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Fettabsaugen in Rottach 2: Pestsäulen im Oberland

16.08.2012, 18:24 Uhr  ·  Wer braucht schon natürlichen Ausgleich: Für Aufzucht, Kinder und Verkehr muss die gleiche Zielstrebigkeit gelten, mit der das Körperfett niedergekämpft wird.

Von

Mit viel Prügel

antwortete meine Mutter lakonisch, als letzten Herbst eine Freundin bei ihr zu Besuch weilte und über den heimatlichen Urwald hinweg zusah, wie ich Schubkarre um Schubkarre, Ster um Ster Feuerholz nach hinten fuhr und aufschlichtete. Wie, wollte sie wissen, hatte sie ihren Sohn dazu erzogen, das zu tun, während sie selbst zwar auch Kinder hatte, sogar nicht ganz wenige, aber dennoch den Gärtner bezahlen musste, diese Arbeit zu verrichten – keines der Kinder war bereit, sich einen Tag frei zu nehmen, um für der Mutter winterliche Wärme zu sorgen. Mit viel Prügel, antwortete meine Mutter, und das war natürlich gelogen. Aber im Umgang mit körperlicher Gewalt ist man in Bayern auch in linksliberalen Kreisen eher handfest, zumindest verbal, wenn es um das eigen Fleisch und Blut geht. Man darf nicht vergessen: Die Prügelstrafe ist in der Schule und in der unten zu sehenden “Schleifmühl” meiner Heimatstadt noch nicht so lange abgeschafft, und a drum Fodsn gilt in den retardierten Regionen bis heute als angemessene Erziehungsmethode. Ich glaube sogar, dass ein Bischof Mixa im ersten Moment gar nicht verstanden hat, was diese Heimkinder von ihm wollten: In diesem Alter kommt man aus einer Sphäre der alltäglichen Gewalt gegen Kinder, die heute, im Zeitalter der Nachwuchssorgen, gar nicht mehr vorstellbar ist.

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Das Kind entwickelte sich vom unvermeidlichen Nebenprodukt der Sexualität, das auch entsprechend lässig behandelt wurde, hin zu einer Preziose. In den Sommerferien nach dem Krieg etwa wurde mein Vater zur Verwandtschaft nach Pang geschickt. Das werden Sie nicht kennen, Pang, das ist nahe Riedering, das Sie auch nicht kennen dürften, aber von dort aus ist es nicht mehr weit nach Rosenheim, was damals ein kleines Kaff und noch keine Schlafstadt für München war. Dort stand – und steht – ein Wirtshaus und dahinter eine kleine Brauerei, und dort radelte mein Vater hin. Allein. Auf einem 1-Gang-Rad. Unterwegs nächtigte er bei Bekannten, nach drei Tagen war er dort, und obwohl die Brauerei ein Telefon hatte, und mein Vater jeden Tag in die Berge ging, hörten seine Eltern nichts von ihm, bis er, vollgefressen und muskulös, wieder daheim ankam. Das war damals an der Donai so üblich, und nicht Ausdruck von schlechter Erziehung, sondern normal.

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Auch bei mir wussten die Eltern im Sommer nicht, wo ich mich den ganzen Tag lang herumtrieb. Als ich nach Südfrankreich radelte, meldete ich mich zwischen Belfort und Nizza überhaupt nicht. Heute dagegen gilt der Schulweg als zu gefährlich, um Kinder dort mit dem Rad oder dem gewöhnlichen Bus fahren zu lassen. Die Marotte begann vor ein paar Jahren bei uns daheim, und in Mantua lebe ich nicht weit entfernt von einer Schule: Vor drei Jahren gab es dort noch keinen Verkehrskollaps, wenn die Kinder aus dem Gebäude strömten. Jetzt schon. Jetzt ist dort alles zugeparkt, es gibt hektische Schülerlotsen und Geplärre, und das alles in einer ansonsten ruhigen Seitenstrasse am See. Es wäre interessant zu wissen, ob die Todesquote unter Kindern wirklich gesunken ist, oder ob das vermehrte Verkehrsaufkommen nicht einen gegenteiligen Effekt hat. Aber so ist das eben in einer Gesellschaft, in der die Nachwuchsaufzucht von der Banalität zum Grund sozialer Bevorzugung geworden ist.

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Und damit blenden wir uns in das Geschehen des Wettbewerbs „Von der Donau auf den Hirschberg oder zum Fettabsauger” ein, denn ich wandle auf meines Vaters Spuren. Ich habe mehr Gänge und ein leichteres Rad, aber nur einen Tag, denn ich bin auf der Flucht. Ich fliehe vor einem Fettabsauger aus Rottach-Egern, ein Ort, den niemand kennen sollte, und in meinen Gedanken sieht er aus wie einer diesen immer schwer verschuldeten Playboys aus dem Burda-Management, so ein braunverbrannter Vollaktivling, dem sein Vater irgendwie den Doktortitel und die Praxis gekauft hat. Er ist ungefähr 60 Zentimer gross und sitzt auf einem dieser nervend summenden Pedelecs, Spezialanfertigung für ihn, wie er sagt, und er verfolgt mich schon 90 Kilometer. In der Hand hat er eine Spritze mit der Flüssigkeit für das Fettverflüssigen, und er lacht jedesmal, wenn eine Steigung kommt, weil er mich anstechen möchte. Es kommen so einige Steigungen, ich bin die Strecke als Münchner Student und Partymacher oft geradelt, und besonders bei Hohenkammer habe ich mich schon gefragt, warum ich nicht wie andere mittelalte Männer etwas auf Butter verzichte und auf Kalorien achte. Dann kam der Fettabsauger herangebraust, die Spritze schwenkend und kichernd wie ein Springermann, der eine Presserabatt bei Hyundai bekommt, und schon spannten sich meine Muskeln an, und ich flog den Berg hoch. Es gibt so gut wie nichts, was ich nicht für die Vermeidung eines Arztbesuches tun würde – bei uns sagt man, der sieht einen beim Totenschein noch früh genug.

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Ich erreichte recht entspannt die Münchner Schotterebene, ich fand den scheusslichen Münchner Norden auch nicht schlimmer als das, was in Frankfurt als Sehenswürdigkeit gilt, ich schlängelte mich die Ludwigstrasse hinunter, und über Odeon- und Marienplatz, hinunter zur Isar, wo die baden, die sich kein Haus am Tegernsee leisten können. Und fand auch wieder den Weg hinaus aus der Stadt: Einen vier Meter breiten, allein Radlern und Fussgängern vorbehalteten Weg, und in der Ferne zeichnete sich blau die Alpenkette ab. Da begann ich schon in Gedanken, einen Beitrag über angenehm durchgerollte 140 Kilometer zu schreiben.

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Weiter vorne standen zwei Frauen, die ihre Räder quer zur Fahrtrichtung gestellt hatten. Und zwischen ihnen waren zwei statische Kinder auf Rädern, mit einer Lücke dazwischen. Ich stellte das Treten ein, rollte aus, vorne redeten die Frauen etwas und die Sonne schien. Ich wurde langsamer und langsamer, das Geplauder wurde lauter, und alle waren wie festgewachsen. Zwar wandte sich eine Frau in meine Richtung und sah mich, aber das war es auch schon, vielleicht hatten sie etwas Wichtiges zu besprechen, etwa, wo hier das nächste Bioeis zu beziehen war.. Ich reduzierte meine Geschwindigkeit, so weit das eben knapp vor dem Umfallen geht, sagte laut aus einigen Metern Entfernung Pardon, und schlich in Richtung der Lücke zwischen den Kindern. Und als ich noch einen halben Meter entfernt war, schrie die hintere Frau die Kinder an: Du bleibst stehen und Du fährst. Woraufhin sich das falsche Kind nicht bewegte und das andere falsche Kind in Richtung meines Vorderrades losstrampelte, und die Lücke schloss.

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Blau war der Himmel und blitzschnell war meine Reaktion, ich riss den rechten Fuss aus dem Klickpedal, verdrehte das Vorderrad, und kam, dummerweise wegrutschend, erst zum Stehen und dann zum halben Liegen, denn so eine frisch angezerrte Sehne, die ist nicht gerade geeignet, um ein Bein darauf abzustellen, und sah das bunte Kinderrad vorüberrollen. Die eine Frau sagte zum angeblafften und losgefahrenen Kind, es sollte auf den Verkehr schauen, und dann führen sie allesamt unter dem blauen Himmel Bayerns weiter. Kein Wort des Bedauerns, nichts, wobei, ehrlich gesagt: Ich hätte auch kaum antworten können. Ich war beschäftigt, die Zähne zusammenzubeissen. Es muss ihnen vielleicht in einer dunklen Ecke des Bewusstseins noch vorstellbar gewesen sein, dass der Vorgang die Rücksicht und das unangemessene Verhalten irgendwie ein klein wenig disproportional verteilt hatte, aber wie es nun mal an heissen Sommertagen so ist: Eine Entschuldigung hilft auch nicht als Antwort auf die Frage, wo Leona jetzt ihr Bioeis herbekommt. Und warum man nicht in einer Viererkette die Fahrtrichtung blockieren sollte, das lernt die Leona sicher noch in ihrem Kindergarten. Nach Chinesisch.

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Die nächsten 45 Kilometer, bergauf und mit Gegenwind ins Oberland, und vorbei an einer echten Pestsäule und wohlgerundeten Kühen, waren nur noch so mittelerfreulich bis demotivierend, wie es halt so ist, wenn ein Bein noch kann und das andere nicht. Am nächsten Morgen sprang ich auf einem Bein ins Bad, kurierte mich mit allen zur Verfügung stehenden Hausmitteln und knallte dem auf meiner Terrasse schon wartenden Fettabsauger mit seinem Pedelec zur Begrüssung das nasse Handtuch ins Gesicht. So einfach gebe ich nicht auf, in meinem Blog und per Mail versuchten auch nur zwei Ärzte, mich davon abzuhalten. Ich setzte mich auf mein Bergrad und fuhr los, Richtung Hirschberg. Erst auf Seitenstrassen, dann am blauen See entlang des Uferwegs, und nur in Tegernsee selbst wechselte ich mangels Alternativen auf die Strasse. Es war Feiertag in Bayern, es war viel los. Und als ich dann die kleine Steigung hinter dem Schloss zur Sassabar hochjagte, hupte es hinter mir. Dann brauste ein schwarzer SUV vorbei, die Frau am Steuer liess die Fenster herunter und schrie mich über ihre Kinder hinweg an: „Radlweg!” Es war Feiertag. Neben der breiten Strasse, die ein paar hundert Meter weiter sowieso in den nächsten Stau führte, ist ein einziger Bürgersteig. Dort steht „Radfahrer frei”, sprich, man kann, wenn man will, auch dort fahren. Es ist eine Option, aber an einem schönen Feiertag ist dieser Weg voll mit älteren Herrschaften, Touristen, und enorm vielen Familien mit Kinderwägen und Kinderrädern. Aber damit diese eine Mutti im SUV ihre Kinder rechtzeitig zum Reiten bringt, sollte der Radfahrer doch gefälligst auch noch dort drüben hoch, im Gewühl der Menschen. Freie Bahn für die Zukunft des Landes und die sie erziehenden Mütter, die für ihren Dienst an der Gemeinschaft auch ein paar Privilegien wollen. So eine Art ausgleichende Gerechtigkeit, egal, was die Folgen für andere sind.

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Drüben in Rottach und Wiessee schimmern die Dächer der diskreten Privatkiniken, und man ahnt, wieso die Geschäfte so gut laufen: So ein Fettpolster am Bauch, das ist auch nichts anderes als ein Radlfahrer auf dem Lebensweg, der dort nichts zu suchen hat. Wenn die Natur einen gewissen Weg vorgibt, dem man nicht folgen will, kann man den mit einer Operation auch ignorieren. Eine Klink, deren Prospekt ich gelesen habe, gibt an, nach wie vielen Tagen man was wieder tun kann: Arbeit, Gesellschaft, und wann der Effekt genau zu betrachten ist. Ist die Babypause vorbei, ist die Figur wieder da. Der Aufstieg der Fettabsauger und das Aufkommen eines bestimmten Art Familien- und Mütterideals – mir scheint, dass es da einen Zusammenhang gibt. Mütter sorgen für die Zukunft des Landes und haben ein Recht auf einen flachen Bauch beim Baden im Sommer. Es geht nicht darum, ob das eine sein muss und das andere nicht mehr ganz so gut geht: Es muss alles zusammenpassen. Alles muss möglich werden. An diesem Punkt, 150 Kilometer nach dem Start und kurz vor dem Aufstieg zum Hirschberg, weiss auch ich, dass manches geht, Torten und Treten, Sehnenzerrung und Überwindung, die Hitze des Tages und die Kälte der Nacht, durch die man sich den letzten Berg hochschleppt.

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Aber Fett am Bauch und den Oberschenkeln, das geht offensichtlich nicht mehr. Das wird weggeshaped. Wie alles andere, das stört. Wenn heute nach Leistungen der Kinder gefragt wird, lautet die Antwort eher: Jene Vorschule und jenes Internat, und sie meinen es ernst. Kein Kind wird mehr nach Rosenheim radeln. Das muss alles sitzen, stimmen und die richtige Form haben. Und die Lässigkeit, mit der sie Wege blockieren, hupen und Fett absaugen lassen, wird bestimmend für alles andere sein, was sie sonst noch tun, für die Zukunft des Landes. Ohne Prügel natürlich.

 
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Lesermeinungen zu diesem Artikel (172)
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0 donna laura 16.08.2012, 18:48 Uhr

oje, gute besserung! . liest...

oje, gute besserung! . liest ihre mutter hier auch zuweilen? dann wird sie mit ihnen ein wenig schimpfen müssen, wie sie denn auf sich aufpassen. . zu den kinderchen vermag man nur eines zu sagen: mit schwund muss man rechnen. glauben sie mir, das zieht immer. die reissen sich dann zusammen und passen selbst auf. das wäre ja noch schöner, ts. . rücksicht und zurücknahme der eigenen person sind allerdings tugenden auf dem rückzug - so wie die gesellschaft momentan ist, erscheint dies vielen als opportune verhaltensweise, um dem so genannten individualismus zu frönen, der doch selbst nur stets duplikat sein kann: http://www.youtube.com/watch?v=QereR0CViMY.

0 HansMeier555 16.08.2012, 19:35 Uhr

Sieht man das Verhalten dieser...

Sieht man das Verhalten dieser Mütter selber als Problem, dann müssen die Erziehungsfehler schon 30 Jahre zurückliegen. Dann wären das jetzt schon die Spätfolgen der Liberalisierung, die in den 80ern den Lebensstil weitester Kreise erreicht hat. . Anonsten könnte man im Artikel ein Argument erkennen, warum 250.000 pro Person halt doch viel zu viel sind und dringend wegbesteuert werden sollten: Schon allein damit sich das weder SUV noch Reitstunden leisten kann.

Werter Don, unerzogene Kinder...

Werter Don, unerzogene Kinder rächen sich nicht nur an ihren Eltern. Gruß Hanskarl

0 stimmviech 16.08.2012, 20:08 Uhr

Eine gute Erziehung setzt wohl...

Eine gute Erziehung setzt wohl auf einen Mittelweg zwischen Gönnen, Fördern und Fordern. Ich glaube, daß wenige gelegentliche dezente Schläge der Entwicklung von Demut, Rücksicht und Sozialverhalten förderlich sind.Leider pendelt der Mensch immer von einem Extrem zum anderen: was insbesondere in den 50ern und 60ern in Heimen abging, war Folter, die meines Erachtens einen starken Anteil an den hohen Sexualmordraten in den 70ern und frühen 80ern hatte. Was sich heute entwickelt, ist eine rücksichtslose und asoziale gehobene Schicht, die ihr Pendant in religiösen Revolutionären von unten findet. In wenigen Jahrzehnten wird die Welt ganz anders aussehen, leider auch nicht gut, sondern wieder extrem autoritär.

0 karlmeier 16.08.2012, 21:10 Uhr

Da haben Sie ja noch geglückt...

Da haben Sie ja noch geglückt habt, dass die Damen einfach gar nichts gesagt haben. Als mir vor einiger Zeit ein Vater mit seinem Zögling am Arm, der ohne zu schauen über die Straße rannte, direkt vor das Rad lief, durfte ich mir noch wüste Beschimpfungen anhören. Auf einem Radweg wohlgemerkt, den ich - das sei sicherheitshalber erwähnt - vollkommen vorschriftsmäßig in der richtigen Richtung befuhr, und das nicht einmal besonders schnell. Ich bin seinerzeit zu dem Schluss gekommen, dass es tatsächlich so etwas wie postnatale Demenz geben muss, die überraschenderweise auch bei Vätern vorkommen und wie es scheint mehrere Jahre anhalten kann.

Sagen Sie mal, ist das...

Sagen Sie mal, ist das wirklich so in Bayern? Hier oben, also in Holland, was ja eigentlich ganz unten ist, kriegen sogar Tuerkinnen Kurse im Radfahren-also ich kapier's nicht, denn hier unten (oben?) sind Radfahrer so normal wie Turbokuehe auf der Weide. Die Radler radeln voller Gottvertrauen auch schon mal auf Strassenbreite, und wenn ich vorbeieilen muss, dann warte ich bis auch der letzte buntettiketierte Debile begreift, dass die Strasse auch fuer Ueberholer gemacht wurde. Dann hebt man laessig die Hand, das will heissen "Danke" und der Vorfall ist erledigt. Ich bin natuerlich niemals auf der Flucht vor Fettabsaugern. Ein Nachbar war in Rottach wegen dieser Angelegenheit, so sagt er, aber vielleicht befand er sich nur vierzehn Tage im Knast; vorher sah schon nicht gut aus, jetzt macht er einen sehr bedenklich kraenkelnden Eindruck. Bald wird er sterben, so wie' s aussieht. Ist es moeglich, dass Rottach so eine Art Euthanasieinstitut ist? Interessant! Die Welt ist ja bekanntlich voller Geheimnisse. Dann waere in Zukunft meine Empfehlung an ungeliebte Nachbarn: Geh' nach Rottach. Da ist es schoen. Wenn Du weg bist, wird's hier noch schoener. Radler bringen hier selten jemanden in Verlegenheit. Man schaut voraus, denn man moechte kein Menschenleben auf dem Gewissen haben. Und keinen Schaden am Auto. Fuer Autoschaeden habe ich meine Tiefgarage und mein Einparkkuenste. Muetter mit Kindern gelten mir als Behinderte. Da muss man Ruecksicht ueben. Ich will ja noch mit dem letzten Zug in den Himmel, also nach unten, dort wo temperierter Wein und gute Musik auf mich warten. Mein Radl duerfte dann von mir aus dort oben zur Rechten des Herrn stehen. Es ist noch wie neu. Ich benutzte es nie. Habe ich es ueberhaupt noch? Muss mal morgen Madame fragen.

Filou, Ihre entspannten...

Filou, Ihre entspannten Ansichten gefallen mir. . Mütter jedoch sind heute speziell. (Radlfahrer aber auch.) . Don, war auch mal Mutter. Nie wäre mir und meiner Mitmutter-Kompanie eingefallen, mit dem Kinderwagen die volle Breite zu belegen. Nie hätte ich die Kleine angeherrscht, was sie im Gefahrenfall tun solle. Da redet man nicht lange herum, da klemmt man die Biester schleunigst unter den Arm oder zieht sie weg. Oder wie wäre das: "Pass auf, da kommt ein LKWä ...!!!". . Die heutigen Müter reden zu viel herum, diskutieren mit Babies fast akademisch in der dritten Person, was sie sollen und was nicht (very useless). Und sind gleichzeitig viel zu überbehütend, überängstlich. Sie kaschieren ihre Überängstlichkeit mit bestimmtem, forschem angstbeißendem Gehabe. Daher fahren sie Hausfrauenpanzer. Symbol für Angst vor den anderen. . Man sollte sie dringend therapieren. . Ein besonders nassforsches Exemplar war dazu ausersehen, meine nachmütterliche Existenz (Kind schon aus dem Haus) zu bereichern, damit mir mein Leben ohne eigenes Kind nicht allzu schön vorkommt. Eine Jungmutter und Hausbewohnerin unsere Anlage. Die, damit die Kinder nicht jedesmal rauf in die Wohnung müssen zum Pinkeln, einen kleinen Pot im Garten bereit stellte. So weit so gut (bis dahin wäre ich noch mitgegangen, was solls). Aber dann den Kinderurin in das Beet entlang unserer Hauswand kippte und sich recht forsch mit ihrer nölenden Kodderschnauze (kam aus Hamburg) beklagte, dass es aus/vor meiner Wohnung stinken würde, ob es meine Katze sei oder was anderes. . Mir fehlen bei sowas die Worte. Vielleicht hätte ich mit "du ollen Sausack!" dagegenhalten sollen. Sowas fällt einem immer später ein.

Happy Trails, or Road...

Happy Trails, or Road Rage? Schoener Touring Bericht Werter Don Alphonso. Sowas bringt gute Erinnerungen zurueck von Velotouren in vielen Laenders ueber einige Jahrzehte. Leider bin ich zum Fussgaengerstatus reduziert und kann nur noch Mountain Bike, Pinarello und Old Raleigh Bike, wie objects d'art im Keller bewundern, wo die natuerlich in wichtiger Position an der Wand haengen. Nur das Pinarello Wunderstueck nahm ich einst ins Haus, haengte es an die Wand im Wohzimmer, wie ein Rembrandt, bis meine Frau sich beeschwerte und das Geraet wieder verschwinden musste. Manche Frauen haben anscheinend kein Verstaendnis --- Man and his Bike. A most important aspect in any Biker's life. Es tut mir leid das sie einen leichten Crash hatten Don Alphonso, aber das ist unvermeidlich. Ehe eine neue Saison anfaengt -- bei uns ist Winterradeln nicht angenehm -- denke ich was wohl am Koerper wieder verkrazt und zermuerbt wird. Die Ellebogen sind oft dran und einmal musste ich sogar den Helmet auswechseln nach einem Sturz aus einer Strassembahnschiene. In solchen Crashes, ist der Flug ueber die Lenkstange zwar gut - mit schoenerTrajectorie wie ein Geschoss, -- nur die Landing war etwas hart. So isses halt. Haben Sie noch eine gute Reise -- Happy Trails -- wie wir hier sagen und beachten sie bitte diese kleineren Stuerze als : ROAD RASH Es lindert nicht den Schmerz, hat aber einen harmlosen Klang und macht die Reise in ein Abenteur. Pax Vobiscum

Herrlich geschrieben. Ganz...

Herrlich geschrieben. Ganz viele eigene Kindheitserinnerungen wachgerüttelt!

0 HansMeier555 17.08.2012, 05:20 Uhr

Und wenn der fleißige...

Und wenn der fleißige Holzstapler jetzt auch noch Familie und nen ordentlichen Job hätte, bräuchte Mutter nicht am Sinn der gewaltlosen Erziehung zu zweifeln.

0 Foersterliesel 17.08.2012, 05:36 Uhr

... ja, man kann auf sehr...

... ja, man kann auf sehr unangenehme Mütter und Väter mit Kindern treffen, das geht übrigens durch alle Sozialschichten und man ist dabei immer an Frischlinge führende Bachen erinnert (die erziehen ihre Kinder aber mit Schnauzenrüffeln zu Verharren und Vorsicht) und manchen Leuten ist nicht klar, daß ein Fahrrad eben labil ist und das plötzliche Bremsen für die Radler daher schwierig, und im Umkreis von Reitschulen und gewissen Kinderboutiquen findet sich oft die durchsetzungsstarke Aufsteigerin... . Aber auch ältere Leute fürchten sich geradezu vor Radlern, die sie nicht herankommen gehört oder gesehen haben; der Radler auf dem Gehsteig, der mit seiner Klingel die Passanten forsch zum Ausweichen auffordert ist zwar unverschämt, aber immerhin ein Fortschritt. . Das Mitbedenken der Situation des anderen ist trotz allem modernem Empathiegerede im Rückzug; Großstädte fördern und erfordern Desidentifikation mit der Umgebung. . Wie gehts dem Fuß? (Röntgen empfohlen)

0 Thorsten Haupts 17.08.2012, 06:45 Uhr

Don, Ihre Beobachrungen zu...

Don, Ihre Beobachrungen zu Müttern mit Kindern sind jedesmal ein Anlass zu Freude. Dazu passt eine Beobachtung aus meiner Kindheit: Gefürchtet war nicht die Ohrfeige oder die Tracht auf den Hintern. Sondern die stundenlangen Verhöre samt Herumtrampelns auf dem schlechten Gewissen. Was haben deren Empfänger die beneidet, deren Eltern es mit einer Watschen gut sein ließen. Mir tun die Kinder heute herzlich leid, wa deren Mütter absolut nicht verstehen ... Gruß, Thorsten Haupts

Re Bewegungsmöglichkeiten. ...

Re Bewegungsmöglichkeiten. "Tennis Ohne Partner" - genial.

0 Dreamtimer 17.08.2012, 06:57 Uhr

"Als mir vor einiger Zeit ein...

"Als mir vor einiger Zeit ein Vater mit seinem Zögling am Arm, der ohne zu schauen über die Straße rannte, direkt vor das Rad lief, durfte ich mir noch wüste Beschimpfungen anhören." . Würden die Eltern ihre Kinder nicht verunsichern, wäre es ein leichtes um sie herumzufahren. Dasselbe mit Hundehaltern, die Wuffi kirre machen und in dem Augenblick zu sich rufen, wenn Gefahr droht, d.h. ein Radfahrer sich nähert. Kein Wunder, dass er immer im falschen Augenblick über den Radweg wetzt. Andererseits kann sich auch niemand auf die Fahrfähigkeiten der Radfahrer verlassen. Die Regel, derzufolge man rechts und nicht irgendwo fährt, gilt in der Praxis nur näherungsweise. Es ist ein komplexes System mit vielen Variablen. Man wird folglich weiter verunsichert, verunsichern und schimpfen. . Sind individualistische Mütter hier offizielles Feindbild oder darf auch differenziert werden?

@HansMeier555, 6:20 da muss...

@HansMeier555, 6:20 da muss ich schon sehr grinsen ... Bis man eine eigene Familie hat mit allem drum und dran, ist man für seine Eltern (und offenbar auch für Angehörige derselben Generation?) doch das ewige Kind. Da hilft aller berufliche Erfolg der Welt nix. @Dreamtimer, 7:57 Individualistische Mütter = Schweinchenmütter: mein Schweinchen ist das schönste! (Und ich bin die Mutter des schönsten Schweinchens). Zum Glück gibt's auch genug, die das anders sehen und sich anders verhalten. Und wenn man einen Radfahrer vom Rad geholt hat, einfach weiterzufahren, das ist einfach asozial.

Werter Don, ich empfehle da...

Werter Don, ich empfehle da eine anständige Klingel süd- oder ostasiatischer Herkunft. Deren Benutzung scheint zwar oft etwas unhöflich - ist aber enorm wirkungsvoll gegenüber Kampfmütter-Schlachtschiffen und ihren Begleitbooten. Denn die zu erwartende Reaktion 'Oh Gott, da kommt ein Verrückter' ist eigentlich genau das, was in einer solchen Situation am Besten wirkt. . Wobei man fairerweise sagen muss, dass die Situation ohne die Mütter nicht unbedingt besser ist. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man die Klingel bei kindlichen und jugendlichen Radfahrern auch erstaunlich oft braucht, wenn diese einem entgegenkommen...

Überhaupt schreien Kinder...

Überhaupt schreien Kinder weit mehr als früher, schon wenn sie aus der Wohnung in den Hausflur treten oder in den Garten, ist mir jetzt doch mehrfach aufgefallen. Und so läßt man sie dann auch in Freiheit ganz ungestört mit dem Bobbycar über Waschbeton-Terrassenböden hin- und herrutschen oder im Naherholungsgebiet: Wir müssen mal raus aufs Land! - anderer Leute Rennmaschinen angrabschen und umstürzen, egal, wie und wo man es sicher abstellt: Ist doch nur n Rad! Ja, Don, deswegen mog i hier nit mehr fahrn. Nur noch in Spanien. Oder Italien. Da ist man noch rücksichtsvoller gegenüber uns Fettverbrennern. Radweg! Oh ja, wie ich das kenne. Pöbeleien übelster Art. Doch fährt man auf ihm, mit Radlertrikot, oh Schreck. Und es ist keine Pflicht. Schleicht man sich an andere „Genussradler“, die trunken sind von Kaffee, Kuchen und Mittagsbier, von rechts nach links pendelnd, vorsichtig an, damit es nicht heißt: keine Rennstrecke hier! -, nur um nicht aufzufallen, da pöbeln sie: Der kann doch klingeln! Hat der keine Klingel. Und auf der Straße dann fahren sie dir mit 140 die Lenkerenden krumm. Nein, das will ich nich mehr. Mit dem Holländer ist`s entspannter, nich so auf Krawall ausgerichtet, allein schon der Sitzhaltung und der Klickpedalen wegen. Denn irgendein Arsch findet sich immer, der dir nach 139 Km auf dem 140sten den Tag nimmt. . Sportiver Don: Zwei volle Trinkflaschen? Das kostet Leistung auf der Flucht. Nehmen Sie sich doch n Begleitfahrzeug.

Mein Vorschlag schon seit...

Mein Vorschlag schon seit einiger Zeit: Grünes Rundumlicht am Fahrzeuch für Mütter im Einsatz. Schönes Wochenende und guten Heilungsprozess, arztfrei.

Zu der Geschichte vom...

Zu der Geschichte vom Radunfall fällt mir eine Geschichte ein, die ich mal vor ziemlich langer Zeit nachts im Herbst oder Winter (soll heissen: es hatte nicht ganz perfekte Sicht) auf einer absolut leeren Autobahn irgendwo im bayrischen Wald erlebt habe. Plötzlich tauchten nämlich wie aus dem Nichts die Protagonisten eines Unfalls auf, die mitten auf der ganzen Bahn verstreut waren. Also ihre Autos, bzw. Teile von ihnen, sie selbst, diskutierend, es schien nichts Gravierendes passiert zu sein, aber da hatte auch keiner die Unfallstelle gesichert ... und wir waren viel viel zu schnell unterwegs; mittleres Nürburgring-Tempo. Und mittendrin befand sich eine Lücke. Mein Freund sagte nur noch: Halt dich fest, und dann waren wir schon durch; und die da standen, guckten, als hätten sie eine Erscheinung gehabt. Das war auch nur ganz grosses Glück, und das nur, weil sich keiner bewegt hatte.

@nico "zwei volle...

@nico "zwei volle Trinkflaschen ...": das habe ich auch schon gedacht. Und zu wem oder was gehören die Finger(?) auf Bild 5, denn wie, frage ich mich als empathischer Fotokünstler, hat der Fotograf die Perspektive hingekriegt? wenn man davon ausgeht, dass der Autor selbst geknipst hat?

0 Der alte Tröster Jeeves 17.08.2012, 08:30 Uhr

"Der Lurch lässt mich nicht...

"Der Lurch lässt mich nicht durch." (Donald D.) und/oder: "Es ist die alte Leier. zerbrechlich sind die Eier." (Panzerknacker AG)

0 Greenbowlerhat 17.08.2012, 08:33 Uhr

Was solche Fahrer(innen)...

Was solche Fahrer(innen) angeht, deren Wichtigkeit sich exponentiell zur Größe des Fahrzeugs verhält, werd ich auf dem Rad ganz schnell zum Spießer mit Hut, gehäkelter Klorollenabdeckung und Wackeldackel. Da muss ich dann leider ganz langsam mitten auf der Straße fahren. Einen umzufahren trauen sie sich dann doch nicht, könnt ja ein Kratzer ins Leasingfahrzeug kommen.

0 donna laura 17.08.2012, 09:05 Uhr

lieber Greenbowlerhat, guter...

lieber Greenbowlerhat, guter tip, hehe. . so etwas geht auch ganz gut, wenn ein schwarzer audi a6-kombi hinter einem fast platzt vor vertreterundkeyaccountmanagertestosteron. die kommen einem so nah, wie sie es im aufzug besser nicht täten, zumindest in den usa. irgendwie ist man ganz plötzlich ein furchtbar auswärtiger (dem kennzeichen nach bin ich es stets), der den weg sucht; auch mit schnellen wagen kann man sehr langsam unterwegs sein. aber wenn man sie dann mit galanter geste ihres weges ziehen läst, so lächelt die nette dame unschuldig und freundlich entschuldigend, und der halbaffe hinterm steuer weiss gar nicht mehr wohin und was und überhaupt. naja, wenn er schön rast, so ist er früher im puff. . herrlich.

Wo Kinder sind, kann auch...

Wo Kinder sind, kann auch gleich ein Ball kullern. Hatte man mal gelernt. Doch heute ist es oft so, wo ein Ball kullert, kommt ein Hund angeschossen. Das Raucherbein will weiter unterwegs sein, und die Zunahme von Kampf-Rollstuhl-Fahrern ist nicht auszuschließen. http://www.abendblatt.de/hamburg/polizeimeldungen/article1556855/Betrunkener-Rollstuhlfahrer-verletzt-Fussgaengerin.html Das Rauchverbot in Kneipen ist an allem schuld!! Alle diese Suchthanseln treiben sich jetzt nämlich draußen herum!

@Javali, ich sags ja, das...

@Javali, ich sags ja, das Begleitfahrzeug macht macht nun auch schon Fotos. Die Trinkflaschen sind reines Blendwerk eines vermeintlich durch die Lande tretenden Unkonventionellen.

Western 2.0 . einsam reitet...

Western 2.0 . einsam reitet der letzte Cowboy in den Sonnenuntergang aber sein Pferd hat keine Hufe,sondern Räder er hat auch keine 2 Revolver in seinem Holster,sondern 2 Trinkflaschen es verfolgt ihn auch nicht der Sheriff von Dalton City sondern der Fettabsauger aus Rottach-Egern er hat schon zahlreiche Prügeleien erlebt aber das war in seinem Kinderzimmer,nicht im Saloon er geht nie in den Saloon,um sich einen Whiskey hinter die Binde zu kippen lieber trinkt er einen Tee aus einem Silberkännchen knapp und verletzt ist er einem feigen Hinterhalt entkommen den haben nicht die Indianer gelegt,sondern Mütter mit Kindern vielleicht kommt morgen sein Finanzberater mit dem Mittagszug es könnte zum letzten (Wort)Gefecht kommen für eine Hand voll Dollars Spiel mir das Lied vom Tod des angelegten Kapitals

Radfahrer entwickeln in den...

Radfahrer entwickeln in den Zeitläufen ihres Rollens zum Glück eine gewisse körperliche Robustheit. Diese paart sich nach eigenem Empfinden auch mit einer mentalen Bestimmtheit, die einen, zwar unter Temporeduktion, aber mit Entschlossenheit an lebenden Hindernissen vorbeiziehen lässt. Hilfreich ist ein ziemlich autoritär surrender Campafreilauf. Der lässt jegliches Pardon überflüssig werden, und erlaubt eine lächelnde Passage. Intuitionsarme Mütter und hilflose, bzw. desinteressierte Väter beherrschen die sich fortpflanzende Mittelschicht zunehmend. Es gehen die Vorbilder aus. Ein Jammer.

Akteur 1: Muetter, ganz viele...

Akteur 1: Muetter, ganz viele Muetter. Akteur 2: Sie muessen uns die ganze Zeit verfolgt haben.

0 Wimmerl d. Ä. 17.08.2012, 10:29 Uhr

Don Fonsi@: Häddsd hoit deni...

Don Fonsi@: Häddsd hoit deni zwoa Bratzn a Poaar Fodsn gschmieart, nachad häddsd freie Foahrt und a Ruah ghabt. Net woahrr. Ähä de zwoa Schnepfän si dafangt häddn wärst scho z´Miesbach gweng. De oanä hätdd no gschrian: Oliver pass auf, der fährt longline. .. A Cousä vo mia hot in an Schupfn in seim Hof no an oidn ungbrauchtn WK-II-Banza stehng un a Vierlingsflak. Des brauchts jetza ois Support fier unsane Bundeswehr wo de braktisch a so vui untaarmied ist, net woahrr, oba zwegn an Derror a funkälnagälneiche Aufgabn hot un des net alloans schaffa ko. Da Maxl, so hoaßt mei Cousä, un i hom uns scho an Bättledress ogschafft un mia drainierän im Woid bei Wolfratshausän (nearby Dr. Edmund Stoiber´s home) dän diesfallsigän Ärnstfall. Mei Wampn is scho a wengerl wegga, des Fett schpridsd grad davo beim Zuaschaugn wie mia duarchs Hoiz robbän duan. Gschdaupt hots un gschwitzt homa aa. http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/verfassungsgericht-karlsruhe-billigt-militaerischen-einsatz-im-inland-11858874.html .. Zenzi: Finf Weißwürscht, a Kraud, an Radi, a Gselchts, a Schissl Eardäpfi un a Maß. An stingadn Handkäs duast ma aa dodabei. Oba gschwind! I vahunga un vadüarrschd! Wann I nua grad dro dengga dua!

0 Yossarian 17.08.2012, 10:42 Uhr

Wie oben schon angesprochen:...

Wie oben schon angesprochen: Eine Klingel hilft. Sie sollte einen Klang haben, der mit dem "Ping" eines sowjetischen Jagd U-Boots vergleichbar ist. Wenn so ein Ton ankommt, erinnert sich auch noch die dusseligste Mama daran, dass die Physik (p = mv) eine harte Zuchtmeisterin ist. Meistens reicht aber das Klappern mit den Bremsen.

0 Schluchten-Ossi 17.08.2012, 11:42 Uhr

Unserem geschätzten Gastgeber...

Unserem geschätzten Gastgeber fehlt nix. Ein Guter hält es aus. Frühestens mit 95 zur Totenbeschau sieht ihn jemand von der ärztlichen Zunft. Schließlich ist keinem Zahn was passiert, da wäre der Herr Don Alphonso eher empfindlich.

0 Schluchten-Ossi 17.08.2012, 11:50 Uhr

@Javali, 09:41: da helfen...

@Javali, 09:41: da helfen große, universitätsgängige Kinder zumindest bei mir auch nicht. Ich warte jetzt darauf, daß eigene Enkel in der Hinsicht mir bei meinen Eltern auch nicht weiter helfen werden - kann ilnonno da was beitragen?

Yossarian und andere, eine...

Yossarian und andere, eine Klingel hätte vielleicht geholfen. Aber jetzt ist er halt malad. (Es gibt da noch die Spaßhupen; vielleicht findet einer eine mit Speedy Gonzales oder mit dem Roadrummer, welchen der Hausherr am liebsten hat ...). . Es geht anscheinend nicht allein darum. Es geht um das geänderte Verhalten einer Bevölkerungsgruppe (Mütter), die äußerlich gesehen sehr viel mehr Selbstbewusstsein hat als früher, was ja fein ist - und warum sie das ausgerechnet SO ausagiert. So unsouverän, so egozentriert. . Und da bin ich bei Försterliesel, die ein ähnliches Phänomen des Pseudo-Selbstbewusstseins und der Spikes an den Ellenbogen bei Radfahrern sieht (ich auch übrigens). . Gehetztes Leistungsgehabe, ständiges an sich selbst herum-optimieren, weil man wie man ist, nie genügt (glaubt man). Der Gedankenfluss der Leute kreist ständig um sich selbst: Wie sehe ich aus, bin ich zu dick, zu dumm, zu langsam. Keine Zeit daher für Empathie, man muss ja schauen, wie man rumkommt. Aber dann über Einsamkeit klagen. Die Narzissten der Neuzeit kommen nicht einmal klaglos wie die alten Narzissten mit ihrer Deformation zurecht. . Und dann: Mangelnde Empathie und mangelnde Weitsicht auch der Mütter - beides hängt zusammen. Kinder sind nun mal wie Hühner, sie laufen genau dann über die Straße, wenn das Auto kommt. Eine nicht über-optimierte gelassene Mutter weiß das, die über-optimierte Turbomutter scheint das vergessen zu haben. . Ich bin sogar der unmaßgeblichen Ansicht, dass es sich durch alle Gesellschaftsschichten zieht: "Raus, jetzt komm ich!" - "Nur Loser klingeln." - "Die anderen sind das Problem, nicht ich." - "Alles Geisterfahrer, nur ich nicht." . Dazu dieses oberlehrhafte Belehren, wie es dem Don durch diese SUV-Fahrerin passiert ist. Kenn ich, aber diesmal nicht von SUV-Fahrern. Die Ober-Belehrer sind die Radfahrer selbst. Bin als Radfahrerin auf dem schmalen Radweg von einem Radler hinter mir - Bell bell! - belehrt worden, dass ich gemäß StVO aus dem Weg solle, wenn es ein Radfahrer hinter mir eiliger habe. Also er. Ganz großes Kino. Ich hätte also pro-aktiv (sooo schönes Mänätscher-Wort!) allein wegen ihm auf den Gehweg sollen und Fußgänger scheuchen, aha. . Dieser Ego-Vorfahrtsgesellschaft, die sich pausenlos im Recht glaubt und vermeintlich schwächere Teilnehmer scheucht, sollte ganz rasch ein großer Bremsklotz teilhaftig werden. Ach, ich vergaß: Einen hat sie schon. Er nennt sich Burn-out (Unfähigkeit Arbeit und Privates zu trennen) und befällt ganz gerne u. a. nicht nur zu sensible Seelen, sondern auch 180%-ige Sozialdarwinisten. Dafür gern. . Ein neu aufgelegtes Psychogramm der Republik täte not. Sten Nadolny lesen auch. Ich lass mich genau seit 2001 nicht mehr scheuchen. Da ist bekanntermaßen die New Economy zusammengebrochen und meine Erkenntnis gewachsen, dass gerade in meiner Branche die Firmen Brutstätten von lauter Verrückten sind. Daran und an dem Rattenrennen muss man nicht mehr teilnehmen, es ist eine innere System-Entscheidung.

@ donna laura: "naja, wenn er...

@ donna laura: "naja, wenn er schön rast, so ist er früher im puff." - Herrlich!

Eine Klingel hilft nicht...

Eine Klingel hilft nicht immer, sie führt zu oft dazu dass Vorausfahrende plötzlich unsicher werden ob sie links oder rechts fahren sollen, andere machen Notbremsungen mitten auf dem Radweg, Hunde stellen sich neugierig quer, Kleinkinder wandeln sich nach elterlicher Ermahnung von Präzisionslenkern zu Gleichgewichtsgestörten, Umgucker fahren unbeabsichtig Wellen usw. An Sonn und Feiertagen ist es besser aufzufahren, hinterherzufahren und bei Gelegenheit vorbeizufahren. Wobei da auch einige panisch reagieren wenn man mit Abstand auf die Überholmöglichkeit wartet, flippen die auch in Autos aus wenn jemand hinter denen herfährt?

"Es wäre interessant zu...

"Es wäre interessant zu wissen, ob die Todesquote unter Kindern wirklich gesunken ist, oder ob das vermehrte Verkehrsaufkommen nicht einen gegenteiligen Effekt hat." Getoetete Kinder im Strassenverkehr: 1970 : 2167 1975 : 1423 1980 : 1159 1985 : 589 1990 : 554 2000 : 240 2010 : 104 Quelle : Statistisches Bundesamt, Recherchedauer : 5 Minuten. Vielleicht doch nicht so verkehrt mehr auf die Kinder zu achten? (Neben allem technischen, medizinischen Fortschritt ... ) Das nur mal so by the way ... aber das hier ist ja nur ein Blog wo man halt so unverbindlich vor sich hin vermutet, da muss man nicht so schlimm anstrengend recherchieren.

0 Folkher Braun 17.08.2012, 12:33 Uhr

Moin. Vom Standpunkt der...

Moin. Vom Standpunkt der Unfallforschung wäre es angebracht, für Rennräder ein Antiblockiersystem vorzuschreiben. Gibt es ja für die designierten Organspender auf ihren Krafträdern auch. Und mit der Radlerbekleidung muss auch etwas passieren. Als Beinschutz empfiehlt sich die Bund- oder Latzhose Stihl Advance und für die Füße Engelbert Strauss EN/ISO 17249. Letztere kann ich sehr empfehlen. Ich konnte damit im Frühjahr eine Kampfradlerin von ihrem Drahtesel treten, als sie sich anschickte, unsere Mini- Podenco, der etwas dösig auf dem Radweg stand, über den Haufen zu fahren. Zugegeben: dem Wimmerl sein Panzer tät´s auch, aber bei den Spritpreisen.

.... könnte mir wehtun vor...

.... könnte mir wehtun vor lachen, wenn das alles nicht so bitterernst wäre. Deshalb wünsche ich mir ab und zu mal einen (metaphorischen) Jagdschein, der mir die Freiheit gibt, SUV-Fahrer/innen, verstört über die Straße irrende Fußgänger, hyperventilierende und nix merkende Muttis sowie alle anderen Nervensägen (Hilfspolizisten, Schnarchnasen etc. bis zu Laubsaugerbenutzern;) straffrei mit der vielen Prügel bedienen zu dürfen, die Sie hoffentlich nicht genossen haben (ich schon - und es _hat_ mir geschadet) .... SCNR + Danke für den Artikel

0 Foersterliesel 17.08.2012, 13:14 Uhr

lieber Filou, wie Rilke (und...

lieber Filou, wie Rilke (und der mußte es wissen) in den Duineser Elegien schon sagte, Mütter und Engel sind schrecklich . o.t. http://orf.at/stories/2134871/2134882/ (aber gestern sah ich ein junges Mädchen das eine kleine Schwalbe auf den Fußrist tattooiert hatte, und zu meiner eigenen Überraschung gefiels mir)

0 Paddyrules 17.08.2012, 13:17 Uhr

Werter Don, manchmal lese ich...

Werter Don, manchmal lese ich Ihren Blog, diesmal, weil ich Gmund kenne und es am Tegernsee recht nett zu finden vermag. Doch was haben Sie nur immer gegen meine Heimatstadt Frankfurt? . Zu den Müttern mit Entschuldigungsparese: Im Freundeskreis stellten wir schon vor einiger Zeit fest, beim Brunchen, wie man heute zum Frühstück sagt, dass "Ups" anscheinend das neue "Entschuldigung" ist. So geäußert von der Bevölkerung des Nachbartisches im Frankfurter Prenzelberg, dem Nordend, nach wohlgemerkt ihrer eigenen Verfehlung, nicht der ihres noch nicht strafmündigen männlichen Nachwuchses... Zeugte zumindest von einem gewissen Unrechtsbewusstsein, das nur nicht sozialadäquat geäußert werden konnte. In Ihrem Fall nicht einmal das... Auf bald, Ihr Paddy!

0 Wimmerl d. Ä. 17.08.2012, 13:25 Uhr

donna laura@: Des oanzigä...

donna laura@: Des oanzigä Främdwoart des wo de Blondine; die wo I in Mingga in meim AUDI (obäräs Breissägmänd) eigladen hob un des wos de Bichsn vaschtandn hot, wo I an Eahna af Kufstein zua vabeigsaust bi, war "fiktiv". Fier an Supalatif hots bei mia fei nimma glangt. Mei aus is! Fier so a Edablissemang, des wo Sie danggenswärdaweis kundgedan habän, ham mia, unsaoans, koa Zeit net. Host mi? (Grad zwega däm hob I mia jetza a Boxerschorrt kaaft mid rosa Karomusta un an Latz wiar an moana Ledahosn undara Ädälwaißvazierung dro ois Grönung.)

0 donna laura 17.08.2012, 14:23 Uhr

merci beaucoup, liebe/r...

merci beaucoup, liebe/r Bay, . allerdings wäre es doch ganz hilfreich, wenn sich radfahrer rechtzeitig meldeten und dabei ein wenig abbremsten, dergestalt, dass der fussgänger sich bitte noch orientieren kann, ob er nach rechts oder links soll und dass er dafür bitte auch noch die zeit hat. zumal, wenn er auf gemeinsam zu nutzenden wegen unterwegs sein sollte. und dann bitte nicht immer so ungezogen schimpfen. . mea parvitas ging stets am wegesrand und vornedran im gänsemarsch die kleinen, eben wegen der rennradler ohne bremse im hirnkasten. und was geschah? manch einer fuhr zwischen mir und dem wegesrand durch, auf den verbleibenden maximal 15 cm, immer schön auf semikontakt, ts. kaum machte man dort platz, wurde man von der anderen seite angekeift. was soll das? man geht deswegen schon nicht mehr spazieren, sondern nur noch mit flinte in den wald, frühmorgens (liebe/r arnidee, da kommt ihnen keiner mehr von nirgendwo. ausserdem darf im jagdrevier keiner radeln, sonst holt ihn der forestier von der stange, aber subito). . andererseits gibt es auch ganze pagageienkolonien, die im traum nicht daran denken, hintereinanderzufahren und die sich auf den nächsten entgegenkommenden traktor zu freuen scheinen, wenn man - nach sieben minuten des braven hinterherschleichens am berg - gerade zum x-ten überholversuch ansetzt, und sie just dann noch mehr in die breite gehen. wie auch immer, man nervt einander. . ist es denn nicht so, dass man die rollen wechselt, je nachdem, auf welche art man sich fortbewegt, dass allerdings sich eines nie ändert: dass nur die anderen die doofen sind? . zu dämlich, um innerhalb einer viertelsekunde mit heidenschrecken in die rabatten zu springen, freiwillig und proaktiv versteht sich, unelegant und hektisch natürlich. und das am liebsten fünfmal die stunde. also diesen typen - es sollen ja nicht alle so sein, anwesende zum beispiel - denen wünscht man beinahe geradezu, dass sie ihre implantate einzeln aufsammeln und zum kollegen ihres vertrauens schleppen dürfen. . der andere ist für diese doch nurmehr ein hindernis auf dem weg zur freien entfaltung und selbstbestimmung des marktkonformen, sport-, esoterik-und tantrageschulten individuums, auf dem weg zur strahlenden weltelite: ad alta - serio, e contrario: ad bestias. . wenn man denen als rücksichtsvolle dame platz machen sollte, auf der strasse, an der tür oder im netz, dann hätte diese mentalität schon oberhand gewonnen, und wer guterzogenes möchte in solch einer welt schon gerne leben, in der er keinen mètre mehr vorankommt. . ein vorfahr löste dagegen das problem schon damals mit seinem robusten bambusstock.

0 aristius fuscus 17.08.2012, 14:25 Uhr

@vroni: sehr schöne...

@vroni: sehr schöne burn-out-definition, muss ich mir merken. Als Gegenleistung auch von mir eine Leseempfehlung: Bertrand Russell, Lob des Müßiggangs. Der einzige Philosoph seit 2000 Jahren, der auch mal etwas nützliches zu Papier gebracht hat.

arnidee, andere Gegenden,...

arnidee, andere Gegenden, anderer Sprachgebrauch: In Nürnberg hat nicht der genervte Jäger, sondern der Irre den *Jagdschein* (umgangsprachlich pöse für Behindertenausweis). . Und jetzt gehts naus. Zu Fuß. Radfahrer nerven. The Good, The Bad and The Ugly.

"Handelsblatt" Schlagzeile...

"Handelsblatt" Schlagzeile online: "Bald kauft die EZB auch alte Fahrräder".

Da gegenwärtiger Beitrag sich...

Da gegenwärtiger Beitrag sich wieder als höchst segensreich für meine Alphonsinismen-Sammlung erwiesen hat, hier ein Alphonsinismus aus vergangenen Zeiten: „Nach Brenzone kann man, wenn es ganz schlimm kommen sollte, auch radeln, in nur drei Tagen.“ Nun, das wär doch mal eine Herausforderung. Allein die Umstände, die sind nicht so. Da ich gegenwärtig mit „Meister und Margarita“ unterwegs bin so vermute ich doch stark, daß nicht die Turbomütter sondern Junker Voland und seine Gehilfen bei jenen Mißhelligkeiten ihre Hand im Spiel hatten. Es sollte eben nicht sein. Ich könnte ja mit dem gut erfundenen no-sports-Zitat von Churchill aufwarten, aber das wäre zu einfach. Es sind immer die großen Pläne, die von murphyhaften Widrigkeiten umstellt sind. Im Walde so für sich hinzugehen und nichts zu suchen, bringt nach meiner unzureichenden empirischen Erfahrung immer den größten Gewinn. In diesem Sinne bin ich ganz bei Ihnen, Vroni, daß die Entdeckung der Langsamkeit kurioserweise den größten Fortschritt bringt.

0 astroklaus 17.08.2012, 15:22 Uhr

Wenn die Radlmama ohne...

Wenn die Radlmama ohne Freundin unterwegs ist, gibt's auch noch die Variante "deutsche Standardfamilie": ein Kind, ein Hund. Der Köter hängt an der Jojo-Leine und macht damit die Richtung dicht, die das Kind noch übrigläßt. . Stolze Eltern lassen ihr Kind auch gerne alleine vorfahren und die sind dann trotz der Bonsai-Rädchen schnell außer Zugriffsweite. Das Lillifee-Fähnchen wackelt quasi steuerlos über die gesamte Straßenbreite... Das habe ich übrigens auch mal auf dem Bahnsteig gesehen - mindestens 20m Abstand zwischen Vater und Kind - und die Bahn fuhr grade ein. Da bekommt man schon vom Zusehen ein hohles Gefühl in der Magengrube.

0 donna laura 17.08.2012, 15:30 Uhr

liaba Wimmerl d. Ä., mei, so...

liaba Wimmerl d. Ä., mei, so rein faktisch is 'faktisch' da supalatif von fiktif. füa speziell sie hob i wos schens zum no schena macha: http://www.mtb-trachten.com/.

0 Schluchten-Ossi 17.08.2012, 16:08 Uhr

@donna laura, beste aller...

@donna laura, beste aller hänflinginnen (ich versage mir was über Doping mit Hanf-mignardises für das Bewegen tumber Massen, seien es Kugeln oder Scheiben, zu schreiben), ich warte ergebenst und gespannt auf die Geschichte ihres Vorfahren mit dem robusten Bambusstock.

Allein machen sie dich...

Allein machen sie dich ein. Mit Radlpartner ist man sicherer unterwegs. (Zeuge!) Wer keinen hat - kann beim ADFC (gibts in jeder Stadt) mitfahren. http://www.adfc-muenchen.de/touren/rennrad-touren.php

0 Greenbowlerhat 17.08.2012, 17:12 Uhr

@Donna Laura, Vroni: wir...

@Donna Laura, Vroni: wir sitzen sicher alle auch im Glashaus. Gerade in München scheint es eine spezielle Sorte von Radfahrern zu geben, für die der Ausdruck "RadlRambo" durchaus passt. Da wird auf Dachauer Straße, Leopoldstraße, Nymphenburger Straße getreten, was die Karre und die Beine hergeben, und wer vor einem steht, geht oder fährt, ist bestenfalls Hindernis, meist aber Gegner. Das Dumme ist halt, das wird dann von allen möglichen Leuten auf alle Radfahrer verallgemeinert. Regelmäßig findet sich übelste Radfahrer-Hetze in den Münchenern Boulevardblättern. Gepart mit der anscheinend hier häufigen Einstellung, "es wird schon keinen falschen treffen" ist man dann schnell Repressionen von Bürgern und auch Polizisten ausgesetzt, die sich die Langeweile des Streifefahrens gerne mal damit auflockern, von Radfahrern 15 EUR zu kassieren, weil diese die Straße und nicht den durch Regen aufgeweichten verschlammten Radweg benutzen, gerne auch unter völliger Ignoranz des diesbezüglichen BVerwG-Urteils. Been there, done that. Weshalb ich mit meinen schweren Hollandrad, auf dem man ja wirklich eher gleitet als fährt, wenn es mal imSchwung ist, da immer wieder Aufmerksamkeit auf mich ziehe, nunja. Mit so einem Ding fährt man nun wirklich nicht aggressiv, und stets auf dem Radweg, so es einen gibt. Bockig wie oben beschrieben werde ich da eigentlich nur, wenn mich eine(r) von den zugeparkten Straßen Schwabings drängen will, nur um, ja, hmm... Wird ja auch nicht immer Puff sein, nervt aber trotzdem.

0 KeineFeierOhneMeier 17.08.2012, 17:15 Uhr

Soviele . interessante und...

Soviele . interessante und spannende Themen . und . der Autor schreibt, wie er vom Rad gefallen ist, weil er Kindern nicht ausweichen kann. . Oh je.

0 Dreamtimer 17.08.2012, 17:16 Uhr

'Im Freundeskreis stellten wir...

'Im Freundeskreis stellten wir schon vor einiger Zeit fest, beim Brunchen, wie man heute zum Frühstück sagt, dass "Ups" anscheinend das neue "Entschuldigung" ist.' . Vielleicht passt diese Teletubbiesprache auch besser in unsere Zeit. Selbst ein ordinäres "T'schuldigung" unterstellt immer noch sehr viel an Intentionalität, Zurechnungsfähigkeit und Schuldbewusstsein. "Ups" ist dagegen eine Reaktion auf eine kleine mechanische Fehlleistung in einer als Computerspiel aufgefassten Welt. Überall gibt es Hindernisse und es sind Geschicklichkeitsprüfungen zu bewältigen und die Spielsituation erfordert schnelle Reaktionen. Da kann es schon mal passieren, dass die falsche Bewegung ausgeführt wird: ups, angestoßen - das gibt jetzt Punktabzug.

0 mediensegler 17.08.2012, 17:27 Uhr

Mama,Mama, guck mal, ohne...

Mama,Mama, guck mal, ohne Stützrad. . Mama,Mama, guck mal, ohne eine Hand. . Mama,Mama, guck mal, ohne beide Hände. . Mama,Mama, guck mal, und jetzt ohne Schähne.

0 Foersterliesel 17.08.2012, 18:19 Uhr

Radler/mountainbiker in...

Radler/mountainbiker in Jagdrevieren, danke für das Stichwort, liebe Donna Laura, fahren für sie gesperrte breitere Forstwege in Phalanx ab, wurscht was der Förster sagt, Feuersalamander und Blindschleichen werden dabei flott überfahren, über kleine Steige gehts dann gern tollkühn bergab, sich selbst und alles was noch unterwegs sein mag gefährdend. Da von der Umwelt außer der Geländequalität anscheinend kaum was wahrgenommen wird, könnten diese Leute am Sonntag ebensogut in Betonstadien Runden fahren... der stadtnahe Wald, ein von vielfältigen und konkurrierenden Interessensgruppen übernutztes Gebiet! Bisher waren das ja nur Jogger, Biker, Jäger, Reiter, Hundebesitzer und Leutchen die mit Stöcken marschieren, aber nun kommen auch noch bisnismeni und sogenannte Liquidatoren hinzu http://noe.orf.at/news/stories/2545902/

0 donna laura 17.08.2012, 18:55 Uhr

lieber mediensegler,...

lieber mediensegler, *kicher*. . lieber Savall, welch ein zufall, vor einiger zeit begann ich mit der lectüre des schicksals von john franklin. . lieber Schluchten-Ossi, zart wie meine wenigkeit ist, würde es wohl nie gelingen, was mein ahn an glorreichen taten vollbrachte. sie müssen wissen, es war anfang des letzten jahrhunderts. trotz des umstandes, dass er bereits ein betagter und schon immer sehr ehrwürdiger herr war, glückte es ihm in schöner regelmässigkeit, einen spazierstock aus auswechselbarem silberknauf zwischen den speichen von den doch auch damals recht zahlreichen rüpeln unterzubringen. . und wenn ich es recht bedenke, so erwehrte sich einmal eine urgrosscousine linker hand mit ihren baguettes erfolgreich gegen einen ebensolchen. der knabe soll zumindest heftig gestöhnt haben auf seiner flucht, das fahrrad musste der unbekannte als wiedergutmachung zurücklassen. gut, die baguette waren geknickt, aber ihre ehre gerettet, und so schmeckte das brot vorzüglich.

0 donna laura 17.08.2012, 18:56 Uhr

lieber Don Alphonso, was sagt...

lieber Don Alphonso, was sagt eigentlich ihre werte frau mutter zu den vorfällen?

0 donalphonso 17.08.2012, 19:42 Uhr

Ich soll mit dem Auto und...

Ich soll mit dem Auto und nicht mir dem Rad nach Meran fahren.

0 perfekt57 17.08.2012, 20:03 Uhr

und schon mal gehört? so im...

und schon mal gehört? so im innersten zirkel? (ich darf da nicht drüber nachdenken, wie du dein talent wegschmeisst)? . und so was wie ein flite steht jedem rad immer gut. macht auch dem himmel näher. und mehr wie titanium. und auch sonst alles leichter. . und aus verletzungen kommst du, und in verletzung gehst du. (ewiges los des krieges, welches wir nie durchbrechen wollen, die armeen zu beseitigen) . und wir sollten die fähigkeit des menschen, sich unter fast allen umständen fortzupflanzen, eben vor allem doch bewundern. (man weiß: die fortpflanzung an sich ist das ziel. das kind, das geboren wurde, zählt, nicht wie es aufwuchs oder lebte.) (ein leben nach der zeugung, grenzte das nicht eigentlich fast schon an luxus?) . und zum tage. http://www.dradio.de/kulturnachrichten/201208170900/3 (Er schreibe gleichgültig und zynisch über die Menschen aus armen Ländern, lebe aber selbst luxuriös) . und wir würden unserem gastgeber irgendwann ein sabbatjahr wünschen? (ein jahr nicht schreiben, dafür zur entlastung nur hilfsarbeiter in drei-schicht?) . und von unseren frühsten begegnungen mit dienstboten? (http://www.youtube.com/watch?v=6hY2SFH4Y9c ) (dieund der tod der handlungsreisenden dringlichkeit fanden wir aber schon überraschend) . und der tod der handlungsreisenden? (frei nach donna l.) (ist mir doch egal, wie hier der zustand der autobahn ist, ich bin doch hier rentner) (gemeine bayrische uferstrasse, mit zukunftsschlagloch, marke super-light) (extra so für brd-alt-renter hier so angelegt.) (denn die können von ihren alt-erwartungen nun einmal nicht mehr lassen.) . und geld ist für dumme. deshalb habe ich die martkwirtschaft erfunden, die dummen zu beschäftigen. (adam smith, the wealth of nations - in der fake-version von karl marx) . und natürlich kann man den euro behalten - man muss dann nur nicht so tun, als ob subsidiarität mehr wäre als kapitalismus. . und worin sich michael jackson und der tegernsee einig sind? (prominenz ist nie unschädlich) (oder: porpofol zur äußerlichen anwendung - und man schlägt weniger wellen) . und hatten wir es schon geschrieben? (ich bin ein edelstein, lasst mich ungeschliffen!) (denn nur so komme ich mit rennrads umdrehungen mit) (aus der serie: unsere beweglichen werte, heute frisch von der strasse gesammelt) . und eiscreme für arme? (das geheimnis der löffelbewegung ist die höchste form der emanzipation für meine gehemmte oralität) (vom becher zum mund, was sonst?) . und wer eine arme socke ist, hat löcher in den millionen. . oder so. . (und wortblüten und satzkapriolen von denkspiralen abgelöst, nahtlos zwischen endzeichen eingerankt? hurtz. also der gemeine gartenhurtz, um genauer zu sein.)

0 waskostetdiewelt 17.08.2012, 20:10 Uhr

werter Alphonso, und was...

werter Alphonso, und was hätte die Großmutter oder gar eine der alten Tanten geraten?

Stimmt! Ziele ohne Parkplaetze...

Stimmt! Ziele ohne Parkplaetze sind der Muehsal nicht wert.

0 perfekt57 17.08.2012, 20:23 Uhr

und für unverlangt...

und für unverlangt eingesandte manuskripte kann keine haftung übernommen werden. (aus den allgemeinen rückmeldungen an den höheren besitzer unserer seele) . und peso-lire für alle nicht westviertel. (der euro muss unbedingt erhalten werden. als frei konvertierbare währung für die westviertel alleine.) (denn der euro macht lediglich an persönlichkeitsgrenzen halt, nicht an staatsgrenzen. die einhegung geschieht am besten ausschließlich durch portemonniaes. in geeigneten händen und taschen.) (er muss wieder das werden, was er schon immer sein sollte: ausweis besonder leistungsfähigkeit) . volks-amexcard: peso-lire, rot. leistungcard: euro, grün oder gold. . und wir sind vorsichtig, damit wir etwas zu verlieren haben. . und freiheit ist die freiheit der besten. durch bindung. . und papa geht arbeiten, weil er eine familie hat. (oder: geniale sätze aus der vergangenheit, für manche auch heute immer noch zum heulen schön.)

0 perfekt57 17.08.2012, 20:29 Uhr

tippfehler, einer von vielen?...

tippfehler, einer von vielen? . "und von unseren frühsten begegnungen mit dienstboten? (http://www.youtube.com/watch?v=6hY2SFH4Y9c ) (die dringlichkeit fanden wir aber auch früher schon überraschend)" . http://www.youtube.com/watch?NR=1&feature=endscreen&v=8jpJOH4sbaw

0 perfekt57 17.08.2012, 20:55 Uhr

und es kommt zum schutz der...

und es kommt zum schutz der völker am ende darauf an, die großen erzählungen zu beherrschen. (oder warum wir nicht die illias lesen) . am rande: . "That civilization Will grind to a standstill And we are the people Who will make it all happen." . (http://www.youtube.com/watch?v=AgyeUHH_V0g - zappa war musiker, nichts sonst. machte, vertonte die texte, die ihm gefielen.)

0 mediensegler 17.08.2012, 22:24 Uhr

Fahre jeden Tag, an dem es...

Fahre jeden Tag, an dem es morgens nicht regnet, durch meine kleine dumme Stadt zur Arbeit, 13,5 km, also jeden tag 27 km, schöne Strecke, sehr grün, alles wunderbar, wären da nicht die desperate housewives mit Ihren Punzenleckern. Meine Klingel macht ein einziges Ping, 100 Meter in Sichtweite, zwei Damen mit Ihren Schoßhündchen vor mir, die eine geht nach rechts, der Hund nach links, bei der anderen Dame ist es umgekehrt, und ich bin konfrontiert mit einem Leinenkreuz quer über den Weg. Drei ??? in den Augen bei mir und bei den Damen. Die eine schaltet schnell, und sagt "Ja, was müssen Sie auch ausgerechnet dann mit Ihren Fahrrad hier lang fahren, wo wir unsere Hündchen ausführen"

0 mediensegler 17.08.2012, 22:47 Uhr

perfekt5717. August 2012,...

perfekt5717. August 2012, 22:03 Mir geht es mit Ihnen, wie The Great Artiste, viel zu viel Text, ich lese Sie nur sporadisch, überlese das meiste, und laut Donna endet der Handlungsreisende im Puff, aber danke für die Erinnerung an Neil Young, die Maid hatte ich schon lange nicht mehr gehört.

0 HansMeier555 18.08.2012, 06:27 Uhr

Was passiert eigentlich mit...

Was passiert eigentlich mit dem abgesaugten Fett? Wird das wieder an die Freilandhühner verfüttert?

Es ist angenehm zu lesen, dass...

Es ist angenehm zu lesen, dass auch andere mit dem Rad zur täglichen Arbeit gelangen, ohne dafür einen Preis/ Auszeichnung zu beanspruchen. 15, 20 o. 30 km fast nur durch den Wald ist schon eine kleine Belohnung. Den neuen Erlass verfolgend , denke ich mir, man muss abwarten, wie er in der Praxis umgesetzt wird. In Wildschutzzonen hat kein Biker o. ä. irgendwas verloren, andererseits möchte ich auf das Benutzen der Wirtschaftswege und Holzabfuhrwege nicht verzichten> gerade auf langen Tagestouren begegnet man auf diesen im Wald im Winter kaum jemandem>Rheinsteig etc.. Im Alpenraum herrschen wieder andere, vielleicht noch sensiblere Bedingungen und dort meine ich, bitte nicht jede Alm zur Piste mit Lift umbauen. Skisport ist in grösserem Mass ein Naturkiller als Mountainbiking>zweierlei Mass. Was die Mutter mit Kind anbelangt, siehe einführende Geschichte, nun ja, ´mal ist das Kind ein Grosser Hund, eine ältere Dame, Hinweis auf Vorausschau, in Problemzonen nutzt einem das aber auch oft nix, die extremen Geschichten werden behalten, was die tatsächliche > Realität anbelangt, spielt kaum eine Rolle>die meisten fahren langsam.., bis auf die Deppen, die am Leinpfad rucksackbepackt mit fast 30 km/h auf dem Weg zur Arbeit O. vielleicht Uni hundbestückte Fussgängergruppen auseinandersprengen o. mich, den musesuchenden Vogelfreund der Melancholie des Naturbeobachtens entreissen. Morgens um 7 und abends um 6... So ist das....

..bis auf eine Blindschleiche,...

..bis auf eine Blindschleiche, der ich kürzlich den Schwanz abfuhr, in der Spätmittagssonne, sonntags nach dem Dienst, total langsam aber vor mich hin dösend, habe ich die meisten Frösche(auch im Dunkeln), Feuersalamander, kunstvoll umfahren, Igel etc. geschont! Scheibenbremsen und etwas Übung waren nötig. @Försterlisel ....mit den Rehen kann man reden, die kennen mich und laufen tatsächlich(nicht mehr) fort. Füchse protestieren lauthals, Wildschweine geben eine Kostprobe ihrer grossen Schnelligkeit, ebenso über den Weg huschende Wiesel. Und Rotwild entlockt auch mir Sekunden des bewundernden Staunens; in freier Wildbahn umgibt Hirsche und ihre Kühe eine spürbare Anmut. Auf all das verzichte ich nicht gerne>Lebensqualität..

Cogito ergo sum. Sauber...

Cogito ergo sum. Sauber geschlossen. Weit gefehlt. Die rauhe Realität belehrt den geneigten Bloggisten eines Schlechteren. Die ganze Verkehrserziehung ist demnach im Einzelnen wie im Besonderen für den Popo. Schlimmstenfall, so die sich aufdrängende Schlußfolgerung, endet die Chose, nach Auffassung hiesig angesiedelter, ernstzunehmender Experten und - innen, im Suff oder im Puff. Bestenfalls in Kombination von Beidem. Auch der Tod von Handlungsreisenden endet so tragikomisch und muß in Kauf genommen werden. .. Das Erzeugen von Bratzen sollte streng limitiert und unter kundiger, bioethischer Aufsicht erfolgen. Die Verkehrsertüchtigungszertifizierung müsse schon prophylaktisch in der Wiege beginnen. .. Früher fuhr der Clerk, in der guten alten Zeit, im schwarzen Anzug, mit aufgesetztem Bowler, schwarzer Aktentasche (Butterbrot in einer Blechdose) auf dem Gepäckträger und umgeschnalltem Regenschirm, emsig nach unten tretend, auf einem stabilen Fahrrad ins Officium.

Ja, der Knochenmann hat alles...

Ja, der Knochenmann hat alles verwertet. Biodiesel ginge auch, wie man das mit Frittierfett macht.

"Was passiert eigentlich mit...

"Was passiert eigentlich mit dem abgesaugten Fett?" = hochgradig verseuchter Giftmüll! Wird wie das Zeugs aus Bhopal von Spezialfirmen "entsorgt" z.B. in einer Anlage im bayerischen Baar-Ebenhausen… Näheres in den Zeitungen von 2040.

@ mediensegler 17...

@ mediensegler 17 Aug/23.47h M.M.n. haben immer mehr Leute ein "Short Attention Span" - ich auch.

0 donna laura 18.08.2012, 08:42 Uhr

lieber HansMeier555, das...

lieber HansMeier555, das lassen sich die leute in die lippen, die handrücken, die wangenknochen und den hintern spritzen. die herren vielleicht zusätzlich noch in das gefälschte six-pack (nein, nicht das von der tankstelle). . es ist ja wie in der gesellschaft: eigentlich ist es zumeist nicht so viel fett, aber es soll, schenkt man den verlautbarungen von unfairteilung glauben, an eine andere stelle verfrachtet werden. und insofern ist es nur naheliegend, dass der geschätzte gastgeber sein fett nicht mehr hergeben will, weil es in die hände der falschen gelänge, auch wenn er sein fett dabei abbekommt. . bloss nicht einfangen und entfetten lassen wie eine ente. wie heisst es so schön? fettauge, sei wachsam. . komme übrigens nicht ganz ohne erfolg aus dem wald zurück. keine radfahrer, nirgends.

0 Booooster 18.08.2012, 08:53 Uhr

Und den Kindern scheint die...

Und den Kindern scheint die Sonne aus dem Popo. Diese Sorte luxusverwahrloster Asoziale Mütter mit SUV sind auf jedem Spielplatz, in jeder Elternrunde die Pest, kurz: Überall. Es sind aber "nur" 20%. Der Rest sind meist freundliche Eltern, die ihren Kindern sagen: "mach doch mal Platz, siehst Du nicht, dass da jemand durch will!" Ob die freundlichen 80% ihr Kind nach Rosenheim radeln lassen werden ist aber eine ganz andere Geschichte. Nebenbei gibt einen schönen Erklärungsansatz für SUVfahrenFettabsaugenAufsInternatSchicken: Geoffrey Miller "Spent - Sex, Evolution, Consumer Behaviour". Sehr lesenswert.

0 Foersterliesel 18.08.2012, 08:58 Uhr

lieber Mediensegler, ja diese...

lieber Mediensegler, ja diese Langlaufleinen die erst in nächster Nähe sichtbar werden sind wirklich vertrackt; Hundehalter müssten darauf achten andern Verkehrsteilnehmern nicht mit diesen Nylonschnüren den Weg abzusperren; man sollte bei der Verpackung dieses beliebten Leinentyps schon einen entsprechenden Hinweis anbringen. Ich selber habe einen großen Rüden, und bitte jeden anderen Hundehalter (mittlerweile und nach sehr üblen Erfahrungen mache ich das in energischem Ton) seinen Rüden anzuleinen, manchmal hängt der aber ohnehin an einer aus der Entfernung schwer wahrnehmbaren Langlaufleine und ich werde dann wüst beschimpft. Deswegen habe ich mir angewöhnt immer gleich auf die Arm-und Handhaltung des Herrchens zu schauen und dieses erste, stets aus einer Bandleine und daher sichtbare (ca 75 cm lange) Stück der Langlaufleine zu suchen ... vielleicht erleichtert das Ihren Alltag auch ein bisserl.

donna laura@: Als...

donna laura@: Als Nichteingeweihter sei die Frage gestattet: Was ist ein gefälschtes "sixpack"?

Das abgesaugte Fett wird in...

Das abgesaugte Fett wird in einem ausgesucht raffinierten Verfahren zu feinem Getriebe-, Nähmaschinen- und Fahrradöl recycelt. Mancherorts werden damit noch Computer wieder gängig gemacht.

Das Mutter-Kind-Syndrom im...

Das Mutter-Kind-Syndrom im bayerischen Voralpengebiet harrt noch einer streng wissenschaftlichen Betrachtung.

Seid Ihr alle noch bei Troste?...

Seid Ihr alle noch bei Troste? Die Menschheit befindet sich in der Hand der schlimmsten Mutter aller Krisen und hier wird dermaßen nichtsnutzig herumgedödelt und über Fettiges verhandelt.

Aber es ist schon komisch,...

Aber es ist schon komisch, dass der Sportlichkeitswahn und der Radlerwahn steigt, die Zahl der Dicken aber auch zunimmt. Muss ich mir das Sportlichsein so vorstellen wie mit den Kochsendungen? Man schaut zu, aber macht nie selber was? . Aber sie sind doch schon alle in den Fitnesscentern oder im Wald auf allen Wegen. Die einen mit MTB (diese Räder mit-ohne Schutzblech, wo sie sich immer so schön den verlängerten Rücken mit Schlamm vollspritzen), die anderen mit kratzenden, schleifenden Nordic-Walking-Stöcken. Die schönen teueren 140 m²- Altbauwohungen sind verwaist, alle sind draußen und machen Spocht. . Mehr geht nicht. Warum werden wir trotzdem immer dicker? . [Kann es neben dem Verzehr von Industrieprodukten nicht auch der Di-Stress sein? Neulich las ich einer Studie, nach der bereits die ganz Kleinen bereits ab einer gewissen Alterskohorte 8-12 stärker als früher die Kinder zunehmen. Weil sie ab Kindergarten unter mehr Stress seien. Wer stresst da? Die Mütter? Das ständige Herumgefahren werden vom Japanisch-Kurs bis zum Bogenschießen? Das in der Schule Sitzenmüssen und die zu süßen Riegel in der Pause sei ja bereits rausgerechnet. Wie das Rausrechnen geht, würde mich nebenbei auch interessieren.]

@ mediensegler cc: DA Ich...

@ mediensegler cc: DA Ich mache nur auf diesem Blog mit. Doch ab und zu lese ich mal die Financial Times Blogs online (bin dort nicht eingeloggt). Ein FT Blogger (der dreimal hintereinander Kommentare schrieb) bekam die abfällige Bemerkung "Shut your pie-hole" (shut your mouth) vor einigen Tagen von einem anderen Blogger.

0 Foersterliesel 18.08.2012, 09:51 Uhr

Im Körperfett sind die...

Im Körperfett sind die Giftdepots, aber trotzdem wirds zum Wiederaufpolstern da und dort (Wangen und Popo) verwendet, eine andere kommerzielle, inzwischen vergessene Nutzung kam mir auch schon mal unter (waren es Stammzellen?) und ich hatte bereits mehrmals Gelegenheit solche Korrekturen ohne Kleider (Hoteltherme) aus der Nähe zu sehen, es bleiben Narben und Dellen, und der Alterungsprozeß geht ja natürlich trotzdem weiter; mit ein bißchen geschickter Kleidungsauswahl (einfarbig, Stoffe mit etwas Eigenkörper die nicht anliegen, um Himmelswillen kein Satin, kein Glanz!, passende Längen, keine hellen Glanzstrümpfe! Schuhe die zur Proportion des Körpers passen, also fester Absatz zu festem Bein, etc...) wär das alles unblutig zu kaschieren gewesen. Die Französinnen sind uns da wieder weit voraus: http://www.amazon.fr/Guide-pratique-relooking-sp%C3%A9cial-rondes/dp/2035854490/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1345283247&sr=1-1

0 specialmarke 18.08.2012, 09:57 Uhr

Achwas, lieber Don. Da Sie ja...

Achwas, lieber Don. Da Sie ja selbst nichts für den Weiterbestand des deutschen Volkes tun wollen, sollten Sie halt wenigstens besondere Rück- und Nachsicht walten lassen, wo neues Leben sich erprobt, nicht wahr? Und etwas Einfühlung für die Mütter am Rande des Nervenzusammenbruchs. Ihr Knie heilt schon wieder...

0 Foersterliesel 18.08.2012, 10:20 Uhr

liebe(r) di, einen so...

liebe(r) di, einen so aufmerksamen, einzelnen und auch an Wochentagen radelnden Menschen wie Sie wird kein vernüftiger Jäger/Waldbesitzer/Jagdpächter verscheuchen wollen (es gibt natürlich auch da Unangenehme und manche befürchten daß z.B. durch Frequenzdruck Wild ins Nachbarrevier abwandert). Schwarzwild ist sehr clever und anpassungsfähig, Rotwild aber nicht und verharrend beobachtende Rehe flüchten deswegen nicht, weil sie den Menschen zu spät wahrgenommen haben und ihnen der Fluchtweg verstellt ist; man wird öfter von Rehwild aus der Deckung heraus beobachtet. Das Problem ist, daß Waldgebiete zunehmend durch Forststraßen erschlossen und diese rücksichtslos genutzt werden, so daß sich das Wild in immer kleinere, voneinander getrennte Gebiete zurückzieht. Der stille einzelne Radfahrer, der jeden Tag vorbeikommt ist wie die Kräuter-oder Schwammerlfrau oder der einzelne Geländeläufer kein Störfaktor, wohl aber die Biker en groupe, laut, überraschend, das ganze Wochenende, die dem gleichen Rhytmus folgenden Stöckeklapperer und die freilaufenden stöbernden, hetzenden (und im Zweierteam auch reißenden) Sonntagshunde und (das verstehen ihre Besitzer ganz schlecht) die Hauskatze auf Abenteuern, die für Jungtiere sehr gefährlich ist.

0 bertholdIV 18.08.2012, 13:06 Uhr

werter don: sie sind zu weich...

werter don: sie sind zu weich (wie halt die meisten oberbayern im vergleich zur oberen pfalz btw:), schauen sie sich diesen 70jährigen aus meinem nachbardorf an: http://www.mittelbayerische.de/nachrichten/oberpfalz-bayern/artikel/manfred-walter-kehrt-gletschern-den-ruecken/820466/manfred-walter-kehrt-gletschern-den-ruecken.html dummerweise hat er mit dieser aktion die wallfahrt von schmidmühlen auf den habsberg am 14.8 verpasst

34 Grad im Schatten....

34 Grad im Schatten. Ueberlege, mich nur mit Chanel Nr.5 bekleidet vor den offenen Kuehlschrank zu legen. Das tue ich mir nicht an. Sehe zwar aus wie Marylin, allerdings in der Manson-Ausfuehrung.

0 donalphonso 18.08.2012, 15:08 Uhr

BertholdIV, es kommen noch...

BertholdIV, es kommen noch zwei schlimmere Teile, ja sogar Abteile. . Und bei der Themenwahl kenne ich gar nichts: Am Tag des Weltuntergangs gibt es noch Tipps fü die richtige Tortengabelhaltung.

0 bertholdIV 18.08.2012, 16:02 Uhr

@DA ich muss natürlich sagen,...

@DA ich muss natürlich sagen, wenn man in der mittleren oberen Pfalz (im Norden noch viel mehr) ist auch nicht so ungewöhnlich, dass man tagelang keinen menschen sieht. insofern ist man für einen solchen gletscherspaltenaufenthalt schon geübt.. zum thema körperfett, bmi oder kochen... http://derstandard.at/1343745013226/Ich-werde-nicht-fuer-Show-bezahlt

0 donna laura 18.08.2012, 16:04 Uhr

lieber Plindos, das, was man...

lieber Plindos, das, was man bauchmuskeln nennt. so manch einer kann sich nicht überwinden, selbst zu trainieren, also muss das portmonnaie ran und das fett von der hüfte flugs umpositioniert werden, mit der giftfettspritze. . liebe fionn, omfg! . lieber mediensegler, hündchen ist das stichwort. man kann hier gar nicht verstehen, wieso sich leute kleine, stinkende, wiffende und unterwürfigst um aufmerksamkeit buhlende ratten halten, die teuer gekauft und ernährt werden müssen, und um deren instandhaltung man sich solche sorgen macht. am ende kommt doch nur ein kleines würstchen dabei heraus. . hier hat der hund noch seinen nutzwert: er muss die burg bewachen helfen, auf die kleinen acht geben, er muss die jägerin warnen und ein wenig aus dem wasser apportieren, wenn mal wieder eine fette ente fällig war. ihm wird ja auch sonst schnell langweilig, und dann wird es kompliziert. . nun gut, wenn er alt ist, ist er nicht mehr ganz so nützlich und dicht, aber dann taugt er wenigstens für ein paar nicht ganz unterhaltungsarme zeilen hier (gut, dass es noch kein geruchsinternet gibt, das ist langsam kein spass mehr, vor allem im auto. aber lange wird er es wohl nicht mehr machen, fürchte ich). . aber ansonsten? es scheint so zu sein, dass viele menschen mit ihren unklaren gefühlen und sehnsüchten nicht wissen, wohin sie sich geschützt wenden dürfen, und dann muss es eben solch ein mehr oder weniger grosses flausch- und kläffteil sein. weil menschen ja nur kompliziert seien*/s.u.. schade finde ich das. dabei ist das doch nur ein armes, hilfloses viecherl, geboren, weil man es wollte, 'liebt' es einen scheinbar, weil es aufgrund seiner rudelstruktur gar nicht anders kann und man auch der fresschenkocher (!) ist. . aber diese unterwürfigkeit in tateinheit mit hinterhältiger bissigkeit hat schon etwas verabscheuenswürdiges. diese unterwürfigkeit korrespondiert negativ mit dem recht grundlosen selbstbewusstsein einer gewissen unholden - zumeist: - weiblichkeit, die sich umso mehr mit dem tierschutz befasst, je älter, geliftet-unterspritzter und mehr sdg sie ist. die bissigkeit dagegen korreliert positiv. . tierschutz heisst bei denen nicht, dass man die armen schweine aus diesen ganz furchtbaren massenställen herausholt, sondern, dass die ausgesetzten hundchen in ihren tierheimen eine extraportion leckerli bekommen. zuweilen macht man sich das vergnügen, und lässt ödes vernissagengeplauder mit der erwähnung von nutztierhaltungsbedingungen verebben, die von obdachloseninitiativen ist meist dann noch das sahnehäubchen (tafeln sind dagegen eher beliebt, mag dies am füttertrieb liegen?). . vermutlich haben diese damen einfach befürchtungen, von menschen finanziell ausgenutzt*/s.o. zu werden; bei tieren hat man weitgehend selbst die kontrolle, und die kaum zu bewältigende intellektuelle auseinandersetzung fällt auch flach.

0 Der Tiger 18.08.2012, 16:04 Uhr

Sehr verehrter Don! Als ich...

Sehr verehrter Don! Als ich gerade von Kanada und den Vereinigten Staaten zurückkam, fand ich eine meiner silbernen Tortengabeln neben dem Katzenfutter für meinen Kater Leo… ist das ein Zeichen von Weltuntergang? Mit freundlichen Grüssen Der Tiger

0 Foersterliesel 18.08.2012, 18:19 Uhr

lieber Filou, nehmen Sie...

lieber Filou, nehmen Sie lieber Eau Sauvage oder Eau d´Orange Verte, schenken Sie Madame Un Jardin sur le Nil oder Pamplelune und blättern Sie mit ihr im Schatten gemeinsam in einem Bilderbuch über marokkanische Häuser oder Malerei des Orientalismus. Gibt es schon wieder eine Katze im Haus? . Hier gibts einen phantastischen rosa Abendhimmel über einer stickigen Stadt.

0 KueheUmschubbsen 18.08.2012, 20:01 Uhr

Mütter sind die neue Strafe...

Mütter sind die neue Strafe Gottes. Vielleicht wird sogar selbiger durch Mütter gestraft, immerhin sind sie wichtiger, besser, schlauer, etc. als der Herrgott persönlich. Regeln gelten nicht für sie, dafür haben sie die selbstvermachte Gewalt, über alles und jeden zu verfügen. Die Beweisstücke zu dieser mauf den ersten Blick provokativ klingenden These sind allgegenwärtig zu finden. Ereschwerend kommt hinzu, dass heutzutage auch die werdenden und seienden Väter dieselbe Art Hormonverblendeter Idioten (im mittelalterlichen Sinne des Wortes) sind. Und deshalb gibt es auch niemanden mehr, der diese Mütter bremst, wenn sie in ihrem Wahn den Nabel des Universums in ihrer unförmigen Lendenfrucht erkennen. Das Ergebnis sind dann diese Jan Maltes und Anna Sophies, die in der Grundschule noch nicht aufs Töpfchen können, oder körperlich leiden, wenn sie für 5 Minuten nicht die volle Aufmerksamkeit aller anwesenden Personen auf sich ziehen. Dieser Virus grassiert gerade militant durch meinen ehemaligen Freundes- jetzt wohl eher Bekanntenkreis. Denn als Nichtpapa ist man ja gar kein existenzwürdiges Wesen mehr, die reine Platzverschwendung. Sie ziehen sich zu Ihresgleichen und reden ohn´Unterlass von dem einem Thema, das ihr, aber Gott bewahre nicht mein Leben bestimmt: die Brut. Wunderbarst beschrieben hier: http://eddirt.frozenreality.co.uk/index.php?id=699 Man könnte es zwischen den Zeilen lesen: ich habe da so ein wenig die Hasskappe!

"Als ich gerade von Kanada und...

"Als ich gerade von Kanada und den Vereinigten Staaten zurückkam, fand ich eine meiner silbernen Tortengabeln neben dem Katzenfutter für meinen Kater Leo… ist das ein Zeichen von Weltuntergang?" - der Tiger. Ganz ehrlich - muss sowas sein? Das ist doch nur Distinktionsgeschreibsel, erzaehlen Sie lieber was ichtyologisches von den Walen in Kanada ... oder gar nichts - so wie don ferrando (der zeigt wie es geht). Stille Gruesse, Schmidt

0 Der Tiger 18.08.2012, 20:36 Uhr

Was den Weltuntergang mit...

Was den Weltuntergang mit Bezug auf silberne Tortengabeln betrifft, war ich ernsthaft beunruhigt. Ich habe 22 Tage keine (e-) FAZ gelesen, da kommt man schon ein bisschen aus der politischen Übung. Auf meiner Insel in Kanada gab es nicht einmal die Zeitung für Kanada: The Globe and Mail. Wenn ich vorbeigeradelt kam, war sie immer schon vergriffen (mit einer Ausnahme). Einmal gab es überhaupt keine, da sagte die Dame im Laden: ‘The Globe and Mail missed the boat today.’ Ein anderer Kunde, der auch die Zeitung für Kanada wollte, fragte daraufhin, warum sie nicht per Hubschrauber kommt, wie die Medizin für die Arztzentrale. Da hab ich ihm gesagt: “Reading newspapers makes you indeed dependent, but it’s not a drug. Let’s forget about helicopter service. Let’s enjoy the mental freedom of vacation.’

Liebe Foersteliesel, ueber Eau...

Liebe Foersteliesel, ueber Eau Sauvage will ich nicht sprechen, das wird sentimental. Geschenk einer Freundin, die mich beinahe ruiniert haette. Cave rothaarigem! . Katze. Ich fuerchte den Tag, da sich in der Katzencommunity herumgesprochen haben wird, dass hier eine Stelle als Hauskatze frei sei. Frueher war das so. Kaum war eine Katze beerdigt, spazierte ein unschuldiges kleines Katzenwesen durch die Tuer-und war da. Nach einem halben Jahr, gut erholt und abenteuerlustig, verschwand es wieder. Sowas passierte mehrmals. Nee, nee! Nicht wieder! . Aqua di Selva? Nix fuer um zu trinken, aber aus der Manufaktur des Bruders eines beruehmten Regisseurs. Darf man inzwischen als Hetero ans Oehrchen tupfen. Vive la difference! Die anderen Tips werde ich mir merken. Ich sage aber nicht, woher sie kommen. Madame neigt sehr zur Eifersucht und hat fuer den Fall der Faelle einen gut sortierten Giftschrank. Alles was mir nuetzt, gilt ihr als verwerflich. Ungefaehr so (Abbildung aehnlich). http://www.youtube.com/watch?v=Abq3nJwOMtQ Seit sie die Pille nimmt, ist der Bart verschwunden. Das beruehmte Wunder der Liebe.

0 perfekt!57 19.08.2012, 05:28 Uhr

und - einmal mehr höchstens...

und - einmal mehr höchstens am rande - was als "das europa von morgen - in amerika" aposthrophieren. . http://videos.arte.tv/de/videos/portland_alles_oeko_oder_was_-4048152.html . let the sun chase us. http://belovedcycles.com/bikes/ http://www.ifc.com/shows/portlandia http://www.site.phoenixseggfarm.com/ . grüße.

0 perfekt!57 19.08.2012, 06:44 Uhr

mich nur mit Chanel Nr.5...

mich nur mit Chanel Nr.5 bekleidet vor den offenen Kuehlschrank zu legen. Das tue ich mich nicht an. . schon wieder falsch. das tut man chanel no. 5 nicht an. (g) . (schön wie die mitteleuropäer so direkt und umschweiflos "falsch" sagen können. am liebsten womöglich noch mit !ausrufezeichen, "falsch, ganz falsch!", *g*)

donna laura@: Wir haben...

donna laura@: Wir haben verstanden. Darauf muß man erst mal kommen. Und ich plage mich mit meinen setups herum. Das ist ja wie bei der spanischen Art der Finanzwirtschaft, die jetzt die permanente Injektion von der EZB von dem sauberen Signore Draghis Gnaden sich erbeten habe Die dortige Lotter(ie)gesellschat hat jetzt immer noch AAA......Da ist ja der Baron v. Münchhausen mit seinem Zopf noch eine veritable Glanznummer dagegen. .. Fett dem Fett gebührt.

Gute Nachrichten aus...

Gute Nachrichten aus Griechenland! http://www.ekathimerini.com/4dcgi/_w_articles_wsite6_1_08/08/2012_456092

0 perfekt57 19.08.2012, 08:25 Uhr

@ der tiger . so was...

@ der tiger . so was intelligentes wie zum schluß hat man gesagt? in echt? so etwas überall und gerade auch in usa noch ungehörtes? nie dagewesenes? und dann hat der adressat sich leise abgewendet und so etwas wie "oh yes really?" gemurmelt? . "für die Zukunft des Landes ohne Prügel" - und wir hatten auch schon verschiedentlich den eindruck gehabt "da schreien welche nach äußeren energien, nach (gewaltsamer) begrenzung ihrer entfaltung, und zwar anscheinend unreflektiert, also ohne dies zu wissen". (das individualistisch-unreflektierte paradigma dazu z.b., wie bekannt, bei kink dot com (teils regressiv auch) (teils aber auch sehr spielerisch rolle-play lediglich übend, also bereichernd und freier machend)) . und hätte viele aspekte. die usa halt, auf eigenen boden seit 1776 unbesiegt, erscheinen uns auch darin auch weiterhin haushoch überlegen. (leider?) hatten wir schon einmal charlierose.com verlinkt? auch bei dem in den letzten zwei jahren, soweit wir sehen, die, wenn man so will, usa-typische diskussion, eine in den usa alle paar generationen in größter lockerheit wiederkehrende diskussion womöglich eben. und der tenor ganz einfach der: . um eine gesellschaft schnell groß und stark zu machen, schnell werte und wohlstand anzuhäufen, schnell eine starke verteidigungsfähigkeit zu erreichen ist kapitalismus nötig. entfesselter kapitalismsus evtl.. da bleiben zwar große bis größte teile der betroffenen generationen bei auf der strecke, haben nicht so viel von ihrem leben, aber ihr land wird groß und stark. . und wenn das soweit ist, dann tritt "versozialdemokratisierung" ein, quasi als dekadenzschema. gerade in überalterten gesellschaften. die leute erkennen "für mich reichts auch so noch, und auch kollektiv ist genug da, wozu also weiterhecheln?". . und diese, so gesehen quasi "ganz natürliche versozialdemokratisierung" (in dem us-paradigma) könnte man dann auf zwei arten sehen: gut oder schlecht. (wie sonst, zumal, wenn männer urteilen?) sie bekämpfen - oder prozyklisch reingehen - nach dem motto "was ein glück, das wir, meine generation es heute besser haben. ein stückweit auch weniger müssen, oder teils sogar auch mit substanzverbrauch betreiben. da wir aber ewigen frieden haben und auf eigenem grund und boden unbedroht, können wir es ja spätestens eine generation weiter, und auch in größter lockerheit, bei bedarf auch wieder anders halten." . wesentlich wären für uns also zwei dinge: . erstens, dass deutschland das historisch normale an der sache nun endlich erkennen und aussprechen könnte, und . zweitens, das wahlfreiheit und wahlmöglichkeit (1) von individuen und gruppen tatsächlich als rechtmässige freiheit (und seit 1945 durch positive verhaltenskumulation erworbene friedensdividende) verstanden und gelebt werden könnten, bedrohung durch unsicherheit verlören. . ((1) hinsichtlich dessen, was man will: weiter harter kapitalismus, und wäre es wie bei uns teils durch agenda 2010 geliefert (die agenda 2010, in einer betrachtung aus richtung us-amerikanischer paradigmen, eine historische notwendigkeit für mitteleuropa.) . diese phase am ende auch gehabt zu haben, da "versozialdemokratisierung" und "mehr kapitalistische phasen" immer in einer folge und gegeneinander stünden, wenn auch mitteleuropatypisch erstmalig und womöglich auch noch unreflektiert, europa weiß ja meist selbst kaum, was es so macht - die agenda 2010 also lediglich vollzogene historische notwendigkeit also - die phase "rekapitalismus" am ende auch gehabt zu haben - in ausbreitung andauernden friedens und globaler zivilisation unverzichtbar: bei der ein volk aber nicht stehen bleiben sollte. . einzelne, ihrer zeit voraus, dürften eben heute schon, an tegernsee'n oder anderen remoten orten, die kommenden, zukünftigen paradigma leben ... . (Don A. eben - so gesehen, die individuelle form reflektierten fernstehens, "anti-agenda 2010") (und ja: zu viel ehre diesem ausdruck hier) . (und wir bevorzugen ggfls. auch weiterhin das paradigma des postmodernen polyperspektivismus, mischen jeden tag eins ins andere, alles mit jedem, aufregung mit entspannung, erwerb und laissez-faire. die gestaltung des heutigen tages das werk. und wird bleiben.)

0 perfekt57 19.08.2012, 08:50 Uhr

und wir hätten noch einen:...

und wir hätten noch einen: wie bekannt können sich fettzellen quasi unbegrenzt ausdehnen. besonders beim mann. selbst wenn wir also an bestimmten stellen unseres körpers 50 oder 90% unserer fettzellen absaugen ließen, änderte das auf dauer wenig bis nichts. . da wie bekannt die hirnanhangdrüse und noch ein paar individuelle gegebenheiten den (altersbedingten) "set-point" steuern, wird sich also mein BMI konstant halten. durch blähung der verbliebenen fettzellen. da kann ich absaugen, soviel ich will. . und don's vorfahren wussten es schon immer: so reklame macht am ende nur den quacksalber reich. so kur ist bloß für die dummen. wir aber hungern ganz einfach. (wenns keiner sieht oder weiß). . und die welt ist womöglich doch überall gleich. http://www.youtube.com/watch?v=krqJ_Ia5h4k langweilig. . und klar ist alles sozial normiert, warum also gegen tatsachen fragen stellen? http://www.dradio.de/dlf/sendungen/marktplatz/1775140/ (aber warum nicht auch die schlechten gründe?) (*g*) ( http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2012/08/09/dlf_20120809_1010_c6c5a603.mp3 ) ("als manager bei audi hat er eine auszeit genommen und eine weltreise gemacht") (und "emotionaler reichtum", welch' ein humbug!) . und ein mögliche gemeinsamkeit zwischen vielen? wir leben ständig auszeit. denn nur das das normale.

0 donna laura 19.08.2012, 10:11 Uhr

machen sie ruhig ihre...

machen sie ruhig ihre leibesübungen, lieber Plindos, ein wenig corpore sana hat noch kaum jemandem geschadet, ausser dem gegner im strassenkampf vielleicht. . man fürchtet jedoch, dass am euroende die sdg ein so zerfleddertes bild abgeben werden wie unser geschätzter gastgeber auf seiner - jedoch selbst gewählten - par force torture, lädiert, gebeutelt, gefleddert, mit deutlichen verlusten, hinkebein, offenen faustballen und dem übelsten dank willensstärke nur scheinbar entronnen. . der hausherr hat ein händchen für deftige allegorien, sollte man meinen.

0 Foersterliesel 19.08.2012, 11:53 Uhr

liebe Donna Laura, naja, ab...

liebe Donna Laura, naja, ab einem gewissen Alter haben wir halt nur noch die Wahl zwischen toyboy und Tierschutz; ich hab mich für den Tierschutz entschieden. . liebe Der Tiger, waren die Tigerbabies die cat-sitter? Ich glaube mit der Kombination Canada-Niederlande haben Sie es sehr, sehr gut getroffen, und beneide Sie ein wenig.

0 mediensegler 19.08.2012, 12:34 Uhr

Filou 18. August 2012,...

Filou 18. August 2012, 16:35 Chanel 5, trugen Sie nicht noch vor kurzem Bikini? - Foersterliesel18. August 2012, 10:58 Alles was bei Hunden kleiner ist als mein Kater kursiert bei mir unter Ratte. ;-) . fionn18. August 2012, 11:42 Ich habe leider nicht verstanden was Sie mir sagen wollen.

Aufstossende Sachverhalte:...

Aufstossende Sachverhalte: Zahn um Zahn. Zahnkranz um Zahnkranz. Geschmiertes zu Geschmiertem. Staub zu Staub. Fett bei Fett. Schokoriegel nach Schokoriegel. Pussy (-cat) by Putin. Plank wird Planckton. Theorie um Wurst. Käse zu Käse. Euro um Euro. Billion zu Billion. Trillion für Trillion. After backside the loosed battle the vorlorn hope (Nachhut).

0 Der Tiger 19.08.2012, 12:50 Uhr

@perfect57 – In den USA war...

@perfect57 – In den USA war alles auf Wahlkampf eingestellt. Pünktlich zu unserer Ankunft wurde the running mate von Mitt Romney vorgestellt. Aber leider konnte ich mit meinen Freunden in Los Alamos wenig über Politik reden. Ich hätte gerne die Wullfigkeit von Mitt Romney diskutiert. Leider wissen die Dortigen nicht, was das ist, denn sie lesen nur die Zeitungen für die USA: The Times und Wallstreet Journal. Die haben die Wulff Affäre nicht sehr detailliert bearbeitet. . Ich hätte gerne gewusst, was passiert, wenn Mitt Romney vor dem Parteikongress, oder nach dem Parteikongress - aber vor den Wahlen - plötzlich zurücktritt. Man beschied mir erstaunt über meine Frage, dass es einen Rücktritt in dieser Situation noch nie gegeben hätte. Und selbst wenn Mitt Romney über seine Steuerabgaben gelogen haben sollte, würde man ihn deswegen nicht zum Rücktritt animieren…. Worauf ich geantwortet habe: ‘We didn’t think that was possible either… until we had two presidents in a row, who resigned.’ . @Foersterliesel – nicht die Tigerbabys, sondern meine niederländischen Nachbarn haben Leo mit meinen edlen silbernen Tortengabeln sein Futter gereicht. . Wenn Sie mal nach Britisch Kolumbia kommen, dürfen Sie gerne in unserem Häuschen Quartier nehmen – auch wenn wir selbst nicht da sind. Es gibt zwar keinen Internetanschluss, aber eine ganz brauchbare Bibliothek.

Foersterliesel@: Stimmt nicht...

Foersterliesel@: Stimmt nicht ganz, Sie haben den Callboy vergessen.

0 perfekt57 19.08.2012, 12:53 Uhr

und perfect wave, also die...

und perfect wave, also die tegernsee-dünen nach weiteren 150 jahren ununterbrochener globaler erwärmung: http://www.youtube.com/watch?v=cU0x2hLgbis (Der Titel basiert auf dem Ende des Filmes, der ausdrückt, dass es möglich wäre, dem Sommer um die ganze Welt zu folgen, wenn man genug Zeit und Geld hat, und ihn so endlos zu machen) (l'eté sans fin) . ... and you can always have what you want. (jedes heroin stärkt immer die blutbahn. und jeder euro umsatz stärkt die mitarbeiter. und jeder einzelnen kugel geht immer ein stück luftraum voraus) . und ja, treib' mich, baby? (wir würden uns nie in unsere gitarre verlieben. sondern immer nur ins plektron.) (*g*)

0 mediensegler 19.08.2012, 12:59 Uhr

donna laura18. August 2012,...

donna laura18. August 2012, 18:04 Diese kläffenden trippelnden Rasierpinsel heißen ja nicht umsonst Schoßhündchen, oder drastischer Punzenlecker. ;-) http://de.wikipedia.org/wiki/Scho%C3%9Fhund

0 Foersterliesel 19.08.2012, 13:35 Uhr

Bei uns ist ja eine neue...

Bei uns ist ja eine neue Partei im Entstehen, die sicherlich einen netten Anfangserfolg haben wird, auch Mandatare (die c-Promis und die Beleidigten aus der VP hauptsächlich, obwohl der erste und der Paukenschlag lustigerweise ein Roter war, aber so ist Kärnten halt) die Mandatsverlust beim Stimmenverlust ihrer bisherigen Parteien befürchten müssen stehen zur Disposition. Im Gefolge dann wird es die in der Rechten üblichen Streitigkeiten geben, das Anti EU-Lager aber wird sich etwas vergrößern und stabilisieren können. Die flat-Tax ist seit ihrer Erfindung in dem Milieu im Gerede, in der Slovakei z.B.ist sie ja bereits in Anwendung, ohne daß die deutschen Milliardäre ihretwegen in die Tatra übersiedelt wären. Ohne Steuern halt auch keine Infrastruktur, keine allgemeine Sicherheit und all diese Bekömmlichkeiten die eher Milliardäre aus dem Osten in den Westen locken und nicht umgekehrt. Mit Stiftungen lassen sich jetzt schon Steuern umgehen und solche Dinge wie flat -Tax, EU-Austritt etc sind keine Angelegenheiten von Plebisziten sondern von konkurrierenden Kapitalfraktionen.

16:30 Uhr: Immernoch 37.6 Grad...

16:30 Uhr: Immernoch 37.6 Grad bei leichtem Wind.

Liebste Försterliesel, "Ich...

Liebste Försterliesel, "Ich glaube mit der Kombination Canada-Niederlande haben Sie es sehr, sehr gut getroffen, ..." . Ja scho irschendwie. Aber sie muss es sich nicht dauernd raushängen lassen. Mir gehts auch gut und tu nicht dauernd rum. Es reicht schon, wenn der Don aus schlauen Triggergründen, die mir zwar ewig verborgen sein werden - aber beim FAZ-Publikum anscheinend notwendig - dem Distinktionsgewaaf ebenfalls recht huldigt. Dem sei das aus strategischen Gründen Getriggere als Bildungsbürger-Bloghausmeister der Schreibe wegen aber grad noch so verziehen. . (Obwohls mich ab und an auch nervt, wenn ich schlecht aufgestanden bin. Und heut bin ich sehr gut aufgestanden: Habe meine Tag mit frischer, gekühlter Biskuit-Torte aus sonnen-verwöhnten Pfirischen und Champagner-Joghurt Creme begonnen. Silbergabeln dazu lehne ich nur deswegen ab, weil man sie dauernd putzen muss und meine Perle sich ebenfalls weigert. Notfalls ess ich meine Torte mit dem Holzlöffel, da kenn ich gar nix. )

aristius fuscus, der Russells...

aristius fuscus, der Russells Betrand, oh ja. Der Gute hat mir schon in der Schule als Lesestoff sehr gefallen. Um wieviel besser wäre es gewesen, wenn ich ihn freiwillig entdeckt hätte. . Obwohl ich mit Philosophisterey meist wenig anfangen kann. Die Minima Moralia hatte ich eine Zeit lang als Lesestoff im Bett, damit man leichter einschlaft und abschlafft, wenn der Tag recht turbulent war. Es wirkte innert 5 Minuten. Zuvor hatte ich immer uralt-Wirtschaftsartikel des Handelsblattes als Betthupferl-Trick der gewissen Sorte. Zugegeben ähnlich wirksam.

0 donalphonso 19.08.2012, 15:17 Uhr

Plindos, Gesundheit ist das...

Plindos, Gesundheit ist das Wichtigste, pflegte meine Grossmutter zu sagen, onsofern ist das Thema durchaus relevant. Nur halt nicht Politik.

0 donna laura 19.08.2012, 16:02 Uhr

lieber mediensegler,...

lieber mediensegler, punzenlecker, soso. welche punze wird denn da geleckt?

0 Der Tiger 19.08.2012, 16:37 Uhr

@vronibär – Korrekterweise...

@vronibär – Korrekterweise war die Route: Niederlande-Canada-USA-Niederlande . Das mit dem Blockhausmeister ist auch eine inkorrekte Annahme. Es handelt sich um ein echtes Haus von Ferienhausgrösse, entworfen von einem Architekt. . Ich hoffe sie verderben sich mit dem Holzlöffel nicht den Appetit.

0 Der Tiger 19.08.2012, 17:05 Uhr

@Schmidt – Was das...

@Schmidt – Was das ‘Distinktionsgeschreibsel’ betrifft, las ich ein höchst interessantes Buch in den Ferien: “Mr. Churchill’s Profession” von Peter Clarke (Bloomsburg Press New York, 2012). So ganz zufällig wohnt der Autor auf der Insel unseres Ferienhauses und so ganz zufällig gab es ein Autorenstündchen in der lokalen Buchhandlung, wo ich mir ein Exemplar mit Widmung erwarb. . Ganz besonders interessant fand ich: “… Churchill took to quoting Samuel Johnson: ‘No man but a blockhead ever wrote except for money.’ (Seite 42)”

DA@ Gewiß, gewiß nur es ist...

DA@ Gewiß, gewiß nur es ist halt so (Ihre Großmutter war ganz bestimmt eine realitätsnahe, resolute und wohl auch eine sehr kluge, gewitzte Dame, der schon einige über den Weg glaffa is), daß der Staat, somit die Politik z. B. über diverse Parlamente und deren sie bevölkertenden Parteien, mit ihrem exekutiven Anhang, dem Wechselbalg Bürokratie ,"die" Gesundheit sui generis als Operationsfeld alleinig für sich beansprucht. Der Bürger ist dabei eine einkalkulierte Störgröße. Um dessen Gesundheit geht es erst in dritter Linie, wenn überhaupt. Wenn es schlimm kommt werden Vogelgrippen, Rinderwahnsinn, Klima, Radleschutzhelm-Verordnungen und ähnliche Kampagnen ersonnen um den Bürger bei Laune und Angst zu halten. .. Ein Gesundheitsministerium hamma, Gesundheitsverordnungen auch, die von der Gesundheitsministerialbürokratie mit verfetteten Augen gnatenlos bis zu den Gemeinden über die Kreis- und Landesebenen auf Einhaltung verfolgt werden. Diese Apparatur steht in unmittelbarer verbindlicher Symbiose mit der Politik. Eine jeweilig allfällige Gesundheitsreform ist der Gipfel des Schaums. .. Das weite Feld des Gesundheitsindustriekomplexes, welcher in nichts dem militärischen Industriekomplex nachhinkt, befördert ebenfalls in inniger Zuneigung und Abhängigkeit zu o.a. Einrichtungen das eigene Wohlergehen. Dabei ist von "Bruxelles" noch garnicht die Rede gewesen, das Paralament in Straßburg wollen wir mit Nichtachtung übergehen. Als Aftergenossen dienen diverse Kassen (GKV), Gewerkschaften, Bünde aller Art und Versicherungen dem fetten Gott "Gesundheit". Was wollte ich eigentlich mit meinen langatmigen Ausführungen sagen? Ach ja, die Relevanz.

DA et Vroni: Zu Relevanz und...

DA et Vroni: Zu Relevanz und der Minima Moralia im Besonderen: "Das Kaleidoskop der global organisierten Unmündigkeit". und "Der Splitter im Auge ist das beste Vergrößerungsglas."

Vroni, stellen Sie sich mal...

Vroni, stellen Sie sich mal vor, es wäre Distinktion und keiner bekäme es mit! :-)

lustig, lustig --->...

lustig, lustig ---> http://www.heise.de/tp/artikel/37/37465/1.html "... Dieser Beitrag ist Don Alphonso gewidmet. ..."

0 Foersterliesel 19.08.2012, 19:33 Uhr

liebe Der Tiger, danke für...

liebe Der Tiger, danke für Ihre liebe Einladung, aber ich klebe hier fest und unternehme nur Sesselreisen (mit Büchern). . liebe Vroni, hier ist es heiß und keine Isar weit und breit, der Zwetschkendatschi den ich heute in der Konditorei bekam war unterm Hund, backen wie Sie kann ich nicht, also beneide ich Sie auch! . lieber Mediensegler, ich teile diese weitverbreitete Verachtung für kleine Hunde und deren Halter nicht . lieber Don, haben Sie wohl alles Nötige in der Hausapotheke?

Nur noch der Käufer/Investor...

Nur noch der Käufer/Investor kann uns retten. Greifen Sie zu! Zahnpasta für´s Hundi http://www.famouschihuahua.com/tinkerbell-and-paris-hilton/ Der Naturbursche. http://www.wanted.de/wintermode-2012-naturbursche-im-gentleman/id_58659498/index Dennoch: Eins, zwei drei im Sauseschritt Läuft die Zeit, wir laufen mit, Schaffen, schuften, werden älter Träger, müder und auch kälter Bis auf einmal man erkennt, Daß das Leben geht zu End Viel zu spät begreifen viele Die versäumten Lebensziele, Freude, Schönheit der Natur, Gesundheit, Reisen und Kultur. Darum, Mensch, sei zeitig weise! Gestrichen: (Höchste Zeit ist´s! Reise, reise!) wg. Umweltunverträglichkeit. von W.Busch

0 bertholdIV 19.08.2012, 20:09 Uhr

@foersterliesel ich glaube...

@foersterliesel ich glaube dieser kanadische werkzeugmacher ist - okay sein engagement bei der austria wien war auch nicht so glücklich -ist erst richtig aus dem trirtt gekommen, als er das opel werk kaufen durfte. damals wurde er m.e. von der eisernen kanzlerin so am nasenring durch die manege geführt, dass er den glauben an die menschheit verloren hat.... in der dichand zeitung dies umsonst gibt gedenkt unser kardinal gerade des geburtstags des kaisers http://www.erzdioezese-wien.at/edw/erzbischof/antworten/articles/2012/08/16/a28011/

0 bertholdIV 19.08.2012, 20:34 Uhr

wenn schon bei...

wenn schon bei autoherstellern, unsere luxuswagenhersteller scheinen die hausaufgaben nicht gut gemacht zu haben. http://www.iihs.org/news/rss/pr081412.html

0 Schluchten-Ossi 19.08.2012, 20:52 Uhr

Ein Plindos der...

Ein Plindos der Vegetarierstufe I ohne Plautze im Scheuerlappenlendenschurz braucht doch keinen Gesundheitsindustriekomplex. Nix toyboy/callboy, selbst ist der Mann. Herr Strohsack hat mit 80 Jahren noch eine weitere Aufgabe erspäht. Per aspera ad astra. Süße Träume für alle in dieser afrikanischen Hitze - gute Nacht

0 The Great Artiste 19.08.2012, 20:54 Uhr

Zurück aus dem Urlaub und...

Zurück aus dem Urlaub und gleich was schönes...Lieber mediensegler, ich würde auf ein Zitat von Wikipedia Rückgriff nehmen... Nur um welche Zeile der Erklärung handelt es sich???

0 Der Tiger 19.08.2012, 21:06 Uhr

@foersterliesel – Schade,...

@foersterliesel – Schade, dass Sie nicht reisen. Auf unserer Insel gibt es samstags einen Bauernmarkt. Da verkauft eine ehemals polnische Dame den besten Kuchen, den man sich erträumen kann. Meine liebsten sind Mohn- und Käsekuchen. Zwetschkendatschi backt sie - glaube ich - auch manchmal. Die Dame ist ein civil engineer, aber konnte als Frau in der westlichen Welt vor 30 Jahren in dieser Sparte keine Arbeit finden.

0 Foersterliesel 19.08.2012, 21:09 Uhr

lieber BertholdIV, Miroslav...

lieber BertholdIV, Miroslav Krleza erzählt in seinem "Kindheit in Agram" von der Großmutter die ihm einen Hausaltar schenkte (so wie andre Kinder einen Kaufmannsladen oder ein Puppenhaus bekommen) vor dem er Messen feiern üben sollte, denn sie wünschte sich einen gehobenen Kleriker in der Familie, und von Andre Heller gibts eine ähnliche Geschichte.

0 Dreamtimer 20.08.2012, 04:51 Uhr

"Mehr geht nicht. Warum ...

"Mehr geht nicht. Warum werden wir trotzdem immer dicker?" . Nun, die Leute, die sich mit Schlamm vollspritzen lassen, sind es nicht. . Ich bin mir auch nicht so sicher, ob das alles wirklich nur ein Ausfluss der Leistungsgesellschaft ist, sein Sahnehäubchen. Haben Autoren wie Foucault vielleicht in der falschen Richtung gesucht, wenn sie den Körper in der Sexualität neu erfinden wollten? Ist es nicht diese Mischung aus Geschicklichkeit, Muskulatur, Tempo und Adrenalin, die Zutaten zur Synthese eines Kriegers, der nun auf Dauer suspendiert ist und dem meist harmlosen Sportler die Bühne überlassen hat, die sich dafür viel besser eignen? . Dazu kommt noch der Messner'sche Minimalismus, dieses auf den Nullpunkt zurückführen, die Zivilisation weit von sich weg haben und sich dann in einen Komplex aus Nerven, Kraft, Instinkt und Aufmerksamkeit verwandeln, der von einem Subjekt getrieben wird, dass in der kritischen Phase verschwindet. Erst damit finden die modernen Avantgarden in Kunst und Philosophie ihren natürlichen Abschluss.

..über das Reisen, ..in...

..über das Reisen, ..in meinem Kollegenkreis, manche (öff. Dienst) verdienen ordentlich, manche weniger, ist es scheinbar sehr schwer-auch Firmenübergreifend betrachtet- zu verreisen. die Arbeitsbelastung ist saisonabhängig sehr hoch, aber danach auch ziemlich niedrig, d.h. flexibel. Nun, mir gelang es, seit 20 Jahren beinahe jedes Jahr, zumindest eine kleine Reise zu tätigen. die längste war 3 Wochen mit dem Rad, ca.1800 km incl. 3 Tagesstops am Meer. Von all diesen Fahrten, sämtl. Strecken selbst geplant, demzufolge auch ausprobiert, oft mit geringem Budget unterwegs, hat keine gefloppt Das Wetter war bei der letzten Piemont- Engadin-tour kritisch. Nach zehn Tagen etwa musste ich abbrechen und von Brienz aus mit dem Zug nach Hause. Die interessantesten Fahrten waren von Bari und dem Cilento aus nach d. und diese erbrachten auch das beste Fotobildmaterial. Sehr guten Kuchen fand ich in Splügen, preiswert, in der kleinen Bäckerei> Pflaumen-hefe; einige Häuser weiter gibt´s auch feinen Käse. Schokoladendelikatessen in kleinen Lädchen südditalienweit schon fast billig. Feinsten Wein und weisse Trüffel in Umbrien und im Weinladen von aosta die edelste Spontanfestlichkeit mit Probieren. Umweltverträglichkeit erhält man oftmals am Kartenschalter der Bahn und dem nächsten besseren Fahrradhändler. Vielleicht ist beim letzten Satz, Wilhelm Buschmässig ja doch noch was möglich.. oder läuft es darauf hinaus, dass es bei Mami am am besten schmeckt?

Schluchten-Ossi@: 1....

Schluchten-Ossi@: 1. Moses-Kapitel 38. Zur Ruhigstellung kann Ihnen sicher geholfen werden ,-)

0 donna laura 20.08.2012, 08:58 Uhr

lieber Schluchten-Ossi,...

lieber Schluchten-Ossi, "selbst ist der Mann" - dies steht doch schwer zu hoffen. . es ziemt doch äusserst unangenehm, dass reiferen damen nurmehr die qual zwischen toy boy und *hüstel* tierschutz verbleiben soll. . dies lässt zugleich auch schlüsse auf die letztlich dazugehörigen, unrühmlichen herren derselben alterskohorte zu (und nicht alle können sich erleichtert, den - doch angenehmen - pflichten entbunden zu sein, auf den psa-wert oder beta-blocker berufen; zudem gibt es doch wesentlich mehr als nur die €ur€ktiOn). wenn der beste freund ein wenig nachlässt, so lässt doch nichts bei den frauen nach, man tut nur so als ob, um peinlichkeiten nicht erst entstehen zu lassen. es straft sie jedoch in gleichem masse, und vielleicht noch ein wenig ärger, denn sie können nicht viel dazu, aber es trifft sie. . erst seit dem 19. jahrhundert hatten damen halbwegs asexuell zu sein, wovon man ein wenig zu langsam abrückt. davor waren sie als reissende bestien verschrieen, und reissende bestien, das wären sehr viele auch, wenn sie denn jemals den zugang zu sich gehabt hätten in diesen fragen und wenn sie denn dürften und nicht genauso domestiziert wären wie die herren sind. und wenn die herren ein wenig mehr auf die damen hören würden und nicht nur an ihre eigene €ur€tion dächten, und dass die bitteschön jetzt auch, verflixt nochmal… . lieber mediensegler, sie sind ja ein ausgewachsener schlingel! was jubeln sie der werten runde an neuen, interessanten erkenntnissen über im wortsinne *räusper* schosshündchen unter. . wichtig erscheint insbesondere, dass man die tierchen gut abrichtet, ihnen die kleinen scharfen zähnchen und die rosa zunge putzt, sie ordentlich schrubbt und dass sie trotzdem nicht sonderlich bissig sind (die allgemeinen kastrationsängste der herren im hinterkopf bewahrend und auf diesem fall anwendend). mit tierschutz hat das natürlich nicht viel zu tun, eher mit nutztierhaltung. zugleich keimt die forschende frage, wieso man nicht gleich auf schlingelchen, äh, pardon, schlängelchen zurückgriff. . bei dem reichlichen warenangebot einer gewissen sparte schwelt zudem ebenso die frage im gebeiss, wieso es eigentlich keine puffs für frauen gibt, auch wenn man persönlich käuflichkeit in diesen fragen kurz gesagt für schwierig hält. selbstverständlich wären die dienstleistungen dort in gleichen mass teurer wie es der damenfriseur im vergleich zum herrenfriseur oder die gebügelte bluse im vergleich zum herrenhemd ist. schenkt man der spätnächtlichen werbung glauben, so gibt es für alle etwas (hässliche, dicke, alte, ausgesuchte kombinationen davon, und dies nicht nur für heten), nur für frauen nicht, zumindest nicht so einfach. . ach, die wollen nur kuscheln? wirklich?

i.Bez. Faz. ..heute...

i.Bez. Faz. ..heute morgen..Italiener sparen.. im Restaurant Scheidegg, Grosse S. wird eine vorzügliche Graupensuppe(Gerste?) gereicht!..... Schweizmässig:..Niveaubetreffend. Die einen ersaufen jämmerlich im Wildbach mit Schwimmweste . >Samstag,Berner Z.. die anderen strahlen nach 150 km Extremsport. strahlend im Gewinnerlicht/Berner Z. heute. ..Suchen Sie sich ihren Platz doch bitte schön selbst!

zu @Moses, die Bibel,...

zu @Moses, die Bibel, Fortsetzung, ..da ward der Herr zornig!...öfter mal.. @Dekadenz Liebe geht durch den Magen, ..meistens..(Margarine?-Webung) @ich zweimal strahlen(),..so ein Mist

donna laura@: Wirklich,...

donna laura@: Wirklich, Congratulation, sehr schön, intelligent, robust ausgeteilt.

0 Foersterliesel 20.08.2012, 12:47 Uhr

liebe Donna Laura, eigentlich...

liebe Donna Laura, eigentlich wollte ich Plindos´etwas schlichten Einwurf mit dem callboy ja ignorieren, aber die Dinge verlangen doch nach einem kleinen soziologischen Exkurs. Diese Dienstleistung mags vereinzelt geben, ja es gibt auch den jungen arbeitslosen Mechaniker der von der reschen Frau Wirtin durchgefüttert wird und früher gabs den ledigen Untermieter/Handwerksgesellen bei der noch nicht ganz verdorrten Witwe - aber nicht für SdG und unsereine. Der toyboy will nicht bloß ein warmes Plätzchen und die Wäsche gewaschen bekommen, sondern an Lebenserfahrung, interessanten sozialen Zugängen und savoir vivre partizipieren (um sich in eine kleine eigenständige Existenz wegentwickeln zu können). Natürlich darf man ihm ein Cabrio und eine Cartier schenken, aber Manschettenknöpfe und hübsche Maßhemden sind besser. Und dann gibts für uns noch den walker, mit dem man ins Theater und in Gesellschaft geht , der kann uralt sein, aber wohlerzogen und mit viel Witz; er könnte im Prinzip auch ohne uns in diese Gesellschaften gehn, also müssen wir auch unterhaltsam für ihn sein. Oder aber man freundet sich mit einem jungen enfant terrible an, das unterschichtig - ungezogen aber lustig - originell ist und mit dem wir in Gesellschaft sehr viel Spaß haben, wenn es unsere faden Altergenossen brüskiert und das in unserm Schutz und Windschatten, haha! . Anders das Angebot für Männer: hier gibts hooker und girlfriend hooker, und manche girlfriend hooker möchten auch geheiratet werden, was tatsächlich mitunter geschieht, denn Männer die auf dem Markt der sozialen Äquivalenz nicht reussierten, trösten sich gern mit Dr.Higgins Attitüden.

@ Foersterliesel, donna laura...

@ Foersterliesel, donna laura Zu Ihrer Info. Re Hookers Eine ganze Seite in "Le Monde" (Paris 18.8) wurde den sogenannten "michetonneuses", Ribery und Benzema gewidmet.

0 donna laura 20.08.2012, 15:40 Uhr

lieber Plindos, man dankt...

lieber Plindos, man dankt ihnen mit errötendem und züchtigst gesenktem gesichtchen, das gar reizend von im sonnenschein golden tanzenden löckchen überschüttet wird. . nun, liebe Foersterliesel, mit den von ihnen erwähnten opernbegleitern - siehe den terminator - hat man keine so ganz furchtbaren erfahrungen, solange man beim begleiten auch mal ins gleiten kommt. die motivation sich einen eben solchen 'begleiter' anzulachen, bestand just darin, dass man während der aufführungen nicht ständig den holdesten, zum leidwesen aller umsitzenden selig vor sich hin sägenden gatten unsanft aus des morpheus‘ armen entreissen wollte; der rest ist bekannt. . was jedoch ein lebensfroher toy boy aus einem machen kann, darf man leider an deppi moore beobachten. harold and maude ist m.e. dagegen ein wenig zu morbide. . meiner parvität ging es zunächst um den intendierten, saftigen austausch zwischen reiferen personen durchaus einer mehr oder weniger grossen alterskohorte, mit ausreissern gerne nach unten selbstverständlich. und dass man sich noch später miteinander beschäftigt - denn so habe ich mir sagen lassen von den weisen damen der famille, der wunsch und die sehnsucht hörten nie auf, und nach etlichen, auch intellektuellen enttäuschungen (s. 10.58 u, ein mangel an vermögen müsse der partnerin zugeordnet werden, um das 'versagen' in ein aussen zu verlagern) verschweige man sie lediglich und widmet sich brav den enkeln, der noch lebende gatte dagegen golfe, gärtnere oder zappe des nachts, oder gehe auf kurzreisen. ein schosshund kann allerdings auch nicht mehr als ein mann, der nicht mehr kann. . und dass gewisse aktivitäten auch heute noch anders gewogen werden zwischen den geschlechtern. man darf nur an die hier eingeführten begriffe schlamperich und flitterling erinnern, die sprachlich manifestierte ungleichgewichte verdeutlichen helfen sollten. und auch, dass das professionell gestaltete angebot für frauen ziemlich unbefriedigend ist; es erschöpft sich weitgehend in teuren tantramassagen. und im netz dürfte man probleme haben, sich zwischen den mordlustigen und den irren zu entscheiden. . wenn man dagegen gehypte stripperriegen - braun wie rindswürste, charmant wie schlagersänger - betrachtet, so ziehen die sich mit viel humtata auch nur bis auf die goldene unterhose aus, aber das interessanteste ist auf diesen grossveranstaltungen nur im ansatz zu erahnen, da man meint, die damen mögen ein wenig sekt und herumkichern viel lieber, und ein wenig das hoffentlich hübsche dingens herumzeigen sei zu privat. ach ja.

0 donna laura 20.08.2012, 17:00 Uhr

(omg, über was parlieren wir...

(omg, über was parlieren wir hier eigentlich? . wie gut, dass der geschätzte gastgeber keinen unterleib hat, denn er hat momentan auch keine zwei gesunden hände.)

"Darf ich um ein Autogramm...

"Darf ich um ein Autogramm bitten, Herr Bronski?"

0 mediensegler 20.08.2012, 19:14 Uhr

The Great Artiste19. August...

The Great Artiste19. August 2012, 22:54 Zitat Wiki "Besonders im 18. Jahrhundert wurden Schoßhunde auch zu sexuellen Zwecken dressiert" . Sozusagen lebende Vibratoren, man brauchte keine Batterie. ;-) Salz soll sehr geholfen haben. Donna, die Männer gingen leer aus. War ne reine Frauennummer.

0 Foersterliesel 20.08.2012, 19:18 Uhr

liebe fionn, merci...

liebe fionn, merci vielmal! http://delinquance.blog.lemonde.fr/2012/08/18/affaire-zahia-michto-ou-michetonneuse/

0 The Great Artiste 20.08.2012, 20:59 Uhr

@Försterliesel, Donna Laura,...

@Försterliesel, Donna Laura, Fionn, Mediensegler, Plindos: Eine spannende Fragestellung, die vielleicht ein wenig am Freischaltungsstau von heute gelitten hat... Warum ist die Sexualindustrie für den Mann ein Riesengeschäft, und für Frauen gibts nur schleimige Hupfdohlen mit Stehkragen im Leopardentanga? . Ist es nur eine Frage der Nachfrage? Ich kann mir vorstellen, dass Frauen etwas wählerischer in ihrem Anspruch eines befriedigenden Techtelmechtel sind - vielleicht weil oft unterschwellig noch die Möglichkeit einer fiktiven Schwangerschaft mitspielt - man möchte die Illusion einer potentiellen Nachwuchsversorgung, oder im Hormonrausch wenigstens gesunde, virile Gene? . Ich vermute, die paar Jahre zwischen Pille ohne Ahnung von ihren Nebenwirkungen und Aids haben unser instinktives Sexualverhalten nicht völlig umgekrempelt. Aber sicher ist der Unterschied zwischen Mann und Frau auch nicht so gross, dass Weibchen nur schmusen und kuscheln wollen. Einmal die Erziehung fahren gelassen, könnte es gut sein, dass ein Mann seiner Frau sicher nicht hinterher kommt. . Ich glaube nur, dass die Kommerzialisierung der männlichen Sexualität so viel Hässlichkeit in die Welt gesetzt hat, dass viele Frauen das einfach nur grässlich finden, was als öffentliches Bild (RTL2...) von Sexualität übrig geblieben ist. . Das spielerische der späten Siebziger, frühen Achtziger Jahre ist ziemlich verschwunden. Aber vielleicht ist das auch die Idee: Mach den Graben tiefer, damit sich beide Geschlechter mit dem Imponiergehabe ( Silikonbusen, Piercings, Tattoos, AMG Mercedesse) umso heftiger ins Zeug legen. . Vor zwanzig Jahren hätte ich jeder Frau auf Männchenjagd geraten mit einer Freundin oder allein am FKK Strand oder in einer Sauna nach netten, hübschen Exemplaren Ausschau zu halten - die definitiven puren weiblichen Reize genügten ohne Silikon und Zubehör als Lockstoff. Dazu musste man nichts Enttäuschendes mehr auswickeln, und merkte schnell, ob man es mit einem Idioten oder einem Menschen im Geburtsanzug zu tun hatte. . Heute sind da zu viele prämortale dickbäuchige Altachtundsechziger unterwegs, oder Gierlechze mit solidem Migrationshintergrund in Frauenverachtung, oder sonstwie gestörte Zombies, RTL2 und Co. sei dank. . Ich glaube, es fehlen Freiräume, wo man sich unverkrampft dem Thema wieder nähern könnte, villeicht auch in den Medien eine offene unverpixelte Diskussion, wie sie z.b. Lilo Wanders bei "Wahre Liebe" am Anfang zumindest versucht hatte. Ich glaube, dass Männer und Frauen oft nicht wissen, wie das andere Geschlecht wirklich tickt.

0 perfekt57 20.08.2012, 21:17 Uhr

am rande: gab es eigentlich...

am rande: gab es eigentlich keine intelligentere art und weise sich mit der hochvermögenden dame ihren beide nhübschen talentierten kindern bekannt zu machen? wir verstehen ja, dass es ihm dringend war, aber so dringend, dass er leich umfallen und sich wehtun musste? ok, es ist ja bekannt, dass es das weibliche geschlecht von alters her und schon immer nicht anders kennt, als dass der normalgeschickte, also ungeschickte, mann sich plötzlich mir nichts dir nichts zu ihren füßen wiederfindet, bedauert, aufgehoben, gepflegt und gepäppelt sein will; aber muss denn das unbedingt gleich jedesmal so mit ihm sein? irgendwann kriegt es doch jede frau einmal spitz, mit dieser art, sich unentbehrlich zu machen, durch vor-sie-hinschmeissen, nicht wahr? dabei hätte er doch kavalier sein müssen, einen strauß blumen dabei für die holde mutterdame, und rechtzeitig und geschickt vom rad springen, den kindern den rechten weg nebst rechter reihenfolge weisen, dazu rechtzeitig und vorausschauend und klug das tempo reduzieren, vorbildlich sicher zu halt und freiem stande kommen? dann hätte sich auch das begehrte gespräch entfalten können, und spätestens beim nächsten mal hätte sie ihm sicherlich huldvoll ihre adresse nebst sorgenliste überlassen, dass er einmal vorbeischaute, den kindern die räder zu reparieren, bei bedarf, und auf eine tasse kaffee und ein stück kuchen vorbeigeschaut, ruhig auch preiswert trocken und von gestern oder vorgestern und vom lidl das gebäck, anständige männer sind geduldig, pflegeleicht und anspruchslos, stellen sich evtl. sogar auch selbsttätig in eine ecke, wenn sie merken, dass sie gerade nicht gebraucht werden oder im wege sind, was bei männern ja grundsätzlich immer dasselbe ist. und all das hat er sich nicht nur entgehen lassen, sondern auch nur grob pflichtverletzetnd gehandelt. wenn er das nächste mal runterfällt gleich morgen, sollte er dran denken, zur strafe.

0 perfekt57 20.08.2012, 21:39 Uhr

@der tiger - ja, das die usa...

@der tiger - ja, das die usa womöglich einmal in eine solche situation kommen würden, hätten wir nie für möglich gehalten. dekadenz wo immer man hinschaute. und es wurde den menschen überall in letzter zeit zu leicht gemacht. den ausweichern zumal. die nicht an härter schmutzarbeit sich schulen wollten. frühzeitig sich zu konfrontieren, was ihnen allen durch kapitalismus sonst noch alles zuzustoßen drohte ("kapitalismus", *g*), falls man nicht rechtzeitig nach rotchina auswanderte, "den dortigen bergwerken den hans esser zu machen". . @ gesundheit - da ja die ganze faz grundsätzlich immer politiklos ist, sehen auch wir da für die gesundheit auch keine allzugroße gefahr. höchstens für den meinungsfrieden. (gesunder meinungsfrieden und krankheit sind ja meistens eng verwandt)

0 mediensegler 20.08.2012, 21:41 Uhr

fionn20. August 2012,...

fionn20. August 2012, 16:00 . http://www.youtube.com/watch?v=ZUS4ozlc7Fo

0 Dreamtimer 21.08.2012, 04:17 Uhr

"Erst seit dem 19. jahrhundert...

"Erst seit dem 19. jahrhundert hatten damen halbwegs asexuell zu sein, wovon man ein wenig zu langsam abrückt." . In der Moderne rückt man aber auch nicht mehr einfach ab - der Evolutionismus ist so 19-tes Jahrhundert - sondern Sexualität ist eine Option unter anderen und es gibt Wahlfreiheit und Werbung. Alles wird auf seine primären Elemente und Bedürfnisse reduziert, aus denen dann für jeden passende Produkte und Lifestyle-Skripte generiert werden. Die Wahlmöglichkeit wird v.a. zu einer Frage des Budgets. Leute werden nicht mehr unterdrückt, sondern unter Druck gesetzt und das passiert weitgehend ungeregelt und spekulativ, nach der Art diverser Rankings. . Dass man sich heute das Glück nur auf der anderen Seite des Marktes vorstellen kann, erklärt vermutlich unseren zeitgenössischen Nihilismus: da ist buchstäblich nichts Soziales mehr. Wer sich selbst will, hat noch die Natur als Gegenüber, ist aber sonst mit sich allein.

Dreamtimer: "Dass man sich...

Dreamtimer: "Dass man sich heute das Glück nur auf der anderen Seite des Marktes vorstellen kann, erklärt vermutlich unseren zeitgenössischen Nihilismus: da ist buchstäblich nichts Soziales mehr. Wer sich selbst will, hat noch die Natur als Gegenüber, ist aber sonst mit sich allein." * Klug gesagt, aber zu einfach gedacht: Der 'Markt' selbst wird ja auch von Menschen gemacht und er ist offenbar unmoralisch. Der um sich greifende Nihilismus ist also offenbar ein Produkt unrrealistischer Moralvorstellungen.

0 donna laura 21.08.2012, 08:13 Uhr

lieber mediensegler, wie...

lieber mediensegler, wie befriedigt sich ein berner? er setzt sich ein schneck darauf und hetzt ihn hoch und runter. jaja, so läuft das. . lieber Dreamtimer, das dem marktgeschehen gerechte nomadentum und die ungesichertheit des individuums gibt es ebenso bereits seit jahrhunderten, früher waren nur gewisse gruppen davon betroffen, nicht nur die vogelfreien - und derzeit sind so gut wie alle erfasst, die vermögenden, die nicht vermögenden und die unvermögenden, denn dem markt können sie sich nicht mehr entziehen, bestenfalls nur noch in ansätzen. . die natur des menschen, der doch letztlich nur ein, sagen wir, kultiviertes tier ist, steht allerdings der auflösung der bindungen entgegen, sie rebelliert, sie muss daher gefesselt werden, und sie wird es auch. es geht schon längst nicht mehr um die regulierung der reproduktion, von der sich inzwischen die sexualität abgekoppelt hat, sondern darum, einen passenden menschentypus im rattenrennen zu erschaffen, domestiziert durch die schulung, seine emotionen weitgehend unter verschluss zu halten, um arbeiten zu können (zusätzliches stichwort: trennung von wohnen und arbeiten), damit das grosse rad des geldes weiterlaufen und ein klitzekleines quentchen in die tasche des sich nur vorgeblich selbstverwirklichenden individuums fliessen kann, damit dieses seinen marktwert (sic!) in der gesellschaft demonstrieren kann. . man müsste nur einmal imaginieren, wie die welt aussähe, wenn geld eben nicht geil macht, sondern der schöne, in diesen tagen besonders heisse körper des anderen und man aus der wechselwirkung noch befriedigung ziehen kann, in welcher form auch immer (performance und prOn star attitude ist nicht gemeint, sondern hinwendung, wärme, zugehörigkeit). . wenn die individuen tatsächlich zugang zu ihrem inneren, zu ihren jeglichen trieben hätten (gemeint ist nicht: durch psychoanalyse oder ähnliches, dass den menschen ebenso normiert in bahnen zu pressen tendiert), so hätte es die ökonomie wesentlich schwerer, menschen zu motivieren, ihr zu diensten zu sein, um über das nackte überleben und ein paar extra saftige früchte hinaus. aber das darf ja nicht sein, hat goldman sachs gesagt, ganz mieses rating.

0 donna laura 21.08.2012, 08:58 Uhr

lieber The Great Artiste,...

lieber The Great Artiste, vermutlich vermutet man, dass frauen immer noch auf der suche nach einem erzeuger mit status sind; soweit die savannentheorie. seit etlichen jahrzehnten stehen jedoch einigermassen zuverlässige mittel zur verfügung, die dafür sorgen, dass kinder eben nicht unvermeidlich sind. und sogar weibchen sind lernfähig. . für den reinen austausch von - abgefangenen - körpersäften braucht es jedoch nichts weiter als ein freundliches, sauberes und in grenzen ansehnliches gegenüber, nicht anders, als wenn ein mann auf grosse fahrt geht (es sei denn er stünde auf spezialitäten wie stinkend, ordinär, rülpsend im feinripp…). . wenn schon grosse bevölkerungsteile sich unbegreiflicherweise überwinden können, für gewisse zuwendungen geld zu zahlen, so dürfte man sicherlich ebenso die holde weiblichkeit einbeziehen, man beachte bitte den ausufernden wellness-markt. und insofern wundert mich diese ungleichheit. . es stellt sich für viele mit an sicherheit grenzender wahrscheinlichkeit als einfacher dar, nach kräften zu lügen, um jemanden herumzubekommen - was jedoch stalker nach sich ziehen kann, eine völlige irrationalität von vorgeblich doch so rationalen menschen -, als einen anständigen call boy zu finden. man stelle sich allein die blamage beim friseur vor, danach zu fragen, gerade als reifere dame (denn heutzutage müssen ja alle befriedigt sein, denn man kann ja alles erreichen und sein leben jederzeit ändern, so die grosse erzählung der ökonomie)… und der tantramasseur, der will nicht, denn man imaginiert, dass er ja auch so genug bekommt, und er kann noch die freude an der unbefriedigten frau, die genau das nicht sagen darf, sonst darf sie wohl nicht wiederkommen und erhält gar nichts mehr, ausleben. genau, weil, es geht ja gar nicht um freude und befriedigung, sondern um kultus und heiligen ernst. hust.

(Vorausgeschickt: Bin absolut...

(Vorausgeschickt: Bin absolut kein Frauenversteher, Sonntagsprediger, Sektierer o. ä.) Begehren und Sexualität sind ja wohl eng miteinander verschwistert. Und das die dieses so ohne weiteres am Stichtag X aufzuhören habe, weil es nicht schicklich sei, selbiges in sich einem anderen Menschen gegenüber zu verspüren, ist eine stillschweigende Konvention. Eine hanbüchene zwar, aber immerhin. Die japanische Kultur kannte, soweit ich mir habe berichten lassen, die kulturelle "Errungenschaft" der Wechseljahre bis vor einigen Jahrzehnten nicht. Allein diese wohlmeinend triefende Arroganz mit der dies von den Großversagern (Wampert, schlank, anyway) Frauen, Damen ab einen gewissen Alter hinterhervermutet wird, ist grotesk und schlicht unverschämt. Die Pornoindustrie hat übrigens mit dem Eros der Menschen beiderlei Geschlechts, seinen Freuden, Ängsten und Nöten soviel zu tun wie Peterchens Mondfahrt mit der konkreten Raumfahrt (schiefer Vergleich). Wie der Strom der Emotionen vom Groß-und Kleinhirn über das Rückgrat mit seinen Nervenbahnen an die Sekretausschüttungen etc. gelangt ist ja einigermaßen hinlänglich bekannt, nicht aber wie die sozialen und kulturellen Eigenheiten des Zoons Mensch im Wandel der Zeiten wirklich funktionieren. Welche Sanktionen bei Abweichungen von der gerade aktuellen Norm ein Menschenkind, egal welchen Alters, erwarten können, wird eine Jede,ein Jeder schon hinlänglich zu kosten bekommen haben. .. Gemeint ist nicht Schrankenlosigkeit, sondern die "einfache" Annäherung an das aufschimmernde, mehr oder weniger flüchtige Moment des Glücks und seiner eventuellen dauerhaften Erfüllung. Dazu bedarf es aber persönlichen Mutes, um nicht zu sagen der Kühnheit, bis in das hohe Alter hinein, damit es zur Realisierung findet, siehe Philemon und Baucis. Schlicht der Souveränität. .. Die einschlägigen Industrien, einschliesslich die des Fettabsaugens, ultimativen Sports, Wellness in jeder Form, suggerieren u. a. die mögliche Erfüllung dieser Glückssuche. Was allenfalls ein äusserer Rahmen sein kann, ein Hilfsmittel, aber mehr nicht.

Ich finde diesen Artikel gut....

Ich finde diesen Artikel gut. Er ist harmonisch, friedlich, unspektakulär, unaufgeregt, schön bebildert und frei von Ratschlägen. Bitte mehr davon. ;-)

0 Wimmerl d. Ä. 21.08.2012, 09:25 Uhr

A zeitlang woar I...

A zeitlang woar I Feierweahrhaubdmo bei dera unsrigän Fraiwilligän gewest. Mei diesbezieglichä Ärfahrung is dissä fei scho, dass grad de oidn Schupfän, die wo bei uns in da Gmoa obrennt sand, äs diejänigän warrn, die wo am lichtärlohäsdän brennt ham. Jetza lösch I nura noch im zwoaten Glied ois schdillä Resärvä. Mei jo, dem Wimmerl sei Vorliab fier Wammerl un des Biar. De Wampn is scho aa a Kreiz wos ma mid sich herumdragän muaß, net woahrr. .. Zenzi, gschwind a Maß dodaherr! I vadüarrschd vom Schreibn des Obigän!

0 HansMeier555 21.08.2012, 09:32 Uhr

Gleich nebenan: Niveauvolle...

Gleich nebenan: Niveauvolle Geschichten mit, ähem, Makroökonomen zum durch**icken...

Hier wird ueber Sex geredet?...

Hier wird ueber Sex geredet? Ah Herrjeh! Sex ist doch nur ein Teil des Gesamtprogrammes. Ich gehe doch nicht in die Oper, nur um meine drei Lieblingsterzette zu hoeren. Tsts...

0 donna laura 21.08.2012, 12:10 Uhr

lieber Plindos, in jeder...

lieber Plindos, in jeder hinsicht schön gesagt. . lieber HansMeier555, makroökonomen **ickt man nicht.

Any minute now DA is going to...

Any minute now DA is going to put up a new topic, so before he does: Aus Le Monde (18.8 Seite 8) The Zaman Café on the Champs-Elysées is the place to go "after", from 05.00h bis 10.00h....

HansMeier555@:......sich...

HansMeier555@:......sich durchklicken; Perfektbildung mit "hat".

0 Der Tiger 21.08.2012, 13:18 Uhr

Sex ist sicherlich nur ein...

Sex ist sicherlich nur ein Teil des Gesamtprogrammes, aber manche scheinen es sehr wichtig zu finden. Hier ist mein Toy-boy Erlebnis (recorded Fri, 23 Jun 2006) . During the World Cup game Netherlands against Argentina, I went for a walk with the dog. With nobody on the street, I had no problem with letting Cheal run free and we had a nice time until we almost reached home. Literally there was nobody on the street, no car, no nothing, except a youngster passed me on brommer. He came back, passed a second time and stopped on the walk-way in front of me. His back-light didn't seem to work, and I thought he stopped to check. So I said: 'Your back-light is not working.' But that wasn't the reason for which the youngster had stopped. He looked at me and said: 'I want to have sex with you.' . Madame was flabbergasted, this youngster was around twenty, what does he think? But politely she answered: 'I am an old lady, I am too old for sex.' The youngster went on, how much he liked old woman and explaining at non-lady like terms, why, which made Madame really annoyed and she crossed the street. But the youngster followed and Cheal looked with interest. On the other side the discussion went on with the youngster making his non-gentlemen like approach and the lady staying polite (if I had shouted, Cheal might have taken that as a sign to attack). Finally I told that youngster: 'Look, my husband lives down there, and he would not like me having sex with you, Anyway I must feed my cats now and look after my daughter.' The youngster looked surprised and asked: 'you have a child?' - Madame: 'Yes, two, who are at least your age'.... after which the youngster took off. . Then I dropped off Cheal and being still flabbergasted, I told the story to my neighbours. They were flabbergasted as well. Red-light district features on the Storm van S'Gravesandeweg? This youngster must be crazy! Given that I am constantly watched by all kind of forces, what stupid idea was this? While discussing all possible aspects, Miriam insisted: 'You must write a story about this event and put it in your next book', and we settled for the title: 'Adventures on Frau Dr. Heuse's evening-dog-walk-show.'

donna laura@: Trennung von...

donna laura@: Trennung von Wohnen und Arbeiten. Die Karnickelställe, die u. a. der der modernen und humanen Reproduktion der Art dienen sollten fanden zu ihrer Realisierung den theoretischen wohlmeinenden Niederschlag in diesen Thesen (Der Rat der Wohlgesinnten). Und? http://www.urban-is.de/Quellennachweis-Internet/StadtPlanung@CD/Charta_v_Athen.pdf

0 donalphonso 21.08.2012, 15:33 Uhr

Ich arbeite daran....

Ich arbeite daran.

Meine Madame, ein...

Meine Madame, ein liebenwuerdiges Wesen mit zartem Gesicht und knochenharten Ansichten, wuerde gut hoellaendisch antworten: "Wat verbeeld je je, je goore gooser met je asociale brommer en je smeerige broek. Krijg de klere-meteen! En jij weet niet wat de hond dadelijk met je piemel doet. Ben jij marrokan?"

0 donna laura 21.08.2012, 17:03 Uhr

liebe Der Tiger, ein nettes...

liebe Der Tiger, ein nettes geschichtchen. allerdings haben sie dem jungen kerl nicht deutlich mitgeteilt, dass sie ihrerseits keinen sex mit ihm wollten, sondern lediglich moralia vorgeschoben - meine reife, mein ehemann... tja.

Das will sagen: Man muss nicht...

Das will sagen: Man muss nicht unbedingt die Sprache des Gastlandes beherrschen, aber ca. 100 ordinaere Saetze zur Abwehr des Gesindels sollte man schon im Repertoire haben.

0 Foersterliesel 21.08.2012, 17:49 Uhr

"ganz 18.Jahrhundert" Zahia...

"ganz 18.Jahrhundert" Zahia par Lagerfeld http://www.gala.fr/l_actu/news_de_stars/photos-_zahia_par_karl_lagerfeld_252620/(page)/1 et sa collection de lingerie http://www.youtube.com/watch?v=0d1Lxbzy2x4&list=PL352FC3813277923F&feature=plcp

0 Foersterliesel 21.08.2012, 18:10 Uhr

noch ein wenig...

noch ein wenig 18.Jahrhundert http://www.zahia.com/

Maus auf der Terrasse. Eins...

Maus auf der Terrasse. Eins weiss ich: Katze ist keine Loesung.

0 mediensegler 21.08.2012, 20:45 Uhr

@Donna, Plindos Sie haben sehr...

@Donna, Plindos Sie haben sehr schön beschrieben, worum es NICHT geht. . Donna, "Er hat mich vollgeschleimt" sagt Bill Murray zu Dan Akroyd in Ghostbusters. Vielleicht gibt es heute abend ja noch eine kleine Weinbergbesteigung. ;-)

0 perfekt57 21.08.2012, 21:36 Uhr

mo's meinung von 10:09 kam in...

mo's meinung von 10:09 kam in der tat zu kurz, man stimmt zu. . (und wer liebe hat, braucht für den rest nicht zu sorgen.)

0 donna laura 22.08.2012, 07:13 Uhr

lieber mediensegler,...

lieber mediensegler, dankeschön. und doch hoffentlich auch ein wenig, worum es geht (s.o.; das "worum es NICHT geht" muss zur allfälligen eingrenzung angebracht werden:); das glatteis der sexindustrie ist schon weit verbreitet, offeriert sie doch so etwas wie 'nothilfe' in, äh, notzeiten; sie ist nicht besonders preisgünstig und das angebot kann man so häufig, wie man 'wollte', auch nicht anspruch nehmen (es sei denn auf kreditkarte der investmentbank, bei der man ansonsten als mönch arbeitet). . ginge es nach diesem teilmarkt (und dem ihm übergeordneten), so ist in bälde das ungezwungene geschlechtsverhalten ordentlich auseinanderanalysiert und problematisiert und mit verbrechen und missbrauch und gender und den jahrmarktgleichen sendungen über absonderlichkeiten abgetötet. es erscheint zudem als ware transformiert - der man sich als normaler, marktkonformer mensch, der seinen marktwert (!) zu optimieren strebt, auch noch freiwillig unterwirft* -, bieten die 'verheissungen' dieser industrie, die auch noch sexistischerweise ungleichgewichtig verteilt ist (unter den prostituierten im alten rom waren nicht wenige heterosexuelle männer), nur scheinbar jedoch ein ventil. [*beobachten sie bitte einmal einen gutteil der zwanzigjährigen - die mühe, die allein auf das ganzkörperrasieren oder die ausgiebige tuschung der wimpern angewandt wird (prOn style) -, oder die schönheitschirurgie, die in den usa teilweise als notwendig erachtet wird, damit man allein einen job bekommt.] . und wessen - jegliche - triebe verstellt sind, der dreht am rad und hat ein problem, von dem er eher unbewusst weiss und das man marktgerecht zu lösen verspricht: zum einen geht man aus frust über ein gewisses mass hinaus arbeiten oder moduliert auf den flöten der macht (was soll man sonst tun, es wartet zuhause ja niemand oder nur die dritte-vierte partnerschaft, die eh nach drei jahren vorbei sein dürfte), shoppen, reisen etc., zum anderen trägt man so als ameise dazu bei, das grosse rad weiterzudrehen. . hinsichtlich der akzeptanz der sexindustrie sollte man sich dessen bewusst sein, dass dann das sexualverhalten endgültig unter die räder des warencharakters gerät. der ökonomie kann das nur recht sein. denn dafür bekommt man geld, das muss man erst einmal 'verdienen', dafür muss man erst einmal seine arbeitskraft und seine lebenszeit - im wortsinn: - opfern. . er hat mich vollgeschleimt ist übrigens mein lieblingssatz dieses filmchens. (ein facial bestellt man als dame doch besser nicht bei solchen wie dem jüngling, der Der Tiger auf solch rüde weise in die kiste zerren wollte.)

ist eine Kunstfigur, die seinem Verfasser nicht vollkommen unähnlich ist.