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Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Vergebung für die Schampusklasse

| 142 Lesermeinungen

Eine Flasche Champagner zur Kundenbindung anstelle einer ehrlichen Entschuldigung: Was andere knallrot beschämt, kommt iIn der Gänseblümchenschicht des Lebens bestens an.

Die Majestät wird anerkannt rings im Land.
Jubelnd wird Champagner der Erste sie genannt.
Johann Strauss, die Fledermaus

Entschuldigen Sie bitte das Missgeschick.

Aber ich bitte Sie, das kann doch mal vorkommen! Gar kein Problem.

Doch, das ist uns wirklich peinlich.

Ach, wissen Sie, das sind wirklich nur Lappalien. Fehler kommen vor, man lernt daraus, und sie hat es ja nicht aus böser Absicht getan.

An dieser Stelle wäre jetzt der Punkt gekommen, da der Anrufer sich wieder erheben kann, denn zweimal hat er sich entschuldigt, und das sollte reichen. Dass ich weder ihm noch seiner fehlbuchenden Mitarbeiterin böse bin, dass niemand hier den Versuch unternommen hat, jemand zu betrügen, dass es zwei Personen meines Namens gibt und die Abrechnung noch nicht automatisiert ist – das ist alles verständlich. Sicher, ich musste zweimal zur Bank, und es dauerte etwas, bis mein Hinweis an der richtigen Stelle war, aber so ist das nun mal. Das Leben ist wieder knallrosa.

Bild zu: Vergebung für die Schampusklasse

Wenn er sich nur aus dem Staub erheben und mit mir ein paar nette Worte über das Wetter reden könnte: In München regnet es, in Mantua hat es 30 Grad Hitze, jeder trägt sein Schärflein, er muss am Montag wieder ins Büro und soll ihr beste Grüße bestellen, dass alles kein Problem war, und ich muss nach Verona, Schuhe abholen… so wäre es fein. Kein Schaden, für niemanden, Der Himmel ist blau und es plüscht das Auge auf Italienerinnen im Vergessen der Hektik. So ist es aber nicht. Denn leider ist die Antwort:

Doch, das war ein schwerer Fehler. Wenn Sie mir noch Ihre Adresse in Italien geben könnten, wir würden uns gern mit einer Flasche Champagner entschuldigen.

Rosa knospt draussen vor dem Fenster die Pfirsichblüte und knallrot knospe ich, denn genau das möchte ich eigentlich nicht hören. Denn ich trinke keinen Alkohol.  Der Versand von unter Druck stehendem Glas über die italienische Post ist nicht gerade ohne Risiko. Vor allem aber ist die Sache, die zu Beginn übel war, in diesem Moment ins gnadenlos Peinliche umgeschlagen. Vom Unverbindlichen ins Verbindliche. Wäre ich in Deutschland, hätte er vermutlich gar nicht gefragt, sondern einfach die Flasche geschickt. Ich bin in Italien, hier bin ich Mensch, hier darf ich sein und erkläre ihm wortreich und aus purer Höflichkeit lügenbegründet und gehörig schamesrot, warum das wirklich, wirklich überhaupt gar nicht nötig und gewünscht ist.

Bild zu: Vergebung für die Schampusklasse

Ich glaube, diese Unsitte der entschuldigenden Champagnerflaschen entstand irgendwann nach der Erfindung des einleitenden Champagnerempfanges, mit dem in der Event-PR der Journalist und besonders auch die Journalistin auf später reichlich öde Vorträge gelockt werden. Nach drei Gläsern geht so eine Pressemitteilung runter wie Öl, und so muss sich der Eindruck verfestigt haben, dass bei dieser Berufsgruppe vieles mit jener Sorte Alkohol zu erreichen ist. Man kann sie damit gnädig stimmen; sei es zu Beginn oder auch danach, wenn ein wenig Gnade hilfreich sein kann. Der andere mag einen Groll haben und sich ärgern, aber je Nichtsiger so ein gesellschaftliches Subjekt ist, desto grösser ist dann auch die Freude über so eine Flasche. Aha, denkt sich das Subjekt in pfirsichblütenrosaner Stimmung, für mich greifen sie zu Champagner. Das hebt das Selbstwertgefühl, man ist endlich in der Champagnerklasse des Daseins angekommen, man redet darüber und smailt das den Freunden. Endlich. Wer sich nur laut genug in Szene setzt, bekommt, was ihm zusteht. Niemand wage es, es sich mit den entscheidenden Leuten zu verscherzen.

Von Unten kommend, mag man den Gewinn sehen. Von Oben kommend dagegen ist so etwas ganz fürchterlich.  Zuerst einmal: Für eine Flasche dieses Getränks geht man bei uns zum badischen Weinhaus und nicht in einen Konflikt, der mehr Zeit kostet, als so eine banale Flasche je bringen könnte. Es ist etwas, das man nicht geschenkt braucht, das ist einfach vorhanden, wenn der Anlass da ist, und wenn nicht, gibt es auch keinen Grund, die Flüssigkeitszufuhr von Tee auf Schaumwein umzustellen. Allein die Vorstellung, dass so eine Entschuldigung demjenigen, der die Entschuldigung längst angenommen, vergeben und vergessen hat, irgendetwas bedeuten könnte, ist ganz schrecklich. Das geht wirklich überhaupt nicht. Wer reich ist und es nötig hat, sich dennoch eine Flasche im Streitfall zu erbrüllen, mag Geld auf dem Konto haben. Aber sonst gar nichts. Leider wird man genau hier von so einer Zwangsbeglückung einsortiert.

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Als sässe man dann daheim, liesse den Korken wie ein junger Grosskotz auf einer Party knallen, wo man später schräge Dinge mit den Flaschen und nervösen, betrunkenen Gänseblümchen tut, und sagte sich rotgesichtig: Naja, Versager sind sie schon, aber es lohnt sich wenigstes. Für das moderne Customer Relationship Management mag das natürlich eine bessere Haltung als „Die elenden Versager“ pur sein. Aber es drückt genau das aus, was daraus erwächst: Eine materielle Verpflichtung. Er nimmt das Geschenk an, er fühlt sich geschmeichelt, man kann es mit ihm also auf dieser Ebene regeln, denn er steht irgendwo jetzt in der Schuld. Er mag den Vorfall ehrlich nachsehen, aber besser kauft man ihn nachher gleich nochmal. So wird aus dem Ärgernis eine Art Ablass, und aus dem Ablass eine Art gegenseitige Verpflichtung. Gut für den Kunden, gut für die Firma, und was mit derjenigen passiert, die den Fehler gemacht hat, ist jetzt erst einmal egal. Vielleicht passiert nichts, wenn man nur freundlich genug jede Belästigung wegleugnet. Vielleicht knallt es auch, wenn man sich nur zur Champagnerflasche brüllt.  Irgendwer ist schuld, es mag ein Zahlendreher sein oder Überarbeitung, vielleicht sollte die Betreffende auch nicht so viele Überstunden machen, oder die Einweisung an die Hilfskraft war mangelhaft – jemand bekommt das Präsent und jemand anderes den Ärger.

Diese hin und wieder offen zu Tage tretende Haltung „Was mit der passiert ist mir egal Hauptsache der Schampus kommt“ – diese Haltung, mit der zwei sozial gleich schlecht Gestellte es brutal unter sich ausmachen, ist dann auch ein steter Anlass für andere, unbedingt auf dieses Angebot verzichten zu wollen. Man will um Himmels Willen nicht sein wie die. Man will sagen können: Die sind selbst im eigenen Umgang miteinander so, für Fusel bereit, den anderen zu erledigen: Seien wir froh, dass es bei uns nicht so ist (Und halten wir bloss die Tore geschlossen, damit die hier nicht reinkommen, oder will sich jemand über Strategien für geschenkten Schampus und kostenlose Werbeutensilien unterhalten?). Der grosse Vorteil, das einzigartige Geschenk des privilegierten Daseins ist es, all das genau nicht nötig zu haben. Keine Sendungen, keine Dankeskarten, keine Verpflichtung, keine Erinnerungen an Missgeschicke: Das Leben ist schön. Man verzeiht aus einer Position der Stärke heraus, und nicht aus der Position des Schampusgünstlings. Da haben wir unseren Bauerstolz, pflegte meine ansonsten vollkommen nichtagrarische Grossmutter, wie immer recht habend, zu sagen.

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Und dann auch noch ausgerechnet Champagner. Das Zitat steht nicht ohne Grund darüber: Es  kommt aus einer Arie in der Fledermaus, gesungen von der Figur Orlovsky, eine bei genauer Betrachtung bittere und zynische Parodie der Neureichen ohne Moral und Benehmen, ein offenkundiger Alkoholiker, dem es nie genug ist, der seine Freunde kauft und nur über das Unglück anderer lachen kann. Champagner ist der Kitt, der diesen dystopischen Gesellschaftsentwurf zusammenhält, er entbindet vom Elend sich zu fragen, was ohne Betäubung wäre. Gunst und Verachtung sind durchökonomisiert, alles hat seinen Tarif, die Freundlichkeit wie die Rücksichtsnahme. Genauso geht es auch den heutigen Bürosklaven im Rausch der Karriere, mit Gier nach Titeln und Plätzen in Hierarchien, nach Aufstieg zu Stellvertretern und Unitleitern, Hauptsache sie sind dabei, und können an ihrem Fortkommen arbeiten. Wenn sie es nicht tun, machen es andere, und gemenschelt wird nur, wenn es nach einem hinteren Platz beim Rennen um Gunst und Anerkennung gerade nötig scheint, um dabei zu bleiben. Darauf dann immer gerne einen  Schampus laut Tariftabelle von den Fehlbuchern, den Falschdenkern, den Irrtümlichen, da kommt die richtige Entschuldigung genau den Richtigen an.

Ich habe hier in Italien zum Glück keine Nachsendeadresse, und genug Tee für zwei Monate.

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142 Lesermeinungen

  1. Nicht einmal in Italien hat...
    Nicht einmal in Italien hat man seine Ruhe vor dem Alkohol, wirklich schlimm!

  2. Der Ablasshandel zur Zeit des...
    Der Ablasshandel zur Zeit des Kardinallegaten Thomas Cajetan hatte durchaus etwas für sich. Das der Dr. M. Luther in der disputatio um die Unfehlbarkeit des Papstes nicht weiter darauf einging, war schlichte teutonische Sturheit. Man hätte alles so schön bei etlichen Kelchen Spumante regeln können.

  3. Sechs Prozent in zwei Jahren!...
    Sechs Prozent in zwei Jahren!

  4. Darf ich mir den Hinweis...
    Darf ich mir den Hinweis erlauben, verehrter Don, dass Sie wie ein Blinder von der Farbe reden? Und den Orlovsky gegen den Champagner auszuspielen, geht doch auch nicht. Wenn ein moralisch zweifelhafter Mensch eine richtige Aussage macht, wird die dann falsch, nur weil dieser Mensch sie gemacht hat? Dass Sie sich den Champagner, wenn Sie ihn denn tränken, nicht nach einer missratenen geschäftlichen Transaktion schenken lassen möchten, kann ich nachvollziehen. Aber warum dann diese Tirade auf ein völlig unschuldiges und – ich gestehe – höchst attraktives Getränk mit begrenztem Alkoholgehalt?

  5. Ich komme ja nun wirklich von...
    Ich komme ja nun wirklich von unten, Don Alphonso. Allein, wir Prolos oder wie man es politisch korrekt ausdrückt finanziell Herausgeforderten geht es durchaus ähnlich. Den Stützen der Gesellschaft mag es merkwürdig vorkommen, aber es ist bei uns tatsächlich so, daß wir verschlissene, aber sauber gewaschen Kleidung tragen. Oder anders gesagt, daß wir schärfere moralische Maßstäbe haben, als die oberen Zehntausend vermuten würden. Wir hatten vor einiger Zeit in der Firma einen Unternehmensberater. Der Knabe war vollständig inkompetent und hatte es nicht mal bis auf Powerpoint-Niveau geschafft. Warum unser Geschäftsführer auf ihn hereinfiel ist mir heute noch ein Rätsel. Ich vermute, man traf sich auf der Bahnhofstoilette von Castrop-Rauxel und im Gefühl der Erleichterung entschlüpfte meinem Chef ein unbedachtes Wort. Wie dem auch sei, dieser Loser schlug bei uns auf. Folgerichtig habe ich ihn in der der ersten Besprechung zusammengefaltet. Ich sage das nicht, um mich zu loben, ich hatte vielmehr anschließend viel Ärger deswegen. Es war eigentlich reine Notwehr. Kurzum, die Kreatur fühlte sich bemüßigt, nach Abschluß seiner sinnentleerten Tätigkeit mir eine Magnumflasche Schampus zu übereignen. Der Volltrottel rief mich deswegen sogar dreimal an: zum ersten, um es mir anzukündigen, zum zweiten, um nachzufragen, ob es mir recht sei und zum dritten mich zu fragen, ob die Bouteille auch angekommen wäre. Wenn Sie diese mediokre Gestalt gesehen hätten, Don Alphonso, wären keine Fragen offen geblieben. Ich habe mich schon in Sachen Korruption geäußert. Für das Evangeliar Heinrichs des Löwen wäre ich ja zu verschiedenen Schandtaten bereit. Aber _mir_ mit einer Flasche Schaumwein zu kommen ist mehr als erbärmlich. Ich bin arm, aber nicht arm im Geiste und schon gar nicht bestechlich durch solche Faktoten. Naja, eine Ausnahme gibt es: die Papierfabrik Scheufelen. Deren Kalender sind echte Kunstwerke und ich bestehe darauf, jedes Jahr das aktuelle Exemplar zu bekommen. Darf ich ein bißchen werben (ganz uneigennützig?).
    http://www.scheufelen.com/

  6. Lesen Sie bitte...
    Lesen Sie bitte auch:
    http://faz-community.faz.net/blogs/151227.aspx

  7. Prinzessin auf der Erbse,...
    Prinzessin auf der Erbse, Alkohol, Kaffee und Berge von Feich. Eigentlich passe ich nicht hierher.
    .
    Krck01, damals gab es noch mehr Tarife, die auch auf die soziale Lage Rücksicht nahmen. Heute ist dagegen Pauschaltarif normal.

  8. Und holt sich aus dem...
    Und holt sich aus dem Glase
    Rubinen auf die Nase

  9. Haben SIE nicht neulich über...
    Haben SIE nicht neulich über die diversen Schampusmarken geschrieben ?! http://faz-community.faz.net/blogs/stuetzen/archive/2011/11/25/zum-fest-drei-schaeumende-witwen.aspx

  10. Man kann den Ablasshandel als...
    Man kann den Ablasshandel als geschlossenen Immobilienfonds sehen. Da sollte was gebaut werden, Kosten ungewiss bis astronomisch. Und die Doofen, die sowas immer bezahlen müssen, wollen einen Vorteil vorgegaukelt haben. Funktionelles synallagma, quidproquo, B2B oder sonst einen Sch… . Und während heutzutage die angeblichen Steuervorteile schon zu Lebzeiten kassiert werden, durfte der geläuterte Sünder erst hinterm Styx auf die Abrechnung warten. Klingt irgendwie nach Stotterbremse. Pay now, live later…

  11. rittervomgeist, es geht hier...
    rittervomgeist, es geht hier und in der Operette um einen ganz bestimmten Zugang zum Getränk: Nicht als etwas Edles oder Besonders, sondern etwas, das man zum Aufputschen des Egos braucht. Das betrifft auch die anderen, die da mitsingen: „Drum lassen weise Fürsten die Völker niemals dürsten“, kurz, füllt sie ab und dann geben sie Ruhe. Und genau das ist die Konzeption hinter solchen Danaerentschuldigungen.
    .
    Savall, für eine Erstausgabe von Diderot würde ich ganze Käseleibe morden und PR-Abteilkungen verbal schänden, das steht ausser jeglicher Frage. Und ich denke auch gar nicht, dass das ein Problem von Oben und Unten ist, sondern eher eine Frage einer ganz bestimmten sozialen Mobilität, die sich bei der Orientierung nach Oben herzlich wenig Gedanken darüber macht, was das alles so an Folgen haben kann. Man muss Ludwig XIV nicht mögen, aber er zog auch vor einer Wäscherin den Hut. Man kann Maximilian I. für einen Trottel halten, aber als er in Regensburg war, tanzte er öffentlich mit einer Prostituierten.
    .
    Warum? Weil sie konnten und wollten. Andere, die das scheuen, hätten sich eher weggeduckt, weil man damit nichts zu tun haben will.

  12. Thomas, das war ein Gastautor,...
    Thomas, das war ein Gastautor, und bei dem ging es um Genuss und nicht um Käuflichkeit.
    .
    hansgeier333, und heute ist es der Versuch einer Markenentwicklung. Was komischerweise meine Kekshersteller vom Markt in Mantua problemlos schaffen, ganz ohne Geschenke, nur mit Freundlichkeit. Und mit Ironie! Da wird gar nicht einer auf edel gemacht, die Kekse heisse Brutto ma buono, hässlich aber gut.

  13. hansgeier333,
    sind Sie...

    hansgeier333,
    sind Sie Sadist?
    .
    Diese Brandmauerbauer sind gelernte Maurer.

  14. Schon recht, aber trotzdem...
    Schon recht, aber trotzdem bleibt es bei einer verkehrten Kausalität. Dass Investmentbankster, russische Oligarchen, Paris Hilton oder ähnliche Erscheinungen, denen man nicht vorgestellt werden möchte, den Champagner benötigen, ihre angemaßte Bedeutung zu demonstrieren, ist ebenso richtig wie abstoßend. Aber dafür kann der Schampus nichts. Er ist gänzlich unschuldig, wenn besagter Oligarch einen Krug Clos d’Ambonnay aus dem Manolo-Blahnik-Schuh seiner temporären Partnerin in sich hineinschüttet.

  15. Hervorragend !

    Vielen Dank...
    Hervorragend !
    Vielen Dank werter Don, dass Sie die Verhältnisse verbal wieder geraderücken konnten. Es ist genau so, wie Sie schreiben.
    Ich bin bekennender Konsument; Wein und Schaumwein von und an allen Orten dieser Erde wird nicht verschmäht. Meine Neugier und mein Forschergeist paaren sich trefflich mit dem Rausch, wann auch immer die Gelegenheit gesellig und „gemütlich“ wird.
    Jedoch sind mir die beschriebenen Geschenke dieser Art -bislang unerklärt- zuwider. Denn es setzt mich direkt in die 2te Reihe -oder wie Sie so hübsch schreiben- zu den Gänseblümchen. Nicht mißverstehen: Haben wir Geist und Wein im Keller: prima, lassen Sie uns den Korken heben.
    Vermutlich möchte ich es nicht nötig haben, derlei als Entschuldigung, als Geste und zur Fügigmachung zu erhalten. Es ist mir auch unangenehm, die Trophäe dann weiterzuschenken.
    Seltsam, aber Sie beschreiben die Komplikation ganz hervorragend.
    Bitte weiterschreiben, „einer geht noch“.

  16. E.R.Binvonhier@: Abgelehnt!...
    E.R.Binvonhier@: Abgelehnt! Habe u. a. Maurer gelernt. Mit Gesellenbrief. Sogar an einer Brandmauer 0,365 m dick durfte ich in der Reihe mitwerkeln. Incl. ordentlicher Dachabschlußschräge als Grenadierschicht. Auch ein betonierter Ringbalken wurde mit bedacht.
    Fazit: Solchen Pfusch wie er uns dieser Tage geliefert wurde, hätte eine besondere Reaktion des Maurerpoliers hervorgerufen, nämlich mit der Dachlatte in der Hand die Crew von der Baustelle zu jagen.
    Für das Richtfest wurde echter Schampus im Glas nach dem Richtspruch vom Zimmererpolier auf der letzten Decke zerschmissen.

  17. Es entbehrt nicht einer...
    Es entbehrt nicht einer gewissen Komik, dass sich erwachsene Männer zur Entschuldigung ein mächtiges Phallussymbol schenken, das erigiert werden kann und folglich abspritzt.

  18. Geehrter Don, glücklich...
    Geehrter Don, glücklich sollen Sie sich schätzen in Ihrem geliebten Mantua – obwohl Sie sich dort am falschen Orte wähnen. Nun, bei Ihren Präferenzen und Neigungen wäre der Reichshauptslum sicher der Ort, um Gleichgesinnte zu treffen: Hier und da eine Teestube, in der schon im Frühling aus naturbelassener Wolle der Winterpullover gestrickt wird; einem Gespräch unter Vegetarieren, gar Veganern lauschen; und den ein oder anderen Weltschmerz nachempfinden: kommst du aus dem Westen? Nur: mit handgedengelten Schuhen läuft es sich nicht gut auf Bürgersteigen mit einem Netz aus Hundekot. Nun, genießen Sie mal Ihr Dasein und Hierdarfichsein.
    Wenn Ihnen das nicht bekommt, was trinkens denn? Geht aufs Haus.

  19. Lieber Don Alphonso,
    danke...

    Lieber Don Alphonso,
    danke für Ihren beitrag, der mir zur Abwechselung mal aus der Seele sprach. Sehr gelungen, diese Abrechnung mit dem Schein, der so gerne Sein wäre! Selbst der edelste Tropfen verwandelt sich in der Kehle des Säufers letztlichin seine vulgäre Essenz: verdünnter Alkohol.
    hre Abneigung geistreichen Getränken gegenüber teile ich zwar nicht, wohl aber Ihre Einstellung, dass sich „Kultur“ eben nicht kaufen läßt, sondern nur mehr oder weniger mühseelig erwerben, je nach Feinheit der Sinne.
    Ich selbst hatte vor kurzem eine eher unangenehme Begegnung mit einer durchaus attraktiven und intelligenten Dame aus dem Lande der Russen. Es kostete mich einige Mühe ihr zu erklären, dass es leider kein Ausdruck von Klasse ist, sich in Cloud 9 in Shanghai (wohl gemerkt inclusive der first class tickets zu dieser klimatisch äußerst unangenehmen Destination) eine Flasche Sprudelalk für 1000 Euro hiter die Binde zu kippen. Dies mag schlichte Gemüter beeindrucken, bei uns ist derartiges Getränk Bestandteil der gut sortierten Hausbar. und wer möchte schon gerne freiwillig in subtropischen Gefilden wandeln, umwabert von Smog? Auch das uns anerzogene Understatement – man hat es nicht wirklich nötig, sich in die Abgründe des Selfmarketing zu begeben, da man aufgrund Herkunft, Erziehung und Einstellung Elite ist – war der Dame fremd. Prekariatsprobleme, ich weiß.
    Sie sollten sich vielleicht auch des Öfteren in diese Niederungen der Gesellschaft begeben, um die Unterschiede zwischen den oberen 10.000 und denen, die sich dafür halten herauszuarbeiten. Insbesondere Diejenigen, die so gerne wären, wie Sie es sind, sind sicherlich dankbare Objekte der Analyse.
    Bei Ihnen ist interessant, dass Sie so manches Mal Ideale linker Politik leben. Wahrscheinlich ist es in der Tat so, dass wahres Menschsein erst dort beginnt, wo die Identifikation über den materiellen Reichtum endet und die über den geistigen Reichtum beginnt.

  20. schönes teeglas da im foto!!...
    schönes teeglas da im foto!!

  21. ..ich mag keinen Sekt!...und...
    ..ich mag keinen Sekt!…und Selters muss nicht sein.

  22. Krck01 19:22,...
    Krck01 19:22, selbstverständlich beuge ich mir Ihrem fachmännischem Urteil:
    Die Brandmauer ist für den A……
    Die prompte Zustimmung Herrn Schäubles hat mich auch irritiert.

  23. "Hauptsache sie sind dabei,...
    „Hauptsache sie sind dabei, und können an ihrem Fortkommen arbeiten.“ Was den Vorfahren des Don, deren Erbe ihm diesen gepflegte Form der kleinbürgerlichen Verachtung erlaubt, natürlich völlig fremd war… Die überaus billige Grossbürgerattitüde bei ohne jede eigene Leistung zu Geld Gekommenen?
    Unter meinen Vorfahren gab es das Motto: Du bist nicht meinesgleichen, aber setz Dich ruhig zu mir. Da den SdbG die dahinter stehende Arroganz nicht zur Verfügung steht, ersetzen sie es durch die Verachtung derjenigen, die erst noch SdbG werden wollen?
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  24. ThorHa 21:07,
    Mir wurde die...

    ThorHa 21:07,
    Mir wurde die Mahnung mit auf den Weg gegeben: ‚Geh nie zu Deinem Fürst, wenn Du
    nicht gerufen wirst.‘
    .
    Was nun?

  25. @ ThorHa: Bei aufmerksamer...
    @ ThorHa: Bei aufmerksamer Lektüre der Beiträge von D.A. mag Ihnen aufgefallen sein, dass die Antiphatie des werten Herrn weniger denen gilt, die nach (wahrem) Höheren streben, als denen, die nach dem falschen Höheren streben, also materiellen Reichtum mit ideelem verwechseln.
    Kleinbürgerlich wäre es, sich aufgrund materiellen Wohlstands billig über das geistige Elend der Massen zu erheben. Dies tut D.A. mitnichten. Er begnügt sich damit, zurecht das geistige Elend der materiell Wohlhabenden zu beklagen.

  26. Lieber Don Alphonso,

    hier...
    Lieber Don Alphonso,
    hier sitze ich und könnte anders – aber ich möchte sie nicht allein auf mir sitzen lassen, sondern Sie mit Ihnen teilen, meine Leere, mein Fragezeichen über dem Kopf, das mir bleibt, jetzt, wo ich ihren Artikel gelesen habe, Verzeihung: Ihren Blog.
    Warum hab ich überhaupt gelesen? Gute Frage: Aus Interesse, aus Langeweile, und ja, auch um zu erfahren, wohin mich die Überschrift führt. Ich war der Headline auf der Spur. Leider hat sie mich auf die richtige Fährte geführt, die da heißt: eine augenscheinliche Scheindebatte blieb eine Scheindebatte, kein Twist, keine Heranführung an ein aktuelles, großes, relevantes, gesellschaftliches Thema. Nichts. Nur Champagner prickelt sich durch die Zeilen. Und der vage Hinweis, die Entschuldigungsprozedur könnte einen gesellschaftlichen Verfall reflektieren. Ja. Mehr nicht.
    Genau so unsinnig wie diesen meinen Kommentar finde ich DIESEN Artikel von Ihnen. Beides hätte niemandem gefehlt. Jetzt ist beides da. Das haben wir nun davon.
    in der Hoffnung auf weitere, tiefgründige, interessante Blogs ihrerseits, die Sie bereits zu Hauf verfasst haben, grüße ich aus Berlin.
    Ach, ein Hinweis in eigener Sache: Beim Thema Banken + Entschuldigungen + oben/unten, Stützen der Gesellschaft etc. waren sie doch schon nah dran an etwas, bei dem es sich lohnt, weiterzumachen. Also, bitte weitermachen!
    F.

  27. @savall
    ein beispiel aus der...

    @savall
    ein beispiel aus der finanzwelt in aut. die unternehmensberater vom pilgerrain in bad homburg sind im haus. in zeitlicher koizidenz nach abschluss der beratung gibt es zwei ereignisse: eine sonderrevision zu dem beratungsauftrag und die ma rufen erstmalig eine betriebsrats wahl aus. so kann es gehen..

  28. Ich glaub, ich bin am...
    Ich glaub, ich bin am Bodensee, wenn ich im Glas den Boden seh.

  29. Beati possidentes.
    (Et) beati...

    Beati possidentes.
    (Et) beati pauperes spiritu …
    .
    Timeo Danaos et dona ferentes!

  30. ... UBS-Händler Kweku Adoboli...
    … UBS-Händler Kweku Adoboli entschuldigte sich bei einem Nachbarn für zu laute Musik (bei seinen zahlreichen Partys) durch – eine Flasche Champagner.
    .
    (Was der Herr Banker jetzt wohl so treibt?)

  31. Tja, wie man ungeliebten...
    Tja, wie man ungeliebten Champagner abwehrt, weiß ich auch immer noch nicht (die Flasche, die ich zum Geburtstag bekam, wird wieder Jahre liegen, so wie wir für die zur Hochzeit geschenkten Jahre brauchten, um sie endlich loszuwerden)… wir sind halt nicht Devrient und ETA Hoffmann, die sich damit täglich die Kante gaben, damit sie sich neue Gespenstergeschichten ausdenken konnten…
    aber das folgende Zeugs von der Insel hat mich jetzt doch ziemlich ins Grübeln gebracht http://divinecosmos.com/start-here/davids-blog/1026-financial-tyranny-final?start=1 demnach wissen wohl nur die Schweizer wirklich Bescheid über die Gold- und Geldflüsse der letzten, sagen wir mal, 100 Jahre mindestens…

  32. @diktionaftis: nun ja, zu...
    @diktionaftis: nun ja, zu seinem Vornamen hab ich Assoziationen, die zu den Beschreibungen von DA passen („Quakenkopf“).

  33. @frankdenkt: "so nah an" -...
    @frankdenkt: „so nah an“ – tja, was? Ich betrachte das hier als das Stimmungsbarometer der seßhaften Generationen… die Distinktionsversuche sind das wenigste dran, sie dienen der Unterhaltung.

  34. farnklabert. Sein so...
    farnklabert. Sein so Betroffensein, kannicht sein Besoffensein blablaba.

  35. Bauerstolz oder Bauernstolz?...
    Bauerstolz oder Bauernstolz? „Entschulligen hen, entschulligen her, sei hat mek etreen und ek trampe sei weer.“ So sagte es meine Großmutter . Schöner Beitrag! Bin gerade auf Heimaturlaub in Ostfalen direkt aus Hazat, Usbekistan und der Jetlag trieb mich aus dem Bett.

  36. das braune Kraut in dem...
    das braune Kraut in dem Glas,rauchen Sie das gelegentlich ?
    Wenn ja,sollten Sie doch lieber Schampus trinken…

  37. Nicht, dass es nicht Tees für...
    Nicht, dass es nicht Tees für Preise alter Weine gäbe. Wer sich bei mir entschuldigen möchte, kann mir gern 100g Gyokuro zusenden. Abhängig von der Schwere des Fauxpas auch ein wenig mehr und dazu noch ein japanisches Teeset. Dabei sollte eine Geisha dem Tee für wenigstens eine Stunde mit ihrem Sonnenschirm Schatten gespendet haben. Einige glauben, er werde dadurch süßer.

  38. Schaug´s Herr Dohnafonso. Ist...
    Schaug´s Herr Dohnafonso. Ist Ihnen eigentlich bwußt, dass Sie einer gansän Branschä versuchn den Garaus zu machn? Die Schampagnergebietä gans Frnagreichs mit ihren Arbeitsplätzän in der gsamtän Wärtschöpfungskettä, net wahr, hängn dran. auch die Ifäntindustrie in Bärlin und in den Landeshauptstädn
    korrespondiat damid. Schaugn´S jetza fängd wieda de Säsong aan, net wahr, mit deni gansän Motocross- und diversän Audorennän aa. Da gehn grad die Magnumflascherln vom Schampus wie rasänd. Von deni Firmänifänts hab ich no garnet gred. Net wahr. Und da wolln sie einä gansä Branschä zwegn so einäm bledn, saudummän Debütantän-Arsch, so einäm Nichdskönner kaputträdn? Da hört sich doch einpfach alläs auf.

  39. Habe soeben diesen Blog...
    Habe soeben diesen Blog entdeckt. Werde dies mit etwas Champagner feiern.

  40. Dreamtimer, teuren Tee testen...
    Dreamtimer, teuren Tee testen tumbe Taikonauten. (nur wegen der Alliteration …)
    .
    http://wissen.dradio.de/nachrichten.59.de.html?drn:news_id=67791
    .
    Für den verwöhnten Gaumen des extraordinairen Gourmets gibt es auch leck’ren und natürlemong nicht ganz billigen Kaffee:
    .
    http://de.wikipedia.org/wiki/Kopi_Luwak
    .
    Mmmhh – davon ein Tässchen – und die Welt ist dein!

  41. OT:
    Vorhin beim Bäcker sah...

    OT:
    Vorhin beim Bäcker sah ich in das Konterfei von Bettina W. – abgedruckt auf minderwertigem Papier.
    Das, was sie uns zu sagen bzw. schreiben haben wird, wird sicher auf höherwertigem Papier gedruckt werden.
    (Aber ich will trotzdem nicht so genau wissen, wie diese 598 Tage in B. waren …)
    Und der Gatte will auch noch ein Buch schreiben. Ich fasse es nicht!

  42. Sie hören von mir gerade ein...
    Sie hören von mir gerade ein vergnügtes Kichern, bertholdIV. Das war bestimmt nicht im Sinne des Erfinders, aber es macht mir Freude, dergleichen zu hören. Unsereins hat ja manchmal das Gefühl, daß man der einzige Vernünftige wäre und alle anderen die Idioten. In einem solchen Fall ist es angebracht, die eigene Position zu überprüfen. Schön, daß Sie mir bestätigen, daß ich eventuell doch nicht komplett verrückt bin. Unzeitgemäß bin ich auf jeden Fall. Aber wie sagt der Engländer so schön: Nigger with attitude.

  43. "...demnach wissen sohl nur...
    „…demnach wissen sohl nur die Schweizer wirklich Bescheid über die Gold-und Geld-
    flüsse der letzten , sagen wir mal 100 Jahre mindestens…“
    .
    colorcraze, da muss man sich nicht wundern, wenn Herrn Schäuble nichts weiter bleibt, als sich die Zeit mit dem installieren von Sparkommissaren zu vertreiben
    – streng wissenschaftlich
    natürlich und sowas von unabhängig. :-)

  44. Irgendeinen Ersatz für den...
    Irgendeinen Ersatz für den lieben Gott muss her, oder wenigstens ein oberster Richter,
    der dem Herrn Schäuble hilft seine Vorstellungen durchzusetzen. Er ist nicht für das
    Scheitern zuständig, sondern die höhere Gewalt in deren Hände er die Verantwortung legt.

  45. ach, ja, ungebetene Gäste mit...
    ach, ja, ungebetene Gäste mit einer Flasche Champagner als Rammbock (euphemistisch: Eisbrecher) vor der Tür:
    .
    – der Anwalt aus dem Parterre, der meinte, man könne sich die Wohnung ganz oben doch eh nicht leisten und der da gern ein Angebot unterbreiten wollte…
    – jemand der ein Bewerbungsschreiben abgefangen und die interessante Adresse notiert hatte: wer einen Job sucht, kann sich die Wohnung doch eh nicht leisten…
    – der Käufer für die Ausbaurechte des Dachbodens: „a so a scheene Frau wia Sie, kann do net so unterm Dach hausn, ziagns do aus!“
    – ehemalige Kommilitonen, die sich damals realistisch eingeschätzt und auf Distanz gehalten hatten, nun aber meinten, bei der Vierzigjährigen doch noch einen Landeversuch unternehmen zu müssen
    .
    PS: vielleicht wars auch kein Champagner und ohnehin nur Sekt, das blieb – da ungetrunken – ungeklärt.

  46. @diktionaftis, 10.24: Schicken...
    @diktionaftis, 10.24: Schicken wir den Wulffs eine Flasche Schampus rüber – sie sollens doch besser lassen…

  47. @Landlord:
    Ich beurteile einen...

    @Landlord:
    Ich beurteile einen moralischen Standpunkt auch danach, ob er für den Inhaber mit Kosten verbunden ist. Wenn nicht, ist er kostenlos, also billig.
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  48. @Foersterliesel –...
    @Foersterliesel – offensichtlich kann ich bei dem Thema nicht mitreden. Mir hat noch nie jemand Champagner (oder Sekt) als Entschuldigung oder für einen fadenscheinigen Grund einfach so angeboten.
    .
    Vor vielen Jahren hat einmal die Deutsche Bank mir nicht die 1.000 DM auf meinem Konto verbucht, die sie vom Konto meiner Mutter abgebucht hatten. Es hat mehrere Monate gedauert, bis die DB den Fehler eingestand und korrigierte. Champagner haben weder meine Mutter noch ich bekommen.

  49. Heute 1 April
    Nachrichten aus...

    Heute 1 April
    Nachrichten aus der Schweiz.
    >> SBB-Chef Andreas Meyer hält es für zumutbar, dass Zugpassagiere bis zu einer Reisezeit von 20 Minuten stehen statt sitzen. Die neuen Doppelstockzüge werden deshalb mit Stehzonen ausgestattet.
    Im S-Bahn-Verkehr sei es wegen der wachsenden Passagierzahlen nicht zu vermeiden, dass zwischendurch alle Sitzplätze belegt seien, sagte SBB-Chef Andreas Meyer der „SonntagsZeitung“ in einem Interview.
    Mit den Stehzonen in den neuen Doppelstockzügen erfülle man auch eine Vorgabe von Bund und Kantonen, die den Regionalverkehr bestellen. „Bis zu einer Reisezeit von rund 20 Minuten halten wir Stehen für die Kunden für zumutbar.“ Meistens seien diese Phasen kürzer, „weil die Züge ja erst kurz vor den Städten voll sind.“ <<< Das ist doch wohl ein Aprilscherz... oder?

  50. "Teuren Tee testen tumbe...
    „Teuren Tee testen tumbe Taikonauten.“
    .
    „Tumbe Taikonauten“, nein, das gefällt mir gar nicht. Den Taikonauten gehört die Zukunft! Wir wär’s mit: tapfere Taikonauten trinken teuren Tee.
    .
    „Kopi Luwak, Mmmhh – davon ein Tässchen – und die Welt ist dein!“
    .
    Sieht sehr gut aus, wenn ich das mal so sagen darf.

  51. Schampus-Frühstück mit den...
    Schampus-Frühstück mit den Wulffs zum ersten April am Ententeich!

  52. liebe Der Tiger,
    das spricht...

    liebe Der Tiger,
    das spricht doch für Sie!
    (offenbar machen Sie nicht den Eindruck, man kÖnne Ihnen billig was ab-oder aufschwatzen)

  53. @Der Tiger, nach der...
    @Der Tiger, nach der Wiedervereinigung hat die DB ein halbes Jahr die Gelder
    zurückgehalten, die für die Arbeitslosen in den Neuen Ländern bestimmt waren
    und erst auf Druck weitergereicht – die Leute dachten die Bearbeitung dauere solange,
    entschuldigt hat sie sich bestimmt nicht.
    Seit ich davon gehört habe, mache ich mir keine Illusionen mehr über die DB und
    andere Geldhändler, die die Geschicke der Menschen steuern wollen und denen sie
    ihre Zukunft anvertrauen sollen.

  54. Es ist erlaubt Politiker zu...
    Es ist erlaubt Politiker zu ohrfeigen, oder mit faulen Eiern zu bewerfen, aber wehe es
    geht im Bankenviertel eine Glasscheibe zu Bruch.

  55. Drollig sind die Backlinks zum...
    Drollig sind die Backlinks zum jeweils letzten Blog im Text.
    Die einen versenden Schampus, die anderen setzen Links.
    Jeder hat seine eigene Vorstellung von gutem Marketing.

  56. Muss es sein?
    Es muss sein! Es...

    Muss es sein?
    Es muss sein! Es muss sein:
    Klar und rein wie Entenwein
    soll dein Prickelwasser sein!

  57. Die Schampusklasse, ob hoch...
    Die Schampusklasse, ob hoch oder niedrig angesiedelt, kann bei mir sowieso nichts werden. Das Zeug ist mir einfach zuwider, gleich welcher Preisklasse oder aus welchem angesagtem Hause.
    .
    Habe eine ungeheure Souveränitätssteigerung an mir selbst vollzogen. Von dieser und ähnlichen Klassen, wie Oligarchen, Russen, Scheichs, Chinesen (nouveau riches jeglicher Couleur) US-Milliardäre u. ä.würde ich kein Mitglied an mich heranlassen. Weil ich sie schlicht nicht brauche oder benötige. Werde diesen Typen von meinen Arbeiten noch nicht einmal die mieseste Skizze verkaufen. Für kein Geld in der Welt. Oder noch besser ausgedrückt: Von mir geht nichts in den Handel. Und wenn sie oder deren Zwischenhändler vor mir auf den Knieen lägen. Nix zu machen. Weil deren Geld ist noch nicht mal Scheiß (damit könnte man wenigsten.s noch düngen). Der größte Affront für jene ist, dass man nicht käuflich ist. Das deren Zaster schlicht nichts mehr wert ist.
    .
    Ab und an verschenke ich was.

  58. Den Oligarchen, Russen,...
    Den Oligarchen, Russen, Scheichs, Chinesen, US-Milliardären soll die Welt zu Füßen
    liegen, nur damit sie darüber lachen können.

  59. Geschätzter Gastgeber, haben...
    Geschätzter Gastgeber, haben Sie neben dem Radeln und guten Essen auch Zeit für Sordello? Wegen genius loci und der geplanten Lektüre von 10.000 Büchern wollte ich mal so nachfragen.
    (Bei Vergil nachfragen spare ich mir, Sie werden mir nachsehen, oder?)

  60. @Krck01
    .
    Und wenn der Papst...

    @Krck01
    .
    Und wenn der Papst käme und nochmal eine Sixtinische Kapelle auszumalen lassen hätte …?

  61. Gott sei Dank, es ist ja der...
    Gott sei Dank, es ist ja der 1. April!
    Und ich dachte schon, man muß sich bei der Titanic jetzt wirklich mit Klarnamen anmelden…

  62. Was ist denn gewünscht?...
    Was ist denn gewünscht? Heimatlosigkeit? Frauenverführung? Oder einfach nur Liebeslyrik? (Goito ist ein ziemliches Nest, muss man sagen)

  63. @diktionaftis (10:11): aaah,...
    @diktionaftis (10:11): aaah, also da würde ich ja noch eher den Meßkircher Katzendreck probieren, obwohl mir dessen Aussehen höchst suspekt ist. Aber wenigstens muß man da nicht mit gruseligen Zutaten wie Viechermagenschleim rechnen.
    @Ernst Wilhelm (4:53): oh, jetzt ist es soweit, ich muß leider um Übersetzung ins Hochdeutsche bitten. Oberdeutsche Dialekte verstehe ich auch in Wimmerl-Form, aber mit dem Niederdeutschen (Platt, Flämisch, Niederländisch) tu ich mich furchtbar schwer…
    @Savall: Ihr frühlingsfrisches Kichern tut sehr wohl. Fühlen Sie sich beaugenzwinkert!
    @Foersterliesel: man zeigts ja nicht, aber wenn man die Tür hinter solchen wieder zu hat, denkt man denn schon „dann übt mal noch schön, so 2, 3 Generationen mindestens“.
    @Mupf: unser werter Gastgeber ist Nichtraucher. Daß er dieses Memento Mori von einem Blümchen zum Schluß setzt, soll wohl daran gemahnen, daß man sein Sach rechtzeitig pflegen muß und nicht wie einen Ramschartikel verschleißen. (Dazu hat er sich im „Buchsbäumchen der Apokalypse“ schon streng geäußert. Er ist nämlich ein ordentlicher Mensch. Er streicht die Fenster rechtzeitig, wenns nötig ist.)
    @fionn: ich fürchte, das ist so wenig ein Aprilscherz wie die inzwischen leidigen ständigen Unterbrechungen im Berliner Nahverkehr.

  64. @DA: au, Liebeslyrik, das wär...
    @DA: au, Liebeslyrik, das wär mal was.

  65. lieber don, frauenverführung....
    lieber don, frauenverführung. finden sie dann ihren werten unterleib wieder oder bleibt er ein dauerverlust?
    .
    lieber Donald Duck, welch eine ehre, denn erstens war nie zu vermuten, dass eine veritable ente sich mit sprechblasen, die sie selbst verbrach, sich hier melden würde. übrigens hatten wir heute abend ente, allerdings ohne federn und barretum.
    zweitens, man war mal wieder zu flott und las pickelwasser…
    .
    lieber Krck01, in welche richtung gehen sie künstlerisch?
    .
    vierzig, liebe Foersterliesel?

  66. liebe colorcraze,
    die "scheene...

    liebe colorcraze,
    die „scheene Frau“ mit dem Dachbodenatelier war nicht ich, sondern eine Freundin, die zwar den Herrn mit der Magnumflasche kühl verabschiedete, aber dann (nach zwei Jahren Terror wie Wasserrohrbruch, gekappte Strom-und Gasleitungen, Einbrüche, Bedrohungen – eben „bestandfrei machen“) doch das Feld für einen Duplex-Dachbodenausbau räumte.

  67. Ich kann ja darüber...
    Ich kann ja darüber schreiben, ohne mich in nicht vorhandenen Tiefen zu verlieren.

  68. inzwischen nicht mehr, liebe...
    inzwischen nicht mehr, liebe Donna Laura, und die Herren mit den Champagnerflaschen befinden sich in dritten Ehen mit Kleinkindern

  69. tiefen, lieber don? bei ihnen?...
    tiefen, lieber don? bei ihnen?

  70. Ming Jott, die angebotene...
    Ming Jott, die angebotene Champagnerpulle ist doch nichts anderes als der Kotau eines hilflosen, phantasielosen, einfuehlungsarmen kleinen Angestellten. Darueber klagt man nicht; das Angebot wird normalerweise mit kaltschnaeuziger Herzenswaerme abgewiesen.
    .
    Viel wohliger wird einem um’s Herz, wenn man eine Bekannte besucht, die, obwohl Nichttrinkerin, einen (nur einen? Achja, sie ist geizig) Pommerybehaelter im Fritschidaere liegen hat: „Den trinken wir nachher im Bad)“.
    Und was macht man dann, wenn man im Laufe der Jahre die Differenz zwischen erotischem Wollen und Aesthetik der Erotik begriffen hat?
    .
    Angestelltenprobleme. Immer ueberragen sie die Weltenlaeufte.

  71. Immer schön seicht...
    Immer schön seicht bleiben…
    .
    Es geht nicht um das getränl, sondern um die Einstellung, die damit unterstellt wird-

  72. so so, sie fischen also...
    so so, sie fischen also zuweilen ganz gerne im untiefen.
    .
    lieber don, sie mögen sie zwar behaupten, keinen unterleib zu haben, aber karl may sei auch nie besonders herumgekommen, heisst es.

  73. um das getränl geht es bei...
    um das getränl geht es bei ihnen, lieber don, sicher nicht…
    .
    [(pst, ein ganz anderes thema: im küchenradio hörte man soeben etwas von einem der exkandisbunzler, und es keimt der gedanke, dass die motivation, dass seine toupierte heuschrecke es jetzt im landtag versucht, nicht seinen mickrigem verdienst geschuldet sein wird, sondern vielmehr darin bestehen wird, seinen marktwert aufrecht zu erhalten.
    .
    und da sage einmal jemand etwas gegen familienunternehmen. do ut des.
    um nicht zu sagen, ähem, tit for tat. okay, no tit, äh *hüst- also meise natürlich)]

  74. santé!
    .
    noch ein wenig...

    santé!
    .
    noch ein wenig champagner?

  75. Schröder Köpf im Landtag ist...
    Schröder Köpf im Landtag ist orthodoxer als Köpf Schröder im Bundestag.

  76. Ist bekannt ob sich die Eigner...
    Ist bekannt ob sich die Eigner der White Star Line bei den Überlebenden der Titanic mit Champagner entschuldigt haben?

  77. Da gab es doch letztes Jahr...
    Da gab es doch letztes Jahr mal diesen Verrechner von 26 Milliarden, bei der Hypo Tetris Bank oder so.
    .
    Was wäre da wohl für ne Sektflasche fällig gewesen?

  78. Langweile im Offizierscasino....
    Langweile im Offizierscasino.
    Was tun?
    „Wir könnten das Pferd des Obersten im Champagner baden“.
    „Das gibt unser Kulturbudget nicht her“.
    „Okay, dann begiessen wir halt den Kater mit Hefeweizen“.

  79. Schampus als Meßwein.
    Wer...

    Schampus als Meßwein.
    Wer kommt denn auf so was?

  80. hansmeier555 @:: Da müsste...
    hansmeier555 @:: Da müsste erst mal der Ablasshandel wieder voll in Schwung gebracht werden. Ansonsten, bei freier Kost und freiem Logis liesse ich mit mir darüber redA. Aber wo eine zwote Sixtinische hernehmen? Ist eh schon alles so gedrängt vollgestellt im Vatikan.

  81. Warum ändert Frau Merkel...
    Warum ändert Frau Merkel ihren Nachnamen nicht einfach in „Mehrheit“?
    .
    („Möge die Mehrheit entscheiden“).

  82. donna laura@: Als Dame von...
    donna laura@: Als Dame von Format sollten gerade Sie in diesen seichten Hallen nicht so beschickert herumgrölen. Iim Vertrauen gesagt, Ihre untergestellte Einstellung bedarf einer unbedeutenden Änderung. So nicht und so auch nicht.
    .
    Köpfchen muß der Mensch haben: Zahl oder Wappen?

  83. @DA, 01.04.2012, 21:19:...
    @DA, 01.04.2012, 21:19: Geehrter Don Alphonso, was Ihnen beliebt.
    Da bleibe ich wie auch früher schon anspruchslos.

  84. @Diktionaftis, Dreatimer
    Den...

    @Diktionaftis, Dreatimer
    Den Katzenkaffee habe ich mal verkosten dürfen, in einer Blindverkostung; ich wusste also nicht, was ich tat. Geschmacklich fand ich ihn sehr leicht und mild. Also nichts für mich, ich mag Kaffee lieber erregend, üppig, anspruchsvoll.
    *
    @DA
    Mich wundert Ihr Champagner-Erlebnis gar nicht. Während meines kurzen Ausflugs ins Bankgewerbe (ich war jung und brauchte das Geld) floss der Champagner/Sekt in Strömen, immer wenn die Verkaufszahlen eines Fonds eine bestimmte Marge überstieg, und das war damals oft, denn es war noch vor der amerikanischen Immobilienkrise. Wie ich aus gut informierten Kreisen weiß, hat dieser Brauch bis heute überlebt. Danach war mir der Schaumwein auf Jahre verleidet. Man kann also davon ausgehen, dass die Fehlkonditionierung „Champagnertrinken = Verkaufserfolg“, die ja auch hier durchscheint, dort ihren Ursprung hat.

  85. ja, lieber Filou, diese leeren...
    ja, lieber Filou, diese leeren Kühlschränke mit der schrumpeligen Zitrone und dem einsamen Pommery haben schon was Rührendes!
    .
    Leider bin ich schon wieder von reichlich Unannehmlichkeiten in Anspruch genommen und schlage vor, daß Sie mich (mit ach und Herzenswärme und viel Klammernsetzung machen Sie das perfekt) ein wenig vertreten, ja?

  86. Ich überlege mir was. Der...
    Ich überlege mir was. Der Herr hatte ja durchaus so etwas wie eine bewegte Geschichte, da kann man gut anknüpfen.

  87. @HansMeier555 – Ich spiele...
    @HansMeier555 – Ich spiele immer noch mit dem Gedanken, mein Badezimmer auszumalen wie die Sextinische Kapelle. So als Gesamtkunstwerk nur für mich. Leider bin ich mit meinen diversen anderen Ideen zu beschäftigt.

  88. Sehr verehrter Don! Leider...
    Sehr verehrter Don! Leider kann ich die NZZ Seite nicht mehr öffnen und meinen Kommentar an Frau Alice Schwarzer loswerden. Wären Sie bitte so freundlich, ihn unter Schampus zu veröffentlichen?
    .
    @NZZ and Frau Alice Schwarzer
    .
    Sehr geehrte Frau Schwarzer!
    .
    Bei allem Respekt für ihre Lebensleistung, haben Sie ein paar Dinge angesprochen, die mich schon als 20-jährige schwarz geärgert haben, erstens die Quotenfrage und zweitens der Vorschlag, dass Frauen zum Militär eingezogen werden sollen, weil sie die gleichen Pflichten haben sollen wie Männer. Außerdem argumentieren Sie, dass man beim Militär kämpfen lernt und Netzwerke knüpft.
    .
    In meinem Jahrgang wurden Männer für 18 Monate eingezogen. Meine Studienkollegen haben deswegen 3 Semester später angefangen als die sehr wenigen Frauen im Mathematikstudium. Wenn die Herren mit Ihrem Argument kamen, habe ich ihnen schon damals gesagt: „Wenn eine Frau zwei Kinder hat ist sie 18 Monate schwanger und dann über Jahre hinaus mit deren Aufzucht beschäftigt. Das wiegt den Verlust von drei Semestern wegen der Militärzeit längst auf.“
    .
    Was kämpfen lernen und Netzwerke betrifft, hatte ich nicht den Eindruck, dass sie besser waren als ich.
    .
    Später hatte ich zwei Kinder und mir war spei-übel während der gesamten Schwangerschaft. Ich habe 4 ½ Jahre Teilzeit gearbeitet (trotz Nanny) und als ich danach wieder mit Vollzeit anfing, war der Posten, den ich gerne gehabt hätte, von einem jüngeren Mann besetzt. Trotzdem habe ich es nie bereut, im Gegenteil. Ich hab mir halt eine andere Karriere ausgesucht.
    .
    Im Übrigen, lieber verzichte ich auf einen Posten, als ihn als Quotenfrau zu kriegen und mich damit lächerlich zu machen.
    .
    Mit freundlichen Grüssen
    Der Tiger

  89. Grade Flashback gehabt aus...
    Grade Flashback gehabt aus alten Studententagen:
    „Das beste auf dem Campus/
    ist ein Mann mit Schampus!“

  90. @Donald Duck: Wulff-Literatur...
    @Donald Duck: Wulff-Literatur wirklich kein Aprilscherz? Es begab sich also am Ententeich, als Dagobert Duck fröhlich schnatternd …

  91. Der Tiger@02. April 2012,...
    Der Tiger@02. April 2012, 10:52 : Das ist doch der Gipfel an Profanität. Und Sie wollen von Nonnen pädagogisiert sein? Wie nackert soll´s denn sein? Mehr abstrakt oder superrealistisch? Ideen brauchen Sie nicht zu haben, bleiben Sie getrost bei Mathe, Raumfahrt und so. Wissen Sie, ich hätte da so eine Idee. Etwas mit Schampain bathing und so. Wollen Sie selbst auch mit drauf?

  92. DA@: Frauenverführung? Hatten...
    DA@: Frauenverführung? Hatten wir schon alles.
    ..
    Brautentführung, das wäre noch was. Z. B. Raub der Sabinerinnen. Vollsaftig. Anschliessend nach gelungenem Raub, die obligate Schampusdusche.
    http://www.youtube.com/watch?v=p-Yk9iOtJhU

  93. Aber bitte, geschätzter Don...
    Aber bitte, geschätzter Don Alphonso, in Arbeit soll es nicht ausarten.

  94. @Foersterliesel & Co: so...
    @Foersterliesel & Co: so schlecht ist Ihr Beispiel nicht, denn wer will eigentlich freiwillig unterm Dach wohnen? Nur weil es teuer ist? Dachschränge, Hitze im Sommer, also nee. Dann schon lieber die unteren Stockwerke. Die sind im Altbau ohnehin besser ausgestattet, und kühler.
    Der Empörkömmlicng, der unbedingt ins Dachgeschoss will, um damit seine solche Eigenschaft auch nach außen hin zu demonstrieren, der schlürft dann den geschenkten Champagner.
    Gottseidank haben sie beim Ex-BP nicht danach gesucht. Aber wer weiß, vielleicht zieht gerade ein Springer-Reporter schon die Flaschen aus dem Müll.
    Zum Schluss ein wenig Werbung: einen auch dem Nicht-Experten wie mir sehr zugänglichen Champagner hat meiner Ansicht nach Dallmayr mit der Hausmarke, und das Personal dort fand ich bislang immer wirklich freundlich und hilfreich, wenn man sich als kaufwilliger Kunde zu erkennen gibt und nicht wie einer der 1000den Touris nur so durch die Hallen stapft. Die Empfehlungen aus dem weiter oben erwähnten Gastartikel schmeckten übrigens auch nicht schlecht.

  95. Aus dem schönen Italien...
    Aus dem schönen Italien erwarte ich mehr!

  96. Soweit ich weiss, war meine...
    Soweit ich weiss, war meine Kolumne „Bella Italia“ heute in der gedruckten Zeitung.

  97. Verehrter Tiger - „Wenn eine...
    Verehrter Tiger – „Wenn eine Frau zwei Kinder hat ist sie 18 Monate schwanger und dann über Jahre hinaus mit deren Aufzucht beschäftigt …“
    Vollkommen untaugliches Argument. Kinderaufzucht ist in einer freien Gesellschaft Privatsache, Wehrdienst nicht, gegenseitige Aufrechnung deshalb ausgeschlossen. Das Argument – dem ich häufig begnet bin – hat mir nur gezeigt, dass Frauen ihre Selbstsucht genausogut pseudorational bemänteln können, wie Männer.
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  98. Also ich hab in der...
    Also ich hab in der Printausgabe nix gefunden, Don Alphonso. Im Feuilleton doch sicher? Da war nur ein Piratenartikel.

  99. In Schampus baden? Mir wäre...
    In Schampus baden? Mir wäre das zu kalt – und der herzallerliebsten Mitbadenden auch. Also, warum sollte man es dann tun?

  100. Sollen doch die Bankgelichter...
    Sollen doch die Bankgelichter die nächste Sixtinische Kapelle aus Schampuskorken bauen! Offensichtlich verfügen sie über genügend davon.

  101. Zumeist verführen die werten...
    Zumeist verführen die werten Damen die Männer. Die Männer glauben nur, es sei andersherum. Das gilt auch für ‚Bräute‘.

  102. Und hier ist auch noch...
    Und hier ist auch noch was:
    http://rebellmarkt.blogger.de/stories/2032805/

  103. Also, es hiess, es würde am...
    Also, es hiess, es würde am Montag kommen, aber es kann sein, dass es sich verschoben hat. Ich habe es heute noch nicht zum internationalen Zeitschriftenstand geschafft. Dann vielleicht morgen? Ich frage nachher mal nach, weil ich eh grad den nächsten Beitrag schreibe.

  104. Ohne Näheres zu wissen,...
    Ohne Näheres zu wissen, erscheint es mir übertrieben, sich für eine dumme Fehlbuchung gleich mit formidablem Champagner zu entschuldigen.
    Es ist nicht angemessen.
    .
    Von der Summe her gereicht es den Fiskus fast zum Tatbestand der Bestechung. Vom Getränk her hätte ich es knurrend-grinsend angenommen und im Schein der untergehenden Sonne vertilgt. Nicht dass ich nicht in der Lage wäre, mir selbst einen zu kaufen.
    .
    [Es gibt Schimmeres.
    Zum Beispiel einen brennend-juckenden einseitigen Arzneimittel-Ausschlag im Gesicht, Allergie. Hab ich grad. Mit Tee innerlich und äußerlich ging das leider nicht weg. Wer schickt mir zur Tröstung einen guten Tropfen, damit ich mein Elend im Trunke vergesse? Das wär angemessen. Aber wahrscheinlich wieder kein Schwein.]

  105. Mein Beileid.
    .
    Da gibt es im...

    Mein Beileid.
    .
    Da gibt es im Journalismus noch ganz andere Verabreichungen, für weitaus kleinere Anlasse.

  106. Hic Italia, hic salta....
    Hic Italia, hic salta.

  107. @ThorHa – Den Streit hatte...
    @ThorHa – Den Streit hatte ich schon vor mehr als fünfzig Jahren – lange vor Frau Schwarzer mit ihrer Emma. Ich musste im Haushalt helfen, meine jüngeren Brüder weniger oder gar nicht. Das Argument meiner Mutter in einem akuten Fall war: „Jungens müssen zur Bundeswehr! Deswegen brauchen deine Brüder nicht den Tisch zu decken.“
    .
    Des kleines Mädchens Antwort: “Bundeswehr ist nur 18 Monate. Warum sollen dann Frauen ihr Leben lang den Haushalt versorgen, Kinder kriegen, Stillen, Babypopos putzen. Das ist viel mehr Arbeit als 18 Monate Wehrdienst.”
    .
    Für mich habe ich das Problem mit Nannis und Putzfrauen gelöst. Natürlich hätte ich auch gleich nach der Geburt wieder arbeiten können. Aber ich wollte meine Kinder in den wichtigsten ersten Jahren nach meinen Vorstellungen erziehen und nicht von Fremden. Deswegen bin ich durchaus auch der Ansicht, dass Kinder kriegen und aufziehen, Privatsache ist. Aber man leistet damit auch seinen Beitrag zur Altersversorgung. Das ist dann eben nicht nur Privatsache, weil man die Leistung auch für die erbringt, die keine haben, Karriere gemacht haben und für die sich, wie Mutti es mal ausgedrückt hat: „Kinderkriegen nicht ergab“.

  108. Das Problem greift immer mehr...
    Das Problem greift immer mehr um sich.
    Eingewanderte Geschäftsleute aus aller Welt
    versuchten immer wieder uns zu bestechen.
    Der Chinese mit Reiswein, der Jugoslawe mit Sliwowitz ,
    der Italiener mit Grappa und der Grieche mit Uozo.
    Ich habe natürlich immer abgelehnt.
    Champagner war allerdings nie dabei, liegt wahrscheinlich am falschen Umgang.

  109. Dann noch der Metzger in der...
    Dann noch der Metzger in der Einkaufsstraße.
    Der nötigt Wurstscheiben in Kinderhände.
    Schlimm, ganz schlimm.

  110. Oder anders, wer die Witwe...
    Oder anders, wer die Witwe bekommt, hat vorher überzahlt.

  111. Journalisten werden natürlich...
    Journalisten werden natürlich ganz klar bestochen, Don.
    .
    @ mediensegler
    Doch. Einmal bekam ich Champagner.
    Da war ich aber beleidigt.
    .
    Ich hätte was Besseres kriegen müssen. Es war deutlich falscher Umgang: Es war ein Designwettbewerb und ich erwartete eigentlich einen ordentlichen Geldpreis. Seitdem mache ich an Wettbewerbs-Schmu nicht mehr mit.
    .
    Der selbstgekaufte Champagner ist eh der Beste.

  112. Bei Charteryachten ist oft bei...
    Bei Charteryachten ist oft bei Ankunft der Crew
    der schon eingeschaltete Kühlschrank
    bestückt mit einer Flasche Sekt,
    wenn man Pech hat, ist der Fäkalientank auch voll.

  113. Lieber der Tiger,
    also ich...

    Lieber der Tiger,
    also ich habe nach meiner Geburt nicht gleich wieder arbeiten können.
    :-)

  114. Don,
    danke fürs Beileid.
    A...

    Don,
    danke fürs Beileid.
    A Guader hoits aus und um an Schlechten is net schad.
    .
    [Wenn ich bedenk, dass der Wirkstoff früher nur Rindern verabreicht wurde, bevor man an Menschen damit ging. Und darauf die Rinder fressenden Geier Gichtsymtome entwickelten und Schlimmeres, dabei fast ausstarben (Indien), hab ichs noch gut erwischt.
    .
    Aber a Rindviech war ich trotzdem. A Geier mit Gicht, diese Vorstellung hat mir bei allem Elend ein Grinsen entlockt.]

  115. Re Champagne.

    In der...
    Re Champagne.
    In der Westschweiz werden trockene Schaumweine produziert, die getreu der traditionellen Méthode Champenoise gekeltert wird.
    http://www.henricruchon.ch/fr/index.php

  116. Ich muss dazu sagen, die...
    Ich muss dazu sagen, die Person weiss, dass ich Journalist bin. Es gibt in diesem Beruf so eine Aer Grundniveau der Käuflichkeit, aber das muss natürlich nicht materiell sein. Trotzdem begreife ich überhaupt nicht, warum es Spezialtarife bei Luftlinien gibt. Bei den Telcos habe ich das bei einem Test mal miterlebt: Da hätte ich Telefon und Vertrag geschenkt bekommen, wenn ich dem Hergeber die Tür zu einer Präsentation geöffnet hätte. Habe ich nicht, worauf der meinte, das habe er ja noch nie gehört… Auto, Reise, Elektronik, was ich da lese – natürlich mit begründeten Aussagen – glaube ich nicht.

  117. (Medizin und Wissenschaft...
    (Medizin und Wissenschaft übrigens auch nicht)

  118. (Ganz zu schweigen von der...
    (Ganz zu schweigen von der Wirtschaft und der Böse. Glaubwürdig wie der Schamanismus, wenn mit Gold bezahlt wird)

  119. Verehrter Don,
    das mit dem...

    Verehrter Don,
    das mit dem Nichtglauben an Veröffentlichungen über Auto, Reise, Elektronik, Medizin, Wissenschaft, Wirtschaft und Börse können Sie natürlich halten wie der auf dem Dach :-). Womit Sie mit dem harten Kern der amerikanischen Tea Party allerdings einen Verein aufmachen können. Auch die halten alles nach der Bibel für einen liberalen Schwindel :-)))))).
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  120. Vroni 02. April 2012,...
    Vroni 02. April 2012, 21:20
    Bei so einem Wettbewerb habe ich mich auch mal beteiligt,
    allerdings habe ich vorher schon gelesen, wie hoch dotiert ;-)
    (10000 DM ist schon lange her), ging von Irland aus, für Europa,
    war ne Menge Arbeit und es gab noch nicht mal eine Nachricht,
    wo man eigentlich gelandet ist.
    Da ist mir der Grappa schon lieber, da weiß man, dass man vorher beschissen wurde.

  121. Heuschrecken mit Gicht wären...
    Heuschrecken mit Gicht wären mir noch lieber.

  122. OT:
    Aus dem Gedächtnis...

    OT:
    Aus dem Gedächtnis zitiert.
    Trittin: Wenn die Hosenbeine nass werden, muss der Schirm halt größer sein.
    Westerwelle: Es nützt der größte Schirm nichts, wenn die Hose von innen nass wird.

  123. @DA: "die Böse" ist gut......
    @DA: „die Böse“ ist gut… ansonsten sollen Sie es ja auch nicht glauben, sondern für gut genug zum Kauf befinden oder ersatzweise drüber reden und es weiter bekanntmachen. Das ist schließlich Sinn+Zweck der Veröffentlichung!

    Ach ja, um mal vom leidigen Perlen der gelblichen Flüssigkeit im Glase wegzukommen. Am Samstag war Karaoke in der Kneipe um die Ecke. Und es war richtig gut!! Denn es kam eine Clique von vielleicht 50 Leuten, die tatsächlich singen konnten – und das auch noch schön, mit ausgebildeten Stimmen. Tscha, was verpaßt!

  124. @mediensegler (23:47): tja, wo...
    @mediensegler (23:47): tja, wo er recht hat, hat er recht.

  125. @windsbraut: das ist das...
    @windsbraut: das ist das Schöne an DAs Plaudersalon, auch bei recht exotischen Sachen taucht jemand auf, der „kenn ich“ sagen kann…

  126. (Rebellmarkt-Bilder): Hm, sind...
    (Rebellmarkt-Bilder): Hm, sind die so einkaufswütig am Sonntag? Aus der Erinnerung: der Bäcker mit den Gipsweckle (ja, wirklich, sie schmeckten so, und ich habe auch mal wo gelesen, daß das ein zulässiger Zusatzstoff war) hatte offen, auch die Salumeria ein paar Stunden, aber sonst war zu… Mantova ist natürlich ein bißchen größer, aber so Kleidertüten? Hm.

  127. colorcraze, halb Mantua ist am...
    colorcraze, halb Mantua ist am Sonntag offen, auch an einem so heiligen Feiertag. In Verona ist es noch heftiger.

  128. ThorHa, der Zweifel ist ja...
    ThorHa, der Zweifel ist ja eine ganz allgemeine Sache, und Journalsten haben auch nicht ganz unverdient generell einen schlechten Ruf, aus dem sie ableiten, dass sie allen gleich wenig gefallen und deshalb neutral und kritisch sind. Und nicht verlogen, inkompetent und käuflich.

  129. Ephemeridenzeit, ich sehe bei...
    Ephemeridenzeit, ich sehe bei Bankbauten weiterhin nur transparentes Glas und dünne Stützen und den Eindruck von Offenheit zur Welt. So wie bei den prunkvollsten Kirchen auch der Gedanken an Armut und Demut im Mittelpunkt steht.

  130. Apropos bella italia: heute...
    Apropos bella italia: heute ist der Artikel drin, auf S. 25. Sehr witzig. Es ist schon erstaunlich wie sich von Zeit zu Zeit das Straßenbild ändert und man achtet gar nicht so recht drauf. Wann hat man schon das letzte Mal eine Telefonzelle benutzt?

  131. „Lulu“ von Andrea Breth an...
    „Lulu“ von Andrea Breth an der Staatsoper Berlin .
    http://www.bz-berlin.de/multimedia/archive/00294/Barenboim_2942706.jpg
    .
    Textauszug aus der MärkischenAllgemeinen:
    „An der geilen Balgerei um Lulu beteiligen sich unter anderen Stephan Rügamer mit verblüffendem Charaktertenor (erst als vor Leidenschaft taumelnder Maler und kurz vorm Ende als lendenbewegter Neger); Michael Volle zerquält und zerrissen (als Doktor Schön),
    unbehaglich und ungerührt (als Jack the Ripper);
    Thomas Piffka wonnig salbadernd (als Alwa);
    Georg Nigl dummstark (als Athlet);
    Jürgen Linn ölig (als Schigolch) und
    Deborah Polaski irr und fügsam (als Gräfin Geschwitz).
    Und Lulu? Gefällt das – und sie gefällt sich…“
    .
    Da wird für die – unter einer Glasglocke lebende Kulturschickeria,
    die nur noch im Auto von A nach B fährt, vermeintlich echtes Leben
    – mittels S u b v e n t i o n e n – vorgegaukelt.
    .
    Danach wird Champagner geschlürft.

  132. Don,
    wir hatten in unserer...

    Don,
    wir hatten in unserer kleinen Provinzstadt einen zigmal wiedergewählten Bürgermeister. Er hatte Bauch und ihm stand die Bürgermeisterkette hervorragend. Der übte zeitgleich den Nebenberuf Journalist aus und schrieb sich wohl ab und an auch seine eigenen Artikel beim einzigen ansässigen Provinzkäseblatt.
    Daneben ging das Gerücht, er hätte sich einige Schwarzbauten hochgezogen.
    Oder hochziehen lassen? So genau weiß ich das nicht mehr.
    Das zur Moral und Korruption in Bayern.
    .
    Jedenfalls habe ich ihn angeblich auf einem Ball unter den Tisch getrunken und er hätte angeblich dabei seine teuere Kamerausrüstung verloren. Stimmt aber nicht, ich war nicht schuld. Ich habe nur immer mein Schampusglas wieder weggestellt, in das er laufend neu eingießen ließ. Und nur minimal genippt.
    .
    Ich hasse das wie die Pest, wenn in ein halbvolles Glas ständig nach gegossen wird. Und auch noch ohne Zustimmung. So jemand will seinen Tischpartner besoffen machen. Leider erwischte es ihn. Hörte ich am nächsten Tag ganz beiläufig.
    .
    Ich hätte natürlich nie so ein tadelnswertes Einzelfallbenehmen auf alle Journalisten übertragen. Vielleicht gibt es ja noch zwei, drei, vier ganz gute, Unbestechliche. Oder zehn? Die Hoffnung stirbt zuletzt.

  133. Die FDP feiert die...
    Die FDP feiert die Strafverfolgung deutscher Steuerbeamter in Ausübung ihrer Tätigkeit! Wenn das mal kein Gläschen Schampus wert ist!

  134. @ Yog Sothoth, Esq.
    Die FDP...

    @ Yog Sothoth, Esq.
    Die FDP wirds eh nimmer lang machen.
    Vielleicht feiert sie deswegen so ungebändigt.

  135. Ist der Ruf erst ruiniert......
    Ist der Ruf erst ruiniert…

  136. savall: witzig?...
    savall: witzig?

  137. Neuer FDP-Slogan:

    "WIR sind...
    Neuer FDP-Slogan:
    „WIR sind die 1 %!“
    Aber langsam wird es öde über die FDP zu lästern, die satirische Fallhöhe ist zu gering.

  138. Ja, E.R.Langen, ich habe mir...
    Ja, E.R.Langen, ich habe mir erlaubt zu kichern. Don Alphonso beliebt es mitunter, kleine versteckte Scherze anzubringen. Kennen Sie „Amarcord“ von Fellini? Titta und die Zigarettenhändlerin? Zwei Nazionale, bitte? Dann lesen Sie den letzten Abschnitt noch einmal.

  139. Yog Sothoth, Esq., ich denke...
    Yog Sothoth, Esq., ich denke nicht, dass all die Aufmerksamkeit im Interesse dieser 1% ist, ganz im Gegenteil: Das wendet sich nur an die armen Schweine, die nie Generationen in der Schweiz gewesen sein werden.

  140. @ Yog Sothoth Esq. ...
    @ Yog Sothoth Esq. 13.06h
    Neuer FDP Slogan
    „Klein aber fein“?
    P.S. Re was tun mit schönen leeren Champagner Flaschen?
    I have a
    Champagne
    Brut Perrier-Jouet
    Belle Epoque
    bottle
    with lovely white flowers painted on it
    – but I don’t want/need to make a / another lamp-base with it.

  141. @fionn: also meine...
    @fionn: also meine gewöhnliche Zweitverwendungsart – zu Silvester – ist „Raketenabschußbasis“. Fürs Feuerwerk. Und danach in den Altglascontainer, zum Einschmelzen…

  142. <p>@colorcraze: den von dir im...
    @colorcraze: den von dir im vergangenen Jahr angesprochenen Messkircher Katzendreck®, gibt es seit 6. Januar wieder – aber nur bis Aschermittwoch. Dann ist wieder Pause bis nächstes Jahr.
    Ich kann dir nur empfehlen den wirklich mal zu probieren!
    http://www.messkircher-katzendreck.de

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