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Riestern mit Biestern

09.06.2012, 16:33 Uhr  ·  Mit Zeter und Mordio für das Eigenwohl: Die Banken entdecken den empörten Riestersparer als Handlanger im Kampf gegen die Finanztransaktionssteuer.

Von

Man bringe mir eine Phiole für meine Tränen!
Kaiser Nero

An dieser Stelle möchte ich ein Geständnis ablegen: So eine Reise ins Erdbebengebiet der Poebene, in die Dörfer und Städtchen, deren Schicksal man sonst nicht mitbekommt, zu den Menschen, die neben den Trümmern ihrer Häuser stehen, für die sie sich 30 Jahre verschuldet haben, oder die in schwierigen Kämpfen mit Behörden und Versicherungen von Generationen erhalten wurden – so eine Reise ist nicht nur menschlich bitter. Sondern auch ideologisch, wenn man, wie bei uns üblich, den Immobilienbesitz als Schlüssel zu Sicherheit, Vermögen und Familientradition betrachtet. Das war in der Zona Rossa auch nicht anders, und jetzt….

Bild zu: Riestern mit Biestern

geht es zurück nach Deutschland. Ein Land der Mieter, in dem viele gar nicht verstehen können, warum so viele Italiener in Zelten neben ihren zerstörten Wohnblocks verweilen. Warum ziehen sie nicht einfach weg, denken manche vielleicht, die kein Geld in Ziegeln und Beton, sondern auf der Bank haben. So gross ist die Region doch nicht, es gibt genug andere Städte dort, werden andere sagen, die nicht verstehen, wie Immobilien Menschen sesshaft machen. Das sind dann eben keine Italiener mehr, sondern Ferraresen, Mantuaner, Cremoneser und andere, die stolz auf ihre Heimatregion, ihre Stadt, ihr Viertel sind. Sie sitzen dann nicht nur fest, sie versuchen, ihre Identität zu wahren. Was nicht so leicht ist, wenn nebenan die Kirche kippt, die Fabrik geschlossen und unklar ist, wie die Schäden behoben werden können.

In Deutschland, wo Immobilien inzwischen selbst dem von der Anlageindustrie finanziell geförderten Qualitätsjournalisten als sinnvolle Alternative zum Aktieninvestment erscheinen, also jetzt privat, nicht im Artikel natürlich, aber es geht momentan gar nicht anders, wer keine Immobilie gekauft hat, ist ala Vermögensspezialist in besseren Kreisen gerade überhaupt nicht gut angesehen; in Deutschland also haben wir ein anderes Problem: Da galten die Besitzer von Häusern lange Zeit als rückwärtsgewandte, arme und unflexible Trantüten, und das Finanzprodukt als feine Sache. Dann kam die T-Aktie und die New Economy und das Lehmanzertifikat und der geschlossene Fonds für Filme und die Eurokrise und die Solarbranche an der Börse und inzwischen ist es so, dass den Menschen spät, zu spät die Lust an solchen Anlagen oder was davon übrig ist vergangen ist. Was bleibt, ist angesichts der Immobilienblase wenig: Wohneigentümern nachsagen, sie seien unmoralische Miethaie, dem Menschen ein Wolf, und Schlimmeres.

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So plakatiert es zum Beispiel gerade die Linke in der Altstadt, aus der ich stamme, passenderweise direkt vor einem Stadtpalast, der gerade für 8 Millionen seinen Besitzer gewechselt hat. Alle reden darüber, der Besitzer ist Notar, das Gebäude steht unter Denkmalschutz, und er wird mit solchen Projekten wohl nie wieder Steuern zahlen, im Gegensatz zu jenen, die vielleicht irgendwann eine kleine Wohnung darin erstehen dürfen. Ja, der Miet- und Immobilienhai, eine schwierige Spezies ganz oben an der finanziellen Nahrungskette kleiner und mittlerer Städte des florierenden Westens. Das ist nicht fair, sagen andere. Das ist ein Blutsauger. Sie dagegen, mit ihrem staatlich geförderten Riestersparen für das Alter verhalten sich angemessen, sagen sie und schauen, wie nun mal jene schauen, die sich ehrlich, fleissig und korrekt wähnen und das Gefühl haben, trotzdem immer betrogen zu werden.

Nun hat es der deutschen Politik soeben gefallen, eine Transaktionssteuer auf den Börsenhandel zu planen. Nicht viel, nichts im Vergleich zu Mehrwert-, Benzin-, Tabak- oder Lohnsteuer, und auch die Grunderwerbssteuer ist Welten über den lachhaften Prozent- und Promillebeiträgen, die da erhoben werden. Aber ein klein wenig Gerechtigkeit ist ja nie schlecht, und so, wie den Riestersparer die Erzählung vom morschen Dachstuhl beglückt, erfreut es ihn natürlich auch, wenn jetzt die Banken ihren Teil zur Lösung der Finanzkrise beitragen müssen. Bis ihm auffällt, dass die Basis der Vermögensverwaltung und Zuwächse seiner Riesterprodukte genau jenes Kaufen, Halten und Verkaufen von Wertpapieren ist, das nun vom maroden Nationalstaat besteuert werden soll.

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Riestersparen klingt nun mal viel freundlicher als „strukturierte Finanzprodukte“ oder „Wetten auf die zukünftige Entwicklung von Wertpapiermärkten“, und dass so ein Riesterprodukt auch gehegded, oh Pardon, welch böses Wort, nein, natürlich mit Werterhaltungsmodellen schnell umgeschichtet werden muss, passt so gar nicht in die Vorstellungswelt ehrlicher Menschen. Menschen, die ansonsten niemals auf die Idee kommen würden, ihr Vermögen in Börsenspekulationen zu versenken, stellen nun über die sie betreffende Steuer fest, dass mit ihrem Geld nichts anderes gemacht wird, und diese Transaktionssteuer natürlich voll und in der Epoche der Eigenkapitalrendite sogar übervoll auf sie durchschlagen wird. Denn das Finanzinstitut macht es in ihrem Auftrag, und will nicht geringere Gewinne oder gar Verluste erleiden, während der Sparer, der in Wirklichkeit Teilnehmer einer Massenspektulation an Finanzmärkten ist, weiterhin seine Illusion des kleinen, ehrlichen Mannes pflegen und gleichzeitig Vermögen ansammeln kann.

Dass sich der ehrliche Mann jetzt plötzlich als vom Fiskus ausgeraubte, voll betroffene Hilfsheuschrecke zwangsentpuppt, ist natürlich auch dem Elend der Banken geschuldet, die nach Gründen suchen, das Unheil der Transaktionssteuer abzuwenden. Natürlich gehen sie nicht an die Medien mat der Klage, man würde ihr Geschäftsmodell ruinieren. Das müssen sie mit Millionen Riestersparern in Geiselfinanzhaft auch gar nicht machen. Es genügt zu lancieren, dass es nicht allein „die Finanzmärkte“ betrifft, sondern alle, die darüber agieren. Die schockierenden Zahlen, die jetzt die Runde machen und so aussehen, als liefe die Abgabe zusammen mit der Inflation auf einen Verlust hinaus, ist ein geeignetes Mittel zur Beeinflussung. Viele Menschen werden nachdenken, ob sie nicht vielleicht doch für eine Partei stimmen möchten, die sie vor diesen langfristigen Erschütterungen beschützt, und die mit dranhängenden Finanzmärkte gleich mit. Ganz viele kleine Heuschrecken, das ist vermutlich das Kalkül, möchten gar keine Biester sein, die man zu einer Verantwortung zieht, von der sie nie etwas ahnten. Selbst wenn die Steuer ein Klacks gegen die Bereicherung der Banken an solchen Anlagen ist: Keine Wahlkampfspende kann so viel wie dieser Wunsch für die notleidende Branche bewirken.

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Ihr müsst Euch nicht ohnmächtig vor dem Staat fühlen, als wäre es ein Erdbeben, wird da gesagt. Empört Euch gegen die Ungerechtigkeit. Fordert Schlupflöcher für Euch, durch die wir alle passen. Seid Euch selbst die nächsten und lasst uns in Eurer Nähe sein. Wer hier sein Kreuz an der richtigen Stelle macht, glaubt auch, dass die Energiewende am Ende von ihm bezahlt werden muss. Vielleicht nicht doch ein kleines AKW etwas länger laufen lassen, für all die ausgebeuteten, kleinen, gerechten Heuschrecken dieses Landes? Längst hat man den Wutbürger als Hilfstruppe entdeckt, den gerechten Zorn als Schutzschild vor politischen Begehrlichkeiten, und immer ist es ethisch sauber und korrekt, im Gegensatz zum Miethai, der genau weiss, was er einem da Jahr für Jahr nimmt, und in die eigene Tasche wirtschaftet. Dann kaufen sie noch das Buch von Sarrazin und finden, dass man ihnen alles, wirklich alles nimmt, soweit man es nicht schon selbst jenen grösseren Heuschrecken gegeben hat, von deren Treiben man nichts versteht. Noch jede Währung der Menschheit wurde irgendwann wertlos, jedes Haus stürzt einmal ein, nur die Dummheit und die Eitelkeit, die sind unsterblich. Unsereins sagt übrigens auch nicht über sich, er sei Miethai. Wir erhalten Baudenkmäler. Das Riestern kann man sich da nicht leisten, leider, sage ich seifzend, wenn mich jemand von einer Bank sprechen will. Ja, es ist traurig. Wir alle sollten öfters etwas zusammen weinen über das Elend der Welt, nicht wahr.

 
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Lesermeinungen zu diesem Artikel (179)
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0 donalphonso 09.06.2012, 16:42 Uhr

8 Tage Pause bei den Stützen!...

8 Tage Pause bei den Stützen! Das soll hoffentlich so schnell nicht mehr vorkommen.

Geht's wieder richtig los?...

Geht's wieder richtig los? Alphonso nur noch in Halbtrauer? Wird auch Zeit!

0 donalphonso 09.06.2012, 17:06 Uhr

Es geht wieder richtig los....

Es geht wieder richtig los. Einen Beitrag über ganz schlechte Manieren aus Berlin habe ich auch schon fertig, aber nachdem gerade überall die Propaganda wegen der armen Riestersparer anläuft, dachte ich mir, ich schreibe mal was über die Stichwortgeber.

0 stimmviech 09.06.2012, 17:25 Uhr

Der ehrliche deutsche Bürger...

Der ehrliche deutsche Bürger ist halt letztlich Sozialist. In wenigen Jahrzehnten wird das mit der religiösen Variante des Sozialismus deutlicher werden, Lebensraum für freie Geister wird es dann hierzulande nicht mehr geben. Wer heute deutlich unter 40 ist, dem empfehle ich- wenn Leistungsfähigkeit vorhanden- die Auswanderung. Wer wie ich über 50 ist, sollte hierbleiben. Selbstgenutzte Immobilien im ethnisch traditionellen Osten- nicht jeder kann sich den Tegernsee leisten- kombiniert mit internetbasiert gepflegter Selbstständigkeit garantieren ein ruhiges Wohnumfeld bis in die 30er Jahre. Danach ist Deutschland kein Lebensraum für geistig und materiell selbstständige Persönlichkeiten.

0 Foersterliesel 09.06.2012, 17:30 Uhr

wie sollen die Prekären und...

wie sollen die Prekären und Halbprekären denn eine Altersvorsorge treffen ohne dabei die Kapitalmärkte zu bedienen?

0 donalphonso 09.06.2012, 17:35 Uhr

Ich finde die Idee eines...

Ich finde die Idee eines Generationenvertrages immer noch besser als die einen Ausbeutungsvertrages mit den Banken. Gezahlt werden muss so oder so, aber lieber ein Staat dazwischen, als die Ma äh die Banken. . Natürlich kann sich nicht jeder den Tegernsee leisten, da passen nur 30.000 hin und nicht 80 Millionen.

0 Dreamtimer 09.06.2012, 17:39 Uhr

"Ja, der Miet- und...

"Ja, der Miet- und Immobilienhai, eine schwierige Spezies ganz oben an der finanziellen Nahrungskette kleiner und mittlerer Städte des florierenden Westens." . Wenn der Notar die 8 Mio nicht aus der eigenen Tasche bezahlt hat, dann sind es wiederum die Banken, die ganz oben in der Nahrungskette stehen. . In gewisser Weise verstehe ich schon das anti-kapitalistische Sentiment. Der Kapitalismus und das spekulativ-aleatorische sind nun einmal undeutsch, anders als etwa Gilden, Zünfte und ein Beamtentum, ganz am Ende der hegelschen Geschichte, dass über alles wacht. Dieser Fluch aus dem Kleinstädtischen und Kleindeutschen vertrieben worden zu sein und dann in der großen, weiten Welt nur Ärger verursacht zu haben. . Warum eigentlich Besitz im Süden und Miete im Norden? Aus Sentimentalität, Lokalpatriotismus und wegen der Familientradition? Vielleicht. Das klingt alles nach hohen Transaktionskosten, Selbstverwaltung und wirtschaftlicher Ineffizienz. Aber vielleicht weiß jemand eine bessere Antwort?

Foersterliesel, richtig....

Foersterliesel, richtig. Prekär ist mittlerweile sogar das wissenschaftliche Personal mit (echtem) Dr.-Titel. . Die einzige Altersvorsorge ohne Heuschrecken ist eine selbstzusammengesparte Immobilie. Dann könnte die mickrige Rente reichen, wenn man im Alter wenigstens keine Miete mehr zahlen muss und die Dachrinne hält. So eine selbstgenutzte Klein-Immobilie kann sich aber nur der leisten, der entweder genug verdient (immer seltener). Oder der, der sie sich vom Munde abspart (ist nicht mehr modern) und eben nicht viermal im Jahr in Urlaub geht und auf das neueste iPhone verzichtet. . Und Wohnriestern geht gar nicht. Das soll der größte Blödsinn unter der Sonne sein. Aus meiner Sicht ist sie sogar eine grandiose Beduppung. . Dass die von vielen, auch von Attac herbeigesehnte Finanztransaktionssteuer voll und gerade auf die "Kleinen" mit ihren Fondssparverträgen durchschlagen soll, das muss ich mir noch selbst untersuchen, klingt aber historisch logisch, wenn man sich fragt: Wann waren es denn nicht die "Kleinen", die die Zeche für großangelegte Dummheiten oder Sauereien zahlten? . Lektüre-Empfehlung John Steinbeck, Früchte des Zorns. [Wikipedia: Früchte des Zorns (Titel des englischen Originals von 1939: The Grapes of Wrath) ist das bekannteste Werk des US-amerikanischen Schriftstellers John Steinbeck. Der sozialkritische und naturalistisch geschriebene Roman schildert das Schicksal der in den 1930er Jahren durch die „Große Depression“ und Dürrejahre hoch verschuldeten Farmer in Oklahoma und Arkansas, die von den Grundbesitzern vertrieben werden und von der Dust Bowl zu Hunderttausenden über die Route 66 nach Kalifornien ziehen. Statt der versprochenen gut bezahlten Arbeit erwarten sie dort Ausbeutung, Hunger und Anfeindung. Um den Treck und die Auffanglager authentisch schildern zu können, begleitete Steinbeck selbst einen solchen Treck nach Westen.]

0 Don Ferrando 09.06.2012, 18:14 Uhr

DA 19:06 Uhr. Ob Sie auch mal...

DA 19:06 Uhr. Ob Sie auch mal einen Beitrag über dieses fürchterliche Phaenomenon der allgegenwärtigen Tätowierungen schreiben könnten.

0 stimmviech 09.06.2012, 18:15 Uhr

Der deutsche Osten kann locker...

Der deutsche Osten kann locker weitere 3 Millionen Einwohner verkraften, rechnet man nochmal 1Million Elite hinzu, die in den Westvierteln westdeutscher Städte verbleiben, haben die intelkektuell besten 5% ihr Wohnumfeld für die Zeit bis 2040 gefunden. Und danach sollte man aus Deutschland und Europa- vielleicht mit Ausnahme der Schweiz- verschwunden sein. Denn dann kommt hierzulande eine Neuauflage des 5.Jahrhunderts.

0 E.R. Binvonhier 09.06.2012, 19:00 Uhr

Gebe zu bedenken, dass gerade...

Gebe zu bedenken, dass gerade die Braven meinen, sie profitieren von der Ausbeutung irgendwelcher anderer und nichts dagegen haben, dass 'ihr Geld arbeitet'. Gleichzeitig hält sich die Vorstellung das Geld, worauf man Anspruch erhebt, läge sicher in einem Safe. Sie denken wie die Banken. Risiko muss sein - für die Anderen. Auch war den braven Gerechten durchaus klar, dass ein Umlageverfahren den Finanzmärkten Geld entzieht und damit ihre Chancen auf spätere Gewinne mindert.

0 Der Tiger 09.06.2012, 19:12 Uhr

Sehr verehrter Don! Sie haben...

Sehr verehrter Don! Sie haben da sicherlich ein hochinteressantes Thema aufgegriffen … für die deutschen Kommentatoren. Ich kann dazu allerdings nichts sagen, denn ich habe nicht vor, jemals wieder in das Land Goethes zurückzukehren. (Wenn ich am Leben der Deutschen teilnehmen will, kann ich das sehr gut per Internet) . @stimmvieh – ich bin schon 1976 ausgewandert, weil es als Frau damals unmöglich war, in Deutschland eine interessante Stelle zu finden. Über den Aufwand der heute getrieben wird, gescheite Frauen für DAX Aufsichtsräte zu finden, kann ich deswegen nur von Ferne lachen.

Was ist "Riester"? Ist es das...

Was ist "Riester"? Ist es das Ding, wo ein Sparer jeden Monat 100 Euro aus seinem Netto einzahlt und jedes Jahr ein paar Euro Förderung erhält, die geringer ist als die Spesen des Vertrages (die Finanztransaktionssteuer spielt da nur eine Statistenrolle)? Maschmeyer & Friends mögen sich bei Einführung dieser Produkte die Hände gerieben haben, aber ihre Erwartungen wurden nicht erfüllt, zu wenige bissen an. . Ganz so doof sind die Leute nicht, sie haben den Braten gerochen. Ergo ist das Fähnlein der Aufrechten, das riestert, so groß nicht. Eine fusskranke Truppe.

0 hansgeier333 09.06.2012, 19:32 Uhr

Die Käsköpp ham verlorn....

Die Käsköpp ham verlorn.

0 Der Tiger 09.06.2012, 20:22 Uhr

@hansgeier333 - aber nur im...

@hansgeier333 - aber nur im Fussball.

0 The Great Artiste 09.06.2012, 20:25 Uhr

Endlich auch mal wieder...

Endlich auch mal wieder zurück, ich fand nie die Zeit, den letzten Artikel mit Kommentaren komplett zu verfolgen, der recht treffend zu unserer tiefen Entfremdung von unseren wirklichen Träumen, Wünschen und Bedürfnissen Stellung nahm. Der arme Riestersparer als Hilfsheuschrecke fürs HighSpeedTrading -- scheusslich, die ewige Litanei, dass der 75qm Schrebergartenbesitzer im selben Boot säße wie der Schlossherr mit seinen 75 ha.... Wer jemals in der letzen Zeit aus irgendwelchen Gründen ( z.B. Versetzung ins Nicht-EU Ausland) eine Riestervertrag wieder auflösen wollte, dürfte festgestellt haben, dass die lieben Banken von seinem Anlagefonds eh viel mehr verzockt hatten als der Staat zugebuttert hatte - und wenn dann die Steuern und Sozialbeiträge noch zurückzuzahlen wären, hätte man kein Geld bekommen, sondern noch einen dicken Stapel in den Hintern der lieben Mauschelmeyers schieben können... . Eklig. So wie man heute bald ein Informatik-Studium braucht, um eine simple "netzfähige" Stereoanlage zusammen zu stöpseln ( bloss nicht den falschen Impedanzparameter für die unpassende Boxenzone vorwählen!!!) kapiert kein Mensch mehr, was ein "Finanzprodukt" ( das wäre doch mal ein Unwort des Jahres) anderes sein sollte als das Geschenkpapier, in dass eine in Hundehäufchen gewälzte tote Ratte gewickelt ist. . Mal schauen, ob es jetzt ab dem 17. so richtig zur Sache geht.... . Was waren das für Zeiten, als man Wohnungen und Deutsche Bank Aktien mit geringen Transaktionskosten in einander umtauschen konnte, und mal Miete, und mal Dividende kassierte, als Ertrag aus seinen Firmenanteilen. . Wie spiessig, mit Waren und Dienstleistungen Geld zu verdienen, statt mit Spekulationen und Steuertricks ( was wird der Rechtsanwalt für einen Bonus kassieren, der den VW-Porsche Deal via Verschieben einer Stammaktie steuerfrei von 1,5 Mia. € stellen konnte, weil man den Sportwagenbau sehr wohl, aber die US-Klagen gegen die glorreiche Wiedeking/Härter Porsche SE bestimmt nicht haben wollte. . Da wird der gruselige Fussball-Hype relativ, wenn man die Gelfrisuren der jungen Bentley-Ferrari-Lamborghini Händler sieht, die sich in ihren Luxustempeln mit dem selben dämlichen Gesichtsausdruck aalen, während tiefsinninge Schönheiten mit Lockenstab-Katstophen-Haaren uns mit einer Documenta für den Hund beglücken, und unsere Fernsehköche uns um Freitag Mitternacht mit Kochrezepten beglücken, weil der Herd im Schlafzimmer lange erkaltet ist. . Da möchte man als Mann ja fast wie der Blitz im kommerziellen FKK-Saunaparadies verschwinden, um wenigstens noch was Naturbelassenes für sein Geld zu bekommen, respektive als Dame Sie, Donna Laura um Ihr erotisches Multitasking beneiden, es sich neben dem liebenden Gatten und der Kinderschar mit einem hochromatischen Ciccio und einem ungestümen Terminator wohlergehen zu lassen - aber das ist ein ganz anderes Thema, da wir diesen Träumen, Wünschen und Bedürfnissen erst recht gründlich entfremdet sind, so dass wir uns kläglich und pragmatisch mit Strassenkontaktbars, Internetseitensprungagenturen, P0nrowebseiten und verdrucksten Fastverhältnissen durchwursteln... . Vielleicht wäre es dem realen Liebesleben sogar zuträglich, ALLE kommerzielle Erotik aus dem Internet nur gegen unverdeckbare Identifizierung und einen spürbaren Zuschlag auf die Einkommenssteuer ( natürlich mit einem fixen Minimalbeitrag) zu erlauben, schliesslich ist das ja Nutzung der Reize fremder Urheberinnen.... ( und ein paar wenigen Urhebern). . Denn es ist etwas dran, je weniger ein Mann an Reizen gewohnt ist, desto aufregender findet er das bisschen, was ihm gewährt wird. . Da hat man in der sexuellen Revolution nicht aufgepasst, dass Männer und Frauen eben ein Stück von Natur aus andere Phantasien haben, und jetzt ist das Thema so peinlich geworden, dass es niemand mehr anfassen will. . Also spielen wir lieber Fussball, zappeln beim Zumba, kochen, verbrennen Geldscheine in Ferrari-Motoren, coachen unsere Würmchen beim Chinesisch lernen und stargeigen, und machen Kunst für Malteserhündchen. . Finde ich ungerecht. Ich möchte mal eine dieser niedlichen Weibergschnecken, die ich aus meiner Garageneinfahrt sammele, mir auf die Hand setzen, und ihren Stilaugen einen Riesenknochen begreiflich machen, auf dem eine Frau im Post-Hiroshima-Look ein Ferkel säugt... . Ob sie mehr begreift als ein Köter oder ein hochdotierter Kunsthändler?

0 stimmviech 09.06.2012, 20:43 Uhr

@tiger: damit gehören Sie...

@tiger: damit gehören Sie natürlich zur absoluten Elite. Darf man fragen, wohin Sie auswanderten?

0 HansMeier555 09.06.2012, 20:56 Uhr

Hallo hallo. Ich möchte auch...

Hallo hallo. Ich möchte auch mal einen Preis gewinnen, warum nicht den vom BKM. Als Kreativpilot! Denn die Kultur- und Kreativwirtschaft ist der Zukunftsmotor unseres Landes. . http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Pressemitteilungen/BPA/2012/05/2012-05-21-bkm-wettbewerb.html . Mir fehlt nur noch eine preiswürdige Idee. Können mir die Mitkommentatoren nicht helfen?Die Frist läuft noch bis 15. Juli oder so. . Letztes Jahr hat jemand gewonnen, der Beischlafquittungen ausstellt und einen Stempel verkauft, der "gefällt mir" stempelt. . http://www.axel-huepfer.de/

0 mediensegler 09.06.2012, 21:29 Uhr

Einen sehr entspannten Gruß...

Einen sehr entspannten Gruß an alle Kommentatoren und an Sie, lieber Don. Komme aus einem zweiwöchigen Urlaub bewusst ohne Internet, Mobiltelefon und Tagesnachrichten jeglicher Art. Da wir in den letzten Jahren schon vier mal an der Insel Juist vorbeisegeln mussten, weil die Umstände (Gezeiten, Tiefgang) nicht passten, haben wir uns entschlossen Juist auf dem Landweg zu besuchen. Mit der Fähre, die dann prompt ein klein wenig stecken blieb. Der Verkehr da läuft ausschließlich mit der Kutsche ab, die Pfedeäpfelkonzentration auf den Hauptverkehrswegen ist etwas hoch, was wieder zeigt, wozu Überschuhe gut sind. Zum Thema: Auf Juist werden z.Z. Eigentumswohnungen angeboten, die im Winter gebaut werden, im Sommer darf da nicht gebaut werden, nur mit Kutschen ist das auch schwierig, und wirklich langfristige Anlagen sind das auch nicht, denn drei der Kirchen, die in den letzten 500 Jahren im Ort standen, sind jetzt im Wasser. Die Insel wandert. ;-)

0 bertholdIV 09.06.2012, 21:57 Uhr

@foersterliesel ein beispiel...

@foersterliesel ein beispiel zur kapitalgedeckten zusätzlichen altersversorgung. das größte werk in der brd ist die metallrente. dieses versorgungswerk wurde ca. 2001, 2002 in der nachfolge einiger gesetzesänderungen ausgeschrieben. die ausschreibung hat eine beratungsgesellschaft in wiesbaden durchgeführt/durchgeführt, die damals der allianz gehörte. die ausschreibung hat die allianz gewonnen. ein? geschäftsführer der metallrente wurde dann noch vorsitzender einer nicht unwichtigen organisation zur betrieblichen rentenversicherung....

0 donna laura 09.06.2012, 22:03 Uhr

lieber don, schön, dass sie...

lieber don, schön, dass sie wieder etwas gelegenheit fanden, ein paar zeilen zum nicht uninteressanten wirken von lobbyisten zu schreiben. . selbstverständlich wäre es nicht unklug gewesen, die gesetzliche rente zu stärken - auch wenn dies die staatsquote erhöht hätte, was aus pr-gründen wohl ein wenig unvergnüglich erschien -, da staaten relativ weniger fragil sind als versicherungsunternehmen, und auch wesentlich besser kontrolliert werden und werden können. gleichwohl hat man sich damals wohl gedacht, dass man die versicherungswirtschaft stützen möchte (so wie zuweilen auch die bauwirtschaft, s. hausdämmung), und ei, wer weiss, welches teufelchen dem so genannten chef einblies, dass solches günstig wäre - und modern! gesetzlich, das wirkte so ausserordentlich behäbig, wie man es mit zu kurz geratenem portemonnaie dennoch eigentlich gerne gewesen wäre (s. die werbung zu aspach uralt, irgendwelchen sahnebonbons und kaffee), so dass man auf den fahrenden zug der flexibilität und nomadentums als moderne variante des vermeintlichen bürgerseins nur zu gerne aufsprang, mitsamt seiner schräg angelegten freitag-tasche. alors, wer alte mülltüten zum transport benutzt, kein haus in seinem besitz weiss, der seinem tagewerk hinterherzieht und so frei wie ein vogel ist - war zu zeiten ein strolch oder gar galgenvogel. . hier geht es mir nur um den historischen hintergrund dieser nun des längeren bereits propagierten flexibilität. früher war man so flexibel, dass man gleich spielmann und gaukler werden konnte, wenn die früchte der erde nichts hergaben oder man ein früchtchen unter seinem herzen heranwachsen wusste. . in einer demokratie mit sozialer marktwirtschaft, in der die bürger nicht auf dergestalte reibungswärme angewiesen sind (weil sie in unschöner regelmässigkeit über die konferenztische bis hin zum katzentisch mit staatlich zugesagtem altersnapf gezogen werden), lebte es sich nun einmal ein wenig komplizierter als in einer staatsform, die zunehmend privatisiert und die dies als modern verkauft (hausdämmung gilt ebenso als modern, aber man darf die ergebnisse noch abwarten) und zugleich eigene aufgaben an die bürger und an undurchsichtige, zwielichtiger erscheinende unternehmen, die dicke black boxes in ihre verträge hineinmontieren, delegiert. . verraten und verkauft? sicher. man kann nicht alles wissen, und bis die irrtümer bemerkt werden, ist der einzelne zulasten seines eigenen schicksals bereits verstrickt, und bis er die folgen merkt, sind die urheber längst auf und davon - denn der jet set ist ebenso wahrhaft mobil - und weg, und mit ihm seine willfährigen handlanger...

0 donna laura 09.06.2012, 22:14 Uhr

lieber The Great Artiste, nun,...

lieber The Great Artiste, nun, man nimmt, was man bekommen kann - so lange es, wie bereits erwähnt, ansehnlich, charmant, intelligent und sauber gewaschen ist. ceterum haben haben die geschlechter, also wenn man bei vorliegen von plain vanilla ohne abweichung, selbstverständlich differente präferenzen: der/die eine die kurven, die/der andere die geraden. doch unterschätzen sie die holde weiblichkeit nicht, sie schweiget sittsam... . der back lash der treueheischenden spiessermentalität möchte, dass man eben nicht mal nach links und rechts schaut oder schauen muss im hoffentlich langen - und einzigen - leben, das man hat. meiner wenigkeit erschiene es, als ob man sich etwas verkniffe, um mit ebensolchem gesicht zu enden, andere lösen dies dilemma der ansprüche gleich so, dass sie gar nicht heiraten - oder eine scheidung nach der anderen absolvieren -, um wenigstens dem diktat der monogamie (die m.e. dem menschsein nur unzureichend entspricht, ita diis placuit, quod erat demonstrandum) zu gesellschaftskonform zu entsprechen, und wenn es serielle sei. . nun, hier hält man es mit den vernünftigen, doch als frivol beleumundeten sperlingen (eins links, eins rechts, und bloss nichts fallen lassen)…

0 mediensegler 09.06.2012, 22:19 Uhr

Beim Querlesen der letzten...

Beim Querlesen der letzten drei Artikel und Kommentare habe ich folgendes behalten: Der Hosenanzug ist schwanger, der persische Tiger ist tot, Trambolinspringen ist lustig, kann einem aber auch auf die Eier gehen und das Don-o-Meter wackelt. Die Gentrifizierung der Gartenzwerge durch die Schlümpfe schreitet voran und wenn man in der Lüneburger Heide Berge aufschüttet und das Tal mit Wasser füllt, kann es da sehr schön sein. Und Pablick Wjuhing wird in die Schrebergärten verbannt. Und Filou hat mit seinem Papagei Brazil geguckt. Da steckt der Kater in der Mikrowelle. Vroni malträtiert junges Gemüse indem sie ihm die Haut abzieht und die Augen aussticht. Dann waren da noch Brustwarzen-Nippel, hab ich noch was vergessen? Holly01 30. Mai 2012, 14:58 Vielen Dank für diesen Link Schreiben Sie bitte weiter, Sie werden auch von anderen Kommentatoren gelesen, nicht nur von dem einen.

0 The Great Artiste 09.06.2012, 22:26 Uhr

Apropos Kunst und Tiere, wo...

Apropos Kunst und Tiere, wo ich weiss, dass sich Katzen hier grosser Beliebtheit erfreuen; müsste sich mit einem Malteserköterchen auch machen lassen - Hauptsache, man kriegt einen ordenlichen Akku rein: http://www.sueddeutsche.de/kultur/tote-katze-geht-in-die-luft-1.1374942

"Noch jede Währung der...

"Noch jede Währung der Menschheit wurde irgendwann wertlos, jedes Haus stürzt einmal ein, nur die Dummheit und die Eitelkeit, die sind unsterblich." Es wachsen doch immer wieder neue nach: "Bedeutet das, dass man von einer zyklischen Verblödung ausgehen muß, die von Generation zu Generation wiederkehrt?" Dieter Hildebrandt: "Ich glaube ja".

0 holofernes 09.06.2012, 23:29 Uhr

so mal eine reflexion über...

so mal eine reflexion über sesshaftigkeit oder flexibilität wie eingangs finde ich interessant. "tu, was dir am meisten nützt" war der mir befremdliche rat eines westviertelmäßig sehr erfolgreichen "vernünftigen" verwandten, der dann im namen der erbengemeinschaft den alten familienpalast todesfallhalber schnellstens an den meistbietenden verkaufte (was willst du mit so einem alten kasten, viel zu teuer, entspr. architektengutachten auf anfrage). der erfolg ist heute nach zwanzig jahren ein ohne erdbeben durch vorsatz, dummheit und behördliche korruption und intrige ruinierte denkmalhülle ohne angestammten inhalt mit schnell wechselnden gastronomischen pächtern, verwüstetem umfeld im besitz eines gescheiterten rotlichtkönigs respektive seiner geschiedenen oder was auch immer. der anblick schmerzt den, der alles noch intakt kannte. lösung: flexibilität. einfach wegziehen. um so einfacher, wenn das kleingeld stimmt. tegernsee zum beispiel. die zugezogenen hingegen finden die location toll, ebenso wie die regierende partei die umnutzung als "rettung vor dem abbruch" feiert, was der werbung, aber nicht den tatsachen entspricht. aber wen interessieren die denn, wenn erst das gras darüber gewachsen ist. es ist eine diskussion über werte. was nützt am ende wem? die verkaufserlöse des palastes dürften mittels der aufgezählten seinerzeit "vernünftigen" anlagemöglichkeiten weitgehend verdampft sein. die stadt hat echten schaden genommen. es hätte nicht so kommen müssen, aber es besteht der dringende verdacht, es habe jemand seinen vorteil realisiert. in der behörde übrigens, nun im ruhestand. lebt inzwischen vielleicht auch am tegernsee oder so. frei nach einem lied der bekannten gruppe aus dem fürstenfeldbrucker umland, es gibt ehrliche - und baubeamte.

0 Claire Grube 09.06.2012, 23:35 Uhr

In Italien siehts aus, wie...

In Italien siehts aus, wie anno dunnemal in der DDR. Warum werden nicht hierzulande 5,5 Prozent p.a. der Einkommen-/Körperschaftsteuer für den Wiederaufbau Süd erhoben?

0 Claire Grube 09.06.2012, 23:35 Uhr

Tischlein deck dich! Esel...

Tischlein deck dich! Esel streck dich!

0 auch-einer 10.06.2012, 05:18 Uhr

"Ich finde die Idee eines...

"Ich finde die Idee eines Generationenvertrages immer noch besser als die einen Ausbeutungsvertrages mit den Banken. Gezahlt werden muss so oder so, aber lieber ein Staat dazwischen,..." . ist aber auch von der kassenlage der öffentlichen hände abhängig, siehe jetzt der von staats wegen angesetzte jubel darüber, dass alle anwärter auf die gesetzliche altersrente länger arbeiten dürfen, hollariaho. .

0 Der Tiger 10.06.2012, 05:48 Uhr

@stimmvieh - Vancouver...

@stimmvieh - Vancouver

Ist DA wieder daheim am...

Ist DA wieder daheim am Tegernsee? Zum Thema: Die Schweizer sind immer noch hauptsächlich ein Volk von Mietern. Doch viele kaufen sich eine Ferienwohnung, normalerweise in Kantonen wie Wallis, Graubünden usw. Globalisierung bedeutet für viele heute den Wohnort mehrmals im Leben wechseln zu müssen.

"Streng geheim" sag ich nur....

"Streng geheim" sag ich nur. Aber in der staatlich verordneten Variante. Beschimpfungen unterlasse ich. Heute ist Sonntag. Und hier in Spanien ist man nun doch gewillt, die von der EU verordnete Rezeptur anzunehmen, widerwillig und gegen jeden Stolz, heisst es. Allerdings nur ohne Nebenwirkungen. Man muss sich eben nur lange genug wehren, dann kommt Muttis Glueck von ganz allein. Und das ist eine gute Botschaft, gerade noch rechtzeitig vor dem Spiel gegen Italien: Korruption gegen Bestechung oder umgekehrt und zusammen. Egal.

0 Dreamtimer 10.06.2012, 08:29 Uhr

"Der arme Riestersparer als...

"Der arme Riestersparer als Hilfsheuschrecke fürs HighSpeedTrading -- scheusslich, die ewige Litanei, dass der 75qm Schrebergartenbesitzer im selben Boot säße wie der Schlossherr mit seinen 75 ha...." . Sie sagen es. Nur lässt der Schlossherr auch bloß high-speed-traden und tradet nicht selbst in high speed, ist also folglich redundant und kann, abgesehen vom Kapitaleinsatz, aus dem System entfernt werden. Menschen als Störfaktoren oder vernachlässigbare Einflussgrößen ihrer technischen Systeme, die gleichzeitig extrem störanfällig sind und von Menschen gelegentlich korrigiert werden müssen, setzt man gewisse Kriterien für ihr funktionieren voraus und betrachtet sie nicht bloß metaphysisch als Natur, die sich stets selbst ins Gleichgewicht bringt, ganz gleich auf welchem Niveau. . Ich sehe nicht einmal, wo hier Platz für politisches Pathos und Klassenkampf ist. Die Europäer wollen gerne politisch regulieren in ihrem semi-sozialistischen Europa, während die US-Amerikaner die Wirtschaft und ihre Krisen zu einem Problem der nationalen Sicherheit erklären, etwas bei dem sie auch nicht viel Spaß verstehen. . Wie der Don finde Umlage/Solidarversicherung auch sympathischer als Sparverträge, nur war das Modell auf eine Arbeitsgesellschaft ausgerichtet, die im nationalen Kontext gesehen wurde und in der mit Vollbeschäftigung gerechnet werden konnte, nicht eine in der HighSpeedTrading praktiziert wird und Weltfirmen die kaum mehr Angestellte haben, als ein mittelständisches Unternehmen. Die Idee hinter den kapitalgebundenen Versicherungen bestand schließlich darin, an der Globalisierung mitzuverdienen, statt sich als ihr Opfer zu betrachten. Ich weiss nicht, was die Linke dem jemals entgegenzusetzen hatte. Sie schwelgt in Untergangsphantasien, was nur Recht und billig ist. Und dann? Sozialismus in einem Land? Luddismus als Form der Rückkehr zum "Menschen"?

0 Magere Luise 10.06.2012, 09:04 Uhr

Prof Gerd Bosbach entlarvt in...

Prof Gerd Bosbach entlarvt in seinem Buch "Lügen mit Zahlen" und in seinem Vortrag in der Tele-Akademie "Die instrumentalisierte Zukunftsangst" diejenigen, die die Rentenversicherung mit Horrordemograhieszenarien zukunftssicher machen. Einige Beispiele.. Fehler 3: Der wichtigere Faktor, die Bruttolohnentwicklung, wird ausgeblendet Viele Arbeitnehmer haben gemerkt, dass ihre Reallöhne in den Jahren seit 1996 nicht mit der Wirtschaftsentwicklung mitgehalten haben. Von den gut 22 % realer Wohlstandssteigerung haben die meisten Arbeitnehmer nichts gesehen, sondern nach den Zahlen des Statistischen Bundesamtes im Durchschnitt sogar mehr als 5 % Reallohnverlust in Kauf nehmen müssen. In dieser Situation präsentieren ihnen die Medien die Lohnsteuer und die Sozialabgaben, also den Staat, als vermeintliche Ursache. Eine viel größere Ursache wird dadurch ausgeblendet: die seit vielen Jahren stagnierenden oder real sogar sinkenden Bruttolöhne und –gehälter –über die die Unternehmer im Prinzip entscheiden. (s. Lügen mit Zahlen, S. 15 ff, 22f, 175f) Quintessenz und eine politologische Vermutung: Mit drei bekannten Statistik-Tricks konstruieren viele Medien aus dem Hauptproblem, dass die Arbeitnehmer dank niedriger Löhne an der Wirtschaftsentwicklung nicht teilhaben, das angebliche Problem der wachsenden Abgabenlast und stellen es grafisch übertrieben dar. Das Gerede von der massiven Last durch Steuern und Sozialabgaben soll neben der Ablenkung von den real fehlenden Lohnerhöhungen wahrscheinlich auch den Druck auf die Parlamente erhöhen. die Abgaben zu senken. In der Folge würden Sozialleistungen und andere staatliche Leistungen gekürzt oder gestrichen, was privaten Anbietern neue Absatzfelder eröffnen würde. Die Privatisierungswelle der letzten beiden Jahrzehnte könnte so immer noch weitergehen. (vergl. dazu „Lügen mit Zahlen“, S. 21 ff) http://www.luegen-mit-zahlen.de/blog?c=zahlenluege www.tele-akademie.de/begleit/video_ta120401.php P.S. Hat Hollande nicht letzte Woche ein Wahlversprechen eingelöst: Die Rente mit 60, für alle die 41 Jahre in die Rentenversicherung eingezahlt haben?

Werter Don, Ihre Einleitung...

Werter Don, Ihre Einleitung lässt mich feststellen, dass ein Gastbeitrag zum Thema Sesshaftigkeit und Nomadentum betrachtet von der anderen Seite eigentlich überfällig ist. Zu dumm, dass Sie Bruce Chatwin wohl kaum mehr posthum dazu überreden können... . Was hier wie so oft in der Finanzwelt falsch läuft ist die Trennung von Investment und Verantwortung. Bei der Riester-Rente beißt sich die Katze hier natürlich in den Schwanz, da sie ja gerade dazu dienen soll, die Verantwortung für die Altersversorgung des kleinen Mannes von diesem Weg auf breitere Schultern zu verteilen. Im Grund ist Riester-Rente nichts anderes als ein staatlich zertifiziertes Versprechen der Finanzbranche auf risikofreien Gewinn und damit recht offensichtlich unredlich. . In diesem Sinne könnte man den Verhältnissen in der Po-Ebene auch was gutes abgewinnen - die Immobilienbesitzer dort müssen für das Schicksal Ihres Eigentums selbst geradestehen. Das Problem ist nur, dass den meisten vermutlich von Banken und Behörden dabei noch das letzte Hemd ausgezogen wird. . Die Haltung der meisten Deutschen als notorische Mieter ist meines Erachtens durchaus sinnvoll, wenn die finanziellen Verhältnisse einen Immobilienerwerb nur auf Kredit ermöglichen. Sich als einfacher Bürger in unsicheren Zeiten hoch zu verschulden und an einen Ort zu binden grenzt oft an den Verkauf in die Sklaverei (apropos: was macht eigentlich Christian Wulff?)

0 perfekt!57 10.06.2012, 10:06 Uhr

@früchtchen am herzen;...

@früchtchen am herzen; "spielfrau & gauklerin" eher? (sieht man aber auch schon mal gerne) . @und sauber gewaschen - naja, ok. das leben ist aber auch schon mal anders. das ja das geheimnis. der - hüstel- liebe eben auch. und käme ggfls. drauf an, wer da käme. und von wie weit her, und wie lange weg. und wie beladen. und mit was. gold & "biologen". denn wenn der richtige käme, könnte sie ihn - ganz ggfls. - auch schon mal selber säubern, so zur not. und ob man erst küsste und dann duschte (also duschte, kämmte, rasierte/barbierte), oder immer erst duschte, könnte die liebe (also frau) durchaus bedürfnisgerecht flexibel handhaben, geht die mär (erlebt haben wir es selber noch nicht, nein, aber... geträumt davon, manchmal sogar bei offenen augen, wissend & sehend sozusagen) - käme eben mehr auf die frau an, oder? wie es ihr eben so geht. sie hat ja auch unterschiedliche geschwindigkeiten. manchmal sogar im stand schon. sagt sie auch selbst schon mal. wenn nicht jeder zuhört. aber es gibt keine geheimnisse. nirgendwo. . und @ "gesetzlich": das ist gerade nicht modern. es nicht zu tun nicht dummheit oder mißverständnis. sondern knallharte politische absicht. (man müsste manche mal zur therapie schicken, deren "staatszerstörungswünsche, "die wie unter dem persönlichen deckmantel ins pseudo-positive gewandelter ideologieformen daherkommen" wirken eher bloß (individuell) kompensatorisch.) . @ topic - es ist und bleibt eben alles schrecklich: schon angefangen dabei, dass diese vielen dummen kleinen riestermassen, die von kapitalmärkten keine ahnung haben (weil sie das ja auch nicht wollen, nicht etwa weil sie fern gehalten wurden) absichtslos dieses riester erfanden, die westviertel zu betrügen: und klar erweist sich das jetzt alles von denen als schlecht gemacht und geht den bach runter, typisch nicht-westviertel eben, wie könnte es auch anders sein? aber zum glück haben wir ja noch prima kluge kräfte "von der anderen seite": die werden's am ende retten. (die einzahlungen bleiben bei den privaten versicherungen, die gestöhnt haben unter der null-rendite - und für die andere seite des vertrages, also die gestern/heute/immer bedürftig-unversichterten dummen vom durchschnitt an ohne ahnung steht sodann glücklich die allgemeinheit ein, also der staat. so geht selbststragender aufschwunge nun mal. und nicht anders) . ein schwacher text übrigens, aber man meint: mit absicht ihn und sich hier & heute so plaziert. gekonnt hätte er schon besser. womöglich wie wie weiland wallentin. . es ist wie im sandkasten: die größere soziale intelligenz tritt nämlich den anderen ihre gerade im moment fertig gebauten burgen sogleich wieder kaputt (hat deswegen herausragend & obercool absichtlich selber gleich erst gar keine burg gebaut, sondern "bloß" überlegen intelligent zugeschaut) - denn so geht überlegene soziale intelligenz: dadurch erst - durch klug-überlegen pülanende eingriffe von außen also eben - haben die dummen, kleinen, engen burgenbauer die gelegenheit es glatt nochmal zu versuchen. und beim nächsten mal - wenn sie sich nur zur notwendigen neuen überanstrengung gerecht angeleitet sehen/finden, ewas eben heruiusragenderweise sicherzustellen wäre - aber da gibt es kein vertun, elite-versagen ist nie, ist erfindung, bloße behauptung nur - noch besser aufzubauen, als beim ersten mal. und außerdem wollen die ja auch nichts anderes sein, als archimedes & pythagoras äh sysiphos. . nur: das es diesmal womöglich die europäischen westviertel erwischt, die sich in der genannten postion finden: "ihr hattet ( man beachte ggfls. die vollendete vergangenheit) früher einmal, also bis vor kurzem, einen quasi-florierenden gewerbebetrieb? und der ist jetzt "weg"? und da versucht ihr es nicht noch mal neu? warum fehlt euch der mut dazu? da ist doch was falsch an euch. das seht ihr nun aber mindestens immerhin wenisgtens schon mal ein kleines anfangs-bißchen ein, wo EUER problem liegt nicht wahr?" - und man sieht sofort wo der fehler liegt, wer falsch ist. daher: "fehlender neubeginnermut" muss (!) therapiert werden in solchen fällen, evtl. mit milden psychpharmka, (stufe eins) beginnend. .... . (@ donna, nachtrag: kommt sowieso drauf an, was man für die zukunft will, welche positiven zukunftsbilder man(n) vors innere auge stellt. also z.b. ob ich als mann gfls. nichts weiter begehren würde, als besitz & vermögen frühzeitig auf die klug-vorhandene nächste generation zu übertragen, um so dann im alter von - sagen wir ca. achtzig schon - nichts weiter zu wünschen und zu erwarten, als mit einer ungefähr gleichaltrigen netten chinesin auf dem platz des himmlischen friedens frei und unbehelligt morgens bei sonnenaufgang und vor berufsverkehr gemeinsam & gelassen, also zusammen, mein chi-gong zu machen. ansonsten mit einer schale reis & einem glas sauberen, kühlen wassers vollkommen zufrieden wäre, in mir ruhte - rein theoretisch können auch menschen im alter an sich oder ineinander ruhen, das aber schon wieder was anderes, könnte sich aber einschließlich finden. womöglich jedenfalls.) . und keine grüße.

ja ja die...

ja ja die Mini-Heuschrecken gestern waren sie alle im Schlecker-Markt also sprach schon Nietzsches Zarathustra: sie lesen sich ihren Vorteil aus jedem Kehrricht was das Wohnen angeht ganz früher war nur ein Haus aus Stein gemauert: das Gefängnis so gesehen hat sich nicht viel verändert 30 Jahre Unfreiheit ganz ohne sich strafbar zu machen nur weil man ein eigenes Dach über dem Kopf wollte bleibt als Alternative Dauercamping ist euch aber bestimmt zu assi und prollig wenigstens ist ein Wohnwagen erdbebensicher was die Altersvorsorge angeht: Kinder machen,die sich um einen kümmern so wie man sich um sie gekümmert hat als sie noch Kinder waren sonst bleibt nur die Methode Eskimo wenn man alleine nicht mehr klarkommt eine Reise in den Süden machen auf einer Treibeisscholle.. ja gibts denn gar nix positives mehr? doch,Portugal hat zweimal nur den Pfosten getroffen..

0 perfekt!57 10.06.2012, 10:19 Uhr

und es ist natürlich alles...

und es ist natürlich alles vorhanden, nur zum glück sind westviertel ja auch weiterhin dumm & blind, sollen & müssen das ja auch sein, sonst unterbliebe ja womöglich ihre lebensleistung (nämlich freibleibend) . hier, wie bekannt: " Ein anderes Beispiel ist die Zentralisierung der Steuererhebung in Deutschland nach dem Ersten Weltkrieg. Der Berliner Finanzwissenschaftler Charles Blankart erinnert daran, dass es in Deutschland nach der Gründung des Deutschen Reiches 1871 die Länder waren, damals Bundesstaaten genannt, die das Recht zur Erhebung der wichtigsten Steuern hatten. Das Kaiserreich sei „Kostgänger“ der Länder, formulierte der erste Kanzler Otto von Bismarck. . Es waren die turbulenten Krisenzeiten nach dem Ersten Weltkrieg, die der tüchtige Reichsfinanzminister Matthias Erzberger dafür nutzte, diese Verhältnisse umzukehren. Er führte eine Reichseinkommensteuer ein, die Ländersteuern ersetzte, und baute zugleich eine leistungsfähige Reichsfinanzverwaltung auf. Der heutige Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) zitiert den badischen Landsmann gern als Vorbild. . Am Ende wächst immer der Zentralhaushalt . Der Anteil der Ausgaben des Reiches an allen öffentlichen Ausgaben stieg von 1913 bis 1930 von 33 auf 40 Prozent. Die Finanzflüsse wurden umgekehrt, die Länder waren auf einmal von Überweisungen des Reiches abhängig. Zugleich wurde ein Finanzausgleich geschaffen, wie es ihn in Deutschland bis heute gibt - und wie er in Europa Folge eines zentralen Budgetrechtes mit zentralen Steuern wäre. . “Popitzsches Gesetz“ nennen die Ökonomen eine aus den Erfahrungen jener Jahre abgeleitete Regel, benannt nach dem Finanzwissenschaftler Johannes Popitz: Sie besagt, dass in hierarchisch geordneten Gebietskörperschaften der zentrale Etat immer die größte Anziehungskraft ausübt. Ausgaben und Einnahmen eines zentralen Haushalts werden immer größer gegenüber untergeordneten Haushalten." http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/schuldenkrise-zerbricht-jetzt-der-euro-11779705.html . und sogar das rote nordhessische nest "kassel" hatte schon immer eine erzbergerstrasse (mit straßenbahnhaltesteller" "erz!bergert stra!ße, rief der schaffner bis die elektronik kam) - zur ewigen mahung & erinnerung an den ermordeten deutschen patrioten e.. . wie aber westviertel nicht wissen können - und im praktischen tun der lebensplanung unberücksichtigt ließen - das kleinere währungen genauso eben auch von größeren währungen abgezogen würden, resp. der größere schulden berg am ende immer prädominant zu ssein pflgegt, das wissen die götter .. . . "und der faz" - so fühlte es sich womöglich für den ein- oder anderen in letzter zeit womöglich auch schon mal mit an, "fehlt so etwas wie ein "herausgeber der herausgeber" (klar eine unmöglichkeit, aber), denn die jahrgänge 1957-1964 bringen es dafür irgendwie nicht so richtig".

0 Foersterliesel 10.06.2012, 10:46 Uhr

gewiß ist Vroni und dem Don...

gewiß ist Vroni und dem Don zuzustimmen, aber wer wird das politisch rückbauen?

0 Herr Schwarz 10.06.2012, 11:22 Uhr

Sehr erschreckend das Ganze....

Sehr erschreckend das Ganze. Alle Leute wollen immer Sicherheit, die ist aber immer nur Illusion und gefühlte Wahrheit! Sicher ist nur irgendwann das Ableben, mehr nicht!

0 E.R. Binvonhier 10.06.2012, 11:28 Uhr

BertholdIV, was halten Sie von...

BertholdIV, was halten Sie von der Vorstellung, dass die Versicherungen ein Großteil des Bankgeschäfts für den privaten Kunden übernimmt? In der BRD ist es nun möglich Hauskredite direkt von den Versicherungen inkl. Fördergelder der KfW zu bekommen ohne einschalten der Geschäftsbanken. . Ich finde selbst so große Versicherungen wie die Allianz sind näher am Kunden, sind besser informiert was läuft, als Großbanken und die fachliche Kompetenz dürfte gleichwertig sein.

0 donna laura 10.06.2012, 12:34 Uhr

liebe E.R.Binvonhier, you made...

liebe E.R.Binvonhier, you made my day: versicherungen näher am kunden... zuweilen fragt man sich schon, was sie mit ihren durchaus entstehenden überschüssen so treiben. an die kunden geben sie sie jedenfalls in d nicht zurück. aber wenn einmal etwas schlechter gewirtschaftet wurde, so steigen die beiträge, stets mit einem gleichsam tränenreichen brief der versicherung, dass es bedauerlicherweise leider unumgänglich sei, aber... . lieber perfekt!57, meinen sie in etwa so gewaschen, zurückhaltend, gebildet und liebreizend wie der dicke herr da im bild http://www.youtube.com/watch?v=Avc0YmYnks0? . lieber The Great Artiste, hm, ein sehr zartfühlendes video haben sie da verlinkt. meinen sie, dies funktionierte auch mit einer kuh? unserem burglieferanten ist eine kuh verendet, bevor sie ihrem ursprünglichen zweck hatte zugeführt werden können, und er ist weiterhin der ansicht, hier in der gegend sei manchmal ein wenig zu wenig los, von wegen kuh fliegen lassen.

0 donna laura 10.06.2012, 12:41 Uhr

im übrigens entbehren manche...

im übrigens entbehren manche abkürzungen des unterhaltungswertes nicht: um die beiträge zur gesetzlichen krankenversicherung nicht weiter ansteigen zu lassen (das schaut schon besser aus, nicht wahr), wurde manches aus dem so genannten leistungskatalog herausgenommen, was aber die anbieter dazu veranlasste, eben dieses dennoch gegen - selbstverständlich privat (hat einen angenehmen klang, nicht wahr) zu leistende - bezahlung anzubieten - igel genannt. ts, aber nur, wenn zuvor der igel in der tasche anästhetisch behandelt wurde. . oder nehmen sie elster. ein selbstgewählter name der finanzbehörden...

0 E.R. Binvonhier 10.06.2012, 12:52 Uhr

Herr Schwarz@ Sicherheit ist...

Herr Schwarz@ Sicherheit ist immer 'gefühlt', dass Sie sich 'sicher' auf den Beinen fühlen kann sich auch schnell ändern. . In den letzten 20 Jahren wurde nichts unversucht gelassen, den Menschen ihre Verletzlichkeit und Unsicherheit einzuimpfen. Nicht nur von der Politik und Finanzwirtschaft. Parallel dazu stiegen die Aufforderungen zur 'Planungssicherheit' und Transparenz.:-) stimmviech@ Warum so kleinlich gedacht. In Bangladesh leben auf einer der ehem. DDR vergleichbaren Fläche 161 Mio. Geht doch! . Trotz dieser rasanten demografischen Entwicklung wurden sie dabei nicht reich. Wenn man deren Altersversorgung lösen soll, ist man nicht zu beneiden. Da werden unsere Probleme schon zu Peanuts. . ...und weit und breit keine Eisschollen.

0 Don Ferrando 10.06.2012, 12:56 Uhr

"Ich finde selbst so große...

"Ich finde selbst so große Versicherungen wie die Allianz sind näher am Kunden, sind besser informiert was läuft, als Großbanken und die fachliche Kompetenz dürfte gleichwertig sein." @Binvonhier: ich möchte Sie nicht kränken, aber HAHAHAHAHAHAHA!!!! HOHOHOHO!!!

0 E.R. Binvonhier 10.06.2012, 13:39 Uhr

Mupf@ Kinder als...

Mupf@ Kinder als Altersversicherung, wenn alle anderen Stricke reißen? . Von den Club Med Bewohnern liest man anderes: das fast die ganze Familie sich mit Opas Kleinstrente über Wasser hält. Ein Motiv, das auch gerne am anderen Ende der Sozialmilieus Verwendung findet. Vornehmlich bei britischen Krimiautoren.:-) . Opa mit der Kleinstrente ist klar im Vorteil. Die jüngeren Angehörigen sind sehr an seinem Weiterleben interessiert.

Ich finde in Donna Leons neuem...

Ich finde in Donna Leons neuem Roman "Reiches Erbe" einen passenden Kommentar: »Ist es nicht traurig«, meinte er, »dass wir so viel Zeit damit verbringen, uns wegen Häusern den Kopf zu zerbrechen, dass wir sie besitzen und schön einrichten wollen, wo doch das Schönste immer da draußen ist und wir daran nie etwas ändern können?« Er zeigte auf die Basilica, und seine Geste umfasste die Kirche, die Pracht und den Ruhm, die dahingegangen waren. Ecco.

0 E.R. Binvonhier 10.06.2012, 13:48 Uhr

Kann man da nicht...

Kann man da nicht unterstellen, dass auch nachfolgenden Generationen sehr an einer verlässlichen Rentenzahlung an die 'Alten' gelegen sein müsste. Ein Generationenvertrag zum gegenseitigem Nutzen. Der einem hilft die Machtkämpfe der oberen Zehntausend zu überleben und auch einen Neuanfang ermöglicht.

0 donna laura 10.06.2012, 14:11 Uhr

lieber perfekt!57, ebenso eine...

lieber perfekt!57, ebenso eine kleine nachbemerkung: ihre schale reis und das wasser sei ihnen sicher. über china kann man ja noch mal reden. ihr altersvorsorgeunternehmen hört das sicherlich mit hohem interesse. und ja, man muss auch verzichten können - welch angenehme volte im diskurs um beiträge und rendite.

Spanien kommt unter dem...

Spanien kommt unter dem Rettungsschirm? Also, für die Eurozone ist das Schlimmste nun vorbei. Let's have a party - Salud y pesetas y el tiempo para gastarlos.

0 E.R. Binvonhier 10.06.2012, 14:41 Uhr

@donna laura, ich sagte doch,...

@donna laura, ich sagte doch, sie sind näher am Kunden! @Don Ferrando, ich bin keineswegs gekränkt; zur fachlichen Kompetenz s.donna laura. . ... und wenn ich mir überlege wie viel Finanz-und Steuerkompetenz VW/Porsche mobilisieren können und wie dieser Konzern an den Börsen bewertet wird im Gegensatz zur Deutschen Bank, könnte man direkt ein Konto bei der VW-Bank eröffnen.

0 E.R. Binvonhier 10.06.2012, 14:53 Uhr

Konzerne wie VW und Allianz...

Konzerne wie VW und Allianz können es sich im Gegensatz zu Siemens und Deutsche Bank nie erlauben Ihre Endkunden, den Verbraucher, aus dem Blickfeld zu verlieren.

0 E.R. Binvonhier 10.06.2012, 15:10 Uhr

@donna laura, Diese...

@donna laura, Diese Versicherungen - wie auch die PKV's - haben doch lernen müssen, dass sie die Geduld und Belastungsfähigkeit ihrer Kunden nicht überschätzen dürfen. Insbesondere wenn ihr Antagonist, der Staat, so gemein ist und Wahlmöglichkeiten für den Verbraucher verlangt.

0 specialmarke 10.06.2012, 15:58 Uhr

...da ist es doch tröstlich,...

...da ist es doch tröstlich, daß es auch mit der Altersversorgung der Bessergestellten oft nicht weit her ist, trotz sicherer Anlage in Immobilien. Yachten(!) sollte man verleasen...

0 Der Tiger 10.06.2012, 16:10 Uhr

E.R. Binvonhier (09. Juni...

E.R. Binvonhier (09. Juni 2012, 13:59) – “die Patorentochter aus der Uckermark orientiert sich ausschließlich an der situativen Macht und das ist immer die von gestern. Bei ihr geht es zu wie an den Finanzmärkten: von einer platzender Blase zur nächsten.” . Als ich las, dass die Spanier nun doch Mutti’s Geld nehmen, fiel mir die Blutblas von Friedrich Stoltze ein, insbesondere der letzte Satz des Gedichtes mit Ministerpräsident Mariano Rajoy als Mohr, der die Hand aufhällt und sagt:
„No, so gewwe Se se her!“ . Zur Abwechslung weder bayrisch, noch luxemburgerisch, sondern frankfurterisch: . Farrnschwänz odder Hasselstecke
Soll kaa weiser Lehrer fihrn!
Statts e Bess'rung zu bezwecke,
Kann em Schlimmes mit bassirn. . De Herr Diehl hat deß erfahr'n, ach,
An sich selwer wunnerbar,
Der vor so un so viel Jahrn, ach,
Hie in Franfort Lehrer war. . Dann der Diehl war aach so Aaner:
Gleich uff Prichel stann sei Sinn,
Un sei Farrnschwanz war kaa klaaner,
Un sei Stecke warn net dinn. . Böse Buwe gibbt's aach freilich,
Wahre Deiwel ganz gewiß,
Dene selwer net mer heilig
In der Schul e Farrnschwanz is. . So e Schüler schlimmster Rass'ach,
Namens Mohr, e Mexterschsoh,
Unfug triew err in der Klass', ach,
Merr hat kaan Begriff derrvo. . Dem Herr Diehl sein neue Stecke
Hatt' err'm haamlich sehr beschmiert;
Der Herr Diehl dhat's ehrscht entdecke,
Als err sich die Händ lackiert. . „Waart nor, Mohr'che! Kimmste de morje!
- Dann kaa Annrer hat's gedhaa,-
Wern ich Ebbes derr besorje,
Lumpebub! Da denkstde draa!“ . Mohr von Ahnunge belästigt,
Dann er war von feiner Nas,
Hatt' derr sich wohi befestigt,
Blutgefillt e Schweineblas. . So begaw err in die Schul sich,
Setzt sich sittsam uff sein Blatz.
Diehl erhub da von seim Stuhl sich!
„Komm doch emal her, mei Schatz; . So. Jetzt haw ich dich! Bereue
Sollst de jetz dein Frevel schnell!“-
Lehrer Diehl ließ sich en neue
Farrnschwanz hole bei'm Pedell. . Hat den Mohr dann flugs gezoge
Iwwern Stuhl. - „Wart Satanas!“
Hui! wie sin die Schmiß gefloge
Uff dem Mohr sei Schweineblas! . Bis se blatzt! - Un ausgestoße
Hat en dumpfe Ton der Mohr;
Aus de Baa von seine Hose
Quoll e Blutstrom, ach, evor. . Lehrer Diehl gewahrt's mit Schrecke,
Ihm entfiel der Farrenschwanz.
Sterwend dhat der Mohr sich strecke.
„Mörder!“ krisch die Klass', die ganz. . Gar net war des Blut ze stille
In de bääde Hosebaa.
„Liewer Mohr! um Gotteswille“,
Rief der Diehl, „ach sterb net! Naa! . Da! Da hast de aach drei Batze,-
kaaf der driwwe bei dem Kitz
Aeppelranze odder Mazze,
Odder bei dem Steitz Lakritz! . Nemm se Mohrche! Guck mei Threne!
Haag dich aach gewiß net mehr!“
Da begann der Mohr zu stehne:
„No, so gewwe Se se her!“

Na ja, wer will schon...

Na ja, wer will schon freiwillig an den Tegernsee, .....? Aber für die "Riestersippenhaft" mein Kompliment; u. a. deswegen riestere ich nicht; zu komplizeirt, zu transparent, zu ...., ach was!

@ Don Alphonso: schön daß...

@ Don Alphonso: schön daß Sie wieder dabei sind!

0 Foersterliesel 10.06.2012, 18:31 Uhr

man muß seine seine Mieter...

man muß seine seine Mieter halt mit Geschick und Geschmack wählen http://kurier.at/nachrichten/4499319-janukowitschs-wiener-vermieter.php

0 donna laura 10.06.2012, 19:35 Uhr

oh, da ist jemand beleidigt:...

oh, da ist jemand beleidigt: pardon!

0 donna laura 10.06.2012, 19:37 Uhr

was meinen sie, liebe...

was meinen sie, liebe runde? . wie wäre das ergebnis wohl gewesen, wenn españa und italia um den esf hätten spielen müssen?

0 HansMeier555 10.06.2012, 19:51 Uhr

Ist es eine Sünde,...

Ist es eine Sünde, Schadenfreude darüber zu empfinden, dass sich einer mit einer Riesteryacht ruiniert hat wie andere in den 90ern mit Ostimmobilien? . Traurig nur, dass er selber davor Quelle ruiniert hat statt Bertelsmann.

0 hansgeier333 10.06.2012, 20:18 Uhr

Die Riestereinzahlungen sind...

Die Riestereinzahlungen sind die Eurobonds des kleinen Mannes.

0 HansMeier555 10.06.2012, 20:27 Uhr

@Försterliesl . Also...

@Försterliesl . Also Janukowitsch selber tut das ja mit seinen "Mieterinnen". . @Donna laura Dann hätten die Italiener gewonnen. (...)

0 E.R. Langen 10.06.2012, 20:36 Uhr

Lieber nicht riestern?...

Lieber nicht riestern?

0 HansMeier555 10.06.2012, 20:38 Uhr

Bahn, Telekom, Post: Viel mehr...

Bahn, Telekom, Post: Viel mehr kommt für Thomas Middelhoff wohl nicht mehr infrage.

0 perfekt!57 10.06.2012, 20:44 Uhr

merci dl. ob das aber mit demn...

merci dl. ob das aber mit demn wasser so sicher sein wird? dann? "ok, falls man sich viel VITTEL mitnimmt", wird man einer vielleicht gleich klug einwenden... . . und verzicht? man könnte es auch als größtmöglichen luxus sehen, nes' pas? und überhaupt, ganz ohne allzuviel wißbegierig zu sein, riete nicht unser glaube (rkk u.a.?) auch schon mal rechtzeitig/frühzeitig alles den jüngeren zu überschreiben, also ganz selbstverständlich und für alle gesellschaftsteilnehmer gemeint, "eben wg. nadelöhr usw."? "erwerbsstreben zwischendrin, zwischen kindheit und greisentum also, wäre gemässigt ok, bloß dann aber nicht mehr?" . "Konzerne wie VW und Allianz können es sich im Gegensatz zu Siemens und Deutsche Bank nie erlauben Ihre Endkunden, den Verbraucher, aus dem Blickfeld zu verlieren." nett gedacht und formuliert denkt man sogleich, der mann kennt sich aus. wiewohl es natürlich überhaupt nicht stimmt. wobei man aber ein weites feld aufmachen könnte, in wie weit sich womöglich im blick haben von imb griff haben unterscheiden/mit übereinstimen oder ergänzen würde. (hin- u- wieder verliert ja womöglich auch der ein- oder andere nicht aus dem blick, was ein anderer im griff hat?" *g*?) . und riester ist wichtig. für uns alle. fürs ganze volk. führt zu fehlleistungen. und die ja das sahnetüpfelchen auf die i: man gibt anreiz innergesellschaftlich ströme von einer tasche in die andere zu leiten. und da gibts dann auch fehlströme. und die beschäftigen wieder banken, anwälte, kammern, juristen, journalistische magazine, uns hier, usw., usf., und genau das erwünscht. besser als stillstand eben. oder sinnvoll einfache zusätzliche kapitalzuflüsse zur gesetzlichen: denn das wäre eben einfach. führte zu keiner selbsttragenden zusätzlichen beschäftigung. besser als export womöglich. und zusätzliche beschäftigung ist ja nie unnütz. wir graben ja bei bedarf auch dreimal die strasse auf: nur so wird man vom ausland unabhängig. also intellektuell vom ausland unabhängig. wie unsere finanzmärkte zeigen. (und evtl. auch die politikmärkte? wir reden aber nie über politik. weil uns das nicht interessiert. wobei sich de gaulle wie bekannt 1958 via volksabstimmung weitgehend mehrrechte präsidialer art einräumen ließ, bevor damit er kam, wieder kommen konnte. zu seinem volk. "28. September 1958" http://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%BCnfte_Franz%C3%B6sische_Republik) . ("er dient als Schiedsrichter in Fällen großer Verwirrung", http://www.welt.de/welt_print/article2989018/Der-Mann-der-Frankreich-stark-machte.html wie bekannt,, *g*) . (am rande verehrter gastgeber fanden wir diesen beachtlichen dokumentarfilm http://tv.sueddeutsche.de/STV/S/obj/TC/tcShow.cfm?PK=5520810 klasse, sehr wägend gemacht, viele zeitzeugen jeder richtung kamen zu wort. zeigte aber auch, in welcher verlegenheit politik ggfls sein kann: nach carter musste es anders werden, aber wie? also steuern runter, deregulierung, militärische aufrüstung, stärke, entlastung der unternehmen, mehr arbeitsplätze aber preiswerter (für einige zeit), ein starkes land, mehr suppenküchen, weniger wohlfahrt, ("denn wer arbeitslos ist, ist nur zu faul zum arbeiten") usw., usf.. am ende aber auch nicht nachhaltig: wohltaten für 2% der befölkerung verarmen am ende auch die westviertel mit. saugen mit macht fast die ganze westviertelfläche aus. fast vollkommen manchmal womöglich. als reagan kam waren das aber -steuern runter, deregulierung, militärische aufrüstung, stärke, entlastung der unternehmen, mehr preiswertere arbeitsplätze, ein starkes land, mehr suppenküchen, weniger wohlfahrt - so hat man den eindruck, die stellschrauben, die gesehen wurden. daher stellte man.) (und durch vereinfachung, vergötzung wurde "reaganomics" für heutige, mangels anderem, zur ersatzreligion, "muss man glauben, kommt dann auch so"?) (ob wohl die ludwig-erhard-stiftung schon mal ein paar kritische aufsätze zur notwendigen und sinnvollen abrenzung hierzu hell geschrieben hat? "warum L.E. kein reaganomic war - und es auch nie sein würde?" oder so ähnlich?)

0 perfekt!57 10.06.2012, 20:57 Uhr

"Traurig nur, dass er selber...

"Traurig nur, dass er selber davor Quelle ruiniert hat statt Bertelsmann" . sowas glaubt aber nun eher keiner. das wissen wir besser, so meint das volk: denn den hatte man doch mit bedacht ausgewählt - und exakt zweckvoll so dahingesetzt: "bereinigung der (versand)kaufhauslandschaft durch schrumpfende mittel" hieß das program doch wohl. und hat der genau so gemacht. "auftrag erfüllt", hieß es am ende doch wohl. und war vollkommen korrekt, so gesehen: "in schrumpfenden märkten (hier: kaufhaus) gewinnt das eigenkapital, welches schneller und konsequenter kapazitäten abbaut, schrumpft als der wettbewerber". heute zumachen ist billiger als morgen. und volkswirtschaftliche eigenkapitalvorsorge bleibt vornehmst. daher auch richtigerweise eine - zugegebenerweise kleine - ausgleichsyacht. hätten wir dem auch gegönnt. (wir nehmen immer gleich das ganze. im märchen zumindest. *g*.) . und grüße.

0 donna laura 10.06.2012, 20:58 Uhr

lieber hm555, und die spanier...

lieber hm555, und die spanier hätten ihre gattinnen aufs feld geschickt... . meinen sie, dass es in spanien bald rund geht? wenn es wieder einmal sehr, sehr rund ginge und die hackebeilchen flögen, könnte dies eine zweitauflage werden...

0 donna laura 10.06.2012, 21:02 Uhr

lieber perfekt!57, bedenken...

lieber perfekt!57, bedenken sie bitte, dass es im süden ds einen ziemlich grossen teich gibt, der südwestdeutschland bereits tränkt. schluchtenossi liess uns allerdings wissen, dass die ösis ihn aus gesinnungsgründen regelmässig um einige, hüstel, moleküle aus ihrens wcs anreichern sollten. naja, eine schale reis und etwas alpines prickelwasser... . apropos, mir fiel noch ein: ist essen nicht der sex des alters? und der reis dann die domina?

0 bertholdIV 10.06.2012, 21:02 Uhr

@Foersterliesel wie sagt laura...

@Foersterliesel wie sagt laura rudas äh claudia kottal: "die zeitung des giebelkreuzes". ist die raika sauer, dass die ukrainer ihnen ihr tier1 nicht ein bisschen erhöhen, so was aber auch.. @hm555 jetzt schimpfen's nicht über bertelsmann. die frau mohn hat die kanzlerin an die macht geschrieben, sie hat che gegründet und unser hochschullandschaft bolognisiert und hat unseren lehrer herrn jauch sogar noch erlaubt auch bei der ard zu arbeiten

0 bertholdIV 10.06.2012, 21:21 Uhr

@Don Ferrando 10. Juni 2012,...

@Don Ferrando 10. Juni 2012, 14:56 "Ich finde selbst so große Versicherungen wie die Allianz sind näher am Kunden, sind besser informiert was läuft, als Großbanken und die fachliche Kompetenz dürfte gleichwertig sein." ich glaube, die allianz kann c.g.s. in der brd tun und lassen was sie will; da endet sogar die macht der kanzlerin. das beispiel mit den ganzen betriebsrenten so ab 2000, rückstellungen in die pensionsfonds, die "besetzung" des vorsitzenden der aba mit eigenem personal, die entsprechenden gesetzlichen novellierungen (BetrAVG) usw. usw. waren nur ein (wenn auch sehr geldhaltiges einige hundert mrd eur) beispiel. generell versteht der bürger einen versicherungsvertrag nicht, vom nachrechnen ganz zu schweigen (so viele mitglieder hat die DAV e.V. in köln auch nicht, dass ein nennenswerter teil der bevölkerung darin mitglied wäre); da hilft auch eine stiftung warentest nicht. wer von den bürgern versteht schon die unmenge an kosten in einer lv (zillmerung etc.). eine sehr "verschworene gesellschaft die versicherungen, die dav e.v. etc..und das ist auch so gewollt. das heist nicht, dass die allianz ihr geschäft nicht versteht, die ist hoch professionell und wenn ich eine versicherung brauche tue ich es auch bei denen; nur s.o.

0 perfekt!57 10.06.2012, 21:24 Uhr

die großen drei, wenn man so...

die großen drei, wenn man so will, oder: "perrier - ce la femme noire" . http://www.perrier.com/en/thespiritofperrier.html http://www.volvic.de/ursprung/quelle/ http://www.vittel.de/de/bonne_source/vittel_quelle/index.pmode . (am rande: wir fanden den film weitaus besser & informativer, eben auch weil wägender, als diesen text hier: http://www.phoenix.de/content/phoenix/die_sendungen/ronald_reagan_geliebt_und_gehasst/499821?datum=2012-06-09 - und eigentlich, also ursprünglich war r. ja als junger mann, wie der film eben auch zeigt, demokrat, liberaler, wandelte sich bloß "perfekt", wenn man so will - "typisch aufsteiger halt, führt ins unglück" (*g*). aber nancy.)

0 E.R. Binvonhier 10.06.2012, 21:38 Uhr

... und Frau Mohn hat...

... und Frau Mohn hat Middelhoff abserviert, auf dass er seine Managerphantasien anderswo auslebt. . Nicht zu vergessen mit Wolfgang Clement und einem weiteren, wollte man auch in London reüssieren. (instinktloses Insourcing fremder Managementkulturen. Danke Yast 2000).

herrje, schreitet meine...

herrje, schreitet meine alterssehschwäche voran oder warum habe ich "und der reis dann die donna" gelesen?

0 E.R. Binvonhier 10.06.2012, 22:14 Uhr

Hach perfekt!57, nun seien Sie...

Hach perfekt!57, nun seien Sie doch nicht so kleinlich!!! . Kenne ich mich aus? . Natürlich nicht - woher denn? . und nun hat Herr Middelhoff nicht nur Frau Schickedanz privat ruiniert, sondern auch sich selbst - ganze Arbeit. Hoffentlich kommt keiner auf die Idee, diese Leute sollte man in ihren Arbeitsmethoden nicht hindern.

0 HansMeier555 11.06.2012, 06:22 Uhr

@b4 . Kein Grund über sie zu...

@b4 . Kein Grund über sie zu schimpfen. Womöglich hat sie auch unsren jetzigen Kulturstaatsminister installiert. . Wenn man mal von nach der Sprache urteilt, in der die Texte auf der BKM-Webseite abgefaßt sind, dann muss das eine Knallcharge sein. Aber vielleicht hat der Mann ja echte Verdienste und ich bin nur voreingenommen.

0 The Great Artiste 11.06.2012, 06:58 Uhr

So wie die internationalen...

So wie die internationalen Mauschelmeiers und Middelweithops dafür gesorgt haben, dass die Freiheit der Finanzmärkte in einem Disaster der weltweiten Staatsfinanzen geendet haben, haben die nur unwesentlich hübscheren , unwesentlich jüngeren einsamen Brüderchen des Brad Pitts der Supersupersize-Frittenbuden, den uns Borat und Donna Laura ins Gedächnis gerufen haben ( man geniesse besonders die Stelle um die erste Minute des Videos) dafür gesorgt, dass aus dem öffentlichen erotischen Freiräumen in gemischten Saunen und FKK-Stränden so ziemlich alle Frauen (und alle jungen Leute) verschwunden sind. . Was wir so richtig seit Mitte der 90 Jahre erleben, ist die Implosion des unreglementierten Liberalismus in Egozentrik und Gedankenlosigkeit, und ich halte es immer noch für plausibel, dass die gewaltige erotische Frustration der Gesellschaft trotz oder gerade wegen der sexuellen Revolution eine der Hauptantriebskräfte im unreflektierten Run auf Ruhm und Reichtum ist, um ein paar fesche Assistentinnen oder Sekretärinnen bespringen zu können, oder den einen oder anderen knackigen Trainee oder Studenten im Schlafzimmer weiter coachen zu können. . Und wenn das nicht klappt, zahlt man eben für Luxusware. Man hat es ja wie sein Louis Vuitton Handtäschchen oder den AMG Benz. . Die Zeiten sind vorbei, wo Badeklamotten spiessig und Sendungen wie „Wa(h)re Liebe“ mit dem Biolek der erotischen Eigentümlichkeiten, Lilo Wanders (oder „Liebe Sünde“, selbst „Peep“ hat Spinatwachtel „Blub“ Verona Feldbusch-Pooth zu einer „Bunte“-Socialite gemacht) durchaus paartauglich waren, und keine gruseligen Abschreckungssendungen auf RTL II etc., die obendrein zugepixelt werden, um bloss kein Handentspannungs-Geschäft aus dem werbetreibenden „Ruf-mich-an-Domina-über-70“-Kanal zu verderben. . Wie sie immer betonen, Don, der Unterleib ist etwas Unappetitliches, Prolliges, Hässliches geworden, den man besser nicht hat. . Ein schöner Film über die ungelenken Versuche heute, mit Nähe umzugehen, oder sie zu vermeiden, lief neulich im Fernsehen „Up in the Air“, in der George Clooney erleben muss, wie er als Zweitbeziehung, als das aufregende hübsche und gewaschene Appetithäppchen zwischendurch, dennoch nie eine Alternative zu Ehemann und Kindern gewesen wäre. Die parallele und die serielle Polygamie haben auch ihre Tücken. . Das grosse Dilemma ist wirklich, dass wir als Mann und Frau aufeinander losgelassen werden, ohne eine Ahnung zu haben, wie das andere Geschlecht wirklich tickt. Das Resultat ist dann oft eine Neuinszenierung der frustrierten Geilheit des eigenen Vaters und der davon unbefriedigt angeekelten Mutter, weil es so verdammt schwer ist, über diese Themen zu sprechen. . Ein rührender Artikel in einer Provinz-Lokalzeitung, wo sich eine Frau darüber "beim Dr. Sommer" beschwerte, dass ihr Mann, um ihr gemeinsames Liebesleben wieder aufzupeppen, sie nach einem schönen Abendessen in einen billigen Stripschuppen mitgenommen hat … . Da ist es viel leichter, Kochsendungen zu produzieren. Ja, Essen ist der Sex des Alters, und bald gibt es nur noch Reis. . Oder sich irgendein neues Videospiel oder App auszudenken. . Oder man kann auf die Jagd nach einem neuen Riesteropfer gehen.. . Vielleicht brauchen wir nicht nur für unser Geld, sondern auch für unseren Umgang mit Nähe neue Spielregeln.

0 HansMeier555 11.06.2012, 07:45 Uhr

@donna laura . Feurige...

@donna laura . Feurige Spanierinnen auf italienischem Rasen... . Fahren Sie fort, die Geschichte gefällt mir! .

@ HansMeier555 Zu dem von...

@ HansMeier555 Zu dem von Ihnen genannten Kreativ-Wettbewerb: (Zitat im dem Link): "Die Kultur- und Kreativwirtschaft gehört heute zu den wichtigsten Wirtschaftsbranchen und ist ein Zukunftsmotor für unser Land." . MUHAHA. Die Ausrichter und Dichter dieses Satzes müssen obacht geben, dass sich die lesenden Kreativen sich nicht schon beim Frühstück an diesem hehren Sonntagspredigtsatz verschlucken und ihnen der Toast samt Tee wieder vorne rausexplodiert. . Es ist eigentlich ein verheerender Satz, denn an ihm stimmt nichts. Weder ist die Kreativwirtschaft eine starke, noch hat sie irgendwas zu sagen. Beweis? Hier: http://www.designtagebuch.de/offenes-schreiben-an-die-hochschulleitung-der-fh-trier/ und ff. . Da kann unsereiner ja nur mit subversiven Ideeneingaben wie Beischlafquittungsstempel kommen, man hat gar keine andere Wahl. . @ Foersterliesel Ein "Rückbau" dieser Dinge ist vom Menschen doch gar nicht gewollt. Es müssen schon größere Katastrophen kommen, bis der Mensch begreift, dass andere Kräfte außerhalb unserer Vorstellungskraft an den ganz großen Schräubchen drehen. Das lehrt Demut: Saß auch schon mal mit dem Hintern auf einem Epizentrum mit 7,2. Ein Leben auf einer kleinen herumschwimmenden Kruste im ganz großen Pudding. Das verändert einen, der festen Boden unter den Füßen braucht, existenziell.

0 donna laura 11.06.2012, 10:49 Uhr

lieber abdul, ein klarer fall...

lieber abdul, ein klarer fall von sichtsenilität. kmmt vor. mchn sie sicht nütz draus.

0 Der Tiger 11.06.2012, 10:53 Uhr

@B4 – Hat Frau Mohn...

@B4 – Hat Frau Mohn seinerzeit auch Frau Roth hochgeschrieben? (nuffgeschribbe, würde man wohl in gut frankfurterisch sagen)

0 donna laura 11.06.2012, 11:06 Uhr

lieber The Great Artiste, so...

lieber The Great Artiste, so lange sich die dicken männer nicht in der sauna auf die hübschen damen setzen so wie im film? . aber sie haben schon recht, mancher glubschgäugiger zombie, dessen unterleib bereits glücklicherweise vom schamhaft fleischernen schurz bedeckt wird, evoziert die retroverse umsetzung des sprüchleins vade retro: alles rennet, rettet, flüchtet, taghell ist die box gelichtet, es fliegt der eimer, hoch im bogen sprützen quellen, wasserwogen. kinder jammern, tiere wimmern, hoffnungslos weicht der mensch der götterspeise, so'ne schreisse. freiheit und gleichheit! hört man schallen, von give and takekann man nur lallen.

0 donna laura 11.06.2012, 11:11 Uhr

lieber hm555, die damen...

lieber hm555, die damen unterliefen die dergestalt ohnehin schwache abwehr sagenhaft.

0 Don Ferrando 11.06.2012, 11:15 Uhr

@bertholdIV 10.6. 23:21. Das...

@bertholdIV 10.6. 23:21. Das Problem sind auch nicht die Versicherungen in Gänze. Da gibt man sich schon Mühe, gute Tarife zu entwickeln. . Aber vertrieben werden die Produkte doch meist von Drückerkolonnen, umgeschulten Schiffschaukelbremsern etc. Und dann noch echte schwarze Schafe, die weder im Interesse der Kunden noch der gesellschaftenarbeiten, sondern nur für ihren eigenen Vorteil. Und das ist bei den Banken leider auch häufig anzutreffen. Daher mein Kommentar zu E.Binvonhier.

0 Veil of ignorance 11.06.2012, 11:33 Uhr

@Hansmeier555: Hier meine...

@Hansmeier555: Hier meine Idee: Ein postmoderner Pan-Flötenverleih für Sinti und Roma, um in der Fußgängerzone postfeministische Lyrik zur existenziellen Selbstreflexion islamischer Patriarchen im Kontext des Prozesses multipler globalisierter Migration zur Fügung der realen Mannigfaltigkeit voneinander getrennten singulären Entitäten vorzutragen.

Den Riestervertrag jetzt also...

Den Riestervertrag jetzt also kündigen oder einfach weiterlaufen lassen?

0 lutz-breunig 11.06.2012, 11:51 Uhr

Im Falle von Turbulenzen und...

Im Falle von Turbulenzen und Risiken hilft nur eine adäquate Resilienz, und die muss antrainiert, angepasst, ausgebaut und optimiert werden. Nur so können zerstörerische Einflüsse von aussen - egal wo sie herkommen - mehr oder weniger gut beherrscht werden.

0 E.R.Langen 11.06.2012, 12:00 Uhr

E.R.Binvonhier, sich selbst?...

E.R.Binvonhier, sich selbst? Klingt spannend. wie hat der das geschafft? War der nicht reich? (Sorry, bin in Sachen Wirtschaftsnachrichten nicht auf dem Stand.)

0 HansMeier555 11.06.2012, 12:04 Uhr

Als struktureller Analphabet...

Als struktureller Analphabet hab ich lange gebraucht um zu begreifen, dass mit "Kultur- und Kreativwirtschaft" schlicht Werbung gemeint ist, also Reklame, auf deutsch Marktschreierei. . In der Kurzform heißt das: Von der Marktschreiei hängt unsere Zukunft ab, und darum ist es Aufgabe des Kulturministers, die Martkschreierei zu fördern. . In den 90ern hieß Werbung auch "Wirtschaftskommunikation". Wenn Wirtschaftskommunikation dasselbe wie "Kreativwirtschaft", dann ist Kreativwirtschaftskommunikation wohl dasselbe wie Jodldiplom.

0 HansMeier555 11.06.2012, 12:08 Uhr

Als struktureller Analphabet...

Als struktureller Analphabet hab ich nicht sofort begriffen, dass "Kultur- und Kreativwirschaft" schlicht "Werbung" meint, also Reklame, auf deutsch Marktschreierei. . Der Minister sagt also: Mit der Werbung werden wir in Zukunft Geld verdienen, darum geb ich einkommensschwachen Werbefuzzis heute schon welches. . In den 90ern hieß Werbung auch "Wirtschaftskommunikation". Wenn "Kreativwirtschaft" aber dasselbe ist wie "Wirtschaftskommunikation", dann braucht man für Kreativwirtschaftskommunikation bestimmt ein Jodldiplom.

0 Foersterliesel 11.06.2012, 12:21 Uhr

liebe Vroni, ich meinte...

liebe Vroni, ich meinte wirklich einen politischen Rückbau zum Generationenvertrag . lieber HansMeier555, diese Ämter sind der Gesundheit nicht zuträglich http://de.wikipedia.org/wiki/Wiktor_Juschtschenko . lieber bertholdIV, nur die Giebelkreuzblätter haben drüber berichtet, jaja http://www.profil.at/articles/1130/560/303088/telekom-das-last-minute-geschenk Und so ein richtiger Hausherr ist natürlich in der ÖVP http://oevp-steinberg-doerfl.at/index.php/unser-team/71-johann-wanovits

0 donna laura 11.06.2012, 12:33 Uhr

und wenn man ordentlich...

und wenn man ordentlich beischlafquittungsstempel auf seiner couple card gesammelt hat, gibt es dann ein eis? so ab 300 Stück?

0 donalphonso 11.06.2012, 13:42 Uhr

Lieber Sirk, das ist eine...

Lieber Sirk, das ist eine Frage, ob man in das system vertraut, oder nicht. Man ist jedenfalls an den Vertrag kaum weniger angehängt, als an die verachtete Immobilie. Meines Erachtens profitieren vom Riestern vor allem jene, die das geld verwalten. Ob und wie lange das gut gehen mag, muss sich jeder selbst überlegen.

0 donna laura 11.06.2012, 14:10 Uhr

lieber Sirk, dem geschätzten...

lieber Sirk, dem geschätzten gastgeber ist zuzustimmen, dem vertrag und dem 'markt' entkommen sie nicht mehr. falsch sie sich reinwaschen möchten, so müssten sie sich im falle einer kündigung je nachdem auf rückzahlungen von förderungen sowie einer gebühr für die auflösung des kontos einstellen. alternativ ginge auch die einstellung der zahlungen, das konnte sie günstiger kommen, doch das eingezahlte geld dürfte m.w. so gut wie hinfort sein. in jedem fall, bitte, ärgern sie sich nicht zu sehr, wenn einer der zuständigen verwalter vor ihren augen seine hübsche yacht mit seinen bezaubernden töchtern, oder was sie auch immer sein mögen, nutzt und die korken knallen lässt.

Man muss wissen wie the...

Man muss wissen wie the Business Cycle funktioniert. Joseph Schumpeter (1883-1950, der "grösste Oekonom" des 20.Jahrhunderts, so the Wall Street Journal...) hat alles selber erlebt. Er war einmal Finanzminister in Oesterreich, Mitglied des Präsidiums einer Bank, und hat den ihm zur Verfügung gestellt Kreditrahmen für Spekulationen genutzt. Doch 1932 erhält er ein Angebot der renommierten Harvard University. In den USA schrieb er 1939 "Busiiness Cycles". What (z.B. Aktien) goes up must sooner or later come down.

Der Don entdeckt das Biest in...

Der Don entdeckt das Biest in jedem Menschen selber und ich bin begeistert :-). War ich hier bisher doch von Kommunikanten umgeben, die das Biest nur bei vielen anderen identifizieren konnten. Empört ... Gruss, Thorsten Haupts

Zu dem unsäglichen...

Zu dem unsäglichen faz-Artikel über die 14.000 Euro, die eine Finanztransaktionssteuer den kleinen Mann angeblich kosten wird: Ich habe in einem scharf formulierten Kommentar dem schreibenden faz-Journalisten fahrlässige oder vorsätzliche Desinformation auf der Grundlage eines eindeutigen und völlig irrealen Lobbyistenpapieres vorgeworfen. Womit der Kommentar natürlich ersatzlos gestrichen wurde, ich hatte auch nichts anderes erwrtet. Trotzdem bleibt der Artikel ein Armutszeugnis für eine "Qualitäts"zeitung ... Gruss, Thorsten Haupts

@Foersterliesel - politischen...

@Foersterliesel - politischen Rückbau zum Generationenvertrag: Gerne. Sobald wir eine gesetzliche Verpflichtung pro Frau und pro Mann haben, vor Eintritt in die Rente mindestens einen generationenvertragserfüllenden und zu diesem Zeitpunkt Volljährigen gezeugt/geboren zu haben, Rentenaufschläge gibt´s bei mehr Kindern. Nur dann ist der Generationenvertrag nämlich erfüllungsfähig. Gruss, Thorsten Haupts

0 E.R. Binvonhier 11.06.2012, 15:06 Uhr

@E.R.Langen, Herr Middelhoff...

@E.R.Langen, Herr Middelhoff hat sich einem Vermögensverwalter anvertraut, der genauso tickt wie er selbst. Daher das Ergebnis.

0 diktionaftis 11.06.2012, 15:23 Uhr

@ThorHa (16:58) ... Da bekommt...

@ThorHa (16:58) ... Da bekommt der Ausdruck "Erfüllungsgehilfe" doch gleich eine neue Wertigkeit. (Räusper)

@ HansMeier555, mit dem...

@ HansMeier555, mit dem Begriff ist nicht die Werbung gemeint. Sondern Künstler, Ausstellungs- und Produktdesigner, Einzelkämpfer. So Leute. Werbung, das sind die, die dir die Banner auf der FAZ vor die Nes knallen. Ganz annere. . @ Foersterliesel Also wenn der Allgemein-Riester mit "Rückbau" des Generationenvertrags gemeint war, sprich Rente wech und so: Der Wohnriester ist eher als Ersatz gedacht für die gestrichene Eigenheimzulage. Aber egal, so oder so ist der Wohnriester bereits VOR irgendwelchen lobbyistisch-künstlichen Pseudo-Dramarechnungen, um den ängstlichen Spießbürger vor der Finanztransaktionssteuer zu "warnen", eine Sache gewesen, die sich nicht recht lohnte. Die meisten wissen das auch und behandeln das Ding mit Vorsicht. Hier eine zwar kommerzielle Site, die kräftig drüber meckert: http://www.baufi24.de/baufinanzierung/news/probleme-beim-wohnriestern-2410.php

0 colorcraze 11.06.2012, 16:33 Uhr

@HM 555 (14:04): ja – jetzt...

@HM 555 (14:04): ja – jetzt – fast! Schon ganz heiß! @Tiger: Das war jetzt aber ein nettes Zwischenspiel. Kennen Sie noch mehr solcher Geschichten? @Sirk: würde es auch nicht anders halten als D.A. und d.l. ...

0 colorcraze 11.06.2012, 16:47 Uhr

@donna laura (14:33): denken...

@donna laura (14:33): denken Sie nicht so kurzschlüssig materiell, sondern geschäftserweiternd medial! Die Besten kommen auf einen YouTube-Kanal, und werden dort via Facebook einem Publikumsrating unterzogen. Die Allerallerbesten bekommen dann Groupon-Coupons für ein Motelzimmer mit CCTV und 2 Hamburger. Für die besten Bilder daraus werden sie berühmt! - Sie sehen, da steckt viel mehr Potential drin als in schlichtem Vergenießen.

0 E.R. Binvonhier 11.06.2012, 17:59 Uhr

ThorHa 16:58, NEIN ! Das ist...

ThorHa 16:58, NEIN ! Das ist ein Generationsvertrag der nicht 'atmet'.

0 donalphonso 11.06.2012, 18:51 Uhr

ThorHa, das ist Wirtschaft,...

ThorHa, das ist Wirtschaft, mit deren Qualitätsbenehmen (ahem) habe ich nichts zu tun, und möchte damit auch nicht in einen Topf geworfen werden. Dass das Feuilleton solche Dinge ergänzt, ist vielleicht keine glückliche Sache, aber so ist das nun mal.

0 E.R.Langen 11.06.2012, 18:51 Uhr

E.R.Binvonhier, na sowas....

E.R.Binvonhier, na sowas. Selbst ein Scheckbetrüger zögert, Schecks seine Kumpane anzunehmen.

0 hansgeier333 11.06.2012, 18:52 Uhr

Riestern mit Biestern Schaffen...

Riestern mit Biestern Schaffen für Pfaffen Schuften für Schufte Ab in die Grufte Das wärs gewesen Am deutschen Wesen Sind alle genesen. Dolce far niente In den Taschen die Hände DDR- und Energiewende Deutschland am Ende. U-Boot-Verschenker Nur-an-sich-selbst-Denker Begriffe-Verrenker Es fehlen die Henker!

0 E.R. Binvonhier 11.06.2012, 19:24 Uhr

E.R.Langen, nicht wenn die...

E.R.Langen, nicht wenn die Scheckbetrüger glauben 'ihre Schecks' sind die, die gedeckt sind, und ihr bisheriger Erfolg ihnen Recht gibt.

0 Foersterliesel 11.06.2012, 19:29 Uhr

liebe Vroni, danke für die...

liebe Vroni, danke für die Erläuterung ! . lieber Thorsten Haupts, hier in der Vorstadt gibts genug Kinder, aber: werden sie die Schule schaffen, werden sie dann auf halbwegs stabilen Arbeitsplätzen unterkommen und Steuern zahlen können ? Und in den angenehmeren Wohnbezirken gibts Jungakademiker mit mehr Ausbildungen als ihre Eltern je absolvierten, die aber keinen längeren Arbeitsvertrag bekommen, nicht den Lebensstandard der Eltern erreichen können - da liegen die Probleme, nicht in der Demographie!

0 perfekt57 11.06.2012, 19:31 Uhr

so ab 80+? also 300 eis für...

so ab 80+? also 300 eis für einen stempel? und wäre das nicht ein bißchen wenig? eis eben? jaja, die liebe, und starke weibliche vorschläge zum generationenvertrag ... . (aber warum sauna? gewinnabführungs- u. beherrschungsvertrag kann man doch überall machen, wusste auch schon weiland herr piech von seinen altfordere, so wars zu lesen). . und wendehals wäre kunst, große kunst? (für kreativwirtschaftskommunikation brauchen junge high-potentials heute wie bekannt zwei Jodldiplome. eins nach jeder seite. g)

0 donna laura 11.06.2012, 19:49 Uhr

(liebe colorcraze, ich will...

(liebe colorcraze, ich will aber ein eis!)

0 donna laura 11.06.2012, 19:58 Uhr

liebe/r E.R.Langen, darauf...

liebe/r E.R.Langen, darauf würde ich nicht bauen. dummerweise werden einem in unschöner regelmässigkeit unschöne geschichten über abrupt endende freundschaften zugetragen, in denen der eine den anderen per staatsanwalt suchen lassen muss oder in denen einer in die röhre schaut, weil er das freundschaftliche band offensichtlich einer zu starken belastungsprobe aussetzte, vor allem wenn um höhere sechsstellige beträge geht. erst kürzlich zerbrach eine blühende, jahrzehntelange geschäftsbeziehung an solchen dingen. unter im prinzip gesitteten leuten. ts. als ob es keine zukunft gäbe. . noch übler kommt es allerdings, je weiter der allerwerteste auf grundeis sinkt: die hemmschwelle sinkt mit diesem.

0 donna laura 11.06.2012, 20:18 Uhr

"Jains dürfen nicht stehlen...

"Jains dürfen nicht stehlen und nicht lügen."

0 Doctor Snuggles 11.06.2012, 20:19 Uhr

@Tiger: Vancouver, damit haben...

@Tiger: Vancouver, damit haben wir uns vor ein paar Jahren auch mal auseinandergesetzt. Leider sind die Immobilienpreise dort seit den 90er Jahren nur noch am steigen und da der Leidensdruck nicht groß genug war und Vancouver auch nicht überall die tolle Stadt ist, sind wir in Deutschland geblieben. Wie sagte uns eine ausgewanderte Ungarin, die wir dort getroffen haben: "auch hier geht die Sonne morgens auf und abends unter." :-)

0 Der Tiger 11.06.2012, 20:30 Uhr

@colorcraze – Ja, ich habe...

@colorcraze – Ja, ich habe noch viele solche Geschichten, mehrere Bücher voll. Der Text des diesjährigen ist gerade fertig geworden, Titel hab ich noch nicht, Umschlag auch nicht, außerdem muss es noch editiert werden. Bisher habe ich aber meine Bücher immer nur im Privatdruck auf eigene Kosten für meine Freunde als Weihnachtskarte drucken lassen, vier bisher: Mama, what do you do all day long? (1989), Stories from the e-salon (2005), Mama, we want to know everything (2006); außerdem in einer sehr kleinen Auflage: Things we like to eat (2004). Wenn ich kein Buch schreibe, entwerfe ich meine eigene Weihnachtskarte. Aber meine Freunde pestern mich schon seit einiger Zeit, dass mal wieder ein neues Buch fällig wäre. This year I am ahead of schedule!

0 bertholdIV 11.06.2012, 20:39 Uhr

@Sirk weder noch, i.d.r....

@Sirk weder noch, i.d.r. verkaufen am sekundärmarkt bei normalen lv's besser.... http://diepresse.com/home/wirtschaft/boerse/meingeld/648220/Dilemma-namens-Lebensversicherung wenn sie weitere infos dazu brauchen "müssten" wir diese über DA austauschen

Wer riesterte sah die Zeichen...

Wer riesterte sah die Zeichen nicht, die an der Wand standen. Guter Betrug ist nicht von vornherein als solcher so erkennen. Der Betrueger hat immer einen huebschen Schmus, auf den die Leute hereinfallen. Es war also die Regierungszeit des faulsten Kanzlers aller Zeiten, einem, der wenig gebildet, kaum belesen nur ein Ziel kannte: Nach oben! Ein gut vernetzter Sozialdemokrat, der auch mit den Gewerkschaften gut auskam. Das konnte damals jeder wissen. Auch der Spiegel-Leser. Nun erscheint der Fliesenleger Riester. Ein Mann, der mit gewerkschaftlicher Schulung in den Vorstand von VW gedrueckt wurde. Riester ist der Gewerkschaft und dem Umfeld der Sozialdemokratie Dank schuldig, haben sie ihm doch den Aufstieg ermoeglicht [1]. Den Auftrag Schroeders, ueber eine Reformierung des Rentensystems nachzudenken durfte er nicht widerstehen. Ein begabter Karrierist kann auch brilliant dilettieren. Das tat Herr Riester. Das warnende Zeichen vor diesem System stand fuer jeden sichtbar an fast jeder Plakatwand. Wenn einem mit viel Tralala und schoenen Fotos das Altersparadies auf Erden versprochen wird, muss doch die Alarmanlage schrillen. Die Erfahrungen mit diesem Kokolores sollten doch Legion sein. Wie war das noch mit der VW-Aktie (Volksaktie), wie hat Vater Staat die Leute mit der T-Aktie, ebenso von viel Brimborium begleitet, ueber den Tisch gezogen? Immer noch nix gelernt? Der Traum vom risikofreien Leben in Deutschland ist systemisch gefoerdert. Diesem Traum erliegen viel zu viele. Man muss aber sagen, sie haben auch wenig Chancen, sich anders zu verhalten, denn der Traum einer jeden Regierung ist es, dem Buerger ein Gefuehl (nur das Gefuehl) von individueller Freiheit zu vermitteln, ihn aber mit Lollipops zu korrumpieren. Das weinende Kind haengt am Lutscher. Dann schlaeft es ein. Wenn es wach wird, ist ein neuer Tag, und ein neuer Scheisseinfall der lieben Eltern um das Blag auf Linie zu halten. Im Erwachsenenalter wird das Kind dann Angestellter mit glaesernem Lohnstreifen und Zwangseinzahlung in die Rentenkasse. So will es das Kind, denn es waere ja schrecklich, sich wirklich Gedanken um das eigene und selbstbestimmte Leben zu machen. Staatsknete ist bequemer. Damit kann kann man sich pseudoselbstverwirklichen. Der Staat (in aller Unschuld, denn ein Staat kann nicht anders), dankt es mit schleichender Verordnung weiterer Unmuendigkeiten. . [1] Immer sind es die kleingewachsenen Menschen aus kleinem Milieu, die den ekelhaftsten und gefaehrlichsten Ehrgeiz entwickeln.

0 colorcraze 11.06.2012, 21:49 Uhr

@ThorHa (16:58): wozu dann...

@ThorHa (16:58): wozu dann noch den Umweg über zehrende Bürokraten, dann kann man gleich schlicht innerhalb der Familie eine Haushaltskasse aufmachen.

0 Köstlich 11.06.2012, 22:13 Uhr

Es wird nichts verschenkt,...

Es wird nichts verschenkt, nicht von den Banken und auch nicht von der Allgemeinheit. Warum auch? . Ich finde (finanzielle) Autarkie viel erstrebenswerter als diese ganzen lebenslangen Knebelverträge. . Auf dem Weg zur Autarkie stehen einem viele Verrichtungsgehilfen eigentlich nur im Wege oder begegnen einem wegelagernd leider immer wieder. Es sucht halt jeder sein "Betreuungsgeld"!

0 donna laura 11.06.2012, 22:45 Uhr

non non, umgekehrt, lieber...

non non, umgekehrt, lieber perfekt!57, bei aller liebe, aber: dreihundertmal *hüstel* stempeln, und dann erst bekommen sie ihr eis (1 stück). umgekehrt wird nur ein filmreicher bauch daraus, und welch desaster daraus erwächst: s. a.a.o.. dreihundert eis und einmal 'stempeln'? nur zu, wenn der gelatiere der beste freund sein soll - die gattin (et alii) dagegen sässe(n) ziemlich gelangweilt vor dem küchenradio... . liebe/r Doctor Snuggles, nun, lieber das panorama von vancouver als das von bielefeld (dort findet das whale watching noch mit den originaldarstellern statt, und nicht mit eisgemästeten universitätsprofessoren...).

0 donna laura 11.06.2012, 22:46 Uhr

liebe Foersterliesel, sie...

liebe Foersterliesel, sie haben völlig recht: die anzahl der produktiv wirtschaftenden arbeitsstellen macht es aus.

0 E.R. Binvonhier 11.06.2012, 23:16 Uhr

"immer sind es die...

"immer sind es die kleingewachsenen Menschen aus den kleinen Milieus, die den gefährlichsten Ehrgeiz entwickeln." Filou, ist das eine belastbare Beobachtung? Dazu fällt mir ein, dass die BK eher auch recht kurz gewachsen ist und nicht gerne Männer um sich hat, die sie rein optisch überragen.;-) . ...und was machen derweil die langgewachsenen aus den großen Milieus?

0 E.R. Binvonhier 11.06.2012, 23:51 Uhr

Das Problem mit der...

Das Problem mit der finanziellen Absicherung im Alter ist, dass die Beiträge gerne genommen werden vom Staat oder priv. Trägern. Spült Geld in die Kassen. Nur wenn es ans auszahlen geht, fließen die Tränen. Da wird den Finanzmärkten Geld entzogen und in der Realwirtschaft verbraten, das mögen die gar nicht. Das eingezahlte Geld ist ja nicht mehr da.

0 E.R. Binvonhier 12.06.2012, 00:45 Uhr

Die Finanzmärkte können zwar...

Die Finanzmärkte können zwar dafür sorgen , dass die Realwirtschaft in die Knie geht und den Staat als Altersversorger diskreditieren, nur bekommen sie dann auch keine Prämien von neuen Versicherten. Letztlich werden sie von den Problemen des Umlageverfahren eingeholt: Hohe Auszahlungen zum wirtschaftlich falschen Zeitpunkt. Der Sinn einer Hinauszögerung des Renteneintrittsalters erschließt sich mir nicht, da die realwirtschaftlich Verfassung zu einem in der Zukunft liegenden Datum genau auf's Jahr vorhergesagt werden müsste. Nur in Boom-Jahren hätten verlagerte hohe Auszahlungsquoten eine Inflation-dämpfende Wirkung. Wenn nun wie in D, die geburtenstarken Nachkriegsjahrgange bei alter Regelung genau in die Boomjahre hineinlaufen, wäre es m.E. idiotisch abzuwarten bis wieder der Markt verlaufen ist. Boom-Jahre orientieren sich NICHT an der demograf. Alterung einer Gesellschaft. Da kann man an grünen Schreibtischen oder Computern rechnen wie man will.

0 E.R. Binvonhier 12.06.2012, 00:47 Uhr

...auch ein Otmar Issing, mit...

...auch ein Otmar Issing, mit seinem verkrampften Weltbild ändert es nicht.

@filou..Was ist...

@filou..Was ist Selbstverwirklichung? Einfach etwas probieren, was interessant erscheint? Vor 100 Jahren habe ich einmal einer längeren Rundfunksendung mit Johannes laafers(richtig geschr.?) gelauscht.(man kann ihn sehen , wie man will.).. Der empfahl nämlich genau das. Ausprobieren...! Als meine damalige Beziehung statt finsterer Geschichte zu frönen, zu Völkerkunde wechselte und dann im Studium wieder mehr Freude empfand, habe ich sie darum beneidet. Dilettieren aber richtig!.. Wie lange brauche ich im Selbststudium, bis ich eine Suite richtig/fast perfekt spielen kann/ggf.15 min. Länge. ..macht (Spass) Lust!.., schafft aber keine neuen Freunde, kein Kapitalzuwachs,-Instrument muss man auch kaufen-, schlimmstenfalls in der arbeitsfreien/losen Zeit einstudiert.. achgottogottogottogott.... ..im Laufe der letzten Jahre habe ich einige Facharbeiter/innen im Kollegenkreis kennengelernt, ihre Ängste, (Vor)_Urteile bzgl. Jobverlust, die daraus entstehenden Verhaltensauffälligkeiten, Abgrenzung >Tabak>Alkoholkonsum, Aldi+Armani-Kons.. Verschuldung...wen verwirklichen diese Beispielpersonen? Lieber filou, vielleicht zu wenig dilettantisch das Ganze und einfach grass an den Baum gefahren.

0 Der Tiger 12.06.2012, 07:32 Uhr

@Doctor Snuggles – Vancouver...

@Doctor Snuggles – Vancouver ist schon sehr schön, aber es ist das Ende der Welt. Wenn morgens die Sonne aufgeht, machen die Börsen der Welt gerade zu. Das schlägt sich auf die Lebensart der Leute dort nieder. Darum (unter anderem) sind wir nach Europa zurückgezogen, allerdings nicht nach Deutschland sondern in die Niederlande. Was die Immobilienpreise betrifft, sind die hier in Wassenaar eigentlich noch höher. . Aber wir haben noch ein Ferienhaus da, und in einem Monat werden auch wir wieder durch die Lebensart der kanadischen Westküste vom europäischen Biester/Riester/Euro Stress genesen.

Auch Gold muss man im...

Auch Gold muss man im Portfolio haben. Ein Vorteil: Gold ist leicht zu tragen notfalls in einer Plastiktüte. Wie der Goldpreis entwickelt hat seit dem Jahr 2000: http://kurse.boerse.ard.de/ard/kurse_einzelkurs_uebersicht.htn?u=5534156&sektion=portrait&i=2323869&seite=rohstoffe&chartzeitraum=100000

Lieber don...

Lieber don Alphonso.
leider habe ich gerade einen kleinen Beitrag nameless versendet; ich hoffe nicht auf eine nachträgl. stilist. Zuordnung, aber vielleicht kann ich ihn>den Beitrag mit diesem Nachtrag noch retten.

0 donalphonso 12.06.2012, 09:34 Uhr

Köstlich, fairerweise muss...

Köstlich, fairerweise muss man sagen, dass die Banken alles tun, um die Ketten als Zuverlässigkeit erscheinen zu lassen, und damit Erfolg haben. . di, leider ist hier nichts angekommen.

0 donalphonso 12.06.2012, 09:37 Uhr

fionn, sicher, aber Gold ist...

fionn, sicher, aber Gold ist nun mal leider nicht einfach konvertierbar für eine Semmel etc. Ein wenig Silber wäre vielleicht auch nicht dumm. . E.R. Binvonhier, erstens ist dann schon alles umverteilt und zweitens denken Banken ohnehin nur kurzfristig, weil die langfristigen Folgen ohnehin andere bezahlen.

0 Der Tiger 12.06.2012, 10:05 Uhr

...

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/vatikan-angriffsziel-papstbank-11782184.html . ‘…..Gotti Tedeschi zitiert, als er begonnen habe, Fragen über Nummernkonten zu stellen, die nicht katholischen Geistlichen gehörten.’ . Wozu brauchen Kardinäle Nummernkonten? Oder sind das die Riester-Konten der oberen katholischen Geistlichkeit?

0 diktionaftis 12.06.2012, 10:27 Uhr

Hey, DA, schon mal versucht...

Hey, DA, schon mal versucht mit einem Maria-Theresien-Taler zwei Semmeln zu kaufen? . Apropos Edelmetalle: Bizarr finde ich ja diese Goldautomaten. . http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gold-aus-dem-automaten-ein-barren-als-mitbringsel-1982981.html

0 Foersterliesel 12.06.2012, 11:31 Uhr

o.t. für eine Weile möche...

o.t. für eine Weile möche ich mich wieder verabschieden, hier noch eine kleine Leseempfehlung http://www.droschl.com/programm/person.php?person_id=98 http://a-e-m-gmbh.com/wessely/fgerstl.htm

0 Foersterliesel 12.06.2012, 11:46 Uhr

...

o.t. Leseempfehlung http://www.droschl.com/programm/person.php?person_id=98 http://diestandard.at/1207285782033/Eine-Flaneuse-ist-76 http://derstandard.at/2920900/Elfriede-Gerstl-zum-Geburtstag?_lexikaGroup=22 http://a-e-m-gmbh.com/wessely/fgerstl.htm

0 HansMeier555 12.06.2012, 12:23 Uhr

Überhaupt ist das Problem,...

Überhaupt ist das Problem, dass die Leute nicht mehr autoritätsgläubig genug sind. http://www.nytimes.com/2012/06/12/opinion/brooks-the-follower-problem.html?_r=1&hp . Das die Politik heute schlechter wäre als 1955 oder 1925 wird ja keiner im Ernst glauben. . Die Qualitätspresse hat Platz für viele Meinungen.

lieber Bismarckhering als...

lieber Bismarckhering als Riesterente... Nach den manifesten Schäden, die der neoliberale Vandalismus bisher in Rekordzeit angerichtet hat, sollten doch seine ewigvulgären und geistesöden Parolen dem Kulturbürger wenigstens auf die Nerven gehen. Tun sie aber immer noch nicht. Danke für den Beitrag.

0 donalphonso 12.06.2012, 12:45 Uhr

Försterliesel, alles Gute,...

Försterliesel, alles Gute, wir freuen uns auf das Wiedersehen.

0 E.R. Binvonhier 12.06.2012, 12:57 Uhr

Sicher DA, aber wenn die...

Sicher DA, aber wenn die Banken(Finanzmärkte) just in time, nämlich jetzt, das Problem schultern müssen, dass ihnen ihre Vorgänger eingebrockt haben. In allen westlichen Industrieländern aktuell die gleiche Situation. . Umsonst wird doch nicht auf den griechischen,italienischen, spanischen, portugiesischen, französischen Rentnern herumgehackt. . Auch da stehen die Deutschen nicht abseits, obwohl es sie derzeit nicht betrifft. (und deshalb auch ihr AAA behalten dürfen. Das ist doch nicht den Ergebnissen, die die Realwirtschaft erzielt, geschuldet) Die kann keine Billionen rüberschieben. . Der ganze Machtkampf bei GM und Opel nur um von den Pensionsansprüchen runterzukommen. Neocons vs Gewerkschaften füllt doch Bände. . Dann werden auch noch die Lebensversicherungen der US-Babyboomer fällig. Die Einzahlungen der US- Kleinstrentner, die direkt in den US-Haushalt gingen und jahrzehntelang positiv waren, fließen ab. Und dazu die ganzen Fehlprodukte der Finanzmärkte selbst, die extra erfunden wurden um genau dieser Situation zu entgehen.

0 diktionaftis 12.06.2012, 13:49 Uhr

Hhm … ich würde auch mal...

Hhm … ich würde auch mal ganz gerne (wie VW) 1,5 Milliarden Steuern sparen … . Das Zauberwort heißt: umwandeln - nicht kaufen. Klingt nach geheimnisvoller Alchemie, ist aber dröges Steuerrecht: . http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/uebernahme-vw-zahlt-keine-steuern-fuer-den-porsche-kauf-11780145.html

0 diktionaftis 12.06.2012, 14:11 Uhr

Jetzt lohnt sich's ja nicht...

Jetzt lohnt sich's ja nicht mal mehr den Nobel-Preis erhalten zu wollen. (Die Stiftung kürzt das Preisgeld um satte 20 %.) O quam cito transit gloria mundi! . http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/weniger-preisgeld-krise-trifft-nobelpreis-1.1380120

DA 10.37h Natürlich ist...

DA 10.37h Natürlich ist Vitamin B lebenswichtig (Bar, Besitz und Beziehungen) - auch in Deutschland , nehme ich an.

Liebe Försterliesel, ich mich...

Liebe Försterliesel, ich mich auch. . Haben Sie zudem vielen Dank für Ihre immer freundlichen, zugewandten (und nicht stumm vor sich hin-monologisierenden) Kommentare. Will sie wieder hören.

0 perfekt57 12.06.2012, 17:44 Uhr

evtl. noch was: . an den int....

evtl. noch was: . an den int. kapitalmärkten gäbe es, so sagte man, altogether eine "financial cloud" von ca. 100-110.000 milliarden dollar. vermögen der gearbeitet habenden menschheit "nach oben als ersparnisse usw. abgelöst". . davon entfielen auf deutschland so ca. 8-12.000 Milliarden dollar, die wir durch arbeitskraft usw. beisteuerten. . und nun könnte man gesellschaftlich auf die idee kommen "davon holen wir uns jetzt einen teil dieses anteils zu uns nach d herunter". eben genauso einfach. (schon 40% würden mehr als ausreichen alle bürgschaftsrisiken zu decken, nicht wahr?) wie eben politischer dreisatz auch schon mal sein könnte. und man könnte die - politischen - mittel dazu sicher überlegen: "denn gesetze könnten es womöglich machen". . und dann würde vermutlich gelten, dass dies die übliche germanische kleinbürgerlichkeit wäre. nicht das wie voranstehend zu überlegen, sondern sich auf 40% des (angeblich/vermutlich) von uns selbst ("von uns selbst") eingebrachten leistungskapitals als wieder zu uns zu vererdend zu beschränken. . angelsäschsich gedacht (was ein unsinn) mit unseren internationalen anteilen ("mit unseren internationalen anteilen") - "also ungefähr so, wie wir deutschen uns früher vorurteilsbehaftet womöglich wohl den begriff "yankee" verstellten", "würden wir da womöglich aber bloß lauthals drüber lachen" ("diese doofen krauts") - "denn so richtig "yankeemässsig" gelte doch wohl nur eines: alles, was ich für mich runterhole gehört mir, selbst wenn das ein vielfaches von dem wäre, was ich ursprünglich "hochsandte". " . "denn wie wusste z.b. auch david hume schon immer: "wenn es mir erst einmal gehört, dann zeigt die tatsache des besitzes schon an, dass ich mehr im recht war, danach zu greifen, als andere, welche schwächer griffen." (und wallenstein würde in seiner psychologie sagen "ist es erst gelungen, so ist es auch verziehen"... nicht wahr?) . wären womöglich eben auch erwägungen unterschiedlicher moral, das wollten wir sagen, nicht mehr, nicht weniger. (nicht alle haben meine.) . was wäre: eine gesunde und evtl. sogar starke rivalität mit den int. kapitalmärkten kann keinem volk zur zeit womöglich viel schaden. . und volker pipers sagt zu dem in seinem tv- programm - deutschland ist ein freies land: "und dazu haben die amerikaner ihre us-army hier, um uns an diesem souveränen griff "nach oben" so weit als möglich auch weiterhin zu hindern - ihn aber anderen ggfls. bei bedarf etwas leichter zu ermöglichen". ob pispers recht hat? (wir würden uns da kein urteil drüber erlauben.) . und grüße.

Noch ist Polen nicht...

Noch ist Polen nicht verloren. Man wird sehen.

0 E.R. Binvonhier 12.06.2012, 19:36 Uhr

fionn 9:32, ...und was ist mit...

fionn 9:32, ...und was ist mit Diamanten? . "diamonds are the girls best friend"

0 Binvonhier 12.06.2012, 19:47 Uhr

perfekt!57, die Regel galt...

perfekt!57, die Regel galt auch für englische Könige. . " Er hat die Hand auf den Thron gelegt." . Das Parlament schaute zu.

0 E.R. Binvonhier 12.06.2012, 19:49 Uhr

Am Rande: Middelhoff gehörte...

Am Rande: Middelhoff gehörte die Luxusyacht nicht. Er konnte die Leasingraten nicht mehr bezahlen.

0 donna laura 12.06.2012, 20:55 Uhr

liebe Foersterliesel, liebe...

liebe Foersterliesel, liebe Vroni, dann freue ich mich, in einiger zeit wieder etwas von ihnen zu lesen. sie werden fehlen! kehren sie wohlbehalten wieder zurück!

0 HansMeier555 12.06.2012, 21:02 Uhr

Das goldene...

Das goldene Zeitalter: . http://einestages.spiegel.de/external/ShowTopicAlbumBackgroundXXL/a25001/l22/l0/F.html#featuredEntry . Gruss an Herrn Hank . P.S.: Immerhin gab es damals noch den Goldstandard und jeder war mündig.

danke, liebe donna laura, ihre...

danke, liebe donna laura, ihre worte spenden mir trost. für gewöhnlich lese ich ihre beiträge mit einer lupe, aber diese hatte ich irrtümlich verlegt -- in den gebissreiniger. es ist manchmal zum ... wenn ich noch haare hätte. mit der lupe suche ich immer... ups moement mir ist die kerze wo ist das licht... herrje, mein impulsgeber sagt entschuldigung, ich finde man muss nicht jeden satz bis zum bitteren ende

0 HansMeier555 13.06.2012, 06:20 Uhr

Grade hatte ich eine ganz...

Grade hatte ich eine ganz simple Idee, wie eine friedliche Revolution aussehen könnte: Am Tag X werden einfach alle öffentlichen Schulden glattgestellt und getilgt. Durch Auszahlung. Und die Auszahlung wird durch Gelddrucken finanziert. . Das ganze wird keine Inflationswirkung haben. Denn die Maßnahme kommt einmalig und unvorhergesehen und soll auch nicht wiederholt werden. Entscheiden wird über sie ein kleines geheimes Exekutivkomitee, das gegenüber dem Parlament (nicht) rechenschaftspflichtig ist. . Vom nächsten Tag an wird es keine Staatsverschuldung mehr geben und ausserdem ein Gesetz, welches Neuverschuldungen verbietet. Ausser natürlich, wenn das gesamtwirtschaftliche Gleichgewicht gestört ist. Dann sind Konjunkturspritzen erlaubt. Und Bankenrettungen natürlich auch. . Und jetzt erklären Sie mir mal, warum das nicht gehen soll.

0 Aristophanes 13.06.2012, 06:36 Uhr

Wunderschöner Artikel,...

Wunderschöner Artikel, geehrter Don! Ganz nach dem Vorbild amerikanischer Pensionsfonds wird der Riestersparer zur Hilfsheuschrecke ausgebildet, frühere Partikularinteressen zu Volksinteressen gemacht. Einerseits ist das natürlich furchtbar. Moral und Nachhaltigkeit sind ja heute kaum Kriterien nach denen Fonds ihre Finanzprodukte auswählen. Hingegen unterstelle ich mal, dass bei Vernachlässigung von beiden zumindest kurzfristig höhere Renditen möglich sind. Welche Aktionärsversammlung bestätigt denn schon einen Vorstand, der weniger Gewinn akzeptiert, weil jener aus moralischen Gründen beschlossen hat, seine Produktion nicht nach Indonesien auszulagern? Noch mehr als vorher werden sich grosse Konzerne eng an der Grenze staatlicher Reglimentierung bewegen, während eben jene Grenzen durch Lobbyarbeit und ganz im Interesse des Volkes aufgeweicht werden. Die Schuld an ökologischen und sozialen Folgen trifft dann das ganze Volk von Kleinanlegern. Also keinen. Mit soetwas sollte man sich ja in Deutschland auskennen... . Andererseits ist das ganze natürlich auch eine Chance die Pseudo-Linken, denen die eigene Brieftasche näher liegt als das soziale Gewissen, zu zwingen, Farbe zu bekennen. Wenn es gelingt, hier ein Bewusstsein herzustellen, dass Investment auch eine soziale Verantwortung mit sich zieht, könnte Moral zum Kriterium am Markt werden. Wenn der Coca-Cola Aktionär versteht, dass ihm mit seinen Aktien auch ein Teil der Schuld an ermordeten Gewerkschaftlern in Kolumbien trifft und wenn der Anleger der, direkt oder indirekt, sein Geld für Nahrungsmittelspekulationen hergibt sozial dafür geächtet wird, wäre schon viel gewonnen. Im Wertesystem der Wirtschaft gibt es nur profit und loss, risk und opportunity. Wir können nun entscheiden, ob wir uns diesem Wertesystem anpassen, oder über unser Kauf- und Anlegeverhalten menschlichen Werten wie richtig und falsch neue Bedeutung verschaffen.

Liebe donna laura, nene,...

Liebe donna laura, nene, meinereiner ist schon noch da. Das 'ich mich auch' bezog sich auf was anderes ("freue mich auch auf ein Wiedersehen").

0 donna laura 13.06.2012, 09:38 Uhr

lieber abdul, haben sie...

lieber abdul, haben sie pflichtschuldigsten dank, in aller gebotenen bescheidenheit entboten. noch erwähnte mea parvitas allerdings nichts von seniler bettflucht. nach anschauung meist induziert durch *räusper*, äh, also, wie soll man sagen, feuchtigkeit*, die nichts mehr mit einem zu tun haben möchte. ----- * nein, nicht diese. die andere.

0 E.R. Binvonhier 13.06.2012, 10:19 Uhr

Kleiner Nachtrag zu meinem...

Kleiner Nachtrag zu meinem Kommentar gestern 14:57, In den USA beginnen die 'Baby-Boomer' mit Clinton und Bush. Obama steht für das Ende. In diesen Jahrgängen hat sich die Geburtenzahl in den USA verdoppelt. . Im Vergleich dazu gibt es in Deutschland gar keine Baby-Boomer. Die Nachkriegsjahrgänge konnten zahlenmäßig ihre Eltern nicht überholen. . Die Problemlösungsvorschläge der einen, nutzen den anderen nichts. . Wenn man in D vor Problemen steht. Das Rentenproblem ist es nicht. Nur ein Beispiel für gedankenloses Nachplappern.

0 diktionaftis 13.06.2012, 12:32 Uhr

@HM555 (08:20) Ja: alles...

@HM555 (08:20) Ja: alles löschen und defragmentieren. Et après: "Faites vos jeux!" . Super-Idee. Realistischer allerdings als oben dargestellte "friedliche Revolution": Jenes höhere Wesen, das wir verehren, hat 'ne Eingebung und schickt uns einen globalen elektromagnetischen Schock, der alle Computer lahmlegt. (Dann allerdings sind Schrotflinten und Streitäxte heiß begehrte Artikel …)

>>Der amerikanische...

>>Der amerikanische Computerhersteller Dell hat am Mittwoch bekannt gegeben, dass das Unternehmen erstmals in der Unternehmensgeschichte eine Dividende an seine Aktionäre ausschütten will. Die Anleger reagieren positiv....

0 colorcraze 13.06.2012, 14:56 Uhr

@diktionaftis: Manche...

@diktionaftis: Manche überlegen sich zumindest, was dann wäre. http://orf.at/stories/2125305/ Aber völliger Stromausfall gleichzeitig, sagen wir mal in ganz Europa, wäre weitaus extremer in den Auswirkungen. Weil dann auch die Wasserversorgung betroffen ist, über Ausfall der Kommunikation (Telefon, Internet) und Arbeitsfähigkeit weiter Bereiche (was läuft nicht mit Strom und hängt nicht am Netz) hinaus.

0 HansMeier555 13.06.2012, 15:44 Uhr

Schau an der Sinn! Warum hat...

Schau an der Sinn! Warum hat der das alles nicht schon vor zwei Jahren so gesagt? Oder als Papandreou vor ein paar Monaten sein Referendum abhalten wollte?

0 Der Tiger 13.06.2012, 16:56 Uhr

Betrifft Herr Sinn - Ich frage...

Betrifft Herr Sinn - Ich frage mich schon den ganzen Nachmittag, was die Tigerbabys sagen würden, wenn ich ein Marmorbad einbaue und ihnen erkläre, das sei die Handlung einer mündigen Bürgerin als Altersvorsorge….. und Vorschlag des Obergurus des deutschen Wirtschaftsrates?

Es geht los. Die...

Es geht los. Die Nationalhymmne wird gespielt (Teutsch). Frueher folgte uebergangslos das Horst-Wessel-Lied. . Der Papagei meines Kumpels ist verstorben. Jammer. . So, und nun mal schaun (Kaiser Franz). . (Beerdigungszeiten werden nachgespielt.)

0 Köstlich 13.06.2012, 19:28 Uhr

@ HansMeier555: Ihre "ganz...

@ HansMeier555: Ihre "ganz einfache Idee" ist interessant, vorausgesetzt die Zentralbank macht mit. Die Idee ist jedenfalls besser als eine MWST-Erhöhung zur Schuldentilgung. . Wenn denn mal der "Reset Button" gedrückt ist, sollte man allerdings daran denken, dass "das gesamtwirtschaftliche Gleichgewicht" immer irgendwo gestört ist. Nach Reset: Keine Staatsdirigismus mehr - niemals! . Klasse, gerade fällt das 2:0 gegen Oranje, da hilft auch Muttis Dresscode den Wohnwagentramps nix. Meine einfache Idee: 2.000 Euro Vignette pro NL-Wohnwagen ... hi hi.

Sie seien verflucht bis ins...

Sie seien verflucht bis ins siebente Glied fuer die Rijkard-Suende von 1994!

0 Köstlich 13.06.2012, 20:36 Uhr

Schlusspfiff - leider nicht zu...

Schlusspfiff - leider nicht zu Null; ich geh jetzt gleich mal zum Italiener!

0 perfekt!57 13.06.2012, 20:46 Uhr

...

http://www.youtube.com/watch?v=fCPJu0kLrrw&feature=relmfu . grüße

0 Der Tiger 13.06.2012, 21:51 Uhr

@colorcraze – Bevor das...

@colorcraze – Bevor das passiert, tritt Mutti mit dem für Energie verantwortlichem Minister im Fernsehen vor das deutsche Volk und garantiert persönlich brennende Glühbirnen. Dann reißen sich die Energiekonzerne trotzt ihrer 15 000 000 000,- Euro Schadenersatzforderung zusammen und liefern.

meinen dank, liebe donna...

meinen dank, liebe donna laura, für den, ähem, gewissen punkt, den sie ansprechen. verheerend diese altersprobleme. wenn es mich nachts nach nektar dürstet, mein schleckermäulchen beim kosten nur schwer unter kontrolle zu halten ist, hilft nur sich zu bremsen.

Jaja, ich weiss: Es war 1990....

Jaja, ich weiss: Es war 1990. (Fernseh' bildet) . Die Liebe will nimmer enden: http://www.volkskrant.nl/vk/nl/10896/EK-Voetbal/article/detail/3270651/2012/06/13/Politie-op-scherp-in-Den-Haag-rustig-in-Kerkrade.dhtml

0 hansgeier333 14.06.2012, 03:40 Uhr

Fragt doch mal einer den...

Fragt doch mal einer den Dicken von der SPD, ob er einen Target-Salto machen kann. Oder zweie. Schließlich war der Herr zu seiner arbeitslosen Zeit Schatten-Sportminister.

@ HM555 gestern 16.44h Alan...

@ HM555 gestern 16.44h Alan Greenspan (in Montreal) zum Thema Euro - "ein Fehschlag". http://www.cash.ch/news/front/greenspan_euro_ist_ein_fehlschlag-1182093-449

Filou: "Sie seien verflucht...

Filou: "Sie seien verflucht bis ins siebente Glied fuer die Rijkard-Suende von 1994!" * "Die Unfähigkeit, zu mauern", Verlag "Sport und Psyche" 2012; mit einem Vorwort von Mario Gomez

0 donna laura 14.06.2012, 10:26 Uhr

lieber abdul, sehr gerne...

lieber abdul, sehr gerne geschehen. nicht unbemerkt sollte dennoch bleiben, dass es auch jüngere treffen kann. so gelang es einem freund von mir innerhalb weniger stunden, während der langwierigen suche im ganzen haus seine kontaktlinsen dann im bad zu zertreten (als maulwurf sah er ja nichts mehr ohne sie) und schliesslich bebrillt beim dinner darauf eine krone zu sprengen. mein ausschliesslich empathisch gemeintes witzchen über das hörgerät, das er ab jetzt gut festhalten sollte, hat ihm nur eine säuerliche miene abverlangen können. falls es sie nächtens nach manna, sahne und nektar gelüsten sollte, und sie ihre bremse nicht mehr betätigen können, so haben sich m.e. ein strapazierfähiges handtuch, ein wischtuch und ein eimer als treue bewacher des unruhigen schlafes oft als gute freunde in der nacht bewährt.

0 Der Tiger 14.06.2012, 10:58 Uhr

@donna laura – Neben...

@donna laura – Neben naheliegender Abhörmechanismen via Handy, stelle ich mir des Öfteren die Frage, ob die Technik so weit ist, dass man Hörgerät zum Einflüstern einsetzen kann. Wenn immer ich jemand mit einem begegne, kommt mir dieser Gedanke.

alte menschen warten auf den...

alte menschen warten auf den abschied, für sie kann es kein zurück geben. das gemalte bild in meinem herzen, überschritten ist seine zeit. . deine augen sind meine zuflucht, wellen der sehnsucht und nostalgie. deine augen sind meine schlaflosen nächte, als erinnerung in meinem herzen.

Mein Mail um 08.034h. Re Alan...

Mein Mail um 08.034h. Re Alan G's Aeusserung. M.M.n. hat die Schwäche des Euros die deutsche Wirtschaft gerettet: Seit dem Anfang der Rezession geht es den D-Exporteuren blendend. Zudem / deswegen ist die deutsche Arbeitslosigkeit stetig nach unten gegegangen, was auf dem Konsum in Deutschland positiv ausgewirkt hat.

0 E.R. Langen 14.06.2012, 13:54 Uhr

Mein lieber Don, haben Sie...

Mein lieber Don, haben Sie wirklich in einen Höllenschlund geschaut? Dunkle tellurische Mächte und so? Ich habe meine Zweifel. Denn: Erdbeben sind in der Regel harmlos. Sie töten keine Menschen. Tödlich mögen nachfolgende Tsunamis sein. Vor allem aber, und das wird so gut wie immer vergessen: nicht Erdbeben töten, sondern Häuser. (Die dann zusammenfallen. Manchmal, aber nicht immer, weil sie hingepfuscht wurden.) Das Unglück selbst hat, bei allem wohligen Grausen, das mitschwingen soll, mit Höllenschlunden oder Erdmächten also nichts zu tun. . Falls das zu lang und zu akademisch war: bei Erdbeben verschlingt nicht die Hölle oder die Erde. Meist tötet die Zimmerdecke. Oder die Fassade.

0 donna laura 14.06.2012, 14:40 Uhr

von schleichender...

von schleichender entdemokratisierung kann ja schon gar nicht mehr die rede sein: http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/europas-schuldenkrise-bundesbank-skizziert-weg-zu-tragfaehiger-fiskalunion-11785671.html: "Denkbar sei zum Beispiel das Recht einer übergeordneten europäischen Institution, Steuererhöhungen oder Ausgabenkürzungen nicht nur verlangen, sondern auch [sic!:] ohne Mehrheit im Parlament des betroffenen Landes durchsetzen zu können."

ist eine Kunstfigur, die seinem Verfasser nicht vollkommen unähnlich ist.