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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER
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All die schönen Reichen

09.08.2011, 13:26 Uhr  ·  Jede Zeit hat ihre Kunst, ihre Sexualmoral und ihre Ausnahmen, ihre Gifte und Torheiten - bei uns sind es neben einer angeekelten Selbstverständlichkeit des Geschlechtlichen das Hungern und das Optimieren. Das sind, relativ zu anderen Epochen betrachtet, ganz erhebliche Torheiten, und sie wollen auch nicht so schnell verschwinden.

Von

Natürlich bist Du nicht hübsch, aber für mich gibt es nichts Schöneres als Dich.
Coco Chanel

Ich darf zu Beginn, bevor wir uns mit der Gegenwart beschäftigen, vielleicht zwei Beispiele aus der Geschichte meiner eigenen Gesellschaftsschicht bemühen, die für mich eine Frage aufwerfen: Tun wir uns weh, weil es manchmal sein muss, oder leiden wir immer, weil wir es nicht anders kennen?

Im 18. Jahrhundert war “Belladonna” ein beliebtes Untensil der Schönheitspflege. Belladonna enthält Atropin, ein Extrakt der schwarzen Tollkirsche, und damit weiss vermutlich jeder: Es ist giftig. Das trifft zu, aber eines der Anzeichen der Vergiftung ist eine Weitung der Pupillen, das wiederum erscheint uns als “schön”, und so kamen die Damen zum Belladonna, die Männer zu einem feurigen, undwiderstehlichen Blick und die Tollkirsche zu ihrem schönen lateinischen Namen: Atropa Belladonna.

Bild zu: All die schönen Reichen

Fairerweise muss man sagen, dass schon damals die Giftigkeit des Mittelchens wohlbekannt war, und die Damen sich damit nur in entscheidenden Momenten verschönerten, wenn es wichtig war, besonders faszinierend zu erscheinen: Bälle, Empfänge, Verführungen, Hochzeiten, auf dass die Männer wie Fliegen in den grundlosen, schwarzen Seen der Pupillen ertranken. Ansonsten behalf man sich eher mit dem Halbdunkel der Räume, um die Pupillen zu weiten und eventuelle Gebrechen zu verschleiern. Gegen Hautunreinheiten halfen Gesichtsüberzüge mit wachshaltigen Kosmetika, zur Perfektion hatte man als künstlichen Leberfleck das Schönheitspflaster, und an der folgenden Syphilis dürften insgesamt mehr Menschen gestorben sein, als an den paar Tropfen Tollkirschengift.

Dann setzte sich das Bürgertum durch. Mit dem Bürgertum ändert sich alles, die Vorstellung der Ehe etwa und die Moral, aber auch der Griff der silbernen Teekannen. Man gibt die massiv silbernen Griffe des Rokoko auf und verwendet fast schwarzes Ebenholz, obwohl Silberprodukte im 19. Jahrhundert sehr viel billiger und die Kannen erheblich schwerer werden. Diese Veränderung ist allein durch das Schönheitsideal der Zeit zu erklären: Möglichst weiss und bleich müssen Haut und Hände der Bürgersfrauen sein, und gegen einen schwarzen Holzgriff erscheint Haut beim repräsentativen Tee sehr viel heller, als gegen einen glänzenden Silbergriff. Zu jenem Zwecke gibt es damals sogar schwarzes Porzellan, und wer sich wundert, warum das Porzellan der Biedermeierzeit so bunt ist, findet im Kontrast zur Haut eine logische Erklärung.

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Das klingt erst mal klüger als die Verwendung eines Nervengifts zur Pupillenerweiterung, lässt aber noch die Hautbleichung ausser Acht: Jene Zeit ist es, die vom altbekannten Cerasso, einer seit der Antike verwendeten Bleimischung, abkommt und statt dessen – es ist die Zeit der chemischen Erfindungen – auf ungleich effektivere und giftigere Quecksilbermischungen umsteigt. Und es erscheint mir nicht ganz zufällig, dass die Literatur des atropingetränkten Rokoko so viele herzrythmusbeschleunigte, lebhafte Damen kennt, während das quecksilberverseuchte Biedermeier gerne von Frauen erzählt, die schnell ohnmächtig werden, Migräne haben und Schwindel empfinden.

In einer schönen, grossen und reichen Stadt des Südens nun gibt es heute eine Zeitschrift, deren Chefredakteurin ihren Mitarbeiterinnen zwecks Einhaltung körperlicher Idealmasse das Essen verbietet. Es ist eine dieser Zeitschriften, die das Dauernuckeln an der kohlensäurefreien Wasserflasche ebenso fördert wie Minimaldiäten und pseudowissenschaftliche Indices, um dann zu jeder Zeit und am besten auch noch jenseits der 50 in Kleider zu passen, die dem Rest der Menschheit den Anblick der Folgen von Mangelernährung zu ersparen. Eine Bekannte hat dort wieder gekündigt, und was sie erzählt, klingt nach einer kollektiven Mischintoxination von Belladonna und Quecksilber mit allen Nebenwirkungen. Und würde man heute nicht auch Bücher mit öffentlich zur Schau getragener Bulimie verkaufen können, würde ich sagen: Ein Tollhaus. Wie kann man nach einem Viertel Jahrtausend immer noch so dumm sein? Wie kann sich das so ausbreiten, wie kann das Unkulturgut so tief und breit einsinken? Wieso muss das vom kurzfristig vergifteten Adel über das dauerverseuchte Bürgertum zum verbindlichen Lebensstil für alle werden, deren Vorfahren vieles erdulden mussten, aber wenigstens nicht jene Exzesse, über die man nach einiger Zeit zurecht den Kopf schüttelt? Und kann man sich dann überhaupt noch über die neuere deutsche Literatur aus Frauenhand wundern, in der keine Heldin nicht wenigstens eine ordentliche Essstörung und ein paar Selbstmordversuche mitmacht?

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Als sich das bürgerliche Lager anschickte, zur bestimmenden Klasse zu werden, gab es diese Idee, vom verlotterten Adel die ein oder andere theoretische Tugend zu nehmen, und all die unnatürlichen Fehlentwicklungen zu vermeiden. Das hat offensichtlich nur begrenzt funktioniert, die Marotten stehen nicht nur allen offen, sie werden auch breit genutzt und kultiviert. Mir könnte es egal sein – dass “Fruchtbombe am Furkapass und Mirabellenmassaker in Meran: Die 1000 besten Tortenrezepte des Alpenraums, aufgeschrieben in einem unterhaltsamen Reiseroman von einem bumberlg’sunden Reisenden ohne Sexproblem” kein Bestseller werden würde, war mir schon immer klar – aber diese andere Einstellung, die nähert sich meinem Refugium. Es begann damit, dass der “rüstige Rentner” verschwand und der “aktive Lebensgeniesser” auftauchte. Dem rüstigen Rentner war es noch egal, wenn er wie eine Kreuzung aus Helmut Kohl und Norbert Blühm aussah, der aktive Lebensgeniesser kann, neben mir am See sitzend, über die richtigen Golfschuhe genauso sprechen wie über Schönheits-OPs für den Mann. Die er nicht braucht, aber er kennt doch jemanden, und deshalb weiss er auch, wer das in Bad Wiessee kann und wer nicht. Das sind so die Momente beim Essen am Strandbad, da wünschte man sich, man hätte einen anderen Platz gesucht und könnte sich noch in der Illusion wiegen, es gäbe ein Alter, in dem der Bodymass-Index keine Bedeutung mehr hätte.

Man wird gewissermassen von den Flügeln her aufgerollt. Auf der einen Seite jene, denen die Essstörung von der Patchworkfamilie und den Medien in die Wiege gelegt wurde, auf der anderen Seite jene, die schon alles haben und finden, dass sie auch fünf Jahre jünger ausschauen könnten, weil das Geld, das haben sie ja. Keine Perücken wie im Rokoko, aber jede Woche zum Friseur. Die Frau geht zur Wellness, der Mann geht mir, da gibt es inzwischen ja auch so Angebote für die Männer. So ein strahlendes Gewinnerlächeln kommt nicht mehr so sauber unter den Tränensäcken rüber, kann man da etwas tun? Man kann. Man kann es als eine Art der Gleichberechtigung betrachten, als Herdentrieb, als Zeitgeist, als Modetorheit, vor allem aber als etwas, das gekommen ist, um zu bleiben. Vielleicht ist das ja etwas für den deutschen Literaturbetrieb: Roman über die Innenansicht eines bösen, reichen Opa im Sportwahn mit Bulimie, krassen Sexpraktiken und Hang zu minderjährigen Prostituierten, um sich zu beweisen.

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Es ist, als würde jemand, eine unerklärliche Macht, an den Stellschrauben der Massengesellschaft drehen, als würden manche Schichten sich dem Druck sofort hingeben und andere langsam nachrutschen, sei es nun aus freien Stücken oder in Folge des Konkurrenzdrucks, der keinen Platz mehr für eher runde und selbstzufriedene Menschen kennt. Für eine Oberschicht sind solche Tendenzen nicht weniger als die Infragestellung ihrer Position: Wozu ist man eigentlich oben, wenn man sich dort dem gleichen und dauerhaften Optimierungsdruck aussetzt, der ansonsten stets das Kennzeichen jener ist, die so etwas aufgrund mangelnder Privilegien nötig haben. Man träufelt kein Belladonna mehr in die Augen, man nimmt kein Quecksilber mehr zum Tee, es ist auch gar nicht nötig: Das Gift, das uns die Torte verweigern lässt, ist längst in unserem Hirn.

Entschuldigen Sie mich bitte. Teezeit! Ich glaube, ich gehe jetzt erst mal die wohlgenährte Konditorenverkäuferin besuchen.

 

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Lesermeinungen zu diesem Artikel (183)
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0 Schepenese 09.08.2011, 13:44 Uhr

Suche gerade die Belege für...

Suche gerade die Belege für den Steuerberater zusammen. Fallen die Botox-Spritzen eigentlich unter die Werbungskosten? Wo ich die doch gegen die Gesichts- und Ausschnittverwitterung durch die Sonnenbank brauche!!!!

0 E.R. Langen 09.08.2011, 13:52 Uhr

Reiseroman geht immer....

Reiseroman geht immer.

"Fruchtbombe am Furkapass und...

"Fruchtbombe am Furkapass und Mirabellenmassaker in Meran: Die 1000 besten Tortenrezepte des Alpenraums, aufgeschrieben in einem unterhaltsamen Reiseroman von einem bumberlg'sunden Reisenden ohne Sexproblem" kann ich WO kaufen? . Ganz fein, lieber Don, herzlichen Dank!

Guten Tag, ist diese...

Guten Tag, ist diese Erklärung für die Holzgriffe belastbar (um ein Modewort zu gebrauchen)? Wie ist die Quellenlage? Bisher war ich der dann anscheinend falschen Meinung, man verwende Holz, um der hohen Wärmeleitfähigkeit von Silber aus dem Weg zu gehen. Gruß K

Der Don hat die Idee der...

Der Don hat die Idee der Oberschicht nicht verstanden :-). Als die noch adelig war, hatte sie als Gesetz, dass es genau kein Gesetz gab, sie konnte tun und lassen, was sie wollte (nach aussen wurde pro forma manchmal der Schein gewahrt). Erst, als sie (historisch sehr vorübergehend) bürgerlich wurde, kam sie überhaupt auf die Idee, zu fragen, was "andere davon halten". Und damit war der Damm geöffnet ... Gruss, Thorsten Haupts

Wieder einmal ein schöner...

Wieder einmal ein schöner Text, danke. Ich bevorzuge den Ausdruck "untergross" statt "übergewichtig". Man sagt 30+ würden kleiner. Ich mache vor jeder Leckerei Konzentrationsübungen zum Grössenwachstum. Ansonsten hat jede Bewegung ihre Äusserlichkeiten. Wer dazu zählen will, der muss sich outen. In einer Zeit der Singelwohnungen, ü60 Parties für Singels und Lebensabschnittepartnerschaften (alles ohne Kinder, aber mit Anwalt), da möchte jder zeigen wozu er gehört. Man gehört dazu weil man will, nicht weil man muss. Je dümmer die Rituale und je verquerer der Anspruch, desto erstrebenswerter, denn man macht sich das dazugehören ja nicht leicht. Neueren Ursprungs ist der Anspruch zum verändern. Man will nicht nur dazu gehören, man antizipiert auch eine Aufgabe, einen "Feind" einen Hoax. Movement ist wichtig, man will ja irgendwo hin, egal wohin, es muss schnell gehen. Zumindest schneller als bei den anderen, man hat ja Ansprüche an sich selbst.

@ Kalchas: Bei Silberkannen...

@ Kalchas: Bei Silberkannen mit Silbergriffen befindet sich -- zumindest bei denen, die ich bisher gesehen habe, -- je eine kleine Elfenbeinscheibe zwischen Griffober- und -unterteil und dem Kannenkörper; der isoliert dann den Griff. Die Don'sche These könnte mithin stimmen. Weiße Hände waren aber auch schon im Mittelalter ein Schönheitsideal.

0 donalphonso 09.08.2011, 14:09 Uhr

Kalchas, die älteren...

Kalchas, die älteren Silberkannen haben Isolierstücke aus Elfenbein eingefügt, die zuverlässig die Wäme abschirmen. Hin und wieder wird gesagt, es hätte etwas mit der Halrbarkeit zu tun, aber bei meinen Kannen ist das kein Problem. Später hätte man die Griffe durchaus auch dicker machen können. Jedenfalls: Kannen mit Holz, das nicht schwarz oder schwarz lackiert ist, tauchen erst mit dem Art Deco aus, und dann gibt es bezeichnenderweise auch eine andere Körperauffassung. Bei der schwarzen Keramik von Wedgwood wurde der Kontrast zur Haut auch in den damaligen Anzeigen hervorgehoben. . ThorHa, sicher, das ist eines der Probleme. Aber dass es so weit gehen könnte, ist dann doch unerfreulich.

0 Kopfgeburt 09.08.2011, 14:10 Uhr

"Lasst wohlbeleibte Männer um...

"Lasst wohlbeleibte Männer um mich sein, mit glatten Köpfen und die nachts gut schlafen."

@ Don Alphonso: Wunderschöne...

@ Don Alphonso: Wunderschöne Bilder, besonders das erste und das dritte, und ein Essay der mir diesmal uneingeschränkt aus dem Herzen sprach. Vielen herzlichen Dank. Ich werde ihn mir einrahmen.

0 donalphonso 09.08.2011, 14:12 Uhr

Auf diesem Bild - die Kanne...

Auf diesem Bild - die Kanne ist von 1802 - sieht man unten so lala die zwei Nieten und dazwischen das Elfenbein. . http://rebellmarkt.blogger.de/static/antville/rebellmarkt/images/7ag1.jpg

ThorHa: "Der Don hat die Idee...

ThorHa: "Der Don hat die Idee der Oberschicht nicht verstanden :-)..." * Ätsch, der Thorsten Haupts aber auch nicht! Niemand, der wirklich zur Oberschicht gehört, fragt danach, was andere davon halten. Und die Kosmetik dient eigentlich nur dafür, die blauen Augen zu retuschieren...

0 donalphonso 09.08.2011, 14:20 Uhr

Elsa, nichts zu danken, und...

Elsa, nichts zu danken, und zwecks Faulheit kommen die Bilder auch nur von daheim. . Kopfgeburt. genau so. Jetzt aber Torte!

@Don: Ach was, unerfreulich....

@Don: Ach was, unerfreulich. Wenn einem die Unsterblichkeit (wegen aussterbenden Heldentums) als Ziel ebenso verwehrt bleibt, wie die Optimierung der Gesellschaft (weil der Mensch bisher nicht wirklich änderbar ist), dann bleibt eben die Selbstoptimierung. Alles andere könnte ja als Resignation verstanden werden und die geht in einer "aktiven Gesellschaft" schon gar nicht :-). ... Für Widerstand gegen gesellschaftlich verabreichte Gifte braucht man vor allem eines - ein felsenfest gegründetes Selbstvetrauen. Zu dessen Lernen aber gehören vermutlich auch feste Sozialstrukturen. Die der bürgerliche Liberalismus (sowohl ökonomisch als auch gesellschaftlich) bewusst aufgelöst hat. Und das haben wir jetzt davon ... ... Was mir gefallen hat, ist die neue Erklärung für das bunte Porzellan der Biedermeierzeit. Endlich einmal eine lebenspraktische Erklärung für die gerne als unerkärbar deklarierten ästhetischen geschmacksänderungen. Gruss, Thorsten Haupts

0 Tortenstück 09.08.2011, 14:25 Uhr

..Der Dicke aber, autsch, mein...

..Der Dicke aber, autsch, mein Bein, hat wieder heut' das Zipperlein.

Werter Don, sehr schön, aber...

Werter Don, sehr schön, aber man sollte nicht vergessen, dass durch den Missbrauch gesellschaftlich anerkannter Drogen (Alkohol und Tabak) vermutlich zu allen Zeiten und über alle Klassen mehr Leute zugrunde gegangen sind als durch Belladonna, Quecksilber und Diäten zusammen...

0 Grand Guignol 09.08.2011, 15:02 Uhr

Was Europas (Kasperle-)Theater...

Was Europas (Kasperle-)Theater und Literatur ohne die Krankheiten, ohne Pest und Cholera? Ein nullum. Tam novo aegrotamus genere, quam vivimus. In Goethens "Wilhelm Meister´s Lehr-und Wanderjahre" wird atropa bella donna als Mittel von den Komödianten verwendet um glänzend große Augen zu bewirken. Schau,schau...Rotkäppchen: "Großmütterchen, warum hast Du so große Augen?" (hi,hi atropa=die Grausame, die Schicksalsgöttin) Dem Mercurius, Hermes dem Gott der Diebe und Händler (sic!) ist Quecksilber zugeignet, gern verwandt als Heilmittel gegen die "Franzosen, Neapolitaner, Spanier etc."). Wer´s genauer wissen will, was es mit der "Saukrankheit" so auf sich hatte oder hat, wie immer hilft uns wikipedia aus der ärgsten Klemme: http://de.wikipedia.org/wiki/Syphilis http://www.ololiuqui.org/drogenpflanzen/pflanzen/atropa-belladonna-tollkirsche .. Thorha@: Bei Gelegenheit wird hm555 in die Diskussion um die Oberschicht einige klärende Sätze zusätzlich fallen lassen. Es geht schliesslich um saubere Begrifflichkeit.

0 The Great Artiste 09.08.2011, 15:06 Uhr

Oben ist leider sehr relativ. ...

Oben ist leider sehr relativ. . Wenn man sich das Elend von Dominic Strauss Kahn ansieht, oder Schwarzenegger, und Konsorten, da haben sie wirklich tolle Frauen, Familien und sie bespringen wie bekokste Ziegenböcke die nächstgelegene weibliche Körperöffnung, ob die nun will oder weniger. Mit dem in sich selbst ruhen, dürfte es das Problem sein. Wirklich bewusst zur Kenntnis nehmen, was denn den eigenen Reichtum ausmacht. Und von da an zu handeln, den einen Unsinn sich bewusst auszusuchen, weil er niemandem wirklich wehtut und Spass macht, wie Zeit und Geld in einen alten Sunbeam zu stecken. Und den anderen Unsinn sein zu lassen, sein Dingens an Orte zu stecken, an die es wirklich nicht hingehört, eben weil es Menschen, die einem wohl wichtig sein sollten, verdammt weh tut. . Dieser ewige Singsang, als wenn nur schön sexy wäre. Siehe Schwarzenegger, ist es wohl nicht. . Das meinte ich auch, wenn ich neulich sagte, dass wir alle zu erotischen Analphabeten erzogen werden. In unserer ganzen tollen Medienwelt gibt es so gut wie keine nachvollziehbare, menschlich präsentierte Sexualität ( in den Neunzigern gab es noch Wa(h)re Liebe, usw.), weil die Betreiber der Pornoseiten schon dafür sorgen, damit der armen Jugend nichts abfällt, wenn sie mal einen Menschen ohne Hose sehen würden. Es sei denn, sie zahlen ihnen ein Vermögen. . Das ist so ähnlich wie mit den verbotenen Drogen. Einfach ein viel zu gutes Geschäft. . Wenn ich dann als armer Dreizehnjähriger, der so langsam begreift, dass der wesentlichste Unterschied zwischen den Menschen nicht Cowboy oder Indianer ist, im Internet nachsehe, ist ein Fiasko beim ersten Date vorprogrammiert, wenn das Mädchen den selben Sch..ß gesehen hat. Hardcore FKK Freaks sind auch zum Grinsen, aber lieber sich mal mit den Irritationen seines nicht immer besten Freundes in der Sauna oder am Strand konfrontieren, damit es nicht dann schief geht, wenn es wirklich zur Sache geht. Und wenn es hakt, lieber in den Swingerclub um die Ecke, als zum Sexualtherapeuten. . Begreifen, was Nähe heist. Was Lieben heisst. Und geliebt zu werden. Verzeihen und nicht nachtragen. Da ist eine ganze Menge Arbeit und Geduld gefragt. Aber es lohnt sich!

0 E.R. Langen 09.08.2011, 15:42 Uhr

@ Chris: Alohol un Drogn -...

@ Chris: Alohol un Drogn - habn unz noch nie bötrogn. Prostata! Usw.

0 Wimmerl d. Ä. 09.08.2011, 15:43 Uhr

Schee samma sölba!...

Schee samma sölba!

ThorHa, genau. Und eine...

ThorHa, genau. Und eine denkbare Erklärung finde ich toll, warum die Griffe an den Kannen plötzlich schwarz waren. Wegen des dann im Kontrast schön bleichen Patschehändchens*. . Ich mag solche Ausflüge genauso, in die praktische Welt unerklärlich wirkender Geschmacksgeistereyen unserer Ahnen. . *Spekulativ, bin jetzt kein Historiker: Kann es nicht auch sein, dass Silbergriffe durch das dauernde Anfassen und Eingießen einfach einer extremeren Oxidation ausgesetzt waren und unansehnlich schwarz wurden? Öfter als der Rest der Kanne außen geputzt werden mussten? Daher nahm man lieber gleich richtig schwarze Griffe oder Henkel. Sah dann nicht so unappetitlich aus. Nur eine Theorie.

0 donna laura 09.08.2011, 15:52 Uhr

1,04....

1,04.

Was kostet denn so ein...

Was kostet denn so ein durchschnittlicher Konditor? Und wird das Zubehör dann betriebsbereit gleich mitgeliefert?

@ The Great Artiste 09. August...

@ The Great Artiste 09. August 2011, 17:06 : In D hat man zum Glück (?) die Männerwelt kastriert. Die anhänglichlichen, weltoffenen und testosteronlosen Männer in D machen weniger Probleme. Da sind Ausschreitungen wie in GB und F kaum zu erwarten, weil der hormonelle Frustpegel einfach niedriger ist. . @ donna laura 17:52 : lassen Sie den CHF, am Freitag gegen 17:00 ist shopping im DAX, ich empfehle Ihnen CoBa, die werden in 5 Jahren sicher 10€ bringen .....denke ich zumiindest ;-) .

0 donna laura 09.08.2011, 16:22 Uhr

holladiewaldfee:1,03....

holladiewaldfee:1,03.

0 Wimmerl d. Ä. 09.08.2011, 16:26 Uhr

...domit wui i fei nix, goar...

...domit wui i fei nix, goar nix gsogt ham. Vaschtehns mi? Wissen´s scheeni Leit hot´s ollaweil scho gebn. Net grod bei uns herinna, oba in Mingga-klassisch-vor finfazwonzg Joahrr, gö, hot ma diesä Bloblemadigg a scho kennt, net woahrr. Schaugn´S nua grad amoi eini, bei dera gnädign Frau Dokta. Die äwige Wiedakeahrr oda so ho scho da oidi Nietzsche gsogt. Hot a gsogt sogta. ttp://www.youtube.com/watch?v=qkpLX-dMqcY&playnext=1&list=PLD15F31206BAB160F

0 prollmops 09.08.2011, 16:28 Uhr

BMI ?...

BMI ?

0 donalphonso 09.08.2011, 16:31 Uhr

1,00 an den Wechselstuben. Ich...

1,00 an den Wechselstuben. Ich hätte vielleicht nicht über den Schweizer Franken schreiben sollen.

0 donalphonso 09.08.2011, 16:34 Uhr

...

http://www.faz.net/artikel/S31721/devisenmarkt-aufwertung-des-frankens-kaum-aufzuhalten-30482308.html

0 homo bulla 09.08.2011, 16:34 Uhr

@Chris. Ich hoffe, ich...

@Chris. Ich hoffe, ich erschrecke Sie jetzt nicht allzusehr, aber Sie müssen damit rechnen, dass auch alle Nichtraucher sterben werden.

0 donna laura 09.08.2011, 16:44 Uhr

zu spät, lieber Holly01, mit...

zu spät, lieber Holly01, mit den franken, die ich längst habe, überlege ich, im euroraum shoppen zu gehen, wie sie es so schön flapsig auszudrücken verstehen. blaues knabberzeug? ich habe zeit. . eine reisefibel mit bestechenden, gelingenden vegetarischen rezepten ohne sexproblemsinduzierte verrenkungen am herd und mit schönen aufnahmen vom essen und von der reizvollen landschaft wäre ein ab-so-lutes desideratum, da muss ich muscat aber beipflichten. ich entwickele da gerade eine gewisse begeisterung, bester don.

0 donna laura 09.08.2011, 16:48 Uhr

bester don, sie hätten auch...

bester don, sie hätten auch nicht über silberkannen schreiben sollen. oder über immobilien am see.

Vor ca. 100 Jahren waren alle...

Vor ca. 100 Jahren waren alle weibliche Körperteile vom Hals bis zu Fuss faktisch in Stoff eingepackt. Heute ist fast das Gegenteil wahr. Imo, men look at a woman's legs first and if the legs are attractive, they will look at the rest and if that is attractive, they will make a move. Doch....de gustibus non disputandum est. Re CHFs Take your profit now?

0 E.R. Langen 09.08.2011, 16:53 Uhr

@ homo bulla: Sterben wird...

@ homo bulla: Sterben wird überschätzt.

Es trägt die Dame...

Es trägt die Dame Silberkannen: Nicht nur die Hand ist kreidebleich. Ach, Euro und Peset´zerrannen, allein der Don bleibt froh - und reich.

0 donalphonso 09.08.2011, 17:29 Uhr

Ich schiebe nie der schlechten...

Ich schiebe nie der schlechten Launen Elend durch den Sumpf des Daseins Mag auch der Bankster Übles raunen ist immer noch das Haus da meins.

0 Don Ferrando 09.08.2011, 17:30 Uhr

Danke für den schönen...

Danke für den schönen Text. Endlich mal nichts über Geld, Börse, Währungsschnitt. .

@ E.R. Langen 09. August 2011,...

@ E.R. Langen 09. August 2011, 18:53 : Jeder hat nur einen Versuch, das will gut überlegt sein, schliesslich ist der Eindruck "bleibend".

Bester Don, woher die...

Bester Don, woher die Abneigung gegen Atropin? Im Vergleich zu anderen populären Nervengiften halten sich die bleibenden Folgewirkungen doch in überschaubaren Grenzen? Dazu sind, glaubt man den auf Pubmed versammelten ophthalmologischen Forschungsberichten, die Ungefährlichkeit und die positiven, i.e. Myopia-hemmenden bis -verhindernden Effekte in einer Vielzahl von Studien belegt? Was also treibt Ihre Aversion? Anders gefragt: Würden Sie, vor die Wahl gestellt, den lebenslangen Zwang zur mal mehr, mal weniger modischen Prothese vor den Augen dem auf einige Jahre begrenzten Belladonna-Konsum in der Jugend wirklich vorziehen?

0 donalphonso 09.08.2011, 17:44 Uhr

Don Ferrando, gern...

Don Ferrando, gern geschehen. . Geschätzter Brillus, ich bin ein Naturbursch vom Tegernsee, ich bade mit Aceton und nur, wenn ich mit Frauen ausgehe, auch mal mit Felgenreiniger. Wegen mir muss das alles nicht sein, aber Experimente mit Atropin würde ich meiner Tochter, so ich eine hätte, auch verbieten: man ist, was man ist. Zu Kontaktlinsen kann ich nichts sagen, meine Augen sind ganz vorzüglich. Allerdings gehöre ich auch nicht zu den Männern, die Frauen mit Brille in jedem Fall ablehnen.

0 donalphonso 09.08.2011, 17:48 Uhr

fionn, es kommt auf die...

fionn, es kommt auf die Gesamtkonzeption an. Wenn sich hier alles harmonisch zusammenfügt, spielen einzelne Schwächen keine Rolle. Ich denke auch, Frauen sehen sich sehr viel kritischer als jeder Mann. . Sicherheit . und das ist dr Franken - verkauft man nicht. . donna laura, zum Glück habe ich da keinen Bedarf mehr, nach mir die Teuerungssintflut (gerade bei Silberkannen: Kein Platz mehr)

0 donalphonso 09.08.2011, 17:52 Uhr

mückle, wenn es ein guter...

mückle, wenn es ein guter ist: Unbezahlbar! Allenfalls zur Miete. . The great Artiste, Pr0n hat den Sex kaputt bgemacht, sicher, zumindest in der Aussendarstellung. Kein geheimnis mehr, keine Verführung, es ist allgegenwärtig verfügbar und damit wetlos. Ich tue mir enorm schwer, darüber zu schreiben. Aber das ist die eine Seite, die andere muss man selbst erfahren.

Oh Don, hoffentlich wird sich...

Oh Don, hoffentlich wird sich Ihre (virtuelle) Tochter im pubertären und postpubertären Alter den Konsum von Nervengiften vom Vater verbieten lassen ... solche Interventionen sollen ja leider nur allzu oft scheitern...

0 perfekt!57 09.08.2011, 18:27 Uhr

man kann halt aus der...

man kann halt aus der geschichte lernen, wie er sagt. kinder heute nutzen wiki, um flugs täglich dutzendfach nachzuschlagen, wen oder was sie nicht kennen oder sich detailierter einprägen wollen, z.b. adenauer. und da kommen für ältere auch spannende neue fragen auf. "papa, wie war das eigentlich?" z.b. wenn neue kanzleramts-flugapparate wie dieses jahr schön getauft wurden. . und wenn hier http://de.wikipedia.org/wiki/Konrad_Adenauer folgendes steht: "Adenauer galt als teuerster Oberbürgermeister im Deutschen Reich – wegen seiner Projekte und seines Gehaltes. 1928 verspekulierte Adenauer sein Vermögen durch den Ankauf von Glanzstoff-Aktien. Ein öffentlicher Skandal konnte dadurch verhindert werden, dass Adenauer sich aus einem sogenannten Schwarzen Fonds vom Vorstandsvorsitzenden der Glanzstoff AG ein Aktienpaket im Nominalwert von 250.000 Reichsmark zur Verfügung stellen ließ. Im Ersten Weltkrieg zeigte Adenauer Weitblick dadurch, dass er – vor vielen anderen – den Krieg frühzeitig als verloren ansah und damit begann, Nahrungsmittel zu horten, unter anderem Graupen (Kochgerste). . "papa, war der eigentlich einzelgänger? ganz normal war der aber doch wohl auch nicht,oder? und eigentlich doch wohl echt kriminell nicht wahr? papa sag doch was! papa hat der eigentlich seine frau gefragt, bevor er die aktien gekauft hat, oder hat er das heimlich gemacht? und willst du eigentlich im alter von 52 auch noch mal unser ganzes geld verspekulieren ohne mama zu fragen? und warum nennen wir überhaupt das flugzeug nach dem? nur weil er als alter mann noch kanzler wurde? und "horten", das ist doch diese anale fixierung - meint wiki das ehrlich so?" ("nein kind, das waren weitblick und kluge vorsorge, die konnte er auch später noch gut gebrauchen?") . und im dlf (dradio.de) kam an dem tag ein wunderbares live-interview mit seiner enkelin, die gerade die taufe vorgenommen hatte: "natürlich würde ihn die namensgebung freuen, er war ja überhaupt ein kleiner großer rumtreiber, der nichts lieber gemacht hätte, als ständig nur zu reisen und durch die weltgeschichte zu tingeln. aber leider konnte er ja nicht so, wie es eigentlich seiner natur entsprochen hätte. aber da würde er sich jetzt um so mehr freuen darüber, dass jetzt das flugzeu an seine statt für ihn durch die welt zigeunern würde" - total nette, natürliche, begeisterte, der stimme nach junge dame, die da sprach. wirlich sehr symphatisch ihre spontane offenheit und unverstellheit. und journalismus war zur stelle. und ein toller staat und eine tolle partei, die sie vorher ungebrieft ließen. . ja, das internet ändert den menschen und den lauf der geschichte. so wie die griffe der teekannen. . ("und papa - taufen die das flugzeug eigentlich nur für euch alte leute so wie dich und oma, oder auch für uns junge?") . (man kann halt aus der geschichte lernen, wie er sagt. kinder heute z. b. nutzen wiki, um flugs täglich dutzendfach nachzuschlagen, wen oder was sie nicht kennen oder sich detailierter einprägen wollen - im gegensatz zu früher wo mindestens vier der sechs westviertelkinder je einen eigenen großen brockhaus hatten, welcher alle zwei jahre erneuert wurde - und noch häufiger nachschlugen) . ("und ach kind, du musst dass alles mit dem flugzeug nicht so ernst nehmen, viele waren früher vielleicht eher für fkk an der ostsee, als sich so im detail für adenauer zu interessieren, die kanzlerin vielleicht sogar auch.")

0 donna laura 09.08.2011, 18:27 Uhr

bester brillus, ein...

bester brillus, ein nasenfahrrad kann man herunternehmen. das wirkt dann recht privat. es sei denn, der rechtmässige besitzer verlegt sie mal wieder. dann heisst es, gemeinschaftlich zu suchen. was man dann nicht alles findet… . liebe fionn, hören sie auf den don, schliesslich kennt er sich mit frauen und ihre marotten gut aus. . frauen i.a. sind überkritisch gerade bei dingen, die kein mann, der nicht ein soziopath ist, und erst recht kein liebender, je von selbst und aus eigenem antrieb entdecken würde. . männer i.a. mögen es recht bequem, richten sich gemütlich in ihrer ecke ein und meiden im privaten ausserhalb der hobbyzone permanente optimierungsversuche und besprechungen derselben. . daher ist ja die äusserst töricht zu nennende frage nach eventuell, oft aber nicht oder kaum vorhandenem übergewicht so tückisch. fältchen? aber nein, das sind grübchen. frisur zerzaust? nein, eine prächtige lockenfrisur, ideal zum streicheln. mal kaum geschminkt? nein, was für eine weiche haut. . so sind sie. jaja.

0 donna laura 09.08.2011, 18:30 Uhr

1,02....

1,02.

0 Wimmerl d. Ä. 09.08.2011, 18:45 Uhr

E.R. Langen@: Sie, sogn´S des...

E.R. Langen@: Sie, sogn´S des net. Neilich hob i mid meim Schpezi, dea wo im Landdog an Sids hot, net woahrr, oiso mid dem hob i, wiar a schiacha Breis sogn dad, eine Sausä gmachd, hui, do hods oba gschaggld. Wia de Dierä samma gweng-i ko mi an nix mea erinnan, bsuffa bin i gweng, aus is, i hob gmoant i schtirrb, ah naa, wos sog i, hi bin i gweng. So wos vo dod, doda is nimma gonga-i woas wia des is, wemma dod is! Des konn i Eahna fei scho sogn. Mi leckst! I sogs wias is! Nocha hob i schpäda mid Reinigungsschprit noguarglt. Sakra, mei Bruilln hob i beim Preysing liegnglossn.

0 colorcraze 09.08.2011, 18:55 Uhr

Sehr schöner Artikel. Die...

Sehr schöner Artikel. Die großäugige Atropa Belladonna, das Schicksal schneidend, und die quecksilbrige weiße Hand am schwarzen Griff... tja. Es ist schon gut, daß Sie uns mit solchen Miniaturen erfreuen, denn was soll man auch tun als Reden und Geschichten erzählen, in Zeiten der Pest.

0 donalphonso 09.08.2011, 18:56 Uhr

Jemand möchte der Schweizer...

Jemand möchte der Schweizer Nationalbank Demut lehren.

Donna Laura, sicher lässt...

Donna Laura, sicher lässt sich die Sehhilfe romantisch und auch modisch verklären! Man kann das Gerät natürlich abnehmen - und Brillenträger tun das ja auch habituell, schlicht weil die Prothese auf der Nase auf Dauer eben doch unangenehm wird. Das ändert jedoch leider nichts daran, dass es sich ohne die Notwendigkeit derselben doch deutlich unbeschwerter lebt (ein Argument, das ganz bestimmt dem Don einleuchtet). Nicht zu vergessen sind die recht beträchtlichen Kosten, die sich über die Lebenszeit eines Myopen anfangs fast unmerklich und mit steigendem Anspruch an Gestell und Gläser dann mitunter rasant beschleunigend akkumulieren. Doch Sie haben Recht, man kann (und sollte) sich das Leben schönreden, um so das vermeintlich Unvermeidliche leichter zu akzeptieren.   Man ist, was man geworden ist - die Gestaltung des persönlichen Lebensweges, die Planung des Seins, die Optimierung des Selbst, einschließlich des eigenen Körpers, waren seit jeher sowohl adlige als auch bürgerliche Tugenden.

0 homo bulla 09.08.2011, 19:40 Uhr

Es scheint durchaus üblich zu...

Es scheint durchaus üblich zu sein, sich zu Zeiten der Pest Gedanken über die wirklich drängenden Fragen machen: "And it is a wonder what will be the fashion after the plague is done as to periwigs, for nobody will dare to buy any haire for fear of the infection - that it had been cut off the heads of people dead of the plague." - Diary, September 3, 1665, Samuel Pepys

Die einst dem Alter die...

Die einst dem Alter die Weisheit absprachen und beides gleichermaßen fürchten, sind bald verblichen.

0 donalphonso 09.08.2011, 19:47 Uhr

colorcraze, auch nach der Pest...

colorcraze, auch nach der Pest ging es weiter, und wir werden noch viele weitere Geschichten haben. Es ist ja nur Geld - Gesundheit ist wichtíger. Glauben Sie einem alten Mann ohne Unterleib. . Was Brillen angeht, kam das hier gestern im Internetpfuhl vorbeigeschwommen: http://geekcestchic.tumblr.com/ Es ist einfach so, dass manche Frauen mit Brille sehr klug aussehen, und dazu passen dann Männer, die kluge Frauen schön finden.

Don, oh - so sehr kann die...

Don, oh - so sehr kann die Einschätzung von Klugheit variieren. Touché.

@ donna laura 19.27h Doch ich...

@ donna laura 19.27h Doch ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass DA sich eher für Teekannen und Barchettas interessiert ;-)

0 Schluchten-Ossi 09.08.2011, 21:06 Uhr

1,0075. Es werden hinsichtlich...

1,0075. Es werden hinsichtlich Parität keine Wetten mehr angenommen. Das Wettbüro hat vorhin Konkurs angemeldet. 8 Rappen am Tag war zuviel.

0 colorcraze 09.08.2011, 21:10 Uhr

@DA (20:56): eben, Pest. @homo...

@DA (20:56): eben, Pest. @homo bulla: soso, als London brannte, war die Pest gerade vorbei. Na, diesmal wohl eher beides zusammen.

0 colorcraze 09.08.2011, 21:11 Uhr

@fionn (22:21): nun ja,...

@fionn (22:21): nun ja, vielleicht wirds ja noch handwerklich, und einige weniger schöne Exemplare werden probehalber zerlegt oder umgeschmolzen.

0 The Great Artiste 09.08.2011, 21:23 Uhr

Lieber Don, das ist ja das...

Lieber Don, das ist ja das üble, unsere Sprachlosigkeit und unser Gestotter in diesem Thema. Man muss irgendwie durch dieses Herumgeeiere durch, um durch diese Pr0n-Schei§se ( ich kapiere, Suchmaschine) durchzukommen. Kaum etwas ist entspannender für einen heimatlosen Heckenpieseler, als einfach mal schön geamselt zu haben, ohne jemand dafür bezahlt zu haben, oder ihr eine Burg und noch mehr Erben und Erbinnen, wie einer geschätzten Net-Freunding zu eigen, vorgelogen zu haben. Es soll Zeiten gegeben haben, wo auch Frauen daran einfach ihren Spass hatten, und nicht nur darauf achteten, ob das ganze ihnen kein schlechtes Image verpassen würde. Heute gibt es nur noch kommerzielle Ekstase, Flucht vor Missbrauch, und Fortpflanzung. Wirklich schwieriges Thema. Aber manches sexuelle Elend darf einfach nicht so weitergehen. Auch im Überschwange der erotischen Begeisterung bleibt der Hurenbock ein Mensch, und seine Liebesdienerin ist nie nur ein gekauftes Stück Fleisch. Vergewaltigung als Waffe. Beschneidung. Ich will's nicht vertiefen. . Wenn man mit den merkwürdigen Reizen und Irritationen der Sexualität in relativ jungen Jahren so vertraut geworden wäre wie mit dem peinlichen Überschuss an bescheuerten Kochsendungen, würde es uns besser gehen, wären bestimmte Katastrophen einfach unvorstellbar. . Ich glaube auch, eine Menge Blödsinn würde keine Käufer mehr finden. Gerade einen Bericht über IT-Girls auf Arte gesehen und heftige Übelkeit verspürt. Brillus: Ich halte es da mit Adenauer: keine Experimente. Lieber eine Brille nach drei Tagen auf der Tiefkühltruhe im Keller wiederfinden, als mit Atropin den Stoffwechsel durcheinander bringen, oder genau die arme Sau zu sein, bei der der Computer sich gerade dann updaten muss, wenn er die Brennpunkte für den Laser bei der Antikurzsichtigkeits-Operation berechnet. Außerdem: Als Kurzsichtiger kommt man ganz schön lange ohne Lesebrille aus.

Zum Glück ist Frieden und...

Zum Glück ist Frieden und ein Rennrad, wo die Trinker nächtens reihern, und nicht auch zündeln (sag ich, wenn dat mal nicht besser ist in Bayern).

0 mediensegler 09.08.2011, 21:53 Uhr

@Don Wunderbarer Text, ich...

@Don Wunderbarer Text, ich möchte ihn noch ein bisschen spazierendenken. "Jemand möchte der Schweizer Nationalbank Demut lehren." Diesen Jemand habe ich schon immer vermutet, wissen Sie Näheres? Wirkliche Künstler fragen wohl selten, was andere denken und tun. @muscat 666 Eine sehr verstörende LP in den 70ern von Aphrodites Child Vangelis Papathanassiou !! Demis Roussos !!! http://www.babyblaue-seiten.de/index.php?albumId=695&left=year&year=1971&content=review http://www.youtube.com/watch?v=3KCbqhJt16k&feature=related Übrigens sind wir da wieder beim Thema, Sex und Wahnsinn gibt es auf der LP auch

0 mediensegler 09.08.2011, 22:04 Uhr

@Don Es ist einfach so, dass...

@Don Es ist einfach so, dass manche Frauen mit Brille sehr klug aussehen, und dazu passen dann Männer, die kluge Frauen schön finden. Stimmt genau! Aber Brille und Sex geht gar nicht, beim leidenschaftlichen Küssen stören sie, bei 69 beschlagen sie, und manches möchte man gar nicht soooo scharf sehen

0 mediensegler 09.08.2011, 22:21 Uhr

@bockscar Artist oder so Ihre...

@bockscar Artist oder so Ihre Texte zum Thema Sex gefallen mir, wenn man die 70er erlebt hat, tun einem die heutigen Jungen schon ein bisschen leid. Aber hier (Begreifen, was Nähe heist. Was Lieben heisst. Und geliebt zu werden. Verzeihen und nicht nachtragen) musste ich schon ein klein wenig schmunzeln. LOVESTORY "Lieben heißt nie um Verzeihung bitten zu müssen" so ähnlich in Erinnerung ... hatte man den Film mit Familienpackung Tempo überstanden, konnte man den Rest mit der Angebeteten im Bett verbrauchen.

Sehr geehrter Don...

Sehr geehrter Don Alphonso, vielen Dank für den schönen Beitrag – allerdings glaube ich, dass Einiges zurechtgerückt werden müsste: Wie kommen Sie dazu, den rüstigen Rentner – ist das ein Schimpfwort? – als Mischung zwischen den Herren Kohl und Blühm zu imaginieren? Rüstig mit dickem Bauch, Doppelkinn und gar mit Rollstuhl? Ich denke bei jenem Ausdruck an Falten, Sehnen und an einen gesunden Teint. Gibt es nicht auch heute Mittel zur Pupillenvergrösserung, die sogar noch Spass machen, die allerdings nicht legal, dabei aber nicht ansatzweise so giftig sind wie der Saft der Tollkirsche? Schlankheit, gesunde Muskeln sind doch nichts Frevelhaftes. Ich erinnere mich, dass in den 1970er Jahren oft von Managerkrankheit gesprochen und geschrieben wurde. Warum ist diese Berufskrankheit verschwunden? War es wohl doch nicht der Stress und die viele Verantwortung sondern der Cognac, die Zigarren und das Festkleben am Chefsessel? Wenn wir uns die Krankheiten des Eingebildeten Kranken Molieres vor Augen führen, an die bösen Säfte in seinem Blut denken und was alles die anatomischen Unkenntnis des 17. Jahrhunderts hervorbrachte, so können wir doch heute froh sein um das jedem bekannte Wissen um den menschlichen Körper. Als einer, der gern gut isst und trinkt, muss ich vom täglichen Kampf gegen das Übergewicht reden, in Form von Verzicht und Mobilität – da ist nicht der Ansatz von Schlankheitswahn sondern die Erkenntnis, dass das Leben mehr Freude ohne dicken Bauch macht.

0 mediensegler 09.08.2011, 22:50 Uhr

Zitat: Pr0n-Schei§se ( ich...

Zitat: Pr0n-Schei§se ( ich kapiere, Suchmaschine) Handwerklicher Fehler meinerseits, ab jetzt beschreiben wir das Austauschen von Körperflüssigkeiten so: $€>< passt auch ganz gut in diese turbulenten Zeiten

0 mediensegler 09.08.2011, 22:58 Uhr

@Donna Laura 1,07 1,03 ...

@Donna Laura 1,07 1,03 Ha! 0,98 habe ich gerade bei Amazon für ein Kabel bezahlt, das meine stromgierige Minifestplatte mit zwei USB Anschlüssen verbindet.

0 jean-jacques 09.08.2011, 23:04 Uhr

Vorschlag für ein...

Vorschlag für ein wertbeständiges Investment von Heinrich Heine . Solidität . Liebe sprach zum Gott der Lieder, sie verlange Sicherheiten, ehe sie sich ganz ergebe denn es wären schlechte Zeiten. . Lachend gab der Gott zur Antwort: Ja, die Zeiten sich verändern, und du sprichst jetzt wie ein alter Wucherer, welcher leiht auf Pfändern. . Ach, ich hab nur eine Leier, doch sie ist von gutem Golde. Wieviel Küsse willst du borgen mir darauf, o meine Holde?

0 donna laura 09.08.2011, 23:11 Uhr

nun, ist es nicht etwas, äh,...

nun, ist es nicht etwas, äh, kurzsichtig, dear The Great Artiste, davon auszugehen, dass ein mann einer frau versprechen muss, ihr als natural born hammel den himmel auf erden zu bezahlen, um gemeinsam ein wenig die atemfrequenz beschleunigen zu dürfen. zuweilen gehört das dickere portfolio der frau. ist der mann dann ein käuflicher schlappschwanz? (*hüstel*- hoffentlich nicht.) m.e. spielt ein mögliches tauschverhältnis keine rolle bei der beziehungsanbahnung. aus empirischen gründen muss man jedoch bedauerlicherweise anmerken: es sollte es besser nicht. denn sicherlich gibt es den einen oder die andere in dieser hinsicht käuflichen menschen. doch wer sich kaufen lässt, ist nicht autonom, nicht in seiner lebensführung, nicht in seinen entscheidungen - schlicht: er lebt nicht nach seinen möglichkeiten. sex ist nicht wirklich eine dienstleistung, die man für geld oder geschenke kaufen kann, denn ein tauschmittel verschiebt die erlebnismöglichkeiten und den menschlichen umgang miteinander (anbieter, erwartender). der sex wäre mithin nicht derselbe wie ohne vertrag. das ist bei einem haarschnitt zum glück etwas anderes. es gibt keinen unehrlichen haarschnitt. freier sex wird begünstigt durch den umstand, dass man einander irgendwie leiden mag. . lieber The Great Artiste, es steht leider zu vermuten, dass man im werben nicht wirklich die wurst vom teller zieht, wenn man sogleich die anzahl der nachkommen ins feld führt. Seufz. . was auch ein desiderat wäre: http://www.youtube.com/watch?v=aizzH_JMU3c&feature=related . lieber mediensegler, bingo! apropos 70er. das dürfte ihnen ebenso gefallen wie mir, die ich zwar das jahrzehnt kenne, aber in einer deutlich anderen lebensphase, um es vorsichtig zu formulieren: http://www.youtube.com/watch?v=2bQZ6l_cq5Y . lieber mediensegler, noch einen whiskey oder doch lieber ein tempo?

0 mediensegler 09.08.2011, 23:31 Uhr

@Chris (dass durch den...

@Chris (dass durch den Missbrauch gesellschaftlich anerkannter Drogen (Alkohol und Tabak) vermutlich zu allen Zeiten und über alle Klassen mehr Leute zugrunde gegangen sind als durch Belladonna, Quecksilber und Diäten ) Und was ist mit Kriegen und Ausbeutung? Da werden gerade Quadratkilometer Land durch Atom, Öl durch Gier und Ignoranz verseucht, Bangster und "Jemand" laut Don veralbern gerade das Vertrauen in Geld und Regierungen, überall auf der Welt wird Demokratie abgebaut, und Sie haben keine anderen Sorgen? Ich hoffe, Sie sind noch relativ jung und merken bald, dass im privaten Umfeld rauchfreie und drogenfreie, BMI geile, klinisch reine, moralisch einwandfreie Leute selten und auch nicht erstrebenswert sind. Bella Donna, Erweiterung der Pupillen? Yxin Augentropfen bewirken das Gegenteil ;-)

0 mediensegler 09.08.2011, 23:57 Uhr

@Don The great Artiste, Pr0n...

@Don The great Artiste, Pr0n hat den $€>< kaputt gemacht ? Keineswegs! Der macht nur Prolls noch kaputter. Gegenseitiger Respekt, Einfühlungsvermögen und Neugier ist der Schlüssel zum $€>< geht nicht einfach kaputt.

Beat, der Don meint wohl...

Beat, der Don meint wohl Leute wie Dr. Ulrich Strunz. Braun gebrannt, dünn, sehnig, dem Alter weglaufend. (Ob das geht?) http://www.manager-magazin.de/img/0,1020,84618,00.jpg . Er hat auch ein Buch geschreiben, warum die Tomate dick macht. Ein Leben ohne diese herrlichen Tomaten, wie soll ich das denn machen. . Leider ist er bei einem Unfall bös gestürzt. Das ist der Teil der Geschichte, bei dem sich Häme verbietet.

0 spezialgeyer 444 10.08.2011, 01:06 Uhr

@ donna laura, vielen Dank ...

@ donna laura, vielen Dank für das up-to-date der Wechselkurse, man kann sich einfach zurücklehnen und genießen, prima. Was ist eigentlich mit specialmarke und hans geier 333 , ich kann mich kaum noch errinnern, passiert ? Sind die beiden vom Rand der Erdscheibe gefallen, täte mir leid, ohne Sie habe ich doch auch keine Existensberechtigung mehr . gute nacht.

0 ErnstWilhelm 10.08.2011, 05:08 Uhr

Wo ist das Problem? Die...

Wo ist das Problem? Die Unterschicht frisst und säuft doch noch? Oder gab es eine Kulturrevolution? Habe ich in Russland was verpasst? Nein lieber Don, seien Sie beruhigt. Sie und Ihresgleichen heben sich noch ab. Beinahe allerorten und in beinahe jeder Hinsicht.

wir halten sicherlich nur an...

wir halten sicherlich nur an um etwas Eis für die Drinks aufzunehmen?

Ich glaube die Gesellschaft...

Ich glaube die Gesellschaft verhält sich heute eher zweigeteilt: Während der eine Teil sich am See über Schönheitsoperationen unterhält, interessiert eden zweiten Teil das so überhaupt nicht. Die Gesellschaftsschichten sind dabei ziemlich aufgehoben. Gerade vile Leute, die es sich leisten könnten, genießen es über dem angeblichen Druck zu stehen. Das macht sie nämlich auch sexy.

1,04 Back from the brink,...

1,04 Back from the brink, übernacht in Asien

0 The Great Artiste 10.08.2011, 07:59 Uhr

Der Körperoptimierungskult...

Der Körperoptimierungskult hat denke ich, doch etwas mit dem Tauschwert auf dem Beziehungsmarkt zu tun, da gibt es eben einen deutlichen Unterschied in Angebot und Nachfrage, auch wenn ich das zur Darstellung etwas grober als de facto zeichne. Natürlich gibt es auch Frauen mit Geld und umgekehrtem Rollenverständinis. Was will frau im Allgemeinen, um begeistert zu sein? Champagner, Kerzen, Klavier, einen Blick auf die Bucht von Acapulco, und einen Typen wie Clark Gable oder diesen Luca Santora oder so. Darum setzt sie sich selbst so unter Druck, dafür auch etwas ähnliches zu bieten zu haben. Und ist oft frustriert, dass das nicht klappt. Da bleibt dann oft nur der ganz nette Buchhalter aus der Abteilung nebenan übrig. Frauen sind ihre schärfsten Kritikerinnen selber. Stimmt. Was will man, um in Stimmung zu kommen? Was zu trinken und eine interessierte Frau mit netten Möpsen und hungrigem Kätzchen. Und ist frustriert, dass es eben nicht so einfach ist. Zahlt man eben. Aus diesem Missverhältnis machen dann Gentlemen wie dieser reizende Bernd Wollersheim (oder so, igitt) ihre Millionen, müssen so arme kreuzbescheuerte Hascherl wie diese Cora Dings-Bums dran glauben, wenn sie versuchen, mit ihrer Oberweite ihre Körpergröße von 1,50+ zu toppen. Das alles macht nicht nur die Prolls kaputter, nur die tauchen dann noch rudimentär im Kulturkanal RTL2 und Vox auf. Mit dem $€>< ist es so ähnlich wie mit dem barfuss laufen. Man sagt, dass es gesund sei, fühlt sich am Strand oder auf der Wiese im allgemeinen auch ganz nett an, aber in der Realität gibt es Glassscherben, spitze Muscheln, Stechtiere, und Hundehäufchen (Gänsek§cke nicht vergessen) - und schließlich: Fusspilz is everywhere! Also lässt man es lieber und protzt mit seinen Turnschuhen. So wie heute nur noch 55jährige Zahnärzte Motorrad fahren, nur Desperados haben noch den Mut zu Sex & Drugs & Rock n Roll. Ist viel cooler als Brett oder Eule auf der Lehne einer Gartenbank zu sitzen, natürlich heisst so ein Schwachsinn dann 'Planking' oder 'Owling'. Ich glaube, da hätte sich jeder in den 70ern an die Birne gegriffen. Und vergleichen wir mal In a gadda da vida mit den bescheuerten Gesäusel von Milo oder das Lied vom Welt retten durch Mails checken. Ich glaube, hirnmäßig sind wir mal weiter gewesen...

"Fruchtbombe am Furkapass und...

"Fruchtbombe am Furkapass und Mirabellenmassaker in Meran: Die 1000 besten Tortenrezepte des Alpenraums, aufgeschrieben in einem unterhaltsamen Reiseroman von einem bumberlg'sunden Reisenden ohne Sexproblem" möchte ich bitte, BITTE lesen! Danke aber zunächst einmal für diesen Text. :)

0 Don Carlos 10.08.2011, 08:17 Uhr

das übelste und bisher...

das übelste und bisher unerkannte problem der chemischen, optischen und medizinischen optimierungsmöglichkeiten ist doch, daß sie die auswahl des genetisch passenden fortpflanzungspartners erschweren bzw. verunmöglichen. gibt die körperform aufschluß über bestimmte genetische dispositionen, macht also den formträger attraktiv für inhaber einer dazu passenden genetischen disposition, dann bewirkt das absaugen, aufpolstern, glätten, korrigieren eine fehlinformation und damit eine falschauswahl auf der grundlage optischer täuschung, die zwar dem einzelnen fortpflanzungspartner ein gewisses glück in der partnerfindung vortäuscht, jedoch zur fortpflanzung genetisch unpassender partner und damit zu einer genetischen schwächung der nachkommen führt. die alkohol-, testosteron-, östrogen- und pheromongeschwängerten luft bei großveranstaltungen führt regelmäßig zur auswahl von partnern mit der falschen genetischen disposition, weil sie deren wahren körpergeruch überdeckt, was jedoch meistens erst am nächsten morgen entdeckt wird, wenn der fortpflanzungs(miß)erfolg schon eingetreten ist. und ebenso wie die tarnbemalung von kriegsschiffen eine andere schiffsklasse vortäuschte, versuchen einige mit schummerbeleuchtung, dicken schminkeschichten und extensions eine andere genetische klasse vorzutäuschen, um seinem prospektiven nachwuchs zugang zu genetischem material zu verschaffen, der ihm sonst verwehrt bliebe und das ihm möglicherweise gar nicht zuträglich ist. zum glück erfolgen diese täuschungsmanöver mittlerweile auf beiden geschlechterseiten, wodurch es möglich ist, daß sich unter der perfekten verkleidung doch wieder zwei vielleicht weniger perfekte, aber genetisch umso passendere fortpflanzungspartner gegenseitig attraktiv finden und den ihnen gemäßen nachwuchs zeugen, der dann die täuschungsindustrie weiter am laufen hält.

0 Grand Guignol 10.08.2011, 08:29 Uhr

Philemon & Baucis bleiben...

Philemon & Baucis bleiben einander weiter zugetan.

"Fruchtbombe am Furkapass und...

"Fruchtbombe am Furkapass und Mirabellenmassaker in Meran: Die 1000 besten Tortenrezepte des Alpenraums, aufgeschrieben in einem unterhaltsamen Reiseroman von einem bumberlg'sunden Reisenden ohne Sexproblem" täte ich auch lesen, aber ich fürchte, dieses Werk ist so inexistent wie des Gastherrn Unterleib. Alternativ vielleicht das hier: "So backt Südtirol. Kuchen, Torten, Strudel, Krapfen, Desserts..." - enthält zwar nur 400 Rezepte, auch viel Nichttirolerisches, aber besser als nix.

mediensegler, zwar meinte ich...

mediensegler, zwar meinte ich mit 666 was anderes, ist aber jetzt auch egal. Die schwarze Messe ist vorläufig beendet. (In London ist man nun mit anderen Dingen beschäftigt.)

0 mediensegler 10.08.2011, 09:33 Uhr

@The Great.. Ich glaube,...

@The Great.. Ich glaube, hirnmäßig sind wir mal weiter gewesen... Nicht nur hirnmäßig, auch schwanzmäßig.... vielleicht gibt es demnächst nach 'Planking' oder 'Owling' mal wieder "Petting"

0 donalphonso 10.08.2011, 09:33 Uhr

Es gibt da ein Buch von Jorge...

Es gibt da ein Buch von Jorge Amado mit dem Titel "Donna Flor und ihre zwei Ehemänner". Man ahnt, dass es sich dabei um eine Dreiecksgeschichte handelt, in dem Fall zwischen einer Frau, einem Mann und einem Geist, der nicht zur Ruhe kommt. Und immer, wenn Donna Flor nicht weiter weiss, beginnt sie zu kochen, und die Rezepte stehen im Buch. Das ist ganz grossartig. Ich würde die Idee nicht klauen wollen, aber, ach - das muss einfach zusammen kommen. (Wenngleich meine Ideen ganz, ganz andere sind)

0 mediensegler 10.08.2011, 10:06 Uhr

@Don Ich kenne nur...

@Don Ich kenne nur pumperlgsund und bumsfidel

@DC Interessant. Aber...

@DC Interessant. Aber andrerseits: wer so weich in der Birne ist, sich mit jemandem fortzupflanzen, den sie/er verschwitzt und unparfümiert nicht mehr riechen mag, deren/dessen Gene verdienen es womöglich nicht besser... oder so... (Und noch andererseits, was macht man bloß, wenn die "genetische Disposition" eine/n zielstrebig immer nur zu wirtschaftlichen Pflegefällen führt? Wo man selbst schon nicht gerade glänzt in dem Bereich, ererbte Teegeschirre mal ausgenommen? Hausmacher-Biologismus löst scheints auch nicht alle Probleme!)

0 donna laura 10.08.2011, 10:13 Uhr

lieber Don Carlos, ich kenne...

lieber Don Carlos, ich kenne da ein, zwei wirklich abgrundtief hässliche paare, die sich auch noch fortpflanzen müssen. ich bete da immer zu mendel. noch habe ich in deren buggys keine verheerenden ergebnisse entdeckt, aber vielleicht wächst sich das noch aus. . zur trefferquote in der ersten nacht, in der vielleicht törichterweise euphorisiert auf schutzmassnahmen (zur verschonung von geldbeuteldurchlässigkeit, verpflichtungen, viren) verzichtet wurde, kann man nur sagen: im durchschnitt 17 % an fruchtbaren tagen, letztere jedoch sich ganz massiv auf die weibliche neigung zu diversifi©kation von partnern sich auswirken. im prinzip wird dann die latte nicht mehr ganz so hoch angelegt, und man muss schon optisch, olfaktorisch oder charakterlich ziemlich unattraktiv oder standfest sein, um einer dame, deren hemmungen eventuell oigohoiinduziert reduziert sein mögen, nicht zum opfer zu fallen. wobei die starke männlichkeit wahnsinnig leicht zu überzeugen ist, dass es eine recht gute idee ist, noch ein wenig nach oben mitzugehen. erwischt man diese turbulenten tage in einer partnerschaft, kann das richtig interessant werden, wenn man als mann das charmante spiel beherrscht, auch vorher über stunden nett ist, hübsche augen macht und nicht nur plain vanilla offeriert. . bester The Great Artiste, geld kann nicht den interessanten haustierkatalog, den sie uns anbieten, erwerben. mit geld erwerben sie den anspruch auf eine dienstleistung, ob das allerdings spass macht, wage ich zu bezweifeln. das ist doch so, als ob man sich jemanden mietet, damit der mit einem in die oper geht.

0 donna laura 10.08.2011, 10:26 Uhr

[fortsetzung:] . was ich mir...

[fortsetzung:] . was ich mir wünschte, als ich so zu leben anfing, wie ich es heute tue, war, dass ich mein leben nach meinen bedürfnissen leben darf, ohne andere zu verletzen - denn so ist es nicht gemeint, und es hat auch mit ihnen nichts zu tun, sondern mit mir. ich liebe nicht, um jemand anderem damit etwas zu zeigen. . liebe ist einfach da – dagegen bin ich machtlos. . als ich merkte, dass ich mich in der situation befand, mehr als einen mann zu lieben, und damit war selbstverständlich zu anfang nicht der sex gemeint, musste das konsequenzen haben, und es kam und kommt wegen meiner wirklich tiefen, grossen, gefestigten liebe zu gary ein wechsel der partner absolut nicht in frage. . ihm wollte ich ebenso wenig wehtun wie mir selbst, denn ein verzicht hätte ein zurückstossen meiner wahren empfindungen bedeutet, und ich kann nicht sagen, wie glücklich ich noch gewesen wäre, wenn gary nicht dies hätte nachempfinden können. ewigkeiten habe ich mit mir gerungen, bis ich merkte, dass es dabei war, mich zu vernichten. . bedeutet hätte dies auch, dass garys empfinden stärker gewichtet worden wäre als meines, und es ist nicht schön, plötzlich ein gefälle in der hierarchie in einer partnerschaft erkennen zu müssen, wenn man merkt, dass man so lebt, wie ein anderer es von einem möchte. . immerhin ist gary auch nicht der holden weiblichkeit abgeneigt, auch wenn er immer betont, dass es ausser meiner wenigkeit nie eine andere geben würde. vielleicht stimmt dies hinsichtlich der liebe, aber das durchringen zu gewissen aktivitäten mit zwei, drei anderen frauen ist ihm dann, als es soweit war, nur begrenzt schwer gefallen, zum glück. ich jedenfalls freue mich immer, wenn eine frau das in gary erkennt, was ich auch in ihm sehe, denn vielleicht, nein: ganz sicher bin ich ja auch nicht all das, was er sich vom leben gewünscht hat. . nun kann ich sagen, wäre ciccio nicht in meinem leben, hätte ich meine wirklich tiefen gefühle für diesen schwierigen, empfindsamen, lustigen, tiefsinnigen, warmherzigen, schönen mann nicht haben dürfen, so wäre ich vermutlich eine dieser typischen sdg-frauen, zu konventionell, ein wenig frustriert, denn der sex wäre nach all den vielen jahren wegen fortgeschrittener langeweile auch nicht mehr der aufregenste, mithin unbefriedigt, zu oft an der bar und für mein empfinden etwas zu sehr mutter und zu oft am herd und viel zu wenig in der bibliothek, denn dann schadet denken dem leben. . interessant ist, dass ciccio mehr probleme mit eifersucht hat, als alle anderen, auch wenn er sich meiner sicher sein kann - nur das stichwort terminator. der ganz viel leichtigkeit in das equilibre bringt. aber das ist eine andere geschichte. . . wenn hier über die guten alten zeiten in den 70ern geredet wird, dann müssten die werten kommentatoren auch mit den konsequenzen umgehen können, wenn ihre partnerinnen nägel mit köpfen machten…

@Don Carlos: Nun wird der...

@Don Carlos: Nun wird der Boden Ihrer Argumentation aber doch recht rutschig. Das angesprochene Phänomen ist wohl nur in den glücklicherweise sehr seltenen Fällen der extremen, pathologisch progressiven Kurzsichtigkeit (genetisch) durch Vererbung erworben, ansonsten eher dem Lebensstil, dem sozialen Umfeld, und den sich generationsbedingt ändernden Paradigmen fachärztlicher Beratung geschuldet. Während auch heute ein Kassenarzt in den Problembezirken der Hauptstadt seinen Klienten durchaus noch den Glaube an die angeborene Kurzsichtigkeit und die Harmlosigkeit der nur im Kinder- und Jugendalter kassenfinanzierten Sehhilfe erklären kann, fällt dies dem in der Privatpraxis am Starnberger See praktizierenden Kollegen gegenüber seinen deutlich kritischeren Selbstzahlern schwerer. Probieren Sie ein kleines Experiment im Selbstversuch: Welche Assoziationen verbinden Sie mit dem Anblick der Brille im jugendlichen Gesicht - adelige, großbürgerliche, hauptstädtisch-bildungsproletarische Herkunft, oder gar einen Sproß der Unterschicht? Wiederholen Sie das Gedankenexperiment, wann immer Ihnen Kinder mit und ohne Brille begegnen. Wo würden Sie die nerdy beauties des Don wohl lokalisieren - besonders die, die auf ihre Prothese nicht aufgrund modischer, sondern gesundheitlicher Zwänge und Defizite angewiesen sind? In den heruntergekommenen und vielleicht liebevoll improvisierten Cafés und Clubs des Hauptstadtslums, oder den gepflegten Promenaden und Strandbädern in und um München, am Starnberger oder Tegernsee? Die Assoziation "Brille=klug" galt vor der myopischen Epidemie der 1970er und 1980er Jahre, doch spätestens danach kann davon keine Rede mehr sein. Konrad Adenauer trug übrigens keine Brille.

@ DA. 10.33h Die Welt weiss...

@ DA. 10.33h Die Welt weiss (bisher) nicht, was die Deutschen im Bett machen. Ich nehme an, die Männer lesen Auto-Heftlis (Zeitschriften) und die Frauen sich eincremen von Kopf bis Fuss und warten ab...vergeblich.

0 Grand Guignol 10.08.2011, 10:48 Uhr

DA@: Immer dran bleiben,...

DA@: Immer dran bleiben, s´werd schon. Sie wissen doch: Genie besteht aus 90% schweißtreibender Arbeit und, wenn es hoch kommt, 10% Genie ;-)

Als ich noch ein Kind war,...

Als ich noch ein Kind war, sendete das Radio gelegentlich Geschichten über "Fra Bartolo" und "Großtante Hortense". An die Handlung kann ich mich nicht mehr erinnern, nur daran, daß es danach immer besonders gut geschmeckt hat...

0 donalphonso 10.08.2011, 11:05 Uhr

fionn, ich lese alte...

fionn, ich lese alte Sotheby's-Kataloge und denke über Immobilien nach. Alles andere ist meine Sache, aber es ist sicher nicht wie bei dieser Roach Frau.

Ah, die Borderline-Charlotte....

Ah, die Borderline-Charlotte. Dass sich die FAZ da nicht entblödet, deren neuestes Werk lang und breit zu diskutieren. Ich vermute, dass knackige Kommentare zu dem Interview-Artikel erst gar nicht freigeschaltet werden. Auf der anderen Seite: warum sollte man so etwas kommentieren?

0 Wimmerl d. Ä. 10.08.2011, 11:22 Uhr

donna laura@: Jo mei, unta...

donna laura@: Jo mei, unta däm Aschpekt, is des scho so a Sach. Itza ham´S amoi Obacht, was isn nacha, wann se der gansä Larifari (Erde=Frau, Mann= kloana Satellit, physiggalisch is des jo vo eahm ein bermanända Fall in´s ungwissä All, der wo oba abgebremsd wiad duach de unwida(aus)schdehlichä Grawidadsion vo dera Erdn, domit im Gleichgwichd schdehn duat, quasi, net woahhrr) ois ain Irrdum der Nadurr herrausschdölln duat? I moan jo nua. Allain die Bliedenbschdeibung woarr ja aa sährr ervolgraich net woahr. Mid dä Bienän un ois und a so. Naa, is scho guat a so, wias laffa duat. Ois wos recht is. Ma wui ja scho sei wengerl sei Gschpassl hom, netwoahrr. Ham´S mi? Zenzi, sofurrt bringsdma ainä Maß! Mei Ghirnskastl is vum dengga gons hi. p.s.: Dass is net vagiss: Kiese gans eargäbänst Eahna Ihrr Patscherl! (Mei, aus is!)

0 donna laura 10.08.2011, 11:27 Uhr

lieber mediensegler, petting...

lieber mediensegler, petting gibt es nur im küchenradio im zdf und auch nur mit helmut schmidt.

0 Grand Guignol 10.08.2011, 11:29 Uhr

fionn@: Das ist ein Gerücht...

fionn@: Das ist ein Gerücht (welches von den Italiern, Franzosen, Spaniern und Engländern verbreitet wurde), was Sie da preisgegeben haben. Es ist eher so: "Heute bitte nicht Schaaatz, verschieben wir das doch bitte (bekannt unter dem Namen "Verschiebebahnhof") auf morgen oder übermorgen!"

0 donalphonso 10.08.2011, 11:38 Uhr

muscat, es kann immer etwas...

muscat, es kann immer etwas dauern bei den Kollegen, aber wenn Sie wollen: ich schalte hier schneller frei. . Grand Guignol, es fehlt vor allem die Zeit. Die Zeit...

0 donalphonso 10.08.2011, 11:47 Uhr

Brillus, ich könnte Ausnahmen...

Brillus, ich könnte Ausnahmen anführen, aber dann käme ich in den Ruch eines Fetischisten mit Unterleib. Sagen wir es doch einfach so: Genauso, wie manchen Männern das Erscheinungsbild vin ungewaschenen TV-Moderatorinnen oder Popsängerinnen gefällt, gibt es auch welche, die Perlenketten, dezente Nagellacke und nicht zu hohe Absätze schätzen. Und dann auch nichts gegen Brillen haben. . donna laura, in den 70ern war ich noch viel zu jung für solche Themen, aber ich bin ganz froh, das nicht mitgemacht zu haben - die 80er und 90er waren da weitaus mehr undogmatischer Spass, habe ich mir sagen lassen.

0 donna laura 10.08.2011, 11:50 Uhr

lieber Wimmerl d.Ä.,...

lieber Wimmerl d.Ä., dankesehr - so irre ich gern. . bester Grand Guignol, wem du heute kannsts besorgen, das verschiebe nicht auf morgen. . papperlapapp, lieber don, die zeit. und wenn sie erst den sanften, nach nichts duftenden duft eingesogen haben, die wärme, die weichen geschwungenen wimpern... (dann wünschten sie sich, dass sie einen unterleib hätten. mei.)

0 donna laura 10.08.2011, 11:59 Uhr

lieber don/13.47, in den 70ern...

lieber don/13.47, in den 70ern hätte ich auch keinen sex haben wollen, zumal mir das damals in meinem ziemlich zarten alter kaum gefallen haben dürfte. . nein, es geht ja gerade darum, diese ganze heisse luft, den patchouli-dunst und das rebellionswortgeklingel, aber auch das leistungsdenken herauszulassen. und bloss nicht wieder eine theorie und eine halbe religion zu konstruieren. vielleicht ist auch unsere generation da ein wenig pragmatischer. . ama et fac quod vis.

Don, wo es Ihnen um die...

Don, wo es Ihnen um die seltene Ausnahme geht, will ich Ihnen natürlich zustimmen! Unsere Vorurteile und Assoziationen entwickeln wir jedoch zumeist anhand der Vielzahl der unbewusst wahrgenommenen, alltäglichen Regelfälle. Wird neues Wissen um die Vermeidbarkeit von Gebrechen und Unschönheiten ruchbar, so breitet es sich dieses naturgemäß zuerst in den elitäreren Kreisen aus, die sich ja nicht zuletzt durch den ihnen eigenen Informationsvorteil definieren, bevor es dann später auch die Massen erreicht. In den meisten Fällen wird es auch baldigst ausgenutzt, wer möchte seinen Nachwuchs schon wissentlich schädigen oder benachteiligen? So verbinden sich bald neue Bilder und Assoziationen mit alten Gebrechen, was zuvor unvermeidbar schien oder Insignium der Leidenschaft war, kann nun, das nötige Wissen, Kleingeld und etwas Sorgfalt in der Erziehung vorausgesetzt, leicht vermieden werden, ehemals stolz getragene Insignien werden zu Stigmata der mangelnden Sorgfalt und Pflege. Das Recht eines Jeden auf seinen Fetisch ist unantastbar.

0 Don Carlos 10.08.2011, 12:22 Uhr

donna laura, zumindest...

donna laura, zumindest berührungsängste scheinen Sie nicht zu haben. umso bewundernswerter, daß Sie noch dazu kommen, hier zu kommentieren, wo Sie doch schon alle hände voll zu tun haben (glücklicherweise verhindert das schreiben am rechner ein verwackeltes schriftbild). andererseits wiederum nachvollziehbar, wenn selbst an fruchtbaren tagen, immer im angesicht der impliziten möglichkeit des scheiterns, es den üblichen hübschen augen, schon stundenlanger zweckkonversation jenseits von plain vanilla bedarf. - mimi, wenn hausmacher-biologismus nicht hilft, kann man es ja mit akzeptanz versuchen. zu risiken und nebenwirkungen befragen sie ihren arzt oder apotheker.

donna laura, bisserl schlampig...

donna laura, bisserl schlampig samma heut, oder wie? "...den vertröste nicht auf morgen" heißt das Sprichwort. Ts. . Don, merci für Ihr freundliches Angebot, doch ich lasse das wohl lieber. Bekomme ich nur schlechte Laune.

0 donna laura 10.08.2011, 13:50 Uhr

nun, lieber Don Carlos, neben...

nun, lieber Don Carlos, neben den wenigen vergnügungen am bildschirm, die ich für mein kleines hobby, das mit arbeit oder sonstwie gearteten, nützlichen dingen wirklich nicht im entferntesten etwas zu tun hat, betreibe, poppt der don im fenster nebenan immer wieder heru-, äh, pardon, auf. zudem bin ich beim schreiben höllisch schnell. damit ich mich bei der anderen beschäftigung nicht so beeilen muss, wobei auch das geht, aber hektik ist kein lieblingszustand und wir sind keine kaninchen. ausserdem gibt das hier eine recht erkleckliche menge freude, das schadet nie: ein breites grinsen macht sexy. zudem flösst ein technisches gerät wie ein computer der starken männlichkeit respekt ein und hält sie für fünf minuten davon ab, mich zu anderen betätigungen überreden zu wollen. nennen sie es also erholung, pause, durchatmen... wenn sie mal nichts von mir hören... na, sie wissen schon.

@ DA 12.05h Foreplay with a...

@ DA 12.05h Foreplay with a Sotheby's Katalog? Schon möglich - armchair with curvy legs and soft velvet cushion. Doch im Ernst, was mir bleibt aus dem 18.C/19.C are a square piano (faded mahogany George Astor, 5-1/2 octaves, restored) und ein Spieltisch (card table, English Victorian, mahogany, unattractive legs with large feet).

0 donalphonso 10.08.2011, 14:04 Uhr

Vorspiel geht eher...

Vorspiel geht eher so:
.

.
Wenn man erst mal bei Sotheby's ist, werden Vergleiche zwischen ihr und Watteau angestellt.

DA. No I won't click on that...

DA. No I won't click on that x. It's probably another one of your teapots.

0 donalphonso 10.08.2011, 14:14 Uhr

Yes indeed it is. You can...

Yes indeed it is. You can never own enough british sterling teapots.

0 donalphonso 10.08.2011, 14:16 Uhr

(They make a lovely present if...

(They make a lovely present if you really want to make a fine young lady own something she will always remember)

0 Grand Guignol 10.08.2011, 14:22 Uhr

Silverbottles, made middle 19....

Silverbottles, made middle 19. Cent.: Madame Bovary swallows vitriol and the reader has to witness her lengthy agony

0 Grand Guignol 10.08.2011, 14:24 Uhr

donna laura@: Beklommenen...

donna laura@: Beklommenen Herzens las ich Ihre Mahnung.

0 donna laura 10.08.2011, 14:28 Uhr

ein hübsches arrangement mit...

ein hübsches arrangement mit jungem gemüse, lieber don, alles in allem... die blüte... nicht einmal die prächtige kanne kann nicht umhin, ihre flüssigkeit grosszügig zu verteilen, sie schlingel.

0 donalphonso 10.08.2011, 14:39 Uhr

Ich habe zu viel bei Sophie...

Ich habe zu viel bei Sophie von Maltzahn gelesen, für keusche Bilder:
.
faz-community.faz.net/.../maennerblicke-auf-der-haut-der-druckpunkt.aspx
.
Aber besser so als anders. Ich glaube, meine bildnerische Antwort auf andere Blogs wäre nicht so erfreulich.

0 Die Wahrheit 10.08.2011, 14:39 Uhr

Mariellsche, trek disch wedder...

Mariellsche, trek disch wedder aan, mer jon ene drinke! Worum, darom! . ab 0:23: http://www.youtube.com/watch?v=-R4ZKoHCSQw&playnext=1&list=PLDED9C2C050822D02

0 donalphonso 10.08.2011, 14:43 Uhr

In gross wäre die Blüte dann...

In gross wäre die Blüte dann hier: http://faz-community.faz.net/cfs-filesystemfile.ashx/__key/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/stuetzen.Bilder26/10ag1.jpg

0 donna laura 10.08.2011, 15:08 Uhr

hahaha, bester don, chapeau,...

hahaha, bester don, chapeau, von der krone bis zu den architekturzeichnungen, nicht zu vergessen die früchte, dem winkel der kanne, ihrer tülle und ihrer unterseite... für ein vorspiel ist ihre kanne recht rasch flott umgekippt, alle achtung...

Zwar der Britannen ferne...

Zwar der Britannen ferne Hauptstadt verbrennt. Hier spiegeln Kannen, was man Stilleben nennt. . O rasender Mob, der du verbrecherisch tobst: der Don verdient Lob, er knipst Gemüse und Obst.

0 Grand Guignol 10.08.2011, 15:45 Uhr

DA@: Staunend die männl....

DA@: Staunend die männl. Figurine (Gips?) mit dem keuschen Unterleib wahrgenommen. Mein anarchisches Kopfkino sieht dagegen gänzlich anders aus.

0 Et Jüppche 10.08.2011, 15:57 Uhr

Die Wahrheit@:"En Woahrheet,...

Die Wahrheit@:"En Woahrheet, Mariesche, bliev ruhisch leje, et woar ad ne falesche Alarem, mia maache wigge, trekk disch widde us...für ze drüncke han isch uns ä Fläschelsche Schabau metjebraach! Jetz jeht et eass rischtisch rond, haal disch fass!"

0 E.R. Langen 10.08.2011, 16:06 Uhr

@Voß, "der Du böswillig...

@Voß, "der Du böswillig tobst" wäre besser für die Versfuß-Orthopädie. . @alle: VerbalerotikerInnen sind mir suspekt.

0 homo bulla 10.08.2011, 16:12 Uhr

Als Vorspeise kann man das...

Als Vorspeise kann man das Blüten-Vorspiel ja nochmal durchgehen lassen. Anbei nun die Hauptspeise für den lebenshungrigen Carnivoren: http://arthistorykings.files.wordpress.com/2010/11/stillife.jpg

„Kann nicht jemand einen...

„Kann nicht jemand einen dicken, weichen, warmen, liebevollen Sommerroman schreiben, wo sich ein paar Leute einfach ein wenig betrügem, Sex haben, anlügen und gut angezogen durch schöne Orte wandeln?“ . Einfach immer mal wieder „Schloss Gripsholm“ lesen.

CHF Option 1 : 1€ = 80...

CHF Option 1 : 1€ = 80 Rappen und 1$=65 Rappen : 1a.) Die Schweiz schafft es in einer nationalen Gesamtanstrengung Blut zu schwitzen und die Wirtschaft am laufen zu halten. 1b.) Die Schweiz erlebt den Abschwung ihrer Geschichte mit Aufkauf durch fremdbestimmtes Geld. Ausverkauf ultima und totale. 2.) Ein Riesenswap zwischen SNB und EZB mit mindestens 400 Milliarden und Schwankungsbreite zwischen 1,08€ und 1,12€. Es entstehen Investorenschlangen, die testen möchten, wie viel Geld man mit dem knacken des Swap machen kann. . Synthese : weder 1 noch 2 sind besonders anlagesteigernde Varianten. Schweiz ist einfach zu klein, um sich gegen diese Gewalt stemmen zu können. Wer CHF bevorzugt, sollte darauf setzen diese Franken im Urlaub nutzen zu können, als Investment ist das Schwachsinn, denn die Gegenbewegung, wird binnen Stunden das Fremdkapital aus dem Land ziehen und nur Ruinen zurücklassen. Gewinnmitnahmen sollte man machen, wenn man schon 10% gemacht hat, den Gewinn kann man ja per Hebel reinvestieren, schitt drauf wenn es nicht klappt, die fun zählt ja mehr als das Geld. Just my 5 Cent.

0 Die Wahrheit 10.08.2011, 16:39 Uhr

@Et Jüppche, "Jetz jeht et...

@Et Jüppche, "Jetz jeht et eass rischtisch rond, haal disch fass!" Echt? Sie treiben es in der Wäscheschleuder?

0 donna laura 10.08.2011, 16:41 Uhr

lieber hommo bulla, das sieht...

lieber hommo bulla, das sieht allerdings ein wenig wie die mignardises zum kaffee danach aus.

Solche Tomaten will ich auch....

Solche Tomaten will ich auch.

Die haben mich sogar von dem...

Die haben mich sogar von dem blassen Jüngling hinten links abgelenkt.

0 donalphonso 10.08.2011, 17:08 Uhr

Tja, alles vom Wochenmarkt der...

Tja, alles vom Wochenmarkt der kleinen, dummen Stadt an der Donau. Heute nach dann noch Kürbistarte mit Recherl.

CHF Option 2 : Die Schweiz...

CHF Option 2 : Die Schweiz kommt zu dem Schluss einen Beitritt zu EU zu betreiben und dem Euro beizutreten. Die Euro-Staaten gestatten den Schweiz den Fixkurs schon vor Beginn der Beitrittverhandlungen. . Naja ..... es soll ja schon mal ein Stern über das Firmament gewandert sein um 3 Weise zu leiten. In etwa genauso hoch wäre die Wahrscheinlichkeit für Option 2. . Denn es herrscht Krieg und die Heere zählen in Milliarden und Billionen .....

0 donalphonso 10.08.2011, 17:20 Uhr

Ich habe ja mal vorgeschlagen,...

Ich habe ja mal vorgeschlagen, Europa in drei Teile zu teilen und den besten Teil - idealerweise ohne DDR, Norddeutschland und Österreich - mit der Schweiz und dem Franken zu verschmelzen

0 donna laura 10.08.2011, 17:31 Uhr

den traum träumte die svp...

den traum träumte die svp auch mal, lieber don. nur bayern gehörte meines wissens nach nicht dazu. aber da kann ich mich täuschen.

Geehrter Don...

Geehrter Don Alphonso, Nachbarn und Arbeitskollegen sind von Gott gegeben. Man muss die Nachbarn pflegen, denn keiner kann in Ruhe leben, wenn der Nachbar dies nicht will. Weiten Sie ihren Blick und bedenken Sie, man kann ignorieren, links liegen lassen oder über etwas hinwegsehen, wenn man nur will. Das kleinere Übel der Abgeschiedenheit im schicken Heim, kann so schnell das grössere Übel der Fremdnestimmung werden. . Warten Sie noch 3 Jahre und die Zahl der EU-Länder ausserhalb des Euro wird stark abnehmen. Wir erleben einen Abwertungskrieg und "klein aber fein" wird immens teuer. Die Schweiz ist quasi ein warnendes Beispiel vor der Tür, welches keinen inneren EU-Schaden verursacht. Leider verstehen viele nicht, das China an den $ gebunden ist und mit dem $ machen kann, was immer es mag. So vermuten viele eine falsche Frontlinie. Das Rumoren der globalen Umschichtung fängt erst an.

0 donalphonso 10.08.2011, 17:36 Uhr

Die SVP müsste die Schweiz...

Die SVP müsste die Schweiz natürlich erst mal umsiedeln. . Holly01, dass der eigentliche Handlungsstrang der Niedergang der USA ist, daran besteht kein Zweifel, aber ich überlege oft, wo es denn besser wäre als hier bei uns und namentlich im Süden Deutschlands - es fällt mir einfach keine Altrnative ein. Ich bin, was das angeht, zuversichtlich. Verstehe aber nicht, warum Menschen unbedingt in Niedergangsregionen bleiben.

So öffnet DA nun Tür und Tor...

So öffnet DA nun Tür und Tor den armen Mitmenschen niederer und weniger privilegierter Herrkunft aus nah unf fern :-). . Das ist nur das Auge des Sturms, was wir sehen. Wenn die EU es nicht schafft, dann schafft es keiner. Ausserdem, mit wem soll Asien denn handeln? Asien alleine hat viel Bevölkerung, aber das Geld wird woanders umgesetzt. Asien war historisch betrachtet immer die wirtschaftlich stärkste Region. Wir hatten nun unsere 150Jahre und sie waren schön. Nun muss man sehen, wie man in der kleineren Wohnung alle Möbel hingestellt bekommt. . Das sind Zeiten in denen Freundschaften geprüft werden.

0 colorcraze 10.08.2011, 17:53 Uhr

@donna laura: nein, Bayern...

@donna laura: nein, Bayern gehörte für die SVP ganz bestimmt nicht dazu. Das ist für Schweizer nicht viel anders als Preußen für Bayern. @DA: wohin umsiedeln? In den Goldbunker? Der ist doch schon recht voll. - Niedergangsregion: ich glaube, solche Flecken reißen zunehmend überall auf.

0 colorcraze 10.08.2011, 17:58 Uhr

@Holly01: Apropos, da war doch...

@Holly01: Apropos, da war doch was mit "Operation Shady Rat" - es soll "eine deutsche Buchhaltungsfirma" drunter sein. Die vermutlich sämtliche Personaldaten von Mittelstandsfirmen hat.

0 donalphonso 10.08.2011, 18:12 Uhr

Holly01, nun ist Europa ja...

Holly01, nun ist Europa ja auch ein Binnenmarkt, und wer je am Brenner die langen Züge mit den Autos der kleinen, dummen Stadt an der Donau auf dem Weg nach Krisenitalien sah, macht sich wenig Sorgen. Es ist so wie immer: Die Reichen einigen sich in der Krise auf eine Region, der es gut gehen soll, und da rotten sie sich zusammen. Dort überlebt man die Stürme, und danach geht es weiter wie gehabt.

0 colorcraze 10.08.2011, 18:15 Uhr

Ansonsten glaubts oder laßt...

Ansonsten glaubts oder laßt es bleiben, heute rief mich ein Bankberater namens Flucht an.

0 Grand Guignol 10.08.2011, 18:28 Uhr

DA@: Sie geben für ein...

DA@: Sie geben für ein Linsengericht, in einem goldgeränderten Suppenteller dargereicht, welches 1.--CH-Franken wert ist, sich dem alpinen Separatismus hin? Oioioioi!

@ colorcraze 10. August 2011,...

@ colorcraze 10. August 2011, 19:58 : Die Amis glauben immer noch das Gewehre Waffen sind mit denen man Macht entfalten kann. Bei einem Land, mit dem grössten Finanzsektor (relativ) ansich erstaunlich. . Die westliche Aroganz wird noch ein Stoplerstein. Das ist wie der Senfgasangriff der Deutschen im WKI. Man dachte man sei da weiter, als die anderen und könnte entscheident punkten. War eine Fehleinschätzung. Mit dem I-Net und der Informationstechnik ist das beim Westen genau so, es ist aber auch eine Fehleinschätzung. Ich hoffe aber, die Folgen werden andere sein. In D haben wir Echelon über 10 Jahre an der langen Nase herumgeführt und spielen online alle im Sandkasten. Angreifer finden was immer sie finden sollen und sehen was immer man ihnen zeigen mag. Was sagte Moody? "Immer wachsam!" Am Ende zählt, wer was auf dem Tisch liegen hat und den Pott kaufen kann ....

0 donna laura 10.08.2011, 18:39 Uhr

lieber Holly01, das ist ja...

lieber Holly01, das ist ja alles ganz reizend, was sie da anführen. nun, unsere burg - deutlich älter als 150 jahre, faktor fünf mindestens - bietet reichlich platz für freunde. frühstück, aussicht, plaudereien bei wein und gebäck - alles vorhanden. man tritt hier einander nicht notwendigerweise auf die zehen. es zieht nur manchmal, aber nur, wenn mal wieder jemandem die kinnlade herunterklappt. . liebe colorcraze, es steht zu vermuten dass diese art der zuneigung auf gegenseitigkeit beruht, hehe. in der schweiz lasse ich mein sinnfreies grüss gott auch weg, da gibt es ein braves grüezi (nicht etwa ein forsches grützi!). ansonsten hilft dialektfreiheit dort ungemein. so sexy wie oxford english auf amerikaner wirkt. . flucht - der war gut! apropos namen, mir ist auch der name einer sexualtherapeutin erinnerlich: frau doktor von hinten. einer aus dieser entbehrlichen branche hat den bestechenden namen schnarch.

0 colorcraze 10.08.2011, 19:05 Uhr

@Holly (IT): naja, Konzerne...

@Holly (IT): naja, Konzerne einerseits und Mittelständler bis kleine Klitschen andererseits sind da glaub ich schon sehr unterschiedlich... @donna laura: wollen Sie damit andeuten, daß die Bayern die Schweizer nicht so ins Herz geschlossen haben? Nunja, es sind halt auch Alemannen, und insofern vom Naturell her anders als die barocken Bayern...

0 donna laura 10.08.2011, 19:21 Uhr

zuweilen liest sich dies aus...

zuweilen liest sich dies aus dem zeilen des geschätzten gastgebers heraus, liebe colorcraze. mir ist das einerlei. das freundlichkeitsniveau aber in der schweiz ist ein deutlich höheres als in gesamtdeutschland. man lässt nur besser nicht den dicken larry heraushängen. . es war mir ein vergnügen, liebe runde, heute nacht geht es ein paar tage fort. bleiben sie mir gewogen und halten sie mir den don ordentlich bei der stange. à bientôt!

0 Grand Guignol 11.08.2011, 08:40 Uhr

Holly0110. August 2011, 20:30...

Holly0110. August 2011, 20:30 @: Falsch. Dagegen der größte Kanzler und Historiker der Deutschen sagte einmal die alles zermalmenden Worte in furchtbarer Wucht: "Entscheidend ist, was hinten herauskommt".

0 Don Carlos 11.08.2011, 09:31 Uhr

Don Alphonso: 'Verstehe aber...

Don Alphonso: 'Verstehe aber nicht, warum Menschen unbedingt in Niedergangsregionen bleiben.' - oder aus wohlstandsregionen dorthin kommen, die preise treiben, das leben unerschwinglich werden lassen und das wirtschafts- und sozialgefüge ganzer ortschaften zu einer pittoresken, aber funktionslosen fassade für ferien- und zweitwohnungen umgestalten. sicher, sie bemühen sich sehr um die architektur. aber es ist kein leben darin. eine rechtzeitige krise in wohlstandskreisen wäre mehr als willkommen, bevor die verödung irreversibel wird, die durch künstlich niedrige zinsen entsteht wie bei ähnlichen investitionsprojekten in spanien.

0 colorcraze 11.08.2011, 10:31 Uhr

Eine brennende Frage hätte...

Eine brennende Frage hätte ich noch, so zwischen Tür und Angel, donna laura...: wie verhält es sich mit den Art-Deco-Kannen? Griffarbe und -material wie? (Ich nehme mal an, daß Sie hierzu am besten Auskunft geben können).

0 colorcraze 11.08.2011, 10:33 Uhr

@Don Carlos: ja, die...

@Don Carlos: ja, die FeWo-Blase, die sich dahinzieht, wird noch viele Ruinen in Stadt und Land hinterlassen.

Zurück zum Thema "All die...

Zurück zum Thema "All die schönen Reichen": http://www.faz.net/artikel/C30602/herzogin-von-alba-fuer-die-liebe-gibt-sie-alles-30482713.html Uuuaaahhhh, ich dachte erst, die hätten aus Versehen ein Bild von der Preview des neuen 'Planet der Affen' hinterlegt. (Pardon, ich wollte Sie nicht erschrecken.)

0 donalphonso 11.08.2011, 13:28 Uhr

Wie nett!...

Wie nett!

0 donalphonso 11.08.2011, 14:23 Uhr

...

uh-oh: . http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/anleihen-devisen/:starke-waehrung-schweiz-koennte-franken-an-den-euro-fesseln/60090282.html . Jetzt also doch der kalte Beitritt des Franken durch die Hintertür.

0 donalphonso 11.08.2011, 15:58 Uhr

Und auch noch das hier - man...

Und auch noch das hier - man sollte es unbedingt lesen: . http://ftalphaville.ft.com/blog/2011/08/11/650656/when-a-government-bond-becomes-a-giffen-good/

Sag ich doch; Käufer von...

Sag ich doch; Käufer von Staatsanleihen sind eingelockt (die Banken wissen das - sie haben leider auch nur wenig Alternativen; die Privatanleger offenbar noch nicht).

0 donalphonso 11.08.2011, 16:36 Uhr

Man traut aus welchen Gründen...

Man traut aus welchen Gründen auch immer dem Staat mehr als der Privatwirtschaft, obwohl der Staat in die Bresche springt, wenn die Wirtschaft Fehler macht - aber beim Franken kauft man ja auch keine Staatsanleihen, entweder Franken oder Vreneli.

0 colorcraze 11.08.2011, 18:54 Uhr

Ich hab immer noch 1 SFr im...

Ich hab immer noch 1 SFr im Geldbeutel vom letzten Migros-Besuch; so extrem wie in den 20ern kann der Unterschied also nicht werden. (Jaja, negative Zinsen gab es damals wohl auch)

Helene denkt : »Dies will ich...

Helene denkt : »Dies will ich nun. Auch ganz gewiß nicht wieder tun.« ... Schuldenbremse in Minsky´s Universum, dritte Stufe gezündet. Tilgung durch Waxtum, Brasilian style. Ein dünner Strich bleibt immer...

0 Kopfgeburt 12.08.2011, 06:34 Uhr

Ein wenig OT: Heute geht es ab...

Ein wenig OT: Heute geht es ab in die Berge nach San Bernardino. Da bin ich dann abgeschnitten von der Nachrichtenflut, die so unbedeutendes Zeugs wie Börsenkurse verbreitet. Ist ja auch nur eine Sandkiste für grosse Kinder !! . Heute Nacht soll man ja gaaaaaanz toll Meteore sehen können. Und dann wünsch ich mir was !! . Ob es frisch gedruckte Geldbündel sind, die da oben am Firmament verglühen?

0 Köstlich 12.08.2011, 09:15 Uhr

Die nicht so schönen Reichen...

Die nicht so schönen Reichen (die Bankchefs in den USA) sind seit Mittwoch um 94 Mio ärmer. Die armen Milliardäre. . Am härtesten traf es den Chef der B of A. Dann sagt der auch noch in einer Telefonkonferenz, dass "sein gesamtes Vermögen in dieser Firma stecke". . Wie kann so ein Hasardeur eigentlich Bankchef sein? Der hat wohl noch nie etwas von Klumpenrisiko bzw. der Notwendigkeit der Diversifikation gehört.

0 donalphonso 12.08.2011, 10:53 Uhr

Die Bank of America ist drauf...

Die Bank of America ist drauf und dran, das nächste Lehman zu werden, mit allen Folgen, die das haben kann. Generell wäre eine Art Kompenation der Verantwortlichen für den Schaden nicht dumm, aber letztlich haben alle davon profitiert, jetzt müssen sie es zusammen ausbaden. . Kopdgeburt, viel Spass da oben! Ich komme hoffentlich nächste Woche nach. Und wie immer es auch ausgeht: Die einen verglühen mehr und die anderen gar nicht. Ich weiss, zu welcher Gruppe ich gehören möchte.

0 E.R. Langen 12.08.2011, 13:03 Uhr

Und sonst?...

Und sonst?

0 Köstlich 12.08.2011, 13:30 Uhr

@ Kopfgeburt: Dann geht es bei...

@ Kopfgeburt: Dann geht es bei Ihnen ja wenigstens bergauf, wenngleich der DAX heute auch recht sportlich vorankommt (Kurze Zwischen-Rast beim Abstieg nach Passieren des "Todeskreuzes").

0 Zweifallspinsel 12.08.2011, 13:34 Uhr

Schaut man sich die...

Schaut man sich die längerfristigen Verläufe von DAX&DOW an, greift die aktuell hektische Berichterstattung ins Leere. Der schönste Versprecher auf n-tv: Der "Verkauf von Leerverboten"

0 colorcraze 12.08.2011, 13:46 Uhr

@DA: kennen Sie sich mit den...

@DA: kennen Sie sich mit den Griffarben der Art-Deco-Kannen aus?

@ Don Alphonso 12. August...

@ Don Alphonso 12. August 2011, 12:53 : Diese ständige Angst vor wirtschaftlichen Rückschlägen ist geradezu krankhaft (nicht die Ihre sondern sie allgemeine). Wirtschaft wächst und schrumpft beständig. Trends kommen und gehen, nur wenige etablieren sich. Das ist alles normal. Die Politik der letzten 20 Jahre war immer bemüht die notwendige und reinigende Schrumpfbewegung zu verhindern. So haben wir viele Teilnehmer am Markt, die lange zum Humus gehören. Es wird sich eine (dann heftigere) Schrumpfbewegung durchsetzten, denn gegen die Marktgesetzte hilft kein Geld und kein Jammern, watt mutt datt mutt. Es wird kein Weltuntergang, aber es werden eine Menge Federen gelassen, wer nachher noch steht ist in einem gesünderen Umfeld und hat bessere Aussichten. So etwas ist eine gesunde Entwicklung und sollte eher unterstützt werden. Die Löhne und die Zinsen müssen ... -rauf-.

0 donalphonso 12.08.2011, 18:12 Uhr

dolorcraze, da gibt es zwei...

dolorcraze, da gibt es zwei Tendenzen: Kannen bekommen manchmal wieder einen "technisch" wirkenden Metallgriff. Oder, was man auch ab und zu sieht: Zeittypische Edelhölzer mit starker Maserung wie Makassar. Ein Service im extremen Fächertreppendesign, das ch verschenkt habe, hatte so einen Griff.

0 colorcraze 12.08.2011, 18:39 Uhr

@DA: aaa-ha. Also teilweise...

@DA: aaa-ha. Also teilweise wie 18.Jdht (Metallgriff, - auch mit Isolierung dazwischen, oder gar ohne?) und teilweise wie 19.Jhdt (Holz, aber nur gemasert schwarz). Kennen Sie auch Silberteekannenformen aus dem 20. Jdht.?

0 Don Carlos 12.08.2011, 22:30 Uhr

deutschland in der krise aus...

deutschland in der krise aus sicht der anderen: http://www.vanityfair.com/business/features/2011/09/europe-201109#gotopage1

0 spezialgeyer 444 13.08.2011, 02:23 Uhr

wie wäre es mit einer ...

wie wäre es mit einer Teekanne aus Porzellan ? dann erübrigt sich das Problem mit den Griffen. ist aber überaus interressant. bitte mehr. 444

0 donalphonso 13.08.2011, 09:01 Uhr

Ich fand den Beitrag der VF in...

Ich fand den Beitrag der VF in seiner versuchten Anlafixierung etws daneben. Und das Problem war ja nicht allein die IKB, auch andere Banken hatten nicht regulierte Vehikel in London und Irland. Was ich gut beobachtet fand, war die Sache mit den Freudenmädchen - dass man sie "with rules" haben will. . Teekannen aus Porzellan pflegen gerne zu tropfen. Das tun Metallkannen nie, und das ist der praktische Grund für Silberkannen (neben des Umstandes, dass der Tee schneller auf die richtige Temperatur kommt, was meinen Trinkgewohnheiten entspricht).

Ich, derzeit noch in der...

Ich, derzeit noch in der Lebensphase, die man gemeinhin das beste Alter nennt, habe mich bewusst dazu entschieden, in Würde zu altern. Das bedeutet, ich werde meine demnächst ergrauenden Haare nicht färben, meine entstehenden Falten nicht glätten lassen und mich auch sonst keiner OP unterziehen, die nur dem Zweck dient, mir und meinen Mitmenschen vorzugaukeln, ich wäre jünger als ich nun wirklich geworden bin.

0 Köstlich 13.08.2011, 11:40 Uhr

Don, die Engländer bekommen...

Don, die Engländer bekommen diese Fixiertheit von ihren Psychologen eingeredet und dann müssen sie es halt irgendwo abladen ...

gern gelesener DA, was haben...

gern gelesener DA, was haben Sie nur gegen Österreich?

0 donalphonso 13.08.2011, 12:43 Uhr

Liebe(r) Stola, eigentlich gar...

Liebe(r) Stola, eigentlich gar nichts. Es ist ein sehr schönes Land, und wenn es sich wieder dazu bekennen könnte, was es ist - eine durch fragwürdiges juristisches Vorgehen von Bayern abgetrennte, tributpflichtige Kolonie - könnte man über alles andere ja reden, evtl. sogar die Aufhebung der Leibeigenschaft, wenn sie aufhören, FPÖ und BZÖ zu wählen.

0 donalphonso 13.08.2011, 12:55 Uhr

Köstlich, es gibt so Länder,...

Köstlich, es gibt so Länder, da ist der Psychoklempnerblick von den Irrenschraubern auf die Durchgeknallten übergegangen, und die meinen nun, dass alle Gesunden auch krank sein müssen. Jedenfalls: Der Beitrag ist zu lang und nicht wirklich gut. . HP, ich wüsste auch nicht, wozu das gut sein sollte. Weder ist "neu" gut, noch ist alt "schlecht", wie man uns das weismachen will.

Der Autor des VF-Artikels...

Der Autor des VF-Artikels dürfte kein Engländer sein, aber einen ordentlichen Schuss hat er trotzdem. Die siebzehn Seiten Text braucht er zum Unterbau für die witzige Bildunterschrift, die sonst nicht funktioniert. Ein Brüller!

0 Don Carlos 13.08.2011, 18:37 Uhr

'It's the economy, Dummkopf!'...

'It's the economy, Dummkopf!' wirkt irgendwie ärgerlich erstaunt, weil diese etwas schrägen, traumtänzerischen germanen ihren seltsamen dampfer immer weiter am laufen halten, trotzdem sich ihre 'eliten' regelmäßig naivst über den tisch ziehen lassen und obwohl deren 'unverbrüchlichen freunde' nun wirklich alles getan haben, sie einmal mehr kräftig auflaufen zu lassen. das ist für die germanen an sich eine normale situation, allerdings wurde die latente mißgunst schon lange nicht mehr so offen gezeigt. die dummen deutschen werden nicht mehr als fender zwischen zwei systemen oder als warenlieferant benötigt und fangen an, lästig zu fallen. zeit für neue freunde.

0 E.R. Langen 13.08.2011, 19:58 Uhr

Ist für die zweite...

Ist für die zweite Augusthälfte ein neuer Blogbeitrag zu erwarten? Falls das Silber vorgeht: bitte einen Herbstbeitrag spätestens im Oktober.

0 donalphonso 13.08.2011, 20:12 Uhr

Ich schreib ja schon, ich...

Ich schreib ja schon, ich schreib ja schon!

0 donalphonso 13.08.2011, 20:48 Uhr

(Ich würde auch gerne...

(Ich würde auch gerne sagen "Lesen Sie solange den wunderbaren Blogbeitrag von ..." - aber das geht beim aktuellen Angebot nicht.)

"Roman über die Innenansicht...

"Roman über die Innenansicht eines bösen, reichen Opa im Sportwahn mit Bulimie, krassen Sexpraktiken und Hang zu minderjährigen Prostituierten, um sich zu beweisen." Ihre seherischen Fähigkeiten sind erschreckend, was den Politbetrieb angeht. *hehehe*

0 donalphonso 15.08.2011, 12:31 Uhr

Das hat mich auch überrascht....

Das hat mich auch überrascht.

Das ist auch nach meiner...

Das ist auch nach meiner Wahrnehmung so, dass ML schon besser als jüngst in der VF geschrieben hat, z.B. hing ich bei seinem Werk "Big Short" bis zum Ende am (passenderweise auf dem Titelbild abgebildeten) Spannungs-Haken. Wobei man dort den Eindruck gewinnen konnte, die verschleierten Risiken seien eigentlich nur für sehr wenige Menschen mit besonderen Veranlagungen erkennbar gewesen: Ich erinnere mich da dunkel an einen Protagonisten, der wohl das Asperger-Syndrom hat, dies selbst aber auch nicht von Anfang wusste, und deshalb stets die Anlageprospekte bis ins kleinste Detail durchlas. Um so heller mutet da u.a. Ihr Textarchiv an, in dem sich immer wieder zu stöbern lohnt, sei es nach dem fehlenden Erblasserwillen mancher 1968er oder dem fehlenden Selbstbestimmungrecht des Kindes. Bitte weiter so.

ist eine Kunstfigur, die seinem Verfasser nicht vollkommen unähnlich ist.