Home
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER
Weitersagen Kommentieren (385)
 

Der Finanzjunkie Berlin

24.07.2012, 08:24 Uhr  ·  Sozialkünstlerische Party statt Defizitbekämpfung: Berlin beweist erneut, warum der Länderfinanzausgleich für diese Stadt nichts anderes als ein Paket Heroin für einen Süchtigen ist.

Von

Wir wollen nicht ein Stück vom Kuchen, wir wollen die ganze Bäckerei.

Als ich vor anderthalb Jahrzehnten zum ersten Mal etwas länger in Berlin war, weilte ich in Schöneberg. Und schon damals sah ich diese Aufschrift und dachte mir: Wer so argumentiert, wer so grundsätzliche Regeln der Höflichkeit missachtet, der möchte daneben sicher auch noch das Mehl, die Eier, die Sahne, die Früchte und das Personal, und zwar umsonst und sofort und wenn etwas nicht klappt, gibt es Ärger. Die sind nicht nur dreist, sie würden es auch ausleben, liesse man sie gewähren, und würde man versuchen, ihnen Einhalt zu gebieten, würden sie sich auf irgendwelche Gewohnheitsrechte berufen. Sie hätten schon immer geschmiert und Bäckereien geplündert. Und dann dachte ich mir: Egal. Der schreibt das hin, ein anderer wird kommen und die historische Brücke wieder säubern. Wie gesagt, das ist jetzt 15 Jahre her. Vermutlich würde hier die Polizei doch kommen und einen wegen Denkmalbeschädigung verhaften, wenn man versuchen sollte, die Aufschrift zu entfernen.

Bild zu: Der Finanzjunkie Berlin

Man könnte in Berlin vieles tun, Autos demolieren, Brücken beschmieren, Müll liegen lassen und die S-Bahn beschädigen, man könnte ein paar Geschäfte des gehobenen Bedarfs anzünden und Steine auf Baufahrzeuge in Neukölln werfen, bis man in der bundesweiten Presse unfreundliche Ansagen lesen müsste, wie sie im Moment Horst Seehofer, seines Zeichens bayerischer Ministerpräsident, zu Kenntnis nehmen muss. Denn die gewaltsame Aufkündigung eines Gesellschaftsvertrages in Berlin ist gelebte Tradition und wird, siehe Yorckbrücke, Bestandteil der Lebensrealität. Aber die Idee von Horst Seehofer, gegen den seit Jahren umstrittenen Länderfinanzausgleich zu klagen, gilt als Zeichen der Verzweiflung vor den kommenden Wahlen. Oder als unsolidarischer Akt. Oder als typisch bayerische Kraftmeierei. Oder als Beispiel für die Neigung des Ministerpräsidenten, immer mal wieder Amok zu laufen, und dabei auf nichts und niemanden Rücksicht zu nehmen.

Und natürlich muss man, auch als Bayer, ehrlich sagen, dass Herr Seehofer mitunter heuchlerisch daherkommt. Ich meine nicht den Umstand, dass Bayern lange Zeit vom Finanzausgleich begünstigt war – diese Summen hat Bayern inzwischen mehrfach wieder einbezahlt, ohne mit der Wimper zu zucken. Ich meine sein Argument, dass in Berlin Studenten eine Prämie bekämen, und in Bayern Studiengebühren bezahlen müssten. Das wollte die Staatsregierung unter Stoiber so, weil die Universitäten leistungsorientiert umgebaut werden sollten. Dafür gab es Gremien und Beiräte und Proteste und am Ende eine saftige Wahlniederlage. Seehofer will hier wieder raus aus dem Gebührenelend, und begründet dessen Existenz nicht mit seiner Partei, sondern mit Berlin und der dortigen Misswirtschaft. Gar nicht überrascht wäre man, würde die CSU demnächst wieder von diesen Gebühren abrücken, besonders, wenn man tatsächlich ein paar Milliarden mehr behalten könnte. So sind die hier. Das muss man nicht mögen. Aber für Seehofer geht es um alles. Daher käme dieser billige Populismus, schäumen die Medien.

Bild zu: Der Finanzjunkie Berlin

An ein paar schmerzhaften Wahrheiten kommt man dennoch nicht vorbei: 3,043 Milliarden bekam Berlin letztes Jahr an Mitteln zugeteilt, 3,663 Milliarden wurden Bayern abverlangt. Bis 1994 war dieser Ausgleich nur ein wenig Rumschieberei; seitdem Berlin mit dabei ist, läuft das alles aus dem Ruder. Begründet wird das dadurch, dass der Staat laut Grundgesetz im ganzen Land gleichartige Lebensbedingungen herstellen soll. Und natürlich damit, dass Berlin so arm dran ist: Der zweite Weltkrieg (vor 67 Jahren zu Ende gegangen)! Die deutsche Teilung (seit 22 Jahren ist die Stasihochburg der Ostblock-Subventionsmoloch Ostberlin wieder eins mit der Immobilienmafia  dem West-Subventionsmoloch Westberlin)! Weil ein Land wie Deutschland eine richtige Hauptstadt braucht, und noch so viel getan werden muss! Dafür braucht man zum Zuschuss der anderen Länder auch noch fast eine Milliarde Neukredite. Rund 4 der 22 Milliarden des Haushalts kommen auf diese Art rein, und weitere 2,881 Milliarden sind Bundesergänzungszuweisung. Das ist schon mehr als ein Stück Kuchen, aber, könnte man meinen, doch kein Grund für die humorlosen Bayern, gleich die Solidarität einer Nation aufzukündigen. Das ist die Bundesperspektive.

Und darin gehen ein paar Kleinigkeiten unter – wie etwa die Meinung von über 80% der wahlberechtigten Bayern, dass ein Vorgehen gegen den Ausgleich gut und richtig ist. Und auch ich – nun, ich habe am Wochenende im Tagesspiegel diese Geschichte gelesen. Darin geht es um ein Grundstück an der Spree, das zu meiner Zeit dort ein paar findige Leute mit einem Lattenzaun abgesperrt hatten, um Parties zu feiern. Vorn war ein Türsteher und hinten Musik und gute Laune. Und als dieser Betrieb, die Bar 25 geschlossen wurde, gab es laute Proteste, Berlin würde den Berlinern den Zugang zur Spree nehmen – der davor von Türstehern und nicht ganz billigen Preisen auch nicht gerade offen gehalten wurde. Es gab einen Bürgerentscheid, in diesem Bereich am Fluss nicht alles dem Projekt Mediaspree zu opfern, und nun setzt sich also der neue SPD-Chef in Berlin dafür ein, dass die alten Betreiber mit einem neuen Konzept unter dem Stichwort „Stadtrendite” weitermachen dürfen. Das alles klingt so lange halbwegs schlüssig, als man die Hintergründe nicht kennt: Denn das Gelände gehört einer städtischen Firma namens BSR, die von sich behauptet, in Berlin eine Stadtreinigung zu betreiben.

Bild zu: Der Finanzjunkie Berlin

Ja, ich habe auch schallend gelacht, aber wenn man in Berlin lebt, merkt man: Die leben prächtig mit der Vortäuschung dieses Geschäftes, so wie der Bürgermeister ja auch angeblich „regierend” ist. Diese BSR jedenfalls beabsichtigt bislang, das Gelände an den Meistbietenden zu verkaufen. Dadurch käme dem defizitären Betrieb der Stadt eine hohe zweistellige Millionensumme zu, und zusammen mit dem Bau und der Vermietung würde auch für Berlin etwas abfallen. Allerdings haben die ehemaligen Spreeabschneider und Betreiber der Bar nicht genug Geld. Und deshalb soll politisch entschieden werden, dass die BSR auf diese Einnahmen verzichtet, die eventuell reichen würden, die 74 Millionen Verlust aufzufangen, die im letzten Jahr ermisswirtschaftet wurden. Andernorts gälte so ein Vorgehen möglicherweise als Veruntreuung, in Berlin möchte man damit die Hauptstadtkultur fördern, an der Spree feiern, sozialkünstlerische Projekte anschauen und sagen, dass die anderen Arbeiter an der Mediaspree auch einen Ort zum Entspannen brauchen. Gleichzeitig sorgt das Projekt dafür, dass in der näheren Umgebung weniger Luxussanierungen drohen, die fraglos entstünden, würde man hier noch mehr gut bezahlte Arbeitsplätze schaffen. Schreckliche Vorstellung für Berlin.

Und diese fehlenden zig Millionen, die sind dann eben noch ein Scherflein drauf, auf dem ohnehin schon üppigen Defizit der Stadt. Gegen die Mehrkosten des Berliner Flughafens, der fliegt, wie Berlin gereinigt wird, ist das doch gar nicht so schlimm. Pleite geht Berlin nicht, genug Geld für einen kostenlosen Kitaplatz für Alle ist auch noch da, und am Ende hat man ein schreckliches Defizit und keine Wirtschaftsleistung und ist so arm und nahe an der Pleite, dass irgendjemand zahlt. Erschöpft von der Bettelei um das nackte Leben setzt man sich dann an die Spree in das Künstlerdorf mit Stadtrendite, leise wummern die Beats über den Fluss und auf dem neuen iPhone steht, dass nachher die Yvi mit dem Gras vorbeikommt. Ja, es ist schon eine Freude, in so einer Hauptstadt zu leben, die so sozial ist, diesen Ort für die Menschen zu erhalten. Also, natürlich nicht für alle Menschen,  die mittellosen Migranten und Hertzies und Truckerfahrer aus Halle sollen bitte daheim bleiben, aber die richtigen Menschen. Und für das Betreiberkonsortium. Und die jungen Wähler. Was wie Filz, das gibt es doch nur in Bayern. Wer wird denn hier gleich in Hektik verfallen. Der ausgeglichene Haushalt kommt schon irgendwann, nur nicht heute. Aber wenn Bayern weiterhin den Ausgleich für das strukturschwache Berlin schickt, wird das schon was werden mit der Bundeshauptstadt.

Bild zu: Der Finanzjunkie Berlin

Ja, die Bayern, die sind schon etwas Feines, aus Berliner Sicht, wo die Stadt viel tut, damit das Wohnen auch bei Clubmatepreisen von 4 Euro erschwinglich bleibt. Diese Bayern zahlen irrwitzige Mieten und Hauspreise, und machen trotzdem keine Randale, arbeiten lieber kräftig und zahlen Steuern, und wenn es schlimm wird, auch noch Vermögensabgaben – sagen Berliner Wirtschaftswissenschaftler. Das kommt dann in Berlin an, und alles ist fein. Wenn der Ministerpräsident dagegen klagen will, schreibt die Hauptstadtpresse böse Artikel über ihn, er sei ein Populist und Randalierer, wohingegen die Stadtrendite an der Spree natürlich nur Lebensqualität für Sozis und junge Leute ist, die an der Spree keine Eier werfen oder demonstrieren. Ist doch alles prima, sollte das Defizit noch grösser werden, können es die Bayern mit ihrer florierenden Wirtschaft schon abfedern. Sie wollen nicht nur ein Stück vom Kuchen. Sie wollen die ganze Bäckerei.

Aber in Bayerns West, Süd-, Ost und auch ansonsten benachteiligten Nordvierteln, das kann ich hier berichten, ist die Stimmung eine leicht andere. Mag man in Berlin auch hoffen, dass Seehofer abgewählt wird: Auch eine neue Regierung wird nicht umhin kommen, hier aktiv zu werden. Denn hier geht es nicht um eine Frage der politischen Einstellung, sondern um eine gewisse Mentalität. Es geht um eine Erschöpfung und das Gefühl, dass sich dort nie etwas ändern wird, solange es immer jemanden gibt, der für diese Eskapaden aufkommen muss. Es ist auch nicht mehr so, dass man die dauernden Ausreden noch hören möchte. Und die Neigung, es nie bei einem Stück Kuchen zu belassen und immer nur die dummen Bäcker zu verhöhnen, die hat für etwas, wie soll ich sagen, Bedauern gesorgt. Wir sind hier alle gegen den Länderfinanzausgleich. Nicht wegen eines Ressentiments gegen Berlin, nicht wegen eines Nord-Süd-Konflikts, nur wegen solcher Geschichten. In Bayern hat man wegen solcher Fehlleistungen – Hypo Alpe Adria zum Beispiel – die CSU bestraft. Berlin kann man nicht bestrafen. Dieses verzogene, versiffte, schlecht erzogene Drecksbalg von einem dauerbedröhnten Slum, das kann man nicht wegwerfwindelweich schlagen. Auch die Russen wollen es nicht mehr haben. Aber man kann es – hoffentlich – auf Entzug setzen. Bis in unserer arbeitsamen Alpentäler dringt das Wehklagen von Hipstern, Sozis und Freundesfreunden nicht. Und sollte die Stadt pleite gehen oder bei einem Aufstand abgefackelt werden: Investieren kann man auch in Bayern.

 
  Weitersagen Kommentieren Empfehlen Drucken
 

Richtlinien für Lesermeinungen

Die FAZ.NET-Redaktion bietet allen registrierten und eingeloggten Nutzern die Möglichkeit, sich mit den aktuellen Beiträgen auf FAZ.NET konstruktiv und kritisch auseinanderzusetzen und eigene Lesermeinungen zu veröffentlichen. Für jede Meinungsäußerung stehen 6000 Zeichen zur Verfügung. Voraussetzung für eine Veröffentlichung ist, dass die Verfasser und Verfasserinnen ihren wirklichen Namen nennen, d.h. in ihrer FAZ.NET-Registrierung den korrekten Vor- und Nachnamen eingetragen haben. Im Falle der Veröffentlichung der Lesermeinung weisen wir am Beitrag den Klarnamen des Lesers aus. Unter Pseudonym oder anonym verfasste Texte können nicht berücksichtigt werden.

Veröffentlicht werden nur Beiträge, die auf den jeweiligen Artikel und sein Thema seriös und sachbezogen eingehen. Links- und rechtsradikale, pornographische, rassistische, beleidigende, verleumderische sowie ruf- und geschäftsschädigende Inhalte können nicht berücksichtigt werden, ebenso wenig sachlich falsche oder in angemessener Zeit nicht nachprüfbare Behauptungen. Links sind in den Lesermeinungen von FAZ.NET nicht gestattet. Die Redaktion behält sich vor Lesermeinungen zu kürzen oder zu modifizieren. Jeder verfasste Beitrag wird von der Redaktion geprüft und schnellstmöglich veröffentlicht, sofern er diesen Richtlinien für Lesermeinungen nicht zuwiderläuft. Nutzern, die wiederholt versuchen, den Richtlinien nicht entsprechende Beiträge zu veröffentlichen, kann die Registrierung entzogen werden.

Für veröffentlichte Meinungsbeiträge gewähren Sie uns das unentgeltliche, zeitlich und örtlich unbegrenzte und nicht ausschließliche Recht, diese Aussagen ganz oder teilweise zu nutzen, zu vervielfältigen, zu modifizieren, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, zu bearbeiten, zu verbreiten, aufzuführen und darzustellen, Dritten einfache Nutzungsrechte an diesen Aussagen einzuräumen sowie die Aussagen in andere Werke und/oder Medien zu übernehmen.

Weitere Artikel

Datenschutzerklärung

Allgemeine Nutzungsbedingungen von FAZ.NET und seinen Teilbereichen

Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass der gesamte Auftritt von FAZ.NET von verschiedenen Suchmaschinen intensiv ausgewertet wird und die Inhalte dort auch gelistet werden. Das schließt die Lesermeinungen automatisch ein, so dass diese auch über FAZ.NET hinaus im Internet jederzeit recherchierbar sind.

Schließen

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden
Lesermeinungen zu diesem Artikel (385)
Sortieren nach
0 hansgeier333 24.07.2012, 09:24 Uhr

Soll sich doch Minga auch zum...

Soll sich doch Minga auch zum Staat im Staate erheben und sich wie Bremen, Hamburg und Berlin eigene Senatoren leisten und Länderfinanzausgleich abgreifen. Ein paar Pöstchen für liebe Parteifreunde fielen nebenbei auch noch ab. Und eine Isarphilharmonie gibts auch noch nicht.

Überparteilich, unabhängig,...

Überparteilich, unabhängig, zutreffend. Ein richtig runder Artikel. Lassen Sie uns noch hoffen, daß Horsti abgewählt wird oder zumindest 10% "seiner" Koalition an Heubisch/Zeil gehen, um den Horst etwas einzuhegen. Und, hätten Sie die Nummer von der Ivy? Schöntrinken hilft bei der Rettungskomik nicht mehr. Liebe Grüße vom Sloth

Wenn man die treffend...

Wenn man die treffend beschriebene Mentalität der politischen Finanzjunkies in Berlin betrachtet und auf die Euro-Krise appliziert, wird verständlich, was ein Herr Dr. Schäuble letzte Woche mit „Spanien ist auf einem guten Weg“ meinte. Auch dort will man die Bäckerei!

nett, sehr nett!...

nett, sehr nett!

0 Thorsten Haupts 24.07.2012, 09:38 Uhr

Wunderbarer Artikel Don, für...

Wunderbarer Artikel Don, für den Sie hier möglicherweise auch keine Prügel kassieren. In Berlin kamen mit der Vereinigung zwei subvenstionsverwöhnte Asoziale zusammen. Der Westteil, der wegen der besonderen Belastung der Teilung als Beamtenwirtschaft am westdeutschen Tropf hing und wegen der Befreiung der Westberliner vom Wehrdienst ein Paradies für junge angehende Akademiker wurde. Der Ostteil, der als Prestige- und Vorzeigeprojekt eines verrottenden Staates neben dessen Sozialbürokratien auch das nötge Geld erhielt, flächendeckend den sozialistischen Gegenentwurf zu Prachtbauten zu realisieren. Rechteckige Plattenbauklötze, deren Energiekosten tatsächlich die Mieteinnahmen überstiegen, wie nach der Wende offensichtlich wurde. Und trotz des nicht unerheblichen Zuzuges kaufkräftiger Beamtenschaft nach der Verlegung der deutschen Regierungsbehörden an die Spree behauptet der glücklich vereinigte Asoziale selbstverständlich wieder enorme Mehrbelastungen, die seine Ewigkeitssubvention aus dem deutschen Süden rechtfertigen soll. Damit die Geberländer aber auch gleich wissen, was man in Berlin von ihnen hält, nutzt Berlin die empfangenen Gelder anderer für Sozialleistungen, die die Geberländer selber aus wirtschaftlicher Vernunft nicht realisieren können. Die Krönung der Belingeschichte war dann vor wenigen Jahren die ernsthafte Mediendebatte darüber, ob der Lümmel an der Spitze jener subventionierten Wohlfühlenklave nicht auch Kanzler werden sollte. Schon die Debatte darüber war die Kapitulation einer anständigen Arbeitshaltung gegenüber der dreisten Zuwendungsforderung eines sich in der Mehrheit fühlenden Transferjunkies. Ich begrüsse, bei aller Abneigung gegen den Deutschlandmeister des Populismus namens Seehofer, die Klage gegen den Länderfinanzausgleich ausdrücklich. Denn es ist nicht nur Belin, das die bayrische, baden-württembergische und hessische Dauersubventionierung als Entschuldigung dafür benutzt, schlicht nichts zu tun. Ich kritisiere das nicht einmal, weil es menschlich ist und das Verhalten dem vorhandenen System von Anreizen entspricht. Eine erfolgreiche Klage würde das System von Anreizen umstellen - und einige Bundesländer (neben Berlin fällt mir sofort Bremen ein) dazu zwingen, das Wehklagen durch handeln zu ersetzen. Gruss, Thorsten Haupts

0 FranzGeier777 24.07.2012, 09:49 Uhr

Inflatiosnbereinigt hat Bayern...

Inflatiosnbereinigt hat Bayern aus dem Länderfinanzausgleich unterm Strich mehr bekommen als verteilt. . Fakten überwinden.

0 Ganz wichtig 24.07.2012, 09:51 Uhr

@Hansgeier333: Hamburg zahlt...

@Hansgeier333: Hamburg zahlt auch ein und war in 61 Jahren nur zwei mal (1993 und 1994) Nehmerland!

@hansgeier333 "wie Bremen,...

@hansgeier333 "wie Bremen, Hamburg und Berlin eigene Senatoren leisten und Länderfinanzausgleich abgreifen" Hamburg war in den 52 Jahren des Länderfinanzausgleichs zwei Jahre Nehmerland, zwei Jahre weder Geber noch Nehmer und 48 Jahre Geberland - auch mit Elbphilharmonie und eigenen Senatoren.

0 donalphonso 24.07.2012, 09:53 Uhr

Ich bitte um Nachsicht, wenn...

Ich bitte um Nachsicht, wenn ich hier keine Schleichwerbung für Berliner Hipsterprojekte freischalte - selbst wenn es arme Leute sind, die nur von billigem Bier und Nudeln in Wohnlöchern leben. . Thorsten Haupts, ich denke auch, dass die drohende Prleite dafür sorgen könnte, die Berliner kreativ zu machen. Viele würden zwar weiterziehen zum nächsten Subventionsmoloch, aber vielleicht würde es auch manche aus der Lethargie reissen. Um nur mal die BSR anzusprechen: Wenn nicht so viele ihren Dreck rumliegen lassen würden, wäre allen geholfen. Oder wenn sie nur, wie im gesetz vorgeschrieben, vor ihren eigenen Häusern schneeräumen würden. Oder wenn man Randale und Sachbeschädigung nicht mehr einfach hinnehmen würde. Oder, oder, oder. man könnte viel tun. Aber dazu braucht es Druck. Und cder muss erst mal gemacht werden.

0 donalphonso 24.07.2012, 09:55 Uhr

tiberiat, ich kann aber auch...

tiberiat, ich kann aber auch gemein sein! . Älpler, wenn man Berlin als vergleichsgrösse nimmt, kann man auch Finanzhilfen für Griechenland verstehen. Und für Brückenprojekte in Sizilien.

0 The Great Artiste 24.07.2012, 09:58 Uhr

Böse, böse. Aber es zeigt...

Böse, böse. Aber es zeigt nur, wie sehr wir fast alle, und nicht nur Griechen, Spanier, Italiener, uns aufs mehr öffentliches Geld ausgeben gewöhnt haben, als da ist. Und Hypo-Alpe-Adria, oder der EnBW Deal, lassen stark vermuten, dass auch unter uns "Musterschülern" strafrechtlich zumindest bedenkliche strategische Dummheit ordentlich Wollmammuts ins eigene Trockene geschafft hat. . Man schaue nach den architektonischen Prachtbauten der bankrotten spanischen Regionen. Und die kleine niedliche Elbphilharmonie... Wer in Griechenland meckerte, wurde beamtet. . Das den Nazis grottenfalsch zugeschriebene Wirtschaftswunder 33-45 gab es nur zum Preis eines Staatsbankrotts, der dann durch den Krieg mit all den hübschen gebastelten Flugzeugen, Panzern und Kanonen "vermieden" wurde - und hinterher war man vor allem froh, überlebt zu haben, und Amerikaner, Engländer und Franzosen wollten vor allem vermeiden, dass Stalins Genossen in fünfzehn Jahren ein paar hübsche Flottenstützpunkte in Le Havre oder Lissabon einweihen. . Aber die Autobahnen... ein auch von den Arbeitskräften her lächerliches Projekt für die paar Luxusautomobilchen, während man erst mitten im Krieg im Osten erkannte, dass man als (wenigstens) vernünftiger Kriegsvorbereiter lieber ein bisschen mehr die Eisenbahn modernisiert hätte, weil die ganzen famosen LKW im Matsch fest steckten oder einfroren. . Nach den unvermeidlichen Rationalisierungsmassnahmen und den technologischen Fortschritten in den Jahren bis 1932/33 hätte wahrscheinlich auch unter einer anderen Regierung von selbst ein wahrscheinlich viel gesünderer Wirtschaftsaufschwung, wie in den 50er Jahren, eingesetzt, wie der leider viel viel zu jung verstorbene Christoph Buchheim gezeigt hat. . Das Nachrichtenchaos um das ganze Schuldendebakel lässt einen nur froh sein, dass junges revolutionäres Potential vom Schlag eines Tsipras noch selten und wenig qualifiziert auftritt - sonst müsste man sich schon heute Sorgen machen, ob nicht bald irgendein Rattenfängerhaufen uns im Gleichschritt zur Freibier und Sonne führen wollte. . Willkommen im regionalistisch gutmenschelden Ökofaschismus oder im vollverstaatlichen Sozialismus 2.0! Ausser einer Königsklasse ( warum nicht, in Adelsstände wurde ja immer erhoben, muss ja nicht Erbadel sein) gäbe es eine noch ausuferndere Beamtenschar als in Griechenland, und sonst nur noch geknechtetes Fussvolk mit Smartphone, Breitwandfernseher, reichlich Olympiaden und Fussballweltmeisterschaften und einem albernen BGE Almosen...

0 donalphonso 24.07.2012, 09:59 Uhr

melursus, ob CSU oder freie...

melursus, ob CSU oder freie Wähler oder weite teile der SPD wählenden Arbeiter, das ist alles das gleiche hier. Diesen Beitrag hat sich übrigens eine Dame aus dem Balkan gewünscht, die findet, dass das da oben zu viel ist. . hansgeier333, München ist schon so eine Art Staat im Staate. Und prasst trotzdem nicht so.

"Abgreifen was geht" wird in...

"Abgreifen was geht" wird in unserer Gesellschaft nun mal nicht als moralisch bedenklich eingestuft, daran wird auch die Entrüstung eines Herrn Seehofer nichts ändern. Und überhaupt: "Niemand hat die Absicht eine Mauer zu bauen." ;-)

0 donalphonso 24.07.2012, 10:03 Uhr

FranzGeier777, klicken Sie...

FranzGeier777, klicken Sie doch mal auf diesen Link: http://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%A4nderfinanzausgleich Bayern inflationsbereinigt von 24.406 Milliarden Zuzahlung bis 2008 runter auf 20.985 Milliarden. . Entschuldigen Sie sich für Ihre Lüge.

0 donalphonso 24.07.2012, 10:08 Uhr

The Great Artiste, das ist...

The Great Artiste, das ist sicher wahr, und die neue Startbahn in München durch den verschuldeten Flughafen wäre der nächste dumme Streich gewesen. Aber hier kann ich wenigstens Einfluss nehmen. Oder sagen, dass ich die Regierung habe, die ich verdiene. Der Länderfinanzausgleich dagegen überlässt die Verschwendung Leuten, auf die ich nicht Einfluss nehmen kann. Man kann nur zuschauen, wie sie es vergeigen. Und auch da wäre ein gewisses mass noch hinzunehmen. Aber Berlin ist einfach eine andere Art der Dreistigkeit. Sie haben kein geld? dann sollen sie halt schauen, wie man etwas hereinbekommt. Statt dessen wird auf Geschäfte verzichtet und Leben in relativer Armut attraktiv gemacht.
.
Mo, ich finde, Berlin kann das alles gern so machen, wenn es dafür selbst die rechnung übernimmt.

0 hansgeier333 24.07.2012, 10:10 Uhr

Ich entschuldige mich hier...

Ich entschuldige mich hier offiziell für das Im-gleichen-Atemzug-Nennen der Stadt mit der höchsten Millionärsdichte mit Losern wie den B-Städten. Möge von dem Rathaus, an dem die deutschen Kaiser als Blechmänner von der Fassade grüßen, die Großmütigkeit der Baukalkulatoren auf den Haupstadtflughafen ausstrahlen.

0 HansMeier555 24.07.2012, 10:13 Uhr

1996 sollten Berlin und...

1996 sollten Berlin und Brandenburg wiedervereinigt werden. Aber die Brandenburger haben bei der Volksabstimmung mit "NEIN" gestimmt. Hauptgrund war die Befürchtung, die große Schuldenlast dann mittragen zu müssen. Das war noch fünf Jahre vor der Millardenpleite der Bankgesellschaft, die nicht zuletzt von einem gewissen Herrn Landowsky mitverantwortet worden war. . Aber auch in Westberlin war das juste milieu eher gegen die Länderfusion. Derselbe Landowsky sagte seinen CDU-Wählern, sie sollten ruhig dafür stimmen, Leute wie er würden schon dafür sorgen, dass die "sozialistischen Wärmestuben mit eisernem Besen ausgekehrt" würden.

Diesen Ausführungen, die von...

Diesen Ausführungen, die von Ihnen gewohnt umfassend und charmant formuliert sind, kann man kaum widersprechen. Und sicherlich ist es auch so, dass dem Gemeinschaftsgedanken, ob es um die Nation oder Europa geht, nicht ohne Grund einiges geopfert wird/wurde. Skeptisch macht mich jedoch, dass ein Politiker, ob er aus Bayern oder einem anderen Bundesland stammt, plötzlich einen Sachverhalt öffentlich anprangert, der bisher mitgetragen wurde, zumindest stillschweigend ... irgendwann ist eben für jeden Politker die nächste Wahl, bei der man eine gute Ausgangsposition benötigt ...

0 HansMeier555 24.07.2012, 10:15 Uhr

Er meinte die sozialistischen...

Er meinte die sozialistischen Wärmestuben in Brandenburg. . Ein paar jahre später bekam Berlin selber eine Volksfrontregierung, die als erstes die kaputte Bankgesellschaft gerettet hat. . Aber immerhin: Zu Diepgens und Landowskys Zeiten fuhr wenigstens die S-Bahn noch zuverlässig.

0 Mythmaker 24.07.2012, 10:21 Uhr

Gut, mit ein wenig Schaum vor...

Gut, mit ein wenig Schaum vor dem Mund, aber das muss dann auch so... Sämtliche Ausgleichssysteme - davon gibt es auf allen Ebenen bis zur EU ausreichend - sind gewollt, weil die Nehmerschaft die Geberschaft meistens übersteigt. Anreizsysteme und (echte) Sanktionsmechanismen wird man deshalb nie durchsetzen können. Das Geld kommt schon von irgendwoher. Zur Not von der Bank, die man dann als Politiker dann auch wieder in die Ecke stellen kann. Nichts davon - auch nicht der größte Umverteiler ESM - wird in Karlsruhe scheitern. Jeder, der etwas anderes glaubt, sollte seine geistige Gesundheit einmal überprüfen lassen. Es wird doch schon wieder medial an allen Ecken vorgebaut (Jüngst das Interview mit Hr. Papier). Die Zahler fragt sowieso nie jemand, solange der Rest Party machen kann. Ich und viele derjenigen, die den Laden finanziell überhaupt noch am Laufen halten; wir kommen in keiner Wahlwerbung, in keinem Programm, in keinem Interview wirklich vor. Opferkult und Sozialromantik bis unters Dach - und es funktioniert. Und jetzt endlich die neue Parteihoffnung - Hauptstandort natürlich in Berlin: BGE, kostenloser Nahverkehr etc. Das wird ein Spaß... Berlin ist ohnehin das deutsche Griechenland. Loswerden können wir die aber (beide?) nicht. Als Gegenveranstaltung baut man dafür im Westen wenigstens noch Freizeitparks auf hochsubventionierten Rennstrecken und beschwert sich anschließend über die EU, obwohl einem das Beihilferecht auch schon seit Jahren bekannt sein dürfte. Letztlich betreibt Seehofer aber nur Wahlkampf, da ohnehin nichts entschieden sein würde, bis in Bayern gewählt wird und er auch weiß, dass da nichts bei rauskommen wird.

Berlin ist repräsentative...

Berlin ist repräsentative Hauptstadt und Regierungssitz Deutschlands, nicht Bayern. Daher hat Berlin immer eine Extrawurst verdient, alleine nur auf Grund dieser Tatsache. Die Bundesländer sollten nicht rumzicken und finanzielle Unterstützung für Berlin stets in ihren Haushaltsetat fest verankern. ;-)

0 HansMeier555 24.07.2012, 10:31 Uhr

Im übrigen bin ich der...

Im übrigen bin ich der Meinung, dass Residenzstädte in Pracht und Luxus schwelgen müssen und Geld dabei keine Rolle spielen darf. . Stil schon. Berlin braucht dringed die Gegenreform, den Barock und noch ein paar Stadtschlösser. Warum nicht auch auf Kredit? Der Staatsbankrott kommt sowieso, da will man doch noch schnell vorher nicht weniger für sinnvolle Zwecke ausgegeben haben als möglich gewesen wäre. . Wenn es den Bayern nicht paßt, dann sollen sie halt auch noch ein paar zusätzliche kultige Schlösser, Wallfahrtskirchen und Opernhäuser bauen -- so lange, bis sie so arm sind, dass sie auch mal wieder LFA kriegen. . Hauptsache keine Landesbanken, Flughäfen, Formel-1-Rennstrecken oder Atomkraftwerke. Danke.

3 mrd bei 12,5 mio Einw. in...

3 mrd bei 12,5 mio Einw. in Bay., macht 240 pro nase per annum. das ganze nach steuern, das sind wahrlich keine erdnüsse. andererseits kommt der berlin-besucher für 90 ans philharmonikerticket statt vielleicht 120

0 Oliver-August Lützenich 24.07.2012, 10:36 Uhr

Was ist das: Neid oder...

Was ist das: Neid oder A-Sozialität, was Sie da ausleben? Menschliches, allzu menschliches auf jeden Fall. Ihnen ist es also egal, wenn das Eine verkommt und das Andere mehr hat als es jemals braucht. Bayern hat durch den Krieg und die Teilung Ds danach wunderbar profitiert, besonders München, was galuben Sie, wer läge heute im Städteranking vorne und in der Lebensqualität, wenn Siemens, die Deutsche Bank, die Dresdner Bank (na gut, die gibts nicht mehr, aber) die Allianz und und und so einige Industrien und andere Gesellschaften mehr noch in Berlin wären? Oh ja, alle Berliner sind stinkendfaul, können sich nicht quälen, haben keine Berge, halten nur die Hand auf und überhaupt ist dort alles ungewaschen und dreckig, Niemand brauchts, also wegg damit und Sie holen auch noch den rest nach Bayern, nur das, was Ihnen gefällt selbstverständlich, ein paar Gemälde hier und ein paar Skulpturen dort und das eine oder andere Theater vielleicht, obwohl ...? Also ich weiss wirklich nicht, was Sie mit dem Berlin- und Grundeinkommens-Bashing, also mit dem genörgle über die angeblichen Nassauer und Schwächlichen und Angeblichen und überhaupt Nicht-Sie-Seienden da ausleben und ob es nicht auch im von Ihnen so geschätzten und vertretenen Gross- und auch Klein-Bürgertum andere und drängendere Themen gibt, als ständig auf angebliche Nassauer, Dummköpfe und "falsche" Lebensmodelle draufzukloppen, oder eine überholten Status zu retten, von der Warte des Priviligierten, die selbstverständlich die Bessere, Schönere und Nachahmenswertere ist, alles Andere ist schimmlige Ware, ist angegammeltes Zeug, muss "Mann von Welt" mit dem Stöckchen aus knorrigem Holz ständig aus dem Weg fegen, bäh! Geben Sie hier das bellende Schosshündchen der ach so feinen Gesellschaft, insbesondere der angegrauten Damen, die bei jedem anderen Lebensmodell die Nase rümpfen und nicht verstehen wollen, dass eben nicht Jedes die Ein- und Umstände geniessen kann, die Sie vielleicht genossen haben, dass aber auch Jene die Lebendigkeit "geniessen" wollen und dürfen, soweit sie eben können und dabei auch gelassen werden sollten? Was glauben Sie, wie lange braucht ein Mensch oder auch eine Stadt, die das erlebt und erlitten hat, was Berlin erlebt und erlitten hat zur Erholung und zum Wiederaufrichten? München und Bayern haben ganz andere Umstände und Hilfe erlebt und erhalten, von dort heraus zu rümpfen und zu nörgeln, ohne die Fakten und Tatsachen zu erwähnen und zu vergleichen, halte ich für eine Sünde, ja, da verwende ich gerne diesen religiösen Begriff, vielleicht verstehen Sie und der wahlkrampfende Herr Seehofer das ja besser. Ich bin Münchner und ich bin nun auch Berliner, und sie werden das wahrscheinlich nicht verstehen, ich empfinde das inzwischen als Aufstieg, zumindest als einen Einstieg in eine bessere Einschätzung der Realität, der Wirklichkeit, als es mir aus München in Bayern möglich war, aber das ist nur eine ganz persönliche Einschätzung. Vergelts Gott!

0 Matthias Schumacher 24.07.2012, 10:40 Uhr

SPD, CDU und Linke im Berliner...

SPD, CDU und Linke im Berliner Senat versuchen seit Jahren, alles für die Szene zu tun, ganz gleich, für welche Szene. Und die wählt dann Piraten, Grüne oder gar nicht. Aus purer Dankbarkeit. Und weil es nie genug ist. Arm, sexy, nimmersatt.

0 donalphonso 24.07.2012, 10:44 Uhr

Oliver-August Lützenich,...

Oliver-August Lützenich, über Ausgleich kann man gerne reden, wenn der andere etwas tut, das Ziel zu erreichen: Vergleichbare Lebensverhältnisse. Es ist ja nicht so, dass im GG steht, die einen müssen zahlen und die anderen kriegen, sondern mehr, dass sich alle anstrengen sollen, und was nicht machbar ist, wird dann ausgeglichen. Aber dieses Beispiel an der Spree zeigt nun mal überdeutlich, dass Berlin andere Prioritäten setzt, weil es geht, während Bayern zahlen muss. Das ist der kleine Unterschied zwischen "einem Schwachen helfen" und "abgezockt werden und dafür ausgelacht werden". Wenn man 1/3 des Etats geschenkt bekommt, dann muss man halt schauen, wie man auf einen grünen Zweig kommt,. Und nicht, wie man zig Millionen an senatsnahe Gruppen verschleudert. . cologne, ich denke, das hat München nicht nötig. Ich kenne viele Opernfreunde, aber nach Berlin fahren die eher nicht.

FranzGeier777 hat trotzdem...

FranzGeier777 hat trotzdem nicht unrecht: Schließlich müsste man nicht nur die Inflation berücksichtigen, sondern auch eine Rendite veranschlagen, wo doch die klugen Bayern das Geld sicher gut investiert haben. Ich denke jedenfalls, dass Bayern bisher nicht schlecht gefahren ist mit der Solidarität der anderen Bundesländer, auch wenn es zum Beispiel um Ansiedelung von Max-Planck Instituten oder anderer Forschungseinrichtungen geht, oder glaubt hier jemand noch , dass da der Bessere gewinnt, oder um andere Subventionen, wie z. B. bei Rüstungsaufträgen der Bundeswehr oder deren Standorten. Jedenfalls hätten Hessen, Baden-Württemberg oder Hamburg viel mehr Grund sich aufzuregen. Ich bin übrigens für eine Zusammenlegung von Bundesländern und Übertragung von Aufgabenbereichen auf den Bund (z. B. in der Bildung), der seinerseits Aufgaben an die EU abgibt. Dann könnte man sich den Verwaltungsaufwand beim Finanzausgleich sicher sparen. Das Berliner Trauma unseres Gastgebers in allen Ehren; aber mittlerweile finde ich Berlin auch aufgrund dieser ständigen Tiraden fast schon attraktiv. Und was brökelt mehr: Die Pinakothek der Moderne oder das Pergamon-Museum?

0 donalphonso 24.07.2012, 10:51 Uhr

Aurispa, Bayern hatte auch ein...

Aurispa, Bayern hatte auch ein Defizit, arbeitet sich aber heraus. Man kann sicher auch noch die ein oder andere Milliarde wegrechnen - die grossen Ungleichgewichte entstehen erst 1995 mit dem Eintritt von Berlin. Soll man bei Berlin auch noch die Zinsen von inflationsbereinigt 40 Milliarden dazurechnen? Ich denke, dagegen sind die Zinsen für Bayern eher irrelevant. Oder müsste man nicht gar die entgangenen Zinsen für Bayerns Beiträge fairerweise mit einberechnen?

0 donalphonso 24.07.2012, 10:53 Uhr

(Ansonsten wird es spannend...

(Ansonsten wird es spannend sein zu sehen, wie sich BaWü verhält, wenn Bayern und Hessen mit der Klage durchkommen: Ob die dann freiwillig an Berlin und andere zahlen werden? Als Schwaben?)

So etwas aus Ihrem Mund? Ich...

So etwas aus Ihrem Mund? Ich bin wirklich überrascht, positiv überrascht.

Zu dem Artikel heute fällt...

Zu dem Artikel heute fällt mir nur der Zettl vom Dietl ein.

0 HansMeier555 24.07.2012, 11:09 Uhr

Deutschlands Problem ist, dass...

Deutschlands Problem ist, dass wir einfach viel zu wenig Schulden haben. Nur deswegen müssen wir die anderen garantieren und stützen und so. . Wir müssten einfach viel mehr ausgeben. Viel viel mehr, und bitten hiermit um Vorschläge. . Alle Projekte sind willkommen, sofern sie - keine "Investition" sein wollen, sondern purer Konsum - ohne Versprechungen künftiger Produktivitätssteigerung auskommen - nicht das Wort "Zukunft" enthalten. . Vorrangiges Ziel muss sein, den eigenen Schuldenstand drastisch zu erhöhen, um dann fremde Bitten um Hilfe glaubwürdiger abwehren zu können.

oper: kein großer freund, ...

oper: kein großer freund, meinte bloß die berliner philharmoniker, sehr zu empfehlen, und die architektur des gebäudes , nicht nur etwas für alte BRD- Romantiker

0 Veil of ignorance 24.07.2012, 11:18 Uhr

Man sagt Berlin und meint...

Man sagt Berlin und meint Griechenland. Dabei schlägt der Vergleich fehl, richtet sich der Finanzausgleich nach der Einkommensseite der Bundesländer und nicht nach den Schulden eines Bundeslandes. Natürlich ist Berlin historisch bedingt komplett deindustrialisiert und hat deshalb denkbar geringe Steuereinnahmen. Auf der Ausgabenseite steht in erster Linie die Erfüllung von Landesaufgaben, also Soziallasten wie Hartz 4 und die Polizei. . Man sollte lieber hinsichtlich des Konsolidierungskurses Berlin und Griechenland miteinander vergleichen: Erst hat man es mit Keynesianismus versucht, hat nicht geklappt. Dann mit Privatisierung und Public Private Partnerships, hat nicht geklappt. Nun seit Jahren ein wirklich straffes Austeritätsprogramm, funktioniert auch nicht. Ökonomisch ist das Ende der Fahnenstange erreicht. . Und jetzt? Schieben wir es auf Mentalitäten und Identitäten? Auf Herrenrassen und Untermenschen? Auf Prädestinierte und Unterprivilegierte? Oder einfach auf sich selbst zurückziehen, jeder nur noch für sich, klein klein und was der Andere macht, ist egal. Solidarität, Gemeinschaft, Gerechtigkeit, alles eine Sklavenmoral von Schwachen für Schwache.

0 diktionaftis 24.07.2012, 11:26 Uhr

Mir ist gerade aufgefallen,...

Mir ist gerade aufgefallen, dass ich in diesem Jahrtausend noch gar nicht in Berlin gewesen war. Sapperlott! . Daher ist der Link ganz oben (=Eingangszitat) sehr schön. Bitte mal durchklicken. . Für die faulen Hauptslumbewohner - hier isser doch, der Link, kieckma: . http://bgui.de/2012/06/07/yorck-brucken-ii/

@ Oliver-August...

@ Oliver-August Lützenich Kann Ihren Unmut verstehen. . Als Fränkin erlebt man während seines unbedeutenden Lebens, Wirkens (oft mehr Würgens) und Versuchens, sich zu etablieren, dass die interessanten Investitionen statt in der fränkischen Heimat immer im Süden Bayerns landeten. Es ist eine alte Schaum-vorm-Mund-Geschichte München - Nürnberg und uralte Feindschaft der Franken. Weil der (Ober-)Bayer anscheinend gscherter ist als er und sein Maul weiter aufreißen kann. Das stinkt dem Franken. Bayern sind also auch in Bayern nicht überall mords-beliebt. . Länderfinanzausgleich Wenn man sich weiter aus der Distanz damit beschäftigt und sich zurücklehnt (statt sich aus dem Fenster zu lehnen) kann man die finanzielle Kleinstaaterey und das Rumgeknechte darob in D auf keinen Fall verstehen. Ein Alien würde sich gar an den Kopf patschen und beschließen, diese komische unintelligente Spezies auszuradieren, die sich um Besseres kümmern könnte. Das Gleiche bei den Kultusministerien. Warum muss z. B. bei uns jedes Bundesland ein eigenes Abitur haben. Warum macht Bayern eine Extraworscht mit dem G8. Den Etat-Wasserkopf dieser ganzen Länderministerien, die sich aufführen wie Duodez-Fürstentümer habe ich noch nie verstanden. . Stichwort Abgreifen Aus dem Lexikon von Puh dem Bären: Moderne Kulturtechnik, die sich seit den Ostgoten immer mehr etabliert hat. Heute wichtiges Sozialwissen auch der besseren Bürger, welche das dann den schlechteren Bürgern als Indiz für deren Faulheit vorwerfen. Siehe auch Verweis: -> Doppelmoral, windige.

Grundsätzlich sollte man aber...

Grundsätzlich sollte man aber noch die Meinung von Heribert Prantl, dem Lieblingsjournalisten von Don Alphoso, erwähnen. Das läuft dann wahrscheinlich auf Liebesentzug hinaus. Prantl: "Es wird gesagt vom Finanzminister: Wir sind ja trotzdem solidarisch. Schauen Sie Herr Zeil, solidarisch kommt aus dem Lateinischen, heißt solidus, gediegen. Es kommt nicht von solus, allein… Solidarisch heißt, dass ich mich mit den anderen zusammensetze und versuche ein neues System zu entwickeln." Und "Ich glaube nicht, dass das Bundesverfassungsgericht ständig der Politik als Gebrechlichkeitspfleger dienen muss. Diese Art und Weise, wie das jetzt gemacht wird, zeigt nicht politische Stärke, wie es der Ministerpräsident sagen will, sondern zeigt politische Schwäche. Man zeigt, dass man mit den anderen Ländern nicht ordentlich verhandeln kann." Frage: Herr Zeil sagt, man kann nicht bis 2019 warten. Müsste man aber dann nicht jetzt intensiv weiter verhandeln? Wird nicht gerade mit der Klage Zeit vertan, weil man ja auf das Urteil wartet. Antwort: Genau das ist meine Meinung. Das Bundesverfassungsgericht wird quasi für den bayerischen Wahlkampf instrumentalisiert. Das wird erstens die Richter dort nicht freuen, und zweitens die Sache nicht beschleunigen sondern verlangsamen. Ich würde raten: Wenn schon diese Klage erhoben wird, sollte man trotzdem versuchen, weiter zu verhandeln. Falls es spätestens nach der bayerischen Landtagswahl im Jahr 2013 zu einer Einigung kommt, kann man ja die dann längst noch nicht entschiedene Klage wieder zurücknehmen. 00:01:23 Seehofer klagt in Karlsruhe Was ist der Länderfinanzausgleich? Frage: Warum macht sich Bayern mit solchen Geschichten immer unbeliebt? Denn das ist ja der Fall... Und was hält die Kanzlerin von solchen Ideen? Antwort: Was die Kanzlerin von den Ideen hält, weiß ich nicht, ich halte von der Klage wenig, weil sie unter massivem Wahlkampfverdacht steht und weil sie eine kluge Einigung der Bundesländer, wie sie notwendig ist, nur um Jahre hinaus schiebt. Ich meine, die Kanzlerin denkt sich das auch, kann es aber aus Koalitionsgründen nicht deutlich sagen. Frage: Ist es nicht so, dass dieses ganze Thema vom Tisch wäre, wenn es eine Neuordnung der Bundesländer gäbe? Wie denken Sie darüber? Antwort: Die Neugliederung der Bundesländer ist ein großes Thema. Sie wissen, dass vor einigen Jahren die Fusion der Länder Berlin und Brandenburg bei einer Volksabstimmung gescheitert ist. Diese Abstimmung wird in absehbarer Zeit wiederholt werden müssen. Es müssen effizientere Verwaltungsstrukturen geschaffen werden. Aber ich glaube nicht, dass man durch die Zerschlagung oder Verbindung der vorhandenen Strukturen allein die Probleme des Finanzausgleichs lösen kann. Da sind sehr viel kompliziertere Überlegungen zur künftigen Steuerverteilung und zur Zuweisung einzelner Steuern an Bund oder Länder notwendig. Frage: Ist der aktuelle Stand der Verhandlung ersichtlich, transparent? Ich fände es begrüßenswert, wenn die Nehmerländer auch ein verbessertes Konzept vorlegen würden – insbesondere mit Blick auf die Kommunen. Antwort: Der derzeitige Verhandlungsstand ist überhaupt nicht transparent. Ich würde mir sowohl von den vier Geberländern, als auch von den 12 Nehmerländern detaillierte Vorschläge erhoffen und erwarten, die in der Öffentlichkeit breit diskutiert werden können. Schluss mit dem Finanzausgleich? Frage: Warum werden Subventionen wie Soli, Länderfinanzausgleich, Bundeszuweisungen usw. nicht auf maximal zehn Jahre befristet? Dann wüsste Jedermann, dass er auch selbst was tun muss – Griechenland ebenso wie Berlin! Antwort: Der Finanzausgleich ist ja befristet. Die Solidaritätsabgaben auch, die Frist endet 2019. Vielleicht müsste man über kürzere Fristen nachdenken. Frage: Die Körperschaftsteuer hat mal 50 Prozent betragen. Jetzt nur noch um die 20 Prozent. Was sagen Sie dazu? Antwort: Ein Fehler im System, wobei ich mit System keinen Automatismus meine, sondern eine politische Fehlsteuerung. Die Fixierung des Steuersystems auf den Einkommenssteuerzahler ist von Übel. Frage: Ich bin nicht bei der CSU, aber eins ist sicher: Mit der SPD und so einem Vorsitzenden werden wir erst recht unser blaues Wunder erleben. Mit dem Vorsitzenden wird die SPD die Drei-Prozent-Partei in Bayern werden. Antwort: Vielleicht muss die SPD deutlich machen, dass sie nicht gegen eine Reform des Finanzausgleichs ist, sondern dass sie einen anderen Weg als denjenigen, den die CSU geht, für erfolgversprechender hält. Wie gesagt: Klagen in Karlsruhe bringt nicht so viel – intensiv miteinander reden bringt erheblich mehr. Frage: Herr Prantl, dann treten Sie doch dafür ein, dass diese Verhandlungen öffentlich stattfinden, dann kann ja die Bevölkerung nachempfinden, wie die Positionen der jeweiligen Länder sind. Und – wenn es bei uns wäre wie in der Schweiz – ja vielleicht darüber mitentscheiden! Antwort: Für die Öffentlichkeit und Transparenz dieser Beratungen trete ich in der Tat ein. Es ist ein intensiver Diskussionsprozess nötig, unter Beteiligung der Öffentlichkeit. Und wenn es hier etwas abzustimmen gibt, bin ich gerne dabei. Alle Macht geht vom Volke aus, heißt es im Grundgesetz, und sie wird in Wahlen und Abstimmungen – ich betone: und Abstimmung! – ausgeübt. Also scheuen wir uns nicht länger, vor intensiv vorbereiteten Abstimmungen.

0 donna laura 24.07.2012, 11:44 Uhr

lieber HansMeier555, mais non,...

lieber HansMeier555, mais non, im gegenteil, es müssten in einer solchen ausschreibung die worte investition, wachstum und zukunft enthalten sein. dies ist gar billig, denn es sind nur worte, papiertiger, hülsen der imagination, mit nichts zu füllen ausser mit fehlgeleiteten hoffnungen von kommunalpolitikern und gewerbetreibenden und stossseuzfern von ehrlichen buchhaltern (beinahe, doch beinahe nur, hätte ich wie in den letzten tagen von herrlichen buchmachern geschrieben). . und dann eine schöne, schaumgebremste bauchlandung damit hinlegen, gekonnt, mit bella figura, selbstbegeisterung und vollendeter grazie. . aber das müsste hier erst noch gelernt werden. die paar anfänger in berlin sind keine könner.

0 Mythmaker 24.07.2012, 11:54 Uhr

@ Oliver-August...

@ Oliver-August Lützenich "wenn das Eine verkommt und das Andere mehr hat als es jemals braucht." Finanzen sind allgemein nicht Ihre Stärke, oder? "wer läge heute im Städteranking vorne" Angesichts der Zeiträume und Verwerfungen über die Jahre ein völlig unsinniges Argument. "Oh ja, alle Berliner sind stinkendfaul..." Echte Berliner gibt es da doch kaum noch. Ich kenne dafür aber einige Personen, die extra nach Berlin gezogen sind, weil sich da mit Hartz IV so locker leben lässt. Außerdem: kommen Sie doch mal von solchen Sprüchen wie "Nicht-Sie-sein-wollende" und dem tollen "Lebensmodelle"-Thema weg. Mir ist es persönlich völlig und in jeder Hinsicht egal, wie andere Leute ihr Leben gestalten. Sie sollen nur mich in Ruhe lassen und sich bitte auch finanziell weitestgehend selbst organisieren. Glauben Sie mir, das ist für die meisten schon ohne Probleme möglich. Es ist doch ein Witz, dass man woanders keine Leute bekommt und in Berlin warten alle auf den lieben Gott. Aber umziehen? Das geht ja gegen mein Lebensmodell. Lachhaft!

0 E.R. Binvonhier 24.07.2012, 11:57 Uhr

Jaja, rechnen, rechnen,...

Jaja, rechnen, rechnen, rechnen... . Das sind die Signale, die man den Jungen sendet: Die einen wollen nur Studenten, die sich anstrengen und das Geld gleich mitbringen. Die anderen sagen wir bieten euch Chancen und kostenlose Kitas.

Als Zugereister in München...

Als Zugereister in München freunde ich mich mehr und mehr mit der Idee der bayrischen Unabhängigkeit an.

0 Foersterliesel 24.07.2012, 11:59 Uhr

Berlin, damals noch...

Berlin, damals noch Westberlin, das ja der in Wien verfolgten Avantguarde/Boheme (Wiener Kreis, Aktionisten, aber auch andere ) Asyl geboten hatte, war in meiner Generation als Studienort sehr beliebt; mich reizte es nicht und ich kenne die Berliner Verhältnisse daher eher nur vom Hörensagen. Dennoch ist einzuwenden, daß es sowas wie Finanzausgleiche zugunsten von Hausptstädten auch bei uns gibt, daß dies ausschließlich von den Konservativen moniert wird, und daß große Städte eben bestimmte Gemüter und Milieus anziehen. Der Bruch mit der Konvention ist in der Anonymität der Großstadt viel leichter: ein coming out, Arbeitslosigkeit oder eine andere auch nur irgendwie marginale Lebensform sind in der Provinz immer noch riskanter. Verbunden mit diesen Milieus sind dann aber auch Betreuungseinrichtungen, Szenen, Lokale, Ausbildungsangebote und spezialisierte Arbeitsmärkte.

0 diktionaftis 24.07.2012, 12:01 Uhr

HM555 ("purer Konsum") und...

HM555 ("purer Konsum") und bitte - es gibt sie noch, die KGB: . http://www.konsum-berlin.de/

Tja, und was bekommt Bayern so...

Tja, und was bekommt Bayern so an Aufträgen aus Berlin? Wenns um die Lobbyarbeit geht, und zwar gerne und jederzeit auch in Brüssel, dann steht die Lederhose doch ganz vorne in der Schlange. Kommen die deutschen Panzer für Griechenland alle aus NRW? Kommen die Raketen für die Bw alle aus BW? Da fließt schon die eine oder andere Milliarde zurück nach Bavaria, notfalls über auf dem Umweg über "Europa". DA, haben Sie keine Zahlen recherchiert oder das - in Berlin - nicht gelernt? Ich bin weder Bayer noch Berliner, sondern komme aus dem größten Land, das auch immer kräftig und willfährig für Bavaria gezahlt hat. Selige Zeiten, gewiss. Aber als Berlin den Status als eigenes Bundesland bekam, zusammen mit McPommes, Thüringen, Saxen-Anhalt (plus Bremen und Saarland), da hat der Bajuware zugestimmt und abgenickt. Dito für die Südländer in der EU. Ihr müsst eben mal früher aufwachen da unten! HM555, gute Idee, Schulden machen, bis es kracht. Ich schlage Abteilungen für VfSchutz, Rechtspflege, Selbstbespitzelung und Default-Research vor. Die Abschaffung der Zukunft war E.M. Ciorans Idee, do not plagiarise!

0 donalphonso 24.07.2012, 12:12 Uhr

Dracula, ich finde es...

Dracula, ich finde es bezeichnend, dass man einen Fall vorstellt, in dem ein städtischer Betrieb mit 74 Millionen Verlust für die Allgemeinheit dazu gebracht werden soll, sich diese Summe nicht durch einen Verkauf zu holen, sondern lieber das Grundstück an eine gewisse Gruppe und ihre Ziele zu günstigen Konditionen zu übergeben -
.
dass dann mit Panzern, Raketen und Brüssel argumentiert wird.
.
Man will wohl auch bei der Scheinargumentation den ganzen Kuchen. Aber bloss nicht über das eigene Versagen reden.

0 donalphonso 24.07.2012, 12:17 Uhr

Aber jetzt mal im Ernst;...

Aber jetzt mal im Ernst; Wenn das bayerische Geld also von Raketenbauern, Panzerschmieden und Lobbyarbeit in Brüssel kommt, wäre es für so einen aufrechten, politisch korrekten Berliner und andere mannhaft sich Hinstellende nicht an der Zeit zu sagen:
.
Nein, solche blutigen, den Geschundenen abgepressten Gelder nehmen wir nicht!
.
Nur so ne Idee.

Ist Berlin als Hauptstadt...

Ist Berlin als Hauptstadt alternativlos? . ... Wien ist schöner.

Eine Frage habe ich noch...

Eine Frage habe ich noch bezüglich BGE - soll das auf D begrenzt sein oder kommt das EU-weit?

0 HansMeier555 24.07.2012, 12:34 Uhr

Jaaaa-hhaaaah! . Den Dispo...

Jaaaa-hhaaaah! . Den Dispo ausschöpfen bis zum Anschlag. Geld ausgeben bis sogar der Krugmann die Stirn runzelt und die Franzosen wieder zu rauchen anfangen.

"Frage: Warum macht sich...

"Frage: Warum macht sich Bayern mit solchen Geschichten immer unbeliebt? " . Ganz einfach: Isse Wahlkampf. Bremen und andere Stadtstaaten wurden in der Vergangenheit auch von Bayern gerne angedisst als typische, unfähige parasitäre "Nehmerländer". Wenn ich noch Originalton Strauß im Ohr habe. . Die CSU ist seit ihren Stoibereien eigentlich ständig im Wahlkampf. Auch notfalls gegen ihre eigene Schwesterpartei. Profilneurose. Was nicht uninteressante querparteiliche Fragestellungen aufwirft. . Da das so ist, kümmert sich keiner - auch kaum die Gegner - um die realen Hintergründe. . Ob Seehofer jetzt bei Berlin Recht oder Unrecht hat, das wird in der öffentlichen Wahrnehmung untergehen. Man sieht nur seinen Schaum vorm Mund. Politik wird persönlicher Schlagabtausch. Aber das war sie eigentlich schon immer. Wer hofft, dass sich politische Gladiatoren bis zum Ende ihrer Wahlkämpfe vornehm und bürgerlich gesittet unterhalten, darf weiterträumen. . Zudem lenkt das prima von seiner Startbahn-Niederlage ab. Alte Patriotismus-Weisheit aus den USA importiert: Wenns innen eng wird, immer einen Feind draußen stilisieren. Die Achse des Bösen ist für Seehofer Berlin.

DA, das ist ja das Schöne am...

DA, das ist ja das Schöne am Geld, dass es zirkuliert und nie klar ist, wo es "herkommt". Von dem, der bezahlt, oder von dem, der arbeitet? Und von dem, der es druckt? Sie haben ja Recht mit ihrer Darstellung der Berlin-Mentalität, ja, ich hasse sie auch. Die ewige Bauchpinselei des Landowsky-Clans, alles hier schon angesprochen. Nur, den "Erfolg" der Bavaria mit Nutzen für alle zu verwechseln, das ist ein Irrweg. Bayern nimmt, wenn Berlin zahlt, oft genug. Rüstung ist da nur der Klassiker. Auch BMW lebt doch nur vom Export seiner Potenzprothesen. Wohin? Danach fragt dann keiner mehr. Und wie gesagt, die Osterweiterung der alten BRD fand in Bayern auch nur Freunde... Den anderen Beispielen, die Sie anführen, stimme ich zu: dreckige Stadt, Flughafen kaputt, nervige Mentalität, Wetter wie unter russischer Besetzung. Aber Sie können die Brüder wohl nicht umerziehen, ohne auszutreten - was Sie ja dann, siehe CSU-MinisterofDefence, auch wieder nicht wollen. Man wird die Verwandten halt nicht los...

0 Thorsten Haupts 24.07.2012, 12:41 Uhr

@Veil - "Solidarität,...

@Veil - "Solidarität, Gemeinschaft, Gerechtigkeit, alles eine Sklavenmoral von Schwachen für Schwache.": Alle Erpresserbegriffe in einem Satz? Hat ja auch über mittlerweile 20 Jahre (vereinigtes Berlin) oder 40 Jahre (Bremen) bestens funktioniert. Nur irgendwann fragen die moralisch Erpressten nach der Moral der Erpresser. Wie unfein. Erinnert mich an die Entwicklungshilfedebatte. In den siebzgern in der Schule: Wir schulden den Ländern, wegen Kolonialismus. In den neunzigern im Studium: Kolonialismus. 2012: Kolonialismus? Ooops. Verfängt nicht mehr. Kurzum, niemand würde einen guten Bekannten über 40 Jahre hinweg dauersubventionieren, die wenigen extrem Langmütigen unter uns ausgenommen. Umso weniger wenn der Subventionierte den Zahler dafür auch noch verspottet. Gruss, Thorsten Haupts

Berlin und Bayern? It's the...

Berlin und Bayern? It's the eternal "North-South Divide" ... auch in der Schweiz. Was passiert in Kanton Tessin (auf der anderen Seite der Alpen) weiss man nicht :-) Besser so? "Angela Merkel est en vacances" (Le Monde heute p. 14). Wo??? Vielleicht weiss HM555 Bescheid?

0 HansMeier555 24.07.2012, 12:46 Uhr

Ein prächtiges, monumentales...

Ein prächtiges, monumentales Helmut-Kohl-Mausoleum mitten auf dem Pariser Platz.

HansMeier555, ich schlage vor...

HansMeier555, ich schlage vor die Militärausgaben drastisch zu erhöhen und atomar aufzurüsten. Prinzip der Abschreckung.

0 HansMeier555 24.07.2012, 12:56 Uhr

Allen Jugendlichen in ganz...

Allen Jugendlichen in ganz Deutschland kostenlosen Sing- und Tanzunterricht erteilen. Auf fünf Jahre im Voraus die Jahresrechnung der GEMA übernehmen. . Karl Lagerfeld engagieren, damit er für die Abgeordneten eine hübsche Livree entwirft.

0 HansMeier555 24.07.2012, 12:57 Uhr

Ein paar neue Segelschiffe...

Ein paar neue Segelschiffe bauen lassen.

0 Wintermute 24.07.2012, 13:09 Uhr

Ich liebe Berlin. Das ist...

Ich liebe Berlin. Das ist irrational im selben Sinne wie die Liebe zu einer Frau, die einen zwar durch zweifelhafte Moral, laxes Auftreten und eine fragwürdige Ausgabenpolitik (shoppen: ja; etwas dafür tun: och nö) in den Wahnsinn treibt, dafür jedoch immer wieder mit Charme und erotischen Kapriolen zu verzaubern mag. Nichtsdestotrotz - Liebe hin, masochistische Großstadtsingle-Grundhaltung her: Diesem Artikel ist leider von A bis Z zuzustimmen. Berlin will schmuddeln, will zwar leicht verstrahlte Hipster in Mitte-Cafés über ihre Startups plappern hören (sexy!) - aber um Gottes willen keinen echten Geschäftsleuten mit Businessplänen und geregelten Arbeitszeiten Raum geben (Stichwort Mediaspree); pfui! Sollen die doch in Stuttgart bleiben ... Ein Jammer. Und ich gehe davon aus, dass es hier noch in hundert Jahren so zugehen wird. Berlin ist der angeschmuddelte Badesee am Rand des deutschen Dorfs. Süß duftet das Gras; aber geleistet wird dort wenig. Aber wie Griechenland, so lässt sich auch Berlin auf ökonomischen Entzug setzen. Und entdeckt dann möglicherweise (!), dass es nicht nur ein iPhone, sondern auch einen Hintern in der Hose hat.

0 astroklaus 24.07.2012, 13:29 Uhr

Bevor jetzt einer Statistiken...

Bevor jetzt einer Statistiken über den Verlauf des LFA macht, inflationsbereinigt, mit Berücksichtigung möglicherweise entgangener oder zu zahlender Zinsen - seine Grundidee ist sicher eine Pufferfunktion (oder auch Anschubfinanzierung, wie im Falle Bayerns). Daß Subventionen ein zerstörerisches Eigenleben entfalten, sollte mittlerweile auch nicht-BWLern klar geworden sein (und das ist jetzt unabhängig davon, ob sie nun EEG, EU-Agrarhaushalt Holzmann-Rettung oder sonstwie heißen). Nach der Wiedervereinigung sind schon etliche mit dem Troß nach Osten gezogen, aber aus irgendwelchen Gründen halt immer nur mit einem Repräsentanzbüro. Vielleicht haben sie ja von BMW gesteckt bekommen, daß dort im Motorradwerk schon alle fähigen Leute Berlins untergebracht seien? (Das Werk in Spandau existiert seit 1967 - vermutlich aus ähnlichen Gründen dort errichtet wie die TT-Produktion in Ungarn und andere "deutsche" Automobilwerke; sei's drum). Eigentlich sollte man meinen, daß die Familien aus dem Westend derlei Situationen aber bereits kennen und passende Strategien haben. Daß der Eine halt den Laden führt und der Andere was studieren darf und so. Nur war da halt immer klar, daß die Substanz erhalten bleiben muß.

0 Flachländler 24.07.2012, 13:33 Uhr

Es wird doch immer von der...

Es wird doch immer von der Zusammenlegung der Groß- und Stadtbundesländer gesprochen. Nur leider stets in der verhassten Nachbarschaft. Also Hamburg zu Schleswig-Holstein, Bremen zu Niedersachsen und Saarland zu Frankreich. Zugleich ist es in Seehofers Zeiten mit der föderalen Fernstenliebe ohne Machtanspruch nicht mehr weit her. Her also mit den historischen Beispielen: Mussten die Kölner nicht jahrhundertelang zweitgeborene bayerische Prinzen als Erzbischöfe erdulden? Wollte Bayern nicht im Ersten Weltkrieg Belgien okkupieren, weil die rheinische Ebene (im weitesten Sinn) mehr Wert versprach als das Mutterland? Ja, und schließlich, hat Bayern mit der Rheinpfalz nicht hinreichend Erfahrung, was die Verwaltung von Exklaven betrifft? Man kann nur fordern: Nicht mit Brandenburg, mit Bayern gehört Berlin fusioniert. Und es ist endlich Ruh.

0 specialmarke 24.07.2012, 13:33 Uhr

Ich schlage vor, München wird...

Ich schlage vor, München wird die Hauptstadt Deutschlands bis 2019. Die Bayern werden dann mit großem Vergnügen den Länderfinanzausgleich bezahlen, wenn ihre Isarmetropole dafür von dieser Last wieder befreit wird...

0 Et Jüppche 24.07.2012, 13:51 Uhr

....watt soll isch dia en...

....watt soll isch dia en sarre Jong. Ming Pole-Posischn is mia sischa. De Beck hät et mia vaschproche. Et kütt wie et kütt. Dä nojemahte Rejierende do in B. met singem Lustboy kann et laache nümme sin losse. Subfenzion wemm Subfenzion jebührt. Quacks, dä Bruchpilot, dät ons op däm nigelnagelneue Fluchfälld in dä Prärie ne suuperheiße Luffnummä beede. Rescht moß Rescht blieve. Dat met dem Lända - Aausjleisch hamma ümme esu jemaht. Wofüa solle mia dat do jetz ohne Nuut op emol ändere? He? Däm Horsti hanse Dampf in sing Leddaützche jepfiffe, weil he dä nääxste Wahle jewinne moß. Dat es nu emol jelebte Demokratie, do kannste nix dro maache. Kamelle, de Prins kütt. Mariesche, bring ma ens noch ä Köllsch. Subito!

0 HansMeier555 24.07.2012, 14:08 Uhr

@V Aufrüstung ja, aber bitte...

@V Aufrüstung ja, aber bitte nur veraltete Waffengattungen mit ästhetischem Anspruch. . Pferde. Ritterturniere in Originalrüstungen. Militärparaden à la 1762. So was immer! Und warum nicht in Berlin?

Ja aber lieber Don Alphonso,...

Ja aber lieber Don Alphonso, nun bin ich endgültig verwirrt: Ihren vergnüglichen Darstellungen gerne folgend, war ich felsenfest davon ausgegangen, sie seien so eine Art Berliner Abzocker in seltener Edelausführung - ob mit oder ohne Koks, jedenfalls mit Kunst(geschichte), wobei das Geld irgendwie vom einem respektive mehreren Konten kommt, auf die es schon irgendwie jemand gelegt hatte...? Und nun diese erstaunlich derben Ausfälligkeiten ts ts ts

0 rittervomgeist 24.07.2012, 14:24 Uhr

Als Leser dieses Blogs frage...

Als Leser dieses Blogs frage ich mich seit geraumer Zeit, was mit unserem verehrten Gastgeber passiert, wenn die Buchstabenkombination b-e-r-l-i-n den Weg in Teile seiner Cortex cerebri findet. Den darauf folgenden tiefen Griff in die verbale Schmuddelkiste möchte ich jetzt nicht weiter analysieren. Hilfreicher scheint mir der Ansatz von Norbert Elias und John L. Scotson in "The Established and the Outsiders" (1965). Übertragen wir ihre Ergebnisse auf das Verhältnis von München zu Berlin, so zeigt sich, dass München sich bis Anfang der 90er Jahre als zwar nicht faktische (das war das Bundesdorf), aber als gefühlte und damit etablierte Hauptstadt der BRD betrachtete. Die 'alte' Hauptstadt wurde als Lachnummer stigmatisiert oder bemitleidet oder gar nicht erst zur Kenntnis genommen. Dann änderte sich die Machtbalance und der Außenseiter Berlin kam neu ins Spiel. Er hatte nun sogar mehr Macht als die etablierte Stadt, die dies als Bedrohung ihres Selbstwertgefühls auffassen musste. In einer derart eingespielten Etablierten-Außenseiter-Figuration schreibt die etablierte Gruppe (München) der Außenseitergruppe (Berlin) die schlechtesten Eigenschaften ihrer schlechtesten Mitglieder zu. Bei sich selbst läuft es genau anders herum; die besten Eigenschaften gelten für alle. Und zum endgültigen Beweis der immer noch bestehenden Überlegenheit muss dann die Stadtreinigung herhalten. Diesem Denkmuster folgt auch unser verehrter Gastgeber. Die (noch) Etablierten stigmatisieren die Außenseiter mit der Folge, so Elias und Scotson, dass diese sich tatsächlich so verhalten, wie jene es ihnen vorwerfen. Für die gefährdeten Etablierten haben Elias und Scotson eine Prognose parat: Die Selbstzwangmuster der Etablierten brechen irgendwann zusammen, die Belohnung für ihr bis dahin praktiziertes Verhalten bleibt aus, so dass sie, um wieder Erfolg zu haben, neue Verhaltensmuster lernen müssen. Dann lernen Sie mal schön, verehrter Don!

0 Jeff Kelly 24.07.2012, 14:26 Uhr

Nun, was die katholische...

Nun, was die katholische Oberbayernlobby mit Haupstadt München - allgemein auch als CSU bekannt - so von Solidarität und "Finanzausgleich" hält davon können die Franken, Schwaben, Niederbayern und Oberpfälzer (denen nicht nur der Makel der "Nordstadt" sondern auch die falsche Stammeszugehörigkeit nachhängt) ein Lied singen. So hat sich die CSU doch auch über Jahrzehnte an der Wirtschaftskraft (oder zumindest geringen Aufmüpfigkeit) der anderen bereichert um alles München und dem Regierungsbezirk Oberbayern zuzuschachern. Da war dann auch die vom Bund mitgetragene Zonenrandförderung recht und billig um z.B. Oberfranken nichts vom eigenen Kuchen abgeben zu müssen. Da entbehrt das jetzige Heulen und Wehklagen ob der dreisten Nehmerländer nicht einer gewissen Ironie

Lieber Don, Sie sind einfach...

Lieber Don, Sie sind einfach nicht mehr auf dem aktuellen Stand der Zeit! Was soll das Gezetere über das Benehmen meiner lieben Berliner? Sehen Sie sich doch bitte einmal um in Europa! Was fordern die jungen Menschen in Spanien, Italien, Frankreich? Der staat möge ihnen doch bitteschön gutbezahlte Beamtenjobs verschaffen, auf dass sie weiter prassen und "sich bilden" können. Und Berlin ist eben das Zentrum dieser Bewegung in deutschen Landen. Es lebt sich doch so herrlich ohne sinnvolle oder gar produktive Arbeit. Wir kennen dieses gute Leben doch auch - gut, wir finanzieren es ohne Umverteilung, sondern aus eigenen Mitteln, aber ansonsten? Ich lebe in einer Region, in der man sich aufgrund seiner Hartz IV - Karriere und vieler Freunde Häuser bauen kann. Gut, nicht Paläste auf größeren Latifundien, wie unsereins, aber doch recht nett. Und fragen Sie diese Menschen mal, ob sie das für wirtschaftlich vertretbar halten! Die werden Ihnen was erzählen, wie unverschämt es doch ist, dass sie vom "Amt" nicht alle Wünsche erfüllt erhalten. Die haben ein RECHT auf Luxus ohne Gegenleistung. Ich hoffe, dass reinigende Gewitter kommt bald, auf dass alle wieder dort sind, wo sie hingehören. Die realsozialistische Umverteilungsmaschine, die von der Ausbeutung der chinesischen und anderen asiatischen Arbeiter profitierte, ist heißgelaufen - die wollen auch gut leben. Unveschämtheit!!. Ich überlege noch, ob ich mein kleines Geld in ein Grundstück investieren sollte - 3 Hektar Seegrundstück mit eigenem Tennisplatz - aber so nur auf Vorrat, um sein Geld in Sicherheit zu haben? Wer soll all den Rasen mähen und das Laub erst?! Oder doch lieber den Weinkeller aufstocken? DAS sind die echten Sorgen!

0 donalphonso 24.07.2012, 14:50 Uhr

Bedaurfe, afenia, ich bin ein...

Bedaurfe, afenia, ich bin ein hart arbeitender Spiesser aus Bayern und zahle selbst.

0 H. VonderInsel 24.07.2012, 14:51 Uhr

Deutschland wird sich in den...

Deutschland wird sich in den naechsten Jahren in eine Dienstleistungsgesellschaft verwandeln. Vielleicht erleben wir ja die Schliessung einer Automobilfabrik, zum Beispiel in, sagen wir mal, Ingolstadt. Selbstverstaendlich haette die betroffene Region keine Solidaritaet verdient! Oder sollen wir etwa dieses Gesindel durchfuettern? Selber schuld! In jedem Staat der Erde gibt es regionale Umverteilung und ohne regionale Umverteilung gaebe es die meisten Staaten nicht.

0 Wimmerl d. Ä. 24.07.2012, 14:54 Uhr

Mia zooin ollaweil bis ma...

Mia zooin ollaweil bis ma schwarrz wärdän un diesse Hundlingä fressn die gansä Menasch fier Nullkommanixi Leistung, ha? Mei Schpezi beim BMdabblyou hot gmoant, mia vakaffan bal des gansä Glumpp aan Kines wanns uns no länga dratzn dean. Nocha is eh aus mit dera Supasausä. De Breissn, de Krippl, ghöarrn gschlogn mit deni Knippl. Eine Revansch fier 1866 muaß dodahearr. Wo samma dann? Ha?

Super! Noch keine Kommentare...

Super! Noch keine Kommentare von "Der Tiger" und "Don Ferrando" - das laesst sich schon mal gut an.

@HansMeier555 13:09 . Hier...

@HansMeier555 13:09 . Hier meine Vorschläge: - Post und Bahn wieder verstaatlichen!!!!! - alle Universitäten zu Elite-Unis machen - die Pickelhaube wieder einführen - einen Lyrikwettbewerb im Bundestag veranstalten: Welcher Abgeordnete schreibt die besten Gedichte? Die Bewertungsdiskussion führt das Volk mittels Liquid Feedback - Apropos Volk: Das Volk abwählen und sich ein anderes kaufen - Berlin abtragen und am Tegernsee wieder aufbauen!

0 E.R. Binvonhier 24.07.2012, 15:29 Uhr

rittervomgeist 16:24, . Sie...

rittervomgeist 16:24, . Sie meinen ganz Bayern eine einzige beleidigte Leberwurst - äh Knödel.;-)

Muchas gracias por que la...

Muchas gracias por que la motivación, Don Alphonso. Gerne lasse ich mich von Ihrem Essay inspirieren und buche nun doch baldmöglichst eine Reise nach Berlin. Kommen Sie doch mit ! Nochmals herzlichen Dank & angenehmen Abend

Also...Der Herr Sarrazin, der...

Also...Der Herr Sarrazin, der war doch mal Finanzsenator in Berlin. Bekannt ist, dass er sparte. Nicht so bekannt ist WIE er sparte. Sein Versuch den Beamtenapparat in Berlin auf die Weber´sche Grundidee zu „reformieren“ war letztendlich dann auch nur das Modell - linke Tasche - rechte Tasche. ANDERS FINANZIEREN hieß es bei ihm. . Charmeoffensiv betonte er sogar den pädagogischen Nutzen des „Stellenpools“. Ost nach West – und andersrum, das Sarrazinsche Gesetz würfelte auch mit erworbenem Fachwissen. War das klug? Konnte so Effizienz beflügelt werden? Hauptsache war doch, dass das Geld aus einem anderen Topf kam. Das Ergebnis? Nun... die Behörden haben ihren Dienst am Bürger weitestgehend eingestellt. . ANDERS FINANZIEREN war aber auch die Prämisse von GoldmannSachs bei den Griechen. . Warum haben die Provinzfürsten dem ESM zugestimmt! Weil sie ihre Strafen bei nicht eingehaltene Sparmaßnahmen beim BUND abladen dürfen. AUSTROCKNEN - aber bitte den ganzen Sumpf. . Wer glaubt, dass eine Zusammenlegung von Bundesländern „preiswerter“ würde, muss auch überlegen wohin die anfallenden AUSGEMUSTERTEN dann sollen. Alle nach BRÜSSEL schicken? Die werden da immer mehr. Hilfe... Panic auf der Titanic

0 E.R.Langen 24.07.2012, 16:04 Uhr

Wenn ich groß bin, will ich...

Wenn ich groß bin, will ich auch Spießer werden!

0 rittervomgeist 24.07.2012, 16:06 Uhr

@Landlord et al. Die Dummheit...

@Landlord et al. Die Dummheit Ihres Kommentars ist schwer erträglich. Die jungen Menschen in Spanien, Italien und Frankreich fordern von ihrem Staat, dass sie arbeiten dürfen. Die großkotzige Banalität und Falschheit Ihrer Aussagen wirft einen Blick auf die Klasse, die zu repräsentieren scheinen - zum Kotzen eben.

0 E.R. Binvonhier 24.07.2012, 16:20 Uhr

Und all die Möchtegern Global...

Und all die Möchtegern Global Player, die auch so gern die Menschen von einer Ecke in die andere treiben würden, wenn auch nur für ein paar Cent und in Hintertupfingen. . Gut das eine Mehrheit der Jüngeren weiß, wie man mit den Füßen abstimmt.

0 perfekt!57 24.07.2012, 16:29 Uhr

"Berlin braucht dringend die...

"Berlin braucht dringend die Gegenreform, den Barock und noch ein paar Stadtschlösser. Warum nicht auch auf Kredit?" . Man sollte Neuschwanstein transplantieren. . Und was ist das Ein-Mann-Pentagon? (Ein Ort, den alle verlassen haben, bis auf dem Pförtner.)(Aus Sparsamkeit) . Man sollte Neuschwanstein transplantieren. (Und Bayern zahlen lassen. Bayern ist schließlich seiner Hauptstadt tributpflichtig.) . Dann aber wird er den Aufbau leiten. (Don A. wird also auch weiter keinen Finger rühren für Deutschland. Bis es untergegangen ist.) (Oder: Neuste Nachrichten aus dem Verlagswesen.)(Dem Berliner Verlagswesen, sicherlich.) . Und es gibt keine terroristische Bedrohung in Deutschland. Denn Bayern lässt nichts übrig. (In Gestalt Friederichs des Großen II) (Außer Berlin, Berlin ist für Friedriche exterritorial.)

0 E.R. Binvonhier 24.07.2012, 16:34 Uhr

Werter Landlord, es ist gewiss...

Werter Landlord, es ist gewiss sehr missliebig, dass H4ler mit Gleichgesinnten ihre Arbeitskraft dazu benutzen sich selbst etwas zu schaffen, statt kostenlos Dritten zur Verfügung zu stehen.

0 Sterngucker 24.07.2012, 16:53 Uhr

Mir kommt da grade in den...

Mir kommt da grade in den Sinn: Wenn die Retourkutsche der Berliner und einiger anderer LFA-Nehmer so aussehen würde, „wir sind doch nicht blöd, warum sollen wir Jahr für Jahr die Milliardenverluste der HRE mitbezahlen… soll doch der Seehofer Horsti zusehen, dass seine fleißigen Bazis die bayerische Jauchegrube selbst auslöffeln...

0 perfekt!57 24.07.2012, 16:58 Uhr

und dabei meinte er nur...

und dabei meinte er nur berlin. (und wir dachten schon, er wolle deutschland verloren geben, bevor es zu wertvoll würde) . and "life is cruel, life is never kind". (and the kids in america, oho...) . und er sollte sich evtl. auch noch die poschinger str. 1 kaufen. (wir bitten um entschuldigung, aber halb auch im ernst). denn welches haus sonst noch käme am ende in frage für den größten deutschen bloggerfürsten? . "Es ist eine alberne und gefährliche Stadt. Die Mischung aus bürgerlichem Stumpfsinn, alias Gemütlichkeit, Leichtsinn und Schwabinger Literatur-Radikalismus ist ekelhaft...“ . "Die Idee, daraus ein Museum und eine Erinnerungsstätte zu machen, scheiterte an fehlenden Geldern und wohl auch am mangelnden Willen der Stadtoberen." (Und siehste: Berlin hätte es aber gehabt) http://www.gazette.de/Archiv2/Gazette6/Pfitzinger.html . Und ggfls. zur wägenden Abrundung noch ein wenig Musik vom Herrenhaus-Pavillion? http://www.youtube.com/watch?v=BbJwjVb59zI (... irgendwas mit Finanzkrise oder so.) . und ein schöner text über berlin. bekommt man glatt lust, auch mal hinzuziehen. (um hart zu arbeiten, was sonst?)

Nachdem ich den langen...

Nachdem ich den langen Leidensweg der Grossstadtentwoehung gehen musste, bin ich nunmehr ein Anhaenger des provinziellen Spiessertums. Dennoch hege ich viel Sympathie fuer die wilden, grosse Staedte. Also warum nicht auch fuer Berlin, einer Stadt, in der man sogar vegane Lederpeitschen kaufen kann? . Also mal halblang mit dem Gemeckere. Berlin, also Berlin-West, war das Geschwuer im Fleische der DDR und damit jeder Unterstuetzung wuerdig. Dass sich ueber die Jahrzehnte eine Bequemlichkeitsmentalitaet beim Buerger einschlich-und immer noch Bestand hat, ist mehr als verstaendlich. Man betrachtete (damals) die Subventionen als Entschaedigung fuer die Laestigkeiten des Berlinlebens: Man kam einfach nicht raus aus dem Kaff, sondern musste mindestens 250 Km hinter sich bringen, um eine entspanntere Atmoshaere zu finden. Zwischen Berlin und dem Rest der Welt lag die 'Ruhm-und-Glorreiche'. Wer wollte da schon hin, wenn er das ueberhaupt durfte? Also Geduld mit dieser Stadt. Auch die Berlinschwaben verschwinden wieder. Irgendwann gibt's auch einen anderen Buergermeister... ...und was der Seehofer so von sich gibt, ist der Appell an Menschen, deren Horizont durch die liebliche Alpenfestung begrenzt bleibt; denn wer 1969 geboren wurde, dem fehlt einfach die Erfahrung, des Kalten Krieges, der Adenauerzeit, des 68er-Rummels. Selbst die RAF ist fuer so Einen nur eine Episode aus dem Leistungskurs Geschichte. . Dem Bayern gilt Deutschland eigentlich einen Dreck, und zwar von der Maas bis an die Memel.

0 rittervomgeist 24.07.2012, 17:03 Uhr

@E.R.Binvonhier Ob Wurst oder...

@E.R.Binvonhier Ob Wurst oder Knödel: SEHR vereinfacht: Ja.

0 perfekt!57 24.07.2012, 17:18 Uhr

..." denn Berlin ist für...

..." denn Berlin ist für bayrische Friedriche", kann es natürlich nur heißen, beg-par.

"Gut das eine Mehrheit der...

"Gut das eine Mehrheit der Jüngeren weiß, wie man mit den Füßen abstimmt." Und sich von denen finanzieren lässt, deren schrecklicher "Ausbeutung" sie ja gerade mit ihren Füssen entkommen wollen? Ich bewundere dieses Vorbild an Moral und Haltung ... Gruss, Thorsten Haupts

@VonderInsel - In jedem Staat...

@VonderInsel - In jedem Staat der Erde gibt es regionale Umverteilung: Von Ewigkeit zu Ewigkeit, wobei es dem Subvenstionsempfänger besser geht als dem Geber? Wow. Zeigen Sie mir bitte einmal besagte Region? Gruss, Thorsten Haupts

0 rednaxela 24.07.2012, 17:40 Uhr

berlin stinkt. stinkt hilflos,...

berlin stinkt. stinkt hilflos, stinkt alt, stank schon immer & wird immer stinken. kommt man nach einigen tagen berlin, zurück ins echte leben....dann stinkt man selbst tagelang nach. berlin ist ein traumgrab für bundesweite versager. und es ist gut, dass es diese gesellschaftliche bad bank gibt. sonst nix.

0 auch-einer 24.07.2012, 17:59 Uhr

axh, der seehofer. der ist...

axh, der seehofer. der ist mehr als flüssig, nein, nicht liquide, überflüssig meine ich. . der weiss so gut wie jeder andere, dass der länderfinanzausgleich erst dann tot, aber dann schon mausetot ist, wenn der schreistaat faxen sein geld an die berliner weiter reichen muss.

0 E.R. Binvonhier 24.07.2012, 19:05 Uhr

Irgendwas stimmt an dieser...

Irgendwas stimmt an dieser ganzen Diskussion nicht. Sowohl hier im Blog als auch in der Öffentlichkeit. Wenn ich raten sollte, es wurde eine Welt geschaffen, deren bloße Existenz derart hohe Kosten verursacht und für die niemand aufkommen will, aber alle verdienen.

0 donalphonso 24.07.2012, 19:20 Uhr

Pardon, hat eigentlich jemand...

Pardon, hat eigentlich jemand gesehen, ob der Beitrag auf der Startseite schin gewesen ist?

0 HansMeier555 24.07.2012, 19:31 Uhr

Am Ende von Schwarz-Geld ein...

Am Ende von Schwarz-Geld ein richtiger, echter, zünftiger Hexenprozess mit Autodafé, befeuert von wertlos gewordenen Geldscheinen...

@E.R. Binvonhier - "Irgendwas...

@E.R. Binvonhier - "Irgendwas stimmt an dieser ganzen Diskussion nicht." Aha. Gruss, Thorsten Haupts

@Don: Ist grad drauf...

@Don: Ist grad drauf :-). Gruss, Thorsten Haupts

0 donalphonso 24.07.2012, 19:47 Uhr

Ich meinte im Feuilletonkasten...

Ich meinte im Feuilletonkasten oder weiter oben, nicht nur im Blogkasten.

0 diktionaftis 24.07.2012, 19:59 Uhr

Don, man muss schon ins...

Don, man muss schon ins Feuilleton abtauchen, dann erscheint's. Aber was hindert den Autor diese leicht zu bewerkstelligende Erfahrung zu machen? (Rätselhaftes Bayern ...)

0 Don Carlos 24.07.2012, 20:03 Uhr

es ist schon ganz gut so, daß...

es ist schon ganz gut so, daß man für's geld nicht extra nach bayern muß, wo man mit dem preis (nicht dem wert) für ein unterschichtenwohngehäuse schon der reichensteuer anheimfällt. es rechnet sich einfach nicht. rom wollte auch keinen länderfinanzausgleich zahlen und wurde dafür von den barbaren aus dem norden niedergeführt. es war für beide seiten lästig: für die barbaren, die dafür extra nach rom mußten und für die römer, die von den nachvollziehbar mißmutigen barbaren verschlissen wurden. muß doch nicht sein.

0 HansMeier555 24.07.2012, 20:25 Uhr

"Wir haben unsere Häuser...

"Wir haben unsere Häuser nicht in den Vormarschweg der Russen gebaut". . Kriegt Ihr auch keine Rubel.

0 HansMeier555 24.07.2012, 20:26 Uhr

Zum LFA müsste man auch noch...

Zum LFA müsste man auch noch die Zonenrandförderung dazurechnen. Oberpfalz und so, wissen schon.

Von welchem Berlin redet der...

Von welchem Berlin redet der Don? Bei dem launigen Lästern musste ich als erstes an eine Kleinstadt im Ruhrpott denken jedoch nicht an die einzige deutsche Weltstadt. Berlin ist das Harvard von Europa. Berlin ist das einflussreichste Machtzentrum des Kontinents. Es gibt vielleicht 5 Metopolen auf dem Globus, die in kultureller Hinsicht mit der Hauptstadt Deutschlands mithalten können. Wenn eine Party in Berlin geschmissen wird berichtet darüber jeder Winkel der Welt. Der Glanz von Berlin strahlt auch auf Bayern ab, das kostet.

0 HansMeier555 24.07.2012, 20:31 Uhr

Schon bei den Kolonien hatte...

Schon bei den Kolonien hatte der deutsche Steuerzahler immer nur draufgezahlt.

0 Oliver-August Lützenich 24.07.2012, 20:35 Uhr

@Mythmaker: Wuff! Welches...

@Mythmaker: Wuff! Welches Herrchen/Frauchen stellt Ihnen denn ihr Fresschen hin, damit Sie in Ruhe gelassen werden? Ohh, ja, ich bin fiess, ja, verzeihen Sie, aber mit dem Argument des Ignoranten: "Mir ist es persönlich völlig egal ... Sie sollen mich nur in Ruhe lassen", gehen auch die Einsiedler und mit denen auch die Faschisten Gassi und das reizt mich zur Wut, also verzeihen Sie noch mal, weil ich Sie sonst überhaupt nicht kenne und vielleicht nur ein Zitat aus dem Zusammenhang gerissen habe, kann ja sein, wahrscheinlich sind Sie ein wunderbarer Mensch. Ja, das sind Sie, ganz bestimmt. Wie kann ich Ihnen nur übermitteln, das Wir mit All-Gemeinheiten (so vielleicht?) einfach keiner Situation und keinem Umstand des DaSeins auch nur annähernd gerecht werden; und das bei so fast unendlich viel Kapazität des Verstandes, den Mensch von der Natur geschenkt bekommen hat, 100 Milliarden Neuronen, Billionen und aber Billionen von SpeicherMöglichkeiten und die meisten Menschen wollen nur ihre Ruhe, in umzäunter Abgeschiedenheit, oder auch in verweigernder Ignoranz, Seltsam das? Derweil sind Wir dermassen best-ausgestattete Spür-Wesen! Wahnsinn. Aber dann immer dasGleiche: Lasst mich doch in Ruhe! Macht doch was ihr wollt! Ganz gewiss, mit dieser Einstellung haben Wir den Planeten besiedelt und den Mond erobert, ja. Und übrigens, Berlin ist weitgehend Gottlos, ich kenne Keines das auf so eine Erscheinung oder soWas wartet und umziehen ist hier VolksSport, fragen Sie bei Robben & Wientjes, also kommen Sie raus aus Ihrem Schneckenhaus, ich freue mich auf Sie. @Wintermute: Das mit den "All-Gemeinheiten" stimmt leider auch bei Ihnen, denn in Berlin wird sehr wohl hart gearbeitet, in sehr sehr vielen Betrieben, in Schichtdiensten und auch regulär, sprechen Sie doch dann bitte in der Einzahl und holen Sie nicht andere Menschen in Ihre kleine Welt, die da gar nicht hineinwollen, ich möchte es nicht, und ich bin AUCH Berlin.

0 auch-einer 24.07.2012, 20:40 Uhr

l"Berlin ist das Harvard von...

l"Berlin ist das Harvard von Europa" . rofl . herrlich, der ist gut, um längen besser als: geht ein student am morgen an die uni.

0 diktionaftis 24.07.2012, 20:46 Uhr

@Lear (22:28) ... vielleicht...

@Lear (22:28) ... vielleicht von zum Beispiel dieser Stadt (und solchen Partys): . http://www.freitag.de/autoren/der-arme-berliner/berliner-hoffest-und-die-dekadenz-der-selbsternannten-elite

0 diktionaftis 24.07.2012, 20:49 Uhr

"Hey, wo issen hier die...

"Hey, wo issen hier die Uni?" "Keene Ahnung, bin Student."

0 diktionaftis 24.07.2012, 20:59 Uhr

Übrigens soll der Name Berlin...

Übrigens soll der Name Berlin etymologisch vom slawischen "berl" kommen, was Sumpf bedeutet. . Die können also einfach nicht anders. . (Nichts für ungut.)

0 E.R. Binvonhier 24.07.2012, 21:01 Uhr

Wenn die Wissens -...

Wenn die Wissens - Informations - und Dienstleistungsgesellschaft nicht zusammenbrechen will, wäre es an der Zeit exakte Kosten- Nutzen Analysen zu fertigen, die darüber hinaus gehen wie spannend und zukunftsträchtig ihr Wirken ist. Das muss es doch allen wert sein hilft nicht weiter. . Wem? Wenn es nichts anderes von nennenswertem Ertrag mehr gibt? Da bleibt nur die Wowereit-Methode. Man hängt der Wissensgesellschaft die aufgelaufenen Schulden an den Hals. Soll sie zuschauen wie sie sie abträgt um weiter existieren zu können und ihre laufenden Unterhaltskosten einzuspielen.

Nun nun...es geht um...

Nun nun...es geht um Distinktionsfähigkeit. In München habe ich Sir Peter gesehen, er hat die Verabschiedung von August Everding gemacht mit zwei Vorstellungen. Ich habs rechtzeitig mitbekommen und den Meister sehen dürfen-auf der Bühne saßen die Elven des Everding, dann Ustinov, fünfzehn Meter und dann ich und meine Freundin. Und hinterher meine Freundin in den Orientexpress gesetzt nach Hause, ich musste am nächsten Tag ja arbeiten, Sie auch. . In Berlin füllt Mario Barth die Waldbühne. . In München einer der größten Männer unserer Zeit im Prinz Max Palais, glaub ich(ist schon zwanzig Jahre her). In Berlin Mario Barth. Und für eine Stadt in der so etwas möglich ist sollen wir zahlen? . Der Rest ist Schweigen. . Habe die Ehre, RealMash

0 Sebastian 24.07.2012, 21:37 Uhr

Werter Don, als Berliner, der...

Werter Don, als Berliner, der eine Weile im Westen gearbeitet hat, möchte ich Ihr Bild ein wenig erweitern. Die Hipsterkultur und ihre Machenschaften haben Sie schon beschrieben. Wer in Berlin seriös Karriere machen will, geht in die Verwaltung, oder besser gleich in die Politik, und wendet sich nach Frohnau oder Grunewald. Oder schiebt vielleicht als Notar oder Arzt ne ruhige Kugel, Sorgen gibt es überall. Ein anderes Bild bietet sich im Arbeitermilieu dar. Hier wird gearbeitet, zu Löhnen, die der behaupteten Sozialregel, Wohnen solle nicht mehr als 33% des monatlich verfügbaren Geldes kosten, Hohn sprechen. Wär ich nicht Student auf dem 2. Bildungsweg und hätte als Bauhelfer nicht den Gebildetenbonus, ich ginge mit 7 Euro die Stunde nach Hause, brutto, ohne Anfahrt, die leicht mal 2-4 Stunden am Tag in Anspruch nehmen kann, bei Einsatzorten wie Schildhornstraße, Lübben, Angermünde. Mit freundlichem Gruß in die Audistadt Sebastian

0 Köstlich 24.07.2012, 21:40 Uhr

Berlin war bereits in den...

Berlin war bereits in den 80igern eine Drückebergerkolonie. Wer weder Wehr- noch Ersatzdienst leisten wollte, den zog es nach Berlin. Drückebergertum setzt sich fest. . Das ist jedoch Geschichte, Europas Drückeberger sind unsere Zukunft - und irgendwann wird auch Berlin Nettozahler sein (weil sie sich noch mit einem Zinsvorteil von 0,005% verschulden können).

0 specialmarke 24.07.2012, 21:44 Uhr

Werter D.A., müssen Sie jetzt...

Werter D.A., müssen Sie jetzt wirklich diesen uralten Kram wieder hervorkehren, nur weil Sie sich über ein paar Leute geärgert haben, die in der Stadt leben? - Der weggeworfene Kühlschrank scheint Ihr Trauma zu sein... . Und mit Verlaub: die York-Brücken mit dem Anarchisten-Spruch gehören unter Denkmalschutz gestellt... . dictionaftis, 13:26: Danke für den Link!

Bei all den anderen...

Bei all den anderen "Finanzjunkies" in D, Europa, Welt, wird auch von B doch keiner Anderes erwartet haben? Also: Gähn. Und die Folgen ihrer eigenen Bankenkrise, in Form des Berliner Bankenskandals (unter Diepgen), geschätzter Gesamtschaden 60 Mrd., von Steuergeldern gegenzufinanzieren, hatten sie ja auch. Und was die Stadtpolitik wesentlich tun, ist ihr Schmuddelalternativkunstkulturimage zu pflegen: das lockt wenigstens Touristen.

0 Wahl-Berliner 24.07.2012, 22:25 Uhr

So geschafft! Ich habe alle...

So geschafft! Ich habe alle bisherigen Kommentare gelesen und kann jetzt endlich schlafen gehen. Das wird auch Zeit, mein Wecker klingelt schon bald. Gute Nacht und ich danke Gott (oder was auch immer), das ich in Berlin lebe!

Ich seh das ja irgendwie etwas...

Ich seh das ja irgendwie etwas entspannter als der Hausherr. Ich bin zufällig in Westfalen als Kind von zwei Berlinern geboren, deren Vorfahren irgendwo aus Brandenburg, Ostpreußen, Niedersachsen und was weiß ich woher kamen. Habe in Hamburg gewohnt und in Holstein studiert, wohne und arbeite mehr als die Hälfte meines Lebens in München und werde irgendwann den Rest meines Lebens in einem Teil Oberfrankens verbringen, das 1919 sich entschieden hat, statt zu Thüringen zu Bayern gehören zu wollen. Aber irgendwann müssen die Berliner tatsächlich mal dazu durchringen, ihren Haushalt selber in Ordnung zu bringen. Berlin ist ja nicht London oder Paris.

0 E.R. Binvonhier 24.07.2012, 22:52 Uhr

Vor allem bin ich neugierig...

Vor allem bin ich neugierig wie lange es der Wissens-Informations-und Dienstleistungs- gesellschaft noch gelingt, den Deutschen eine funktionierende Realwirtschaft vorzutäuschen.

0 E.R. Binvonhier 24.07.2012, 22:56 Uhr

In Griechenland und Spanien...

In Griechenland und Spanien ging man doch zu oberflächlich zu Werke.

Der entscheidende Punkt ist ja...

Der entscheidende Punkt ist ja nicht ob Bayern die Summe an Hilfen die es bekommen hat inzwischen wieder zurueckbezahlt hat, sondern ob es heute da stuende wo es steht, wenn es die Hilfen nicht bekommen haette. Die Antwort ist sicher nein. Dass gerade Bayern, welches von den heutigen Geberlaendern am meisten vom Finanzausgleich profitiert hat jetzt so grosse Toene spuckt ist schon beachtlich. Als Baden-Wuerttemberger kann man das nur als arrogant und undankbar ansehen...

Also mal wieder...

Also mal wieder Berlin-Bashing. Ich hätte von Ihnen ein wenig mehr Analyse erwartet, was Berlin eigentlich tun soll, um aus seiner Lage sich herauszuentwickeln. Sarrazin sagte 2006: „Zwar ist Berlin auch jetzt wieder die Hauptstadt eines großen Landes. Allerdings haben die Wirren der letzten siebzig Jahre dazu geführt, dass die Stadt ihre industrielle Basis weitgehend verloren hat und damit auch ihre Stellung als zentrale Dienstleistungsmetropole Deutschlands. Die Stadt Berlin ist größer als die Aufgaben, die ihr verblieben sind. Gleichzeitig wird Deutschland im Ausland zu 80 Prozent über Berlin wahrgenommen." … und 2009 in dem berüchtigten Lettre international-Interview: "Berlin ist weder Industriezentrum noch Bankenzentrum; ein intellektuelles Zentrum schon, aber nicht mit dem Gewicht der zwanziger Jahre." Politisch, kulturell gesehen hätte es Verschiebungen zugunsten Berlins gegeben, aber eben nicht ökonomisch. Seine Perspektive: "Die Industie, die zunehmend unstofflicher wird und einen wachsenden Anteil an Dienstleistungen und intellektueller Arbeit beinhaltet, geht dahin, wo es das beste Humankapital findet. … Unter diesen Zentren ((München, hamburg) wird Berlin an Bedeutung gewinnen.“ Positive Ansätze gäbe es im wissenschaftsnahen High-tech-Bereich und bei alternativen Energien. Leider sind diese Bereiche nicht sehr arbeitsintensiv. Wie schätzen Sie als Beobachter die sachliche Lage der Stadt ein, mal ohne Polemik? Und in welchem Sinne soll der „Druck“ erhöht werden? Das Verscherbeln von ein paar Spreegrundstücken u.ä. kann´s ja wohl nicht sein, schon allein deshalb nicht, weil in irgendwelchen neubauten doch nur wieder die in der hauptstadt beheimateten Mietschreiberlinge usw. einziehen würden, über die Sie sonst so gerne lästern. Warum nicht lieber die paar jungen Leute (immerhin aus aller Welt) entspannte Stunden nunmehr im „Kater Holzig“ verbringen lassen ….

0 tylerdurdenvolland 25.07.2012, 00:43 Uhr

Werter Don, ist es nicht doch...

Werter Don, ist es nicht doch so, dass das Problem des „Wir wollen nicht ein Stück vom Kuchen, wir wollen die ganze Bäckerei“, darin besteht, dass sie zu den Besitzern der Bäckerei „Deutschland“ gehören und selber davon leben? Und sogar offen zugeben, dass sie diese Bäckerei keineswegs selber aufgebaut haben? Sie haben ja noch nicht mal ein einziges Brot drinnen gebacken, lassen sich aber ohne Gegenleistung mit dem Kuchen beliefern? Nur, wenn die Berliner das auch wollen, dann ist dies grundfalsch? Es geht mir nicht um sie, es geht mir um die geradezu phantastische Vorstellung die sie wie so viele andere vom Rest der Republik haben, bei dem sie anscheinend davon ausgehen, dort sei etwas anders? JEDER Politiker, JEDE Regierung wird alles das durchziehen, womit sie durchkommt! Warum ist es die Schuld Berlins, dass der von den Bayern lange Zeit völlig freiwillig gewählte Stoiber, Studiengebühren eingeführt hat? Bevor man es endlich schaffte diesen zu den anderen Politikern nach Brüssel abzuschieben, als sich auch dessen völlige Unfähigkeit vor der Allgemeinheit nicht länger verbergen liess? Warum erwähnen sie das Thema überhaupt? Staatsschulden für Bildung mögen sie auch nicht? Ihre Rationalisierung der Ablehnung des Länderausgleichs „stinkt“, denn es ist nun mal so, dass Bayern NIEMALS an eine Ablehnung dachte, als es noch auf der Empfänger Seite stand, oder? Und sie werfen anderen Heuchelei vor? Das hat nichts mit Seehofer zu tun, sein heuchlerischer Populismus ist völlig normale Politik ALLER Parteien! Und diesen 5 Parteien verdanken Sie ihren Lebensstil und das einzige das sie stört scheint zu sein, dass er in Gefahr ist zu verschwinden? Nun, dann sollten sie das tun, was ich schon vor Jahren tat. Diesen Staat und seine Mächtigen richtig und EHRLICH einzuschätzen, dann werden sie nämlich am nächsten Tag auch ihre Koffer packen. Aber Teil ihres Lebens ist nun mal, dass sie ihre privilegierte Existenz vor sich selber rationalisieren, denn wenn sie die Konsequenzen aus den Zuständen in Deutschland wirklich ziehen, dann ist es vor bei mit der Heuchelei vor sich selber. Da ihnen das aber anscheinend noch unangenehmer ist, ertragen sie lieber die kommenden Rechnungen und betreiben den Nationalsport der Deutschen, das Jammern und Empören. Und das „mit dem Finger auf andere zeigen“. Nur dagegen tun wollen sie nichts! Sie wollen einfach wie ein kleines Kind, dass sich die Welt niemals ändert. Für einen Erwachsenen wird so was aber nun mal immer teuer in der real existierenden Welt.

0 Christa Brenner-Nees 25.07.2012, 03:55 Uhr

Die Äußerung," Wir wollen...

Die Äußerung," Wir wollen nicht ein Stück vom Kuchen, wir wollen die ganze Bäckerei!", die ich sehr mag, obwohl ich morgens um 5 Uhr aufstehe und seit 36 Jahren brav zur Arbeit gehe, - diese Menschen gibt es hier in Berlin nämlich auch noch - ist nicht eine Äußerung verzogener Siff- und Suffköpfe, sondern eine brilliante metaphorische Umsetzung der Forderung, dem Kapitalismus zu Leibe zu rücken, der vom Raub am Erwirtschafteten der Arbeitnehmer (die ja eigentlich die Arbeitgeber sind, aber lassen wir das) lebt und ihnen dann nur die Bosamen vom Tische zukommen lässt. Die Forderungen, am Erwirtschafteten angemessen teilzuhaben, sind gesellschaftlich längst nicht abgegolten. Ich weiß, dass ich die Verständnisinnigkeit hier störe, aber das war mir hier doch etwas zu ....

0 herbert III 25.07.2012, 04:58 Uhr

Das ist Berlin viele mit...

Das ist Berlin viele mit einer ausgeprägten Versorgungsmentalität gibt ist unbestritten, Berlin wimmelt von Hartz IV empfangenden "Lebenskünstlern", sehr viele davon sind allerdings aus der ganze Republik hier her gekommen, die Stadt scheint für diese Leute sehr attraktiv zu sein, Viele sind auch aus Bayern, BaWü, Hessen gekommen. Wenn die zuhause geblieben wäre, dann würden sie halt dort ihrem Land auf der Tasche liegen. Das sollte man bei aller Kritik auch bedenken. Wäre übrigens interessant zu wissen, aus welchen Bundesland der Mensch gekommen ist, der den Bäckerei Spruch an die Wand geschrieben hat, aber das wird sich wohl nicht mehr ermitteln lassen :-) Bedenken sollte man bei aller Kritik auch, die Tatsache, dass im öffentlichen Dienst in Berlin jahrelang de facto ein Einstellungsstopp herrschte, die Staatsquote in Berlin inzwischen niedriger ist als in Bayern und das Durchschnittsalter im öffentlichen Dienst in Berlin bei über 55 liegt. Sarrazin und sein Nachfolger Nussbaum sind nicht als Verschwender bekannt, um es vorsichtig zu formulieren. Dazu kommt die Vergangenheit Berlin als Zusammenschluss, der wirtschaftlich nicht lebenfähigen und daher subventionierten "Insel" Westberlin und der Hauptstadt des gescheiterten real existierenden Sozialismus a la DDR. Das ist sicher auch ein Grund für die hohen Schulden, mit denen Berlin kämpft. Das soll alles nicht heißen, dass nicht es viele hausgemachte Fehler gibt und, wie gesagt, eine Versorgungsmentalität. Nicht zufällig ist Berlin Hochburg der MirAllesUmsonstPartei "die Piraten".

Don Alphonso, obwohl Berliner...

Don Alphonso, obwohl Berliner gebe ich Ihnen gerne zu, dass die in ihr Artikel Berliner Misstände zutreffend beschreibt und bemängelt. Doch möchte ich zu Bedenken geben, dass es sich bei der spassliebenden, abgreifenen Fauna weder um alteingesessene Spiesser (die Stützen sind seit 33 bzw. 45 dummerweise abgewandert), noch um Kopftuchtürken, noch um 1 euro Polen (oder was denen nachgefolgt ist) handelt. Sondern um weitenteils um das zugewanderte Gelumpe aus den feineren Gegenden der Republik, wo man im Zweifel mit regelmässigem Streifegehen sämtliches Gesocks aus den Parks fern- und selbige reinhält. Irrenanstalt war bis jetzt noch immer ein Zuzahlungsgeschäft. Deshalb, liebe Bayern und Schwaben: immer her mit der Knete, sonst kriegt Ihr eure Hanseln wieder.

0 misterpocket 25.07.2012, 05:23 Uhr

@ FranzGeier777 ...

@ FranzGeier777 Inflationsbereinigt hat Bayern "nur" 4 Mal soviel bezahlt wie empfangen. Bayern hat wie man sieht auch sinnvoll investiert, Berlin richtet sich nur auf pures Schmarotzertum ein.

0 HansMeier555 25.07.2012, 05:35 Uhr

Gnade für Berlin. . Es gibt...

Gnade für Berlin. . Es gibt wirklich schlimmeres, was so eine überproduktive Gesellschaft mit ihrem überflüssigen Kraft anstellen kann, als eine lasche faule riesige entspannte Partymetropoloe zu subventionieren, deren Einwohner zum größten Teil nicht mal ein Auto besitzen. . Im Geiste ärmerer, von Knappheit und Entbehrung geprägter Jahrhunderte halten wir es immer noch für ein Unglück, wenn sich jemand dem Produktivitätswahn entzieht. Aber es ist ein Segen. Und auf Dauer auch billiger. Wer wie Ponader 500 Euro Stütze abgreift, verpulvert nicht wie Lindner hunderttausende mit einem Start-Up. Wer im Park Müll liegen läßt, plant in der selben Zeit kein AKW. Wer Passanten um ne Mark anbettelt, gründet keinen Hedge-Fond. . Eigentlich kann in Berlin alles so bleiben wie es ist, unter der Voraussetzung einer konsequenten Rekatholisierung.

Mit solchen Artikeln arbeitet...

Mit solchen Artikeln arbeitet man hart am schlechten Image der Bayern. Als Ost- und später West-Berliner, der in Hessen und NRW gearbeitet hat, weiß man, dass über Bayern nicht nur in Berlin manchmal der Kopf geschüttelt wird. Schönes Land, nette Menschen, starke Wirtschaft - sympathisch. Aber es bleibt dabei, wer fast 40 Jahre vom LFA profitiert und dann nach nicht einmal 20 Jahren des Gebens raus will, wirkt einfach unsympathisch. Zu Berlin: auch wenn Don Alphonso es nicht glaubt, die sehr große Mehrheit der Leute hier konzentriert sich einfach auf seine Arbeit, die Erziehung der Kinder und ein ordentliches Leben - das ist genauso wie im Rest der Republik. Vor 90 Jahren war Berlin die größte Industriestadt Europas. Finanzplatz, Wissenschaftsplatz, und so weiter. Die Profite von der abgewanderten Wirtschaft, Don Alphonso, rechne das in den LFA ein und dann kommst Du wieder zum Pöbeln... wahrscheinlich sehr viel kleinlauter! Jetzt muss der Strukturwandel her, und es wird auch klappen, braucht aber noch ein paar Jahrzehnte. Wäre mir auch lieber, mit weniger Geld aus dem LFA... Bessere Politik als zuletzt wünsche ich mir auch, aber das gilt nicht nur für Berlin.

The Moody Blues für Berlin...

The Moody Blues für Berlin und Bayern heute? Moody's senkt den Ausblick u.a. für B & B auf negativ. Was für eine Frechheit.

dass berlin das harvard von...

dass berlin das harvard von europa sei, der ist wirklich drollig. meine prognose ist, dass alle möglichen. menschen weiter hierher ziehen. die reichen, weil du in monte carlo nur eine garage bekommst für die kohle, die hier ein neues loft kostet. und natürlich die armen aller herren länder, die hier in berlin schon arme verwandte haben, wo dann immer einer aus der sippe einen anderen aus der sippe lieben lernt, und schon ist der familiennachzug rein in die hartzhängematte perfekt. die entwicklung wird aber irgendwann kippen: die reichen sind in 20 jahren tot, aber die armen nicht, denn die sind noch viel jünger, wenn sie herkommen. die bekommen im schnitt nicht zwei, sondern drei bis fünf kinder, und die wiederum bekommen dann in 20 jahren selber drei bis fünf kinder, denn so kommt das böse deutsche jobcenter am schlechtesten an sie ran, und die bösen deutschen arbeitnehmer ebenso. die stadt wird ihr gesicht radikal verändern, und dann sehe ich für viele kieze schwarz, was ihre attraktivität angeht. und der ruf berlins wird sich ändern. in 20 jahren wird man auch sehen, dass hier eben genau keine kunst von nachhaltigerer bedeutung entstanden ist. wer sich künstler schimpft und sich zu fein zum arbeiten ist, obwohl man nichts verkauft bekommt, der hält hegel wahrscheinlich auch für einen ehem. führenden mitarbeiter der reichskanzlei.

0 Torsten Mayr 25.07.2012, 06:11 Uhr

Jetzt reichts aber! Ich finde...

Jetzt reichts aber! Ich finde es sehr verwunderlich, daß auch das Volk, also die Herrschaften die hier ihre Meinung hinterlassen, von Populismus reden. Zur Erklärung: Populismus kommt aus dem Lateinischen Populus => Volk. Etwas das anscheinend jeder vergißt ist: 1.) die Politiker werden vom Volk bezahlt, d.h. sie sind unsere Arbeitnehmer 2.) die Politiker sind die Volksvertreter, also unsere Interessenvertreter (nicht der eigenen Interessen und nicht die der Partei!) 3.) Alle Gewalt geht vom Volk aus Daraus folgt: JEDER Politiker hat zu tun was das Volk will! Sagt das Volk rechts rum, geht es rechts rum, sagt das Volk links rum, geht es links rum. Wenn nun ein Herr Seehofer dieses Prinzip als einziger erkannt hat, kann man ihn gerne mit der Populismuskeule prügeln, und zeigt damit sein eigenes Unverständnis des Begriffes Demokratie.

0 HansMeier555 25.07.2012, 06:24 Uhr

Müssten wir jetzt nicht...

Müssten wir jetzt nicht eigentlich den Rösler loben? . Streng genommen.

0 donalphonso 25.07.2012, 06:53 Uhr

Christa Brenner-Nees, ich...

Christa Brenner-Nees, ich halte den Beruf des Bäckers für sehr ehrenhaft, allein wegen der Familiengeschichte. Als Bäcker muss man hart arbeiten, und mir ist der Spruch aso deutlich in Erinnerung geblieben, weil ich mir dachte: Ihr? Bäcker? Das würdet ihr in zwei Wochen ruiniert haben. Und genau das möchte ich eigentlich nicht. . Oblomov, warum man da nicht Party machen soll? Weil das das Defizit vergrössert. Wenn ich immer nur verschwende, obwohl ich eh kein Geld habe, und das nur machen kann, weil andere das zwangsweise finanzieren, dann brauche ich mich nicht zu wundern, dass die nicht mögen. Berlin kann machen, was es will, sobald es selbst die Rechnung bezahlt. Aber hier ist es der Verzicht auf eine Einnahme, die dann 1:1 von anderen bezahlt wird.

0 bestpilot 25.07.2012, 07:00 Uhr

Also es reicht nicht wenn die...

Also es reicht nicht wenn die Deutschen über faule Italiener, Griechen, Spanier, Portugiesen herziehen. Nein jetzt fallen die Bayern über die Berliner her und demnächst, wie es hier schon anklang, die Südbayern über die Nordbayern. Schöne Aussichten. Mir scheint das alles zu kurz gesprungen.

0 donalphonso 25.07.2012, 07:01 Uhr

Solala. ja, ich weiss, das ist...

Solala. ja, ich weiss, das ist das Credo von Berlin: Immer die Schuld bei anderen suchen und nie bei sich selbst. Die anderen haben Berlin ihre Firmen geraubt und Geld bekommen und sind total unbequem, aber neee was wie Fehler Filz Verschwendung ne also zahlt mal besser weiter. Und die Realitäten, dass der Finanzausgleich erst mit dem Eintritt Berlins zum Problem wurde, den übersieht man geflissentlich. Und lieber gelte ich Reichshauptslum als unerfreulich, als im FRest des Landes als ... . Egal. Berlin wird sich daran gewöhnen müssen, dass viele nicht mehr zahlen wollen, und wenn das durchgeht vor dem Gericht, dann noch viel Spass da oben. Sollte sich das Volk aber aufraffen und es wirklich vermögen, mal die Strassen vor dem Haus selbst zu fegen, werde ich gern einen freundlichen Bericht darüber schreiben.

0 HansMeier555 25.07.2012, 07:05 Uhr

Berlin kassiert halt die...

Berlin kassiert halt die Stillegungsprämie für menschliche Überkapazitäten. . Würden es doch nur alle so machen, wie friedlich wäre die Welt.

0 donalphonso 25.07.2012, 07:05 Uhr

Ansonsten: Ich finde es...

Ansonsten: Ich finde es herzig, dass hier kaum jemand aus Berlin ein Problem damit zu habwn scheint, dass hier so ein komischer Deal am Spreeufer droht. Scheint ja nicht so wichtig zu sein, dass da zig Millionen reinkommen oder auch nicht.

Heute wird ein schöner...

Heute wird ein schöner Tag. Ich radl gleich auf ruhigen Nebenstraßen durch ein grünes Berlin zum Aboretum der HU. http://berlin-tourismus-online.de/arboretum.html Und dann trinke ich dort Kaffee http://www.spaeth-hof.de/ Und denke ich über Pampas (wiwo) Frage nach, was von folgendem Statement zu halten sei: “Ich habe mir meine Meinung schon gebildet, verwirren Sie mich jetzt nicht mit Fakten.” Und natürlich auch über: „Spare in der Not, da hast du Zeit dazu.“

0 Thorsten Haupts 25.07.2012, 07:10 Uhr

@Mayr - "JEDER Politiker hat...

@Mayr - "JEDER Politiker hat zu tun was das Volk will!" Aber ja doch. Ausländer raus - schwupps, wir entsorgen einige Millionen Menschen, im Mittelmeer? Kopf ab für Kinderschänder? Guillotine auf dem Marktplatz! Deutschland raus aus der EU? Schon sind wir wieder das bestgehasste Land der Erde in der Mitte Europas und stapeln unsere Produkte im Grunewald. Verbrecherische Politiker hinter Gittern? Prima, ändern sich die politischen Verhältnisse folgen wir dem Vorbild der Ukraine und sparen uns Pensionszahlungen. Doch, ich finde, der bedingungslose Populismus hat was. Ich überlasse ihn, sollte er kommen, dann liebend gerne Deutschland. Und sammle mich mit allen, denen das Volksgequatsche noch nicht das Gehirn erweicht hat, im westeuropäischen Ausland. Um irgendwann die Trümmer grenzenlosen Populismus wegzufegen. Nach solchen Beiträgen weiss ich immer, was wir (noch) an unseren vielgeschmähten Politikern haben. Ja, Herr Mayr, Sie vertreten vermutlich die Mehrheitsvolksmeinung. Ich wünsche Ihnen von Herzen, mit deren praktischer Umsetzung Erfolg zu haben. Gruss, Thorsten Haupts

0 Jonas Amazonas 25.07.2012, 07:10 Uhr

Ach, Don, lassen Sie doch die...

Ach, Don, lassen Sie doch die Szenegänger in Ruhe. Das sind doch überwiegend Berufssöhne wie Sie selbst, die in Berlin ihre (westdeutschen) Erbschaften aufzehren und deshalb dem Land mehr eintragen als sie kosten. Und die Finanzmisere Berlins an einem Grundstück der Stadtreinigung aufzuhängen, aber von der Bankgesellschaft und den Landesbürgschaften für Immobilienfonds weitgehend zu schweigen, an denen sich gerade die "Stützen" Berlins bereichert haben, wirkt doch etwas hilflos. Übrigens wäre die Verfassungsklage gegen den Länderfinanzausgleich aus einem Land wie Hessen, das wirklich ein lupenreines Geberland ist, glaubwürdiger als aus Bayern, das inflationsbereinigt gar keine so heldenhafte Rolle spielt, wie es vorgibt!

0 donalphonso 25.07.2012, 07:11 Uhr

fionn, "Conversely, a...

fionn, "Conversely, a stabilisation of the outlooks or upward rating pressure for German Länder would require a stabilisation of the sovereign rating, or evidence of a given entity's capacity to display comparatively stronger credit fundamentals than peers." . http://www.moodys.com/research/Moodys-changes-outlook-to-negative-on-German-and-Dutch-sub--PR_250882 . Na wenn das keine Einladung ist, den Länderfinanzausgleich zu kippen.

0 Thorsten Haupts 25.07.2012, 07:13 Uhr

@HansMeier555 - "Menschliche...

@HansMeier555 - "Menschliche Überkapazitäten": Schicken Sie doch mal ein paar vorbei. Hier gibt´s z.B. eine Giesserei, die zu ordentlichen Löhnen und in Festanstellungen händeringend arbeitsame Leute sucht ... Gruss, Thorsten Haupts

0 donalphonso 25.07.2012, 07:16 Uhr

Und wo Berlin ohne...

Und wo Berlin ohne Finanzausglich wäre? Momentan quasi mit Garantien ist es Aa1. Sagen wir mal, es kriegt nur noch 1 Milliarde und spart etwas und muss 2 Milliarden zusätzlich Schulden machen... ich sag mal Ba2?

0 HansMeier555 25.07.2012, 07:20 Uhr

@ThorHa . Muss denn immerzu...

@ThorHa . Muss denn immerzu irgendwas gegossen werden? Die Welt geht bestimmt nicht unter, wenn die Giesserei mal Pause macht.

0 donalphonso 25.07.2012, 07:21 Uhr

Jonas Amazonas, Sie haben eine...

Jonas Amazonas, Sie haben eine falsche Vorstellung von meinem Tagsablauf im historischen Berlin oder Bayern. Szene war neben dem Studium, aber inzwischen bin ich, wie jeder hier, eine hart arbeitende Cash Cow, die auch noch um 3 Kommentare freischaltet. Berlin hatte mir in Sachen Nachtleben nichts zu bieten.

@rittervomgeist 24.7.2012...

@rittervomgeist 24.7.2012 16:24 Überzeugende Argumentation Ihrerseits. Die Diskussionen hier bedienen aber sowieso oft einen Hang zum Eskapismus bei manchen Teilnehmern dieser Debatten. Wenn die Gier gestillt ist, bleibt halt nur die Angst, und die will beruhigt sein. Da kann das Thema eigentlich nicht unrelevant genug sein. Von meinen Bekannten halten übrigens viele Hamburg für einen Vorort von Berlin und haben damit nicht unrecht.

0 donalphonso 25.07.2012, 07:32 Uhr

Notfalls lösche ich übrigens...

Notfalls lösche ich übrigens auch um 3. Man reisse sich also am Riemen.

"Cash cows: Units with high...

"Cash cows: Units with high market share in a slow-growing industry. These units typically generate cash in excess of the amount of cash needed to maintain the business. They are regarded as staid and boring, in a "mature" market, and every corporation would be thrilled to own as many as possible. They are to be "milked" continuously with as little investment as possible, since such investment would be wasted in an industry with low growth." Quelle http://gtwebmarque.com/wikis/gtwm/index.php/Boston_Matrix Das mag ja für die FAZ gelten, aber ich hielt Sie bisher immer für einen Rising Star, jeder Silberkanne Investment wert, oder haben Sie gerade nur geklagt?

0 diktionaftis 25.07.2012, 07:38 Uhr

@HM555 + ThorHa Gießen is...

@HM555 + ThorHa Gießen is doch jut - mach'n wa täglich; und zwar einen hinter die Binde! Prost!

0 diktionaftis 25.07.2012, 07:42 Uhr

@Aurispa Als ich mal in...

@Aurispa Als ich mal in Hamburg wohnte, stand an einer Wand zu lesen: "Berlin brennt - Hamburg pennt" Das war auch einer der Gründe, warum mir Hamburg gar nicht mal so schlecht gefiel ...

Der, der den Rettungsschirm...

Der, der den Rettungsschirm hält, steht nicht mit drunter. Schon interessant, wie lange Ratingagenturen (leider nicht nur die) brauchen, um das zu kapieren.

@ Don A(lphatier) ...

@ Don A(lphatier) 08.10h Eine Frage. Waren Sie schon auf einem TV-Talkshow mit dabei?

0 E.R. Binvonhier 25.07.2012, 07:57 Uhr

@fionn 8:03, das ist von...

@fionn 8:03, das ist von Moody's nicht nur eine Frechheit, sondern out of time. . Die beiden deutschen Länder mit dem höchsten Bevölkerungszuwachs sollen sich Sorgen machen? . Never!

0 donalphonso 25.07.2012, 08:09 Uhr

fionn, nein, es gab zwar...

fionn, nein, es gab zwar Anfragen, aber meine Familie fände das nicht gut, und ich hasse TV.

0 Sterngucker 25.07.2012, 08:21 Uhr

Als ich Anfang der 70er ein...

Als ich Anfang der 70er ein Jahr lang mein Praktikum in München machte, sah es an vielen, sehr vielen Stellen, kaum anders aus, als es der Don hier als berlinslumtypisch hochstilisiert. Wenn ich noch an die Ruinen der heutigen Staatskanzlei denke… in vielen Ecken Münchens, wie damals bei mir um die Ecke die Dachauer Strasse entlang, hätten ganze WWII-Filmserien vor echten rauchgeschwärzten Kulissen gedeht werden können. Na ja, und gegen die damals wie heute aktuellen Affärchen bayerischer Amigos, wobei mir mir grade aktuell ein Herr Gribkowsky einfällt, und deren Brüder im Geiste in anderen Bundesländern (aktuell „Nürburgring“…), sahen damals und sehen heutige Berliner Nektarschlürfer doch wie Kleingeldluden aus. Nur meine Meinung.

Don Alphonso, mit Ihnen hätte...

Don Alphonso, mit Ihnen hätte es vor 60 Jahren keinen LFA gegeben. Dann gäbe es heute in Bayern weniger Laptop und mehr Lederhosen. Und auch wenn es sie nicht stört: ja, viele Berliner Probleme sind hausgemacht; aber auch ja, viele Berliner Probleme basieren auf Deindustrialisierung und Verlust der Witschaft in Folge der Teilung (und diese wiederum war bestimmt nicht nur die Schuld der faulen Berliner).

Myzelen: Mea culpa maxima...

Myzelen: Mea culpa maxima culpa. Auch ich lästerte über "Berlin". Liebe Brüder und Schwestern, ich gebe es zu und bekenne meine große Schuld. Also ich gieß mir jetzt einen rein gegen den Durst und alles wird wieder gut. Überlegung, was wäre D. ohne Berlin? Immerhin war Berlin die Hauptstadt des ersten aufgeklärten Staates in D. Hugenotten, aus Frankreich geflüchtet nach der Aufhebung des Edikt von Nantes, fanden hier eine dauerhafte und tolernante Bleibe. Das Manufakturwesen Ende des 17. und Anfang des 18. Jhdts. blühte auf. Ebenso die Wissenschaften. Das Berlin historisch gesehen gesehen in eine Schieflage geriet, kann den Bürgern (authochtone Wenden und Liutitzen, man sprach bis Mitte des 15. Jhdts. mind. zu 50% slawisch) kaum angerechnet werden. Im III. Reich gab es mitten im Krieg eine Massendemonstration von Frauen gegen die Verschleppungspolitik von Juden und sog. Halbjuden, durch die Partei gesteuert, und gegen den Abrißwahn von Wohnhäusern im Zentrum für den Speerschen Größenwahn zur Schaffung der Hybridstadt Germania. Und man vergesse auch nicht was Bayern durch die Berliner Hohenzollern empfing: Eine der kultiviertesten Damen des 18. Jhdt., die den Hof von Ansbach-Bayreuth prägte und dann ja, schließlich den "Berliner", eine Backware mit Marmelade gefüllt. Sogar J. F. Kennedy war einer. Er hatte es selbst verkündet und stand auch dazu.

0 Der Tiger 25.07.2012, 08:33 Uhr

Ob die Moody Leute diese...

Ob die Moody Leute diese amüsante und interessante Abwertung ihrer selbst auch selbst lesen? . http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/moody-s-abgewertet-11830633.html

0 HansMeier555 25.07.2012, 08:36 Uhr

Aus Anlaß der 750-Jahrfeiert...

Aus Anlaß der 750-Jahrfeiert hat Erich dem Bezirk Berlin alle Schulden erlassen. . Da hat den Sachsen schon damals nicht gefallen.

0 donalphonso 25.07.2012, 08:37 Uhr

Solala, das ist pure...

Solala, das ist pure Spekulation. Meine Heimatstadt zum Beispiel hat von dem LFA nichts gesehen, da war halt Audi NSU, und die haben sich selbst vom Mopedhersteller zur Weltfirma hochgearbeitet. Dafür herrscht dort auch ein wirklich famoses Betriebsklima, und es sieht auch bei den Drehbänken nicht aus wie in Berlin. Ich weiss, es ist leichter, sich die Welt zurecht zu lügen und immer alles auf die Raubbayern zu schieben, aber der LFA ist nichts im Vergleich zu dem, was Bayern alles geschafft hat. Und selbst, wenn es so wäre - wieso hat Bayern das mit so mickrigen Summen geschafft, und Berlin mit 40 Milliarden nicht?

0 E.R. Binvonhier 25.07.2012, 08:52 Uhr

Nach meinem Eindruck verstehen...

Nach meinem Eindruck verstehen auch die Ratingagenturen die Welt in der sie leben nicht mehr. Nun machen sie sich wie viele andere, als Futterlieferant für die Medien nützlich. @muscat, wer zu spät kommt...

0 HansMeier555 25.07.2012, 08:58 Uhr

Audi kam nach Bayern weil sie...

Audi kam nach Bayern weil sie aus Sachsen wegmussten. . Ansonsten ist Bayern einfach die ältere Kulturlandschaft, gehörte schon zur Peripherie des Merowingerreiches, als in Berlin noch die Frösche quakten. . Ausserdem hat Bayern nicht so stark unter der Reformation und den Russen leiden müssen. . Aber wenn in den Marken mal wieder ein Herzog wie Heinrich der Löwe vorbeischaut und die Rekatholisierung vorantreibt, dann können die Marken den Abstand irgendwann aufholen.

0 HansMeier555 25.07.2012, 09:00 Uhr

Sage doch keiner, das Elend im...

Sage doch keiner, das Elend im Osten hätte nix mit flächendeckender KOnfessionslosigkeit und diese wiederum nichts mit der Reformation zu tun.

0 Thorsten Haupts 25.07.2012, 09:10 Uhr

@Solala -...

@Solala - Länderfinanzausgleich: Aber ja doch. Zeitlich befristet als Anschubfinanzierung, aber eben nicht unlimitiert als Einladung zum Nichtstun. Leute tun nichts, wenn sie nicht müssen, sofern das Nichtstun bequem genug ist. Ansonsten stelle ich amüsiert fest, dass wir exakt zum gleichen Thema und exakt entlang der gleichen Linien argumentieren, wie schon in den achtzigern zwischen Christdemokraten/Lieralen und "Basisgruppen" an den westdeutschen Hochschulen. Nur waren letztere ehrlicher und deutlicher - das "Schweinesystem" sollte ihnen gefälligst ihre Aussteigernischen finanzieren, Punkt. Erfreulich ist, dass diese Mentalität sich gesellschaftlich noch immer (oder wieder) in einer Minderheitenposition befindet. Jede Gesellschaft ist am Ende, in der es nur noch Berlins gibt. Gruss, Thorsten Haupts

0 Thorsten Haupts 25.07.2012, 09:12 Uhr

@muscat: Ich stelle mir schon...

@muscat: Ich stelle mir schon seit 2 Jahren die Frage, was passiert, wenn das Märkterudel entdeckt, dass auch Deutschland nur knapp von einer Überschuldung entfernt ist. Gruss, Thorsten Haupts

0 Sterngucker 25.07.2012, 09:36 Uhr

Don, was Ihre Heimatstadt...

Don, was Ihre Heimatstadt betrifft, "Vom LFA" ganz bestimmt nichts, aber dafür ist die heutige Ingolstädter Cash-Cow Audi, bis 1970 (bis 1969 noch zu 100% im Eigentum von Mercedes-Benz) nachdem VW / Nordhoff den Laden übrnommen hatte, reichlich und lange mit "Flüssigem" des Bundesunternehmens VW künstlich beatmet worden. Das Glück hatte bspw. Borgward und die Bremer nicht. . Der Erfolg von Audi hat sehr viele Väter. U.a. einen Ludwig Kraus, der den Audi 100 entwarf und konstruierte (am Anfang auch genannt "Mercedes für Arme"), ohne den Audi heute noch ein Montagebetrieb für VW wäre, Glück (Erfolg ist, wenn Vorbereitung auf Chance trifft)... aber nicht nur fleissige Ingolstädter. .

0 Thorsten Haupts 25.07.2012, 09:46 Uhr

@Sterngucker: Jede Leistung...

@Sterngucker: Jede Leistung sofort mit Glück, Schicksal und Zufall zu relativieren hinterlässt den Eindruck, die Leistung selbst sei eigentlich verzichtbar. Gruss, Thorsten Haupts

0 HansMeier555 25.07.2012, 09:55 Uhr

@ThorHa . Wenn die Märkte das...

@ThorHa . Wenn die Märkte das merken, müssen sie wohl in den CHF flüchten. . Oder im ALDI shoppen gehen.

"Sage doch keiner, das Elend...

"Sage doch keiner, das Elend im Osten hätte nix mit flächendeckender KOnfessionslosigkeit und diese wiederum nichts mit der Reformation zu tun." . @HansMeier555: Machen Sie jetzt einen auf Mosebach und ultramontan? Ohne die Reformation hätte sich kein Mensch getraut, so etwas wie die DDR oder Sozialismus auch nur zu denken. . Hm, insofern haben Sie tatsächlich recht... . Laut Max Weber müsste ja im Übrigen in Berlin das ganze Geld und die Prosperität sein und in Bayern wirtschaftlich tote Hose, Sand und Fön sein. Bayern zeigt, dass der Geist des Kapitalismus auch in katholischem Umfeld gedeihen kann. Oder sind alle, die in Bayern Erfolg haben, Protestanten? . Ich versuche gerade mühselig, ein Gedicht von Hans Ulrich Klose zu memorieren, dass er 1998 zum Umzug nach Berlin geschrieben hat. Aber ich habs nicht im Kopf.

"Jede Leistung sofort mit...

"Jede Leistung sofort mit Glück, Schicksal und Zufall zu relativieren hinterlässt den Eindruck, die Leistung selbst sei eigentlich verzichtbar." @Thorsten Haupts, ganz genau. Und dieser Eindruck schwebt wie ein Damoklesschwert über Bayern..und über Don Alphonso..hehehe. ;-)

0 donalphonso 25.07.2012, 10:43 Uhr

Glaubt hier irgendwer, dass in...

Glaubt hier irgendwer, dass in bewegten Zeiten wie diesen Bayern mit seinen Bewohnern einen Nachteil gegenüber Berlin hat, wo man nicht mal ein Lab bauen kann, das Fragen nach der Zukunft eer Urbanität stellt? Ich höre immer, dass Vandalismus, Dreck, brennende Autos und Webseiten, die dafür Kartenmashups machen, nicht gerade ein Ausweis eines guten Standortes sind, zumal es der SPD-Chef ja auch klar sagt: Lieber sozialkulturelle Projekte, dann steigen auch die Mieten nicht. Berlin ist dennoch attraktiv - eben für jene, die von dieser Haltung profitieren.

0 hansgeier333 25.07.2012, 11:12 Uhr

Nicht zu fassen! Jetzt gibt...

Nicht zu fassen! Jetzt gibt der Don schon den Rösler. Jener schreibt die Griechen ab, unserer macht Moody´s auf den LFA aufmerksam und schon ists passiert: negativer Ausblick für Bayern. Und das bei einer pro-Kopf-Verschuldung von nur 1.821 € (Hamburg hat 12.282, Berlin 16.634, Bremen 21.568, Griechenland um die 30.000). Apropos Audi. In Dudenhöffers Privatkäuferliste keiner unter den ersten 20. Also überwiegend steuerfinanzierte Geschäftswagen. Subvention iwo!

Ein interessantes Thema...

Ein interessantes Thema offensichtlich. Ich zweifle im übrigen nicht, daß es den meisten Bayern nicht gefällt, zahlen zu müssen, wofür und an wen auch immer. Ich würde das auch nicht wollen. Wer zahlt schon gerne? Allerdings bin ich als Bewohner eines Nehmerlandes nicht unbefangen. 16 Milliarden in 16 Jahren? Ist das viel oder wenig? Ich weiß es nicht. Hat es den Bayern Einbußen gebracht? Ich kann es nicht beurteilen. Was ich allerdings weiß ist, daß es in Leipzig-Plagwitz, wo übrigens Neo Rauch sein Atelier hat, nicht nur so aussieht wie nach dem Zweiten Weltkrieg. Sondern es _ist_ der Zweite Weltkrieg, inklusive der Einschußlöcher in den Fassaden. Ich jedenfalls habe nicht das geringste schlechte Gewissen, von Bayern und Baden-Württemberg zu nehmen. Länder, in denen Bonuszahlungen in den Firmen so hoch ausfallen wie Halbjahresverdienste von Vollzeitbeschäftigten hierzulande. Freilich, ich gebe Ihnen recht, Don Alphonso, was die notwendige Sparsamkeit der Nehmer betrifft. Allein, deren Fehlen ist auch dem Import von drittklassigem politischem Personal und deren ebenso drittklassigen Ansichten zu danken. Ich muß wieder das Beispiel des unsäglichen Milliardengrabs Leipziger Citytunnel anbringen. Es war den Bürgern dieser Stadt nicht möglich, den Bau zu verhindern, obwohl nach Umfragen 70 – 80 % dagegen waren. Ganz einfach deshalb, weil die Fraktionen im Stadtrat _alle_ dafür waren. Denn man hatte ihnen ein eingebläut, daß man Bundesgeld und EU-Geld auf jeden Fall abgreifen müsse. Es gab keine Opposition, die man hätte wählen können.

0 Roger Aliero 25.07.2012, 11:28 Uhr

Werter Don Alphonso, Vielen...

Werter Don Alphonso, Vielen Dank für diesen ausgezeichneten Blogbeitrag. Sozialisten schieben die Schuld der gegenwärtigen Krise immer nur auf die Banken. Doch das Problem ist die Trennung von Entscheidungsgewalt und Haftung. Bayern haftet zum Teil für die Schulden anderer Bundesländer, ohne dass es Mitspracherecht hat. Die Schulden(bundes)länder halten weiter munter ihre Hand auf. Genauso wie bei den Banken: Der Steuerzahler haftet für deren Fehlentscheidungen. Bayern hat wenigstens die damals erhaltenen Transferleistungen gut angelegt und macht jetzt Gewinne. Jede Mark hat sich also gelohnt. Doch für Berlin ist bei dieser Politik jeder Euro ein Euro zu viel. Vorschlag: Wer Länderfinanzausgleich kassieren will, der sollte verpflichtet werden, jeden Haushalt durch ein unabhängiges Expertenteam mit ökonomischen Sachverstand gegenlesen zu lassen.

0 Sterngucker 25.07.2012, 11:30 Uhr

...und wo Berlin jetzt sogar...

...und wo Berlin jetzt sogar seinen ollen Willy.... Kaiserlichen Automobil Club wiederbekommt... mit einem echten "Hohenzollern" an der Spitze. Da die Mitgliederaufnahme auf die Anzahl von 1905 limitiert sein soll, möchte ich nicht sehn, welche Schwarzmarktpreise in Bälde von der Munich-Schickeria für die begehrte Plakette am Leasing-Porsche geblecht werden. http://motorbloeckchen.com/?p=32416 .

Ich kann mich des Eindrucks...

Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass in Bayern die Zeit stehen geblieben ist. Ich freue mich jetzt schon auf die Stellungnahme von Herrn Seehofer, wenn in Bayern die Ratingagenturen auf den Tischen tanzen. Eine Herabstufung für Bayern - was für eine Schmach.

0 donalphonso 25.07.2012, 11:42 Uhr

Mo, es ist bezeichnend,...

Mo, es ist bezeichnend, dass Sie das Urteil von Moody's nicht verstehen: Der Ausblick wurde auf negativ gesenkt. Das heisst: Wenn Bayern nicht etwas unternimmt, könnte in naher Zukunft das Rating gesenkt werden. Gleichzeitig sagt Moody's aber auch, dass das Ausblick wieder auf Neutral (mehr geht bei AAA nicht) angehoben wird, wenn es einem Land gelingt, besser als die anderen zu verfahren. Hier etwa: Der Reichshauptslum. Oder nochmals anders: Wenn das mit dem LFA vor dem Verfassungsgericht klappt, ist alles wieder bestens. Und Berlin versinkt dann im eigen Sumpf. Ob es dann dort noch Kuchen gibt, oder Bäckereien, oder Internet: Wer weiss. Jedenfalls höre ich von Seehofer, dass er etwas machen will. Von den Berlinern hört man: Nichts.
.
Also, geht unter, und lasst uns in Ruhe. Wir liefern aber gern eine Planierraupe, um das dann zuzuschütten.

0 diktionaftis 25.07.2012, 12:02 Uhr

Das möcht ich sehn: den Don...

Das möcht ich sehn: den Don in einer Fiat-Planierraupe (gibt es wirklich), wie er durch den märkischen Sand pflügt - wüste Schmähungen schmetternd und eine Faust ballend ... Und hinterdrein marschieren - in Miesbacher Tracht - erboste Bayern: Des werd a Gaudi!

Immerhin geht die Gründung,...

Immerhin geht die Gründung, 1158, Münchens auf Heinrich den Löwen, den Welfenherzog, zurück (Ein Schlagetot erster Güte, mit Großräumlichen Ambitionen). Ber (Sumpf sic!)lin gabs noch nicht und zu der Zeit und sein Kern war ein versumpftes SlawenKaff, genannt Cölln, auf einer Spreeinsel mit Stadtrecht (1237 ?)gelegen. Deswegen ist, womöglich, die S-Bahn öfters unpünktlich. -- Bei diesem angesprochenen Invest am Wasser kann ein Jeder, der sich daran versuchen sollte, vermutlich nur kalte Füßchen bekommen.

Bevorzugt wird Kuchen aus...

Bevorzugt wird Kuchen aus erstklassigen Konditoreien und nicht von drittklassigen Bäckereien.

0 E.R. Binvonhier 25.07.2012, 12:46 Uhr

Savall, der Leipziger...

Savall, der Leipziger Citytunnel , ein EU-Projekt wie die Autobahnen und Flughäfen in Spanien, die Waffenlieferungen an Griechenland entweder ist man vollkommen ratlos wie Realwirtschaft 'geht', es ist Zynismus oder Gleichgültigkeit. Ich tippe auf Letzteres. Außerdem meine ich gelesen zu haben, dass man in Brüssel auch in der Vergangenheit die im Haushalt eingeplanten Gelder nicht loswurde. . Nur es führt uns kein Weg aus der Wissens,- Informations- und Dienstleistungsgesell- schaft heraus. Unterhalten lässt sich diese Wirtschaftsform eben nur über Geld drucken und nicht durch physische Arbeit. Ohne EU, EZB, ESF und Rettungsschirme geht das nicht. Ordnung muss sein. Wer unter den hier Kommentierenden wird sich den Ast absägen auf dem er sitzt.

schaltet sich live aus Berlin...

schaltet sich live aus Berlin ein: Ich verrate jetzt mal ein Geheimnis: Berlin kann auf diese 3 Milliarden Euro locker verzichten. Dann gibt’s eben kein Stadtschloß, keine verlängerte Stadtautobahn, keine neues ICC, eine Oper weniger usw. In Bayern wird dann schneller die A 94 (München – Pocking) fertig, und der Ring um München, und Nürnberg hat auch noch keinen richtigen Ring, und die anderen Bahnen können komplett sechsstreifig ausgebaut werden. In Berlin tritt auch nicht nur M. Barth auf, im Januar war der Bayer wieder hier, der immer ein bischen aus den Nähkästchen singt. Lieder wie „Wo der Futtermais wachst“ und „Fernsehdorfgemeinschaft“ und „Dahoam is net dahoam“. http://lyrics.wikia.com/Ringsgwandl:Dahoam_Is_Net_Dahoam Passt scho.

0 Rostkatze 25.07.2012, 12:54 Uhr

Nachts vorm Computer hocken,...

Nachts vorm Computer hocken, Kommentare freischalten, und das dann harte Arbeit nennen – so reden doch sonst bloß so komische Berliner wie Sascha Lobo daher.

0 donalphonso 25.07.2012, 13:04 Uhr

Lutz, Bayern wird hier oft...

Lutz, Bayern wird hier oft geschmäht, und da regt sich kein Widerstand. . Rostkatze, ich kann natürlich auch alles bleiben lassen und weniger zun: Weniger Bilder, Texte in zwei Teilen, doppelter Lohn für halbe Leistung, so etwas gab es auch schoin mal bei den FAZ-Blogs. Richtig faule Kerle. Die kamen übrigens aus Berlin. Und wenn ich das auch so mache, wird es immer noch so lala laufen. Mir könnte es egal sein. Ist es aber nicht.

@Don Alphonso, danke, dass...

@Don Alphonso, danke, dass Sie, bezeichnenderweise, aufgeklärt haben, was ein "Negativausblick" ist. ;-)

E.R. Binvonhier, wo Sie recht...

E.R. Binvonhier, wo Sie recht haben, haben Sie recht. Ich rechne auch nicht mit Zynismus, dafür sind die hiesigen Politangestellten viel zu naiv. Man hat ihnen einfach gesagt: nehmen, was man kriegen kann, das ist so üblich. Erinnern Sie sich an die alberne Unsitte vor ein paar Jahren: verkaufen und zurückleasen? Für einen einmaligen Geldeffekt dauernde Belastungen eingehen? Und jetzt wird das mit vielem Verlust wieder abgelöst? Wer würde das mit seinem privaten Geld machen? Natürlich niemand. Das Grundübel ist und bleibt, daß Ertrag und Verlust nicht zugeordnet werden. Erträge werden privatisiert, Verluste sozialisiert. Der Ertrag in dieser Legislaturperiode, der Verlust in den nächsten. Man könnte förmlich zum Wutbürger werden. Aber ist das die Lösung, nur dagegen zu sein?

0 Thorsten Haupts 25.07.2012, 13:58 Uhr

Auch wenn das hier ein...

Auch wenn das hier ein unverbindlicher Plauderblog ist - hat irgend jemand ein echtes Argument dagegen, dass Hilfe vom temporär Stärkeren zum Schwächeren NICHT in Ewigkeit geleistet werden muss? Oder solange, bis der Stärkere auch schwach geworden ist? So ganz ohne Polemik, historische Verweise und herablassendes Grosstadt-Getue? Gruss, Thorsten Haupts

@"Der Tiger" ... jetzt haben...

@"Der Tiger" ... jetzt haben Sie es versaut, shame on you, dabei sah es doch so gut aus.

0 hansgeier333 25.07.2012, 14:12 Uhr

Noch ein Don mit einem...

Noch ein Don mit einem weiteren Würdenträger (Seehofer???) im Fiat Richtung Hauptstadt zwecks Rabulismus: http://www.youtube.com/watch?v=c3SCrl2xngw

Sorry, Thorsten Haupts,...

Sorry, Thorsten Haupts, unhistorische Argumente werden Sie von mir nicht erwarten können. Ewigkeit, du Donnerwort? Wo wäre Ewigkeit in den letzten Jahrzehnten? Denken Sie, daß die Wohlfühlzeit für Bayern und Ba-Wü Ewgkeitswert hätte? Oder nur für die nächsten 20 Jahre vorhielte?

0 E.R. Binvonhier 25.07.2012, 14:22 Uhr

"Aber ist das die Lösung, nur...

"Aber ist das die Lösung, nur dagegen zu sein?" Savall, Nein. Und deswegen blicken wir jetzt alle gespannt auf die baier.Anläufe zum Krieg gegen Berlin. Einigen Kommentatoren ist der Unterhaltungswert schon aufgefallen. . ...und wir sitzen hier in der ersten Reihe.;-) . 1.Frage: Wie lange hält Berlin das 'nicht mal ignorieren ' durch.

0 perfekt!57 25.07.2012, 14:25 Uhr

@thora 15:58 . wie bekannt: in...

@thora 15:58 . wie bekannt: in und für sozial stabile gesellschaften werden behinderte kinder geboren. in ewigkeit, amen. weil diese jede gemeinschaft stabiler machen. . und wenn man eine gemeinschaft in bewegung setzen will, dann muss man möglichst viele von denen loswerden, am besten alle; die unreflektierten psychoprogramme dazu nannten sich auch schon mal "euthanasie". . und dann können die völker loswandern, gesund, alleine. bis in den untergang oft. oder ins gelobte land. (o weh)

0 Christa Brenner-Nees 25.07.2012, 14:26 Uhr

Sehr geehrter Herr...

Sehr geehrter Herr Blogkapitän Don Alfonso,
wie kann man sich noch zu diesen Ihren Äußerungen stellen? Da bin ich ratlos und auch enttäuscht. Man müsste sich doch über etwas verständigen können. Dazu bedarf es einer Grundlage. Diese reißen Sie gerade mit Ihrer verbalen Planierraupe ein:
"Reichshauptslum. Oder nochmals anders: Wenn das mit dem LFA vor dem Verfassungsgericht klappt, ist alles wieder bestens. Und Berlin versinkt dann im eigen Sumpf. Ob es dann dort noch Kuchen gibt, oder Bäckereien, oder Internet: Wer weiss. ...Also, geht unter, und lasst uns in Ruhe. Wir liefern aber gern eine Planierraupe, um das dann zuzuschütten."
Ein Surplus an Emotion und Abwehr, das sich aus der Sache nicht hinreichend erklärt, nötigt zu einer freudianisch orientierten Sichtweise. Besser aber ist es, bei der Sache zu bleiben: Auslöser war ein metaphorischer Spruch auf einer Brücke, der antisozialdemokratisch nicht die Brosamen vom Tisch der Herren haben möchte, sondern Eigentum an den Produktionsmitteln fordert. Ein Bild. Metaphorik. Metaphorein - etwas trägt etwas Anderes. Es hätte auch der Schuhladen sein können... Das ist die Aussage des inkriminierten Spruchs. Es hat im Grunde mit Bäckereien nichts zu tun oder nur am Rande. Ist es DAS, was kratzt? Die Systemkritik, die man spürt und die einen fuchst? Ja, es stimmt, es sind aus den Kleinstädten stets bestimmte Leute eines Jahrgangs gewesen, die nach Berlin gingen, und manche kamen ja auch schnell wieder zurück. Aber muss man so eliminatorisch - argumentieren, kann man dazu nicht mehr sagen - vorgehen? ZUSCHÜTTEN, den SLUM, den Sumpf?? Lasst UNS in Ruhe?? Bisher habe ich Ihre Texte sehr gern gelesen.

0 Wimmerl d. Ä. 25.07.2012, 14:28 Uhr

A Bosidivausbligg (Hoffnung) ...

A Bosidivausbligg (Hoffnung) ### Do schteh I neilich in Mingga am Isarr-Weahrr vo Obaföhrring, untahalberts davo. Schwimmd da oana afm Rickän aan mia vobei, netwoahrr. I denk ma weida nix un ruaf eahm, I bi jo a ausgschprochna Menschänfreind, wiar a Jeda woaß, wissn´S, netwoahrr, zua: "Sie do, passn´S Eahna auff, des Wosaa do vo da Isarr, wo Sie do drinna schwimma dean, des is miggrobakggderiellll hoch vasifft, Sie! Ruaft dea Dimpfl zruck: "Watt meen`Se Meesta?" Do ruaf I eahm zruck: "S´ís scho recht, schwimman´S grad nua weida, Sie, hoaß is do herausn!" Nocha hob i ma an Schmalzla neizogn, an Schneizhodan aussaghoit, gschneizt un gschpiatzt. Vaschehst mi, ha? A so a bleeeds Rindpfich, a so a bleds!

0 perfekt!57 25.07.2012, 14:37 Uhr

"Mir könnte es egal sein. Ist...

"Mir könnte es egal sein. Ist es aber nicht. uns auch nicht." seine höchstleistung - unser glück. mercy. . und wir sollten überlegen - es fehlt nur der intelligente vorschlag von jedem mit der idee - demnächst auch noch kalifornien in die EU mit aufzunehmen: unsere erste out-of-area-integration. kalifornien im grunde ja der perfekte kandidat. erfüllt alle voraussetzungen: . -berühmte industrien, - viele millionäre, - ein breit aufgestelltes prekariat mit allen problemen, - massive staatsschulden bis an die grenze der erträglichkeit, - eine konservative regierung ausländ. herkunft, die es heldenhaft versucht hat (arnold.s.), -freien zugang zu einem neuen weltmeer, -eine regierung nebst gemeinem volk, welche ziemlich bald eigentlich dagegen sind. . passt doch perfekt, nicht?

'nicht mal ignorieren', E.R....

'nicht mal ignorieren', E.R. Binvonhier? So schwierige Wörter kennen die doch gar nicht.

Wir haben Überproduktion,...

Wir haben Überproduktion, Schluss. Jeder Versuch, Fabriken anzusiedeln und Produktion "anzukurbeln", geht nur auf Kosten einer anderen Region, wo diese Fabrik dann abgebaut wird. Ende. Das ist auch das Problem mit Bayern/Berlin. Bayern mag Standort sein und verkauft, s.o. seine Dienstwagen mithilfe des Berliner (!) Steuerrechts und Dienstwagenprivilegs, und damit bleibt die Fabrik auch dort. Talbot, Borgwardt und Simca hat ja auch keiner "gerettet". Und jetzt ist auch noch Peugeot überflüssig. Der Berliner hat also in diesem Punkt sehr wohl recht: Produktion ansiedeln in Zeiten der Überproduktion ist Quatsch. Worauf also ist der Bayer so stolz? Dass er die Subventionen abgegriffen hat, als sie noch nicht komplett in den Konsum flossen? Berlin und Griechenland werden sie NIE selbst ernähren/finanzieren. Das müsste man sich eingestehen, und dann kann man auch über Volumen/Deckelung reden. Der Dienstwagen/Panzer für Griechenland/Fußballstadien für Deutschland produzierende Bayer mag sich etwas einbilden, aber in die Fabrik rennen kann nur, wer die auch in seiner Nähe hat. Und die BMW-Motorräder aus Berlin sind doch OK, oder? Die anderen, faulen Berliner Preussen werden den Bajuwaren schon noch zur Raison bringen. Don, stopfen Sie Ihren Vorderlader!

0 HansMeier555 25.07.2012, 14:49 Uhr

Man muss den Berlinern...

Man muss den Berlinern weiterhin Feudalrente zahlen, weil sie weder Dschingis Khan noch eine systemrelavante Bank sind. . Vorausgesetzt sie lassen sich rekatholisieren, holen den Barock nach und bauen noch ein paar Schlösser.

0 HansMeier555 25.07.2012, 14:55 Uhr

Und wäre der Beitritt zu...

Und wäre der Beitritt zu Österreich eine Alternative? Panbajuwarisch mit noch der Mark Verona dazu?

0 perfekt!57 25.07.2012, 15:01 Uhr

und bäcker müssen auch immer...

und bäcker müssen auch immer so früh aufstehen. besonders im sommer. und soviele stunden jeden tag selbstständig arbeiten. mehr, als viele andere. schon auch das macht sie besonders. auch wir sind mit stolz. . und neuralgin hilft gegen schmerzen. (wir haben keine.) http://www.youtube.com/watch?v=9QHpMoR-5HE . und tanzen ist gut für die lust. sagt man. (die lebenslust z.b.) http://www.yiddishsummer.eu/198-1-YSW-Home.html aber nicht jeder traut sich womöglich is so weit nach norden. (bis fast nach berlin) . but in vain.

0 donalphonso 25.07.2012, 15:06 Uhr

Das hier ist kein liebliches...

Das hier ist kein liebliches Meinungswunschkonzert, und wer es nicht mehr lesen mag, soll es halt lassen. Würde ich versuchen, es allen recht zu machen, wäre es auch kein Spass. . Dracula, wenn die Berliner in Sachen beruflicher Betätigung, Politikerantreibung und Strassenreinigung so kreativ und beharrlich wären, wie sie es beim Erfinden von Ausreden sind, könnte es sein, dass die Stadt etwas vermögender und hübscher wäre und bei der Gelegenheit auch das Geld hätte, um all die schönen postindustriellen Tätigkeiten selbst zu bezahlen. Aber Ausreden machen nur satt, solange jemand dafür bezahlt.

0 perfekt!57 25.07.2012, 15:09 Uhr

"Von den Berlinern hört man:...

"Von den Berlinern hört man: Nichts." man entschuldige: aber blödsinn. also nicht ganz wahr. . im radio kamen sie alle: alle argumente von allen bundesländern. und auch wowi hattte gute. brachte alles, was für ihn, seine sache, sprach. und das war auch was. . postmoderner polyperspektivisms: jeder ringt mit der nische seiner ideen/gedanken/vorstellungen. von sich und von der allgemeinheit. und na klar muss man nicht alles glauben. . a propos alter: hatte er seine aussage gegoogelt? "wowereit, stellungnahme zu lfa ...?"

Was traegt eigentlich ein...

Was traegt eigentlich ein Blogger zur Wertschoepfung bei?

0 HansMeier555 25.07.2012, 15:26 Uhr

Nie lag jemand so weit daneben...

Nie lag jemand so weit daneben wie Max Weber. . Betrachtet man die Weltgeschichte objektiv, dann haben es nur katholische Völker zu Reichtum gebracht. . Aber die Angelsachsen! Haben Sie deren schäbige Kirchen gesehen? Und wovon die sich ernähren?

HM555 (25. Juli 2012, 16:55),...

HM555 (25. Juli 2012, 16:55), mein Lieber, genau das versucht man doch seit Jahren in Berlin mit dem Stadtschloss. Und die Rekatholisierung der Bevoelkerung wird auch noch gelingen. Denn wenn Bier, Schnaps und Koks unbezahlbar werden, entdeckt man schnell die billigen Freuden welche die Alleinseligmachende zu bieten hat. Nur Geduld. Wenn Sie wollen ist es kein Maerchen. Oder?

0 Karl Meier 25.07.2012, 15:32 Uhr

Nicht jede Ausrede ist ein...

Nicht jede Ausrede ist ein Argument. Nicht jedes Argument ist eine Ausrede.

Luja sog...

Luja sog i. . http://www.youtube.com/watch?v=zCAbuUk8bwQ

0 Der Tiger 25.07.2012, 15:34 Uhr

@Thorsten Haupt – Es gibt...

@Thorsten Haupt – Es gibt Situationen, in denen sich der Schwächere nicht begrabbeln kann und in denen man immer der Stärkere bleiben muss, um dem Schwächeren zu helfen – bis zum Tod. Dieser Zustand kann sehr mühsam sein und ein gehöriges Maß an Geduld fordern. Das sind die Alten und gesundheitlich sehr angeschlagenen. Dass man sie nicht in einem Überlebenstest auf einen Baum jagt und zu Tode runterschüttelt, liegt anscheint in unsrer Kultur. Auf Anhieb fällt mir als Gegenbeispiel nur eine Erzählung von Jack London ein, in der ein Eskimostamm einen Alten am Feuer alleine lässt, bis das Feuer erlischt und die Wölfe sich ihn zum Fressen holen. . Meiner Erfahrung nach gilt das generell auch im übrigen Leben, unter Völkern, Volksgruppen und geographischen Regionen. Von Berlin und seinen Bürgern würde ich das aber nicht sagen. Mir kommt deren Bürgermeister, der ja wohl als von ihnen gewählter Vertreter den Stil der Stadt vertritt, wie ein Sekondhand Hollywoodstar vor – arm aber sexy…. und stolz darauf. . (Die Inuits lebten aber unter sehr harschen Bedingungen. Die Neugeborenen wurden in Eiswasser getunkt, damit nur die Stärkeren überlebten. Generell wurden Buben bevorzugt. Das Ergebnis war eine hohe Mordquote. Die erwachsenen Männer haben sich in den engen Iglus im Streit um die wenigen Frauen gegenseitig umgebracht.)

0 perfekt!57 25.07.2012, 15:37 Uhr

"wenn die Berliner" - don,...

"wenn die Berliner" - don, vorurteile, mangelnde kenntnis, meinen wir. . die berliner philharmoniker haben sich jahrzehntelagn eine goldenen nase verdient. weil sie das bürgerlich wollten. geld vom senat plus tourneen plus plattenverträge. und haben sich um defizit" nicht gekümmert. - und auch gut katholische westviertelunternehmer. wir kannten solche persönlich. via berlinzulage für unternehmer/unternehmen. und alle zusammen milliarden jedes jahr. und zu einem so großen teil nur luftbuchungen gewesen alles. oder ware hingefahren nach berlin, einen miniarbeitsschritt zusätzlich gemacht, extra dafür ausgedacht, und dann wieder zurück: tatbestand "berlinzulage für arbeitgeber" erfüllt. gab direkt einen barcheck vom amt. - und 40% der berliner sind weniger als 5 jahre da. die stadt hat eine fluktuation z verkraften, die ist exorbitant. - berlin bildet also auch in viel höherem masse aus, als sagen wir der t-see. - und zur ausbildung gehört auch juvenile delinquency. . http://www.gesetze-im-internet.de/bundesrecht/berlinfg/gesamt.pdf (von 7.3.1950, adenauer) http://de.wikipedia.org/wiki/Berlinzulage . ok, eine polemik muss nicht fundiert sein. aber sie zieht mir und dämlicherweise energien ab, grr.... . . was anderes zur probe, nur worte, auferstanden aus den schottern...? dieser straßen? . sehr schöner text ansonsten, wir sagen es einmal mehr. man spürt seine wut. und mit dieser wut ist obama nicht in chicago geblieben. (und in einem fernduell mit obama - "in einem fernduell mit mr. obama um den besitz der welt also" - was würde er tun?) (kritisieren natürlich. es gibt zwar besitz - aber keine welt.)(ok?)

Ein US-President (zu Besuch in...

Ein US-President (zu Besuch in Berlin) hat gesagt "Ich bin ein Berliner" (I am a doughnut). Ho, ho, ho!!

0 Thorsten Haupts 25.07.2012, 16:03 Uhr

@perfekt57: Auf die Frage nach...

@perfekt57: Auf die Frage nach einem rationalen Argument in DIESER Debatte, in der es um Finanzhilfen für und zwischen Ländern geht, die Euthanasiekeule? EoT. @Savall: Okay. Für wie lange darf es denn sein, damit es als angemessen empfunden wird. 10, 20, 30, 40, 50 Jahre? In welcher Höhe? 10, 20, 30, 40, 50% des eigenen Einkommens? @Dracula: Wir können ja eh nichts machen? Bin froh, dass unsere Vorfahren anders dachten. @Brenner-Nees: In Belgien hat die Föderal(Bundes-)regierung 2004 vorgeschlagen, für die Krankenversicherung einen Zuschlag von 5 Euro/Monat für alle Beitragszahler einzuführen, weil man sonst hätte Leistungen kürzen müssen. Flandern setzte das um. Die aus Flandern heftig und langjährig subventionierte Wallonie lehnte das ab ... Es sind nicht die grossen Faustschläge, sondern die fortgesetzten kleinen Nadelstiche. Gruss, Thorsten Haupts

0 perfekt!57 25.07.2012, 16:05 Uhr

und solange uns kein volk...

und solange uns kein volk aufgäbe, solche fragen zu diskutieren, täten wirs nicht. eher nicht. . denn wer sagte uns denn nicht, dass es sich nicht um pseudoprobleme, konzertierte ablenkungsmanöver handelte, während die wirklichen probleme derweil flugs woanders gelöst werden sollen? . und das dach der welt ist auch eine scheibe. oder so ähnlich. http://www.youtube.com/watch?v=E1nq4HGu2mc oder warum es das volk lange richtig macht. träumen statt aufbegehren. . und ein volk sind wir selbst.

0 Thorsten Haupts 25.07.2012, 16:08 Uhr

@Der Tiger - "Es gibt...

@Der Tiger - "Es gibt Situationen, in denen sich der Schwächere nicht begrabbeln kann": Einverstanden! Und die sind deutlich von der zu unterscheiden, dass sich der (momentan) Schwächere nicht bekrabbeln WILL. Dass das geht, hat Bayern - mit Geldern aus dem Finanzausgleich - bewiesen. Und Sachsen macht es ihm gerade nach. Warum geht in Sachsen, was in Berlin nicht geht? Gruss, Thorsten Haupts

Als ich den Spruch an der...

Als ich den Spruch an der Yorckbrücke das erste Mal sah, dachte ich eher an Entwicklungshilfe "Wir wollen nicht einmal ein Stück Kuchen, sondern wir wollen die Möglichkeit, uns immer wieder selbst etwas zu essen zu machen." Damit wäre ja dann auch stete Unterstützung mit einem Stück Kuchen nach dem anderen nicht mehr notwendig. So unterschiedlich kann man das also sehen.

0 perfekt!57 25.07.2012, 16:51 Uhr

übrigens sehen köln, aachen...

übrigens sehen köln, aachen oder teile von bochum, gelsenkirchen oder wattenscheid auch überhaupt nicht anders aus als berlin. (wir bitten um entschuldigung, dass wir nochmals reinkommen) . weshalb z.b. auch henning scherf kürzlich für eine intelligente, sozial kluge, saubere nordabspaltung plädierte,"weg vom von rom bevormundeten und psychologisch unmündig gehalteten süden, hin zu einer gemeinschaft mit den aufgeklärten teilen der niederlande und skandinaviens". (don a. als reziproker zeitgeist?) . und h. s. meinte wohl so in etwa, man könnte auch selber was tun, u. in einem übertragenen sinne auch "mehr als nur in den klingelbeutel spenden und sich deswegen dann, auf eine eher passive art und weise, saldiert zu fühlen/fühlen zu dürfen". (u. a. stiftung "pan-y-arte") . http://gffstream-1.vo.llnwd.net/c1/m/1343126226/radio/redezeit/wdr5_redezeit_20120724.mp3

Sie mißverstehen mich,...

Sie mißverstehen mich, Thorsten Haupts. Wir Historiker, respektive historisch interessierten sind rückwärts gewandte Propheten. Niemand, zumindest die seriösen unter uns, würde aus historischer Kenntnis irgendwelche Prognosen abgeben. Es geht nicht um Prozente, es geht nicht um Jahre, allerdings auch nicht um die Ewigkeit. Nichts ist ewig und wenig dauert länger als eine historische Generation (30 Jahre, zum Exempel, deshalb meine kühne und unmotivierte Schätzung von 20 Jahren für den LFA.) Wir nehmen den LFA gerne, "au reste, après nous, le Déluge". Warum auch nicht, warum? Wo wäre die Belohnung, wenn wir es nicht täten? Ein Tätscheln auf der Schulter für den doofen Ossi?

0 Richard Messel 25.07.2012, 17:17 Uhr

@HansMeier555 Vielleicht sind...

@HansMeier555 Vielleicht sind die Katholiken ja auch im Laufe der Zeit zu Calvinisten geworden und Weber hatte doch recht.

Sg. Herr Haupts, weil Berlin -...

Sg. Herr Haupts, weil Berlin - auch - das Asyl sämtlicher schlechteren Söhne der Restrepublik ist. Werden hier abgeladen. Im Übrigen scheint mir: Ziel erreicht, Klickrate auch mitten im Sommer vortrefflich. Könnte ich noch eine Tasse Tee haben, und was meinen Sie alle dazu, dass ein, wie es scheint vorzüglicher Bariton wegen Erinnerungen an seine, musikfernen jugenflichen Provokationen, nicht eine Rolle singen soll, auf die er doch phantastisch zu passen scheint?

0 hansgeier333 25.07.2012, 17:39 Uhr

Wie man gehört hat, herrscht...

Wie man gehört hat, herrscht in bayrischen Großbäckereien auch das Ungeziefer. Doppelt und dreifach, bis die Behörden nicht mehr anders können. Dann doch lieber Suppenküche oder curry 36. Letztere haben sogar nachts noch regen Besuch. Und Flaschenbierverkauf. Zu anderen Preisen als auf der Wiehihisen. Halt ohne Verarschung.

Interesting! On tonight's...

Interesting! On tonight's News at 19.30h on Schweizer Fernsehen Channel 1 (Swiss German) there was an interview with a professor at St Gallen University who has researched the US-Rating Agencies' downgrades of Spain, Ireland and Portugal and these downgrades were commented on by the professor. The rating agencies downgrades could be "willkürlich" (that was the word used). Maybe this will develop into a big news story....? The video of tonight's SF (Swiss German) news will be on the link below later. http://www.videoportal.sf.tv/

Mein Lebtag hab ich mich mit...

Mein Lebtag hab ich mich mit dem Geldsystem in Bezug zu den physiologischen Funktionsweisen der Efferenz- und Afferenz des Klein-und des Großhirns und der alternativlosen, systemischen Nervenbahnen beschäftigt. Jetzt, auf meine alten Tage, die Erkenntnis, die mich packte und erschütterte bis ins Mark des verlängerten Hirns, das Rückgrat: "Wenn man arbeitet, hat man keine Zeit, Geld zu verdienen."

0 HansMeier555 25.07.2012, 18:15 Uhr

Berlin hat schon seine...

Berlin hat schon seine Funktion im Ökosystem. . In den 80ern hatte ja jede Kleinstadt eine autonome Szene, und einen, so hieß das, "rechtsfreien Raum". Die Hamburger Hafenstrasse, die Düsseldorfer Kiefernstrasse (?), in Hannover die Chaostage, überall Hausbesetzer. In den 90ern gingen die alle nach Berlin und die Provinz hatte ihre Ruhe wieder. Das darf sie sich auch ein paar Mark kosten lassen.

Re the US Rating Agencies news...

Re the US Rating Agencies news item on SF1 Tagesschau at 19.30h The video is on this link now. http://www.videoportal.sf.tv/video?id=13a9f5e8-0cb6-48a6-86fb-2982950f1aec;DCSext.zugang=videoportal_sendungsuebersicht

"hat irgend jemand ein echtes...

"hat irgend jemand ein echtes Argument dagegen, dass Hilfe vom temporär Stärkeren zum Schwächeren NICHT in Ewigkeit geleistet werden muss?" @Thorsten Haupts, also ich sehe keinen Grund ewige, oder besser, dauerhafte Hilfe nicht zu leisten. Das ist doch eine Frage der Ehre, dass ein Bundesland sein "letztes Hemd" für ein anderes Bundesland ganz selbstlos zur Verfügung stellt - frisch gewaschen natürlich. Wie stünden wir denn in Europa da, wenn unsere Bundesländer nicht einmal untereinander und miteinander ihre Finanzen in den Griff kriegen würden? Was würde das für eine Botschaft senden, darüber sollte man nachdenken. ;-)

Ich bin kein Freund von...

Ich bin kein Freund von Verschwörungstheorien, Fionn. Aber es ist offensichtlich, daß die Rating-Agenturen derzeit als Kriegsinstrument der US of A gegenüber Europa eingesetzt werden. Tritt den, der am Boden liegt. Wer glaubt, daß die US of A freundschaftliche Gefühle gegenüber Europa hegen, der sollte endlich aufwachen.

Nur als winzige und späte...

Nur als winzige und späte Anmerkung:
Mit dem Unwillen Berlins hart der fehlende Denkmalschutz an den Yorckbrücken nichts zu tun.
Die Yorckbrücken gehören nicht Berlin sondern er ViViCo, der Grundstücksverwaltung der Deutschen Bahn AG. Die ist u. a. dafür verantwortlich, dass dort denkmalschützerisch nichts gemacht wird.
In den letzten Jahren hat es die ViVico zudem geschafft, einige der Brücken noch zu beseitigen, den Rest schaffen die auch noch.
Aber das ist ja so gewollt, alles was eingenommen wird, in die Taschen derer, die schon nicht mehr wissen wohin damit und der Rest wird dann als Bashing fürs dumme Volk verteilt.
Bitte das nächste mal etwas besser recherchieren. Danke.
Ich fürchte Sie haben diese Stadt nie verstanden, und Sie werden es auch nie tun.
Manchmal erinnern sie mich an diese Münchnerin, die mit dem gleichen Zug wie ich im neuen "Hauptbahnhof" eintraf, und als sie dort ausstieg. zuerst mal anfing sich aufzuregen, dass ein Reisender dort auf dem Bahnsteig schlief. Arme Frau. Ob sie es bis in ihr Hotel geschafft hat?
Ok, ich war vorher in München und habe gesehen wie geputzt diese Stadt wirkt, und welchen Preis man dafür bezahlt. Berlin versteckt seine Armut nicht, jedenfalls nicht, solange nicht die Gentrifizierung hier auch die, die dann nicht mehr ins "unser Dorf soll schöner werden"-Ambiente passen an den Stadtrand gedrängt hat.
Aber wie gesagt, das muss man aushalten können, genau wie den Weg unter den Yorckbrücken, und manche können das eben nicht.

icke, ein Calvados gefaellig?...

icke, ein Calvados gefaellig? Nur einen! Den Rest brauche ich.

The SF "Tagesschau"...

The SF "Tagesschau" 19.30-20.00h video is up on the SF videoportal now.

0 perfekt!57 25.07.2012, 18:36 Uhr

es ist eben alles, wie es ist....

es ist eben alles, wie es ist. "pan y arte" "von zwei alten deutschen säcken" (schönherr/scherf) lebt, die bloggosphere betreibt wahrscheinlich mehr nabelschau, als nötig - und susanne lothar (jg. 1960) hat sich, wie es aussieht, umgebracht. die armen beiden kinder. . und die teilweise noch verehrte frau kanzlerin füllt in bayreuth mit ihrem armen mann, er sieht schlecht aus in letzter zeit mit diesen ringen unter den augen, die letzten plätze. . eigene kinder müssten womöglich mehr leute haben, dann verstünden wahrscheinlich noch mehr was vom leben. . zwölfjährig und ein glück, keine not dem mitmensch: http://www.youtube.com/watch?v=ixKjbztoJKU

0 colorcraze 25.07.2012, 18:38 Uhr

Ach Gottchen, was soll man...

Ach Gottchen, was soll man dazu schon sagen. Ja sicher, Berlin ist eine Art deutsches Griechenland. Was die industrielle Basis angeht, würde es der Klarheit des Blicks vielleicht ein wenig aufhelfen, mal aufs Ruhrgebiet zu schauen, oder auch mal übern großen Teich http://www.heise.de/tp/artikel/37/37275/1.html , oder auch nur übern Kanal, wo selbst Römerbau (Renzo Piano) nur noch geklebte Scherben zuweg bringt (the Shard).

0 colorcraze 25.07.2012, 18:43 Uhr

Ach, fionnchen. Das ist so...

Ach, fionnchen. Das ist so willkürlich wie Stalins Entscheidungen oder die Verkündigung einer abgesprochenen Preiserhöhung. Monopole haben diverse Arme, mit denen sie wackeln. Sie dürfen den ETH-Leutchen schon glauben, daß das alles zusammenhängt.

0 HansMeier555 25.07.2012, 18:46 Uhr

@Messel . Also in den...

@Messel . Also in den bayerischen Barockkirchen sind die Köpfe an den Heiligenbildern noch dran. . Und wenn wir so viel über Berlin schimpfen, darf ich doch auch mal was über Amsterdam loswerden. Sie wissen schon, die Stadt mit den vielen Puffs mitten im Stadtzentrum. Und wenn man sich an den Schwärmen der Nutten in die innerste Stadtmitte vorbeigekämpft hat und glaubt, in einem alten gotischen Gemäuer namens "Oude Kerk" Asyl zu finden, was erwartet einen dann dort? . Eine deutsche Studentin, die Eintrittskarten verkauft und nebenbei gelangweilt Sartres "Fliegen" liest. Und in der Kirche dann ist alles wüst und leer wie die Erde am 3. Tag der Schöpfung. Alles, was sie im Mittelalter hatten, haben diese Urkapitalisten, kurz bevor sie mit der ursprünglichen Akkumulation begannen, noch schnell kaputtgeschlagen. . Und was sieht man, wenn man wieder rauswill? Ein Plakat, das den Touristen anbettelt, "für den Erhalt der Kirche" zu spenden. So sind diese calvinistischen Geldsäcke: Erst schlagen sie selber alles kaputt und dann soll der Tourist, der schon Eintritt bezahlt hat,auch noch den Wiederaufbau finanzieren. . Aber wie hat sich so was über ein paar Ablaßbriefe aufgeregt! Sind ja keine Tulpenzwiebeln.

0 Wimmerl d. Ä. 25.07.2012, 18:49 Uhr

Jo mei Filou, oida Bazi,...

Jo mei Filou, oida Bazi, moanst leicht Du könnst midn Akkuschrauba des Hirrnskastl vo so an gscheadn Bolidiga in Börlin aufschpreissln? Do brauchats scho mehra um de Bagasch vom drittn Reddungsschirrm abzuhaldän. Aussadäm: Mia zahlän eh nimmameahrr in des unergründliche Fassl ohne Bodän, des wo sich LFA schimpft! Dea Horsti, dea wo a scho Hund is, hots gsogt, oiso is des gwiss. Mia lassn uns net dableckn.

0 Wedding-Erna 25.07.2012, 19:02 Uhr

Berlin ist die Hauptstadt der...

Berlin ist die Hauptstadt der Republik. Nicht dieses belanglose Kaff da am Alpenrand, daß immer so gerne etwas gewesen wäre und doch nie wirklich etwas wurde und nach dem seit der Einheit des Landes nun leider kein ernstzunehmender Hahn mehr kräht. Würden die gar raffinierten Damen und Herren Geldscheißer da im Süden, anstatt grün vor Neid und zerfressen von Geiz noch irgendwelche Reste von guter Sitte und wahrem Stil besitzen wäre da keine Klage, sondern eine demütige Freude, die einzig ernstzunehmende Metropole in diesem Lande mit den ihr zustehenden Mitteln großzügig in allem Luxus austatten zu dürfen, um sich für das ganze Land an einem wohlbestallten Aushängeschild des Deutschen Volkes für die Welt stolz zu erfreuen.

O Berlin,wir werden für dich...

O Berlin,wir werden für dich ewig weiter zahlen dafür wirst du dann auch ewig weiter strahlen vorbei sind deine Tage als Versager denn DU wirst das Atomendlager !!

@Savall: Dann bitte ich um...

@Savall: Dann bitte ich um Verzeihung. Ich nahm an, es handle sich um eine politische, vulgo gesellschaftliche Frage, also um eine Frage der Verhandlung des Menschen mit sich selbst. Respektvoll, Thorsten Haupts

@Icke: Im Zeitalter von nicht...

@Icke: Im Zeitalter von nicht löschbaren Webspaces unbegrenzter Bildkapazität gibt es keine Jugendsünden mehr ... Und wer dem öffentlichen Schwein rechtzeitig aus dem Wege geht, kann nicht beschmutzt werden. Gruss, Thorsten Haupts

at hm555: "Aber die...

at hm555: "Aber die Angelsachsen! Haben Sie deren schäbige Kirchen gesehen? Und wovon die sich ernähren?" lieber hm555, vom vielen blog schreiben wohl nicht weit in der welt rumgekommen; ich finde, meine uniwohnheim-kapelle kann mit katholischen gotteshäusern durchaus mithalten, (http://www.queens.ox.ac.uk/chapel/). und einmal pro woche "formal dinner" auf silbergeschirr... das Essen selbst ist das eine, aber neben wem man sitzt und Tischkultur hat auch etwas, da wären wir wieder bei Max Weber.

0 E.R. Binvonhier 25.07.2012, 20:50 Uhr

"...a big new...

"...a big new story...?" . fionn, nachdem Frau Merkel zu der Einsicht gebracht wurde, dass D nicht für alle Schulden bürgen kann und dies in einer Regierungserklärung dann auch verkündete, muss man sich neue Strategien ausdenken. Der Konjunktureinbruch, den sich niemand leisten kann, tut ein Übriges. . Und sind nicht auch US-Präsidentenwahlen und einer der Kandidaten auf Europa-Tour.

@Wimmerl, es gibt nur zwei...

@Wimmerl, es gibt nur zwei wirklich hilfreiche Mittel in diesem Leben: Akkuschrauber und Bibel. . Zusaetzlich: Ein liebendes Weib, ein gut versorgtes Haus, wohlgeratene Kinder. Daruber, und nur darueber ruht der warme Blick des Herrn. Pax vobiscum.

0 E.R. Binvonhier 25.07.2012, 21:08 Uhr

Herr Romney will US-Präsident...

Herr Romney will US-Präsident werden, er muss jetzt schon dafür sorgen, dass es pünktlich zu Beginn seiner Amtszeit wieder bergauf geht, nicht nur in den USA. . Die Spenden der Dax-Konzerne sollen ihm sicher sein und Frau Merkel wird nichts dagegen haben und Herr Seehofer wohl auch nicht.

0 Der Tiger 25.07.2012, 21:09 Uhr

@colorcraze – bevor Sie sich...

@colorcraze – bevor Sie sich mit Ihren mangelhaften Kenntnissen der Schweizer Hochschullandschaft gegenüber einem Schweizer blamieren: Die Universität St. Gallen ist nicht die ETH. Die ETH ist in Zürich und ETH steht für Eidgenössische Technische Hochschule. St. Gallen ist für wirtschaftswissenschaftliche Fächer bekannt.

The US Rating Agencies were...

The US Rating Agencies were STILL the number 1 topic on the later 21.50h Swiss TV News. Will it be all over the EU media tomorrow? I see DA has nearly 250 comments from his faithful fans re his current topic, and this is only Day 2. He's chipping in with more comments now - "Blogger-Betreuung" (Customer Care...) seems to have a positive effect.

0 HansMeier555 25.07.2012, 21:20 Uhr

@James . Die Kapelle des...

@James . Die Kapelle des Queens College verdankt Oxford wohl eher jakobitischen Tories. Und wie war, ähem, noch einmal Ihr Name?

@ E.R. Binvonhier 22.08h ...

@ E.R. Binvonhier 22.08h Romney is going to London - to get some tips from (the amazingly unsuccessful) David Cameron?

0 HansMeier555 25.07.2012, 21:23 Uhr

Vielleicht sitzen Sie ja...

Vielleicht sitzen Sie ja demnächst mal auch neben König Franz? . http://de.wikipedia.org/wiki/Franz_von_Bayern

sorry, aber die mediaspree...

sorry, aber die mediaspree u.ä. ist nicht wirklich repräsentativ (und auch vom volumen her nicht so wahnsinnig ausschlaggebend) für den LFA. sondern es wären dann doch wohl eher die sozialen projekte. und was das angeht, wurde hier nicht gut genbug recherchiert ("genug geld für einen kostenlosen kitaplatz für alle ist auch noch da." aber sicher dat. http://www.berliner-zeitung.de/berlin/kinderbetreuung-in-berlin-in-den-ostbezirken-fehlen-kitaplaetze,10809148,16564744.html) abgesehen davon: die mediaspree (oder was damit zusammenhängt, halt eben die bauprojekte an der spree) bringt ja wieder geld retour. kitaplätze im osten nicht. aber darüber regt der autor sich ja eben nicht fundiert genug auf - weil es ja auch nicht so schön problemlos emotional stichhaltig und damit (unter dem neidaspekt) applaudierenswert wäre.

Nochmals @Wimmerl, sehn'se,...

Nochmals @Wimmerl, sehn'se, die Einen bringen den Islam mit Feuer und Schwert zu den Unglaeubigen. Unsereins verteidigt das Christentum mit Akkuschrauber und Bibel. Ein grosser Beherrscher beider Instrumente war ein Pole (Sobietzki). Das koennen die Polen heute noch: Frommsein und Akkuschrauben. Wir werden dieses handwerklich kenntnisreiche Volk noch sehr brauchen, denn wer einen Duebel ordentlich gesetzt haben will, ist mit einem deutschen Theaterpaedagogen recht schlecht bedient.

0 donna laura 25.07.2012, 22:05 Uhr

liebe fionn, vor etlichen...

liebe fionn, vor etlichen wochen kommentierte man in d die herabstufung von befreundeten ländern in der eurozone in einem hämischen höhöhö (und einem 'uns' könnte dies nie betreffen), so reagiert man nun ganz anders gelagert: ach was, solche ratings seien ausgemachter unsinn, und überhaupt. . honi soir qui mal y pense, bah!

0 donna laura 25.07.2012, 22:06 Uhr

wobei nicht gesagt sein soll,...

wobei nicht gesagt sein soll, dass solche ratings angemessen seien. vermutlich steckt eine kleine feindlichkeit in wirtschaftlicher hinsicht dahinter. . im krieg und in der liebe seien ja alle mittel erlaubt.

0 Avantgarde 25.07.2012, 22:20 Uhr

Man könnte Berlin den Polen...

Man könnte Berlin den Polen (zurück)geben. Die verstehen was von Städtesanierung. Danzig, Breslau etc sehen wieder sehr hübsch aus.

0 bertholdIV 25.07.2012, 22:36 Uhr

@hm555, messel schaun's her......

@hm555, messel schaun's her... langsam merken es die ersten... http://www.kreuz.net/article.15583.html vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Rudolf_Bultmann http://de.wikipedia.org/wiki/Gustavo_Guti%C3%A9rrez die bultmänner und die befreiungstheologen übernehmen die "macht", kein wunder dass unser kardinal in wien so eisern schweigt

0 Köstlich 25.07.2012, 22:57 Uhr

Hat in Berlin oder Europa mal...

Hat in Berlin oder Europa mal jemand über einen "Besserungsschein" nachgedacht? . Vermutlich nein, da ja auch gar kein Wille zur Besserung besteht => Drückeberger und Schmarotzer eben. . Arm aber sexy oder so...

0 Folkher Braun 26.07.2012, 00:19 Uhr

@Wedding- Erna: Ich denke,...

@Wedding- Erna: Ich denke, ich kann mitreden: von 1969 bis 74 war ich Bürger der Stadt und von 1977 - 1989 habe ich als Fernfahrer den Laden mit den Gütern versorgt, die sie zum Leben oder Produzieren brauchten. Aus letzterer Zeit kenne ich in Berlin BMW, Schering, Ford, Grünzweig & Hartmann, Varta, Rhenus, Schenker, Rieck und so weiter. Da ich auf Langstrecke auch in A, B, CZ, DK, E, F, GB, I, N, NL und S mich herumgetrieben habe, möchte ich feststellen: Nirgends in Europa habe ich in der Industrie so ein faules inkompetentes Pack erlebt wie in Berlin. Große Schnauze, keine Ahnung. Aber B.Z. un Flasch Bier morgens um 8 auf dem Schreibtisch. Leider gehört Putzmeister, der mit den Betonpumpen, jetzt den Chinesen. Aber wir würden uns eine Menge Ärger ersparen, würden wir die Berliner nach MP und BRB aussiedeln und anschließend den Laden mit Beton zugießen.

0 tylerdurdenvolland 26.07.2012, 04:12 Uhr

@Thorsten Haupts 25. Juli...

@Thorsten Haupts 25. Juli 2012, 14:58 Nein, niemand hat etwa dagegen, wenn unsinnige Regelungen negative Konsequenzen zeitigen. Auch ich habe lediglich daraufhingewiesen, dass diese Ideen immer gerade dann denjenigen kommen, wenn sie bezahlen, nie, als sie noch empfingen. Nur, welche Chancen räumen sie uns denn mit vernünftiger Politik ein, bei dem Politiker Darsteller Personal das in Berlin rumläuft? Wenn wir tatsächlich fähige Leute dorthin bekommen könnten, dann wäre es möglich auf einen Schlag drei Dinge zu tun. Sofortiger Abzug aus Afghanistan, sofortige Einführung eines landesweiten Mindestlohnes und die Abschaffung des Länderfinanz Ausgleichs. Das ganze wäre ein Null-Summen-Spiel. Eine Ankurbelung des Binnenkonsums, und eine Angleichung an europäische Zustände bei Herstellung von Exportgütern. Aber wie immer werden alle möglichen Dinge prinzipiell nur von denen akzeptiert, die sich davon einen direkten Zuwachs des eigenen Einkommens erhoffen… naja, dann wurschtelt halt weiter, von ESM zu ESM, ich habe nichts dagegen, mein Geld ist es nicht.

Na, Filou: Amen! (Gestern...

Na, Filou: Amen! (Gestern 22:53) Aber, Sie urzeitliches Wesen, mit Schnaps (-danke, nehme gern - ) und Bibel, Sie bringen mich noch zum vorzeitigen "ach früher" flennen. Früher, da rauchte Lukas aus Jim Knopf und Lukas dem Lokomotivführer Pfeife und goss einen Rum in den Tee, gegen die Kälte. Heute wird möglicherweise ein sedierter rechts-Gutmensch (scheussliches Wort) amerikanischer Präsident. Herr Haupts, wie soll sich ein Sänger, mithin öffentlicher Mensch, dem Schwein denn entziehen?

Re US-Rating Agenturen Der...

Re US-Rating Agenturen Der Tages Anzeiger (Zürich) heute online http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/konjunktur/Wie-Ratingagenturen-die-Krise-verschaerfen/story/29839456

Von den „Cross Border...

Von den „Cross Border Leasing“–Geschäften (CBL) hört man nichts mehr. Die gab (gibt?) es doch überall. Sind diese windigen Geschäfte rückgängig gemacht worden? Oder schlummern da noch Überraschungen? 2008 berichtet die Berliner Zeitung, dass es es für die 377 U-Bahn- und 134 Straßenbahnwagen CBL-Verträge gäbe. Ein Jahr zuvor hatte die BVG als Sicherheit Wertpapiere des Typs "Collateralized Debt Obligation" akzeptiert, die dann 2008 als "Schrottpapiere" galten. Finanzsenator Thilo Sarrazin verteidigte das Geschäft. Das Risiko sei nicht absehbar gewesen.

Calvenistische Sparsamkeit....

Calvenistische Sparsamkeit. http://www.franzoesischer-dom.de/ Im Hugenottenmuseum des Franz. Domes kann man sich über die 150.000 aufgenommenen Réfugiés in Berlin-Brandenburg informieren. Die sprichwörtliche Sparsamkeit – die sich in der Vernachlässigung der Ausstellung zeigt - irritiert aber heutzutage schon sehr. Aber es gibt ein schönes Buch von Werner Gahring „Hugenotten in Berlin und Brandenburg“ Darin finden Sie Lagepläne für Historische Spaziergänge. z.B. In der Claire-Waldoffstr. - einer Seitenstraße der Friedrichstraße ist hinter dem ehemaligen Französischem Hospital ein großer Pelikan (Wahrzeichen) vor dem Durchgang zu bestaunen. http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/9/9a/Berlin%2C_Mitte%2C_Claire-Waldoff-Straße%2C_Hugenotten-Pelikan_von_Michael_Schmidt.jpg

0 Gerd Meier 26.07.2012, 07:11 Uhr

Anscheinend musste mal...

Anscheinend musste mal wieder ein "Auswärtiger" den Finger auf die Wunde legen. Diese Kumpanei, die da beschrieben wird, ist schlichtweg zum kotzen. Nur wird diese Kumpanei ja auch durch einen Berliner Sohn des Hausblattes medial massiv unterstützt. Ich frage mich schon lange, weshalb? Das Projekt, das dort wieder mit ordentlichen Subventionen umgesetzt werden soll, wird genauso ausschließend wie die Bar 25 oder das Kater Holzig. Es dient letztlich nur der Absicherung der Betreiber. Man kommt mittlerweile in die Jahre, hat ein paar Kinder, lebt in einer offenen, nicht-diskriminierenden RZB (meint man zumindest), weiß, dass der Kultur- und Eventmarkt in Berlin völlig überhitzt ist und langfristig nur bedingt feste, gut bezahlte Stellen bietet, also muss man "kreativ" werden und sich eine andere feste, bezahlbare Bleibe suchen, die einem auch noch ein Einkommen sichert.
Vielleicht sollte man mal genauer in die Bücher und Verträge des Kater Holzig und seiner Betreiber schauen?
Ein anderes gutes Beispiel (aus meiner Sicht) für die Verschwendung von Steuergeldern in armen Ländern ist momentan das Theater um die Verlagerung der Gemäldegalerie. Hier wird auf einem anderen Gebiet mit einer etwas anderen Methode auch wieder der Grundstein für Subventionen gelegt, die einfach nur schwachsinning sind.

Zur Frage, welche Summen die...

Zur Frage, welche Summen die Bayern wann aus dem Länderfinanzausgleich erhalten haben möchte ich -neben dem schon erfolgten Hinweis auf die Inflationsbereinigung der Summen- noch den Hinweis auf die erforderliche Abzinsung der Beträge beitragen. Damit wird m.E. deutlich, dass die Bayern nun die Leiter umstoßen wollen, die sie selber zum wirtschaftlich erfolgreichen Bundesland gemacht hat, ohne dass es zu einem Ausgleich der Zahlungen gekommn ist.

0 donalphonso 26.07.2012, 08:33 Uhr

Das wurde schon oben...

Das wurde schon oben entkräftigt: Die Abzinsung der Beträge, die Berlin bekommenb hat, übersteigt trotz der kurzen Laufzeit beiweitem alles, was Bayern bekam. Und im gleichen Zug müsste man auch einberechnen, was Bayern seit Beginn der Einzahlung an Zinsen verloren hat, nicht wahr? . Also bitte: Schliss mit diesen Milchmädchenrechnungen. Am Grundproblem ändert das alles nichts.

Leises Tuscheln vibriert in...

Leises Tuscheln vibriert in der siedendheißen Tonbaracke. (Von einem musikalischen Hansdampf-Revoluzzer, ehemals, dem sinnenden Kini abgeschwatzt). Gebannt steht man am Abgrund. Da, die Umfragewerte im Allzeithoch. Beifall brandet auf. Der fliegende Holländer startet mit gedrosselten Ratingwerten und flauem Antrieb, alle Stützen bibbern um die rentierenden Papiere, die er mit sich über diese schauerliche Weite tragen soll. Holladidiho. In eine strahlend leuchtende Zukunft, so das credo normale, solls gehn.

0 HansMeier555 26.07.2012, 08:54 Uhr

Als der Soldatenkönig seinem...

Als der Soldatenkönig seinem verschwenderischen Herrn Vater auf den Thron folgte, soll er die Ausgaben des Hofstaats auf etwa ein Drittel zusammengestrichen haben. . (Das war übrigens im Jahr 1713. Da könnte doch die Bayerische Landesverträtung zum 300jährigen Jubiläum dieser Maßnahme noch schnell ein Event organisieren, mit einer klaren politischen Aussage?) . So weit, so gut, aber wie ging es weiter? Die preussischen Finanzen gesundeten und gediehen. Er sparte und sparte und führte nichtmal teure Kriege, und selbst die Sonderausgaben für die "langen Kerls" konnten den Gewinn nicht auffressen. So weit, so gut, und wie ging es wieter? . Der König mit der soliden Haushaltsführung starb. Und hinterließ seinem fortschrittlichen schwulen Philosphensöhnchen eine prall gefüllte Staatsschatulle und ein straff organisiertes, schlagkräftiges Miliitär. . Und wie es dann weiterging, wissen alle. Der Nachfolger verbündete sich mit Bayern und begann eine Serie von sinnlosen Kriegen, in deren Verlauf sowohl Bayern wie Brandenburg von feindlichen Truppen verheert wurden. . Also vielleicht sollte man sich das mit der 300jahrfeier nochmal überlegen. Vielleicht ist es ganz gut, wenn möglichst alle Länder "über ihre Verhältnisse leben", ihr Sozialsystem "zu sehr aufblähen" lassen und faul und dick werden. Jede Mark, die für Konsum verballert wird, steht noch sinnloseren Zwecken (wie Rüstung, Krieg und Flughafenausbau) ja nicht mehr zur Verfügung. . Hätte der Soldatenkönig 1713 die verschwenderische POlitik seines Vaters fortgesetzt, wäre Berlin heute eine viel viel schönere Stadt.

0 perfekt!57 26.07.2012, 09:01 Uhr

in memoriam susanne lothar....

in memoriam susanne lothar. deutschland vermisst dich bereits. schade, dass du nicht noch ein wenig bleiben konntest. http://www.youtube.com/watch?v=g4m9bWDZC2k

@Klaus: Wollen Sie Ihre...

@Klaus: Wollen Sie Ihre Unfähigkeit zur Anwendung der Grundrechenarten demonstrieren? Sorry für die Gobheit, aber die Zahlen sind so eindeutig, dass sich Ihr Einwand wirklich von selbst erledigt. --- @Icke - öffentlicher Sänger und entziehen: So wie vorgeführt - abtauchen. Das rettet zwar nicht vollständig, minimiert aber die Zeit der Exposition. Heutzutage haben Sie nur noch die Wahl zwischen Scylla und Charybdis. Entweder Sie legen sich eine Panzerhaut zu und reagieren gar nicht auf öffentliche "Kritik". Oder Sie gehen sofort in Deckung, unabhängig davon, wie fundiert oder berechtigt die Kritik ist. Die Schlammschmeisser sitzen am längeren Hebel. Höflichkeit ist ja ebenso eine verzichtbare Sekundärtugend wie Fairness. --- @E.R. Binvonhier - Romney und Merkel: Da ein amerikanischer Rechter nach deutscher Definition ein Rechtsextremist ist, bezweifle ich Ihre Einschätzung, ausgerechnet Merkel würde sich Romney als Präsidenten wünschen. Dazu ist das Spektrum demokratisch akzeptabler Positionen in ganz Westeuropa zu stark nach links verschoben worden. Gruss, Thorsten Haupts

0 perfekt!57 26.07.2012, 09:34 Uhr

und es geht nicht um berlin....

und es geht nicht um berlin. es geht um mehr. ums ganze. also den ganzen abgrund. tendenziell jedenfalls, wie man auch schon mal den ein druck haben kann. . und wer keine eigenen kinder hat, erwartet auch von anderen keine. nebst kinderloser selbstverwaltung. dies die negativ-hauptspirale dieser zeit, die bleibt. . und es gibt nicht einmal mehr alte. jedenfalls in mitteleuropa nicht. (höchstens sterbende noch) . und in duisburg tötete der tunnel das fest. unser fest an sich. (die vergangenheit hat schon angefangen, man lenke nicht ab.)(und auch berlin feiert nicht mehr, betäubt sich höchstens noch: das wohl die eigentliche kritik d.a's.. weil sie nicht einmal das reflektiert & ehrlich könnten. im gegensatz zu jedem ehrlichen katholizismus. der weiß von sünde & beichte. und dem beiderseitigen nutzen. wir stimmen also zu. berlin unterfordert. psychologisch zu allererst.) . (und die anonyme gegenwart- in der fläche, die zukunft ist. http://power-mix-days.de.tl/INFOs.htm ) . (was also deutsch bleibt? mit adolf sauerland kann man immerhin auch weiterhin noch gepflegt ein bierchen trinken. ordentlich am tisch. und wenn sie nicht gestorben sind ... uupss & entschuldigung.)

0 Wimmerl d. Ä. 26.07.2012, 09:37 Uhr

Saxendinoamoi, des hob I ma...

Saxendinoamoi, des hob I ma fei net dengga könnän, das i nacha no bolidisch-dheologisch dischkerieren müassat.Des hot ma grad no gfehlt. Oiso i moan aa dass de Bibäl unfehlbar is. Vui unfehlbarer wia dea Ratzinger Bubi. Bei däm Sauschtoi do im Fatikan brauchats scho mythologischä Wunder entgägän vo dera Bultmann-Doktrin, netwoahrr, wann da R. des wieda sauba ohne Schadän hikriagn wui. Grad da polacka Kini Sobieski hat ja des Wunda vo Wien midm Grafn Starhemberg un da Hülfä vo Hl. Maria hikriagt, zwegn däm, Rache der Geschichtä, aus is, stengan itza de Türkn in Börlin-Kreizberrg (Halbmondberg), netwoahrr. Dea Sarrazin moant aa, ea kennats diesfallsig scho richtn mid seine Zauba-un Wundaschprücherl. Zenzi zahlän un bring däm Filou do aa no a Maß, i zois mid.

0 Der Tiger 26.07.2012, 10:00 Uhr

@ThorHa - Aber Links ist nicht...

@ThorHa - Aber Links ist nicht das Gegenteil von national. In der Beziehung scheint Mutti’s Berlin und Romney auf einer Wellenlänge zu liegen.

0 HansMeier555 26.07.2012, 10:00 Uhr

@ThorHa . Sie wünscht ihn...

@ThorHa . Sie wünscht ihn sich ja nicht für hier, sondern für dort.

0 HansMeier555 26.07.2012, 10:03 Uhr

Wenn Mutti selber dort leben...

Wenn Mutti selber dort leben müsste, nicht als Kanzlerin, sondern als Physik-Professorin oder so, würde sie eher demokratisch wählen, das glaub ich auch.

Weil Madame Modeste auf dem...

Weil Madame Modeste auf dem Rückflug aus Amerika selbst darauf aufmerksam machte und es im übrigen so gut paßt, hier also eine Gegenmeinung: http://modeste.twoday.net/stories/berlinamour/

Neid auf die...

Neid auf die Boheme... diagnostiziert heute Ijoma Mangold in der ZEIT: "Er will die moralische Dignität des Wohlstands gegen die Anspruchsunverschämtheit der Schnorrer verteidigen. ... Man muss sich Don Alphonso wie einen verjüngten und übersteuerten Arnulf Baring vorstellen, der sich für das Rollenfach der Krawallschachtel im Dienst bürgerlicher Leistungsbereitschaft entdeckt hat. Mit dem untrüglichen Gespür des Ressentiments entdeckt er an seinen Gegnern bevorzugt jene Schwächen, die seine eigenen sind: ein ausgeprägtes Geltungsbedürfnis und die narzisstische Kränkung, dass andere mehr öffentliche Anerkennung bekommen könnten als man selbst. ... In Wahrheit wurmt Meyer nicht das bedingungslose Grundeinkommen, sondern die ungleiche Verteilung der Aufmerksamkeitsökonomie. Nur so ist es zu erklären, warum er sich, soziologisch völlig verfehlt, die digitale Boheme vorknöpft. Die ist sozialpolitisch unloramoyant. ... Sascha Lobo braucht kein bedingungsloses Grundeinkommen. "Lobo", schreibt Meyer, "schafft es, immer oben zu schwimmen". Man spürt, wie das den Erfolgsanbeter vom Tegernsee wurmt."

0 HansMeier555 26.07.2012, 10:18 Uhr

Was kann Berlin dafür, dass...

Was kann Berlin dafür, dass die anderen alle so solide wirtschaften. . Soll sich Bayern doch auch mal was Hübsches auf Pump kaufen.

0 HansMeier555 26.07.2012, 10:19 Uhr

Hauptsache nicht die Formel...

Hauptsache nicht die Formel 1. Dann schon lieber so ein Tempodrom.

0 E.R. Binvonhier 26.07.2012, 10:50 Uhr

@gabriele 8:34, . es immer...

@gabriele 8:34, . es immer wieder angenehm zu lesen, dass auch die hochkarätigen Finanzexperten die Risiken nicht voraussehen konnten. - die Welt sich nicht entsprechend ihren Modellen und Annahmen verhält. - selbst die Wirklichkeit ihrer eigenen Welt auszublenden verstehen. . Was sie nicht daran hindert, möglichst bedingungslose Gefolgschaft einzufordern. . Gibt es so große Rettungsschirme? . ...und das Publikum hat keine Wahl, haut drauf auf den kleinen Arbeiter oder Eckensteher, der ist an allem Schuld. ...oder der griechische Rentner. .

0 Foersterliesel 26.07.2012, 10:58 Uhr

Die Gesamtzahl der geflohenen...

Die Gesamtzahl der geflohenen Hugenotten wird auf 150 bis 200 Tausend geschätzt, etwa 20 000 von Ihnen nahm Brandenburg auf. . ot, aber gleichwohl: wie siehts denn eigentlich mit Juwelieren in Berlin aus? http://wien.orf.at/news/stories/2542909/ http://wien.orf.at/news/stories/2542751/ und wie mit Kupferkabeln, Kupferdächern, kupfernen Dachrinnen und kupfernen Tafeln und Laternchen auf Friedhöfen? . lieber BertholdIV, man braucht kreuz.net doch nicht ernst nehmen, das sind doch alles Rückzugsgefechte... bedenklicher sind da schon alle, die nie nix gewußt haben wollen http://orf.at/stories/2132779/2132784/

0 E.R. Binvonhier 26.07.2012, 11:07 Uhr

@ ThorHa 11:19, naja, man kann...

@ ThorHa 11:19, naja, man kann nach links verschieben, warum nicht auch nach rechts? ...wenn es dann wieder mit der Wirtschaft aufwärts geht? Könnte Merkel für ihre eigene Wiederwahl doch gut gebrauchen. ...es gibt doch diesen bekannten Spruch: Erst kommt das ....

0 E.R. Binvonhier 26.07.2012, 11:11 Uhr

@ ThorHa, haben Sie mal...

@ ThorHa, haben Sie mal Filmaufnahmen von der Amtseinführung Carter/Reagan gesehen?

0 E.R. Binvonhier 26.07.2012, 11:19 Uhr

...und die Bilder, die man von...

...und die Bilder, die man von Obama zu sehen bekommt, zeigen einen in jeder Hinsicht angegriffenen Mann.

0 The Great Artiste 26.07.2012, 11:30 Uhr

Eh wir uns nur immer weiter im...

Eh wir uns nur immer weiter im Kreis drehen, böses Berlin, gutes Berlin, faule Griechen, fleissige Bayern…. . Zwei lesenswerte Artikel: . Alleine einen Bank-run zu starten, ist saudämlich, aber wenn er losgegangen ist, ist es genauso dämlich, nicht mitzumachen. Man hat ganz vergessen, dass es zu einem guten Teil Glück/Pech und Psychologie war, warum es dem einen Staat gut und dem anderen dreckig geht: . http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/euro-krise-warum-die-rettung-der-spanischen-banken-gescheitert-ist-a-846290.html . Und mal ein paar im Ansatz kluge Gedanken, aus einer Ecke, aus der man nicht gedacht hätte – auch wenn man da ein böses Lastenausgleich-Nachspiel für alle Vermögenden irgendwie vermutet, wenn die Geschäftsbanken erst mal alle schön pleite und verstaatlicht sind. Und kaum jemand hat es dreister getrieben als die ganzen Landesbanken… . http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/sahra-wagenknechts-konzept-zur-euro-rettung-a-845862.html

0 The Great Artiste 26.07.2012, 11:41 Uhr

Au ja – Sorgen für alle!...

Au ja – Sorgen für alle! . http://www.zeit.de/2012/31/Martenstein

0 HansMeier555 26.07.2012, 11:57 Uhr

Gründen Sie doch z.B. noch...

Gründen Sie doch z.B. noch eine Nationalakademie, also für die Bayer. Nation.

0 Der Tiger 26.07.2012, 11:59 Uhr

@HansMeier555 – Da bin ich...

@HansMeier555 – Da bin ich mir nicht so sicher…. (1) Warum “leben müsste als Physik-Professorin”? Eingedenk der amerikanischen Einwanderpolitik, denke ich, dass “könnte” wahrscheinlicher wäre. (2) Die akademische Welt der USA ist nicht automatisch demokratisch. Stanford machte auf mich eher einen republikanischen Eindruck.

0 donna laura 26.07.2012, 12:09 Uhr

liebe fionn, danke für den...

liebe fionn, danke für den link. vermutet hat man dies bereits seit längerem. qui bono...

0 HansMeier555 26.07.2012, 13:11 Uhr

Die Sintflut kommt...

Die Sintflut kommt sowieso. . Da wäre es doch arg feig, kleinlich und erbärmlich, vorher nicht nochmal eine richtige Party steigen zu lassen. . Wenn ich die Bundesregierung wäre, würde ich jetzt (1) den gemeinsamen und gleichzeitigen Staatsbankrott aller Euro-Länder anstreben und (2) jetzt alle Schleusen aufmachen und dafür sorgen, dass wir am Ende nicht weniger von der Party hatten als sonst irgendwer.

0 E.R. Binvonhier 26.07.2012, 13:42 Uhr

"...

" Aufmerksamkeitsökonomie" . ..auch so ein Ladenhüter.

Etwas erfreuliches zu hören...

Etwas erfreuliches zu hören würde mich echt glücklich machen - ehrlich! Has anybody got any good news to report?

0 donalphonso 26.07.2012, 15:39 Uhr

Frau R. hat ihren...

Frau R. hat ihren berüchtigten Apfelstreusselkuchen gebacken: . http://rebellmarkt.blogger.de/static/antville/rebellmarkt/images/26jlli4.jpg . Ansonsten will Draghi den Euro um jeden von zu leistenden Preis retten. . Suche Gemälde 18. JH. oder früher, Silberkannen, Imariporzellan und Waldgrundstücke.

Nun mal was anderes: Ich...

Nun mal was anderes: Ich suche-und kann nicht finden, selbst auf der Homepage der MET nicht: DVD, Jacques Offenbach, Les contes d'Hoffmann, James Levine und Anna Netrebko (die inzwischen so dicke Arme hat wie Mad...) Wer hilft? Bin total verzweifelt.

0 donna laura 26.07.2012, 16:26 Uhr

liebe fionn, es herrscht eitel...

liebe fionn, es herrscht eitel sonnenschein... . heute gab es einen kurzen ausflug in die schönste aller umgebungen, die pferde gingen zuverlässig und der durst war schliesslich riesig. . sol lucet omnibus.

0 donna laura 26.07.2012, 16:31 Uhr

waldgrundstücke, mein lieber,...

waldgrundstücke, mein lieber, bester, über alles geschätzter gastgeber, also waldgrundstücke sind seit jahrhunderten im besitz. fragen sie nicht wie sie dahin kamen. aber eines weiss ich: dort bleiben sie auch.

0 donna laura 26.07.2012, 16:45 Uhr

je geringer das volumen der...

je geringer das volumen der haftung, das ausfallrisiko und die folgen, desto größer ist die chance für eine verfassungsmäßigkeit des modells. . http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/neues-gutachten-schuldentilgungsfonds-kann-verfassungskonform-sein-11832833.html . nun, je weniger unheil es anrichtet ist, desto verfassungsgemässer. aha. soviel für die entscheidung im september. . und nachts ist es kälter als draussen. *hust*

Berlin hat neben seinem...

Berlin hat neben seinem Hauptstadt- und Metropolenstatus auch den des deutschen Bundesland inne. Die Fähigkeit zur Trennschärfe gegenüber den drei Bedeutungen sind bei denjenigen die sich in der LFA-Debatte nicht mit ihren typischen Weltstadtabneigungen zurückhalten können meistens gering. Für den Don habe ich in erster Linie nur Mitleid. Wer in seinem Alter klingt als sei er wenig innovativer Provinzgreis, der den Magnetismus und Macht Berlins nicht wahrnimmt ist weitgehend tot.

Es gibt keine DVD, Filou. Die...

Es gibt keine DVD, Filou. Die neueste Inszenierung ist von 2002, Opera de la Bastille (wie sinnig). Ich kann mich auf meinen Verleiher verlassen. Der listet sogar DVDs, die er nicht verleihen darf. Dank Ihrer Anregung hab ich mir allerdings die geniale Inszenierung von Felsenstein, 1970, bestellt.

Etwas erfreuliches? In einem...

Etwas erfreuliches? In einem halben Jahr werden wir Weihnachten schon fast überstanden haben.

Filou, wer ist "Mad..."? Die...

Filou, wer ist "Mad..."? Die MET scheint die "live in HD"-Aufnahmen, die zunaechst tatsaechlich live in Kinos uebertragen werden, nochmal in Kinos wieder aufzunehmen. Les contes d'Hoffmann z.B. erst wieder vor zwei Wochen. Vielleicht halten die die DVDs noch etwas zurueck, damit sie mehr Kinotickets verkaufen koennen.

0 donalphonso 26.07.2012, 17:36 Uhr

Fakekommentare empfinde ich...

Fakekommentare empfinde ich als unerfreuliche Akte. Das hat ein Ende, spätestens bei meiner Löschtaste.

0 E.R. Binvonhier 26.07.2012, 17:38 Uhr

...möchte eindringlich...

...möchte eindringlich vorschlagen die Schulden aus den Erträgen der Aufmerksam- keitsökonomie, europaweit zusammengefassten Klickraten, den wiss.Studienbergen und Mobilfunkverträgen zu bezahlen.

Das ist ein Verbrechen,...

Das ist ein Verbrechen, Savall, der Akt mit Olympia, also dem Chor und dem halbnackten Ballett, den schraegen Nebendarstellern, hat mir bei YT gut gefallen. Leider wurde es entfernt. Bestellt habe ich die Auffuehrung von Covent Garden, auch bei YT (to taste my appetit) zu sehen. Es wurde im Publikum sehr viel gelacht. Das heisst aber nix, denn die Briten lachen ueber fast alles. Nur die Hoellaender lachen ueber mehr. Apropos London: Der Kleine, also der Sohn, flog mal kurz Billigflieger nach L. um sich bei den Proms in der Royal Albert Hall den Judas Maccbaeus anzuhoeren. Hin und weg war er, auch vom Publikum ohne Dresscode, aber mit ausgezeichneten Manieren. Nicht die ganze Welt ist ein alphonsischer Alpdruck. Fuer die Last Night gabs keine Karten mehr. Dort waere er gerne gewesen. Mit zwei Flaggen (D und NL), das Rule Britannia kann er auswendig. Vor-und Rueckwaerts. Sogar mit nassen Fuessen.

"Magnetismus und Macht...

"Magnetismus und Macht Berlins" Dann ist ja gut. Mit Macht und Magnetismus geht´s ja auch ohne die Zuweisungen bayrischer Halbtoter, nicht wahr? Gruss, Thorsten Haupts

@T.I.M, Mad... ist Madame, die...

@T.I.M, Mad... ist Madame, die mir leidend Angetraute. Sieh' mal die Netrebko, sage ich, die hat auch schon dicke Arme, und schwanger scheint sie auch zu sein. Einmal reicht. Wenn du nicht so ein fauler Sack waerest, haetten wir eine Voliere zwitschender Voegelchen, sagt sie. Es ist nicht die Aufgabe eines Mannes, sage ich, fuer die Vollbeschaeftigung der Frauen zu sorgen. Was hat Madame sonst noch mit der Netrebko gemein? Beide koennen lang und schoen und ausdauernd schreien. Madame natuerlich ohne begleitendes Orchester. Wir sind arm. Das koennen wir uns nicht leisten.

0 hansgeier333 26.07.2012, 18:49 Uhr

„Suche Gemälde 18. JH. oder...

„Suche Gemälde 18. JH. oder früher, Silberkannen, Imariporzellan und Waldgrundstücke.“ Da braucht es keine Silberscheiben mehr, um das Finanzamt aufhorchen zu lassen. Nicht wegen der Illegalität des Kaufpreises, sondern wegen der möglichen Gewinnerzielungsabsicht des Käufers, Stichwort Gewerblichkeit. Denn wer als bekennender Junggeselle seine verwellten Wände schon bis zur Unkenntlichkeit mit Eierfarbgemälden vergangener Jahrhunderte verhangen hat, braucht gute Argumente, einem freistaatlichen Finanzoberinspektor zu erklären, weshalb er noch mehr von den Dingern braucht, ohne etliche mit schmaler Marge verhökern zu wollen. Andererseits könnte man auch gleich den Weg nach vorne beschreiten und ein Gewerbe anmelden, das nur Nasse macht.

0 colorcraze 26.07.2012, 18:56 Uhr

@Tiger: schau mer...

@Tiger: schau mer mal. http://www.sg.ethz.ch/people/formercoll/jglattfelder http://www.newscientist.com/article/mg21228354.500-revealed--the-capitalist-network-that-runs-the-world.html http://www.popsci.com/science/article/2011-10/tightly-knit-network-companies-runs-world-economy-say-swiss-researcher @donna laura: ja heut hat die Sonn mal geluget, ich war froh über den warmen Tag (das erste mal 30 Grad dieses Jahr, wenn ich mich nicht irre), aber mein geliebter Gatte (ja, Piefkes können sehr gattig sein) ist schon gleich wieder schreckhaft am "Hitze abwehren!!!". Heute (!!!) hat unsere Loggiaweinrebe ihre ersten (!!!) Blätter gezeigt. - Was haben Sie mit den Bäumen vor, außer Brennholz, Möbel, Instrumente und evt. Bauholz? Sie könnten sich noch eine Papierwerkstatt anschaffen. Weil, die Papierfabriken werden allweil zugemacht. Und ab und an mag der Weg vom brasilianischen Eukalyptuswald oder der finnischen Fichtenplantage bis in den Süden auch mal zu weit sein.

0 ruferinderwueste 26.07.2012, 18:59 Uhr

Ich hatte eigentlich...

Ich hatte eigentlich vorgehabt, hier zu einer Art Hasstirade anzusetzen, was sich aber auch angesichts der Hitze schon im Ansatz erledigt haben dürfte. Vielleicht nur soviel: Nach 40 Jahren inselhafter Abgeschiedenheit steht die hiesige Baubranche derjenigen in Palermo wohl um absolut nichts mehr nach. Man scheint seitens der Stadtverwaltung jedenfalls wild entschlossen, wirklich jeden freien Quadratmeter zu bebauen, und wie ich sehen durfte, existiert alles schon im Modell. Nunja, auch in Palermo braucht es seine Zeit.
Ich weiss darüber hinaus nicht, ob ich mich mehr über Pferdekacke, oder über die überall zerbrochenen ClubMate- und Pilsflaschen aufregen soll - Krüge kennt man hier nicht. Wenn Berlin aber auch nur von irgendwas die Hauptstadt sein sollte, wäre es wohl die Kapitale der angehäuften Pferdekacke: Nachdem auf die BVG kein Verlass mehr ist, greift man seit einigen Jahren nämlich wieder auf Pferdedroschken zurück, in welchen der besuchende Geldadel durch die Häuserschluchten chauffiert wird. Während beispielsweise in Wien schon lange bewährte, sogenannte 'Pooh-Bags' seit 2004 vorgeschrieben sind, war im "Tagesspiegel" zu lesen, es bedürfe erst einiger teurer Entwürfe und Gutachten seitens einiger Spezialisten aus Sizilien. Dies nur als Beispiel, der Lokalteil dieser Zeitung spottet wirklich jeder Beschreibung.
Es fallen hier jährlich auch ca. 30-40 Radfahrer dem Verkehr -in aller Regel Taxis- zum Opfer. Bei manchen der radfahrenden Verkehrsteilnehmer war das freilich abzusehen. Wenn es dann allerdings heisst, das letzte Opfer habe den "Fliessverkehr" übersehen - in einer Nebenstrasse, in der es -ausser mit überhöhter Geschwindigkeit abkürzenden Taxis- nachweislich gar keinen Fliessverkehr gibt, weiss man spätestens, woher der Wind pfeift.
Sehr schön ist ja auch dieses Flughafenprojekt in "Schönefeld", von denen die meisten ja nicht mal wissen, wo es liegt. Zu Tegel ist es jedenfalls keine wirkliche Alternative. In diesem Sinne, für diejenigen, die den Weg kennen: Auf an den Tegernsee !!!

Die Last Night ist natürlich...

Die Last Night ist natürlich Pflicht, Filou. Rule Britannia und Land of Hope and Glory sind eh Gemeingut. Die richtig harten Jungs können Jerusalem auswendig.

0 colorcraze 26.07.2012, 20:37 Uhr

Mal so als...

Mal so als Teleprompterauflage, z.B. für Rösler: http://qpress.de/2012/07/12/europa-nach-dem-grossen-geldkrieg-in-den-grenzen-von-2020/

0 E.R. Binvonhier 26.07.2012, 21:04 Uhr

Sollten wir alle in einer...

Sollten wir alle in einer Mediendemokratie leben, dann ist auch klar, wer zahlt. Nur wer zahlt kann anschaffen.

Alle Jahre wieder. Im...

Alle Jahre wieder. Im Sommerloch über Berlin herziehen. Gähn. Ich seh es mittlerweile so: Nur über die wirklich bedeutenden Städte wird immer geredet. Berlin ist halt das neue Zentrum der Republik und für einige die heimliche Kapitale der EU ...

0 donalphonso 26.07.2012, 21:19 Uhr

Ich schreibe erheblich öfter...

Ich schreibe erheblich öfter über das hübsche Gmund am Tegernsee mit seinen 3000 die Strassen nicht versauenden Einwohnern. Man kann ganz einfach ausrechnen, wie wichtig mir in Relation dazu 3 Millionen oder gar mehr Berliner sind.

0 E.R. Binvonhier 26.07.2012, 21:56 Uhr

Dr Cosmo, glauben sie...

Dr Cosmo, glauben sie wirklich, dass man die heimliche Kapitale der EU ist, wenn einem öffentlich gesagt wird, das Geld das ihr Europa versprecht habt ihr gar nicht.

0 donna laura 26.07.2012, 22:15 Uhr

der neue weltroman: . der jet...

der neue weltroman: . der jet set und der krieg . der plot in kürze: us-amerikanische ratingagenturen wurden von den zeit habenden chinesen gekauft, um gemeinsam das geschäft ihres lebens zu machen. da die chinesen europa nicht allein bezwingen möchten, gibt es eben nützliche amerikanische idioten, die für riesige säcke voll peanuts alles mit machen - hauptsache am ende sind sie wirklich reich, wirklich mobil - und wirklich weg. . zuerst manovrieren die gekauften idioten ihr eigenes land an den so genannten abgrund, dann aber machen sie zur vertuschung und überwindung ihrer eigenen malaise europa, das sich so furchtbar schlecht wehren kann - denn bis sich die staaten abgestimmt haben, ist der jeweilige zauber schon vorbei -, fix und fertig, nach und nach, ländchen für ländchen. . erst die griechen, dann die spanier, dann doch noch die italiener (obwohl die sogar einen chef haben, der bei den amerikanischen gekauften idioten war), und dann - ei, wer weiss. . am ende schauen jedenfalls die europäer nach kräften in ihre nicht mehr strombetriebene sparröhre, denn sie basteln nur noch ein paar schaltkreise für die chinesen zusammen und ansonsten im privaten löten sie karbidleuchten für ihre fahrräder und ziehen gartengemüse. . derweil blüht afrika auf, amerika findet sich jedoch erneut in einer unangenehmen situation wieder: zwar verfügen sie weiterhin über unmengen an waffen, die sie allerorten auch gerne einsetzen (zuletzt halfen sie den europäern erfolgreich beim eindämmen ihrer aufständischen oppositionellen bevölkerung), aber nun bricht ihnen die labbrige infrastruktur unter dem hintern weg, und die chinesen haben nun ganz wenig lust auf einhaltung der konditionen, und noch weniger auf neuverhandlung derselbigen, so dass die amerikaner, idiotisch eben, in die röhre gucken (s.o.). . das neue chinesische kaiserreich blüht in aller pracht auf...

0 colorcraze 26.07.2012, 22:19 Uhr

@DA: Ihre Notizen aus der...

@DA: Ihre Notizen aus der Provinz sind halt deswegen interessant, weil dort die Zersetzungsprozesse langsamer vor sich gehen, und deswegen besser zu beobachten sind. Und dazu noch aus einem so geschichtsträchtigen Haus (der Spuk in unserem Unbedeutenden, das als Hochzeitsgeschenk für Kleinbankerjunior nahe Großbanker Oppenheim-Villa um die Jahrhundertwende gebaut wurde, und dann ab der ersten Inflation eine wilde Geschichte hinlegte, war sicher schneller weg - ja, um die Jahrhundertwende war Charlottenburg, also der Bezirk, in dem ich wohne, die reichste Stadt Preußens, und Preußen war das reichste der deutschen Länder. Was die Häuser angeht, ist zumindest ein wenig des Reichtums noch erhalten, denn die sind verhältnismäßig solide, wenn auch nicht so massiv wie Ihr Gebäude samt mehrerer Kelleretagen.). Daß Sie sich in der Großstadt nicht sonderlich wohl fühlen, ist normal, das geht den meisten die meiste Zeit so, allerdings sollten Sie schon soviel von Großstadtökonomie begreifen, daß Zu- und Abfluß junger Kleinstädter zwecks Studium oder dergleichen unter anderem eben ein Geschäftsmodell ist. Der echte Einwohner (über 3 oder mehr Generationen) kann sich bis jetzt noch als Arzt, Immobilienfuzzi oder in sehr peripheren Verwaltungsangelegenheiten gerade noch so halten, oder degeneriert wegen zuviel Konkurrenz zum Spacken. Sonst gibt es hier so einige zugezogene "BRD-Verwaltungs-Rentner", die die Opern und Kneipen mit ihrer Anwesenheit beehren und somit am Leben erhalten. Mit ein Grund, warum ich Foersterliesels Kommentare so schätze - neben ihrer Herzensbildung - ist der, daß sie immer mal wieder den Zustand der Stadt (pardon, Großstadt) durchblicken läßt, wenn auch ganz diskret. @HM555: Barock hab ich in 10 Gehminuten Entfernung, das Schloß samt einigen Büchern vom Alten Fritz. Farblich gefällt mir seine Bibliothekskabinettgestaltung, aber das Silber an den Türrahmen läuft leider immer an.

0 colorcraze 26.07.2012, 22:22 Uhr

@ruferinderwüste: selber...

@ruferinderwüste: selber schuld, wenn man in Mitte wohnt.

0 Köstlich 26.07.2012, 22:58 Uhr

Mutti kann nicht mit Obama,...

Mutti kann nicht mit Obama, weil da Biedermeier auf Rockstar trifft. . Anders der verflossene Sarko. Da war Mutti eben ... nun ja dominante Mutti! . Kommt Obama eigentlich erneut zu den roten Socken nach Berlin ?

Re Orte Es gibt zwei...

Re Orte Es gibt zwei Kategorien von Orten hier bei den SdG: Kategorie Nr. 1: "Il buono", mit, in dieser Reihenfolge 1. Die kleine Stadt an der Donau 2. Tegernsee 3. Mantua 4. Meran 5. München usw. Zweite Kategorie "Il brutto, il cattivo" mit 1. Berlin und... dann lange nichts mehr. Klar darf der Chef hier sein Faible ausleben, aber es gibt doch noch viele schöne Kandidaten für die zweite Kategorie: http://www.buch.de/buch/06093/212_best_of_oede_orte__reclam_bibliothek_leipzig_rbl__band_116.html http://www.buch.de/buch/06093/212_best_of_oede_orte__reclam_bibliothek_leipzig_rbl__band_116.html

Re Orte Es gibt zwei...

Re Orte Es gibt zwei Kategorien von Orten hier bei den SdG: Kategorie Nr. 1: "Il buono", mit, in dieser Reihenfolge 1. Die kleine Stadt an der Donau 2. Tegernsee 3. Mantua 4. Meran 5. München usw. Zweite Kategorie "Il brutto, il cattivo" mit 1. Berlin und... dann lange nichts mehr. Klar darf der Chef hier sein Faible ausleben, aber es gibt doch noch viele schöne Kandidaten für die zweite Kategorie: http://www.buch.de/buch/06093/212_best_of_oede_orte__reclam_bibliothek_leipzig_rbl__band_116.html http://www.buch.de/buch/06093/212_best_of_oede_orte__reclam_bibliothek_leipzig_rbl__band_116.html

0 donalphonso 26.07.2012, 23:48 Uhr

Lutz, ich schreibe sehr viel...

Lutz, ich schreibe sehr viel Schlechtes über die kleine, dumme Stadt und den Tegernsee, nur führt das nicht zu Beschwerden der Leser, sondern zu zustimmendem Nicken der Berliner. Aber wenn man dann mal darauf hinweist, was in Berlin eventuell nicht ganz so gut läuft, wird das fast komplett ignoriert. Zig Millionen abgelehnt? Egal. Der Berliner ist ein ganz schlimmes Mimimi-Sensibelchen, wenn es mal nicht um andere geht.

0 HansMeier555 27.07.2012, 06:01 Uhr

Schon Stalin hat die Bedeutung...

Schon Stalin hat die Bedeutung von Berlin krass überwertet. Gott sei Dank.

0 Köstlich 27.07.2012, 06:27 Uhr

Berliner sind Mimimi...

Berliner sind Mimimi Sensibelchen = Beaker? . Berlin ? - Obama wears Tracht and goes Tegernsee!

0 diktionaftis 27.07.2012, 07:03 Uhr

Es gab vor drei Jahren eine...

Es gab vor drei Jahren eine Ausstellung in Villingen-Schwenningen über Leben und Werk Heinrich Zilles. (War leider nicht dort.) Man kann online noch den Pressebereich besuchen - da gibt es großformatige Bilder, Zeichnungen und auch Fotos aus der Zeit um 1900 aus "Zilles Milljöh". Zu finden hier: . http://www.villingen-schwenningen.de/kultur/staedtische-galerie/demnaechst/heinrich-zille-kinder-der-strasse/pressebereich-zille.html

0 E.R. Binvonhier 27.07.2012, 07:31 Uhr

@donna laura 00:15, der neue...

@donna laura 00:15, der neue Weltroman, nicht ganz einverstanden: "Wo bin da ich?"

Es gibt wahrlich Schlimmeres,...

Es gibt wahrlich Schlimmeres, als einen Rant über Berlin zu verfassen. Aufsätze über unsichtbare männliche Geschlechtsteile beispielsweise.

@ DA. SSSS = in der...

@ DA. SSSS = in der S.....chweiz heisst Stability, Sustainability, Subsidiarity, Solidarity. Doch "Solidarität" funktioniert nicht mehr so gut wie früher. Eine Volksabstimmung darüber findet im Januar (?) 2014 statt.

Angekommen. Der ehrenwerte...

Angekommen. Der ehrenwerte Codex des Bushidos hat Einzug in den Praktikantenflügel des Deutschen BT genommen. Die Fittiche eines ebenso ehrenwerten Deptutierten der CDU lassen ihn nicht mehr verkommen. Das unbekannte Wesen der arabisch- turko- libanesischen Clans und Milieus in B. darf man nicht zu sehr unter die Lupe nehmen wollen. Sonst verfällt man Suizid-Absichten: "Was Du guck!" (Original-Rapperdeutsch) .. Was macht eigentlich die Ingolstädter-Münchner-Tegernseer-Connection?

@ Foersterliesel 26. Juli...

@ Foersterliesel 26. Juli 2012, 12:58 Korrektur zu den Hugenotten: Binnen eines Jahrhunderts (seit 1685) wuchs die Zahl der Berliner von 10.000 auf über 150.000 an; Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur blühten auf. In Brdbg./Preußen waren es ~ 18.000 Einwanderer - aber hinsichtlich der Gesamtzahl der Réfugiés lag das „alte Reich“ nach den Niederlanden und England an dritter Stelle in Europa. ........................................................................................................................ http://www.stadtentwicklung.berlin.de/staedtebau/projekte/ Es wird eng und enger... Aggressionspotentialerzeugend, wie bei Hühnern in zu engen Ställen. Der Bundesnachrichtendienst soll von Pullach nach Berlin. Eine tolldreister Coup - ein so ödes, graues, riesiges Fassaden-Gebirge mitten in der Stadt zu errichten ...bloß um boarische Pflanzerl und Früchterl umzutopfen. Die werden dann mit ihren mitgebrachten Aggressionen sich morgens+abends in der ohnehin verstopften Stadt den Weg frei hupen. Was macht der einsame fremdelnde Bayer in Berlin? Er legt sich einen demütigen Hund zu. Der bestellte Hundeausführer (H IV-ler) aber mit seinem Groll, ob der nun die Haufen aufhebt? So hängt alles mit allem zusammen. . Die Baukosten sind ganz regelmäßig... seit den ersten Planungen völlig aus dem Ruder gelaufen. . Verplempertes Steuergeld. Auch aggressionserzeugend. Eigentlich ghört dafür dem Schily a DrumWatsch´n einighaut. Aber der is z´oid und eh in da Toskana.

0 donna laura 27.07.2012, 09:01 Uhr

liebe E.R. Binvonhier, nun, wo...

liebe E.R. Binvonhier, nun, wo sind da sie? tja, sie, fürchte ich, sie werden wohl den gepachteten garten umgraben und am ende ihr fünft abliefern.

Wenn die Bayern nicht mehr...

Wenn die Bayern nicht mehr wolle, dann sollen Sie auch die 15 Mrd € - Bürgschaft des Bundes für ihre bankrotte Bayern LB selbst tragen.
Laut dem Wikipedialink im Artikel war Bayern von 1950 bis 1986 Nehmerland. Wenn man diese Summen inflationsbereinigt addieren würde kämen dort sicher auch ein paar Milliarden zusammen.

@Don Alphonso 26. Juli 2012,...

@Don Alphonso 26. Juli 2012, 17:39: Warum Waldgrundstuecke? Sind ja sicher schoen, und fuer Sie moegen da auch ein paar Schwammerln abfallen, aber sonst?

Verehrter Gastgeber, vor...

Verehrter Gastgeber, vor Silberkannen und Waldgrundstücken tät ich warnen. Die bringen nur Ärger ein. Die Anlagepanik führt in diesem unsrem Rechtsstaat leider zum Verlust jeglicher "Guter Sitten". Wir hatten da noch so ein paar Hektar Feld und Wald. In der Woche vor dem Tod meiner mit Beamtenpension, Immobilien und satt sechstelligem Barvermögen rundrum vollversorgten, demenzkranken Mutter wurden sich Rechtspfleger, Vermögensbetreuer und die Nichte des Herrn Bürgermeisters einig, dass das Land bei dieser Dame viel besser aufgehoben sei. Und seitdem haben wir keinen Ärger mehr mit falschen Abgabenbescheiden, Anliegergebühren, Erschließungesbeiträgen, Enteignungs, und Abrissverfügungen, die Sparkasse hat keine Konten mehr gesperrt und irgendwann, falls ich doch noch Akteneinsicht erhalte, wird sich sicher auch herausstellen, wohin Schmuck und Goldbarren sublimiert wurden. Aber die Teuronen auf den Konten, die hab ich geerbt, die wollte sonst keiner....

0 diktionaftis 27.07.2012, 10:48 Uhr

Mondry + smaug, der Don hat...

Mondry + smaug, der Don hat sicher die (romantische?) Vorstellung, der Wald diene dann dem nachwachsenden Brennholznachschub, da ja fossile Energieträger endlich sind. Und: als Waldbesitzer hat man auch gesellschaftlich ein ganz anderes "Standing". . So ein antiker Kachelofen ist natürlich auch in optischer Hinsicht 'ne Wucht. . Und dann kommen so Abtörner wie "Abgabenbescheide" etc. ts,ts.

0 E.R. Binvonhier 27.07.2012, 10:52 Uhr

werte donna laura, alles was...

werte donna laura, alles was recht ist, dafür finden Sie nie, ich sage NIE, einen Verleger.

In meinem Michelin Guide...

In meinem Michelin Guide "Germany" habe ich den Titisee und den Tollensesee gefunden, doch keinen Tegernsee.

0 E.R. Binvonhier 27.07.2012, 11:33 Uhr

Werte donna laura, jetzt werde...

Werte donna laura, jetzt werde ich doch misstrauisch: Sie stecken mit den Chinesen unter einer Decke! Jawoll! . Sind Sie auch bei dem Deal mit dem griech. Tafelsilber dabei? Lassen Sie sich nicht erwischen.

Kommentar eines Berliners auf...

Kommentar eines Berliners auf diesen Artikel: "Tja, wenn sich die in ein Zwangs-Solidaritäts-System Gezwungenen so herrlich drüber aufregen, macht das Abgreifen doppelt so viel Spaß!"

Re Waldgrundstücke resp....

Re Waldgrundstücke resp. Grundstücke John Jacob Astor (aus D-Walldorf) wanderte 1779 nach London aus (wo sein Bruder Klavierbauer war) und 4 Jahre später nach Amerika. Dort wurde er Pelzhandler. 1789 fing er an, Grundstücke in Manhattan zu kaufen. Als er 1848 starb war er der reichste Man in den USA. He said "Buy the acre, sell the plot" d.h. He bought large pieces of land and divided them up into small plots (Grundstücke / Parzellen?).

0 The Great Artiste 27.07.2012, 12:03 Uhr

@donna laura:"Weltroman" - ich...

@donna laura:"Weltroman" - ich glaube zwar nicht gern an Verschwörungstheorien - aber es fällt auch mir gewaltig auf, wie ruhig es um das amerikanische Schuldendebakel ist. Und die Chinesen müssen schon ein Interesse haben, dass ihre amerikanischen Schuldpapiere etwas wert bleiben. . Und wer profitiert, wenn Europas sozialstaatliches Konzept in die eine oder andere Richtung baden geht? . Auch ich würde der Chinesischen Regierung einen ganz langen Planungshorizont zugestehen. Und dumm sind sie fast nie gewesen. Volvo kaufen. Kanadische Ölsände - der Dreck bleibt da, das Öl fährt nach China. . Und wo man auch so schön auf die Erbengeneration eindrischt - die Entmachtung des oberen Mittelstands dürfte eine Menge unbequemes Kritikpotential verpuffen lassen. . Wenn alle vor Sorgen nicht mehr zum Nachdenken kommen, dann kann man schön mit Sport, Castingshows, Smartphone-Wallets und BGE durchregieren, ... , ganz wie in China, und vielleicht ein bisschen auch wie im Bush-Amerika? . Traurig, dass Obama so wenig umsetzen konnte. Seine Regierungszeit erinnert an eine alte englische Fernsehserie "Yes, prime minister" wo eine reptilienhaft zähe Verwaltungsoligarchie jeden kreativen Politikansatz im Keim erstickte. Am besten und reibungslosesten funktionierte das schöne neue Krankenhaus, wenn man es nicht durch Patienten durcheinander bringen und schmutzig machen liess. . Vielleicht haben ihn aber die Strippenzieher mit Absicht an diese Stelle gestellt, um besser im Hintergrund arbeiten zu können. "Occupy" und Bush hätte viel mehr gerumst. . Ein rechtskonservativer religiöser Banker kann dann das Ruder übernehmen, wenn die Opposition genug zermürbt, zerstritten, verarmt und ratlos ist. Und dann wieder Amerikas God own country mit viel Pathos besingen. . Und da bin ich selbst bei den schönsten Verschwörungstheorien. . In allem Chaos sollte man sich immer fragen, wer was von welcher Massnahme hat. . Wer in emotional und erotisch glücklichen Beziehungen lebt, dem wird es ziemlich egal sein, ob sein Cabrio Massagsessel und einen Halswärmer hat, oder ob sein Smartphone das neueste Betriebssystem hat, dass die unnötigste "Ich bin so doof IV"-App am schnellsten herunter lädt. . Also mach die Beziehungen schwierig, damit die Leute mehr konsumieren. . Dann mach ihnen Angst, dass es auch bald mit dem Konsumieren vorbei ist. . Dann beschwöre ihr kollektives nationales ökologisches soziales Wohl: . Und eine kleine Elite feiert und lässt die anderen Arbeitsameisen per twitter und Facebook an den ganzen schönen Prominews teilhaben. . K$TZ! W§RG!

Es ist doch ganz eindeutig und...

Es ist doch ganz eindeutig und klar: Wir leben in einer Mediokrenkratie (keiner Meritokratie), die die sich medial brüstet, ihre Umfragewerte päppelt und, was Wunder, das Geld andrer Leute ohne Scham verheizt, verpulvert. (Keiner will´s gewesen sein.) .. Die unsichtbaren Teiie wurden (Bosonen, Higgs, P.....e?) vom Sommerloch aufgesaugt. .. Wie von einer der grauen Münchner Eminenzen hinter vorgehaltener Hand zu erfahren war, soll der Gulden (gülden) zu 20 Heller (silbern) als bayer. Parallelwährung, Ausgabekurs 1Gld=4,50 CFR, in Bälde inauguriert werden. Ohn Gnad & Pardon gegenüber B. Fra., und Brü..

0 Foersterliesel 27.07.2012, 12:31 Uhr

liebe(r) smaug, konnten Sie...

liebe(r) smaug, konnten Sie nicht selbst die Sachwalterschaft für Ihre Mutter innehaben ? Betrogen wird vor allem gern bei Dementen ohne (unangenehm nachforschende) Erben http://wikilegia.com/wiki/index.php/Testamentsaffaere . liebe colorcraze, Sie beschämen mich, - Kupfer wird abgeräumt, ganze Kirchendächer, die U-Bahn und die Eisenbahn haben stundenlange Ausfälle weil die Kupferkabel kilometerweit ausgebaut wurden, Goldketterln werden von den Hälsen alter Frauen gerissen, vor allen Innenstadtjuwelieren stehen securities, man wird nur mehr einzeln eingelassen, türkische Familien mieten für das Hochzeitsgold kleine Bankschließfächer, nachdem in der Vorstadt bevorzugt bei ihnen eingebrochen wurde... aber demnächst wird ein Teil der Glückspiellokale geschlossen, die sozialdemokratische Linke und die Grünen haben sich da nun doch durchgesetzt, http://www.organisierte-kriminalitaet.at/fall-1-novomatic/politik/ . lieber ruferinderwueste, die Pferdedroschen (Fiaker) gibt es bei uns auch und eben auch die von Ihnen gelobten poohbags, die den Mist der Tiere auffangen sollen. Diese um die Hinterbeine der Pferde schlenkernden Plastikbehälter scheuern bei jeder Bewegung des Tieres an dessen Beinen und führen zu offenen Stellen. Human und vernünftig wäre nur ein gänzliches Verbot der Fiaker in der City. Die Tiere sind im dichten Innenstadtverkehr enormem Streß ausgesetzt, sie werden schlecht gehalten, trotz einiger Verbesserungen wird ihr Gesundheitszustand immer noch unzureichend kontrolliert. Wer unbeding der Nostalgie pflegen und im Fiaker fahren will soll das bitte nur in den Gärten von Schönbrunn und Laxemburg tun! Fiaker raus aus der City, endlich Schluß mit dieser unnötigen Tierquälerei! Bitte engagieren Sie sich doch in Berlin auch dementsprechend! Danke! http://www.salzburg.com/nachrichten/salzburg/chronik/sn/artikel/salzburg-losgerissenes-pferd-rannte-durch-stadt-19820/ http://www.facebook.com/stophorseabuse

Zur Frage der Unsichtbarkeit...

Zur Frage der Unsichtbarkeit des verborgenen Seins. (frei nach M. Heidegger) **** A.:"Was macht denn Ihr Zucker, Herr B.?" B.:" Tja, was soll ich Ihnen sagen, gestern zuckte er noch!"

0 Foersterliesel 27.07.2012, 12:42 Uhr

liebe Gabriele, ich schätze...

liebe Gabriele, ich schätze die liberale historische preussische Migrationspolitik, auch wenn sie pragmatische Ursachen hatte und ich freu mich, daß Sie sich in Berlin wohlfühlen und mit viel Gespür schöne Plätze und interessante Bücher für sich finden.

0 perfekt!57 27.07.2012, 13:07 Uhr

waldgrundstücke. auch wir...

waldgrundstücke. auch wir raten in der tat seit geraumer zeit schon zu waldgrundstücken. und stellen fest, das wir auch dabei ganz hinten sind. am ende. zumindest höchstens nr. drei. bronzemedaille für unser gehölz. (nebst l-baum) . wobei wir vor allem nicht nur dem behalt, sondern den weiteranschaffungen, ausweitungen usw. zuraten. an den südhängen des harzes etwa. so in mind. 1000 metern höhe. und redundant. solche also mit nord- u. südblick. je nach jahreszeit und globalzunahme. . auch wir sehen also waldkriege voraus. bald eher mehr, als weltkriege. da aber waldkriege ernster zu sein pflegen, bleiben auch wir ganz locker. . und der gute alte harz, weil er so einfach ist. und europäisch. und weil die sahara demnächst über gibraltar herfällt, hinspringt, dünen dort nordwärts wälzt.

0 E.R. Binvonhier 27.07.2012, 13:26 Uhr

...und wenn der Deal klappt,...

...und wenn der Deal klappt, die Griechen aus dem Euro fliegen - sowieso - kann man das durchführen, was Herr Frankenthaler zartfühlend mit pädagogischen Maßnahmen umschreibt. In Klarsprache: Die Griechen in ein Umerziehungslager unter deutscher Führung unter zufriedenen Blicken der chin. Parteiführung und fertig ist Singapur 2.0.

@fionn, Landbesitz ist nur bei...

@fionn, Landbesitz ist nur bei Rechtssicherheit empfehlenswert, und die Palette an missbrauchbaren Verwaltungsakten ist umfangreich. Die Abrissverfügung zB, die der Herr Bürgermeister im Laufe seiner Bemühungen an unser Land zu kommen anstrebte, erforderte, dass man die örtliche Jagdpacht an einen höheren Beamten vergab, die Konten sperrte dann der Schwiegersohn seines Parteichefs ohne jegliche Rechtsgrundlage. Die Kleptokraten machen sowas gewohnheitsmässig im Kleinen, nicht jeder kann sich eine gefürchtete Kanzlei aus Köln zu seiner Verteidigung leisten, warum sollten die Politiker und Bürokraten bei grössere Beute zB den deutschen Sparguthaben plötzlich ihre Gewohnheiten ändern. Wie der Gastgeber so schön zu sagen pflegt, die nehmen uns ois! Bloss mir nicht mehr, ich geh jetzt nämlich shoppen. Watt fott is is fott!

0 perfekt!57 27.07.2012, 13:36 Uhr

und noch ein wenig zeitgeist,...

und noch ein wenig zeitgeist, als getränk? womöglich vom reinen deutschen schierling evtl.? . unser gastgeber sollte also endlich in sich gehen. sich der ihm großzügig angebotenen hilfen kenntnisreich und einsichtig nicht länger verschließen. berlin ist gar nicht so. er bauscht es sich lediglich so auf. weil er das für sich selbst so braucht. seine unbewältigten negativ-energien zu balancieren. dabei könnte er es doch besser. einsichtsvoll und unter anleitung seine blockaden gegen berlin und alles aufgeben. ein noch nützlicheres mitglied unserer gesellschaft werden. berlin annehmen, wie es ist. von den dafür verantwortlichen leuten weiter oben so gewollt, resp. so gelassen. von denen weiter oben, die viel älter sind, als er, mehr wissen, auch viel, viel erfahrerener sind. und die will er doch durch seine berlinaufsässigkeit nicht noch weiter und noch länger unnütz brüskieren, verärgern, ohne not, nicht wahr, viel vermeidbare arbeit machen, aufregungen verursachen um seine person? was also zu tun wäre? nun, es nicht nur beim reden zu belassen, zunächst. einsichtsvoll nicht. denn er muss etwas für sich tun, klare und einfache sache nicht wahr? denn von nichts kommt nichts. und was zu tun wäre, denn das viel weisere kollektiv deutschland irrt in solchen sachen selten, dazugehören ist nun einmal wichtiger, als alles andere. was also zu tun wäre, wäre also folgendes: er abonniert sich die berliner morgenpost, zunächst auf sechs monate. und liest diese auch jeden tag schön brav ganz. wie uns verspochen. und wird sehr bald schon sehen, seine widerstände werden sich auflösen, wie ganz von alleine. denn die da in berlin sind alle auch nur menschen. und wenn sechs monate nicht reichen, dann werden wir ihm die dosis verdoppeln. auf ein ganzes jahr. das sollte dann aber reichen. wenn er jeden tag offen und vorurteilsfrei läse, lesen könnte. und mal hinfahren würde zu den menschen, persönliche begegnungen nicht immer so unreif meiden würde. und er wird sehen: am ende liebte er belin. so wie wir auch und die meisten klugen leute. und die berliner. und gewinnt auch (durch uns) ein ganz neues, viel besseres, früher nie geahntes verhältnis zu sich selbst, viel frischer und gelassener... . . grüße . "neues förderband zum heizkaftwerk. vattenfall darf in moabit naturbelassenes holz verheizen. in zwei jahren menge 400.000 tonnen. senkt co2-ausstoß um 10%." . "der mops ist ein tolerantes tier. kein modehund, eher ein krisentier. mopstreffen sagt viel aus über die hunde." . "gesundheitssenator schickt mehr ärzte nach treptow und neukölln. bei den krankenhäusern gut aufgestellt." . "taxifahrer unter drogeneinfluss aus dem verkehr gezogen." (ok, für uns hätten die aus-dem-verkehrzieher vorher nicht extra drogen nemen müssen, aber wenn das in berlin ... ." (alle "morgenpost" vom 15.7.12) . lesen bildet, und macht weltoffen tolerant und großzügig. (warum auch hat er immer so wenig gelesen? und meist immer auch noch das falsche anscheinend?)

0 perfekt!57 27.07.2012, 13:48 Uhr

und dabei hat er doch, don a.,...

und dabei hat er doch, don a., sein früheres reines und bloß unreifes dagegen-sein aus den dummen alten "rebellmarkt"-zeiten wohl noch nicht vergessen gehabt? auch damals hatte er sich schließlich durch rein wohlwollende und übererfahrene ältere mit viel mehr verantwortung und kenntnis als er überzeugen lassen, diesen zustand hinter sich zu lassen, und durch den don-a.-blog eine neue und viel positivere seite der entfalteten mitmachung, beweisbar, wie sein großer erfolg zeigt, hier gefunden. . und das wollte er jetzt nicht anlässlich berlins nicht noch einmal wiederholen? er enttäuscht uns: wir aber hätten von ihm diesmal die reife und entwicklung erwartet, es diesmal (nicht für uns, nein, aber für sich selbst!) ganz von alleine zu können und zu vollziehen... . das mit der annäherung und dem abbonnement zumindest. und eine kleine selbstverpflicchtung gut katholisch dazu. jeden tag die vollkommenere lösung zu wählen eben. eben auch hier. . und grüße zwo.

@The Great Artiste: --- Nur...

@The Great Artiste: --- Nur ein Einwurf: Erkläre nie etwas mit Vorsatz, was sich genausogut mit Dummheit, Borniertheit, Kleinkariertheit, Partikularegoismus oder sonstigen menschlichen Grundkonstanten erklären lässt. --- Zum europäischen Sozialstaat: Der kann nur an sich selber scheitern. Er wurde erfunden zu einer Zeit, als man noch an Tuberkulose starb, auf einen Rentner 20 Beitragszahler kamen, die durchschnittliche Lebensdauer 65 betrug und man froh war, eine kammer unter´m Dach mit einer Waschschüssel und einem Plumpsklo im Hof zu haben. Wenn er scheitert, dann an seiner Überforderung, an nichts sonst. Leisten kann er heute wie gestern vier Dinge: Überlebenssicherung für jeden, Zugang zu grundlegender Bildung und Krankenversorgung für jeden, Verhinderung von Bettelei im Alter. Alles, was man ihm an Erwartungen und Leistungen darüberhinaus aufgepackt hat, wurde (absehbar!) angesichts der demographischen Entwicklung immer weniger finanzierbar. Und sei es nur, weil die Steuerzahlbereitschaft der Mehrheit deutlich begrenzt ist, auch wenn die Grenzen in Schweden anders sein mögen als hier. Für seine aktuelle europäische Überforderung können us-amerikanische Milliardäre schlicht nichts, für seine jahrzehntelange Schuldenfinanzierung in Deutschland ebensowenig. --- Deutschland, das ach so starke und vorbildliche Deutschland, wird für seine Kombination aus sentimentaler Sozialität und der mangelnden Bereitschaft, für höhere Leistungsanforderungen mehr zu bezahlen, schon bald den Preis präsentiert bekommen. Es hat weltweit (!) den höchsten Sozialtransferanteil an Staatsausgaben, aber den geringsten Anteil an Investitionen. Und Investitionen sind der Sozialstaat von morgen. --- Gruss, Thorsten Haupts

0 Et Jüppche 27.07.2012, 14:52 Uhr

Ach watt Waldbesitz, der...

Ach watt Waldbesitz, der Siejer nimmp sesch alles. Datt nemme mr ons ooch aaallll met, domet datt emol für alle Mole klaa es. De Beute wiad unjerech opjedälld.

@ Försterliesel, da ich aus...

@ Försterliesel, da ich aus Bayern nach Berlin zog, wollte mit den schönen Plätzen in Berlin nur dalegen, dass man an einem vermeintlich garstigen Ort, um´s Eck rum die Schönheit finden kann. Sie meinen - ich nerve damit? Ok - gut zu wissen. Servus!

0 donna laura 27.07.2012, 15:27 Uhr

liebe E.R.Binvonhier, hm,...

liebe E.R.Binvonhier, hm, meinen sie etwa, es wollte sie niemand schuften sehen? nicht, dass sie sich da täuschten, und auch ein paar berlinb(l)asierte dürfen mitmachen. . ausserdem muss dies buch nicht mehr verlegt werden: es wird gerade inszeniert... . dereinst tönte es zuweilen ähnlich: stell dir vor es ist krieg, und keiner will es wissen. . lieber The Great Artiste, es ist tatsächlich merkwürdig, wie still es um andere weltgegenden ist, und wenn, dann eher unter gesichtspunkten des selbstverständlich relevanten klimaschutzes, wenn beispielsweise wieder einmal regenwald zulasten der indios gerodet oder vergiftet wird, nicht ohne den mit trauriger stimme vorgetragenen zusatz, dass 'wir' alle in sack und asche zu gehen hätten, da 'wir' schuld daran seien. wer sich mies fühlt, kann kaum klar denken und sich zur wehr setzen. . was jedoch m.e. fehlt, ist die etwas grössere, wieso nicht: adlergleiche, wertfreie perspektive, so in etwa stellt man sich das auslandsjournal o.ä. mit eineinhalbstunden berichten zur prime time anstatt der abnehm- und quizsendungen vor: . wer - will sagen: welche unternehmen, welche staaten, welche personae - engagiert sich wo mit welchen ergebnissen, pflichten und rechten, . wie geht es z.b. den brasilianischen, indischen, kanadischen mittelschichten, . wie kommt es, dass ein inder die deutsche bank leitet, was hat er in den staaten getrieben, was geschah hierbei mit welchen folgen für wen und warum, und wieso konnte dies geschehen, . wie verhandeln chinesen, was halten chinesen von unterzeichneten verträgen, gibt es da nicht interkulturelle missverständnisse, die schliesslich andere etwas dümmlich aus der wäsche schauen lassen, wer engagiert chinesische praktikanten, . wie kommen junge leute nach der ausbildung dazu, das meiste ihres einkommens entweder ins handy zu versenken oder einer versicherungsgesellschaft, die ein schönes alter verspricht, in die hand zu geben, anstatt zum beispiel ohne scheinnetz und auf eigene verantwortung kontinuierlich zum beispiel anerkannte silbermünzen zu kaufen, . wieso findet sich scheinbar niemand, der den zu weiten teilen unregulierten finazmarkt regeln wird, geschieht dies aus mangelndem sachverstand (der obschon vorhanden und bezahlt, nicht abgezapft wird), aus lethargie (falscher beruf), aus angst vor repressionen (schlechte erfahrungen), was darf einem dies sagen . wieso nimmt man im guten, alten, schönen europa an, dass es niemandem gelingen wird, aus diesem wunderbaren, vielfältigen kontinent ein südamerika 2.0. zu machen? . der jet set und der krieg. ein fortsetzungsroman

0 E.R. Binvonhier 27.07.2012, 15:36 Uhr

...und jetzt statt den...

...und jetzt statt den Mongolen, die Chinesen. Ja, die können wirklich planen, die haben wirklich Zeit.

0 donalphonso 27.07.2012, 16:27 Uhr

perfekt67, mit geht es...

perfekt67, mit geht es bestens, an eine Kunstfigur kann man sein Leben lang hinanalysieren, ohne zu einem richtigen Ergebnis zu kommen - aber Thema ist hier ein Grundstücksverkauf und die daraus resultierende Haltung derer, die glauben, alles Gute käme aus dem Süden und würde sich über diesen Slum zu freuen haben.

zu 17:27 Uhr: ..und warum...

zu 17:27 Uhr: ..und warum unternimmt der deutsche Staat alles, um jungen, gut ausgebildeten Menschen jeglichen Klotz vor die Fuesse zu werfen, obwohl diese Menschen nichts anderes wollen, als ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Seit ich denken kann, geht das so. Das erste, was mir der Staat schickte, gewissermasseb als Gratulation, war eine gigantische Steuerschaetzung, die war so bloed und unrealistisch, dass man am Verstand dieser Sesselpupser zweifeln durfte (und recht hatte). Uber die IHK, den Krankenversicherungsvertreter und andere Halbseidene will ich garnicht reden. Da blieb nur die eine Moeglichkeit: Mach dich vom Acker! Diese unsinnige Neigung seit Nazis Zeiten, den Buerger als manipulierbares Subjekt zu missbrauchen, war und ist nicht aus deutschen Politikerseelen verschwunden. Und die Neigung, sich zu buecken, dabei noch einen tiefer Liegenden zu zertrampeln, ist der Buergerseele sehr sehr eigen. . Es ist 31 Grad, der Dachgarten ist wie neu, es wird Gewitter geben. Der Rotwein wird mir munden. Eben weil ich nicht dort bin, sondern hier. Das ist auch kein Paradies, aber schoen uebersichtlich. Ohne die typische Niedertracht.

0 E.R. Binvonhier 27.07.2012, 17:08 Uhr

Ja, donna laura, jetzt wo Sie...

Ja, donna laura, jetzt wo Sie das sagen erinnere ich mich; ließ doch ein chin. oberer Parteibonze den Deutschen und Europäern via TV ausrichten sie seien zu faul und sollten sich ein Beispiel an den Chinesen nehmen. Das ist gut, die Chinesen können denen in Brüssel mal unter die Arme greifen und zeigen wie man wenigstens die Jugendarbeitslosigkeit beseitigt und zwar so, dass sie Erträge abwirft und keine ABM ist. Daran sind die Chinesen ja interessiert, die geben sich sicher nicht mit peanuts zufrieden. :-) Ha, mir einen Garten verpachten für den Fünften. donna laura bitte glauben Sie mir, die Chinesen geben mir einen Fünften dafür, dass ich es bleiben lasse . Sind doch kluge Leute.

0 The Great Artiste 27.07.2012, 17:16 Uhr

Jetzt wollen Merkel und...

Jetzt wollen Merkel und Hollande zusammen die Euro-Hummel wieder fliegen lassen... wenn man einen Mistkäfer im fünften Stock im Treppenhaus über das Geländer hält und fallen lässt, fliegt er auch. . Aber nach meiner bescheidenen Erfahrung ist das Schwierigste beim Fliegen lernen eine gesunde Landung auf dem Boden der Tatsachen...

@Savall (26. Juli 2012,...

@Savall (26. Juli 2012, 22:12), der Kleine ist ein sentimentaler Armleuchter, aber hart fuer Jerusalem ist er allemal. Der kann auch Partituren lesen. Behauptet er. Ich muss es glauben, denn Noten, geschweige Partituren lesen, kann ich nicht. Auch das kann ich nicht. Seufz!

0 Foersterliesel 27.07.2012, 17:40 Uhr

liebe Gabriele, ich freue...

liebe Gabriele, ich freue mich weiterhin Ihre Beiträge zu lesen, die sehr sensibel gestaltet sind und die mir oft gefallen, es tut mir leid, wenn ich einen anderen Eindruck vermittelt habe.

0 donna laura 27.07.2012, 18:21 Uhr

cher Filou, das ist nicht...

cher Filou, das ist nicht falsch, durchaus nicht. auch meiner wenigkeit heimat befindet sich nicht in d, das ich eigentlich aber ganz gern habe und wo ich oft weile (eine alberne kleine tradition, die ich mit ein paar freunden teile), sondern im sehnsuchts- und urlaubsland vieler hier bei den sdg. schönes, prächtiges wetter haben wir - und eigentlich ist dies kein thema und fast schon langweilig, weil es hier im sommer immer so ist, im prinzip, es sei denn wir haben überschwemmung. dann ist es nass. . sind die informationen in nl denn besser oder wird interessanteres (nicht die gymnastischen übungen leichtbekleideter damen) erst zur schlafenszeit gesendet oder gleich ganz übergangen? . hollande - der interessanterweise übrigens mit x-ten namen auch nicolas heisst - ist auch nicht eben eine lichtgestalt, arm in arm mit merkel, aber das gönne ich ihm. da muss er durch, hehe.

Hallo Försterliesel, ich...

Hallo Försterliesel, ich glaube, weil ich insgeheim selber spürte, es reiche doch „ schöne Plätze und interessante Bücher für SICH zu finden“, wie Sie es sagten, fasste ich es als Andeutung auf, ich solle nicht so oft losplappern. (Zumal ich mich auch noch oft verhaspele) Also...es ist mein "Ding"! Schönen Abend noch!

0 colorcraze 27.07.2012, 20:03 Uhr

@gabriele (8:05): ooooh, diese...

@gabriele (8:05): ooooh, diese Bombenarrays im Untergrund beschweigt man gerne, und sie sind mit ein Grund, warum nicht nur in Berlin (wie Försterliesels Kommentar zu entnehmen ist) der Nahverkehr inzwischen eben so ist, wie er ist... @donna laura: der Plot hat durchaus etwas für sich. Bis das Buch fertiggeschrieben ist, dürfte es als Sachbuch durchgehen. @ThorHa: und dann gibt es noch den Fall, daß die Leistung einfach nicht gewollt oder abgenommen wird... (die Kapazität der Wasserbetriebe, z.B., vielerorts in der Stadt ist das Grundwasser sehr gestiegen)

0 Dreamtimer 27.07.2012, 20:55 Uhr

@TorHa (27. Juli 2012, 15:53),...

@TorHa (27. Juli 2012, 15:53), der Umstand, dass der Sozialstaat noch nicht zusammengebrochen ist - Zeit genug hätte er ja gehabt, die angesprochene Überforderung ist ein Dauerthema, seit ich politisch denken kann - mag ein Indiz dafür sein, dass die Wirklichkeit weniger statisch ist, als mitunter angenommen. . Erklärt werden kann er zumindest mit der gestiegenen Produktivität der Wirtschaft und obwohl ich keine Zahlen habe ( zu faul für die Recherche bin ), vermute ich, dass sie um ein vielfaches mehr gestiegen ist, als das Verhältnis zwischen arbeitender vs nicht arbeitender Bevölkerung abgenommen hat. Das ist, wenn man so will, Sinn und Zweck einer Industriegesellschaft, inklusive ihrer industrialisierten Landwirtschaft: derjenige Betrieb, der die pro Kopf Produktivität am besten steigern kann, gewinnt langfristig ( wem das Modell zu einfach ist, der kann auch den einen Betrieb durch eine Menge von Betrieben ersetzen, die mit einer anderen Menge von Betrieben konkurriert, die sich jeweils um ihre Produktivität voneinander unterscheiden ). . Meine Hypothese wäre, dass der Sozialstaat auch nur ein adaptives System ist, dass die jeweiligen wirtschaftlichen Möglichkeiten auslotet, nicht irgendeine Perversion, die gegen jede Evidenz, gar nicht funktionieren kann.

0 Dreamtimer 27.07.2012, 21:06 Uhr

Berlin ist eine interessante...

Berlin ist eine interessante Stadt finde ich, auch in ihren Fehlern. Vielleicht hat der Don aber auch Recht und die Fehler sind endemisch und sie reproduzieren das Bewusstsein, dass sie auch noch kreativ weiter entwickelt und am Leben erhält. Mitunter scheint es aber so zu sein, dass er mit den Fehlern gut leben könnte, wenn sie wenigstens ästhetischen Mehrwert nach eigenem Gusto produzieren würden, eine Kerbe, in die dann HM555 schlägt, der ein anarchistisch-monarchistisches Possenspiel anregt, eine Art parasitäre Anti-Ökonomie, von der wir sowieso gerade kontaminiert sind, mit King Ludwig Schlössern oder etwas Geschmackvollerem.

0 donna laura 27.07.2012, 21:34 Uhr

liebe E.R.Binvonhier, naja,...

liebe E.R.Binvonhier, naja, ein wenig graben werden sie ja wohl schon können. fällt eben das bge ein wenig weniger üppig aus. aber das wird schon. nur mut.

0 mediensegler 27.07.2012, 22:04 Uhr

Lieber Great Artist und liebe...

Lieber Great Artist und liebe Donna, ich habe leider keine Zeit wirklich geistreich zu kommentieren, aber Ihr gemeinsam entwickelter Weltroman überzeugt.

0 Tyler Durden Volland 28.07.2012, 00:11 Uhr

Werter Don Sie klingen...

Werter Don Sie klingen manchmal verstimmt…. Ist doch nicht nötig, wir allen zollen ihnen höchstes Lob. Ich kenne keinen Ort auf der Welt oder im Internet wo so lebendige Diskussionen möglich sind. Nur die Abwesenheit ideologischer Zensur ihrerseits hier macht das möglich. Es gibt kein einziges Forum in dem dem nicht brachial zensiert wird, und Nettiquette verlogenerweise vorgeschoben werden. Das ist traurigerweise auch in der FAZ nicht anders. Allein dieser Satz von ihnen ist Gold Wert: „Suche Gemälde 18. JH. oder früher, Silberkannen, Imariporzellan und Waldgrundstücke.“ Ich mag ihre Ideologie nicht, aber respektiere ihre Einstellung und als Radikaler mag ich nun mal kompromisslose Menschen.

0 perfekt57 28.07.2012, 09:12 Uhr

E.R. Binvonhier 22. Juli 2012,...

E.R. Binvonhier 22. Juli 2012, 20:09 @perfekt 57 19:40, herzlichen Dank, jetzt hab ich es auch verstanden...mein ich. . postmoderner polyperspektivismus halt. oder: wenn ich in meinem schönen geräumigen jagdschloss mit den holzgetafelten wänden den großen, intakten spiegel von der wand nehme und ins leere oktogon des empfagssraums auf den ebenfalls hözernen fußboden schmeisse, also so ziemlich senkrecht fallen liesse, aus veilleicht 1,2m höhe, dann bekäme ich scherben. scherben deren lage und überhaupt ästhetischen qualitäten gehorchte. "die summe der teile ist mehr, als das ganze." denn die bruchstückverteilung sagte etwas aus. und gehorchte ganz sicher auch ästhetischen qualitäten. unverkennbar viel höheren solchen, als ein bloß intakter spiegel an der wand. und außerdem könnte ich mich und das schloß (und alle anderen) in den scherben viel aufregender spiegeln, als intakt an der wand. und außerdem kennte ich das bild von da eh schon. evtl. bis zum überdruß. (*g*) (man darf bloß keine alternaive haben, *gg*) . daher: dieser blog ist eine summe von splittern. und ganz wie es sich gehört versucht p!57 hin-- u. wieder der splitterzustand im untersplitter zu sein, davon abbild und zeugnis, von dieser möglichkeit also: ganz wie es sich nun einmal fürs jetzt gehörte. gerade so, als würde sich in einer unserer hiesigen spiegelscherben auf dem boden zufällig oder absichtsvoll auch noch ein kaleidoskop widerspiegeln, oder die lightshow eines (gedanken-)(pop-)konzertes. . und unidirektional-einseitige gedankenausführungen wie blogbeiträge wären daher also auch weiter eher untypisch bzw. hinter der zeit zurück. . keine atempause, geschichte wird gemacht: es geht voran. . und baroso ist ein muttersöhnchen. muss im flieger nach moskau mutters dauernde anrufe abwehren: nein mama, es ist nicht gefährlich. und da es um die soziale macht in einer unreifen beziehung geht, kann sie nicht locker/los lassen. denn es geht nicht um moskau. darum reicht baroso das telefon an den neben ihm sitzenden sarkozy weiter: hier, sag du's ihr mal!! (quelle: spiegel von letzter woche)(männer sind nun einmal dumm. warum es am besten auch keine emanzipation des mannes gibt.)(sie ist von höheren mächten nicht vorgesehen)

0 perfekt57 28.07.2012, 09:56 Uhr

und der finanzjunkie in berlin...

und der finanzjunkie in berlin ist deswegen dumm, weil er, wie das wort schon sagt, ein adikt ist. . und aber auch die gesellschaft insgesamt scheint nichts zu wissen. resp. die wissenden haben keine stimme. denn wie könnten wir seit altersher und schon immer uns belehrt finden? vielleicht nach der art: . "denn das wesen des lebens ist gegenwart, und nur in mythischer weise stellt sein geheimnis sich in den zeitformen der vergangenheit und zukunft dar. dies ist gleichsam des lebens volkstümliche art, sich zu offenbaren, während das geheimnis den eingeweihten gehört. das volk sei belehrt, dass die seele wandere. dem wissenden ist bekannt, das die lehre nur das kleid des geheimnisses ist von der allgegenwart der seele, und daß ihr das ganze leben gehört, wenn der tod ihr einzelgefängnis brach (1). wir kosten vom tode und seiner erkenntnis, wenn wir als erzählende abenteurer in die vergangenheit fahren: daher unsere lust und bleiches bangen. aber lebhafter ist die lust, und wir verleugnen nicht, dass sie vom fleische ist... . denn es ist , ist immer, möge des volkes redeweise auch lauten: es war. so spricht nur der mythos, der nur das kleid des geheimnisses ist; aber des geherimnisses feierkleid ist das fest, das wiederkehrende, das die zeitfälle überspannt, und das gewesene und zukünftige seiend macht für die sinne des volkes. was wunder, dass im fest immer das menschliche aufgärt und unter zustimmung der sitte unzüchtig ausarte, da darin tod und leben einander erkennen? ... . was uns das also womöglich sagte? nun, feiern wir nicht zur zeit spiele des körpers und der geschicklichkeit, internationale solche? . wo aber wären unsere ebensolchen gewesen zur feier der gemeinsamen währung? fehlte uns da vielleicht was, evtl. weil der bourgeois lediglich ein bourgeois wäre, also geld einzeln hortete, evtl. in nationalen kleingruppen am liebsten noch? warum hätten wir nicht in den letzten jahren schon regelmässig die völker europas alle an einen, wechselnden ort eingeladen, den euro gemeinsam zu feiern und ausgelassen und zu dem zwecke, sich alle mehr kennenzulernen, dies nicht lediglich urlauben, karrieren und/oder zufälligkeiten zu überlassen? (weil mitteleuropa, der bourgeois dort, eine vorherrschaft ahnte? von der er nicht lassen konnte? er zu schwach wa,r das geheimnis im sinne des genannten joseph zu teilen, öffentlich zu machen, denn nur öffentliches geheimnis, öffentlich vernichtetes, wäre von dauer?) (und marx hätte sodann leider einmal mehr recht? der bourgois brächte sich am ende immer einmal mehr um. mehr wäre sein ding nicht. nie könnte/würde er sich zur herrschaft aufschwingen über die dunklen dämonen, die ihn regierten?) . (1), in dem punkt irrt der verfasser leider, man weiß, und auch wie. . zum ursprung der dinge - und zurück, wie bekannt: http://books.google.de/books?id=6f_w-ZQdSAQC&pg=PA14&lpg=PA14&dq=thomas+mann+vorspiel.+h%C3%B6llenfahrt&source=bl&ots=m10Mdbv-Wd&sig=p0srlXyZFIs-pliis3arGx61nAE&hl=de&sa=X&ei=-LUTUIubFovY4QTZwIDoCw&ved=0CEoQ6AEwAA#v=onepage&q=thomas%20mann%20vorspiel.%20h%C3%B6llenfahrt&f=false . http://www.radiobremen.de/kultur/portraets/gertwestphal102.html

0 perfekt57 28.07.2012, 10:25 Uhr

@17:27 - er hat uns am ende...

@17:27 - er hat uns am ende doch nicht so ernst genommen, oder? (biss auf den wahren kern) . das alles hat doch nun einmal zwei seiten. es wäre schließlich rein theoretisch sogar der erzähler denkbar, dessen stimme und erzählung norm würden, an dem sich die morgenpost orientierte, weil vom tegernsee am ende das bessere deutschland nebst berlin käme, kommen könnte? (allgemeine, deutsche norm, not more, not less.) . und wäre evtl. an den unvergessenen gerd w. zu erinnern, uns kam voranstehend ein link abhanden vor dem absenden: "Die Leidenschaft des lauten Lesens" "... weil der wellensittich immer von den sperlingen verhauen wird" - und wer wollte das ändern, die berliner sperlinge zu süddeutschen buntvögeln machen, und mit welchem ergebnis? und was wäre das für ein wellensittich, papagei und plappervogel, der sich ständig von sperlingen abgrenzen müsste: so grau wie ihr, bin ich aber noch lange nicht, mehr noch, werde es glücklicherweise mit sicherheit nicht werden..." . aber auch w. über herkunft, übers gehabte dredsner bürgertum, eben auch "übers fest". . (und westphal, wir alle wissen es, war die norm http://www.youtube.com/watch?v=LDZ5BmSno7Y&feature=results_video&playnext=1&list=PLD2EB5423142EF94A )

Tja, William Blake ist nichts...

Tja, William Blake ist nichts für Warmduscher, Filou. Da ja mittlerweile alle filibustern (nicht, daß ich was dagegen hätte), so will ich doch mal völlig zusammenhanglos ein Filmzitat aus "Black Gold" unterbringen: Was man für Geld kaufen kann, ist nichts wert.

0 HansMeier555 28.07.2012, 13:25 Uhr

wer hätte das früher mal...

wer hätte das früher mal gedacht, dass man Währungen wie den Euro einfach wegdiskutieren kann.

0 perfekt57 28.07.2012, 13:34 Uhr

da wir uns von berlin nicht so...

da wir uns von berlin nicht so recht abwenden können, könnte aber evtl. doch mal jemand anders mit geld an unserer statt nach kalifornien fliegen, zum nächsten literatur-festival dort, wie bekannt ende september; gute jahreszeit auch, um grundsätzlich mal wieder nach kalifornien zu reisen womöglich. http://www.carmelauthors.com/festival/ ("In 2009, Dr. Seelig won the Gordon Prize from the National Academy of Engineering, recognizing her as a national leader in engineering education.") . und wir wussten bislang noch nicht so recht bewußt, das "del ray" ("laguna...") auch ganz da in der nähe liegt, purer zufall des zeitgeistes womöglich. http://www.youtube.com/watch?v=yHt885-MhX8 nichts neues unter sonne. außer gefühlsvielfalt. (*g*)

0 Foersterliesel 28.07.2012, 13:59 Uhr

liebe Gabriele, bitte teilen...

liebe Gabriele, bitte teilen Sie doch weiterhin, was Sie an Schönem für sich gefunden haben, auch mit uns allen hier! (Den Park-link letzthin z.B. habe ich gleich angeklickt und mir die Bilder angesehen; da ich aus Solidarität mit meinem Hund nicht ohne ihn im Grünen spazierengehe, - und in botanische Gärten und schöne Parks darf man eben mit Hund nicht rein - kann ich sie nur virtuell besuchen) - Natürlich verwende ich auch Andeutungen, das ist ein rhetorisches Spiel, und man kann auch nicht alles direkt sagen, aber ich tue das nicht gegenüber konkreten, sozusagen politisch unschuldigen Personen wie Ihnen.

0 perfekt57 28.07.2012, 14:15 Uhr

falls es des beweises...

falls es des beweises hinsichtlich des korrekten zitates aus einem text von 1933 bedürfte: http://books.google.de/books?id=yBHLauxyiv4C&pg=PA91&lpg=PA91&dq=denn+das+wesen+des+lebens+ist+gegenwart,+und+nur+in+mythischer+weise+stellt+sein+geheimnis+sich+in+den+zeitformen+der+vergangenheit+und+zukunft+dar.&source=bl&ots=bNY71dbmGw&sig=uTVRrbfsB6Sej0uSmBXJCQCr218&hl=de&sa=X&ei=QPMTUJyUD4mI4gSThYGoDA&ved=0CCkQ6AEwAA#v=onepage&q=denn%20das%20wesen%20des%20lebens%20ist%20gegenwart%2C%20und%20nur%20in%20mythischer%20weise%20stellt%20sein%20geheimnis%20sich%20in%20den%20zeitformen%20der%20vergangenheit%20und%20zukunft%20dar.&f=false

Frei Fahrt dem...

Frei Fahrt dem Feudalismus. 1215 unterzeichnete der englische Kini Johann Ohneland, die „Magna Carta“. Seitdem hat sich das Volk sine lege die Herrschaft über die Staatsausgaben erkämpft und illegitim angemaßt. Der ESM gefährdet diese "Errungenschaft". Conclusio: Wo kämen wir denn hin, wenn bei dem ordo novum europae der Plebs noch weiterhin mitreden möchte? Pactus Legis Salicae con regula bancae steht über allem Wollen und Wirken der Völker.

Savall@: Sie haben es auf den...

Savall@: Sie haben es auf den Punkt gebracht. Geld ist eine Art von Schwarzer Alchemie.

0 The Great Artiste 28.07.2012, 14:49 Uhr

@ mediensegler:...

@ mediensegler: danke. @thorha: partikularegoismus halte ich für einen ziemlich bösen Vorsatz, so ein bisschen wie das üble historische Konzept vom Lebensraum im Osten. . Dass da nur ein paar ganz wenige den langen Atem über den Tellerrand hinaus haben, dass die meisten die Materie in ihrer Komplexität (ich eingeschlossen) nicht übersehen können, dürfte das ganze so auf ein gemischtes Prinzip: halb zog es ihn, halb sank er hin, hinauslaufen. . Aber ich denke, dass wohl an wirklich entscheidender Stelle alle möglichen Szenarien durchgespielt werden (hoffentlich!) und das ganze absurde Herumgeeiere verheisst nichts Gutes. . Jetzt sind nach den Griechen auch die Spanier auf dem Stand von John Cleese in Fawlty Towers angekommen: Don't mention the war - und zahlt endlich! . Dass auch in diesem prinzipiell sehr liberalen Forum die These, persönliche Beziehungen zu komplifizieren und Erotik wieder zu verpfuien, um den Leuten Angst, Schmerz, Scham und Unsicherheit aufzudrücken, damit sie schöner konsumieren und heftiger um Statussymbole rangeln, bis auf wenige hier eher für eine Exotenmeinung gehalten wird, zeigt meines Erachtens schon wie sehr wir diese Angst, bloss brav zu sein schon verinnerlicht haben. . Und wenn man jetzt droht, auch noch das Auto und das Smartphone wegzunehmen, au weia. . Wie effektiv unsere EU-Schlaumeier im Hintergrund wühlen, sieht man am Glühbirnenverbot. Dachte man, dass man ohne 100W Lampen schon zurecht kommen würde, hat man still und heimlich auch so gut wie alle Spezial- und Halogenlampen abgeschafft, dass wir alle entweder einen Kleiderschrank voll Reservebirnen anlegen oder unsere oft teuren Lampen wegschmeissen - besonders schön, wenn man in die Decke eingebaute Halogen-Spots hat... . Da hatten wir vor lauter Euro gar keine Zeit, uns darüber aufzuregen.

0 E.R. Binvonhier 28.07.2012, 14:56 Uhr

Ja, donna laura, da braucht...

Ja, donna laura, da braucht man schon Mut. Bisher habe ich es mir erspart Sado/Macho oder Swingerclubs aufzusuchen. ...aber wenn dass Geld dafür da ist und es eine Nachfrage gibt. Jedem das seine...

0 Wimmerl d. Ä. 28.07.2012, 15:03 Uhr

Wanns um an Diridari gehn...

Wanns um an Diridari gehn duat, gö, kenna ma gar nie nicht weda Fraind noch Faind. Do samma gans eign drinna bei dera kitzligstän vo olli kitzligän Sachän, I moan es gibt nua oani Ausnahm. Do ko I scho sakrisch, zefixnoamoi, saugrantig wern. Jo wo samma dann, ha? Des is da dieferä Mythos des Oanazwanzigstän Joahrhundats, grad bei mia! Do kemmat mia grad a so a ausgschamtä Ausghaltenä wia des Fuchzgerl, de bledi Goaß Berolina scho recht. Vo däm ESM woin ma do erscht goarr net redn. Des is eh a ausgmachtä Pfundssauerei.

@Savall, das ist der duestere...

@Savall, das ist der duestere Teil des 19ten Jhdt. Ich kenne es eigentlich nur ueber die Bildende Kunst, naja, eine wenig auch Oscar Wilde, der mir letztlich bis heute wegen seiner Geistreichitaet etwas zu anstrengend ist. In meinen Dilettantenaugen, das Visuelle betreffend, ein fuerchterliches Jahrhundert. Dann doch lieber das barock aufgespielte Rule Britannia, vom Volk mitgesungen in einer Mischung von Stolz, Selbstironie, und resignierter Krawallbereitschaft. . Sie kenne die Oper von Arne? Alfred heisst sie. Aus ihr stammt diese Hymmne. Ansonsten ist diese Oper ein Schmachtfetzen alleroberster Kanone. Oper als Genre wohl etwas unterentwickelt im gerade Vereinigten Koenigreich [1]. Man wartete auf Haendel. Der kam spielte und siegte. . [1] Bin zu faul zum Nachschlagen. Wird aber nach dem Sieg ueber Schottland entstanden sein.

Das böse Spiel im Zauberberg...

Das böse Spiel im Zauberberg und die verfemte "Sache". http://www.deutschland-im-mittelalter.de/sexualitaet.php

0 donna laura 28.07.2012, 16:24 Uhr

liebe E.R.Binvonhier, wie...

liebe E.R.Binvonhier, wie belieben? man sprach vom gartenumgraben, nicht von schneckerichen angraben. . lieber The Great Artiste, lieber mediensegler, liebe colorcraze, danke für die hübschen blumen. man befürchtete bereits, dass man beim texten und weben entweder selbst ein wenig übergeschnappt sein könnte, oder die welt ein veritables tollhaus sei. da man natürlich, als gründlich übergeschnappter, die welt als ein tollhaus betrachtet, man selbst dagegen sich bester gesundheit erfreute, ist es mithin anstelliger davon auszugehen, dass man selbst ein wenig leidend ist. dummerweise bleibt das ganze dennoch eine grosse irrenanstalt, und insofern darf man sich gemütlich einrichten. . glühbirnen sind das stichwort des zwiebelns von oben. vermutlich eine wirtschaftsfördermassnahme mit dem von schnecken reichlich befallenen feigenblatt des nackten kaisers namens umweltschutz.

0 Stefan Wehmeier 30.07.2012, 10:15 Uhr

"...die Idee von Horst...

"...die Idee von Horst Seehofer, gegen den seit Jahren umstrittenen Länderfinanzausgleich zu klagen,..." Schlechte Aussichten für jene, die schon über einen “Staatenfinanzausgleich” in der “Europäischen Währungsunion” nachdenken. http://opium-des-volkes.blogspot.de/2012/04/krieg-oder-frieden.html

Aus der Sicht eines Berliners:...

Aus der Sicht eines Berliners: Die BSR ist in Berlin noch die einzige "öffentliche" Sache, die noch ganz gut funktioniert. Im Gegensatz zu allem anderen.

...übrigens hielt der ICE...

...übrigens hielt der ICE München-Berlin heute nicht in der "kleinen, dummen Stadt an der Donau". Was ist denn da los?

HM555: "Aber immerhin: Zu...

HM555: "Aber immerhin: Zu Diepgens und Landowskys Zeiten fuhr wenigstens die S-Bahn noch zuverlässig." Zzgabe: as tat sie wärend der gesamten DDR-Zeit, weil diese DDR dafür zuständig war. Und billiger war sie da auch noch. Zwanzig Pfennig die Fahrt. Und genug Personal war auch da. So. Genug für heute.

0 ZenattitudeJulie 11.08.2012, 13:28 Uhr

Hervoooorragend!!Die beste...

Hervoooorragend!!Die beste Beschimpfung seit Thomas Bernhard. Don, Sie haben mir den Samstag gerettet, Tränen gelacht. Ihre Geisteshaltung zum BRD-Kasperle-Theater ist die einzig richtige. Auch Ihr neuer Beitrag zu den rüstigen Rentnern ist eine Perle, sie sprechen einem damit aus der Seele. So, nun habe ich mich zum ersten Kommentar bei Ihrem Blog aufgerafft. Ihre Artikel sind oft das einzige, was ich neben dem Feuilleton ertrage und haben mich auch bei langen China-Aufenthalten begleitet. Danke für Ihre Stütze, die ihrem Namen gleich mehrfach gerecht wird.

Bajuwaristan im...

Bajuwaristan im Fieberwahn TimurLenk Geht mit Gott, aber geht, ihr oberbayrischen Separatisten. Kaum 40 Jahre nach dem man von Ziegen, Schafen und der Alm hinabstieg, um unter Führung des korruptesten deutschen Nachkriegspolitikers und massiven bundesdeutschen Subventionen "Laptop und Lederhose" zu verwirklichen (neben "unbedeutenden" Firmenumzuzügen von SIEMENS/AEG/HORCH usw.), fällt den Bajuwaren plötzlich ein, dass ganz in Einklang mit ihrem verlogenen Religionsbohai "Nehmen seliger als Geben" ist. Als "Preuße" sage ich dazu: Nur zu. Neue Grenzen braucht das Land. Nach Österreich 1866, ist jetzt Bayern dran den Status als Deutsches Land zu verlieren. Was die Stammesangehörigen von Bajuwaristan in ihrer Litanei von längst zurückgezahltem Finanzausgleich, den pösen Sozialisten in Berlin etc. gern vergessen, ist die Tatsache, dass jegliche Bundesinfrastruktur (Autbobahnen, Bundesstraßen, Telekommunikationsinfrastruktur, Schienen, Bundeswehrinfrastruktur usw usf.) bei einem Austritt natürlich finanziell abgegolten werden müsste. Das wird natürlich nicht billig. Fürderhin sollte Bajuwaristan bei den allgegenwärtigen vorgebrachten finanziellen Argumenten gegen Deutschland (was allein' die Niederträchtigkeit und Charakterlosigkeit dieses Stammes zeigt) nicht vergessen, dass seit mehr als 20 Jahren exzellent ausgebildete Menschen aus dem ganzen Bundesgebiet (vornehmlich Ostdeutschland) nach Bayern ziehen, um dort die Wirtschaft mit ihrem Humankapital zu stützen. Es wäre spannend zu sehen, was von diesem Landstrich übrig bliebe, wenn all' diese Menschen wieder in ihre Heimat zurückkehrten und der einheimische Zausel mal selber ran müsste anstatt über die Zugereisten herzuziehen. Insbesondere die östlichen Länder könnten ihren Nachwuchs sehr gut auch zuhause gebrauchen. Auch EADS, Rüstungsindustrie und die bayrische Landwirtschaft würden sich wohl sehr freuen, wenn die bundesdeutschen Subventionen ausblieben. Dagegen ist der Finanzausgleich ein laues Lüftchen. Schwaben, Franken, Oberpfälzer haben sicherlich auch etwas zu diesen Plänen zu sagen. Ein Winzstaat im Schatten der Alpen wäre wohl alles was übrig bliebe. Schengen, Zölle und die Unterstützung von EU-Staaten haben das oberbayrische Hirn auch noch nicht erreicht. Wohlan denn, ihr habt meine Unterstützung.

Bayern zahlt wie alle anderen...

Bayern zahlt wie alle anderen Bundesländer auch für eine halbwegs zivile Unterbringung der ganzen, z.B. dem bayrischen Ordnungswahn, entflohenen Söhne und Töchter. London wäre teurer... Die Älteren pressen den Rest für Vertretungen raus, welche einige Dörfler halt brauchen um sich als Menschen von Welt zu gerieren. Das wirft gleichzeitig die Frage auf, warum in Berlin nur noch Vertretungen zu finden und wohin die ehemals in Berlin beheimateten Konzern-Zentralen (z.B. Siemens) abgewandert sind und ob sie dort damit besser fahren. Münchens Infrastruktur z.B. scheint mir damit langsam an die Grenzen des ursprünglich angelegten Horizonts zu stossen, was wieder einen neuen Ordnungswahn nach sich zieht, der wiederum die Kinder... Hamburg betreibt sein Wachstum auf Kosten des Umlands, der Ruhrpott hat Pech gehabt, weil keiner mehr in Kohle und Eisen macht und der Osten hat eh Pech gehabt, weil die Produktion der vornehmlich westdeutschen Produktionsstätten ausgelastet ist und überhaupt in Deutschland immer weniger produziert wird... Aber scheinbar ist es günstiger alles beim Alten zu lassen als am Finanzausgleich zu rütteln. Deshalb wird das System jetzt auch auf Europa ausgeweitet. Es wäre ja auch langweilig wenn man alleine Kaufmannsladen spielen müsste, weil einem zwar der Laden gehört, die Anderen aber kein Geld mehr haben mitzuspielen...

ist eine Kunstfigur, die seinem Verfasser nicht vollkommen unähnlich ist.