Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Russinnen haben oder nicht haben

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Platz ist in der grössten Villa: Weil die Altenversorguing nicht mehr zu den Pflichten besserer Familien gehört, werden die Aufgaben an Osteuropäer outgesourced.

Die Diktatur des Proletariats kann nur unter regem und aktivem Anteil der Frauen der Arbeiterklasse verwirklicht und behauptet werden.
Clara Zetkin, Die kommunistische Frauenbewegung

Es gehört zu den Paradoxien eher kinderfeindlicher Menschen, dass sie durchaus so etwas wie Familiensinn empfinden. Nur, weil man selbst den Weg der Eltern, eine Familie gründen zu wollen, für sich kategorisch ausschliesst, muss man noch lang kein schlechter Sohn sein, oder Familien verachten. Ich etwa kann Kinder, das Geschrei und die Einschränkungen nicht leiden, bin aber der festen Überzeugung, dass Blut dicker als Wasser ist, und der eigene Clan weit vor Heimatland, Bundesrepublik, EU und sonstigen „Wirs“ anzusiedeln ist, mit denen uns staatliche Einrichtungen belästigen. Familie ist wie der Tegernsee: Vielleicht etwas spiessig, aber letztendlich die beste aller möglichen Welten.

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Und deshalb war ich auch sehr angetan, als ich beim Weg zum Konditor die alte Frau sah. Ich verachte ja Pelzträgerinnen, und das war ein wirklich schlimmes Exemplum des überbordenden Luxus, mit Betonfrisur und Gold, das aus 50 Meter Entfernung überlaut schimmerte, aber in Begleitung einer gut 30 Jahre jüngeren Frau, die sie vorsichtig über die letzten Eisplatten dieses Winters geleitete.

Siehst du, sagte ich zu meiner Mutter, so ist das richtig. Das Wetter ist toll, man ahnt den Frühling, und die Kinder kommen an den See, um ihre Mütter zum Konditor zu bringen.

Meine Mutter jedoch, nicht ganz so oberflächlich und banal, wie ihr Sohn durch das faule Leben als Gesellschaftsreporter geworden ist, schaute nur einmal hin und sagte dann knallhart und die beste aller möglichen Welten brutal schändend:

Das ist nicht die Tochter. Das ist eine Russin.

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Und was soll ich sagen: Wie schon meine Grossnutter hatte natürlich auch meine Mutter wie immer recht. Die Dame im Pelz und ihre Begleiterin wurden nach uns bedient, und sie sagte mit einer gewissen inneren Haltung zur Begleiterin: „Darf ich fragen, was Sie wünschen?“ – woraufhin sich die Begleiterin mit gebrochenem Deutsch ein eher diätisches Stück Kuchen erwählte, sofern es dort überhaupt so etwas gibt, das nicht den Kalorienbedarf eines Menschen für drei Tage deckt. Die Dame präferierte eine völkerrechtswidrige Marzipanbombe, die mich fraglos zerrissen hätte, und dann gingen sie nach hinten und

weiter habe ich es nicht beobachtet. Ich nahm  die obige Zitronenprinzregententorte, die ganz leicht schmeckt, keinerlei Schokolade enthält und einem die Illusion lässt, dass der sich darüber ergiessende Fettzuckergletscher kalorienfreies, süssliches Eis ist. Und ich nahm die Erkenntnis mit, dass man heute eben doch etwas genauer hinschauen muss, auch in meinem Umfeld, und dass vieles nicht mehr so ist, wie es einmal war. Man könnte auch sagen: Für alle, die der Illusion nachhängen, das Gründen einer Familie würde garantieren, dass sie im Alter nicht allein sind, könnte sich der Tegernsee, dieser Inbegriff der heilen, romantischen und traditionellen Welt mit all dem Vermögen und den idealen Voraussetzungen, als kleiner Knacks im Weltbild erweisen.

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Und dabei ist das noch die schönere Variante. Ich habe massive Skrupel, hier das Vollbild zu zeigen, daher nur der untere Bildausschnitt – aber in Tegernsee sass davor eine alte Frau zusammengesunken auf einer Bank, so nach vorne gerutscht und in ihrem monströsen Pelzmantelgebirge verschwunden, dass man sich unter anderen Umständen nicht hätte sicher sein konnte, ob sie nicht Hilfe bräuchte. Auch sie war goldbehangen, auch sie vermittelte einen guten Eindruck davon, wie es ist, wenn man hier im Vollbesitz üppiger Renten und Dividenden alt wird. Alles perfekt. Nur die viel zu kurzen Socken und die offenen Schuhe liessen erahnen, dass die Kraft nicht mehr für alle Tätigkeiten reicht.

Das sind die Fassadenreichen. Das sieht man, das erlebt man öfters; ältere Menschen, die eigentlich längst die Probleme ihres Alltags nicht mehr bewältigen, aber alles daran setzen, die Fassade aufrecht zu erhalten. Die sich lieber den Oberschenkel auf einer Eisplatte brechen, als einen  Stock zu benutzen, die für alle Probleme eine Kompromisslösung suchen, solange sich davor nur ein Pelz, eine S-Klasse oder eine geschlossene Tür einrichten lässt. Sei es, weil sie niemandem zur Last fallen wollen, sei es, dass sie es selbst tun möchten, sei es, dass sie es behaupten und das Umfeld leider nicht begreift, dass man sie notfalls dazu bringen muss, Hilfe anzunehmen. Der kontrollierbare Bereich schmilzt dann zusammen auf das, was noch geputzt, gekocht, aufgeräumt und gepflegt werden kann, und der Rest ist so wie in jenem Haus, aus dem ich meinen grossen Sarouk habe: Jenseits des Empfangszimmers marode, kaputt und schon lange tot, bevor die Besitzerin selbst gestorben ist. Und nein: Nur, weil es heute bei vielen jungen Leuten in Berlin noch schlimmer aussieht – Du, können wir uns im Cafe treffen? – ist das sicher nicht der Zustand, der im Sinne des alten Herkommens ist.

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Beide Wege – der zur Vereinsamung und der zur angemieteten Russin plus Kost und Logis – haben Vor- und Nachteile. Die Vereinsamung lässt einem das Gefühl, trotzdem niemanden zu brauchen und selbst mit dem  Leben fertig zu werden, und bei hohem persönlichen Risiko ist es lediglich eine Kapitulation vor den Dingen, nicht aber öffentlich vor der Gesellschaft. Auch, wenn es gelogen ist, erlaubt es immer noch die Schutzbehauptung, man käme allein durch das Leben, was für die Leute vom alten Schlag sehr wichtig ist. Die Russin dagegen kann gerne irgendeinen Bereich des 200+x-m²-Anwesens bewohnen, das in diesem Alter zumeist leer steht, weil die Kinder nicht geblieben sind, sie kostet nicht die Welt, und sie beruhigt stets das Gewissen des entflohenen Nachwuchses. Gleichzeitig ist sie aber auch die sichtbare Kapitulation vor der Gesellschaft: Hier muss sich jemand helfen lassen, und ausserdem dafür bezahlen, weil die Kinder es offensichtlich nicht tun. So zumindest ist das in den Köpfen der alten Menschen drin, wenngleich Jüngere da anders denken – eventuell mit der Hoffnung, ihre Rente möchte dereinst auch für solche Hilfe reichen. Pardon, ich muss mal eben vor die Tür und lachen.

***

Au. Mein Bauch. Wo war ich? Ach so. Wie man es dreht und wendet, ob mit Russin oder ohne, ob da nun jemand ist, die dafür bezahlt ist oder niemand, der die Schnürbänder schliesst – all die alten, reichen Herrschaften stammen noch aus einer Zeit, da man das eher nicht erwartet hätte. Da hoffte man nicht auf die Kinder, damals ging man einfach davon aus, dass sie da sein würden. Heute ist die bessere Gesellschaft sehr viel reicher, und dank Osteuropa ist das Personal wieder so billig wie vor 80 Jahren, aber es ist kein Luxus mehr, keine Ergänzung der Familie, sondern eine von zwei unschönen Alternativen. Die dritte Alternative wird gerade in Rottach und Kreuth in alte Gasthöfe eingezogen: Seniorengerechtes Wohnen, wo man sich die Hilfskräfte teilt. Und vielleicht hofft, dass dann die Kinder auch mal wieder kommen und die alte Villa besichtigen, und sie nicht gleich an den Makler durchreichen.

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Das Blut läuft zusammen, hat man früher in Bayern gesagt. Ich weiss offen gesagt nicht, ob dieser Spruch noch in hundert Jahren gelten wird. Ist er doch auch ein wenig unkorrekt und passt nur mittelgut zu Lebensentwürfen, die Unabhängigkeit und Freiheit in den Mittelpunkt stellen – und bitte, ich kenne die Seesauna und die Mütter auf Tagesausflug dort: Das ist kein ausschliessliches Dilemma der Libertins. Das Konzept der Familie passt noch in diese Zeit, solange die Pflichten einfach zu schultern sind; danach beginnt nicht zwingend die Aufopferung für den Ruf der Familie, sondern die Suche nach Alternativen und der Preisvergleich. Man hört, dass die Preise in letzter Zeit gestiegen sind; wöchentlich 50 Euro mehr soll der Standard sein, denn in Polen und Russland ist man auch nicht blöd. Aber auch das wird nicht genug sein, um die alte Ordnung wieder attraktiv zu machen, und so wird man weiterhin am Tegernsee vorsichtig sein müssen, ob die junge Frau zur alten Dame passt. Oder die andere alte Dame nicht vielleicht doch Hilfe braucht und so eingefallen da sitzt, weil sie nicht mehr aufstehen kann.

Man weiss es nicht. Man kann es nicht sagen. Es ist wie mit den alten Sicherheiten dessen, was man früher einmal als bessere Kreise bezeichnete.

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229 Lesermeinungen

  1. Mei jo Fonsi, wos hostn?...
    Mei jo Fonsi, wos hostn? Gehma, gehma! Nocha wuist aa nua die Tortn fressn und bhoitn. I könnt Dia jetza a Gschicht vum Januarr vazöin, nocha datst an ganz Dog woana. Wann Di die Richtige oobusselt hot, host scho valurn. Des ko i Da fei scho sogn. Und des is scho aa wurscht, wo de Oide hea kemma is.
    Mei jo, wos soi sogn, oid weama wias grad kemma duat. Konnst nixn dro macha.

  2. wenn du aber alt wirst, wirst...
    wenn du aber alt wirst, wirst du deine Hände ausstrecken, und ein anderer wird dich gürten und Dich führen wo Du nicht hinwillst.
    Vom wissen wird das Älterwerdens nicht schöner. Zumindest haben die älteren Herrschften am Tegernsee schöne Umgebung und Infrastruktur. Werden Sie mal im östlichen Oberfranken alt! Kein Mann und keine Frau unter Sechzig während der Woche im Ort! Um etwas froher zu enden: Die „besseren Kreise“ finden meist Freude in Dingen, die sie mit eingeschränkten Kräften noch genießen können. Kunst, Literatur und Musik.

  3. Find ich nur recht und billig,...
    Find ich nur recht und billig, dass junge Osteuropäer hierher kommen und die Alten pflegen; schließlich wurden die heutigen Alten aus ihren Ländern seinerzeit ausgesourcet.

  4. Lieber Don, fein beobachtet!...
    Lieber Don, fein beobachtet!
    Aber das beschriebene Verhalten älterer Mitbürger ist nicht auf die besseren Kreise der SdG und die Ufer des Tegernsees beschränkt. Und wenn dann Geld und Vermögen diese Auswüchse des Alterstarrsinns nicht glätten können, um so prekärer. Die herzlose Formuluierung „Alterstarrsinn“ habe ich bewusst gewählt; es geht ja nicht um die menschliche Gebrechlichkeit als solche und insbesondere im Alter, sondern um das hartnäckige Leugnen derselben, was die eigene Person betrifft.
    Familie bzw. Kinder sind dabei nicht unbedingt eine Lösung. Es sei denn, diese (normalerweise selbst auch schon gut jenseits der 50) nehmen sich auf die widerspruchs- und ratschlagsfreie Sklavendasein eines Nicht-Erwachsenen zurück, vergleichbar auch der Rolle der beobachteten Osteuropäerin.
    Schein ist alles, auch gegenüber den eigenen Kindern, denen die tatsächliche, missliche eigene Lebenssituation listig und ressourcenreich verheimlicht wird. So geht es auch den behandelnden Ärzten, denen die wirklichen Gebrechen auch möglichst verborgen werden; diese könnten ja etwas finden, das die Lebensituation von heute auf morgen umkrempelt …

  5. Seltsam: In diesem...
    Seltsam: In diesem Zusammenhang hatte ich zuerst die Assoziation „Polin“. In unserer Region um Baden-Baden sind Russinnen prinzipiell stinkreich und haben selbst Personal. Dagegen kommen Vollzeitpflegerinnen meist aus Polen.

  6. Zur Beruhigung aller...
    Zur Beruhigung aller kinderlosen, kinderfeindlichen oder ähnlich ungeratenen Zeitgenossen: „Anyone who hates children and dogs and loves whiskey can’t be all bad.“ (W.C. Fields)

  7. Wenn man sucht, findet man...
    Wenn man sucht, findet man immer was.
    aus: Pioniere in Ingolstadt, Dritte Fassung 1970

  8. Es gab ja früher oft in...
    Es gab ja früher oft in Familien eine Tochter oder Sohn, der nicht heiratete.
    Und diese blieben dann meist bei den Eltern und unterstützen diese.
    Anfangs nur bei schweren Arbeiten wie Brennholz aufschichtet und von Jahr zu Jahr mehr.

  9. Die Menschen werden einfach zu...
    Die Menschen werden einfach zu alt. Und wenn die Kinder kommen, so bringen sie gleich den Makler und der seine Kunden mit und stellen sie als Freunde vor. Wenn die schon mal da sind.

  10. Früher hatte man Personal,...
    Früher hatte man Personal, das mit einem selbst alt wurde, dabei ging auch des öfteren der Haushalt bergab, aber so war das halt. Billiges Ostpersonal war in weniger wohlhabenden städtischen Haushalten üblich: das böhmische Dienstmädel, das in der Küche schlafen mußte, weil die Wohnung kein Bügel-oder Mädchenzimmer hatte. Im übrigen meinte Ihre Mutter wohl „Ukrainerin“
    denn Russinnen arbeiten nicht im Haushalt.

  11. ....wo bleibt denn nur der...
    ….wo bleibt denn nur der kommentar: meine frau ist auch russin…. der muss doch gleich kommen :-)))

  12. "Früher hatte man Personal"...
    „Früher hatte man Personal“ oder man war Personal.

  13. nanu, ich dachte, es sei in...
    nanu, ich dachte, es sei in besseren berliner kreisen üblich, eine rumänin als pflegekraft zu haben, eigentlich zwei, dei alle sechs monate wechseln.
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    die preisgünstigeren altersheime arbeiten mit personal aus dem osten.

  14. Jetzt habn wir die Diktatur...
    Jetzt habn wir die Diktatur des Kapitaliats. Und? Wie schauts her mit den Schönen des In- und benachbarten Auslands? Wg. Deiner schönen blauen triefenden Augen wird sie Dich nicht so ohne weiteres am Silikonbusen in die Altersdemenz wiegen, auch eine Russin oder Polin nicht. Da brauchts schon eine ordentliche Morgengabe an Diridari (Diverse Anlagen und Gold, mündelsicher angelegt, das hat sich seit 1989 allmählich rumgespochen).

  15. Der Deutsche hat den Russen,...
    Der Deutsche hat den Russen, der Russe den Tadschiken usw. Ich habe ja bereits seit längerem den Verdacht, dass der deutsche Wohlstand auf so etwas wie einer Nahrungskette beruht.

  16. Sehr geehrter Don...
    Sehr geehrter Don Alphonso,
    Erlauben Sie mir diesen Ausdruck meiner Anerkennung
    und Dankbarkeit fuer Ihre grosse Kunst, die, so viel
    ich zu beurteilen vermag, in der deutschen Literatur
    seit Heinrich Heine nicht ihresgleichen hat.
    Ernst Meyer

  17. @Ernst Wilhelm, mit...
    @Ernst Wilhelm, mit Sicherheit. Wie fein, wenn sich die Erben des Nachkriegswohlstands jetzt über die demografischen Alt-Lasten beklagen.
    .
    Ohne WKII müssten die junge Polin zu Hause bleiben und sich um die eigene überalterte
    Gesellschaft kümmern und das Erbe in den Westvierteln wäre um einiges magerer.

  18. Lange Gesundheit und Autonomie...
    Lange Gesundheit und Autonomie sind eben das eigentliche Glück, wer will schon Fremde in die eigene Sphäre lassen und sich von ihrer (oft recht ambivalenten) Hilfe abhängig wissen? Und wer beaufsichtigt die Hilfen? Den Hausarzt vom alten Schlag, der ins Haus kam und seine Patienten viele Jahre kannte, den gibts nicht mehr.
    Die Ärmeren bekommen täglich kurz eine Heimhilfe, die bei einer karitativen Trägerorganisation angestellt ist, vorbeigeschickt, die kontrolliert ob man noch lebt. Meist wird sie freudig begrüßt, dann versinken die Einsamen wieder in ihren Dämmer vorm Fernsehgerät.
    Sobald das Sprachniveau B1 erreicht ist, finanziert das Arbeitsamt eine Ausbildung zur Heimhilfe, oder zur Kindergartenhelferin. Es gibt also immerhin nicht nur viele Alte, sondern auch viele Kinder.

  19. Das mit der menschlichen...
    Das mit der menschlichen Nahrungskette funktioniert nur solange wie die Realwirtschaft
    ’systemrelevant‘ ist; diese Zeiten sind vorbei.

  20. allerdings garantieren kinder...
    allerdings garantieren kinder nicht eine den anspruchsvollen wunschvorstellungen entsprechende begleitung durch die alten tage – kinder werden in alle welt verstreut wie die löwenzahnpollen in die nasen des geschätzten gastgebers und seiner leidensgenossen und sicherlich ebenso an noch etwas angenehmere orte, so dass niemand mehr damit rechnen kann -und sollte -, sich alterssklaven zurechtzuerziehen, die ihr eigenes leben aufgeben, um einem die zielgerade zu verschönern – dies freilich nur, so man eben diesen umstand des sichaufgebens eines der kinder auszublenden vermag.
    .
    meine wenigkeit und gary überlegen heftig, einmal eine (mehr oder weniger fröhliche) wohngemeinschaft mit freunden aufzulegen, platz wäre genug, man teilte sich den lifta, und die erbinnen und erben sollten sich um ihr eigenes leben und vielleicht noch um die vermögenswerte kümmern. für die arbeiten sollten sich ein paar freundliche menschen noch finden lassen, zumal wir in einem feriengebiet wohnen, das ganze also nicht völlig des reizes entbehrte.
    nichts wäre schrecklicher, als im alter die kinder mit tränen zu erpressen und mithin emotional in schwierigkeiten zu bringen.
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    kinder hat man ja aus eigensinn bekommen und nicht, um kaminholz aufschichten zu lassen oder später über lange gesichter und knapp vorbeirollende augenaufschläge hinwegsehen zu müssen.
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    ceterum censeo friert man im alter mehr, man kann sich schlechter bewegen, die paar muskelchen kühlen aus und wer ausser einem selbst sollte denn diesen alten mantel noch tragen wollen, für wen sollte man ihn denn aufheben?
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    lieber don, soso, und sie verachten pelzträgerinnen. wissen dies ihre katzen und ihre (und unser aller) zweitverwertete autohandschuhe, deren südamerikanische hautlieferanten sich einst auch nicht eben ins jenseits lachten?
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    weiterhin wären rumäninnen meine empfehlung: freundlich, höflich, warmherzig, gut zu verstehen, wenn nicht auf deutsch, dann auf französisch.

  21. Jetzt bin ich mal einfach nur...
    Jetzt bin ich mal einfach nur chauvinistisch – war die Pflegerin der alten Schachtel wenigstens attraktiv ? Sonst lohnte sich ja der Ausflug zum See schwerlich … nun ja, der Kuchen sah wenigstens schon einmal lecker aus.

  22. Jaja, die...
    Jaja, die Familienverhältnisse wandeln sich. Aber die Russinnen – oder im Falle meiner soeben verstorbenen 90-jährigen Tante zwei Polinnen – sind nicht ohne Vorbild. Im Hause unserer Urgroßmutter habe es schon im Wechsel des vorletzten Jahrhundert das Fräulein Olga gegeben, eine Russin von Geblüt und ohne Vermögens, dem Land entflohen und die Bolschewikki verachtend, als Vorleserin amtierte. Obwohl das Haus von vier Familiengenerationen voll war. Um nicht zur Last zu fallen, hieß es wohl.

  23. Systemrelevant, dz.
    .
    Als ob...

    Systemrelevant, dz.
    .
    Als ob Systeme relevant sein könnten.

  24. @Filou
    .
    Genau wie...

    @Filou
    .
    Genau wie heute.
    Sicut erat…

  25. Nur, das frage ich mich, warum...
    Nur, das frage ich mich, warum fliehen die Jungen so oft ihre Eltern? Der pure Egoismus, vermute ich, wird es nicht immer sein.

  26. Die bezahlte Gesellschaft und...
    Die bezahlte Gesellschaft und Geselligkeit finde ich jedenfalls ehrlicher als die Familie, die sich freundlich genervt kümmert und schlecht gelaunt geht. Die Ukrainerinnen oder sonstwoher kommen und gehen freundlich. Wir wissen nur noch nicht, daß es ohne sie nicht geht. Für Erdbeeren und Bohnen schon wollen wir nicht mehr aufs Feld. Von Demenz im Pelzmantel wollen wir da noch gar nicht sprechen. Zunächst aber geht das Alter vornehm zugrunde.

  27. Wieso Paradoxie.
    Gerade der...

    Wieso Paradoxie.
    Gerade der Familiensinn hält sie doch vom Kinderkriegen ab: „Ich habe keine Kinder, aber wenn ich welche hätte, wären sie besser erzogen“.

  28. @Ernest Meyer
    Kennen Sie...

    @Ernest Meyer
    Kennen Sie Robert Neumann?

  29. In Fairness, sich neben...
    In Fairness, sich neben Kindern und Beruf auch noch um seine Eltern täglich zu kümmern, ist praktisch unmöglich. In meiner stressigsten Lebenszeit hatte ich nicht nur einen schwierigen Beruf und zwei Teenager, sondern telefonierte auch noch fast jeden Abend des längeren mit meinem Vater, der sich mit deutscher und polnischer Hilfe um seine demente Frau kümmerte, aber auch “ein bisschen Ansprache” brauchte. Außerdem, zur Altenpflege, wie auch zur Kinderaufzucht, ist nicht jeder geeignet. Die Polinnen meines Vaters machen das viel besser.

  30. @Filou
    Weil sie die Fürsorge...

    @Filou
    Weil sie die Fürsorge nicht ertragen.

  31. Ein Grund, weshalb die...
    Ein Grund, weshalb die erwachsenen Kinder noch mitten im Beruf stehen und mit Kinderaufzucht beschäftigt sind (und daher widrigerweise Probleme haben, auch noch die Pflege ihrer Eltern zeitlich zu schultern), könnte sein:
    Sie selbst sind Kinder von sehr späten Eltern.
    Achtung, das ist nur eine denkbare Erklärung bestimmter Dinge, kein Vorwurf gegen andere Lebensstile als die meinen.
    Bitte daher keine Angriffe ad personam, weil es angeblich eine Kritik bestimmer Lebensweisen sei. Ist es nicht. Jeder kann von mir aus treiben, was er will. Er muss aber halt auch die demografischen Konsequenzen sehen.
    .
    Ein Zahlenbeispiel
    Das heißt im Klartext: Diese erwachsenen Kinder sind oft erst geboren, wenn die eigene Mutter bereits um die 38 oder gar 40 Jahre alt und der Vater oft nochmals 10 Jahre älter ist.
    Wenn solche Kinder selbst um die 40 sind, also als ebenfalls Späteltern noch mitten in der Brutaufzucht und als Akademiker noch mitten in der neverending Statussicherung befindlich mitsdamt Häuslebaue, dann sind deren Eltern bereits um 80, oder gar 90 Jahre alt. Und damit im besten Pflegealter.
    .
    Diese Alters- und Pflegegrätsche, die die spätgeborenen erwachsenen Kinder ausgerechnet dann erwischt, wenn sie selbst rund um die Uhr zu tun haben, lässt sich nur vermeiden, wenn man wieder um die 20-30 Jahre alt die Kinder bekommt.
    Wie es früher mal war.
    .
    So war mal die Generationenpflege im eigenen Haus: Wenn die eigenen Eltern um die 80 sind, ist man selbst bereits um die 60. Und MEIST bereits in Rente/Pension oder in Alters-Teilzeit. Plus die eigenen Kinder sind längst aus dem Haus. Damit ist man mit etwas mehr Zeit gesegnet und kann durchaus die alten Eltern pflegen. Ohne den Dreifachbelastungs-Karoshi zu kriegen.
    .
    Was mich zur Überlegung führt, dass viele eigentlich viel zu spät ihre Kinder kriegen. So wird das nix, so muss man halt eine Ukrainerin oder Polin zur Pflege der Eltern einfliegen. Was ich seltsam finde und auch unfreiwillig unangenehm feudalistisch vom Gebaren her.
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    Warum also nicht eher seine Kinder kriegen?
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    (Die Verfasserin war mit 20 Mutter und hat erst danach das Studieren angefangen, konnte ohne „Erziehungsunterbrechung“ nach dem Studium gleich in die „wunderbare Welt der Arbeit“ einsteigen. Die war zwar ehrlich betrachtet, alles andere als wunderbar, aber der noch üblere verquälte, stressige Teilzeitquatsch, weil die Kinder ja noch so klein sind (schlecht bezahlt ist er auch noch und die Rente drückt das auch) ist mir immer erspart geblieben.
    .
    Jede meiner Schwesternhat früh ihre Kinder bekommen und jede kann theoretisch die Mutter pflegen, wenn es soweit ist. Zur Zeit ist sie 70 und erfreut sich noch einer halbwegs anständigen Gesundheit.

  32. @HansMeier555, oder eine zu...
    @HansMeier555, oder eine zu gute Erinnerung an die elterliche Fuersorge haben?

  33. Viele Rentner, Witwer und alte...
    Viele Rentner, Witwer und alte Singles in der Schweiz wandern einfach aus – insb nach Thailand. Sun and Fun for very little „Mun“ (d.h. money)!!

  34. lieber HansMeier555, cher...
    lieber HansMeier555, cher Filou, meinen sie die fürsorge, die sich dergestalt ausdrückt,
    dass einem stets auf den teller geschaut wird, dass man noch einmal reh und rotkohl nehmen muss, zweimal vom kuchen und immer mit sahne, dass jeder genauestens beobachtet wird, wenn sich eine fischgräte im gebeiss herumtreibt und wie sie ‚unauffällig‘ an den tellerrand wandert, die missbilligt, wenn man sich noch etwas wein nachschenken lässt und einem lieber die milch bringen lässt, die ein kleines malheur wie verschlucken für ein viel zu beplapperndes unglück hält und verlangt, dass man sich im sommerlichen spätherbst die zehn meter bis zum wagen noch in einen mantel mit dickem schal und handschuhen hüllt?
    .
    zum glück kenne ich so etwas nicht aus meinem eigenen elternhaus, denn französische eltern fischen i.a. nicht in den angelegenheiten ihrer kinder herum, aber leider ist mein gatte kein reiner franzose. seufz.

  35. @vroni – ich fürchte, es...
    @vroni – ich fürchte, es gibt nicht viele Leser im jungen Kinderkriegenalter, die hier ihren Ratschlag lesen. Die Tigerbabys tun es jedenfalls nicht. Die lächeln nur amüsiert über “Mamas Blog”.

  36. Узнайте из...
    Узнайте из России, средства обучения выиграть: у нас русские победитель гена в нас.
    Ах машина, когда вы приедете? Мое сердце горит в яркое пламя.

    Donna Laura: Pour votre soupir: Haben Sie schon mal an eine Scheidung gedacht? So etwas ist doch heutzutage (unter Pastorentöchtern zumal, Pastoren sowieso) kein Malheur mehr.

  37. Vroni@: Wir können uns...
    Vroni@: Wir können uns solidarisch die Handerln reichen: So hamas auch gmacht, mit 21 Lenzen alt. Jung gefreit, nie gereut.
    https://www.youtube.com/watch?v=niF6Y7ZNqys

  38. @HansMeier555 - 25. Februar...
    @HansMeier555 – 25. Februar 2012, 07:30:
    „Thomas Mann hat ihn gelobt!“

  39. Liebe Donna Laura, genau das...
    Liebe Donna Laura, genau das meinte ich nicht. In der abenteuerlichen Phase meines Lebens sah ich viele Junge (auch aus allerbestem Hause), denen es nicht an elterlicher Aufmerksamkeit fehlte, sondern an etwas ganz anderem, das zu beschreiben mich jetzt zuviel Zeit kosten wuerde. Auch sind die Maengel unterschiedlichster Art. Pauschal zusammengefasst, kann man es das Fehlen von liebevoller Zuwendung, Empathie und intelligenter individueller Fuehrung nennen.
    Und nicht vergessen: Es wird hier ueber Deutsche in Deutschland gesprochen.

  40. Ich habe ein Jahr russisch...
    Ich habe ein Jahr russisch studiert (nur aus Neugier) an der Uni in GB. In Zug hielten zwei Männer mich einmal auf der Strasse an und mich (auf russisch) nach dem besten Restaurant in der Stadt (the Rathauskeller in der Altstadt, btw) gefragt. „My God“ I thought „now the Russians have arrived“….

  41. Meine Systemrelevante hatte...
    Meine Systemrelevante hatte mir gegenüber unmißverständlich zum Ausdruck gebracht, sie würde mir die Augen auskratzen und mir noch viel, viel Schlimmeres antun, wenn ich mir irgend so eine Schlampe, egal ob Russin, Französin, Dänin, Thaifrau, etc. per Scheidung anlachen würde.

    Also wieder nix.

  42. Liebe Tiger,
    es war ja kein...

    Liebe Tiger,
    es war ja kein Ratschlag. Ratschläge sind auch nur Schläge.
    Nur eine Feststellung, wie das kommt.
    .
    Die Jungen sollen machen, was sie wollen.
    Man sollte selbst aber auch wissen, was von was kommt.
    Warum früher dasselbe ging und heutzutage nicht mehr.
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    Unabhängig davon jetzt, dass der Don gar keine Kinder will. Ist o . k.
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    Kinder SIND anstrengend. Ja sie brüllen fies, wenn sie klein sind. Mutter sein IST oft, dass man die Blöde ist, egal was man macht.
    Ob Cappucino dauer-trinkend „nur“ „abhängen“, was auch nicht immer witzig ist, sondern extrem unterfordernd. Und damit spezial-stressig und ätzend. ODER ganz arbeiten gehen und rumhetzen, damit erwirbt Frau sich auch keine Lorbeeren, sondern nur frühe Unattraktivität: verbissene Mundwinkel.
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    Also kann man – und erst recht frau – sich das Ganze eigentlich locker sparen.
    Vor allem, wenn sie extrem geräuschempfindlich sind.
    Zur Ursache hoher Geräuschempfindlichkeit gibt es einige polarisierende Theorien im Lichte der Wissenschaft. Die will ich hier aber nicht unbedingt ausbreiten.

  43. Aus einem geheimen, aktuellen...
    Aus einem geheimen, aktuellen Geheimdossier der Wirtschaft: Die Vorstandsvorsitzenden aller AKWs haben sich auf einen Sturz der Regierung Merkel geeinigt und einen Fonds dafür bereit gestellt.
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,817505,00.html

  44. Sich auf Pflegekräfte aus...
    Sich auf Pflegekräfte aus osteuropäischen Ländern zu verlassen dürfte aus demografischen Gründen keine Zukunft haben; da wird man weiter ausholen müssen –
    nach Afrika und/oder Indien.
    Die zukünftigen Pflegebedürftigen werden die Globalisierung im eigenen Heim prakti-
    zieren dürfen.

  45. e r binvonhier,
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    das mit der...

    e r binvonhier,
    .
    das mit der globalisierung ist schon jetzt so, das mir den rumänischen ärztinnen, die hierzulande als putzfrau arbeiten, kann natürlich auch eine reichhauptstädtische legende sein. schon vor jahrzehnten stand in der zeit, der betulichen für die zahnarztgattin aus wanne-eickel, die preise für sich ohne papiere heir aufhaltende haushaltshilfen liege so bei dreimarkfuffzig die stunde.
    ilegale soll es immer noch geben, auch asylbewerber, vielleicht kriegen die jetzt drei euro fuffzig.
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    wir reden hier noch immer von denen, die sich die pflege leisten können.
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    was ist mit denen, die das nicht können? die pflege dementer ist schon für fachpersonal schwierig, die nach acht stunden die tür hinter sich zumachen können. für angehörige ist es auf keinen fall einfacher. das zahhlt bisher die pflegeversicherung, die rentenversicherung und den rest trägt das sozialamt.
    angenommen, wenn die heute schon prekär leben, sich in den kopf setzen, pflegefälle zu werden, haben die gemeinden ein problem.
    ich denke mal, so bis in zwanzig jahren wird suizidberatung eine kassenleistung wie heute vorsorgeuntersuchungen, ergebnisoffen ist dann für privatpatienten.

  46. JR42@: Schön und gut: Aber...
    JR42@: Schön und gut: Aber es heißt doch:“Man solle sich nicht “ Mit fremden Federn“ schmücken.

  47. „Dämon Weib…“,„ v....
    „Dämon Weib…“,„ v. Robert Neumann (..und dann hatte er, der Ärmste, sich viermal mit verschiedenen dementspr. Dämonen eigelassen).

    HM555: Was halten Sie von Dämonen?

  48. Naja, das Argument mit den...
    Naja, das Argument mit den Kindern… ich sag mal: Bei einer normalen Abfolge von 25 bis 30 Jahren werden die Eltern erst zum Problemfall, wenn die Kinder alleine ihren Problemfall ausleben können., Ich sehe aber ducrhaus auch die ökonomischen Notwendigkeiten, die in eine räumliche Distanz münden, Was die Russinnen als Zwischenlösung angeht: Der Flaschenhals der Entwicklung war gegen 2005 bis 2008, als Irland, England und einige baltische Staaten recht attraktiv waren. Inzwischen ist Deutschland als Arbeitsumgebung wohl begehrt, und ich sage mal: Wenn man das macht, möchte man es vermutlich lieber am Tegernsee als in Wuppertal machen. Insofern betreffen die Probleme bei der Versorgung eher andere Regionen.

  49. Die Pflegeversicherung war ja...
    Die Pflegeversicherung war ja ohnehin nur eine Versicherung für die besseren Kreise, die dadurch ihr Vermögen schonen konnten. Bei den anderen zahlte eh das Sozialamt. Deshalb bin ich auch dafür, daß die Demenz überwiegend bei den besseren Kreisen zuschlägt, als ausgleichende Gerechtigkeit sozusagen. Familie, Freunde und Leute wie Notare und Makler, die als solche vorgestellt werden, können dann unbesorgt bei Tee und Gebäck maßnehmen im Sinne einer zügigen Vermögensübergabe.

  50. @DA 14:04
    Werter Alphons, Sie...

    @DA 14:04
    Werter Alphons, Sie waren wohl noch nicht am Katernberger Weg, am Brill oder in Sonnborn?
    Dagegen ist Ihr Ingolstädter Westviertel ein Slum.

  51. Deutschland wäre noch...
    Deutschland wäre noch begehrter, gäbe es nun mal bald einen Mindestlohn wie in England und Frankreich, der den Namen auch verdient. Nach Spanien zum Erdbeer- und Paprikapflücken wollen die Russen und Ukrainer schon lange nicht mehr, die sind in England, da sie auch meist alle Papiere bekommen haben. Aber der Niedriglohnsektor hat ja hierzulande ernorme Erfolge zu verzeichnen, da will man nur ungern von abrücken. Im Gegensatz müssen gutausgebildete greencard-Zuwanderer nur noch 48.000€ p.a. vorweisen zu vormals 80.000€. Das klingt logisch. Deutschland der Milliardäre und 1Eurojobber.

  52. Hochachtung Don, Ihr Text in...
    Hochachtung Don, Ihr Text in seiner klaren Bildersprache hat mich wirklich berührt, mit der Frage an uns alle: Wird es noch möglich sein, in Würde zu altern? Das kann uns auch keine virtuelle Web-Society mit ihren Apps und Enablern beantworten.
    .
    Ihre Ausführungen setzten zudem einen Kontrapunkt zur großen Freiheitsmelodie des Herrn Gauck. Denn neben einer hedonistischen Selbstverwirklichung im Hier und Jetzt bleibt die unausweichliche Frage: Wie hälst du es mit der sozialen Verantwortung für Deine Nächsten und Liebsten in späteren Zeiten?

  53. auch-einer, ja bei der Pflege,...
    auch-einer, ja bei der Pflege, als Realwirtschaft in Reinform, da funktionieren die alten
    Muster noch. Die Versicherungswirtschaft ist wieder schnell; die PR : Kinder sollen für
    ihre Eltern entsprechende Versicherungen abschließen (… der Staat zahlt ja für nichts mehr!)
    …im Übrigen liegt das vom Zugriff der Sozialämter geschützte Einkommen der Kinder
    bei 1.250 Euro monatl. Brutto!

  54. "Wenn man das macht, möchte...
    „Wenn man das macht, möchte man es vermutlich lieber am Tegernsee als in Wuppertal machen“
    .
    wir stimmen zu. praktische erfahrung zeigt aber auch schon mal, dass frauen genial sind: sie machen es da lieber, wo die sozialbedingungen besser sind. und das erdkundemässige umfeld fällt auch schon mal eher nicht immer direkt unter die primärkritierien der wahrnehmungsraster. nett müssen die leute sein. und pünktlich zahlen. und die arbeit nicht zu schwer. und dann die vergüstigungen. (z.b. viel telefonkosten umsonst, wg. kommunikationsexpertentum)

  55. @Krck01
    .
    Dämonen sind Wesen...

    @Krck01
    .
    Dämonen sind Wesen wie wir alle.

  56. Wir haben es hierorts oft...
    Wir haben es hierorts oft besprochen, aber es kann gar nicht oft genug besprochen werden: es fehlt die Würde. Es fehlt das sich schicken ins Gemäße. Das Einfache, das schwer zu machen ist. Ich habe mir für mein Alter ja diese Utopie vorgestellt:
    http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/0/04/Carl_Spitzweg_021.jpg
    Inklusive des Sacktuchs, das ist sehr wichtig. Wenn auch an meinem Bücherregal eher die Notiz „Historia“ stehen wird.
    http://s1.directupload.net/file/d/2811/sj5x5jaf_jpg.htm
    Und ja, ich möchte alt sein, wenn ich alt bin und keinen verschimmelten Teenager vortäuschen. Ich frage mich nur, warum die Stützen der Gesellschaft so sehr an die ewige Jugend glauben müssen. Blöde Werbung. Oder anders bei Kafka: „Von einem gewissen Punkt an gibt es kein Rückkehr. Dieser Punkt ist zu erreichen.“

  57. Ehrlich gesagt, die Diskussion...
    Ehrlich gesagt, die Diskussion hier im Blog verstehe ich nicht so richtig. Kinder sind doch ein Segen Gottes, oder? Die hier so herumlamntieren und sich gegen die Kinderkriegerei auslassen, waren demnach ungewollte Kinder, ehemals, oder so?

    Wuppertal? Ich sage nur Pina Bausch.
    https://www.youtube.com/watch?v=iwx-K4HpT6o&feature=related

  58. bevor man irgendetwas sagt,...
    bevor man irgendetwas sagt, hat man vor allem das bedürfnis, auszudrücken, wie sehr man sich über seine eben wie immer auch sozial hohe intelligenz und sein außerordentliches sprachvermögen freut.
    hinsichtlich des „weiter habe ich es nicht beobachtet“ meint manch einer evtl. auch schon mal „eigentlich schade. denn am besten ist es am ende womöglich immer noch, die leute anzusprechen und sich was sagen zu lassen. reportage statt bildbeschreibung.weiß man hinterher noch mehr.“
    .
    wahrscheinlich werden sich viele der älteren damen, so eigene erfahrung, nur lobend über ihre hilfen äußern, sogar mit großer freude und anerkennung: „war das beste, was mir in diesem lebensabschnitt passieren könnte, meine klügste entscheidung seid langem, 100x besser als familie oder schwiegertöchter „. und man würde denken „kein wunder, handelt es sich eben doch auch um eine mit durch finazielle erwägungen und monetäre klugheit mit geleitete beziehung, klar funktioniert das gut.“
    .
    ansonsten scheint die sorge vor kontrollverlust nicht besonders schichtentypisch sondern eher allgemein: haben die armen auch. und genauso. lediglich die gegenstände sind billiger. und der verstand greift womöglich weniger weit aus.
    .
    wenn also irgendetwas vorbildlich, also vorbildlich anders wäre, dann solten evtl. westviertel hier bzgl. des loslassen und des gebrauchs von hilfen weiter vorangehen.
    .
    wobei wir uns hier aber insgesamt womöglich auch weiterhin im bereich großer kollektiver unreflextiertheiten bewegen würden. („künstler und herausragende einzelne verändern die welt, die ideenwelt zuerst, dann folgen die schichten nach“. oder so. wobei wir uns da kein urteil drüber erlauben wollen, weil nicht können. )

  59. @nico
    Welch ein Unfug! Wenn...

    @nico
    Welch ein Unfug! Wenn die Rente Ihrer Mutter/Ihres Vaters plus Zahlung aus der Pflegeversicherung nicht ausreicht, um die Heimkosten zu decken (und die können in der dritten Pflegestufe leicht 5000 Euro oder mehr betragen), zahlt zunächst das Sozialamt, holt sich das Geld aber von den Kindern zurück. Und nicht nur von Kindern der besseren Kreise. Die Sozialämter legen die Düsseldorfer Tabelle zugrunde, und da wird auch ein gut verdienender Facharbeiter (bessere Kreise mit Möglichkeit der Vermögensschonung??) zur Kasse gebeten.

  60. "Militärberater", hm.
    Beim...

    „Militärberater“, hm.
    Beim letzten Mal in Pakistan hiessen die Auftragskiller „Diplomaten“.

  61. @rittervongeist, muß man denn...
    @rittervongeist, muß man denn Kinder haben, um Pflegefall zu werden?

  62. Was ich leider nicht...
    Was ich leider nicht verstanden habe, und worauf bisher auch kein Kommentator eingegangen ist, ist der Zusammenhang zwischen Eingangszitat und Altenpflege durch osteuropäische Kräfte. Soll das bedeuten, wollen Sie damit sagen, dass die Pflegerinnen die Westviertelgesellschaft gewissermaßen unterwandern und irgendwann Frau Wagenknecht an die Macht bringen?

  63. @DA -Don Alphonso - 25....
    @DA -Don Alphonso – 25. Februar 2012, 14:04:
    „… die ökonomischen Notwendigkeiten, die in eine räumliche Distanz münden“.
    Unterschätzt werden sehr oft die psychischen Notwendigkeiten, also die einfache Notwehr. Elterlicher Psychoterror durch andauernde, ungefragte Erziehungsversuche an Kindern und Enkeln wird durch so einige hundert Kilometer Distanz zwischen Eltern und (mittlerweile erwachsenen) Kindern elegant entschärft.
    .
    Zum Kindergeschrei:
    Hierzu bedarf gar nicht eigener Blagen, sondern schon das Umfeld im täglichen Leben – Einkauf, Bahnfahrt, Restaurantbesuch, sogar kulturelle Veranstaltung – reicht schon völlig. So im Sinne „Leon-Maximilian, das haben wir doch vorhin schon gemeinsam besprochen“ als hilflose elterliche Reaktion auf den kindlichen Tobsuchtsanfall. Beim eigenen Nachwuchs hat man/frau ja durchaus erzieherische Steuerungsmöglichkeiten, außerdem ist diese Phase pro eigenes Kind in wenigen Jahren durchlaufen. Als Argument gegen eigenen Nachwuchs daher wenig überzeugend, womit ich natürlich die persönliche, freie Entscheidung gegen eigenen Nachwuchs nicht in Frage stellen will.

  64. wird es in der 3. pflegestufe...
    wird es in der 3. pflegestufe nicht am ende sogar teils schon wieder billiger? weil in stufe 2 noch händisch gefüttert würde, in stufe 3 aber schon die PEG läge? http://www.google.de/search?q=peg-sonde&hl=de&qscrl=1&nord=1&rlz=1T4GZAZ_deDE412DE412&prmd=imvns&tbm=isch&tbo=u&source=univ&sa=X&ei=ABFJT5mzBOqP0AXkw4mJDg&sqi=2&ved=0CDYQsAQ&biw=1280&bih=890
    evtl. lässt auch die kenntnis solcher einblicke, welche sich möglicherweise zukünftig sogar zu ausblicken steigern könnten, die freude an „trad. italienischer nahrungsaufnahme“ (antipasti kämen ggfls. zuerst) noch steigern. der film ist gut: http://www.google.de/imgres?imgurl=http://www.nahrungsverweigerung.de/images/peg1.jpg&imgrefurl=http://www.nahrungsverweigerung.de/scripts/peg.html&usg=__7uFqeyXtsDB__KGqVbiLlBotjJ4=&h=344&w=500&sz=24&hl=de&start=0&zoom=1&tbnid=foXM_lyYQICvYM:&tbnh=171&tbnw=224&ei=BBFJT_ykL8Wi0QXtuvyeDg&prev=/search%3Fq%3Dpeg-sonde%26hl%3Dde%26sa%3DX%26qscrl%3D1%26nord%3D1%26rlz%3D1T4GZAZ_deDE412DE412%26biw%3D1280%26bih%3D890%26tbm%3Disch%26prmd%3Dimvns&itbs=1&iact=hc&vpx=195&vpy=336&dur=205&hovh=186&hovw=271&tx=177&ty=91&sig=116388303357608309757&page=1&ndsp=22&ved=1t:429,r:5,s:0 – und gerade viele ausländerinnen haben erfahrungsgemäß bereits exzellente erfahrungen im umgang mit PEG-Sonden, auch deshalb womöglich einem „kann ich doch noch alles alleine selbst“ vorzuziehen. (wobei man das nahrungskonzentrat für die sonden bekanntlich sowohl mit lauwarmem aber auch eiskaltem winterwasser anmischen kann: bei abneigung gegen den/die alte/n gibts auch schon mal eiskaltes winterwasser „für die PEG“, „rein als erzieherische massnahme“. glaubt man zumindest schon mal gehört zu haben.)

  65. Don Alphonso,
    wer sich nicht...

    Don Alphonso,
    wer sich nicht auf öffentliche Instituionen verlassen will und im Alter keine fremden Leute um sich haben möchte, dem bleibt noch eine Strategie:
    Möglichst viele Kinder zeugen.
    Irgendeines bleibt dann vielleicht doch in der Einliegerwohnung.
    Im übrigen schreien nicht alle Kinder herum.
    Bei mir jedenfalls nicht, höchstens bei den Muttis.

  66. HansMeier55525. Februar 2012,...
    HansMeier55525. Februar 2012, 16:00 @: Hui! Weh dem, wenn sie losgelassen.

  67. @rittervomgeist
    Auch der gut...

    @rittervomgeist
    Auch der gut verdienende Facharbeiter hat die Möglichkeit der Vermögensschonung –
    hohe Hypothekenkredite und wenn der Lebensstil durch Ratenkredite ermöglicht wird –
    ist er fein raus.
    @Krck01, …was sagen die Kinder von Pina Bausch dazu?

  68. Es geht darum: vor der...
    Es geht darum: vor der P-Versicherung mußte der Wohlhabende ans Eingemachte: Rente, Immobilien, Bares, Familie, wurde er zum Pflegefall. Für den Nichtshabenden zahlte das Sozialamt. Mit der P-Versicherung konnte der bessere Kreis sein Vermögen schonen. Für den prekären Kreis indes änderte sich nix. Und immer mehr Niedriglöhner schaufeln in die P-Versicherung für die besseren Kreise – von unten nach oben.

  69. E.R. Binvonhier@: Nun werden...
    E.R. Binvonhier@: Nun werden Sie mal nicht unsachlich. In diesen fachkompetenten Auslassungen hier, geht es überhaupt nicht um deren, P. B.s möglichen/unmöglichen Nachwuchs. (Wie sollte das, bekleidet mit Kleppermantel, Motorradbrille, Kleppermantel, Ledersturmhaube und Gummistiefeln, auch gegangen sein, he?)
    @@:
    Ausserdem ist ja durch die Globalisierung nicht auszuschliessen, dass uralte vorder/mittellorientalische Ehebräuche wieder neu in Schwange kommen. Bestrebungen zur Einführung der Scharia in das GG gibt es ja bereits. Damit wäre der Bestand der Nation auf lange Zeit hin wieder gesichert.

    HM555@: …ergänzend zur Restitution des Feudalismus. Denken darf man ja schliesslich noch.

  70. @Krck01
    Dafür gibt es...

    @Krck01
    Dafür gibt es Einweckgläser, mit Gummiverschluß…

  71. Vermögende alte Menschen, die...
    Vermögende alte Menschen, die vereinsamen, auf Hilfe angwiesen sind und auf der Zielgerade des Lebens leer sind – es mag ja viele dieser Schicksale geben und die Familienbande alter Prägung sind wohl passé , aber es gibt sie doch noch, die Begegnungen zwischen jung und alt. Ich hatte das Vergnügen eine Vermieterin kennenlernen zu dürfen, vermögend und bis zu ihrem Tode mit 100 Jahren noch aktiv mit Theater- und Klassikkonzertbesuchen. Ich habe die Gespräche mit ihr genossen, aus Respekt , aber noch vielmehr ihre Geschichten aus dem Leben. Wenn wir uns den älteren nähern, dann werden wir auch Zeitzeugen. Denn Pelz hin, Pelz her, eine Geschichte hat jeder.
    Hier eine Geschichte über die Dame Antonia und eine Begegnung mit einer jungen Nachbarin (nichtkommerzieller Link) –
    http://goodnewstoday.de/gute_nachrichten/2011/11/11/hommage-danke-antonia/

  72. Liebe Vroni, (zu ihrer...
    Liebe Vroni, (zu ihrer Theorie den Nachwuchs jung zu bekommen von 11:06)
    was macht man bloß, wenn die Kinder wiederum früh Kinder bekommen
    und die dann auch wieder? (nur mal so theoretisch)
    Da geht dann doch mit 60 so richtig die Post ab !
    .
    Vielleicht wird’s dem Partner gleichen Alters zu turbulent…
    Falls er schon früher oft im Büro verschollen war… (vs Kanzlei vs Praxis)
    arbeitet er lieber gleich weiter – bis er vom Stuhl kippt.
    Oder er will in Würde auf der Bibliotheksleiter stehen…
    bzw. mit seiner Rentnerradlgruppe durch die Berge ziehen.
    .
    Die Pflege wird zum persönlichen Frauenschicksal,
    weil es zu spät ist, persönlichen Wünsche durchzusetzen ?
    Weil Frauen nicht sagen können/wollen:
    „Nein“ – ich will mit 60 endlich Ruhe haben und HERRin über
    meine Zeit sein. Ich will endlich alles lesen, flanieren und auch faul sein.
    Ich will nicht mehr mit Naseputzen und Windeln zu tun haben.
    .
    Sind Frauen, weil harmoniebedürftiger, in der Falle?
    Weil alle es wissen, dass Frauen es nicht ertragen,
    sich als „böse“ Mama, oder „schlechte“ Oma zu fühlen.
    In der Musik, Kunst wird Harmonie von Frauen+Männern geschätzt,
    geachtet und gepflegt.
    Daheim wird Harmonie zur Frauensache umgedeutet und ausgenutzt….
    Alles falsch? Schön wärs.
    Ratlose Grüße

  73. @Krck01
    .
    Hauptsache, man...

    @Krck01
    .
    Hauptsache, man schreibt das Einweckdatum genau auf!

  74. Sire,
    befreien Sie mich von...

    Sire,
    befreien Sie mich von allen Gedanken —

  75. Hurra hurra, das eiserne Kreuz...
    Hurra hurra, das eiserne Kreuz ist da…

  76. Und solche Leute schreiben...
    Und solche Leute schreiben ernsthaft in der Finanzredaktion. Was kommt als nächstes? Würfeln? Wünschelruten? Hexenverbrennungen?

  77. @perfekt!57, fällt das schon...
    @perfekt!57, fällt das schon unter Zwangsernährung?… irgendjemand muss dafür
    das O.K. geben?

  78. D.A., und andere machen sich...
    D.A., und andere machen sich noch Sorgen um die Rente ;-))

  79. In allen Krisenländern ging...
    In allen Krisenländern ging es den Rentnern an den Kragen. ich weiss nicht, wieso es in dem Land, das gerade die Krise reimportiert, zusammen mit der Geldschwemme anders sein sollte. Denn das heiszt nur die Inflation an, aber nicht die Renten.

  80. Raoul, danke für den Link,...
    Raoul, danke für den Link, und sicher: ja, das gibt es auch und mit etwas Glück werden wir vielleicht auch dabei sein. Aber Garantien gibt es keine, und den Wandel der gesellschaftlichen Normen wird man wohl zur Kenntnis nehmen müssen.

  81. lieber Krck01, wie sie schon...
    lieber Krck01, wie sie schon sagen, eine scheidung ist unter pfaffen ganz normal – nur habe ich etwas gegen diese brüderinnen und brüder.
    .
    lieber JR42, da haben sie nicht ganz unrecht.

  82. Was ich an HansMeier555 mag -...
    Was ich an HansMeier555 mag – he’s a man of few words.
    (KISS – Keeps It Short & Simple).

  83. Was kann die Geldschwemme...
    Was kann die Geldschwemme schon anrichten, sie kann die Banken, Versicherungen
    kaum retten, sowenig wie die Vermögen – nur mit den Niedriglöhnern wird man keine
    Konjunktur hinbekommen.
    Im nächsten Jahr ist Bundestagswahl – da geht es um die Wurst, da bleibt auch kein
    Rentnerauge trocken.

  84. Adenauer hat einmal die...
    Adenauer hat einmal die absolute Mehrheit errungen; welches Wahlversprechen war das
    nochmal – richtig – und er hat es auch gehalten.

  85. @nico
    Unsinn wird auch durch...

    @nico
    Unsinn wird auch durch Wiederholung nicht richtig. Auch nach Einführung der Pflegeversicherung geht es Wohlhabenden (und nicht nur ihnen) ans Eingemachte: Rente, Immobilien, Bares, Familie. Die Pflegeversicherung deckt nur einen Bruchteil der tatsächlich anfallenden Kosten. Der Rest wird bezahlt aus Rente, Immobilien, Bares, Familie.

  86. Liebe Gabriele,
    hab ich auch...

    Liebe Gabriele,
    hab ich auch schon daran gedacht.
    Es gibt jedoch durchaus Männer, die ihre Eltern pflegen. Vermutlich in der Minderzahl. Dass es zur Frauenfalle wird, daran sind Frauen möglicherweise nicht ganz unschuldig. Sie fordern zuwenig, dass andere auch Pflichten haben.
    .
    Dieses selbstunsichere weibliche Verhalten geht jedoch schon früher los.
    Bereits, wenn sie Mutter sind und kleine Kinder haben, „gelingt“ es dem „Männchen“ relativ oft, sich abzuseilen. Statistisch gesehen macht keiner mehr Überstunden im Büro als der frische Familienvater. Es ist zwar noch nicht ganz raus, ob er das nicht auch macht, um das Familieneinkommen zu sichern …
    .
    Und später, wenn es um die Pflege geht, wird sich auch „abgeseilt“. Und wenn es nur so ist, dass sie vor der Frau in eigentlich „rüstigen Zeiten“ von um die 60 selbst zum Pflegefall werden und damit nicht mehr in Frage kommen.
    Wie sie das Abseilen bewerkstelligen? Riskante Lebensführung, wenig Achten auf die eigene Gesundheit, rauchen, trinken, zu viel Essen, zu viel Fett, zuwenig Bewegung.
    .
    Zu gefühlten 80% ist es die Frau, die dann nicht nur die Eltern pflegen muss, sondern auch noch ihren „maroden“ „Kerl“.

  87. Einen Profiteur der...
    Einen Profiteur der Pflegeversicherung gibt es: die Sozialämter. Ohne diese Leistung müssten sie schon jetzt ‚bluten‘ und eine Verbesserung in der Pflege wäre nicht möglich.

  88. Einen Profiteur der...
    Einen Profiteur der Pflegeversicherung gibt es: die Sozialämter. Ohne diese Leistung müssten sie schon jetzt ‚bluten‘ und eine Verbesserung in der Pflege wäre nicht möglich.

  89. Wie ekelhaft, die ganze...
    Wie ekelhaft, die ganze Beschreibung. Und die „Russinnen“ kommen mit Sicherheit aus der Ukraine oder Moldawien

  90. Ich beschreibe es, wie es ist....
    Ich beschreibe es, wie es ist. Ich kann nichts für die Realität.

  91. Kriechende sucht Griechin....
    Kriechende sucht Griechin.

  92. ja es fiele unter...
    ja es fiele unter zwangsernährung, wenn es ohne einwilligung geschähe.
    .#
    @roni & gabriele
    .
    wir bedauern auch dass es so ist. und manche dieser herrn sind auch noch im beruf eigentlich eher faul, vermeidend oder berechnend bis manipulativ. leider kriegt sie häufig auch das nicht mit. oder zu spät.
    .
    und kann auch anders sein: wir kennen z.b. schon junge männer „bei denen geht das nicht. eben wirklich nicht. weil sie halt männer sind“. wirklich genau so. neben einer gewissen tendenz zur grobmotorik scheinen bei vielen auch grundsätzliche soziale fehlverdrahtungen vorhanden sein: sie sehen nicht, können nicht, brauchen nicht, wollen nicht – können aber dafür selbstständig bis unverantwortlich brüllen. hurra! z.b. oder vor!. sogar m it freude und lust.
    .
    das beste scheint uns auch weiterhin zu sein, wenn frau solche schon auch psychologiosch so oft und so weit wie möglich weglenkt aus ihrem radar: vwermeidet unnütze negative gefühle bis negativorgien und lenkt sden blick aufs wesentlich: das eigene.
    .
    das ehepaar inge&walter jens ist evtl. auch ein gutes beispiel: beide objektiv gleich intelligent, gut ausehend, gebildet und ausgebildet und tüchtig. und als sie sich trafen im engen, zerbombten winterlichen nachkriegsdeutschland war es liebe auf den ersten blick. er hatte aber ein zimmer, darin einen stapel neue, „organisierte“ besenstiele und eine säge. kam aber damit nicht so zurecht, dass das holz in einen ofen gepasst hätte. und schon war ihre lebensfalle zugeschnappt. sie musste das minderwertige praktische machen,also sein holz sägen, weil er ja nicht konnte, daher seine karriere, und ihr nichts,s ie sein anhängsel, eben bis er jetzt verstarb und man es gewahr wurde. merke: der krüppel ist oben. fähigkeiten versklaven. es sei denn: man verkauft sie, schließt klare deals, entwickelt die soziale macht, sie durchzusetzen und zu erreichen.
    .
    und frau kann gehen. denn auch sie hat ihr glück rundherum verdient. zwei magische worte gehören oft evtl. nur dazu, wie z.b.: „ich kündige“.
    .
    wie gesagt, wir kennen männer, die brauchen ihre frau, um aufgeräumt bekommen zu werden. „deren hirnstruktur gibts nicht her“. und sie leidet sinnlos.
    .
    (und doppelt, wenn sie ihn nicht durchschaut und nicht, evtl. mit der hilfe anderer frauen&männer, erfolgreich verhandelt. denn wenn sie nicht verhandelt und ihn gleichwertig sozial „bezahlen“ lässt, muss er sie ja insgeheim verachten (oder nicht?), nach dem motto, „die ist ja auch blöd, dass die sich so von mir behandeln lässt!“ – es gehören immer zwei dazu. und frau kann sich ändern. weil sie ihn nicht ändern kann. wie bekannt.)

  93. Volltreffer!

    Die Liste der...
    Volltreffer!
    Die Liste der Kommentar ist megalang…
    Ich kann nur sagen: schön, daß man einen Bruder hat. Auch wenn man ihn nie sieht, was den Vorteil hat, keinerlei gegenseitige Erwartungen auf Unterstützung bei der Plege als Dementer zu pflegen, so gibt er doch gute Tipps.
    So wie der auf Ihren Blog, Don Alphonso.
    Respekt.
    Zum Thema: ich empfehle zu akzeptieren das Wort von der existentiellen Einsamkeit im Kosmos. Hat man das einmal begriffen, erkennt man Folgendes:
    Fuck off investment banking.
    Fuck off headhunters.
    Fuck off McKenzie and all pseudo-business advisors.
    All of you are stupid egomaniacs. In ancient Greece: sophists.
    Love your family, love your friends.
    Take time for kids and parents.
    Take time for culture – you have only one life.
    Respect other people.
    And take time for yourself, as long as you live.
    Which means: take life with all its risks and great moments.
    Zu spirituell?
    Mag sein.
    Aber: solange die Heizung funktioniert (siehe Blog vom Februar), geht es doch genau darum, oder?
    Existentiell einsam, aber nicht, solange ich lebe.
    Gute Nacht.

  94. @donna laura.
    .
    gut...

    @donna laura.
    .
    gut beobachtet, gerade auch das mit den löwenzahnpollen. wir stimmen zu. dies ihre bestimmung. und ist auch gut so.
    .
    und auch dies „meine wenigkeit und gary überlegen heftig, einmal eine (mehr oder weniger fröhliche) wohngemeinschaft mit freunden aufzulegen“ bietet sich offensichtlich an – mehr noch, ist wohl aktuell der ganz große trend, das zeitgeistthema einer gewissen schicht und altersschicht eben. (wobei wir selbst das für uns bis auf weiteres mit sicherheit zu vermeiden werden wissen.)
    .
    dafür aber haben wir unseren nachwuchs nahezu ausschließlich zum holzhacken usw.. und zwar möglichst lange und hart. und zwar auch schon mal so, dass die anderen kids, die es nicht brauchen, gelegenheit nämen, es zu sehen und zu hänseln. denn wie sonst ginge lernen? und zwar nachhaltig. und auf vorrat. also das holz natürlich auf vorrat. nicht die sozialerfahrung (*g*).
    .
    und frauen muss man auf händen tragen. mindestens bis sie auch schon mal unvermutet und ganz plötzllich runterfallen. aus versehen. also in heimtückischer absicht.

  95. <p>was heisst es denn - wie es...
    was heisst es denn – wie es ist? wenn sie weiter bei Ihrer Mutter (nicht ganz so oberflächlich und banal) nachfragen (natürlich privat), dann finden Sie bald heraus dass Slawen halt nicht so ganz richtig Menschen sind. Und weitere interessante Entdeckungen.

  96. und das ist von meiner Seite...
    und das ist von meiner Seite gar kein Vorwurf – die Leute sind halt in dieser Umgebung aufgewachsen (auf nach dem Krieg) – das ist aber noch kein Anlass die Ansichten (auch Jahrzehnte später) so (als „normal“) weiterzugeben
    sorry für mein schlechtes Deutsch

  97. @ perfekt!
    Resumée:
    1. Die...

    @ perfekt!
    Resumée:
    1. Die einsame alte Dame mit der Russin ist auf den ersten Eindruck hin eigentlich zu bedauern. Außer: die Russin ist als Pflege- und Gesellschaftsdame dermaßen ein menschlicher Gewinn, dass das locker unwillige oder motzige Prinzessinnen-Töchter und dekadente Prinzen-Söhne schlägt. Schließ ich mal nicht aus.
    .
    2. Die „Entschuldigung Mann“ („Ist halt ein Mann, der kann das nicht anders.“) höre ich leider öfter aus Frauen- denn aus Männermund.
    Wo mir dann wirklich nichts mehr einfällt. Frauen, die mit so etwas kommen, jagt man doch gern in die Wüste Gobi. Wo sie als – endlich – schweigendes Landschaftsmerkmal der Gesellschaft nützlichere Dienste erweisen könnten.

  98. @fionn
    .
    Obwohl es zu Dämonen...

    @fionn
    .
    Obwohl es zu Dämonen noch mehr zu sagen gäbe. Ein andermal sicher.

  99. Alt werden ist nicht schoen...
    Alt werden ist nicht schoen aber dafuer dauert es nicht so lange!

  100. Den, da täuschen Sie sich....
    Den, da täuschen Sie sich. Niemand missbilligt hier Hilfe; was missbilligt wird, sich die Umstände, wegen derer sie manchmal nötig sind. Es ist eine grosse Hilfe, dass es Pflegerinnen gibt, und daran wird kaum einer zweifeln.

  101. @HM555
    Gtn Morgn! (space...

    @HM555
    Gtn Morgn! (space saving, KISS).

  102. Die Sache mit der Familie ist...
    Die Sache mit der Familie ist aber kein Automatismus, unabhängig davon, ob nun alle in einem Ort wohnen oder nicht. Blut mag zwar dicker als Wasser sein – aber es gibt auch andere Stimmen. Denn in eine Familie wird man geboren, aber deshalb muss man nicht mit den Mitgliedern auskommen. Manche haben zu ihren Freunden innigere Beziehungen als zur Schwester oder dem Bruder. Und was auch nicht so selten vorkommt, ist der umgekehrte Fall: die Eltern hören im vorgerückten Alter eher auf „die klugen Ratschläge“ vom Gärtner oder der Putzhilfe, auch wenn die nur den elterlichen Geldbeutel bzw. Erbschleicherei im Sinn haben. Wenn die Kinder dann auch noch in anderen Städten wohnen oder sich aufgrund von dummen Sprüchen oder starrsinniger Haltung von den Eltern entfremden, kreisen die Geier erst recht – allein, die Alten bekommen es nicht mehr mit. Sie sind der festen Überzeugung, alles im Griff zu haben, während der einzige feste Griff der des freundichen Mannes in die Kasse ist, den man in der Zeitung für gelegentliche Reparaturen geholt hat – und zu dem das Geld eher fliesst als zu den eigenen Kindern, die man früher kostenfrei für solche Angelegenheiten konsultiert hätte.
    So kann es eben auch gehen. Alles sehr unschön und ärgerlich, aber Lebensrealitäten, von denen man immer wieder hört.

  103. @ DA. Muss es unbedingt...
    @ DA. Muss es unbedingt Russinnen sein? Maybe you should Tschech out the Tschechs too?
    Ich weiss sehr wenig über Osteuropa – nur weiss ich dass insb. Polen in der
    Landwirtschaft in Schweiz arbeiten.

  104. @fionn: Apropos Auswandern...
    @fionn: Apropos Auswandern nach Thailand, auch auf den Philippinen wird mit grossen Plakaten um die Ausbildung zur Pflegekraft geworben. Da die Philippinen in vielen Landesteilen noch dazu überwiegend katholisch sind, könnte man dort sogar als Bayer hin.

  105. Noch eine Anmerkung zu den...
    Noch eine Anmerkung zu den Kinder: ich kann „das Geschrei und die Einschränkungen“ auch nicht wirklich leiden. Die Preise für Urlaube erhöhen sich plötzlich um 100%, nur weil die Schulferien beginnen, man hat Abstimmorgien mit den Kollegen, weil alle in den Ferienzeiten gehen müssen und was die Schreierei angeht: im Moment kann ich meine beiden noch übertönen, aber schön ist das nicht.
    Auf der anderen Seite würde ich meine beiden Monster aber auch nicht missen wollen: zu sehen, wie aus einem Zellhaufen ein eigenständiger Mensch wird, wie sich die Gedanken entwickeln und dass man eben nicht immer nur um sich selber und seine eigenen Wehwehchen kreist, sondern die Rotte beisammen hält: das ist Leben. Und so nervig manche Aspekte auch sind, man bekommt eben auch etwas dafür, man darf es aber nicht nur als Last empfinden.

  106. Don Alphonso: "Ich beschreibe...
    Don Alphonso: „Ich beschreibe es, wie es ist. Ich kann nichts für die Realität.“
    *
    Tja Don, aber so kann man sich nicht aus der Veranwtortung stehlen: Der Verweis eines Christen auf die Realität ist nichts anderes als der verlogene Konjunktiv eines Existentialisten!

  107. @Don Alphonso

    Da stimme ich...
    @Don Alphonso
    Da stimme ich Ihnen zu. Die Realität sieht anders aus und doch bleibt die Hoffnung, dass es vielleicht doch nicht so kommt.

  108. Alles sehr richtig beobachtet,...
    Alles sehr richtig beobachtet, wie der Hase läuft, wenn er nur noch hinken kann.
    Solange unsere Euros noch soviel wert sind, dass man in der Nahrungskette auf einem der oberen Treppchen steht, klappt das, wenn man das ökosozial verträgliche Frühableben als Option ausscheiden möchte. ( ab 75 müssen Rentner bei Rot über den Fussgängerüberweg laufen..haha).
    .
    Das mit den Senioren-WGs ist vielleicht wirklich eine ganz gute Idee und verhindert vielleicht den Lagerkoller einer zu Pflegenden mit einer Pflegekraft, die dann eventuell auch etwas attraktiver bezahlt werden kann, dafür aber weniger tote Zeit totzuschlagen hat, wenn ihr Zielobjekt geweckt, gewaschen und gefüttert ist. Wäre sicher effektiver und weniger gruselig als Heimabfertigung.
    .
    Aber dafür müssten wir einiges an Sozialkompetenz dazu lernen. Als in der Wolle gefärbte Einzelkämpfer und Schnäppchenjäger wäre es eine bittere Kränkung, immer nur als Dritter auf den Topf gesetzt zu werden.
    .
    Im ganzen Thema müssen wir uns erst daran gewöhnen, wie die Generation von Mick Jagger & Co. am Rollator aussieht. Wir waren es gewöhnt, unsere Arzttermine zwischen die Dienstreisen und verlängerten Ferienwochenenden zu legen – und müssen jetzt zur Kenntnis nehmen, das so manche Fernreise unserem Organismus nicht mehr zugemutet werden kann, und gar nicht so selten weit grössere Einschränkungen. Und wir sehen, wie wir auf einmal unser ganzes Leben um Untersuchungen, Check-ups, kleine Operationen und notfalls grössere Aktionen herum sortieren, und erkennen: Du wirst alt, du hast vielleicht noch 15, 20 rollator-/etc. freie Jahre vor dir. Eine heftige Kränkung, die die Nachkriegsgeneration kaum verarbeitet hat, und an ihrer Pflegekraft die Wut auslässt, jetzt mit 88 nicht mehr segeln gehen zu können.
    .
    Es gilt da einiges an Lernerfahrungen zu machen, das manche Familien- oder Freundschaftsbeziehung wichtiger ist als so mancher Karrieresprung, und auch eine gewisse lokale Verwurzelung ihre Vorteile hat gegen ein Kofferzuhause.
    .
    Aber ich fürchte, mit dem Ende des billigen Erdöls, der Rückbesinnung auf moralisch-religiöse Lebensgebrauchsanweisunngen und dem Ende des globalen Kapitalismus wird wahrscheinlich eine Zeitenwende kommen, die ein ähnlich anderes Leben wie die Epochen nach den Weltkriegen zu den Zeiten davor mit sich bringen.

  109. lieber perfekt!57, schauen...
    lieber perfekt!57, schauen sie, so sehr unterscheide ich gar nicht – ausser in gewissen *hüstel* situationen sowie in bezug auf körperliche tätigkeiten wie lasten stemmen als resultat des sexualdimorphismus – zwischen frauen und männern.
    .
    mir erscheint dies kontraproduktiv, weil so gesellschaftspolitische dämonen erzeugt werden, wie vorurteile, positive oder negative diskriminierung etc., auf alle fälle eine reduzierung der komplexität des einzelnen, die zwar scheinbar das leben vereinfacht, doch nur scheinbar. wer nicht hinschaut, bleibt blind.
    .
    durch den dicht gewobenen vorhang von vorurteilen über jemanden nimmt man die dahinterstehende person bestenfalls schemenhaft wahr.
    vielmehr beurteilt man sie nach dem, was man zu sehen in der lage ist oder – vorbewusst entschieden: – sehen möchte.
    man sollte m.e. den vorhang zerreissen…
    .
    dies ist dann oft so, dass man den eindruck hat, man schneidet kraut, dabei ist es wurst. und dann ärgert man sich, dass das ganze nach wurstsalat aussieht und nicht nach krautsalat. daran ist natürlich das kraut schuld*.
    —–
    * da es noch so früh am sonntagmorgen ist, eine kleine frage, um den gedanken auf die sprünge zu helfen: was existiert in diesem beispiel, das kraut oder die wurst?

  110. liebe/r Doctor Snuggles,...
    liebe/r Doctor Snuggles, elegant formuliert, treffend geschrieben. die geier, die das aas umkreisen, gefallen besonders, doch nur in ihrer beschreibung, nicht in echt.
    .
    geschrei gibt es bei uns recht wenig, denn eine angehobene lautstärke haben wir als verpönt ausgewiesen, die konsequent ausgezischt wird und auf keinen fall das zur folge hat, was der quäker wollte. zuweilen quiekt eines der kleinen recht laut, aber die älteren erziehen schon die kleineren, dass man das nicht macht. vielleicht ist es wirklich ganz praktisch, gleich eine gemischte fussballmannschaft bestücken zu können, ab einer gewissen stückzahl wird es angenehmer. bei uns begann die ruhigere phase ab dem sechsten gelege. dass die ganz kleinen nachts herumkrähen, na, das ist eben so, das machen alle. geweint wird ja nur, wenn etwas nicht passt, und das ist meist recht einfach zu ermitteln (hunger, durst, müde, unbequemlichkeiten wie langeweile oder schmerzen).

  111. In rumänischen Dörfern...
    In rumänischen Dörfern bleiben Großeltern und Kinder zurück, weil die mittlere Generation nur im Ausland Arbeit findet, in der Slowakei fehlt medizinisches Personal (die diplomierten Krankenschwestern pflegen bei uns in „besseren“ Haushalten die Greise, die Vermittleragenturen verdienen dabei am besten, Ärzte wandern aus, weil sie zu wenig verdienen, in den Spitälern arbeiten Schwestern aus der Ukraine ), Fachärztinnen aus der Ukraine arbeiten bei uns als Kinderfrau um ihren Kindern zu Haus ein Studium zu ermöglichen, und arbeitslose junge deutsche Frauen mit Abitur pflegen wohlhabende Greise im Haushalt in der Schweiz. Westwärts, westwärts immer westwärts. Junge Naturwissenschaftler verlassen Österreich, weil man in den USA besser forschen
    kann und junge Absolventinnen der Sozialwisenschaften migrieren nach Frankreich weil dort die Konditionen im Falle der Arbeitslosigkeit besser sind als bei uns. Westwärts…

  112. liebe Foersterliesel, westward...
    liebe Foersterliesel, westward the course of empire takes its way.

  113. @Foersterliesel...
    @Foersterliesel 13:59
    „…migrieren nach Frankreich weil dort die Konditionen im Falle der Arbeitslosigkeit besser sind als bei uns.“
    .
    Deutschland wird wohl immer das Hungerleiderland bleiben, das es immer war, solange
    man es den Bewohnern als Schlaraffenland verkaufen kann.

  114. Don, ja lange mußten poln....
    Don, ja lange mußten poln. Pflegerinnen schwarz arbeiten, bis man gemerkt hat, daß es ohne sie nicht geht. Und das wir erst am Anfang dieser immer älter werdenden Gesellschaft stehen. 2030 soll ja schon jeder zweite älter als 50 sein. Demenz auch zunehmend. Die Zivildienstleistenden hat man auch lange drangsaliert mit 6 Monate längerem Dienst, als Drückeberger bezeichnet, wissend und jetzt bestätigt, daß viele Institution gar nicht ohne diese günstigen Kräfte klarkommen. Dafür gibts ja jetzt die Bufdis.
    .
    @RittervorGeist, warum wiederholen Sie Dinge, die wir doch alle wissen. Vielleicht aber überlegen Sie zunächst, was die Kernaussage war. Im übrigen haben wir hier keinen Pflegefall, wie Sie gerne implizieren. Und Facharbeiter ist hier auch niemand. Abstrahieren statt Asoziieren hilft manchmal zur Wahrheitsfindung.

  115. Werte Donna Laura, bei uns...
    Werte Donna Laura, bei uns versucht sich das ältere Monster auch ab und zu an der Bändigung des jüngeren Monsters, wodurch sich der Lautstärkepegel automatisch anhebt. Das kleinere Monster will sich nämlich nichts sagen lassen, schon gar nicht durch seinesgleichen. Die konsequente Umsetzung der Trotzphase. Unser Interesse lag aber auch nicht an einer Fussballmannschaft die sich gegenseitig erzieht, eine ausgefüllte Partie „Mensch ärgere Dich nicht“ war eher der Horizont. Vielleicht versuche ich es auch mal mit „Erziehung nach Waran-Art“, beim Zischen gucken die Leute jedenfalls weniger als wenn man die Stimme anhebt.

  116. @Doctor Snuggles – Ich...
    @Doctor Snuggles – Ich würde da sogar noch weiter gehen und für mich behaupten, das Beste in meinem Leben waren (und sind) die Tigerbabys. Ich wäre nie auf die Idee gekommen, mich über deren Lärm (oder den meiner Nachbarkinder heute) zu ärgern.

  117. Wunderbar, diese...
    Wunderbar, diese ev.Pfarrhäuser, in denen der ‚falsche Hase‘ ein exquisiter Sonntagsbraten ist.
    ( Zitat aus einer Talkshow als Antwort zu den Ausführungen Antje Vollmers)

  118. @Foersterliesel
    .
    genau. und...

    @Foersterliesel
    .
    genau. und am westlichen rand der usa hat der bundesstaat kalifornien soviele schulden, dass auch schon vielen angst-und-bange wurde.
    .
    teils also anscheinend auch noch massiv auf pump finanziert dieser westwärts-„sog“.
    .
    http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.staatsschulden-griechenland-der-usa-heisst-kalifornien.95ca4df0-2e37-4a87-914a-75a4925a489f.html wie bekannt. und ist keine polemik – schon gar nicht gegen de usa – sondern schließt sich lediglich den allgm. ratschlägen bürgerlicher vorsicht zur kapital- u. wohlstandserhaltung an.
    .
    @donnalaura
    .
    es ist halt modern das kreuz mit dem forschritt der dimorphinen emanzipation: inzwischen unterscheiden wir immer mehr und immer häufiger. und da es die attraktion steigert, finden wir das gut, also immer besser. und dämonen entstünden nur, wenn man unspielerisch wäre. also zumindest nicht bei uns.
    .
    oder anders: „durch den dicht gewobenen vorhang von vorurteilen über jemanden nimmt man die dahinterstehende person bestenfalls schemenhaft wahr.“ aber das wäre doch auch mal prima, wenn ich von einem gegenüer nur das eine wollte, nicht wahr? wolltel doch auch gekonnt sein. sollte auch der emanzipierteste evl. nicht so ganz völlig verlernen, oder?
    .
    „you mcp!“ („male chauvinist pix“ oder „pick“also) – kann kompliment sein oder massiver tadel und beschwernis. und wir nehmen gerne auch schon mal beides. vorher z.b.. also vor dem mahl. vor dem gemeinsamen mahl. und auch das muss auch nicht schweigend genommen sein.
    .
    und reduzierung der komplexität macht das leben nicht einfacher, eher nicht, hatten wir womöglich früher so noch nicht ganz zu ende gedacht: reduzierung der komplexität macht das leben komplexer – und das ja unser sinn. (der austausch zusätzlicher dialektischer betrachtungsweisen erst machte „alles“ womöglich zusätzlich noch reizvoller. und es gäbe so viele möglichkeiten des austauschs … . daher.)

  119. "man sollte m.e. den vorhang...
    „man sollte m.e. den vorhang zerreissen…“
    .
    aber wir waren doch bloß dabei, die schon längst zerrissenen vorhänge wieder zu flicken! denn das leben immer nur bloß zu sehen, womöglich eine möglichkeit zu wenig.
    .
    wobei wir selbst zu einem zeitpunkt auch nur andeuteten, zukünftig nicht mehr völlig nackt zu gehen. das wollen wir für uns ja bestimmt beibehalten: manchmal auch schleier? aber bestimmt nur für frauen. (wir tragen muskel. oder bauch. oder beides. und können nichs dazu. und erbitten daher verzeihung. weil wir nicht anders können. und manchmal auch portemonnaie. oder verantwortung.)
    .
    und wir nehmen immer pommes zur wurst. ggfls. auch mayo. also auch viel mayo.

  120. Und mit westlichen "schönen"...
    Und mit westlichen „schönen“ Pensionen gehts dann südostwärts:
    ein Häuschen in Ungarn, oder etwas bürgerlicher, eines in Istrien, mit zwanzig Worten der Landessprache kommt man durch, vom Ungarischen wird nicht mal dies erlernt, zu schwierig, Italien ist halt schon zu teuer, nur für Deutsche noch erschwinglich. Es gibt Leute die überwintern in Kenia, naja, andre in Thailand, und es sind nicht nur die, zu denen man natürlich nicht gehört. Auch für Bulgarien wird geworben, Engländer, die great traveller, haben Häuschen im Hinterland, an der Schwarzmeerküste aber siedeln nur Russen. Man kauft zwar Land in Rumänien, von den Italienern die dort zuerst kauften, aber dort leben? Nein. Aber Griechenland! Und Irland (die Steuern!), der nordische Ausreisser in dieser Liste, war zwischendurch auch sehr modern.
    Letzthin empfahl mir jemand Dänemark (niedrige Lebenshaltungskosten) und eine Dame hier aus der Vorstadt plant für die Pension die Übersiedlung in einen Trailerpark bei Miami.

  121. "wobei wir selbst zu keinem...
    „wobei wir selbst zu keinem zeitpunkt auch nur andeuteten, zukünftig nicht mehr völlig nackt gehen zu wollen…“, selbstverständlich.
    .
    „westward the course of empire takes it away! super. so einfach eben.

  122. Kinder sorgen für ein...
    Kinder sorgen für ein schönes Alter – und dafür, dass es schnell eintritt.

  123. Erstaunlich, welch...
    Erstaunlich, welch grundverschiedene Wahrnehmung das Phänomen der Pflegediener auslöst gegenüber dem Phänomen der Industriesklaven am Popo der Welt.
    Was die Warenwirtschaft angeht sieht jeder ein, dass die Armut der asiatischen working class unseren Wohlstand mitträgt. Wie abstoßend. Weitermachen.
    Über die Finanzwirtschaft kann jeder Aufgeklärte nur mit Speiübel-Gesicht sprechen.
    Mit der Idee von Pflegesklaven können wir uns anfreunden. Wir ziehen die Mittelklasse aus östlicheren Ländern ab, damit sie uns die Schuhe putzt und die Perücke föhnt. Das feudale System funktioniert.

  124. Wie heißen die Ärzte an...
    Wie heißen die Ärzte an hiesigen Kliniken mit Spitznamen? Nicht mehr Tünnes und Schäl, sondern Lolek und Bolek, Hurvinek und Spejbl, Sajaz und Wolk. Westwärts eben.

  125. @fionn, @Krck01
    .
    Dann gibt es...

    @fionn, @Krck01
    .
    Dann gibt es da noch einen Roman von Dostojewski zum Thema.

  126. Einweckgläser sind sowas von...
    Einweckgläser sind sowas von out. Gläser und passende Gummiringe bekommen sie nicht mal mehr in einem modernen Antiquariat. Junge Russinnen können ausserdem nicht einwecken. Lieber HM555 Sie leiden m. E. unter einer Zeitphasenverschiebung. Heutzutage kommt alles in die Gefriertruhe. Auch Abgeschnippeltes.

  127. E.R. Binvonhier@: Das...
    E.R. Binvonhier@: Das protestantische Pfarrhaus konnte aber auch anders. Es gebar hochexplosiven Sprengstoff: Den Übermenschen. En gros ist so etwas nicht zu haben. Für falsche Hasen wurde später in Folge viel Hackfleisch produziert.

  128. @Der Tiger: manchmal nervt es...
    @Der Tiger: manchmal nervt es aber schon. Speziell in Situationen, wo man es gar nicht gebrauchen kann, also im Gespräch, wenn man gerade einen interessanten Beitrag im Fernsehen sieht, etc. Den kleinen Menschen das begreiflich zu machen ist eben Arbeit – und selbst die schönste Arbeit kann einem ab und zu mal auf den Geist gehen. Aber wie ich schon geschrieben habe, verzichten möchte ich trotzdem nicht darauf. Und was man den Kinder beibringt hat man ja zum Glück selbst in der Hand.

  129. @ perfekt57: Kalifornien ist...
    @ perfekt57: Kalifornien ist ja schon länger ein Problemkind. Ich sehe allerdings einen großen Unterschied zu Griechenland: in Kalifornien gibt es wenigstens noch ein paar Wirtschaftszweige, in denen Geld zu machen ist. Griechenland hat aber außer dem Tourismus nichts wirklich Vorweisbares. Und um das noch zu toppen haben sie jahrelang die Türkei als Touristenmagnet konsequent ignoriert und darauf gesetzt, dass die Touristen schon alleine kommen werden, weil sie eben Griechenland sind. In diesem Punkt ähnelt Griechenland eher Helgoland, das infrastrukturell auch noch irgendwo in den 1960er Jahren lebt und sich wundert, dass die Touristenzahlen immer weiter abfallen.

  130. mcp, lieber perfekt!57, liest...
    mcp, lieber perfekt!57, liest man hier wie male chauvinist prick, pardon, lieber don, aber das lag auf der tastatur.
    wie man jedoch wasser in wein, äh, worte per chiastischer umkehrung in wahrheit zu wandeln versuchen wird, dürfte man demnächst erleben, das versuchen die meisten, die von der kanzel herab parlieren.
    .
    liebe/r Doctor Snuggles, waran… das erinnert mich daran, meine versammelten helden daran zu erinnern, dass der frühling und mit ihm die lässigen lederflipflops nahen, und die hübschen männerfüsse mal wieder etwas creme vertrügen.
    nein, im ernst, zischen sie, aber eher leise, doch beharrlich, eher mit einem dunklen sch wie in dschunke als mit dem hohen zzzzz von ka, der schlange.
    in der trotzphase versuche ich durch beharrliche freundlichkeit und – nach einer gewissen zeit – übersehen des albernen benehmens das kleine vor sich selbst blöd aussehen zu lassen, was ein ausgesprochen unangenehmens gefühl sein dürfte. ‚hilfreich‘ ist es natürlich auch, wenn die anderen geschwister sich das elend ansehen und signalisieren, dass das ganz blöd ist, was es da treibt. dem gruppendruck entkommt kein küken.
    .
    das schöne an einer etwas grösseren kinderschar ist, dass sich keines allzu wichtig nehmen kann, und es letztlich einsieht, dass es sich im richtigen moment auch mal zurücknehmen können muss.
    .
    im übrigen stünde diese haltung auch vielen erwachsenen an. es ist mitnichten so, dass hans nimmer lernte, was hänschen nicht konnte.

  131. Zur allgemeinen...
    Zur allgemeinen Begriffsklärung des Dämons (der Deutsche an sich, kann ohne eine solche nicht leben) nachstehender Link.
    https://de.wikipedia.org/wiki/D%C3%A4mon
    Geplagt von einem solchen, zeigte schon F. Dostojewski, in welch zerrüttete Zustände diese Bessenheit führen kann. Das ist die originale rossische Säälä.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Die_D%C3%A4monen_(Dostojewski)
    Dazu sage ich nur noch Tschaikovski.
    https://www.youtube.com/watch?v=0daCusmIPA8

  132. E.R.Langen: Eltern zerstören...
    E.R.Langen: Eltern zerstören einem die erste Hälfte des Lebens, Kinder die zweite.

  133. Zum Thema "Dämon" fällt mir...
    Zum Thema „Dämon“ fällt mir nur der Spruch ein: „Schon in der Bibel steht geschrieben, Du sollst auch Deine Feinde lieben“. Daher: http://kitty.blogsport.de/images/papst.jpg

  134. lieber Stefan von Zoller-Alb,...
    lieber Stefan von Zoller-Alb, und wie man hier lesen kann, schaffen eltern es sogar, einem das vorletzte viertel zu vermiesen…
    .
    insofern ist es konsequent, eigene elternschaft zu meiden, denn den eltern muss man ja nicht alles nachmachen.

  135. @ Stefan von Zoller-Alb: Aber,...
    @ Stefan von Zoller-Alb: Aber, aber. Zerstören klingt mir zu absolut. Kinder machen einem das Leben nicht einfacher, aber zerstören… zerstören tun sie das Leben nicht. Das einzige, was Kinder den Eltern antun: sie machen deutlich, wie schnell die Zeit vergeht (siehe auch: http://lebenskunst.me/archives/72 ) und fordern, dass man sich um sie kümmert. Sie sind eben Menschen, die geliebt und gefördert werden wollen, die Zeit verlangen und mit denen man sich auseinandersetzen muss. Wer das nicht leisten kann oder will, der sollte in der Tat besser Abstand von eigenen Kindern nehmen.

  136. ohne schlechtes Gewissen keine...
    ohne schlechtes Gewissen keine bürgerliche Kultur
    http://orf.at/stories/2107089/2107096/
    http://wien.orf.at/news/stories/2522539/
    und Leute die ungerührt neben Armut prassen empfinden wir deswegen als
    unkultiviert, ja unzivilisiert

  137. Junge Russinnen können einen...
    Junge Russinnen können einen allerdings süßsauer an-und danach einmachen.
    __
    Doctor Snuggles 26. Februar 2012, 19:26 @: Die Zeit gibt es nicht. Der Begriff stammt lediglich von wildgewordenen Physikprofs.

  138. HM555: Zum Nebenaspekt...
    HM555: Zum Nebenaspekt Feudalismus, das ewig leidige Thema: Im Felde unbesiegt…
    http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/spanisches-koenigshaus-der-herzog-gibt-dem-sozius-die-schuld-11663096.html

  139. HansMeier555: "Dann gibt es da...
    HansMeier555: „Dann gibt es da noch einen Roman von Dostojewski zum Thema.“
    *
    Genau! Und natürlich Hackersoftware…

  140. @vroni 25. Februar 2012, 10:06...
    @vroni 25. Februar 2012, 10:06
    .
    dem können wir nur vorbehaltlos zustimmen. und werden es leider nicht ändern, sondern höchstens „einhegen“ können. will sagen, dass elend derer (einsamkeit, mangelnde lebenserfahrung, komma mühsam nach außen gekehrt oder unter peers kompensiert, die erst mit 40 oder 42 das erste kind bekommen – oder gar nicht, wird auszuhalten oder auch schon mal brüsk zurückzuweisen sein. und da es anscheinend erstmals eine ganze generation betrifft ist es auch interessantes experiment. („kind, dein kürzlich auf der strasse/im park aufgelesener neuer erbonkel will morgen auch mit zum kaffee kommen“ – „och mama, muss das sein, können wir nicht auch mal von dem erben, und er kommt etwas weniger häufig?“)

  141. kleiner nachtrag ad 20.16 u,...
    kleiner nachtrag ad 20.16 u, solange sie einem das letzte viertel noch anderweitig versüssen helfen, falls sie den geiern nicht zu viel in den rachen tunkten, bevor sie endgültig zu aas wurden, mei… stichwort: gammelhirnskandal. böse? hehe.

  142. @Krck01: Die Zeit spielt in...
    @Krck01: Die Zeit spielt in der Philosophie ebenfalls eine Rolle, daher ist mir die Erklärung mit den Physikprofs ein wenig zu banal.

  143. O.T. Auf Spon gefunden: Beim...
    O.T. Auf Spon gefunden: Beim G20-Treffen in Mexiko „Europa redet die Krise klein“
    .
    Die Helden sind müde geworden…

  144. Wie will man das hinbekommen...
    Wie will man das hinbekommen „2030 ist jeder zweite über 50 Jahre“ , wenn die
    Rentner sich in südlichere Gefilde absetzen?
    .
    Man sollte über eine Residenzpflicht nachdenken.
    Es kann nicht sein, das die Jungen hier die Renten erarbeiten, damit sie anderswo
    verjuxt werden.

  145. @donna laura:...
    @donna laura: kakerlakenfutter. böse? hehe.

  146. Das müsste man mal...
    Das müsste man mal volkswirtschaftlich durchrechnen: Ist es günstiger, wenn all die Rentnerleistungen im billigen Ausland erbracht werden? Was ist dann mit der medizinbranche in Deutschland? Oder reduzieren wir den Sektor und konzentrieren wir uns auf die Produktion? Pflege in Deutschland ist nun mal extrem teuer.

  147. Doctor Snuggles@: Glauben Sie...
    Doctor Snuggles@: Glauben Sie mir, ALLES NUR EINBILDUNG das Gewese mit der Zeit, auch in der sog. Philosophie, die ja auch nur…… Sobald Sie „spätestens“ ans Sterben kommen, werden Sie feststellen, es war ALLES nur ein trügerisches Moment vulgo ein Augenblick. Auch so was, die Unterscheidung von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft im Denken und Sprechen. Genau genommen bedürfte es einer völlig neuen Grammatik.

    Sottissen aus Berlinistan (westwärts von Rodina Russia gelegen):
    I. Shit happens.
    II. I have a frog in my throat.
    III. R.: Ei du mein liebs Fröschle.
    IV: M: Noch ein Wort mehr und ich mach dich zur Minna.
    V: M: Komm gut nach Haus, mein lieber Philipp und viel Gauck.
    VI: F. (Innenressort): Man zeigt wieder Cujones.
    VII: Die Gau(c)kler geben im Städchen ein Debüt.

  148. @Don Alphonso: solche...
    @Don Alphonso: solche Rechnungen sind schon mal vor vielen Jahren in Japan erstellt worden, da Japan eine recht hohe Anzahl an alten Menschen hat, die Geburtenrate aber in etwa bei der von Deutschland liegt. Man hatte überlegt, die Alten nach Afrika zu verschiffen, weil dort das Pflegepersonal so extrem günstig ist. Dann kam die Krise und die ersten Arbeitslosen in Japan und nun hat man auf einmal eigenes günstiges Betreuungspersonal im Land.

  149. hansgeier333@:...
    hansgeier333@: Kakerlakenbetreuer/in. Lustig?

  150. E.R. Binvonhier@:...
    E.R. Binvonhier@: Entwicklungshilfe tut not. Was haben Sie also gegen das Verjuxen von kargen Renten im Ausland? Das kommt doch Alles als Dividende in das Sparschwein Suisse wieder zurück.

  151. @Krck01 - die Zeit ...
    Die...

    @Krck01 – die Zeit …
    Die Physikprofessoren sind da auch schon weiter, vgl.
    http://www.scientificamerican.com/article.cfm?id=is-time-an-illusion
    Daraus (Craig Callender):
    „But … should not trick us into thinking that time is a fundamental part of the world’s furniture. Money, too, makes life much easier than negotiating a barter transaction every time you want to buy coffee. But it is an invented placeholder for the things we value, not something we value in and of itself. Similarly, time allows us to relate physical systems to one anorther without trying to figure out exactly how a glacier (JR42: melting in time) relates to a baseball (JR42: flying in time). But it, too, is a convenient fiction that no more exists fundamentally in the natural world than money does.“
    .
    @HM555, Krck01 – Dämonen:
    Diese sind auch im physikalisch-technischen Umfeld unterwegs. Sei es als Laplacescher oder Maxwellscher Dämon im theoretischen Gedankenexperiment, oder gutartig-praktisch hinter einer Unix-Shell.
    Und nicht zuletzt bösartig-kichernd auf der letzten Bank der CERN-Pressekonferenz, in welcher großartig die Absolutheit der Lichtgeschwindigkeit angezweifelt wird, wenn der im Experiment eingewachsene Dämon zuvor den entscheidenden Lichtleiter-Stecker abgezogen hat.

  152. D.A.9:43, 'gefühlt' würde...
    D.A.9:43, ‚gefühlt‘ würde ich sagen: Konzentrieren wir uns auf die Produktion; die
    Medizinbranche in Deutschland tritt eh auf der Stelle und die Technik in diesem Bereich
    ist sehr kostspielig und D als Standort zu klein.
    Das Verhältnis jung zu alt mag sich verschieben, mehr Alte werden es nicht (das sind die,
    die wegsterben).

  153. Die Siemens AG ist ein Global...
    Die Siemens AG ist ein Global Player, sie werden sich überlegen wo sie investieren.
    Die Baby Boomer in Deutschland sind die letzten ihrer Art – no future, wenn es um
    langfristige und teure Investionen geht.

  154. na, das passt doch wie...:...
    na, das passt doch wie…: http://www.youtube.com/watch?v=-xGBjAdcN_c.

  155. D.A., 9:43: Dann also ab 65...
    D.A., 9:43: Dann also ab 65 Residenzpflicht in Griechenland – unser Beitrag zum Aufbau der darniederliegenden Volkswirtschaft. Im Vorfeld umgehende Einrichtung von Bildungseinrichtungen zur Ausbildung von Altenpflegerinnen und Physiotherapeutinnen. – Die Hellenen sind gerettet und unser Lebensabend auch…

  156. @E.R. Binvonhier:...
    @E.R. Binvonhier: Residenzpflicht für Rentner? Netter Versuch. Wenn die Gruppe immer größer wird, sind die wichtig als Wähler. Die kann man sich nicht verprellen. Im übrigen hatte man das schon bei der Riester-Rente versucht und ist gescheitert:
    http://www.test.de/themen/versicherung-vorsorge/meldung/EuGH-Urteil-zur-Riester-Rente-Rentner-im-Ausland-ohne-Abzug-1806615-2806615/

  157. @Don Alphonso: wie man aus gut...
    @Don Alphonso: wie man aus gut unterrichteten japanischen Kreisen hört, wird derzeit über einen massiven Ausbau von Seniorenresidenzen im Lande nachgedacht. Die Regierung hat recht günstig größere Landflächen an der Ostküste der Hauptinsel aufkaufen können…

  158. Bildtext dazu: Deutsche...
    Bildtext dazu: Deutsche Rentner an hellenischen Gestaden…

  159. Erstaunlich viele hier, die...
    Erstaunlich viele hier, die offenbar besser (besser?) in Englisch formulieren können. Aber wieso?
    .
    .
    .
    Weil’s vermeintlich schick ist? Oder ist man nur noch sehr jung?

  160. JR4227. Februar 2012, 12:32 @:...
    JR4227. Februar 2012, 12:32 @: Mal sehen, vielleicht findet das Alles in Kürze ja ein überraschendes Zusammenspiel. Den CERN-Leuten war leider ein wichtiger ausserphysikalischer „System“-Umstand entgangen, der sie mehrfach in Folge scheitern ließ. Auch dies ein verblüffender Bestandteil der Normativität des Faktischen ;-)=).
    Stellen Sie sich nur mal vor, irgendeine ganz ordinäre Hexe, meinetwegen eine Russin, eine Matka, hätte ihr Süpplein entsprechend so formatiert, dass es denen sämtlche Programme unversehens durcheinander haute. Ein Triumph des Ausserplanmässigen..
    Kryptisch: Jede Bequemlichkeit, jeder Luxus fordert bei passender /unpassender Gelegenheit seinen Preis. Die Lorenz-Maxwell´schen Dämonen´sind ja dagegen vergleichsweisew harmlos gewesen. Der modernere Typ lässt sich erst gar nicht mehr „verorten“. Kann aber, wie recht Sie haben mögen, grinsen und kichern.

  161. lieber specialmarke,
    genial!...

    lieber specialmarke,
    genial! Hoffentlich macht Österreich auch mit, Sonne für meine alten Knochen, Meerblick! Yoga am Strand, Sirtaki, frische Feigen, zum Essen ein Gläschen Retsina und darnach zum türkischen Mokka einen Metaxa, Straßenhunde für uns Hunderetter gibts auch, und ein Sarkophag würde mir auch gefallen. Sie sollten diese Idee nicht hier gratis ausplaudern, sondern (als Consulter Ihrer Regierung) zu Geld machen.

  162. lieber specialmarke, und die...
    lieber specialmarke, und die griechische küche? zuweilen soll ihr original angeblich einige, äh, verdauungsschwierigkeiten des alten, bewegungsunlustigen organismus beheben helfen.
    .
    das leibliche wohl sollte nicht unterschätzt werden. ältere leute mögen jedoch oft irgendwann kein fleisch mehr, sie lassen den alkohol sogar freiwillig stehen, sie verschmähen zunehmend kaffee.
    .
    unschön, wenn etwas gewisses nicht mehr recht geht (auch da gefallen nicht jedem griechische spezialitäten), und nichts mehr richtig schmeckt, hm, was dann, επίκουρος? nicht jeder kann noch gut sehen oder hören (was nicht unbedingt ein schaden sein muss, s.: http://www.youtube.com/watch?v=3amXSFEFxV0).
    .
    liebe/r JR42, apropos daimon/δαίμων – man kann auch nach εὐδαιμονία streben, auch wenn man sich trotz allem durchaus nicht darauf hinausreden sollte, dass allein die gute absicht und nicht die gute ausführung zählt, das ergebnis ist m.e. schon nicht ganz unwichtig.

  163. DA 08.43h
    Da die Griechen...

    DA 08.43h
    Da die Griechen fortan ordentlich Steuer zahlen werden (müssen) nehme ich an, die Preise sowie die Löhne in GR irgendwann stark steigen werden.
    P.S: Es ist illusorisch zu glauben, dass die Lebenskosten in GR (z.B.) sehr niedrig sind, es sei denn, mann lebt wie ein armer Bauer (peasant) in einem abgelegenen Dorf.
    @ Der Zensor. 13.30h Sie dürfen auch auf F oder Sp auf diesem Blog schreiben, nobody gives a hoot – es ist uns égal.

  164. Der Zensor: "Erstaunlich viele...
    Der Zensor: „Erstaunlich viele hier, die offenbar besser (besser?) in Englisch formulieren können. Aber wieso? Weil’s vermeintlich schick ist? Oder ist man nur noch sehr jung?“
    *
    We especially do not like German, they have no personality. They do not show their feelings. They talk only about the money and the past. It is better to say something in English, it sounds less offensive.

  165. specialmarke, 14:02: Hat...
    specialmarke, 14:02: Hat was!..und nehmen sich Aklexis Sorbas zum Vorbild…“Dance „

  166. ...und für die deutschen...
    …und für die deutschen Profs ist auch gesorgt…sie können die Griechen endlich
    mal über ihre Antike gründlich aufklären.
    Sollte es mal heiß krachen, werden die Jungen in D sagen: „Ach wie schade, wir wollten doch nur ihr Bestes.“
    So langsam sollte man anfangen etwas freundlicher zu den Griechen zu sein.

  167. liebe fionn,
    i'm not the...

    liebe fionn,
    i’m not the pheasant plucker,
    i’m the pheasant pluckers son,
    i’m only plucking feathers,
    until the pheasant plucker comes.
    .
    ganz schnell aufsagen, liebe runde!
    .
    wer es schafft, bekommt einen ouzo!
    .
    dann darf er nochmal, hehe.

  168. Der Zensor^^^:Zensur findet...
    Der Zensor^^^:Zensur findet hier (kaum)statt! Was gutes Englisch anbelangt, dafür gibt es in Bruxelles einen hevorragenden und kenntnisreichen Sprecher des selbigen: The former MP of Bädn-Wörttembörg.
    http://www.youtube.com/watch?v=88OGXLFpeMw

  169. Re the Zorba dance - that was...
    Re the Zorba dance – that was the Hasapiko (the butchers‘ dance) – that every Greek knows how to dance.
    yast2000 – 14.09h Who are „We“ – what nationality?

  170. @ donna laura cc: Die...
    @ donna laura cc: Die Runde!
    Let’s do Greek music – it’s usually a man singing about how much he loves some woman and how much he misses here – so is this song.
    Christos Dantis was v popular a few years ago.
    http://www.youtube.com/watch?v=aaQZaMgKSoU

  171. We are sorry that this blog is...
    We are sorry that this blog is no irony syntax. I amused myself on the self-hatred of the Germans.

  172. @Försterliesl,
    das klappt;...

    @Försterliesl,
    das klappt; die deutschen Finanzbeamten sitzen schon in den Startlöchern, muss ja
    alles kontrolliert werden.
    Auch für Siemens könnte es sich lohnen, man wäre näher an den Reichen aus dem
    Morgenland.

  173. Bis sich das alles eingespielt...
    Bis sich das alles eingespielt hat, gibt es für die deutschen Rentner und Pensionäre
    eine ‚Buschzulage‘.

  174. dear Donna Laura,
    lets save...

    dear Donna Laura,
    lets save our dancing shoes and frilly dresses
    http://www.youtube.com/watch?v=ay8fUVpLyEk&feature=related
    and even for the bicyclists it might be appealing
    http://www.youtube.com/watch?v=5FmHDTOghZU&feature=related

  175. @ Foersterliesel...
    @ Foersterliesel 13.51h
    „darnach zum turkischen Mokka“ –
    das heisst, Sie haben einen „vari gliko“ bestellt – heavy/sweet coffee?

  176. Réunion des retraités?...
    Réunion des retraités?

  177. Entschuldigung, dass ich mit...
    Entschuldigung, dass ich mit „dem Gauck“ störe;
    Ich habe heute in der Papier-SZ von
    einem DDR-Oppositionellen namens Hans-Jochen Tschiche (Pfarrer!)gelesen
    der erzählt dass Gauck sich zwar als Systemgegner feiern ließ und läßt,
    der Pfarrer ihn jedoch nicht als besonders engagierten Aktivisten erlebt hat.
    Das ist jetzt online:
    http://www.sueddeutsche.de/politik/ddr-vergangenheit-von-gauck-joachim-der-lokomotivfuehrer-1.1294021
    Da stellt sich die Frage:
    Sollte nun ein verschärftes wiki-Gauck-leak eingerichtet werden?
    Ich meine – BEVOR Herr Gauck gewählt wird
    und er als Präsident dann plötzlich s e i n e Freiheit vermisst.

  178. @Foersterliesel: Man kann also...
    @Foersterliesel: Man kann also davon ausgehen, daß Sie morgens am Strand vor dem Frühstück eine kleine Anleitung zum Tanzen des Sirtaki geben? Ich werde mal meine alte Mandoline hervorkramen…
    .
    @Donna Laura: Also in Altersheimen wird doch gegessen, was auf den Tisch kommt. Falls Sie die Suvlaki oder die Tintenfischfritten auch püriert mit etwas Ouzo nicht vertragen, nehmen Sie eben ein bißchen mehr von den reichlich vorhandenen, insgesamt zehn Wochen dauernden Fastenzeiten. Und das vor dem abendlichen Zähneputzen als Betthupferl zugeteilte Halva darf auch mit einem Gläschen Metaxa heruntergespült werden…

  179. F. (Innenressort): Von wg....
    F. (Innenressort): Von wg. Cujones zeigen, es war nur Koketterie (widersprüchliche Kommunikation) in Bezug auf etwas Nichtvorhandenem.
    Ein Teil von Hellas darf mal wieder mal aufatmen. Auch die Anleger von Schwindelstaatsanleihen.

  180. Gabriele, nur zu, nicht reden,...
    Gabriele, nur zu, nicht reden, machen!
    Gaucken Sie den eitlen Fatzke mal richtig. Dabei wird herauskommen, dass er und Iesus Christos zweierlei Personen sind. Überraschung!

  181. Es sind deren Viele, sie reden...
    Es sind deren Viele, sie reden gleisnerisch. Ihre Stimme trieft voller Honigseim.
    Sie lieben Dich, eigentlich einen Jeden. Kalde Pladde mit Gaucken.

  182. gabriele: "Entschuldigung,...
    gabriele: „Entschuldigung, dass ich mit „dem Gauck“ störe. Ich habe heute in der Papier-SZ von einem DDR-Oppositionellen namens Hans-Jochen Tschiche (Pfarrer!)gelesen der erzählt dass Gauck sich zwar als Systemgegner feiern ließ und läßt, der Pfarrer ihn jedoch nicht als besonders engagierten Aktivisten erlebt hat.“
    *
    Liebe Gabriele, ihre bundesdeutsche Naivität ist wirklich herzerfrischend. Einem 72jährigen Mann zu unterstellen, er sei nicht engagiert genug gewesen, obwohl sein eigener Vater aus nichtigem Anlass inhaftiert wurde und er später tatsächlich sich niemals mit dem DDR-System eingelassen hatte, ist in etwa so absurd, wie einem BND-Agenten vorzuwerfen, dass er nicht mit einer Deutschlandfahne singend durch eine feindliche Hauptstadt läuft. Diese Stolpes, Gaucks und Vogels waren in der DDR ausdrücklich dafür da, Kontakte zum System zu haben, damit bestimmten Leuten geholfen werden konnte, die in Schwierigkeiten waren. Die waren so integer, dass man gar nicht fragte, auf welcher Seite sie standen, sondern die wiesen einen nur auf ihre begrenzten Möglichkeiten hin. Was dieser idealistische Volkskammer-Abgeordnete da in der SZ schreibt, ist nicht falsch, sondern es belegt das ganze ja nur noch: Manche Leute tauchen eben erst auf, wenn es wirklich zur Sache geht: Hardcore eben und das ist ganz bestimmt nichts für bundesdeutsche Weicheier, die ihre wesentlichen, sozialen Kontakte im CDU-Ortsverein knüpfen.

  183. ... i'm only fucking...
    … i’m only fucking peasants…
    .
    hicks.

  184. i'm only fucking...
    i’m only fucking pheasants
    until the pleasant fucker comes.
    .
    ?

  185. @JR-42
    .
    Nicht zu vergessen...

    @JR-42
    .
    Nicht zu vergessen den Schneider’schen Dämon.
    (d.i. das von Helge Schneider erfundene GEdankenexperiment zur BTM-konformen Währungsstabilisierung).

  186. @Fritz, ts,ts, wollen Sie etwa...
    @Fritz, ts,ts, wollen Sie etwa auch noch behaupten Angie sei n i c h t die Jungfrau von Orleans?

  187. Foersterliesel, Georgia, meine...
    Foersterliesel, Georgia, meine griechische (sehr gute) Bekannte hat diesen Film gehasst. Sie verabscheute auch diese Musik. Noch nicht einmal unter ironischem Blickwinkel konnte sie ihm etwas abgewinnen. Sie verachtete griechische Maenner und haette gern einen deutschen bekommen. Sie fand keinen. Noch nicht mal mich, was mich wiederum nicht verwunderte und mich im Erwaegungsfall in schwere Probleme gestuerzt haette.
    Sie sagte mir, dass die griechische Identititaet ein grosser Selbstbetrug waere, der auf der misslungenen Verarbeitung tuerkischer Knechtschaft beruhe.
    .
    Sie und ihre Schwestern waren die wahren und kraeftigen Seelen ihrer Grossfamilien. Sie stemmten jedes Problem.
    .
    (Sie sind mir doch nicht boese, bloss weil ich manchmal recht albern bin? Ich bin hier gern albern, weil das Leben eben ein Camembert ist. Klein und stinkig.)

  188. yast2000, 27. Februar 2012,...
    yast2000, 27. Februar 2012, 21:09, Sie elender Spötter. Gefällt mir gut. Stolpe, Gauck und Vogel, was für eine Ahnenreihe!
    Sie müssen damit vorsichtig machen, der gemeine Wessi neigt dazu, die Erzählungen des kuriosen Vetters aus dem Osten wörtlich zu nehmen, wenn der so schön vom Krieg erzählt.

  189. @E.R.Binvonhier
    .
    Eher schon...

    @E.R.Binvonhier
    .
    Eher schon Nôtre Dame.

  190. Schwarze Madonna...
    Schwarze Madonna

  191. @ Yast2000 ...
    Naiv sein - ...

    @ Yast2000 …
    Naiv sein – Sie formulieren es als geistige Beschränktheit.
    Ich deute ein bestimmtes Naiv-sein anders: eher als eine Gabe…
    Naivität als Motor – um einer Sache (immer wieder) entgegen treten zu können.
    Erfahrungen hält man im Hinterkopf….sozusagen als Ergänzung zum erkennen und handeln – in brenzligen Situationen.
    In diesem (guten) Sinn kann man die 1.Montagsdemonstranten als naiv bezeichen. Denen gilt mein tiefer Respekt.
    Cleverer Drübersteher halte ich für kontraproduktiv.
    .
    Jürgen Fuchs´ Gedächtnisprotokolle prägten meine Aufmerksamkeit.
    Ich bin ein Kind der Freiheit. Glück gehabt. Ich weiß.
    .
    Mch hat Herr Gauck nie interessiert,
    Denn seine salbungsvollen Worte machten mich eher misstrauisch.
    Desgleichen bei Herrn Stolpe, da sträubten sich auch meine Nackenhaare.
    Dass Gauck – wie Guttenberg, Diekmann und Joffe – ein Mitglied der Atlantik-Brücke ist, finde ich skurril …
    .
    Als Herr Gauck jetzt die Freiheitsfahne zu schwingen anfing,
    und so sehr seine Glücks-Freiheits-Prämisse betonte,
    da dachte ich, dass diese Prämisse …von der Enge des Amtes
    – wo er quasi in Verpflichtungen eingemauert wird…
    bald Absetzreaktionen hervorrufen könnte.
    Nicht dass er dann FLÜCHTEN will.
    Das ist VERBOTEN.

  192. When you got nothing to say,...
    When you got nothing to say, just say it in english! (and so i did).

  193. @ E.R. Binvonhier "Das mit der...
    @ E.R. Binvonhier „Das mit der menschlichen Nahrungskette funktioniert nur solange wie die Realwirtschaft ’systemrelevant‘ ist; diese Zeiten sind vorbei.“
    .
    Wieso? Das übernehmen jetzt die globalen Eliten. Ethnisch ist das immer noch sehr ähnlich, auch wenn natürlich die Zahl derjenigen mit Mongolenfalte zunimmt. „The White Man’s Burden“ ist immer noch lebendig.

  194. Foersterliesel 27 Feb um...
    Foersterliesel 27 Feb um 21.22h
    Rembetiko – despair and misery expressed in music in GR (während 400 Jahre türkischer Besatzung). Endlich müssen wir die Griechen von der Vergangenheit befreien.

  195. @ Filou 22.08h gestern. ...
    @ Filou 22.08h gestern. Natürlich haben Ihre GR-Freunden dieses Film gehasst –
    Rembetiko bleibt synonym mit der türkischen Besatzung. In Deutschland leben schon ca. 4M TürkInnen – oder wollen Sie noch mehr bei Ihnen haben?

  196. @Ernst Wilhelm9:02, die...
    @Ernst Wilhelm9:02, die Realwirtschaft ist für die Menge r-e-a-l.
    .
    Für die globalen Eliten
    ist sie ein Spiel mit großem realen Unterhaltungswert.
    .
    Wie sonst lässt sich deren Überraschung, dass die Finanzkrise tatsächlich Auswirkungen
    auf die Realwirtschaft hat, erklären?

  197. gabriele @ Yast2000 : "......
    gabriele @ Yast2000 : „… Naiv sein – Sie formulieren es als geistige Beschränktheit.“
    *
    Das ist ja auch geistige Beschränktheit: Gerade hat der Bundesbürger in „seiner“ Biermann-Affäre namens Christian Wulff mit Hilfe so grandioser Einrichtungen wie der BILD-Zeitung, der katholischen Kirche und der SPD wieder einmal gnadenlos versagt, dass man ihm schon jetzt die Treuhand auf den Hals hetzen möchte, die seine idiotische Existnz abwickelt; da kommen diese Leute an und hinterfragen eine Diktatur, von der sie aber auch gar nicht das Geringste verstehen. Bis heute nicht, aus Ignoranz, Naivität und als Systemkrüppel der bundesdeutschen Wohlstandsgesellschaft machen sie sich eine Welt, die „widewitt so gut gefällt“.
    *
    Das ist nicht böse gemeint, aber doch so , als ob frühreife Kinder öffentlich über Sex rasonieren, welchen diese übrigens auch nicht haben…. Es ist schon ganz schön peinlch.

  198. Herr Gauck zieht Schloss...
    Herr Gauck zieht Schloss Bellevue eben einen Einzug in eine Seniorenresidenz vor…
    .
    Wer würde nicht?
    .
    Es war schon immer etwas teurer einen besonderen Geschmack zu haben.

  199. Auch Herr Dohnanyi und Herr...
    Auch Herr Dohnanyi und Herr Voscherau hätten nicht nein gesagt.

  200. moin, yast2000.
    "Wer nie sein...

    moin, yast2000.
    „Wer nie sein Brot im Bette aß, weiß nicht, wie Krümel piken.“

  201. Aber, aber Madame Donna Laura....
    Aber, aber Madame Donna Laura. Von dem bisschen vino in veritas gleich so die Contenance verlieren und von den lieblichen Lippen derlei grobe Anzüglichkeiten
    auf die edle Bauernschaft gegrölt zu hören. Muget ihr finden, oh sunderbare, min schone, minnigliche frouwe, traun gar meniglich gelide & geleut.
    ,–
    HansMeier555@: Unvergessen das Loblied von H. Schneider auf der Katzen Bedürfnisse hin. Ein gnadenloser Rufer in der Wüste der bundesrepublikanischen Trivialitätenwüste. Ich sage nur bestickte Sofakissen
    im Fond von PKWs der Siebziger Jahre. Ach ja. Was wir einmal vermissen werden.

  202. Ich musste mit meiner Mutter...
    Ich musste mit meiner Mutter jedes Jahr
    die Ost- Verwandschaft …in dem Stasi-Nest Strausberg besuchen.
    Und mein Schwager hat sich wg. einer nimmersatten Ostbraut erschossen.
    Er war so naiv und glaubte an die Liebe…
    Das prägt die von Herzen kommende Abneigung.

  203. E.R. Binvonhier@: Zu den...
    E.R. Binvonhier@: Zu den Realien. Da ist seit mindestens Anno 1985 erkennbar gewesen, dass die überbordenden Staatsschulden morganatisch verbunden mit dem demographischen Knacks gans, gans pöse Folgen haben würden, geht doch dieses Weib hin und tut so, als ob sie, diese Obertussi (ehem. FDJ-Studenten-Funktionärin, SED-Liebling), gerade die Erste gewesen sei, die diese Brisanz in den gegenwärtigen Zeitläuften erkannt hätte. Sowatt mußte können. Unverfroren. Dann geht die auch noch hin und löscht nach mit Hilfe von Milliarden-Stütze-Benzin für die lichterloh brennende Hütte „Hellas“ (ehem. bayr. Protektorat). Mußte inne Birne rein kriegen.

    Die NRW-CDU und ihre gerade entdeckte stille Liebe zur Frauenemanzipatorin Alice Schwarzer.

  204. diktionaftis@: Schtehd dä Dod...
    diktionaftis@: Schtehd dä Dod in de Wohnzimmedür un sähd für de verschrockene Pap: „Moin, wie ist et Jong? Johd? Hauptsach!“

  205. gabriele: "Das prägt die von...
    gabriele: „Das prägt die von Herzen kommende Abneigung.“
    *
    Schon ok, verstehe….

  206. "dass man ihm schon jetzt die...
    „dass man ihm schon jetzt die Treuhand auf den Hals hetzen möchte,“
    Yast 2000, Sie Scherzkeks!
    .
    Die Treuhand ist längst am Werk und der Bundesmichel hofft noch, dass man sie nach
    Griechenland um- und ablenken kann.
    Auch den Griechen wünscht man blühende Landschaften.

  207. diktionaftis: moin, yast2000....
    diktionaftis: moin, yast2000. „Wer nie sein Brot im Bette aß, weiß nicht, wie Krümel piken.“
    *
    Moin! Habe Christian Kracht gelesen: Der Mann schreibt letztlich in wunderbarar Sprache Parodien auf einen untergehenden Westen, die an Trostlosigkeit kaum zu überbieten sind. Ich mag diese unter Intellektuellen weit verbreitete Zelebration des Morbiden selbst nicht, aber ein „Türsteher rechter Gedanken“ ist er im politischen Sinne schon gar nicht. Da kämpft eher jemand verzweifelt mit seinen Genen, um sich selbst Bedeutung zu verleihen – (Das würde ich ihm zumindestens sagen, wenn er mich fragen würde. Doch seine Sprache ist ohne Zweifel sehr ästhetisch…)

  208. Zitat aus dem SZ-Link von...
    Zitat aus dem SZ-Link von Gabriele (18:26): „Was mich in Rage gebracht hat, war eine Preisverleihung in München. Gauck wurde mit den Geschwistern Scholl verglichen. Er hat das nicht zurückgewiesen und ist nicht schamrot geworden.“
    .
    Vielleicht wird ja „gaucken“ zukünftig bedeuten: sich eitel mit fremden Federn zu schmücken!

  209. Häsde dia eyne reinjejauck?...
    Häsde dia eyne reinjejauck? Kann dr´ens passiere, wenn de de nit oppasse des.

  210. E.R. Binvonhier: Yast 2000,...
    E.R. Binvonhier: Yast 2000, Sie Scherzkeks! Die Treuhand ist längst am Werk und der Bundesmichel hofft noch, dass man sie nach Griechenland um- und ablenken kann. Auch den Griechen wünscht man blühende Landschaften.
    *
    Richtig! Und diese Volltrottel von Michelwessis haben nichts Blöderes zu tun, als ihren Bundespräsidenten aus dem Amt zu jagen, nur weil sein Haus falsch verklinkert ist und seine Schwiegermutter ihm einen Sylturlaub spendiert hat. Sorry Leute, aber mit solchen Idioten hat niemand Mitleid… :-)

  211. yast2000, ich muss gestehen,...
    yast2000, ich muss gestehen, dass ich den Kracht (noch) nicht gelesen habe; auch wenn ich ihn neulich erwähnte.
    .
    Aber lustig ist die Geschichte mit Herrn Diez (Anm. d. Red.: Spiegel-Online-Kolumnist – Der Kritiker), irgendwie schon: mittlerweile ist der Roman auf Platz 7 der Spiegel-Bestsellerliste.
    .
    Harr.

  212. Krck01, Ost-Intellektuelle...
    Krck01, Ost-Intellektuelle sind vermutlich für die höheren Weihen des Finanz-Kapitalismus besser gerüstet, als der gemeine Wessi, der kriegt das eben nicht in die Birne.

  213. Für Yast2000

    Es gingen zwei...
    Für Yast2000
    Es gingen zwei Parallelen
    ins Endlose hinaus,
    zwei kerzengerade Seelen
    und aus solidem Haus.
    Sie wollten sich nicht schneiden
    bis an ihr seliges Grab:
    Das war nun einmal der beiden
    geheimer Stolz und Stab.
    Doch als sie zehn Lichtjahre
    gewandert neben sich hin,
    da wards dem einsamen Paare
    nicht irdisch mehr zu Sinn.
    Warn sie noch Parallelen?
    Sie wusstens selber nicht, –
    sie flossen nur wie zwei Seelen
    zusammen durch ewiges Licht.
    Das ewige Licht durchdrang sie,
    da wurden sie eins in ihm;
    die Ewigkeit verschlang sie
    als wie zwei Seraphim.
    Chr.Morgenstern

  214. Griechanland. ...
    Griechanland. Nachholbedarf?
    En anglais.
    http://ekathimerini.com/

  215. Re Kathemerini link --...
    Re Kathemerini link — Photo.
    They are here
    They are there
    German politicians
    Are everywhere

  216. OT: Na, wer sagt's denn. Wenn...
    OT: Na, wer sagt’s denn. Wenn die Finanzämter vorpreschen kann auch der BA Chef
    Weise nicht zu Hause bleiben – auch seine Leute mögen die Buschzulage unter südl.
    Sonne. Im Gegensatz zu den Finanzbeamten haben sie damit große Erfahrung, dem
    Beförderungsstau und dem drohenden Personalabbau kann man auch entgehen…
    und wenn jetzt noch die IHK’s mobil machen, steht einer Rettung der Griechen nichts
    im Wege.

  217. ...naja, wenigstens die...
    …naja, wenigstens die griechischen Taxifahrer.

  218. Dieser Gauck wird sich als...
    Dieser Gauck wird sich als größere Blamage entpuppen als Wulff und Köhler zusammen.
    .
    Der Generation Kohl geschieht das von Herzen recht, da wird mancher auch über die deutsche Einheit noch einmal umdenken müssen, vielen viel Vergessenes wieder hochkommen.

  219. Es gab vor Jahren (2003?)...
    Es gab vor Jahren (2003?) einen Dokufilm: WAS WAR LINKS
    http://www.waswarlinks.de/folge1/kommentar1.html
    Das ist die Dokumentation dazu, sehr interessant im nachhinein.
    Der Text mit weißem Hintergrund ist vom Moderator,
    der blaugraue von den einzelnen Personen.
    Da wird über den 2. Juni erzählt, wie es war, damals.
    Rüdiger Safranski ist auch dabei.
    Bernd Rabehl, der sich nach rechts orientierte,
    Katharina Rutschky (ist leider verstorben.)
    Und wenn ich mich nicht irre – ist der Uli Wickert dabei, mit langen Haaren!
    Noch mehr Bekannte …. und auch Robert Gernhardt, der auch verstorben ist!!!
    Hans Magnus Enzenberger, ganz jung!!!
    Oskar Negt!!!
    *
    (immer; weiter im Text anklicken; dann erst zur nächsten Folge)

  220. liebe fionn,
    lieber...

    liebe fionn,
    lieber Filou,
    diese Schlußsequenz von „Rembetiko“ sollte lediglich zeigen wie unsere Residenzpflicht ab 65 dann enden könnte (obwohl, wie oben schon erwähnt, ich persönlich hätte lieber einen Sarkophag).
    .
    Wir kennen die griechische Geschichte des 20.Jhs doch eigentlich nur aus den paar Filmen aus der Nach-Obristen-Zeit.

  221. gabriele: "Für Yast2000 : Es...
    gabriele: „Für Yast2000 : Es gingen zwei Parallelen…“
    *
    Für Gabriele: siehe Link….

  222. Ja Foersterliesel, dass Sie...
    Ja Foersterliesel, dass Sie diese Szene anruehrt, versteht sich bei einer Wienerin von selbst.
    Ein alter Freund ging vor einigen Jahren den Spuren seiner Herkunft nach. Er stellte fest, dass er in einem Wiener Haus ueber einer Pietaet zur Welt kam. Das fand er sehr passend, der frivole Schlawiner.
    .
    Das bisschen Griechenland, das ich kenne, kenne ich noch aus der Obristenzeit. Und fuer die Aufenthaltsgenehmigung des Bruders der Freundin fuer Deutschland kaempften wir mit allen Mitteln, auch mit Luegen, gegen das Auslaenderamt. Noch heute zaehle ich dies zu den Glanzpunkten filousischer Schlitzohrigkeit.
    Aber das sind alles Geschichten, die wohl nicht hierher passen.

  223. erzählen Sie doch bitte,...
    erzählen Sie doch bitte, lieber Filou
    (es gab viele griechische und persische Studenten zu dieser Zeit bei uns, etwas später kamen die Kurden)

  224. hans meier,
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    dieses amt kann...

    hans meier,
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    dieses amt kann noch manche blamage ertragen.
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    aber wenn auch die pfaffen nicht mehr das passende moralin absondern können, wirds schon eng. na ja, vielleicht finden sie bis dahin doch noch eine/n verfassungsrechtler/in.
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    wenn das nicht klappt, bleibt immer noch der trostpreis bei der fernsehlotterie.
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    in der südsee soll es einen stamm gegeben haben, dessen häupling peinlich genau das allwaltende tabu beachten musste. sonst hatte er alles, was sein herz begehrte. auch reichlich und vom besten an speisen, getränken und frauen vermochte nicht über die vielfalt der zu beachtenden tabus zu trösten, so dass die häuptlingswürde immer unbeliebter wurde. schlesslich wurden zu diesem zweck schiffbrüchige oder kriegsgefangene vor die wahl gestellt, ernennung zum häuptling oder langer und qualvoller martertod. was wiederum dazu führte, dass dieser stamm die folter als kunstform und diese mit hoher könnerschaft betrieb.

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