Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Cellulite in Literatur und Leben

| 234 Lesermeinungen

Vielleicht die kommende Modeneurose? Mit Cellulite wurde auf der Buchmesse ein neues Thema der Frauenbefindlichkeit in die Debatte gebracht. Dellen, Bindegewebsschwäche und Ablagerungen: Entsetzliche Probleme für alle, die sonst keine Probleme haben. Und vermutlich auch die meisten Männer.

liebt er Weiber jeder Art und Sorte
Lorenzo da Ponte, Don Giovanni, Registerarie

Könnten Sie kurz auf meine Tasche aufpassen, flötete die M., und weil ich bei den Wünschen der M. immer hart wie lauwarmer Gemüsebrei bleibe und ohnehin gerade einen Beitrag schreiben wollte, blieb ich einfach sitzen. Ich hatte einen Stuhl, eine Rückwand, nebenan einen Rechner mit Netzzugang, und wer auf der Buchmesse nicht lernt, wie das Ignorieren von Autoren, Journalisten, PRlern und anderen Leuten denen man nicht vorgestellt wird geht, der lernt es nicht mehr. Ich bin mit dieser Fähigkeit gewissermassen geboren, ich habe in Bayern unter CSU-Wählern überlebt, ich überlebe auch diese Buchmesse. Wenn es zu viel wird, schliesse ich einfach kurz die Augen und denke an den See, wenn die Münchner weg sind. Oder an einen einsamen Gipfel hoch über dem Passeier. Oder an einen Pass und viele freie Kurven. Dann kam die Autorin.

Bild zu: Cellulite in Literatur und Leben

Eine halbe Stunde ist lang, und bei den Erinnerungen kam ich diesmal in etwa vom Ennstal in Österreich bis zum Ofenpass in der Schweiz. Das ist eine weite Strecke, aber am Stand war ja auch nicht irgendein Literat, sondern diese Roschfrau da aus dem TV, die ihre Körperprobleme vermarktet. Daran ist zuerst mal nichts auszusetzen, denn ich vermarkte ja auch meine Motorschäden oder schmerzliche Niederlagen bei Kunstauktionen in diesem Blog. Allerdings mache ich das zusammen mit einem guten Körpergefühl, auch wenn man sich hier auf dieser Messe nicht vorstellen kann, wie das gehen soll, das mit dem guten Körpergefühl: Zu viele gaffende Menschen und nur schlechtes Essen. Gerade kehrte mein Geist von den Höhen des Umbrailpasses zurück in meinen Körper und hatte sich noch nicht auf den Weg hinunter zur Konditorei in Glurns gemacht, wo es Marillenkuchen gibt, da führte diese Roschfrau ihr kommendes Interesse an Cellulite, vulgo Orangenhaut aus. Und dass sich viele Frauen damit so furchtbar abtun und dagegen sinnlos kämpfen. Es klang, als spräche sie über Krebs oder Alzheimer. Wir werden alle sterben.

Mein Geist hob sich wieder von dannen und umflatterte die Kuchenauslage beim Riedl, und er hatte nicht das geringste Problem damit, dass die Marillen auf dem Kuchen durch die Hitze des Backofens hier und dort eingefallen oder gar etwas schrumpelig waren. Und hätte mein Geist vorher nicht auch diese Roschfrau gehört, hätte er sich vor etwas Anderem verschliessen müssen – eine Kirchenfrau vielleicht oder ein Fernsehmann – dann hätte er sich auch keine weiteren Gedanken gemacht. Wie immer vei diesem Nichtthema.

Bild zu: Cellulite in Literatur und Leben

Denn an dieses Thema denken Männer nicht. Im Prinzip kann sich diese Roschfrau das nächste Buch einfach sparen, wenn sie aufhört, mit anderen Artgenossinnen Frauen einzureden, dass sie das als Problem sehen dürfen. Dass eine Orangenhautobsession als schick zu erachten oder das Leiden daran bestsellertauglich ist. Denn die übliche Zielgruppe von Frauen – zumeist Männer – ist da vollkommen unempfindlich im Nehmen. Seit über 4 Jahrzehnten nun bewege ich mich in meinen Kreisen – ich kann mich an kein einziges Gespräch unter Männern erinnern, das sich um die Frage irgendwelcher Dellen in Bereichen drehte, über die man erstens nicht spricht und zweitens, wenn es dann doch zwischen Mann und Frau zum Thema werden könnte, aus naheliegenden Gründen beiseite lässt. Man hat in solchen Momenten, hörte ich, anderes zu tun als Kneiftests, Langzeitbeobachtungen und vergleichende Ausleuchtung dieser Winkel, um dann zu grübeln, welche Frau nun… kurz, das Problem, das Frauen haben, ist keines bei der Zielgruppe, selbst wenn dieselbe Wüstlinge und andere Unverheiratete umschliessen sollte.

Für etwaige Komplexe gibt es also keinen echten Anlass. Sicher, mit steigender Erfahrung weiss man um diese Veränderung, wenn man irgendwie darauf gestossen wird, etwa, wenn man während der falschen Autorin auf eine Tasche aufpassen muss. Man sieht auch an den Reaktionen des Publikums. Manche bilden sich schnappatmend wirklich ein, dass es ein Problem sein könnte, und weil es Kultur ist, ist man nicht so unhöflich aufzustehen und zu sagen: Guten Tag, Don Alphonso mein Name, und bitte, meine Damen, ich darf Ihnen erfreut mitteilen: Uns ist das egal, wir nehmen alles und wenn nicht, dann gibt es genug andere Gründe, es bleiben zu lassen. Denn den Anblick von Orangenhaut erträgt man ohne Probleme. Was man dagegen nicht erträgt – ist die ständige Beschäftigung mit solchen Themen. Das eine ist das unvermeidliche Alter. Das andere ist diese Roschfrau, das sind Frauenzeitschriften, Schönheitsindustrie und andere Krankheiten – und die alle sind vermeidbar. Und nerven.

Bild zu: Cellulite in Literatur und Leben

Aus naheliegenden Gründen bin gerade ich absolut kein Freund der Einstellung, dass man über gewisse Dinge nicht reden sollte. Gerade die besseren Kreise sind eigentlich voll von Aspekten, deren öffentliche Anmutung als verlogen bezeichnet werden muss. Man könnte sich tagelang über Familien, Liebesschwüre, die Mülltrennung und die wahren Vermögensverhältnisse aufregen. Aber gerade in der Frage der echten oder eingebildeten Schattenseiten der Körperlichkeit wäre es wirklich fein, wenn man wieder ein wenig zu der Diskretion des Desinteresses zurückfände, die in der Sache früher herrschte. Das muss überhaupt nicht spiessig sein – gerade hatte ich wieder einen Mirabeau in der Hand, bei dem alles geboten ist, was man sich so ausmalen mag, und weil Mirabeau selbst nicht gerade ein hübscher Kerl war, war er besessen von der Vorstellung aller Arten von Frauen. An keiner Stelle hat da jemand ein Problem mit Cellulite. De Sade war sicher kein Mensch, der zu feig war, etwas auszusprechen: Keine Orangenhaut, nirgends. Lozana die Andalusierin, Josefine Mutzenbacher, die Kurtisanengespräche von Aretino, das Decamerone, die Registerarie von Leporello: Alles frivol bis anstössig, aber Cellulite war einfach kein Thema.

Ein Thema ist es erst seit… keine Ahnung. Ich weiss es nicht. Ich weiss nur: Leben ohne Verzweiflung an Cellulite war früher möglich. Ich würde es enorm begrüssen, in diesem Bereich nicht der Zeuge der Entdeckung weiterer Neurosenmöglichkeiten zu werden, und wenn diese Roschfrau deshalb ein Buch weniger schreibt, ist es auch kein Verlust für Deutschland. Unattraktiv in meinen Kreisen wird man nicht durch das Alter. Unerfreulich ist es allein, wenn die Frau, Tochter oder Freundin überschnappt und aus so einer Marotte heraus etwas macht, das allgemein als dumm erachtet wird, und die Runde macht – dann werden Fragen nach Erziehung und Umfeld gestellt. Jede Klage über Cellulite kann indirekt auch auf den Partner zurückfallen – vielleicht hat er ihr das eingeredet? Setzt er sie so unter Druck? Darüber redet man auch nicht, aber man macht sich so seine Gedanken… Man hört ja so viel… gerade erst auf der Buchmesse hat diese Roschfrau doch…

Bild zu: Cellulite in Literatur und Leben

Wir haben seit meiner Jugend die Magersuchtswelle gehabt, und die Bulimiemode, und die Selbstverstümmlerphase, gerade entdeckt man ADS als Krankheit du Jour. Mit Cellulite wird es fraglos gelingen, derartige Lebenskrisenzustände von der Pubertät bis in ein beliebiges Alter fortzuführen, und, jetzt muss ich wie meine Oma fragen, was hat es uns gebracht?

Nichts hat es uns gebracht. Man kann es nicht ändern. Es ist nicht schlimm. Schlimm sind nur die Folgen, wenn daran dann eine Ehe zerbricht. Und deren Reste den zweiten Heiratsmarkt qualitativ verschlechtern. So kommt das Thema, dem ich auf der Buchmesse im Geiste noch entkommen konnte, wieder in meinem Umfeld an. Und das, obwohl der Anlass mir so wurscht ist wie allen Generationen meiner Familie vor mir. Also bitte: Keine Modeneurosen. Aber vielleicht noch ein Stück Marillenkuchen?

0

234 Lesermeinungen

  1. Werter Don,
    ich bewundere Sie...

    Werter Don,
    ich bewundere Sie ob Ihrer Geduld mit dieser Frau Rochefrau. Eine ekelhafte Art über sehr intimes zu schreiben. Auch in Talkshows wird diese nicht besser. Ein GentleMann würde nicht mal umschrieben derartiges zu Papier bringen.
    Herzlich Ihr
    MvB-B

  2. Modeneurosen gefällt mir....
    Modeneurosen gefällt mir. Viele haben Sie benannt, die Liste könnte man ohne Schwierigkeiten auf die dreifache Länge bringen. Sie kommen und gehen, man entkommt ihnen natürlich auch in den selbsternannten Qualitätsmedien nicht. Bei den Literaturgiganten der Vergangenheit muss man sich in ihren Büchern mit vergangenen Modeneurosen herumschlagen. Und Angst und Bange kann einem werden beim Ausblick auf die zukünftigen. Gar nicht ignorieren, möchte man dem Don zurufen, aber ein solcher Rat ist auch leichter gegeben als befolgt. Und so stellt man nach einigen Tagen der medialen Vollversorgung über eine Verkaufsveranstaltung für Gedrucktes befriedigt fest, dass man wohl doch nicht überall gewesen sein muss.
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  3. Wellblech, ein unappetitliches...
    Wellblech, ein unappetitliches Thema, gerad jetzt zum Essen. Bei uns gibt es gleich cordero lechal mit jungen Bohnen und noch jüngeren Bamberger Hörnchen. Da haben wir das Problem mit verwelktem Fleische nicht.

  4. Nun ist ja die Lombardei auch...
    Nun ist ja die Lombardei auch ein ziemliches Feuchtgebiet, ein nebliges zumal, wenn quasi alle Touristen wieder noerdlich der Alpen sind. Mann muss hier aber nicht auf Messen, sondern kann sich in aller Ruhe den „gusti della nebbia“ hingeben und dass auch noch mit einem nicht anzuzweifelnden guten Koerpergefuehl.
    Don, es gibt Artikel, bei denen ich Sie um das Erlebte beneide, diesmal nicht …

  5. Euer Durchlaucht,
    .
    darf ich...

    Euer Durchlaucht,
    .
    darf ich meiner Freude Ausdruck geben, dass Sie bei guter Gesundheit sind und uns wieder mit Ihrer Anwesenheit beehren!
    .
    Lieber Don,
    freuen Sie sich lieber über all das, was nicht zu Sprache kam.
    Andererseits glaube ich einfach nicht, dass Männer die Zielgruppe sind. Bedenken Sie nur, in welche Panik unsere Grossmüter wegen diverser Kuchenteigexperimente geraten konnten — als ob das damals irgendeinen Ehemann oder Schwiegersohn interessiert hätte.
    Es sind die Frauen untereinander, die da ihre Rangordnung aushacken. Und sobald ihnen das zuviel wird oder sie sich wieder vertragen, schieben sie alle Schuld den Männern zu. Bequatscht und betratscht werden muss es so oder so.

  6. Das waren noch Zeiten, als...
    Das waren noch Zeiten, als Pornographie noch unter dem Ladentisch verkauft wurde!

  7. Roche (?)
    --
    LaRoche von,...

    Roche (?)

    LaRoche von, Sophie (* 6. Dezember 1730 in Kaufbeuren; † 18. Februar 1807 in Offenbach am Main) Eigenständige Frauenliteratur (kein Cellulitisbefund)
    Koblenz-Ehrenbreitstein> Bettina v. Arnim, Cl. Brentano, Chr. Wieland usw.

    LaRoche, Georg Michael Frank von. Geboren am 4.4.1720; gestorben am 21.11.1788. Kur-Trierer Kanzler, Gemahl der Sophie von La Roche.
    Mönchsbriefe Tome I u. II
    (nirgendwo etwas über C. vermerkt)

  8. Also, ich mag Frau Roche sehr...
    Also, ich mag Frau Roche sehr gerne, ich kenne Sie nicht persönlich, aber trotzdem schon sehr lange, seit MusikTV-Zeiten, und zu lesen ist ja schon seit vielen Jahren sehr viel von Charlotte Roche und „über“ Sie, vielleicht stört Sie, Don Alphonso, diese „über“präsenz, aber die wäre, denke ich, nicht gegeben, wenn Sie und die Themen, die Sie aufgreift und auch darstellt, nicht für so viele Mit-Menschen bewegend und bemerkenswert wären. Für Sie nicht, das haben ich und alle ihre Leser nun begriffen. Wobei ich der Meinung bin, das hinschauen und hinfühlen immer lohnt, selbst, wenn es im ersten Moment schmerzhaft oder ekelhaft ist, auch das ist eine Bereicherung, wenn auch eine leidvolle, aber das ist nun mal die Lebendigkeit, ohne Sie belehren zu wollen. Aus Staub sind Wir und zu Staub werden Wir werden.
    Früher fanden viel Männer eine Geburt ekelhaft, überfordernd, für Männer ungeeignet, heute möchte kaum mehr ein Mann auf dieses Ereignis, durch das auch jeder Mann hinausgeschlüpft ist, verzichten. Nun, ich gebe zu, der Vergleich mit Cellulite hinkt, es wird wohl nicht soweit kommen, das in Zukunft auch Männer Cellutitis bekommen, um mit den Frauen mitzuleiden, oder sie diesen sogar abzunehmen, aber mal ins Blickfeld der Öffentlichkeit, insbesondere der, der Männer ziehen und somit hinter der vorgehaltenen Hand hervor, ist doch halb so wild. Solange mir nur ein schrumpliger Sack droht, ertrage ich auch die nun folgenden Fotostrecken und seitenlangen Artikel über die delligen Oberschenkel von Frau Roche und anderer Frauen. Da bin ich von der persönlichen und der allgemeinen Vergangenheit, soweit ich diese erfahren habe und davon weiss, abgehärtet genug. Und, erst wenn ein Leiden, eine Verzweiflung, eine Entwicklung genug breit getreten wird in aller Öffenlichkeit, also auch in diesem, Ihrem, Blog, wird auch der Reflex angeregt, etwas zu unternehmen, das Leiden zu beheben, etwas dafür zu tun, es zu heilen.
    Also, vielleicht erleben Wir in 10 Jahren die Einführung eines Cellutite-Hemmers für Frauen und eines Knittersack-Hemmers für Männer und Wir alle sind glücklich, weil zwei Probleme weniger in der Öffentlichkeit breitgetreten werden. Aber nun komm ja keiner auf die Idee Fotostrecken von Knittersäcken in Galerien aufzuhängen, zumindest nicht ohne meinen! VergeltsGott, DA.

  9. Ich kriege einfach dem...
    Ich kriege einfach dem Zusammenhang mit Sophie von La Roche nicht hin!
    Kann mich jemand illuminieren?

  10. Hab keine Orangenhaut, nie...
    Hab keine Orangenhaut, nie gehabt. Dafür aber zuviel Testosteron.
    Wenn Frauen keine Orangenhaut haben, dann haben sie zuviel Testosteron. Dann quackern sie zwar nicht über ihre Feuchtgebiete, ziehen sich nix Rosanes an, aber sie hören dann Rage, fahren Snowboard oder stürzen sich als Adrenalinjunkies aus Flugzeugen. Bassd a ned.

  11. Die sumpfigen Feuchtgebiete...
    Die sumpfigen Feuchtgebiete wurden früher sowas von diskret umschrieben…z. B. bei Villon oder später (Contes drastiques) H. Balzac.

  12. Herr Lützenich,
    .
    Es gibt...

    Herr Lützenich,
    .
    Es gibt einen Unterschied zwischen Geburt und Menstruation.
    .
    Inter faeces et urinam nascimur, aber dafür sind wir dann ja auch auf der Welt.

  13. Wieder mal ein Artikel, der...
    Wieder mal ein Artikel, der das Leben besser macht. Danke auch für die so schön boshafte Bebilderung.
    Ich frage mich allerdings, was geschehen ist, daß man Sie auf einer Messe wiederfindet? Welche Art von Daumenschrauben hat man angewandt, um Sie in etwas hineinzuzwingen, das in „… Messe“ endet?

  14. Liebe Vroni, stimmt. Man kann...
    Liebe Vroni, stimmt. Man kann einfach nicht gewinnen … deswegen, schweigen und genießen. Es ist mir da übrigens über die Zeit aufgefallen, daß man mit eher weniger abgehärmten Figur auch eher prallere Haut und damit weniger … lassen wir’s lieber. Some more fruit cake?

  15. @Vroni: Im Gentun, das passt....
    @Vroni: Im Gentun, das passt. Zu viel Testosteron lässt sich aufs angenehmste aufbrauchen. Und eine Dame die nicht immer die Zuckerpuppe sein will und nicht mit permanenter Prüfung Ihres Urins, ob der nun auch basisch genug sei, oder der Frage ob Ihre Haut nun eher einem jungen Pfirsich oder einem alten Kürbis gleicht bei männlicher Aufmerksamkeit ansteht ist geradezu erfrischend.
    .
    Dafür darf Sie dann auch gerne aus dem Flugzeug springen und Snowboarden. Wenn man jung genug ist, kann man ja mittun. Wenn nicht, dann kann man sie ganz aufgeregt und hochgehgypt rosig einsammeln. Dann greift wieder das Testosteron aufbrauchen.
    .
    Und mal ganz ehrlich, Mädels, wenn wir Männer bei Euch so kritisch wären wie Ihr vermutet und Euch selber gegenüber optisch seid, dann wäre die Menschheit schon längst ausgestorben. Mann nimmt den Mensch, und die T*en und der H*ern ist Zugabe. Nett wenn es toll ist, aber nicht Kriegsentscheidend wenn nicht. Zu viel Gequatsche über sinnlosen Firelfanz turnt schlimmer ab als ein ausgedellter Busen.
    .
    My .01€.
    .
    Cheers,
    RealMash

  16. @HansMeier(für mich der...
    @HansMeier(für mich der Erste)555, ja, den gibt es, ich wollte beides nicht, aber das sage ich jetzt, weil aussuchen konnte ich es, wie wir Alle, nicht, aber wenn, dann käme ich sicher damit klar, wie ich mit dem Mann sein klar komme, … so halbwegs, hmm.

  17. Überrascht es jemanden, dass...
    Überrascht es jemanden, dass ich, nachdem ich das Thema beim Essen in der Kantine mit einem: „Das ist physiologisch, braucht Ihr als Vorratshaltung fürs allfällige Stillen“ abwürgte, lange Zeit alleine ass (fragliche Kantine hatte übrigens zuweilen perfekt gebratene Lammleber)?
    Geschichten, inter faeces et urinam, inter feminasque haben ja noch was aber so was. Das sind dann die gleichen, die Mittags an Salat und Biscotte kabbernd regelmässig bei dem Kollegen mit dem Bonbonschubfach vorbeischauten. Und was für Bonbons! noch unsäglicher als unregelmässige Haut. Alles eigentlich nach verlassen der Pubertät nicht mehr angemessen. Ob das vielleicht der Schlüssel ist? Dass durchsuchten Werke männlicher wie weiblicher Urheber vielleicht von Erwachsenen geschrieben worden sind? (ThorHa übernehen Sie).

  18. Wir können froh sein, daß er...
    Wir können froh sein, daß er wieder, wenn auch etwas benommen , von der Schwarzen Messe zurück ist. Ohne Cellsyndrom.
    Don Ferrando@: DA fragen. Fortsetzungroman, Drehbuch-Knaller für einen Literaturkrimi.

  19. Auch der Sex war besser unterm...
    Auch der Sex war besser unterm ancien régime. Q.e.d., man kann es auch sonst nicht oft genug wiederholen.

  20. Kurtisanenerziehung.
    Unsere...

    Kurtisanenerziehung.
    Unsere Republik braucht dringend ein Kontingent an gesellschaftsfähigen Kurtisanen.

  21. Und ich dachte, Cellulite sei...
    Und ich dachte, Cellulite sei aus der Mode. Denn ich entsinne mich dunkel, das als Kind oder Jungjugendliche mal in Frisörzeitschriften gelesen zu haben, es gab da so Anzeigen für so seltsame Apparate. Aber diese Erinnerung ist wirklich ganz, ganz dunkel. Es trat wohl nur bei gedauerwellten, sich pflegenden Frauen auf, bei allen anderen scheints nicht. Daß es bei Frau Roche auch auftritt, verwundert mich, aber vielleicht schreibt sie nur darüber, um sich abzulenken.

    Ja sicher ist das ein Thema von Frauen untereinander. Bzw. für Kundin und Kosmetikerin. Wer sowas braucht.

  22. Dons Damen und auch die der...
    Dons Damen und auch die der Kommentatoren haben Glück; aber leider gibt es sie tatsächlich, jene Kerle, die Luxusspeichen und ein Trophyweib vorführen wollen. Jene gute Gesellschaft die davon unberührt ist – also die ist klein. Mit der Anbieterei von Machbarkeit steigt auch die Verpflichtung was machen zu lassen, früher war perfektes Ebenmaß Geschenk der Götter, heute ist es Pflicht. Es begann mit dem Reformkleid und der Befreiung von Mieder, cul de Paris und den Roßhaarpölsterchen mit denen frau sich früher ideal plastizierte.
    In der Generation meiner Mutter formte frau mit Reis-und Obsttagen (sonst hätten die zarten flapper-Kleidchen ausgesehen wie an Botero-Damen) und Sport (man wollte Strandensembles und Matrosenhosen tragen).
    Roches erstes Buch habe ich nicht gelesen, aber zwei Interviews zu ihrem zweiten und den Vorabdruck der explizitesten Stellen daraus und ich muß sagen, daß ich das zwar nicht für Literatur halte, aber doch für aufschlußreich.
    http://www.falter.at/web/print/detail.php?id=1488

  23. Ich war bei der Renaissance...
    Ich war bei der Renaissance des Themas vorbei. Vielleicht ist es auch einfach so, dass gewisse Moden ab einem gewissen Alter nicht mehr taugen und dann, wenn Männer anfangen, Rennräder zu sammeln und einen Porsche kaufen, dieses Thema einfach willkommen ist.
    .
    HM555, zumindest sieht es so aus, als habe man damals, die richtige Position vorausgesetzt, wenig Gewese darum gemacht. Allerdings ist wohl auch vieles literarische Übertreibung; bei Mirabeau waren es mitunter Gefängnisphantasien und der Zwang zum Bestseller.

  24. Spectacor, einen von der...
    Spectacor, einen von der Buchmesse habe ich noch. Keine Hölle ohne Teufel!
    .
    icke, ich denke, das Problem tauchte erst auf, als andere Probleme (ungewollte Schwangerschaften, Tod im Kindsbett, Abtreibungen, Syphilis etc.) in den Hintergrund traten. Ich vermute da einen Kausalzusammenhang, dass mit dem Rückgang der schlimmen Folgen vielleicht neue Verleidungen her mussten, um den Menschen ein schlechtes Gefühl zu geben.

  25. Content schaffen mit medialen...
    Content schaffen mit medialen Grenzverletzungen – gut aufgespießt, Don

  26. Elsa, danke, ich mache das...
    Elsa, danke, ich mache das Buchmesseblog eigentlich ganz gerne, und zwei Tage in Frankfurt bringen mich auch nicht gleich um. Aber dann reicht es auch wieder.
    .
    Spectator, die besagten Herren hinterliessen halt eine Lücke, und die wurde besetzt. Kann man machen. Aber was man dann darauf an Neurosen züchtet, ist nochmal eine andere Frage.

  27. salonsurfer, gerne...
    salonsurfer, gerne geschehen.
    .
    Foersterliesel, bei aller Fragwürdigkeit solcher Zweckbeziehungen muss man doch sehen, dass auch solche Leute kaum öffentlich über ein paar Unstimmigkeiten reden würden, und schon gar nicht über solche, die sich leicht kaschieren lassen. Da würden mir andere Probleme einfallen, die eher relevant sind, Auftreten, Verhalten – sicher auch scheusslich, aber kein Grund, das Thema zu fürchten.

  28. Verlagsankuendigung
    .
    Die...

    Verlagsankuendigung
    .
    Die Antwort auf Charlotte Roche
    .
    Filou F. Filou, „Hämorrhoidenschau“, 120 Seiten, Hakle-Brochiert, mit einem Nachwort von Roger Willemsen.
    .
    Waschzettel: Ein Werk, das mit Sensibilitaet die Erfahrungen mit dem zarten Schmerz des Analen und dem Intellekt des schicksalhaft Ergebenen in multigeschlechtliche Beziehungen thematisiert.

  29. @Don Alphonso:
    Den Verdacht,...

    @Don Alphonso:
    Den Verdacht, die Gesamtmenge menschlicher Ängste und Neurosen bleibe pro Person immer gleich, habe ich schon lange. Also strickt man sich welche, wenn die Zahl echter Bedrohungen abnimmt.
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  30. @Filou
    Glaubhafter würde es,...

    @Filou
    Glaubhafter würde es, wenn das Buch von Roger Willemsen käme und das Nachwort von Ihnen.

  31. Wer die Anti-Aging-Creme aus...
    Wer die Anti-Aging-Creme aus meiner Kosmetikserie kauft und anwendet, hat weder Dellen am Schenkel noch Falten im Cortex. Dies wurde von der Stiftung Warentest bestätigt. Aalglatt lebt es sich so herrlich unbeschwert.

  32. Lieber Don, es besteht kein...
    Lieber Don, es besteht kein Grund zur Beunruhigung. Früher gab es die Beulenpest. Davon lebten Priester, die Bittgottesdienste und Prozessionen veranstalteten. Auch Flagellanten fanden ihre Aufgabe und zogen in Geißlerzügen durch die Städte. Heute haben wir eben Cellulite. Davon leben verschiedenste therapeutische Institutionen und die Kosmetikindustrie. Nicht jeder kann sein Geld auf Ihrem Niveau verdienen. Üben Sie also Nachsicht und erkennen Sie den höheren gesellschaftlichen Sinn.

  33. Der ganze Zirkus beweist vor...
    Der ganze Zirkus beweist vor allem eines, nämlich das Desinteresse der Frauen an real existierenden Männern und deren Wünschen.
    .
    Und sie haben recht damit, wir nehmen uns viel zu wichtig.

  34. @Filou F. Filou
    Wofür steht...

    @Filou F. Filou
    Wofür steht denn das „F.“ in der Mitte?

  35. Ich verstehe in diesem Punkt...
    Ich verstehe in diesem Punkt scheinbare Frauen auch gar nicht!
    Aber der Mann, mit dieser Einstellung! – exellent!
    Und einen sehr schönen, nicht-verschrumpelten Tag!

  36. ach, diese LaRoch's dieser...
    ach, diese LaRoch’s dieser Welt, die kommen und gehen;
    .
    interessanter fände ich da schon die Kuchenauslage beim Riedl;
    gibt oder gab es ein Photo davon, zum Träumen oder Apetitt anregen?

  37. Lieber Don Alphonso, ich bitte...
    Lieber Don Alphonso, ich bitte hiermit um Genehmigung, Ihren aufschlußreichen Artikel in kopierter Form in unserer Teeküche aufhängen zu dürfen. Möge er erkenntnisfördernd und sorgensenkend die harte Arbeitswoche einleiten.

  38. Literarisch anspruchsvolle...
    Literarisch anspruchsvolle Waschzettel- & Covertexte en gros et en detail. Ganz entspr. Ihren Stilwünschen, auch mit kleinen, dezenten Kosmetikproben. Hervor-ragendes product placement im food /nonfood advertising (gefaltete und dreifach gemoppelte flyer mit Duftmarke namhafter Autoren).

  39. @HansMeier555

    Verraten Sie...
    @HansMeier555
    Verraten Sie mir die Bedeutung Ihrer 555?

  40. Angeblich haben wir...
    Angeblich haben wir „Cellulite“ aus den USA ca. 1960 importiert (s. Wikipedia). Bis dahin gab es offenbar keine Cellulite in Europa.

  41. auf die Gefahr hin, olle...
    auf die Gefahr hin, olle Kamellen zum besten zu geben:
    „Warum haben Männer keine Cellulite?“

    „Weil’s Sch* aussieht!“

  42. @ Habseligkeit 07.51h
    cc...

    @ Habseligkeit 07.51h
    cc HansMeier555
    Es gab in Schottland einmal (so habe ich irgendwo gelesen) einen Aristokrat namens „Triple GGG“ .
    Offiziell hiess er Gregor MacGregor of MacGregor (d.h. chief of the clan MacGregor).

  43. @ Lützenich "Früher fanden...
    @ Lützenich „Früher fanden viel Männer eine Geburt ekelhaft, überfordernd, für Männer ungeeignet, heute möchte kaum mehr ein Mann auf dieses Ereignis, durch das auch jeder Mann hinausgeschlüpft ist, verzichten.“
    Ich habe es probiert und bin in Ohnmacht gefallen. Ich vermute hier evolutionsgeschichtliche Ursachen. Beim zweiten und dritten Kind habe ich den Unsinn dann sein lassen.

  44. Die hervordrängende,...
    Die hervordrängende, ungebändigte männliche Wampe. Die Geschichte ihrer Entstehung, Wartungs- und Pflegehinweise sowie ihre Zukunftsträchtigkeit. Ein liebevoller Ratgeber für Sie und Ihn. Mit ächtem Heimvorteil. Von unserem Starautor Doubletto F. Filou. Auch als Remittente noch lieferbar „Quo vadis, Fahrenheit 555“. Des weiteren: „Die Bezwingung der Silvretta- und Umbrailerpässe“ Erinnerungen 1914-18 Europa in Flammen von Don Alphonso (Abwaschbarer Einband)

  45. Ja, das waren noch Zeiten, als...
    Ja, das waren noch Zeiten, als auf MTV „Baby Got Back“ von Sir Mix-A-Lot gespielt wurde, in den USA allerdings in zensierter Fassung, da die Protagonisten auf riesigen Pappmaché-Frauenpopos tanzten.
    Danach kam Ende der 90er Viva und die Roche; alles in allem eher eine Regression als ein „Fast Forward“.

  46. Bepanthen La Roche-Foucault...
    Bepanthen La Roche-Foucault und die Biopolitik im panoptischen Gefängnis, welches angeblich die Seele des modernen Menschen symbolisiert.
    .
    Dabei war das in der Jahrhundertmitte ein Gemeinplatz europäischer Amerikaangst, der beharrlich sich nach Algorithmen äußerlich und charakterlich vervollkommnende Durchschnittsmensch: Auch Du kannst hübsch, selbstbewußt, sexuell und wirtschaftlich erfolgreich werden und eine ideale Familie haben, wenn Du jetzt dieses Buch liest und die Ratschläge befolgst.
    .
    „Diese obzöne Jugendlichkeit überall. Die Welt als eine Wand aus Werbeplakaten zu beiden Seiten des Highway“ (Max F., homo faber, 1955).
    .
    „Wie man Freunde gewinnt“: Das hab ich nur einmal aufgeklappt, aber was ich da las, fand ich gar nicht dumm: Wenn Sie Ihre Ehe nicht zerstören wollen, beachten Sie nur eine Regel: nörgeln Sie nicht! — So blöd es klingt, aber der Ratschlag ist vollkommen richtig und keineswegs so banal, wie man denken möchte.
    .
    Und auch Amerika insgesamt wird in ein paar Jahren wieder aufsteigen, da mache ich mir gar keine Sorgen.
    .
    @Habseligkeit: Nö.

  47. @Ernst Wilhelm
    .
    Da tippen Sie...

    @Ernst Wilhelm
    .
    Da tippen Sie falsch, Theleweit dürfte der Sache wohl näherkommen.
    .
    Die im 20. Jahrhundert in Europa übliche klinisch-sterile Gebärpraxis war selbst ein Kind des verklemmten viktorianischen 19. Jahrhunderts.

  48. Denn auch der Prüderieterror...
    Denn auch der Prüderieterror ist ja erst auf dem Boden des Bürgertums gewachsen.
    Das kommt davon, wenn man die Kindererziehung 100 Jahre lang alten Jungfern beiderlei Geschlechts anvertraut.
    Und jetzt halt der Feuchtrochen. Ohne Adel kein guter Sex, so schaut es aus.

  49. Nachlese zur Schwarzen...
    Nachlese zur Schwarzen Buchmesse:
    ..
    „Krampfadern im Vormarsch, Stützstrumpferlebnisse an vorderster Front.“
    Unbekannter Propagandaoffizier 44-45. Eichenlaub-Verlag.
    ..
    „Der Gedankenschwangere Dichter. Die Entbindung und ihre Folgen.“ Ein Muß für alle
    Novellisten. Von Karl-Heinzchen Teddybär.
    ..
    Neu!!! „Die Erotik der Bierwampe“ von einem unserer Starautoren. Billig per Nachnahme. Auch bei „Amazon“ im Onlinehandel. Sonst an jeder Stehbierhalle.
    ..
    „Die Cellulitiswand“ von Roger La Rochefoucault. Mit einem heiter-launigen Nachwort
    von Dobletto F. Filou dem berühmten BestSellerAuthor des Reißers „Hämorrhoid-enschau“ .

  50. Haha also ich denke auch, die...
    Haha also ich denke auch, die Dame beschäftigt sich mit Dingen, die die Welt nicht interessiert. Selbst Frauen sehen Orangenhaut und Co. mittlerweile entspannter, so meine eigene Erfahrung. Nicht, dass etwas seichtes Geschwafel nicht auch kurzweilig und irgendwie „sinnvoll“ sein kann. Aber ich tröste mich mit dem Gedanken, dass trotz kurzzeitigem Gejubel so ein Buch sicher in Zukunft nicht zu den großen Klassikern unserer Zeit gezählt werden wird.

  51. … man wird halt alt. Samstag...
    … man wird halt alt. Samstag hatten wir im Dorf Freiwilligen Markt. Da baut jeder Verein ein Büdchen auf, um zu werben. Madame wollte nicht gehen, sie sagte, da wollen die Leute mich nur für so langweilige Dienste rekrutieren, wie Kaffee ausschenken im Altersheim. Wir sind dann aber doch gegangen, denn alle Honoratioren des Dorfes treffen sich da.
    .
    Natürlich wurden wir sofort von einer Dame angesprochen. Sie wollte Madame aber nicht rekrutieren, sondern gab ihr ein Merkblatt und sagt eindringlich: „Sowie ihnen etwas passiert, müssen sie uns sofort da und da anrufen. Wir helfen in allen Lebenslagen…“
    .
    Die nächst Vertreterin war vom Hospizverein. Auch sie hatte eine Broschüre und sagte eindringlich, dass Madame jederzeit willkommen sei. Madame wurde schon nervös und flüsterte mir zu: ‘Sehe ich so alt aus?’ Da hab ich die Hospizdame gefragt: ‘Halten Sie es für sinnvoll, dass wir uns auf ihre Warteliste setzten” Worauf die Dame antwortete: ‘Das ist nicht nötig, Im Notfall haben sie Toppriorität.’
    .
    Als die Dame vom Stand für Herzinfarkte auf uns zutrat, sind wir schnell vorbeigelaufen und Madame war glücklich als sie ihren Freund Anton sah – der zwar auch einen Verein der lokalen ehrenamtlichen Fürsorge leitet – aber mit ihr nur über lokale Politik reden wollte.

  52. Das politische...
    Das politische Sachbuch:
    ..
    „Triple AAA und der Abstieg der Verlustbanken“ ein Finanzthriller von Angela Merkel,
    Initiatorin der Bewegung: „Alternativlos“ Lustiges 2 Bill.-€-Sparbuchverbrennen Anno 2008-2012.
    ..
    Von der gleichen Autorin.
    „Die Energiewende“ Zukunft der Brennlupe und wie Flügel tragen. Atomfrei? Ja der Nein? Handbuch der Physikanwendung. Broschiert. (Hobbyverlag)

  53. Cum grano salis: Ostentative...
    Cum grano salis: Ostentative Birnenschälung durch Madame erhalten: „Diese hormonelle Lage, die Cellulitis hervorruft, bedingt und erleichtert das Gebären. Frauen ohne C. seien Mannweiber. Sie z. B. hätte Anderes zu tun, als Jogging, Antiaging, Sälbchenschmieren und all den anderen Unfug zu betreiben. Was ich eigentlich wolle?“

  54. Adel, Geistliche und Bauern...
    Adel, Geistliche und Bauern hatten da eine natürliche und gesunde Einstellung. Nur das bigotte Bürgertum hatte sich da irgendwann in einen Sauberkeitswahn verstrickt, der mehr oder weniger mit der Neurose identisch war, welche unsere Großeltern für die „moderne aufgeklärte Zivilisation“ hielten. Erst mit seinem Aussterben wird das Bürgertum zur Normalität zurückkehren, das heißt schon ziemlich bald.

  55. HansMeier555, fast hatte auch...
    HansMeier555, fast hatte auch ich befürchtet, dass unserm Markus der Herrgott von Bentheim auf den Schädel fiel. Doch lebt er (der Markus), und nun wollen wir ihn hochleben lassen. Vivat!

  56. Der Tiger, köstlich! (Drum...
    Der Tiger, köstlich! (Drum meide ich solche Veranstaltungen, die in Kurorten übrigens häufiger sind – hunderte Stände mit Leuten, die sich um Ihre letzten Stündlein balgen.) Nun, Leben heißt, das Sterben üben…

  57. @Filou F. Filou
    Wofür steht...

    @Filou F. Filou
    Wofür steht denn das „F.“ in der Mitte?
    .
    Für Edgar, vermutlich.

  58. Die Organelle im...
    Die Organelle im kybernetisch-physiologischen Verbund der Service-Zellen in der
    Interaktion mit den Neuronen etatistischer Perceptoren. (Klarsichtfolienversand)
    ..
    „Wer das jetzt als staatliches Kavaliersdelikt abtut, der rüttelt an den Grundfesten unseres Zusammenlebens und zerstört den Glauben an den Rechtsstaat in derselben Weise wie prügelnde Polizisten, schlampige Richter oder korrupte Beamte. Tatsächlich findet in vielen Bereichen des Sicherheitsapparats keine wirksame Steuerung oder Kontrolle statt. Die Ursachen für die Staatstrojaneraffäre liegen nicht in mangelndem technischen Sachverstand oder finanziellen Engpässen. Sie sind in der grundsätzlichen Struktur zu suchen, die mit Konstruktionsfehlern behaftet ist, die nicht erkannt und beseitigt werden, weil vieles den Augen der Öffentlichkeit und der politischen Kontrolle entzogen ist. Der Trend zur Vergeheimdienstlichung normaler Polizeiarbeit zeigt fatale Auswirkungen.“(Pavel Mayer, FAZ-NET 17.10.2011)

  59. @Filou F. Filou@:
    Da steht...

    @Filou F. Filou@:
    Da steht der Fritz in der Fitz.

  60. ich bin lediglich gespannt,...
    ich bin lediglich gespannt, was подруга донна лаура zu dem thema zu sagen hat. ansonsten drängt sich die frage auf, ob don alphonse bei ‚emma‘ auf sich aufmerksam machen will…

  61. "Das kleine Latinum."...
    „Das kleine Latinum.“ Herausgegeben vom Fachverband deutscher Altphilologen.
    Waschzetteldeutsch: Das Handbuch für unter jede Schulbank. Aktualisierte Ausgabe.
    Aiunt homines plus in alieno negotio videre. Sen.epist.109
    (Angeblich sehen der Menschen Augen in fremder Sache mehr.)

  62. Ich war auch dabei, als die...
    Ich war auch dabei, als die Schwarzer am Stand war- GANZ. SICHER. NICHT.
    .
    escalera_de_caracol, ja, machen Sie, bitte! Sie dürfen auch gern den Link rumschicken!

  63. <p><span...
    KLEINER HINWEIS:
    .
    Bei der FAZ funktionieren gerade die Kommentare nicht. Hier in den Blogs schon, im Rest nicht. Nur falls sich jemand wundert – leider sagt auch sonst keiner Bescheid. Soll aber behoben werden,

  64. Komm´Se ma mid, gönnse...
    Komm´Se ma mid, gönnse vleisch ma Iahn Läbdob uffmachn?

  65. Und ich habe nachgefragt:...
    Und ich habe nachgefragt: Digitasc hat den Relaunch hier nicht gemacht!

  66. öhm, vermutlich hat hier...
    öhm, vermutlich hat hier außer mit keiner das Buch (bzw. beide Bücher) gelesen…
    sie redet mitnichten Frauen ein, dass sie das als Problem zu sehen haben. Eher wird sowohl in den Feuchtgebieten als auch in den Schoßgebeten für einen entspannteren Umgang mit sowas und ein besseres Körpergefühl ohne diesen Unsinn plädiert.
    sorry, aber da sehe ich Frau Roche als den Aufhänger ganz falsch gewählt. Ich sag das nur ungern lieber Don, aber da haben Sie wirklich das Thema eindeutig verfehlt.

  67. @Don Alphonso...
    @Don Alphonso Kommentarfunktion:
    Und das sagt er jetzt …
    Thorsten Haupts, UPS das Päckchen mit Briefbombe an FAZ Onlinesupport wieder entreissend.

  68. @Filou:
    Wievirl Rabatt bekommt...

    @Filou:
    Wievirl Rabatt bekommt man als Frühbesteller?

  69. Nun, ich habe das ja live...
    Nun, ich habe das ja live miterlebt, und sie äusserste sich in einer Art, die ich als „Building a Strawman“ bezeichnen würde. Dass sie damit auch Probleme hat, dass das Thema weh tut, dass sie aber jenen, die Bücher schreiben wollen, durchaus rät, dass sie sich damit beschäftigen und sich damit auseinandersetzen, dass sooooo viele zu ihr kommen und ihr sagen, dass sid damit ein Problem haben und im neuen Buch schon ein Teil darüber drin war, der aber wieder gestrichen wurde und nun schon als Basis des nächsten Buches dient. Sprich: Um sich damit zu identifizieren, sollte man auch erst mal so drauf sein wie die Roschfrau da. Und das finde ich, offen gesagt, perfide.
    .
    Weil es nicht um Gemälde des 18 Jahrhunderts geht, oder um das Überholen eines Opels am Jaufenpass, sondern um die Art Komplexe, die den Betroffenen und ihren Freunden un Angehörigen des Leben vergällen. „Lust am Kranksein“, so würde ich das sehen.

  70. @Don: Das sehe ich nun...
    @Don: Das sehe ich nun wirklich ganz anders, nämlich so dass der erste Schritt nur der sein kann dieses „Problem“ aus den verschämten Winkeln der Frauenzeitschriften und Freundinnengespräche mal ans Licht zu holen um die Scham darüber kollektiv kaputt zu trampeln.
    Und zu „Lust am Kranksein“ – also wie gesagt, ich habe Schoßgebete grade gelesen und kann wieder nur sagen: Mitnichten. Nur wenn man über etwas breit und lange redet, heißt es nicht das man das toll findet. Drüberreden als Therapie, das ist eher der Hintergedanke.

  71. Die Streuung des männlichen...
    Die Streuung des männlichen Werfers:
    launch (1)
    1. Schiff vom Stapel lassen; Geschoss, östr. Geschoß abschießen, Rakete und so weiter auch starten; Projekt und so weiter in Gang setzen, starten
    2. Schifffahrt Stapellauf männlich; Abschuss männlich, Start männlich
    ..
    Thorsten Haupts@: UPS dementierte umgehend die untergeschobene Bombe.
    Es war lediglich eine Fürst-Pückler-Eisbombe in Kühlpackung.

  72. Warum bringt die F.A.Z. nichts...
    Warum bringt die F.A.Z. nichts zu diesem „Jahrestag“ ?
    http://de.wikipedia.org/wiki/Massaker_von_Paris_1961
    Aber vielleicht war das gar nicht geschehen, weil schon damals darüber kaum berichtet wurde.
    Deutschlandradio ist es eine Erwähnung wert:
    http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/kalenderblatt/1577473/

  73. @ DA: Rennräder UND...
    @ DA: Rennräder UND Porsche(s)? Bei ihrem ausgeprägten Stilwillen tippe ich dann auf Urelfer, oder?
     
    Ich würde Frau Roches ersten beiden Bücher schwerpunktmäßig auch schon in die Kategorie „Von Frauen für Frauen“ einordnen – so gesehen finde ich das Thema „Orangenhaut“ völlig ok. Erstaunlich ist doch vielmehr, welche Resonanz sie mit ihrer Themenwahl (auch bei Männern) erfährt. Da kann ja alles so falsch nicht sein…
     

  74. @Unellen – Soweit sie mich...
    @Unellen – Soweit sie mich meinen, haben Sie allerdings Recht. Ich habe Feuchtgebiete nicht gelesen. So was von Schrott würde ich mir nie zumuten – selbst wenn es von MRR höchstselbst empfohlen worden wäre

  75. Ich wüsste nicht, wo dieses...
    Ich wüsste nicht, wo dieses Thema in verschämten Winkeln wäre. Cellulite ist mehr als viele andere „Wellness“-Themen Mainstream, am Tegernsee werden die Quacksalber damit reich, es gibt eine ganze Industrie. Und dann setzt diese Roschfrau mit dem Hineinsteigern auch noch eins drauf, nachdem sie zwei andere Themen jetzt durch hat. Mir ist schon klar, dass die „Da versteht mich eine“-Leserinnenerfahrung beim Kauf des Buches ausschlaggebend ist, wenn man das Problem hat. Aber gleichzeitig wird dieses Sichschlechtfühlen damit zum bestätigenden Mainstream. Alles für die Erschliessung der 30+-Leserinnenschichten. Ich bezweifle, dass danach jemand sagt: Super, geheilt!
    .
    Die Debatte ist als, auch die Gefährlichen Liebschaften wurden ja als warnendes Beispiel gegen lose Sitten verfasst, und was het es gebracht?
    .
    Nix hat es gebracht.

  76. @Echte Orangenhaut
    ---
    "Warum...

    @Echte Orangenhaut

    „Warum bringt die F.A.Z. nichts zu diesem „Jahrestag“ ?“

    Brauchen Sie einen weiteren Anlass zum fremdschämen? Ist ein isoliertes Ereignis von 1961 heute für irgendetwas ausserhalb der Geschichtsschreibung noch relevant? Ist der Blogautor die FAZ?
    Antwort auf alle drei Fragen ist „Nein“.
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  77. @ fionn
    cc HansMeier555

    ...
    @ fionn
    cc HansMeier555
    Klasse! Vielen Dank.

  78. Was Cellulite und...
    Was Cellulite und Jahrgangsästhetik angeht sind Frauen ihre eigene Zielgruppe. Die Männer sind dabei nur Spielfeld und Bande, (soll ja noch mehr geben in einer Beziehung)
    Cellulite ist Bulimie ohne Rezeptpflicht. Ich dachte jetzt ist der Burnout hip, aber der kommt dann nach dem nächsten Buch mit dem Titel: Nach Feuchtgebiete, Cellulite, Stoßgebete nun „Die Burn-out-Fete: Warum auch ich mich in den Burnout Miriammeckelte und auch das noch verwerte.“ Und danach kommt dann „Mama-siehste: Warum auch ich meine Kinder nicht verstehe.“
    @ Lützenich „Früher fanden viel Männer eine Geburt ekelhaft, …“ Das verrohte bei der Geburt Zuschauen ist auch so ein Ding von Frauen für Frauen: wie weit geht Deiner mit, hat er acuh die Plazenta gegessen? Wenn bekannt wäre, was das für Langzeitfolgen hat. Ein Desaster für Feinsinn und Intimität, nicht (nur) die sexuelle.
    Wer das zynisch findet, sollte mal ein offenes Wort mit seinem Gemahl wechseln.

  79. "Erstaunlich ist doch...
    „Erstaunlich ist doch vielmehr, welche Resonanz sie mit ihrer Themenwahl (auch bei Männern) erfährt.“
    Sex zieht bei Männern immer, wenn es „authentisch“ daherkommt und so „unverklemmt“ (Frau begleitet Mann in Puff etc.). Die ganzen Kritikerpäpste über 50 geraten da in späthormonale Rauschzustände empathisch bedauerter Verpasstheiten.
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  80. E.R.Langen: dieser von...
    E.R.Langen: dieser von Bentheim-Burg kommt wohl nicht aus Bentheim. Niemand aus unserer Gegend würde jemanden mit „Werter“ ansprechen. Deise Anrede gabs nur in der DDR und in Grenznähe.

  81. Filou 16. Oktober 2011,...
    Filou 16. Oktober 2011, 23:08
    Bebildert?
    Autobiographisch?

  82. Ich mag Charlotte Roche. Sie...
    Ich mag Charlotte Roche. Sie schreibt Bücher über den Umgang mit Angstbekämpfung und das mittels aktiv gelebter Sexualität. Welchen Stellenwert die Angstbekämpfung in der Gesellschaft hat, kann man an den durch das Gesundheitsministerium veröffentlichten Hitlisten des Medikamentenverbrauchs ablesen, die regelmässig von Prozac (Beruhigung) und Xanax (Panikattacken etc) angeführt werden. Ein schlummerndes Megaproblem also. Wenn nun eine junge Frau, anstatt wie der Rest des Landes Pillen zu schlucken, aktiv ins Bett geht und das beschreibt ist das nur löblich.
    *
    Jesuiten, Homophobe, bayrische Stammtische (wie dieser hier) haben damit gewiss ein Problem. Willkommen im Altherrenblog.

  83. Danger! Dynamit!
    Liebe muß...

    Danger! Dynamit!
    Liebe muß wehtun. Sonst ist es keine. Weiter so!

  84. Layout scrabble.
    Diese...

    Layout scrabble.
    Diese Mischung aus Classic, souverain-prangender Gothic und ascetisch-weissem Minimalismus. Hat was.

  85. Wie oben schon gesagt: Wenn...
    Wie oben schon gesagt: Wenn man vor der Syphilis keine Angst mehr haben muss, sucht man sich eben etwas anderes Unheilbares. Selbst wenn Angst langsam zur Umschreibung von „wenig weise“ verkommt.

  86. <p>Will übrigens jemand das...
    Will übrigens jemand das gerade angekommene Rokokoportrait von 1760 sehen? Die Dame ist nach „unseren“ heutigen Vorstellungen fett und hat ein Doppelkinn – unter Mirabeau hätte er dagegen ihr weiches Inkarnat und ihre lebhaften Farben gelobt. Und ich finde, das kann man auch heute noch so sehen. Deshalb kommt sie auch in mein Schlafzimmer.

  87. @Der Gärtner

    Ich fühle...
    @Der Gärtner
    Ich fühle mich in diesem Blog sehr viel wohler, als in einem ‚Feuchtgebiet‘!

  88. Es gab noch so ein Massaker...
    Es gab noch so ein Massaker (Setife 1945) von dem kaum etwas bekannt ist. Auch an algerischen Soldaten durch die französische Armee 1945.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Massaker_von_S%C3%A9tif
    http://www.algeria-watch.org/de/analyse/anfaenge_algerienkrieg.htm

  89. DA@: Her damit, nehme sie alle...
    DA@: Her damit, nehme sie alle in meine Arme.

  90. "Vielleicht ist es auch...
    „Vielleicht ist es auch einfach so, dass gewisse Moden ab einem gewissen Alter nicht mehr taugen und dann, wenn Männer anfangen, Rennräder zu sammeln und einen Porsche kaufen, dieses Thema einfach willkommen ist.“
    .
    Don, ach, die Damenwelt sollte sich einfach statt narzisstische Moden zu pflegen mehr ech_te Hobbies zulegen.
    .
    Nicht nur immer dieses eine Hobby, egal, ob sie 20 oder 80 Jahre alt sind: „Wie mache ich das Beste aus meinem Typ?“ (Damit ist die ständige Hyper-Optimierung des Kerls gemeint, die weit drüber hinausgeht, wo er seine Stinkesocken hintut.)
    .
    Dicht gefolgt von: „Wie mache ich mich mit Botox so jung, dass meine Freundinnen platzen vor Neid?“
    .
    Drittes Hobby: Alles und jeden psychologisieren.
    .
    Aber nein, ich muss erleben, dass Männer die jungen wilden Köche sind. Wo bleiben die jungen wilden abnormen Köchinnen, die jungen wilden Konditorinnen? Sie lassen sogar Wasser anbrennen. Ich muss erleben, dass Männer Rennräder herrichten. Wo bleiben die Frauen, die den schlanken Reifen lieben? Dann könnten sie auch bloggen, zu Talkshows gehen, darüber Bücher schreiben, sich ins Rampenlicht setzen. Aber sie sind im Fingernagelstudio.
    .
    [Naja, ich weiß die Antwort schon: Sie haben es entweder in den Genen drin oder eingetrichtert bekommen (da schwanke ich noch), dass sie nur über ihren Körper etwas gelten. Männer haben in ihren Genen drin oder eingetrichtert bekommen (da schwanke ich auch noch), dass sie nur etwas sind, wenn sie etwas tun.
    Eine Frau IST und ein Mann TUT.]
    .
    Hätte nur nie gedacht, dass ein fast ganzes Jahrhundert Feminismus daran nix rüttelt. Nur dazu gekommen sind leider die Zutaten: Modefarbe Rosa (würg), schlechter Geschmack, Voyeurismus bedienen, Narzissmus und Histrionismus extrem ausleben; alles kommerzialisieren, auch das innerste Gewürge. Sonst würden Roches larmoyant-narzistische Bücher und die von der Katzenberger („Sei schlau, stellt dich dumm“) nie geschrieben und nie gekauft werden. Erika Pluhar* war jedenfalls intelligenter als die Katzenberger je sein wird. Wir haben also sogar einen Rückschritt zu verzeichnen.
    .
    Spock würde über uns Erdlinge sagen: „Faszinierend!“
    Damit ist alles gesagt.
    .
    * Aus einem Interview mit Erika Pluhar:
    .
    „Warum, glauben Sie, sind Männer daran interessiert, weibliche Kreativität zu verhindern?
    .
    PLUHAR: Weil sie ihnen gefährlich ist, weil das eine Konkurrenz ist, mit der sie Jahrhunderte lang nicht zu rechnen brauchten. Weibliche Kreativität entsteht viel leichter, selbstverständlicher. Ich muß sagen, daß ich mich von der sogenannten Kreativität dieses Mannes Heller, die von der Umwelt immer wichtig genommen wurde, zerquetscht gefühlt habe. Unsere gemeinsame Wohnung war ein einziger Altar, auf dem sein Genie loderte, und da steht man daneben in der Ecke, geht schon ganz früh aus dem Haus und schurlt und schuftet. Ich habe in meinem Leben immer wieder erfahren, daß Beziehungen brüchig wurden, weil die Männer es nicht ertragen haben, daß ich an ihrer Seite nicht an Bedeutung verliere. Ein Mann liebt eine Frau nur, solange sie sein Geschöpf ist, während ich über einen Mann sagen kann, jö, der ist toll, auch wenn er es nicht durch mich ist. Männer sind oft sehr arm. Ihr Selbstbewußtsein steht auf ganz dünnen Beinchen.“
    .
    (Quelle: http://www.a-e-m-gmbh.com/andremuller/interview%20mit%20erika%20pluhar.html )
    .
    Die eine Beobachtung kann ich bestätigen: Sie ertragen es nicht, wenn Frau etwas kann, z. B. etwas reparieren kann: Mein Ex-Mann weiß bis heute nicht, dass ich den Kotflügel wieder hergerichtet habe, war perfekt zulackiert. Ich erinnere mich auch noch an die lustige Hetzjagd durch die Wohnung, weil er es nicht gestattete, dass ich meinen eigenen (!) Blumenspritzer repariere. Dabei hatte ich längst vorher das Bügeleisen wieder hergerichtet. Meine Glanztaten musste ich immer verschweigen. Meine Torten hat er kommentarlos gefuttert, hätt‘ ja auch mal ein Lob „Wow! Affengeil!!“ kommen können. :-) Mein einer Lebensgefährte hielt mein Designstudium hochnäsig für so eine Art Volkshochschulkurs in „Wie dekorierere ich die Wohnung mit Bildern“. Potz!
    .
    Entweder man wird dann so wie die Roche. Oder man haut ab. Ich habe mich in allen Fällen fürs Abhauen entschieden. War entschieden gesünder, zumindest weniger neurotisch.

  91. @slothro – lange vor den...
    @slothro – lange vor den Tigerbabys hab ich es schon von meinem Vater erfahren, der war nämlich bei den Geburten von mir (1949) und später, der meiner Brüder mit dabei. Damals war das völlig unpassend. Meine Stiefgroßmutter hat sogar veranlasst, dass mein Großvater meiner Mutter Geld gibt für eine privatärztliche Behandlung im Krankenhaus. Meine Mutter nahm das Geld, aber weigerte sich. Ihrer Meinung nach waren die Frankfurter Krankenhäuser nach dem Krieg völlig verseucht und ihre Einzimmerwohnung auch viel persönlicher. Mein Vater war schwer stolz, der Hebamme Kaffee kochen zu können und hat immer begeistert von den Geburtserlebnissen erzählt. Von dem unerwarteten Geld ließ meine Mutter ihr ererbtes Biedermeiersofa neu beziehen und leistete sich das erste Abonnement der FAZ…. Die las sie während sie mich stillte, und ich kann somit berechtigt behaupten, dass mir die FAZ schon mit der Muttermilch gereicht wurde.

  92. Alles, Hauptsache ich muss...
    Alles, Hauptsache ich muss nicht weiterlesen, was diese Hobby-Sexpsycho-Möchtegern-Anarchistin so „über die (Ehe-)Frauen und ihre Ängste“ denkt, fantasiert, schreibt oder in Talkshow-Mikrofone sabbelt.

  93. Werter...
    Werter HansMeier555,
    herzlichen Dank für Ihr Willkommen. Ich war durch diese vielen Verwerfungen wirtschaftlicher Art etwas eingebunden, doch nun wieder schreibfähig.
    Werter Don,
    etwas rundliche Damen in wasserfester, also imprägnierter Qualität ins Badezimmer. Rundliche Damen in Gruppen bei Amüsements im Walde mit Barockenen Gentlemen ins Schlafgemach. Mit Himmelbett. Und Vorhängen. Gehen einem die Rundlichen zu nahe, wie Frau Roschfrau, kann man die Vorhänge schließen. Lassen.
    Diese Charlotte ist ja nicht per se widerlich. Sie stößt den Leser nur zu direkt mit der Nase in Bereiche, in die Profesionelle dieses Bereichs besser ihre Nasen stecken. Sollten. Aber nicht unschuldige Leser. Die vielleicht einen sympathischen Einblick in private Gemächer erheischen wollten. Jedoch nicht in DIESE Gemächer. Auch die Entschuldigung, dass psychosomatische Ereignisse, Tod von nahen Anverwandten, ohne Erbe zu werden, gelten mag, aber dennoch: Iiiiihhhh!
    Beste Grüße von der eiskalten Ostsee
    MvB-B

  94. Rokokoportraits sind nie...
    Rokokoportraits sind nie anstößig. Also bitte gern.

  95. "...aus den verschämten...
    „…aus den verschämten Winkeln für Frauenzeitschriften und Freundinnengesprächen mal
    ans Licht zu holen um die Scham darüber kollektiv kaputt zu trampeln.“
    unellen, ich bitte, wann waren Sie zum letzten Mal beim Friseur? Da sind sich Friseurinnen
    und Kundinnen längst einig im Gelächter und Augen rollen.
    Sorry, aber die Revolutionen aus dem Gestern, können auch langweilen.

  96. Orange (sic!), blanche, blue....
    Orange (sic!), blanche, blue.
    Rubens hatte ja, wie man an seinen Gemälden und deren Sujets sehen kann, ein Faible für Damen, deren Busen und alles andere, wogte. Seinem Vater, Jan Rubens, Advokat in Siegen, als Berater einer hochadligen Dame, Anna von Sachsen, brachte es eine gefährliche Liebschaft ein. So sagt man unter Historikern. Es steht aber zu vermuten das etwas Wahres an dem ist. Da Peter Paul Rubens für den Hof der span.-österr. Statthalterei in Brüssel oft in diplomatischen Diensten unterwegs war, wollte man vielleicht den Oraniern, die auf der Seite der Niederlande in ihrem Befreiungkampf standen, einen Tort antun.
    (Lit.: Alfred Lück „Siegerland und Nederland“ 1967)
    http://www.abcgallery.com/R/rubens/rubens88.html
    http://www.kleio.org/de/geschichte/frauen/a_sachsen.html

  97. <p>Rokokoschönheiten ins...
    Rokokoschönheiten ins Jesuitenkolleg schmuggeln ist meine Lieblingsbeschäftigung.
    .

  98. Vroni, erteile gern...
    Vroni, erteile gern Einführungsunterricht in das Hobby „Aufbau eines klassischen Rennrades“ oder auch „Firnisentfernen für Anfänger“.

  99. Lieber Gärtner,
    man kann...

    Lieber Gärtner,
    man kann Angst nicht „bekämpfen“.
    .
    Wer Angst bekämpft, hat nur noch mehr Angst. Angst mit Sex bekämpfen zu wollen, klingt interessant, ist für mich jedoch nur ein Versuch, das beim Sex entstehende Beruhigung stiftende und vertrauensbildende Hormon Oxytocin als körpereigenes Valium einzusetzen. Wogegen erstmal nichts einzuwenden wäre. Ich fürchte jedoch, sie braucht wie beim Valium eine immer höhere Dosis Oxytocin: noch mehr Sex.
    .
    Was die Roche macht, ist öffentliche Eigentherapie gegen ihren ausgeprägten Neurotizismus, ihre Ängste, ihre Traumata. Die Selbstdarstellungssucht und ihr Narzissmus (evtl. Sexsucht, s.o.) sind jedoch auch wieder: Neurosen. Sie treibt also den Teufel mit dem Belzebub aus.
    [Mein Mann würde sagen: Immerhin verdient sie damit Geld! Ich frag dann immer giftig zurück: „Wie meinst’n des jetzt??“]
    .
    Woody allen macht es auch mit seinen Filmen, nur meckert keiner drüber.
    (Mein Lieblingsdialog in „Hannah und ihre Schwestern“:
    Auf der Straße in NY, Sie:“Vielleicht kriegen wir deshalb keine Kinder, weil du so viel masturbierst?“ – Er: „Musst du immer an meinen Hobbies rummeckern?“)
    .
    Die Roche nutzt halt allzu deutlich die menschliche Gier nach immer neuen Sensationen. Das ist eigentlich ganz primitives Marketing. Da wir in der Neuzeit dank der Verbreitungsgeschwindigkeit der Medien schon fast alle Tabus durch haben, nur den Ekel noch nicht, wird halt der genommen.
    .
    Der Ekel ist ein wichtiger Bestandteil gutbürgerlicher Erziehung, ein Phänomen der Stützen. Ganz kleine Kinder ekeln sich noch nicht, das kommt erst später. Erwachsen geworden, ekelt sich die Stütze der Gesellschaft vor allem Möglichen.
    Vor dem Wurm im Apfel (iieeh, tu das weg!!) bis zum Kloputzen. Sehnt sich zwar nach Personal, das das erledigt, aber liest derweil die Roche.
    Ein Marketing-Coup erster Sahne.

  100. Bitte,bitte,bitte fahren Sie...
    Bitte,bitte,bitte fahren Sie wieder nach Italia, Berlusconi zum 51. etwa, aber doch nicht Celulite, wen interessiert das? Die Bücher der Roschfrau sollte man in einen Bottich Niveacreme werfen.

  101. Rokokoportrait der Dame:
    Nach...

    Rokokoportrait der Dame:
    Nach zeitgenössischer Einschätzung, sicher eine süße und liebliche Erscheinung.
    Habe noch nicht getafelt und kann ein paar optische Kalorien vertragen.
    Übrigens putzt die „Orangenhaut“ der Paprikaschote auf dem dritten Bild gar ungemein, sehr appetitanregend. Manchmal ist gerade das edel verschrumpelte besonders begehrenswert.

  102. Lieber Don, gern.
    Wenn ich im...

    Lieber Don, gern.
    Wenn ich im Gegenzug Alla Prima Malerei und Firnis auftragen unterrichten darf.
    Und Torten bauen. Du kaufst sie immer bloß, was für ein Gourmet-Fehler!

  103. Die Dame Bild 4:
    Vorsicht Don,...

    Die Dame Bild 4:
    Vorsicht Don, d e r Blick spricht Bände, Treue fraglich, dazu noch gewichtig.
    Die schaut ja ziemlich raffiniert, wer da wohl als nächster beutewürdig sei.
    Also besondere Umsicht bei der Wahl der Befestigung.
    Viel Vergnügen mit dem Fang.

  104. waskostetdiewelt, wenn man...
    waskostetdiewelt, wenn man ernsthaft kocht, wartet man bei manchen Gerichten, bis die Paprika genau so aussieht. Dann hat sie genau die richtige Konsistenz und knallt nicht hart zwischenrein.
    .
    Ich finde sie immer noch sehr süss und lieblich, und ausserdem wirkt sie gar nicht unklug. Eher so, als würde sie ihren Diderot genau kennen. In Schrift und Leib.

  105. Vroni, im Südafghanistan...
    Vroni, im Südafghanistan meiner Wohnstallküche kann man sehen, wie leicht es ist, sich vom Ekel wieder zu befreien.

  106. @ Der Tiger um 13.08h

    Re...
    @ Der Tiger um 13.08h
    Re babies – a Swiss joke (they are very rare).
    Three little boys (one French, one English and one Swiss-German) are discussing where babies come from.
    The little French boy said : In France, when a man and a woman are in bed together, they get a baby.
    The little English boy: In England, babies are found under gooseberry bushes.
    The little Swiss-German boy: In Switzerland, it varies from canton to canton.

  107. Vroni, bezahlen tue ich eine...
    Vroni, bezahlen tue ich eine Torte, aber bekommen tue ich auch eine Tändelei mit einer Konditorin! Fast so gut wie eine Buchhändlerin.
    .
    Waskostetdiewelt, ch werde sie mit meinem Schlagbohrer sauber an die Wand dübeln.

  108. Auf dem Campingplatz.
    Wenn sie...

    Auf dem Campingplatz.
    Wenn sie man bloß keine Fismatenten (Visitez ma tente) machen. Sie wissen schon.

  109. Don, kann ich mir gut...
    Don, kann ich mir gut vorstellen. (Das Südafghanistan.)
    .
    Irgendwo in der Wohnung von der Katze eingeschleppte seit Wochen mausetote Mäuse zu finden, ist auch nicht schlecht.
    .
    Der Schlager, den meine Katze geliefert hat, war eine schon länger tote Maus in einer Tasse, arrgghh. So abgehärtet war ich dann doch noch nicht. Seitdem trägt sie Glöckchen.

  110. Erinnert sei zum besseren...
    Erinnert sei zum besseren Verständnis auch an den Sinn der sozialen Marktwirtschaft: Es geht darum, sich die Seelen der Besiegten enzuverleiben.

  111. A l'att de Schaderlos de La...
    A l’att de Schaderlos de La Kloss 12.34h
    cc: Choderlos de Laclos
    Parmi les Gens aisés vous aussi – faramineux!
    Unvergesslich „Les Liaisons Dangereuses“ avec Deneuve et Rupert Everett
    sur TF1 il y a 7 ans.

  112. lieber Hans Meier555,
    das mit...

    lieber Hans Meier555,
    das mit dem Nörgeln haben Sie sehr gut verstanden, Ihre Damen haben auch Glück, aber das mit dem Einverleiben versteh nun ich nicht, oder meinten Sie eher die Seelen der Besiegten zu kapern?

  113. <p>Don Alphonso: "Will...
    Don Alphonso: „Will übrigens jemand das gerade angekommene Rokokoportrait von 1760 sehen? Die Dame ist nach ‚unseren‘ heutigen Vorstellungen fett und hat ein Doppelkinn – … Deshalb kommt sie auch in mein Schlafzimmer.“
    *
    Nicht nur, dass Don Alphonso keinen Unterleib hat, nein! Jetzt wird er auch noch lustfeindlich…

  114. Schön ist dia ja. Aber unter...
    Schön ist dia ja. Aber unter uns, wird es nicht etwas voll in Ihrem Gemach? Gerangel im Schlafzimmer tut selten gut, auch nicht an den Wänden.

  115. liebe Der Tiger, ich entnehme...
    liebe Der Tiger, ich entnehme der Episode ihrer Geburt Eigensinn und Individualität, das Gegenteil der nun zur reinen Konvention und gesellschaftlichen Zwang geronnenen Blut- und Nabelbeschau, welche, dem Vernehmen nach, den Büchern der jungen Dame zum Erfolg verhilft. Auch das Sofa später war wohl vergleichsweise antizyklisch. So, vermute ich, ging es auch weiter mit den Tigerbabys.

  116. Also in meinen bayerischen...
    Also in meinen bayerischen Augen ist das eine Frau, mit der wo ich ja sofort anbandeln tät und wenn die in Berlin das anders sehen, sag ich nur wie meine Grossmutter:
    .
    Fleisch ist für Männer und Knochen sind für Hunde.

  117. lieber Don Carlos, für ihr...
    lieber Don Carlos, für ihr wertes, implizites lob ein zart gehauchtes dankeschön, doch kann meine zarte wenigkeit zu diesem thema einfach nichts beisteuern, denn an orten, an denen es keinerlei probleme gibt, erwächst nichts problematisches.
    .
    ausserdem sähe die zielgruppe kleine naturerscheinungen ohnehin nicht, und erst recht nicht im eifer des gefechts.
    .
    allerdings kann ich zu den verschiedenen geburtsveranstaltungen einiges beisteuern.
    am ende glaube ich, zu recht vermuten zu dürfen, dass geburten einen mann durchaus überfordern können, wenn er nur mehr oder weniger eingebundener zuschauer des zirkusses bleiben muss, und er dabei zur untermalung des dramas vor ohnmacht in die nabelschnurschere, als dem einzigen werkzeug, das man ihm noch in die hände drücken möchte, fällt.
    .
    ganz anders sieht dies bei einer ganz plötzlichen geburt aus, da muss er helfen und hat keine zeit, darüber zu sinnieren, dass er diesen körperteil, der jetzt so-*hüstel*, doch sonst eigentlich begehrt.
    schliesslich soll man einander auch weiterhin als pärchen gegenübertreten und nicht fürderhin als mutter und vater – das wäre zu grässlich!
    zu den gegebenen anlässen jedenfalls durfte gary meistenteils zu seiner ablenkung und meiner erleichterung vorwiegend die bereits vorhandenen erbinnen und erben domptieren.
    allerdings verlor ciccio stets etliche seiner gepflegten fingernägel, habe ich mir berichten lassen.
    (folgendes würde er gar nicht gerne hören, weswegen ich darüber selbstverständlich stillschweigen bewahre: diesen sommer habe ich ein paar italienische jünglinge beim angeln beobachten dürfen, ein veritables schaupiel: sie benötigten robuste küchenhandschuhe, um den fisch nach reiflicher überlegung, langen diskussionen und einiger überwindung vom haken nehmen zu können. nicht ohne sich zu schütteln… bah!)
    .
    liebe vroni, oh, es tut so leid, das ungeschick mit der männlichen herrlichkeit – in diesem fall wohl eher männliche dämlichkeit – lesen zu müssen.
    .
    nun ja, augen auf bei der partnerwahl.
    .
    nur weil bestimmte bedürfnisse, äh, völlig zu recht befriedigt werden möchten. muss man ja nicht eine beziehung eingehen.
    wobei dies zum grossen leidwesen einige männer, und es sind leider nicht die allerschlechtesten für das leben, dies mitzumachen teilweise verweigern. keine beziehung, kein *räusper*.
    .
    roach? ein übles gewölle mit einem schreibstil unterhalb eines promotionartikels. splatter eben.
    so etwas spricht m.e. die altmännerriege an – gewisse, alte, hässliche kritiker bekommen sich gar nicht mehr vernünftig ein.

  118. Don Alphonso: "Also in meinen...
    Don Alphonso: „Also in meinen bayerischen Augen ist das eine Frau, mit der wo ich ja sofort anbandeln tät…“
    *
    Ja, ja! So sieht also ein Burn-Out-Syndrom im ästhetisch-erotischen Grenzbereich aus… :-)

  119. lieber don/15.43 u, es kommt...
    lieber don/15.43 u, es kommt jedoch sehr auf die verteilung des fleischanteils an…

  120. Sie hat a bissi Glubschaugen....
    Sie hat a bissi Glubschaugen.

  121. Das war das Schönheitsideal,...
    Das war das Schönheitsideal, das man ganz leicht mit etwas Atropin in die Augen herbeiführen konnte – oder mit einem lügenden Pinsel.

  122. "nun ja, augen auf bei der...
    „nun ja, augen auf bei der partnerwahl.“.
    .
    Nö, gar nicht.
    Die entpuppen sich erst nach einiger Zeit so zurück. Quasi eine Zurückpuppung, eine Regression.
    Erst Schmetterling, dann Raupe.

  123. Heute wär das ein...
    Heute wär das ein ausgeprägter Basedow.

  124. soso, lieber, geschätzter...
    soso, lieber, geschätzter gastgeber, der pinsel lügt also…

  125. Ich finde, andere dürfen sich...
    Ich finde, andere dürfen sich gern Starschnitte von Kate Moss oder dieser Roschfrau über das Bett hängen, dann bleinbt mehr Rokoko für mich übrig.

  126. Moss (zu dürr). Roche (nasse...
    Moss (zu dürr). Roche (nasse Spitzmaus).
    Poster von Laetitia Casta oder der Binoche angenehm.
    .
    Damit kein Vorwurf daraus entsteht, dass ich nur Frauen… :Günter Jauchs Optik findet in meinen Augen auch keine Gnade.

  127. zu 16:23, aber bleibt er ein...
    zu 16:23, aber bleibt er ein Schmetterling, ist’s auch nicht gut.
    .
    (Falls Vroni Maenner meinte. Meinte sie Frauen, dann einverstanden.)

  128. Don Alphonso: "Ich finde,...
    Don Alphonso: „Ich finde, andere dürfen sich gern Starschnitte von Kate Moss … über das Bett hängen,…“
    *
    Don, die hängt aber nicht über meinem Bett, Kate räkelt sich völlig entspannt in ihm. Ich finde: Leistung muss sich wieder lohnen!

  129. unter diesem bild spielt sich...
    unter diesem bild spielt sich mit sicherheit nichts unzüchtiges ab…

  130. Wenn es Frau Pluhar beliebt...
    Wenn es Frau Pluhar beliebt die Opferrolle zu spielen, ist das ihr Problem. Zu meiner Zeit in Wien hatte sie mehr als genug Anhänger. Ich kann mich noch genau an die Unterhaltung meiner Privatissimumkommilitonen Wolfgang und Josef – siehe
    .
    http://faz-community.faz.net/blogs/diener/archive/2011/10/13/sensation-deutschland-hat-einen-grossen-dichter-oder-auch-nicht-oder.aspx
    .
    mit unserem Dozenten Kampits erinnern, die über die Pluhar im Theater ging, wo sie nackt auflag, und sich dann mit einem Lacken behängt aufrichtete. Alle haben den Heller beneidet. Aber ich bin sicher, wenn Madame Pluhar gewollt hätte, …..
    …. hätte Sie die Opferrolle nicht spielen brauchen.

  131. Werter Don,

    nicht das ich die...
    Werter Don,
    nicht das ich die Rochesche Nabelschau gutheiße (und ich fang jetzt nicht an, frenetisch mein Fleisch zu kneifen), aber vielleicht will sie gar nicht wissen, was die Männer denken und findets nur einfach an sich selbst unschön? Ist jetzt eine ehrliche Frage, denn das erschließt sich aus dem Zusammenhang nicht.
    Persönlich ist mir ziemlich schnuppe, was Männer oder Frauen von meinem Äußerlichen halten. Solange es sittsam ist, natürlich.

  132. Sie können nicht singen, sie...
    Sie können nicht singen, sie können keine Briefe schreiben,
    und im Konzert schieben sie sich vor allen Leuten ungeniert einen Kaugummi in den Mund.
    Aber schlank sind sie.

  133. @Don Alphonso/17. Oktober...
    @Don Alphonso/17. Oktober 2011, 16:13
    Ich wuerde eher auf endokrine Orbitopathie tippen.
    Geht meist mit Schilddruesenproblemen einher.

  134. Cellulite wird es noch geben,...
    Cellulite wird es noch geben, wenn Berlusconi schon längstens vermodert ist.
    ..
    Die leicht vorquellenden Augen deuten ein überraschtes (fingiertes) Staunen gegenüber prächtiger Männlichkeit an.

  135. Wie die damals in dem Alter...
    Wie die damals in dem Alter die Haare so schön grau bekommen haben… war seinerzeit sicher auch Frisörthema.

  136. @Torsten Haupts
    Na, so ein...

    @Torsten Haupts
    Na, so ein nasskaltschnoddernder Aufguss. Das könnte einen willkommenen
    Anlass zum Fremdschämen abgeben. Das Schämen überlasse ich aber Ihnen, da wo es für diese Antwort hingehört.
    Bei gewissenhafter Würdigung der Links hätte sich Ihnen der Kontext der Ereignisse in Grundrissen offenbart, aber man soll die jungen Leute nicht mit Kenntnissen jüngerer Vergangenheit belästigen.
    Von isolierten Ereignissen zu sprechen mag aber durchaus ein tauglicher Versuch sein, unangenehme Dinge, die einem nicht in die zurechtgebogene Weltanschauung passen, beiseite zu schieben.
    Zur damaligen Berichterstattung der F.A.Z. habe ich in dieser Sache nichts gefunden. Es handelte sich um einen Vorgang mit erheblicher Auswirkung
    auf elementare, unabdingbare Grundrechte in unmittelbarer mitteleuropäischer Nachbarschaft.
    Die F.A.Z. sah auch schon bei geringerem Sachverhalt Anlaß zu gewichtiger Würdigung.

  137. Liebe Sylvia,
    .
    was ist denn...

    Liebe Sylvia,
    .
    was ist denn für Sie an der Vorstellung so schlimm, Männer könnten bei Ihrem Anblick was Unsittsames denken?

  138. HansMeier555, es kommt -...
    HansMeier555, es kommt – unabhängig von Sylvia – auf die je angegriffene Sitte an. Öffentliches Übergeben z.B. ist nun einmal unsittsam. Da ist schon die Vorstellung berechtigt schlimm.

  139. liebe/r E.R.Langen, der war...
    liebe/r E.R.Langen, der war gut.

  140. Mensch, Herr Meier555!...
    Mensch, Herr Meier555! Natürlich meinte ich mein Äußeres, aber Ihre Auslegung gefällt mir ausnehmend gut. Hab ich wohl ungeschickt ausgedrückt. Aber nö, das wär auch nicht schlimm, soviel Sebstbewußtsein muß man haben …

  141. Ich warte nur noch auf ein...
    Ich warte nur noch auf ein männliches Pendant zur Roche.
    Wenn man mit dem Voyeurkram soviel Geld verdienen kann.

  142. @Sylvia
    .
    Und wer meinte bitte...

    @Sylvia
    .
    Und wer meinte bitte schön nicht Ihr Äußeres?
    .
    Vielleicht ist das wie mit diesen Bestsellerautoren, die ausserdem noch Künstler sein wollen, Bilder malen und Gedichte schreiben. Da sitzen sie in ihrer Villa und sind unglücklich trotz des Vermögens, das ihnen ihre Millionenauflage eingebracht hat. Zu schmerzhaft sprüren sie, dass ihre Gedichte und Bilder nix taugen.

  143. @E.R.Langen
    Und welcher Mann...

    @E.R.Langen
    Und welcher Mann würde, Entschuldigung, beim Anblick einer Frau denn an so etwas denken? „Öffentliches Übergeben?!“.

  144. @Habseligkeit: "Ich fühle...
    @Habseligkeit: „Ich fühle mich in diesem Blog sehr viel wohler, als in einem ‚Feuchtgebiet‘!“ Wenn Sie damit wirklich das Feuchtgebiet zwischen den Beinen meinen, dann ist mein Rat: Lassen Sie sich ganz dringend den Stock aus dem werten Körper oder auch dem Kopf ziehen, denn dieser Blog, so angenehm er ist, ersetzt niemals eine Runde Feuchtgebiete lecken und etwas trockenpumpen, von dem Spaziergang dorthin und der Erholung danach, ganz zu schweigen, ausser Sie sind (geh)behindert, dann nehmen Sie bitte meine Entschuldigung an.
    @Vroni: „Faszinierend!“ Spock war ein halber, wie Sie wissen, und er hätte recht, das sind Wir, und wie!, selbst für einen, der davon voll ist. Und, Gratulation! zu dem Fund (Pluhar), grosse Klasse diese Frau. Das es uns Männern grösstenteils bis Heute schwer fällt die „Macht“ (dazu zähle ich auch die Gleichbeachtung) mit den Frauen zu teilen, zeigt die aktuelle Debatte, um die Besetzung von Spitzenpositionen in der Wirtschaft und der Sieg eines Mannes bei den französischen Sozialisten.
    Eine Lanze für Frau Roche: Eine Person, die schon so früh eine Öffentliche war, über die die Öffentlichkeit viel gesprochen, geschrieben, gelobt und verurteilt hat, verliert auf dem Weg zur Hochzeit durch einen Unfall die halbe Familie, und diese Familie war auch schon vorher alles andere als vorbildlich, da lautet die Frage: ist es nicht legitim, dass die, die sowieso zur quasi erweiterten Familie zählen auch von den Qualen und Verirrungen der öffentlichen Person erfahren, ist das vielleicht sogar von der Öffentlichkeit gewünscht, das sie auch die intimsten Bereiche ver-öffentlicht? Eine Nachbarin hat jahrelang beim Sex Marschmusik laufen lassen, ziemlich laut, warum wohl?, also mir wär‘ lieber gewesen Sie hätte es ohne getan, seitdem hängt mir das bis heute in den Ohren, wenn … Öffentlich ist leicht was, wenn Mensch so eng beieinander wohnt und die Wände so dünn, und ich konnte nicht wegghören, ausser ich legte selbst Metallica auf, aber ich wollte nicht stören und gehen, ging auch nicht immer, aber bei Frau Roche kann ich weiterzappen oder umblättern, nicht kaufen oder verstehen, die Nachbarin wechselte irgendwann einmal zu Kuschelrock, dann bin ich ausgezogen.
    @Der Tiger: zu Frau Pluhar. Doch, das war damals noch die Norm und ist es, siehe oben und Ihren Kommentar, noch bis heute. Nach dem Motto: „Die Frauen sollen doch nicht so tun!, es geht ihnen doch gut unter Uns?“
    Ich bin nun mal ein Kämpfer für die Gleichberechtigung und Gleichwertigkeit. Und zwar Aller Menschen, ohne die Verschiedenheiten Aller auch nur anzutasten.

  145. @HansMeier555
    Theleweit oder...

    @HansMeier555
    Theleweit oder Theweleit? Aber ich werde in mich gehen. Beim Hühner- und Gänseschlachten hatte ich nie ein Problem. Aber auch hier kann sicherlich ein Theweleit weiterhelfen.

  146. @ HansMeier555 (18:26) –...
    @ HansMeier555 (18:26) – kennen Sie das?
    .
    Sie ist ein herrliches Weib, sie ist ein göttliches Weib!
    Wenn ich sie seh‘, lacht mir gleich die Seele im Leib
    Sie ist ein herrliches Weib, sie ist ein einziges Weib!
    Aber ach – sie kann nicht kochen!
    .
    Sie hat a obr’e Partie und eine unt’re Partie
    Und eine Anatomie wie eine Straußmelodie
    Und eine Physiognomie und eine Geographie
    Aber ach – sie kann nicht lesen!
    .
    Nun hab ich einmal meinem Mütterlein versprochen
    Ich nehm nur eine die kann ausgezeichnet kochen
    Und meinem Vater, weil er wäre bös‘ gewesen
    Hab ich gesagt, ich nehm nur eine die kann lesen
    .
    Und meine Eltern – mögen sie in Frieden ruhn –
    Ich will sie ehren, doch was soll ich nebbich tun?
    .
    Sie ist ein herrliches Weib, sie ist ein prächtiges Weib!
    Und wenn ich denk wie ich mir jetzt die Nächte vertreib
    Denn dann, wenn sie mich besucht, wie ich zu Hause dann bleib
    Aber ach – sie kann nicht schreiben!
    Sie ist ein herrliches Weib!
    usw
    http://lyrics.wikia.com/Georg_Kreisler:Sie_Ist_Ein_Herrliches_Weib
    .
    (eines von Madame’s Lieblingsplatten)

  147. Ja, und bitte diese Probleme...
    Ja, und bitte diese Probleme vollumfänglich bei Facebook ausbreiten; den gefällt-mir-
    Knopf eifrig drucken.
    Frau Roche steht erst am Anfang einer atemberaubenden Karriere. Mann sollte da nicht
    zurückstehen. 1 Filou F.Filou macht noch keinen Sommer.

  148. liebe Vroni, man wartet hier...
    liebe Vroni, man wartet hier nicht besonders gespannt auf den grossen öffentlichen auswurf von pocher.

  149. @Oliver-August Lützenich –...
    @Oliver-August Lützenich – die Platte bekam Madame von einem Professor… aber mehr erlaubt sie mir nicht zu verraten.

  150. Feuchtgebiete werden...
    Feuchtgebiete werden überschätzt.
    Die Vagina ist im Grunde und bei Licht betrachtet langweilig. Das männliche Pendant (im wahrsten Sinne des Wortes) im Grunde genommen häßlich.
    Die Bilder werden in der Sehrinde des Gehirns erzeugt und sind mit dem Frontalhirn verknüpft. Im Gehirn spielt die Musik.
    Cellulite gabs schon immer, siehe Venus von Willendorf.
    Die Begeisterung Dons für den gemalten Barock-Engel läßt sich am ehesten durch eine längere (unfreiwillige?) Abstinenzzeit erklären.

  151. Was das Krankheistbild, das...
    Was das Krankheistbild, das angebliche angeht, so ist dieses Bild eher moderat. Ich darf mal kurz linken:
    .
    http://www.costumeantique.de/data/kostuem/rokoko/1758-61_Jean_Etienne_Liotard_-_Marthe_Marie_Tronchin.jpg
    .
    Das 18. Jahrhundert schätzt eben die Maskenhaftigkeit, wobei man sagen muss: Bei aller Anpassung an das Ideal gibt es durchaus Unterschiede, man muss nur genau hinschauen, genauer eben als wir heute.
    .
    Oliver-August Lützenich, ich will mich dazu nicht einlassen, aber generell bin ich der Meinung, dass man, wenn man als Person öffentlich lebt, halt ein wenig aufpassen muss, wie man sich dieser Öffentlichkeit darbietet. Ich weiss schon, warum ich nur über das Dübeln von Gemälden schreibe, und niemnd etwas von meinen turbulenten letzten drei Jahren erfahren hat.

  152. @Echte Orangenhaut:
    In 23...

    @Echte Orangenhaut:
    In 23 Sätzen nichts zu schreiben ist auch eine Kunst.
    Vielleicht greifen Sie FilouF.Filou bei seiner Hämmorhidenelegie unter die Arme und steuern ein paar Grundrisse analrelevanter Ereignisse im Kontext bei?
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  153. colorcraze, das war nur zu...
    colorcraze, das war nur zu besonderen Anlässen, und dazu gab es spezielle Kaolinpuder.
    .
    Werte sylvia, das kann natürlich auch sein – dass solche Erscheinungen zuerst mal nur Scheitern am eigenen Ideal sind, was natürlich dann doppelt blöd ist. Denn wenn es sonst noch nicht mal jemand hat, wozu hat man es dann selber? Das ist wie selbst auferlegte Keuschheit. Meinte aber, das 19. Jahrhundert sei mit soilchem Plunder bereits vorbei.

  154. nun, lieber don, zwischen den...
    nun, lieber don, zwischen den zeilen konnte man das herumdübeln, wie sie es so bezaubernd nennen, schon etwas vernehmen, glücklicherweise jedoch auf der anderen seite eines schweren, nicht gelüfteten vorhanges.

  155. Es ist keine schlechte...
    Es ist keine schlechte Gewohnheit, zu Beginn des Liebesspiels die Gluehbirnen auszuschalten und Kerzen anzuzuenden. Diese Beleuchtung idealisiert die Szene.
    Wenn es dann, etwas spaeter, zum Wolfsgeheule kommen sollte, es kommt immer dazu, ist es ratsam, nur im Lichte des Kalten Mondes den Trieben freien Lauf zu lassen. Aesthetischen Iriitationen geht man auf diese Art sehr elegant aus dem Wege.
    .
    (Am Morgen danach ist es ratsam, den ersten Bus zu nehmen. In der Erlebnisbaeckerei trinkt man schnell einen Kaffee, nimmt ein Salamibroetchen zu sich und meldet sich beim Arbeitgeber krank.
    Das ist die wahre Liebe um die es hier geht.)

  156. Don Alphonso, ich bin froh,...
    Don Alphonso, ich bin froh, daß ich nicht Frau Roche bin, obwohls mich ärgert, daß man mit solcherlei Nichtigkeiten Geld verdienen kann. Aber es hat mich ein ganz klein wenig verstört, daß ich bei (durchaus genußvoller!) Lektüre Ihres Beitrags selbst auch erstmal an die Wirkung von Orangenhaut auf die Männerwelt gedacht und amüsiert deren Nichtachtung derselben zur Kenntnis genommen habe, und dann erst in zweiter Linie ans Selbstbild. Und jetzt hoffe ich, daß ich mich heute Abend nicht vorm Spiegel beim Fleischkneifen erwische!

  157. @Don Alphonso: das denke ich...
    @Don Alphonso: das denke ich auch, aber ich bin auch sicher, das dazu einiges an innerer Abgeklärtheit und Stärke nötig ist und die ist nicht Jedem/r gegeben, Ihnen wohl und, wie ich kürzlich lass, auch Phillipp Lahm, der sehr genau weiss, was er wie anbietet und was eben nicht. Von Turbulenzen mal abgesehen. Aber, ob ich in der Lage von Frau Roche noch Haltung hätte bewahren können, ich weiss nicht … und jetzt ist sie drinn … im Getriebe der Medien und ob Sie da noch mal heil raus kommt? Ich drücke Ihr dazu beide Daumen. Ganz fest.

  158. Filou, im Schlafzimmer habe...
    Filou, im Schlafzimmer habe ich Hütchen auch auf dem Kronleuchter.
    .
    sylvia, das Fleischkneidfen sollte man männlichem Fachpersonal überlassen, ansonsten: Ein anderer Anlass für diesen Beitrag waren ein paar Gespräche zu eben jenem Thema, die für beide Seiten überraschend und erhellend zugleich waren.

  159. Lieber Oliver-August...
    Lieber Oliver-August Lützenich,
    Ihre Lanze für Frau Roche ehrt Sie.
    .
    Dysfunktionale Familien sind per se kein Gründ, alles zu entblößen. Hinreichend, verstehbar, aber nicht ausreichend.
    .
    Es ist schon das DSDS- und Schäuble-Phänomen der heutigen Zeit: Man bietet sich dar und findet nichts dabei. Der eine schreibt nur von Bilder eindübeln, der andere beschreibt akkurat jedes einzelne Schamhaar bei was auch immer, oder schreibt seine Familie an den Pranger. Stilfrage.
    .
    Wem das Herz voll ist, dem geht der Mund über. Doch das Bedürfnis, sich und die Seinen zumindest im Ansatz vor der Meute zu schützen sollte man grad noch haben. Sie ist doch noch jung und dann verbrannt für alle Zeiten? Durchgereicht, rumgereicht, später ausgespuckt. Später steht sie dann im Stern unter „Was macht eigentlich [….] “ Da ist doch irgendein Schalter, irgendeine Sicherung durchgebrannt. Wenn ich ein Verleger wäre, würde ich solche Manuskripte nicht drucken (ihre Therapeutin riet ab). Doch Verleger mit einem Hauch Verantwortung gibt es nicht mehr, nur Kaufleute.

  160. @donna laura: Danke! Nur: wie...
    @donna laura: Danke! Nur: wie erklören wirs nun dem HansMeier?

  161. Jedenfalls macht Erfolg...
    Jedenfalls macht Erfolg schöner. Stichprobenhaft ist das auch bei Frau Roche zu sehen.
    Natürlich heißt die Zielgruppe Männer,wer denn sonst?
    Männer nehm in den Arm und weinen heimlich…aber vor allem sind sie Gastgeber
    von Talkshows,dem Trainingslager für Triebverzichtsübungen-da bekommt das Wort Saftschubse nochmal eine ganz andere Bedeutung.
    .
    Der Erfolg einer Roche ist doch das Ergebnis einer pimpernten Medienlandschaft, dem Äquivalent zur Immobilenblase.
    An dieser Stelle ekelt mich vielmehr die Wertschöpfungsstrategie einer Gesellschaft,deren Stoßgebete unerhört bleiben werden.

  162. Früher tratschten die Weiber...
    Früher tratschten die Weiber über ihre Männer, Kinder, Enkel und Schwierenkel, heute halt über Cellulitis, Diäten, Jacques Lacan und wie man das vibrierfähige neue iPod6 vor Trojanerbefall schützt.

  163. @Tiger
    Kenn ich natürlich und...

    @Tiger
    Kenn ich natürlich und noch anderes, wo Cellulitis ebenfalls nicht vorkam.
    .
    @E.R.Langen, Donna Laura, Vroni
    .
    Das ist nicht nett, Sie kichern und ich weiß nicht worum es geht. Und was ist Pocher? Ein umgangssprachlicher Ausdruck für das Herz? Das kann nicht sein, denn das Herz ist heute nur noch ein geschmackloses Logo und längst kein Ort mehr, wo Gefühe pochen.

  164. Lieber Don.
    Vielleicht darf...

    Lieber Don.
    Vielleicht darf ich sie und Ihre Gedanken mal weiterreichen, wenn ich vor der Schule mal wieder auf andere Mütter treffe die in mir, so ähnlich wie bei Ihnen den Fluchtgedanken Richtung Rennstrecke auslösen?
    Das wäre sehr schön.

  165. Aber gerne!...
    Aber gerne!

  166. @Der Gärtner
    cc Oliver-August...

    @Der Gärtner
    cc Oliver-August Lützenich
    Gefällt Ihnen das Blog jetzt besser?
    @Oliver-August Lützenich
    Sie verwechseln das mit Rückgrat.
    @Don Alphonso
    Meinen Sie wirklich, sie würde auch nur einen ‚Trüffel‘ finden?

  167. @ Vroni - Voyeurkram und Geld...
    @ Vroni – Voyeurkram und Geld verdienen:
    „Ich warte nur noch auf ein männliches Pendant zur Roche. Wenn man mit dem Voyeurkram soviel Geld verdienen kann.“
    Kann man nicht, zumindest als Mann nicht. Da würde automatisch die Hälfte der Leserschaft fehlen, die Männer nämlich. Roche war auch nur „neu“, weil sie die Sicht vieler Männer in einem Frauenkörper präsentiert :-).
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  168. Der Feuchtrochen.
    Nicht: Das...

    Der Feuchtrochen.
    Nicht: Das Buch zum Film, sondern: Das Mensch zum Sender.

  169. HansMeier555:"Nicht: Das Buch...
    HansMeier555:“Nicht: Das Buch zum Film, sondern: Das Mensch zum Sender.“
    *
    Das ist nicht ganz richtig: Es war wohl so, dass Harpe Kerkeling zusammen mit Charlotte Roche die gemeinsamen Bestseller verfilmen wollten, unter dem Titel: „Ich bin dann mal feucht!“

  170. Eine Länderkunde der...
    Eine Länderkunde der Verpackungsstile, nicht schlecht.
    .
    Eines verstehe ich aber nicht: wer sollte Don-Alphonso-Akten anlegen? Der bayerische Innenminister? Der Dechant von I-Stadt? HansMeier007?

  171. DA, die widrigen Umstände...
    DA, die widrigen Umstände Ihrer Handtaschenbewachung, gewissermaßen als Kollateralschaden, ähneln meinen Leiden in ärztlichen Wartezimmern, wenn die alten Weiber sich mit ihren Krankheitsschilderungen gegenseitig überbieten.
    .
    Wenn schon Körperbespiegelungen als Literatur, dann empfehle ich Barock:
    http://www.gedichte.xbib.de/Hofmannswaldau_gedicht_Sonnet.+Verg%E4nglichkeit+der+sch%F6nheit.htm
    Oder in neuerer Zeit: Benn, „Kleine Aster“ oder „Requiem“.
    Getreu dem hier umgewidmeten Ausspruch von Keynes: „In the long run we are all dead“.

  172. JR, aber auch das würde man...
    JR, aber auch das würde man sich nicht freiwillig antun. Oder gibt es ein Buch mit dem Titel „HNO-Wartezimmergespräche der Patienten“?
    .
    Nun, die Akten wurden von werten Bloggern angelegt, die ein Problem mit mir hatten. Teilweise habe ich ihnen das vergällt, teilweise haben sie aufgegeben, und manche haben die Blogs verlassen und machen jetzt etwas anderes. Aber man lernt dazu.

  173. "sch be vell kränka ass wies...
    „sch be vell kränka ass wies die! Domet dat emol klaa is!“

  174. Wie kann ein Mensch ä so vell...
    Wie kann ein Mensch ä so vell Drüssen haben.
    Minge Professa dea is´ne feine Mann. Sollche Hände wie dea hätt!
    Belua datt Ahld do, datt Minsch do, man sacht ja, dat wärene jewisse so und so. (Die sollll et jo med jedäm maache, wie ma esu säht, dat Schraspnell do, die Patron).

  175. " ...un dann sache isch noch...
    “ …un dann sache isch noch för minge Professa, allls isch unger et Metz moht, Herr Profassa sachen isch för demm, schnigge se nit ze deef un losse Se noch jet draan. Watt mäht dea, schnigg ma allles fott. Fott is fott sachen isch mia sig dera Zigg. Kannste nix dro maache.
    Watt met dann Ührem Ahl sing Prostata?

  176. Aus "morgue" v. Gottfried...
    Aus „morgue“ v. Gottfried Benn
    -!-
    Schöne Jugend
    Der Mund eines Mädchens, das lange im Schilf gelegen hatte,
    sah so angeknabbert aus.
    Als man die Brust aufbrach, war die Speiseröhre so löcherig.
    Schließlich in einer Laube unter dem Zwerchfell
    fand man ein Nest von jungen Ratten.
    Ein kleines Schwesterchen lag tot.
    Die anderen lebten von Leber und Niere,
    tranken das kalte Blut und hatten
    hier eine schöne Jugend verlebt.
    Und schön und schnell kam auch ihr Tod:
    Man warf sie allesamt ins Wasser.
    Ach, wie die kleinen Schnauzen quietschten!

  177. Man kann jetzt schon ahnen wie...
    Man kann jetzt schon ahnen wie sich die Wachstumsversprechen von socialmedia
    realisieren lassen.
    Die alten Frauen in den Wartezimmern : was für ein Potential!

  178. Watt is, wenn dä...
    Watt is, wenn dä Trojanerdriss do, met dera Scholldenkrise üverananderkütt? Watt sähste do? Dat finsta us meenste?
    ..
    Dat Schmitze Billa moht jo wejen esu´nä Frauenjechichte in et Krankehus. Watt willste maache, ne! Et kütt wie et kütt. Un wie is et Üch? Johd? Hauptsach!

  179. Habe nur ich beim Öffnen...
    Habe nur ich beim Öffnen dieses Blogbeitrags am Seitenrand eine Werbung „Fettabsaugen in Berlin“?
    .
    Wie auch immer, die „Google-Anzeigen“-Macher haben einen feinen Humor.

  180. Hihi....
    Hihi.

  181. Rischtischschtellung:
    Watt is,...

    Rischtischschtellung:
    Watt is, wenn dä Trojanerdriss do, met dera Scholldenkrise üverananderkütt? Watt sähste do? Dat süühd finste us, nee?

  182. Von Amts wegen:
    Dem Herrn...

    Von Amts wegen:
    Dem Herrn Minister wurde seine feine Salami, in Scheibchen geschnitten, serviert.

  183. Von der Altmeisterin...
    Von der Altmeisterin …
    http://www.clairebretecher.com/NET/fichiers/classic.html
    Guiguitte et les Hommes („Les Frustrés“)
    oder
    Gras Double („Les Frustrés“)

  184. @Don Alphonso:" das Überholen...
    @Don Alphonso:“ das Überholen eines Opels am Jaufenpass“
    Das hatte ich übersehen. In your Dreams!

  185. Ja, die Bretécher bringts...
    Ja, die Bretécher bringts halt immer wieder auf den Punkt.
    .
    Männer heulen dafür über ihre Love-Handles und versuchen verzweifelt, sie im Gym wegzutrainieren. Das schafft Gerechtigkeit.

  186. E.R.Langen: "Habe nur ich beim...
    E.R.Langen: „Habe nur ich beim Öffnen dieses Blogbeitrags am Seitenrand eine Werbung „Fettabsaugen in Berlin“? …“
    *
    Ja, die ist extra nur für Sie. Personalisierte Werbung und so…. Wir anderen sind alle spindeldürr…

  187. yast2000, das würde einiges...
    yast2000, das würde einiges erklären…

  188. nun ja, lieber HansMeier555,...
    nun ja, lieber HansMeier555, diesmal haben sie es eben einmal nicht mitbekommen, allerdings aus den niedrigsten, dennoch hier stets ehrenwerten – da nicht so wenige ihre schwarze seele pflegen – gründen, sie schlingel. hoffentlich vibriert ihr neuer apparat wenigstens anständig – geben sie laut und schreiben sie die erste kritik!
    .
    cher Filou, benn war wohl etwas gelangweilt und ergo reichlich morbide. ähnliche gedichte schrieb ich noch vor der ehe. das änderte sich mit zunehmender betätigung.
    derzeit denke ich aus nicht besonders naheliegenden gründen weniger an zerfallserscheinung und die allfälligen ratten (auch wenn das nicht besonders freundlich von mir ist, je sais) sondern viel eher an evangelos cellutilis, der aus der grise zu griechen versucht, oder so…

  189. oje, pardon, es sollte...
    oje, pardon, es sollte evangelos cellulitis heissen. naja, wenn man sich nicht auskennt…

  190. fionn@: Grauenvoller...
    fionn@: Grauenvoller Techno-Barock.

  191. Liebe, allerliebste Donna, der...
    Liebe, allerliebste Donna, der Benn ist nicht von mir. Der geht wahrscheinlich auf Spectator, welchselbiger unter allerverschiedensten Maentelchen ueber Dons Buehne tollt.
    .
    Aehnliche Gedichte, allerdings im Zustande schwerer Postpubertaet, schrieb ich auf Bierdeckel (Pecheur) unter dem Eiffelturm. Das ist lange her, aber das appe Rad habe ich immer noch. Q.E.D.
    .
    P.S. Sollen wir Zwei uns nicht eine wenig ueber den verderblichen Einfluss weiblicher Erziehung auf Knaben streiten, die wo spaeter Maenner als Memmen erscheinen laesst?

  192. fionn, so'n Auto muss man...
    fionn, so’n Auto muss man sehen, wie Frauen: Die inneren Werte zaehlen. Karosserie? Bah. Nach zwei Wintern braucht sie halt Kosmetik.
    .
    (Nicht persoenlich nehmen, um g.ttes Willen. Ist ’ne Metapher. Odrrr?)

  193. E.R.Langen: "yast2000, das...
    E.R.Langen: „yast2000, das würde einiges erklären…“
    *
    Was würde es denn erklären.. :-)

  194. donna laura@: Sie sollten dem...
    donna laura@: Sie sollten dem Herrn, dessen War name besagt doch schon alles, nichts glauben. Bei mir dürfen, sollten Sie es. Auch mögen Sie sich auf solche agents provocateurs um Himmelswillen nicht weiter einlassen.
    Küß die Hand.
    Ganz der Ihre.

  195. @Don Alphoso
    Zufällig lernte...

    @Don Alphoso
    Zufällig lernte ich neulich ‚Blue Umbrella‘, 1979 von Alex Katz kennen.
    Dieses Bild würde ich in meine Garderobe hängen!

  196. pardon, cher Filou, da war ich...
    pardon, cher Filou, da war ich wohl zu flüchtig. naja, hauptsache nicht steuerflüchtig.
    .
    und eben der verderblichen wirkung wegen sorge ich wohlweislich dafür, dass nicht so wenige herren die burg bewohnen oder besuchen und so einigermassen verderbte beispiele für schwerenöter geben. es gibt nichts gutes, ausser man tut es.

  197. fionn, das ist der 1er von BMW...
    fionn, das ist der 1er von BMW in Kopie. Sozusagen der Guttenberg unter den Daimlerautos.
    .
    yast2000: Trolle sind in der Regel spindeldürr… (Aber Scherz beiseite: wer in dieser Runde wöge wohl weniger als der Don, der nicht eben spindeldürre)?

  198. @Filou/18. Oktober 2011, 19:23...
    @Filou/18. Oktober 2011, 19:23
    Es gibt schlimmere Metaphern:
    Diese hab ich in den 80ern in Muenchen von einem“Bekannten“ nach der Trennung von seiner Frau in Erinnerung:
    „Das ist halt wie nach Weihnachten! Wenn der Baum nadelt, muss er raus!“
    dur, n’est-ce pas?
    .
    Im uebrigen hab ich ich heut nacht von Orangenhaut getraeumt!
    Pas une blague, un vrai cauchemar, wobei die orange schon mehr in richtung ananas ging…

  199. @E.R.Langen/18. Oktober 2011,...
    @E.R.Langen/18. Oktober 2011, 20:02
    Trolle sind gefaehrlich!!!
    http://www.faz.net/polopoly_fs/1.1495511.1318841304!/image/1954629859.jpg_gen/derivatives/width610x580/1954629859.jpg

  200. Grimaldeli, wenn ich so Ihre...
    Grimaldeli, wenn ich so Ihre Eheschliessungen betrachte, scheint Weihnachten bei Ihnen etwas oefter als gewoehnlich stattzufinden.
    Es gibt aber auch garagengepflegte Subjekte. Eines liegt gerade oben im Kaemmerchen und ratzt. Spaeter wird es sicher ein begehrtes Objekt fuer betuchte Oldtimer-Fans. Dann wird es verkauft.
    .
    (Hab’ich es Ihnen schon geklagt? Mein neues spiessiges Autochen hat KEINEN Aschenbecher. Der kostet extra, Sonderausstattung! Ich werd‘ diesen Geiern was pusten: Dann wird eben nur noch im Stau gepafft. Bei offenem Fenster. Sauerei ist das!)

  201. Die Zeiten ändern sich ,...
    Die Zeiten ändern sich , Filou , der Vater eines Freundes bestellte
    im letzten Jahrhundert eine S-Klasse OHNE Aschenbecher , raten Sie
    ‚mal : kostete Aufpreis . mfG.T.

  202. @Filou/19. Oktober 2011,...
    @Filou/19. Oktober 2011, 00:09
    Das mit den Ehen hat Tradition:
    Koennen Sie sich den kleinen G. vorstellen, welcher dank seiner 2 Grossvaeter ueber 6 Grossmuetter verfuegen konnte?
    Ja, das waren noch Weinachten, wo es an nichts mangelte!
    .
    Als pazifistischer Nichtraucher find ich das mit den fehlenden Aschern OK!
    Meine Aschenbecher werden seit Jahren schon zweckentfremdet fuer Parkmuenzen.
    Und es ist ein Tabu in meinen alten Wagen zu rauchen!
    Ich habe diesem Laster (welches bei Frauen ja zu „Orangenhaut“ fuehren soll) noch in den siebzigern an der Uni gefroent (2 Schachteln Gaul. sans F. p.J.).
    Heut hab ich wieder ein Lungenvolumen, wie ein Tiefseetaucher.
    Bon Journée, ich muss ne Runde mit meinem Maedel joggen!

  203. Ob seine Durlaucht der Fürst...
    Ob seine Durlaucht der Fürst beliebt, uns ein wenig von der Orangerie seines Stammschlosses zu erzählen?
    Man sagt, der Onkel Ihres Urgroßvaters hätte dort Trüffeln zu züchten vorgegeben.

  204. Freut mich zu lesen , dass Don...
    Freut mich zu lesen , dass Don Alphonso zwar ein freier Mensch ist, aber dennoch weiter Verpflichtungen zu kennen scheint. Denn warum sonst sollte er die Buchmesse beehren. Dankbar kann man sein, dass er Cellulite nennt, was keine Entzündung oder überhaupt Krankheit ist. Im Vergleich zu Cellulitis ist das schon ein Akt verbaler Abrüstung. Nicht zustimmen kann ich allerdings, dass dies kein Männerthema ist. Mal abgesehen davon, dass dicke Männer zuweilen auch Cellulite bekommen können, ist es ein weiterer Blickfang an ansonsten perfekten Damen, der sie menschlich werden lässt. Ich erinnere eine liebe Kollegin, blendend aussehend, mit allerdings fragilem Gemüt, die Anfang dreissig kleinste Dellen an ihren ansonsten perfekten Schenkeln entdeckte, die sie uns Männern gern und einen Hauch zu stolz oft in Miniröcken vorzuführen pflegte. Als sie sich wieder einmal in meiner Anwesenheit sichtlich verstohlen dort beäugte, machte ich nur die plumpe Bemerkung, dass ich ihre Beine und überhaupt Sie ganz entzückend fände. Es erwies sich, dass dies der direkte Weg in ihr Herz war und wir sind noch heute gut befreundet und ihr Gemüt viel stabiler. Man sollte Cellulite als Mann also nicht einfach ignorieren, auch wenn wir gemeinhin weniger auf Äußerlichkeiten, als auf innere Werte achten.

  205. cher Filou, nun, immerhin hat...
    cher Filou, nun, immerhin hat der babybenz, denn was sollte der neue ’spiessige‘ wagen denn sonst sein können, drei flaschenhalter.
    wenn die nächste drogenverbotsserie durch sein wird, wird es die auch nur noch gegen aufpreis geben.
    dann wird es nur noch behälter für globuli geben.
    .
    catch and don’t release ist im übrigen auch meine devise, ganz im gegensatz zu unserem südlichen freund.
    herzliche grüsse an ihr ‚garagengepflegtes subjekt‘!

  206. 'das mensch zum clip'
    klingt...

    ‚das mensch zum clip‘
    klingt es nicht hip.

  207. Jaja, soweit wird's kommen,...
    Jaja, soweit wird’s kommen, liebe Laura. Dann haengen von der Wagendecke nur noch Schlaeuche fuer die Bionade-Infusion. Bionade, man stelle sich vor…!
    .
    (Die Schwaben sind dreiste Luegner; „BlueEffency“ steht drauf, aber die Kiste saeuft wie ein paepstlicher Praelat. Sicher glauben die Leute, die Abwesenheit eines Aschenbechers reiche aus um das Weltklima zu retten. Diese Protestantenbagage….)

  208. [OT] Huch, gerade stolperte...
    [OT] Huch, gerade stolperte ich eher zufällig über die Blogstatistik rechts – gab es die früher auch schon? -, und ich bin echt beeindruckt ob Ihrer Leserzahlen. Die Stützen sind ja sozusagen _das_ Top-Blog hier bei der FAZ, sowohl mit beeindruckenden Leser- als auch Kommentarzahlen. Da bleibt einem ja die Spucke weg!
    Dass man aber andererseits so einen Unsinn beim Relaunch dann mit Ihnen und den anderen macht, wirft die Frage auf, ob diese beeindruckenden Zahlen überhaupt bei der FAZ so zur Kenntnis genommen und anerkannt werden?

  209. ...wie ich finde, sollte das...
    …wie ich finde, sollte das Tragen des Sturzhelms (orangefarben) jedem Automobilisten zur frohen Pflicht gemacht werden. Die Deutschen waren schon immer traditionell ein Volk von Helmträgern, wie die Radfahrer, ihre Stammesgeossen, auch.
    HansMeier555@: Vom Clip zum Zip.

  210. Ist DA Unternehmer geworden -...
    Ist DA Unternehmer geworden – die Links zu Cellulite-Behandlungen, verschiedene Annonces usw.
    Wie die Amis zu sagen pflegen „There’s no free lunch“.

  211. cher Filou, bluesäffenzie...
    cher Filou, bluesäffenzie wäre vermutlich passender.
    das von ihnen angeführte getränk der zukunft enthält totsicher zucker. welch eine sünde. damit kann man über die stränge schlagen wie eine nonne im kino.
    .
    lieber Finalist, nur die cabriofahrer dürfen die goldene pickelhaube tragen. die spiesser unter den cabriofahrern dürfen dann die allfällige toilettenpapierrolle daran befestigen, da schliesslich die hutablage fehlt.

  212. [OT] zur Blogstatistik...
    [OT] zur Blogstatistik usw:
    Hier kommt die neue Wunderwaffe
    http://fazjob.net/job_detail/?em_id=853078

  213. Passt wie die Faust auf Haut,...
    Passt wie die Faust auf Haut, der neue Film von Pedro Almodóvar:
    „Die Haut, in der ich wohne.“
    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kino/video-filmkritiken/video-filmkritik-die-haut-in-der-ich-wohne-11498253.html
    .
    Ob der perfekte Frauenkörper und die Herrschaft darüber, wie er aussieht, nicht doch auch vorwiegend eine (Alt-)Männerphantasie ist?

  214. Mittwoch um 16.00h und ich...
    Mittwoch um 16.00h und ich trinke Tee (Indian of course, was sonst?) und lese die FA Sonntagszeitung: Ayurveda und Sanskrit-Philologen auf S. 63 und Geldanlage auf S.B2 : „Einsteigen, wenn die kurzfristigen Aussichten am düstersten sind“ oder wie die Deutschschweizer sagen „Kaufen wann die Kanone donnern“.
    P.S. Schon möglich, dass die Schw. Nationalbank wieder intervenieren werde
    – die CHF ist angeblich immer noch zu stark …. muss bei €1 : 1,40 liegen.

  215. Vroni@: Klar, das sind die...
    Vroni@: Klar, das sind die Phantasien von jungen und alten Senilitätern, die Angst vor Vollfrauen haben. Die Propaganda dafür läuft mittlerweile in Zeitpermanenz auf allen Medien. Der Sex der Unfruchtbarkeit.
    Meine unmaßgebliche Meinung: Hochpathologisch. Könnte Ihnen dafür sogar Gründe ausbreiten. Diese wiederum kann man eigentlich nur im privaten Gespräch näher erörtern. Aber haben Sie auch in einer Sequenz das Glas Orangenjuice gesehen? (Vermutlich echte P…e, wie der ganze Film. So eine ähnlich Glattheit vermittelnd wie seinerzeit das SS-Magazin „Das Reich“)

  216. Tja, Vroni, der perfekte...
    Tja, Vroni, der perfekte Adressat überlaufender Herzen ist der der war, ist und sein wird (oder auch nicht).
    Und bezüglich männlicher Liebeshenkel: wieviele Frauen (xx, Zielgruppe) finden eigentlich Männer wie auf For Him Magazine oder Tétu wirklich attraktiv?

  217. Filou 19. Oktober 2011, 00:09:...
    Filou 19. Oktober 2011, 00:09: „Es gibt aber auch garagengepflegte Subjekte. Eines liegt gerade oben im Kaemmerchen und ratzt. Spaeter wird es sicher ein begehrtes Objekt fuer betuchte Oldtimer-Fans. Dann wird es verkauft. …“
    *
    Sie züchten wirklich Wackeldackel?

  218. bester Spectator, oh bitte,...
    bester Spectator, oh bitte, tun sie sich keinen zwang an – man ist ganz ohr. und verschwiegen, selbstverständlich.

  219. Chefkoch, ein neues Gericht...
    Chefkoch, ein neues Gericht bitte.

  220. Morgen kommt das musikalische...
    Morgen kommt das musikalische Küchenmädchen.

  221. Venezia? Oh wie schoen!...
    Venezia? Oh wie schoen!

  222. Bitte nicht schon wieder...
    Bitte nicht schon wieder barocke Musik!
    Lieber griechische Elegien. In Athen wird gerade zum Tanz aufgespielt.
    Zum Aperitif wird Molotowcocktail gereicht.

  223. Musikalisch, unschuldig, und...
    Musikalisch, unschuldig, und mit einem unerschöpflichen Vorrat an Moritatenliedern.

  224. Nach einem Schuldenerlass...
    Nach einem Schuldenerlass könne es nicht bei der vollen Souveränität des Landes bleiben. „Vorstellbar ist eine permanente Troika.“
    .
    Und kocht uns eine Schwarze Suppe.

  225. @fionn
    19. Oktober 2011,...

    @fionn
    19. Oktober 2011, 16:01
    „Mittwoch um 16.00h und ich trinke Tee (Indian of course, was sonst?)“ Sonst: Natürlich chinesischen, oder japanischen.

  226. Venezia! Oh, da werd ich mir...
    Venezia! Oh, da werd ich mir einen ruhigen Abend freiräumen; fast ausschließlich mit Wiener Schule aufgewachsen hab ich bei ihr ( und den Kommentatoren) sehr viel Neues (Altes) erfahren.

  227. donna laura@: Ohne date geht...
    donna laura@: Ohne date geht gar nichts. Solange bleiben Sie auf den Foltertisch gespannt, comme dans ce film inquiétant sur les problèmes de peau.

  228. HansMeier555: Hinter der...
    HansMeier555: Hinter der Troika sind Geier und Wölfe her.
    ..
    Es bleibt dabei, trotz Geschwadereinflugs in Bruxelles. Die Kasse hat ein solides Loch. Es soll mittels Pappmaché aus privaten und öffentlichen Verspechungen
    gestopft werden. Ob die Papiermasse reicht, steht in dem weißen Sternenkranz auf blauem Grund. Nun soll ein €urokratischer Fiskal-Ärar her.

  229. Die goldenen Sternlein im...
    Die goldenen Sternlein im Kranz sind schon bei der IWF beliehen worden. Deswegen wieder Weiße wie im ersten Entwurf. Bis 1986 waren es Zwölf. Das Symbol der Vollkommenheit.

  230. Verlogenheit allerseits. Mir...
    Verlogenheit allerseits. Mir fällt Cellulite oder wie auch immer selbstverständlich auf. Es hat etwas damit zu tun ob man passende Kleidung trägt.
    .
    Bei der Geburt meiner Tochter darf ich übrigens nicht dabei sein. Deshalb werde ich wohl wieder Opfer von Vorurteilen werden, denn Beweis dafür, seine Frau wirklich erotisch zu finden, liefert wohl nur der Mann, der dabei war und trotzdem, sie wissen schon, inter faeces et urinam.

  231. lieber Spectator, singen ist...
    lieber Spectator, singen ist eine edle kunst und übung. wenn sie ihre buchstaben zu einer wie auch immer verwegenen theorie sortiert haben sollten, dürfen sie, das einverständnis des geschätzten gastgebers vorausgesetzt, sehr gerne die kleine runde mit ihren erkenntnissen erfreuen. ceterum, für ein date, wie sie es nennen, mit Vroni ist man hier nicht zuständig.

  232. Falkenherz, es ist nich...
    Falkenherz, es ist nich wirklich noetig dabei zu sein. Wofuer gibt es Hebammen? Ich musste es auf nachdruecklichen Befehl von Madame tun („Du hast dich vor allem gedrueckt, jetzt will ich sehen, ob du KEINE Flasche bist!“).
    Ich fiel nicht in Ohnmacht, habe aber hoerbar geflucht als es keine Tochter war. Ich wollte eine Prinzessin!

  233. Cellulite ist Teil des...
    Cellulite ist Teil des weiblichen Körpers. Jede Frau jenseites der 20 hat sie. Das wäre ähnlich, als würde man sich darüber empören eine Nase zu haben. Oder ein Ohrläppchen. Es gibt so viele andere wunderbare Dinge mit denen man seine Zeit verschwenden kann. Cellulite ist keine davon!

Kommentare sind deaktiviert.