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Die Einkaufsliste für die Krise

23.06.2012, 21:55 Uhr  ·  Von der Überflussgesellschaft zur Notgemeinschaft: Wenn die Reichen wieder vorher überlegen müssen, was sie nachher brauchen, wird es mit der Krise ernst.

Von

Wenn es den Kaiser juckt, so müssen sich die Völker kratzen.
Heinrich Heine

Meine Grossmutter kam noch aus der Prinzregentenzeit, und auch, wenn sie eine sehr fortschrittlich gesinnte Frau war, so fehlte ihr doch manches Mal das Verständnis für jene Moderne, die über ihren Enkel in ihr Leben trat. Der Umstand, dass die Glaswand in meiner Münchner Wohnung keine Vorhänge hatte, machte sie jedesmal sakrisch nervös – es könnte doch ein jeder herein schauen. Meine Überzeugung, dass ein Leben ohne Ehe und Kinder eine schöne Sache ist, passte ihr überhaupt nicht – wo sollten wir denn dann hin mit unserem ganzen Sach, fragte sie. Und die Tatsache, dass in meiner Küche zwar Imariporzellan, Stiche mit Gewürzen und gerösteten Heiligen, und alte Messingschöpflöffel hängen, aber kein praktischer Block, um darauf Einkäufe zu notieren – woher ich denn beim Einkaufen wüsste, was ich brauche?

Bild zu: Die Einkaufsliste für die Krise

Das mit dem Vorhang habe ich inzwischen eingesehen, das mit der Familie nicht, und das mit dem Einkaufszettel hält jung und sportlich, denn wie oft komme ich nach dem Wochenmarkt daheim an, schwer beladen mit Einkäufen, und bemerke, dass ich über die neuesten Gerüchte zum Sexualverhalten der örtlichen Politikbüttel die Creme Fraiche vergessen habe. Dann schwinge ich mich auf mein Rennrad und rase noch einmal zurück, in der Hoffnung, dass es nicht zu spät ist: Sollten die Vorräte verkauft sein, wäre ich gezwungen, einen Supermarkt aufzusuchen, wo man nichts ausser dem Preis erfährt, und wie laut so ein Balg, von dem ich ansonsten verschont bin, an der Kasse nach DVDs quengeln kann. Im Prinzip hat meine Grossmutter auch bei den Zetteln recht gehabt. Aber nächste Woche kommt ein Stilleben von 1825 für die Küche an, ich habe dann beim besten Willen keinen Platz mehr für einen Block an der Wand.

Ich mache es statt dessen so wie alle anderen. Ich gehe los und kaufe ein, was mir gefällt. Das machen die alten Damen heute auch nicht anders, so richtig müssen sie auch nicht auf das Geld schauen, sonst hätte ich in all den Jahren auch einmal „Oh nein, das ist zu viel“ gehört, wenn sich jemand beim Abschneiden oder Einpacken zum Mehreren hin vertan hat. Dafür werden dann auch gerne Cent abgerundet, oder man bekommt noch etwas geschenkt, oder man kauft woanders einfach etwas weniger. Das reguliert sich schon, man nimmt es, wie es kommt, und nicht, wie man es braucht. Böse Zungen würden sagen, wir kaufen nach Lustprinzip und nicht nach Bedarf, wir kontrollieren nicht unsere Ausgaben, wir halten keine vorher festgelegte Mässigung, statt dessen verschwenden wir. Und das, obwohl wir sonst immer so ehrpusselig tun und auf jene herabschauen, die im Falle eines Sonderangebots Küchenschwämme für die nächsten 10 Jahre horten.

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Da ist was dran. Und weil da was dran ist, sind auch die Ausreden für diese Verschwendung ganz famos. 1. sagen wir, dass wir natürlich regionale Produkte bevorzugen, solange es sich nicht um Dinge wie Trüffel, französischen Käse, kretisches Öl, und aktuell zypriotische Frühkartoffeln handelt. Diese regionalen Produkte und ihre Verfügbarkeit auf dem Markt kann man vorher nicht wissen, also orientiert man sich am Angebot und nicht an eine Liste, die beim ersten Auftreten von grünem Spargel in praktischen 3-Kilo-Packungen sofort wieder Makulatur ist. 2. definiert sich der genialische Beherrscher der Küche weniger durch adäquate Planung – das kann nämlich jeder, Rezepte lesen und dann Einkäufe berechnen – sondern durch die Fähigkeit, aus dem, was hereinkommt, etwas Besonderes zu zaubern. Das Leben, den Tisch voller Überraschungen gestalten. Wenn es zu viel ist, Freunde spontan einladen. Und wenn etwas fehlt, wollte man schon lange einmal jenes Restaurant probieren. Es herrscht kein Mangel. Alles ist gut. Niemand braucht eine Liste. Hier ist noch keiner verhungert.

Und wenn wir ganz ehrlich sind: Das macht auch keinen Spass, so einzukaufen. So viele Verlockungen, durch die man schreiten muss, so viele neue Ideen, und dann auch noch die Spezialisten, die genau wissen, dass der sardische Pecorino auch eine Option beim Schmelzen wäre. Das ist eben die Freiheit, das kann man sich leisten, es wäre schade, es nicht zu tun. Über allem schwebt neben dem Teufel der Verschwendung der Engel des guten Gewissens, das Richtige einzukaufen. Sicher, im Supermarkt gibt es die Eier auch aus dem Käfig für die Hälfte. Aber auf dem Markt weiss man, dass die Hühner auf einem Hof im Jura wirklich frei herumlaufen.

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Über Artischocken und Radi wird dennoch über die Krise geredet. Die Krise ist allgegenwärtig, schliesslich denkt der Finanzminister ganz offen und ohne Angst vor dem Verfassungsschutz darüber nach, die nervigen Bürger, Verfassungsgerichte und Grundgesetze beiseite zu wischen, und eine europäische Regierung zu installieren, die dann durchregieren kann. Zur Beruhigung der Märkte. Als meine Grossmutter klein war und der grosse Krieg die Reichen verarmte, hiess es auf Gedenkmünzen „Gold gab ich für Eisen“. Uns jedoch druckt niemand auf Blech: „Grundrechte gab ich für Märkte und Vermögen für Banken“, aber vielleicht reicht es ja für ein Brandmal, wie früher schon bei Sklaven üblich. Dafür reden alle darüber, wohin sie ihr Vermögen bringen, sofern sie es nicht hier verprass in die Nachhaltigkeit unserer und der Trüffelbauern Biolandwirtschaft investieren. Man will sich absichern, aber noch nicht einschränken. Prävention ist nötig, Eskalation noch nicht.

Wäre es aber so weit, würde man den Übergang fraglos am Auftauchen der Listen erkennen. Dann wäre es vorbei mit der Leichtigkeit, dann würde man acht geben und genau auf die Preise schauen, und stets mitrechnen, wo man im Geldbeutel angelangt ist. Das haben hier die meisten noch so gelernt, das ist als Grundwissen vorhanden, nur mag man sich damit nicht herumschlagen, denn die Zeiten waren nicht so gut wie heute. Wäre es aber nötig, würden die Blöcke wieder auftauchen, und das Nachdenken fände vor dem leeren Kühlschrank statt. Und drehte sich folglich nicht darum, wie man den fast vollen Kühlschrank nach dem Einkaufen weiter füllt, oder ob man das Kind nicht besuchen und etwas mitbringen sollte, oder es nicht doch Zeit für den Zweitkühlschrank wäre. Oder eine neue Küche mit einem Kühlschrank, der vom Boden bis zur Decke den Namen verdient. All diese typischen Gedanken der besseren Gattinnen, sie würden nicht mehr stattfinden. Statt dessen würden sie wieder Bleistifte spitzen. Vielleicht die Liste auswendig lernen, damit es nicht so knausrig wirkt. Was Menschen in Zwangslagen eben so tun, wenn sie es öffentlich nicht zeigen wollen.

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Aber bis dorthin scheint es noch weit zu sein. Es kann passieren, der Griff in die Rentenkassen ist in Krisenzeiten stets sicher gewesen, und wenn es so weit ist, ist dennoch immer noch viel Platz nach unten, in dem sich andere tummeln werden. Listen mögen dann unverzichtbar sein, aber immerhin kann man noch überlegen, was man erwerben möchte. Andere werden diese Freiheit dann nicht mehr haben, sofern das im neuen Europa überhaupt noch eine Bedeutung hat; Freiheit beruhigt keine Märkte, Freiheit füllt keine Supermarktregale, und sie entwickelt auch keine neuen Unterhaltungsformate im Rundfunk. Das wird man sehen, wenn wir Listen schreiben. Man achte also auf das, was Vermögende auf den Wochenmärkten treiben, und wie sie einkaufen: Das sagt alles über ihr Empfinden aus. Aber im Moment ist alles so wie immer. Nur die Immobilienpreise werfen Blasen, aber das ist nicht so entsetzlich schlimm, wenn man dergleichen besitzt. Und von dem Fleur de Marquis, da nehmen wir auch noch ein Stückerl. Da gehen wir also auch ohne Kinder mit unserem Sach hin.

Bevor es uns ein anderer nehmen kann.

 

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Lesermeinungen zu diesem Artikel (143)
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@Don Alphonso "die Fähigkeit,...

@Don Alphonso "die Fähigkeit, aus dem, was hereinkommt, etwas Besonderes zu zaubern" Bravo, das gefällt mir. Vielleicht ist für Sie deshalb auch folgendes Buch interessant: "Glassmann: Instructions to the Cook", oder besser noch den gleichnamigen Film, zu erwerben bei den Jesuiten:"www.jesuiten.org". Wie auch immer, schöner Artikel, vielen Dank!

..... und schöne Bilder auch!...

..... und schöne Bilder auch!

Werter Don, ein sehr...

Werter Don, ein sehr interessanter Konjunkturindikator! Wenn es ganz schlimm kommen sollte und auch der spitzeste Blei nicht mehr ausreichen sollte - unsere klugen Vorfahren planten auch ihre städtischen Grundstücke weise so, dass im Hinterhof genügend Platz für Garten und Co. zwecks Selbstversorgung war. Heute im Übrigen heiß begehrte Wohnlage - Innenstadt mit Kleingarten (dessen Renaissance Sie an anderer Stelle bereits beschrieben - ist das schon eine Antizipation des Kommenden?). Die Klügeren unter uns wußten schon immer die Voraussetzungen zu schaffen, auch in schlechteren Zeiten besser dazustehen, als die Konsumentenmasse. Und in besseren Zeiten hat man halt Platz für blühendes Gesträuch zur Befüllung der diversen Vasen und zur Verbreitung von Wohlgerüchen. Leider ist die schwere Süße des Ligusters für dieses Jahr bereits am entfleuchen und die Lilien knospen erst.

0 IM Bithcment 24.06.2012, 06:49 Uhr

So lange er sich nicht Göring...

So lange er sich nicht Göring schreibt ... http://www.titanic-magazin.de/uploads/pics/Slowhand.jpg

0 prince Matecki 24.06.2012, 07:12 Uhr

Die Zettel liegen beim...

Die Zettel liegen beim Telefon, notiert werden die außer der Reihe benötigten Sachen wie Sprühstärke für die Diensthemden, was das Kochen angeht schaue ich auch gern auf die frischen Sachen die bei Obst und Gemüse aufgebockt liegen. Da ich allerdings sowohl im Schlafvorort in Bonn als auch daheim das Auto anwerfen muss, um einzukaufen (nur ein Bäcker ist direkt vor Ort), wäre es fatal am knappen Wochenende oder abends nach Dienst etwas zu vergessen. Da notiert der Zettel das nötige Minimum, was Lustkäufe ja nicht ausschließt. Den Griff in die Rentenkassen kann ich allerdings nur als cum grano salis (ach ein Packerl Himalaya Salz wollten wir doch auch mal probieren) metaphorisch verstehen. Denn derzeit wird die Rentenkasse ohnehin durch den Bund kräftig bezuschusst. Da könnte man allenfalls den Zuschuss kürzen, aber nicht in eine Kasse greifen. Das Reingreifen haben übrigens mit der Kürzung der Mindestreserve (unter dem verachteten Erhard noch 2 Monatsausgaben der BfA usw!) schon frühere Regierungen gemacht.

0 stimmviech 24.06.2012, 07:15 Uhr

Noch ist die Krise bei den...

Noch ist die Krise bei den Westviertlern nur als böse Ahnung vorhanden, und soagar im unteren Segment der Gesellschaft hat man es sich mit Hartz und Schwarz erträglich gemacht. Ich kann mir auch durchaus vorstellen, daß es noch etliche Jahre so wie jetzt weitergeht, denn die wirklichen Eliten haben ja bis jetzt ihre Verluste sozialisiert und die Gewinne privatisiert. Ewig wird es aber nicht so weitergehen. Die echte Krise mit Verelendung, Bürgerkrieg und Elitentausch erwartet uns ab den 30er bedingt durch die demographischen Veränderungen. 80% der westdeutschen Großstadteinwohner sind dann meist religiöse Menschen außereuropäischer Abstammung, und sie werden sich nicht mit ein bißchen Hartz abspeisen lassen. Sie selbst und ihre religiösen Füher wollen die ganze Macht und werden sie durch plumpe Verführung der Masse auch bekommen. Man betrachte den römischen Untergang und den kulturellen Verfall in der Spätantike, das ist das Modell für Europa in diesem Jahrhundert. http://de.wikipedia.org/wiki/Bücherverluste_in_der_Spätantike

0 Klaus Jarchow 24.06.2012, 07:52 Uhr

Niemand schwebt über den...

Niemand schwebt über den Wassern: Die 'Titanic' säuft immer mitsamt der Ersten Klasse ab.

Geld kann man nicht essen und...

Geld kann man nicht essen und Autos kaufen keine Autos;..wenn man die Bilder anschaut, wird man an eine Art des Konsums erinnert, die heute tatsächlich nur von einer Minderheit praktiziert und tatsächlich zelebriert wird. Vor hundert Jahren, als ich Mamas Schoss verliess und in die nahegelegene Bundeshauptstadt zog um die weiterführende Schule zu besuchen,erlebte ich an mir selbst ähnliches in höchster Konsequenz. Nach der Schule mit dem Rad noch schnell auf den Markt, Käse u. und Gemüse, ins Cafe/Kaiserstr., mal sehn´wer da ist, was sagt die Auslage vom lp. in der Fussgängerzone. Neben dem Beethovendenkmal waren polit. Veranstaltungen, Infotische. Und ganz wichtig, irgendwer war immer da! ..Im aldi zu dem hingefahren wird- i.d.R. mit dem Combi...ist da auch jemand? Und wenn man es so formuliert, beleidigt man dann die unzählbaren Familienernährer, Mütter mit Kinderwagen und eben ..Listen..in der noch freien Hand? Im übrigen ist die Einleitung nicht von mir, ein wahrscheinlich namhafter Zeitredakteur hat es vor vielen Jahren, als die Bundesrepublik umzog, genauso beschrieben...wie vorher mit mir abgesprochen. Du gehst in Stadt, auf den Markt und bist irgendwie angekommen. alles ist da , die Strassenmusiker, manchmal die Schröder Roadshow, usw........Polizei u. Grenzschutz ..ätsch! Man ernährte sich normal(teuer)hatte aber nur 2 levis und nicht viel mehr Hemden. Die Mama des Mitschülers servierte nach der Tour am abend o. dem gemeinsamen Lernen Eier und Brot vom Billigsupermarkt, aber es war nicht wichtig, sondern nett, ansonsten wären wir nämlich hungrig in die Schule. Ich will damit sagen, es war keine Sache des Glaubens, sondern man machte es einfach so, wie man meinte, dass es richtig sei und wie es gefiel. Aus den Konsumgewohnheiten Schubladen zu drechseln, sollten wir Marktforschungsinstituten überlassen, vielleicht vermeiden wir so, das wir die wichtigsten Leute in unserem Leben nie treffen werden!

0 diktionaftis 24.06.2012, 08:07 Uhr

Wenn wir schon von einer Junta...

Wenn wir schon von einer Junta regiert werden, so achte man darauf, nicht eines Tages auch auf einer Liste zu stehen - auf einer Liste wie zu Zeiten der "Bolschaja tschistka". . Bis dahin möge aber noch viel kretisches Öl unsere Gurgeln herabrinnen, bis letztere zu anderen Verrichtungen herhalten müssen.

Was waere die "Krise" ohne...

Was waere die "Krise" ohne Bloggerei? Eine Katastrophe?

0 Der Tiger 24.06.2012, 08:25 Uhr

Sehr verehrter Don! Vielen...

Sehr verehrter Don! Vielen dank für diesen schönen Beitrag zum Sonntagmorgen. Ich gleich wohl eher Ihrer Ahnfrau. Ich mache immer Liste… was allerdings nicht bedeutet, dass ich mich im Entscheidungsfall an meine eigen List halt.

0 Dreamtimer 24.06.2012, 08:36 Uhr

@Stimmviech, die "große...

@Stimmviech, die "große Politik" in Deutschland besteht heute darin, die Krise niemals ankommen zu lassen. Das ist die Umkehrung der Weltkriegsfantasien von ehedem, wenn man so will. Deutschland soll zu einem posthistorischen Paradies mit industrieller Basis werden. Weil sie letztere ja immer noch besitzt kommt es, wie Herr Sinn neulich in der FAZ ausgeführt hat, zu einem Kapitalfluss Richtung Deutschland, der so schnell auch nicht versiegen wird. . Wo findet eigentlich die "Wiederkehr der Religionen" in Deutschland statt? Gestern regte sich Frau Berg beim SPON über Herrn Mosebach auf, dem es irgendetwie an Gottesfurcht fehlt oder so. Ist das damit gemeint? . Das einzige Modell für den "Kulturverfall", über das ich regelmäßig lese, hat mit der verstärkten Benutzung des Internet zu tun: die gefühlte Zahl der gelesenen Schmöker nimmt ab. Dazu kommen die unerhörten Menschenrechtsverletzungen derjenigen, die im Netz nicht für ihre Kommunikation bezahlen wollen. Alles andere haben wir schon durchgespielt v.a. die massenmediale Verdummung durch das Fernsehen oder die BILD-Zeitung, der Einfluss der Märkte auf die Universitäten usw. Solange wie der Kulturverfall nun schon anhält, kann man sich allerdings die Frage stellen, ob er sich nicht doch irgendwann entschleunigt hat? Peak-Kulturverfall. . Ich habe nicht verstanden, was die Benutzung von Checklisten mit der Krise zu tun hat. Wieso impliziert deren Benutzung, dass weniger gekauft wird? Der eine kauft spontan, der andere lieber vorbereitet. Der eine nimmt sich Zeit und stöbert, der andere mag am Gemüsestand nicht in der Schlange stehen. Der eine besucht Flohmärkte, der andere hasst alten Krempel. Das aus der Krise herzuleiten scheint mir weit hergeholt.

0 Matthias Schumacher 24.06.2012, 08:42 Uhr

Auf der richtigen Liste zu...

Auf der richtigen Liste zu stehen, kann einem das Leben retten. Das nur so.

0 donalphonso 24.06.2012, 08:49 Uhr

Vitamin B ist alles. . Danke...

Vitamin B ist alles. . Danke für den netten Worte, ich muss jetzt in die Berge und nachschauen, ob da gerade schlachtbare Kühe auf den Wiesen stehen; die Kommentare werden aber freigeschaltet.

0 donalphonso 24.06.2012, 08:55 Uhr

Und ansonsten hoffe ich...

Und ansonsten hoffe ich natürlich, dass die Junta mich unter all den am Tegernsee lebenden Juntafreunden einfach übersieht.

Wieso Kleingarten, es gibt...

Wieso Kleingarten, es gibt doch Discounter. Und dort sieht man auch Karossen aus Sindelfingen und Zuffenhausen. Das ist deren Einkaufszettel – oder haben einfach keinen Stil. Die allerdings dort noch einen Einkaufszettel vorhalten müssen, haben einfach kein Geld mehr für ne größere.... Einkaufstasche. Das ist längst der Sklave der Moderne, bereit, für 2,50€/Std. die Betten für die Geldvernichter zu beziehen. Bin gespannt, wann man beim Discounter einen Weinkühlschrank bekommt. Dann, spätestens, ist es Zeit, sich Gedanken zu machen.

0 stimmviech 24.06.2012, 09:19 Uhr

@dreamtimer: Ja, die Krise...

@dreamtimer: Ja, die Krise soll per fiat-money-Strategie niemals ankommen, schlußendlich kommt sie dann um so schlimmer. Denn wenn finanzpolitikbedingtes Elend, ethnischer Wandel der Gesellschaft und als faschistoide Lösung eine im Orient verwurzelte dogmatische Religion kommen, haben wir Verhältnisse wie in der Spätantike.Historisch sicher interessant, aber erleben möchte ich das eher nicht. Die Eliten bereiten sich und ihre Nachkommen durchaus vor, die jungen Stützen der Gesellschaft bekommen in den Privatschulen eine hervorragende Ausbildung, 10% eines Jahrgangs werden sogar grundschultechnisch privat beschult.Beste Chancen für den Nachwuchs , als Wissenschaftler z.B. in den USA vom Bürgerkriegselend verschont zu bleiben. Und als Älterer vermeidet man die gröbsten Ärgernisse durch Wohnsitze am Tegernsee oder in den reicheren Kleinstädten des schönen Brandenburger Land. Denn der Osten ist auch in den Kindergärten noch fast vollkommen autochthon.

@Dreamtimer, mit einer...

@Dreamtimer, mit einer Checkliste läßt es sich schwer verschwenden. Oder: viel hilft viel. Das wohl meinte der Don. Wenn ich nur die Schuhe hätte, die ich brauche, wäre ich zwar der Sorge des Auswählens beraubt. Doch was nur mache ich mit dem Gelde?

Die Einkaufsliste für die...

Die Einkaufsliste für die Krise: . 1 x grosse Leiter für Äpfel und Kirschen 1 x Schaufel für Kartoffeln 1 x Saugheber zum Benzin tanken 1 x Fliegenklatsche zur Proteinversorgung 1 x Plastikeimer für frische Weidemilch 1 x Strick für den Krankheitsfall

0 Der Tiger 24.06.2012, 11:28 Uhr

@Muff – Ein Bollerwagen ist...

@Muff – Ein Bollerwagen ist viel wichtiger als eine Leiter. Ich kann mich noch gut an die alten Frauen mit christlichem Kopftuch in den Fünfzigern erinnern (sie waren so alt wie ich heute), die mit einem mit Holz beladenen Bollerwagen aus dem Wald die Strasse runterfuhren.

0 hansgeier333 24.06.2012, 11:47 Uhr

Die Löcher im Käse werden...

Die Löcher im Käse werden auch immer größer. Droht nach der Immobilien- jetzt eine Käseblase?

In rough times the rich go...

In rough times the rich go yachting. Wer kann, liegt vor cannes.

@Tiger - natürlich,ein...

@Tiger - natürlich,ein Bollerwagen gehört auch dazu wie konnte ich den vergessen die Kartoffeln müssen ja auch vom Feld nach hause den Stützen scheint zur Zeit ganz schön die Muffe zu gehen sie haben Angst,dass die anderen ihnen ihr Sach wegnehmen was Kännchen und Löffelchen angeht seh ich da keine Gefahr alles nur Ballast,der Krempel und vor allem:man kann ihn nicht essen..

0 mediensegler 24.06.2012, 13:04 Uhr

Da kursierte doch noch vor...

Da kursierte doch noch vor einiger Zeit so eine Liste, in der den Harzern vorgerechnet wurde, wie man für ein paar Cent am Tag ein gesundes und schmackhaftes Gericht zaubert.

0 mediensegler 24.06.2012, 13:18 Uhr

Auf der Liste für die Krise...

Auf der Liste für die Krise sollten auf jeden Fall aktuelle Land-und Seekarten stehen. Denn GPS und elektronische Kommunikationsmedien werden wohl als erstes nicht mehr funktionieren. Gibt es eigentlich noch Privat-Funker?

Toller Artikel! Aber, eine...

Toller Artikel! Aber, eine Frage an Don Alfonso oder Rainer Meyer, je nachdem: Muss denn in jedem Artikel ein lakonisch-ironischer Kommentar zu Banken erscheinen? Klar, das findet jeder gut - aber es gibt doch so viel andere Themen...

0 mediensegler 24.06.2012, 13:45 Uhr

Klaus Jarchow 24. Juni 2012,...

Klaus Jarchow 24. Juni 2012, 09:52 "Die 'Titanic' säuft immer mitsamt der Ersten Klasse ab." . Nur mit denen der ersten Klasse, die auch eingestiegen sind. Es gibt genug, die gar nicht dran denken.

Ich hab nur das kleine...

Ich hab nur das kleine Seefunkzeugnis (UKW).

0 mediensegler 24.06.2012, 14:23 Uhr

Moni 24. Juni 2012,...

Moni 24. Juni 2012, 15:25 Bankangestellte ? oder höher?

0 diktionaftis 24.06.2012, 14:42 Uhr

@nico (11:14) ... dann denk...

@nico (11:14) ... dann denk mal schön nach. . http://www.lidl.de/de/Kuechenzubehoer/CASO-Wine-Duett-12-Weinkuehlschrank (leider ausverkauft ...)

Lieber Don Alphonso, ein...

Lieber Don Alphonso, ein großartiger Artikel und so wahr. Ich gehe meist nur mit einer vagen Ahnung los und was es besonders schön gibt, das kaufe ich und entweder ich weiß schon auf dem Markt, was es wird oder dann auf dem Weg nach hause. Ein Luxus, an dem ich mich täglich aufs Neue freue! Auch darüber, täglich einkaufen zu können und keinen Wocheneinkauf machen zu müssen! Ich habe noch eine Frage, die mich seit Monaten quält und vielleicht kann mir das Forum helfen, denn aus diesem stammt der Begriff, der einfach nicht zu mir zurückkommen möchte, was mich jetzt dann bald völlig narrisch macht. Vor gut einem Jahr, wenn nicht länger, wurde – ich glaube, im Rahmen einer Mille Miglia – über die (italienische) Fähigkeit, auch schwierige Dinge mit scheinbar müheloser Leichtigkeit zu bewältigen / erledigen geschrieben. Es ist, wie ich meine, ein italienisch angehauchter Begriff. Bitte kann mir einer sagen, wie das Wort heißt. Es plagt mich so sehr, dass es mir nicht mehr einfällt. Vielen Dank!!!! Natürlich habe ich auf alle erdenkliche Art bereits gesucht, sonst würde ich niemals den Sonntagsfrieden so durchrütteln.

0 hansgeier333 24.06.2012, 15:53 Uhr

SPON: Aber ist der Erbe denn...

SPON: Aber ist der Erbe denn wirklich immer der Richtige, um das Unternehmen weiterzuführen? Sie kennen doch sicher den Spruch von Otto von Bismarck: Die erste Generation schafft Vermögen, die zweite verwaltet Vermögen, die dritte studiert Kunstgeschichte, und die vierte verkommt vollends. Gut, dass Otto noch keinen Blogster kannte...

0 mediensegler 24.06.2012, 16:06 Uhr

Man sollte auch darüber...

Man sollte auch darüber nachdenken, womit man die Produkte auf der Liste in der Krise bezahlt. In einer Tessiner Goldgiesserei wird dafür ein neues Produkt angeboten. Gold in Form einer kleinen Tafel, mit einzelnen Riegeln, Plättchen. Da kann man je nach Bedarf ein Gramm mittels Sollbruchstelle abbrechen. Damit der Schinken im Ernstfall nicht zu teuer wird. Gerade auf Bayern3 gesehen, sehr erfolgreich, dieses Produkt. . http://www.realgeld.com/uber-realgeld/startseite/neu-gold-silbertafeln-teilbar-in-1g-stucke . Sollte dann aber ein wirklich guter Schinken sein, teurer Käse geht natürlich auch.

0 Klaus Jarchow 24.06.2012, 16:36 Uhr

@ mediensegler: Viele sind ja...

@ mediensegler: Viele sind ja nur deshalb nicht 'eingestiegen', weil sie schon an Bord geboren wurden. Es kommt bei der Betrachtung immer darauf an, wie groß man die 'Titanic' fasst. Ein südeuropäisches Rettungsboot ist sie sicherlich nicht ...

0 perfekt57 24.06.2012, 16:41 Uhr

Monsieur Antony wird im den...

Monsieur Antony wird im den Zusammenhang womöglich auch zu empfehlen sein. Sein (dessen) Geschäftsprinzip: Verkauf nur an Endkunden. Nie an Weiterverkäufer. Weil der Zwischenhandel den Zwischenhandel reich macht. Und den Kunden vielleicht auch ein wenig dumm hälter, dümmer, als der sein müsste. Und Antony behält sich höchstpersönlich das (letzte) Recht vor, zu bestimmen, was der Kunde bekommt, eben weil es seiner Meinung nach für den Kunden das Richtige/Bessere wäre. Und die Verkostungen, Anmeldung per Teelefon oder Mail sind auch immer schon ein paar Monate im Voraus ausgebucht. Absolute Handarbeit, objektiv wahrscheinlich "extremstes slow-food", aber wer wollte solche Begriffe und in solchem Zusammenhang schon in den mund nehmen? http://www.fromagerieantony.fr/ Bergstrasse 5 in Vieux-Ferrette. (30 KM westl. von Basel)

0 mediensegler 24.06.2012, 17:06 Uhr

Klaus Jarchow 24. Juni 2012,...

Klaus Jarchow 24. Juni 2012, 18:36 Jetzt beugen Sie aber Ihre eigene Metapher. Ich glaube, diese "Titanic" ist viel, viel größer, und die, die nicht eingestiegen sind, wissen jetzt schon, dass sie untergeht.

0 mediensegler 24.06.2012, 17:07 Uhr

perfekt57 24. Juni 2012,...

perfekt57 24. Juni 2012, 18:41 Ich sagte ja, Käse geht auch.

0 mediensegler 24.06.2012, 17:37 Uhr

Filou 24. Juni 2012, 16:20 OT:...

Filou 24. Juni 2012, 16:20 OT: Der letzte Funkspruch, den ich auf Kanal 16 hörte, war wie folgt: (Situation- schönes Wetter auf dem Ijsselmeer, Windstärke 3) Mayday, mayday, Elvira2 ruft, liegen mit Motorschaden 5 Meilen vor Enkhuisen. Antwort Seenotrettung: Ihre Koordinaten, bitte. Koordinaten? Maria, wo sind unsere Koordinaten. ;-)

mediensegler, Motorboot! Das...

mediensegler, Motorboot! Das sagt alles. In unserem Vereinshafen liegen Motorboote ganz ganz hinten. Ausserhalb der Sicht trinkender Segler. Motorboot ist Hafencamping. Pfui. Doppelpfui!.

mediensegler, Motorboot! Das...

mediensegler, Motorboot! Das sagt alles. In unserem Vereinshafen liegen Motorboote ganz ganz hinten. Ausserhalb der Sicht trinkender Segler. Motorboot ist Hafencamping. Pfui. Doppelpfui!.

@mediensegler: Segler mögen...

@mediensegler: Segler mögen den Witz (?) verstehen. Ich segle nicht. Sollte ich mit einem Snooker-Witz kontern?

0 La Marquise 24.06.2012, 18:38 Uhr

Fleur de Maquis! ich möchte...

Fleur de Maquis! ich möchte doch bitten!

@diktionaftis, ich danke - und...

@diktionaftis, ich danke - und denke nach. Ob der auch meinen Chassange Montrachet kühlt?

0 donna laura 24.06.2012, 19:41 Uhr

liebe Kastanie, meinen sie...

liebe Kastanie, meinen sie vielleicht grandezza? oder semplicità? beides erfasst es nicht ganz. . liebe Don Alphonso, ein virtuos komponiertes schreibstück haben sie da verfasst - ein schöner, eleganter wochenendausklang. merci beaucoup! . lieber mediensegler, das ganze existiert auch in silberform. damit können sie auch ein paar schöne brötchen kaufen zu ihrem käse, den sie auf ihrem blue pearl anrichten können. dumm wäre es allerdings, wenn der bäcker nicht diese kleinen plättchen möchte, sondern ihr vorlegebesteck.

Thema...

Thema Schäuble. . Philalalatelisten hier? . Wenn Herrn Dr. Schäubles Konterfei dereinst vielleicht auf einer Briefmarke der französischdeutschspanischösterreichischenusw Bundespost erscheinen wird, kann man den Sonderstempel 'Deutschlands Spaßverderber' dazu verlangen.

Lieber Don, wuerden Sie bitte...

Lieber Don, wuerden Sie bitte die Doublette von 19:58 entfernen? Und ebenfalls diese Bitte hier? Vielen Dank im Voraus.

0 mediensegler 24.06.2012, 20:04 Uhr

Jeeves 24. Juni 2012,...

Jeeves 24. Juni 2012, 20:31 Mayday nur bei Gefahr für Leben, Pan Pan wäre hier das Äußerste als Meldung, und ein Schiff, das sich auf dem Meer bewegt, zugegeben, das Ijsselmeer ist etwas klein, aber auch gefährlich, jedes Jahr aufgrund dieser Stegmotorer mehrere Tote, sollte seine Koordinaten kennen, wenn man die nicht kennt, wie navigiert man dann, diese Leute fahren nach Sicht und meinen Ihren Horizont zu beherrschen, tun sie aber nicht, und Maria war mit Sicherheit auch überfordert. Und jetzt beschämen sie mich mit Snooker. ;-)

0 mediensegler 24.06.2012, 20:18 Uhr

donna laura 24. Juni 2012,...

donna laura 24. Juni 2012, 21:41 Das das auch in Silber geht, zeigt mein Link, und ist meiner Meinung auch besser, da es als Verbrauchsmaterial auch nicht verboten werden kann. Und Isch abe keine Auto, (Vorlegebesteck), da wir wirklich jedem auf dem Teller servieren. Und mit dem Silberplättchen werden Sie keinen Käseschinken bekommen.

0 Der Tiger 24.06.2012, 20:27 Uhr

@Fritz – wollen Sie damit...

@Fritz – wollen Sie damit andeuten, dass Herr Schäuble ernsthaft die Vision hat, der erste europäischer Präsident zu werden - direkt vom europäischen Volk gewählt auf Grund einer vom deutschen Volk direkt durchgesetzten Grundgesetzänderung?

0 diktionaftis 24.06.2012, 20:28 Uhr

Kastanie, ist der gesuchte...

Kastanie, ist der gesuchte Begriff vielleicht "Sprezzatura"? . http://de.wikipedia.org/wiki/Sprezzatura . ... wobei anzumerken ist, dass "sprezzare" übersetzt "verachten" heißt ...

0 mediensegler 24.06.2012, 20:33 Uhr

Filou 24. Juni 2012, 19:58 Die...

Filou 24. Juni 2012, 19:58 Die Steg-Segler sind auch nicht besser. Schauen Sie mal, egal in welchem Hafen in Europa, die Boote an. Algen, Grünspan, Rost auf jedem zweiten Kahn. Die werden nicht bewegt. Und die Festmacher-Tampen/Leinen/Taue genau auf Länge, das geht nur, wenn man in keinen anderen Hafen segelt.

0 diktionaftis 24.06.2012, 20:42 Uhr

nico, Humidore z. B. sind auch...

nico, Humidore z. B. sind auch schon beim Discounter angeboten worden. Alles, was nach Distinktion riecht, schreit danach, ordentlich verwurstet zu werden. . Die Qualität der entsprechenden Artikel darf zumindest angezweifelt werden ...

mediensegler, nur Bootsname...

mediensegler, nur Bootsname verwendet, kein offizielles Rufzeichen, dazu noch auf Kanal 16? Das, ich bin sicher, waren Motorbooter mit CB-Funkerfahrung. Das ist die niedrigste Kategorie ueberhaupt. Danach kommt nur noch Schwimmring. (Hansapils, Frittenbude und Mietkaravan im Sauerland)

mediensegler, da faehrt man...

mediensegler, da faehrt man mit gestrichenem Mast flussaufwaerts zum heimatlichen Winterhafen. Anstaendige Skipper reduzieren bei Vorbeifahrt die Geschwindigkeit um mit der Fahrtwelle keinen in Schwierigkeiten zu bringen. Der Motorbootproll hat natuerlich keine Ahnung und johlt noch vor lauter Spass. Stegsegler kenne ich so nicht. Wer auf dem Ijsselmeer unterwegs ist, weiss eigentlich, dass das ein unangenehmes Gewaesser sein kann.

0 mediensegler 24.06.2012, 21:48 Uhr

Filou 24. Juni 2012, 23:16 Als...

Filou 24. Juni 2012, 23:16 Als wir unsere Scheine (Sportbootführerschein See/Binnen) vor langer Zeit gemacht haben, da hieß es immer, Schiff oder Scheine, sprich, eigenes Schiff, brauchst keinen Führerschein, hast kein Schiff, brauchst Legitimation. Wir konnten immer nur chartern, deswegen viele Prüfungen. Ist das in Holland immer noch so? Die Beschriebenen waren mit Sicherheit Eigner.

Nun, der Tiger, ich wollte...

Nun, der Tiger, ich wollte bloß eine schlechte Anspielung zu Herrn Schäuble für Briefmarkenfreunde loswerden, ob seiner "Verdienste" um den Respekt vor der deutschen Verfassung. Herrn Schäubles berufliche Perspektive dürfte so oder so der Ruhestand sein, egal, was er "will".

0 dunnhaupt 24.06.2012, 22:34 Uhr

@ stimmviech: Es lebt zwar...

@ stimmviech: Es lebt zwar niemand mehr, der die Depression miterlebte, doch damals waren auch die Reichen keineswegs ausgenommen, und Aberhunderte der großen Rivieravillen standen leer und verlassen. In Notzeiten ist der Kleinbürger mit Gemüsegarten hinterm Haus eben doch immer noch Selbstversorger.

Werter Don, "der Griff in die...

Werter Don, "der Griff in die Rentenkassen ist in Krisenzeiten stets sicher gewesen" - die Befuerchtung teile ich nicht. Die aktuellen Reserven der gesetzlichen Rentenversicherung betragen etwas mehr als 20 Mrd. Euro... dafuer lohnt sich doch die schlechte Presse nicht! Ansonsten gefallen mir Ihre Artikel ueber Essen wie meist besser als die ueber Italien. Was man beim Discounterbashing aber fairerweise dazusagen muss, ist, dass man dort nur einmal die Moeglichkeit hat, neben dem quengelnden Bald in der Schlange warten zu muessen, wohingegen man auf dem Markt an jedem Stand warten muss (bei schlechtem Timing zumindest); ich bekenne mich schuldig der Ungeduld oder meist fehlenden Musse (was ist der ASCII-code fuer's sz?) dazu.

...na ihr Segler. Wo ist das...

...na ihr Segler. Wo ist das Problem? Benutzt den keiner GPS? Ich benutze es schon auf dem Weg zum Hafen. Man kann ja nie sicher genug sein mit der Navigation, besonders wenn man die Bar in einem gewissen Sailing Club, gesund fuer die Happy Hour erreichen will. Sowas ist wichtig, selbst fuer Sailors die lieber in der Bar segeln, anstelle mit Seilen und Segeln zu kaempfen und beim rauslaufen aus dem Hafen, eventuell das Boot des Commodors rammen. Ist schon passiert. Sicher ist sicher, sagen Kenner der Szene. Happy Sailing

0 HansMeier555 25.06.2012, 05:11 Uhr

Die Bilder des Don einmal als...

Die Bilder des Don einmal als Public Viewing über den Wochenmärkten? . Stützen-Texte live in bayerischer Mundart vorgelesen als Rundfunkprogramm. . Für die Subsistenzwirtschaft hab ich nimmer die Muskeln. . Aber das könnte doch eine Geschäftsidee für die Krise sein: Bettelkurse. Wie man richtig betteln muss, was die rechtlichen Vorgaben sind, wie man seine Hemmungen (den Bürger in sich) überwindet, welche Bettelstile es gibt und wo die nächsten Bettelsweltmeisterschaften stattfinden. Interkulterelles Betteln. Betteln als Selbsterfahrung, und so weiter. . So werde ich Hochleistungsbettler in 72 Stunden. (Crashkurs, Buch + CD für nur 699 Euro) "Der schnellste Weg zu einem sicheren Einkommen, einem aufregenden Leben an den schönsten Orten Deutschland (den Fuzos)." . Zum Feudalismus gehört auch die Hochkultur des öffentlichen Bettelns. . PS: "Betteln vor Architekturdenkmälern" (speziell für Kinder der Bildungsbürger)...

@ diktionaftis und @ donna...

@ diktionaftis und @ donna laura! Vielen, vielen Dank!!!! Sie ahnen gar nicht, welche Qual Sie mir genommen haben. Ein Wort nicht mehr zu finden, ist schlimmer als ein Paar Lieblingsschuhe nicht mehr zu finden oder wenn eine Lieblingskäsesorte auf einmal nicht mehr da ist oder - ach, es ist einfach schlimm! Es ist die Sprezzatura! VIELEN LIEBEN DANK für Ihre Mühe! Welch schöner Wochenbeginn! Übrigens hatte das Spiel gestern mit Sprezzatura nicht viel zu tun bis auf den Treffer von Pirlo, aber das kommt nun aus unberufenem Munde...

0 Thorsten Haupts 25.06.2012, 08:42 Uhr

Verehrter Don, schon der...

Verehrter Don, schon der Sprecher des amerikanischen Repräsentantenhauses vor 120 Jahren, ein Herr namens Thomas Reed, bemerkte die ausserordentlich schwachen Nerven besitzender Kreise in Krisenzeiten. Er hatte offenbar Recht. Für alle Apokalyptiker: Erdbunker mit Konserven und unverzichtbarer Überlebensausrüstung füllen, Geldvermögen in Gold und Diamanten tauschen, Bewaffnung zulegen und Benutzung üben. Alle Nichtapokalyptiker können die Nerven behalten. Geld ist der beidseitige Glaube daran, dass es etwas wert ist, weshalb der eine dafür verkaufen und der andere kaufen will. Erlischt dieser Glaube an eine Form des Geldes, wird er mit einer anderen wiederhergestellt. Eventuelle Übergangszeiten werden unschön, aber nicht existenzgefährdend. Und das stellt schon den schlimmsten denkbaren Fall dar, wenn wir von Europa sprechen. Es gibt tatsächlich Existenzgefährdungen. Die meisten von ihnen sind noch immer nicht menschengemacht - Erdbeben, Vulkanausbrüche, Tsunamis und Asteroideneinschläge. Menschengemachte ist es im kern nur ein Krieg. Und der steht in Europa nicht auf der Tagesordnung, 2012 ist eben nicht 1932ff. Gruss, Thorsten Haupts

0 P. Seudonym 25.06.2012, 09:15 Uhr

"nächste Woche kommt ein...

"nächste Woche kommt ein Stilleben von 1825 für die Küche an" Oh, das würde ich gerne sehen & gedeutet wissen.

0 stimmviech 25.06.2012, 10:13 Uhr

Vielleicht gibt es ja im...

Vielleicht gibt es ja im Inneren des Stadtpalastes Anbauflächen, in Brandenburg hätte ich sie. Man muß halt anders als die Masse handeln: raus aus Berlin, raus aus dem Papiergeld in Sachwerte( habe gerade in 5000 CDs investiert), und im Geist und materiell( Immobilien machen halt erpressbar)flexibel bleiben. Dann hat man Chancen.

0 diktionaftis 25.06.2012, 10:35 Uhr

@Kastanie: Oh, das war keine...

@Kastanie: Oh, das war keine Mühe. Auch mich schmerzt's, liegen die Wörter auf der Zunge - und liegen und liegen. . (Ich mag mir gar nicht ausmalen, wie es wäre, fiele man zusehends einer neurodegenerativen Erkrankung anheim, denn anfangs merkt man es ja noch …)

Die Krisenbewältigung scheint...

Die Krisenbewältigung scheint ja auch ein wenig nach dem Muster zu verlaufen: Wir sehen mal, was uns der Markt so feilbietet.

Sprezzatura - was für ein...

Sprezzatura - was für ein schönes Wort! Ich habe auch ein hübsches klangvolles Wort - nicht sooo bedeutungsvoll, aber niedlich: stuzzicadenti (Zahnstocher oder langer Kerl) ... Falsche Einkaufszettel .. ergeben (auch bei uns) falsche Haushaltsbücher! Bereits vor Inkrafttreten irgendeines Vertrages, sagte unsere "Marktfachfrau" ihren Zwischenhändlern, den Provinzfürsten zu, deren mögliche Strafzahlungen aus dem (abzunickenden) Fiskalpakt - in den Bundes-Schulden-Haushalt zu schieben.... Griiiiechischer Weiiiinnnn... . Im Nov.2011 am "Marktstand" auf dem Frankfurter European Banking Congress - gestand "Weinhändler" Schäuble (ein vergesslicher aber ehrlicher Protestant): Deutschland sei kein souveräner Staat und sei es auch seit Kriegsende nie gewesen. Wörtlich: „Wir in Deutschland sind seit dem 8. Mai 1945 zu keinem Zeitpunkt mehr voll souverän gewesen.“ Als Beleg führte er unter anderem das Grundgesetz heran, in dem das Staatsziel so definiert sei: „gleichberechtigtes Mitglied in einem vereinten Europa sein“. . Oiso - ... mia kemman- so oda so- nimma davon. Mit der Unterzeichnung der Römischen Verträge am 25. März 1957 wurde die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft geschaffen. Deren Gründung war auch eine deutschlandpolitische Entscheidung zur weiteren Kontrolle und Einbindung - als eine Art Ersatzfriedensvertrag. „Die Entstehung der Römischen Verträge von Michael Gehler“ http://www.kas.de/wf/de/33.10241/ (kas bedeuted KonradAdenauerStiftung!) . Wenn alle eigentlich netten Rüpel und lustigen Larifaris mit emsigen Strebern aus einem Geldbeutel bedient werden sollen - wie soll das denn gehen ..... . Friede den Hütten.

0 prince Matecki 25.06.2012, 12:13 Uhr

Die gesamten Ausgaben der...

Die gesamten Ausgaben der gesetzlichen Rentenversicherungen in D beliefen sich im Jahre 2011 auf 249,7 Milliarden €! Der Überschuss betrug magere 2,7 Milliarden €. Quelle: Statistisches Bundesamt destatis https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2012/04/PD12_132_71135.html Selbst wenn die o.a. Gesamtreserven von etwa 20 Milliarden korrekt sind (nach meinen Recherchen etwas niedriger), so belaufen sie sich auf knapp eine Monatszahlung! Taschenrechner zur Jahreszahlung ergibt bei 12 Monaten im Jahr etwa 20 Milliarden 808,33 Millionen als Monatsrate. D.h. da ist nicht wirklich viel zu holen!

0 E.R. Binvonhier 25.06.2012, 12:22 Uhr

Werter ThorHa, hier im Blog...

Werter ThorHa, hier im Blog gibt es keine Apokalyptiker. Die Leser tun nichts, sie spielen nur.

Eine Einkaufsliste für die...

Eine Einkaufsliste für die Krise? Anti-zyklisch agieren! Einkaufen gehen, Geld ausgeben - die Wirtschaft beleben.

0 Thorsten Haupts 25.06.2012, 14:28 Uhr

@E.R. Binvonhier - Leser...

@E.R. Binvonhier - Leser spielen nur: Yep. Apokalypse now, nur ohne Sound und in der Wiederholungsschleife. Gruss, Thorsten Haupts

Wie? Alles Spassvoegel hier?...

Wie? Alles Spassvoegel hier? Und mir sagt wieder keiner was!

0 mediensegler 25.06.2012, 15:04 Uhr

EgonOne 25. Juni 2012, 06:21...

EgonOne 25. Juni 2012, 06:21 Benutzt den keiner GPS? Nein, wir navigieren hier noch mit Chronometer, astronomischem Almanach, Koppeln und Sextanten. Besonders das Koppeln mit Sextanten unter Deck macht doch mehr Spass.

Einkaufslisten? 1. Die...

Einkaufslisten? 1. Die Russen und Zyperns Wirtschaft (Bericht in "Le Monde" letzte Woche). 2. 50% des Hafens Piraeus ist bekanntlich schon in chinesischem Besitz und arbeitet zweimal so profitabel wie die griechische Hälfte. Doch weitere 22 griechische Staatsunternehmen (im Wert von ca. €50 Mrd) müssen verkauft werden. Die Chinesen wollen angeblich weiterhin in Griechenland einkaufen.

0 E.R. Binvonhier 25.06.2012, 15:22 Uhr

@ThorHa, Sie haben Recht. Ohne...

@ThorHa, Sie haben Recht. Ohne mitreißende Begleitmusik taugt die beste Apokalypse nix. Da muss man sich halt in Wiederholungsschleifen retten. . Eine Apokalypse aus Rechenoperationen zu komponieren, scheint nicht einfach.

Besonders unter Deck kann man...

Besonders unter Deck kann man viele Sterne schiessen.

@kastanie.....das...

@kastanie.....das heiß"arrangiarsi"(inf.reflexiv),und manchmal ist auch als aufforderung zu verwelfliches verhalten gemeint!

0 Der Tiger 25.06.2012, 18:18 Uhr

@Fritz – Mutti hat Schäuble...

@Fritz – Mutti hat Schäuble ja auch gleich wieder an die Leine gelegt, nix mit Volksabstimmung. Mutti ist sowieso in einer guten Position. Da es scheint, dass alle - außer den Linken und Gauweiler mit Freunden - für das ESM Gesetz stimmen werden, hat sie eine Mehrheit, die ausreicht das Grundgesetz zu ändern. Das Budgetrecht des Bundestags gehört schließlich nicht zu den ersten 19 Artikeln des GG, die in ihrem Wesensgehalt in keinem Fall angetastet werden dürfen. Deswegen dürfte es auch den Bundesverfassungsrichtern schwer fallen, zu argumentieren, warum eine überaus große Mehrheit des Bundestags nicht entscheiden darf, dass es fortan für einen substanziellen Teil nicht mehr zuständig sein will.

0 bertholdIV 25.06.2012, 19:25 Uhr

@OT aber es ist gerade...

@OT aber es ist gerade fussballzeit - btw: wer fährt denn aus der regierung nach kiew am sonntag ? -. spiegel online heute: Der FC Bayern München hat Vorwürfe des früheren Breno-Managers zurückgewiesen, der Verein habe dem Spieler Schlafmittel zur Verfügung gestellt. Der Sportdirektor erklärte: Grundsätzlich gebe es beim FCB keine Schlafmittel. mehr...

@ diktionaftis: Hihi, sehr...

@ diktionaftis: Hihi, sehr treffend! Und ja, ganz, ganz grauenhaft. Leider habe ich es in der Familie erlebt. Ich habe mir gleich heute Morgen das Buch über die Höflinge bestellt. Meine Freude über das Wort hält immer noch an!

@Prince Matecki, und wenn man...

@Prince Matecki, und wenn man bedenkt, daß die Pensionsansprüche der Beamten sozusagen aus dem Kontokorrent beglichen werden, will man gar nicht an ein Einknicken der Konjunktur denken. Die Ausgaben übersteigen auch hierzulande die Ausgaben bei weitem. Nichts anderes als Griechenland u.v.m. Und die "Sprezzatura" - nettes Wort - der Italiener ist eben der "orgullo" der Spanier. Der kostet nun alle wieder viel, weil das erst der Anfang zum Anfüttern ist. Und man war dabei zu dämlich, den Stolz ein wenig mit Forderungen zu stutzen. Was solls, haben wir erst Eurobonds, wird alles besser. Dann blickt eh keiner mehr durch.

Sprezzatura hin,...

Sprezzatura hin, Einkaufszettel her: Donnerstag muß ein Sieg her. Als Revanche für 2006.

0 mediensegler 25.06.2012, 22:43 Uhr

nico 25. Juni 2012, 21:50 ja...

nico 25. Juni 2012, 21:50 ja klar, die Ausgaben befeuern die Ausgaben, gar nicht so falsch in diesem irrsinnigen System, indem keiner mehr durchblickt.

0 E.R.Langen 26.06.2012, 07:29 Uhr

Tabletts auf Beistelltischchen...

Tabletts auf Beistelltischchen mit Reling sehen nicht so gut aus.

0 donalphonso 26.06.2012, 08:28 Uhr

Aber es ist praktisch, und...

Aber es ist praktisch, und wenn man Torte dabei hat, erspart es einen Weg in die Küche.

"Spanische Mautstellen unter...

"Spanische Mautstellen unter den Rettungsschirm" berichtet Leo Wieland aus Madrid. Sehr lesenswert, welch Schwachsinn dort umgesetzt wurde. Und dazu wird aus Andalusien berichtet, daß in Malaga die zweite Startbahn mitsamt Infrastruktur für insgesamt 400Mio. fertiggestellt wurde - damit wir fleißig und ohne Wartezeiten Geld - Devisen gibts ja leider nicht mehr - nach Iberien bringen können.

@mediensegler, bei soviel...

@mediensegler, bei soviel Ausgaben kann man schon mal die Einnahmen vergessen. Schönes Wortspiel von Ihnen, denn von tilgen redet ja keiner mehr. Wie auch.

0 Proviantverwalter 26.06.2012, 11:05 Uhr

Auf jeden Fall gilt als must...

Auf jeden Fall gilt als must für die o. a. Liste: "Wer Sorgen hat, hat auch Likör!"

0 Der Krisengewinnler 26.06.2012, 11:17 Uhr

@Don Alphonso26. Juni 2012,...

@Don Alphonso26. Juni 2012, 10:28 Sprezzatura: Nur wer tanzen kann, dessen Gang wird ungezwungen.

Fun de siecle...

Fun de siecle

0 donalphonso 26.06.2012, 12:49 Uhr

Nur wer auch brüllen kann,...

Nur wer auch brüllen kann, kann ungezwungen plaudern. . Endspiel, keine Frage. Nur kann man das heute nicht mehr kriegerisch lösen. Anyone for Syria?

0 E.R. Binvonhier 26.06.2012, 13:08 Uhr

Wieso lässt sich die Chose...

Wieso lässt sich die Chose nicht mehr kriegerisch lösen? Weil alle am GPS hängen?

0 E.R. Binvonhier 26.06.2012, 13:14 Uhr

Was ist mit Syrien - braucht...

Was ist mit Syrien - braucht das jemand? . Auf die Einkaufsliste Land- und Seekarten zu setzen scheint nicht so verkehrt.

0 donalphonso 26.06.2012, 14:37 Uhr

Weil man heute keine Vermögen...

Weil man heute keine Vermögen mehr rauben kann, sondern nur Staaten mit zu vielen Schulden. Will jemand die Verpfluchtungen von Spanien haben? Nur Banken, das würde sich lohnen, aber wie marschiert man in eine Bank ein?

0 E.R. Binvonhier 26.06.2012, 14:56 Uhr

..ooch, wer will schon...

..ooch, wer will schon Banken? Ich dachte alle wollen nur noch Daten und Kontrolle, als die pure Macht.

@Don: Banken würden sich...

@Don: Banken würden sich lohnen? Vielleicht. Wenn Sie vorher Einblick in die Anlagenliste der Bank hatten. Sonst ... Gruss, Thorsten Haupts

0 E.R. Binvonhier 26.06.2012, 14:58 Uhr

Mit den Banken ist es doch wie...

Mit den Banken ist es doch wie mit Opel. Wer will Opel?

0 Der Tiger 26.06.2012, 15:02 Uhr

Don – ich würde weitergehen...

Don – ich würde weitergehen und wage zu behaupten: Nur wer plaudern kann, hat Erfolg, wenn er brüllt. . Als ich noch die Aufgabe hatte, Kollegen beizubringen, wie man erfolgreich verhandelt, gab ich denen als Faustregel: 95% freundlich und 5% tough.

Wie man in eine Bank...

Wie man in eine Bank einmaschiert? Bedienungsanleitung: http://www.youtube.com/watch?v=zhfeQ_jrWtM

Grade eine Unterhaltung gehabt...

Grade eine Unterhaltung gehabt mit meinem Mann (wir unterhalten uns noch gelegentlich). Sage ich, hast schon ghört, der Papst will gegen die klerikale Vertuschung im Vatikan angehen. Und jetzt trachten sie ihm nach dem Leben. Er: "Kann doch net so schwer sei". Einkaufsjute in der Hand und off.

0 donalphonso 26.06.2012, 16:04 Uhr

Es sieht eher so aus, als...

Es sieht eher so aus, als marschierten die Banken zusammen mit der EU bei uns ein: . http://www.ilsole24ore.com/pdf2010/SoleOnLine5/_Oggetti_Correlati/Documenti/Notizie/2012/06/documento-ue-european-coucil.pdf?uuid=5e7a3ee6-bf69-11e1-9e87-db54ee99e8b5 . A European deposit insurance scheme could introduce a European dimension to national deposit guarantee schemes for banks overseen by the European supervision. It would strengthen the credibility of the existing arrangements and serve as an important assurance that eligible deposits of all credit institutions are sufficiently insured.

mediensegler, ich musste mich...

mediensegler, ich musste mich tatsaechlich erst bei http://nl.wikipedia.org/wiki/Vaarbewijs#Het_groot_pleziervaartbewijs sachkundig machen, denn fuer meinen 8-Meter-Joghurtbecher gilt das alles nicht. In unseren Kreisen sind Boote ueber 14,99 Meter ziemlich unueblich. Mit anderen Worten: Die Behoerden meinen: es ist dein Boot, dein Leben-jeder hat die Freiheit in diesem Land, das auf's Spiel zu setzen. Oder auch nicht. . (Ich kam ueber Navigationsspielchen waehrend eines unendlich langweiligen Seeaufenthaltes zum Segeln. Aber das ist eine andere Geschichte.)

DA 17.04h Jens Weidmann...

DA 17.04h Jens Weidmann heute: http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/12350636/5934832/Weidmann-Nur-eine-Stabilitaetsunion-kann-den-Euro-retten.html P.S. Und noch etwas für die Einkaufsliste. Eine kleine Mietwohnung in der Deutschschweiz?

Don, was meinen Sie, wo...

Don, was meinen Sie, wo spanische Banken überall beteiligt sind. Gegen deren Bilanzsummen und Umsätze sind deutsche Krauter. Die hätte man zunächst zwingen sollen, die Unternehmensbeteiligungen als Sicherheit zu hinterlegen. Doch nix da. Argentinien aber hat es vorgemacht. Die haben sich Repsol YPF Argentina geschnappt. Oder enteignet.

0 perfekt57 26.06.2012, 17:40 Uhr

Einkaufsliste für die Krise?...

Einkaufsliste für die Krise? "Moutainbiketour durch den Hohen Atlas" evtl. bitte nicht vergessen noch mit ins basket zu legen. http://www.titandesert.es/ http://www.arena-info.com/arena/newsdetails/datum/2012/04/30/team-aus-castello-nimmt-am-extrem-radrennen-titan-desert-in-marokko-teil/ http://www.youtube.com/watch?v=aJv1qZQBE08 . Und Nachrichtenlage: "Demokratie versus Staat" . "Die Staats-Form verselbstständigt sich, entfaltet ihre eigene Logik bis sie in ihrer Arroganz die Quelle vergisst, der sie entspringt. Es gibt einen strukturellen Konflikt zwischen der Logik des Staats auf der einen Seite und der Logik der Demokratie auf der anderen. Die rebellierende Demokratie wird aus dem Gefühl geboren, dass es keine wahre Demokratie geben kann, ohne den tief greifenden Reflex gegen jede Form von Staat. Tatsächlich ist die Demokratie die entschlossene Einrichtung eines konfliktuellen Raums, eines Raums gegen, einer gegnerschaftlichen Bühne, auf der sich pausenlos ein Kampf zwischen der Verselbstständigung des Staates und dem Leben des Volks abspielt.... Die Demokratie ist, so paradox das erscheinen mag, eine Form von politischer Gesellschaft, die über den Kampf der Menschen ein menschliches Band stiftet und, indem sie dies tut, wieder an den Ursprung der immer wieder neu zu entdeckenden Freiheit anknüpft." . http://www.dradio.de/dlf/sendungen/andruck/1795127/

0 E.R. Binvonhier 26.06.2012, 18:36 Uhr

"Solange ich lebe wird es...

"Solange ich lebe wird es keine Eurobonds geben." O-Ton Frau Merkel. Heißt das, für Frau Merkel steht fest, dass sie regiert, solange sie lebt? . oh,oh,oh, nun wird es echt feudalistisch, erst der Papst... . Vroni, was sagte Ihr Mann nochmal?

0 perfekt57 26.06.2012, 18:45 Uhr

Evtl. auch "noch mehr Reisen"...

Evtl. auch "noch mehr Reisen" auf die Krisenliste schreiben? . "GIRONA / KATALONIEN / SPANIEN: Die Bewegung „15-M“ (15.Mai) hat im vergangenen Jahr im ganzen Land für Aufruhr gesorgt und Zehntausende – vor allem Jugendliche – haben sich gegen Staat und deren Politik „indigniert“, also empört. In allen grösseren Städten entstanden in den Zentren regelrechte Zeltlager, gegen die die Staatsmacht zunächst nicht vorgehen konnte oder wollte. Dies ist nun fast ein Jahr her und man will die Demonstrationen wieder aufleben lassen und gegen das aktuelle sozioökonomische System aufbegehren. . So auch in Girona, wo die „Festlichkeiten“ schon am 12. Mai beginnen sollen und am 15. Mai ihren Höhepunkt erreichen sollen. Man will informieren, protestieren und auf die Missstände hinweisen und dies alles soll wie im letzten Jahr auf der Plaça Catalunya geschehen." Und die Plaça Catalunya ist wahrscheinlich nicht irgendeine Strasse, nicht wahr? "Und vor dem Hintergrund, dass sich die Staatsmacht im letzten Jahr in Barcelona bei der Räumung des Zentrums nicht gerade mit Ruhm bekleckert hatte und äusserst brutal gegen die friedlichen Demonstranten vorgegangen war,.." http://www.arena-info.com/arena/newsdetails/datum/2012/04/30/girona-die-empoerten-wollen-ihren-ersten-jahrestag-feiern/ . Und die spanischen Sparkassen holen anscheinend das Geld nicht erst seit gestern schon von allen Seiten, das besserverdiende Volk der Katalanen (tatsächlich) begehrt jetzt in großer Breite auf: http://www.arena-info.com/arena/newsdetails/datum/2012/04/30/katalonien-immer-mehr-leute-verweigern-die-mautzahlung-auf-den-autobahnen/ . "Die Autonome Gemeinschaft Katalonien trägt überdurchschnittlich viel zur Wirtschaftsleistung des Landes Spanien bei, gilt als seit vielen Jahren unterfinanziert und fordert seit langem eine bessere Finanzierung. Katalonien ist mit einem BIP von 193.479 Mio. Euro im Jahr 2009 die wirtschaftsstärkste Autonome Gemeinschaft Spaniens. Katalonien zählte (wie auch das Baskenland) zu den am frühesten und intensivsten industrialisierten Regionen Spaniens. Daher kam es bis weit in das 20. Jh. hinein zu einer Einwanderung vieler Spanier aus ärmeren Regionen, wie z.B. aus Andalusien oder Extremadura. Bei der Höhe des Bruttoinlandsprodukts je Einwohner lag Katalonien im Jahr 2009 nach Madrid, Navarra und dem Baskenland auf dem vierten Platz, im Vergleich mit dem BIP der EU ausgedrückt in Kaufkraftstandards erreicht die Region einen Index von 120 (EU-27=100). Während die Arbeitslosenrate im Jahre 2005 noch bei 7 %[ lag, so hat sie im Zuge der Wirtschaftskrise stark zugenommen und liegt Ende Januar 2011 bei 17,3 %. Im gesamten Spanien beträgt die Arbeitslosigkeit 20,33 %. Katalonien ist eine hochindustrialisierte Region. Bedeutende Zweige sind u.a. Textilien, Chemie, Pharmazeutika und Automobilbau, die Produktion der Marke Seat erfolgt hauptsächlich in Katalonien. Im Agrarsektor ist besonders der Weinanbau hervorzuheben. Katalonien ist nach Frankreich der bedeutendste Produzent und Exporteur von Sekt (u.a. die Marke "Freixenet")" http://de.wikipedia.org/wiki/Katalonien . Und wir haben natürlich keine Krise. Uns gehts gut. Und wir würden natürlich niemals nicht - historischer Foertschritt zu früher und gestern - extern gemachte Krisen überhaupt nicht auch nur zur Kenntnis nehmen. Denn was soll das? Und gibts ja an jeder Ecke auch tausende von gut und besser bezahlten Leuten für. . z.B. hat Jünger 1939 die bekannte Erzählung http://de.wikipedia.org/wiki/Auf_den_Marmorklippen veröffentlich. Aber wenn auch gleich heute direkt sogar Gruppen von "Oberförstern" ganz kämen, wir würden heute keine Parabel aufs Jetzt schreiben, Arbeitstitel "Unter Schäferhunden" o.ä., dazu wäre uns die Zeit zu schade, und auch, die Geschichte lehrts, kein Nutzen erkennbar. ("Der Ich-Erzähler lebt zurückgezogen mit seiner Familie auf den Marmorklippen und widmet sich der botanischen Wissenschaft. ") . "Unter Schäferhunden" - da ist ja ganz klar, wie die Parabel geht: Es handelt sich um einen Gutshof mit Gesinde, grossem Gutshaus, Stallungen, Gutshofmauer drum zu, usw., sowie einem Wachhäuschen am Eingang mit intelligenten, selbsttätiigen Schäferhunden. "Und so wie die Bedrohung näherkommt", rücken auch die Schäferhunde näher. Waren ihres Aussenseiterdaseins am externen Fressnapf eh schon lange überdrüssig, & schon lange sozialneidisch auf die hell erleuchteten Tafeln im Herrenhaus mit gesunden netten Menschen und Gelächter und viel Tanz und sorglosem Spaß viele Abende. Und am Ende sitzen sie (die Hunde) Tag und Nacht mit bester Begründung (die näherrückende Gefahr und der böse, leider im Monent bloß noch unsichtbarere, aber wissend vorhandene Feind) im Herrenhaus auf jedem Treppenabsatz & Flur an vergoldeten Fressnäpfen, lassen sich mit "Herr Hund & Herr Höchsthund" anreden, und haben jede Bewegung und auch jede Regung unter Kontrolle. Nicht einmal die Hausherrin kann noch bei Nacht in die Speisekammer schleichen, sich eine weiteres Betthupferl holen: Perfekte Sicherheit ist vollkommen & in größter Schönheit ("Hundeschönheit" allerdings) hergestellt. Und Vergnügen & Tanz ist auch niocht mehr. denn Hunde mögen nicht tanzen. (also klass. Musik) Und der Filius bekommt Besuch. Seine hübsche & aufgeweckte junge Freundin kommt von weither. In den Ferien, Semesterferien womöglich, aus einem fernen, glücklichen Auslande womöglich. Und beim Treppe runtersteigen sagt sie auf einmal & natürlich ganz unvermittelt: "Hier riechts nach Hund". . Von sowas natürlich kein Wort. Sonst würden womöglich noch "die Oberföster" klug-kleinbürgerlich argumentieren, "sie wären aber der Gute & Anfangsgrund zu der Geschichte: Ohne sie(!) keine Verteidigung, kein Kräfteüben, daher keine Kräftekenntnis - und keine Literatur". Pfffft... . . (Was wir persönlich also auf der Einkaufsliste für die Krise haben? Nichts. Das steht fest. Und bleibt so. Ganz sicher. Denn wir hatten ja auch schon vorher alles, *g*, nicht wahr?")

0 perfekt57 26.06.2012, 19:26 Uhr

Nachtrag: Und...

Nachtrag: Und selbstverständlich kam es auch uns so vor, als ob "das DA-Prinzip des Kaufens" schon längst immer und überall gepflegt würde: Man kauft, was man sieht. Weil es da ist. Und hübsch. Und eine gute Gelegenheit. Und weil man das Geld hat, es zu kaufen. Gerade im Moment immer noch flüssig ist. Quasi unversiegbar. Und weil ein Plätzchen sich auch immer noch finden wird. Und später kauft man anderes. Und zur Not würde man anbauen. Wobei, man kommt in die Jahre. Und das Leben frisst auf. Die Freizeit z. B. Und es gibt ja auch immer soviel zu unternehmen. Und nur die Auswahl des Supermarktes auch nicht immer ein Status sozialer Exklusivität. Der auch immer weniger wichtig. Hauptsache reden. Und Liebe. Also privat. Aber. . Und selbstverständlich haben die Vertreter der Sozialen Marktwirtschaft Recht: Der Einkauf heutzutage jeden Tag ist die größte Volksabstimmung aller Zeiten. Nicht bloß millionen- sondern milliardenfache Volksabstimmung tagtäglich mit der Geldbörse. Bräuchte man schon fast keine Wahlen mehr, alle vier Jahre. Hauptsache die Obrigkeit wäre auch so gerecht. "Auch so", eben. . Und Nachtrag zwo: Hatte man ggfls. unsere kleine Polemik "zu den zwei Bundeskanzlerinnen" ("die Richtlinien der Politik werden von einem Bundeskanzler - ersatzweise zwei Bundeskanzlerinnen - bestimmt" (denn Frauen sind klug, klüger als Männer (zumal als "Teppichreiseminster" z.B) - und darum nie alleine), hatte man also unsere kleine Polemik irgendwo in dieser Zeitung zu dem Gegenstande - und zu unseren allgm. Staatsdefiziten, wenn man so will auch, zufällig gelesen? . Nun, die war natürlich mehr als Provokation, war Hinweis bloß auf Wahrheit (ein wenig unbescheiden, nicht?) darum überhaupt keine Spinnerei, sondern evtl. richtiger Verweis sogar auf allerlei bemerkbare Defizite im Jetzt? Denn, haben wir nicht genau so etwas aktuell in und für NRW bekommen? Zwei Frauen, als gemeinsame und natürlich-weibliche Doppelspitze, die sich - und wohl genau so - einig wären? Aber nur am Rande. (Und die sind sich einig die beiden Frauen in NRW, und werden, wir sind da ganz sicher, sehr gute Politik machen: Nachhaltig, sozial klug, hinsichtlich der zu erwartenden männlichen Weiterentwicklungs-Eigenschaften im allgm. eher konservativ, in Schulen & Kindergärten, Radwege und Streifenwagen vermutlich mehr investierend als in den weiteren Ausbau nützlicher Kasernen oder NRW-Trojaner, usw., usf..) . Alles wird gut.

0 bertholdIV 26.06.2012, 19:31 Uhr

was soll das mutti? "Keine...

was soll das mutti? "Keine Euro-Bonds, solange ich lebe" http://www.spiegel.de/politik/ausland/kanzlerin-merkel-schliesst-euro-bonds-aus-a-841115.html mit sowas spielt man nicht, haben mir meine eltern erklärt, außerdem wird das die eurobonds nicht verhindern ebenfalls ot: http://www.kreuz.net/article.15425.html

0 bertholdIV 26.06.2012, 19:35 Uhr

nochmal ot: die schweizer...

nochmal ot: die schweizer kapieren ja gar nichts oder ist das nur gespielte naivität?: http://www.swr.de/blog/terrorismus/2012/06/21/schweizer-hafturlaub-fur-becker-und-sonnenberg/#more-4782

0 donalphonso 26.06.2012, 19:41 Uhr

perfekt57, früher waren aber...

perfekt57, früher waren aber die moralischen Ausreden besser. . Wie alt ist denn die Merkel so?

0 bertholdIV 26.06.2012, 20:01 Uhr

@E.R. Binvonhier 26. Juni...

@E.R. Binvonhier 26. Juni 2012, 20:36 nur eine korrelation von nicht euro bond und muttis leben - alles sehr makaber hier - aber keine kausalität. was meint sie eigentlich mit euro bonds? etwa bonds in euro?

0 bertholdIV 26.06.2012, 20:06 Uhr

@DA Angela Dorothea Merkel...

@DA Angela Dorothea Merkel (geborene Kasner; * 17. Juli 1954 in Hamburg) also 57, hat aber bald das 58 lebensjahr vollendet. tagesheilige im evangelischen namenskalender sind die Scilitanische Märtyrer http://de.wikipedia.org/wiki/Evangelischer_Namenkalender#Juli

0 Der Tiger 26.06.2012, 21:02 Uhr

@B4 – Ich interpretiere...

@B4 – Ich interpretiere Mutti’s Ausspruch als “Solange ich noch politisch lebe”….

0 mediensegler 26.06.2012, 21:08 Uhr

E.R. Binvonhier 26. Juni 2012,...

E.R. Binvonhier 26. Juni 2012, 20:36 Vielleicht wird ja nachgeholfen. . Filou 26. Juni 2012, 18:38 Unsere Charterboote sind in der Regel auch nicht größer, aber beim Chartern braucht man immer die Scheine. Und ein Meilenbuch für die gesegelten Meilen.

0 Der Tiger 26.06.2012, 21:26 Uhr

@B4 – vielleicht steht in...

@B4 – vielleicht steht in diesen Schweizer Fichen auch, dass ich mal in Stammheim war. Drei Monate von April 1986 an. Gaddafi hatte gerade angekündigt, Heathrow zu attackieren (wir sind trotzdem von Vancouver nach Zürich über Heathrow geflogen) und drei Tage nach unserer Ankunft geschah der Unfall von Tschernobyl. . …. Stammheim in der Schweiz und nicht Stammheim bei Stuttgart.

mediensegler, Logbuch? Haha!...

mediensegler, Logbuch? Haha! Viel Buerokratie fuer einen heiteren Urlaub. Aber andererseits; ein Turn kann schon recht langweilig werden. . Niemals haette ich ein Boot gekauft, wenn ich nicht aus purer Langweile (Frau und Kind am Strand. Bah.) angefangen haette, ein komplettes Navigationsset, Karten, Radio, Tidenkalender, Kompass, Stroemungsatlas der belgischen Kueste, die ja recht uebersichtlich ist, anzuschaffen. So sass ich tagelang auf dem Balkon als Zweiter Offizier eines Betonschiffes. Ach so, ich hatte Sicht auf das Meer, Von Holland bis Frankreich leuchtete es nachts im Wasser. Danach guckte ich, was so ein Ding kostet. Zwei Monate spaeter war ich stolzer Bootsbesitzer und musste Theorie in Praxis umsetzen. Das ging nicht gut. Ich brauchte menschliche Hilfe und trat einem Verein bei. Die Leute (Hoellaender) mochten keine Deutschen, ich blieb die ganzen Jahre der einzige. Sprachkenntnisse und Trinkfestigkeit waren wesentliche Integrationshilfen. (Charme erwaehne ich aus verstaendlicher Bescheidenheit natuerlich nicht.) Das Boot ist verkauft, aus dem Verein bin ausgetreten. An Land kann es auch sehr schoen sein. Wenn ich aber einen Yachthafen sehe, juckt es mich doch immer wieder.

mediensegler, das ist fuer...

mediensegler, das ist fuer Jungs, die an trueben Herbstabenden ihren Phantasien nachhaengen: http://www.marinetraffic.com/ais/nl/default.aspx

Und noch was, lieber...

Und noch was, lieber mediensegler: Ich gehoere zu den Menschen, die ein Segelboot auch als Plastikdose als Behaelter von allerlei nuetzlicher Elektronik benutzen. KW-Empfaenger mit SSB, Marifoon, Autopilot etc. Und jede Menge Ersatzwinschen. Die gehen immer baden.

0 Köstlich 26.06.2012, 22:27 Uhr

Mutti macht dann eben...

Mutti macht dann eben lebenslänglich in Euro-Bills! Listig, listig ...

0 mediensegler 26.06.2012, 22:31 Uhr

Logbuch muss man auf Charter...

Logbuch muss man auf Charter führen, ist auch für die Versicherung im Schadenfall, ich meinte Meilenbuch, ein Nachweis, wann, wo , wie und als was man gesegelt ist. Ich mach den Skipper nicht so gerne, aber meistens ist es so, aber meine "Madame" ist höher qualifiziert, will aber meistens nicht, dafür navigiert sie so, dass wir bisher immer da ankamen, wo wir hinwollten. ;-)

0 mediensegler 26.06.2012, 22:33 Uhr

Warum taucht gerade jetzt eine...

Warum taucht gerade jetzt eine Werbung auf mit Sommer, Sonne , Hautausschlag?

0 mediensegler 26.06.2012, 22:38 Uhr

War Kohl nicht Adenauers Enkel...

War Kohl nicht Adenauers Enkel oder so, vielleicht macht Hosenanzug ja den Adenauer.

0 mediensegler 26.06.2012, 22:50 Uhr

Filou 26. Juni 2012,...

Filou 26. Juni 2012, 18:38 Toller Link, ist was für den Winter. Elektronik finden wir auch toll, haben immer den eigenen Laptop mit Segelsoftware dabei, da braucht man sich am Anfang nicht in das Yacht-GPS reinzudenken. Aber immer auch analoge Karten mit Bleistift und Zirkel.

0 donalphonso 26.06.2012, 22:51 Uhr

Man nennt das - wie die...

Man nennt das - wie die Tüpfelhyäne, die ich sehe - kontextsensitiv.

0 donalphonso 26.06.2012, 22:52 Uhr

(Die Tüpfelhyäne ist RECHTS...

(Die Tüpfelhyäne ist RECHTS - oben sind dagegen Menschen, und die Tüpfel sind Alterflecke)

0 E.R. Binvonhier 27.06.2012, 02:10 Uhr

b4, der Tiger, es ist das...

b4, der Tiger, es ist das erste Mal, dass AM ihr Regierungsziel öffentlich bekennt, für alle, die es noch nicht wussten. . Welcher demokratisch gewählter Regierungschef nimmt sich heraus, eine absolutistische Herrscherin zum Vorbild zu erklären, noch vor Regierungsantritt? . Alles keine Überraschung aber gut, dass wir darüber gesprochen haben.:-)

ot: Bitte, lieber Don...

ot: Bitte, lieber Don Alphonso, Bitte richten Sie Ihrem Kollegen Hans-Heinrich Pardey aus, wie schön sein neues blog ist. Ich hoffe auf Ihre Buschtrommeln, die sicher auch ins Funkloch reichen, und darüber hinaus. Ich kenne Teile der Strecke, und leide buchstäblich jeden gefahrenen Kilometer mit ;-) Großes Dankeschön.

0 donalphonso 27.06.2012, 08:15 Uhr

Ja, das ist das Problem, wenn...

Ja, das ist das Problem, wenn man seine Kommentare verrammelt, dann kommt auch das Lob nicht durch. Ich werde schauen, was ich tun kann.

0 donalphonso 27.06.2012, 08:16 Uhr

(Entnehme dem Text aber, dass...

(Entnehme dem Text aber, dass er im Moment andere Probleme als Emails hat. Ich war gestern mit dem MTB an einem immer noch feuchten Berg, man glaubt gar nicht, wie kalt und matschig es da oben noch ist.)

Meine Einkaufsliste für die...

Meine Einkaufsliste für die Krise muss KRISENFEST sein. Also, ich stimme Frau Merkel 110% zu und möchte keine Eurobonds (mit P-I-I-G-S Schulden drin) auf meiner Liste haben.

0 donalphonso 27.06.2012, 09:32 Uhr

Da gibt es nur zwei Optionen:...

Da gibt es nur zwei Optionen: Entweder es kommt durch die Hintertür, oder man findet ein Schlupfloch, sprich Austritt. Sei es als Nation oder individuell.

0 Proviantverwalter 27.06.2012, 09:53 Uhr

ESM-FinG (BT-Drucks...

ESM-FinG (BT-Drucks 17/9048) Stimme aus dem off beim Eurogaladiner für notleidende PIIG-Staaten: Frau Määärkel, hier will jemand die eingebrockte Suppe nicht auslöffeln!

0 diktionaftis 27.06.2012, 09:59 Uhr

... Zum Thema Nation sagte E....

... Zum Thema Nation sagte E. Renan: . "Die Nation ist eine große Solidargemeinschaft, die durch das Gefühl für die Opfer gebildet wird, die erbracht wurden und die man noch zu erbringen bereit ist. Sie setzt eine Vergangenheit voraus und lässt sich dennoch in der Gegenwart durch ein greifbares Faktum zusammenfassen: die Zufriedenheit und den klar ausgedrückten Willen, das gemeinsame Leben fortzusetzen. Die Existenz einer Nation ist (man verzeihe mir diese Metapher) ein tägliches Plebiszit, wie die Existenz des Individuums eine ständige Bekräftigung des Lebens ist." . Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Ernest_Renan#Was_ist_eine_Nation.3F . (Von Zufriedenheit ist heuer aber nicht viel zu merken ...)

0 diktionaftis 27.06.2012, 10:27 Uhr

Vor 220 Jahren fertigte der...

Vor 220 Jahren fertigte der olle Goethe ein Aquarell eines (damals "en vogue") Freiheitsbaumes an. Dort ist zu lesen: "PASSAN(T)S CETTE TERRE EST LIBRE" . Zu sehen z. B. hier: . http://www.ingelheimer-geschichte.de/index.php?id=257 . Lustig ist, dass im Hintergrund Schengen zu sehen ist. Ja - das Schengen.

0 colorcraze 27.06.2012, 10:46 Uhr

@fionn (19:01): das ist zu...

@fionn (19:01): das ist zu durchsichtig platzende Blase, da steigt keiner mehr ein, dem der Kittel brennt, soviel Illusionspotential ist nicht mehr. @DA: apropos kalt und matschig - gestern hatten wir 15 Grad durchgehend. Nach Kalender sind zur Zeit aber eigentlich die Hundstage, wenn ich nicht völlig verschlafen bin.

0 Yog Sothoth, Esq. 27.06.2012, 10:51 Uhr

Meine Einkaufsliste von...

Meine Einkaufsliste von gestern: - Whisky - Bier - Katzenfutter Das ist vll nicht krisenfest, aber damit wird die Krise ein Fest. Und überhaupt: Die Krise-das sind die anderen!

0 colorcraze 27.06.2012, 10:59 Uhr

@nico: bei Ihnen dauert...

@nico: bei Ihnen dauert scheints alles etwas länger, unser Weinkühlschrank hier in C'bg ist vom Discounter, wenn auch nicht gerade Lidl, Aldi, Tchibo. Ich hab nicht genauer hingesehen, aber mutmaßlich chinesischer Klapperkasten. Und der Strandkorb für den Balkon, gekauft an der westlichen Ostsee, ist aus Indonesien. @BinVonHier: der Gedanke einer womöglich dritten Amtszeit für Merkel - was eine seltene Ausnahme ist - schwebte auch schon mal vor meinem geistigen Auge vorbei.

2 Szenarien: . Ohne die Bonds...

2 Szenarien: . Ohne die Bonds ist mit dem EURO heuer Schluss. Anschlusswährung die De-Mark. Schlecht für den deutschen Export, da sie vermutlich recht aufgewertet sein wird. Ja mei, Kurzarbeit bei BMW und Maschinenbauern. Wieder mal. . Mit den Bonds dauert das EURO-Leiden noch zwei Jahre länger. Erst dann ist Schluss mit dem EURO. Noch zwei jahre lang können sich Bonds-Spekulanten sattfressen, bis auch das nicht mehr geht. . Persönlich: Sooo laaangsam bin ich dafür, das System nicht noch mehr für Spekulanten herzurichten, der Bonds ist ja eine Voll-Einladung. Das Pro-Bonds-Gerede nervt mich. Bevorzuge ein Ende mit Schrecken. Besser als ein Schrecken ohne Ende, an dem einige Manche auch noch NOCH mehr verdienen und ganz Europa (sprich Deutschland) in Haftung nehmen wollen. Insofern gebe ich der Kanzlerin mal Recht. . Wer Europa will und diese gemeinsame Schuldenhaftung als ur-europäisches Gemeinschaftsdenken sine qua non verhandelt, der sollte dann auch über gemeinsame Gewinne nachdenken. Die sehe ich hier nicht. . Offtopics: Solange das neoliberale Gequassel und Verdrehen nicht aufhört (aktuell der SPON wieder mal: "Schlecker-Frauen: Anschlussverwendung als Opfer" Und richtig scharf dieses: "13.200 Beschäftigte verlieren ihren Job. Aber ist das wirklich so schlimm? Das vielerorts geäußerte Mitleid ist nichts anderes als Verachtung, findet die Berufsberaterin Uta Glaubitz. Traut den Kassiererinnen niemand zu, einen neuen Job zu finden?" . Warum hasse ich Berufsberater. . Ja ne is klar, 13000 neue Jobs liegen quasi sofort im Anschluss auf der Straße. Leser H.Hass sagt folgerichtig zu diesem Geschreibsel: "Ein dummer Artikel, der anscheinend auf infantile Weise provozieren will. Dass 13 000 entlassene Verkäuferinnen, von denen noch dazu viele vermutlich über 40 oder 50 sind, auf dem derzeitigen Arbeitsmarkt nicht einfach so eine "Anschlussverwendung" finden werden, ist doch offensichtlich."

"Die Krise - das sind die...

"Die Krise - das sind die anderen." . :-) Muss ich auf mich mal so einwirken lassen. Diese Dame hat das auch mal gedacht: http://www.zeit.de/karriere/2012-06/leserartikel-arbeitsleben-kuendigung und dann eine Überraschung sondersgleichen erlebt. . (O. k., es gehört eine gerüttelt gemixte Portion Naivität dazu, zu glauben, wenn man in der Firma den Mund aufmacht und auch mal sagt, was anderen nicht passt, dass man sich damit große Freunde macht.

0 Der Tiger 27.06.2012, 12:45 Uhr

@vroni – Bevor irgend ein...

@vroni – Bevor irgend ein Zeitleser auf die falsche Idee kommt, ich bin nicht diese Dame. Meine Geschichte ist viel interessanter. Aber seit die Zeit so naiv war, zwei Pseudoarme durch Kronberg zu schicken, siehe diverse Kommentare in: . http://faz-community.faz.net/blogs/stuetzen/archive/2011/12/27/vom-aussterben-der-erbtanten.aspx . habe ich für dieses Blatt sowieso nur noch wenig Respekt

Beste und billigste...

Beste und billigste Investition ins Boot, mediensegler, waren vier kardanisch aufgehaengte Flaschenhalter. Da konnte der Kahn kraengen wie er wollte-da schwappte nix ueber. Wenn noch was drin war. In den Flaschen. . (Tipp gegen kalte Fuesse: Es gibt Kraeuterliqeure in Steingutpullen. Flink austrinken, mit heissem Wasser befuellen und in den Schlafsack legen. Frauen helfen bekanntlich nicht gegen kalte Fuesse. Die haben ja selber welche. Wenn man von der Seele mal absieht.)

0 Thorsten Haupts 27.06.2012, 20:00 Uhr

@Vroni - Das Pro-Bonds-Gerede...

@Vroni - Das Pro-Bonds-Gerede nervt mich.: Gnädigste, auch ich als von Ihnen aus betrachteter "Neoliberaler" bin zu diesem Schluss gekommen. Allerdings schon vor 2 Jahren. Die Aufforderung an das selbst hochverschuldete Deutschland, Europa und die Welt zu retten, ist nichts als Aufforderung zu raschem Selbstmord. Gruss, Thorsten Haupts

ist eine Kunstfigur, die seinem Verfasser nicht vollkommen unähnlich ist.