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Stützen der Gesellschaft

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Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Die mordlustige Toskanafraktion

| 135 Lesermeinungen

Von allen Regionen, in denen man politische Bücher schreiben kann, ist die Gegend zwischen Siena und Florenz die schönste, lieblichste und angenehmste Gegend. Und damit eigentlich auch die Region, in der man stets etwas Besseres tun könnte: Weinstöcke pflanzen, Rennrad fahren, der Liebsten ein Seidentuch kaufen, alte Roadster sammeln und fahren. Trotzdem gab es einen Herrn, der hier eines der wichtigsten politischen Bücher geschrieben hat - und das im Gegensatz zu dem Textmüll des politischen Berlin auch nicht so schnell im Schredder enden wird.

Mit welchem Recht hat Cäsar geherrscht?
Machevill in Marlowes „Jude von Malta“

Es ist schön hier. So schön, dass man unwillkürlich nach Schildern mit der Aufschrift „Vendesi“, zu verkaufen, schaut.

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Nach dem Meisterwerk dieser Landschaft brauchte die Schöpfung erst mal eine Kreativpause, und dabei kam Norddeutschland heraus. Es wird gern gegiftet über Alt68er, die eigentlich längst gut versorgte Rentner sind, und sich hier niederlassen – aber wer möchte ihnen das verdenken. Es duftet in diesen Herbsttagen nach Wein, die Steinpilze kosten lächerliche 14 Euro das Kilo, wenn man zu faul oder zu kaputt von den Strassenkämpfen der Jugend ist, um sich im Wald danach zu bücken, der Chianti ist hier der Hauswein, und allenthalben weitet sich der Blick über eine Landschaft, wie von den Brüdern Lorenzetti gemalt.

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Wir befinden uns kurz hinter Florenz auf den ansteigenden Hügeln der Region Chianti, auf dem Weg nach Siena. Wer literarisch gebildet ist, wird im ersten Moment vielleicht an Boccaccios Decamerone denken, an die zehn jungen, schönen Menschen, die aus der pestverseuchten Stadt Florenz im Sommer des Jahres 1348 ausziehen, ein Landgut besuchen und sich zehn Tage dem Gesang, den Spielen, der nur angedeuteten Liebelei und den Geschichten hingeben, in denen die europäische Literaturgeschichte für die nächsten Jahrhunderte alle Themen findet, die sie braucht, und dabei noch nicht mal so dreist klaut wie all die Hegemänner und was sonst noch demnächst auf der Frankfurter Buchmesse bejubelt wird. Es ist Literatur so üppig und grosszügig wie dieses gesegnete, fruchtbare Land, und hier, in den Olivenhainen und Gärten, zwischen den Bruchsteinmauern und sanft geschwungenen Hügeln, vermeint der Gebildete fast den Lautenklang zu hören, und Dioneo singt von der Hingabe, die sich nicht erfüllen darf. Unten im Tal des Arno sieht man, wenn man genau hinschaut, die Kuppel und den Campanile des Doms, aber dorthin, in die stinkende und laute Stadt, würde hier oben keiner wollen, im Gegenteil: Hier oben will man leben und seine Tage beschliessen.

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Und tatsächlich sind wir an einem Schauplatz der Literaturgeschichte. Eines der bekanntesten und meistgelesenen Bücher der Nachantike wurde hier geschrieben, in diesem kleinen Dorf mit dem Namen Sant’Andrea in Percussina im Jahre 1513. Der Mann, der es schreibt, hat gerade nichts anderes zu tun, denn nach einem Machtwechsel in Florenz hat er seinen leitenden Posten als Verteidigungs- und Aussenminister der Republik verloren. In Florenz sind die Medici gerade nach 18 Jahren der Vertreibung wieder an die Macht zurückgekehrt: Die Republik wurde beendet, ihre Institutionen aufgelöst, ihre leitenden Mitarbeiter gefeuert und auf Verdacht, sie könnten eine Verschwörung anzetteln, auch gefoltert und verbannt. Der Autor hat so einer Folter mit Seilen stand gehalten und nichts zugegeben, und muss Florenz dennoch verlassen, was angesichts der gern Dolche bemühenden Zeitumstände noch eine eher milde Behandlung war. Reichlich frustriert zieht er sich auf das Landgut seiner Familie zurück und schreibt hier oben in Sichtweite der Stadt in sechs Monaten ein kleines, sarkastisches und abgeklärten Buch über die Macht mit dem Titel „Il Principe“, der Fürst.

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Der krasse Gegensatz zwischen der lieblichen Landschaft und der sinistren Thematik des Buches ist nur der kleinste Treppenwitz, den zu erzählen, den Niccolo Machiavelli der Geschichte damit Anlass gibt. Es braucht vermutlich genau dieses Sant’Andrea in Percussina mit seinem Blick nach Florenz, um dieses Werk entstehen zu lassen: Hätte sich unten jemand bereit gefunden, mal wieder einen Medici in einer Kirche niederzustechen oder die Köpfe der Sippe zu vergiften – was kurz nach der Machtergreifung von 1512 und der Unterdrückung der Republikaner nicht wirklich überraschend gekommen wäre – hätte man dabei vielleicht den ein oder anderen Palast der Medici geplündert und in Brand gesteckt, wie das damals so üblich war, hätte Machiavelli nur aus dem Fenster im ersten Stock schauen und die Rauchfahne erkennen müssen, und in ein paar Stunden wäre er wieder in der Stadt gewesen, um bei einer neuen Republik wieder führende Ämter einzunehmen. Aber die Medici sitzen fest im Sattel und Machiavelli in Sant’Andrea in Percussina, die Medici regieren durch und Machiavelli schreibt über Macht und die Arroganz der Macht. Unten im Tal wird den Bürgern der Stadt eingebläut, dass das Recht, die militärischen Mittel, der Papst und bald auch Gottes Wille hinter den Medici steht, oben in Sant’Andrea in Percussina schreibt Machiavelli auf und belegt mit Beispielen, dass es letztlich nur die „virtu“, das schicksalhafte Geschick des Einzelnen, eine gewisse Grandezza der Vorbestimmtheit ist, das einen Herrscher ausmacht – man muss ihm bei dieser doch etwas gewagten Analyse zugute halten, dass es damals noch keine evangelischen Pfarrerstöchter aus der Uckermark, kleinwüchsige Medienunternehmer mit einem Hang zu jungen Mädchen und alten Sizilianern oder Popbeauftragte der SPD gab, mit denen man leicht den Gegenbeweis hätte antreten können.

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Zu Lebzeiten Machiavellis kursierte das Buch vor allem in politisch interessierten, republikanischen Kreisen in Abschriften. Es war seinen Zeitgenossen vermutlich sehr wohl bewusst, dass der Inhalt bei den Mächtigen nicht gut ankommen würde. Jeder hatte damals wie heute ein gut begründetes Interesse, seine Gewaltherrschaft mit höheren Zielen und Willen zu begründen: Als da wären Gott, Gesetze, altes Herkommen, ein Kaiser, ein Papst, ein Wählerwille, oder wenigstens eine 5 Minuten schnellere Zugverbindung von Paris nach Bratislava über den Zwischenstopp des Schlachtfeldes in Stuttgart21. Maciavelli, den damals noch die Gelenke von der Folter geschmerzt haben dürften, schob das alles beiseite und beschrieb Macht und Herrschaft als Ergebnis von gesellschaftlichen Prozessen, die man entweder beherrscht und überlebt, oder die – wie den Langobarden – einem Herrscher entgleiten und Amt, mitunter auch das Leben kosten. Rückblickend hat Macchiavelli mit dieser Beschreibung gerade in seiner von Kriegen und Revolten geprägten Zeit absolut Recht – aber es war genau die Sorte des Rechthabens, die ein Fürst zu jener Zeit nicht gerne hören wollte. In Verkennung dieser realpolitischen Tatsachen versuchte Machiavelli, sich mit diesem Buch bei den Medici als – heute würde man sagen – Politikberater zu empfehlen, und durfte dafür acht weitere Jahre als Verbannter die landschaftliche Schönheit von Sant’Andrea in Percussina geniessen, ab und an besucht von Freunden, die sich überlegten, wie man die Medicis vielleicht doch beseitigen könnte.

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Machiavellis weiterer Weg als nur mässig begabter Machiavellist – er qualifizierte das Buch als „Spinnerei“ ab, schaffte es doch noch, von den Medicis ein paar Posten zu ergattern und wurde, nach der Medici Nichtbeachtung der Lehren des Buches und erneuten Sturzes 1527, von den Republikanern als Wendehals geschnitten – ändert nichts am durchschlagenden Erfolg seiner Thesen. Gerade durch die abgeklärte Haltung zur Macht und ihrer Ergreifung fand das Buch eine Vielzahl von Freunden unter jenen, die Macht wollten, und weniger unter anderen, die sich als Ziel solcher Bestrebungen auf unsicheren Posten wähnen mussten. Dem Bürgertum – oder besser, der bürgerlichen Elite, die herrschen möchte – sagt das Buch, dass es dazu das gleiche Recht wie jeder andere hat. Man muss nur wollen und bereit sein, etwas dafür zu tun, und wenn man dann die Macht hat – nicht mehr grausam sein, sondern allseits geachtet werden. Obwohl das Buch oft genug die miestesten Charaktere seiner Zeit lobt, sind die Lehren bestens auf bürgerliche Gesellschaften und Demokratien übertragbar, bei denen der Machtwechsel jenseits von Bayern nicht mehr ein zu allen Mitteln legitimierender Affront gegen Gottes Wille, sondern gewollte Entscheidung des Systems ist. Machiavelli schliesst mit dem Aufruf, die Barbaren aus dem Norden aus Italien rauszuwerfen und in ihre dunklen Länder zu schicken.

Wie gesagt: Das war vor fast 500 Jahren. Mappus ist tatsächlich kein Chef einer brutalen Söldnertruppe in Italien geworden, aber dafür haben sie hier den Berlusconi, die Postimmernochfaschisten und die Lega Nord.Da werden die Vendesi-Schilder doch etwas unattraktiv.

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135 Lesermeinungen

  1. Das wird ein hartes Stück...
    Das wird ein hartes Stück Arbeit, den Drahtesel unverkrampft diese Hügel hoch und runter zu steuern. Gut, dass unser Don gerade in die Rentnerklasse aufgestiegen ist. Nicht daß hinterher ein vendesi-Schild am Ovalrohr prangt und die kleine Barke nebst Steuermann ihre Heimfahrt im Autoreisezug antreten muss.

  2. Für das Bloggen reicht es...
    Für das Bloggen reicht es immer noch.

  3. (Ausserdem gehöre ich zu...
    (Ausserdem gehöre ich zu denen, die absteigen und heimrollen, wenn sie keine Lust mehr haben. Ich mache das daheim am Berg, ich werde es hier nicht anders halten.)

  4. Guten Morgen werter Don,

    ich...
    Guten Morgen werter Don,
    ich habe in der Zwischenzeit ihre Werke genossen, aber leider keine Zeit gehabt zu kommentieren.
    Es ist an der Zeit Herrn Mappus einen Toskana Aufenthalt anzuraten, und er kommt gestählt wie weiland das dynamische Duo Schröder/Fischer daraus hervor.
    Bisweilen beschleicht mich das Gefühl das im Schwabenland eine Lunte glimmt, und niemand versteht sie zu löschen, oder besser gesagt auszuschlagen…

  5. Guten Morgen. Ich habe den...
    Guten Morgen. Ich habe den Eindruck (und der wird auch noch in einen Beitrag fliessen, nur will ich in Siena ungern an Schwaben denken), dass zwischen Regierenden und Bürgern unterschiedliche Auffassungen bestehen, was Bürger sind. In Berlin: Die Manager, die schnell nach Breslau müssen. Unter Stuttgarter Bäumen: Dicke Menschen mit schwerer Zunge, die gerne auch wieder auf Bäume stiegen, wenn nur keiner durchkommt und stört.

  6. und was das gute Sehen...
    und was das gute Sehen anbelangt Herr Assad kennt meine Augen noch nicht da nuetzt alles Englandausbildung nichts und Falkenherz ist nicht Falkenauge ich kenn meine sche…..

  7. Ich empfand Mcchiavelli`s...
    Ich empfand Mcchiavelli`s These immer schon als düster und pessimistisch. Betrachtet den Hintergrund, vor dem sie niedergeschrieben wurden, sind sie die Meinung eines enttäuschten Statthalters, der genauso gut seinen Motivationen und seinem eigenen Machthunger Ausdruck verliehen haben könnte.
    Ich seh`die Dinge ein wenig geschichtspositivistischer..
    Es ist nunmal so, wie es ist..
    Die Frage, warum ein „Fürst“ von Politik und den Umständen an die Macht gespült wurde, ist müssig.. War es Elvis`Hüpftschwung, seine Stimme oder einfach nur ein Zufall?? Historiker und Politologen (als was könnte man Macchiavelli bezeichnen?) haben etwas mit Musikkritikern gemein. Die Geschichte braucht sie nicht wirklich, um voran zu schreiten..
    Ausserdem: „Virtù“ bedeutet ja auch Tugend und wenn man Macchiavelli`s weiteren Lebenslauf ansieht, kann man verstehen, was ihn von seinen Gegenspielern unterschieden hat.. Er selbst hat sich mit seinem Buch einen Platz in der Geschichte geschrieben und dann denkt man wieder an all die Menschen, kommen sie nun aus der Uckermark oder aus Milano, die heutzutage, die Strippen ziehen dürfen.. Oder hängen sie etwa selbst dran?

  8. Zur Zeit überlassen es die...
    Zur Zeit überlassen es die grünen, den anderen, an Ästen oder Bäumen zu sägen auf denen sie sitzen, und fahren überraschend gut damit. Man stelle sich einen Herrn Schlauch auf einem Stuttgarter Baum sitzend vor.Wäre Medienwirksam und nur noch durch eine andere Baumbenutzungsart zu übertreffen.
    Wobei wir genügend Laternenpfähle zur Verfügung hätten.

  9. Guten Morgen!
    Ich lese gerade...

    Guten Morgen!
    Ich lese gerade Machiavelli, aber nicht den Fürst, sondern ‘Gedanken über Politik und Staatsführung.’ Das Büchlein habe ich mir vor zwei Wochen für viel weniger Geld auf dem Flohmarkt gekauft als dieser Sarrazin gekostet hätte. Weil es mir so gut gefällt, möchte ich für die geneigte Don’schen Bloggesellschaft ein paar Sätze daraus zitieren:
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    „Man darf nie aus Rücksicht auf etwas Gutes einem Übel freien Lauf lassen, wenn dies Gute von dem Übel leicht erdrückt werden kann.“
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    „Böswilligkeit wird weder durch die Zeit ausgeglichen noch durch Geschenke versöhnt.“
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    „Man kann jeden Mächtigen daran erinnern, dass alte Unbill nie durch neue Wohltaten ausgeglichen wird, und dies umso weniger, je geringer die neue Wohltat im Verhältnis zur alten Unbill ist.“
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    „Die Herrschsucht ist so groß, dass sie nicht nur die ergreift, die Anwartschaft auf den Thron haben, sondern auch die, die sie nicht haben.“
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    „Es ist das Zeichen großer Weisheit, sich zur rechten Zeit töricht zu stellen.“

  10. Lieber Don, es sagt nun gerade...
    Lieber Don, es sagt nun gerade Machiavelli, dass ein Staatsmann auch böse handeln können muss. In sofern befindet sich Herr Mappus doch in bester Tradition. Und auch die Pastorentochter aus der Uckermark scheint es inzwischen begriffen zu haben. Partikularinteressen und Hegemonie der Bedenkenträger oder nachhaltige industrielle Erneuerung. Ich begrüße es, dass so mancher aus der CDU nun wieder Stellung bezieht. Im Übrigen, wo mal wieder auf Norddeutschland eingedroschen wird. Gerade wir Norddeutschen verdanken dem Fällen von Bäumen den Eintritt in die christlich-abendländische Welt. Zuerst ließ Bonifatius die Donareiche fällen und dann wurde Veranlassung Karls des Großen die Irminsul am Gresberg bei Bremen zerstört.
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    Die Stuttgarter sollen sich also nicht so anstellen und sich stattdessen darüber freuen, dass heilige Bäume für den Fortschritt gefällt werden und ihr Atommüll in Norddeutschland (Schacht Konrad in Salgitter, Asse bei Wolfenbüttel und Salzstock bei Gorleben) endgelagert wird. In diesem Zusammenhang kulminiert dann für mich ganz persönlich alles in dem schönen Ort Denkte an der Asse, in dem ich mit dem ehemaligen Popbeauftragten der SPD einige unbeschreibliche Tage im Falkenheim verbringen durfte. Inklusive Komasaufen und ein paar Schlägen ins Gesicht von Sigmar’s Rockerfreunden. Das war es dann auch mit meinem Ausflug in den demokratischen Sozialismus. Von der Toskana nach Ostfalen ist es also gedanklich gar nicht so weit. Zumal doch die Langobarden lange an der mittleren Elbe und im westlichen Mecklenburg siedelten. So war es der norddeutsche Einfluss, der diese Gegend Italiens vor der Byzantisierung bewahrte.

  11. Nein, bitte nicht noch mehr...
    Nein, bitte nicht noch mehr Schwaben in italischen Gefilden. Solche Leute haben sich schon vor 800 und mehr Jahren schlecht benommen – wie etwa Diepold von Schweinspeunt, der eine Wildsau auf seinem Wappenschild führte. Für den Furor teutonicus à la Mappus hatten Einheimische das verächtliche Wort parat: Mosca in cervello – Mücke im Hirn.

  12. das wesentliche problem des...
    das wesentliche problem des herrn mappus ist, denke ich jetzt einmal, dass er die provision bereits eingstrichen hat, jetzt muss er liefern.
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    er ist wohl, in der begriifflichkeit des angesprochenen politzikwissenschaftlers, eher kein fuchs.
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    sobald die cdu baden-württemberg (der landesverband besteht aus vier bezirksverbänden, südbaden, württemberg-hohenzollern, nordbaden und nordwürttemberg, die posten werden nach einem porporzschema vergeben, an dem nicolo m. bestimmt seien freude hätte) merkt, dass ihr der derzeitige ministerpräsident mehr schadet als nutzt, ist er ganz schnell entbehrlich, in baden-württemberg werden die ministerpräsidenten nicht von der opposition abgesägt.

  13. Ja, so ist er unser Don: Unter...
    Ja, so ist er unser Don: Unter heiliger Folter wollte er auch heute wieder jeden Eid erdulden.
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    Und: Es gibt keine Begrenzung für das Denken, außer das Fühlen.
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    Und: Nicht das am Ende die Unfähigkeiten der Mitmenschen sich um ihn auftun wie Gefängnismauern.
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    Und: Ob man nur Treibender ist – oder besser doch Getriebener, Hauptsache man ist eines von beidem.

  14. @DA
    S21 ist für mich ein...

    @DA
    S21 ist für mich ein Instrument, mit dem die Pastorentochter den einzigen Konkurenten in der Partei kalt stellen will. Anscheinend gelingt Ihr das. Mir ist noch eine andere Parallele aufgefallen – in Wien ist Wahlkampf und es wimmelt von Anpielungen auf die letzte Türkenbelagerung – haben sich nicht immer europäische Mächte der Türken bedient um innerchristliche Konkurenten platt zu machen – ein kurzer Sprung zu Sarrazin, der Papstschelte etc.
    Zurück zu Mappus: S21 ist unsinnig (zu teuer, Untertunnelung der halben Stadt, keine verbesserung des Bahnverkehrs, da diese Strecke ohne Relevanz ist – der nachtzug Str- Wien z.B. wurde vor kurzem eingestellt mangels Nachfrage), nicht umsonst haben andere Städte (FRA, MUC) solche ein Projekt abgelehnt. Mappus muss wie weiland Strauss (Fahhradspeichenfabrik im taxöldener Forst oder war das schon Neuburg vorm Wald?) aus der Nummer raus bevor es jemand anders nach seinem (politischen Tod) macht.

  15. Uebrigens, zum Tag der...
    Uebrigens, zum Tag der deutschen Einheit: Super gemacht, eine tolle Leistung, alles Gute. Bis später.

  16. @DA 05:16: Aufgegeben wird ein...
    @DA 05:16: Aufgegeben wird ein Brief.

  17. @ Der Tiger 08.55h "Der...
    @ Der Tiger 08.55h „Der kleine Machiavelli“ Handbuch der Macht für den täglichen Gebrauch (eine Satire und sehr humorvoll zum Thema „Swiss business and managers“) war ein Bestseller in der Deutschschweiz. Ich habe einmal den Co-Author Hans-Ruedi Bachmann (der als Business advisor tätig war im Teppichétage in der Schweiz) anlässlich einem Drinks Party im Park Hotel in Zug getroffen. Ich habe ihn gefragt ob alles in seinem Buch wirklich wahr war –
    „It is all true“ antwortete er.

  18. Ich habe mich mit Stuttgart 21...
    Ich habe mich mit Stuttgart 21 noch nicht beschäftigt. Daher meine Frage an den Autor und die Kommentatoren. Hat da ein Herr Mappus jenseits aller gesetzlicher Regeln und Abläufe auf Grund von Provisionsgier nach Gutsherrnart beschlossen, auf ungesetzliche Weise einen Bahnhof bauen zu lassen? Und das erst vor 14 Tagen, bis dahin unbemerkt von den Bürgen?

  19. @Don Ferrando: "Und was die...
    @Don Ferrando: „Und was die Klugheit und Beständigkeit anlangt, so behaupte ich, daß das Volk klüger und beständiger ist und ein richtigeres Urteil hat als ein Alleinherrscher. Nicht ohne Grund vergleicht man die Stimme des Volkes mit der Stimme Gottes; denn die öffentliche Meinung prophezeit so wunderbar richtig, was geschehen wird, daß es den Anschein hat, als sähe sie vermöge geheimer Kräfte ihr Wohl und Wehe voraus“ (Machiavelli, Discorsi, I,58).

  20. Mit dem Tieferlegen von...
    Mit dem Tieferlegen von Bahnhöfen ist es wie mit dem von Mantas. Es ist teuer und bringt nur was für die Optik. Aber Hauptsache, der braune Fuchsschwanz hängt nach wie vor an der Antenne. Und der Proll hinterm Steuer lässt lässig beim burnout den Ellenbogen raushängen.

  21. Der(Die) Tiger(in)@:...
    Der(Die) Tiger(in)@: Auffällig ist an Sarrazins Buch ist, dass ihn wohl wenige nur gelesen, dafür aber umso folgenschwerere darüber Urteile abgeben. Aber vielleicht haben Sie´s doch? Gewiss haben Sie doch sicherlich an Ihre beiden reizenden Tigerbabies mehr von Ihren wertvollen mathematischen Genen weiterverebt als Sie vielleicht ahnen oder zugeben(können, wollen). Auch das Westviertel-Environment war doch gewisslich hilfreich?

    Die angeführten Sentenzen von N. Machiavelli werden meines Erachtens eher noch übertroffen durch die von Baltasar Gracián y Morales S.J. * 8. Januar 1601 in Belmonte bei Calatayud; † 6. Dezember 1658 in Tarazona, Aragonien in seinem „Handorakel und Kunst der Weltklugheit“ i. d. Übersetzung von Arthur Schopenhauer.

    Aber zurück zu M. Meine steile These geht dahin, dass Ihr gesunder Durchsetzungs-wille durchaus (unbewusst, d.h. ohne vorheriger Lektüre des „Il Principe“) von seinen Verhaltensregeln geprägt war, sozusagen als Naturtalent, jeder der hier Wohlgesinnten im Blog hat da sicherlich seine säuberlich hingelegten Mumien im Keller rumliegen. Ihr nome de guerre spräche zumindest dafür. Tiger sind bekanntlich keine Vegetarier, stehen jedoch am Ende der Nahrungskette ;-)
    Differenziere und integriere immer noch intensiv bezügl. chapter nine.
    Küß vorsichtig und devot Ihre Pranke, ganz Ihr P..

    @@:
    Es ist die große Zeit der Baum-und anderer Denkschulen.

    @@: Was hat „Berlin“ mit dem Byzanz vor 1453 gemein?

    @@:Fr. d. Gr. von Preussen hatte sich auch sehr intensiv mit Dem „Fürsten“ auseinandergesetzt. Dieser verfasste Anti-Machiavel, oder Versuch einer Kritik über Nic. Machiavels Regierungskunst eines Fürsten, die 1740 von Voltaire herausgegeben wurde. Bekanntlich hatte er sich nicht unbedingt an seinen AM gehalten. Ebenso wie heutige Mächtige, auch demokratisch gewählte……Motto: Wo kämen wir denn da hin?

  22. Don,
    "Obwohl das Buch oft...

    Don,
    „Obwohl das Buch oft genug die miesesten Charaktere seiner Zeit lobt, …“
    .
    Alte Regel des Untertanenm :-) : Bevor du (dezent, verdeckt, wenn überhaupt) kritisierst, lobe den Potentaten erstmal über die Maßen gründlich … und schmeichle dem System deines Gegners… Vielleicht war es gar nicht rhetorischer Zynismus von M., sondern schlicht das Bedürfnis, nicht sofort in den Kerker geworfen und blutig gevierteilt zu werden. Ein bisschen Seilfolter reicht schon.
    .
    Ein Umstand, den wir uns heute als „freie Autoren“ oder „Blogger“ gar nicht mehr vorstellen können. Wir müssen nicht mehr schmeicheln, wir können gleich loslegen. Ohne dass in der Früh um 6 nach dem angetüterten WordPress-Blogeintrag um 4:23 a. m. statt des Milchmanns die Gestapo kommt.
    .
    „Machiavelli schliesst mit dem Aufruf, die Barbaren aus dem Norden aus Italien rauszuwerfen und in ihre dunklen Länder zu schicken.“
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    Wer kleinstaatelte, provinzfürstelte und stadttürmte (alos schwächelte) wie Italien damals, musste ja mit ungebetenen, wärmesuchenden :-) Gästen rechnen. Bayern kann ja von Glück sagen, dass es nicht sofort sichtbar verkleinstaatelt ist. Wenn man mal von den dauerseparatistischen Franggn absieht.
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    Was bei Stuttgart 21 abgeht, verstehe ich jedoch überhaupt nicht. Höre seit Wochen, seitdem dieses Staats- und Bürgerdrama seinen Lauf begann, zum ersten Mal ständig den Namen Mappus.
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    Dieser Name war vorher keinesfalls in meinem überlasteten Gehirne verankert gewesen, wer merkt sich schon als Frangge badem-württembergische Sinisterpräsidenten. Habe zu tun, mir „Seehofer“ zu merken, lebe geistig noch mit Stoiber. :-)
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    Höre beeindruckt, dass ein damals mittragender Architekt sich ebenfalls öffentlich schon länger von seinem eigenen Projekt distanziert.
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    Und jetzt das Riesending, dass ein Bahn-Manager den Bürgern „Demokratie von oben“ erklärt (Übersetzung: Das Ding ist durch, da von den „Oberen“ und euren Vertretern beschlossen, ohne dass ihr Dödel es recht gemerkt habt). Was versteht ein Unternehmens-Manager wirklich von Demokratie? Anweisungen top down und pidee nix von bottom-up.
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    Dass sich der kernige AC/DC-Rocker „Tornado“ Guttenberg einmischt mit dem Angriff gegen die die Demos unterstützende grüne Führung, Grüne seien sowieso nie zur Führung geeignet, da sie „immer bibberten“.
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    Wer hilft mir da über die Straße. Wohl ist die nächste Bundestagswahl erst 2013, die 3 großen Landtagswahlen waren eben erst. Geht wohl um die Vorfahrt im Bundesrat – ich verstehe sonst nicht, warum so harte Positionen gegen für ihr Steuergeld demonstrierende Bürger und ihre Unterstützer.
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    Einen Latte Macchiavelli pidde! Vielleicht kriege ich eine göttliche Eingebung.

  23. @Don Ferrando: Die...
    @Don Ferrando: Die Geschäftsgrundlage, als das Ganze beschlossen wurde, war eine andere. Damals hieß es, das Projekt trage sich selbst durch den Verkauf der freiwerdenden Grundstücke. Ich stand dem Projekt, ohne mich genauer damit zu befassen, zunächst durchaus positiv gegenüber. In meiner Naivität hatte ich angenommen, es solle in Nord-Süd-Richtung getunnelt werden – Richtung Süden gibt es bereits einen S-Bahn Tunnel (anhand von dessen Bau man die Schwierigkeiten gut studieren kann), Richtung Norden verliefe der Tunnel unter dem bisherigen Gleisgelände. Wie gesagt, das schien mir plausibel.
    Inzwischen weiß ich, daß die Wahnsinnseier tatsächlich eine Ost-West-Tunnelung planen und daß die Kosten maßlos explodiert sind, was mich nicht wundert. Da könnte man schon noch einmal innehalten und überlegen. Ich könnte Ihnen in Baden-Württemberg jetzt eine Reihe wichtiger Bahn-Infrastrukturprojekte aufzählen, die deutlich mehr Sinn ergeben würden als dieses Milliardengrab und deutlich weniger kosten würden.

  24. Und je intelligenter ich werde...
    Und je intelligenter ich werde und je besser ausgebildet ich bin, um es so zu sagen, um so größer wird möglicherweise der Anteil von Unfähigkeit sein, den mir meine Mitmenschen zum Tausch anbieten/andienen.
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    Bin ich aber der Dümmste von allen, profitiere ich nur noch von der mich umgebenden höheren Intelligenz und Tatkraft.
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    Genau deshalb wurden Freiheit und Geld ersonnen: Falls ich möchte, kann ich mich verkaufen. (Wobei die existente Bedürftgkeit der Bedürftigen, oder gleichwertig bloß absichtsvoll vorgespielte Bedürftigkeit, oft massiv „ziehen“.(1))
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    Die Tatsachen an sich aber anklagen, und zwar ohne entsprechende Markierung dessen, hieße das nicht, „das Leben an sich“ noch nicht verstanden zu haben?
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    (1) Soziales Verhalten ist oft ein Phänomen wie das Licht: Um „Licht“ zu beschreiben brauche ich bekanntlich zwei Theorien: Welle und Korpuskel. Beide gehen eigentlich nicht zusammen; etwas kann entweder masselose Welle sein – oder aber Teilchen – aber nicht beides zusammen , aber „Licht“ ist (genialer Weise) genau so.
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    Und hinsichtlich sozialen Verhalten gilt (quasi analog – und jedes Beispiel hinkt)): Es gibt zwei Arten von erfolgreichem sozialem Verhalten: A. ich kann was selbst, und B. ich verhalte mich erfolgreich manipulativ.
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    Also ich kann A. mein Rad selber reparieren, oder ich bringe B. einen Depp dazu, dass für mich zu tun (am besten „umsonst“, oder „nur gegen die Muskelanstrengung von Kieferbewegungen“). Und leicht einsichtig ist auch B. eine Art von A: erfolgreich manipulieren will auch gekonnt sein.
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    (Und die passenden Selbstschutzbehauptungen dazu: „Dadurch, dass ich den Depp dazu gebracht habe mit meiner Argumentation, jetzt auch noch mein Rad mit zu reparieren, hat er hoffentlich was gelernt der Idiot: A. mehrere Räder zu reparieren und B. sich gegen manipulierende Rede zukünftg besser zur Wehr setzen zu können, wenn er nicht ganz blöde ist.“)
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    Und das dies auch zwischen gesellschaftlichen Gruppen – u.a. ggfls. auch in großem und größtem Stil – erfolgt, und das solche gesellschaftlichen Gruppen nach außen möglicherweise wie dumm, triebhaft, unreflektiert wirken können, eben tatsächlich nichts wirklich Neues.
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    Die Frage in solchem Zusammenhang wäre und bliebe am Ende doch bloß, „wieviel Aufmerksamkeit von Dummheit will ich auf mich lenken?“ (Er schreibt es ja ganz recht: M. hätte alles sein lassen können nach seiner Absetzung, nicht das Buch schreiben, nicht alles weitere.)
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    U. a. darum schreiben wir schon vor Wochen: Schopenhauer ist angesagt: „Welt ist Wille und Vorstellung“. Und beide sind disponibel. (Jedenfalls bei manchen, die am Ende soweit gekommen sind, nes pas?)
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    Und alle Entfaltungsräume können positiv sein.

  25. War es nicht Mussolini, der...
    War es nicht Mussolini, der die Autostrade in Italien (z.B. Rimini – Bari entlang der Küste) bauen liess? Es gibt sogar römische Strassen in Schottland sowie eine römische Brücke in der Kleinstadt Aberfeldy.

  26. Im März ist Landtagswahl im...
    Im März ist Landtagswahl im Ländle.
    Daher der harte blutige Ton.
    Der schwarzgelbe Bundesrat ist seit NRW nicht mehr. Es stehen weiterhin an: 2011 Wahlen in Sachsen-Anhalt, Baden-Württemberg (aha!), Rheinland-Pfalz, Bremen, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern. Davon wird derzeit nur Baden-Württemberg von CDU und FDP regiert.
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    Menno, es riecht doch spätestens 2011 nach Bundestagsneuwahlen …
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    Welche Gesetze von Schwarzgelb aber dennoch durchgebracht werden können, zeigt die „Föderalismusreform“ an. Deren Inhalte ich Untertan-Dödel aber gar nicht kenne, ein Glück dass ich überhaupt von dem Wort je gehört habe.
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    Und genau das ist glaube ich nicht nur mein Problem…
    Demokratie kann ja nur funktionieren, wenn man gut informiert ist. Ich fühle mich schon seit langem nicht mehr gut in-formiert, in vielen Bereichen sogar des- und überfordert. Die Lektüre von „Der Untertan“ hilft auch nicht wirklich.
    Aber jetzt in die Sonne!

  27. Eigentlich habe ich ein...
    Eigentlich habe ich ein Problem mit der Toskana – ich mag Zypressen nicht: irgendwie sind die melancholisch/düster.

  28. Ich mag ItalienerInnen. Wenn...
    Ich mag ItalienerInnen. Wenn die DeutschschweizerInnen unbedingt Abwechslung brauchen fahren sie ins Ticino wo sie sich mächtig über die Ticinese – die auf den Trottoirs Ihr Autos parkieren und das Motor laufen lassen – ärgern.
    P.S. Mein Garagist ist Italiener (Giovanni).

  29. @fionn – mir hat jemand...
    @fionn – mir hat jemand einmal ‘Machiavelli für kids’ von Claudia Hart geschenkt. Ich fand das rosane Büchlein ausgesprochen blöde, was mich in meiner Meinung bestätigte, sich an Originale zu halten. Da ich aber Ihre Meinung generell interessant finde, werde ich mir bei Gelegenheit die kleine Machiavelli Version von Noll und Bachmann angucken.
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    @Pindos – Vielen Dank für den Prankenkuss! Was die Verurteilung des Herrn Sarrazin angeht, habe ich nur geschrieben, dass das Sarrazin Buch teuerer ist als mein kleines Machiavelli Büchlein (genau gesagt 22.99 + Lieferkosten nach den NL versus 5 Euro). ‚Deutschland schafft sich ab’ habe ich nicht vor zu lesen. Des Herrn Schirrmachers Interview mit dem Autor im Festkörper der FAZ vor einigen Tagen genügt mir als Information. Aber gestern habe ich mir auf einem Wohltätigkeitsmarkt sieben alte TEFAF Kataloge gekauft (von der European Fine Art Fair in Maastrich). Auch die haben mich nicht mehr gekostet als der letzte Hartz4 Aufschlag. Ich bin sicher, mich mit den Katalogen besser zu amüsieren als mit dem sich abschaffenden Deutschland.
    .
    Aber meine Situation ist eine andere als die von Frau Merkel. Ich würde keinen öffentlichen Urteilsspruch fällen, wenn ich mich mit einem zur Diskussion stehenden Dokument nicht vorher ausgiebig beschäftigt hätte. Das geht sogar weiter als nur ‚lesen’.

  30. Ma figuriamoci! Der Plural von...
    Ma figuriamoci! Der Plural von Medici ist nicht Medicis, sondern Medicisse.

  31. perfekt!57@:S 21: Mit Willen...
    perfekt!57@:S 21: Mit Willen ist der (Eiserne-)Vorhang über die (Schein)-Vorstellung heruntergelassen gelassen worden. Angesagt ist nunmehr die normative Kraft des Faktischen (die Bürger sollen ja bis dato gepennt haben), somit alles Andere (welches Andere?) sind back-stage-Angelegenheiten. Man beschäftigt sich nunmehr mit dem Verputz.

    Der Tiger@: Das schätze ich an Ihnen: Sie haben wenigstens klare Literaturangaben im Tank. Auch die Tankfüllung wurde vermutlich von Ihnen selbst vorgenommen.
    Auch dessen Begutachtung erfolgte völlig neutral. Was den kleinen Kratzer anbelangt, darüber sehe ich großzügig hinweg.

    @@:Etwa zur gleichen Zeit wie Niccolò Machiavelli * 3. Mai 1469 in Florenz; † 21. Juni 1527 hatte Michelangelo Buonarroti* 6. März 1475 in Caprese, Toskana; † 18. Februar 1564 in Rom, mit mit den Medicis so seine Probleme. Papst Clemens VII. (Giulio de’ Medici; * 26. Mai 1478 in Florenz; † 25. September 1534 in Rom und der deutsche Kaiser Karl V (Sacco di Roma) hatten sich versöhnt und wollten die Wiedereinsetzung der Medicis betreiben. Hinsichtlich der bevorstehenden Belagerung wurde Michelangelo zum leitenden Festungsingenieur vom republikanischen Stadtregime für die Fortifikationen berufen. Er verbrachte den Frühsommer 1529 mit der Verstärkung der Verteidigungsanlagen u. a. von San Miniato. Zeitweilig bestand nach dem Fall von Florenz Lebensgefahr für Michelangelo.
    Genie schützt auch nicht vor Unbill.

  32. sterne@: Wir deutschsprech,...
    sterne@: Wir deutschsprech, haben fertig. Nix iste egale, per favor subito eine Grappa für miche!

  33. Antonio, Grappa auch für den...
    Antonio, Grappa auch für den Don. Da verdauen sich die Gnotschi besser.

  34. Sterne@:
    „Da Gott Uns das...

    Sterne@:
    „Da Gott Uns das Pontifikat verliehen hat, so lasst es Uns denn genießen.“ (Papa Leo X, Cas(s)a di Medicissime(?) molto appetito con la gnocci! Ancora de grappa!

  35. Hat das "starke Auftreten" von...
    Hat das „starke Auftreten“ von Herrn Mappus und des ehrenwerten K.T. nicht
    auch mit den US-Kongreßwahlen und dem „Run“ der Republikaner zu tun, an den
    sich ihre hiesigen Pendants dranhängen, wie zuvor die SPD an die Demokraten?
    Sie wollten auch „yes we can!“- und was war?
    Das dies nicht mehr klappt, ist für mich die einschneidenste Veränderung in der
    politischen Landschaft.

  36. Hübsch beschrieben und...
    Hübsch beschrieben und illustriert.
    Ganz unnötig der kleine Tritt gegen die norddeutsche Landschaft. Der herbe Charme Nordfrieslands und die „rolling hills“ Holsteins gehören zu dem Schönsten, was D zu bieten hat. Vielleicht noch nie dort gewesen?

  37. "Il principe" als Anleitung...
    „Il principe“ als Anleitung zum toskanischen Glücklichsein… Tja, was könnte der desillusonierte, alte Niccolo den schwäbischen Fürsten raten? Im Hinblick auf den Planungskuddelmuddel vielleicht dies: „Wer seine Macht auf angeworbene Truppen stützt, der wird nie fest und sicher dastehen; denn diese sind uneinig, ehrgeizig, unbändig, treulos“. Eigentlich auf Söldener und Hilftruppen gemünzt, passt es auch ganz gut auf gegenseitig intrigierende und konterkarierende Planungsstäbe und ähnlich zusammengewürfelte Haufen widersprüchlicher Interessengruppen, die entgegen anderslautender Versprechungen keine Synergieeffekte erbringen.
    Aber ach, der Rat kommt längst zu spät. Überhaupt fragt man sich angesichts der zivilen Unruhen, ob das Fürschtle nicht vielleicht längst einen anderen Rat beherzigt hat: „Daher sind manche der Ansicht, daß ein weiser Fürst, wenn die Gelegenheit sich bietet, einige Feindschaften gegen sich klüglich anfeuern müsse, um durch ihre Unterdrückung größer zu werden“. Man darf gespannt sein, ob im Ländle so ausgefuchst um die Ecke gedacht wurde. Sicher ist nur, dass den potentiellen Neufürsten bereits die Knie schlottern angesichts der hohen Erwartungen, die auf sie gerichtet sind. Auch hier hat Onkel Niccolo einen Vorschlag parat: „Ein kluger Herrscher kann und soll daher sein Wort nicht halten, wenn ihm dies zum Schaden gereicht und die Gründe, aus denen er es gab, hinfällig geworden sind“. Sollte eine leichte Übung sein, so man es denn verschlagen genug einfädelt.
    Wie auch immer, ich könnte mir denken, dass sich Messer Mappus im Augenblick so fühlt, wie der überlistete Domprobst im Decamerone. Statt der erwarteten Schönheit hält er eine Mogelpackung im Arm und die Bürger erwischen ihn auch noch in flagranti.

  38. Öd ist das Land
    Platt ist die...

    Öd ist das Land
    Platt ist die Sprache
    Und seicht der Verstand.
    Das ist das Elend von Norddeutschland.

  39. Antonio, sei un bravo. Un...
    Antonio, sei un bravo. Un furbo nemmeno, mi sembra. Io invece – me ne vado.
    Buona serata!

  40. Alle sagen: Der Fürst, der...
    Alle sagen: Der Fürst, der Fürst!
    .
    Aber das eigentlich wirksame Politik-Lehrbuch der damaligen Fürsten war das Alte Testament.

  41. @Papsilein
    Eben! Der Don hat...

    @Papsilein
    Eben! Der Don hat eine Norddeutschlandphobie. Offensichtlich kennt er nur Berlin und Umgebung. Ich schlage deshalb folgendes vor. Sie übernehmen Nordfriesland und Holstein. Ich kenne mich gut in Ostfalen und Butjadingen aus. Sollen wir eine Einladung aussprechen?

  42. "Ein kluger Herrscher kann und...
    „Ein kluger Herrscher kann und soll daher sein Wort nicht halten, wenn ihm dies zum Schaden gereicht und die Gründe, aus denen er es gab, hinfällig geworden sind“.
    .
    wohl wahr, observator.
    .
    wenn man aber das fell schon verteilt hat, bevor man den bären erlegt? wenn frau dr. hosenanzug schiebt und zieht zugleich, weil, so kann sie einen weiteren rivalen gekonnt und elegant abservieren? wie gesagt, ein fuchs ist er eher nicht.

  43. Das Foto vom Berg ist klasse,...
    Das Foto vom Berg ist klasse, danke fürs Hochfahren :-). Das also hatte der vor Augen, als er das Buch schrieb und ab und zu mal vor die Tür ging. Hmhm. Paßt ja auch von der Haltung her: das Buch ist eher Meta, und dazu saß er auf dem Berg und beguckte sich das von oben.

    S21: tja, der Kampf von Mehdorns Bahn („London-Schanghai“)… es war mir zunächst vollkommen unbegreiflich, was die Stuttgarter gegen eine Erneuerung der Durchgangsstrecke Karlsruhe-München haben, zumal ich im Frühjahr am Bodensee entlang und von Ulm nach Stuttgart gefahren bin und mich wie mit der Zeitmaschine in die BRD zwischen 1949 (Bahnhof Ulm) und 1980 (Bodensee, Schaffhausen) gebeamt fühlte. Der Investitionsbedarf bei den schwäbischen Eisenbahnen stach mir jedenfalls ins Auge. Nicht so ganz geheuer ist mir allerdings die Halbierung der Gleisanzahl – ist das nicht zuwenig?

  44. jedenfalls ist jetzt erstmal...
    jedenfalls ist jetzt erstmal nachrichtensperre in stuttgart, wie’s aussieht.

    don ferrando, die planungen zu stuttgart begannen vor 15 jahren. ein teil der demonstranten hatte damals überhaupt noch kein politisches bewußtsein. politisch schwerwiegende entscheidungen werden eben aus genau diesem grund über sehr lange zeiträume geplant und durchgesetzt – siehe einführung des euro. die langen fristen erschweren die verfolgung und konzentration auf das thema, weil der alltag inzwischen weiterläuft. zum zeitpunkt der verwirklichung heißt es dann: ‚Ihr wußtet doch seit Jahren davon!‘. das sind eben profis.

  45. @Plindos – sie berühren da...
    @Plindos – sie berühren da ein Thema, das mich beschäftigt. Herr Sarrazin hat während seiner Amtszeit in der Bundesbank ein dickes Buch geschrieben. Hat er diesen Gedankentank wirklich selbst gefülllt? Wie kommt es, das er so viel Zeit hatte, und/oder wer hat ihm beim Schreiben dieses Wälzers geholfen?
    .
    Vor langer Zeit, als ich noch in der Industrie arbeitete, wurde ich einmal zu einen Kurs über ‘proposal generation’ geschickt. Da erklärte man uns, dass wir als Proposal-manager nicht mehr als eine halbe Seite Proposal pro Tag kalkulieren sollten. (Proposal =neue Ideen)

  46. Ok, die Generation, die jetzt...
    Ok, die Generation, die jetzt gegen S21 protestiert war damals 15 Jahre alt. Was ist den mit der Generation, die vor 15 Jahren 30 war? Koennte es nicht sein, dass diese Menschen angesichts des Stuttgarter Bahnhofselendes (ich habe es in den 60ern und 70ern kennengelernt) mit der Idee eines Durchgangsbahnhofes sehr einverstanden waren?
    Der Protest hat aus meiner Sicht etwas mit der Profilneurose der Gruenen zu tun. Was nicht verwundern darf, denn ausser einem Flaschenpfaendler, einem Kreuzberger Kiff-Gagaisten, einer Betroffenheitspute und etlichen verbohrten Ideologen (aehnlich denen der KP-West) ist nicht mehr viel Gegenwartsnahes in dieser Partei zu finden.
    Gruesse vom Massif des Maures. Jemineh, wie weit weg ist mir Deutschland.

  47. @colorcraze
    "Nicht so ganz...

    @colorcraze
    „Nicht so ganz geheuer ist mir allerdings die Halbierung der Gleisanzahl – ist das nicht zuwenig?“
    Das trifft es schon?
    Lesen Sie mal die Bahnfahrgastzahlen und dann überlegen Sie sich, wie viele Personen pro km kommen. Ganz einfache Statistik ohne Wahrscheinlichkeitstheorien, ohne enbedded values und all die Dinge der Finanzwelt, die von den Fachleuten niemand versteht. Diese Fernstrecken/Magistrale Straßburg-Budapest funtionieren nicht und ein Beispiel – ICE Wien FRA – zwischen Wels und Regensburg – unter 5% besetzt und zwischen Regensburg und Nürnberg unter 30% –
    Sie werden kaum einen Pendler z.B. von Ulm nach Mannheim finden, sicher welche von Ulm oder von Mannheim (und vielleicht auch noch von München) nach Stuttgart, aber dafür braucht es keinen Durchgangsbahnhof.

  48. colorcraze London - Shanghai,...
    colorcraze London – Shanghai, das erinnert sehr an die „eiserne Salzstraße“.
    Damals waren wohl viele Macher begeistert; mitunter ändern sich die Zeiten aber
    schneller, als solche geostrategischen Großplanungen Zeit haben. Man sah vor
    15 Jahren ja Rußland noch am Boden, auf daß es nie wieder auferstehen möge
    und konnte annahmen, daß man freie Hand hat; Nordkorea dürfte immer noch im
    Weg sein.
    Sollte meine Richtung stimmen, geht es für Frau Merkel wohl um mehr als einen
    Parteifreund/-feind zu düpieren.
    Und die Stuttgarter Bürger wird dann wohl niemand wirklich fragen wollen, das könnte Schule machen und sich bis Shanghai durchziehen.;)
    Ansonsten kann man die BW-ler auch daran erinnern, welch`s Brot sie essen.

  49. Danke fuer die Glueckwuensche,...
    Danke fuer die Glueckwuensche, liebe fionn (03. Oktober 2010, 12:29). So schlecht war das alles nicht gemacht. Es haette vielleicht besser gekonnt, aber man sollte nicht zuviel klagen. Eine Nation, die ueber 120 Jahre keine besonders schoene Rolle in Europa spielte, sollte froh und bescheiden sich einer unverhofften Gnade erfreuen.

  50. ...
    http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Content/Publikationen/Querschnittsveroeffentlichungen/WirtschaftStatistik/Verkehr/RegionaleErgenisseSchienenverkehr2005,property=file.pdf
    Ein Blick in die Grafiken auf p. 879 und p. 880 zeigt eigentlcih wo die Züge in der BRD laufen. Seltsamerweise deckt sich das mit den Gebieten, in denen viele peronen wohnen. Und natürlich findet sich kein Grund für S21, aber einfach mal selber reinschauen in den bericht des statistischen bundesamts

  51. Lieber Tiger,
    es ist – für...

    Lieber Tiger,
    es ist – für mich jedenfalls – ein Unterschied, ob man eine halbe Seite echte Ideen in Stichworten aufschreibt.
    Oder eine halbe Seite monothematisch befüllt.
    Fürs erstere bräuchte ich deutlich länger.
    .
    Bleibt dennoch die Frage, wie er das nebenher gewuppt hat.
    Aber egal: Zur Zeit lese ich lieber Krimis (italienische) und sehe lieber die bunten Blätter der Natur an. Als der Gedanken Blässe der Blätter eines Bankenvorstands. Seit 18:00 vom Beifußrupfen zurück (war heuer fast a bissi spät dran).

  52. Ein fränggisch subversiv'...
    Ein fränggisch subversiv‘ Liedchen an den Fürst, ihn wollen wir verehren:
    http://ingeb.org/Lieder/ohangtih.html

  53. liebe Vroni, ihr gedanke, dass...
    liebe Vroni, ihr gedanke, dass hier wohl der b-rat im blick ist, hat viel charme. man muss in der grossen politik eben ständig seinen aktionsraum erweitern.
    haben sie sich kürzlich das zett-de-eff-politbaromater zu gemüte geführt? die regierungsparteien sitzen knietief in der *hüstel*, äh, tinte…, und im volke, da gäre es. ei.
    .
    ein kurioses schauspiel: wie der regierungsdampfer seine breitseite auch noch scheinbar freiwillig, doch ob des schlingerkurses unfreiwillig erheiternd in das kanonengewitter dreht.
    als fender dienen zwischenzeitlich unterschiedliche ministerpräsidenten und andere hoffnungen.
    panem et circenses…
    .
    lieber Observator, mir schwant ein interessantes pr-verhalten auf seiten özdemirrrs:
    erst den gegner – wie stets üblich in dem geschäft, damit der journalist geweckt wird und seinen griffel zur hand nimmt – ‚beleidigen‘ – und sich dann ‚entschuldigen‘.
    effekt 1: erst stimmen ihm die leut zu (er habe ja eigentlich recht, er zeigt emotionen),
    und dann wird unter zuhilfenahme einer entschuldigung grösse und fairness simuliert.
    effekt 2: zwei breit kolportierte meldungen.
    .
    der kleine korpulente nouveau roi des souabes rollte noch weitgehend auf seinen polit-rollschuhen herum,
    als die ersten startschüsse für s21 gegeben wurden, lieber Don Ferrando/12.54 u.
    mögliche provisionen und die netten damen dürften andere goutiert haben, aber wer weiss das schon – oops, oder war das ein autokonzern weiter nördlich?
    .
    der interessierte bürger konnte sich seit langem recht umfassend über das projekt informieren – interessehalber tat eben dieses meine wenigkeit auf der durchfahrt (pardon, aber was sonst in s?) beim umsteigen.
    es kann daher fast nur so sein, dass sich erst ein vielleicht auch nur instrumentalisiertes komitee, das sich politischen nutzen von den protesten verspricht, bilden musste, das die allgemein vorhandene unzufriedenheit mit den derzeitigen conditions dergestalt zu kanalisieren verstand.
    ergo ist das volk spielball anderweitiger interessen, und es stellt sich erneut die frage nach dem freien willen.
    oder pennt michel?
    .
    von der noch grössten noch-oppositionspartei im ländle, die in der angelegenheit, so habe ich es mir zutragen lassen, ausserordentlich ruckartig zurückgerudert sei, sei derzeit kaum ein hauch zu vernehmen.
    .
    nur ein blub des ehemaligen s21-sprechers, der dabei von seinen kollegen versehentlich im wasser gelandet wurde…
    .
    dabei könnten sie angesichts der ereignisse im park wunderbar per implementierung parlamentarischer untersuchungsausschüsse die noch-regierung ganz gemütlich quer durch die medien und instanzen jagen
    (grüss gott, sie lesen diesen blog hier wohl nicht, oder? wenn nicht, dann tun es die grünen kollegen).
    hätten sie am freitag bereits ankündigen können.
    .
    ich hätte es getan, aber ich habe meinen niccolò gelesen,
    und nicht nur als strandlektüre ‚machiavelli abridged for nervous little politicians‘ lustlos durchgeblättert
    (so wie mein bürgermeister.)
    .
    aber vermutlich schwitzen sie über der kniffeligen aufgabe, wie man der regierung eines so reinwürgen kann, dass man sich danach noch gemeinsam an den koalitionstisch setzen könnte, um nach den zu erwartenden desaströsen wahlen im schtrukdurkonservative muschterländle die schwindsüchtige fdp zu ersetzen.
    wenn sie da mal nicht die rechnung ohne den grünwirt gemacht hat…
    .
    cher Filou, sie sind am massif des maures? sie glücklicher, mon dieu! drehen sie sich doch bitte mal nach sud-ouest und winken sie! ich rufe inzwischen meinen onkel an, damit er mit der vollen hausbeleuchtung zurückblinken kann, ob er noch calvados in seiner bar hat!

  54. Die Buerger Stuttgards haben...
    Die Buerger Stuttgards haben die Regierung mit ihren Protesten sehr enttaeuscht und ins schlechte Licht gestellt. Vielleicht ist es Zeit dass die Regierung eine neue Buergergemeinschaft waehlt?

  55. Ein netter Text, Don. Nur die...
    Ein netter Text, Don. Nur die etwas gewalt-gewollten Sprünge in die Gegenwart wirken halbherzig. Wenn man schon Mächtige kritisiert, tritt man ihnen ordentlich in die Eier, um die Nachfolge zu regeln. Haben sie keine Eier, sondern dafür schlechte Gene, saut man sie im frontalen Gespräch intellektuell derart ein, dass sie einem einen Beraterposten anbieten müssen. Ansonsten bleibt nur der beschwerliche Weg von Parsifal. Was nun unseren kleinen Hosenscheißer aus der Toskana angeht, dem es offenbar egal war, wem er dient und der trotzdem politische Tipps gab: War er nicht der Vorläufer des heute so beliebten Lobbyisten? Prostitution hat viele Facetten… :-)

  56. @auch-einer
    Sie meinen, er...

    @auch-einer
    Sie meinen, er gibt grad‘ die Ente auf dem Schießstand? Dann sollte ihm das mal jemand sagen, so etwas ist ungesund. Gut möglich, dass Dame Merkel in Old Nick’s politischem Arzneybüchleyn geschmökert hat, seine Weltsicht ist so nüchtern, wie man es der ihren nachsagt. Mappus selbst kann ich nicht einschätzen, er ist für mich noch zu unkonturiert.
    Filou, an Stelle der Grünen wäre ich jedenfalls extrem vorsichtig mit meinen Wahlversprechen. Amusez vous bien in Ihrem Massiv (die Schilderung der Episode vor dem Einlass ins Paradies, pardon, in den Campingplatz, war ja erschütternd).

  57. liebe runde,
    es gibt...

    liebe runde,
    es gibt neuerdings ein recht amüsantes spielzeug, das die faz so freundlich war bekannt zumachen:
    http://www.faz.net/f30/aktuell/WriteLike.aspx
    .
    was für ein spass!
    mein letzter beitrag in gänze ergibt – friedrich nietzsche!
    die einzelnen abschnitte ergeben 3 el goethe, 2 el rilke, 5 tl freud, ein quentchen rainald goetz, eine surprise ingo schulze, eine msp. schiller – und fertig ist der nietzsche!
    herrlich!!
    .
    wo ist mein gaul, dem ich vor lachen platzend um den hals fallen kann…?

  58. Liebe donna laura, Monsieur...
    Liebe donna laura, Monsieur Cem wäre das durchaus zuzutrauen. Ich weiss bloss nicht so recht, ob man – um im Bild zu bleiben – von dem Zug überhaupt noch unbeschadet abspringen kann. Das Ziehen der Notbremse riecht nach saftigen Konventionalstrafen. Obwohl… das war dann natürlich die Schuld der Vorgängerregierung, ich Dummerle.
    Liebe Vroni, ganz genau, vor den Wahlen kann keiner mehr zurück, selbst wenn er/sie es wollte.

  59. Was stört ihn an...
    Was stört ihn an Norddeutschland ? Aschaffenburg ist doch ein schöne Stadt.
    .
    Und um Machiavelli zu bemühen:
    „…eine Wolke hat Euch den Weg gezeigt, aus dem Felsen ist Wasser geflossen, Manna ist vom Himmel geregnet, alles hat sich vereint zu Eurer Größe; …
    Groß ist die Kraft in den Gliedern, wenn sie nur nicht in den Köpfen gefehlt hätte“.
    .
    Glückwunsch zur Zielankunft !

  60. @ Don Carlos: "Ein teil der...
    @ Don Carlos: „Ein teil der demonstranten hatte damals überhaupt noch kein politisches bewußtsein“
    Sie, Herr Özdemir und Herr Gysi haben recht! (Und nebenbei: So ist das mit der Wiedervereinigung auch)
    Für schnellere Verfahren vor den Verwaltungsgerichten:
    Ihr Sylter123

  61. "Modern American conservatism...
    „Modern American conservatism is, in large part, a movement shaped by billionaires and their bank accounts, and assured paychecks for the ideologically loyal are an important part of the system. Scientists willing to deny the existence of man-made climate change, economists willing to declare that tax cuts for the rich are essential to growth, strategic thinkers willing to provide rationales for wars of choice, lawyers willing to provide defenses of torture, all can count on support from a network of organizations that may seem independent on the surface but are largely financed by a handful of ultrawealthy families.“ – Zitat aus dem heutigen Leitartikel Krugmans in der NYT.
    .
    Die Frage ist ja nicht, warum unsere Demokratie so heruntergekommen ist, sondern umgekehrt, warum die neuen Oligarchen nicht schon längst einen Schuh daraus gemacht und eine auch nominell feudale Ordnung wieder hergestellt haben.
    .
    Längst gekommen ist die Zeit für einen skrupellosen Politikberater, der ihnen mal erklärt, wie man das macht, und ihnen zeigt, dass es gar nicht so schwer ist.
    .
    Das würde ich sehr begrüssen, auch mit Blick auf die schönen Künste wie Gartebnbau, große Bühnenformate und nicht zuletzt die Kurtisanenerziehung.
    Damit man nicht immer Angst haben muss, dass sie mitten in der Oper einen Kaugummit rausholt.

  62. donna laura 3.10 um...
    donna laura 3.10 um 21.43h
    „liebe runde“ – that’s nice, I like it.
    Uebrigens, „Laughter is the best medicine“ (Artzneimittel) – englisches Sprichwort.

  63. sehr zutreffend, die...
    sehr zutreffend, die einschätzung der ostdeutschen in der rede unser aller bundespräsidenten zum tag der einheit: ‚Verharren in Staatshilfe, Kriminalitätsraten, Machogehabe, Bildungs- und Leistungsverweigerung.‘

    und genau richtig sein rezept zur beseitigung dieser mißstände, die zwanzig jahre nach der vereinigung immer noch vorherrschen und nun endlich erkannt und angegangen werden: ‚Integrations- und Sprachkurse für die ganze Familie, mehr Unterrichtsangebote in den Muttersprachen, islamischen Religionsunterricht von hier ausgebildeten Lehrern.‘

  64. @ donna laura. "Write Like"...
    @ donna laura. „Write Like“ – das Spielzeug – hab’s versucht als David Beckham, doch es hat nicht geklappt.

  65. @ donna laura. Vielleicht...
    @ donna laura. Vielleicht hat’s bei meinem Versuch als Dave Beckham nicht geklappt weil er nie was geschrieben hat (ausser Verträge zu unterschreiben?).

  66. Don Ferrando, der Entwurf für...
    Don Ferrando, der Entwurf für Stuttgart21 stammt von 1988. 1994 wurde das alles der Öffentlichkeit vorgestellt, es wurden anschließend alle üblichen Studien und Feststellungsverfahren durchlaufen. Der Rechtsweg gegen das Projekt wurde beschritten, wenn auch erfolglos. Seit 2009 finden dort nun sog. „Montagsdemonstrationen“ statt.
    Ob man nun für oder gegen dieses Bauvorhaben ist, es am Namen Mappus festzumachen ist albern, da Bahn, Bund, Land und Stadt für das Vorhaben waren und Mappus nur der amtierende Ministerpräsident ist, in dessen Amtszeit zufällig der Baubeginn fällt.
    Spannender als pro und contra Bahnhof finde ich die Frage, wie man künftig überhaupt Projekte von überregionaler Bedeutung realisieren will, wenn überwiegende regionale Wünsche dem entgegenstehen. Nach dem St. Floriansprinzip lässt es sich vor Ort schnell dagegen verwahren, dass vor der eigenen Haustür eine Bahnstrecke, eine Autobahn, ein Kraftwerk, ein Windpark, ein Schifffahrtskanal, eine Industrieansiedlung, was auch immer, entsteht.

  67. @Donna Laura - von mir hat...
    @Donna Laura – von mir hat dieses Spielzeug behauptet, ich schriebe wie Tucholsky.
    Kurt Tucholsky 1890 – 1935
    Wenn die alte Herrn noch e mal Triebe ansetze –
    des find ich goldisch!
    Wenn se dann nix wie Dummheite schwätze –
    des find ich goldisch!
    Des hab ich von meim alte Herrn:
    ich hab halt die Alt-Metalle so gern …
    Wenn ich en Bub geworde wär, hätt ich auch Metallercher verzollt –
    Ja, Jaköbsche …
    Rede is Nickel, Schweige is Silber, und du bist mei Gold – !
    Wenn se newe mir auf dem Diwan sitze –
    des find ich goldisch !
    Wenn se sich ganz wie im Ernst erhitze –
    des find ich goldisch !
    E Angriffssignal is noch kei Siesch –
    ich sag bloß: Manöver is doch kein Kriesch !
    Wer will, hat schon fuffzig Prozent. No, un wer zweimal gewollt …
    En Floh is kei Roß,
    un e Baiss is kei Hauss …
    und Rede is Nickel, Schweige is Silber, un du bist mei Gold – !
    Wenn se sich de Hut schief auf de Seite klemme –
    des find ich goldisch !
    Wenn se die Ärmcher wie Siescher in die Seite stemme –
    des find ich goldisch !
    Am liebste nemm ich se dann auf den Schoß.
    Aber mer hat sein Stolz. Es is kurios:
    sei Mutter is net aus Frankfort. Er aach net. Und da hab ich net gewollt

    Jetzt waan net, Klaaner –
    Berlin ist Nickel, Wiesbaden ist Silber, awwer Frankfort is Gold – !

  68. @ Hans Meier um 06.59h

    Wen...
    @ Hans Meier um 06.59h
    Wen Jibao hat Termin heute in Brussel (EU-China Konferenz). Da China schon griechische Staatsanleihen in grossem Stil schon gekauft hat, und weiterhin kaufen will, ist bekannt – ich nehme an, deswegen stürzt der USD in letzter Zeit und deswegen stiegt der Euro, da China (mit USD-Reserven von ca. 2, 5 Trillion in der Kasse) muss USD verkaufen und Euros kaufen, um griechische Papiere kaufen zu können.
    Der USD kann deswegen weiter nach unten stürzen, insb. wenn China bereit ist, noch mehr PIGS (Portugal, Irland und Spanien) Papiere zu kaufen. Dann wird der Euro stark steigen. Also, raus aus USD-Assets und deutsche Aktien kaufen, deren Dividendrenditen schon teilweise über 4% liegen?

  69. Sylter gut Ding braucht Weil ...
    Sylter gut Ding braucht Weil ich schau auch unter die Schuh schliesslich lese ichdie
    Faz im Print und elektronisch da geht einfach nichts durch die Lappen weil dann hoer
    ich den Oezdemir und weiss Bescheid (er wird schon blass und andere auch) und was
    ich fuer Deutschland an Ideen bereitstelle gilt natuerlich auch fuer die Jerusalem Post
    (Gilad Schalit) weil was man verspricht muss man schliesslich halten und da halte ichs wie die Iris Berben Gesicht zeigen (so stehts in der Apothekenrundschau und in der Bild) Ich will ja schliesslich wissen wie sich so eine Rodelpartie anfuehlt und ob ich den Berg ueberhaupt hochkraxeln kann oder ob mir vorher schon die Puste ausgeht.

  70. Wir müssen auch wieder dahin...
    Wir müssen auch wieder dahin kommen, dass unsere Kurtisanen nicht nur selbst hoffähig sind, sondern auch alle anderen Höflinge und vornehmen Damen von ihnen den raffinierten Kniff abgucken und den letzten Schliff verpassen lassen müssen. — Dann würde sich auch die Jugend wieder mehr für Politik interessieren.

  71. @donna laura / fionn:...
    @donna laura / fionn: Gestatten, Goethe, Hesse und Freud mein Name. So´n Mist. Ich wollte doch Foucault sein…

  72. anderl, sicher hat Mappus...
    anderl, sicher hat Mappus einfach nur Pech; er erinnert mich doch sehr an einen
    Egon Krenz.

  73. ...und von Machiavelli weiß...
    …und von Machiavelli weiß ich nur was Egon Bahr über ihn gesagt hat.

  74. Zu Stuttgart 21 ist mit...
    Zu Stuttgart 21 ist mit folgender Karikatur eigentlich alles gesagt:
    .
    http://www.hausen-im-wiesental.de/ortsgeschichte/ba_wue_50/schwaben_streiche.jpg

  75. Allen demoskopischen Umfragen...
    Allen demoskopischen Umfragen zum Trotz, scheinen die wirtschaftl.,gesell-
    schaftl. und politischen Frontverläufe doch sehr verworren.

  76. Scheinbar fördert...
    Scheinbar fördert atavistische Fortbewegung Reflexionen über die Rationalisierung limbischer Triebe wie z.B. Macht. Ich denke beim Laufen auch häufig an Freud.

  77. 'Dominus illuminatio mea' -...
    ‚Dominus illuminatio mea‘ – Großraumstrategen unter sich – sic transit gloria mundi.
    Also ich bin für die Reaktivierung der Bagdadbahn (Berlin-Basra) als Magistrale zur „Integration des Islams in die Europäischen Menschenrechte (wo sind die eigentlich codifiziert?) und in den deutschen Bildungsüberbau“. Das hätte doch einen gewissen Charme. Dann wäre das zukünftig viertelsleere Bähnle von Paris via Schtuagard (S21) no Budapescht (weiter nach Peking?) eh runter von der Agenda. Den Abzweig über Damaskus nach Mekka und Medina könnte dann ein jeder Konvertit zur Hadsch bequem frequentieren und Rom rechts liegen lassen. Man müsste halt aufpassen dass nicht wieder so ein verwegener Lawrence of Arabia auf die Idee käme die Sieben Säulen der Weisheit zu restrukturieren.
    Somit: Sarrazin den Sarrazenen. Die Simplonbahn bliebe danach nur noch den Radlertouristen aus Bayern nach Florenz auf der Fahrt zu ihrem Quellenstudium des Langobardeneinfalls und des „Il Principe“ vorbehalten.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Bagdadbahn
    http://wapedia.mobi/de/Hedschasbahn
    http://de.wikipedia.org/wiki/Sarazenen

  78. HansMeier555@:Da Sie schon mal...
    HansMeier555@:Da Sie schon mal bei dem Thema angelangt sind. Als erzreakt-ionöre Chauvinisten und Konservative, die sich lt. H. Kohls Rede letzthin vor der CDU sich auch nicht dem Fortschritt versagen wollen, sollten wir für einen regen Kulturaustausch zwischen gesamteuropäischen Kurtisanenschulen und denen japanischer Geishaausbildungsstätten plädieren. Es gewönne doch das hiesige ganze
    Feudalprojekt erst richtig an Schwung und Prestige!

    anderl@: Der Partikularismus aus der Zeit vor 1848 ist als unterirdische Strömung letztlich nie ganz versiegt: Die Bedenken gegen die Bahn von Nürnberg nach Fürth konnten zur Gänze bis in unsere Gegenwart nicht ausgeräumt werden.

  79. Liebe donna laura, Nietzsche,...
    Liebe donna laura, Nietzsche, Rilke, Frisch, Fontane! Wenn das mein Deutschlehrer noch erleben könnte … Er würde es ebensowenig glauben we ich
    (Das war jetzt Franziska zu Reventlow. Ganz ehrlich, ich kenne die Dame nicht einmal; das müssen stumme Gene sein)
    Werter Don,
    ein Bravo und ein Bravissimo!

  80. DA: "nur will ich in Siena...
    DA: „nur will ich in Siena ungern an Schwaben denken“
    Müssen Sie das nicht zwangsläufig? Siena war doch auf Seiten der Ghibellinen.

  81. kommt ein radler...
    kommt ein radler geflogen,
    fiel genau vor meinen fuß,
    fehlt ein zahn in seinem schnabel,
    vom dentisten einen gruß.

  82. solange diese 'projekte von...
    solange diese ‚projekte von überregionaler bedeutung‘ für die mehrheit zumindest einen imaginären nutzen darstellen, sodaß sie nicht über die kostenfrage nachdenken, wird die zahl der gegner mit ihren teilweise persönlichen motiven gering und somit beherrschbar bleiben.

    sobald sich jedoch für so viele einzelne kein nutzen in einem projekt erkennen läßt, daß sie eine mehrheit gegenüber den profiteuren bilden, von denen sie lediglich zur kostendeckung herangezogen werden, wird diese mehrheit ihren vorteil auch wahrnehmen wollen, um sich durchzusetzen.

    und es erscheint vage, ob die wahl als volksvertreter wirklich ausreicht, sich angesichts der wahlbeteiligungsquoten und stimmenverteilungen als ‚demokratisch legitimiert‘ zu bezeichnen, um daraufhin sogenannte ‚minderheiten‘ zu planieren. wer so selbstsicher auftritt, könnte von einer befragung der allgemeinheit ja nur profitieren.

  83. Anderl,
    besten dank für Ihre...

    Anderl,
    besten dank für Ihre Antwort.
    .

  84. liebe fionn, es heisst ja auch...
    liebe fionn, es heisst ja auch nicht write it like becks. bei ihnen sollte entweder shakespeare oder dürrenmatt das resultat sein…
    .
    allerdings analysiert m.e. das spielchen weniger den stil denn die gewählten worte.
    konsalik wird wohl auch kaum das ergebnis sein, denn ich vermute schwer, dass er gar nicht als potenzielles ergebnis vorgesehen ist, weil nicht schmeichelhaft genug.
    und schreibe ich oft genug f***, t** und *&%$*, dann kommt $%%=(&) dabei heraus.
    .
    lieber anderl, wie ich von einer gutinformierten freundin hörte, waren die entsprechenden parlamente seit langem häppchenweise mit der thematik befasst. nur dem dummen bürger habe man die einzelnen minischrittchen kaum interessant machen können.
    das ding sei festgezurrt.
    irgendetwas wird wohl dabei entstehen, was und in welchen modifikationen auch immer. nur um zu ärgern: billiger wird es wohl kaum noch werden, nur anders vielleicht.
    .
    lieber anderl, enteignen funktioniert auch immer ganz wunderbar. und überhaupt kann es egal sein, ob sich die politischen verhältnisse in irgendeinem nest ändern, bloss weil eine geplante biogasanlage ein wenig grösser ausfällt und technisch nicht ganz so einwandfrei wie zugesagt funktioniert…
    spannender ist die frage, wie unser südlichwestlicher nachbar mit den bergen überregionale grossprojekte durchsetzt; da wird die bevölkerung an den einzelnen entscheidungen beteiligt.
    .
    es gibt bei s21 dermassen viele beteiligte, dass es ausser den institutionen keiner mehr gewesen sein kann. wie gesagt, der kleine korpulente nouveau roi des souabes rollte noch weitgehend auf seinen polit-rollschuhen herum.
    .
    dass die proteste so spät kommen liegt m.e. daran, dass der mensch i.a. oft erst reagiert, wenn er sieht, das es kurz vor (oder nach) knapp ist, an der kanalisierung des unmuts und den landtagswahlen.

  85. Wo man überregionale Projekte...
    Wo man überregionale Projekte ansiedeln will, fragen Sie, Anderl? Vor einiger Zeit berichtete auch diese dieses Blog zur Verfügung stellende Zeitung über Planungen, in der nordafrikanischen Wüste große Flächen mit Sonnenkollektoren vollzustellen, deren dort gewonnene Energie dann per Leitungen ins kalte Europa transportiert werden soll. Was die Einwohner der betreffenden Länder davon halten, wurde allerdings nicht einmal thematisiert.
    Und auch die ach so modernen und umweltfreundlichen Windräder werden eher in den Nationalpark Wattenmeer gestellt als in die Städte, in denen die Energie verbraucht wird. Der damit (Windräder + Leitungen) verbundene Flächenverbrauch kümmert auch niemanden. Die Alternative, Windräder z.B. auf den Mittelstreifen innerstädischer Magistralen oder ähnlichen Orten (in der Bundeshauptstadt gibt es sogar einen Ort, an dem Propeller lange heimisch waren) aufzustellen wagt natürlich niemand vorzuschlagen…..

  86. @Vroni, gestern ("Demokratie...
    @Vroni, gestern („Demokratie von oben“): wie, was, D’land ist jetzt doch beim Demokratischen Zentralismus angekommen? Auf diese Weise bekäme man ja sogar was gebacken (cf. anderl). Aber das ist soooo lange her, die Zeit da man Gramsci las und mit Gezetzeshütern um die Wette lief und ganz progressiv (ach annabelle) gegen alles Neue war. Deprimiert mich, wenn Ihr daheim immer noch daran seid. Oder ist Stuttgart wie seinerzeit Pommern: es geschieht dort alles 50 Jahre später, weshalb Bismarck es als Fluchtort im Falle eines Weltunterganges in Erwähgung gezogen haben soll. Oder, noch andere Möglichkeit: ist es meine Generation, die ihre Kinder nicht nur in dieselbe Wäsche wie vor 40 Jahren kleiden möchte sondern sie auch gleiche Erfahrungen machen lassen möchte (Schau mal, auf dem Photo, Vati bei der Gorleben soll leben Demo und Mama beim Ostermarsch)?

  87. Zu Stuttgart21 sei auch auf...
    Zu Stuttgart21 sei auch auf das Lied „Auf dr schwaebsche Eisabahna“ verwiesen, insbesondere das darin besungene Schicksal des Ziegenbocks. Frage mich immer, wie die Bombenleger aus der naechstgelegenen Wagenburg wohl gediemten anzureisen – per Anhalter? Weiterhin, warum wir uns ueberhaupt von einer Ansammlung von minderbeschaeftigten Oberstudienraeten mit ihrer Klassenfahrt so aus dem Konzept bringen lassen. Die Gruenen sind’s doch nur (gruen, inkl. vor Neid, meine ich), weil fuer’s Falafelbacken die Waage die Kichererbsen zaehlt, das Auto aber berechnet sein will. Ich kenne noch sehr gut die „APO“-SozPaed mit Strickzeug im Matheunterricht.

  88. @donna laura, 3.10.2001...
    @donna laura, 3.10.2001 23:17
    Das Spielzeug macht mir den Eindruck, lachhaftere Ergebisse zu liefern als die bekannten Internet-Übersetzungsmaschinen. Ich vermute, man extrahiert da einfach ein paar mehr oder weniger bedeutungsvolle Merkmale der Texte – mittlere Satzlänge, mittlere Wortlänge o.ä. – und klassifiziert dann nach dem ähnlichsten Merkmalvektor eines der eingespeisten Musterschriftsteller, von dem man drei Texte erfassen hat lassen. Wortschatz scheint jedenfalls keine Rolle zu spielen. Nicht mal mit drei „dergestalt, dass“ in einem einzigen Bandwurmsatz wird man zu Kleist ernannt; das ist geradezu schäbiger Geiz, wo man doch so mühelos goethischen Stil zugeschrieben bekommt! Das Ding taugt also nicht mal als seine eigene Parodie. Motiv für die „Dienstleistung“ wohl vor allem: Die Nutzer sollen einen Link drauf setzen, das bringt dann Klicks.
    Interessanter fand ich einst den Postmodernism Generator: http://www.elsewhere.org/pomo/
    Aber zugegebenermaßen vielleicht auch nur deshalb, weil ich nicht ausreichend gut Englisch kann. Jedoch ist es immer einfacher, treffenden Schwachsinn zu produzieren als zu analysieren …

  89. Sehr schön-mein Stil wurde...
    Sehr schön-mein Stil wurde mit dem von Sigmund Freud handgemein-wenn das nicht entlarvend ist? Dabei hatte ich mit C.G. Jung geliebäugelt. Meine anima hatte mir aber was gehustet.

  90. Pérégrinateur@: ab ea parte...
    Pérégrinateur@: ab ea parte translatio ex elsewhere.org con machina
    Wenn man prematerialist Theorie untersucht, eine ist konfrontiert mit einer Wahl: entweder das postcultural Paradigma der Konsens abzulehnen oder zu schließen, dass Ausdruck von Kommunikation kommt. Derrida schlägt vor, die Verwendung von prematerialist Theorie zu ändern und die Gesellschaft zu dekonstruieren. In gewisser Weise ist das Thema in eine Surrealismus interpoliert, die Kunst als Ganzes umfasst.
    Parieren Sie [1] Staaten, dass die Werke von Gibson nicht postmodernen sind. Daher schlägt die prematerialist Theorie, dass Wahrheit Lage von Bedeutung ist.
    Eine beliebige Anzahl von Theorien über den fatalen Fehler der subdialectic-Klasse kann entdeckt werden. Allerdings fördert Sontag den Einsatz von kulturellen Liberalismus, veraltete Wahrnehmungen der sexuellen Identität Herausforderung.
    Alles klar? signifiatio ex significationis

  91. Entschuldigung, ich war...
    Entschuldigung, ich war zwischen Siena und Mantua unterwegs, und habe vergessen, das mit dem Freischalten richtig zu koordinieren.
    .
    Wie auch immer, ich bin einen Tag im Regen durch Italien gefahren, habe sehr viele rücksichtslose Autofahrer erlebt und bin jetzt, ehrlich gesagt, nicht mehr in der Stimmung, nur mittelmässig erheiternde Einlassungen von Dauerzwischenrufern freizuschalten, die mich zwar gerne anpöbeln, aber wenn ich höflich frage, ob das sein muss, nicht mal antworten. Ich bitte um Verständnis, wenn ich meine Erziehungsversuche als gescheitert betrachte und die entsprechenden Leute nicht mehr freischalte. Die Kommentare sind mein Privatvergnügen, und so soll es auch bleiben.

  92. E.R.Nest, mal abgesehen vom...
    E.R.Nest, mal abgesehen vom Leitungsproblem (das sicher auch irgendwann gelöst werden kann, ohne diese hässlichen Strommasten): Die Frage ist letztlich eine der minimalen Eingriffe, und esn liegt nun mal in der Natur des Menschen, Störendes dort zu tiun, wo es nicht allzu sehr auffällt.
    .
    Rebound, für alle Bemühungen, den Bahnverkehr voran zu bringen, ist eine derartig unerfreuliche Firma natürlich keine gute Sache. Aber man kann ja auch radeln.

  93. Don Carlos, Wackersdorf und...
    Don Carlos, Wackersdorf und der Rhein-Main-Donaukanal wurden auch mit Abstimmungen besiegekt. Aber wo bitte ist die Bahn eine demokratische Firma, wo ist die Polizei demokratisch, wo der Bauzaun? Die Demokratie ist da nur so etwas wie ein Segen, und wenn man an den nicht mehr glauben will, kommt es eben zur Politikverdrossenheit, für den Politiker – bestenfalls.
    .
    Poete de l’Equipe, alles heil, kein Problem, kein Defekt, nur anstrengend war es.

  94. Lauras Empfehlung bin ich...
    Lauras Empfehlung bin ich gefolgt (Wer schreibt wie ICH?). Unfassbares Resultat: Kafka.
    Ich und Kafka! Kafka und ich?
    Ich bin so stolz auf mich.
    Dabei las ich niemals Kafka. Ich bin ein Genie, ein Genie, ein Genie….
    .
    (Ruft es weiter, waehrend das Licht geloescht wird, der Vorhang faellt und die Platzanweiserinnen Gutscheine fuer „Die lustige Witwe“ austeilen um die Entaeuschung des Publikums zu kompensieren.)
    .
    Oh death where is your sting? Oh Max where is your brod? Oh Filou ou est la bouteille de eau de vie des pommes?

  95. Die Demokratie ist aber eine...
    Die Demokratie ist aber eine repräsentative Demokratie mit allen Nachteilen aber vor allem mit dem Vorteil, daß das gesunde Volksempfinden gerade nicht regiert.
    Sonst würde nach dem nächsten Kindermord auf einmal die Todesstafe plötzlich wieder ganz aktuell.
    .
    Wichtig ist auch auf den Rechsstaat hinzuweisen. Denn genausowichtig wie die Demonstrationsfreiheit ist auch die Rechtssicherheit und der Rechtsfrieden.
    Roma locuta causa finita.

  96. Nun ja, wir haben dafür in...
    Nun ja, wir haben dafür in Bayern ja auch das schöne Beispiel des Bürgerentscheids. Und wenn ich höre, wie jetzt mit Arbeitsplätzen und Infrastruktur herumgeworfen wird: Kennen wir das aus München nicht auch aus Zeiten des unseligen, aber auch repräsentativ-demokratischen Transrapids? Natürlich ist es schwer, Grenzen zu ziehen. Aber bei aus dem Ruder laufenden Bauprojekten auf fragwürdiger Basis ist so eine Volksmeinung vielleicht gar nicht so schlecht wie, sagen wir mal, ein Gutachten, das von Interessierten bezahkt wird.

  97. @icke
    Ganz so einfach ist S21...

    @icke
    Ganz so einfach ist S21 hier nicht in lächerlich-nostalgische Strick-Schubladen zu stecken („Guckmal, der Papi damals an der Startbahn West…“):
    1. Mich überrascht, dass grade die als brav eingeschätzten Schwaben aufmucken.
    2. Mir deucht, dass auch ein anderer allgemeinerer Unmut arg mit da drin steckt, den andere Bundesrepublikaner ebenfalls wegen ganz anderer Dinge haben.
    Es kann sein, dass ein fast schon verlorengeglaubter Funke wieder da ist: „Wir sind das Volk!“
    .
    Unter dem Strich finde ich das gut.
    Mir sind meine lieben Landsleute eh viel zu brave Schafe als Bürger, die sich kaum mehr als Teil des Staates sehen. Viel zu passiv.
    Wo sie leider zugelegt haben, ist der nicht über den Tellerrand hinauskommende Egozentrismus im Privaten. („Wieso was ändern, mir gehts doch gut“). Und ich schätze es sehr, wenn sie aus diesem zwiebelgemusterten gemütlichen Tellerrand des Privaten endlich wieder hervorlugen.
    .
    Politiker sollten das auch schätzen, statt solche Leute wortreich als Kriminelle hinzustellen. Was ist das für eine schlechte demokratische Kultur, Gegner, Demonstranden sofort in ein schiefes Licht zu bringen? Seit Kaiser Wilhelm nix gelernt? (Politikverdrossenheit gibt es lang in D., seit Weimar. Ihre Ursache ist, dass politische Auseinandersetzung seit damals nicht als sinnvoll und notwendig verstanden wurde, sondern als übler Streit, den es nicht brauche und der alles vergifte. Man neigt zu „einmal entschieden immer entschieden“ und auch zu Führungsnaturen, die alle vereinigen. Dieses verquere pseudoharmonische Politikverständnis hat sich gehalten bis heute. Und wird durch 20 jahre dauernde Riesenprojekte eher zementiert. Ich bin aber der Meinung, dass das, was vor Jahrzehnten beschlossen wurde, sehr wohl einer ehrlichen Revision unterzogen werden darf und soll.
    .
    Es sollten auch die werten Mitdiskutanden und der liebe icke hier schätzen anstatt sie als „die haben wohl zuviel Freizeit“ abzuqualifizieren :-) Ich kann mir gut vorstellen, dass diese wackeren Menschen sich ihre Freizeit wahrlich viel besser und bequemer vorstellen können.

  98. @Prof. Don Quixote Dr. phil,...
    @Prof. Don Quixote Dr. phil, Dr. rer. nat., 20:33
    Werter Herr Ordinarius,
    habt Dank dafür, auch uns Ungebildeten, so der zureichenden Anglizität entbehren, ein ordentlich Scherflein fürs eigene Verständnis zugeworfen zu haben, wonach wir nun getrost sagen können: jetzt wissen wir, jetzt verstehen wir’s!
    Ebenfalls wuchs uns inzwischen noch größre Achtung fürs Writtelieke zu, bemerkten wir doch durch Zufall, dass selbiges sogar die Roman‘, so des Jonathan Schweifs mechanistische Bubenschaft in den Exzellenzzentren der Hauptstadt Lagado zu verfassen pfleget [1], trefflich zuzuteilen und zu subsumieren vermöglich ist; dergestalt, dass also ein Jeglicher ohn‘ jede Ausnahm gnädig ein schriftstellerisch Sinn=Bild und ebensolche Gallions=Figur vorgehänget bekommen mag, wonach sich nun rechtlich keiner mehr zu beklagen Grund und Anlass haben wird, alldieweil, wie uns der Hl. Ambrosius von San Franzisco so klüglich belehrt, dergleichen Ersatz-Holzköpfe das denkerisch Geschäft recht fleißig sich aufzuladen und prächtig zu erledigen vermöglich sind, während unsereins sich dabei bescheidentlicher und bequemer allein aufs schiere Reden und Schreiben legen mag.[2][3]
    [1] http://www.gutenberg.org/files/829/829-h/829-h.htm , „The first professor I saw, was in a very large room, with forty pupils about him. …“
    [2] http://www.gutenberg.org/files/972/972-h/972-h.htm#2H_4_0002 , „ADMIRAL …“
    [3] Wer dächte hier nicht an: Jolifanto bambla ô falli bambla / grossiga m’pfa habla horem / etc. etc. ?
    Soon to appear in: E-razor. Journal of Irrefutable Results.

  99. @Don Ferrando, 22:00

    Gegen...
    @Don Ferrando, 22:00
    Gegen Übereilung und Schnellschüsse hilft Verzögerung: drei Monate Unterschriften sammeln, dann erst in drei Monaten anberaumen – und inzwischen wurden schon drei andere Säue durchs Dorf getrieben. Man muss also nur dafür sorgen, dass auch von dieser Seite nicht „durchregiert“ werden kann. Es kann natürlich auch dnn noch zuweilen daneben gehen. Aber welche politische Ordnung ist denn je narrensicher?
    Ein anderes: Wenn man die Menschen der eigenen Entscheidung ganz entwöhnt und alles von Repräsentanten entscheiden lässt, werden sie eben auch ganz unmündige Mauler im Stile des ach so beliebten: „Die Politiker sollten doch nur … “ (endlich Forschungsgelder für das perpetuum mobile lockermachen etc.). Schließlich ist die Frage: Wieso sollte man denn Menschen überhaupt die in einem repräsentativen System allerwichtigste Verantwortung anvertrauen wollen, nämlich die delegierten Entscheider zu bestimmen, wenn man sie selber schon zu dumm für jede bloße Einzelentscheidung hält?
    Das Problem sind sicher die selbstgewissen, vorurteilsgeladenen, bildungsunwilligen Verhetzbaren. Aber spielen denn die Repräsentanten nicht manchmal sehr kunstvoll gerade auch auf deren Klaviatur? „Wer bewacht die Wächter?“ beschreibt eine Gefährdung, die jedes politische System befallen kann.

  100. @BertholdIV: naja, um diese...
    @BertholdIV: naja, um diese kleinteiligen Regionalverbindungen geht es ja wohl nicht. Regensburg läßt sich genauso vom ICE abklemmen wie Magdeburg (nur per Regionalexpress erreichbar, dafür muß man in Berlin aber nicht an den Hauptbahnhof, sondern kann an einigen S-Bahnhöfen zusteigen). Die letzten Stücke vor der Grenze (siehe Freiburg-Basel) haben wohl idR nicht so viel Auslastung, man braucht aber grenzüberschreitende Züge für die Leute, die nicht das Flugzeug, sondern die Bahn nehmen. Deswegen ist bei S21 ja auch eine gute Anbindung des Flughafens geplant. Man muß das mE vor dem Hintergrund des Flugverkehrs sehen (so ist es ja wohl auch gedacht) – innerhalb Europas Verringerung des Kurzstreckenflugverkehrs, sowie einfachere An/Abreise von den nächsten größeren Städten zum nächsten Flughafen. Also so, daß man noch heimkommt, wenn das Flugzeug statt in München in Stuttgart oder Frankfurt landen muß. Ja, das ist Zentralisierung bzw. Neuhierarchisierung. In Berlin nenne ich das für mich seit Jahren „alles auf Mitte“. Scheint allerdings seit 1, 2 Jahren wieder abzuflauen, nach meinem Eindruck wird es wieder kieziger, insofern paßt die Angst der Stuttgarter um ihre Regionalverbindungen in alle Richtungen (mit wohl allesamt renovierungsbedürftigen Bahnhöfen) dazu. Die Trassenführung, die den Alten Bolschewik erschreckte, war jetzt auch als Bild im Tagesspiegel zu sehen (http://www.tagesspiegel.de/politik/frontal-zusammengestossen/1947404.html). Die müssen da zwischen den Häusern durch, das ist nicht gut. Weckt starke Anklänge an den Kölner U-Bahn-Bau. Viel billiger kann es allerdings auch mit einer kompletten Neuplanung unter Erhalt des Kopfbahnhofs nicht werden, weil dann eben die Gleisschneisen erhalten bleiben, die man sonst als Stadtgebiet gewinnen würde. Abspringen kann man da schon noch, wenn mans gleich tut, es ist ja noch nicht gebaut, aber dann wäre halt nochmal mit 10 Jahren Planung zu rechnen, und es ist halt dann einiges Geld für die Katz. Der Stadt Stuttgart gehört wohl inzwischen ein Teil des Gleisfeldes, wenn die Bahn das nicht rückkaufen muß, sondern für einen symbolischen Betrag weiternutzen kann, lassen sie sich vielleicht auf Neuplanung und Absage der Bauverträge ein…

    @minna: „eiserne Seidenstraße“, interessant, davon hatte ich noch nichts gehört. Aber solche Ideen halten sich ja recht hartnäckig. In Berlin waren manche U- und S-Bahnstrecken auch an die 60 Jahre in der Planung.

  101. colorcraze, ich hab es in der...
    colorcraze, ich hab es in der FAZ gelesen – vor einigen Jahren – waren schon die 00.

  102. Werter Don, Sie dürfen auf...
    Werter Don, Sie dürfen auf allen Kanälen jammern über Wetter und Wadeln. Aber bitte – werfen Sie Ihr Pfunde in die Frankfurter Redaktionsstube und realisieren Sie die Fotostrecke über Ihre Eindrücke von der Strecke. Mille, mille gracie! und weiterhin: Viel Vergnügen!

  103. @Filou 04.10.10 h ...
    @Filou 04.10.10 h 21:54
    Kafka und Genie zu sein ist ja bewundernswert, aber den letzten Satz
    betreffend: da Sie das Thema hin und wieder selbst ansprechen entsteht
    die Frage ob interessierte Alt-Studenten vielleicht doch noch mit einer
    Calvados- Vorlesung rechnen dürfen ?
    Die Hoffnung stirbt zuletzt. mfG T.

  104. "Aber bei aus dem Ruder...
    „Aber bei aus dem Ruder laufenden Bauprojekten auf fragwürdiger Basis ist so eine Volksmeinung vielleicht gar nicht so schlecht wie, sagen wir mal, ein Gutachten, das von Interessierten bezahkt wird.“
    .
    Das von interessierten bezahlte Gutachten, wenn es denn so war, ist sicher nicht schlechter, als von interessierten aufgeheizte Demonstrationen um ihr eigenes Süppchen zu kochen, ohne sich in der Sache für das Projekt selbst zu interessieren.
    .
    Der Bürgerentscheid ist eine feine Sache; wir verdanken ihm das strenge Rauchverbot entgegen der erklärten Politik Ihres Ingolstädter Freundes !

  105. Nachdem ich es hier gestern...
    Nachdem ich es hier gestern Abend noch mit einem renitenten Raucher zu tun hatte, sagt mir mein Bauch, dass es noch strenger sein könnte. Qualmte hier einfach den Flur zu und erdreistete sich, nachdem ich gelüftet hatte, gleich nochmal mit seiner Stinkerei anfangen zu wollen.
    .
    Generell fände ich das ganz nett, was man als „Augenmass“ bezeichnet. Und ich denke, dass genau dieses Augenmass oft fehlt, wenn absolutistische Strukturen wie ein Filz aus Politik, Staatsfirma, grossmannssüchtigen Regionalfürsten und Interessensvertreter so etwas auf den Weg bringen. Offensichtlich wurde Mappus ja inzwischen klar, dass er auf dem Weg ins Verderben ist.

  106. "grossmannssüchtigen...
    „grossmannssüchtigen Regionalfürsten“
    .
    Da stimme ich Ihnen zu.
    Ob das ein OB ist, der unbedingt die Winterolympiade nach München holen will, oder Kurti der aus dem Nürburgring einen Funpark machen möchte!

  107. Das mit der Winterolympiade...
    Das mit der Winterolympiade ist eh durch, glücklicherweise.

  108. Sind nicht Murdoch, Karl Rove,...
    Sind nicht Murdoch, Karl Rove, Josef Joffe und Konsorten moderne Macchiavellis? Ich meine nicht den intellektuellen Tiefgang, sondern den ostentativen Verzicht auf moralische Bemäntelung, diese Forderung, dass die Mächtigen alles tun dürfen und sollen, was ihnen nützt.
    Gerade in dieser Hinsicht hatte Macchiavelli m.E. seine größte Wirkung: Er schuf eine neue Politikästhetik. Er hat der Welt beigebracht, dass Lüge, Verstellung und rücksichtslose Interessenpolitik nicht einfach nur häßlich sind, sondern ihre eigene Schönheit haben und als sportliche Leistung betrachtet werden können.
    Die Fürsten brauchten weiss Gott keinen Grossdenker dafür, um darauf zu kommen, dass man seine eigenen Versprechungen manchmal auch brechen kann. Aber er war der erste, der es klar und deutlich ausgesprochen und sich offen dazu bekannt hat.
    Am Ende dieser Entwicklung stehen dann bekennende Virtuosen wie Friedrich II. von Preussen oder Katharina II. von Russland, die aus ihrer Gaunermoral nie einen Hehl gemacht haben. In seiner Autobiographie berichtet Friedrich an einer Stelle voller Stolz davon, wie er seinen Fuß auf einen Zettel stellte, der dem fremden Gesandten heruntergefallen war, diesen später aufhob und so ein Geheimnis erfuhr.
    Ein König, der es nicht nur nicht unter seiner Würde betrachtete, solche Ganoventricks zu benutzen, sondern auch noch, anstatt sich zu schämen, damit angab: „Schaut mal, wie durchtrieben ich bin! Har har har!“
    Seinen Krieg gegen Österreich führte er v.a. aus dem Grund, weil er „sich einen Namen machen wollte“, und ausserdem die „Gelegenheit günstig“ war.
    .
    Diese Vorstellung, dass alle genauso schlecht sind wie man selbst, nur halt nicht so schlau.

  109. Nun ja, Augenmass scheint mir...
    Nun ja, Augenmass scheint mir aber in gleicher Weise bei nicht wenigen zu fehlen, die nun das alte Bahnhofsgebäude gar zum Weltkulturerbe zählen wollen. Ich kann mich partout nicht daran erinnern, dass mir mal jemand den Besuch in Stuttgart empfohlen und mir euphorisch versichert hat, den dortigen Bahnhof gesehen haben zu müssen.

  110. repräsentative demokratie,...
    repräsentative demokratie, durch wahlergebnisse legitimierte volksvertreter, rechtsstaatlichkeit – alles gut und schön. wenn diese repräsentanten und vertreter denn mal vor den wahlen klare und verbindliche programme aufstellten, in ihrer programmatik unterscheidbar wären und sich nach den wahlen daran hielten! da wird doch auch nicht auf rechtsstaatlichkeit geachtet! und das wort ‚verantwortung‘ kommt überhaupt nicht vor. es werden gremien gebildet, die verantwortung verteilen und konsequenzen minimieren sollen, denn wenn etwas in die hose geht, ist plötzlich keiner mehr legitimierter vertreter oder gar repräsentant.

    wird jemand gewählt oder bezahlt, damit er sich alternativlos irgendwelchen sachzwängen unterordnet, die fatalerweise immer negativ für die allgemeinheit und positiv für eine profitierende minderheit ausfallen? bedeutet eine herausragende position und bezahlung nicht mehr, daß jemand über besondere fähigkeiten zur problemlösung verfügt, weshalb die allgemeinheit ihm eben aufgaben überträgt, zu deren lösung sie selbst nur schwer in der lage ist?

    und genau da liegt das problem: die lösungen dieser repräsentanten und ‚eliten‘ haben nichts herausragendes. sie lösen kein staunen aus, keine begeisterung. nichts, was die entstandene spannung auflösen könnte, die durch unbewußte oder bewußte probleme in jedem entsteht. jede reform, jede idee, jedes programm löst nur noch ein gefühl der resignation aus. die spannung wird nicht abgebaut, höchstens umgelenkt in eine vage hoffnung auf marginale verbesserungen innerhalb von jahren. maximales lob ist, ’naja, es sieht schon ganz gut aus/es hat schon ein paar vorteile‘. es werden nur komplizierte und teure minimalschritte in richtung einer lösung geliefert, die weitere komplizierte und teure probleme schaffen. aber die spannung bleibt.

    die allgemeinheit braucht keine repräsentanten, welche probleme der allgemeinheit durch lobbys im sinne der lobbys lösen lassen. man kann dann diesen zwischenschritt und die kosten einsparen und die problemlösung gleich bei den lobbys beauftragen. oder man läßt die allgemeinheit gleich selbst entscheiden, da ja niemand in der lage zu sein scheint, ihr die entscheidungen in ihrem sinne abzunehmen und sie in ihrem sinne zu vertreten.

  111. Der S21-Protest leidet genau...
    Der S21-Protest leidet genau wie der blog hier an Überalterung: Rentner brauchen keinen ICE, ihnen reicht die Schwäbsche Eisenbahn zum Bodensee. Und die uralten Bäume im Stadtpark müssen als Slalomstangen beim täglichen Rollator-Rennen bleiben. Manch Kiffer-deal bahnt sich auch besser hinter Haselnusshecken an als auf Betonpflaster. Soviel zum Jugendprotest. Wie war das mit dem Augenmass beim Entwässerungsgraben? Hat weh getan?

  112. Wäre denn Übertodung...
    Wäre denn Übertodung irgendwie besser?

  113. HansMeier555, es gibt so viele...
    HansMeier555, es gibt so viele Machiavellisten, da verliert man leicht den Überblick. Machiavelli hat’s nicht erfunden, er hat lediglich einen unappetitlichen Aspekt der conditio humana beschrieben. Vor einigen Jahren zeigte es sich, dass unabhängig voneinander entwickelte Fragebögen für Psychopathie und für soziale Verhaltensweisen, bzw. Einstellungen, die man als Machiavellismus bezeichnet, sich nicht nur in so mancher Hinsicht überschnitten, sondern darüber hinaus, dass machiavellistische Einstellungen unter den befragten Studenten überraschend weit verbreitet waren, selbst in starker Ausprägung. Mit anderen Worten: Machiavellisten finden Sie an jeder Ecke, da braucht es gar keine Machiavelli-Lektüre.

  114. Es geht um...
    Es geht um Überlegung:
    Diejenigen, die ihren Ar… durch die Institutionen geschoben und dafür gesorgt haben, dass in diesem unserem Lande größere Vorhaben erst nach 15-20 Jahren Planungszeit realisiert werden können (wenn die Ursprungsplanung total überholt ist) und jeder mutgemaßte Regenwurm aus sozio-kulti-ökologischen Gründen die Baggerschaufel zum Stoppen bringt, können es in ihrer Gottesgleichheit eben nicht hinnehmen, daß ein Vorhaben dochmal durchkommt und besinnen sich drauf, dass nur sie das Volk sind. Demokratische Mehrheitsverhältnisse werden einfach weggemobbt. Und die Dicksten und Dümmsten kläffen laut nach Volksabstimmung, wo sie doch auch das Volk gefragt haben, ob die HRE verstaatlicht werden soll.

  115. Pérégrinateur@:Sehen Sie...
    Pérégrinateur@:Sehen Sie mein Lieber, so geschieht doch manch unerwartet miraculum auf unserer Pilgerfahrt durchs Äon, sowohl in diesem virtuellen Raume mit seinem Rambazamba als auch unter den Talaren der Ordinarieninhaber. Die Rezepienten philosophischer Werke der Gegenwart wiederum tun sich ähnlich schwer wie der berühmte Scholastikeresel, sie wissen nicht welch dürrem Futter sie sich zur Linken / Rechten zuwenden sollen. So sie nicht, geistig gesehen natürlich, längstens verhungert sind, fristen sie allemale weiterhin ein gar jämmerlich Dasein. Zynische Vernunft blättert ein wenig die raschelnden Seiten um auf der Suche nach
    analoger Größe im Zeitrahmen von etwa 500 a.Chr.-1930 p.Chr.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Philosophie_der_Gegenwart
    hansgeier333@:Bravo, der wahre Durchblicker kündigt sich in persona in Ihnen an.
    Weiter so junger Mann, Sie scheinen nicht nur Trendsetter sondern vielmehr Avant-gardist zu sein. Völker höret die Signale. Jeder/e Talkshow-Moderator/in wird sich künftig um Sie reissen. Was wären wir ohne die kühnblickende Jugend?
    http://de.wikipedia.org/wiki/Avantgarde
    Frisch denn, auf´s Radl geschwungen, der Sonne aufgehender Vernunft entgegen, Ihr modernen Umherwandelnden.
    http://dmps.de/gehenland/52

  116. Mac würde sagen: Solange das...
    Mac würde sagen: Solange das Wahrzeichen von BaWü auf dem Stuttgarter Bahnhofsturm prangt, ist dem Sauschwob die Farbe des Fürsten egal, auch seine Jugendsünden als Nazi-Marinerichter. Aber wenn der Stern wankt, wankt auch Württemberg. Dann kennt der Schwabe keine Parteien mehr, dann kennt er nur noch Deutsche. Und zieht die Pickelhaube auf, angeführt von zugereisten Schauspielern, die auch einmal eine dramatische Rolle spielen wollen.

  117. ...
    http://www.faz.net/s/Rub0BB7E721D50740E6B85ABA24C672B6EE/Doc~E418AB3458D0A4D56AC9F1C4BAF5010C4~ATpl~Ecommon~Scontent.html
    Da fühl ich mich ja fast an die protestanten im 30 jährigen krieg erinnert, die auf einen löwen aus mitternach gehofft haben:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Gustav_II._Adolf_(Schweden)
    Nun ja: der vatican verlautbart, und kann nur hoffen, dass die katholiken das nicht befolgen, denn sonst verliert er den krieg gegen die protestanten mittels der demographie.
    man beachte: keine lösung des problems, sondern eine umgehung…das hat schon was

  118. bahn.de macht´s...
    bahn.de macht´s möglich:
    Stuttgart-Siena kaum unter 12 Stunden Fahrzeit und dreimal Umsteigen;
    Ingolstadt-Siena über 13 Stunden Fahrzeit und fünfmal Umsteigen;
    da weiß man doch, wofür man auf die Straße geht: Mit Stern oder vier Ringen am Kühler (natürlich auch gerne mit italienischen Flitzern) geht es bestimmt in der halben Zeit.
    Wofür dann noch Umsummen für Bahnhöfe ausgeben? Eine Abwrackprämie vielleicht, für´s endgültige Abreißen und Einstampfen.

  119. @ Don Q.: Würdest Du Dich...
    @ Don Q.: Würdest Du Dich bitte an den Text halten?!!!!

  120. BertholdIV@: Sie wissen doch:...
    BertholdIV@: Sie wissen doch: roma locuta, causa finita! Basta!

    Ausserdem: Nicht umsonst haben die alten Inder genaustens an Monat,Tag und Stunde der Conception herausgetüftelt um das optimale Ergebnis zu bestimmen, samt vorherigen Vorschriften zur Diätik für beider am Vorgang Beteiligten. Was ist dagegen das Gematsche samt der Laborergebnisse modernster Fertilisations-bemühungen?

  121. hansgeier333, wissen Sie, daß...
    hansgeier333, wissen Sie, daß Sie da en passant das problem der drogenkriminalität gelöst haben (‚Manch Kiffer-deal bahnt sich auch besser hinter Haselnusshecken an als auf Betonpflaster.‘)!? alle hecken und bäume ab, betonpflaster drauf, ruhe is mit drogen. da hieß es heute morgen noch in den nachrichten, man sei unschlüssig bei einer nominierung für den nobelpreis… ;D

  122. Plindos/13.25, ihr zweiter...
    Plindos/13.25, ihr zweiter absatz, satz 2 klingt interessant. wie funktioniert der indische ansatz?

  123. donna laura@: Müsste in allen...
    donna laura@: Müsste in allen einschlägigen Büchern zu finden sein, die indische Astronmie behandeln. Allerdings hinkte man zunehmend in praxi bei der Interpretation hinter den tatsächlichen Gestirnskonstellationen bis in unsere Gegenwart hinterher. Sollten Sie experimentieren wollen, so entschlage ich mich aller Gewährleistung. Anhängende Links ohne missionarischen Hintergrund:
    http://www.buddha-dhamma.de/karma.htm
    http://www.astro.com/astrologie/in_vedic_g.htm
    http://www.publicist.ch/703-indische-astrologie-ursprung-und-geschichte/

  124. @ Plindos05. Oktober 2010,...
    @ Plindos05. Oktober 2010, 13:15 BertholdIV@: Sie wissen doch: roma locuta, causa finita! Basta!

    Ausserdem: Nicht umsonst haben die alten Inder genaustens an Monat,Tag und Stunde der Conception herausgetüftelt um das optimale Ergebnis zu bestimmen, samt vorherigen Vorschriften zur Diätik für beider am Vorgang Beteiligten. Was ist dagegen das Gematsche samt der Laborergebnisse modernster Fertilisations-bemühungen?
    Sie und Rom haben wie immer Recht. Der Brite hat den Nobelpreis. Anhänger der RKK scheren sich, wenn es darum geht unbedingt Kinder zu bekommen, nichts um Rom.
    Das ist wie Köln, da gibt es einen Kardinal, der auch auf Folklore macht

  125. lieber Plindos, herzlichen...
    lieber Plindos, herzlichen dank für ihre antwort.
    .
    nein, gewährleistung ist nicht notwendig, da ich nicht beabsichtige, das erbe des bereits vorhandenen nachwuchses weiter zu schmälern.

  126. BertholdIV@: Das wäre mir...
    BertholdIV@: Das wäre mir aber ausserordentlich peinlich, wenn ich als Recht-haber/huber hier verschrien bin. Nicht´s liegt mir ferner, werde mir doch womöglich eine andere Diktion zulegen müssen. Was haben Sie gegen Kardinalsrot?
    Der jetzige Amtsinhaber des Stuhles zu Köln macht alles, nur nicht in Folklore. Allerdings ist er sehr vielen Menschen äusserst unbequem, was ich an ihm schätze.

  127. @plindos
    vergessen Sie das mit...

    @plindos
    vergessen Sie das mit dem Recht – Sorry. Das war vielleicht etwas präpotent von mir. Zum Kardinal: Unbequenheit ist wie Bequemheit kein Argument für Wahrheit. Solange er genügend Geld von Köln nach Rom liefert, denke ich ist er geduldet. Theologisch und als Episokop halte ich ihn abgesehen vom „Geldeintreiben“ für nicht satisfaktionafähig. Über seinen Intelekt überlasse ich die schlechte Nachrede seinen mitbrüdern. Messer s. Diözese münchen-freising kann das so und so niemand.

  128. @colorcraze
    Sie haben Recht -...

    @colorcraze
    Sie haben Recht – wir hatten heute die Diskussion mit jemanden von der Bank Austria zum ähnlichen thema in Wien – Es geht um die vermarktung der Flächen/Stadtentwicklung, aber nicht um Verkehrsverbindungen.
    mein Argument zur Besetzungszahl von Zügen war aber nicht auf grenzorte beschränkt. das ist ein statistischer effekt zwischen bus verkehr mit vielen haltestellen (bahn) und punkt zu punkt (flugzeug). wenn sie auf wien fra eine nonstop verbindung einrichten, brauchen sie vielleicht 2 waggons und nicht 10 wie beim ice und so fahren sie die restlichen 8 einfach leer durch die gegend.

  129. Gibt es hier im Blog...
    Gibt es hier im Blog Pädagogen?
    Wie macht das eine Schulleitung, wenn alle unzufrieden sind, jedes Grüppchen
    unter den Lehrern sein eigenes Süppchen kocht und alte Seilschaften sich auf ihre
    bereits vergessenen Parolen besinnen, während die desinteressierten Schüler
    Knallfrösche schmeissen?

  130. feiner Text, ja....
    feiner Text, ja.

  131. BertholdIV@: Scho...
    BertholdIV@: Scho recht-aaaaaber die Wahrheit! Welche? Im Besitze welch einer Hochwohllöblichen sind Sie, ohne Scherz und Häme gefragt? Oft sind es ja nur, wie ich subjektiv zu vermelden habe, Vexierbilder und Spiegelungen, Kopien von vorge-schobenen Meinungen, Ideologien, was ich Ihnen wiederum nicht unterstellen mag.
    Dann lob ich mir schon eher diejenigen, die der Herr Kardinal Meisner zu Köln vertritt. Zumindest lt. Etikett (Das allfällige Wort Schwindel zieht nicht) sind diese näher dran an den ewigen Wahrheiten, als die hier im virtuellen Raum oft vertretenen.
    minna@: Bin, ausser bei meinen eigenen Pänzen, nie einer gewest ;-)

  132. @BertholdIV: Also daß ein...
    @BertholdIV: Also daß ein Nonstop-Zug Frankfurt-Wien Blödsinn wäre, glaube ich auch ohne alle Statistik, ein Blick auf die Landkarte reicht mir dafür. Mit den Besetzungszahlen ist es so eine Sache – ist die Bevölkerungsdichte zu gering und finden die Leute im Ort alles, was sie brauchen, sind zudem genügend im autofähigen Alter, dann fährt auch die schönste Bahn leer. So leer wie der Bus in Maasmechelen.

  133. @plindos
    Nur zu mit dem...

    @plindos
    Nur zu mit dem unterschieben der Vexierbilder, Spiegelungen, Kopien von vorgeschobenen Meinungen etc. Einfach her damit….

  134. an die noch mitlesenden der...
    an die noch mitlesenden der Diskussion BertholdIV – Plindos.
    Wenn Sie alte Kirchengeschichte auf die Schnelle lesen wollen bei einem katholischen Author:
    http://www.kath-theol.uni-tuebingen.de/Lehrstuehle/Alte_KG/Pruefungen/Literaturliste_Hohenheim/Leseliste.pdf
    dort unter §5
    Ansonsten empfehle ich, immer wenn man gezwungen ist beim kardinal eine Predigt anzuhören und der zorn G-ttes einen überfällt über, das was der Vorsteher da vorne predigt, einfach Psalm 1 zu lesen (steht im G-tteslob und findet auch in Köln Anwendung im G-ttesdienst). Das sichert die Andacht

  135. Ich folge mit Interesse....
    Ich folge mit Interesse.

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