Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Die nackte Existenz der Reichen

| 187 Lesermeinungen

Ich glaube ja, dass letztlich alle Menschen so glücklich sind, wie sie sein wollen. Wer das nicht sein will, macht sich eben eigene Ängste und Sorgen, bis er sich fürchtet und jene Demut empfindet, die für manche Leute gar nicht schlecht ist, die in Vermögensfragen dergleichen eigentlich nicht nötig haben.

Let it come down
Shakespeare, Macbeth

Es gibt ein paar simple Verhaltensweisen, die das nicht immer kostengünstige Dasein von Menschen aus komplexeren Verhältnissen erleichtern. Sagt einem dieser mitunter etwas lästige und nicht umnebelte Verstand, dass es keinen echten Sinn macht, auf Vorrat einen pompösen und übergrossen Muranoleuchter zu erwerben, geht man einfach in Verona auf den Corso Sant Anastasia und lässt sich erzählen, was man dort bezahlen würde. Schon erscheint einem der Gedanke, so einen Leuchter bei Bedarf später hier kaufen zu müssen, absolut unerträglich angesichts des drohenden Verlustes an Geld und Lebensfreude – ärgern würde man sich ein halbes Leben lang, schlüge man nicht im Mercatino do Usato zu. Hat man sich ein neues Paar Schuhe bestellt, das man aufgrund der Farben nicht oft tragen wird, und macht sich kleinliche Gedanken, besucht man einen Herrenausstatter in der Via Ponte Nuovo, der kaum bessere Schuhe aus England für den dreifachen Preis führt. Dortselbst sieht man auch fassungslos das hier:

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Kragenstäbchen aus Gold. Ich gehöre nun ja auch zu jenen, die sich daran erfreuen, wenn der Füllmechanismus eines Schreibgerätes fein graviert ist, selbst wenn ich ihn nur alle paar Wochen sehe. Ich kann mich für unsichtbare deutsche Kabel in italienischen Kronleuchtern begeistern, weil ich es schon mal mit französischer Elektrik zu tun hatte – und gegen so etwas gibt es keine Versicherung, da hilft nur beten. Die Idee innerer Werte, der Qualität, die unabhängig von der Anwesenheit eines Betrachters da ist, ist mir durchaus vermittelbar. Aber goldene Kragenstäbchen? Mit Verlaub: Das ist krank. Jedem vernünftigen Hemd liegen diese Plastikstreifen in ausreichender Qualität doppelt bei, und sie halten länger als das Hemd selbst. Ich habe einen ganzen Schubladen voll von solchen Beigaben. Sie haben genau die richtige Spannkraft, nicht zu fest, nicht zu weich, sie sind nie zu sehen – es gibt ausser Verschwendung keinen Grund, für ein paar Kragenstäbchen so viel wie für ein gutes Paar Schuhe auszugeben. In solchen Momenten schlägt mein fraglos vorhandener Wunsch nach Selbstvergewisserung in Zorn um.

„Versündige Dich nicht“ ist einer dieser bayerischen Sprüche, die mir da in den Sinn kommen. Ich bin nun wahrlich nicht der Ärmsten einer, ich könnte das durchaus erwerben, aber ich würde es nie, nie, nie tun. Es wäre mir peinlich. Und ich würde sie sicher in einem meiner vielen Hemden vergessen, und nie mehr finden, oder sie würden während des Waschens verloren gehen, und was für ein Geck, mit Verlaub, wäre man, würde man mit so etwas durch die Gegend rennen und sich denken: „Ich habe Kragenstäbchen aus Gold. Und ihr anderen alle nicht. Ich weiss es. Ihr ahnt noch nicht mal, dass es so etwas gibt.“ Goldene Kragenstäbchen. Ich fasse es nicht.

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Gleichwohl ist es angenehm zu wissen, dass Russen und andere Neureiche bereit sind, sich in dieser Art stillos und teuer zu erniedrigen. In der Hölle der Eitelkeiten bekommt jeder die Strafe, die zu ihm passt. So richtig wohlig wird das Schaudern erst, wenn man bedenkt, welche Optionen einem statt dessen zur Verfügung stehen, und flugs wendet man Schritte zurück zu Schuster, um neue Stiefel machen zu lassen. Nur die Gummiabsätze und Sohle sollen nicht drauf, denn da ist jemand in Naturns, Südtirol, der nach drei Monaten Wartezeit darauf eine eisenbeschlagene Sohle, und damit den endgültigen Schuh für das Bergsteigen macht: Oben italienische Eleganz, innen robuste toskanische Rindviehhaut, unten grobe Klotze für sicheren Tritt auf unbeweglichem Stein und tumbem Geröll. Jeder Depp kauft sich goldene Kragenstäbchen. Diesen speziellen Schuh für den sicheren Auftritt in Kuhfladen und Frankfurt – den habe nur ich, das kann ich mir leisten.

Nun könnte man in solchen Momenten die Selbstvergewisserung auch anderweitig betreiben: In anderen Strassen nämlich finden sich Schuhgeschäfte, deren Produkte etwas billiger sind und sehr viel billiger aussehen. Die Ratio würde sagen: Hier, Deine Schuhe halten Jahr um Jahr im Matsch und Schnee, diese hier sind schnell in Italien zusammengeleimt und fallen im ersten Winter auseinander. Dein Kauf ist vollkommen in Ordnung. Dieser Kauf hier – das Leder! Die Verarbeitung! – wäre es nicht. Allein, man tut es besser nicht. Denn der nächste und unschöne Gedanke, über den man nicht redet, und den man erst gar nicht formuliert, lautet: Wie wäre es, wenn man sich gar nicht für das eine und gegen das andere entscheiden könnte? Und gemeinhin ist es durchaus im Leben schlechterer Söhne so, dass sie sich nicht immer alles leisten konnten; den Corpus Vitrearium Medii Aevi etwa haben sie sich zu Studententagen vom Mund abgespart. Und so wissen sie durchaus, wie das ist: Etwas tun zu müssen, eine Entscheidung gegen besseres Wissen zu treffen, weil man die Option nicht hat. Hier das Sammelwerk der mittelalterlichen Glasfenster aus dem Besitz eines verstorbenen Professors. Dort die Münchner Vergnügungen. Nur eines ist möglich. Es ist sicher nicht schlecht, Kinder mit solchen Erlebnissen zu erziehen, aber es vermittelt auch früh ein Wissen um die Angst, die spezielle Existenzangst der Reichen.

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Denn kaum einer fällt je hart. Wer nicht gerade in der Branche der Anlagebetrüger aktiv ist und obendrein keine allzu guten Kontakte hatte, mag zwar fallen, aber Familie, Vermögensreste, Immobilien, Kontakte, das alles federt ab und bewahrt vor den allerschlimmsten Folgen. Es wird immer ein Bett, einen Herd und mindestens drei Zimmer dazwischen geben. Dieses Wissen, sich im Zweifel auch beruflich eine harte Haltung leisten und notfalls die Brocken hinschmeissen zu können, wenn es anderen an Höflichkeit gebricht, und darüber die gscherden Leute auszulachen, ist nicht unangenehm. Die müssen weiterhin, man kann auch anders. Im schlimmsten Fall orientiert man sich nach drei Monaten Urlaub neu. Im allerschlimmsten Fall sind damit ein paar Unbequemlichkeiten verbunden, aber deshalb lernt man nicht zwingend ALG II oder ein Berufsumfeld kennen, in dem Körperhygiene optional ist. Unerfreulich wird so eine Situation erst, wenn die Alternativen wegbrechen.

Es bleibt dann eine Existenz übrig – aber eben nur eine, der man auf Gedeih und Verderb ausgeliefert ist, mit allen Begleiterscheinungen. Formal sind noch Geld, Vermögen, Sachwerte noch vorhanden, aber das sichert nur die nackte Reichenexistenz, ansonsten ist es nicht weniger Zwang und Alternativlosigkeit als Hartz IV, oder die Rettung eines schmählichen Posten als Aussenminister. Die Leichtigkeit im Alltag – man weiss stets, dass man es nicht nötig hat, man lässt sich mehr freundlich und höflich dazu herab, statt etwas wirklich tun zu müssen – verschwindet. Es verschwindet auch die leicht verächtliche Haltung zum Thema Geld; war es bislang nur ein Mittel, die Unabhängigkeit zu sichern, sichert es unter neuen Bedingungen nur noch den Lebensunterhalt. Und selbst hier kann es sein, dass die frühere Entsagung, die man sich leisten konnte – ein etwas lässiger Umgang mit zerknitterter Kleidung, demonstrative Verweigerung der Moden rund um Uhren, Messer. Äxte, Eingangräder, Wein und anderer Torheiten – von da an allein dem Zwang geschuldet ist, das verbleibende Vermögen zusammen zu halten. Man gewöhnt sich sehr schnell an eine gewisse Grundsicherung. Niemand möchte wissen, dass es auch noch schlimmer geht. Es ist schlimm genug, wenn das Vermögen keinerlei Freiheiten, oder besser, Wissen um die jederzeit möglichen Freiheiten mehr erlaubt. Man lacht über Käufer goldener Kragenstäbchen etwas anders, wenn man sie sich nicht leisten kann.

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Natürlich mögen das, von aussen betrachtet, seltsame Grillen und Launen sein, aber empfunden wird es als echter Paradigmenwechsel im Leben, zurück zu einem Status, von dem man dachte, ihn nicht mehr nötig zu haben wie so vieles andere. Es mag vielleicht den ein oder anderen abhalten, sich nicht zu versündigen – man weiss ja, dass das schon im Leben bestraft werden kann, wenn man seinen Augustinus gelesen hat – aber ansonsten verdrängt man es besser. Und besucht Orte, die nicht von Zwang und Unvermeidlichkeit künden, sondern von Alternativen und Sonderwegen. Die Angst kommt früh genug, vielleicht ist sie auch stets latent vorhanden, und hält Reiche davon ab, allzu dumme Dinge zu tun, die theoretisch möglich wären. Statt dessen sorgen sie gerne dafür, dass, wie es so schön heisst, der Teufel seine Exkremente immer am selben Ort hinterlässt: Das Sparen, Raffen und nicht Kaufen ist der Lohn der nackten Angst.

Vielleicht sollte ich den Muranoleuchter doch nicht

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187 Lesermeinungen

  1. "...dass Russen und andere...
    „…dass Russen und andere Neureiche bereit sind, sich in dieser Art stillos und teuer zu erniedrigen.“
    Meine Gattin kommt aus St. Petersburg und erzählte mir bereits mehrmals (!) einen guten & adäquaten Witz über solch einen neureichen Russen. Es ging um gutes Essen. Da ich keine Witze erzählen kann, lass‘ ich das hier mal lieber.
    Will sagen, mein Eindruck ist: „Die“ Russen lachen über solche Landsleute genauso viel und gerne wie wir über die gleiche Minderheit bei uns.

  2. Aber, werter Don, bedenken Sie...
    Aber, werter Don, bedenken Sie doch, wenn Sie regelmäßig Hemden mit Kragenstäbchen aus Gold kauften, das ist doch eigentlich eine Wertanlage, auf die man bei kleineren Unpäßlichkeiten zurückgreifen kann. Das Haus verliert nichts. Und so, wie ich gelegentlich in Jacken und Jackettaschen nach achtlos weggesteckten Geldscheinen fahnde, könnten Sie im Notfall mal eine Handvoll Kragenstäbchen in den diversen Kommoden zusammensuchen und beim nächsten Goldaufkäufer vorbeibringen – und schon ist der Muranoleuchter leichten Herzens gekauft. Damen können schlecht auf Kragenstäbchen zurückgreifen – sie ziehen Schmuck aus Gold und Edelsteinen vor – leicht verhökerbar, wenn Engpässe oder unerfreuliche Schicksalswendungen ins Haus stehen…

  3. Ich hätte das nicht so leicht...
    Ich hätte das nicht so leicht für möglich gehalten, aber anscheinend gibt es Probleme, die ich gerne mal hätte :)

  4. Ich kann nicht umhin,...
    Ich kann nicht umhin, zuzugeben, dass ich ein ebensolches Paar goldener Kragenstäbchen mein eigen nenne – ererbt wohlgemerkt und in der vierten Generation in Familienbesitz. Ich trage sie selten – aber wenn ich es tue, dann stets mit dem spezielllen Wohlgefühl, dasselbe seltsame Kleidungsstück spazieren zu tragen, dass schon mein Ur-Großvater es gern bei sich trug. Die Sinnhaftigkeit desselben erschließt sich erst nach einer Weile: Das Metall passt sich irgendwann perfekt der Form des jeweiligen Halses an und verleiht nicht nur dem Hemd einen unverwechselbaren Halt, sondern auch dem Träger im Ganzen Haltung. Ich gehe nicht soweit, zu behaupten, dass ich das dekadente Accessoire bei Verlust umgehend durch Neukauf ersetzen würde – aber ich bin meinem Ahnen doch dankbar für den Erwerb desselben.

  5. Proust schenkte seinem...
    Proust schenkte seinem Geliebten ein Flugzeug.

  6. Lieber Don Alphonso, danke...
    Lieber Don Alphonso, danke dafür, dass Sie meinen grauen Morgen aufhellen. Aber … fehlt da nicht was im letzten Satz?

  7. Ich habe beide Seiten...
    Ich habe beide Seiten kennengelernrt. Harzt4 und Geld. es ist nicht vergleichbar.Harzt4 ist wirklich Stress, aber man kann daraus kommen, Vorraussetzung wie in vielm, man wll es. Da gibgt es einen erheblichen Mangel in unserer Gesellschaft. Leider werden arbeitswillige und unwillige über einen Kamm geschoren.
    Was mich stört sind nicht die Neureichen. Es sind die Quands, Porsches usw., die ihr Vermögen im zweiten Weltkrieg gemacht haben. Diese Familien haben ihr Geld mit toten Zwangsarbeitern verdient. Was ist der Unterschied zu Drogenhändlern?

  8. Wenn man als Kind des...
    Wenn man als Kind des Westviertels Pech hat, erbt man solche goldenen Kragenstäbchen. Tragen möchte man sie nicht, weil ihr Material nicht so elastisch ist, wie die aus Plastik. Verkaufen schickt sich nicht. ‘Die hat die Großmamá doch dem Großpapá zum fünfzigsten Geburtstag geschenkt!’ Kragenstäbchen sind klein. Man kann sie in der hintersten Ecke der oberen Schublade in der Biedermeierkommode verstecken, wie man es mit geerbten Diamantringen – die nicht unbedingt an Tigerklauen passen – auch machen kann. Aber was macht man, wenn einem die Erbfolge einen Schrank voll Pelzmäntel verpasst? Nerz natürlich – nicht einmal echtes Tigerfell! „Raubtierfell tragen Filmschauspielerinnen und neureiche Russen, keine Damen unserer Gesellschaft!“

  9. ...
    http://www.asprey.com/cat/silver-home/gifts/gorilla-safe/982/
    Der passende sichere Ort für die Kragenstäbchen aus Gold?

  10. alle in karsamstagsruhe? dua...
    alle in karsamstagsruhe? dua da sind’n fiarcht’n – so heist doch der ausdruck? ist das das gleiche wie: „Versündige Dich nicht“.

  11. Off-topic, doch da muss man...
    Off-topic, doch da muss man staunen. Das Wunder von Basel !
    http://www.bildergalerie.sf.tv/Tagesschau/Der-Basler-Titanwurz-im-Zeitraffer/7d50e859-4904-4834-bd4b-644b57ed411d

  12. Gut, Gold ist sicherlich auch...
    Gut, Gold ist sicherlich auch ein wenig vorbelastet als auffälliger Schmuck Neureicher. Doch Silber hat durchaus seinen Charme von Understatement, wenn Kragenstäbchen, Manschettenknöpfe und Hemdknöpfe nicht aus Edelstahl o.ä., sondern eben aus Silber sind. Das gibt doch ein erhebendes Gefühl des Luxus, das man (fast) überall hin mitnehmen kann.
    Ach, und Wertanlage: auch eine Möglichkeit, das vor dem inneren Kritiker zu rechtfertigen.

  13. Ich muss jetzt leider nach...
    Ich muss jetzt leider nach Parma, aber es wird freigeschaltet.
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    Fionn, war Asprey nicht eine Weile in den Händen der Saudis?

  14. peter.steinkrueger, jede...
    peter.steinkrueger, jede Familie war man neureich, nur kann man es so und so ausleben. Dass HartzIV kein Spass und menschenünwürdig ist – keine Frage. Aber solche Produkte schüren nur den Hass auf Reiche.
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    Der Tiger, man kann sie immer noch einschmelzen. Oder den Abfluss in der Küche freistochern.

  15. Lieber Paul Ingendaay, gern...
    Lieber Paul Ingendaay, gern geschehen. Es ist nur so, dass die Vollendung des Satzes mit „Nicht kaufen“ zu schmerzhaft gewesen wäre. Man stelle sich vor, rosa Blüten! Und morgen ist Flohmarkt in Valeggio!
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    Richelieu, nun, ich trage auch – an der Last des Familienhauses seit ein paar Generationen, das sich bisweilen wie ein Mühlstein um den Hals anfühlt, manchmal aber auch wie ein angenehmer Seidesnschal, gerade im Winter. Nur waren meine Vorfahren für so etwas wie Goldstäbchen irgendwie zu bodenständig.

  16. Goldene Kragenstäbchen sind...
    Goldene Kragenstäbchen sind der Inbegriff der Nouveau riche, selbst in der vierten Generation noch. Auch wenn man sich Hunderte solcher Dinger leisten kann, kauft man so etwas in unseren Kreisen nicht. Smokinghemdenknöpfe mit einer Perle sind selbstverständlich IN, aber goldene Kragenstäbchen sind definitiv OUT. Das weiß man doch einfach.

  17. @Don Paul, wie kann denn die...
    @Don Paul, wie kann denn die Stimme aus Madrid einen grauen Morgen haben, sind das gar die Wunden der Siegesfeier castellano vs. catalan? Schöner Beitrag von Ihnen über das 1:0, man sah es ja kommen.
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    Don Alphonso, das einzige, was man den Investoren dieser doch dezenten Art des Geldausgebens vorwerfen könnte, ist, daß sie nicht antizyklisch im Sinne der Börse investieren. Die Unze ist über 1500$ geklettert, und wird wohl bei all der Casinomenthalität weiter steigen.
    Und Don, ließen Sie sich die Schuhe inkl. Leisten von John Lobb dengeln, so kämen die Kragenstäbchen doch eher wie ein Schnäppchen daher. Für einen Cashmire-Anzug kann man auch gut und gerne ab 10TSD € (man mag es gar nicht ausschreiben) beim Schneider seines Vertrauens investieren. Also so gesehen…

  18. Ein schön bösartiger...
    Ein schön bösartiger Dokumentarfilm (ohne Off-Kommentare) speziell über russische Neureiche und ihre weniger begünstigten Noch-Nachbarn an der Moskauer Peripherie ist Rubljovka http://www.rubljovka.de/. Wurde auch schon mal auf Arte und in den Dritten gezeigt.
    @der Tiger: da sieht man dann auch eine Dame bei der Auswahl ihres ca. dritten Zobels im Luxus-Zobel-Laden …

  19. Ach, Parma! Steht die...
    Ach, Parma! Steht die Chartreuse noch? Und gibt es eine Käse-Geschichte?
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    Ich bin ja eher dem ALG II nahe, statt der goldenen Kragenstäbchen. Aber trotzdem scheint es dem Menschengeschlecht innezuwohnen, über seine Verhältnisse zu leben. Der Adrenalinstoß, wissen eh‘ schon. War die Brandenburger Kleist-Ausgabe vernünftig? Eher nicht. Obwohl ich doch dreimal auf der Buchmesse vor den Bänden stand und überlegte: soll ich, soll ich nicht? Ich sollte natürlich. Sind es nicht doch diese Momente, für die es zu leben lohnt? Raffen Sie sich auf, Don Alphonso, erwerben Sie den Leuchter.

  20. ...und bitte mehr Anstand und...
    …und bitte mehr Anstand und Respekt gegenüber unseren stets zuverlässig erdgasliefernden Freunden, die halten ganz Badeb-Baden am Leben. Sie bringen uns die Kohle brav zurück für Waren und Wellness, die man nicht wirklich braucht – und frau hilft. Auch investieren sie großzügig in spanische Immobilien treu dem Grundsatz des Nehmens und Gebens. – Daß sie dabei etwas hemdsärmelig auftreten, nun ja.

  21. Nico, ich hätte ja auch was...
    Nico, ich hätte ja auch was gegen die Gegenseite schreiben können – Leute, die für ein paar Cent gern bereit sind, auf jede Qualität beim Essen zu verzichten und jeden Dreck in sich hineinschieben – aber dann hätte man mir vielleicht unterstellt, ich hätte nur formal über den McDonanlds in Verona geschrieben und einen anderen Blogger dieser Zeitung gemeint. Wenn die Zeit jetzt noch ein Blog für reiche Russen einrichtet, wird es natürlich eng.

  22. peter.steinkrueger 23. April...
    peter.steinkrueger 23. April 2011, 12:20
    .
    „Ich habe beide Seiten kennengelernrt. Harzt4 und Geld. es ist nicht vergleichbar.“
    .
    ein goldener satz. der eigentlich über dem eingang jeder agentur, jedes jobcenters stehen sollte.

  23. Zum Thema Schuhe kaufen:

    "Wir...
    Zum Thema Schuhe kaufen:
    „Wir sind zu arm, um uns etwas billiges leisten zu können!“
    (Dialogstelle aus einem alten Sherlock Holmes-Film)
    Dieser Grundsatz ist leider nicht immer umzusetzen…

  24. Siehe, so vergeht der Glanz...
    Siehe, so vergeht der Glanz der Welt:
    Eine Familie mit einem Haus der gehobenen Mittelklasse, von Innenarchitekten bzw. Einrichtungsberater durchgestylt in schwarz und silber, mit moderner Kunst „geschmackvoll“ dekoriert. Alles relativ neu und noch glanzvoll, incl. des Arrangements von absichtsvoll zerdrücktem Tülldecken-Knubbel, schwarzer Vase und silbernen Glaskugeln, das dem großen Tisch die Funktion als Esstisch verunmöglicht.
    Der Hausherr: abwesend, staatliche Vollpension 365/24, gesiebte Luft. Die Frau unterhält ihre zwei Kinder und ihre zwei Kinder mit schlecht bezahlter Büroarbeit, die Kosten des Autos (man lebt auf dem Lande) tragen ihre Eltern. Der Ausverkauf der Dekoration hat begonnen und wird vorsichtig gestaltet, damit es nicht so auffällt, dass hier und da etwas fehlt. Irgendwann wird die dekorativ-überkandiedelte Behausung hoffentlich kinder- und katzenfest sein.
    Vom Haus kann man nichts herunterbeissen, aber man kann auch in solcher Situation sein Leben mit Würde gestalten, wenn man die nötige Seelenstärke hat, wie diese Frau. Diesem Haus und seinen Bewohnern kann nichts besseres passieren, als dass die Dämonen der (neureichen?) Großmannssucht ausgetrieben werden.

  25. @ DA. Re Asprey & Saudis -...
    @ DA. Re Asprey & Saudis – ja, das stimmt. Gute Fahrt nach Parma – mir tut ein Hühnerauge weh, also ich werde online bleiben – with tea and shortbread biscuits.

  26. ...so erheben wir das Haupt...
    …so erheben wir das Haupt und sagen: Das letzte Hemd hat keine Taschen.
    So kaufen Sie den Leuchter. Unterlassungssünden sind die schlimmsten.
    .
    Und, Don: haben Sie etwa jemand zu fürchten? Ich meine, nein.

  27. Lustkäufe müssen sein, die...
    Lustkäufe müssen sein, die stabilisieren das seelische Gleichgewicht. In diesem Sinne viel Erfolg beim Flohmarkt in Viareggio, und wenn auf dem Rückweg derselbe Murano-Leuchter noch im Angebot ist, hatte
    a) der Händler mehrere…
    b) ist dieser für Sie!
    Goldene Kragenstäbchen hab ich zwar nicht, aber solche aus Metall (Messing) schon, der englische Hemdenschneider steckt so was in die guten Stücke, selbst Gieves & Fawkes macht das bei Uniformhemden (mitsamt Doppelmanschetten und Haifischkragen, damit die Jungs auch was zu gucken haben wenn ich auf großen Auftritt mache).
    Ich habe gerade Schoko-Tarte gebacken, die muss noch abkühlen und dann wird gevespert.

  28. Sorry muss natürlich "Gieves...
    Sorry muss natürlich „Gieves & Hawkes“ heißen, purveyors of fine uniforms to….
    (wer immer gerade regiert)

  29. Kenne viele Modetorheiten und...
    Kenne viele Modetorheiten und die „Zu-wissen-es-ist-Platin“-Dünkel, aber noch nie was von goldenen Kragenstäben gehört.
    Vielleicht gibts ja auch schon lange goldene Hüftprothesen für den etwas besseren Rentner. Ich oute mich als dummer Mungo.
    .
    Was ich jedoch ganz sicher weiß :-):
    dass ein gewisser Freiherr ja gerade deswegen so beliebt war, weil das Volk glaubte (und er glaubte es auch), dass er immer schön unbestechlich sei und geradewegs sage, was Sache sei, ohne herumzueiern. Weil er es sich bei seiner Herkunft leisten könne. Diese Stärke der finanziellen Unabhängigkeit liebt das Volk. Andere Politiker hingen wegen der Penunze kleingeistig & klebrig am Stuhl. Er könne sofort aufhören wenn er wollte.
    Das war lange vor Ostern, und danach dann eierte er herum …

  30. Mercatino do Usato?
    .
    Lieber...

    Mercatino do Usato?
    .
    Lieber Herr Blogger, sind Sie sicher, dass Sie nicht irgendwo in Frankfurt in einem abgehalfterten Büro sitzen, über dem bald eine Souterrainwohnung frei wird?
    .
    In Italien, soviel ist gewiss, sind Sie jedenfalls nicht.

  31. Ja, das mit den Designeräxten...
    Ja, das mit den Designeräxten für NewYorker Büromänner habe ich auch gelesen. total witzig.

  32. @v.K. Manschettenknöpfe aus...
    @v.K. Manschettenknöpfe aus Silber sind unpraktisch, weil das Silber Schwarz wird und abfärbt.
    .
    @Don – das mit dem Einschmelzen war auch meine erste Reaktion. Vielleicht dienten die Dinger auch als allerletzte Familienreserve. Mit neunzehn beschloss ich, trampen zu gehen – zum Entsetzten des Tantengerichts. Als mein Vater einsah, dass er mich nicht davon abhalten konnte, schenkte er mir einen goldenen Louisdor für den ultimativen GAU. Auf seine Empfehlung hin nähte ich ihn in eine Ecke meines alten Schweizer Armeetornister, wo ihn kein Dieb erwartet hätte. Ich hab den Louisdor nie ausgegeben… und auch nie gebraucht.
    .
    @maga19 – ich trage ganz klassisch Schaf. Zobl wäre nicht meine Sache. Auf den Tiger im Schaffell sind schon viele reingefallen.

  33. Jeeves, hier der Witz: Ein...
    Jeeves, hier der Witz: Ein reicher Russe beschwert sich bei seinen Uhrenhändler in Davos: „Sie Lump! Gestern haben Sie mir diese Uhr verkauft!“ Uhrenhändler: „Äh…und?“ Reicher Russe: „Im Laden gegenüber hätte ich sie 200.000 Franken teurer bekommen können!“

  34. DA auf dem Weg nach...
    DA auf dem Weg nach Parma.
    http://www.youtube.com/watch?v=NgeI0NeOjhI

  35. Goldene Kragenstäbchen sind...
    Goldene Kragenstäbchen sind eigentlich üblich. So sehr, dass man sie bei Amazon im 3-Pack bekommt. Bei 375er Gold sogar sehr günstig.

  36. Ein toller Ansatz des Don, der...
    Ein toller Ansatz des Don, der aber mitten in der Geschichte mangels moralischem Impetus abrupt endet und nicht zu Ende geführt wird. Am Ende stehen mehr Fragen als Antworten, z.B. die, wozu man überhaupt reich sein sollte. Und wenn man es ist, warum sollte man darauf ernsthaft Bezug nehmen? Ist das nicht „die“ Charakterfrage, die gestellt werden muss? Ist es nicht so, dass materieller Reichtum auch unfähig macht, sich knallhart durchs Leben zu schlagen? Heißt materiell reich sein nicht einfach, dass man Dinge besitzt, die man nicht braucht? Heißt materielle Armut nicht einfach, dass einem Dinge fehlen, die man dringend braucht? Und ist ein goldenes Kragenstäbchen, um der Argumentation die Krone aufzusetzen, nicht einfach eine tolle Wertanalge, weil sie so nutzlos ist wie ein gravierter Brillantring, dessen Liebe längst erloschen ist? Halleluja?

  37. kann mir irgendwer das erste...
    kann mir irgendwer das erste Wort der russischen Schmiererei übersetzen? irgendwie find ich das nichtmal im Wörterbuch …

  38. Also ich hätte jetzt goldene...
    Also ich hätte jetzt goldene Kragenstäbchen als Schmuggler- und Flüchtlingsaccessoire eingeschätzt: im Notfall rausziehen und damit bezahlen. Um es richtig neureich krachen zu lassen, sind die doch viel zu dezent – man sieht sie ja nicht.

  39. bist du g'schweit würde man...
    bist du g’schweit würde man in der panonischen mark sagen, so was traut sich die faz:
    http://www.faz.net/s/Rub5C2BFD49230B472BA96E0B2CF9FAB88C/Doc~EFCC7459FC543474EA244053688D4C78E~ATpl~Ecommon~Scontent.html
    ein zitat aus der zitierten schrift von rudolf stichweh:
    http://www.unilu.ch/files/allgemeine-theorie-der-funktionssystemkrise.pdf
    Die Bedürfnisdeckung durch Heilige und Engel im Römischen Katholizismus
    funktioniert in ähnlicher Weise wie die Geldversorgung in der Wirtschaft. In beiden Fällen haben wir es mit Symbolen zu tun, die konstitutiv für eine bestimmte funktionale Sphäre sind, und es bedarf jeweils eines wohl kontrollierten quantitativen Expansionsprozesses, um durch
    diese Symbole Wachstums- und Partizipationsprozesse in der jeweiligen funktionalen Sphäre zu unterstützen oder allererst zu ermöglichen. Der Römische Katholizismus hat zwar die Produktion von Engeln vor längerer Zeit eingestellt,7 aber er hat die Heiligenproduktion in den letzten Jahrzehnten intensiviert.8 Fünfzehn Jahrhunderte hindurch stellten katholische
    Heilige ein ausschliesslich lokales und regionales Phänomen dar. Seit 1592 werden die Kanonisierungen durch einen weltweite Geltung verbürgenden Entscheidungsprozess geregelt, in welchem, am Ende eines komplizierten Verfahrens, die letztgültige Entscheidung durch den Papst selbst getroffen wird. Zwischen 1592 und 1846 wurden nur 64 neue Heiligsprechungen vorgenommen. Bis 1903 kamen zu diesen 70 weitere Heilige hinzu und
    zwischen 1903 und 1963 wurden wiederum 77 Kanonisierungen neu vorgenommen. Die meisten dieser neuen Heiligen waren europäischer Herkunft, wenngleich ihre Heiligkeit nicht mehr regional beschränkt gültig war. Seit dem Vatikanum II schliesslich haben wir es mit der Produktion von Heiligen für eine Weltkirche in einem neuen und inklusiveren Verständnis dieses Ausdrucks zu tun.

  40. @DA
    habe ich gerade einen...

    @DA
    habe ich gerade einen beitrag des fussballbloggers gelobt? oh….

  41. ....einige ihrer artikel...
    ….einige ihrer artikel bringen das gefuehl mit sich, dass das pendel gerade nach oben fliegt, um kraeftig auszuholen, andere wiederum bringen das gefuehl mit sich, dass das pendel mit grosser geschwindigkeit und elan nach unten sausst um zuzuschlagen….dieser artikel zeigt das pendel im stillstand verharrend. nach oben ist weg…nach unten ist noch nicht.

  42. Ich wußte gar nicht, daß es...
    Ich wußte gar nicht, daß es überhaupt so was wie „Kragenstäbchen“ gibt ?!

  43. Mannomann, Don Alphonso Deine...
    Mannomann, Don Alphonso Deine Probleme möchte ich auch mal haben

  44. @giraldeli:

    Sie sind selbst...
    @giraldeli:
    Sie sind selbst zum Trollen zu armselig.

  45. Ich bin grundsätzlich der...
    Ich bin grundsätzlich der Meinung, dass jeder sein Geld für das ausgeben sollte was ihm Freude bereitet.(Gut, Prostituierte und Koks wie bei Friedmann sollte man sich vielleicht nochmal überlegen) Kragenstäbchen aus Gold sind dekadent aber immer noch besser als welche aus Elfenbein. Ich denke Leute die sich diese kaufen werden es wahrscheinlich auch anderen erzählen, sonst würde es ja keiner Wissen. Damit rutschen sie dann ab in die Liga der Hermes Gürtel Fraktion…..
    Wenn ohne prätentioses Gehabe getragen, sehe ich da weniger ein Problem und auch nicht schlimmer als jemand der seine Nobeltreter zweckentfremdet und zum Bergsteigen umrüsten lässt.
    Ansonsten vielleicht noch eine famose Idee um Gold/Geld in die Schweiz zu schaffen, einfach mal mit ein paar hundert Hemden über die Grenze fahren.
    Bisher musste ich mir um derlei Dinge noch keine Sorgen machen und werde es in naher Zukunft wohl auch nicht.
    Noch etwas zu Ihrem oben angesprochenen Studentenproblem;
    Diese Woche ein Zitat aus dem Spiegel(16/2011):“ Kate belegte Kunstgeschichte, das Fach, das jedem klarmacht: Ich werde nie in meinem Leben arbeiten müssen. Es traf sich, dass William das Gleiche studierte.“
    Da musste ich spontan schmunzeln und an Ihren Blog denken.
    Gruß Kaktus

  46. @vollproll: "Das Sortiment...
    @vollproll: „Das Sortiment finden Sie ind der 2ten Etage“.

  47. ...
    @peter.steinkrueger@gmx.net
    „Was mich stört sind nicht die Neureichen. Es sind die Quands, Porsches usw., die ihr Vermögen im zweiten Weltkrieg gemacht haben. Diese Familien haben ihr Geld mit toten Zwangsarbeitern verdient. Was ist der Unterschied zu Drogenhändlern?“
    Drogenhändler haben niemanden gezwungen, ihnen ihr Produkt abzukaufen.
    Die in Deutschland sehr angesehenen Erben der Täter, Profiteure und Mitorganisatoren des nazionalsozialistischen Massenmordes mit im Vergleich dazu tugendhaften Drogengelderben zu vergleichen, ist fast schon geschmacklos.

  48. @miner
    Stimmt, die Karten...

    @miner
    Stimmt, die Karten werden zur Zeit neu gemischt. Keiner weiss mehr wo es hin geht.
    @DA
    Zu so einem Thema so unterhaltsames Geschreibsel mit amüsanten Kommentaren zu bringen hat mich gerade wieder aufgeweckt, obwohl ich eigentlich nur konsumieren wollte. Weiter…
    Gruss M.

  49. Ich habe ein praktisches...
    Ich habe ein praktisches Problem und frage die wissenden Geldbesitzer daher um Rat:
    Nachdem ich ein kleines Vermögen geerbt habe, muss ich festellen, dass es aufgrund der niedrigen Zinsen bei Berücksichtigung der zukünftigen Inflation und einer entsprechenden Rückstellung nach Steuern nur gut ein halbes Prozent Realzins abwirft (2,5% Nachsteuerzins abzüglich 2% Inflation). Das wäre nicht wesentlich mehr als Hartz4-Niveau…
    Sollte ich nun wieder im Schweiße meines Angesichtes Geld verdienen gehen, sparsamer werden, mein Vermögen langsam aber sicher vernichten oder es direkt verprassen?

  50. Robert,
    mir war nicht...

    Robert,
    mir war nicht bekannt, dass es Hemden OHNE Kragenstäbchen gibt.
    Wo kriegt man oben ohne?

  51. Da Paul Ingeenday hier...
    Da Paul Ingeenday hier mitliest und schreibt, wollte ich ihm mal mitteilen, dass ich die deutschen Untertitel für „Brief Interiews With Hideous Man“ (USA 2009) nach dem gleichnamigen Buch von David Foster Wallace übersetzt und erstellt habe. Ich würde ja gern einmal von ihm oder Ulrich Blumenbach hören, dass ich ein kongenialer Wallace’scher Übersetzer bin. (Von Blumenbach ziehe ich mir hier am Laggio Maggoire gerade die neue Übersetzung des Originalmanuskripts von „On The Road“ rein, auch nach vielen Jahrzehnten immer noch eines der besten Bücher überhaupt. Gewissermaßen der „Fänger im Roggen“ für ziemlich weit Fortgeschrittene…)

  52. @Robert: der war wirklich gut....
    @Robert: der war wirklich gut.

  53. @vollproll-17:25Uhr: der...
    @vollproll-17:25Uhr: der russische Schreiber hat sich etwas verschrieben, es sollte heißen: мужская коллекция -> Herrenkollektion

  54. ?...
    ?

  55. liebe Der Tiger, liebe maga19,...
    liebe Der Tiger, liebe maga19, zobel ist nicht wirklich übertrieben, wobei mir zumeist die damen, die auch einen solchen tragen, zuweilen ein wenig suspekt erscheinen, denn sie haben ihn sich erst zugelegt, als sie die blicke, die in ihr gesicht gerichtet worden wären, mit dem pelz abzulenken versuchten. es ist so schade, die schönen dinge vorwiegend den betagten überlassen zu sehen.
    wenn irgendjemand sich bemüssigt fühlt, bezüglich meines mantels einen kommentar abgeben zu müssen, summe ich nur etwas von ‚keine ahnung‘, ‚fuchs‘ und ‚geerbt‘.
    wildzobel dagegen oder wildnerz gar, das wäre wirklich gemein.
    .
    v.K., Der Tiger hat völlig recht: silber schwärzt weisse kragen zu sehr an, und zwar in null komma nichts. bitte bedenken sie dies auch, wenn sie silberne colliers einer dame mit faible für weisse blusen überreichen möchten.
    zudem wäre es als kragenstäbchen ungeeignet, da es sich allein schon beim einstecken zu rasch verbiegen würde. beim zurückbiegen würden regelmässig unschöne stellen ergeben, da man kaum die richtige stelle träfe, und am ende wäre das gute stäbchen ein vollflächig gewelltes, mithin wäre der monsieur ein ramponierter. plastic is fantastic.
    .
    des heutigen don’schen pudels kern vermute ich dahingehend, dass es dinge gibt, die zu dekadent sind, als dass man sie noch guten grossbürgerlichen gewissens erwerben darf, und dass es auch einem grossbürger zum einen einen degout zu entwicklen und zum anderen, verstiesse er mehrfach gegen diesen grundsatz, durchaus möglich wäre, ganze vermögen durchzubringen und damit der freiheit verlustig zu gehen, die die zu geld erstarrte energie üblicherweise zu offerieren versteht, wenn nur ausreichend davon da sei.
    nun, das wäre nicht das erste mal.
    .
    ceterum mit ein grund, wieso ich ciccio gerne bei auf kleinen stadttouren dabeihabe, denn er errettet uns aus schwierigen verhandlungspositionen mit ein wenig zu offensiven verkäuferinnen. zudem kommt erstens der stil an sich, denn er ist mein schärfster, bester und charmantester kritiker, und zweitens der fortbestand des lebens, das man derzeit führt, ohne auf shoppingtouren, die liebend gerne recht unergiebig sein dürfen, zu sichern.

  56. DA: Guter Beitrag, Qualität...
    DA: Guter Beitrag, Qualität gegen Verschwendung zu stzen

    Tjajahaa…immer das beste kaufen…

    Zwei Probleme: Meiner Erfahrung nach verläuft die Kurve, wenn man nach rechts die Qualität(x) und nach oben den Preis(y) aufträgt, irgedwie…unkommod:

    Für nix, gibts nix, darum ist auf der x-Achse erst ab einem gewissen Preis größer Null was zu bekommen (alles davor macht mehr Arbeit als es wert ist, das benutz man eh nicht…das läge irgendwo hinter der Nullinie ;-), die Kurve startet also immer bei einem Initialpreis…also sie fängt irgendwo in einer Höhe über der X-Achse an…dann steigt sie erst steil an , man muss viel mehr Geld ausgeben um etwas zu bekommen das etwas besser ist, dann wird sie relativ flach (mein „sweetspot“, da versuche ich am oberen Ende was zu bekommen) und für etwas mehr Geld, bekommt man viel mehr Qualität, dann dreht sie nach oben und geht blitzschnell Richtung unendlich …ab einer gewissen Qualität ist „etwas besser“ horrend teuer.

    Im Prinzip zeigt das, wenn wir uns in einem vernünftigen Markt befinden, das die Qualität monoton mit dem Preis steigt…

    Gerade eben jedoch, hat sich meine zweit L*h Maus mit einem Wackler im Kabel verabschiedet-jedes dieser sehr nett zu bedienenden Mäuschen war in der dreiviertel Hundert Euro Klasse…und beide waren Schrott, beide mit Kabelbruch (daher die an und Ausloggerei des USB Geräts…Ding dong…ding dong…ding dong…didjdididdidididingdong…) kaputt.

    Die Schrauben unter aufgeklebten Gleitpads versteckt, ich schraub das Ding mal auf, und schau was sie da verbockt haben, wahrscheinlich ungenügende Zugentlastung…und die Rotstiftregenten haben mal wieder was gefunden einzusparen, Kabel dünner weil billiger oder so….was ersetzt die Maus gerade?

    Eine Origianl Fujitsu Siemens Maus, bei einem Verramscher für unter fünf Eu gekauft-etwas leichter, als die Luxusmaus, aber voll Funktionstüchtig, kann vielleicht die Auflösung nicht auf Tastendruck umschalten, aber die Mäuse habe ich jetzt über ein halbes Jahr im Betrieb ohne Wackler.

    Leider kenne ich keinen Mäuseschmied, bei dem ich die Maus so bauen lassen kann wie der DA die Schuhe…oder der Herr im Italowestern den Colt (den er sich aus verschiedenen Modellen zusammenbaut).

    Kurzum: wenn die Dinge in den Massenmarkt gehen, dann geht trotz höherem Preis die Qualität irgendwann nach unten. Zumindest sporadisch (aber wenns zwei mal war, dann Serienfehler, wie mir auch bei einem Elektro-rasiere von B*n passiert, das teuerste Modell der Serie, die billigeren hätten sie mir im Geschäft einfach getauscht, die teuren werden eingeschicket und kommen genauso Defekt wieder zurück…und die Probleme werden bestritten (meiner schaltet einfach mit vollem Akku aus, wenn er einen Fünftagebart bei mir abrasieren soll-so ein stehendes Scherblatt das die Haare einklemmt zieht schon kräftig…und man muss den Daumen blind auf den Einschalter kriegen, damit man ihn vom Hals losbekommt, wenn er die Haare die er eingeklemmt hat abfritzelt), bei über xxx€ pro Stück, ein starkes, ja, auch da waren es zwei identische, ich habe aus Gründen der Logistik immer mindestens zwei identische Rasierer, einen zu Hause einen „auf Arbeit“ im Hotel).

    Kurzum: Der Markt ist nicht mehr fair, wenn man die Rotstiftregenten ins Spiel bringt.

    Und jetzt hau ich eine böse Mail an die Schweizer und die im Taunus raus, ich kann ihnen vielleicht wenigstens den ersten Arbeitstag nach den Ferien versauen, eine kleinliche Rache, aber mehr bleibt mir in meiner Position wohl nicht zu tun..

    In österlicher Zerknischung,
    RealMash

  57. Lieber Don, komm in meine Arme...
    Lieber Don, komm in meine Arme und hole Dir soviel Trost ab wie Du brauchts. Wenn es Dir dann besser geht, nimmst Du Dir Hermann Hesse und liest mal seine Rankingliste menschlicher Daseinsstufen. Setz Dich vorher aber bitte hin oder zitiere Deinen Privatdoktor zu Deiner Beobachtung herbei. Es könnte sein, dass Du vom Stuhl kippst.
    Der fehlende und mehrfach angemahnte Schlußsatz lautet wohl: „Reich ist, wer sich um Geld keine Gedanken machen muss“. Da tut sich natürlich sofort die Frage nach der Maßeinheit auf. Ist es die menschliche Größe oder das Vermögen in Dollar? Oder deren mathematisches Produkt? Sicher ist, auch 74 Milliarden Dollar könnten zu wenig sein.

  58. Guten Abend miteinander,

    ich...
    Guten Abend miteinander,
    ich trage Hermes-Gürtel, weil mir die Leder-Qualität gut gefällt und ich die Gürtel immer mal wieder mit unterschiedlichen Schließen kombinieren kann.
    Außerdem kann man sie wenden, das ist praktisch, weil ich Schuhe verschiedenfarbigen Leders besitze.
    Mir läge nichts ferner, als damit anzugeben. Hermes ist ein tolles Unternehmen, ich kaufe dort auch andere Lederprodukte und Schals ein, ich wurde noch nie enttäuscht.
    Und es nervt, wenn Leute von der „Hermes-Gürtel-Fraktion“ (kaktus) sprechen. Wie originell, alle Besitzer von Hermes-Gürteln über einen Kamm zu scheren…
    Schönen Abend noch!

  59. HA! Die Schweizer wollen das...
    HA! Die Schweizer wollen das man sich bei Ihnen registriert, bevor man meckern kann…aber es gibt eine Servicenummer in D!

    Na warte, ich geh nächste Woche zum Kunden und werde mal sehr freundlich von V*e in Eschborn aus die deutsche Hotline in FFM anrufen, und meckern…schade das ich da im Moment kein permanentes Büro habe, ich werde also antichambrieren(das Wort wollte ich schon immer mal schreiben,nur obs richtig geschrieben ist kann mir der Spell-checker nicht sagen-er kennt solhce Großbürgerlichen Worte nicht-das wäre noch ein Markt-Großbürgerliche Wörterbücher für die bessere Gesellschaft), eines zu bekommen, mit V*F werden sie sich bei L*h nicht anlegen wollen ;-)

    Scheint als wäre das mit der Österlichen Demut mal wieder an mir vorbeigelaufen, und ich hätte vom Fasten nur schlechte Laune bekommen.

    Donna Laura hat wie immer meisterlich die Essenz des Beitrages zusammengefasst. Natürlich komme ich erst drauf wenn ich Ihre Interpretation des Werkes lese (war bei mir bei Faust auch so-gibts die Büchlein mit den Interpretationen noch zu kaufen-oder holen sich das die Schüler Heute Online?).

    Aber bedeutet das nicht, das das umgehen mit Geld, das die großbürgerlichen aus dem Vasallenstatus frei setzte, jetzt zu Regeln erstarrt ist, die Ihrer Freiheit des Geldausgebens wieder Schranken setzen, im Guten, (weil für die folgende Generation was übrig bleiben soll), wie im Bösen(naja), weil die uneingeschränkten emotionalen, befriedigenden Genusskäufe von einem Rest transformierter, kleinbürgerlicher Moral, die in die „do’s“ and „Don’t“s geronnen ist, nach denen zu leben ist, verhindert werden?

    Insofern wäre der Lüster also schon ein Excess.
    Ist bei DA Lüster die Steigerungsform der Lust? Einer Lust?

    Schwierig.

    Gute Nacht,
    RealMash

  60. @Robert: Geht mir fast genau...
    @Robert: Geht mir fast genau so. Seit ich statt der sonst üblichen Punkband-T-Shirts gelegentlich ein Hemd kaufe (der erzwungene Verkauf meiner Arbeitskraft nötigt mich dazu), sind sie mir inzwischen begegnet – ich habe sie immer weggeworfen, weil ich keine Ahnung hatte, wozu sie dienen (haben mich immer an die Schildchen für Blumentöpfe erinnert). Könnten mich die anwesenden Stützen der Gesellschaft aufklären, wofür man die Dinger braucht?

  61. Also statt Schuhe lasse ich...
    Also statt Schuhe lasse ich mir Kondome individuell anfertigen. Für besondere Anlässe nehme ich die mit Goldzipfel…. versteht sich.

  62. Oh nein,
    wenn meine Eltern...

    Oh nein,
    wenn meine Eltern herausfinden, dass ich so spät nach hause komme, werde ich enterbt.
    Ich will aber unbedingt die zwei Euro bekommenn.

  63. goldene Kokslöffel, dezent zu...
    goldene Kokslöffel, dezent zu verstecken.

  64. Was genau kritisieren Sie? Die...
    Was genau kritisieren Sie? Die Dummheit, sein Geld in Gold anzulegen,wobei Kragenstäbchen wirklich ein etwas aussergewöhnliche Anlageform ist oder die Möglichkeit SEIN Geld anlegen zu können?
    Passagenweise erinnert mich Ihr Kommentar auch an Orwells Schweine! Zu Beginn waren diese auch nur arme, gepeinigte Tiere, doch die Mühle hat das Pferd errichtet und das wurde am Schluss geschlachtet….. Weich und schmerzlos fallen, dass gelingt nur Beamten und Beamtinnen und denjenigen, die sich sichere Pensionen vom Staat versichern konnten. Diejenigen, die Ihr Gold im Kragen verstecken, die haben noch nicht einmal Vertrauen zu den Banken.

  65. Dem Reichen droht ein...
    Dem Reichen droht ein schneller Tod,
    weil Wohlstand ihm die Chance bot.
    Verschluckt er sich am Fischgrätchen
    oder stürzt er mit dem Kragenstäbchen?

  66. @AgentSchneider007:
    Wäre es...

    @AgentSchneider007:
    Wäre es nach dem Bekanntgewordenen nicht geradezu töricht Vertrauen in Banken zu haben? Ich habe eine Bank ein halbes Jahr von Innen gesehen (wenig, wie ich zugebe), aber ich bin seitdem sicher, das auch die besten falsch rechnen. Wie könnte ich denn also einer Bank vertrauen, die eine Ihrer ureigensten Funktionen nicht im Griff hat? Don und seine Schicht können, nein wollen, sich das nicht erarbeiten, aber haben über die Jahrhunderte einen feinen Instinkt und Traditionen aufgebaut, die dasselbe Misstrauen gegen Banken erzeugen, das meine Stichprobe für mich ausgelöst hat.

    @staffaureus: Nicht in der BAnk auf der Toilette, wie man weiß.Aber vielleicht haben die welche für zu Hause.

    @Alter Bolschewik: Damit die Kragenspitzen schön elastisch (das geht mit goldenen nicht) und glatt nach unten auf der Hemdbrust aufliegen. Ich hab nur die bügelfreien Hemden. Da sind sie eingenäht.

    @all: Ich bin zu einer Hochzeit nach Schweden eingeladen, Dresscode ist Black Tie. Wo finde ich denn in D einen Schneider der „wohlfeil“ ist (dachte eigentlich ich müsste nach China, hätte es da machen lassen, ist jetzt unnötig, also…). Wenn ich so was brauche, dann kann ich mir den Tux ja auch passend machen lassen. Und ja, das das Hochzeitspaar sich als Parvenüs outet, weil das eigentlich erst ab 20:00 Uhr als Dresscode geht, ist mir klar. Wie der Don sagen würde: in unseren Kreisen lässt die Herzensbildung nicht zu, solche Verfehlungen zu kommentieren. Was er nicht sagen würde, aber implizit mitgesagt ist (ich habe nicht des Dons Hintergrund, also…); es wird sehr wohl wahrgenommen und man erinnert sich. Der Bräutigam arbeitet im Management von H&M. ’nuff said. Oder lohnt sich eine Reise nach Istanbul, die sollen ganz famose Schneider dort haben? Vietnam? Ich hab Urlaub und nichts zu tun, da kann man ja auch gleich das mit erledigen…

    Frohe Ostern,
    RealMash

  67. Die russischen Neureichen sind...
    Die russischen Neureichen sind ein Segen, nur dass sie halt noch viel zu arm sind und nicht zahlreich genug.
    Alles was sie brauchen sind ein paar Stilberater, und das wäre doch ein attraktives Berufsbild für verarmte Westvierlsöhne (und -töchter).

  68. Die fränkischen Eroberer...
    Die fränkischen Eroberer sollen nach Schätzungen ca. 2/3 der Latifundien sich angeeignet, das übrige Drittel den bisherigen gallorömischen Eigentümern überlassen haben.
    .
    Lieber Don, das klingt doch nach einem fairen Angebot.

  69. Stellt euch vor, Don, ich habe...
    Stellt euch vor, Don, ich habe nur wenige hemden, keines davon mit kragenstäbchen, und ich vermisse sie auch nicht, im gegenteil, und ich kann sehr gut damit leben.

  70. @Donna Laura – gestern...
    @Donna Laura – gestern dachte ich an Sie und wie schade es ist, dass Sie soweit wegwohnen. Sonst könnten wir mal zusammen Shopping gehen. Ich persönlich hasse Shopping. Am liebsten gäbe ich alle gerne getragenen alten Garderobenstücke irgendwo ab, mit der Bitte: “noch mal”. Aber nach Dons Artikel gestern, dachte ich, dass diese shopping-faule Einstellung ein schlechtes Image ist. Die Leute könnten auf die Idee kommen, dass ich auf Wohlfahrt gelandet sei. Also ging ich nach Den Haag Shopping. Alles beige und schlabberig, aber in meinem Superluxusladen gab es ein paar rote Pomps, so wie meine Strizzldame Nachbarin sie auf dem Fahrrad in schwarz trägt. Sie glänzten mich an und die hohen dicken Absätze waren rot-weiß gestreift. Todschick – nur gerade kein Tigeroutfit. Die Marke was Donna Laura.

  71. Mal was über 3-5m hohe...
    Mal was über 3-5m hohe Gartenzäune aus Gußeisen.

  72. harrygo, beides geht, das...
    harrygo, beides geht, das macht aus niemandem einen schlechteren Menschen. Ich mag Hemden halt, auch in Weiss.
    .
    HansMeier555, ich denke, die wollen vor allem einen Stil, der daheim wirkt. Ein Bild davon, wie sie bei anderen wirken, haben sie wohl kaum, sonst wären sie nicht, wie sie sind.

  73. @Don
    .
    Aber die Kinder sind in...

    @Don
    .
    Aber die Kinder sind in England auf dem Internat, denen sind die Eltern inzwischen peinlich. Und womit man vor 20 Jahren Eindruck schinden konnte, macht man sich heute sogar in deren Heimat lächerlich.

  74. AgentSchneider007, ich sage ja...
    AgentSchneider007, ich sage ja nicht, dass alle gleich sind, ganz im Gegenteil.
    .
    Rudi, das seidene Nachthemd von D’Annunzio hatte ein Loch mit einem Goldrand aussenrum. Das ist dekadent.

  75. Count Trickledown...
    Count Trickledown

  76. TEMPORARY LIKE ACHILLES (Words...
    TEMPORARY LIKE ACHILLES (Words and Music by Bob Dylan) 1966, 1976 Dwarf Music
    …I’m helpless, like a rich man’s child…
    @ Lisa Freuntlich: „Sollte ich nun wieder im Schweiße meines Angesichtes Geld verdienen gehen, sparsamer werden, mein Vermögen langsam aber sicher vernichten oder es direkt verprassen?“ Mein Rat hängt von Ihrem Lebensalter ab. Sollten Sie unter 30 Jahre alt sein, wäre arbeiten angebracht. Mit oder ohne Schweiße Ihres Angesichtes ist das eine Erfahrung, die jeder durchlebt haben sollte. Sind Sie zwischen 30 und 50 empfehle ich, Sparsamkeit zu üben. Später wird Ihnen das Wissen, das es in der Not geht, gut tun. Ab 50 aber sollten Sie Ihr Vermögen zunächst langsam vernicht, dann verprassen, was das Zeug hält, immer schneller.

  77. @DA - Murano-Leuchter: Ich...
    @DA – Murano-Leuchter: Ich musste mich hier erst einmal schlau machen, Murano-Leuchter sagte mir nichts.
    Lieber Don, müssen Sie da tatsächlich noch selbst Hand anlegen, so wie bei IKEA?
    http://www.glasgalerie.ch/Montageanleitung_Leuchter.pdf
    Damit wäre der Leuchterkauf moralisch ohne Gewissensqualen gerechtfertigt.

  78. Χρυσό (griech. Gold) Der...
    Χρυσό (griech. Gold) Der größte Alchemist aller Zeiten war und ist Jesus Christus. Er verwandelt die Seele der Sterblichen, deren corpus zu Staub wird, in die Unsterblichkeit. Was ist dagegen schon Gold? Gar solches von Kragenstäbchen oder Kronen?
    HansMeier555@: Deren Nachkommen verloren davon ein Teil an die Fugger und Welser sowie an die Rothschilds, den andern an die RkK. Die bekam ihren grösseren Teil nach der Säkularisation wiederum abgenommen. Das Königreich Bayern konnte sich nur so in und nach den napoleonischen Kriegen daraus refinanzieren. Napi, dank der Transaktion der Revolution gegen Adel und Kirche, seine Kriege gegen die, spätere Heilige, Allianz und das UK verlieren.
    Hat sich was mit goldenen Kragenstäbchen. Nun hortet alle Welt Gold, weil S&P
    das Rating für die USA gewillt ist, dieses herabzusetzen, nur wegen eines ridikülen Debets von 12 Billionen Dollares. König Midas hatte damit seine eigenen Probleme.
    Später Spanien auch, weil es durch das Gold aus Südamerika seine Wirtschaft flutete und ruinierte, damit allmählich seine Weltmacht einbüßte. Nebbich, sowas kommt von sowas.
    http://imperiumromanum.com/wirtschaft/geld/geld_stater_02.htm
    http://www.bingo-ev.de/~ks451/mytholog/kroesus.htm

  79. Der Tiger@: Eine meiner...
    Der Tiger@: Eine meiner Enkelinnen 13,5 J, Gymnasiastin, hat sich heut vorgestellt, Augen kohlschwarz umrandet, superkurzes Trikotkleidchen, Pantherlook (?), Goldkettchen um den Hals, grüne Leggins („Strampelhose“), schwarze Pumps, auf Beinen bis zum Hals, stakst sie beifallheischend durch unsere bescheidene Hütte. Dagen sind wir Alten, brav bürgerlich gekleidet, GigaMegaout. o tempora, o mores.

  80. Plindos, da sollten Sie...
    Plindos, da sollten Sie erstmal ihren Macker sehen!

  81. plindos,
    schon in zehn jahren...

    plindos,
    schon in zehn jahren ist es ihr nur noch peinlich. warum sollte es ihr besser gehen, als anderen, die lange vor ihrer zeit die gleichen dummheiten machten (kennt hier noch jemand den philly-sound? eben). das ein einige male hintereinander, und die altersweisheit ist nicht mehr aufzuhalten.

  82. @plindos, meinen Sie sowas in...
    @plindos, meinen Sie sowas in dieser Richtung?
    http://www.youtube.com/watch?v=EFJO5LcWGfk
    .
    Starkes Stueck. Das muss einem nich peinlich sein.
    .
    Oder sowas?
    http://www.youtube.com/watch?v=J-GkwIRbLw8
    .
    Maedels schwingt die Keulen, bevor das platinene Hueftgelenk eingebaut wird!

  83. Streiche "Plindos", setze...
    Streiche „Plindos“, setze „auch-einer““ .
    (Rotwein und Sonne. Madame macht Dachgartenarbeit)

  84. Putativ laesst man sich eine...
    Putativ laesst man sich eine Glatze scheren.
    (Wer die traurige Geschichte kennt, weiss was ich meine. Frauen sind Skalpjaeger)
    .
    http://www.youtube.com/watch?v=YodyWBNF02E
    .
    Seltsame Assiationskette.

  85. Wo Filou druff steht, is ooch...
    Wo Filou druff steht, is ooch welcha drinne.
    filou club weimar
    http://www.filou-club.com/

  86. Als Koelner weiss man dass...
    Als Koelner weiss man dass bonner Witze nichts wert sind.

  87. It is an honor to be a Bonner....
    It is an honor to be a Bonner.

  88. Filou, assoziativ: Frauen...
    Filou, assoziativ: Frauen können so grausam sein, ich betone können, daß sie behaupten einem die Haare schneiden zu wollen, (rhein. de Pläät rasiere) flugs einem aber den Kopf vor die Füße legen.
    ..
    Da Bonn jahrhundertelang Residenzstadt war, weiß man: Kölner Witze können furchtbar o….är sein.

  89. @Plindos, bevor wir hier...
    @Plindos, bevor wir hier unsere Gebissprothesen auf den Biertisch legen und uns am Gekeckere erfreuen:
    FROINTSCHOFT!
    .
    http://www.youtube.com/watch?v=2yFaU0jpHwo
    .
    Passt wieder wie Faust auf Gretchen.

  90. So respektlos können nur...
    So respektlos können nur Kölner sein:
    Der Kölner Kardinal stirbt. Er vermacht seinen Papagei dem Papst. Dieser Papagei hatte die Angewohnheit, jeden Tag in der Früh, wenn der Kardinal ins Zimmer kam, zu sagen: “Guten Morgen, Eminenz.” Wie sein Käfig nun im Arbeitszimmer des Papstes steht, macht er genau das gleiche. Jeden Morgen: “Guten Morgen, Eminenz.” Der ganze Vatikan ist entrüstet, dass der Papagei nicht “Guten Morgen, Eure Heiligkeit” sagt. Sie probieren alles Mögliche, um dem Papagei den neuen Spruch beizubringen – vergebens. Schließlich meint ein Kölner Berater des Papstes: “Wissen´Se watt, Eure Heilisschkeyt, morjen in Allerherrjottsfrüh, do joht Ühr met dä Mitra, Hirtenschtab, prunkvollem Meßjewand in et Arbeitszimme, dann is dä Papajei sische so voller Ährforch, dat ihm nix aners övrichblieve dät, als “Heiligkeit” ze sarre!“ Gesagt, getan, am nächsten Morgen schleppt sich der Papst vollbehangen mit vollem Ornat ins Arbeitszimmer.
    Der Papagei scheint zuerst etwas verwirrt zu sein. Dann ruft er: “Kölle Alaaf, Kölle Alaaf!”

  91. filou, ich dachte da an "rock...
    filou, ich dachte da an „rock your baby“, zum vortrage gebracht von george mc crae. http://www.youtube.com/watch?v=arxhW1RgDDo&feature=related
    .
    pfingstmontag nachmittags anno 1974, im centag ior club wars, da zeigten mir ein schwarzer gi und eine schwarze wac, wie auf diesen sound so richtig phillymässig getanzt wird.
    .
    beíde im dazu angesagten und passenden outfit, er mit afto ind schnurrbart. in rüschenhemd, darüber ein weisser blazer, oben enge unten weite schlaghosen, dazu die schuhe mit plateausohlen, sie mit afro in einem engen top, kurzem weissen faltenrock und den schuhen mit plateausohlen, die damals das entzücken jedes orthopäden waren.
    was dann abging, waren leibesübungen, man könnte auch tanzen dazu sagen, wenn nicht manche live-erotic-show im jungbusch zu dieser und anderer zeit weniger erotisch und erregend gewesesen wäre, als das, was die zwei machten. eher wem ehre gebührt.
    .
    natürlich nichts für verklemmte, passgängerische europäer. für die fällt das unter verirrungen.
    .
    ach so, bonn, eine netter bahnhof, der in köln ist besser, das ist wieder eine nette universitätsstadt, so was für besere töchter unter aufsicht, die studieren dort auf lehramt, oder?

  92. @JR: *händering* um Himmels...
    @JR: *händering* um Himmels willen, _Murano_ sagt Ihnen nichts? Das ist das Glasmacherviertel in Venedig, in dem seit Jahrhunderten feine Glaswaren produziert werden. Zu Blütezeiten der Serenissima stattete es Europa mit Spiegeln und Leuchtern aus, für den Handel mit Westafrika und später Amerika produzierte es Glasperlen, E.T.A. Hoffmann erzählt von Glasaugen, und in den 50ern und 60ern wurden kleine Glasfiguren als Urlaubsmitbrinsel populär (Frau Diener stellte mal ein Photo ihres Sammlerregals ins Netz, dort waren auch welche dabei, WIMRE). – Vänäzia, merken Sie sich: Vänäzia, das ist das eigentliche südliche Zentrum des europäischen Rückgrats, der Rheinschiene. Dort wurde das Essen mit der Gabel erfunden (no joke, all true).

    @Plindos: mit anderen Worten, Ihre Enkelinnen entwickeln sich ganz normalpubertär.

    @RealMash: Kuhn http://www.kuhn-masskonfektion.com . Suchen Sie den Stoff und Schnitt aus, lassen Sie maßnehmen, und holen Sies 2 Wochen später halt ab (oder lassen Sie sichs zuschicken). Für Bürohemden ist das ganz nett http://www.masshemd-bielefeld.de/ , wenn die Standardgrößen zu sehr an einem herumhängen. – Fasten, je. Das tut man als Selbständiger doch sowieso oft genug, wozu extra vornehmen…

    @Kronbergianer: wer solche Schubladenangst hat wie Sie, spreizt wahrscheinlich auch den Finger ab.

    @donna laura: Ich habe mich immer gefragt, wer wie lange Silber auf der Haut aushält… Weißgold, Platin geht als Schmuck, aber Silber? Eher für Knöpfe auf schwarzen Jacken, die Relief zeigen sollen.

    @Robert (23.4.2011 20:01): Sehnse, hier bekommense eben so ganz nebenbei bißchen handwerkliches Weltwissen vorgestreut.

  93. @RealMash
    Oja, fahren Sie nach...

    @RealMash
    Oja, fahren Sie nach Istanbul. Auch ohne Schneider lohnt sich die Fahrt.
    .
    Wenn Sie zufällig in Sultanahmet sind und Lust auf Kaffee und Kuchen haben, gehen Sie zu Ciğdem, Divanyolu Caddesi 62/A. Das Ambiente ist zwar sicher nicht mit den Cafés am Tegernsee zu vergleichen, aber die haben soooo leckeres Gebäck… Probieren Sie am besten diverses aus der Vitrine drinnen mit dem Kleingebäck mit Nußfüllung. Mir hat es ein Teilchen namens „Emily“ angetan, aber alles andere schmeckt auch lecker. Am besten bringen Sie mir ein Päckchen mit, mindestens 500g, bitte!

  94. Man muss fairerweise sagen,...
    Man muss fairerweise sagen, dass Murano während des frühen 19. Jahrhunderts praktisch tot war und danach erst wieder Wertschätzung gewonnen hat – eine erstaunliche Geschichte von ehemaligen Weltmarktführern, die in einer Nische mit Hilfe von Touristen wieder gut leben können.

  95. @colorcraze
    Wieso lassen Sie...

    @colorcraze
    Wieso lassen Sie sich zu diesem Kommentar herab?
    Ich habe mit Sicherheit keine Schubladenangst, mein Ziel war es lediglich, der Perspektive von kaktus eine andere Perspektive gegenüberzustellen, die etwas wohlwollender ist als die Perspektive von kaktus.
    Und die Unterstellung, ich würde daher wahrscheinlich auch den Finger abspreizen, greift schon tief in die Klischeekiste.
    Schade, wenn Sie mich kennen würden, dann würden Sie liebevoller mit mir umgehen. Ich bin nämlich ein Mensch, der sehr viel Wert legt auf einen guten Charakter und Mitmenschlichkeit, und den es sehr trifft, wenn ihm solche Gepflogenheiten unterstellt werden.
    Also bevor Sie das nächste Mal austeilen, denken Sie daran, dass sich Ihre Mitmenschen getroffen fühlen könnten.
    Vielen Dank.

  96. auch-einer, stimmt, das hat es...
    auch-einer, stimmt, das hat es auch gegeben, aber davon flogen mir nicht die Staebchen aus dem Kragen (boah, Kurve gekriegt).

  97. @Kronbergianer
    Ich umarme Sie...

    @Kronbergianer
    Ich umarme Sie unbekannterweise ganz doll.
    @die Anderen
    Uffbasse, sonst kommt der Knochenbrecher.. ;-)

  98. @Kronbergianer: Nun fühlen...
    @Kronbergianer: Nun fühlen Sie sich doch nicht gleich gehauen, wenn ich bloß ein wenig übers Ohr streiche. Sie können daran sehen, daß ich auf bestimmte Reizworte bzw. -argumente oder -denkweisen halt schlicht … gereizt reagiere. Wären Sie als Hermes-Gürtelträger halt schlicht zu Ihrer Freude an diesem gewiß guten Produkt gestanden, und hätten sich nicht virtuell aus der Gruppe der Hermes-Gürtelträger entfernen wollen, was einfach nicht geht, eben weil Sie Hermes-Gürtel tragen (sonst wird die ganze Sprache unlogisch, wenn sie nicht mehr gruppieren darf), hätte ich ja garnichts dazu gesagt.

  99. @Plindos, schoener Kommentar...
    @Plindos, schoener Kommentar von Ihnen, da drueben beim Strobl.
    Das Thema ist bei mir durch, wie der ganze linksbuergerlich saturierte Mainstream.
    Schoen, dass es wenigstens bei den Stuetzen noch(!) genuegend liberale Bolde gibt. Aber etwas mehr linksrheinisch (Ffm und Mainz zaehlen wir noch dazu) duerfte es schon werden.
    Wofuer haben wir denn Ende Maerz gekaempft? Wird die Revolution verraten?
    Ist es schon wieder soweit?
    Wehret den Anfaengen!

  100. @Frosch
    Glücklicherweise...

    @Frosch
    Glücklicherweise versorgt mich Mama mit leckerem Gebäck, sonst würde ich dahin fahren, allerdings nach Bursa (südlich von Istanbul). In Bursa kann man vier Jahreszeiten gleichzeitig erleben (Sommer am Strand in Mudanya, Frühling in Bursa, Herbst und Winter auf dem Uludag).
    Die Konditoreien in Bursa sind landesweit bekannt, und die Stadt zieht seit Jahrzehnten nicht nur arabische, sondern auch viele Touristen aus Israel an.
    .
    Passende Musik: http://www.youtube.com/watch?v=rCuR3mOUXi4

  101. @Savall/23. April 2011,...
    @Savall/23. April 2011, 14:23
    Da gab es Ende 60er, Anfang 70 den jungen Grimaldeli, der, wenn die anderen, ich weiss nichtwas, die Bravo oder vieleicht goldene Kragenstaebchen kauften, er sich in Antiquariate verzog und statt dessen lieber alte ledergebundene Ausgaben von Balzac kaufte. Und an diesen Dingen hat er heut noch seine Freude…
    .
    @ Don Alphonso
    Meine Kragenstaebchen, wenn ich sie manchmal noch trage, sind aus Perlmutt, Erbstuecke vom Grossvater selig. Die heute, selbst bei Masshemden dazugegebenen, sind tatsaechlich aus Kunststoff, und ich hasse dieses Material!
    Gold ist wirklich ein bisserl strange, aber wenn es einen Markt gibt…
    Es gibt von Hermès ja auch Croco-lederetuis fuer Chewing-gum oder fuer Allumettes
    .
    @colorcraze
    24. April 2011, 21:34
    …..spreizt wahrscheinlich auch den Finger ab.
    Hat Don A. nicht vor ein paar Jahren, ich glaube 2009, ueber das verflixte Fingerchen geschrieben?
    Ich spreize den Finger auch, trage zuweilen Hermès-Guertel und hab 100te von den Cravates de soie und Foulards der selben Marke in meinen Schraenken.
    Von den Polos mit dem Croco in der Freizeit will ich garnicht erst anfangen oder den Schuhen etc.
    Macht mich das in Ihren Augen zum „Outsider“, zum schlechteren Menschen?
    Solang ich keine Micky-Maus Kravatten tragen muss und zweifarbige Schuhe, vieleicht noch mit Gamaschen oder Slingpumps mit Socken oder den Montblanc in der Aussentasche des Freizeithemdes, wie ein Schichtfuehrer von UPS auf urlaub…..
    Ich fuehl mich wohl mit diesen kleinen ,feinen Accesoires. Und das ist auch gut so!

  102. Ob Goldstäbchen in...
    Ob Goldstäbchen in Kokserkreisen nicht auch als Währung benutzt werden?

  103. Das erbärmliche Bild des...
    Das erbärmliche Bild des Bürgen, der im Kaffee sitzt und plötzlich von der Angst befallen wird, irgendwann nicht mehr circa 150.000 p.a. verballern zu können, sondern nur noch 30 oder 40.000 wie ein mickriger Angestellter.
    .
    Da finde ich Donald Trump erbaulicher, der schonmal einmal den Bettler in der U-Bahn beneidete, „weil der nix hatte und somit um 5 Milliarden reicher war als ich damals“.
    .
    Wir tun den Prollmilliardären unrecht, wenn wir ihnen „schlechten Geschmack“ vorhalten, denn gerade bei Ihnen finden wir die richtigen Ansätze, den Keim des Habitus einer sieghaften Aristokratie. Die nicht tagaus nachtein ihren effektiven Jahreszins aussrechnet, sondern genau weiß, dass das Schicksal ihrer Refinanzierung einzig und immer in der Politik beschlossen liegt. Wer Zugriff hat auf Steuereinnahmen und Geldpresse, der braucht keinen guten Geschmack mehr zu lernen, weil er ihn, wenn er will, selber definieren kann.
    .
    Hoffentlich macht sich das unser globales Postmillienumsmilliardariat endlich klar, damit nicht immer nur 300 Jahre alte Barockgemälde ersteigert, sondern auch mal ein paar neue gemalt werden. Noch gibt es Marmor in Griechenlands Steinbrüchen.

  104. ..music/tanz/erotik/ehre
    ..es...

    ..music/tanz/erotik/ehre
    ..es war vor jahren bei mirabella, im süden auf dem lande..
    ich sass im Wohnzimmer eines ital. bauernhauses, die grossmutter kochte etwas leckeres für mich.
    ich war etwa 160km zügig mit dem rennrad gefahren und friedlich.
    und dann kamen die chili peppers im fernsehen- ein clip mit dem bekanntesten hit.
    ..ich weiss nicht, wie der gitarrist o. bassist bei der show noch einen ton raus bekommt, viel weniger noch, wie er dieses zappeln 5 min durchhält.
    dieser ohrwurm begleitete mich die nächsten >1000km noch über die schweiz nachhause..ich glaub, es war „tell me baby“.
    hinzugefügt sei, dass wirklich alles passte, die arkadischen stätten, paestum , das meer mit tollem wetter

  105. Marmor in Griechenlands...
    Marmor in Griechenlands Steinbrüchen – für eine Subvention von umgerechnet drei Schmattermilliarden nebst dreifacher Rückbürgschaft von IWF und EZB packt den vielleicht ein Halbgrieche zu fotografischen Zwecken an.

  106. Elagabaal statt Berlusconi....
    Elagabaal statt Berlusconi.

  107. Ooooooh we hate hin! sagen mir...
    Ooooooh we hate hin! sagen mir eigentlich alle. Ich frage mich ja, ob die neue, flache Schuhmode der Italienerinnen nicht auch etwas mit diesem Herrn und seinen Tänzerinnen zu tun hat.
    .
    di, man hat hie die Wahl: Aufschreiben oder erleben. Beides geht nicht immer gleichzeitig.

  108. "Muranoleuchter"? So sagen...
    „Muranoleuchter“? So sagen wirklich nur echte Westviertel.

  109. Sprach das güldne...
    Sprach das güldne Kragenstäbchen zu dem Perlmanschettenknöpfchen, ei was sind wir edle Köpfchen. Und von unten brummt dazu der neue Ziegenlederschuh.Buuuh.

  110. colorcraze@: Hab ich mich...
    colorcraze@: Hab ich mich beklagt? Mir fielen meine eigenen, schrägen, selbstverliebten Verkleidungen aus meiner „selbstbestimmten“ Ära ein :-)
    ..
    auch-einer@: U. a. werden hier in BN und K ernsthaft auch die Wissenschaften Mathematik, Chemie, Physik, Agrarwissenschaften, Medizin (sofern diese nicht eher eine Kunst ist) etc. sehr ernsthaft und erfolgreich studiert.
    Die Poppelsdorfer Allee, phantastisch jedes Jahr, die Kastanienblüte. Sie sollten
    im Bonner Hbf schon mal ab und an einen Zwischenhalt einlegen.
    ..
    HansMeier555@. Die herrschende, sog. avantgardistische, Kunstauffassung läßt dergl. nicht zu. Früh übt sich wer ein Performancier werden will (sag das bewußt polemisch). Die meisten Künstler (Maler und Bildhauer) können ja noch nicht einmal mehr einigermaßen anständig zeichnen. Ohne dem geht es nun mal nicht, um dann, womöglich, eines schönen Tages ein Klassiker zu werden.
    ..
    Den Finnen wird momentan um die Ohren gehauen, warum sie in ihrer granitenen Sturheit partout nicht einsehen wollen, daß ihr Wunsch, bei ihrer „Finnheit“ zu verbleiben, schlicht skandalös ist. Statt daß sie sich freuen könnten, preiswert per Schuldverschreibung εντελικὴ μάρμαρος sich zu besorgen.

  111. Vielen der angehenden...
    Vielen der angehenden Kunsteleven sollte man die Stützen der Gesellschaft zur Verfügung stellen, daran könnte man dan die Fertigung der Kannelüren üben. Oder aber in klassischer oberitalienischer Manier des 18. Jhdts., auf Ziegel oder Betonsäulen, Gipsputz auftragen üben und mit dem Pinsel und Farbe, Marmor-effekte oder Blumengirlanden anbringen, dezente Modernismen auch.

  112. @colorcraze:
    Danke für Ihren...

    @colorcraze:
    Danke für Ihren Hinweis. Ich erinnere mich an eine denkwürdie Szene mit Commander Bond, in welcher er den Showroom einer venezianischen Glasmanufaktur zerlegte.
    .
    @HansMeier555:
    Die Wirtszeitung unseres Gastgebers (Corinna Budras) zitierte am Wochenende die Princton-Universität: „Das Jahreseinkommen, mit dem Menschen rundum glücklich sind, betrage genau 58.000 Euro. Alles, was darüber ist, steigere zwar die Lebensqualität, mache aber nicht glücklicher.“

  113. Wirtszeitung klingt aber...
    Wirtszeitung klingt aber böse.

  114. @Plindos
    .
    Von wegen...

    @Plindos
    .
    Von wegen „herrschende Kunstauffassung“. Die Maler und Baumeister malen und bauen so, weil der Auftraggeber das so will, und der Auftraggeber wollte das bisher immer das so, weil er sich nicht als Feudalherr zu erkennen geben wollte, sondern stattdessen lieber den aufgeklärten Bürger mimte.
    .
    Der Edelmann als Bürger, das ist noch blöder als umgekehrt und auch daran ist Rom ja untergegangen: An seiner Unfähigkeit, den Feudalismus rechtzeitig einzuführen, bevor die Barbaren es taten.
    .
    Das Christentum als Staatsreligion war ein wichtiger Schritt, aber alleine genügte das nicht. Eine Aufteilung der gallischen Provinzen in erbliche Herzog- und Fürstentümer hätte dazukommen müssen, dann hätte man Germanien schon 400 Jahre früher in den Griff bekommen können. Natürlich mit der intellektuellen Schlagkraft einer Sorbonne im Rücken.

  115. Plindos, darf ich daraus...
    Plindos, darf ich daraus schliessen, dass wieder mehr Kunstgeschichte gewünscht wird?
    .
    Neidischer Hartz4ler, so in etwa kommt das hin.

  116. @JR
    Bei Verheirateten mit zwei...

    @JR
    Bei Verheirateten mit zwei Kindern wären das dann 232.000, korrekt?
    .
    P.S.: Warum benutzt die Princeton-Uni den Euro als Recheneinheit und nicht den Renminbi?

  117. Warum nicht Metzgerzeitung? Um...
    Warum nicht Metzgerzeitung? Um die fette Leberwurst damit einzupacken.

  118. gibt es in Murano mehr als...
    gibt es in Murano mehr als Touristenkitsch? Wenn schon sowas, wieso nicht Chihuli – wenn stilvoll ausgesucht, koennte das sehr wohl mit Rokoko und Goldraendchen harmonieren. Es gab vor einiger Zeit hier in London eine eindrucksvolle Ausstellung im V&A und in Kew Gardens http://garywilliamsphoto.com/blog/2010/04/20/glass-sculpture-from-the-chihuly-bridge-of-glass/
    die machen auch Leuchter, sehr diaphan und fragil…nicht unbedingt was fuer den Ruecksitz im Flitzer…sicherlich so schwer transportabel wie die Glaspflanzen der Blaschkas aus Boehmen nach Boston, http://en.wikipedia.org/wiki/Glass_Flowers http://www.hmnh.harvard.edu/on_exhibit/the_glass_flowers_collection.html
    aber wer Wert kennt, leistet sich eben den Preis des Drumherums.

  119. liebe Der Tiger, ich...
    liebe Der Tiger, ich befürchte, dass es in rom ein hotel mit meinem namen ebenso gibt wie noch zahlreiche weitere trittbrettfahrerinnen in toute la monde.
    .
    liebe colorcraze, nun, da sind sie aber ziemlich elegant und schwungvoll im zierlichen fettnäpfchen gelandet – denn ich trage silberschmuck (bon, neben graugold und platin). aber leider ausschliesslich von der marke mit dem ‚h‘, die sie bedauerlicherweise wiederum nicht so sehr zu schätzen scheinen. so ein maleur!
    das andere silber wird alltäglich verwendet und wird, beinahe gespenstisch schon, immer teurer.
    .
    cher Grimaldeli, solch restzwergerln wie der fdp brauche ich nicht mehr beizuspringen, die gehen von ganz alleine unter, ohne pauken und trompeten.
    es ging mir lediglich um die sahnige schokolade: für jeden hier in der runde ein schönes, grosses, schokoladiges e-ei! meinetwegen mit hermes-twilly.

  120. lieber HansMeier555, man kann...
    lieber HansMeier555, man kann es sich als ärgerliches unglück vorstellen, in einem schlösschen zu sitzen und am wochenende an den handwerkerkostenvoranschlägen für das dach, dessen eine ecke trotz langen anstarrens immer noch nicht dicht wurde, herumzukauen. ob man dafür das stückchen land dahinten verkaufen kann? aber was wird dann daraus? und wenn dies alle in der familie so gemacht hätten, gäbe es noch das schloss? also werden mal wieder pellkartoffeln mit quark auf die speisekarte gesetzt. leinöl dazu wäre zwar gesund, aber zu unerschwinglich.
    und niemand will die not erkennen.

  121. @HansMeier555: Ich vermute,...
    @HansMeier555: Ich vermute, eine Universität in God’s Own Country publiziert nur in USD. @Renminbi: Crane, Pool & Smith sind am Ende ja auch von den Chinesen übernommen worden. Für Euro-Skeptiker übrigens 113.438,14 DM – ich nehme ebenfalls an „pro Kopf“.

  122. Jetzt mal im Ernst: Es gibt...
    Jetzt mal im Ernst: Es gibt ausgesprochen schöne und dezente Leuchter aus Murano, einer hängt bei mir am Tegernsee, der sieht einfach nach Art Deco aus, kein Schörkel, keine Girlande, keine gewaffelten Blätter, nur schlichte Form. Allerdings finde ich, dass auch der Kitsch etwas hat – es muss ja nicht das Glasbambi sein.

  123. @DA: ein böser Zungenschlag...
    @DA: ein böser Zungenschlag lag mir fern. „Wirtszeitung“ wie die Wirtsleute Ihres Blogs.

  124. @JR: Bei meiner Quelle, einem...
    @JR: Bei meiner Quelle, einem Interview mit Daniel Gilbert von Harvard im New Scientist vom 16.04.2011 ist von „about $75,000 per year“ die Rede, unter Weglassung von Brutto oder Netto. Für den Tegernsee würde ich netto unterstellen, woanders mag Brutto reichen.
    Grimaldeli´s gute Fee lacht gerade.
    .
    Von einem Pakistani habe ich in jungen Jahren Folgendes gehört: “ Money can´t buy you happiness, but it increases your bargaining position.“

  125. Nach einem gescheiterten...
    Nach einem gescheiterten Versuch der Alpenüberquerung – ich dachte, nach dem Regen könnte ich es ja nochmal probieren mit dem Tegernsee und den Pollen – bin ich wieder da, wo ich herkam, und die Leserschaft wird weiter mit Urlaub leben müssen. Irgendwelche Wünsche?

  126. ... wieviel macht das pro...
    … wieviel macht das pro Knopf?

  127. reich ist man nicht durch das,...
    reich ist man nicht durch das, was man besitzt, sondern mehr noch durch das, was man mit würde zu entbehren weiss.
    .
    sinngemäss zitiert nach einem kant-zitat in einem vorwort einer alten auflage von ludwig schmidts kommentar zum einkommensteuergesetz.

  128. Werter Don, wenn Murano -...
    Werter Don, wenn Murano – haben Sie schon Torcello in der Naehe gesehen? Ein gar vorzuegliches byzantinisches Mosaik mit einem Teufels/Hoellenschlund, der wirklich was hergibt, wenn man aus der Kirche geht… passend zur Osterzeit.. keiner hoert und sieht was (nur zerrissene Vorhaenge zeigen an, das da was passsiert), die Erde bebt, die Stahltueren der H brechen, es kaempft Betonwand gegen fluessiges Plutonium und wer wird strahlend da siegen?
    Entschuldigen Sie, PlindosBertholdHansmaier, ich kann es nicht lassen ;-)
    noch was anderes, Don, ohne Ihnen schon jetzt den Spass vertreiben zu wollen, vielleicht kaufen Sie Ihre Porcini oder getrocknete Trueffel mal in Italien (obwohl ich mir die Bodenbelastungskarten noch nicht angeguckt habe).
    .
    Es tut mir aufrichtig leid, aber wenn Sie nach Hause zurueckkommen sollten, moege der Konsum von Pilzen aus Ihrer Region fuer die naechsten 300 Jahre wahrscheinlich nicht anzuraten sein – haengt natuerlich von exakten Provinienzen ab, aber schauen Sie sich das an, wie immer hat Lengfelder das realistische, passende Wort zum Tag zur Verfuegung. Der Mann kann was, wirklich. Die unaufgeregte Sachlichkeit, die er zeigt, ist , worauf man sich in jeder schweren Stunde verlassen kann – wenn aller Klimbim passiert und gesagt ist und keine Phrasendreschmaschine mehr greift. Ich sehe in sowas den wahren Triumph der Wissenschaft, imho.
    http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1285466/Lengfelder-Mauern-als-Strahlenschutz#/beitrag/video/1317938/Bayern-kämpft-mit-Tschernobyl-Folgen
    hier ein frueherer Klassiker
    http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1285466/Lengfelder-Mauern-als-Strahlenschutz#/beitrag/video/1283254/Experte:-Lage-nicht-mehr-beherrschbar
    oder
    http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1285466/Lengfelder-Mauern-als-Strahlenschutz#/beitrag/video/1283102/ZDF-heute-journal-vom-13-März-2011
    Gegen so einen Experten wie Lengfelder kommen sog. GSF-‚Experten‘ und Lobbies nicht an, nicht in 300 Jahren. Hier ist der Triumph der guten gegen die schlechte Wissenschaft offensichtlich. Hoffen wir, die in Bonn hoeren das.

  129. @Donna Laura
    .
    Count...

    @Donna Laura
    .
    Count Trickledown remembering his life.

  130. @Grimaldeli („bin ich...
    @Grimaldeli („bin ich deswegen ein Outsider?“): ja eben nicht. Es ist doch recht, wenn man das gute Leben genießen kann. Es ist mir auch ausgesprochen fremd, von Kleidern oder Tischmanieren auf den Charakter zu schließen – öffentliche Oberfläche ist öffentliche Oberfläche, nicht innerste Persönlichkeit. – Es gibt in D so eine Art generationsspezifischen Teildiskurs nach dem Strickmuster des letzten Satzes des ersten Kommentars von Kronbergianer, gegen den ich allergisch bin. So eine Flucht ins Virtuelle oder vermeintlich Eigene vor den Gegebenheiten, die eben in Verbundenheit, Abhängigkeit, Gebrauch, Schutz von den Anderen/Umgebenden bestehen. Es ist so eine Art Ängstlichkeit vor dem Wahrgenommenwerden durch Andere. Ich finde, daß das eine ziemlich überflüssige Angst ist, ohne die es sich besser lebt. Drum greife ich die an, wenn ich sie wo sehe.

  131. @DA: Keine Wünsche, Sie...
    @DA: Keine Wünsche, Sie machen ja eh´ was Sie wollen.
    .
    Das aus dem Reichshauptslum stammende „Und das ist gut so.“ darf mitgelesen werden.

  132. Bologna, la grassa, la dotta....
    Bologna, la grassa, la dotta.

  133. @donna laura: ach, wenn man...
    @donna laura: ach, wenn man Fettnäpfchen immer nur umkurvt, läßt die Ölung der Gelenke nach – ab und zu paßt reinhopsen schon. – Im Ernst, meine Haut hält Silberschmuck nicht aus – ich kriege davon unschöne Hautrötungen. So wie andere von Blütenstaub rote Augen kriegen. Silberbesteck längere Zeit auf der Haut zu tragen, wie eine Sannyassin-Bekannte seinerzeit (in Form eines plattgeklopften Löffels als Armband), ist mir auch eher fremd – zum Essen hats es noch immer getan (und da ich weichgekochte Eier nicht mag, gab es auch keinen Schwefelgeschmack).

  134. Lieber Don Alphonso,
    das ist...

    Lieber Don Alphonso,
    das ist ja ein heiterer Garten des Standesdünkels, den sie da geschaffen haben.
    Ibsen ist schon ganz schwindelig umd mit Bernhard ist Ruh‘ über den Gipfeln.
    @ Donna Laura: Gratuliere zu den nach ihnen benannten Hotels, aber toute la monde?
    Herzlich

  135. Also das finde ich jetzt...
    Also das finde ich jetzt lustig: Hermés, Vouitton, Cartier, Dior, Bulgari, Chanel etc., das sind alles grosse und beruehmte Namen mit Filialen in beinahe allen Staedten der Welt (sogar in Koeln), und (jeder) jede, die Geld hat und Prestige sucht erwirbt deren Produkte.
    Was muss man daraus schliessen? Man schliesst daraus, dass es sich um hochpreisige Massenprodukte handelt. Was H & M, C & A oder Tchibo fuer die grosse Masse der Maessigverdiener, sind die anderen Marken fuer etwas geringere Masse der Grossgeldbesitzer.
    Es bleibt aber Massenware.
    Was aber tut der um wirkliche Exclusivitaet Bemuehte, wenn er nicht im Strom des einen oder anderen Poebels schwimmen moechte?

  136. Irgendwas mit Kunst,...
    Irgendwas mit Kunst, Liegemöbeln, plätschernden Brünnlein und dezenter Lautenmusik, ginge das?

  137. Oder Harfe....
    Oder Harfe.

  138. Streiche "Poebel", setzte...
    Streiche „Poebel“, setzte dafuer irgendetwas anderes. Waere doch ungerecht und polemisch.

  139. Warum nicht aufs Gaspedal...
    Warum nicht aufs Gaspedal treten und durchrauschen bis nach Apulien, Kalabrien, Sizilien, wo die Palmen nicht im Topf stehen?

  140. @ DA 11.28h Ich bin seit 10...
    @ DA 11.28h Ich bin seit 10 Jahren total auf Art Deco fokussiert. Mein George Astor Klavier (London, Jahrgang 1783 natürlich mit nur 5-1/2 Oktaven) sowie einige Regency (1820-1830) Stücke (2 tables de jeu et 2 fauteuils) liegen nun oben im Estrich. Das beste Art Deco Buch das ich je gekauft habe heisst
    „Art Deco Style“ von Bevis Hillier (Phaidon ISBN 0-7148-2884-X).
    Eine Sensation war die Ausstellung „L’Exposition des Arts Decoratifs“ 1925 in Paris. Die Glanzzeit dauerte offiziell von 1920 bis 1940 und die USA spielten eine führende Rolle. Mega-rich American families (in new sectors like Singer sewing machines, autos, movies, department stores) were the leaders.

  141. Filou, nun, um der Falle zu...
    Filou, nun, um der Falle zu entgehen, hängt man extra Zeug daran (Individualisierung) oder kauft das Objekt in alt (Ich hatte das schon, da haben Eure Grosseltern noch Sex im Schweinestall gehabt).

  142. Fionn, und das genau ist der...
    Fionn, und das genau ist der Grund, warum ich momentan so mit mir hadere. Denn der andere Leuchter, der ist aus jener Epoche.

  143. @Filou
    Eine Möglichkeit...

    @Filou
    Eine Möglichkeit bestünde darin, sich individuell etwas anfertigen zu lassen, z.B. eine nette Ledertasche bei der Kreis Ledermanufaktur in Offenbach.
    Oder was mir sehr gut gefällt: Einfach einmal nichts neues Exklusives anschaffen, sondern fröhlich das alte Zeugs weiterverwenden. Ich hab z.B. immer noch mein Handy aus Studienzeiten, das ich so pfleglich behandelt habe, dass es immer noch funktioniert.
    So kann Abgrenzung auch funktionieren ;-)

  144. Bevor hier kein AKW...
    Bevor hier kein AKW implodiert, geht manchem kein Licht auf. Gruß an Inge.

  145. @Filou
    Suchen Sie sich was...

    @Filou
    Suchen Sie sich was hübsches aus dem Museumskatalog und sagen Sie dem (Kunst-)Handwerker, er solle das nachmachen, als Geburtstagsgeschenk für …

  146. Nach der nackten Existenz der...
    Nach der nackten Existenz der Reichen jetzt was über die luxuriöse Existenz der Lasziven.

  147. @ DA. Fauteuils usw aus den...
    @ DA. Fauteuils usw aus den Art-Deco Jahren sind sundhaft teuer, also ich habe mich in den letzten 10 Jahren auf kleinere Art-Deco Gegenstände fokussiert z.B. aus „galuchat“ (shagreen – pale green sharkskin) sowie auf Schmuck (aus Bakelite – plastic).
    P.S. Geneva has always had a very close connection with Paris.
    In the Altstadt in Geneva (up the hill) there are a lot of mostly small antique shops. Once during a visit to Geneva I bought (from an old lady who owned a very small antique shop (near the Rue Calvin) selling small articles a series of 7 fashion sketches in ink on parchment by a Geneva couturier. The first sketch dated 1920 is of a dress named „Nancy“ and the dress is ankle-length, with a draped hem, and the waist clearly defined. The last sketch is dated 1924 and it’s a sleeveless (!!), narrow „tube dress“ named „Toute seule“ (with the low waist very slightly defined by a belt). The dress is still well below the knee, but shorter than the 1920 dress. Each sketch was SFR20.– but the old lady gave me one free!

  148. Filou, das ist doch quatsch....
    Filou, das ist doch quatsch. Jeder erwirbt Artikel dieser Firmen wegen der besseren Qualität. Ist doch klar. Deswegen kauft sich auch jeder eine Rolex, weil die ein so tolles Uhrwerk haben und so tolle Qualität. Irgendwem was anderes zu unterstellen finde ich unerhört.
    Um dem zu entgehen müssen Sie zu Schustern und Schneidern gehen, bei denen sie ohne Connection erstmal auf eine Warteliste gesetzt werden bis Sie einen Termin kriegen…
    gruß Kaktus

  149. 3 Monate Wartezeit muss auch...
    3 Monate Wartezeit muss auch ich in Kauf nehmen. Manchmal auch 6.
    .
    fionn, ich war vor ca. 10 Jahren das letzte Mal in Genf und muss sagen: Es war enorm teuer. Die Schweiz war damals schon schockierend. Und: Besser hat mir eigentlich Lausanne gefallen, auch wenn es dort doppelt so teuer wie an der französischen Seite ist. Günstig gekauft habe ich dann aber auf dem Antikmarkt in Bern. Zum Glück brauche ich nichts mehr. Nur der Leuchter…

  150. Oh nein, lieber HansMeier, das...
    Oh nein, lieber HansMeier, das haben wir probiert. Das eine Mal war es ein vollstaendiges Desaster, das andere Mal hielt die versprochene Qualtaet nicht stand. Weder der deutsche, noch der niederlaendische Handwerksmeister war in der Lage, das eine Prozent Mitdenkensleistung zu erbringen.
    .
    „Die deutsche Frau raucht nicht!“ werden Sie naseruempfend anmerken wollen, vor langer Zeit tat es meine niederlaendische jedoch noch. So gab ich bei einem Goldschmied ein silbernes Zigarrettenetui mit einem Extrafach fuer ein klitzekleines, huebsches Feuerzeug in Auftrag. Der grosse Meister, Ausbildungsbefugt mit Lehrlingen, dengelte und dengelte; nach Monaten ueberliess er mir genervt das misslungene Stueck zum Materialpreis. Madame gab das Rauchen kurz danach auf.
    .
    Radeln fand ich immer langweilig, aber mit Musik vom CD-Spieler wurde es mir ertraeglicher. Madame bestellte bei einem Taeschner ein ledernes Etui mit Guertelschlaufe und Fach fuer eine Dreierbox. Nach kurzer Zeit rissen die Naehte, weil die 3 Millimeter Spiel nicht beruecksichtigt wurden. Der CD-Spieler gab schnell den Geist auf, das Problem erledigte sich auch hier von selbst.
    .
    Angesichts dieser Erfahrungen moechte ich garnicht ueber die Restaurierung unseres einzigen Ledersofas nachdenken, brauche das allerdings nicht, denn es stammt noch aus der Zeit, da in Italien teure Stuecke noch fuer Dauer gefertigt wurden.
    .
    @DA (15:02), sowas nenne ich einen echten Alphonismus. Der Begriff wird sicher dudenfaehig.

  151. Filou, wenn man schon...
    Filou, wenn man schon diskriminiert, dann so, dass der andere keine Chance zum Zurückdiskriminieren hat.

  152. Filou 13.18h. Es gibt weniger...
    Filou 13.18h. Es gibt weniger bekannte Namen – ich habe eine sehr schöne schwarze Umhängetasche „Made in Italy“ von Nazareno Gabrielli.
    P.S. To myself: Endlich einmal NG ergooglen…!

  153. Gefunden! Nazareno Gabrielli...
    Gefunden! Nazareno Gabrielli (Hauptsitz Milano). Gefällt mir.
    http://www.nazarenogabrielli.it/corporate-gifts.html

  154. "Waehrend wir Sex im...
    „Waehrend wir Sex im Schweinstall hatten, klaute Dein Grossvater meine Kuh!“
    .
    Geht doch!

  155. "Herren können Ihre Sklaven...
    „Herren können Ihre Sklaven nicht bestehlen, kapiert das endlich“

  156. Fionn, das war jetzt gemein....
    Fionn, das war jetzt gemein. Sowas darf man einem Taschenfetischisten wie mir nicht antun.
    (Kofferfetischist bin ich auch. Ich sage nur „Edelrolli“ vs. „Bratchers“. Den Bratchers hat irgendein bayrischer Landsknecht den todesstarren Haenden eines britischen Offiziers bei Ypern entrissen, den darin lagernden Whisky weggesoffen, den Koffer in der Heimat in den Huehnerstall als Bruthilfe deponiert.)
    .
    Genug der robusten Freundlichkeiten. Moege Frieden in der mantua’schen Abendsonne liegen.

  157. cher Filou, die kettenpest...
    cher Filou, die kettenpest geht mir ebenso auf die nerven, die überraschung, dass es in jedem geschäft mehr (!) oder weniger dasselbe gibt, hält sich in grenzen. am besten trägt man dinge von ihnen, die einem (in geschenkform) meist zugelaufen werden, ohne dass das label irgendwie auffällt.
    es gibt ungeheuer hübsche sonnenbrillen recht annehmbarer qualität, deren markenname aussen nicht zu sehen ist. wer die entsprechende herzensbildung mitbringt, darf auch tschibo oder bijou brigitte unterstellen.
    .
    liebe Lois Lane, schön, dass sie es bemerkten – kein wunder bei ihren qualitäten…*)

    *) es hätte natürlich heissen müssen: tout le monde.*))

    *)) so kann man auch diskrimieren.

  158. Mein Reiswebegleiter hat sich...
    Mein Reiswebegleiter hat sich in Verona übrigens bei meinem Schuster aus dem gleichen Leder eine Tasche gekauft, war auch gar nicht teuer. Leider habe ich kein Bild davon.

  159. DA@: Mehr Kunstgeschichte?...
    DA@: Mehr Kunstgeschichte? Warum nicht, in Maßen gern, wenn es nicht zu sehr in minimalistischer Verengung des Blickes sein Bewenden hat. Aby Warburg zeigte ja, wie so etwas unaufgeregt gehen kann, ebenso Sir B. Ernst Gombrich:„There really is no such a thing as Art. There are only artists.“
    The Anthropological Turn – Gender Studies als Kunstgeschichte, z. B. ist für mich kalter Kaffee. Entweder Frau/Mann/Unbekannter Künstler kann etwas oder nicht.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Aby_Warburg
    ..
    georgy koentges@: Es fällt mir schwer Ihnen beizupflichten, jedoch des Herrn Prof. Dr. Lengfelder sachlicher, unaufgeregter Beweisführung kann man sich einfach nicht entziehen. Jeder „Brückentechnologe“ fällt Angesichts dessen hinten runter.
    Es ist Osterzeit: Da muß manch einer auch verzeihen können. Nur soviel: Die Höllenschlünde lodern in uns selber;-) Diejenigen die Sie anführen, sind Natur-phänomene, die wir womöglich induziert haben. Sollte die aktuelle Ethikkommission diesen Beweggrund im Auge haben, dann läge noch viel Aufräumarbeit vor ihr. Möge ihr Pluto beistehen.

  160. Plindos, kein Gender, eher in...
    Plindos, kein Gender, eher in Richtung gebaute Mentalitätsgeschichte. Salo‘ hätte ich etwa im Angebot.

  161. Marmorkonstruierte...
    Marmorkonstruierte Mentalitätsgeschichte klingt gut, aber auch Polstermöbel sind nicht ganz von der Hand zu weisen.

  162. Donna Laura, da hatte ich mal...
    Donna Laura, da hatte ich mal wieder Geld in der Beurse, laestig und dick auftragend (es waren kleine Scheine), neben mir stand Madame, was mich daran erinnerte, mal wieder nett zu ihr zu sein. Im Fenster von Hermés lag eine faltbare Einkaufstasche. Ich kann Taschen nicht widerstehen, der wirkliche Widerstand erscheint in Form weiblicher Vernunft. Diese Tasche also war zusammengefaltet winzigklein, auseinandergefaltet haette man darin 20 Dosen Hansa-Pils unterbringen koennen. Gemessen an dem, was ich an Taschen verschwende, war sie recht preiswert. Sie verstehen: Huebsch, preiswert UND praktisch! Muss man das haben wollen? Eigentlich ja.
    Madame: „Wieso? Ich gehe doch nie einkaufen. Und Du mit so‘ ner Tasche? Die Zeiten sind vorbei, Du Latentschwuchtel!“
    .
    Ende der Durchsage. Sie geht wirklich nie einkaufen. Noch nicht mal shoppen. Der Experte fuer Supermaerkte bin ich. Alle Kassiererinnen im weiten Umkreis wissen, dass ich weder Payback noch Treuepunkte verwende.
    Und dann kaeme ich mit so‘ ner Tasche von Hermés angehinkt…
    …Pruuuust (nicht Marcel)!

  163. Re: Schuhe. Reich UND dumm...
    Re: Schuhe. Reich UND dumm muss man sein, um GBP1’000.– und mehr für Lobb Schuhe auszugeben.
    http://www.johnlobbltd.co.uk

  164. @plindos und DA. Werter Don,...
    @plindos und DA. Werter Don, sagen Sie uns noch, wo das vierte Photo Ihrer Mantuaner Chronik herkam? Phaeton? Kuenstler? Daran koennte sich Ikonologisches knuepfen (lassen)?
    .
    nun ja, mit dem Verzeihen wird nix in jenen Zeitraeumen der Kontamination, um die es hier leider geht. Halbwertszeiten lassen sich leider wenig metaphysisch beeinflussen, ts.
    .
    Wenn das Repraesentationsprinzip funktionieren wuerde, koennte man ja die Brueckentechnologen auf einen Dauerbesuch nach Asse oder Fukushima schicken und ihnen nur local produce fuettern. Das waere glaubwuerdig, aber wer ist das schon.
    .
    Leider lodern die Hoellenschluende, die selbstgemachten, *ausser* uns, in der Tiefe der lecken Endlager, fuer die Generationen unserer Kindeskinder. Zu viel Schwarze Galle erzeugt das in mir, die sich nicht verduennen laesst durch andere Temperamente. Saturn war auch verantwortlich fuer das Geld , wie Saxl uns das mal auf dem Duererstich erklaert hat! Nun, vielleicht hat auch Pluto da was zu sagen, aber der ist ja leider inzwischen aus der geselligen Planetenfamilie verbannt :-( ..gerade, wenn es wieder spannend wird – und ja, eine Strontium-Demeter waere vielleicht auch nicht gerngesehen .
    .
    Es ist m.E. offensichtlich, dass die Zusammensetzung der sog. ‚Ethikkommission‘ eindeutig von der Lobby der Leichenzaehler und der Nutzniesser des (fuer diese scheinbar billigen) Status quo tief durchtraenkt ist,
    nix Ikonologie, nix Statistik, nix Strahlenmediziner, nix Geochemie, nix modelling, nix professionelles Technikfolgenabschaetzen, – they evidently are lacking a very clear remit. Wer dokumentiert, wie von wem welche Fragen wie diskutiert werden? Wie wird das oeffentlich und Teil des gesamtgesellschaftlichen Diskurses? Woher haben die Teilnehmer die Kompetenz, mit derartig komplexen Fragen verantwortungsvoll und rational umzugehen – und diese nicht in eine andere Zeit (nach einer Dienstperiode) oder ins Eschaton abzuschieben? Per Dekret der Kanzlerin? Ein Trauerspiel.
    @savall. Ja, das Aesthetische bleibt – hier etwas fuer den werten Kreis, leicht verspaetet, mit Musikbeispielen – some superb music
    http://www.bbc.co.uk/music/reviews/69xm
    http://www.youtube.com/watch?v=JZU-aCgyciM&feature=related
    http://www.youtube.com/watch?v=peNu–slCzo&feature=fvwrel
    http://www.youtube.com/watch?v=QqUCGNiS_w8&feature=related
    http://www.youtube.com/watch?v=wEwwSkhv_RE&feature=related

  165. Das vierte Bild ist die rechte...
    Das vierte Bild ist die rechte Seite der Porta dei Borsari in Verona bei Nacht.

  166. Fionn, wo es doch in einer...
    Fionn, wo es doch in einer Seitenstrasse von Mantua – aber immer noch zu teuer.

  167. Sorry, Lobbs Schuhe kosten...
    Sorry, Lobbs Schuhe kosten viel mehr – weit über GBP 2’000.– Ein Skandal m.M.n. – doch die Inflation in GB liegt fast bei 5%. Wahrscheinlich sind es die Oel-Sheiks die Shuhe bei Lobb kaufen.
    http://www.johnlobbltd.co.uk/main/pricelist.htm

  168. @grimaldeli:
    besten Dank für...

    @grimaldeli:
    besten Dank für den Hinweis. Plastik geht gar nicht.
    Permutt oder Horn.
    Plastikstäbchen beim Maßhemd ist wie Ketchup auf Kürbistortelli oder Teebeutel in der Silberkanne!

  169. @Don Alphons:
    im Rossini...

    @Don Alphons:
    im Rossini Beitrag erweckte Sie einen Hoffnungsschimmer, das GT Blog zu reaktivieren?

  170. @DA Ich meinte das vierte Bild...
    @DA Ich meinte das vierte Bild in ‚Urlaub fuer immer am Werktag‘ – ??

  171. @colorcraze: Ich danke Ihnen,...
    @colorcraze: Ich danke Ihnen, ich werde diese Woche den Kunden besuchen, und in FFM die Räumlichkeiten der Manufaktur aufsuchen.
    Sie haben somit den Auftritt im Leih-Tux verhindert-ein kleiner Schritt für die Menschheit, ein hoffentlich passender Schnitt für mich.

    In Schweden bei der Hochzeit sind einige H&M Mitarbeiter, ein Ex-Kollege aus Siemenszeiten ist nun da tätig, synchronisiert irgendwie die verschiedenen Zahlungsströme der Länder. Eine Geschmacksbeauftragte, welche den Schund von besagtem Hause verabscheut, habe ich bereits requiriert. Darum sollte man in Schweden reüssieren können, auch wenn mir beim Gedanken die Fliege binden zu müssen, der Schweiß ausbricht-Krawatte kann ich ja inzwischen, eine Anleitung zum Fliege binden werde ich schon noch finden. Der hässliche Deutsche wäre in Schweden somit vielleicht nicht, aber zumindest der schlecht angezogene, verhindert.

    @SchlucntenOssi:
    Sehr guter Spruch des Pakistanis, aber mein Freund Andy war noch knapper:
    Glück im Spiel, Geld für die Liebe.

    @Filou: Alphonismus, kurze knappe Bemerkung das Leben oder die darin agierenden betreffend, die sich vom Aphorismus dadurch unterscheidet das sie a) treffend ist und b) einem gewissen Überlgenenheitsgefühl geschuldet oder c) aus Herzensbildung abgemildert wurde, um den mit der Bemerkung bescherten nicht gar so arg zu treffen.

    Was Gepäck betrifft-die Massenprodukte von Swissgear sind vortrefflich. Habe die Rucksäcke dutzendweise in die CS in Züri laufen sehen, und erst ein Jahr später, als ich selber nach einer möglichst unauffälligen Art einen Laptop zu transportieren gesucht habe, verstanden, das da welche reingehen. Habe mir jetzt selber so was zugelegt. Leider gibt es das
    http://store.gravis.de/index.php?tpl=&_artperpage=100&cl=alist&searchparam=&cnid=6800208649f6081380299407655e4f6e
    und das
    http://store.gravis.de/Taschen-Huellen-Ergonomie/Twelve-South-BookBook-Leder-vintage-braun-fuer-33-02-cm-13.html
    nicht mehr in der Größe, in der ich es benötigte.

    @Donna Laura:
    Was Sonnenbrillen betrifft, allerdings nur für Herren,
    http://www.zehn.de/die-10-besten-maennersonnenbrillen-fuer-den-sommer-2010-1388601-0
    auch wenn es vom letzten Jahr ist, wird doch die Persol, die Steve McQueen trug, erwähnt. Die ist wirklich Zeitlos.
    Und da ja Original alt das neue Hip ist, einen Link zu alten, ungetragenen Persols
    http://www.vintage-sunglasses.de/designer_Persol_display_18.html

    @Don Alphonso:
    Da könnten Sie ja eigentlich mal vorbeischauen, wenn Sie eh in der Gegend sind? Ratti Fabrik von Persol in Mailand? Industrielles Kulturerbe? Oder ein Riesen Bluff wo anstelle einer Manufaktur eine moderne Fabrik billigst Brillen herstellt und Manufakturpreise nimmt?


    Ich wünsche allen noch einen angenehm frühlingshaften spätabend,
    RealMash

  172. Ach so, das meinten Sie: Das...
    Ach so, das meinten Sie: Das ist ein Deckenfreco aus dem Palazzo Ducale von Mantua im ersten Stock, Schule Giulio Romano, nach 1520.
    .
    RealMash, die Italiener sind grosse Meister im Produktionsauslagern. So wurden teure Cinellirahmen bei einer Firma namens Garlatti hergestellt, die Alta Moda kommt aus kleinen Betrieben im Süden… eine Freundin sagte einmal. wenn Du sicher sein willst, dass etwas wirklich von dort kommt, dann kaufe Sachen aus Calabrien.

  173. Isses phaeton, der vom...
    Isses phaeton, der vom Sonnenwagen faellt oder die platon. Seelen, die vom Seelenwagen fallen? ist das rechts der Wagenfahrer oder ein Mitglied des eisernen Zeitalters?

  174. cher Filou, eine nette...
    cher Filou, eine nette geschichte, das. und mal wieder dürfen sie ihrer hier hoch geschätzten Madame vertrauen.
    sie geht niemals einkaufen? dann sehen sie es doch einmal so, dass sie ihren qualitäten diesbezüglich hundertprozentig vertraut. oder dass sie ihre pralinen hinter ihrem rücken erwirbt.
    .
    taschen – am liebsten kleinere reisetaschen – wandern in meinen tagträumen in legion vor dem geistigen auge über die ladentheke zu mir, die ich sie sehr schätzen würde, allein denke ich noch an die – finanzielle – zukunft und vielleicht auch ein wenig an garys augenrollen, und was man mit all den täschchen anfinge, da die eine so gut wie die andere wäre, aber sie niemals zueinander passten, dann bin ich geheilt.
    so zum beispiel die neue sporttasche von gulf. schwarzes leder. bunte streifen. peinlich ist nur die aufgenähte werbung für uhren, die ich niemals trüge, da sie mir vermutlich nicht stünden.
    ich habe noch nicht hineingeschaut.
    doch ich fürchte, dass wieder einmal unsere negkommunistischen freunde aus dem grossen reich der mitte die nähte über das heimisch gegerbte leder führen liessen.
    dann lieber weiter die betagte unitasche, die hat wenigstens patina und ist erstaunlich langlebig.
    .
    lieber RealMash, schön, mal wieder etwas von ihnen zu lesen! ich meine jedoch sonnenbrillen, die wirklich null, nada, niente an schriftzügen, dafür umso mehr an raffiniertem stil aufweisen, so dass man gut aussieht, ohne dass ein name die sicht auf das wesentliche verstellt.
    zudem weiss man doch nie, wem man des nachts in der u-bahn begegnet. bulgari oder dior wären die einladung zum zähne renovieren, bugatti die lachplatte mit anschliessender esszimmerumgestaltung.
    .
    im übrigen weilt eine einst noch recht günstige sog. designersonnenbrille, die ich mir zur belohnung zum rasch und problemlos absolvierten führerschein kurzerhand gekauft habe, noch in meinem besitz, mit erstgläsern und ohne irgendwelche patina, nichts wackelt, keine kratzer, auch wenn sie eigentlich in ihrem weichmäppchen hochgradig gefährdet und wegen ihres breit aufgenieteten markennamens hochgradig diebstahlsgefährdet wäre, in meinem besitz. naja, jugendsünde, aber eine tolle qualität. was die alles mitgemacht hat!
    .
    liebe colorcraze, silberallergie – das muss ich mir merken! ;-))
    .
    lieber georgy koentges, ist es nicht einerlei, ob phaeton oder eos, denn erstens sind alles autos (apropos, lieber, verehrter gastgeber, wie geht es ihrem sunbeam?), und zum zweiten nötigen sie alle zum tragen von sonnenbrillen.

  175. Stimmt das so mit dem Süden?...
    Stimmt das so mit dem Süden? Ich dachte immer der Süden ist das Einfallstor für jede Art von teurem und billigen nachgemachten Schund aus Fernost.
    kaktus

  176. Kommen die Jeeps jetzt auch...
    Kommen die Jeeps jetzt auch aus Kalabrien? Oder nur die handgedengelten Radkappen mit Rostfraßgarantie?

  177. Nun ja, Phaeton - so ein...
    Nun ja, Phaeton – so ein Bankerbubi, der zu viel mit Junkbonds handelte und eine Kontinent verkohlte?
    Eos, – die mit dem Mann, der ewig lebte aber immer aelter und dann zum dicken zirpenden Brummer wurde? OMG.
    Eos ist auch die rosenfingrige, schon besser, braucht keine Sonnenbrille, ist fuer den fruehen Morgen oder den Sonnenuntergang – sehr passable Tageszeiten – da haben wir was fuer die Farbpalette…aber ich gebe zu, positive attraktive Karriereoptionen fuer windschnittige Jungspunde jenseits der Ewigen Widerkehr finden sich da nicht. Das Beste, was einem widerfahren konnte, war die Verwandlung in was anderes.
    Muss man wohl auf seiner schwarzen Galle im Eisernen Zeitalter(oder eher dem blech-bleiernen) sitzen bleiben – weniger Kohl, weniger Bohnen, weniger Fisch, umph … http://books.google.co.uk/books?id=BxAlAAAAMAAJ&pg=PA42&lpg=PA42&dq=burton+melancholy+cabbage&source=bl&ots=MKU7OFZSmB&sig=Qb7QF7DrV2UyeOssHehm1qJNP7o&hl=en&ei=tfW1TZ-EK4a38QPa1qDRAQ&sa=X&oi=book_result&ct=result&resnum=2&ved=0CBoQ6AEwAQ#v=onepage&q&f=false
    …aber lieber der Niedrigste der Sklaven als ein Koenig in der Unterwelt. Toll.

  178. @Donna Laura, Liebste, es muss...
    @Donna Laura, Liebste, es muss mal aufgezaehlt werden, was ein verspielter Knabe alles so mit sich fuehrt in einem Lebensalter da man nicht mehr den zusammengefalteten Zehner in der zerknitterten Gaulois-Packung unterbrachte:
    .
    1. mindestens 30 Cigarrillos (Vorrat, koennte ja sein, dass man naechtelang nicht mehr nach Hause kommt)
    2. 1 Atari-Portfolio (kennt den noch jemand?) plus Speicherkarten,
    3. 1 Casio-Taschenfernseher (SW, der erste ueberhaupt),
    4. 1 grosser Kalender (pure Angeberei, mit vielen leeren Seiten)
    5. 1 Portemonaie (leer, aber huebsch),
    6. 1 Schluesselbund (eigene Wohnung),
    7. 1 Schluesselbund (Haustuer und Studio eines Bekannten, falls man wegen einer wichtigen Konferenz nicht mehr mit dem Auto nach Holland kommt)
    8. die ueblichen Papiere (Fuehrerschein, Entlassungsschein der JVA, Ariernachweis, Reisepass)
    9. 1 CD-Spieler plus Kopfhoerer (faltbar, Koss)
    10. 1 CD-Kassette, 3erpack (meistens Haendels Samson zur Kompensierung von Kastrationsaengsten, manchmal auch Saul-aber nur wegen dem Auftrittsmarsch beim Einzug in meine Stammkneipe)
    11. 1 plastifizierte Karte zur Abwehr rumaenischer Bettler [1]
    .
    Eine Damenhandtasche ist dagegen so aufgeraeumt wie der Keller der Gerichtsmedizin (Vermutung).
    .
    [1] Das war damals nach dem Mauerfall. Sass man irgendwo bei einem gesundheitsfoerdernden Weleda-Bier, erschien recht schnell eine suedlaendisch wirkende Gestalt, die ein Textkaertchen ueberreichte, worauf herzzerreissende Apelle geschrieben waren. Lies es, flehten die schwarzen Augen, nimm Anteil!
    .
    So, hiermit verabschiede ich mich fuer laengere Zeit aus dieser Runde. Es war mir meistens ein Vergnuegen, aber je ernster und tiefgehender hier kommentiert wird, um so mehr bemerke ich eine nicht zu baendigende Albernheit in mir. Dieser nachzugeben waere weder hoeflich noch angemessen. Es wird Zeit, eine Pause einzulegen, in der Hoffnung auf eine wachsende innere Reife in meiner unsterblichen Seele.
    Ich kuesse allen, fast allen Damen die Hand. Nur ueber einer sehe ich die Signalflaggen „Bravo“ und „Whiskey“.
    Herr Gastgeber, es ist ueberfluessig, Ihnen weiteren Erfolg zu wuenschen. Er wird Ihnen treu bleiben.
    .
    Auf Wiedersehen.

  179. cher Filou, mein teuerster,...
    cher Filou, mein teuerster, ich flehe sie an,
    verlassen sie diese runde nicht und überlassen sie meine parvität nicht den tiefen gründen

    denn tief gründeln kann nur, wer auch die oberfläche, den schaum, das quirlig-verspielte kennt, wer luft holt
    und das ätherische, das fünfte element, die lichtdurchflutete heimat der griechischen (ergo schwankenden und zweifelnd-zweifelhaften) götter, zu schätzen vermag und mit seinen atomen zu spielen versteht.
    .
    alles andere wäre ein kongress über deleuze und guattari im berliner roten salon.
    allein, man hat zuweilen den eindruck, dass die spässe grimmiger werden und das champagnerspritzige sich zum brottrunk wandelt…
    .
    non, ne me quitte pas (die dame hängt sich das das schlabbrig wabbernde hosenbein des strolchs von notre dame, herzzerreissend schluchzend) dann bin ich ja die einzig alberne hier – nun gut, zuweilen bemerkt man meine hintergründigen scherzlein nicht, doch einerlei.
    was sich nicht bändigen lassen wird, ist bei allem miesmutig gestimmten pessimismus, was – unscharf formuliert – gesellschaftliche entwicklungen anbelangt, ist dennoch der tiefgründende optimismus gepaart mit dem wissen, dass man ansonsten den dreck einfach nicht aushielte.
    .
    da halte ich es mit george tabori: über das schreckliche lachen.
    .
    man sieht sich, n’est-ce pas, spannen sie aus… und herzliche grüsse an Madame!

  180. @Filou: Bei meinem Kölsch!...
    @Filou: Bei meinem Kölsch! Wir erwarten Sie zurück!

    @Donna Laura: Die Tasche ist nicht zufällig der Vintage Weekender?
    Ich könnte mir an Ihnen Lady GP Premium sand im Gulf Look sehr hübsch denken, abgerundet mit den Stripe Gloves fürs Cabrio ganz hervorragend passend. Da kann sicher auch Gary nix sagen.

    Der Gulf Ball Chair ist aber schon verdammt seventies-die T-offline hatte in Ihrer Zentrale drei weiße Exemplare im inneren Foyer-das war schon ziemlich MIB-und die erzeugen wirklich einen fast Schalltoten Raum im Inneren-man kann sich wirklich, wen man die Sessel genau ausrichtet, in der Öffentlichkeit sehr leise unterhalten, und es besteht kaum die Chance ohne Lippenleser etwas von dem Gespräch mitzuhören ;-)

    Jaja…T-Online war schon ziemlich Shagedelic, mit den Tischfußball Tischen und dem Konferenzraum für die Vorstände-der komplett verglast war-und auf Knopfdruck in Milchlglas getaucht wurde wenn sie wieder was ekliges auszukaspern hatten-wobei mir diese Kleinod einfällt:
    http://www.youtube.com/watch?v=MavllwOuVI0

    Frohes schaffen,
    RealMash
    Ich hoffe für alle, das Sie eine angenehme Woche haben,
    RealMash

  181. lieber RealMash, fast genau:...
    lieber RealMash, fast genau: das war die vintage travelbag big size.

  182. Manch einer nennt...
    Manch einer nennt Kragenstäbchen auch den „schönsten Männerschmuck, den keiner sieht“. Als Krabenstäbchen-Fan kann ich das nur unterschreiben – insbesondere hochwertige Kragenstäbchen bieten einen enormen Understatement-Faktor. Von der beträchtlichen Funktionalität mal abgesehen.

  183. Verehrte Laura, ich bin...
    Verehrte Laura, ich bin beinahe zu Traenen geruehrt. Jedoch, verlassen wir die trostlosen Tiefebenen des deutschen Linksspiessertums und treffen uns am Pfingstsamstag um 18.00 Uhr vor der Kathedrale. Muehelos werden Sie mich erkennen am verschaemt abgewendeten Blick der TouristenInnen. Der, der da im gleissenden Licht des Elends steht, das bin ich.
    Und dann gehen wir etwas weiter in Richtung Pont-St.-Mich. Auf der Ecke muesste das Café sein, in dessen Toilette ich vor langer, langer Zeit meine pitschnassen Klamotten wechseln…
    …aber das ist eine andere Geschichte.
    Manche muessen sich muehen, um im Leben nichts auszulassen, andere werden vom Leben nicht aus gelassen.
    Die drei Pullen Moet-mehr kann ich mir nicht leisten- gehen auf mich.
    Halten Sie die Ohren steif.
    A bientot!
    (Gary und Madame schicken wir solange ins Kino)

  184. cher Filou,
    ciccio und der...

    cher Filou,
    ciccio und der terminator wollen auch mit!
    und das körbchen osterküken!

  185. @Filou: ach wie schade, Sie...
    @Filou: ach wie schade, Sie mit Hermès-Tasche, das wäre doch jetzt mal ein echter Auftritt gewesen. Aber vielleicht hätten Sie Erlebnisse gehabt wie mein allererster Freund, ein lustiger Mensch, mit der 60er-Jahre-Damenhandtasche: empörte Passanten wollten sie ihm abnehmen, weil sie meinten, er habe sie geklaut. Auch die Enthüllung der reinen, lauteren und vollständigen Wahrheit, daß sie für schlappe 2 DM auf dem Flohmarkt erworben wurde, führte nicht dazu, daß die Ängstigungen vor nicht vorhandenen Handtaschendiebstählen aufhörten. Es ging in die Köpfe einfach nicht rein, daß ein Mann auch mal eine Damenhandtasche zu eigenem Gebrauch erwerben könne.

  186. Liebe Donna, natuerlich bilden...
    Liebe Donna, natuerlich bilden wir eine Meute! Kommet zuhauf! Erst ein paar Schlueckchen Champagner, danach nimmt Ihre Entourage einen kleinen Imbiss. Ich werde mir waehrenddesse unter einer Bruecke die mitgebrachte Currywurscht von Maica aufwaermen. Dabei werde ich laut schmatzend das Defilée der „Stelzen der Gesellschaft“ abnehmen.
    Danach werden wir einen angesagte Retroclub aufsuchen, dessen Zugang wir alle ausschliesslich Ihrer charmanten Ueberzeugungskraft beim Disput mit dem grimmigen Tuersteher zu verdanken haben werden.
    Die Osterkueken uebergeben wir der matronenhaften Garderobiere, zusammen mit einem Tuetchen Koerner, welches ich vorausschauend am Nachmittag in einem Tierladen auf der Rivoli erwarb.
    Schnell noch gehen die Damen sich das zierliche Naeschchen pudern http://www.youtube.com/watch?v=mMflxYvue0k
    …und dann wirds lustig http://www.youtube.com/watch?v=SNJAwYxghGs
    .
    Wie in den guten Alten Zeiten. Schoen wird es sein.

  187. @colocraze, nein, nein, es war...
    @colocraze, nein, nein, es war keine Damenhandtasche. Es handelte sich um eine Art Schnaeppchentasche, wie man sie noch aus DDR-Zeiten kannte. Nur auf chic-und teurer.
    (Es haetten wirklich 20 Dosen Hans-Pils reingepasst. Naja, sagen wir fuffzehn.)

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