Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Wie aus der Toskanafraktion die Dagegen-Partei wurde

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Unter Kohl konnte man noch einfach Andersdenkende diskriminieren, selbst wenn sie vermögend waren: Vielleicht nicht als Ökos öder Körnerfresser, sehr wohl aber als Toskanafraktion, Dunmerweise wohnen aber nicht nur linke Spinner zwischen Rom und Modena. Man brauchte also andere Hilfsmittel für den politischen Kampf, die den Nächsten und seine Einladung nicht vergrätzten.

Ich, zum Beispiel, war von der Gründung der Grünen begeistert.
Michael Kühnen 1989

Wenn zukünftige Historiker sich dereinst fragen, wann eigentlich der Aufstieg der Grünen zur letzten grossen, bürgerlichen Volkspartei begann, wann aus der FDP eine obskure Kleinstpartei und aus der CDU eine Rentnervertretung wurde, werden sie die Wahl zwischen einer Vielzahl von Ereignissen haben; vermutlich jedoch wird der Wendepunkt Fukushima heissen. Meines Erachtens – als eingebetteter Reporter in den besseren Kreisen – machte Fukushima nur Entwicklungen deutlich, die lange davor begonnen haben. Mag ja sein, dass in weniger begüterten Schichten hier die Hinwendung zu den neuen Konservativen begann. In meiner Welt begann es, als man das Wort Toskanafraktion zum Tabu erklärte.

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Natürlich gibt es bei der Einführung solcher ungeschriebener Regeln keinen formalen Beschluss, und damit keinen festzulegenden Zeitpunkt. Es muss vor dem Moment geschehen sein, als die Altkonservativen die Notwendigkeit empfanden, mit der „Dagegen-Partei“ einen neuen, platten Kampfbegriff einzuführen, der wieder so gut wie die Toskanafraktion (T.) funktionieren sollte. Die T. dagegen – wir können sie ruhig abkürzen, sie ist ja nur eine verbrauchte Worthülse – ist aus der politischen Auseinandersetzung verschwunden. Man wirft anderen nicht mehr vor, einen Zweitwohnsitz zwischen Modena und Rom, in den Hügeln bei Siena und Florenz zu haben, und von dort aus Vorstellungen zu verbreiten, nach denen sich andere in Deutschland zu richten haben. Das Wort stirbt aus, es taucht in den Medien nicht mehr auf, und es verwendet bei uns schon lang keiner mehr.

Wie immer in besseren Kreisen, ist die Antwort auf die Frage nach dem Wortuntergang unter dem Tisch zu finden: Ein ausholendes Frauenbein, das ein Männerbein mehr oder weniger sacht berührt, ein Zwicken, ein Griff, alles das besagt etwas anderes als das Lächeln darüber. Es sagt: Könntest Du bitte so freundlich sein und Dich dieser plumpen Worte enthalten, denn der Dr. P. hat einen Sohn, der so freundlich war, unsere Tochter für zwei Wochen in die Toskana einzuladen? Es ist ein Kreuz mit diesem Kampfbegriff in privater Atmosphäre: Es geht nur, wenn der Betroffene nicht da ist. Dummerweise ist die Anzahl der Betroffenen in den besseren Kreisen recht hoch, zumindest, wenn man den Immobilienbesitz in Italien betrachtet. Der klassische T-Angehörige hat 250.000 Euro Spielgeld, der wohnt kaum in Lichtenhagen, sondern unter uns. Und dann wird aus dem politischen Kampfbegriff schnell ein Angriff auf eigentlich Unbeteiligte, die schlechten Moralvorstellungen gegenüber den Ökos gehen über auf alle, die dort zeitweise wohnen. Und das sind seit den 90er Jahren auch zunehmend jene, mit denen man sich besser nicht anlegt.

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Nehmen wir nur einmal die ehedem knallschwarze, kleine, dumme und reiche Stadt an der Donau: Die unterhält Städtepartnerschaften, die besonders herzlich bei den Orten in der Provence und – nachgerade italophil – der Toskana ausfallen. Die Italiener machen hier seit Menschengedenken Weinfeste, man tauscht Delegationen und Schulklassen aus, lernt dort die Reize der Landschaft und das italienische Leben kennen, und Immobilienbesitzer, die gleichzeitig in der Stadtverwaltung sitzen und sagen – mein Bester, caro mio, wenn Dir das Bauernhaus gefällt, rede ich mit der alten Rosetta, die braucht es nicht mehr, das machen wir, keine Sorge – und reichlich schnell hat auch ein bayerischer Honoratior mit schwarzem Parteibuch so ein Rustico in guter Lage unter blauem Himmel fern aller Aschewolken. T. sagt sich plötzlich nicht mehr so einfach. Das klingt dann nicht mehr nach Diskriminierung der anderen Spinner und Kerndlfressa, sondern nach Neid innerhalb einer Klasse.

Mit diesen Toskanaschwarzen und Markenärztern, mit den Rechtsanwälten mit Blick von der Frühstücksdachterrasse auf Elba und dem Husten, wenn im Winter der verstöpfte Kamin nicht zog und die Turmräume in Räucherkammern verwandelte – mit all dem war musste man ein wenig vorsichtiger als mit einem Öko oder einem Salonsozialisten umgehen., Ein „ich meine ja nicht Sie, Herr Professor“ war auch nicht wirklich ausreichend, denn niemand konnte wissen, ob einen Hügel weiter in der Toskana nicht so ein Öko lebte, Naturheilarzt vielleicht mit grossem Vermögen, mit dem sich der Professor in Wirklichkeit beim Wein weitaus besser verstand, als mit jenen, die ihm der Zwang daheim über den Lebensweg führte. Die T., dazu geschaffen, den politischen Gegner aus dem Weg zu räumen, bekam Ähnlichkeiten mit einer Tellermine unter den Tischen wohlhabender Bekanntschaften. Natürlich gibt es keinen lauten Knall,aber irgendwann hört man, dass der Sohn der T. die Töchter des Nachbarn eingeladen hat, dort zu sommerfrischen. Und die eigenen Kinder nicht. So kommt zum Kollateralschaden bei den anderen ein Kollateralschaden zurück.

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Dabei ist es gar nicht so falsch, auch die ToskanaCDUFraktion eines gewissen Kryptoökotums zu verdächtigen. Die Toskana trägt dazu ihren Teil bei: Dort hat man Slow Food und Citta Slow. Dort hängen die frisch geschossenen Wildschweine neben dem Eingang zur Gastwirtschaft aus, dort wandert man gern in der grünen Natur zum Trüffelbauern, man unterstützt kleine Geschäfte und kennt einen Schuster. Schon in Norditalien hat diese Toskana ihren ganz eigenen Ruf: Die Region soll angeblich noch all die kleinen Maestri des Handwerks besitzen, die im Norden verschwunden sind, ein Refugium des Artigionale und fatto con mano. In Florenz lötet Daccordi noch selbst Rahmen, in Florenz geht man immer zuerst zu Pineider, die Krawatten kauft man nur in Siena und das Geschirr, da hat man jemand in der Nähe von Massa Marittima, in ArezDasgehtSieeigentlichgarnichtsan schneidet man den Trüffel in dicken Scheiben, in Gaiole machen sie Traubenstrudel, alle Finger leckt man sich im Norden ab nach dieser Toskana, vielleicht auch aus schlechtem Gewissen darüber, was „made in Italy“ bedeutet, wenn es im Süden von Freunden der Familie in Auftrag gegeben wird. Die Toskana ist dagegen noch das pittoreske Schlaraffenland der vegetabilen Ledergerbung und der frei lebenden Schafe und Schweine. Aber all das geschieht, und das ist der feine Unterschied, nicht in der Juteklasse, sondern unter Beachtung der richtigen Klassengrenzen. Mag der toskanische Echtökomüsli auch sagen, man muss sich nur mal die Schuhe der alten Männer anschauen, 1000 Euro Brutto im Monat und dann Pferdeleder in Massarbeit – in Wirklichkeit weiss jeder, dass diese Form des nachhaltigen Wirtschaftens knallharte Luxusproduktion für Wenige ist.

Wie man das daheim, der Schicht gegenüber begründet, ist eine andere Sache. Die echte T. wird sagen, sie unterstütze nachhaltiges Wirtschaften, kleine Betriebe und regionale Produktion. Die schwarzen Gegenbeispiele werden sich das vielleicht auch denken, aber eher darauf verweisen, dass es eben so ist, wie man es früher auch noch hier hatte, und so etwas bekommt man eben in der kleinen, dummen Stadt an der Donau nicht mehr: bevor man aber nach München fährt, pah, wozu wohnt man denn in Italien, wenn man nicht dort die alten Meister aufsucht. So oder so jedoch schickt es sich nicht, dergleichen zu kritisieren oder lächerlich zu machen; der eine hat, und der andere hat nicht, sondern nur den Mund zu halten. Man kann ganz wunderbar T. sein und trotzdem die alte Ordnung damit weiter durchsetzen. In der besitzlosen Unterschicht orientiert man sich danach und wird Berliner Loha, oben dagegen schliesst man einen Frieden mit Austausch von Gastgeschenken, die in etwa so aussehen: Ihr könnt meine Wohnung am Tegernsee gerne haben und ich bekomme dann mal Euer Rustico, und wenn Ihr wirklich feines Wild wie in der Toskana essen wollt, also, wir haben ja auch ausgezeichnete Landgasthöfe, geht einfach nach Ostin, einen Dorfladen haben wir auch und die Naturkäserei in Kreuth, die machen auch Seminare, gute Lederschuhe gibt es beim Schuh Bertl und Keramik beim Vogt in Rosenheim… die Toskana reicht in ihren nördlichen Ausläufern längst bis vor die Tore Münchens.

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Was uns jetzt noch fehlt, sind 2500 Jahre Hochkultur und Trüffel, aber das kriegen wir auch noch hin. Vermutlich hat dann auch irgendwann mal jemand den Leuten, deren Überleben man ab und zu mit Gnadenanzeigenschaltungen und letzten Abos netterweise finanziert, deutlich dargelegt, dass es vielleicht noch in Nürnberg, Berlin, Bonn oder Mailing/Feldkirchen Leute geben mag, die immer noch das T-Wort zu Protokoll geben. Wir jedoch es eigentlich nicht mehr zu lesen wünschen. Das hat sich dann auch in Berlin herumgesprochen, weshalb man das ebenso neutrale wie bedeutungslose „Dagegen-Partei“ erfunden hat, die, werden spätere Historiker dann feststellen, einen später ab und zu als Juniorpartner ausprobierte. Mit minderem Erfolg.

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181 Lesermeinungen

  1. Wir werden sehen. Nämlich, ob...
    Wir werden sehen. Nämlich, ob die Grünen sich tatsächlich als letzte grosse bürgerliche Volkspartei erweisen. Das entscheidet sich nicht in der Toskana :-). Sondern in Regierungsverantwortung. Insbesondere dann, wenn es richtig wehtut. Was die Union mit Westbindung, Wiederbewaffnung, europäischer Integration und NATO-Nachrüstung bereits vorexerziert hat (das Durchhalten einer Position auch gegen Massenproteste und Bevölkerungsmehrheiten), steht den GRÜNEN noch bevor. Und wird für die besonders hart, treten sie doch als Partei an, die der direkten Volksmeinung einen besonders hohen Stellenwert einräumt (die Union kam eher vom Fürstenhügel). Spannend wird das ganz sicher – und bei der ersten Frage wirklicher Tragweite werden wir sehen, ob die GRÜNEN als Löwe sprangen und als Bettvorleger endeten. Ich würde auch die Schwarzen nicht ganz so schnell abschreiben. Sie müssen ganz sicher Frau Merkel loswerden. Und dann einfach Themen wieder besetzen, die sie zur Zeit aufgegeben haben – innere/äussere Sicherheit, Marktwirtschaft/Arbeitsplätze, Familie. Das waren übrigens schon immer Themen für die über 40jährigen – denn wer mit 20 kein kommunmist ist, hat kein Herz. Wer es mit 40 immer noch ist, keinen Verstand. Was mich vollkommen übergangslos zu der Frage bringt, wieso man den Italienern 2.500 Jahre „Hoch“-Kultur zuspricht – zwischen 300 und 1300 nach Christus war das auch nur ein mittelalterlicher Barbarenhaufen.
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  2. Sind da wirklich...
    Sind da wirklich Menschenfresser???

  3. Tut mir wirklich leid: Eine...
    Tut mir wirklich leid: Eine Partei, die mir vermittelt, ich sei mit einer glücklichen Kuh oder einem quiekenden Bioschwein verwandt, fordert mich ideologisch einfach nicht heraus. Da lege ich mir doch meine Eier selber…

  4. Toskana-Fraktion, das richtete...
    Toskana-Fraktion, das richtete sich nicht gegen die Grünen, sondern gegen die Brandt-Enkel in der SPD: Björn Engholm, Oskar Lafontaine und wer war da noch dabei.
    Wer das erfunden hat? Vermutlich der damals schon fast ausgestorbene alte Gewerkschaftsflügel, die Bergbauveteranen. Oder Helmut Schmidt.

  5. @fatto con mano: Nein, aber in...
    @fatto con mano: Nein, aber in Italien gilt die Organspendepflicht, da fällt schon mal was ab.

  6. Toskanafraktion, das sind wir,...
    Toskanafraktion, das sind wir, Teile von uns wengsch, aber net die Grünen. Das war immer so! Bitte nicht umdichten, die Historie. (Isch aber egal, die Historiker werden schon merken, dass sie hier auf 1 falsche Fährte geschickt weden.)

  7. Mei, wos is´n do scho dabei....
    Mei, wos is´n do scho dabei. Mia müassn tzwangsleifig scho des Oani oda Ondre moi in´d Dosggana foarhn. Gö! Oimoi scho zwengan de Schwammerl, mia hom ollaweil
    no des Cäsium in de unsan drinna. Und da Junior foahrt a zoamoi zum Ondesden mid seim Madl, dem Ringsbauer Zenzerl, in unsanes bschaidenes Rustico, des wo uns a Schpezi ieba de Konäktschn zua Hypo ieba de Adria (Du woaßt scho wen i moan) und dera Banco di Agricultura, oda wia de hoaßt, aan oidn Deppatn obgschwatzt hod, no, un ietza is hoit unsa. Bragdisch fier ummasunstn. Ko ma jo net na sogn. A so a oide Ölmuihn is aa dodabei. A Nachboar is a ehemaliga windiga Hiasl vo der SPD vo friahna aus Bonn. So find se hoit Oans zum Ondan. Gö. Mia schpüin scho a moi Tarock zsamma. I ziag eahm ollaweil d´Hosen aus. Is nix dabei.
    De Deitschn miassn zsammahoitn. Itza dring i ma an Grappa! Teifi, is dea schoaf!
    Do foit ma no wos eini…des is oba a andani Sach! Servus!

  8. Da gebe ich HM55 Recht:
    die...

    Da gebe ich HM55 Recht:
    die Toskanafraktion wurde in meiner Erinnerung von sog. Arbeitervertretern gebildet, der sich auf Kundgebungen der Gewerkschaft mit Schiebermütze und Trillerpfeife ablichten ließen, im Urlaub dann Maschmeier artig Einladungen auf fremde Anwesen in die Toskana wahrnahmen; Tony Blair war auch so ein Vertreter. Das ging so in die Richtung „Wasser predigen und Wein trinken“.
    Die historisch sicherlich ebenfalls verbürgte Toskanafraktion der konserbvativen besseren Kreise aus Ihrer Schilderung hat m.E. nicht zum bösen Unterton des Begriffes in der politischen Auseinandersetzung beigetragen.

  9. Es ist schon lustig.
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    Da...

    Es ist schon lustig.
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    Da hält Joschka in Moskau ein Pro-Europa-Plaidoyer ganz im Geiste Helmut Kohls und muss sich von FAZ-Lesern dafür prompt als Anarchoprollkommunist beschimpfen lassen.
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    Der Umfragenschwund der CDU beunruhigt mich weitaus weniger als der Bildungs-und-Intelligenzschwund im konservativen Lager.
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    Halten Sie mich für einen Verschwörungstheoretiker, aber ich glaube, genau das war auch das Ziel der 68er-Gymnasiallehrerfraktion, das sie jetzt endlich erreicht haben: Den Bürgerkindern elemantare Bildung vorzuenthalten, um sie hinterher politisch erledigen zu können. Wirklich genial.

  10. Jau, de Greunen! Bi us in't...
    Jau, de Greunen! Bi us in’t Dörp har ja lange Tieden us Börgermeester dat Seggen in’n Gemeenderod, de weer man ok de Vörstand vunne Sporkass un de Vörsitter vunne Molkeree-Genossenschap. Sien swattet Parteibook het he al von sien Vadder arwt, de weer ok al Börgermeester in us Dörp.
    Un denn is de ol Hansen-Buur dod bleven, un sien Söhn het den Hoff verköfft. Dor is denn een Siedlung bugt warn, met veele lütte Grundstücken un Hüsen dorop as in de Don sien letzten Blog-Eendrag vun dat „Sporn von de Riechen …“. Dor wahnt nu al de jungen Schoolmeesters von dat niege Schoolzendrum inne Kriesstatt un Avkaaten ut de Grootstatt, und de mokt eehr Krüz bi de Greunen. Nu is dat nich mehr vergneuglich in Gemeenderod vör us Börgermeester, un he söcht al een Nafolger, dat sall dan een Fru warn!

  11. A wengerl, grad nuarr a...
    A wengerl, grad nuarr a wengerl san mia ja bei uns do herinna jo olli, gwissamassn nazionalgonserfadiv im Hearzn (Hand drauf), gweng. Do hot´s net vui braucht, mia gengast! Konn jo koana wos dagegn hom, newahrr! Scho unsane Kuldurr schpricht jo scho rain anlagemässig dafierr! Wia hamas dann? Mia lossn uns net an Schneid okaffa, gö! Mia net! In Gschicht hob i ollaweil an Oansa ghobt, des is scho amoi klarr. So a oidi Wuarschdhaut wiar i oni bi, woaß ollaweil wos lang gangad.

  12. @ToHa:
    Einzelne Grüne haben...

    @ToHa:
    Einzelne Grüne haben sich ja schon als sehr flexibel erwiesen, nehmen Sie Herrn Fischer: von der Putzgruppe zum elder Statesman im Dreiteiler mit Gaspipeline-Vertrag. Beeindruckend dagegen fand ich jüngst ein Interview von Herrn Kretschmann, in welchem er klar seine Vergangenheit als K-Gruppen Traktatverteiler – im Sinne Jugenderfahrung – ansprach und relativierte; er hat damals ja auch keinem „auf die Glocke gegeben“. Herr Fischer lässt da lieber Jubel-Filme drehen und schweigt im Zweifelsfall vielsagend.
    Einer Transformation der Grünen zu einer Volkspartei wird diesen nur gelingen, wenn sich ihr Clientel von Beamtenschaft, Staatsdienst, Schuldienst, universitärem Umfeld/Durchgangsstation in Richtung Teilnehmer an Produktionsprozessen erweitern lässt; irgendjemand muss das Geld ja erwirtschaften, das für all die schönen, nachhaltigen und umweltverträglichen Dinge ausgegeben werden soll. Das kann jetzt in BW gelingen; in Bremen dagegen geht es wohl um den bloßen Erhalt des grünen Machtanteils ohne irgendeine nachhaltige Perspektive.

  13. Toskanafraktion, das stimmt...
    Toskanafraktion, das stimmt Herr Meier, war mehr der Kreis G. Schroeder plus Schily plus Fischer plus „kuenstlerischer“Freunde (Klavierspieler aus Minga).
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    Lafontaine zaehlte mehr zur Weissweinfraktion (auch im Nachtclub „Sur Lilly“, Saarbruecken)
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    Zum „Club der Freunde mallorcinischer Fischer“ gehoerte mehr Schraping mit diesem lederbehosten Zwergrocker- ach nee, der passte mehr zu Lafo. Jetzt bin ich durcheinander…
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    Und dann gab es noch die „Schuetzenfreundefraktion“ bei den Gruenen.
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    Beruehmt wurde Badeentchen Engholm („ein Stueck weit“) mit seiner „Micky-Maus-Jazz-Fraktion“ und dem Song „Existentielle Ausnahmesituation (Ich war besoffen)“.
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    Hammwer noch was verjessen? Jau! Die „Lochfraktion“aus Celle, und die „Friedensfreunde Holzpanzer“ (Hispano-Suiza) und die „Die Vereinigung eiskalter Pharisaeerinen“ aus Niedersachsen, und und und…
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    Aufhoeren, aufhoeren, abschaffen! Das wird alles nix mehr. Nach dem Krieg hatten wir gute Chancen ein redliches Volk zu werden, aber alles, alles vergeigt. Woher das bloss kommt?
    Fragt Euren Lehrer. Bildet Gespraechskreise.

  14. Schon vor über 10 Jahren hat...
    Schon vor über 10 Jahren hat der Grüne Krieg geführt und dafür hat der Konservative jetzt die Wehrpflicht abgeschafft.
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    Aber die Debilenfraktion lässt nicht von ihrem Weltbild erklärt die alternativstlosesten Entscheidungen im Zweifelsfall mit Merkels kommunistischer Vergangenheit.

  15. Kultiviertes Schwarz denkt...
    Kultiviertes Schwarz denkt grün.
    Das restliche rüd-rauhe Schwarz, im immerwährenden Kampf mit Konsumenten, – Mieter,- Patienten -, Tier, -und Umweltschutz, hat eine Ferienwohnung in einem spanischen Betondesaster (Keiler, die Söldnerschicht, träumen noch davon) und läßt sich – sich dadurch fürchterlich geehrt wähnend – gern aufs Schießen von Kistlfasanen einladen.
    http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20051012_OTS0006/erklaerung-des-vgt-zu-ministerin-rauch-kallat-und-den-fasanerien-ihres-mannes

  16. Nein, keine Gesprächskreise,...
    Nein, keine Gesprächskreise, runde Tische………

  17. HansMeier555@: Das sag ich...
    HansMeier555@: Das sag ich Mutti! Sie nehmen unsrer Klein-Meckpomm-Sandkasten-Debilen-Spielschar die Förmchen wech! Sie werdn dafür strafversetzt an unsre Ostflanke am Hindukusch, im rosafarbenen Hosenanzug!

  18. Foto "... frisch geschossenen...
    Foto „… frisch geschossenen Wildschweine“:
    Wird dieses auf dem Foto aus einem Kühllaster aus Catania (Sizilien) entladen (Kennz. „CT“)? Übernimmt die Mafia auch schon die letzten Rückzugsgebiete in der Toskana?

  19. ... aber es dauerte doch...
    … aber es dauerte doch garnicht mal so lange, da gingen die aergsten Gruenen Kritiker der AKW’s flink, flott und geschmeidig in die Dienste der Energiewirtschaft. Nach dem Motto: ich gehe denen so lange auf den Sack, bis die mich fuer’s Maulhalten gut bezahlen. Hab‘ ich jetzt gerade Gunda Roestel gesagt?
    .
    Und bitteschoen, die antifaschistische Antje musste doch die gluehende Hitlerverehrerin Rinser als Kandidatin fuer Bundespraesidentenamt vorschlagen. Ganz im Ernst.
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    Alles Schlampen, ausser Jutta. Jutta hab‘ ich lieb. Und den Ebermann.

  20. Keine runden Tische,...
    Keine runden Tische, Ethikkomissionen! Vielmehr Ethikkomissionen!

  21. Ausserdem war der Begriff wohl...
    Ausserdem war der Begriff wohl eine Retourkutsche auf Lafontaines fatales Diktum über des Wehrmachtsleutnants Sekundärtugenden, ein Querschläger der ewigen Selbstzerfleischung der Sozen.
    .
    Dabei hat es nie jemanden interessiert wer wo welches Haus hatte, dass Ressentiment richtete sich allein gegen den Habitus von Provinzpolitikern, die plötzlich Bonvivants, Bohemiens, Rotwein- und Kunstkenner sein wollten und nicht so borniert bigott und spiessig wie ihre Wähler. Dabei hätten sie das alles sein dürfen, nur halt nicht öffentlich.

  22. Hans Meier,
    ich sehe das auch...

    Hans Meier,
    ich sehe das auch so wie Sie. Sowohl was die Toskanafraktion als auch was die 68 Studienräte betrifft.
    Was die Nazis nicht ganz schafften, vollendeten jene: dem Bürgertum den Fangschuss zu geben.

  23. zu 16:37: Jawoll, es sind die...
    zu 16:37: Jawoll, es sind die Lehrer, die unser Unglueck sind. Die Lehrer und die Sozialarbeiter.
    Der effizienteste Lehrer (Volksschule) war immer noch Heinrich Himmler.
    Dann gings abwaerts:
    Der Diplomsozialwirt T. machte in Flaschen und Dosen.
    Der Stuttgarter Gymnasiallehrer K. berechtigt zu schoensten Hoffnungen. (Uebertritt zur CDU in ca. 2 Jahren. Geht nicht anders. Die normative Kraft des Faktischen.)
    .
    Welchen Beruf hat eigentlich der Reiseflugdrachen Claudia? Rockbandruiniererin? Bei der hat’s noch nicht mal zum Taxischein gereicht? Reicht aber fuer zukunftsorientierte Politik.
    .
    Noch’n Sozialarbeiter. Aber da sag‘ ich nix. Der hat Hintergrund.

  24. @JR:
    Nette Interprätation des...

    @JR:
    Nette Interprätation des Fotos.
    Aber Sie liegen falsch. Es ist ein „neues“ Kennzeichen und CT hat nichts mit der Provinz zu tun.
    Leider wurden in Italien die Kennzeichen dahingehend vor vielen Jahren schon geändert.
    .
    Auch ist das kein cinghiale, was der Lieferant da auf der Schulter hat.

  25. Bricht vo unsana...
    Bricht vo unsana EU-Agrarr-Broduggzionschlachd, diräggd ausm Schtoi, fier sasdänäbelarrtigäs Wirrtschafdn:
    Heite ham mir einä neichä Genärazion vo Rindviecha kriagt, Viazg Schtuck: De middelomeriganische Ollround-Supa-Cow. De bringat locka 27,5 Lita Milli bro Dog.
    De gansä innabedrieblichä Logistigg homa nei eirichtn müassn ois mid Combjuda fias Fuada un dera Melksupamaschin mid TV un ois. Des is mid dera Werdschäbfungskäddä incl. klobalisiatäs Marrkeding fier an kinesischn Moarkt scho a ächti Rakätn. Kon i da fei scho sogn. Ökonomie vom Fainstän.
    Oiso wos soi sogn: De Kuah kriagat a gons a schbeziellä Krafftfuadamischung, ogreichat mid Eiweiß, Silasch un ois wos da Mensch, da Vabraucha hoit ois a so braucha duat. Jädän Dog kriagt de Kuah zwoa Schbritzn, oani in de linggä Oarschbackn mid Andibiodigga un oana in dera rechtn mid a Hormonschbritzn.
    .
    Sünchron mid am Min. f. Wirtsch. unta dera Leitung vom Min. Zeil, (Brückn-technologä) ham mia a Badend ogmeldt, in Minga, weil de Leisdungskuah, vaschtehsd, brauchat an Schpezialbiestänhaldär, weil bei dera dadn jo sunst de Zitzaln am Bodn langschleifa. Des warat scho a Sauerei un absolud unhügiänisch…
    Ois näxtäs hom mia den arrabisch-afriganischn Moarkt im Fisia. De Lybia brauchan
    fier lang Joahrr demäxt aa a Muichpuiva. Mi leckst, wann i nuar an den Brofid dengga dua!
    Pfüateich!

  26. Ganz am Rande, da Zahlen...
    Ganz am Rande, da Zahlen fielen … : Ungefähr in der Gegend gibt es eine allseits bekannt nette und sehr sympathische Familie von Niveau, der gehört (durch Namenstausch nach Heirat vor grauen Zeiten, evtl. so) eine ortsübliche Braustätte, bei der das ist, wie man republik-üblich und allgemein zu wissen meint, eben möglicherweise genau so, wie überall: Im Allgm. entnimmt man – zur weiteren Stärkung der Eigenkapitalbasis – eher nichts bis wenig – eine Frage der Ehre und Klugheit und des Anspruchs an sich selbst wohl auch- könnte aber auch, eben durch einfache Anweisung, z. B. an angestellte Geschäftsleitung und vertrauenswürdige Buchhälter, vielleicht eine Prozentzahl im niedrigen einstelligen Bereich von einem Umsatz im niedrigen einstelligen Millard.-Bereich als Privatentnahmen/Bilanzgewinn entnehmen. Und das wären dann vielleicht 40 Millionen p.a. vor Steuer. (Genau dazu sind Marktwirtschaft und unternehmerische Verantwortung (und die republikanische Freiheit) schließlich nun einmal da, wie wir alle und schon immer vollkommen neidlos wissen und nie anzweifeln würden. Jedem das seine also.) Was wir sagen wollten? Solche gehörten für uns ganz selbstverständlich auch zu besprochenen Westvierteln. Für viele hier ganz sicher. Da muss sicher keiner verstecken. Macht ja auch keiner. Obwohl solche wahrscheinlich nicht bloggen.

  27. Die Nazitum war ja selber so...
    Die Nazitum war ja selber so ein extremer Aggregatzustand des Bürgertums.
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    Dass das Bürgertum irgendwas mit liberaler Gesinnung oder mit den ominösen „bürgerlichen Freiheiten“ zu tun gehabt hätte ist nur eine absurde Verschwörungstheorie.
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    Schon 1848 hat sich das deutsche Bürgertum ganz schnell wieder zu Thron und Militär zurückorientiert, und wenn es je einen Helden kannte, dann war das Bismarck.
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    ((Und wenn es je eine politische Kraft gab, die diesen ganzen Freiheitsklimbim (Briefgeheimnis, Versammlungsfreiheit, Wahlrecht blabla) ernst genommen hat, dann waren das die Sozialdemokraten und NUR die Sozialdemokraten. Aber das nur nebenbei.))
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    Zwischen Bürgern und Nazis einen Gegensatz aufzumachen ist dagegen (bezogen auf 33-45) reine Geschichtsklitterung.
    Vielleicht hatte diese fromme Lüge in den Nachkriegsjahrzehnten einen heilsamen Effekt, um dem CDU-Volk eine Brücke zu bauen, indem man so tat, als glaube man ihnen, dass es von nix gewußt hätte und immer dagegen gewesen wäre.
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    Heute dürfen wir uns den Luxus der Wahrheit erlauben.

  28. ..wohl irgendwie schwer, das...
    ..wohl irgendwie schwer, das Ding auf den Punkt zu bringen(!?)
    ..wer o.was wartet auf mich in der Toscana?

  29. @ di: Habe auch schon...
    @ di: Habe auch schon überlegt, für wessen Partnerstadt der Don da wohl Werbung macht. (siehe Link :-)

  30. Nun, an der Grenze zu bella...
    Nun, an der Grenze zu bella italia geben alle ihr Parteibuch ab. Die Toscana vereint bei Sangiovese, im besten Fall Tignanello. Kann man auch in der Osteria in Frankfurt haben und zufällig Joschka treffen, wenn er gerade des Pöbels Geld entkorken läßt. Ein Parvenue stört nichts, koste, was es wolle.

  31. Liebe...
    Liebe Försterliesel,
    „Kultiviertes Schwarz denkt grün.“
    .
    Ja, da stimmt.
    So oder so waren wir die meisten Grünen immer auch zu schwarz.
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    Bin innerlich eh rot. (Weinrot :-).
    Und zwar schon, bevor einige Vorzeige-Sozis angefangen haben, teueren Barolo zu trinken.
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    Habe das Teuer- und Kultur-Getue der Genossen aber nie so richtig ernst genommen, auch das dazu passende Schimpfwort „Toskanafraktion“ nicht. Für mich roch das alles nach Pseudo-Neureichengehabe von Ex-Lehrern, die inzwischen a bissi mehr kriegen als Beamtenstufe 13 für Oberstudienrat. Und nach Neid der anderen Seite.
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    Mir wäre lieber gewesen, sie hätten Politik für ihre Wähler gemacht statt gegen sie, und statt Brioni-Anzüge zu tragen und den stirngefurchten Kulturfuzzi zu mimen. Diese Décadence steht maximal meinen ehemaligen Designprofs.

  32. Konservavtive (sieh auch die...
    Konservavtive (sieh auch die aus der gleichen Vokabel abgeleitete Dose) bedeutet soweit mir bekannt bewahren. Das jemand unsere jungen Männer vor dem Übel der sich per Steuer- und Sozialsystemszwangsabgabe bezahlen/verbeamten lassenden Mütterjob-Fraktion schützen/BEWAHREN (also konservieren und zwar nicht im Zinksarg) würde indem er ihnen erklärt sich nicht für vorgeannte Frauen in Afghanistan zu Kanonfutter verwursten zu lassen
    .
    deren einziger Verdienst es ist permanent neue Mäuler in die Welt zu setzen welche dann wiederum durch territoriale EROBERUNGSFeldzüge (oft genug getarnt als Wachstum in der Wirtschaft vom Elende der bevölkerung her aber das selbe) neue Ackerflächen für s s’topfen ihrer hungrigen Mäuler benötigen – an jedem doppeltbelegten kleinen Kinderzimmer in der Stadtwohnung hängt trotzdem die identische Menge landwirtschaftlicher Nutzfläche wie am richtig belegten Gurtsherrenhaus – wenn es nachhaltig sein soll –
    .
    das ließ sich doch nun wirklich aus dem Namen der politischen Richtung ableiten.
    .
    typische Mütterjobs: Medizin/Pflege – Kindererziehung/Lehramt – Sozialarbeit/Psychologie – (Scheidungs-)anwältin – – „Wir brauchen mehr Kinder um unsere Jobs zu rechtfertigen“-Politikerin – Männer bringt den Müll mal raus (zur Deponie Dienstpklanverwalterin) usw.
    Alles fianziert durch einen intransparenten Verschiebebehanhof namens Steuer-/Abgabensystem zu Lasten derjenigen die es wieder erwarten hinbekommen aus anderen Volkswirtschaften Aufträge an Land zu zehen und in dieser Volkswirtshaft zu versteuern (die friseuse die sich im Hartz4-Ghetto durch Haareschneiden selbst trägt was ja trotzdem wieder aus dem Sozialetat bezahlt wird oder die im Supermarkt die den Hartzlern die Regale ienräumen sind volkswirtschaftlich aufkommensneutral – denn die hängen mit am staatlichen Tropf – wenn auch in zweiter Reihe)! Das ist ungefähr wie die Gesellschaft von der ein Staat im Internetzeitalter einen neuen schlüsselfertigen Behördenbau kauft/mietet – wo doch JEDER Verwaltungs/ Bürojob von zu Hause aus erledigt werden kann – Obama macht das doch auch – und klima/energietechnisch besser ists zudem.

  33. HansMeier: "Zwischen Bürgern...
    HansMeier: „Zwischen Bürgern und Nazis einen Gegensatz aufzumachen ist dagegen (bezogen auf 33-45) reine Geschichtsklitterung.“
    .
    Das kommt ganz auf den Bürgerbegriff an.
    Die Nazis waren ja ganz überwiegend „Häusler“ und vielleicht eine Stufe weiter als Barackler. Unterstes Kleinbürger-Niveau, aber eben kein Proletariat mehr.
    Daß sie einen großen Teil des Bildungsbürgertums korrumpieren konnten, trug eben auch zu dessen Niedergang bei.
    .
    Aber die Idee des Volksgenossen widerspricht doch sehr dem citoyen.

  34. @Beamtenstufe 13 für...
    @Beamtenstufe 13 für Oberstudienrat.
    In der Hoffnung das wir nicht mehr erleben/bezahlen müssen wenn die Pensionen der Beamten fällig werden – immer schön weiter Kosten auf die Steuer-/Abgabenhöhe der Zukunft – der globalen Wettbewerbsfähigkeit unserer Kinder im internationalen Arbeitsmarkt (Lohnkosten) von 2030 an – aufnehmen – geht’s noch?

  35. @Vroni:
    haben diese Typen...

    @Vroni:
    haben diese Typen nicht Brunello di Montalcino gesoffen??
    Ich erinnere mich dunkel, daß es da auch irgendeine Wette um eine Kiste Brunello zwischen zwei der Exponenten der T-Fraktion gab.

  36. Der deutsche Aquarellkasten...
    Der deutsche Aquarellkasten und seine Mischungen:
    Das gewende(l)te Bürgertum: 1848 Schwarz-Rot-Gold. 1914 Schwarz-weiß-rot. 1933 Senfbraun. 1945 Schamrot. Variante West 1949-1949 Schwarz(kath./protest)-Rot (etwas gelbblau). Variante Ost (protest.): Rot 1945-1989. Dann Grün. Nun zu Schwarz-Grün changierend (alternativlos!).
    ..
    Überhaupts: Die deutsche Frau raucht nicht!

  37. Ich empfehle Robert Gernhards...
    Ich empfehle Robert Gernhards posthumes Werk: „Toscana Mia“. Ehrlich, kritisch, amüsant und ernst.

  38. Geehrter Don, mir schmeckt oft...
    Geehrter Don, mir schmeckt oft gut, unter was Sie die Beiträge ablegen. Hier: u. a. Fressfeinde. Der Veganer in der Toscaner…dem gefällt Bild 3 sicher nicht, – obwohl die Rinderkeule samt Rücken gut abgehangen ausschaut. Ergibt herrliche bistecca florentina.
    .
    So wollen wir also gnädig sein, denn wer pflegte schon den Müßiggang in Italien: Rainer-Maria, Thomas, Johann Wolfgang……..Grün sein ist anstrengend, tanzt man (Claudia) in Berlin doch jedem Kurdenrock hinterher. In der Toscana jedoch, fern ab vom Schächten, Dosenpfand und discountermüll, kann man sich erholen, will einem alles besser munden.

  39. @Don Ferrando
    .
    "Die Nazis...

    @Don Ferrando
    .
    „Die Nazis waren ja ganz überwiegend „Häusler“, unterstes Kleinbürger-Niveau…“
    .
    Sehen Sie, genau das ist die Klitterung: Die Nazis, das waren die da unten, aber doch nie und nimmer wir hier oben. Und finanziert haben wir sie doch nur aus geschäftlichen Gründen, und arisiert haben wir die Kunstsammlungen nur, um sie vor Vernichtung zu bewahren, in der Reiter-SS waren wir nur, um gegen über der Konkurrenz keinen Nachteil haben und Zwangsarbeiter beschäftigt haben wir, um sie vor dem schlimmen Schicksal zu bewahren, das sie anderswo getroffen hätte. Aber Nazis waren wir nie und der Vetter einer Tante meiner Frau kannte sogar jemanden, der im Widerstand war. Und für das Ermächtigungsgesetz stimmen mussten wir doch, sonst wären die Kommunisten an die Macht gekommen und alles wäre noch viel viel schlimmer geworden. So haben wir im Nach-45er Endergebnis immerhin das halbe Deutschland für die Zivilisation gerettet, besser als gar nix.
    .
    Wir waren innerlich immer gegen die Nazis, aber gegen dieses rabiate Häuslertum kamen wir nicht an. Alles Schlechte kommt von unten, das haben wir schon immer gewußt, eines Tages werden es auch die Historiker begreifen.

  40. Der Bürger als...
    Der Bürger als solcher:
    Bürgertelefon. Bürgerrechte. Bürgerwehr. Bürgersaal. Bürgerhaus. Bürgerbefragung.
    (Ober-)Bürgermeister. Bürgerversammlung. Bürgerwahllokal. Bürger (Stimm-).
    Bürgerstimmen. Bürgerverein. Bürgersteig (ehem. jetzt hälftig für Fahrradfahrer, das sind nur Scheinbürger). Bürger (Schild-). Bürgerschelte. Bürger (Klein-). (Groß-)Bürger (-tum). Bürger (Spieß-). Bürgermacht (später mal).

  41. "citoyen"? Kenn nur Citroёn,...
    „citoyen“? Kenn nur Citroёn, ein albener Klapperkasten (Bedienungssatelliten, dz).

  42. Korrigiere: A14 für...
    Korrigiere: A14 für Oberstudienrat.
    @ BAT Hase Igel
    Ihre Antwort verstehe ich nicht.
    .
    Lehrersein ist ein mühevoller Job, vor dem ich Respekt habe. Ihre Pensionen seien ihnen gegönnt. Ich möchte heute die Plagen nicht mehr unterrichten müssen. Wollte Ende der 70er Lehrer fürs Gym Geschichte, Englisch und Sozialkunde studieren − ein gütiges Schicksal hat mich davor bewahrt.

  43. HansMeier555
    .
    Braunes...

    HansMeier555
    .
    Braunes Gedankengut und aktives Braunsein war nie nur beim Kleinbürger anzutreffen. Sehr wohl hat das Großbürgertum auch. Und wie, war es doch materieller Nutznießer beim Mitmischen.

  44. Als Bayer sage ich: Das Gerede...
    Als Bayer sage ich: Das Gerede von München als der nördlichsten Stadt Italiens nervt schon lange.
    Als Deutscher sage ich: Eher ist Bozen die südlichste Stadt Deutschlands.
    Capito?!

  45. @Don Ferrando, der Komperativ...
    @Don Ferrando, der Komperativ von Brunello ist Tignanello. Ist auch aus der Sangiovese-Traube, die nur in der Toscana kultiviert wird – weltweit, wie auch der chianti. Das macht sie so anders. Der Barolo aus dem Piemont wird sicher auch genommen als Synonym des teuren Weines, Geschmacksbombe und alkohollastig, selten unter 13,5%. Damit kann so manche Grundidee vernebelt werden.

  46. Wer taucht denn da aus meinem...
    Wer taucht denn da aus meinem Sumpf braun-gruener Erinnerung? Es ist Baldur. Nicht Baldur von Schirach, nicht Baldur Blauzahn, nein, es ist Baldur Springmann, ein Kerl der ersten gruenen Stunde. Blut und Boden war’s Panier, lang der Bart und flink die Stricknadeln, mit denen er deutsche Wolle deutscher Schafe zu deutschen Socken formte.
    .
    …und wenn ich jetzt noch laenger sinniere, fallen mir garantiert noch die Heimatvertriebenen ein; der aus Frankreich vertriebene Dampfplauderer, und die tremolierend kuemmernde Vollmer beim Schlesiertreffen.
    Oh treanenreiche Antje!

  47. @Filou
    .
    Sie erinnern sich an...

    @Filou
    .
    Sie erinnern sich an Baldur Springmann? Sind aber viel herumgekommen. Bitte uns etwaige Anekdoten nicht vorzuenthalten.

  48. Und was haben Sie gegen die...
    Und was haben Sie gegen die Heimatvertriebenen? Gerade das waren Leute, deren Position ich (aus gebührendem Abstand mit notwendigen Einschränkungen) zumindest im Prinzip immer sehr gut nachvollziehen konnte.

  49. "Die Nazis, das waren die da...
    „Die Nazis, das waren die da unten,“
    Zielgruppe waren tatsächlich Besitzlose und die Umverteilung (Enteignung/Reichsprogromnacht) funktionierte ja wie bei mafiösen Schutzgeklderpressern. Wenn sie mal aufmerksam Überlebendenberichte verfolgen so werden sie feststellen das viele deshalb überlebt haben weil sie frühzeitig ihren Besitz hier aufgaben und sich ins Ausland absetzten. Das hat man in den „besseren Kreisen“ also durchaus gewusst oder zumindest geahnt.
    Eher HausbesEtzer/FabrikbesEtzer.
    vgl.: umwandlung in Volkseigentum (DDR) – „Arisierung“ Fabriken/Villen (drittes Reich)

  50. Wir hier oben können aber...
    Wir hier oben können aber sehr viel und sehr nutzlos dummschwätzen.

  51. Darum wollte Feltrinelli Bozen...
    Darum wollte Feltrinelli Bozen auch von Italien absprengen.
    .
    Muenchen bleibt die „Hauptstadt der Bewegung“.
    .
    Und Nuernberg die „Stadt der Reichsparteitage“.
    .
    Was hatte das Dolferl nur mit Bayern? Muss man das raten, oder koennte man es wissen?

  52. Man könnte natürlich auch...
    Man könnte natürlich auch Martin Niemöller erwähnen. Gerade die Widerständler waren bei Licht besehen die größten Nazis.

  53. Heimatvertriebene:

    Provokant...
    Heimatvertriebene:
    Provokant gefragt:
    Fallen da auch die aus dem laut AT „gelobten Land“ vetriebenen (babylon/römische besatzung usw.) drunter? Oder die Hugenotten die aus Frankreich vertrieben wurden?
    Dahinter verbirgt sich ein Muster!
    John Steinbeck hat es in Früchte des Zorns anhand des Besipsiels der besiedlung Amerikas mal deutlich gemacht: „Früchte des Zorns“ – überaus lesenswert! (Man bedenke nur mal die Afrikaner welche medienberichten zufolge in Italien als Erntehelfer arbeiten.)

  54. Soweit ich mich entsinne,...
    Soweit ich mich entsinne, waren Teile der SPD als Toskanafraktion tituliert, nicht die Grünen, insofern hinkt der Vergleich.
    Siehe dazu auch Klaus Staecks Plakatklassiker: Deutsche Arbeiter! Die SPD will euch eure Villen im Tessin wegnehmen. http://www.hdg.de/lemo/objekte/pict/KontinuitaetUndWandel_plakatStaeckTessin/index.html

  55. Das erfolgreiche Abschneiden...
    Das erfolgreiche Abschneiden der Grünen bei den letzten Wahlen, sollte nicht vergessen lassen, dass es vor gar nicht allzu langer Zeit noch die FDP war, der derartige Erfolge zuteil wurden. Alles Windhauch.
    @Vroni
    Grün und kultiviert? Sie machen mir Angst.

  56. @Meier, lieber, gegen...
    @Meier, lieber, gegen Schlesier und ihr Vertriebenentrauma habe ich ueberhaupt nichts. Wie Sie habe ich dafuer grosses Verstaendnis. Ich kannte einige dieser Generation-und ich mochte ihre Art sehr. Nur wenn eine heuchelnde Pastoralkuh diese Wiese begrast wird mir sehr laendlich ums Gemuet.
    .
    Springmann ist mir nur Anekdote. er erschien im Fernsehen, ich sah ihn, und in jugendlicher Ignoranz fand ich ihn komisch und so jenseitig, dass es mir schwer fiel die sich damals gruendenden Gruenen ernst zu nehmen. Den Rest erledigte die „Hetzpresse“ fuer mich. Dass sich Springmann spaeter mehr den Rechtsradikalen zuwandt erschien mir nur logisch.
    Solche Abdrifter hatten ja nicht nur die Gruenen. Denken Sie mal an Mahler.

  57. Wenn ich die Schweiz wäre,...
    Wenn ich die Schweiz wäre, würde ich jetzt Geld drucken was die Heidelberger Druckmaschinen hergeben und mir damit im feindlichen Ausland Gold und Immobilien kaufen bis der Markt leer ist.
    .
    Aber irgendwas hindert die daran, auf meinen vernünftigen Rat zu hören. Doch wohl hoffentlich nicht die „bürgerlichen Werte“…

  58. einer der Komentatoren kein...
    einer der Komentatoren kein Kleinbürger?

  59. Hase Igel! Nun, dank...
    Hase Igel! Nun, dank Abschaffung der Wehrpflicht wollen die ganzen Lehramtsstudentinnen – nur weiblich – egal welche Schulform – jetzt ja um den EINMALIGEN Ansturm zu bewältigen lebenslänglich verbeamtet werden. Immerhin sind ja doch wieder erwarten mehr männliche Bundeswehrler entgegen den feministischen Planungen nicht in den Kosovo/Kongo/Afghanistan zum sterben geschickt worden – sondern an die Uni. Die Frauen haben ihren ZEITVORTEIL im Studium bei gleicher Qualifikation durch Nichtableistenmüssen von Wehrdienst eben nicht in einen Vorteil umwandeln können. Stattdessen haben sie aber – während die jungs Drecksarbeit geleistet haben – zukünftigen Bedarf an Lehrkräften selbst hergestellt (IST SOWAS NICHT im weitesten Sinne KORRUPTION)?
    .
    Aber sie glauben wahrscheinlich auch wenn neben jedem Mann auch noch jede Frau arbeiten geht steigen bei höherem Angebot die Preise für die Nachfrage an Arbeitskraft, oder?

  60. Eine Toskana-Fraktion hat es...
    Eine Toskana-Fraktion hat es nie gegeben: sie war eine Erfindung, Illusion, Maya, um der nebligen teutschen Welt einen Popanz mit den damals bekannten Politdarstellern vorzugaukeln. Bitte auch keine Fotos, denn wir wollen das Haus im Moment nicht verkaufen, wir bleiben würdevoll unter uns alten Kosmopoliten; und wir würden Toscana auch nie mit „k“ schreiben.

  61. Moin.

    Der Zuzug...
    Moin.
    Der Zuzug beundesdeutscher Akademiker in die T. kam so: Nach der Willy-Wahl wurden die vordersten Sozialforscher in Berlin und Bremen mit BAT 2a auf Assistentenstellen gesetzt, damit sie Ruhe geben. Die fuhren alle gern in den Semesterferien mit ihren R4 nach Italien. Denn in Bologna gab es noch ´nen richtigen KP-Bürgermeister und weiter südlich die Kooperativen. Also Genossenschaften. Das war für Leute, die jahrelang die Erste-Klasse-Arbeiter von Siemens, Schering, BMW und Benz vergeblich agitiert hatten, wie ein Schlaraffenland. Eine von ihnen, ein OSI-Akademiker, begann dann das italienische Genossenschaftswesen zu erforschen. Das hatte den Vorteil, er konnte gleich unten bleiben. Von der Sorte kamen dann mehr, nur statt R4 war es dann Volvo 245 mit dem VW-Diesel. Der Oberlehrer kamen erst später, nach ihrer Verbeamtung. Und auch nur für drei statt fünf Monate. Erst danach trauten sich Sozialdemokraten hin, als die Linke in Italien sich zerlegt hatte und man mal wieder politisch Recht gehabt hatte (wir hatten ja 1956 der KPD den Laden zugemacht).
    Als dann die politisch vereinsamte Linke langsam zu den Sockenstrickern wanderte, weil es dort – im Unterschied zur SPD – noch leistungslose Festeinkommen auf diversen Sprechposten gab, mutierte zwar die politische Zugehörigkeit, die Nasen blieben aber dieselben.
    gruß fb

  62. Klärend: Der Gernhardt, Anno...
    Klärend: Der Gernhardt, Anno 1992.
    http://www.zeit.de/1992/35/toskana-arbeit/komplettansicht

  63. liebe Vroni,
    Ihre Definition...

    liebe Vroni,
    Ihre Definition von bürgerlich bei „Wie Reiche im Sommer für den Winter sparen“ hat mir schon so gut gefallen, nicht weil Sie auch Götz Werner erwähnten, sondern wegen der Gemeinwesenorientierung.
    Lustigerweise kam eine Freundesgruppe gerade von einem sechswöchigen Toskana-Urlaub zurück, sie hatten gemeinsam ein Haus gemietet. Soziologisch: keine Lehrer, sondern pensionierte leitende Angestellte von Arbeitnehmer-Interessensvertretungen und Unilehrer, keine Brioni-Träger aber durchaus Barolo-Trinker. Toskanischer Hausbesitz ist unter Wienern eher selten, man baut und renoviert eher im Burgenland und Istrien. Klassisches T-Gehabe ist unter Medienleuten, Bankern, parteinahen Managern und Anwälten aber durchaus beobachtbar.
    Bei uns gibt es sowohl grün-schwarze als auch grün-rote Koalitionen; grün-rot in Wien und grün-schwarz in Oberösterreich.

  64. Da ja alle so klug daher...
    Da ja alle so klug daher reden, bin ich auf die Reaktionen gespannt, wenn die Bürger in Deutschland auf den Strassen und Plätzen sind.
    Vornehmlich um deutlich zu machen, dass es nicht sein kann, dass Investmentbanker 20% der Deutschen Bank per Boni bekommen und gleichzeitig den deutschen Finanzsektor zum 2 mal in 5 Jahren gegen die Wand donnern (ohne Gegenwehr der Politik).
    Oder das es nicht sein kann, dass Politik die Staatsfinanzen immer und nur, zu Lasten der Masse saniert (die nur noch 1600€/mon brutto an Durchschnittseinkommen erhält), während man mit den Bonirittern aus der Wirtschaft im Kanzleramt Geburtstag feiert.
    Toskanafraktion? Das waren mal die Bürger aus der Mittelschicht, die mit ihrem bescheidenen Guthaben auf dicke Hose gemacht und sich ein kleines „Domizil“ gekauft haben. Politisch nicht oportun, aber menschlich verständlich.
    Heute verkauft VW fast 55% seine Neuwagen an institutionelle Kunden, weil das Bürgertum sich VW kaum noch leisten kann.
    Versicherungen kassieren und zahlen im „Ereignissfall“ nicht, aber die Politik hat die notwendigen Gesetzte dazu schon vor Jahrzehnten erlassen. Die Partykosten werden (natürlich) beim Kunden verdient und bei den Steuern abgesetzt.
    Die Herren Vertreter fahren ja auch A6, auf Kundenkosten.
    Aber man soll nicht mäggern, die H4er bekommen bei 6-10% Preissteigerung bei Lebensmitteln ja auch satte 10€ mehr in 2012 (da muckt kein Grüner auf … ).
    Die Zeiten in denen die Mehrheit der Bevölkerung am Wohlstand beteiligt wurde endetete mit dem Einfluss der Toskanafraktion.
    Um es ganz genau auf den Punkt zu bringen, als Kohl ausgebrannt war und von Schröder mit der Argenda 2010 rechts überholt wurde, war Toskanafraktion ein Unwort.
    Ein gewerblicher Arbeiter darf schliesslich nicht mehr zur Verfügung haben, als er zum notwendigen Konsum braucht. Rücklagen unerwünscht (die machen nur nervös und aufmüpfig) und Eigentum ebenso unerwünscht (das macht nur faul und bequem).
    Da ist die Erinnerung an alte Zeiten in dennen Alleinverdiener nicht nur die Familie nährten, sondern auch Rücklagen aufbauten nicht förderlich.
    Bleibt nur noch der Bedarf an die Guthaben der aktuell vererbenden Generation heranzukommen, aber das geht ja auch fix per Pflege- und Krankenhausnotstand (auch ein Ding zu dem die Grünen nix sagen).
    Die Parteien in Deutschland sind absolut austauschbar und wenn man die Farben auf ein Karusell setzt und schnell genug dreht, zeigt sich die Wahrheit, alles weiss und inhaltslos.
    Das hält natürlich nicht von der persönlichen Bereicherung der Sippe ab.

  65. ad Wimmerl d. Ä. - thanks,...
    ad Wimmerl d. Ä. – thanks, you saved my day =D
    /
    ad HansMeier555: Bürger gab und gibt es solche und solche; das liberale Bürgertum war in Deutschland seit je ein rares Gut; FDP und Grüne waren in der Hinsicht schon immer ein Witz; ein guter und ein schlechter respektive.
    Zum Glück gibt es noch andere Länder westlich von Deutschland, in denen es anders aussieht.

  66. @Holl01,

    was unsere...
    @Holl01,
    was unsere Kuponabschneider (heute: Investoren) vergessen, ist, dass wir den Kern unserer industriellen Basis verlieren: den qualifizierten Facharbeiter. Ich kenne noch Leute, die arbeiten für einen deutschen Schwerlast-Tieflader-Hersteller und verdienen soviel pro Monat wie ein Vorstand in der Bude. Warum: die halten Transportsysteme mit 15.000 Tonnen Ladung drauf am laufen, egal, wo und wie da ein Problem auftritt. Sehe ich mich um auf meinen Fortbildungslehrgängen (von Gesetzgeber und/oder Hersteller vorgeschrieben), so ist kaum jemand da unter 40. Und wir Ü60 sind keine Minderheit, obwohl uns der Elektronik-Kram hart rannimmt, denn CAN-Bus gab es noch nicht, als ich auf der Schule war).
    Unsereins mit einer konsequent bolschewistischen Grundausbildung ( OSI-Berlin 1969- 1973) kann darauf hinweisen, dass „das Kapital zweierlei untergräbt: die Erde und den Arbeiter.“ Die Grünen sind verstandesmäßig nur bis zur Erde gekommen. Es fragt sich, wer sich um den Arbeiter, den Umformer des Naturstoffs, kümmert. Anders gesagt: als ich meine acht Silvester Bolidig auf der Unität absolviert hatte, studierten 5 % der Schulabgänger. Heute sind es etwa 30 – 40. Wo sollen die alle hin? Im Januar war ich in der Türkei, und der Big Boss einer Fahrzeugbaufirma erklärte mir: „We need no more MBA, we need welders, mechanicans, vocational-trainers.“ Wenn die das schon merken, warum merkt das bei uns keiner. Oder glaubt datt Märkel, man könne auf Dauer Fachkräfte mit 1 €- Jobs locken? Oder nach 12 Monaten H4? – Was gegenwärtig passiert, ist nicht nur ein brain drain, sondern auch ein skills drain. Davon redet nur keiner.
    gruß fb

  67. Shitsurei shimasu

    "Schon vor...
    Shitsurei shimasu
    „Schon vor über 10 Jahren hat der Grüne Krieg geführt und dafür hat der Konservative jetzt die Wehrpflicht abgeschafft.“
    .
    Eine hochinteressante Feststellung von @HansMeier555, die ich etwas näher beleuchten möchte (denn im Strahlensturm ist gerade Pause):
    .
    (1) Grüne:
    – Vor etwa 10 Jahren haben die letzten wirklich Umweltbewegten (wenn Sie so wollen „Krieger“) die Grünen aus Frust verlassen und sich im Rückzugsgefecht in ihre Bioläden zurückgezogen. Aus diesen werden sie jetzt durch agressive Kommandos finanzstarker globalisierender SuperMutationsÖko-Konzerne endgültig vertrieben, mit gleicher Konsequenz wie „Tante Emma“.
    Die Niederlage war so vernichtend, dass diesen Aktivisten zum Schluss selbst ihre geliebte Ökobrause (Bionade) genommen wurde.
    – Die heutigen „Grünen“ entstanden im Zuge der Ökokriege durch „Intelligence – maßnahmen“ des Finanzsektors. In dieser Phase wurde die Führungsriege der historischen „Grünen“ zuerst als REAL- und dann als NORMAL-Politiker assimiliert.
    – Der Fukushima-effekt erlaubte es den etablierten Machthabern einen inzwischen als falsch erkannten Weg ohne größeren Gesichtsverlust zu korrigieren und die Kosten der Fehlerkorrektur nicht den Aktionären sondern der Algemeinheit aufzubrummen.
    – In allerletzter Konsequenz steht bei der nächsten Wahl der alte Schlauch mit neuem Wein der Machterhaltung bereit.
    .
    (2) Wehrpflicht:
    – Die Abschaffung der Wehrpflicht erinnert an die Einführung des kommerziellen Fernsehens. Eine Langfristmaßnahme zur Absicherung etablierter Machtverhältnisse.
    – Mit etwas Fantasie sollte jedem Simpel dämmern, das folgende nächste Schritte anstehen.
    – Einsatz auch bei „Inneren Angelegenheiten“ und gegen Flüchtlingsbewegungen Afrika>Europa
    – Automation aufgrund von Personalmangel
    .
    Kommen wir nun zur Toskana:
    Auch wenn Fehlentwicklungen der Energiepolitik nun wohl zur Korrektur in D anstehen (s.o.) – Entschieden und gehandelt wird immer noch aus der typischen Froschperspektive der Machterhaltung („uns kann keiner“), denn die Toskana ist ungeeignet als Rückzugsgebiet für die bessere Gesellschaft ! ??? Warum ???
    >>> Bei der demnächst rein statistisch anstehenden Havarie eines französischen Kernkraftwerkes ist, wie man aus den Fukushima Abluftfahnen lernen kann „No Safe Place in Europe !“
    Es ist Zeit für die bessere Gesellschaft, diese Herausforderung anzugehen und den bisher auf Tegernsee und Toskana beschränkten Horizont zu erweitern und nach Alternativen (Standorten) zu suchen.

  68. Man kann auch heute noch mit...
    Man kann auch heute noch mit grossem Gewinn mit Kammerer/Krippendorff Italien lesen. Namen auf Strassenschildern, Gebaeude usw. ..Landschaften. Italien hat Geschichte. Eine Geschichte gesellschaftlicher Auseinandersetzungen. Wer Schreibt mal ein vergleichbares Deutschland Reisebuch? Leider ist hier nichts ernst.

  69. "Bei der demnächst rein...
    „Bei der demnächst rein statistisch anstehenden Havarie eines französischen Kernkraftwerkes ist, wie man aus den Fukushima Abluftfahnen lernen kann „No Safe Place in Europe !“ Wenn man keine uebertriebenen Anforderungen an „Sicherheit“ hat, zeigt F. doch eher das Gegenteil. Japan kann offenbar damit ganz gut leben.

  70. Liebe Frau Diener,
    besten Dank...

    Liebe Frau Diener,
    besten Dank für den link!
    Haben Sie Gernhardt in „Bilder und Zeiten“ vom 7.Mai 2011 auch gelesen?

  71. Vielleicht sollte man deshalb ...
    Vielleicht sollte man deshalb die Toskanafraktion wiederbeleben, weil die Toskana ein Musterländle ist, professionell verwaltet, mit einem gut organisierten Gesundheitssystem, Dorfgemeinschaftshäusern, Slow Food allerorten und gentechnikfrei. Kurzum der Gegenentwurf zu Berlusconi .Allerdings sind es nicht die Grünen, die hier regieren, sondern die Nachfolger der Kommunisten (Partito Democratico). Gerade erst bei den Teil-Kommunalwahlen haben sie wieder abgeräumt. http://www.toskanafraktion.de

  72. Die Grünveranlagung ist keine...
    Die Grünveranlagung ist keine ideologische Überzeugung, sondern eher eine Art von politischer pogressiver Paralyse. Die Grünen als Parteiensammelsurium wären demnach eine Art von gesellschaftlicher Degenerationserscheinung, eine geistige Behinderung. Ein typisches Phänomen von im wahrsten Sinne des Wortes „überfressenen“ Völkern mit wohlstandsverwahrlosten Kinden, die einfach nur mehr gelangweilt dahinvegetieren und nicht mehr wissen, auf welche noch so perverse und entartete Art und Weise sie sich ein bißchen Abwechslung verschaffen…

  73. Nörgelei am Rande:

    Sollte es...
    Nörgelei am Rande:
    Sollte es nicht „fatto a mano“ statt „fatto con mano“ heißen?

  74. Folkher Braun 04. Juni 2011,...
    Folkher Braun 04. Juni 2011, 01:55 :
    Ihre Inhalte kann ich nur bestätigen.
    Das Produkt „Arbeit“ wurde durch 40 Jahre Massenarbeitslosigkeit so stark entwertet, dass man von Handwerk und Qualitätshandarbeit nicht mehr leben kann.
    Es gibt immer Nischen, aber im Gros ist das so.
    Die „Intellektuellen“ mit ihrer „Hochschul“ Legebatterie-Ausbildung werden noch sehr schmerzhaft feststellen, wie wenig man mit „denken und lehren“ verdienen kann, wenn es alle anderen auch damit versuchen.
    Es knackt sogar inzwischen im Gesamtwirtschaftlichen weil die Menge der arbeitenden Menschen einfach zu wenig Konsum zusammenbringt.

  75. Lieber Don Alphonso,

    ich kann...
    Lieber Don Alphonso,
    ich kann mir nicht helfen, aber seit dem west-östlichen Sofa ist bei Ihnen irgendwie die Luft raus. Ich hoffe auf Erfrischung.
    LdP

  76. Innert der Toscanafraction...
    Innert der Toscanafraction sind unbeschreiblich brutale und blutige Flügel-und Richtungskämpfe ausgebrochen. Von der Eutopie zur Dystopie über die Utopie. Was der eigentliche Anlaß war, kann nur vermutet werden. In den besseren Feuilletons
    D.s herrscht hektische Ratlosigkeit.
    Der Kurator einer ungeheuer angesagten Ausstellung(Dritthausbesitzer eines Palazzo in Neapel)in NY meint, dabei hintergründig lächelnd, es ginge um sexistischen Gendertotemismus.
    (Überhaupt ist der Titel Kurator angesagter als z.B. der eines Prof., Dr., Geheim,- Kommerzial-oder Hofrat).
    .
    Bürgertugend(en). Bürgerratsbeschluß. Bürger (-liche Ehe). Bürger(-liches Gesetzbuch). Bürger (Staats-). Bürger (Pfahl-) Bürger(Gemeinde-)
    .
    Der citoyen ist eine franz. Erfindung und hat sich nie so (zu) recht in der bürger-lichen Geselschaft D.s einnisten können.
    Ebenso der Bürger Athener (πολίτης – polites) Prägung, dieses Phantom taucht nur in den Reden gebildeter Stände, z. B. in der Frankfurter Paulskirche bei Preisver-leihungen o. ä., auf.
    .
    Schlesier und Heimatvertriebene sind auch Menschen.
    .
    Es gibt ernstzunehmende Zeitgenossen, die behaupten Embryonen seien nur ein Zellhaufen. Bar jeder menschlichen Eigenschaften. Können bei Bedarf ruchlos abgetötet werden. Endlich kommt die Aufklärung zu ihrem wahren Telos.
    .
    Arbeiteraristokratie. Mein Freund der Arbeiter.
    .
    Geistige Demenz kann kostenfrei und alternativlos überall erworben werden.

  77. @ Rufaz: Tacheles! Sehr...
    @ Rufaz: Tacheles! Sehr schön! Und dabei sind die Grünen gar nicht mal böser oder hinterwäldlerischer als die Anderen, sie sind auch keine politische Idee, sondern sie sind das offene Symptom einer Gesellschaft, welches man demokratisch wählen kann. Ihr Thema ist die Langeweile und die Akzeptanz der Durchschnittlichkeit: Eine Arbeiter- und Bauernfraktion mit Abitur, Studienabschluss und einer irrreparablen Immunschwäche des Charakters, die sich ersatzweise in Natur-und Tierliebe ausdrückt.

  78. Bürger (Welt-)
    .
    Das Betreten...

    Bürger (Welt-)
    .
    Das Betreten der Grünanlagen abseits der markierten Wege ist strengstens verboten!

  79. Die Grünen waren über...
    Die Grünen waren über Jahrzehnte das Sammelbecken der Idealisten und Enttäuschten. Wer auch immer ein Anliegen in der Politik nicht vertreten sah und nicht schweigend in die Selbstisolation gehen wollte, der ist bei den Grünen gelandet.
    „Die Grünen“ gibt es also garnicht, das ist der bunte Ausschuss vom Rest der Politik.
    Heute Medienhoheit haben nach meinem Eindruck die ehemaligen Linksliberalen/SozioSPD´ler die schon in der Mitte der siebziger mit ihren Ideen der Gängelung und des Gesellschaftsdesignes gescheitert sind.
    Die Schulreformen sind alle alter und kalter Kaffee, es gibt nur die Kräfte nicht mehr die sich dagegen ausreichend wehren können.
    Die Ökopolitik, die immer noch das Kind mit dem Bad ausschüttet, hat weder mehr Gehalt noch mehr Prakmatismus. Viel möchten wenig können.
    Die Verkehrs- und Industriepüolitik isat einfach nur idealistisch und weltfremd.
    .
    Wähler hat diese Partei nur, weil die Leute nun wirklich alle Parteien durch haben und niemand das angeht was die breite Masse will.
    Die Grünen werden den gleichen Weg gehen, wie die FDP. Steil nach oben und dann wieder steil abwärts.
    Links könnte noch einmal Trend werden, aber ohne die SPD, die SPD hat anfang der 80er die Gewerkschaften verraten und bei der Enteignung der Gewerkschaften geholfen und dann mit der Argenda 2010 die Arbeiter entgültig dem Sozialstaat ausgeliefert. Ich glaube nicht, das da noch eine Basis für „Vertrauen“ besteht.
    Ansonsten hoffe ich auf Basisdemokratie wie in Nordafrika, Spanien und jetzt auch Griechenland, nur ohne Gewalt.
    Leute die sich treffen und Wochen oder auch Monate gemeinsam überlegen, wie man es besser machen kann und sich anfangen zu organisieren.
    Keine Spinner die sich, wie in Paris, gegenseitig die Autos anzünden, die sie sich eh nicht mehr leisten können oder die Scheiben bei Nachbarn einschlagen, denen es auch nicht besser geht.
    Ganz „chilled“ und ganz friedlich aber Macht aufbauend.

  80. @Folkher...
    @Folkher Braun:
    Schwerlast-Tieflader wird es nicht mehr geben, das geht dann alles mit dem Fahrrad-Anhänger.

  81. "heuchelnde Pastoralkuh ......
    „heuchelnde Pastoralkuh … ländlich ums Gemüt“ – cher Filou, habe sehr gelacht!
    .
    lieber aschemcinqcinqcinq, ihre ausführungen zur jüngeren deutschen geschichte gefallen, gerade weil alles so ungeheuer *hüstel* wortwörtlich gelesen werden muss.
    .
    aus zeitgründen ungewohnt knapp heute zu meinem grossen bedauern bei diesem reizenden thema (die erlegte wildsau ruft),
    nur noch einen ländlichen tip an den lieben Don Alphonso: wenn sie sich enteneier zuzubereiten gedenken, so garen sie sie bitte durch, auch wenn das an sich ein frevel ist. doch enten sind eher etwas schmutzige tierchen, trotz oder wegen des wassers, mit dem sie sich umgeben, denn das ist ja auch nicht gerade sauber – fish f*ck in it -, und ziehen germs an wie kronleuchter die nachtfalter.
    wie wäre es mit einem germknödel?

  82. Don Ferrando, hab ich...
    Don Ferrando, hab ich natürlich. (Er fehlt, eindeutig.)

  83. @urosenbaum:
    Schöne website....

    @urosenbaum:
    Schöne website. Beim Who is Who könnten Sie noch Peter Zadeck anführen, der ein Haus in Vecoli hatte, auf einer Hügelkette, von der man in die eine Richtung in die Ebene von Lucca sehen konnte, in die andere Richtung über das Freddana Tal hinweg zu den Ausläufern der Apuanischen Alpen.

  84. @Don Ferrando,
    den Citoyen gab...

    @Don Ferrando,
    den Citoyen gab es in Deutschland nie.
    Nicht als Typus und daher auch nie einen equivalenten Begriff.
    In Deutschland gab es lediglich Bourgoisie.
    .
    Citoyen ist ein ein revolutionärer Begriff.
    1848 gab es da mal ein kurzes Aufflackern, da waren wohl auch einige Bürger dabei.
    Danach nicht mehr, dann war man Untertan und Kaisertreu.
    1918 ging der Kaiser ins Exil zum Holzhacken.
    Adel, Großbürgertum, Kleinbürgertum, Bildungsbürgertum und Spießbürgertum duckten sich weg.
    Nur die Sozialdemokraten begriffen sich damals als Staatsbürgertum und waren bereit die Verantwortung zu tragen.
    .
    1933 kamen die Kleingroßspießbildungsbürger aus den Löchern hervor um wieder Untertan sein zu können.
    Mit den bekannten Folgen.
    .
    Staatsbürger ist für mich heute beispielsweise eher die Schichtarbeiterin oder der Handwerker, der versucht Kinder anständig großzuziehen, ihnen bei den Hausaufgaben hilft und nebenbei noch ehrenamtlichen Dienst bei der freiwilligen Feuerwehr (oder anderswo) leistet.
    .
    Ohne groß zu fragen was er davon hat, dafür bekommt oder welche Netzwerke er stattdessen in der kostbaren Freizeit beim Golfspielen und der MilleMiglia knüpfen könnte.

  85. Angeblich sind die Grünen und...
    Angeblich sind die Grünen und -Innen friedfertige Gottesschäflein und Pazifisten. Da habe ich beim letzten Reichsparteitag anderes erlebt! Aus reiner Neugier habe ich mich unter das Grünvolk gemischt – adjustiert wie ein waschechter Alt-68er-K1-Kommunarde. Also mit Jesus-Sandalen, Charles-Manson-Bart (ohne „Einwohner“), Brust- u. Schamhaare mit der neuesten Dreadlock-Mode verziert, das ganze züchtig unter selbstgestrickte Wollunterhosen versteckt, etc. pipapo… Ärger gab es dann mit dem Original-Jute-Che-Guevara-T-Shirt. Ich habe vergessen den Aufdruck „100 % echte Kinderarbeit“ zu entfernen. Mei! Gab das ein Geschrei! Am Ende war heulender Lynchmob mit einem Orignal-Handgedrehten-Hanfseil hinter mir her. Tja, es herrscht halt keine Liebe mehr unter den Menschen…

  86. Parusie oder der Bürger in...
    Parusie oder der Bürger in seinem Bemühen den Chiliasmus heraufzuführen. Ein Problem seit der Antike. Von dem damit implizierten Tausendjährigen Reich in Deutschland, an Jahren waren diesem zerbombten Unternehmen nur zwölf beschieden. Ein Abgrund an Amoralität.

  87. Der Ostpreuße an sich ist...
    Der Ostpreuße an sich ist auch ein Mensch (nur noch seltene Exempare vorhanden), da Immanuel Kant auch ein Ostpreuße war, wäre er demnach auch dem Gattungswesen Mensch zuzurechnen. Er arbeitete sich u. a. an einem Gottesbeweis ab. Sapere aude.„Gedanken ohne Inhalt sind leer, Anschauungen ohne Begriffe sind blind.“
    Was kann ich wissen? Was darf ich hoffen? Was ist der Mensch?
    Der Vatikan hatte nicht die reine, helle Freude an ihm.
    .
    Daraus folgernd: Der Bürger als Erscheinung seiner vorgefaßten Meinungen, er affiziert sich selbst ;-) Begriffe interessieren ihn nur, sofern sie ihm Nutzen, Profit versprechen. Gewissermaßen als bürgerliche Kategorientafel.
    .
    Mit dieser Kant´schen Formel hatten die jüngst berufene Ethikkomission und ihre Vorgänger (Abtreibung, PID etc.) insgeheim ihre liebe Not.
    „Handle so, daß du die Menschheit sowohl in deiner Person, als in der Person eines jeden andern jederzeit zugleich als Zweck, niemals bloß als Mittel brauchst.“
    .
    Au fein:
    Ein freier Wille ist für Kant also ein Wille unter sittlichen Gesetzen; Freiheit ohne diese freiwillige Unterwerfung ist für ihn keine Freiheit. Damit basieren moralisch schlechte Handlungen nicht auf Willensfreiheit, sondern sind durch die mechanische Kausalität bedingt. Die Würde des Menschen besteht, laut Kant, darin, dass er seinen Instinkten widersteht und selbst Ursache ist.
    (Vieles was jedoch geschieht läuft nach dem Muster: Die Würde des Menschen ist antastbar.)

  88. "Die echte T. wird sagen, sie...
    „Die echte T. wird sagen, sie unterstütze nachhaltiges Wirtschaften, kleine Betriebe und regionale Produktion.“ (Don
    .
    :-)
    Ja, aber warum ausgerechnet in Italien die regionale Produktion unterstützen. Oder in einem anderen Land. Nicht dass man etwas gegen Italien haben müsste, im Gegentum.
    .
    Das „Regionale“ darf man also getrost aus der Nachhaltigkeitsargumentationskette der scheinheiligen Toskana-Anhimmelnden streichen, denn das ist es dann eben nicht. Sie schleppen ihr Geld im Gegenteil und de facto aus ihren Staatsgrenzen hinaus und unterstützen eben pfeilgrad nicht ihre eigenen regionalen Betriebe und ihr regionales Handwerk, sondern italienisches europäisches. Was auch nicht sooo ganz schlecht ist, klingt aber schon nicht mehr so wahnsinnig regionalbetont.
    .
    Was auch immer die Toskanafraktion da unten treibt auf der Suche nach elysischen und schuldfreien Genüssen in Seelenlandschaften, regional und nachhaltig geht anders. Das geht nur da, wo man hauptsächlich lebt und arbeitet.
    .
    Regionales Wirtschaften zu unterstützen kann man in D beginnen: Einfach auf den Wochenmarkt gehen, zum Handwerker aus dem Viertel gehen. Die gibt es, von wegen die gibt es nicht. Alles Mumpitz.
    .
    Dann verpestet man schon mal nicht mehr die Luft durch lange Autofahrten hin und her, nur um ein Geräuchertes, ein Olivenöl oder einen guten Wein zu kriegen. Das kann man schon im Altmühltal oder in der Fränkischen haben. Bis auf das Olivenöl. Die haben sehr guten Wein, am besten der Fränkische Rote, ein traumhafter Wein, das beste Lamm und herrliche Fische. (Wildschweine auch, die vermehren sich im Fränkischen wie blöd…)
    .
    Stattgegeben, wenn man eine bestimmte elegische Seelenlandschaft für die edle Seele will, dann ist sie halt nur dort so mit den Hügel und den Pappeln.
    .
    Aber alle anderen Argumente der T. halte ich für bildungsbürgerlich aufgesetzt und pseuo-pronatura aufgesetzt. Damit man halt guten Gewissens hinfahren darf. Aber grün sind diese T.-Herrschaften für mich nicht wirklich. Eher so richtige kleine Angeber mit dem Geschwätz „Mein Schuster in Siena…“, „mein Olivenbauer in citta olivia…“. Man beachte das Possesivpronomen. Als wenn sie Feudalherren wären und der Kerl nur für sie allein in Anstellung schuften würde…
    .
    HansMeier555, ich übergebe…

  89. @ Vroni 15:12 :
    Man darf da...

    @ Vroni 15:12 :
    Man darf da die Sprachbarriere nicht übersehen. Österreich ist ja nicht Ausland, zumindest nicht gefühlt. Da ist der Grenzübertritt von Mitteldeutschland nach Bayern schon ein grösserer Schritt.
    Man spricht halt gerne deutsch (französisch kann kaum einer in der Generation und das denglisch kann man bei Loddar heute noch ganz schön bewundern).
    Da ist so eine einerseits mediterane und andererseits auf Deutsche gut eingestellte Gegend schon sehr schön.
    Man will ja nur weit genug aus Deutschland raus sein um den Muff nicht mehr so zu riechen, aber nah genug um nach 14h im eigenen Bett zu liegen …..

  90. OT: Jorge Amado, Die...
    OT: Jorge Amado, Die Geheimnisse des Mulatten Pedro – ein wundervolles Buch!

  91. Angelika_Seifriz, es sollte....
    Angelika_Seifriz, es sollte. Allerdings liebe ich an diesem Blog, dass jemand sich so italienisch gibt, der keinen italienischen Halbsatz zustandebringt. Ich lese hier wegen der unfreiwilligen Komik gelegentlich mit und hoffe jedesmal auf ein neues Sprachschmankerl.

  92. Nett das zu hören. Ich lasse...
    Nett das zu hören. Ich lasse mich ja gern belehren.
    .
    Und wegen Amado: Gern geschehen!

  93. Lorenz, runter von meiner...
    Lorenz, runter von meiner Brücke!
    Außerdem meine ich, dass der einschneidende Moment nicht das Sofa war, sondern der „Jetzt-hör-ich-empört-auf“- Eintrag. Nach der Selbstausbremsung hat sich der Don schwergetan, wieder Fahrt aufzunehmen. Anfahren am Hang, Sie kennen das sicher. Aber so langsam, glaube ich, geht es doch wieder. Was eher auffällt: die Schleuder- und Hängepartie hat vielen Kommentatoren den Elan gekostet. Warum, weiß ich nicht. aber da ist noch viel zu strampeln, um alte Höhen zu erreichen.

  94. Also, da kommen viele Faktoren...
    Also, da kommen viele Faktoren zusammen. Generell ist es stets so, dass Beiträge von Reien gern gelesen, aber ungern kommentiert wurden. Warum das so ist – keine Ahnung. Man kann problemlos mit kontroversen Themen die Zahlen steuern, aber das ist mir unterwegs auch zu stressig gewesen. Politische oder wirtschaftliche Themen liegen weit, weit weg in Italien, und vielleicht ist man auch etwas verwöhnt: Selbst wenn es mal „nur“ 150 Kommentare sind, ist es immer noch um den Faktor 6 bis 10 mehr als die nächsten Verfolger.Dazu kommt dann auch, dass die Präsentation der Beiträge nicht besser (eher schlechter) wurde, und der beginnende Sommer.
    .
    Wenn ich morgen dann über die Einführung des Abiturfachs Hochstapeln schreibe, könnte es schon wieder anders sein. Aber ich kann da nicht viel tun. Ich schreibe nicht. Es schreibt mich.

  95. (Ach so, und eines noch: Was...
    (Ach so, und eines noch: Was zentrale Bedeutung hat ist, dass man sich aktiv an der Debatte beteiligt. Wenn das – wie bei diesem beitrag – nicht geht, ist die Debatte eben auch eine andere. Mein Fehler, ich weiss, aber unerwarteterweise habe ich gerade andere Pflichten, die wichtiger sind. Ich bedaure es sehr, aber es ist so.)

  96. Das Leben verzichtet von Zeit...
    Das Leben verzichtet von Zeit zu Zeit auf die Guten, denn es hat ja die Besten. (Darum die Guten nach Italien, in aller Bescheidenheit eben …)
    .
    Schattige Plätzchen sind am Schönsten – von der weiblichen Vieldimensionalität von Gebäck. (Der Philosoph, im Lichte ihrer Erfahrung, ist auch nur ein Mann.)
    .
    Typische Nicht-Frage für Manager? (Die Sonne scheint – was muss ich da noch wissen, wieviel Uhr es ist?)
    .
    Italien? Ja, denn es gibt Wichtigkeiten. Prinzipien z B. gehören auch dazu.
    .
    Zu mancher Zeit waren es die Kräfte der nicht vorhandenen Ideen, die die Welt gestalteten.
    .
    Vom Lesen. (Gerne hören wir unserem Don hier zu, schon weil Italien ein fester Ort. Sprachlich geschickt wie ein Churchill die Kontinente zu schieben, dazu sind aber die Meisten auch weiter nicht berufen.)
    .
    „Den Tau/auf den Schuhen dort/hätte ich sehen wollen/zukünftigen Tränen vorzubeugen“ (T. de Maiziere morgens um fünf vor Fort Douaumont/Verdun/France – vor seinem spätvormittäglichen Antrittsbesuch im Hotel de Brienne, Paris. (… alle Kopfbedeckungen scheu und leise mittig-vorwärts in den Händen, galt es, ganz still zu werden, still zu halten … .)

  97. Um vielleicht mal zu zeigen,...
    Um vielleicht mal zu zeigen, wie das mit den Kommentaren und den Zahlen aussieht: Dieser Beitrag krebst gerade noch unter der 10.000er Marke herum und geht nach etwas über 24 Stunden auf die 100 Kommentare zu. Das entspricht meinem normalen Schnitt wenn der Beitrag über die Hauptseite 2000 PIs zusätzlich bekam. Auf dem ersten Platz mit deutlich über 10.000 ist gerade der Beitrag „Kritik der reinen Physik(5): Das Rätsel der Mathematik“. Mit 11 Kommentaren nach fast einer Woche. Die PIs lassen sich bei FAZ.net eigentlich über die Art der Präsentation nach Belieben steuern – nur an den Kommentaren sieht man, wie gross die Beteiligung wirklich ist. Eine gute Beteiligung würde ich bei einem Kommentar pro 50 und 200 PIs sehen. 100 Kommentare? Reges Leserinteresse. keine Frage. 12.000 PIs? Können auch 11.500 Abbrüche sein.

  98. perfect!57, leicht errötend:...
    perfect!57, leicht errötend: Danke.

  99. Eins hatten wir noch...
    Eins hatten wir noch vergessen:
    .
    Vo der Deutschen Überlegenheit: Die Litfaßsäule ist der Obelisk, ist der Triumphbogen Preußens.

  100. Ach die Toskana wird...
    Ach die Toskana wird überschätzt, warum nicht Burgund? Verehrter Don, schreiben Sie gern und gut über das Buch „Die Memoiren des Hochstaplers Felix Krull“ und warum das ein Pflichtstück fürs Abitur werden muss, ja das Exempel ist des alten Spießbürgerspruches:
    „Nicht für die Schule,
    für das Leben lernen wir!“
    Altsprachler werden gebeten, nicht durch zitieren des Originals die Pointe zu verwässern.
    Ich habe für den auch in Germanien warmen Abend noch einen Württemberger Traminer trocken von 1996 gefunden, der gut gealtert ist und fast wie ein Riesling abgeht. So lässt es sich auch ohne Barolo aushalten, der geneigte Kenner würde ohnehin Amarone die Valpolicella vorziehen.

  101. Ach so, und noch etwas:...
    Ach so, und noch etwas: Natürlich hat das Kommentarverhalten auch viel mit dem Freischaltverhalten zu tun. Und da hapert es in Italien und im Moment auch etwas bei mir. Wenn einen halben Tag keine neuen Kommentare kommen, und dann 20 auf einmal, ist das kein Gesprächsfluss mehr. Ginge es nach mir, gäbe es hier ein „trusted user“ System, das bekannten Kommentatoren automatisch eine Freischaltung gibt, und nur Neukommentatoren durch einen Prüfungsprozess müssen (und am liebsten wäre mir, wenn es den ganzen Schmodder gar nicht gäbe, sondern freies Kommentieren für alle – aber das geht hier leider nicht durch).

  102. Da hat sich einer gut...
    Da hat sich einer gut versorgt. Neidvolles Prost!
    Hochstapelei ist ein schoenes Sujet, da kann hier jeder etwas beitragen.

  103. @prince Matecki: das mit den...
    @prince Matecki: das mit den „Weinkennern“ ist so eine Sache.
    Beim Amarone passiert meiner Meinung nach genau das Gleiche, wie vor Jahren beim Brunello di Montalcino.
    Sicherlich alles sehr sehr gute Weine; aber auch nicht bedeutend besser als manch unbekanntes Tröpfchen.

  104. Es bressiat halt aa scho amoi....
    Es bressiat halt aa scho amoi. Konst nix dro macha, gö Fonsi. Grod aus schaugn und an Hölm fesd obandln. Werd scho wieda!
    o-o>
    I moan, de Greana sand itza in dera Fasä, wo dea woarrme Sog vo dera hoassn Luft de wo´s quasi sölba brodutziarrt ham, in den Himmi des altdeitschn Idealismus gädragän wärdän. Friahna homa dazua Hoaßlufdballon gsogt. Is jo nix diräkts schlächts dro, newoahrr. Oans is gwiß: Nauf gehts schwar, nuntazua gehts sakrisch schnöll.

    Heit homa Grüanfuada einigfoahrn. Im Winta nemama wieda Silasch.

    Dea windigi Selbstdarschtella J. F. duat se itza ois geistiga Realo-Ieba-Bapa mid an Movie aufmascheln, des is scho a Sach, wannsta des Schpectaculum oschaugst.
    Foast is a woarn un a Wampn hot a si aa ogfressn, do feit se nix. A Professa isa aa woarn. Ohnä Abi konnst heitzutog ois wearn, sogarr Minista. A Chuzpä muaßt halt hobn. An Dokto brauchts net, den nehmans dia wieda ab.

    Wia sei Elder-Schtätsmän-Sozius, da Schröda-Basta-Bubi, is aa a Expärdä fier Gas, Bolidig un an Diridari (Realien). Nimm mid wos da net zuaschteht, gö! Ois im aufobfarungsfollän Deanst am Volggä! Passt scho! Konnst no wos vo learna.
    Oiso, i schwing mi wieda davo.
    Hawädiährä!

  105. Wiari i aan de Lopeshümnän...
    Wiari i aan de Lopeshümnän siag, ghöar i aa zu dene trusted user. Feit se nix. A Zensurr muaß sei, sogt mei Oide aa ollaweil. Un schaugt in meim Nochtskastl no, zweng unsiddlichär Häfterl. Aus is! De find nuar aan Rosenkranz un des Gebetsbüachl. (Des ondre Zeigl is woandersär.)

  106. @ prince matecki
    "... der...

    @ prince matecki
    „… der geneigte Kenner würde ohnehin Amarone die Valpolicella vorziehen.“
    .
    Oder einen leckeren Montepulciano.
    Sabber. Ziehe dennoch Fränkischen Roten vor. Heimatdünkel.

  107. @ Don :
    Wenn Sie Selbstzweifel...

    @ Don :
    Wenn Sie Selbstzweifel drücken, dann empfehle ich diese Lektüre :
    http://www.heise.de/tp/artikel/34/34819/1.html
    Als Beispiel welche Klimmzüge andere veranstalten, um ein sehr begrenztes Publikum zu erzeugen, nämlich jene die es bis zum Textende schaffen.
    Vom Inhalt einmal ganz abgesehen …….

  108. @prince Matecki, ich pflichte...
    @prince Matecki, ich pflichte Ihnen bei, Felix ist mir gar Leitbild. Was früher ging, geht auch heute noch. Für mich übrigens das schönste Stück des Meisters. Und Tod in Venedig. prince Matechi, trinken Sie nur den Württemberger, eine feine Wahl. Amarone ist für Likörfreunde. Das Burgund nun, ach, da kommen wir nicht zum Ende.

  109. Lieber Nepomuk, mir scheint,...
    Lieber Nepomuk, mir scheint, dass Sie den Nagel ziemlich. Trotzdem ist das hier, sehr werter Herr Don, ein herrlicher Platz, und Sie schreiben weiterhin herrlich, und es mag an mir liegen, dass meine Gedanken noch sehr am Tahirplatz oder an der Puerta del Sol hängen und auf dem west-östlichen Diva so eine schöne frische geistige Energie von allen Kommentatoren und Ihnen und Ihren Kollegen zu spüren war. Es war eine große Stunde. Das mit der Hochkultur von 2500 Jahren entschädigt jedenfalls für die Ausdehnung der Toskana auf Regionen nördlich der Alpen, jener gnadenloses Selbstüberschätzung Bayerns und Münchens. LdP.

  110. pressemitteilung der...
    pressemitteilung der BÖLW:
    Ursache der EHEC-Erkrankungen rasch aufklären
    anstatt zu spekulieren
    Berlin, 03.06.2011. In der aktuellen Situation der EHEC-Erkrankungen sind weder Spekulationen,
    noch Schuldzuweisungen oder frühzeitige Entwarnungen hilfreich“, erklärte Felix Prinz zu
    Löwenstein, Vorsitzender des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), „denn die
    durch EHEC verursachte Krankheitswelle hält an. Zwar kennt man jetzt den Erreger, aber die
    Quelle und der Kontaminationsweg sind weiterhin unbekannt.“ Laut Holger Rohde, Mikrobiologe
    des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf, sei noch nicht einmal klar, ob der Erreger in einem
    Tier, im Menschen, einer Pfütze, einer Kläranlage oder an irgendeiner anderen Stelle entstanden
    ist.
    Spanische Gemüseerzeuger und -exporteure haben am Freitag in Hamburg auf die enormen
    wirtschaftlichen Verluste hingewiesen, die ihnen durch die Verzehrswarnungen der deutschen
    Behörden entstanden seien. Ihre deutschen Kollegen im BÖLW erklären sich solidarisch mit
    ihnen, weil auch viele von ihnen ebenso wie die konventionellen Gemüsebauern hart von den
    Verkaufseinbrüchen bei Gemüse betroffen sind. Ihre größte Sorge gilt jedoch weiterhin den
    Menschen, deren Gesundheit von den Infektionen mit dem EHEC Erreger bedroht ist.
    Löwenstein verwies auf die durchweg objektive und sachgerechte Berichterstattung sowohl der
    Medien als auch der Behörden. „Umso ärgerlicher ist es, wenn einzelne Stimmen das Produktionssystem
    des ökologischen Landbaus und das aktuelle Infektionsgeschehen in Zusammenhang
    zu bringen versuchen“ sagte Löwenstein, „denn was derzeit mit Sicherheit gesagt werden
    kann, ist, dass die Kontamination von Lebensmitteln mit EHEC-Erregern kein spezifisches Bio-
    Problem ist. In keinem der EHEC Fälle seit Entdeckung des Erregers in den Neunziger Jahren
    bestand ein Zusammenhang zu einer bestimmten landwirtschaftlichen Produktionsweise. Soweit
    die Ursachen gefunden wurden, handelte es sich um ungenügende Beachtung von Hygieneregeln
    bei der Erzeugung oder Verarbeitung von Lebensmitteln – was sowohl im konventionellen
    wie im biologischen System der Fall sein kann“, so Löwenstein weiter.
    Löwenstein fordert die Behörden auf, weiterhin mit allem Nachdruck nach der Ursache der Infektionen
    zu suchen, um so die Gesundheitsgefährdung und die Verunsicherung der Bevölkerung
    schnellst möglich zu beenden. „Auch die Betriebe der Ökologischen Lebensmittelwirtschaft werden
    sich mit allen ihren Möglichkeiten daran beteiligen. So lassen bereits viele Gemüsebauern
    Proben ihrer Erzeugnisse untersuchen.“ Dabei sind noch in keinem Fall Kontaminationen aufgetaucht.
    2594 Zeichen
    Abdruck honorarfrei, um ein Belegexemplar wird gebeten.
    Ansprechpartner: Dr. Felix Prinz zu Löwenstein, Tel. 0171.3035686

  111. geehrte Vronie.
    Recht haben...

    geehrte Vronie.
    Recht haben Sie, aber warum erwähnt niemand die Lombardei ?
    mfG.T.

  112. @DA
    in 2006 sind meine frau...

    @DA
    in 2006 sind meine frau und ich mal eine knappe woche in beaune gewesen…
    wenn’s wollen berichten sie noch von der weinsversteigerung in diesem gebäude:
    http://www.hospices-de-beaune.com/
    und am samstag (?) gibt es direkt beim hospiz einen sehr guten markt.

  113. Nachdem ich gerade eine...
    Nachdem ich gerade eine anderweitige Verpflichtung eingegangen bin, schaut es eher schlecht mit dem Reisen aus, Wie schön diese Region jedoch im Herbst (Traubenlese) sein kann, weiss ich nur zu gut.

  114. @DA
    dann fahren's halt, wie...

    @DA
    dann fahren’s halt, wie schon so oft vorgeschlagen im spätherbst nach flandern, dann sind weniger touris in gent und brügge

  115. @ bertholdIV 04. Juni 2011,...
    @ bertholdIV 04. Juni 2011, 22:52 :
    Wenn ich richtig recherchiert habe gibt es e.coli die diese Toxin entwickeln schon lange.
    Übertrager sind Schafe und Rinder, weil die Bakterien in ihnen leben ohne bei diesen Wirtstieren Krankheitssymtome auszulösen.
    In den 90ern gab es etwa 20 Krankheitsfälle pro Jahr in Deutschland.
    Das neue ist (als Laie, der sich nur etwas belesen hat), anscheinend, das sowohl die Menge an Toxin grösser ist, als auch die Verweildauer der Bakterien im Darm sehr viel länger andauert.
    Die Wahrscheinlichkeit für Fleisch ist also viel höher als die für Gemüse.
    Als Thema aber kaum geeignet, da laut Medien 500 Menschen akut mit dem Tod ringen und 19 Tote bereits jetzt alleine in Deutschland zu beklagen sind.
    .
    Ansonsten sind e.coli schon mit Wasser uns Seife zu entfernen, so lange sie nicht in den Körper gelangen. Zumindest so zu lesen.
    .
    Wer Blut spenden kann sollte dies bitte tun, es wird dringend Blut fast aller Blutgruppen benötigt um den Betroffenen zu helfen.

  116. @bertholdIV:

    Das vom Herrn...
    @bertholdIV:
    Das vom Herrn Prinz zu … ist auch nur Argumentationsbrei. Der sollte mal auf die Rückverfolgbarkeits-Richtlinie der EU (von 2002) hinweisen und die Rückverfolgung anmahmen. Dann hat er jeden Beteiligten der Produktions-, Lager- und Lieferkette. Wie es zugeht im Geschäft, sieht man oben auf dem dritten Foto: Lieferwagen ohne Kältevorhang am Heck, keine Abnahmehydraulik hinten. Hinterviertel hängt an festen Haken, deswegen die Bindestricke rechts an der Wand. Wie kommt der Kerl mit dem Hinterviertel vom Auto herunter? – Nicht über die kleine Leiter. Er legt das Teil auf den Boden, klettert herunter und nimmt das Viertel dann auf den Ast. Natürlich ohne Hygienekleidung (mit Kapuze) und ohne Handschuhe. Und sein Kühlkoffer ist von den Wandstärken her kein Tiefkühl-Koffer sondern ein Frischdienstler (statt – 20 Grad +7). Diese „Kühlkette“ lobe ich mir.
    Ich behaupte nicht, dass die Manieren im Lebensmitteltransport bei uns besser sind.
    gruß fb

  117. lieber geschätzter gastgeber,...
    lieber geschätzter gastgeber, selbstverständlich haben sie recht, dass regelmässiges und eher rasches freischalten einen redefluss zustandekommen lässt, und dass dies erst richtig spass macht, wenn er fahrt aufnimmt. wenn sich ‚ewig‘ nicht die kommentarzahlen ändern, dann ahnt man es: der gute don schlägt sich mal wieder in einer rasanten linkskurve mit einem youngtimerdrahtesel die knie auf, streicht das geländer seiner eltern oder füttert begleiterinnen oder entenküken.
    .
    sie dürfen auf ihren erfolg hier bei der faz mehr als stolz sein, zumal sie noch ein anderes publikum anziehen, das sich auf ihrer rebellischen seite noch nicht herumtreibt, obwohl es dort möglich wäre, ganz ohne ihre werte anwesenheit zu kommentieren, sich ein oder zwei aus ihrer bar zu genehmigen und dort gleichsam in echtzeit zu parlieren.
    .
    wie ich bereits einmal erwähnte und was m.e. absolut nicht zu unterschätzen ist: das hiesige schriftbild
    (- man kann mehr text unterbringen, ohne irgendwelcher peinlichkeit zum opfer zu fallen – in ihrem grünen salon wird meist kürzer kommentiert – sarkastischer, gemeiner, flapsiger. auch von meiner parvität.
    dito sind die dortigen figuren sind auch weniger hinter bewusst gewählten larven verborgen als hier. doch dies macht auch seinen reiz aus, zu wissen: eigentlich kommuniziert man mit der tigerbrosche einer rothaarigen dame, ein george Filou schwindelt sich die hälfte zusammen, nur welche hälfte, tja, ein Wimmerl bayert dermassen vor sich hin, dass ich gottfroh bin, mal wieder etwas lateinisch-verständliches von Plindos zu lesen…
    es fiele mir schwer, dort wahre geschichten aus meinem leben hinter der maske zu erzählen (eben weil dort ausser von ihnen, lieber don, kaum einer geschichten vorhält), in der hoffnung, dass so indirekt botschaften auf der hirnrinde von rezipienten aufflackern wie die schatten, die ein feuer vor der höhle an die wände zeichnet, und zitronensorbetorgien, wallache und konsorten würde ich dort allein aus platzgründen kaum unterbringen können.
    mit vielen worten zu ätzen, ist doch auch eine kunst.)
    .
    die rasselbande ist so wunderbar versoffen. dekadent. albern.

  118. Ein paar Links zu dee EHEC...
    Ein paar Links zu dee EHEC Thematik :
    .
    http://de.wikipedia.org/wiki/Enteroh%C3%A4morrhagische_Escherichia_coli
    .
    http://de.wikipedia.org/wiki/Shiga-Toxin
    .
    http://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%A4molyse
    .
    Der Bakterienstamm ist ein alltgäglicher. Das Problem ist (nach meinem Verständniss), dass sich diese neue Variante zwischen den vielen anderen Varianten so hervorragend „verstecken“ kann. Man kann aber wohl inzwischen das Gift, direkt nachweisen (Schnelltest).
    .
    Blut spenden ist gut ………..

  119. ihre v e r p f l i c h t u n...
    ihre v e r p f l i c h t u n g, lieber Don Alphonso, housekeeping?
    da kann nur die vererbende famille beteiligt sein…
    .
    bei allen anderen wäre es ein liebesdienst, denn als sdg ist man doch unabhängig.
    .
    .
    es sei denn: der sympathisch-lebendige f r a n k i e**) verbannte sie, lieber don, der er sie schätzt, auch aus blattstrategischen gründen, auf sein unkonventionelles feriendomizil oder das eines freundes.*)
    .
    —–
    *) auch um blog-kollegen zu besänftigen, denn so senken sie vollautomatisch ihre pi’s und kommentarzahlen.
    .
    **)
    immerhin hätte er seinerseits eine veritable verpflichtung gegenüber dem neuen blog-kollegen, der ob selbstverständlich anzusetzender genialität in der lufthoheit der deutschen kultur noch keinen kommentar einheimste.

  120. Um es mal deutlich zu sagen es...
    Um es mal deutlich zu sagen es gibt keine kleinen dummen Städte es gibt aber
    sehr wohl grosse dumme Slumhauptstädte -welche kleine Städte in kleine Slum Städte verwandeln dürfen …fragt sich nur ,wie lange noch?
    Übrigens die Pension ist nicht sicher wenn man nichts dafür tut…

  121. Verehrtes @fazfazfaz123
    .
    Ihr...

    Verehrtes @fazfazfaz123
    .
    Ihr Antwort kam aus der genannten Froschperspektive. Verstehe ich richtig „fazfazfaz123“, Sprachrohr der Frösche ? Ein Hinweis zum besinnlichen nachdenken:
    Der japanische Atlantik heißt Pazifik und liegt in der Richtung in die der Wind normalerweise weht also gewissermaßen, aus französischer Sicht – der Lebenraum im Osten. Der europäische Pazifik heißt Atlantik aber der Wind kommt in der Regel fast immer aus Richtung des europäischen chinesischen Meeres – will heissen: die Koikarpfen im östlichen Lebensraum, in den Gärten der besseren Gesellschaft am Tegernsee bis hin in die Toskana bekommen ein Falloutproblem. Ich kann Ihnen das gern mal slimulieren – aber Sie müessen mir versprechen, daß Sie mich dann nicht des Simulantentums bezichtigen.

  122. @fb
    der prinz liefert...

    @fb
    der prinz liefert zumindest noch besseren brei als der großteil der journalisten in sachen ehec. das mit den spanischen gurken war schon ziemlich frech.
    zur kühlkette haben sie wahrscheinlich recht

  123. Superbia, besuchen Sie in...
    Superbia, besuchen Sie in meiner Heimat unseren Audikreisel und den dahinter liegenden Westpark, dann merken Sie, dass die Kombination von grossem Geld mit kleinen Hirnen auf allen Ebenen keine gute Sache ist.
    .
    donna laura. nein, mit der FAZ hat das alles nichts zu tun – die war und ist stets eine wichtige Nebenbeschäftigung, mehr aber auch nicht. Ich könnte das auch gar nicht machen, würde ich nicht weiter meinem Hauptberuf Sophn nachgehen. Housekeeping ist es aber nicht. Und das Wort Kollegen ist jetzt nicht so meines, das riecht zu sehr nach ernster Arbeit,

  124. Holly01, das wäöre ja ein...
    Holly01, das wäöre ja ein Witz: Wenn Bayern überlebt, weil man als Bayer generell den Norden meidet und Italien bevorzugt. Hier kursieren schon Witze wie „die ostfriesische Pest“ oder die „Hamburger Krankhei“. Ja der Byer hat ein sonniges Gemüt im Angesicht der Seuche der anderen.
    .
    donna laura, ich habe hier auch zum ersten Mal mit sokchen Kommentarzahlen zu tun (und ohnehin gibt es da in Deutschland, aber auch weltweit wenig Vergleichbares), aber es ist ja auch ein Konzept für eine Zeitung mit hoher, vorhandener Leserschaft. Die PIs gehen gar nicht mal so extrem auseinander, es ist hier halt auch gezielt auf Debatten hin geschrieben. Ohne dass ich hier jemanden als Marionette hinstellen will: Ein Autor mit Fehlern, Macken und schlechten Eigenschaften, dike er für gut hält, zieht anders als ein, sagen wir mal, ex Kathedra TV-Gosse beurteilender Profigucker ohne Persönlichkeit. Beides hat seine Berechtigung, aber „Berichten“ und „Kommunizieren“ sind unterschiedliche Dinge.
    .

  125. bertholdIV, ganz ehrlich: Was...
    bertholdIV, ganz ehrlich: Was im Herbst sein wird, weiss ich nicht. Planungen kann ich mir gerade sparen. Das hat Nachteile und Vorteile.
    .
    Lorenz auf der Brücke, ab und an hat auch ein Bayer seine lichten Momente.

  126. Holly01, ich muss gestehen:...
    Holly01, ich muss gestehen: Ich habe das Ding da drüben nicht verstanden.
    .
    prince Matecki, ich habe es, offen gesagt, gar nicht so mit der Toskana. Ich mag Siena, Massa Marittima, Punta Ala und Fiesole sehr gern, aber leben würde ich dort eher nicht wollen, mich zöge es wirklich nach Mantua. Auch, weil die Anfahrt an einem Tag mit vielen angenehmen Abstechern zu machen ist, in die Toskana muss man selbst vom Tegernsee aus durchrauschen. Aber keine Sorge: Die italienische Zeit ist hier jetzt ohnehin vorbei, ich habe mit diesem Beitrag ja schon wieder pbergeleitet.

  127. @don alphonso
    ..heute morgen...

    @don alphonso
    ..heute morgen hatte ich etwas Zeit und Muse und konnte mich von meiner Pollenallergie erholen.;…ich stöberte;
    das Thema des Blogs wird nun unter der Buchbesprechung subsumiert.
    nun..mein persönliches Ergebnis ist immer noch: was soll ich dort?>T.;
    meine private Reaktion auf die langen inhaltlichen Excursionen i.d. faz.:
    die auf mentale Aufzählung meiner eigenen Erlebnisse und Bilder und die Frage, was mache ich anders(?).
    Meine Kontakte zu deutschen Urlaubern/Bürgern, auch aus `meiner Scene` waren distanziert. Ausnahme> dort arbeitende….
    Wer sich zuhause nicht mit mir an den Tisch setzt, hat mir auf der Reise auch nicht viel zu erzählen bzw. hört nicht zu.
    Must have (seens) haben nicht den Schwerpkt.; Maiella, Umbrien statt T.
    Bevor ich die hübsche Tochter des Hauses anquatsche setze, setze ich mich mit den Krampfadern der Mutter auseinander.> Gefahr hier ist, dass man irgendwann nur noch Krampfadern sieht(zu sehen bekommt).
    Ich hoffe nicht, dass Christian-ich grüss ihn ´mal an dieser Stelle!- sich mit seiner schnellen Honda das Hirn einrennt, Michele mit der Enduro>aber in Solothurn hatte ich auch mal ein langes Gespräch mit einem Zivi(eigenes gebrauchtes Wettkampf-m-bike.!), der die Naturzerstörung(dezibel incl.) mit Kfz und!Mountainbike ganz schwarz an die Wand malte und Recht hatte.
    In diese Welt möchte ich auch nicht mehr>so gut können Tafelspitz und auch Pasta
    nicht schmecken!
    Also es geht nicht um cdu oder(filz) sonst ´was!
    ..Ist es möglich, das man sich in der heutigen Zeit zunehmend weniger die Frage stellt, ob es denn passe?
    Als ich mir vor Jahren ein edles(used) ital. Stahlrahmenrr. zulegte, war eine ganz wichtige Frage, ob es zu mir passt>im übrigen waren die Testergebnisse gar nicht so gut und die Chamalfelgen waren unmöglich-aber was ich hinterher damit an Spass hatte …; ähnlich ging es mit Möbeln usw..
    –passt die T. zu mir???
    Das Viner ist sehr zierlich; die lackierung empfindlich, aber schön; das Handling nicht einfach; Firmensitz ist in der Toscana..

  128. So, "Die italienische Zeit ist...
    So, „Die italienische Zeit ist hier jetzt ohnehin vorbei…“
    Also wohin geht die Reise, jetzt noch? Nach hause?
    East or West?
    Home is best! (E- Sprichwort)

  129. Atem-, Hirn- und Alternativlos...
    Atem-, Hirn- und Alternativlos (Europa fällt vom Stier, plumps):
    Das reprofiling durch Solidarität: pecunia non olet (Χρήματα δεν οσμή)
    jedoch
    Alienum aes homini ingenuo acerba est servitus. Für den Anständigen sind Schulden bittre Knechtschaft (Publil.Syr.A11)
    ##
    Der Maskenball mit seinen lavierten Charakteren (hoho)verlängert den virtuellen Karneval zu Venedig in den Frühling hinein. Freude edler Götterfunke…

    Verehrte donna laura: Doch, doch, wir Alle könnten Ihnen Geschichten erzählen, die liessen den Herrn Don Alphonso, ob ihres Wahrheitsgehaltes, vor Neid erblaßen. Soll er doch zeigen was ER kann. Wir laßen uns das Vergnügen an den seinen nicht schmälern. Dafür erhält er schließlich unserere weitscheifigen Kommentare, mit deren Klickzahlen er prunken kann. (Die ganze Zeit frage ich Ahnungsloser mich, was ist PI? post infection? Pi-Zahl=3,14..? )
    ..
    Zu keiner Zeit…..Es besteht kein Grund zur Besorgnis. In Bälde werden wir…..
    Die Wissenschaft hat…..

  130. prince matecki@: Durchlaucht,...
    prince matecki@: Durchlaucht, halten zu Gnaden, Ihro Pointe wollte ich beileibe nicht verwässern, jedoch ergänzen ;-):
    a bove maiore discit arare minor. Vom älteren Ochsen lernt der jüngere pflügen (Aesop)

  131. di, was Mütter und Töchter...
    di, was Mütter und Töchter angeht: Wer weiss schon, ob es überhaupt so lange hält? Auch in Italien gehen die Scheidungsraten massiv nach oben, trotz all der Probleme, die das mit sich bringt. Und wenn man nur nach den Müttern ginge, würden wir aussterben.
    .
    fionn, nach Hause. Es ist gar nicht so übel, dieses Heim, und niemand muss mich dorthin zwingen.

  132. Plindos, PI sind Page...
    Plindos, PI sind Page Impressions, das ist eine der Währungen im Internet, deren Bedeutung ich aber nicht für reklevant erachte. Ich finde es gut so, wie es ist, und ab dem 50. Kommentar ist es ohnehin mehr als befriedigend. Ich mag ja das Plätschern der Kommentare, das ist wie ein Bach im Sommer.
    .
    Strammer Moralist, nach meiner bescheidenen Meinung soll und darf der Bürger bleiben, was er ist: Ein guter Ochse vor einem am besten sehr leichtgängingen Staatspflug.

  133. @v.Natzmer, @gabriele
    ich habe...

    @v.Natzmer, @gabriele
    ich habe jetzt doch den chariot cx gewählt….

  134. Farbe war ihm nichts. (Warum...
    Farbe war ihm nichts. (Warum Michelangelo unter den Decken Rom’s immer auch den Hammer dabei hatte. (…und die Tränen))
    .
    Audikreisel? Auch wir kennten da was: http://www.flickr.com/photos/southerncalifornian/4892169187/
    .
    Was ein Entfaltungsraum ist, bestimmt das Leben.
    .
    Wie bekannt: Goethe und die Grenze zwischen Genie und Reim-Servant. (Was Bierstädte in zwanzig Jahren vom Podium runter auch noch diskutieren werden.)
    .
    Nur um einmal – und ganz bestimmt zur Nichtaufführung – das „Bühnenstück der Überlegungen“ geschrieben zu haben.
    .
    Wer nicht als Mitglied der Academie Francaise aufgewachsen, der hat keine Herkunft.
    .
    Wenn man nur dicht genug rangeht und weit genug auffächert. (Noch in einem Sargnagel des Jahres 2011 steckt ein ganzer Kosmos.)
    .
    Was auch noch nicht vorbei ist. (Eine Vision von W.v.B. II und Saturn VI.)
    .
    Die übliche Banalität. (Gestalten heißt auch zerstören. Zum Glück gestaltet diese Zeit nicht.)
    .
    Alte psychologische Weisheiten neu entdeckt? (Man empfindet die FAZ als Korsett? Warum? Nur Beschränkung ist schließlich Entfaltung.)
    .
    Das die Menschen sich freuen, mein Gott, das lässt sich nun mal nicht verhindern.
    .
    Schreiben macht frei. (… während Augensterne speerend sich ankern und Augenspeere sternend staunen … )
    .
    Was auch Not tut? (Eine Kultur des gesunden Restmißtrauens gegen die Beharrung.)
    .
    Leicht gesteht man es katholisch gerne zu. (Das „Toskana-Fraktion“, gut katholisch eben, lediglich eine Untergrupprierung von „Bibel-Übersetzung“ wäre … (Evangelisch-mißlungen halt, und zum 100dersten Male seit Luther schon))
    .
    Ein Staat hält sich für überlegen? Wohlan, er hat schon begonnen zu fallen.
    .
    Der Deutsche Staat trägt seinen Wunsch nach Selbsterhaltung in sich.( Rainer Maria Schäuble – im schwindenden Lichte allgm. Erfahrung.) (Wir haben keine eigne Meinung, wir chronisten bloß)
    .
    Was geben wir darauf? Ein Sonderangebot vom Tacco? (Griechisch in Salem?“ – das war bald auch einmal) – (… hinterm Bierfels beim zweiten Kreisel direkt gleich links, da trifft man sich schön?)
    .
    Nun rutscht mir doch mal alle den Buckel weg. (Was der Glöckner bestimmt auch oft gedacht hat)
    .
    Gesunde Menschen schreiben überhaupt nicht, tun stattdessen immer nur glücklich miteinander reden. (Wofür wir auch sind.)
    .
    Das Goehte der erste Psycholog und Wortpsycholog in deutscher Sprache war, ist auch noch unbewiesen.
    .
    „Still und leise, wie er lächelt“: Lächelnde tote Helden haben wir ja leider lieber, als Lebendige. (Trotzdem hat die Musik sich verdient gemacht.)
    .
    Starke Männer haben nun mal viel Testosteron. Sonst wären sie Frauen.
    .
    Schwefelwasserstoff ist hochenergetisch. (Wozu also Gerüche verändern?)
    .
    Das männliche Altersübergewicht als Osteoporose-Vorbeugung. (Wenn man schon sonst keine Last mehr trägt.)
    .
    Die internationale Republik aller vereinten Frauen kennt keine Frauen. (Nur Freundinnen.)
    .
    Immerhin sind Leute, die schreiben, meist keine verhinderten Oraltöner. (Von der vermutlichen Weiterentwicklung auch des Gesangbereiches.)
    .
    Das Wichtigste? Ganz sicher auch, einer Versammlung teilnahmsvoll die Hand aufzulegen. (Warum Jutta von Ditfurth versäumt hat, Hohe Kommissarin einer liebevollen Bürokratie zu werden.)
    .
    Die Kaserne ist nun mal der Ursprung allen Elends. (Clausewitz)

  135. DA@. Bescheiden abwehrend,...
    DA@. Bescheiden abwehrend, aber danke für die Zuschreibung. So ochsen wir Bürger alle Tage um den Leviathan seine Leibspeis anzufüttern. Die Mehrwertsteuer müßte auch mal wieder um etliche Pünktlein erhöht werden. Von irgendwo her muß es ja schließlich kommen.

  136. ein Bürger ist jeder, der...
    ein Bürger ist jeder, der selbständig denken kann und dies auch ohne Furcht vor irgendwelchen Jakobinern unter Beweis stellt. Nicht nur der Staat, sondern auch der Bürger ist revolutioniert worden. Tradition und Geld sind nicht mehr sein Alleinstellungsmerkmal: nach 43 Jahren penetrantestem 68er-Pathos darf man wohl von einer Tradition sprechen, die sich aus sich selbst legitimieren will; sich selbst zu bereichern auf Kosten der späteren Generationen ist geradezu das Kennzeichen der 68er. Die Nicht-Bürger: dümmer, rigider, raffgieriger als die Bürger und zu aller Letzt auch noch auf Kosten der „Nachkommen“ (die Basis einer bürgerlichen Tradition). „Nachhaltigkeit“ ist denn auch das reaktionärste Wort. Mit Bürgertum hat das alles nichts zu tun. Die Jakobiner gehen umher, guilliotinieren jeden Kopf, in dem etwas ist und rechtfertigen das mit einer allgemeinen Gefahr (oder der allgemeinen „Wohlfahrt“). Wenn die Deppen regieren, wird das Denken für den Staat gefährlich. Dann – und nur dann – spricht man von dem einzigen intellektuell Lebendigen, dem Bürger, wie von einem toten Schmetterling unter Glas und von hirntoten Jakobinern als geistvoll.

  137. Nun ja, die Jakobiner sind ja...
    Nun ja, die Jakobiner sind ja nun schon ein Weilchen Geschichte, und die 68er waren, relativ gesehen, eher angetreten, das System erst zu ihrem Willen und dann ganz schnelklk zu ihrem Vorteil zu ändern. Da fehlt noch der Staatsterror dazwischen. Aber ehrlich: Würde jemand heute noch unter Adenauers Demokratur leben wollen, mit Homosexuellenstrafrecht und Kuppelparagraphen?
    .
    Strammer Moralist, nun, ich habe diese Leute da nicht gewählt, aber natürlich droht das zu kommen, denn noch nie hat der Politiker oder der Aktionär für Fehlentwicklungen gezahlt – was Wunder, wenn es der Grieche ihnen nachtun will?

  138. perfekt57, die mindergesunden...
    perfekt57, die mindergesunden Hirne dieses Kaffs halten den Audikreisel für eine Sehenswürdigkeit:
    .
    http://www.ingolstadt.city-map.de/02011500/audi-kreisel
    .
    Ver,utlich haben sie zu viel Zeit in Hamburg verbracht, wo der Hafen ja auch als sehenswürdig ginlt. Dahinter kauft die Unterschicht billigen Frass und Chinadreck. Die FAZ empfinde ich eher als Herausforderung, wäre sie beengend, gäbe es mich hier nicht.

  139. lieber don, das wort blogger...
    lieber don, das wort blogger wollte ich nicht aussprechen.
    .
    also doch eine familienangelegenheit, die es ihnen zu planen unmöglich macht. das klingt doch sehr nach abkommandiertsein, auch wenn man an einen sehr hübschen ort mit kleinen badeentchen und erdbeeren verbannt wurde: es bleibt eine verpflichtung… seufz.
    .
    welche obliegenheiten drängen sich ihnen auf: streichen? umgraben? mauer renovieren? bücher neu sortieren? tafelsilber einheimsen? so wie die amerikaner gerade?

  140. Umräumen, zur Hand gehen,...
    Umräumen, zur Hand gehen, Katzen füttern, am Dienstag nach Polen fahren, lauter so Zeug. Aber alles nicht weiter schlimm. Nebenbei ist hier ja noch ein grösseres Haus, das ich in der verbleibenden Restzeit gerade vom Urwald befreie,

  141. (Ach so: Welche Spezialitäten...
    (Ach so: Welche Spezialitäten kann man aus dem ehemaligen Schlesien mitbringen?)

  142. @DA, Sehenswürdigkeiten:
    Der...

    @DA, Sehenswürdigkeiten:
    Der Begriff Sehenswürdigkeit sollte nicht auf das kulturelle Umfeld beschränkt werden. Ich gebe zu, so etwas wie das verlinkte Audi-Denkmal hätte ich nicht für möglich gehalten, das ist dann in seiner Hässlichkeit schon wieder sehenswert. Das gilt aus meiner Sicht übrigens ausnahmslos auch für die tatsächlichen, aktuellen Audimodelle (wg. ihrer Hässlichkeit, nicht ihrer Sehenswürdigkeit) .
    Ich empfiinde industrielle Produktionsanlagen und Bauten immer wieder sehenswert, und erinnere mich gerne an diverse Kraftwerksbegehungen aus IT-Projekten. Als Memento, woher das BSP u.a. so kommt. Auch die Industrielandschaft des Ruhrgebietes bietet Sehenswertes (… Fritz Schupp).
    Für der Kultur-Fraktion muss das möglicherweise erst die Patina von Jahrhunderten ansetzen, um Aufmerksamkeit zu erregen, und wird dann als historisch restaurierter Hafenkran oder Kornspeicher akzeptiert, möglichst noch umgewidmet als Theaterwerkstatt oder Jugendzentrum. Und über das, was die damalige Unterschicht so konsumieren musste, mache ich mir keine Illusionen.

  143. JR,
    das Ding ist doch nur...

    JR,
    das Ding ist doch nur Protz pur.
    Sehenswert? Weiß ich nicht. Es ist doch nur ein Riesen-Klon all der geglätteten alufarbenen Kisten, die man eh schon nimmer sehen kann.
    .
    Im provinziellen Nürnberg hockt auf dem Dach eines „Welt“-Kaufhauses eine fette, übedimensionierte Weltkugel. Der Gast aus Frankfurt (der dann länger blieb als wir alle dachten) verfiel in minutenlanges keckerndes Lachen. Als er sich beruhigte, sagte er mit Japsen unterbrochen, dass so etwas nur der Provinz einfallen könne, er sei fassungslos…

  144. Es sollen jetzt gute Jahre vor...
    Es sollen jetzt gute Jahre vor uns liegen.

  145. Ein altes gemaeuer, den Krieg...
    Ein altes gemaeuer, den Krieg hat’s gar ueberstanden, es uebersteht auch die „Kunst“ (seine Kunst) des H.A. Schult.
    http://www.nrhz.de/flyer/media/14254/stadtmuseumKln.jpg
    .
    Ford’s Godevaert hat’s gesponsert. Dabei ist der Mann doch sonst so zurechnungsfaehig.

  146. @DA: ha, Sie trauen sich nach...
    @DA: ha, Sie trauen sich nach Schlesien?

    Sonst so: habe heute gerade mal ein paar eskapistische Stunden Zeit, Online-FAZ zu lesen (sonst nicht). Leute, hört auf Folkher Braun und Holly, und Vroni sieht das auch nicht ganz falsch. Wir bekommen ein Riesenproblem mit der Ausquetschung der Arbeiter- und tätigen Mittelklasse. Da wächst fast nichts mehr nach, wenn man die nur wie meine Generation bloß auf Schulen schickt. Damit findet man keinen Halt im Leben. Eine größere Zahl an Leuten muß endlich wieder in die Lage kommen, ihren Lebensunterhalt in Anstand selber erwirtschaften zu können, statt herumzuvegetieren und der Sonne und den Wolken zuschauen zu müssen…

  147. Werter Don, eine kongeniale...
    Werter Don, eine kongeniale Kreiselfigur aus der Stadt der Hummelfiguren – der „Wanderbub“, vom Pendlerverkehr umzingelt…

  148. (Audi-Kreisel) hm. Wirkt etwas...
    (Audi-Kreisel) hm. Wirkt etwas hilflos, einfach das beste in den letzten Jahren designte Modell aufzublasen und als Vollform hinzustellen. Die Spuren, die VW so legt, gefallen mir besser. Ob große Ausstellungsvitrinen mit wechselnden Modellen oder die gläserne Brücke im Werk, wo man gucken kann, was derzeit so läuft, oder Form, Farbe und Instandhaltungsgrad der Häuser und Straßen. Aber nun gut, WOB ist VW und umgekehrt, und Audi und Ingolstadt sind zweierlei, die sich allenfalls verzahnen.

  149. (Nürnberger Weltkugel) naja,...
    (Nürnberger Weltkugel) naja, ob der Frankfurter mit seinem schäumenden Durchgangsverkehr da die Nürnberger mit ihrer gezielten Art, sämtliche Wege zu begehen, nicht etwas unterschätzt?

  150. "Daß ich dereinst, an dem...
    „Daß ich dereinst, an dem Ausgang der grimmigen Einsicht,
    Jubel und Ruhm aufsinge zustimmenden Engeln.
    Das von den klar geschlagenen Hämmern des Herzens
    keiner versage an weichen, zweifelnden oder
    reißenden Saiten. Daß mich mein strömendes Antlitz
    glänzender mache; daß das unscheinbare Weinen
    blühe. O wie werdet ihr dann, Nächte, mir lieb sein,
    gehärmte. Daß ich euch knieender nicht, untröstliche Schwestern,
    hinnahm, nicht in euer gelöstes
    Haar mich gelöster ergab. Wir, Vergeuder der Schmerzen.
    Wie wir sie absehn voraus, in die traurige Dauer,
    ob sie nicht enden vielleicht. Sie aber sind ja
    unser winterwähriges Laub, unser dunkeles Sinngrün,
    eine der Zeiten des heimlichen Jahre -, nicht nur
    Zeit -, sind Stelle, Siedelung, Lager, Boden, Wohnort. “
    .
    Gutes Beispiel, wie wir finden, für gelunge Entwicklung. Hat einer gelernt, sich auszudrücken. Und versteht auch die Tatsache, dass beide Geschlechter je männliche und weibliche Anteile haben (unabhängig von jeder Präferenz), die ggfls. Platz greifen wollen, sollen, gut in Worte zu fassen. Und ist eben bei sich angekommen: Weil gereift und vom Leben angeleitet, unterdrückt, manipuliert er nicht mehr, nicht einmal sich selbst.
    .
    Wie bekannt: http://www.rilke.de/gedichte/die_zehnte_duineser_elegie.htm

  151. @ Don Alphonso 09:18 : Kurz...
    @ Don Alphonso 09:18 : Kurz und knapp : Sie haben es nicht nötig ihr Licht unter den Scheffen zu stellen. Ihre Texte sind angenehm zu lesen und wer etwas langsamer liest kann die Andeutungen, Augenzwinkerer und Urteile (auch Vorurteile) ja nach Gusto herauslesen und einsortieren.
    Ich freu mich jedenfalls, wenn ich gelegendlich etwas Zeit habe und Ihre Texte und den Blog querlese.

  152. DA@: Fahren Sie über...
    DA@: Fahren Sie über Frankfurt/Oder alternativ Görlitz?
    Proszę, gdzie istnieje tu śląskim specjalności?
    Auf hiesiger Seite der Grenze finden Sie auch Altschlesische Küche etc.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Schlesische_K%C3%BCche
    ..
    „Kongenial“ zu Rilke die Schlesische Nachtigall Friederike Kempner.
    Dazu einige herrliche poetische Ergüße:
    Schweiß
    Willst gelangen Du zum Ziele,
    Wohlverdienten Preis gewinnen,
    Muß der Schweiß herunter rinnen
    Von der Decke bis zur Diele!
    -*-*-*-
    Amerika, Du Land der Träume,
    Du Wunderwelt so lang und breit,
    Wie schön sind Deine Kokosbäume,
    Und Deine rege Einsamkeit!
    = = = =
    Heine
    Witzli Putzli sei vergeben –
    Alle Poesie ist rein!
    /-/-/-/
    Johannes Kepler
    Ein ganzes Blatt der Weltgeschichte
    Du hast es vollgemacht

  153. Und ich dachte PI = Proud...
    Und ich dachte PI = Proud Individuals in der lingua franca unserer Zeit.
    Noch nie hab´ich eine Seite gedrückt, nur nach allfälligem Lesen umgeblättert.

  154. Ceterum censeo, daß der...
    Ceterum censeo, daß der Aktionär sehr wohl für Fehlentwicklungen zahlt, nämlich mit seinem Geld. Seit Erfindung der Aktiengesellschaft.
    .
    donna laura („vernünftige Aktien“ (sic)), fionn und muscat können Ihnen, werter Gastgeber, da sicher besser weiterhelfen als ich es vermag.
    .
    Roden war schon zu Zeiten Karls des Großen eine ehrenvolle Beschäftigung.

  155. Kölle un Injolschtadt kreijen...
    Kölle un Injolschtadt kreijen dä Pritzker-Pris oda so jet ähnlisches.
    Boah, ey!!! Dat is Kunss! Dat is Desing! Jeistesarbeder un Facharbeder vereinischt
    in sälltnär Eynmütischkeiyt, in welltbejahender, moderna Performänskunss.
    Kolossoll, monumentall.Boah, ey!!! Un jetz noch ne Christo drüväjestullp! Dat wör et!

  156. Früher ging alles hoch zu...
    Früher ging alles hoch zu Roß, kein Bike, keine Railways, kein Airplane. Wer gegen Ostland mußte riskierte Alles. Nochmal raunt uns R. M. Rilke etwas von Fährnissen des Seins zu:
    http://gutenberg.spiegel.de/buch/823/56

  157. @ F(ein) B(eobachtet)
    ...

    @ F(ein) B(eobachtet)
    soll ein Lob sein, mfG.T.

  158. Jüppche, hat der...
    Jüppche, hat der Freuhschoppen so lange gedauert, oder ist das noch von gestern?

  159. @ Plindos 17:26 :
    Der...

    @ Plindos 17:26 :
    Der Schlesier ist ein sehr höflicher Mensch. Er spricht seinen männlichen Gegenüber durchgehend mit „Herr „dann der Vorname““ an. Schlesier sind keine Polen, aber auch keine ehemaligen Deutschen.
    Mit Fleiss, Pünktlichkeit, Höfflichkeit und Aufrichtigkeit stehen die Schelsier nach dem Eigenverständniss für die besten aller preussischen Eigenschaften.
    Die Arbeit mag man schwer, weil es dann ein gutes Gefühl ist, etwas geschafft zu haben. Das Essen ist reichhaltig und eher auf Fleisch und lokale Gemüse aufgebaut. Die Wurstwaren sind Spitzenklasse.
    Der Schlesier schwatzt nicht, er sagt es wenn er etwas zu sagen hat und schweigt, wenn er nichts zu sagen hat. Das Schweigen ist unter Schlesiern, durchaus eine Form des harmonischen Zusammenseins.
    Man trinkt am Wochenende gerne mal Alkohol, ist aber am Sonntag in der Kirche.
    Die Familie ist der zentrale Punkt im Leben, eine Angeheiratete Person ist automatisch Familienmitglied (was man als Auszeichnung betrachten darf, Schlesier sind hilfsbereit vermeiden es aber nach Möglichkeit eine Last zu sein.
    Kurz und knapp : Sie scheinen keine Ahnung zu haben Herr Plindos :-).

  160. In Breslau das Haus mit den...
    In Breslau das Haus mit den drei Negern knipsen.

  161. @Donna Laura!
    .
    Hiermit...

    @Donna Laura!
    .
    Hiermit beschlossen und verkuendet zur Beseitigung aller Zweifel am Wahrheitsgehalt der schriftlichen Aeusserungen des Filou F. Filou in diesem Blog:
    Eine numerische Skala von 1 – 10, wobei die 10 den vollendeten Wahrheitsgehalt bezeichnet, die 1 dagegen Bemerkungen kennzeichnet, die, obwohl der Plausibilitaet nicht ganz entratend, einer amusanten Luege, gleich einem Treueschwur, entsprechen.
    .
    Die einzelnen Kommentarstellen werden mit eckigen Klammern [10] gekennzeichnet, die dem wahrheitlichen Wert der Aussage entsprechen.
    .
    Dieser Wert entspricht damit dem hiermit eingefuehrten „Donna-Laura-Index“, abgek. „DLI=x“.
    .
    Gegeben zu Holland im Sumpfe im Jahre des Herrn 2011.

  162. lieber Filou,
    o.t.: unter...

    lieber Filou,
    o.t.: unter Bankern hält man eine Verärgerung in den USA wegen des von DSK hochgehaltenen Euro für möglich…

  163. Herr Alphons,
    geben Sie es zu....

    Herr Alphons,
    geben Sie es zu. Der Fischer Verlag hat Ihnen extra Geld gegeben, daß Sie dieses blog-Thema gewählt haben!!!
    .
    http://www.faz.net/artikel/S30395/f-a-z-romane-der-woche-tagebuecher-aus-der-toscana-30430818.html

  164. Hat unser überschwenglicher...
    Hat unser überschwenglicher Gastgeber etwa seine polnische Haushaltshilfe geschwängert und ist zur Kranz- bzw. Lösegeldzahlung gen Osten aufgebrochen? Dieser blasierte Bohemien würde doch sonst nie einen Schritt über die Elbe tun. Und plötzlich ist Suleyken so zärtlich?

  165. @DA -...
    @DA – Mitbringsel:
    Wedel-Pralinen
    http://www.wedelpijalnie.pl/

  166. D.A. 13:55: Ist Schlesien...
    D.A. 13:55: Ist Schlesien „ehemalig“?

  167. Filou@:Nee, dat nit jrad, dat...
    Filou@:Nee, dat nit jrad, dat is für Övermorje, as klaa? Et donna laura hätt Üch jo schwea in de Mangel jehatt, quasi als Halefjehangänä;_)

  168. Werter Don, so gegen 18:30 war...
    Werter Don, so gegen 18:30 war da ein Kommentar von mir? Buetebuette.

  169. OT. Liebe Foersterliesel, die...
    OT. Liebe Foersterliesel, die ganze Sache stinkt nach Falle, nach Halbwahrheit, nach Sarkozy’scher Intrige. Der janze Schaekespiere ruff und runter.

  170. Am Anfang war das Wort. Und...
    Am Anfang war das Wort. Und das Wort wurde Geld.
    .
    Und hier nun endlich die heilige Erlösung, wenn auch nur für Sekunden: Aus Geld wird wieder Wort. Hallelujah!
    .
    (Von „Welch ein Blog! – Welch ein Mann!“ sind wir zum Glück noch weit entfernt)

  171. Und wir hatten nicht den...
    Und wir hatten nicht den Eindruck, dass wirklich die Meisten den letzten Satz „mit der zukünftigen CDU als zukünftigem Juniorpartner in einer grün-schwarzen Koalition“ schon so ganz richtig zur Kenntnis genommen hatten.
    .
    Dabei hat er a. Recht und nutzt b. die bekannten Privilegien, es auch frei weg sagen zu können.
    .
    Konservativ heißt eben bewahrend. Aber auch das schützt vor sterben/aussterben nicht. (Und genau das wird die Republik ab jetzt für die nächsten zwei Jahrzehnte so nachhaltig verändern.)
    .
    Wir hätten schon vor so ungefähr zwei Jahren am liebsten etwas Nachdenkliches geschrieben darüber, wie das wohl wäre, wenn die heute Mittelalten jemand Verdientes, sagen wir wie Herrn Dr. Schäuble, (wir bitten unbedingt vorab schon ausdrücklich um Entschuldigung, das wir jemanden so absolut Hervorragenden als Projektionsfläche mißbrauchen! – man folge sodann aber bitte den folgend gegebenen Ideen) – als mögliche Errungenschaft einer so langen und stabilen Demokratie (eben möglicherweise viel stabiler eben, als der Genannte selber fühlte, der damals noch Innenminister war) – sozusagen niemals nicht aus diesem Amte des Bundesinnenminister abzulösen:
    .
    a. weil wir des Eindrucks waren, dass Herr Dr. Schäuble mit einem gewissen Hang zu „Sicherheit“ und „Überwachungskameras“ eher doch leider etwas in Richtung „Sache“ neigte, wo doch ein Innenminister vor allem und vorzüglich die ihm anvertrauten Menschen der Republik (also alle) und deren Wohlergehen in den Mittelpunkt seiner Gefühle und Handlungen stellen sollte. (Frau Merkerls Kabinettsumbildung, welche Dr. Schäuble ins Finanzministerium brachte und den klug-warmherzigen Frauenversteher (ein großes Lob!) de Maiziere nach Innen, entsprach dem vorzüglich, leider). (Niemand macht oder machte Herrn Dr. Schäuble einen Vorwurf: Er hatte nun mal dieses Attentat, welches er vcorzüglich und absolut vorbildlich überwandt, soweit es möglich ist eben.) Und
    .
    b. in einer stabile Republik wie der unseren zumindest feuilletonweis‘ die Überlegung erlaubt wäre, in wie weit ein „Stabilitätstest“ (des parlamentarischen Systems) denkbar wäre, der jemanden „ewig“ im Amte ließe: Mit 67 möchte man noch nicht zurücktreten. Käme einer, der ihn ablösen wollte, so würde der 67-Jährige Fragen nach dessen Qualifikation stellen, flugs ich-bin-aber-noch-besser feststellen – und bleiben – und zwar mit allen erlernten professionellen Mitteln, welche zu Gebote stehen.
    .
    Acht Jahre oder zwei Legislaturperioden, also mit 75, noch nicht, aber spätestens nach drei weiteren Legislaturperioden, also mit 79, würde jemand dann evtl. aber auch gerne kampf- u. bedingunsglos zurücktreten wollen, würde er bloß vom Amte erlöst.
    .
    Und auch dann hätte die Gesellschaft – alle möglichen weiteren Einschränkungen durch evtl. Vergreisung und evtls. Noch-mehr-Aufstellen von noch mehr Überwachungskameras etc. klaglos (und stabil) hingenommen (ohne deswegen eine „Selbstbeschädigerrepublik sein zu wollen, sondern bloß geduldig und neugierig und wie im stabilen Experiment, auch wenn „Innenminister“ eben keine „Rekordstrecke“ ist)
    .
    Und dann hätte man noch desweiteren fragen können (möglicherweise), wie es denn gewesen wäre im Gedankenexperiment, wenn man ganz bis zum Schluß immer geantwortet hätte „Nein Herr Minister, es ist niemand da, immer noch nicht, der Sie ersetzen kann, keine Ablösung für Sie in Sicht, sie müssen weiter machen und immer weiter…“
    .
    Wie gesagt: Die Stabilität der Republik – und Geduld und Klugheit einer jüngeren Generation hätten es wohl hergegeben Herrn Dr. Schäuble (er in diesem Beispiele, mehr nicht) noch ca. fünf Legislaturperioden als Innenminister zu belassen, in vollendeter Sicherheit selbstverständlich.
    .
    Und leider zum Glück hat Frau Dr. Merkel wieder einmal so klug und weise und ausgleichend und so rechtzeitig gehandelt, vollkommen richtige Entscheidungen getroffen: Für Deutschland, für die CDU, fürs Ministerium des Innern und für alle Männer.
    .
    Und auch der Lauf der Weltgeschichte kam dazwischen: Mit all dem was kam. Wichtigerem, sehr viel Wichtigerem.

  172. @OT - Euro, Troika usw.
    Man...

    @OT – Euro, Troika usw.
    Man sollte mal wieder rechnen bzw. einfach seine Zahlen beisammen haben.
    Daher:
    http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,766643,00.html
    und
    http://www.math.uni-hamburg.de/home/collatz/

  173. Bester perfekt57,

    bei allem...
    Bester perfekt57,
    bei allem Respekt vor der ausführlichen Interpretation der gegenwärtigen Gemengelage in der Großen Politik unter besonderen Berücksichtigung eines Repräsentanten, dem nicht nur privat übel mitgespielt wurde: Ohne dieses Attentat wäre der Mann heute Bundeskanzler und zwar im direkten Übergang von Bräsig-Kohl, uns wäre die Episode mit den T.- Lümmeln und Gaz-Gerd erspart geblieben. Das sage ich als jemand, für den „die Linke“ eine rechte Variante linker Politik ist (Frau Wagenknecht vorläufig ausgenommen) und der die SPD wie die FDP dahin haben möchte, wo sie aufgrund ihrer Inkompetenz hingehören, bei +/- 3 Prozent. Dass der Schäuble bezüglich diverser Briefumschläge mit Knete drin irgendwann den Überblick verloren hat, ist ja o.k., keiner redet heute noch von Adenauer und Pferdmenges. War da watt?
    gruß fb

  174. Ich war am Wochenende in...
    Ich war am Wochenende in Polska und die Polen sind ein momentan ziemlich glückliches Volk. Sie heiraten gerade en masse und ziehen dann mit Autokorsos über die Dörfer.
    *
    Mitbringesel aus Schlesien sind Schmuck aus den typisch schlesischen Halbedelsteinen Chrysopras oder Nephrit, Blaudrucktextilien und Bunzlauer Keramik.

  175. @perfekt57
    wer ist wir ?...

    @perfekt57
    wer ist wir ?

  176. Pardon, der neue Beitrag...
    Pardon, der neue Beitrag braucht aufgrund anderer Ereignisse noch ein wenig,m kommt aber gleich.

  177. lieber don, ein mitbringsel...
    lieber don, ein mitbringsel aus schlesien wäre zum beispiel ein guter handwerker. oder zwei.
    bringen sie mir bitte auch einen mit?
    .
    und einen gut erhaltenen marmorkamin, bitte in den massen 1500 x 1200 mm?
    .
    Et Jüppche, als sdg-angehörige fällt es trotz allem bemühen schwer, basaldeutsche dialekte angemessen zu verstehen. wie meinen?

  178. *Kommentare von "Inge", egal...
    *Kommentare von „Inge“, egal wie viele hier auch abgeschickt werden, werden gelöscht*
    .
    Angeblich sollen die fähigen Handwerker oft schon im Ausland sein, hört man. Gerade in London gibt es eine grössere Kolonie.

  179. @fb
    sie übersehen da was....

    @fb
    sie übersehen da was. schröder und fischer waren – erinnern sie sich an den wahlabend 1998 – willkommen bei kohl nur um zu vrhindern, dass er schäunle als nachfolger bekommt. was hat schäuble eigentlich verbrochen um so zur unwillkommenen person der cdu zu mutieren. wegen des verschläuderns der assets der ddr an unsere westlichen verbündeten? das rohwedder attentat hat doch jeder mitbekommen, schäuble war da doch nicht der einzige – sorry, das war ja die raf, äh, räusper

  180. Danke, Frau Diener,
    für den...

    Danke, Frau Diener,
    für den erhellenden Gernhardt-Text von 1992. Im Rückblick erstaunt mich, dass das T-wort erst 1990 aufgekommen sein soll, ich hätte es auf 1987/88 datiert.
    So hatte man die SPD schön im Griff: Hier die verbiesterten, lustfeindlichen Klarsichthüllen-Oberlehrer, dort die Toskana-Hallodris.
    Die richtige Verbindung aus Leistung und Vergnügen wollte ihnen einfach nicht gelingen, jedenfalls nicht so gut wie Lothar Späth, über dessen Rücktrittsgründe wir uns nicht verbreiten wollen.
    .
    Was am Gerhardt-Text verblüfft, ist aber auch die Verbissenheit, mit der man sich gegen die „Ungerechtigkeit“ und Niedertracht dieses bösen Schlagwortes wehren wollte. Statt dass sie sich selber was noch blöderes und darum noch wirksameres ausdenken, wie z.B. „unsere Birne ist eine Pflaume“.

  181. 21 Jahre danach kann ich mich...
    21 Jahre danach kann ich mich nun endlich outen: Ja, ich war es, der in der BILD-Zeitung die Toskanafraktion so beschrieben hat, wie es Robert Gernhardt zitiert. Aber es geschah ausschließlich zum Schutz der Toskana, um Spuren zu verwischen. Was aber leider wenig geholfen hat, wenn wir heute lesen, dass TUI sein Toskana-Disneyland gnadenlos durchzieht. Für 1,5 Millionen Euro kann man dann ein toskanisch nachempfundenes Häuschen erwerben (vielleicht so ähnlich wie das Eigenheim von Oskar Lafontaine im Saarland), was mich mit einer gewissen Schadenfreude erfüllt, denn meines habe ich 1978 für umgerechnet 50.000 D-Mark gekauft. Heute ist es ein wunderbarer Alterssitz, zumal die Deutschen rundherum deutlich weniger geworden sind und „wir“ Toskaner unter uns sind. Schon bald nach dem Beginn des Internetzeitalters habe ich der Toskanafraktion ein virtuelles Denkmal gesetzt: http://www.toskanafraktion.de. Werbefrei, versteht sich.

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