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Stützen der Gesellschaft

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Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Haus und Streit am See

| 222 Lesermeinungen

Vom Naherholungsgebiet zum Randaliererbiotop: Eine bayerische Kleinstadt will testweise Jugend ohne Benehmen in der bevorzugten Wohnlage die Nacht durchfeiern lassen.

Polizei Notruf, was kann ich für Sie tun?

Schönen guten Morgen, hier auf der Strasse sind vier offensichtlich alkoholisierte Randalierer, die drohen, zu mir hochzukommen und mich zusammenzuschlagen, konkret: Ich sollte schon mal den Krankenwagen rufen.

Ich schicke Ihnen sofort einen Streifenwagen. Ihre Adresse?

Während ich nochmal alles durchgebe – Name, Adresse und Kennzeichen des Fahrzeugs, dessen Türen aufgerissen sind, und aus dem voll aufgedrehte Bässe wummern – fahren die besagten Personen fort, unten unschöne Sachen zu brüllen, und zwar so laut, dass auch andere wach werden. Zuerst waren da auch noch ein paar laute Abiturienten – für alle, die an eine Rente durch die Zukunft des Landes glauben, wäre das ein erhellender Moment gewesen; vor allem aber war es ein ruheraubender Moment, denn daneben stand ein Auto, und dessen Insassen hatten zur Beschallung der Nachbarschaft alle Türen geöffnet.

Bild zu: Haus und Streit am See

Mit der angekündigten Polizei wollten die meisten keine Probleme mehr haben, aber die vier Insassen des Autos – offensichtlich keine Abiturienten, sondern eher zufällig Anwesende – blieben und drohten. Ich bin da inzwischen abgehärtet; als ich zum ersten Mal die Polizei wegen Randalierer gerufen hatte, fühlte ich mich noch komisch, inzwischen – auch auf Anraten der Polizei, in solchen Momenten nicht die Sache direkt zu lösen – mache ich das aus Gewohnheit. Unten also brüllte man Verwünschungen hoch und oben wartete ich. Recht lang. Sie wurden irgendwann heiser, und fragten, wo denn jetzt die Polizei bliebe. Ihr Aktivwortschatz in Sachen Drohpotenzial war erschöpft, und dann gingen sie. Mein Telefon klingelte bald darauf, die Polizei fragte, ob die Leute noch da seien, denn sie wären momentan alle im Einsatz und könnten niemanden schicken; ich sollte doch am nächsten Tag kommen und Anzeige erstatten.

Zwanzig Minuten später kamen die Randalierer nochmal, zertrümmerten Flaschen, wiederholten ihre Drohungen und machten sich irgendwann davon. Keine Polizei ward gesehen, und wenn Abiturfeiern seien, so hörte ich später auf der Wache, sei eben die Hölle los, da sei die Polizei völlig überlastet. Es war ein sehr lehrreicher Morgen, ich lernte so einiges über Gefährdungspotenziale und vier junge Mitglieder dieser Gesellschaft wissen, was sie tun können, ohne dass sie deshalb Ärger mit der Polizei bekommen. Vielleicht fragen sie sich, ob das auch so angenehm bleibt, wenn sie die Haustür eintreten, eine Flasche in die Schaufenster werfen oder jemanden körperlich angehen. Nach der Schliessung der Lokale am Wochenende sind Massenschlägereien in der Altstadt an der Tagesordnung. Junge Männer kommen aus den Discos, wo sie durch Umsätze den Wirt, aber keine Frau erfreut haben, treffen jemanden auf der Strasse, und dann – vor dem Tor der Stadt, wo die Touristen immer stehen bleiben und den romantischen Blick auf das Münster geniessen, haben sie schon einen erstochen. So geht das zu, in jener kleinen, reichen und sehr selbstsicheren Stadt an der Donau, wenn es Nacht ist. Die Personen an der Stadtspitze, von CSU und Freien Wählern, neigen trotzdem eher dazu, solche Ereignisse als leider unvermeidbar hinzustellen. Die Anwohner beklagen sich, die Stadt wiegelt ab, die Wirte protestieren im Namen einer lebendigen Jugendkultur, am Montag pickt man die Glasscherben aus den Ritzen des Pflasters, die Prügeleien stehen in der Zeitung, und daneben die Meldung, wie effektiv doch der Bürgerkonzern der Stadt ist.

Bild zu: Haus und Streit am See

Früher konnte man darüber als Altstadtbewohner nur hohnlachen oder eben bei der Polizei anrufen, doch inzwischen hat eine Wirtin zusammen mit dem Anglerverein und den Stadtvätern eine Lösung entwickelt: Das Haus am See. Das Haus am See ist das ehemalige Fischerheim am Naherholungsgebiet der Stadt, eine Art Gaststätte und Vereinsheim der Angler. Aber die sitzen lieber am See denn in einer Wirtschaft, und so gingen die Geschäfte schlecht. Jetzt haben die Betreiber einer Discothek übernommen, die neben der gotischen Hauptkirche der Stadt liegt, und deren Besucher mitunter als „Münstlerbiesler” in den lokalen Sprachwortschatz eingegangen sind. Am See dagegen stehen Liegestühle unter Sonnenschirmen, direkte Anwohner gibt es nicht, dafür Parkplätze, Ufer und jede Menge Wasser, zum Baden, oder auch nur zum Anschauen. Glaubt man den Einlassungen, dann ist das eine sehr angenehme Sache, durch die das Wort „Chillen” nun sogar bis an die Donau kam. „So etwas Urbanes gehört in eine Großstadt”, sagte die Betreiberin, vermutlich wohl wissend, wie gern die Oberen hier hören, man sei mehr, viel mehr als eine kleine, dumme Stadt an der Donau.

Nun ist gegen Menschen am See in Liegestühlen nichts einzuwenden, aber das reichte angeblich nicht aus, um den Betrieb kostendeckend zu gestalten. Also wurden nächtliche Sonderveranstaltungen mit Musik beantragt. Mindestens vier, besser aber zwölf an der Zahl sind gewünscht, doch schon die erste Party im April endete im Eklat: Es ging zu, wie es sonst in der Altstadt zuging, zusammen mit viel Verkehr und zugeparkten Strassen in den am See liegenden Vierteln, und einem Shuttlebus, der Gäste aus der Innenstadt an den See und wieder zurückbringen sollte. Die zweite Feier – angekündigt als Killerparty – wurde aufgrund der Ereignisse untersagt, und seitdem tobt der Streit in der Stadt: Böses wird über die Anwohner verbreitet, man trifft sich im Internet, um ihre Namen und Adressen zu erfahren, mögliche Schuldige der aufmüpfigen Anwohner werden genannt. Überhaupt sind viele der Meinung, dass die Menschen dort am Naherholungsgebiet auch mal etwas mitmachen könnten, alle anderen hätten ja auch Lärm und Belästigung. Fast könnte man glauben, die sozialistische Revolution in Deutschland sei bislang nur ausgeblieben, weil man den Klassenhass nicht in Verbindung mit Wodkacocktails am frühen Morgen züchtete: Der See gehöre allen, betonen die Befürworter, nur ein paar Grosskopferte führten sich so auf, als gehörte der See ihnen allein. Dabei kann jeder immer schon immer an den See: Nur die Disco am Morgen ist nicht vorgesehen.

Bild zu: Haus und Streit am See

Dass da ein Bebauungsplan vorliegt, der solche Veranstaltungen generell verbietet, hat im zuständigen Ausschuss allerdings CSU, SPD und Grüne nicht davon abgehalten, dem Unterfangen eine neue Chance einzuräumen: Im August darf es einen weiteren Versuch geben, wieviel Grossstadtflair dem See und seinen Anwohnern zugemutet werden kann. So ist das eben, der eine wartet umsonst auf die Polizei und der andere darf nochmal, weil die Angler und die Brauerei auch dahinterstehen. Wie kann es so ein Anwohner überhaupt wagen, auf seine Nachtruhe zu pochen, klingt es weiterhin durch die Anwürfe im Internet hindurch, und das Wort „Lynchmob” ist auch schon zu lesen, und anderes, was mich an meine Erlebnisse in der Altstadt erinnert. Man kann nicht der Entwicklung einfach im Weg stehen, bedauern manche Politiker. Man muss auf den Interessensausgleich Rücksicht nehmen. Es gibt strenge Wort an die Betreiber, die ihrerseits damit drohen, das Lokal wieder zu schliessen. Und jetzt auch einen Anwohner, der es wissen will: Der hat gegen die Party geklagt. Damit ist der Rubicon überschritten.

Vielleicht geht alles gut, die Veranstaltungen werden generell untersagt: Dann bleibt alles beim Alten, bis 24 Uhr können die einen chillen und die anderen danach schlafen. Wenn nicht, werden grosse Mengen aufgebrachter, alkoholisierter Jugendlicher an den See gekarrt, und es geht die Hoffnung um, dass sie sich dort besser als in der Altstadt benehmen. Und die Polizei, so es doch anders und wie im Netz schon angekündigt ausgeht, genug Streifenwagen hat. Es ist ein Experiment mit ungewissem Ausgang, vielleicht bleibt alles ruhig, vielleicht gibt es einen Exzess, oder es ist beim ersten Mal erträglich, und dann steigert es sich: Dann wird man in der Sadtregierung mal wieder sagen, was man auch schon in der Altstadt sagt, das sei doch schon länger so, so sei das eben, und die Wirte müssten doch auch leben, und man sei doch selbst auch mal jung gewesen.

Bild zu: Haus und Streit am See

In liberalen Kreisen (die auch mal jung waren) wird viel gejammert über Gated Communities, über Videokameras im öffentlichen Raum, zu viel Polizeihärte, Tanzverbote und private Wachdienste, und was sonst noch alles für das Auseinanderbrechen der Gesellschaft steht. Das ist letztlich immer eine Frage der Kraft, die auf so eine Gesellschaft wirkt. Hier ist es noch nicht mal der Konflikt zwischen reichen Anwohnern gegen arme Besucher, denn mit HartzIV wäre der Spass am See reichlich teuer. Es ist kein soziales Problem, sondern ein Problem des asozialen Verhaltens, und wie weit es toleriert und legitimiert wird. Es lernen nicht nur die Randalierer, dass die Polizei nicht kommt. Es lernen die Betroffenen, dass die Kamera und das Telefon in der Nacht stets griffbereit sein sollen. Und dass es Mittel und Wege gibt, auch bei Bagatellen die Probleme juristisch dorthin zurückzubringen, wo sie herkommen. Mit einer verständnisvollen, toleranten Gesellschaft hat das natürlich nicht mehr viel zu tun, auch wenn die Menschen dort eigentlich verständnisvoll und tolerant sind, denn seitdem es See und Viertel gab, ist es gut gegangen. Es könnte so schön an diesem See sein, ich weiss das, ich bin da draussen aufgewachsen, manchmal, im Sommer, bin ich dort vor der Schule geschwommen, als ein leichter Nebel über dem Wasser lag.

Heute wurde ich empfehlen, Badeschuhe mitzunehmen. Wegen der Scherben bei der neuen Party Area, die sich die kleine, dumme Stadt neben der Altstadt gönnt.

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222 Lesermeinungen

  1. sowas gibts bei uns auch,...
    sowas gibts bei uns auch, leider.

  2. Es gibt hier auch ein paar...
    Es gibt hier auch ein paar weniger schöne Ecken; irgendwo begreife ich nicht, dass man ausgerechnet das schändet, was einen ideellen Wert darstellt.

  3. an "specializing in the...
    an “specializing in the dangerous games” und gated communities hatten wir auch gleich gedacht. “sie kommt nämmich aus meran, und ist deswegen auch entsprechend lange und oft dort”: http://www.youtube.com/watch?v=y84IHoc8nZE
    .
    und wahrscheinlich sind die bloß alle deswegen unterprivilegiert, weil sie zu schlechte aussichten haben, keine perspektive. und teilen sich das mit der polizei. die hat auch besseres zu tun. also als sich für westviertel anpöbeln zu lassen. träumt nämlich vom maledivenurlaub in 3 monaten: “meran für arme” zwar bloß, aber besser als nichts für den öffentlichen dienst. und handelt prozyklisch konstruktiv: wird es erst den westvierteln wirklich zu bunt, erhöhen sie die polizeieinkommen. und genehmigen auch wieder bessere funkgeräte und mehr planstellen. und bedanken sich nach den einsatz auch wieder höflich. die westviertel. oder erinnern sich an ihre fechtausbildung in der verbindung. sorgen wieder selber etwas mehr für ordnung. und überhaupt: wo käme man denn da hin, ohne aufbegehrendes volk? womit sollten sich junge hardliner, sagen wir, wie bismark, denn profilieren? (1)
    und unser gastgeber ist wie immer einfach nur zu weich: vom hohen balkon runter pflichtschuldigst pöbelhuldigungen entgegennehmen kann jeder, so hoch, das keine wurfgefahrerreichnung mehr besteht. und in der toskana wars auch noch nie anders. also die balkone hoch. und die wände daneben fensterlos.
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    und man könnte eindlich die anderen westviertel, denen es auch so geht, wieder etwas besser und enger kennenlernen, lob der bedrohung: bedrohung schweisste mehr zusammen – und mit denen zusammen nachts streife gehen, bzw. den bezahlten streifengehern mal aufmunternd auf die schultern klopfen und einen schnaps geben, wäre doch auch was ehrenvolles, nicht wahr?
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    und wer einen öffentlichen see zum flanieren braucht, ist doch eh bloß zu arm oder geizig, die eigene insel zu nehmen. http://www.welt.de/reise/Fern/article9678642/Marlon-Brandos-Suedseeinsel-wird-Sechs-Sterne-Hotel.html
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    und grüße.
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    wie bekannt: (1) “General Roon sah in der Ernennung Bismarcks zum Ministerpräsidenten die einzige Möglichkeit, den Thronwechsel zugunsten des als liberal geltenden Kronprinzen zu verhindern. Mit einem Telegramm: „Periculum in mora. Dépêchez-vous!“ („Gefahr im Verzuge. Beeilen Sie sich!“) rief er Bismarck nach Berlin zurück. Nach 25 Stunden Bahnfahrt traf Bismarck am 20. September 1862 wieder in Berlin ein. Zwei Tage später wurde er von König Wilhelm I. im Schloss Babelsberg empfangen. Über Inhalt und Verlauf der Unterredung liegt nur Bismarcks Bericht vor, der aber im Gegensatz zu anderen Teilen seiner Erinnerungen im Kern korrekt sein dürfte. Bismarck gewann den noch zögernden König, indem er sich als seinen unbedingten Gefolgsmann gab. Er versprach die Durchsetzung der Heeresreform und betonte seinerseits die grundlegende Bedeutung der Auseinandersetzung um sie. Es gelte, um die Entscheidung zwischen „königlichem Regiment oder Parlamentsherrschaft“ zu kämpfen. Um die letztere abzuwenden, befürworte er auch „eine Periode der Diktatur.“ Der König habe Bismarck daraufhin gefragt, ob er bereit sei, sich für die Heeresreform ohne Abstriche einzusetzen und an der Reform festzuhalten, notfalls auch gegen die Mehrheitsbeschlüsse des Abgeordnetenhauses. Als Bismarck beides bejahte, habe der König sich von seiner Entschlossenheit beeindruckt gezeigt: „Dann ist es meine Pflicht, mit Ihnen die Weiterführung des Kampfes zu versuchen und ich abdiziere nicht“. Das Ernennungsgespräch legte die Grundlage für die ungewöhnliche Beziehung zwischen dem König und Bismarck in den folgenden Jahrzehnten. Bismarck schuf sich die Grundlage für eine außergewöhnliche Vertrauensstellung bei Wilhelm I. und verschaffte sich eine Blankovollmacht, die seinen Handlungsspielraum über das übliche Maß eines leitenden Ministers hinaus erweiterte (Lothar Gall), indem er sich dem Monarchen als „kurbrandenburgischer Vasall“ andiente, der in prekärer Lage kampfesmutig und in unverbrüchlicher Treue zu seinem Lehnsherrn stehen werde.”
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    müsste man der canaille am ende sogar nicht noch dankbar sein, so wie früher?
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    und wenn die balkone nur weit hoch genug oben sind, dann geht auch schmiedeeisen wieder als geländer: die canaille soll ja auch die überlegenen kleidung sehen, sich nicht länger vor der erkenntnis eigenen unterlegenheit drücken können: http://www.google.de/imgres?q=san+gimignano&hl=de&sa=X&qscrl=1&nord=1&rlz=1T4GZAZ_deDE412DE412&biw=1280&bih=871&tbm=isch&prmd=imvns&tbnid=BKnaymoZ9z5CRM:&imgrefurl=http://www.sights-and-culture.com/Italy/san-gimignano-cathedral-town-hall-8557.html&docid=LCAPPHZWi0HfCM&imgurl=http://www.sights-and-culture.com/Italy/san-gimignano-cathedral-8557.JPG&w=800&h=593&ei=hof5T9KlLIv1sgbfm4S_BQ&zoom=1
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    und bliebe – in zusammenhänge eines heute ja allseitsüblichen postmodernen polyperspektivismus gedacht – womöglich noch die möglichkeit temporären, aber mobilen ausweichens. und unsere schutzjuden haben uns ja früher schließlich am ende auch immer verlassen, hatten noch einen onkel in amsterdam, oder eine tante woanders – okay, sehr geschmacklos, aber leider auch wahr. http://www.niesmann-bischoff.com/ (man beachte die spiessige überblendung der bilder)
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    und evtl. noch mehr üben, viel mehr üben gehen, also rechtzeitig: http://www.youtube.com/watch?v=quCJrCDvtzg (“Rann Safaris and Safari South are the longest operating hunting outfitters in Botswana specializing in dangerous game. Rann Safaris has more top ten record book dangerous game animals than any Safari outfitter in Africa” http://www.safarisouth.org/ – auch die marke von juan carlos, wie bekannt)
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    maybe close to an overdose, but the world so much today.

  4. Sinnierte gerade noch über...
    Sinnierte gerade noch über Recht am eigenen Bild, Verpixelung, Google Street View,
    und schwupps sind sie schwarz. ;-)

  5. @Don:
    Und in ein paar Jahren...

    @Don:
    Und in ein paar Jahren werden sich dann alle die Augen reiben und sich fragen, wo denn die ganzen Rechtspopulisten/Rechtsradikalen in dem schönen Ort herkommen, in dem doch die meisten haben, was sie brauchen. Daher.
    http://en.wikipedia.org/wiki/Broken_windows_theory
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  6. Geehrter Don, die Scherben...
    Geehrter Don, die Scherben sind ein Übel. Früher fuhr ich noch am Sonntagmorgen mit dem Rennrad meine Strecken und hatte am meisten damit zu tun, den Scherben auszuweichen. Blechdosen und Plastikflaschen sieht man ja kaum mehr, neue Geschäftszweige sind gar entstanden, nur hat unser schlauer Dosenpfandminister die Flaschen ausgeklammert. Ein Pfand von 0,50-1€ würde die Mortalitätsrate der Reifen deutlich erhöhen, meine ich. Andererseits greift der Mob ohnehin schon gern zum Wodka – beim discounter für 4,98€. Und Druckbetankung ist wohl auch angesagter. Früher hatte ich schon mal Sorge, mir am Strande beim Hineintreten in ein Spritzbesteck die Seuche zu holen.

  7. In solchen Fragen gibt es doch...
    In solchen Fragen gibt es doch eine allgemeingueltige Antwort des bayerischen Nationalphilosophen:
    “Sind Sie tolerant?”
    “Spezi, dass m’r uns klar verstehen, fuer meinen Bedarf g’langt’s!”
    http://www.youtube.com/watch?v=vCML-0NN-ro

  8. Unfassbar.
    Die selbe Situation...

    Unfassbar.
    Die selbe Situation in unseren Gefilden.
    Man fragt warum diese angeblich “Unterprivilegierten” ihr eigenens Nest versch(ei)schmutzen?— und das der Gesellschaft?
    Do they enjoy living in their own filth? If so, they need urgent help — und not only from social workers, tree huggers and assorted other do-gooders.
    Perhaps a stint in the military might help.
    That’s how I se it.

  9. Kriminalität in der Schweiz -...
    Kriminalität in der Schweiz – heute online
    >>Jean-Marc Widmer, der neue Präsident des Verbandes Schweizerischer Polizei-Beamter, wünscht sich zusätzliche 15’000 Polizisten und Polizistinnen in der Schweiz. Das Land brauche 31’000 Ordnungshüter für seine 8 Millionen Einwohner, begründete er dies.
    Gemessen an der Einwohnerzahl sei die Schweiz im Vergleich mit europäischen Staaten eines der Länder mit den wenigsten Polizisten, sagte der Genfer in einem Interview mit dem “SonntagsBlick”. 15’000 zusätzliche Polizisten liessen sich wohl nicht unter Schweizern rekrutieren, räumte Widmer ein. “Wir könnten Ausländer nehmen.”
    Ausbilden und erleichtert einbürgern
    In den meisten Kantonen – sie verfügen über die Polizeihoheit – dürfen jedoch keine Ausländer im Polizeidienst arbeiten. Gestützt auf die Praxis im Kanton Genf forderte Widmer darum eine Aufweichung dieser Regelung.
    “Etwa könnten Deutsche, Österreicher oder Franzosen mit Niederlassung C, die also fünf Jahre in der Schweiz leben, Polizisten werden.” Sie würden in einer einjährigen Polizeischule ausgebildet und noch vor der Vereidigung erleichtert eingebürgert. Bezahlen müsste diese Ausbildung nach Ansicht von Widmer der Bund. <<
    Familienangehörigen in LA (die sind inzwischen zurück in der Schweiz) haben
    bei Malibu gewohnt, mussten aber umziehen – wegen gun battles at night between bands of drug dealers….

  10. Wo kämen wir denn hin, wenn...
    Wo kämen wir denn hin, wenn den SdG auch noch Flaschenpfand für den sprützigen Roten abgezogen würde, wo doch die Weinsteuer schon auf null reduziert ist. Soll doch der Pöbel Bier- (5,6 Cent pro Halbliterflasche incl. MWSt) und Branntweinsteuer (5,24 € incl. MWSt pro Pulle Vierzigprozentigem) abdrücken. Und wie sähe die festlich gedeckte Tafel der SdG aus, wenn die frisch Entkorkte bereits Gebrauchsspuren von mehrmaliger Nutzung zeigen würde??? Geht gar nicht. Und während man von der Sektsteuer p. a. noch nicht einmal einem friedliebenden Land im nahen Osten ein U-Boot schenken kann, reicht das etwa viermal so hohe Schnapssteueraufkommen schon fast für den Afghanistan-Krieg.
    Wo kämen wir denn hin, wenn den SdG auch noch Flaschenpfand für den sprützigen Roten abgezogen würde, wo doch die Weinsteuer schon auf null reduziert ist. Soll doch der Pöbel Bier- (5,6 Cent pro Halbliterflasche incl. MWSt) und Branntweinsteuer (5,24 € incl. MWSt pro Pulle Vierzigprozentigem) abdrücken. Und wie sähe die festlich gedeckte Tafel der SdG aus, wenn die frisch Entkorkte bereits Gebrauchsspuren von mehrmaliger Nutzung zeigen würde??? Geht gar nicht. Und während man von der Sektsteuer p. a. noch nicht einmal einem friedliebenden Land im Nahen Osten ein U-Boot schenken kann, reicht das etwa viermal so hohe Schnapssteueraufkommen schon fast für den Afghanistan-Einsatz (Krieg ist es ja nicht).
    http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,695419,00.html

  11. Wohlstandsverwahrloste Kinder...
    Wohlstandsverwahrloste Kinder von selbstverwirklichten Eltern.

  12. Lieber Don, um ihre Not besser...
    Lieber Don, um ihre Not besser zu verstehen empfehle ich den folgenden Artikel:
    http://www.uakron.edu/centers/conflict/docs/Manning.pdf
    “Crime is a context-based idea, not a thing; it is a representation, a word, a symbol, standing for many things, including vague fears, symbolic villains, threats and assailants, the unknown, generalized anxieties and hopes.”
    Merken Sie sich, äußere Umstände zwingen den hilflosen oft ausländischen Jugendlichen zur Straftat. Er macht etwas, was er nicht will. Ein kruder Konsens zwischen Straftäter und gesellschaftlicher Mehrheit.

  13. Die Hölle,das sind die...
    Die Hölle,das sind die Anderen
    (Sartre)

  14. In Berlin wohnte ich in einem...
    In Berlin wohnte ich in einem Innenstadtbezirk im 2. Hinterhof und da gab es keinen Lärm. Nichtmal den Verkehr hörte man noch.
    Und manche Kneipen hatten rundum die Uhr geöffnet, das große Bier kostete drei Mark.

  15. Es ist ein Zeichen einer...
    Es ist ein Zeichen einer zerfallenden Gesellschaft, daß die Exekutive die Rechte des Bürgers nicht mehr schützt, ja den Bürger belehrt, wenn er nicht klar käme , doch auf seine Rechte zu verzichten. Die GEZ in Gestalt zweier knastattoobeschrifteter Herren, respektierte vor einem halben Jahr das Hausrecht in meinem Laden nicht. Nicht nur das, man kündigte mir auch in knasttypischer Ausdrucksweise an, meinen Mund zu verunstalten. Durch einen entschlossenen Griff zum Paketmesser davon überzeugt, meinen Laden unter Wiederholung der Drohungen dich besser zu verlassen, dachte ich, der Vorgang sei geklärt. Aber die von der GEZ herbeigerufene Polizei belehrte mich eines besseren. Die Tatwaffe möge ich sofort herausgeben, forderte mich die weibliche Polizeifachkraft auf. Derweil belehrten mich zwei Polizeiherren, ein Notwehrrecht gegen eine Drohung gebe es gar nicht, denn die Drohung mit einer einfachen Körperverletzung sei keine Straftat( richtig, aber ein Notwehrrecht gibt es trotzdem, denn da geht es um den Schutz von Rechtsgütern). Und : ich sei sehr unfreundlich, und wenn ich meinen Laden nicht ohne Begehung von Straftaten führen könne, müsse ich eben zumachen.
    Nun kenne ich ja die Haupstadt und das Niveau der dort tätigen Staatsdiener, außerdem war ich selbst mal einige Jahre in Haft und seiß daher, daß die Polizei nicht unbedingt immer Freund und Helfer ist.
    Die Staatsanwaltschaft hat das Verfahren gegeb mich eingestellt, die Herren von der GEZ hatten vielleicht doch das eine oder andere Knastattoo zuviel. Und das Messer habe ich auch zurück. Fazit: die innere Einstellung muß ein senig unbürgerlich sein, wenn man in Zeiten des kulturellen Niedergangs überleben will.

  16. Ich würde die Erfahrung nicht...
    Ich würde die Erfahrung nicht als traumatisch bezeichnen, ganz sicher nicht, aber der Gedanke an Videoüberwachung als sanfte Beantwortung der Sicherheitsproblematik ist jetzt nicht ganz von der Hand zu weisen. Man möchte nicht ganz unvorbereitet sein, sollte das von der Ausnahme zur Regel werden. Und das wird es eher schon, wenn noch ein See als Einsatzgebiet dazu kommt.
    .
    Die Innenhöfe sind tatsächlich ruhig und auch wenig verschmiert, aber es gibt auch welche, die vorne wohnen und dennoch Rechte haben. Bier drei Marl? Das muss lang hergewesen sein, oder im Wedding.

  17. man wird alt....
    man wird alt.

  18. Nein, eigentlich überhaupt...
    Nein, eigentlich überhaupt nicht, ich bin selbst eine Nachteule und wenn hier im Haus Parties sind, bin ich der letzte, der sich beschwert. Ich bin eigentlich enorm resistent gegen sowas, aber es gibt halt auch Grenzen. Und die sind erreicht, wenn es nicht mehr um den Spass geht, sondern um Destruktion und Belästigung,
    .
    Ernst Wilhelm, ich kann nur die Hiesigen beurteilen: Die Lokalitäten, die ihre Leute ausspucken, haben so gut wie keine Gäste, die nicht deutschstämmig sind. Und die Motivation ist ganz unterschiedlich, dazu gehören auch Mutproben oder einfach Angeberei. Es wandert in die Mitte der Jugend, die leben das, was sie im Musikvideo sehen.

  19. Das für mich Erstaunliche an...
    Das für mich Erstaunliche an Dons Bericht ist, daß es sich bei den Vandalen um Maturanten/Abiturienten handelt. Daß die Wirte weiterverdienen wollen und die Polizei sich Besseres zu tun weiß ist allerdings nicht überraschend. Bleibt zu hoffen daß die Westviertler ihr Revier verteidigen, sie verfügen doch über politischen Einfluß und Anwälte.
    .
    Seit einigen Jahren wohne ich in einer armen Gegend (ich bin dort gelandet weil mir von einer damals erst seit kurzem Bekannten eine günstige Wohnung in einer ähnlich klingenden Gasse in einer besseren Gegend angeboten wurde und ich mich – schrecklich arglos&dümmlich! – darauf einlies; im letzten Moment wurde mir die Wahrheit präsentiert und ich fand so rasche keine Alternative, Krankheit u.a. machten mir den Umzug unmöglich) und mir war von Anfang an klar, daß die Vergnügungen meiner Umgebung nicht die meinen sein würden. Ich habe auch keine Probleme mit den älteren Anrainern dieses Arbeiterbezirkes, den ich beim Gassigehen mit dem Hund mittlerweile gründlich kennenlernte. Auch mit den jugendlichen Migranten, an denen sich die älteren Einheimischen oft stoßen, hab ich keine Probleme, trotz Hund, vor dem manche sich zu Beginn fürchteten. Allerdings hatte ich zu vielen Migranten beruflichen Kontakt und konnte ihnen manchmal helfen und das hat sich herumgesprochen.
    Die Grünflächen sind übernutzt, ohne die städtischen Reinigungsdienste wären sie völlig verdreckt, es gibt kein Gefühl für den gemeinsamen öffentlichen Raum,
    auch der Vandalismus ist hoch. Aber all das überrascht nicht. Zwischendrin gibt es Wohnanlagen sozialdemokratischer Baugenossenschaften, mit wohlhabenderer, kleinbürgerlicher Mieterstruktur. Diese Wohnanlagen mit gepflegten Gärten sind bereits alle umzäunt und für Passanten nicht mehr betretbar oder als Durchgang nutzbar. Grund für das gating waren Vandalismus und viele Einbrüche.

  20. <<„So etwas Urbanes gehört...
    < <„So etwas Urbanes gehört in eine Großstadt", sagte die Betreiberin, vermutlich wohl wissend, wie gern die Oberen hier hören, man sei mehr, viel mehr als eine kleine, dumme Stadt an der Donau.>>
    danke für diesen wunderbaren satz!
    ich bin gespannt wie es in 5-10 jahren beim euro, beim hauptarbeitgeber und in der stadt an der donau generell aussehen wird.
    stopp! entschuldigen sie bitte! nicht stadt, sondern “BOOMTOWN”. so bezeichnen es doch fast alle an der donau, oder?

  21. Da ich versprengt in ein...
    Da ich versprengt in ein fremdes Revier bin, beobachte ich meine Umgebung
    eher ohne persönliche Emotionen. Beschäftigt hat mich eher eine soziale Gruppe, die sich auch “bürgerlich” nennt, die ich aber glücklicherweise nie vorher aus der Nähe erlebt hatte: Ladenbesitzer, Hausbesitzer, Politiker, die von der vorstädtischen Armut leben und in der Konfrontation mit ihr viel mehr Härte und Gemeinheit aufbringen, als das jene Teile des Bürgertums tun, die niemandem direkt Überteuertes und Angeschimmeltes verkaufen und niemanden direkt um eine Kaution betrügen müssen um aufzurücken.

  22. Wenn ich Zyniker wäre (ist...
    Wenn ich Zyniker wäre (ist nur ein Scherz, natürlich bin ich einer), würde ich Ihnen antworten, dass Ihre Erregung über die Schändung der ideellen Werte der Oberklasse (vulgo Westendler) auf einem Denkfehler beruht. Jede Klasse innerhalb einer Klassengesellschaft definiert sich durch in der Regel aggressive Abgrenzung. Der Pöbel vor Ihrem Haus bestätigt doch nur, dass Sie – Gott sei’s gedankt – anders sind. Die temporäre Belästigung ist der Preis dafür, dass Ihnen wie dem lärmenden, kotzenden, Sangria aus Eimern saufenden Prekariat dieser Unterschied bewußt ist. Dass unsere ‘Ordnungskräfte’ vor dieser Entwicklung kapituliert haben, ist nur natürlich. Die Lösung des Problems wäre die Abschaffung der Klassengesellschaft. Und das wollen wir doch nicht, und es funktioniert ja auch nicht.

  23. Wozu Videoüberwachung, lieber...
    Wozu Videoüberwachung, lieber DA. Es gibt doch smartphones. Die machen ganz wunderbare Beweisvideos.

  24. Kein Gefühl für den...
    Kein Gefühl für den öffentlichen Raum, wie kann das sein, Foersterliesel? Wo ein Mensch auch immer steht und geht, da ist doch seine Umwelt, ein Stück Zuhause oder Heimat gleichsam. Oder ist das die fatale Wirkung von (E-)Migration, dass man nie wieder heimisch werden will? Damit aber macht man sich letztlich selbst kaputt.

  25. stimmviech, wenn ich sowas...
    stimmviech, wenn ich sowas lese, denk ich mir manchmal, dass die Amis mit ihrem stand-your-ground law vielleicht doch gar nicht so beknackt sind…
    http://en.wikipedia.org/wiki/Stand-your-ground_law

  26. Foersterliesel, weshalb...
    Foersterliesel, weshalb erstaunt Sie das? Sie dachten doch nicht ernsthaft, Anstand habe mit Schulbildung oder Herkunftsschicht zu tun?

  27. man hatte unsere ironie...
    man hatte unsere ironie erkannt? ob unseres erschreckens, dass es gegenüber der neubaustr. 2 inzwischen in der tat so aussehen sollte? (denn würde er nicht von anderen ggfls. sagen: so eine aussicht hat man nicht? hat man nicht zu haben?) aber nur am rande.
    .
    und @foersterliesel: auch unsereren glückwunsch dazu. (wahrer aristokratismus ist so einfach, nicht wahr?)
    .
    und @ “looks”: hugo müller-vogg heute im frühschoppen. wie der wohl ohne bart, ohne brille und mit drei-millimeter bürstenschnitt aussähe? direkt verwandelt? fast schon wieder zu jung? (muss man sich am ende auch leisten können – unser dank gilt unseren jugendlichen gastgeber.)

  28. "Das für mich Erstaunliche an...
    “Das für mich Erstaunliche an Dons Bericht ist, daß es sich bei den Vandalen um Maturanten/Abiturienten handelt.”
    .
    Geht man ein wenig in der Geschichte zurück, so stößt man überall auf Berichte, die saufende und randalierende Studenten erwähnen. Vielleicht stellt das geschilderte Verhalten eher die Regel dar, als die Ausnahme, die wie durch ein Wunder oder etwas anderes, für eine Weile suspendiert war.
    .
    Die Instinktunsicherheit des Bürgertums überrascht mich ebenso wenig, wie der Wunsch nach Größe und Weltläufigkeit der Provinz. Eigentlich sind das ja auch sympathische Züge, ich meine diesen Wunsch alles zu sein und sich für alles zu öffnen und dabei die eigene Realität zu ignorieren, bis man von ihr bedrängt wird und den Abschaum direkt vor der Haustür hat.
    .
    Das ist noch vergleichsweise harmlos, wie wir wissen. In der großen Politik holt man sich auch schon einmal radikale, militante Spinner ins Boot, wenn sie zeitweilig in das eigene Intrigenspiel passen. Man kann sie ja immer noch los werden und gegen “gemäßigte Kräfte” ersetzen. Die soziologische Studie, warum sie sich ausbreiten, Anhänger gewinnen, die Bevölkerung terrorisieren und auch schon einmal einen Weltkrieg auslösen, wird dann nachgereicht.

  29. "Die Polizei kommt erst, wenn...
    “Die Polizei kommt erst, wenn es vorbei ist.” diese Erfahrung hatten wir in unserem ländlichen Jugendclub schon vor über einem Jahrzehnt. Mangels anderer Diskotheken, ging man halt in den Jugendclub um zu feiern. Um der Gewalttätigkeit mancher Gäste, Türsteher konnte man sich nicht leisten, zu begegnen, wurde eine kleine Videokamera angeschafft. Damit konnten Sachbeschädigungen und Körperverletzungen wenigstens dokumentiert werden. Wobei sich insbesondere die Söhne des lokalen Bauunternehmerfürsten und einige wirklich Unterprivilegierte zusammen taten um ihrer Lust an der Gewalt gegen andere auszuleben, die Polizei kam ja nicht. Das ein oder andere Videodokument verschwand, da man sich auf dem Land halt kennt und der Polizist und der Bürgermeister und der öffentliche Bauauftrag nicht wirklich im luftleeren Raum existieren können.
    Den Jugendclub gibt es nicht mehr, der Bürgermeister schloss ihn wegen der andauernden Gewalt. Heute fahren die Leute mit dem Auto in die Stadt um sich dort in der Diskothek zu betrinken. Von den Bauunternehmersöhnen hört man was von einem Studium der BWL. Allerdings zieht sich das noch ein wenig, hört man. Das viele Feiern und so.
    Man muss halt nur in der richtigen Gruppe unterwegs sein, dann kommt die Polizei nicht. Dann hat ein Fehlverhalten keine persönlichen Konsequenz mehr.

  30. Jedwede Ortsangabe wäre...
    Jedwede Ortsangabe wäre überflüssig gewesen, da diese Gesellschaft sich auf Dauer für die Volldröhnung entschieden hat. Es bedarf keines dreistelligen IQs, um die Entwicklung zu extrapolieren. Übrigens es ist ein verbreiteter Irrglaube, daß in München die Welt in Ordnung sei. Der Zenith ist auch dort längst überschritten. Es stellt sich vielmehr die Frage, wen die Stadt auf dem Weg nach unten begegnen wird.

  31. Eine Diskussion mit einem...
    Eine Diskussion mit einem britischen Au-Pair in Starnberg:
    “An diesem See leben wirklich reiche Leute.” – “Wirklich reiche Leute haben ihren eigenen See…”

  32. Naja, wie oben schon erwähnt,...
    Naja, wie oben schon erwähnt, in den USA gibt es ja diese “stand your ground laws”. Wenn auch immer jenige in deutschland erwähnt werden bekomme ich von allen seiten nur kopfschütteln über die “verrückten” amis und wie viel kriminalität es dort gibt. Nach dem ich dort für ein jahr bei freunden gelebt habe (10+ schrotflinten & gewehre und ein paar faustfeuerwaffen) muss ich doch bemerken dass wir in unserer nachbarschaft NIE solche arten von vadalismus hatten geschweige denn einbrüche. (geschichten hab ich auch keine gehört) Jeder möge sich da seine eigene meinung bilden, aber ich denke so eine geladene flinte hätte ihre radalierer schon verscheucht.
    Alles gute, Weparo

  33. Ich verstehe den Artikel...
    Ich verstehe den Artikel nicht. Als die Schweizer sich dagegen wehrten, dass in ihren Wohnvierteln Minarette gebaut werden sollten, weil sie die Moscheen mit dem dazugehörenden Autoverkehr und dem wöchentlichen Lärm nicht wollten, da hat sich der feine Don hier aufgeregt, was denn dieses intolerante Getue soll. Und jetzt ruft er die Polizei, wenn da genauso regelmässig wie das Freitagsgebet ein paar Jugendliche ein bisschen Lärm machen? Shot yourself in your foot again, boy? Wieso ich eigentlich die Kolumne mit dem RSS feed angeboten bekomme, ist mir sowieso auch schleierhaft. Ich habe nämlich aufgehört, sie zu lesen, weil mir das pseudo-noble Getue auf den Geist ging. Aber ich toleriers halt, sowie wie ich manchmal den Lärm toleriere. Ich habe nämlich neue Fenster eingebaut. Man gönnt sich ja sonst alles, da fällt das bisschen snobistische Geschreibsel hier auch nicht weiter auf. (Das kommt davon, wenn einem die faz blogs mit dem RSS unterjubelt, die man eigentlich nicht lesen möchte.)

  34. Grölende Säufer nacht um...
    Grölende Säufer nacht um drei Uhr vor dem Haus des Oberbürgermeisters in einer wohlsituierten bürgerlichen Kleinstadt 1929.
    Der OB versucht erfolglos, die Meute zu beruhigen, die Rede im Schlafrock vom Balkon schlägt fehl, Blamage, Rücktritt. Der Historiker schreibt:”Die ganze Angelegenheit wäre vermutlich eine komische Episode geblieben, wenn sie nicht als Ausdruck und entscheidende Verschärfung einer Entwicklung gelten müsste, die den Aufstieg der NSDAP ermöglichte: der Paralyse des bürgerlichen Systems und seiner Parteien und des Autoritätsverlustes der bürgerlichen Eliten”. Bürgertum und Nationalsozialismus, 1918 bis 1930.

  35. jc tyler, ich weiss, Sie...
    jc tyler, ich weiss, Sie hätten jetzt gerne Mitleid, aber das hebe ich mir für bessere Gelegenheiten auf.

  36. Das ist aber alles eine...
    Das ist aber alles eine Entwicklung der 2000er. Ab ca. 2003/2004 hat diese Entwicklung angefangen. Aber was ist der Grund für diese Eskalation von Suff und Gewalt? Ein paar schlechte Vorbilder im Fernsehen können es wohl kaum sein, sind die Täter, egal ob in der dummen Stadt an der Donau, dem Kunstpark Mitte oder der, ein ganz aktuelles, gravierendes Problem, Isar, doch meist eher Sprösslinge der oberen Mitte der Gesellschaft.

  37. @ Don Alphonso
    Selten habe ich...

    @ Don Alphonso
    Selten habe ich eine solche Abwesenheit von gutem Willen gesehen. Weder bei ihnen noch bei den meisten Foristen, auch nur der Versuch etwas zu verstehen! Und ich spreche nicht von Verstädnnis für die „Abiturienten“. Die Welt wird mehr und mehr von Primitivlingen bewohnt, und solange diese nicht in ihre oder ThroHas Gefilde eindringen, störte sie das mämlich auch keinswegs, oder?
    Bleiben sie bei der Realität. Sie sind wegen ihrer finanziellen Lage ein privilegierter Mensch. Sie haben nichts, aber auch gar nichts getan um dieses Privileg zu verdienen ausser, dass sie sich die „richtigen“ Eltern ausgesucht haben.
    Missverstehen sie mich nicht, ich rede nur davon, dass sie der perverse und tagtäglich immer perverser werdende Zustand der Welt nur dann interssiert, wenn er in ihre eigene „gated, oder nicht“ Umwelt eingreift.
    Auch das ist normal und ich störe ich an denselben Dingen wie sie auch. Nur… ich sehe das Problem eben nicht so oberflächlich wie sie das in diesem Blog in diesen Falle tun, sondern ich sehe es im Zusammenhang mit dem Rest der Welt. Jener Zustand der Welt, der eben nicht nur ihre Priviligien, sondern deshalb eben auch jene Abiturienten ganz zwangsläufig mit-produziert. Jene Welt für die zB ihr Forist ThorHa permanent eintritt und sich jede Veränderung an dieser, wie gesagt, perversen Weltordnung verbittet.
    Sie wollen es weder sehen noch verstehen? Bitte das steht ihnen frei, nur… Wie sie sehen holt sie die Realität langsam ein. Glauben sie mir, wenn die ökonomische Entwicklung in Europa/Euro sich so weiterentwickelt, wie das die Unfähigkeit und Korruptheit von Politik, in Verbindung mit der Habgier in Banker und der grenzenlosen Dummheit der Wahl-Bürger befürchten lassen, dann werden sie sich noch in die Zeiten zurücksehnen, in denen sie mal nachts um eins die Polizei rufen wollten….
    Anscheinend ist es ihnen ja nicht mal eine Lehre, was es denn bedeuten könne, wenn die Polizei gar nicht kommt?
    Wie gesagt, missverstehen sie mich nicht. Ich deute nur mit dem nackten Finger darauf, dass sie sich weigern zu verstehen, und statt dessen einfach jammernd ihre Privilegien wiederhaben wollen. Ich finde diesen Teil der Entwicklung der Welt nämlich genauso widerlich wie sie!
    Aber da ich keine Lust habe da stehen zu bleiben wo sie jetzt sind, habe ich vor Jahren schon die Konsequenzen gezogen und mir friedlichere Gegenden zum Leben gesucht.
    Aber sie sollten es sich nicht so einfach machen und ignorieren, dass ihre Privilegien eine der Ursachen des Problems sind.

  38. @ Weparo08. Juli 2012, 23:06 :...
    @ Weparo08. Juli 2012, 23:06 : Alle sollten mit Vollautomatik ( wie wäre eine Uzi? so als Homage an unsere Verbündeten?) und Handgranaten ausgestattet werden. Teaser sollten ab dem 4. Lebensjahr Pflicht sein. Maschinengewehre gehören auf jeden erhöhten Punkt der Stadt, denn im Falle eines Amoklaufs soll jeder Bürger mit leerem Magazin eine öffendliche Waffe als Ersatz haben.
    Lassen Sie sich nicht vom liberalem Gerede abschrecken, die haben alle keine Ahnung.
    Die Verbrechensraten gehen sofort zurück. Wenn erst alle Notwehrmörder geworden sind, dann stimmt das auch mit der öffendlichen Moral.
    Jeder lebt in der Gesellschaft die er sich verdient. In den USA sitzen nach meiner Kenntniss doppelt so viele Menschen im Knast wie in Deutschland (Prozentual, nicht das Sie meinen 280 Mill. US-Bürger bedeuten auch mehr Kriminelle in der Statistik).
    Ansonsten wird an allen Ecken und Kanten unserer Gesellschaft gedreht, um die Bürger aufeinander zu hetzen.
    Rechtsfreie Räume, offensichtliche Ungerechtigkeiten, Neiddebatten und öffendliche Hilfen, die so selektiv verteilt werden, daß es Sodbrennen erzeugen muss.
    Während wir zuschauen, wie alles aus den Fugen gerät, setzten einige wenige ein System des finanzpolitischen Kolonialismus um, bei dem ein sehr kleiner Kreis alle Ressourcen hat und der Rest lebt in der Zinssklaverei.
    Die Jugendarbeitslosigkeit wird ebenso von den Neoliberalen eingesetzt, wie die Deindustrialisierung und die Schaffung von 2. und 3. Arbeitsmärkten.
    Der Halt geht verloren, die Bindungen gehen verloren, die sozialen Einheiten werden per Familien- und Arbeitsmarktpolitik zu Patchwork und so wird alles so lange zerbröselt, bis jeder alleine dasteht.
    Es gab in Deutschland selbst zu Zeiten des 3. Reichs nicht so viele Polizeibeamten, wie heute. Die machen nur alle andere Sachen. Die jagen Terroristen, die es nie gab. Oder schaffen die Terrorzellen, damit sie im Zulauf die Sympatisanten finden?
    Die Deutschen ab Jahrgang (grobe Schätzung) 1975 haben gar kein Interesse an diesem Staat und seinem Funktionieren, denn dieser Staat hat ihnen nie eine Chance gegeben, eine Perspektive für sich zu finden.
    Kurzzeitjobs, Arbeitslosigkeitszyklus, schlechte Bezahlung, keine Aussicht auf Alterseinkünfte, die den Namen verdienen könnten und eine politische Kultur, die nur der Erhaltung der Pfründe der Nachkriegsgenerationen 1 und 2 dient.
    Die Schulen sind schon extrem schlecht geworden, aber die Leute sind einfach noch immer nicht dumm genug, um das alles nicht zu sehen. Alkohol und Drogen werden langfristig helfen, denn Beschaffungskriminalität und Abhängigkeit entlasten immer die Politik.
    Versinkt das Bürgertum in der roten Revolution, hört die Kritik ganz von alleine auf und die Rechteinhaber und die Finanzmakler können endlich ungestört verteilen und vorenthalten, wie es genehm ist.
    Die Ressourcen werden ganz neu verteilt, Feudalismus war gestern. Griechenland ist bald überall, das hat mit solidem Haushalten nichts zu tun, das ist ein neues System und dieses System beruht nicht auf Nationen, sondern nur auf Geld. Wer als Nationalität nicht “reich” angeben kann, der muss sich hinten anstellen und immer neue Einschränkungen hinnehmen.
    Raucher? Ein guter Grund für Strafe.
    Alkoholiker? Na ja geht noch, aber nicht mehr so billig.
    Energieverschwender? Geht natürlich garnicht, teuer und Strafe.
    Denker? Nene, da gibt es Rechte, die kann man nicht prüfen, aber immer bezahlen.
    Kinder? Der wichtigste Grund für Armut.
    Alt? Ja warum sterben die denn nicht endlich?
    Arm? Selber schuld.
    Reich? Das Geld ist doch nicht in Euro oder?
    Auto? Teuer, ist ja unzumutbar für die Umwelt, aber 1,5h Autofahrt pro Weg zur Arbeit ist zumutbar.
    Fernsehen? GEZ, die weiss alles und darf alles, obwohl es eine private Geschichte ist.
    Internet? Da muss man etwas tun. Alles Downloader und kriminelle Kinderschänder.
    Mütter? Die stillen nicht tun auch sonst nix.
    Väter? Alles gewalttätigige Säufer, die das Kindergeld an sich bringen.
    Fusballfan? Gewalttätige Spinner.
    Kein Fussballfan? Asozial.
    Funktioniert hervorragend und da wo die Neolibs die Meinungshoheit in Gefahr sehen, da wird einfach gesplittet und man verfasst zwei Apelle, die schön unterschiedlich klingen und auf das gleiche hinauslaufen. Wer merkt schon, daß da alte Weggefährten auf beiden Seiten des schick vorgetragenen Zangenangriffs sitzen.
    In den gleichgeschalteten Medien wird das keiner lesen und eine Seite wird schon die Volksseele steicheln, das beide Seiten zusammengehören ist doch Weisswurst.
    Es entlastet ja auch die Politik, denn wenn die Ökonomen es schon nicht wissen ….
    Wo auch immer etwas kontovers ist, da ist die GdP mit ihrer Verschärfungslobby nie weit.
    Gibt es nicht noch Rechte die man abbauen und erworbene Ansprüche die man streichen kann?
    30 innerorts? Ja klar, die alten Autofahrer sind sonst eine Gefahr für die nicht vorhanden Kinder.
    In NRW gibt es eine Schallschutzverordnung, nach der kann man Rasen nur mit der Nagelschere in reinen Wohngebieten mähen. Mäher sind aber ok, nur Kinder nicht.
    Der ganze Unsinn ist garnicht so unsinnig und sinnfrei. Man macht den Leuten stress, man macht die Leute unsicher und man löst die moralischen Bindungen zur Gesellschaft.
    Rücksicht bedeutet so : der Klügere gibt solange nach, bis er der dümmere ist.
    Und sage keiner, das ist ohne System oder alles nur Zufall. So viele Zufälle gibt es garnicht, wo immer das getan wird, was spaltet und das unterlassen wird, was richtig wäre.

  39. Mein Vater warf bei solch...
    Mein Vater warf bei solch nächtlichen Gelegenheiten ein paar Münzen vom Balkon, begleitet von der Aufforderung an den Pöbel, wieder saufen zu gehen: “Sauft, aber sauft auf meine Gesundheit!”
    Leider lässt sich der Pöbel heute nicht mehr so billig kaufen. Zuviel schon wurde von oben nach unten umverteilt. Der Sozialstaat entwertet jedes Almosen, ach!

  40. Wenigstens die Prügelstrafe...
    Wenigstens die Prügelstrafe sollte man wieder einführen.

  41. Schauerliche Geschichte. Aber...
    Schauerliche Geschichte. Aber das geht wieder weg.
    Manchmal ist es besser Dinge ruhen zu lassen und mit dem Hund wo anders zu laufen. Mein gigantisches schwarzes Vieh hatte in Bln. ständig Glas in den Pfoten, ich in den dünnen Kreppsohlen der Wüstenschuhe von Cairo. Ich verwandelte mich in einen Fährtenleser der Vorstadt-Boys. Die nehmem immer die selben Pfade. Mit Abstecher in die Höfe – um zu schauen ‘was geht’.
    Mein Tip: Nie in Erscheinung treten. Auch bei Verteidigung und Gegenangriff. Die Wirkung eines Gefallenen Gewalttäters auf die anderen ist enorm, wenn er nach Art einer Drohne gestoppt wird. Telefonisch, bei der Polizei, den eignen Namen ‘bitte nicht sagen’ wollen. Das erhöht die Neugier der Beamten. Aber nie vom Balkon die Republik ausrufen. Das provoziert, es sei denn, man ist nackt und hält ein Eisen in der Hand und schafft es ruhig zu argumentieren.
    Aber das wichtigste bleibt doch die Erkenntnis, dass alles sich auch wieder ändert. Ich hatte die damals in Berlin nicht, wurde also langsam wahnsinnig.
    Ich zog weg. Heute lache ich drüber.
    Bei mir wuchs allerdings in den letzten Legislaturperioden viel Verständnis für die Boys. Ist doch letztendlich diesen Mist-Garden schlechter Volksvertreter vieles egal wenn es kostet. Drum, zieht weiter Boys, hier sind die Adressen u. ein Kompass.
    Auf der anderen Seite des Flusses geht die Sonne unter. Das ist die Seite des Todes wo die Pharaonen liegen, dort leben die, die sich anmassen. Und nehmt euren Müll mit und stockt dort mal richtig auf. Redet mit den gefesselten Familienmitgliedern der Pharisäer über euren Traum vom Hochlohnland. Lasst aber den Gastgeber frei sitzen und Tee mit Gebäck reichen. Beweist ihnen dass es geht, und bringt sie wieder rüber, auf dei Seite des Lebens. Der stäkste von den Pharisäern trägt euren Müll wieder zurück. An der Fähre sind Container, dort gibts für jedes Teil 3 Mark. Mit dem Geld baut ihr einen neuen Tempel mit Balkonen und Kästen voller Pelargonien und Petunien – wer es mag. Doch in der Mitte, über der Tür des Tempels, da sollt ihr nichts pflanzen. Aber setzt auch dort einen Kasten an das Geländer, überzogen mit Elektron, füllt ihn mit Erde, wässert ihn sorgsam wie die anderen. Auf dem Balkon soll niemand stehen.
    Wenn ihr über den Vorhof schreitet, vor den Tempel, dann sollt ihr nach oben sehen und denken, ‘warum ist dort keiner der zu uns spricht? Haben wir den Tempel umsonst gebaut, als wären wir Thore?’
    Doch das, was da aus dem Kasten, überzogen mit Elektron wächst, das sollt ihr nicht jäten noch beschneiden. Sei es vom Vogel oder durch den Wind gesetzt. Dann werdet ihr frei sein vom Halli-Galli und sagt ‘danke’ während ihr euch abwechselnd, ein jeder nach dem anderen, den grossen Ben-Ben von der Spitze des hohen Obelisken von der Mitte des Vorhofes des Tempels, auf euren Kopf setzt.

  42. Das gibt es in Großstädten...
    Das gibt es in Großstädten doch schon lange. Warum soll es in Deutschland bevorzugte, von der Verwahrlosung ausgenomme, Landstriche geben? Gleiches Recht für Alle!

  43. imho trinken die um grossen...
    imho trinken die um grossen schmerz zu mindern, wir muessen den schmerz finden dann trinken die nicht mehr

  44. schmerz finden und anfassen....
    schmerz finden und anfassen.

  45. Dreamtimer ihre Worte...
    Dreamtimer ihre Worte …
    ….und den Abschaum direkt vor der Haustür hat….
    Solche Beleidigungen sind strafbar!
    Ich faz es nicht…

  46. "An diesem See leben wirklich...
    “An diesem See leben wirklich reiche Leute.” – “Wirklich reiche Leute haben ihren eigenen See…”
    .
    Also doch nur eine bessere Reihenhaussiedlung?
    .
    Immerhin eine Antwort zum aufheben. Wann immer jemand glaubt, zu wissen, wo oben ist, gibt es noch ein darüber und jemand, der dies auch kennt. Im “Egal Song” der Sesamstrasse aus den 1970er Jahren wurde dies schon vorweggenommen. Waren wir schon damals zu abgelenkt?
    .
    Man kann einen Hochschulabschluss haben oder auch nicht, aber was tun mit Leuten ohne Vorschulbildung? Wie mit ihnen reden? Letztlich geht es auch beim Thema “Manieren” um nicht viel mehr. Welche Verhaltensweisen hat jemand, qua elterlicher Erziehung im Kindesalter mitbekommen, um Kinderstube und Elternhaus. In der Grundschule lernt man dann z.B. über den Rechtsverkehr, d.h. über simple Regeln, die alles von selbst ordnen, wenn sich die Leute daran halten. Solange ihre kleinen Kinder dabei sind, verstehen das meistens auch die Eltern. Sobald sie fort sind, treten die Probleme auf. Was tun, die Eltern wie ihre kleinen Kinder ansprechen?

  47. Bannerwerbung für eine...
    Bannerwerbung für eine Tiefkühlpizza. Dr. Oetker. Was hat das jetzt mit dem Artikel zu tun?

  48. Das Graffito KDZ (auf dem...
    Das Graffito KDZ (auf dem 1.Bild)
    ist eine Nachricht von den
    Kindern des Zorns!

  49. Dieser Blog (inklusive...
    Dieser Blog (inklusive Kommentare) sind ja oft durchsetzt mit einer gewissen Schnöseligkeit gegenüber dem dicken B. Jetzt schaue man sich aber mal das obenstehende Photo an. Verranzter als jene Szenerie sind, mit Verlaub, Wedding und Neukölln auch nicht… Es ist scheinbar alles geboten in I. Dreckiger Beton, Graffito, Abgerissene Plakate… Und aggressive Menschen.

  50. @B. aus S.
    Sehen Sie das...

    @B. aus S.
    Sehen Sie das meine ich mit “vertikaler Integration”: Die BAuunternehmerkinder und die Bauarbeiterkinder bilden zusammen sozusagen die Jugendbewegung und sorgen für Sicherheit. Man müsste ihnen nur noch einen Sheriffstern anheften und schon bräuchte es gar keine Berufspolizei mehr.
    Den Steuerzahler wird es freuen, wenn er keine teuren Beamten mehr bezahlen muss.
    Nur eines versteh ich nicht, warum der Bürgermeister (oder seine Söhne) nicht am nächsten Tag seine eigene Disko aufgemacht haben. Zuwenig unternehmerische Initiative?
    .
    Und, ach ja, die Klage hab ich auf dem Dorf schon vor 40 Jahren gehört: Man ruft die Polizei an wegen so was und die sagen, sie machten grade Mittagsschlaf und könnten jetzt nicht extra herfahren. Das war die Zeit, wo sich normale Kinder zum Einkaufen nicht mehr in den Dorfladen getraut haben, weil davor den ganzen Tag die Mofa-Rocker herumlungerten.

  51. @Don: Dreibier Freibier!...
    @Don: Dreibier Freibier!

  52. Und was sollen die jungen...
    Und was sollen die jungen Leute denn noch tun ausser Saufen, Prügeln, etc.?
    .
    Computerspielen?
    Fernsehen gucken?
    die Dokumenta13 besuchen?
    Oder zum Papst nach Rom pilgern?
    .
    Ich wüsste schon, wie man das Problem löst. Man müsste da in die Szene ein paar Antifas einschleusen, die dem ganzen einen politischen Dreh geben. Wenn ein Auto einen Kratzer kriegt, Flugblätter kleben, dass das jetzt antikapitalistischer Protest war oder so. Dann klappt es auch mit der Polizei…

  53. Vor ein paar Jahren startete...
    Vor ein paar Jahren startete in Oxford ein lokaler Parlamentarier eine Umfrage, ob auf der Cowley Road, mit vielen Kneipen gestrafte “club street” dieser Studentenstadt, mehr Videokameras aufgestellt werden sollten mit dem Ziel, die Kriminalitaetsrate zu mindern (es hatte kuerzlich einige Vergewaltigungen gegeben).
    Meine Frau, in einem sehr “sicherheitsbewussten” Land aufgewachsen, wo es sehr viele Hilfspolizisten und Videokameras gibt, stimmte fuer “ja”.
    Selber war ich stolz darauf, “nein” zu stimmen. Denn mehr Videodokumentation mag zwar zu erhoehter Verbrechensaufklaerung, nicht aber zur Minderung derselben fuehren: Welcher besoffene Triebtaeter guckt denn wohl, ob er gefilmt wird, wenn er die Hosen runterlaesst?
    Also in der Familie sind wir schon so meinungsverschieden wie die Gesellschaft…
    Uebrigens, was Videoueberwachung angeht, da liegt Griossbritannien ja ganz vorne (in Folge der IRA Terroraktivitaet schon seit Jahrzehnten). Und aus diesem Orwellschen Musterlaendle kommt dann die Erkenntnis- s.: http://www.aclu.org/images/asset_upload_file708_35775.pdf :”The two main meta- analyses conducted for the British Home Office show that video surveillance has no impact
    on crime whatsoever.”
    Also duerfte es wohl darauf hinauslaufen, dass die Polizei mehr Praesenz zeigen muss. Als ich- das ist aber gut 20 Jahre her- in aehnlicher Situation (Abisaison) die Polizei wegen vernehmlichen Glasbruchs in der nachbarschaft rief, da waren die auch recht schnell vor Ort. Damals gab es kaum Einbrueche, und man liess die Haustuer meist unverschlossen…

  54. Gerade in Deutschland ist das...
    Gerade in Deutschland ist das Saufen zur kulturellen Norm erhoben wurden. Bayern ist da mal wieder spitze, mit dem Oktoberfest immerhin Ausrichter der größten Drogenparty der Welt. Aber wie schon das Bundesverfassungsgericht festgestellt hat, dient der Alkohol nicht primär zum Besaufen. Er ist Teil der deutschen Kultur und des Brauchtums. Sprich, da stehen einfach nur ein paar kleine Expressionisten vor Ihrem Fenster.
    .
    Aber früher war alles besser. William Hogarth 1731: Moderne Mitternachtsunterhaltung http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/6/6d/William_Hogarth_044.jpg

  55. @Holly01 : die USA haben bei...
    @Holly01 : die USA haben bei 320 Millionen Bevölkerung im Vergleich zu 80 Millionen 2,5 Millionen Gefangene im Vergleich zu 60000. Also anteilig das 10fache und nicht nur das Doppelte. Selbst stimmviech mit seiner Tendenz zu harten Strafen sieht das kritisch.

  56. So einer rannte mit täsuchen...
    So einer rannte mit täsuchen echter Waffe an der neuen EZB rauch mal rum!
    http://www.taz.de/!92597/

  57. Ach wie schön war Bavaria mit...
    Ach wie schön war Bavaria mit Günther Beckstein als Innenminister! Hat Herr Gauweiler als “schwarzer Peter” München gut getan oder nicht? Polizei kann ruppig sein, unangenehm. Aber es sind junge Hauptschüler mit Ausbildung und Training, die hier die Köpfe für uns hinhalten. Die zu zweit hinfahren, um in einer oft unklaren Situation auf schwierige Mensche stoßen.
    Und die nicht einmal in Bayern bei Vorgesetzten, Staatsanwälten und Justiz Rückendeckung haben.
    Herzlichen Dank, Polizisten, wenn Ihr denn erscheint.

  58. Kleine Presseumschau
    .
    Laut...

    Kleine Presseumschau
    .
    Laut
    http://www.donaukurier.de/lokales/ingolstadt/Ingolstadt-wochennl202012-Zwei-Schwestern-rudern-fleissig;art599,2606110 (Artikel über diese “Event”-Gaststätte am See in Ingolstadt, über „Jugendkultur der gehobenen Art“) wurden Wildschweine durch wummernde Bässe um ihren Schlaf gebracht.
    .
    Ich weiß nur, dass Wildschweine (die vierbeinigen jetzt) nachts ganz schön unterwegs sind. Sie schlafen tagsüber.
    .
    Auch nicht schlecht (immer noch dieser Artikel des Donaukurier):
    .
    “An OB Alfred Lehmann wollen sich jetzt auch Herrnbräu-Geschäftsführer Gerhard Bonschab und Rudolf Winkelmeier wenden. „Ein Leerstand bedeutet, dass der Kreisfischereiverein keine Einnahmen hat. Ich will das Lokal doch nicht als Asylantenheim vermieten“, meint der Vorsitzende. ”
    .
    Gegen Asylantenheime, da geht doch in Ingolstadt a bissi was, oder.

  59. Ein bisschen Clint E. steckt...
    Ein bisschen Clint E. steckt in jedem von uns. Schaut ihn euch in “Gran Torino” an – der weiß wie es geht.
    .
    Wie schon von Mordechai Michi vorgeschlagen, würde ich anschließend ein paar Panther-Petunien (“Mystical Black Velvet”) auf dem Balkon pflanzen.

  60. Auf manche Bemerkungen hier:...
    Auf manche Bemerkungen hier: selbstverständlich glaube ich an Wert und Wirkung von Bildung, aber ich überschätze sie auch nicht. Für angenehmes Zusammenleben sind soziale Traditionen wichtiger. Analphabeten können reizende Nachbarn sein (und darüberhinaus über vielfältige kulturelle Kenntnisse und Fähigkeiten verfügen, großartig kochen, empathisch reagieren,
    diskret, respektvoll und dankbar sein und auch sehr, sehr kreativ).
    .
    Das Triste an armen Umgebungen ist, daß die öffentlichen Bemühungen mit all
    ihren Bildungs-und Hilfsangeboten vom einem dichten Rhizom des Verderbens (nennen wir es mal so) ergänzt wird. Die Volkshochschule macht niedrigschwellige Deutschkurse im Park, natürlich gratis, ohne Vorbedingungen, geht dabei auf die Wissenswünche der Teilnehmerinnen ein, etc…, es gibt Einrichtungen für Kinder, Frauen und Mütter, Dolmetscher, Beihilfen und Förderungen – aber 100 Meter weiter hat der Spielsaloon mit der bei dieser schrecklichen Hitze so angenehm einladenden air condition von 0-24 Uhr offen und gleich ums Eck davon werden von 11.30 bis 3.00 früh alle Sorten Drogen vertickt. Und zwei Ecken weiter wartet schon der nächste Spielsaloon.

  61. lieber melursus,
    ja, der Job...

    lieber melursus,
    ja, der Job der Polizei ist unvergleichlich härter geworden, diese Leute halten ihren Kopf für uns hin und verdienen neben Anerkennung auch bessere Bezahlung (allein schon um Sitten aus nahen Diktaturen nicht auch hier einreißen
    zu lassen; schließlich schaffen so manche sich hier nicht nur gern ein pied a terre mit erschwindeltem Vermögen, sie kaufen sich Politiker und Staatsbürgerschaften und hätten gern auch noch die Exekutive dazu, eben alles ganz so wie daheim)

  62. Die Wildscheine sind nur in...
    Die Wildscheine sind nur in Gebieten in denen sie gestört werden nachtaktiv, das ist bereits eine Anpassungsleistung.
    Asylantenheim ist die beste Verdienstchance für abgetakelte Gastronomie (man sehe sich mal die Kärtner Saualm an: die 79jährige Betreiberin hat mir der blauen Landesregierung einen Vertrag geschlossen, der ihr immer (auch wenn de facto nur 3 Asylanten da sind) den Tagsatz von 40,-Euro für 25 Leute zusichert.(wenn man an Reichen verdienen will muß der Service stimmen, diese Komplikation entfällt hier günstigerweise)

  63. @veil of ignorance

    Das hier...
    @veil of ignorance
    Das hier passt zu Hogarth:
    “Es richten Freundschaft auf Soldaten durch Gefahr,
    durch Bücher und durch Schrift der klugen Geister Schar,
    und durch Gewinn pflegt sie der Kaufmann zu erkaufen.
    Nur unser lieber Deutscher muss dieselbe sich ersaufen.”
    Von: August Adolph von Haugwitz, Über das heutige Brüderschaft-Saufen der Deutschen, 1685 oder so.
    Irgendwie gibt es vielleicht doch auch so etwas wie anthropologische Konstanten.
    Nur gab es damals nicht so etwas wie Polizei, oder? Jeder hatte seinen Degen dabei. Ich weiß nicht so recht, was ich vorziehen würde. Mangels Erfahrung am Degen doch eher die Polizei. So etwas ist ja aus sicherer Entfernung noch ganz nett. Aber den Leuten im ungünstigen Moment auf der Straße begegnen ist nicht so toll. Und wenn man dann auch noch den Fehler macht, blöd oder unbeteiligt zu gucken.
    Wobei ich mich bisher in den richtigen Gegenden rumgetrieben habe. Habe nur einmal auf die Fresse gekriegt, weil ich etwas arrogant auf ein paar Asis hinabblickte. Und dann habe ich aus Unerfahrenheit die Fresse auch noch sehr gegnerfreundlich und ahnungslos hingehalten. Für Gegenwehr gab es zum Glück keine Gelegenheit. Das ist ganz gut so, denn sonst gewöhnt man sich noch daran, Leute zu schlagen.
    Übrigens dachte ich immer, in Bayern wäre die Welt noch in Ordnung und die Polizei personell gut ausgestattet. Aber das klingt jetzt auch nicht so berauschend.

  64. Zu feudalen Zeiten tobte in...
    Zu feudalen Zeiten tobte in allen Universitätsstädten der ewige Kampf zwischen Studenten und Spießbürgern.
    Der Universitätsrektor hatte polizeiliche Vollmachten und konnte die schlimmsten Hooligans auch mal in den Karzer sperren.

  65. Polizeischutz gratis für alle...
    Polizeischutz gratis für alle fände ich irgendwie kommunistisch. Das kann doch gar nicht funktionieren.

  66. Wehrter Don,
    träumtet Ihr in...

    Wehrter Don,
    träumtet Ihr in Itaien nicht von einer Villa?
    Herzlichst P

  67. richtig, lieber...
    richtig, lieber HansMeier555,
    deswegen gibts auch in armen Bezirken Leutchen mit body guards.
    Ansonsten: an unseren stadtnahen Seen machen sich die zerteilten (auch da wurden Wildschweine als Mittäter vermutet) Leichen durch Geruch bemerkbar
    http://noe.orf.at/news/stories/2540578/
    Offenbar wird gern in idyllischen Grüngegenden gemordet die man schon ein bißchen vom Grillen (in der speziellen Population wird eher nicht gejoggt und geradelt) kennt.

  68. <p>Ich werde immer davon...
    Ich werde immer davon träumen.
    .
    Jordanus, der Bürgermeister redet hier leider gern von einem schlanken Bürgerkonzern, wenn er nicht gerade den Interessensausgleich zwischen finanziell potenten Brauereien, Wirten und lärmgeplagten Bürgern im Auge hat. Schlanker Bürgerkonzern bedeutet dann leider auch: Wenig Kontrolle, wo sie nötig wäre.

  69. Die schärfsten Kritiker der...
    Die schärfsten Kritiker der Elche waren selber welche, Don.
    .
    In meinen jungen Jahren wäre ein nachts auf dem Balkon nach “Ruhe” verlangender Spießer bestimmt ein rotes Tuch gewesen und er hätte durch seine Ankündigungen, “die Polizei zu holen”, sofort hämische Kommentare provoziert. Es gibt wahrlich Schlimmeres auf dieser Welt zu beklagen.

  70. Ich denke, mit Jugendsünden...
    Ich denke, mit Jugendsünden steht schon jetzt der Sieger im Rennen um die dümmste Plattitüde des Tages fest.

  71. Sicherheit für alle gratis...
    Sicherheit für alle gratis auf Staatskosten ist ja irgendwie auch schon so was wie ein Vorform von BGE.

  72. bereits vor 1200 gab es in...
    bereits vor 1200 gab es in reims die ersten prügeleien zwischen ortsansässigen und einem haufen deutscher studenten, die eigentlich ordentlich hätten lernen sollen: “teutonicis igitur in bella cohortibus itur.” in paris ging es später fröhlich weiter; man griff sogar das haus der deutschen studenten an, es soll sogar tote kleriker gegeben haben, wurde mir zugetragen.

  73. Vorbild
    Mein 3-jähriger...

    Vorbild
    Mein 3-jähriger Neffe sagte mal zu einem Bauarbeiter:
    “Volltrottel”
    ???
    Oh- Spatzl – woher hast du denn das?
    “Der Papa sagt das immer beim Autofahren”
    .
    Der Knirps liebt Baustellen und wollte Eindruck schinden.
    Er hielt das wohl für einen kernigen Gruß
    Süß, gell.
    Aber….achwas!
    …………………………………………………………………………………………………
    Vorbild
    Der 21.Juni …. ist im Süden ein Feiertag. Wer katholisch ist und fromm,
    zieht mit der Fronleichnamsprozession durch die Stadt.
    Es ist sommerlich warm, eine dieser zauberhaften Nächte steht bevor,
    die den Menschen vorgaukeln, München läge am Mittelmeer.
    Da muss man raus, unter freiem Himmel sitzen…..
    .
    Anwohner beschweren sich wegen Ruhestörung, die Polizei kam….
    .
    In 54 Fällen verhängten die Richter Geldbußen, Jugendarrest oder
    Gefängnisstrafen. Auch gegen 143 Polizisten ermittelte die Staats-
    anwaltschaft, zumeist wegen “Körperverletzung im Amt”.
    Nur einer der Beamten wurde rechtskräftig verurteilt. (aus der SZ)
    .
    Neulich – vor 50 Jahren… Die Schwabinger Krawalle 1962

  74. Ich habe die Erfahrung...
    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man auch mit jungen Leuten reden kann. Ich gehe zu ihnen hin mit einem ganz freundlichen Lächeln und erkläre ihnen höflich, warum mich der Lärm (oder was auch immer sie tun) stört. “Ich muss morgen früh aufstehen und arbeiten”, “Hier wohnen kleine Kinder, die kriegen Angst von dem Lärm, den Sie bei Ihren Vergnügungen machen.”, “Mein Reifen ist gestern wegen der Glasscheiben geplatzt und ich kann mir nicht ständig neue leisten.” usw.
    .
    Meistens muffeln sie dann herum und die Oberhäuptlinge machen ein paar patzige Bemerkungen. Aber meistens ist unter den Krachmachern mindestens ein Vernünftiger, der die anderen überzeugt, sich an das zu halten, was ich vorgeschlagen habe.

  75. @Der Tiger
    Sie sind wirklich...

    @Der Tiger
    Sie sind wirklich ein Tiger!

  76. @Tiger
    .
    Seliges Holland....

    @Tiger
    .
    Seliges Holland.

  77. @gabriele
    Ist bei Ihnen...

    @gabriele
    Ist bei Ihnen “neulich” auch die Zeit zwischen gestern und vor fünfzig Jahren?

  78. In den 50ern führte man das...
    In den 50ern führte man das Problem der Jugendgewalt auf das moralische Vakuum der Erwachsenenwelt zurück. Nix als Materialismus.
    .
    Apropos. Habe neulich auf youtube einen Marlon Brando Film gesehen, von circa 1952, wo eine Motorradgang in eine amerikanische Kleinstadt einfällt und dort für ein Wochenende die Macht übernimmt, bis starke Polizeikräfte von ausserhalb eintreffen. Der Anführer (Marlon B natürlich) bändelt mit der Kneipenwirtin an, die zugleich die Tochter des (von der Situation völlig überforderten) örtlichen Polizeichefs ist. Der auch erst alles “mit ein paar guten Worten” lösen will, was aber nicht funktioniert. Denn Marlon redet prinzipiell nicht mit Bullen.
    .
    Der Film durfte in Deutschland nicht (oder nur unter strengen Auflagen) gezeigt werden, weil die Behörden fürchteten, er könne die jungen Leute zur Nachahmung anregen.
    .
    Dabei fällt aus heutiger Sicht auf, wie harmlos, um nicht zu sagen, gewaltfrei die anderthalb Filmstunden ablaufen. Viel mehr als Imponiergehabe ist da gar nicht. Keine massiven Schlägereien (ausser unter den Rockern selber, die das quasi als Sport betreiben), kein Schusswaffengebrauch, keine brennenden Häuser.
    .
    Der einzige Todesfall war im Grunde ein dummer Unfall, an dem niemand wirklich schuld ist.
    .
    Eine Bürger wollten zwar die Knarre rausholen, um sich zu verteidigen, aber der Sheriff winkt ab und sagt, sie sollten die Nerven behalten, et cetera. Auch die Bürgerwehr beschränkt sich auf Imponiergehabe.
    .
    So könnte es scheinen, dass die USA 1950 weitaus weniger gewalttätig waren als heute, 60 Jahre später. Zumindest in der Art von Film, der man damals vorgeworfen hat, sie verherrliche die Jugendgewalt.
    .
    Was uns zum Motto eines Privatblogs führt.
    Und wäre so eine Harley Davidson nicht das logische Zwischending zwischen Rennrad und Barchetta?

  79. "...die den Menschen...
    “…die den Menschen vorgaukeln, München läge am Mittelmeer. ”
    .
    Nix nur München*. Ganz Bayern am Meer. Zumindest bis Ingolstadt …
    .
    Die Idee, “urbanes”(!) oder mediterranes Nachtleben ausgerechnet in der satten Provinz haben zu wollen, ist höchst seltsam. Die Geschwister Buck sollten es sich nochmal überlegen, sich von der Neigungsgruppe ‘Ruhestörung, Sex, Gewalt und Scherben’ distanzieren und ein Wellness-Refugium oder ein Sanatorium hinstellen.
    .
    * Damit nicht der Eindruck aufkommt, ich sei als Münchner automatisch für organisierten Schickimicki-Lärm. Bin ich nicht. Späte Strafe: Die kriegen später alle mal Tinnitus, gn.

  80. Da hat Don A. diesmal aber in...
    Da hat Don A. diesmal aber in ein Wespennest gestochen! So viele themennaher und z. T. sogar witziger Vorschläge zur Lösung dieses offenbar bundesrepublikanisch übergreifenden Problems habe ich selten gelesen. Am besten hat mir die Version “nackt mit Knarre auf dem Balkon” von Mordechai Michi gefallen. Allerdings bin ich mir nicht ganz sicher, ob das hier auch funktionieren würde – – oder ob sowas nicht vielleicht eher nach hinten losgehen würde …
    Wobei ich in diesem Jahr den Eindruck habe, dass die schlimmste Welle lustiger Abitur- und anderer Feiern etwas abgeebbt sei und die grosse Wiese am im Quartier gelegenen Gymnasium jetzt zu Beginn der Sommerferien auch für Hunde noch begehbar sei. Vielleicht ist die Welle ja inzwischen nach Süden geschwappt? Die Südländer sind ja oft ein wenig langsamer …

  81. @HM555 13:55
    .
    Brando fährt...

    @HM555 13:55
    .
    Brando fährt in “The Wild One” keine Harley, sondern ein britisches Motorrad.
    .
    Den Todesfall im Film sehe ich nicht als Unfall, an dem Niemand Schuld ist.
    Derjenige, der das Trumm nach dem Motorradfahrer geschleudert hat, hat den Crash ausgelöst.

  82. @Don...
    @Don Ferrando
    .
    Wahrscheinlich, aber nicht mit Mordabsicht.

  83. @tylerdurdenvolland:
    Für Ihr...

    @tylerdurdenvolland:
    Für Ihr Protokoll (Sie SIND doch merkfähig, oder?):
    Ich stamme nicht aus einer begüterten Familie und verfüge nicht über Privatvermögen. Dementsprechend verfüge ich über dieselben Privilegien wie 99,9% aller Deutschen auch – keine!
    Und jetzt zu Ihrem seltsamen Argument, wenn´s eins sein soll: Das Danebenbenehmen bis hin zum Vandalismus ist – Ihnen folgend – die logische Konsequenz einer aus den Fugen geratenden Welt, wegen Kapitalismus et al. Das wär ja wenigstens noch diskutabel, wenn die Vandalen alle aus der Unterschicht, aus einkommensschwachen Familien oder dem Soziahilfeadel kämen. Nur ist das exakt nicht der Fall. Viele der Vandalen – das Wort “Abiturient” hätte sie auf die richtige Spur setzen können – kommen aus der oberen Mittelschicht. Die leidet in Deutschland zwar traditionell unter Abstiegspanik, nicht aber unter aktuellen materiellen Sorgen.
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  84. Zwischen Bianchi und Barchetta...
    Zwischen Bianchi und Barchetta gehört eine Guzzi (California, meinetwegen), aber keine Harley!

  85. @Foersterliesel - "Für...
    @Foersterliesel – “Für angenehmes Zusammenleben sind soziale Traditionen wichtiger.”
    Völlig richtig. Und die haben wir in Deutschland in einer besinnungslosen Gemeinschaftsanstrengung hinweggespült. Zuerst kamen die Möchtegernrevoluzzer mit ihren Parolen “Macht kaputt, was Euch kaputt macht.” Oder mit dem Spruch, mit Disziplin und Pflichbewusstsein könne man auch ein KZ führen. Und nach anfänglichem Protestgeheul fiel dann den bis dato staatstragenden Schichten auf, wie angenehm es doch ist, wenn man OHNE schlechtes Gewissen (soziale Normen) die Sau raus lassen kann, von wegen Entfaltung der Persönlichkeit. Vor allem, wenn man über die dazu notwendigen Mittel verfügt. Was für den einen die Unterdrückung ihres natürlichen Freiheitsdranges (Graffiti an jede Hauswand, nackt saufen auf Grünflächen “Betreten verboten”, Beispiele bitte beliebig weiterführen) war für den anderen die Unterdrückung des natürlichen Bereicherungsdranges (Regeln des ehrbaren Kaufmannes, geschäftlicher Anstand, Bescheidenheit in der Funktion, Beispiele bitte beliebig …).
    Die Ergebnisse trudeln langsam ein. Ich finde sie wenig befriedigend. Bin aber bekanntermassen nur ein in die Jahre gekommener Reaktionär. Der sich an die unwiderlegte Beobachtung erinnert: “Demokratie und Marktwirtschaft leben von Voraussetzungen, die sie selber nicht herstellen können.”
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  86. Von wegen neue...
    Von wegen neue Erscheinung.
    Ein kleiner Vandale war bereits der junge Student und Adlige Sebastian Flyte aus ‘Brideshead Revisited’. Er kotzte dem braven angepassten Neuankömmling Charles partytrunken und hooliganesk durch dessen offenes Zimmerfenster in seine Bude. Der Beginn einer ungleichen Freundschaft.
    .
    Jeunesse dorée mit abartigem Gefallen an Trunk und Proll, das scheint bis ins burschige Mittelalter zu gehen.
    Daher zur Ablenkung gegen das Elend:
    http://imgur.com/a/K4wsg
    Famous paintings, but improved with cats.

  87. Und noch ein völlig...
    Und noch ein völlig unsortierter Nebengedanke:
    Nichts erodiert das Vertrauen von Menschen in einen Staat, ein System, einen Politiker, eine Verwaltung schneller und nachhaltiger als die Hilflosigkeitserfahrung, auf einen eindeutigen Angriff auf Mensch & Besitz nicht angemessen reagieren zu können, nicht einmal mit der rechtsstaatlich korrekten Antwort “Polizei”. Das sich daraus automatisch ergebende latente und ständige Bedrohungsgefühl ist weit schlimmer, als jede materielle Einschränkung oberhalb der Sicherung der eigenen Existenz es je sein wird.
    Weshalb öffentliche Sicherheit nicht etwa eine der Staatsaufgaben (von vielen, sozusagen gleichrangig mit 1.000 anderen) sein darf. Es ist DIE Kernaufgabe des Staates, die einzige, die sein Gewaltmonopol rechtfertigen kann. Versagt der Staat dabei (wie in Dons Beispiel), braucht es kein “Stand your ground” Gesetz mehr. Mit oder gegen die Rechtsordnung werden die Menschen sich wieder bewaffnen. Völlig zu Recht, insbesondere in einer älter werdenden Gesellschaft.
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  88. Aber Sebastian hat sich...
    Aber Sebastian hat sich entschuldigt, und zwar formvollendet. Die benehmen sich daneben und sind stolz drauf.

  89. Übrigens habe ich lange...
    Übrigens habe ich lange gebraucht, um zu bemerken, dass die schwarzen Punkte keine Baskenmützen sind. So befördert man nationale Vorurteile! Ich sehe das Schlagzeilen-Mißverständnis deutlich vor mir: “Welt Horch auf – ETA-Terroristen verlegen Tätigkeit nach Ingolstadt!”

  90. Werter Don, für den Fall das...
    Werter Don, für den Fall das die Polizei mal wieder nicht auftauchen möchte des Nächtens, enpfehle ich die Anschaffung eines “Super-Soakers”, einer überdimensionierten Wasserpistole mit mind. 10m Reichweite! bei der Befüllung derselben kann man ja seiner Phantasie etwas nachgeben! ich wette das vertreibt die Ruhestörer!
    Gruß FS

  91. The Generation Gap. Wer hat...
    The Generation Gap. Wer hat mehr Schäden angerichtet – erwachsene Bankers in New York und London oder ein paar randalierenden Teenies in Bayern?

  92. Die Kinder der 68er -...
    Die Kinder der 68er – Gesellschaft; noch disziplinloser als die 68er selbst. Aber, sonst jubeln Sie den 68ern doch immer nach? Es ist wie so häufig: sobald man selbst von einem Phänomen betroffen ist, ändert man seine Meinung. Insofern freue ich mich: Don Alphonso wird erwachsen. Vielleicht kündigt er auch noch das SZ – Abo.

  93. Schade, dass sich die...
    Schade, dass sich die Prophetie, durch stärkere Teilhabe der Frauen am öffentlichen
    Raum und in der Arbeitswelt würden sich die Sitten und der Umgang in der Gesellschaft
    wesentlich verbessern, nicht eingetroffen ist.
    .
    DA, ich meine auf dem 1. Bild eine junge Frau in der Mitte zu erkennen. Stimmt’s?

  94. @ThorHa
    Ihr Nebengedanke ist...

    @ThorHa
    Ihr Nebengedanke ist schon recht unsortiert. Im Grundsatz haben Sie natürlich recht. Das Konzept des Gesellschaftsvertrags, bei dem der Einzelne sein Recht auf Selbstjustiz aufgibt und einem Staat überträgt, der dann auch für die Durchsetzung der Rechte des Einzelnen verantwortlich ist, ist ein in der Geschichte unserer Rechtsordnung wichtiger Schritt. Aber schon Hobbes hat dem Einzelnen das Kündigungsrecht bestritten. Und bei allen Malaisen, die unser Gastgeber, Sie und andere Blog-Beiträger (meine Wenigkeit eingeschlossen) beschrieben haben, muss man doch – mit Verlaub – auf dem Teppich der Wirklichkeit bleiben. Wir leben, ungeachtet der hier beschriebenen Widrigkeiten, in einer, cum grano salis, funktionierenden Rechtsordnung. Was Sie einfordern ist die Kündigung des Gesellschaftsvertrags. Die Rückkehr in diesen Zustand hat Hobbes auch beschrieben, es ist der Zustand vor Vertragsbeginn: Homo homini lupus.

  95. kennt noch jemand "Der...
    kennt noch jemand “Der Untertan” ? oder den Kantorek aus “Im Westen nichts Neues”, der die Schüler einschleift, damit die dem Vaterland dienen, von mir aus auch “Die Brücke”?
    Hier weht so ein Hauch von Nostalgie durch den Blog ….. ich hatte wirklich gedacht, das wäre anakronistisch. Aber einige leben anscheinend noch in dieser eindimensionalen Obrigkeitswelt.
    Ich hoffe immer noch, der ist eine bezahlte Schreibfeder vom BMI, wenn das die Reste der BW Ausbildung sind, dann aber Prost mahlzeit.

  96. Alles ganz arg schrecklich....
    Alles ganz arg schrecklich. Untergang des Abendlandes! Das Ende der Welt!!
    So tönt es gar erschröcklich im Kommentariat. Da werden Forderungen nach Selbstbewaffnung laut, nach permanenter Videoüberwachung usw. usf. Eine Forderung nach verstärktem Personalaufbau der Polizei, damit hier einfach mehr persönliche und direkte Präsenz gezeigt werden kann, die beste und effektivste Möglichkeit Randale und Vandalismus einzuschränken, die stellt kaum jemand. Man suhlt sich hingegen in eitlem Weltuntergangsgeblähe, ein jeder möchte dystopischer sein als der andere. Man könnte fast meinen, gäbe es keine Randale, sie müsste erfunden werden, um so manchen Weltuntergangsprediger glücklich zu stimmen :)

  97. Selbst im BT und in der...
    Selbst im BT und in der Regierung hat die weibliche Mitwirkung an den Gesetzeswerken
    und ihrer Verabschiedung keine disziplinierende Wirkung.
    .
    Die Frauen schauen auch lieber Fußball.
    .
    …aber Hauptsache es wird im Bundestag nicht mehr geraucht und gesoffen..iiigiiit.
    Das sollte doch genug sei; da braucht man sich mit dem Parlamentarismus und der
    Demokratie, doch nicht so anstellen…

  98. "... Oder mit dem Spruch, mit...
    “… Oder mit dem Spruch, mit Disziplin und Pflichbewusstsein könne man auch ein KZ führen.”
    .
    Aber mit Disziplin und Pflichtbewusstsein führte man wirklich KZs.
    .
    Ich weiss übrigens nicht, ob ich die Gesichter geschwärzt hätte. Vor einiger Zeit hatte der Don hier, mit viel Zustimmung der Leser, einen Artikel veröffentlicht, in dem es um die Notwendigkeit der Rache ging, darum kein Pardon zu geben und das Argument war in der Struktur jenem des “broken window” nicht unähnlich. Nur bezog es sich auf einen medial vermittelten Inhalt, auf das Verhalten des Ex-Bundespräsidenten Wulff.
    .
    Welcher Logik folgen eigentlich “Kameras im öffentlichen Raum”?

  99. @HM555 15.26
    Interessant, wie...

    @HM555 15.26
    Interessant, wie so ein Film unterschiedlich rezipiert wird.
    Der Mob hat doch Lynchabsicht und wollte Brando killen.
    Beim Wurf lag imho mindestens dolus eventualis vor.

  100. @HansMeier555 – Meine...
    @HansMeier555 – Meine Erfahrung beruht nicht nur auf Erlebnissen in den Niederlanden, sondern auch in Deutschland und Kanada. Es gehört allerdings auch ein bißchen Mut dazu, auf eine meist überwiegend männliche Gruppe zuzugehen…. wenn man selbst eine nicht so kräftige Frau ist.

  101. Eine Frau ruft die Polizei an...
    Eine Frau ruft die Polizei an : Ein Mann versucht in unser Haus einzubrechen.
    Die Polizei : Wir haben zur Zeit keinen Wagen frei, kommen aber schnellstmöglich.
    2 Min später ruft die Frau erneut an : Hat sich erledigt, mein Mann hat den Täter erschossen.
    Weitere 5 Min später sind 3 Polizeiwagen vor Ort und verhaften den Einbrecher.
    Vernehmung : Sie haben doch gesagt, es gäbe eine leiche …
    Antwort : Sie haben doch gesagt, sie hätten keine freie Wagen zur Verfügung ….

  102. "Eine Forderung nach...
    “Eine Forderung nach verstärktem Personalaufbau der Polizei, damit hier einfach mehr persönliche und direkte Präsenz gezeigt werden kann, die beste und effektivste Möglichkeit Randale und Vandalismus einzuschränken, die stellt kaum jemand.”
    .
    Es gibt natürlich Eskalationsstufen, von der Abschreckung bis zur massiven Vergeltung. Ich glaube, das Problem, um das es ging, war jedoch eins der mangelnden Skalierbarkeit bei Spitzenlast. Unter normalen Bedingungen dürfte die Personalstärke wohl ausreichen.
    .
    “Man könnte fast meinen, gäbe es keine Randale, sie müsste erfunden werden, um so manchen Weltuntergangsprediger glücklich zu stimmen :)”
    .
    Früher hatten die Linken noch geglaubt, sie könnten das Gute im Menschen entbergen, so nur die äusseren / materiellen Umstände dafür förderlich sind. Heute scheinen sie vollends kapituliert zu haben und leugnen alles ab. Wer bedroht worden ist, der lügt und hat sich alles ausgedacht, um Aufmerksamkeit zu erregen und sich wichtig zu machen usw. Im Grunde verstehe ich das, auch wenn es nicht anders daherkommt, als ein dummer Trollversuch. Ich will nicht in der gleichen Realität leben, wie irgend so ein Opfer, bis ich selbst eines werde – aber vielleicht werde ich es ja nie? Die optimistische Spekulation wird gegen die pessimistische gesetzt.

  103. Da das "stand your...
    Da das “stand your ground”-Recht, das ich selbst weiter oben eingeworfen habe, diverse male angesprochen wurde, vielleicht eine kleine Klarstellung, was dieses Recht ueberhaupt beinhaltet. Es besagt (in unterschiedlich krasser Ausfuehrung in unterschiedlichen Bundesstaaten) naemlich, dass jemand, der einzig aufgrund eines SUBJEKTIVEN BEDROHUNGSEMPFINDENS Gewalt gegen eine andere Person anwendet, GEGEN JEDWEDE STRAFVERFOLGUNG IMMUM ist. Meiner Meinung nach kann man das doch nicht ernsthaft wollen.
    Was ich aber sehr wuenschenswert faende, waere eine Liberalisierung der Idee dessen, was “angemessen” ist in Faellen von tatsaechlicher Notwehr oder Nothilfe. Wer in eine Wohnung einbricht muss doch damit rechnen, dass er erschossen oder erschlagen wird. In Deutschland waere das allerdings nicht angemessen, ausser wenn der Einbrecher selbst mit Waffen droht. Das heisst vermutlich, man muss ihn zuerst vorsichtig ansprechen und ihn nach seiner Intention bezueglich Waffengebrauchs fragen!?

  104. Was macht eigentlich Friedrich...
    Was macht eigentlich Friedrich Merz?

  105. @rittervomgeist, was passiert...
    @rittervomgeist, was passiert mit einer Ordnung, in der die nach geltendem Recht zuständigen Ordnungshüter nicht verfügbar sind? Ich meine das alles hat gar nichts mit Panik oder Weltuntergangsstimmung zu tun. Es ist einfach eine interessante Frage zum funktionieren dieser Ordnung. Man kann alles ignorieren oder gar leugnen, wie einige es tun, in der Befürchtung einen schlafenden Drachen zu wecken, der viel furchtbarer ist, als alkoholisierte, randalierende Teenager es je sein können, eine Diktatur der Spießer, die auch schon einmal Langhaarige von der Staatsmacht verprügeln ließen, weil allein ihre Erscheinung schon Provokation genug war. Aber das löst noch kein Anliegen, dass ich zu “meinem” gemacht habe und dass ich nicht abstrahieren kann, wenn ich davon betroffen bin.

  106. Ein neues Betätigungsfeld...
    Ein neues Betätigungsfeld für den Verfassungsschutz: Stinkefingerzeiger, Nichtflaschenentsorger und Überphoner. Schönen Gruss vom Blockwart.

  107. @rittervomgeist:
    Voellig...

    @rittervomgeist:
    Voellig richtig. Ich beschrieb eine Gefahr, keine Wunschvorstellung. Aber ich werde älter. Wo ich mich heute noch traue, Regelverletzunger im öffentlichen Raum anzugehen, werde ich morgen ausweichen. Übermorgen den öffentlichen Raum meiden. Und drei Tage später eine Waffe kaufen, egal, ob legal oder illegal. Es sei denn, ich kann mich oeffentlich wieder sicher fühlen.
    @fionn:
    Völlig egal, ob Sie Recht haben oder nicht. So denken Menschen nicht. Diverse Gefahr nebenan ist immer Größer als die abstrakte weit weg – und mag die auch hundertmal Größer sein.
    Gruß,
    Thorsten Haupts

  108. @Dreamtimer
    Ihr Kommentar hat...

    @Dreamtimer
    Ihr Kommentar hat sehr viel mit Panik und Weltuntergangsstimmung zu tun. Ich leugne doch nicht das punktuelle Versagen von Justiz, Polizei und Verwaltung aus Inkompetenz, Fahrlässikeit oder Vorsatz. Aber wenn Sie nach Syrien, Somalia, Kolumbien. Mexico, Weißrussland, Ungarn, Rumänien schauen (die Liste ist höchst unvollständig), dann sollten Sie, Wahrnehmungsfähigkeit vorausgesetzt, gewisse Unterschiede bemerken.

  109. Vielleicht ist es mittlerweile...
    Vielleicht ist es mittlerweile am See, das Phantom:
    http://www.spiegel.de/panorama/klausensee-nahe-schwandorf-polizei-sucht-krokodil-in-badesee-a-843458.html

  110. @T.I.M.
    Die Anwesenheit des...

    @T.I.M.
    Die Anwesenheit des Einbrechers als solche rechtfertigt in D-land noch keine Notwehr.
    Und die Erfahrung kennt Fälle, wo ertappte Einbrecher fliehen.

  111. Mich würde interessieren, ob...
    Mich würde interessieren, ob die Staatspartei es schafft, auch für dieses Problem die zugezogenen Nichtbayern verantwortlich zu machen.

  112. @ Jordanus 09. Juli 2012,...
    @ Jordanus 09. Juli 2012, 13:48
    mein “neulich” war ironisierend gemeint. (hab´zu viele Mad-Hefte gelesen)
    @ Holly, “Im Westen nichts Neues” hatte ich neulich in der Hand.
    (Als Jugendliche hatte ich es schon mal gelesen.)
    Aber heute – mit all dem Wissen – ist das Buch in seiner Wirkung heftigst!
    Hannah Arendts Buch “Über das Böse” – meine Empfehlung:
    Nicht der Kirche und des Staates wegen, sollte man dies oder jenes nicht tun.
    Das wäre nämlich “nur” simpler Gehorsam.
    Sondern man sollte zu der Erkenntnis gelangen:
    Ich WILL+KANN dies oder jenes nicht tun,
    weil ich mit “so einem Ich” nicht allein sein könnte.
    Und der Mensch müsse (mit sich) auch allein sein,
    schon um über sich und die Welt nachdenken zu können.
    @ Der Tiger, ich möchte dringend darauf hinweisen, dass es beim Einmischen einen “Frauen-Bonus” gibt.
    Einem Mann (unter 2m) kann man das NICHT empfehlen, da kann das Platzhirsch-Syndrom (oder latente Vaterwut) hochkochen und Übles anrichten!!!

  113. @ DA cc: anybody else

    Re...
    @ DA cc: anybody else
    Re alkoholisierte Randalierer. Gibt’s Karneval in Bayern?

  114. @DonFerrando
    .
    Killen?...

    @DonFerrando
    .
    Killen? Vielleicht wollen sie ihn ja nur verhauen? “Eine Lektion erteilen”. Verdient hätte der das gehabt, er legte es ja darauf an und “brauchte” das im Grunde.
    .
    Sie müssen sich zum Vergleich einmal vorstellen, wie schnell heutzutage in den USA zur Waffe gegriffen wird, und erst recht im Film. Dass die sich einen Tag lang anfeinden, ohne wirklich gewalttätig zu werden, könnte man heute weder als Filmplot noch als Nachricht vermitteln. 90 Minuten ohne eine einzige richtige Schießerei!
    .
    Die Gesellschaft, wie sie in diesem Film gezeigt wird, unterscheidet sehr wohl zwischen einfacher Gewalt (Randalieren, Prügeln, öffentliches Auslachen von Polizisten, etc.) und tödlicher Gewalt (Schußwaffengebrauch). Sie respektiert das Tötungstabu. Nein, damals lief eben nicht “jeder mit der Waffe herum”. Vielleicht hatte jeder eine Waffe irgendwo zu Hause, aber er überlegte es sich gut, ob er sie wirklich hevorholen wollte. Man muss sich diesen “Gewalt verherrlichenden” Film genau ansehen, um die verheerende Wirkung einschätzen zu können, die 50 Jahre Waffenlobby-Propaganda gehabt haben.
    .
    Überhaupt diese Haltung der patriarchalen Milde, die den Film ja auch durchzieht. Wie hartnäckig der Stadtpolizist an seiner De-Eskalationsstrategie festhält.
    Im Grunde ist der junge Kerl doch in Ordnung, ihm fehlt nur eine Vaterfigur, zu der er aufschauen und vor er Respekt haben kann.
    .
    Das mit dem Killen kommt erst 15 Jahre später, in “Easy Rider”.

  115. @Thorsten Haupt – Um mich...
    @Thorsten Haupt – Um mich herum ist ständig Polizei. Heute bin ich mit dem Fahrrad nach Den Haag geradelt, alle 3 Minuten kam Polizei vorbei; im Auto, zu Fuß, auch auf einem fiets, und drei gleichzeitig auf einem Motorrad. Man gewöhnt sich dran.

  116. Werter Don,
    es schmerzt schon...

    Werter Don,
    es schmerzt schon sehr, die “Stützen der Gesellschaft” so elend scheitern zu sehen.
    Weder “Der progesellschaftliche Schutzwall”(anscheinend nicht stabil genug),
    noch “Die karolingische Teilung Europas” sind nach der vorangengangenen Beschreibung gelungen, und effektlos verpufft. Auch der aufmerksame Schutz
    der Feuerwehrzufahrt reicht offensichtlich nicht, die beschriebene Unbill zu verhindern. Ich wünsche noch viel Spaß beim Fahrradfahren und Rodeln.

  117. lieber HansMeier555, nun, er...
    lieber HansMeier555, nun, er langweilt völlg unterbezahlt sich in diversen aufsichts- und verwaltungsräten, ist schüchtern wie stets und stellt den kragen seines burberry-mäntelchens schon gewohnheitsmässig hoch. aber ansonsten, gute frage. vermutlich möchte er kalif anstelle des kalifen werden, wenn man die vergütung ein wenig anpasste.

  118. Sich des geschilderten...
    Sich des geschilderten Problems selbst anzunehmen, wäre kleinbürgerlich. Ein Herr schickt seine Büttel aus. Oder kann sich hier jemand vorstellen, ein Frank Hanebuth würde sich persönlich mit irgendwelchen Störenfrieden abgeben, die vor seinem Anwesen zur Unzeit lärmten? Dafür gibt es Supporter.
    .
    Und niemals, aber wirklich niemals, ruft man die Polizei.

  119. "Und niemals, aber wirklich...
    “Und niemals, aber wirklich niemals, ruft man die Polizei.”
    Grabinschrift von Don Corleone.
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  120. Vor drei Wochen...
    Vor drei Wochen Familienunternehmer gegen Olaf Henkel, jetzt Metzler gegen die Deutsche Bank.
    Ist das jetzt der Aufstand der “Stützen” gegen “die Gesellschaft”, bzw. der zweitobersten 0,9 Prozent gegen die obersten 0,1% ??
    .

  121. OT. Don und Vroni: "Brideshead...
    OT. Don und Vroni: “Brideshead Revisited”. Ja, Sebastian übergibt sich und entschuldigt sich förmlich-charmant. So geschieht es in diesem Meisterwerk der sentimentalen Mache, das Waugh wohl just for money schrieb (Minima Moralia: “Sozialisierter Snobismus”), und welches Sie, Don, als junger Mann schätzten, wie Leser Ihres blogs wissen. – Natürlich hat es seine Faszination, auch beim zweiten Lesen nach Jahrzehnten.
    Dabei hatte Waugh früher einen Sarkasmus hingelegt, der heute noch schaudern macht. “Decline and Fall”: Da wird der schlichte Oxford-Stipendiat Paul Pennyfeather eines Nachts vom (in Deutschland hätte man damals gesagt: hochfeudalen) “Bollinger Club” seiner Hosen beraubt, und der board, diplomatisch, entscheidet: “Without his pants! – Pennyfeather sent down for indecent behaviour”.
    (Ich habe das Zitat nicht nachgeschaut, denn Waugh,selbstgewählter Abiturstoff, steht jetzt in der dritten Reihe eines tiefen Regals).
    Später kam er noch einmal auf seine Höhe: “Men at Arms”. Der Verfall der imperialen Oberschicht im Detail. Bitte lesen. Es geht nicht an, dass der geniale Autor nur mit der bewussten Schmonzette in Verbindung gebracht wird.

  122. ...ja, und dann gibt es noch...
    …ja, und dann gibt es noch die vielen fürchterlichen Radfahrer mit ihrem gesetzlosen Verhalten. – Da müßte man auch andauernd die Polizei rufen…

  123. @HansMeier: Man darf...
    @HansMeier: Man darf vermutlich davon ausgehen, dass der Einbrecher zum stehlen eingedrungen ist. In dem Fall darf ich natuerlich mein Eigentum verteidigen, und zwar mit allen ERFORDERLICHEN Mitteln ohne mich dabei selbst in Gefahr begeben zu muessen. Das Problem ist bloss, dass im Nachhinein dann entschieden wird, dass es nicht erforderlich gewesen waere, den Einbrecher von hinten zu erschlagen, da er wohl auch einer freundlichen Aufforderung, das Haus doch bitte zu verlassen, Folge geleistet haette. Ich hingegen bin der Meinung, dass wenn immer ich diesen Einbrecher ueberhaupt auf mich aufmerksam mache, ich mich automatisch in Gefahr begebe, weshalb es sicherer waere, ihn sofort unschaedlich zu machen… mit was auch immer man gerade zur Hand hat.
    Ich kenne die passenden Gerichtsurteile dazu nicht, die moegen aber sehr unterschiedlich ausfallen. Das einzige, was ich mir wuenschte, waere eine groessere Rechtssicherheit in solchen Faellen. Eine solche wird durch “stand your ground” Gesetze eindeutig gegeben, dann aber in vielen Bundesstaaten leider bis ins Absurde hin uebertrieben (die Rechte unschuldiger Personen beschneidend).

  124. @HansMeier, 20:16: Die in...
    @HansMeier, 20:16: Die in solchen Fällen auszuübende Notwehr heißt “Putativnotwehr”, wie der BGH vor nicht allzu langer Zeit klarstellte…

  125. hier in friedrichshain kommen...
    hier in friedrichshain kommen die bullen inzwischen in 15 minuten, wenn ich anrufe – auch am wochenende. darunter sind auch einige, die die tür von dem ätzenden nachbarn (techno in straßenfestlautstärke nachts um halb drei) eintreten würden, wenn man sie nicht davon abhielte. könnte ja sein, “dass dem kollegen was gesundheitlich passiert ist, weshalb er jetzt grad das klingeln nicht hört”: )
    die bullen zu rufen, hat eine weile spaß gemacht. aber final geholfen hat schlussendlich das klingeln von netten freunden in kutten. dabei haben sie nur ganz höflich gefragt, ob sie mitfeiern dürfen.
    seitdem ist ruhe im karton: )

  126. Was sich hier hinter der...
    Was sich hier hinter der Fassade der bürgerlichen Kommentatoren verbirgt und sich angesichts der passenden Gelegenheit Bahn bricht, hinterläßt einen trüben Eindruck. Es stand schon mal besser um das Bürgertum in Deutschland!

  127. @Mondry 09. Juli, 09:45:

    Die...
    @Mondry 09. Juli, 09:45:
    Die Briten wissen sehr wohl, welche disziplinierende Wirkung effektiv eingerichtete (also beweisliefernde) Videoüberwachung haben kann und hat. Und genau deswegen ist das United Kingdom der bestüberwachte Staat der Welt.
    Siehe auch Jeremy Benthams Panopticon:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Panopticon
    Es mag vielleicht sein, dass einen Vergewaltiger zunächst nicht schert, ob man auf Video aufzeichnet, wie er die Hose herunterlässt. Aber das ein zweites Mal zu tun, dazu wird er dann so schnell keine Gelegenheit mehr haben.
    In Oxford scheiterte die Umfrage höchstwahrscheinlich nur daran, dass man den wohlgeborenen Sprösslingen nicht ihre sichere Zukunft verbauen wollte – kurz, da war wieder der Einfluss der Bauunternehmer am Werk ;-)
    In den Westvierteln dieser Welt sollten die Etablierten halt einfach den Grundsatz der Barmherzigkeit nicht vergessen: Nicht alles für den eigenen Konsum ausgeben, den eigenen Haustempel und Garten, sondern einen Ablass spenden und gemeinnützige Orte finanzieren, die keine exakten Sperrstunden kennen, mit günstigen Preisen und allem sonstigen trumpfen können, das junge Leute für ihre Feierstunden eben so haben möchten. Prävention ist Trumpf. Dann klappts auch besser mit der Nachtruhe.
    Apropos Nachtruhe und Nachtwächter und Polizei, die nie kommt, wenn man sie ruft: Heute entscheidet ja das BVerfG in mündlicher (!) Verhandlung über einen Stopp der Finanzpakt/ESM-Katastrophe per eiliger Einstweiliger Anordnung.
    Mal sehen, ob wenigstens in solch etwas bedeutenderen Fragen noch Verlass ist auf die Ordnungshüter bei sich ausbreitendem Chaos und Elend.

  128. Achja, noch was. In den...
    Achja, noch was. In den Ostvierteln hat man die Marktlücken bauernschlau erkannt, die der Geiz der Westviertler eröffnet hat: Mit großem Engagement wurde flächendeckend eine Jugendspaßkultur eingeführt, mit allem, was so dazugehört, billigem Bier u.a. Alkoholika, lauter Musik, rechtfreier Zone, garantiert polizeisicher und der Garantie, dass man regelmäßig die Sau rauslassen, aber gern auch mal durchs Dorf treiben darf. Dort hat die Zukunft schon begonnen.
    .
    Während die Westviertel-Wohlstands-Wut-Bürger noch weiter überlegen, wo sie an Ausgaben für die Zukunft, für Kinder und Jugend, aber auch an allen anderen lästigen Gemeinkosten sparen können. Und so bleiben öffentliche Dienstleistungen dann auch mal aus – ob nun Polizei oder Feuerwehr, oder auch mal die Müllabfuhr. Dann bleiben halt mal Scherben vor der Haustür liegen. Mein Mitleid hält sich da allerdings sehr in Grenzen.

  129. Parallelwelten.
    .
    Drei Viertel...

    Parallelwelten.
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    Drei Viertel der deutschen Top-Manager befürworten lt. Handelsblatt die Euro-Rettung klar und deutlich.
    .
    Aber in der Wahrnehmung des deutschen Spießers sind und bleiben Sozis und Linke daran schuld. Merkels Mitwirken erklärt man sich damit, dass sie aus dem Osten kommt und vermutlich eine verkappte Kommunistin sei.
    .
    Der Mob der “Klugen Köpfe”, also das ganz normale Gros der bürgerlichen FAZ-Wählerschaft, wird nie-, nie-, nie-, niemals das Narrativ akzeptieren, dass sie selber, d.h. die von ihnen über alle Jahrzehnte hinweg gewählten und finanzierten Politiker und Parteien (CDU und FDP, Helmut Kohl) und die von ihnen kritiklos als “Leistungträger” bewunderten Kapitalgesellschaften es waren, die uns Weichwährung und Schuldengemeinschaft beschert haben.
    .
    Nie, nie niemals werden sie ihre Wut dorthin adressieren. Von ihrer Persönlichkeitsstruktur her sind sie dazu nicht in der Lage. Genausowenig wie ein Hund das eigene Herrchen beißen kann.
    .
    Alle Aufklärungsbemühungen werden ewig vergeblich bleiben. Darüber soll sich niemand Illusionen machen.
    .
    Wenn man sie daraufhin anspricht, dann sind sie 10 Sekunden später schon bei Schröder und Fischer: Die doch auch mitgemacht hätten und bestimmt nicht besser wären. Dorthin zu treten dürfen sie, das läßt ihre Charakterstruktur zu. Auch die Merkel können sie treten, weil die aus dem Osten kommt. Schäuble dagegen ist tabu und seine Mitwirkung muss übersehen werden. (Wer so hartnäckig den Machtstaat ausbauen will, der kann einfach kein schlechter Politiker sein.)
    .
    Auf jeden anderen Sündenbock aber werden sie sich bereitwillig stürzen. Die “rassische Minderwertigkeit der Südvölker” wird ihnen als plausible Erklärung vorkommen, wenn nur einer kommt, der “mutig” genug ist, das einmal sagen zu dürfen.
    .
    So wie dieselben Leute ja auch glauben, die SPD und Grüne hätten die türkischen Gastarbeiter angeworben.
    .
    Auch 100 Jahre nach dem WK-1 sind die Deutschen unfähig, das Weltgeschehen anders als in Form aberwitziger Dolchstoßlegenden wahrzunehmen.
    Glaube keiner, 65 Jahre Vergangenheitsbewältigung hätten daran was geändert.
    .
    Man kann es aber auch verstehen: Immer und ewig ist man das tüchtigste Volk auf der Erde und kann davon trotzdem nie so recht profitieren, jedenfalls lange nicht in dem Maße, wie man es verdient zu haben glaubt. Das kann doch nicht mir rechten Dingen zu gehen, da müssen doch irgendwelche Hexenkräfte am Werk sein.
    .
    Wie also wird es weitergehen?
    Ich denke so: Die rabiaten “klugen Köpfe” werden für eine Kompensation verlangen. Der Staat wird sein bestes tun, ihnen eben dort ein wenig psychologischen Komfort zu verschaffen, wo es kein Geld kostet…

  130. @T.I.M
    Die Anwesenheit des...

    @T.I.M
    Die Anwesenheit des Einbrechers alleine rechtfertigt noch nicht seine Tötung von hinten.
    Ich finde es sehr richtig, dass der Gesetzgeber da eine Unklarheit läßt und sich vorbehält, im Einzelfall zu prüfen, ob eine Notwehrsituation wirlich vorlag oder nicht. Denn es ist ja offensichtlich, dass eine allzu weite Auslegung einen neuen Typ von Straftaten erst hervobringen wird.
    .
    Etwa das unnötige Erschießen fliehender Eindringlinge von hinten.
    .
    Oder vorsätzlichen Mord: Man lockt jemanden in die Wohnung und erschießt ihn dann als Einbrecher “in Notwehr”. Es kann aber nicht sein, dass jeder, der ein fremdes Grundstück betritt, sein Leben in die Hand des Hausherrn legt.

  131. Tja und ausserdem setzt eine...
    Tja und ausserdem setzt eine ausufernde “Notwehr-Kultur” die Staatsbeamten einem erhöhten Sicherheitsrisiko aus.
    Mancher Einbrecher ist ja in Wirklichkeit ein Verfassungsschützer.

  132. @Donna Laura – Bei einer...
    @Donna Laura – Bei einer Veranstaltung der Atlantikbrücke:
    .
    http://www.atlantik-bruecke.org/
    .
    vor ein paar Jahren habe ich Friedrich Merz ganz direkt gefragt, ob er noch plane wieder in die Politik zurückzugehen. Seine Antwort, mit amüsierten Lächeln und ohne mit der Wimper zu zucken, war ein deutliches: “Nein”.

  133. Duuu, da müßen wir aber noch...
    Duuu, da müßen wir aber noch viel Überzeugungsarbeit leisten.(O-Ton 70-u. 80iger Jahre)
    ..
    In Paris des 17. Jhdt. leerte man ganz einfach das Nachthaferl über die erhitzten Gemüter von der dritten Etage über jene aus. Das ist der Nachteil der öffent. Kanalisation in der Gegenwart. Jede Dienstleistung fordert halt ihren Preis.
    ..
    Die Sbirren sind öffentl. Dekorationsstücke, die im Streifenwagen jeweils woanders unabkömmlich rumgurken. Ausserdem frißt sie der Schreibkram in der Wache auf (Statistiken abgleichen, Urlaubsliste führen, Überstunden aufschreiben, Krankmeldung).
    ..
    Im Feudalismus alter Prägung würden sich solche und andere Zustände verbieten.

  134. Schön, dass man so viel neue...
    Schön, dass man so viel neue Namen unter den Schreibenden liest!
    .
    Das Thema selbst ist bitter. So wie perspektivloser Jugendblödsinn wohl seit dem Mittelalter (s.o.) eine lange Tradition hat – die Auswüchse steigern sich, wenn nicht irgendwann eine Verlockung in Gestalt eines mehr oder weniger bezaubernden wiblichen Wesens oder einer leidlich spassigen oder interessanten Beschäftigung daher kommen.
    Fernsehsendungen (sogar im ZDF) wie “nachmachen” ( das NICHT haben “wir” gestrichen) geben dann noch kluge Tips, wie Luftballons mit Propangas füllen – und zeigen, wie man ein biederes, komplett eingerichtetes Westviertel-Haus gründlichst verwüsten kann. Eine ganz andere Message als “Mythbusters”, die den Laborcharakter ihrer Experimente nie verstecken.
    .
    Und “Jackass” war sowieso immer auf fast anything goes aufgemacht.
    .
    “All revved up and no place to go” – es ist so ähnlich, wie donna laura in der letzten Diskussion beklagte, dass nur noch philosophische Dünnbrettbohrer medial unterwegs seien.
    .
    Wir sind irgendwie auch geistig ( und nicht nur eurotisch) pleite.
    Und das hat auch mit erotischem Analphabetismus zu tun. Wer nur ans Posen, Gockeln und Eindruck schinden denkt ( wer wäre vor ein paar Jahren noch auf sowas beklopptes wie Piercing und Grossflächentätowierung gekommen??) , dafür sich aber in der Öffentlichkeit nie aus seiner Grosssegel-grossen Badehose traut, hat irgendwas am Sender.
    .
    Irgendwann ging es noch in erster Linie um gemeinsam Spass haben, wobei das Wort “gemeinsam” nicht unwichtig war, heute gehts darum, wer mit seinem Strahl am höchsten pinkelt. Das dickste SUV, das krasseste Tatoo, den fettesten Bonus.
    Make war. Love sucks.

  135. HM555: Sie verkennen da etwas....
    HM555: Sie verkennen da etwas. Verfassungsschutz tut permanent not. Auf jeder Ebene des Gemeinwesens. Jedem Verfassungsschützer und V-Mann steht im Übrigen immer der Präsident des Amtes zur Seite. Wenn er denn nicht gerade gehen muß, weil die schreiende Verantwortung dies politisch unbedingt erfordert.
    ..
    Pacta sunt servanda. Deswegen tagt ja auch heut eiligst in mündl. Verhandlung der Verfassungs-Aeropag unserer herrlichen soveränen Nation.

  136. @Dipsy,
    schön dass Sie auch...

    @Dipsy,
    schön dass Sie auch mal wieder vorbeischauen.
    .
    Sagen Sie uns doch als Experte: Wie wird das BGV-Urteil zum ESM ausfallen? Was schätzen Sie?
    Und wie würden Sie als Verfassungsrichter urteilen?
    .
    Und wenn Sie jetzt von höherer Stelle die Vorgabe hätten, die Bundesregierung rauszupauken und es jetzt Ihre persönliche Aufgabe wäre, das irgendwie hinzudrehen: Wie würden Sie es anfangen?
    .
    Herzlichen Dank im Voraus, und 500 Euro /Stunde sind hoffentlich genug?

  137. HM555 (09:32)
    Entschuldigung,...

    HM555 (09:32)
    Entschuldigung, der Herr – aber es heißt “Verfaschungsschutz”!

  138. Lieber HM555!
    Sie sollten...

    Lieber HM555!
    Sie sollten öfters sich den TV-Freitagabendkrimis aussetzen. Ohne Umstände finden sie alles das erklärt was sie umtreibt, samt dem recherierenden Chef der Pathologie. Der u.a. einen begnadeten Forensiker gibt Da braucht man kein raunendes Narrativ. Alles in Echt. Garantiert garniert mit einer angedeuteten obligaten Beischlafszene. Vox populi will das so. App geht die Chose.

  139. The burden of judge....
    The burden of judge.

  140. Herr Meier, Sie haben alle...
    Herr Meier, Sie haben alle losen Fäden ausgezeichnet
    zu einem Strick zusammengeflochten. Respekt.

  141. Die Anamnese der fiebernden...
    Die Anamnese der fiebernden Constitution: “Also hier liegt eindeutig eine Hernie *
    vor!” (*Pschyrembel, Klinisches Wörterbuch Bruch>Leistenbruch)

  142. Die ganze Selbstjustizidee,...
    Die ganze Selbstjustizidee, und das Recht in die eigene Hand nehmen – das ist eigentlich genau das, was niemand tun möchte. Das bringt nur weiteren Ärger, und das Problem ist ja nicht, dass Leute feiern – das Problem ist, dass eine kleine Minderheit nicht kontrollierbar ist. Gäbe es da Lösungen – fein. Aber man sieht in der Altstadt leider auch, dass die Wirte nichts tun, was Kosten verursacht. Und damit hat man das Problem bei den Bürgern, und die pochen dann auf ihre Rechte.

  143. Auch in der kleinen Stadt an...
    Auch in der kleinen Stadt an der Leine gibt es das Problem exzessiven Akoholgenusses (und damit verbundener Lärm-Belästigung) in der Innenstadt. Man hat ein Verbotsschild aufgestellt mit diesen Worten geschmückt:
    “Es ist verboten, sonnabends und sonntags von 0 bis 8 Uhr alkoholische Getränke mitzubringen und zu konsumieren.”
    .
    Allein – es hält sich keiner dran …
    .
    http://www.goettinger-tageblatt.de/Nachrichten/Goettingen/Uebersicht/Froehliches-Feiern-unterm-Verbotsschild

  144. +++KLARE ANSAGE AN MAXIMILIAN...
    +++KLARE ANSAGE AN MAXIMILIAN BAEHRING+++
    .
    Es wird hier keinerlei Kommentare von Ihnen oder ihren sonstigen irren Nicks geben, ich will und werde diesen Dreck hier nicht zulassen.

  145. @Don - "Die ganze...
    @Don – “Die ganze Selbstjustizidee, und das Recht in die eigene Hand nehmen – das ist eigentlich genau das, was niemand tun möchte.”
    Stimmt genau. Weshalb eine funktionierende Staatsgewalt so wichtig ist. Aber “…der Mob der …” Linken ” … wird nie-, nie-, nie-, niemals das Narrativ akzeptieren, dass sie selber es waren, die uns …” Jugendverwahrlosung und Staatsgewaltverachtung beschert haben. “Von ihrer Persönlichkeitsstruktur her sind sie dazu nicht in der Lage.”*
    *Dank an den Verfasser für die Zitatverwertbarkeit
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  146. @T.I.M. - Einbrecher und...
    @T.I.M. – Einbrecher und deutsche Justiz:
    Wenn´s nur um den Einbbruch und den dabei tatsächlich fragwürdigen Schusswaffengebrauch ginge.
    Sie können heutzutage, als Opfer (!), wegen unmässiger Gewaltanwendung, tatsächlich verknackt werden. Wenn Sie als z.B. Karate-Schwarzgurtbesitzer auf den Angriff einer ganzen Bande dadurch reagieren, dass Sie dem ersten Angreifer den Arm brechen. Sie sind nämlich – Logik einer sozialpädagogisch gedrillten Bastmattengeneration ohne eigene Gewalterfahrung – stärker als die Strassengang. Alles klar?
    Nur, wenn Sie sich wehrlos zusammentreten lassen und im Krankenhaus landen, sind sie absolut sicher ein Opfer.
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  147. HM555 auch meinen Respekt für...
    HM555 auch meinen Respekt für Ihre Zusammenfassung.
    Meine Bewunderung gilt
    denen, die sehenden Auges perfekt auf dieser Klaviatur zu spielen verstehen um ihre
    Ziele mit Deutschland zu verfolgen.
    Irgendwann wird man erfahren, welche es waren und die Vergangenheitsbewältigung
    kann beginnen, wieder mal, mit gleichem Ergebnis.
    Vll. wissen das auch alle, und sind deshalb so apathisch.

  148. Oha, hier scheinen einige...
    Oha, hier scheinen einige immer noch nicht ihre Enttäuschung darüber verwunden zu haben, dass der Schröder die Merkel am Wahlabend nach der Elefantenrunde nicht an den Haaren aus dem Studio geschleift hat.
    Ich mein, so ein echter Strukturkonservativer wie der Gerd hätte das ja eigentlich sofort machen müssen…

  149. Friseusalong "Chez...
    Friseusalong “Chez Charly”:
    “Der Nächste bittesääähr!”
    “Wir haben zwei Alternativen, bittschön!”
    “Hä, hä sozusagen Vollglatze oder garnicht!”
    “Wünschen Sie, daß Sie trocken oder naß mit der ESM-Sense rasiert werden?”

  150. @ThorHa
    .
    Den Vorschlag hab...

    @ThorHa
    .
    Den Vorschlag hab ich dem Don schon gemacht: Gerüchte in Umlauf bringen, die saufende und randalierende Partyjugend von Ingolstadt sei irgendwie links oder antifaschistisch unterwandert. Vielleicht vom grünlich angehauchten Erdkundelehrer aufgehetzt. Dann klappt es auch mit der Polizei.

  151. Jaah, muscat, das hätte der...
    Jaah, muscat, das hätte der Gerd machen sollen. Leider hat er sich als Weichei
    entpuppt.:-))
    .
    … auch Ex-Barackler lassen im Alter und Erfolg nach.

  152. Ein Beispiel aus meinem...
    Ein Beispiel aus meinem täglichen Leben, warum ich glaube, dass das nicht politisch oder per Polizei lösbar ist. Sondern dass die mit dem goldenen Löffel und der Wodka-Flasche in der Hand nicht nur rumpubertieren, sondern einfach von Anfang an schlechte Großkotz-Erziehung hatten:
    Grade wieder einer von den reichen Bayrischen Seen aufm Rechner reingekommen, will bei mir in Minga Praktikum machen. Von Beruf Sohn. Aber auf der P*P-Akademie ‘Creative Director’ gelernt. (Wusste gar nicht, dass man so was lernen kann außer in einer Agentur als konzeptionell veranlagter Texter/Kreativer hart von der Pike auf zu dienen und/oder ein großes Maul zu haben.)
    Der Anspruch war also klar.
    Dumm nur, dass Goldlöckchen zwar schrub, seine besonderen Fähigkeiten seien, das zu sagen, was andere hören wollten (was ihn pfeilgrad zu zur Werbebranche destiniere). Aber sich in der Mail nicht einmal zu irgendeiner Anrede bequemte. Hier mein Lebenslauf, zack. Nicht einmal das schwachbrüstige, Anjatanja-übliche ‘hallo’ .
    .
    Er sollte seine flockige Eigenwerbe-Aussage ganz schnell überdenken, dass er wirklich wüsste, was andere hören wollten. Nämlich mindestens eine höfliche Anrede und ihren Namen.) Hab sofort gelöscht, nicht geantwortet; auch drauf verzichtet, ihn zu belehren, dass er piddschön Anschreiben, die ihren Namen verdienen, und keinen anonymnen Massenmail-Spam verzapfen soll. Bei anderen Kandidaten aus einfacheren Schichten kommend helfe ich manchmal, wenn sie sich in der Bewerbung ungeschickt ‘verkaufen’. War auch mal jung, aber keiner sagte mir, wie der Hase läuft. Dem war aber nicht zu helfen, da ist das Mahagoni-Edelholzbrett davor. Und der fällt eh auf seinen vergoldeten Hintern.
    .
    Es ist damit zwar nicht gesagt, ob er auch so ein “Ich-will-Spaß”- Nachtgieger ist. Mir fällt nur die ab und zu schlechte, aber großkotzige Erziehung in den besseren Kreisen auf. Das Schampus-Mia-san-mia. Das ohne jedes Nachdenken großkotzige “Wir wollen doch nur Spaß, was habt ihr denn” kann man überall seit 10 Jahren in Münchner Zeitungen in Leserkommentaren nachlesen, wenn es darum geht, dass sie am Gärtnerplatz oder jetzt auch dazu Sonnenstraße die dort schlafenden Anwohner nicht bis 4 Uhr früh nerven sollen.
    Vielleicht twittern sie demnächst ‘von ihrem Ei-Föhn gesendet’, dass zickige Grafiker ihnen nicht einmal antworten. Sehr recht.
    .
    Eine Lösung wäre bessere Erziehung. Nicht erst, wenn sie pubertieren, da ist sie sinnlos. Da muss das greifen, was sie vorher gelernt haben: Rücksicht, Mitdenken, Umsicht.
    Meine Erziehung erlaubt mir zum Beispiel nicht, Bewerbungsschreiben zu schreiben ohne jede Anrede. Ich würde es allein schon deswegen nicht tun, weil ich mir logisch per Intelligenz ausmalen kann, dass das nicht funzen wird und ich so nie Antwort kriegen werde. Oder nachts herumzulärmen und anderen auf den Wecker zu gehen. Wo sammer denn.

  153. Mein lieber HansMeier555,
    wie...

    Mein lieber HansMeier555,
    wie wollen Sie der Polizei klarmachen, dass Partymacher mit hochgeschoppten Sonnenbrillen und pseudoprolligen Hilfigerhemden Linke seien. Das wird nix. So einfältig ist sie dann doch nicht.

  154. muscat, zu seiner...
    muscat, zu seiner Entschuldigung könnte man anbringen; er wusste, dass es
    unter Perückenträgern nicht funktioniert.

  155. DA @ 11.09h Yes!
    Ordnung muss...

    DA @ 11.09h Yes!
    Ordnung muss sein.

  156. Die randalierende Partyjugend...
    Die randalierende Partyjugend im Speckgürtel, die nicht (nur) aus den sensiblen urbanen Zonen kommt gibt es mittlerweile also auch bei uns
    http://www.oe24.at/oesterreich/chronik/Facebook-Party-Jetzt-spricht-Veranstalter-Max-16/71760950
    Neben Alkohol spielen auch leicht erhältliche Drogen eine Rolle, keine Friedenspfeifchen in bio-Qualität (wie ewigjunge Alte so gern glauben wollen), sondern synthetisches Zeug das irreversible Schäden hervorruft, denn der dealer fühlt sich selten Reinheitsgeboten und dem Konsumentenschutz verpflichtet.
    Und Drogen spielen auch bei Gewaltverbrechen eine große Rolle, seis der Eifersuchtsmord oder der Raubmord: werden die Täter gefaßt, lassen sich meist Drogen nachweisen. Mit etwas chemischem Antrieb lügt sichs besser und überzeugender, das Selbstgefühl bläht sich angenehm und die Selbstzweifel verblassen, man verkauft miese Papiere mit mehr Eloquenz und seift die dummen Kunden gewandter ein.
    .
    liebe Gabriele,
    Abschaum, wie Sie weiter oben erschrocken bemerken, mag zwar eine strafbare Bezeichnung sein, darüberhinaus ist er aber nicht nur eine soziologische Kategorie, sondern leider auch eine schlichte Tatsache. Möge Ihr Schicksal Sie ihm nur literarisch begegnen lassen.

  157. Schröder oder Merkel, das ist...
    Schröder oder Merkel, das ist völlig wurscht.
    .
    Nur Kohl hatte die Autorität, den Euro einzuführen. Nur er, der Kanzler der Einheit, gestützt auf seine ihm damals bedingungslos zu Füssen liegende CDU/CSU/FDP.
    Sein Engagement war maßgeblich und hat den Ausschlag gegeben.
    .
    Und man kann davon ausgehen, dass Kohl schon damals die Zustimmung der “Top-Manager” hatte. Aus denselben Gründen wie heute.
    .
    Kein SPD-Kanzler, keine Rotgrüne Regierung hätte sich jemals getraut so was zu initiieren, schon gar nicht gegen den (dann unvermeidlichen) Widerstand der Union.
    .
    Das ist die simple, allgemein bekannte, unabweisbare, banale Einsicht, die in der Diskussion auch künftig keine Rolle spielen wird: Das die Deutschland AG den Euro eingeführt hat.
    Und nicht Habermas, Weizsäcker oder Giordano.
    Aber erklären Sie das mal einem klugen Kopf.

  158. In der Vorstadt enthüllt der...
    In der Vorstadt enthüllt der Sommer blautattooierte Arme und Waden; “Ärmeltattoo” las ich irgendwo. Das Wadltattoo trägt auch gern das Mannsbild 50+
    Aber heute sah ich sogar auf einem Tennisplatz (roter Sandboden, Westviertel!) so einen 50+ mit Wadlbildl!!

  159. E.R. Binvonhier, auch wieder...
    E.R. Binvonhier, auch wieder wahr.

  160. lieber HM555,
    bei uns haben...

    lieber HM555,
    bei uns haben auch die Grünen dem ESM zugestimmt, deren Verhandler meinte er wisse halt auch nix Besseres, lediglich die Rechten haben dagegen gestimmt.
    Ich nehme an die deutschen Grünen verhielten sich ähnlich. Haben Sie dazu auch eine These? Aber eine etwas komplexere als die vom “bald mitregieren wollen/können” bittesehr!
    .
    liebe Donna Laura,
    ich traue Dipsy (endlich ist er wieder da! eendlich! ) sehr viel mehr zu als Sie, vor allem im Sommer, pieds nus, en sirotant un drink , und
    nochmals lieber HM555,
    500,-€/h sind Konzipientenkohle.

  161. @ Foersterliesel,...
    @ Foersterliesel, 14:56:
    Damit schließt sich der Kreis, zumindest wenn man dem Wiener Architekten Adolf Loos Glauben schenkt:
    .
    “Der moderne mensch, der sich tätowiert, ist ein verbrecher oder ein degenerierter. es gibt gefängnisse, in denen achtzig prozent der
    häftlinge tätowierungen aufweisen. die tätowierten, die nicht in haft sind, sind latente verbrecher oder degenerierte aristokraten. wenn ein tätowierter in freiheit stirbt, so ist er eben einige jahre, bevor ereinen mord verübt hat, gestorben.”
    (aus: Ornament und Verbrechen, 1908)
    .
    Tempora mutantur …

  162. @HansMeier555 - "Das die...
    @HansMeier555 – “Das die Deutschland AG den Euro eingeführt hat.”:
    Das ist, OHNE die Rahmenbedingung zu erwähnen, schlichte Geschichtsfälschung:
    Die deutsche Einheit wäre ohne den Euro nicht zu haben gewesen. Ohne die Erpressung unserer europäischen “Freunde”, die bedingungslos zu retten Ihnen nicht schnell genug gehen kann (?), hätte es die deutsche Vereinigung nicht geben können.
    Aber das haben Sie bestimmt nur vergessen.
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  163. @HansMeier: Dass in den...
    @HansMeier: Dass in den Ruecken schiessen ein wenig problematisch sei, mag ich sogar noch einsehen, einfach deshalb, weil ich mit einer Schusswaffe den Einbrecher ja auch aus der Distanz in Schach halten koennte. Allerdings habe ich keine Schusswaffe (obwohl ich mir in dem Bundesstaat, in dem ich im Moment lebe, auch als Nicht-Amerikaner einen Waffenschein besorgen koennte). Deswegen sprach ich auch von “erschlagen”. Wenn ich mich dem Einbrecher jetzt mit einem Hammer, Baseballschlaeger (woher?), Schaufel, Kuechenmesser… soweit naehere, dass ich ihn ueberhaupt erreichen koennte, dann geh ich auf jeden Fall die Gefahr eines Nahkampfes ein, in dem Moment, da ich ihn auf mich aufmerksam mache. Mag ja sein, dass die meisten Einbrecher in Wirklichkeit ganz liebe Verfassungsschuetzer sind, aber davon muss ich doch nicht ausgehen.
    Nochmal, ich will keine Selbstjustiz, sondern lediglich Rechtssicherheit im Rahmen der mir jetzt schon zustehenden Notwehrrechte nach BGB.

  164. Lieber HansMeier555,
    Sie sagen...

    Lieber HansMeier555,
    Sie sagen ja immer ganz kluge Sachen.
    Was der EURO jetzt mit jugendlichen Partywütigen in AUDI-Stadt zu tun hat, erschließt sich mir nicht zur Gänze.

  165. Foersterliesel, Sie meinen...
    Foersterliesel, Sie meinen also Friedrich Merz wäre das Dipsy? Häääärrlich!!! Ein Knaller… (Wieso bin ich da eigentlich nicht selbst drauf gekommen?)

  166. Statt der „Ausgrenzung...
    Statt der „Ausgrenzung unerwünschter Elemente“ und Abdrängen an den See, wie wäre es mit einer Umkehrung der Verhältnisse: Einer Rückeroberung des öffentlichen Raumes durch das gediegene Publikum?
    .
    Im Ruhrgebiet (ja, ja, z.B. auch in Bochum, ich weiß) werden jedes Jahr im Rahmen der „Extraschicht“ in einer „Nacht der Industriekultur“ viele alte Zechengebäude und andere Industriebauten umfunktioniert für alle Arten von Kunst. Die 50 verschiedenen Spielorte in 20 Städten sind dabei für eine Nacht verbunden durch den öffentlichen Nahverkehr, so dass man schnell von Ort zu Ort gelangt.
    .
    Es ist faszinierend zu erleben, wie sich im vollbesetzten Bus gegen Mitternacht wildfremde Menschen angeregt über Kunst unterhalten.
    .
    Solide Theater- und Opernbesucher sind gutgelaunt mit vielen, vielen anderen unterwegs, die einfach nur neugierig sind und die Elemente, denen sonst die Nacht gehört, werden völlig an den Rand gedrängt. Ich habe sie gesehen, sie wirkten völlig verstört und die älteren Herrschaften, die sich sonst nie und nimmer um diese Zeit in diesen alten Industrie-Gegenden aufgehalten hätten waren in der friedlichen und freundlichen Menschenmenge völlig sicher und souverän.
    .
    Keine Betrunkenen, keine Glasscherben, kein Stress.
    .
    Fußballmeisterschaftsfeiern laufen in dieser Gegend übrigens genauso angenehm entspannt und friedlich ab.

  167. liebe Vroni,
    schön daß Sie...

    liebe Vroni,
    schön daß Sie Loos so gut kennen! Auch die Memoiren von Lina Loos sind nett zu lesen, und wenn Sie Loos´Inneneinrichtungen mögen, werden Ihnen auch die kleinen Möbel von Anna Lülja Praun gefallen.
    http://www.baunetz.de/meldungen/Meldungen_Architektin_und_Designerin_Anna-Luelja_Praun_gestorben_18169.html
    http://www.eiblmayr.at/kuratierung/anna-luelja-praun.htm#
    http://korso.at/archive/korso/kunst/praun.htm

  168. @T.I.M.
    Wer hat gesagt, dass...

    @T.I.M.
    Wer hat gesagt, dass Verfassungsschützer lieb sind?
    .
    Der Wunsch nach “Rechtssicherheit” ist illusorisch. Man kann für diese Situation keine Regelung schaffen, die “Sicherheit” schafft, ohne zum Mißbrauch anzuregen. Die Grenze wird nur verschoben, dort entsteht die unklare Situation anderswo wieder von neuem.
    .
    Erschlagen oder erschießen, das ist keine juristisch brauchbare Unterscheidung. In Notwehr wird nicht nach Waffe differenziert, sondern nach Situation. In Notwehr darf man auch ohne Waffenschein Pistolen benutzen, etc. Und es kommt auch nicht auf den Abstand in Zentimetern an.
    .
    Hinterher vor Gericht wird das alles eine Rolle spielen – aber man kann nicht vorher schon das Gesetz nach solchen Parametern formulieren.
    .
    Und das mit dem Verfassungsschützer soll nur zum Denken anregen. Die Polizei bricht selber mal gerne Gesetze und will dabei nicht in flagranti erschossen werden. Und wer diesen Fehler macht, dem werden womöglich auch “rechtliche Garantien” nichts nützen, die man ihm in so einem Falle nämlich nicht so bereitwillig einräumen wird. Auch darum ist vor Selbstschutz-Gesetzen zu warnen: Diese werden vom Volksmund oft eindeutiger ausgelegt als sie gemeint waren und würden manchen ja nur in falscher Sicherheit wiegen, der dann hinterher auf Jahre im Knast verschwindet.

  169. @ThorHa
    .
    Selbst wenn es so...

    @ThorHa
    .
    Selbst wenn es so eine Absprache gegeben haben sollte, hätte man sie hinterher nicht halten müssen.

  170. Was immer Kohl und Mitterand...
    Was immer Kohl und Mitterand besprochen oder “abgemacht” haben, es hätte niemals irgendeine völkerrechtliche Geltung gehabt.

  171. Als ob die Deutschen nicht...
    Als ob die Deutschen nicht gewußt hätten, wie man alliierte Wünsche ins Leere laufen lässt. Die I.G. Farben sind ja auch noch nicht liquidiert.

  172. Im übrigenwill ich nicht so...
    Im übrigenwill ich nicht so tun, als sei ich selber immer gegen den Euro gewesen. Ich dachte, die wissen schon, was sie tun.

  173. @ HansMeier555 10. Juli 2012,...
    @ HansMeier555 10. Juli 2012, 14:52 :
    Sie könnten Recht haben, aber eines ist nun einmal sicher : die Entwicklung ist keine deutsche.
    Die Briten steigen wieder aus, einige andere werden folgen.
    Der ESM ist quasi die Verselbstständigung der Finanzen innerhalb des Euro.
    Es gibt -keine- Obergrenze.
    Es gibt keine Rechtsgrundlage für Haftung, der ESM Betreiber.
    Die Staaten haben -keinen- Zugriff, weder inhaltlich noch planerisch.
    Es ist ein Sonderrecht, von dem wir nur wenige haben (z.B. Kriegsrecht).
    Wer auch immer die Kugel anstößt, er/sie kann nur schauen wie die Kugel läuft und hoffen.
    Wir Europäer geben da etwas Elementares aus der Hand, nämlich unsere finanzielle Selbstbestimmung.
    Ob uns die Eurorettung gefällt ist dann zweitrangig, die ESM Leute haben praktisch volle und uneingeschränkte Möglichkeit zu handeln und zu verändern.
    Das Geld hat eigene Regeln, wenn diese Regeln eingehalten werden, dann gewinnen am Ende immer die Banken, denn das Geld ist Bankengeld.
    Dieses Bankensystem wird gerade gerettet, das hat mit Demokratie und Völkern nichts (aber auch garnichts) zu tun.
    Nationalität : reich
    Nicht “reich” , tja Staatenlos, denn die Nationalstaaten lösen sich gerade selbst auf.
    Was kann Politik schon leisten ohne Haushaltsrecht.
    Politik, das kommt von … ich übersetze mal mit Bürgervertretung, das ist weitläufig, aber es trifft hier eher.
    Feudalismus? Wir führen gerade den Geldadel ein, bei dem unsere deutschen ( aber nicht nur die deutschen, die anderen auch) Milliardäre am Katzentisch sitzen und nur neidisch schauen können, wie es ihnen ergeht.
    Das alles wird unglaublich teuer, in Geld kaum auszudrücken und an Lasten in Generationen gerechnet.
    Nach dem ESM ist es wirklich alternativlos, es sei denn man tritt aus der EU, dem Euro, der Nato und der UN aus und erklärt sich zum souveränen Staat ohne Rechtsbindung zum alten Gebilde Deutschland.
    Aber das ist ja nur wieder die Frage, wer wir sein wollen. Eine Frage, die unsere Politik ja immer beantwortet ohne die Bürger zu fragen.
    Angst? Ja ich habe Angst. Es ist ein gewalttätiges, undemokratisches und diktatorisches Vorgehen, bei dem ein großer Teil der Bürger ohne wirtschafliche Grundlage sein wird und am öffendlichen Leben nicht teilnehmen kann, weil alle Grundlagen dieses öffendlichen Lebens kostenpflichtig sind.
    Ausser der hier beschriebenen Randale, bei der sich die Bürger gegenseitig drangsalieren, das wird immer gehen und tolleriert. Denn es ist gewünscht.

  174. @Foersterliesel 10. Juli 2012,...
    @Foersterliesel 10. Juli 2012, 14:49
    Zitat: “Abschaum, wie Sie weiter oben erschrocken bemerken, mag zwar eine strafbare Bezeichnung sein, darüberhinaus ist er aber nicht nur eine soziologische Kategorie, sondern leider auch eine schlichte Tatsache. Möge Ihr Schicksal Sie ihm nur literarisch begegnen lassen.”
    .
    Seien Sie froh, dass Sie auf der Sonnenseite des Lebens geboren sind.
    Ich hatte auch das Glück.
    Ich hatte irgendwie das Talent meine quirrligen Zwillinge (eines mit Behinderung) ohne Unterstützung – zu zufriedenen Menschen aufzuziehen.
    Ich bin dankbar… es hätte so viel passiern können.
    Andere Menschen scheitern.
    Wieso sollten diese ausgerechnet altes “Nazivokabular” verdient haben?
    Hilft Ihnen eigentlich so ein Geschimpfe?
    na Servus.

  175. Und ich sage das ja gar nicht,...
    Und ich sage das ja gar nicht, um Kohl und die CDU anzugreifen, zu kritisieren, zu verunglimpfen, oder so.
    Für diese Entscheidung gab damals vielleicht gute Gründe? Ich fühle mich ausser Stande, die Einführung des Euro kompetent zu bewerten.
    .
    Nur dass es eben der Kohl war, der die Entscheidung traf, scheint mir eben festzustehen. (Auch die Mitterand-Geschichte spricht ja dafür). Eine ehrliche Debatte darf daran nicht vorbeigehen.
    Wenn sich der Euro eben als Irrtum herausstellen sollte (also nur wenn), dann müsste sich das konservative Lager eben mit sich selbst ins Gericht gehen. Und nicht sagen, Günter Grass, Habermas, Lea Rosh oder sonst eine von den Vergangenheitsbewältigungs-Nervensägen seien schuld gewesen.

  176. @hansMeier555 - "Die Polizei...
    @hansMeier555 – “Die Polizei bricht selber mal gerne Gesetze und will dabei nicht in flagranti erschossen werden.”
    Ist letztens in Hannover passiert. Und das schiessende Rockerbandenmitglied wurde vor Gericht freigesprochen, völlig zu Recht, wegen Putativnotwehr.
    Nach dem Durchbruch der Piraten zur Mehrheit wird Polizeeinbruch allerdings nicht mehr notwendig sein. In einer Post Privacy Gesellschaft gibt es ja keine aufzuklärenden Geheimnisse mehr.
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  177. fionn, mich nicht. Die SNB...
    fionn, mich nicht. Die SNB handelt völlig logisch. Und das ist doch mal was, in diesen Zeiten.

  178. Ehrlich gesagt, finde ich das...
    Ehrlich gesagt, finde ich das hier schlimmer,
    denn das bleibt liegen, die Randalierer sind nächsten Tag wieder weg.
    .
    http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/mll049uastvbp.jpg

  179. @ fionn 10. Juli 2012, 17:21...
    @ fionn 10. Juli 2012, 17:21 :
    Die Schweiz wurde gebrochen. Man hat Geld hinein und hinausgepumpt und den Franken springen lassen, bis man alle politischen Zugeständnisse hatte, die man wollte. Man ist hier (für mich) die Wall Stree und die City of London.
    Bankgeheimniss ade und Basis für Neutralität ausgehöhlt. Die Schweizer haben sich an den Euro gekoppelt, sind also quasi Euroland per Zwang.
    Natürlich kaufen die Euro, um den Euro zu stützen, vom dem anglikanischen shoppen in europa, muss der Euro runter.
    Die Schweiz wird mitabverkauft oder muss mit den Euroländern stützen.
    Nächste Runde im Finanzring.

  180. Vroni10. Juli 2012,...
    Vroni10. Juli 2012, 14:08
    “Nicht einmal das schwachbrüstige, Anjatanja-übliche ‘hallo’ .”
    Bei uns sind alle Kunden anjatanja, wirklich alle, und da sind paar größere dabei,
    Sehr geehrte Damen und Herren” schreiben nur die Lieferanten.
    Ich wundere mich auch darüber. Ich dachte immer, um Director zu sein,
    musste man vorher was Anderes gewesen sein.
    .
    Der Vasall10. Juli 2012, 16:11
    Gut das der Loos die Piercings noch nicht kannte.
    .
    Vergangenheitsbewältigungs-Nervensägen, dreifünfermeier, der war gut.

  181. liebe Gabriele,
    nicht alle die...

    liebe Gabriele,
    nicht alle die irgendwie scheitern verhalten sich wie Abschaum. Und auch solche die gar nicht scheitern, können sich wie Abschaum verhalten. Ich war also ungenau: einerseits eine soziologische Kategorie, und darüberhinaus noch ein moralische.
    Natürlich ist es gut viel zu verstehen, aber im Verstehen braucht man sich nicht aufzulösen, man kann dennoch bewerten, urteilen, Grenzen ziehen.
    .
    Daß Sie Ihre Kinder ohne Hilfe aufgezogen haben finde ich ganz großartig und bewundernswert, und daß es so gut gelang ist doch vor allem ein Verdienst Ihrer Persönlichkeit!

  182. lieber Hm555,
    Antiatlantismus,...

    lieber Hm555,
    Antiatlantismus, Sie kennen ja bestimmt das rechts-rechte Narrativ vom verlorenen Krieg, dem Großkapital, dem Öl etc usw…
    unsere Rechte hat das zu abenteuerlichen Kontakten in middle east veranlasst,
    außerdem gabs da auch etwas Geld, die letzte Reise führte zu Kadyrow, und man bürgert gerne Reiche ein…

  183. Dipsy hat ja nun wieder...
    Dipsy hat ja nun wieder gepiepst, aber der Herr Wimmerl sen. fehlt mir arg!

  184. Antiquariat auf Juist, sehr...
    Antiquariat auf Juist, sehr aktuell sind die da, das Geld der Zukunft.
    .
    http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/millionenl6vkueyng2.jpg
    .
    OT: Ein Don-Alphonso-Fan-Foto …
    Silberkanne, Fahrrad und alter Teppich in -einem- Bild. (selbes Antiquariat)
    .
    http://www.fotos-hochladen.net/uploads/silberkanne0obys4iz15.jpg

  185. Guten Tag,

    möglicherweise...
    Guten Tag,
    möglicherweise scheint es sich um Beschäftigte des unbedeutenden Teils eines Weltkonzerns zu handeln. Es gibt eine offensichtliche Korrelation (und Kausalität) zwischen Image und Auftreten…..

  186. "Gut das der Loos die...
    “Gut das der Loos die Piercings noch nicht kannte.”
    .
    Für Loos war die Promiskuität der Pop-Kultur auch noch kein Thema. Seine Generation konnte sich vorstellen, eine normative Wahrheit des geistigen und kulturellen Lebens zu formulieren, etwas, dass bisweilen unfreiwillig komische oder unmenschliche Züge annahm. Wir akzeptieren nur noch den Markt, d.h. das a priori der Kontingenz, die Subjektivität multipler Lebensentwürfe usw. Alles andere erschiene uns stalinistisch. Daneben gibt es dann hier und da ein paar Reaktionäre, die auf Formwille, Religion und andere Autoritätsdrogen setzen, dies das aber nicht in kohärente Überlegungen übersetzen können. Sie beklagen sich über Beliebigkeit, aber man ist am Ende unschlüssig, warum man den Papst eigentlich Paganismus vorziehen soll.

  187. @mediensegler...
    @mediensegler @nurmeingedanke
    Schwer zu sehen, aber der alte Teppich ist wohl nur alt.

  188. liebe Foersterliesel, ist...
    liebe Foersterliesel, ist dipsy nicht eigentlich eines der intellektuell zu unrecht nicht unterschätzten teletubbies (abgesehen vom geschätzten kommentatoren, der sich dieses namens nur bemächtigt hat). und darf ich fragen, was sie meinen?
    .
    liebe Der Tiger, nun, der knabe muss wohl überall sein. leider musste ich ihm auch irgendwann einmal begegnen, zu zeiten, als er noch politisch aktiv war. was für eine show. nun, dumm ist der mann nicht, ebenso wenig wie uneitel, und mit mutti am ruder und dem fortschreitenden alter schwänden die optionen ohnehin ins unerkenntliche.
    .
    dipsy, schnucki, mimimi und mutti… allmählich tönt die politische klasse hier als kindergartengruppe. ts.

  189. +++KLARE ANSAGE AN MAXIMILIAN...
    +++KLARE ANSAGE AN MAXIMILIAN BAEHRING+++
    yep. selbst justiziert der mann. (wo es geht.) danke!

  190. Guten Morgen!
    .
    Gerade alles...

    Guten Morgen!
    .
    Gerade alles gelesen. Musste den ganzen Abend auf ARTE ‘Das Haus nebenan – Chronik einer französischen Stadt im Kriege’ von Marcel Ophuls sehen.
    .
    Gut, dass ich nicht hier war.

  191. werte donna laura, Sie sind...
    werte donna laura, Sie sind noch ungnädiger, als der Gas-Gerd.
    Er gesteht der politischen Klasse und der Merkel-Regierung wenigstens
    Azubi-Status zu.
    Ansonsten: mit dem Euro ist alles okay.
    .
    Don’t worry, be happy….

  192. Der Exkanzler lehnt sich...
    Der Exkanzler lehnt sich vermutlich entspannt zurück, gönnt sich eine Cohiba,
    einen guten Rotwein und rezitiert sein Lieblingsgedicht – eigene Aussage während
    seiner letzten Wochen im Amt – :
    .
    Herr, es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.
    Leg deinen Schatten auf die Sonnenblumen,
    und auf den Fluren lass die Winde los.
    Befiehl den letzten Früchten voll zu sein,
    gib Ihnen noch zwei südliche Tage,
    dränge sie zur Vollendung hin, und jage
    die letzte Süße in den schweren Wein.
    .
    Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
    Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
    und wachen, lesen, lange Briefe schreiben
    und wird in den Alleen hin und her
    unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.

  193. Von ferne grinst die...
    Von ferne grinst die Zwangsanleihe
    Da hülfen auch nicht der Stützen Schreie
    Und auf den Bermudas die Police
    Wir grillen heute Kaviar am Spieße
    (aus dem Brevier der Linkspartei)

  194. Ich schreib schon was dazu....
    Ich schreib schon was dazu.

  195. Au ja, eine Runde Heulen und...
    Au ja, eine Runde Heulen und Zähneklappern!

  196. "Amoralisch san ma olli scho a...
    “Amoralisch san ma olli scho a moi gweng, net wahrr” (Wimmerl d. Ä.)

    Adolf Loos, Architekt ( (* 10. 12. 1870 ; † 23. 08 1933 ) oder
    der weitgespannte Bogen vom Ornament auf der einen
    Seite und hin zum Verbrechen sowie der Selbstjustiz auf der anderen Seite.
    http://www.neumarkt-dresden.de/Texte/loos.html

  197. Vor dem ständig tagenden,...
    Vor dem ständig tagenden, hochwohllöblichen Untersuchungsausschuß sich äussernder hoher Beamter (Verfassungsschutz): ” Ich konnte doch nicht den ganzen Tag mit dem GG unterm Arm durch die Flure radeln! Schon aus Selbstschutz nicht!”

  198. Ideenreichtum und...
    Ideenreichtum und Zukunftsfähigkeit, die deutschen Sparguthaben sind sicher….
    ..
    Aufruf an alle preußischen Patriotinnen zur Kriegsfinanzierung:
    Prinzessin Marianne von Preußen appellierte 1813 an alle Frauen Preußens, ihren Goldschmuck abzugeben um im Austausch dafür eine Eisenbrosche oder Ring mit der Aufschrift „Gold gab ich für Eisen“ zu erhalten. Dieser Aufforderung wurde auch vielfach nachgekommen. Das Tragen von Eisenschmuck wurde zur Mode aller Patriotinnen, die damit ihren persönlichen Beitrag zur Unterstützung der Befreiungskriege dokumentieren wollten.

  199. Das war aber ein...
    Das war aber ein Befreiungskrieg und nicht eine Unterwerfung unter ein bankenregime.

  200. <p>Man kann mich ja mal...
    Man kann mich ja mal fragen, ob ich für die Bereitstellung von Panduren, Peitschen und Knüppeln für die Londoner City beitragen möchte.

  201. (Rohr-)Zucker ist eine...
    (Rohr-)Zucker ist eine wertvolle Ressource.
    Bin I gestan bei meim Hausoarzt gweng. Frogt der damische Hiasl mi: “Mei, Herr Wimmerl, wos mocht denn unsana Zucka, ha?”
    Drauf hob I fier eahm gsogt: ” Gestan hotta nacha no zuckt!”
    http://faz-community.faz.net/blogs/adhoc/archive/2012/07/10/die-volkskrankheit-diabetes-macht-unternehmen-wertvoll.aspx

  202. DA@: Sie brauchen sich nicht...
    DA@: Sie brauchen sich nicht zu bemühen.
    Die Panduren waren Kroaten/Serben von der östereichischen Militärgrenze zu den Türken. Zwegn dem, weil sie Halstücher trugen, stammen von daher die Krawattln. An diesen, ihren K. werden sie sich demnächst, die Londoner Banker, may be, der Reihe nach unter der Black Friars Bridge aufhängen.

  203. E.R. Binvonhier 11. Juli 2012,...
    E.R. Binvonhier 11. Juli 2012, 02:03@:Passt scho schee:…auf den Fluren lass die Winde los….
    http://www.faz.net/aktuell/thueringer-untersuchungsausschuss-wenn-sie-es-genau-wissen-wollen-ich-war-betrunken-11815998.html

  204. Inflation in Deutschland liegt...
    Inflation in Deutschland liegt heute bei 1,7% – not too hot and not too cold, just right (ideal ist zwischen 1 bis 2 % pro Jahr, sagt man in der Schweiz).
    By the way, wie hat die BRD es geschafft, angeblich reibungslos die DDR-Wirtschaft zu modernisieren? Wie läuft heute die Wirtschaft im Osten?

  205. Überalterung, Subventionen,...
    Überalterung, Subventionen, Landflucht, viel grüne Wiese und ungelöste Probleme.

  206. @Plindos: Danke für diesen...
    @Plindos: Danke für diesen Link zu Loos’ “Ornamanent als Verbrechen”. Aber Loos irrt natürlich. Auch unsere Zeit hat ihr Ornament, mit dem zahllose Produkte – gerade auch zivile – ausgestattet werden: das Tarnmuster…

  207. @whatcrisis, 10.7. um 06.02...
    @whatcrisis, 10.7. um 06.02 Uhr: Ich weise nochmals auf http://www.aclu.org/…/asset_upload_file708_35775.pdf hin. Dies ist eine Meta- Analyse, also eine formelle Kombination mehrerer Studie zum Thema: Videokameras haben keinen positiven Effekt.
    Auch die “name and shame” Inititativen wirken nur dort, wo es etwas zu schaemen gibt.
    Also Don: wenn Sie die Eltern der Krakeler kennen, annehem, die wuerden sich schaemen, und auf deren Gesellschaft/ Umgang keinen besonderen Wert legen, dann zeigen sie die Photos der Rabauken. Dann wird es sicherlich ruhiger- auf der Strasse wie im Salon

  208. Der weiter oben mehrfach...
    Der weiter oben mehrfach gewürdigte Adolf Loos mag künstlerisch bedeutend gewesen sein, im hier einschlägigen Zusammenhang ist er ein bedenklicher Zeuge, flog er doch im jugendlichen Alter mehrfach wegen seines schlechten Betragens von den Oberschulen (eine wollte ihn später nicht erneut aufnehmen). Eine Verurteilung wegen seines besonderen Zugangs zu kleinen Mädchen im Prater stimmt da auch nicht freundlicher. Womöglich hätte er vor des Dons Tür mitgefeiert.

  209. Hat Gerd sich tatsächlich mit...
    Hat Gerd sich tatsächlich mit Gedichten die Zeit vertrieben? Einsam auf den Alleen hin und her zu wandern, finde ich etwas deprimierend. Da zitiere ich lieber den römischen Brunnen:
    .
    Aufsteigt der Strahl, und fallend gießt

    Er voll der Marmorschale Rund,

    Die, sich verschleiernd, überfließt

    In einer zweiten Schale Grund;

    Die zweite gibt, sie wird zu reich,

    Der dritten wallend ihre Flut,

    Und jede nimmt und gibt zugleich

    Und strömt und ruht.

    (Conrad Ferdinand Meyer)

  210. lieber, lieber Wimmerl...
    lieber, lieber Wimmerl senior!!
    encore, encore!
    .
    liebe Donna Laura,
    naja, unter uns Kunstfiguren…
    .
    lieber prince Matecki,
    da es schon so lang her ist daß ichs las, hab ich leider vergessen/verwechselt von welcher der 3 oder 4 Ehefrauen Loos´die Biographie war…
    Das süße Wiener Mädl harrt noch seiner gründlichen Entzauberung; Elend und Not boten vieles käuflich, oft genug durch die Eltern angeboten. Peter Altenberg sammelte Mäderlbilder und Schiele wurde auch angeklagt.

  211. @Der Tiger 13:39, Der Gerd hat...
    @Der Tiger 13:39, Der Gerd hat sich wohl nicht nur die Zeit damit vertrieben, er soll
    auch ein guter Vorleser sein.

  212. @Der Tiger (13:39)
    Denk ich an...

    @Der Tiger (13:39)
    Denk ich an Gerd und C. F. Meyer, so fänd ich folgendes Gedicht auch recht passend:
    .
    Genug ist nicht genug! Gepriesen werde
    Der Herbst! Kein Ast, der seiner Frucht entbehrte!
    Tief beugt sich mancher allzureich beschwerte,
    Der Apfel fällt mit dumpfem Laut zur Erde.
    .
    (auch ‪Conrad Ferdinand Meyer‬)

  213. prince Matecki@: Der Arzt hat...
    prince Matecki@: Der Arzt hat mir die Maderln verboten (Richard Czapek und H. Schödl) 1971 Lied.
    ..ah der Klimt, der Schiele und der Kokoschka. Ois so Buschn wiar i. Grad kimmt die Mutzenbacherin ummad Eckn.

  214. Mei jo de Maderln. Ois wos...
    Mei jo de Maderln. Ois wos Recht is. Zu moana Zeit hotts z´ Bassa (Passau) amoi aan Brrozess in deni fuffzga Joahr gebn. Der Renftinga Loisl, unsana Lokalzeidungsredaggdör, war ois Brrozessbeobachta zugägän gäwäsän. Dea hot ma´s vazöhllt, wias oganga is:
    !!!
    Der Richter: Jo sag´S amoi Freilein M., warum ham´S Eahna denn net gweahrt gegn den Unhold der wo allhier Beglagda is?
    Die Klägerin: Mei scho, I hob´S ja vasuacht Hearr Richta. S´is oba fei net ganga.
    Der Richter: Jo wia nacha des, Freilein M., ha, wia moanan´S bräsis des nochad?
    Die Klägerin: Halten´S zu Gnadn Hearr Richta, grad mid da oan Hond hob I mein Röckerl midsamt da Schüarzn fest hoitn müassn und mid da andan hob I mi am Zaun ghoitn. Grad, dass I net umgfoinn bi.

  215. Ja, ich kenne sowohl die...
    Ja, ich kenne sowohl die dialektischen Kunstfiguren dazu wie die trockenen. Anweisung für junge Strafverteidiger in Vergewaltigungsverfahren:
    Herr Vorisitzender Richter, erlauben Sie einen kleinen Test? Nehmen Sie bitte diesen Stift von mir – Danke – und jetzt stecken Sie ihn bitte durch dieses Loch in dem Papier dass ich Ihnen hinhalte…!” “Aber Herr Verteidiger, Sie müssen schon still halten!” “Eben, Herr Vorsitzender”. Schon bei Erstsemestern bekannt….
    Der Umgang mit vielen Beamten mit Befähigung zum Richteramt im Ministerium färbt halt auf mich ab.
    Kleine Zusatzinformation, nach den Prozeßakten waren die Mädchen 7 und 8 Jahre alt im Fall Loos.

  216. Flächenbombardement oder...
    Flächenbombardement oder Immobilienblase, immer endet es mit Lastenausgleich.
    .
    Die Frage ist nur, was es diesmal anstelle der Zonenrandförderung geben wird.

  217. Wiewohl man davon ausgehen...
    Wiewohl man davon ausgehen kann daß Kindesmißbrauch bei sozialem Gefälle weitverbreitet war (Lehrer aus ländlichen Sonderschulen z.B. erzählten mir bedrückt davon wie oft ihre Schulabgänger früher in miserablen Hilfsjobs landeten und den Belästigungen ihres Arbeitgebers völlig hilflos ausgesetzt waren) und ebenso in Heimen und bei Pflegekindern (die oft als billige Arbeitskräfte mißbraucht wurden, bis in die 70er, wie jetzt gerade in Ö erhoben und endlich aufgearbeitet wird) war Mißbrauch nicht auf die Kinder der Armen beschränkt. Virginia Woolfe z.B., Patientinnen der ersten Analytikergeneration waren Übergriffen aus der Familie aber auch durch das Personal, dem sie überlassen waren, ausgesetzt. Wie gering aber (trotz ähnlicher gesetzlicher Bestimmungen wie heute) auch in aufgeklärten Kreisen die Parteinahme für das Kind war, zeigt u.a. Freuds Fallgeschichte der Dora, deren Recht sich als 13jährige gegen Avancen und Übergriffe zu wehren, mit einem wahren Deutungsfuror negiert und weggewischt wurde.
    Hier gibt es noch viel zu beforschen; allgemein aber kann man bei Tätern weniger von einer (quasi schicksalhaften) Triebfixierung ausgehen, sondern von der einladenden sozialen Schutzlosigkeit kindlicher Opfer.

  218. @ E.R. Binvonhier
    das finde...

    @ E.R. Binvonhier
    das finde ich auch schade. es liegt daran, dass deutsche frauen und ihre töchter glaub/t/en, emanzipation hiesse, einfach nur „den spiess umzudrehen“ und sich so zu verhalten wie männer.
    damit haben jene die gesamte gender-diskussion und –aktion gründlich missverstanden, denn eigentlich müsste es heissen: ausgleich zwischen weiblichem und männlichen schaffen und genau diesen ausgleich „in die welt tragen“.
    dazu gehört auch die einsicht… tylerdurdenvolland erwähnt sie … dass jene, die sich privilegiert abgrenzen, ihre „schatten“ ignorieren, irgendwann mit ihm konfrontiert werden. aus der psychologie ist bekannt: schatten verdrängen macht krank …das dunkle muss bewusst gemacht und integriert werden…
    das hat übrigens überhaupt nichts mit reichen oder armen randalierern zu tun (die einen wie die anderen wurden zur verantwortungslosigkeit erzogen), sondern mit genau dieser erziehung.
    notwendig ist eine neue kultur der verantwortung, die sich in die gesellschaft hinein bewegen sollte. d a s zum beispiel wäre „wahre“ emanzipation.
    wir jedenfalls tun genau das – auch wenn wir dafür schon vor jahren in ein anderes land gegangen sind. das lag absolut nicht an den „prolls/dem pöbel/dem mob“ in deutschland, sondern exakt an jenen “privilegierten”, kunden, bänkern, die unsere aktionen arrogant belächelt und ignoriert haben.
    nun sind wir es, die belächeln. denn wir wissen, was kommt. http://www.ne-mac.com

  219. Glückwunsch, Herr Alphonso.....
    Glückwunsch, Herr Alphonso.. Ihr reaktionäres Schmierertum führt in Ihrer ach so geliebten Heimatstadt mittlerweile zur Hexenverbrennung… Toll gemacht. Falsch zitiert und fehlgedeutet. Und Ihr unverhohlener Aufruf zum Polizeistaat tut sein Übriges… Sie sollten sich schämen… Ernsthaft.

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