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Stützen der Gesellschaft

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Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Die transatlantische Wertegemeinheit

| 198 Lesermeinungen

Amerika ist grösser als Österreich, wirtschaftlich stärker als Griechenland, und kann sich als letzte verbliebene Supermacht sogar einen Krieg mit Stämmen in den schlechteren Vierteln Pakistans, Afghanistans und des Jemen leisten. Das ist schon einiges, aber leider nicht genug, um in den besseren Vierteln Europas wirklich verstanden und geschätzt zu werden.

Airflow is restricted for 20 to 40 seconds and the technique produces the sensation of drowning and suffocation.
Rawstory über Waterboarding und 5 Millionen Dollar Versicherungssumme für Folterer

Ich will da hin, sagt das Kind. Da gehen wir nicht hin, sagt die Mutter. Ich will aber, zeigt das Kind unfolgsam das ganze Elend der modernen Erziehung auf. Kommt gar nicht in Frage, versucht die Mutter zu retten, was noch zu retten ist, und schleift das protestierende Balg weiter: Da gehe man nicht hin, das sei ungesund, und sie würde da nicht hinein gehen. Später, am Stand der Schmalzbäckerei, treffe ich sie wieder. Das Kind bekommt eine nicht gerade schlank machende Quarkspitz geschenkt, und die Mutter kauft kräftig ein. Ihre grosse Einkaufstasche kommt aus dem französischem Hause Louis Vuitton. Das vorher vehement abgelehnte Restaurant stammt aus dem amerikanischen Hause McDonalds.

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Und später wird die Mutter ohne jeden Zweifel ihre Tochter in das humanistische Gymnasium stecken, in dem sie selbst auch schon war, und es entsprechend gehasst hat. Aber am Ende werden die Bildungsdünkel siegen. An dieser Anstalt unterrichtete in den späten 70er Jahren ein Lateinlehrer, der den Einmarsch des amerikanischen Schnellessens nicht hingenommen hat, und nach der Schule vor dem Lokal seine Schüler abfing. Einer von ganz alten Schlag. Der machte das nicht lang, dann protestierten die Mütter: Das sei doch so praktisch, die Kinder wollten das, das könne man ihnen nicht verbieten, und diese vorgestrigen Ideologien, die der Mann vertrete, passten nicht mehr in die Zeit. Der Lehrer wurde auf Linie gebracht. Und die Schulerinnen von damals verbieten ihren Kindern heute, dort einzukaufen. Vor dem Schnellrestaurant kleben so viele Kaugummireste wie sonst nirgends auf der Strasse: Da sieht man, was für Leute dort noch verkehren.

Sollte Julian Assange noch ein Weilchen in Europa bleiben und sich hierzukontinent der Auslieferung an die USA erfolgreich wiedersetzen, wird man in der amerikanischen Presse vermutlich auch wieder vieles über den Amerikahass der Europäer lesen, die fraglos dem Projekt „Wikileaks“ aufgeschlossener gegenüber stehen, als der durchschnittliche Landwirt des amerikanischen Mittelwestens. Und tatsächlich bekommt selbst ein Autor dieser Zeitung, der einem „fairen Prozess“ für Assange in den USA das Wort redet, massive Widersprüche in den Kommentaren, die man ganz vorzüglich als Beleg für diese Annahme  verwenden könnte: Nicht einmal in der FAZ-Leserschaft ist das transatlantische Vertrauen auf den Rechtsstaat USA besonders ausgeprägt; vielleicht ist das bei der „Welt“ noch anders, aber die wiederum ist eine Zeitung – also, manchmal legen irgendwelche Leute diese Zeitung vermutlich als Probeexemplar aus, und in meinen Kreisen würde man damit vielleicht einen Big Mac einwickeln, damit er den Mülleimer nicht beschnmutzt.

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Ich jedoch möchte darauf hinweisen, dass der Umgang mit Wikileaks weniger ein Anlass für einen neuen Ausbruch von Feindseeligkeiten ist. Durchstechereien und veröffentliche Geheiminformationen mögen nicht zwingend allen gefallen, aber die Inhalte der Depeschen und die amerikanischen Reaktionen darauf haben die unerfreuliche Nebenwirkung, dass man sich sagen kann: Hab ich mir gleich gedacht. War ja nicht anders zu erwarten.  Bessere Kreise leben nun mal von der Beständigkeigt ihrer Werturteile, und dieser weiteren Bestätigungen des Tststs über die letzte Supermacht hätte es nach der nicht überstandenen Finanz– und Bushkrise nicht bedurft. Die USA sind ein wenig wie ein entfernter Bekannter, von den man nur noch über Dritte hört, und da ist wenig Gutes zu hören. Kleinigkeiten, sicher. Aber man wünscht sich, dass die am anderen Atlantikufer bleiben. Oder auch am Pazifik.

Der ganze Komplex der Tea Party Bewegung: Absolut unvermittelbar in den Westvierteln Westdeutschlands. Der Versuch, die Evolutionslehre zugunsten geschickter Bibelinterpretation zurückzudrängen: Peinlich. Dergleichen in den Schulen durchzusetzen: Vollkommen irre. Der Irakkrieg: Geht gar nicht. Frau Palin: Kommen Sie doch mal irgendwann auf einen Tee vorbei, vielleicht, wenn Sie mal da sind, aber rufen Sie bitte vorher jederzeit an, wirklich. Die Freakshow von Fox News: Absolut undenkbar. Egal, wie viele deutsche Politiker Shows in Afghanistan machen: Für die Verteidigung der westlich-amerikanischen Freiheit am Hindukusch oder was davon übrig ist gibt es keinen Rückhalt. Bei unseren Bauern hängt an den Höfen der Aufruf, sich für einen gentechnikfreien Landkreis einzusetzen: Monsanto ist dort inzwischen das, was früher der Leibhaftige gewesen ist. Bleibt vielleicht für Jüngere noch die Unterhaltungsindustrie: Die wiederum gilt in Amerika als viel zu frivol und unamerikanisch, und kommt von der Ost- oder Westküste. Wo nach amerikanischer Vorstellung ohnehin unamerikanisch umgetrieben wird. Ganz im Gegensatz zu den Hockey Mums in Alaska.

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Ansonsten knattern die Zahnräder des Kulturtransfers haltlos über ihre Spitzen hinweg: Unter Bush hat man darauf verzichtet, dem alten Europa etwas zu erklären, unter Obama hat man damit nicht wieder begonnen, und es hat auch den Anschein, als gehörte es zum Betragen einer Supermacht, auf derlei verzichten zu können. Ignoranz kostet nichts, und man kann sie sich im Gegensatz zu Waffen, Medikamenten und Öl auch leisten, ohne bei den Chinesen Kredite aufnehmen zu müssen. Die Igonranz geht schon in Ordnung: Auf die Schnelle fällt mir auch nichts ein, was man sich von Amerikanern gern erklären lassen würde. Wer will, kann die Erklärungen brühwarm bei Wikileaks nachlesen.

Und dann ist da noch die Sache mit dem, worüber man absolut gar nicht, nie, unter gar keinen Umständen spricht: Die Verschuldung. Bei den meisten Eltern von Bekannten habe ungefähr einen Überblick über die Vermögensverhältnisse; zumeist sind es die „kleinen Millionäre“, was heute nicht mehr viel bedeutet und nach weiteren drei, vier Jahren des Gelddruckens noch viel weniger. Aber nichts weiss ich über aufgenommene Kredite. Wenn man überhaupt etwas hört, geht es in die Richtung, man habe die lächerlich günstigen Zinsen genutzt, um sich noch eine Immobilie als Inflationsschutz zu kaufen, die sich in den nächsten Jahren selbst abzahlt. Was aber vollkommen undenkbar ist, wäre ein Eingeständnis, den Porsche durch eine Hypothek auf das Haus finanziert zu haben. Die Amerikaner jedoch, mussten wir lernen, sind Leute, die eine negative Sparquote haben und jetzt erst mal Schulden tilgen müssen, wenn sie das überhaupt noch können. Das steht über die in der Zeitung. Das ist bei denen vollkommen normal. Bei aller Toleranz ist das ein Verhalten, das absolut, vollkommen, ohne jede Debatte und definitiv überhaupt nicht geht. Es gibt wenig, was undenkbarer wäre; vielleicht, würde man in einem amerikanischen Van vorfahren, durch das für die Nachbarn immer offene Gartentor marschieren, mit dem Schuh an die Tür treten und einen Eimer Wasser für das Waterboarding verlangen; man habe da so einen australischen Terroristen dabei und ein paar Fragen an ihn – das wäre noch weniger akzeptabel. Aber pleite und damit in der Zeitung! Schlimm, sagt man bei uns, und wendet sich wieder wichtigeren Themen zu. Wie etwa der Zubehörliste für den neuen A6. Welches Leder nehmen wir denn.

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Gerne sagt man, Amerika sei die letzte verbliebene Supermacht. Das mag stimmen, solange man genug Leute findet, die daran glauben. Ich würde das nicht bestreiten wollen; allerdings, mag mir scheinen, gilt bei unsereins Amerika in etwa so als die letzte Supermacht, als es hier bis vor einem Jahr auch einen letzten Textilhersteller gab, oder in ein paar Jahren die letzte Raffinerie dicht gemacht wird. Und so wie bei der Raffinerie wünscht man sich aus, dass es bis dahin nicht zu grösseren Unfällen kommt. Das mag nicht wirklich nett sein, und es geht auch nicht mit einer Wertschätzung von Russland oder China einher – aber nachdem das Interesse der betroffenen Supermacht sich ohnehin auf das Bekämpfen von Hirtenvölkern, das Verfolgen schmächtiger Australier und das Drucken von Geld und Schuldscheinen verlagert hat, wird es ihnen egal sein, wie man das bei uns in den Westvierteln des Alten Europas sieht. Nur ihr Fast Food Konzern möchte uns weis machen, er sei auch ein Cafe. Sicher. Aber für was für Leute! Das Amerika unter den Cafes. Da kann man wirklich nicht hin.

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198 Lesermeinungen

  1. (Mich würde ja schon...
    (Mich würde ja schon interessieren, wie sich so ein Beitrag in den 2010er-Botschaftsdepeschen niederschlägt: „To our embarrasment arrogant German rich Fucks are still unable to accept our approach to human right issues and make fun of bank failures, even though this nasty FAZ-Bloggerguy has been invited several times during his stay in Berlin.“)

  2. Bravo, aus ihrem Beitrag...
    Bravo, aus ihrem Beitrag spricht die Vernunft des ,,alten Europa“. Wir sollten uns in der Tat ein wenig mehr zurückhalten mit dem Hinterherhecheln hinter den USA, zumal diese – wir kann es nur – auf uns laut den Depeschen eher mitleidig bis belächelnd blicken…

  3. Derlei pseudoelitäres Blabla...
    Derlei pseudoelitäres Blabla taucht alle paar Jahre wieder in den Gazetten und an den Stammtischen dieser Welt auf; seltsam, dass Sie die weltweit führenden amerikanischen Universitäten oder die nachhaltig die Welt beeinflussenden technologischen Innovationen der USA gar nicht erwähnt haben – da gibt es wohl doch noch ein anderes Amerika, welches nicht aus Landwirten des Mittelwestens besteht.
    Daß jemand, der vertrauliche Dokumente an die Öffentlichkeit bringt, bei dem Besitzer jener Dokumente nicht gerade wohl gelitten ist, dürfte doch wohl selbstverständlich sein – mal unabhängig davon gesehen, ob man die Informationen sebst goutiert oder nicht. Was einem Privatmenschen im Falle etwa unerlaubter Weitergabe von Tagebuchnotizen o.ä. recht ist, darf einem Staat doch wohl billig sein – strafrechtliche Verfolgung nämlich.
    Warum bloggen Sie nicht über die äußerst fragwürdige schwedische Definition von „Vergewaltigung“ oder über gesellschaftliche Lebenslügen dieser Republik (z.B. die angebliche Trennung von Kirche und Staat), anstatt billig auf jenes Land einzudreschen, dass sich – sicher nicht uneigennützig – sehr lange und nicht risikolos um unsere Sicherheit gekümmert hat?
    PS Beim ersten Irakkrieg gab es die üblichen Demonstrationen gegen den „Kriegstreiber“ USA, sobald die allierten Einmarschpläne bekannt waren – gegen den Massenmord an den irakischen Kurden hat zuvor keine Sau demonstriert. Etwa ein Fall rassistischen Standesdünkels? Der Splitter im Auge des Anderen usw., nicht wahr?

  4. In circa 20 Jahren - oder auch...
    In circa 20 Jahren – oder auch früher – werden Sie diesen Beitrag noch einmal über China schreiben müssen. Das wird ein Spass….

  5. Ich war nie in einem MacDos...
    Ich war nie in einem MacDos gewesen – I don’t like burgers or the smell of them.
    P.S. „The MacMillan Dictionary of American Slang“ ISBN 0-333-63405-5 is a REALLY disgusting book. In the introduction there is a rather sneering
    (contemptuous) sentence „Among the immigrant-ethnic bestowals (i.e. contributions), the influx from Yiddish continues strong in spite of the sociological shifting of the Jewish population“.

  6. Na ja, in den USA gibt es...
    Na ja, in den USA gibt es immer noch die besten Universitäten der Welt mit vielen gescheiten Leuten, von denen ich mehr gerne alles Mögliche erklären lasse, aber schon klar, dass die nicht Sarah Palin wählen… Die New York Review of Books zu lesen macht auch Freude.
    Natürlich kreist die amerikanische Außenpolitik vor allem um die Pole Terrorismus / Nationale Sicherheit und Öl, wobei den Wählern zu verschleiern ist, wie beides zusammenhängt, d.h. dass wir (nicht nur die Amerikaner) über den Energieverbrauch die Diktaturen in aller Welt fördern. Unser Geld fließt halt zum lupenreinen Demokraten Putin, während es die Amerikaner eher mit den radikalislamischen Diktaturen im Nahen Osten halten.
    Manche der Wikileaks-Depechen sind wirklich witzig und intelligent, z.B. die über Problembär Bruno und das deutsche Verständnis „wilder“ Natur.

  7. nurmalsozwischendurch &...
    nurmalsozwischendurch & Krokodil, in meiner kleinen vorweihnachtlichen Weltschau aus dem Westvkiertel kommen Russland, China und die Dritte Welt (berlin, Kongo, Wien, Kasachstan) schon übermorgen dran. Andererseits lehrt die Geschichte, wie schnell es wieder vorbei sein kann mit der Weltdominanz – vor 100 Jahren hätte sich kein Edwardianer vorstellen können, dass seine Erben mal die Silberkanne für zwei Tanks voller Benzin an einen Deutschen verkauft.
    .
    Und es sieht nicht so aus, als würden die Amerikaner in ein par Jahren überhaupt solche Optionen haben. An einen Boom von Elektroschrott aus Asien glaube ich nicht.

  8. Mag ja sein, dass das...
    Mag ja sein, dass das amerikanische Imperium wackelt, aber Grund zur Freude ist das schon insofern nicht, als das, was wahrscheinlich danach kommt, keinesfalls besser ist (China, Russland, Kasachstan, die Emirate oder was auch immer). Und im alten Europa macht das Land, das mal die Philosphie und die Mathematik erfunden hat, gerade hauptsächlich durch Bilanzfälschungen und Straßenschlachten von sich reden, während in dem mit den meisten Weltkulturerbestätten der Unesco es für junge Mädchen als eine vielversprechende Karriere gilt, als „velina“ oder „Moderatorin“ bei irgendeinem dem Regierungschef gehörenden Sender zum „bungabunga“ mit eben jenem „presidente del governo“ geladen zu werden…

  9. Krokodil, genau meine Rede!...
    Krokodil, genau meine Rede! Deshalb habe ich im vorhergehenden Beitrag ja auch zur Zerschlagung der EU und zur Einigung unter (und feindlichen Übernahme) der Schweiz aufgerufen!
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    http://faz-community.faz.net/blogs/stuetzen/archive/2010/12/17/wiedervorlage-der-karolingischen-teilung-europas.aspx

  10. @DA
    wenn nicht schon...

    @DA
    wenn nicht schon Adventszeit wäre. Würde man sagen, das geht ja schneeal, wia’s Kiachl bacha.
    Ist die Schreiblust ausgebrochen?

  11. Wias Lebn hoit a so schpuit,...
    Wias Lebn hoit a so schpuit, net wahrr:
    Ois kloani Bubaln so vo Zehni hom mia uns beim Bäcka Griebl, grod dea am Moarrkt, ollaweil füa zwoa Zehnal a jeda an Omerikana kafft, hinta da Hollaschtaudn homa uns highockt, den Omerikaner gfressen un nocha a guadi Zigarettn graucht. Des woarr echt pfundig, des kon i da fei scho sogn. Nach homa olli wia de Reiha gschbiebn (gekotzt). Woarr scho a echti Gaudi gweng, mi leckst. Aan Börlina hom mia nia net megn, da J. F. Kennedy woarr oana gweng, wiar a sölba gsogt hot. Mia homan olli megn. Nocha hots eahm dabatzt.
    Mei, freili, da Konjevski Hansi, dea hot ausgschaugt, jo hoit wiar a Nega aso ausschaugt. Dem sei Muada warr koa hiesige, dem sei Voda is a GI gweng. Dea Lackl konnt im Wettbeweab am See am weitsten, ca. 9,00 m, biesln. In da Schui hot a in Deitsch ollaweil an Oansa ghabt. Itza is a in da Eiti-Branschä tädig und hot zweif Oogstelldi.
    Wias hoit a so geht.
    Servus!

  12. Er spricht uns mal wieder aus...
    Er spricht uns mal wieder aus der Seele. Und zwar so genau, es ist die reine Freude.
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    Die Amerikaner haben ca. 14.000 Milliarden Dollar Schulden. Und wollen zurück zu früher Größe. Und Und Scholl-Latour wies schon 1992 darauf hin, dass es nun mal die Eigenschaften vom Imperien ist, sich gegen äußere Feinde zu stabiliseren. Und, dass es nach dem Zusamenbruch des Sowjet-Imperiums so aussähe, als ob der Islamismus von Teilen der USA selbst gezielt und mit Absicht als Ersatzstabiliserungsinstrument aufgebaut würde, ein im Grunde schwaches Imperium zusammenzuhalten.
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    14.000 Milliarden Dollar Schulden, die entstanden sind durch Fürsorge für die Welt. Deutsche Westviertel also auch mit. Dadaurch, dass man die Konjunkturlokomotive war auf Pump. Also Breitfernseher mit Diagonale 1,5 Meter zu kaufen. Damit u. a. Müll von Inhalt drauf läuft. Und zu große PKW usw..
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    Und da will man jetzt weiter machen. Dabei haben viele deutsche Nord- und Südviertel es begriffen: Genauso könnten sie auf Pump die nächsten 20 Jahre die Konjunkturlokomotive der Welt machen, Amerika würde seine 14.000 Milliarden Dollar Schulden ganz alleine bezahlen, und zwar ganz ohne stärkende Anlehnung an konstruierte Feinde, und dann würden sich diese „Ersatzamerikaner“ in 20 oder 30 Jahren auch gerne loben lassen wollen, fürs Pleite-sein, fürs Leben auf Pump ohne späteres Bezahlen:
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    Gleiches Recht für alle verlangt die Welt. Keine Sonderrechte für niemand. (Es gibt keine Demokratien und Zivilgesellschaften erster und zweiter Klasse)
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    Und Westviertel müssen auch weiterhin leider wissen, wie sie sich schützen, sich ggfls. frei halten.
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    Interessant wäre, wenn man vermitteln könnte, dass die Amerikaner den Kampf um weltweite Größe und Macht u. u. bereits verloren haben könnten.
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    Wäre es am Ende sogar denkbar, dass die Chinesen ihre Ein-Kind-Politik aufgäben? Und in 100 Jahren 300 Millionen US-Amerikaner unter weiteren 1,5 Milliarden neuer, relativ junger Han-Chinesen auf dem amerikanischen Kontinent eine Minderheit wären? (Aber vorher würde wir sie alle (den Rest der Welt?) – zur Abwehr von Autoaggression, also Selbsthass, alle „nuken“?)
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    Was sich unterscheidet ist auch die Qualität der Propaganda. Radio China International z.B. ist im Vergleich zu manchen US-Quellen direkt europäisch intellektuell, werbend, nicht drohend. Lohnt sich evtl. zu kennen (nur aus dem Grund). (Was manche Leute können, die nicht wählen gehen dürfen, ist schon verwunderlich.))
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  13. Kann sich noch jemand an...
    Kann sich noch jemand an Ronald Reagan erinnern? Ich habe diese Type verachtet, aus tiefstem Herzen. Dann kam er zur Mauer und sagte dieses: „Come here to this gate! Mr. Gorbachev, open this gate! Mr. Gorbachev, tear down this wall!“. Da war es mit der Verachtung vorbei. Man muß die Amerikaner nicht mögen, schon gar nicht die aus dem Mittelwesten. Es kann auch sein, daß es mit der amerikanischen Weltherrschaft vorbei ist. Ich habe eine andere Supermacht am eigenen Leib erlebt. Lieber McDonalds als Ramadan oder Schweinefleisch süß/sauer.

  14. Don, Sie uebersehen, dass die...
    Don, Sie uebersehen, dass die US Demokratie seit 1776 besteht, die der Deutschen seit 1955. Mancur Olson erklaert in „The Rise and Decline of Nations“ die Entwicklung Amerikas, so wie diese von Ihnen oberflaechlich beschrieben wurde. Auch Deutschland befindet sich auf diesem Weg, siehe Euro, Hartz4 und Immigranten.

  15. Als Beschäftigter in Sachen...
    Als Beschäftigter in Sachen Gesundheit und mit erweitertem Einblick Dank entsprechender Verantwortung, kann ich Ihnen nur sagen, dass der Beitrag, den Amerika weltweit zur Bekämpfung von Erkrankungen v.a. von Infektionskrankheiten leistet gigantisch ist. Der Aufbau von Gesundheitssystemen in Drittweltländern ginge garnicht ohne die Hilfe der USA. Wo sind die anderen westlichen Länder oder die neuen Reichen wie Russland und China? Weitgehend abwesend kann ich Ihnen nur sagen. Sie beurteilen ein Land, welches uns schliesslich auch vom Faschismus befreit und vorm Kommunismus beschützt hat aus einer merkwürdigen, perversen Perspektive voller Ressentiment, nicht ganz untypisch deutsch. Aus dieser Haltung spricht aber leider nur das Unglück, nicht selbst No 1 in der Welt zu sein, Neid, oder regressiver deutscher Imperialismus. Bush, Obama und alle zukünftigen Präsidenten, schützet uns vor solchen Leuten!

  16. Man sollte wohl zur...
    Man sollte wohl zur Abwechslung mal Kredit geben, wo der Kredit hingehört. Waterboarding ist eine wohlbekannte alte Foltermethode, erfunden von den Schweden, die dies an Tausenden von Deutschen im Dreißigjährigen Krieg erprobten. Das deutsche Wort für Waterboarding heißt deshalb Schwedentrunk.

  17. Der Gärtner, nun, die...
    Der Gärtner, nun, die Chinesen sind gerade dabei, in alle möglichen Lücken vorzustossen, die das Desinteresse des Westen nach dem Kalten Krieg hinterlassen hat. Afrika gehört ganz unzweifelhaft mit dazu. Und was meinen Imperialismus angeht, so ist der hinter meiner Haustür auch schon wieder beendet. Wollten Sie mich nicht mal bei der FAZ anschwärzen und entsprechend entferen lassen? (Wenn man nicht mal über Imageprobleme reden darf, muss es um Amerika aber wirklich schlecht bestellt sein.)
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    xyz, in einem Land, in dem Sie den Ton angeben würde ich nicht Journalist sein wollen. Aber wenn es sie beruhigt: Ich wurde hier schon oft angepflaumt, weil ich was über die Kirchen und ihren nachlassenden Einfluss geschrieben habe. Wäre es ihnen lieber, ich könnte in das Gefängnis kommen, für meine Meinung?

  18. Sorry für das lange Zitat,...
    Sorry für das lange Zitat, aber es muß sein. Lincoln, Gettysburg Adress.
    „Four score and seven years ago our fathers brought forth on this continent a new nation, conceived in liberty, and dedicated to the proposition that all men are created equal. Now we are engaged in a great civil war, testing whether that nation, or any nation, so conceived and so dedicated, can long endure. We are met on a great battle-field of that war. We have come to dedicate a portion of that field, as a final resting place for those who here gave their lives that that nation might live. It is altogether fitting and proper that we should do this. But, in a larger sense, we can not dedicate…we can not consecrate…we can not hallow this ground. The brave men, living and dead, who struggled here, have consecrated it, far above our poor power to add or detract. The world will little note, nor long remember what we say here, but it can never forget what they did here. It is for us the living, rather, to be dedicated here to the unfinished work which they who fought here have thus far so nobly advanced. It is rather for us to be here dedicated to the great task remaining before us—that from these honored dead we take increased devotion to that cause for which they gave the last full measure of devotion—that we here highly resolve that these dead shall not have died in vain—that this nation, under God, shall have a new birth of freedom—and that government of the people, by the people, for the people, shall not perish from the earth.“
    Das möchte ich unterschreiben, Wort für Wort.

  19. dunnhaupt, man hat das schon...
    dunnhaupt, man hat das schon lange vorher gemacht; das war eine sehr typische Folter für das Mittelalter, zumal sie wenig Aufwand kostete und überall praktizierbar war..
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    UOHP, wussten Sie, dass die drei deutschen Städte mit den meisten Ausländern Frankfurt, München und Stuttgart sind? Ich will nichts beschönigen, aber wenn es allein danach ginge… Ich bin kein Prophet, aber ich würde nicht mit den USA tauschen wollen. Wirklich nicht.

  20. Mit den translantischen...
    Mit den translantischen Beziehungen ist auf amerikanischer Seite heutzutage nicht mehr viel zu holen. Den Franzosen trauten sie sowieso nie, und seit Schröders Abkoppelungsbemühungen hat sich auch die Sympathie zu Deutschland merklich abgekühlt. Bush und Cheney sahen uns als Heimat der Terroristen vom 11.September, und vom kühlen Obama dürfte Merkel kaum eine Nackenmassage erwarten.
    Merkels sogenannte „Attacke“ gegen Obama auf dem G20-Gipfel war geradezu peinlich. Er ließ sie 20 Minuten warten, doch blieb er höflich, obwohl er sich offensichtlich das Lachen verkneifen musste. Am Schluß gab er ihr den Rat, künftig nicht schon im voraus der Presse mitzuteilen, was sie sagen würde, denn habe ja das alles schon am Morgen in der Zeitung gelesen.

  21. oha, Schwedentrunk... Wenn ich...
    oha, Schwedentrunk… Wenn ich den Simplicissimus noch richtig in Erinnerung habe, ist das aber die Jauche aus der Grube, die dem armen Spessartbauern via Trichter in den Schlund geschüttet wurde. Selbiges mit klarem Wasser zu tun, hat die Heilige Inquisition in die Neuzeit hinübergerettet.

  22. Die hässliche Seite der USA...
    Die hässliche Seite der USA ist die Gewalttätigkeit, mit der sie den Rest der Welt zu beglücken versuchen. Wir sollen ihre Filme gucken, ihre Junkfood essen, ihre Energieverschwendung akzeptieren und sie in ihren Kriegen um Rohstoffe unterstützen. Seit der Kommunismus als „drohende Gefahr für die freie Welt“ weggefallen ist, stehen die Amerikaner ziemlich nackt da. Ihre Politik ist nur noch das Agieren einer Mafia…

  23. savall, danke ;-) Ihretwegen...
    savall, danke ;-) Ihretwegen (zuletzt 14:04 und 15:29) werde ich ab und zu mal hier reinschauen.

  24. Zwar verhökern Briten Kannen,...
    Zwar verhökern Briten Kannen, aber sie haben auch den guardian, der nicht wie SPIEGEL und New York Times nach dem Ende der Schlagzeilenträchtigkeit die cables weiterhin bringt. Bravo!
    Gefallen hat mir Ihre Schilderung dessen, was alles „gar nicht geht“ in den Ihnen bekannten Westvierteln. Eine Formulierung, die möglich ist, wenn Abstand gewahrt werden kann. Aber geht das denn?
    Wenn es überall stinkt, dann kaum, und ein Ekelgefühl stellt sich ein.
    Merkels duftiger Kindersprache von „Kampfhandlungen, wie man sie im Krieg hat“ kann man auch nicht entkommen.
    Wenn dieser Dreck und das Foltern nicht auch die Westviertel so verpesten, daß die Bewohner statt sich zu parfümiern protestiern, dann gute Nacht „Bessere Gesellschaft“.

  25. perfekt.
    "Was sich...

    perfekt.
    „Was sich unterscheidet ist auch die Qualität der Propaganda. Radio China International z.B. ist im Vergleich zu manchen US-Quellen direkt europäisch intellektuell, werbend, nicht drohend. Lohnt sich evtl. zu kennen (nur aus dem Grund).“
    .
    im economist: Great disorder under heaven
    China’s disastrous diplomacy betrays the government’s insecurity at home

  26. Die Härte und Schärfe, mit...
    Die Härte und Schärfe, mit der heute hier gefochten wird, stellt dankenswerterweise zumindest bei mir emotionale Voreinstellungen infrage. Was „ist“ Amerika“, wer „sind“ die Amerikaner? Amerika und Amerikaner von heute oder von vor einem guten halben Jahrhundert? Ist bei der Sicht auf das heutige Amerika ein historischer Bonus anzusetzen? Und ist der Blickwinkel möglicherweise generationenbedingt? Mit “ Amerika“ verbinde ich das Aufatmen meiner Eltern, als uns die ersten amerikanischen Soldaten entgegenkamen. Mit ihrer Ankunft wurde das Ende des Regimes offenkundig. Mit „Amerika“ verbinde ich aber auch Schulspeisung und Quäkerpakete, welche der ausgebombten kinderreichen Familie im wohlgenährten Umfeld deutscher Bauern den Hunger nahm.

  27. UOHP@: Ihnen fehlen leider...
    UOHP@: Ihnen fehlen leider einige Geschichtskenntnisse. Deutschland kannte und hatte durchaus eine lange demokratische Tradition. Die meisten mittleren und kleineren Städte hatten mindestens um 1350 gewählte Stadträte, die Freien Reichsstädte sowieso, so z. B. Augsburg, Frankfurt, Köln, Nürnberg, die Hansestäde
    ebenfalls. Es waren allerdings, zugegebenermaßen keine Demokratien im heutigen Sinne mit einer Trennung der Gewalten.

    Ab 1815 gab es eine breite revolutionäre Aufwallung in Deutschland, die der Heiligen Allianz v. Metternich´scher Prägung und deren Restriktionen zum Opfer fiel, siehe auch die Haltung der damaligen freien studentischen Burschenschaften. Ein Aufflammen war noch einmal die Revolution von 1848 mit dem daraus hervorgehenden Parlament in der Paulskirche zu Frankfurt.

    Nach dem verlorenen 1. Welkrieg gab es immerhin bis 1933 die Weimarer Republik. Wäre Stresemann nicht vorzeitig gestorben, so wäre, möglicherweise die Chose eh anders ausgegangen.

    Übrigens waren viele Revolutionäre von 1848, wie z. B. Carl Schurz, ins Exil in die USA gegangen und halfen an entscheidender, militärischer Stelle mit, dass die Nordstaaten siegreich aus dem Sezessionskrieg (1861-65) gegen die Südstaaten hervorgingen.
    Zu denken sei auch an den preuss. ehem. friederiz. Offizier F.W.v.Steuben (1730-94) der die damalige US-Armee (sog. Kontinentalarmee von bloß 5.000 Mann) gegen Großbrit. neu strukturierte und u. a. Stabschef von G. Washington war.

  28. Angesichts dieser bourgeoiser...
    Angesichts dieser bourgeoiser Nonchalance mal die Gegenposition aus dem kleinbürgerlich katholischem Arbeiterfamilienhintergrund.
    Ich wurde noch so erzogen, dass man erstmal vor der eigenen Türe kehrt, Stichworte: „Balken und Splitter“. Denn die Deutschen? Wir hatten einen 4 x verheiratete Bundeskanzler, dessen 4te Ehefrau Adventskalender für Hunde und Katzen entwarf, ebenfalls 4 mal verheiratete Außenminister … und der Rest der deutschen Repräsentantionskaste?
    Von welcher Bordsteinkante wollen Sie denn auf die Amis herabschauen, oder sogar Berlusconi?
    Es gab mal eine gefühlte Zeit, da hatte man Politiker, da hätte man das können vielleicht machen, aber da haben diese dies eben nicht gemacht ebensowenig wie die FAZ.
    Und so ist bei allem elitären Getue gerade auch Ihr Blog ein Beleg für den Niedergang, den Sie bei anderen beklagen.
    Beim Pinkeln nicht zu hoch zielen! pflegte man in Arbeiterkreisen zu sagen.

  29. Und wieder maßen sich die...
    Und wieder maßen sich die Amis an, nach dem Mc „Cafe“ auch die Foltermethode des Water-Boarding angeblich erfunden zu haben. Wo wir doch alle wissen, dass diese bewußtseinserweiternde Wahrheitfindungsmethode der hoch-innovativen spanischen Inquisition zu verdanken ist.
    Überhaupt hat die heilige Inquisition so viele neue kulturbereichernde Errungenschaften mit sich gebracht, dass man sich den CIA ohne den von Dan Brown weitergereichten Erfahrungsschatz der mittelalterlichen römischen Kirche gar nicht mehr vorstellen kann.
    Heute kommt die Kulturbereicherung nur noch vom Islam, der Papst predigt die Benutzung von Kondomen und von Down-Under, wo die Leute alle auf dem Kopf stehen, kommen solche Hallodris, die moderne heilige Institutionen offen anzweifeln und ihren Schabernack mit den soeben von allerhöchster kirchlicher Stelle freigegebenen Artikeln treiben, wie im ehrwürdigen Guardian heute nachzulesen war.

  30. Lobo, wenn Sie das hier öfter...
    Lobo, wenn Sie das hier öfter lesen, dürfte ich Ihnen nicht entgangen sein, dass die Darstellung der Verwerfungen der sog. besseren Kreise das Thema dieses Blogs ist, gerade auch inclusive der Scheidungen. Meins, das sage ich ehrlich, sind Trennungen nicht, aber ich heirate ja auch nicht.

  31. Wer ein gesundes...
    Wer ein gesundes Bevölkerungswachstum hat, der kann sich auch verschulden – als Staat, wohlgemerkt. Die meisten europäischen Staaten haben rückgängig oder stagnierende Bevölkerung bei spätestens durch die jüngste Finanzkrise stark gestiegenen Schulden. Bloggen Sie doch mal darüber…
    Meiner Meinung nach ist der Kontinent mit den mittelfristig besten Zukunftsschancen Südamerika, dort gibt es abgesehen von Kolumbien eine recht stabile Gesellschafts- und Wirtschaftssituation ohne Über- oder Unterbevölkerung. Weitere Länder, in die man entsprechend Hoffnung setzen kann, wären m.E. Kanada, Neuseeland, Norwegen.

  32. In der FAZ-Online feiern...
    In der FAZ-Online feiern gerade die Sarrazinschen Neidreflexe der Besserverdiener fröhliche Urständ gegen die 8-Wochen-Elterngeld-nach-Phuket-Mitnehmer („wir zahlen Euren Urlaub nicht“) und vermeintlichen Sozialschmarotzer, die ihre Kinder als „Business Concept“ zur Steigerung des Familieneinkommens nutzen. Die Zwegartschen Einnahmen-/Ausgaben-Flipcharts aus dem Unterschichten-Fernsehen (das auch die besseren Kreise manchmal angeblich schauen, natürlich nur, um sich intelllektuell und moralisch von den bildungsfernen Schichten distanzieren zu können) hinterlassen da einer verheerende Wirkung, indem das Kindergeld immer zuoberst als festes monatliches Einkommen verbucht wird.
    Und endlich steht einen Absatz tiefer etwas, das uns alle hoffen läßt, zu Weihnachten würde dank neuer Besinnlichkeit Selbsterkenntnis und Läuterung in Hirne und Herzen einziehen: Bahn rät vom Reisen mit der Bahn ab ! Alle Bahnreisenden wußten es längst und haben es dem einfachen Bahn-Personal schon seit Jahren unaufgefordert in die Feder bzw. den BahnTicket-Laserscanner diktiert: wir können nur vom Reisen mit der Bahn abraten. Jetzt ist das Feedback vom Kunden auch zur Bahnspitze nach Berlin an den Potsdamer Platz durchgedrungen. Zumindest sonntagsnachmittags sollte man sich überlegen, ob man mit der Bahn am Sonntagnachmittag fahren sollte oder dies auf einen anderen Tag / ein anderes Leben verschiebt.

  33. umverteiler, in meiner...
    umverteiler, in meiner scientific Dokumentation habe alles ans Licht gebracht, was in den Kellern des Vatikan getrieben wurde and wird. Nur durch mich konnte der CIA werden, what er ist. Aber das most important Information ist nicht in meinem Fachbuch: nämlich das fact dass Don alphonso ist ein Ururur…enkel von Jesus selbst! Ist bewiesen sincerely!

  34. tralala, naja, es ist haöt...
    tralala, naja, es ist haöt die Frage, wie das Bevölkerungswachstum aussieht. In den USA hat man gestern die Legalisierung „Illegaler“, die studieren, abgelehnt. Ob man mit wachsender Armut wirklich Schulden zahlen kann? Normalerweise wird so etwas über Inflation gemacht; selbst nach dem zweiten weltkrieg, als die USA ihre Schulden schnell durch eine hohe Sparquote im Krieg loswurden, lief vieles über banale Geldentwertung. Und was Europa angeht – da muss ich sagen, dass dem Land etwas weniger Übersiedlung gar nicht schlecht täte.
    .
    umverteiler, die FAZ ist ein grosses Haus, da gibt es solche und andere. Ich möchte aber betonen, dass ich nicht mal eine Glotze habe, und das einzige, was ich mir anschaue (und was unkorrekt ist), ist Top Gear auf Youtube. Und Tom und Jerry, wenn ich krank bin.

  35. Savall, wenn ich mich dunkel...
    Savall, wenn ich mich dunkel erinnee, war die Rede von Lincoln am Anfang gar nicht als grosses Statement gedacht. Ich würde aber meinen, dass man die der Rede zugrunde liegenden Ideale nur begrenzt mit (erheblich lange Liste) in Einklang bringen kann. Und solange man das nicht anspricht, wird sich da auch nur wenig ändern.

  36. Weil hier der Massenmord an...
    Weil hier der Massenmord an den Kurden zum wiederholten Male angesprochen wurde, haette ich gerne gewusst, wer Saddam die Massenvernichtungswaffen geliefert hatte, warum die westlichen Geheimdienste keine Dossiers ueber die Massenvernichtungswaffen in den Haenden eines Diktators angefertigt hatten. Wenn es entsprechende Depeschen gab, warum sie ihm fuer den Fall des Einsatzes im INNERN nicht seine Vernichtung/Einmarsch angedroht hatten.

  37. Ghostwriter, ich würde hier...
    Ghostwriter, ich würde hier keine historischen Verdienste kleinreden wollen, aber es sind halt solche Sachen:
    .
    http://open.salon.com/blog/dennis_loo/2009/06/22/dod_deletes_protest_terrorism_problems_remain
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    Für die einen ist das Demonstrationsrecht „low-level terrorism“, für andere – wie mich – ein Grundrecht. Irgendwann beisst sich das.

  38. Ich will mich hier nicht...
    Ich will mich hier nicht weiter einmischen, aber
    @specialmarke, amerikanischer Kulturimperialismus? Nanu? Will heissen, es kamen amerikanische Rollkommandos, griffen sich Maenner, Frauen und Kinder, pruegelten sie in die Kinos, an die Musikboxen, zwangen sie zum Verzehr amerikanischer Gehacktbroetchen. Barbarisch, barbarisch!
    Jede linke Lehrersgattin plaudert von der Zwangsverschickung ihrer Kinder in amerikanische Gastfamilien, damit die Blagen spaeter was zum Nasehochziehen haben.
    Und das Colaboarding erst…

  39. Dan Brown, das wüsste ich...
    Dan Brown, das wüsste ich aber!
    .
    Ungelöst. das war der Kalte Krieg, und die „Zumindest ist es unser Bastard“-Doktrin sollte ja allegmein bekannt sein, wie auch dieses, äh, zeithistorische Dokument:
    .
    http://www.youtube.com/watch?v=bUPb-3zkh0c

  40. Filou, das ist fraglos...
    Filou, das ist fraglos richtig, aber ich denke auch, dass die Zeiten der USA-Verschickung auch lahgsam zu Ende gehen (und ob da aller Erfahrungen so toll waren, weiss ich auch nicht, aber mir blieb das erspart, glücklicherweise).
    .
    perfekt!57, es ist fraglos richtig, dass die Schulden der USA teilweise auch die Exportüberschüsse der BRD sind, die dann wiederum in amerikanische CDOs gesteckt werden, die platzen und vom amerikanischen Staat mit neuen Schulden gedeckt werden. Und irgendwo ahnt man, dass bedrucktes Papier nur bedrucktes Papier ist.

  41. Aufruf zum "Global Warming...
    Aufruf zum „Global Warming Day“:
    Angesichts der täglich sichtbaren Konsequenzen der globalen Klimaerwärmung fordere ich die UN dazu auf, den 23.12. zum Aktionstag „Global Warming Day“ zu erklären. Um unseren Protest gegen die menschengemachte CO2-Verschmutzung und die damit einhergehende täglich aufs neue sichtbare Klimakatastrophe zu manifestieren, schlage ich vor, dass sich alle Aktivisten am 23.12. in Badebekleidung in die Öffentlichkeit begeben. Was die Tea-Party-Bewegung an US-Flughäfen zum Protest gegen die „Ganzkörperabtastung“ bzw. Ganzkörperscanner zu Wege bringt, werden wir in Form eines unmittelbar sichtabren Protests auch in die Öffentlichkeit tragen können.

  42. Don Alonso! Angesichts der...
    Don Alonso! Angesichts der Verwerfungen der sog. besseren Kreise, also Politiker, Banker, höhere Beamte, usw. drängt sich dem Gelegenheitsblogger die Frage auf, woher dann die elitäre Chuzpe kommt sich noch dergestalt über andere erheben zu dürfen. Das Stühlchen auf das man sich dazu schwingen muss, ist doch sehr klein und steht auf sehr wackeligen Beinchen.
    Wahrscheinlich ist solcherlei Verhalten Ausdruck des eigenen Niedergangs, der früher sogenannten besseren Kreise. Man hat kein Wertesystem mehr und kann sich nicht mehr selbst sondern nur noch über andere definieren. Bei den besseren Kreisen mögen dazu die Amis und bei den schlechteren Kreisen die Türken dienen.

  43. Irgendwie zieht sich das Thema...
    Irgendwie zieht sich das Thema „Staatsschulden“ wie ein roter Faden durchs Blog, seit der Don hier von seiner Fluchthilfe für die fast blinde I. zu berichten wußte. Scheint ein Modethema der sog. „besseren Kreise“ zu sein, gewissermaßen ein „schichtenspezifisches Problem“ derer, die meinen, mehr als ca. 100.000 Rechnungseinheiten über den inzwischen legendären „haircut“ retten zu können. Warum I’s Vater auf die Frage „Eurobonds“ mit „Schweiz“ antwortete, weiß ich aber bis heute noch nicht, wahrscheinlich ein Pawlowscher Reflex, der in gewissen Kreisen anerzogen wird.
    Und wiederum darf ich die FAZ zitieren, die hier ihre Leserschaft mit Bonmots nicht im Regen stehen läßt.
    Schulden sind gar nicht so übel
    Und für die, die es mit der Brechstange eingetrichtert haben wollen, sage ich nur 3 Worte: Walter K. Eichelburg, oder wir warten täglich auf den Crash

  44. @xyz
    Eigentlich sollte man...

    @xyz
    Eigentlich sollte man Ihren beitrag ignorieren, aber ich finde ihn was die wahrheit betrifft m.e.obszön. wer bitte hat dem irak rückendeckung beim krieg gegen den iran gegeben. sehen sie hier mal auf youtube
    http://www.youtube.com/watch?v=bUPb-3zkh0c
    ich schließe sie im namen der paar millionen getöten iraner in mein nachtgebet ein

  45. Lieber Filou, Sie haben meine...
    Lieber Filou, Sie haben meine Verdinglichung eines Begriffs arg auf die Spitze getrieben. Es gibt einen guten Artikel bei Wikipedia zum Thema „Kulturimperialismus“; er ist halt auch ein bißchen länger als meine Wortmeldung…

  46. obo, Aufstieg ist eine feine...
    obo, Aufstieg ist eine feine Sache, aber Niedergang ist sexy! Solange man es europäisch-dekadent macht.
    .
    umverteiler, ich halte mich ja sonst eher mit Kritik zurück, aber das hier
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    „Bis ins späte Mittelalter leisteten die Herrschenden sich keine Defizite, sondern Haushaltsüberschüsse, die sie aus Beutezügen in den von ihnen besetzten und unterdrückten Völkern speisten. Die okkupierten Länder wurden zu Kriegsdienst und Sklaverei gezwungen (eine Art Zwangsnaturalsteuer), während Untertanen mit Bürgerrecht staatliche Wohltaten bezogen und häufig von Steuern befreit waren.“
    Ist völliger Blödsinn, da muss man sich nur mal den Niedergang der Sieneser Banken im 13. Jahrhundert anschauen, oder die Finanzierung über Kredit der Salier. Wo „oft“ auf Steuer verzichtet wurde, würde ich auch gerne mal gelegt haben – das geschah nur, wenn von Untertanen hohe Lasten zu tragen waren, wie etwa bei der Landesentwicklung. Ich könnte jetzt nich mehr, aber ich kriege miese Laune, wenn ich das mache.

  47. Don, die Quintessenz ist...
    Don, die Quintessenz ist leicht und locker in wenigen Sätzen zitiert:
    A democracy cannot exist as a permanent form of government. It can only exist until the voters discover that they can vote themselves largesse from the public treasury. From that moment on, the majority always votes for the candidates promising the most benefits from the public treasury with the result that a democracy always collapses over loose fiscal policy, always followed by a dictatorship. The average age of the world’s greatest civilizations has been 200 years.
    Great nations rise and fall. The people go from bondage to spiritual truth, to great courage, from courage to liberty, from liberty to abundance, from abundance to selfishness, from selfishness to complacency, from complacency to apathy, from apathy to dependence, from dependence back again to bondage.
    Wir befinden uns gerade auf dem Schritt von Abhängigkeit zu Sklaverei, noch ungeklärt ist, ob es ein Währungsschnitt oder Hyperinflation wird.

  48. Apropos Amerikanische...
    Apropos Amerikanische Universitäten
    .
    Ja, deren akademisches Niveau läßt sich nicht schlechtreden. Es gibt dort drüben hochgebildete, intelligente und kultivierte Leute, das steht für mich ausser Frage.
    .
    Umso trauriger finde ich es, dass diese Akademiker sich auf der politischen Bühne haben die Hosen ausziehen lassen. In der Öffentlichkeit haben sie weniger als nichts zu melden. Die Abschaumelite mit ihrem Heer von PR-Nutten und Polit-Porno-Stars hat sie vollkommen marginalisert.
    .
    Schlimmer noch: Man hat sogar den Eindruck, dass sich ein großer Teil der amerikanischen Akademiker auf den ersten Pfiff hin für alles hergibt. Das Weiße Haus braucht ein Rechtsgutachten, das Folter für legal erklärt? Ein Anruf nach Berkeley, und die Sache ist geritzt. Sie brauchen einen Psychologen, der beim Waterboarding neben der Wanne steht und die CIA-Kriminellen berät? Einen Physiker, der den Klimawandel leugnet? Eine Stalinismus-Historikerin, die Propaganda für Saakaschwili macht? Ein Dutzend Politologen, die behaupten, die irakische Bevölkerung würde die amerikanischen Invasoren mit Blumen empfangen?
    .
    Bitte, einfach die Webseiten der Elite-Unis anklicken und spätestens der dritte Anruf gewinnt…

  49. @BertholdIV
    mit dem ersten...

    @BertholdIV
    mit dem ersten Golfkrieg meinte ich nicht den Iranisch-Irakischen Krieg ab 1980, den haben fast sämtliche NATO- und Warschauer-Pakt-Staaten mit Waffenlieferungen unterstützt, das weiß ich auch; gemeint war der Krieg nach dem Einmarsch der Irakis in Kuweit (gegen welchen es meiner Erinnerung zufolge auch keinerlei Demos in hiesigen Breiten gab – seltsam, gell!). Da hätten die alliierten Truppen gleich ganze Arbeit machen sollen, anstatt an irgendeinem Breitengrad zu stoppen – aber die SU war damals am Wanken und man wollte deren Militärs nicht provozieren.
    „Wahrheit“ gibt es nicht, nebenbei bemerkt; und Nachtgebete dienen höchstens der Selbstberuhigung der Betenden. Too bad!

  50. P.S.
    Generell wird die...

    P.S.
    Generell wird die Verstrickung der US Universitäten an all den bekannten Verbrechen der „westlichen Wertegemeinschaft“ (von Blackwater bis Monsanto) viel zu wenig thematisiert.
    .
    Mir fallen noch die Ärzte ein, die bei der Folterpraxis assistiert haben.
    .
    Bestimmt gab es auch Theologen und Pfarrer, die den CIA-Kriminellen Seelsorge geleistet haben. Die hat sich m.E. noch niemand mal richtig vorgeknöpft.

  51. Filou, die hatten Gramscis...
    Filou, die hatten Gramscis Überbau dank der Carepakete für sich errungen. Das heisst, niemand muss geprügelt werden, um zu gucken und zu essen. Oder?
    Don, ich war in der „USA Verschickung“. Sogar mit Stipendium. Auf dem platten Land (o.K., Granit State) Und ich habe zweifellos dumme Strizzis kennengelernt. ABER viele mehr oder weniger gebildete, aufrechte, tolerante, hilfsbereite, menschliche Menschen von deren Verkehr ich heute noch zehre.
    Irgendwer hat einmal gesagt, die Amerikaner vielen immer mal wieder in ein obskurantistisches Loch, aber hätten sich danach immer wieder gerappelt: Nach Mc Carthy’s Hexenjagd kamen die Blumenkinder.
    Das Land ist vielfältig, und wer Deutschland nach dem Stammtisch, in, sagen wir mal Lichtenberg, bewertet wird auch einen Ihnen befremdlichen Eindruck vom LAnd haben.

  52. @Filou: Wikileaks zeigt, wie...
    @Filou: Wikileaks zeigt, wie dieser amerikanische Imperialismus in der Praxis funktioniert und schon immer funktioniert hat: hier geht es um eine amerikanische Erfindung von epochaler Bedeutung – um die Kreditkarte…

  53. hans meier,
    und hier ist es...

    hans meier,
    und hier ist es anders? for geld tanzt der düwel, sagte der bauer, als man ihm einen affen vorführte.

  54. Sorry für den unfertigen Post...
    Sorry für den unfertigen Post von vorhin, hatten einen Virus eingefangen („shutdowner.fft“) und konntne gerade nur noch „senden“vor dem „freeze“, wie es war/gerade stand.
    .
    Die Welt der Medien abgrenzend und/oder werbend. http://german.cri.cn/ http://www.afneurope.net/
    .
    Wir sind unbeingt für Demokratie und Meinungsfreiheit für alle.
    .
    Und auch mir war das hier übel aufgefallen: http://www.faz.net/s/Rub0E9EEF84AC1E4A389A8DC6C23161FE44/Doc~E9409B57A082A47E1961B0DB13A0C45E4~ATpl~Ecommon~Scontent.html%22%3ESchulden Auch wir hatten den Eindruck „da übt einer noch mit seinem Weltbild und will uns jetz an seinem Wachstumsprozess teilhaben lassen.“ Demokratie ist Freiheit zur Liebe. Liebe in Freiheit. Nicht „Kontrolle“ oder „Erfolg“ oder ähnliche aus dem Zusammenhang gerissene Begriffe, welche nie absolut zu setzen sind, es sei denn, man macht was falsch.
    .
    „Erfolg hatten danach vor allem jene Stadtstaaten, die von einer mächtigen, aber oligarchischen Kaufmannsklasse regiert wurden. Sie gingen nicht nur sorgsamer mit ihren Finanzen um als die großen Territorialstaaten, sondern erwiesen sich auch Demokratien gegenüber als überlegen. Zwar existiert ein enger Zusammenhang zwischen der Einführung eines erfolgreichen Schuldenmanagements und repräsentativer politischer Institutionen. Oligarchische Wirtschaftseliten schlugen sich freilich besser als Demokratien.“
    .
    Was soll das sagen? „Alle Macht geht vom Volke aus“ ist ein historischer Irrtum? Und sollte auf „Wirtschaftseliten“ übertragen werden?
    .
    Und Effizienz war doch wohl schon oft genug „Effizienz des Vormarschs“ oder?
    .
    Und wieder Scholl-Latour schreibt lakonisch, das ihm irgendwann aufgefallen ist, dass er in den Jahrzehnten als Berichterstatter nahezu überwiegend mit Armeen, zumal der US-Armee (erst der Französischen), auf den Rückzug gewesen ist, vielmehr als auf dem Vormarsch. Und, dass er sich selber auch weiterhin darüber wundert, dass der nächst Versuch nicht gleich unterlassen wurde, sondern erneut angetreten: „1. stimmt das gar nicht (mit den Rückügen) und 2. ist diesmal alles anders.“
    .
    Im AFN am Donnertag 16.12. früh langes, kluges Statement auch dazu: „Als unter L.B. Johnson in Vietnam 400 GI’s gefallen waren, konnten wir da nicht mehr weg, wie J. ausfürte, weil es nun „eine Sache der nationalen Ehre war“. Aber es mussten noch weitere 58.000 US-Amerikaner fallen und weitere 678 Milliarden Dollar ausgegeben werden, bevor wir unseren eigenen Irrsinn einsehen konnten“.
    .
    Und Scholl-Latour „zitiert schon 1992 Wiki“: „Imperialismustheorien wurden im 20. Jahrhundert entwickelt. Damit versuchten Wissenschaftler wie auch revolutionäre Politiker, die Entstehung und den Verlauf kolonialer oder anderer wirtschaftlicher und politischer Expansionen, vor allem europäischer Staaten, später auch der USA oder seltener der Sowjetunion zu erklären. Die wohl erste Imperialismustheorie verfasste 1902 Hobson, der die Suche nach neuen Kapitalanlagemöglichkeiten als Ursache des Imperialismus ansah. Diese Theorie analysiert Imperialismus aus ökonomischer Sicht. Der Ökonom und Sozialwissenschafter Joseph A. Schumpeter (1883-1950) entwickelte in seinem Werk „Zur Soziologie der Imperialismen“ (1919) eine Imperialismustheorie mit der Hauptthese, dass der Imperialismus „die objektlose Disposition eines Staates zu gewaltsamer Expansion ohne angebbare Grenze“ sei.
    .
    Dieser These setzt Schumpeter folgende Prämissen voraus: 1) Krieg entsteht in der Mehrzahl aller Fälle nicht aus rationalen Gründen, sondern aus einer triebhaften Neigung heraus. 2) Dieser Wille zum Krieg ist durch die, in der menschlichen Psyche verankerte, jedoch nicht mehr aktuelle, Lebensnotwendigkeit von zu Krieg führender Konkurrenz begründet. 3) Der Kriegswille wird durch zwei Interessengruppen weiter angetrieben: Die herrschende Schicht, die auf innenpolitischer Ebene durch Krieg Vorteile erzielt und die Summe aller Individuen, die durch kriegerische Politik einen sozialen oder wirtschaftlichen Gewinn erhofft. … Lenins Kurzdefinition des Imperialismus lautet, dass der Imperialismus das monopolistische Stadium des Kapitalismus ist. Eine solche Definition enthielte die Hauptsache, denn auf der einen Seite ist das Finanzkapital das Bankkapital einiger weniger monopolistischer Großbanken, das mit dem Kapital monopolistischer Industriellenverbände verschmolzen ist, und auf der anderen Seite ist die Aufteilung der Welt der Übergang von einer Kolonialpolitik, die sich ungehindert auf noch von keiner kapitalistischen Macht eroberte Gebiete ausdehnt, zu einer Kolonialpolitik der monopolistischen Beherrschung des gesamten Territoriums der restlos aufgeteilten Erde.“
    .
    Wie gesagt, wir sind Anhänger einer sozialen Marktwirtschaft in Freiheit.
    .
    „Eine Welt in Auflösung – Vor den Trümmern der Neuen Friedensordnung“ http://cgi.ebay.de/Welt-Auflosung-Peter-Scholl-Latour-/230481210135?pt=Sach_Fachb%C3%BCcher&hash=item35a9c02b17
    .
    http://de.wikipedia.org/wiki/Imperialismustheorie

  55. <p>"Nach einer aktuellen...
    „Nach einer aktuellen Gallup-Umfrage sind noch immer 40 Prozent aller US-Bürger Meinung, dass Gott die Menschen vor 10.000 Jahren in ihrer jetzigen Gestalt geschaffen hat. Selbst 22 Prozent der Hochschulabgänger und 37 Prozent derjenigen mit einem College-Abschluss vertreten diese Meinung. Allerdings beschränkt sich die Abwehr der Evolution nicht auf die regelmäßigen Kirchengänger, von denen 60 Prozent harte Kreationisten sind. Aber nur 2 Prozent meinen, dass die Menschen sich ohne Einwirkung Gottes entwickelt haben, während 31 Prozent einer von Gott gelenkten Evolution, also dem sogenannten Intelligent Design, anhängen, was dann doch 91 Prozent zu Kreationisten macht, während diejenigen, die nicht zur Kirche gehen, stärker immun zu sein scheinen, auch wenn selbst hier nur 31 Prozent keine Einwirkung Gottes in der Evolution sehen.“ (heise-online)
    [Edit: Nur kurz erwähnt: Das ist der 40.000ste Kommentar hier bei den Stützen der Gesellschaft. Vielen Dank an alle für die engagierten Debatten und kunstvollen Abschweifungen! Don]

  56. auch-einer
    .
    Sie haben recht....

    auch-einer
    .
    Sie haben recht. Aber die ersten 150 Plätze auf der Elite-Uni-Ranking-List liegen nunmal in USA.

  57. Vermutungen sind ja erlaubt....
    Vermutungen sind ja erlaubt. Und die Blogeinträge der letzten Wochen lassen die Vermutung zu, am Nervenkostüm der besseren Kreise habe sich in den letzten 150 Jahren nichts geändert. Bekanntlich flattern die Nerven bereits, wenn Besitz iregdwie in Gefahr zu geraten droht. Also gibt es einen erkennbaren Zusammenhang zwischen Dons Blogeinträgen und der Eurokrise. Abgerundet wird die Bekundung von Nervosität durch ein paar billige Pfeile Richtung USA der Machart „Dünkel der besseren Kreise“. Die offenkundig nie aufgearbeitet haben, dass sie zwar massgeblich an der Auslösung zweier Weltkriege beteiligt waren, deren Beendigung dann allerdings dem unkultivierten Cowboy USA überlassen haben. Genauso, wie dieses unzivilisierte Volk herbeigerufen werden musste, als die Deutschen in den neunzigern zwar in der Lage waren, in einen Brandherd weitere Brandbeschleuniger zu kippen. Das Austreten des Brandes namens Genozid auf dem Balkan dann grosszügig diesen absolut idiotischen Amerikanern überlassen haben, dafür war sich der deutsche Dünkelbürger selbst zu fein.
    Don Alphonso wird sicher Verständnis dafür haben, dass ich den im Blog durchscheinenden Hochmut für die in Deutschland häufige Mischung aus Arroganz und Dummeit halte, die sich als höhere Bildung tarnt.

  58. xyz - "Daß jemand, der...
    xyz – „Daß jemand, der vertrauliche Dokumente an die Öffentlichkeit bringt…“ – Hehlerware in Form von gestohlenen CDs aus der Schweiz werden hingegen belohnt. Es kommt wohl immer darauf an, was geklaut wird!

  59. xyz - "gegen den Massenmord an...
    xyz – „gegen den Massenmord an den irakischen Kurden hat zuvor keine Sau demonstriert“ – Hierbei sind wir d’accord. Gegen die USA zu demonstrieren scheint Grund für sich zu sein.

  60. Claude Levi Strauss: "Die...
    Claude Levi Strauss: „Die Vereinigten Staaten sind das einzige Imperium, das aus dem Zustand der Barbarei direkt zur Dekadenz überging ohne die Phase der Kultur dazwischen.“ Er hat leider die schwarze Musik vergessen.
    Savall, in den 80ern ging es mir genauso. Aber es gab schon damals zwei Gesichter der Großmacht, ein fortschrittliches für Europa, das einen Dahrendorf schwärmen ließ und eines für den Rest der Welt, zB für Afrika, Latein- und Südamerika mit dem bewährten „our son of a bitch“- approach.

  61. @mawu
    stimmt, siehe auch die...

    @mawu
    stimmt, siehe auch die „Kronzeugenregelung“ – da wird der reuige (?) Sünder belohnt. Ist eben alles eine Farce, und deswegen rege ich mich auch nur über Moralapostel auf und nicht über Übeltäter.

  62. Im Gegensatz dazu und...
    Im Gegensatz dazu und überhaupt auch macht auch Frau Nahles für sie aus meiner Sicht neue und nicht uninteressante Bemerkungen, von „Sein und Zeit“ sozusagen, hier kurz und mit Absicht in etwas komprimierter Form:
    .
    „Ich dachte, das wird ein Marathon. Aber kaum guck‘ ich mich um, bin ich im achten Monat. Ein Leben zu schenken ist die größte Tat, die man im Leben tun kann. Es ist ein Fest des Lebens. Es ist, wenn man so will, das eigentliche Weihnachtsfest des Lebens. Menschen mit Kindern sind zudem in der Lage, die Welt wieder anders zu betrachten. Eltern müssen sich mit der Gesellschaft ganz anders auseinandersetzen, in der Kita, in der Schule, mit anderen Kindern, anderen Eltern. Ohne Kinder wird man mit bestimmten Problemen nicht mehr konfrontiert. Kinder sind deshalb auch eine Chance, sein eigenes Leben wieder zu öffnen. Kinder zu bekommen hat auch damit zu tun, was für Spuren man im Leben hinterlässt. Der Zirkel des Lebens schließt sich, der bisher unvollendet war. Für die ersten Monate ist geplant, dass mein Mann Elternzeit nimmt, und wir sind uns einig, dass er die Hauptverantwortung in der Erziehung übernehmen wird. Manche Frauen schickten mir ganze Lebensläufe, das war zum Teil erschütternd, aber vieles auch ermutigend. Sehr viele Frauen haben mir von solchen Erfahrungen berichtet. Ich wusste nicht, dass ich mit meiner Äußerung in ein Wespennest stoßen würde, ich hielt das für eine Selbstverständlichkeit. Vergleiche mit Sarah Palin tun mir insgesamt weh. Ein Kind braucht verlässliche Strukturen und frische Luft. Eine solche Untersuchung bedeutet, dass man auch mit dem Ergebnis leben muss, dass man möglicherweise ein behindertes Kind bekommt. Daher muss man sich vorher fragen: Was würden wir dann tun? Mein Mann und ich waren uns einig, dass wir gar nichts tun würden. Dann brauche ich aber keine solche Untersuchung, die ja auch Risiken für das Kind in sich birgt. Wir haben sehr klar gesagt: Auch wenn wir nicht das perfekte Kind haben werden, nehmen wir es so an, wie es ist. Darauf haben wir interessanterweise nicht wirklich positive Reaktionen bekommen. Wenn ich nicht diese Freunde gehabt hätte und eine klare ethische Grundposition, dann wäre ich wohl ganz schön in Aufregung geraten. Ich persönlich werde ins Krankenhaus gehen. Ich möchte aber, dass Frauen die Möglichkeit haben zu wählen, wie und wo sie ihr Kind zur Welt bringen. Leider hat sich in Deutschland auf diesem Feld eine Amerikanisierung eingeschlichen, dass hohe Schadensersatzansprüche gegen die Hebamme geltend gemacht werden, wenn etwas bei einer Geburt passiert. Als eine Freundin vor ein paar Jahren ein Kind mit einer kleinen Fehlbildung bekommen hat, fragte eine junge Ärztin sie darauf: „Ja, haben sie sich denn nicht genetisch beraten lassen?“ Eine solche Haltung macht mir Sorgen. Wenn man die Möglichkeiten schafft, entsteht auch ein – vielleicht nur unterschwelliger – Druck in dem Sinne: Heute muss doch niemand mehr ein behindertes Kind bekommen. Menschen mit Eigenheiten werden dann nicht mehr akzeptiert.“
    .
    „Für die ersten Monate ist geplant, dass mein Mann Elternzeit nimmt, und wir sind uns einig, dass er die Hauptverantwortung in der Erziehung übernehmen wird“ – „Das ist auch gut so“, sagt eine bessere Hälfte dazu, aber naja.

  63. ich komme gerade aus den USA...
    ich komme gerade aus den USA zurück und befürchte mit “ Einzige(r) Weltmacht“ ist es vorbei.
    China allerorten dort. Und zwar nicht das gute alte Chinatown in Frisco, sondern „Rotchinesen“ !

  64. Was mag wohl etwa Mies van der...
    Was mag wohl etwa Mies van der Rohe über die Amerikaner gedacht haben? Erst Direktor des Bauhauses in Dessau, dann Auswanderung in die USA nach dessen Schliessung durch die Nazis. Dort, mit europäischen und amerikanischen Intellektuellen gemeinsam prägend für die (amerikanische?) Moderne, wie den „internationalen Stil“:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Internationaler_Stil

  65. Was ist das eigentlich fuer...
    Was ist das eigentlich fuer ein komischer Prediger, der hier staendig im pluralis maiestatis redet?
    (Und dabei den Duft von rotem Libanesen verbreitet)

  66. Wenn Aufklärung in Blog...
    Wenn Aufklärung in Blog -Salons zu Tratsch-Brei verrühr wird,
    fürchte ich,
    wird aus vielen richtigen kleinen Beobachtungen
    sehr schnell nur ein ‚Ja -so-ist-das-halt-Teig‘
    der träge macht…oder gar machen soll ???

  67. Dieses Amerika macht mir...
    Dieses Amerika macht mir Angst, und ich will schon gar nicht dorthin. Als katholischer Rheinländer fühlte ich mich in Kairo oder Istanbul wahrscheinlich sowieso wohler denn in Washington. Früher gab es mal diese Hefte vom Studienkreis Tourismus Darmstadt, z.B. „Tunesien verstehen“. Ein solches Heft für die USA zu verfassen wäre eine echte Herausforderung. Klaus Harprechts Buch „Der fremde Freund“ reicht jedenfalls schon lange nicht mehr.
    Bemerkenswert fand ich allerdings die diplomatische Berichterstattung zu Vorgängen, Zuständen und Auswüchsen in Staaten der ehemaligen UdSSR. „Gefühlt“ haben wir alle das doch wohl; aber sagen „darf“ man das halt schon lange nicht mehr. So gut wie nie wird auch die Frage gestellt, woher die gebauchpinselten „Oligarchen“ (einschl. Chodorkowski) eigentlich das viele Geld hatten. Gut, daß wenigstens das US Foreign Office ungeschminkt unterrichtet wurde.

  68. @sungura: Ich war zwar noch...
    @sungura: Ich war zwar noch nicht in Kairo, bin aber ziemlich sicher, dass ich mich in New York oder San Francisco, wo ich bereits war, deutlich wohler als in der Hauptstadt einer Diktatur wie Ägypten fühlen würde, aber ich bin auch kein katholischer Rheinländer – für diese mögen andere Kriterien gelten.
    Ich will hier nicht mit den Chefredakteuren der Zeit oder den zu Guttenbergs in transatlantischer Schleimerei konkurrieren (das kann ein „Joe“ Joffe viel besser), aber zu Gunsten der USA wäre festzuhalten, dass (1) die meisten Dinge dort offen und kontrovers diskutiert werden (was in Russland, China oder Ägypten, soweit ich weiß, eher nicht der Fall sein dürfte – ich warte immer noch auf russische, chinesische oder ägyptische Wikileaks), (2) die USA neben der allfälligen Pop-Kultur durchaus eine faszinierende Hochkultur haben (von Faulkner über die pragmatische Philosophie bis Rothko – wird ja auch alles in der FAZ behandelt, so dass man eine gewisser VErtrautheit damit bei den Lesern dieses Blogs voraussetzen könnte), (3) trotz verbreitetem Evangelikalismus die direkte Einmischung der Kirchen in staatliche Institutionen geringer als speziell in Deutschland ist (ich sage nur „Öffentlich-Rechtliche Anstalten“) und (4) man die USA nicht nur nach der offizellen Außenpolitik, sondern auch dem Handeln der großen amerikanischen Stiftungen beurteilen sollte, die viel Gutes tun.

  69. Ja in Deutschland leiden noch...
    Ja in Deutschland leiden noch einige Anti-Bush Fanatier. Zum Big Mac: ich bin Diabetiker. Wenn ich meien Blutzucker nach einem Big Mac messe, ist er nicht höher als nach einem Essen in einem fornehmen Lokal 10 mal mehr bezahle. Und ich bin Christ und haben keine Angst vor der Tea Party, noch vor dem Bush. Sie kennen hetzen, so viel sie wollen, gegen Amerika – und unter deren Schutz leben, das ist gemein – gewinnen werden Sie doch nicht!!!

  70. Wenn schon Fox-News erwähnt...
    Wenn schon Fox-News erwähnt wird, dann schaut euch bitte mal diese Perversion an:
    http://www.youtube.com/watch?v=d36xEvVnF2I
    Ich weiss gar nicht mehr was ich dazu sagen soll, Fox News ist mit abstand der stärkste News-Sender Amerikas, und definitiv dort drüben Meinungsbildend. Erschreckend.

  71. NYC, SF und DC - alles Städte...
    NYC, SF und DC – alles Städte zum gern haben. Und nach Kairo muß man halt wegen der alten Ägypter, auch als Katholik. Da führt kein Weg dran vorbei. Schon Sonnenkönig Bruno (Kreisky, für die Jüngeren) soll angesichts der Pyramiden sinngemäß gesagt haben: Was haben unsere Vorfahren geschuftet.

  72. @Bedenker: ich stimme ...
    @Bedenker: ich stimme Ihnen prinzipiell vollkommen zu, aber man weiß
    doch im Allgemeinen das Fox-News meist den Republikanern nach dem
    Mund redet. Die hatten allerdings den einen oder anderen faux-paux
    unter Bush d.J. , oder war das vielleicht beabsichtigt ? mfG. T

  73. wirklich erstaunlich,...
    wirklich erstaunlich, akromegalie und basedow, im mgh könnte ihnen sicher geholfen werden…

  74. US Vizepräsident nennt...
    US Vizepräsident nennt Assange einen „High-Tech-Terrorist“.
    Das wird dann ganz sicher ein „fairer Prozess“.
    Vielleicht legt man den Prozess gleich auf Anfang Mai.
    „The United States is pleased to announce that it will host UNESCO’s World Press Freedom Day event in 2011, from May 1 – May 3 in Washington D.C. UNESCO is the only UN agency with the mandate to promote freedom of expression and its corollary, freedom of the press.
    The theme for next year’s commemoration will be 21st Century Media: New Frontiers, New Barriers. The United States places technology and innovation at the forefront of its diplomatic and development efforts. New media has empowered citizens around the world to report on their circumstances, express opinions on world events, and exchange information in environments sometimes hostile to such exercises of individuals’ right to freedom of expression. At the same time, we are concerned about the determination of some governments to censor and silence individuals, and to restrict the free flow of information. We mark events such as World Press Freedom Day in the context of our enduring commitment to support and expand press freedom and the free flow of information in this digital age.“

  75. "Da kann man wirklich nicht...
    „Da kann man wirklich nicht hin.“
    .
    cher Don, da haben Sie ja wirklich wieder/mal sehr viel „hineingepackt“ ;-)
    ausserdem haben Sie ja schon in „Ihrem Rebellmarkt“ beschrieben wie es denn abgewickelt werden könnte.
    .
    und eine anti-europäsche einstimmung der fox-massen hat ja seitens der usofa bereits begonnen – wer hier mal gucken will
    .
    … „US officials regard European human rights standards as an „irritant“, secret cables show, and have strongly objected to the safeguards which could protect WikiLeaks founder Julian Assange from extradition.“ … :
    http://www.guardian.co.uk/world/2010/dec/17/wikileaks-european-human-rights-standards?INTCMP=SRCH
    .
    aporops, es ist „amtlich“ : „die fox-kanäle machen dumm“ („fox-news makes you stupid“) – diverse berichte, z.b. hier
    http://www.alternet.org/media/149193/study_confirms_that_fox_news_makes_you_stupid/
    .
    von daher, meine credi u.a. 1. die dummheits-skala ist nach unten offen und 2. es hat einen guten grund, dass der Atlantik zwischen hie und da liegt
    .
    huch, ich habe gerade entdeckt, dass ich in einem sog. westviertel lebe. naja, vediamo.
    .
    meta-ebene : liebe westviertler und generell alle Netizens, die u.a. an die menschenrechte/menschenrechts-charta der UN nur ansatzweise/glauben :
    bitte aufwachen bevor es zu spät ist und dieses sog. freie internet dann mal runtergefahren wird – wo stehen noch mal „die zentren des web“ ?
    Cisco et alia lassen grüssen.

  76. Don Alphonso, betrübt es Sie...
    Don Alphonso, betrübt es Sie nicht unendlich, wenn Sie mit dem Florett einige Übungen machend von aus den Büschen stürmenden Neandertalern mit Keulen bedrängt werden? Wie war es doch noch mit den Blinden, die einen Elefanten abtasten um herauszufinden, was das denn sei :-)

  77. ...
    http://sueddeutsche.de/bayern/besuch-in-tschechien-seehofers-premiere-in-prag-1.1038142
    berichtet die faz auch darüber? alleine durch diese tat ist seine mp zeit schon besser als die seiner vorgänger.

  78. Ist schon auffällig, wie US...
    Ist schon auffällig, wie US Amerika die Emotionen und visceralen Reaktionen hervorruft, wie sonst kaum ein Thema. Dabei ist es natürlich weder so, dass die Amerikaner unser allgnädiger Schirm und Retter sind, noch dass sie vom Gottseibeiuns abstammen. Naiver Glaube der US oder AntiUS Propaganda sollte von niemandem über 21 Jahren geteilt werden. The USA machen und machten, so wie die meisten anderen Staaten, in der Regel Realpolitik. Das ist gut so, weil relativ rational.
    Viele FoxNews abonnierte Happy Clapper Kirchgänger sind es. Brutaler Egozentrismus ist nicht of God’s own country beschränkt. Und meiner Erfahrung nach sind meine US Freunde für mich berechenbarer, als die Französischen.
    Und dennoch sollte man sich auch um die Entwicklung eines gemochten Landes Sorgen machen dürfen. Anekdote: ein mir gut bekannter Amerikaner, treuer aber stiller Patriot und nicht ganz heil aus Vietnam zurückgekommener Landser bekam einen Telephonanruf von irgendeiner Umfrage wg. Bush’s Homeland Security und Aussenpolitik einige Jahre nach dem 11 September. Als der gute Mann darauf andeutete, dass er von der Zweckmässigkeit des Einmarsches im Irak nicht rückhaltlos überzeugt war, warf ihm das junge Ding am anderen Ende der Leitung mangelnden Patriotismus vor. Ich habe den Mann, den ich recht gut kenne noch nie so ausser sich gesehen.

  79. Nach Kanada ( Hongcouver )...
    Nach Kanada ( Hongcouver ) scheint auch für die USA die Besiedlung vom
    asiatischen Festland aus, die natürlichste zu sein.
    Soll ich nun in D zugeben , daß ich als Blinder einen Elefanten abtaste oder gleich
    im Tal der Ahnungslosen einrichten?

  80. Vor ein paar Jahren ist mir...
    Vor ein paar Jahren ist mir zufällig ein Buch in die Hände gefallen, das ein Brite um 1948 über die USA verfasst hatte.
    .
    Eine der vielen bemerkenswerten Aussagen war, dass die Amerikaner den Entwicklungsstand und das kulturelle Niveau einer Gesellschaft danach beurteilen, wie viele Elektrogeräte es im Haushalt gab und ob die Hausfrauen z.B. eine elektrische Küchenmaschine benutzten oder nicht.
    .
    Eben darum habe es die US-Offiziere in erhebliche Verwirrung gestürzt, als sie im Zweiten Weltkrieg nach Deutschland kamen und feststellen mussten, dass der Lebensstanard (insbesondere was die Ausstattung bürgerlicher Haushalte mit Elektrogeräten betraf) in Nazi-Deutschland oft höher war als in weiten Landstrichen des demokratischen Westeuropa (England und Frankreich).
    .
    Eine andere interessante Bemerkung war die, dass man in den USA vor dem Militär keine große Achtung hätte und man eine militärische Karriere nicht für erstrebenswert hielte und dass die Amerikaner stolz darauf seien, dass dass das Miltär in ihrer Demokratie, im Gegensatz etwa zum alten feudalen England, keine grosse Bedeutung hätte. Junge Männer, die ihr Leben als Offiziere verbringen wollten, betrachtete man dort mit großem Mißtrauen.

  81. Mal eine ganz andere Frage:...
    Mal eine ganz andere Frage: Wünscht jemand, auch an den diversen Feiertagen durch dieses Blog unterhalten zu werden? Wenn ja, kann ich die Beiträge entsprechend schieben, ansonsten würde ich um die Feiertage die Sache etwas runterfahren.

  82. Die Ägypter haben...
    Die Ägypter haben Bewässerungstechniken hinterlassen. Die Sumerer die Schrift. Die Griechen Theaterkultur und Philosophie. Die Römer das Dolce fa niente. Die Juden die monotheistische Religion. Die Osmanen den Kaffee. Die Franzosen die Aufklärung. Die Engländer eine Art Esparanza. Nach den Hoch-Blüten dieser Völker sind diese Samen (unter vielen anderen) auf fruchtbaren Boden weltweit gefallen, der Rest ist wieder versunken bis teilweise hin zur Bedeutungslosigkeit. Den Amerikanern geht es genauso. Sie werden ihre guten Spuren in der Menschheitsgeschichte hinterlassen. Der Rest zerfällt zu Staub und ist irgendwann vergessen. Darum werden die US-Amerikaner nicht herum kommen. Auch nicht mit Gewaltexzessen und Orgien der Unvernunft, die zumeist mit Aufstieg und Fall von Imperien einhergehen.

  83. @DA
    ich bin für runterfahren...

    @DA
    ich bin für runterfahren

  84. Wobei es nicht so wäre, dass...
    Wobei es nicht so wäre, dass mir der inzwischen in manchen Ministerialpparaten und mit diesen kurzeschlossenen Qualitätsjournalisten nachgerade zur Staatsdoktrin aufgequollee joschkamäßige Europatriotismus, der die EU zu einer neuen (natürlich viel humaneren, rationaleren, vernünftigeren) Supermacht aufgebaut sehen möchte, nicht schon immer besonderen Brechreiz verursacht hätte.
    Alles, was gegen die USA spricht, spräche auch gegen eine Supermacht Europa.

  85. @schluchten-ossi
    apropos...

    @schluchten-ossi
    apropos Pyramiden. Wurden die Quader jetzt doch gegossen?
    http://www.europhysicsnews.org/index.php?option=com_article&access=standard&Itemid=129&url=/articles/epn/abs/2009/01/epn20091p27/epn20091p27.html

  86. @Don
    .
    Tun Sie bitte, was...

    @Don
    .
    Tun Sie bitte, was Ihnen selbst am besten gefällt, aber bitte bitte fragen Sie nicht UNS. Machen Sie mal zwei Wochen Urlaub vom Internet, das würde Ihnen niemand mißgönnen.
    Aber die Verantwortung für solche Entscheidungen dem Kommentatorenpack aufbürden zu wollen, ist unfair. (Sie sind ja schlimmer als meine Mutter zu Weihnachten).

  87. Sollten Stützen der...
    Sollten Stützen der Gesellschaft nicht gepflegtere, größere Hinterhöfe besitzen? In Ihren, Herr Don, passt kaum der viele Schnee, der fiel. Das sollten Sie ändern – und damit ist nicht das Schneeräumen gemeint.

  88. Hansmeier555, Sklaven haben...
    Hansmeier555, Sklaven haben keinen Urlaub.
    .
    Wergwohlverleih, das bauen wir in Frühjar um, und es ist die Zufahrt zum Hof, nicht der Hof selbst.

  89. icke: Nun ja, wir alle sind...
    icke: Nun ja, wir alle sind mit amerikanischen Moden, amerikanischer Musik (!), amerikanischem Toastbrot, amerikanischen TV-Serien, amerikanischen Filmen (!) und amerikanischem Kaugummi (jedenfalls die Älteren unter uns) aufgewachsen. Und noch einiges Positive mehr. Das prägt. Und macht umso mehr traurig, wenn man nun die Wahrheit erfährt.

  90. Zu Dons Frage: Bitte etwas...
    Zu Dons Frage: Bitte etwas runterfahren, da im Urlaub im Harz. Da gibt’s kein Internet.

  91. Irgendwie machen wir aber alle...
    Irgendwie machen wir aber alle mit, siehe unsere Mitspitzbubereien in Afghanistan, wo echte Afghanen, ohne dass es uns irgendwie stoert, wirklich umgebracht werden, von Pakistan erst gar nicht zu reden. Wenn man es wenigstens noch als stellvertretende Polizeiaktion verkaufen wuerde, mit einem Minimum an Rationalitaet, wer stirbt wann wofuer, aber nein, es ist der reine Wahnsinn ohne erkennbares Ende. Yes we can?
    Aendert natuerlich nichts daran, dass die USA unsere besten Freunde sind. Es gibt leider keine Alternative.

  92. @ Jeeves3: Harz? Spannend!...
    @ Jeeves3: Harz? Spannend! Bali, Kanaren, Neuseeland: alles abgelutscht! Aber Harz! Mensch klasse.
    @ Don Alphonso: Lassen Sie doch die Leutchen hier erzählen! Meinschönstesweihnachtserlebnisusw.
    @ alle: Meckern kann jeder. Die Amis haben schöne Landschaft. Streckenweise übertreffen die selbst den Chiemgau.

  93. Die aus dem oberpfälzischen...
    Die aus dem oberpfälzischen Tännesberg (Vorhölle) in der drittletzten Generation ausgewanderter Verwandten in das gelobte Land erfreuten uns nach dem Kriege mit allerlei Care-Paketen und später mit tatsächlichen Anwesenheiten. Als ich mal fragte was denn die Kinder so machen würden, teilte man mir mit, dass sie beim Militär seien – womit die Marine gemeint war. Die Amis bestanden allerdings darauf dass es nicht die Marines seien wo die Bälger dienten, sondern in der Navy.
    So verstand ich auch den Fauxpass mit dem toten Onkel in der Kaffedosenurne die damals nach dem Krieg mitgeschickt wurde um ihn der Erde der Ahnen zu übergeben. In der Not hielten es (ihn) die Hiesigen für eine Nahrungsmittelergänzung auf Milchpulverbasis und aßen es (ihn) auf. Der Überlieferung zufolge schmeckte er nicht.
    Ich denke so verhält es sich auch mit dem transatlantischen Beziehungen. Was gar nicht geht: Im Bett mit Hillary und dem australischen Blondschopf…

  94. Bester Don
    Schicken Sie doch...

    Bester Don
    Schicken Sie doch die zwischenfesttäglich geplanten Beiträge zuerst an mich. Ich kann Ihnen versichern, es wird mir ein Vergnügen sein, diese zur Vorabveröffentlichung ins Wikileaks zu stellen…..

  95. Berzhold IV, geschüttelt,...
    Berzhold IV, geschüttelt, nicht gegossen!

  96. @DA
    Bitte gönnen Sie sich...

    @DA
    Bitte gönnen Sie sich eine Feiertagspause. Ab Weihnachten werde ich offline sein. Der Käpt‘n und ich fahren zum Fest in den Osten, zu meiner Familie. Und dort sitze ich lieber vorm Kamin als vorm PC. Anschließen machen wir auch den Harz unsicher. Wenn das Winterwetter so fantastisch bleibt, dann habe ich auch da keinen Lektürebedarf.

  97. @Don,
    wenn FX EUR/CHF unter...

    @Don,
    wenn FX EUR/CHF unter 1,25, freute ich mich über ein bisschen Unterhaltung

  98. @Schorsch Wagner
    Vorhölle ist...

    @Schorsch Wagner
    Vorhölle ist für Tännesberg aber untertrieben oder?

  99. TDTF, das kann schnell...
    TDTF, das kann schnell passiert sein.
    .
    Windsbraut und andere Harztouristen, Heine nicht vergessen!

  100. Unsere Pseudo-Matka an der...
    Unsere Pseudo-Matka an der Frontline, vorher Kurzbesuch vom Ehepaar zu Gutenberg: Fast so etwas wie Krieg? Lachhaft. Man schaue sich mal die Zahl der Gefallenen vom D-Day 1944 an.
    Diese Staatsschauspieler haben keine Ahnung wie wirklicher Krieg abläuft-unter Garantie nicht als Sightseeing-Tour. Die Wochenbilanz von Verkehrstoten der vergangenen Woche in Old Germany übesteigt bei weitem die Zahl der bisher dort durch die Jahre im Einsatz Gefallenen.
    Dieses furchtbar geschwollene Gerede um democracy in Afghanistan: Alles Getue und Gemache um diese korrupten Mafialumpen der dortigen Kabuler-Vorort-Regierung zu unterstützen, um die Interessen der USA als NATO-Notfall-Operation zu camouflieren, dafür das ganze Brimborium? Happy Christmas!

  101. In Demut angesichts des...
    In Demut angesichts des Furchtbaren
    .
    Die Beziehung der Deutschen zu den Amerikanern dürfte in etwa vergleichbar sein mit der Beziehung eines großen Hundes zu seinem Herrchen. Vielleicht ahnend, dass er diesem Herrchen körperlich überlegen ist (in dieser Hinsicht hinkt der Vergleich natürlich, die Deutschen wären da wohl nur ein etwas übermütiges Schoßhündchen, dessen Gene dieses an die großen Ahnen erinnern lässt), kann er sich eigentlich nie dazu entschließen, Herrchen zu beißen. Beim Hund allerdings dürfte der Grund auf der Hand liegen – die existenzielle Abhängigkeit. Die interessante Frage wäre nun, inwieweit der Deutsche vom Amerikaner ähnlich abhängig ist? Und wenn ja, wie darf man sie beschreiben – Abhängigkeit?
    .
    Ist es denn so, wie so oft behauptet, dass uns diese letzte Supermacht die Vorherrschaft, nämlich die eines „Westens“, weiterhin zu sichern verspricht? Und wenn ja, gegen wen eigentlich? Die Asiaten, die islamischen Völker, die Armen und Elenden, ganz generell…? Und wenn nein, worin begründet sich dann diese ungeliebte Loyalität?
    .
    Liegt sie darin begründet, dass es immer noch die US-Amerikaner sind, die die technische Innovation beherrschen, die uns weiterhin als Herrscher erscheinen lässt? Also ist es das Alphatier, das wir solange bewundern, wie es uns Respekt einflösst?
    .
    Ist somit die Loyalität der Deutschen eine ähnlich opportunistische wie schon seinerzeit jene der Germanen gegenüber den Römern (so waren sich diese Germanen nie zu schade mit den Römern zusammen die Kelten abzuschlachten)? Und wären da jene von den Konservativen permanent ausgesendete Kriegstrommeln ob der Erwartung eines neuen Hermanns, der diesen geliebten Feind/gehassten Freund (http://blog.herold-binsack.eu/?p=1275) endlich vertreibe, mehr als nur Heldengeschichtchen steinalter Greise an mollig-warmen Winterfeuern?
    .
    Ich sehe nicht die Kraft, die da befähigt wäre, die US-Herren ebenso zu beerben wie seinerzeit noch gewisse nordeuropäische Kriegerfürsten ein alterndes, sprich: die Antike längst überlebt habendes, Rom (sorry – HansMeier555: auch aus diesem Grund sehe ich da auch keine Öffnung in Richtung eines feudalen Remake). Vielleicht liegt es auch daran, dass es keine weitere Entwicklung in der Klassengesellschaft mehr gibt, wo nämlich solche Handstreiche von Barbaren aus systemischem Grunde noch möglich waren: nur der Pesthauch in der Luft lockt da den Helden. Was heute ansteht, ist das Ende aller Klassengesellschaft, und das lässt die Beherrscher wie die Beherrschten zunächst mal enger zusammenrücken – in klammer Erwartung, in wilder Hoffnung, in Demut angesichts des Furchtbaren, was da wirklich ansteht.

  102. Don, weiter schreiben, denn...
    Don, weiter schreiben, denn Ihre Artikel sind ein netter Zeitvertreib. Sie zumindest sind aktiver und schneller als der FAZ Vertrieb, denn dieser Verein laesst sich mit Bestellungen aller Art unheimlich viel Zeit.

  103. @BertholdIV
    Sie haben Recht -...

    @BertholdIV
    Sie haben Recht – die Renaissance wäre völlig anders verlaufen – Dante hätte das Inferno umschreiben müssen. Allein – Tännesberg ward zu diesem Zeitpunkt für die Außenwelt nicht existent…

  104. Lieber Don, machen Sie...
    Lieber Don, machen Sie Urlaub!
    Einen Vorschlag haette ich: Waehrend Sie sich der Ruhe hingeben, lassen Sie freischalten. Die Damen und Herren Plaudertaschen werden diese kurze Zeit auch ohne Leitwolf auskommen. Dann plaudern wir halt ueber Gott und die Welt, gewuerzt mit subtilen Frechheiten.
    .
    Rodeln Sie bitte vorsichtig! Frohes Fest und Guten Rutsch!

  105. Furchtbar! Ganz furchtbar!...
    Furchtbar! Ganz furchtbar! Umberto Eco plädiert im heutigen Feuilleton der FAZ für die Abschaffung der Botschaften und dessen Diplo-Personals. Als Konsequenz aus der WL-Affäre. Die Jungs und Mädels in diesen exterritorial geschützten Metternich´schen Einrichtungen wären beim Abfassen ihrer Pseudo(-geheim-)dossiers restlos überflüssig, so in etwa seine supergemeinen Ausführungen, da eh schon alles wissenswerte in den div. örtl. Tageszeitungen und in Newsweek, Spiegel etc. stand.
    So geht das ja nun nicht! Ohne Cocktailempfänge und Arbeitsessen keine geregelte Auslandspolitik mehr! Was sagt unser, als verschwunden gemeldeter, Aussen-minister dazu? Wohin mit den sicher glaubten Arbeitsplatzansprüchen? Was sagt unsere Kanzlerin, was unsere Schutzmacht dazu? Fragen über Fragen!!!!

  106. Naja, dieser Hinterhof. Und...
    Naja, dieser Hinterhof. Und dann die vernachlässigten Häuser mit grauem Putz und kaputten Fenstern von anno 55. Hat alles ganz viel Wanne Eickel. Suchen Sie sich ein gepflegtes Heim, lieber Herr Don.

  107. Geehrter Don,
    Sekundiere...

    Geehrter Don,
    Sekundiere Berthold IV und HansMeier555.
    Ihre Beiträge gehen ja noch locker, aber die vielen Kommentare.
    Ich bräucht´nach fast zwei Jahren Dauerbeschuß durchaus eine Pause.
    Andererseits, so als Süchtler auf Entzug…
    .
    @Berthold IV: Man müsste so einen alten ägyptischen Bauarbeiter fragen können. Danke für den Link.

  108. Und eines noch...
    Und eines noch nachgeschoben:
    .
    Europa hat in den letzten 30 Jahren bestimmt nicht mehr Kulturgut produziert als die USA. Man schaue sich nur den Zustand der Literatur oder der Musik an. Dass in den letzten 10 Jahren drei deutschsprachige Autoren den Literaturnobelpreis bekamen und kein Ami, spiegelt nicht ganz die realen Verhältnisse wieder.

  109. Bei Mieten von über 10...
    Bei Mieten von über 10 Euro/m² (vorne in der Strasse werden ohne Balkon inzwischen 14 verlangt und bezahlt) wird das alles wieder hergerichtet und schön gemacht. Kleines Beet, Birnbaum davor, so wie es früher war.
    .
    Wir konnten über 35 Jahre dieses Ding nicht angehen, weil es vermietet war. Entsprechend sieht es auch aus. Aber Sie werden sich wundern!

  110. p.s. von wg. "wertegemeinheit...
    p.s. von wg. „wertegemeinheit “
    .
    hehe. „honi soit …
    .
    1. es gibt für mich schon seit langem keine gemeinsamen sog. transatlantischen werte mehr
    „werte-gemein-schaft“ hehe, wie gemein.
    .
    2. welche feiertage ?
    ach, diese amerikanisch-kommerzialisierten etwa ?
    interessiert den rest der welt eh nicht. sic.
    „I hate sundays“ in memoriam Coco Chanel. idem.
    .
    bitte nix serviles. machen Sie doch einfach – laisser vivre ./. laisser/savoir faire, cher Don.
    .
    auguri di buon proseguimento.

  111. Man kann hier auch die...
    Man kann hier auch die Kommentare dicht machen, wenn man möchte. Erstaunlicherweise bekommt man dafür von der FAZ noch nicht mal Prügel (wobei ich sagen muss, ein Blog ohne Kommentare ist wie ein Essen ohne Kalorien).

  112. @Don: LOL! Du hast Dich zum...
    @Don: LOL! Du hast Dich zum Sklaven Deines eigenen Blogs gemacht!
    Das ganze Leben beruht darauf, dass sich jemand vor Dich hinstellt, mit dem Finger aus sich zeigt und sagt: „Ich Chef, Du Sklave“.
    Ein Mythos ist eine mit Wahrheitsanspruch unterlegte Behauptung.

  113. lieber don, meinen sie etwa...
    lieber don, meinen sie etwa folgende zeilen:
    gottlob! durch meine fenster bricht / französisch heitres tageslicht;
    es kommt mein weib, schön wie der morgen, / und lächelt fort die deutschen sorgen.
    .
    angesichts der aufwendigen familienfestivitäten mit kaminfeuer, weihnachtslikör, braten- und satansbratenbeaufsichtigen wäre einerseits blogweises kürzertreten angebracht,
    andererseits freut man sich auch, wenn man mal bei etwas lektüre abschalten und der oigohoibefeuerten, inkohärenten logórrhoia des gross-, nicht aber erbonkels entfleuchen kann.
    .
    vielleicht themen, die man mit knödelbergen im beschäftigten magen und rotwein in der schwer arbeitenden leber noch bewältigen kann?
    .
    liebe runde, sind bei ihnen die strassenverhältnisse auch so jämmerlich? die kleine, doch ziemlich dumme gemeinde und der landkreis sind sich zu fein, die neuen streufahrzeuge mit dem neu gekauften streumaterial vorzuzeigen. sie könnten ja eingesalzen werden…
    .
    aus sportlichen gründen liebe ich es, im schnee zu fahren, auch eisfahren kann einen heidenspass bereiten – mit dem richtigen gefährt (allrad oder billig).
    wenn das nichträumen durch gemeinden, wie kürzlich gemeldet, schule machte, dann dürfte sich subaru künftig über erhöhte nachfrage freuen. bitte sehr, denn opel und konsorten sind im starken kleinwagenbereich noch nicht bereit.
    .
    zurzeit schlittert meine wenigkeit peinlicherweise des öfteren mit einem halbwegs legitimen nachfolger eines originellen, mm-tauglichen sportwagens aus den 50ern mit hundertprozentigem sperrdifferential durch die gegend – nicht ganz so amüsant wie sich tief in die strasse eingrabender allradantrieb, eher modell fliegende motte mit deren glorreichen ziel- und peilmöglichkeiten.
    im graben liegen dennoch andere… sogar frontantriebler.
    .
    im übrigen kann man in den usa ganz wunderbar lernen, wie man sich auf schnee fortbewegt – und wie man sich bei -20 °C + windchill anzieht.
    .
    aufs glatteis gerät man m.e. auch bei pauschalverurteilung der usa. das alte land der freiheit und der wagemutigen und die oft sehr charmanten bewohner möchte ich nicht verloren geben.
    .
    im prinzip fährt man nicht schlecht, wenn man sich vergegenwärtigt, dass es dort wie hier solche und solche gibt.
    .
    was abgleitet, und das ist dort wie hier ausschlaggebend, sind jedoch die politisch vorgegebenen rahmenbedingungen der ehemals breiten mittelschicht, die per se ein starkes interesse an der bürgerdemokratie haben muss.
    .
    je mehr global orientierte eliten, je mehr abhängig verelendete, desto weniger mittelschicht, desto weniger demokratie.
    ganz einfach.

  114. @Devin08
    „Die Beziehung der...

    @Devin08
    „Die Beziehung der Deutschen zu den Amerikanern dürfte in etwa vergleichbar sein mit der Beziehung eines großen Hundes zu seinem Herrchen.“
    *
    Ich kann nicht umhin Sie daraufhin zuweisen, dass ein Teil der Deutschen keineswegs ein solches Verhältnis zu den Amerikanern hat. Damit meine ich z.B. all die Deutschen, die wie ich, auf der falschen Seite der Grenze aufgewachsen sind. Ich fühle mich in keiner Weise gegenüber den Amerikanern zu irgendeiner Art von Loyalität verpflichtet.
    @Da
    Heine ist ja praktisch Programm:

    Auf die Berge will ich steigen,
    Wo die frommen Hütten stehen,
    Wo die Brust sich frei erschließet,
    Und die freien Lüfte wehen.
    *
    Auf die Berge will ich steigen,
    Wo die dunkeln Tannen ragen,
    Bäche rauschen, Vögel singen,
    Und die stolzen Wolken jagen.
    *
    Lebet wohl, ihr glatten Säle!
    Glatte Herren, glatte Frauen!
    Auf die Berge will ich steigen,
    Lachend auf euch niederschauen.

  115. Berichten Sie gern ergänzend....
    Berichten Sie gern ergänzend. Zum Wundern. Statt die Kommentare dicht zu machen (ganz dicht werden sowieso nicht alle), empfehle ich Ihnen Befragungen zur Renovierung: „Pfirsichgelb oder doch altrosa Putz? Birnbaum oder Paulownie davor?“ Usw.
    .

  116. "Man kann hier auch die...
    „Man kann hier auch die Kommentare dicht machen, wenn man möchte.“
    .
    genau, so macht mann einfach.
    .
    Kalorien ? oder meinten Sie „Kohlehydrate“.
    frei nach Pollmer bzw. Taubes.
    .
    che bella vita – jenseits von gemeinheiten.

  117. Erst packen wir aus, dann...
    Erst packen wir aus, dann wird’s gemütlich, oder umgekehrt? Egal: Pro Winterpause. Jetzt zehn Tage gepflegte Weihnachsdepression (früher war mehr Lametta!), anschließend wieder frisch zwischen die Hörner. Schöne Bescherung!

  118. Ach ja, die blöden,...
    Ach ja, die blöden, kriegsgeilen Amis! Bloß gut, dass wir um so vieles Schlauer und besser sind. „Hannemann, geh´du voran! Du hast die größten Stiefel an.“ Wer mag wohl vorangehen, wenn Hannemann nicht mehr will oder kann?

  119. schade/peccato, viel zu viele...
    schade/peccato, viel zu viele dieser sog. kommentare gehen leider an Ihrem thema/themata vorbei.

  120. geschätzter gastgeber, lieber...
    geschätzter gastgeber, lieber don,
    ausgerechnet zu weihnachten die versammelte kommentatorenschaft im festtagsornat geknebelt auf harten louisirgendjemand-stühlchen ohne kaminfeuerchen im roten salon verhungern zu lassen, wäre nachgerade unmenschlich.
    .
    wirken wir tatsächlich wie trappisten? hm, dann hätte ich etwas zeitgenössisches für sie…
    http://www.youtube.com/watch?v=VskApwwmTZ4&feature=related

  121. u.A. an Elbsegler: Frage mich...
    u.A. an Elbsegler: Frage mich ob die Nonchalance gegnüber militärischen Einsätzen im Ausland nicht mit etwas naiven Vorstellungen von Zivilisten darüber was Militär alles kann zu tun hat, die wieder davon kommt, dass keiner Krieg selber erlebt hat (ich meine jetzt nach dem Prinzip: eh, wo werft ihr denn unsere Munition ab? Da sind wir doch gar nicht): Draufhauen löst’s und unsere sind die stärkeren. Wenn Guttenberg und Köhler, beide aus dem Finanzwesen stammend, denken, dass Militäreinsätze zum Schutz Deutscher Wirtschaftsinteressen durchaus erwägenswert seien dann: – sind sie nicht so weit von den USA (und England, Frankreich, Sowjetunion hätte ich fast geschrieben und allen anderen, die nach 1945 ewtraterritoriale Militäreinsätze durchgeführt haben), – frage ich mich ob es damit zu tun hat, dass sie alles Militärische möglicherweise noch nicht mal aus dem Wehrdienst kennen (ham die eigentlich jediehnt? Wenn ja, wo?). Krieg – oder Militäreinsätze – sind teure Lustbarkeiten, vielleicht sollte Deutschland weiter sehen, wie es dabei bleiben kann, im Zweifelsfalle nur etwas Geld, und vielleicht den einen oder andëren Aufbauhelfer beizusteuern statt sich vom MIK die Hosen ausziehen zu lassen. (Nein, ich glaube durchaus an si vis pacem…)

  122. wer uns von den nazis befreit,...
    wer uns von den nazis befreit, care-pakete schickt, einen marshall-plan bietet, unser militär wiederaufrüstet, uns dafür ein mehrparteiensystem mit nur einem wahlprogramm betreiben läßt, uns gegen die russen und ihre blödsinnigen neutralitätsangebote im ungeteilten deutschland schützt (auch wenn wir den schutz nicht überlebt hätten), die russen kaputtrüstet, uns die wiedervereinigung erlaubt, saddam und die taliban bekämpft und überhaupt gegen all das schlechte in der welt für uns krieg führt, der darf schonmal ein bißchen foltern, seltsame leute in lager sperren, anderen die meinung verbieten, gegner wie freunde ausspionieren, finanzmärkte manipulieren, medikamentenembargos verhängen, mit fiesesten diktatoren paktieren, zivilisten bombardieren, journalisten per hubschrauber füsilieren oder wälder chemisch entlauben. diese erscheinungen werden sich mit dem heranreifen zur totalen demokratie noch auswachsen, sind also verzeihlich. und außerdem finden wir keine anderen freunde.

  123. Don Carlos, was waere aus...
    Don Carlos, was waere aus unserer eigenen Welt geworden, wenn’s die Amerikaner nicht getan haetten? Schoener, besser, sauberer, freiheitlicher?
    .
    Истинный мир ?

  124. Hallo zusammen!

    Ich bin schon...
    Hallo zusammen!
    Ich bin schon sehr beeindruckt, von den hervorragenden technischen Innovationen der USA, die in deren Eliteuniversitäten hervorgebracht wurden und werden. Ganz besonders, wenn man sich die Namen die zu deren Ruf beigetragen haben durchliest. Um näheres zu erfahren empfehle ich jedem einmal das Buch „German Genius“ von Peter Watson. Da lernt man so einiges, warum die USA es überhaupt zu einer Weltmacht geschafft haben. Dank dt. Wissenschaftler. Außerdem habe ich sogar eine Bekannte in Berkeley und überraschenderweise sind bis zu 60% deren Postdocs und PhD Studenten Deutsche. Was sagt mir das jetzt?
    Und nicht zu vergessen: Die moralische Unantastbarkeit der USA, die während des zweiten Weltkrieges nur die Juden aufnahm die sie brauchen konnte, die Zugstrecken nach Ausschwitz nicht zerstörte und dann auch noch Otto von Bolschwig für die CIA arbeiten ließ.
    God bless America!

  125. nur z.K. (hierauf habe ich...
    nur z.K. (hierauf habe ich gewartet) – anfrage des schwedischen MEP Engström von wg. swift und WL (in englisch) :
    http://christianengstrom.wordpress.com/2010/12/15/question-to-commissioner-malmstrom-on-wikileaks-and-swift/

  126. Take a look on one of the...
    Take a look on one of the bestknown and most popular american guys and his heartbreaking struggle for life…

  127. so etwas finden sie, lieber...
    so etwas finden sie, lieber Don Carlos, verzeihlich? soso.
    .
    erschreckend ist es meines erachtens, dass man nicht eindruck haben kann, dass sich staaten der aufklärung annähern, vielmehr entfernen sie sich zunehmend davon, so wie religion ebenso ein aufstrebener faktor ist, wenn man das abendland betrachtet: noch vorwiegend im privaten bereich.
    dies allein dürfte schon ausreichend anlass zur sorge geben.
    .
    um die diskussion nicht zu simplifizieren, würde ich bei aller liebe zur gepflegten und ironiegeschwängerten polemik vorschlagen, ein wenig mehr zu differenzieren zwischen den menschen, die in einem staat leben, und deren regierungen, die nach bestimmten rekrutierungskriterien (die einem den schlaf rauben dürften) auch aus der bevölkerung gespeist werden. wobei nicht per se alle menschen auch gut sind und alle regierungen böse.
    m.e. ist nichts nur schwarz und weiss.
    .
    sträflich verkürzt und umschrieben: das phänomen des unterschiedlichen benehmens in der bandbreite des aufgeklärten citoyen, der gerne seine steuern entrichtet, bis zum folterer und zum psychopathen ist weltweit zu beobachten.
    .
    wer möchte seine hand für faires und demokratisches betragen von (abendländisch geprägten) staaten und ihrer organe ins feuer legen? denn es findet gerade ein äusserst kritisch zu beurteilender roll back statt, zurück zu alten ‚traditionen‘ wie kolonialismus et al..
    .
    Rahvin, antisemtiismus war leider volkssport.
    .
    Filou, mon cher, friedlichkeit ist eine frage der perspektive…

  128. Das Problem mit Folter,...
    Das Problem mit Folter, Entlauben usw. ist, vor allem wenn es allgemein bekannt ist, dass es dumm ist: bringt keine entscheidenden militärischen Vorteile und knickt alle „hearts and minds“ Strategien, ohne die die heutigen Konflikte garantiert nicht zu kontrollieren (um nicht zu sagen, zu lösen) sind.
    Und auch ich bin ganz zu frieden, dass es im amerikanischen Interesse gelegen hat (i) in Europa zu landen und (ii) Deutschland doch nicht zur Schafsweide werden zu lassen.
    Und zum Recycling von Systemgrössen nach dem 2. Weltkrieg: Wissen olet auch nicht. Die meisten waren wohl duckmäuserig oder realistisch genug nach dem tod des Führers mit dessen Führung zu brechen. Juden waren ein Propaganda topos, aber doch kein Kriegsziel oder -grund (ausser für Israel, weswegen die Palestina/Judea Geschichte ja so ausweglos ist).

  129. Liebe Donna Laura, gerade...
    Liebe Donna Laura, gerade fragte ich mich, ob ich nicht angesichts des hier stattfindenden USA-Bashings die Contenance verlieren sollte. Tu‘ ich aber nicht. Mit mancher der hier vorgebrachten Kritik kann ich sogar eins sein.
    Prinzipiell, weil mich die naive Heuchelei anoedet: die USA erledigen einen Haufen jener Drecksarbeit, die wir „Friedliebenden“ rechtzeitig zu tun unterlassen haben. Fuer Geld kriechen auch deutsche Firmen den Mullahs in den Hintern, deutsche Ingenieure bastelten fuer Saddam eine Kanone mit grosser Reichweite, die Israel erreichen sollte. Deutsche Ingenieure bauten mit Fleiss im Auftrag Nasserss an Raketenwaffen. Undsoweiter. Undsoweiter. Man kehre doch lieber zuerst vor der eigenen Tuer.
    Wir wissen, dass auch wir Dreck am Bein haben-und projizieren unsere Schuld auf die Amerikaner. Das finde ich reichlich schaebig.
    .
    Mich braucht niemand zu fragen welcher Friede mir lieber waere: pax russia oder pax americana. Dreimal darf man raten…

  130. @icke
    Was Militäreinsätze...

    @icke
    Was Militäreinsätze angeht, ist aus vielen Gründen äußerste Zurückhaltung geboten. Das, was wir in Afghanistan und dem Irak erleben, sollte Lehre genug sein. Das bedeutet jedoch nicht, das wir so ohne weiteres auf das Militär verzichten können. Es bedeutet auch nicht, dass es nicht geboten sein könnte, z.B. die Freiheit der Handelswege militärisch zu sichern, wie die Piratenplage vor Afrika und anderswo deutlich zeigt. Mit von Polizeibooten verteilten Bußgeldbescheiden werden wird das Problem wohl nicht los werden.
    es vieles, was sich gegen die Politik der USA negativ ins Feld führen läßt. Ohne jetzt hier eine tiefgründige Detaildiskussion führen zu wollen, komme ich für mich zu dem Ergebnis, dass Deutschland von dieser Politik in den vergangenen Jahrzehnten mehr profitiert hat, als dass sie ihm geschadet hat. Davon zu unterscheiden ist die Kraft der Freiheit, die in diesem merkwürdigen Land heute noch am Werk ist und auch auf den Rest der Welt ausstrahlt. Dieses Land hat noch immer die Kraft, Fehlentwicklungen aus sich heraus zu erkennen und ihnen zu begegnen, auch wenn es etwas dauert. Die Faszination der „american way of life“, auch wenn er in Vielem zu kritisieren ist, ist nach wie vor ungebrochen. Und das nicht nur in Europa, sondern auch in islamischen Ländern. Der vielerorts zu beobachtende ritualisierte Antiamerikanismus sollte nicht darüber hinwegtäuschen. So mancher fahnenverbrennede Krakeeler in Arabien würde sofort nach Amerika abreisen, wenn ihm persönlich eine Greencard geschenkt würde.
    Das größte Missverständnis zwischen Europa und den USA scheint mir zu sein, dass viele Europäer die Amerikaner aufgrund der Herkunft ihrer Ahnen auch für „Europäer“ halten. Für viele Amerikaner europäischer Abstammung ist Europa aber immer noch das finstere, rückständige und unfreie Land, das ihre Vorväter als wirtschaftliche und politische Flüchtlinge verlassen haben.
    Einen Grund, uns selbstzufrieden zurückzulehnen, haben wir bei der Betrachtung des Zustands dieser Welt sicher nicht.

  131. off-topos : apropos "totale...
    off-topos : apropos „totale mondfinsternis“ die morgen, am 21.12. mit der wintersonnenwende wieder mal seit 1638 und dann wieder 2094 zusammentreffen soll
    (hier die zeiten MEZ : http://www.mondfinsternis.org/

  132. In der Kleinstadt meiner...
    In der Kleinstadt meiner Kindheit gab es immer diese von der Lokalzeitung und der Volkshochschule veranstalteten Lichtbildvorträge, wo irgendwelche Reisenden auftraten und Dias zeigten von ihren Reisen in die Sowjetunion, nach China, Indien, die DDR, Brasilien, Grönland, und natürlich immer wieder auch in die USA.
    .
    DAs wichtigste waren gar nicht die Fotos, sondern die Erzählungen vom angeblich Selbsterlebten aus erster Hand.
    .
    Da gab es z.B. die beiden Radfahrer, die von Süden nach Norden die gesamte Westküste der USA entlanggefahren waren. Sie wussten nicht nur von grandiosen Landschaften zu berichten, sondern auch von einer ungeahnten Gastfreundschaft. Egal wo sie vorbeikamen, jedermann zeigte Respekt vor ihrer sportlichen Leistung („mit dem Fahrrad auf diesem Highway? Wow!), alle wollten sie bei sich übernachten lassen und natürlich gleich zum Abendessen einladen. Und so schnorrten sich die jungen Leute umsonst durch den halben Kontinent.
    .
    Aber statt sich von solcher Freigiebigkeit und Natürlichkeit dieser unverdorben Menschen beschämt zu zeigen, macht sich der „Zivilisierte“ über sie lustig und nennt sie TV-süchtige Fastfoodjunkies…

  133. donna laura, Sie etwa nicht!?...
    donna laura, Sie etwa nicht!? ohne diese kleinen unannehmlichkeiten – für zum glück meistens andere – wäre unsere schöne demokratie nicht oder zumindest nicht so schön, wie Filou so treffend bemerkt. Filou lebt ja auch in holland. dort winkt man durchfahrenden panzerkolonnen immer, egal aus welcher richtung sie kommen. es ist eine sehr vernünftige und realistische einstellung, von der man gerade heutzutage wieder sehr viel lernen kann.

  134. nein, lieber Don Carlos, ich...
    nein, lieber Don Carlos, ich finde ein solches betragen absolut ungehörig! das schickt sich nicht!
    .
    das mit dieser komischen demokratie, von der hier die ganze zeit, und ich gebe es ungerne zu: auch von mir, geredet wird, das wird sich geben…
    .
    meinen sie, dass dann diese verhaltensweisen ändern?

  135. @HansMeier555, 20. Dezember...
    @HansMeier555, 20. Dezember 2010, 17:08 Uhr
    Diese Gastfreundschaft kann ich nur bestätigen. Muss es gleich wieder Beschämung sein, die man darauf zeigen muss? Wer, auch wenn es nur radebrechend ist, als Tourist aus Deutschland Kontakt zu (weißen = europäisch-stämmigen) Amerikanern hat, wird in aller Regel sehr herzlich und interessiert aufgenommen. Dabei kann man dann hautnah erleben, dass die Amerikaner genauso ein falsches Bild von Europa oder Deutschland haben, wie es auch umgekehrt gilt. Da kann man beiderseits nur staunen. Wer dabei Hochmut empfindet, sollte mal in sich gehen.

  136. lieber elbsegler, ihrer...
    lieber elbsegler, ihrer beobachtung kann ich nur zustimmen.
    allen ernstes hat mal ein master-student ‚unsere‘ pittoresken fachwerkhäuser gelobt und mich anschliessend gefragt, ob wir denn auch noch mit kutschen herumführen (denn es gibt in nordamerika sichtbar einige glaubensgemeinschaften, die diese tradition noch intensiv pflegen).
    klar, habe ich zur antwort gegrinst, nur die ohne pferde, aber mit stern. da hat er gelacht und gesagt, so eine hätte er gerne später auch mal, wenn er seinen phd gemacht haben sollte. дружба!

  137. Ist da eventuell ein Kommentar...
    Ist da eventuell ein Kommentar von ca. 17:00 ins Nirvana entschwunden?

  138. donna laura, der kommentar...
    donna laura, der kommentar ‚vertrauen statt wikileaks‘ dieser zeitung beantwortet ihre frage hinreichend: http://www.faz.net/s/Rub4D8A76D29ABA43699D9E59C0413A582C/Doc~E38298DABE0B8406D9FBF123C3E50AE36~ATpl~Ecommon~Scontent.html. besser kann es kein demokrat ausdrücken.

  139. Danke für den Hinweis, das...
    Danke für den Hinweis, das System hat 4 Kommentare geschluckt – keine Ahnung warum.

  140. w e r hat vier kommentare...
    w e r hat vier kommentare verschluckt?
    nun gut, solange es nicht die kommentatoren verschluckt. gefressen haben, das wird es sie.
    .
    das ist aber eine ganz schmale meinung, die sie da verlinkt haben, werter Don Carlos.
    wie heisst es doch so schön: Доверяй но проверяй.

  141. Don Carlos, ich sehe es ja so:...
    Don Carlos, ich sehe es ja so: Früher machte die Politik die Türen zu, und die Medien unterhielten danaben ein kleines, profitables Guckloch: Das ist Journalismus.
    .
    In der Wirtschaft dagegen macht die Wirtschaft die Türen zu, und die Wirtschaftsredaktionen unterhielten gar nicht so selten ein kleines Loch, durch das man ihnen über die PR ein paar lausige Krumen zuschob: Das ist ein Geschäftsmodell. Also, hört man. Natürlich nicht über die FAZ.
    .
    Und beides wird schwierig, wenn die Türen plötzlich offen sind. Im einen Bereich muss man nicht mehr das Guckloch benutzen, im anderen Bereich verschieben sich die Interessen der Wirtschaft in Sachen Öffentlichkeit.
    .
    Aber insofern kann ich es schon verstehen, wenn Journalisten da mitunter etwas kritisch sind – immerhin, kritische Journalisten! Das ist schon mal eine feine Sache. Höchst ehrenwert.

  142. @elbsegler
    .
    Edelste...

    @elbsegler
    .
    Edelste Charakterzüge hatte aber auch schon Karl May manchen Amerikanern attestiert, denen es dann nichts half.
    Die Zivilisation bricht sich Bahn wie ein Bulldozer und läßt sich von nichts und niemandem aufhalten…

  143. Ja der Google-Uebersetzer....
    Ja der Google-Uebersetzer. Donna Laura meinte die leninsche Devise: „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser“.
    (Mene Rede seit Leipzig/EinundLeipzig)

  144. @HansMeier555, 20. Dezember...
    @HansMeier555, 20. Dezember 2010, 18:42 Uhr
    „Edelste Charakterzüge“ können wohl nur einige Kommentatoren hier für sich in Anspruch nehmen, wenn man die Beiträge so liest. Schwarz-Weiß-Polemik ist auf Dauer auch nicht spaßig. So ein Rest von Selbstkritik könnte nicht schaden.

  145. 'immernoch besser als pax...
    ‚immernoch besser als pax russe…‘ dachte der nackte iraker mit dem stiefelbeutel auf dem kopf, während dieser für ihn unsichtbare, aber wütend knurrend an seiner kette zerrende wachhund an seinem scrotum schnüffelte…

  146. Die Gnade der fernen ...
    Die Gnade der fernen Geburt
    .
    @Windsbraut: „Ich kann nicht umhin Sie daraufhin zuweisen, dass ein Teil der Deutschen keineswegs ein solches Verhältnis zu den Amerikanern hat. Damit meine ich z.B. all die Deutschen, die wie ich, auf der falschen Seite der Grenze aufgewachsen sind. Ich fühle mich in keiner Weise gegenüber den Amerikanern zu irgendeiner Art von Loyalität verpflichtet.“
    .
    Sind Sie da ganz sicher? Wenn ich das richtig verstehe, dann formulieren Sie da so was „wie die Gnade der fernen Geburt“.
    Und mal ganz ehrlich: Haben Sie nie Westfernsehen gesehen und sich dabei besonders nach jenen schon geradezu frivol daher kommenden Früchtchen der United Fruit Company gesehnt?
    .
    Eine Epoche wird von ihren Hauptkräften geprägt, im Allgemeinen von den Siegern dieser Epoche. Und das galt im besonderen Maße für die Bürger des Ostblocks, die auch dem Gulaschkommunismus eines Chruschtschows nichts weiter abgewinnen konnten, als ein nicht mehr einzuhaltendes Versprechen. Die Orientierung auf das westliche Alphatier nahm dann ihren Lauf. Mag sein, dass anfänglich noch die Aktivitäten dieser USA kritischer beäugt wurden, allein wegen des Vietnamspektakels aber auch wegen Kuba, doch das betraf auch dort nur eine kleine Minderheit. Was hingegen viel mehr wirkte, war ein System, das sich nicht minder imperialistisch aufführte als die USA – das des großen sowjetischen Bruders nämlich. Warum also nicht gleich für das Original schwärmen? Dessen Levis klebte ehe schon auf jedem zweiten Hintern der Ostjugend. Die US-Kultur war die Kultur des Siegers, des eigentlichen, des 2. Weltkrieges. Man erwartete von diesem, dass er eines Tages den verhassten Freund, die Sowjetunion, schlagen wird. Den geliebten Feind, den Hitlerismus, hat er ja schon geschlagen.
    .
    Doch grämen Sie sich deswegen nicht zu sehr. Auch die politische Linke, zu der ich mich zähle, kann sich dieses Einflusses nicht entziehen. Das Verhältnis mag ambivalent sein, doch ist es nicht nur oder nicht mal hauptsächlich feindselig. Eine Linke ist nicht antiamerikanisch, sie ist antiimperialistisch. Der Antiamerikanismus ist die Domäne der deutschen Konservativen, der Revanchisten, der Leute, von denen uns Don Alphonso netterweise immer berichtet. Und das ist auch der Tenor meines Beitrages. Es ist nicht die amerikanische Kultur, die wir ablehnen, nicht mal die „falsche“, überhaupt ist linke Kritik keine kulturalistische, sondern eben eine ausnehmend politische. Die Kritik an den USA ist immer auch, ja hauptsächlich gar, eine Kritik am eigenen Kapital, insbesondere an dessen Doppelzüngigkeit, dessen geheuchelte Solidarität, die nie mehr ist als die Teilung des gemeinsamen Klassendünkels.

  147. ah, cher Filou, das system hat...
    ah, cher Filou, das system hat würfelhusten: ihr einstmals verschluckter kommentar wurde wieder ausgespuckt.
    amüsant, diese überschneidungen, n’est-ce pas?
    (wären sie ohne den onlineübersetzer hilflos? wirklich?)
    .
    lieber elbsegler, dass proteste gegen usa durchaus nicht nur ideologisch begründet sind, sondern oft etwas mit den sauren trauben, an die der krummbeinige fuchs nicht herankommt, zu tun haben, ist recht offenbar.
    .
    was mich zuweilen wundert, ist die einteilung der meinung in fraktionen: bin ich für frankreich, bin ich gegen usa et vice versa. und das durchaus von intellektuellen. meine meinung ist das nicht.

  148. Amerikabashing ist bereits...
    Amerikabashing ist bereits deutsche Folklore, dabei können die Franzosen das doch viel besser. Waren bei den wikileaks auch Kremlnews dabei?

  149. Herrjeh, nun auch hier ?
    In...

    Herrjeh, nun auch hier ?
    In einem blog, jener Erfindung aus Genf am CERN, von wo ja auch das WWW seinen Siegeszug antrat. Die browser in denen wir das lesen, an deutschen Universitäten erfunden (oder war da bei NCSA Mosaic eine US-Klitsche dabei – ach was).
    Als ich 1981 in die USA kam, hatte Kalifornien wesentlich schärfere Umweltgesetze als Deutschland, was sich in Problemen mit der EPA (environmental portection agency) bei meinem Auto niederschlug.
    Californien, mit einer im Entstehen befindlichen emazipatorischen Schwulenszene und diesen scharfen Umweltgesetzen, das war der vom hinterwälderischen B-Movie Schauspieler regierte Staat – seltsam. Hatte der etwa kluge Ratgeber und richtete sich nach seinen Abgeordeten?
    Ich habe seinerzeit kluge Menschen kennengelernt ( nicht zuletzt Nancy geborene Davis, Tochter eines renommierten Professors für Chirurgie, die Tantiemen aus dessen noch heute in 18. Auflage verbreitetem Lehrbuch stiftete sie einem Forschungsvorhaben – natürlich, so etwas haben Sauerbruch, Heberer und Zenker auch alle getan!)
    Natürlich habe ich auch schlichte kennengelernt, und stock konservative, und rechtsradikale. Solche gibt es in Mecklenburg natürlich gar nicht, deswegen „the king can do no wrong“ auch wenn er Ehrenpatenschaften bei 7. Kindern übernimmt – achso das war nicht der king, das war der Herr BP.
    Seltsam – Schulden haben wir wohl gar nicht, was ist mit den „grauen“ Sondervermögen in die wir die Lasten der Vereinigung versenkt haben und die Verpflichtungen der SoFFin und….?
    Ach ich gehe lieber in die Küche und mache mir etwas zum Abend zu Essen.
    Dazu einen 2006er Burgunder, dann wird mir wohler.

  150. Das ist alles noch die nette...
    Das ist alles noch die nette Ecke, nachher geht es um den fernen Osten.

  151. Donna, Russisch gelernt, sehr...
    Donna, Russisch gelernt, sehr lange gelernt-und nach Systemwechsel sofort vergessen. Die Restkenntnisse dienen nur noch zur Ueberpruefung der Plausibilitaet, sind aber nicht zuverlaessig.
    .
    שלום, שמחה פנקייק
    (Mein Kumpel G. in Ein-Hod lacht sich jetzt kaputt.)

  152. Eigentlich weiss doch...
    Eigentlich weiss doch princeMatecki die Worte wohl zu setzen. Mann, muss der sauer sein.

  153. don, ja, ich lese gern hier,...
    don, ja, ich lese gern hier, besonders an feiertagen.
    .
    aber: privat geht vor katastrophe und feiertage kommt von feiern, also von nix tun und dabei noch spass haben.
    .
    ich freue mich schon auf einen ausgeruhten, scharf beobachtet habenden hausherrn, so nach dreikönig wieder. als pausenfüller gehen immer noch die vielen schönen bilder.

  154. War das jetzt der Aufwärmer...
    War das jetzt der Aufwärmer für Don Alphonso, de doch mal was über Judea und Samaria aka Westbank oder die Gegend drum herum…? Watt’n Glück, dass das Internet zwischen geschaltet ist. Ich fange langsam an zu meinen, dass Amerika (als Glaubensinhalt) nicht zur wohlerzogenen Konversation gehört, wie Krankheit oder Geld. Wollen wir Wetten auf die Verteilung der Pro und Contras nehmen? Oder jedem eine Diskussionposition zuschreiben (das ist noch lustiger,denke da an ein Rollenspiel Anfang der 90er als Einführung zum Palestinakonflikt … nach einer Stunde hätten gemässigte Linke bald jedem eine gelangt der daran gezweifelt hätte, dass iudea und samaria unverbrüchlich zu Israel gehören). Dabei haben wir hier zumindestens zwei Diskutanten die Amerika und Frankreich mögen (auch wenn Frankreich manchmal wirkt wie DDR mit Kaffee).
    Was ich an den Amerikanern mag: sie reden bei Bedarf Tacheles. Wie gesagt, für mich berechenbarer und das ist viel wert.
    Wer Europäischen Dünkel möchte: FAZ Reiseteil von heute zu Neuengland.

  155. In der Tat, unter dem Frust...
    In der Tat, unter dem Frust litt die Eleganz der Formulierung beträchtlich. Ich bin sicher kein kritikloser Bewunderer der USA, aber ein Staat der bei fast 2 Mio Flüchtlingen aus ex-Jugoslawien selbst mit UK und unseren französischen Freunden nicht in der Lage war, diese Krise zu entschärfen, sollte da etwas zurückhaltender sein. Ohne die USA kein Dayton, übrigens auch die Leistung eines der wiki -leaks gebashten Diplomaten, der neulich am rupturierenden Aorten-Aneurysma verstarb.
    Sicher machen Politiker in den USA Fehler, solche der Wirtschaftspolitik und solche strategischen Ausmaßes. Die Perfektion deutscher Wirtschafts- und Außenpolitik läßt derzeit aber auch geringfügig zu wünschen übrig.
    Immerhin haben sich die Mädels und Jungs über Muttis Frontbesuch gefreut, nun hat wirklich jeder sein Bild mit Gutti auf dem Handy!

  156. Und doch muss vor zuviel...
    Und doch muss vor zuviel falscher Toleranz und zuviel Respekt vor fremden Zivilisationen gewarnt werden.
    .
    Also in Europa werden nirgendwo mehr von Staats wegen Jugendliche hingerichtet, nicht einmal in Russland. Und man kriegt auch für dreimaligen Ladendiebstahl kein lebenslänglich aufgebrummt.
    .
    Es hat schon seinen guten Grund, wenn bestimmte internationale Abkommen nur vom Sudan und den USA blockiert werden. Der religiöse Wahn, das hysterische Verhältnis zum Alkohol, die Unfähigkeit, heilige Schriften anders als im buchstäblichen Sinne aufzufassen, die positive Grundeinstellung gegenüber der Lynchjustiz — manchmal glaubt man wirklich, dass die Amerikaner an den Arabern letztlich ihr eigenes häßliches Spiegelbild bekämpfen, und keineswegs eine fremde, ihnen unverständliche Kultur.

  157. "...dass die Amerikaner an den...
    „…dass die Amerikaner an den Arabern letztlich ihr eigenes häßliches Spiegelbild bekämpfen,“
    .
    Da ist was dran.
    Nennt sich in Psychokreisen Projektion.
    .
    Wie war das,…. Opium für das Volk,…

  158. @Schorsch Wagner
    das mit...

    @Schorsch Wagner
    das mit Tännesberg auszuführen würde zuviel verwandschaftlicher Details offenbaren. Da waren mir einfache in paar politische Personen, wenngleich privat sympathisch politisch viel zu reaktionär. Aber de mort…
    Ansonsten habe ich mich im Landkreis SAD immer sehr wohl gefühlt und nicht nur zu WAA Zeiten…

  159. "Die Amerikaner sind das...
    „Die Amerikaner sind das einzige Volk der Erde, dass den Weg von der Barbarei in die Dekadenz, ohne den hinderlichen Umweg über die Zivilisation, genommen hat.“
    Hoffentllich nicht.

  160. In einem Bundesstaat wie den...
    In einem Bundesstaat wie den USA kann sich jeder das Seine raussuchen. Natürlich kann sich ein Demokratie in eine Ochlokratie verwandeln. Vielleicht sind die USA in einem soziologischen Wandel in dem die Träger von Mässigung, Toleranz und Rationalität an Einfluss verlieren. Vielleicht ist es aber auch etwas, das auf uns noch zu kommt: Irrationale, Intolerante, anarchisch Gewaltgläubige, die von ihrer eigenen Meinung überzeugt sind, und diese auch kund tun, gibt es überall. Durch die neuen Medien können diese Leute, die meistens nicht allzusehr von Selbstzweifeln befallen werden, sich mehr und weiter Gehör verschaffen als vorher. Wie damit umzugehen ist, muss noch gelernt werden, zunächst in den USA.
    Idem für die Sicherheitslage nach dem Ende des Kalten Krieges. Abu Graïb und das Gegeifere gegen Assange sind möglicherweise in erster Linie Zeichen von Hilflosigkeit. Dabei hat die Systemkonfrontation Europa in einer Weise stabilisiert, wie es vielleicht historish gesehen eine Zusnahme bleiben wird. Stabilisierendes, zumindestens in Europa, was es

  161. Lieber prince...
    Lieber prince matecki,
    .
    dummerweise habe ich am 11. August 2008 gelesen, was dieser verstorbene Diplomat in der Washington Post zum Kaukasuskrieg geschrieben hat. Einen üblen, von nackten Lügen gespickten Hetzartikel. (Können Sie dort auf der Webseite finden). Also, dass Leute, die solche Texte verantworten, jemals was zum Frieden beigetragen haben könnten, fällt mir zu glauben ziemlich schwer.

  162. lieber don/19:16 u, sie...
    lieber don/19:16 u, sie meinen, dass hier dann so richtig ‚klassen‘-keile stattfindet?

  163. @Schluchten-Ossi
    der link war...

    @Schluchten-Ossi
    der link war nicht vollständig oder?
    http://www.europhysicsnews.org/index.php?option=com_article&access=standard&Itemid=129&url=/articles/epn/abs/2009/01/epn20091p27/epn20091p27.html
    oder:
    Europhysics News Vol. 40, No. 1, 2009, pp. 27-31

  164. Holbrookes Artikel vom August...
    Holbrookes Artikel vom August 2008
    http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2008/08/21/AR2008082103106.html
    Waren Sie je in Georgien? Haben Sie einen der Märkte auf denen sich die Tbiliser Bevölkerung mit in Europa von der georgischen Mafia gestohlenen Werkzeugen und Elektronikartikeln versorgt, gesehen? Haben Sie die Neubauslums, in denen die Bewohner die unfertigen Rohbauten einfach selber irgendwie zu Ende mauern, gesehen?

  165. Lieber HansMeier (20:57), na...
    Lieber HansMeier (20:57), na dann bin ich mal gespannt, wann der amerikanische Kongress die Steinigung von Ehebrecherinnen verordnet. Und auf den amerikanischen Praesidenten, der einen Sprengstoffanschlag auf ein Verkehrsflugzeug initiiert bin ich auch gespannt. Und wenn es erlaubt wird, statt erwachsene Maenner Kinder in den Krieg zu schicken, dann, aber erst dann werde ich Ihnen Recht geben in der Meinung, dass die Amerikaner in den Arabern ihr haessliches Spiegelbild erkennen. Immerhin haben Sie erkannt, dass etwas sehr Fragwuerdiges an der arabischen Kultur ist. Das ist schon mal ein Fortschritt. Was jetzt noch fehlt, ist eine konsequente Hinwendung zum Christentum-und zwar nicht als Attituede, sondern als zuverlaessige Haltung.

  166. ...
    http://www.geopolymer.org/library/papers-discussing-davidovits-pyramid-theory
    Das erinnert mich ja fast an michael buback…geheimnisse an die öffentlichkeit…
    @HansMeier555 – Plindos
    oder passend zu weihnachtszeit, wer weiss schon von den Zuhörern in der Kirche was jesus meint, wenn er von einem Schilfrohr spricht, dass sie in der wüste sehen wollten, heuet würde er von kleidungsstücken mit drei großen knöpfen reden oder so…

  167. Ach so, Sarah Palin wurde...
    Ach so, Sarah Palin wurde nicht gewählt –

  168. @DA <sl>...Kleines Beet,...
    @DA …Kleines Beet, Birnbaum davor… und a hollarstaudn dazu. Zefix es gibt so feine Rezepte (egal ob Bluete oder Beere)… und keiner wills’s mehr wissen.. Tja…

  169. Ein Glück für Sie und...
    Ein Glück für Sie und unseresgleichen, dass Schweden nicht auf Ihrer Wunschlandkarte der künftigen Gross-Schweiz liegt. Nach diesem treffenden Sittengemälde der USA sollten Sie niemals in Schweden nächtigen. Blondes Gilft kann in schwedischen Betten tödlich sein.
    Ob der König von Schweden über seine Rechte und Pflichten wohl hinreichend informiert war…??
    Aus besser informierten Kreisen ist zu hören, er habe seine Krone an die Schürzenjäger-Jäger dieses Friedensnobelpreisträgers verpfänden müssen. Einzulösen gegen die Aushändigung eines Australiers aus dem Reich des Bösen… Wie Amerika halt so ist; ein königliches Märchen in Hollywood-Verfilmung.
    Nota bene: Ich unterstütze die Gründung der Gross-Schweiz. Mit Visum-Pflicht für alle Besucher aus den USA, Brüssel, Berlin – und Schweden!

  170. Filou, in diktaturen herrscht...
    Filou, in diktaturen herrscht auch nur deshalb keine meinungsfreiheit, weil der wohlstand dort nicht ausreicht, um genügend opportunisten zu erzeugen.

    ein paar anregungen für eine internetrecherche über die feiertage? itavia-flug 870, (1980), untersuchungsausschuß ustica (september 1988), ivo nutarelli und mario naldini (ramstein august 1988), el shifa pharmafabrik in khartoum (1998).

  171. Re DA 20 Dez 09.05h ...
    Re DA 20 Dez 09.05h
    „ansonsten würde ich um die Feiertage die Sache etwas runterfahren“.
    Christmas is coming
    The geese are getting fat
    I’ve put a Xmas present
    On DA’s door mat
    What is it? A Zuger Kirschtorte to enjoy at teatime.
    http://www.zuger-kirschtorte.ch
    Ich hoffe, DA wird möglichst viele Geschenke von uns Bloggers bekommen.

  172. @icke, 20. Dezember 2010,...
    @icke, 20. Dezember 2010, 20:13 Uhr
    „Wer Europäischen Dünkel möchte: FAZ Reiseteil von heute zu Neuengland.“
    Allerdings. Der Autor dieses Beitrags hat nicht viel begriffen vom Unterschied zwischen den USA und Europa. Er ist mit typisch europäischem Dünkel in ein Land gefahren, von dem er glaubte, es zu kennen und dann verwundert war, etwas anderes zu finden. Anstatt seine Vorurteile zu erkennen, mäkelt er daran herum, dass dort eben nicht Europa ist. Ein Artikel in gleichem Stil über eine Reise durch Japan oder Kenia wäre undenkbar. Rassismus wäre noch das Mildeste, was dem Autor vorgeworfen würde.

  173. Lieber Filou, 1988 haben die...
    Lieber Filou, 1988 haben die Amis tatsächlich ein iranisches Passagierflugzeug abgeschossen. Und 1999 haben sie die chinesische Botschaft in Belgrad zerstört. In Guantanamo sassen schon Elfjährige ein.
    Gesteinigt wird in den USA nicht öffentlich, aber es gibt eine Gesetzgebung, die auch nix anderes ist als eine Fortsetzung der Lynchjustiz mit den Mitteln der normalen Justiz. Die Todesstrafe für Minderjährige gibt es jedenfalls. Und welche Gründe hat es Ihrer Meinung nach, das die USA (als einziges Land ausser dem Sudan) das Kinderschutzabkommen nicht unterzeichnen wollten?
    .
    Die zahllosen „Vergeltungsschläge“, welche die USA (zum TEil auch unter NATO-Dach) seit 1986 in allen möglichen Ländern verübt hat, müssten von Ihnen ebenfalls mitberücksichtigt werden. Was ist das anderes als Terror (unter Zuhilfenahme konventioneller militärischer Mittel, die der Al Kaida nun mal nicht zur Verfügung stehen)?
    .
    Schon an ihrer Sprache kann man sie erkennen: Wer seine Militäreinsätze „Shock and awe“ oder „Gegossenes Blei“ nennt, der legt offenbar großen Wert darauf, von der ganzen Welt für blutrünstig gehalten zu werden. Diese Sprache appelliert unverhohlen an den Sadismus der Soldaten und der „demokratischen Zivilgesellschaft“. Manerweckt gar nicht mehr den Anschein, als wolle man sich nur „verteidigen“ oder man „bereite den Krieg vor, weil man den Frieden will“.

  174. @Devin08
    Ja Devin08, ich bin...

    @Devin08
    Ja Devin08, ich bin mir ganz sicher, denn ich habe dort die erste zwanzig Jahre meines Lebens verbracht. Thüringen war kein Tal der Ahnungslosen und wir waren es auch deshalb nicht, weil eine Reihe Verwandter und Freunde aus dem Westteil es regelmäßig auf sich nahm, uns zu besuchen
    Sie machen auf mich jedoch eine ahnungslosen Eindruck, wenn Sie Behauptungen aufstellen wie „Dessen Levis klebte ehe schon auf jedem zweiten Hintern der Ostjugend. Die US-Kultur war die Kultur des Siegers, des eigentlichen, des 2. Weltkrieges. Man erwartete von diesem, dass er eines Tages den verhassten Freund, die Sowjetunion, schlagen wird. Den geliebten Feind, den Hitlerismus, hat er ja schon geschlagen.“
    Verzeihen Sie, aber bitte verschonen sie mich mit derartigen Plattitüde und Vorurteilen, sie sind einer Diskussion nicht wert.

  175. elbsegler, was will man von...
    elbsegler, was will man von einer ehemaligen Kolonie auch anderes erwarten.
    Und man muss sich einmal vorstellen wer da in den frühen Jahren alles übergesetzt hat.
    .
    Ja, es macht Spass gewisse Dünkel zu pflegen. Deswegen kommentieren wir doch auch diesen Blog, oder?
    ;-)

  176. @Werte Runde
    Wenn sich jetzt...

    @Werte Runde
    Wenn sich jetzt hier die Pro- und Contra-USA-Lager so schön scheiden: Ich mache nicht mit.
    Um es gleich zu sagen, ich war noch nie da, will auch nicht hin und Care-Pakete gab es für uns früher auch nicht. Eigentlich lässt mich Amerika im Ganzen etwas kalt. Sicher kann man dort Positives wie Negatives entdecken, wie sagen wir mal in Italien eben auch.
    Also bitte, versuchen Sie nicht, mich auf die Für- oder Gegenseite zu schubsen. Und ich sage das hier auch nur so explizit, weil ich den Eindruck habe, dass eine solche Position für einige Anwesende undenkbar ist.

  177. Ich zitiere aus dem Artikel:...
    Ich zitiere aus dem Artikel: „“Es gibt Menschen, die essen, um zu leben. Und es gibt Menschen, die leben, um zu essen.“
    Sic est! (Allerdings haben das unsere italienischen und französischen Nachbarn wesentlich stärker verinnerlicht als der gemeine Deutsche.)

  178. windsbraut, bleiben Sie...
    windsbraut, bleiben Sie geschmeidig, wie Knigge einst zu sagen pflegte. Ich nehme das hier alles mit Humor, nur nicht ernst nehmen. (Bierernst ist übrigens eine typisch deutsche Untugend.)

  179. Don Carlos (nur kurz, denn ich...
    Don Carlos (nur kurz, denn ich bin das Opfer der Zinsknechtschaft und muss mit meiner Haende Arbeit eine Hypothek abbezahlen),
    .
    Das mit dem Opportunisten und dem Wohlstand habe ich jetzt nicht kapiert, meine aber, dass Diktaturen Opportunisten erzeugen. Wuerden Diktaturen sich um den Wohlstand des Individiums sorgen braeuchten sie keine Diktaturen mehr sein.
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    Windsbraut, immerhin hat es Ihnen die amerikanische Ideologie von der Freiheit des Menschen moeglich gemacht, Thueringen in Richtung Hamburg zu verlassen, ein beneidenswert huebsches Segelboot zu besitzen, frei und froehlich nach Daenemark zu segeln.
    Frueher machte man das voller Angst auf Luftmatratzen, wenn einen nicht die Volksmarine aufgriff und einen Landtransport nach Bautzen spendierte.

  180. Die unterjochte Frau – das...
    Die unterjochte Frau – das erste privat angeeignete „Produktionsmittel“
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    @HansMeier555: Apropos „Religion“. Habe da gerade einen interessanten Satz gefunden, den ich Ihnen bei dieser Gelegenheit zur Kenntnis bringen möchte.
    Frage: „Warum erscheint die Geschichte des Orients als eine Geschichte der Religionen?“
    Mögliche Antwort: „Bernier findet mit Recht die Grundform für sämtliche Erscheinungen des Orients – er spricht von Türkei, Persien, Hindostan – darin, daß kein Privateigentum existierte.“ Und weiter: Dies ist der wirkliche clef (Schlüssel) selbst zum orientalischen Himmel.“ Nun, woher habe ich das wohl? Richtig! Von Marx, in einem Brief an Engels (Briefe über das Kapital, Sonderband 1954, S. 61, und was den „Bernier“ angeht, konnte Marx eigentlich nur François Bernier gemeint haben: http://de.wikipedia.org/wiki/Fran%C3%A7ois_Bernier).
    Mit dieser Frage beschäftige ich mich auch schon länger. So bin ich der Meinung, dass das Wesen der mohammedanischen Reform die Eherechtsreform ist, sprich: die Abschaffung der sog. „Sadik-Beziehung“ (Sadik aus dem Arabischen = Freund/Freundin) und deren Ersetzung durch die damals schon existierende Baal-Beziehung (Baal – wir kennen es aus dem Alten Testament, war jenes „Goldene Kalb“, arab./semitisch: Herr über Haus/Hof/Herden/Weib… , vgl.: „Der persische Hafiz…“, http://blog.herold-binsack.eu/?page_id=17/PDF, bzw. „Philosophus Mansisses“/ Von der kleinen zur großen Differenz, http://blog.herold-binsack.eu/?page_id=7/PDF).
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    Dass es in der orientalischen Spätantike noch eine Sadik-Beziehung überhaupt gab, jenes Relikt aus vorpatriachalischen Zeiten, und dass es – auch noch zur Zeit von Marx und Engels – dort noch kein Privateigentum gab, muss nach marxistischer Lesart natürlich im Zusammenhang begriffen werden.
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    Drücken wir es mal so aus: Ohne Unterdrückung der Frau, d.h. ihrer Enteignung und Einordnung in ein männliches Herrschaftssystem kein Privateigentum (an Produktionsmitteln). Man könnte nämlich auch sagen, dass die unterjochte Frau das erste privat angeeignete Produktionsmittel ist.
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    Ach ja, und wenn wir schon bei Plattitüden (Windsbraut) sind, hier noch ein Nachschlag, denn die USA sind es doch, die uns hier im Besonderen interessieren:
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    Zitat von Marx: „Wie wenig nun in den Vereinigten Staaten die bürgerliche Gesellschaft herangereift ist, um den Klassenkampf anschaulich und verständlich zu machen, davon liefert den glänzendsten Beweis C.H.Carey (von Philadelphia), der einzig bedeutende nordamerikanische Ökonom…“ (Ebenda, S. 58, Marx an Weydemeyer)
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    Nun lassen wir es dabei, denn was Carey damals sagte, spielt auch heute noch keine Rolle, hingegen aber, die Auffassung Marxens bezüglich der Unentwickeltheit der „bürgerlichen Gesellschaft“ dort. Davon kann wohl heute keine Rede mehr sein, aber davon vielleicht, wie unentwickelt, ja geradezu prähistorisch, diese bürgerliche Gesellschaft doch noch in großen Teilen geblieben sein muss. Oder wie anders soll man die bloße Existenz einer jenen „Tea Party“ verstehen?
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    Ich denke, dass auch hier der Ansatz für wäre, wenn man 1. eine nicht ganz falsche kulturelle Kritik (nicht chauvinistisch-kulturalistisch) anbringen möchte, und 2. den Grund für diese merkwürdige „arabisch-amerikanische Freundschaft“ vielleicht besser verstehen will, also jenen tief-religiösen Blick auf die Geschichte. Das bürgerliche Eigentum an Produktionsmitteln hat sich in den USA erst infolge des amerikanischen Bürgerkrieges behaupten können, also nach 1865.
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    Und welche Rolle die Frau in den heutigen USA spielt, der Sache gehe ich bei nächster Gelegenheit nach.

  181. Filou... der schlüsselbegriff...
    Filou… der schlüsselbegriff war ’nicht genügend opportunisten‘. oder bräuchten diktaturen sonst einen unterdrückungsapparat – wenn ja, gegen wen? (rhetorische frage)

  182. Und schon geht’s los.
    @V
    Ich...

    Und schon geht’s los.
    @V
    Ich war gestern zu einer größeren OP beim Zahnarzt und heute sind noch Nachwirkungen da, deshalb knurre ich ein bißchen. Jedoch ich bin gereizt aber zahnlos.
    *
    @Filou
    Ich bestreite ja nicht, dass es positive amerikanische Ideen auf Europa gegeben hat, die sich im Endeeffekt auch auf mein Leben ausgewirkt haben. Nur gibt es dergleichen auch aus anderen Ländern, als da z.B. wären die Ideen des Humanismus und die der französischen Revolution. Und den zweiten Weltkrieg haben die Amis auch nicht alleine gewonnen. Also warum soll ich den USA zu besonderer Loyalität verpflichtet sein, den anderen Ländern aber nicht?

  183. Don Carlos: Gramsci lesen...
    Don Carlos: Gramsci lesen

  184. windsbraut (auch wenn Sie sich...
    windsbraut (auch wenn Sie sich an Filou gerichtet haben): Villeicht nicht besonderer Loyalität.
    Ich habe die USA als ein Land erlebt, dass sich auf das Morgen hin definiert. Jeder kommt irgendwo her. Aber was zählt ist, was man aufbaut, was man macht, was zu tun man im Begriff ist. Als ein Land, in dem Packen wir’s an eine verbreitetere Devise ist als Resignation. Manche Leute fühlen sich davon angezogen, andere nicht.

  185. Naja, man muss auch zugeben:...
    Naja, man muss auch zugeben: Wer in seinem Blog die „Amerika-ist-doof-Dose“ aufmacht, muss – vielleicht: will – mit Kommentaren rechnen, die sonst bei Welt oder Spiegel hingeschmiert werden. Wenn es also so aussieht, als sei dieser Blog die Kloake der FAZ, ist das nicht schicksalhaft, sondern – gelenkt.
    .
    Oder in einfachen Worten: Geht auch mal ein gescheites Thema?

  186. @windsbraut
    "(...) Also warum...

    @windsbraut
    „(…) Also warum soll ich den USA zu besonderer Loyalität verpflichtet sein, den anderen Ländern aber nicht?“
    Wer verlangt denn das von Ihnen? Ich fühle mich jedenfalls nicht dazu verpflichtet. Ich wüsste auch nicht, wie ich persönlich meine „besondere Loyalität“ gegenüber den USA überhaupt zeigen sollte.

  187. icke, warum spenden Sie...
    icke, warum spenden Sie gramsci nicht für die lagerbibliothek in guantanamo?

  188. Bin auch aus dem Osten. Kann...
    Bin auch aus dem Osten. Kann ich hier Wessi-Kommentatoren kennenlernen?

  189. Windsbraut, den Begriff...
    Windsbraut, den Begriff „Loyalitaet“ hatte ich ignoriert weil es darum nicht gehen kann.
    Den Amerikanern geht es im Moment nicht besonders gut. Sie haben sich einfach uebernommen. Im Fall der Briten des vorigen Jahrhunderts nannte man das „Imperial Overstress“.
    Ohne die drei Madman Wilhelm II, Hitler und Stalin waere das Leben, besonders der Amerikaner ruhiger verlaufen. Jetzt haben sie den Salat.
    Ich neige zu kameradschaftlicher Zurueckhaltung und zu der berechtigten Hoffnung, dass die sich wieder einkriegen. Denn eins ist sicher: wenn die USA sich nicht wieder aufrappeln, dann geht es uns in Europa ganz langsam an den Kragen.
    Vereinfacht gesagt.

  190. Overstretch, Stress hatten die...
    Overstretch, Stress hatten die Briten allerdings auch.

  191. sternburger,
    warum nicht...

    sternburger,
    warum nicht gleich klassenfeind, wie das früher hiess, als es die täterä noch gab. wo es wessis gibt, muss es auch ossis geben, die bonzen von damals gibts heute noch, welche regieren sogar.

  192. don carlos, warum sollte ich?...
    don carlos, warum sollte ich?

  193. "Denn eins ist sicher: wenn...
    „Denn eins ist sicher: wenn die USA sich nicht wieder aufrappeln, dann geht es uns in Europa ganz langsam an den Kragen.“
    .
    viel schlimmer, europa ist dann gewesen. schon nach einem winter wird die berliner republik an der seite moskaus sein, das walte geahd mit dem pfeahd.
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    wenn die us of a den gobatschow machen müssen, oder, dem blatt mit dem klugen kopf dahinter angemessener, den imperial overstress durch retraite ins kerngebiet entspannen müssen – das verhindern bislang die chinesen, vielleicht überlegen sie es sich auch einmal anders – wird es vor allem die verbündeten treffen.

  194. @Filou, 16:24
    .
    Im Prinzip...

    @Filou, 16:24
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    Im Prinzip haben Sie recht, und gerade ihrem letzten Satz würde ich uneingeschränkt zustimmen. Aber der grösste Feind den die Amerikaner haben, sind sie ja selbst.
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    Ich erlaube mir meine scharfe Kritik ja auch gerade darum, weil ich weiss, dass die USA heute weitaus besser dastünden, wenn sie auf Irakkrieg, Guantanamo, und etliche weitere Verrücktheiten verzichtet hätten. Aber für diese Kritik wurde man dann immer als „Anti-Amerikaner“ bezeichnet.
    .
    Wenn ich wüsste, wie man denen noch helfen kann, würde ich es mir überlegen.
    .
    Aber einfach nur mit dem Sternenbanner zumzuwedeln (wie sie es offenbar gern hätten), das ist mir dann auch wieder zu blöd.

  195. Wertegemeinheit - sollte ...
    Wertegemeinheit – sollte nach Lektuere dieses Artikles (Washington Post, 20.Dezember 2010, verlinkt bei zerohedge.com) evtl. ueberdacht werden – Nine years after the terrorist attacks of 2001, the United States is assembling a vast domestic intelligence apparatus to collect information about Americans, using the FBI, local police, state homeland security offices and military criminal investigators.
    http://projects.washingtonpost.com/top-secret-america/articles/monitoring-america/?hpid=topnews

  196. [nochmal Zwischenmeldung aus...
    [nochmal Zwischenmeldung aus dem Grenzgebiet]
    Und in der Dorfkneipe erzählte einer vom örtlichen Skiclub von seinem Ausflug nach Aspen. Dort habe er sich 2 Stunden mit einem Ehepaar unterhalten, die auf einer Bank einen Schlegel Roten, Wurst, Brot und Käse ausgepackt hatten und auf der Höhe das Wetter genossen. Er sagte, er sei erstaunt gewesen über ihre Mahlzeit „wie in Österreich“.

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