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Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Der Grosse Schwarzgrüne Unnütz

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Schrecklich ist der Wutbürger zum Politiker, aber noch viel schlimnmer ist der Genussbürger, der sich nicht einfangen lässt, und sich bei konservativen und fortschrittluchen Strömungen zusammenklaubt, was ihm gefällt. Verhasst ist dieser Hedonist auch bei den Geringverdienern der schreibenden Zunft, und so wird allseits auf ihn geschimpft, und seine Integrität in Frage gestellt. Dabei ist er doch ein angenehmer Zeitgenosse und stets bereit, für seine Überzeugung und den richtigen Parmesan auch Berge im offenen Wagen zu überwinden.

Kurz, aber immerhin: Westerwelle hat zu Guttenberg politisch überlebt.

Derweilen sitze ich mit einer Freundin in Schwabing und bin leicht verärgert. Wir haben es eilig, der gerade erstandene Kronleuchter muss noch aufgehängt werden, bevor es finster wird. Um nicht zu lange zu warten, entscheide ich mich für frische Pasta mit frischem Gemüse. Da kann man eigentlich nichts falsch machen. Aber das denke ich ja auch über das Bloggen und das Radlmontieren; vor uns jedoch quietscht elend eine Bremse, nebenan reden ungepflegte Pseudokreative über digitale Strategien, und dass jetzt die Zeit spannender Wissenschaftsblogs kommen soll, und das frische Gemüse ist so zerkocht, wie die Nudeln nach dem Biss eines Alligators verlangen. Davor hatte ich 25 Minuten Zeit, mich auf das Essen zu freuen. Und als ich dann Richtung Tegernsee fahre – in München fühlt sich die Freundin hoffentlich wie eine Prinzessin im Schein der acht matten, energiefressenden Glühbirnen – danke ich mir, dass es wirklich schade wäre, zu Bett zu gehen, mit diesem unerfreulichen Ereignis hinter dem Gaumen. Ich fahre also weiter am See entlang, vorbei an der Villa von Heinrich Himmler und an einem Objekt, von dem man munkelt, dass darin Verwandte von Gaddafi hausen – denn nur gut verdienende Irre schaffen es an den See, die armen Schlucker müssen draussen bleiben -, und erreiche eine bestimmte Bucht, an der kein Gras mehr wächst. Der Bärlauch hat es vertrieben, so dicht steht er dort im Sonnenschein.

Bild zu: Der Grosse Schwarzgrüne Unnütz

Manche sagen ja, der Bärlauch sei ein Modegemüse, und sprechen mit einer gewissen Verachtung von jenen, die ihn pflücken. Mir ist diese Rede ziemlich einerlei, es ist eine gute und schnelle Art, an eine feine Basis für gutes Essen zu kommen, und inzwischen gehört er schon zum guten Ton: Hier, sagen Gastgeber und Köche damit gleichermassen, ist der Frühling, und wir gehen hinaus und bringen das Erste, das hier natürlich dem Boden entspringt, frisch auf den Tisch. Und so wird es auch bleiben. Der Bärlauch ist ein Frühlingsgruss, und eine famose Sache für die faule Küche: Ein Glas selbstgemachtes Pesto hilft zwei Monate aus jeder Küchenzwickmühle, wenn es schnell gehen muss. Ich habe heute nichts mehr anderes vor, also pflücke ich und warte dann, bis die Sonne untergegangen ist. Einfache Freuden.

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Daheim dann die unschöne Entdeckung: Es ist kein Parmigiano Reggiano mehr im Haus. Ich hätte schwören können, dass da noch ein grösseres Stückerl im Kühlschrank die letzten Gratins überlebt hat, tatsächlich ist auch noch Caccioricotta da, etwas Bergkäse und jede Menge Povolone – aber kein Parmesan. Es ist bereits nach 8 Uhr Abends. Es ist Samstag. Und die Olivenölbestände sind auch auf ein recht niedriges Niveau gefallen. Eine sehr komplizierte Lage für so etwas einfaches, ja geradezu banales Gericht wie Bärlauchpesto. Allerdings könnte ich morgen Parmesan kaufen. Ich kenne da einen Feinkostladen, der auch Sonntags die Tore öffnet. Zwei Länder weiter, in Sterzing. Nicht gerade der allernächste Weg, aber es ist Frühling. Es ist warm. Und ich habe ein Anrecht auf dieses Pesto, selbst gemacht und erpflückt. Ich habe eine Longines Admiral, Autoschuhe aus Ziegenleder, ein Tweedsakko von Loro Piana, eine warme Cordhose, einen Ascot-Schal aus Seide mit Paisleymuster und einen italienischen Sportwagen, der auch nach 16 Jahren durch den TÜV kommt. Ich brate den Caccioricotta mit Paprika und Stierherztomaten und gehe zu Bett.

Bild zu: Der Grosse Schwarzgrüne Unnütz

Und bin am nächsten Tag, gegen 12 Uhr und damit früh am Morgen, bereits am Achensee in Österzonenreich. Flotte Streckenabschnitte wechseln sich mit Bereichen langsamer Geschwindigkeiten ab, und hier schweben meine Gedanken und fragen sich, ob es denn eine bessere Verkörperung jenes bürgerlichen Wohlstandsgrünen geben kann, als jener Knabe, der hier gerade gen Süden zieht. Man kennt das, die Gazetten, egal ob links oder rechts sind voll davon, der Modegrüne ist ein neues Lieblingsthema, weil er einerseits in Sachen Vermögen zu den Gewinnern der Globalisierung gehört, aber andererseits seine Rennradrahmen in Verona löten lässt, bei der Kleidung auf Hersteller im Piemont achten, handgeschliffene Gläser bevorzugt und seinen Bärlauch selbst pflückt, um dann über zwei Grenzen zu fahren, nur für ein Stück Parmesan. Und dofort komme ich in eine Verteidigungshaltung, möchte sagen, dass ich auch noch dies und das erwerbe, in die beiden Stadtkirchen von Sterzing gehe, ausserdem hat der Wagen neue Reifen, die ich testen möchte, und dafür brauche ich Pässe – dann aber sage ich mir: Ja und?

Bild zu: Der Grosse Schwarzgrüne Unnütz

Auf der anderen Seite des Achensees steht ein Berg mit dem schönen Namen: Der Grosse Unnütz. Er kann zwar nichts dafür, aber von allen Bergen hier in der Region wüsste ich keinen, der mir sympathischer wäre: Es ist ihm egal, er lebt einfach damit. Und damit, finde ich, ist er auch ein Vorbild für alle, denen gerade entgegenschallt, es gäbe kein richtiges Leben im falschen. Die Linken sagen das, um sich vor überlaufenden Bürgerlichen abzugrenzen. Und die Rechten sagen es, um überlaufende Bürgerliche zu disziplinieren. Die einen denken, sie allein hätten die wahre Lehre, und wollen mit teilweise einsichtigen, hedonistischen Geniessern nichts zu tun haben. Die anderen sehen ihre Felle in anderer Leute warmer Dusche davonschwimmen, denn wer heute den Bärlauch pflückt, unterschreibt morgen auch gegen eine Strassenverbreiterung, und das wiederum ist schlecht für die Wirtschaft. Links wie Rechts kann man sich nur schlecht vorstellen, dass sich manche irgendwie so gar nicht um Ideologien scheren, und von beiden Seiten pflückend nur das mitnehmen, was man – in der Kombination – als falsch bezeichnen muss. Sagte man ihnen: Das mag ja alles sein, und es ist nicht die reine Lehre, aber diese intensiv schmeckenden Bärlauchblätter bei mir im Kühlschrank brauchen einfach einen Parmesan DOP mit 22 Monaten Reifezeit – man würde beide nicht zufrieden stellen, und bald als schlimmes Beispiel für den Niedergang gelten. Es wäre zu schön, zu dreist, zu gedankenlos, zu moralfrei, um wahr zu sein. Das ganze Problem mit dieser grünen Attitüde, verpackt in 327 Gramm Parmigiano Reggiano DOP stagionatura oltre 22 Mesi.

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Aber lustvoll beissen sich die Reifen in den brüchigen Asphalt der Ellbögenstrecke zwischen Patsch und Pfons, es fliegt der Wagen durch enge Kurven hinauf ins Licht und den italienisch blauen Himmel, klein und grau sind die Zimmer von Parteistrategen und Zeitungsschreibern, die nicht verstehen – würden sie verstehen, wären sie hier, und wären sie hier, würden sie verstehen, aber wer wäre ich, andere zu belehren? Die angegrünten Bürger sind nicht so, weil sie ihre Inkonsequenz nicht sehen würden, und deshalb jene Leute brauchen, die ihnen das Problem erklären. Natürlich könnte man mehr tun, oder bei der alten, konservativen Stange bleiben. Als ich mich mit einer Deutschen um die letzte Feigenmarmelade streite, als hinter mir entsetztes Stöhnen erklingt, weil ich gerade die letzten vier Apfelstrudel kaufe, weiss ich: Ich rase mit dem Sportwagen nicht in die bleierne Einsamkeit der Gedankenlosigkeit zwischen zwei grossen Lagern. Ich bin in Sterzing, das Wetter ist schön, ich bin zufrieden, wie viele andere auch. Das grosse Lager ist zwischen den Blöcken. Irrationalität macht absolut nicht einsam. Sie macht nur frei von Dogmatikern, von denen ich hier und auf dem Heimweg durch hundert Traumkurven nichts sehe. Ganz ehrlich, ich halte es nicht für eine gute Idee, sich hier einem irrationalen Menschen in den Weg zu stellen, und ihn moralinsauer anzunörgeln.

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Dann das Pesto, presto. Ich hacke den Bärlauch – wirklich nur hacken, nicht pürieren und keinesfalls in eine Maschine! – reibe den Parmesan mit der Hand, schütte das Olivenöl dazu und denke nach, welche Art der Pasta wohl am besten dazu passt. Vielleicht die Schlutzkrapfen? Der Ricotta in ihrem Inneren würde untergehen. Gnocchi vielleicht? Zu fad. Oder die Käsknodel, die ich in diesem kleinen Hofladen oberhalb von Volders gekauft habe, wo auch die Kaminwurzen für Frankfurt her sind? 30 Minuten soll das Pesto ziehen, es schmeckt schon gut, aber es könnte besser sein, also warte ich.

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Setze mich auf auf das Sofa. Blättere in einem Band über Bronzino, fühle, wie sich die Haut über den Lippen spannt, nach diesem Tag in Wind und Sonne, denke an die Kurven, an das Licht und bin bald wieder auf der Strasse, die sich hinaufwindet durch ewige Serpentinen auf den Gipfel des Grossen Unnütz, wo ich eins werde mit dem Berg und dem Vergessen.

Hungrig erwache ich am nächsten Morgen. Die ganze Wohnung riecht höllisch nach Bärlauch, aber das, denke ich, ist auch schon wieder die einzige Hölle, in die man durch die Irrationalität kommt.

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343 Lesermeinungen

  1. Herrlich, das ist wahrer...
    Herrlich, das ist wahrer Genuss! Mir läuft das Wasser im Mund zusammen, und das nach Mitternacht.

  2. Ich werde jetzt auch noch...
    Ich werde jetzt auch noch kochen. Morgen muss ich nämlich nach Frankfurt (schon mal schlecht) und übermorgen nach London (worst case, fünf Tage hungern).

  3. wo ist denn der fahrradbeitrag...
    wo ist denn der fahrradbeitrag ;o)

  4. Den stelle ich online,sobald...
    Den stelle ich online,sobald ich Zeit habe (morgen Abend, denke ich)

  5. Esse ich noch eine...
    Esse ich noch eine Kleinigkeit?
    Nein- ich geniesse noch ein wenig den Abstieg…
    und lese dazu von den Diadochen

  6. Bester DA,

    Ihre...
    Bester DA,
    Ihre transportökologisch völlig inakzeptable Reise für 250 Gramm Parmesan werde ich Ihnen bei Gelegenheit noch CO2-mäßig nachhalten. Sie hätten das Teil ja auch einfliegen lassen können. Oder über Genua mit dem Containerschiff nach Rotterdam. O.k. zu langsam. Ich oute mich mal als „footprint“-Sünder, der täglich 20 km fährt, damit zwei Hunde, in Düsseldorf Ost beheimatet, in Düsseldorf West Höhe Stromkilometer 749- 752 am Rhein drei Stunden lang frei laufen können. Macht 300 Einsatztage pro Jahr, das mal 14 bisher. Ganz böse Sache. Vielleicht aber nicht ganz so böse wie die 15 Tonnen Tissuewatte-Rollen, die ich jahrelang von Mannheim nach Berlin gerodelt habe, damit die Kieferschaden-Reichsbrüllstadt-Bewohner noch ein paar minderwertige Arbeitsplätze „Am Juliusturm“ in Spandau für sich reklamieren konnten.
    gruß fb

  7. Nun, man muss sagen, dass ich...
    Nun, man muss sagen, dass ich den Kofferraum auch voll mit Geschenken gemacht habe, schliesslich gibt es in Frankfurt angenehme Leute, die ich sehr schätze und keinesfalls verhungert sehen möchte. Aber zum Ausgleich passe ich schon auf, dass ich jeden Höhenmeter, den ich fahre, auch nochmal laufe oder erradle. Das ist dann meine persönliche Ablasshandlung.
    .
    Hartmut, ja, die Diadochen – lustiges Völkchen, aber nur von begrenzter Lebensdauer.

  8. @Don, in London sind viele...
    @Don, in London sind viele Chinesen, die auch besonders viel Gemüse
    im kulinarischen Angebot haben, packe Sie sich einfach ein paar Käse-
    schnitten ein und suchen Sie so ganz nebenbei nach einer neuen Tacho-
    welle für den guten alten Sunbeam. Man muß doch auch ´mal das
    Positive sehen. Es ist doch nicht alles schlecht außerhalb Bayerns. mfG.T.

  9. Don, probieren Sie den ...
    Don, probieren Sie den großen Unnütz einmal in einem Alfa, dann ist
    lhnen Pesto egal. Nein, ich bin kein Gebrauchtwagenhändler. mfG.T.

  10. "... es gäbe kein richtiges...
    „… es gäbe kein richtiges Leben im falschen. Die Linken sagen das, um sich vor überlaufenden Bürgerlichen abzugrenzen. Und die Rechten sagen es, um überlaufende Bürgerliche zu disziplinieren.“ Und ich höre das neuerdings immer öfter – wirklich, das scheint in Mode zu kommen – als zynisches, resigniertes oder entschuldigendes Eingeständnis, dass man zwar noch wisse, was eigentlich richtig wäre, es aber umständehalber gar nicht mehr versuchen müsse oder könne. Einige, die das sagen, wissen manchmal gar nicht, dass sie das Zitat damit gegen seinen ursprünglichen Sinn wenden. Andere, die kritische Ansprüche als Anmaßung empfinden und fast empört zurückweisen, verdrehen den Sinn lustvoll und bewusst. Wo reihen Sie sich da ein, Don Alphonso?

  11. Gibt es eigentlich ein...
    Gibt es eigentlich ein Studienfach für experimentielle BWL?! Es gibt doch bestimmt grüne BWL’r und Juristen?! Oder lernen BWL’r wirklich nur auswendig?!
    Und: Was kann man eigentlich sonst noch aus Bärlauch machen?! Was halten Sie von der Variante mit Pecorino?!

  12. @DA, wieso denn 5 Tage...
    @DA, wieso denn 5 Tage hungern? hier bei uns in London gibt es mehr Sterne-Koeche als man besuchen kann und die Rezession macht das feine Essen recht erschwinglich, Faseler wie Dollase wuerden nur muede belaechelt, und ein Chinatown wie das unsere gibt es im Rest von Europa auch nicht mehr..Melden Sie sich, wenn sie Tips brauchen.

  13. Also Gnocchi sind Ihnen "zu...
    Also Gnocchi sind Ihnen „zu fad“? Na, dann haben Sie bestimmt noch nie authentische Gnocchi Mpoverisci Siciliani probiert. Die meridionale Küche der Terroni bietet mancherlei kulinarische Überraschungen, die alles andere als fad sind.

  14. If you know that everything...
    If you know that everything comes from the mind,
    don’t become attached.
    Once attached, you’re unaware.
    But once you see your own nature,
    the entire Canon becomes so much prose.
    It’s thousands of sutras and shastras only amount to a clear mind.
    Understanding comes in midsentence.
    What good are doctrines?
    Bodhidharma

  15. Es ist schön zu sehen, daß...
    Es ist schön zu sehen, daß der Maestro wieder zum alten Stil zurückgekehrt ist 8-)
    .
    Die Wichtigkeit eines Pesto’s, zubereitet in richtiger Art-und-Weise, ist nicht zu unterschätzen. Ich selber habe dies schon mit diversen Versuchen erlernen müssen. Nachher musste ich einen Monat Maschinen-Pesto essen, weil ich zu geizig war die Massen-Produktion wegzuwerfen. Nun ja – man lernt halt nie aus …
    .
    Viel Spaß auf der London-Reise.

  16. Werter Don, schön von ihnen...
    Werter Don, schön von ihnen zu hören! Die Problematik ist mir wohl geläufig und ich lasse mir regelmässig von Mutter Dashwood im eigenen Garten gezogene und eigenhändig zubereitete Köstlichkeiten per care Paket nach Hong Kong einfliegen. Böse? Honni soit qui mal y pense…

  17. @Don Alphonso 05. April 2011,...
    @Don Alphonso 05. April 2011, 00:48
    „Nun, man muss sagen, dass ich den Kofferraum auch voll mit Geschenken gemacht habe, schliesslich gibt es in Frankfurt angenehme Leute, die ich sehr schätze und keinesfalls verhungert sehen möchte.“
    bestechung mit naturalien. seien sie bloß vorsichtig mit dem compliance officer der faz, oder geht es jetzt nicht um diese.
    in der 4 klasse volksschule war meien mutter beim elternsprechtag. klassenstärke 40 kinder. 3 durften dann aufs gymnaium. danach kam sie heim: bin ich zu früh zur lehrerin ins zimmer, hat doch die mutter von dem anderen, der auch aufs gymnaisium ging, der lehrerin noch ein schworzes fleich geb’n…
    „bestechung“ mit naturalien geht immer noch ;o)

  18. Aber nicht doch - im Umfeld...
    Aber nicht doch – im Umfeld der Medien läuft Käuflichkeit dann doch auf einem anderen Niveau, so sie überhaupt läuft. „Ich setz Dich in unser Auto auf der Mille Miglia und Du schreibst, was wir von Dir wollen“ zum Beispiel.
    .
    Werte Marianne Dashwood, gegen mütterliche Insinkte ist nun mal kein Kraut gewachsen, so würde ich das sehen. Und Mütter haben natürlich wie immer recht.

  19. Makkus, allgemein wird...
    Makkus, allgemein wird empfohlen, immer nur kleine Gläser zu machen. Je feiner man Bärlauch und anderes zerkleinert, desto deutlicher kommen unerfreuliche Noten zum Vorschein. Die Feinstmalerei ist eher Sache der Industrie, die aus drittklassigen Zutaten ein Maximum an Geschmack herausholen muss.
    .
    dunnhaupt, zu fad als Basis für dieses spezielle Pesto, das doch einiges an Nuancen überdeckt.

  20. "Irrationalität macht absolut...
    „Irrationalität macht absolut nicht einsam.“
    .
    Ach wirklich nicht? Es kommt mir aber manchmal so vor. Zumindest wenn man als Deutscher noch die Kernenergie befürwortet. Kaninchen mögen übrigens Bärlauch sehr gern. Ich habe früher meine Kaninchen noch selbst geschlachtet. Heute ist es ja schon gesellschaftlich geächtet, Kinder beim Schlachten eines Kaninchens zuschauen zu lassen. Man sollte also aufpassen, womit man heutzutage die Lehrer der lieben Kleinen besticht. Das halbe Schwein oder ähnliches birgt sicher ein gewisses Risiko.

  21. Hach ja: Der Bärlauch.....
    Da...

    Hach ja: Der Bärlauch…..
    Da weiss ich wieder, wo ich aufgewachsen bin: auf dem Lande. Und Bärlauch gab’s jeweils frisch geschnitten in den Kartoffel- oder Frühlingssalat.

  22. Danke für diesen Beitrag!
    Ich...

    Danke für diesen Beitrag!
    Ich komme gerade aus Frankfurt und werde am Freitag nach Italien fahren. Dieser Artikel hat meine Vorfreude noch gesteigert!

  23. Also, lieber Don,
    ob ein Auto...

    Also, lieber Don,
    ob ein Auto mit Frontantrieb ein Sportwagen sein kann, da habe ich meine Zweifel. Wenn man Oldtimer mag und italienischen Schick, gerne offen fährt und die zeitgenössischen PS-Protze aus Oberitalien mehr bei Zuhältern und weniger bei den SdG verortet, dann ist vielleicht ein Fiat 850 Spider das richtige Gefährt. Oder das Parallelmodell von Seat. Echtes (hanseatisches) Understatement für jemanden, der sich das cavallo rampante durchaus leisten könnte. Bei entsprechender (anglophiler) Disposition wäre auch ein Tausch des Sunbeam gegen einen TR4A erwägenswert.
    Um auf den Titel zu sprechen zu kommen: Das Gute an diesem Berg ist hoffentlich, daß er nur unnütz ist und nicht auch noch zusätzlich schadet. Wäre er schwarzgelb, dann …. hm …. Oder strahlt er ein bißchen? Radonausdünstungen?
    Ansonsten freue ich mich schon mal auf den Beitrag über London aus vegetarischer Sicht, guten Appetit dorten.
    Gruß K

  24. Nun, lieber Kalchas, ich kann...
    Nun, lieber Kalchas, ich kann nur empfehlen, es selbst zu probieren. Mir „passt“ die Barchetta wie ein gut geschnittener Anzug, 131+5PS sind eigentlich in jeder Lage ausreichend, und ich bin auch schon mit stärker motorisierten Gefährten und Heckantrieb langsamer den Jaufenpass hinauf. Ich denke, als man die Barchetta baute, hat man genau solche verwinkelten Strassen im Auge gehabt. Dieses Auto will Bergstrecken.
    .
    Don Ferrando, ich komme nach, sobald ich aus der Hölle des Nordens zurück bin.

  25. Sehr geehrter Don,...
    Sehr geehrter Don,
    offensichtlich ein Traumtag und ein Beitrag, der zur Nachahmung anregt. Jaja, Oberbayern ist schon gesegnet, selbst wenn man für den Weg nach Italien noch durch Österreich muß :) Aber dafür entschädigt in jedem Fall die Aussicht… Vielen Dank und gute Reise.

  26. @DA: Danke für die...
    @DA: Danke für die Empfehlung, aber ausprobieren werde ich das natürlich nicht, da würden mir womöglich liebgewonnene Vorurteile abhanden kommen.

  27. Lieber Don Alphonso, wenn Sie...
    Lieber Don Alphonso, wenn Sie das nächste Mal einen Kronleuchter installieren sind klare Glühlampen unbedingt zu empfehlen. Erstens kann man dabei noch ein etwas grüneres Gefühl haben (die Mattierung absorbiert einen kleinen Teil des Lichtstroms), zweitens sehen mattierte Lampen matt aus und drittens brechen die Glaskristalle das konzentriertere Licht der klaren Lampen klar und je nach Schliff in schönsten Farben.

  28. Werter Don Alphonso,
    ich...

    Werter Don Alphonso,
    ich bevorzuge die klassische Variante des Pesto mit Basilikum und Pinienkernen…
    Bärlauch ist mir zu GRÜN ;o)
    Gute Reise!
    Ihre PadE

  29. Beat, ich denke, das hängt...
    Beat, ich denke, das hängt ein wenig vom Raum ab. Im Schlafzimmer habe ich sogar gelbe Hütchen auf den Glühbirnen, und neuer Kronleuchter (so ab den 60er Jahren) haben nach meinem Gefühl ohnehin zu viel Feuer. Im besagten Fall ging es um einen Privat-, und nicht um einen Repräsentationsraum. So kann man in der Wohnung auch noch differenzieren, zwischen dezentem Schein und grossem Auftritt.
    .
    Kalchas, ohnehin ist es heute schwer, noch echte Qualitätsvorurteile aufzubauen.

  30. Werte Prinzessin auf der...
    Werte Prinzessin auf der Erbse, ich wechsle da einfach mit der Jahreszeit, ich bin da nicht gnaschig.
    .
    Kopfgeburt, irgendwann kommt man auch wieder in das Alter, da man das Landleben (mit Bärlauch, Bergen und Discotheken mit jungen Osteuropäerinnen, die dort auf Libyer und Syrier warten) zu schätzen weiss.

  31. Hier ein Schüttelreim...
    Hier ein Schüttelreim
    .
    Bärlauch
    Leerbauch
    .
    Habt Spaß beim Verwursten, ich muss an die Arbeit

  32. Amüsant wie immer! Wenn Sie...
    Amüsant wie immer! Wenn Sie sich in Frankfurt umgucken, sehen Sie vielleicht die Tigerbabies. Die sind mit Freund und Mamas Auto schon losgefahren, um die Stadt der FAZ und der Bänker zu besichtigen.
    (Vorher haben sie sich aus Mamas Garten nicht Bärlauch sondern Sauerampfer geholt)

  33. Don, und ja, natürlich, das...
    Don, und ja, natürlich, das Dorffest im grossen Zelt neben der Scheune, organisiert von der freiwilligen Feuerwehr – Prügelei mit Besoffenen anschliessend eingeschlossen (das sind dann aber die Einheimischen!).

  34. Chapeau werter Don,...
    Chapeau werter Don, Chapeau!
    So viel Chuzpe muss man erstmal haben, für ein Stück Parmesan zwei inner europäische Grenzen zu überqueren. Aber mei wer koa der koa und ganz ehrlich das passt schon. Ich kann mir die Fahrt bildhaft vorstellen, wie die Pässe und Kurven genommen werden und ein wenig neid kommt auf, ich wäre gerne dabei gewesen.
    Und das der große Berg der große Unnütz heißt, zeigt doch nur, dass unsere Altvorderen viel mehr vom Leben begriffen haben, als wir. Betrachtet man all unser Mühen und alle Wirrungen aus der großen Ferne, dann sieht man, alles unnütz. Vielleicht hilft dieses Wissen darum, die eigenen „Probleme“ richtig zu bewerten. Drumm lasst uns das Leben geniessen, denn erstens ist es ungerecht und zweitens wissen wir nicht, ob es ein Leben nach dem Tod gibt, aber eins davor, das ist gewiss!

  35. Frankfurt? Kaminwurzen? Die...
    Frankfurt? Kaminwurzen? Die müssten eigentlich durch unseren Briefkastenschlitz passen…
    .
    Bärlauch erinnert mich irgendwie immer an Freiburg. Ich glaube da habe ich ihn auch zum ersten Mal gegessen. Das Gewächs kam mir damals (vor 15 Jahren) sehr progressiv vor. Und auch sonst hat sich das Freiburgerische ja erstaunlich weit in den Rest der Republik vorgearbeitet. Die B 31 Ost dürfte die vorerst letzte Niederlage gegen die Teufelssöhne und -töchter gewesen sein.

  36. DA hat sich als "Foodie"...
    DA hat sich als „Foodie“ entpuppt! Eigentlich essen die Griechen mehr Pasta (pro Kopf pro Jahr) als die Italiener.
    Wer kennt Les Escapades de Petitrenaud – kulinarische Reisen durch Frankreich auf F5 TV und online
    http://www.france5.fr

  37. @ Don Alphonso: In London muss...
    @ Don Alphonso: In London muss man nicht (ver)hungern! Ihnen als Vegetarier und Freund der italienischen Kueche haette es sicherlich im Neal Street Restaurant geschmeckt, das aber leider aufgrund ueberhoehter Mietforderungen (und der Depressionen des Kuechenmeisters) geschlossen hat.
    .
    Dessen Kueche aber lebt weiter in Form einer Kette von Restaurants. Auf dem Menu http://www.carluccios.com/menus/menus/autumn-menu/Inverno.pdf bitte ich die Pasta con funghi zu beachten- die waren im Neal Street Restaurant die Spezialitaet des Hauses und uns mehrfach rund 80 km Anreise wert.
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    In den Rstaurants der Kette haben wir nie gegessen, aber einen Versuch sind sie sicher wert- und sicherlich besser als fuenf Tage hungern!
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    Das naechstgelegene cafe calruccio laesst sich von der website aus finden: http://www.carluccios.com/
    .
    Hoffentlich guten Genuss! Alle meine anderen Londoner Empfehlungen sind eher fernoestlich und/ oder fleischreich…

  38. Don, bravo! Es ist die...
    Don, bravo! Es ist die Konsequenz des Denkens und Handelns, die den Genießer auszeichnet, und mit dieser reift er zum Hedonisten – und auf dem Weg dorthin schmeckt die Begegnung mit dem Rationalen so lästig wie ein verkorkter 86er Margeaux. Er bliebe lieber allein, denn er hat ja die Konsequenz, die er liebt. Was brauchts da andere.

  39. Warum muss ich immer dann,...
    Warum muss ich immer dann, wenn ich solche Beiträge von Ihnen lese an die Sprache des Futurismus, an die Sätze von Marinetti denken, die wie hinter einem kleinen Rezeptchen für Bärlauch-Pesto versteckt, wie Peitschenhiebe gegen die rückwärsgewandten reaktinären Kräfte klingen? „ich streckte mich in meinem Wagen, einem stürmishen Gott aus Stahl, wie ein Leichnam auf der Bahre aus, aber sogleich erwachte ich zu neuem Leben“…
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    Das mit dem „nur schneiden“ des Bärlauchs wusste ich noch nicht. Danke für den Tip. Wie „drüben“ schon gesagt, heute ist erst mal das Bärlauch-Rahmsüppchen dran.
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  40. Rechts leben und wohnen -...
    Rechts leben und wohnen – links daher reden. Das ist das Vorrecht derer, die mit dem Silberlöffel im Mund wenn schon nicht geboren, dann doch zumindest erzogen wurden, die als junge Menschen aus ödipalem Trieb sozialdemokratisch waren und von dieser jugendlichen Attitüde (wie auch von anderem Jugendwahn) nicht lassen mögen, auch wenn sie inzwischen den Wohlstand und den Habitus ihrer Eltern angenommen, wenn nicht überholt haben. Diese Großstadtgrünen sind die legitimen Nachfahren der biedermeierlichen Spießbürger: Belesen, leicht dünkelhaft und hoffnungslos naturromantisch…
    Hoffen wir, dass die alten Passstraßen nicht aus umweltgerechtem Sozialneid gesperrt werden – zumindest nicht bis zum Herbst. Schließlich habe ich für den Sommer eine große Alpenpässe+Cabrio-Tour vor. Nach mir die Gletscherschmelze…

  41. jaja, da gestehen sich die...
    jaja, da gestehen sich die Hedonisten hier selbstbewusst gegenseitig ihre Umweltsünden ein…
    ich bin absolut für die Fortsetzung der hier angezettelten Sündenbeichte, erkläre mich jedoch gerne bereit die Absolution gegen entsprechende Gegenleistung zu erteilen (aus Sicht der Umweltingenieurin, rechne Ihnen da gerne pi mal Daumen eine Bilanz aus, aus religöser Sicht geht ja nicht weil falsches Geschlecht und zudem Atheistin).
    Bei unserem geschätzten Gastgeber sehe ich das Erlaufen und Erradeln der gefahrenen Höhenmeter schon als guten Anfang, fordere jedoch noch ein Gläschen von dem selbstgemachten Bärlauchpesto (verschickt mit go green natürlich!) zum kompletten Sündenablass ein.
    Den Folkherrn Braun kenne ich noch nicht so gut, aber für den Anfang würde ich über Ablasserteilung gegen eine Einladung in ein gutes Düsseldorfer Sushi-Restaurant nachdenken.
    Sehen Sie es einfach als milde Gabe an die Armen oder so :-)
    Und verzeihen Sie mir bitte meine missgelaunte Grantelei, aber ich muss noch 20 Minuten bis zur Mittagspause ausharren. Unter knurrendem Magen, mit Aussicht auf ein schnödes Müsli mit Obst :-(.

  42. Das Richtige hinter dem...
    Das Richtige hinter dem Falschen
    .
    @Jonas Amazonas: Auch wenn dieser Satz – es gäbe kein richtiges Leben im falschen – von Brecht stammt, muss man ihn mit Verstand betrachten. Brecht bezog das auf die einfache Tatsache, dass man in einer an und für sich verkommenen Gesellschaft, nicht den ethisch sauberen Menschen erwarten kann. Man muss davon ausgehen, dass alle Menschen entsprechend kontaminiert sind. Und dass man eben mit diesen Menschen und nicht mit irgendeinem anderen zu rechnen hat, das ist das Thema all seiner Stücke. Das war auch ein Querschläger gegen den eignen „Realen Sozialismus“, der da den 150 %igen vorzuführen wünschte. Nichtsdestotrotz gibt es natürlich im realen Leben sehr wohl Richtiges im Falschen. Und zwar aus dem gleichen Grund, wie es kein richtiges im falschen Leben geben kann. Im realen Leben herrscht die Dialektik.
    .
    Und wenn es eines Beweises dafür bedürfte, nämlich dass der Marxismus, nämlich Marx ganz persönlich, eben nur diese Dialektik im Auge hat, dann böte sich „Die Klassenkämpfe in Frankreich“ für an. Marx zeigt auf, wie sich hinter der Bühne der Klassenbewegungen, der politischen Bewegungen und Intrigen, eine weitere Bühne auftut, die der wirklichen Bewegung, die, welche im Wesentlichen eine ökonomische ist. Das Richtige hinter dem Falschen zu finden, genau das ist die Aufgabe jedes Marxisten. So kann es auch kommen, dass der schlimmste Feind des Kapitals, das Kapital selber ist. Und das ist gut so, denn nicht immer kann der subalterne Klassengegner da mithalten. Solange nicht, wie eben keine Waffengleichheit herrscht. Und so ist es auch die Aufgabe des Marxisten, das Richtige aus dem Falschen zu ziehen, dir richtigen Schlüsse aus den falschen, wie auch die revolutionäre Bewegung selber aus den opportunistischen. Den Klassenkampf des Proletariats aus den Kämpfen und Intrigen der Herrschenden.

  43. bertholdIV@:
    Gryn is de Farv...

    bertholdIV@:
    Gryn is de Farv vum Neyd hob ach geläsn in meyn schlaues Bichl. Auch ebbes, meyn Foahrradl hot an Plattn wos is gesagt a Schlamassel. Hob ach geschobn nochn Tegernsee. 30 km. Scheene Luft is do, alles scheen, auch de Leit, muß de Neyd lossn. Käs is milchig, derfn ma nich hobn essen sulln an Tag wo milchig is varbotn. In Shul bin ach gangen bis zu sekster Klass Folkshuln. No wos hon mer gredt die meynsten Tag ieber nu wos de letzn Wuchn?? Erschtens wo is gegangn aus de Brennkammer vun däm Kawenzmann in Farnost, un nu? Fischiges is varstrohlt, is nix Fisch mit Messa wonn du Gobel host. Nu zweytns is Sense mitte Rajierung vun Katzi un Mausi. Schatzi machste guck große Augn: Was is kimmt de Elaktrizitatie nich aus Steckdos, no wos? Ieber Granitza vun Francia un vun insane Brieder vun Tschechien, nebbich. Auch ebbes. Kannste bisl a Englisch? We are ready! Maseltow!

  44. Ha !
    Don Alfonso hat uns...

    Ha !
    Don Alfonso hat uns ertappt:
    Grüne Anlagern, schwarze Bilanzen !
    Pflanzt der Grüne Ökobeete, denkt er kichernd an die Knete
    Scheingrüne !

  45. War das das erste Bärlauch...
    War das das erste Bärlauch Pesto des Jahres? Wenn ja, hätte ich es endlich geschafft, vor dem Don das erste zu machen und zu essen ;-)

  46. Je mehr Kommentare ich lese,...
    Je mehr Kommentare ich lese, um so mehr kommt es mir so vor, als ob man diesen Blogbeitrag auch:
    ‚Aus dem Leben eines oder vieler Taugenichts und Taugenichte‘
    titulieren könnte.

  47. Besser solche kleinen...
    Besser solche kleinen irrationalen Dummheiten als diese großen unvernünftigen:
    – die Öffentlichkeit dauerhaft anlügen (G.)
    – oder den aussterbenden Gelben (W.) vorzustehen.
    .
    Dauerhaft ökologisch korrekt und vernünftig sein zu müssen, dieser finstere soziale Druck schreit geradezu nach kleinen subversiven Handlungen.
    Wobei manche beruflichen Vielflieger mit lausigster Ökobilanz noch eine ganz andere Rechnung aufmachen müssten.
    .
    Besser ab er noch als dieser Unfug als Dauereinrichtung: Als LOHAS mit spritfressender Riesenkarre („wegen der Kinder“) regelmäßig vorfahren und Öko-Krams im Bioshop einkaufen. Oder auch gut: einen Schrebergarten am anderen Ende der Großstadt haben wegen der tollen Natur und täglich durch die Stadt pflügen.
    .
    Da war mein alter Herr noch vom alten Schlag und weniger grün-fehl-indoktriniert: Gemüse im Garten, aber wegen einer bestimmten Marke Zigaretten 5 Min. Fußweg mit dem Auto. (Die drei Töchter schätzten seine Qualmerei nicht und zogen ihm, wenn sie dennoch ausgesandt wurden, subversiverweise die falsche Marke aus dem Automaten…, uups! tschulligung! …)

  48. Sie pöhser, hätte es ein...
    Sie pöhser, hätte es ein warmer Kartoffelsalat mit Bärlauchstreifen, ein bisserl Essig und dazu gebratenen Paprika nicht auch getan?
    Zudem: Ich will ja nicht wie meine Oma klingen („wir hatten ja nichts“), aber bei so einem Pesto kommt ein guter gereifte Parmesan doch gar nicht zur Geltung, denn der Knoblauchgeschmack des Bärlauch deckt eh alles zu. Da hätte es durchaus ein einfacher Parmesan aus dem Supermarkt getan, oder gar ein Grano. Für die Sämigkeit dann noch ein paar geriebene Mandeln.
    Den guten Parmesan dann lieber als Dessert mit dem Trüffelhobel behandeln und die Blättchen mit einem Tropfen Feigen-Balsamico versehen…

  49. Ach, so ein schöner Tag und...
    Ach, so ein schöner Tag und doch schimmert eine Spur schlechten Gewissens durch Ihre Schilderung, werter Don. Warum nur? War nicht schon der fehlende Parmesan nur ein willkommener Vorwand für eine kleine Ausfahrt in die Berge? Das Erlebnis so einer Alpenfahrt nach Sterzing ist doch schon Grund genug. Aber wir reden uns ein, es müsse vernünftige Gründe für so eine Fahrt geben. Wobei vernünftig nur solche Gründe sind, die ökonomisch und ökologisch korrekt sind. Dann darf man eigentlich in Deutschland keinen Parmesan essen oder muss ihn selbst mit dem Fahrrad in Oberitalien holen. Vielleicht wird es Zeit für einen Selbstversuch: Freude haben ohne „Mehrwert“. Einfach aus Spass an der Freud, wie der Kölner sagt.

  50. Im Nachgang zum letzten Blog@:...
    Im Nachgang zum letzten Blog@:
    Alles hinieden ist Menschenwerk. Auch die Kirchen als Institution. Somit auch die andern Einrichtungen. Ohne Enschuldigung: Überall hatten, üben, werden zukünftig die Hirten aller Couleur und Lokalitäten sich an den anvertrauten Schäflein vergreifen, Starrsinn, Unsinn, Intoleranz verbreiten. Ob rkk, protest, soz. atheist. freigeist.,islam., jüd. und sonstiger Mummenschanz. Der Geist ist willig und schwach, das Fleisch auch. Religion dagegen, ist ein ander Sach.
    ..
    So laßt uns in Gottes Namen Käsesorten probieren, Fahrradeln, Frauen- und Männerleut den Hof machen und, so lang die Tage uns vergönnt sind, am Frühling, Sommer, Herbst und Winter Freude haben. So sprach der Plindos und verschwand.

  51. Da ist wohlmöglich bald ein...
    Da ist wohlmöglich bald ein Kochbuch fällig… Kochmützen der Gesellschaft.

  52. Kurz, aber immerhin: n echter...
    Kurz, aber immerhin: n echter Titel bringt eben doch was?
    Und nun eine prom. Arzt als Leithammel. Perlen für die Säue, oder nur ein neuer Selbstdarsteller?

  53. Hm, ob die Osteuropäerinnen...
    Hm, ob die Osteuropäerinnen wirklich auf Syrier warten?

  54. Und wieder mitten hinein ins...
    Und wieder mitten hinein ins Herz der Finsteren. Da dürfte der Stachel aber nicht zu sehr schmerzen, bei der zarten Ironie heute.
    Es ist ja seit Jahren en vogue, ökologisches Bewußtsein, Verzicht auf Vollkonsum, Megamarkt und allfällige elektrische Unterstützung etc., als Mode und Wohlstandsideologie zu denunzieren. (Ganz billig kürzlich drüben in der SZ.)
    Der Forrtschrritt kennt keine Manieren, die Massen müssen satt werden.
    Auch das wird sich so langsam als die Niedertracht herausstellen, die sie ist.
    Ich frage mich, warum Sie die Masse nicht mörsern, der Saft des Bärlauch wird wohl zu bitter? Ich muß das dann doch mal selbst versuchen.
    Das Bärlauchsammeln hat ja schon was von Osterspaziergang, pittoreskes Pfückenbücken im frühbesonnten Sonntagswald auch allerorten hier im ungeliebten Berlin.

  55. "Irrationalität macht absolut...
    „Irrationalität macht absolut nicht einsam. Sie macht nur frei von Dogmatikern, von denen ich hier und auf dem Heimweg durch hundert Traumkurven nichts sehe. Ganz ehrlich, ich halte es nicht für eine gute Idee, sich hier einem irrationalen Menschen in den Weg zu stellen, und ihn moralinsauer anzunörgeln.“

  56. Hacken Sie in Ihr Pesto mal...
    Hacken Sie in Ihr Pesto mal Macadamia, Sie müssen sie ja nicht selbst aus Australien holen….

  57. Don. Sie als Taschen-Macho...
    Don. Sie als Taschen-Macho unterschätzen natürlich die Töchter des Ostens (blond, gierig, blöd). Aber seien Sie versichert, auf „Syrier“ warten die nicht. Die sind ja nicht blöd.
    .
    So, erstens hat das Semester begonnen, zweitens wirds mir hier zu platt, daher adieu. Specialgeiermarke, bleiben Sie im Krähennest und rufen Sie in die vier Winde „Hirn in Sicht“, sobald es hier spannender wird als in der Pathologie.

  58. ,,Dann das Pesto, presto. Ich...
    ,,Dann das Pesto, presto. Ich hacke den Bärlauch – wirklich nur hacken, nicht pürieren und keinesfalls in eine Maschine!“ – Mit Verlaub: das klingt besser als es ist und sieht so aus, als ob Jemand den Prozess nicht verstanden hat. Es sei dann man sagt dazu worauf es Einem ankommt.
    Durch das Hacken – und durch das Pürieren – wird der eigentliche Geschmacksstoff erst freigesetzt. Je feiner das geht umso mehr Geschmacksstoff entsteht. Der Vorgang dauert nur wenige Minuten. Die Senföle, die dabei entstehen, sind flüchtig, aber sie lösen sich in Öl, wie leider auch das bittere Chlorophyll (das sich aber viel langsamer löst).
    Nur Hacken bewirkt bloß, dass sich nur in einem vergleichsweise kleinen Teil des Bärlauchs diese Geschmacksstoffe bilden. Hacken und Quetschen des gehackten Blattgutes ginge. Dann hätte man die Geschmacksstoffe und etwas zu beißen, was beim Pürierten fehlt.
    @nico: das Rationale, falls es denn eines ist, führt immer zu hedonistisch besseren Resultaten! Aber es ersetzt nicht Jedem die Einbildung…

  59. Doch auch über die Folgen...
    Doch auch über die Folgen für den Klimaschutz und die Versorgungslage kann leidenschaftlich gestritten werden.

  60. ...fühle mich angesichts der...
    …fühle mich angesichts der Erwähnung meines letzten Kommentars doch ein wenig geehrt…

  61. wow! das ist mal eine hymne!...
    wow! das ist mal eine hymne! da spürt man das blut in den adern fließen, echt schöner text zum schönen leben, danke!

  62. Hurra, wieder ein Beitrag mit...
    Hurra, wieder ein Beitrag mit südlicher Leichtigkeit statt Politik- und Atomfrust.
    .
    „Unnützes Fahren“ wird gerade zum Ablenkungs-Politikum aufgebaut.

  63. Don, schön, dass Sie wieder...
    Don, schön, dass Sie wieder da sind! Was ist das für ein Adesivo auf dem Kotflügel der Barchetta? Ein Stadt- oder Regionwappen vielleicht?

  64. Das Netz ist voller...
    Das Netz ist voller unerträglicher Langeweile. Die Typen, die sich dort groß zu Wort melden, sind genau die, die man im Pub besser ignorieren sollte.

  65. Nun, da waren noch die, die...
    Nun, da waren noch die, die MaiglöckchenblÄtter mit Bärlauch verwechselten, und sollen auch keine Zeit zum Klagen gehabt haben, dass das Zeug so fad war. Aber jetzt weiss ich wieder, warum ich Sie mag, auch wenn Sie mir in so Vielem zu wider sind: bei dem was bei Ihnen das praktische Leben ist, denke ich nur jawoll, recht hat er und denke schon an die paté de canard aux cèpes von dem gar nicht besonderen Fleischer in einem gar nicht besonderen Ort.
    Das wichtige ist doch, der Schluck, den man auch nach leidenschaftlichem Streite gemeinsam trinken kann.

  66. Jeden Abend werfe ich lustvoll...
    Jeden Abend werfe ich lustvoll mein PC-Kraftwerk-Anzapfer (Netzteil 540Watt, doppelte Grafikkarte mit zwei Stromanschlüssen, vier Ventilatoren, zwei Festplatten mit 5400 U/Min) an, nebst Splitter, Modem, Switch. Mit leichten elektronischen Klavierklängen gleißt das Cybergate im Transitorenlicht auf, wie eine Geistersonne auf gefrorendem Wasser. Ein Kopfsprung hindurch in millionen Gedankenwelten, beseelt von Menschen aus der ganzen Welt, und mit wenigen leichten Fingerbewegungen bin ich, Ave Maria, mit Ihnen. Ich würden keine Pasta, kein Pesto, keinen Parmigiano, schmecken, denn der Körper ist Staub und Staub wird er werden, er bekommt dazwischen was immer ihm auch an Proteinen vorgesetzt wird. Derweil zucken Flash-Animationen durch Synapsen, stürmt der Geist zeitlos, während er über dies und das stolpert, der Dummheit der tumben Masse spottet, die – wie er selbst – ihre geistigen Ergüsse ins endlose Nirgendwo schreien, finale Lösungen ersinnen und Welten verbessern würden – wenn man sie nur riefe! Es sind Geister aus Licht und Ton, die vielleicht Antworten, und sie geben das wohlig-warme Gefühl angenehmer Gespräche, wie in einem Salon zur Teezeit mit Angehörigen des gleichen Standes, bis sie langsam, dort hinten in der kleinen Stube in einer kleinen dreckigen Welt, entschlafen in der Hoffnung bald wieder aufzuerstehn.
    .
    Irrationalität hat viele Gesichter.

  67. Wirklich vorzüglich lieber...
    Wirklich vorzüglich lieber Don Alphonso, ein Pesto als Vorwand für eine Spritztour am Sonntag herzunehmen, und so schön unkorrekt!
    Ich bin erst vor kurzem auf Ihr Blog gestossen und finde es erfreulich das Sie weitermachen und so zu meiner Bespaßung beitragen! Bin schon sehr gespannt auf den Fahrrad-Beitrag.

  68. Falkenherz, dat ham'se aba...
    Falkenherz, dat ham’se aba schön jesacht.

  69. Wie geht's dem Magen? ---...
    Wie geht’s dem Magen? — Uuppps, vorsicht, Linxverkehr!

  70. bOB gELDOF 13.55h

    Bobsy -...
    bOB gELDOF 13.55h
    Bobsy – you are absolutely right. It’s very seldom to meet an intelligent and interesting person like you on the Net.

  71. Hello, squire (Yog Sothoth,...
    Hello, squire (Yog Sothoth, Esquire). Normalerweise ist DA umweltfreundlicherweise unterwegs mit seinem Fahrrad.

  72. @Sie kennen das Werk
    .
    Nein,...

    @Sie kennen das Werk
    .
    Nein, tun Sie nicht!

  73. @Don
    .
    ein Genie zu sein ist...

    @Don
    .
    ein Genie zu sein ist ja schön und gut, aber daraus erwäxt auch VerANTwortung? Ist Ihnen das eigentlich klar?

  74. Nehmen Sie eigentlich auch...
    Nehmen Sie eigentlich auch Tramper mit?

  75. Wie laut er davon redet, was...
    Wie laut er davon redet, was er nicht hat. (Wie wir alle halt, *g*)
    .
    Und wir wollten schon fragen: „Und die neuen Reifen, sind die mit oder ohne Profil?“, da kam das Foto. (Schade, mit. (Aber dann taugen sie doch gar nicht zum Schnellfahren, oder?))
    .
    „wo ich eins werde mit dem Berg und dem Vergessen“ Eben doch Zauberberg. Meint aber wohl eher, meint man: „wo ich der Last des Ichs, des Selbst-Bewußtseins, übermässiger Reflexion und Selbstwahrnehmung enthoben bin. (Auch Arbeit kann das schenken.) Das zu finden, Selbstvergessenheit im Tun, ist Normalität.
    .
    Und der Wechsel zwischen Welten gelingt in Minuten bis Sekunden. (Der Abstieg auf ein niederes Nivau gelingt meistens schneller, *g* – und aufwärts nutzt auch schon mal Hilfe, *gg*)
    .
    Und er hat Recht: Es ist ein freies Land. (Daher auch haben viele Angst vor einem Leben jenseits der sozialen Normierungen.)
    .
    Und die Fähigkeit, sich selbst beschäftigen zu können, ist ein hohes Gut. (Da wären keine Selbstzweifel.)
    .
    Das ganze Leben besteht aus Begrenzung und Entfaltung. (Die Masse Mensch sucht sich (qua niederem Instinkt?) (und un-unterrichteter Weise?) ihre Grenzen am liebsten genau nur so weit (und doch so eng) dass sie sie nicht spürt.) („Und das nennt sich dann Freiheit“, sollte man dazu aber nicht sagen)
    .
    (Selbstvergessenheit erreichen zu dürfen ist also ein hohes Gut. Guantanamo z. B. lenkt auch davon ab.)
    .
    Was heute alles so gibt ist ja schon genial. Hier (nichts für alte Leute, klar) http://cgi.ebay.de/Michelin-Pilot-Slick-12-60-18-67-/370185578990?pt=Kraftrad_Reifen&hash=item5630c7a9ee Auch bei 90 m/s ist eine Schräglage von über 50° möglich. Sicher getestet. (Michelin: Die tun was. Franzosen halt. *g*) (A am Ende ist eine weiche Mischung, C eine harte)

  76. Tja, Falkenherz, dann streiten...
    Tja, Falkenherz, dann streiten wir darüber ob Synapsen und so schon alles sind oder doch nur der Träger des Wesentlichen. Dass man es nicht beweisen kann, ist natürlich keine Beweis für Nichtexistenz sondern nur dafür, dass die Messgeräte es nicht fassen. Elektrizität gibt es ja auch, obwohl ich sie nicht mit dem Senkblei messen kann.

  77. Im DLF vorhin (über...
    Im DLF vorhin (über fortlaufenden Reformbedarf in der Lehrerausbildung, bis heute und für morgen): „Früher (vor 30, 50, 90 Jahren) war es halt so, dass die Schule sich fast ganz ausschließlich auf die Vermittlung fachlicher Qualifikationen beschränken konnte, weil Schüler, Eltern und Gymnasiallehrer aus der selben Schicht stammten und das Warum und das Wozu und das Wie bereits zu Hause, (am Eszzimmertisch z.b.? p.) vermittelt wurden.“
    .
    („Waren das noch Zeiten!“ haben wir glatt begeistert bei uns gedacht, aber relativ insgeheim.)

  78. Mal was über Zombies....
    Mal was über Zombies.

  79. was war eigentlich Monets...
    was war eigentlich Monets Hintergedanken bei Fruehstueck im Freien? Warum nur die Frau nackt nach dem Bad waehrend die Herren immer schoen anstaendig
    angezogen zu sehen sind? Verstecken sich Maenner etwa hinter Gewaendern? oder sonstigen Masken?

  80. Inge, der mit der Nackigen war...
    Inge, der mit der Nackigen war Ma_net.
    Motiv des Manet: vermutlich pure Provokation, sonst nix.

  81. Wobei längst noch nicht alle...
    Wobei längst noch nicht alle sich gerne in derselben Schicht wie Gymnasiallehrer sehen. Aber die waren ja auch mal anders.

  82. @Arabella, die abwesende....
    @Arabella, die abwesende.
    Ein guter Zug, geht es hier ab und an doch um Traditionen. Und wie man glaubt erfahren zu haben, gab es durchaus eine Zeit da es als höchst unschicklich galt wenn selbige ungefragt Ihr Sprachwerkzeug gebrauchten, vor allen in der Öffentlichkeit, geschweige den sich erdreisteten einem Mann, welcher Couleur auch immer, in selbiger Öffentlichkeit zu widersprechen.
    Was das akademische angeht sind Leute, insbesondere Frauen, SIC !! ohne großes Latinum/Gräkum/Hebräikum an Universitäten höchst erstaunlich und ein Zeichen für den Niedergang der Lehre, so mir mit nur 2 Abschlüssen eine solche Äußerung gestattet sei… . Aber im russischen kann man immerhin genial fluchen, ist auch was wert…
    Um die Qualitäten, so man ein solcher Wort an unpassender Stelle benutzen möchte, von allem was um ( West) Berlin herum liegt betr. selbiger Damen, war es schon schlecht bestellt als man als dummer junger Man mit 5 Westmark selbige im besten Ost Hotel genießen durfte weil es quasi unvermeidbar sprich unmöglich war alleine zu nächtigen mit so viel Westgeld.
    Wie auch immer, einige alten Traditionen sollte man durchaus wiederbeleben.
    Und bitte jetzt kein Berlin Bashing, den Bayern haben wir immerhin mindestens eines voraus: Die Schnauze.
    Soweit zu diesen Aspekt allgemeiner Dekadenz….
    ( Don kleines Fehler im vorherigen Kommentar bitte nur diesen hier verwenden, und diesen Hionweis ggfl. raus nehmen, Danke und sorry für die Mehrarbeit )

  83. @Inge
    .
    Männer schnüffeln...

    @Inge
    .
    Männer schnüffeln auch in niederen Stellungen Pheromonen hinterher.
    .
    Man muss also nicht über alles nachdenken, was Männer machen.
    .
    Fauen dürfen daher, und nicht erst qua Emanzipation, nackte Männer malen, soviel, wie sie wollen.
    .
    Oder Bilder von nackten Männern anschauen, die Männer gemalt haben. (Was aber nicht dasselbe ist, *g*)
    .
    Oder noch anders: Männer reden über die Welt. Und Frauen reden über Männer.
    .
    Und Maler sind eine Ausnahme.
    .
    Motiv des Mannes? Sex, purer Sex, ungetarnt.

  84. @Inge
    .
    Er hatte dabei nur...

    @Inge
    .
    Er hatte dabei nur Vordergedanken.

  85. Müßt Ihr Frauen halt auch...
    Müßt Ihr Frauen halt auch mal ein paar Bilder malen.

  86. Männer haben kein anderes...
    Männer haben kein anderes Motiv.

  87. Paulchen P, genau das wollte...
    Paulchen P, genau das wollte ich mithin Herrn Don Alphonso und dem werten Publikum nach den letzten zwei Blogeinträgen als kleine Melange auf den Weg geben. Geistiger feuchter Husten („Kaff-kaa!“). Cyberspace und die illusionäre Herrlichkeit der vergeblich Strebenden! Im Übrigen ist Göttliches mit beliebig Weltlichem und einer Prise Irrationalität vermischt ist ein fast so zuverlässiges Standardgericht wie Pasta mit Pesto, über Grenzen hinaus.
    .
    Nur am Rande, haben Sie schon einmal die Gestenform ihrer Hand beobachtet, wenn sie auf der Maus im Einsatz ist? Das Omega, denn ihr seid die Gesegneten (doppelklick)!
    .
    icke, ich würde sogar so weit gehen zu sagen, dass Synapsen auch nicht Träger des Wesentlichen sind. Nur so ein Netz aus Nervensträngen, damit lässt es sich nicht gut Tee trinken oder Pasta mit Pesto genießen.
    .
    Ist es nicht herrlich hier? Eine kurze Ansprache des Blogherrn zu Beginn der Soirée, und die versammelte Couleur wendet sich nach einem kurzen höflichen Beifall für die dargebotene Kunst, nicht besonders schlecht, nicht besonders herausragend, einfach den etablierten Konventionen genügend, den wirklich interessanten Themen zu. Seichter Spott hinter vorgehaltener Hand, die neuesten Rezepte – man übertrifft sich im gourmeusen Fachgesimple – und freilich die wirklich interessanten Dinge, über die man so gern lästert.
    Ich nehme an der Hausherr ist zufrieden, er hat seiner Gastgeberpflicht genüge getan.
    .
    Ich bin gerade etwas gelangweilt. Das folgt wohl ab und zu auf große Aufregung hin.

  88. Größe, Statur und Pathos --...
    Größe, Statur und Pathos — gibt es das noch?

  89. "Bürgerliche Ehre", was soll...
    „Bürgerliche Ehre“, was soll das sein? Ehre gibt es nur ohne Adjektive.

  90. @b4
    Ihr Ernst?...

    @b4
    Ihr Ernst? Karfreitagsschnitzel heuer mit Bärlauch?

  91. @Inge
    .
    Von wegen "Nacktheit"....

    @Inge
    .
    Von wegen „Nacktheit“. Der Skandal ist, dass die Frau den Betrachter ansieht.

  92. @Devin08/05. April 2011,...
    @Devin08/05. April 2011, 11:45/Das Richtige hinter dem Falschen
    Ich hab das „Es gibt kein richtiges Leben im falschen“ als ein Zitat aus Minima Moralia von Adorno in Erinnerung.
    Wo soll das bei Brecht vorkommen? Helfen Sie mir bitte auf die Spruenge.
    Merci!

  93. Das sind keine Zahnschmerzen....
    Das sind keine Zahnschmerzen. Sie haben versehentlich Maiglöckchenblätter gesammelt (passiert jährlich etlichen Öks, aber die wachsen ja nach – die Öks, aber natürlich auch die Blätter).
    .
    Der Maiglöckchentod kommt schleichend, schmerzhaft, therapieresistent. Erste Symptome: Schwindel, Zahnschmerz, Übelkeit, Logorrhoe…

  94. Don, letztes Foto: ein Teller...
    Don, letztes Foto: ein Teller aus Deruta?

  95. Hansmeier555
    "Müßt Ihr...

    Hansmeier555
    „Müßt Ihr Frauen halt auch mal ein paar Bilder malen.“
    Hab gnug nackerte Männer gmalt in meinem Leben. (Akte, Anatomie, Teil des Studiums). Nur nicht zusammen aufs Bild mit angezogenen Weibsleuts. Hätt ich schön den Chauvie-Prof provozieren können. Zu spät, Mist!

  96. ...
    @hansmeier555
    karfreitagsschnitzel?
    ich faste immer am karfreitag

  97. oha, nu hab ich hunger, fühle...
    oha, nu hab ich hunger, fühle mich einmal mehr chronisch schlecht gekleidet und der berg, der muß mal erkundet werden. verwunschener vorfahre von mir? ;) vielen dank für die einmal mehr unterhaltsame glosse!
    ein nun hungriger taugenichts vom rhein

  98. @perfect!57 h 21:28 ...
    @perfect!57 h 21:28 gestern
    Kompliment, bester Kommentar je abgeliefert.

  99. @b4
    .
    Entschuldigung, das war...

    @b4
    .
    Entschuldigung, das war jetzt blöd.
    .
    Biss zum 22. sind es noch 22 – 6 = 16 Tage.

  100. Als mir das erste Mal jemand...
    Als mir das erste Mal jemand erzählte, daß man Bärlauch auch essen könne, habe ich mich vor Lachen verschluckt. Ich kannte das furchtbar stinkende Zeug nur aus unserem Auenwald, wo es unvorstellbar wuchert und eine echte Landplage ist. Nun, jeder nach seinem Geschmack. Im übrigen ist es ein unbestreitbarer Vorteil der Zivilisation, daß man in selbiger nur zwei Stadtteilgrenzen und nicht zwei Staatsgrenzen überqueren muß, um am Sonntag zu Parmesan zu kommen. Freilich ist die Aussicht nicht so schön.

  101. ..das mit dem >"fiatsche"...
    ..das mit dem >“fiatsche“ >Dreck machen ist pubertär!..
    ..und das defensive Verkehrsverhalten(.radfahren,zu fuss gehen) sollte von innen kommen und nicht aufgrund von Weltuntergangsangst oder infolge äusseren Druckes.
    Als ich vor _hundert Jahren den Schoss mütterlicher Fürsorge verliess und in die Stadt zog> d. noch Bundeshaupt…lieh ich mein Auto der Freundin und fuhr nur noch mit zunehmend mehr Freude mein wohlgepflegtes, grünes `retro peugeot Stahlrahmen-RR`.
    (.und alles war auf einmal viel leichter!!)
    das auto diente zuvor eher der Berufsausbildung und dem Erhalt von Sozialkontakten auf dem Lande..>Beziehung.
    BÄrlauch war noch nicht modern, eher die preiswerten Tomaten vom Markt vorm alten Rathaus;. ja genau, man kochte leicht griechisch,. bohnen, knobi, lamm..
    schwere sossen …nach der schule erbummelt .das alles..
    So 200 Jahre später, -wir fahren im `Rheinhessischen`….> M-Bike zu fünft.o. 6
    von Oppenheim in Richtung Biblis (gimbshm.)-
    erfahren zwei von uns ebenso den unterschätzten Genuss von b.-pesto, üppig dargereicht zuvor mit b-cremesuppe eingeleitet.Ganz wichtig! in die cremesuppe >weissbrott eintauchen..(!!!)
    Der Rest quälte sich mit verkehrsschildgrossen Flammkuchen über die Zeit.
    ..und in dem pesto waren neben feinem Parmesan> Nüsschen ´drin, aber wahrscheinlich keine Pinienkerne !.ich rätsele noch.(Hat da gar eine Italienerin in der Strausswirtschaft gekocht?)
    ..Der begleitende Wein war opp. Rieslingspätlese/trocken und ebenso erschwinglich der /mein einfacherer Grauburgunder>neuerdings ein rheinh. Markenartikel.
    wieso schreibe ich das alles???
    .nun, ich bin immer noch der Ansicht, dass es von innen kommen sollte.

  102. gehackter bärlauch ist die...
    gehackter bärlauch ist die krönung eines abendessens zu zweit, wenn es im widerschein der kerzen fürwitzig zwischen den zähnen der attraktiven gesprächspartnerin hervorlugt…

  103. Adorno... Brecht... ist doch...
    Adorno… Brecht… ist doch alles das selbe…. ;-))

  104. di
    "..und das defensive...

    di
    „..und das defensive Verkehrsverhalten(.radfahren,zu fuss gehen) sollte von innen kommen und nicht aufgrund von Weltuntergangsangst oder infolge äusseren Druckes.“
    .
    Oh, vielleicht ist deswegen der Artikel mit der Flucht mit dem Fahrrad weg.
    Drum.

  105. @Inge, Vroni
    .
    Und bei...

    @Inge, Vroni
    .
    Und bei Männern würde man ja sofort eine Vergewaltigungsabsicht vermuten, und nicht nur den Wunsch nach nahtloser Bräune.

  106. Mensch Hansmeier555...
    Mensch Hansmeier555 :-),
    Nackt-Mann sitzend plus angezogene Frau ist doch nicht Vergewohltätigungsabsicht. Bitte höflichst darum, im Fach Bildinterpretation nachzusitzen.

  107. Vroni, §183 StGB droht bei...
    Vroni, §183 StGB droht bei exhibitionistischen handlungen freiheits- oder geldstrafen an und es sind eigentlich gar keine fälle bekannt, in denen dieserhalb gegen frauen ermittelt wurde. vom rein ästhetischen standpunkt aus nachvollziehbar. ansonsten: ein fall für den gleichstellungsbeauftragten…?

  108. Es gibt zwei gute Nachrichten...
    Es gibt zwei gute Nachrichten und eine schlechte Nachricht:
    .
    1. Ich werde in London nicht hungern müssen!
    .
    2. Ich habe mir trotzdem meinen Vorsorgebauch nicht vergebens antrainiert! Denn:
    .
    3. Ich habe eine Kiefernentzündung und kann weder nach London noch essen. Und schon gar nicht radeln.

  109. @Vroni
    .
    Die Frage ist schon...

    @Vroni
    .
    Die Frage ist schon auch, wieder Spaeziergänger das Bild interpretieren würde, das sich ihm Sonntags im Park, Café oder dem Foyer der Nationalgalerie so bietet.

  110. @Vroni
    Auf diesen...

    @Vroni
    Auf diesen paradiesischen Fototapeten dieses amerikanischen Fotografen ist das sicher was anderes.

  111. Im übrigen gibt es die von...
    Im übrigen gibt es die von Ihnen gewünschte Kombination auf barocken Historienschinken oft genug. Aber da laufen ja auch die Tiger und Leoparden frei herum.

  112. Wie man Kieferentzündungen...
    Wie man Kieferentzündungen steuern kann… Klasse.

  113. @ Don Alphonso: Na denn gute...
    @ Don Alphonso: Na denn gute Be(i)sserung. Ich nehme an, sie meinen Ihre Kiefer, nicht die Nadelbaeume im Garten.
    .
    Fuer London haette ich Ihnen sonst Antonio Carluccios Pasta con Funghi vorgeschlagen. Der Mann hat eine recht interessante Vita: http://www.antonio-carluccio.com/ und http://en.wikipedia.org/wiki/Antonio_Carluccio.
    .
    Leider verraet er deren rezept nicht ganz so leicht…

  114. Wer in solche Ausstellungen...
    Wer in solche Ausstellungen geht ist kein BILD-Leser.
    Und wird es auch nicht werden.

  115. Vroni@: Der hingestrichelte...
    Vroni@: Der hingestrichelte Akt und seine Problematik im Lichte der Abendländischen Kulturverwaltung muß auch in Bezug auf die jeweilige Lokalität ohne „Wenn & Aber“, also ohne Scheuklappen gesehen werden:
    http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/475521

  116. „Erst kommt das Fressen,...
    „Erst kommt das Fressen, dann die Moral“ – das ist Brecht
    .
    @Grimaldeli: Sie haben natürlich recht. Schon merkwürdig. Ich habe hier ein adornitisches Diktum Brecht unterschoben, und es dabei so verändert, dass es zu Brechts „Erst kommt das Fressen, dann die Moral“ passt. Denn so habe ich das begründet – moralkritisch nämlich. Und obwohl es sein mag, dass eine solche Freistilinterpetation tatsächlich eine Verbindungslinie zwischen Adorno und Brecht gezogen haben könnte, muss ich dennoch Natzmer ausdrücklich widersprechen. Adorno oder Brecht, das ist definitiv nicht gleich. Das wäre beinahe so, als würde man sagen: Hegel und Kant sind gleich, Marx und Proudhon gar! Dennoch haben natürlich viele Philosophen in ihrem Leben Gedanken geäußert, die auch genauso gut von ihren jeweiligen Kontrahenten stammen könnten. Nur wären da immer gewisse Nuancen zu beachten. (So hat auch Marx im Kapital von dem „nicht bezahlten Mehrwert“ gesprochen, meinte damit aber nicht, das „Eigentum generell Diebstahl“ sei, wie sein Kontrahent Proudhon hingegen, siehe auch: http://blog.herold-binsack.eu/?p=1488)
    .
    Gleiches/Ähnliches gesagt, heißt eben nicht immer gleiches gemeint. Auch wenn Adornos „kritische Kritik“ (ich verwende nicht zufällig diesen polemisch gemeinten Begriff, nämlich aus: Karl Marx-Friedrich Engels, Werke Bd. 2, „Die heilige Familie oder Kritik der kritischen Kritik – gegen Bruno Bauer und Konsorten“, da ich Adorno durchaus in ähnlich idealistischer Tradition sehe, wie „Bruno Bauer und Konsorten“ eben) Brechts Dialektik hin und wieder nahe gekommen sein mag, Brecht war Sozialist, dialektischer Materialist. Ein großer Interpret in Tradition der „Aufklärung“. Adorno war diesbezüglich ein „Anti-Brecht“. Mit ihm beginnt eine sich fälschlicherweise als marxistisch verstehende „Kritik der Aufklärung“. (Das geht soweit, dass wir heute sagen können, dass die ganze Richtung, die sich da etablierte, definitiv eine antimarxistische ist, vgl. dazu meine Kritik an der Wertkritik/Wertabspaltung eines Robert Kurz/einer Roswitha Scholz in „Philosophus Mansisses“, http://blog.herold-binsack.eu/?page_id=7).
    Genau genommen ist seine Kritik eine höchstmoralische. Eine in der kantschen Tradition stehende, nicht in der hegelschen, nicht in der marxistischen.
    .
    So besehen, wäre meine Interpretation, hätte ich, wie es sein hätte müssen, auf Adorno bezogen, eine falsche gewesen. Im Übrigen haben daher Sozialisten eher selten auf dieses adornitische Diktum rekurriert, wie hier von Jonas Amazonas somit fälschlich unterstellt. Dennoch ist es ein bekanntes Zitat und derart als linke Ideologie schon vereinnahmt, durch Teile der Linken, aber nicht der revolutionären, dass selbst mir dieser Fehler nun unterlief. Aber wie gesagt: meine Interpretation war keine im adornitischen Sinne. Somit stellte sie kein Versuch dar Adorno und Brecht eklektisch zu verkleben. Dennoch war es ein Fehler. Sorry

  117. Ähm.
    Zurück zur Kunst, die...

    Ähm.
    Zurück zur Kunst, die ist mir lieber. Dem Hausherrn sicher auch.
    .
    Der Künstler an sich provoziert gerne.
    Aber nicht jeder der provoziert, ist ein Künstler.
    Herr Plindos.

  118. So, ich bin jetzt in München:...
    So, ich bin jetzt in München: Auffallend sind die strahlend helle Sonne (Die Münchener waren schon immer Angeber!), die Autos sind sehr sauber, freies Internet zu einem wirklich leckeren Kaffee und seltsam geschaffte, einheimische Gesichter. Die Studenten im Café versuchen neben ihrem bussinessmäßig betriebenen Studium wenigstens noch ein bisschen jung und alternativ auszusehen.
    *
    Was das schwarz-grüne Unnütz angeht: Es gibt noch viel größere Unnütze, als man glaubt.

  119. Hoffe trotz allem ist dem...
    Hoffe trotz allem ist dem Hausherren nicht der Humor vergangen, so was ist ekelhaft und kann sich böse hinziehend ausweiten.
    Tips zu weiteren Kur:
    Mit Knoblauch statt Bärlauch wäre das nicht passiert, das hätte richtig desinfiziert.
    Wo es Wasserstoff als Grundlage zur Herstellung des evtl. nötigen Wasserstoffperoxids überreichlich und gratis gibt dürfte bekannt sein:
    http://www.ftd.de/politik/international/:liveticker-zur-katastrophe-in-japan-in-fukushima-droht-eine-wasserstoffexplosion/60035470.html
    Sollte Kühlung vonnöten sein darf ich selbiges lauschiges Plätzchen empfehlen, Wassertemperatur um die 0 Grad ( vorsicht Schleichwerbung ;-) :
    http://brother-wolves-husky-kennel.eu/wp-content/uploads/aelven05042011.jpg
    Und last but not least als Vorbereitung für weiteren Food Porn und zur Selbstkasteiung beim ungewollten Fasten: http://wildkraeuterrezepte.twoday.net/?ref=0
    Gute Besserung in der Hoffnung willige Damen zum Auflegen der heißen Backenumschläge seien vorhanden…

  120. Otaku,
    gegen Backenweh hilft...

    Otaku,
    gegen Backenweh hilft nur: der Zahnarzt.
    Außer man ist auf Wolf-Watching in Outback von Kanada und kanner ist da. Daher Kanada.

  121. Werter Don, nun erst mal brav...
    Werter Don, nun erst mal brav die Antibiotica schlucken, um den widerlichen Bakterien den Garaus zu machen. Lassen Sie sich nicht von den dummen Ideologen beeinflussen, die dagegen raten, davon gibt es in der Deutschen Mittelklasse, die immer noch im idealistischen Naturdenken des 19.jhdts verfangen ist und den gruenen Wald liebt, weil er, wie Nietzsche einst spottete, keine schlechte Meinung ueber einen hat… ich habe selbst und im engsten Freundeskreis Schlimmstes wegen der Nichtnahme von Antibiotika erlebt. … jaja geht schon irgend wie weg, …jaja, nur gesund leben, gut schlafen etc. Alles Nonsense. Mit bakteriellen Filmen ist nicht zu spassen und der Herzbeutel ist auch nahe… sie brauchen keine Sepsis. Gute Besserung.
    Carluccio’s in London ist leider kein Carluccio’s mehr, schon seit einiger Zeit – aber das Essen ist immer hin noch passabel (obwohl es Besseres gibt).

  122. Das Elend der Kinematographie....
    Das Elend der Kinematographie. Alle Figuren sind stereotyp, und wenn sie den heutigen Menschen doch mal realistisch abbilden, dann können sie eben darum keine Leidenschaft haben.

  123. OOccchh Mensch ... ähm Weib...
    OOccchh Mensch … ähm Weib ….. Vronileinchen…. muss man jetzt WIRKLICH überall extra Satire oder schwarzer Humor oder Grinsekatze nebst DAS soll lustig sein dran schreiben ?
    Und nein auch in den NWT braucht man wenn gar nix anderes hilft ( vergleiche Nehberg: Medizin Survival ) den Zahnarzt.
    Auch wenn man dann 12 Tage mit dem Hundeschlitten nach Inuvik….
    another Story , OK ??
    Immer locker bleiben…

  124. Vroni@: Madame, excusez! Es...
    Vroni@: Madame, excusez! Es lag mir völlig fern Sie kränken zu wollen.
    Ob ich ein Artiste bin, womöglich ein guter, eine völlig andere Frage.

  125. @Vroni: Ähm....
    @Vroni: Ähm. Dankeschön!
    (Wiedermal: Was ist döööfer? Der Fundamentalist oder der Dummkopf???)
    Ich will jetzt auch mal Fundi: der Bärlauch muss frisch und jung sein, zaaaart, der darf mich noch nicht indiskret, also direkt ansehen, wie die Hübsche auf dem Bild in Männerkulisse. Nur neugierig, vorwitzig nach der Sonne schauen, dann, nur dann will ich ihn finden. Für solch junges Gemüse ist Sahne dann auch was feines.
    Maiglöckchenblätter sehen anders aus, etwa so wie Champignons nicht wie Knollenblätterpilze aussehen. Jedenfalls in meinem Bärlauchwald.

  126. Filou@: Beaux rêves ou retour...
    Filou@: Beaux rêves ou retour à la nature.
    …und sons? Wie is et? Jood? Hauptsach!
    http://www.poesie.net/enfants/cendrars.htm#

  127. @ Grimaldeli, Devin08: "Es...
    @ Grimaldeli, Devin08: „Es gibt kein richtiges Leben im falschen“ stammt natürlich von Rainald Grebe…

  128. DA@ Im Nachbarblog einer...
    DA@ Im Nachbarblog einer Kollegin von Ihnen gefunden.
    Hat das Nachstehende zufällig etwas im Entferntesten irgendwie mit Ihnen zu tun?
    „Kieferorthopäden dagegen, die sich der Schönheit verpflichten, verdienen recht gut an den zerknirschten Zahnkronen. Und auch der Fahrradfahrer freut sich am Schaden der anderen, wenn er die gestikulierenden Autofahrer ohne Ton fluchen sieht. Er selbst ist Anarchist, selbst rote Ampeln gelten für ihn nicht.“
    ..
    Wie auch immer, gute Besserung.
    ..
    v.Natzmer@: parole d’honneur: Pistole oder Säbel? ;-)

  129. Bärlauch und Rauke - die...
    Bärlauch und Rauke – die beiden wiederentdeckten Kinder unserer heimischen Küche. Die Rauke musste sich allerdings, einen Migrationshintergrund vortäuschend, als Rucola auf unsere Teller schummeln. Der Bärlauch hat es mit seinem Namen auch leichter.
    .
    Aber Achtung:
    Nach Paragraph § 41 des Bundesnaturschutzgesetzes genießt der Bärlauch auch außerhalb von Schutzgebieten einen Mindestschutz, der es untersagt, „ohne vernünftigen Grund wildlebende Pflanzen von ihrem Standort zu entnehmen oder zu nutzen oder ihre Bestände niederzuschlagen oder auf sonstige Weise zu verwüsten“ sowie deren „Lebensstätten zu beeinträchtigen oder zu zerstören.“ (lt. Wikipedia)
    Bärlauchpesto herzustellen ist aber kein vernünftiger Grund, denn Genuss und Vernunft sind unverträglich. Aber Gesundheit ist immer vernünftig: „In der Volksmedizin wird der Bärlauch heute bei Magen-Darmstörungen eingesetzt, aufgrund seiner antibakteriellen Wirkung gegen Gärungsdyspepsien sowie als Karminativum. Weitere Einsatzbereiche sind als Antihypertonikum und Antiarteriosklerotikum.“(lt. Wikipedia). Also hilft Bärlauchpesto bestimmt auch bei Kieferentzündungen. So wird dann doch noch alles gut. Gute Besserung, werter Don!

  130. Otaku,
    doch. Der Don hat soooo...

    Otaku,
    doch. Der Don hat soooo Bammel vor Ärzten, da wär ich sogar mit Knoblauch-Satire vorsichtig. Der nimmt das am End noch …
    Und meine Satire hast auch net g’merkt, du Waldmensch^^.
    .
    Plindos,
    das hat mich nicht gekränkt. Wollte nur dem Abgleiten in noch rutschigere Gefilde vorbeugen. Möchte da feine Unterschiede gewahrt wissen.

  131. @Don Alphonso/06. April 2011,...
    @Don Alphonso/06. April 2011, 11:04
    Das ist mal wieder eine dieser typischen psychosomatischen Erkrankungen!
    Sie wollen nicht nach Engeland! Das wirds sein. Ich glaub, man sagt, so wird ein Schuh draus.
    Aber bitte keine Antibiotica nehmen!
    Das beste Antidot ist Eigenurin.
    Gurgeln Sie damit und morgen ist alles wieder gut.
    Bon rétablissement!

  132. Re DA um 10.04. Guete...
    Re DA um 10.04. Guete Besserig!
    Uebrigens, was ist passiert, hat DA ein „Comeback“ geschafft? Wenn ja, mit Recht. DA’s Blog läuft wie geschmiert.

  133. Danke! An den entscheidenden...
    Danke! An den entscheidenden Stellen – die mitunter durchaus jenen augenaufschlagenden psychologischen Druck aufbauen können, dem ich nicht gewachsen bin – wollte man mich nicht gehen lassen. Es gibt eine neue Abmachung.

  134. <p>Und was hat der Andere...
    Und was hat der Andere [Edit: Also bitte. Don]

  135. zu Grimaldeli (15:36), dazu...
    zu Grimaldeli (15:36), dazu gibt/gab es ein schoenes Buch von Carmen Thomas, die beinahe ein Jahr lang mit der Sendung „Hallo, U-Wagen“ die Republik mit Eigenurin betraeufelte. Soll Quatsch sein, die Theorie. Mit Salzloesung spuelen soll helfen.
    Tip bei Eigenurin: NUR der Mittelstrahl. Doch, doch.
    .
    @Plindos, meine Liebe zu Franzoesisch ist ausserst einseitig; ich werde nicht zurueckgeliebt. Ich bin aber ein Kaempfer bis zur letzten Vokabel. Und-danke der Nachfrage. Haben Sie das Gesicht der Dame betrachtet? Ich gucke IMMER zuerst aufs Gesicht. Nur die Frommen haben den Blick gesenkt. Und was sehen die? Eben!

  136. @Vroni Waldmensch ? Oha, ein...
    @Vroni Waldmensch ? Oha, ein Kompliment aus so berufenem Munde. Da tränen einem ja die Augen vor Rührung. Oder war das jetzt doch der Knoblauch?

  137. @Devin08/06. April 2011,...
    @Devin08/06. April 2011, 11:42
    Danke fuer die, im wahrsten Sinne des Wortes, erschoepfende Antwort!
    ;-)
    Gestern abend war ich zu trage noch in die Bibliothek zu gehn, doch heut morgen hab ichs gleich rausgesucht.
    Und siehe da, der Satz steht sogar auf dem hinteren Einband von Minima M

  138. Trix, keine Ahnung. Es ist...
    Trix, keine Ahnung. Es ist doch nicht so wichtig, was andwere haben – völloig falsche Einstellung. Wichtig ist, was man selbst hat. „Spass“, würde ich sagen. Jede Menge Spass mit den Leuten hier. Es geht rund, es ist was los, darauf kommt es an.

  139. Ich war heut morgen in...
    Ich war heut morgen in XX-miglia auf dem Markt und habe nach Baerlauch, auf italienisch „aglio ursino“ gefragt. War nicht zu bekommen. Aber dafuer genuegend anderes junges Gemuese.
    http://img3.fotos-hochladen.net/uploads/cimg70882kthxmjzl9.jpg
    http://img3.fotos-hochladen.net/uploads/cimg7090g4vy258nk0.jpg
    .
    @Filou/06. April 2011, 16:27
    „Soll Quatsch sein, die Theorie“
    Natuerlich muss das Quatsch sein! Sonst gingen ja die Pharmazeuten und Aerzte alle pleite.
    Dabei ist es das hauseigene Antibiotik schlecht hin.
    Nein, wir duerfen auch nicht die alten Hausmittel von unseren Grossmuettern nehmen, z.B. bei Grippe heisse Kartoffeln im Tuch auf die Brust und schwitzen.
    Nein, wir muessen „W..-Medi….t“ kaufen und am naechsten Tag zusaetzlich noch Kopfschmerzen davon haben.

  140. @Elbsegler
    nach § 41...

    @Elbsegler
    nach § 41 BNaturSchG haben Sie wohl den Vogel abgeschossen und der Kadaver liegt jetzt im wuchernden Bärlauchfeld, dem unkräutigen. Vielleicht meinten Sie den segelnden Lauchbären, der in den niederen Gefilden zwischen Dithmarsch und Elbauen sein posierliches Treiben genießt, wenn es ihn nicht in den Energieleitungen schmort?
    „Genuss und Vernunft sind unverträglich“ ist in etwa so verdreht wie „Nach menschlichen Ermessen sind unsere AKW´s sicher“ und außerdem schrecklich protestantisch.
    Nun, wenn´s der Verdauung dient, solls auch recht sein.

  141. Filou@: Das Bild von Manet:...
    Filou@: Das Bild von Manet: Genau, das isses: Der unverhüllte, der nicht mehr gesenkte Blick. Frau will auf Augenhöhe sein und so. Da fing erstmals in der Kunst der Darstellung der bis zur Gegenwart andauernde Moment, der nicht mehr revidierbare, an (Der Mann war seherisch begabt). Welchen Moment meinen Sie, fragen Sie mit Recht. Nu, Sense mit dem alleinstellungsberechtigten Sein des Herrn der Schöpfung. Er ist nur noch bekleidetes Decorum. In dem Augenblick geschah das Ungeheuerlich(st)e: Die Quotenfrau ward geboren. Alles danach ist nur noch Vollzug, von den englischen Suffragetten angefangen bis hin zu Alice Schwarzer. Da hilft kein Katechismus, keine Scharia, keine Burka mehr. Aus und vorbei. Einmal lässlich nicht aufgepaßt, schon für immer passiert.
    Da kann der Herr devin 08/15 mit seiner ganzen sozialistischen Theorie nur noch den Tatbestand als solchen im historischen Kontext konstatieren. Minima moralia. Task force Vroni, bitte übernehmen Sie ;-)
    Kummen´Se, Monsieur Filou, loss mer ens eyne drünke john.

  142. War ein kleines Späßchen,...
    War ein kleines Späßchen, gute Genesung und weiter viel Erfolg, auf die nächsten 300.
    Ein stiller Leser und mittlerweile wein kleiner Fan.
    trix

  143. Im Nachgang, nachstehender...
    Im Nachgang, nachstehender Link:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Frauenbewegung

  144. Und wie hätte man in der...
    Und wie hätte man in der Riege um Herrn Himmler wohl die Mehrzahl von Fahrrad ausgesprochen? Soeben sah ich in der Glotze, meinem FENSTER zur Welt, nicht mehr demjenigen welches einen Ausblick auf die eNTe am See eine Debatte eines Herrn Stier welcher sich über das Klonen von Kühen referierte und dabei Herrn Raabe zitierte. Dazu fällt mir ein, daß in einem Lande in Asien KUHN die Anrede für Gatte als auch per Gefrierschrank und Luftpest mit Zuchtbullenabmelkerzeugnissen Begattete ist. Sie wissen schon in im arabischen Kuhwait haben Sie die Kinder aus den Inkubatoren gerissen – ansichten eine Klaus der ganz besonderen Art sozusagen . So und nun schau ich mal was die Farmer-Inderenglsichenbäumen, das Spottministerium grün-weiß Wiesbaden und die ebenfalls dort ansässigen Baustabilitätsbeamten hinsichtlich plötzlichen Unwirksamkeit der Antibabypille im Falle einer Ferelwaldigung während der furchtbaren Tage einer Mondphase als Ausredeherausgefunden haben. Denn seit 92/93 da ist eine leichte Diskrepanz von ca. 100Tsd Fällen pro Jahr zwischen Kriminalstatistik und Abtreibungsstatistik. Schöpfungslehre und in vitro-fertilas sind eng korreliert.
    Genau wie vielse in der Fibel der katholischen Zucht(&)Ordnung allenfalls Anwendung auf Tiere finden sollte.
    im club der toten dichter gibt es einen neubabylohnischen verweis auf „the lord of the rings“ -> „the lord rings“ (anruf[en] von gott). -> ge (h ins) bet (t)

  145. Ich verstehe das nicht, aber...
    Ich verstehe das nicht, aber es liest sich interessant.

  146. perfekt!57@: "Die Franzosen...
    perfekt!57@: „Die Franzosen tun was“-Genau! Mit der UNO. Hauen dem Jungen einfach mit schwerer Ari in seim Staats-Refugium-Palais eins hinter die Löffel. L´art de la guerre! Der Demokratie muß urgently zu ihrem Recht verholfen werden.
    http://www.bbc.co.uk/news/

  147. @Grimaldeli, nicht mit mir...
    @Grimaldeli, nicht mit mir schimpfen.

  148. Sehnsucht nach arbeitslosem...
    Sehnsucht nach arbeitslosem Einkommen, hihi. Also bitte, BITTE jetzt keine Texte mehr ohne gründliche Beleuchtung jedes Themas im Lichte von Physik, Statistik, Ökonomie, Psychologie und Soziologie! Ein bisserl Langeweile, das ist ja nun wirklich nicht zu viel verlangt.
    .
    *sing*
    Tutto nel mondo è burla.
    L’uom è nato burlone,
    La fede in cor gli ciurla,
    Gli ciurla la ragione.

  149. @DA
    in der nähe des stadions...

    @DA
    in der nähe des stadions des sv wehen wiesbaden gibt es das statistische bundesamt und die versorgungs-/zusatzkassen bau, dachdecker? etc., ansonsten noch ein paar aufgelassene versicherungen dbv winterthur, gerling…
    ansonsten glaube ich das zum thema abtreibung in dem blogg einfach keiner diskutieren will, da wäre verrat nicht der erste, der das versucht

  150. Gianozzo, da sehen Sie mal,...
    Gianozzo, da sehen Sie mal, was man ihnen hier gerne dauerhaft anbieten wüüürde, wenn ich nicht da wäre. Eilig nachgeschlagene Buchzitate, die der Leser bitte selbst nachschlagen möchte, und Blogs über Menschen, die einem Ball nachlaufen. Da bin ich wirklich nichtswürdig dagegen.

  151. @verrat,@DA 06. April 2011,...
    @verrat,@DA 06. April 2011, 17:43
    Is this a text which i see before me or but ‚fatal vision of a heat-oppressed brain‘ – wie der Barde gesagt haette. Oder vielleicht zu spaeter Hoelderlin? Wir solten die Maenner in den weissen Kitteln schicken und die Mitglieder der Ethikkommission auch gleich mitnehmen lassen. Das gibt eine heitere Runde.

  152. @Verrat; DA. Kicher. Hohe...
    @Verrat; DA. Kicher. Hohe Kunst. An der Rhetorik muss man noch was feilen…
    Treffen sich 2 Politiker. Sagt der eine den anderen: Was haben Sie den heute im Parlament gesagt ? Nix. Ja, ja das weiß ich doch, ich meine wie haben Sie es formuliert…

  153. Zugegeben, als Werder-Fan hat...
    Zugegeben, als Werder-Fan hat man es nicht leicht in dieser Saison. Das muss man schon berücksichtigen.

  154. Naja, wer hat es schon leicht....
    Naja, wer hat es schon leicht. Bei Werder weiss man wenigstens, dass es nichts mehr wird, aber im Fall, der jetzt wortreich und ahnungsarm beklagt wird, sah es ja kurz so aus, als würde man die nächste Saison ohne den alten Meister bestreiten können: Keine Vergleiche mehr. Vielleicht immer noch vergebliches Warten auf Kommentare, aber wenigstens kein anderer mehr, bei dem es anders ist. Keine Leichtigkeit mehr, die die Schwere ahnen lässt, dass sich die Leser nun mal anders entscheiden, solange sie können. Ja, der Anspruch. Ja, die Erkenntnis. Ja, das Suchen nach Worten, die man drehen kann. So ist das. Hier. Auch.
    .
    Wie auch immer: Dipsy wird Gefallen daran finden.

  155. Kaube scheint Futterneid zu...
    Kaube scheint Futterneid zu haben.
    http://www.faz.net/s/Rub5C2BFD49230B472BA96E0B2CF9FAB88C/Doc~E7E9DDFD7C2E54532932C0C170528A67E~ATpl~Ecommon~Scontent.html
    Kann Ihm jemand hier mal ein Physikbuch mit Nuklid-Tabellen schenken fuer die Gutenachtlektuere oder vielleicht ein Buechlein von LeGoff oder Duby?

  156. Man hilft dem Kollegen, der...
    Man hilft dem Kollegen, der nicht so ganz trittsicher im Bereich der christlichen Heilslehre ist, ja auch im Kommentar gern weiter:
    „ich darf Ihnen die Lektüre des für diese Frage gerade im Hinblick auf das mittelalterliche Welt- und Jenseitsbild nicht ganz irrelevanten Buches „De civitate Dei“ eines gewissen Augustinus von Hippo (354-430) ans Herz legen. The guy who brought you the Erbsündenlehre and the Damnation of Manichäismus. Darin finden Sie nicht nur so einiges zum Thema Jenseitslehre, sondern auch den Gedankengang, dass die Sünden der Menschen durchaus schon im Diesseits im Sinne eines vorgezogenen Purgatoriums betraft werden können (aber nicht müssen).“
    .
    ts.

  157. @bertholdIV: Das Thema ist...
    @bertholdIV: Das Thema ist nicht Abtreibung sondern Sexismus und das passt prima in die Debatte Islam/Terrorismus. „Rolle des Mannes“ im Christentum.
    Das gilt auch für den FIATh (faith-Glaube) BARCHETTA (Bootchen s.a. BOOT)
    Ihr Nikolaus – Qua-(R)-ksalber.
    http://farm4.static.flickr.com/3476/3277067854_c0ba4f30b4.jpg

  158. oder vielleicht das?...
    oder vielleicht das? http://www.mlahanas.de/CancerStat/GouldMedian.htm
    Lognormal and Gamma-distributions of mortality, was fuer Mesotheliom gilt, gaelte auch fuer die strahlungsinduzierten Leukaemien unserer Kinder und Kindeskinder….mit sowas koennte er sich ja auch mal begluecken. Es ist unglaublich, wie sehr Halb(oder Viertel-)Wissen wie das von Kaube zu boesem peinlichem Geraune wird. Katachraese wuerde man so was herkoemmlich nennen, der Herr versteht nicht, dass alles seinen Platz hat…Kaubora mutantur…in nova fert animus mutatas dicere formas corpora..und das sage ich als Naturwissenschaftler, nun ja.

  159. Och nee bitte keine...
    Och nee bitte keine Volkswirte. Die sind nun doch bekannt dafür das Sie keinerlei Bindung an die Realität haben. Dir können doch höchstens noch mit Juristen reden denen gehts genauso Die hier vorhandenen Dünkel sind mehr als ausreichend, aber wenigstens stilsicher, mehr brauchts wirklich nicht.
    Oder ist da die Ursache leider noch nicht behobener schwarzer Löcher aufgetaucht..
    Ansonsten: http://www.greenpeace.org/international/en/news/Blogs/makingwaves/field-team-finds-high-levels-of-contamination/blog/34118

  160. @Ver
    vieles ist die debatte...

    @Ver
    vieles ist die debatte und wie sagte im vorletzten blogg. welcher text relevant ist bestimme ich als leser. aber ich hatte bei verrat auf das bezogen „ca. 100Tsd Fällen pro Jahr zwischen Kriminalstatistik und Abtreibungsstatistik.“

  161. @ver
    als was taugt der frosch...

    @ver
    als was taugt der frosch eigentlich, für die schuhe sicherlich nicht

  162. Mal ein Quodlibet...
    Mal ein Quodlibet

  163. @DA. nun ja, mein Leserbrief...
    @DA. nun ja, mein Leserbrief direkt zu seinem Artikel wird sicher gut zensiert werden –
    :-)
    Ja, es ist so eine Sache mit der Verwendung ideologisch ueberfrachteter Terminologie, jedes Kleinkind weiss sowas. Interessanterweise ist das, was von den Tepco-Technikern kommt oder z.B vom japanischen Premierminister oder z.B von Herrn Oettinger , an solchen Stellen sollten wissenschaftlich geschulte, streng denkende Technokraten sitzen, auch nicht viel reicher oder praeziser. Es erstaunt mich sehr, wie wenig wissenschaftlich fundierte Information auch hier in der Faz zu lesen ist. Vom Tegernsee haengt ja nicht die Zukunft der naechsten 24,000 Jahre ab, von jenen vielleicht doch, die ihre Buerger in verstrahlten Regionen wohnen lassen und die Plutoniumverseuchung herunterspielen. Wer hat da das Anrecht, den Stein der fehlenden Praezision zu werfen, wer bei der FAZ? Werter Don, das ist Ihre Aufgabe wahrlich nicht. Milliarden Menschen glauben an das Spaghetti-Monster, glauben an die Theodizee , und hier bewirft man einen kleinen kultivierten Blog mit Unrat? Verkehrte Welt.

  164. es wäre aber schon besser,...
    es wäre aber schon besser, wenn herr kaube in der faz nur über fussball schreiben würde. wenn ich etwas über fussball lesen möchte, lese ich den guardian und damit richtet er keinen schaden an und manches (!) hat mir sogar in seinem fussballblogg gefallen.aber das thema literatur wird ja doch in der faz gelesen.
    wieso bezieht er sich so offensichtlich auf den blogg hier?

  165. bertholdIV@: Aber jetzt die...
    bertholdIV@: Aber jetzt die Kardinalfrage: An was glaubt der Frosch, zumal wenn ihn der Storch zwackt?

  166. Lieber Don,
    ich habe neulich...

    Lieber Don,
    ich habe neulich ein Brot aus Dinkelvollkornmehl und frischem Bärlauch gebacken, ein wahrer Hochgenuss.
    Ich fühle mit Ihnen in London, ich wüsste auch nicht was ich da essen sollte. Meine Schwester wohnt in Bristol und hat dort ein paar kleine aber feine Bioläden aufgetan.
    Jetzt findet sie das Leben in England wesentlich angenehmer.
    Beste Grüße,
    mactarine

  167. Ich glaube, Verrat hat zuviel...
    Ich glaube, Verrat hat zuviel Arno Schmidt gelesen. Ein Tipp zum Verständnis: ein Dutzend Kommata willkürlich verteilen und dann laut lesen. Mein Lektüretipp für Herrn Kaube: Gurjewitsch, Das Weltbild des mittelalterlichen Menschen.

  168. @bertholdIV
    nun ja. bei 94...

    @bertholdIV
    nun ja. bei 94 Kommentaren zu 119 blogs von ihm sprechen die Zahlen fuer sich – eine laute Botschaft, natuerlich sehr demuetigend fuer den Soziologen, der im Feuilleton schreibt und nicht im Wissenschaftsteil.

  169. das habe ich direkt zu Kaubes...
    das habe ich direkt zu Kaubes beitrag geschrieben – man wird sehen ob und wie bei den Geistesfaulenzern zensiert wird, ;-).
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    Machen Sie es besser!
    Anstatt sich ueber eine Blog am falschen Ort auszulassen, wuerde ich Ihnen einmal raten, den werten Leser ueber die soziohistorischen Bedingungen des Purgatoriums zu informieren, oder vielleicht die Adsorptions- oder Diffusionsgeschwindigkeiten von Plutonium, Americium, Sr, Cs in vulkanischem oder alluvialem Boden in Japan, in ZentralEuropa und die sich daraus ergebenden Konsequenzen fuer Grundwasser etc aufzuzeigen. Die FAZ sollte sicherlich mehr als bisher Geophysiker,Geochemiker,Sicherheitstechniker, Strahlenmediziner, Wirtschaftswissenschaftler und andere Leute heranziehen, die informieren koennen aus erster Hand – wo sind hier die Spezialisten, die Tschernobyl studiert haben? Wo sind diejenigen, die die Energie-Lobbies deutlich machen, deren Papageien die Politiker sind, die den Menschen auf der Strasse Angst machen, weil sie die Pfruende der Energiebranche protegieren, die dies auf dem Ruecken zukuenftiger Generationen austraegt. Das Publikum kann hier mehr erwarten, als Halbgewusstes von Herrn Gast vorgekaut zu bekommen, Wikipedia lesen kann jeder. Wie bilden Sie persoenlich das Publikum bisher ueber Fukushima? Das ist nicht die Aufgabe von Blog-Diskussionen, deren kulturellen Reichtum sie vielleicht beneiden moegen.
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  170. Die Tendenz, den eigenen...
    Die Tendenz, den eigenen modernen Standpunkt ex post schon den mittelalterlichen Theologen zuzuschreiben, ist für die katholische Theologie des 20. Jahrhunderts typisch.
    Aber es geschieht zu einem guten Zweck, und glatte Marmorböden gefallen mir. Nur drauf ausrutschen soll man halt nicht.

  171. @DA Wooh. Ich bin wirklich...
    @DA Wooh. Ich bin wirklich beeindruckt. Mein Traumrad ist wieder da. Und habe Abbitte zu leisten, Sie wissen schon. Ausnahmsweise mal schön sich gründlichst geirrt zu haben. Meine Entschuldigung.

  172. Kaube:
    "Was erstaunlich und,...

    Kaube:
    „Was erstaunlich und, wie gesagt, unfreiwillig komisch, aber auch blamabel bleibt, ist die Sehnsucht nach arbeitslosem Einkommen, nach Geistreichtum. “
    > Werter Don, schicken Sie dem Armen ein Tortenstueck, vielleicht mit ein bisschen Atropa belladonna dekoriert. So viel Neid muss einer mal haben.
    „Anstatt sich mit der Sache zu beschäftigen, mit ihrer Physik, Statistik, Ökonomie, Psychologie und Soziologie, wird so getan, als gebe es demgegenüber eine erhabenere Sphäre: die der Bilder, der halbdurchdachten Philosophie und der kulturellen Assoziation, die man beim Tee entwickeln kann.'“
    > Warum Blumenberg und andere Luftblasenhersteller bemuehen? Homo bulla? Wenn er seine Saetze selbst konsequent gelebt haette, haette er Naturwissenschaften studiert. Wozu Philosophie, Soziologie, all diese humanities, in denen man sich doch nicht zurechtfindet? Was gesagt werden kann, kann klar gesagt werden, in der Sprache der Naturwissenschaft. Und das wuerde enttaeuschen. Gell? So aehnlich heisst es bei Ludwig Wittgenstein.

  173. @HansMeier555
    Die Tendenz, den...

    @HansMeier555
    Die Tendenz, den eigenen modernen Standpunkt ex post schon den mittelalterlichen Theologen zuzuschreiben, ist für die katholische Theologie des 20. Jahrhunderts typisch“
    – leider fuer alle philosophische Beschaeftigung. Habe in meinem eigenen geistigen Palaeozoikum auch schon Artikel gelesen, die Aristoteles genaue Kenntnis der Darwinschen Evolutionstheorie zuschrieben…Ist so wie in Thailand, wo man die Buddha- oder Heiligenfiguren spaeter mit votiven Goldblaettchen bereibt, um sie im Nachhinein noch zu veredeln – und sie dabei unkenntlich macht…

  174. Ein unfreiwilliger Eintritt in...
    Ein unfreiwilliger Eintritt in die Fastenzeit also.
    Gute Besserung!

  175. de profundis...
    de profundis

  176. Blasiert bis einfach nur...
    Blasiert bis einfach nur blöde!
    .
    @Plindos: Ich konstatiere – „historisch“: Für mich sind Manets Frauen mit dem leeren Blick nicht der Hit. Wie überhaupt die ganze naturalistisch/impressionistische Malerei das nicht ist. Für mich sind immer noch Gauguin, Goya oder auch van Gogh die wahren Revolutionäre. Die Begründer des modernen Realismus. Bürgerliche Revolutionäre, dennoch weit über den bürgerlichen Tellerrand schauend. Tatmenschen! Maler, die den Blick der Menschen oder die Kraft der Natur nicht fürchten. Die Bourgeoisie versucht sich mit Manets gesitteten (=kleinbürgerlichen) Republikanismus doch nur „selber Blumen nach Hause zu schicken“, wie die Perser über jene sagen, die über ihr dickes Eigenlob nicht zu schauen vermögen. Kein Wunder, dass die FAZ das so aufbaut. Voller Selbstverblendung, das bürgerliche Feuilleton. Manet ist einer der ihren, gewissermaßen der Ästhet einer Klasse, deren ganzer Realismus auf Voyeurismus beruht/im Voyeurismus endet. Einer, der ihnen immer gefallen wollte. Interessant nur, wie aktuell Manet geworden ist. Man schaut doch heute nur noch in Gesichter mit leeren Blicken. Blasiert bis einfach nur blöde. Diesbezüglich war Manet seiner Zeit wohl auch etwas voraus.

  177. geschätzter gastgeber, gute...
    geschätzter gastgeber, gute besserung – zähne zusammenbeissen und durch!
    .
    sehen sie es mal so, lieber don, dass sie noch relativ gut dran sind, denn erstens dürfen sie jetzt nicht nach england, dem land der silberkannen und des ausgezeichneten essens, und zweitens haben sie kein ausgeprägtes veilchen, womit der terminator derzeit herumläuft und die kosmetikerinnen führender parfümerien reich und glücklich macht, ganz im gegensatz zu seinem sparringspartner, den er im übrigen in regress nahm, so dass dieser ihm jetzt die teuren abdeckcremes bezahlt.
    vermutlich sollte der terminator an seinen reflexen feilen.
    ich hätte ihn nie geschminkt. ein mann solte seine blessuren mit würde tragen.
    .
    liebe unellen, ad 5.4.2011, 11:40:
    es gibt kein falsches geschlecht.
    .
    apropos: die werbeflyer für partys im gärtnerplatzviertel gefallen mir. die jungen männer schauen übrigens oft nicht direkt in die kamera, sondern grazil daneben.
    oder blasiert, wie Devin08 dies unterstellen würde. allerdings müsste er sich dann die entsprechenden wortwitze anhören. in den ‚bau‘ würde ich ihn aus reiner menschenliebe jedoch nicht schicken, obwohl dies recht lustig wäre…

  178. @HansMeier555 06. April 2011,...
    @HansMeier555 06. April 2011, 20:36
    „Die Tendenz, den eigenen modernen Standpunkt ex post schon den mittelalterlichen Theologen zuzuschreiben, ist für die katholische Theologie des 20. Jahrhunderts typisch.
    Aber es geschieht zu einem guten Zweck, und glatte Marmorböden gefallen mir. Nur drauf ausrutschen soll man halt nicht. “
    lieber hansmeier:
    gerade das ist ein kennzeichen der rkk und nicht der theologen des 20jh, wen auch immer sie damit treffen wollen. laut rkk: alles war schon angelegt: z.b. eine leibliche aufnahme marias ist schon von jesus selbst so gesagt worden (jetzt etwas überspitzt), das ganze konstrukt der rkk-tradition geht nur, wenn da nichts neues dazu kommt und alles schon da war: es wird nur entfaltet.
    sonst machen sie wirklich theologie wie die ganzen revoluzzer des 2 vat., die dann sagen, dass z.b. augustinus noch nichts über eine dreifaltigkeit wie sie jetzt ist gesagt hat
    ich bin irritiert und das von ihnen ;o):
    in säkularer gestalt macht so etwas die faz, wenn sie z.b. sagt, dass jemand 1970 in kroatien geboren wurde. bevorzugt wird dieses muster gebraucht – bei der politischen ausrichtung der faz – natürlich zu yugoslawien.

  179. @Savall, Arno ist lesbar und...
    @Savall, Arno ist lesbar und verstaendlich, von grantigem Witz und bewusst in der Pose (!) des Gebueldeten. Und die Kommata waren immer waren sehr logisch gesetzt. Also kein Vergleich. Garkeiner. Ein bisschen anstrengend war er fuer mich.
    (Aber ich bin ja auch schon hier intellektuell herausgefordert.)
    .
    @Devin08, wie ernst muss man Kunst ueberhaupt nehmen, da sie sowieso (mindestens) nach dem Brote geht?

  180. Tatsächlich finde es nicht...
    Tatsächlich finde es nicht fair, wenn wir alle schreiben über Food und DA hat
    eine Kiefernenzündung. Was darf, was kann er jetzt essen? Baby foods?
    Soups? Puree de pommes de terre? Crème au chocolat, vanille, caramel?
    Fein zermahlenes Müesli?
    How about a champagne cocktail to start with?
    Put 1 x cube of sugar (or a teaspoonful of sugar) in a champagne glass
    Add a dash of brandy (ca. 2 x teaspoonfuls)
    Fill up the glass with champagne.

  181. <p>Nur ganz weiche Sachen darf...
    Nur ganz weiche Sachen darf ich essen.
    .

    .
    Und was die besagte Person warum macht? Keine Ahnung. Ich weiss, dass ich nichts wissen möchte.

  182. Geistesfaulenzer!...
    Geistesfaulenzer! Hübsch.
    http://www.youtube.com/watch?v=tBKfoccNzDQ
    *
    Savall, was muß ich tun, ich möchte Sie abwerben! Bei uns ist es auch schön!

  183. Wer sich so ein Zitat in den...
    Wer sich so ein Zitat in den Blogtitel schreibt, darf nicht vergessen, unter welchen Umständen es entstand…

  184. Ich denke, die Lehmwerferei...
    Ich denke, die Lehmwerferei soll bedeuten, dass ich weniger von dem hier singe:
    .
    http://www.youtube.com/watch?v=tQ5VaBgXzuM

  185. <p>Nun, so wie ich es...
    Nun, so wie ich es verstehe, ist es quasi eine Aufforderung, von dem Tand aufschneiderischer Blogplaudereien zu lassen und sich statt dessen zu spröden und mit Bildungsspolien versetzten Texten zu bekehren, die zwar belegfrei über das Fegefeuer referieren, aber nicht die Läuterung einer Augustinuslektüre gegangen sind. Garniert mit ein paar nicht feinen Worten, aber das bin ich ja inzwischen gewöhnt.
    .
    [Edit: Kommentar bezog sich auf den gelöschten Kommentar eines Fake-Nicks]

  186. Werter Don Alphonso,

    die...
    Werter Don Alphonso,
    die Petits Fours sind ja allerliebst, gab es die beim Konditor Ihres Vertrauens? Ich beneide Sie ein wenig darum, wenn ich ehrlich bin.
    Bessern Sie sich (also Ihre Gesundheit)
    Ihre PadE

  187. Ueberfordern Sie Kaube nicht!...
    Ueberfordern Sie Kaube nicht!

  188. Hinweis: Die "Vroni" von...
    Hinweis: Die „Vroni“ von 22:34, das bin ich nicht. Tut mir leid.
    Interne purgatorische Wettstreite der FAZ oder die Illuminati sind auch nicht so recht auf meinem Radar.

  189. Wer wirft denn da mit...
    Wer wirft denn da mit Lehm?
    Der sollte sich was schehm´
    der sollte auch wat anners nehm´
    als ausgerechnet Lehm!
    .
    Ohne das Gesamtwerk Augustins im Hintergrund sollte man schweigen.

  190. Die Sache mit cden falschen...
    Die Sache mit cden falschen Nicks hat leider inzwischen sowas wie eine ungute Tradition seit ein paar Tagen, leider. Unschön. Sehr, sehr unschön.

  191. ie Sache mit cden falschen...
    ie Sache mit cden falschen Nicks hat leider inzwischen sowas wie eine ungute Tradition seit ein paar Tagen, leider. Unschön. Sehr, sehr unschön.
    .
    Ich bin echt. Und den Kommentatorenadel meine ich am Duktus bestimmen zu können.

  192. Die Sac he untergräbt aber...
    Die Sac he untergräbt aber massiv das Vertrauen. Was eventuelle Risiken angeht, habe ich mich jetzt abgesichert, sprich, man weiss inzwischen´, was da läuft, und wenn erst mal WordPress da ist, kann ich solche Dinger ausschliessen oder auch zuweisen.

  193. Sterne,
    da muss man Sachen wie...

    Sterne,
    da muss man Sachen wie Kommaanalyse machen. Bei kurzen Texten sehr schwer.
    .
    Würde es denn beim Aussortieren der Postings helfen (im Sinne von dem Hausherrn Zeit sparen), wenn sich zwangsbezwillingte Stammposter registrierten?

  194. mir ist bereits aufgefallen,...
    mir ist bereits aufgefallen, dass es gewisse unvorsichtigkeiten beim schreiben der usernames gibt. und der inhalte.
    .
    lieber GeorgyKoentges, bester don, ‚mm‘ hätte ich für eine angenehmere abkürzung gehalten als es besagter menschen (‚bm‘) verwendet.
    vroom! – ah, was macht ihr heilix blechle, werter don?

  195. Ich meinee, dass vor Urzeiten...
    Ich meinee, dass vor Urzeiten einmal donna laura gefälscht wurde. Aber sowas kommt immer heraus. Übrigens verstehe ich noch nicht genau, was das Ziel der Mamenskaperung ist. Solche Freibeuterei bringt keine Prise. Oder?

  196. rkk-tradition geht nur, wenn...
    rkk-tradition geht nur, wenn da nichts neues dazu kommt und alles schon da war: es wird nur entfaltet.
    .
    Ähem, bIV, das ist doch selbstredend. Haben die Evangelischen evangelienferne Novitäten im Portfolio?

  197. Registrierung ist unnötig,...
    Registrierung ist unnötig, ich lasse mir von ein paar Provos nicht die Leserschaft kaputt machen.

  198. Don 23:26: wäre wirklich...
    Don 23:26: wäre wirklich schade. Zum Exxempel: Plindos ist klug, Wimmerl witzig, wer wollte da auswählen?

  199. Es geht ganz konkret um eine...
    Es geht ganz konkret um eine gewisse Kategorie von Kommentaren von plötzich aufschlagenden Neulingen, bei denen der Verdacht nahe liegt, dass sie auf Randale aus sind. Und mitunter merkt man, dass die Kommentare dann auch wieder auf Randale hin gelesen werden. Und mein Vetrauen ist nach den Erlebnissen der letzten Wochen nun nicht unbedingt unbegrenzt.

  200. Danke.
    .
    @ Devin08
    Wie wahr...

    Danke.
    .
    @ Devin08
    Wie wahr mit Manet.
    Der Meister des leeren Blicks ist heute uneingeschränkt Jamiri:
    http://www.unicum.de/evo/files/405/435/535/546/810/Jamiri1208klein.gif
    (Ganz früher war er allerdings besser, unvergessen sein „Fax von Gott“.)

  201. @sterne
    die evangelischen...

    @sterne
    die evangelischen nicht und bei der rkk „sticht“ der primat der tradition alles

  202. Randale geht gar nicht. Ich...
    Randale geht gar nicht. Ich bin für verantwortungsvolle Ehrabschneidung und verlässliche Rufschädigung. Sollte unter uns doch gelingen.

  203. @DA
    es wäre schade, wenn...

    @DA
    es wäre schade, wenn diese freiheit zu kommentieren ohne registrierung weg bricht. der eigene name ist etwas wertvolles und gerade hier unter einem alter ego zu schreiben, macht den blogg noch wertvoller…

  204. Kaube ist halt kein kreativer...
    Kaube ist halt kein kreativer Schreiber.
    //Selig sind die Armen im Geiste, und selig sind die Schifahrer.//
    Der Text war sowas von uninspiriert hin-und hergehangelt.
    .
    Dabei liebe ich schlaue, fiese Verrisse. Eine herrlich böse Kunstform für sich.
    .
    Er will, das wir biomedizinische Strahlenstudien verlinken und womöglich über Grenzwerte debattieren, statt über Manet zu schwafeln. Soweit kommts noch.

  205. lieber sterne, ich wurde...
    lieber sterne, ich wurde einmal gefälscht? immerhin hat sich jemand davon etwas versprochen.
    vor urzeiten sagen sie, also nicht erst letzte woche bei der schullandheimfeier mit den mit aldiwein abgefüllten schlafsäcken??
    wissen sie noch, wann dies gewesen sein sollte? ich wäre neugierig, diesen beitrag zu lesen.
    falls es mir je aufgefallen sein sollte, ich habe es völlig vergessen: gute mnemotechnik.
    nicht ganz unwichtig für eine dame, zumindest, um ihr gesicht zu wahren, falls sie je einmal aus der rolle gefallen sein sollte, was natürlich selbstverständlich nie passiert…
    .
    lieber don, nicht ärgern, nur wundern…

  206. @Filou/06. April 2011,...
    @Filou/06. April 2011, 17:58
    Het was niet persoonlijk bedoeld! Vergevensgezindheid!

  207. ich wars nicht. und den...
    ich wars nicht. und den verdacht auf die schullandheimfeier zu lenken finde fies, bella laura. warum seids aufeinmal alle so aufgescheucht, nur wegen ein paar neuer nicks…herrje.
    @Don, zweimal das ave maria und dann wird alles gut.

  208. @vroni,
    dann soll er...

    @vroni,
    dann soll er naturwissenschaftliche Fachartikel eben selbst lesen und sich schlau machen, ist heute leicht, Literatur ist ueber googlescholar leicht zugaenglich. Dies ersparte dem Leser abgestandenes SozioPhiloGeblubber ueber die Meta-Ebene der Meta-Ebene. Was haben Blumenberg und Konsorten jemals fuer die (empirische) Wissenschaft getan, die hier eingefordert wird? Wie haben sie Wissen und Begrifflichkeit organisiert, um damit Neues zu entdecken? Was mich mehr irritierte dabei war die voellige Abwesenheit von Stil. Der Herr will nur was von Don’s leckeren Kuchen abhaben, ohne etwas beizutragen, und aergert sich deshalb ueber sich selbst. Warum schreibt Don eigentlich nicht auf der ersten Feuilletonseite? Gibt es da eine Hackordnung?

  209. Falsche Nicks kennzeichnen...
    Falsche Nicks kennzeichnen leider zweierlei:
    Zum einen das es Leute gibt die „Internet“ immer noch nicht kapiert haben IP-Range lässt grüßen, Fingerübung für angehende BOFHs so was ggfl. zu sperren, aber unnütze und unkreative Arbeit, die zudem wie man so hört nicht mal bezahlt wird , wobei mir gerade eine nicht unwichtige Frage aufgeht:
    Die Wiederherstellung zensierter Beiträge nebst Kommentaren wird doch hoffentlich, alleine aus Gründen der tätigen Reue die wehtun muss, finanziell abgegolten , oder ?
    Zum anderen die seit langer Zeit zu beobachtende Tendenz der scheinbar unabhängigen Beschleimung durch Klick/Kommentatorenvieh und ähnliche Marketingheinis die glauben das wichtigste am Netz sei der dadurch zu erzielende Umsatz..
    Nährboden liefert dem eine aus meiner sich immer mehr um sich greifende Feigheit sprich Opportunismus. Es gab mal Zeiten da wurde jemand der ein nicht nachvollziehbares Pseudonym anwendete erst gar nicht erst genommen.
    Irgendwann kann die dämliche Privacy Masche auf und anonym, das vorher nur in bestimmten Fällen konform war, wurde Allgemeingut. Ein gutes Pseudonym sollte eigentlich recherchierbar zum Eigentümer führen, kann ja durchaus schwer sein aber ohne Background ist eben nur schwer zu sortieren, sprich:
    Warum ist es so schwer zu seiner Meinung zu stehen ? Weil es dem Geschäft schadet und man sich anpassen muss ? Ein Thema für sich.
    Wann kehrt in diese sg. Zivilisation endlich mal wahre Toleranz und Respekt für Meinung , Lebensleistung, Standpunkt und Leben anderer ein ? Und das können sich glaube ich alle Seiten an die Backe kleben, so oder so. Nicht das ich eigentlich in der Position wäre den ersten Stein…….
    Und ähm ja selbige Petit Fours sind bestimmt exzellent für die Zahngesundheit. Darf man auf verschiedene Varianten des guten alten Rühreies verweisen, das zudem etwas weniger zuckerhaltig und entsprechen variiert auch gesünder… Couscous entsprechend zubereitet ist auch sehr lecker und nahrhaft.. Mein ja nur…

  210. @fionn
    Ich bin schockiert und...

    @fionn
    Ich bin schockiert und entsetzt. DAS ist nicht das Original. Das ist neumodischer Schuhmann Quatsch und indiskutabel.
    Wenn mich mein Gedächtnis nicht trügt ist das Original mit Angostura. Leider ist meine Bibliothek verbrannt und nicht ersetzbar, hoffe keinen Gedächtnisfehler begangen zu haben.
    Darf man für die Hausbibliothek die angemessene Literatur empfehlen ?
    1.) The Bartenders Manual Guide or How to mix Drinks of the Present Style. Harry Johnson, 1888,
    2.) Handlexikon der Getränke, Band 1, Simon Siegel, Sieglinde Siegel, Heinz Lenger , Peter Lenger, Necati Cevik
    Schuhmann, also wirklich, wuerg. Einmal da gewesen , nie wieder. Der und sein „Personal“ wussten ja ncith mal wie man einem Gast eine Zigarre zu kredenzen hat. Geschweige den das Sie eine simplen Whisky Sour in richtigen Gals servieren konnten. Den Manhatten habe ich mir dann verkniffen als ich gesehen habe was dort als solches am Nebentisch serviert wurde…
    Kennt noch jemand das Baronet in Berlin ? DAS war noch Barkultur. Ausgestorben…

  211. 7.4., es bleiben 22-7=15...
    7.4., es bleiben 22-7=15 Tage.
    .

  212. Filou, ich wollte keinesfalls...
    Filou, ich wollte keinesfalls etwas gegen A.S. gesagt haben. Ich fand es nur witzig, wie Verrat den Stil persiflierte. Man sieht daran auch, daß es nicht so ganz einfach ist. Im übrigen spare ich auf „Zettel’s Traum“ und hoffe, daß ich die Lektüre unbeschadet überstehe. Zumindest ist das Buch eine typographische Meisterleistung. Passenderweise war heute in der Print-Ausgabe eine Rezension rund um A.S. und seinen Artikel über den Hofrath Beireis. Auch eine bizarre Figur, mit der man sich mal beschäftigen sollte. Man lernt nicht aus.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Gottfried_Christoph_Beireis

  213. Haben die Moslems eigentlich...
    Haben die Moslems eigentlich ein Fegefeuer?

  214. HM555@
    Ja, haben sie. Jeder,...

    HM555@
    Ja, haben sie. Jeder, der dort ist hat 4 Münder mit je 64 Zähnen, und alle tun weh und brauchen Wurzelbehandlung. Doch die einzige ist eine gründliche Einreibung mit Bärlauch (ohne Vollnarkose oder alkoholische Erleichterung).
    .
    Ich sage Ihnen: Da wollen Sie nicht hin. Lieber in die Flammen des RKK-Fegefeuers!

  215. Seh ich das richtig, dass der...
    Seh ich das richtig, dass der Velo-Beitrag wieder da ist? Dann bleibt Niggemeier vorerst von uns verschont.

  216. Der Realismus einer verkehrten...
    Der Realismus einer verkehrten Welt
    .
    @Vroni: Danke. Den kannte ich nicht. Ist doch niedlich, die „leere Flasche“. Bei dieser (Selbst-)Darstellung wird mir aber klar, dass es da einen gewissen Unterschied gibt. Der „leere Blick“ bei Manet ist ein Kunstgriff, ohne den die naturalistische Darbietung nicht funktionierte. Heute aber will man „cool“ sein, und der leere Blick steht für eine bewusst zur Schau getragene Empathielosigkeit. Gefühle zeigen, Leben zeigen, heißt in der Hackordnung unten stehen. Nach dem Motto auch: zeige niemals deine Gefühle, denn das könnte dir zum Verhängnis werden! Gewissen Computeranimationen abgekupfert („Lara Croft“, die liebe Angelina Jolie muss ja auch im wirklichen Leben einen leichten Schatten haben, was man so hört!). Überhaupt ist das alles mehr Imitation als ein wirklich gelungener „Kunstgriff“, was der Naturalismus eben immer noch war. Superrealistisch irgendwie. Pseudorealistisch! Den „Realismus“ einer verkehrten Welt bloß imitierend.

  217. lieber Otaku, was halten sie...
    lieber Otaku, was halten sie davon: einen kleinen zuckerwürfel mit wenig angostura beträufeln, ganz wie bei der legendären schluckimpfung, und dann das ganze mit champagner aufgiessen.
    wirkt m.e. allerdings ein wenig so, wie wenn man maggi in die trüffelsauce gäbe.
    .
    lieber lasse ich alle zutaten ausser der letzten aus, als generalpuristin mit dem einfachen geschmack von oscar wilde…
    .
    Rüdi-sterne, dachte ich’s mir doch, das ich diesen litera-flunsch kenne…

  218. @HansMeier55507. April 2011,...
    @HansMeier55507. April 2011, 09:39 Seh ich das richtig, dass der Velo-Beitrag wieder da ist? Dann bleibt Niggemeier vorerst von uns verschont.
    noch nicht: die kommentare fehlen nocht… vielleicht macht herr niggemeier ein besseres angebot als da?

  219. Ich bitte um Vergebung, aber...
    Ich bitte um Vergebung, aber mit einem winzigen Reiserechner, einem Zahnproblem, Heuschnupfen und 320 Kilometer vom Lieblingssofa verschiebe ich das hineinpasten von 300 Kommentaren aus dem Mails auf später. Aber Sie können natürlich gern andere Herrschaften fragen.

  220. Devin08, 06. April 2011,...
    Devin08, 06. April 2011, 21:24,
    „Interessant nur, wie aktuell Manet geworden ist. Man schaut doch heute nur noch in Gesichter mit leeren Blicken.“
    .
    Trefflich bemerkt, ich komme nicht umhin, Ihnen zuzustimmen, werter Devin08.

  221. zensiert - damnatio memoriae...
    zensiert – damnatio memoriae in real time
    wie zu erwarten, war mein direkter Kommentar gestern abend zu Kaubes Artikel wegzensiert worden. Schamvoll ist ein Euphemismus. Man scheint wohl nur Kommentare zu erlauben, die entweder zu zensieren hauseigen einen weiteren Eklat erzeugen wuerden (den man sich nicht leisten kann) oder die mit dem Autorengeschwafel uebereinstimmen, ohne weitere Information zu bieten.

  222. Lieber Berthold IV,
    das mit...

    Lieber Berthold IV,
    das mit den Kommentaren ist ja wohl kleinlich.

  223. bester don, also, wir wüssten...
    bester don, also, wir wüssten schon, wer copy and paste meisterhaft beherrscht… und wer momentan recht viel zeit hat auf seiner burg.

  224. Ich würde da nicht vorschnell...
    Ich würde da nicht vorschnell urteilen, das Freischalten bei der FAZ kann dauern, wenn es nicht gerade hier passiert.

  225. "Superrealistisch" ist auch...
    „Superrealistisch“ ist auch der Euro, siehe Portugal.
    Und auch Belgien feiert nicht mehr:
    http://www.welt.de/politik/ausland/article13010432/Belgischer-Weltrekord-290-Tage-ohne-Regierung.html#
    Sobald dort wieder jemand einen ordentlichen Überblick über die Finanzen hat, viele Rechnungen werden von der öffentlichen Hand z.Zt. zurückgestellt, d.h. nicht bezahlt, kracht es im Gebälk.

  226. Liebe donna laura, ich wage...
    Liebe donna laura, ich wage Ihnen zu widersprechen, denn ich glaube, dass der Burgherr nichts von den copy-paste-Talenten des Ghostwriter-Teams wusste. Er wurde erst später darüber informiert…

  227. war der erste, der...
    war der erste, der kommentierte…muss wahrscheinlich vom Grossinquisitor das Imprimatur bekommen. Die mappa faellt, wo sind die Phiolen fuer seine Traenen?

  228. donna laura...ahem...wenn Sie...
    donna laura…ahem…wenn Sie es selbst nicht bemerkten, war es wohl keine Fälschung?
    .
    Jedenfalls ist das ganze irgendwo im Doniversum geschehen, wer weiß noch Zeit und Ort?
    .
    „Rüdi-sterne, dachte ich’s mir doch, das ich diesen litera-flunsch kenne…“ Das verstehe ich nicht.

  229. Don, entschuldigen Sie bitte...
    Don, entschuldigen Sie bitte meine Indiskretion, aber pflegen Sie keinen eigenen Kräutergarten?
    .
    http://www.kraeuter-garten.org/

  230. lieber sterne, ich lese doch...
    lieber sterne, ich lese doch nicht meine alten beiträge, da ich ja weiss, was ich schrieb und sich meine selbstverliebtheit in ziemlich engen grenzen hält.
    insofern kann es mir nicht auffallen, wenn sich jemand dazwischenmogelte. also, wenn sie eine vermutung haben, bitte keine zurückhaltung, mir hinweise zu geben, wann ein plagiat aufgetreten sein könnte (mai 2010?): jetzt haben sie meine neugier geweckt.
    doch weder zeit noch ort weiss ich mein…
    .
    Rüdi klingt wie ein kleines, schmollendes brüderchen von ihnen, n’est-ce pas? aber ich kann mich auch täuschen, also nichts für ungut.
    .
    liebes V, belgien ist leider ein ort des chaos geworden. seit baudouin I. nicht mehr ist, so sagen viele belgier verschämt. nur die fritten, die seien noch gut, besonders die in pferdefett ausgebackenen.
    eigentlich ein wunderbares thema für HansMeier555.

  231. Kann es denn sein, dass Herr...
    Kann es denn sein, dass Herr Kaube Dons Stützen nicht recht verstanden hat? Als geneigter Leser erwarte ich hier anregende Betrachtungen, Denkanstöße und Plaudereien, aber doch kein knochentrockenes Wissen, analytisch aufbereitet!

  232. <p>Ich gestehe, ich bin ganz...
    Ich gestehe, ich bin ganz selten hier mal als „Weinfreund“ aufgetreten und habe es aus gegebenem Anlaß mit „Schl-INGE-l“ versucht, wurde aber sofort zensiert…
    .
    Bei Herrn Kaube mußte ich erst mal in „Wikipedia“ nachsehen und habe das hier gefunden:
    .
    „„Otto Normalabweicher: der Aufstieg der Minderheiten“ [Bearbeiten]
    In seinem 2007 veröffentlichen Buch Otto Normalabweicher: der Aufstieg der Minderheiten, vom Verlag als Essay charakterisiert, beschäftigt sich Kaube mit dem Phänomen der von ihm so genannten „Normalabweichung“ und stellt dessen vielfältige Formen und Manifestationen vor. Das gesellschaftliche Leben der letzten Jahrzehnte sei vom „Aufstieg der Minderheiten“ bestimmt. Verhalten, das vom Gängigen abweicht, sei nicht nur alltäglich geworden, es habe auch eine besondere Bedeutung bekommen. In den Massenmedien werde eine Welt voller „Sonderexistenzen“ vorgeführt, mit seltsamen Hobbies, seltsamem Aussehen, seltsamen Ansichten. Anders zu sein und sein zu wollen werde zum Durchschnittsfall. Minderheiten erhöben besonderen Anspruch auf Schutz und Subvention. Die Frage, wer sich noch in wen hineinzuversetzen vermag, sei ebensowenig zu beantworten, wie die, für wen genau die Politiker Politik machen, wenn sie nach Mehrheiten Ausschau halten.[2]
    Rezeption [Bearbeiten]
    Der Journalist, Autor und Migrationsforscher Mark Terkessidis, Mitherausgeber des Buches „Mainstream der Minderheiten“, charakterisierte Kaube anlässlich einer Rezension des Werkes Otto Normalabweicher: der Aufstieg der Minderheiten als einen „Kulturkämpfer“ und „Verteidiger der alten Norm der einheimischen, heterosexuellen, bärtigen Männlichkeit“. Kaube habe Angst, „dass morgen Frauen, Homos, MigrantInnen, oder auch Topmodels und Superstars kommen und ihm etwas wegnehmen: die Deutungshoheit in erster Linie, aber bald vielleicht auch den Job“. Statt über die Gestaltung der Zukunft nachzudenken, wollten Leute wie er einfach ihre Privilegien behalten.[3]
    Michael Rutschky bescheinigte Kaube im Deutschlandfunk – ebenfalls anlässlich einer Rezension des Werkes Otto Normalabweicher: der Aufstieg der Minderheiten – zu den „besonders einfallsreichen und versierten“ Vertretern einer Soziologie zu gehören, „die der Universität entwachsen ist und sich frei in den Medien, vor allem im Feuilleton äußert“. Jürgen Kaube sei hier weit entfernt von der Coolness, die in den Fünfzigern Roland Barthes beim Entziffern der „Mythen des Alltags“ sich leistete, noch ein „kanonischer“ Soziologe im Feuilleton. Vorbildlich an Jürgen Kaubes Glossen sei ihre Prägnanz und Beschränkung.[4]…“
    .
    Hat sich Herr Kaube schon mal Gedanken gemacht, wie öde das Leben ohne Normalabweichler wäre? – Also, ich liebe Normalabweichler, gegebenenfalls auch einen schwarzgrünen Unnütz – aber Vorsicht, es könnte bald „grünschwarz“ heißen…

  233. V, soweit ich den Knaben...
    V, soweit ich den Knaben einschätze, pflegt der Kräuter nur als Zierrat auf Barockporzellan oder auf schwerem Papier in Auktionskatalogen oder Kunstbildbänden fürs Bildungsangeberbürgerregal (was nichts schlechtes ist).
    .
    Ein echter Garten würde unter seinen Händen hinsterben. In 2 Tagen. (Oder schneller, ich will da nichts beschönigen.)

  234. specialmarke, wenn Sie sich...
    specialmarke, wenn Sie sich als der „Weinfreund““ outen: Wie schätzen Sie das mit dem etwas unklaren Vernidotwein ein? Niemand, den ich auf dem Markt oder unterhalb frage, weiß etwas. Die Gogen schweigen.

  235. Naja, dass "Deutungshoheit"...
    Naja, dass „Deutungshoheit“ das A und O bei vielen Journalisten eine wichtige Triebfeder ist, ist jetzt nicht so arg neu, das war schon bei Aretino so. Nur muss man halt auch fragen, ob das draussen jemand so sieht. Nach meinem Empfinden überschätzen Autoren sehr oft ihren eigenen Einfluss, und unterschätzen die Gehirne der Lesenden. Ich würde mich nicht darauf verlassen, dass mein Text irgendwie relevanter als ein Kommentar darunter ist.
    .
    Abgesehen davon gibt es ja auch die legitime Haltung, dass „öde“ einfach auch als Inkompetenz gemeiner Leser verstanden wird, sich um einen Text, eine Sache oder eine Weltsicht zu bemühen. Es gibt Leute, die keinen Kommentar bekommen und daraus schliessen, dass Sie damit alles erklärt hätten, und keiner mehr etwas sagen möchte. Würde man sagen: Hey, das hat einfach keiner bis zum Kommentarknopf gelesen – wären sie erstaunt, um es höflich zu sagen. Das alles ist aber weder neu noch ungewöhnlich, und natürlich auch eine Art des Umgangs mit den neuen Realitäten

  236. Werter Don, könnte es sein, ...
    Werter Don, könnte es sein, daß jener Redakteur mit der Löschung des „Fahrrad-Blogs“ zu tun hatte? – Mein eingesandtes Szenario über den Untergang des Kernkraftwerks Neckarwestheim könnte ja zu unwissenschaftlich gewesen sein. Jedenfalls ist es damals verschwunden…

  237. @ Salonsurfer
    "Als geneigter...

    @ Salonsurfer
    „Als geneigter Leser erwarte ich hier anregende Betrachtungen, Denkanstöße und Plaudereien, aber doch kein knochentrockenes Wissen, analytisch aufbereitet!“
    .
    Das sagen SIE! :-)
    Der verbissene troidoitsche Wahrheitssucher findet das nicht.
    Von Faust ist ebenfalls kein Gramm Humor zu finden, außer bei Mephisto. Aber der ist ja auch der Teufel.
    .
    Vermutlich wird das Bloggen in Ds etablierten Medien nie richtig heimisch. Die Tradition des Speakers‘ Corner und der Salons fehlt hier ganz. Wissenschaft ist bis auf das Blog Planckton hier, das gelegentlich feine „wits“ durchschimmern lässt eine hochernste Veranstaltung und ihre Hohepriester verstehen öffentlich keinen Spaß. Intern schon, da wird es sogar richtig derbe – am schlimmsten die Mediziner – aber wer weiß das schon außer das Personal. Bin eine House MD Liebhaberin und habe alle Folgen. Nein es ist nicht Lupus, es ist auch nicht Amyloidose.
    (Obacht für Wahrheitssucher: Hier ist das Deppen-Apostroph korrekt angebracht … )

  238. Ich habe Heuschnupfen, einen...
    Ich habe Heuschnupfen, einen kleinen und florierenden Dachgarten, demnächst auch wieder einen kleinen Stadtgarten und einen Steingarten am Tegernsee. Ich kaufe gerne Pflanzen, habe einen grünen Daumen aber so richtig viel kann ich in der entscheidenden Zeit nicht tun. Rasenmähen bringt mich um.
    .
    Zu Pflanzen gibt es diesen Beitrag hier, den ich aber nur zur Lektüre empfehlen kann, wenn man sich an Plaudereien nicht vergiftet – die geschätzte Modeste könnte ansonsten nicht nur für Pflanzen, sondern auch für Journalisten tödlich sein:
    .
    http://modeste.twoday.net/stories/1819028/

  239. Werdet wie die Kinder... und...
    Werdet wie die Kinder… und nach 50 Jahren Infantilitätstraining können Sie als Lehrstuhlinhaber durchgehen. Vielleicht auch als Feuilletonchef, wer weiß.

  240. Specaialmarke, nein, das war...
    Specaialmarke, nein, das war nicht so. Wie schon erwähnt, es war eine Verkettung von Reaktionen, die jeweils über das Ziel hinaus gegangen sind.

  241. @specialmarke
    nur wenn man in...

    @specialmarke
    nur wenn man in der geistigen Welt Normalverteilungen annimmt, Gauss’sche Glockenkurven, kann man so wie Kaube denken und die Abweichler definieren. Das tut aber in der (serioesen) Wissenschaft schon lange niemand mehr. Mein frueherer Hinweiss auf Gould geht in diese Richtung http://www.mlahanas.de/CancerStat/GouldMedian.htm . Wir sind umgeben von Gamma-Verteilungen, strongly tailed distributions, auch in der Welt des Geistigen, wo die arithmetische Mitte immer schon zu wenig taugte.
    Das haengt mit der stochastischen Natur unserer Existenz zusammen und mit der grossen Macht synergistischer, multiplikativ wirkender Effekte, die diese Verteilungen beeinflussen,
    http://www.inf.ethz.ch/personal/gut/lognormal/brochure.html
    oder
    http://stat.ethz.ch/~stahel/lognormal/bioscience.pdf
    aber das geht vielleicht zu sehr in die Wahrscheinlichkeitstheorie und Philosophie , also zu schwierig fuer Herrn K.

  242. Wobei Kleinkinder aber noch...
    Wobei Kleinkinder aber noch nicht wissen, wo man förmliche Beleidigungsklage einricht, selbst wenn sie schon fehlerfrei „couch“ schreiben können: Wie ouch mit c vorne dran.

  243. HansMeier555, meine...
    HansMeier555, meine wissenschaftlichen Ambitionen sind wie meine Ziele in beruflicher Hinsicht nicht vorhanden. Ich plaudere gerne, das schärft den Geist, das ist alles.

  244. lieber HansMeier555, und...
    lieber HansMeier555, und erwachsene sagen dann ofa mit s vornedran? kurios…

  245. @Don
    .
    ...war nicht auf Sie...

    @Don
    .
    …war nicht auf Sie bezogen.
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    „Mißtrauet allen, bei denen der Trieb zu strafen stark ist.“ —
    .
    Wie MMs, IMs und ABMs übers Fegefeuer dachten und denken ist ja wurscht, aber uns das Rumgeblödel hier verbieten zu wollen ist schon wieder kultverdächtig. Er soll einfach rüberkommen und mitmachen …

  246. Wenn Du über die Mainlinie...
    Wenn Du über die Mainlinie fährst, vergiß die Peitsche nicht…

  247. Wie man sieht verstehn Sie...
    Wie man sieht verstehn Sie alle nix vom Fußball.

  248. eine gewisse Feigheit des...
    eine gewisse Feigheit des Zensors in der arithmetischen Mitte ist unuebersehbar.

  249. Aus dem Planckton:
    "Die klugen...

    Aus dem Planckton:
    „Die klugen Bienen, wer würde nicht gerne daran erinnert, wissen uns an sonnigen Tagen mit ihren zielgerichteten Ausflügen zu den Pollen- und Nektardepots und wieder zurück zu ihrer behüteten Brut zu beeindrucken. Die Schmeißfliege dagegen schwirrt planlos umher. Sie muss darauf hoffen, dass irgendwo auf ihrem Flug zum Nirgendwo eine Leiche ihren Weg kreuzt.“
    .
    :-)
    Ist das nicht herrlich. Doch ich mag das, genau so. Es erfrischt mich und meine schwarze Seele.
    Kaube würde wahrsacheinlich dem Blog Planckton vorwerfen, dass es grob unwissenschaftlich sei. Da eine Leiche nie von sich aus aktiv was kreuze.
    Und eine Leiche sich auch nie mit einem Weg vermendeln lasse.
    Da sei die meist erforschte Fliege Drosophila melanogaster vor.

  250. Die "klugen Bienen", die klare...
    Die „klugen Bienen“, die klare Begriffe von lebensunwertem Leben haben und entsprechende Leistungsverweigerer rausschmeissen, wären auf PI-und Awareness-Performance im Internet übertragen, ziemlich übel. Würde man das zugrunde legen, sähe dieser Onlineauftritt ganz schön anders aus.

  251. sehr schoen, Vroni, ich stimme...
    sehr schoen, Vroni, ich stimme zu. Der weltberuehmte Evolutionsbiologe W.D Hamilton schrieb einst noch eindrucksvoller, wie er bestattet werden wollte in
    ^
    Hamilton, W.D. (2000) My intended burial and why, Ethology Ecology and Evolution 12 111-122
    „I will leave a sum in my last will for my body to be carried to Brazil and to these forests. It will be laid out in a manner secure against the possums and the vultures just as we make our chickens secure; and this great Coprophanaeus beetle will bury me. They will enter, will bury, will live on my flesh; and in the shape of their children and mine, I will escape death. No worm for me nor sordid fly, I will buzz in the dusk like a huge bumble bee. I will be many, buzz even as a swarm of motorbikes, be borne, body by flying body out into the Brazilian wilderness beneath the stars, lofted under those beautiful and un-fused elytra which we will all hold over our backs. So finally I too will shine like a violet ground beetle under a stone. “
    —-
    dies zum Thema Wissenschaft und evokativer Sprache, weitab von der arithmetischen Mitte…

  252. Nicht so eliminatorisch, nicht...
    Nicht so eliminatorisch, nicht so auf Klickraten versessen und besessen vom bürgerlichen Leistungskontrollwahn. Hauptsache die armen Seelen richten den Blick immer schön nach oben.

  253. Don, man kann "Die Entomologie...
    Don, man kann „Die Entomologie des Sommers“ klar
    als Ebenfalls-Angriff auf „Die Eschatologie des Strahlenfeuers“ lesen.
    Muss man aber nicht.
    .
    Die Metapher mit der Schmeißfleige am Schluss
    („… solange eine krakeelende Schmeißfliege am Küchenfenster tobt, sollte uns das niemand verübeln dürfen. Die gelegentlich sogar erfrischende Koexistenz mit den Fruchtfliegen ist uns da allemal genug. Mehr Natur im Haus muss am Anfang wirklich nicht sein. Also denn, Fliegenklatsche marsch!“) ist schon heftig. Wenn man das mit der gebotenen Paranoia liest, wenn.
    .
    Auf sowas will ich gar nicht raus.
    Mir gefällt nur außerordentlich der unfreiwillige Humor des „Leiche kreuzt weg“-Fundstücks.
    .
    Wenn weitere FAZ-„Blogger“ (man beachte die von mir süffisant gesetzten Gänsepfoten) auf den FAZ-Blogs glauben, Undercover-Angriffe mit mehr oder weniger gelungenen Artikeln führen zu können, kann der Sommer ja noch heiter werden. Meine ganz private Meinung zu solchen ist: Denen fällt doch bloß außer verstecktem Bashing nichts ein. Sie haben keinerlei eigene Ideen für ihre Themen. Der Don hat zumindest welche. Und das ärgert diese Un-Blogger maßlos.

  254. GeorgyKoentges, IHr Herr...
    GeorgyKoentges, IHr Herr Hamilton vermodert einfach. Warum muss er sichs schön reden? Nix buzz beneath the stars, nix violet beetle. Beetlekot vielleicht.

  255. @GeorgyKoentges: Vielen Dank...
    @GeorgyKoentges: Vielen Dank für Ihre Lesetips, aber K. benötigt die Referenz der Abweichler wohl, um sich seiner eigenen Normalität zu versichern. Man nannte sowas früher „stinknormal“…

  256. @GeorgyKoentges: Sie sind...
    @GeorgyKoentges: Sie sind Kullerpfirsich für meine Seele! Eine Freude ist das, was Sie sagen.
    @Plindos: Das Pulver ist leider im Keller… jedenfalls, räusper… nicht trocken. Es müssen wohl die Säbel werden, eher Degen… Backeheilchen… Gemüsemesser (!) Stricknadeln (???) oder, vielleicht, was halten Sie von Isotopenpingpong?

  257. @donna laura
    Nach 2 Stunden...

    @donna laura
    Nach 2 Stunden auf dem Trail ist die Erinnerung wieder da.
    Ich erlaube mir also vorzutragen, den wenn dann komplett nicht wahr… :
    Requisiten: Champagnerglas, gerne Kristall, Hoch, mit der nötigen Verengung oben die sich anschließend wieder ausweitet, Fachbegriff leider entfallen, nicht zu dick, klar , Inhalt nicht über 1 cl, aber BITTE ohne Eichstrich, wer nicht korrekt frei aus der Hand einschenken kann lasse es bleiben;
    Barlöffel langstielig, gerne silber;
    Würfelzucker, gerne braun, dann aber allererste Qualitätsware, nix billiger Rohzucker aus Kuba;
    Tiefkühlschrank der bei trockener Luft mindestens minus 20 Grad liefern kann;
    Weise, nicht fusselnde, dünne Handschuhe.
    Champagner, sehr trocken , aber bitte KEIN Jahrgangschampagner oder Spitzenware, wer so was zum mixen nutzt gehört füsilliert;
    Angostura.
    Verfahrensweise: Gläser auf mindestens minus 20 Grad vorkühlen, Champagner auf höchstens plus 3 bis 5. ES ist PEINLICHST darauf zu achten das innen in den Gläsern KEINERLEI Reif oder Niederschlag befindlich ist bei der geringen Getränkemenge kann man sonst gleich Wasser nehmen. Champagner öffnen und sogleich wieder locker verkorken, beiseite stellen. Würfelzucker mit höchstens 4 Tropfen Angostura beträufeln, auf kleinem Schälchen ablegen. Tablett mit Barlöffel, Champagnerflasche, Gläsern, ( diese sind NUR am Rande des unteren Rundes ( wo ist das blöde Wort geblieben ? ) leicht an zufassen den der Beschlag darf ob der nötigen Schönheit des Glases nicht zerstört werden, eiligst zum Tische des Gastes marschieren, das alles natürlich nur mit behandschuhten Fingerchen, selbstredend. Gläser vor dem Gästen plazieren, mit dem Barlöffeln den Würfelzucker so hineingehen das die Glasränder nicht berührt werden, mit Champagner VORSICHTIG reihum auffüllen. Wer die Flasche dabei mit mehr als 3 Finger hält dem gehört Sie abgehackt. Zufriedene Gäste bewundern. Äquivalentes Vorgehen an der Bar. Wer Theke sagt soll in nen Irish Pup gehen.
    Soweit ohne Netz und doppelten Boden aus der Erinnerung…

  258. @sterne.
    na und? Nur in der...

    @sterne.
    na und? Nur in der Sprache (und Kunst ,und auch da nur manchmal) koennen wir dem Augenblick und der Schoenheit Dauer verleihen, die alten Chinesischen Toten kleideten sich in Jade, die Aegypter bauten Monumente und schrieben, Aristoteles, Platon, Euripides schrieben vor langer Zeit. Die Kaefer (vielleicht nicht so schoen irisierende wie bei Hamilton) haben sie laengst geholt und sie in andere Aggregatzustaende verwandelt. Und immer noch gibt es sinnvolle Gespraeche ueber altvergangene Dokumente. Ich sehe da kein Problem.
    @specialmarke – da er sich dem Diskurs entzieht durch Zensur dissentierender Meinung, denkt er, sich dieser Referenz und Aussenkontrolle entziehen zu koennen. Alles nur eine Marginalie, aber erheiternd und vielleicht emblematisch Neubarock fluestern die Strontium-strotzenden Schaedel das ‚Mox noster‘ in Kaubes mumifizierten meatus acusticus externus.

  259. hier Hamilton's ganzer Artikel...
    hier Hamilton’s ganzer Artikel fuer den, den’s interessiert.
    http://www.fupress.net/index.php/eee/article/viewFile/859/805
    Das Internet machts moeglich.

  260. wasserleichen können wege...
    wasserleichen können wege kreuzen… nicht aktiv, aber davon war ja nicht die rede.

  261. v. Natzmer. Dankeschoen, gern...
    v. Natzmer. Dankeschoen, gern geschehen. Ich liiiebe ‚Isotopenpingpong‘ – ist das zwischen Pluto(nium) und Americ(ium)a, Neptun(ium), das muss eine veritable Schlacht zwischen Unterwelt, der Neuen Welt und der See werden. Auf die Schiffe, Ihr Philosophen, zu neuen Ufern. http://www.textlog.de/21505.html

  262. Ich bin ja schon am...
    Ich bin ja schon am schreiben…

  263. Otaku, "Champagner öffnen und...
    Otaku, „Champagner öffnen und sogleich wieder locker verkorken“,
    ich habe da ein bestimmtes Bild, eher eine Szene aus einem Slapstick, vor Augen, denn wie darf ich mir das mit einem jungen Korken (Juponne) vorstellen?

  264. Es wird bald 4 o'clock sein...
    Es wird bald 4 o’clock sein (Tea-time oder „Zvieri“ – Schwyzertüütsch) und DA can take a break, have a cup of tea and here’s something nice to eat.
    http://www.google.ch/search?q=Picture+of+Tiramisu&hl=de&prmd=ivns&tbm=isch&tbo=u&source=univ&sa=X&ei=XrWdTc3OA8GZOsXMuaAE&ved=0CB8QsAQ

  265. GeorgyKoentges, Sie sehen da...
    GeorgyKoentges, Sie sehen da kein Problem? Wie können Sie es da so wundervoll beschreiben? (In der Architektur, in der Schrift „weiterleben“ – als der Gedanke der Form gab: ok. Aber als Käfer, weil man ihn nährt, das ist Quatsch. Machen Sie die stets brauchbare Umkehrprobe: lebt die Tomate in Ihnen weiter und Sie als Tomate, weil Sie sie verzehrten?)
    .
    Kaube hat in einem zumindest recht: in den Plauderwinkeln wie diesem hier geht die Präzision des Denkens flöten. Gefühlig reicht, und dass das den Geist schärfe, ist Selbstbetrug – wenn auch einer, der als Beweis taugt. (Spassig ist es hier trotzdem. Oft.)

  266. Die politische Atmosphäre...
    Die politische Atmosphäre wird repressiver
    .
    @Don Alphonso: Wie gesagt, in letzter Zeit kommt es gehäuft vor, dass Leserkommentare (und auch manche Blogeinträge) von mir gnadenlos übergangen werden. Auch nach 2- bis 3-maligem Posten im Übrigen. Das ist kein Zufall und hat auch nichts mit irgendeinem technischem oder sonstigem organisatorischem Problem zu tun. Die politische Atmosphäre, und die zeigt sich bei der FAZ besonders deutlich – ich halte es für d a s politische Zentralorgan der herrschenden Klasse (soweit es das dort, wo es eine politisch einheitliche Klassenaktion ja nicht wirklich gibt, überhaupt gibt!) -, wird repressiver.
    .
    Während wir hier so nett zusammen plaudern, organisiert diese Klasse, gewissermaßen ganz im Stillen, seine Kräfte um, was auch bedeutet, dass deren Gegner in einem aktuelleren Fokus erfasst werden. Machen wir uns nichts vor. Wir erleben nicht nur eine Krise des herrschenden Kapitals, sondern auch dessen Antwort darauf. Fassen wir die Themen zusammen, wo sie überall der Schuh drückt, und wir sehen die ganze Problematik:
    .
    1. Finanzkrise – noch nicht überwunden -, und nun überbordende Schuldenkrise, Krise der EG: ein Dauerbrenner
    2. Parteikrisen/Kaderkrisen – werden vermutlich nie überwunden, leiden aber eine andere Form der Herrschaftsausübung ein
    3. Herannahende Inflation, damit Probleme mit den Massen, den Arbeitern, den Rentnern, den Studenten
    4. Die arabische Krise, Krise der Jugend, der Frauen, und in diesem Kontext: Überalterung der Gesellschaft/Krise des Patriarchats
    5. Atomkatastrophe, damit Krise im Energiemanagement, überhaupt Krise des Kapitals in dieser Branche, welche auch mit der Finanzkrise zusammenhängt, eigentlich schon Systemkrise/Verwertungsprobleme des Kapitals, Stichwort: Transferkapitalismus
    6. Nicht zuletzt die Krise bzgl. des aufmüpfigen „Mittelstands“, Krise des Konservativismus, des Liberalismus, der bürgerlichen Demokratie schlechthin/vgl. Punkt 2 (Sonderpunkt: der kometenhafte Aufstieg der Grünen/des Kleinbürgertums als Partei
    7. Krise der Arbeit, der Geistesarbeit im Besonderen, und dies im Kontext der sich aktuell abspielende 4. industriellen Revolution, Stichwort: intelligente Werkstoffe/ „Menschencomputer“ und das Problem der Mehrwertschöpfung aus einer solchen Produktion (Schirrmacher: Das Hirn als wichtigster „Rohstoff“, http://blog.herold-binsack.eu/?p=993 und dies im Kontext einer rasant alternden Gesellschaft/von alternden Genen).
    8. Die schon irreversibel gewordene Klimakatastrophe und damit das Problem des Welthungers, auch das ist eine Systemkrise/Legitimationskrise des Kapitals, eine globale gar. Die globale Welt wird zum inneren Markt/zum „Innenraum des Kapitals“/Sloterdijk, damit wird Hunger und Aufstand zu einem internen Problem. Aber auch Wertschöpfung aus der Differenz – innerer Markt-äußerer Markt – wird obsolet. Wirtschaftswachstum auf Kosten anderer geht so nicht mehr, und das macht aus dem „Imperialismusproblem“ ein Kapitalproblem schlechthin, einen inneren Antagonismus. – Die Revolution in anderen Ländern ist keine Lösung mehr, sondern ein Problem. Problem der Notwendigkeit der Dauerintervention. Und auch das ist ein wirtschaftliches Problem, ein Kostenproblem, was die Widersprüche innerhalb des Kapitals verschärft und den Druck auf die Massen erhöht/vgl. auch Punkt 3
    9. Usw., usf.

  267. @V Gar nicht :-). Für so was...
    @V Gar nicht :-). Für so was gibt es spezielle Korken , nicht aus Kork, zu unhygienisch, die aber optisch so aussehen. Das geht für ein paar Minuten. Und da es in diesen Falle sehr schnell gehen muss sonst steht man reichlich dämlich mit unschönen nassen Gläsern in der Gegend rum, ( sehr peinlich das Ganze dann, passiert einem genau einmal und zwar genau dann mit den letzten gekühlten Gläsern, autsch ) sollte das erlaubt sein. Selbstverständlich macht man solche Scherze nicht wenn eine ganze Flasche bestellt wird, die sollte man wohl am Tische öffnen. Geräuschlos, selbstredend.
    Ebenso wenig wie man Löffel in angebrochene Flaschen steckt oder am Ende des Abends halb leere Flaschen stehen lässt. :-) Aber wem sage ich das…

  268. Korrektur: Es muss natürlich...
    Korrektur: Es muss natürlich heißen: 2….leiten eine andere Form der Herrschaftsausübung ein…Wollte usprünglich sagen: „erleiden“ eine andere Form…Was mir aber dann zu unpräzise schien. Sorry, bin ein wenig in Eile.

  269. @sterne. Sie verstehen nicht....
    @sterne. Sie verstehen nicht. Schon mal was von Ovid, Metamorphosen gehoert oder dem Unterschied zwischen Sprache und Wirklichkeit? Oder von dem Konzept eines Naturwissenschaftlers von der Vergaenglichkeit, 2. Hauptsatz? Wenn Sie Wissenschaft haben wollen, dann rate ich dringendst, gehen Sie woanders hin – *und zwar weit weg von der FAZ* und in die richtige Naturwissenschaft ( ist mein taegliches Geschaeft) – das war mein Punkt. Sie sind wie K auf der falschen Party. Lesen Sie, machen Sie sich kundig; das ist nicht Don’s Aufgabe, sicherlich auch nicht der Grund (geschweige denn die Rechtfertigung) fuer die geistreichen Beitraege aller hier.

  270. Ich will jetzt Marzipantorte...
    Ich will jetzt Marzipantorte (und ich kann es mir auch heute leisten, ohne beim Blick morgen in den Spiegel bekehrt zu werden, dass das Fegefeuer schon auf dieser Welt über die Menschen kommt).

  271. Marzipan ist so gefühlig....
    Marzipan ist so gefühlig. Präziser muss es heißen: Ich will jetzt Haferschleim.

  272. schon da, die Vorhoelle sind...
    schon da, die Vorhoelle sind die Anderen.

  273. GeorgyKoentges, es wird alles...
    GeorgyKoentges, es wird alles gut. Beruhigen Sie sich. (Es gehört eben zum Plaudern, auch über das falsche Pathos eines Herrn Hamilton schmunzeln zu dürfen. Soll er eben als Mistkäfer weiterleben, jedem sein Jenseits. Nur bitte: es gibt hier keinen Zwang, sowas wie die Schreibe Ihres Käferfreundes zu verehren, nur weil der faselt.)
    .
    Zu Ihrem täglichen Geschäft gratuliere ich Ihnen.

  274. Großmütterchen warum hast Du...
    Großmütterchen warum hast Du so große…
    http://nachrichten.t-online.de/philosoph-habermas-zerpflueckt-merkels-politik/id_45570558/index

  275. Liebste Vroni@: Als Unblogger...
    Liebste Vroni@: Als Unblogger der ich bin, ohne eigene Ideen, wage ich dennoch mich Ihnen zagend zu nähern: Ähem: Hier zur Abbitte ein Sträußchen Wiesenschaumkraut, gepflückt an einem Waldrand, in der Nähe eines kleinen fachwerkgeschnitzten Waldschlößchens mit Namen „Neuglück“ am Rande des Westerwaldes. Dort hatte Guilleaume Apollinaire einige Jahre in einer stillen l´amour fou verbracht (…wie es heißt mit einer Nebentätigkeit als franz. Spion). Dennoch hatte er in jener Zeit einige sehr schöne Gedichte über den Rhein produziert. (diesmal ohne Link!)
    ..
    v. Natzmer@: Da Sie sich so wacker für obige Dame..ähem…eingesetzt haben.
    Also FriedebackeEierkuchen.
    ..
    sterne@: Sie wissen doch, Geburtsvorgänge können sich über ein ganzes Buch hinziehen (Tristram Shandy).

  276. Re msg from Don Alphonso (von...
    Re msg from Don Alphonso (von soeben 07. April 2011, 14:51)
    Doch der Butler hat ein paar Fragen:
    Would sir like tea with his Marzipantorte?
    Would sir like Indian or China tea?
    Would sir like milk or lemon with his tea?

  277. @sterne. Wenn Sie von...
    @sterne. Wenn Sie von Hamilton’s Stil sprechen, dann ist das natuerlich was ganz anderes und keine ontologische oder metaphysische Aussage, die an der falschen Tuere klopft :-) Was fuer den einen der Kitsch ist, ist fuer den anderen die Hochsprache. So mal ganz ungenau gedacht schaetze ich, dass die unterschiedlichen sprachlichen Sensibilitaeten, Untertoene und thematischen Kontexte des Englischen und Deutschen hier gegeneinander stossen koennten. Kann ich verstehen, comprendre c’est pardonner :-)

  278. Otaku. Die Sache mit den halb...
    Otaku. Die Sache mit den halb vollen Flaschen…
    .
    Die beste Ehefrau von allen hat eine – für mich sehr praktische – Alkohol-Allergie, trinkt daher, wenn überhaupt, lediglich ein Gläschen Wein oder Sekt am Abend, und wirklich nur äußerst selten mal einen Cocktail.
    .
    Umso erstaunter war ich, als ich eines Abends beobachtete, wie sie sich ein kleines Glas einschenkte, um dann die Flasche obergärigen Bieres wieder mit dem Kronkorken zu verschließen und diese, bezaubernd lächelnd, mit den Worten „Den Rest trinke ich morgen Abend.“ zurück in den Kühlschrank stellte.
    .
    Ich war sprachlos.

  279. Plindos,
    :-)

    eine amour fou...
    Plindos,
    :-)
    eine amour fou habe ich auch bald wie verrückt.
    Mit einer Flasche Merlot, wenn es so weitergeht heut‘.
    (1. Nix als Irre heut am Telefon und in den Mails, keiner drückt sich ordentlich aus und sagt, was er will. 2. Merkwürdige Geister-Kontoabbuchungen 3. So a schöns Wetter und konnt heut net naus. 4. Kreativ wern soll ich heut aa noch, sauber.)

  280. @V ich bin auch sprachlos....
    @V ich bin auch sprachlos. Erstens erlaubst du deiner Frau Alkohol ? Den Sie sich auch noch selber einschenken darf ? Und dann auch noch Bier ?
    Also die Frau muss so genial wie irgendwas sein wenn Sie sich solche Dreistigkeiten erlauben darf.
    Ernsthaft: Zuhause mag das ja angehen, man kann damit ja auch noch kochen, aber Leuten das Glas V.C. zu damals horrenden 90 Mark vom Vortage zu verkaufen und das auch noch normal zu finden, geht ja gar nicht. Gruß an die Pfuscher der Kaminbar/Kempinski.
    Noch erschreckender war für mich allerdings das die Leute das nicht gemerkt haben. Und was ich in meinen 6 Monaten im Hotel Berlin im sternegekrönten Grill gesehen habe, kann ich gar nicht erzählen, glaubt eh keiner.. Da wurden und werden wahrscheinlich immer noch, die vermeintlich kultivierten Gäste von den von Ihnen so verachteten niederen Chargen so was von vera…
    Wieder nen anderes Thema…

  281. @fionn
    07. April 2011,...

    @fionn
    07. April 2011, 15:06
    Die Bilder sind Folter pur!
    So etwas in der Fastenzeit…
    tzz tzz!
    Oh, ich muss zur Messe

  282. @Vroni und die anderen...
    @Vroni und die anderen Sinnsucher: drum lasset uns hier den ‚Garten der Erkenntnis‘ pflegen, mit macherlei fremdartigen Gewächsen, unnützen Zierpflanzen und heilsamen Wunderkräutern. Und der Don als nicht jätender Gärtner wird unser FAZ-Biotop schon zu schützen wissen. Jetzt, da der liebende Sonnenstrahl uns alle wärmt, noch ein Gedicht von Heine (ist das reine Wald-und-Wiesen-Lyrik, verehrte FAZ?):
    .
    Der Schmetterling ist in die Rose verliebt,
    Umflattert sie tausendmal,
    Ihn selber aber, goldig zart,
    Umflattert der liebende Sonnenstrahl.
    .
    Jedoch, in wen ist die Rose verliebt?
    Das wüßt ich gar zu gern.
    Ist es die singende Nachtigall?
    Ist es der schweigende Abendstern?
    .
    Ich weiß nicht, in wen die Rose verliebt;
    Ich aber lieb euch all:
    Rose, Schmetterling, Sonnenstrahl,
    Abendstern und Nachtigall.

  283. GeorgyKoentges, Sie verstehen,...
    GeorgyKoentges, Sie verstehen, zu locken. Sie meinen, im Hamilton steckt mehr als der Deutsche zu lesen versteht? Da bleibt mir ja nur, beim Ehrgeiz gepackt, was von dem zu lesen. Im ersten Eindruck: der Mann kennt Fabre, er kann also doch nicht ganz verdorben sein.
    .
    Plindos, Tristram Shandy war nicht so schlecht, oder? Ok, ich habe schon Lob genug bekommen.
    .
    fionn, ich muss hier einmal (wo so viele tolerante Menschen unterwegs sind) gestehen, dass ich zu den wenigen Großkantonbewohnern gehöre, die beim Schweizerdeutsch-Hören Ohrmigräne bekommen. Noch ein Zmorge oder zvieri und ich werfe Zeltli!

  284. Jetzt weiß ich, was mich bei...
    Jetzt weiß ich, was mich bei dem Hamiltonstück anpisst: „I will escape death“ sagt der, ernsthaft. Poor William, you did not. (Warum werden Menschen beim Gedanken an den eigenen Tod immer infantil?)

  285. Unterhalb des Grossen Schwarz...
    Unterhalb des Grossen Schwarz (grüne(n)?) Unnütz rumort es oder der Gründe gibt es viele:
    Jürgen Habermas O-Ton:
    Die Medien sind am beklagenswerten Gestaltwandel der Politik nicht unbeteiligt. Einerseits lassen sich die Politiker vom sanften Zwang der Medien zu kurzatmigen Selbstinszenierungen verführen. Andererseits lässt sich die Programmgestaltung der Medien selbst von der Hast dieses Okkasionalismus anstecken. Die munteren Moderator(inn)en der zahlreichen Talkshows richten mit ihrem immer gleichen Personal einen Meinungsbrei an, der dem letzten Zuschauer die Hoffnung nimmt, es könne bei politischen Themen noch Gründe geben, die zählen. Manchmal zeigt der ARD-Presseclub, dass es auch anders geht.
    Zwar stehen wir mit unserer Qualitätspresse, wenn ich recht sehe, im internationalen Vergleich gar nicht so schlecht da. Aber auch diese Leitmedien bleiben nicht unberührt von dem Umstand, dass die mediale mit der politischen Klasse zusammenwächst – und über diesen Ritterschlag auch noch stolz ist. Ein Beispiel dafür ist der verblüffende Applaus der anspruchsvollen „liberalen“ Wochenzeitung für die Kanzlerin, als diese in der Causa Guttenberg die politische Kultur des Landes berlusconisierte.

  286. Wenn man sich vorstellt, daß...
    Wenn man sich vorstellt, daß der Pillendreherkäfer (Scarabaeus sacer) zu solch hochgradig transzendenten Ehren in der altägyptischen Hochkultur kommen konnte.
    Dann diese Aufregung wg. eines Mistkäfers. E. Jürger als Hochgrad-Entomologe
    stiftete dagegen sogar einen Preis für jedwede ernsthafte Käfer-Diskussion. ;-)
    http://de.wikipedia.org/wiki/Ernst-J%C3%BCnger-Preis_f%C3%BCr_Entomologie

  287. Die Ironie ist der heilige...
    Die Ironie ist der heilige Geist unserer Tage
    F. Scott Fitzgerald , Die Schönen und Verdammten

  288. @Koentges: Lieber Kollege,...
    @Koentges: Lieber Kollege, trösten Sie sich – auch ich bin gestern abend mit einem kurzen Statement zu dem „von mir hochgeschätzten Herrn Kaube“ zensiert worden. Ich kann es immer noch nicht fassen – das Feuilleton der FAZ wählt willkürlich aus, was es als Meinungsäußerung eines Lesers gelten lassen will und was nicht. Ich muß allerdings einräumen, daß ich als Überschrift zu meinem kleinen Murren das parodistische „Jürgen Kaube gegen Don Alphonso oder andersherum“ gewählt habe. Vermutlich hat leicht satirische Invektive Fassung und Toleranzvermögen des Herrn Kaube überstiegen. Und ich hatte ihn eigentlich anders eingeschätzt – soll es mir jetzt nachträglich leid tun, daß wir schon gemeinsam beim Bonner Wissenschaftssommer aufgetreten sind?! Vielleicht passe ich ihn bei der nächsten Sitzung des Münsterer Hochschulrates ab und und sage ihm dazu meine Meinung. Jedenfalls hat das Feuilleton der FAZ, lieber Herr Schirrmacher, lieber Herr Bahners, in meinen Augen erheblich verloren – schade drum. Prof.(i.R.) Dr. Eckhard Freise (Mittelalterliche Geschichte, Bergische Universität Wuppertal).

  289. Die Menschen, da sie zum...
    Die Menschen, da sie zum Notwendigen nicht hinreichen, bemühen sich ums Unnütze.
    Maximen und Reflexionen

  290. @ Devin08, meine Minima...
    @ Devin08, meine Minima Moralia sind gerade nicht auffindbar; aber jenseits der Autorschaft des Zitats (die – ich bleibe dabei – doch wohl so ist, wie ich behauptet habe): meine Beobachtung war lediglich, dass dieses Zitat heutzutage häufig gegen seinen Sinn verwendet wird, und zwar in der Absicht, moralische Ansprüche überhaupt zu relativieren.
    Das Verhältnis des Zitats zur politischen Linken, das Sie so aufregt, habe im Übrigen nicht ich ins Spiel gebracht, sondern Don Alphonso im Hauptteil dieses Blogs. Der Eingang meines Kommentars war dementsprechend als Zitat kenntlich gemacht. Sie haben flüchtig gelesen – Don Alphonsos Blog und meinen Beitrag.
    Mich hätte einfach Don Alphonsos Selbstverortung in diesem Zusammenhang interessiert; nach Ihren politischen Interpretationen übrigens umso mehr.

  291. In der Sache, werter...
    In der Sache, werter Kampfstrampler, muss ich Schirrmacher uind Bahners verteidigen, die mit dem Freischalten von Kommentaren wirklich nichts zu tun haben. Mir wurde einst gesagt (als es mir unter meinem eigenen Artikel passierte), dass es schlichtweg an fehlenden Kapazitäten lag. Mit dem Relaunch soll alles besser werden, und die Kommentare hier besorge ich autonom.

  292. Tickt die Longines oder das...
    Tickt die Longines oder das Blut im Kiefer?
    Gute Besserung durch Schnabeltasse und Strohhalm.
    Bärlauch-Gratin al dente statt Montgomery!

  293. Schön, daß Sie uns erhalten...
    Schön, daß Sie uns erhalten bleiben. Ich freue mich schon sehr auf Ihren Aufsatz zur digitalen Partnersuche der SdG und hatte befürchtet, Ihr angekündigter Ausstieg hinge mit dem Fund einer elitären Partnerin zusammen.

  294. lieber Otaku, vielen dank für...
    lieber Otaku, vielen dank für ihre gebaruchsanweisung. ich werde sie gerne ausdrucken und dem personal vorlegen – ;-).
    .
    dass man in gehobenen restaurants zuweilen ziemlich veralbert wird, ist kaum zu übersehen.
    dass man deswegen nicht herumpoltert, liegt an der erziehung und daran, dass man nicht so wenig auswahl bei den restaurants hat, die veralberungen oft in, sagen wir, petitessen münden und man sich die auseinandersetzungen mit den kellnern oder managern nicht wirklich geben möchte, nach all dem wein und den netten unterhaltungen.
    vielleicht liegt es auch am alter. mein schwiegervater ist allerdings recht gefürchtet.
    .
    neulich hat man uns tatsächlich noch die restlichen drei mignardises aus der küche gebracht, nachdem die rechnung bezahlt war.
    .
    dafür habe ich sie beim käse etwas, nun, übervorteilt – für gut gepflegten käse habe ich eine schwäche…
    (durchaus doppeldeutig gemeint)

  295. Otaku, genial und vermögend -...
    Otaku, genial und vermögend – ich lasse ihr daher so manches durchgehen.
    :-)
    Ein guter Freund von uns ist übrigens Koch, von ihm haben wir erfahren, was man besser nicht ordern sollte. Und sollte sich dennoch wider Erwarten bei einer Empfehlung, egal welchen Hauses, Grund zur Unzufriedenheit einstellen, darf nicht auch noch meine liebe Schwiegermutter, der alte Drachen, mit am Tische sitzen. Ungetier und Tochter sind beide selbst begnadete Köchinnen, und daher nicht so leicht zu beeindrucken.

  296. Lieber Kampfstrampler und...
    Lieber Kampfstrampler und Werter Don,
    nun an der selektiven Auswahl dessen, was durchgelassen wird kann man die eindeutige Signatur einer Zensur sehen. Ich war der erste, der kommentierte, Kampfstrampler kam danach und wir beide sind rauszensiert worden. Zeitliche Reihenfolge und Dauer der Pruefung spielte also keine Rolle. Wir wurden vom aegyptischen Damnatio-memoriae monster gefressen :-) Nun, gottseidank gibt es den Scarabaeus sacer, der jeden morgen wieder neu die Sonnenkugel ueber den Himmelsozean rollt und creatio ex nihilo von neuem Feuilleton-Unfug auf der Hauptseite bewerkstelligt, waehrend SdG das Totenbuch in den Gedaermen der Unterwelt darstellt. Wer oder was auch immer zensiert (wir hatten das schon mal , das mit dem boesen ‚ES‘, das da zensierte), so gut Sie, werter Don, sich auch in Apologetik dieser boesen Daimones auskennen, Jene Zensoren wissen nicht, was eine Apologie ist , geschweige denn eine apology, nun ja, sie sind nicht raunende, sondern nur schweigende Beschwoerer des Imperfekts, Geistesfaulenzer sind eben ‚in‘, gell? Lieber Kampfstrampler, lassen Sie es gut sein, Herr K verdient Ihre und meine Aufmerksamkeit mitnichten. Es ist nur schade um die Idee, die man von der FAz mal hatte, die Idee eines offenen Dialoges, der davon ausgeht, aus dem Dissenz gewinnen zu koennen. Ohne den werten Don gaebe es offensichtlich diese Form der Transparenz in der FAZ nicht!
    Das steigert Ihren Marktwert noch weiter, Don, wir hoffen, die Frankfurter geben Ihnen viel Geld trotzdem, obwohl Sie es nicht brauchen, um mal ein paar feine Goldloeffelchen aus dem Spaetbarock (nicht diese plated Silber des 19.jhdts, das nur die unedle Substanz darunter verhuellt, bis der Abrieb am Henkel die lokale Epiphanie des Blechernen bewerkstelligt…). Mit den Putti und dem Marzipankuchen sollte das schoen harmonieren.

  297. @sterne. 'I will escape death'...
    @sterne. ‚I will escape death‘ – nun ja, ist wohl eher im Sinne von Leukipp oder der anderen Materialisten gedacht, wenn Sie es wirklich ernstnehmen wollen. Materialisten haben nicht so ein grosses Problem mit dem Sterben wie die Metaphysiker, Platoniker und Konsorten. Die Vorstellung, dass man etwas weitergibt, auch wenn es nur ein bisschen ATP oder AcetylCoA sein sollte oder jene netten foetiden Abbaustoffe, die Dipteren anziehen, hat schon etwas Generoeses an sich. Die Menschen mochten immer schon die Idee, dass sie Teil von grossen Zyklen, Umwaelzungsprozessen sind, nur wie weit diese gehen, dass haengt vom guten Geschmack und natuerlich vom Wissen ab – nun ja, die Milliarden und die Spaghetti-Monster, aber das ist eine andere Geschichte. :-)

  298. Vielleicht nicht uninteressant...
    Vielleicht nicht uninteressant für unellen, colorcraze, etc.:
    .
    http://www.spiegelfechter.com/wordpress/5563/wasserkraftnutzung-im-wiesental#more-5563

  299. "Die Avantgarde erkennt man an...
    „Die Avantgarde erkennt man an Spott, Verweigerung und finanzieller Not“
    war mal ein Spruch einer anderen Zeitung, die hinten ebenfalls mit AZ endet.

  300. Also, beim Verständnis der...
    Also, beim Verständnis der FAZ als solcher ist es gar nicht so dumm, an das alte Heilige römische Reich deutscher Nation zu denken: Was Sie hier sehen, ist eine recht neumodische Stadtgründung mit eigener Verfassung und einem vom Volk legitimierten Verwalter an der Spitze, die wiederum auf dem Gebiet eines Kurfürsten liegt, und mit einigen Privilegien ausgestattet wurde. Sie ist ziemlich reichsunmittelbar, es gibt eine Verwalterin, mit der ich als Gründer sehr gut kann, es gibt hier mein eigenes Rechtswesen, was die Kommentare angeht, und für die hier erbrachten Leistungen beim Landesausbau wird angemessen abgerechnet. Das kann alles schon wieder anders sein, wenn ich über die Grenze in einen anderen Bereich dieses Kurfürstentums wechsle, dann gelten auch für mich wieder andere Gesetze. Generell herrscht natürlich so etwas wie Landfrieden, aber, wie man sah, wird sich nicht immer daran gehalten. Jenseits der Grenzen, in kleinen Doudezfürstentümern, kann es auch sein, dass man im Leser nicht den freien Bürger sieht, wie bei mir, sondern den undankbaren Leibeigenen, den frechen Strauchdieb, den ungehörigen Aufwiegler. Hin und wieder vernehme ich auch, dass nicht alles, was in dieser Stadt so gesagt wird, ausserhalb der Mauern sehr geschätzt wird. Ich bin mir sehr sicher, dass dieser Kommentar etwa nicht allen behagen würde, aber mei – es ist ja nicht negativ, wenn eine Firma auf verschiedene Arten mit dem Wandel umgehen will. Und manch anderer würde gern den Erfolg kopieren, nur halt anders und zu seinen Vorstellungen passender – aber irgendwie haben sich die Leser nun mal an diese Ansiedlung hier gewöhnt, und wollen nicht davon lassen. Dass weitere Gründungen nach diesem Prinzip ebenfalls gut laufen, macht die Sache natürlich angenehm.

  301. donna laura@
    Ich bitte darum....

    donna laura@
    Ich bitte darum. Und da es Leute gibt von denen ich unter gar keine Umstände Geld nehmen würde, ersparen wir uns auch die VG Wort ;-)
    Petitessen war gut… Sie wollen besser wirklich nicht wissen wie man ueberbackenen Camenbertt mit dem doppel T macht wenn man keinen mehr hat.
    Die Leute essen es und sind begeistert. Geld , Geschmack und Erziehung gehen eben seltenst eine gelungene Symbiose ein..
    v@ Sollte so ein Exemplar noch irgendwo verfügbar sein nehme ich. In meiner Existenz habe sich Damen leider bisher immer als , wie drückt man das den jetzt aus… wenig treue Exemplare die auch im ältesten Gewerbe der Welt arbeiten könnten erwiesen. Wahrscheinlich sind meine Ansprüche zu hoch und altmodisch. Wenn ich rauchende Frauen in der Öffentlichkeit sehe könnte ich die Wände hoch gehen…. Snooker… Das wäre doch mal ein Thema.

  302. Schoen gesagt, werter...
    Schoen gesagt, werter Gastgeber. Der Vergleich impliziert aber auch, dass der jeweilige Duodezfuerst bestimmt, was in seinem Laendle passiert und das sagt mir, dass er entweder der Zensor ist oder diesen kontrolliert. Das hoert sich alles sehr Buechnerisch an, vielleicht Zollstationen bei jedem Klick? der freie Wille steht weit offen, seine Kategorien sind in aeusserster Verwirrung – hei da sitzt a Fleig‘ (Gruppe:Diptera) an der Wand.. und es schliesst sich der Kreis.

  303. Fressen die...
    Fressen die Faulgeister
    Lenzens den Bärlauch,
    Glänzet ihr Maul feister,
    Wölbt sich ihr Schmerbauch

  304. <p>Die Kurfürsten können...
    Die Kurfürsten können sich wirklich nicht um alles kümmern, und natürlich entstehen dadurch Freiräume, die man so und so nutzen kann. Und was hier stets erlaubt ist, kann andernorts natürlich unerwünscht sein, zumal sich die Internetgeldwiertschaft mit den Währungen PIs, Awareness und Stickyness bei weitem nicht durchgesetzt hat. Da wird oft noch nach dem Motto „Ich schreibe was und Du glaubst es“ Tauschhandel getrieben, aber wie man hier sieht, gibt es bessere Methoden im Umgang mit der Kundschaft. Das ist natürlich umstritten, aber es gibt nun mal die herrschende Meinung, dass dieser Handelsposten dem ganzen Reich gut tut, und es gar keine gute Idee wäre, den Handel anderen zu überlassen, die auch gern so etwas hätten.
    .
    Würden es alle beherrschen, wäre die Lage vielleicht eine andere. Aber dazu müsste man erst mal wollen. Man müsste anfangen, Sie als Partner zu betrachten, Ihnen zuhören, auf Sie eingehen. Das sehen manche eben nicht. Was ja auch legitim und altes Herkommen ist. Ich kann mir übrigens auch nicht vorstellen, dass es hier jemals ein einheitliches Rechtssystem geben wird. Allerdings bin ich auch opportunistisch genug, auf anderer Leute Brachland dann eben meine Ansiedluing zu vergrössern.
    .
    Wenn ich eine Leseempfehlung andienen darf: Italo Calvino, Der Ritter, den es nicht gab.

  305. Bene dixit!...
    Bene dixit!

  306. Übrigens, wie es auch anders...
    Übrigens, wie es auch anders sein kann: Die Zeit etwa hat eine Art kodifiziertes Recht, das mir zwar liberaler als manche Kommentarregel bei der FAZ erscheint, aber sehr viel restriktiver als in diesem Blog. Ich glaube, dass es auf seine spezielle Art – erst freischalten, dann aber wieder hinterherlöschen und editieren – immer noch Defizite hat. Spiegel Online, Welt und Heise sind üble Trollbuden ohne echte Kontrolle. Die entscheidende Frage ist: Wie baut men eine gute Gemeinschaft auf. Daran wird gerade viel gefrickelt, allerorten. Und ich weiss nicht, ob Blogs da überhaupt die ideale Lösung sind.

  307. hoert sich wie die Duldung...
    hoert sich wie die Duldung Hongkongs durch Zentralchina an. Erfreulicherweise gibt es die FAZ ja noch nicht Jahrtausende, dann saehe die Sache noch anders aus. Als George Steiner einmal gefragt wurde, wann sich denn die Rolle der Frau im Judentum verbessern wuerde, sagte er sinngemaess (ist schon lange her, Tuebingen 1991?), ‚Junge Frau, dies ist eine alte Zivilisation! ich kann sie beruhigen, ich bin sicher, es wird weniger als tausend Jahre dauern.‘ – freuen wir uns auf die Diffusion Ihres modus operandi!

  308. Nun, ich persönlich denke ja,...
    Nun, ich persönlich denke ja, dass nicht alles in China, wenn man es als Firma betrachtet, so schlecht ist… und ich habe in Zusammenhängen gearbeitet, die sehr viel mehr von klaren Kommandostrukturen geprägt waren, und ich kam damit prima klar. Ich würde wirklich lieber beim Vergleich mit dem Alten Reich bleiben, China passt aus vielerlei Gründen nicht wirklich.
    .
    Das generelle Problem mit den Änderungen ist, dass man den Umgang mit den Kunden nicht erzwingen kann. Das geht eher über Vorbild und Kopieren denn über Befehlen und Folgen.

  309. nun ja, das Blogformat erlaubt...
    nun ja, das Blogformat erlaubt das freie Gespraech zwischen Autor und Leser, ein symposion, das durch seine Virtualitaet Takt und verfeinerte Distanz ermoeglicht, so der Hausherr/die Hausdame diese gut kultiviert , wie hier. Das Hinsetzen von Texten als goldene Einer in den selbstverliebten Augen des Autors versteht sich, die von einer schweigenden oder zum Schweigen gebrachten Masse rezipiert werden, wird wohl nicht die Zukunft einer Zeitung sein koennen, diesem ‚Zwischenmedium‘ zwischen Gespraech und Buch. Dafuer schreibt man eher Buecher, dort kann man ununterbrochen Komplexeres entfalten und muss sich erst spaeter die Kritik anhoeren, wenn man seinen Punkt gemacht hat. Oder besser Pergamente oder Papyri, die koennten im Gegensatz zu den elektronischen Medien ein paar tausend Jahre aushalten (im richtigen Wuestenboden, versteht sich) und die erlauben das virtuelle Gespraech ‚von Berggipfel zu Berggipfel‘ ueber die Jahrtausende und Unbilden und die kleinen Kriecher hinweg. Ein bisschen Omnipotenzphantasie am Abend, erquickend und labend.

  310. meinen Sie das Alte Reich...
    meinen Sie das Alte Reich Aegyptens oder jene Reiche Europas?

  311. @Don Alphonso 07. April 2011,...
    @Don Alphonso 07. April 2011, 15:51: Ich beneide Sie!
    .
    Nach Ostern laedt die Schwiegertante zum Buffet ins grand hotel. Letztes Jahr in der fastenzeit, das war hart. Die Torten sahen hinnreissend aus, ebenso wie andere verbotene Genuesse…. Dieses Jahr hat die wirklich beste Ehefrau von allen den Termin in die Schlemmerzeit verschoben, und jetzt stehen drei Wochen Vorfreude an! :-)

  312. @Don Alphonso 08. April 2011,...
    @Don Alphonso 08. April 2011, 01:19: Das trifft aber doch nun auf jede Situation zu- nicht alles ist nur gut oder schlecht, schwarz oder weiss. Somit vermutlich auch auf Trollbuden, etc.
    .
    Letztlich bekommt jeder die Regierung, die er verdient- langfristig gesehen. Wer das Wahlen anderen ueberlaesst, darf dann nicht klagen.
    .
    Das gilt auch hier in diesem Blog. Niemand zwingt uns, es zu lesen, oder zu kommentieren. Wer es nicht mag, darf jederzeit gehen. Und Ihnen danken wir, dass Sie nicht jeden Troll veroeffentlichen…

  313. Moin,

    als Exemplar der...
    Moin,
    als Exemplar der Bundesbevölkerung Ü60 „oute“ ich mich mal als regelmäßiger Leser des „Spiegel“ ungefähr ab 1963, weil mein Vater Abonnent wurde. Vor ein paar Jahren habe ich´s drangegeben, weil das Teil unter St.A. unerträglich wurde. Was mich aber früher in der Zeitschrift faszinierte, war die Tatsache, dass die Leserkommentare gleich vorne im Heft vor den weiteren Artikeln platziert waren. Das gab es in anderen Magazinen nicht und wir Schulbuben lernten davon, wie eine Streitkultur aussehen müsste, welche wir heute mittels Elektronik nun tatsächlich haben. Allein diese Tatsache sollte die traditionellen Zeitungsdrucker dazu verleiten, darüber nachzudenken, wo ihr Publikum und ihre Ko-Kommentatoren (oft mit viel mehr Fachwissen, im Vergleich zu ihren Rest-Redaktions-Angestellten ) zu veröffentlichen wären. Die gedruckte Zeitung ist dafür schlicht zu langsam.
    gruß fb

  314. <p>@Mondry.</p>
    <p>Drollig,...

    @Mondry.
    Drollig, Kaube ein Troll? Was denken wir uns jetzt als effektives Apotropaion aus? [Edit: Nach reiflicher Überlegung muss ich leider etwas am Kommentar knapsen. Bedaure sehr. Don] (erhoeht die Spannung)? Barocke venezianische Schnabelmasken der Doktores gegen das Phlogiston Bielefelder Leitkultur? Feinziselierte silberne Duftflakons gegen die Uebelkeit des Soziologen an den Wonnen der Gewoehnlichkeit der Geistesfaulenzer? So verfolgen die Gorgonen und Maenaden und Erinnyen dieses geistesverweichlichten Blogs den Zauberlehrling von ‚Erkenntnis und Interesse‘ in die Abseitsfalle, der Ball ist rund, das Apeiron auch, aber dauert laenger als 90 Minuten- ach nee, was Praktisches, globulaere Metastasen der Irradiationsopfer, auch rund. Vielleicht ein Handbuch der Versicherungsmathematik zu ‚mortality distributions of mean mean characters among Feuilleton staff‘, ueberreicht von Mr Spock am Eingang, ueber dem stehe ἀγεωμέτρητος μηδεὶς εἰσίτω ..also kein K, Blumenberg, Luhmann,, aber das steht ja schon woanders: Panik, horror vacui, ewige Wiederkehr ..was soll man tun? Schmuecken wir den volldurchdachten Wanderer, der ins Blogsparta kommt, mit Zerfallsketten aus Thorium, Neptunium, Actinium und wappnen ihn gegen die Acedia mit Bullen und Marzipankuchen. Denn-wir-ha-ben hier kei-ne blei-ben-de Statt….da da da da da da…

  315. Ich finde es zwar toll, dass...
    Ich finde es zwar toll, dass Sie uns soviel Beachtung schenken, aber mir ist auch klar, dass man das nicht überall zum Prinzip erheben kann.
    Indymedia z.B. hat wenig mit der FAZ gemeinsam, aber auch dort sind Kommentare im engeren Sinne nicht erwünscht, nur „inhaltliche Ergänzungen“.

  316. @ Don Alphonso: Wenn ich die...
    @ Don Alphonso: Wenn ich die Zeiten sehe, zu denen Sie Kommentare freigeschaltet haben, draengt sich mir der Verdaht der prae- senilen Bettflucht auf….

  317. ...
    @derTiger-buchsendung
    kommunikation mit da im moment leider noch
    etwas zäh (email-überfluß). deshalb noch bitte etwas geduld.

  318. Um im Bild zu bleiben: es wird...
    Um im Bild zu bleiben: es wird immer noch einen Unterschied ausmachen, ob man im Reichsmarktflecken Kuhschnappel oder der Freien und Hansestadt Lübeck parliert. Im übrigen ist die Vorstellung, der Leser sei eine Art Schaf, dem man das zugeteilte Futter in die Raufe schüttet, nunja, etwas weltfremd. Wer als Autor den Dialog mit dem Leser scheut, kann das gern tun. Aber er sollte sich dann nicht wundern, wenn er eines Tages mit seiner Topfpflanze spricht.

  319. "Spiegel Online, Welt und...
    „Spiegel Online, Welt und Heise sind üble Trollbuden ohne echte Kontrolle.“
    .
    XING auch.
    Habe mich jetzt – genau deswegen – endlich nach Jahren ent-xingt (war gar nicht so einfach, sich da abzumelden).
    .
    Grund: die Trollforen. Moderatoren sind dort kaum anwesend, für den Job kriegen sie ja auch kein Geld.
    .
    Bei Spiegel-Online war ich vor Jahren Mitglied, bin da raus und nie wieder rein, auch nicht nach der großen technischen Forenumstellung.
    .
    Schade war es um ein nettes feuilletonistisch angehauchtes Quasselbüdchen mittendrin im SPon, mit virtuellen Einladungen zum Kaffee (oder Tee?). Da war ich gerne. Die Leute dort haben sich auch meist benommen. Muss an den Themen liegen.
    .
    Sei’s drum.
    Bin eigentlich jetzt nur noch beim Don, von sporadischen Beiträgen beim Werbeblogger und Fontblog (Typografie) mal abgesehen.
    .
    Schlechte Pflege der Postenden und der Diskussion hat in meinen Augen nicht nur den Hintergrund, dass man postende Leser als Pöbel empfindet oder kien Geld dafür ausgeben will, sondern ist immer auch damit verbunden, dass man einfach keine Ahnung hat, dass man Diskurse nicht alleine laufen lassen darf.
    .
    Bei Heise et alii hingegen glaubt man vermutlich, dass der Mob sich selbst reguliere. Dieses Argument kam mir oft entgegen in NERD-Foren solcher Art: es reguliere sich doch von selbst, wieso einschreiten. Hat in meinen Augen mit wenig Ahnung von Soziodynamik zu tun, ist eher ein NERD-Argument mit dem heftigen Schwarm-Glauben an die Intelligenz der Masse.
    (Ich glaube nicht an die Intelligenz der Masse, das ist nur eine Netzreligion.)
    .
    Besserung ist nur in Sicht, wenn sie merken, dass ihnen ihre Leser weglaufen. Was beim unkultuvierten Heise sicher nicht der Fall ist. Bei Streithanseln wachsen pro Streithansel jeden Morgen drei nach.

  320. lieber Otaku, "Camenbertt mit...
    lieber Otaku, „Camenbertt mit dem doppel T“
    das habe ich noch nie auf einer speisekarte gelesen. doch wecken sie meine neugier. erstens, was ist das, zweitens, doch, wie fälscht man dieses gericht?

  321. hatten Sie recht damit, Don,...
    hatten Sie recht damit, Don, Ihre Stilsicherheit ist exquisit.

  322. So, gute Nachricht Troll...
    So, gute Nachricht Troll Problem gelöst ;
    http://hatr.org/
    Alles muss man selber machen. BTW: Fällt nur mir auf das immer mehr abweichende Meinung schlicht zu Trollen erklärt werden wenn man ansonsten nicht weiter weiß ?
    DonnaLaura@: Ich habe Sie gewarnt. Sollte des Hausherr das nicht löschen , was ich in diesen Falle verstehen würde den das ist sehr, brechreitzerregend und in seinem Zustande, dann werden Sie wohl nie mehr selbiges Essen…
    Als Hausherrin die die Bestände und den sorgfältigen Einsatz der überantworteten Putzmittel Ihres Personals verantwortungsvoll überwacht sind Ihnen die kleine gelben Schwämme mit der grünen Arbeitsfläche wohl bekannt ? Nun, man nehme ein scharfes Messer und entfernen diese Arbeitsfläche und erhält eine gelbe Masse, die man mit entsprechend sich auflösendem Faden in Form zwingt und dann fein paniert, in die Fritteuse gibt und anschließend serviert. Mit reichlich Preiseilbeeren zu geschmiert, garantiere ich Ihnen die Leutz werden es essen. Äquivalent fertigt man Schnitzel. Aus Bierdeckeln nach Entfernung des Werbeaufdrucks. Ich könnte einige Herrschaften benehmen die Durchaus Rang hatten und es nicht gemerkt haben.
    Der Höhepunkt, der Höhepunkt jedoch war selbiger Testesser, dessen, letztes, File vom Seeteufel Dank der Künste des Maitres auf dem Fußboden landete, was kein Drama war den des Chief de Cuisine war begabt. so begabt das er mit ein bisschen Sösschen und Deko selbiges hin biegen konnte und über den, festhalten : Kräftig feinen Geschmack der dennoch erdgebunden geblieben sei, seinen 2ten Stern ergatterte.
    Abschließend sei angemerkt das selbstredend in den entsprechenden Fritteusen weder das Fett getauscht noch diese entsorgt wurden. Das würde ja kosten und wenn die Leute trotzdem zahlen und sogar zufrieden sind…
    Guten Appetit weiterhin, vor allem in der sg. molekularen oder so Küche. Könnt ich nen Buch draus machen nur leider sind meine Talente als Schreiber bestenfalls mittelmäßig und mein Budget für Rechtsverdreher nicht vorhanden…
    Bon Appetit…

  323. Und ich dachte, ich waere der...
    Und ich dachte, ich waere der Einzige, der Groteken erzaehlt.

  324. Der Wunsch nach dem...
    Der Wunsch nach dem postmortalen Weiterleben gehört zur Grundausstattung des Menschen. Da hilft offenbar auch keine Wissenschaftsattitüde. Da allerdings Wissenschaftler (und solche, die sich dafür halten) sich für herkömmliche Formen des Glauben zu gescheit halten, bleibt Ihnen nur selbstgebastelte Käferreligion.

  325. hat bisher aber noch keinem...
    hat bisher aber noch keinem geschadet, keine Kreuzzuege oder Religionskriege entfacht oder lange Konzilien ueber Sprechblasen, die Generationen schwachbruestiger Adepten in Skriptorien fuer nichts und wieder nichts schinden, bis man glaubt, da waere tatsaechlich was dran. Welcher von Hetaira esmeralda Umgarnte (insbesondere in den Zeiten der Antibiotika) oder von Polyommatous blues http://www.nytimes.com/2011/02/01/science/01butterfly.html wuerde das auch jemals versuchen wollen, :-)

  326. lieber Otaku, eventuell sollte...
    lieber Otaku, eventuell sollte man der erbtante doch besser gesottene qualle an tentakel und kugel vom scarabäus religieux vorsetzen.
    .
    dass während der zubereitung zumindest in das essen geniest wird, kann man sich ebenso vorstellen wie das unappetitliche zustandekommen so mancher sämigen sauce.
    der mensch verträgt ja so viel, fast wie eine ziege.
    mehr gedanken mache ich mir um die kühlkette bei der foie gras.
    .
    wenn ich allerdings mousse von der tonkabohne auf der speisekarte erblicke, so wechsele ich doch lieber in ein richtiges restaurant. wieso ersatz, wenn man das original haben kann.

  327. Grotesk? hm.... Da wäre...
    Grotesk? hm…. Da wäre dann noch das größte Chanmpanersorbet aller Zeiten… Den es begab sich das bei einer großen Feier aller Platz voll war und man nicht wusste wohin mit 700 Kisten Champagner. Der , für den Falle er sei vonnöten, ja gekühlt sein müsse. Man räummte also schnell, schnell, schnell einen Kühlraum aus und packte die 700 Kisten a 6 Flaschen dort hinein. Und vergaß Sie im Stresse dort. Indes stelle sich heraus das selbiger Kuehlraum ein Gefrierraum für Fleische war. Und 3 Tage später waren die Azubis, die zu Ihrer Freunde den Eisblock da raus hauen durften, doch hoch erfreut inmitten des Sorbets noch 4 nicht geplatzte Flaschen zu finden… Es ist nicht überliefert was derjenige sagte der selbiges verbuchen und bezahlen musste, es darf aber vermutet werden das der die Feier ausrichtende selbigen Posten auf der Rechnung wiederfand…

  328. donna laura@ Nun ja das...
    donna laura@ Nun ja das Problem ist die Erbtante… Ich erdreiste mich zur unterbreitung folgenden Vorschlages: Sie besorgen eine solche, ich koche. Oder besser Mixe. Da wäre ich gut beim kochen höchstens gehobene Mittelklasse.

  329. lieber Otaku, sie sind aber...
    lieber Otaku, sie sind aber ausgekocht!
    .
    aber im ernst, meine erbtante hat ihre funktion bereits erfüllt. ich fürchte, da gibt es keine auferstehung.

  330. Well, its the Story of my live...
    Well, its the Story of my live ;-) Und nein, leider nicht. Blöd bin ich. Und naiv.

  331. Sicher, die Kreuzzüge. Und...
    Sicher, die Kreuzzüge. Und die tumben Mönche im Mittelalter. Oh je. Es besteht keine Hoffnung. Keine.

  332. geehrter Otaku, o8.o4.11 ...
    geehrter Otaku, o8.o4.11 h:14:2o oder so,
    wann immer Sie Humor zu verkaufen haben, ich kaufe, mfG.T.

  333. @Otaku: also daß...
    @Otaku: also daß Laurel&Hardys synthetisches Essen tatsächlich „völlig unauffällig“ mal in real verabreicht worden wäre, erscheint mir äußerst unglaubwürdig. Ansonsten scheinen sie reichlich vom Sterntaler-Syndrom befallen – dem Not und Elend befördernden Glauben, wenn man nur alles verschenkt, fände man seine Seelenruhe.

  334. colorcraze@ Ich würde so...
    colorcraze@ Ich würde so gerne Namen und Orte nennen, spendieren Sie mir den Rechtsverdreher ? Ferner kämpfe ich gerade wichtigere Schlachten, insofern glauben Sie es oder lassen Sie es. Besser probieren Sie die einfache Variante mit den eingeweichten Bierdeckeln mal aus, dickes Sösschen drüber, Sie werden staunen was Ihr so kulinarisch gebildeter Bekanntenkreis so alles vertilgt.
    Sollte sich mal die Gelegenheit der persönlichen Begegnung ereignen, koche ich Ihnen gerne mal Sachen vor deren Geschmack, Aussehen und Geruch Sie überzeugen, deren Herstellung und Substanz Sie in den Absoluten Ekel treiben werden. Nicht das ich stolz drauf wäre aber das Leben lässt einen manches erlernen, oft ungewollt…
    Und ich schrieb naiv, nicht blöde. ( schrieb ich zwar, meinte ich aber ironisch ) Es ist kein Sterntalersyndrom sondern ein einfaches Rechenexempel: Ein auskömlicher Lebensstandard weltweit ist nur und ausschließlich durch Verzicht auf unseren dekadenten Lebensstandart, bei gleichzeitiger Reduzierung der Masse Mensch um rund 60 % möglich und denkbar. Am Ende aller anderer Szenarien steht die Selbstausrottung. Das ist pure Mathematik/Physik/Biologie unter Berücksichtigung der Ressourcen auf dieser kleinen Kugel Nachhaltigkeit eingerechnet. Da ich nicht gerne einer aussterbende Spezies angehören möchte versuche ich so zu leben, zugegebenermaßen erst seit 12 Jahren aber der Mensch muss Zeit zum lernen haben. Und halte mich, wäre das idiotische und katastrophalen Umfeld nicht mir Amokläufern und dummen Menschen überbevölkert, heute für glücklicher als jemals zu vor. Das weniger mehr ist kann man erlernen und erleben. So man will. Es soll aber Leute geben, so hört Mann, die es nicht hören wollen oder wissen wollen das jeder Ihrer gefahren Kilometer letztendlich mit dem Blut und Leben anderer erkauft wurden und werden. . ( als ein Beispiel sei das Niger Delta erwähnt, den Mord und die Zerstörung gäbe es nicht bräuchten wir kein Super Benzin , ect. ect. pp. ) Da ist nun mal die Wahrheit da beißt die Maus keinen Faden ab, auch wenn Mensch es gerne verdrängt und ob seiner eigenen „Erfüllung“ immer zuerst auf die anderen zeigen.
    Das könnte man jetzt noch ewig weiterführen aber das wird zu lange und zu viel bei Interesse gerne via mail…
    Schlussbemerkung: No offence und keinerlei persönliche Vorwürfe, ledig Anmerkungen und Denkanstöße, möglicherweise, eines Spinners ;-)

  335. Nachdem Brideshead für mich...
    Nachdem Brideshead für mich neben der Kartause von Parma eines der endgültigen Bücher ist, habe oich dazu schon mal einen Beitrag geschrieben:
    .
    http://faz-community.faz.net/blogs/stuetzen/archive/2010/04/15/wiedersehen-mit-dem-westviertel.aspx

  336. @Otaku: Wo solcher Schlunz...
    @Otaku: Wo solcher Schlunz fabriziert wird, braucht man garnicht wissen. Normalerweise sieht man es dem Teller an, und spätestens beim Runterschlucken wird es bemerkt. Ich habe schon ab und an Teller zurückgehen lassen (mit verfaultem Salat oder verschimmelter Pizza). In dem von Ihnen geschilderten Fall würde ich zur Anzeige schreiten, in der Hoffnung, Berufsverbot erwirken zu können. – Das von Ihnen geschilderte Szenario ist eins der Bettlerhorden, die immer weniger einnehmen. Wobei sich in den Städten schon zeigt, daß die Toleranz dagegen immer geringer wird. – Mit „sparen“ ist es nicht getan. Mindestens die unternehmerischen Teile der Gesellschaft brauchen den Luxus einer gewissen Beweglichkeit und eines gewissen Anhäufenkönnens, denn sonst erneuert sich die Gesellschaft nicht und kann nicht überleben.

  337. Oh doch braucht man wenn es in...
    Oh doch braucht man wenn es in einer gewissen Stadt die erste Adresse ist ;-) Was das überleben der Gesellschaft angeht habe ich bereits einiges erwähnt. Der Käse dürfte, um beim Thema zu bleiben,gegessen sein :-)

  338. @Otaku: aha, "erste Adresse",...
    @Otaku: aha, „erste Adresse“, soso. Ich weiß doch warum ich gegenüber solchem Rampenlicht immer mißtrauisch bin.

  339. @Otaku: weil...
    @Otaku: weil Rampenlicht=Laufkundschaft. Und Laufkundschaft ist für die Qualität jedweder Beiz das Schlechteste, was es gibt.

  340. colorcraze@ Das mag ja sein,...
    colorcraze@ Das mag ja sein, indes als ich das Wort Pizza lass, man verzeihe mir die impertinente Frechheit solches anzumerken, kamen mir ohnehin erhebliche Zweifel an Ihrer kulinarischen Kompetenz. Wer isst den, freiwillig ohne üppigst dafür entlohnt zu werden, so was ? Davon ab: Qualität ist heute einfach nicht mehr machbar weil a.) das entsprechende Publikum fehlt das selbige zu würdigen weiß und auch bezahlen kann, und b.) jede Bank was von Amortisation innerhalb von 2 Jahren faselt. Sonst hätte ich schon längst angefangen fürs Alter auf den Grundstock für eine anständige Bar zu sparen, das wäre noch mal was was mich reizt. Aber 150 Riesen für Ware ( Minimalbestand ) die dann ggfl. 20 Jahre liegt und Cognac in ( LEICHT ) handwarm vorgewärmtem Gläsern ab 200 Euro weiss eben keiner mehr zu schätzen, vom nötigen Humidor ( http://www.gerber-humidor.de a) mit Inhalt will ich gar nicht erst reden..

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