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Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Zur Fairdummung

| 155 Lesermeinungen

Keine Woche ohne neue Enteignungsträume: Diesmal wünschen sich Gewerkschaften und Sozialverbände flockige Bildung, lauschige Infrastruktur und schicken Ökostromausbau, um das Vermögen der Reichen umzuverteilen. Das soll angeblich funktionieren, sagen sie.

Ho! Ho! Ho-Chi Min!

Es gibt einfach zu viele reiche Menschen in Deutschland – man sieht es jeden Tag. Kaum hat man sich unter der Woche gegen 10 Uhr aus dem Bett erhoben, geht es schon los: Vor der Terrasse marschieren rustige Menschen über 70, die nicht arbeiten müssen, auf dem Heilklimawanderweg vorbei. Missmutig greift man zur Silberkanne und denkt sich: Was tun die hier und warum muss die Sonne für alle scheinen? In der Post der übliche Spam der hiesigen Immobilienmakler: Ob man nicht vielleicht verkaufen möchte? Vermögende Personen suchen eine Wohnung und zahlen gut, wenn man sich zu den anderen Armen an den Chiemsee oder noch schlimmere Wohnlagen weggentrifizieren lässt. Und ohne geheime, französische Quelle wäre es im Moment auch vollkommen unmöglich, eine Gemäldesammlung zu erweitern: Die Reichen dieses Landes kaufen auf Auktionen alles, was eine Losnummer hat. Es ist wirklich schlimm, mit diesen Reichen. Sie lassen unsereins kaum Platz zum Leben. Man sagt, man müsste wenigstens kein Depot für Bilder anlegen, zumal auch gute Kunsthistoriker für Privatsammlungen nicht mehr so billig sind: Ja danke auch. Wer will schon solche Sorgen haben, ob man zu Ann-Sophie noch eine Amalia-Auguste als Praktikantin engagiert?

Bild zu: Zur Fairdummung

Nun gibt es, das weiss man seit Lenin, natürlich durchaus Möglichkeiten, die Reichen kontrolliert zum Verschwinden zu bringen, ohne sie gleich mit einer riskanten und nicht einschätzbaren Finanzkrise zu ruinieren, wie das die gute, deutsche Tradition den ersten Hälften des 20. und 21. Jahrhunderts war. Man muss umverteilen, radikal und dauerhaft. Trotzki dachte sogar etwas weiter, und sprach von der permanenten Revolution, der anhaltenden Wachsamkeit gegen neue Macht- und Bereicherungsstrukturen. Das alles musste eben so lange weitergehen, bis die Gleichheit und Freiheit aller erreicht war, und jeder Überlebende nicht nur anhand der Alternativen die Vorteile erkennt. Wer hat, dem wird genommen, und wer nicht hat, dem wird zugeteilt, das ist gerecht, sagen manche, und weil hier noch zwei Meter rokokofreie Wand sind, möchte ich natürlich auch wissen, wie das Gemeinwohl auf Kosten der Fettabsauger in Rottach diesen Umstand zu beheben gedenkt. Dafür gibt es nach dem Ende der Occupy-Camps auch eine neue Bewegung.

Vermögen besteuern – informieren Sie sich!

Warum sollten wir Vermögen besteuern? Wieviel kann das bringen? Und gab es das nicht schon einmal? Lesen Sie mehr in unserer Plattform…

So kündigen es Gewerkschaften, Sozialverbände, Parteigliederungen und andere Organisationen an, die am 29.9. zu einem bundesweiten Aktionstag aufrufen. Dahinter ist ein Link, und wenn man darauf klickt, liest man als Kernvorschlag der Umfairteilung der Vermögenstorte:

Bild zu: Zur Fairdummung

Die gigantischen Vermögen, die selbst in Krisenzeiten weiter wachsen, werden kaum oder gar nicht besteuert. Jetzt müssen endlich auch die großen Vermögen an den Kosten der Krise beteiligt werden, am besten europaweit: Mit einer einmalige Vermögensabgabe, die einen substanziellen Teil der großen Vermögen zugunsten des Gemeinwesens umverteilt. Um dauerhaft bedeutende Finanzmittel für die öffentlichen Aufgaben aufzubringen und der sozialen Ungleichheit unserer Gesellschaft entgegenzuwirken, muss wieder eine Vermögenssteuer erhoben werden. Steuerflucht muss konsequent bekämpft werden, Steueroasen müssen ausgetrocknet werden.

Eine Politik für mehr Gerechtigkeit erfordert zudem wieder höhere Steuern auf hohe Einkommen und große Erbschaften, eine wieder höhere Besteuerung finanzstarker Unternehmen sowie von Kapitalerträgen, und eine Transaktionssteuer auf Finanzmarktgeschäfte aller Art. EU-weit brauchen wir Mindeststeuersätze.

 

[Pardon, kein Bild, mir ist beim Lesen die Kamera aus der hand gefallen]

 

Ah ja. Da wird es finster, das füllt nun nicht gerade die Südwand mit Ölgemälden. Das sagt aber auch wenig Konkretes. Einmalige Abgabe – auf was und in welcher Höhe? Wo fangen im Moment diese Vermögen an? Bei der Preisblase der Immobilien, die gerade jenes kritisierte freie Kapital aufsaugen, das Angst vor den Finanzmärkten hat und dann von den Klagenden mehr Miete haben möchte? Bei den Verkehrswerten, die auf einen Schlag die Hausbesitzer (man denke an Wohnriestern und Bausparer) abgabepflichtig machen? Und was bitteschön ist ein substanzieller Teil der grossen Vermögen? Ich frage nur, denn auch bei Pol Pot marschierten manche für ein neues System der Umverteilung mit, das nicht jedem dann in der konkreten Ausführung gefallen hat, denn der Bruder Nummer 1 blieb da theoretisch erst mal schwammig. Überhaupt, radikale Umverteilungen der Geschichte hatten oft die Neigung, jene zu treffen, die meinten, Vorteile davon zu haben. Man wird doch wohl noch fragen dürfen.

Schön wäre es auch zu wissen, wo das Geld – wieviel und von wem auch immer es sein mag – hinfliessen wird. „Um dauerhaft bedeutende Finanzmittel für die öffentlichen Aufgaben aufzubringen und der sozialen Ungleichheit unserer Gesellschaft entgegenzuwirken” macht für mich den Anschein, als wäre man sich noch nicht ganz klar, wer hier der Nutzniesser in welcher Reihenfolge sein würde. Wie dann die Ungleichheit zu bekämpfen ist, steht da auch nicht. Bitte, es ist nicht so, dass ich Marx das Wort reden wollte, aber der wusste genau, wie er die Gesellschaft umbauen wollte. So, wie das hier zu lesen ist, ist das ein klein wenig beliebig, etwas für den König, etwas für mich, oder wie auch immer. Auf den Staat würde ich da übrigens nicht setzen wollen, da muss man sich nur mal reiche Länder wie Bayern anschauen: Man schwimmt im Geld, und dennoch wird zum Abitur hin gnadenlos ausgesiebt und über Lebenswege vorentschieden. Noch mehr Geld für diesen Staat? Also, ich habe meine gelinden Zweifel, ob der dann wirklich alles daran setzt, die Ungleichheit zu bekämpfen. Dann gibt es eher neue Exzellenzinitiativen. Wenn man schon zahlen muss, wäre im kommenden Enteignungsgewitter eine Zweckbindung irgendwie sinnvoll.

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Bund, Ländern und Kommunen fehlt das Geld, notwendige öffentliche und soziale Leistungen zu erbringen, ausreichend in Infrastruktur, Bildung und ökologischen Umbau zu investieren und mehr Mittel für den internationalen Ausgleich zwischen Arm und Reich bereit zu stellen.” steht da weiterhin ungenau. Was damit gemeint sein kann? Stuttgart21, Flughafenzusatzkosten Berlin, die Werbung für die dritte Startbahn in München, der Ausbau der natürlich fliessenden Donau zwischen Passau und Vilshofen zur Wasserstrasse, Transrapid, mehr Nachtflüge über Frankfurt, um gegen die Saudis bestehen zu können… das sind die letzten teuren Infrastrukturmassnahmen, die mir so im Gedächtnis geblieben sind. Oder ökologische Innenstadtmobilitätskonzepte, wie sie VW, BMW und Mercedes im Moment entwickeln, weil die Kommunen das nicht beherrschen? Bildung, war da nicht etwas mit Bildungsgutscheinen und Kitas, die nicht fertig werden, und Studiengebühren in Bayern, die nicht abgerufen werden, und die Neigung der Politik, private Universitäten fürstlich zu fördern? Oder unser famoser Biotechcluster, in dem die bayerischen Privatisierungserlöse versanken, als wäre es der Medienhafen in Düsseldorf, oder all die schönen New-Media-Schulen? Solche Bildung? Und dieser ökologische Energieumbau, heisst das, dass man jetzt wieder den gleichen Industriekomplex subventionieren soll, der aus der subventionierten Atomkraft aussteigen musste? Wie wirkte sich das in Vergangenheit auf die Schere zwischen Arm und Reich so aus? Hm.

Pardon. Ich weiss natürlich, dass es ein ernstes Anliegen ist. Und ich glaube auch, dass man wirklich weitreichende, visionäre Entwürfe haben muss, um solche Massnahmen zum Erfolg zu bringen. Stalin, Mao, aber auch Abweichler wie Tito haben das mit klarer Sicht vermocht. Alles, was sich in Ausschüssen kleinreden lässt, wird so werden wie das Steuerabkommen mit der Schweiz oder das Erbschaftsrecht, ein ehernes Alibigesetz mit goldenen Schlupflöchern. Aber die Vorstellung, es den Reichen zu nehmen und dem Staat zu geben, damit es bei den Ärmeren ankommt, ist ein wenig optimistisch, um es höflich auszudrücken. Die Stromleitung, die Autobahn, das Verkehrsmanagementsystem kommt nun mal nicht aus Berlin Marzahn. Und die letzen grossen Regionalmassnahmen des Staates – Treuhand und Aufbau Ost, auch genannt „blühende Landschaften” – zeigen doch sehr deutlich, dass die Einnahmen im Vergleich zur Verteilung das kleinere Problem sind. Privatwirtschaft ist nun einmal gewinnorientiert, und Ulbricht wusste schon, dass ohne Planwirtschaft, VEB und Kollektivierung die ganze Umverteilung wenig Sinn macht. Man müsste schon etwas weiter denken, will man dafür sorgen, dass das umverteilte Gut beim sog. „Gemeinwesen” bleibt, und der Druck auf denen lastet, die weiterhin, vorerst noch besitzen.

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Soviel jedenfalls ist klar: Die Initiatoren haben nicht das Wohl meiner weissen Wand im Sinn, und sollte es soweit kommen, wird man hier auf italienische Weise dafür sorgen, dass die Verkehrswerte schnell wieder beim notariellen Vertrag niedrig sein werden. Es ist nicht so, dass ich nicht das Dilemma sehe: Da sind gigantische Schulden und Haftungsrisiken, und an den Schulden hängen Versicherungen und Renten und Wirtschaftszweige, die systemrelevant sind. Es wird bitter werden, es wird teuer werden, auch für die Reichen, auch ohne Abgaben: Am meisten Gefallen haben demokratische Staaten nämlich nicht an internen Umverteilungskriegen mit Regierungswechseln, sondern an scheindemokratischen Währungsreformen, die alle scheinbar gleich unzufrieden machen. Wir werden bluten, und es werden Tage kommen, da wir uns alle wünschten, wir könnten uns wieder über die Silberkanne hinweg über Luxusrentner aufregen.

Man würde sich daher wirklich erbitten, dass diese grossen Organisationen schlüssige Lösungen und Konzepte hätten. Vorschläge, die man durchrechnen kann, und Modelle, über die sich Wissenschaftler streiten. Irgendwas, das einem klar sagt: Das sind sie Kosten, das sind die Risiken, das sind die Ziele, das sind die Vorteile. Statt dessen kommt so ein, man sehe mir das nach, unausgegorenes Gewäsch, geistvoll wie die Bildzeitung und durchdacht wie ein Rettungsschirm der EU. Ich denke, den meisten Reichen ist sehr deutlich bewusst, dass sie mit ihrem Vermögen voll dem Risiko des Totalverlustes ausgesetzt sind. Niemand will eine Abgabe, aber noch weniger will man Rekordinflation, unbegrenzte Haftung für Italien und Spanien oder einen Währungsschnitt. Sie haben Angst, und wenn man ihnen die Unsicherheit nehmen könnte, würden sie sich auch mit sicheren, begrenzten Verlusten abfinden, um stabile Verhältnisse zu bekommen. Die letzten fünf Jahre waren kein Spass. Aber was dort unter Fairteilung zu lesen ist, ist eine seltsame Vorstellung, dass durch mehr Geld für den Staat auch automatisch mehr Reichtum für alle entstünde. Und wenn das nicht funktionieren sollte, muss man eben noch mehr Steuern eintreiben, und noch ein Winternotopfer eine Sonderabgabe leisten. Dann machen sie noch einen Aktionstag gegen die Restbesitzenden, und fordern neue Umverteilung.

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Ich fordere schon heute. Eine Umverteilung von Intelligenz, konkreten Ideen, klaren Vorstellungen und wenn es sein muss, sogar Lenins „Was tun” von meinem Bücherschrank zu diesem Fairein. Ich habe nichts gegen linke Ideologie und Umverteilung von Kunst. Nur etwas gegen dumme Parolen. Die Linke darf von mir aus dumm sein, aber sie sollte wenigstens eine Ideologie haben, bei der man weiss, woran man ist.

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155 Lesermeinungen

  1. Naja Don-erwetter;
    schon mal...

    Naja Don-erwetter;
    schon mal was von 400 €Jobber und deren Rente gehört, wie Altersarmut. Ganz zu schweigen von den Flüchtlingen deren Satz doch jetzt auf Hartz4 (ALG2) von zuvor 225 € angehoben wird.
    In der Schublade des Blicks und gefangen in der Vorstellung der gelebten Umwelt, gibt es “scheinbar” keine Armut. Hier in meiner Gegend hat “Die Tafel” einen signifikant hohen Zulauf in den letzten Monaten bzw. Jahren.
    Aber verglichen mit, sagen wir mal, östl. EU-Staaten leben wir auf Wolke 7 und wahrscheinlich alle FAZ-Leser. Ich kenne auch welche, die Bildung mit Hochschulbschluss haben und verwechseln aber Bildung mit Status und Verantwortung mit Haben und dachten aber irgendwann mal auch etwas
    Sein für sie selbst und auch Mitmenschen hätte etwas von human resources.
    Aber Pol Pot ist ja wohl der schrägeste Vergleich, den nicht mal die die reaktionärsten der Reaktionoären (Rechten) heranziehen würden, weil in keiner Weise hinnehmbar. Haben Don etwa auch ein Sommerloch da oben. Es geht au ch anders versus besser.

  2. Wer mit zwanzig nicht SPD...
    Wer mit zwanzig nicht SPD wählt, hat kein Herz (sagt man)
    Wer mit fünfzig noch SPD wählt, hat kein Hirn (heißt es)
    Und wenn sich die Evangelische Kirche den Verdi, AWO und Paritätischen anschließen sollte, dann werde ich wohl austreten.
    mit herzlichen Dank für den Artikel
    der Lippenbär

  3. Für die meisten Leute mit...
    Für die meisten Leute mit bescheidener Intelligenz dürfte weniger eine Oase das Problem sein, als vielmehr die darum liegende Wüste, so auch bei “Steueroasen” oder “Reichtumsoasen”. Solche Inititiven dagegen fördern nicht die proklamierte “Gerechtigkeit”, sondern eher die Attraktivität der Oase. Abhilfe? Vielleicht ein grosser Regen, der die Wüste intelligent bewässert?

  4. Die Linke darf nicht nur dumm...
    Die Linke darf nicht nur dumm sein, sie ist es auch. Schon immer gewesen, zu jeder Zeit, wird es immer sein. Das ist zwar tragisch, aber nicht schlimm. Schlimm ist es, wenn sie an der Macht ist – und das ist sie in Deutschland, in fast Europa, in allen Bereichen.
    PS: Parteinamen und angebliche Programm sollten nicht darüber hinweg täuschen, dass Linke auch in sog. bürgerlichen Parteien längst die Mehrheit haben. In den Medien sowieso.

  5. Achtung! In diesem Beitrag...
    Achtung! In diesem Beitrag könnte manche Äusserung auch mit Ironie versehen sein!

  6. Älpler, das bringt es auf den...
    Älpler, das bringt es auf den Punkt! Aber ein Platzregen hilft nicht, es muß schon was verläßlich Dauerhafteres sein, sonst wird das nichts mit Wüstenbegrünung.

  7. "Man würde sich daher...
    “Man würde sich daher wirklich erbitten, dass diese grossen Organisationen schlüssige Lösungen und Konzepte hätten.” – Die überfluteten Stadtbewohner von New Orleans, so hieß es, hätten auch mit nichts als nassen Kleidern am Leib noch freundlich gebeten. Wo sie jetzt überall zerstreut sind, weiß ich nicht.

  8. Machen Sie sich keine Hoffnung...
    Machen Sie sich keine Hoffnung auf Klarheit in der Politik, Don. Die gibt das Anreizsystem für politisch Aktive nicht her. Solange man alles im Ungefähren belässt und gleichzeitig an Emotionen appelliert, verbinden Millionen von Menschen ganz unterschiedliche, möglicherweise konträre, Hoffnungen mit dem wolkigen Wortgeklingel und finden es toll. So mobilisiert man kurzfristig Mehrheiten, mit Klarheit und Deutlichkeit geht´s nur über den Umweg von Glaubwürdigkeitsgewinn – und das dauert halt ein Jahrzehnt oder länger. Nehmen Sie noch die instinktive Abneigung der meisten Menschen gegen diejenigen, die langfristig Recht behalten (sie setzen uns nämlich ins Unrecht) und Sie haben den Cocktail, der es aktiven Politikern schlicht verbietet, allzu konkret zu werden.
    Ach ja, auf SPON gibt´s einen zeimlich nützlichen Überblick darüber, was die verschiedenen diskutierten Arten von “Reichen-” und Vermögenssteuern überhaupt bringen würde:
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/reichensteuer-so-viel-bringen-hoehere-steuern-fuer-vermoegende-a-848522.html
    Nicht viel …
    Und ich selbst habe, mittels der Vermögensstatistik der Bundesbank, einmal ausgerechnet, was die Totalauflösung aller Vermögen Deutschlands und deren Gleichverteilung auf alle deutschen Einwohner pro Kopf erbringen würde: 100.000 Euro einmalig, danach allerdings sind alle Anlagen, Häuser, Äcker, Fabriken und Maschinen, Fahr- und Flugzeuge verfrühstückt. Aber die Illusion darüber, was man mit den “gigantischen” Vermögen alles machen könnte, stirbt zuletzt – sie ist das irdische Äquivalent zur christlichen Erlösungsgeschichte.
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  9. First things first! sollte es...
    First things first! sollte es heissen, und ich denke man sollte zuerst das Europa-Ding regeln , seine Währung und die Frage , welches Europa wir wollen.
    .
    Da will sich jetzt die Linke auch darum drücken mit dieser Reichensteuernummer, befürchte ich – weil die Linke auch keine Geschichte zu Europa zu erzählen hat momentan, zumindest keine , an deren Wirkungsmacht sie selbst glaubt.
    In Deutschland dürfte diese Diskussion zum jetzigen Zeitpunkt eh nicht verfangen, dazu fühlen wir uns momentan viel zu gut und zu stark im Bewusstsein , eh alles richtig zu machen.
    Da wird die deutsche Öffentlichkeit nicht mitmachen: 6 Steuern zu erhöhen, “um dann die Rettungsschirme zu finanzieren”. Das gibt ordentlich Geifer, aber dann werden vieleicht die Talkschows mal wieder interessanter.
    .
    Andrerseits: Spitzensteuersatz, höhere Erbschaftssteuer, Vermögensabgabe – eigentlich kanns es mir wutscht sein; denn das sind alles Reichen-Probleme, und warum sollte ich diese Reichen-Probleme zu meinem Problem machen?
    .
    (So wie 2009 14% der Wähler die Probleme der Reichen zu ihrem Problem gemacht haben?)

  10. @ThorHa 11:40
    Sie haben es auf...

    @ThorHa 11:40
    Sie haben es auf den Punkt gebracht. 100.000 für jeden. Die könnten, als Stunde Null veteilt, anschließend wieder in nützliche Investitionen zusammengeführt werden. Die eine Investition stellt sich als wirklich nützlich raus, die andere nicht und nach dreißig Jahren haben wir wieder die ungleiche Verteilung.
    Was Sie nicht erwähnten, ist die Motivation der politiker, überhaupt tätig zu werden. Die wollen ja nicht nur den Posten, die wollen auch etwas tun. Und streuen den Menschen Sand in die Getriebe ihrer Investitionen.
    Gruß
    melursus ursinus

  11. Merkels Welt.
    Die Jungen...

    Merkels Welt.
    Die Jungen bringen sich um.
    Die Alten leben & strotzen vor Kraft.
    Hinterlassen 2 defekte Generationen für ihr Glück.
    Vielleicht auch 3 oder 4.
    Aber, was soll’s Lasst sie weiterlaufen. “Komm her Wauzilie, und nun mach fein Dein Pisserchen, dann freut sich das Herrchen & das Frauchen”

  12. Schon recht arm, jede...
    Schon recht arm, jede Forderung nach sozialer Gerechtigkeit in die Ecke Marx/Lenin/Ulbricht und sogar Pot rücken zu müssen! Hier verschließt einer die Augen vor der Entwicklun in Deutschland!

  13. Wehrter Don,
    entschuldigen Sie...

    Wehrter Don,
    entschuldigen Sie doch ich möchte Ihnen einen Vorschlag
    für Ihre weisse Wand machen.
    Wie wäre es mit etwas Kunst aus China, oder dem ehemaligen
    Arbeiter – und Bauernstaat. Das Geld wäre nicht im Staat, doch der Blick
    auf kommendes ist sicher sehr interessant.
    Entschuldigen Sie, ich kann Ihre Probleme nachvollziehen.
    Herzlichst P.

  14. Wie war das denn damals mit...
    Wie war das denn damals mit den “New Deal”? Mir scheint, das von den USA ausgehend nach der Krise der dreißiger Jahre tatsächlich eine Welle von mehr Gleichmacherei begonnen hat, die etwa bis zu den Siebzigern zu einer stärkeren Umverteilung führte. Allerdings wurde das damalige Wachstum auch mit einem gehörigen Maß an Zerstörung erkauft.
    Ich muss sagen, dass linke Theorien wegen ihres globalen Zuschnitts oft einen größeren Überblick verschaffen als das Marktgeseier vieler anderer Kollegen. Ein Beispiel habe ich neulich hier gefunden: http://www.heise.de/tp/artikel/36/36539/1.html
    Umverteilung von Intelligenz, konkreten Ideen und klaren Vorstellungen ist eine ganz ausgezeichnete Idee. Das hat damals (1807) auch in Preußen zu einer fruchtbaren Nutzung der Krise geführt, irgendwann später auch in Bayern. Das Internet würde dazu eigentlich viele Chancen bieten, aber ich habe wirklich manchmal den Eindruck, dass das Interesse der “Eliten” daran nicht besonders groß ist. Leider klappt so etwas meist erst, wenn wirklich alles im Eimer ist.

  15. Socialism is a philosophy of...
    Socialism is a philosophy of failure, the creed of ignorance, and the gospel of envy, its inherent virtue is the equal sharing of misery.
    Winston Churchill

  16. Unter Leitung des Ökonomen...
    Unter Leitung des Ökonomen James Henry haben die Forscher des »Tax Justice Network« (TJN) nun diese Steuerparadiese unter die Lupe genommen. Die nötigen Daten lieferten der Internationale Währungsfonds, die Weltbank, die Vereinten Nationen und die jeweiligen Zentralbanken der Länder. Ihr Ergebnis dürfte sogar die Verfechter einer Vermögenssteuer überraschen: Die versteckten Vermögen sind gigantischer als bisher angenommen. Die Rechen und Superreichen parken demnach bis zu 32 Billionen US-Dollar und damit in etwa die Hälfte des globalen Bruttoinlandsprodukts in den Finanzzentren der internationalen Steuerparadiese. Und das ist eine konservative Schätzung. Tatsächlich dürfte die Betrag sogar noch höher sein. Denn die Experten des TJN haben sich auf die Finanzguthaben der Milliardäre beschränkt. Palastartige Immobilien, zig Millionen teure Yachten und andere Luxusgüter wurden nicht berücksichtigt.

  17. Kurz eine andere Frage: Was...
    Kurz eine andere Frage: Was füllen Sie in die Silberkannen? Vernünftigen Tee? Oder ein beliebiges Produkt aus dem Teeladen?

  18. Was für ein...
    Was für ein Frühstück!
    Kaffee,ein Ei und dazu Brötchen mit Tomatenscheiben und geschnittenen Pilzen.
    Und dann vielleicht auch noch das Stück Schaumtorte hinterher.
    Wirklich erschreckend..

  19. Bild 2: Hat die Cheesecake...
    Bild 2: Hat die Cheesecake Faktory schon eine Filiale am Tegernsee?
    http://www.youtube.com/watch?v=O1WpE5ntqbQ

  20. Ehrlich gesagt weiss ich gar...
    Ehrlich gesagt weiss ich gar nicht, was dieser Artikel soll? Die immensen Schulden der oeffentlichen Hand und wahrscheinlich auch der hochverschuldeten suedeuropaeischen Staaten muss ja schliesslich einer bezahlen! Da das meiste Geld bei nur 10% der Gesellschaft konzentriert ist, werden auch diese den groessten Beitrag leisten muessen. Ob ueber fantasievolle Steuern, wie in diesem Bericht beschrieben, oder ueber Schuldenschnitte, Waehrungsreformen oder Inflation, spielt letztendlich keine Rolle. Das hat es in der Vergangenheit zuhauf gegeben. Leider hat man auch damals nicht daraus gelernt und das Finazsystem dahingehend geaendert. Im Gegenteil wurde in der Neuzeit auch noch alles weiter dereguliert. Im Prinzip sind auch einige “Reiche” selber daran schuld mit Ihrer Gier nach der hoechsten Rendite und Ihrer Selbstsucht. Wenn wir so was nicht mehr erleben wollen, dann brauchen wir Menschen eine grundsaetzlich andere Einstellung zu unseren Werten und auch eine andere Moral. Leider geht vieles an Wissen ueber die Generationen verloren und viele muessen dann ihre eigenen Erfahrungen machen, die woanders schon frueher gemacht wurden. Da steht sich die Menschheit wohl selber im Weg, schaetze ich mal. Noch einen schoenen Tag
    Der Kommissar
    Gruss
    der Kommissar

  21. Also, ich bin nicht bereit...
    Also, ich bin nicht bereit Links und Sozialismus mit der praktizierten, doch wohl
    kapitalistischen Wirtschaftsweise und Gesellschaftsform zu verwechseln.
    Wer etwas anderes will soll vorher klären, woher die Vermögen und die Rendite auf
    die vorhandenen Vermögen herkommen sollen und für wen alle diese Rettungsschirme
    aufgespannt werden müssen.
    Für die Banken bzw. die Geldhändler? Mit wessen Geld handeln die?
    Bei einer Vermögenssteuer geht es m.E. nicht um Umverteilung, sondern um
    Löcher zu stopfen.
    Ein eher verzweifelter Versuch die zu rettenden Vermögen an den Kosten der
    Rettungsaktion zu beteiligen.

  22. ...und da stellt sich schon...
    …und da stellt sich schon die Frage, ob die Kosten für diese Rettungsaktion derart
    in die Höhe getrieben werden mussten.
    Das war eine rein politische Entscheidung ‘des bürgerlichen Lagers’.
    Mein Mitgefühl hält sich in engen Grenzen.

  23. Oh werter Don,
    heute sind Sie...

    Oh werter Don,
    heute sind Sie wieder prächtig unterwegs. Ich denke, dass wir uns zumindest einig sind, dass sich etwas ändern muss und auch ändern wird. Wird es uns zum besten dienen, Deutschland einig Vaterland? Wohl eher nicht! Doch eins muss klar gesagt werden, die Reichen, die z.B. in München ganze Mietblocks ihr Eigen nennen oder zig Millionen haben, die konservativ angelegt 2.5% Rendite bringen und keine Einkommenssteuer darauf zahlen, hier aber alle Infrastrukturleistungen, die öffentliche Sicherheit, Kultur (schrieben Sie nicht selbst ein Mal, dass keine Oper von den Eintrittspreisen finanziert werden kann?), Gesundheitswesen, Rechtssicherheit, etc. in Anspruch nehmen. Das kann so nicht weiter gehen! Hier gilt es wirklich Steuerschlupflöcher zu schließen, Steuern reformieren und auf der anderen Seite den Bürger wieder mündiger zu machen. Es kan nicht sein, dass das Argument: “Unser Vermögen wurde doch damals unter Bismarck schon einmal versteuert” dazu führt, dass jetzt gar keine Steuern mehr gezahlt werden.
    Ich träume davon, dass es gewisse Grundversorgungspflichten des Staates gibt, aus denen er sich nicht rausprivatisieren kann: Bildung (bundeseinheitlich, dann würden die Länder ne Menge Geld sparen), Transport und Infrastruktur (also Autobahn und Schiene), Sicherheit nach innen und außen, Gesundheit (also Krankenhäuser), Versorgung mit Energie und Wasser. (es wäre dann auch nicht mehr einzusehen, warum z.B. eine Wasserversorgung Gewinne von 10 -20% erwirtschaften muss, wenn sie aus Steuern finanziert wird)
    Auf die Frage wie können wir Geld sparen, würde ich antworten: Schafft die Bundesländer ab! Ein Bayer bleibt auch Bayer, wenn es Bayern als Land nicht mehr gibt. Es gibt Kommunen, Städte und den Bund. Schickt das Ding dazwischen zum Deifi! Wozu benötigt Bremen ein eigenes Landesparlament mit fast 100 Abgeordneten??
    Und noch ne Vision: Die Reichen und die Unternehmen, die hier keine Steuern zahlen wollen, die werden des Landes verwiesen! Wenn es ihnen hier nicht gefällt und sie das System nicht mittragen wollen, dann Good Bye und auf Nimmerwiedersehen!
    PS und nun die nachrichten aus Italien:
    http://youtu.be/NrM-QOVSL28
    PSS: Geschnittene Champignons aufs Frühstücksbrötchen?? Sie sehen zudem noch roh aus! Interessante Kombi zumal mit den Tomaten!

  24. Ich kann nur jeden einige der...
    Ich kann nur jeden einige der Thesen des Andreas Popp,auf der Seite http://www.wissensmanufaktur.net an den Tag legen. Hier insbesondere der “Plan-B”. Ich bin mir sicher das die Thesen bereits einigen aus anderer Quelle bekannt sind. Dennoch kenne ich bisher kein so fortgeschrittenes Gesamtkonzept. Insbesondere kommt das Konzept ohne Reichensteuer aus. Ok der Haken wäre eine Währungsreform, die bestimmt somanchen Unliebsam wäre. (aber irgendwann ehh unausweichlich)
    mfg

  25. ThorHa 11:40

    Das alles...
    ThorHa 11:40
    Das alles erinnert mich seit Wochen an die Geschichte von Dagoberts Geldspeicher, den ein Tornado entleerte und der das Geld übers ganze Volk regnen ließ. Alle waren plötzlich reich. Und taten nix mehr. Dagobert hatte nix mehr.
    Doch er pflanzte ganz ruhig etwas Gemüse an, fütterte ein paar Hühner und Schweine… und verkaufte das nun rare Notwendige (zu entsprechenden Summen) an die Leute. Am Ende der zehn Seiten war sein Geldspeicher wieder voll.
    Und die Panzerknacker hatten wieder was zu tun.

  26. @Tatort "Leider geht vieles an...
    @Tatort “Leider geht vieles an Wissen ueber die Generationen verloren und viele muessen dann ihre eigenen Erfahrungen machen,”
    Frage: “”Jede Generation fängt immer neu an, nichts zu wissen” – Bedeutet das, dass man von einer zyklischen Verblödung ausgehen muß, die von Generation zu Generation wiederkehrt?”
    Dieter Hildebrandt: “Ich glaube ja”.

  27. Die Hinweise auf Mao und Pol...
    Die Hinweise auf Mao und Pol Pot sind nicht unangebracht, auch wenn es die Verfechter der “sozialen Gerechtigkeit” nicht gerne hören. Denn dort endet man, wenn man konsequent ist.
    Interessant der Gedanke, was passieren würde, wenn man alle Vermögen einziehen und gleich verteilen würde. Meiner Meinung nach würde es keine 30 Jahre dauern, bis die alte Verteilung wieder erreicht wäre. Schon am ersten Abend wären einige verschuldet und würden nach mehr rufen, während andere ihr Startkapital schon vermehrt hätten. Nach einem Jahr wäre weitere “soziale Gerechtigkeit” fällig, um Unruhen zu verhindern.

  28. Was meinen Sie denn mit dem...
    Was meinen Sie denn mit dem “eher verzweifelte Versuch, die zu rettenden Vermögen an den Kosten der Rettungsaktion zu beteiligen” ? Gerettet werden sollen doch nicht private Vermögenswerte, sondern Banken und Staatshaushalte.
    Das Problem ist doch, dass die Plitik das Verursacherprinzip ignoriert: hätte man zu Beginn der Bankenkrise marode Banken in die Insolvenz gehen lassen, hätte das deren Geldgeber und Mitarbeiter bis in die Führundsspitzen getroffen (eine Diskussion über Boni hätte es dann kaum noch in der Form gegeben).
    Allerdings wäre dann die Verantwortung der Politik (auch derer, die jetzt derartige Forderungen stellen) viel deutlicher…

  29. jaja.. wieder mal dieses...
    jaja.. wieder mal dieses heiter-böse Märchen von der linken, weltfremden Umverteilungsideologie.. Reichlich einfältig sind allerdings die Steuerbürger (auch die Ärmsten finanzieren über indirekte Steuern Rettungsschirme), die erwarten, dass die von ihnen seit 2008 geretteten Vermögen der oberen 5- 10% sich auch nur ansatzweise an den Kosten beteiligen wollen. Das wäre ja auch ein markliberaler Frevel. Wo kämen wir hin, wenn anlagebedingte Risiken von Vermögenden getragen werden müssen..tztz.. Sie müssen sich nun nicht mal mehr selbst zur Wehr setzen gegen solche naiven Gedanken. Willfährige Blogschreiber nehmen ihnen gern die Arbeit ab.
    Ideologie macht einfach Spaß..

  30. @Älpler, @Mc

    Trickle down...
    @Älpler, @Mc
    Trickle down … :-§)
    http://www.youtube.com/watch?v=qGwceO5U_mU

  31. Naja. Die hinweispflichtige...
    Naja. Die hinweispflichtige Ironie in diesem Beitrag macht das Kommentieren nciht gerade leichter. Immerhin gelingt es Ihnen, die üblichen Linken- und Kommunismus-Hasser zu aktivieren – aber war das etwa die ganze Absicht dieses Artikels??
    Es scheint doch ziemlich klar zu sein, dass die derzeitige Lage nicht von irgendwelchen bösen Linken angestiftet wurde, sondern die Konsequenz dessen ist, dass der Finanz-Kapitalismus halt irgendwann an die Wand fahren muss. “Wachstum” (bzw. Profit) ohne Ende geht halt nicht in einer endlichen Welt.
    Aber in einigen Punkten kann ich Ihnen nur zustimmen, so z. B. hier: “Wenn man schon zahlen muss, wäre im kommenden Enteignungsgewitter eine Zweckbindung irgendwie sinnvoll.” Über diese Zwecke könnten man trefflich streiten, denn die Frage, was der Staat mit unserem Geld macht, ist genau die politische Debatte, die zu führen wäre.

  32. @Don Aldduck, soweit ich die...
    @Don Aldduck, soweit ich die ganze Chose verstanden habe, müssen die Staats-
    haushalte gerettet werden, weil diese die Banken retten mussten.
    Wenn Sie ihr privates Vermögen unter der Matratze lagern oder als Öl an den
    Wänden hängen haben werden Sie natürlich nicht gerettet.
    Wenn nicht, besitzen Sie zwar Vermögenstitel, nur das fliehende Geld weiß nichts davon.
    Sind so kleine Algorithmen.

  33. 100.000 Euro in jedes...
    100.000 Euro in jedes einzelner Hand? Was ist darin wenig?? Es ist sogar viel mehr als die Summe seiner Einzelteile (nämlich der jetzige Wert nach jetziger Verteilungsstruktur). Denn Vermögen bringt erst so richtig was, wenn es auch wieder ausgegeben wird, wenn es zirkuliert, wenn es investiert – und ja: auch wenn es verjubelt wird. Das Horten von Silberkannen und Immobilien an der Costa Glockenbach aber führt auf längere Sicht zum Abwürgen einer funktionierenden Wirtschaft. Nicht umsonst spricht manch einer dann ja auch vom ‘toten Kapital’. Also: Ran an den Speck! Es wird Zeit für eine Frischzellenkur…

  34. @Don Aldduck: "Gerettet werden...
    @Don Aldduck: “Gerettet werden sollen doch nicht private Vermögenswerte, sondern Banken und Staatshaushalte.” — Kleiner Tipp: Sie können Unternehmensanteile an Banken sogar kaufen, so privat sind die! Probieren Sie es einfach aus… das geht, ehrlich.

  35. @derast
    .
    "Wachstum" (bzw....

    @derast
    .
    “Wachstum” (bzw. Profit) ohne Ende geht halt nicht in einer endlichen Welt.”
    .
    Derast, was reden Sie da? Von welcher “endlichen” Welt sprechen Sie? Wissen Sie nicht, dass sich das Universum permanent ausdehnt und das sogar immer schneller?
    Wenn da kein zinsensicherndes Dauerwachstum möglich sein sollte im Kapitalismus…Wachstum, da machen wir mit!
    Gleichgewicht, das ist was für Hänflinge ( oder neoklassische Ökonomen ).
    .
    Sollte sich jemals ein gesellschaftlich-ökonomisches Gleichgewicht einstellen, es würde nur einen Tag währen.
    .
    Schon am nächsten Tag stünde eine Million Menschen auf mit der festen Absicht , dieses Gleichgewicht zu zerstören, und zwar aus einem dieser Gründe:
    1. Weil sie nicht davon profitieren.
    2. Weil sie nicht genug davon profitieren.
    3. Aus Spass an der Freud.

  36. @Jeeves: Aber die zehn Seiten...
    @Jeeves: Aber die zehn Seiten zwischendrin, die waren spannend. Man mag sich ja gar keine Geschichte vorstellen, die die ganze Zeit nur das nett gestapelte Gold von allen Seiten beleuchtet – und nichts passiert. Wie dröge wäre das denn? Da sehnte man sich nachgerade ja nach einem noch so minikleinen Panzerknackerchen!

  37. Umverteilung von unten nach...
    Umverteilung von unten nach oben geht aber hoffentlich in Ordnung, oder? Ansonsten müßten wir uns nämlich wirklich langsam mal Sorgen um unser Gesellschaftsmodell machen.

  38. @Tatort: Wieso muss jemand die...
    @Tatort: Wieso muss jemand die Schulden bezahlen? Der Prickelnde an unserem Wirtschaftssystem ist doch, dass genau da der Hase im Pfeffer liegt. Die Idee von Krediten ist, dass eine Wette auf die Zukunft abgeschlossen wird. Bei Wetten können aber nicht immer alle gewinnen, sondern wenigstens ein paar müssen auch verlieren. Sonst gäbe es keine Gewinne. Das fällt aber zumeist nicht so auf, weil sich die Ausfallrisiken gerade zu Beginn des Spiels höchst einfach nach hinten schieben lassen – bis es auf der Zeitachse nach langen fetten Jahren, in denen alle profitieren konnten, es plötzlich auch (nahezu) alle trifft.

  39. @ Frankie Bernankie
    You made...

    @ Frankie Bernankie
    You made my day! (Die Ausdehnung des Universums hatte ich doch glatt übersehen … )

  40. Don,
    .
    Sie sollten sich...

    Don,
    .
    Sie sollten sich beizeiten mit dem Thema Adoption auseinandersetzen. Grins.
    .

  41. Die Französische Revolution...
    Die Französische Revolution (die von 1789 et al.) war auch eine Folge der aufgetürmten Silberkannen in den Privatkammern der Adligen. Silberkannen aber sind per se unproduktiv, zumal wenn sie in Glasvitrinen von zumeist sehr konservativen, also unkreativen, also nicht-wagnisbereiten Menschen stehen. Das bricht einem Wirtschaftssystem auf Dauer das Genick.
    .
    Daher ist die heutige Flucht in Gold und Immobilien zum Schluss ein Brandbeschleuniger. Freuen wir uns über jeden Konsumjunkie, welcher über seine Verhältnisse lebt…

  42. Ich weiß nicht, von wem ich...
    Ich weiß nicht, von wem ich das hier abgeschrieben habe:
    .
    “Der Sozialismus verstaatlicht erst und ruiniert dann. Der Kapitalismus ruiniert erst und verstaatlicht dann.”
    .
    In diesem Sinne: Mag die déluge kommen!

  43. Grüsse aus dem...
    Grüsse aus dem Offleinland
    dem Fernen

  44. Und vielleicht lohnt, werter...
    Und vielleicht lohnt, werter Don Alphonso, ja auch ein Blick in das “Handbuch eines Aufsteigers” von Maurice Joly. Dort lässt sich lesen: “Man glaubt, Politik bestehe aus einer wissenschaftlichen Regelung der Angelegenheiten.” oder “Das Volk glaubt, wenn es eine Revolution macht, wird es etwas davon haben.” oder “Man glaubt, dass Leute, welche Reformen einfordern, sie auch tatsächlich wünschen.”
    .
    Leider verfügte der Joly offensichtlich über weniger Ironiebegabung als Sie. Leider.

  45. Eine Umverteilung bringt...
    Eine Umverteilung bringt nichts – es gibt viel zu viel arme Leute und viel zu wenig reiche Leute.
    Wie Frau Marx bei Karls Beerdigung in Manchester sagte “It’s a pity Karl didn’t make some capital instead of writing about it” – or did she not say that?

  46. wunderschön und...
    wunderschön und intelligent…
    hier in Spanien,Andalusien,sind alle entsetzt, die wenig haben,über die Steuerer-
    höhungen.Wofür müssen viele leiden und wissen nicht wohin geht das Geld?
    Stehen doch dringend Reformen im Bildungswesen an,in Ausbildungen-Lehrstellen
    gibt es nicht-.Ich selbst habe die Koruption in Notariaten erlebt, wo unter “Aufsicht”
    Immobiliengeld verschoben wurde,bereichert haben sich nur wenige,viele sind
    letztendlich von den Banken betrogen worden und die autonomen Provinzen
    haben das Geld nur so hinausgeschmissen,da muss man den armen Teufeln jetzt
    doch helfen,wo nichts mehr läuft.Wie die Griechen denken hier auch die Menschen-alles Bluff-der Rest Europa-Deutschland-wird uns nicht hängen lassen,die wollen doch den Euro erhalten und Geld in uns Hineinpumpen und
    pumpen und…

  47. "in enteignungsgewittern",...
    “in enteignungsgewittern”, sehr schön!
    .
    im fokus – auch mehr zeitgeist, wie es scheint, als das, was er früher einmal war – wird übrigens reklame gemacht, für-gegen ihn, also gegen. durch werbung für. immobilen und gesellschaftliche rückvergewisserung. (der schicht unter ihm, don, wenn man so feststellen darf, neidlos.) (diese, welche unmerkliche rückvergewisserung (durch kollektiv) nötig hat. “unmerklich” halt. “fokus” eben.)
    .
    im aktuellen “f.” werden also folgende zahlen ausgelobt, tegernsee und der deutsche süden unter ferner liefen, eine mögliche wertung vorweggenommen – richtig krachen lässt es nur der reiche, evangelisch-hanseatische norden. t
    -see 13.5t, herzogpark 15t, starnberger s. 25t, aber kampen in unterschiedlichen lagen 28t-35t, (euro/qm). auch günstig zur miete soll das tegernseer tal sein. viel billiger als kappeln oder kitzbühel oder mallorca oder spiekeroog.
    .
    zum glück lassen sich auch seine wunderbaren bilder davon mit sicherheit und zu recht nicht aus der ruhe bringen.
    .
    das tortenstück links aus gefälligkeit in bißchen beigeschnitten? sehr schön. hebt den stimmigeren gesamteindruck, und zwar ganz ohne aufzufallen.
    .
    (und wenn wir jetzt auch unsinn vorrechnen wollten, könnten wir ausloben, dass auch wir auf deutlich über 45t pro qm sitzen, weshalb aber trotzdem auch noch nicht jeder mit uns tauschen wollte. (also höchstwahrscheinlich die meisten fokus-leser eher nicht, oder noch nicht, *g*, aber es ist ja soviel im fluss.))
    .
    (und “hebt den gesamteindruck, macht in stimmiger” hätte auch gereicht.)
    .
    und es gilt wahrscheinlich trotzdem bis auf weiteres eben doch noch der allgmeine don alphonso. (sind die menschen auch noch nett, ist mir ihre finanzielle unabhängigkeit erst recht besonders wertvoll.)
    .
    und vor allem fährt er auch weiterhin vermögenschonend sein fast noch völlig neues cabriolet fährt, ganz, wie es sich gehört. besonders jetzt, da man überall die rabatte und die neuwagen auf die rabatte überall ungefähr nachgeworfen bekäme. und auch davon hier kein wort.

  48. und ja doch theodor! (wir alle...
    und ja doch theodor! (wir alle baden jetzt nur noch im wiesengrund. und auf dem handtuch steht ein adebar. pickt die philosopie zurück ins gestrüpp.)
    .
    und baden ohne adorno. (immer ein klassischer fall von existentzialismus: da fehlt dem see gleich etwas.)

  49. Bildung ist harte Arbeit ......
    Bildung ist harte Arbeit … und die wollen viele einfach nicht leisten.
    .
    Lieber schreien sie nach Umfairteilung. Was sie nicht sehen: Das Westend muss von Kindesbeinen an meist sauer erarbeitet und später dann abgestottert werden!
    .
    Für mich war -schon als kleiner Knirps- stets nachvollziehbar, warum der oder (seltener) die uns in der Klasse Richtung Abitur leider nicht weiter begleiten durfte. Da war eben zu viel Drang zu: Im Cafe sitzen und/oder am Spielautomaten das schnelle Glück suchen; Hausaufgaben – doch nicht für mich!?; Entschuldigungen und Atteste etwas zu oft gefälscht; für die Klausuren konsequent nix gelernt oder erst gar nicht erschienen; 3 Wochen Süd Frankkreich auch ausserhalb der Ferien (mit “echtem” Attest versteht sich).

  50. Der wievielte Eintrag zum...
    Der wievielte Eintrag zum Thema Geld, Umverteilung und “Reichtum” in Folge ist das jetzt? Wie immer exzellent geschrieben, aber: Wir haben mittlerweile begriffen, dass Sie nix abgeben wollen, jedenfalls nicht für den raffgierigen Staat, die raffgierigen Banker und die verlotterten politischen Geschäftführer. Alles verstanden, Botschaft angekommen, ist notiert und zur Kenntnis genommen. Wirklich, kein Grund besorgt zu sein, dass wir es eventuell nicht begriffen haben könnten.
    Aber gibt es denn keine anderen Themen mehr in Ihrem Universum? Dieses Blog, so vorzüglich es auch geschrieben ist, scheint sich in eine für meinem Geschmack eher ungute Richtung zu entwickeln. Bitte, ich könnte ja auch einfach etwas anderes tun. Aber ich bin doch so gerne hier.
    Ich hoffe auf bessere Tage bei Ihnen und lese jetzt mal ein paar der älteren Texte aus vergangenen, besseren Zeiten.
    Entschuldigung!

  51. Die Reichensteuer ist doch...
    Die Reichensteuer ist doch Unsinn. Das große Geld ist längst über die City und die WS verschwunden und wurde übe die entsprechenden Inseln unaufspürbar in Sicherheit gebracht.
    Eine Umverteilung steht auch nicht an. Es sind die Politiker die wir uns züchten, die schon dafür sorgen, daß da nichts anbrennt.
    Jemand geht in die Politik und hat -nix-. Lernen kann man dort nur von den dummen 98% zu nehmen und den sehr rührigen 2% zu geben. Nur Reden muss man anders herum.
    Spitzenpolitiker wird, wer am schnellsten andere Ressourcen anzapfen und am effektivsten und unauffälligsten umverteilen kann.
    Am Ende steht ein System zu dem wir alle gehören und das von uns allen erhalten wird.
    Der Zins ist der Dreh- und Angelpunkt. Zinsgewinne und Zinszahlungen sind die garantierte Umverteilung und niemand kann oder will das ändern.
    Das Geldsystem wird sich erneuern und dabei einen ganz überwiegenden Teil an Besitzlosen zurücklassen.
    Die Politik von heute hat nicht zu wenig Geld, sie holt sich zu wenig Geld. Das Geld wird ausserdem an den falschen Stellen geholt.
    Arbeit zu besteuern ist dumm. Herstellung zu besteuern ist ebenfalls nicht besonders clever.
    Das ganze Zins- und Verschuldungssystem hebt sich am Ende immer wieder auf. Aus den 32 Bill. Schulden und den zugehörigen 32 Bill. Vermögen resultieren nach dem Schnitt nur geringere Zinserwartungen durch Währungsschnitt.
    Man muss ja nur einmal schauen : 1000 Bill. Derivate mit 3% Verzinsung pro Jahr ergeben 30 Billionen Zinsen, welche jemand ausschwitzen muss. der Zinseszins ist mörderisch und wütet bereits seit Jahren in den westlichen Gesellschaften.
    Wer an dieser Stelle über soziale Kosten lamentieren möchte : 400 Milliarde Zinslasten gibt Hr. Popp alleine für Deutschland und das Jahr 2012 an. Proportional steigend mit dem sinkenden Einkommen, also pure Verteilung von unten nach oben.
    Sozialausgaben sind dagegen lächerliche Peanuts und werden zudem ebenfalls den “Schaffenden” abgepresst.
    Niemand will das ändern (ausser den ganz Armen, die schon gefühlt haben, daß es keine nach oben offene Gesellschaft gibt).
    Der ESM ist nur der ultimative Sargnagel, der endgültig alle Vermögen, Einkünfte und Sicherheiten ohne “Transferverluste” abschöpfbar macht. Der ESM ist der Offenbarungseid, nur ohne Begrenzung in Zeit und Volumen.
    Das wird das Denkmal unserer Generation und dieses Denkmal impliziert Krieg, den Krieg ist die einzige Möglichkeit den ESM zu benden.

  52. Die Linken mögen sich in...
    Die Linken mögen sich in geschmacklichen Fragen nicht hervorheben, das sieht man hier in Berlin tagein tagaus, aber seien wir mal ehrlich: wirtschaftliche Schieflagen werden in Deutschland zumeist nur von links zutreffend analysiert. Und wenn das Schicksal es gut mit uns meint, von (mitte) rechts abgeholfen.

  53. Ach, je, am Ende landet DA -...
    Ach, je, am Ende landet DA – und mit ihm gleich zahlreiche Kommentatoren – dann doch wieder ganz im argumentativen Hafen des Radikalkonservatismus – schade, schade… Ich dachte tatsächlich, Sie könnten die feine (!) Ironie halten, die sie in der Betrachtung der eigenen Umgebung so oft schon angeschlagen hatten.
    Aber gegen den – nun ja, nach dieser Lektüre mag man es wenden wie man will – also gegen den politischen Gegner gibts doch nur: Pol-Pot und Lenin? Sehe ich richtig – das soll Ironie sein?
    Schon im neulich vorgeführten Anlauf gegen das “arme” Berlin schlug eine ziemlich unfeine Häme sich die stereotype Bahn – schade, schade wie gesagt.
    Und noch was: Es soll (Krisen-)Zeiten gegeben haben, da das gehobene Bürgertum selbst den ein oder anderen Lösungsvorschlag anzubieten hatte…

  54. @fionn (gestern Abend)
    Was hat...

    @fionn (gestern Abend)
    Was hat denn Lenchen Demuth an Marx’ Grab gesagt?
    (Wahrscheinlich nichts.)
    Ins Poesiealbum von Jenny Marx und ihrer Tochter schrieb sie in einer Frage-Antwort-Tabelle über die Auffassung vom Glück:
    “Eine Mahlzeit essen, die ich nicht gekocht habe”
    und über Unglück:
    “Von anderen abhängig zu sein”
    .
    http://de.wikipedia.org/wiki/Helena_Demuth#Eintragungen_in_das_Poesiealbum_von_Jenny_Marx
    .
    … und damit ist ja alles gesagt.
    .
    Auf dem Grab des erwähnten Karl Marx steht nicht nur das berühmte:
    “WORKERS OF ALL LANDS UNITE” – sondern auch, unten:
    .
    “THE PHILOSOPHERS HAVE ONLY INTERPRETED THE WORLD IN VARIOUS WAYS – THE POINT HOWEVER IS TO CHANGE IT”
    .
    Zu sehen hier:
    .
    http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/4/46/Karl_Marx_Grave.jpg

  55. @ E.R.binvonhier: Die...
    @ E.R.binvonhier: Die Staatshaushalte wiesen aber bereits vor der Eurokrise/Bankenrettung hohe Defizite auf…
    .
    @ Ephermeridenzeit: Ist mir durchaus klar: wenn ich Anteile erwerbe, werde ich als Investor unternehmerisch tätig – logischerweise muss ich dann auch das Verlustrisiko tragen.
    .
    Das Problem ist aber, dass bei den Rettungsaktionen auch diejenigen die Verluste tragen, die nicht investiert haben.
    Aus reiner sozioaler Gerechtigkeit, versteht sich.
    Oder auch:
    Wegen der sozialen Gerechtigkeit müssen wir halt was sozialisieren. Und wenns Verluste sind…

  56. Wieder mal eine...
    Wieder mal eine Meisterleistung. Soooo viele schöne Pointen – in den Neben-Sätzen versteckt. Sooo viele Seitenhiebe – aber, wie immer, wunderschön verpackt.

  57. Alatheia und andere, Sie haben...
    Alatheia und andere, Sie haben den Beiutrag schon bis zum Schluss gelesen, oder? Da kommt nämlich raus, dass ich eine starke Beteiligung der Reichen an der Krisenbewältigung BEFÜRWORTE. Einfach, weil es für alle Beteiligten Sinn macht.
    .
    Was ich aber doof finde, ist die Forderung nach mehr Staatsausgaben in Bereichen, die schon jetzt im Geld schwimmen, und die ganz sicher nichts an der Sozialstruktur ändern werden. Wer etwas anderes glaubt, kann hier gerne erklären, warum Stuttgart21 und die neue Startbahn in Frankfurt, die genau solche Projekte sind, in Deutschland zur Umverteilung von Oben nach Unten signifikant beigetragen haben.

  58. Robert aus Charlottenburg, was...
    Robert aus Charlottenburg, was da aber vorgestellt wird, ist keine inhaltliche Analyse von reichtum, sondern schwammige Formulierungen, nach denen niemand weiss, was Reichtum eigentllich sein soll, und mehr staatliche Investitionen in Bereichen, wo es eher um einen Paradigmenwechsel denn um reines Ausgeben geht. Denn die Ausgabenpolitik des Staates hat schon jetzt zum Zustand beigetragen.
    .
    Was diese spezielle Forderung also besagt ist: Nehmt den Reichen und gebt es jenen, die bislang die Elitenbildung in ihren polisch-ökonomischen Systemen gefördert haben. Das Problem ist also der Verteilungsmechanismus. Insofern sollte man sich darüber mal Gedanken machen.
    .
    Ein kleines Beispiel: Diese Gewerkschaften da oben waren FÜR die neue Startbahn in München. Die Flughafen jedoch hat enorme Verbindlichkeiten. Das heisst, der Bau wäre auf die eine oder andere Art fremdfinanziert worden. Eine Startbahn, öffentlich bezahlt, damit die Reicheren des Landes und die Manager schneller reisen können. Und dafür sind die Gewerkschaften in München eingetreten. Und das würden sie wieder tun. Kann man machen. Aber es hilft nicht gegen die Währungskrise. Es ist halt noch so ein Infrastrukturprojekt. Ohne Rücksicht auf Verluste.

  59. Infrastrukturprojekte, das ist...
    Infrastrukturprojekte, das ist wohl die einzige Investitionsmöglichkeit die noch
    gesehen wird.
    Das passt so gut zur deutschen Rolle in der globalen Welt. Einer der Plätze für die
    Umverteilung von Waren, Menschen und Geld. Nur Logistik – weiter braucht es nichts.
    .

  60. E.R. Binvonhier 11.11h
    Genau...

    E.R. Binvonhier 11.11h
    Genau – Infrastrukturprojekte in Gang zu setzen; der altbewährte Weg aus einer Rezession, schafft Jobs…..

  61. @Schade: ich fände auch ein...
    @Schade: ich fände auch ein paar andere Themen zur Abwechslung mal sehr erfrischend. Wir hatten hier doch z.B. vor ca. 2 Jahren so eine nette verbale Klopperei über Biber vs. Janacek … War sehr schön zu lesen. Oder man könnte die Ergebnisse der Kahlschläge und Fehlanpassungen im Bildungsbereich der letzten Jahre und Jahrzehnte thematisieren; das böte auch reichlich Stoff für hohe Wogen der Emotionen.
    Oder versteh ich das alles ganz falsch und den Stützen der Gesellschaft geht es nur und ausschließlich um ihre Knete?

  62. @ Don Alphonso 08. August...
    @ Don Alphonso 08. August 2012, 11:03 :
    Sie zäumen von hinten auf. Es gibt keine Verluste. Sie sollten beginnen in Zinsen zu rechnen.
    Der Zins ist die relevante Größe. Der Zinseszins ist unsere Systemfalle.
    Jede Finanzierung erzeugt Geld und Zinsversprechen. Zinsversprechen und die Sicherheiten die bei jedem Kredit hinterlegt werden sind die Triebkraft des Systems.
    Banken sammeln Beides und bilden so das big money, welches alles beherrscht.
    Nehmen Sie “beherrschen” bitte wörtlich, denn selbst Superreiche sind Sklaven des Systems, sie zahlen nur keine Zinsen, sie erhalten die Zinsen.
    Zur Zeit sichert sich die Geldelite die Recourcen der Welt, vor allem jede Form von Wissen (auch geschichtliches).
    Unser Geldsystem steht (wieder einmal) vor seinem Zyklusende und wird erneuert. Fast Alle werden immens verlieren, Sachwerte sind angreifbar, wenn sie als Sicherheiten gedient haben.
    Die Fällifstellung der Sicherheiten hat regelmäßig zu Kriegen geführt. Auch dieses mal könnte es so enden.

  63. Aus dem "Buch des Wegs und der...
    Aus dem “Buch des Wegs und der Weisheit” (Tao te king):
    .
    “Die Tüchtigen nicht bevorzugen,
    so macht man, daß das Volk nicht streitet.
    Kostbarkeiten nicht schätzen,
    so macht man, daß das Volk nicht stiehlt.
    Nichts Begehrenswertes zeigen,
    so macht man, daß des Volkes Herz nicht wirr wird.
    .
    Darum regiert der Berufene also:
    Er leert ihre Herzen und füllt ihren Leib.
    Er schwächt ihren Willen und stärkt ihre Knochen
    und macht, daß das Volk ohne Wissen
    und ohne Wünsche bleibt,
    und sorgt dafür,
    daß jene Wissenden nicht zu handeln wagen.
    Er macht das Nichtmachen,
    so kommt alles in Ordnung.

    .
    Wir lernen also: Wer oben bleiben will, muss dafür sorgen, dass das Volk einen vollen Magen hat und nichts weiß.
    .
    Zumindest nicht allzu viel. Was wundert, wenn es die Gescherkschaften auch tun? Die “Oberen” lernen voneinander, Links und Rechts ist da kein Unterschied. Ganz altes, modernes Marketing-Tool nach Laotse.
    .
    Nicht, dass ich es gut finden würde. Doch als beruflicher Ideenschöpfer habe auch ich früh lernen müssen, dass allzu fein ausgefeilte Ideen und Vorschläge bereits deswegen niedergeknüppelt werden, weil sie halt eben Konkretes beinhalten. Je konkreter, desto mehr Angriffsfläche. Der Mensch IST so, er geht so mit Ideen anderer um, wenn es nicht die eigenen Ideen sind: Angriffsflächen finden, umhauen und wech. So ungefähr seit der Steinzeit.
    .
    Von allzu moralischen Betrachtungen und Forderungen nach brutalstmöglicher Transparenz abgesehen: Ein geschickter Ideenpräsentierer und Agenda-Vorbereiter tut gut daran, auf dem geistigen Schieberegler zwischen abstrakter, breiter Meta-Formulierung und – auf der anderen Seite – sehr feiner, konkreter Ausarbeitung nicht allzu abstrakt, aber auch tunlichst nicht allzu konkret zu werden. Die Idee findet sonst regelmäßig zu wenig Gefolgschaft und somit ihren Tod.

  64. @ fionn, wir müssen hier eben...
    @ fionn, wir müssen hier eben mit Bahnhöfen, Flughäfen und sonstigen Häfen und
    Hafencities zufrieden sein, solange uns niemand einen Weltraumbahnhof schenkt.:-)

  65. Holly 01, das mit dem Krieg...
    Holly 01, das mit dem Krieg führen ist auch so ne Sache, was wollen Sie bombadieren
    oder platt machen. Die ganze nationale Infrastruktur ist doch privat versichert.
    Der Kuddelmuddel ist da schon jetzt groß genug.
    Die ganzen Superreichen in ihren Steueroasen sind ja auch von einem Beraterstab
    abhängig, von denen hat auch kein Einzelner den großen Durchblick.
    .
    Ein Land, das man sich ausguckt, in die Pleite reden und schreiben ist wirkungsvoller.

  66. Es würde sich vielleicht...
    Es würde sich vielleicht lohnen bei den Rückversicherern nachzufragen, was sie
    von Kriegsgeschehen in Industrienationen halten.

  67. "Der ESM ist nur der...
    “Der ESM ist nur der ultimative Sargnagel, der endgültig alle Vermögen, Einkünfte und Sicherheiten ohne “Transferverluste” abschöpfbar macht. Der ESM ist der Offenbarungseid, nur ohne Begrenzung in Zeit und Volumen.
    .
    Das wird das Denkmal unserer Generation und dieses Denkmal impliziert Krieg, den Krieg ist die einzige Möglichkeit den ESM zu benden.”
    .
    der “analyse” vorher stimmen wir so nicht zu, voranstehendes aber tatsächlich eine möglichkeit. oder wie im radio zu hören war, schon letzte woche: in den usa diskutiert man längst schon wieder lautstark und klug die parallelen zur vorweltkriegszeit, auch da hatten die wirtschaftsführer bis in den juli 1914 hinein lauthals erklärt “ein krieg, nein, nie, dafür steht für uns wirtschaftlich viel zu viel auf dem spiel, ist europa und die welt chon zu sehr miteinander verflochten”. und heute schon bezweifelt man in new york (o-ton im radio), dass europa den wechse,l hin zum primat der politik, womöglich rechtzeitig hinbekäme.
    .
    und auch wir würden uns noch mehr berichterstattung in der faz wünschen. weniger “wirtschaftshörig”. (der bekannte vorwurf der anderen)
    .
    und intelligenz ist ein bekanntes wort mit zehn buchstaben. auch wir wissen es genau.

  68. SPON: "Rot-Grün will an...
    SPON: “Rot-Grün will an Reichtum ab zwei Millionen Euro”.
    .
    Wir zaehlten gerade nach. Wir besitzen genau 1.999.000 Euro.
    Uff, noch mal Schwein gehabt!
    .
    Und nun mal zu etwas viel Wichtigerem: Heute, 8.8., ZDF 22.45 Uhr, “Die dunkle Seite der Energiesparlampe”. Dort muessen wir anfangen mit dem buergerlichen Widerstand.
    HINFORT MIT DER BRUESSELER DIKTATUR!
    MEHR BRUESSELER SPITZEN STATT GURKENREGULIERUNG!
    .
    Sonst noch was? Ach ja, statt zu klagen, lasset uns auf dem Vulkan tanzen. Gebt mir grazile Epheben und schwebende Jungfrauen.

  69. und heute narben und souvenirs...
    und heute narben und souvenirs davontragen? (den tegernsee brutal ins wasser schlagen – und die spritzer als souvenirs mitnehmen)
    .
    und adorno und die philosophie der armut? (lehrstühle aushungern. mit d.a.’s hilfe. bei kuchen und tee.)
    .
    und exportiert wasserschlösser an den tegernsee? (berlin zahlt doch seine schuld. und sogar don-alphonso-gerecht. http://www.wasserschloss-hemsendorf.de/ )
    .
    und finanzkrise? wie das kommt? (dabei haben wir doch heute alle diplom-psychologen studiert.) (ok, gebundene dipl.-psychologen, keine unabhängigen) (daran wirds liegen) (mangelnde psychologie ist schuld.)
    .
    und emser depesche zwei? (deutsch-ists-am-ende-womöglich-wieder-wenn-unsere-zufriedenheit-über-unseren-wohlstand-gesiegt-hat.punkt.stop.)

  70. Ausserdem: heute ist auch noch...
    Ausserdem: heute ist auch noch Weltkatzentag. Was ist schon Geld gegen eine gute Katze?

  71. @binvonhier
    .
    denn wenn man...

    @binvonhier
    .
    denn wenn man heute in new york “if i can make it there, i can make it everywhere” übte und lernte, dann lernte man doch wohl heute vor allem nur eines? (chinesisch. warum wir also in new york demnächst von der pieke auf chinesisch lernen wollen, vor einer karriere als hauer in der steinkohle in china unter tage.) (oder: kleine fluchten. denn da unten wird hoffentlich auch weniger finanzkrise sein.) (mehr licht!)
    .
    und aber was nützt das schreiben, wenn man die falsche regierung hat? (schreiben nützt nur, wenn man die richtige regierung hat.) (worin lenin auch irrte)
    .
    und aktueller faz-slang für tegernsee? (iDüll)

  72. I vaschteh gar net was´d Leit...
    I vaschteh gar net was´d Leit hom. Fett schwimmd oafach obn netrwoahrr. S´ís wie beim Haferltarock, I bscheiß wo I grad ko, aus reina Notweahr sölbstvaschtändli. Net woahrr. Weil I eh da dritte Mo bi, brauchnn dean´s mi ollaweil. Wia den Rösler vo da FDP. Bscheißn is eh a Kunsd an un füarr sich. Wos hoaßt da scho fair? Wannsd an Darwin beischpiülsweis nemma duast , net woahrr, wo, sog I, is do a Fairness in dera Nadur? Ha? Das ma dumm sand, wiss ma eh, Da Sokrades hotts aa scho gsogt, dass er vo nixn wos woaß. Oiso wos soi des Gred von däm Don Fonsi? Ha? I wui jo nix gsogt hom.

  73. und das experiment ist...
    und das experiment ist gescheitert. preußen sollte bayern endgültig verloren geben.
    .
    und wir hoffen, dass der d.a.-blog jetzt endlich durchstartet. zur zukünftig notwendigen größe findet. (warum die usa ausgerechtnet jetzt einen roten planeten anhimmeln)
    .
    und die faz-blogs auf der durchreise. (ein dauerjahr in der db. was mit der bahncard als blogger alles möglich wäre.)
    .
    und zukünftige wohlstandsprogramme, komma standesgemäß? (wessen vorhaben nicht gut durch ein teesieb passt, gilt als unvermögend)

  74. Filou, die Grünen schützen...
    Filou, die Grünen schützen einfach ihr Klientel. 2 Millionen Freibetrag, das lasse ich mir noch so eingehen, das ist erheblich mehr. als ich erwartet habe. Aber die Grünen wollen ja nicht noch mehr gegen die Piraten verlieren.
    .
    Spass beiseite, das ist in etwa das, was ich auch als “reich” ansehen würde. Aber dass das nur 114.000 Menschen sein sollen, also 0,15% der bevölkerung, das überrascht mich schon. Da kenne ich ja fast schon mehr.

  75. und mit den westvierteln muss...
    und mit den westvierteln muss auch deutschland zu grunde gehen. (aber vorher bitte erst noch schnell “und nur für besondere” “tegernsee-heilstätten” – dies bekannte preußische fortschritts- und gesundbade-experiment.) (oder: kaiserzeit, willst du ewig leben?) (gerne will – https://www.google.de/search?q=beelitz+heilst%C3%A4tten&hl=de&client=firefox-a&hs=fZq&rls=org.mozilla:de:official&prmd=imvns&tbm=isch&tbo=u&source=univ&sa=X&ei=8qAiUJTTNsqKswbsnID4Bw&ved=0CG4QsAQ&biw=1280&bih=671 )
    .
    (ungefähr so.)
    .
    und don alphonso ist eine berühmte ausnahme. don alphonso hat geld in deutschland.
    .
    und wedgewood heißt der tropfenfänger. (oder warum marktwirtschaft auch porzellan-zweitnutzen genannt wird.) (auch hierin erster und einmal mehr für uns alle so überaus wunderbar zeitgeist-voraus, bewohnt unser gastgeber neuerdings eine preiswert-vermögensschonende see-immobilie mit dürftigem dach) (bei regen tropft in es in die tasse, hurra!)
    .
    und aber der tee. (denn nichts wir so heiß getrunken, wie es gedacht wird.)

  76. Ach quatsch, die Piraten, die...
    Ach quatsch, die Piraten, die Piraten. Selbst wenn sie irgendetwas erreichen wuerden (eigentlich wollen die auch nur an die Hafertraeuge staatlich subventionierter Inkompetenz), wird es denen ergehen wie den Gruenen: biste drin, kannste einen auf Neureich machen. Das Leben ist schoen! Ponader wird 4x heiraten und eine Villa in Grunewald besitzen. Schwallen wie Fischers Joschka kann er wahrscheinlich jetzt schon besser (da bin ich mir aber nicht sicher, wird kommen).
    .
    Bin dafuer, dass es Laternensponsoren gibt. Jeder Sponsor darf das Leuchtmittel seiner Wahl einem gruenen, linken oder piratischen Poltiker widmen.

  77. und der hat ja keinen tee mehr...
    und der hat ja keinen tee mehr in der tasse. (tegernsee für wortbruch.) (tiefstes entsetzen – soviel armut)

  78. Also gut perfekt57, ich gebe...
    Also gut perfekt57, ich gebe mich geschlagen, die Chinesen haben in der
    westlichen Versicherungswirtschaft vermutlich wenig zu verlieren.
    .
    Dafür aber die Superreichen in den Steueroasen? Oder die auch nicht?
    .
    Und ich soll für die im Steinkohlebergbau schuften und auch noch
    chinesisch lernen. Da weigere ich mich, dann bin ich doch für Krieg.
    .
    Position im Nachschub gesucht!

  79. @ perfekt!57 08. August 2012,...
    @ perfekt!57 08. August 2012, 18:42 :
    Keine Regierung hat das Recht eine solche Entscheidung zu treffen. Eine Regierung, die (nach eigener Aussage : Schäuble in FFM vor den Bankern) nicht souverän ist, hat nicht das Recht, diese Entscheidung im Auftrag des Souveräns zu treffen.
    Ich denke auch ein Volksentscheid kann keine Entscheidung erzwingen, die zeitlich unbegrenzt und volumenoffen alle Guthaben, Sicherheiten und zu erwartenden Zugewinne verbrauchen kann.
    Niemand kann so etwas tun, ausser Diktatoren und Sklaven.
    Sind wir bereits Sklaven?
    Ich denke unsere Politik ist versklavt, wenn uns das zu Sklaven macht, dann lautet die Antwort “Ja”.

  80. und tegernsee zum x-ten. (von...
    und tegernsee zum x-ten. (von der richtigkeit immerwährender dogmen.) (die erde ist eine scheibe – und es gibt kein land über dem wasser)
    .
    und der tegernsee als autofiktionär? (erfindet sich blogger)
    .
    und die fruchtbaren böden der mark hätten sich nie dazu herablassen dürfen, einen süden auch nur in erwägung zu ziehn.
    .
    und eine liebe in zeiten der reizüberflutung. (ja, auch der see)
    .
    und großschlagzeile von morgen? (wer europa wirklich will, muss auch den nationalen boulevard kauttmachen, BILD)
    .
    und warum immer noch nicht alle geblendet sind? (dem richtigen glanz wohnt ein zukommen inne)
    .
    und die welt der alten? (rock’n-roll & enthaltsamkeit – wer hätte das gedacht? http://www.dradio.de/dlf/sendungen/buechermarkt/1832163/ )
    .
    und es sollen schon welche an ihren teekannen erstickt sein. (weshalb wir besonders kleine teekannen bevorzugen) (in extraterritorialer zubereitung http://rudi02.de/bilder/Oelkanne.jpg)
    .
    und wir danken einmal mehr für die geduld zum tage.

  81. @Don:
    "Aber dass das nur...

    @Don:
    “Aber dass das nur 114.000 Menschen sein sollen, also 0,15% der bevölkerung, das überrascht mich schon.”
    Daran können Sie sehr schön erkennen, wie der Medienfokus der letzten Jahrzehnte eine gefühlte Masse entstehen liess, die es in der Realität nie gab …
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  82. Hm hm, ich habe jetzt mal ein...
    Hm hm, ich habe jetzt mal ein paar Anfangsbetroffene gefragt, die tippen so auf eine bis 2 Millionen Deutsche, die drüber liegen… Das ist 10 mal mehr als tatsächlich. Bemerkenswert.

  83. HM555, viel Spass bei der...
    HM555, viel Spass bei der Feudalismusfeldforschung im Ausland!

  84. Bei den Piraten wird es eine...
    Bei den Piraten wird es eine Spaltung geben: Auf der einen Seite leute wie Ponader und die Kassenwärtib, die glauben, man könnte von 1000 Euro im Monat leben. Und jenen, die sich sagen, dass davor eine Katze und ein Zweitwagen leben kann. Noch wird gejammert und gefühlsgeduselt, aber der Weg in die Toskana ist jetzt schon mit piratigen Vorsätzen butterweich gepflastert.

  85. zu 19:44: Nicht dass alle...
    zu 19:44: Nicht dass alle SPDler an die Laterne muessten, aber 20 Masten fuer den fetten Opportunisten G. sollte man schon buendeln wollen. 20 Stueck werden ihn wohl halten.
    Baumel mal schoen, du Eisbaerenwaelzer.

  86. das mit den 1000 euro im monat...
    das mit den 1000 euro im monat ist doch murks. und überhaupt auch nur diese/deren zahl in den mund zu nehmen, erscheint uns unklug: sicherlich handelt es sich um wishfull-thinking. bei den anderen. aber bei uns doch nicht. wir kennen unsere welt.
    .
    also so nicht bei uns: eine arbeitsstelle sollte gesellschaftlich leicht einen mehrwert von 120t – bis mehrere millionen p.a. bringen. (als partner bei roland berger o.ä.)
    .
    sagen wir es doch klar: diese 1000 p.m. sind doch eher so etwas wie gewollte systemzerstörung, nichts anderes. (“und damit gibt sich unser gastgeber dauernd ab? tsss…”, werden manche denken.)
    .
    pro-kopf umsatz bei der basf? na? 640.000 euro pro jahr.
    .
    darum auch halten wir den don a. für einen eskapisten mit. aber es ist ein freies land. und auch manche frauen bleiben lieber zu hause, als arbeiten zu gehen. und wir bevorzugen auch wahlfreiheit.
    .
    http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/restrukturierung-basf-plant-harte-einschnitte-bei-ciba-seite-2/3213860-2.html
    .
    und es kann u.a. auch eine besonders intelligente und sozial verträgliche lösung sein, einfach mitzuarbeiten – und anderen den pro kopf-umsatz zu überlassen. (was auch noch nicht überall und jeden tag gesagt wird, leider.) (nicht jeder muss immer und in jedem lebensabschnitt nach art seiner kräfte maximal chef sein. aber dabeisein schadet nichts. und wäre es im chinesischen bergbau.)
    .
    und lieber ölige hände vom schrauben, als rauhe hände vom putzen. und auf englisch vortrag kann heute jeder. (nur leider sind heutzutage die themen alle so abgenutzt. zumal, wenn es ums wirtchaften, also ums “business”, geht.)

  87. Auch jemand der es wissen...
    Auch jemand der es wissen sollte :
    http://www.ftd.de/politik/europa/:gefahr-des-bank-runs-1931-darf-sich-nicht-wiederholen/70073355.html
    .
    Zu den ganzen Nachrichtenblasen und der Desinformation sollte man immer eines bedenken :
    Eine Bank kann aus – Bankgeschäften – NIE einen Verlust erleiden.
    Begründung :
    Das Geld welches verliehen wird, entsteht erst bei der Vergabe. Dieses Geld hat keinen Gegenwert, es bindet eine reale Sicherheit, welche der Bank zur Verfügung steht.
    Kreditverluste sind nichts als Buchverluste. Es werden real “nur” Sicherheiten fällig und diese Sicherheiten gehen in den Besitz der Banken über.
    Die Löschung der Geldsumme ist irrelevant, denn das Geld gab es vorher nicht und es ist nachher nur ein Zahlungsversprechen (das ausfällt), welches von der Sicherheit -sofort- abgedeckt wird, also sogar Vorfälligkeitsgewinne generiert.
    .
    Eine Bank KANN garkeine Verluste aus dem Bankgeschäft erleiden.
    .
    Die Verluste ergeben sich aus dem Eigenhandel. Es ist kaufmännisch ausgeschlossen in einem System mit Negativgeld, die Zinsen und Zinseszinsen zu erwirtschaften. Es ist ein (Geld-) Magelsystem.
    Am Anfang des Geldzyklus war das unauffällig, weil die breite Masse und die Staaten diese Zinsen per Eigentumsverlust (Sicherheiten) getragen haben, bzw. weil das Wachstum oberhalb der Zinsschwelle lag.
    Das ist heute anders.
    Die Lösung wäre (relativ) einfach, die will aber niemand hören, schon garnicht die Großbanken und die hörige Politik.
    Also presst man die systembedingen und völlig normalen Zinsverluste der Allgemeinheit ab.
    Jeder muß diese Last tragen, jede Firma, jede Familie jede natürliche oder juristische Person, jeder Staat und seine Organe.
    Das nennt man dann auch Deindustrialisierung, denn “reale” Geschäfte können wegen der gesammelten Zinslasten garnicht mehr “Gewinne” erwirtschaften. Es sei denn man exportiert im großen Stil, dann exportiert man auch Kredite und Zinslasten (man erhält aber Zins und Zinseszins, hat also den längeren Atem), zumindest bis das System kollabiert. Dann hat man Paper bekommen und gute Waren geliefert. Auch ein Geschäftsmodell.
    Aber es sind ja nur 3-5% der Zinseszinslasten die man benötigt. Das ist der Umlauf des Papier- und Münzgeldes.
    Den Rest sehen wir alle auf Papier, einmal als Kontoauszug, ein anderes mal als Depotübersicht oder auch als “Gewinnerwartung” bei der Lebensversicherung.
    Alles nur Papier, also die Reflektion der Schuldversprechen.
    Wenn aber die Schuld nicht real ist, kann die Reflektion auch nur ein Hologram sein.

  88. Was wäre, wenn dieses ganze...
    Was wäre, wenn dieses ganze Rettungsschirmgetue nicht weiter ist, als die Errichtung
    eines Terrorregimes im Namen der Vernunft.
    .
    Weiß man schon wer der neue Robespierre ist?

  89. Ototeheoheohee!
    Lieber Savall,...

    Ototeheoheohee!
    Lieber Savall, wuerden Sie liebenswuerdigerweise Ihren Tauchurlaub im Bitterfelder See unterbrechen und pfeilgrad zu Ihrem DVD-Verleiher eilen?
    Entreissen Sie ihm die DVD der ‘Les Contes d’Hoffmann’, Pretre, Domingo, Cotrubas, 1981, Royal Opera.
    1ter Akt und Beginn des 2ten sind wunderbar. Massenszenen auf der Buehne zu inszeniern ist schwer. Hier gingen mir die Augen ueber. Was ein Spass!
    Brian Large hat auch mitgemischt, fiel aber nicht weiter unangenehm auf.
    So, nun duerfen Sie weitertauchen.
    Blubb.

  90. Ein wunderbarer und wahrer...
    Ein wunderbarer und wahrer Absatz:
    „Es wird bitter werden, es wird teuer werden, auch für die Reichen, auch ohne Abgaben: Am meisten Gefallen haben demokratische Staaten nämlich nicht an internen Umverteilungskriegen mit Regierungswechseln, sondern an scheindemokratischen Währungsreformen, die alle scheinbar gleich unzufrieden machen. Wir werden bluten, und es werden Tage kommen, da wir uns alle wünschten, wir könnten uns wieder über die Silberkanne hinweg über Luxusrentner aufregen.“
    Und trotzdem wundern sie sich:
    „Statt dessen kommt so ein, man sehe mir das nach, unausgegorenes Gewäsch, geistvoll wie die Bildzeitung und durchdacht wie ein Rettungsschirm der EU.“
    So ist das halt in der real existierenden Welt. Wenn man an der Wahlurne über Jahrzehnte das Kreuzchen ausschliesslich dort macht, wo die grössten Versprechen für den eigenen Geldbeutel gemacht werden, dann endet man halt mit solchen Politikern, bei denen wir jetzt angekommen sind.
    Die denken halt ganz genauso, konkrete, wahre demokratische Repräsentanten ihres Volkes halt…
    Die wollen wiedergewählt werden, sonst gar nichts mehr. Denn die Höhe der Pension richtet sich nach den in Berlin abgesessenen Jahren.
    All das konnte man wissen, bevor die Schuldenkrise zu den jetzt nicht merh übersehbaren Konsequenzen führt. Man hätte das eigene Verhalten sehr viel rationaler gestalten können, wenn man sich die ideologisch nun mal nicht so erfreuliche Einsicht zu eigen gemacht hätte, dass es eben von Anfang an keine Staatsschuldenkrise, sondern nichts anderes als eine Bankenkrise war, die durch dilettantische Spekulationen inkompetenter Halb-Krimineller Banker eskalierte.
    Schirrmacher hat es seinem Artikel zu Sarrazins Buchn deutlich geschrieben:
    „…der Verdacht (ist) in der deutschen Bevölkerung massiv gewachsen, man werde in der Europa- und der Eurofrage verschaukelt, die Wahrheit werde nicht gesagt, der Steuerzahler solle die Fehlleistungen von Banken, Versicherungen und der Politik ausbaden.“
    Haben sie das nicht gelesen?
    Und falls doch, warum haben sie nichts getan?
    Werter Don, waren sie in all den Jahren einmal bei ihrer Bank um denen auf die Finger zu sehen? Selber herauszufinden ob das mittel- und langfristig alles zwar noch für die Bank, aber für Sie weniger rentabel sein wird?
    Sie haben zB den Prozess gegen Funke & Co beobachtet?
    „Die Linke darf von mir aus dumm sein, aber sie sollte wenigstens eine Ideologie haben, bei der man weiss, woran man ist.“
    Die FAZ ist eine der ganz wenigen Medien, die den Mut hat zB Frau Wagenknechts Äusserungen abzudrucken. Haben sie mal deren Webseite durchgesehen? Natürlich nicht. Denn dort hätten sie schon vor langer genau das lesen können, was sie jetzt, da das Kind im Brunnen ersäuft, selber schreiben.
    (und damit jetzt keine Missverständnisse entstehen: ich bin und war immer Nicht-Wähler)

  91. "Wir lernen also: Wer oben...
    “Wir lernen also: Wer oben bleiben will, muss dafür sorgen, dass das Volk einen vollen Magen hat und nichts weiß.”
    .
    Der fundamentale Unterschied zwischen Linken und Konservativen besteht darin, dass die Linken glauben, mit gutem Willen und dem richtigen Bewusstsein könnten alle leben, wie die Könige, während die Konservativen genau das nicht glauben.
    Aber auch Konservative glauben, dass der Lebensstandard uniform erhöht werden kann, etwas dass im Begriff des Standards schon impliziert ist. Konservative Politik kann also darauf zielen den Standard zu erhöhen ohne Ungleichheit wirksam zu beseitigen, die ihr naturwüchsig erscheint, d.h. sich stets von selbst einstellt. Umgekehrt wird dann argumentiert, dass linke Politik die Ungleichheit zwar durch Zwang beseitigen kann aber dies nur auf Kosten einer Senkung des Lebensstandards, wie in sozialistischen Gesellschaften. Ich glaube, man kann all dem bis zu einem gewissen Grad auch folgen, aber nur bis zu dem Punkt, wo der Lebensstandard bei steigender Ungleichheit wieder sinkt.
    .
    Dann gehen die Verteilungskämpfe los und dabei geht es darum, sich gegenüber der aktuellen Lage einen Vorteil zu verschaffen, der anders nicht zu erzielen ist. Daher ist es auch egal, ob dabei am Ende nur 100.000 € – bei absoluter Gleichverteilung – für jeden bleiben, denn das ist immer noch besser als eine Investition von Zeit in Erwerbsarbeit, an deren Ende nichts davon übrig bleibt, v.a. keine Rente.
    .
    Ich glaube übrigens nicht daran, dass sich die Kraft und Dynamik des unbedingten Haben Wollens, etwas auf dem unsere ganze Gesellschaft fußt, durch einen rationalen Diskurs von technokratischen Großplanern mitten in der Krise dieser Ordnung erfolgreich eingehegen lässt. Bei normaler Betriebstemperatur löst das der Kapitalismus auch selbst, in dem Versprechen, dass eine Investition in ein Unternehmen profitabel sein kann, dass Zinsen gezahlt werden, dass Arbeit sich lohnt.
    .
    Dem hat die Linke auch nichts entgegenzusetzen. Sie kann nur das Verteilungsmanöver in der Krise anbieten, kein Verhaltensmuster ausserhalb von ihr. Die Konservativen hoffen, dass sich am Ende doch alles von selbst einrenkt oder durch ein wenig staatliche Intervention, aber nicht mehr als absolut nötig, um die Gesellschaft wieder auf Vorkrisenniveau zu bringen. Das ist dann die “Politik der Rettung”.

  92. Was hat die vonderLeyen vor?...
    Was hat die vonderLeyen vor? Altersarmut senken? Durch Zuschüsse. Zur Rente. Die eh schon bezuschusst wird. Grundeinkommen, bodenloses? Di FDP setzt auf private Vorsorge. Durch Versicherungen. Die eh nur Staatspapiere kaufen dürfen. Rendite kleiner null wegen Verwaltungskosten. Zuschüsse?

  93. @Dreamtimer - "Der...
    @Dreamtimer – “Der fundamentale Unterschied zwischen Linken und Konservativen … alle leben, wie die Könige, während die Konservativen genau das nicht glauben.”
    Kleine Korrektur: Die Konservativen wissen, dass es nicht geht, das ist keine Glaubensfrage mehr, seitdem alle Experimente im Hinblick auf das Königsleben für alle geschitert sind.
    Ansonsten haben Sie Recht – die zur Zeit geführte Debatte ist eine absolut normale Verteilungsdebatte, in der es schlicht darum geht, wieviel die Besserverdienenden und Reichen abgeben müssen, damit sie weiterhin besserverdienend und reich bleiben dürfen. Das Pendel schwang bis Mitte der siebziger nach links, verharrte dort bis Mitte der neunziger, dann begann der Rechtsschwenk und jetzt ist es halt Zeit für eine erneute Anpassung. Der Kapitalismus wird das überleben, die Vermögen der Reichen auch.
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  94. @tylerdurdenvolland:
    Die...

    @tylerdurdenvolland:
    Die Wiederwählbarkeit ist doch gerade dabei, Fetischrang einzunehmen, dafür genügt ein kleiner Blick in die Onlineforen z.B. der ZEIT. Wiederwählbarkeit wird dabei definiert als die kurzfristige, 100% Anpassung des Gewählten an die aktuelle Mehrheitsmeinung seines Wahlvolkes. Dass diese “demokratische” Forderung nur in der us-amerikanischen “tea party” oder/und linken Gegenstücken enden kann, für die Erkenntnis sind die meisten Menschen zu blöd.
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  95. @Don Alphonso - 0,15%...
    @Don Alphonso – 0,15% Reiche:
    Don, in vielerlei Beziehung erinnern Sie mich an Kollegen, die immer völlig verblüfft sind, wenn ich Ihnen nachweise, dass wir mit unseren Einkommen zu den bestverdienenden x% der deutschen Bevölkerung zählen. Am stärksten von dieser Fehleinschätzung betroffen sind gutverdienende Freiberufler.
    Der Grund dafür ist einfach. Man bewegt sich summa summarum unter seinesgleichen (also lauter Gutverdiener) und orientiert sich nach oben, also an denen, die noch besser verdienen. Und da es davon ausserhalb der extremen Pyramidenspitze auch im eigenen Blickfeld immer noch genügend gibt, sortiert man sich instinktiv weiter unten ein, als es der Realität entspricht.
    Ich habe einmal geglaubt, professionelle Journalisten seien gegen solche Wahrnehmungsverzerrungen resistent, aber den Irrtum habe ich schon lange korrigiert.
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  96. @ThorHa 13:48, umgekehrt...
    @ThorHa 13:48, umgekehrt funktioniert es aber auch, je schlechter es den unteren
    im eigenen Blickfeld geht, desto besser ist man selbst gestellt.
    Und erst die Leute, denen statistisch nachgewiesen wird, dass sie mir ihrem
    Familieneinkommen der Durchschnitt sind, schütteln verwundert den Kopf.
    .
    Da gibt es viel zu tun für ein Regime der rechnerischen Vernunft.

  97. Ein erzliberales Manifest - ...
    Ein erzliberales Manifest – nichts anderes ist das Infragestellen des staatlich organisierten Infrastrukturinvestitionswahnsinns! Gar eine vernehmbare Prise Hayek und Mises sind da vom benevolenten Leser problemlos zu erschnuppern.
    Und das aus der Feder des spezialdemokratischen mietshausbesitzenden Hausherrn – Respekt, Don!

  98. Ist ja grundsätzlich durchaus...
    Ist ja grundsätzlich durchaus sinnvoll, denn das Geld, was jetzt ins Bankensystem gepumpt wurde, wurde ja vorher von den Banken neben ihren Angestellten eben auch größtenteils an Wohlhabende verteilt.
    In Form von höheren Zinsen, Dividenden, etc.
    Da dieses Geld lediglich die mangelnde Risikovorsorge der Finanzwirtschaft darstellte (Wer Jahrzehnte lang Billionen an Zinsen von Staatsanleihen weltweit verdient, sollte ja wohl Griechenland aus der Portokasse zahlen können. Dafür gibt es ja die Zinsen, ähnliches bei Derivaten u.A.) und nicht Gewinne im klassischen Sinne, muss nun eben die Allgemeinheit dafür zahlen, wegen “Systemrelevanz”.
    Eben ein (…immer und immer wiederkehrender…) Nepp des Finanzsystems, von dem neben den Aktionären und Angestellten der Institute eben auch Vermögende allgemein profitierten.
    Je größer das Vermögen, desto mehr Profit, im Schnitt, denn für ihre Zockereien brauchen sie durchaus schon auch noch das Geld von Josef Sixscheck und dafür haben sie gut gezahlt, selbst wenn es nur indirekt über Tagesgeld und co. war.
    Gilt natürlich für Silberkannen sammelnde Grundstücksbesitzer nur eingeschränkt, aber auch bei ihnen wird ja nicht alles darin angelegt sein ;)

  99. Begüterte Leute sind wie Du...
    Begüterte Leute sind wie Du und ich – die spielen Golf und Bridge.

  100. Bildung: Wer den Zustand des...
    Bildung: Wer den Zustand des Bildungssystems (sowohl Schul- als auch Universitätszweige) kennt, weiss, was dort an Geld fehlt. Das fängt bei fehlenden Honorar- und Gehaltmitteln and und endet bei Bauplanungen, in denen plötzlich der Keller eingespart werden muss…
    Und ja, das alles würde schon zu steigendem Wohlstand führen, z.B. bei mir.

  101. fionn, und sie besitzen keine...
    fionn, und sie besitzen keine Uhr mit einem Wert von mehr als 500 Euro.
    .
    Hayek? I wo. Ich würde nur gern wissen, was genau die als Problem ansehen und erklärt haben, was die Vorschläge bringen sollen. Das ist nämlich auch nicht besser als das gerede von freien Märkten und Angebot und Nachfrage.

  102. "für die Erkenntnis sind die...
    “für die Erkenntnis sind die meisten Menschen zu blöd.”
    Alle sind doof, …außer Thorsten Haupts ?
    Geht’s noch?

  103. @ hansgeier33309. August 2012,...
    @ hansgeier33309. August 2012, 10:16 :
    Die hat Angst weil die Rentenreformen zu erfolgreich sind.
    In 2012 hatte der durchschnittliche neue Vollrentner 800€ Rente. Wenn der/die 63 war, also Geburtsjahrgang 1949, dann hatten die die goldenen Arbeitsjahre.
    Alles dahinter wird weniger haben weil :
    Die Anzahl der Rentner durch WK1+2 relativ kleiner war und die Kinderzahl seit mitte der ´60er sinkt und auch diese Kosten relativ klein waren, war die Last für diese Jahrgänge relativ gering.
    Die durchschnittlichen 31k für einen Rentenpunkt pro Arbeitsjahr erreicht die Masse der Jungarbeitsnehmer nie.
    Bei zZt 28€ pro Rentenpunkt und 40 Arbeitsjahren ergäben sich satte 1120€ brutto.
    Der Wunschtraum des ausgelassenen Rentnerdaseins, ab 67+.
    Rentenkürzungen stehen aber nach den Bundestagswahlen sicher auch in Schland auf der Argenda.
    Die Rentenpunkte sind auch inzwischen auf max. 2 pro Jahr gedeckelt. Die Bäume in der öffendlich rechtlichen RV wachsen nicht in den Himmel. Aber man hat ja alternativ den Finanzmarkt, um sich abzusichern.
    Man wird aber dem Vernehmen nach im Alter weniger materiall und mehr ideell. Das wird vielen helfen …. müssen.

  104. (1) Zur Verwirklichung eines...
    (1) Zur Verwirklichung eines vereinten Europas wirkt die Bundesrepublik Deutschland bei der Entwicklung der Europäischen Union mit, die demokratischen, rechtsstaatlichen, sozialen und föderativen Grundsätzen und dem Grundsatz der Subsidiarität verpflichtet ist und einen diesem Grundgesetz im wesentlichen vergleichbaren Grundrechtsschutz gewährleistet. Der Bund kann hierzu durch Gesetz mit Zustimmung des Bundesrates Hoheitsrechte übertragen. Für die Begründung der Europäischen Union sowie für Änderungen ihrer vertraglichen Grundlagen und vergleichbare Regelungen, durch die dieses Grundgesetz seinem Inhalt nach geändert oder ergänzt wird oder solche Änderungen oder Ergänzungen ermöglicht werden, gilt Artikel 79 Abs. 2 und 3.
    dazu als Ergänzung :
    Artikel 79.(1) Das Grundgesetz kann nur durch ein Gesetz geändert werden, das den Wortlaut des Grundgesetzes ausdrücklich ändert oder ergänzt. Bei völkerrechtlichen Verträgen, die eine Friedensregelung, die Vorbereitung einer Friedensregelung oder den Abbau einer besatzungsrechtlichen Ordnung zum Gegenstand haben oder der Verteidigung der Bundesrepublik zu dienen bestimmt sind, genügt zur Klarstellung, daß die Bestimmungen des Grundgesetzes dem Abschluß und dem Inkraftsetzen der Verträge nicht entgegenstehen, eine Ergänzung des Wortlautes des Grundgesetzes, die sich auf diese Klarstellung beschränkt.
    (2) Ein solches Gesetz bedarf der Zustimmung von zwei Dritteln der Mitglieder des Bundestages und zwei Dritteln der Stimmen des Bundesrates.
    (3) Eine Änderung dieses Grundgesetzes, durch welche die Gliederung des Bundes in Länder, die grundsätzliche Mitwirkung der Länder bei der Gesetzgebung oder die in den Artikeln 1 und 20 niedergelegten Grundsätze berührt werden, ist unzulässig.
    .
    Also nach §23 Satz 1 und 2 in Verbindung mit §79 (3), wird die demokratische Ausrichtung bei der europäischen Einigung zwingend vorausgesetzt und der föderative Charakter der Republik ist parlamentarisch nicht abänderbar.
    Ein überstülpen der EU über das Grundgesetz erfordert damit einen Volksentscheid.
    Der ESM der ausserhalb der Republik gestellt wird und weder demokratisch noch föderativ getragen ist, kann garnicht (wirksam) vom Bundestag beschlossen
    werden.
    .
    Wer also fragt : wie geht es weiter sollte sich klar machen, was passiert. Gesetzloser Willkürstaatenbund in dem alles möglich ist und nichts sicher oder EU-Austritt und Euroaustritt mit allen relevanten Folgen für Innen und Aussen.
    Jede Spekulation abseits dieser beiden Möglichkeiten sind Wunschdenken.
    Gesetze sind schon klasse …..

  105. @Fionn -- Ihre scharfsinnige...
    @Fionn — Ihre scharfsinnige Erkenntniss begeisterte mich sehr. Aug.9 18:03)
    Jawohl, begueterte Leute, sind in der Tat wie Du und ich, nur langweilen wir uns bei Golf und Bridge.
    Sobald mehr Gueter ankommen, gehts mit Polo (Hemden?) los. Heu ist verdammt teur, wie Sie wissen, und die Pnies fressen unglaublich viel.
    @Don Alphonso (Aug.9 18:28) — Von wegen Uhren mit mehr als $500 Euro wert. Nun ja die 500 kaufen nichts besonderes. Aber bei Wal-Mart kann ich dafuer ein Duzend kaufen, damit ich jeden Tag die anziehe die meiner Stimmung entspricht.
    Dicke, Havy Metal Dinge wenn ich zum Metzger gehe. Duenne Goldene fuer den Baecker, da er elegante Croissants macht. It’s a matter of taste.
    Life isn’t easy for Begueterte, what?
    Pax vobiscum

  106. @ThorHa "Die...
    @ThorHa “Die Wiederwählbarkeit ist doch gerade dabei, Fetischrang einzunehmen….”
    Sie ist schon seit Jahren mehr oder weniger einziges Ziel der Politiker, und wie erfolgreich man das betreiben kann, zeigt Frau M, der Primus unter den Kohl Lehrlingen. (In diesen Zeiten politischer Korrektheit… gibts eine weibliche Form von Primus?)
    Das “gerade dabei sein” gilt allerdings dafür, dass dies mehr und mehr Bürger begreifen. Die Angst vor der Änderung der eigenen Lebensumstände zum Negativeren betrifft aber mittlerweile einen so grossen Anteil des Volkes, dass zur Abkehr von der “Habgier” als entscheidendes Kriterium des Wählers bei der Stimmabgabe keine Chance besteht. Es wirkt also in beide Richtungen. Das Wählerverhalten begünstigt den Opportunismus der Politiker, bzw. opportunistische Politiker und, deren Politik fördert die Engstirnigkeit der Wähler die nur auf den eigenen Geldbeutel starren und diesen beim Wählen das Kreuzchen machen lassen.
    Ein Ausweg aus dieser Art der (Post-) Demokratie ist zur Zeit noch nirgends zu sehen… Zumal gerade die Medien mit ihrer Meinungsmache und Manipulation im Interesse der derzeit Profitierenden daran arbeiten, dass keinerlei Gefahr einer Änderung dieses erbärmlichen Zustandes unserer Demokratie möglich wird.
    Es muss halt erst noch viel Schlimmer werden, bevor etwas besser werden kann….

  107. @ bitterlich
    Es gibt keinen...

    @ bitterlich
    Es gibt keinen Grund dafür irgend jemandem übel zu nehmen, dass er seine Interessen vertritt, das ist völlig legal.
    Das Problem ist, dass die gleichgeschalteten Medien in Konzernbesitz sind und so verhindern können, dass der Bürger/Wähler lernen könnte wie die tatsächliche Machtstruktur im Lande aussieht, um das dann in seinem Sinne bei demokratischen Wahlen zu ändern.
    Sowohl Don als auch die Besitzer der Medien vertreten lediglich völlig legal ihre eigenen Interessen. Leider hat das natürlich zur Folge, dass nicht mehr der Souverän, also das Volk, die Entscheidungen trifft, sondern eben diejenigen die die Meinungshoheit im Lande besitzen.
    Wir leben schon seit längerem nicht mehr in einer Demokratie, sondern in einer Post-Demokratie.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Postdemokratie

  108. @Don Alphonso09. August 2012,...
    @Don Alphonso09. August 2012, 17:28
    “Das ist nämlich auch nicht besser als das gerede von freien Märkten und Angebot und Nachfrage.”
    Immer dasselbe Drum-herum-gerede…..
    Kein Mensch hätte etwas gegen freie Märkte!
    Die haben wir aber nun mal nicht!
    Wenn Banken Milliarden abzocken so können sie diese privatisieren. Sobald sie aber bei ihren Spekulationen aus reiner Habgier daneben liegen, und Milliarden verlieren, dann auf einmal zählt der freie Markt nicht mehr.
    Kein normaler Mensch hat etwas dagegen, dass sie so leben wie sie leben. Das will nämlich jeder normale Mensch und wird es zugeben wenn er ehrlich ist….
    Aber hören sie auf zu heucheln!

  109. @Klaus 09. August 2012,...
    @Klaus 09. August 2012, 17:30
    “”für die Erkenntnis sind die meisten Menschen zu blöd.”
    Alle sind doof, …außer Thorsten Haupts ?
    Geht’s noch?”
    Die Frage ist doch kaum ob ThorHa ein netter, oder gar politisch korrekter Mensch ist, sondern ob er damit Recht hat…
    Und nur weil es ihnen nicht gefällt, ist es noch lange nicht falsch.
    Sein Satz beschreibt nun mal das grundsätzliche Problem, und nein, es ist nicht nett sowas laut auszuprechen.
    Und jetzt?

  110. @ Holly01 23:08,
    Ihrem 1....

    @ Holly01 23:08,
    Ihrem 1. Satz, dass die Rentenreformen zu erfolgreich waren, würde ich zustimmen.
    Irgendwo kommen die Überschüsse trotz der vielen Geringverdienern ja her.
    Danach wird es etwas abenteuerlich.
    Das Jahr 2012 läuft noch. Die Zahlen für das Gesamtjahr dürften noch nicht vorliegen.
    Erkennen kann man bisher ( Stand Juni 2012) , dass die Rentenanträge auf Altersrente insgesamt weiter zurückgehen, obwohl
    gerade der Jahrgang 1949 schon wieder ein geburtenstarker sein soll. Die nachfolgenden sind wieder schwächer.
    .
    Haben jetzt alle Angst vor der Rente?

  111. @ Holly01 23:08,
    Ihrem 1....

    @ Holly01 23:08,
    Ihrem 1. Satz, dass die Rentenreformen zu erfolgreich waren, würde ich zustimmen.
    Irgendwo kommen die Überschüsse trotz der vielen Geringverdienern ja her.
    Danach wird es etwas abenteuerlich.
    Das Jahr 2012 läuft noch. Die Zahlen für das Gesamtjahr dürften noch nicht vorliegen.
    Erkennen kann man bisher ( Stand Juni 2012) , dass die Rentenanträge auf Altersrente insgesamt weiter zurückgehen, obwohl
    gerade der Jahrgang 1949 schon wieder ein geburtenstarker sein soll. Die nachfolgenden sind wieder schwächer.
    .
    Haben jetzt alle Angst vor der Rente?

  112. Auch Bevölkerungsstatistiken...
    Auch Bevölkerungsstatistiken sind ‘Siegerstatistiken’.:-)

  113. Die...
    Die Erkenntnis…
    Walter-Borjans hat die Erkenntnis gefunden: er kauft CD um CD für seine (teure) Sammlung. Ob er damit wohl Deutschland rettet?

  114. Unser See liegt nicht in...
    Unser See liegt nicht in Bitterfeld, Filou. Nicht mal dafür hat es gereicht. Außerdem hat unlängst in unserem See ein Taucher sein Leben gelassen (das Wasser war wohl zu trübe). Infolgedessen verzichte ich auf das Tauchen und lasse meinen Blick über den Horizont schweifen. Was erspähe ich? Stützen der Gesellschaft, die sich mit Lenin, Trotzki und Pol Pot abmühen. Wirklich, ich muß sagen, diese Krise ist ästhetisch entschieden unbefriedigend. Ich halte es da lieber mit dem Herzog von Lauzun, der am Vorabend seiner Guillotinierung mit dem Henker speiste, weil der doch schließlich so eine anstrengende Tätigkeit ausübe.
    Danke übrigens für den Hinweis. Hoffmann paßt sehr gut zu unseren heutigen Zeitläuften. Man sollte mal wieder den Kater Murr zu Rate ziehen. Monsieur Offenbach wird allerdings etwas warten müssen. Der Grüne Hügel regiert die Stunde, obwohl in diesem Jahr nicht mal die Lohe wabert. Morgen gibt es bei Arte den Parsifal, live und in Farbe.

  115. Unter gewissen neuen...
    Unter gewissen neuen Blickwinkeln können auch längst verstaubt geglaubte Requisiten aus der Rumpelkammer der Geschichte (posthistoire?) hervorgeholt werden: sacro egoismo. Der Club Med besinnt sich auf die Tugenden eines seiner Mitglieder und findet das ganz passabel und nachahmenswert.
    Vielleicht, bei passender Gelegenheit und in anderem Zusammenhang, findet das liberale, verunsicherte, werte bürgerliche Publikum sogar die härene Stolypinsche Krawatte mit ihrem einfachen Muster sehr gefällig? On ne sait jamais.

  116. tylerdurdenvolland, deshalb...
    tylerdurdenvolland, deshalb schrieb ich von Gerede: Das ist nur Propaganda. Der freie markt endet, wenn er nicht mehr nutzt. Ich sage nur “Abwrackprämie” oder “Atomendlagerung”.
    .
    Eidgenosse, die Frage ist eher: Wie schlimm wird es für die Schweiz? Ich glaube, nach dieser Nummer wird dort keiner mehr so schnell deutsche Ermittler strafverfolgen. Da kann die UBS froh sein, wenn sie nicht selbst ihre Leute im Gefängnis besuchen muss.

  117. das mit der uhr war klasse....
    das mit der uhr war klasse. deckte sich einmal mehr mit genau unserer denke. notierten wir doch für uns und genau zur selben zeit:
    .
    und womit einmal mehr bewiesen wäre: am füllfederhalter liegts. (denn nie besaßen wir in mitteleuropa mehr wohlstand und schrieben so klug, so warmherzig und so gebildet, weil ausschließlich mit goldener feder mit eichenlaub, schwertern und brillianten) (nein natürlich nicht so. dafür aber mit gartenlaube, parkbank und saft im funkelglas.) (viel saft also, besonders viel saft, daher.)
    .
    und von den unbemerkten trends 2.0 (es gibt einen trend zum altersschreiben. nie in der geschichte unseres landes schrieben täglich mehr leute, als heute) (und da es ein trend zum altersschreiben ist, wird zum glück auch unser hochgeschätzter gastgeber kaum die nächsten vierzig jahre damit aufhören. oder fünfundvierzig jahre) (wir sind dankbar. denn keiner altert für sich alleine.)
    .
    und rembrandts nächstes bild? (der einzelgängern mit der goldfeder natürlich)
    .
    und deutschland muss zerstört werden. (es entsteht sonst kein neues europa.)
    .
    und wir verneigen uns einmal vor intelligenz, toleranz und bildung unseres hochgeschätzten gastgebers.
    .
    und keine grüße. dafür aber gute beine fürs rad.

  118. " Da kann die UBS froh sein,...
    ” Da kann die UBS froh sein, wenn sie nicht selbst ihre Leute im Gefängnis besuchen muss.”
    Für solche politischen Unwägbarkeiten versichern die Konzerne ihre Leute doch, wird
    bei den Bankkonzernen nicht anders sein.
    No problem.
    .
    Und Herr Monti löst das Problem jetzt mit privaten Steuereintreibern, natürlich
    auch ein Konzern; Blackmoney oder so.
    Statt in Italien sollten die Ihren Schwerpunkt nach Singapur verlegen.
    .
    Die Superreichen scheinen da auch nicht mehr sicher in ihren Oasen. Auch
    die werden auf Linie gebracht von den Black… , wenn sie das System stören.
    .
    Die Leute von GS scheinen die einzigsten zu sein, die wissen wie die Welt auszusehen
    hat und wie man da hinkommt.
    .
    Alle anderen ventilieren.

  119. Wer sagt denn, dass es sich...
    Wer sagt denn, dass es sich bei den Anbietern von Steuer CD’s um Einzeltäter
    handelt.

  120. Wapperlot nochmal, Savall, Sie...
    Wapperlot nochmal, Savall, Sie tun Wagner freiwillig? Reeeeeschpekt! Das schaff’ ich nie zur Gaenze. Nach 20 Minuten Parsival, frage ich: “Wann geht der nachste Schwan?”[1]
    .
    [1] Is’n Zitat.
    .
    Wenn Taucher in trueben saechsischen Gewaessern umkommen, liegt das an der Sparsamkeit der Landesregierung, die keine Tauchwegweiser aufstellen will. Typisch: Fuer alles hammse Geld, nur dafuer nicht.

  121. Werte Savall, gibt es eine...
    Werte Savall, gibt es eine Ästhetik des Ventilierens?

  122. Nun hab' ich auch noch...
    Nun hab’ ich auch noch Parsipfahl mit Lohengrins verwechselt. Wagner und ich, das wird nix mehr.

  123. @Holly01/E.R. Binvonhier -...
    @Holly01/E.R. Binvonhier – Rente:
    Unabhängig von der kurzfristigen aktuellen Entwicklung, die völlig irrelevant ist, unterstreicht gerade die Entwicklung der Rente meine These, dass die Mehrheit der Wähler und damit die Mehrheit der Politiker Dinge nicht sehen können oder wollen, also blöd sind:
    Ich kann einem 12jährigen Hauptschüler erklären, warum es Folgen haben muss, wenn eine Rentenbasis von 5 Arbeitnehmern pro Rentner auf 2 schmilzt und der Rentner statt 10 Jahren Lebenserwartung bei Renteneintritt 20 oder 25 hat.
    Angesichts dieser kinderleicht verständlichen Zahlen, die seit mindestens 1980 vorhersehbar und öffentlich bekannt sind, gab es zur Korrektur drei Möglichkeiten:
    Ständig wachsende Steuerzuschüsse zur Rentenkasse,
    spätere Renteneintrittsalter,
    abgesenkte Rentenniveaus.
    Alle drei Wege wurden letztendlich beschritten, aber immer zu spät und immer begleitet vom Geheule der Sozialpolitiker, die so taten, als könnte man die Frührente mit 57 nach Berufseintritt mit 25 auf hohem Niveau dauerhaft finanzieren. Noch heute gibt es ernsthaft Menschen, die die Erhöhung des Renteneintrittsalters auf 67 sofort rückgängig machen würden. Bei einer Lebenserwartung, die für die 67jährigen auf knapp 90 gestiegen ist.
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  124. @ThorHa 13:46,
    Ihre...

    @ThorHa 13:46,
    Ihre Statistikgläubigkeit besonders wenn es um absolute Zahlen geht, hat
    schon etwas betörendes.
    .
    Zu einem x-beliebigen Zeitpunkt rechnet man sich die Welt aus und verfolgt
    langfristige Ziele ohne nach links oder rechts zu schauen.
    Das ist der Mainstream und der Grund warum ich so gut schlafe.

  125. Parziphall und Lohngrins...
    Parziphall und Lohngrins

  126. So gefragt, E.R. Binvonhier,...
    So gefragt, E.R. Binvonhier, gibt es eine Ästhetik des Widerstands. Aber momentan stellt sich nicht die Frage des Widerstands, sondern die Schönheit des Scheiterns. Ich muß zugeben, daß Worte wie „Fairteilung“, der sonstige oben zitierte Gewerkschaftssprech sowie die Beschwörung diverser Massenmörder bei mir das Gefühl erweckt, als würde jemand mit Fingernägeln über eine Glasscheibe fahren. Kein schönes Geräusch, möchte man meinen.
    .
    Ich bekenne mich schuldig, Filou. Jedes Jahr vom 25. Juli bis 25. August. Sie waren übrigens gar nicht so weit von der Wahrheit weg. Auch im Parsifal gibt es einen Schwan. Allerdings tot und nicht schwimmend.

  127. @ EgonOne 00.09h
    Re Freizeit. ...

    @ EgonOne 00.09h
    Re Freizeit. Ausser Golf und Bridge, haben Sie ein paar Tips resp. Ratschläge für mich?

  128. Holly01, jenseits aller...
    Holly01, jenseits aller demographischen und monetären Überlegungen zur Rentenformel wächst die Zahl der Rentner immer mehr. Und die dürfen auch wählen. Früher war klar: Die Altnazis/Vertriebenen/Erzkatholen/Bauern/Bonzen wählen CDU. Und dann kam der Gnom Blüm: Die Rente is sischer.
    Thorsten, die Politiker sind nicht blöd, sie kaufen nur Wählerstimmen mit dem Geld der anderen. Wer das meiste verspricht, wird Consul, äh, Kanzler. Das III. Reich hatte Mitte 39 trotz Mefo-Wechseln keinen Kredit mehr bei der Deutschen Bank. Da half nur noch die Bazooka, äh, der Stuka.

  129. Wenn das der Fuehrer...
    Wenn das der Fuehrer wuesste!
    .
    Wigelaweiha.

  130. @fionn
    Re: your questions.

    If...
    @fionn
    Re: your questions.
    If you have time and money to waste, try your local race track — horses, stock cars, or whatever else that moves in an oval. You can bet on it, but if you don’t you may just enjoy the ambiance and all those crazy and funky folks that frequent these places. Most enlighening, and entertaining.
    If you’re adventurous, try sky diving, sailplanes, or a little deep sea fishing. All good stuff, especially if you go with a group of congenial people – – male and femal — No discrimination. it’s all fun, fun, fun — just as the lyrics of a song say. (The Beach Boys?)
    If you survive the stuff I mentioned – as I have – and you got a few Franks, Euros or $ left, you may want to do a little hunting, say Canada, with a crossbow — a la Wilbelm Tell. It’s not for everybody, but can be challenging as well as frightening, when you aim at a target that turns out to be your guide in camouflage gear. Look first, before you shoot. Also Vosicht bitte.
    A little fishing here and there is sometimes quite amusing as well. Ice Fishing, a popular winter sport in the Northern US is good fun. Except folks doing it seem to like alcohol as well, under the misguided Idea that booze keeps you warm. I know better.
    There’s a lot more, no doubt. All you have to do to spread your expeditions out over time, and you find you’re busy as hell. The only caveat, make sure you have a partner who shares your interest, or if not who tolerates it with good grace.
    Tha’ts the best I can tell you on short notice. Besides I don’t want to bore you too much
    .
    Only about your golf game, I wont be able to tell you much. Except, putting is the game. Work on that angle and you’ll be okay.
    About Card Games: I prefer Poker in it’s various iterations. Try Vegas, or Atlantic City, if you haven’t done so. I did Ok there, but had absolutely no luck at cards in Baden-Baden and Monte Carlo. I still wonder why.
    Best wishes fionn, ….. and Happy Trails.
    Pax vobiscum
    Please forgive the relapse into Denglish. … an old habit.

  131. Durch den Nachbarblog...
    Durch den Nachbarblog angeregt:
    Legion étrangérè, das wärs doch als zukünftiges Modell für die fairschlafenen, fairdrossenen, fairdummtbadelten SdG, wie in der Nationalmannschaft so auch beim Dienstleister Militär und anderswo. Die Rente ist (noch) sicher. Was kann (uns) da schon anbrennen? Die Geisteswende Kohl´scher Prägung konnte sowieso nicht stattfinden, weil keiner vorhanden (wg. Zeugungsunlust der Kohorte wird der Laden demnächst still, sang- & klanglos liquidiert). Cool ey.
    ..
    Worum gehts hier eigentlich?
    ..
    Schwanfleisch schmeckt sowas von tranig.
    ..
    Die Alternative: Fucking like the rabbits.
    ..
    Slotmachine €: Onearmbandit.
    ..
    Grüsse von Tante Emma Schwarz (Codename) aus der Schweiz.

  132. Don Alphonso 09. August 2012,...
    Don Alphonso 09. August 2012, 17:28 fionn, und sie besitzen keine Uhr mit einem Wert von mehr als 500 Euro.”
    .
    das war wirklich sehr unangenehm und geschmacklos. und leider ist der sprecher, wie es aussieht, eben kein herr. also nicht satisfationsfähig. beleidigung der gäste, pfff… .
    .
    und nicht mal ein mal ein versehen oder verzeihliche ungeschicklichkeit oder unzureichende bildung wären der evtl. als strafmildernd anzunehmen. nein, einfach zu wenig kinderstube. oder die falsche: kleinbourgeois, aber nicht aristokrat.
    .
    und wer schon mal aristokrat war, weiß, wie es ist. man muss immer und überall und jeden tag drüber hinsehen. oder besser noch unmerklich liebevoll fördern. damit der andere auch mehr wohlstand hätte, falls er wollte oder dies nötig. unmerklich. insgeheim eben das bessere wollen und machen. wer verkleinert, ist selber arm. denn als aristokrat stehe ich eh nie in konkurrenz zu “unten”, zu bürgerlichen.
    .
    und schon gar nicht so arm in der fünfhundert-euro-klasse. (manch einer, der evtl. gar nicht so daherkommt und aussieht, wird evtl. auch fünfstellig-positive salden alleine an sichtguthaben auf seinen konten sehen, wenn er den rechner hochfährt. und zwar ohne, dass es darauf ankäme oder weiter von bedeutung wäre.)
    .
    der bourgois eben nur tritt nach unten (da wo er ein solches vermutet) und buckelt feige nach oben. (und manchmal lassen sich auch mädchen derart gehen, wenn aus (sehr) entäuschter liebe. männlich aber ists und bleibts durchaus überhaupt nicht)
    .
    und deutschland ist feiner. wir entschuldigen uns also hiermit in aller form für don schmitt und bitten fion, diese entschuldigung an seiner statt von uns anzunehmen.
    .
    und vom andauernden universellen irrtum der bildenden kunst. (wir alle sind kafka. beuys)
    .
    und deutschland ist feiner. “Doch die Besitzerfamilie blieb ihm immer treu, auch als nach dem Mauerbau die Immobilienwerte abstürzten und sich fast ausschließlich “Gastarbeiter” für die Wohnungen interessierten. Die Erben spendierten dem Haus trotzdem eine anständige Sanierung.” http://www.dradio.de/dlf/sendungen/dasfeature/1790534/vorschau/ wir würden das ganze feature alls mp3 oder flash hören. bester deutscher journalismus, gegossen in die form des features, wirkt sehr auf der höhe der zeit. http://www.dradio.de/aodflash/player.php?station=1&broadcast=641012&playtime=1344622200&fileid=d0a31990&/

  133. Das ist halt so. Ich weiss...
    Das ist halt so. Ich weiss nicht, wo diese teuren Uhren alle landen, das höchste, was ich kenne, ist eine schlichte Rolex, aber die hat dann auch drei Jahrzehnte alles mitgemacht, von der Wüste bis zu den Berggipfeln. Bei den Kindern ist es zum Abitur etwas anderes. Aber es ist halt, wie es ist: Reichtum kommt nicht vom Geld ausgeben, sondern vom Geld behalten. Wirklich protzige Klunker habe ich das erste Mal in meinem Leben en Masse im Springerhochhaus gesehen, da ist es richtig aufgefallen, aber da bin ich auch nie wieder hin, allein schon wegen der billigen Webteppiche. (Tepiche wären ein anderes Thema)

  134. ...
    http://www.youtube.com/watch?v=riqXEILRsnM http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Lieder_und_Chansons_von_Claire_Waldoff
    .
    evtl. auf panoramio.com “Berlin-Wedding,Wohnhaus,Martin-Opitz-Str./Uferstr.” photo/44643335

  135. @ EgonOne. Re Ihre...
    @ EgonOne. Re Ihre Vorschläge. Ich habe nur wenige Freizeit, deshalb muss ich mich auf Golf (fresh air and a long walk) und Bridge beschränken. Ich gehe auch spazieren mit dem Hund.
    I used to buy 18th century English antiques in London at auctions and I still have a square piano (made by George Astor – of the German family from Walldorf – who emigrated to the USA). Now I don’t buy anything except Swiss 21st century Art Deco-style posters – just for fun.

  136. Werter Don, die Teppiche im...
    Werter Don, die Teppiche im Springer-Hochhaus waren zumindest in den oberen Etagen Spannteppiche mit hohem Gehkomfort. Die Mahagoni-Vertäfelungen sahen allerdings ziemlich stillos aus, aber galten einem Hanseaten als angemessen. Im Eingangsbereich zierten nicht Rokoko-Damen die Wände, sondern ziemlich derbe Zeichnungen des Malers und Grafikers Heinrich Zille, die der Zeitungszar seinerzeit gesammelt hat. Verständlich, dass Sie sich dort nicht recht wohlgefühlt haben…

  137. Hanseat? Naja, ich dachte...
    Hanseat? Naja, ich dachte immer, der hat ein paar Briten in der Reeperbahm besoffen gemacht, damit er seinen Dreck drucken durfte.

  138. " doch deutschland ist...
    ” doch deutschland ist feiner.”
    Werter perfekt, nicht nur Deutschland, jeder Staat oder Gesellschaft muss feiner
    sein.
    Deswegen gibt es den bürgerlichen Staat oder die bürgerliche Gesellschaft nicht.
    .
    Auch ein Fiskaleuropa aus dem Geist mathematischer Abstraktion kann nicht
    funktionieren.
    …aber Versuch macht kluch.;-)

  139. Don, wir sollten auch nicht in...
    Don, wir sollten auch nicht in der Asche Verstorbener herumstochern…

  140. OT
    ...auch hübsch,
    .
    ...

    OT
    …auch hübsch,
    .
    Zielvereinbarungen werden in Fördervereinbarungen – basierend auf
    ‘abstrakten Potenzialen’ umbenannt.
    .
    So der Deutsche Olympische Sportbund zum Abschneiden der deutschen
    Mannschaft.

  141. Es gab ja unter Kaiser Hadrian...
    Es gab ja unter Kaiser Hadrian schon Schuldscheinverbrennungen. Die Gläubiger wurden in dem Zusammenhang gleich gekreuzigt. Diese ganze Umverteilungsdebatte ist Quatsch. Wenn wir uns “kulturelle Bereicherung” wünschen, brauchen wir dazu garantiert keinen Staat. Alle Finanzminister haben nur immer mehr Geld sinnlos verjubelt. Die Gegenleistungen des Staates waren immer nur weniger wünschenswert.
    Mit diesen Flugplätzen oder Bahnhöfen hat das eine einfache Bewandnis. Die zählen als Investitionen, werden in der Bilanz zu “Wachstum”, nach Ökonomendenke kann es überhaupt nicht genug davon geben. Wir könnten ganz Deutschland mit Magnetschwebebahnen vernetzen, das wäre Wachstum ohne Limit. Dafür würde Deutschland von S&P, Moodys und Fitch mit AAAA zum einzigen Vierfach-A-Rating weltweit aufsteigen, obwohl Sinn und Zweck der Maßnahme genauso zu hinterfragen wäre wäre, wie die Windmühlen auf fast allen deutschen Feldern und die Solarzellen, wohin man nur schaut. Es wäre “Wachstum”. Etwas hirnrissig, aber so denkt die Ökonomenzunft.
    Aber am grundsätzlichen Problem geht das alles vorbei. Die Finanzkonzerne vergaben auf 1% Eigenkapital 100% Kredit (der Zentralbank, die Privatfirmen kassieren die Zinsdifferenzen für Schulden, die sie im Namen ihrer Kreditnehmer bei der Zentralbank aufnahmen). So haben deutsche Banken eben mit einem Eigenkapital von vielleicht (alle zusammen) 100 Mrd. € zur Zeit 8,5 Bill. € Kredit vergeben und dafür kassieren sie die Zinsdifferenz zum Zentralbankzins.
    Nebenbei sind die Reichen nicht die oberen 10%, sondern das oberste 1%. Die haben meinetwegen je 1 Mio. verzinst angelegt (das heißt, sie haben den Banken Schuldscheine für fremde Schulden bei der Zentralbank abgekauft) und werden dadurch reicher. Wenn alle Reichen zusammen 1 Bill. € von den 8,5 Billi. € Schulden gekauft hätten, wäre das viel. Die Geldgeierei hat mit zunehmender Verschuldung natürlich das Problem potenziell zahlungsfähige Schuldner zu finden. Das wird dann zur “Krise” ernannt und weitergereicht. Dabei werden zur Zeit schwache Staaten mit besonders drastischen Schluderhaushalten als Geiseln genommen.
    Logischerweise kann dieses Problem sehr wohl ziemlich einfach gelöst werden. Indem man den Banken die Rechnung für ihre unverantwortliche Kreditvergabe selbst präsentiert. Womit wohl ein erheblicher Teil der Banken unterginge und sich der “Reichtum” vieler “Reicher” in die heiße Luft auflöste, die er immer war. Aber den Tumult, der dann losginge, wagt kein Politiker. Stattdessen versuchen sie uns weiter zu verblöden. An der Tatsache, das diejenigen, die sich verschulden, das auch zu verantworten haben, ändert das nichts. Bei Schuldenaufnahme war der zur Fälligkeit zu zahlende Betrag bekannt. Es ist weder fair noch sozial wenn sich ein Schuldner nach Herzenslust verschuldet und die Allgemeinheit soll dafür zahlen.
    Jetz habe ich mir das Stück Quarktorte aber redlich verdient. ;-)

  142. Fair, geradezu inflationär...
    Fair, geradezu inflationär benutzt; von wem?
    Und klug obendrein; wer könnte schon dagegen, also unfair, sein?
    Und wer sagte nochmal sinngemäß: “wer die Sprache kontrolliert, kontolliert das Volk”?
    Fragen über Fragen, Konfuzius sei Dank!

  143. Les querelles...
    Les querelles européennes:
    Für die Obermurkser bieten sich, siehe da, anscheinend keine Alternativen an. Mittels Schuldverschreibungen eine Einigung Europas erreichen zu wollen, ist ja wohl eines hirnrissigsten Projekte welches je über die Bühne Europas lief. Jetzt fehlt uns nur noch ein Putschist mit rauhen Pfötchen (die Völker werden sich schon vor der normativen Kraft des Faktischen wegducken, solange Jedermann sein Huhn im Kochtopf hat). Der eigentliche Souverän wird dann umstandslos beiseitegefegt, das wiederum liegt an der tagtäglich zu beobachtenden Fairdummung, die mit gehübschten und aufgebrezelten Meinungsumfragen befördert wird:
    “Potestas not veritas fecit legem”
    oder
    “Souverän ist, wer über den Ausnahmezustand entscheidet”
    öder
    “Souverän ist, wer den Ausnahmezustand beendet”
    dagegen:
    Interessant ist, dass einer der mächtigsten Staaten dieser Welt ein kleiner Stadtstaat, ähnlich wie in der europäischen Renaissance in Oberitalien oder die freien Reichsstädte Deutschlands, ist: Singapur. Die asiatische Großwohlstandszone à la japonaise war dafür nicht nötig um diesen gerissenen und schlauen Bürgern und Kaufleuten Singapurs zu exemplarischen Reichtum und Wohlstand mit eigener Währung zu verhelfen. Small is beautyfull.

  144. Bin auf der Flucht. Sitze im...
    Bin auf der Flucht. Sitze im Flugzeug der DAL [1] nach-ach, egal. Beim Start spielte man ‘Killing me softly’. Der Purser nimmt kein Trinkgeld in Euro.
    .
    Wie sagte doch der Indianerhaeuptling Old Schweissfuss? ‘Wenn der letzte Calvados getrunken, der letzte Rebstock verdorrt und und der letzte Hopfen aus der Flasche rann, werdet ihr merken, dass Wasser nur zum Waschen taugt. Aber auch nur bedingt.’
    .
    Es wird furchtbar enden (Werner Enke).
    .
    [1] Desaster Airlines. Claim: Runter kommen wir immer. Is doch schoen, oder?

  145. Sehe gerade das Ende des...
    Sehe gerade das Ende des letzten Aktes von Hoffmanns Erzaehlungen. Links oeffnet sich eine Tuer, ihr entstroehmt Trockeneisnebel. Antonia liegt im Sterben. Das macht sie, im Terzett singend, wirklich sehr schoen. Das Publikum ist begeistert.
    Was willste mehr?

  146. @Don Alphonso
    10. August 2012,...

    @Don Alphonso
    10. August 2012, 11:53
    tylerdurdenvolland, deshalb schrieb ich von Gerede: Das ist nur Propaganda. Der freie markt endet, wenn er nicht mehr nutzt. Ich sage nur “Abwrackprämie” oder “Atomendlagerung”.
    Richtig… und welche Partei ist an der Regierung? Diejenige die sie gewählt haben, oder die, die ich empfehlen würde, wenn ich sowas löcherlich Absurdes wie Wählen empfehlen würde?

  147. Ich habe keine...
    Ich habe keine Regierungspartei gewählt, und wenn es nach mir ginge, gäbe es in solchen Fragen Volksabstimmungen. Allein das würde die sog. “Märkte” einbremsen.

  148. Grosse Dinge köndigen sich...
    Grosse Dinge köndigen sich an. Eine Reise. Ein Berg. Und falls ich es nicht schaffe, droht mir FETTABSAUGEN IN ROTTACH.

  149. @Thorsten Haupts
    .
    "Ich kann...

    @Thorsten Haupts
    .
    “Ich kann einem 12jährigen Hauptschüler erklären, warum es Folgen haben muss, wenn eine Rentenbasis von 5 Arbeitnehmern pro Rentner auf 2 schmilzt und der Rentner statt 10 Jahren Lebenserwartung bei Renteneintritt 20 oder 25 hat.”
    .
    Herr Thorsten Haupts, Sie sind nur halb so klug wie Sie glauben.
    .
    Wegen Ihrer Milchmädchenrechnung: die längere Lebenserwartung ist ja einer der 2 Gründe warum die “Rentenbasis schmilzt”; es sit kein zusätzlicher Sachverhalt.
    Übrigens war das Verhältnis Rentner zu Arbeitnehmer um 1890 etwa 1 zu 20, und
    um 1930 etwa 1 zu 12.
    Wenn man damals jemanden erzählt hätte, im Jahre 1980 wird das Verhältnis 1 zu 5 betragen, und dazwischen wird sogar ein Krieg mit nahezu Totalvernichtung Deutschlands sein, dann hätte um 1939 jeder gesagt, unmöglich, das kann nicht zu schaffen sein.

  150. wie wahr, was können schon...
    wie wahr, was können schon die wenigen wirklich Reichen dafür, wenn Ihnen Heerscharen von Dienstleistern wie Steuerberatern, Juristen und Politikern zu Füßen liegen?! Immer mit der Frage was es denn noch sein darf und ob man nicht dieses oder jenes Schlupfloch ausfüllen möchte oder ob eine Gesetzesänderung Linderung verschaffen könnte…

  151. @Frankie:
    Erstens glaube ich...

    @Frankie:
    Erstens glaube ich sehr wenig – und “klug” zu sein schon mal gar nicht. Zweitens findet die “Milchmädchenrechnung” nicht unerwartet in keiner Ihrer Zeilen eine Basis. Und drittens – ist Ihr gesamter Beitrag so substanzlos, weil Sie sich so gerne reden hören? Hat geklappt.
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  152. No. 5, diese Regierung hat...
    No. 5, diese Regierung hat Dienste von Steuerberatern steuerlich freigestellt. Was soll man da nioch erwarten? Was wäre, wenn in Sizilien der Staat der Mafia die Boote zum Schmuggel schenkte?

  153. 'Vermögensteuer' macht Sinn...
    ‘Vermögensteuer’ macht Sinn und einmalig. Allein zu dem Zweck Schulden zu tilgen, sprich Geld zu vernichten. Aber das ist ein kleiner Teil einer gesamten Strategie. Umverteilung funktioniert am besten bei der primären Einkommensverteilung
    a) Aufholen der schwächeren Gehälter
    b) Neubewertung der Arbeit – sprich hinterfragen – Warum bekommt jener der den Dreck wegräumt weniger als jener der ihn produziert. Sie können die Wertschöpfungsketten durchackern, da ist einiges zu holen an vielen Orten
    begleitende Maßnahmen
    c) ‘Verbot’, Einschränkung Finanzierungskosten an den Kunden weiter zu verrechnen.
    d) Strukturen fördern bei denen der unselbstständig Erwerbstätige zum Miteigentümer wird und das Risiko mitträgt auch Verluste dafür aber auch Beteiligung an Gewinnen sobald die kooperative Struktur funktioniert. Es ist ja eine Illusion zu glauben, man könnte sich vom Erfolg des Unternehmens auf längere Sicht abkoppeln.
    e) Wirtschaft, Politik und Banken müssen viel mehr als jetzt davon abrücken die Rahmen der Gesellschaft vorzugeben.
    f) Die Beurteilung – was ist wertschöpfend und wie ist die Wertschöpfung zu bemessen gehört überdacht. Es ist für die Wirtschaft kaum mehr zu heben, ewig jene Struktur zu sein, hinter der sich das gesamte Wertschöpfungsgebilde aufhängt.
    g) Neuausrichtung des Wirtschaftsraums, weg von staatsnähe/staatsabähngig und Staatsaufgaben. Je mehr Menschen außerhalb jenes Bereichs arbeiten der von Einnahmen jener wird finanziert die komplett frei wirtschaften bekommen wir das Problem nicht in den Griff. Arbeiten tut jeder und jeder gehört entlohnt. Aber die daraus resultierende Belastung Zwang zur Produktivität gehört anders verteilt.
    h) …
    z) Staat aus der Umverteilungsverantwortung nehmen, Umverteilung sei es ‘sekundär’ sei es Vermögen.
    *) Wenn man sich aber heute das Verhalten einer Großzahl unselbstständig Erwerbstätiger anschaut. Die Feilschen auf der Bank wegen ein paar Promille Zinsen und geben auf der anderen Seite bis zu 40% beim Einkauf locker und lässig Geld weg. Lassen es zu, dass 70% der Entlohnung für ihre Arbeit an den Staat geht. Was außer dem gerechtem Hungertod unter der Brücke gebührt einem solch verantwortungslosem Handeln – etwas böse gesagt, aber allem im gleichen Maße und nicht den ‘Verlierern’ allein – undemokratisch.
    Es ist ein Mangel demokratischer Einflussnahme und Übernahme von Verantwortung durch den ‘Peer’ (gleichberechtigte Individuum in der Gesellschaft) das schwächere Gruppen mehr schwächt.
    Klar, wenn ganz hohe Vermögen 10% Zins lukrieren und kausal mitveranwortlich sind für die Bildung neidgetriebener Enteignungsstrukturen, dann wird der Gesellschaft nichts anderes übrig bleiben als durchzugreifen.
    Alles andere bedingt sehr tiefgreifende gesellschaftliche Reformen und ein Neudesign des Geldsystems. Das ist möglw. etwas übertrieben, das käme zum Schluss, genauso wie Neubewertung der Situation – Dominanz des Tertiären Sektors und Aktivierung von Gebrauchswerten und damit verbunden die Berechtigung zur Abschöpfung von Finanzmitteln aus der Geldmenge.
    Vermögenssteuer korrigiert das alles nicht. Sie straft dann insbesondere jene die das Werkl noch am Laufen halten. Jetzt einmal davon abgesehen, Staaten direkt über die Zentralbank zu finanzieren kann man überlegen. Leistungslose Einkommen, die gehören mal gut durchdacht. Die Zinsen aufs Sparbuch, die sind eher wertlos. Schmerzen tun die Zinsen für Finanzierung von Staaten, zumal man aber ober Flexibilität eigentlich unbegrenzt Gelddrucken muss zulassen …
    Diese Sorgen im Moment haben einige Väter und mehrere Mütter.

  154. @Don Alphonso
    13. August 2012,...

    @Don Alphonso
    13. August 2012, 09:14
    Ich habe keine Regierungspartei gewählt, und wenn es nach mir ginge, gäbe es in solchen Fragen Volksabstimmungen. Allein das würde die sog. “Märkte” einbremsen.
    Danke, mein Glaube an die Menschheit wächst wieder-
    was das fettabsaugen angeht und sie nicht iher Fritteuse meinen, so gabs auf der BBC vor einigen Tagen eine interessante Sendung zum Thema, was man für den älter werdenden Körper tun kann und das einzige scheint eine von vielen möglichen Methoden des Fastens sein…

  155. <p>Sehr interessanter Artikel...
    Sehr interessanter Artikel zu etlichen relevanten Themen der Zeit. Kein Wunder, dass es sehr viele spannende Kommentare dazu gibt.

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