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Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Hass und Rachsucht in besseren Kreisen

| 237 Lesermeinungen

Die höflichsten Menschen der Welt können auch die bittersten Feinde der Welt sein: Wer als Kind nicht streiten lernen durfte, wird später auch die Kunst der Einigung nicht mehr erlernen.

Und Du mein Schatz bleibst hier.

Und ich muss gar nicht zum Städtele hinaus, ich darf. Ich eile, ich fliege nach Mantua! Und Du bleibst hier! Das ist doch… das ist grandios! Der Gedanke ist mir sofort wieder peinlich, sobald er sich in meinem Kopf breit gemacht hat, wie ein den Manieren Weltenferner, der die Ellenbogen auf dem Tisch ausweitet und in Hühnerflügelhaltung sein Essen in sich hinein schaufelt. So ein Gedanke ist das: Gemein, unanständig, ohne Rücksicht und eigentlich überhaupt nicht meine Art. Warum denke ich so? Der „Schatz“, der in der kleinen, dummen Stadt an der Donau zurückbleibt, hat mich einmal in eine unerfreuliche Lage gebracht, mir für einen kleinen, privaten Vorteil jede Menge Ärger aufgebürdet, und das als gerechtfertigt angesehen, denn ich kann es mir ja leisten, jeder muss selbst schauen, wo er bleibt, und was dem einem wie eine gemeine Taktik erscheint, ist den anderen eben die nötige Flexibilität beim Fortkommen. Aber diesmal ist es anders, ich komme fort, und es wird mir Tag für Tag prächtig gehen. Hallo! – grüßt das  immer noch überbreite Ego in meinem Kopf. Ich fahre, Du, nun, was auch immer, es ist nicht mein Problem.

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Ich bin rachsüchtig wie eine Rothaut und habe dabei das Gehirn eine Elefanten, hat der italienische Autor Pitigrilli einmal von sich gesagt. Ich vermute, dass Pitigrilli das gleiche Problem wie ich hatte: Wir stammen aus sehr intakten Familien, die Streit schon fast als Unglück auffassen. Das ist zumindest offiziell die erzieherische Norm in den besseren Kreisen gewesen. Als Kind hat mir niemand vorgelebt, wie man streitet und sich danach wieder versöhnt. Es wurde einfach nicht gestritten, man hat sich benommen, wie es sich gehört. Ich war ohnehin eher folgsam, solange es nicht um schulische Leistungen ging, und machte auch keinerlei pubertäre Probleme, rauchte nicht, trank nicht, nahm keine Drogen und war auch meistens dann daheim, wenn ich daheim sein sollte. Es gab einfach nicht viele Anlässe für Konflikte, auch meine Freunde waren eher von der streitvermeidenden Sorte, gerne lesend, eher schüchtern und zurückhaltend und immer die Manieren im Kopf habend. Man will ja der Familie keine Schande machen. Streit in der AG Literatur drehte sich allenfalls um die Frage, ob man nun Doderer oder Lichtenberg lesen möchte. Die Vorstellung, man könnte in der Schule einen Hinweis oder Verweis bekommen, war entsetzlich. Das war undenkbar. Insofern war Konfliktvermeidung stets das oberste Gebot des Verhaltens.

Manche sagen, dass die Kinder aus Scheidungsfamilien schwer geschädigt sind, weil sie unter einem enormen Druck stehen, es besser zu machen, aber innerlich die Strategien ihrer konfliktfreudigen Eltern übernehmen. Das äussert sich dann in hoher Streitlust und einem Hang zum strategischen Denken, und letztlich hohen Scheidungsraten: Man streitet gerne. Aber jeder Streit hilft auch, die Liebe zu töten, und daran sterben die Beziehungen. Dafür, möchte ich hinzufügen, wissen die Betroffenen aber auch aus Erfahrung, wie man Streitereien konzipiert und taktisch gestaltet, dass sie Ziele erreichen und zum Schluss Auswege lassen. Der Streit ist keine Katastrophe, sondern eine klar abgesteckte, soziale Verhaltensnorm und Mittel zum Zweck. Kein Drama! Macht man, dann versöhnt man sich und es geht weiter, solange eben noch eine gemeinsame Grundlage vorhanden ist. Die können das. Das macht ihnen sogar Spass.

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Sie kennen den Weg in den Konflikt hinein, und auch den Weg aus dem Konflikt heraus. Und im direkten Vergleich frage ich mich schon, wer da mehr geschädigt ist: Die Scheidungskinder oder jene, die in besseren Kreisen als die Norm gelten. Denn natürlich entgeht man dem Konflikt nicht. Gerade an einer bayerischen Schule mit eher durchwachsenem Bildungsstandard in Sachen Hochkultur gibt es jede Menge Anlass für Konflikte, Gruppenbildungen und angesichts des Leistungsdrucks auch gezieltes Vorgehen gegen Einzelne. Man lernt das, was einem die Familie nicht beibringen konnte, dann eben auf die harte Tour. Man nimmt die Konflikte an, weil es nicht anders geht, und wehrt sich. Nach einer Weile weiss man einfach, dass die anderen nicht nett sind und jederzeit etwas aushecken können: Dann schaltet man um auf Weissglut. Die anderen sind dabei am Anfang im Vorteil, weil sie den ersten Schritt tun können. Aber es gibt dann auch keinen Weg mehr heraus. Der eine würde vielleicht ganz gerne wieder seine Ruhe haben, aber der andere denkt gar nicht daran: Man hat nie gelernt, wie man sich danach wieder abfängt und das Verhalten normalisiert.

Und dann ist da noch das Problem, dass man es auch gar nicht nötig hat. Andere mögen danach wieder auf Kooperationen angewiesen sein, aber man lernt als Kind besserer Kreise nicht nur, dass man nicht streiten soll. Man lernt auch, dass man von der Welt nichts brauchen und autark bleiben soll. Blut ist dicker als Wasser und läuft stets zusammen, von anderen lässt man sich ein zweites Stück Kuchen, eine Bevorzugung, ein Angebot nur nach vorheriger Ablehnung – Aber nicht doch! Zu freundlich, wirklich, aber – aufdrängen. Wir haben das nicht nötig. Uns reicht es. Wenn man doch einmal etwas braucht, darum bittet und dann abgelehnt wird, vielleicht sogar barsch abgewiesen wird: Dann war es das. Da ist man danach kein Kunde mehr, da fragt man nie wieder, da tut man alles, um so einer Person nie wieder ausgeliefert zu sein. In meiner Position ist das durchaus möglich, man kann sich dieses Verhalten leisten, also tut man es. Es ist ein Merkmal der Oberschicht, auf Ablehnung mit totaler Diskriminierung zu antworten. Und weil die anderen in der eigenen Klasse auch so eingestellt sind, weiss man auch, dass man besser nicht streitet und Ablehnung, wenn es gar nicht anders geht, immer so verpackt, dass der andere eine möglichst angenehme Rückzugsmöglichkeit hat: Ich würde ja so gerne, aber zu meinem grossen Unglück – oh, bitte, aber nein, das verstehe ich, das ist doch auch gar nicht wichtig – in etwa so.

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In der realen Welt der Klassenvermischung, in der andere so seltsame Vorstellungen wie „Karriere machen“ verfolgen, so verbissen, als würde am Tegernsee damit mehr Platz entstehen, den sie bewohnen könnten, werden dadurch natürlich die Spielräume klein. Oder auch: Sie sind nicht vorhanden. Und dann gibt es eben nur zwei Lösungen: Rückzug und die Suche nach anderen Umfeldern, oder den Streit, den die anderen gar nicht so haben möchten: Entgrenzt, rücksichtslos, und von einem unbändigen Vernichtungswillen geprägt. Ein Konflikt, nicht in einer Niederlage der anderen mündet, sondern in eine Verfolgung und die Bereitschaft, jederzeit, bei jeder Gelegenheit neu anzufangen. Für die anderen mag das dann „arrogant“ oder „schwierig“ wirken, und wenn sie dann erst mal untergepflügt wurden, wird es tatsächlich auch nicht gerade angenehm. Aber eigentlich ist das gar nicht so gemeint. Es geht nur nicht anders, es sind die inneren und äusseren Zwänge.

Die rachsüchtigsten und wirklich hasserfüllten Menschen, die ich kenne, sind privat allesamt äusserst nett, kultiviert, fast ein wenig gehemmt und wohlerzogen. Sie wollen keine Konflikte. Und es wäre fraglos besser gewesen, sie in dieser Haltung zu bestärken. Früher, im 19. und 20. Jahrhundert, gab es noch Ehrbegriffe, die uns vielleicht überkommen erscheinen mögen; ich denke aber, dass diese Ehrbegriffe  auch geholfen haben, genau solche entgrenzten Konflikte wieder einzudämmen. Man hatte einfach Regeln, man konnte sich grosso modo zwischen Verständnis und Konflikt entscheiden, und für das eine wie auch das andere gab es einen klar definierten Rahmen. Das ist heute anders, es gibt keinen Ehrbegriff mehr und wenn doch, ist er reichlich sperrig in dieser Welt. Für Ehre kann man sich nichts kaufen und sie rettet einen nicht, wenn man vom Rad geschubst wird. Streit, der in den Romanen des 19. Jahrhunderts stets als Norm des Unglück dargestellt wird, ist heute in Gerichts- und Talkshows die gewollte Norm. Es ist gar nicht so leicht, mit klarer Freund-Feind-Definition in einer Welt zu leben, in der die abfällige Bemerkung bei Twitter und das kleine Ausbooten zwischendurch den Alltag definieren.

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Gibt es, wird man sich an dieser Stelle fragen, vielleicht nicht doch eine Lösung aus diesem Kreislauf des Missverstehens? Alle Menschen werden doch wieder Brüder?

Ich fürchte: Nein. Das wäre eventuell möglich, würde man erkennbar die Regeln befolgen und signalisieren, dass man um ein hehres Ziel, eine gute Sache, um einen Fortschritt der Zivilisation streitet, um irgendwas, das den Regeln übergeordnet ist. Man kann ja über alles reden, solange es höflich ist, und den anderen die Freiräume lässt, sich geordnet zurückzuziehen, und dabei auch auf dezente Signale achtet, ob es vielleicht doch nicht so angenehm ist. Aber darum geht es zumeist nicht, es geht um Vorteile, Ziele, persönliche Interessen, es wird gemacht und danach abgewiegelt, wenn sich jemand darüber beschwert, und leider sehr oft, eigentlich immer mit dem Argument oder dem Unterton, dem implizierten Vorwurf der sozialen Ungerechtigkeit: Naja, Sie sind ja eh so privilegiert, da haben Sie das doch gar nicht nötig, sich darum zu streiten. 

Es gibt Dinge, die sagt man nicht. Das ist eines der Dinge, die man besser gar nicht denken sollte. Denn die andere Seite fasst es so auf: „Wir wissen, dass Du keinen Streit willst und mit der Situation nicht umgehen kannst, also rück es raus und halte Dich an die Regeln, die wir ignorieren.“  Ich wünschte wirklich, es gäbe da eine andere Reaktionsmöglichkeit als den totalen Krieg. Wirklich. Ich bin der höflichste Mensch von der Welt, und nichts verabscheue ich so wie den Streit. Es tut mir in der Seele weh. Bitte entschuldigen Sie, wenn ich Sie jetzt vernichte, ich meine das gar nicht so, und die Verfolgung ihrer Nachfahren bis ins vierte Glied ist nichts anderes als Ausdruck meiner klassebedingten Konfliktunfähigkeit. Aber kein Hass oder eine Rache! Das nämlich würde sich so nicht gehören.

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237 Lesermeinungen

  1. Ja, man muss vorsichtig sein,...
    Ja, man muss vorsichtig sein, jetzt wo Sarko den Hass im Internet verbieten will…
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    Ich selbst streite mich ebenfalls ausgesprochen ungern, aber ich gebe zu: Popcorn ist einfach immer wieder verlockend.

  2. Sehr schön geschrieben und...
    Sehr schön geschrieben und die Bilder feinste Selbstironie, wie ich vermute. Ja im kleinen Äffchen, das dreist die Waffel stibitzt, mag man gar das Kleine Hassmännchen sehen, dass dann unkontrolliert tobt und den anderen unterpflügt. Oder interpretiere ich dazu viel hinein?
    Und ganz ehrlich, das leben ist ungerecht verteilt, wenn man bereit war andere an seinem Leben und seinen Möglichkeiten teilhaben zu lassen und das schroff / verletzend abgelehnt wurde, dann darf man auch mal solche Gedanken haben, dass die andere Person jetzt halt Pech hat, während man selbst in die Südliche Sonne braust. Dann blühen die Zitronen halt nur für einen selbst. Jeder hatte die Wahl und muss halt mit den Konsequenzen seiner Wahl leben. Mensch Dein Schicksal ist Deins!

  3. Geordneten Streit lernt man...
    Geordneten Streit lernt man nicht nur in Scheidungen sondern auch in Studentenparlamenten :-). Und wir „Alten“ haben uns immer amüsiert, wenn wir uns dort wechselseitig als „protofaschistischer Propagandist“ oder „sozialistisches Fossil“ angegiftet haben, um dann unter den entsetzten Blicken der (meist jüngeren) Gruppenmitglieder gemeinsam einen trinken zu gehen, von RCDS bis Basisgruppen.
    Richtig schlimm wird es immer dann, wenn diejenigen streiten, die einen kräftigen Streit tatsächlich persönlich nehmen, also als Angriff auf ihre Integrität als Person. Denn die kann man nur noch durch räumliche Trennung beenden. Oder durch Tod. Leider nimmt nach meiner Beobachtung die Zahl der Leute seit Jahren zu, die das Streitaustragen nach Regeln und ohne gegenseitiges Abschlachten als Zynismus denunzieren und als unauthentisch ablehnen. Ohne einer veritable Anzahl dieser „Zyniker“ in Entscheidungsfunktionen wird das eine Welt, in der ich nicht mehr leben möchte, nämlich die Welt generationenübergreifender Blutrache …
    Was insbesondere dem gehobenen Bürgertum nicht mehr zur Verfügung steht (selbst schuld) ist die Variante der geordneten Streitschlichtung des Adels – das Duell im Morgengrauen. Hierbei war normalerweise erstes Blut streitbeendend. Sicher nicht ungefährlich, aber nach dem Duell war der Streit vorbei – und gesellschaftlich geächtet, wer ihn weiterführte.
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  4. @hm555
    haben sie gehört aus...

    @hm555
    haben sie gehört aus der heutigen rede des bp?:
    „Und auch denjenigen, die unter dem Deckmantel der Religion Fanatismus und Terror ins Land tragen, und die hinter die europäische Aufklärung zurückfallen, werden wir Einhalt gebieten.“
    das ist eine deutliche ansage und sie gilt nicht nur dem islam und so eine ansage ist auch notwendig

  5. "Mein Glaube kennt des...
    „Mein Glaube kennt des Heilands Sieg,
    Doch fühlt mein Herze Streit und Krieg,“
    BWV 67
    Halt im Gedächtnis Jesum Christ

  6. Der Einstieg erinnert mich an...
    Der Einstieg erinnert mich an eine Geschichte aus „Jürnjakob Swehn – Der Amerikafahrer“. Ein Hochzeitspaar hat in dieser Geschichte nicht genug Geld für die gemeinsame Hochzeitsreise. Daraufhin „einigen“ sie sich darauf, dass nur der Mann die Hochzeitsreise macht und seiner Frau in Briefen von den schönen Sehenswürdigkeiten berichtet. Das Ganze wird mit schönem norddeutschen (mecklenburgischen) Humor serviert.
    Zweitens musste ich an die Beschreibung „deutschen Wesens“ in dem Roman „Die Herren von Greifenklau“ von Karl May denken. Er beschreibt die Deutschen als eigentlich friedliebende Menschen, die sich aber in Furien verwandeln, wenn man sie zu sehr reizt. Irgendwie so jedenfalls. Das hat mich damals beim Lesen sehr beeindruckt, obwohls auch nur ein Klischee ist. Aber vielleicht hört man das gern, wie friedliebend man doch eigentlich ist.
    Selbstverständlich verspüre auch ich diese anerzogene Unlust zum Konflikt. Ich leide ganz fürchterlich darunter, und meine Umgebung auch. Die wollen sich nämlich immer streiten. Es ist wirklich zum Haareraufen, dass man nicht friedlich vor sich hin vegetieren kann.

  7. (1) "Eigentlich war Hanhivaara...
    (1) „Eigentlich war Hanhivaara Beamter beim Gewaltdezernat. Er war zuständig für Raubüberfall, Mord, Totschlag, Körperverletzung und ähnliche herzige Verhaltensmuster, die vorwiegend unter Trinkern verbreitet waren, die sich aber mit beachtlicher Geschwindigkeit auch in anderen Milieus als rasche Lösung für jedermann durchsetzten.“ (Pentti Kirstilä. Klirrender Frost.)
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    (2) Das Duell wurde eines Tages deswegen verboten, weil dem Herrscher die guten Offiziere ausgingen. Sonst hätten wir heut noch das gegenseitige Bewerfen mit Kirschtorten früh um fünf im Nebel am Schüsselesstaa.
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    (3) Das gehobene Bürgertum bevorzugt die strukturelle Gewalt statt die verbale oder körperliche. Es sieht deutlich gepflegter aus.

  8. Sehr geehrter Don!
    You hit the...

    Sehr geehrter Don!
    You hit the topic, I like most! Ich finde Streiten hoch interessant und habe es mein Leben lang getan. Vertragsverhandlungen sind nichts weiter als zivilisierte Streits. Einsprüche bei Gericht sowieso. Wie ich schon einmal erwähnt habe, habe ich den Tigerbabies, als sie noch jung waren, ein Büchlein über Projektmanagement geschrieben. Über Streiten steht da sehr viel drinnen. Zum Beispiel:
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    Negotiation- It’s all about people
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    Many people think that negotiation is all about being tough and making deals. Participating in negotiations is very often perceived as a status symbol, because there you talk about the most important thing in business life: money. In that perception there is a bad guy and a good guy, and it is assumed that those who bully the most get the best results and are thus the best.

    There are several books that explain the various issues related to negotiations. They give advice about dealing with bullies and bad guys, about how to stay firm and how to deal with a ‘final offer’ when it is obviously not final and also not acceptable to you. These books are interesting to read, but I would put the emphasis differently. I will start with a more general approach to the subject.
    .
    Negotiations are one of the most complicated types of interactions between people. Actually, you do a little negotiation all the time, whenever you want something different than somebody else. In order to succeed, you have to understand people.
    …..
    I am sure you have observed that most people want to be liked by other people — even by those people they dislike themselves. During a negotiation, this is the most important rule to be respected.
    .
    For your part, you should try to overcome this basic human desire for love. You are not in business to be loved, but to achieve a common commercial goal. Do not hesitate to put your requirements on the table — otherwise you cannot solve them. Clearly, though, at this point you have no reason to assume that your counterpart will be nice to you, since you are squeezing him for money and conditions. Very likely he is under pressure not only from you, but also from his own management.
    .
    If other people are tough or nasty to you, try to remember that the circumstances are difficult for them. They usually do not mean it personally; often they are just frustrated about the tense situation or their own inability, or they want to distract you or scare you. Always try to hold back your feelings of revenge; if you cannot do so, show your anger just enough to let off steam and let the others know that their behavior is inappropriate. Immediately take the initiative to make peace again, even apologize if you were a little rough. It is never good to make a nasty phase last longer than a few minutes.
    .
    It is also important that you yourself make peace rather than letting a ‘neutral’ person do so, because as soon as you let somebody else make peace you are no longer in control of the meeting.
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    usw.

  9. N u r dem Islam
    .
    @BertoldIV:...

    N u r dem Islam
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    @BertoldIV: Ich befürchte gar, dass dies definitiv n u r dem Islam, bzw. dem was man „Islamismus“ nennt, gilt. Der neue Bundespräsident zeigt sich da unbeirrt im Schulterschluss mit den sog. Jakobinern. (vgl.: „Durchschaubare Alice Schwarzer“, und wie zu erwarten war, von der Frankfurter Neuen Presse nicht veröffentlicht, http://blog.herold-binsack.eu/?p=2068) dieser Gesellschaft.

  10. Um auf den Beginn...
    Um auf den Beginn einzugehen… Happy Trails. Gute Fahrt. Bon Voyage. Und alles was dazu gehört.

  11. Vielen Dank für diesen...
    Vielen Dank für diesen traurigen und bewegenden Text! Ich kann das gut nachfühlen, da auch ich mit der Folgen der Wohlerzogenheit zu kämpfen habe (Gerade erst heute Morgen hab ichs wieder nicht gewagt: Der Chef hatte versäumt, mir meine Aufgaben korrekt zuzuweisen, so dass ich vor Kunden voll ins offene Messer gerannt bin. Als ich heute ins Büro kam, um mich zu beschweren, gab er sich nett und weich, als wäre nichts gewesen, und hatte sich schon eine Lösungsmöglichkeit ersonnen, wie wir beide und die Firma uns wieder aus dem Schlamassel tricksen: Konflikt erfolgreich vermieden. Und ich blieb still. Nur muss ich nun weiter mit der Peinlichkeit leben.)
    Man sieht: Streit könnte auch etwas anderes Positives haben, als Sie in Ihrem Text vermuten – nämlich Dampf abzulassen, die eigene Ehre (doch, die gibt es immer noch) wieder herzustellen. Diese Art Streit- und Konkfliktfähigkeit zu lernen, könnte sich doch lohnen. (Ich jedenfalls versuche es.)
    Die Art Streit, die Sie bei anderen beobachtet haben: Streit als Strategie, Streit als Mittel die Karriere voranzutreiben – also den Kinderkram müssen wir doch nicht mitmachen! Da ist Ihre irrationale Rachsucht allemal ehrenhafter!

  12. Es ist schon schwierig genug...
    Es ist schon schwierig genug wenn man Leute aus anderen Konfliktkulturen am Arbeitsplatz oder in der Wohnumgebung handhaben muß, bei Partnern sollte man sich unbedingt deren Familie ansehen, um zu wissen was einen dann im Alltag erwartet. – Man kann nicht allen Auseinandersetzungen ausweichen, leider, denn Vakua ziehen Besetzer und Usurpatoren an, man muß Grenzen klarmachen. –

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    Don, Ihr letzter Absatz...
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    Don, Ihr letzter Absatz geht mir runter wie frisches Motorenöl an den Ventilschaftabdichtungen. Wenn da bloß nicht dieser verfi…. Motoreninstandsetzer wäre, diese Drecks…, der uns fast 20.000 € an Reparatur-, Gutachten- und Gerichtskosten gekostet hätte.
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    So, für heute geht’s mir wieder besser. Sanfte Grüße.

  14. Schon merkwürdig..ich mag...
    Schon merkwürdig..ich mag auch keinen Streit oder Hass oder Rachsucht, aber Szenen sinnloser Gewalt schaue ich mit gerne an (natürlich nur künstlerisch verfremdet in Film und auf der Bühne).

  15. Don't be evil.
    Google books....

    Don’t be evil.
    Google books.

  16. Als ich gerade vorhin ins Dorf...
    Als ich gerade vorhin ins Dorf kam, legte der Spielwagenmann, der unser internationales Dorf mit holländischer Kultur versorgt, als Song auf: ‘Muss i denn, muss i denn zum Städtele hinaus’ und ich hab mir gedacht: ‘Bin ich froh, das das auf mich nicht zutrifft. Italien im Frühling ist sicherlich sehr schön, aber als Europäer mit Wohnsitz in den Niederlanden fühle ich mich hier sauwohl.‘

  17. Ich hätte gerne eine...
    Ich hätte gerne eine Bockwurst für jeden der denkt, dass er selbst friedliebend ist und nur die bösen Menschen in seiner Umgebung auf Streit aus sind.
    .
    Eine echte Stütze ist Widerworte nicht gewohnt. Da ist für ihn Polen offen und es hilft nur noch der totale Krieg. Denn wenn der liebe Gott gewollt hätte, dass jeder Mensch eine Meinung hat, dann hätte er die Armen nicht in ihre Existenz, sondern gleich ins Höllenfeuer geworfen.

  18. Ich versuche mir immer das...
    Ich versuche mir immer das Bildnis zweier Schnittmengen vor Augen zu halten – Im privaten wie auch im beruflichen stossen Interessen aufeinander, eben jene Schnittmenge der indivuellen Bedürfniss, und je nach dem, wie wichtig es mir erscheint mich dieser Schnittmeneg auszuliefern bzw, darauf einzugehen agiere ich. Oftmals ist es nicht wichtig, also entziehe ich mich dieser Schnittmenge und spare mir die Energie. In manchen Fällen ist es mir aber wichtig, mitunter nicht um einen Sieg davon zu tragen, sondern bei Menschen, die ich besonders mag keine Spielchen zu spielen und authentisch zu sein.
    Hier eine Geschichte zum Thema mit dem Titel „… und vielen Dank für den Zank!“ (nichtkommerzieller Link) – http://goodnewstoday.de/gute_nachrichten/2011/03/23/und-vielen-dank-fur-den-zank/

  19. Bin erstaunt, dass Waffeleisen...
    Bin erstaunt, dass Waffeleisen schon in der frühen Neuzeit dieses Muster hatten. das ist ja ein beeindruckender Fall von ästhetischer Kontinuität.

  20. Viel Urlaubsglück Ihnen Don...
    Viel Urlaubsglück Ihnen Don Alphonso, auch Dank für die Bildausschnitte, das sind die
    ersten die mir gefallen, obwohl ich nicht weiß warum.

  21. @Vroni:
    Jede Struktur ist im...

    @Vroni:
    Jede Struktur ist im Kern selbstverständlich Gewalt. Indem nicht jedefrau jederzeit das tun kann, was ihr beliebt. Das gilt aber für alle Ordnungen dieser Erde – und ohne geht´s noch weniger.
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  22. @Devin08 23. März 2012,...
    @Devin08 23. März 2012, 14:37
    ich denke, dass der bk eine dialektik der aufklärung kennt – widerspricht ja nicht dem „nicht rückfallen“ – aber ich hoffe doch, dass das eine kampfansage ist auch an die, die z.b. in der rkk – aber nicht nur dort – das hohe lied des naturrechts singen und das sind nicht nur die „lefebrianer“.
    das sollte er bei seinem antrittsbesuch im vatican schon deutlich sagen, dass eine gleichstellung naturrecht-glaube auch für viele mitglieder der rkk nicht geht.

  23. und das wäre das erste...
    und das wäre das erste arbeitsgebiet: sonderarbeitsrecht für jobs, die weiss g-tt nichts mit verkündigung zu tun haben (über kindergärten könnte man ja noch streiten, aber über ärzte…)
    http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/0,1518,823317,00.html
    vielleicht sollte der bp mal eine rede dazu halten – bxvi will doch auch die entweltlichung – und dann würde sich das bag oder wer sonst noch zuständig ist, trauen…

  24. Hasta luego, amigo nuestro...
    Hasta luego, amigo nuestro (ich kann kein italienisch).
    M.M.n. ist das Tegernseegebiet mit Volvos und „upper-middle-class“ Hausfrauen viel zu klein für Sie, DA. Sie brauchen regelmässig Abwechslung.

  25. launisches florettfechten....
    launisches florettfechten. ach, die lebzeit ist so begrenzt….doch einfach mal 5 gerade sein lassen und raus mit dem Stock aus dem….!

  26. @bIV 16.54: Ich bewundere...
    @bIV 16.54: Ich bewundere immer wieder den totalitären Reflex bei jeglichem gefühlten Mißstand: Das müsste verboten werden! Die Menschen vor Ort zeigen Ihnen dabei auf, wie es auch ohne Verbote geht: Abstimmung mit den Füßen. Diese Freiheit zu schützen ist Staatsaufgabe.

  27. Wo wir uns doch gar nicht...
    Wo wir uns doch gar nicht sicher sein können, als persönliche Identität die Hoheit über unsere Gedanken zu haben, ist eine versöhnungsbereite Streitkultur eine unerlässliche Notwendigkeit zum Dialog der Aspekte…
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    Ich glaube, das ist heute ein Problem, dass wir aus Verunsicherung unserer eigenen Perspektive unseren Aspekt viel zu absolut sehen.
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    Die ganze politische dogmatische Neoreligiosität lebt von der Enttäuschung beider Ideologien des Kalten Kriegs, als sogenannte höhere Ebene.
    Und die ganze Karrieregeilheit und Milliardensucht paradoxerweise davon, dass man mit den Früchten der Arbeit gar nichts anzufangen wüsste.
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    Das Ackern ist zum Selbstzweck geworden, weil man die Ernte schon längst wieder eingesetzt hat, um sich einen noch größeren Acker zu kaufen.
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    Man sollte sich auf die Harley Davidson draufsetzen, wenn man noch jung ist, statt sie mit Rückenschmerzen gebeugt immer nur noch blank zu wienern, weil man mit seiner künstlichen Hüfte eh nicht mehr fahren darf.
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    Und weil das eben so hirnrissig ist, wird es mit Zähnen und Klauen verteidigt — und der Moment findet nicht statt, wenn Junior sagt, ich will mein Leben jetzt geniessen, dass die Eltern antworten, ja, eigentlich hast Du recht.
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    Und so dreht sich das Hamsterrad eine Generation weiter noch schneller und noch beklopfter.
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    Bis die Schreisse dann in den Ventilator fliegt….

  28. bertholdIV23. März 2012,...
    bertholdIV23. März 2012, 14:00 So hört halt jeder, was er hören will. :-)
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    http://www.abendblatt.de/politik/deutschland/article2226292/Gauck-als-Bundespraesident-vereidigt-Die-wichtigsten-Aussagen.html
    Zitat.Hamburger Abendblatt:Mit Genugtuung reagierte die Türkische Gemeinde auf die Klarstellung von Gauck zum Thema Islam in Deutschland. Der Präsident habe einer „unwürdigen Integrationsdebatte“ eine Absage erteilt und angekündigt, den Weg seines Amtsvorgängers Christian Wulff weiterzugehen, sagte der Bundesvorsitzende der Türkischen Gemeinde, Kenan Kolat, der in Berlin erscheinenden Tageszeitung „Die Welt“ (Samstagausgabe). „Und dafür verdient er Respekt.“

  29. "Ich bin der höflichste...
    „Ich bin der höflichste Mensch von der Welt, ….“
    es muss heißen:
    „Ich bin der höflichste Mensch der Welt, ….“
    Am „von“ erkennen wir den Unterschichtler.
    Foxrommel, der Dichter mit dem schlechten Geschmack.

  30. ..... und halte Dich an die...
    ….. und halte Dich an die Regeln, die wir ignorieren.
    Meinten Sie die Gackermänner dieser Welt?

  31. Ist es böse, schlecht oder...
    Ist es böse, schlecht oder moralisch verwerflich, wenn man mit Leuten ohne Takt, Geschmack oder Umgangsformen nichts zu tun haben will?
    Heute wird einem oft dies suggeriert.
    Das ist das eigentlich Schlimme, wenn man nicht genug Geld hat, um sich
    letztgültig abschirmen zu können. Denn Takt, Geschmack oder Umgangsformen
    haben nicht nur Leute mit Millionen, sondern auch andere.

  32. Über das Bild würde ich zu...
    Über das Bild würde ich zu gerne mehr erfahren – auf den zweiten Blick wirkt das
    Dargestellte recht unordentlich.

  33. Lieber Tiger.
    Wie heißt Ihr...

    Lieber Tiger.
    Wie heißt Ihr Buch? Ich glaube ich brauche das auch…

  34. vernichtungswille ist...
    vernichtungswille ist faschistoid und dumm. hat man nicht. (und narzistisch, also für einen selbst auch ungesund, lösung: weglassen.) (je größer der raum, den wir anderen einräumen, desto größer auch der unsere.)
    .
    ansonsten kann man unterschiedliche, situativ angepasste verhaltensweisen üben.
    .
    wir schrieben hier früher schon davon, z.b. anhand des beispiels der autowerkstatt. altmodisch ausgedrückt: wenn die dort sich als nicht satisfaktionsfähig erweisen, weil so verhalten, wie solche, die es nicht sind, also gierig und dumm, dann antworten wir am besten spielerisch, auf deren level, „kämpfen“ spielerisch mit, mit deren waffen (oder lassen es tun, durch beauftragte, das am besten, man weiß).
    .
    und ernten? anerkennung. deren anerkennung interessanterweise: „der weiß sich ja sogar zu wehren, sogar wie es bei uns üblich ist, nicht nur bei sich selbst, alle achtung! und hätten wir gar nicht gedacht!“
    .
    bricht uns kein zacken aus der krone.(wenn wir keine überhöhten motorrechnungen bezahlen, z.b.) ganz im gegenteil. und gute reise, äh, gute flucht. (*g*)
    .
    (und vernichtungswille ist selbstverständlich sogar per se richtig und gut, z. b. beim mann auch ausweis eines (relativ) hohen testosteronspiegels: und der hält jung, ist ausweis von (relativer) jugendlichkeit, gelte es zu pflegen (1): wer ihn nicht hat, ist krüppel. jeder normale mann will sich an die stelle setzen, alleine besitzen, gerne auch mal immer nur selbst und alleine im recht sein, usw., usf.. sonst zählt er nicht. und der rest sind einsicht und zivilisation. herkunftsfamilie auch. intelligente vatergespräche zumal. aber nur am rande. (1) bewegung, nicht rauchen, nicht trinken, regelmäßige benutzung der organe, viel schlaf, ausgewogene ernährung, partnerschaftliches begehren, wettkampf, herausforderungen, kalte bäder, usw., usf.)( wir aber sind gerne alt, müssen gar nichts mehr, lassen uns meist am liebsten auch schon mal treiben, betrachten unser bauchfett mit liebe (na ok) und ohne bedauern, … .)
    .
    und dann gibt es auch noch geborene alleinherrscher. aber die sind selten (*g*).
    .
    und europa heute? da hat jede nation innerhalb der anderen das absolute mitspracherecht. es gilt dnep, „die neue einmischungspflicht“.
    .
    „und testosteron zehn hebt die welt aus den angeln – und zwar mit notwendigkeit“, schilller, wallenstein revisited. (recht hat im ganzen wallenstein immer nur einer: der sozusagen gar nicht vorkommende hof zu wien, dem nur erwähnungs/abstoßungshalber raum gegebe;, man beachte, lese ggfls. dahingehend selber neu.)
    .
    unsere musikempfehlung dazu wäre: http://www.youtube.com/watch?v=KGGR3b8vycY
    .
    „und ist es erst gelungen, so ist es auch verziehn.“ (diktators allgm. entschuldigung)

  35. Puh, diesen Artikel muß ich...
    Puh, diesen Artikel muß ich unbedingt mehrmals lesen. Déjà-vu und daraus resultierende Zustimmung, Euer Liebden.
    Mit jedem Streit geht das gute ‚Meixner‘ ein Stück mehr in die Brüche. „Pack schlägt sich, Pack verträgt sich.“ Fürwahr, bürgerliche Vorbehalte gegen einen guten Zoff.
    Meine ehemalige bessere Hälfte hat seinerzeit genau diese Konsens- und Konfliktvermeidungsgesellschaft deutscher Ausprägung als letztes Stadium der Dekadenz verspottet. Dies aber ist der – scheinbar – vernünftige Ausweg aus den beiden Weltkriegen gewesen, in denen weder Ritterlichkeit noch sonstige virtutes walteten.
    Eine vernünftige Konfliktkultur besteht in den meisten Familien gewisslich nicht. Und was andere Leute Streit nennen, ist oftmals nur Pöbelei. Mag der Psychologe dies gerne als Konfliktscheu bezeichnen.
    Können wir aber, Mme ‚Der Tiger‘, jede Auseinandersetzung den Regeln kommerzieller Denkweisen unterstellen? Dennoch, sehr interessantes Excerpt.
    Und nun schwingen wir wieder fröhlich das „G 10“ in fremden Landen.
    Die gute Kinderstube hilft vielleicht nicht, in der U-Bahn zu überleben … eine sowieso entwürdigende Beförderungsmöglichkeit. ‚Miner‘ hat sicher einen Stockdegen für solche Situationen?

  36. Duell. Warum nicht?

    Wie es...
    Duell. Warum nicht?
    Wie es auch geht:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Duellisten

  37. mal ein junges beispiel...
    mal ein junges beispiel gefällig, also jung genug, also relativ auf der höhe der zeit?
    .
    es hat sich ja inzwischen längst überall herumgesprochen, in peking/rotchina laufen derzeit absolute geheimgespräche zwischen den abgesandten deutschlands und den spitzen der kp. irgendwie über speer, jr, mit seinen besten kontakten abgebl. ein möglicher zugang.
    .
    ziel der deutschen verhandlungen: die kp zu bewegen, die geburtenrate wieder freizugeben, drei-oder-vier-kind-familie mindestens. ab siofort. also ab 1.7.12 neue doktrin.
    .
    damit rotchina in 25-30 jahren einen zu nutzenden“ vorrat“ (sprachtypus faschistiod, man beachte) von mind. 250-400 millionen junger „neuchinesen“ hätte, wenn die zu7 nutzende zeit, da die babybommer in den usa alle im ruhestand wären (irgendwann kommt für alle die zeit), welche sich dann als elderly people solch junge chinesen (durch die kp von klein auf zu dem zwecke erstklassig in englisch ausgebildet und propagandafest indoktriert) aktiv in die usa einladenden würden: „wir kommen gerne kostenlos auf zwei jahre, unsere netten amerikanischen freunde, denen wir soviel verdanken, zu pflegen“. (absatzmärkte z.b. „und die gedanken der freiheit“, heuchel.)
    .
    ziel ist klar: die chinesen machen sich unersetzlich und bleiben, ziehen viele weitere junge andere chinesen noch nach. klare sache: die gesamten usa gehen, „nachdem die besiedlung des nordamerikanischen kontinent durch angelsachsen klar als ein fehlgeschlagenenes experiment zu werten ist („viel gerede von angeblichen freiheiten, aber nichts dahinter“) den weg tibets“:
    .
    noch haben die usa 320 millionen einwohner. (durch zuzug werden es in 20 jahren schon ca. 380 millionen sein, wie bekannt, die usa als klass. einwanderungsland). was aber, wenn die aus millionen volunteers zusammengesetzten trojaniaschen „puzzlepferd-individbaulteile“ (junge enschen, millionenfach) der kp „zuschlügen“ – und sich diese 380 millionen „original-amerikaner“ sagen wir unter weiteren 1000 millionen jungchinesen als minderheit wiederfänden?
    .
    wie gesagt, angeblich laufwen ja zur zeit sogar womöglich schon so geheimkonsultationen zwischen berlin und peking in der sache.
    .
    und wir schrieben gerne ein bühnenstück drüber. würden ein treatment ggfls. auch direkt nach hollywood verkaufen.
    .
    was es alles gibt, tsss. die usa. auf ihrem eigenen territorium vernichtend geschlagen. und berlin als geheimanstifter. ganz real. keine spinnerei.
    .
    aber nur am rande. denn so gehts. (and we are a free country?)

  38. Die Spanier kannten zwei...
    Die Spanier kannten zwei durchaus probable, sublime Mittel der finalen Streit-schlichtung, das Opus Dei gabs zu der Zeit noch nicht. Die Gavotte und die Garotte.
    .
    Försterliesel@: Sie sollten mal das Nymphenburger Schloß in München besuchen.
    In einem Saal können sie all die Konterfeis der Dulcineen Ludwig I. bewundern.Iin Öl gehauen.
    .
    Er wird uns noch mores lehren.
    .
    Geht das nun wieder los oder geht das wieder los? ius naturae. Entweder man glaubt an Gott oder an die reine Aufklärung. Bedaure ausserordentlich, beides vermischt schliesst sich letztlich aus. Hl. Sebastian hilf und steh mir bei gegen die nun kommenden giftigen Pfeilchen.

  39. Jetzt ist es heraus. Lieber...
    Jetzt ist es heraus. Lieber Don, ich weiß nun, warum ich – mit den Worten früherer Freundinnen und Verlobten – „konflikscheu“ bin: die Erziehung, das intakte Elternhaus und die behütete Erziehung – leider nicht geprägt von einer hochbaierischen Erziehungsanstalt am See – hat ihre feinen Spuren hinterlassen.
    Das die vehementesten Damen aus eher gescheiterten Ehen nicht immer bester Kreise stammen, erklärt auch deren Konfliktfreude selbst bei Nichtigkeiten. Danke für diesen lehrreiche Analyse.
    Und da die meisten Karrieristen ebenfalls „von unten“ kommen, ist auch dies erklärt, warum diese Personen „Biss“ und „unsereiner“, der es mit Erwerbstätigkeit (bisweilen) versucht, eher verwundert ob soviel schlechtem Benehmen sich in seine Nischen zurückzieht, Silber plosiert, Zeichnungen sammelt, Inkunabeln ersteigert und sich über dieses konfliktfreudigePack insgeheim dann doch sehr ärgert.
    Ihnen eine heitere Reise in den Süden und uns allen hier viele feine Geschichten.

  40. Please, flee lunch fol...
    Please, flee lunch fol evelyone. We dont like lassismen, lumol & levenge, but flee elections evely molning.

  41. @Don Ich war ohnehin eher...
    @Don Ich war ohnehin eher folgsam, solange es nicht um schulische Leistungen ging, und machte auch keinerlei pubertäre Probleme, rauchte nicht, trank nicht, nahm keine Drogen und war auch meistens dann daheim, wenn ich daheim sein sollte.
    .
    …. bis 13 war das bei mir auch so, mit 18 dann eher umgekehrt …
    .
    „Von der Knabenzeit an haben sie mir Benehmen beigebracht. Benehmen ist nichts anderes als lügen. So tun als wüssten wir von einer Sache nichts, weil es einem andern peinlich wäre, wenn wir etwas darüber wüssten; einer Person zulächeln, der wir am liebsten ins Gesicht spucken möchten; danke sagen, wenn wir ‚hol dich der Henker‘ sagen möchten. Ein paar Jahre später habe ich mich gegen die Erziehung aufgelehnt und habe die Flagge der Aufrichtigkeit gehisst. Wieder später habe ich erkannt, dass die Aufrichtigkeit mir nur zum Schaden gereichte. Und so bin ich wieder zum Lügen zurückgekehrt.“ (Pitigrilli, Kokain)
    .
    Ich habe diesen Roman in den 70er Jahren gelesen, meine Eltern meinten, mich Benehmen UND Aufrichtigkeit zu lehren, ein Widerspruch den ich leider nicht auflösen konnte, und so bin ich wie Pittigrilli wieder ….

  42. "Mein Herr!
    Sie haben meinen...

    „Mein Herr!
    Sie haben meinen Dackel fixiert! Ich verlange Satisfaction!“

  43. "... wenn ich wär aach e'...
    „… wenn ich wär aach e‘ Cavalier…“:
    .
    http://diglit.ub.uni-heidelberg.de/diglit/fb101/0046?sid=9c0daeeef79b0616fd8efa1d8e162811

  44. @Don Wenn man doch einmal...
    @Don Wenn man doch einmal etwas braucht, darum bittet und dann abgelehnt wird, vielleicht sogar barsch abgewiesen wird: Dann war es das. Da ist man danach kein Kunde mehr, da fragt man nie wieder, da tut man alles, um so einer Person nie wieder ausgeliefert zu sein. …. ?
    Haben Sie da das Wort Kunde und Freund verwechselt?
    In der Mittelschicht, Unterschicht ist das mit so genannten Freunden so ..- ;-)

  45. @Krck01
    Glüne Glütze mit...

    @Krck01
    Glüne Glütze mit Lhabalbel angeleichelt. Hihihi.

  46. Luxusweibchen erinnere ich...
    Luxusweibchen erinnere ich noch, ich weiß nicht mehr,
    wo ich die Romane erwarb, die standen auf dem Index.
    Verbotenes war doppelt interessant … ;-)

  47. Das Aussprechen von Wahrheiten...
    Das Aussprechen von Wahrheiten ist das Privileg des Staerkeren.
    .
    (Ersatzweise das Privileg dessen, der keine Verluste mehr fuerchten muss, unter Umstaenden auch das Privileg des Armen.)

  48. diktionaftis 23. März 2012,...
    diktionaftis 23. März 2012, 22:18
    Sie haben meinen Dackel fixiert! Ich verlange Satisfaction!“
    .
    Heute geht das so …
    KuckstDu, alder, nisch mehr lang,
    Ejh, alder, isch weiss wo dein Haus wohnt ! …

  49. +++ EIL +++
    .
    Gut in Mantua...

    +++ EIL +++
    .
    Gut in Mantua angekommen und drei Kilo Striudel dabei.

  50. Foxrommel 23. März 2012,...
    Foxrommel 23. März 2012, 19:12
    Gutes Benehmen ist nie von Nachteil, es sei denn, die Welt geht unter …
    … dann kann man zumindest erhobenen Hauptes gehen. ….?!
    Mit einem Messer an der Kehle sollte man die Situation zumindest noch mal neu
    bedenken, ob man nicht doch besser … aber was sage ich da …
    England und der Untergang der Titanic sind doch sehr ähnlich.

  51. Perfekt57! Das ist nett, wie...
    Perfekt57! Das ist nett, wie viel Einfluss Sie deutschen Abgesandten in China zuschreiben.
    Den Rat von Leuten, die zuhause an der Peuplierung scheitern, wird man sicher gerne hören.
    Die USA ist ein Einwanderungsland, heraufordernder finde ich die Vorstellung, dass dieses
    gesellschaftliche und wirtschaftliche Fundament ersatzlos wegbricht, und doch wird allerorten
    ohne Unterlass gefordert “ Jeder muss ein Einwanderungsland werden oder Tod“.
    .
    Da scheint mir den Euro mit immer neuen Geld zu retten, die einfachere Übung

  52. E.R. Binvonhier 23. März...
    E.R. Binvonhier 23. März 2012, 23:10
    Peuplierung?
    Meinen Sie da Israel, die Hugenotten oder tatsächlich unser Ossiland?

  53. @Vroni:

    ist das der...
    @Vroni:
    ist das der schüsselestein bei Fischbach, den sie da erwähnen? oder habe ich da was rauslesen wollen? an diesen ort habe ich ewig nicht mehr gedacht, und zuletzt dort war ich wohl vor 20 jahren, als ich drei war… es war immer was besonderes, dorthin zu laufen. ich verbinde das mit meiner oma, die für mich damals immer ein ganz bestimmtes lied spielte – ich kenne den namen nicht, aber die melodie erinnere ich noch in teilen – und diese melodie begleitete mich über die wiesen mit den telefonleitungen und dann ging es durch den kiefernwald und vorbei am eisweiher… ich muss diesen ort wieder einmal besuchen!

  54. DA: Was müssen Sie in Ihrer...
    DA: Was müssen Sie in Ihrer Jugend gelitten haben, dass Sie immer noch..? Und das Manko kompensieren Sie also jetzt mit Unmengen von Strudel? Sauba sog i. Stramme Einzelleistung. Fertich.
    .
    Zu Mantua auf der Schanz…..ass ich nen ganzen Kranz….Regnschburga Knackerl.
    Verständlich, wenn man in der Fremde so allein ist, dann kann das schon auch ein Trost sein.

  55. Nur satte Lebewesen streiten...
    Nur satte Lebewesen streiten nicht. Nur wo die Lebensgrundlagen gesichert sind, ist – vorübergehend, bis sich wieder Mangel einstellt – Friedlichkeit.
    .
    Mit Rachsucht und Hass hat das gar nichts zu tun. Das ist eher eine Art Naturrecht, biologisch gegeben: Friss oder stirb sozusagen.
    .
    Freilich kann man mit Freuden und Genuss verzichten auf das Gerangel um die besseren Futterplätze. Man kann sogar mit Hochgefühl untergehen. Sich moralischen Vegetarismus leisten.
    .
    Allerdings muss man dann invasiven aggressiveren Arten weichen. So wie der Adel dem Geldadel und erst dem Bürgertum, dann der Masse, so wie der Nationalstaat dem global play, so wie das Handwerk der Spekulation, die Produktion der Dienstleistung.
    .
    Früher war mehr Brot, und besseres.

  56. Im Gegenteil, unter den...
    Im Gegenteil, unter den gegebenen Umständen hätte die Jugend eigentlich kaum besser sein können. Die Familie hat gestimmt, es gab keine existienziellen Sorgen. Das ist übrigens auch so ein Thema: Die Angstfreiheit. Wer als Kind nicht die Ängste vor dem Niederrgang mitbekommen hat, kennt sich auch später nur selten. Da ist eher so eine „Wenn es ganz schlimm kommt retten mich die Eltern“-Mentalität, gepaart mit dem „Tiefer als 100m² kann ich nicht sinken“-Gefühl. Trügerisch, ist aber so.

  57. Ob es auf der Titanic Szenen...
    Ob es auf der Titanic Szenen gab mit erschreckendem Mangel an guten Manieren? Oder ob ihr Untergang auch insoweit Menetekel war?
    Hope for the best or prepare for the worst? Unser neuer Bundespräsident empfiehlt natürlich ersteres. So kurz im Amt und schon ganz darin aufgegangen und bewundernswert assimiliert an die Funktion. Hoffnung machen. Gelernt ist eben gelernt.
    Man muss einfach auf etwas vertrauen, damit das Leben erträglich, ja gar angenehm wird. Und sei es auf gute Manieren. Oder Anstand.
    Worauf man weder vertrauen noch hoffen muss, weil das gesicherte Erkenntnis ist: Dass Illusionen wirken und alles viel angenehmer machen. Sollte sich also alles Vertrauen und Hoffen auf bessere Manieren oder bessere Zeiten als irrig erweisen, so kann man sich immer noch damit trösten, dass man sich nur einfach nicht genug dem schönen Schein und dem Traum vom besseren Leben, einer besser Welt und, natürlich, auch besseren Manieren, hingegeben hat.

  58. Gut beobachtet, aber...
    Gut beobachtet, aber „Allerdings muss man dann invasiven aggressiveren Arten weichen.“ – das sehe ich auf globaler Ebene durchaus beim Finanzkapital, das die Macht übernimmt, aber im Kleinen und Privaten ist das Boot einfach so voll, dass die andere Art Probleme, wirklich schwere Probleme hat. Und man muss auch sehen, dass inzwischen das Ruhigstellen dieser Art ganz gut funktioniert, siehe das Buch von Maschmeyer, Börsensendungen, Wirtschaftsblogs und anderer dummer Klimbim

  59. Klassischer Weise hilft auch...
    Klassischer Weise hilft auch Epikur gegen Angst: „Der Tod geht mich eigentlich nichts an. Denn wenn er ist, bin ich nicht mehr, und solange ich bin, ist er nicht.“

  60. Wunderbar, wer in solch...
    Wunderbar, wer in solch vergleichsweise gesicherten Verhältnissen aufwachsen durfte. Wiewohl letzten Endes auch nur illusionär und anbrüchig, so vermitteln sie doch ein Gefühl der Dauer. Schau ich mir z. B. die Innenstadt von Landshut an. Breite, bayerische, bürgerlich saturierte Behäbigkeit und Stolz auf Vergangenheit und Gegenwart,sich manifestierend in den südlich leuchtendenden, harmonisch abgestimmten Fassaden der Bürgerhäuser.Überall gab es Handwerker, die Läden und Werkstätten betrieben.
    Passagen welche Strassen und Plätze unaufdringlich verbanden. Aus und vorbei, wie in Salzburg auch. Dienstleisterscheiß und Tourismus osrgen für wuselige Betriebsamkeit.
    Schaugst genauer hin stimmts scho so ganz und lang nimma. Viele italienische Restaurants und Geschäfte mit künstlerisch wertvollen krimskrams, Galerien. Die Ladengeschäfte, Eisenwarenhandlungen, Produktenhandlungen für die Landwirtschaft usw. fort, weg, zerstoben. Mei jo, wias halt aso geht.
    .
    Der Graphiker, Maler und Schriftsteller Alfred Kubin, der sich in seinen letzten Jahren auf seinem Hof in Zwickledt am Inn (Austria) in der Nähe von Passau vergraben hatte, schrieb hellsichtig seinen Roman „Die andere Seite“ in der Zeit vor Ausbruch des WK. In gewisser Weise leben wir auch in so einer merkwürdig diffusen, verlogenen, schrecklichen Traumwelt im Weltmaßstab, ausstaffiert mit Restbeständen an Antquitäten, sowohl Gegenständen, Gebäuden, Ideen wie Personen. Nihilistisch von Terror und Eiseskälte grundiert. Sche hamas heit, d´Sonn scheint. Gema af a Maß in Biergartn nei. Ois halberts a so wuid, net wahrr.

  61. Im Übrigen bin ich durchaus...
    Im Übrigen bin ich durchaus gewohnt, für meine Unnachgiebigkeit kritisiert zu werden. „In unseren Kreisen tut man das nicht!’ – „Gegen die Bundesregierung legt man sich nicht an!” – „Das kannst Du sowieso nicht ändern!” – „Was denkst Du Dir überhaupt!”
    .
    Aber: „Der Mensch ist frei und gleich geboren. Versklavung weltweit und Ungleichheit liegen niemals daran, dass die Herrschenden zu mächtig oder großartig sind, sondern daran, dass die Beherrschten sich beugen.” (Liu Xiaobo ) Deswegen: “It’s a dirty job, but somebody has to do it!” (Greg Brennan)
    .
    Selbstverständlich steht es Ihnen frei, dies freizuschalten, oder es zu lassen.

  62. Lektüretip:
    Heiner Müller,...

    Lektüretip:
    Heiner Müller, Philoktet
    .
    .
    Die Erfahrung kenn ich: Harmoniesucht und Rachebedürfnis gehören zusammen.
    .

  63. Ja, sandman,
    das ist...

    Ja, sandman,
    das ist er:
    http://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Sch%C3%BCsselstein_%28Fischbach_b._N%C3%BCrnberg%29
    .
    @ whatcrisis
    Manieren sind ein sehr dünner zivilsatorischer Lack. Es gab diese Szenen ganz bestimmt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass vor allem zwischen den Unterdecks und dem Oberdeck plötzlich Hilfsbereitschaft und Friede ausgebrochen wären, wenn es ans Eingemachte geht.
    .
    Meta: Ich wage die dreiste Behauptung, dass gerade Kreise, die sich sehr auf ihre Manieren berufen, einfach nur die Schmach, unmanierliche Vorfahren gehabt zu haben, wett machen wollen. Die, die den Reichtum, der äußerlich ruhig und zufrieden macht, entweder ergaunert oder grob, ungehobelt, mit Hinterlist und Tücke (ohne Manieren) als Raubritter zusammengerafft haben.
    .
    Das Manierenlose kann rasch wieder durch den Lack brechen, denn ich glaube, es steckt dank solcher Vorfahren ein bisschen wild in den Genen. Genauso wie das Ängstliche vielen Leuten wild in den Genen steckt, die von herumgezwiebelten Dienstboten und Kleinbauern abstammen. Und Angst ist ein großer Aggressionstreiber. Entweder Aggression nach innen (Minderwertigkeitsgefühle, Depression?) oder nach außen bis zur Gewalt.

  64. Eine kleine Auswahl...
    Eine kleine Auswahl ehrenwerter Berufe und Tätigkeiten.
    (Vorzutragen: Rhapsodierend, leicht nasal mit Harfenbegleitung)
    ####
    Wasserträger
    Lastenträger
    Gepäckträger
    Zuträger
    Aufträger
    Abträger
    Austräger
    Vorträger
    Nachträger
    Fahnenträger
    Würdenträger
    Ordenträger
    Hosenträger
    Mitträger
    Verantwortungsträger
    Hoffnungsträger
    Gedankenträger
    Racheträger
    Freiheitsträger
    Dachträger
    Sargträger
    Symbolträger

  65. Der dritte Wiener auf der...
    Der dritte Wiener auf der Titanic hieß Wenzel Linhart,
    war 27 Jahre alt und von Beruf Bäcker und Gebäckausträger.
    Habe ich bei Försterliesel gelesen.

  66. Na, im Moment herrscht an der...
    Na, im Moment herrscht an der Börse wieder Friede Frohsinn Eierkuchen. Die EZB hat den ganzen bonigeilen Bankstern einfach einen Berg von neuen Krediten hingek..kt, und jetzt können sie schön weiter investieren und Plus machen, bis die nächste Insolvenz aus ihrem Loch herauskriecht.
    .
    Vielleicht war die Idee, dass das Zuschütten mit „Geld“ keine Inflation bringt, weil es eh wie beim Monopoly nur als Spielgeld zwischen Kreditausfallversicherungs-Fonds und Terminkontrakten hin und herflitzt, weniger dumm als sie dem Beobachter mit gesundem Menschenverstand erscheinen würde, aber ich fürchte, das dicke Ende kommt noch, und dann ist wieder Streitkultur angesagt, im Sinne des Fressens und Gefressenwerden.
    .
    Solange der Finanzsurrealismus vor sich hin brummt, und keine Verteilungskämpfe ausbrechen, weil noch genügend Fett vom saftigen Dönerspiess auf das gemeine Gemüse hinuntertropft, bleibt die Welt noch in Ordnung…..
    Ansonsten: Was guggscht Du, Alter??? (Ich weiss, wo Dein Haus wohnt… sehr schön, mediensegler)
    .
    Mal sehen, wann das erste Geschrei losgeht, jetzt ist Benzin sooo teuer, dass es sich ausser für Maschmeister und artverwandte Spezies nicht mehr lohnt, ein Auto zu kaufen, das mehr ist als ein überdachter Motorroller oder Isetta-Elektro-Wiedergänger. Aber mit 50 Zentimeter Schaumgummi vorne dran zum Fussgängerschutz…
    .
    Bis dahin am besten die Devise, lieber (guter) Rotwein als totsein….
    Im Notfall muss man sich wohl mit „Fidelem (Pf)Äffchen“ aus dem Berlinerwald begnügen, denn der Wienerwald ist schon lange pleite…

  67. Finanzkapital, das die Macht...
    Finanzkapital, das die Macht übernimmt …
    … die haben doch schon längst übernommen, ganz ohne Manieren.

  68. Haben wir alle (ich meine die...
    Haben wir alle (ich meine die Bessere Geselleschaft, kurz „the Bee Gees“) eine Uni besucht? Und hat es sich lohnt? Schlagzeilen in der CH-Medien heute
    „Eine Hebamme braucht keine Matura“….

  69. @ Vroni: und da gibt es...
    @ Vroni: und da gibt es geschichten mit nebel, kirschtorten und anderen duellen? das macht mich neugierig!

  70. he Great Artiste, dass sich...
    he Great Artiste, dass sich Verbreechen nicht lohnt, ist auch so eine alte und längst überholte Vorstellung. Ich jedenfalls neite hier in Italien (Benzin 1,80) zum Gebrauch von Rennrädern. Ich muss mal schauen, ob ich es schon wieder an den Gardasee schaffe.
    .
    Fionn, ich kann nur sagen; Von mir wollte noch nie jemand ein Zeugnis sehen, aber warum nicht, wenn’s Spass macht! Allerdings halte ich Bildung für einen Luxus; man vergisst vieles wieder und wenn man tot ist, ist es weg.

  71. mediensegler@ Peuplierung?...
    mediensegler@ Peuplierung? -Allerorten, wenn man etwas ländlicher lebt begegnet
    einem die Leere wo man geht und steht, auch in China. Die Hoffnung, dass Afrikaner
    südlich der Sahara oder Filipinos die Weltbevölkerung von 7Mill. stabilisieren können,
    habe ich nicht.
    Aber das ist natürlich das Problem der Global Player. Je mehr sie versuchen Menschen
    wie Waren und Geld um den Globus zu treiben, umso weniger werden es.
    .
    Nach der Finanzkrise, die Menschenkrise.
    .
    Bleibt nur Haltung zu bewahren. Mit Haltlosigkeit wurde noch nie etwas gewonnen.

  72. @ Fionn: Nur für mich sprech...
    @ Fionn: Nur für mich sprech ich: Ja. Ja.

  73. @fionn, nur Hochschule. Frau...
    @fionn, nur Hochschule. Frau kennengelernt. Hat sich gelohnt.

  74. mantua? die...
    mantua? die landwirtschaftliche perle der po-ebene, weltweit berühmt wg. ihrer kultivierten kleinheit, da lediglich halb so groß wie trier? wie wohl auch schon seit jahrtausenden sitz berühmter feldfruchthändler-dynastien und katholischer orgelspieler sowie verfallener türme?
    .
    wir verstehen ihn gut: „mantua“ das klingt für unsereinen schon genau so groß und fremd und perspektivisch und weit und südlich, wie sagen wir linguistisch „lünen“ für einen dänen, oder „lingen an der ems“ für jemanden von nördlich oslo, oder „gerolstein“ für flamen und wallonen .. .
    .
    oder findet das deutsche textilmuseum in krefeld (mit dem bekannten werbeslogan „krefeld – die textilperle vom niederhein“) viel interessanter und näher http://www.krefeld.de/C12574810047BA9C/html/811F1A8DF8B7DABBC1257884003903FB?opendocument
    .
    (darin u. a. möglicherweise mit ein text und zeitgeistverständnis wie gefunden für hansmeier: „Im modischen Beiwerk, dem „Putz“, der Generationen vor uns zumeist in mühevoller Arbeit entstanden ist, spiegelt sich ein Schmuckbedürfnis wider, das keine gesellschaftlichen Schranken mehr zu achten hatte. Denn diese, die in detaillierten Kleidervorschriften ihren Ausdruck gefunden hatten, waren in den Revolutionsjahren um 1789 und in der Zeit danach gefallen. In den Accessoires, die den Zeitgeschmack teilweise mehr reflektierten als die Kleidermode selbst, sollte sich nun ein Gestaltungswille entfalten, der seit dem frühen 19. Jahrhundert nicht nur die wohlhabende, bürgerliche Städterin erfasste, sondern zunehmend auch Frauen auf dem Lande.“) („seit wann hätten solche geister verständnis – und schon gar für sich selbst?“, nicht wahr, so hört man ihn schon räsonieren)
    .
    immerhin ist und bleibt Er Don super und supra-national. denn schließlich wären reinst-staaten schon für sich genommen, sagen wir mal genauso blöde und primitiv wie ein bienenstaat, nicht wahr? oder hat hat man schon einmal einen bienenstaat mit genie gesehen? „oben auf der spitze sitzt es und brummt“? dann doch besser mantua & tegernsee. („und“ also)
    .
    und man könnte ggfls. in italien auch unseres papstes gedenken. als weltvorspiel geriatrie gewordener organisationssoziologie. (a. wir tun dem manne unrecht, und b. wulff konvertiere! hätte die katholische kirche auch nicht verdient, sie ist zum glück über solcherlei spott jederzeit vollkommen erhaben.)
    .
    und natürlich macht die zeit alles anders. autoreifen z.b. werden weniger. und sonnen blähen sich auf. (weshalb wir so bescheiden sind.)
    .
    und mantua? warum nicht? schließlich setzen wir hier immer und allezeit voraus, dass jeder immer nur und gerne, und zwar selbstverständlich im rahmen extra für ihn und genau zu dem zwecke bereitgestellter großzügigster möglichkeiten, genau das leben führt, welches er führen möchte.
    .
    einmal mehr also gute reise; und auch wir wünschen uns, dass uns nicht mitten im tiefsten frieden der deutsche staat mit terrorismus überfiele. also mit kleinbürgerlichen meldungen von soetwas. damit die menschen enger zusammenrückten womöglich insgeheim – und sich in der not besser kennenlernten. dann besser doch kein terrorismus. und auch keinen staat. jedenfalls besser nicht in besseren vierteln, oder so, dass man drüber reden müsste.
    .
    und wer schreibt, denkt doppelt, wer blogt bloß einfach.

  75. Das Geld kommt an....
    Das Geld kommt an.

  76. lieber don, es ist eine freude...
    lieber don, es ist eine freude zu hören, dass sie wohlbehalten in la bella italia angekommen sind!
    .
    lieber Jordanus, friedlich vor sich hinzuvegetieren, wie sie es so treffend bezeichnen, das wäre ein angenehmer zustand, in der tat.
    fast bin ich geneigt zu behaupten, dass es in jeder familie, mithin auch leider auch unpassenderweise in unserer famille einen pinscher gibt, der das dauerzwicken nicht lassen kann und sämtlich alle nur nervt. das problem ist nur, wenn man das machte, was man mit pinschern so tut – eben mal kräftig in die schnauze zu treten, und das thema wäre erledigt –, dann wäre jeder einzelne unten durch. also wartet man versammelt mit gesenktem visier auf gelegenheiten, um unterschwellig gemein sein zu dürfen. man darf vermelden, dass das gegenseitige ärgern hervorragend funktioniert, nur dass dieser pinscher da mehr grund dazu hat. hehe.
    .
    lieber Veil of Ignorance, planen sie ein grillfest?
    hinsichtlich der widerworte haben sie vollkommen recht.
    versuchen sie einmal, meinen eltern oder meinen schwiegereltern mit uneigentlich und indirekt gehaltenen sätzchen, die nur nebenher geplaudert werden, so ganz unschuldig über einen wirklich nur ganz hypothetischen fall…., zu widersprechen. da ihnen schon bei kleineren unstimmigkeiten, wie der unmöglichkeit, in manchen boutiquen mit kreditkarte zu bezahlen, oder wenn der wein nicht richtig temperiert wurde, nicht nur der kamm, sondern auch die halsader schwillt, dürften sie bei echten widerworten vor ärger implodieren wie die vielfrasse in la grande bouffe. es wurde noch nicht ausprobiert. aber immerhin würde man dann rasch erben.
    man eiert lieber elegant um die paar übriggebliebenen themen wie gartenpflege, tierschutz und restaurants herum.
    .
    lieber mediensegler, lieber Don Alphonso, der letzte absatz des artikels bezog sich sicherlich auf handwerker und andere dienstleister. insofern ist unabhängigkeit durch eigene geschicklichkeit nicht schlecht, aber auch der anwalt im haus erspart das kabel, mit dem man den anderen erwürgen könnte, wenn man nur könnte; vielleicht sollte man, also ich, auch nur nicht so viele romane lesen.
    .
    lieber Frundsberg, die gute kinderstube, welch ein thema, vor allem für jene, die sich nicht einen deut daran halten, und sich in warteschlangen dreist nach vorne drängen. alle sehen es, alle wissen es, auch das unstützenhafte schalterpersonal, aber niemand unternimmt etwas dagegen, weil man mit dem dahergelaufenen proll, meinetwegen pillendreher oder paragraphenpupser, keinen ärger möchte. leider hat dieser affe den gewinn.
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    lieber perfekt!57, von chinesen, denen der kommunismus so ziemlich alle benimmregeln eines ehedem nicht zu unrecht mit stolz gesegneten volkes ausgetrieben hat, möchte meine wenigkeit dereinst nicht gepflegt werden.
    japaner wären mir lieber. da gibt es kein nein (‚iie‘), nur ein sanftes zischen, das signalisiert, dass man jemanden, den man unwissender- und peinlicherweise in eine missliche lage brachte, aus eben dieser befreien sollte, ganz so, wie der geschätzte gastgeber dies beschrieb. herrlich. chez soi.
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    lieber Don Alphonso/heute, 9 u, daher verschärft sich auch das ungute gefühl – alle wollen nur der stützen bestes, nur ist das unglück daran, dass die gegenleistung nicht mehr stimmt.
    zugleich ziehen parvenus wie dopende sportler, anorektal erfolgreiche gesangeskünstler oder ehemalige metzgermeister, denen nun geholfen wird, an einem vorbei, und stürzen sich auf das, was man als angenehmes leben ansah, wodurch erstens dessen güter sich verknappen und es zweitens durch diese mitmenschen desavouiert wird. lamborghini? non, fini. luxusrestaurants mit menus nicht unter 300? bah. kaviar? nicht für mich, denn nicht nur ein russe an der côte bestellt sich gleich 400 g davon (vom lamborghini natürlich mehr). abgrenzung, ja, und ja, sie kann auch nach hinten losgehen.
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    lieber The Great Artsite, ‚weil noch genügend Fett vom saftigen Dönerspiess auf das gemeine Gemüse hinuntertropft‘, hahaha, schön gesagt, auf sie ist wirklich verlass.
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    liebe fionn, oui, man diente der alma mater.

  77. @Gabrielle Spangenberg – Was...
    @Gabrielle Spangenberg – Was ich für meine Töchter schrieb, war nur ein kleines Büchlein als Weihnachtsgeschenk im Privatdruck mit dem Titel:
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    Mama, what do you do all day long?
    A young ladies’ guide to project management
    .
    Copyright 1998
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    Davon habe ich 60 Exemplare drucken lassen und als Weihnachtskarte verschickt. Der Nachfrage wegen, ließ ich dann noch mal 300 nachdrucken. Die habe ich mittlerweile auch alle weggegeben.

  78. Nur Luxusbedürfnisse sind im...
    Nur Luxusbedürfnisse sind im Grunde verhandelbar, vitale Interessen hingegen nicht.
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    Der Mensch mag noch so sehr geliebt werden wollen, aufs Brot verzichten wird er dennoch nicht können. Da also enden alle Liebenswürdigkeiten, da ist auch kein Raum mehr für Kompromisse oder Verzicht.
    .
    Darum beinhaltet jede lebenskluge Erziehung und Verhandlungslehre auch die Option des Nichtverhandelns. Und die Option, nur noch Angebote zu machen, die nicht abgelehnt werden können, siehe Der Pate Teil 1. Womit man wieder beim Raubrittertum wäre, an dem offenbar kein Weg vorbei führt, früher oder später, Ehrenkodizes und Manieren hin oder her ;-)
    .
    Man mag über das Wie und die Höhe bspw. von Altersrenten verhandeln können, über das Ob solcher Renten schlechthin hingegen nicht. Die griechischen Rentner sind da erstes Exempel, denke ich. Ab einem bestimmten Grenzwert nämlich ist ein Angebot nur noch eine Kriegserklärung. Gleiches gilt natürlich auch für Löhne. Entweder Einkünfte und Abgaben sind fair, oder sie sind es nicht mehr.
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    Der Weg der Unfairness ist jedenfalls der direkte Weg zu schlechten Manieren (das gilt übrigens auch im Privaten sowie Intimen). Eine gesellschaftliche Renaissance schlechter Manieren erscheint mir somit fast unvermeidbar.
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    Marie Antoinette scheint wieder en vogue zu werden. Man bedenke, womit alles Guillotinieren und aller Untergang alles bislang Systemrelevanten in Frankreich seinen Anfang nahm: In der Verschwendung und der Verschuldung des royalen Etats, mit all seinen reizenden Folgen – bis eben die Belastbarkeitsgrenzen der Geduld überschritten waren.
    .
    Derweil erfreuen wir uns kurzzeitiger Steuereinnahmenzuwächse, als wäre das nicht das letzte Aufbäumen eines Moribunden, ein letztes helles Aufflackern des Dochts, bevor das letzte Licht erlischt. Es ist, wie wenn der Kapitän der Titanic freudig verkündete, die Lenzpumpen würden funktionieren (pardon für den inflationären Gebrauch der T.-Metapher, aber sie ist einfach zu verlockend, welch ein Symbol!)…
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    Zu Epikur: Nicht der Tod ist das Elend, nur das Warten darauf kann etwas an die Nerven gehen ;)
    Hierzu aber als Alternative z.B. der Tod des Seneca. Oder, alternativ, Augustinus. Sehr probat, wenn das Ende naht, immer wieder. Sowohl ein Symptom von Degeneration als auch zugleich ein Remedium derselben. In den Kirchen sieht man nicht ohne Grund so viele alte Menschen… Kurz, man kann alles Irdische transzendieren, auch das ist eine Option. Ich bastel mir „Mein Jenseits“ (Martin Walser) – so in etwa könnte es gehen…
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    Selbst ist der Mann also.

  79. Universität. Alma mater. Man...
    Universität. Alma mater. Man wollte sie schöner machen und hat ihr aber wohl zuviel Bologna-Toxinum verabreicht. Die gute Alte ist nicht wiederzuerkennen.

  80. Gibt es nicht einen Unterscied...
    Gibt es nicht einen Unterscied zwischen Streit und Manieren? Streit gibt es überall, nur sind die Manieren andere.Habe ein Jahr in einem von Ordensschwestern geführten Mädchenwohnheim gewohnt. Natürlich haben sich die Mädels gestritten, dass die Fetzen flogen. Auf dem Bau hört sich das möglicherweise etwas anders an. So wie ich es gesehen habe, wird echter Streit fast überall zunächst einmal vermieden, bzw gemässigt ausgetragen. Ggf. indem man Streitbereitschaft signalisiert aber eben nicht „losschlägt“. Das Wichtigste: echt schief geht es, wenn, man die Frage des Anderen nicht versteht und deswegen falsch reagiert oder , wie es Thorsten Haupts schon erwähnte, es zu persönlich nimmt und versucht, den anderen unnützerweise zu eliminieren. Das ist es was aus US und anderswo herüberschwappend so um sich greift.

  81. Don Alphonso, Verbrechen lohnt...
    Don Alphonso, Verbrechen lohnt nur, wenn man diskret ist und wirklich „die Klappe halten“ kann. Der kleine Deal mit dem der Protzschlitten finanziert wird? Nein

  82. The Great Artiste 24. März...
    The Great Artiste 24. März 2012, 12:21
    Eierkuchen an der Börse, schauen Sie mal hier …
    http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/:vergeigter-boersengang-16-dollar-aktie-wird-nach-boersenpanne-zum-penny-stock/70013530.html
    Der Döner war gut, hi, hi

  83. donna laura24. März 2012,...
    donna laura24. März 2012, 17:06 Liebe Donna Laura,
    Ich lese aber sehr gerne Romane, und die von Pitigrilli kann ich nur empfehlen.

  84. whatcrisis, haben wir uns...
    whatcrisis, haben wir uns nicht Alle schon in den Erstsemestervorlesungen über Gebühr gelangweilt?
    Was die von Ihnen erwähnte „T.-Metapher“ betrifft: Die kann man leider nicht zu wenig anwenden. Es war wohl so, dass die Passagiere der Dritten Klasse überproportional überlebten (in Relation zur Zweiten Kasse) – weil sie ganz einfach kräftiger waren. Leptosomen, wenn auch mir IQ über Raumtemperatur, aber ohne die entsprechende pekuniäre Kompetenz, sollten sich also nicht zum Tanz auf dem Vulkan begeben.
    Wir denken zu wenig daran, anderen Pardon zu gewähren, wenn es angezeigt ist. Auch dies eine Frage der fehlenden Manieren.

  85. icke24. März 2012, 19:06

    Ich...
    icke24. März 2012, 19:06
    Ich halte das Billionen-Gelddrucken für eins der größten Verbrechen an der Bevölkerung,
    und für einige ganz Wenige lohnt es sich ganz immens.

  86. E.R. Binvonhier 24. März...
    E.R. Binvonhier 24. März 2012, 13:27
    Sofern Einstein nicht wieder geboren wird, um seine Theorie insofern zu relativieren,
    dass es doch mehrfache Überlichtgeschwindigkeit gibt, werden wir nur Unseren
    Planeten besiedeln können, und das haben wir schon im Übermaß getan.
    Glaube, das ist schon einigen aufgefallen, wir leben in einem geschlossenen System.
    Deswegen verstehe ich auch nicht, wieso Finanz- und Wirtschaftsweise immer von Wachstum reden. Schauen Sie mal beim Piraten vorbei, der peupliert nicht.
    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/wohin-wollen-wir-wachsen-schluss-mit-der-nachhaltigkeitsluege-11689680.html

  87. @Whatcrisis - Vitale...
    @Whatcrisis – Vitale Interessen sind nur solange vitale Interessen, solange kein vitaleres Interesse im Bereich der Möglichkeit steht. Im Rahmen dessen, was unter den SdG diskutiert wird, geht es nicht um Brot als Existenzminimum, sondern um die Verteilung von Macht, Status und ähnliches.
    .
    @Icke – Manieren hat mit Streit nichts zu tun. Es ist eine klassische Abwehrreaktion, Kritiker darauf hinzuweisen, dass Streit in bürgerlichen Kreisen ein Zeichen schlechter Manieren sei. Ehrlich gesagt, hängt mir dieses Argument zum Hals raus.

  88. @perfect (20:10): nun ja, wenn...
    @perfect (20:10): nun ja, wenn man sich die Indianer und Indios anschaut, hat die amerikanische Bevölkerung im Laufe der Jahrtausende immer mal zwischen europäid und asiatoid gewechselt. In the long run, it might be time for a switch once again. (Denn aussterben tun sie dort doch alle, der Kontinent ist nicht wirklich für Menschen gemacht).
    Aber so eigentlich halte ich das für unnötig und hybrid, bin da eher bei DAs langfristig-seßhafter Denkweise des „kein Streit aufkommen lassen“ und „jeder bleibt auf dem eigenen Hof“. Aus meinem allemannischen Herkommen weiß ich, daß das gaaaaanz laaaaaange funktioniert, – wenn! wenn man die Unteren davon abhält, Kinder zu bekommen (durch Unfreundlichkeit und Anhalten zum Arbeiten), und den viel zu vielen Kindern der Oberen sehr kräftig eins auf den Deckel gibt, so daß sie sich mit Aussterbeposten (klassisch: Kloster, Beamtenfrollein und Militär) zufriedengeben. Die Mittelschicht mäandert da dazwischen mit wenigen Kindern (nie mehr als gebraucht werden) und boxt kräftig nach oben und unten, immer darauf achtend, daß es oben und unten nicht zuviel werden (denn was die Mittelschicht kann, ist vorausschauende Selbstbeschränkung, wenns der Langfristperspektive dienlich ist. Diese Denkweise ist ansonsten weder Unten noch Oben zugänglich, weil dort kurzfristiger Erfolg und schlichtes Ausdauern unter jedwedem Umstand viel stärker prämiert werden). Diese gesellschaftsexistenzielle Logik geht zuvielen verloren durch die örtliche und finanztechnische Entgrenzung. Das degeneriert den gesunden Instinkt und die Basis der Kampfkraft, nämlich die örtlich komplettvernetzte, gleichwohl notfalls autarke Lebensweise.
    (Hinweis an HM555: ich habe nicht „Bürgertum“ gesagt, sondern „Mittelschicht“, gell.)
    @mediensegler: Bäume wachsen nicht in den Himmel, aber, wenn sie ausgewachsen sind, in die Breite.

    „Die Renaissance war fürchterlich. Aber wir haben sie überlebt.“ (Eine Italienerin, irgendeinen NYT-Artikel kommentierend)

  89. @Binvonhier: der...
    @Binvonhier: der Bevölkerungsaustauscherei nach Konzern- und Finanzwünschen gehört jedenfalls ein kräftigeres Gegengewicht aus lokaler Beharrung umgehängt.

  90. @mediensegler 20:52: je, das...
    @mediensegler 20:52: je, das war schon bei Oktavian so. Und noch sehr oft danach. Nur gestaltet sich das heute mit den conscriptiones schwieriger.

  91. @mediensegler: Übel......
    @mediensegler: Übel… Irgendwie ahnt man ja das ganze im gesunden Menschenverstand, aber es fällt einem verdammt schwer, vom Porsche aufs Fahrrad abzusteigen, da nimmt man dann den Bürgerkrieg notgedrungen in Kauf..
    .
    Schwer zu sagen, was der richtige Weg ist, Sack-und-Asche-Apostel eines neuen Unbekannten, oder Gentleman, der den Aston Martin eben so lange fährt, wie es Benzin gibt und sich dann verabschiedet…
    .
    Und ich bleib dabei, bei allem Verständnis für die Freiheiten des Single-Lebens, ein Du, ein Gegenüber, ein Lebenspartner, über den man sich jeden Morgen und jeden Abend freut, lässt einen dann den Porsche oder Aston Martin in die Garage räumen, vielleicht kann man sich dann zu Weihnachten oder besser im Hochsommer zehn Liter für 20€ pro Liter kaufen, aber man weiss trotzdem noch sehr gut wofür man lebt.
    .
    Vielleicht war das billig mobile Zeitalter eh einer der grössten Rohrkrepierer in der Menschheitsgeschichte…
    .
    Was hätte es alles NICHT gegeben ohne den Verbrennungsmotor…
    .
    Weltkriege, Globalisierung, überregionale Verteilungskonflikte, Clash of Civilization…
    .
    Überraschungen, wie sie die Expedition Lafayettes im 18/19. Jh. erlebte, als irgendwo in Polynesien die Ureinwohner die Seeleute von der Rolle schubsten, in dem die Frauen erst ihre „private parts“ zur Schau stellten, worauf die Männer es dann Speere hageln liessen, wären wohl grosse Ausnahmen ohne weitere Folgen geblieben..

  92. "Deswegen verstehe ich auch...
    „Deswegen verstehe ich auch nicht, wieso Finanz-und Wirtschaftweise immer von
    Wachstum reden.“
    mediensegler, aus reiner Gewohnheit. War doch immer so, dass es hinter dem Horizont
    weiter geht.
    Nur, das mit der Nachhaltigkeit habe ich noch nie verstanden; wo soll die herkommen?
    Und in guten Zeiten für die schlechten sparen wie soll das im Finanzkapitalismus funktionieren. Bei wem will man das Gesparte in 30 Jahren abholen?
    Die Ressourcen, die
    man heute schont, will die 30 Jahren irgendwer?
    .
    Diese ganzen Diskussionen setzen ein Zukunftswissen voraus, das mir nicht zugänglich ist.
    Solange bis da auch mal durchblicke, halte ich mich an den Spruch: Die Steinzeit ging
    nicht wegen einem Mangel an Steinen zu Ende.

  93. colorcraze24. März 2012,...
    colorcraze24. März 2012, 22:56
    So weit ich weiß, ist unsere Erde ungefähr breit wie hoch. ;-)

  94. ...und wenn in einem Beitrag...
    …und wenn in einem Beitrag der Name Meinhard Miegel auftaucht, dann ist bei mir
    die Schmerzgrenze überschritten und das seit Jahrzehnten.

  95. colorcraze24. März 2012,...
    colorcraze24. März 2012, 23:11
    Oktavian und einige andere Geldentwerter wie der Stutzschnauzbart hatten ein Gesicht, und agierten räumlich begrenzt, wir haben es leider überall mit einer unsichtbaren Hydra zu tun.

  96. Ja, colorcraze die Alemannen...
    Ja, colorcraze die Alemannen sind stur. Stehen sich 40 Jahre am Limes die Beine in den
    Bauch( die Isrealiten sind wenigstens herumgewandert- wenn auch im Kreis, oder über Wasser gegangen) und niemand kann sie dazu bringen zu verschwinden – nicht mit Geld und guten Worten.

  97. Ein Herr Rainer Hank gibt sich...
    Ein Herr Rainer Hank gibt sich auf FAZ.NET rauflustig. Will er sich wirklich mit Herrn Prof.
    Sauer und seiner Gattin anlegen?
    Ein Fall für SdG-Soko?

  98. Proskriptionslisten sag...
    Proskriptionslisten sag ich.
    Proskriptionslisten.

  99. Hach jee, wohin mit dem...
    Hach jee, wohin mit dem Cicero.
    Tja.

  100. Vitale Interessen sind...
    Vitale Interessen sind verhandelbar
    Luxusbedürfnisse nicht.
    .
    //Gestern auf der Titelseite der ZEIT gab es zwei Überschriften, die ähnlich klangen:
    Oben hiess es: „Das Geld kommt an“. Da wurde Asmussen dafür gelobt, mit ganz viel Zentralbankgeld die Liquidität der Banken wiederhergestellt zu haben, die wir alle dringend brauchen.
    Unten hiess es: Geld verteilen ist keine Lösung. Und das bezog sich dann auf die Wirtschaftspolitik des Berliner Senats, der nicht glauben solle, alleine mit Subventionen könne man Wachstum erzeugen.

  101. Warum soll sich das mit den...
    Warum soll sich das mit den Conscriptiones im Facebook-Twitter-Zeitalter schwieriger gestalten als damals?
    .
    Und so eine Bankenrettung ist ganz bestimmt nicht das größte Verbrechen an der Bevölkerung. Es gibt gar keine Opfer. Nur die Ströme der Überflußverteilung werden ein bissel umgeleitet.
    .
    Das einzige Problem das Europa hat, ist der grassierende Produktivitätswahn — eine Ethik, die wirtschaftliche Produktivität für den einzigen Wert und die einzige Tugend hält, während alles andere nur als Mittel zur Produktivitätssteigerung oder als Belohnung (d.h. Anreiz zur weiteren Steigerung) irgendwie Berechtigung haben kann.
    Die Tüchtigen fühlen sich dann, im Rahmen dieser Ethik, verpflichtet, über die weniger Tüchtigen (Griechen, Moslems, Franzosen) ein Umerziehungsregime zu verhängen.
    Bleibt nur zu hoffen, dass das mit der Kernfusion niemals funktionieren wird. Wenn doch, dann war’s das wohl für diesen Planeten.

  102. Ich vermeide Streit mehr aus...
    Ich vermeide Streit mehr aus Bequemlichkeit.
    .
    Wer mit mir welchen bekommt, hat ihn in der Regel auch mit vielen, vielen anderen.

  103. @Der Tiger 24. März 2012,...
    @Der Tiger 24. März 2012, 21:31
    Vitalere als vitale Interessen entwickeln sich mE nur unter luxuriösen Umweltbedingungen. An Bord der Titanic mag es zwar auch eine Luxusklasse und damit auch SdG gegeben haben, jedoch am Ende nur noch vitale Interessen.
    .
    Die Erde ist ein geschlossenes System. So wie die Titanic es war. Ich muss mediensegler 21:12 da also unbedingt beipflichten.
    .
    Dem Billionen drucken entspricht das Billionen Kredit aufnehmen. Alles hängt mit allem zusammen. Das ist ja das Fatale. Es gäbe keine hypertrophen Bilanzen oder Haushaltsvolumen, wenn es da nicht auf jeder Seite williges Mitmachen, also Angebot und Nachfrage gäbe. Jedes Verbrechen hat auch so seine Zuschauer und Mitläufer. Und nachher hat man natürlich von allem nichts gewusst. Es gibt schon die Wiederkehr des Immergleichen, so gewisse Muster in der Geschichte der Menschheit.

  104. Hallo Frau Tiger, das gefällt...
    Hallo Frau Tiger, das gefällt mir SEHR:
    .
    „@Icke – Manieren hat mit Streit nichts zu tun. Es ist eine klassische Abwehrreaktion, Kritiker darauf hinzuweisen, dass Streit in bürgerlichen Kreisen ein Zeichen schlechter Manieren sei. Ehrlich gesagt, hängt mir dieses Argument zum Hals raus“.
    .
    „Im Übrigen bin ich durchaus gewohnt, für meine Unnachgiebigkeit kritisiert zu werden. „In unseren Kreisen tut man das nicht!’ – „Gegen die Bundesregierung legt man sich nicht an!” – „Das kannst Du sowieso nicht ändern!” – „Was denkst Du Dir überhaupt!”
    .
    Das einzige, was ich kritisiere, ist, daß man lernen muß (gerade, wenn man gegen einen ungleich Stärkeren antritt) darüber zu schweigen: nicht wegen der schwachen Nerven der anderen (es macht ihnen schlichtweg Angst), sondern für die eigene Kampfmoral.
    .
    Kleiner Text zur Nutzlosigkeit des Streitvermeidens (aus Javier Marias „Die unsterblich Verliebten“):
    „..bei mancher Feindschaft, manchem Hass mag einer die schlechtesten Karten haben, es mag ihm an Macht und Mitteln fehlen, den anderen auszuschalten, im Vergleich zu ihm mag er ein Hase sein, der es mit einem Löwen aufnehmen will, und doch geht er siegreich hervor mittels Starrsinn, Skrupellosigkeit, Gerissenheit, blinder Wut und Konzentration, weil er kein anderes Ziel im Leben hat, als seinem Feind zu schaden, ihn tüchtig bluten zu lassen, ins Wanken zu bringen und dann den Gnadenstoß zu versetzen, weh dem, der sich einen derartigen Feind zulegt, so schwach und hilfsbedürftig er auch erscheinen mag; wer weder Lust noch Zeit hat, sich ihm mit gleicher Leidenschaft zu widmen, mit ebensolcher Heftigkeit zu antworten, wird ihm erliegen, denn einen Krieg darf man nie unaufmerksam führen, sei er erklärt, unterschwellig oder heimlich, darf den zähen Gegner niemals unterschätzen, auch wenn wir ihn für harmlos halten, unfähig uns zu schaden, ja auch nur einen Kratzer zuzufügen: Tatsächlich kann uns ein jeder vernichten, wie uns ein jeder erobern kann, darin liegt unsere fundamentale Schwäche.
    .
    Beschließt jemand, uns zu zerstören, lässt sich die Zerstörung schwerlich verhindern, es sei denn, wir gäben alles andere auf und konzentrierten uns nur noch auf diesen Kampf.“
    .
    Etwas positiver:
    And you, to whom adversity has dealt its final blow
    With smiling bastards lying to you everywhere you go
    Turn to, and put out all your strength of arm and heart and brain
    And like the Mary Ellen Carter, rise again!
    http://www.youtube.com/watch?v=g7Fwg3mowGU
    .
    Vermisse Yast2000 (Vroni wie immer wunderbar, auch Colorcraze unschlagbar lebensweise).

  105. Meier555@:
    Diese...

    Meier555@:
    Diese Proscriptionslisten. Soll der Draghi nu drauf oda nich?
    .
    „Die Rache ist mein, ich will vergelten, spicht der Herr.“ Röm. 12,19
    .
    Rache ist Leberwurst.
    .
    Jetza homma koan Strudl mehra do. Aus is.
    .
    Nieder mit den Nietzscheanern und ihrem immer gleichen Schmarrn.
    .
    Eine gesunde Geldentwertung ist die Billion schon wert. Ressourcenschonend
    ist sie allemal. Mal stelle sich die Unmengegen Papier und Benzin vor, die es zu deren Vernichtung gebraucht hätte.

  106. Mit mir z. B. kann man gar...
    Mit mir z. B. kann man gar nicht streiten. Da bin ich viel zu phlegmatisch
    für. Worum gehts eigentlich?

  107. "Die Tüchtigen fühlen sich...
    „Die Tüchtigen fühlen sich dann, im Rahmen dieser Ethik, verpflichtet, über die weniger Tüchtigen (Griechen, Moslems, Franzosen) ein Umerziehungsregime zu verhängen.“
    .
    Als ich Ende November in Frankreich war, wurde Freitags bis 18 Uhr gearbeitet und das in einem IT Labor. Bei uns ist das nur denkbar, wenn eine Telefonkonferenz mit einer US-Firma von derselben auf Freitag Abend gelegt wird.
    .
    Im Memorial von Caen. Vier Museumsangestellte hinter dem Tresen einer langen Kasse. Ein Besucher am Tresen, zwei warten in der Schlange, einer davon ich. Wir warten und warten. Ein Kassierer spricht mit dem Besucher am Tresen, ein anderer wartet darauf Audiogeräte auszugeben, zwei weitere sprechen mit dem Kassierer und werden wieder verschwinden. Alles ist organisiert, alle haben zu tun, nichts geht voran. Einerseits verstehe ich, dass alle für den Staat arbeiten, Posten besetzen und in der Hierarchie aufsteigen wollen, aber irgendwie ist es auch wieder die Natur.

  108. Sehr geehrter Herr Meier!...
    Sehr geehrter Herr Meier! Entre nous deux. Sie sind das, was man in Bayern gern ein Zornbinkerl nennt. (Beiseite gesprochen: Mal sehn ob er reagiert? Und wie?)

  109. Nun dass unser Gastgeber...
    Nun dass unser Gastgeber anderswo beschäftigt ist, welcome back HansMeier555 – so lakonisch wie er auf diesem Blog gibt’s niemand.
    (P.S. lakonisch < Lakedaimonien = the Spartans)

  110. whatcrisis25. März 2012,...
    whatcrisis25. März 2012, 08:14
    Dem Billionen drucken entspricht das Billionen Kredit aufnehmen.
    Ja, stimmt, dass es immer wieder Einfaltspinsel gibt, die meinen, mit 3000 Brutto
    ohne Eigenkapital ein Haus bauen zu können, ist dumm, aber da ist ja immer die Bank,
    die diesen Kredit vergibt, die gewinnt immer.

  111. Das bedrohte Erbe einer...
    Das bedrohte Erbe einer unglaublichen Lachnummer oder die Rache der Zukurzgekommenen:
    Es sind nach wie vor vitale Interessen der BRD (alt) und ihres Wehrkörpers (dessen Epauletten, alter und neuer, sowie von längst Verblichenen und Hochbetagten, Fusionierung zweier gegnerischer Armeen)) bedroht und zu schützen. 22 Jahre nach der Wende. 50 Jahre nach den Ereignissen.
    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,823509,00.html

  112. Vitalere Interessen als die...
    Vitalere Interessen als die meinen gibt es nicht.

  113. Ressourcenschonender,...
    Ressourcenschonender, nachhaltiger Raubbau ist angesagt. Platz wird so unter anderem endlich geschaffen für das Entsehen neuer Arten (Einfalt) von Fauna und Flora, ökonomisch profitabel, schnell im Anwuchs.

  114. "beschäftigt" ist ein grosses...
    „beschäftigt“ ist ein grosses Wort für keine Leistung.

  115. beste wünsche nach italien...
    beste wünsche nach italien also auch von uns.
    .
    „und wenn ich den satz höre „damit erfülle ich mir einen traum“ dann wird mir sofort übel, denn man muss bereit sein hart zu arbeiten – nicht sich seinen traum zu erfüllen“, so die beste ehefrau von allen zum fernsehprogramm – im tone höchsten abscheus, man weiß.
    .
    und ich stieg hinab in das oberitalienische flachland, dessen verwaltung man uns großherzig anvertraut hatte, ich durchmass die sümpfe und die zuckerübenfelder der poebene, meine füsse berührten kaum den boden dabei. (christian kracht. italien für arme also.) feuilleton-literatur. („was hat denn der eigentlich geraucht, dass er so einen unsinn schreibt und sieht, also solche bilder verwendet, und hat er sich tragen lassen, seine neuen schuhe zu schonen, der schwule lümmel oder was?“ – solch dumme männer-denke von gestern ist zum glück heute ausgestorben und verboten. und außerdem lassen wir uns auch tragen.) (aber wie ist das geheimnis).
    .
    und schade, dass der papst so in mexiko war. die an ihm klebende schuld aus waffen, drogen und mangelndem gebet schleift er jetzt zu uns ein.
    .
    und den nächsten papst wählt thomas bellut. alleine. (nicht steigt er dazu heimlich hinab in die kerker, angeschmiedete heidenreichs zu befragen. das macht er ggfls. öffentlich. evtl. auf youtube. man geht mit der zeit.)
    .
    und bei belluts oben ist immer alles hell.
    .
    @hm555
    .
    und wenn die geheimloge blogt, steht hier nichts.
    .
    „und krachts sprache ist in der lage, das zu leisten, was literatur im besten fall kann: ängste und alpträume freischälen …“ philipp oehmke angeblich im „spiegel“.
    .
    aber nur am rande.
    .
    und pearl s. buck 2.0:
    .
    evtl. war schon pearl s. buck eine frühe vorläuferin des internet. sie liebte china. und versuchte es mit zwei-wege-kommunikation.
    .
    und nachtrag don:
    .
    und don ist unternehmer. er gestaltet märkte. alles andere wäre unter seinem niveau. er aber lässt sich nicht gestalten. geborener fels.
    .
    und droge 2.0: unsere intelligent-doofe republik. auf selbstfeier. (droge 2.0: stoffungebunden – aber trotzdem höchst wirksam)

  116. Es ist kein Vorurteil,...
    Es ist kein Vorurteil, Bankerte und Scheidungskinder auszugrenzen.
    Sondern wissenschaftlich rational begründbar.
    .
    Oder sollte die Neigung zu Eigenschaften wie Berechnung und Perfidie denen nicht in den Genen stecken, die ihnen ihre Existenz verdanken?

  117. Re Hass und Rachsucht - in der...
    Re Hass und Rachsucht – in der Unterschicht. France has a huge problem with that. Gestern las ich in „Le Monde“ einen detaillierten Bericht (fast Tag für Tag seit Herbst 2011) über „l’affaire Mohamed Mehra“. Interviewt wurde der Chef (Bernard Squarchini) der DRRI (la direction régionale du renseignement intérieur).

  118. und alles, was don je...
    und alles, was don je geschrieben, ließe sich, so gesehen, in den 3:51 eines songs zusammengefasst bereits seit über 40 jahren finden, mit dem postmodernen polyperspektivismus lediglich von der anderen seite hineingeleuchtet.
    .
    man lese ggfls, „zeile für zeile reinster don alphonso“:
    .
    „As soon as you’re born they make you feel small
    By giving you no time instead of it all
    Till the pain is so big you feel nothing at all
    A working class hero is something to be
    .
    They hurt you at home and they hit you at school
    They hate you if you’re clever and they despise a fool
    Till you’re so ****ing crazy you can’t follow their rules
    A working class hero is something to be
    .
    When they’ve tortured and scared you for twenty-odd years
    Then they expect you to pick a career
    When you can’t really function you’re so full of fear
    A working class hero is something to be
    .
    Keep you doped with religion and sex and TV
    And you think you’re so clever and classless and free
    But you’re still ****ing peasants as far as I can see
    A working class hero is something to be
    .
    There’s room at the top they’re telling you still
    But first you must learn how to smile as you kill
    If you want to be like the folks on the hill
    .
    A working class hero is something to be
    If you want to be a hero well just follow me“
    .
    http://www.youtube.com/watch?v=1XemNB4EgWs (released oct., 11th, 1971)
    .
    „peasant wedding“, brueghel – der anti-don: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/c/c3/Pieter_Bruegel_d._%C3%84._011b.jpg

  119. Istvan@: Der ausgewählte Text...
    Istvan@: Der ausgewählte Text hat viel für sich. Besser noch ist es einfach geduldig abzuwarten. Die Rache, die für mich aus geübt wurde, durch das Zuwarten war in der Regel viel füchterlicher und grausamer, als ich es je vermocht hätte, wenn ich es selbst getan hätte.
    .
    @@: Was die „Manieren“ anbelangt, so gibt es ein hervoragendes Buch darüber, welches ebenso heißt. Autor ist ein afrikanischer Hocharistokrat, Fürst Asfa-Wossen Asserate. Ein naher Verwandter von dem letzten Kaiser von Äthiopien, Haile Selassie. Es lohnt sich, es deshalb zu lesen, weil es einem unaufdringlich Regeln beibringt, die die wahre Erziehung zum eigenen, für Andere erträglichen, Selbst ermöglicht. (keine Ratgeberliteratur).
    @@:
    Eine nahe Verwandte der Rache ist „Die Intrige“. (Theorie und Praxis der Hinterlist).
    Autor ist der Schweizer Literturwissenschaftler Peter von Matt, Prof. emerit. Wer darin, wie auch immer, noch nicht geschult ist, trägt wahrlich einen Gewinst davon.
    @@:
    .
    Seit über einem Monat soll ich ein nettes Sümmchen von einem bürokratischen Apparat ausbezahlt bekommen. Auf Anfrage hin heißt es immer wieder nüchtern-freundlich: Ist in Bearbeitung. Eigentlich bräuchte nur ein Häkchen zur Freigabe getan werden. Aber einem echten Bürokraten von magerem Herzblut widerstrebt genau dies, dem ist auch mit Rache nicht beizukommen. Weil der Sachbearbeiter ist genau dann zur 3-monatigen Kur, als der entscheidende Schritt erfolgen sollte. Danach sitzt auf seinem Stühlchen jemand Anderer, der sich erst einmal in die Materie…..Kafka lebt.

  120. @whatcrisis – Ich gebe Ihnen...
    @whatcrisis – Ich gebe Ihnen jederzeit Recht, beim Untergang der Titanic waren die vitalen Interessen für alle gleich. Wollen Sie damit andeuten, dass wir auf einer sinkenden Titanic sind? Ich glaube, weder Mutti noch Schäuble würde Ihnen da zustimmen. Und der neugewählte BP auch nicht wenn er die Deutschen ermutigt, Ihre was-auch-immer Angst abzulegen und stolz auf ihr Titan-Land zu sein.
    .
    Istvan – Ehrlich gesagt verstehe ich nicht, was Sie mit Ihrem Kommentar sagen wollen. Ich lebe schon seit über 10 Jahren mit dem Wissen, dass man mich finanziell ruinieren, wegen irgendwelcher Verbrechen anklagen oder auf irgendeine Weise umbringen kann. So what! In der Zwischenzeit gehe ich Fahrradfahren. Zwischen den holländischen Blumenfeldern war das heute besonders schön!

  121. die presse am sonntag hat...
    die presse am sonntag hat heute 3-jähriges jubiläum. dazu macht tobias moretti die jubiläumsausgabe:
    http://diepresse.com/unternehmen/dreijahrepresseamsonntag/743257/Diekmann_Wir-wollen-anderen-auf-die-Fuesse-treten?_vl_backlink=/unternehmen/dreijahrepresseamsonntag/index.do
    zitat aus dem interview mit kai diekmann in der ausgabe:
    Ich bin der „taz“ tatsächlich als Genossenschafter wirtschaftlich verbunden, aber auch sonst bin ich mitunter ein Bewunderer der Kreativität dieser Zeitung…… Ich sage deshalb oft: Es gibt eine große und eine kleine Boulevardzeitung in Deutschland, und beiden bin ich auf das Innigste verbunden.

  122. @Paulchen P 23. März 2012,...
    @Paulchen P 23. März 2012, „Ich bewundere immer wieder den totalitären Reflex bei jeglichem gefühlten Mißstand:“
    „sonderarbeitsrecht“ der kirchen – und manch anderer gruppen – ist leider real, aber vielleicht sollte man der o.g. kindergartenleiterin sagen, ihre entlassung sei einfach nur gefühlt, wird schon…..

  123. @Krck01

    Es sind nicht die...
    @Krck01
    Es sind nicht die Nietzscheaner, die immer wieder den gleichen Schmarrn verbrechen. Die beobachten das nur und stellen das fest. Man darf nicht den Boten tadeln oder gar hinrichten, wenn er unangenehme Tatsachen berichtet. Auch das wäre ein klarer Fall von schlechten Manieren. Contenance also, bitte.
    .
    Wie schön wäre es doch, es geschähe einmal etwas wirklich Neues und Überraschendes. Oder sogar etwas wirklich Gutes!
    Siehe Ecclesiastes 1,9 (Es gibt nichts Neues unter der Sonne.)
    .
    Stattdessen nachhaltiger Raubbau. Immerhin, schön prägnant formuliert. Aber nicht wirklich zündend und inspirierend.
    .
    Auch dazu, sowie zu Hass, Rachsucht, Krieg und allen anderen Antrieben aller letzten, vorletzten, vitalen und vitaleren Dinge passend Prediger Salomo 10,8: Wer anderen eine Grube gräbt, …

  124. @Der Tiger

    Wenn Deutschland...
    @Der Tiger
    Wenn Deutschland wenigstens ein Titan-Land wäre… Aber nein, wir sind arm an Rohstoffen und seltenen Erden.
    Istvan weist auf einen wichtigen Punkt hin: Es fehlt schlicht an Zeit, sich angemessen derer zu erwehren, die einen ruinieren wollen. Das ist ihr größter Vorteil.
    .
    Existenziellen Konflikten kann man u.U. aus dem Wege gehen: durch Auswandern.
    Europa ist Auswanderungszone geworden. Und China… Warum sollten Chinesen auswandern? China ist gerade dabei, Einwanderungsziel zu werden.
    .
    Dumm an geschlossenen Systemen ist, dass man aus ihnen nicht auswandern kann.
    .
    Dumm also, wenn die Hasen allerorten auf Igel treffen und die ihnen zurufen: Ätsch, ich bin schon da! Das verdirbt einem glatt das flotte „Muss I denn“ ein wenig…
    .
    Ich hoffe, in Mantua und Umgebung waren nicht schon alle da :)

  125. @b4
    .
    Noch zu vorgestern:
    Ich...

    @b4
    .
    Noch zu vorgestern:
    Ich glaub da haben Sie was mißverstanden.
    .
    „Ins Land tragen“, das meint bestimmt nicht diejenigen mit demjenigen, die mit dem schon immer drin waren.
    .
    Pfarrer Gauck hat sein Leben lang immer nur gegen die jeweils anderen angepredigt, niemals gegen seinen eigenen Landesherrn.

  126. Sich gelassen ans Flußufer...
    Sich gelassen ans Flußufer setzen…

  127. TaZ; Der Kinderstuermer aus...
    TaZ; Der Kinderstuermer aus Kreuzberg.

  128. @DA
    ein sehr schöner artikel...

    @DA
    ein sehr schöner artikel btw….so sollte man auch rache üben, wie sie beschreiben.
    ich hatte gerade wieder so einen fall, ein mitarbeiter aus tirol, der fast meine vorurteile gegen das heilige land bestätigt hat..

  129. Und wer in seinen...
    Und wer in seinen Rachfeldzügen Trost und Zuspruch braucht und in seinem paraoniden Weltbild bestätigt werden will, dem seien die Psalmen empfohlen…

  130. Fahradfahren in Blumenfeldern...
    Fahradfahren in Blumenfeldern – besuchen Sie Venedig, solange es noch steht! Arkadien hatte ich natürlich ganz vergessen in meiner Liste möglicher kleiner Fluchten.
    .
    Too big to fail, unsinkable – das hatte man auch von der Titanic angenommen.
    .
    Gerade lese ich Suzanne Collins, The Hunger Games. Man ersetze Capitol durch Kapital, und voilá. Das Buch verkauft sich sehr gut, besonders in den Altersgruppen u30 und u20. Klingt ein wenig nach „Das Boot“. Es ist anzunehmen, die wissen, in welchem Boot sie sitzen und was ihre Mission ist.
    .
    Gute Zeiten erkennt man daran, dass es keine gute oder populäre sozialkritische Literatur gibt. Und schlechte daran, dass es dann umgekehrt ist…

  131. @15:21 - mit dem postmodernen...
    @15:21 – mit dem postmodernen polyperspektivismus lediglich von der anderen seite aus hineingeleuchtet – durch ein genie, selbstverständlich.
    .
    und viel mehr braucht es nicht, als 3:51 und zwei dinge: eine stimme, eine gitarre und ein genie. (denn instrument & genie fallen in vorliegenden fällen selbstverständlich wie bekannt immer zusammen)

  132. @Krck01, 15:42 letzter...
    @Krck01, 15:42 letzter Abs.:
    Hach! Sie auch „seit einem Monat“, Sie Glücklicher.
    Bürokratische Apparate, welcher Art auch immer, geben ungern Geld aus …an Dritte.
    .
    Da könnte ja jeder kommen!!!

  133. @HansMeier555 – Ich fand...
    @HansMeier555 – Ich fand immer diesen treffend (Psalm 55):
    ‚Tag und Nacht machen sie auf ihren Mauern die Runde.
    Mitten in ihr ist Quälerei und Unrecht,
    mitten in ihr herrscht Verderben,
    nicht weichen von ihrem Markt Betrug und Erpressung.
    Denn nicht ein Feind beschimpft mich
    – das könnte ich ertragen,
    nicht einer, der mich hasst, tritt groß gegen mich auf
    – vor ihm könnte ich mich verbergen.
    Nun aber bist du es, ein Mensch meines Standes …..’

  134. whatcrisis@: Sie...
    whatcrisis@: Sie mißverstanden mich gründlich, es ging mir nur um den nahrhaften Schmarrn. Nicht um die Nietzscheaner. Man sollte mit eigener Gedankenkraft nur so weit springen, wie man kann. Was meinen Sie oft ich schon in meinem Leben zu kurz gesprungen bin? Paffdich! Da lag ich auf der Pappnase, ich armer Tor.
    .
    Waren Sie schon einmal im wirklichen Arkadien? Auch so was. Alles Lüge um diese angeblich wundersame Landschaft. Karge, hügelige, gelbbraun verbrannte Erde mit einigen Strünken, die aussehen sollen wie Olivenbäume. Geruch von Schafsdung hängt in der Luft.

  135. HansMeier555@: Wahre...
    HansMeier555@: Wahre Intelligenz besteht darin, n i c h t in die Hand zu beissen, die einen anfüttert. (aus § 7b Arkanwissen.)
    .
    E.R. Binvonhier@: Wissend, gönnerhaft darben lassend kann nicht Jeder, dazu bedarf es einer intensiven Abrichtung und Talent.

  136. HansMeier555@:...und ab und zu...
    HansMeier555@:…und ab und zu Rheinschiffen. Zuguckend.

  137. perfekt!57: "...mit dem...
    perfekt!57: „…mit dem postmodernen polyperspektivismus lediglich von der anderen seite aus hineingeleuchtet – durch ein genie, selbstverständlich.“
    *
    Danke, das ist wirklich nett gemeint! Aber ich habe jetzt keine Zeit….

  138. Tiger, Istvan: "pick your...
    Tiger, Istvan: „pick your fights wisely“ ist für mich ein guter Rat. Dass in bürgerlichen Kreisen Streit nicht existiere, ist nebbich Unfug. Nur die Manieren mit denen gestritten wird, sind, u.U., andere.
    Übrigens, eine andere Btrachtung, zu der Herr Icke unbeabsichtigt beigetragen hat: Weshalb bringen sich Leute des Berufs wegen um? Warum nehmen die nicht ggf. eine Waffe und rächen sich am Chef? Warum haben die Chefs keine Angst, dass nicht mal jemand durchdreht (bei Herrn Icke werden gerade hinten herum Stellen abgebaut mit allen Unanehmlichkeiten eines latenten Sozialplans)?Klügere Leute könnten ja auf die Handarbeit verzichten und den Gerichtsweg einschlagen oder Gerücht und öffentliche Meinung bemühen. Weil hiesig seit der Kinderkrippe/Tagesmutter eingeübt wird, dass man ggf. weint, sich aber um Himmels Willen nie wehrt oder gar rächt.

  139. Hans Maier: ach der Gauck hat...
    Hans Maier: ach der Gauck hat für die SED gepredigt? Nu sein se mal nicht eifersüchtigt, ihr Katholen habt ja schon den Ratzinger „B16“ Josef.
    Ausserdem scheint mir Seelsorger keine so schlechte Ausbildung für einen BP.

  140. Genau: Too big to fail. Nach...
    Genau: Too big to fail. Nach dem Motto hatte auch Goliath gehandelt. Der kleine Wichtelwilli David, der Drecksack, dieser stinkende Hirtenjunge, hatte ihm gezeigt wo die Glocken hängen. Deren Klang konnte er, der großmäulige riesige Gewaffnete, leider nicht mehr mithören.

  141. Polyméchanos, so wurde er...
    Polyméchanos, so wurde er auch genannt, er, Odysseus, der Hundling, der listige. Er konnte eine fatale, schwierige Situation schnell analysierend durchdenken und mit unkonventionellen Mitteln dem aufgetauchten Problem Herr werdend einer Lösung zuführen. Ohne Emotion. Die Rache hintanstellend. Cool, ne?

  142. na ok, yast, aber der john l....
    na ok, yast, aber der john l. war auch schon ziemlich ok. (während wir weiterhin mitgewaschne wäscheklammern aus dem überraschten inneren unserer t-shirts puhlen…, wie kamen denn die wohl dahin?)

  143. icke@: Nu lassen Sie doch mal...
    icke@: Nu lassen Sie doch mal den armen Papst B. XVI. in Ruh. Können Sie sich Herrn Gauck vorstellen, wie er gegen die Drogenbarone und deren Anhang (Diese Art von Typen haben schon mehrere kath. Bischöfe ratztfatz in Lateinamerika umgenietet.) massiv anpredigt? Na also! Ersterer war immer schon, immer sag ich, auf der richtigen Seite des Bütterkens gewesen. Wie seine Schwester im Glauben.

  144. So steht's geschrieben, lieber...
    So steht’s geschrieben, lieber Tiger, getrommelt, gepfiffen und gesungen:
    http://www.youtube.com/watch?v=5issJrHMun0

  145. @icke - Ich halte es für...
    @icke – Ich halte es für einen grundsätzlichen Fehler mit der Philosophie durchs Leben zu laufen: ‘to pick a fight’ oder in schwächerer Form ‘to pick a fight wisely’. Ich suche mir keinen Streits – ob weise gewählt oder nicht. Stattdessen: „You fight, when you consider it worth fighting”. So hat es einmal ein Chef mir gegenüber sehr anerkennend auf einen Nenner gebracht.
    .
    @Filou – Was genau wollen Sie damit sagen?

  146. Im Übrigen habe ich noch mit...
    Im Übrigen habe ich noch mit so gut wie allen Chefs meines Berufslebens ein gutes Verhältnis. Die haben mich seinerzeit deswegen für Vertragsverhandlungen eingesetzt, weil ich nie einen Streit vom Zaun gebrochen habe, sondern in der Lage war, auch komplizierte Rechtsschwierigkeiten zu lösen.

  147. Schon wieder dieser äh...
    Schon wieder dieser äh Präsidententyp! Pfaffe, Ossi, schlechtsitzender Anzug, lebt in ehelicher Sünde, geht zu selten ins Pöff, bis jetzt kaum große Geschenke durch halbseidene Provinzfinanzer und dergleichen Abschaum. Was erlauben Gauck!
    .
    Gauck ist kaum demütig gegenüber den gewachsenen Selbstgewissheiten von uns gelernten bundesrepublikanischen unteren oberen Mittelschichtstypen. Geht nicht! Und überhaupt, was will der dämliche O**i! Uns Mores lehren? Er? Pah!
    Er soll erstmal eine richtige Jugend nachholen in einer sozialen Marktdingsda mit Batik, Joint und Heidegger! Dann mag er wiederkommen und weiß hoffentlich, was er nicht anrühren darf: uns!

  148. Filou@. Sie sind mächtig bei...
    Filou@. Sie sind mächtig bei mir im Ansehn gestiegen. (Auch, wenn Sie keinen großen Wert drauf legen sollten)….und Monteverdi!
    Tiger selber sind prinzipiell eigentlich nur große Miaokatzen. Wenn man sie richtig behandelt, schnurren sie sogar einem was vor.

  149. Fritz@: Genau! Gerade...
    Fritz@: Genau! Gerade Heidegger, wer hat denn schon Sein und Zeit dafür inner WG gehabt? Soll er erstmal nachmachen. Uns kann mal viel erzählen von dem Freiheitsdings und Drang.

  150. @mediensegler: hm, ich dachte...
    @mediensegler: hm, ich dachte breiter wie hoch, wegen der in die Breite ziehenden Fliehkraft… und im Pazifik ist eine böse Delle. Muß wohl mal was dagegengedotzt sein. Vielleicht der Mond? Jedenfalls haben die Potsdamer ihrem ganz genauem Erdmodell den Spitznamen „Erdkartoffel“ verpaßt, weil man daran die Unregelmäßigkeiten sieht.
    @BinVonHier: „Nachhaltigkeit“ ist die gedachte ideal-gleichmäßige Bewirtschaftung aus dem Forstwesen, unter der Prämisse, „es soll immer genug Holz da sein“. Nicht alle Bäume auf einmal absägen halt, sonst muß man 20 Jahre warten, bis man wieder welche hat. Da der Druck auf den Holzbedarf wegen anderer Brennstoffe zurückging, hat man das dann auch so machen können. Aber wenn die Waldbesitzer sehr volatilen Finanzbedarf bzw. unvorhersehbare Lebensläufe haben, werden sie wahrscheinlich irgendwann da nicht mehr darauf achten…
    @HM555: Danke für die Korrektur, ich wußte doch, irgendwer ist des Lateinischen akut bestimmt mächtig genug, um meine Unsicherheit – con? pro? – zu beseitigen. (Nein, es muß nicht immer Gugl oder Wiki sein). – Nein, das ist im Facebookzeitalter keineswegs leichter. Denn bloßes Lesen durch couch potatoes bewirkt ja nichts. – Zur Vitalität von Luxusproblemen: ich bin nicht völlig geneigt, Ihre These zu verwerfen, denn welches Leben die Menschen für lebenswert erachten, ist sehr unterschiedlich. Aber es scheint mir, mit den Begriffen Luxusproblem und vitales Problem kann man es zwar argumentativ sehr unterhaltsam krachen lassen, bildet die Realität der condition humaine jedoch kaum ab.

    Wieso eigentlich „Geld drucken“? Wer hat denn solch altbackene Ideen? Es wird kein Geld gedruckt. Da halten die, die dürfen, mal ein bißchen den dicken Finger auf der Nulltaste, und hurra, schon ist das Geld da. Im Herbst soll sowieso eine neue Beschränkung des Bargeldverkehrs erfolgen, wird rumort. In Italien war das ja auch eine der ersten Maßnahmen. In den USA ist die Kartenzahlung bereits weitgehend durchgesetzt, in Europa will „man“ das auch. Damit man endlich, endlich sehen kann, wer wo was einkauft.

  151. @Fritz, 21:16
    ...auch...

    @Fritz, 21:16
    …auch rauflustig?

  152. Tiger: und was ist der...
    Tiger: und was ist der Unterschied, ausser, dass der eine Spruch von Ihnen stammt, das andere Zitat von mir? So, es brennt mich schon ewig auf den Nägeln giftig zu werden. Da aber „nach Zitat verreist“ selbst unter meiner bescheidenen Würde ist und ich jetzt wieder anderweitig erwartet werde, lasse ich diesen Streit am Baume hängen.

  153. Tiger: und was ist der...
    Tiger: und was ist der Unterschied, ausser, dass der eine Spruch von Ihnen stammt, das andere Zitat von mir? So, es brennt mich schon ewig auf den Nägeln giftig zu werden. Da aber „nach Zitat verreist“ selbst unter meiner bescheidenen Würde ist und ich jetzt wieder anderweitig erwartet werde, lasse ich diesen Streit am Baume hängen.

  154. Schön ist, wie sehr die...
    Schön ist, wie sehr die Stille im Walde weiter schweigt, dass die Zentralbankmilliarden folgenlos und weltrettend über uns gekommen sind..
    Wahrscheinlich ist da auch das volkswirtschaftliche Grundwissen unserer Journalisten erreicht…
    Und man hofft halt, dass es so noch ein Weilchen business as usual gibt…
    .
    @perfekt57: Wenn wir bei Liedertexten sind, fällt mir ein netter Titel von Del Amitri anno 1989 oder so ein… Nothing ever happens, nothing happens at all…
    .http://www.youtube.com/watch?v=RnW8dmJ0Fl4

  155. ... zum Köpfeabhacken!...
    … zum Köpfeabhacken!
    (Zitat)
    Also ich guck kein TV und muss mich drum auch nicht drüber aufregen.

  156. @Great Artiste: nunja, die USA...
    @Great Artiste: nunja, die USA machen das schon lange, also muß es die EU natürlich auch machen, denn sie soll ja US of E werden.

  157. colorcraze25. März 2012,...
    colorcraze25. März 2012, 21:48
    Fliehkraft ist eine Scheinkraft.

  158. Krck01, es gibt, da duerften...
    Krck01, es gibt, da duerften wir uns einig sein, Fruechte der Erkenntnis, die sogar fuer gelenkige Affen zu hoch haengen.

  159. colorcraze 25. März 2012,...
    colorcraze 25. März 2012, 21:48
    Ich verbrenne Holz anstatt Öl oder Gas, ohne allerdings darauf geachtet zu haben, ob der Bauer, der mir das verkauft hat, unvorhersehbare Lebensläufe hat.

  160. Fritz25. März
    2012,...

    Fritz25. März
    2012, 21:16
    Wenn das ironisch gemeint war, einfach nur geil. (Ich bin hier da nie so sicher, hier :-)

  161. David, der Schlächter. Tue...
    David, der Schlächter. Tue Gutes und mache einen Song äh Psalm darüber.
    Nein, die Psalmen sind nichts für mich, wegen der Vita ihres Autors. Kein Vorbild für die Jugend, sowenig wie Achilles, das Schwein (ich vermisse Christa Wolf, na sowas, und anfangs konnte ich mit der gar nichts anfangen).
    Polymechanos ist das Wort für der Listenreiche? Das gefällt mir. Auch wenn es ein wenig technokratisch klingt. Polymechanik sollte ein Studienfach werden.

  162. @icke – Ich hatte damit...
    @icke – Ich hatte damit gerechnet, dass Sie so argumentieren würden. Es handelt sich um den Unterschied, ob man zu denen gehört, die Streits anfangen (vom Zaun brechen) oder denen, die die Tatsache eines schon bestehenden Konflikts nicht ableugnen, kleinreden oder unter den Teppich kehren, sondern sich ihm stellen – und damit letztendlich zu lösen suchen.
    .
    Ich will versuchen, es an einem Beispiel zu klären:
    ………..
    Ich war Anfang dreißig als ich zum ersten Mal als Leiter einer größeren Verhandlung eingesetzt wurde; sehr zum Ärger des männlichen Projektleiters und unter den skeptischen Blicken der beiden führenden Ingenieure. Alle hatten noch nie eine Frau als Boss gehabt, und warteten nur darauf, dass es schief läuft.
    .
    Auf der anderen Seite des Tisches saßen acht Vertreter der Kunden, alle älter als ich, alle männlich, alle baff, warum unser Direktor mich als Leiter geschickt hatte.
    .
    Am Anfang lief es furchtbar. Beide Seiten hatten gravierende Fehler gemacht. Die Kunden mit dem Lastenheft, wir mit dem Kostenvoranschlag. Der technische Leiter der Kunden fragte nach mehr und mehr, und wir standen mit unseren Kosten sowieso schon über unserem Angebotspreis (Deswegen war ich geschickt worden). Allerdings waren seine Forderungen nicht klar im Lastenheft, und so sagte er jedes Mal in geringschätzigen Ton: ‘das steht zwar nicht genau drinnen, aber ist ja sowieso nur Peanuts.’
    .
    Nach mehreren Stunden hatte ich die Nase voll, lehnte mich über den Tisch, guckte dem technischen Leiter tief in die Augen und fragte ganz langsam: ‘Jean-Pierre, tell me, how big are your peanuts?’
    .
    Der wurde feuerrot, seine Kollegen fingen an zu grinsen. Das Eis war gebrochen.
    ………..
    Ich hatte weder das fehlerhafte Lastenheft geschrieben, noch war ich für das undurchdachte Proposal verantwortlich gewesen. Ich versuchte auch nicht, die Fehler unserer Seite durch gezielte Provokationen zu verdecken, was letztendlich auf einen Bruch der Geschäftsbeziehungen rausgelaufen wäre. In der Kaffeepause nach der Peanutsgeschichte gab mir einer der Kunden ein kleines Stück Schokolade: “Extra für Dich”. Er wollte damit zeigen, dass die Gegenseite froh war, dass ich die Provokationen ihres eigenen Vertreters gestoppt hatte.

  163. Kein Mensch reagiert auf meine...
    Kein Mensch reagiert auf meine Provokation vom 25. März 2012, 14:50.
    .
    So macht Rumtrollen keinen Spaß.

  164. Ach, HansMeier555, wer soll...
    Ach, HansMeier555, wer soll sich denn davon provoziert fühlen? Nurture or nature, wer will das entscheiden? Obwohl ich sagen muß, daß zu meiner Schulzeit der eine Junge mit alleinstehender Mutter ein echter Exot war. Das hat sich dann ein bißchen geändert…

  165. @Der Tiger:
    Sowas fuktioniert...

    @Der Tiger:
    Sowas fuktioniert nur, wenn beide Seiten ein klares, dominierendes Interesse am gemeinsamen Erfolg haben. Dann finden sich immer Wege, wenn man den holzhammer weglässt. Das eigentlich schwierige in der von Ihnen geschilderten Situation ist das Herausfinden der Kernabsicht des anderen – gemeinsam weitermachen um jeden Preis, gemeinsam weitermachen auf veränderter Grundlage, mit minimalen Kosten aussteigen, um jeden Preis aussteigen?
    Hat aber am Ende auch wenig mit dem thema des Don zu run – Streit im Business ist kein Streit im gewöhnlichen Gebrauch des Wortes (bzw. sollte keiner sein, wenn beide Seiten Rolle und Person auseinanderhalten wollen).
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  166. colorcraze 21.48, man kann...
    colorcraze 21.48, man kann dann aber auch sehen, woher das geld kommt. zudem spart man die lästige steuererklärung, denn es liegt ja zur veranlagung alles offen. zumindest sollte dann soviel service von seiten des finanzamtes drin sein. es wäre ein netter schritt in die besteuerung von reinen geldvermögen. man stelle sich den wirtschaftsboom vor, wenn alle geldvermögen in sachwerte investiert würden, um der besteuerung zu entgehen (geldvermögen. nicht die drei kröten, die mancher ‚für’s alter‘ auffe kante hat.).

  167. @whatcrisis
    Achill das...

    @whatcrisis
    Achill das Vieh
    Meinen Sie.
    .

  168. @Thorsten Haupts - Sicherlich...
    @Thorsten Haupts – Sicherlich haben Sie Recht mit Bezug auf Kerninteressen. Aber mein Beispiel betraf nur einen Moment einer Verhandlung, die sich noch über Monate zog und wo die gemeinsamen Kerninteressen nicht von vorne herein klar waren.
    .
    In wieweit Streitereien in der Businesswelt nicht unter Dons Thema fallen, kann ich nicht beurteilen. Meiner Erfahrung nach spielt da Hass und Rachsucht auch oft eine Rolle und die handelnden Personen sind in solchen Verhandlungen immer Vertreter der besseren Kreise (zumindest im Rahmen eines Unternehmens).
    Gruß
    Der Tiger

  169. @Donna Laura:
    Mein Bruder...

    @Donna Laura:
    Mein Bruder beispielsweise war so ein „Pinscher“ (was jetzt nicht abwertend gemeint sein soll). Während sich der Rest der Familie mit dem Dasein zufriedengab, sorgte er immer für die Unterhaltung und Kritik an den Zeitumständen. Er bestritt das Gespräch.
    Einmal hatte er sich vorgenommen, beim gemeinsamen Kaffee einfach mal nichts zu sagen und der Unterhaltung freien Lauf zu lassen. Daraufhin passierte zehn minuten lang erstmal gar nichts. Nach weiteren zwanzig Minuten schrie er plötzlich auf: „Das ist ja nicht zum Aushalten in dieser Eiseskälte!“ Ich habe Tränen gelacht. Wir hätten uns wirklich die ganze Zeit angeschwiegen und Kaffee und Kuchen in uns hineingemümmelt. Aber er wollte den Streit, die Auseinandersetzung, egal über was. Unsere vornehme Zurückhaltung oder auch unser Desinteresse machte ihn wahnsinnig.

  170. @Der Tiger:
    Wenn in der...

    @Der Tiger:
    Wenn in der Businesswelt eine (Vertrags-)Auseinandersetzung ein (persönlicher) Strei wird, haben Beteiligte ihre Egos nicht im Griff. Kann passieren, wird passieren, sollte aber zumindest seltener sein als im Privatleben. Und was die „besseren“ Kreise angeht – bis knapp unter die absoluten Firmenspitzen sind alle westlichen Gesellschaften mit Sicherheit Meritokratien (für die Firmenspitzen von Aktiengesellschaften gibt es auf sehr schwacher datengrundlage Indizien für eine Herkunftsauswahl). Auch wenn man über die Aufstiegskriterien streiten kann, sind die Aufsteiger keineswegs mehr Abkömmlinge der besseren Kreise (das war nämlich ursprünglich eine Gruppe deutlich < 5% der Bevölkerung). Und Verhandlungen der von ihnen beschriebenen Art werden nur im Ausnahmefall oder bei echten Mittelständlern von der Firmenspitze direkt geführt. Gruss. Thorsten Haupts

  171. @Don Carlos: "nicht die drei...
    @Don Carlos: „nicht die drei kröten, die mancher ‚für’s alter‘ auffe kante hat.“ Sehn se, die langfristige Erfahrung besagt, daß derartiger Optimismus, es würde solchermaßen auf einen Rücksicht genommen, schlichtweg falsch ist.

  172. ..und wieder einmal ist Mutti...
    ..und wieder einmal ist Mutti umgekippt:
    .
    http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/international/aufstockung_der_brandmauer_naht_1.16077879.html
    .
    http://faz-community.faz.net/blogs/stuetzen/archive/2012/03/14/der-rentenausfall-ist-sicher.aspx
    .
    17. März 2012, 10:28
    E.R. Binvonhier (16. März 2012, 22:20) – Der politische Knoten platzt nicht auf, sondern dröselt sich auf und zwar seitdem Mutti nicht in der Lage war, ihren nächsten Lieblingssohn als Bundespräsident zu küren. Mutti hat die jungen Männer nicht mehr unter Kontrolle, Rössler hat sich auf die Seite von Gauck geschlagen und die NRW FDP löst den Landtag auf, obwohl es klar ist, dass sie damit den Bach runtergehen wird.

    Bei den diversen Euro-Treffen ging es Mutti nicht anders, vorher hat sie fest behauptet, Plan X nur über meine Leiche, um dann am späten Abend ganz lebendig Plan X zu verkündigen.

    Es ist sicherlich ein anspruchsvoller Managementstil, nicht seine Meinung ständig durchzusetzen, sondern Mitarbeiter, Untergebene und Chefs, insbesondere solche die glauben furchtbar besser zu sein, Fehler machen zu lassen. Man zieht dann nur die Stirne hoch und der Verlierer weiß sofort, wer der eigentliche Boss ist…… Nur als öffentliches Drama nimmt einem das niemand ab.

  173. Achill das Vieh (Kein Normalo...
    Achill das Vieh (Kein Normalo unserer Tage). Noch nicht einmal die Eriniyen rissen ihn ob seiner frevlen Tat um Hektors Buletten aus seinem Wüten. Jeder anständige Bürger mit abgebrochener Gymnasialbildung war ihnen schon einmal begegnet und verfallen…..
    Alekto.dDie Unaufhörliche.
    Megaira. Die den Zorn verkörpert.
    Tsiphone. Die Vergeltende.
    Die böse Tat. Die Reue. Vergebens Vergebung vor dem inneren Richter erhoffend.
    Verfolgt von den rasenden Rachegöttinen. So sein Pensionärs/Rentnerdasein kümmerlich fristend.
    ..
    Bitte, ich hätte gern 10 ltr. Calvados für meinen Affen. Bisschen schneller als sonst, er rast.

  174. ...
    http://www.heise.de/tp/artikel/36/36652/1.html
    Ob „die Heren Seventijn“ (das EU-Direktorium) sich gegen das Volk noch lange halten können?

  175. @Tiger: Merkel und die...
    @Tiger: Merkel und die anderen, weniger gefragten „europäischen Staatsspitzen“ sind gleichermaßen retardierendes Element und Planerfüller des Szenarios. Es ist eine blasige Prekariatswirtschaft, und sie wird zunehmend messiehafter.

  176. @colocraze – Die Herren der...
    @colocraze – Die Herren der Verträge sind die Mitgliedsländer. Deswegen können die Regierungschefs der Länder die Verantwortung für die Probleme der europäischen Organisationen nicht auf die EU-Leute schieben. Täte Mutti natürlich gerne. Aber die jungen Leute, denen der nationale Aktionsradius zu klein geworden ist, wollen mit und in der EU Karriere machen. Deswegen machen sie Mutti einen Strich durch Ihre Strategie.

  177. lieber Jordanus, nun, ihr...
    lieber Jordanus, nun, ihr bruder scheint ja zumindest ganz unterhaltsam zu sein.
    mea parvitas dachte eher an den ‚gemeinen wadenbeisser‘, der alle nur wahnsinnig macht mit seinen ewigen, von selbstüberschätzung genährten minderwertigkeitskomplexen – er fährt im prinzip den dicksten (nicht teuersten) wagen von allen, immer neu gekauft, damit der noch schön jungfräulich ist, ach ja – und vorwürfen, dass nicht alle so handeln wie er, die vermeintliche intelligenzbestie, es würde. diesem kerlchen kommt man besonders gut mit innerfamiliären verträgen bei, aber leider auch nur so. wie gesagt, der anwalt im hause erspart die axt, mit der man den groben klotz auf dem groben keil zuweilen endgültig erledigen möchte. denn für die koronaren gefässe der älteren herrschaften und den innerfamiliären frieden ist das nicht wirklich geeignet. selten ist so ein störenfried ja nicht, im gegenteil, nur schweigt man darüber in der regel, aber dadurch wird die situation nicht schöner. was mich sehr verwundert und was mir angesichts der auffassung, dass frauen und männer sich nur in manchen dingen unterscheiden, nicht gefällt: wo man hinsieht, sind es männer, die sich wie im wald auf der palme aufführen.

  178. colorcraze, mißbrauch wird...
    colorcraze, mißbrauch wird durch rechtsstaatlichkeit und gewaltenteilung sicher ausgeschlossen. wurde 1993 so unterrichtet. und auch der neue präsident rät, mehr vertrauen zu haben und nicht seinen ängsten zu folgen.

  179. liebe colorcraze/12.02 u, das...
    liebe colorcraze/12.02 u, das sehen sie m.e. ganz richtig.
    .
    und sehen sie, und dieser naive ‚optimismus‘ leitet die lämmer zur eigenen schlachtbank.
    mit derselben argumentation kann man auch sagen, vorratsdatenspeicherung? warum nicht, ich habe ja nichts zu verbergen.
    tracking? warum nicht, ich tue ja nichts verbotenes.
    videoüberwachung? prima, da kann man endlich die verbrecher fangen.
    etc.
    .
    alora – ad eins: wer nichts zu verbergen hat, ist ein m.e. ganz armer, öder langweiler.
    ad zwei: wer glaubt, dass er nichts verbotenes tut, kann sich nicht sicher sein, dass dies so bleiben wird, und dass im zuge der touristenfahndung oder so nicht immer mehr beschneidungen der freiheitsrechte kommen werden in diesen noch nicht völlig ehemaligen demokratien.
    ad drei: wirtschaftsverbrecher werden nicht überwacht. und irgendwie versagt da immer die billige software, die der staat sich kauft. die fiese variante der schlaueren wird eh nicht beamter, pardon, sondern überlegt sich, ob sich verbrechen nicht doch lohnt.
    .
    heute, 10.39 u, daisserjawieder.

  180. " Nur im öffentlichen Drama...
    “ Nur im öffentlichen Drama nimmt einem das niemand ab.“
    .
    Der Tiger, bisher hat es funktioniert. Diese Abgrenzung als machtvolles darüberschweben zu stilisieren und das Versagen mit der Gewaltigkeit der Probleme
    vor denen man (ach was, das Land- die Welt) steht, zu verklären. Die Stützen der
    Gesellschaft lieben das – blos kein Achill.
    .
    Die Gefahr droht, wenn alle Welt des Krisenmodus überdrüssig wird, oder verlangt
    sich den Problemen zu stellen.
    Insbesondere, wenn sich die Ansicht breit macht, dass eine BK auch nur eine Angestellte ist.

  181. Es könnten zu viele wie die...
    Es könnten zu viele wie die Familienministerin auf die Idee kommen, sich nicht von der
    EU-Kommission und deren Einflüstern herum kommandieren zu lassen, im Gegensatz
    zu Frau Merkel.

  182. "De Heeren Zeventien" bitte,...
    „De Heeren Zeventien“ bitte, colorcraze. Ansonsten haben sie recht. :-)

  183. ...das scheint mir ein...
    …das scheint mir ein Problem, die Überalterung der EU-Kommission: alte Tanten und
    ‚gute Onkels‘.

  184. DIE ÖFFENTLICHE FREIHEIT
    Der...

    DIE ÖFFENTLICHE FREIHEIT
    Der freie Eintritt in das Freiheitsmuseum mußte leider aus Sparerwägungen gestrichen werden. Jeden Mittag ist die große Freiheitsglocke 5 min lang zu läuten.
    Die „Große Freiheitsrede“ wird kostenlos an alle öffentlichen Bediensteten verteilt.
    Der Freiheitsplatz ist wegen der zu erwartenden Tumulte vorsorglich abgeriegelt worden. Der freie Kapita- und Grundstücks/Immobilienverkehr ist ohne Einschränkung weiterhin gewährleistet. Freie Bargeldsummen und Bankguthaben
    über 5.000,00 € hinaus sind freiwillig dem zust. freien staatl. Finanzausgleichsfonds der Staatenunion zu melden. Angest. der öffentl. Institutionen, Banken, Sparkassen und Beamte können auf Antrag von dieser Regelung befreit werden.
    Das freie Absingen sog. Freiheitslieder ist bis auf weiteres in der freien Öffentlichkeit untersagt.
    Die freie Meinungsäusserung und Pressefreiheit ist auf Antrag möglich und wird nur geringfügig, im Sinne des freien Bürgertums, aus freiem Ermessen der freiheitlichen Kräfte nach deren freien Ermessen eingeschränkt. Um alle wichtigen Staats- und Amtsgebäude ist eine Freizone von mind. 150 m einzuhalten. Freies Parken in diesem Rayon ist absolut untersagt. Das freie Durchqueren dieser Zone durch freie Bürger erfolgt nach örtlichen Gegebenheiten und ist dem freien Ermessen der zust. Behörden, Abt. Freiheitsrechte u. Schulungen, überlassen.
    Diese Verordnung tritt 12.00 h MEZ mit heutigem Datum in Kraft.
    Der Freiheitsbeauftragte.

  185. Ich will auch...
    Ich will auch Freiheitsbeauftragte werden, sobald ich mir Alles unter den Nagel gerissen
    hab.

  186. @Krck01 (15:06)
    Verordnung...

    @Krck01 (15:06)
    Verordnung unfrei an Versender zurück – Annahme verweigert!
    Aufgrund arglistigen Täuschungsversuchs wird Strafanzeige erstattet.
    (Die Freiheit nehm ich mir – didummdidumm …)

  187. zu Donna Laura um 14:10 Uhr:...
    zu Donna Laura um 14:10 Uhr: http://fm4.orf.at/stories/1696431/
    .
    Die angesprochene „wilde Interpretation“ ist es die man fuerchten muss. Wenn dann ein niedertraechtiger Imbeziler die Deutungshoheit hat, wird das Leben ziemlich unangenehm.
    .
    Konspiratives Verhalten ist immer schon eine gute Option gewesen. Das macht einen zwar auch verdaechtig, nur ist die Beweislage komplizierter.
    Ein inferiorer Staatsanwalt wirds trotzdem schon richten.

  188. zu Donna Laura um 14:10 Uhr:...
    zu Donna Laura um 14:10 Uhr: http://fm4.orf.at/stories/1696431/
    .
    Die angesprochene „wilde Interpretation“ ist es die man fuerchten muss. Wenn dann ein niedertraechtiger Imbeziler die Deutungshoheit hat, wird das Leben ziemlich unangenehm.
    .
    Konspiratives Verhalten ist immer schon eine gute Option gewesen. Das macht einen zwar auch verdaechtig, nur ist die Beweislage komplizierter.
    Ein inferiorer Staatsanwalt wirds trotzdem schon richten.

  189. @Krck01
    .
    Freiheitslieder? Da...

    @Krck01
    .
    Freiheitslieder? Da weden GEMA-Gebühren fällig.

  190. @colorcraze - 17:
    Das...

    @colorcraze – 17:
    Das EU-Direktorium arbeitet aufgrund von Verträgen, die von nationalen regierungen ausgehandelt und von nationalen Parlamenten abgesegnet wurden. Entscheidungszentrum in der EU sind noch immer die Regierungen. Deren Vertreter es einfach meisterhaft verstehen, hinter geschlossenen Türen eine EU-Richtlinie selber mit anzustossen und genau diese Richtlinie dann zuhause weinend zu beklagen. Direktorium gegen das Volk? Nationale Regierungen gegen ihre Völker hiesse der echte Gegensatz. der mich im übrigen wenig kratzt – 1933 hätte es dem deutschen Volk verdammt gut getan, hätte jemand ganz undemokratisch gegen seine völlig verblödete Mehrheit gehandelt.
    Demokratie ist eine gute Methode zum friedlichen Herrschaftswechsel. Zur Ermittlung von Wahrheit, gerechtigkeit oder Schönheit dagegen eine ganz besonders miese.
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  191. Filou: "Es gibt, da duerften...
    Filou: „Es gibt, da duerften wir uns einig sein, Fruechte der Erkenntnis, die sogar fuer gelenkige Affen zu hoch haengen.“
    *
    Ach ja, die Cocktailkirsche im PanAm-Clipper….

  192. @Filou – zu wilden...
    @Filou – zu wilden Interpretationen ist mir heute etwas Witziges passiert. Ich fuhr eine meiner Standardstrecken mit dem Fahrrad zum Einkaufen. Aber in Den Haag hatte ich auf einmal Lust, eine Abkürzung zu probieren. Darum bog ich in eine mir unbekannte kleine Seitenstrasse und landete in einem Rotlichtbezirk. Die spärlich bekleideten Frauen in den Fenstern und die Männer guckten erstaunt auf die 63-jährige, die mitten durch ihr Milieu radelte.
    .
    Als ich auf der anderen Seite raus kam, habe ich gelacht. Was wäre, wenn das via Handy in irgendeiner Geheimdienstdatenbank auftaucht? Was macht die Frau jetzt im Nuttenviertel?

  193. @HansMeier555: "Da werden...
    @HansMeier555: „Da werden GEMA-Gebühren fällig“. Natürlich, es ist doch schön, wenn
    jeder dem anderen den Pelz laust; bei Affenhorden eine angesehene Betätigung.
    .
    Naja, die von Menschen betriebene Wirtschaft war schon mal weiter, selbst in der
    Steinzeit und der Neandertaler hätte wohl auch nur müde gegrinst.

  194. .. 'nen...
    .. ’nen Freiheitsbundespräsidenten haben wir ja schon.
    .
    au ja, wir wollen alle in der EU nur noch brav mit Karte zahlen!
    .
    Als erstes gibts dann eine Transaktionssteuer, progressiv mit dem monatlichen Umsatz, bis 500 € für lau, dann bis 5000 € moderate 1%, wer mehr zum Ausgeben hat, zahlt 10%.
    .
    Natürlich ist da die Mehrwertsteuer noch nicht drin. Digitale Zahlen ermöglicht ja auch individuelle Mwst.-Sätze für jeden Artikel:
    Freiheitsbücher, Jutesäcke, Ökopullover, Babynahrung, Fahrräder unter 300 €, etc. : Null Prozent.
    Das meiste sonstige Eu-einheitliche 27 %, denn es sind ja auch 27 Staaten.
    .
    Und Alkohol, Ballerspiele, Zigaretten ( natürlich auch Mwst. auf die Tabaksteuer)
    Pornofilmchen und Autos, die mehr als 75 g Co2 ausstossen: 66%
    .
    Wer sagt noch, dass die Euro-Krise nicht schnell zu überwinden wäre..
    .
    Und dann sitzen wir wie traurige Heimkinder auf dem Dreirad vorm Zaun und schauen den Politikern zu, wie sie mit ihren dicken Autos von Termin zu Termin fahren, um mit den Maschmeistern und anderem globalen finanzkapitalistischem Grosswild um die Wette zu protzen mit all den verdienten Steuermilliarden.

  195. le dernier cri:...
    le dernier cri: duckmäusertum.
    .
    cher Filou, danke für den link.
    .
    das schöne ist, dass man den kram ja mitgemacht hat, einige haben sich gewehrt, aber das geht zunehmend schief, denn schliesslich möchte man ja nicht auf einer angemeldeten demonstration versehentlich ein pferd verletzten, dass über einen hinüber musste, weil man da so motivationslos mit seinen blauen flecken herumlag.
    .
    Zu diesem kram gehört auch die überwachung der autobahnen – natürlich nur für die lkw-maut, weil die ja den teuren strassenbelag strapazieren. dass man natürlich auch die pkw überwachen könnte – eine kleinigkeit. weil noch zuviele lkw auf die landstrasse flüchten, muss man dort über kurz oder lang auch mautleser anbringen. dass man natürlich auch die pkw überwachen könnte – eine kleinigkeit.
    wenn der staat immer so dekorativ vor sich hin mault, dass er nicht ausreichend einnahmen habe, so schluckt das lämmerheer gerne auch noch diese kleine kröte und versteht.
    .
    da auch die gelbe post zunehmend gescannt wird, und wenn die wege überwacht werden, müsste man eigentlich nur noch den gebrauch von kommunikationsgeräten einschränken, am besten eine steuer auf jedes einzelne gerät, weil s.o., dann wird der besitz einer vielzahl vielen zu teuer – fertig ist die laube.
    .
    den gebrauch von bargeld noch ein wenig verdächtig machen, und prompt verlängern sich die schlangen an den kassen. scankassen scheitern ja heute noch ziemlich kläglich. auch da wird es nicht schneller. merke: wer an der kasse ansteht, wird sich wohl kaum über irgendwelche fonds ärgern.
    .
    die daten der einkäufe müssten nur noch zusammengeführt und letztlich den krankenkassen übermittelt werden – irgendein 0/1-nerd dürfte das doch zusammengebastelt bekommen; die berechnen dann den
    persönlichen beitrag zur solidargemeinschaft.
    dass dies kaum günstiger werden würde, ist zu erwarten, aber wer dachte denn, dass es darum ginge?
    – übrigens würde so einem wirtschaftszweig zur blüte verholfen, dem es ohnehin etwas zu gut geht – stichwort prohibition. um teilen dieser etwas lichtscheuen branche beim austrocknen zu helfen, könnte man zum bleistift drogen legalisieren, und meinetwegen anständige ausgabestätten schaffen. aber unsinn – lösungen sind ja gar nicht gefragt! file deleted.
    .
    und das alles aus bequemlichkeitsgründen, damit man den bonibankern und dem rest des jet set mit sinnlosen fragen nicht zu lästig wird. deren helfer bekommen ein paar brotkrumen wie urlaube und mal eine runde mit dem schnellboot und die gewissheit, am rockzipfel hängend wohl dereinst nicht am hungertuch und dem handtuch der bedeutungslosigkeit zu nagen.

  196. lieber Krck01/15.06 u, placet,...
    lieber Krck01/15.06 u, placet, ihr freiheitspamphlet, sehr schön.
    man lacht heuer fast schon wie die leute damals in der ddr – nicht ohne ein dickes au weia.
    .
    lieber HansMeier555/16.45 u, wenn sie die songs selbst dichten und nicht, nie, jamais mitglied der gema werden, kommen sie m.w. gratis davon.

  197. lieber Filou,
    so sorgfältig...

    lieber Filou,
    so sorgfältig lesen Sie stets ORF?
    (der Bote wird wieder wichtig werden; vielleicht auch die Brieftaube?)

  198. Wg. Rohrbruchs bei FAZ-Net...
    Wg. Rohrbruchs bei FAZ-Net muß ich mir diesen Kommentar aus der Erinnerung nachfriemeln.
    Zum Thema: Die bürgerliche Gesellschaft kennt Revenge. Revanche, Rache gar Blutrache (Vendetta) nicht. Solch wildes, anarchisches (nicht zu verwechses n mit anarchistischem) Getue stört nur den Gang der Geschäfte. Dafür gibt es die ordentlichen div. Gerichte, das BGB, das HGB, das StGB ect.
    Insofern ist der Blogtitel irreführend, bzw. streng genommen illusorisch, da der Bürger auch Gefühle wie z.B. Haß nur von der Bühne, Film oder TV als Imitat kennt. Ggf. gelangweilt aus dem Feuilleton der FAZ (Printmedium).
    dann doch lieber der Kurszettel und Finanz- u. Wirtschaftsteil.
    Sein wahres, reales Gefühl hängt einzig an der Rendite und dem Profit. Ist doch auch klar. Alles andere zählt einfach nicht. Deswegen ist zum Beispiel die „Iphigenie
    auf Tauris“ von J. W. v. Goethe sowas von grottenlangweilig. Weil hier vom Bürger des 19. Jhdt. eine Situation nur unter dem Risikogedanken betrachtet wird, verbrämt mit Moral bei eingesetztem Kapital. Det Ding könnte ja schief gehen. Wie stehen wir dann da?

  199. HM555@: Sie bringen es fertig...
    HM555@: Sie bringen es fertig und versauen einem noch jede hehre Pointe mit Ihren Trivialitäten. Aber wahr isses.

  200. @The Great Artiste - sitzen...
    @The Great Artiste – sitzen wir wie traurige Heimkinder:
    Wann kandidieren Sie, um diesem traurigen Schicksal zu entgehen?
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  201. @Krck01:
    Hmmm, die Zeit, in...

    @Krck01:
    Hmmm, die Zeit, in der Männlichkeit, Heldentum, Rache, Stolz und Vaterlandsliebe zählten, die hatten wir schon. Ich finde zwar die Ergebnisse etwas unbefriedigend, bin aber nicht mehr in einem Alter, gegen eine Wiederholung aus purer Langeweile etwas ausrichten zu können …
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  202. Liebe Foersterliesel, entgegen...
    Liebe Foersterliesel, entgegen aller Meinungen zaehlt mir Austria zu Europa. Und wenn Oestereich zu Europa gehoert, gehoert Tschechien, dem ich meinen Respekt zolle, ebenso dazu. Mit Ungarn tue ich mich schwerer.
    .
    Darum also ORF.at, die Bruecke zum Osten. Ausserdem ist ORF-Online schnell, kurz-und praezise genug.
    .
    Als Kryptoschlawiner bin ich sowieso a bissel a Schnuerschuh (Landserdeutsch).

  203. Aruba, Jamaica ooo - I wanna...
    Aruba, Jamaica ooo – I wanna take you
    Bermuda, Bahama – come on pretty mama
    Key Largo, Montego – baby why don’t we go …
    http://www.youtube.com/watch?v=-c5479yNdsU&feature=related

  204. der ok chipstüten...
    der ok chipstüten abzukaufen…
    .
    lieber Krck01, baudrillard liegt m.e. mit seiner analyse nicht ganz fehl, dass die differenz zwischen echtem und kopie sich aufhebt, da sie de facto unentscheidbar wäre: man simuliert. aber in echt.

  205. Werte donna laura zu 19:13:...
    Werte donna laura zu 19:13: Die von Ihnen beschriebene Datenleidenschaft ist
    wohl zutreffend. Wenn man allerdings bedenkt wer alles die Daten besitzen möchte um
    seinen eigenen Marktwert zu erhöhen und den anderen immer einen Schritt voraus zu sein, dann wird es ernst. Der Wille zum Besitz und zur Ausbeutung haben Alle und die
    Supermarktbetreiber werden ihre Daten nicht immer freiwillig herausrücken und nicht
    unentgeltlich.
    Fast könnte man auf die Idee kommen zukünftige Kriege werden nicht um Wasser,
    sondern um Daten geführt werden.
    Wer die Datenhoheit hat, hat die Deutungshoheit.
    Wer den größten Datenschatz sein Eigen nennt, schafft an.

  206. @Der Tiger, zur Menschen-und...
    @Der Tiger, zur Menschen-und Meinungkontrolle braucht man aber keinerlei elektronischen Krimskrams. Die Steuergesetze lassen genug Moeglichkeiten. Beispiel: Bei meinem Buchhaendler hatte ich ein Jahreskonto. Fein saeuberlich waren auf der Jahresrechnung Buchtitel und Autor vermerkt.
    Waere ich jetzt Erich Mielke wuerde ich meine Jungs auf die Steuererklaerung loslassen. Danach weiss man, ob ich ein unsicherer Kantonist bin-oder auch nicht.
    .
    Wenigstens gibt es keine Fachzeitschriften a la „Du und Deine Kalaschnikoff“ oder „Das Sprengstoffmagazin“ mit der Kinderbeilage „Die Abenteuer von Dynamitchen im Heiligen Krieg“.
    Ein Fest fuer den Staatsschuetzer.

  207. liebe E.R. Binvonhier, nicht...
    liebe E.R. Binvonhier, nicht die supermarktbetreiber, apotheker, kioske und erotikshops geben die daten weiter, non, es werden die kartenausgeber sein.
    .
    voilà, die valuecard. und wieso nicht aufladbar nach dem modus, der The Great Artiste aufbrachte, das generierte wenigstens ein wenig gebühren.

  208. das wort euro in zusammenhang...
    das wort euro in zusammenhang mit zahlungsmittel oder karte könnte das vertrauen untergraben.

  209. @E.R.Binvonhier
    .
    Keiner...

    @E.R.Binvonhier
    .
    Keiner Sorge: Daten werden überschätzt.
    .
    „Stück für 12 Matrazen und 10 Performer“ —
    .
    O Du meine Güte, wie kommt so ein Titel durch die Zensur? Ähem.

  210. Re DA in Italien.
    Angeblich...

    Re DA in Italien.
    Angeblich bringt Super Mario (Monti) die Wirtschaft in Ordnung.

  211. Ein Theater ist keine Bank: Es...
    Ein Theater ist keine Bank: Es braucht weder Subventionen noch Zentralbankkredite.

  212. Wobei die Aussage von Herrn...
    Wobei die Aussage von Herrn Rainer Hank schon richtig ist.
    .
    Die Förderung der Künste ist Feudalsache.

  213. ZOMG!
    Bisschen out of topic,...

    ZOMG!
    Bisschen out of topic, aber einer Meldung Wert: Das philosophische Quartett geht den Weg aller TV-Formate! Und als Nachfolger gibts RD Precht! Ist das ein schon Grund Oswald Spengler zu bemühen?

  214. ThorHa@: Gerade von ihnen...
    ThorHa@: Gerade von ihnen hatte ich erwartet, dass Sie bei Gelegenheit ordentlich auf den Putz klöpfeln würden ,-) .
    .
    @@: Na schön, dann will ich es mal anders herum versuchen. Wenn Sie eh schon alles haben, so sollten Sie es nicht versäumen, das was Sie schon immer mal vorhatten, nämlich einen ordentlichen Rachefeldzug zu starten. Sehr gut eignet sich dafür als Einführungslektüre „Anleitung zum Unglücklichsein“ von Paul Watzlawick. Überhaupts ist die Rache schon ein sehr, sehr altes Gengut in unserem biologischen Menschheitserbe. Die Clementia dagegen, die Barmherzigkeit, ist neuerem, humanitärem Gedusel geschuldet, also vernachlässigbar. Das gibt keinen Kick, allenfalls nur Scherereien. Eine schlau eingefädelte Intrige gipfelnd in gelungener Rache. Das hätte was. Man spürt richtig, dass man lebt, die Tension in einem lässt das Blut schneller kreisen. Das allmähliche Abflauen, gemischt mit einem leisen Bedauern, weil keine Gegenwehr mehr zu erwarten ist, sobald erbarmungslos die Rache vollzogen wurde.
    Das ist natürlich nur Theorie. Ausprobieren müssen´S des scho selba. Gelt.

  215. E.R.Binvonhier: Ausserdem ist...
    E.R.Binvonhier: Ausserdem ist Deutschland in die westliche (Ver-)Wertungsgesellschaft zurückgekehrt. Sie konnte es dem Bubi einfach nicht abschlagen.

  216. Hochgeschätzte donna laura....
    Hochgeschätzte donna laura. Gern würde ich mit Ihnen bei einer Charconne Artigkeiten und die Telefonnummern austauschen.
    Zur Sache Schätzchen. Das mit der Simulation unter Einsatz des Monsieur Baudrillard ist ja schon eppis und rühmenswert. Jedoch richtig spassig wird die Sache doch erst, wenn man zwischen simulatio et dissumlatio hin und her springen tut. Also gezielt und offen die Wahrheit sagt, da wo Lüge erwartet wird und umgekehrt. Ich weiß, daß Sie das konnnen.

  217. Yog Sothoth, Esq @: Gewiss,...
    Yog Sothoth, Esq @: Gewiss, aber Ossi Spengler sah ahnend schon providentiell was kommen und wie es enden würde. Wer könnte schon einen Sloterdijk ersetzen? HM555 vielleicht?

  218. @Krck01 - Rache:
    Hatte ich...

    @Krck01 – Rache:
    Hatte ich schon (unblutig, wir leben ja in der Zivilisation. Ohne Ironie). Habe die Ehre Ihnen mitzuteilen – für Erwachsene ist auch das reichlich langweilig, für (Halb)Jugendliche dagegen tatsächlich ein Fest, wenn auch ein extrem kurzlebiges.
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  219. @Filou – wollen Sie etwa...
    @Filou – wollen Sie etwa damit sagen, dass zum Zusammenstellen solcher Listen kein elektronischer Krimkrams gehört? Wer mit diesen Listen zu leben gelernt hat, macht sowieso immer das Gegenteil vom Gegenteil des Gegenteils, was die Liste sagt.

  220. Schön, Sie wollen also keine...
    Schön, Sie wollen also keine Rache ausüben, keine Rächerin, kein Rächer sein?
    Aha. dann sind Sie ja das geborene Opferlamm. Passt irgendwie schon in die beginnende Karwoche. Eine unvergleichliche Position, die sie da einnehmen wollen.
    Absolut herausgehoben. Bitte erzählen Sie doch bei passender oder unpassender Gelegenheit, wie Sie dazu gekommen sind und was Ihnen da Herzerfrischendes so alles widerfuhr.
    Bedenken Sie dabei jedoch, nichts ist erlabender, erhebender als das Unglück Anderer. Einer der Gründe, warum das Kolosseum zu Rom erbaut wurde und mittelalterliche Folterkammern bei Burgführungen das meiste Interesse erfahren.

  221. Schon längst hätte ich mir...
    Schon längst hätte ich mir eine wohlfeile Neurose zulegen sollen. Dafür fehlte mir nur das Geld um einen richtigen Fachpsychiater bezahlen zu können.

  222. Psychologen sind für das...
    Psychologen sind für das Einreden einer echten Neurose nicht zu gebrauchen. Man muß jemanden finden, der einem die zureichende Anstaltsfähigkeit attestiert. Einen Psychiater halt. Damit das Unglück seinen formal richtigen Lauf nimmt.

  223. Wie haben die Renaissance...
    Wie haben die Renaissance überlebt?
    Darauf kann ich nur mit Schopenhauer antworten: Das Leben hat seine Vorzüge, aber die Mühen der Geburt wiegt es nicht auf.
    .
    Wiederbelebung wünschte ich aber dem netten Renaissancezeitvertreib, beizeiten lustige Epigramme auf sich selbst zu verfassen. +

  224. @Yog Sothoth, Esq.:
    Seit wann...

    @Yog Sothoth, Esq.:
    Seit wann bitte braucht man einen Grund, Spengler zu bemühen? Die Universal-Totschlagewaffe jedes Kulturkonservativen kann jederzeit und zu jedem Anlass bemüht werden! Schliesslich geht das christliche Abendland täglich unter. Dreimal. Mindestens.
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  225. @HM555 (12:36) ("... Das Leben...
    @HM555 (12:36) („… Das Leben hat seine Vorzüge, aber die Mühen der Geburt wiegt es nicht auf.“)
    .
    … oder mit Eugen Roth:
    „Ein Mensch erblickt das Licht der Welt –
    
doch oft hat sich herausgestellt 

    nach manchem trüb verbrachten Jahr,

    dass dies der einzige Lichtblick war.“
    .
    … und zum Thema:
    „Ein Mensch wollt immer recht behalten:

    So kams vom Haar- zum Schädelspalten!“

  226. @Krck01:
    Zwischen einem...

    @Krck01:
    Zwischen einem „Rächer“ und einem Opferlamm liegen noch gefühlte ein Dutzend Abstufungen. Sie sind trotzdem herzlich eingeladen, mich als Opferlamm zu behandeln. Man soll mir nicht nachsagen, eine Spassbremse zu sein :-)))))).
    Gruss,
    Thorsten haupts

  227. @Der Tiger, man kann die...
    @Der Tiger, man kann die Listen durch einen Algorhytmus jagen; damit erfasst man jeden. Aber es ergibt zuviele Daten. Mit Verhaftungsrobotern bekaeme man auch alle in den Knast..
    Ein begruendeter Anfangsverdacht mit akribischer Nachsuche ist viel effizienter. Es entsteht weniger Datenmuell. Mit grossem Geschrei bestraft man dann einen exemplarisch, der Rest kuscht dann freiwillig.
    Das hat doch frueher auch funktioniert, ist auch garnicht solange her. Das RSHA benutzte zwar Hollerith-Maschinen, aber eigentlich ging es auch ohne diese.
    .
    Wer sich vor Datenkraken fuerchtet, sollte seine Kommunikationsgewohnheiten auf das Jahr 1990 zurueckfahren; keine Handys, kein Internet usw-ging doch auch ganz gut. Geschwaetzt wurde halt in der Kneipe-und wenn es eine laute Kneipe war, half dann auch kein Abhoermikrofon.
    .
    Kleine Anekdote am Rande: Auch ich diente einst in einem westlichen Verteidigungsverein. Ein guter Kumpel, der manchmal in die DDR reiste, schickte mir vergnuegt staendig Postkarten mit Portraits von Lenin, Ulbricht, Thaelmann und anderen Heilsgestalten der Befreiten Massen. Er schickte sie an meine Regimentsadresse. Welch ein Spass! Der duemmste Oberfeldwebel des Universums (Innere Sicherheit) bat mich deshalb oefter zu einem klaerenden Gespraech. Der Spass wurde mit jeder „Einvernahme“ immer groesser, bis sich ein weiser Oberstleutnant der Sache annahm. Danach war Ruhe.

  228. Rache der Geschichte:
    Bei ...

    Rache der Geschichte:
    Bei Frau Dr. rer. nat. A. Merkel et al. würde ich für die Höchststrafe als Richter vor dem Gerichtshof der Geschichte votieren. Bei lebendigen Leibe nicht mehr in den Medien erwähnt zu werden. Möge dieser Spruch viele andere Politiker ebenso kalt erwischen. Incl. jene kleinflammigen Dauerbrenner der Opposition.

  229. oh, chaos allerorten - meinen...
    oh, chaos allerorten – meinen beitrag, der hierfür gedacht war landete: beim neuen artikel!
    lieber Krck01, wenn sie mir bitte dorthin vertrauensvoll folgen mögen…

  230. Kein Mensch hat je die...
    Kein Mensch hat je die Renaissance überlebt. Die Zeitspanne war einfach zu kurz.

  231. @Krck01&ThorHa:
    HM555 würde...

    @Krck01&ThorHa:
    HM555 würde nur die 6 Sonntage im Jahr über den Feudalismus predigen, bis man sich wünscht das Abendland ginge wirklich unter.

  232. cher Filou, zuzeiten von...
    cher Filou, zuzeiten von luhmann konnte man noch behaupten, dass das kontrollierende system grösser als das zu kontrollierende system sein müsse.
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    nun aber könnte man angesichts der technologischen entwicklung durchaus an eine höllenritt-maschine denken, die tatsächlich ‚intelligent‘ – hier verkürzt umschrieben, aber mit tausend einschränkungen – daten analysiert.
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    man fragt nach dem zweck einer überwachung.

  233. lieber Krck01, face à la...
    lieber Krck01, face à la peste, non, c’est impossible de…

  234. @ThorHa: "aus purer...
    @ThorHa: „aus purer Langeweile“ – ah, die Theorie jetzt. Sie sind der zweite, den ich diese vertreten höre, der erste war mein verstorbener Metzgeronkel.
    @donna laura: das haben Sie jetzt hübsch alltagsnah beschrieben mit der Datenspur, die mit großer Leichtigkeit zentralisiert werden kann. Irgendwo – ich glaube in der Zeit – war mal ein Tag im Leben eines Grünen-Abgeordneten beschrieben, anhand seiner Handydaten. War schon ein in seiner Detailliertheit ansprechendes Bild, wie man ihn bis aufs Klo verfolgen konnte. Und das wird alles noch viel schöner mit den neuen Stromzählern, die es in Schweden wohl schon gibt. Vilem Flusser hat mal ein (verbales) Bild gezeichnet vom damaligen „idealen Konsumenten“, der wie ein Rohr quasi alles durch sich hindurchlaufen läßt. Ich würde das ergänzen mit dem Bild einer Amöbe, die im Wasserglas schwimmt und ab und zu Strom angelegt bekommt, damit sie irgendwelche Daten erzeugt.

  235. Was haltet Ihr vom Britischen...
    Was haltet Ihr vom Britischen Unterhaus? Ist es ‚common‘ oder ’non-U‘ sich auf die Weise zu streiten?
    Man könnte beobachten, dass es sich bei der heutigen parlamentarischen Streitkultur in Westminster um ein Gemisch handelt, bestehend aus den Überresten des sich sowieso immer streitenden Pöbels, der Anpassungsfähigkeit der neureichen Aufsteiger, und einem Genuß der wenigen U’s für das wahrlich English-Herbe.
    Ich bezweifle überdies das Zutreffen der „klassenbedingten Konfliktunfähigkeit“ über einen sehr begrenzten geographischen- und Standes-Raum. In anderen höheren Kreisen überlebt ein besänftigter Nachfare des eiskalt-offenen Zuschnürens von lästigen Hälsen.

  236. @Emigré: die Insel ist von...
    @Emigré: die Insel ist von hier aus gesehen ein Mysterium, das wegen Nebels nie ganz aufgeklärt werden kann. Erschwerend kommt hinzu, daß getarnte Spionage dort für mich nicht möglich ist, weil ich bei Unterwerfungsversuchen – und derlei versuchen sie oft – die Insulaner immer nur aufziehe, und damit wollen sie sich irgendwie nicht abfinden. Ich kam daher nie in eine ruhige nahe Beobachterposition dort, die nötig wäre, um Ihren Aussagen eigene Beobachtungen entgegensetzen zu können.

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