Home
Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Marschieren in Vergangenheit und Zukunft

| 233 Lesermeinungen

Vielleicht ist es ja ein wenig exhibitionistisch, das eigene Glück marschierend in die Öffentlichkeit zu stellen, aber angesichts der Alternativen - Rowdys, Gestrige und Militärs - ist es immer noch die angenehmste Art der Parade. Und die hübscheste sowieso.

Dah Dadaradada Dah, Tataratata  Dah Dadaradada Dah, Tataratata. DaDah DaDah Dah Dadaradadada Dah!

Eines schönen Tages – ich sperrte gerade die Tür auf – kamen auf der Mitte der Strasse marschierend ein paar erheblich angetrunkene und nicht wirklich vorzeigbar gekleidete Personen vorbei, die sich schon vorher am Zigarettenautomaten mit Gesängen bemerkbar gemacht hatten.Man sollte vielleicht meinen, dass ihnen die offensichtliche Nichterfüllung gesellschaftlicher Minimalansprüche Kopfschmerzen grösser als der Kater des nächsten Tages bereiteten, aber dem war nicht so. Ganz im Gegenteil, sie waren es, die mich zur Einhaltung ihrer Minimalansprüche aufforderten: Das wäre eine deutsche Beflaggung gewesen. Wieso, sprach mich einer an, wäre an diesem grossen Fahnenmast dort oben keine deutsche Fahne? Es war in jenen Tagen, da sich fast jeder so eine Fahne an den Vertreterkombi machte. Fussballweltmeisterschaft. Da darf man betrunken andere anherrschen, damit sie sich gefälligst einordnen: FAAAAAHNÄÄÄÄ RAAAUUUS!

Bild zu: Marschieren in Vergangenheit und Zukunft

Dieser Fahnenmast ist natürlich eine Herausforderung für Deutschfahnennationale: Er reicht weit über die Strasse, hat ein schmiedeeisernes Gestell, und wurde 1890 angebracht, als noch der Prinzregent hier mit einer Parade und den Honoratioren durch die Strassen zu einer Kaserne zog, und betrunkene Menschen in T-Shirt mit Preussenadler vermutlich in die Donau hätte werfen lassen. Dass damals auch an Bürgerhäusern Fahnen aufgezogen wurden, war eine der Veränderungen in der Gesellschaft des 19. Jahrhunderts, die den Bürger schrittweise am Staatswesen beteiligten und integrierten: Wehrpflicht, begrenztes Wahlrecht, höhere Steuern, mehr Beamte, Paraden für das ganze Volk und eben auch Beflaggung, als wäre es ein Regierungspalast. 100 Jahre früher wären herrschaftliche Insignien an einem normalen Haus noch undenkbar gewesen. Nun war man ein Land, ein Volk, ein – ausgesprochen populärer – Prinzregent, und wenn er kam, zeigten alle ihre Zugehörigkeit zur Gemeinschaft. Dafür also der üppige Fahnenmast in der damaligen Zeit.

Heute hängt hier natürlich keine Fahne mehr, und wäre er nicht ein schönes Rankgitter für den Weinstock, wäre es ihm so ergangen wie all den anderen Fahnenmasten in der Stadt auch: Nach 1945 und den damals populären Märschen hätte man ihn abmontiert. Aber es war schon immer der Wein am Haus, und weil sich die Familie in der Beibehaltung der Weinstocke seit anderthalb Jahrhunderten einig ist, haben wir die letzten grossen, bis in den zweiten Stock wachsenden Weinstöcke der Altstadt. Und deshalb, nur deshalb brauchen wir auch den Fahnenmasten. Wenn hier jemand aber noch eine Parade veranstaltet, muss er die Fahnen selbst mitbringen.

Bild zu: Marschieren in Vergangenheit und Zukunft

Es passiert nicht mehr allzu oft. Gemeinhin wird die heimatliche Marschiertradition ausgerechnet von jenen aufrecht erhalten, die keine richtige Heimat im Sinne dessen, was früher Heimat gewesen ist, mehr haben: Es sind die Deutschstämmigen aus dem, was früher Böhmen und Mähren war, die nach dem letzten Krieg geflohen sind oder vertrieben wurden, und es hier nicht wirklich leicht mit der Integration hatten – der Hass zwischen alteingesessenen Bayern und den bei ihnen zwangsweise einquartierten Flüchtlingen legte sich oft erst nach Jahrzehnten. Trotzdem kümmerte man sich in Bayern darum, dass sie ihr Brauchtum bewahrten und während des kalten Krieges verdeutlichten, wie wenig die Ostgrenze Deutschlands wirklich festgeschrieben war. Also behielten sie ihre Trachten, ihre Heimatvereine und ihre Aufmärsche mit den Fahnen von Orten, die nur mehr eine ferne Erinnerung waren. Links zwo drei vier Musik voran, Frauen mit Korb rechts, Männer mit Schärpe links und Fahne mit den Wimpeln für die Kriegstoten senkrecht nach oben.

Früher, zu Zeiten des kalten Krieges, waren diese letzten grösseren Umzüge noch grösser und martialischer, und auch manche Honoratioren marschierten solidarisch und ein wenig anachronistisch mit. An Stelle der verlorenen Heimatkirchen hatte man ihnen das Rokokojuwel um die Ecke zugewiesen, und da marschierten sie hin, wie damals unter dem Prinzregenten marschiert wurde. Nur ohne Beflaggung an den Häusern und jubelnden Schaulustigen. So schleppte sich die Tradition fort, eigensinnig und eher bedauerlich. Inzwischen, der kalte Krieg ist vorbei und die Ostgebiete sind endgültig verloren, marschieren hier nur noch alte Leute. Vorne die Trachtler und danach diejenigen, die keine Tracht mehr haben, aber dennoch dabei sind. Sie sind laut, sie marschieren, sie möchten etwas ausdrücken, aber hätte ich sie nicht abgelichtet, würde es hier niemand mitbekommen. Sie marschieren allein. Fest entschlossen, nicht bereit, jemals aufzugeben.

Bild zu: Marschieren in Vergangenheit und Zukunft

Sie sind sie Letzten. Ganz hinten dann ein Mann in oranger Warnweste, als wäre hier eine Baustelle, oder eine Barchetta mit Motorschaden. Der Zug wird Jahr um Jahr kleiner werden, in fünfzig Jahren wird auch das Beharren nur eine seltsame Erinnerung sein, und ihre Kinder werden nicht die alte Tracht tragen, wenn sie auf die Volksfeste gehen, sondern das billige Chinapolyester, das alle tragen. Es macht keinen Sinn, für eine Vergangenheit mit Musik durch die Stadt zu ziehen, wenn die Vergangenheit nicht wiederkommen wird. Und so, mag man denken, wird es bald vorbei sein mit den Aufmärschen und den Fahnen und der Tradition und der Demonstration der Beharrung.

Nun ist es aber nicht so, dass das Rokokojuwel allein mit den Verbliebenen der Katastrophen des 20. Jahrhunderts ausgelastet wäre. Und wie es nun mal so bei prächtigen Rokokokirchen mit der Farbgebung der Innereien eines Punschkrapfens ist: Sie erfreuen sich bei Eheschliessungen mehr Zuspruch als nüchternen Zweckkirchen der Moderne. Die Orgeln klingen süsser. Sie erfüllen jeden Prinzessinnentraum. Kein überüppiges Brautkleid fällt hier aus dem Rahmen. Halbnackte der Familie Asam sind an der Decke, Halbnackte dürfen auch auf den Bänken sein. Nirgendwo können Tanten romantischer schluchzen. Bis vor wenigen Jahren gab es zu hupenden Autokorsos, die auch den betrunkenen Fussballfreunden gefallen hätten, keine Alternative. Das hat sich inzwischen etwas geändert. Man will wieder sichtbar sein. Man will es in vollen Zügen öffentlich geniessen. Und so kommt es, dass auf dem völlig untauglichen Pflaster der Altstadt nun ein Brautpaar nach dem anderen vom Standesamt im Rathaus zum Barockjuwel marschiert. Damit es auch wirklich jeder sieht. Und jeder angafft. Und alle Frauen ihre Freunde anrempeln und sagen: Ohhh, so ein Kleid will ich auch. Übersetzt: Mach. Mir. Endlich. Einen. Antrag. Du. Trottel.

Bild zu: Marschieren in Vergangenheit und Zukunft

Es gibt natürlich Unterschiede. So, wie die Infanterie anders als die Dragoner marschierten, gibt es manche Konservative, bei denen Trachtler mit Fahnen vorhergehen, und andere Fortschrittliche, bei denen das Brautpaar voranstürmt und der Rest in einem Meer von herzförmigen Luftballons folgt. Es wird marschiert wie unter dem Prinzregenten, in aller Öffentlichkeit, nicht mehr für die Asche der Vergangenheit, sondern für das Feuer der Zukunft. Ein jeder soll es sehen, was da kommen wird, in einem Dasein, das hoffentlich glücklicher wird als die Zeit nach dem Prinzregenten. Man muss ihnen nur den passenden Anlass geben, dann ist es wieder so wie früher, und alle, die dabei waren, werden es selbst auch so haben wollen: Öffentlich, demonstrativ und, wie damals die Parade, eine Selbstvergewisserung der bürgerlichen Ideale. Und weil wir die Weinstöcke an der Tür haben, einen blauen Stock links und einen weissen Stock rechts, und weil die barocke Tür vielleicht etwas hübscher ist als das Metallmonster draussen im Vorstadteigenheim, bleiben sie manchmal hier stehen und lassen ein Photo machen, als wäre es der weinumrankte Eingang zu ihrem Traumschloss. Die Weinstöcke werden also eifrig genutzt, und deshalb brauche ich auch weiter den Fahnenmast, und auch, wenn ich so absolut gar nicht bereit bin, solche bürgerlichen Ehetugenden zu entwickeln, so muss ich doch sagen, dass ich diese Art der öffentlichen Demonstration des Glücks besser finde, als hupende Autos, verbissen dreinschauende Ex-Böhmen mit Weltkriegswimpeln, oder betrunkene Fussballfans.

Irgendwo hätten wir sogar noch eine weissblaue Fahne aus der Zeit des Prinzregenten.

0

233 Lesermeinungen

  1. Jetzt wissen wir, wie es an...
    Jetzt wissen wir, wie es an der Donau zugeht, anscheinend wird dort weniger marschiert als in der Heide, aber doch mehr als in der großen Stadt an der Elbe. Aber die große Stadt hatte auch keinen Prinzregenten, einen Kini natürlich auch nicht, Heimatvereine ebenfalls Fehlanzeige. Interessant wäre jetzt der Vergleich mit den kleinen Städten am See, FJS aus R-E war doch leidenschaftlicher Gebirgsschütze, und Ede S. auch, marschieren die nicht, haben die keine Fahnen?
    Gruß K

  2. Werter Don. Diese Paraden...
    Werter Don. Diese Paraden werden hier im Rheinland noch getoppt. Schauen Sie sich bitte mal die Funkengarden in einem Rosenmontagszug an, und die Menschenmassen am Rande eines solchen Aufmarsches. Da kann einem Angst und Bange werden. Natürlich ist mindestens jeder Zweite alkoholisiert.

  3. Sehr schön werter Don,
    sehr...

    Sehr schön werter Don,
    sehr schön! Ich habe es nie verstanden, wieso die Heimatvereine immer noch so viele Mitglieder haben. Dass die traurig sind, die geflohen sind oder vertrieben wurden, kann ich nachvollziehen. Doch sollten sie bedenken, dass die Ursache der Flucht und Vertreibung eben September 1939 war und nicht der Mai 1945. Wieso aber um alles in der Welt treten junge Menschen, die dort nicht geboren sind und dort nie gelebt haben in so einen Verein ein? Unsinniger geht es wirklich nicht. Ich möchte ihnen einen der wenigen guten Texte der DDR zurufen: „Auferstanden aus Ruinen und der Zukunft zugewandt..“ Ein besseres Motto ist doch kaum denkbar!

  4. Werter Don, konnten Sie nicht...
    Werter Don, konnten Sie nicht warten, bis jemand mit einem hübscheren Brautkleid dort entlangschreitet? Dieser explodierte Plastik-Baiser ist ja gruselig.

  5. Bei uns gab es zwei Anlässe,...
    Bei uns gab es zwei Anlässe, den Fahnenmast zu dekorieren. Man tut das hier, wenn der Nachwuchs mit der Schule fertig ist. Dann wird der leere, sehr verschmuddelte Rucksack an das Ende des Fahnenmastes gehängt, und das ganze Dorf weiß, dass das Kind dieser Familie nicht doch noch durchs Endexamen gefallen ist.
    .
    Damit verabschiede ich mich für die Sommerferien und bedanke mich für all die amüsanten Stunden, die ich in diesem Jahr hier verbracht habe.
    .
    Lisbeth Heuse

  6. "Es sind die Deutschstämmigen...
    „Es sind die Deutschstämmigen aus dem, was früher Böhmen war“.
    .
    @DA: Es ist noch immer Böhmen. Völlig unabhängig, wer nun das Land regiert und unabhängig von der deutschen Bevölkerung der Region.
    .
    Ich habe viele Freunde dort (entnische Tschechen) und die haben gar kein Problem mit der bezeichnung Böhmen.
    Interessanterweise gibt es auch kein tschechisches Wort für Böhmen.
    Teilweise wird Czechy verwandt, häufig auch Bohemia.
    Angenehmerweise ist auch die Haltung der meisten Tschechen die ich kenne ohne Vorbehalte gegen deutsche, trotz Protektorat und Lidice.
    Der Vater eines Freundes wurde gar nach Buchenwald verschleppt; aber niemals spürte ich in diesem Haus Ressentiments.
    Vielleicht auch, weil ich ja kein rückwärts gewandter „Sudetendeutscher“ bin.
    .
    Zur Ihrem Foto N° 4: Ist der Herr ganz rechts ein „Hochzeitslader“?

  7. vermutlivh, werte muscat,...
    vermutlivh, werte muscat, hätte er lange darauf warten müssen. doch macht dies nichts. die gesellschaft ist so prächtig wie der hintergrund der aufnahme.
    .
    na, dann hängen sie, geschätzter gastgeber, doch mal ihr bayrisches fähnchen in den wind. und beschweren sie die unterkante, sonstv wickelt sich das tuch um den mast wie linguine um die gabel.
    den fahnenmast zu bestücken, können sie sich m.e. schon leisten, da sie gewisslich niemanden finden, der ihnen einen marsch, zu dem sie ihre beine rhythmisch in gang setzten, zu blasen befähigt ist. erzählen sie einfach, dass das gute stück nach der wäsche doch irgendwo trocknen musste.

  8. Das Problem ist immer das...
    Das Problem ist immer das Timing. Als das Meer von Herzln durch die Stadt zog, hatte ich keine Karte in der Kamera, den Marsch hier die Strasse runter habe ich nur von oben (und sie ist zu tief ausgeschnitten, das macht man nicht) und das hier ist auch nur zufällig entstanden, weil ich gerade da war. Bewegliche Ziele sind immer ein Problem.
    .
    Und dass Brautkleider immer ein Anlass zu Für- und Gegenrede sind, habe ich auch schon gemerkt.

  9. donna laura, äh... also...
    donna laura, äh… also wirklich…. räusper – dass der Don so was freischaltet, um diese Tageszeit…

  10. @ Don Alphonso
    Im Grunde sind...

    @ Don Alphonso
    Im Grunde sind Sie doch ein Mensch mit sehr viel Mitgefühl. Das ehrt Sie über alle Maßen.

  11. Ingolstadt trägt mit Fug den...
    Ingolstadt trägt mit Fug den Spottnamen „Klein Berlin“.

  12. A echta Deitscha (Badriod) wo...
    A echta Deitscha (Badriod) wo goarr nie nichd hinta´ran Fahnderl herlaffa (oda herglaffa is) duat is koana nichd. Wo samma dann itza do herinna? Ha? Bal ma do herin scho goar koa Nazionalgfui nimma hot? Werma scho seng wohi dera Untagang vo deni Abendländischn Werdä fiehrn wirrd? Sacklzementnoamoi! Ja gibts dann ieberhaupts koa Ehrgfui vo goar nix mehra? Ha? Aus is!

  13. Erfreulich, dass Ihre...
    Erfreulich, dass Ihre Weinstöcke noch stehen und noch nicht von alkoholisierten Vandalen zerrupft wurden. Ich beneide Sie um den bürgerlichen Verhaltenskodex, den es in Ihrem Wohnumfeld noch gibt.
    Eine Steigerung zu den beschriebenen Braut- oder Vertriebenen-Aufmärschen sind die deutschen Schützenfeste, mit Kutschen-Korso ordensbehängter Phantasie-Offiziersränge nebst dauergewellten Gattinnen in festlicher Robe.
    .
    Zu den zitierten Fahnen selbst:
    Schwarz-Rot-Gold waren nie die Farben der Deutschnationalen („Schwarz-Rot-Senf“), eher Schwarz-Weiß-Rot. Angst machen mir entsprechende Aufmärsche, wenn noch derart gefärbte Reichskriegsflaggen gezeigt werden. Auch der heutige Bundesadler sollte nicht dem preussischen Adler gleich gesetzt werden, dem Vernehmen nach geht ersterer ja auf die Weimarer Republik zurück.

  14. ob das in 30 oder 50 jahren...
    ob das in 30 oder 50 jahren alles vorbei sein wird, wissen wir nicht so genau. vielleicht wäre ja manche individualisierung auch wünschenswert? selbstgemacht könnnte noch besser sein, als massgefertigt? fürs volk, also uns, zumindest?
    .
    wir hatten zufällig erst vor wenigen tagen, anläßlich des faz-artikels über „vorteile der kleinstaaterei“ danach gesucht – als bespiel dafür „bis runter in welches detail“ man sich solche vorteile vorstellen könnte – hier also der link:
    .
    so sieht es aus unser volk, oder sah. http://www.google.de/search?q=schw%C3%A4lmer+tracht+photos&hl=de&rlz=1T4GGHP_deDE424DE424&prmd=ivns&tbm=isch&tbo=u&source=univ&sa=X&ei=sSM4To7qEYOgOprWnJIF&ved=0CB0QsAQ&biw=1280&bih=591
    .
    und es kann viel beruhigendes liegen im selber-machen, und auch kommunikatives, man sitzt zuammen, kennt sich, redet, tauscht sich aus .. .
    .
    das volk wird das eines tages wieder ganz natürlich mehr ausbauen, ganz wie er sagt. und karl lagerfeld, paris.
    .
    wobei in catalunya, die katalanen also, die wirken in tracht manchmal doch irgendwie lockerer und weltoffener, als manch nordischer. aber jeder wie er kann oder mag.
    .
    und im radio, des anlaß wg., bericht von einer „verpaarung“ – da hat der eine auch gewartet, dass der andere dösel endlich fragte, so ganz menschlich.
    .
    junge leute hier, und sehr nett und irgendwie auch treu: http://www.google.de/imgres?imgurl=http://www.trachtengruppe-loshausen.de/IMAGES/Tracht%2520des%2520Jahres%25202009/Tracht%2520des%2520Jahres%25202009%2520mit%2520MP.jpg&imgrefurl=http://www.trachtengruppe-loshausen.de/imTracht09.htm&usg=__-P5XFK5wYo807cpnkfEdbcJewSg=&h=548&w=800&sz=146&hl=de&start=22&zoom=1&tbnid=rZfaJAh2X-whKM:&tbnh=119&tbnw=168&ei=1iM4TtOrHcPt-gaerpGiAg&prev=/search%3Fq%3Dschw%25C3%25A4lmer%2Btracht%2Bphotos%26hl%3Dde%26sa%3DX%26rlz%3D1T4GGHP_deDE424DE424%26biw%3D1280%26bih%3D591%26tbm%3Disch%26prmd%3Divns&itbs=1&biw=1280&bih=591&iact=rc&dur=981&page=2&ndsp=20&ved=1t:429,r:5,s:22&tx=105&ty=31
    .
    und in der ny-times heute: „These last few months, much of the country has watched in horror as the Tea Party Republicans have waged jihad on the American people. … For now, the Tea Party Republicans can put aside their suicide vests. But rest assured: They’ll have them on again soon enough. After all, they’ve gotten so much encouragement.“ Zum Glück gibt es eine Presse- und Meinungsfreiheit. http://www.nytimes.com/2011/08/02/opinion/the-tea-partys-war-on-america.html
    .
    und frau dr. merkel hatte ja am abend vor dem buchenwald-jubiläum letztes jahr unter 4 augen auch bei barack obama angefragt,die gelegenheit war tatsächlich die richtige, ob deutschland nicht 65 jahre nach ende wkII und 20 jahre nach wiedervereinigung reif dafür wäre, einen fahrplan aufgezeigt zu bekommen für einen weg zu einem regelrechten friedensvertrag statt bloß 2+4 und wiederaufnahme in die völkergemeinschaft, und da war dann bis auf weiteres auch kein ende absehbar, so, die antwort, also die tracht und gruppe bleiben stabil in der ordnung wie sie sind. (hat ja auch große vorteile) (und deutschland ist auch offensichtlich noch nicht soweit)

  15. und man lese des wallensteins...
    und man lese des wallensteins tod mal wieder „ich fürcht‘ ihn nicht, den kampf der kraft mit der kraft, …“
    .
    „Wärs möglich? Könnt ich nicht mehr, wie ich wollte?
    Nicht mehr zurück, wie mirs beliebt? Ich müßte
    Die Tat vollbringen, weil ich sie gedacht,
    Nicht die Versuchung von mir wies – das Herz
    Genährt mit diesem Traum, auf ungewisse
    Erfüllung hin die Mittel mir gespart,
    Die Wege bloß mir offen hab gehalten? –
    Beim großen Gott des Himmels! Es war nicht
    Mein Ernst, beschloßne Sache war es nie.
    In dem Gedanken bloß gefiel ich mir;
    Die Freiheit reizte mich und das Vermögen.
    ….
    Und sah ich nicht den guten Weg zur Seite,
    Der mir die Rückkehr offen stets bewahrte?
    Wohin denn seh ich plötzlich mich geführt?
    Bahnlos liegts hinter mir, und eine Mauer
    Aus meinen eignen Werten baut sich auf,
    Die mir die Umkehr türmend hemmt! –

    Das wird kein Kampf der Kraft sein mit der Kraft,
    Den fürcht ich nicht. Mit jedem Gegner wag ichs,
    Den ich kann sehen und ins Auge fassen,
    Der, selbst voll Mut, auch mir den Mut entflammt.
    Ein unsichtbarer Feind ists, den ich fürchte,
    Der in der Menschen Brust mir widersteht,
    Durch feige Furcht allein mir fürchterlich –
    Nicht was lebendig, kraftvoll sich verkündigt,
    Ist das gefährlich Furchtbare. Das ganz
    Gemeine ists, das ewig Gestrige,
    Was immer war und immer wiederkehrt,
    Und morgen gilt, weils heute hat gegolten!
    Denn aus Gemeinem ist der Mensch gemacht,
    Und die Gewohnheit nennt er seine Amme.
    Weh dem, der an den würdig alten Hausrat
    Ihm rührt, das teure Erbstück seiner Ahnen!“
    .
    und das geniale am wallenstein ist der schiller. eben auch wie und warum er scheitern lässt. damit wir wissen. wir lesenden zumindest.
    .
    http://www.zeno.org/Literatur/M/Schiller,+Friedrich/Dramen/Wallenstein/Wallensteins+Tod/1.+Akt/4.+Auftritt
    .
    merke: ohne staat ist auch der deutsche mensch auch schon mal fürchterlich. sogar trotz uniform.

  16. "Und was ist dein Beginnen?...
    „Und was ist dein Beginnen? Hast du dirs
    Auch redlich selbst bekannt? Du willst die Macht,
    Die ruhig, sicher thronende erschüttern,
    Die in verjährt geheiligtem Besitz,
    In der Gewohnheit festgegründet ruht,
    Die an der Völker frommem Kinderglauben
    Mit tausend zähen Wurzeln sich befestigt.“
    .
    wie allseits bekannt und stets erinnerlich. hatten wir wohl gerade vergessen.

  17. Nuch, wurde nicht auch erster...
    Nuch, wurde nicht auch erster Mai und Ostermarschiert?
    Am ersten Mai, zumindest in Berlin, wurde der Gewerkschaftsteil von den stabilen Herren von Bau Steine Erden beschlossen, danach kamen die mehr oder weniger befreundeten Vereine, ganz hinten so etwas wie kurdische Stalinisten. Man erzählt, dass eines Jahres, sich die Anarchisten an die Spitze der Bewegung stellen wollend, den Zug entlang schwammen und bis zu Bau Steine Erden kamen. Danach wurden sie dort nie wieder gesehen, sondern sollen ihren eigenen ersten Mai veranstalten…

  18. behave!
    was sie wieder in...

    behave!
    was sie wieder in meine wenigen harmlosen worte hineinlesen, liebe muscat,tststs.
    ausserdem ist unser lieber don ein kopffüssler mit magen.

  19. 1,09
    .
    Wie war das eigentlich...

    1,09
    .
    Wie war das eigentlich in der Schweiz mit den Flaggen?

  20. Von wegen "ganz normale...
    Von wegen „ganz normale Bürgerhäuser“ und so.

  21. Däa heitige B-Adler is a...
    Däa heitige B-Adler is a Bleidegaiär,bal mia deni Pigs-Schdaaden ollaweil unta de Oarrm greifa miassn. Schwarzrotgolden, des is des neiche Fahnderl vom grupfdn Backhenderl (B-Adler).
    …ich fürcht‘ ihn nicht, den krampf in den adern….
    drum trag ich stützstrümpf marke „germania“

  22. Fähndelschwenker: Der...
    Fähndelschwenker: Der frühere RAF-Terrorist Horst Mahler hat eingeräumt, als Inoffizieller Mitarbeiter für die DDR-Staatssicherheit gearbeitet zu haben. Er sitzt momentan ein, weil er den Holocaust leugnete, während eines Prozesses gegen Neonazis. Die Fahne hoch, die Reihen festgeschl…

  23. Scottish soldiers wearing...
    Scottish soldiers wearing kilts always makes foreigners ask „What do they wear under their kilts?“
    Here’s the answer.
    http://urbanlegends.about.com/library/bl_queen_scots_soldiers.htm

  24. Wos is jetz vakeat mit dene...
    Wos is jetz vakeat mit dene Paradn? Wär doch schad drum, a weng a Lokalkolorit, san do oiwei bessa als dene Fußballproletn, dene bsuffaten. Rein ästhetisch betrachtet.

  25. @HM555. Alle Flaggen auf...
    @HM555. Alle Flaggen auf halbmast wegen dem starken CHF :(((

  26. Wir plaudern, andere arbeiten:...
    Wir plaudern, andere arbeiten: 1,08.

  27. HM555. SF TV news. The SNB...
    HM555. SF TV news. The SNB could start the printing presses now. Printing large quantities of Swiss francs ……and using them to buy euros.

  28. Sie nennen es Arbeit....
    Sie nennen es Arbeit.

  29. Blau-weiß, also. Na gut....
    Blau-weiß, also. Na gut. Meine ist schwarz-rot.
    War gerade etwas Stadt gucken, Bierkneipe mit 50jährigen. Stille. Nur Stille.
    Ich dachte so vor mich hin, immerhin ein Privileg, das man auch nicht so oft hat, denn idR muß man sich der sozialen Bande anschließen.
    Amerikanische Musik der 50er bis 70er Jahre. Ja, damals, als man noch Hoffnungen hatte und das Leben leicht erschien.

  30. @Grand Guignol: Mahler fühlt...
    @Grand Guignol: Mahler fühlt sich von allen Extrempositionen angezogen, Hauptsache, es ist dagegen.

  31. donna laura (19:28) :...
    donna laura (19:28) : Kopffüßler mit Magen mag hinkommen. Haben Sie als Kind auch Kopffüßler gemalt? (Ich malte den Kugelblitz. Rund, gelb, mit Beinchen dran. Die Geschichte vom Kugelblitz beeindruckte mich sehr.) – Vonwegen „behave“ – das wird je länger je weniger nützen, rechtzeitiges Antrainieren von Durchsetzungsfähigkeit und Investieren in solche wird nötig sein.

  32. @Blackjack: "auferstanden aus...
    @Blackjack: „auferstanden aus Ruinen“ fand ich auch immer ein sehr sympathisches Lied, aber es ist eben was anderes, ob man die Ruinen der Vorfahren oder sonstwelche sieht. Sonstwelche: empty quater um Mississippi, bspw. Das ist der Knackpunkt der Moderne. Es gibt keinen völlig neuen Menschen, nur einen teilweise veränderten Menschen. Wie z.B. in der Renaissance (Mittelklasse holt sich Vergangenheit ein), im Barock (Konzerne, Kirche und Staat breiten sich aus), in der Gründerzeit (Städtepflatsche entstehen).

  33. @fionn 21:42: ach, mein...
    @fionn 21:42: ach, mein Großvater ärgerte sich auf dem Sterbebett, daß er in den 1920ern nicht für einen Franken von Basel nach Berlin fahren konnte. So weit ist es noch lange nicht.

  34. @icke: in der Tat, die machen...
    @icke: in der Tat, die machen nach wie vor ihren eigenen 1.Mai. So als Lückensucher, mal in Kreuzberg, inzwischen mehr in Prenzelberg. So genau hab ichs nicht beobachtet, ich wohne in Charlottenburg, da kriegt man derlei allenfalls aus der Zeitung mit, wenn man nicht direkt einen Anwohner kennt.

  35. @gehweida: ich fürchte, der...
    @gehweida: ich fürchte, der Ästhetik wird weiter Abbruch getan werden, weil ihr Quellpunkt verloren geht. Das heutzutage typische ist eigentlich die verknitterte Bluse, die verloren in der Landschaft steht.

  36. Das eigentliche Elend ist doch...
    Das eigentliche Elend ist doch (mal so über die letzten 4000 Jahre betrachtet), daß es immer weniger Leute gibt, deren komplette Vorfahren bis heute, und vor allem: sie selbst auch, selbständig im Sinne von selbstversorgend sein konnten. Immer mußten sie sich anhängen, gerade das Bürgertum, diese unselbständige Mutation von Mittelklasse, an Kirche und Staat, sie konnten nicht als selbständige Handwerker oder Bauern oder Händler überleben – Spinoza schaffte es, Sokrates schaffte es. Aber schon bei Kant war Zwang dabei, er mußte sich entscheiden, ob er in Staatsdiensten sein Projekt weiterverfolgen konnte oder eben nur am Stammtisch weitermurmeln. Sokrates bekam von Xanthippe Zunder, weil sie Angst ums Überleben („jetzt war er wieder weg, und hat wieder keine Aufträge mitgebracht.!!“) und die Kinder hatte (eine sehr normale Angst bei Selbständigen), Vereinzeln wie bei Kant (der einen Diener hatte, der ihm den Ofen anzündete usw.) – naja.

  37. @perfekt: wenn die NYT schon...
    @perfekt: wenn die NYT schon in der Kategorie „Jihad“ denkt, wird es höchste Zeit, sich mit den Chinesen einig zu werden.

  38. Gähntschuldigung - ich hatte...
    Gähntschuldigung – ich hatte eine schlafarme Nacht und bin seit heute 6 Uhr auf den Beinen, und das Radeln hat mir den Rest gegeben. Danke für die frfeundlichen Kommentare, ich schau, dass ich so lang wie möglioch freischalte, aber bis 3 (Regelzeit) werde ich es nicht schaffen.

  39. Ach so, ja: Der 1. Mai. Ich...
    Ach so, ja: Der 1. Mai. Ich habe überlegt, ob ich ihn hineintun soll, aber ich habe jemanden gefragt, der ihn noch aus den 60er Jahren kannte, und da war das mehr Familienfest denn Aufmarsch. Bayern halt. Passt also wirklich nicht in diese Reihe.

  40. @Don

    Hatten Sie nicht im...
    @Don
    Hatten Sie nicht im letzten Blog angekündigt,
    Trolls und Borgs nicht mehr freizuschalten?
    Da war wieder einer …
    … oder war das ein Test, wie so was ankommt?
    Oder schreibt hier Achternbusch

  41. Da ist mir was durchgerutscht....
    Da ist mir was durchgerutscht. Ich muss dringend ins Bett. Aber erst mal kochen.

  42. JR
    02. August 2011, 18:46

    Sie...
    JR
    02. August 2011, 18:46
    Sie haben bei der Beschreibung der Schützenvereine den Stechschritt
    und die Alkoholleichen um 6 Uhr morgens vergessen ;-)

  43. Wimmerl d.Ä. ist vermutlich...
    Wimmerl d.Ä. ist vermutlich gar kein Troll oder Borg. Was der schreibt, hat eine nahezu bayerische Klangfarbe. Also mir gefällts.

  44. Wieso fällt mir jetzt beim...
    Wieso fällt mir jetzt beim Stichwort Kochen Chügeli-Pastete ein ….?
    Ach so, Schützenvereine, Karneval, Fasching … Fasnacht in Luzern,
    wir waren mal da, ohne zu wissen, dass da Fasnacht ist,
    sind extra für diese Pastete hingefahren, Rezept handgemacht sehr aufwendig,
    Hotel Schiff in der Altstadt war sehr, sehr laut, die trommelten direkt vor der Haustür,
    aber die Pastete war genial, nicht für Sie, Don, zu viel Eiweiss ;-)

  45. liebe colorcraze, nein,...
    liebe colorcraze, nein, kopffüssler habe ich, soweit ich die alten kinderzeichnungen überblicke, nicht gemalt, eher menschen mit langen haaren, gekleidet *hüstel* wie bei beltane, jedoch ohne solch kuriose elemente wie zwölfen.
    typisch, n’est-ce pas?
    .
    guten appetit, bester don. nun, da viele salongäste bereits in der sommerfrische weilen, werden sie die künftigen rückkehrer auch nach dem sommer mit den umsetzungen ihrer erst kürzlich gegebenen versprechungen aus dem vorigen artikel entzücken? zumal ordentlich feuer die heizkosten besser als jede dämmung verringert.

  46. E.R. Langen 03. August 2011,...
    E.R. Langen 03. August 2011, 00:02
    Der Borg ist schon wieder im Weltall,
    und T(INGELT) da rum, warum… darum
    d.Ä. ist ganz in Ordnung

  47. @HM555

    Chaos in Asien, der...
    @HM555
    Chaos in Asien, der CHF wurde verkauft in China, Indien, Malaysia, Philippines
    und vorallem (minus 1,9%) in China.

  48. @ Don Alphonso: Schon recht...
    @ Don Alphonso: Schon recht so, dass Sie sich Gedanken machen darueber, wer da so an Ihrem Haus vorbeimaschiert, und warum. Und wenn das alles dann jetzt zunehmend buergerlich wir, ist da auch nichts bei- also mehr hochzeitlich als nationalistisch, das ist dann ja ganz nett.
    .
    Nationalistisch wird anderswo marschiert. Das tun unsere Nachbarn ganz gerne, zum Beispiel am 14. Juli: http://soldatenglueck.de/2008/07/14/196/14-juli-franzoesischer-nationalfeiertag/ (man beachte den Namen dieses Blogs…).
    .
    Schlimmer in Fernost, d.h.: China. Dort marschierten zum Anlass eines Kindergarten-sportfestes am 25.12 die lieben Kleinen im Stechschritt, und trugen Plastikmaschinengewehre, die groesser waren als die Maenneken, die sie schleppten…

  49. @fionn
    .
    Wenn man damit Euros...

    @fionn
    .
    Wenn man damit Euros kauft, hat es keinen Sinn. Die Schweizer sollten einen staatlichen REservefond gründen und für diesen (mit den munter neu gedruckten Geld) weltweit Rüstungs-Unternehmensanteile, Schürflizenzen und Filetstück-Immobilien (beste Innenstadt- und Luxuslagen) kaufen, bis die Schwarte kracht bzw. bis der CHF sich wieder der Marke 1,40 nähert.
    .
    Dann hätten sie was geschaffen, „für die nächste Generation“.

  50. Ausserdem sollten der...
    Ausserdem sollten der Schweizer Nationalfond zugleich eine Art Hedgefonds gründen, der „Sicherer Hafen“ heisst und aus sicheren Anlagen besteht (Immobilien, Unternehmensanteile, Rohstoffe, Kunstwerke, etc.) und speziell für die Klientel konzipiert ist, die sonst immer CHF kaufen will. Damit die Leute eine Alternative haben.
    Wenn die Schweizer sagen, „vertrauen Sie uns, wir kennen uns aus mit Vermögensbewahrung“, dann glaubt ihnen das jeder gern.

  51. Auf dem Dachboden des alten...
    Auf dem Dachboden des alten Hauses fanden wir eine ganz lange Holzstange, an der oben ein schmaler roter Stoffstreifen dranhing. Wir Kinder konnten uns erst mal keinen Reim darauf machen.

  52. @colorcraze: ich frage mich...
    @colorcraze: ich frage mich eher, ob es die Mannsbilder von Bau Steine Erden noch gibt: gestandene Kerle, richtige Arbeiter und für so nen Pseudorevolutionären Schmonzes wie von den Anarchos nu wirklich keine Ader. Um Freunde der Randale mache ich mir keine Sorgen.
    @DA: Familienfest war nach dem Umzug. Ostermärsche waren eigentlich etwas vor meiner Zeit (den Münchner Kessel kenne ich auch nur aus Erzählungen).
    Und noch eine Anekdote: in Frankreich wird nach wie vor marschiert: Im Ort am 8.5, am 11.11. (nein ohne Helau: Ende WK1), Ende Algerienkrieg, Schoelcher Tag mit Fahne, einigen laten Herrschaften mit Anstecknadeln und puterrotem Bürgermeister. Und dann natürlich le Quatorze Juillet (obwohl Brassens sang: la musique qui marche au pas – cela ne me regarde pas): Die von Filou schon anderweitig erwähnte Feuerwehr und Fremdenlegion im besonderen 88er Rythmus; im Fernsehen jedesmal etwas das nicht klappt: mal ¨schäkernde Schüler der Polytechnique, mal ist der Scheinwerfer eines höheren Streifenhörnchens durchgebrannt, mal leistet so ein Nordafrikaner zu lange Widerstand. Nach unserem einzigen Ausflug an den Rand des Geschehens auf den Champs Elysées (ohne die dort von echten Patrioten benutzten Pappteleskope, da man als normaler Zivilist nicht so nahe herankommt): neben sehr ordentlicher, zurückhaltender Familie mit Offizier und von Begeisterung tumbem Touristen aus der Provinz (am Tonfall erkenntlich) moserte Herr Icke in einem fort. Dann brauchten wir auch noch eine halbe Stunde um durch Umleitungen vom Areal zur Ubahn zu kommen. Seither beschränken wir uns darauf, die Flugstaffeln vom Garten aus anzuschauen, die über uns einfliegen. Heuer waren sehr viele Hubschrauber, aber kaum Flugzeuge und Luftaufklärung dabei.

  53. Mir stellt sich eher die...
    Mir stellt sich eher die Frage, ob solche Umzüge zwingend das Festhalten am Vergangenen zeigen oder ob die Menschen dort wegen des Gemeinschaftsgefühl zusammenkommen. Häufig ist es doch so, dass sich die Menschen in einer wie auch immer gearteten Vereinigung treffen um Freundschaft und Gesellschaft zu pflegen. Und durch Feste dies zu zeigen und auch die umliegenden Bevölkerung daran teilhaben zu lassen. So ist es bei uns seit ewig Brauch, dass die alljährliche Schützen- und Maifeste von Umzügen durch den Ort ( gut 2800 Seelen) begleitet werden.
    Der eigentliche Sinn der Schützen ist schon lange verloren, und in meinen Augen weint dem auch keiner nach, trotzdem ist es immer wieder schön in der Gemeinschaft etwas zu schaffen und es zu zelebrieren ohne das jemand außen vor bleiben muss.

  54. "Erstmals seit zwei Jahren...
    „Erstmals seit zwei Jahren sanken im Juni die US-Konsumsausgaben. Sie machen zwei Drittel der US-Wirtschaftsleistung aus.“ (Handelsblatt).
    .
    Wenn zu meiner Jugendzeit uns irgendwer erzählt hätte, dass Konsumausgaben „Wirtschaftsleistung“ ausmachen können, dann hätte man den für einen kommunistischen Spinner gehalten.

  55. @ HM555. FYI, China is...
    @ HM555. FYI, China is selling the CHF, the USD and the GBP but not (apparently) selling the euro. The CHF has now fallen by 3,51% against the Yuan – it had fallen by 1,95% at 07.00h this morning so all Asia seems to be taking the profits they made on the CHF. I expect the ROW will follow.
    I expect the euro to appreciate now – it’s undervalued. With the US economy in intensive care and STILL NOT responding, stay away from the USD.

  56. Marschieren, marschieren...Ich...
    Marschieren, marschieren…Ich muss da immer an Einstein denken, der mal sagte:
    „Wenn jemand Freude daran hat, bei Musik in Reih‘ und Glied zu marschieren, dann verachte ich ihn schon deswegen, weil er sein Gehirn nur wegen eines Irrtums bekommen hat; ein Rückenmark hätte gereicht.“

  57. Update.
    The Zürich...

    Update.
    The Zürich newspapers „NZZ“ and the „Tages Anzeiger“ online report that the Swiss National Bank has intervened (to act against the overvalued CHF) by pumping „massive liquidity“ into the markets and reducing the interest rate to zero.
    The mention of the action on the interest rate might mean that a return to a negative rate of interest on the CHF is not excluded? In extremis.

  58. Also, die Anlagetipps hier......
    Also, die Anlagetipps hier… ganz großes Kino.
    .
    Dann doch lieber erhellendes Studium von Grabinschriften. Mein Favorit: Tucholsky. Geht immer.

  59. Wenn zwei Währungen am Ende...
    Wenn zwei Währungen am Ende sind und eine ist es nicht, dann hilft da kein Zins und keine Liquidität, solange noch irgendjemand die richtige Währung im Angebot hat.

  60. Eurobeitritt, anyone?...
    Eurobeitritt, anyone?

  61. HansMeier555@: Die Produktion...
    HansMeier555@: Die Produktion von Hundekuchen, Pampers, Schuheinlagen, Ohropax, Torten, Suspensorien, Hanteln, Anzeigenblättchen, Schuhwichse, Literaturerzeugnisse von halbgaren Gören, Kanal-und Bierdeckeln, Sichteinlagen, Antibabypillen, Ganzkörperkon….n, Crème de peau etc. tragen ebenst auch das seinige/ihrige mit zur gemeinschaftlichen Wertschöpfung einer Volkswirtschaft bei. Bedenken Sie auch die dahinter scheppernden Wertschöpfungsketten. Sie glauben garnicht was da so zusammenkommt…

  62. Modern, leistungsstark,...
    Modern, leistungsstark, traditionsverbunden: Seit 140 Jahren, trotz schwankender, allgemeiner sowie spezieller Konjunkturen, immer gleichbleibend im Geschäft.
    http://www.fahnen.eu/index.php

  63. DA - Eurobeitritt, anyone?
    I...

    DA – Eurobeitritt, anyone?
    I feel as if I am lying injured and exhausted at the bottom of of the Zugersee.
    Frage: Also, was bin ich?
    Antwort: A nervous wreck
    (auf D – mit den Nerven völlig am Ende)

  64. Ich traue mkich ja weztten,...
    Ich traue mkich ja weztten, dass die Liquidität ratzfatz weg ist bei jenen, die vergessen haben, dort einzusteigen, und dann marschieren wir wieder Richtung Parität. Ich glaube, es gubt welotweit erheblich mehr Reiche auf der Suche nach einem sicheren Hafen als Scgweizer.

  65. (Und die Schweizer kriegen...
    (Und die Schweizer kriegen jetzt echt günstige Kredite!)

  66. @Grand mit Vieren
    Scheint ja...

    @Grand mit Vieren
    Scheint ja wirklich ein stabil wachsender Markt zu sein. Bim örtlichen Pendant sieht es ganz ähnlich aus:http://www.fahnenfleck.de/unternehmen/historie. Aber man bedenke auch: beides sind Familienbetriebe und keine Aktiengesellschaften.

  67. @Fionn
    Usefull tip for stormy...

    @Fionn
    Usefull tip for stormy weather: don’t get panic and go with the flow.

  68. Zurück zum Thema. Link zu...
    Zurück zum Thema. Link zu den Wappen resp. die Fahnen der Gemeinden im Kt Zug.
    http://www.zug.ch/behoerden/gemeinden
    On August 1, all the neighbours put flags up and I see where they all come from. I saw a German flag on August 1st about 200m away. Also, der Beweis dafür, dass pro Jahr ca. 25’000 Deutsche in die Schweiz einwandern?
    Aha, oho!

  69. Auf eine Sache will ich doch...
    Auf eine Sache will ich doch noch schnell hinweisen, weil Ungarn seine Schulden mal wieder nicht mehr zahlen will:
    http://rebellmarkt.blogger.de/stories/1864251/

  70. @Don: Neben den Schweizern...
    @Don: Neben den Schweizern bekommt aber auch der deutsche Finanzminister jetzt Kredite mit negativem Realzins.
    .
    Das ist für ihn auch günstig. Die Bullen im Bund Future hoffen, dass es noch günstiger wird und kaufen und kaufen … als gäbe es das Schreckgespenst der Inflation nicht mehr.

  71. A: Grüezi, was chönenn wir...
    A: Grüezi, was chönenn wir für Sie tun?
    B:Wir suchen einen sicheren Hafen!
    A: Aha, Sie meinen für Ihre..?
    B: Ganz recht!
    A: Also das ist schon eine Sachchä, die muß in confident..
    B: Strapazieren Sie mich bitte jetzt nicht…bin mit den Nerven völlig am Ende, quasi ein Wrack, die USA und alles, ein Horror ohnegleichen!
    A: Nun, dann chommen Sie am beschten in unsere Filiale in B…a, da sind wir absolut sichchr, dass Ihre Adresse und alles nichcht, Sie wissen schon.

  72. Also was den Griechen recht...
    Also was den Griechen recht ist, darf doch den Ungarn billig sein.

  73. @Inge: man kann sie nicht...
    @Inge: man kann sie nicht verkehrt aufhängen.
    Einem lieben (burgenländischen) Freund wurde diese Frage nach einer Ewigkeiten dauernden Burgenländerwitzeserie auf einer Schweizer Hütte fast zum Verhängnis – die hätten ihn in der Finsternis beinahe ´rausgeschmissen.

  74. PS: habe noch keine essende...
    PS: habe noch keine essende Schweizerfahne gesehen…

  75. "Marschieren in Vergangenheit...
    „Marschieren in Vergangenheit und Zukunft“.
    Ich komme ursprünglich aus einer Mittelgebirgsregion Westerwald genannt, wo es in meiner Kindheit alljährliche Umzüge der Feuerwehr, Schützen, Kirmesgesellschaften gab, wie auch bei diversen Jubiläen auch Musik- oder Sportvereine ihren öffentlichen Auftritt hatten und die Bevölkerung staunend den Uniformen oder „Umdrehungen“ zuwinkten und Anteilnahmen.
    Der Wechsel von der provinz nach Köln zeigte mir, dass die Rheinländer gerne feiern, aber nur die wirklich großen Umzüge mögen und dies dann an den närrischen Tagen kompakt.
    Jetzt, in den Niederungen des Niederrheins, weiß ich erst wirklich, was Umzüge, Uniformierte und Straßenpräsenz eigentlich bedeuten und welche Vereine noch überall im Verborgenen Schlummern, denn noch immer gibt es Junggesellenvereine, verschiedenste Tierzüchter, Heimatvereine und Straßengemeinschaften, diverse Schützenvereine und Gruppierungen mit den
    unterschiedlichsten Interessen (highlander) und Hobbys.
    Es ist eine Frage der Zeit, wann auch die Jugend mit Gothics,

  76. Es werden noch Zeiten kommen,...
    Es werden noch Zeiten kommen, wenn das mit dem Abbau der div. europäischen Armeen so weiter gehen sollte, dass Schweizer Reisläufer wieder ihren Markt finden werden. Les gardes suisses dans l’ancienne France, par example. Le drapeau de la sept dressées, il commencerait.
    Irgenjemand muß die Schirmausgabestellen doch bewachen.

  77. DA um 12.15h

    So, so - Ungarn...
    DA um 12.15h
    So, so – Ungarn ist zahlungsUNWILLIG. Das isch aber öppis nois – Griechland ist zahlungsUNFAEHIG.
    Inge um 12.36h Re CH–Fahne
    Eine gute Frage… doch ich weiss nicht, ehrlich. But I can say that the people living in the house next to the German (who has put up a German flag – see my post at 11.42h) ) have put up a very large square Swiss flag twice (at least ) as big as their neighbour’s German flag.
    So kleinkariert können Schweizer manchmals sein..
    Grand Guignol @ 12.55h
    Ganz genau, so isses. Offensichtlich…ehhhh, Sie wissen schon Bescheid…ehhh.

  78. Ich habe gerade ein deja vu,...
    Ich habe gerade ein deja vu, genau so wie hier haben die Leute am Ende der DDR auch gefaselt:
    Statt Flüchtlingszahlen gibt es Währungskurse, statt Honecker gibt es Merkel und Sarkozy und die Möchtegern-DDR-Intellektuellen gaben sich ebenso kollektiv wie resignativ ihren Weltuntergangsstimmungen hin. Da ist es nicht schwer, für den Herbst 2011 einen politischen Umbruch vorherzusagen… :-)

  79. wie arm wir sind, zeigt sich...
    wie arm wir sind, zeigt sich m.e. daran:
    http://www.faz.net/artikel/S30106/inlaendischer-fernverkehr-billige-busse-30478704.html
    als nächstes baue ich einen anhänger an meinem traktor um und mache billigen nahverkehr in der oberen pfalz..
    @yast
    sehr wahr gesprochen: das riecht sehr nach etwas mehr als einer üblichen weltuntergangsstimmung. da kann man nur hoffen, dass rtl ii etc. genug ablenkung parat hat

  80. Dreimal gefinkelt und immer...
    Dreimal gefinkelt und immer noch nicht (schein) -LIQUIDE ? ;-)

  81. ...
    Fahnenweihe:
    Wäähähesterwald….Eukalyptusbonbon……gegen Drohnen, A-Bomben, Cyberwar und Ähnlichem ist damit so ohne weiteres kein Blumentopf mehr zu gewinnen.
    http://www.youtube.com/watch?v=ky-zdHMNFNM&feature=related

  82. @ yast 2000: wird entlang...
    @ yast 2000: wird entlang diesen Umbruches dann knappkantig abgesteppt?

  83. @CHF - also für alle, die ihr...
    @CHF – also für alle, die ihr Geld nicht in Island versenkt haben:
    http://www.heise.de/tp/artikel/33/33933/1.html

  84. icke: @ yast 2000: wird...
    icke: @ yast 2000: wird entlang diesen Umbruches dann knappkantig abgesteppt?
    *
    Aber klar doch: Da ich vermutlich der Einzige bin, der kaltblütig und besonnen genug ist, würde ich den Revolutionsrat selbst übernehmen. Don Alphonso leitet die Kultusministerkonferenz. De Maziére bleibt Verteidigung. Dr. Schäuble treibt bitte binnen zwei Monaten 17% des Privatvermögens ein, damit Deutschland endlich schuldenfrei wird. Dr. Merkel wird Familienministerin und schafft binnen zwei Jahren die Vorauseetzungen für eine Gebärquote von 2,3. Danach trete ich ab, gehe ins Kloster und de Maziére darf als Kanzler die gebärenden Landschaften frei gestalten.
    *
    Wäre das ok?

  85. Entschuldigung für die...
    Entschuldigung für die krankheitsbedingten Verspätungen beim Freischalten und mein Schweigen. Wird schon wieder.

  86. hallo yast 2000, das war ...
    hallo yast 2000, das war gut- lst lhnen das im Bulli eingefallen? mfG.T.

  87. rescue acting oder wieviel...
    rescue acting oder wieviel Eigenkapital hat die DB bezogen auf das Rad das sie dreht und was hat es mit der systemischen Relevanz im Falle eines Falles für die res publica teutonica auf sich??

  88. yast2000@: Ja, OKay,...
    yast2000@: Ja, OKay, allerdings unter der aufschiebenden Bedingung dass ich, egal in welcher Form, mit helfen darf!

  89. Trias: "yast 2000, das war...
    Trias: „yast 2000, das war gut- lst lhnen das im Bulli eingefallen? mfG.T.“
    *
    Nö, aber ich werde aus dem Bulli heraus regieren und dann sieht Gaddafi mit seinen Zelten alt aus… (Vermutlich werden Piech und Zetsche mich versuchen zu bestechen und mir ein moderneres Wohnteil andrehen wollen, aber ich werde standhaft meinem T3 treu bleiben.) Ab und zu werde ich dann mit dem Bulli durchs Regierungsviertel brettern und mir mit dem Personenschutz ein kleines Stechen bis zur Siegessäule und zurück liefern, mit offenen Fenstern, vom Player läuft die Maxi ‚Two Tribes‘ von ‚Franky Goes to Hollywood‘.

  90. formerly known as...
    formerly known as Bockscar.
    Wo es nur noch digital zugeht, bleiben die ‚Vaterländer‘ eben auf der Strecke.. man hisst lieber seine Markenklamotten oder die Sporttasche mit dem Logo des teuren Luxussportwagen. ( Völlig überteuert, aber viel billiger als das Auto, und das kann man nicht ins Fitnesstudio mitnehmen, wenn man vor den anderen Hirsschen gockeln möchte.)
    Wenn die Identitätskrise zu heftig wird, muss man sich eben eine Harley Davidson kaufen. Wer dafür alterbedingt zu wackelig auf den Beinen ist, dafür haben sie jetzt auch grauenvolle drei- oder vierrädrige Varianten zum Preis eines sehr ordentlichen Porsche ( gebraucht natürlich – neu können den ja nur Immobilienentwickler, Konkursverwalter, Schönheitschirurgen, IT-Nerds und ein paar Irre kaufen) entwickelt.
    Ich frage mich gerade, womit ich denn gerne gesehen werde….
    Wie schon mal gesagt, wir alle haben ein Lebensmärchen, eine Cultural Identity, eine persönliche Inszenierung, bei der ich immer an George Tabori denken muss.
    Benütze es! Spiele Deine Rolle so, dass Du wenigstens das Label, die Fahne, die Show von Deinem Kern unterscheiden kannst.
    Bayerisches Urviech ist auf alle Fälle eine sympathische Präsentation, weil man da in die Sprache hineingeboren werden musste (exklusiv).
    Auf alle Fälle ist die Bayerische PR viel besser als die vom Kanton Appenzell, die über ein deutsches Idiom verfügen, dass mir noch weit hermetischer und exklusiver vorkommt ….

  91. Der Link fehlte noch... :-)...
    Der Link fehlte noch… :-)

  92. Werter Don, Ihre Sommergrippe...
    Werter Don, Ihre Sommergrippe ist wohl die späte Rache der Natur für Ihre frühjährliche Heuschnupfen-Eskapade in den Süden. Wie man auch am Finanzmarkt sieht – man entkommt seinem Schicksal nur selten. – Gute Genesung!!!

  93. Der Ma-Ma-Mais, Ma-Ma-Mais,...
    Der Ma-Ma-Mais, Ma-Ma-Mais, Ma-Ma-Mais marschiert!
    Aus unerfindlichen Gruenden hab‘ ich Militaermusik immer gemocht (aber von einer richtigen Kapelle – Spielmannszuege sind furchtbar). Und das Marschieren an sich ist ja auch nicht ehrenruehrig. Ist zumindest effizienter als das Den-anderen-vor-den-Fuessen-rumlaufen, das ich als Kind bei der Frohnleichnamsprozession immer ertragen musste. Im Militaerischen war es (als die Infanterie noch wirklich laufen musste) sicher notwendig, im Karneval die Persiflage des Militaerischen, und bei den Schuetzen… naja, ich fuerchte, die nehmen das sogar ernst (insbesondere die Marschordnung in Anwesenheit einer maennlichen Koenigin).
    Was die Waehrungen anbelangt: Sollte bei einem double-dip nicht Deflation folgen (wie die pseudowissenschaftlichen Wirtschafttheoretiker immer drohen)? Ist es da nicht das beste, was wir tun koennen, unsere Waehrungen zu ruinieren – um das schlimmste abzuwenden?

  94. Silvio Gesell, Freigeld, etc....
    Silvio Gesell, Freigeld, etc.
    Das kriegen wir jetzt, Rudolf-Steiner-Ökonomie.

  95. yast, hat denn der Bulli auch...
    yast, hat denn der Bulli auch seinen grünen Aufkleber – Sie wissen doch, in Deutschland soll dem Vernehmen nach vorne „Weg mit dem König“ und hinten „runter vom Rasen“ geschrien werden?

  96. Ich glaube ja, dass man den...
    Ich glaube ja, dass man den Euro aufspalten wird. in einen Good Euro und einen volatil gehaltenen Bad Euro. Und dort fibt es dann ein argentinisches Carretasystem.

  97. Was man als...
    Was man als Rückenmarks-Existenz auch prima bewältigen kann: Im ZDF-Fernsehgarten Gleichschritt-Klatschen! Vier Milliarden Jahre Evolution für die Katz.

  98. Verquer: Die oberbayerischen...
    Verquer: Die oberbayerischen Gamsbart-Träger mit allem Hirschhorn-Krachtlederne-Zinngehänge-Brimborium, welche sich über den Medizinmannschmuck der ‚Hottentotten‘ lustig mach(t)en.

  99. Vertriebenenverbände: Es wird...
    Vertriebenenverbände: Es wird an der Zeit, dass die Phalen und die Angeln und die Goten und die Bajuwaren mal wieder Flagge zeigen. Alles Vertriebene, alles Gejagte kreuz und quer durch Europa! Und vielleicht melden die Sabiner auch endlich mal wieder Anspruch an ihr ursprünglich römisches Siedlungsgebiet an? Oder die Kelten? Saßen die nicht mal flächendeckend auf der englischen Insel? Ach, was für ein Mumpitz dieser ewige Revanchismus doch ist! In der vierten Generation seiner verrauchten Kate ohne Klo hinter Haslovice hinterher zu weinen, das ist echte Krokodilstränenkunst.

  100. wennschon parade, dann...
    wennschon parade, dann ordentlich: http://www.youtube.com/watch?v=y7mQPKRMTQw (kommentator bitte ausblenden, verursacht stumpfe zähne).

    nur weil ein paar sehr wohlhabende menschen nicht mehr wissen, wo sie ihren geldhaufen anlegen sollen, ist das ja noch lange kein grund zur panik. schlimmer wäre es wohl mit zu wenig geld im system. problematisch ist doch eher die verteilung des geldes. geld ist nur nützlich, wenn man es ausgibt und damit etwas schafft, statt es in irgendwelchem papier mit phantasiepreisen anzulegen. dysbalancen sind immer ungesund. deshalb sollte man von den verbrauchssteuern wegkommen und dafür lieber die geldanlage besteuern. schon liefe der laden wieder rund.

  101. Don Carlos, das Problem bei so...
    Don Carlos, das Problem bei so einer Idee ist, dass das Geld dann nicht verschwindet – es hat ein anderer. Und wenn ich mit Geld geld verliere, warum sollte ich etwas für geld verkaufen, was Wert behält? Insofern muss so etwas fein abgestuft werden – und die Idee, Geld mit Geld zu machen, könnte man von mir aus auch mit 100% besteuern.

  102. Ephemeridenzeit, es gibt...
    Ephemeridenzeit, es gibt fraglos Reste. Mir persönlich ist ein Altenheim bekannt, da freut man sich auf alles zum Mitklatschen, denn dann ruft man die Leute zusammen, und sie haben etwas zu tun und Bewegung, und die polnischen Schwestern können in Ruhe rauchen, ohne dass jemand sagt, sie hätten geklaut.

  103. Und was Bayern angeht: Echte...
    Und was Bayern angeht: Echte Tracht gibt es hier kaum mehr. Weil: Für den normalen Zugereisten viel zu teuer. Echte Haferlschuh ab 250 Euro. Eine sitzende Lederhose ab 700, 800 oder noch mehr. Ein echter Filzhut: 200. Ein Kotzen: 500. Was wir haben, ist eine Aufteilung der Szene in Fanatiker und Polyester. Und Städter, die sich bewusst sind, dass Tracht nicht ihre Sache war und auch nie sein wird. Stadtbewohner und Tracht geht einfach nicht.

  104. JR, danke für den Link. Etwas...
    JR, danke für den Link. Etwas reißerisch, aber gar nicht mal so abwegig.
    Der Kater nach der Frankenparty wird auf jeden Fall übel.

  105. Don Alphonso: '...wenn ich mit...
    Don Alphonso: ‚…wenn ich mit Geld geld verliere, warum sollte ich etwas für geld verkaufen, was Wert behält?‘ – genau das ist ja der punkt: wenn man mit dem geld außer sparen nichts anfangen kann, würde man die ware nicht verkaufen. heißt, sie vielleicht erst garnicht zu produzieren. sich einen schönen tag machen. erst wenn man wieder geld benötigt, produziert und verkauft man etwas. das wäre auf jeden fall rationaler und gesünder als sinnlosen plunder massenhaft zu produzieren und dafür anderen pausenlos mit werbung auf den sender zu gehen, nur weil massenproduktion halt billiger ist und die maschinen ausgelastet werden müssen.

  106. icke: "yast, hat denn der...
    icke: „yast, hat denn der Bulli auch seinen grünen Aufkleber…“
    *
    Hat er, und eigentlich ist das ja wohl ein Einkleber. Der heißt hier in Anlehnung an die jüngere Geschichte „Ökostern“ für das 88 qkm große „Berliner Umweltghetto“. Aber wir schreiben schon fleißig Briefe in die bundesdeutsche Provinz, ob die Städte und Dörfer ihre missratenen Söhne und Töchter nicht endlich zurücknehmen wollen, da wir die kleinen Umwelt-Hitlers mit ihren feuchten Träumen hier partout nicht gebrauchen können. Ich meine: Recklinghausen? Die Stadt kann mehr!

  107. @DA: Sommergrippe ist total...
    @DA: Sommergrippe ist total unhip, überhauot nicht angesagt und geht jetzt eigentlich gar nicht… Als Bayer rufe ich Dir mit Olli Kahn zu: „Eier!!!“ Um zehn Sekunden später nachzusetzen: „… Wir brauchen Eier!!!…“

  108. Re Zuger Tracht. I'm the one...
    Re Zuger Tracht. I’m the one wearing the Patek Philippe watch.
    http://www.zugernet.ch/trachtengruppe_der_stadt_zug/_05tgz/bild/03verein/verei.jpg

  109. Demonstrieren in Berlin am 1....
    Demonstrieren in Berlin am 1. Mai macht noch Spass, denn dort sammeln sich die unangepassten und selbst Denkenden gegen die ferngesteuerten globalen und EU-System-Marionetten.

  110. Gut hinter dem Hut versteckt....
    Gut hinter dem Hut versteckt. Das nenne ich UInderstatement!
    .
    Don Carlos, ich bezweifle, dass die Menschen soweit um die Ecke denken werden. Und der Chinamann würde ein leichtes Problem haben seine Millionen irgendwie in Arbeit zu halten. Lustig wäre es fraglos. Wenn man mit dem passenden Grundstock anfängt.

  111. @muscat 04. August 2011, 09:54...
    @muscat 04. August 2011, 09:54 „JR, danke für den Link. Etwas reißerisch, aber gar nicht mal so abwegig. Der Kater nach der Frankenparty wird auf jeden Fall übel.“
    da könnte es hingehen. ich würde jetzt aus dem franken rausgehen. die leute vergessen ja, wie die ubs vor zwei jahren die eidgenossenschaft an den rand des abgrunds gebracht hat. das idw hat am 29.7.11 veröffentlicht, dass bei griechenland ein impairment trigeger ias 39.59 vorliegt. bin mal gespannt, ob alle instutionellen anleger so bilanzieren… das heist natürlich auch, dass das thema griechenland damit dann auch gegessen ist

  112. Don Alphonso, damit haben Sie...
    Don Alphonso, damit haben Sie fraglos recht. Mit Ausnahme von ein paar Hundert Stammtisch’besitzern‘ im Hofbräu am Platzl beispielsweise ist’s reine folkoristische Verkleidung. Ganz anders sieht es da schon im Tölzer Land aus – jeden Sonntag zu Gottesdienstzeiten oder zu Leonhardi. Da wird das G’wand noch vererbt (und sich hinein gehungert) oder selbst genäht. Merkwürdig nur, wenn Frauen mit einem buchstäblichen Brustbalkon voller Blumen einen ähnlich taditionsmotivierten Schmuck von – sagen wir einmal Südsee-Ureinwohnern – als Eingeborenentand abtun. Das zeugt dann von Herrenmenschen-Attitüde oder zumindest von der Abwesenheit von Spiegeln.

  113. muscat, gern geschehen....
    muscat, gern geschehen. Reißerisch gestehe ich zu, nur fehlt mit der volkswirtschaftliche Sachverstand, so etwas selbst zu formulieren. In gewissem Maße reißerisch ist wohl alles, was derzeit in dieser Sache publiziert wird, bis hin zu den hier fast stündlich von Mit-Kommentatoren abgelegten Frankenkursen. Gefallen hat mir das Bild von den Titanic-Schiffbrüchigen, die nicht alle auf einem kleinen Dampfer Platz finden und auch diesen zum Untergang bringen. Das habe ich nicht verlinkt, stammt nämlich von einer Finanzportal-Website aus der vom Don verabscheuten Finanzberaterklasse.

  114. Ephemeridenzeit, sicher, das...
    Ephemeridenzeit, sicher, das gibt es noch, aber Leonhardi ist am Tegernsee auch schon ein rechtes Spektakel für Touristen. Und normal trägt die Tracht eh keiner mehr, es ist also eher Anbetung der Asche den Bewahrung des Feuers. Eine Mode für australische Säufer, eine andere Mode für jene, die das Echte suchen, aber was ist schon noch echt? Es sind 150 Jahre über die Tracht hinweg gegangen. Vielleicht ist das ja auch der Grund für die Popularität der Märsche: Da geht es voran, da muss man nicht nach rechts und links schauen, einfach weiter.

  115. Don Alphonso@: Das ist sie,...
    Don Alphonso@: Das ist sie, die überhaupts ultimative Formel: Der Fortschritt marschiert! Völker hört ihr die Signale?
    ..
    Die Welt ist, gepriesen Dank sei die Globalisierung, mittlerweile ein riesiges ethnologisches Museum mit Artefakten aller Epochen. Kuratoren gesucht.

  116. yast2000@: Wie schrie doch...
    yast2000@: Wie schrie doch weiland Goebbels (Propagandaminister) in die Runde: „Wenn unsre Feinde behaupten wir litten an Mangel und hätten keine Eier, so ist das eine glatte Lüge!….Wir sind nur zu stolz sie zu zeigen!“

  117. Don, Sie haben mich...
    Don, Sie haben mich angesteckt. Die Viren müssen über Nano-Teilchen oder so vom Bildschirm in meine Nase gehüpft sein. Schnief.

  118. Also, ich habe ja prompt einen...
    Also, ich habe ja prompt einen Rückfall mit starker Migräne belommen, als ich bei den Blogs danebenklickte und im Frustabteil der Lebenskrisen gelandet bin – vielleicht hat es daran gelegen? Man kann gar nicht genug aufpassen beim Klicken.
    .
    Plindos, ich denke, man sucht eher Abwickler. Weil sich die Erhaltung einfach nicht mehr lohnt., Ed Hardy für alle.

  119. @HansMeier555 (03. August...
    @HansMeier555 (03. August 2011, 09:47): oh, auch Operationen und Pflegeaufwand gehen ins BIP ein, las ich vor ein paar Tagen. Womit wir wieder bei der Aussagekraft von Kennziffern sind – man kann damit vergleichen, aber was man vergleicht, muß man vorher wissen.
    @Yog Sothoth, Esq. (03. August 2011, 10:24): ach, ich finde diesen Spruch eher einen Ausdruck völliger Verkopfung, der Hände, Füße und Magen abgehen, und muß dabei an die makabere Geschichte (war sie von Roald Dahl?) denken mit der bösen Frau, die von ihrem Mann den Kopf am Leben hält…
    @yast2000 (03. August 2011, 15:26): Die einen kehren noch die Treppe, die anderen versuchen noch, aufs Schiff zu kommen, aber dem Zusammenbruch entgeht keiner.
    @fionn: dann stellt sich jetzt für die Schweiz auch die Frage, wie sie weiterexistieren kann mit drastisch verringertem Finanzsektor…

  120. Was die Blase angeht:...
    Was die Blase angeht: Angesichts der Verbraucherpreise ist der Franken zu teuer, überhaupt keine Frage. Die Frage, die die Flüchtlinge aber umtreibt ist: Was ist der ERuro wert, wenn die Krise nicht mehr mit Rettungsschirmen aufzuhalten ist? Kommt es dann zu einer Währungsreform für alle oder nur für die PIIGS? Insofern ist es für die PIIGS nur logisch, dass sie aus demj Euro in den Franken gehen, und für die anderen war es das bis zu einem Kurs von 1,20 wohl auch.
    .
    Die Schweiz soll sich nicht so haben: Jahrzehntelang haben sie sich als sicheren Hafen beworben, jetzt sollen sie auch liefern.

  121. yast: vielleicht könnte...
    yast: vielleicht könnte Berlin ja die Wehrpflicht örtlich beschränkt wieder einführen? In den örtlichen Kranken- und Altenheimen, alternativ der Ersatzdienst in Grün, ggf. bei den geschlossenen Hundertschaften der Polizei? Ausserdem jährliche Reservistenübungen für Alle die etwas Gemeinnützliches können wie Altenpflege, Wasserwerferfahren, auswärtige Idiome wie Türkisch oder Schwäbisch. Weiland kamen die Genannten ja wg. der Wehrpflichtfreiheit her. Vielleicht kriegt man sie ja so wieder los.

  122. colorcraze, andererseits muss...
    colorcraze, andererseits muss mkan sehen: Es ist ja jede Menge da. Ausser dem Geld und den Derivaten wie Aktien verschwindet nichts. Wichtig ist es, danach mehr vom Vorhandenen als davor zu besitzen. Leider werden wohl die Banken da das Rennen machen. Und Hugo Chavez wird uns noch alle auslachen.

  123. @colorcraze:

    Wenn das ein...
    @colorcraze:
    Wenn das ein Ausdruck völliger Verkopfung ist, dann hätte ich gerne mehr davon. Seit ich selbst im grünen Rock über den Exerzierplatz stiefeln musste, verstehe ich Einstein voll und ganz.

  124. colorcraze 12.00h
    Die...

    colorcraze 12.00h
    Die DeutschschweizerInnen gehen sehr sparsam mit Geld um. Es war immer so.
    DA 12.20h
    „Safe haven“ – so wird die Schweiz NUR im Ausland genannt. Anyway, ich habe immer noch eine dritte Alternative – die Zuger Kantonalbank am Postplatz :-)

  125. Wenn die Schweiz wirklich das...
    Wenn die Schweiz wirklich das Image loswerden würde, würde doch locker eine DvD für die amerikanischen Behörden reichen. Dann würden sehr viele Leutre ihr Schweizer Vermögen abholen und Dollar kaufen. Ich vermute mal, dass man jetzt auf die o.g. BankEn wieder Druck machen wird, keine Auslandskunden mehr anzunehmen.

  126. Yog Sothoth, Esq., exerzieren...
    Yog Sothoth, Esq., exerzieren war ja auch nicht zum anspruchsvollen intellektuellen zeitverteib oder als hochproduktive tätigkeit gedacht. es waren einfach übungen, in denen eine gewisse zurücknahme des selbst, selbstbeherrschung, durchhaltewille, duldsamkeit, einordnung in eine gesamtheit und nicht zuletzt eine gewisse koordination trainiert wurden. kurz: die beherrschung des körpers und seiner funktionen in einer zwangslage durch den willen des geistes. natürlich ist der vergleich mit einstein recht selbstwertdienlich, wenn man nichtmal zwei stunden seine körperfunktionen unter kontrolle halten kann. aber die meisten solcher hedonisten hätten auch gejammert, wenn sie stattdessen hätten am klavier üben müssen. zwang ist nunmal unangenehm.

  127. Zurück zum Text.
    .
    Wie war...

    Zurück zum Text.
    .
    Wie war das Haus 1933-45 beflaggt?

  128. C O N T A C T A # L I...
    C O N T A C T A # L I F E # I N S U R A N C E # S E C U R I T A S
    Wir beraten Sie gern und kompetent in allen Lebenslagen: Sei es in der Kinderer-ziehung, bei Beziehungsproblemen oder beim tragischen Verlust Ihres $-Kontos im sicheren Hafen CH. Gerne können wir Sie auch zu unserem Schwesterunternehmen >InfidelitasSecura ®< begleiten, Geheimtipps für Anlagen in €-Staatspapieren der PIGS-Länder mit wohlfeilen, superrenditeträchtigen Steueranlagen für Insider. Last minute, überlegen Sie nicht lange-jede verschenkte Minute ist verschenkter Gewinn. JETZT WAGEN! Frisch herein gekommen: Umschichtungsmöglichkeiten in China-Currency! Brandheiß! Dollarunabhängig!-Als Quer-Einsteiger-Geschenk für SIE: Der kleine Börsenrater! In Silberlamé-Einband. oder ganz zukunftsorientiert für resignative, sensible Vollskeptiker das Ratgeber-Brevier: "Gesellgeld-wie werde ich ethisch korrekt handeln lernen?"

  129. Don Ferrando@: Sie gehen...
    Don Ferrando@: Sie gehen entschieden zu weit!

  130. Meine Mutter erzählt gern von...
    Meine Mutter erzählt gern von der Zeit nach 45, als sie und die anderen kleinen Mädchen alle so hübsche rote Kleider hatten. Mit ein paar schwarzen und weissen Applikationen vielleicht…

  131. Der CHF erstärkt...
    Der CHF erstärkt ….
    http://www.ariva.de/devisen/?cur_symb=CHF

  132. Die Euro-Schwäche.
    "It's not...

    Die Euro-Schwäche.
    „It’s not over until it’s over“ (Yogi Bear).

  133. Grand Guignol,
    ich denke, der...

    Grand Guignol,
    ich denke, der Autor hatte diese Frage herausgefordert.
    Wenn es sie für zu indiskret hält, wird er eben nicht darauf antworten.
    Aber entschieden zu weit, ich glaube nicht.

  134. <p>Die einfache Antwort ist:...
    Die einfache Antwort ist: Ich weiss es nicht, wie ich es auch nicht über die Zeit der Weimarer Republik weiss. Einerseits gab es nach 1935 das Reichsflaggengesetz, andererseits war es für Privathäuser nicht verpflichtend, und die Familie in diesem Stamm war entweder „liberal“ oder „rot“, während der andere Zweig, mit dem man zerstritten war, knallschwarz, aber nicht braun war. Jedenfalls gab es im Haus keine PGs, wenn das die intendierte Frage sein gewesen soll. (Muss aber sagen: Ich selbst käme mir blöd vor, würde ich solche Fragen öffentlich stellen. Kann aber jeder auch anders sehen)

  135. fionn, die kleine Schweiz, was...
    fionn, die kleine Schweiz, was will sie gegen die internationale Gier machen…
    .
    homo bulla, was ich aus Erzählungen kenne, waren Kleider aus Fallschirmseide. Man hat wohl einfach alles genommen, was man kriegen konnte. Von einem, auf dem Land lebenden Verwandten ist bekannt, dass er im Tausch gegen Lebensmittel Perserteppiche bekam, die er im Winter 1946 zur Abdichtung der Schweinestallfenster verwendete….

  136. Grand Guignol, ich habe gerade...
    Grand Guignol, ich habe gerade in meinen Spam-Ordner geschaut, aber solche Angebote sind darin bislang nicht zu finden. Vielleicht eine Marktlücke? Bei Chine wäre ich vorsichtig, weil: Bubble. Aber irgendein unterbewerteter Nordafrikastaat vielleicht?

  137. icke, ein wenig...
    icke, ein wenig Leibesertüchtigung täte manchen Kreativen sicher nicht schlecht, aber Gleichmarsch? Hohe Ziele.

  138. kann sich doch aber irgendwo...
    kann sich doch aber irgendwo jeder denken, daß in deutschland zwischen 33 und 45 rote fahnen mit hammer und sichel nicht so im trend waren…

  139. @ DA 18:44.
    Nein, es war nicht...

    @ DA 18:44.
    Nein, es war nicht intendiert. Bei allem, was Sie bislang über die Vorfahren berichteten, ging ich auch nicht von Pg aus.
    Mich interessierte, wie stark in der bayerischen Provinz der Druck war, zu beflaggen.
    Oberbayern war ja nicht unbedingt braun. Selbst bei der schon nicht mehr richtig freien Reichstagswahl im März 1933 hatten die Nazis keine absolute Mehrheit in Ingolstadt.
    Und tatsächlich dachte ich beim „Fahne raus“ oben erst an SA Männer, die den Hausbesitzer zum Beflaggen nötigen wollen.

  140. Don Carlos: "kann sich doch...
    Don Carlos: „kann sich doch aber irgendwo jeder denken, daß in deutschland zwischen 33 und 45 rote fahnen mit hammer und sichel nicht so im trend waren…“
    *
    Also wirklich, sehr originell! Vielleicht könnten Sie auch gleich erzählen, wie sie ihre Eltern beim Sex erwischt haben? Das spielt nämlich in der gleichen Liga…

  141. yast2000, weil das...
    yast2000, weil das schlafzimmer Ihrer eltern statt durch eine tür mit einer sowjetflagge abgetrennt war…?

  142. Don Carlos: "yast2000, weil...
    Don Carlos: „yast2000, weil das schlafzimmer Ihrer eltern statt durch eine tür mit einer sowjetflagge abgetrennt war…?“
    *
    Das lassen mal wir gnädigerweise durchgehen, weil sich Don Carlos wenigstens originell zu Wehr setzt. So und jetzt wieder an die Arbeit… :-)

  143. liebe Ephemeridenzeit,...
    liebe Ephemeridenzeit, rückenmarxexistenz! herrlich!
    .
    lieber Don Carlos, geld ist wie mist. wenn man auf einem haufen liegen lässt, ist es zu nichts nütze. verteilt man es mit augenmass, trägt es zum wachstum bei.
    .
    lieber don, nun, im übrigen ist das, was für aussenstehende wie tracht oder modische absicht aussieht, oft lediglich alltagsbekleidung. wenn mich jemand sieht, wenn ich mit meinem regenhut, den khakifarbenen seitentaschenhosen von gary und der gewachsten jacke zu nachtschlafender zeit durch den wald stapfe oder in den geschenkten italienischen designergummistiefeln mit buntfarbiger daunenweste, dem korrekten beinkleid und dem angemessenen seidentuch den wallachen die aufwartung mache, und ich so (ex verunreinigung) in der sehr nahen stadt erschiene, der würde vermutlich auch grinsend fragen, wo ich mein pferd gelassen habe oder wieviele krokodile ich denn nun erlegt hätte, aber auch die frage stellen nach dem nächsten ausstatter englischer oder gar amerikanischer provienz für landgutbesitzertöchterchenimitatorinnen mit pferdeschwanz, pilotenbrille, bettelarmband, palästinenserschal von gutschi und der immer gleichen handtasche mit dem monogramm eines fremden mannes. auch eine tracht im übrigen, wenn auch eine plagiatstracht…
    .
    passend zum wetter und zum euro: wer jetzt kein haus hat, baut sich keines mehr (rainer maria rilke, herbsttag).
    .
    der tipp, aus dem franken herauszugehen, ist gar kein schlechter. dann herrschte wieder einigermassen frieden in der eidgenossenschaft und die snb freute es auch.

  144. Kann jetzt leider gerade...
    Kann jetzt leider gerade keinen verbal verprügeln, da naturstoned. Ich ziehe mir per Highdefintion gerade Deep Purple live in Montreux 2006 rein (siehe Link), und zwar per Blu-Ray auf Sennheiser-Kopfhörern, die teurer waren als der Laptop… :-)
    *
    Merke: Es muss nicht immer Silberkanne sein!

  145. -"Kompanie stillgestanden! Die...
    -„Kompanie stillgestanden! Die Augen rechts! Auch der kleine Rote da drüben…“
    -„Herr Major, das ist ein Feuerwehrhydrant!“
    -„Völlig egal, was der Typ für einen Dienstgrad hat! Einreihen…!!!“

  146. Ja, genau so habe ich mir das...
    Ja, genau so habe ich mir das auch vorgestellt, als ich untauglich wurde. Links 2 3 4 5.

  147. Da ich eine unüberwindliche...
    Da ich eine unüberwindliche Abneigung seit frühester Kindheit gegen das seitenklappige gradeaus Hatschen habe, mit und ohne Fahnen (gegen „mit“ ganz besonders), sowohl gegen Schützenfestmarschierery, gegen Katholische Prozessionen (was hab ich ausgestanden, als ich als Kind immer mitmusste), als auch gegen die Andernacher Springprozession (gegen die besonders) und sonstige schneidige Stiefeltritte, ähm -schritte, möchte ich die freundliche Frage stellen, ob es mal einen Artikel übers Flanieren gibt. Oder ob der Flaneur ausstirbt.

  148. Dax - 7% - warum gehts...
    Dax – 7% – warum gehts abwärts bloss immer so schnell und unverhofft?
    .
    Öl ist bei 87 USD, das sag ich morgen meinem Tankwart.

  149. Vroni, ich bin froh, dass ich...
    Vroni, ich bin froh, dass ich dazhu nur Spottlieder kenne:
    „Links Rächts Links Rächts, hindam Haubdmann schdingds rächt“
    Bayern halt. Immer aufsässig.

  150. Köstlich, wir sind zwar am...
    Köstlich, wir sind zwar am Rande des Zusammenbruchs,. aber wer schon immer Kinder wollte, sollte sie jetzt machen, dann kann er vielleicht den Enkeln was Tolles erzählen – wie es war, bevor endgültig die Lichter ausgingen. Wo bleibt eigentlich der Ruf nach dem nächsten bailout?

  151. Was ich charmant finde ist,...
    Was ich charmant finde ist, dass JETZT die Wirtschaftsforscher vor einer neuen Krise warnen, die bis vor ein paar Wochen von einem Boom sprachen. Wozu braucht man eigentlich Wissenschaftler?

  152. <p><strong><span...
    +++ KLEINE UMFRGAE AUS NEUGIER +++

    Was würde eigentlich die Leserschaft sagen, wenn ich in meinem Heimatblog über dieses hier schriebe:
    .
    „Also ganz ehrlich, diese 200+x Kommentare bei einigen Blogs wie den Stützen, die würde ich hier gar nicht wollen. Ich müsste die 10% wirklich guten Kommentare rausklauben und gegen das 90%-Gewäsch von gelangweilten Mitmachern und Lese- und Denkverweigerern – sorry, es ist so hart wie ich es sage -schützen und verteidigen. Eigentlich sollte das Netz ja was Tolles werden. aber das ist echt keine virtuelle Museumstour mit Gebildeten.“
    .
    Keine Sorge, ich denke genz anders, aber wir hatten gestern im Expertenkreis eine kleine Debatte, und da gab es eben auch so etwas in der Art zu hören. Würde ein Blogger seinen Lesern das mitgeben, würden die sich noch angesprochen fühlen? Oder sich mehr Mühe geben? Abwandern?

  153. Werter Don,
    dass sich...

    Werter Don,
    dass sich irgendwelche Volkswirtschaftler tatsaechlich als Wissenschaftler bezeichnen, finde ich schon laenger (und immer oefter) laecherlich. Eine Erklaerung haben diese im Nachhinein immer schnell parat, allerdings sind ihre Voraussagen in ungefaehr so sicher wie das einfache Spiel beim Roulette. Selbst unsere sog. „Weisen“ kriegen es nicht hin, eine brauchbare Voraussage ueber sagen wir mal zwei Jahre zu taetigen. Und wenn es dann doch den ein oder anderen gibt, der ueber die Jahre deutlich oefter richtig liegt (dann wohl nicht als Wirtschaftsweiser sondern als Spekulant), koennen diese wenigen Ausrutscher nicht auch eine Mischung aus Intuition, Glueck, und Mut sein? Alles tolle Eigenschaften, die einem Wissenschaftler sicher auch gut zu Gesicht stehen, aber die Quintessenz des Wissenschaftlichen sind sie sicher nicht.
    Was ihre kleine Umfrage anbelangt: Wieso geben Sie nicht gleich zu, dass es hier genau so zugeht? Eigentlich gibt es naemlich tausend+y Kommentare, aber nur unsere 200+x Qualitaetsanmerkungen haben Ihren strengen Anforderungen standhalten koennen.
    @Vroni: War die Springprozession nicht in Echternach (bei Luxemburg)? In Andernach gibt’s dafuer einen Kaltwassergeysir und Radio Andernach, die Auslandswelle der Bundeswehr; keine Ahnung, wie oft die Marschmusik spielen.

  154. Wenn es so wäre, würde ich...
    Wenn es so wäre, würde ich Nachts um halb drei nicht mehr freischalten.
    Meine Meinung ist die, dass Kommunikation nur durch inkonsequente Verweigerung schlecht wird. ich meine das oft erkennen zu können, wenn in Threads überhaupt keine Mitsprache vom Autor da ist, dann läuft alles schnell aus dem Ruder. Zum anderen denke ich, dass Kommentarbonsai – wachs gefällig, wie ich das will – Cretindebatten erzeugt, aber nicht die Freiheit zu fabulieren. In sofern greife ich hier wirklich sehr spät und dann auch nur gebremst ein. Und meine Kriterien sind erreicht, wenn angenehm geplaudert wird.

  155. Wie viele regelmaessige...
    Wie viele regelmaessige Kommentatoren gibt es hier eigentlich? Ich hab immer das Gefuehl, dass etwa 80% der Kommunikation von max. 10-20 Leuten kommt, und dann nochmal 15% von Ab-und-zu-mal-was-Schreibern wie mir selbst. Blieben ja nur noch 5% fuer die Cretins.

  156. Das täuscht, es sind schon...
    Das täuscht, es sind schon mehr, Ich habe mal so eine Art Statistik gemacht, da kam ich auf ca- 400 Nicks in einem Jahr, allerdings mit einer klaren Schwerpunktbildung. Der Schnitt liegt hier langfristig bei 50-90 PIs pro Kommentar, das ist schon sehr gut.

  157. yast: ich kenn den:......
    yast: ich kenn den:… Ausländer müssen auch parieren!

  158. Herr Alpons, über so etwas...
    Herr Alpons, über so etwas spricht man eigentlich gar nicht – vor Allem, da die Cretins nicht unbedingt die sind, die man in seiner eigenen BeschrÄnktheit dafür gehalten hat. Im übrigen ist die kinidische Wichtigtuerei mit der eigenen wenig originalen Überheblichkeit unangenehm.
    Und zum Wehrdienst, als Vertreibungsversuch für die von yast benannten alternativen Dogmatiker gedacht, zweierlei: zum einen wäre es wie die Münchener Methode mit den Dreckerten umzugehen: Poliziestreife bis zum Anschlag, dann wird es zu ungemütlich. Zum anderen, deftig: Herr Icke erzählte von einem Kameraden Wehrdienstleistenden der, aus den tiefsten Gefilden der Insel kommend nur Dialekt sprach, von dem „Caporal“ in höchste Verlegenheit versetzt wurde: in örtlicher Mundart heisst „raler“ nämlich ziehen und cabo ist etwas, das Männer ohne Unterleib nicht haben.

  159. Die Aktienpanik wird...
    Die Aktienpanik wird überbewertet. Der Markt darf nach + 100% doch auch mal 20% abgeben.
    .
    Warum müssen Regierungschefs überhaupt drüber telefonieren? Die sollten besser im Urlaub bleiben statt das nächste EUR-Fass auf zu machen.

  160. T G I F

    (Thank God It's...
    T G I F
    (Thank God It’s Friday)

  161. Zuerst mal ist Freitag,. Ein...
    Zuerst mal ist Freitag,. Ein ganzer Tag Zeit für diese Welt, den Wert von komischem Papier den Realitäten meiner Silberkannen uind Gemälde anzupassen. Ja der Markt, ja der Markt, der hat immer recht.

  162. (Ach so: Und da es wirklich...
    (Ach so: Und da es wirklich alles erwischt, auch die Rohstoffe (Goldman Sachs sitzt auf 1/4 der globalen Aluvorräte) sieht man ja, dass es keine begrenzte Panik ist, sondern eine umfassende Neubewertung)

  163. Und hier noch ein paar nette...
    Und hier noch ein paar nette Überlegungen zur Währungsreform in den Krisenregionen (aka der ganzen Welt)
    http://worthwhile.typepad.com/worthwhile_canadian_initi/2011/08/the-monetary-policy-of-last-resort-currency-reform.html
    Guten Morgen allerseits! Ein Blick auf den hier so beliebten CHF: 1,0857
    Auf Silber: 892 Euro pro Kilo
    Auf Gold: 37.662 Euro pro Kilo
    Hinweis: Kritisch wird es, wenn der Euro unter die Parität fällt, und Silber die historischen Verhältnisse aus der Vorpapiergeldzeit zu Gold erreicht: Silberpreis x 15,5 = Goldpreis. Momentan ist Silber im Sinne eines ngenommenen, globalen Goldstandards krass unterbewertet. Also noch keine Währungskrise.

  164. @ DA. Sachwerte - one has to...
    @ DA. Sachwerte – one has to find a BUYER.
    Aktien kann man jederzeit mit einem Click oder per Telefon sofort verkaufen.

  165. Optimistin! Wer sagt Ihnen...
    Optimistin! Wer sagt Ihnen dann, dass es dann noch Telefon oder Internet gibt?

  166. As the SNB will probably...
    As the SNB will probably (already) start the printing presses, it means we Swiss can buy underpriced German assets* Also, I read that maybe every Swiss will get CHF1’000 gratis from the SNB. (Cost only CHF7Mrd)
    * Like your Barchetta.

  167. Nein, im Ernst: Es gibt da die...
    Nein, im Ernst: Es gibt da die schöne Geschichte aus dem islamischen Kulturraum, dass Mohammed andere Währungen als Gold und Silber verboten hat. Und über die Jahrhunderte hinweg bekam man bei einem Bauern für einen Silberdirham immer ein Huhn. Nur das Verhaöltnis Silber/Gold ist noch ahistorisch, wir haben seit dem Ende des Goldstandards eine Goldblase oder Silberunterbewertung, und wenn das wieder normal ist, sieht man, dass die Marktteilnehmer das Gold/Silberverhaltnis als relevant einschätzen. Dann kann man mit Silber vermutlich auch einkaufen.

  168. Das kleine Problem ist, dass...
    Das kleine Problem ist, dass auf der anderen Seite des Bodensees alles, was irgendwie werthaltig ist, in den letzten Jahren um 30, 40, 50% teurer geworden ist. Grundstücke. Gute Immobilien. Alte Kunst. Silber. Wer jetzt anfängt, nach gelegenheiten zu suchen, kommt zu spät.
    .
    Ich hatte da vor ein paar Tagen ein lustiges Erlebnis bei Ebay: Ein Österreicher hat gegen 2 Uhr Morgens eine Sammlung mit Barock- und Rokokogemälden eingestellt, zu teilweise recht günstigen Preisen zum Sofortkauf. Eines war falsch zugewiesen (18. Jh. Venedig stand drauf, Mitte 17. Nordfrankreich hätte draufstehen müssen), da habe ich zugeschlagen. Am nächsten Morgen bin ich wegen der Grippe früh raus. Alles andere war schon weg. Und man hört das bei meinen Eltern draussen: Reichere alte Herrschaften sitzen in der Nacht am rechner und suchen Fluchtmöglichkeiten. Angst. Einfach Angst. Und alle Kinder haben schon Autos und Wohnungen und was kann men jetzt nich? So wird gedacht und gekauft.

  169. Don, die Show, die Du gerade...
    Don, die Show, die Du gerade abziehst, bringt leider gar nichts. Erstens ist das Thema zu groß und zweitens bist Du befangen. Niemand wird ein Huhn mit einem Silberling bezahlen, man nimmt es sich einfach…

  170. Hier darf eigentlich jeder...
    Hier darf eigentlich jeder frei von Anfeindungen – wenn es nichts schlimmes ist – schreiben, was er will. Ich auch.

  171. Don Alphonso: "Optimistin! Wer...
    Don Alphonso: „Optimistin! Wer sagt Ihnen dann, dass es dann noch Telefon oder Internet gibt?“
    *
    natürlich kannst Du schreiben, was Du willst. Es geht nicht um Anfeindungen oder so, sondern um das Verbreiten von Weltuntergangsszenarien auf BWLer-Niveau. Telefon gab es immer. Und wer Aktien hat, hat eben auch ein Risiko…

  172. "War die Springprozession...
    „War die Springprozession nicht in Echternach“
    .
    T.I.M., stimmt.
    Irgendwo hab ich Andernach her. Wohl weil es so schön bairisch klingt. Bayern traue ich halt jeden Prozessionskrampf zu.

  173. @DA (05. August 2011, 10:25)...
    @DA (05. August 2011, 10:25) jo, jo.
    @yast (05. August 2011, 10:43): eben.

  174. Und man sieht das...
    Und man sieht das Barockbesteck schon zentnerweise in der Silberschmelze verschwinden. Reinkarnation als Handyplatine.
    Gedichte kann man ja zum Glück nicht einschmelzen:
    DV sihst/ wohin du sihst nur Eitelkeit auff Erden.
    Was diser heute baut/ reist jener morgen ein:
    Wo itzund Städte stehn/ wird eine Wisen seyn/
    Auff der ein Schäfers- Kind wird spilen mit den Herden:
    Was itzund prächtig blüht/ sol bald zutretten werden.
    Was itzt so pocht und trotzt ist Morgen Asch und Bein/
    Nichts ist/ das ewig sey/ kein Ertz/ kein Marmorstein.
    Itzt lacht das Glück uns an/ bald donnern die Beschwerden.
    Der hohen Thaten Ruhm muß wie ein Traum vergehn.
    Soll denn das Spil der Zeit/ der leichte Mensch bestehn?
    Ach! was ist alles diß/ was wir vor köstlich achten/
    Als schlechte Nichtigkeit/ als Schatten/ Staub und Wind;
    Als eine Wisen-Blum/ die man nicht wider find`t.
    Noch will was Ewig ist kein einig Mensch betrachten!
    Andreas Gryphius

  175. Incerta pro re non munera...
    Incerta pro re non munera certa relinque
    Besorgte Stimme:..sind Sie der annoncierte Krisenberater READYMIX?
    KB: Jaha!
    Besorgte Stimme: Hm,hm, also..
    KB: Bitte fassen Sie sich kurz!
    Besorgte Stimme: Haben Sie noch einen Termin frei?
    KB: Um wieviel geht es?
    Besorgte Stimme: Um alles!
    KB: (Klick, der Teinehmer hat aufgelegt)

  176. homo bulla, früher hat man...
    homo bulla, früher hat man damit marodierende Horden mit Lösegeld bedient. Man nennt das den zivilisatorischen Fortschritt.
    .
    Yast2000, wenn ich ein Stilmittel wie Ironie oder Zynismus anwenden will, frage ich vorher nicht um Erlaubnis.

  177. Orakel ad Delphi:
    "...... aber...

    Orakel ad Delphi:
    „…… aber das ist echt keine virtuelle Museumstour mit Gebildeten.“ Gaanz, gaanz schlimm wird es schon nicht kommen…..!

  178. (Wobei man. wenn man an Silber...
    (Wobei man. wenn man an Silber zu Mobiltelefon denkt, auch mal fragen kann, ob es wirklich so schlimm wäre, wenn man mal 6 Jahre das gleiche Modell benutzen müsste…)

  179. DA: "Yast2000, wenn ich ein...
    DA: „Yast2000, wenn ich ein Stilmittel wie Ironie oder Zynismus anwenden will, frage ich vorher nicht um Erlaubnis.“
    *
    Natürlich nicht, das mache ich auch nicht. Aber wenn der weise, stilvolle, intellektuelle Kunsthistoriker Don Alphonso plötzlich in die Rolle des hysterischen, deutschen Endsieg-Aktienhändlers wechselt, kriegt man schon das Fürchten… :-)

  180. ok. Yast2000, wir sehen uns...
    ok. Yast2000, wir sehen uns dann beim Bäcker. Ich mit meinem Silberlöffel925 und Sie mit ihrem Telefon2000.

  181. Alphonso, zu Ihrer kleinen...
    Alphonso, zu Ihrer kleinen Umfrage würde ich sagen, uninteressant. Denn Menschen, die mir etwas erzählen wollen, schaue ich mir immer erstmal an, und ein schlanker beweglicher und geistig flexibler Gesprächspartner bekommt bei mir stets den Vorrang, da er sich noch halbwegs genetisch korrekt zu ernähren und bewegen weiss, die biochemischen Prozesse also bestens funktionieren. Bei den satteren, fülligeren und gemächlicheren Zeitgenossen vermute ich immer, dass die Biochemie auch im Hirn nicht mehr optimal funktioniert, daher finde ich deren subjektive Mutmassungen und Interpretationen oft irrelevent.

  182. Mit Scheiße Geld verdienen....
    Mit Scheiße Geld verdienen. (Absolut authentisch)
    In einer kleinen, dummen Stadt am Rhein haben gestern, den 04.08.2011, die Finanzbehörden mit Polizeiunterstützung einschl. eines 7,5 Tonners ein Villenanwesen heimgesucht. In der Garage lagerten etlche Tonnen 50 Cent- und 1.-€- Geldstücke. Die Sbirren hatten Körbe mit, und schaufelten das Zeug dort hinein.
    Hintergrund: Das Anwesen gehört einer Dame, die in 50 Kaufhäusern die Toiletten
    für pro 200.-€/Monat gepachtet hat. Alles was auf den Tellerchen von den dankbaren
    und erleichterten Kunden hinterlassen wurde war ihres. Sie hatte nur vergessen die Kohle zu versteuern. Ausserdem war ihre Geldzählmaschine defekt.
    pecunia non olet!

  183. Und dabei liegt Andernach...
    Und dabei liegt Andernach nicht einmal in Bayern.

  184. Dollar ist ja noch schlimmer...
    Dollar ist ja noch schlimmer als der Euro, das billige Spielgeld interessiert nicht mal mehr die Kinder für den Kaufmannsladen, die spielen auch nur noch mit Edelmetallen.
    Extrem sehenswert und unterhaltsam zu diesem geistestkranken globalen Wirtschafts-Politik-Kabarett ist übrigens von Michael Moore „Kapitalismus: Eine Liebesgeschichte“ http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1360364/Kapitalismus-Eine-Liebesgeschichte#/beitrag/video/1360364/Kapitalismus-Eine-Liebesgeschichte zu sehen.
    Hier die Hintergründe zu der Produktion aus 2009 http://de.wikipedia.org/wiki/Kapitalismus:_Eine_Liebesgeschichte , die inzwischen durch die Realität an Aberwitz weiter überholt wurde. Und die Menschen erdulden diesen Blödsinn tatenlos wie dumme blökende Schafe, darauf allseits ein Määääääääääh!

  185. yast2000, ich denke, es ist...
    yast2000, ich denke, es ist jetzt genug.

  186. georg, ich empfhele sehr die...
    georg, ich empfhele sehr die Bücher von Carlo M. Cipolli, die sind haarsträubend, stellen uns aber in die beste Tradition.
    .
    Grand Guignol, Kleinvieh macht auch Mist.

  187. homo bulla: "Yast2000, wir...
    homo bulla: „Yast2000, wir sehen uns dann beim Bäcker. Ich mit meinem Silberlöffel925 und Sie mit ihrem Telefon2000.“
    *
    Wir sehen uns überhaupt nicht! Und schon gar nicht beim Bäcker. Sie werden zwar nicht ins Gras, aber in ihren Silberlöffel beißen müssen. Ach! So fürchte ich… :-)

  188. Ja vielleicht sollte man...
    Ja vielleicht sollte man wieder mit Gewürzen handeln, Safran wäre ein guter Anfang.
    Werde einmal schauen, ob Herr Cipolli Wesentliches zur Aufklärung, was lediglich minderrezipiert wurde, beizutragen wusste.

  189. Don't mess with Sommergrippe....
    Don’t mess with Sommergrippe.

  190. Georg, Carlo M. Cipolla,...
    Georg, Carlo M. Cipolla, sorry, ich habe mich im Fiebnerwahn verschrieben, Varlo M. Cipolla ist nichts für Menschen, die gerne an Fortschritt und Evolution glauben möchten; er sagt das einmal auich selbst sehr deutlich. Aber es sind sehr schöne, bei Wagenbach erschienene Bücher. Gerade aus Macrosicht toll: Die Geschichte des spanischen Silbers.

  191. Das gute ist doch: Auch...
    Das gute ist doch: Auch Brautkleider müssten jetzt billiger werden. Statt bei Charme&Anmut deckt sich die erwartungsfrohe Altstadt-Braut dann hier ein:
    http://www.pronovias.com/wedding-dresses/last-collection-costura/
    Mein persönlicher Favorit: Bild 27. Ingolstädtern dürfte hingegen Bild 21 am besten gefallen.

  192. Dann zunächst max. Genesung...
    Dann zunächst max. Genesung bei exquisiter erfrischender Biokost!
    Es scheint sich doch um Carlo zu handeln, denn ein Varlo ist dem grossen Internetramschladen mit A. unbekannt. Aber „Allegro ma non troppo. (Wagenbach SALTO): Die Rolle der Gewürze und die Prinzipien der menschlichen Dummheit“ und auch “ Geld – Abenteuer. Extra vagante Geschichten aus dem europäischen Wirtschaftsleben. (Wagenbach SALTO)“ von Carlo M. Cipolla scheinen mir unterhaltsame Werke zu sein.

  193. Vroni@...lauwarm, Sie müßten...
    Vroni@…lauwarm, Sie müßten schon nach dümmeren, weiter nördlich suchen!Hinweis: Die mind. 50. Folge eines hanebüchenen Finanz- u. Bauskandals wird dort im örtl. Regional-Anzeiger aufgearbeitet, einschl. div. Informationen über involv. örtl. und internat. Banken, sonstiger Finanzierer, Developer, Duftfahne und alles.

  194. Yast2000 "... Sie werden zwar...
    Yast2000 „… Sie werden zwar nicht ins Gras, aber in ihren Silberlöffel beißen müssen. Ach! So fürchte ich…“
    .
    Aber bitte mit einem Klecks Beluga darauf. Ach! So hoffe ich….

  195. So ein nicht...
    So ein nicht mucksmäuschenstilles Huhn hätte meinen Großvater im nicht so freundlichen Ausland in der schlechten Zeit fast das Leben gekostet.
    .
    Hugo Chavez soll übrigens Krebs haben – ob er da noch Muße und Laune hat, über uns zu lachen, die arm (alle, außer donna laura), gesund (alle außer derzeit Don Alphonso) und meistenteils, wenn ich hier so lese, mit Unterleib sind?

  196. homo bulla@: Gern! Mei, oba...
    homo bulla@: Gern! Mei, oba grrad dea Kafiarr is uns heit leida ausganga, s´gibt kam no welchan auf´m Moarkt. Da Kines sog i nua! Aus is! Mia keman goa nimma nach bei unsanen Kunden in Shanghai un Peking! Gelt! Aus is!

  197. um ihre kleine, nächtliche...
    um ihre kleine, nächtliche umfrage zurückzukommen, lieber don, die frage ist m.e. nur im zwiespalt zu beantworten – wenn den lesern und kommentatoren klar würde, dass sie besser originell und intelligent im sinne des blogwarts sein sollten, strebten sie denn eine veröffentlichung an, so könnte es sein, dass je nach charakter die einen sich angestachelt fühlten, konform zu gehen und den dompteur zu befriedigen (was per se nicht verwerflich ist), den anderen verginge die lust am geratedwerden in ihrer freizeit, wieder andere bissen sich die zähne aus, um hinter das muster der veröffentlichungsweise zu kommen.
    vermutlich wäre dies der beste weg, um mittelfristig die PIs abzusenken. vielleicht hebt sich das niveau, wer weiss.
    .
    die kehrseite der medaille ist, dass es selbstverständlich eine menge kommentare gibt, die das amüsementkriterium aut prodesse aut delectare nicht zielsicher treffen [und da mag ich meine wenigkeit nicht ausnehmen, denn nicht immer ist man in hochform, was am leben 1.0 liegen mag, und gerade dieses jahr ist ein bitteres],
    die letztlich nur eines ansagen:
    blub,
    ich bin auch da.
    .
    vielleicht sind diese aber auch relevant, da zu einem schönen geschirr nicht nur der durchbrochene rand und die goldbemalung, sondern auch die streublümchen und die insekten gehören; umso besser ist es natürlich, wenn auch diese virtuos auf das porzellan gezwirbelt wurden.
    .
    um das zu tun, was sie, lieber Don Alphonso, tun, gehört ein gutes stück besessenheit, um nicht zu sagen: leidenschaft, dazu, in relativ kurzen zeitabständen freizuschalten und sich lenkend dazwischenzuwerfen, wenn eine diskussion sich im freien fall befindet.

  198. apropos freier fall: lieber...
    apropos freier fall: lieber schluchtenossi, wenn ich mir jetzt diesen haufen aufgeregter hühner ansehe, der sich börse nennt, bin ich froh, dass alles seit längerem gut festgezurrt ist.
    .
    aktien sind aber immer noch keine schlechte anlage, denn dahinter stehen sachwerte, die frage ist ’nur‘ deren bewertung. solide firmen sollten schon dahinterstehen.
    .
    und solange unser lieber geschätzter gastgeber unter neidgeschwängertem beifall auf flohmärkten ein vorlegebesteck für drei europeseten erwerben kann, bin ich mir da doch nicht so sicher.
    .
    fest steht, dass ich mich dringend nach dem preis, der instandhaltung und wartung eines ordentlichen fleckviehs erkundigen soll, denn fest steht auch, das die wallache, bis die krise blüht, nur noch suppenpferde abgäben…
    hühner sind da kein problem.

  199. Das Leben marschiert auch bei...
    Das Leben marschiert auch bei einem DAX-Stand von 3600 weiter – rechts 2 3 4 und die 5 (hihi)!

  200. Delikatesse@: Ja entsetzlich,...
    Delikatesse@: Ja entsetzlich, nicht? Auch der Markt für Qianlong-Vasen ist ja mittlerweile quasi leergefegt.
    .
    http://www.youtube.com/watch?v=oYQAGLQ3H-k
    .
    Und wer weiss, vielleicht ist der Chinese ja auch schon dabei, im großen Stil in den holländischen Tulpenzwiebelmarkt zu investieren? Da braucht es dann ja auch genügend Vasen.

  201. Georg: Safranknollen gibt es...
    Georg: Safranknollen gibt es bei einem ganz seriösen Samenhändler, den ich jetzt nicht nennen werde, im Katalog. Übrigens auch papaver sativer.
    Und, so mal an Alle: Generalentschuldigung wegen mir erst nach Stunden auffalender Verhunzung von Rechtschreibung und Grammatik erbeten. und die eigene Überheblichkeit, die aus dem Gemeckere über die Crétins heraus zu hören war, war selbstverständlich original doch keinesweg originell… Evangelische Pastoren sollen in der Hölle zur Strafe ihre eigenen Predigten in Endlosschleife vorgespielt bekommen. Ich hoffe dass nichts Analoges für Kommentatoren von Internetblogs gilt.
    Frohes Wochenende!

  202. Apropos Geldanlage:...
    Apropos Geldanlage: Silberkannen werden immer rarer.
    Wer mehr Geld anlegen will, sollte es mal in dieser Kategorie versuchen:
    http://tinyurl.com/3jgbrbu

  203. Das taugt dann auch zur...
    Das taugt dann auch zur zwischenmenschlichen Konfliktbereinigung, wie sie Feuchtwanger in „Erfolg“ beschrieben hat.

  204. Ja, holde donna laura,...
    Ja, holde donna laura, sachwerte wie kkw bei eon und rwe? oder chinesische ipods und ipads? wären turnschuhe aus herzogenaurach recht? ich würd´in eine burgaktie mit ceo donna laura investieren, wenn ich nur könnt.
    Verlies und Wallach würden mich nicht mehr schrecken …

  205. Fuchsindex wird ausgesetzt. Zu...
    Fuchsindex wird ausgesetzt. Zu weich!
    Der Biber scheißt sich ins Minus.
    Hasenknobbel bleibt sich gleich,
    der Dachs schließt leicht im Plus.

  206. Börsenweisheit früher: wenn...
    Börsenweisheit früher: wenn Amerika die Grippe hat, dann kriegt der deutsche Aktienmarkt Lungenentzündung
    Börsenweisheit heute: wenn der Don die Grippe hat, kriegt der amerikanische Aktienmarkt Lungenentzündung
    an die Hausbesiter und Vermieter: geht die Rechnung noch auf, wenn die Mieter wegen Wirtschaftskrise die Miete nicht mehr zahlen kann?

  207. zu den...
    zu den Sudentendeutschen-Kommentaren:
    Was ist denn schlecht daran, wenn man sich gemeinsam an die alte Heimat erinnert?

  208. Das Krokodil, nichts ist daran...
    Das Krokodil, nichts ist daran schlecht . es werden nur beständig weniger, die mitmachen. Ich urteile nicht, iczh beobachte nur.

  209. @Köstlich - 05. August 2011,...
    @Köstlich – 05. August 2011, 08:25:
    Wahr und gut gesprochen! Panikverkäufe, wenn ich das schon höre. Wenn Panik alles ist, was von „Analysten“ usw. zu erwarten ist, sollte das Börsengeschäft mit dem üblichen Zocker-Disclaimer versehen werden: „Glückspiel kann süchtig machen …“
    .
    Daneben hoffe ich, dass die hier diskutierten, monetären Fluchtmöglichkeiten immer auch dem Ethik-Filter genügen. Als ich hier vor einigen Monaten in der KKW-Debatte auf die direkte Beteiligung vieler Bürger, aber auch die indirekte über die Kommunalbeteiligungen, an KKW-Betreibern (RWE oder EnBW) hinwies, kam der richtige Hinweis, man könne aus Anleger durchaus bewusst ehtisch korrekte und ökologisch saubere Anlageformen wählen.
    In diesem Sinne:
    CH-Affäre der „nachrichtenlosen Konten“, SVP-Volksinitiativen „für die Ausschaffung krimineller Ausländer (Ausschaffungsinitiative)“ oder „Gegen den Bau von Minaretten“, CH-Atomausstieg „erst auf der langen Bank“ usw.
    Gilt hier jetzt „Angst essen Seele auf“ oder präziser „Angst essen Ethik auf“, wenn es an den eigenen Geldbeutel geht?

  210. Geopolitische...
    Geopolitische Phantomschmerzen?

  211. Man kann Safran sicher selbst...
    Man kann Safran sicher selbst anbauen, aber der Handel dürfte lukrativer sein. Zumal Safran weit attraktiver als Silber ist, 100g von durchschnittlicher Qualität kosten 1.250 E, Gold das Dreifache, Silber ist mit 90 E hingegen zu billig, eben das Gold des ganz kleinen Mannes.

  212. Zuerst zur Umfrage, ich...
    Zuerst zur Umfrage, ich glaube, ein BISSchen mehr am Thema wäre manchmal nicht schlecht, manchmal gerät es aber unweigerlich durch die Freischalte-verzögerungen durcheinander. Ein wenig mehr Diskussion, ein wenig mehr Provokation, ein bisschen Originalität, und ein Quentchen ‚blub, bin auch noch da! Schön gesagt, donna laura.
    Nicht zu selbstdarstellerisch, trocken, mühsam.
    Das Ganze sollte doch Spass machen und keine Arbeit. Sonst könnte ich nach D&G auch noch mit Hegels Phänomenologie des Geistes einschläfern.
    ‚Wir sind keine Frösche, keine Objektivier- und Registreirapparate mit kaltgestellten Eingeweiden‘ (Nietzsche, Vorrede zur zweiten Auflage der Fröhlichen Wissenschaft.‘
    Die in der Zeit der rindswurstbraunen FKK-Strandmonster im zarten Alter von 60+ quasi erzwungene Distanzierung vom eigenen Wurmfortsatz, so wie Riesenbadehosen und die amerikanische Textilsauna im Kommen sind, führt dazu, dass der Werteverfall um so heftiger ausfällt.
    Wie oft sieht man Pärchen über 18 sich in der Stadt küssen?
    Gentlemännliche Unterleibslosigkeit begrenzt den zwischenmenschlichen Spass nicht unerheblich, so dass man förmlich gezwungen wird, viel eher über die Länge des dreimotorigen Offshore-Powerboats zu phantasieren.
    Es war lustiger in den Achtzigern, wenn sich die Boulevardpresse darüber aufregte, wenn ‚Nackerte‘ mit der Trambahn zurückfuhren, weil sie vorher den Eisbach im Englischen Garten heruntergeschwommen waren.
    Viel fader, zu diskutieren, welcher Balltreter sich wieder von seiner Lebensabschnittspartnerin getrennt hat. Lebensmodell Beckenbauer, her mit noch mal der gleichen Frau, nur bitte zwanzig Jahre jünger.
    Irgendwie sind alle Preis-Leistungs-Gefüge aus dem Rahmen gefallen, vielleicht weil unsere eigene Kompass-Nadel so völlig ins rotieren geraten ist.
    Was hätte alles Glorreiche aus uns werden können? Wen hätten wir alles in die Kiste ziehen können?
    Da braucht es dann diese ganzen Stellvertreter-Trophäen, und das schrecklichste ist, dass die dicksten Brieftaschen niemals satt werden.
    Da war es manchmal vielleicht nicht schlecht, wenn die Auswahl ein wenig kleiner war.
    Wenn eine Marklöschensuppe vorweg, ein Chateaubriand mit Sauce Bernaise und Kroketten und eine Birne Helene zum Dessert der kulinarische Gipfelpunkt war, und nicht so ein El Bulli Kram wie kandierte Garnelenschalen, während das Garnelenfleisch püriert an die Yorkshireterrier der Besitzersgattin gereicht wird.
    Ein Picasso war ein Picasso: Fettecken und Schafe in Formalin kamen später.
    Nur gut, dass die Linken auch ihren Spass am Porschefahren haben…

  213. zum Mitmarschieren im...
    zum Mitmarschieren im Wohnzimmer:
    http://www.youtube.com/watch?v=wyLjbMBpGDA

  214. @donna laura (14:01): Sie...
    @donna laura (14:01): Sie beschreiben das recht malerisch, und ich stimme Ihnen in meinen Worten zu: die Mischung machts. Man mag ab und an mal was abbiegen können, das überhand nimmt, aber beim meisten ist wohl laufenlassen die beste Option. Heranzüchten kann mans nicht, lediglich darauf achten, daß man einige Öfterschreiber nicht abwürgt, so daß sich ein gewisser „Fond“ bildet. (14:11) ich sehe, Sie sind wirklich umsichtig und setzen auf die richtigen Werte (Selbstversorgung im Notfall).

  215. werter Schluchten-Ossi, bei...
    werter Schluchten-Ossi, bei blauem knabbergebäck heisst es obacht. kleinere, solide unternehmungen wären da eher gefragt, nur ist es für den privaten nicht sonderlich einfach, zum einem genau diese zu identifizieren, zum anderen, an valide informationen über diese zu gelangen, wie deren zukunft denn aussehen soll und ob diese daten auch zutreffend sind. etc. pp. ach ja.
    .
    meine burg befindet sich in privatbesitz, ist – noch – nicht in eine stiftung überführt worden und in der regel nur von aussen zu besichtigen. ich frage mich auch, was sie als investment auch abwerfen sollte – ausser ein paar heruntergewehte blumen oder dachziegeln im sturm. den vertrauensbeweis, den sie, lieber Schluchten-Ossi, mir angedeihen lassen, danke ich ihnen in aller gebotenen bescheidenheit.
    .
    neben dem zweistöckigen, geräuschezurückhaltenden und über die zeiten stets genutzten verlies (gegenwärtig: allerlei vorräte sowie proberaum mit nain: http://www.youtube.com/watch?v=MQCt6CORbHQ&feature=related; man beachte den bodenbelag; zurzeit wird ein neuer sänger gesucht) und den wallachen erwarteten sie noch zwei seltsame gesellen: ein flattie, der trotz globuli leider mit zunehmendem alter dem spitznamen seiner rasse allerlei ungute ehre bereitet, gerade, wenn es verspricht gemütlich zu werden, und einem poitevin, der schon aussieht wie ein schlosshund und sich ebenso gebärdet, aber jeden unbefugten delinquenten vermutlich am liebsten nur hingebungsvoll totlecken würde. auf bankberater reagiert er jedoch etwas knurrig und lässt den waschlappen drinnen.
    keine guten voraussetzungen somit für die gründung einer ag, sollte man meinen.

  216. Die Börsen tief im Minus -...
    Die Börsen tief im Minus – Wohin mit dem vielen Geld? beantwortet die TAZ in einem hilfreichen Beitrag: http://www.taz.de/Die-Boersen-tief-im-Minus/!75792/ .

  217. The Great Artiste, 05. August...
    The Great Artiste, 05. August 2011, 18:37
    „Die in der Zeit der rindswurstbraunen FKK-Strandmonster im zarten Alter von 60+ quasi erzwungene Distanzierung vom eigenen Wurmfortsatz, so wie Riesenbadehosen und die amerikanische Textilsauna im Kommen sind, führt dazu, dass der Werteverfall um so heftiger ausfällt.“
    .
    Ich fürchte, dass Sie mit einer Bemerkung zum FKK hier nicht werden reüssieren können (was der Landmann nicht kennt, frisst er nicht).
    Inhaltlich weiß ich nicht, ob ich Sie richtig verstehe. Wer ist 60+? Sie oder das Strandmonster? Wenn letzteres, kann ich Sie beruhigen. Am Strand ist alles bestens.
    .
    Salziges Wasser, Wind, Sand und Sonne im richtigen Mischungsverhältnis, wie die Natur es vorgesehen hat. Garniert mit Strandmonstern jeglichen Alters, in den Schattierungen „braun wie Bäckermütze“ bis milchkaffeebeige und in sämtlichen beiden Geschlechtern. Sobald die Klamotten unten sind, wird nach meiner Beobachtung das Benehmen augenblicklich kultivierter als mit. Mit seinen Klamotten legt der homo oeconomicus womöglich einige seiner Bürden ab, was ihm zum Vorteil gereicht und ihn eindeutig schöner macht.

  218. @Fritz:

    Stimme Ihnen ja zu -...
    @Fritz:
    Stimme Ihnen ja zu – ich habe allerdings den Eindruck, dass sie an ihrem Strand eher Glück haben.
    Ich habe den Eindruck, dass es die Stielaugen von ein paar eher einsamen älteren Herren geschafft haben, dass sich jedes einigermassen ansehnliche Weibchen in einer süddeutschen Sauna ängstlich in sein Handtuch wickelt.
    Und die Jugend von dieser ganzen FKK-Sch… leider gar nichts hält. Zu schüchtern? Zu belästigt? Zu sehr Komplexe wegen eines nicht 100% durchgestylten Körper?
    Bin aber auch eher der Ansicht, dass ein entspanntes, normales Verhältnis zum Nacktsein in einer passenden öffentlichen Umgebung einem einige teure sinnlose Stunden beim Psychotherapeuten erspart.
    Was allerdings das ’schöner sein‘ betrifft, bin ich mir der heftigsten Proteste des liebsten Wesens, das ich kenne, sicher … Und ich kann ihre Position nachfühlen, auch wenn Sie es wahrscheinlich nicht nur rein optisch gemeint haben.

  219. The Great Artiste: "Bin aber...
    The Great Artiste: „Bin aber auch eher der Ansicht, dass ein entspanntes, normales Verhältnis zum Nacktsein in einer passenden öffentlichen Umgebung einem einige teure sinnlose Stunden beim Psychotherapeuten erspart.“
    *
    Wie wahr! Auch Sexualtät ist etwas völlig Normales, aber das deutsche Volk kann eben nicht lieben, weil es sich selbst so sehr hasst. Deshalb kommt es auch immer zur schizophrenen Flucht in den Ersatz-Goethe ohne Unterleib. Aufklärung hat viele Facetten…

  220. Moim, Moin!

    Funny Marching...
    Moim, Moin!
    Funny Marching (Monty python of course)
    http://www.youtube.com/watch?v=ZAfRSJkqpDo

  221. Und noch SAS (Special Air...
    Und noch SAS (Special Air Service) marching
    http://www.youtube.com/watch?v=FIRerGVrEeg&feature=related

  222. als streublümchen darf meine...
    als streublümchen darf meine wenigkeit zur performance am strand noch beisteuern:
    it is a give and take – http://www.youtube.com/watch?v=TqlAOJGKplM.

  223. @ The Great Artist, yast 2000,...
    @ The Great Artist, yast 2000, und was wenn das subjektiv empfundene normale Verhältnis zur Nacktheit in öffentlichen Räumen darin besteht, das sie dort besser nicht existiert?

  224. odienette: @ The Great Artist,...
    odienette: @ The Great Artist, yast 2000, „und was wenn das subjektiv empfundene normale Verhältnis zur Nacktheit in öffentlichen Räumen darin besteht, das sie dort besser nicht existiert?“
    *
    Das Gefühl, was Sie hier ansprechen, ist natürliche Scham und jedermanns Privatsache; natürlich muss es Orte geben, in der man unverhüllter Nacktheit nicht zwangsläufig begegnen muss. Man stirbt aber im Falle eines Falles auch nicht daran.
    *
    Was da oben angesprochen wurde, ist eine Form des deutschen Selbsthasses, der sich auch darin äußert, sich selbst („nackt“) nicht annehmen zu können, daher keinen Unterleib haben zu wollen, keine Niedertracht zu kennen und die ganze verdrängte Masse dann in den „Geist“ zu projezieren: Menschen, die sich für intellektuell halten, in dem sie ihre Sexualität verdrängen, aber eigentlich bloß Kopfgeburten einer unerklärten religiösen Einstellung sind, die, wenn man sie entlarvt, als anstößig empfunden wird.

  225. @donna laura: Eher hätte ich...
    @donna laura: Eher hätte ich an eine Dividende in Form von zwei Kirschen aus dem Umland gedacht. Oder einen Apfel.
    Heruntergewehte Blumen sind aber auch recht. Dachziegel aber, die gehören zur Substanz des Unternehmens und eignen sich nicht als Dividende.

  226. @ Odienette:
    Ich habe...

    @ Odienette:
    Ich habe natürlich nicht das Finanzamt gemeint.

  227. Don, "Die Rolle der Gewürze"...
    Don, „Die Rolle der Gewürze“ und „Die Prinzipien der menschlichen Dummheit“ von Carlo M. Cipolla sind gerade in Leinen (!) hier eingetroffen; melde mich vom Blog zum Lesen ab. Du siehst aber, Deine Empfehlungen sind nicht umsonst. Damit auch Du Dich weiterbilden kannst: Im Paket lagen noch die CD „Body and Soul“ von Joe Jackson und „Die Konstruktion der gesellschaftlichen Wirklichkeit“ von John R. Sale.
    *
    Klappentext: „Wie kann es eine objektive Welt des Geldes, des Eigentums und der Ehe, von Regierungen, Wahlen, Footballspielen, Cocktailpartys und Gerichtshöfen geben in einer Welt, die gänzlich aus physischen Teilchen in Kraftfeldern besteht?“
    *
    Das sind die Fragen, die mich auch umtreiben!

  228. lieber Schluchten-Ossi, ein...
    lieber Schluchten-Ossi, ein äpfelchen? aber gerne doch, das bekommen sie auch so von mir. früchtchen gibt es hier reichlich.
    .
    aber auch elemente der bausustanz sind nicht ganz zu vernachlässigen: immerhin hielten sie einen historischen dachziegel in der hand, damit liesse sich vielleicht noch etwas anfangen. der sohnemann könnte ein vogelhäuschen basteln.
    alternativ wären auch diverse prachtexemplare von glücklichen biokellerspinnen im angebot.
    [nun gut: dlbi 8, auf einer skala des dl ® blub index von 0 bis 10]

  229. Yast 2000, Maenner mit...
    Yast 2000, Maenner mit Unterleib gibt es wie Sand am Meer. Was meine huebsche
    18 jaehrige Tochter so erzaelt, macht mir schon Sorgen. (Da, wir jetzt zum Balkan
    zaehlen und nicht mehr zum Abendland (Haette gern den Orban, aber das ist auch
    so ein Tabu hier)) Habe ihr zwar erklaert, dass Maenner werben, Frauen waehlen,
    aber ob’s helfen wird ?

  230. Holde donna laura, jetzt wird...
    Holde donna laura, jetzt wird es gefährlich, Genesis-mäßig. Mit Spinnen wird es schwierig, da diese meine Freunde sind, aber die beste Ehefrau von allen (Plagiat) kein Verständnis für meine Freunde hat. Freilebende sind in Ordnung, aber im Haus haben sie nichts verloren. Und zu mir kommt die Mückenschar auf ein Achterl.
    Bei Ihnen hätte ich gedacht, daß die Früchtchen eher in der Nachkommenschar als außerhalb der Burg zu finden wären. Gerne lerne ich dazu.
    .
    @Don Alphonso: Sollte Ihnen mein Gewäsch als Mitmacher nicht gefallen, ist´s auch recht, aber einstweilen haben Sie regelmäßig behauptet, Plauderei wäre hier völlig ausreichend. Ich vermisse z.B. schon jetzt die Absenz von Filou´s Geschichten. Ich möchte ihn aber keineswegs bei seinem archäologischen Urlaub zwecks Befreiung römischen Kulturgutes aus den Fluten und Schlamm der Rhone stören. Viele andere werden auch vermisst, aber die haben vielleicht anderes zu tun, als mich hier zu unterhalten, wie Sie es als Gastgeber regelmäßig erfolgreich schaffen.

  231. Carlo M. Cipolla: Allegro ma...
    Carlo M. Cipolla: Allegro ma non troppo – Die Einleitung
    *
    Fangen wir doch einfach an: Das Leben ist ernst, oft ist es tragisch, manchmal auch komisch. Die alten Griechen hatten ein tiefes Bewußtsein von der Tragik des Lebens und bildeten es aus. Die Römer waren im allgemeinen praktischer veranlagt: Sie machten aus dein Leben keine Tragödie, verkannten aber auch nicht seinen Ernst. Dementsprechend räumten sie der gravitas unter allen menschlichen Eigenschaften eine besondere Stellung ein, während sie der levitas nur eine untergeordnete Bedeutung beimaßen.
    *
    Worin das Tragische besteht, ist weder schwierig zu begreifen noch zu definieren, und wenn es irgendeinem Hinz oder Kunz einfallen sollte, als tragische Figur aufzutreten, würde er bei der Verwirklichung seiner Absicht auf keinerlei Schwierigkeiten stoßen, selbst wenn Mutter Natur nicht schon von sich aus Vorkehrungen getroffen haben sollte. Der Ernst ist ebenfalls eine Eigenschaft, die verhältnismäßig problemlos begriffen, definiert und in gewisser Weise aus- geübt werden kann. Was dagegen schwierig zu definieren und durchaus nicht jedermanns Sache ist, es wahrzunehmen und angemessen zu würdigen, ist das Komische. Und der Humor, der ja in der Fähigkeit besteht, das Komische zu er- fassen, angemessen zu würdigen und zum Ausdruck zu bringen, ist eine unter den Menschen nicht eben weit verbreitete Gabe. Ich möchte nicht mißverstanden werden: Grobschlächtiger, leichtfertiger, vulgärer, in Fertigteilen gelieferter (=Witze) Humor liegt in der Reichweite eines jeden. Aber das ist kein richtiger Humor. Es handelt sich dabei lediglich um kostümierten Humor. Der Begriff Humor bezieht sich auf eine subtile, unbeschwerte Disposition des Geistes, die im allgemeinen ein psychologisches Gleichgewicht und ein physiologisches Wohlbefinden voraussetzt. Ganze Heere von Schriftstellern, Philosophen, Erkenntnistheoretikern und Sprachwissenschaftlern haben wiederholt versucht, Humor zu definieren und zu erklären. Aber eine Definition des Hu- mors ist schwierig, um nicht zu sagen: unmöglich. Das wird einem schlagartig bewußt, wenn man den Versuch unternehmen will, eine humorvolle Bemerkung, die von einem Gesprächspartner nicht als solche wahrgenommen worden ist, zu erklären: Ein solcher Versuch ist nicht nur vergebene Liebesmüh, sondern kann geradezu das Gegenteil bewirken.
    *
    Aber so viel läßt sich doch sagen: Humor ist eine intelligente, subtile Fähigkeit, die komische Seite der Wirklichkeit zu beleuchten und darzustellen. Aber er ist zugleich auch wesentlich mehr. Vor allem darf der Humor keine feindselige Haltung einnehmen; er soll ja eine tiefe menschliche Sympathie und oftmals eine versöhnliche Gelassenheit zum Ausdruck bringen. Außerdem impliziert Humor ein instinktsicheres Erfassen des Augenblicks und des Orts, innerhalb deren er sich darstellen kann. Humorvolle Bemerkungen über die Unannehmlichkeiten des Lebens am Bett eines Sterbenden haben mit Humor nichts zu tun. Andererseits hätte es jener französische Aristokrat, der, während er die Stufen zum Schafott hinaufstieg, stolperte und, zu den Wachen gewandt, ausrief: »Man sagt, Stolpern bringt Unglück!« sicherlich verdient gehabt, daß sein Kopf verschont geblieben wäre.
    *
    Humor ist eng an die genaue und besondere Wahl von Worten einer Sprache gebunden, innerhalb derer er sich aus- drückt. Deshalb ist es nur selten möglich, ihn in einer anderen Sprache wiederzugeben. Das bedeutet auch, daß er der- maßen von den Eigentümlichkeiten der Kultur geprägt ist, in der er sich entwickelt hat, daß er oft vollkommen unverständlich bleibt, wenn er in eine andere kulturelle Umgebung hinüber gezogen wird.

Kommentare sind deaktiviert.