Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Die Schweizer Steuerschweiz und ihre Investoren

| 247 Lesermeinungen

Wenn zwei sich streiten, bleibt der Dritte auf der Strecke: Die steueroptimierende Elite ist der grosse, ab jetzt gnadenlos gejagte Verlierer beim Versuch der Schweiz, deutsche Steuerfahnder zu verhaften.

Riches may not make you friends, but they greatly increase the quality of your enemies.
Auric Goldfinger

In Deutschland nimmt man die Quittung mit, weil man vielleicht umtauschen möchte.

In Italien nimmt man die Quittung mit, weil sie einem aufgezwungen wird. Il Scontrino, schallt einem nach dem Bezahlen entgegen. Es ist ein Befehl, und wie alle Befehle, hat auch diese Order ihren Schweinezyklus: Manchmal ist es eher ein Angebot – etwa, wenn man glaubt, dass der Staat die Sache mit dem Steuereintreiben nicht so ernst meint. Ich mein, Berlusconi… Und manchmal bekommt man nichts, wenn man Il Sontrino nicht dazu nimmt. So wie jetzt, da der Staat sich weigert, sich an alte Herkommen zu halten und frecherweise behauptet, er müsse das nicht sportlich sehen. Die Italiener lernen gerade mal wieder schmerzhaft, was es bedeutet, einen teilweise funktionierenden Staat zu haben.

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Es gibt Gerüchte, dass neben den neuen Methoden der Razzien in Yachthäfen und Nobelskiorten auch verdeckte Ermittler unterwegs sind; Südtiroler Beamte der Finanzpolizei sollen sich als Deutsche ausgeben und schauen, ob sie auch Dinge ohne Rechnung und Steuerausweisung bekommen, so, wie das früher normal war. Im Cafe, beim Essen, beim Strassenhändler und in den schwarzen Werkstätten. Auch die Radteams, die zur Finanzierung ihrer Dopingmethoden Material verkauften, legten keine Quittung bei. Das war einmal. Man riskiert gerade wieder viel, wenn ein Kunde den Scontrino nicht annimmt. Also wird er einem aufgedrängt. Zu seinem eigenen Besten. Der italienische Staat braucht Geld. Und er hat keine Skrupel, es sich über so etwas Extravagantes wie Steuern bei seinen Bürgern zu holen. Die kennen keine Gnade, auch nicht bei den Gutverdienenden, den Freunden von Freunden und Angehörigen von Politikern. Rücksichtslos, dieser Staat. Immer auf die Schwächsten.

Die Schweiz ist nicht gerade ein schwacher Staat. Die Schweiz hat international viele Freunde und diese Freunde haben ebenfalls Freunde, sie hat Banken und die Banken machen Kongresse, die für einfliegende Politiker gut bezahlen, so gut, dass sie über das Verhältnis zwischen  der Schweiz und Deutschland von ihrer spanischen Villa aus raisonnieren können. Die Schweizer gelten als schrullig, aber es reicht ja, wenn das Geld dort ist und nicht der Besitzer.  Wenn nur genug Reiche ihr Geld dort deponieren, wird die Schweiz auch weiterhin beliebt und geschätzt sein. Ein nettes Land. Ich habe einmal einen LV-Aktenkoffer auf dem Beifahrersitz gehabt, und am Grenzübergang Chiasso den mich eigentlich durchwinkenden Zöllner nach der nächsten UBS-Filiale gefragt, im offenen Cabrio – die Antwort war, er spreche nur Italienisch und Französisch. Welch herrliches Land, diese Schweiz! Das sollte man mal bei einem deutschen Zöllner in Basel versuchen. Der spricht dann amtsdeutsch und durchsuchungsbefehlig. In allen Dialekten vom Platt bis zum Oberpfälzisch. Denn auch der deutsche Staat ist nicht schwach. Schon gar nicht, wenn es um das letzte Hemd seiner reichen Bürger geht, denen er zufolge meiner Mitbewohner am Tegernsee „alles“ nimmt.

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Wie nun hinlänglich bekannt ist, möchte die Schweiz deutsche Steuerermittler wegen des Erwerbs Schweizer Steuerhinterzieherunterlagen verhaften. Und man fragt sich, was eigentlich aus jener Schweiz wurde, die da in Chiasso den Koffer nicht sah und nicht verstand, wonach ich fragte. So nämlich läuft das Geschäft, diskret und ohne laute Wortmeldungen. Man sagt ja, das Kapital sei ein scheues Reh, das jeden Jäger fürchte und bei jedem Knacks davonspringe: Momentan rattern da Panzer aufeinander zu, und das Reh begreift, dass es angesichts von 105mm-Sprenggranaten dieses Konflikts der schwächste aller Kampfteilnehmer ist. Mag der Schweizer Panzer auch seinen Schutz wollen und nicht knackbar sein, wenn man im Inneren sitzt: Das Reh befindet sich hoheitlich im Revier, in der Schussdistanz der Deutschen. Und es überlegt sich gerade, wie denn diese deutschen Ermittler im Zweifelsfall auftreten werden, wenn man ihnen nicht nur Geld schuldet, sondern auch der tiefere Grund für den Versuch ihrer juristischen Verfolgung ist. Ermittler, Staatsanwälte und Richter können vieles entscheiden: Wie mag ihnen wohl so ein Haftbefehl der Schweizer auf ihr Gemüt schlagen?

Die Schweizer, keine Frage, haben sich die Sache als Nation überlegt. Sie sind stolz, sie sind souverän, sie lassen sich nichts gefallen, sie wehren sich. Das ist schön für die Nation und das Gefühl, zusammen im besten aller möglichen Länder zu stehen. Es zeigt auch den hier Investierten: Schaut her, wir riskieren für Euch einen Krieg.Mit denen, denen ihr im Zweifelsfall nachher hilf- und schutzlos ausgeliefert seid. Vielleicht sperren wir sogar, wenn alles hinhaut und die FDP sich für die Auslieferung einsetzt, drei von Euren Verfolgern ein! Der Deutsche kann sich überlegen, ob das die verbleibenden Ermittler eher einschüchtert. Oder erst recht anspornt. Und ob die Schweiz genug Gefängnisse und die FDP genug Lebenszeit hat, um alle deutschen Ermittler einzusperren. Nun… eher nicht. Vielleicht möchte mancher FDP-Politiker ausliefern, aber wer hier in Deutschland lebt, ist schon ausgeliefert. Gar nicht auszudenken, was wäre, wenn die Liste mit den Namen der Sünder bekannt werden würde.

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Man kann es drehen und wenden, wie man will: Die Schweiz ist am Ende ihrer Möglichkeiten angelangt. Für die Reichen kommt dabei nichts heraus. Und die Deutschen können zurückschlagen, denn auch so ein Schweizer Bankenmitarbeiter muss mal sein Heimatland verlassen. Vermutlich haben die Vermittler auch viele Fragen an Schweizer Helfer. Man hat bislang auch darauf verzichtet, Geldhäuser den Medien zum Frass vorzuwerfen. Die fraglichen Mitarbeiter könnten vermutlich sehr viel aussagen, sie könnten wochenlang Talkshowstars werden, und danach wüsste man über vieles Bescheid, was bislang noch gnädig verborgen liegt. Das kann kein Vermögender ernsthaft wollen. Ein Profit ist da einfach nicht erkennbar. Nur eine Nation, die gekränkt ist. Und einen Fehler macht. Zu Ungunsten derer, die ihr vertraut haben.

Wenn also schon keiner an diejenigen denkt, um die es eigentlich geht, wenn alle nur tosen und herumknallen – ist vielleicht der richtige Zeitpunkt, an das zu denken, was wirklich wichtig ist: Man selbst.  Es gibt ja auch noch andere Nationen, die nicht mit aller Macht versuchen, das Licht der Öffentlichkeit auf ihre Investoren zu lenken und darauf hinweisen, dass man irgendwann durch diese hohle Gasse kommen muss. Die Schweiz, das war einst das Steueritalien der Deutschen ohne Scontrino und Finanzpolizei, aber heute ist es nur noch Ärger, Missgunst und indiskretes Verhalten. Man muss vor diesen Entwicklungen gar hoffen, dass die Deutschen nicht von den Italienern lernen und alle aus Luxusgefährten zerren, um zu schauen, ob diese auch zur Steuererklärung passen. Wissen die Schweizer, was am tegernsee da los wäre? Wo bleibt da der Sport, fragen die Betreffenden zurecht. Das ist kein Spiel nach den alten Regeln. Das ist Krieg. Da gibt es Gewinner und Verlierer und welche, die auf der Strecke bleiben, und diese Strecke ist kein wildromatischer Alpenpass im Tessin.

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Mag die Schweiz also Haftbefehle ausstellen und CDs jagen, mag sie Schwerkriminelle amnestieren, um Platz für Deutsche zu haben: es hilft nichts. Die Sache ist viel zu laut und viel zu öffentlich geworden, man liest darüber sogar in Blogs bei der FAZ und wird Thema im TV und vieles andere, wozu man sich eigentlich lange Zeit zu reich und zu sicher wähnte,

Mann muss auch einmal aufhören können. Sich zurückziehen. Es gut sein lassen. Zumal, wenn es wirklich nicht mehr schick ist, mit solchen, also wirklich unbeherrschten Leuten gesehen zu werden. Die Schweiz war einmal anders. Sie war schön und verschwiegen und jene Schweiz, von der man sagte, sie würde anderen Regionen den Namen geben. In 30 Jahren ist sie vielleicht wieder eine schöne Erinnerung, wie man damals mit der S-Klasse… aber im Moment fühlt man sich dort wie die Puppen in der Kirche Maria delle Grazie bei Mantua.

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247 Lesermeinungen

  1. Das ganze ist ein Witz und...
    Das ganze ist ein Witz und wenn die sogenannte obere Klasse endlich die ihnen auferlegten Steuern zahlt, dann gäbe es das Problem doch gar nicht. Hier wohnen, nix zahlen, aber die gesamte Infrastruktur nutzen, die die anderen finanzieren. Was für Aasgeier! Und dann sich auch noch besser vorkommen. Ein echter Witz!!

  2. Das wäre wohl die einfachste...
    Das wäre wohl die einfachste Lösung: Alle (ausnahmslos!) deutschen Beamten bis hin zu Ministern, die irgendetwas mit den CD-Ankäufen zu tun hatten oder haben, stellen sich den Schweizer Ermittlungsbehörden. Da hätte die Schweiz ein Problem – und die deutschen Steuerhinterzieher würden frohlocken, aber nicht lange…

  3. Ich habe sehr wenig Sympathie...
    Ich habe sehr wenig Sympathie für die Schweizer und ihren Bankenzoo. Die Nummernkonten laden zur Geldwäsche ein. Wer – außer der Bank – weiß schon, wem ein Nummernkonto wirklich gehört? Darüber hinaus fällt mir auch noch diese Geschichte ein:
    .
    http://faz-community.faz.net/blogs/stuetzen/archive/2011/09/06/die-grosse-tegernsee-diaet.aspx
    06. September 2011, 16:46 + 18:44

  4. Das ist das grundsätzliche...
    Das ist das grundsätzliche Problem der Steuerhinterzieher: ihre Knauserigkeit. Wollen sich einfach keinen festen Wohnsitz in der Steueroase zulegen.
    Und Flüge nach Singapur sind ja in der First auch nicht gerade günstig.

  5. Weshalb der Widerstand der SPD...
    Weshalb der Widerstand der SPD gegen das Steuerabkommen vollends abstrus wird: Die glaubt angeblich wirklich, wenn man jetzt das Nichtflüchten der Vermögen aus der Schweiz nachverhandelt, wäre der jetzt noch vorhandene Rest an deutschen Vermögen (viel wird´s eh nicht mehr sein) noch da. Während das Geld längst in anderen Steueroasen ist – Luxemburg, Cayman-Inseln, Kanalinseln …
    Die Vermögenden sind wie die übergrosse Mehrheit von uns schlicht Egoisten. Wie gemein, wir Nichtvermögenden würden doch glatt gerne, freiwillig und ohne Ausflüchte 50% Steuern zahlen. Wenn man uns nur endlich zu Millionären macht, damit wir das beweisen können.
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  6. schon schlimm, wie der...
    schon schlimm, wie der Deutsche Nachbar so wenig Ahnung von der Schweiz haben kann. Besonders die, welche wahrscheinlich noch nie hier waren. Vorurteile wie die Shhweiz lebe nur von seinen Banken – und noch etwas Schokolade und Uhren sind einfach so etwas von abgedroschen. Es wäre ja aber auch Mühsame sich zu informieren – und unbequem zu erfahren, dass z.B. der Kredit/Bankensektor lediglich 7% des Schweizer BIP ausmacht. Dass es Nummernkontos schon lange lange nicht mehr gibt (ganz im Unterschied zu den grossen Steueroasen der Amerikaner und Engländer – aber gegen die getraut man sich dann halt doch nichts zu sagen und lässt die Trust schön gewähren) und die Schweiz das anspruchvollste Geldwäschereigesetzt im EU-Raum hat. Kommen Sie doch mal mit Ihrem Köfferchen mit 50000 EUR über die Grenze und versuchen Sie das Geld am Bankschalter bei der UBS oder CS abzugeben. Viel Glück dabei!

  7. Schon wieder diese...
    Schon wieder diese Kriegsrhetorik. Sie haben die „Schlacht am Bodensee“ vergessen, wo das scheue Reh von deutschen Barbaren ertränkt wird.

  8. so ein quatsch! amüsuiere...
    so ein quatsch! amüsuiere mich köstlich über diesen artikel. sie haben keine ahnung. dummes gerede. sie würden ihre zeit, ihre zeilen lieber der aufklärung widmen. zb. wissen sie wie das geplante steuerabkommen aussieht? die details? wissen es die leser? haben sie ein geldwäschergesetzt? wie haben eins! wissen sie wieviel schwarz geparcktes geld im süddeutschen raum liegt? schicken wir nun die truppen in den süden? am besten mal selber vor der haustür kehren.
    wissen sie warum das bankgeheimnis eingeführt wurde? gehen sie mal der geschichte nach. wir sind ein eigenständiges land mit eigenem recht und gesetzen. gesetzen über welche wir, die bürger demokratisch abgestimmt haben. wir lassen uns sicher nix von der eu oder deutschland was vorschreiben. das volk ist der souverän. und dies soll auch so bleiben. und kommen sie nicht mit ausländerfeindlichkeit.. in der schweiz leben 25% ausländer. und das ist auch gut und schön so! sich zurückziehen?!? so ein blödsinn. ich kenn kein land welches jedes jahr so eine grosse zuwanderung an arbeitskräften hat…. wieso wohl? weil wir so hinter dem mond wohnen? oder nur der banken wegen?? so ein schwachsinn! wohne in zürich. und die hälfte meiner freunde sind deutsche.

  9. Ein Frontalangriff auf die...
    Ein Frontalangriff auf die Schweiz! DA hat mich überrascht.
    Ich habe eine Antwort resp. meine Meinung parat, doch ich warte ab…. ein paar Tage noch – die Meinungen der MitbloggerInnen interessieren mich.

  10. @ Tiger
    Bevor sie so...

    @ Tiger
    Bevor sie so rumbrüllen betreffend Geldwäscherei, empfehle ich Ihnen den Bericht der OECD zur Geldwäscherei aus dem Jahr 2010 zu lesen. In Punkto Geldwäscherei ist D der CH um Längen voraus.

  11. @Tiger
    Träumen Sie weiter von...

    @Tiger
    Träumen Sie weiter von den Nummernkonti, welche es nur in schlechten Filmen gibt – in der Schweiz werden Sie in jedem Fall nicht fündig.

  12. Lieber Himmel, Herr Müller,...
    Lieber Himmel, Herr Müller, nun kriegen Sie sich mal wieder ein. Sie bekommen ja noch einen Herzinfarkt. Entspannen Sie sich: Sie leben im erfolgreichsten land Europas, der letzte (feindliche) Soldat ist 1813 abgezogen, mit Kriegen hatten sie lange nichts zu schaffen, die Steuern sind nierdrig, die Bahn pünktlich – lehnen Sie sich zurück und genießen, sorry: geniessen Sie ihr Dasein.

  13. Als Deutscher finde ich sowohl...
    Als Deutscher finde ich sowohl diesen Blog-Eintrag als auch die ganze Steuer-CD Aktion mehr als beschämend. Es ist Fakt, dass die Steuer-CDs durch Straftaten die Bankhäuser verlassen haben. Sei es Diebstahl, irgendwelches „Hacking“ oder sonstige Straftaten wie Einbruch. Der deutsche Staat finanziert diese Straftaten ganz offiziell und benutzt diese Daten als Beweis in Strafverfahren bzw. als Grundlage für Hausdurchsuchungen, um weitere Beweise zu finden.
    Was heisst das? Der Staat begeht Straftaten oder lässt Straftaten begehen oder Stiftet Dritte zu solchen an und bezahlt sie, um an Beweise zu kommen. Das ist meines Erachtens hochgradig bedenklich, denn wo liegt dann noch die Grenze? Welche Straftaten darf der Staat noch begehen, um an Beweise zu kommen, ohne das es den Deutschen missfällt? Und bevor schnelle Antworten auf diese Frage kommen noch eine rhetorische hinterher: Ist Folter dann auch ok, wenn der Steuerhinterzieher seine Daten nicht rausrückt oder sie zum Beispiel elektronisch verschlüsselt hat?
    Das zweite Beschämdende ist die Tatsache, dass die Schweiz ein Rechtsstaat ist der seine eigenen Regeln machen darf. Dieses Recht hat jeder Staat. Dieser Rechtsstaat hat irgendwann mal das Bankgeheimnis als hohes Gut festgelegt. Dies haben alle anderen zu akzeptieren, denn die Schweizer akzeptieren auch die Regeln der anderen. Am Ende ist auch die Anlage von Geld in der Schweiz nicht strafbar, sondern erst die Nicht-Angabe in der Steuererklärung ist es. Die Straftat wird also von Ausländern im Ausland begangen. Nicht in der Schweiz und nicht von schweizer Banken. Politiker diverser Länder haben Steuergesetze erzeugt, die kein Staat kontrollieren kann. Das ist das wahre Problem.
    Und das dritte Beschämende ist die Verlogenheit dieser ganzen Diskussion: Die Schuldenkrise in Europa ist nicht wegen der Steuerflüchtigen entstanden. Sie ist entstanden, weil Politiker wiedergewählt werden wollten und die Wähler sich durch soziale Wohltaten haben bestechen lassen. Die entgangenen Steuern aus der Abgeltungssteuer wegen irgendwelcher Vermögen im Ausland sind Peanuts gegen das ganze Geld was in diversen Sozialstaaten jedes Jahr verlocht wird.

  14. Die Schweiz ist am Ende ihrer...
    Die Schweiz ist am Ende ihrer Möglichkeiten angelangt: Vielleicht sollte man einfach mal aufhören monatlich 2000 deutsche Wirtschaftsflüchtlinge in die Schweiz lassen, keine Quellensteuer mehr an deutsche Gemeinden zahlen. Süddeutschland könnte ohne Schweizer Einkaufs- und übrigen Tourismus schliessen. Aber wählt Ihr lieber weiter schön die arroganten SPD-Politiker, die werden Deutschland zu Grunde richten…

  15. Nur an die Schweizer...
    Nur an die Schweizer Kommentatoren:
    Es ist übrigens richtig, dass die Schweiz auch ohne ihr etwas antiquiertes und überdimensioniertes Bankensystem leben könnte. Aber es ist schon immer ein Vorteil gewesen, wenn man das ach so scheue Kapital dieser Welt anziehen konnte – und dieses Kapital noch nicht einmal besondere Ansprüche an eine adäquate Verzinsung stellet. Die Verzinsung hatte sich nämlich aus der nicht vorhandenen Differenz zwischen Vor-Steuern und Nach-Steuern ergeben. Netto gleich Brutto, wenn das kein Geschäftsmodell ist. Toll, vor allem wenn es nicht die eigenen Steuerbürger betrifft. Aber in den letzten 20 Jahren hat die Schweiz sich zwar langsam, aber doch deutlich in die richtige Richtung bewegt. Wenn auch nie ganz freiwillig … . Das erhöhte auch den Druck auf die Banken, etwas mehr zu bieten als nur ein Nummernkonto. Die Investmentbanker der UBS waren bekanntlich an Genialität nur mit denen der West-LB vergleichbar. Und jetzt will man also mit Haftbefehlen die letzten Vorteile sichern, die die Schweizer Banken noch zu bieten haben. Sonst müssten sie sich ja noch ein neues Geschäftsmodel suchen – und das ist wirklich eine Herausforderung für Banken. Fragen sie Herrn Ackermann! Auch ein Schweizer … . Außer dem Handel mit europäischen Staatsanleihen ist da nicht mehr viel übrig gebleiben. Und was kann da schon die Schweiz bieten? Kontoauszüge auf Büttenpapier, wenn selbst die deutschen Steuerhinterzieher keine Vorzugsbehandlung mehr erwarten dürfen? Der Don hat doch die Kulturlosigkeit der deutschen Vermögenden oft genug beschrieben. Die sind damit nicht zu locken. Und was die anderen Steueroasen betrifft: Immer schön der Reihe nach … . Die sind nur leider nicht so dusselig, Haftbefehle an deutsche Landesbeamte auszustellen.
    Schöner Text übrigens. Aber das habe ich ja schon gesagt.

  16. Der Artikel ist fehlerhaft -...
    Der Artikel ist fehlerhaft – wahrscheinlich in vielerlei Hinsicht ;) Was mich aber am meisten stört, ist die Sprache; genauer: Die Kriegsrhetorik. Wie der englische Boulevard. „Zurückschlagen … Panzer … das ist Krieg.“ Entschuldigung: Das ist schlicht schlechter Stil und ziemlich einfallslos. Schade, ein anderer, sachlicher, Blickwinkel auf das Thema wäre interessant gewesen …

  17. Alles nur Nebenkerzen. Jede...
    Alles nur Nebenkerzen. Jede Menge unversteuertes Geld gibt’s auch noch anderswo. Ab bestimmten Einkommensgrenzen können sich reiche Bürger aussuchen, ob und wo sie ihr Einkommen versteuern. Diese Menschen ohne Werte müssten doch das Ziel der Kampagne sein.
    Das Problem der Schweiz ist ja wohl eher, dass die lieben Eidgenossen auch die Gelder einiger inzwischen offensichtlicher Schurken angelegt haben, ohne auch nur zu fragen. Dies Geld ist auch noch da und wird durch das Geldwäschegesetz ja nicht offenbar. Wer Gaddafis und Arafats Geld verwaltet, dem möchte eigentlich niemand mehr beistehen. Kleines Imageproblem, hmm?
    Auch wenn diese Bank-Dienstleistung vielleicht nur 7% des BIP eines hervorragend organisierten und gebildeten Landes ausmacht, das tatsächlich eine Menge Werte hat und Demokratie praktiziert.

  18. Irgendwie witzig formuliert,...
    Irgendwie witzig formuliert, aber leider ohne Inhalt. Auch die Aufforderung „zurückschlagen“ kommt irgendwie nur peinlich daher. Leider nicht ernst zu nehmen und voller Polemik. Und die Hoffnung, dass die Schweiz in 30 Jahren schlecht dastehen wird, klingt voller Neid und Missgunst. Das ist sehr traurig.

  19. Schon schmerzhaft, wenn man im...
    Schon schmerzhaft, wenn man im Spiegel seine eigenes Tun reflektieren muss. Juristisch ist inzwischen auch unter deutschen Richtern klar, dass der Erwerb der Steuer-CD das Recht verletzt. Die Schweiz ist ein souveränder Staat. Die Justiz macht ihre Aufgabe. Respektieren wir das und warten das Ergebnis der Verfahren ab. Wäre Deutschland in der Rolle der Schweiz, würden wir das von anderen auch errwarten!

  20. westliche Staaten können...
    westliche Staaten können nicht nur vom Lohnsteueraufkommen leben, sie benötigen auch ihren Teil von den gigantischen Einkommen aus Kapitalvermögen. Diese Einkommen werden aber stets dorthin verschoben wo Steuersätze und Transparenz niedrig sind. Deren Eigentümer aber möchten ihrem Geld oft nicht folgen, die lieben die Sicherheit, welche die Lohnsteuerzahler in ihren Heimatländern finanzieren.
    Die einzige Chance diesem Schmarotzertum Einhalt zu gebieten ist der weltweite Ankauf von Informationen verbunden mit drastischen Strafen zur Abschreckung.
    Es geht hier also gar nicht um die Schweiz, sondern um das finanzielle Überleben des Sozialstaates.

  21. >>ich kenn kein land welches...
    >>ich kenn kein land welches jedes jahr so eine grosse zuwanderung an arbeitskräften hat…. wieso wohl?< < Weil sich damit jedes Jahr Milliarden sparen lassen, dies es kosten würde selber Fachkräfte auszubilden! >>Kommen Sie doch mal mit Ihrem Köfferchen mit 50000 EUR über die Grenze und versuchen Sie das Geld am Bankschalter bei der UBS oder CS abzugeben. << Ja, stimmt, da wird man nur ausgelacht. Hängt man jedoch noch eine Null dran, öffnen sich die Türen... Ach übrigens, schon mal was von Trusts in Singapur oder Stiftungen bei Treuhändern in Lichtenstein gehört? Dieses lukrative Geschäft lassen sich die Grossbanken der Schweiz ganz sicher nicht entgehen!

  22. Natürlich kann man die Causa...
    Natürlich kann man die Causa milde, weise, spöttisch, launig, gallig, böse, wutschnaubend usw. kommentieren. Was bleibt, ist in jedem Fall der Abschaum.

  23. Die Schweiz hat ein modernes...
    Die Schweiz hat ein modernes System zur Besteuerung seiner Bevölkerung. Im Gegensatz zu zentralistischen Systemen wie EU, Deutschland etc. hat der Staat in der Schweiz nicht wie wie im Mittelalter den Zehnten, also nicht à priori einen Anspruch auf Steuern, sondern die Bevölkerung bestimmt direkt demokratisch den Steueransatz selber und damit die dem Staat zum Ausgeben verfügbaren Mittel. Erhoben werden die Steuern durch eine Selbst-Deklaration durch jährliche Steuer-Erklärung der Einkünfte vom Vorjahr. Die Besteuerung selber ist ein reiner Verwaltungs-Akt und darum wird hier unterschieden zwischen der Nicht-Angabe von Einkünften als Hinterziehung und der Fälschung von Unterlagen als Betrug. Die Steuer-Hinterziehung ist kein strafrechtlich relevanter Betrug und wird bei Entdeckung verwaltungsrechlich erledigt durch höhere Nachzahlung; führt folglich nicht zu einer Kriminalisierung der Betroffenen.
    Was hindert die EU oder Deutschland denn eigentlich daran, ebenfalls ein modernes System der Besteuerung wie die Schweiz in Kraft zu setzen?

  24. Die Kommentare zu lesen ist in...
    Die Kommentare zu lesen ist in der Tat interessant, den Artikel hingegen hätte man wohltuend auch einfach weglassen können.
    Interessant wäre aber mal die Frage, warum denn Deutschland mit diesem Aufwand und mit illegalen Mitteln in anderen, souveränen Staaten Steuern eintreiben muss? Peer Steinbrück hat Ursache und Wirkung ins Spiel gebracht, aber hat er mal die Ursachen überlegt, warum denn so viele deutsche Staatsbürger Steuern hinterziehen und warum das in einem so hoch entwickelten Land wie Deutschland überhaupt möglich ist?
    Keine Steuerhinterziehung, kein Schwarzgeld, keine Steuerfahndung, keine illegale Datenbeschaffung und keine Haftbefehle. So einfach wärs.

  25. Arm, aber was will man von...
    Arm, aber was will man von demokratischen Spätgeburten und staatsbürgerlichen Nullnummern wie den Deutschen erwarten. Gebt Ihnen Klassenkampf, gegen die Reichen, etwas Neiddebatte und sie schreien Hurrah! Zum Angriff!
    Gegen die Grossen kuscht man. Siehe Cayman, Kanalinseln, etc. den mit den Amis und Briten will man sich ja nicht anlegen. Aber gegen die Kleinen glaubt man es sich leisten zu können. Siehe diese unsäglich peinliche Kavallerie-Aussage eines Norddeutschen Sozis.
    Und wenn hier das Verschwinden der leisen, ruhigen, höflichen und verscheigenen Schweiz bejammrt wird: es gibt sie sehr wohl noch. Aber nicht für Grosskotze aus dem Norden, denen wird Paroli geboten. Denn es kann der Friedlichste nicht in Frieden leben,wen sein böser Nachbar es nicht will.
    Wer die ruhige, freundliche, weltoffene Schweiz sucht wird sie überall noch finden, wer auf Krawall gebürstet ist nirgends.

  26. Das werde ich in cder...
    Das werde ich in cder Redaktion vorschlagen! Keine Arbeit und trotzdem Lohn, das ist ja wie in der Schweiz!
    „Möglich“ ist das immer, man kann Geld nicht immer verfolgen, und es gibt genug Schwarzgeld, das versteckt werden muss. Es ist nicht die Schuld des Staates, es sind einzelne, wenige Bürger.

  27. @Tiger, Liebe, Ihnen fehlt es...
    @Tiger, Liebe, Ihnen fehlt es schlicht an Erfahrung mit Geld in der Schweiz.

  28. Interessanter Artikel. Neue...
    Interessanter Artikel. Neue Aua-Leute hier: Offensichtlich hat der Don auf irgendwas Schmerzhaftes getroffen und ein paar Richtige erwischt.

  29. @muellerschmidt
    danke ihnen...

    @muellerschmidt
    danke ihnen für ihren beitrag. sehr treffend beschrieben!
    ein tipp aus zürich; sich sachlich informieren (verträge, gesetze, geschichte, hintergrund, kultur….) und dann sich seine meinung bilden. step by step. so wie wir dies in der schweiz vor jeder abstimmung machen. ich glaub man könnte sich dann so manche falsche, verletzende und unsachliche leserkomentare sparen.
    noch eine frage bzw. wo liegt der unterschied;
    a) ein grieche kauft in berlin ne wohnung
    b) ein grieche legt sein geld in der schweiz an..
    liebe grüsse aus zürich nach deutschland.
    alles wird gut.

  30. Wenn hier immer so getan wird,...
    Wenn hier immer so getan wird, als würde es das Problem nicht geben, wenn – ich zitiere den Kommentarschreiber „Herrn Schwarz“ – „die sogenannte obere Klasse endlich die ihnen auferlegten Steuern zahlt“, erlaube ich mir darauf hinzuweisen, dass in Deutschland – gemäß Bundeszentrale für Politische Bildung – „Die obersten 10 Prozent der Einkommensteuerpflichtigen … einen Anteil von 51,8 Prozent am gesamten Einkommensteueraufkommen (zahlen). Bei den untersten 50 Prozent sind es lediglich 6,5 Prozent“ („http://www.bpb.de/wissen/I1WQ8G“). Es geht also nicht darum, ob „die sogenannte obere Klasse“ etwas zahlt (das tut sie, und zwar reichlich), sondern darum, dass sie nach Ansicht zahlreicher Mitbürger noch sehr viel mehr zahlen soll … als sie schon zahlt. Eine Neiddiskussion ist das hierzulande. Nicht mehr und nicht weniger.

  31. <p>mir war beim lesen so als...
    mir war beim lesen so als ginge um einige locker dahinfliegende gedanken über die immer bereitwilligen finanziellen stützen der gesellschaft angesichts eines italienischen kassenzettels im Cafe nach einem kirchenbesuch in Mantua. geplauder halt… zu meinem vergnügen geschrieben.
    … die galle freilich, die so mancher hier unten verspritzt, kommt aber letztlich doch aus dem eigenen innern. jenen sei mahnend nochmals deutlich bild 3 und 4 nahegelegt.
    allen die gedankenlos il scontrino zerknüllen, war wohl das lächeln auf bild zwei gewidmet.

  32. Na, das mit dem Lohn ohne...
    Na, das mit dem Lohn ohne Arbeit gehört wohl eher ins Land der Märchen. Oder fragen wir mal die über Hunderttausenden von Deutschen, welche brav in Zürich arbeiten für ihren Lohn und erst noch den Fluglärm ihrer Süddeutschen Landsleute geduldig ertragen müssen? ;-)
    Ausrotten lässt sich das Schwarzgeld nie, einzelne werden immer neue Wege finden. Aber es scheint doch von der Grössenordnung her ein systemisches Problem zu sein, wenn hierzu ganze CD’s mit Steuernsündern gehandelt werden.

  33. @Reinhard Müller 17:16
    Aber...

    @Reinhard Müller 17:16
    Aber das macht doch dieses Blog gerade so amusant und lesenswert, daß der Autor keine Ahnung hat und nach eigener Bekundung nur nett plaudern will.

  34. @DA
    witziger artikel....

    @DA
    witziger artikel. danke.
    schade ch: die musik spielt nun in aut, dank des genialen stiftungsrechts:
    http://othes.univie.ac.at/8094/
    http://www.globaleverantwortung.at/images/doku/aggv_pk_trioinfernale_picker_16062009.pdf
    und salzburg ist das epizentrum:
    wenn sie reinschnuppern möchten:
    http://www.institutional-money.com/cms/news/uebersicht/artikel/bericht-vom-spaengler-iqam-invest-investmentforum-inklusive-fotogalerie/?type=98&no_cache=1

  35. wenn wir schon bei den...
    wenn wir schon bei den nachbarländern sind, ein witziger kommentar:
    http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/die-kanzlerin-in-prag-strahlend-schoen-11707333.html
    @da: wie wäre auf der rückfahrt ein umweg über die tschechische republik und ein bericht zur dortigen drogenpolitik – wie lange die es noch gibt?

  36. Ich bin Deutscher. Lebe aber...
    Ich bin Deutscher. Lebe aber seit Geburt in der Schweiz.
    Meiner Ansicht wissen die meisten Schweizer ganz genau, dass viele Banken sich Jahrelang von den eigentlich hinter den (untadeligen) schweizer Gesetzen versteckt und durch unversteuertes Schwarzgeld kräftig profitiert haben. Solche Gelder wurden nicht nur einfach entgegengenommen sondern auch aktiv von profitgierigen Banken aquiriert. Geldgierige Banken sind inzwischen ja auch international ein Problem. Nun steht die Schweiz (nicht nur aus der BRD) deswegen unter Druck – was selbstverschuldet ist.
    Trotzdem bleiben Fragen offen:
    – Warum wird nicht gegen andere Bankenplätze (zum Teil in der EU/USA) nicht gleich energisch vorgegangen?
    – Wie kann es sein, dass ein Staat Diebstahl in Auftrag gibt um an die Daten möglicher Steuersünder zu gelangen?
    – Warum frägt niemand, warum überhaupt so viele Leute vor dem Fiskus fliehen?
    – Inwieweit geht es bei dem Gefecht darum, den eigenen Bankenplatz zu stärken bzw. unliebsame Konkurenz zu eliminieren?

  37. @don alphonso 20.33
    ich kann`s...

    @don alphonso 20.33
    ich kann`s fast nicht glauben was ich da les; keine arbeit und trotzdem lohn, das ist ja wie in der schweiz. hä?? wo leben sie? wie bilden sie sich? wer stellt sowas bzw. sie ein?
    stellen sie sich vor; wir hatten letztens eine abstimmung bez. mehr ferien im jahr (neu sechs wochen) und wissen sie was; WIR das volk haben es abgelehnt. bitte erklären sie mir dies…wieso? und wie würde eine solche abstimmung in d ausgehen? ach ja… sorry..ihr könnt ja nicht….

  38. Die Geschichte ist mit viel...
    Die Geschichte ist mit viel Herz und schön erzählt – allein das ist Vergangenheit.
    Das alte Tegernsee ist tot und Nummernkonten, Geldkoffer, Cabrio-Romantik ist auch gestern. Im Zeitalter des www. existiert eine andere Geschwindigkeit und ein viel höherer Grad an Globalität aber auch Anonymität. Und gerade da sind die seriösen Schweizer Lebenshelfer unverzichtbar; sei es bei Stiftungen,Trusts, internationalen Immobilienmodellen usw. . Niemand der Erben von Tegernsee und Starnsee will sich doch freiwillig Asiaten ausliefern.

  39. @Kenner und Domenico – Unser...
    @Kenner und Domenico – Unser Konto war kein Nummernkonto, sondern ein ganz spießiges mit Namen. Wie schon erwähnt, haben wir es geöffnet, weil wir – lange vor Internet Banking – in der Schweiz gearbeitet haben. Der Leiter unseres Schweizer Büros, ein Schweizer, hatte es uns empfohlen. Ich kann mich noch genau an die Unterhaltung erinnern. Er meinte, jeder ehrfolgreiche Mensch sollte ein Schweizer Konto haben. Mein Mann und ich waren ein bisschen skeptisch, denn die Schweizerische Bankgesellschaft (Vorläufer der UBS) hatte keine Einlagenversicherung wie meine kanadische Royal Bank und die Credit Union meines Mannes. Der Leiter des Büros und ein anderer Schweizer Kollege lachten über unsere Sorgen und meinten, bevor die Schweizerischen Bankgesellschaft untergeht, geht die Schweiz unter……. Als die UBS vor ein paar Jahren vom Schweizer Steuerzahler aufgefangen werden musste, dachte ich an dieses Gespräch und konnte nur amüsiert lächeln.
    .
    Eines möchte ich allerdings hinzufügen, ich habe nichts gegen die Schweizer. Wir haben gerne in der Schweiz gewohnt. Soweit ich beurteilen kann, sind es in erster Linie die Schweizer selbst, die ein Problem mit ihren Banken haben.

  40. Darf ich einmal die Frage...
    Darf ich einmal die Frage stellen, mit welcher Begründung ein Staat Zugriff auf das ehrlich erworbene Vermögen seiner Bürger (Bürger, ja… das waren die mit den Bürgerrechten – heutzutage gibt es ja nur noch „Bevölkerung“ bzw. „Konsumenten“) haben sollte?
    Klar, im Sozialismus heisst es ja so schön: Du bist nichts, deinem Staat gehört alles.
    Aber dass die Mehrheitsmeinung das offenbar durchweg gutheisst?
    Wer alles erhofft sich denn ernsthaft und vor allem berechtigt, bei der sozialistischen Umverteilung unterm Strich zu gewinnen?

  41. Uaagh, gähn. Klar gibts...
    Uaagh, gähn. Klar gibts Nummernkonten. Die heißen aber eigentlich Inhaberkonten. Wen´s interessiert:
    http://www.taz.de/!48489/

  42. Werter Don,
    offenbar haben Sie...

    Werter Don,
    offenbar haben Sie einen wunden Punkt getroffen. Amuesanter Artikel.
    Werte Schweizer Kommentatoren,
    in vielem haben Sie ja recht. Allerdings wird ja nichts anderes behauptet als dass die Schweiz im vorliegenden Fall zwar korrekt, aber in Anbetracht ihrer eigenen Interessen nicht unbedingt klug gehandelt hat. Es scheint fast so, als haetten Peer Steinbruecks Attacken doch staerkere Langzeitwirkung als vermutet.

  43. Also, glaubt hier irgendwer,...
    Also, glaubt hier irgendwer, dass diese Aktion irgendeinen Anleger in die Arme der Schweizer treibt? Oder geht der nicht vielleicht doch irgendwohin, wo es keine derartigen Probleme gibt? Ich frag ja nur.

  44. Verehrter Don,
    sollten Sie es...

    Verehrter Don,
    sollten Sie es tatsächlich geschafft haben, daß ich Bondfilme im neuen Licht sehe? Denn eines der anderen leicht zugänglichen ‚Goldfinger‘ ist doch auch nicht schlecht:
    „The safest way to double your money is to fold it twice and put it in your pocket.“
    Dann ist die Schweiz ja doch zu etwas gut.
    Schade, daß so viele der Kommentatoren meinen, hier ginge es um Steuern.
    Beim nächsten Grenzübertritt falten Sie doch einfach Ihren Koffer zweimal, und legen ihn dann auf den Beifahrersitz, mal sehen, ob dann die Zollaugen sehend werden.
    Wie immer Ihnen sehr gewogen…

  45. Wenn ich einmal reich wär'...
    Wenn ich einmal reich wär‘ …:
    Ich würd ’ne Stiftung im Ausland gründen, über ’nen Strohmann – vulgo Treuhänder.
    So könnten meine geliebten Millionen weiter für mich „arbeiten“, nachdem sie den Weg über fingierte Rechnungen und Honorare und diverse Grenzen gefunden haben.
    .
    Nein – alles Quatsch. Altruistisch – wie ich nun mal bin – würde ich selbstredend mit offenem Herzen und ebensolchen Händen alles, was dem Staate gebührt, dem Fiskus zum Fraße vorwerfen. Mit einem Lächeln. Und einem wehmütigen Achselzucken – weiß ich doch, dass das viele schöne Geld für ganz viele blöde Sachen ausgegeben würde.
    .
    Aber – wie schön! – ich bin nicht reich. Und das ist wohl auch gut so …

  46. @ DA das spielt doch gar keine...
    @ DA das spielt doch gar keine Rolle wenn hier nationale Sentiments aufeinandertreffen ;)
    @ ritter rost
    ziehen sie doch mal mit ihrem „ehrlich erworbenen vermögen“ in einen failed state mit 0 infrastruktur…
    sollte ihnen das dann doch zu viel des guten sein, ein Land wie die ukraine mit großer Schattenwirtschaft (= unversteuert Einkommen) könnte ebenfalls ein lehrreiches Beispiel sein.

  47. "Die brauchten ja nicht über...
    „Die brauchten ja nicht über die Alpenberge zu klettern, um für ihre Dummheit zu bezahlen.“

  48. Rollproll, vielen Dank für...
    Rollproll, vielen Dank für Ihre Antwort – aus der ich leider nicht so ganz schlau werde.
    .
    Ich wollte mit meinem Beitrag zum Ausdruck bringen, dass ein zivilisierter (und ganz und gar un-failter) Staat kein Recht darauf haben sollte, seinen Bürgern hinterherzustellen. Das ist einer Diktatur würdig, aber nicht einer rechtsstaatlichen Demokratie (oder von mir aus einem demokratischen Rechtsstaates)!
    .
    Und um es noch eindeutiger zu formulieren:
    In einem Rechtsstaat hat es Bürger, die freie Subjekte sind.
    Ein Unrechtsstaat hat Untertanen, die Eigentum des Staates sind.
    .
    Für mich ist ersteres erstrebens- und erkämpfenswert. Und für Sie?

  49. Ich werd bei dieses Aktion den...
    Ich werd bei dieses Aktion den Eindruck nicht los, dass damit das hängige Steuerabkommen mit Deutschland sabotiert werden sollte. Die ausgehandelten Ablässe waren den Herren der Zinsburgen scheinbar zu hoch…

  50. "Warum hat die Schweiz eine...
    „Warum hat die Schweiz eine Grundstückgewinnsteuer, und die BRD nicht?
    Ist die Schweiz ein sozialistischer Staat, ohne alten grundbesitzenden Adel ?“

  51. @muscat – hochinteressant!...
    @muscat – hochinteressant! So viel detaillierte Kenntnisse hätte ich von der TAZ nie erwartet!

  52. @OT-sorry und sorry dass ich...
    @OT-sorry und sorry dass ich jetzt werbung dür das fernsehen mache.
    http://www.guardian.co.uk/tv-and-radio/2012/mar/27/tv-review-mad-men?intcmp=239,
    und
    http://www.freitag.de/kultur/1213-zarte-risse
    witzig finde ich, wie der leser fernandel schrieb am 31.03.2012 um 01:25,
    dass in derfreitag übersetzte guardiantexte als originaltexte durch gehen.
    so etwas ist mir mal bei der taz passiert, als sie fussballtexte vonm autor, der auch für die sueddeutsche schrieb einfach 1:1 reinkopierten.
    die genossen, haben mir dann geantwortet, dass es nicht anders geht
    @da versuchen sie doch mal ihren blogg bei der nzz in schweizerdeutsch unterzubringen

  53. ein lied zur gesegneten...
    ein lied zur gesegneten nachtruhe:
    http://www.youtube.com/watch?v=ngf2zHq4FEI

  54. picassofish, in der Tat geht...
    picassofish, in der Tat geht es hier am Rande schon auch a bissl um Steuern.
    .
    Andererseits ist es auch interessant, sich zu überlegen, wie weit ein Staat denn so gehen darf – und sollte … Ich überlasse es dem Leser, welchen ich jetzt gemeint haben könnte.
    .
    Und wieder andererseits: Würde ich dieses Spektakel als – sagen wir mal – unantastbarer russischer Oligarch betrachten: ich würde mir die Tränen aus den Augenwinkeln wischen, Tränen eines ungeheuren Lachanfalls.

  55. @ rost ...

    ok mal etwas...
    @ rost …
    ok mal etwas deutlicher. ihr „ehrlich erworbenes vermögen“ habens nur, weil der staat bestimmte leistungen bereitstellt. in den unzivilisiertne staaten stellen ihnen ganz andere gestalten nach, die begnügen sich nicht mit 45% …
    den schutz vor diesen gestalten müssen sie sich mit steuern erkaufen,genau wie die fähigkeit irgendwelche reichtümer anzuhäufen (Bildung, infrastruktur)
    wenn sie jetzt leistungen in anspruch nehmen, ohne dafür zu bezahlen zwingen sie den staat (also alle anderen Bürger) dazu ihnen nachzustellen. Free rider gefährden so ein system und die möglichkeit zu solch unfairen handlungen muss daher unterbunden werden – z.b. durch die Steuerfahndung
    Wenn sie ihren Lebensunterhalt durch diebstahl generieren werden sie ja auch von der allgemeinheit verfolgt (dem staat), da sie eine leistung (güter) in anspruch nehmen ohne dafür zu bezahlen die Kosten dafür trägt die allgemeinheit (bei staatlichen leistungen der ehrliche Steuerzahler) im falle privater leistungen die übrigen Kunden (verluste durch ihren diebstahl werden auf übrige Kunden umgelegt)

  56. @f.luebberding: "Und was kann...
    @f.luebberding: „Und was kann da schon die Schweiz bieten? Kontoauszüge auf Büttenpapier, wenn selbst die deutschen Steuerhinterzieher keine Vorzugsbehandlung mehr erwarten dürfen?“….tia, z.B. können die Schweizer Banken eine stabile Währung, welcher keine Rettungschirme braucht, anbieten. Grund genug für viele deutsche Finanzanleger, auch bei fehlendem Steueranreiz, das Geld weiterhin in der Schweiz zu lassen.

  57. Was bitte will der Deutsche...
    Was bitte will der Deutsche Staat Schweizer anzeigen? Keiner dieser Bank-Angestellten hat die Schweiz verlassen um Deutsche Kunden abzuholen… ne die kamen alle von alleine in die Schweiz. Und hier sind nun mal die Gesetze anders als in Deutschland. Also gibt es keinen Straftatbestand! Der einzige ist der dass deutsche STeuerfahnder offensichtlich jemanden dazu angestiftet haben Unterlagen zu besorgen. Das wiederum ist ein Straftatbestand gem. Schweizer Recht. Ich versteh das gezeter nicht, sollen die Deutschen doch damit aufhören den Bürgern den letzten Cent aus der Tasche zu ziehen… oder wieviele reiche Schweizer verlassen die Schweiz mit ihrem Vermögen? denkt mal nach und stellt die Schweiz nicht als kleines, dummes Land hin das am Ende seiner Möglichkeiten ist…

  58. Ich bin platt. Die Zahl der...
    Ich bin platt. Die Zahl der Beiträge zu diesem Thema schlägt ja alle Rekorde. Und das obwohl die Mehrzahl vermutlich nicht persönlich betroffen ist.
    Ich stimme DA zu: „Man kann es drehen und wenden, wie man will: Die Schweiz ist am Ende ihrer Möglichkeiten angelangt“. Das war lange fällig, es läßt sich auch nicht mehr zurückdrehen. Bis es auf den Kaiman-Inseln oder in Singapur soweit ist, mag es maximal noch 10 Jahre dauern, dann ist da auch Finito. Nicht weil Schäuble dran bleibt, sondern die Amerikaner.
    .
    Persönlich gefreut habe ich mich, als ich oben las „Ich habe einmal einen LV-Aktenkoffer auf dem Beifahrersitz……“. 10 Minute habe ich gerätselt, was die Abkürzung LV bedeuten könnte. Normalerweise bin ich gut in Akronymen usw., aber es dauerte lange bis der Groschen fiel. Dann war ich aber erleichtert. Haben alle anderen Leser sofort geschnallt, was LV bedeutet?
    .
    Frage zum Schluß – aus allgemeinen Interesse: Wenn die deutschen Finanzbehörden die Schweiz so stark im Auge haben, kann man dann ein Konto in Holland eröffnen und damit rechnen, dass das unbemerkt bleibt bzgl. Kapitalerträge usw.??

  59. Vielen Dank, Rollproll, für...
    Vielen Dank, Rollproll, für die Erläuterungen.
    .
    Auch wenn es Ihnen vielleicht nicht so erscheinen mag:
    Es muss sich immer einer finden, der den ganzen Schmarrn freiwillig bezahlt.
    Aber bei Ihnen hört sich das irgendwie nach Zwang und Waffengewalt an… und das mag ich nicht. Und zwar aus gutem Grund:
    Ich vermute mal, der Begriff „Volksgemeinschaft“ wird Ihnen sauer aufstossen – aber nichts anderes ist es, was sich hinter Ihren Ausführungen verbirgt.
    .
    [Na los, jetzt aber: Nur zu, beschimpfen Sie mich als Nazi: Wer Privateigentum befürwortet, der kann ja nur ein nationaler Sozialist sein!]

  60. Doch, durchaus... die...
    Doch, durchaus… die fraglichen Summen wurden oft genug in Deutschland zur Bank gebracht und dann vom Bankfahrzeug in die Schweiz verbracht… da könnte man schon Anfangsverdachte u.ä. haben, aber die deutsche Seite ist da wphl eher ergebnisinteressiert. Man kann die Wölfe nicht ändern, aber die Schafe selber scheeren. Das sichert bislang die Schweizer Bankhäuser. Aber das muss nicht so bleiben.

  61. @bertholdIV: von genialem...
    @bertholdIV: von genialem Stiftungsrecht kann nur reden, wer keine Stiftung hat.
    Jährliche Gesetzesänderungen. Ständige Interpretationsänderungen der bestehenden Regeln. Mausefalleneffekt. Es ist mittlerweile aber ein gutes Instrument, um sich selbst zu enteignen (auch Erben, denen man nicht traut) und Fremden ein kleines Einkommen aus dem Stiftungsvermögen zu bescheren.

  62. @rollproll: Sie werden doch...
    @rollproll: Sie werden doch nicht das österr. Finanzamt mit 50% Steuersatz ab 60k€ meinen?

  63. @Lutz schon mal was von...
    @Lutz schon mal was von Delaware gehört? Und den vielen schönen Inseln in Floridas Nähe? Mir ist noch keine Kavallerie-Drohung der USA diesbezüglich bekannt.

  64. Der Schweizer Verdacht auf...
    Der Schweizer Verdacht auf Anstiftung steht auf wackeligen Füßen, so zitiert Hans Leyendecker (SZ) den angeblich belastenden Vermerk:
    .
    Der Informant habe sich bei den Steuerfahndern selbst gemeldet und die Unterlagen angeboten, steht in dem Papier. Er sei „wortkarg, abwartend, beobachtend“ gewesen. … „Sein Wissen um die Qualität des von ihm angebotenen Materials“ habe ihm eine „Gelassenheit, Sicherheit“ und Überlegenheit verschafft, „die ich in dieser Form bislang nicht erlebe habe“, schrieb Peter B. Normalerweise kennen Agentenführer ihre Spione besser.
    .
    http://www.sueddeutsche.de/politik/steuerstreit-mit-der-schweiz-im-auftrag-der-stillen-maechtigen-1.1325534

  65. Könnte es sein, dass aus dem...
    Könnte es sein, dass aus dem Text und den vielen Kommentaren einfach nur der blanke Neid spricht? Der Neid, dass man selber vermutlich nie in der Lage sein wird, mit dem gefüllten Köfferchen auf dem Beifahrersitz eine zuverlässige Bank zu suchen?
    Mal nüchtern betrachtet: es gibt in Deutschland Steuersünder, welche dem deutschen Staat Steuern hinterziehen und damit Schaden anrichten. Ein ur-eigenes-deutsches Problem. Da ist niemand sonst auf der Welt schuldig ausser die Betrüger selbst, sie prellen den deutschen Staat und somit die Allgemeinheit. Das muss behoben werden, mit allen rechtsstaatlichen Mitteln und entsprechenden Abkommen und auf legalem Weg.
    Und all diejenigen, die jetzt die Schweiz auf ein Geld-Wasch-Geschäftsmodell Land reduzieren, sind eigentlich nur zu bedauern. Die Schweiz bietet ganz andere Werte und hat zur Zeit ganz andere Probleme: alle wollen ihr (versteuertes) Geld in Franken, anlegen. Eine sichere, stabile Währung in einem sicheren, demokratischen, stabilen Staat. Die Schweiz braucht definitiv kein Schwarzgeld!
    Übrigens steht weiter oben ein sehr treffender Kommentar von MuellerSchmidt – auf den Punkt gebracht!

  66. Die Geschichte hat zwei...
    Die Geschichte hat zwei Pointen, eine banale und eine subtilere
    .
    Vordergründig ist nix passiert, ausser dass hier die Stützen mit sich selber in Konflikt kommen. Das kann passieren. Man unterstützt den Staat bei all seinen quasi-diktatorischen Machtansprüchen (Online-Durchsuchung, Lauschangriff, Nacktscanner, Grundrechtsschonung, etc.), weil man fest darauf vertraut, dass die Klassenjustiz funktioniert und sich all die Repression nur gegen das Gesocks da unten richten wird, niemals aber gegen einen selbst. Irgendwann aber beißt sich die Schlange in den Schwanz.
    .
    Der tiefere Sinn aber besteht schlicht und ergreifend darin, dass sich der REchtsstaat und das Ordnungskonzept der „Rechtsstaatlichkeit“ auflöst. Denn im Kern ist die Idee des Rechtsstaates — so bieder-bürgerlich sie immer daher kam — purer Kommunismus, pures Jakobinertum. In einer feudalen Ordnung kann der „Rechtsstaat“ nur Unheil anrichten.
    Der Unterschied zwischen „Legalität“ und „Illegalität“, zwischen Diebstahl und Beschlagnahmung, zwischen VErhaftung und Kidnapping, zwischen Mord und Kollateralschaden kann und soll im Feudalismus nicht auf Grundlage allgemeiner „Prinzipien“ festgestellt werden, sondern ergibt sich immer nur aus den jeweiligen Treueverpflichtungen, Bindungen, Loyalitäten und vom physischen Aufenthaltsort. Dem einen sein Datendiebstahl ist dem anderen seine Vorratsdatenspeicherung, des einen Privatsphäre ist des anderen „rechtsfreier Raum“.
    .
    Der Irrtum der Bürgerlein ist es, diesen „Widerspruch“ unbedingt auflösen zu müssen, nach den „Maximen einer allgemeinen REchtsordnung“ oder so. Aber nein, man muß nicht. Man braucht einfach nur gute Waffen, hohe Zäune,
    den Mut zur Frechheit und halt ein paar Freude „mit denen man Pferde stehlen kann“. Und ein paar fähige Programmierer.

  67. @ Lutz 3. April / 23.36h

    LV...
    @ Lutz 3. April / 23.36h
    LV = Louis Vuitton
    P.S. Und CD = Christian Dior (und nicht Corps Diplomatique)
    P.S. Frauen ticken anders….

  68. Den Sonderbundskrieg haben die...
    Den Sonderbundskrieg haben die Schweizer komplett verdrängt.
    Fragen Sie nur mal in einer Buchhandlung nach einer aktuellen Monographie.
    Dafür die Waadtländische Revolution!

  69. Es geht auch anders mit der...
    Es geht auch anders mit der Quittung. In Italien, meine ich. Kaufte in einem Mailänder Geschäft zwei Anzüge aus Cord, dann noch dies und das. Am Ende zückte ich die Kreditkarte, weil man laut Aufkleber an der Tür in diesem Geschäft damit bezahlen könne. Ich muss vielleicht dazu sagen, dass es ein Geschäft auf dem Corso Buenos Aires war, eher in nördlicher Richtung. Und nicht in der Via Spiga. Jedenfalls wiegte die Verkäuferin den Kopf hin- und her… tja, ob es nicht auch anders ginge. Bares lacht, auch für mich als Preisnachlass. Also ging ich los und holte Geld, was dann gleich in der Kasse versenkt wurde, ohne irgendwelche Beträge einzutippen. Das sind ja schon schon fast griechische Verhältnisse. Für alle, die mir jetzt etwas von teuren Kreditkartengebühren für die Händler erzählen wollen – weiß ich doch alles. Aber darum ging es hier wohl weniger. Ich hatte eher den Eindruck, dass es um die Vermeidung irgendwelcher schriftlicher Belege dieses Handels ging. Abgründe, Abgründe!!!

  70. Ausserhalb einer staatlichen...
    Ausserhalb einer staatlichen Rechtsordnung gibt es auch kein Privateigentum, v.a. keine klaren Grenzen zwischen konkurrierenden Eigentumsansprüchen, und erst recht keine Möglichkeit aus Eigentum Gewinn zu erzielen.
    .
    Warum z.B. sollten junge, kräftige Mieter an ihre alte schwache Vermieterin Miete überhaupt Miete zahlen…?

  71. An ihre Vermieterin meine ich....
    An ihre Vermieterin meine ich.
    Ohne den Staat, der ihre Eigentumsansprüche im Zweifelsfall durchsetzt, hätte sie ja nichts davon.

  72. Jetzt schaltet sich auch noch...
    Jetzt schaltet sich auch noch BILD ein in den Disput. Mit übergrossen Lettern wollen sie auch eine Strafanzeige einreichen. Jetzt geht, nebst allem andern, auch noch das Niveau verloren… BILD sei Dank!

  73. @ Schluchten-Ossi 00.18h

    Re...
    @ Schluchten-Ossi 00.18h
    Re die Doppelmoral der Amerikaner. Und die Briten haben auch eigene Steueroasen – the Isle of Man and the Channel Islands.

  74. @diverse
    Also - um es mal...

    @diverse
    Also – um es mal nochmals klarzustellen. In der Schweiz kann man einen Betrag von CHF 20’000 einmalig bar auf ein Konto einzahlen. Macht man es wieder – oder auf einer anderen Bank oder einen höheren Betrag – so greift das Geldwäschereigesetz: sprich, man muss schriftlich beweisen, woher das Geld kommt. Wird kein bzw. ein verdächtiger Beweis geliefert, muss die Bank die Meldestelle für Geldwäscherei informieren etc. etc. Also, aber natürlich hält sich das Gerücht vom grossen Geldkoffer….Das ganze gilbt ausserdem für Schweizer und Ausländer. Aber probieren Sie es doch mal mit einer grösseren Summe aus, falls Sie all dem nicht trauen – und ja, dann gerade noch nach einem Nummerkonto fragen. Da haben die Bankenanstellten wenigsten auch mal wieder etwas zu lacheh….Viel Glück.

  75. Ja, aber die Leute, die das...
    Ja, aber die Leute, die das machen, machen es nun schon Jahrzehnte so. Dass die gute Zeit vorbei ist, ist klar. Aber man weiss ja auch von den CD-ällen, wie das gelaufen ist: Das Geld wurde ijn Deutschland angeliefert und dann in der Schweiz sauber verbucht. Da muss man keine Umwege über Grenzen mit dem Koffer gehen.

  76. @fionn
    Frauen ticken anders!...

    @fionn
    Frauen ticken anders! Die wissen gleich was LV ist. Ich habe es nicht sofort gerafft, weil ich diese Firma nur aus dem Wirtschaftsteil der Zeitung kenne, und da heißt die immer LVMH.
    .
    Für Männer gilt immer noch (?): Keine Initialien oder Logos auf Klamotten, Aktentasche oder Brillengestell. Außer es wären die eigenen, aber auch das ist doch nicht mehr zeitgemäß (??)

  77. Fabian, ich sage es mal so:...
    Fabian, ich sage es mal so: Die Anlagenöte Schweizer Banken machen die Kreditfinanzierung über die Schweiz zu einer lockeren Angelegenheit (Carry Trades, sage ich da nur)

  78. @Eidgenosse: "Die Schweiz...
    @Eidgenosse: „Die Schweiz braucht definitiv kein Schwarzgeld!“
    .
    Weshalb nehmen sie’s dann (sehr gerne)?
    Oder musste man die hinterzogenen oder geklauten Millionen den schweizer Banken aufdrängen?
    .
    Erinnert sich noch jemand an die schweizer Konten jüdischer Ermorderter? Da musste auch erst Druck erfolgen, bis die schweizer Banken da überhaupt etwas zugaben oder gar rausrückten. Sind diese Vermögen eigentlich inzwischen alle(!) „bereinigt“?
    .
    .

  79. @rollproll: Es lebe der...
    @rollproll: Es lebe der Versicherungsbetrug!, nicht wahr? Nämlich: Versicherungen funktionieren auch nur, wenn sicher gestellt werden kann, dass die Versicherten ehrlich sind. Wenn es keine Kontrolle gäbe und alle betrügen könnten, klappt das System sofort zusammen. Und so ist’s mit jedem Gemeinwesen. Nicht mal ein Pippi-Duffka-Verein ließe es zu, dass nicht jedes Mitglied brav den vollen Vereinsbeitrag bezahlt…

  80. Ohh, ich hab mich im...
    Ohh, ich hab mich im Adressaten vertan. Nicht der / die werte rollproll war gemeint, sondern der rostige Ritter. Mit der Bitte um Verzeihung!

  81. @HansMeier555: Respekt, werter...
    @HansMeier555: Respekt, werter Herr Meier! Ihre Kommentare zeugen von Verstand und Klugheit – und sind des Ausdruckens und Wiederlesens wert! Dankeschön.

  82. Die BILD-Version finden Sie...
    Die BILD-Version finden Sie doch schon bei Dürrenmatt: Justiz.
    .
    Vielleicht kommt auch mal wieder die alte Dame auf Besuch in die Heimat.

  83. Übrigens sind es ja genau...
    Übrigens sind es ja genau jene rostigen Ritter, welche Eigentumsdelikte in Deutschland noch immer stärker bestraft sehen wollen als Körperverletzungen (weil sich der Körper der Vermögenden besser schützen lässt als weite Latifundien) – und die sich dann anderweitig vor den ‚Zwangs’maßnahmen des Staates hinsichtlich der Steuer-Rechtsordnung fürchten. Entweder es gibt hundertprozentige Willkür (Deutschland im 30-jährigen Krieg) oder aber man versucht das Gegenteil. Die Geschichte und die Evolutionsbiologie (Stichwort Kommensalismus, Symbiose) zeigen, dass letzteres zumeist das langfristig viel tragfähigere System ist.

  84. @ HansMeier555 04. April 2012,...
    @ HansMeier555 04. April 2012, 06:30
    So ist es. DA hat in eine Eiterblase gestochen, und Sie haben das Ergebnis protokolliert.
    Entgegen Lütkehaus bist das Sein am Ende eben doch das Gute ;-).

  85. @viele: Den Zahn, welcher doch...
    @viele: Den Zahn, welcher doch offensichtlich so sehr schmerzt, dass darüber gestöhnt, gejammert, gar geschrien wird, den sollte man behandeln. Oder nicht? Und wenn die Schweizer für sich ihre eigene Rechtsordnung reklamieren, sollten sie zumindest zur Kenntnis nehmen, dass das andere für sich ebenfalls in Anspruch nehmen dürfen. Vielleicht setzt man sich besser an einen Tisch, als Ressentiments zu pflegen?

  86. @Eidgenosse: Ja, wenn die Bild...
    @Eidgenosse: Ja, wenn die Bild sermonisiert, wird’s gefährlich. Noch ein Grund mehr, wenigstens hier einen zivilisierten und tiefgründigen Austausch zu pflegen. Dann klappt’s auch mit den Nachbarn…

  87. Es ist hier schon angeklungen:...
    Es ist hier schon angeklungen: Es gäbe weltweit keine Steueroasen, wenn wir es weltweit mit Feudalismus und/oder dem Oligarchentum à la Russie zu tun hätten. Aber wenn wir das eine-letztere nicht wollen, können wir das andere auch nicht befürworten.

  88. Besonders lustig das Argument,...
    Besonders lustig das Argument, dass angeblich „nur die Schweiz“ angegriffen wird, währen die anderen Steuerparadiese, die es ja noch viel viel schlimmer treiben, angeblich ungeschoren bleiben.
    .
    So als ob man ein himmelschreiendes Verbrechen wie den Datendiebstahl moralisch günstiger beurteilen müsste, wenn es auf Zypern oder den Fidschi-Inseln stattfindet. Als ob die dort nicht genauso verwundert fragen könnten, warum die übrige Welt so hohe Steuersätze und so miese Laune hat — anstatt einfach eine Jukebox unter den Palmenstrand zu stellen.
    .
    Das hört sich ja fast so an wie wenn sich ein Mädchen beim Haager Kriegsgericht beschwert, weil die Nachbarstöchter von den Soldaten nicht ebenfalls vergewaltigt wurden!
    .
    Man kann daran schön sehen, dass die Schweizer selber nicht so ganz an ihre Unschuld glauben.

  89. Und anstatt hier rumzumosern,...
    Und anstatt hier rumzumosern, sollten die Winkelriede lieber mal vor der eigenen Haustür kehren — und bitte schön was gegen die bolschewistische Devisenbewirtschaftungspolitik ihrer Nationalbank unternehmen.
    Diese 1,20-Regel hat mir letztes Jahr ganz schön die Bilanz verhagelt. Sonst überlege ich mir ernsthaft, mich beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte zu beschweren.

  90. @Jeeves: Dies ist nun eine...
    @Jeeves: Dies ist nun eine Behauptung von Ihnen, dass Schweizer Banken (sehr gerne) Schwarzgeld annehmen… Machen Sie die Probe auf’s Exempel und versuchen Sie mal, einen grösseren Betrag in bar einzuzahlen und anzulegen… und teilen Sie uns Ihre Erfahrung mit!
    Was die Holocaust Gelder angeht, wurden ein Schlussbericht publiziert. Da wollen wir aber besser nicht noch tiefer in die Geschichte eintauchen. http://www.uek.ch/de/schlussbericht/synthese/uekd.pdf
    Erstaunlich, wie immer wieder verstaubte, antiquierte Ansichten über den Finanzplatz Schweiz zum Vorschein kommen.

  91. @Eidgenosse: Jenseits dieser...
    @Eidgenosse: Jenseits dieser ganzen Schwarzgeldschmuddeleien-Hypothesen geht’s hier aber doch viel mehr um die Frage: Hat sich die Schweiz einen Gefallen getan, so öffentlichkeitswirksam drei Haftbefehle auszustellen? Die Pfade der Diskretion und das angenehme Gefühl der leisen Hinterzimmerpolitik jedenfalls sind verlassen worden. Will ich das, als mittelbegabter Oberländer oder Hanseat oder Schwabe? Oder suche ich mir bei der nächsten Entscheidung nicht lieber einen kuscheligeren Ort, der mehr Ruhe und mehr angenehmes Dämmerlicht verspricht als dieses nun so grelllaut ausgeleuchtete Alpensujet?

  92. @Jeeves: Ja die Schweiz hat...
    @Jeeves: Ja die Schweiz hat die braune Suppe ausgelöffelt. Vielen Dank auch.

  93. @ eidgenosse ...
    .
    nun wenn...

    @ eidgenosse …
    .
    nun wenn das so schwierig ist, frage ich mich ja schon woher die CDs mit lustigen Datensätzen kommen….

  94. @Ephemeridenzeit: die...
    @Ephemeridenzeit: die Geschicht mit diesen Haftbefehlen und v.a. auch der Zeitpunkt ist gewiss noch zu klären… und wird bestimmt auch noch geklärt.
    Dennoch empfehle ich natürlich jederzeit einen Blick auf die tausend im Abendrot beleuchteten Gipfel, kein Geld der Welt kann solch gewaltige Impressionen ersetzen.

  95. @rollproll: ich kenne leider...
    @rollproll: ich kenne leider diese lustigen Datensätze nicht … und verfüge auch nicht über die Mittel, mir solch teure CD’s zu besorgen. Vielleicht steht da gar nicht viel drauf, alleine die Einschüchterung hat ja so manchen deutschen Steuerflüchtling zur Selbstanzeige getrieben.

  96. Mein Tip:
    Thomas...

    Mein Tip:
    Thomas Bohrer-Fielding reaktivieren!
    .
    Irgendwas im Adlon, moderiert von Giovanni di Lorenzo.

  97. @ microplan2012

    den...
    @ microplan2012
    den genialsten Beschiss finde ich immer, wenn überall geschrieben wird, dass die 10% der Bestverdienenden 50% der gesamten Steuerlast tragen würden und deswegen eh schon genug Steuern zahlen….hört sich doch nach viel an, oder!?
    dass es sich dabei aber nur um die Einkommensteuer handelt und diese nur rund 30% der Gesamtsteuereinnahmen ausmacht wird praktisch überhaupt nie erwähnt oder in einen Zusammenhang gebracht. Genau genommen sind die Hälfte von diesen 30% nämlich nur 15% bezogen auf die Gesamtsteuereinnahmen, obwohl diese oberen 10% rund 40% Anteil an den zu versteuernden Einkommen haben….
    zu kompliziert? genau das soll es ja auch sein, damit nur die erste Aussage hängen bleibt und sich gar keiner die Mühe macht zu hinterfragen ob das stimmt.

  98. Auffällig, wie sehr die Damen...
    Auffällig, wie sehr die Damen sich doch zurück halten bei diesem Thema. Da sieht Mann wieder: Die Kriege beginnen und führen die XY-Chromosomen-Träger… Vielleicht veranlasst die Weiblichkeit, dass die Scharmützel beendet werden? Vielleicht ganz einfach durch die disziplinierende Wirkung ihrer holden Anwesenheit??

  99. @xperte
    .
    Wobei der hohe...

    @xperte
    .
    Wobei der hohe STeueranteil der Bestverdienenden ja auch einfach auf den hohen Grad der Ausbeutung zurückgeführt werden könnte.
    Wenn sich ddie Löhne für Unqualifizierte, Leiharbeiter, Hauskrankenpfleger, etc. erst mal knapp überm Existenzminimum eingependelt haben, kann man von der Supermarktkassiererin ja nicht auch noch einen substantiellen Steuerbeitrag erwarten.
    Den Beitrag, den sie durch ihre Knochenarbeit geleistet hat, kommt in der Statistik naturgemäß nicht vor.

  100. nun wenn es die datensätze...
    nun wenn es die datensätze nicht gäbe, wäre der aktuelle streit auch nicht vom zaun gebrochn worden und es spielt GAR KEINE ROLLE ob das deutsche schwarzgeld IN DER SCHWEIZ mit Strafverfahren oder Selbstanzeigen eingesammelt wurde, es lag dort und es liegt wohl auch immer noch was dort (warum sonst das abkommen… )

  101. Eine Weisheit aus dem...
    Eine Weisheit aus dem 16.Jhdt:
    „Kein Geld-keine Schweizer!“

  102. @xperte: Sehr richtig! Ein...
    @xperte: Sehr richtig! Ein einfacher Blick auf die direkten Steuern können da schnell Licht ins Dunkle der Statistik bringen. Die oberen Zehntausend jedenfalls bezahlen mitnichten die Hälfte des Mehrwertsteuer-Aufkommens oder der Mineralölsteuer oder der Tabaksteuer. So viel können die Damen und Herren Vermögenden gar nicht verstoffwechseln, als dass ihre Minigesamtheit einen bemerkenswerten Anteil an diesen Steuern hätte. Und da sind Steuern wie Kfz-Steuer, Grundsteuer, Quellensteuer noch nicht berücksichtigt. Dieser Einkommenssteuer-Mythos also ist nichts anderes als ein sehr sehr fadenscheiniges Gespenst, an welches höchstens Kinder mit klapprigem Nervenkostüm und fehlender Ausbildung in den vier Grundrechenarten glauben dürfen.

  103. xperte, so ist es; von den...
    xperte, so ist es; von den Steuererleichterungen für Vermögende (steuerfreie Spekulationsgewinne nach dem alten § 23 EStG) bzw. den lächerlichen 25% + Soli auf Kapitaleinkünfte seit 2009 wollen wir erst mal gar nicht anfangen…

  104. Es erstaunt, dass die massive...
    Es erstaunt, dass die massive physische Flucht der Bürger aus den EU-Ländern für die betroffenen Regierungen kein Thema ist. Im vergangenen Jahr waren es über 100’000 Emigranten aus diesen Ländern, welchen in der Hoffnung auf ein besseres Leben in die Schweiz einwanderten, vorwiegend Deutsche übrigens; Tendenz weiter steigend. Dieses kleine Ländchen soll ihnen ganz selbstverständlich Arbeitsplätze, Wohnungen, Infrastrukturen (Schulen, Krankenversorgung, Strassen, Energie etc, etc.) zur Verfügung stellen.
    Dabei entspricht diese Anzahl jeweils der Einwohnerzahl einer Stadt wie beispielsweise Luzern!
    All diese Menschen werden sich übrigens mit Händen und Füssen gegen einen Beitritt der Schweiz in die EU wehren und versuchen, die Politik entsprechend zu beeinflussen.
    Dazu kommen jährlich ca. 20’000 Asylanten, zur Zeit vorwiegend aus Afrika, die erfahrungsgemäss ebenfalls hier schliesslich eine definitive Bleibe finden. Und das bei einem Ausländeranteil von bereits über 20%. Wo und wie soll das enden?

  105. Toll, wie Sie das machen,...
    Toll, wie Sie das machen, geschätzter Gastgeber, so viele neue gescheite Kommentatoren.
    Selbst ich krieg´noch nächtens die maligne Logorrhoe.
    Mit dem Troubadour hätte das nicht funktioniert…
    .
    @HansMeier555: Verhagelte Bilanz? Bei Ihnen? Welche Komponente des Zuwendung, Distinktion und Gnade Programmes, wenn dieses Mitglied der misera plebs fragen darf?
    Für einen „gemeinen“ Fremdwährungsspekulanten hätte ich Sie nicht gehalten.

  106. @ hansmeier555 Sie sind...
    @ hansmeier555 Sie sind ungewöhnlich geschwätzig heute.
    Verbal diarrhoea? :-)))))))))))

  107. Eine Dame ist da! @muscat: und...
    Eine Dame ist da! @muscat: und die Spekulationsverluste?

  108. Liebe Ephemeridenzeit,
    leider...

    Liebe Ephemeridenzeit,
    leider habe ich als Holde mit spitzer Zunge so gar keine disziplinierende Wirkung.
    .
    Meine Zurückhaltung hat damit zu tun, das ich ungern über Dinge rede, von denen ich glaube, nicht genug zu verstehen. Was nicht heißen soll, dass ich glaube, die xy-Träger hier würden mehr davon verstehen.

  109. Hab´ bloß mal "Kirche Maria...
    Hab´ bloß mal „Kirche Maria delle Grazie bei Mantua“ gegoogelt
    -bin nach dem Bild vom Krokodil
    -bei dem Palazzo Te gelandet:
    „Federico II. Gonzaga, der Sohn von Isabella d’Este und Francesco II. Gonzaga, Markgraf von Mantua, beschloss 1524 die Errichtung eines Lustschlosses ……“
    http://guideturistichemantova.it/Deutsch/palazzo-te/
    Da wurde wenigstens ordentlich investiert!

  110. @ axel ...
    .
    wer gehen will,...

    @ axel …
    .
    wer gehen will, soll gehen, … das die schweiz ein schönes land ist stellt keiner in Frage.
    .
    wer aber außerhalb der schweiz dauerhaft (wohnsitz…) öffentliche güter in anspruch nimmt, muss auch dafür zahlen.

  111. Oder auf den Punkt gebracht:...
    Oder auf den Punkt gebracht:
    .
    Die Schweiz hat über Jahrzehnte von günstigen Bedingungen profitiert, die die internationale Gemeinschaft ihr halt eingeräumt hat. Nicht weil das Ausland das unbedingt musste, sondern weil niemand bestimmten Grund sah, daran was zu ändern.
    .
    Die Schweizer aber bilde(te)n sich ein, diese günstigen Bedingungen aus eigener Kraft hergestellt zu haben und aufrecht erhalten zu können.

  112. @Schluchten-Ossi
    .
    Ja ja. Es...

    @Schluchten-Ossi
    .
    Ja ja. Es hat Gründe, warum ich auf die SVP-Klientel schlecht zu sprechen bin. Ich hätte ihr mehr Einfluß zugetraut. Wenn es in der Welt gerecht zuginge, müsste der Franken nicht bei 1,20 stehen sondern bei 0,95.

  113. Ephemeridenzeit (11:28 Uhr),...
    Ephemeridenzeit (11:28 Uhr), ich versuche es zunächst immer gern mit Logik. Da ist erfahrungsgemäß aber leider nicht jeder für zu haben. Noch dazu bei so einem abgedroschenen Thema. Schlau wie der Don ist, lässt er deshalb die Emotionen schön weiterköcheln.

  114. Ein Bekannter von mir, der zu...
    Ein Bekannter von mir, der zu Besuch in Zug ZG war, hat versucht (he said to me „Out of curiosity, just to see what happens“) ein Konto bei CS an der Bahnhofstrasse zu eröffnen.
    He told me that he was asked many questions and that one was:
    How much money would come into his account each time and how often?

  115. @Ephemeridenzeit – was soll...
    @Ephemeridenzeit – was soll man als Frau schon noch sagen? Es stimmt schon, ich habe in meiner Kindheit nie Kriegsschiffe gebaut. Aber ein Unschuldslamm war ich auch nicht. Wir spielten die Gudrunsage nach. Im Rahmen dieser Handlung habe ich die Beste der Klasse mit meinem selbstgebauten Schwert verhauen.
    .
    Was Herrn Steinbrück und seine Modellkriegsschiffe betrifft, war ich über das Interview sehr erstaunt. Meine Mutter hat immer gesagt, die FAZ Seite “Deutschland und die Welt” sei fürs Personal der Leute wie Herrn Abs (seinerzeit Herr „Ackermann“ von der Deutschen Bank, unser Nachbar). Also hab ich mich gefragt, was Herr Steinbrück mit diesem Interview dem Personal von Herrn Ackermann sagen will.

  116. Schluchten-Ossi, ...die sind...
    Schluchten-Ossi, …die sind aus Schwarzgeld-Portfolios in der Schweiz freilich hierzulande kaum in Abzug zu bringen, gr gr gr. Aber ich bin mir sicher, dass einige kackdreiste Steueroptimiererschnullis auch davor nicht zurückschrecken würden.

  117. oh ein echterFWK kunde....
    oh ein echterFWK kunde. nachdem ich nun einiges drüber geschrieben und noch mehr drüber gelesen habe, freue ich mich ja mal einem leibhaftigen exemplar gegenüberzustehen, so rein aus wissenschaftlicher neugier ;)

  118. @fionn: ich kenne das als...
    @fionn: ich kenne das als Standardfrage bei Kontoeröffnung, Sie nicht?

  119. @HM555: Sie werden mir immer...
    @HM555: Sie werden mir immer sympathischer. Aber die Häuselbauer hierzulande und diverse im CHF verschuldete Gemeinden haben das laute Quietschen schon 2008 bei 1,48 begonnen, weit vor dem Ihnen genehmen und als gerecht erachteten Kurs von 0,95. Die Hedgefond- und Carry-Trade- Mentalität der hiesigen Hausfrau würde das nicht als gerecht ansehen.

  120. Ich denke die Schweiz leidet...
    Ich denke die Schweiz leidet einfach unter einem kollektiven nationalen Minderwertigkeitskomplex, wenn es um das Verhältnis zu D geht. Es ist international unstrittig, dass die Schweiz eine Steueroase ist, nicht zuletzt durch die Adelung Obamas `08 (tax heaven).
    .
    1) Offshore Banking: Meint die Vermögensverwaltung außerhalb des Herkunftslandes, somit außerhalb der Reichweite der Steuerbehörde. Der Weltreichtumsbericht schätzt, dass ein Drittel des Offshore Vermögens in der Schweiz verwaltet wird: 4500 Mia.US-Dollar. Davon sind zwischen 50-90 Prozent schwarz. Absolut ist der Steuerschaden für D und Italien am höchsten, anteilig für die Entwicklungsländer. Rechnet man die Kapitalflucht gegen die Auslandsschulden auf, sind afrikanische Sub-Sahara Staaten Geberländer und nicht die ärmste Region der Welt.
    .Wie?
    Entscheidend ist nicht das Bankgeheimnis, sondern die Differenzierung zwischen Steuerbetrug und Steuerhinterziehung. Steuerhinterziehung ist in der Schweiz kein strafrechtlich relevantes Delikt. Dadurch muss die Schweiz anderen Staaten keine Rechtshilfe leisten. Auch Steuerbetrug wird nur geahndet bei Vorsatz; wird das Konto in Singapur einfach nur vergessen, bleibt der Betrug ohne Folgen. Natürlich sind Hinterziehung&Betrug keine „Vortaten“, sodass das Geldwäschereigesetz nicht angewendet wird. Für Länder außerhalb der OECD besteht im Grunde überhaupt keine Chance auf Rechtshilfe von der Schweiz zu erhalten.
    .
    2) Pauschalbesteuerung: Die Steuern von Ausländern, die seit mindestens 10 Jahren nicht in der Schweiz erwerbstätig sind, aber hier ihren Wohnsitz haben, richtet sich nicht nach ihrem Einkommen oder Vermögen, sondern nach ihren Lebenshaltungskosten. Dies führt zur vollständigen Reduktion der Steuerzahlung.
    (Schumi)
    .
    3) Unternehmen&Gewinnsteuer: Drei der fünf niedrigsten Plätze weltweit für Unternehmenssteuern liegen in der Schweiz. Darüber hinaus gibt es noch Sonderregelungen.In Zug gibt es sehr niedrige Sätze bei der Kapitalsteuer und vollständige Befreiung von der Gewinnsteuer für Holdings, Domizilgesellschaften (sogenannte Briefkastenfirmen) und gemischte Gesellschaften. Holdinggesellschaften sind Unternehmen, die Beteiligungen an anderen Unternehmen verwalten und die in der Schweiz keine eigene Geschäftstätigkeit ausüben, sie zahlen eine Kapitalsteuer von 0,02 Prozent. Aber es lassen sich mit diesen Holdings auch konzerninterne Gewinne steuergünstig transnational parkieren: „Transfer Pricing.“
    .
    Die Schweiz ist so ziemlich das beste Beispiel, warum direkte Demokratie nicht funktioniert. Da scheffelt die Hochfinanz Jahr für Jahr unfassbare Gewinne durch euer Finanzsystem und ihr verteidigt das auch noch, weil ein paar Krumen vom Tisch der Reichen für euch abfallen. Widerlich.

  121. Neulich am Flughafen Zürich...
    Neulich am Flughafen Zürich hab ich mal in eine Werbezeitschrift für Geldanlagen geguckt. Meine Güte wieviele Tierschutzvereine dort inserieren!
    .
    Keine Frage, den internationalen Tierliebhabern verdanken zwei oder drei Journalisten ihre berufliche Existenz.

  122. @Werte Frau Tiger, Respekt...
    @Werte Frau Tiger, Respekt für so viel sagenhaftes (!) Gespür in der Auswahl für den Einsatz von Holzschwertern… Und tatsächlich sind die Damen der Schöpfung auch niemals reine Unschuldslämmer, das zu schreiben, hätte ich mir niemals angemaßt. Jedoch: Es lässt sich in allen Lebenslagen immer wieder erspüren; schlagen sich Männer oder drohen sie, wie wilde Bestien auf einander loszugehen, und auf beiden Seiten kichern die Frauen darüber, ist’s schnell Schluss mit den hormonellen Geisterfahrten. Das ist auf dem Schulhof so, genauso wie in irgendwelchen Meetings oder Bars. Und praktischerweise funktioniert das sogar interkulturell – also auch dies- und jenseits des Bodensees…

  123. @Veil of ignorance: ein...
    @Veil of ignorance: ein höchst alarmierendes Frustrationspotential. Und die Schlussfolgerungen, sprich der letzte Absatz hat’s in sich. Sie sind disqualifiziert.
    Langsam wird’s Zeit, dass @Don Alphonso das Thema abschliesst oder die rote Karte zeigt.

  124. Und was haben sich Günther...
    Und was haben sich Günther Grass und die Süddeutsche dabei gedacht? Harte reale und schwierige Politik in Form eines Gedichts? Genieren die sich eigentlich nie?
    .
    “Jetzt aber, weil aus meinem Land,

    das von ureigenen Verbrechen,

    die ohne Vergleich sind,

    Mal um Mal eingeholt und zur Rede gestellt wird,

    wiederum und rein geschäftsmäßig, wenn auch

    mit flinker Lippe als Wiedergutmachung deklariert,

    ein weiteres U-Boot nach Israel

    geliefert werden soll, dessen Spezialität

    darin besteht, allesvernichtende Sprengköpfe

    dorthin lenken zu können, wo die Existenz
    einer einzigen Atombombe unbewiesen ist,

    doch als Befürchtung von Beweiskraft sein will,

    sage ich, was gesagt werden muß.
    .
    http://www.sueddeutsche.de/kultur/gedicht-zum-konflikt-zwischen-israel-und-iran-was-gesagt-werden-muss-1.1325809

  125. Alt und gram las mit...
    Alt und gram las mit brechenden Augen ich die Warnung,
    vor einem kleinen Land, welches das immer siegreiche Persien,
    gleichmachen dem Erdboden will.
    Wo aber nehmen wir danach her unsere Teppiche,
    auf denen die Djihadisten von Haengekran zu Haengekran,
    mit kunstvoll geflochtenen Stricken schweben,
    immer ein Lied, ein frommes auf den Lippen…
    .
    „Altern ist Schei..e!“ (Helmut Schmidt)

  126. Wenn das also gar nicht so...
    Wenn das also gar nicht so ist, liebe Schweizer, mit dem Schwarzgeld, was da gern illegal transferiert wird; da frage ich mich doch, ahnungslos wie ich bin, weshalb die Guardia di Finanza in Cannobio am Lago Maggiore mehrere sehr schnelle, kleine Patrouillenboote liegen hat? Doch wohl nicht, um die unbefugte Einfuhr von Schweizer Käse zu unterbinden, oder?

  127. So langsam ......
    So langsam …

  128. Schafft ein, zwei viele...
    Schafft ein, zwei viele Israels!

  129. Enzensbergers Gedichte waren...
    Enzensbergers Gedichte waren auch nie was andres als Leitartikel. (Oder ich hab zu früh aufgehört zu lesen).
    .
    Zufrieden, Herr Adorno?

  130. Nach den Kommentaren der...
    Nach den Kommentaren der Schweizer hier zu urteilen ist die jahrelange Saat des BLICK aufgegangen. Deutsche = böse. Dabei ist es doch nur so, dass uns die Schweizer normalerweise ziemlich egal sind. Wenn sie denn nicht systematisch Bundesbürger zu Gesetzesbrüchen animieren würden. Wer dazu animiert, einen Staat die Geschäftsgrundlage zu entziehen, nämlich die Einnahmen, der sollte sich nicht wundern, wenn der Staat sich wehrt.
    _
    Zurück zum BLICK. Es bleibt die Frage, wie lange es dauern wird, bis Deutsche in der Schweiz auf offener Straße oder in dunklen Gassen verprügelt werden. Meine Vermutung, spätestens in drei Wochen. Das wird dann von öffentlicher gespielter Empörung und heimlicher Freude in der Schweiz begleitet werden.

  131. Recherchieren sie mal ein...
    Recherchieren sie mal ein wenig über Deutschen-bashing in der Schweiz, da gibt es mehr als genug Material.

  132. Wie gut, dass in Bayern keine...
    Wie gut, dass in Bayern keine Berliner gebasht werden.
    Aber die Schweiz? Innerlich bin ich irgendwie unfähig, sie so richtig als Ausland wahrzunehmen.

  133. Tsja, umgekehrt haben die...
    Tsja, umgekehrt haben die Schweizer da weniger Probleme.

  134. Viele neue Namen hier.
    Beim...

    Viele neue Namen hier.
    Beim letzten Artikel habe ich noch gedacht, das läge am 1. April.
    Und dann gleich dieser Disput.
    Liebe Schweizer, liebe Soziale Demokraten.
    Contenance.
    Ihr seid doch alle Genossen.

  135. @Der Tiger:
    Etwa drei...

    @Der Tiger:
    Etwa drei Jahrzehnte lang und lange vor dem Bekanntwerden seiner Waffen SS Mitgliedschaft musste ich mich gegen meine angewiderte Ablehnung von Grass in jeder „liberalen“ Umgebung rechtfertigen, wenn sie zur Sprache kam.
    Seit heute muss ich nicht mehr glauben, dass ich recht hatte. Ich weiss es :-).
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  136. § 259
    Hehlerei
    Wer eine...

    § 259
    Hehlerei
    Wer eine Sache, die ein anderer gestohlen oder sonst durch eine gegen fremdes Vermögen gerichtete rechtswidrige Tat erlangt hat, ankauft oder sonst sich oder einem Dritten verschafft, sie absetzt oder absetzen hilft, um sich oder einen Dritten zu bereichern, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
    .
    Unter diesem Aspekt ist das Verhalten unseres Staates zumindest grenzwertig.

  137. § 259
    Hehlerei
    Wer eine...

    § 259
    Hehlerei
    Wer eine Sache, die ein anderer gestohlen oder sonst durch eine gegen fremdes Vermögen gerichtete rechtswidrige Tat erlangt hat, ankauft oder sonst sich oder einem Dritten verschafft, sie absetzt oder absetzen hilft, um sich oder einen Dritten zu bereichern, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
    .
    Unter diesem Aspekt ist das Verhalten unseres Staates zumindest grenzwertig.

  138. Das ist jetzt aber ganz doof...
    Das ist jetzt aber ganz doof gelaufen „Recherchen des Schweizer Fernsehens zeigen: Die Schweizer Steuerbehörden arbeiten ebenfalls mit gestohlenen Kundendaten.“
    http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2012/03/10/Schweiz/Auch-Schweizer-Steuerbehoerden-arbeiten-mit-gestohlenen-Kundendaten

  139. Il (!) scontrino, und dann...
    Il (!) scontrino, und dann auch noch zweimal, Herrschaftszeiten! LO Scontrino, Sie Aufschneider.

  140. Die Schweiz ist doch kein...
    Die Schweiz ist doch kein Ausland.
    Sie war schon immer Teil des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation.

  141. Gerade sehe ich im...
    Gerade sehe ich im Kuechenradio Geissler vs. Matussek.
    Der Geissler wird mir auf seine alten Tage immer sympatischer.

  142. Aaaah, dies ist doch mal...
    Aaaah, dies ist doch mal wieder ein recht beleuchtungswürdiges Thema, die Schweiz und das Geld.
    Gerade neulich habe ich gelesen, daß die Anfänge des starken Schweizer Bankwesens aus der Zeit der Adelsherrschaft in Europa stammten. Man mußte ja etwas Vermögen über den Krieg hin retten. So einigte man sich auf Schweizer Neutralität, und holte nach Ende des Krieges die Reste dann nach Hause… auch konnten wohl Gebäude oder Anlagen an Schweizer verkauft werden, dann waren sie nach Kriegsende vor Reparationsforderungen geschützt… wozu mir einfällt, daß der Chemiebetrieb in meiner Heimatgegend einer Schweizer Firma gehörte, schätzungsweise auch in WK2, denn der wird wohl in den 1920ern errichtet worden sein (inzwischen ist er abgerissen).

  143. Einen LV-Aktenkoffer?! Mon...
    Einen LV-Aktenkoffer?! Mon Dieu, lieber Don, geht’s noch peinlicher? Sowas überlassen wir doch eigentlich den hominibus novis.
    Dachte immer Ihre Chaîne anglaise.

  144. @Filou: der Geissler war in...
    @Filou: der Geissler war in St. Blasien. Dort verirren sich zwar auch ab und an Schweizer zu Ausflügen hin, aber man fährt von dort aus eigentlich nicht über den Rhein. Da blieb man seinerzeit am Kraftwerk oder bei der Papierfabrik (ist jetzt auch futsch) hängen. Generationen zuvor war die Alb noch ein manchmal reißendes Flüßchen, und das Flößen kostete einmal allen 3 Männern einer Verwandtschaftsfamilie das Leben.

  145. @ThorHa: von Grass kam ich nur...
    @ThorHa: von Grass kam ich nur mal mit der „Blechtrommel“ in Berührung, und fand die ziemlich brutal (allerdings der Einleitungssatz „erblickte ich das Licht der Welt unter einer 40-Watt-Glühbirne“ ist genial, finde ich). Allerdings muß es damals in den Städten auch einen recht brutalen Menschenschlag gegeben haben, ich habe da so 2 vor Augen aus der Großelterngeneration. Überleben mit aller Gewalt und ausgefahrenen Ellenbogen. Ihre Kinder, im Alter meiner Eltern, waren aber sehr anders, ich fragte mich, wie die diese Eltern ausgehalten hatten. – Mit einer Bekannten aus Weißrußland (Klavierlehrerin) kam ich auch mal ins Gespräch über Eltern und Großeltern, und auch dort dasselbe Bild. Großeltern mußten brutal ums Überleben kämpfen mit allen Tricks und Rabiatheit, mehrfache Enteignungen und Umbrüche, Eltern dann in relativem Wohlstand, und unsere Generation akademisiert.

  146. Statt einfach mal die Jellinek...
    Statt einfach mal die Jellinek zu fragen, was sie von diesen U-Boot-Atomraketen hält. Oder Benjamin Lebert.

  147. @filou
    Warten Sie's nur ab,...

    @filou
    Warten Sie’s nur ab, auch der Mattusik wird ihnen noch sympathisch.

  148. Wie fast immer ein wunderbar...
    Wie fast immer ein wunderbar zu lesenbar Beitrag, Danke.
    Fast noch interessanter sind die Kommentare in denen man die getretenen Hunde jaulen hören kann. Einer entblödet sich nicht mal das Wort Hehlerei in den Mund zu nehmen. Wenns ums eigene Geld, das Aller-Allerheiligste geht, dann dreht jeder sich die Realität so hin, wie es einem in den Kram passt.
    Beim Lesen dieser Seite fühlt man sich mal wieder so richtig wohl dabei, zwischen allen Stühlen zu sitzen, es ist anscheinend immer der einzige nicht beschämende Platz…. Man muss sich beständig an Adornos Feststellung erinnern, dass es unter Arbeitern und allen anderen Komikern dieser Welt auch keineswegs anders zugeht. Aber es ist die verlogene Heuchelei der „besseren Gesellschaft“ die diese so widerlich macht und die einem eine erneute Art von französischer Revolution, inklusive aller Auswüchse gar nicht mal soooo entsetzlich erscheinen lässt.
    Sie dürfen gerne dagegen anbeten.

  149. @Filou
    Und kann man aus Ihrem...

    @Filou
    Und kann man aus Ihrem „Küchenradio“ auch Calvados trinken… ?

  150. Jetzt geht´s aber los:...
    Jetzt geht´s aber los:
    Schweizer empfehlen – die deutschen Arbeitnehmer aus der Schweiz abzuziehen, sie seien eh verhasst …
    .
    Die Griechen hassen uns auch …
    .
    Die Bayern hassen Berlin …
    .
    Berliner hassen die Schwaben …
    .
    Schwaben hassen Dreck im Treppenhaus …
    wegfegen oder generös wegsehen ?
    .
    „Du deckst mir den Tisch vor den Augen meiner Feinde;
    Du salbst mein Haupt mit Öl, du füllst mir reichlich den Becher“
    Wer glaubt wird seelig.
    (oder besoffen)

  151. Ja, ich fand die Wortmeldungen...
    Ja, ich fand die Wortmeldungen aus der Eidgenossenschaft auch witzig – das nächste Mal schreibe ich eine Art Entschuldigung und warumj wir die Schweiz trotzdem noch brauchen.

  152. gabriele: "Jetzt geht´s aber...
    gabriele: „Jetzt geht´s aber los: … Berliner hassen die Schwaben …“
    *
    Wir Berliner hassen niemanden, dafür bräuchte man ja echte Emotionen und da stehen wir einfach drüber. Schade ist eben nur, das die Schwaben evolutionstechnisch in einer Großstadt völlig unnötig sind….

  153. @colorcraze – Ich gebe...
    @colorcraze – Ich gebe jederzeit zu, dass ich die Blechtrommel mit sechzehn gelesen habe und sehr interessant fand. Ich habe auch nicht die schriftstellerischen Leistungen von G. Grass kritisiert, sondern sein politisches Engagement. Und als Herausgeber oder Mitarbeiter der Süddeutschen würde ich mich für die Veröffentlichung so eines Gedichtes genieren.

  154. "Man muss auch einmal...
    „Man muss auch einmal aufhören können. Sich zurückziehen. Es gut sein lassen. Velleicht der richtige Zeitpunkt, an das zu denken, was wirklich wichtig ist: Man selbst.“
    .
    es ging nicht um die schweiz. es ging nicht um geld. es ging ums individuum, ums „deutsche erbe“ auch, wenn man so wollte, „dr. faustus in pfeifering/polling, 62km vom tegernsee“.

  155. in der karwoche immer...
    in der karwoche immer bootsmesse in ampuriabrava. aber wollte heute noch kaufen? nicht mal antizyklisch machte das noch spass . das angebot natuerlich womoeglich groesser denn je … http://www.firavaixell.com/pdf/planol_2012.pdf
    .
    die maerkte im laendlichen katalanien attraktiver denn je; kochen, faulenzen, lachen, lesen, spielen, schlafen, spazierengehen. mit blick auf meer und schneebedeckte 3000der.

  156. europa war nie und wird nie...
    europa war nie und wird nie sein eine flaeche der gleichmaessigen wohlstandshoehe „eins“, also sozial normiert. es bleibt pyramide. (schon „der summe der lokalen westviertel wg.“) die dummen deutschen „overworkers-not-anonymus“ aufgrund von „unnoetiger ueberleistung“ leider auch weiter im zentrum. und zu den ráendern hin faellts ab.
    .
    und koennen auf keinen klugen rat hoeheren. was will man da machen?
    .
    sinnvoll eines: „kind muss abschenken lernen.“ und das kind heisst deutschland. wie wohl wir jetzt auch versuchen die schweiz mit als teil eines von uns benoetigten balancierstangensystems zu benutzten. das taeten wir womoeglich besser bleiben lassen. aber sag‘ eines das seinem kinde, seufz … .
    .
    (also sozial normiert wie man in berlin neulich womoeglich noch sagte, als man/frau vor kurzem noch von „den vereinigten staaten von europa“ sprach.)
    .
    deutschland in der mitte haette so gesehen auch weiterhin die groesste verantwortung. in bescheidenheit.
    .
    aber wer liest schon noch zeitung in deutschland? http://www.monde-diplomatique.fr/

  157. Ja, wir sollten der Schweiz...
    Ja, wir sollten der Schweiz ein Beitrittsangebot machen, das sie nicht ablehnen können…

  158. man koennte es auch noch...
    man koennte es auch noch anders sagen: der t-see und don holen auf. holen lediglich auf.
    .
    man denke sich ein x-belibiges „waldstueckechen“ („gehoelz“ eigentlich hoechstens, also „typus krueppelgehoelz“ „fuer staedtische arme“) irgendwo zwischen ruhrgebietsvierteln: das hat vielleicht die form eines ungefaehren fuenfecks. kantenlaenge 600 meter. und von welcher seite aus man je seinen hund abends reinfuehrte zum gassi gehen, waere jeweils ein je voellig anderes gehoelz, mit natuerlich vollkommen anderem ansehen und image.
    .
    aber das war frueher. heute haben die anwohner es fast alle es begriffen: man muss in den flieger, „weg“, wenn man noch was sehen, leben will.
    .
    den eigentlich ist d ueberall nur noch das:“pesudo-erholungsgebiet zwischen arbeitsstellen zugeordneten schlafstaetten“, „bsp-reproduktionsmaschine inzwischen all- ueberall“. flaeche, stadt & land. nahezu. (und die schweiz waere das fuer die eidgenossen eigentlich auch schon lange, „nur die berge haetten uns die aussicht drauf versperrt“?)
    .
    und nur ein ganz kleiner fleck von obergermanien, also „oberbavarien“, t-see geheissen, war bislang noch ausgenommen. und don lediglich die „beobachtende zeigerpflanze“, auch dessen jetzt endlich nun auch noch da angekommen waere, wo alle laengst schon waren… ? so gesehen.
    .
    und gruesse.

  159. @D.A.: ...und erkundigen Sie...
    @D.A.: …und erkundigen Sie sich lieber vor der nächsten Durchreise, ob gegen Sie nicht ein Haftbefehl vorliegt….

  160. Wunderbar zu lesen. Und...
    Wunderbar zu lesen. Und interessant, wie gewisse Klischees oder Vorurteile, wie auch immer man dies benennen mag, sich durch die Kommentare hindurch manifestieren, und das im Jahre 2012!
    Einige teutonisch arrogante, ja fast schon pervertierend frustrierte, hasserfüllte Kommentare geben schon zu denken, einerseits. Andererseits macht mich das umso stolzer, Schweizer zu sein!
    Jedesmal, wenn ich auf Reisen bin, geniesse ich nach der Erklärung „… ja, ich spreche schon deutsch, aber ich bin Schweizer“ einen umso herzlicheren Empfang. Woran dies wohl liegen mag?

  161. Lieber Günter Grass, bitte...
    Lieber Günter Grass, bitte noch ’n Gedicht, diesmal den Schweizer Bankern gewidmet…

  162. Heinz Erhardt bemerkte...
    Heinz Erhardt bemerkte wenigstens zwischen seinen Gedichten, was für ein Schwelm er doch sei. Sollte sich Grass auch mal als Vorbild nehmen.

  163. Re Geld.
    GB-Sprichwort
    "Jesus...

    Re Geld.
    GB-Sprichwort
    „Jesus saves, Moses invests“

  164. @Stolzer Schweizer
    .
    Das mit...

    @Stolzer Schweizer
    .
    Das mit mit dem „herzlichen Empfang“ wird bald nicht mehr so sein.
    (Ich sage nämlich auch immer, dass ich aus der Schweiz komme… und ich komm viel rum.)

  165. Poesie bleibt eine Zier,
    doch...

    Poesie bleibt eine Zier,
    doch weiter käm‘ man ohne ihr.
    Dichterlyrik, Marschbefehl,
    all dies gegen „Is-ra-eel“ ?
    Er, der früher Saulus war,
    käm‘ jetzt auch mit Paulus klar.
    Auch meine Zweite käm‘, Ihr Lieben,
    was gesagt werden muss, nicht nur geschrieben,
    sie kommt an Glanz zurückgeblieben.
    Und falls die Bank Gedanken hegt,
    wenn schliesslich wer den Koffer trägt,
    dann ist die Tat mit Knast belegt.

    p.s., werter DA, nun mal Prosa: Darf man erfahren, ich bin natürlich neutral und verschwiegen wie eine Schweizer Bank, was denn da bitte für die ‚due ruote‘ erstanden wurde ? Auch der Matashop hat ja offenbar entsprechendes Material. Die Rechnungen sind jedenfalls nicht für Kaffee, das ist alles belegt !

  166. @Ach Stolzer Schweizer, merken...
    @Ach Stolzer Schweizer, merken Sie denn nicht, dass gerade mit solchen Zeilen sich die – von Ihnen zu Recht bekrittelten – ‚arroganten‘, ‚pervertierend frustierte‘, ‚hasserfüllte‘ Gräben nur vertiefen? Wohin soll das führen? Kann man(n) nicht endlich einmal stolz nur auf sich sein? Nur auf sein Selbst, seine Mitmenschlichkeit, seine Freundlichkeit, seine Intelligenz, seine Toleranz? Warum versucht man sich immer und immer wieder auf ein Kollektiv auszudehnen, sich selbst zu abstrahieren durch Nationalität, Religion, Schrebergartenlaubenzugehörigkeit?? Wären Sie im Himalaya geboren, als ansonsten der gleiche Mensch wie zuvor, dann könnten Sie nicht mehr auf Ihr Schweizer-Ich stolz sein – aber wären Sie dann ‚weniger‘ (um nicht zu schreiben: ‚minderwertiger‘)? Wohl: nein! Sie bleiben Sie. Und alles andere ist Pathos, angeheftete Phrase. Niemand liebt Sie, weil Sie Schweizer sind – sondern Sie werden als Mensch geehrt, geachtet, geliebt. Oder wollen Sie sich wirklich auf ein bisschen Rot und Weiß reduziert sehen?

  167. ...

    ja erzählens mal in...

    ja erzählens mal in ungarn oder der ukraine wos herkomme. die freuen sich wie die schneekönige.

  168. @mediensegler:
    Das mit den...

    @mediensegler:
    Das mit den Gesetzen haben Sie falsch verstanden. Wenn es gegen „die da oben“ geht, insbesondere aber um Eigentumsgesetze, dann gelten die Regeln der Strassenschlägerei – und „die da unten“ sind einfach mehr.
    Um es allgemeiner zu sagen – tobt der allgemeine Volkszorn, sind Gesetze für den Mülleimer. Schlagend zu beobachten an der versuchten Lynchjustiz an einem unschuldigen Siebzehnjährigen vor einigen Tagen.
    Um Missverständnissen vorzubeugen – die meisten von uns würden Gesetze brechen. Wenn es uns nutzt bzw wir das glauben UND Sanktionen extrem unwahrscheinlich sind. Nur dass „die da unten“ immer behaupten, das täten natürlich nur „die da oben“. Falsch. Pöbl bleibt Pöbel, unabhängig vom Einkommen.
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  169. "Ausserhalb einer staatlichen...
    „Ausserhalb einer staatlichen Rechtsordnung gibt es auch kein Privateigentum, …“
    :-)))))). Sie hätten das einem mittelalterlichen Fürsten ja gerne klarmachen können. Einmal. Das erste und das letzte Mal. Privateigentum gibt es mindestens, seitdem bestelltes Land einen ungleich höheren Wert hat als unbestelltes (die Quelle des Privateigentums). Nur musste man dieses früher mit der Waffe verteidigen. Ich (1,93 gross, schiesskundig, fechtfähig) hätte ja gar nichts dagegen, das Prinzip wieder einzuführen. Die HansMeiers dieser Welt nach einigem Nachdenken vermutlich schon …
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  170. Man sieht, die vorherrschende...
    Man sieht, die vorherrschende Geisteshaltung im grossen Kanton ist doch noch die Gleiche.
    General Guisan hatte doch Recht.

  171. die ganze sache gefällt mir...
    die ganze sache gefällt mir nicht.
    .
    die bundesrepublik ist in einer ähnlichen lage wie das deutsche reich vor hundert jahren: vefolgende unschud, die nicht merkt, dass die anderen lieber ohne den ewigen spielverderber wären.
    .
    europa ist am ende, schade eigentlich, und deutschland gibt schon wieder, oder immer noch, die verfolgende unschuld.
    .
    oder glaubt hier jemand, die luxemburger verfolgen nicht genau, was da abgeht, denauso wie dei franzosen genau registrieren, wie sich frau dr. hosenanzug hinsichtlich griechenland aufführt. und nicht nur die, alle anderen sechsundzwanzig, eigentlich.
    .
    und was die spd veranstaltet, erzbengel labriel, der immer noch meint, kanzler werden zu können, oder die kraft hannelore, die sich für eine ministerpräsidentin hält, einfach nur schauerhaft und schauderhaft.

  172. Also sprach der Erhabene:

    Der...
    Also sprach der Erhabene:
    Der einzige Weg, der zur Läuterung der Wesen,
    zur Überwältigung des Schmerzes und Jammers,
    zur Zerstörung des Leidens und der Trübsal,
    zur Gewinnung des Rechten,
    zur Verwirklichung der Erlösung führt,
    das sind die vier Pfeiler der Achtsamkeit.
    (1) Die auf den Körper gerichtete Achtsamkeit.
    (2) Ruhe und Klarsicht.
    (3) Einigung mit Erwägen und Sinnen, ohne Erwägen nur mit Sinnen, nur mit Erwägen und ohne Sinnen.
    (4) Leere, vorstellungslose, ungerichtete Einigung.

  173. Meine Mutter - eine 1923...
    Meine Mutter – eine 1923 geborene BDM-Führerin –
    schwärmte von solchen Männern:
    1,93 gross, schiesskundig, fechtfähig – möglichst mit Schmiss.
    Friede ihrer armen Seele.

  174. Wer sich in diesen schlechten...
    Wer sich in diesen schlechten Zeiten noch die Haltung eines Kuechenradios erlauben kann, sollte um 22:15 Uhr die Tagesthemen einschalten. Dort wird ein Nobelpreistraeger ein selbstverfasstes Gedicht vortragen und dabei ueber Meinungsgleichschaltung grosse Klage fuehren.
    .
    Deutsche Literatur nach ’45 ist eine ertragreiche Wiese fuer Witzbolde.

  175. Das Beispiel mit dem...
    Das Beispiel mit dem mittelalterlichen Fürsten beweist das genaue Gegenteil. Eben weil der Fürst ja kein Privateigentum respektiert. Jedenfalls nicht das von fremden Leuten, die keine Fürsten sind.

  176. Das moderne Konzept von...
    Das moderne Konzept von Privateigentum impliziert aber, dass auch Personen, die sonst arm, alt, schwach und krank sind, fest auf ihre Eigentumsrechte verlassen können. Auch ohne noch zusätzlich eine Privatarmee unterhalten zu müssen.

  177. ThorHa 05. April 2012,...
    ThorHa 05. April 2012, 16:12
    Sind wir schon soweit?
    .
    Pöbel bleibt Pöbel, unabhängig vom Einkommen.
    Da gebe ich Ihnen uneingeschränkt recht.
    .
    Ephemeridenzeit 05. April 2012, 15:57
    Schöner kann man es nicht sagen.
    .
    tylerdurdenvolland 05. April 2012, 09:34
    Wer mit den großen Hunden pinkeln geht, muss das Bein verdammt hoch heben.
    .
    Und an die Schweizer hier, euer Land ist wunderschön,
    ganz besonders die Gegend ums Matterhorn und den Genfer See,
    wäre gerne öfter dort.

  178. Stolzer Schweizer 05. April...
    Stolzer Schweizer 05. April 2012, 13:10
    War noch nie stolz darauf, Deutscher zu sein,
    aber immer darauf, mediensegler zu sein.

  179. Wir machens wie mit der NPD:...
    Wir machens wie mit der NPD: wir ziehen die Spitzel ab und leiern ein Verbotsverfahren an. Die Schweiz wird verboten. Oder jedenfalls für unsystemisch erklärt. Und der Rittmeister mit dem spitzen Stein führt die Krawallerie wie weiland am Little Big Horn mit Karacho in die Schlacht. Wo mangels Masse keine Nach-Wahlgeschenke mehr versprochen werden können und sogar Die-Rente-ist-sicher-Sprücheklopfer ihre eigene als Hanswurst auf Traumschiffen aufbessern müssen, hat das Verteufeln von vorgeblich reichen Minderheiten System: War nicht anno 39 das Deutsche Reich so platt, dass es nur mit der Aussicht auf das unter Gerechtigkeitsaspekten zu konfiszierende Judengold bei der ebensolchen Bank wieder kreditwürdig wurde?

  180. Und das mit dem Kollektivstolz...
    Und das mit dem Kollektivstolz ist vollkommen in Ordnung.
    .
    Da musste schon das Nazitum gewütet haben, um daran Zweifel zu erlauben.
    .
    Alle Leistungen sind kollektiv, ebenso die meisten Verbrechen und darum auch Stolz und Schande.
    .
    Das derzeit geltende Eigentums- und Erbschaftsrecht trägt dem vollauf Rechnung, indem es unterstellt, dass Leistung etwas ist, was in d.R. nur über Generationen akkumuliert werden kann und soll, genau wie das aus ihr resultierende Vermögen (an Geld, Bildung, Beziehungen, etc.).
    .
    Die Idee der Sippenhaft hingegen wird gemeinhin viel zu negativ gesehen. Gerade wer nicht den totalen Staat will, täte durch aus gut daran, seine Meschpoke im Auge zu behalten und bezeiten eine dezente Kopfnuß zu erteilen. Bevor da was aus dem Ruder läuft was dann auf einen selbst zurückfallen könnte. Und dasselbe darf man wohl auch von anderen verlangen, oder nicht?
    Es hat alles seinen guten Sinn, wenn man ein bissel drüber nachdenkt.

  181. @ Thorsten Haupts – “Pöbl...
    @ Thorsten Haupts – “Pöbl bleibt Pöbel, unabhängig vom Einkommen.” Kann ich nur zustimmen. Als ich gestern vom Kaufen meiner PapierFaz zurückradelte, hat mich so eine Porsche-SUV Frau fast ueber den Haufen gerannt:
    .
    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/strassenleben-frau-im-suv-11707886.html
    .
    Ohne ein Wort der Entschuldigung – geschweige denn einer Flasche Schampus ☹

  182. Ich wünsche mir Journalisten,...
    Ich wünsche mir Journalisten, die Ihrem Beruf nachgehen. Günther Grass 0:40 Uhr 3SAT

    Filou, ich habe Ihren Rat ernst genommen, und das ist für mich die Essenz.

  183. Das passt glaube ich ganz gut...
    Das passt glaube ich ganz gut zum Thema. Die Nazis auf dem Mond.
    Über Crowdfunding finanziert.
    .
    http://www.youtube.com/watch?v=Py_IndUbcxc
    .
    http://www.youtube.com/watch?v=3aTPmGk2P4c
    .
    http://www.ironsky.net/site/
    .
    http://de.wikipedia.org/wiki/Crowdfunding
    .
    Die Titanic beim 2.Link einfach überspringen.

  184. @colorcraze,05.April 2012,...
    @colorcraze,05.April 2012, 00:39
    wer hätte auch gedacht, dass Filou sich unter die Jesuitenverehrer (Geissler) einreiht?
    .
    Ein Mattuseck hat da keine Chance, der springt zu kurz.

  185. HansMeier555 05. April 2012,...
    HansMeier555 05. April 2012, 18:20
    Das mit Alten, Schwachen, Kranken und Armen… das soll wohl ein Witz sein?
    Mediensegler 05. April 2012, 18:27
    Wenn sie mit dem „Bein sehr hoch heben“ sagen wollen, dass man die grösseren Kanonen haben muss, dann haben sie sicher recht….

  186. ...was für Zeiten, in denen...
    …was für Zeiten, in denen alle Zukurzspringer groß raus kommen wollen – und was für
    offene Flanken.

  187. @tylerdurdenvolland
    .
    Nein,...

    @tylerdurdenvolland
    .
    Nein, wieso?

  188. Kurios! Stolzer Schweizer et...
    Kurios! Stolzer Schweizer et al., ich bin ja nun so gar nicht stolz, ein Deutscher zu sein, aus den bekannten Gründen. Es ist ein Fatum, das ich hinnehme, weil es eben so ist. Als zufälliger Postbank-Kunde, also implizit ein Kunde der Deutschen Bank fiele es mir allerdings im Traum nicht ein, mich in irgendeiner Weise für diese Institute zu engagieren. Sie sind mir herzlich gleichgültig, nur stille und unstressige Dienstleister. Ich verbinde emotional mit diesen Instituten gar nichts. Nun gut, ich bin kein Schweizer und, wie hierorts bekannt ist, ein ziemlicher Ignorant und Snob. Leider arm, so daß ich kein Schweizer Wie-auch-immer-Konto brauche. Deshalb verbinde ich ja auch mit dem Begriff „Schweiz“ nicht Blocher, das Gewehr im Schrank und Fremdenhaß. Ich wundere mich nur, daß die Schweizer Deutsche, Franzosen und Italiener als „Ausländer“ sehen. Naja. Vielmehr verbinde ich mit der Schweiz Seldwyla, das Irrenhaus Herisau und Wachtmeister Studer. Aber schließlich kann man die Schweizer nicht dafür beschuldigen, daß sie Genies hervorgebracht haben.

  189. Ein wichtiges Argument für...
    Ein wichtiges Argument für das Privateigentum ist ja gerade, dass es auch in kleinen Dosen dem Besitzer so etwas wie persönliche Autonomie und Freiheit verschafft. Dass es den einfachen Bauern hilft, ihre Arbeit effektiver zu gestalten als das in einer Kolchose möglich wäre.
    .
    Und genau das funktioniert nur innerhalb eines Staatswesens. Nur der Staat und nur er kann die kleinen Eigentümer beschützen. Und dass muss er auch. Nicht in erster Linie vor irgendwelchen „Räubern“ oder „Dieben“ (gegen die hätte sich die Dorfgemeinschaft auch selber wehren könne), sondern vor den „Fürsten“ und starken Großgrundbesitzern, die schon wussten wie man Bauern legt.
    .
    Der große Fürst, von dem ThorHa spricht, der braucht gar kein „Eigentum“, weil er über die Ressourcen (Menschen, Vieh, Ackerland, etc. pp.) im Zweifelsfall auch einfach so verfügen kann — egal wer der „Eigentümer“ ist.
    .
    Darum sage ich ja: „Eigentum“ ist im Kern ein kommunistisches Projekt und dient nur dazu, die Ressourcen denjenigen playern vorzuenthalten, die am meisten damit anfangen könnten. Stattdessen werden untaugliche Sozialstrukturen künstlich am Leben gehalten.
    .
    Im irrationalen und abergläubischen Mittelalter gab es für die armen alten schwachen Witwen immerhin die Chance, ihr Restvermögen einem Kloster zu stiften und dort dann unbehelligt den Lebensabend zu verbringen. Zumindest stand es so im Werbeprospekt.

  190. Zum Thema "Stolzer...
    Zum Thema „Stolzer Schweizer“:
    http://www.weltwoche.ch/
    Spricht für sich selbst. Widerwärtig.

  191. Nehmen wir mal an, daß dieser...
    Nehmen wir mal an, daß dieser Plausch hier die Metaebene von allem ist. Dann bringt es das auf den Punkt: fionn, 05. April 2012, 15:20, Re Geld. GB-Sprichwort „Jesus saves, Moses invests“

  192. @gabriele:
    Ihre Nase ist...

    @gabriele:
    Ihre Nase ist bewundernswert. Der „1,93 gross, schiesskundig, fechtfähig“ beschrieb sich nebenan mal ganz offen als ein eher rechts stehender.

  193. Danke, Der Tiger, für den...
    Danke, Der Tiger, für den Hinweis auf „Frau im SUV“.
    Ich hatte den wunderbaren kleinen Artikel vorgestern wohl übersehen.

  194. @Jeeves – Hätte ich auch,...
    @Jeeves – Hätte ich auch, wenn ich nur FAZ.NET lesen würde. Aber zum Frühstück lese ich immer die Papierversion. Da stand der Artikel gestern auf der ersten Seite des Feuilletons. Nachdem ich einen Tag vorher von der Porsche-SUV Frau – zugegebenermaßen – reichlich erschreckt worden war, hat mich der Titel “Frau im SUV” besonders interessiert. Daraufhin habe ich geguckt, ob es den Artikel gibt.

  195. IN BRENNENDER SORGE
    .
    In...

    IN BRENNENDER SORGE
    .
    In brennender Sorge
    stehen wir vor den hohen Gipfeln
    der Eidgenossenschaft
    und beklagen
    die niedrigen Beweggründe,
    die in diesen Tälern herrschen.
    .
    Da schallt aus den Wolken
    die Stimme des
    Berggeists:
    Sie sind verhaftet!

  196. Der Alm-Öhi war in seiner...
    Der Alm-Öhi war in seiner Jugend übrigens ein übler Rabauke.

  197. wie ein ehemaliges...
    wie ein ehemaliges nachrichtenmagazin berichtet, sind die deutschen steuerbehörden ob der aufgestellten nackenhaare in den südlichen bergen nur mäßig beeindruckt.
    die nächste CD befindet sich bereits im Ankauf.
    dodge this !

  198. "Der große Fürst, von dem...
    „Der große Fürst, von dem ThorHa spricht, der braucht gar kein „Eigentum“, weil er über die Ressourcen (Menschen, Vieh, Ackerland, etc. pp.) im Zweifelsfall auch einfach so verfügen kann …“
    Das ist historisch einfach falsch. Für jemanden, der ständig für den „Feudalismus“ streitet, wissen Sie erstaunlich wenig darüber, wie er realiter funktionierte.
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  199. Die mittelaterlichen Barden...
    Die mittelaterlichen Barden sind die RapPer des Mittelaters.

  200. Lieber Thorsten Haupts, Sie...
    Lieber Thorsten Haupts, Sie wissen erstaunlich wenig über die Ironie, die HansMeier555 betreibt und wie es ihm beliebt unsere Gewissheiten auf den Prüfstand zu stellen. Abgesehen davon finde ich auch Ihre Einlassungen immer wieder erfrischend, weil man sich gedanklich daran reiben kann. Bitte weiter so!

  201. Re: Die Schweizer und die...
    Re: Die Schweizer und die Deutschen
    http://www.wanderings.net/notebook/Main/HeavenIsWhereThePoliceAreBritish
    Sind die Deutschen wirklich die besten Mechaniker? Und was die Franzosen betrifft, ich hasse Knoblauch.

  202. @ savall > Friedrich Glauser...
    @ savall > Friedrich Glauser … ein trauriger Held…
    1919/20 wohnte er für einige Zeit im Tessin in einer Art Kommune, wurde aber nach einem Velodiebstahl wieder in die Deutschschweiz verfrachtet, diesmal jedoch in die Region Zürich.
    Im Projekt Gutenberg-DE vorhanden
    http://gutenberg.spiegel.de/autor/201
    Der Chinese (Kriminalroman)
    Der Tee der drei alten Damen (Kriminalroman)
    Die Fieberkurve (Kriminalroman)
    Gourrama (Roman aus der Fremdenlegion)
    Krock & Co. (Kriminalroman)
    Matto regiert (Kriminalroman)
    Wachtmeister Studer (Kriminalroman)
    19 Erzählungen

  203. Danke, Gabriele. Ich mag...
    Danke, Gabriele. Ich mag Glauser sehr. Das eigentliche Phänomen ist für mich allerdings Walser. Nicht zu verwechseln mit dem Hochstapler vom Bodensee. Der „Gehülfe“ ist für mich der Maßstab, an dem sich deutschsprachige Literatur zu messen hat.

  204. Manche der Toten, die die...
    Manche der Toten, die die Friedhöfe bevölkern, waren tatsächlich unersetzlich.

  205. Re die "Steuerschweiz"
    Aus der...

    Re die „Steuerschweiz“
    Aus der Neuen Zuger Zeitung online
    >>Die Jahresrechnung des Kantons Zug schliesst mit einem Plus von 84,8 Millionen Franken statt des budgetierten Defizits von 39,8 Millionen Franken ab. In den letzten acht Jahren verkalkulierte sich der Kanton um über 800 Millionen Franken. … << Meine Güte! Wie konnte sowas passieren?

  206. Ich wundere mich
    - ob den...

    Ich wundere mich
    – ob den wenig fundierten Aussagen hier und anderswo in D-Print Medien zum Thema
    – über den grobschlächtigen Stil, in dem diese Meinungen festgehalten werden
    und freue mich, dass sich meine Meinung: „Die Mehrheit der Deutschen, welche ich im Ausland erlebe, sind lautstarke, einfältige Grosskotze“ bestätigt.
    Und wenn ich mit diesem Eintrag einige von Euch ärgern konnte, dann freut es mich!
    Und sollte es wider Erwarten nur einer Person aus dem „grossen Kanton“ in den Sinn kommen, über das Verhältnis Schweiz und Deutschland (und EU allg.) respektvoll nachzudenken, dann … ja, dann mach ich einen Kopfstand!

  207. @Älterer...
    @Älterer Schweizer:

    http://www.spiegel.de/reise/europa/0,1518,825992,00.html
    Urlauber wählen Schweiz zum unbeliebtesten Reiseland

    Insgesamt beteiligten sich über 17.000 Zoover-Besucher an der Umfrage, die auf 23 verschiedenen Länderseiten des Reiseportals lief – darunter in den USA, Deutschland und den Niederlanden. Nur 3,7 Prozent befanden die Schweiz als gastfreundlichste Nation. Für die Eidgenossen, die nicht nur für Nummernkonten und Skigebiete, sondern auch für Hotelfachschulen bekannt sind, ein katastrophales Ergebnis.

    Schien mir grad passend.
    Grobschlächtige Grüsse,
    Thorsten Haupts

  208. Älterer Schweizer, die...
    Älterer Schweizer, die Schweiz wäre hierzulande ein Thema? Sie überschätzen sich. Nichts ist gleichgültiger als ihr unnützes Land.
    .
    Don Alphonso, das nächste Them wäre doch die nichtsnutzige Literatur, oder?

  209. @Usedomer: es gibt in jedem...
    @Usedomer: es gibt in jedem Land Menschen, die sich für die Krone der Menschheit halten und andere raushalten wollen. Selbst in den klassischen Einwandererländern, die ja gerade von der Zuwanderung leben. Bekannte mussten sich selbst nach 20 Jahren in Australien noch von ihren Nachbarn anhören „Ihr seit doch nur zugewandert – WIR sind richtige Australier“.
    Habe mich mal selbst mit Auswanderung nach Neuseeland, Kanada, USA und Japan beschäftigt und mich dabei auch mit Dingen wie Rassismus beschäftigt. Da stellt man so einiges fest, was man eigentlich nicht wissen möchte. Guter Roman zum Thema: „América“ von T.C. Boyle.

  210. Tja: So wie man in den Wald...
    Tja: So wie man in den Wald ruft, so tönt es zurück!
    Empfehle zur Entspannung Frl. Krise (Blog mit wesentlich mehr Humor, als hier zu finden).

  211. Unnuetz? Die Schweiz? Lieber...
    Unnuetz? Die Schweiz? Lieber Savall, Sie vergessen den schoenen Weisswein Fechy, das Hazy-Osterwald-Sextett, Duerrenmatt und die Spiegelgasse in Zuerich als Brutstaette des Zoffjettkommunismus.
    Auch der Maschinenfabrik Saurer sollte man Ehre zollen. Sie stellen haushohe Schiffsdiesel her, von denen man nicht weiss, wie diese durch die engen Taeler ans Wasser kommen.
    Vergessen Sie auch nicht die bezaubernde Lieselotte Pulver und-Spitze Schweizer Kultur-Herrn Vico Torriani. Er zeigte meiner altdeutschen. Verwandtschaft, wie harmlos ein goldener Schuss doch sein kann.
    Sehr huebsch ist auch Lausanne, erstens liegt dort Charlie Chaplin begraben, zweitens kommt von dort eine der reizendsten Palaeographie-Studentinnen, die mir jeh vor die Augen kam. (Sie heiratete uebrigens den Falschen. Wie so oft.)

  212. "Filou, 06. April 2012,...
    „Filou, 06. April 2012, 22:58
    Unnuetz? Die Schweiz? Lieber Savall, Sie vergessen den schoenen Weisswein Fechy,“
    … und Sie vergessen den Berg, auf den ich meinen armen Kadaver in sechs Wochen (während nebenan die Mille Miglia juckelt) mühsam hieven werde. Attacke! :-) Ich liebe die Schweiz.
    Das Doofe ist manchmal, dass die Deutschschweizer viel zu deutsch sind.
    Der Papst z.B. würde auf seinen Reisen niemanden treffen wollen, der päpstlicher ist als er selber, nicht wahr? *lach*

  213. da ist man einmal verhindert,...
    da ist man einmal verhindert, und schon fuchteln einige mit krummmen bayonettes herum.
    .
    und was zeigt es?
    so mancher kann nicht einmal zivilisiert und anständig in einer sprache streiten, sondern verliert vielmehr – nicht grundlos, quod erat demonstrandum – sehr viel seines gutes rufes, hie wie dort: http://faz-community.faz.net/blogs/stuetzen/archive/2012/03/23/hass-und-rachsucht-in-besseren-kreisen.aspx
    .
    enfantillages! bah!
    .
    doch als französin kann man selbstverständlich gar nicht mitreden…

  214. @Doctor Snuggles: nun, Orte,...
    @Doctor Snuggles: nun, Orte, an denen nicht die schon länger dort wohnenden die Zugezogenen als solche ansehen, werden sie selten finden – es müßte sich um völlig neugegründete Städte oder Stadtteile handeln. Aber selbst da werden dann die Herkunftsparameter zur Unterscheidung vorgeholt. Der Mensch kann sich einfach nicht zeit- und eigenschaftslos machen.

  215. Neues Geschäftsmodell: die...
    Neues Geschäftsmodell: die Schweiz produziert Daten CD’s, verkauft diese über alle gängigen Kanäle zu einem fairen Preis. Die SPD wird dafür sorgen, dass diese CD’s den Weg in die Top 10 der deutschen Charts finden, später dann sogar mal in die ultimativen Chart Shows einschlägiger deutscher Sender. Mit jeder CD gibt’s einen kleinen Obolus als Wahlkampfspende für die SPD.
    Alle sind glücklich, jeder hat seine Daten-CD, die Wahlkampfkasse wird gefüllt und die Steuerfahnder müssen nicht Millionen Beträge für ein paar simple CD’s ausgeben zu Lasten der Staatskasse. Und wer sich korrekt eine Daten CD zum privaten Gebrauch kauft, wird auch nicht per Haftbefehl gesucht.
    Wunderschöne Ostergrüsse, Der Schweizer.

  216. Naja, Filou, Sie sagen mir da...
    Naja, Filou, Sie sagen mir da wie gewöhnlich verschiedene gute und schöne Dinge. Allein, die Seldwylaer, die Gofid Letterkerl so trefflich beschrieb, sie feiern hier fröhliche Urständ. Darf ich im übrigen die Antisemiten nicht Antisemiten nennen, nur weil sie Schweizer sind? Dieses nationale Gesocks ist mir auf jeden Fall verhaßt. Unser letzter Führer kam aus Osterlich, der nächste kommt bestimmt aus dem Baselbiet. Oder?

  217. @BinVonHier: Geissler war mir...
    @BinVonHier: Geissler war mir lange Zeit ein rotes Tuch, erst im Alter (seins; bei mir dauert das noch) wurde er mir dann erträglicher. Von daher ist mir Filous Regung nicht so völlig fremd.
    @Älterer Schweizer: schade, daß Sie keinen Link angegeben haben, den hätte ich mir jetzt glatt angeschaut.

  218. @Älterer Schweizer (21:23):...
    @Älterer Schweizer (21:23): es mag ja eine Generationensache sein, aber bei jüngeren Schweizern in D hab ich derlei auch schon festgestellt.

  219. Sehr eloquent parliert von den...
    Sehr eloquent parliert von den Schweizern!
    1. Schweiz ist toll und Deutschland ist plöd.
    2. Selber schuld.
    3. Die anderen machen das auch.
    4. Alle haben keine Ahnung. (Nur der Schweizer, aber der sagt nicht wovon).
    Diese messerscharfen Argumente rechtfertigen ein parasitäres Finanzsystem, das die ganze Menschheit beklaut. Das Bankgeheimnis ist ein typisches Beispiel wie man Leute manipuliert. Man verknüpft ein moralisch total verwerfliches Gesetz mit einem Nationalmythos, dem Mythos der wehrhaften Schweiz die sich gegen den Rest der Welt autonom behauptet. Anstatt über die Sache an sich, wird sich dann nur noch über nationale Befindlichkeiten echauffiert.

  220. @Savall: Werter Herr Savall,...
    @Savall: Werter Herr Savall, können Sie vielleicht das Statement „Nichts ist gleichgültiger als ihr unnützes Land“ genauer definieren, was Sie darunter verstehen, mit welchen Überlegungen und auf welcher Grundlage Sie zu dieser Aussage kommen?

  221. Ich lese gerade eine total...
    Ich lese gerade eine total geheime Biografie dieses Hausbesorgers (Polgar) aus dem Waldviertel, lieber Savall. Alles was wir ueber den Fuehrer wissen muss neu geschrieben werden. Zum Beispiel die Sache mit dem Schaeferhund: Dolferl hatte gar keinen. Dolferl hatte einen Kanarie, der hiess Tschieperl. Man kann aber keinen Fuehrer zeigen mit seinem Kanarie auf der Schulter, also sagte er zum seinem Diener: „Gehn’s Linge zum Bormann. Der Hoffman will mich wieder fotografieren. Der Martin soll mir seinen Schaefer leihen, damit ich mich neben ihn stellen kann. Mein Volk will einen Fuehrer mit Hund sehen und keinen Feldherren, der seinem Tschieperl Koerner zuwirft.“
    .
    Ich wette, dass mir auf den naechsten Seiten die Eva nichts anderes wird, als eine geschickt umoperierte Transe.
    .
    So’n Buch sollten Sie mal lesen, und nicht sowas bejahrtes von Godfrey Basement. Ist auch ’ne Empfehlung von Denis Scheck. Glaub‘ ich.
    .
    Der Wahrheit eine Gasse, dem Wahren, Schoenen, Guten!

  222. @Älterer Schweizer
    "Und...

    @Älterer Schweizer
    „Und sollte es wider Erwarten nur einer Person aus dem „grossen Kanton“ in den Sinn kommen, über das Verhältnis Schweiz und Deutschland (und EU allg.) respektvoll nachzudenken, dann … ja, dann mach ich einen Kopfstand!“
    .
    Leider sind mal wieder „Zwischentöne Krampf im Meinungskampf“ (frei nach Degenhardt), denn nichts geht über gepflegte Vorurteile auf beiden Seiten, schade eigentlich :-((

  223. Jetzt habe ich gefühlte 10...
    Jetzt habe ich gefühlte 10 mal Züricher Verlobung geschaut, ohne zu wissen,
    dass die Lilo Schweizerin ist, ich hatte die glatt eingemeindet.

  224. Filou, Lausanne?
    Viel zu viele...

    Filou, Lausanne?
    Viel zu viele Migranten, wir waren zur WM 2010 mit dem Bötchen da, war Zufall,
    und es gab im Hafen eine Bühne mit einen Riesenschirm
    (zum gucken, nicht für die Milliarden) und eine Tribüne, es wurde von da aus in die Schweiz gesendet, und die Tribüne war immer voll mit den Anhängern der jeweiligen
    2 Länder, egal wer da spielte.
    Und nach zehn Uhr sollte man nicht durch die kleinen Gassen laufen.
    .
    http://img4.fotos-hochladen.net/uploads/genfersee11wdq6083iry.jpg

  225. Dann schon lieber Montreux mit...
    Dann schon lieber Montreux mit Freddy Mercury.
    http://www.fotos-hochladen.net/uploads/genfersee85v9gpjsz254.jpg

  226. colorcraze 07. April 2012,...
    colorcraze 07. April 2012, 00:15
    Die Schweizer, ganz besonders ältere Schweizer können glaube ich , keine Links.
    Die haben da noch ein älteres Internet.
    Ich habe es überprüft, kein Eidgenosse hat hier gelinkt. ;-)

  227. Ein Großkotz ist der...
    Ein Großkotz ist der Schellen-Ursli doch auch. Die zweitgrößte Glocke genügte ihm nicht.

  228. Denis Scheck, Filou? Das ist...
    Denis Scheck, Filou? Das ist doch der, welcher Bücher in die Mülltonne wirft? Der würde bestimmt auch den Kanari der Katze zum Schnuppern geben, damit sie sich besser kennenlernen.

  229. @ Savall, natürlich meinten...
    @ Savall, natürlich meinten Sie den anderen Robert Walser.
    Jakob von Gunten habe ich hübsch gebunden und geheftet
    von einem antiquarischen Büchertisch – für 2 ! Euro erworben.
    Tja: Scham wg. verrammschter Literatur, gleichzeitig Freude.
    .
    Empfehlung: Ernst Weiß, Der Augenzeuge.
    Die (fiktive) Geschichte eines Arztes, der am Ende des 1.WK den psychisch
    gestörten A.H. heilt – und so gewissermaßen dessen spätere „Karriere“ ermöglicht.
    1933 wird der Arzt, weil ja Augenzeuge, in ein KZ verbracht.
    http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/0/01/Gedenktafel_Luitpoldstr_34_%28Sch%C3%B6%29_Ernst_Weiss.JPG
    *
    Den Kanarienvögeln bleibt auch nichts erspart:
    Sie wurden in den Zechen eingesetzt,
    um vor Grubengasen zu „warnen“.
    Totaler Mist, wenn man klein – und nur schiss-fähig ist.

  230. Riches may not make you...
    Riches may not make you friends, but…..“.
    Eigentlich bin ich nicht mit diesem Zitat ni einverstanden. Reiche Leute die grosszügig (aka Big Spenders) sind und Partys geben, sind m.M.n., beliebt.

  231. P.S. Mein Kommentar von...
    P.S. Mein Kommentar von soeben, re Big Spenders.
    Die Schweizer sind nicht als Partygivers bekannt. Es sind die Vereine die gesellschaftlich viel bieten. Auch in Deutschland, nehme ich an.

  232. Grossartig ist die Resonanz...
    Grossartig ist die Resonanz dieses Blogs auf „beiden Seiten“ des Rheins. Unsere südlich angrenzende Lombarden sind aktuell an einer Unterschriftensammlung, die eine Volksabstimmung auslösen soll. Die Lombardei wünscht sich der nördlich gelegenen Eidgenossenschaft anzuschliessen. Toll. Wir Schweizer hatten noch nie die Idee, gleich welcher Staatideologie mit unserem (!) nördlichen Nachbarn, mit Deutschland zu vereinen…Viva la libertà. . Egal. Der hier besprochene Konflikt liegt ganz woanders. Warum gibt es immer so viele Menschen, die ihr Geld in der Alpenrepublik anlegen? Der relativ sichere Schweizer Franken, der ungewisse Euro alleine können es nicht sein. Die grossen Schweizer Banken sind daran ein neues ethisches Grundgerüst zu geben: Weg von der Schwarzgeldpolitik. Im Gegenzug muss in Deutschland kritisch hinterfragt werden, warum so viele Bürger ihrem Gemeinwesen im nur unzureichenden Masse vertrauen. Zumal dieses Verhalten nicht nur auf die sprichwörtliche Gier zurückzuführen sein dürfte. Die deutsche Bürokratie, die sich gerne auf ihr Amtsgeheimnis beruft, mangelt gewaltig an Transparenz. Die anvisierte Umverteilung wie sie von Don Alphonso am Beispiel Tegernsee des öfteren zitiert wird, die Verschuldungspolitik der Linken (Berlin, Bremen, Nordrhein-Westfalen etc. etc.), die exorbitant hohen Steuern und geringen Staatsleistungen verlangen ein Umdenken, sollte Deutschland noch Zukunft haben. Reformbedarf also auf beiden Seiten. Der Vertrag steht. Gemäss Experten soll Deutschland davon profitieren. Sollte aber die Linke nicht einschwenken, dürfte dies vorallem die Anleger aus Deutschland freuen. Sie werden ihr Geld rechtzeitig in noch reichlich vorhandene neue wie alte Finanzplätze transferieren. Asien, England und die USA lassen grüssen.

  233. Filou, mit dem...
    Filou, mit dem schiffsdieselproduzenten meinten Sie sicher sulzer…

  234. Sulzer, Don Carlos, Sulzer...
    Sulzer, Don Carlos, Sulzer ist’s. Irgendwas mit ‚S‘ halt. Schlampiges Gedaechtnis.

  235. mediensegler, da kann mir...
    mediensegler, da kann mir nichts passieren. Nach 22 Uhr sitze ich vor der leeren Minibar und weine.

  236. Savall, man kann's auch gut...
    Savall, man kann’s auch gut auf den Fotos sehen: Das Hunderl hatte Angst gestolen zu werden.

  237. @Vivalalibertà
    07. April...

    @Vivalalibertà
    07. April 2012, 11:52
    Jesses, das Argument schon wieder. Wems hier nicht gefällt mit dem ganzen Geld das er so hortet kann ja gerne weg ziehen. Es gibt keine Mauer mehr, die Ausreisewillige aufhält …
    Verteidigen sie den frisch ertappten Ladendieb auch mit dem vorwurf an den Ladenbesitzer, sein Preise wären zu hoch ?

  238. 1) Älterer Schweizer hat sich...
    1) Älterer Schweizer hat sich ziemlich sicher eine Denksportaufgabe ausgedacht – googlen Sie Frl Krise und Sie werde finden; für Ostereier-Suchmüde: =>> http://frlkrise.wordpress.com/
    2) @mediensegler: Recherchieren bedeutet .. der Ältere Schweizer schreibt aus Südfrankreich und sein Deutsch tönt nach CH-Deutsch!
    3) Freundlicher Hinweis an Don Alphonso: Gelegentlich Blogroll anschauen. Einige sind nicht mehr uptodate.
    4) Und jetzt Allen spannenden Ostereiersuche – ist fast wie Steuersünder finden – ein internationales Glücksgefühl für Krafts und dergleichen.
    5) Und wer sich jetzt auch noch über mich aufregen will und hier weitere (un?)sinnige Gedanken hinterlassen möchte, den frage ich:
    Wer, ausser mit Agrypnie geschlagenen Schlafwandler lesen sich bis hierher durch?
    Genau: Sie und ich (ich aber nicht weiter, will lieber meine Finanzanlagen in Rot und Grün sowie scharzangelegt kontrollieren).

  239. @normaler Schweizer: danke...
    @normaler Schweizer: danke für den Link (ich google nicht so gerne, ich frage lieber Menschen). Ihre Andeutungen 1) und 2) zusammengenommen bringen mich zu der spekulativen Frage, ob der Ältere Schweizer eventuell aus Bern sein könnte? – Ansonsten: die Schweiz ist ja in Europa sozusagen immer das Auge des Orkans, von daher habe ich gegen Ihre weitere Befassung mit Finanzanlagen keine Bedenken. – Um 20:54 schon Schlafwandeln? Das ist aber eine eigenartige Zeit. – Ihnen und allen anderen Lesern, der werten Kommentatorenschaft und natürlich unserem Gastgeber hier morgen ein fröhliches Ostereiersuchen!

  240. @Don Carlos, ich sehe gerade,...
    @Don Carlos, ich sehe gerade, dass meine Antwort an Sie im Dunkel des Zwischennetzes verloren ging. Darum:
    Sie haben recht. Sulzer heisst der Laden. Ich habe ein schlampiges Gedaechtnis.

  241. @rollproll
    Benissiomo. Der...

    @rollproll
    Benissiomo. Der Vergleich Ladendieb und Ladenbesitzer ist mehr wie treffend.
    Wenn es nur einen Laden im Land gibt, wie bei Ihnen in Deutschland und dieser Ladenbesitzer zockt seine Kunden ohne Gegenleistung ab, wie in Ihrem Land, dann ist auch ein kleiner Diebstahl zum Ueberleben angebracht. Es gibt aber auch kluge Köpfe in Ihrem Land. Gegen 300 000 (!) deutsche Bürger (Ingenieure, Techniker, Informatiker, Aerzte und bestausgebildete Fachkräfte) haben in den letzten paar Jahren Ihr Land in Richtung Schweiz verlasssen. Es wird wohl einen Grund dafür haben. Viva la libertà – Wie Sie sagen die Grenzen sind offen auch für Denker. Tüchtige Menschen sind willkommen.

  242. Vivaladickeberta es leben...
    Vivaladickeberta es leben insgesamt nur 250 000 Deutsche in der Schweiz, also wie können da 300 000 in den letzten Jahren dahin gekommen sein? Die meisten kommen aus Italien und das Land ist nun wirklich nicht dafür bekannt mit strenger Steuerpolitik zu glänzen. Um noch die Zahl von axel g. weiter oben aufzugreifen. Es gibt fast 20 000 Asylbewerber pro Jahr, aber von denen werden gerade mal 3 Prozent aufgenommen. Der Ausländeranteil in der Schweiz ist in den letzten 40 Jahren nur um 5% Prozent gestiegen. Für eine multi-ehtnische, politisch neutrale Steueroase ist das ein Armutszeugnis. Die Schweiz profitiert von Migranten über aller Maßen, denn es kommen in erster Linie die gut ausgebildeten. Die Hälfte aller Schweizer Führungskräfte Ausländer. Wahrscheinlich auch der Grund für den offenen Rassismus in der Schweiz: http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Warum-der-Chef-ein-Auslaender-ist/story/18270604

  243. "Wenn es nur einen Laden im...
    „Wenn es nur einen Laden im Land gibt, wie bei Ihnen in Deutschland und dieser Ladenbesitzer zockt seine Kunden ohne Gegenleistung ab, wie in Ihrem Land, dann ist auch ein kleiner Diebstahl zum Ueberleben angebracht.“
    -> glauben sie den quatsch auch den sie schreiben ?
    es wäre mir neu, das vor allen Dingen Hartzies oder Geringverdiener und Aufstocker zur „Stammklientel“ zählt. hungern muss keiner der Mittelalten s-klassenpiloten, die bevorzugten beute der deutschen grenzer sind …
    und weil sie mich so schön missverstanden haben. es gibt mehr als einen Laden. Wems hier nicht gefällt kann ja gerne nach „drüben“ gehen. im baltikum gibts ne flattax, polen hat auch ne vergleichsweise niedrige Steuerlast, es steht ihnen auch frei ihren Wohnsitz in die Schweiz zu verlegen …
    aber aus irgendeinem Grund scheints dem diebespack hier doch ganz gut zu gefallen.

  244. @ Veil of ignorance: Wer...
    @ Veil of ignorance: Wer oberflächlich mit irgendwelchen Zahlen schaumschlägt, zeigt, dass er der Sache nicht mächtig ist. Ein Schaumschläger eben. Quizfrage zum Sonntag: Welche Nationalität?

  245. @rollproll.
    Harz IV -...

    @rollproll.
    Harz IV – Empfänger leiden wendiger unter den exorbitanten Steuern und der Abzocke eines unersättlichen linken Staates. Zählen Sie einmal zu den 250 ‚ 000 in der Schweiz niedergelassenen Deutschen die Grenzgänger, die täglich in die Schweiz rüberfahren, dann sind es weit über 300’000 ihrer Landsleute. Frohe Ostern: e viva la libertà – smile.

  246. Die allgemeine Verschuldung...
    Die allgemeine Verschuldung der Staaten in Europa ist nicht auf das schweiz. Bankgeheimnis zurückzuführen. Mit der direkten Demokratie besteht in der Schweiz auf kommunaler und kantonaler Ebene das so genannte Finanzreferendum. Dabei haben die Bürger bei Ausgaben der Gemeinden und der Kantone die Möglichkeit, in einem Referendum über diese abzustimmen. Die Schweiz ist das einzige Land, in dem die Ausgabenpolitik des Staates in einem förmlichen Referendumsrecht erfasst ist. Durch die demokratische Kontrolle sind die Gemeinde und Staatsfinanzen unter Kontrolle. Kein Politiker kann es sich leisten sich ein Denkmal zu bauen. Deshalb sind die Steuern erträglich und werden von der grossen Mehrheit der Befölkerung anstandslos bezahlt. Per Steinbrück ritt seine jämmerliche Attacke auf einem ausgehungerten Esel sitzend…

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