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Stützen der Gesellschaft

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Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Ein besserer Sohn in Schmutz und Morast

| 145 Lesermeinungen

Meine Mutter wusste schon immer: Es wird mit mir nicht gut gehen. Irgendwann gerate ich auf die schiefe Ebene, dann geht es bergab mit mir, und ich werde leiden und fluchen und bis zum Hals im Dreck stecken. Und was soll ich sagen? Sie hatte Recht. Dass es mit mir so weit aber in der Toskana im Auftrag der hoch angesehenen FAZ kommen würde - das hätten wir uns beide nicht vorstellen können

Schau hie, do liegd a doada Fisch im Wossa, den momma hie
(ACHTUNG!Fast 20.000 Zeichen voraus!)

Vorspiel am Freitag, den 1. Oktober

Von Machiavellis Landhaus und den mörderischen Toskanafraktionen ist es nur ein Katzensprung nach Siena. Ich beschliesse, der Pinacoteca von Siena einen Besuch abzustatten, um die schönen Madonnen von Duccio um 1290 mit der aufreizenden Madonna von Pietro Lorenzetti von 1328 zu vergleichen. Die Pinacoteca ist oben auf dem Berg, auf dem Siena liegt. Mein Hotel ist ein Kilometer Luftlinie davon entfernt. Auf diesem Kilometer sind auch noch 100 Höhenmeter. Ich habe das Rad dabei, mit dem ich die l’Eroica am Sonntag mitfahren will, eine Art Volksfest und Carneval für Renradfahrer mit historischen Rädern in der Toskana über – in meinem Fall – 78 Kilometer und 1200 Höhenmeter. Das kleine Training wird mir gut bekommen.

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Oben angekeucht, beschliesse ich, erst mal Krawatten kaufen zu gehen. Mein Krawattengeschäft ist direkt am Bapristerium des Doms, Tausende von Touristen kommen stündlich vorbei. Dort sind sicher auch Diebe, sage ich mir, und wenn ich das Rad dort stehen lasse, klauen sie es, und ich kann mit allerbestem Grunde erklären, warum ich nicht mitfahre. „Ich war schon beim Anstieg nach Siena dem Tode nahe, als nicht untergewichtiger, aber untertrainierter Freund italinischer Kulinarik“ wird die Erklärung jedenfalls nicht lauten.

Erstaunlicherweise werde ich im Geschäft trotz meiner Ermattung, um es höflich zu umschreiben, bedient und bestens beraten. Von meinem verlockend chromblitzenden Klassiker nehmen aber nur ein paar Touristen Kenntnis, und lichten ihn ab. „Edles Rennrad in Siena“ werden sie in der Diaschau sagen. Auch vor der Pinacoteca möchte niemand mein Rad stehlen. Ich gewöhne mich bei der Abfahrt an den Gedanken, am Sonntag mein Schicksal zu treffen, ohne es eingeladen zu haben.

Aufführung am Sonntag, den 3. Oktober

Ich trage ein blaues Trikot aus Merinowolle mit weisser Banderole und mit der Aufschrift „l’Historique“, gehäkelte Handschuhe aus Parma, Kickerbocker aus schlammfarbenem Cordsamt, dunkelbraune Kniestrümpfe von Burlington, historische Rennradschuhe Modell „Merckx“, und eine Fliegeruhr. Unter mir ist mein Saronni von 1984 mit weitgehend originaler Shimano 600 EX Ausstattung. Allerdings habe ich Reifen mit erheblicher Breite von 35 Millimeter anstelle von 23 aufgezogen. Die Stollen passen gerade so eben in den Rahmen, aber das muss so sein, schliesslich geht es auf wildes Terrain, da überlässt man die penibel geputzten Oldtimer besser anderen, die lieber polieren als fahren.

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Die Geburtsstunde dieses Rennens auf alten Rädern war der Unmut einiger Bewohner von Gaiole in Chianti, dass mit EU-Mitteln die alten Feldwege zwischen den Dörfern zubetoniert werden, und die Region somit ihr Gesicht verliert. Also organisierte man eine Rundfahrt für Rennräder, um zu zeigen, dass die alten Strassen sogar für diese grazilen Gebilde taugten. Inzwischen fahren über 3000 Starter ausschliesslich auf Rädern vor Baujahr 1987 mit, auf vier verschiedenen Strecken. Ich habe angesichts meines schlechten Trainings und eines mittelschweren Unfalls beim Sturz in den Lenker mit drei angeknacksten Rippen die zweitkleinste Strecke gewählt. Nun ist es halb 11 Uhr morgens, und ich bin nach dem ersten kleinen Pass, auf dem ich schon ein paar Dutzend andere Radler einholte, auf der ersten der ungeteerten Strada Bianche, einem Steilstück hoch zu einem Castello di Broilo, dessen Namen mich an das ekelhafte Ossiwort „Broiler“ erinnert; auch, weil ich mich verbrazelt fühle. Ich habe nichts gegen Strade Bianche, dürfen sich gern mit 15% und engen Serpentinen zur Burg hochschlängeln, aber die EU sollte doch bitte einen Toskanabasistunnel bauen, dann tut mir nach 10 Kilometer nicht mehr jeder Muskel weh, und ich muss mich auch nicht anlügen, denn wenn ich ehrlich bin: Ich hasse die Strade Bianche. Wer zum Teufel lässt sich so etwas einfallen? Nach der ersten Hälfte des Steilstücks gebe ich auf und tue das, was viele tun: Ich schiebe. Ich schiebe im Bewusstsein, dass damit das Schlimmste vorbei ist. Schlanke, zuckende Muskeln italienischer Herkunft ziehen ungerührt an mir vorbei, die Italiener, teilweise alte, kleine Männer, denen ich ohne Zögern im Bus den Sitzplatz überlassen würde, sind auch dabei. Sie fliegen auf ihren schmalen, leichten Reifen nur so vorbei. Ich frage mich, warum ausgerechnet ich solche Ideen bei der FAZ als Thema einreichen muss. Die Antwort ist einfach: Ein Kontrast zur Raserei der Mille Miglia im Frühjar sollte es werden. Und ein Kontrast ist es auch. Bleifuss im Frühjahr, Bleibeine im Herbst.

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Dann geht es bergab. Und wie! Neben mir immer wieder zuckende italienische Muskeln. Aber diesmal sind es die Arme, die verzweifelt Reifen aufpumpen. Bergauf leide ich unter meinen schweren Crossreifen, bergab kann kein Fels ihren Lauf stören. Um mich herum mögen nicht Tausende, aber doch einige fallen, es sind die Pest des Schlauchplatzens und die Cholera des Felgenverderbens, die das Feld lichten und an den Strassenrändern Edelrenner und Muskelmänner schichten, als mein Saronni zwischendrin zu Tale knallt. ATTENZIONE brülle ich von hinten heranrasend, an ihren Trikots erkenne ich jene, die mich dreist überholten, und die nun dem Furor meiner Stollen zum Opfer fallen. Beim 80. Opfer höre ich zu zählen auf. Auf schmalen Rennreifen muss man auf dem Schotter um sein Leben beten, mit meinen Walzen komme ich wie ein Dämon über sie. Sie halten mich für einen Idioten, weil ich dabei auch noch ihr Leid in voller Fahrt von unten heraus photographiere. Ob das die Versicherung der FAZ deckt? Egal! Ich liebe die Strade Bianche!

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Dann wechselt der Strassenbelag zu Asphalt und das Wetter von bewölkt zu Regenschauer. Während sich andere Landsmänner in die Bäume werfen, um sich dort in Regenjacken zu flüchten, beschliesse ich, dass meine Fettpolster bayerischer Wochenmarktqualität sicher blendend isolieren und ich ohnehin, weil es mir als sehr unstylisch erscheint, keine Regenjacke mitgenommen habe. Gegen Regen und Kälte gibt es ein gutes Mittel: Volle Geschwindigkeit. Ein paar Dutzend Überholvorgänge und sechs Kilometer weiter erreiche ich die zweite weisse Strasse.

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Sie ist nicht weiss. Sie hat exakt den schlammbraunen Farbton meiner Hose. Und sie ist steil. Nicht zu steil, aber so steil, dass ich auf dem grössten Ritzel hochkrieche. Immer wieder geht mein ungläubiger Blick nach hinten zum Zahnkranz: Doch, alle technischen Mittel sind ausgeschöpft, es ist auch kein grösseres Ritzel im fruchtbringenden Regen nachgewachsen. Keuchend halte ich eine Gruppe aus Florenz in Schach, die angenehm plaudernd ein paar Meter hinter mir das Schlammbad geniesst. Ich leide, es tut weh, ich bin am Ende meiner Kräfte, aber was mich bis zum Ende dieser Strecke weiter trägt, sind zwei Sicherheiten: Auf meiner Hose wird man den Dreck, der von hinten in Fontänen hochschiesst, nicht sehen. Und: Schlimmer kann es nicht werden, weil Regen und steil und dreckig hatten wir schon.

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Aber schlimm kann es werden. Nach einem Sturz über eine unfassbar steile Piste ins Tal wechseln sich kleine, giftige Anstiege und Gefälle auf dem dritten Teilstück der weissen Strasse ab. Man kann sich nicht verfahren, der Boden ist übersäht von abgerissenen Startnummern hier schon durchgefahrener Recken. Ich sammle einige als Andenken auf und beschliesse, sie für die FAZ mit folgendem Text abzulichten: „Gnadenlos riss unser Reporter jedem gedemütigten Konkurrenten die Nummer vom Rad“.

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Ich bin einigermassen guter Laune, von hinten kommt ein Fiat 500 heran und treibt mich mit italienischen Gassenhauern aus dem 50ern an, und bei Funinculi, Funincula schmettere ich auf Bayerisch unter Dreckkaskaden mit, ein braunes, lautes Schlammwasserspiel inmitten des Toskanadschungels 6 Kilometer vor Radda in Chianti:

Schau hie, do liegd a doada Fisch im Wossa, den momma hie, den moma hie!

Mare, Mare, die Fisch den momma hie! Jojojojojojojo, den Fisch, den momma hie!

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Dann kommt die Strasse. Ich bin versaut. Ich starre vor Dreck, in meinem Mund ist Sand, die Zähne knirschen und meine Augen tränen, ich hätte jetzt gerne eine Dusche und dann die Zeitung und ein grosses Frühstück, aber was ich bekomme, ist die Strasse nach Radda. Radda liegt auf dem Berg. Und die Strasse ist so angelegt, dass man nach der Hälfte sieht, dass man jetzt zwar schon fast tot ist, aber die andere Hälfte noch fehlt. Bis hierher war das Schlimmste nur die Befürchtung, vollkommen überfordert zu sein. Vor Radda ist es die Gewissheit, dass es so ist.

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Ich steige ab und schiebe etwas. Das tun andere auch. Manche überhole ich schiebend, andere, die ich auf der letzten Schotterpiste erwischt habe, überholen mich radelnd, aber es ist mir egal. Nicht egal ist mit das letzte, extreme Teilstück in Radda selbst hoch zur Kontrolle, bei dem ich zu früh absteige, als dass es irgendwie lässig wirken würde. Genauer: Ich falle wie ein Sack vom Rad. Das ist demütigend. Als sie mich sehen, scheinen die Augen der kleinen Kinder an der Kontrolle zu sagen: Mama, warum darf der dicke, alte Mann bei einem Radrennen zu Fuss mitlaufen?

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Aber es sind 42 Kilometer bis hierher, mehr als die Hälfte, dss Schlimmste ist vorbei, Radda ist ganz oben, nur ein paar unpassierbare Bergspitzen ragen noch höher in den Himmel Um mich herum sind hunderte, die den dreckigen Zustand der anderen begutachten, eine erstaunliche Betätigung, für die es keine mir bekannten Konventionen gibt. Es sieht aus wie nach der Weltmeisterschaft im Massenschlammcatchen. Ich gehe in einen Laden, kaufe die letzten Bananen und etliches anderes und tue etwas, das ich sonst ungern tue: Ich esse ohne Geschirr in der Öffentlichkeit. Wenigstens konnte ich am Brunnen meine Hände waschen – andere waschen hier ihr Rad, meines bleibt dreckig. Es lohnt sich nicht. Es kommen noch viele Dreckstrecken. Aber das Schlimmste ist vorbei. Jetzt geht es heim.

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Bis zum Oberrohr ist das Rad vollkommen schlammbraun. Wo vor dem Start gewienerter, dunkelbrauner Lack schimmerte und glänzender Chrom funkelte, starrt nun das Hellbraun eines verwesendes Stück Aases empor, erinnre, was wir sahen, oh Seele, als uns des Sommers Glück bestach, an eines Weges Bug, im Kieselbett verborgen… und dabei wirst auch Du einst diesem Schmutze gleichen… Du Sonne meiner Welt, mein Engel, meine Leidenschaft… durch das Braun rast nur noch das ölige Schwarz der Kette, als es von Radda pfeilschnell hinab ins nächste Tal geht.

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Ein paar Deutsche begleite ich eine kurze Strecke, doch einer der Helden hat nur einen Gang am Rad und kann das Tempo nicht halten, und so setze ich mich ab. Es ist angenehm, hier zu fahren, so muss es weiter gehen, immer leicht abschüssig, 35 Kilometer nach Gaiole zurück. Da ist auch ein entsprechendes Schild. Nur zwigt das Schild des Rennens in eine andere Richtung. Es ist die Richtung des nächsten Berges, der nächsten Rampen. Nun ja. Das ist nur noch begrenzt überraschend.

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Der nächste Ort heisst Lucarelli und bietet eine fahrbare, wenngleich auch elend lange Steigung an. Diesmal nicht im Regen, sondern im Sonnenschein. Und man muss fair sein: Der Sonnenschein ist wirklich in Ordnung. Nicht zu heiss, nicht zu stechend, wirklich. Dazwischen der Fiat von vorhin, mit Motorschaden. Mein Motor läuft noch auf dem letzten Zylinder, bei den Kollegen von vorher, die mich wieder einholen und stehen lassen, läuft noch mehr. In der Ferne keuchend zur Kenntnis genommen: Lucarelli ist auf einer Spornlage. Auf drei Seiten geht es bergab. Der Pfeil der l’Eroica steigt auf ein Steilstück, das die Beschreibung „Mauer“ verdient. Und es geht nach oben, und über weitere Rampen zur nächsten weissen Strasse.

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Inzwischen steige ich nicht mehr ab, um zu schieben, sondern auf, um mal wieder mein Glück in den Pedalen zu suchen, denn meine Rennradschuhe sind mit den glatten Sohlen für das Bergwandern so geeignet, wie ein Schwabenminister für die PR von Stuttgart21: Dauernd kommt man ins Rutschen, sorgt für bemitleidenswerte Auftritte und ist schuld, dass am Ende jemand Staub fressen muss. Aber es geht nicht. Es ist zu steil. Manche kommen sehr weit, andere geben gleich auf, aber ich sehe niemanden, der dieses Stück durchfährt. Und es ist lang. Es sieht, aus der Ferne photographiert, sogar fast idyllisch aus, wenn man da so hochschiebt. Spitzweg mag einem einfallen, aber vielleicht auch der Manierismus

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Ich unterhalte mich unterwegs mit einigen Landsleuten, die das so auch nicht erwartet haben. Allerdings, muss ich selbstkritisch sagen, heisst die Veranstaltung ja auch „l’Eroica“ und nicht „Das lockere Rollen für untrainierte Profiblogger von einer Verpflegung zur nächsten mit optionaler Sänfte für jede Art von Steigung“. Nach einer Weile komme ich sogar mit dem Bergsteigen gut zurecht. Es ist wie bei mir am Tegernsee, nur steiniger und steiler. Und länger. Ich steige und steige und der Berg will einfach nicht sterben. Im Gegenteil, er will, dass ich sterbe. Er oder ich. Dann, nach zwei Kilometern Hatscherei, die nächste Kontrolle und die nächste Verpflegung. 12 Kilometer seit der letzten Kontrolle. Und zwei Stunden Quälereie.

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In Radda war das der Gipfel. Erlösung macht sich breit. Das Schlimmste wäre damit geschafft. Der Berg ist besiegt. Ich sitze im Gras der Toskana und warte, dass ich meine Beine wieder fühle. Ich nehme mir vor, weniger zu essen und besser auf mein Gewicht zu achten, und dergleichen Blödsinn im Delirium mehr.Was man halt so tut, wenn man eine Gefahr überstanden hat. Ich gehe zur Kontrolle und lasse ein Bild von mir und dem Herrn mit dem Stempel machen. Ich plaudere mit dem hübschen Mädchen ein wenig, und sage, dass ich mich schon auf die Abfahrt freue. Nein, sagt sie, das dauert noch, jetzt geht es erst noch drei Kilometer bergauf. Ich schaue mich an diesem gottverlassenen Flecken im Wald zwischen Lucarelli und Volpaia um. In allen Richtungen niedrigere Berge. Das hier muss dieses Montrum sein, das ich schon in Radda gesehen habe und dachte: Zum Glück bauen die da oben keine Strade Bianche.

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Ich fahre. Ich schiebe. Ich helfe einem Franzosen mit Kettenriss. Niemand hilft mit mit dem Hirnriss, hier ohne besonderes Training mitfahren zu wollen. Irgendwann wird es flacher, dann endlich die Abfahrt! Bis zur Kurve, dann wieder ein Anstieg, der die letzte Kraft raubt. Dann aber die Abfahrt! Die Walzen des Donners bügeln wieder! Bis zur nächsten Kurve, hier der nächste Anstieg… als es dann wirklich bergab geht, warte ich bis Volpaia, bis ich in den grossen Gang schalte. Die Abfahrt ist sehr steil, und nach den Beinen, Armen und dem Rücken sind jetzt die Finger beim Bremsen gefragt. Ich stürze wie ein Adler in das Tal, wie ein Adler aus Beton mit Bleianker an den Beinen. All das Elend des Aufstieges, in ein paar Minuten Richtung Radda verblasen.

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Wohin es jetzt auch geht. Die Strecke kenne ich schon. Ich bin sie vor zwei Stunden hinuntergerast. Und sie war steil. Ich versuche einen Trick. Ich sage dem Berg das, was bei Veranstaltungen auch meistens funktioniert, wenn sich jemand in den Weg stellt: „Lieber Berg, ich bin beruflich hier. Ich muss darüber schreiben, ich bin keiner von den Sportlern, die das wollen. Also bitte, lass mich durch, ich muss schnell nach Gaiole, sonst wird das nichts mit meinem Bericht.“ Sehr zu meinem Missfallen funktioniert es diesmal nicht. Also steige ich ab und habe unterdessen ein sehr nettes Gespräch mit einem Herrn, der 20 Jahre älter ist, aber den Berg hinaufgeht, als wäre er 20 Jahre junger. Aber das alles ist mir längst egal. Ich will heim und ankommen und dann eine Dusche. Das ist alles. Dafür krieche ich auch an Radda vorbei und den nächsten Berg hoch. Immerhin fahre ich noch. Bei anderen hat das Material nicht durchgehalten.

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Nach dem elenden Berg ist eine Abzweigung. Rechts geht es hinunter nach Gaiole. Links, wo ein Treck entnervter Fussgänger alte Rennmaschinen als Rollatoren benutzt, geht es hinauf in Richtung der Route, die zu befahren sein soll. Ich mag nicht mehr radeln, aber noch weniger mag ich schieben. Also radle ich, soweit es geht, halte an, warte darauf, dass ich wieder Schmerzen empfinde – ein gutes Zeichen, denn Tod geht anders – radle weiter, bin ab und an entsetzt über die nächste böse Überraschung nach einer Kurve, bei der ich dachte, das Schlimmste sei vorbei, und erreiche die letzte weisse Schotterstrecke, auf der gewachsener Fels seine Platten durch den Sand schiebt. Es geht auf fünf Uhr zu, ich war den ganzen Tag auf dem Rad, und zum ersten Mal geniesse ich hier, 5 Kilometer von Gaiole, gelöst und vollumfänglich die Schönheit der Toskana.

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Abfahrt, Ziel, Stempel, Essen, Auto, Heim, Tee, Bloggen (Nur Pferden gibt man den Gnadenschuss, Blogger müssen weiterschreiben), Dusche, Bett. Träume von düsteren Dingen, die den Organisatoren zustossen könnten. Immer noch was Schlimmeres. Nie das Schlimmste. Das kommt immer erst noch.

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Nachspiel am Montag, den 4. Oktober

In Parma schüttet es. Ich komme gerade von Richetti, wo ich Schuhe von Mantelassi kaufte, und gehe zur Antica Salumeria Farini in der Strada Farini 57a, wo zwei dicke Brüder den besten Scamorza der Welt mit Buchenholzasche verkaufen. Ich kann etwas Fett brauchen, was, seien wir ehrlich, nicht gerade sportlich, aber besser als der Bedarf eines Leichenwagens ist. An mir kommt ein Radler mit Schirm vorbei, und der Himmel schüttet alle Wasser über ihn aus. Ich denke mir: Naja, wenn das alles gestern herunter gekommen wäre – das wäre wirklich unangenehm gewesen. Was für ein Glück ich doch mit dem Wetter hatte!

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Mir fällt auf, dass ich schon wieder verdränge und im Nachhinein Unerträgliches schön mache, ja vielleicht sogar überlege, 2011 wieder mitzufahren, und, nachdem ich die 78 Kilometer schon kenne, die 135…

Ich beschliesse, das Grauen ganz schnell aufzuschreiben, damit ich es nächstes Jahr im September nachlesen kann, falls ich mir blöderweise denken sollte, wie schön doch so eine Radtour durch die Toskana im Oktober sein kann, und mich wieder dort anmelde, zu im Übrigen wirklich sagenhaft günstigen 50 Euro mit Alutrinkflasche, toller Organisation, Verpflegung und Ersatzschlauch. Und Pasta danach in Hülle und Fülle. Was für eine Pasta! Wirklich toll. Und der Moment, als hinter Radda zum ersten Mal die Sonne durchkam, als ich durch die pumpenden Italiener pflügte, als die Speichen sirrten und das Mädchen an der Kontrolle das Bild von mir machte und meinte, ich sähe gut aus, als wir uns anlachten, weil wir alle so sagenhaft dreckig waren, als ich den Berg anschrie, er solle endlich sterben, und er tat es dann auch endlich, er musste sterben und ich konnte leben, als ich wusste, jetzt geht es wirklich nur noch bergab, und habe ich schon gesagt, wie es ist, wenn man über 40 ist, die meisten Schulkameraden sind fett und krank und kommen nicht aus ihren Sitzen hoch, und starren den ganzen Tag in den Bildschirm, während man selbst gerade drei angeknackste Rippen überstanden hat und entgegen den Rat des Arztes nicht nur fährt, sondern durch all den Dreck und alle Berge auch durchkommt, dabei zwei Kameras im Schlamm kaputtknipst, wenn es schmerzt und einen an die Grenze bringt? Also, wie soll es schon sein, das ist dumm, falsch und kompletter Unsinn. Niemals wieder!

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Und ich bin mir auch ganz sicher, dass ich nächste Woche auf der Buchmesse in Frankfurt nur zivilisierte Menschen treffe, die sehr sauber sind, sich zu benehmen wissen und jede Form von Dreck, Schmutz, Gestank, Eiter und all die Gemeinheit der Strade Bianche nie nach aussen tragen, sondern stets in ihrem Innersten bewahren, auf den schwarzen Strasse der Hegemänner in die Hölle der unsterblichen Langeweile, wo es nur Qualen und Lügen und PR-Personal und Kleinstgeister aus Schmierschulen in Leipzig, aber keine Erlösung gibt.

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145 Lesermeinungen

  1. Werter Don, ich hatte es schon...
    Werter Don, ich hatte es schon im letzten Blog gesagt und ich sage es gerne noch einmal: Bravo, Bravissimo! Das Schicksal kommt stets uneingeladen, wie die Spanische Inquisition und wenn Sie schon keinen Gnadenschuß erhielten, dann bin ich mir doch sicher, dass noch Gelegenheit für ein Gnadenbrot war.

  2. GROSSER Sport, insbesondere...
    GROSSER Sport, insbesondere die letzten beiden atemlosen Absätze!
    .
    Jetzt erst mal Schinkenbrot (das sieht ja so lecker aus auf dem Bild!);
    Radl fahren tu ich erst im Sommer wieder.

  3. Soviel Spaß für wenig Geld!...
    Soviel Spaß für wenig Geld!

  4. Ja so warns, die oiden...
    Ja so warns, die oiden Rittersleut: Stieg auf´s Roß der guade Mo, liagt im der Dregg
    der guade Mo: Momman hi? Aus is! Himmivodda hülf!
    Neuhochdeutsch: Klappe zu, Affe tot. Kein Erbarmen.

  5. Herzlichen Glückwunsch,...
    Herzlichen Glückwunsch, klasse gemacht, von den deutschen Teilnehmern wahrscheinlich doch alle angekommen, natürlich auch alle ungedopt, das machen wir nicht, wir kennen das Wort gar nicht.
    Amüsant der Tippfehler mit den Kickerbockern, diese Hosen haben nichts mit dem Kickstarter, der ja auch nicht an Fahrrädern, sondern an historischen Motorrädern zu finden ist (Horex), zu tun.
    Noch mal chapeau! K

  6. The Germans to the Front!...
    The Germans to the Front!

  7. Ich glaube, wir mögen die...
    Ich glaube, wir mögen die gleichen Schuhe.
    Hätten Sie ein paar Adressen für mich?

  8. Gratulation zum Durchkommen...
    Gratulation zum Durchkommen … und danke für den Lesestoff. Heute noch nicht so gelacht – und mitgelitten. Jetzt fühlt sich das Schieben an Schwarzwaldhängen nicht mehr ganz so unterirdisch an.
    Gute Erholung + Prost!

  9. Nach so einer phantastischen...
    Nach so einer phantastischen Beschreibung einer phantastischen Tour habe ich noch weniger Lust, Hausaufgaben für meine Holländischstunde zu machen. (Ich soll meine Meinung über Geert Wilders in amüsanter Form auf niederländisch niederschreiben und meiner Lehrerin das Ergebnis e-mailen damit sie das Opus in der nächsten Stunde ausgiebig zerrupfen kann.) Stattdessen werde ich mich auf mein Koga Miyata schwingen, nach Den Haag radeln und so tun als wäre ich Don in der Toskana.

  10. @Tigresse, den Aufsatz koennen...
    @Tigresse, den Aufsatz koennen Sie mich machen lassen. Wieviel Seiten? Poltisch korrekt, oder unkorrekt. Ich kann beides gut. Von unserer suedfranzoesischen Terrasse (gemietet) aus geht das bosonders entspannt.

  11. Lieber Don,
    danke für diesen...

    Lieber Don,
    danke für diesen Eintrag! Alleine schon für die „Fettpolster bayerischer Wochenmarktqualität“ :-)
    Aber Sie können uns doch nicht das Foto ihrer Person vorenthalten. Vor allem nicht wenn eine junge Dame noch zu Ihnen sagt, dass sie gut aussehen.
    Ansonsten:
    Mein Mann pflegt wenn ich stumm auf dem Rad Berge hochkrieche (zum Schimpfen reicht die Luft meist nicht mehr, aber Schieben ist noch anstrengender. Deshalb fahre ich sowas immer mit so 3,7 km/h und Verschnaufpausen in günstigen Kurven) immer zu sagen: „Spaß muss man sich verdienen“.

  12. danke für den bericht....
    danke für den bericht. zweifellos ein riesenspass. im nächsten jahr sind wir dabei.

  13. MTM, es war kein Spass. Spass...
    MTM, es war kein Spass. Spass ist etwas anderes. Nächstes Jahr nicht unter 28 Zähnen hinten. Und 1000 Trainingskilometer mehr.

  14. <p>Unellen, wenn es denn sein...
    Unellen, wenn es denn sein muss:
    .

  15. und dank für die immens...
    und dank für die immens stimmungsvollen bilder. – so wolln wir uns auch über schotterpisten quälen und ganglos an den höhen ehrenvoll verrecken. wunderbar. wir freuen uns.

  16. Der Tiger@: Causa Geert...
    Der Tiger@: Causa Geert Wilders: Sind Sie etwan auch vor dem zuständigen Amsterdamer Gericht als Gerichtsreporterin akkreditiert? Was gibt es da schon zu berichten. Der Delinquent verweigerte doch die Aussage wg. Befangenheit des vorsitzenden Richters….und das Sie mir nicht ausser sich geraten (beim Radeln in der Ebene). Goede Middag.

  17. Und ohne Helm, unser Don ist...
    Und ohne Helm, unser Don ist auch ein Winkelried! K

  18. Filou@:Sie Opportunist! Sie!...
    Filou@:Sie Opportunist! Sie!

  19. Luxurius, diese Schuhe habe...
    Luxurius, diese Schuhe habe ich vor über 20 Jahren gekauft – und ich weiss, sie sind schwer zu bekommen.
    .
    spätburgunder, es ist schön zu sehen, wenn andere darüber lachen können.

  20. Bravissimo!...
    Bravissimo!

  21. Naja nun: herzlichen...
    Naja nun: herzlichen Glückwunsch – und ohne die Frage mittendrin: was zum Kuckuck mache ich hier eigentlich, warum bin ich heute früh aufgestanden???? wäre es nicht so schön. Und auch wenn Sie Bananen mit Fingern im Ferien essen mussten: seien Sie gewiss, es gibt auch unter Sportlern ein savoir vivre mit denen man sich wieder und Ein- und Aufdringlinge als solche erkennt.
    Und gestatten Sie ?
    an Vroni wg. gestern: Herzlichen Dank für Ihre Antwort. Die Sache mit dem Demorkratischen Zentralismus war eher sarkastisch gemeint. Demonstranten als Kriminelle branntmarken ist nicht auf Deutschland beschränkt und nichts desto weniger widerwärtig. Allein, wenn das, was die Leute auf die Strasse brächte eben weniger wie zwiebelmusterne Beharrung auf Bestehendem wirkte … Und, als Letztes: Demo mit Weglaufen kann in wollüstiger Trunkenheit enden: Das Adrenalin, die Verschwisterung mit Mitdemonstranten, die Konzentration auf den Gegner (eh ich in schlechten Verdacht gerate höre ich auf, ehe ich bei Stahlgewittern ankomme und weise nur auf die Ähnlichkeit mit Langstreckenrennen hin). Heuer glaube ich aber nur mehr an den unbefriedigenden Marsch durch die Institutionen. Ist übrigens dem Demokratischen Staate eher angemessen. Mit freundlichen Grüssen

  22. Oha. So schlimm-schön war's?...
    Oha. So schlimm-schön war’s?

  23. ui, das Foto ist ja wie das...
    ui, das Foto ist ja wie das Sahnehäubchen zum Blogeintrag – die gemusterte Tischdecke, der Herr mit Hut und Stempel, sieht total authentisch aus :-)
    (an Ihnen hätte ich übrigens nach ihren Einträgen wesentlich mehr Fettpolster erwartet, ich sehe eigentlich gar keine).
    Hmm, ich würde jetzt nicht nein sagen zu so einem Schinkenbrot… und schade dass ich kein altes Rad besitze, da würde ich auch mal gerne mitfahren.

  24. Nur mit Helm, aber den habe...
    Nur mit Helm, aber den habe ich für das Bild abgenommen.
    .
    icke, nächstes Jahr frage ich dann doch lieber, ob ich nicht beim London Tweed Run mitfahren darf. Das hat nämlich eher etwas mit Stil beim Essen denn auf dem Sattel zu tun.

  25. Fesch samma net, oba dopfa....
    Fesch samma net, oba dopfa. Leitspruch der kuk-österr. Heeres-Radfahrdivision.
    http://www.radland.steiermark.at/cms/beitrag/10827865/24322487/

  26. Wo sind denn da Fettpolster?...
    Wo sind denn da Fettpolster? Det büschen Dämmstoff sieht man doch jar nich. Erinnere Sie daran, dass Sie, soweit ich mich erinnere, Ihrer nichtexistierenden Tochter das Balett wegen der Beziehung von Qual und Schönheit verbieten wollten und dass Sie mir weismachen wollten, Sie hätten keinerlei Kampfgeist. Hamse echten. Ballermann verhält sich zum Kampf ist wie Pornogucken zu Eros.

  27. Lieber Don, nicht dass es...
    Lieber Don, nicht dass es mißverstanden wird: es war kein „darüber lachen“, es war einfach die – vom Autor wohl gewollte und gut angewandte – Steigerung und Steigung des Textes mit der Topografie, die mich erfreut hat. Ich lache gerne bei schönen und handwerklich schön gemachten Texten, no pun intended.
    Prost!

  28. don, der sonst so...
    don, der sonst so schmähvollen selbstbeschreibung ein ganz unerwartetes und unentsprechendes ganzkörperbild. wo ist die vielbesungene leibesfülle? oder fahren wir stilecht mit korsett?

  29. Sie verwchseln mich! Ich bin...
    Sie verwchseln mich! Ich bin der behaarte Fettwanst, der in der Mitte auf allen Vieren kriecht!

  30. icke, andere sind 209...
    icke, andere sind 209 Kilometer gefahren. Das ist hart. Ich war nur warm in Schlamm duschen.

  31. lieber geschätzter,...
    lieber geschätzter, gepeinigter, im nachgang glücklicher don, zurzeit geht es meiner wenigkeit bei ihrem umbauprojekt so ähnlich wie ihnen auf dem rad und sie sinniert fleissig neben verzweiflungsschreien ‚warum bloss habe ich mich breitschlagen lassen…‘ über möglichkeiten der legalen implementierung des vierteilens für diverse beteiligte nach
    – und da kommt ihr ausserordentlich geschmeidig geschriebener bericht hereingeschneit.
    .
    und wissen sie was? alle seufzer verhallen in weiter ferne: sie lacht wieder! danke!
    .
    liebe runde: mit seinen selbstdeskriptionen führte uns unser gastgeber nichts als in die irre. auch andernorts war man bass erstaunt über den jungen fidelen luxuskörper, der über den italienische schotter flog:
    http://rebellmarkt.blogger.de/stories/1706298/#comments

  32. DA's Reportage ist einmalig,...
    DA’s Reportage ist einmalig, genial – you’re a hero! Is that DA, Nr 2774, l’Historique? Yes? Wow!!

  33. Aber Don, jedem Tierchen sein...
    Aber Don, jedem Tierchen sein Pläsierchen. Man soll sich schliesslich nicht übernehmen. Ich jedenfalls bin auch für 78 km Fahrrad zu feige.

  34. Ich habe den Bauch eingezogen....
    Ich habe den Bauch eingezogen. Darin habe ich viel Übung.

  35. Don, Sie erinnern mich an...
    Don, Sie erinnern mich an meine Mutter:
    Wenn uns unterwegs kalt wurde: lauf schneller, wird dir warm.
    Was das Fahrradstehlen angeht. Meine Mutter hatte ein Fahrrad 26“ von annodunnemals (Kalkhoff, ohne Gangschaltung) neben lauter schönen Renn- und anderen Maschinen ordnungsgemäss gesichert vor einem Lichtspieltheater abgestellt. Nach Ende der Vorführung fehlte ein Fahrrad: das ihre.

  36. lieber don/15.16 u: jaja....
    lieber don/15.16 u: jaja.

  37. "der Kontrolleur, ein Schwein...
    „der Kontrolleur, ein Schwein und eine arme Sau“
    .
    Bravo, bravissimo und da capo, lieber Don. Vielen Dank für den Furor Teutonicus, Ihren heldenhaften Kampf und Ihren schönen Reisebericht auf Rebellmarkt!

  38. @ icke
    Weil die Idioten meinen...

    @ icke
    Weil die Idioten meinen schönen alten englischen Ledersattel nicht runterkriegten, nahmen sie das restliche Klappergestelle auch gleich mit…
    Seitdem: nie wieder irgendwelches an Wert am Rad. Zumindest in der Stadt.
    .
    Ansonsten @ Don:
    Denk daran, wieviel Tortenstücke wieder zum Ausgleich verspeist werden können.
    .
    Muss jetzt gleich ins Café mein Kind treffen. Weil mein liebes großes Kind sich einbildet, die Frau Mama müsse doch als Freiberufler massig Zeit haben und sich mit Vorliebe in Cafés herumtreiben.
    (So wird das nix mit dem Schlankbleibenundwerden.)

  39. Verehrter Don...
    Verehrter Don Alfonso,
    Respekt ! Sie verstehen es, von LEBENSQUALITTÄT lebendig zu berichten. Ich denke daß jeder Leser gern dabei gewesen wäre. Feuilleton at it’s best.

  40. Werter Don,
    ich gratuliere...

    Werter Don,
    ich gratuliere ebenfalls zur überstandenen Heldentat. Jedoch wen, bitte, sollen 20.000 Zeichen schrecken? Die 78 km vereint mit schwierigem Gelände, die schrecken mich. Obwohl, wenn dort allerorten so gut aussehende Herren in der Gegend rumstehen … .

  41. Don, herzlichen Glückwunsch...
    Don, herzlichen Glückwunsch zur 250!

  42. ... Beim Anklicken noch...
    … Beim Anklicken noch skeptisch, ob das wohl funktionieren kann: Gonzo bavarois bourgeois – ???
    Jetzt jedoch: maximale Begeisterung!
    Hinreißender Text, und wundervolle Bilder.
    Wie schade – habe ich doch keinen prä87er Renner mehr; Ich werde mich aber umschauen, für 2011.
    Danke auch für den Hinweis auf die Herkunft des Rennens.
    Ich glaubte mich fast allein in der Auffassung, daß das Asphaltieren auch der letzten ländlichen Sträßchen nicht nur eine ökologische, sondern auch ein historische Verschandelung darstellt;
    Scheinbar sehen das die Toskanier ähnlich.

  43. Sehr schön gelungene...
    Sehr schön gelungene Erzählung: warm, wahr, unterhaltsam, gelungen, rund.
    .
    Was man sich evtl. für einen Moment fragte, war höchstens, wie oft er als NBL, als natural born leader, den wortlos aber körpersprachgewaltig an ihn herangetragenen Wünschen, doch die Führung zu übernehmen, ganz einfach deshalb auswich, weil er eben nicht wollte.
    .
    Und man stellt Wahrheit leicht fest: Lang und steil genug bergrunter tun die Hände/Finger bald genauso weh, wie berghoch die Beine.
    .
    Und wir finden, solche die schreiben können und nicht so sehr verkaufen müssen, waren auch schon mal eine fehl am Platz auf Verkaufsmessen. Man reisst ihm doch sowieso aus der Hand, was er produziert? Und Stilisten können da auch nicht besser werden, oder?
    .
    Und: „Sei froh, dass Du es nicht geschafft hast!“ doch eh in dieser Zeit so das Motto für „die wahren Sieger“. (Gibt sogar schon Bücher drüber. (Und man würde wetten, sogar auch auf Messen))
    .
    Und: Besser mit dabei beim wunderbaren Rennen der alten Männer durch schönste oder schöne Landschaften, als „Member of the global Race for the US-Bankrupcy“, nicht wahr?
    .

  44. Jetza kimmda: Unsa Mo in...
    Jetza kimmda: Unsa Mo in Siena. Habediäähre!
    http://www.youtube.com/watch?v=NEYO7zi8fk8

  45. Und Gratulation zu Ihrer...
    Und Gratulation zu Ihrer sportlichen Leistung! Zäh‘ wie ein Windhund, oder so ähnlich. Chapeau!

  46. Lieber Don, grosse...
    Lieber Don, grosse Bewunderung. Die meisten Strassen kenne ich noch von frueher. Immer dachte ich „ach wie schoen koennte es sein, hier mit dem Radl unterwegs zu sein“.
    Nichts werde ich machen. Die geniale Schilderung der Qualen, der Selbstkasteiung, dieser Opferbereitschaft laesst mich genesen vom Traum eines zutiefst faulen Menschen eine aehnliche Titanenschlacht zu schlagen.
    .
    Nun bin ich von Ihrem Bericht so erledigt, dass ich mich Doesen in die Abendsonne legen muss.
    .
    Um 22.00 Uhr werde ich einen kleinen Toast auf sie ausbringen. Aus meiner besten Flasche selbstverstaendlich.
    .
    PS. Ich werde mir nach meiner Rueckkehr ein E-Bike anschaffen. So kann es schliesslich nich weitergehen.

  47. Und an Furtwängler schätzt...
    Und an Furtwängler schätzt man ja vor allem auch seine breiten, geraden Schultern (im Link oben im Bild rechts mit Hut und Mantel)
    .
    http://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_Furtw%C3%A4ngler
    .
    Und auch „Dr. Fu“ hat ja, wie bekannt, kaum eine Taktstockmesse ausgelassen.
    .
    Und von Berlin-Anhalter Bahnhof nach Wien (oder Rom?) hat er sich immer sechs Plätze Erster Klasse, ein Abteil halt für sich (und Fräulein Dr. phil. Bertha G., ca. 30 Jahre alt), reservieren lassen, wir schrieben es wohl schon mal. Noch so was, was heute nicht mehr möglich ist – und aus Unkenntnis wohl auch überwegend nicht vermisst wird, schade.
    .
    („Furtwängler, …, war zweimal verheiratet. 1923 heiratete er die Dänin Zitla Lund. Zu diesem Zeitpunkt (im Alter von 37, p.) hatte er bereits vier außereheliche Kinder. Die Ehe selbst blieb kinderlos.“ Was man alles darf, wenn man kann… . Und auch alles ganz ohne yellow press. „Für viele auch heute noch pures Westiertel der Mann“.Wie halt im Link: „Wilhelm Furtwängler wurde 1886 als Sohn des Professors für Klassische Archäologie Adolf Furtwängler und dessen Frau Adelheid (geborene Wendt) am Nollendorfplatz in Berlin geboren. Er verbrachte seine Jugend in München, wo sein Vater an der Universität unterrichtete, und besuchte das humanistische Gymnasium. Frühzeitig begeisterte er sich für Musik… .“)
    .
    Und natürlich mal wieder alles nur ganz am Rande.

  48. Anscheinend kam mein...
    Anscheinend kam mein vorheriger Kommentar nicht durch (hatte den script-Blocker nicht ausgeschaltet) deshalb noch ein Versuch: Einfach herrlich – ein „großer“ Text! Noch eine Bemerkung zur Technik: Habe mir grade das Foto des Rads am Verkehrsschild näher angeschaut: das sieht ja nach 53/39 Zähnen vorn und höchstens 25 hinten aus – dann war die Qual am Berg natürlich vorprogrammiert …

  49. Sooo schlimm war´s doch auch...
    Sooo schlimm war´s doch auch nicht: die halbe Strecke ging bergab,
    kein Abschnitt erforderte es, das Rad zu tragen.
    Zur Krönung die Rache der FAZ-Redaktion, ohne Gejammere:
    „Die beschriebene Radtour von Frankfurt am Main bis nach Berlin führt an fünf Tagen über insgesamt 622 Kilometer und 3420 Höhenmeter.“
    http://www.faz.net/s/Rub96094FA9F21849DD8EA772B18D7C2579/Doc~ECFB0A001F2924666A964DA9ACACDB180~ATpl~Ecommon~Scontent.html
    „Zu sehen ist von 45 Jahren deutscher Teilung hier gar nichts mehr.“ Fein, das.

  50. Wunderbar, vielen Dank. Was...
    Wunderbar, vielen Dank. Was gibt es Schöneres als völlige Verausgabung auf einem Drahtesel?

  51. Geschätzter Don...
    Geschätzter Don Alphonso,
    Trotz engem KFZ-Kontakt ist Ihnen das Jure Robic Schicksal erspart geblieben.
    Der rote Fiat hat Sie aber akustisch ganz schön aus dem seelischen Gleichgewicht gebracht.
    Und aufgeben konnten Sie doch spätestens nach der Foto-Station auf gar keinen Fall. Bin begeistert über den schönen Bericht, der mir die kaum existente Mittagspause versüßt hat.
    Sollten Sie mich mit den schnippischen Kommentaren, fehlendem Benehmen etc. gemeint haben, ertrage ich die rote Karte ganz artig.
    Danke daß Sie sich für die werte Leserschaft so in Form gebracht haben, weder Mühen, Leid, Qualen, Torturen und körperliche Gebrechen (über 40, Sie wissen schon) gescheut haben, um uns zu berichten.

  52. Geehrter Don, als würde die...
    Geehrter Don, als würde die Alpenquerung von Mittenwald nach Bozen oder der MTB-Marathon am Gardasee wieder aufleben und noch einmal an mir vorbeiziehen, all die Gedanken am Rande des Weges, die Suche nach Halt, nicht umzukippen, und Sinn, weiterzukurbeln, den Vordermann im Visier zu fixieren, als wäre er Feind, aber er ist nur Motivation und Magnet, um anzukommen. Ja, so ist das, ich kenne das. Und Sie werden wieder mitmachen, da bin ich sicher, denn wie Ihnen die Endorphine schon kurz nach der Ankunft signalisierten, ist es so schlimm nicht, man will schnell mehr. Man wächst mit den Aufgaben und der Sport ist ein guter Treibsatz.
    Allerdings muteten Sie sich viel zu. Sehe ich die Kassette hinten, so ist es wohl ein 23er und vorn 42/52. Credo: Laß nie den Rettungsring Zuhause. Und diese „entspannte“ Sitzhaltung“: Sattel 10cm über Lenker: mutig, mutig. Wunderschön die verchromten Muffen des Steuerkopfes. Nun, so etwas birgt viel Verpflichtung.
    Danke für die schöne Erzählung.

  53. Werter Don,
    Respekt. 1200...

    Werter Don,
    Respekt. 1200 Höhenmeter ist nichts, was ich per Fahrrad versuchen würde (zu Fuß schon eher, aber natürlich nicht auf 78km Distanz). Zum Wetter – sein Sie froh, dass Sie das nicht im Sommer versuchen müssen…
    .
    Hab ich das übrigens richtig verstanden, dass die gute Olympus nicht schlechtwettertauglich ist?

  54. @ eiger: da wüsste ich schon...
    @ eiger: da wüsste ich schon was: den Drahtesel austauschen gegen …

  55. Wie ich schon neulich...
    Wie ich schon neulich bemerkte: Völlige Überalterung hier (sic!).

  56. Für den Text würde viele...
    Für den Text würde viele Menschen auf der Welt töten. Das könnte man problemlos live auf der Bühne aufführen (das war jetzt ein Lob, auch wenn der Autor das womöglich anders liest).

  57. @Don – das Foto von Ihnen...
    @Don – das Foto von Ihnen ist die absolute Krönung zum Bericht.
    .
    @Filou – Vielen Dank für Ihr Angebot, aber leider lassen sich echte Tigergeschichten nicht delegieren.
    .
    Was die politische Korrektheit betrifft, denke ich, dass es in jeder Volksgruppe nur zwei Arten von Menschen gibt, konstruktive und nicht-konstruktive. Wenn man eine Volksgruppe als Ganzes ablehnt, lehnt man automatisch auch die Konstruktiven dieser Volksgruppe ab. Das halte ich für nicht-konstruktiv. (Ob darüber hinaus die Äußerungen Wilders im juristischen Sinn auch diffamierend und diskriminierend sind, ist eine Entscheidung, die das Amsterdamer Gericht zu treffen hat).
    .
    Zur Beurteilung der Person Wilders sollte man auch bedenken, dass er seine Anhängerschaft nicht in einer Partei organisiert und in seiner Bewegung keine demokratischen Regeln zu gelten scheinen.
    .
    @Pindos – Soweit ich verstehe, ist der Antrag von Wilders Seite, dass der Richter Jan Moors befangen sei, von der zuständigen Amtsstelle abgelehnt worden. Damit geht der Prozess morgen weiter.
    .
    Die Tatsache, dass Wilders von seinem Schweigerecht Gebrauch macht, spricht gegen ihn. Denn wenn ein Politiker sich weigert, seine Thesen in einem öffentlichen Forum zu diskutieren, diskreditiert er sich selbst.
    .
    Konsequenterweise lehne ich eine Koalition von Wilders Gnaden ab.

  58. so, liebe Der Tiger, und jetzt...
    so, liebe Der Tiger, und jetzt das ganz statement nochmal in het algemeen beschaaft nederlands und ab an die lehrerin…
    .
    meiner bescheidenen und unbedeutenden ansicht nach haben sie in den letzten monaten eine ungeheure ähnlichkeit mit Filou entwickelt; sein calvados kann natürlich ihren tigerbabys nicht das wasser reichen – aber pst: nicht weitersagen.
    .
    http://www.youtube.com/watch?v=WiKGeV36CIs

  59. Ein wenig OT:
    @Tigresse, man...

    Ein wenig OT:
    @Tigresse, man kann, aber muss nicht Wilders ernst nehmen. Da wir Zwei in NL leben, wissen wir doch ziemlich gut, wie solche Geschichten ausgehen werden: Sie erledigen sich von selbst. Das war immer schon so.
    Mein Angebot bezog sich auf den Spass, den man mit Wilders, seinen Waehlern, der Islamophobie und der Bekrompenheid der Niederlaender haben kann.
    Allerdings darf man einige wesentliche Argumentationspunkte von W. nicht vernachlaessigen. Damit darf man sich kuehl und ohne Eifer beschaeftigen. Sie (Tiger) leben (so verstand ich es) in einer Den-Haagschen Vorortidylle, andere leben in einer Zone Urbain Sensible; dort sieht man unscharf (weil die Verhaeltnisse dort sehr komplex sind) eine ganz andere Problematik. (BTW: Ihnen ist natuerlich der Begriff „Hoofdstadgroep“ gelaeufig.)
    Kurz und gut (oder schlecht) Ihre NL-Lehrerin verlangte von Ihnen einen moeglichst humoristischen Text zu Wilders. Da gehen bei einem Scherzkeks wie mir alle Lichter an. Ach, wie haette man der Lehrerin ein Beinchen stellen koennen, sie verwirren, wuetend machen, zaertlich in den Arm nehmen und sie herrlich om de tuin leiden.
    Meine Lehrerinnen haben mich immer gehasst. Das fuerte dazu, dass ich sie verachtete. Lehrer koennen furchtbare Ueberzeugungstaeter sein.

  60. ich empfehle den Lesern den...
    ich empfehle den Lesern den aktuellen Beitrag
    @ Plindos und die ganzen Ultramontanisten, Syllabisten etc.
    „Es gibt allerdings etwas, das den Rückgang der Missbrauchsfälle erklären kann. Die generelle Ächtung der Gewalt in der Kindererziehung. Der Verein Lernen ohne Angst beschreibt auf seiner Internetpräsenz die Geschichte des
    § 1631 BGB Abs. 2. In diesem wurde erstmals das Recht auf gewaltfreie Erziehung Gesetz. Im Jahr 2000. „Körperliche Bestrafungen, seelische Verletzungen und andere entwürdigende Maßnahmen sind unzulässig.“ Der Verein zitiert aus dem Protokoll des Bundestags:
    „Jedem Kind soll ein Recht auf gewaltfreie Erziehung eingeräumt werden. Dies beschloss der Bundestag am 6. Juli mit großer Mehrheit auf Empfehlung des Rechtsausschusses (14/3781). Das Parlament billigte einen Gesetzentwurf von SPD und Bündnis 90/Die Grünen (14/1247). Während F.D.P. und PDS für die Vorlage votierten, stimmte die CDU/CSU dagegen.“
    Stephanie zu Guttenberg, die Frau frei von Fakten, hätte genug daran zu tun, in der Partei ihres Mannes für eine gewaltfreie Kindererziehung zu werben. Hinter den Kulissen, ohne Talkshowauftritte. Und ohne ein Buch, das die Welt nicht braucht.“
    – Das war in 2000 – In wie vielen Kirchenzeitungen sind wohl die Grünen und Roten dafür „exkommuniziert worden“

  61. Habe ordentlich Hunger...
    Habe ordentlich Hunger bekommen und einige dieser Schinkenbrote nachgebaut. Phantastisch!

  62. Das ist vorerst der letzte...
    Das ist vorerst der letzte Beitrag für die Stützen bis zum Ende der Buchmesse – nicht dass ich Lust auf eine Pause hätte, aber es drückt gerade so viel anderes rein, dass ich keine Lust habe, mich schreibend abzumühen und dann gleich wieder weggeschoben zu werden. Beiträge sollten auch gelesen werden, und das klappt im aktuellen Trubel kaum.

  63. Na gut, der Don ist ein...
    Na gut, der Don ist ein Draufgänger. Aber er hat wirklich Stil, dass muss man ihm lassen; wollte schon immer mal wissen, was in den Köpfen solcher Radler vor sich geht. Ein Hirnriss also, Dr, House lässt grüßen… :-)
    ***
    P.S. : Noch eine wärmste Leseempfehlung für den Herbst: ‚Solar‘ von Ian McEwan, gerade frisch bei Diogenes erschienen, es ist sehr knackig erzählt und räumt mit britischem Humor mit so ziemlich jedem Umweltthema auf, dass wir uns in den letzten Jahren von untalentierten Laienpredigern der Moderne anhören mussten.

  64. @staff aureus 19.00, Mein...
    @staff aureus 19.00, Mein Lieber, dies hier ist: ein Text.
    (Kein Ausriß aus dem Trainingskalender, wie Sie ihn da verlinken.)
    Der ein Ereignis feiert, wenn nicht: er-schafft.
    Der seinen drive sucht und findet in scharmantesten Verweisen und Anspielungen jedweder Art: außer: auf Turnvater Jahn. (Auch hier geht Ihr verlinkter Autor den ausgetretendsten Weg.)
    Zudem sehen Sie hier: Bilder. Die brachiale Idylle einer kuriosen re-enactment group, in einer, zum Sterben schönen, nicht-deutschen Kulturlandschaft. (Ihr Link zeigt: eine Foto-Strecke [sic!].)
    Wir haben ergo: Eine Reportage, die auf der Großhirnrinde ein Prickeln hinterläßt bis in die feinsten Verästelungen (Jetzt halten Sie das noch mal gegen Ihren deutschen Radwege-Zustandsbericht!).
    Das ist viel, und viel mehr als erwartet; an einem solchen trostlos patriotischen Bundes-Oktoberwochenende. (Das Andere-da ist einfach NormalFAZnull.)

  65. Lässt es sich einschätzen,...
    Lässt es sich einschätzen, wie sich das Teilnehmerfeld auf die einzelnen Strecken verteilt hat? Überwiegend Kurz- und Mittelstrecken?

  66. Ach, Schauerfeld, ein Text...
    Ach, Schauerfeld, ein Text lebt vom: Verriss !
    Im übrigen hätte ich vom Fonserl erwartet, daß er sich in einer historischen Rikscha fahren lässt. Vorne strampelt ein Leipziger Prekariats-Journalist, hinten der Don mit Silberkanne, Scamorza-Sandwich und einem ledergebundenen Rudyard Kipling, Gespenster-Rikscha 2.0

  67. staff aureus - "Zu sehen ist...
    staff aureus – „Zu sehen ist von 45 Jahren deutscher Teilung hier gar nichts mehr.“ Fein, das.

    doch. man sieht es. westlich der ehemaligen grenze sieht es aus wie in rumänien. die autos sind vielleicht (noch) neuer und teurer als dort, bilden aber einen extremen kontrast zu den schäbigen straßen und heruntergekommenen häusern. nicht mehr lange, und der osten zahlt soli für seine verwandten, die nicht mit geld umgehen können. der architektonisch-kulturelle gau wäre jetzt allerdings der zwang zur ‚energetischen sanierung‘ der fassaden.

    die italiener können’s besser. auch nicht alles neu. aber dafür alles mit mehr charme. unverkrampfter. der osten hätte sich mit italien wiedervereinigen sollen. war ja schließlich auch mal deutsch (kaiserreich im mittelalter ist gemeint, nicht 44/45). für eine ordentliche transitstrecke durch transsylwesten hätte es noch gereicht.

  68. "Bild von Kilometer 57, auf...
    „Bild von Kilometer 57, auf dem zu sehen sind der Kontrolleur, ein Schwein und eine arme Sau“. Der Kontrolleur gefällt mir.

  69. "Willkommen in Rumänien, dem...
    „Willkommen in Rumänien, dem Land, das viel mehr saubere und ungestörte Natur zu bieten hat als jedes andere Land in Europa. “
    .
    http://www.rumaenien-tourismus.de/
    .
    „Oft sieht man ja den Wald vor lauter Bäumen nicht“

  70. Interessant, daß DA nun ein...
    Interessant, daß DA nun ein „besserer Sohn“ ist;
    bislang bezeichnete er sich doch als „schlechterer Sohn aus besserem Hause“

  71. "Vassi in Sanleo e discendesi...
    „Vassi in Sanleo e discendesi in Noli, / montasi su in Bismantova e in Caccume / con esso i piè; ma qui convien ch’om voli“ – Dante, Purgatorio IV,25 ff. …

  72. Marie, die Frage ist, ob Sie...
    Marie, die Frage ist, ob Sie ihm gefallen, wenn Sie sich 500 Höhenmeter durch den Staub zu ihm hochgeschleppt haben. Vielleicht überlegen Sie sich doch einen dreckigen Radler.
    .
    Don Ferrando, irgendwie musste sowas in der Art in die Überschrift, und anders passte es nicht.

  73. Staff-.Aureus, wenn ich das...
    Staff-.Aureus, wenn ich das hier in dem verlinkten Beitrag lese:
    .
    „Über den brandenburgischen Platzregen freuen sich vielleicht die Pilzsammler, ich dagegen kauere unter einem dichten Alleebaum.“
    .
    Dann ist das tatsächlich sehr typisch. Für die FAZ.
    .
    Aber ich mache keinen Waschweibjournalismus. Ich habe kein Interesse an Vollpension und ausgebauten Strecken, ich will die Qual und die Härte und das Leid und die Erlösung und die Bilder aus voller Fahrt ohne Rücksicht auf Verluste.

  74. das sagen die albaner auch....
    das sagen die albaner auch. oder die belgier. oder gar holländer. in der werbung wird immer übertrieben.

  75. geschätzter, lieber Don...
    geschätzter, lieber Don Alphonso, gut verstehen kann ich die pause, bis eine normalisierung erreicht wird – aber sie schreiben, sie würden ’schreibend … weggeschoben‘?
    das wäre bedauerlich und immerhin nicht gänzlich zutreffend, da sie zumindest heute morgen – nach intervention? – ganz oben im feuilleton auftauchen. klappt doch!
    und gelesen werden sie! und ihre beiträge heissgeliebt!
    .
    eine normalisierung der kommunikationsverhältnisse hier würde ich ebenso schätzen; saharazinns auslassungen haben m.e. eine menge aufgeheizter luft anstauen lassen, und entsprechend riecht es auch nach hamsterstall.
    und gemeint sind nicht die doch ganz amüsanten frotzeleien und kleinkloppereien…
    .
    man kann das jedoch gelassen sehen, gibt es ja noch ihren grünen salon; da stehen zwar inzwischen eine menge fahrräder zwischen den ganz wenig gewordenen teestischchen herum, die bremsen, pedale und trikots liegen wie in einem junggesellenhaushalt in der landschaft herum, doch ist die atmosphäre nett.
    qual, härte, leid und erlösung – das sind religiös geprägte qualitäten.
    .
    auf dass ihnen auf der buchmesse nicht das gift der betriebsamen und ungepflegten langeweile begegnet!

  76. @Don – die Pause während...
    @Don – die Pause während der Buchmesse haben sie sich mehr als verdient. Aber über das Weggeschoben zu werden, brauchen sie sich keine Sorge zu machen. Ihre Fans lesen ihren Blog – ob der nun prominent auf der ersten FAZ.Net Seite steht oder nicht.
    .
    @Donna Laura – meine Holländischlehrerin möchte lieber so etwas (übersetzt natürlich):
    .
    Mr e-Nonnenmacher: ‘Tiger, wir haben mit Erstaunen gelesen, dass sie doch einen Artikel über Wilders geschrieben haben. Wollten sie das Urteil nicht dem Amsterdamer Gericht überlassen?‘
    .
    Tiger: ‘Mich hat dieser Filou geärgert. So ein verwöhntes Söhnchen! Muss mit seiner suedfranzoesischen Terrasse angeben.’
    .
    Madame: ‘…und dann hat der Tiger gesagt, bevor alle möglichen Leute an meiner Stelle schreiben oder zu schreiben vorgeben, schreibe ich lieber selbst einen Beitrag über Wilders.’
    .
    Mr e-Steltzner: ‘Madame, kommen sie auch zur Buchmesse? Es wäre dem Buchgeschäft sicher förderlich.’
    .
    Tiger: ‘Nein, dazu bin ich zu faul.’

  77. @ Don Alphonso: Falls Ihr...
    @ Don Alphonso: Falls Ihr Beitrag in die Schublade „Sportjournalismus“ gepackt werden sollte, werde ich die ab jetzt gerne mal oeffnen. Oder jede andere, wo „von Don Alphonso“ drauf steht- ein wunderschoener Text! Danke!

  78. Sehr verehrter Herr...
    Sehr verehrter Herr Bicyclettedriver! Geduld, Ihnen kann geholfen werden, senza chiacchierino Giornalismo…Donna pacem nobis….
    http://www.auftanken.de/bl_chronologische/2008-01-08/

  79. Ich will auch :D nur steht...
    Ich will auch :D nur steht mein Rad 600km weit weg -.-

  80. Werter Don, toller Bericht!...
    Werter Don, toller Bericht! Habe richtig mitgelitten! Meinen Glückwunsch zum Durchhaltevermögen, für mich wäre sowas wohl tatsächlich der Tod!
    Grüße FS

  81. liebe Der Tiger, sehen sie,...
    liebe Der Tiger, sehen sie, was ich meine. sie haben sehr viel Filou-haftes, lüften die geheimnisse ihrer sprachlehrerin und deuten sozusagen auf die komische beigefarbene strumpfhose, die sie trägt.
    sogar die szenischen dialoge gleichen einander.
    muss an holland liegen. dem flachen land. den tulpen. den tomaten. dem käse. den windrädern (apropos, wo ist eigentlich Rosinante abgeblieben?). der sprache werden sie wohl mit ihrem tigerrachen sehr gut herr werden…

  82. FS, das hätte ich auch...
    FS, das hätte ich auch gedacht – aber es gibt einfach Situationen, da enden alle Zweifel, und statt der Agonie kommt der Wille, sich nicht unterkriegen zu lassen. Irgendein Berg wird dereinst gewinnen, aber nicht dieser Berg.

  83. Personalia:
    Günter Alfonso...

    Personalia:
    Günter Alfonso Wallraff übernimmt die Leitung der Lokalredaktion des Donauboten.
    Qual, Härte, Leid und Erlösung, kurz: viel Spass für alle Abonnenten,
    getreu dem Motto „Ich Liebl – Ich liebl — Ich liebl doch alle — alle Menschen — Na ich liebl doch — Ich setzte mich doch dafür ein“.
    (Aber das waren mindestens zwei andere deutsche Geschichten.)

  84. Einer der besten Artikel seit...
    Einer der besten Artikel seit langem! Man kann die Leiden regelrecht nach empfinden.

  85. Hallo Fonsi,
    mir hat Ihr...

    Hallo Fonsi,
    mir hat Ihr Erfahrungsbericht große Freude bereitet und zugleich das Verlangen geweckt selber mal mit zu fahren. Im Vorfeld würde ich dann aber mehr Zeit auf dem Radl als auf der Wies’n verbringen.
    Grüße aus Berlin

  86. Solche Volksbelustigungen...
    Solche Volksbelustigungen meide ich stets.

  87. meinen italienischen...
    meinen italienischen hausfreund hätte ich zwar ohne mühe überreden können, seine heimat wieder einmal heimzusuchen, aber auf ein solches gefährt für eine derartige tour hätte ich ihn niemals hieven können (noch mögen), selbst unter aufwendung aller möglicher weiblicher list nicht, denn erstens wäre der mitgebrachte cognac davor gewesen, zweitens ist er dafür zu schlau, gegen eigene interessen zu handeln, und drittens setzt er körperliche fähigkeiten anderweitig gewinnbringend ein. andererseits wird weibliche list nur für meine eigenen motive angewandt. was hätte ich von einem verschwitzten, muskelverkaterten und zeitweise unglücklichen dreckspätzchen, vorzugsweise mit schlammspur am südpol? eben.
    aber trotzdem: alle achtung.
    .
    was haben sie sich ausser schuhen denn schönes als belohnung mitgebracht, lieber don? gebäck, käse, alabasterobst?

  88. Don Alphonso@:Sie dürfen sich...
    Don Alphonso@:Sie dürfen sich nicht der Agonie überlassen sondern dem Agon
    weiterhin stählern sich stellen, der Lorbeer wird Ihnen zufallen samt ewigem Ruhme.
    Laura erwartet Sie zum Lohne am Fuße des analogen Mont Ventoux.
    http://en.wikipedia.org/wiki/Agon
    http://www.uni-due.de/einladung/Vorlesungen/lyrik/petrarca.htm

  89. "was hätte ich von einem...
    „was hätte ich von einem verschwitzten, muskelverkaterten und zeitweise unglücklichen dreckspätzchen, vorzugsweise mit schlammspur am südpol?“
    .
    Etwas, das man den Enkeln erzählen kann.
    .
    Ich bin gerade noch am Auspacken, aber es ist so einiges. Alles ausser einem Rennrad!

  90. Stimmt's, dass DA will "Time...
    Stimmt’s, dass DA will „Time Out“ nehmen – während der Buchmesse?
    Wir werden ihn sehr vermissen. Wie werden wir die Zeit ohne DA verbringen? Werll, here’s (another) English joke
    Four English women all around 40 years decide to have a lunch out at the restaurant „Bella Italia“. Why? Because the waiters are so handsome.
    10 years later, they decide to have another lunch out at the same restuarant. Why? Because the food is so good.
    10 years later, another lunch at the same restaurant. Why? Because the view from the terrasse is beautiful.
    10 years later, another lunch at the same restaurant. Why? Because there is a lift from the entrance up to the restaurant on the first floor.
    10 years later – they are all now over 80 years old. They decided to go to the „Bella Italia“ restaurant for lunch. Why? Because they have never been there before.

  91. Wie denn das, Enkel setzen...
    Wie denn das, Enkel setzen doch Kinder voraus? Also doch! K

  92. Wow !
    Warum nur spüre ich...

    Wow !
    Warum nur spüre ich plötzlich eine unbändige Lust mein altes Peugeot-Rennrad aus dem hinteren Mulm meiner Garage zu zerren ?

  93. a) Weil es sich schöner...
    a) Weil es sich schöner liest, als es sich anfühlt?
    .
    b) Weil, wie ein italienisches Sprichwort sagt, die Mutter der Idioten immer schwanger ist?

  94. Don, Sie sind ein Schatz. Erst...
    Don, Sie sind ein Schatz. Erst warnen Sie vor dem Kauf, nun vor dem Nutzen eines Rennrades. Wenn man bedenkt, wie knapp ich dem Unglück entrann… (Tiefer Seufzer, und nun einen Oolong.)

  95. lieber Don Alphonso, ich bin...
    lieber Don Alphonso, ich bin trotz gegenteiliger persönlicher erfahrung für b)
    .
    liebe fionn, danke, der ist schön!
    .
    geschätzter Plindos, was sie nicht alles ausgraben (und verlinken)… wissen sie, das mein hausfreund ciccio heisst?

  96. Carissimo, prendi la macchina....
    Carissimo, prendi la macchina. Prendila pure. Ti fa molto meglio.

  97. ... und er wird nicht selten...
    … und er wird nicht selten cicciolino gerufen, was ziemlich nahe liegt… man muss nur hinreissend genug lächeln unter langgeschwungenen dunklen wimpern.
    .
    die angekündigte funkstille des gastgebers trifft sich gut mit meinen reiseplänen, die mich ebenso gen norden führen. mit einem fröhlich gepfiffenen liedchen werden die koffer gepackt. hoffentlich gibt es kein ennui! oh, muss ich morgen früh aus den federn. richtig früh! ganz früh!
    und heute abend noch eine kleine gesellschaft – was für ein marathon!

  98. "und tue etwas, das ich sonst...
    „und tue etwas, das ich sonst ungern tue: Ich esse ohne Geschirr in der Öffentlichkeit. Wenigstens konnte ich am Brunnen meine Hände waschen“
    .
    Es soll schon Fälle gegeben haben, da hatte das Langfristfolgen. Nach dem Motto: „Ohne hin- u. wieder ohne Geschirr im Freien gegessen zu haben und danach sich einfach so am Brunnen die Hände zu waschen – ganz ohne also fehlt mir auf einmal was, ist/war/wird das Jahr nicht komplett gewesen/sein.“
    .
    Und die quasi invertierte Art der Lebensführung – „nur am Brunnen und nur ohne Geschirr“ – „und nur ausnahmsweise mal so wie eigentlich sonst“, hätte evtl. möglicherweise für eine gewisse Zeit lang auch mal was.
    .
    Und „Fortschritt mit Buchstaben“. Denn wer lesen kann ist klar im Vorteil.
    .
    „Die meisten Analphabeten in Guatemala sind Mayas. Eine Organisation, die sich um ihre Alphabetisierung bemüht, ist das guatemaltekische Institut für radiofone Bildung, IGER. Dessen Angebot funktioniert über Radiosendungen, die den Lernenden täglich die Unterrichtsinhalte vermitteln. Nur samstags kommen Lerngruppen zusammen. Das Konzept wurde von dem deutschen Pädagogen Franz Tattenbach entwickelt.
    .
    Auch der Staat verfüge nicht über ausreichend Mittel, weil es ihm nicht gelinge, genügend Steuern einzusammeln. »Die Reichen und die großen Firmen haben wenig Interesse daran, das zu ändern. Eine ungebildete Bevölkerung lässt sich leichter manipulieren. Je weniger Informationen die Leute haben, desto besser kann man sie ausbeuten«, so das bittere Fazit.
    .
    Eine Lerngruppe trifft sich in einem Grundschulgebäude der Ortschaft Candelaria im Hochland Guatemalas. Die junge Sekretärin Claudia Boch aus Deutschland ist eine der Freiwilligen, die ihre Zeit opfern, um für eine Lerngruppe zur Verfügung zu stehen: »Die meisten Frauen in meiner Klasse hatten früher nicht die Möglichkeit, eine Schule zu besuchen. Oder sie ­haben nur das erste Schuljahr abgeschlossen und mussten dann Geld verdienen.«“
    .
    http://www.mitteldeutsche-kirchenzeitungen.de/2010/09/03/fortschritt-mit-buchstaben/
    .
    Was ein Glück, Zugang zum Wort haben.

  99. Donna Laure, beim...
    Donna Laure, beim Buchmesseblog schreibe ich ja weiter:
    .
    http://faz-community.faz.net/blogs/79525.aspx

  100. Und: Danke an alle für all...
    Und: Danke an alle für all die Glückwünsche!

  101. Herzlichen Glückwunsch zum...
    Herzlichen Glückwunsch zum bestandenen Abenteuer! Da zehrt man(n) noch lange davon. Ich wäre ob Ihrer plastischen Schilderungen am liebsten wieder losgezogen.
    Dabei waren wir doch just von unserer einwöchigen Tour durch das Hopfenland, Altmühl und Donau bei ähnlich widrigen Umständen zurückgekehrt.
    Und ich konnte es Ihnen so gut nachempfinden: ankommen wollen, duschen, frische Sachen anziehen, essen, trinken und schließlich erschöpft in die Kissen fallen. Meine bescheidene Leistung liegt bei täglichen 80 km mit Wochengepäck. Mehr ist nicht drin.
    Eine gehörige Portion Wut musste ich allerdings ob unseres Pedelec fahrenden Tourenplaners herausstrampeln. Hätte er, wie wir, nur eine knappe 1:1 Übersetzung ohne Akkuhilfe gehabt, wäre die Tour wohl mit weniger Schieben meinerseits ausgefallen, da hätte er sicher „flacher“ geplant.
    Noch ein Wort zu den Radlerhosen: Ich persönlich mag sie nicht, trage aber Reitunterwäsche, die sich bewährt hat. Man(n) hat sich dummerweise mit Feinripp Schiesser wundgefahren – selbst schuld, ich hatte gewarnt, ob der dicken Nähte. Inzwischen ist wieder alles heile, heile Segen und es bleiben nur noch schöne Erinnerungen und Anekdoten. Bis zur nächsten viaje!

  102. Donna Laura (03. Oktober 2010,...
    Donna Laura (03. Oktober 2010, 22:43 Uhr), ich habe gewunken. Es kam ein Lichtsignal: wutsch kurzer Lichtschein, 45 Sekunden Pause, wutsch kurzer Lichtschein. Und so weiter. Wutsch kurzer Lichtschein…
    Was lernt mich das?
    Onkelchen ist Leuchtturmwaerter?

  103. Danke für die schönen...
    Danke für die schönen Bilder, die sind eine wahre Erholung fürs Auge und ich meine die Wege und Sträßchen fast zu riechen :-) Sehr gefreut hat mich auch das Schinkenbrot zwischendrin. Erholen Sie sich gut vom Berg (aber er hat Ihnen sicher gutgetan – und Sie waren oben), und lassen Sie sich auf der Buchmesse nicht langweilen.

  104. ah, cher Filou, nein,
    mon...

    ah, cher Filou, nein,
    mon oncle meinte mit dem ersten blinken, er hätte noch drei gläser calvados,
    mit dem zweiten blinksignal gab er durch, noch zwei gläserfüllungen offerieren zu können,
    mit dem dritten lichtsignal, dass er noch eines hätte, aber nur für zehn minuten.
    also ganz einfach, oder?
    wieso haben sie solange gezögert?
    denn jetzt ist der boden der karaffe ohne hinderung durch irgendwelche flüssigkeiten genau zu begutachten.
    wer zu spät kömmt…
    .
    noch ein schinkenbrot? beeilen sie sich…
    .
    schöne ferien noch, und herzlichen gruss an Madame unbekannterweise,
    ich muss jetzt sofort in die federn.
    morgen geht es ganz schmerzhaft früh raus, aber ich denke, dass es sich lohnen wird.
    bonne nuit!

  105. Gratuliere Ihnen auch, so ...
    Gratuliere Ihnen auch, so etwas mit drei gebrochenen Rippen zu schaffen
    ist schon bemerkenswert, ernsthaften Respekt von meiner Seite, besonders
    von der linken, an der nur eine Rippe gebrochen war, danach habe ich
    nur noch Fahrrad geputzt für mehr als ein halbes Jahr, ansonsten waren
    mir vier Räder mit fossilen Brennstoffen aus reiner Bequemlichkeit und ein
    wenig Faulheit einfach lieber. Schon toll gemacht. mfG T.

  106. Filou@:...oder so...
    Filou@:…oder so ähnlich:
    Centraal thema van de administratie vormde de plaats van de ontwikkelingshulp in het uitland beleid van de process met Mijnherr G. W.
    Reschpekt: Sie haben wieder ordentlich an Chuzpe gewonnen nach Ihren vakanties, noch einen Calvados zur Aufheiterung?
    BertholdIV@: Bitte meine späte Replik zu entschuldigen: Ein kurzgefaßtes, aber immerhin gefaßtes, „Wow“ für den Ultramontanisten, zu viel Herzigkeit! Passt scho!
    http://de.wikipedia.org/wiki/Ultramontanismus
    donna laura@: Kanns leider net lasse mit der „Linkerei“, wird aber schon weniger, alle Sucht findet einmal ein Ende.

  107. don do´in it in style,...
    don do´in it in style, optisch wie verbal_glückwunsch & grazie!

  108. Trias, danke, aber das liegt...
    Trias, danke, aber das liegt halt an meinen dicken Knochen, weniger an mir selbst. Man weiss ja: Der Bayer, eine Züchtung aus Mensch, Kröte, Stier und Dackel. Und vomn Stier kommen die Knochen.

  109. paline, danke! Ich sehe schon...
    paline, danke! Ich sehe schon den nächsten Auftrag kommen.

  110. colorcraze, sagen wir mal so:...
    colorcraze, sagen wir mal so: Es hilft vor allem gegen die Wurt im Bauch, und davon habe ich eine Menge. Man fährt danach deutlich entspannter Richtung Frankfurt und Buchmesse.
    .
    escalera_de_caracol. nun, an den schwerzenden Stekllen muss man sich eben eiune Hornhaut erleiden – aber das habe ich schon vorgezogen. Von OPedelecs halte ich offebn gesagt nichts – das ist kein Fair Play.

  111. @Plindos, ich habs mal eben in...
    @Plindos, ich habs mal eben in den Google-Uebersetzer gegeben:
    Das zentrale Thema der Verwaltung war der Ort der Entwicklung in den politischen Prozess mit Fremden Mein Herr G. W.
    .
    Kommt mir vor wie Zurich, Spiegelgasse 2 (vor dem 1ten WK).

  112. Filou@: Sagt ich´s doch...
    Filou@: Sagt ich´s doch Eingangs: oder so ähnlch! Vielleicht lags auch an der Maschine, Sie dürfen das nicht aus dem Sinnstiftenden Zusammenhang reissen. Sie meinen doch nicht etwa den Lenin, der zu der Zeit in Zürich lebte? Und, was ist mit dem Calvados?
    ..
    Don Alphonso@ Sie meinten doch sicherlich dieses Rassetier Wolpertinger aus dem Erdinger Moos?

  113. @Plindos, Lenin woonde verder...
    @Plindos, Lenin woonde verder achteren van deze straat. Aan de voorzijde bevond zich het stamlokaal van de Dadisten. In hoeverre deze mijnheer Uljanow beinvloedden en daarmee voor de ondergang van het zaristisch rijk verantwoordelijk waren, daarover zouden historici moeten nadenken.
    .
    (Irgendwo im Geruempel unnoetigen Wissens: Das dadaistische Manifest. Manifest! Ha, da gab und gibt es noch viele andere. Schwamm drueber.)

  114. auch von mir herzlichen...
    auch von mir herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Olympiaprobe im anspruchsvollen Deli-Radeln!
    Haben Sie sich damit mental auf die versammelten Buchstützen der Gesellschaft vorbereitet?

  115. @plindos
    Das ist (sic!)...

    @plindos
    Das ist (sic!) herzlich gemeint mit den Ultramontanisten. man muss ja nicht deren Meinungen teilen. Letztendlich alles ein Frage der Ästhetik und die einer trientinischen Messe hat schon was für sich. Mein Vater schwärmt heute ncoh vom Stufengebet, vom susscipe. In der tiefsten Oberpfalz haben die Leute da Latein gelernt

  116. Sicut erat...
    Sicut erat

  117. BertholdIV@Man weiß die...
    BertholdIV@Man weiß die Verdienste der Oberpfälzer in gewissen Kreisen durchaus zu rühmen.
    Der seit 1644 (zei Jahre vor den Friedensverhandlungen zu Münster und Osnabrücker!) regierende Pfalzgraf Christian August v.-Pfalz-Sulzbach führte 1652 immerhin das Simultaneum ein, die damals in Deutschland fast einzigartige Gleichstellung von Katholiken und Lutheranern, so wurde die Oberpfalz führend im ökumenischen Denken und überwand damit gewissermaßen den „älteren Ultra-Montanismus“. Die Jesuiten waren dessen nicht froh.
    Aber der Herr DA ist ja auch gewissermaßen ein Ultra-Montanist, indem er der Toscana-Fraktion hörig ist.
    ..
    DA@:Was war eigentlich Ihr lustigstes Erlebnis auf der Frankfurter Buchmesse?

  118. Ein gebrochenes Bein und...
    Ein gebrochenes Bein und danach vier Wochen Reha am Tegernsee, wo es Essen und keinen Sondermüll auf Tellern gab.

  119. BertholdIV@: Damit die Ihre...
    BertholdIV@: Damit die Ihre „Ästhetik“ nicht zu kurz kommt, Ausschnitt einer Messe nach altem, tridentinischen Ritus. benedicere deus. J. Chr. tollere peccata nobis.
    http://www.youtube.com/watch?v=d3Q_hilYFQA&feature=related

  120. @plindos
    danke, aber ich kenne...

    @plindos
    danke, aber ich kenne die messe als besucher. leonhardskirche frankfurt am main.

  121. @Plindos 08. Oktober 2010,...
    @Plindos 08. Oktober 2010, 18:50
    „BertholdIV@Man weiß die Verdienste der Oberpfälzer in gewissen Kreisen durchaus zu rühmen.
    „Der seit 1644 (zei Jahre vor den Friedensverhandlungen zu Münster und Osnabrücker!) regierende Pfalzgraf Christian August v.-Pfalz-Sulzbach führte 1652 immerhin das Simultaneum ein, die damals in Deutschland fast einzigartige Gleichstellung von Katholiken und Lutheranern, so wurde die Oberpfalz führend im ökumenischen Denken und überwand damit gewissermaßen den „älteren Ultra-Montanismus“. Die Jesuiten waren dessen nicht froh.“
    Sie sprechen mir aus dem Herzen – welch eine seltsame Seelenverwandschaft.
    Ich habe etliche Freunde in Rosenberg (dem einen Teil der Doppelstadt Sulzbach-Rosenberg)- man muss da immer auf den Ortsteil achten –
    Vor ca. 15 Jahren war ich das erste mal in der Christian Knorr von Rosenroth Gesellschaft – Morgenglanz der Ewigkeit – Prof. Battaferano ein äußerst gebildeter und eine Seele von einem Menschen hat auch mich als Studenten wie seinesgleichen begrüßt.
    Ich kann Ihnen nur die Tagung alljährlich im Juli empfehlen, oder Sie werden Mitglied: http://www.sulzbach-rosenberg.de/knorr-von-rosenroth
    Zum Simultaneum: Die Kirchen der Reformation haben jetzt dort ihre eigene Kirche
    Stadtführung in Sulzbach: größte jüdische Druckerei (jetzt ein ehemaliges Möbelhaus)
    http://www.alemannia-judaica.de/sulzbach-rosenberg_synagoge.htm

  122. Ah, ja! Endlich auf Seite Z4...
    Ah, ja! Endlich auf Seite Z4 angekommen. So läßt man sich gern von Mord und Schlamm erzählen. Der Spaltenumbruch nach „Bis zur ersten Steigung auf den weißen Straßen.“ Ist schlichtweg genial. Einen Tusch auf die Kunst der Typographie! Ich werde heute selbstverständlich „Schußfahrt nach San Remo“ in den DVD-Player werfen und ein Hohelied auf die unerschrockenen Radfahrer anstimmen. Chapeau!
    (Pflichtschuldigst moniere ich noch den Satzfehler in Zeile 17: „Und ich versuche, _mit_ einem Rennrad…)

  123. Darf ich bescheiden fragen,...
    Darf ich bescheiden fragen, was besser gefällt? Die lange Version hier oder die kurze Version in der Zeitung?

  124. Schwierige Entscheidung....
    Schwierige Entscheidung. Beides hat Vorzüge und Nachteile. Ich wäre immer für ein sowohl-als-auch. Wenn man mich unter Folter zu einer Entscheidung zwänge, wäre ich für die Druck-Version. Allerdings bezweifle ich, daß ich ohne die Langversion die Kurzversion so schätzen würde. Also letzten Endes: beides.

  125. Don Alphonso@: Darf ich weiter...
    Don Alphonso@: Darf ich weiter insistieren? Als Sie diesen Accident erlitten, waren zu der Zeit auf FBM dermassen schlüpfrige Bücher angezeigt, dass Sie auf diesen ausrutschten und sich eines Ihrer strammen Radler-Haxn (Füass) brechen mußten? Gewiss wird heutzutag auf den Papptellern bei solchen „Events“ keine Gourmet-Cuisine zelebriert. Jedoch:
    „Es gibt nicht Ödes, nichts Unfruchtbares, nichts Totes in der Welt, kein Chaos, keine Verwirrung, außer einer Scheinbaren, ungefähr wie sie in einem Teiche zu herrschen schiene, wenn man aus einiger Entfernung eine verworrene Bewegung und sozusagen ein Gewimmel von Fischen sähe, ohne die Fische selbst zu unterscheiden“-
    G.Wilhelm von Leibniz (s. auch u.) Kommentar zum Motto: „Schau hie, do liegd a doada Fisch im Wossa, den momma hie.“
    Zu Ihrer Frage an das werte hiesige Publikum: Beide.
    ..
    BertholdIV@: Replik zur Neben-Nebenthematik.
    Bin auf dem Gebiet nur interessierter Laie. Aber je mehr man sich in die, scheinbar abgedrehte, Materie der barocken Kulturgeschichte vergräbt, um so spannender wird es. Allein die Genealogie des heutigen Hauses Wittelsbach ist
    verblüffend. Z. B. daß der Nebenzweig Pfalz-Zweibrücken-Birkenfeld das Haus vor
    dem Aussterben bewahrte. Oder: Gustav Adolf Wasa aus Schweden, der Eroberer u. a. Münchens im 30.jährigen Kriege, Wittelsbacher Blut beigemischt in sich trug.

    Das der damalige Kanzler zu Sulzbach, Knorr v. Rosenroth, Kontakt zu Leibniz hatte war mir bekannt. Leibniz führte u. a. auch Korrespondenz mit dem Landgrafen Ernst von Hessen-Rheinfels-Rotenburg. Diese Korrespondenz verhinderte indirekt den Hochverrat des ambitionierten Landgrafen, indem jener doch nicht die damals stärkste Festung Europas, den Rheinfels, an Louis XIV aushändigte, sondern stattdessen tapfer verteidigen liess. Die Franzosen zogen mit 28.000 Mann nach neun Monaten Belagerung und großen Verlusten unverrichteter Dinge wieder ab.
    Besagter E. v. H. heiratete standeswidrig eine Ulmer Wachtmeistertochter, konvertierte zum Katholizismus, mit Hochzeit im Kölner Dom.
    Allein G.W. v. Leibniz ist schon ein Universum für sich: „Unsere Welt ist die beste aller möglichen Welten, sie besitzt einen maximalen Reichtum von Momenten und in diesem Sinne die größtmögliche Mannigfaltigkeit.“->>>S. auch Hist. Rennradfahren und Buchmessenbeobachtungen. Die sehr verehrte Tigerin denkt noch (zuweilen) in seinen mathematischen Kategorien.
    ..
    Ihrer Anregung werde ich übrigens gern folgen.

    Filou@: An dem Knall der damaligen Dadaisten 1916, unter Beteiligung von Hugo Ball, Tristan Tzara, Richard Huelsenbeck, Marcel Janco und Hans Arp, in Zürich haben wir noch heute schwer zu tragen. War einer Ahnen auch damals zugegen? ;-)

  126. Ich bin auf der Schleimspur...
    Ich bin auf der Schleimspur hinter einem Spiegel Onschleim Mitarbeiter ausgerutscht.

  127. Die dadaistische Karawane auf...
    Die dadaistische Karawane auf dem Wege nach Siena?
    http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Hugo_ball_karawane.png&filetimestamp=20060803191215

  128. Die kurze Version in der...
    Die kurze Version in der Zeitung. Unabhängig von Länge oder Inhalt, ich liebe Papier! Und mit einer Zeitung lässt sich einfach besser auf dem Sofa liegen.

  129. Beruflich bedingter Hektik...
    Beruflich bedingter Hektik halber komme ich derzeit nur zum mitlesen. Immerhin, alle Achtung. Den gedruckten Text fand ich dann heute auch als ich mich hinter der Zeitung versteckte, in der Hoffnung der Kopf werde klüger. Ich ziehe dann die etwas gerafftere Prägnanz (und die Anmutung der Druckseite mit den 3 Bildern) des gedruckten Artikels vor.

  130. Nein, Plindos, sie irrt durch...
    Nein, Plindos, sie irrt durch die Welt und hat in der „Karawanserei Chavez“ Station gemacht.
    Erst kommt Dada, dann die Katastrophe. Das Desaster verschiebt den Weltuntergang.
    .
    (Ich habe uebrigens einen schoenen 3-Minuten Take von Tristan Tzara auf 16mm + Cord in meinem Besitz. Kein Original leider.)

  131. Ein herrlicher Artikel, den...
    Ein herrlicher Artikel, den ich mit großem Genuß gelesen habe. Dennoch eine kleine Kritik.
    Ein italienischer Stahlrahmen schreit förmlich nach einer Campagnolo-Ausstattung! Shimano passt dazu wie weiße Socken zu Sandalen oder Mazda-Felgen zu einem Maserati. Lieber Don, der Sie sonst so große Stilsicherheit beweisen: Lassen Sie Ihr Rad für die nächste Fahrt umrüsten, und schreiben Sie wieder einen so tollen Bericht!

  132. Es ist nun mal weitgehend die...
    Es ist nun mal weitgehend die originale Ausstattung – damals war Campagnolo auf dem absteigenden Ast, und ich muss sagen, dass die alte 600er das rennen klaglos mitgemacht hat. Sollte ich aber nochmal starten, werde ich versuchen, mit einen Vitus 979 mit Mavic oder Campagnolo Komponenten zu beschaffen. Ich denke, das ist die ideale Kombination.

  133. Don Alphonso@: Wie Sie...
    Don Alphonso@: Wie Sie unschwer meinen Clubbeiträgen entnehmen konnten, interessiere ich mich ebenso wie Sie für Historisches. Habe da etwas für Sie gefunden, daß Sie völlig dem Manko enthebt, infolge Steigungen von bestimmter Neigung an, unnötig stillos absteigen zu müßen. Sowas kann schon einen echten Aficionario, wie Sie einer anerkanntemaßen sind, wurmen.
    Kurz, mein Geheimtip für die nächste Eroica wäre im u. a. Link zu besichtigen. Man könnte diesen Typ leicht als Replika nachbauen, ev. sogar im Eigenbau. Bedenken Sie auch das ungeheure Medienecho, das Sie damit entfachen würden, sogar schleimige Kollegen-Onschleicher kämen bei deren fällig werdenden Berichten damit etwas aus der Spur. Und: Strukturell gesehen, absolut ein historisches Exemplar. Sie könnten im nächsten Jahr ohne weiteres dann von Z 4 auf Z 1 eine feull.-lit. Heraufstufung erfahren.
    Lediglich eine Verfremdung müßte bei den Bremsen vorgenommen werden. Vielleicht gibts was passendes bei Shimano? Das Schuhwerk sollten schon sehr, sehr derb sein, womöglich geschmeidige Springerstiefel.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Draisine_(Laufmaschine)

  134. Filou@: Genau, alles schön...
    Filou@: Genau, alles schön der Reihe nach. Nit drängele….Desaster sollen schon in ihrer Totalität durchgekostet werden.

  135. "Daheim wartete eine Nachricht...
    „Daheim wartete eine Nachricht auf mich. Nicht wirklich extrem überraschend, aber doch so, dass ich sagte: Endlich klare Verhältnisse. Das Hinterhaus steht ab Januar für die Restaurierung zur Verfügung.“
    Für diesen Schrott, Don, knüpfen Sie wem Miete ab? Teuflisch. Teuflischer, als ich dachte, Don Lucifer.

  136. "Daheim wartete eine Nachricht...
    „Daheim wartete eine Nachricht auf mich. Nicht wirklich extrem überraschend, aber doch so, dass ich sagte: Endlich klare Verhältnisse. Das Hinterhaus steht ab Januar für die Restaurierung zur Verfügung.“
    Für diesen Schrott, Don, knüpfen Sie wem Miete ab? Teuflisch. Teuflischer, als ich dachte, Don Lucifer.

  137. "Darf ich bescheiden fragen,...
    „Darf ich bescheiden fragen, was besser gefällt? Die lange Version hier oder die kurze Version in der Zeitung?“
    .
    Mir persönlich ganz entschieden hier die Blog-Version!!

  138. Samstag FAZ-Kauf verschlafen....
    Samstag FAZ-Kauf verschlafen. Am Sonntag habe ich freundliche Verkäuferinnen an einer A2-Raststätte genötigt, nach der FAZ vom Samstag im Lager zu suchen. Nach 5 Minuten bekam ich diese dann auch mit der netten Bemerkung „Da steht wohl was wichtiges drin!“.
    Dennoch – der Blogeintrag gefällt mir besser. Mehr Dramatik und irgendwie auch mehr Herz. Ganz wunderbar!

  139. @Filou + @Plindos: seid...
    @Filou + @Plindos: seid gegrüßt, Brüder im Geiste.. auch an mir zog der Dada in Form von Fotos und WIMRE einer Plattenaufnahme vorbei. Wenig später das AJZ. Mit Duschen aus Holzlatten, Plastikplanen und Wasserkannen. Ich habe jemanden gesehen, der die im Winter benutzt hat.
    @DA: ich kann mich leider nicht entscheiden, da ich die Sonntags-FAZ nicht in die Hände bekommen habe.

  140. auch wenn ich jetzt wegen des...
    auch wenn ich jetzt wegen des running gags wieder geprügelt werde hier im blogg:
    http://www.faz.net/s/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1/Doc~E07951E435C86438C9A79A606DB5F04BC~ATpl~Ecommon~Scontent.html
    Daraus: „Der bayerische Ministerpräsident entgegnete dem, es sei wohl eine Erscheinung der gegenwärtigen Zeit, dass Leute sagen: „Ich habe zwar das Buch nicht gelesen, aber ich kann es bewerten.“ Offenbar sei das auch bei Frau Böhmer der Fall. Er habe in seinem Interview keinen generellen Zuwanderungsstopp für Türken und Araber gefordert. Allerdings besagt der Text genau das, und es finden sich auch keine relativierenden Äußerungen Seehofers.“
    N.B. Die Kanzlerin stimmt Herrn Seehofer zu.
    Ach ja, dann gibt es noch: http://www.faz.net/s/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1/Doc~E164251CDEE81444580CD5543924D6BBE~ATpl~Ecommon~Scontent.html
    Obwohl ich in Wien den Wahlkampf eines H.C. Straches (insbes. des schönen Comicbuchs über Wiener Sagen http://www.hcstrache.at/2010/?id=80 ) und die Zuarbeit der ÖVP/Bauernbund/Raiffeisen gesehen habe, würde ich sagen: die Kanzlerin ist nicht zu toppen. An alle, die noch im Land sind: Viel Spaß – G-d bless you

  141. BertholdIV 21:39,
    Ihr letzter...

    BertholdIV 21:39,
    Ihr letzter Absatz – ist der ironisch gemeint?
    Es beruhigt mich jedenfalls sehr, dass es auch zu diesen FAZ- Artikeln Lesermeinungen gibt, die diese ganze Diskussion mit einem Kindergeburtstag
    vergleichen. Dieser Ansicht schließe ich mich gerne an, diese ganze Diskussion
    ist absurd.
    Seit Jahren reisen hier die Propheten durchs Land und verkünden den Wettbewerb
    um die besten Köpfe – horchen Sie auf – der W E L T, sonst würde D erodieren.
    Bisher offenkundig ohne jeden Erfolg.
    Diese Bestleut haben scheinbar keine Lust, sich zu den dummen Deutschen zu
    gesellen.
    Nunja, wenn man so krank ist, dass einem nur noch der beste Arzt der Welt
    helfen kann, dann braucht man keinen mehr…und Sie sind auch weg!

  142. Berthold, mein Bester, diese...
    Berthold, mein Bester, diese Herren sind inzwischen keiner Erawaehnung mehr wert. Noch niemals wurde so dreist die Fahne nach dem Wind gehaengt wie in diesen Zeiten und bei diesen Politikern. Die einen sind Lachnummern (Gruene), die anderen sind Opportunisten. Standarts? Ueberzeugungen? Wertesystem? Ethik? Moral?
    HampelmaennerInnen.

  143. ...
    @försterliesel
    http://www.falter.at/web/print/detail.php?id=1245
    Erschrocken über den Wahlausgang?

  144. Nochmal drübergelesen: Mit...
    Nochmal drübergelesen: Mit grösseren Bildern wäre der Beitrag hier besser gewesen.

  145. DA, stimmt! Die Bilder sind...
    DA, stimmt! Die Bilder sind mir immer zu klein.

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