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Stützen der Gesellschaft

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Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Schöne Grüße an Frau Merkel aus Parma

| 163 Lesermeinungen

Auf Stöckelschühen kann man nicht zum 100-Meter-Lauf antreten, aber genau das ist es, was die Märkte und Deutschland von den Krisenländern in Europa fordern: Ein halsbrecherisches Kunststück zugunsten von Leistung und Effizienz durch Sportler, die keine sind.

Acqua passata non macina piu
(trad.)

Pardon, möchte man der Dame auf der Piazza dei Signori hinterher rufen, so laut wie nötig und so leise wie möglich, pardon, aber bitte, Signora, bitte laufen Sie doch nicht so. Es ist so schön hier, das Getacker Ihrer Absätze stört, und betrachten wir es doch rational: Mit diesen Schuhen kann man nicht laufen. Sie nicht, ich nicht, niemand könnte das, und ausserdem sind Sie, wenngleich feuerrot gekleidet und mit hellbrauner Ledertasche und schwarzem Gummi auf der Strasse, doch kein Ferrari, sondern eine Dame. Sie geben ein nicht allzu gutes Vorbild ab, für die Damen dieser Welt, und die Welt ist hier, Bustouristinnen aus Wernigerode und allein reisende Japanerinnen, sie alle schauen auf Sie, die Sie in knallrot und mit diesen Schuhen ein Vorbild sein könnten – aber wenn Sie so stakseln, wirkt das einfach nur gehetzt und getrieben.

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Und dafür sind Damen nicht da. Das kann man nicht mit italienischen Autos machen, und nicht mit Damen. Sie haben eine Verantwortung vor der Geschichte. Also, bremsen Sie sich ein, auf Damen wie Sie wartet man gerne, und Sie müssen auch gar nicht erklären, dass Sie sich dann doch gegen das malvenfarbige Kostüm… man versteht das. Bitte, Signora. Das ist Italien, zum Glück, und nicht der Medienhafen Düsseldorf oder eine Agenturvorstellung bei einem Kunden in München. Lassen Sie die Welt unter Ihren Füssen rasen, diese Geschwindigkeit reicht vollkommen aus, das wenige, was wir mitrennen können, macht das Kraut auch nicht fett. Und gerade in Rot wirken Sie dynamisch, wenn sie auch nur eine Piazza weitergehen – gehen! Nicht laufen! – und einen Spritz bestellen.

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Das mit dem Rot und der Schnelligkeit können die Italiener nämlich wirklich gut. Das ist eine italienische Spezialität, schnell wirken und langsam sein. Da kann man etwas von ihnen lernen. Dieses Wochenende war in Mantua der Gran Premio Nuvolari, und da standen sie dann alle, die roten, feuerroten Spielmobile vergangener Tage, auf der Piazza Sordello, gebogen, gekurvt und funkelnd, und sahen schnell aus. Unter den Hauben oft genug 1100 Kubikzentimeter, 30 PS und die Technik einer Familienkutsche, im Wettbewerb chancenlos und in den Kurven lebensgefährlich, besonders wenn es regnet, aber hier, che bella macchina!

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Niemand interessiert sich hier, ob das ausländische Fabrikat in Schwarz oder Silber die bessere Wahl wäre. Es geht nicht um das Fahren. Aerodynamik war und ist in Deutschland eine Wissenschaft. Aerodynamik in Italien war ein Genie mit Kurvenlineal und Alublech, der, siehe all die Toten der damaligen Rennen, vielleicht doch besser Damenschneider geworden wäre. Ein Mercedes 300 SL ist eine göttliche Konstruktion der besten Ingenieure dieser Epoche. Ein Ermini ist ein miserabler Kleinwagen mit gebogenen Blechplanken über dem Nachkriegselend der Materialknappheit – man möchte sofort einsteigen und damit zu einer kurvenreichen Strecke fahren, um ihn am Fusse dieser Strecke vor einem Gasthof abzustellen und Essen zu gehen, während draussen der 300-SL-Pilot unter seinem Blechdach zerkocht wie Kürbisravioli nach einer Stunde auf der Flamme.

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Natürlich mag der Deutsche an dieser Stelle anfügen, dass es exakt jener Schlendrian, gepaart mit einer gewissen Neigung zur Vortäuschung falscher Tatsachen bei gleichzeitig schlampiger Ausführung dieses Land gerade eben nicht zu einem guten Essen gebracht hat. Dass die italienischen Staatsschulden so verlässlich sind, wie die beiden ruinierten Motoren, die in meinem kleinen, italienischen Cabrio schnurrten, bevor der dritte Motor eingebaut wurde. Dass dem Euro die Luft ausgeht, als sei es ein italienischer Reifen.

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Und dass wir dummerweise durch die Verkettung der Währung gerade nicht mehr in unserem genialen 300 SL mit Herrn Ackermann am Lenkrad und Frau Merkel im Kofferraum neben dem Ersatzrad sitzen, sondern mit eben so einer billigen Kiste zusammengeschweisst sind, deren Pilot Silvio genannt „Il Corto” das erklärtermassen nur in seiner Freizeit macht, und eigentlich gar keine Lust hat, sich davon in seinen eigentlichen Leidenschaften behindern zu lassen. Und dieses Gefährt, 1600 Staatsschuldenmilliarden schwer, hängt nun mal über dem Abgrund bei diesem Rennen um die Weltwirtschaft. Die Deutschen haben das Gaspedal des Wachstums und der Exporte. Aber Il Corto hat Spass beim Lenken, wenn die Reifen quietschen. Was ihm und uns vermutlich einen Platz in der Wirtschaftsgeschichte und der Unfallforschung einbringt.

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Es passt einfach nicht zusammen. Der Tross des Gran Premio verlässt Mantua in Richtung Parma, und dort besuchte ich einen Laden mit dem schönen Namen Amarcord (Erinnere Dich, wie der Film von Fellini), der Bettwäsche, Kissen, Handtücher und handbemalte Majolika anbietet. Die Damen haben in durchaus guter Einkaufslage viel Zeit, ihre Tüten selbst mit ihrem Signet zu bekleben. Die Handtücher werden mit der Hand bedruckt. Jedes Detail des Ladens würde den Optimierer der Value Chain, die uns kik und H&M bringt, über den Rand des Wahnsinns treiben. Das darf, betriebswirtschaftlich betrachtet, gar nicht sein. Es ist aber. Schönen Gruss an Frau Merkel, sagt die Chefin feixend, nachdem sie sich erst über den Zustand des Landes und – mit einer Geste – von Silvio Il Corto ausgelassen hat. Wirklich sehr schöne Handtücher, bedruckt in allen italienischen Autobonbonfarben.

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Natürlich gibt es keine Lösung des Problems, und schon bald wird, zu Recht oder zu Unrecht, in deutschen Medien zu lesen sein, dass man sich hier mehr anstrengen muss, wenn man gerettet werden will. Mehr anstrengen heisst: Mehr deutsch werden. Mehr leisten, mehr Wachstum, mehr nach vorne kommen, was ungefähr dort ist, wo jene dahinrasen, die am Ende das ganze Spektakel bezahlen werden. Allein, aus Amarcord mit selbst beklebten Tüten wird nur dann ein kik werden, wenn letzterer den ersteren ausrottet. Man kann einen Film von Fellini nicht so umschneiden, dass er in deutsches Privat-TV passt. Die Panna Cotta im Bue d’Oro hat so viel Kalorien wie eine Tafel Billigschokolade, aber man kann sie nicht so billig machen. So schnell wie ein 300 SL wird ein Ermini nur, wenn er über eine Brücke in eine tiefe Schlucht fällt.

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Den Märkten ist so etwas natürlich egal, die Märkte wollen Wachstum und Geschwindigkeit, was in der Kombination den Profit ergibt. Die Märkte wollen keine Panna Cotta und bedruckte Handtücher und Fellini-Retrospektiven, aber mit kik-Umsätzen, Preissprüngen bei Kakaobohnen und viel Werbung im Privat-TV kann man Analysten besänftigen und Trader beglücken. Schöne Grüße an Frau Merkel, die Dame im Laden versteht schon, was es bedeutet, wenn die Politik den Märkten folgt, um sie zu beruhigen: Sie selbst bleibt zurück. Bedruckte Handtücher sind ökonomisch bestenfalls irrelevant. Schlimmstenfalls ein störendes Hindernis wie ein kleiner, roter Kriecher für den Vollgasraser, der glaubt, dass man die Kurve noch etwas schneller fahren könnte, bis das Heck ausbricht.

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Es ist kein Zufall, dass die Profiteure dieses Marktes – die wachstumsversesssenen deutschen Leistungseliten – genau hier die Forderungen an andere stellen. Der etwas entspannteren Wenigerleistungselite – mir beispielsweise – tut das weh. Einerseits sieht man ja, wohin uns das Ganze mit Bankenrettungen, Konjukturdelle und Rettungsschgirm in den letzten Jahren gebracht hat. Andererseits wird Effizienz und Sparen um jeden Preis und ohne jede Rücksicht auf die Vereinbarkeit mit den Strukturen anderer Länder vielleicht die Märkte beruhigen, oder auch nicht. Sicher jedoch wird es die Kleinen und Schwachen treffen, und kaum die scheusslichen Gewerbeparks vor den Städten, oder gar Il Corto. Die Il Cortos werden immer mit den Ackermännern reden und feilschen können, die anderen müssen in roten Kleidern durch dieses Land rennen, oder aufgeben und auf einen Platz an der kik-Kasse hoffen. Schönen Gruß an Frau Merkel soll ich ausrichten. Mache ich gerne. Mit grösstem Vergnügen.

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(Den Gran Premio hat übrigens so ein kleines, rotes Auto aus Italien gewonnen, eins von denen, die dauernd kaputt gehen, rosten und nur im Sommer gut heizen, wenn man das Verdeck aufmacht)

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163 Lesermeinungen

  1. Benissime!
    Grazie!...

    Benissime!
    Grazie!

  2. Schöne Grüße nach Parma,...
    Schöne Grüße nach Parma, werter Don.

  3. Gern geschehen (Ach wie gern...
    Gern geschehen (Ach wie gern hätte ich jetzt eine Frakturschrift)

  4. Weshalb Fraktur?...
    Weshalb Fraktur?

  5. pardon, ja, Fraktur, der...
    pardon, ja, Fraktur, der goldne Groschen fiel bei mir verspätet

  6. Fotografieren und plaudern...
    Fotografieren und plaudern können Sie ja nun wirklich sehr gut!

  7. Das ist aber leider auch schon...
    Das ist aber leider auch schon wieder alles, was ich kann.

  8. Ist der Schinken genauso rot?...
    Ist der Schinken genauso rot?

  9. "Wenigerleistungselite"...
    “Wenigerleistungselite” gefällt mir ausnehmend gut, als Formulierung sowie als persönliches Ziel. Wenigerleistung ist vor Monaten in der FAZ als ein Königsweg zur Steuervermeidung empfohlen worden, völlig legal und ohne Zustimmungspflicht in Bundesrat oder Bundestag.
    .
    Dass die deutschen Leistungseliten die Haupt-Profiteure des derzeitigen Märkte-Wahnsinns sind, glaube ich nicht. Ackermann ist mit seinem Bänkchen doch nur ein kleinerer Spieler. Die Musik wird im angelsächsichen Raum gemacht, außerhalb der Euro-Zone und gegen dieselbe.

  10. Wea ko, dea ko. Oba darenna...
    Wea ko, dea ko. Oba darenna derfst Di aa net, Fonsi!

    Mei, des warr scho wos mid däm “Il Corto” un seina Entourasch o deni feschn Reibn langfetzn. Wia mas nimmt. Na, liaba net. A so eppes dat i nia mocha. I net! I siahg des gans razionall, sozusogn “leidenschaftslos”..

    Mei, i woas jo eh net wos des is, da Gerti Schröder hät on da Schtöll vo dera Oidn schö amoi subito dän Mißtrauensnotschtand ausgruafa, wos de Lüberaln dermassn dabatzt hot.

  11. Was für ein schönes...
    Was für ein schönes Auto!
    Abgesehen davon: Sie kennen den Medienhafen in Düsseldorf? Beim letzen Mal (also am Samstag, ich ziehe den Kopf ein und werde rot vor Scham) wieder bestätigt im Eindruck: Der Ort, an dem man in unserem Vaterland die jüngsten Damen mit den kürzesten Röcken und den höchsten Absätzen betrachten kann. Und das schlechteste pseudo-italienische Essen verzehren.
    Parma als Teil der Geschichte der germanischen Völker: Sie hatten doch mal diesen schönen Beitrag gepostet, in dem unsere Leistungseliten mit dem Volke Alboins verglichen wurde? Jeder Krieger eine effiziente Kampfmaschine, aber so eine unorganisierte und mangelhafte Kriegsverfassung in toto…
    “Es gibt nichts ermüdenderes als die langobardische Kriegsgeschichte über einen Zeitraum von 200 Jahren” (F. Gregorovius)

  12. @Geehrter Don, besten Dank...
    @Geehrter Don, besten Dank für diese Fotos. Sie sind zu beneiden. Wer solche Autos baut, der kann nicht sparen, der ist nicht fürs Grobe geschaffen. Das ist Musik von Vivaldi oder Puccini oder wie von Michelangelo gedengelt. Ein 300SL ist da eher ein Lastenesel, sprich Trecker.

  13. Knallrot nervt, aber knallgelb...
    Knallrot nervt, aber knallgelb ist auch keine Alternative.
    .
    Glaubt jemand wirklich, dass die FDP ihr schlechtes Berliner Ergebnis den jüngsten Röslerzitaten zu verdanken hat?

  14. Is that the starter button on...
    Is that the starter button on the dashboard, picture no. 10 of Deep (th)Rot?

  15. @ Don Alphonso

    Nein, das...
    @ Don Alphonso
    Nein, das stimmt einfach nicht!
    Mich erinnerte Ihr schöner, trauriger Artikel an ‘Der Himmel kennt keine Günstlinge’ von Remarque. Auch so schön und traurig. – Darüber hinaus erwarte ich auf dieser Welt, solange es Frauen und Männer gibt, schöne Kleider und schöne Autos und sogar schöne Handtücher. Und ich hoffe, sie kommen noch lange aus Italien.

  16. My Post 17.26h Correction -...
    My Post 17.26h Correction – Bild Nr 9.
    My Post 17.31h Note the starter button on the Jensen
    (I have driven an Interceptor – a very neurotic machine – which my father bought at an auction).

  17. Der Rößler ist nur die...
    Der Rößler ist nur die Spitze des gelben Elends. Ein ausgebildeter Artzt als 1. Offizier auf einem einwandigen Öltanker, der bei Sturm auf hoher See den Hafen nicht findet. Der Kapitän hält Kurs mit Durchhalteparolen. Einzig: Bei einer Havarie wäre zumindest die Versorgung des Kapitäns gesichert.

  18. Ich seh rot....
    Ich seh rot.

  19. http://www.monteverdi.ch/...
    http://www.monteverdi.ch/

  20. Sehr geehrter Don...
    Sehr geehrter Don Alphonso
    Herzliche Dank für die schöne Grüsse aus Parma.
    Wir sind fest überzeugt …. dass Sie ….auf dem richtigen Weg sind.
    A.M.

  21. Werter Don, wie wahr, wie...
    Werter Don, wie wahr, wie schön, wie herrlich-rot. Aber Italia lebt immer noch von einer Zeit, als in den Städten des Nordens der Pulsschlag des Fortschritts zu spüren war. Alora: Wer hat die doppelte Buchführung und das internationale Bankwesen erfunden? Welche Städte führten ex Europa den ersten transglobalen Handel per Schiff? Wo hat neuzeitlich die “Vernunft” politisch um sich gegriffen und damit die langsamen Strukturen des Feudalismus verdrängt? – Das sind natürlich Torten an den Tegernsee getragen. Indes: Es musste mal wieder gesagt sein: Wohlstand und Fortschritt kommt selten von dolce vita. Schade – eigentlich.

  22. "Die singenden Sumpfottern" -...
    “Die singenden Sumpfottern” – wie g*** ist das denn? Demnächst lassen sie bei der alten Tante FAZ noch Kermit den Frosch ans Mikro.

  23. mittlerweile fast genau...
    mittlerweile fast genau einundzwanzig jahre staatlicher und wirtschaftlicher sparanstrengungen, die trotzdem immer wieder steigende kosten verursachten, stets neu aufflackernder krise bei sinkenden arbeitslosenzahlen und steigenden unternehmensgewinnen, ständig drohender deflation und rezession bei gleichzeitigen inflationsängsten, permanenter sorge um versiegende ölquellen bei exponentiell steigenden motorleistungen in noch sparsameren automobilen innovationen, steigenden strom-, gas-, wasser- und abwasserkosten trotz abnehmenden verbräuchen, klimaerwärmung trotz kälterer winter wie sommer, ständig steigender terrorgefahr trotz mobilisierung aller kräfte im kampf gegen den terror, stets härter werdender auseinandersetzungen zwischen parteien mit immer ähnlicheren programmen und erschlagender auswahl an presseerzeugnissen und nachrichtenformaten identischen inhalts. zeit für ein paar aufrichtige worte der bewunderung und anerkennung gegenüber der konstitution der robusten naturen, die das klaglos und stolz sogar noch länger als die besagten einundzwanzig jahre durchgehalten haben. und des bedauerns, daß eine vereinigung mit griechenland, italien, spanien oder portugal damals so garnicht in betracht gezogen wurde. es wären immerhin noch einige nette jahre bis zur unausweichlichen und endgültigen rettung gewesen.

  24. Ah, Amarcord! Ich erinnere...
    Ah, Amarcord! Ich erinnere mich. Ich erinnere mich zum Beispiel an ein Käseblättchen der Rentenversicherung, daß in der Firma immer in großer Stückzahl und äußerst ungelesen herumliegt. Darin ging es darum, wie man es nach dem Herzinfarkt möglichst schnell wieder in das Hamsterlaufrad schafft. Damit doch ja kein Stück des Bruttosozialprodukts ungesteigert bliebe. Faszinierend auch der heutige Artikel aus Hamburg, in dem es um die beim Monopoly versehentlich versenkten zwei Milliarden ging. Nun, dieser Betrag entspricht dem Umsatz unserer Firma in den nächsten 50 Jahren und ich frage mich, wieviele Herzinfarkte darin enthalten sind. Die Herren von der UBS meinten allerdings nur, daß der nächste Quartalsgewinn etwas niedriger ausfallen werde. Ich frage mich nun wirklich, warum man den Jung-Manager wegen solcher Peanuts verhaftet hat. Vermutlich geht es uns ohnehin wie Tittas Großvater, der sich zwei Meter vom eigenen Haus im Nebel verläuft. Zumindest verschafft uns die Krise die eine oder andere lesenswerte ironische Betrachtung. Immerhin auch was.

  25. Weit weg von Frankfurt, London...
    Weit weg von Frankfurt, London and New York.
    http://www.youtube.com/watch?v=DPgp25_i6LE

  26. "Die mit Spannung erwartete...
    “Die mit Spannung erwartete Telefonkonferenz mit Papandreou” —
    das ist jetzt wohl der Moment, wo sich die Politik tatsächlich in das Kasperletheater verwandelt, als welches sie der SPON bislang immer nur hingestellt hat.

  27. Das spätere Gespäch mit...
    Das spätere Gespäch mit Silvio würde mich mehr interessieren, und ob es dabei auch um Pferdefleisch geht.
    .
    Savall, manchen von diesen Irren wäre es zu raten, dass sie auch mal eine Frau wollen sollten. Zwecks anderer Betätigung im Leben. Und dass man Banken zum Zerschlagen hat, sollte man den Politikern deutlich sagen.

  28. Una Barchetta ha vinta il Gran...
    Una Barchetta ha vinta il Gran Premio? Porca miseria! Ma sul serio: puo darsi che è caduta dal ponte nel valle profondo. Così anche la Barchetta puo raggiungere una certa velocità. Davvero…

  29. Mein Italienisch ist ja ganz...
    Mein Italienisch ist ja ganz gut, aber von Berlusconi lernt man eben Ausdrücke, die nicht im Langenscheidt stehen.
    Apropos Schuhe. Das schlimmste Kopfsteinpflaster findet man in der Altstadt von Riga. Dennoch tänzeln junge Lettinnen in unglaublich hohen Absätzen schwerelos darüber hinweg. Wie sie das schaffen, gehört zu den ungelösten Rätseln der Menschheit.

  30. @HansMeier555: Das...
    @HansMeier555: Das Berlin-Desaster der Liberalen ist m.E. nicht wesentlich eine Folge der Wankelmütigkeit ihres Partei-Vorsitzenden mit dem Schlauberger-Lächeln. Wo sie noch gut sind – zB. Rechtspolitik – verkaufen sie sich schlecht bis garnicht: das Thema Datenschutz und Freiheit im Netz zündet ganz offensichtlich, aber eben nicht bei der FDP. Oder der Kampf um die Wahrung der Europäischen Verträge (Geldpolitik/Stabilitätspakt) – dieses ordnungspolitisch höchst brisante Thema überlassen sie den Altvorderen und Grabenkämpfern – alles der sog. Koalitionsdisziplin zu Liebe, vulgo: Besser schlechtgelaunt regieren, als mit gutem Gewissen aus dem Bundestag fliegen. Wo sie früher Kompetenz behaupteten – in der Wirtschafts- oder Steuerpolitik haben sich die Liberalen durch konsequente Fehlbesetzungen und Spaßpolitiker selbst vom Feld gestellt. – Komisch: Alles Unschöne aus den Kohl-Jahren ist der FDP in den Federn hängen geblieben. Die Früchte der verdienstvollen Arbeit eines Kinkel oder Genscher sind moralisch schon längst verzehrt bzw. unter dem neueren Personal (die Liste der Peinlichkeiten ist bekanntlich lang) verschimmelt. Unschön in Zeiten, in denen die Wähler mehr die Köpfe interessieren als das Programm.

  31. @Don: Ihr Leporello der...
    @Don: Ihr Leporello der Damenwelt aus Mantua im Rebellmarkt – mit und ohne Bycicletta – ist sehr gelungen. Mal wieder eine schöne Fotostrecke.

  32. ...
    rot-rose.rosemeyer
    .
    rat-rasen-raseneier.
    .
    design oder nicht sein.
    .
    wachstuch oder wachstum.
    mich regen diese politikheuchler auf.

  33. DonCarlos und Savall: Danke,...
    DonCarlos und Savall: Danke, Danke, Danke…

  34. jean-jacques, ich meine...
    jean-jacques, ich meine gelesen zu haben, dass die Kaufleute zu dieser Zeit den
    Vormittag in ihrem Kontor verbrachten und den Nachmittag auf der Piazza.
    Mussten sie wohl, wenn sie wissen wollten wie es geht und steht.

  35. Kaufleute und Händler werden...
    Kaufleute und Händler werden nicht vom ‘malochen’ reich.

  36. Werter Don,
    schoene Photos!...

    Werter Don,
    schoene Photos! Was mich an dieser “deutscher werden” Diskussion immer stoert, ist folgendes: Es ist ja nicht so, dass die Italiener, Griechen, Portugiesen unbedingt deutsche Produktivitaet aufweisen muessen, aber dann sollten sie auch nicht deutsche Ausgaben haben (sollten die BRD uebrigens auch nicht). Wer also weniger leisten will, soll das gerne tun, sich dann aber auch dementsprechend weniger leisten koennen. Und der deutschen (u.a.) Exportwirtschaft nun vorzuwerfen, von den Ueberausgaben profitiert zu haben, ist laecherlich. Was haette sie denn tun sollen? Es ist ja nicht so, dass es keine Konkurrenten gegeben haette. Wenn jetzt “als Ausgleich” fuer diesen (schwer bezifferbaren) Vorteil Steuergelder gen Sueden transferiert werden, dann waere die Alternative ja gewesen, das Geld von Anfang an in Deutschland zu belassen und ueber die Binnennachfrage gleiches Wachstum zu erzeugen (Dann waere die tatsaechliche Wertschoepfung, also die Waren, immerhin im Lande geblieben). Funktioniert haette das aber auch nur eine begrenzte Zeit.

  37. @E.R. binvonhier: Nun gut,...
    @E.R. binvonhier: Nun gut, lieber fingerlang handeln als armlang arbeiten. Und Geschäfte werden nicht zwingend am Schreibtisch geschlossen. Aber: affari, affari! da muss(te) man schon hinter her sein…

  38. @Savall: Selber schuld, wer...
    @Savall: Selber schuld, wer sich in ein Hamsterlaufrad stecken lässt. Erwachsene Menschen haben immer die Wahl.
    .
    @E.R. Langen: müßte es nich heißen ” può darsi che sia caduta” ?

  39. "Is that the starter button on...
    “Is that the starter button on the dashboard, picture no. 9 of Deep (th)Rot?”
    Da steht “HORN” drunter, …oder ist’s doch “KORG” (= billliger Synthesizer)?

  40. Die Griechen bekommen einen...
    Die Griechen bekommen einen Volksentscheid – bei uns indes nur richtungsloser Streit.

  41. "Il corto" hab' ich in meinem...
    “Il corto” hab’ ich in meinem Umfeld noch nie gehört, dafür “il nano”, der Zwerg. “Bungasconi” wohl eher Berufsbezeichnung, ein Elend! Es ist, als sässe man auf einer mit Flüssigseife eingeschmierten Glasplatte, die sich immer steiler neigt. Es rutscht schneller und schneller, festhalten geht nicht. Meine italienischen Freunde arbeiten bienenfleissig dagegen an. Und werden durch den Staat behindert. Der Palazzo agiert wie der schlimmste Feind des Bürgers. Der wurschtelt sich durch, um zu überleben. Und trotzt auch den Herabstufungen der Finanzgangster von S&P und ähnlichen Figuren. Seit zweitausend Jahren. Hoffen wir, dass Übung auch hier den Meister macht. Denn, nicht vergessen, Italien ist immer noch lebens- und liebenswert! Die Gefolgschaft Bungasconis und des unsäglichen Bossi schreit zwar sehr laut, wird jedoch immer kleiner. Fragt sich allerdings, was danach kommt.
    O Don Alfonso, erstklassige Kürbisravioli gibt es in Parma bei den “Sorelle Picchi” – kennt jeder.

  42. jean-jacques, ist die fdp...
    jean-jacques, ist die fdp nicht die partei, die am meisten von leistung und eigenverantwortlichem handeln ohne einmischung des staates spricht, deren selbstbewußteste anhänger jedoch in der mehrzahl von einem gewissen gesetzlichen zwang zur nutzung ihrer dienstleistungen zu existieren scheinen?

  43. Der Herr hier sagt fast...
    Der Herr hier sagt fast dasselbe wie Ihr Beitrag hier, nur in anderer Sache:
    http://www.faz.net/artikel/C31206/kindererziehung-wir-leben-im-katastrophenmodus-30688612.html

  44. @T.I.M.
    Das Problem sind doch...

    @T.I.M.
    Das Problem sind doch nicht die Griechen und Italiener mit ihren Zahlungsunfähigkeiten, sondern ihre anderswo systemrelevanten Gläubiger.

  45. Wir retten nicht die Griechen,...
    Wir retten nicht die Griechen, sondern das Schneeballsystem namens “Verwaltung des Vermögens der deutschen Stützen”.
    .
    Auf deren Geheiß soll die Politik jetzt mal den Knüppel auspacken, um die deutschen und griechischen Steuerzahler kräftig dazu anzutreiben, das Geld wieder reinzuarbeiten, das auf den Finanzmärkten schon verzockt wurde. Damit es nicht so weit kommt, dass die Stützen von ihrem verzockten Vermögen irgendwas abschreiben müssen.

  46. Köstlich, die Griechen haben...
    Köstlich, die Griechen haben ja auch die Demokratie erfunden. Und die Deutschen nur die Bratwürste für den Grill.
    .
    Sorelle Picchi, lieber MSP, das kenne ich, ohne es zu wissen, da habe ich etwas letztes Jahr eingekauft. Aber meinen Lieblingsladen, den verrate ich nicht, weil all der Buchenholzscamorza mir allein gehören soll.
    .
    Abgeshen davon ist Italien mit riesigem Abstand das lebenswerteste Land, das ich kenne. Zumindest Oberitalien. Und so eine Geschichte darüber, was man tun muss, wenn man in drei Ländern studiert hat, um am Leben zu bleiben, schreibe ich mal nächste Woche auf. Hart. Aber trotzdem ganz wunderbare Menschen. Ausser diesem und jenem.

  47. Falkenherz, es gibt schin...
    Falkenherz, es gibt schin genug Berlusconi, da sollte man sich einfach nicht seine kleinen Nachfolger anschaffen.
    .
    HansMeier555, das ist allerdings richtig – Srichwort Rentensystem. Kapitalgedeckt mit griechischen Anleihen. Höhö.

  48. Thomas Mayer (Deutsche Bank...
    Thomas Mayer (Deutsche Bank Chief Economist and Chief of DB Research)
    bei einem Interview mit CASH (Zürich financial tabloid) gestern:
    “The Chinese consumer will replace the US consumer”.
    http://www.ariva.de/news/DJ-DHL-will-Expansion-in-China-beschleunigen-3846845

  49. @ DA 09.10h
    Stimmt, doch...

    @ DA 09.10h
    Stimmt, doch Griechenland war Teil des Osmanischen Reiches
    1453 (? Fall of Constantinople) bis 1821 (Greek War of Independence)
    Also wer will die Türkei in der EU haben? Ich – als Frau – bestimmt nicht.

  50. P.S. Auch Frau Merkel ("Ich...
    P.S. Auch Frau Merkel (“Ich bin fest davon überzeugt….”)
    will die Türkei nur als “strategic partner”. I admire her greatly.

  51. Ich denke, das ist der...
    Ich denke, das ist der Startknopf (ganz scharfe Sache, so ein Knopf)
    .
    Don Ferrando, natürlich hat man die Wahlo, aber die ist oft so wie zwischen FDP, CDU, SPD und Grüne.

  52. T.I.M., ich denke, mit etwas...
    T.I.M., ich denke, mit etwas besserer Verteilung des Reichtums hätte man auch was für die Binnenkonjunktur tun können. Statt dessen geht der ganze Aufschwung an den normalen Leuten vorbei, und da haben wir den Salat. Natürlich haben die anderen über ihre Verhältnisse gelebt, aber da hätte man auch bei uns was tun können. So einfach ist das alles nicht.
    .
    kleinerberg, mich auch. Und hätte man mir die Grüsse nicht aufgetragen, ich hätte sie nicht bestellt.

  53. <p>jean-jacque, leider klappt...
    jean-jacque, leider klappt das nur in Italien, leider, leider…
    .
    Avantgarde, es ist das Italienisch der mailänder Bauindustrie. Ich denke, da muss man ein Freund von einem Freund sein, um das zu verstehen.

  54. fionn, leider wird der Chinese...
    fionn, leider wird der Chinese keine italienischen Schuhe kaufen, wie der Italiener inzwischen chinesische Schuhe kauft. Das ist bei Autos eine andere Sache, aber Italien? Schwierig. Griechenland noch schwieriger. Man stelle sich vor, Chinesen lernen das Mutterland der Demokratie kennen. Das ist nicht im Sinne der KP.
    .
    jean-jacques, über die Sumpfottern war ich auch erstaunt.

  55. Don Carlos, dieses Sentiment...
    Don Carlos, dieses Sentiment begleitet mich auch schon länger. Es kann irgendwie nicht sein, dass meiner Generation, seit sie politisch mündig ist, ausschließlich und dauerhaft das Sparen gepredigt wird. Erst von der Oma mit ihren Nachkriegserinnerungen, dann von den Eltern mit ihren Nachwirtschaftswundererinnerungen, jetzt von einer Kaste mit ihren Nachdotcomtraumata, weil sie Geldgier mit Investitionen verwechselt haben.
    .
    Irgendwo fließt der Wein, vielleicht eben gerade in Italien oder Griechenland.
    .
    Don Alphonso, manchmal sprechen Sie für mich in Rätseln. Ist Berlusconi nicht ein Paradebeispiel für so einen roten-Ermini-vor-dem-Gasthof-Absteller-und-Essen-Geher? Ich wette, dass dessen Kinder super entspannt sind, wer auch immer als Jungfrau zum Partykind kam.

  56. Robert Gernhardts Beitrag zur...
    Robert Gernhardts Beitrag zur deutsch-italienischen Mentalitätsdebatte:
    Italiener sein, verflucht!
    ich hab es oft und oft versucht,
    es geht nicht!
    Bin doch zu deutsch, bin schlicht zu tief,
    wen’s auch schon zu den Müttern rief,
    versteht mich.
    Die Mütter sind so tief wie doof,
    ich gäbe gerne Haus und Hof,
    fürs Flachsein.
    Hab weder Hof, hab weder Haus,
    muß untergehn mit Faust und Maus,
    und Ach schrein.

  57. E.R. Binvonhier@: Doch, doch...
    E.R. Binvonhier@: Doch, doch die Percente bringens. Lieber 1 % Profit (absolut unterste Marge) als 1 % Miese. Aaaaaber das kapiert kein Politikerhirn. Überhaupt die Politkaste, wofür halten wir uns diese Knallchargen eigentlich noch? Ebenso die “Systemrelevanten”? Wie das Blogsystem z.B. zeigt, funktioniert und verändert sich doch unser politisches Meinungsbild ganz locker und demokratisch auf Zuruf. Es wird nicht mehr lange dauern, dann fegt die Entwicklung über dieses Parasiten-wesen hinweg-ohne Blut-ohne Aufstand-ohne Barrikaden-ohne clandestine Conspiration. Also eher ganz beiläufig. Wir sind schon mittendrin in Utopia. (Eher hoppla, veröffentlichen irgendwelche selbsternannte Ratingagenturen ihre Assesments, schon geht ein Staat, eine Ökonomie samt einer ganzen Population incl. DAX in die Knie). Gar nich um ignorieren.
    ..
    Wenn man es unter einem anderen Blickwinkel betrachtet, dann haben die PIGS-Staaten doch fast unbegrenzte Ressourcen, nur die passen nicht in das vorgegebene Wertesystem, es ist als ob die Menschen quasi somnambul wären und sich nicht mehr um ihre eigene, die öffentliche Sache zu kümmern vermögen-res publica halt.
    Stattdessen lassen sie sich mit Hüpfburgen und abgestandenen Sprüchen und ebensolcher Plörre belullern, Kretins kann man damit ablenken.
    ..
    Vermutlich , steile Behauptung von mir, die ganze Meute, Crowd hier, könnte locker mindestens ein, zwei Regierungen an akkummuliertem Sachverstand an die Wand spielen.
    ..
    Nu isses aberst jenuch. (Piratenparteimitglied nach der Wahl: Scheiße, die haben uns wirklich gewählt.)

  58. On dit:
    Es soll noch ein...

    On dit:
    Es soll noch ein Paralleluniversum jenseits von Torten, roten alten Autöchen, gut proportionierten, stöckelnden, rotgegewande(l)ten Damen, Silvio B. und dem Tegernsee geben.
    http://www.wolfgangmichal.de/?p=932
    ..
    Versumpfte Ottern?

  59. MSP@: Sehr schön Ihr...
    MSP@: Sehr schön Ihr physikalisches Beispielchen mit der, mit Seife verschmierten, schrägen Glasplatte. Bezogen auf die unterschiedlichen Auswirkungen der dimensionslosen Werte von “μ-haften” und “μ-gleiten” wird einem das so richtig bewußt……es kommt im Weiteren auf den Beschleunigungswert “a” oder den tangens= a/g (g=9,81 m*s²) an, danach gehts mit konstanter Geschwindigkeit ab. (Der Aufbumms wird dementspr. mehr oder weniger heftig ausfallen.)

  60. don ferrando, im guten...
    don ferrando, im guten Italienisch ist das sicher besser formuliert, aber ich hab meine Brocken auf der Straße – Olbia, damals nach dem Krieg – gelernt. (Danke, dass Sie die übrigen Fehler milde bewerten.)

  61. Es gibt genügend Gründe, die...
    Es gibt genügend Gründe, die gegen eine Vermögenssteuer sprechen.

  62. Jawoll Falkenherz, und jetzt...
    Jawoll Falkenherz, und jetzt will ich endlich von dem Ersparten , dass muss ein
    ganzer Himalaya sein, etwas erben. Subito!

  63. Grand Guignol, die verlinkte...
    Grand Guignol, die verlinkte Person ist nur sauer, weil sie auch so gern vorne und berühmt wäre und tatsächlich nur klein und belanglos ist.
    .
    HansMeier555, welche?

  64. @HM555 9:02: das ist der...
    @HM555 9:02: das ist der Punkt.
    @Falkenherz (“irgendwo fließt der Wein”): das tut er scheints an immer seltsameren Stellen, anders kann ich mir die Zusammenstellung der Weinregale nicht erklären. Warum zum Kuckuck sollte man in Deutschland Wein aus Chile oder Australien trinken, wenn es doch guten einheimischen Riesling gibt?

  65. @Don
    .
    Mir reicht, dass es die...

    @Don
    .
    Mir reicht, dass es die Gründe gibt.
    Welche das sind, weiß ich nicht genau, da müsste ich den Leitartikel erst richtiggehend aufklicken.

  66. Vielleicht liest es ein...
    Vielleicht liest es ein anderer und sagt uns, was drinsteht?

  67. DA@: Much ado about nothing,...
    DA@: Much ado about nothing, wie der Deutsche zu sagen pflegt? (Das sind aber harte Bandagen mit denen Sie die fragliche Person beglücken.)
    ..
    HansMeier555@:..was glauben Sie wohl wie schnell die Steuer-u. Wirtschaftsprüfer-gilde die systemisch-relevanten Vermögen auf Null hingerechnet haben wird….?
    ….

    ..
    .
    Einem nackten Mann kann man nicht in die Taschen greifen.

  68. Gran Guignol, also ich möchte...
    Gran Guignol, also ich möchte kein Minister sein. Siebentagewochen und Zwölfstundentage sind mir zuwider, und dann gibts noch nicht mal echtes Dankeschön sondern nur Geschleime oder Geschimpfe, und das Gehalt umgerechnet auf die Arbeitsstunden ist auch eher mittelmäßig. Aber vielleicht will ich doch Minister sein, zum Ausprobieren wie lange ich mit einer 40-Stunden-Woche durchkäme. Konsequent alle Grüßaugust- und Wir-sind-toll-Veranstaltungen vermeiden. Wie machen das eigentlich die Italiener?

  69. "So schnell wie ein 300 SL...
    “So schnell wie ein 300 SL wird ein Ermini nur, wenn er über eine Brücke in eine tiefe Schlucht fällt”
    .
    auch falls er ganz senkrecht fallen würde, wäre sogar das am ende noch fraglich.
    .
    (fallschirmlos – nicht ganz *g* – fällt man im freien fall mit ca. 180 km/h, und schmächtige personen fallen langsamer, wie die praxis zeigt. und ist auch beim vergleich mit motorsport so – und hat also gründe, warum wir nie “sportarten für blöde” (“nicht-denker” also, qed) wie tennis oder golf spielen würden: bei beiden sportarten fliegt der ball mit max. 180 km/h und ball und schläger und person befinden sich getrennt. wenn mans kennt das lebebn, durch teilnahme z.b. dann wird man also eher geneigt sein anzunehmen, dass der sl300 auch weitzerhin bei bedarf schon horizontal schneller sein könnte, als ein zuklüfterter kleinwagen im freien fall. nichts für ungut, wir hoffen der einwurf war gestattet.)
    .
    f(ighter-pilot comes next to racebiker, of course, etwas untertrieben ausgedrückt (denn wir vergleichen 80m/s mit 800 m/s): nothing compares to fp. aber man muss ja nicht alles können)
    .

  70. @DA Vermögensteuer...
    @DA Vermögensteuer 13:55:
    http://www.faz.net/artikel/C30106/vermoegenssteuer-der-steuer-zombie-30689198.html
    Das MfS wäre vermutlich noch harmlos gegenüber den damit einhergehenden Schnüffeleien.
    .
    @HM555 13:07: Die alte Goldküsten-Weisheit: “Never touch the principal”.

  71. Oh Gott. Erst lügen sie bei...
    Oh Gott. Erst lügen sie bei der Temperatur in Italien (29 Grad! Pah! Mindestens 32 hier und heute!) und dann auch noch diese Liebedienerei vor popligen Neureichen.

  72. Man muss die Vermögenssteuer...
    Man muss die Vermögenssteuer als Distinktionsmerkmal und Herausforderung begreifen, alles andere hat sein Geld im Bräunungsstudio verdient.

  73. Die Piratenpartei hat noch gar...
    Die Piratenpartei hat noch gar nicht richtig realisiert, welche Vakuumhülle da von ihr samt Erfolg angepiekst und geentert wurde. Es könnte durchaus sein, dass diese Jungs und Mädels im Matrosenanzug noch gar nicht so richtig wissen wo die Reise wirklich hingehen könnte, sollte, möchte (im beschleunigten Medienzeitalter mit rasendem Stillstand).
    im Logo fehlt z. B. noch das Bötchen, welches das geschwellte Segel antreiben sollte. Man sollte die Macht der Symbole nicht unterschätzen.
    (Übrigens: Früher wurden Piraten an der höchsten Rahe…)
    http://de.wikipedia.org/wiki/Piratenpartei

  74. "So schnell wie ein 300 SL...
    “So schnell wie ein 300 SL wird ein Ermini nur, wenn er über eine Brücke in eine tiefe Schlucht fällt”
    .
    auch falls er ganz senkrecht fallen würde, wäre sogar das am ende noch fraglich.
    .
    (fallschirmlos – meist doch nicht ganz, *g* – fällt man im freien fall mit ca. 180 km/h, und schmächtige personen fallen langsamer, wie die praxis zeigt. und ist auch beim vergleich mit motorsport so – und hat also gründe, warum wir nie “sportarten für blöde” (“nicht-denker” also, qed) wie tennis oder golf spielen würden: bei beiden sportarten fliegt der ball mit max. 180 km/h und ball und schläger und person befinden sich getrennt. wenn mans kennt das leben, durch teilnahme z.b., dann wird man also eher geneigt sein anzunehmen, dass der sl300 auch weiterhin bei bedarf schon horizontal schneller sein könnte, als ein zuklüfteter kleinwagen im freien fall senkrecht bergab. nichts für ungut, es ging uns nur um die zahlen)
    .
    (fighter-pilot comes next to racebiker, of course, etwas untertrieben ausgedrückt (denn wir vergleichen 80m/s mit 800 m/s): nothing compares to fp. aber man muss ja nicht alles können)
    .
    “Und gerettete Seelen pflasterten seinen Weg”. (“Wer, Jerry Cotton oder Benedikt der Sechszehnte?”) (Warum die Millie Miglia auch nie durch Rom führt, und schon gar nicht in englischen Wagen)
    .
    Und Don ist Vorbild: Egoist ohne Widerwille.
    .
    Und Westviertel schnarchen nicht.
    .
    Und es gibt Fahrzeuge für die gehobene Apnoe: Deren Farbe schon verschlägt einem glatt die Sprache.

    Und wir bitten die fälschlicherweise abgesandte Erstvariante dies Posts zu löschen, falls erforderlich.

  75. JR@: Soweit mir bekannt, kann...
    JR@: Soweit mir bekannt, kann mich aber nicht verbürgen (S. ä. bei Elias Canneti “Masse und Macht” ) machten die Ashantis in vorkolonialen Zeiten alle paar
    Jahre ,institutionalisiert, den gekürten, bis dahin absolut regierenden, König einfach ratzfatz alle.
    ..
    Falkenherz@: Freizeitminister, das wäre optimal.
    ..
    HansMeier555@: Der neue Service bei FAZ.NET u. a. per Youtube.com: Der Vorleser. Ein Weg um Bildungsbenachteiligte, “Taube”, “Blinde”, Ahnungslose teilhaben zu lassen am öffentlichen Treiben.

  76. Herausforderung? So in...
    Herausforderung? So in Richtung “Vermeidung derselben” trotz großer Vermögenswerte?

  77. Friseur: Wir nehmen jeden,...
    Friseur: Wir nehmen jeden, gegen Bimbes, den wir rasieren können, auch haircut machen wir in jeder Länge (…..man soll(te) sich nicht so zieren).

  78. @ DA and groupies.
    You'll love...

    @ DA and groupies.
    You’ll love this (davon bin ich fest überzeugt….)
    http://www.youtube.com/watch?v=7wJm5G8EhlA

  79. Werter Don,
    mal wieder einen...

    Werter Don,
    mal wieder einen Dank für die schönen Bilder – hier und anderswo. Was das Gerede vom ‘mehr anstrengen’ und der vermeintlich größeren Produktivität der Deutschen angeht – da muss ich irgendwie weniger an kik und mehr an Massentierhaltung denken…
    .
    Und was mit Griechenland (und demnächst möglicherweise auch Italien) passiert erinnert einen irgendwie auch an das antike Prinzip der Schuldsklaverei. Viel hat sich seit dem nicht verändert.

  80. Falkenherz@ Wenn Sie Minister...
    Falkenherz@ Wenn Sie Minister sind, rechnet auch der Friseur, die Maske, die
    Pinkelpause zur Arbeitszeit. Ihre privaten Angelegenheiten regelt ein Büro in toto.
    Wenn Sie es schlau anstellen ( alles Lästige delegieren) bleibt Ihnen genügend
    Zeit für Beziehungspflege jeder Art.

  81. @perfekt57: Wenn der Pass/die...
    @perfekt57: Wenn der Pass/die Bruecke nur hoch genug ist wird die Luft auch duenner – dann ist der Luftwiderstand kleiner, und die Karre kann schneller fallen.

  82. T.I.M.@ It depends: "Heiße"...
    T.I.M.@ It depends: “Heiße” Luft ist “trägt” anders als kalte. Die Gravitationskonstante differiert auch noch um Stellen hinter´m Komma zum Äquator hin. Es ist halt alles irschendwie relativ. Zumal der Globus keine echte Kugel ist, irgendwie verbeult und abgeplattet. Man kommt unweigerlich in´s sinnieren.
    ..
    Falkenherz@@: Sie hätten per se schon mal vorrangig die Rente durch und eine Bodyguard samt Dienstwagen mit Stander….. Alles andere, weniger wichtige, spielt sich ein. Be quiet.

  83. "Deutschland ist eigenen...
    “Deutschland ist eigenen Bürgern wie der EU eine starke Regierung schuldig.” — … weiterlesen?

  84. Für Autoliebhaber und freie...
    Für Autoliebhaber und freie Bürger: Neue Wege aus der Energiekrise bei Antriebsaggregaten. Running away.
    http://www.youtube.com/watch?v=ZXvStYIUxaM

  85. @ E.R. Binvonhier,
    in Italien...

    @ E.R. Binvonhier,
    in Italien gibt es sogar einen Parlamentsfriseur.
    Der Minister Galan , der kein Abgeordneter ist, hatte sich unerlaubt mittels eines Ausweises der befreundeten Abgeordneten dort zum Haarschnitt eingeschlichen.
    http://www.corriere.it/politica/11_settembre_12/galan-barbiere-risposta-corriere_11cef69e-dd6b-11e0-a93b-4b623cb85681.shtml

  86. Horst Reichenbach und "the...
    Horst Reichenbach und “the Troika” in Athen.
    Latest news
    http://search.kathimerini.gr/kathSearch/online_search_eng.php?keyword=The+Troika

  87. HansMeier555,16:14:
    Wie war...

    HansMeier555,16:14:
    Wie war das nochmal mit der eingeseiften Glasplatte?

  88. "Italienisch der Mailänder...
    “Italienisch der Mailänder Bauindustrie”
    Mein Lieblings-Barista kommt aus Neapel. Der kennt noch ganz andere Wörter. Auch für das Morbum Uckermarkensis

  89. E.R. Binvonhier@: § 1: Im...
    E.R. Binvonhier@: § 1: Im Normalfall werden die Bürger eingeseift und nicht die Glasplatten.
    ..
    Überhaupt bin ich dafür, dass allle PKW´s die die Alpen überqueren wollen, ähnlich wie im Innern der Airbag, einen Fallschirm auf dem Dach mit sich führen haben, der alle Kräfte ausgleicht, die im Falle des Falles, alle Kräfte im Gleichgewicht hält (S. die 3 N.´schen Axiome) und eine sanfte Landung verspricht. So war das einmal für die globale Krise seit 2008 analog für die Ökonomien und die “Systemrelevanten” angekündigt und angedacht worden. Der Präsi der USA hantiert jetzt mit 3 Bill. Dollar (nach deutscher Lesart) Sparvolumenherum, boah ey. Haben die denn soviel Luft?
    ..
    Kenne nur die Steinlaus, Petrophaga lorioti; kleinstes einheimisches Nagetier (Größe 0,3-3 mm) aus der Familie der Lapivora mit seinen Subspecies. Das morbum uckermarkensis ist leider noch nicht im Pschyrembel aufgenommen worden. Kann ja noch kommen…

  90. Bitte um kurze Stilberatung...
    Bitte um kurze Stilberatung (wowennnichdaherinmei): Welchen Federhalter bis € 150 empfehlen die versammelten Fachleute?

  91. Weil ja unser über alles...
    Weil ja unser über alles geliebter Wowi mit Teddybärchen aus aktuellem Anlasse überall sich unterstand zu posieren und zwegn der eminent wichtigen Steinlaus-forschung hoffe ich, dass ich nicht zu verwegen war, diesen nachstehenden Link hier mit hereingeschmuggelt zu haben:
    http://diesteinlaus.wordpress.com/

  92. perfekt57@: "Und es gibt...
    perfekt57@: “Und es gibt Fahrzeuge für die gehobene Apnoe:” Allein für dieses Textpartikelchen sehe ich Ihnen fast alles nach.

  93. dormir, dormir......
    dormir, dormir…

  94. @Don Carlos: Ok! Dieser...
    @Don Carlos: Ok! Dieser Zusammenhang war mir noch nicht aufgefallen. Nur, dass es nach dieser Theorie auch einen gesetzlichen Zwang zu Hotelübernachtungen geben müsste…
    @E.R. Langen: Faber-Castell macht wirklich sehr solide und schöne Sachen. Bitte auf Modelle mit Metall-Schraubgewinde achten und keine Kompromisse beim Griffmaterial (schicke Kunststoffverbindungen) – sonst geht’s halt da auseinander. Aber ansonsten: schön! (auch weil Rotring tot ist…).

  95. Keiner will es machen....
    Keiner will es machen.

  96. Die griechische...
    Die griechische Wenigerleistungselite würde die Vermögenssteuer vermutlich nicht als Distinktionsmerkmal akzeptieren.

  97. Grand Guignol 16:11 "It...
    Grand Guignol 16:11 “It depends”:
    Wohl die Gravitation oder Gravitationsbeschleunigung auf der Erdoberfläche, nicht aber die Gravitationskonstante!
    “So sind wohl manche Sachen,
    die wir getrost belachen,
    weil wir sie besser nicht versteh’n.”
    F.K.Waechter nach Claudius

  98. @JR: Oh, ein Anapaest - so...
    @JR: Oh, ein Anapaest – so betont man denn dem Versmass zuliebe das wohl, wobei wohl manche sicherlich angemesser waere.

  99. Das Krisentelefonat verlief...
    Das Krisentelefonat verlief erfolgreich.

  100. Eilmeldung++...
    Eilmeldung++ Eilmeldung++
    .
    Troika einigt sich über Finanzierung des Griechenlandurlaubs
    .
    Am Montag einigte man sich rasch, dass Deutschland für Flug, Hotel und Spesen aufkommt. Am Dienstag gestand Griechenland nach zähen Verhandlungen zu, das Frühstück zu übernehmen. Unklar ist noch die Aufteilung der MWST auf Hotel und Frühstück. Für freudige Überraschung sorgte am Di. die Ankündigung Italiens, dass für die Abendgestaltung allabendlich 11 Damen eingeflogen werden.

  101. Ach Don.
    Rotes Blech gegen...

    Ach Don.
    Rotes Blech gegen Flügeltürer?
    Es ist als ob sie einen Honeymoon mit Anouk Aimée mit einer 40jährigen Ehe mit einer Hausfrau aus Castrop Rauxell vergeleichen.
    Nichts auf dieser Erde fährt so wie rotes Blech.

  102. Gabriele Spangenberg, das Rot...
    Gabriele Spangenberg, das Rot ist die Kunst der Hingabe. Davon verstehen Mercedes-Ingenieure nichts.
    .
    Dr. Hoinz, wenn man die Wahl zwischen Steuern und Gefängnis mit Steuern und Enteignung hat. ändern sich solche Meinungen.

  103. Köstlich, sehr schön....
    Köstlich, sehr schön. Allerdings nehme ich an, dass bald Italien keine Frauen mehr exportieren muss, wenn die Troika vorbeikommt. So ein Pech für Herrn Strauss-Kahn, dass er nicht dabei sein darf.

  104. Lieber Don, schöner Artikel...
    Lieber Don, schöner Artikel über den Dorfladen zu Gmund heute in der Druckausgabe. Meinen Glückwunsch!
    Ich musste mich als Tegernsse-Laie per Wikipdia erst einmal schlau machen in Sachen Gmund. Interessant der dortige Verweis auf die Papierfabrik, die u.a. Banknotenpapier herstellt. Gibt es da einen Werksverkauf?

  105. JR, wichtig ist vor allem die...
    JR, wichtig ist vor allem die Fluglage Kühler voraus.
    .
    Den Rotring habe ich schnell gekauft da 1. günstig (Occasione), 2. robust und 3. den eigenen Füller daheim vergessen.

  106. JR, danke, Ja, es gibt einen...
    JR, danke, Ja, es gibt einen Werksverkauf und auch Führungen, bei denen die alte Maschine angeworfen wird. Das haben sie vor zwei Jahren komplett neu gestaltet und ist sehr sehenswert.

  107. DA um 09.55h

    Re Dominique...
    DA um 09.55h
    Re Dominique (Kürzel: Dom) Strauss-Kahn. Das Kürzel “DOM” auf englisch bedeutet …Dirty Old Man :-)

  108. Sie sollten den Peter Hartz...
    Sie sollten den Peter Hartz nach Griechenland schicken.

  109. Zur Aufgabe der 11 Vestalinnen...
    Zur Aufgabe der 11 Vestalinnen gehört das rituelle Voraustragen der Liktorenbündel.
    .
    Offen bleibt die Frage, welche Musik dazu gespielt werden sollte.

  110. Die Griechen müssen zunächst...
    Die Griechen müssen zunächst den Gürtel enger schnallen: erst später kommt The Haircut (Schuldenschnitt)…?
    No gain without pain.

  111. Schöne Grüsse an Frau Merkel...
    Schöne Grüsse an Frau Merkel aus Zürich.
    Eine Schicksalsgemeinschaft: die Schweiz befindet sich de facto in der Eurozone.
    http://www.manager-magazin.de/politik/artikel/0,2828,784605,00.html

  112. Das ist die Frage, welche...
    Das ist die Frage, welche Musik wird gespielt und was zieht man dazu an.

  113. Gift!
    Galle!
    Was zum Luther...

    Gift!
    Galle!
    Was zum Luther hat es den Wulff zu scheren?

  114. Online-Werbung legt um 16...
    Online-Werbung legt um 16 Prozent zu, der redaktionelle Teil nicht mitgerechnet.
    Wirklich kein sicherer Hafen?

  115. @E.R.B.
    Was man anzieht? Die...

    @E.R.B.
    Was man anzieht? Die Vestalinnen das übliche weiße Hemdchen, die RömerInnen das, was der Ungelter ihnen läßt –

  116. Der Wulff ist vermutlich um...
    Der Wulff ist vermutlich um jede Ablenkung froh.

  117. Hochmodische Mailänder...
    Hochmodische Mailänder Geldwäsche.

  118. Untergeldwäsche,...
    Untergeldwäsche, Fininvestissimi…

  119. Und auch die westlichen...
    Und auch die westlichen südfranzösischen Westviertel verstehen sich anscheinend auf guten Klang und Italien: Letzte Woche noch auf Reisen gesehen zwischen Marseille Richtung Toulouse: http://www.fabbrini.it/
    .
    Und wir legen uns fest: Einzahlungen bei Don Alphonso werden auch weiterhin nicht in “Grad Lebensleistung” gemessen werden.
    .
    “And I’m a Berlin boy and lost between two shores” Zum Glück auch weiterhin unmöglich. http://www.youtube.com/watch?v=7wYpVy9W29M&feature=related
    .
    Und die CDU hat sich historisch einmal mehr neu qualifiziert, diesmal als Westrentner-PDS-Ersatz.
    .
    Und Frauen müssen gut aussehen und was Aufregendes haben. Und für verheiratete Männer gilt das Gegenteil.
    .
    Und Kamillentee kauft man in Deutschland auch weiterhin am besten im DM-Markt.
    .
    Und Amateur kann man leicht überall sein. Gerne auch in Italien.
    .
    Und Zeitgeist und neu: Und die “Generation Don” möchte auch weiterhin keine Republik geschenkt haben. Und auch nicht erben.
    .
    Und Don A. hat einmal mehr Recht: Seine Nation dient ihm lediglich als Sparringspartner. (Irgendwo muß man ja nun einmal klein anfangen, wenn man später eimal Blogger von Weltbedeutung sein will.)
    .
    Und mit Schiller alleine kann der Staat nicht regieret werden. (Mit dem Staatsdienst alleine aber auch nicht.)
    .
    Und nachts sind alle Katzen grau. Deshalb erkennt man sie auch so gut.
    .
    Und Grüße.

  120. @E.R.Binvonhier
    .
    Kann mir...

    @E.R.Binvonhier
    .
    Kann mir auch vorstellen, dass er das ominöse Tatoo inzwischen kräftig satt hat.

  121. perfekt57, es gibt so tage, da...
    perfekt57, es gibt so tage, da gilt einem die Bloggerei gar nichts.
    .
    Aber ich mag Sie alle. Sehr.

  122. @HM555, Krisentelefonat,...
    @HM555, Krisentelefonat, 8:15:
    Muss man sich so vorstellen, wie ein Wodooh-Phone Werbeanruf: Griechenland hat jetzt eine Flatrate!

  123. JR@: Wo Sie recht haben, haben...
    JR@: Wo Sie recht haben, haben Sie recht: G=6,67*10^(-11)*N*m^2/kg^2
    Danke für das nette Patscherl.

  124. Und die Dame oben auf dem...
    Und die Dame oben auf dem ersten Bild ist eine mehr als 40-jährige Hausfrau aus italienisch-Castrop-Rauxel auf dem Weg heim vom Büro an der Herd – und sieht immerhin besser als als besagte A. Aimee.(*g*) – auch wenn ihr die Schuhe hinten zu klein sind, was Hornhautbildung an der Ferse zur Folge hatte, wie jeder sehende Blick sofort zeigt – und lediglich dem Fotograf durch Entfernung und Fremde die urteilende Linse intellektuell beschlagen schien.
    .
    Und zur Ehrenrettung von Don A. muss man sagen, dass Fr. Dr. Merkel höchst wahrscheinlich auch so schon wußte, dass die Mitwirkung an der Leitung eines 82-Millionen-Volkes sicherlich höher einzuschätzen war, als die bloße Betrachtung veralter Verbrennungsmotoren, Komma buntblech-verhüllt.
    .
    Wie zitierten wir neulich schon einen zeitgenössischen us-amerikanischen Romanschriftsteller bzgl. Unterschichtvorlieben?” Unterschicht (in fernen Bergtälern) ergeht sich am liebsten in Bastelleien an Verbrennungsmotoren, dem Heimholen selbstgeschossenen Wildbrets (zwecks Ernährungs-Einkaufskostenverbilligung) mittels umweltverpestender und – zerstörender Quads sowie dem Kassieren von Sozialhilfeschecks”.
    .
    Vielleicht irren wir uns, aber was wäre, wenn der Tegernsee so gesehen auch schon auf dem Wege nach dahin wäre? Bergtäler gibts u. a. auch in Italien, an Verbrennungsmotoren basteln so Männer eh immer gerne, “besonders dann, wenn rotes Blech die Haube macht, ist man edel differenziert”, mit Quads könnte man auch vom Tegernsee hoch zur Wildbretbeschaffung aufbrechen – und Mietschecks kassieren eh auch so schon viele lieber, als zu arbeiten.
    .
    Wie gesagt: Nichts für ungut, nur so Gedanken.
    .
    http://www.sueddeutsche.de/kultur/jonathan-franzen-freiheit-mustermann-geh-du-voran-1.997013

  125. Aufmerksamer 11-jähriger...
    Aufmerksamer 11-jähriger Schuljunge ;-) revolutioniert Börsenwelt:
    William Gaddis’ »JR« ist die Geschichte eines elfjährigen Schuljungen aus Massapequa, Long Island, der nach einem Besuch an der Börse in Manhattan meint, im Schnellverfahren den Kapitalismus durch einen mal eben zusammentelefonierten Multikonzern beherrschen zu können, während er und seine Mitstreiter durch den Gang der Ereignisse und die Abwehrmanöver der Etablierten wieder beiseite gedrückt werden. Aber dies ist nicht die einzige Geschichte in diesem Buch, das aus einer dialogumtosten Doppelwelt zwischen Provinz und Metropole, Manhattan und Massapequa, Long Island, mit weit über 100 Haupt- und Nebenfiguren besteht. Die Geographie von Long Island ist selbst eine Art trans-urbaner Verschiebebahnhof: Was und wer gehört noch zu New York City? Und was zu den umliegenden Gebieten des New York State? Ungefähr so, nach territorialem Kampf, Up and Down, East and West, auf allen Ebenen, klingt auch der zerrissene Chor der Protagonisten im Roman. »JR« erschien 1975 als zweiter großer Roman bei Alfred A. Knopf, nach Gaddis’ berühmten, geheimnisumwitterten Debüt »The Recognitions« (»Die Fälschung der Welt«,1955)

  126. Sehr verehrter Don! Jedem geht...
    Sehr verehrter Don! Jedem geht es mal so und außerdem kann man sich nicht immer um alles kümmern. Auch wenn wir nicht kommentieren, lesen wir Ihre Artikel immer noch gerne – in print und blog-version.

  127. Und wir bedauern immer, wenn...
    Und wir bedauern immer, wenn wir gefühlt zu einseitig und zu scharf daherkamen, es tut uns leid.
    .
    Heute schon auf Seite 4 das Foto “Haniel und Kluge” in der ftd gesehen? Die gut eingetragenen Schuhe mit den lediglich leicht entfärbten Spitzen? Ein wenig wie “keine Zeit für garnichtsmehrsonstinderKrise” aussehend?
    .
    Da kann unsereins ja schon froh sein, wenn er weiterhin wenigstens mit gewaschenen Füßen noch barfuß gehen darf … . (… geschweige denn arbeiten gehen muss …)
    .
    Und wir wußten noch gar nicht, “dass es eben auch zum Zbg. französische real-life Pendants gegeben hat” wenn man so will. Hier Lilli Boulanger: http://www.youtube.com/watch?v=1cRWPsKhbgI&feature=related http://de.wikipedia.org/wiki/Lili_Boulanger

  128. perfekt57@: „Sie haben...
    perfekt57@: „Sie haben soeben zu Mittag gegessen: und wie sorgfältig auch immer das Schlachthaus in einer taktvollen Entfernung von einigen oder vielen Kilometern verborgen sein mag – Sie sind mitschuldig.“
    (Ralph Emerson Waldo)

  129. Wert(h)er Don, ihre Leiden...
    Wert(h)er Don, ihre Leiden verfolge ich seit längerem. Und immer noch diese italienischen Automobile, okay, irgendwann war auch mal eine Schüssel britischer Bauart dabei. Und die Teekesselchen, wieviel besitzen Sie nochmal? Ich bin doch etwas verwundert… Es gibt sie noch die guten Dinge…q

  130. @Don: Den DSK hatte ich auch...
    @Don: Den DSK hatte ich auch im Sinn konnte ihn aber nicht mehr einbauen, da ich mich zur Arbeit hetzen musste.
    Gegen die eigene deutsche Geisteshaltung der “Mehrleistung” anstelle des berlusconesqen “Money for nothing and the chicks for free” komme ich nur schwer an.

  131. Lieber JR, ausserdem sehe ich...
    Lieber JR, ausserdem sehe ich die Sache mit dem Absturz des Wagens über die Brücke zwar bedauernd, aber relativ gelassen, da ich als Beobachter und Nicht-Inertialsystem nicht zu dem Inertialsystem bestehend aus Wagen, Driver, Torte und herausgeworfenem Abschiedsbrief gehöre. Ansonsten allerdings sind beide Fälle der Konstante G in Bezug zur Erde und Sonne univesell unterworfen. (Wohin die Seele des Drivers allerdings nach Aufprall entweicht wird vermutlich nicht einfach der Äther sein.)

  132. HM555, das trau ich ihm...
    HM555, das trau ich ihm wiederum nicht zu; liegt wohl auch daran, dass ich dem
    Mann eigentlich nichts zutraue.

  133. 'Aber ich sie alle sehr..'
    Das...

    ‘Aber ich sie alle sehr..’
    Das lässt sich ändern! ;-)

  134. Danke für die spannende...
    Danke für die spannende Buchrezension drüben. Erspart den Kauf.

  135. @Grand guignol: wah, was für...
    @Grand guignol: wah, was für ein Buch! 1975! http://www.dieterwunderlich.de/Gaddis_JR.htm#cont . Scheint ein ziemlicher Chronist der New Yorker Zeit von 55 bis 98 gewesen zu sein… http://www.themodernword.com/scriptorium/gaddis.html

  136. perfekt!57@ Die Schuhe der...
    perfekt!57@ Die Schuhe der Dame im roten Kleid, sind bewundernswert – wir
    empfehlen auch einen präziseren Blick.

  137. Alle sagen: "DSK, DSK". Ich...
    Alle sagen: “DSK, DSK”. Ich dachte immer, das heißt FSK.

  138. "Die USA und Europa wären...
    “Die USA und Europa wären diskreditiert”: Wenn mir mal einer erklären könnte, was damit gemeint sein soll.

  139. "Fünf Millionen Euro...
    “Fünf Millionen Euro Beute
    Gangster sprengen Tresor bei Paris”
    .
    Das sind noch Gangster aus Fleisch und Blut;
    nicht son Bundeshauptstadtslum Politikerkram,
    brennende Stützen der Gesellschaftautos,
    oder Tatort Gendersch…..;
    DA, übrnehmen Sie den Fall!

  140. @Grand Guignol
    Zu Ihren...

    @Grand Guignol
    Zu Ihren Bemerkungen in Sachen “Fallschirm für die motorisierte Alpenüberquerung” und “Grenzgeschwindigkeit im erdnahen Luftraum” hier die denkwürdige Szene mit Commander Bond und dem Beißer – mit und ohne Rettungsschirm:
    http://www.youtube.com/watch?v=NiDvpeWk0P8&feature=related

  141. colorcraze@: Ja, der Mann...
    colorcraze@: Ja, der Mann schrieb umwerfend-durchschaute diesen ganzen aufgeschäumten Schwindel unserer barbarischen Zivilisation -am meisten berührte mich u. a. wie er das sinnlose Verheizen einer ganzen GI-Division gegen die Deutschen im Hürtgenwald / Eifel 44 mit knappen Sätzen skizierte.
    “Das mechanische Klavier” mit dem ungeheuerlichen Monolog hätte eigentlich letzthin in das Thema der Alten und das Sterben gut gepaßt.

  142. JR@: Nur solche Voll-Provis...
    JR@: Nur solche Voll-Provis können derart mit stürzenden Systemen umgehen; locker, entspannt und cool bleibend. Man sieht sich :-/

  143. Anwaltsgattin@: Für einen...
    Anwaltsgattin@: Für einen Werther sieht er einfach zu sinnenfroh aus, und leidend? Ich weiß nicht. Da müssen / sollten Sie sich ein anderes leuchtendes literarisches Pendant aussuchen. Wo Sie so belesen sind.
    Empfehlung an den werten Gatten.

  144. Nun ja, diskreditiert d.h. sie...
    Nun ja, diskreditiert d.h. sie haben keinen Kredit mehr.
    Deutlicher kann man nicht werden. Nur bei wem hat man keinen Kredit mehr,
    wer sind die Kreditgeber?
    Wer ist noch in der Lage Kredite zu geben, dass wüsste ich gerne.

  145. Nun ja, diskreditiert d.h. sie...
    Nun ja, diskreditiert d.h. sie haben keinen Kredit mehr.
    Deutlicher kann man nicht werden. Nur bei wem hat man keinen Kredit mehr,
    wer sind die Kreditgeber?
    Wer ist noch in der Lage Kredite zu geben, dass wüsste ich gerne.

  146. Don Carlos 19. September 2011,...
    Don Carlos 19. September 2011, 21:47 : /sign
    Einen Sinn zu suchen, ist wie intelligentes Leben auf der Erde zu suchen …..

  147. Sorry, für die Doppelung;...
    Sorry, für die Doppelung; weiß nicht wie das passiert.

  148. Das kann bei dieser Software...
    Das kann bei dieser Software schon mal passieren; WordPress hätte einen Schutz gegen Doppelpostings, aber bei der FAZ vertraut man.
    .
    Warum und worauf, habe ich aber nie begriffen.

  149. Kommt jetzt der Schwan?...
    Kommt jetzt der Schwan?

  150. HansMeier555@: Mein lieber...
    HansMeier555@: Mein lieber Schwan. „Deutschland leidet daran, nie eine Revolution zu Ende geführt zu haben.“ (Peer Steinbrück)
    ..
    Was mich betrifft, ich leide eher mit (meinen) Nichten.

  151. Das Parlament leert sich ein...
    Das Parlament leert sich ein wenig von diesen selbstberufenen Philantropen. Huch, sie vermeinen der Gottseibeiuns kämme sie besuchen.
    Obstupui vano credulus auspicio. (Prop.1,3,28) Abergläubischen Sinns dacht ich an Schlimmes sogleich.

  152. gibt es eigentlich einen...
    gibt es eigentlich einen geordneten bankrun, so einen sine-ira-et-studio-mäßigen, wo jeder höflich wartet, bis er an der Reihe ist?

  153. @ghluveld
    Bald werden es die...

    @ghluveld
    Bald werden es die Banken sein, die hinter uns herrennen (Unbankerte).
    .
    @Grand G
    Freigeisterei ist seit 250 Jahren Mode. Aber wer würde so weit gehen, in seiner Diele oder neben dem Gartengrill ein leibhaftiges Götzenbild aufzustellen und seinen Gästen nahezulegen, im ein Häppchen, Räucherstäbchen oder gar das nagelneue iPad zu opfern?

  154. Here's one confident...
    Here’s one confident Greek.
    http://www.youtube.com/watch?v=1Gp6Un5LJR8

  155. Liveticker, liveticker.....
    Liveticker, liveticker..

  156. Wir werden alle sterben Ihr an...
    Wir werden alle sterben Ihr an der Finanzkrise und ich an den überbackenen Artischocken.

  157. DA@: Das kommt davon wenn man...
    DA@: Das kommt davon wenn man Ehrenitaliener geworden ist. Wir werden durch-kommen, so oder so.

  158. Bevor ich an der Finanzkrise...
    Bevor ich an der Finanzkrise sterbe, muss ich erst mal erben.
    Und überhaupt, bis jetzt ist doch nur ein kleines, sehr junges Bläschen geplatzt.
    Man sollte nichts überstürzen.
    Hoffentlich sind die Kreditgeber nicht selbst hoffnungslos überschuldet.

  159. Migros Premium Chocolat Noir...
    Migros Premium Chocolat Noir Brotaufstrich.

  160. @HansMeier555: Liveticker...
    @HansMeier555: Liveticker gibts hier.
    .
    Nur nicht verrückt machen lassen – sonst droht der frühe Tod.

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