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Stützen der Gesellschaft

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Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Gerated und für reich genug befunden

| 180 Lesermeinungen

Gute Nachrichten! Die Ratingagenturen glauben, dass die Europäer jeden Cent des gigantischen Schuldenpakets stemmen können, das mit der Währungsrettung bald auf sie zukommt. Tolle Zeiten für Anleger! Rendite! Profit! Nur diejenigen, die das bezahlen werden, hat keiner gefragt. Nicht so gut für das Westviertel.

Das mag Euch wahrlich nicht behagen;
Ihr habt ein Recht, gesittet Pfui zu sagen.
Goethe, Faust I.

Wenn es in den Westvierteln Westdeutschlands eine gravierende Änderung in den letzten Jahren gegeben hat, dann ist es der erstaunliche Umstand, dass man über etwas redet, worüber man früher nicht geredet hat: Über Geld. Es ist ja nicht so, dass man nicht auch früher schon hätte beurteilen können, wie vermögend die Wohngegend ist, und ein gewisses Gefühl für Vermögensverhältnisse kann nicht ausbleiben, wenn man sich selbst als Vergleich verwenden kann. Aber die Finanzkrise – wir erinnern uns, jüngst mal wieder 40 Milliarden Garantien für die Hypo Real Estate – hat jede gewohnte Diskretion verschwinden lassen. Zwei Sommer lang konnte man in den Wohlstandsbecken darüber reden. Ausnahmsweise.

Bild zu: Gerated und für reich genug befunden

Nun ist es aber so, dass der Mensch gerne Unerfreuliches vergisst, und eben jene Region, in der der Verfasser dieser Zeilen sein Dasein fristet, ist längst wieder oben auf: Vorbei die Zeiten, als man im Osten und anderen gniabiesligen* Niedergangsregionen hoffte, die Wirtschaftskrise werde uns nach Unten angleichen. Vergessen die Angst, dass es hier bald so aussehen könnte wie in Berlin, Wittenberg, Schkopau oder in der Hamburger Hafencity, wo heruntergekommene Anwälte mit Blick auf die marode Containerbranche und die Bauruine eines überambitionierten Stadttheaters in billigen Blocks hausen müssen. Hier muss ich meine Rennradstrecke** verlegen, weil die Bahnschranke zum grossen Firmengelände fast immer für Gütertransporte geschlossen ist. Hier stiegen die Mieten im letzten Jahr um 13%. Die beste Strategie zum Überleben der Finanzkrise war es, genau das zu tun, was die Hiesigen von allen Dingen am besten können: Bleiben, abwarten, nichts tun. Und bald auch wieder: Nicht mehr darüber reden.

Und so tue ich mich schwer, schlechte Meldungen als das zu erklären, was sie sind. Eigentlich ist es eine grosse Nachricht, die heute etwas untergegangen ist: Die drei grossen Ratingagenturen waren so nett, der als „Europäische Finanzmarktstabilisierungsfazilität“ ESFS getarnten Eurorettung das Beste aller Ratings – AAA – zu geben. Man erinnert sich vielleicht, vor ein paar Monaten drohten Griechenland, Portugal, Irland und Spanien öffentlich pleite zu gehen, und über Nacht zauberten die Regierungschefs der EU ein ambitioniertes und 750 Milliarden teures Programm, um die Finanzmärkte von der Stabilität des Euros zu überzeugen. Nun wird diesem – es ist schwer, so eine Struktur in Worte zu fassen – Vehikel also zugesichert, dass man ruhigen Gewissens dort investieren und Geld verleihen kann. Die Ratingagenturen sehen keinerlei Gefahr, dass jemand Geld schuldig bleiben würde.

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Nun ist das, was gut für institutionelle Anleger ist, auf den ersten Blick auch gut für den Rettungsfond, denn er kann sich durch dieses Rating zu sehr niedrigen Zinsen Geld leihen. Auf den zweiten Blick sagt die Einschätzung der Ratingagenturen aber noch etwas anderes: Die Überzeugung, dass die Länder – und damit auch die Bürger – Europas ohne mit der Wimper zu zucken bereit sind, die Kosten des Pakets zu übernehmen, was immer auch da noch kommen mag. Die Bankenpleiten und das Staatsdefizit in Irland, der netterweise verschobene Stresstest für griechische Banken, 40% Jugendarbeitslosigkeit in Spanien, fehlende Mehrheiten für Sparbeschlüsse in Madrid und Lissabon, das alles, so wetten die Finanzmärkte, sind nun nicht mehr die Probleme der einzelnen Staaten, sondern, wenn diese Staaten nicht mehr können oder wollen, ein Problem aller. Sagen die Ratingagenturen mit Blick auf die finanziellen Möglichkeiten und die Bereitschaft alles, bis auf den letzten Pfennig zu zahlen. Angesichts der Vermögensverhältnisse des Landes jedoch sind diese letzten Pfennige vor allem bei uns im Westviertel.

Gewissenlose Zyniker würden angesichts dieser Gemengelage nun sagen, die Vermögensverhältnisse des deutschen Westviertels seien damit im Zentrum des Anlegerinteresses, denn dort gedenke man sich jene Zinsen und Sicherheiten zu holen, die andernorts nicht zuverlässig bedient werden können. Es ist die Bonität eines Systems, dem die Bonität verloren gegangen ist, ein Rettungsanker nicht mehr der Bildung, die ihm von manchen ahnungslosen Kleinbürgern fälschlicherweise unterstellt wird, sondern der Forderungen, die man gegen sie hat, ohne dass sie dafür etwas erhalten hätten. Kurz: Das deutsche Westviertel findet sich gleichentrechtet neben allen anderen Bürgern am unteren Ende jener finanziellen Verwertungskette wieder, an deren Spitze es selbst zu stehen glaubte. Das hat nicht mehr viel mit jenen Versprechungen der Banken zu tun, die ihre geschätzten Kunden einluden, von ihrem Tun und Treiben zu profitieren.

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Das sind die Momente, in denen sich die Vermögenden und Privilegierten tatsächlich fragen müssten, ob ihre Vorteile nicht weitgehend eine schöne Illusion geworden sind, ein Schein, der gnädigerweise noch gewährt wird, solange man sie als systemrelevant einschätzt. Sie, wer sind diese sie, müsste man sich dann fragen, die Ratingagenturen, die institutionellen Investoren, die Banken, die Rettungsfonds in Luxemburg, die Politikberater, die Lobbyisten des Euro, die Osteuropäer, die in Brüssel mitentscheiden? Sicher nicht jedenfalls der Bundestagsabgeordnete oder gar der Landtagsrepräsentant, den man in der Konzertpause mal eben anhauen konnte. Das alles spielt sich weltenfern der Einflusssphären ab, die man früher wie selbstverständlich hatte, und die sich nicht fühlbar verkleinert haben. Aber die Globalisierung hat es geschafft, darüber neue Herrschaftsstrukturen zu errichten., die gar kein Interesse daran haben, sich ihre Entschlüsse vom Westviertel absegnen zu lassen.

Irgendwo zwischen dem äussersten Rand dieser immateriellen Sphäre und dem gesellschaftlichen Nichts von Wattenscheid müsste man sich verorten, wenn man sich darüber Gedanken machen würde. Immerhin kann man sich damit trösten, dass man noch das beste Rating hat, es könnte noch schlimmer sein und weiter nach unten gehen. Aber man ist nicht mehr oben, und auf die Frage, wie man wieder nach oben käme, gibt es auch keine zufriedenstellende Antwort – vielleicht abgesehen von schönen, neuen Illusionen einer bürgerlich-gebildeten Elite, an das das Land genesen sollte. Vielleicht ist es kein Zufall, dass das Hohelied auf Scheinbildung und idealisierte Bürgertugenden gerade jetzt in den Talkshows von Nichtgehenwollern ausgestossen wird, wenn drei A der Ratingagenturen für die Rettung einer Währung den Restwert dieser Gruppe in der dominierenden Wirtschaftswelt vollumfänglich beschreiben, und alles andere, Dünkel, Bücherschränke, Abitur, soziales Engagement, Sonntagsgeschirr und Perserteppich als irrelevant ignorieren. Die drei A sind das Nützlichkeitsprinzip in praktischer Anwendung, und den Fondsverwalter, der sich dadurch 2012 auf Kosten aller seinen neuen Sportwagen scheinbar ohne Leistung wird leisten können, kann man weder abschieben noch abwählen.

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In gewisser Weise muss man ihm sogar noch dankbar sein, wenn er sein Vertrauen dem Euro und den Eurobesitzern schenkt – er könnte auch chinesische Schweinezüchter bevorzugen, ablaufende amerikanische Lebensversicherungen oder Terminkontrakte auf Getreide, die Zigtausende in der Dritten Welt in den Hunger stürzen. Es ist nur noch eine Möglichkeit unter vielen mit AAA, und das einzige andere Asset ist vielleicht noch die Züchtung von vorzeigbaren Töchtern, die man in solchen Positionen und in diesem Ausnahmefall nicht einfach aus Billigproduktion in Taiwan bestellen kann. Beste Bonität und Qualitätstöchter sichern vielleicht noch ein paar Jahrzehnte unseren Vorsprung. Das ist schon was, wenn man es mit Osteuropa vergleicht.

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*gniabieslig (bayr.): schlecht machend, also eine dem fremdenfreundlichen Bayern vollkommen fremdartige und unerklärliche Einstellung gegenüber Preussen, Hamburgern und anderen österreichischen Sachsenschwaben.

**schliesslich muss ich trainieren, um Ihnen am 10. Oktober in der gedruckten FAZ vom Beinahetod eines übergewichtigen und untergeübten Herren auf einem schrottreifen Rad und den Schotterpisten des Chiantitales zu berichten.

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180 Lesermeinungen

  1. Lieber Don, ich habe keine...
    Lieber Don, ich habe keine Ahnung von was Sie da reden. Ääscht nich!
    Aber bei den Qualitätsgenen, da könnte ich Ihnen möglicherweise weiterhelfen. Es gibt ein neues Subventionsmodell … Stiftungslösung … ganz heiße Kiste … die Zahnärzte bei uns aus dem Kaff haben auch schon investiert.

  2. Ich habe vor dem Lehmankollaps...
    Ich habe vor dem Lehmankollaps in der „Finanz un Wirtschaft“ (Zürich) schon gelesen that in some cases where US-debt was rated AAA, the AAA rating meant that particular tranche of debt would in fact be the first to take the hit in case of default!
    Uebrigens, wer US-Aktien kauft bekommt häufig nur eine magere Dividende: Beispiel Fedex Rendite 0,58%, im Vergleich zu Deutsche Post (DHL) Rendite 4,59%.
    Und noch etwas : Aus der NZZ am Sonntag 19 Sept „Microsoft, Apple & Co. sind die neuen Banken“ in der Beilage „Wirtschaft“ :
    „Die Frage ist nun allerdings, was die Firmen mit ihren enormen Barmittle-Beständen tun wollen. Die US-Investoren-Zeitung „Barrons“ hat berechnet, dass Firmen wie HP, Microsoft, Google, Texas Instruments ihren Investoren eine Dividendenrendite von 7% und mehr bieten könnten, falls sie sich entschliessen sollten, 70% ihrer Gewinne auszuschütten“.
    Ein gutes Beispiel : Fedex (eine magere) Rendite von 0,58%, im Vergleich zu Deutsche Post (DHL) – Rendite heute 4,59%.

  3. Fazilität oder Fertilität...
    Fazilität oder Fertilität – Hauptsache Schweiz!

  4. Sehr geehrter Herr...
    Sehr geehrter Herr Alphonso,
    wie immer trefflich beschrieben, nur sollte man dabei eines nicht vergessen:
    Derivate, Ratingagenturen, ja selbst der Euro entstammen dem langfristigen Projekt der Westviertel, sich von „denen da unten“ noch weiter abzuschließen, als man es ohnehin schon war. Der Finanzmarktkapitalismus kann ganz gut beschrieben werden als ergebnis von 30 Jahren Klassenkampf von oben, an einer Front, deren Existenx den Sozis und Gewerkschaften lange nicht bewusst war, bzw. an der es Gelang, deren Eliten zum überlaufen zu bewegen.
    Wenn nun die Westviertel gekränkt sein sollten, so ist dies nur ein schwacher Trost, muss man doch mittlerweile selbst als „Barrackler“ drauf hoffen, dass sich dieses Werkl noch irgendwie dafangt…selbst in der Niederlage schafft es die Bourgeoisie, noch als Sieger hervorzugehen…

  5. Abgesehen von dem Hamburger...
    Abgesehen von dem Hamburger Querverweis ein schöner Text und stimmig.
    .
    Man sollte das genau lesen : man hat sich auf ein AAA geeinigt und dafür folgende Konditionen festgelegt.
    Ein Rating ist somit verhandelbar. Die EU Agency hat ihre Mittel auf 250 Mrd. beschränkt.
    Wenn AAA eine Grösse wäre, dann würden Abteilungsleiter eine Abteilung leiten und Zitronenfalter würden Zitronen falten.
    Die Ratingagenturen sind nichts anderes als ein Machtmittel des Wallstreet.
    Es gibt keinen Markt, die WS ist der Markt…………. noch zumindest.

  6. Brüssel, ESFS ?...
    Brüssel, ESFS ? Uninteressant. Paris, Hilton, DSDS !
    Europa´s Kerninteresse sind Zigeuner und Kopftuchmädchen.
    Unsere Spindoktoren therapieren …
    (wie geht´s den Puffmüttern in Frankfurt, und der goldenen Sommerliebe ?)

  7. "...oder in der Hamburger...
    „…oder in der Hamburger Hafencity, wo heruntergekommene Anwälte mit Blick auf die marode Containerbranche und die Bauruine eines überambitionierten Stadttheaters in billigen Blocks hausen müssen.“
    .
    Herrlich, auf dieses Statement habe ich hier lange gewartet. Treffender gehts nicht. Au point.
    .
    Zum Thema: Triple A Rating ist doch ganz klar. Sonst würde der Euro noch dieses Jahr zusammenbrechen. So haben wir das Problem erstmal verschoben und können hoffen, dass alles wieder ganz von selbst gutgeht. Falls nicht, wird China ganz bestimmt für die EU garantieren, ist ja ein wichter Markt für Peking.

  8. Die Chinesen haben noch genug...
    Die Chinesen haben noch genug mit der Kolonialisierung Japans und der USA zu tun, ganz langsam bitte.
    .
    Und im Ernst: Man stelle sich mal vor, man würde in München Büros und Wohnungen mit Blick den Containerbahnhof zwischen Moosach und Augsburger Autobahn als Luxus anbieten – da würde doch jeder nur lachen!

  9. Kommse von TripleÄ bei uns...
    Kommse von TripleÄ bei uns inne Pott, kannse ma sehn wat richtiche Maloche is.
    Dat bissken watse in Wattenscheid noch von übrichjelassn ham, dea Pütt is nich mea. Woll. „Ja wat denn?“ – „Wat is denn los, habta keine Knete mehr?“ – „So isset!“ Nu hamse de kommunale Betriebe mitte Stimmen vonne Sozis anne Aaschlöcha in JuÄsÄ vascheabelt. Wat fott is is fott. Scheisse mitte Globalisierung. Nu will dat Hümmelken noch nich ma mea Rickiticki machn. Nu isse makaki. Woll. musse auffe Stütze gehn. Komm, gehsse mit, umme Ecke ann Kiosk, forn Pülleken.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Wattenscheid

  10. "...selbst in der Niederlage...
    „…selbst in der Niederlage schafft es die Bourgeoisie, noch als Sieger hervorzu-
    gehen…“
    Werter LH, darauf hat man sich – aufgrund der Erfahrungen in der Vergangenheit –
    auch felsenfest verlassen. Es wurde nie ein Zweifel daran gelassen, daß man sich
    für „unkaputtbar“ hält. Diese Überzeugung ist ihre Sicherheit, ist die „story“ die,
    die WallStreet braucht.
    …und wenn sie gehen, gehen sie gemeinsam.

  11. @ DA : Mir war das ewige "Jau...
    @ DA : Mir war das ewige „Jau das stimmt“ etwas fad heute. Und da ich Verschwörungstheorien ja so gerne mag (hören mag, weil es mal etwas anderes ist als, jau das atimmt) habe ich da einen Link für Sie. es soll Ihnen nur zeigen, dass Sie zwar der grössere rad drehen, aber auch nur darin sitzen und laufen müssen, genau wie die Hamburger Anwältin mit dem zerbrochenen Weltbild aus Stdium, Erfolgsgarantie, alles richtig gemacht und trotzdem Mangel erleben und sich einschränken müssen :
    http://www.youtube.com/watch?v=qmvfDI9QHNQ
    Es sind 35min und ich hoffe Sie schalten nicht schon ab, weil Nicolas Hofer von „Links“ vereinnahmt und vermarktet wird (als Meinungsträger).
    Immer lächeln, es könnte schlimmer kommen ;-).

  12. Don Alphonso@: Ja wos isn...
    Don Alphonso@: Ja wos isn nacha des? Is da Kines scho do?
    http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:M%C3%BCnchen_-_Moosach_(Luftbild).jpg&filetimestamp=20070624190520

  13. "Und so tue ich mir schwer" -...
    „Und so tue ich mir schwer“ – mir??? Ich dachte, dass wäre hier was für Bildungsbürger :-)
    Ansonsten ein sehr schöner Text, der eine sehr gute Zusammenfassung der aktuellen Situation liefert (hoffnungslos, aber nicht ernst), insbesondere da das alte Geld eigentlich viel stärker mit der Machtverlagerung nach Brüssel zu kämpfen hat als der Plebs (für die Habenichtse hat sich ja an der Fremdbestimmung nichts geändert).
    Bei den Terminkontrakten und der Dritten Welt (darf man das eigentlich noch schreiben?) liegen Sie in meinen Augen falsch und die Hamburger Hafen-City ist sooo schlecht auch nicht. Wie bei allen Großprojekten wird man 5-10 Jahre warten müssen, um zu sehen, ob es funktioniert.

  14. Die Wette der Wallstreet und...
    Die Wette der Wallstreet und ihrer Ratingagenturen, ist eine Wette auf die
    kontinentaleuropäische Bourgeoisie, darauf, das sie unkaputtbar sind.
    …und wenn sie gehen, gehen sie gemeinsam.

  15. Ups, peinlich.......
    Ups, peinlich….

  16. LH@:Mei, mia müassns gradhi...
    LH@:Mei, mia müassns gradhi lauffa lossn. Da Bouschua dafangt si imma, weils halt allaweil gnua Barrackla gebn tuat af dera Woid, die vo finfafierzg sand eh scho ausgschturbn.Mia müassn eh aufpassn, dass uns da Chines net am Oarsch und beim Gnack kriagt. Aus is. Weils eh wahr is. I sags wias is.

  17. Latifundius: Bildungsbürger?...
    Latifundius: Bildungsbürger? Hier? In einer Blog-Kommentarfalle? Nennen Sie mir einen!

  18. "Beinahetod auf den...
    „Beinahetod auf den Schotterpisten des Chiantitales“
    .
    Tal?? Ist wohl eher hügelig:
    .
    „Il nome Chianti oggigiorno identifica una zona geografica (in gran parte collinare) della Toscana centrale.“ zit. n. wikipedia

  19. Werter Don Alphonso, der...
    Werter Don Alphonso, der Beitrag ist Ihnen gut gelungen. Seit der Sarrazenensturm auf die Unterschicht begann, frage ich mich, wann endlich jemand erwähnt, dass die Westviertel schon seit längerem ihr eigenes Partizipationsproblem haben. Natürlich werden die Westviertel auch die nächste EU-Krise überstehen; es ist ja genug Polster da und man wird sich schon arrangieren können. So richtig souverän und als Herr im erweiterten, eigenen Hause fühlt man sich dabei aber nicht mehr. Über eigene Ressourcen zu verfügen, ist das Eine. Damit dann auch nichts weiter als eine Ressource in den Finanzspielen globaler Player zu sein, ist das Andere.

  20. Latifundius,
    "Hamburger...

    Latifundius,
    „Hamburger Hafen-City ist sooo schlecht auch nicht. Wie bei allen Großprojekten wird man 5-10 Jahre warten müssen, um zu sehen, ob es funktioniert. “
    .
    Funktionieren wird es bestimmt, aber was heute schrecklich ist, wird auch in 10 Jahren schrecklich sein. Betonklotz umgeben von Betonklötzen nur duch brackiges Fleetwasser getrennt.
    Die Investmentbanker, PR-Fuzzis, Yuppi-Aufsteiger und der Senat müssen das natürlich unglaublich schick finden. Die Wohnungen sollen sich ja als Investition und als Prestigeobjekt lohnen.
    .
    Vor fünf Jahren dachte ich, das wird bestimmt ganz schön hier, wenn es mal fertig ist. Mit den Jahren wurde ich immer mehr enttäuscht. Beim diesjährigen Benefizlauf einer nicht weiter zu benennenden Landesbank war ich dann endgültig ab vom Thema Hafen-City.
    .
    Aber wenn in 10 Jahren der Chinese da ist, wirds vielleicht noch was. Seine Container hat er dann ja immer schön im Blick.

  21. Wobei ich hier eine deutliche...
    Wobei ich hier eine deutliche Mitschuld der „Westviertelbewohner“ sehe.
    Es hat sich doch niemand gegen die Verpflichtungen Deutschlands gewehrt.
    Nur einen Monat nach dem Beschluss über die 750GEUR-Bürgschaft fand die Wahl in NRW statt – mit dem Resultat, daß keine der Parteien, welche die Bürgschaft beschlossen hatten, massiv abgestraft wurde. Auch in den Medien fand die Bürgschaft kurz nach dem Beschluss keine Erwähnung mehr, sondern man hat sich weiter mit den kleinen Fragen des Alltags auseinandergesetzt, ohne die Bedrohung durch diese Bürgschaft weiter zu erwähnen. Das gilt übrigens auch für dieses Blog. Und eine Auseinandersetzung mit der Frage, wer von den Bürgschaften eigentlich wirtschaftlich profitiert hat, habe ich auch nicht gesehen.
    Die Bewohner des Westviertels werde sich wohl darauf beschränken müssen, mit einem Glas Burgunder in der Hand, in dem Erdbeeren schwimmen, das Schauspiel zu verfolgen…

  22. Sehr geehrter Herr Don...
    Sehr geehrter Herr Don Alphonso,
    Vielen Dank für Ihren Blog, der mir wir so häufig die Arbeitszeit erleichtert. Vor allem auch viel Vergnügen bei der L’Eroica – ich schaffe es in diesem Jahr leider nicht und hoffe auf das nächste –
    Aber fahren Sie mit dem Fahrrad, das Sie hier im Blog zeigen? Gibt das nicht Probleme mit dem reglement oder gibt es für Ausnahmejournalisten Ausnahmeregelungen?
    mit freundlichen Grüßen
    K. Putt

  23. @HansMeier: ich kenne niemand,...
    @HansMeier: ich kenne niemand, der eine „Volksgemeinschaft“ will. Was die Leute wollen, ist eine Heimat, in der sie bleiben dürfen und von der sie nicht flüchten müssen, ein halbwegs dauerhaftes Auskommen, das sie sich erarbeiten können und mit dem sie rechnen können, die Möglichkeit, einen Platz im Leben zu finden und zu halten, die Weiterführung gewisser Selbstverständlichkeiten der Kultur, und Verhältnisse, die dies ermöglichen. Das Volk kommt da erst als politisches Subjekt ins Spiel, als Hoffnungsträger (nach dem Motto: Demokratie ist doch möglich), die Schaffung solcher Verhältnisse durch Beharrlichkeit zu ertrotzen. Ich gebe gerne zu, daß diese Hoffnung auf Demokratie angesichts der Kräfte, die an sämtlichen Systemen zerren, eine recht schwache ist.

  24. Don Ferrande, die Existenz von...
    Don Ferrande, die Existenz von Hügeln setzt auch die Existenz eines Tales voraus.
    .
    Observator, nun, die Frage ist, wie lange man sich da noch täuschen kann, und ich denke, das Bürgertum bringt da auch eine Menge Bereitschaft mit, es zu tun. Alles andere wäre unbequem, ausserdem ist es ja auch im gegenseitigen Interesse.

  25. @Don Ferrando: wo Berg, da Tal...
    @Don Ferrando: wo Berg, da Tal – nur im Flachland gibt es beides nicht.
    @Observator: so in der Art wird es sich irgendwann ausgewestviertelt haben.

  26. K.Putt, nun, ich fahre dort...
    K.Putt, nun, ich fahre dort für die FAZ hin und stelle das 1-Personen-Werksteam (ahem). Meine Teammaschine ist ein 84er Saronni (Billig-Colnago) in dunkelbraunmetallic und Shimano 600 EX Gruppe, keine 2000 Kilometer gelaufen. Nur die Pedale, die sind von Campagnolo. Das da oben – ein Basso Astra AL mit Dura Ace von 1992 ist zwar auch alt, aber tatsächlich nicht tauglich.
    .
    Holly01, ich sitze nur am Wegesrand und schenke Tee aus, das ist alles. Den Link besuche ich heute Abend, jetzt gerade ist es etwas dicht, auch wegen Italien.

  27. "die Existenz von Hügeln...
    „die Existenz von Hügeln setzt auch die Existenz eines Tales voraus“. Das wäre neu. Aber nun, die Logik wurde nicht in der Oberpfalz erfunden.

  28. minna, das ist richtig. Vor...
    minna, das ist richtig. Vor allem hätte das reiche Bürgertum tatsächlich die Mittel, um sich selbst zu verarmen und die Banken zu bereichern. Am Ende also gewinnt die Bank so oder so.
    .
    Latifundius, wie gesagt: Ich würde eher keinen Wohnort mit Blick auf die Güterverkehrsader haben wollen, egal ob die fahren, fliegen, schwimmen oder absaufen. Das mit dem Blick auf das verrottete Bitterfeld a.d. Elbe verstehen vermutlich nur Hamburger, die wo keine Berg haben tun.

  29. @Ladifundus
    Die Hafen-City ist...

    @Ladifundus
    Die Hafen-City ist so schlecht nicht? Also ich würd nicht drin wohnen wollen, obwohl ich moderner Architektur nicht abhold bin und auch in solcher wohne.
    Es kommt darauf an, was man als Vergleich so heranzieht. Und wenn ich mir Ähnliches aus Stockholm (Hammarby Sjöstad) und Kopenhagen (Gebiet um den Sydhavnen) ansehe, dann muss ich Ihnen meine Zustimmung leider verweigern: es geht viel, viel besser.
    @DA
    Der Witz ist doch, dass die Wenigsten den Blick auf den Containerhafen fürchten müssen, da ja schön eng und hoch gebaut wird.

  30. Gut, aber im Chianti gibt es...
    Gut, aber im Chianti gibt es neben Hügeln auch fliessendes Wasser in den Niederungen, was man gemeinhin als „Tal“ bezeichnet.

  31. @ tberger 13:47 :
    Wennn es...

    @ tberger 13:47 :
    Wennn es Ihnen nichts ausmacht, dass der junge Mann eher „links“ angesiedelt wird, erklärt der Inhalt des Videos einiges. Ich empfehle auf die Stellen zu achten, wo das Geld fehlt (Bankenbilanz) und die Stelle an der die Garagenbesitzer einen erheblichen Teil der Einlagen „veräussert“ haben.
    http://video.google.com/videoplay?docid=1063258770311179074#
    .
    Jede Verkürzung bedingt ungenauigkeit und damit Falschheit, ich versuch es trotzdem laienhaft :
    Bei jeder Steigerung der Geldmenge folgt der Markt mit einer Verzögerung. Die Abbildung Sachwerte auf Geldmenge ist träge.
    Die Differenz geht jeweils zu Gunsten der Bank. Die Gefahr besteht in dem Abschnüren der Dollarblase, denn das System funktioniert nur, wenn der Dollar gebraucht wird.
    Die Chinesen und Europäer brauchen den Dollar aber nur zum Handel mit den USA und zum Erwerb von Rohstoffen (Weltwährung Dollar durch militärische Macht).
    Isoliert sich der Dollar weil :
    a.) die Weltwährung nicht merh benutzt wird
    b.) die Wirtschaftsmacht einfach verzichtbar ist
    dann implodiert die Dollarblase in der Hand der USA und die Schulden der USA müssen (grösstenteils) abgeschrieben werden.
    .
    Wirt verdanken den USA seit dem WKII eine Menge und wir wüden unter einem crash massiv wahrscheinlich massiv leiden. Das gilt (so weit ich das überhauüt überblicken kann) für ganz Westeuropa, also investieren alle in den Erhalt.
    Die Aufblähung der Geldmenge ist dabei aber höchst destruktiv.
    Gedrucktes Geld zerstört die Realwirtschaft und erzeugt Deflation.
    (nur ein Versuch von einem Laien)

  32. Windsbraut, Hammarby Sjöstad?...
    Windsbraut, Hammarby Sjöstad? Einfach bei Bing oder Gugel Bildfunktion nutzen: Was könnte noch hässlicher sein als Hammarby Sjöstad?

  33. @tberger, 13:47
    Wer Burgunder...

    @tberger, 13:47
    Wer Burgunder mit Erdbeeren trinkt, darf auch gerne aussterben.

  34. Dieses Hammarby Sjöstad sieht...
    Dieses Hammarby Sjöstad sieht aus wie der Düsseldorferr Medienhafen.
    .
    fionn, vielleicht wissen die Firmen ja etwas, was anderen noch nicht so ganz klar ist?

  35. “das einzige andere Asset...
    “das einzige andere Asset ist vielleicht noch die Züchtung von vorzeigbaren Töchtern, die man in solchen Positionen und in diesem Ausnahmefall nicht einfach aus Billigproduktion in Taiwan bestellen kann.”
    Darüber habe ich sehr gelacht. Ich hab mir da schon Mühe gegeben. Welche anderen Töchter haben schon im jugendlichen Alter (13+ 15) von ihrer Mutter ein persönlich geschriebenes, privat gedrucktes Büchlein zu Weihnachten geschenkt bekommen, mit dem Titel:
    Mama,
    what do you do all day long?
    A young ladies’ guide to project management
    .
    In welchem solche wichtige Themen wie diese für Jugendliche lesbar abgehandelt werden:
    2 Managing a project
    is just like baking Christmas cookies
    – Christmas baking
    – The project plan
    – Generating the recipe
    – Getting the material
    – Unclear contracts
    – The production phase
    – Product assurance and improvements
    – Cleaning up
    3 Cost and schedule control
    the old Romans knew all about it
    4 You are only as good as your team
    5 Contracts
    not just for lawyers
    – Cost reimbursement versus fixed-price contracts
    – The specification: how to define what you want to get done
    – Common mistakes
    6 Competition
    our daily bread
    7 Negotiation
    it’s all about people
    – Playing the bargaining game
    – Understanding negotiations
    – People do not like to face problems
    – People want to be liked
    – People want to be part of the success
    and are afraid to be linked to failure
    – Your view is not automatically the other party’s view
    – Everybody negotiates differently
    8 Selling
    our family house in Vancouver
    – Preparing and setting up the negotiation team
    – The sales negotiation
    – Wrapping up the negotiation
    9 You do not always have to say the truth
    but don’t tell lies
    – The danger of hidden contingency
    – The danger of the final offer
    – Compliments – the oil in the machine
    10 When you are really in trouble
    – The school problems of parents
    – The customer is not always king

  36. @Windsbräutigam
    Tut mir leid...

    @Windsbräutigam
    Tut mir leid „Gugel Bildfunktionen“ sind mir völlig unbekannt. Ich habe mir die Mühe gemacht, die genannten Orte selbst in Augenschein zu nehmen und weiß wovon ich rede.
    @DA
    Werter Don,
    Es würde mich doch sehr wundern, wenn Sie für moderne Architektur zu begeistern wären. Nördlicheres als diese http://www.lindenau-museum.de würde ich Ihnen sowieso nicht empfehlen, da mit zunehmendem Breitengrad das Angebot an schmackhaftem Gebäck leider rapide abnimmt.

  37. Moderne Architektur ist ein...
    Moderne Architektur ist ein weites, sehr sehr weites Feld. Zu weit, um es so pauschal zu sehen.

  38. Was wird wohl die Währung...
    Was wird wohl die Währung jener wilden Zeiten werden, in denen ich Tante Ottilies Perserteppich aufs Land tragen werde, ein Sack Kartoffeln, oder 2 Eier?
    und kann ich mich von einem Teller von Tante Gertruds KPM einen Tag druchfuttern, oder muss ich selbst Kartoffeln anbauen, obwohl ich Rücken und 60 Jahre auf demselben habe.

  39. colorcraze@:Ubi bene, ibi...
    colorcraze@:Ubi bene, ibi patria. Dem Weltbürger ist alles Heimat (russ. Rodina)
    Somit, wer diesem Lateinerspruch folgt, ist der geborene Globalist? Der/diejenige
    hälts ohne weiteres auf jedem Containerumschlagplätzle aus, der braucht kein Volk gar nie nicht mehr.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Heimat
    http://www.3sat.de/page/?source=/hitec/magazin/52177/index.html

  40. Der Tiger@: Wirklich, sehr...
    Der Tiger@: Wirklich, sehr wohlgeratene Töchter. Herr S. , p. e. hätte seine helle Freude dran gehabt: Input=Output (Bedenken Sie, ich habe eine sehr kratzempfindliche Haut).> Chapter 9.: Super succesfully receip. Do feit se nix! Dennoch: Chapeau.

  41. Re US-Ratingagenturen - es...
    Re US-Ratingagenturen – es gibt nur ein Handvoll von denen. Die sind m.M.n. sehr (vielleicht zu) einflussreich. Vor einiger Zeit war davon die Rede, dass die EU/Eurozone eigene Ratingagenturen gründen würden.

  42. @Plindos: jaja, immer schön...
    @Plindos: jaja, immer schön das Individuum als geschichtslos betrachten, dann klappts auch mit dem Elend.

  43. Windsbraut, einfach nach Fotos...
    Windsbraut, einfach nach Fotos von Hammarby Sjöstad suchen lassen: Man sieht: Klötze an Wasser, dahinter Mietskasernenarchitektur. Ist das übrigens das Hammarby des großen Linné? Das wäre traurig…

  44. colorcraze@:Baff! Mein Lieber,...
    colorcraze@:Baff! Mein Lieber, ich weiss was Elend ist. Haben Sie schon mal ein halbes Jahr in Folge geschichtlicher Ereignisse literally Kitt vom Fenster gefressen?
    Neun Jahre zu Fünft in einem Raum wohnen, lässt durchaus Menschen hellwach werden beim Rauschen des Mantels der Geschichte…
    Ist nicht des Rühmens wert, aber wie Sie das so sagen, fallen mir noch mehr stimmige Erlebnisse dazu ein. Dazu ein anderes mal mehr.

    Don Alphonso@: Eigentlich müsste man ja jetzt noch ein Kapitelchen an Ihren Text hängen: DA, Max Weber und Calvins Prädestinationslehre unter dem spez. Gesichts-punkt westlicher Bürgerlichkeit und seiner Abhängigkeit vom modernen Kapital-ismus. Oder so.

  45. Plindos, nicht so hastig. Von...
    Plindos, nicht so hastig. Von einem Blog, der bis heute die Rolle Pöppelmanns in der Krise des Spätbarock kaum berücksichtigt, sollten Sie nicht zuviel verlangen. Apropos „Kitt vom Fenster“: Waren Sie lange inhaftiert oder nur Mitläufer?

  46. D.A. Plindos: Mich...
    D.A. Plindos: Mich interessiert mehr, welche Volten sich die Westviertel einfallen lassen, um der Umarmung zu entgehen. Da sind sie gegenüber den Banken im
    Vorteil… wenn ihnen etwas einfällt.

  47. @Plindos: nein, habe ich...
    @Plindos: nein, habe ich nicht, aber wenn wir uns schon unsere Geschichten erzählen (was ja auch mal sein muß, auch wenn wir hier in der Öffentlichkeit sind): ich hatte mal eine Zeitlang mein Gedächtnis verloren – auch keine Erfahrung, die ich jemandem wünsche.

  48. @minna: tja, _wenn_ ihnen was...
    @minna: tja, _wenn_ ihnen was einfällt!!

  49. Angustifundius@:Weder das...
    Angustifundius@:Weder das Eine, noch das Andere. Habe seit meiner Kindheit immer „Goldenen Westen“ gelebt. Aber, vielleicht urteilen Sie zu schnell?

  50. "Über dem Westviertel kommt...
    „Über dem Westviertel kommt nix mehr“ — so hiess es noch vor 2 Monaten.
    .
    Jetzt hört es sich schon anders an.

  51. colorcraze, liegt auf der...
    colorcraze, liegt auf der Hand; sie brauchen einen anderen starken Partner und
    der einzige, der infrage kommt, wird sich zieren. Das scheint mir das Problem.
    .
    „There is no free lunch“ und kaum Auswahl.

  52. Ist das auf dem Foto etwa...
    Ist das auf dem Foto etwa Alma, die Erfinderin des fammen Fatalismus und Suffragettentums?

  53. AAAtextversionaktuell.doc
    So...

    AAAtextversionaktuell.doc
    So ähnlich heißen bei mir die Dateien, von denen ich möchte, dass sie im Dateiordner ganz oben stehen.

  54. colorcraze@:Das eigentlich...
    colorcraze@:Das eigentlich Merkwürdige daran ist, dass man sie aber auch nicht möchte. Ansonsten: Danke für Ihre Antwort.

  55. Neun Jahre zu fünft in einem...
    Neun Jahre zu fünft in einem Raum?
    Also, wenn das nicht der Knast war, dann war es womöglich ein Heim für Asylbewerber oder Spätaussiedler, oder eben eine Einzimmer-Mietwohnung für Sozialhilfeempfänger? Kann aber auch nicht sein, denn die hätten doch Anspruch auf eine größere Wohnung gehabt. Vielleicht war aber keiner da, der wusste, wie man die Anträge richtig ausfüllen muss?!
    Eine vierköpfige Familie von Asylbewerbern, die in einem einzigen Zimmer lebte, habe ich schon einmal kennengelernt. Dabei waren die durchaus integrationswillig und bildungsorientiert (kommunistische Sowjet-Moslems), aber der Vater (Porzellanmaler mit Diplom) bekam halt keine Arbeitserlaubnis.

  56. minna@: M. E. bräuchte ihnen...
    minna@: M. E. bräuchte ihnen so arg viel nicht einfallen: Sie, die Westviertler müssten sich halt, so altmodisch dies auch klingen mag, auf ihre altbewährten Tugenden besinnen. Dann wären sie den Harpyen um ein Vielfaches überlegen.
    In der griech. Mythologie bestraften die H. diejenigen, die sich an Zeus versündigten, u. a. mit Kotessen (=Geld, von mir hinzugefügt).
    http://de.wikipedia.org/wiki/Harpyie_(Mythologie)

  57. Gehe davon aus, Fußballer...
    Gehe davon aus, Fußballer sind hier nicht satisfaktionsfähig. Ich hätte hier allerdings ein nettes Bonmot eines intellektuellen Schwergewichtes unter den Fußballern und Star jedes Management-Coachings zu bieten:
    „Wir Deutschen stehen als Nation für Agieren statt Reagieren, für Angriff», sagte Klinsmann, «wir sind proaktiv, wollen nicht warten, Druck erzeugen. Diesen Stil wollten wir den Spielern beibringen. Das war unsere Linie, die wollten wir umsetzen.»
    Interessanter Ansatz, kommt aber irgendwann an Grenzen. Somme, Stalingrad, Italien.
    http://www.fr-online.de/sport/philosoph-klinsmann–komfortzone-statt-us-coach/-/1472784/4664674/-/view/asTicker/-/index.html

  58. colorcraze@:Sorry, es fehlte...
    colorcraze@:Sorry, es fehlte der Einschub…auch nicht „missen“ möchte….

  59. Ohne Zweifel ist die Frau Dr...
    Ohne Zweifel ist die Frau Dr K-T Freiherr zu Guttenberg eine Triple AAA Frau.

  60. Naja, noch eine Rakete in...
    Naja, noch eine Rakete in einen Tanklastzug in Afghanistan, und sie hat messenhaft toxic Assets am Bein.

  61. @ schusch: Jedenfalls haben...
    @ schusch: Jedenfalls haben wir niemals Beton angerührt wie die Itakker. Und auch nicht so foul gespielt. Dafür haben sie hügelige Landschaften, in denen teetrinkende Tortenverschlinger auf getunten Drahteseln lustwandeln.

  62. @schusch
    Danke für das Zitat....

    @schusch
    Danke für das Zitat. Wenn man ein Beispiel für des Kaisers neue Kleider in der reellen Welt, dann Klinsmann’s Gastspiel als Nationalcoach. Vor 4 jahren wären Sie für eine solche Aussage noch „gesteinigt“ worden, das macht Hoffnung dass auch für „Blender“ in der Politik die zeit abläuft. jetzt wird die Restlaufzeit der Regierung mit einem Relecture der 80er (kernkraft etc.) verlängert. Woher kommt eigentlich der Hass der Frau Mohn und anderer Entscheidungsträger auf die Nichtwestviertel, dass sie uns solange unter dem Joch dieser Dame mit den Hosenanzügen halten.
    Ob Fussball nicht satisfaktionsfähig in diesem Blogg ist? Irgendwann werden die Blogger hier auch zu einem postbürgerlichen Kulturbegriff kommen. Geben Sie uns einfach Zeit?

  63. Werter Plindos,
    Sie immer mit...

    Werter Plindos,
    Sie immer mit Ihren Maximalforderungen ;-)

  64. ... der Gastgeber macht auf...
    … der Gastgeber macht auf mich nicht so direkt den Eindruck, als fühle er sich
    durch vorhandenes Geld arg bestraft. Gut, man kann sich täuschen…

  65. Und was würde passieren, wenn...
    Und was würde passieren, wenn die dem Euro jetzt das AAA-Rating entziehen würden? Gäbe es dann wieder eine Welle von Bank runs? Oder endlich mal wieder richtig Inflation? Und wäre das für Aktien- und Immobilienbesitzer wirklich schlimm?
    .
    Alle Bewertungen (auch die Warnungen vor dem Schuldenmachen als „Raub an den Enkeln“) gehen ja immer davon aus, dass die Papierwährung mehr oder weniger stabil bleibt.
    Aber wer kann die Enkel daran hindern, sich via Inflation einfach zu entschulden?

  66. @Bert IV
    Zu einem...

    @Bert IV
    Zu einem postkulturellen Bürgerbegriff, d.h. zu einem Bürgegriff.

  67. @ BertholdIV
    "... das macht...

    @ BertholdIV
    „… das macht Hoffnung, dass auch für „Blender“ in der Politik die Zeit abläuft. “
    .
    Die läuft nie ab. Die Polis ist so.
    De Begriff Blender wüde ich auch nicht in Gänsefüßchen setzen. Der ist real, kann gar nicht ironisch gemeint sein.

  68. @Holly01: danke für den Link....
    @Holly01: danke für den Link. Ich habe offen gesagt nur die ersten zehn Minuten geschaut, weil ich das Video eher mäßig fand. Das hat nichts mit links oder rechts zu tun (Linke quengeln, Rechte nörgeln, im übrigen sind die Unterschiede marginal), sondern schlicht damit, daß mir der Vortragende zwar ein gewisses Grundlagenwissen aus seinem Studium mitbringt, aber nicht wirklich Ahnung von der Praxis zu haben scheint.
    Ich würde übrigens die eher volkswirtschaftliche Grundlagenfrage, was Geld eigentlich ist, von der politischen Frage der 750GEUR-Bürgschaft und der finanzmathematischen Frage der Ratings trennen.
    @fionn – ich sehe gerade Ihren ersten Post. Der von Ihnen zitierte Beitrag war wahrscheinlich nicht so gemeint, daß die USA kurz vor dem Ausfall sind, sondern bezug sich auf eine CDO-Struktur. Als Senior Tranche liegen strukturierten CDOs ja oft genug T-Bonds unter, die in der Tat zuerst haften – die Idee dahinter ist aber gerade, daß die besten unterliegenden Papiere (also die T-Bonds) gerade deswegen zuerst zur Deckung herangezogen werden, damit für die wahrscheinlichen, kleinen Ausfälle eine sichere Deckung besteht. Und sorry, wenn ich Sie falsch verstanden habe…

  69. @Holly01, "Die Aufblähung der...
    @Holly01, „Die Aufblähung der Geldmenge ist dabei aber höchst destruktiv.
    Gedrucktes Geld zerstört die Realwirtschaft und erzeugt Deflation.“
    .
    Nun ja, dann doch eher Inflation. Ist aber beides nicht schön. Allerdings zerstört gedrucktes Geld nicht die Realwirtschaft. Nur ein Ungleichgewicht bei Angebot und Nachfrage (egal in welche Richtung = Inflation / Deflation) sorgt für Probleme. Ein passendes Angebot an gedruckten Geld erleichtert den Warenaustausch doch sehr.

  70. "Es ist die Bonität eines...
    „Es ist die Bonität eines Systems, dem die Bonität verloren gegangen ist, …“
    Sauber formuliert, Don Alphonso. Wenn man nicht Westviertel ist und nicht wirklich gebildet, wer zum Teufel ist man dann? Wer könnte man sein in einer Welt, die jedem Menschen seinen Taxwert zuweist?

  71. Die USA werden (natürlich)...
    Die USA werden (natürlich) auch nach der FED Entscheidung ihr AAA behalten, aber wenn ich morgen lese, der Dollar hat zu allen relevanten Währungen abgewertet, dann würde mich das nicht wundern.
    Das Vertrauen scheint ziemlich weg zu sein, selbst der DAU hat nicht zugelegt. Dafür sorgen die Investmentbanken der USA eigendlich immer zuerst.
    Es scheinen interessante Weihnachten zu werden.

  72. schusch, BertholdIV: " Heute...
    schusch, BertholdIV: “ Heute ist nicht alle Tage – ich komm wieder keine Frage“.
    .
    für fionn: Unser geschätzter Verteidigungsminister K.T., soll in seiner politischen
    Laufbahn auch als Anhänger eines Landkrieges gegen Rußland, von sich reden
    gemacht haben und er war immer gut vernetzt.

  73. @HansMeier555
    "Aber wer kann...

    @HansMeier555
    „Aber wer kann die Enkel daran hindern, sich via Inflation einfach zu entschulden?“
    niemand. Genauso so geht’s. Außerdem brauchen die Versicherer und viele andere Staatsanleihen mit höheren Coupons. Alte Versicherungsverträge mit 4% Garantieverzinsung gehen mit den Preisen für heutige Staatsanleihen nicht.
    2te Möglichkeit: Eine Restrukturierung wie sie Griechenland in 2012 durchführen wird. Dazu können sie in halboffenen Vorträgen renommierte Banker erzählen hören, wie sie die Konzepte für die EU zu diesem Thema schreiben.
    Die Öffentlichkeit wird mit Redewendungen die einem Ulbrich zur Ehre gereichen versorgt

  74. @Holly01, nicht die Fed...
    @Holly01, nicht die Fed entscheidet über die Bonität der USA sondern die Wirtschaftsleistung. Die Fed hat den Auftrag die Geldwertstabilität und das Wirtschaftswachstum zu fördern (anders als die EZB die nur der Geldwertstabilität verpflichtet ist, nun ja, offiziell). Die kurzfristigen Bewegungen im Währungs- und Aktienmarktes sind nicht von Bedeutung. Interessant sind die langfristigen Verschiebungen der Geldströme.

  75. "Woher kommt eigentlich der...
    „Woher kommt eigentlich der Hass der Frau Mohn und anderer Entscheidungsträger auf die Nichtwestviertel,…“
    .
    „Mittelbegabter, fauler Junge entdeckt die Literatur und rettet sich selbst.
    Jetzt verachtet er alle, die nicht so geworden sind wie er.“ (eben auf Faz.Net ge-
    funden)

  76. Don Alfonso: Ja! Noch...
    Don Alfonso: Ja! Noch schärfer, noch präziser, noch kompromissloser (wenn möglich). Wo anders wird die Realität in Worten abgebidet und nicht in Form von Kriegsberichterstattungen oder Frontberichten in altbewährter Manier vernebelt als in diesem Blog – dem Narrenschiff der Gebildeten.

  77. "Interessant sind die...
    „Interessant sind die langfristigen Verschiebungen der Geldströme.“
    Werter Wiesbadener, das ist richtig. Nur erfolgen diese Verschiebungen, als
    langsamer, ruhiger Fluß, oder werden sie zu einem bestimmten Zeitpunkt festgezurt, um sich dann für Dekaden zu bewähren?
    Nach meiner Kenntnis repräsentiert der Dollar nicht nur die Wirtschaftsleistung
    der USA, sondern auch Chinas, deren Außenwert an die US-Währung gekoppelt
    ist und das sind politische Entscheidungen. Der Euro ist m.E. weit von dieser
    wirtschaftlichen und politischen Bedeutung entfernt.

  78. Es würde mich angesichts der...
    Es würde mich angesichts der aktuellen Zustände allenthalben nicht wundern, wenn bereits der Oktober höchst … nun … ereignisreich würde. Die USA haben nach dem offiziellen Abzug aus dem Irak noch reichlich Material am Golf herumstehen und da in der Nähe ja zudem noch eine klitzekleine Rechnung offen, die gewisse finanzielle Probleme etwas abschwächen könnte, man kennt das, andere haben das auch schon so versucht, wenn das Wasser am Halse stand. Nun, abwarten, Tee trinken, diverse Hoffnungen kultivieren und hübsch darüber parlieren, solange es geht, bevor es scheppert. Hauptsache das schöne Silber bekommt dabei keine Dellen. Das würde mich wirklich zerrütten, immerhin hat es zwei Weltkriege überlebt.

  79. Was halten die Disputanten von...
    Was halten die Disputanten von einem BrettonWoods 2.0?
    .
    Die Weltwährungen werden dabei nicht mehr auf Gold gestützt (wie schon vor 1914 und dann wieder 1944ff), sondern auf asiatische Billigarbeitskraft?
    .
    Die Zentralbanken garantieren, dass die Verechnungseinheit soundso (sagen wir, 2,50 Euro), jederzeit und überall gegen eine Stunde unqualifizierter Arbeitskraft umgewexelt werden kann — und auch wieder zurück.
    .
    Wäre das nicht die Afterburner-Konstruktion, der Weltkwirtschaft einen neuen Raketenstart zu ermöglichen?

  80. "Eine Restrukturierung wie sie...
    „Eine Restrukturierung wie sie Griechenland in 2012 durchfuehren wird“ – fuer mich heisst das Der erste Staatsbankrott eines Eurolandes eingestanden von einem deutschen EZB Praesidenten

  81. @Plindos – danke für Ihr...
    @Plindos – danke für Ihr Kompliment. Chapter 9 ist das worüber ich am meisten nachgedacht habe, der Unterschied von bluffen und lügen. Würde auch zu diesem AAA Blog Thema passen. Aber ich möchte Don’s e-Gastfreundschaft nicht mit noch einem langen Beitrag strapazieren.

  82. Alternativ könnte man aber...
    Alternativ könnte man aber auch den Koks-Standard einführen, 1 USD = 1 Gramm sauberes Kokain.
    Damit könnte man die mexikanische Mafia austrocknen und zugleich die Währung stabilisieren.

  83. Ghostwriter@:Ausm Weg sog I,...
    Ghostwriter@:Ausm Weg sog I, windiga Gschfaftlhuaba, windiga, ohne Gründ koa Sünd, I muass des Schifferl no dawischn..
    http://de.wikipedia.org/wiki/Das_Narrenschiff_(Brant)

  84. @Sketches Of Spam
    22....

    @Sketches Of Spam
    22. September 2010, 08:31 „Eine Restrukturierung wie sie Griechenland in 2012 durchfuehren wird“
    In den letzten 2 Monaten erzählen die Ghostwriter dieser Konzepte für die EU Kommission das schon richtig gehend freizügig.
    Aber jetzt hat einfach auhc der dümmste kapiert, dass die Griechen das einfach nicht aus eigener kraft schaffen können. Das kann man einfach auf dem Bierfilzl(-dekel) nachrechnen. Sehen Sie sich zum Beweis den Preis gr. Staatsanleihen an

  85. Da wir schon beim rating sind:...
    Da wir schon beim rating sind: ich habe festgestellt, dass der Blogger hier schon zweimal Beiträge „nicht freigab“ aka zensierte, weil ihm im ersten ein Fehler nachgewiesen wurde, der seiner Selbstdarstellung nicht entsprach, und in zweiten, weil ihm ein Widerspruch zu einer in diesem Jahr leidenschaftlich vertretenen These unterlief. Im von ihm so geliebten, aber anscheinend unverstandenen England wäre dies ein Grund für längere Nichtbeachtung mit anschliessender Probezeit. Hier zeigt es nur, dass der Autor ein Snob ist.
    Disqualifiziert, demaskiert, ausrangiert. Rating: früher unterhaltsam, heute noch manchmal lustig, overall insignificant. Man sieht sich nicht.

  86. Tyler, es kam gestern, wie es...
    Tyler, es kam gestern, wie es nun mal aufgrund der Adminoberfläche passieren kann, zum Doppelfreischalten einiger Kommentare, was zur Folge hat, dass sie wieder verschwinden. Ich weiss nicht, ob das Ihre Kommentare betrifft, aber ich habe alles, waa da war, bald darauf wieder online gestellt. Das kann hier bei der Menge der Kommentare schon mal passieren – aber das ist kein Grund, andere gleich dumm anzuraunzen. Ich nehme aber Ihre Meinung zur Kenntnis und als Anlass, Ihnen anderweitig noch eine schöne Zeit zu wünschen – ich bin mir sicher, dass Sie anderswo herlich willkommen sind, mit Ihrer unnachahmlichen Höflichkeit und Ihrem vorbildlichen Betragen.

  87. (und normalerweise würde ich...
    (und normalerweise würde ich den Tipfehler oben verbessern, aber in diesem Falle lohnt es sich nicht)

  88. "AAA" ist doch nur ein Etikett...
    „AAA“ ist doch nur ein Etikett wie „Bio“ oder „Frischwärts!“. Kein Kunde anderswo käme doch auf die Idee, dass dort am Ende das drin sein könnte, was draufsteht.

  89. tyler@: Warum so pingelig?...
    tyler@: Warum so pingelig? Schon Dr. K. Adenauer, former Bundeskanzler, pflegte in dieser Hinsicht einen sehr pragmatischen und legeren Stil: „Wat interessiert mich mein Jeschwätz von Jestern?“ Sie glauben gar nicht, was für Wonnen es bereiten kann snobish zu sein, versuchen Sie es doch mal, es verschönt zumindest den Tag.

  90. äh... es scheint mir nicht...
    äh… es scheint mir nicht so, dass Sie „normalerweise“ Tippfehler verbessern.

  91. Hops! Hier weht ein rauer...
    Hops! Hier weht ein rauer Wind. Ich muss allerdings auch sagen, oh ehrwürdiger Don Alphonso, dass ich nach angenehmen Wochen in der Provence heimkehrte, nach der Post schaute und hier und da auf den Bildschirm: Reißende Ströme nirgends, Bergbäche hier und da, bei Ihnen aber der Stillstand eines Donaualtarmes. Immerhin riecht es noch nicht, und gelegentlich blitzt ein Eisvogel auf. Aber mal was neues, was überzeugend neues, das fehlt dem Heimkehrer. (Und auch sonst ist es in unterm Mt Ventoux strichweise schöner.)

  92. <p>Jeeves3, stimmt, aber dann...
    Jeeves3, stimmt, aber dann sage ich es nicht explizit.
    .
    Schnurpelchen, ich bin da wirklich so, wie ich bin, ich denke nicht gross drüber nach, wie es ankommt: Aber wenn ich auf die Zahlen der letzten Wochen blicke, ging es hier nie besser. Und ich weiss jetzt schon, dass nächste Woche ein Einbruch kommen wird: Dann nämlich schreibe ich nette Dinge aus Italien. Wann immer ich das tue, flacht das Interesse deutlich ab. Nicht so, dass es schlecht wäre, aber schon so, dass ich es merke.

  93. Hamburger Hafencity -manches...
    Hamburger Hafencity -manches geht da, manches aber auch geht gar nicht.
    Die ersten Balkone rotten schon sichtbar, für diejenigen, die hinzuschauen gewillt sind. Mit Blick auf den Kaiserkai (die Straße) wohnen, das geht gar nicht. Mit Blick auf den Museumshafen hingegen…
    Seine Nachbarn kann man dort entweder zur Kenntnis nehmen oder sehr gründlich ignorieren – wobei jeder selber für sich entscheiden kann, ob ihm das so recht ist oder nicht.

  94. Also das Thema bella italia...
    Also das Thema bella italia ist nicht so doll für die Freunde der italienischen Oper, hmhm.
    .
    Dabei gefallen mir diese Italia-Artikel eigentlich mit am besten.
    Rating (besser in einschlägigen Kreisen bekannt als „drauflos raten“), Zocking Bänking und Sarrazenen-Gschmarri ist doch nicht so mein Ding. Zu nah an meiner Realität (da ich mich gerade mit Banken herumschlagen muss und mich dabei wie ein Voll-Idiot fühle…)
    .
    Aber vermutlich bin ich eh kulturell abartig… :-)
    Das Oktoberfest kann ich ja auch nicht leiden. (Musste heut an der Theresienwiese vorbei, bin jetzt für Wochen traumatisiert von den hässlichen Dirndln.)

  95. Vroni, zu diesem Thema...
    Vroni, zu diesem Thema integrationsunwilliger ausländischer Säufer mit Vermehrungswillen werde ich hier nichts schreiben. Ich finde es auch gar nicht so schlimm, wenn es hier ab und an ruhiger zugeht; es ist halt, wie es ist.
    .
    FinMike, jemand hat mir mal gesagt, dass Hamburg mit der Hafebcity sich den Ruf erarbeite, das Palermo des Nordens zu werden. Nicht nur wegen dem überteuerten Stadttheater am Wasser. Ich würde da nicht kaufen, solche Projekte gehen nie gut aus.

  96. @Plindos: 5 P./Raum über...
    @Plindos: 5 P./Raum über Jahre kannte ich als „Hongkonger Kronkolonienstandard“, dorthin flüchteten nach dem Bürgerkrieg viele, und entsprechend voll war es. Es dauerte recht lange, bis genug Hochhäuser gebaut waren, so daß die Leute mehr Platz bekamen. In Deutschland war es 45ff. vielerorts auch so (wer ein Haus hatte, mußte mindestens 1 Zimmer freiräumen, in dem eine Flüchtlingsfamilie einquartiert wurde), ab den 1970ern hörte die Enge dann aber ziemlich flächendeckend auf, und selbst die Slums (ich weiß nur von welchen bei Gießen) konnten aufgelöst werden. Seither versucht man die Neuentstehung von Slums in D strikt zu vermeiden, diesbezüglich herrscht hier eine strengere Ordnung als z.B. in Portugal, wo das Hüttenbauen neben der Straße im Hochhausviertel schonmal geduldet wird, oder auch wie im Berlin der Endzwanziger, als viele in die Lauben (Gartenhäuschen) zogen. – Wen oder was meinen Sie mit „nicht missen möchten“?
    @Tiger: gewiß, das Bluffen hat schon oft geholfen, aber funktioniert das heute noch?
    @Sketches of Spam: Falls es passieren sollte, könnte man es jedenfalls als Einschwenken auf die Sarrazinsche Linie bezeichnen, denn der hat gleich „Staatsbankrott“ gesagt.
    @HansMeier: die Sklavenwirtschaft war schon im späten Rom am Ende, für den Aufbau der Amerikas hat man sie reaktiviert, aber wo wollen Sie heute Sklaven unterbringen? Keiner mag sich irgendwelche Menschen auf Dauer als abhängig aufhalsen.

  97. @plindos
    Ich muss gestehen,...

    @plindos
    Ich muss gestehen, die Geschichte mit dem Kitt interessiert mich auch (ganz ohne Häme). Aber Sie müssen das nicht näher ausführen, wenn Sie denken, dass es nicht hierher passt.
    @Don Alphonso
    Nun ja, der Radsport ist wirklich nicht meine Welt, doch ich bin sehr zuversichtlich, dass Sie in Ihrem Blog das Rad schon so zu drehen verstehen werden, dass die Leser ihr Vergnügen haben werden. Das sollte doch beim Thema Italien kein Problem sein. Und außerdem: Sie als FAZ-1-Mann-Team allein auf weiter Flur gegen die Übermacht der italienischen Seniorenequipe. Sisyphos geht hier immer.

  98. Wie lange konnen Irland (pop....
    Wie lange konnen Irland (pop. 4,2M), Griechenland (pop. 10,7M) und Portugal (auch 10,7M) ausharren? Eigentlich sind die keine Industrieländer. Ein Grieche kommentierte die Finanzkrise in seinem Land mit den Wörtern (auf E) : „In a crisis we always go back to our roots, to farming“… Also sollte die EU mehr investieren in F & F (farming and fishing) in diesen Ländern?

  99. Observator, ich denke, jeder...
    Observator, ich denke, jeder hatte schin mal einen Moment, da er mich am Ende meiner Kräfte irgendwo hochkeuchend als Verlierer sehen wollte – und das biete ich auch. Allerdings nur einmal, der Rest der Reise wird kulturell ansprechend wie immer sein, über Schweizer Pässe nach Como, Mantua und immer, immer weiter. Frankfurt sieht mich schnell genug zur Buchmesse wieder.
    .
    fionn, die EU zahlt doch schon mehr Subventionen, als Griechenland Ölbäume hat. Von zurückgehen kann da keine Rede sein. Man wird das Vehikel machen, und einer nach dem anderen wird anklopfen. Und allen wird aufgetan. Dann erweitert man den Euroraum noch um weitere Osteuropäer, und dann haben wir hübsche Lira auf buntem Papier. Man beachte einfach den Wechselkurs Eur/ChF.

  100. colorcraze: Doch!...
    colorcraze: Doch! Siemens!
    …haben gerade 128.000 Mitarbeiter zu Unkündbaren erklärt – quasi verbeamtet.
    Nichts Neues unter Sonne – auch nicht bei Siemens.

  101. Re: Beitrag um 10.01h DA...
    Re: Beitrag um 10.01h DA likes to drink top-quality tea, was aber keineswegs bedeutet, dass er ein Snob ist.

  102. Bleiben Sie, bis die Zitronen...
    Bleiben Sie, bis die Zitronen blühn. Die Lücke, die Sie hinterlassen, wird Sie ersetzen.

  103. Steelydan, wird Ihnen das...
    Steelydan, wird Ihnen das Dauernörgeln nicht irgendwann langweilig?

  104. @Colorcraze: Natürlich...
    @Colorcraze: Natürlich funktioniert bluffen auch heute noch. Ich bekam meinen letzten Schliff von einem alten Italiener. Der konnte nicht nur perfekt zweideutig reden, sondern n-deutig. Jeder verstand immer nur genau das, was er verstehen wollte und glaubte mit dem alten Italiener im Bett zu sein. Diese Bluffenperfektion ist teilweise angeboren (denke ich), und besteht sowohl aus aktiven wie aus passiven Bluffen; das heißt, nicht nur selber bluffen, sondern auch verstehen, wenn ein anderer blufft und eine dazu passende Bluffrole annehmen, die am besten in die eigene Strategie passt. Aber Bluffenvolksschulniveau kann jeder erwerben. Vor allem wenn man in die Politik einsteigt, sollte man diese Grundkenntnisse erwerben, denn sonst kann es einem passieren wie Herrn Sarkozy, der die Roma ausweisen wollte und Frau Merkel, die auch ein paar Lager schließen wollte…. Jede® verstand was er/sie verstehen wollte.
    @Don: Auf die Reise nach Italien freue ich mich schon sehr.

  105. Observator@: Das ist ganz...
    Observator@: Das ist ganz einfach erklärt. 1945-1947 hatte in dem gevierteilten Old Germany sehr viel Hunger geherrscht. Arbeitslosigkeit allenthalben, weil keiner investierte. Selbst teilweise auf dem Lande. Die Väter im lausigen Krieg gefallen oder in Gefangenschaft.

    Da hier hier ja viel von Währungen und deren Systemrelevanz die Rede ist, die damalige Währung war die Reichsmark, ziemlich wertlos, später, so man davon hatte, 1:5 konvertrierbar in D-Mark. Barackler und ähnliches Kroppzeug galten als soz. Bodensatz. Was zählte waren entweder Lucky-Strike-Stangen, Schwarzhandel, Schwarzschlachten, Schwarzbrennen, Klauen oder Prostitution mit den Befreiern. Ah ja, ich vergaß, die Markenkarten-Wirtschaft: Zum Sterben zu viel, zum Leben zu wenig. Passt scho!

    Selbst miese Erfahrungen möchte man, sofern glücklich halbwegs überstanden, nicht missen. Reiner Subjektivismus von mir. Schaun Sie sich Herrn DA an, kaum gestürzt und davon genesen, schon wieder mit´m Radl unterwegs gen Italien. That´s really sportsmenship.

  106. "... dass man über etwas...
    „… dass man über etwas redet, worüber man früher nicht geredet hat: Über Geld.“
    Don, ich widerspreche Ihnen vehement.
    .
    Nein, die Großtanten werden das nie tun, und auch die Väter (und deren Söhne*) nicht, die selbst noch etwas aufgebaut haben. Nur die nichtsnützige Erbengeneration, die mit der Freizeit nichts anzufangen weiss, und Neureiche reden über Geld.
    .
    * und vielleicht die eine oder andere Tochter

  107. Don, da Sie soeben das...
    Don, da Sie soeben das Nörgeln ansprachen und ich gerade über einen Wildbach las, möchte ich einfach kurz mal dazwischenrufen: das Leben ist schön!
    Was für eine herrlicher Tag!

  108. V, aber sicher!
    .
    VVV, wie...

    V, aber sicher!
    .
    VVV, wie gesagt: ich habe das auch unter hart arbeitenden Menschen – zugegeben, zu meiner anfänglichen Verwunderung – durchaus anders erlebt. Einfach, weil die Angst durchaus gross war.

  109. V, ein Tag zum Spazieren - am...
    V, ein Tag zum Spazieren – am wilden Bergbach… Von Nörgeln sollte keine Rede sein, von Zeit zu Zeit ist es dagegen sehr fein, hier hereinzuschauen alte Bekannte zu treffen.

  110. Nachdem hier ansatzweise das...
    Nachdem hier ansatzweise das aus Spiesser-Deutschland chronische Unbehagen über den Euro herauszulesen war, bin ich fest entschlossen, die geneigte Leserschaft mit etwas ökonomischer Argumentation zu langweilen: löste man die Eurozone einfach so auf, würde die zukünftige D-Mark drastisch aufwerten. Das von Westviertlern im Ausland angelegte Vermögen würde entwertet, die Exporte brächen ein und in einer kleinen, dummen Stadt an der Donau mit einem grossen Automobilwerk sähe es schlimmer aus als in England. Viel Vergnügen!

  111. @fionn: Habe ich etwas...
    @fionn: Habe ich etwas überlesen? Top quality tea?? Welchen??

  112. Schnurpelchen, so ist es....
    Schnurpelchen, so ist es. Möchten Sie etwas Tee? Zwetschgendatschi hat uns der Gastgeber ja auch bereits angeboten. Danke für Ihre Bemühungen um unser leibliches Wohl, werter Don.

  113. @plindos
    Ah, das erklärt...

    @plindos
    Ah, das erklärt natürlich alles. Mein Vater erwähnte neben Lucky Strike noch Camel, die waren wohl auch beliebt. Ich selbst habe das nicht mitmachen müssen, aber falls doch, wäre ich auch stolz darauf, es überstanden zu haben.
    Der Don wird seine via dolorosa bestimmt mit Bravour absolvieren, als radelnder Reporter braucht er ja auch nicht gleich das ganze Feld anzuführen.

  114. OK, Don. Ich gehe eines meiner...
    OK, Don. Ich gehe eines meiner zahlreichen Fahrräder suchen und aufpumpen. Da ich nördlich des Mains zu bleiben gedenke, werden wir uns eine Weile nicht mehr sehen. Auch nicht schlimm. Tschüss.

  115. @minna: soso, ich bin davon...
    @minna: soso, ich bin davon etwas überrascht. Aber manche Firmen können sich ja lange halten, siehe Leoni-Draht (mW älteste bestehende deutsche Firma, seit 500 Jahren).

  116. Non, mon cher, es ging einmal...
    Non, mon cher, es ging einmal um Fingernägel und einmal um Perspektive, wobei beide eigentlich eher den hier beschriebenen Ansprüchen entsprachen, sich der Autor aber plötzlich auf seiner eigenen Gegenseite befand was dann anscheinend nicht zum Eigenverständniss passte und deshalb die posts dann in den oublietten verschwanden. Das geht einmal, das geht keine zweimal. Da warte ich dann lieber mal ab, ob es in absehbarer Zeit wieder bergauf geht. Sonst sieht man sich eben nicht mehr. Que Dieu vous bénisse!

  117. V, herzlichen Dank! Gerne eine...
    V, herzlichen Dank! Gerne eine Tasse. Allerdings ist mein Verweilen kurz, denn das Wetter lockt unwiderstehlich. Im Höhenwald sehe ich die buntesten Blätter – gold und rot vor blauem Himmel.

  118. @Plindos: aha, die "schlechte...
    @Plindos: aha, die „schlechte Zeit“ dauerte bei Ihnen also länger als bei meinen Eltern. –
    @schusch: jaja, Fußball, dann bin ich aber weg. Langweilt mich schon tödlich im RL, brauch ich nicht noch im Netz verdoppelt. –
    @Vonderinsel: ach, das ist nett, daß Sie uns mit „schlimmer geht immer“ wenigstens ein bißchen trösten.
    @Tiger: das muß ja dann ein wahrer Meisterbluffer gewesen sein.

  119. @ partnachklamm

    Lesen Sie...
    @ partnachklamm
    Lesen Sie oben rechts – DA’s Profil. Würde er Marks & Spencer Tee trinken? Ich glaube nicht.
    http://www.harrods.com/HarrodsStore/find/c/foodhall,foodtea

  120. @partnachklamm 14.42h

    Lesen...
    @partnachklamm 14.42h
    Lesen Sie oben – DA’s Profil. Ich habe den Eindruck, only the best is good enough for him.
    http://www.harrods.com/HarrodsStore/find/c/foodhall,foodtea

  121. Zum Thema unmittelbare...
    Zum Thema unmittelbare Nachkriegszeit empfehle ich die Autobiographie von Fritzchen Raddatz.

  122. @H.Vonderinsel
    Wer will denn...

    @H.Vonderinsel
    Wer will denn hier aus der Eurozone austreten? Wenn überhaupt, wird ausgewandert oder zumindest drüben das Salär in Franken verdient. Alle paar Monate verschlägt es mich mal nach Zürich und dort beschleicht mich jedesmal das Gefühl, in einer von Deutschen unterwanderten Stadt zu sein.

  123. Und die Kinder schlichen sich...
    Und die Kinder schlichen sich in’s russische Offizierskasino. Dort konnte man Kaffee kaufen. Eigentlich durfte das nicht sein, aber die russischen Frauen hatten gewaltige Busen, darinnen ein grosses Herz schlug.
    Der Kaffe war roh, also ungeroestet. So manche deutsche Mutter stand dann abends vor der Pfanne und ruehrte die Bohnen bis sie braun waren.

  124. "when one looks upon the...
    „when one looks upon the heavens,one wonders,why one wonders about thilo sarrazzin and all the rest of their kindergarten.“winston churchill

  125. Lieber Don, Sie sind ja noch...
    Lieber Don, Sie sind ja noch aus Neuer Markt Zeiten ein hochgeschätzter Zeitgenosse. Bitte nehmen Sie doch zur Kenntnis, dass jeder, der in seiner eigenen Währung verschuldet ist und sich die Herren Zentralbanker selber aussuchen kann, immer ein Triple A Rating verdient. Er kann seine Verbindlichkeiten schließlich jederzeit in frisch gedruckten Noten zurückzahlen. Und gegen Währungsverluste kann man sich als Gläuiger doch versichern. Jedenfalls im Prinzip. Aber Prinzipien wollen wir hier doch nicht in Frage stellen? Dann wären Sie ja ein Revoluzzer und würden am Chiemsee ausgewiesen. Das wollen Sie doch nicht.

  126. @H. Vonderinsel 22. September...
    @H. Vonderinsel 22. September 2010, 15:30 „und in einer kleinen, dummen Stadt an der Donau mit einem grossen Automobilwerk sähe es schlimmer aus als in England. Viel Vergnügen!“
    Dann sollten wir das tun…

  127. bertholdIV17:37,
    Bääh,...

    bertholdIV17:37,
    Bääh, Pfuiii, Schande über Sie!

  128. Wenn ich hier so nachtragend...
    Wenn ich hier so nachtragend wäre wie gewisse andere Leute, hätte ich Berge zu schleppen – wem es hier nicht zusagt, bitte, ich halte keinen auf.

  129. fionn, das beweist nichts. Der...
    fionn, das beweist nichts. Der trinkt am Ende noch schwarzen Tee oder brüht den grünen mit kochendem Wasser. Haben Sie nichts genaueres?

  130. Der Glaube, Menschen würden...
    Der Glaube, Menschen würden keine Autos mehr kaufen, nur weil sie teuer sind – der Glaube sollte einen dazu bringen, sich mit Dacia anzufreunden. Erstaunlicherweise passiert das aber nicht überall.

  131. @Observator
    Wenn Sie wieder...

    @Observator
    Wenn Sie wieder mal in der Schweiz sind: fragen Sie doch mal einen Hotelier oder Fabrikanten, was er vom steigenden Frankenkurs haelt… Sollte der Franken weiter zulegen, wird’s fuer viele Exportbranchen der Schweiz eng.
    Laender mit niedriger Inflation (z. B. Deutschland) sind langfristig die Gewinner einer Waehrungsunion. Gut moeglich, dass Deutschland wirtschaftlich ein goldenes Jahrzehnt bevorsteht.
    Und uebrigens: die Gesamtverschuldung der Schweiz ist deutlich hoeher als die Deutschlands…

  132. Bevor ichs vergesse: @ Don &...
    Bevor ichs vergesse: @ Don & steelydan: Vertragt euch! SChließlich wollt ihr beiden Vorbilder sein. Und: Die Welt hat Straßen genug für zwei Radlnarren.

  133. Wobei es bei meinen Vorfahren...
    Wobei es bei meinen Vorfahren so war, dass sie sich, nach dem ihre Mietwohnung ausgebombt war, eben ein schmuckes Haus kauften (wenn auch erst viel später abbezahlten), geschmackvoll mit Biedermeier einrichteten und sich bei hungernden Künstlern noch ein paar Bilder dazukauften. Das war 1946. Seitdem hat sich in besagter Wohnung kaum noch was verändert, und wenn, dann eher nicht zum besseren.
    .
    Grüsse an Herrn Rösler…

  134. @tyler: ihr Geschnapp erinnert...
    @tyler: ihr Geschnapp erinnert mich irgendwie an die Straßenszene neulich, als ein großer Hund sich losriß und einen kläffenden Zwergpinscher biß.
    @Vonderinsel: die Schweiz hat aber trotzdem eine höhere Bonität, weil viele glauben, daß dort viele Reiche wohnen und der ganze Staat reichenkompatibel ist.

  135. H.Vonderinsel,
    da haben Sie...

    H.Vonderinsel,
    da haben Sie mich missverstanden. Ich will gar nicht auswandern, mir gefällt es hier alles in allem ganz gut. Ich sprach über andere, die nach einer Insel der seligen Stabilität suchen oder als Pendler vom harten Franken profitieren wollen. Weil sie tatsächlich glauben, dass es in der Shweiz sicherer sei. Die paar Exilianten, die ich persönlich kenne, klagen inzwischen über hohe Kosten für die Krankenversicherung und das Preisniveau. Tja.
    An der Eurozone missfällt mir eigentlich nur, dass man beim Zusammenzimmern gerne mal bei den paar Sicherheitskriterien, zu denen man sich ursprünglich durchgerungen hatte, nicht so genau hinschaut. Nicht, dass ich glauben würde, man könne alles und jedes vorherberechnen. Doch ein bisschen genauer hinschauen, das könnte man schon.
    And now for something completely different: Wo sind eigentlich donna laura und rosinante? Hoffentlich nicht erkrankt?

  136. partnachklamm 17.06h
    My...

    partnachklamm 17.06h
    My favourite is Tetleys Breakfast but that’s my secret, SO DON’T tell everybody.

  137. Ich bin ein Spiesser aus...
    Ich bin ein Spiesser aus Deutschland und haette kein Mitleid mit Werstviertlern , deren Vermoegen sich halbierte. Gerne zahlte ich weniger fuer Heizoel oder Gas (andere vielleicht fuer Eisenerz, Nickel, Silberkannen) und wenn Automobilwerke zu Fahrradmanufakturen wuerden, ginge dem Gastgeber der Schreibstoff auch nicht aus. http://www.zerohedge.com/

  138. Audi hiess früher auch mal...
    Audi hiess früher auch mal NSU und hat auch Fahrräder gebaut. Und ich glaube auch, dass es in 20 Jahren ganz andere Fortbewegungskonzepte geben wird, die weitaus weniger auf Motoren bassieren, als es heute der Fall ist. So gesehen wird es vor allem darauf ankommen, diesen Wandel zu gestalten und davon nicht überrollt zu werden.

  139. @DA: so siehts aus....
    @DA: so siehts aus.

  140. Warum muss denn jetzt...
    Warum muss denn jetzt eigentlich dieser Stich gegen die Hamburger Hafencity sein?
    Ich habe da mehr als drei Jahre gearbeitet. Als ich damals anfing, waren dort nur Baustellen. Wenn ich mir das Ergebnis heute anschaue, dann finde ich das eigentlich gar nicht so schlecht. Bei gutem Wetter ist es dort sogar sehr schön und es gibt mittlerweile einige sehr gute Restaurants.
    Wohnen würde ich da zwar nicht wollen. Aber es ist ein sehr schöner Stadtteil, wenn man dort arbeitet.

  141. 'Da hier hier ja viel von...
    ‚Da hier hier ja viel von Währungen und deren Systemrelevanz die Rede ist, die damalige Währung war die Reichsmark, ziemlich wertlos, später, so man davon hatte, 1:5 konvertrierbar in D-Mark. Barackler und ähnliches Kroppzeug galten als soz. Bodensatz. Was zählte waren entweder Lucky-Strike-Stangen, Schwarzhandel, Schwarzschlachten, Schwarzbrennen, Klauen oder Prostitution mit den Befreiern.‘

    wahrscheinlich sind es diese zustände, auf denen das einigartige lebensgefühl dieses genialen landes beruht. irgendwie scheint dieser überlebenskampf nie aufgehört zu haben.

  142. ka.os, tatsächlich denke ich,...
    ka.os, tatsächlich denke ich, dass man in 5 Jahren mal !Hafencity revisited“ schreiben muss. Was man so hört in den Kreisen, die es wissen müssen, treiben sich in dem Kontext viele Persönlichkeiten aus dem ersten grossen Berlinhype herum, und das ist immer nur begrenzt ein Hinweis auf dauerhafte Qualität am Bau. Vor allem haben solche Retortenluxusviertel oftmals die Eigenschaft, schnell wieder unmodern zu werden, und ewig lockt der Altbau – weshalb ich dort nicht auf dauerhaft steigende Gewinne beim Verkauf wetten würde. Und das trotz der in Hamburg sehr anderen Lage, als in Berlin oder München. Und ansonsten ist es halt für einen Münchner komisch, wenn der Blick nicht auf die Berge, sondern auf das Abwasser führt.

  143. Tja, so hört sie sich wohl...
    Tja, so hört sie sich wohl an, die Klage des raging co-dependent.

  144. einzigartige - sorry,...
    einzigartige – sorry, fingertrouble

  145. D.A., colorcraze:...
    D.A., colorcraze: Widerspruch!
    Der 1.platzierte-männl Ausbildungsberuf ist nach wie vor Kraftfahrzeugmechatroniker.
    Das sind 17-18jährige, die irren sich nicht; nicht in der Masse.
    Zum Vergleich: Was würden Sie daraus schließen, wenn diese Jahrgänge alle zum
    Militär wollten?

  146. Wenn das Internet irgendeinen...
    Wenn das Internet irgendeinen Sinn haben könnte, dann ja wohl den, das Wohnen auf dem (abgelegenen) Dorf wieder attraktiv zu machen.

  147. @vroni: In Bayern gehen halt...
    @vroni: In Bayern gehen halt die Uhren anders. Und der Fasching beginnt in München mit dem Oktoberfest. Mein Alternativ-Vorschlag: Wenn die echten Bayern und Bayerinnen als Chinesen oder Japaner verkleidet auf die Wiesn gehen, könnte das wirklich Spaß machen!

  148. Ähm, insgesamt ist der Ton...
    Ähm, insgesamt ist der Ton nicht mehr so witzig.
    Das Geschnapp erinnert mich bei manchen Schreibern stark an das SPON-Forum Wirtschaft. Das hat mir schon vor 8 Jahren nicht gefallen.
    .
    Hängt wohl tatsächlich von den plitisch angehauchten Themen ab. Verstehe.
    Daher freue ich mich umso mehr auf auf neu Don-Beiträge über italienische Verhältnisse. Und Kuldur.
    .
    Zur unterhaltsamen Einstimmung ein Filmchen von Bruno Bozetti (der darf das: herrliche Bedienung von Klischees, z. B. Kaffee, Latte und Auto)
    http://www.the-missinglink.de/flash/italy.swf
    .
    Leider Flash. Wer Flash und den herben Don Camillo Humor nicht mag, bitte dann eben nicht auf PLAY drücken :-)

  149. HansMeier555@: Sag ich doch...
    HansMeier555@: Sag ich doch immer wieder, und so ich brauch noch nicht mal zum Stammtisch zu gehen, kann mithin meine, des P., halbgaren Einsichten wirklich in des Wortes „wahrer“ Bedeutung sichtbar für jedermann, quasi gedruckt, weltweit verkündigen. Sauba sog I. Es lebt sich wirklich herrlich auf dem Land…so man die nötige Patte hat oder sich zu beschränken weiss.

    Don Carlos@:…und das bis zum letzten Schnaufer. War doch schon immer so in der Weltgeschichte. Hah, survial of the fittest, da helfen alle ratingagenturen nixi dawider.

  150. @escalera_de_caracol
    (Wow,...

    @escalera_de_caracol
    (Wow, welche ein Name)
    „Und der Fasching beginnt in München mit dem Oktoberfest. “
    .
    Das ist richtig.
    Franzosen kommen laut einer Meldung dieser Woche angeblich vor allem wegen der ähem im offenherzigen Dirndl ausgestellten Möpse… (Einen kurz aufkeimenden integrationsunwilligen frankophoben Gedanken will ich jetzt nicht weiter ausarbeiten, ich will ja weltoffen sein und bleiben.)
    .
    Man zeigt halt, was man/frau hat, damit man gut geratet wird. :-)
    Mit Brauchtum und echten traditionellen Trachten hats halt nix mehr zu tun.
    .
    Es gibt übrigens das sogenannte „Historische Münchener Oktoberfest“, welches zu gleicher Zeit ebenfalls auf de Theresienwiese stattfindet mit historischen Fahr-Rummel und Kulturzelt: http://www.oktoberfest.de/de/article/Aktuell/Historisches+Oktoberfest+2010/Das+historische+Oktoberfest+auf+der+Jubil%C3%A4ums-Wiesn/1729/
    .
    Das könnte ich mir schon eher „reinziehen“.
    .
    Was das Verkleiden als Japaner betriifft, das wird meine Tochter besser schaffen als ich, denn die hat die Mandelaugen. Ich selber bin nicht zu retten und sehe einfach hoffunglos bairisch aus und werde trotz ausgefeiltester Verkleidung von Japaern immer noch nach dem besten Weg zum Hofbräuhaus gefragt. Do san de mir über.

  151. @ Wiesbadener und tberger...
    @ Wiesbadener und tberger :
    Sorry, ich habe meinen neuen Rechner zusammengeschraubt und war darum nicht online.
    Die FED schmeisst Geld zu 0% auf den Markt. Die Anleihen und reinen Geldgeschäfte bringen bei kürzerer Laufzeit (ich nehm Hedgef. und Lebensversicherer als Schnitt) in der Größe von 5%-15% p.a..
    Industrieunternehmen haben die Aufgabe Gewinn zu erwirtschaften. Ein Autobauer ala GM machte mit der Hausbank über Jahre höhere Gewinne als mit dem Abverkauf der Fahrzeuge. Die Rendite ist Konjunkturzyklen unterworfen und schwankt nicht nur, sondern es gibt auch magere jahre ganz ohne Kapitalertrag (oder sogar Minus).
    Das billige Zentralbankgeld ist das Ergebniss von politischen Druck und dem geben die Inhaber der Zentralbanken (ich sage stark vereinfachen, die grössten nationalen Bankhäuser) sehr gerne nach. Die Show läuft mehr oder weniger mit Unterbrechungen seit etwa 30 Jahren.
    Wenn Sie mit dem oberhalb nicht einverstanden sind brauchen Sie sich meine Meinung nicht weiter durchzulesen, denn dann ist das darauf aufbauende für Sie irrelevant.
    .
    Ein Unternehmen, welches die Wahl zwischen gleichbleibenden und steigenden (Zinseszins) Erträgen und einem marktüblich schwankenden industriellen Erwerb hat, wird sich entsprechend der Differenzen der Gewinnerwartungen entscheiden.
    Eine Spanne von erzeugtem Geld (Nullkosten) mit Anlagemöglichkeiten im Sekundenhandel kann keine industrielle Produktion übertreffen.
    Folge : Unternehmen ziehen alles verfügbare Geld aus der Realwirtschaft und tranferieren in den Finanzmarkt.
    Löhne stagnieren, denn die Investitionstätigkeit und Forschung lässt nach und die Konkurrenzfähigkeit leidet. Der Gewinn der Realunternehmen sinkt.
    Andere Marktteilnehmer mit der Option aus Realwirtschaft höhere Gewinne zu ziehen als aus reinem Geldgeschäft (Niedriglohnländer) bauen Kapazitäten auf, weil es leichter wird „in den Markt einzutreten“, denn die etablierten Vertreter weisen ja nun eine strukturelle Schwäche auf.
    Löhne sinken, weil der Realwirtschaftsgewinn weiter schrumpft.
    Die Realunternehmen geraten nun zwischen die Mahlsteine aus sinkender Nachfrage, aufsteigender Konkurrenz UND der zwang noch viel mehr Kapital in den Finanzmarkt zu schieben, weil jetzt „NUR NOCH DORT“ halbwegs annehmbare Gewinne zu machen sind.
    Der Kreisel dreht sich.
    .
    Banken leben von Zinsversprechen. Sie geben ein Geldvolumen aus und der Gewinn sind die Zinsen. Steigende Geldmenge und steigende Zinserwartungen verstärken sich gegenseitig.
    .
    Die Lösung, welche ich als Laie sehe ist so einfach wie schwerwiegend :
    Die FED muss die Geldmenge abwürgen, indem sie Staatsanleihen aufkauft und dann löscht (dem Staat also quasi die Schuld streicht).
    Das ist die Umkehrung der Geldschaffung.
    Die Geldmenge würde sinken, die Gesamtsumme der erwarteten Zinsen würde sinken.
    Die FED müsste ausserdem die Differenz aus Geldausgabe und Geldverwertung erheblich verkürzen. Es müssten also die Zinsen steigen.
    .
    Um das Geld aus den Finanzmärkten in die Realwirtschaft zu zwingen, muss der Finanzmarkt also renditeneutral werden.
    .
    Das Eldorado der Politiker, es wird ihnen Geld geschenkt !!??
    Nein, die Geldgeber übernehmen nur ihren Part der Spekulation, sie beteiligen sich an den Abschreibungen.
    Nicht zu vergessen, für die FED ist das Ergebnissneutral, aber nicht für die Volkswirtschaft.
    Die Banken und Unternehmen müssen den Aderlass auch verkraften.

  152. Vroni, probieren Sie es doch...
    Vroni, probieren Sie es doch einmal mit chinesischen Opernmasken, da fällt das mit den Augen nicht so auf. Könnte höchstens peinlich werden, wenn Sie dann á la chinoise den Weg zum Hofbräuhaus erklären müssten.

  153. Vroni, gibt es denn minoische...
    Vroni, gibt es denn minoische Dirndl?

  154. Da kommen dann die Phoenizier...
    Da kommen dann die Phoenizier zum Moepsegucken. Mit Boot und Bieramphoren.

  155. @ Vroni 12.52h. Aufpassen,...
    @ Vroni 12.52h. Aufpassen, Franzosen tragen weisse Socken… :()

  156. Holly01 13.18h Dass die...
    Holly01 13.18h Dass die deutsche Wirtschaft verlangsamt hat mich verunsichert. Ich habe heute €uros verkauft und Swissies gekauft. Nun trinke ich eine Tasse Tee (Tetleys Breakfast Tea schmeckt auch am Nachmittag zum
    Zvieri) und esse eine Milch-Schnitte.

  157. Allen einen schönen Herbst!...
    Allen einen schönen Herbst!
    Für alle zum Einschätzen: Hier ist ein Beitrag von Leuten, die sich bei Google als Kollaborateure anwanzen (meine Sicht): http://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article9774094/Fotografiert-die-verschleierten-Haeuser.html
    Erstaunlich ist, wie naiv diee Typen davon ausgehen, dass alles ganz harmlos ist. Wer sich wehrt hat Vorurteile oder ist einfach dumm. Eine ganz seltsame Komplizenschaft tut sich da auf. (Meine ich.)

  158. Das Problem mit den...
    Das Problem mit den Amerikanern ist, dass sie keine Industriepolitik haben.
    M.M.n. wird der USD auf und ab wie ein Yoyo manipuliert werden; also, kein klarer Trend, doch so oder so wird Wall Street Geld verdienen können.

  159. Filou, ob die Phönizier noch...
    Filou, ob die Phönizier noch rechtzeitig auf Kreta anlandeten, um Freude an minoischen Damen zu haben, darf angezweifelt werden. Wer zu spät kommt…

  160. @ fionn : Ich bin kein...
    @ fionn : Ich bin kein Anlageberater, aber ich setze auf Aktien und andere Sachwerte.
    Gold sehe ich nicht als Anlageform an, denn es ist ein bedarfsfreier Stoff und besteht zu 100% aus der Bewertung der Marktteilnehmer.
    Ansonsten werden Lagerlebensmittel immer charmanter. Also alles was sich länger als 3 Jahre hält ;-) (Schinken am Stück, Dosenfutter, Tiefkühlware, Mineralwasser und Weine … also der Kram), aber akut sehe ich das nicht.
    In der ganzen Diskussion ist sehr sehr viel heisse Luft.

  161. Wie so oft, haben mir Text &...
    Wie so oft, haben mir Text & Botschaft gut gefallen. Wie so oft, muß ich aber eines kritisieren. Das hier so hoch gepriesene Bürgertum – historisch gesehen: Versagerschicht – produziert in der dritten Generation ja nicht nur Qualitätsjournalisten, sondern vermutlich mehrheitlich jene hier so streng gescholtenen Drahtzieher und deren Helferlein. Denn was für Migranten gilt, muß auch für Bankster gelten: Hinter all den Zahlen stehen Menschen. — Die Sozialgeschichte der Bankster ist noch nicht geschrieben, sie wird partiell auch eine Geschichte der reichen Bürgersöhne und -töchter aus kleinen dummen Städten sein.

  162. @V, ... verpasst nix. Moepse...
    @V, … verpasst nix. Moepse sind ewig

  163. @Holly01. Auf Aktien setzte...
    @Holly01. Auf Aktien setzte ich auch, doch typisch deutschschweizerisch ist 15% des Vermogens in Gold anzulegen. Es gibt z.Zt eine gute Auswahl von top stocks (Dax) die Renditen/Dividenden von 4% und mehr auswerfen. Sogar McDonalds wird das Dividende erhöhen – diese Nachricht heute ist m.E. signifikant.

  164. @ fionn : gegessen und...
    @ fionn : gegessen und gestorben wird immer.
    Oder wie ich es sage : Leute rettet die Wälder esst Biber.

  165. Minenaktien sind das Gebot der...
    Minenaktien sind das Gebot der Stunde. Nein, nicht Landminen, obwohl Siemens fester notiert. Gooooldminen, vorzugsweise in Deutsch-Südwest. Ist der Rand voll, ist´s der Namib-Dollar noch längst nicht. Und als letzter Rückzugsort bleibt noch der Caprivi-Zipfel. An dem hat selbst unser Don noch nicht gelutscht.

  166. Aber die Gravitation! Bedenken...
    Aber die Gravitation! Bedenken Sie die Gravitation! Sie nimmt im Quadrat der Deklination der Aszendenz zu! Deshalb pumpt man die Reifen von Qualitäts-Radeln auch auf über vier Atue auf! Aber da ist schon die Luft für manche raus.

  167. Danke, Bettelbaron.
    .
    Endlich...

    Danke, Bettelbaron.
    .
    Endlich einer, der es begriffen hat.

  168. @ bettelbaron @...
    @ bettelbaron @ hansmeier555
    .
    Dass die Söhnchen und Töchterchen des Westviertels kaane Engel sind und durchaus auch zwielichtigen Beschäftigungen wie Investmentbankerey nachgehen. Und sich durch Mauern und steifes Benehmen das, was in ihren Augen Gesocks ist, fernhalten, dürfte doch wohl lange hier erkannt sein.
    .
    Whistleblower Don erzählt, seit er hier schreibt, doch nichts anderes. :-)
    Dann dürfen sie auch durch ihre eigenen von ihrer eigenen Brut verbrochenen Fondprodukte gemolken werden.

  169. @Vroni
    Es geht ja nicht um...

    @Vroni
    Es geht ja nicht um einzelne „schwarze Schafe“, sondern darum, ob die ganze Rotürerei jemals zu was getaugt hat.
    .
    Die Bürger sind wir los, die Bürgen sind geblieben.

  170. Einzelne schwarze...
    Einzelne schwarze Schafe?
    .
    Und wie kommt es dann, dass dann ausgerechnet mir im Laufe eines Lebens die vor die Füße liefen :-), wo es doch so viel weiße Lämmchen der besseren Söhne und Töchter gäbe. Mit Ausnahme eines, wirklich lieben und sehr gut erzogenen Bengels (den meine Tocher leider bis jetzt verschmähte), war der Rest entweder dreist oder dumm oder beides. Die Berufe waren auch meist eindeutig Richtung BWL, Marketing, Bank oder Schlimmeres („was mit Medien“…, schüttel)

  171. @Filou
    23. September 2010,...

    @Filou
    23. September 2010, 17:30
    Alter Spruch aus „Studio 54“-Zeiten:
    Big Bubbles, no Troubles!

  172. Da Bouschua an sich, is füa...
    Da Bouschua an sich, is füa si alloans gnuma eh recht hoamlos & gmüatli, dea tuat koan Schwanzal wos z´Leid. Oba wennst eam an de Coupons un an de Renditn gehst unta ca. 8 Percent, nacha wiad a scho sakrisch fuchsteifiwuid, des konn I da scho sogn, nacha redet ER unverhüllt ein ausgezeichnetes Hochdeutsch mit seinem Schpezi dem Banker/Anlageberater/Wirtschaftsprüfer/Rotarierfreund welcher ihm zu einer Anlage geraten, die ihn in die Gefahr bringt, dass es ihm die Butter vom Brot herunterhaut. Ja, wo samma dann?!!

  173. @fionn: was, Franzosen und...
    @fionn: was, Franzosen und weiße Socken? Ist diese furchtbare deutsche Mode von vor Jahrzehnten nun etwa nach Frankreich übergesprungen?
    @Wiggerl: tja, und wenn das Geld futsch ist, hilfts nix, und der Anlageberater ist noch da, und der Bouschua kann sich aussuchen, ob er sich der Mühe unterzieht, sich dem Anlageberater dafür erkenntlich zeigen zu wollen, oder einfach die Sache hinnehmen und auf sich beruhen lassen…
    @Holly01: tschä, ob das Ausbremsen der Laufmasche vor dem Allzugefährlichwerden so wie von Ihnen dargestellt geht? Japan idelt doch auch schon jahrzehntelang mit Nullzins rum. (In der Schweiz soll es während WK2 sogar Negativzinsen gegeben haben, es kostete also Geld, das Geld auf der Bank zu haben. Erzählte mein Opa.)

  174. @
    colorcraze
    23. September...

    @
    colorcraze
    23. September 2010, 23:17
    Franzosen und weiße Socken?
    Das gilt vieleicht fuer Bidonville! Bei uns hier unten hab ich sowas noch nicht gesehen. Im Sommer tragen die meisten Maenner hier eh keine Chaussettes.
    An den Socken erkennt man die Touris…

  175. @Grimaldeli: wenn man bei...
    @Grimaldeli: wenn man bei Ihnen daran nach wie vor eindeutig die Touristen erkennt, bin ich beruhigt. Ich befürchtete schon, in Frankreich wäre was durcheinandergeraten.

  176. @ colorcraze :
    Mir macht eine...

    @ colorcraze :
    Mir macht eine oder die nächste Krise nicht wirklich Angst. Das Auf und Ab der Wirtschaft hat ein Verhältniss wie Tag Nacht, es ist zwangsläufig und Folgerichtig.
    Sorge macht mir, wenn ic h lese wie wenig Länder die Vollversammlung bei dem (Mini) Eklat verlassen haben, die Gefolgschaft der Amis ist sehr klein geworden.
    Es gibt zu der Ohnmacht sogar Demut :
    http://www.ftd.de/politik/konjunktur/:erfolgsgruende-die-neue-weltmacht-china/50173659.html
    .
    Das macht mir mehr Sorge als ein down der Börsen oder Staatsanleihen. Die Werte kommen auf Sicht schliesslich fast alle wieder zurück.

  177. @Holly01: es gibt momentan...
    @Holly01: es gibt momentan keine ordnende Weltmacht, „Multipolarität“ auch nicht, denn es wird auf niemand gehört. Alle wurschteln nach Eigenrezept, und es kann sich jederzeit irgendein Scheiß aus dem Nichts plötzlich zu einem Tsunami hochschaukeln, weil keiner mehr ein ausreichendes Maß an Meinungsführerschaft hat. Wie die Staaten das überleben, weiß ich auch nicht.

  178. Pardon, korrigiere mich, nicht...
    Pardon, korrigiere mich, nicht Meinungsführerschaft, sondern Durchsetzungskraft.

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