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Fettabsaugen in Rottach 3: Lieber Thomas Mann als Arno Breker

21.08.2012, 23:33 Uhr  ·  Literaten, Künstler und normale Sterbliche: Sie alle sind fasziniert von der Welt der Berge. Den einen ist sie Inspiration, den anderen Freizeitpark, und manchen Ort von Gipfelglück und Niederlage.

Von

Rucke die guh, Rucke die guh, Blut ist im Schuh
Aschenbrödel

Also, das muss ich Ihnen erzählen. Ich trage Turnschuhe von Tricker’s, einen Strohhut von Hutterer, selbstgestrickte Wandersocken von der Mutter einer Freundin, und einen Rucksack vom Flohmarkt in Pfaffenhofen. Die Schuhe habe ich in Parma gekauft, nachdem ich vorher in der dortigen Fressgasse bei meinem Lieblingsdelikatessenhändler in Asche geräucherten Scamorza besorgt habe. Den Hut habe ich getragen, als ich zum ersten Mal die Speisekarte des Saxifraga in Meran kennenlernte. Die Wandersocken waren eine Art Gastgeschenk bei einer Zwetschgendatschieinladung, und der Rucksack ist normalerweise die Verpackung der Wahl, wenn ich zwischen meinen drei Wohnorten pendle, und der halbe Kühlschrankinhalt mitkommen muss. So ziemlich alles ist mit Essen verbunden. Ich komme aus Bayern, da ist das vergleichsweise normal; der Brite spricht über das Wetter und ist gross und schlank, der Bayern spricht über das Essen und ist tendenziell etwas gedrungen und, was wollte ich sagen, ach so: Dass mir das aufgefallen ist, war in der Schlange mit anderen Runden beim Lengmüller in Tegernsee. Denn ich gehe wie geplant auf den Berg. Und immer, wenn ich auf den Berg gehe, nehme ich Kuchen mit. Das ist bei uns so.

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Ein Stück für das Gipfelglück, zwei Stück zur Vorsicht: Man hört so viel von Unglücken und Gefahren der Berge. Man kann in Gletscherspalten stürzen, dann ist man beim Warten auf die Bergrettung froh um ein Stück. Und hin und wieder hat es hier auch Braunbären. So ein Stück Linzer Torte kann man dem zur Ablenkung sicher geben, wenn man sich von dannen macht. Auszuschliessen ist so ein Bär nicht, auf der Strasse stehen trotz der extremen Benzinpreise auch viel zu breite SUVs mit unerfreulichen Leuten aus Bad Homburg, Bremerhaven und Bochum: Wenn die das an den See schaffen, ist auch so einem Bären vieles zuzutrauen – und dem Bären gibt man hier lieber als anderen, die eigentlich niemand eingeladen hat. Das macht schon drei Stücke Torte, bevor man den ersten kleinen Anstieg auch nur erreicht hat.

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Vom Tegernsee aus sind es, zusammen mit etwas Auf und Ab, gut 1000 Höhenmeter auf die von unten eher flach aussehende Spitze. Ein Klacks für trainierte Outdoornorddeutsche, eine lockere Trainingsrunde vielleicht, aber bei uns ist es genetisch so, dass meine Grossmutter gern mit alpinen Unmöglichkeiten aufwartete: “Auf den Berg steige ich nur, wo ich mit einer Seilbahn hinauffahren kann”, pflegte sie zu sagen, obwohl das Steigen das Fahren ausschliesst und umgekehrt. Auf dem Wallberg etwa – schräg gegenüber vom Hirschberg – gibt es an der Gipfelstation auch ein Cafe sowie eine Gondel, die einen wieder nach unten schaukelt. Die Klientel der Fettabsauger aus dem Tal macht das im Winter so: Hinauf mit der Seilbahn über die Wolken, Kaffee und Kuchen beim Bräunen im Liegestuhl, und danach wieder hinunter und die Enkel anrufen und fragen, ob die Mama jetzt immer noch so viel arbeitet, bei dieser dummen Bank, die so wenig Lohn und dafür um so mehr Rendite zahlt. Die Anorexie der gestressten Töchter im Beruf und die Wohlgenährtheit der von Kapitalerträgen lebenden Mütter – da gibt es einen Zusammenhang. Im Ergebnis jedoch sind die Dürren als Ideal in den Zeitschriften und die Korpulenten lassen sich jene Angebote zum Absaugen unterbreiten, vor denen ich auf den Hirschberg fliehe. Zügig beginne ich, in die Pedale zu treten, vorbei an der kleinen Villa mit noch kleinerem Nebengebäude, die vor drei Jahren keine lumpige Million gekostet hat, und nun natürlich – wie alles andere – verkauft ist. Dann verschluckt mich der tiefgrüne Bergwald, und es grüssen einen die Toten von Kreuzen.

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Neben den ortsüblichen Marterln kommen weiter oben die Kreuze derjenigen, die es nicht geschafft haben: Hier ist einer im Schneesturm begraben worden, dort ist einer an Entkräftung gestorben, weiter hinten dann hat eine der Schlag getroffen, und an einem Kreuz stehen sogar gleich zwei Namen, deren Träger hier von Lawinen ins Tal getragen wurden – der Sommerweg heisst hier so, weil man im Winter besser woanders gehen soll, wenn man sein Leben liebt. Es liegt vermutlich an der reizvollen Landschaft, am satten Grün der Bäume, dem schnellen Leben des Bergsommers, der hübschen Frakturschrift und den Bildern an den Kreuzen, die kernige, braune Mannsbilder in karierten Hemden zeigen, dass man das Läuten der Kuhglocken als weiterhin romantisch und nicht als Totenglöcklein wahrnimmt. Der Berg ist der grosse, letzte Fettabsauger, wer hier etwas falsch macht, braucht keine Diät und keine Torte mehr: Dennoch liegt das Bergwandern im Trend. Von irgendwas muss man abnehmen, und an irgendwas sterben.

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Früher war das übrigens anders: Thomas Mann, der hier lange Jahre seine Sommerfrische zubrachte, war ebenfalls auf diesem Weg zu Gast, aber nicht zu eigenem Fuss. Er liess sich von Bergbewohnern in einer Sänfte hochtragen, was damals für Grossbürger vollkommen üblich war. Da hat sich keiner etwas dabei gedacht, wie damals auch die äussere Form reicher Mitbürger vollkommen egal war: Ehen und Karrieren wurden nicht nach leistungsfähigem Körper vergeben, sondern nach Herkunft, Familie und vielleicht auch, hin und wieder, etwas Verdienst. Und vielleicht erschreibt man sich so einen Nobelpreis auch leichter, wenn man über Formulierungen scheinbar schwerelos schwebend im Bergwald sinnieren kann. Ich eifere eher dem Ideal einer anderen Epoche nach, aber, das merke ich bei jeder Kehre und bei jedem Röchler, ein arischer Recke und Bergerstürmer wird aus mir nicht mehr. Daheim habe ich auch Backwaren dick mit Käse und Gemüse belegt: Die duften jetzt im Rucksack. Ich müsste nur anhalten, und die Torte beiseite… die Torte… Linkszwodreivier, befehle ich, der Reifen krallt sich verbissen in den Fels, und man glaubt es gar nicht, wie schnell einem beim Bergsteigen Sätze einfallen, die krachender nicht in der Deutschen Wochenschau hätten erklingen können, bevor dann Marika Röck den Stechschritt macht.

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Andere dagegen sitzen im Tal und machen Propaganda auch ohne deutsche Berglandschaft: Wer sich erst einmal in die einschlägigen Foren zur künstlichen Körperverschlankung einliest, lernt schnell die Welt mit hassenden Augen sehen. Hier oben sind fette Kühe auf saftigen Wiesen, und die Mädchen wollen Dirndl tragen, was bei Überschlanken, ich sag’s auf Bayerisch, wia g’schbiem ausschaud, im Tale trinken sie an Wasserflaschen und lassen wissen, was sie alles an sich und anderen hassen: Die Reiterhosen (gemeint sind Oberschenkel), die Rettungsringe, die Bauchfalten, die zu geringe Einbuchtung unter der Rippen, hier noch etwas weg und da noch mehr hin, denn wie andere aussehen würden, das könnte man niemandem zumuten, also wirklich, man sehe es beim Baden. Die meisten sind zu fett, vielleicht 10 Prozent sehen passabel aus, und am schlimmsten die Russin. Die Russin sei immer schlank. Angeblich, weil man in Russland mit Geld medizinisch Dinge machen kann, die in Deutschland niemand tun darf. Ich halte panisch an und stopfe die erste Linzer Schnitte in mich hinein. In Linz am Bahnhof gibt es zwei fette Nazilöwen, und manche denken, wie gut, dass diese Zeit vorbei ist. Dabei leben Diskriminierung, Selbsthass und andere Grundlagen des Herrenrassentums munter weiter. Sie haben sich nur neue Themenfelder gesucht. Die passenden Mediziner der Körperumgestaltung sind nur zu feige, einen körperkultgerechten Arno-Breker-Full-Service anzubieten: „Olympia 36″ würde heute sicher wieder gehen.

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Dann bin ich oben an der Materialseilbahn, tausche Helm gegen Strohhut, und mache mich auf zum letzten Anstieg. Dort stehen noch mehr Kühe, die aus Berggras Milch und Fett entstehen lassen, und auch die letzten Outdoornorddeutschen kommen mir entgegen, um sich unten in Tergernsee in der Promischänke wieder einwildern zu lassen. Drahtig sind sie, sie tragen Funktionskleidung und ignorieren mein Griass God; meine Bergtheorie besagt, dass man sich jeden Gruß sparen kann, wenn die Adressaten jung, funktional gekleidet und dünn sind, klassische Aufsteiger, keine Bergsteiger. Der Bergsteiger dagegen hat keine Scheu, sich wegen seines maladen Fusses am Stock festzuhalten, und dass er diesmal für den Weg länger braucht, als auf den Tafeln angezeigt, ist ihm auch egal. Es geht nur um das Ankommen, und dann den Blick hinunter und zu wissen: Es ist viel Kuchen im Rucksack geht. Man kann von der Donau auf den Hirschberg radeln und steigen, und zwar in zwei Tagen. Es gibt keinen Grund, sich irgendwo Fett absaugen zu lassen, oder sich dumme Sprüche anzuhören, welchen Körperfettindex man haben darf. Wer den Mund aufmacht, soll das auch mal probieren, dann reden wir weiter.

Bild zu: Fettabsaugen in Rottach 3: Lieber Thomas Mann als Arno Breker

Bis hierher Arno Breker, ab hier nur noch Thomas Mann und Mohnstrudel. Mit Butterstreussel.

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Unten steht das Bergradl, ich falle darauf wie ein nasser Milchsack zu Tal, und bin im Gedanken schon beim langsamen, gemütlichen Heinschaukeln zurück an die Donau: 400 Höhenmeter geht es dann vom Tegernsee abwärts, was kann jetzt noch passieren – da zieht es mir auf den letzten Schottermetern das Vorderrad weg, und die nächsten 5 Meter

Mir fällt dabei meine Grossmutter ein, und dass wir vom gleichen Schlag der Unmöglichkeit sind: Sie ging nur hoch, wo sie hinauf fahren konnte, und ich gehe nicht hinunter, wo ich nicht hinunter fahren kann.

Ich fliege.

Ich lande.

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Es wird finster in den Bergen.

Ich sage es mal so: Auch das ist eine Art, neben Fleisch und Blut sein Fett zu verlieren.

 
 

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Lesermeinungen zu diesem Artikel (125)
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0 dunnhaupt 22.08.2012, 00:16 Uhr

Die rastlose Oma schleppte...

Die rastlose Oma schleppte meinen phlegmatischen Großvater und mich zu meinem 6. Geburtstag von Bachmair bis auf den Wallberg. Auf der Alm, da gab's ka Milch, doch sie deutete auf den See: "Schaut mal wie hübsch es da unten ist." Grummelte mein Opa: "Dafür zerrst Du uns hier auf den Berg?"

@ Don Alphonso: dann gute...

@ Don Alphonso: dann gute Besserung. Falls der letzte Satz auf Kratzer hindeutet: Kalzium spielt eine zentrale Rolle in der Wundheilung. Das ist ein gutes Argument fuer mehr Sahne auf der Torte!

0 Frankie Bernankie 22.08.2012, 06:28 Uhr

@Don Alphonso "Hinauf mit der...

@Don Alphonso "Hinauf mit der Seilbahn über die Wolken, Kaffee und Kuchen beim Bräunen im Liegestuhl, und danach wieder hinunter und die Enkel anrufen und fragen, ob die Mama jetzt immer noch so viel arbeitet, bei dieser dummen Bank, die so wenig Lohn und dafür um so mehr Rendite zahlt.Die Anorexie der gestressten Töchter im Beruf und die Wohlgenährtheit der von Kapitalerträgen lebenden Mütter - da gibt es einen Zusammenhang. " . Damit ist auch die ganze Crux des Kapitalismus schon beschrieben: was mützt die ganze Wohllebe, wenn man seine Liebsten nicht beschützen kann vor der Bestie. Wofür 5.000 Jahre hart erarbeitete Zivilisation, nur damit wir jetzt nicht mehr vom Säbelzahntiger ( oder Braunbär ) zerrissen werden , sondern vom Renditedruck. Es ist deprimierend.

0 HansMeier555 22.08.2012, 07:22 Uhr

Eine Tante, die ihr ganzes...

Eine Tante, die ihr ganzes Leben in München verbrachte hatte, litt sehr unter der Aussicht im Schlierseeer Altersheim: "Diese Berge bedrücken mich". Frage der ausserbayerischen Verwandtschaft: "Aber Du kommst doch aus München, dann musst Du doch die Berge lieben". -- "Ach was. In München gibt es keine Berge".

0 donna laura 22.08.2012, 07:26 Uhr

lieber don, wie hübsch der...

lieber don, wie hübsch der artikel, wie unsauber die landung. immerhin bekamen sie ihr fett weg, wie man auch im grünen salon bereits beobachtete: passen sie auf, dass sie bayern nicht verspargeln.

Genau d a s ist so ein famoser...

Genau d a s ist so ein famoser Satz: "man glaubt es gar nicht, wie schnell einem beim Bergsteigen Sätze einfallen, die krachender nicht in der Deutschen Wochenschau hätten erklingen können, bevor dann Marika Röck den Stechschritt macht." . Danke. Auch für den Rest. Er taugt und ist nicht umsonst.

Obb. Grabkreuz in schwarzem...

Obb. Grabkreuz in schwarzem Granit mit goldenen Buchstaben. Hier ruht in Gott, Franz Xaver Dimpflmoser, Landökonom, geb. 03.ten Maius 1835, gest. 7.ten Jänner 1896 allhier. Mitglied und Commandeur a. D. der hiesigen freiwilligen Feuerwehr, Reserveunteroffisier im 3. kgl, bair. Fußartillerieregiment. .. Sowohl in Oberbayern rühmen sich alle Orte am Fuße der der jäh aufsteigenden Gebirgsfalten, wie auch an der wütenden Ostsse von Travemünde bis nach Memel, daß hier der erlauchte Premium-Schriftsteller mit seiner großbürgerlichen Familienentourage seine Soomerfrische verbrachte. So er nicht gestorben, kommt er dies Jahr nach Hintertupfingen. .. Kunst geht nach Brot (Not kennt kein Gebot). Zumindest zeichnen und bildhauern konnte A. B. Vor der Uniklinik Bonn-Venusberg steht eine sehr schöne Dianaplastik von ihm. Man möchte sie jedes Jahr auf´s Neue in das Bauhofdepot verbringen. Über alles andere der Hausschwamm. .. Leni Riefenstahl konnte auch sehr gut filmen. Z. B Massaikrieger, complett nackert. Von den Events, die sie in Berlin und Nürnberg filmte, ein Ander mal. .. Es ruft der Berg und der Hirsch röhrt: Die Torte gärt. .. Das Schmankerl: Die Rettung Europas & des €uro durch Rekurs auf Hölderlin, Nietzsche, durch die griechische Mythologia, und alles Schöne und Gute aus dem Wohnzi.-Buffet unter der Protektion des Hl Schäuble (Martin Walser). .. Sog a moi phonedisch richti: Loawidoag un Doanalettn.

Gestern wurde der Geburt...

Gestern wurde der Geburt (1562) des Franz von Sales gedacht. Der Schutzheilige der Journalisten und Schriftsteller: "....man gehe nicht zu hart mit den Schriftstellern um". .. Der Mensch lebt nicht vom Fette allein.

0 Booooster 22.08.2012, 07:56 Uhr

Da kann ich nur gute Besserung...

Da kann ich nur gute Besserung wünschen. Aber solange nichts gerissen oder gebrochen ist, wird das bestimmt wieder, oder? Alles Gute also!

0 karlmeier 22.08.2012, 07:58 Uhr

Als schamlos unerfreulicher...

Als schamlos unerfreulicher (Gelegenheits-)Outdoornorddeutscher liegt meine letzte Erfahrung mit Radfahren am Berg - Rennrad ohne Untersetzung, versteht sich - zwar 1 1/2 Jahrzehnte zurück, aber die Anstrengung ebenso wie das gute Gefühl und der Stolz im fünften oder sechsten Versuch ohne Pausen auf den Gipfel zu radeln war, das weiß ich noch recht gut, schwer zu vergleichen mit dem Fahren auf dem platten Land. Und sei es noch sportlich. Herzlichen Glückwunsch. Meine Theorie bezüglich des mangelnden Grußwillens unter Sportskameraden ist eine andere: Daran erkennt man den Stadtmenschen, der sich das vermutlich einfach irgendwann abgewöhnt hat, da er sonst oft aus dem Grüßen nicht mehr herauskäme. Besonders höflich ist das natürlich trotzdem nicht.

Und wann er di wohl backt...

Und wann er di wohl backt hat? Danke fürs mitnehmen

Also, auch als...

Also, auch als Outdoor-Norddeutscher grüße auch jeden, der mir beim Bergwandern entgegen kommt...und vielleicht sogar Sie, lieber Don? Ich habe mich manchmal schon gefragt, auf welcher Seite des Sees Sie wohnen (Heilklima-Wanderweg an der Terrasse vorbei!). Wie auch immer, ich würde dann auch ein Stück Torte nehmen, kann es mir leisten...Anfang September ein Norddeutscher mehr am Tegernsee (aber ich verstopfe höchst selten die Uferstraßen) Herrlich: Anorexie der Töchter, aber nicht, wenn man live dabei war wie bei der V. Das ist dann selbst für einen Outdoornorddeutschen kein Spaß mehr!

Oder wie es beim Henscheid aus...

Oder wie es beim Henscheid aus Amberg (!) geschruben steht: Wandern kannst auch zuhause, jetzt gehn wir erstmal in die Wirtschaft. Zum Wohl! Danke für den Beitrag.

Werter Don, hoffe die...

Werter Don, hoffe die Verletzungen sind nur oberflächlich! Genug Torte wird die Genesung hoffentlich unterstützen! Gruß FS

"Die Anorexie der gestressten...

"Die Anorexie der gestressten Töchter im Beruf und die Wohlgenährtheit der von Kapitalerträgen lebenden Mütter ..." . An dem Satz kaue ich grade noch. Aber kann gut sein, dass die jetzige junge Generation nie mehr solche Früchte ernten wird wird wie die vorherige. Trotz ggf. enormer Anstrengung. Und dass das unschöne gesellschaftliche Konflikte geben wird: faule Alte - arme Junge. Innerhalb der Familie gilt jedoch der Transfer: die Alte gibt der Jungen. . Wenn diese familiären Netzlösungen nicht wären, dann müssten Regierungen sich auf deutlich mehr Gegenwind einstellen. Aber bis jetzt: all machines running smoothly. Dank der Stützen der Gesellschaft. Dank ihrer Hilfe auf Gegenseitigkeit kann ein System zu lange erhalten werden, das sich längst selbst abschafft. . Mehr Plus Size Läden in Rottach Egern! Das harmlose Wort "Wohlgenährtheit" ginge ja noch, das sind die, die insgesamt mollig sind. Sieht gar nicht so schlecht aus: http://www.navabi.de/damenmode.html?topic=172 . Kenn mich ja nicht recht aus. Ärzte lass ich nur an mich, wenn wirklich etwas schmerzhaft zwackt. Fettabsaugen lässt sich doch meist nur der modisch Geplagte, der unproportioniert Fett an gewissen Körperstellen angesammelt hat, das trotz Diät nicht weggeht, oder? Und dann sieht die Haut an diesen abgesaugten Stellen so schlaffrig aus, dass man nie mehr Bikini anziehen kann: http://www.abnehmen.com/fettabsaugung-and-plastische-chirurgie/61440-schlaffe-haut-nach-liposuction-hilft-opc.html . Dafür nicht. Das ist ja eine dauernd Geschäft generierende Perpetuum-Mobile -Geschäftsidee: Erst der Fettabsauger, dann der Haut-wieder-schmal-Schnippler, dann der Ultraschall-Haut-wieder-straff-Macher, dann die Massagen, dann die Hautcremes, dann wieder ein Lifting. Dann wieder Fettabsaugen ..., so wird man Dauergast. Vorher sagen einem die Fettabsauger eben nicht, dass man schrumpelig wird. Diese Bratzen. . Besser, sich für eine andere, erwachsenere Mode entscheiden. Was soll eine 40jährige mit Mini-Ärmelchen, Etui-Kleidchen oder enangliegenden Bohnenstangenhosen. Alles Baby oder was. Wir müssen über die Infantilisierung der 40jährigen reden. Und warum Ärzte, die mal den Hippokrates abgelegt haben, an gesellschaftlichen Ängsten so gut verdienen anstatt den Menschen zu heilen.

0 Wimmerl d. Ä. 22.08.2012, 11:12 Uhr

Pass auf Maderl, bleib schee...

Pass auf Maderl, bleib schee brav afm rechtn Weg, gö, domid di da Schadbär (Ursus arctos arctos vulgo Braunbär) net am Schürrznbandl dawischn duat.

>>Man kann in Gletscherspalten...

>>Man kann in Gletscherspalten stürzen, dann ist man beim Warten auf die Bergrettung froh um ein Stück.

Lieber Don! . Meine...

Lieber Don! . Meine gepflegtesten Genesungswünsche! Erkenntnisgewinn ist, leider oft, mit Schmerzen verbunden. . Sie haben wieder aufs peinlichste auf drei meiner teuer erlangten Erkenntnisse hingewiesen: a) Es kommt immer aus der Richtung in die Du gerade nicht schaust b) Wenn man sich mental aus dem hier und jetzt verabschiedet weil man noch über was anderes sinniert während man nicht sicher und wohl verwahrt im Denkerstuhl sitzt (am besten ein grosser grün gepolsterter Ohrensessel der erhöhten Sicherheit wegen)..das tut oft weh. c) Wenn man erschöpft ist und kurz vorm Ziel, soll man lieber eine Pause machen, als zu riskieren das es einen dann noch erwischt. . Oder, wie Hagbard Celine es sagt: "Pfeif nicht während Du..." . . Natürlich halte ich mich auch nicht dran, und werde dann in Bonn auf dem, Fußgängerüberweg bei grüner (Fußgänger-)Ampel vom alten Abteilungsdirektor (a.D.) aus dem Verkehrsministerium über den Haufen gekegelt. Und kommen sehen hab ich den nicht, weil Handy am Ohr (rechts) und von da kam der gute Mann mit seinem alten Golf... . Und gebs Gott, da hat mir die Wampe den Hals gerettet, denn ich war so langsam, das er mich seitlich erwischte, und Fettabgesaugt wäre ich so schnell gewesen, das ich vor dem Auto gewesen wäre...und so eine A-Säule ist doch ein wenig zu hart, um sich da durch zu beißen, und so hätte man mir dort den kalorischen Flatliner gegeben. Ich halte ja sonst von diesem ganzen Hokus-Pokus wenig, aber die Rescue Cream, um die Wunden damit zu behandeln, kann ich nur empfehlen. Wünsche baldige Genesung, RealMash

0 Der Tiger 22.08.2012, 13:55 Uhr

Sehr verehrter Don! Den...

Sehr verehrter Don! Den diversen guten Wünschen zur baldigen Genesung schließe ich mich mit vollem Herzen an – Ihre Tiger

0 donalphonso 22.08.2012, 14:04 Uhr

dunnhaupt, ich könnte...

dunnhaupt, ich könnte verraten, wo die Milch da oben ist. Und man sieht ja auch noch mehr, wenn man nach Süden schaut. . Mondry, danke für den Ratschlag! Wie sieht es eigentlich bei Zwetschgendatschi aus?

Ich teile ihren Freudenruf...

Ich teile ihren Freudenruf "Ich fliege" werter Don Alphonso, da ich selbst wunderbare Trajektorien ueber die Lenkstange verschiedener Rader geflogen habe. Mit Eleganze, moechte ich sagen. Nur wearend des Fluges kam der Gedanke ueber die Landing. Es ist sehr schwierig, wie Sie sicherlich wissen, eine "Dreipunkt" Landung zu machen. Ausserdem kann manch mal das Fahrwerk (Beine) nicht schnell genug ausfahren und die Landung ist oft auf den Ellenbogen und anderen unangenehmen Plaetzen des Koerpers. Da fliesst sogr Blut und Haut. Natuerlich sind einige Kratzer und Risse unvermeidlich und meine Velofreunde bezeichnen sowas als "Road Rash' -- ein harmloser Ausdruck fuer viel Schmerz. Dazu kommt noch der Gedanke -- meist wen man auf dem Apogee des Lenkradfluges ist, der Gedanke dass dieser Crash sicherlich eine zwei-Monate Convalenze benoetigt. Und was mach ich dann. Ich werde wohl den Verband beim Stammtisch vorfuehren. Die haben immer was wichtiges zu sagen. Also werter Don Alphonso, weiterhin Happy Trails, und Happy Landings. Pax vobiscum

@fionn 12:28 Aehnliche Story...

@fionn 12:28 Aehnliche Story wie ihre, beim Fensterputzen am Skyscraper. Einer der Putzer stuerzt ab and fliegt an seinem Kollegen vorbei. Der ruft: How is it going?" Der Sturzflieger soll gesagt haben: "So far, so good." That's all we know about this story.

0 Peter Herbeck 22.08.2012, 15:55 Uhr

Don Alphonso, auf den...

Don Alphonso, auf den Wallberg sind wir in den 60-ziger Jahren immer gegen 5 Uhr gestiegen und oben angekommen kam dann kurz danach die erste Gondel die Wirtschaftsgüter für die Fußkranken transportierte. Eine Ruhe und ein wunderbarer Blick, der uns allein gehörte. Wir, meine Schwester und ich, nannten uns der Fischer und die Fischerin vom Tegernsee. Damals brauste noch Herzog Max mit seinem Mercedes (MB-HM 600) durchs Tal nach Wildbad Kreuth, Wir genossen hier eine frischen Milch allzu gern- Sieben Hütten.Am Tegernsee in Abwinkl zu Hause, Bauer in der Au und die Neureuth, ohne dies und das Bräusüb´l gings nicht. Me wurde gefragt, da unsereins am den beiden Tischen der Einheimischen saß, zu welchem Hof wir denn gehören würden. Wir gehörten halt nur zum Inventar des Tegernseer Tales, innerlich jetzt immer noch mit ihm verbunden.

So lange es nicht wie die vier...

So lange es nicht wie die vier Prager Fensterstürze abgeht, ist das doch eher eine harmlose Angelegenheit. Wer sich ohne Not in Gefahr begibt....

0 Foersterliesel 22.08.2012, 16:15 Uhr

An den Händen erleidet man im...

An den Händen erleidet man im Laufe des Lebens ja viele Verletzungen, als Kind wenn man sich im Fallen glücklich auf den Händen abstützt und später dann in der Küche, wenn man nicht scharf aufpaßt. . Heute hab ich auch zwei Verletzungen an den Händen davongetragen, die erste beim Morgengassi, als ich versucht meinen Hund (der einen kastrierten Rüden seiner eigenen Rasse früher um die Ecke biegen sah als ich und endlich einmal herausfinden wollte - denn ich weiche diesem Hund und seinem Herrn stets aus - ob das nicht doch ein Weibchen und zu decken sei) an der dünnen Langlaufleine zurückzuziehen, die mir ordentlich in die Hand schnitt. Der Besitzer des anderen Hundes, unfähig die Situation zu verstehen, keppelte mich an und beim nachmittäglichen Gassigehen, hat ein auf seinen lustigen großen Welpen furchtbar stolzer Besitzer nicht verstanden, daß man auch dem lustigsten Welpen, das Dominieren und Bespringen eines alten, kleineren Hundes untersagen muß; ich ging dazwischen, bekam eine Schramme ab (das war vom jungen Hund nicht bös gemeint, das wußte ich, sonst wäre ich nicht zugunsten des alten Hundes dazwischengegangen) und wieder Gekeppel des Besitzers. Beide Keppler waren nicht vorstädtische Unterschicht, sondern stolze vorstädtische "bessere" Rassehundbesitzer. Man darf bei den Leuten wirklich keinerlei Mitdenken voraussetzen, sondern muß sich ganz auf sich selbst verlassen, wenn man ihnen schon nicht ausweichen kann.

Was ist schlimmer:...

Was ist schlimmer: Drückerkolonnen von Kabel Deutschland oder 1&1? Braucht dieser Verlag nun jede Mark? Übel, ganz übel. Und so ein schöner Beitrag. Von Linz sagt man doch, kein Linzer ginge über die Brücke wegen der Steine, die dort verbaut wurden.

0 Foersterliesel 22.08.2012, 16:25 Uhr

lieber Wimmerl, um die...

lieber Wimmerl, um die Braunbären von Bienenstöcken, Schafen und Mülltonnen fernzuhalten sollen sie jetzt vergrämt werden. Wenn Sie Bären mögen, unterstützen Sie bitte doch die Projekte für mißbrauchte Bären (Zirkusbären, Tanzbären, denen die tanzartigen Bewegungen auf heißen Platten "beigebracht" wurden)!

0 Berliner Vorstadt 22.08.2012, 17:35 Uhr

Brekers letzte...

Brekers letzte Hinterlassenschaft im "geliebten" Berlin: http://www.youtube.com/watch?v=4Ug5te-e4LY

zu 19:35: Und der Gerling...

zu 19:35: Und der Gerling (Versicherungen)-Komplex in Koeln ist auch nicht zu verachten. Soll, oder ist (?), unter Denkmalschutz gestellt. Man kann nur froh sein, dass dieser Architekturgeist sein Ende 1945 fand.

Anfuegung: ...und mit dem...

Anfuegung: ...und mit dem weltlichen Ende Herrn Brekers, der die Fassadengestaltung uebernahm, einer der letzten Vertreter der Herrenmenschenaestetik den Hintern fuer immer zukniff.

0 mediensegler 22.08.2012, 19:16 Uhr

Lieber Don Alphonso, ein...

Lieber Don Alphonso, ein aufrichtiges "Gute Besserung" und meine Hochachtung für Ihre Beharrlichkeit. Hört sich nach üblen Schürfwunden an, was Sie erzählen. Diese Leute, die nicht grüßen, auch bei bewusstem Blickkontakt nicht,die begegnen einem bei Wander-, Fahrrad- und Skitouren, auch nach dem Segeln im Hafen, und es hat weniger mit Geld, Bildung oder Herkunft zu tun, sondern mehr mit mangelndem Respekt vor den Menschen und vor der Natur. Ich habe aber Probleme damit, das richtig einzuordnen, es ist halt eine ganz bestimmte Spezies Mensch. Komischerweise kann ich meist schon vorher sagen, wer grüßt und wer nicht.

0 mediensegler 22.08.2012, 19:32 Uhr

Der Po-Nager grüßt meinem...

Der Po-Nager grüßt meinem Gefühl nach eher nicht. ;-) http://www.sueddeutsche.de/medien/johannes-ponader-bei-maischberger-er-macht-da-nicht-mit-1.1446959

0 perfekt57 22.08.2012, 20:28 Uhr

perfekt. einschließlich des...

perfekt. einschließlich des überraschenden schlusses, der auch jedem kommentar erst einmal die stütze nimmt.

@Filou: Leider nein, da wird...

@Filou: Leider nein, da wird lustig weiter Architektur gemacht die von ungesundem geisteszustand kündet...ich kenne da ein Gebäude in der Alfred Herrhausen Allee 1 http://www.jofranzke.de/architektur/arcor-haus-eschborn/ Ich nenne das immer als Baustil Neofaschismus. Wenn ich davor stehe denke ich immer, das hat was von einer Hand mit gestrecktem Finger...in der Eingangshalle kann man einen Skiflug Weltcup ausrichten... http://www.jofranzke.de/typo3temp/pics/6f16fb67d4.jpg Gehört übrigens einer Bank und beherbergte, u.A. Teile der DB Verwaltung/Entwicklung wenn ich nicht irre. Man kann von da aus von den oberen Stockwerken (z.B. 12. Stock) das neue Gebäude der Börse sehr gut sehen. hat den Spitznamen "The Cube". Und es hat was ganz eklig bedrohliches und unangenehmes, wenn man es ansieht, btw, Noch mal, beste Genesungswünsche an DA, RealMash

0 mediensegler 22.08.2012, 20:34 Uhr

Filou22. August 2012,...

Filou22. August 2012, 19:53 Habe gegoogelt. Das konnte es nicht sein. http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Gerling-Konzern_K%C3%B6ln_-_Geb%C3%A4udekomplex_Im_Klapperhof_(4343-45).jpg&filetimestamp=20100803203722 Dann eher das: http://www.koelnarchitektur.de/pages/de/news_archiv/1513.htm Und so soll es dann aussehen http://www.welt.de/regionales/koeln/article13667903/Gerling-Quartier-wird-der-schoenste-Platz-in-Koeln.html Neuesten Stand kenne ich nicht

Ach so-hatte ich vergessen, da...

Ach so-hatte ich vergessen, da steht auch ein Baum drin (beim Photo der Eingangshalle nicht zu sehen, das ist links, etwa da wo der weiße Streifen ist, und ca. 5-10m nach hinten, der Photograph steht nämlich nicht am Rand der Halle, sondern ca. 10 m nach innen und drei m nach links). Das Gelbe am anderen Ende ist ein Kunstwerk von 1965 oder so, und dient als Raumtrenner für die Espressobar... Espresso ist gut, aber der Latte Macciato ist besser. Krise...da war doch was? Ciao, RealMash

Das Entlarvende des...

Das Entlarvende des politischen Bewusstseins der Menschen in dieser Republik, ist die Vehemenz mit der sich der intellektuell gebende Teil der Gesellschaft an solchen Nullnummern wie den Piraten-und besonders Ponader (der Nullste)-aufreibt.

das nächste mal keinen kuchen...

das nächste mal keinen kuchen sondern eine Gipfelhalbe mitnehmen! fördert nebenbei auch die konzentration und verhindert flugeinlagen. so süßes zeugs war für nen bayern der sonst nur gscheits zu sich nimmt noch nie gut.

mediensegler, ziemlich oft...

mediensegler, ziemlich oft berufe ich mich auf das, was mir mal erzehlt wird. Gurgeln tue ich aus Fairness nicht so oft: wenn ich fehlbar bin, dann darf man das ruhig wissen. Ich bleibe aber dabei, dass am Nachkriegs-Gerling Breker einen grossen Anteil hatte. Ansonsten ist mir Brekers Kunst ziemlich schnurz. Wenn ich einen Knackarsch sehen will, dann den David [1] in Florenz, sicher aber nicht eine nationalsozialistische Kackspalte aus einer Duesseldorfer Gipsschmiere. . Friede? Friede! . [1] Der David hat zu kurze Beine. Nur so nebenbei.

0 perfekt57 22.08.2012, 21:03 Uhr

evtl. bezüge zum eigenen...

evtl. bezüge zum eigenen kulturkreis. http://www.youtube.com/watch?v=D1Q-FfYAXgs

Ach, wer alles nach meinem...

Ach, wer alles nach meinem Gefühl nicht grüßen würde. Und dann doch grüßt. # Auf Wanderungen grüßen überraschend viele Leute, am Spitzingsee eigentlich alle. . Und bitte nicht Namen verdimpfeln. Das halte ich für ebenfalls so respektlos wie nicht grüßen. . Don, Torte nur oral. Nicht auftragen. . [Arbeite jetzt an einer Vitamin-A-Schokoladen-Sahnekaffee-Torte. Mit Mohrrübenkuchenschichten.]

Und was das Brekersche...

Und was das Brekersche Frauenbild betrifft: Mit solchen Schnallen geht man in Bayreuth Wagner gucken, aber sicher nicht ins Bett. Gut, in fraenkischen Hochwaeldern Peitschenspiele veranstalten, das ginge noch.

Filou, diese Vehemenz finde...

Filou, diese Vehemenz finde ich ebenfalls entlarvend.

0 Schluchten-Ossi 22.08.2012, 21:16 Uhr

@DA: A lesser man would have...

@DA: A lesser man would have been killed!

0 mediensegler 22.08.2012, 21:21 Uhr

erste link sollte der hier...

erste link sollte der hier sein http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Gerling-Konzern_K%C3%B6ln_-_Geb%C3%A4udekomplex_Im_Klapperhof_(4343-45).jpg . Vroni, netter Link, der mit der Mode, der andere eher nicht. . Filou22. August 2012, 22:38 Oh, oh .....? Getroffen, direkt in die Magengrube, sofern Sie das so gemeint haben, bezüglich meines Kommentars.

0 perfekt57 22.08.2012, 21:25 Uhr

http://www.arbeiterkind.de/ -...

http://www.arbeiterkind.de/ - "mut machen, die chancen des lebens zu ergreifen". (u.a. kommentar links im kasten) (an sich gutes und richtiges anliegen) . und in diesem "bildmachwerk mit versuch von wortkunst" kann man auf "seelandschaft mit pocahontas" stoßen, falls man möchte. http://www.youtube.com/watch?v=guwpSVSf4co&feature=related . und musik hört sich schließlich auch von jedem ipad anders an. (oder warum besonders technikaffine den knien auch schon mal unterschiedliche steine gönnen)

Dieser an sich intelligent und...

Dieser an sich intelligent und introvertiert wirkende Mann sieht einfach nicht, wie er nölenden Nervtanten wie Obert Steilvorlagen liefert, weil er sich als pars pro toto der Armen präsentiert, es aber halt nicht ist. Man sollte ihm langsam helfen, es wird seiner Partei helfen. . http://www.youtube.com/watch?v=8vdJ5MnvfOw Diese Maischberger-Show ist eine widerliche Katastrophe. Spricht eher gegen das seltsame Maischberger-Krawall-Konzept mit seiner typischen widerlichen Gästemischung. Baisewei, ich finde auch den Jauch widerlich. Bei Durcheinandergequatsche und Dumm-Moderatorentum schalte ich grundsätzlich ab. . Tatsächlich stehe ich eher auf P.s Seite, wenn ich denn auf einer Seite stehen müsste (und ich liebe die Geschichte der Maus) und nicht auf der Seite von Leuten wie Obert. Die auch nur mit ihrem Designerklamotten-ALDI Geld macht, weil sie eine Schmarotzerin ist. Sie schmarotzt aktiv am mühsam aufgebauten Markenimage der großen Designerlabels. Und lässt ebenso wie die großen Labels ungerührt in Asien nähen. Sie ist für mich ein Wirtschaftsschmarotzer, darf aber Herrn P. ohne Widerspruch zu kriegen als Sozialschmarotzer angreifen. Herr P. faselt in ihren Augen, in meinen Augen ist sie eine nölige schlichte Person und redet wirklich nur Blech. Den merkbefreiten Balken im eigenen Auge sieht man immer am wenigsten.

0 Filou, der Adolf des Dachgartens 22.08.2012, 21:45 Uhr

...da entschloss ich mich,...

...da entschloss ich mich, nicht mehr Postkarten zu malen, sondern der groesste Maeusevernichter des Universums zu werden. Gerade heute Abend ist es mir gelungen, auf Grund meiner aussergewoehnlichen Errrrrrrrrfindungsgabe zwei Maeuse zu eliminierrrrrren, auszuradierrrrren. Wie habe ich, das groesste Dolferl ueberhaupt, diese ungewoehnliche Leistung vollbringen koennen? Nun, nach vielen fehlgeschlagen Versuchen mit Kaese und Speck, den mir diese Parrrrasiten mit der ihnen angeborenen Schlauheit aus der Falle wegstahlen, was nicht untypisch fuer diese Geschoepfe des Satans ist, befestigte ich, der groessssste Mausejaeger der Geschichte, mit Baukit, Baukit deutscher Produktion, besser als jeder Baukit der dekadent-verrrrrrotteten Restwelt, Hamsterfutter am Ausloeser der Mausefalle. Da kann selbst die zarteste Maus den toedlichen Ausloeser nicht verhinderrrrrrn. Klapp(!) , sagt der Drahtbuegel-und hin ist sie! Hiermit erklaere ich allen Maeusen der Welt den totalen Krieg. Ich werde fuer alle Ratten der Welt ein Imperium errichten in dem Maeuse nur noch ein geschichtlicher Schatten sein werden. . (Goebbels, wo ist mein Calvados?)

0 holofernes 22.08.2012, 21:49 Uhr

@ Filou: das Gerling-Qartier...

@ Filou: das Gerling-Qartier steht schon seit Jahren unter Denkmalschutz, aber ihm wurde kürzlich das so Fell komplett abgezogen, daß der Schutz jetzt wohl ohne Denkmal dasteht. Der Bürokomplex wurde/wird zu Luxuswohnungen umgewandelt. Dazu hat man u.a. sämtliche originalen ausserst fein gegliederte Natursteinfassaden mit den bemerkenswert filigranen Holzfenstern abgerissen und durch wärmeschutzkonforme angebliche "Kopien" - ersetzt. "Das merkt doch keiner." Bis dahin war er einer der grössten und anspruchsvollsten Bürokomplexe der 50er Jahre in der Beundesrepublik, dessen hoher Denkmalwert ausser Frage stand. Nun hat man furchtlos durch Abrisse, Aufstockungen und Ergänzungsbauten das einzigartige städtebauliche Konzept "verbessert", (dabei -das wird sie freuen- auch Brekerplastiken überbaut) , mit Billigung der (inzwischen auch offiziell arbeitsunfähig erklärten) Stadtkonservatorin entgegen den Gutachten des Landeskonservatos. Das Denkmalschutzgesetz schützt zu Recht auch Bauten aus dem Dritten Reich und aus den 50er bis 70er Jahren, auch wenn das schwerer zu vermitteln ist. Aber der Schutz entbehrt der Grundlage, wenn das Denkmal seiner Substanz entledigt wurde. Wo der Fuchs zum Aufseher des Hühnerhofs bestellt wird, (wie in so manchen unteren Denkmalbehörden), muss man sich über das Ergebnis nicht wundern. Politiker haben ohnehin selten Probleme mit "Kopiebauten", feiern das Erscheinen jeden Investors als Erfolg und Rettung. Der Umzug des Versicherungskonzerns in die alten Messehallen führt zu anderen vielbeachteten Erfolgsgeschichten dieses reizenden Städtchens, seiner Politiker und Bankiers und Projektentwickler Ende der Abschweifung zum Thema Breker.

0 perfekt57 22.08.2012, 22:00 Uhr

köln & gestern? man kann auch...

köln & gestern? man kann auch bauen und einfach jedem, der wolkenkratzer oder sowas kann, mal ranlassen, auch ganz ohne name, so gehts heute (eher). http://www.youtube.com/watch?v=tQGwOvV7lzM - wozu ein gebäude, wenn man auch 250 verschiedene haben kann? http://www.youtube.com/watch?v=Yp_gN1XjYCQ - man weiß, deutschland ist alt, es will die welt in ihrer vielfalt nicht mehr zur kenntnis nehmen. http://www.youtube.com/watch?v=6G3y_XgzDhs&feature=related . und wir bitten den einwurf zu entschuldigen. . und ein paar sprengsel vom zeitgeist. . und zusammenarbeit? (zusammenarbeit produziert ziele. und ziele sind immer falsch) (wäre man ziellos den berg runter, hätte es nicht verunfallt, so aber, ... *g*) . aber bei uns sind ja märchen nicht so verboten, wie woanders. . und man tröste sich. (das leben ist nur ein kurzer besuch hienieden. deshalb sollte man es sich auch nicht unnötig leicht machen. oder schmerzfrei.) . und eine reise ist anlass für einen traum. (warum träumer nie reisen sollten) . and more speed? (sebastian coe and his running kindergarden) (rekorde für anfänger,*g*) . und der alte unverletzte mann im bild ist er selbst? (ehre den gelobten stellvertretern) (ja, wir waren auch mal jung) . und letzte geheimnisse rom's endeckt! (es gab gute und böse legionen. die guten für zu hause. die anderen für woanders.) (wovon weltmächte lernen wollen) . und "don so allemende" - "allmende" ja stark im kommen. das wort macht renaissance. (auch woanders: http://www.transcript-verlag.de/ts2036/ts2036.php - nicht jede tendenz ist bedenklich, aber die meiste)

@Filou: Haben Sie schon eine...

@Filou: Haben Sie schon eine Calvados-Falle für Mäuse erwogen? Die stürben zwar auch, ersöffen aber glücklich. (Der geneigte Leser setze den Witz bezüglich der Witwe des Martiniproduzenten ein, die fragte ob er beim ertrinken im Martinifaß gelitten habe, worauf sie geantwortet bekam"Nicht wirklich, er tauchte noch drei mal auf und ließ sich Oliven geben...")

0 holofernes 22.08.2012, 22:11 Uhr

@Filou: Das Gerling-Quartier...

@Filou: Das Gerling-Quartier steht schon seit Jahren unter Denkmalschutz, aber ihm wurde kürzlich das Fell so gründlich über die Ohren gezogen, dass der Schutz jetzt wohl ohne Denkmal dasteht. Bei der Umwandlung dieses bedeutenden Bürokomplexes der 50er Jahre in Luxuswohnungen hat man u. a. sämtliche bis dato originalen fein gegliederten Natursteinfassaden und filigranen Holzfenster pauschal durch wärmeschutzkonforme angebliche "Kopien" ersetzt (deren bauhistorischer Zeugniswert Null ist) und furchtlos das ausgefeilte städtebauliche Konzept der Entstehungszeit durch Abrisse, Aufstockungen und Ergänzungsbauten (dabei -das wird Sie freuen- werden auch Brekerplastiken überbaut) "verbessert". Dies mit Zustimmung der (inzwischen arbeits-unfähig) erklärten Stadtkonservatorin gegen die Gutachten des Landeskonservators. Das Gesetz schützt zu Recht auch Denkmale aus dem Dritten Reich und den 50er-bis 70er Jahren, auch wenn das schwerer zu vermitteln ist. Wo der Fuchs zum Aufseher des Hühnerhofs gemacht wird, wie in so manchen unteren Denkmalbehörden, muss man sich über das Ergebnis nicht wundern. Politiker haben kein Problem mit "Kopiebauten", feiern das Auftauchen jeden Investors als Erfolg. Der Umzug des Versicherungskonzerns in die alten Messehallen führt zu anderen Erfolgsstories der Politiker, Bankiers und Projektentwickler dieses reizenden Städtchens. Ende der Abschweifung zu Breker.

0 mediensegler 22.08.2012, 22:20 Uhr

Vroni, der PO- Po- Na- Ger,...

Vroni, der PO- Po- Na- Ger, Ups, I did it again, der ruiniert gerade eine Partei, von der ich mir eigentlich einiges versprochen hätte, und diese herrenreiterattitüdenpflegende Obert, nomen est omen, kenne ich nicht, ich kenne nur den Süddeutsche.artikel und habe auch nicht ferngesehen.

mediensegler, ach quatsch....

mediensegler, ach quatsch. Garnicht wichtig. Bin nur krawallig gelaunt. Morgen bin ich wieder ganz lieb und werde gutkatholisch mein Opfer auf dem Altar der Alphons-Verehrung niederlegen. Danach geh'n wir beim Frueh einen trinken. Versprochen. Echt. Meine ich so. . Keine Szenekneipen. Sowieso!

0 mediensegler 22.08.2012, 22:28 Uhr

Filou, der Adolf des...

Filou, der Adolf des Dachgartens22. August 2012, 23:45 Habe heute abend, Tierschützer weglesen, die Schnecken, die mir meine frischgepflanzten Zierblumen in meinem Garten über Nacht RATZEKAHL weggefressen haben, mit der Taschenlampe gesucht, mit Salz bestreut und Ihnen beim todschleimen genüsslich zugesehen. Überlege, ob ich beim nächsten Mal filmen soll, oder ob Standfotos besser sind. Ha!

Autsch! Hoffe, Gräten und...

Autsch! Hoffe, Gräten und Geräten sind zwischenzeitlich wieder hergestellt. Und nix verstaucht, das braucht bei mir zumindest stets unerfreulich lang, bis wieder Ruh ist. Breker: Fängt mit BRRR schon an, paßt aber auf so einige Idealfiguren muskulös-gestählter Körperideale, die sich vom wendig-drahtigen Typus doch sehr unterscheiden, nicht nur in der Frequenz indiskutabler "Muckibuden". Und das 2012. Wundheilung: Muß ich Ihnen nicht empfehlen: Calendula-Salbe. Und was für die Seele, meinetwegen auch mit Sahne.

0 mediensegler 22.08.2012, 22:31 Uhr

Und Friede! allen...

Und Friede! allen Kommentatoren.

0 mediensegler 22.08.2012, 22:51 Uhr

Filou22. August 2012,...

Filou22. August 2012, 23:05 Die vom Helmut, die haben was. http://www.helmut-newton.de/ . http://www.harrysmart.net/fine/bignude.html . Und wie kriegen Sie das ganze Equipment für Peitschenspiele in die Hochwälder?

Bevor ich mich endgueltig aus...

Bevor ich mich endgueltig aus der Ponadergeschichte verabschiede: Es geht einfach nicht an, dass die Leute Arbeiten annehmen muessen, von deren Entlohnung sie nicht leben koennen. Das heisst, ueber die Subvention der restlichen Lebenshaltungskosten dieses Arbeitnehmers, die der Unternehmer nicht bezahlen muss und fuer sich einstreicht, kommt der Steuerbuerger fuer den Gewinn des Unternehmers auf? Aha! Toll! Klasse! Ich bezahle also mit meinen Steuerbetraegen [1] die Gewinne und den Wohlstand der arroganten Schlauchbootlippenklasse? Wenn mir Doedel das schon auffaellt, wo ist der Aufschrei der Unzahl anderer Doedel? . [1] Ich zahle ja nicht. Ich bin vom Acker. Da wo ich bin, gibt es den Mindestlohn. Davon kann man anstaendig rumkommen. Sogar mit Urlaub in Griechenland. . Ich glaube wirklich, dass Deutschland sich abschafft.

@ Don: Zwetscgendatschi hat...

@ Don: Zwetscgendatschi hat Fruechte = Vitamine = gesund und schmeckt extra gut [1] mit Sahne = Vitamin D und Kalzium. [1]: weil die fette Sahne dazu beitraegt, dass auch fettloesliche Geschmackstoffe bemerkt werden. Mein letzter Backversuch war schmackhaft, aber doch enttaueschend weil jemand mir die Zwetschgen weggegessen hat, was ich erst merkte, als ich den Teig bedecken wollte. Ergebnis war ein eher homoeopathisch denn schulmedizinisch bestueckter Kuchen...

0 Köstlich 23.08.2012, 06:51 Uhr

Don, werden Sie wieder fit -...

Don, werden Sie wieder fit - es gibt viel zu erfahren in Ihrer Gegend. . Filou, Sie sind nicht der einzige Doedel dem das missfaellt und danke für die "Schlauchbootlippenklasse". . Der S aus G garantiert uns Doedel alle Schulden; ob er die in seiner verbleibenden Amtszeit wohl alle zurückbezahlt bekommt?

@Vroni u. mediensegler, peace...

@Vroni u. mediensegler, peace yo!!! Für mich ist und bleibt es der 'Po-Nager'. Es passt einfach viel besser. Auch hier, thematisch. Spezialist für Fettabsaugung am Hinterteil.

@Vroni "Tatsächlich stehe ich...

@Vroni "Tatsächlich stehe ich eher auf P.s Seite, wenn ich denn auf einer Seite stehen müsste (und ich liebe die Geschichte der Maus) und nicht auf der Seite von Leuten wie Obert.". . Es gibt nicht nur diese entweder/oder-Typen. Es gibt Standpunkte, zu denen man sich weitaus gemütlicher und sinnvoller gesellen kann. Am besten solch TV-Quatsch gar nicht erst nicht anschauen, dann kommt man nicht auf die Idee, sich entweder zur Pest oder zur Cholera zu stellen.

0 The Great Artiste 23.08.2012, 08:20 Uhr

Das ist so ein heutiges...

Das ist so ein heutiges Dilemma: Wobei spüren wir, dass wir am Leben sind, dass wir uns zufrieden zurücklehnen, und für einen Moment sagen, so könnte das Ganze jetzt eine Weile weitergehen? Viel zu viele glauben, dass es dazu bedarf, einen grossen Sieg zu erringen, etwas zu erreichen, etwas zu bezwingen, etwas zu demonstrieren. (Da würde ich auch unseren geschätzten Gastgeber bei aller prinzipiellen Nachdenklichkeit nicht ganz ausnehmen mit seinem Radl-Ehrgeiz). . So ein gräusliches Gelaber um den heissen Brei herum (kommt geht fort mit dem ewigen Ponader-Pumuckl) wie bei der Maischberger-Show (Wasch mir den Pelz und mach mich nicht nass) weckt bei mir immer den Verdacht, dass da eine selbstzusammengewürfelte Medienelite, ungefährdet lachshäppchenverwöhnt von allen wichtigen Empfängen und Buchmessen, mit dem radikalen Sozialismus flirtet, um den ganzen spiessigen oberen Mittelstand zu enteignen, dass dann nur noch HighFlyer (so Bergengruen-Branson-Winfrey-Style) und mehr oder weniger fleissige und selbstverwirklichte Arbeitssklaven oder BGE-Drohnen übrig bleiben - eine einzige Konsummasse für Sch....Smartphones und Mobility-Packages mit E-Smart und E-Klasse-Reiseoption. . Der Erbe ist ja fast zum Staatsfeind wie die RAF-Sympathisanten hochgekakelt, wenn man solche Monster wie die Geissens oder diese Obert als deren Repräsentanten darstellt. . Da gebe ich Ihnen, Filou, ganz recht: Bloss keine Steuergelder für die Schlauchbootlippenklasse - aber nicht jeder, der nicht dauernd von Existenzangst und Vorgesetzten-Mobbing plattgemacht wird, interessiert sich nur für Trüffelverkostungen, Designerschuhkollektionsvorstellungen und Yachtprospekte. . Allen radikalen Entsagungsaposteln würde ich zurufen, dass eine einigermassen abgesichterte Existenz durchaus kreativer machen kann - Nietzsche, Goethe etc. sind nicht durch eine Castingsshow berühmt geworden, sondern lebten in Situationen, in denen sie über Schreiben und nicht über Mäusejagen zum Malawi-Spiesschen-Abend nachdenken konnten. . Was uns völlig abgeht in der ganzen Diskussion, ist eine etwas ausgewogene Nachdenklichkeit, eine gewisse intelligente sozial demokratische Denkungsart ( nicht dieses peinliche Gewinsel, wie man nur Mutti endlich den Teppich unter den Füsssen wegziehen kann). . Wir haben sicher das Problem, dass wir zu viele Pleitegeier haben, dass wir wirklich nicht genug Chancen haben, alle in ein ordentliches Leben zu bugsieren - ( man denke nur noch mal an Malawi und Somalia)- aber gewinnen wir wirklich, wenn wir den gelebten Pluralismus in der oberen Mittelklasse plattmachen, und nur noch bei Experten denken und entscheiden lassen? . Unsere wirtschaftlichen und politischen Eliten hätten das -glaube ich- ganz gerne so. Mehr Umsatz, mehr Macht. . Und wo ich den Bogen schliesse: Was ist es, dass uns zu glücklichen Menschen macht? Wenn wir weniger danach geiern, möglichst bald ein CLK-Klasse Cabrio leasen zu können, wenn unser A-Klasse Vertrag am Auslaufen ist ( bei einem Neuwagen hat man ja kein Reparaturrisiko), sondern uns eher für einen ordentlichen Gebrauchtwagen ( mit Liebhaber-Werterhaltungspotential) entscheiden, und eine vertrauenswürdige freie Meisterwerkstatt, die etwaige Probleme finanziell erträglich in den Griff kriegt. . Weniger blechen, weniger siegen, mehr geniessen, und da könnte ich auch noch eine Volte anfügen zur spannenden Diskussion vom letztenmal, dass unser Körper uns auch anders als beim Sport für manchen Spass zu haben wäre, der in mittlerweile kaum diskutierbare Sphären vergrault worden ist. . Der Frau, der man die Sexualität abgewöhnt hat, die steht nicht mehr zur Verfügung - und nichts ist erotischer, als eine erotisch interessierte Frau. . Und da bleiben dem Teenie nur seine Minikätzchen auf dem Mäusekino seines Smartphones, dem notgeilen Bauarbeiter, pleite und von sonstwo, nur seine Stilaugen am FKK-Strand, dem Manager sein Quality-Escort-Service, und seiner Frau nur das hechelnde Züngelchen ihres Malteserhündchens... . Das kann es doch nicht gewesen sein...

An Filous ästhetischem...

An Filous ästhetischem Bewußtsein soll(te) die Welt genesen. (Solte er doch erstmal ne anständige Skulptur modellieren, zuvor zeichnen, von mir aus mit Pimmel und langen Beinen bis zum Schritt). Allen Ernstes: Was kann die Klassik dafür, daß sie für üble Zwecke (in Deutschland der zwölf Jahre) mißbraucht, mißdeutet wurde. In der Zeit der Dreissiger Jahre hatten sie doch alle nen Fimmel, von Norwegen, über die UDSSR, Frankreich und Italien. Und das Jahre vor den Nazis. .. Die realisierte gläserne, hermetische Pappdeckel-Architektur der Gegenwart sieht zum größten Teil so aus, als ob sie aus ein und demselben Büro stammen würde. Einer "kupferts" vom andern ab. Copy & Paste. .. Eckensteher aller Kneipen selig vereinigt. .. Fett hält warm. .. Beuys.

holofernes@: Grüße aus dem...

holofernes@: Grüße aus dem Höllenpfuhl, Sie haben´S jedoch voll getroffen.

mediensegler@: Locken mein...

mediensegler@: Locken mein Lieber, locken. Mit Pheromonen.

Wenigstens ist der Newton nur...

Wenigstens ist der Newton nur beim Fotographieren geblieben mit seinen geruchlosen Beauties im Gegensatz zum G. Richter, der seine eigenen Fotos nochmals abmalt.. .. Das Ganze ist wie mit den Tatortsendungen im subventionierten TV im Vergleich zu dem 20-bändigen Pitaval oder Anselm v. Feuerbach mit seinen Fallgeschichten. (Wenn das Lesen nur nicht so anstrengend wäre). Letztlich wollen wir doch vom ganzen Kultur-und Medienbetrieb samt Architektur gute Geschichten erzählt bekommen. Wie man das Narrativ serviert, so.... .. Kann denn Calvados dermaßen grantig machen?

0 holofernes 23.08.2012, 10:24 Uhr

noch nachtrag zu gerling:...

noch nachtrag zu gerling: http://www.archimaera.de/2011/lebensdauer/substanz_oder_zeichen @perfekt57: großartig diese filmchen. stelle mir vor, die endlose langeweile an einem solchen ort, sollte die bewegung des fahrzeugs aufhören. gibt es hier einen flohmarkt? menschen auf der Straße? was machen die insassen dieser hütten da eigentlich? die bauliche und architektonische und handwerkliche qualität der gerling-bauten ungleich anspruchsvoller. das selbstverständnis des seinerzeit maßgeblichen konzernherrn herrn gerling mag mit dem eines scheichs überschneidungen aufgewiesen haben. die neuen neuen projektentwickler sind marketingorientiert. da erhält z.B. ein bau willkürlich den namen "Palais de Weerth", nach dem reitergeneral des 30jährigen kriegs, der hier einer straße den namen leiht, aber mit den bauten nicht das mindeste zu tun hat. das ziert ungemein. auch anderswo wird geschichte "umgeschrieben", aus einer nazikaserne mit düsterer vergangenheit wird ein edles "Sophienpalais" stilisiert. http://www.abendblatt.de/hamburg/sophienterrassen/article2368858/Sophienpalais.html. die stadtplaner sind dankbar, der investor schätzt die 100%ige absetzbarkeit der herstellungskosten infolge denkmalschutz, hohe decken (für allfällige kronleuchter) und marmorbäder. tüchtigste architekten tapezieren auch hemmungslos neubauten für die gleiche klientel mit klotzigem neoklassizismus, extrudiertes poystyrol gibt den stuck. alles ist gut? am platzl in münchen hat man aus den ältesten spätmittelalterlichen zinshäusern, die sogar den krieg überstanden hatten, seinerzeit ein edelstes schicki-micki kitschambiente "restauriert", die geschichte der ärmsten der armen ,welche dort jahrhunderte ihr dasein fristeten, ist komplett weggehübscht. der exorzismus der "sanierer" scheut vor nchts zurück. bei barockklöstern im berüchtigten neuem glanz verschweigt man gerne, was sich dort abgespielt hat, als sie blödenanstalten und gefängnisse waren. denk-mal! bleibt eine weitgehend ungehörte aufforderung.

0 HansMeier555 23.08.2012, 10:28 Uhr

Jede Gesellschaft hat die...

Jede Gesellschaft hat die Oppositionsparteien, die sie verdient, SPD und so. . Das mit Thomas Mann und der Sänfte hab ich noch gar nicht gewußt. Dabei wär das doch auch ein Geschäftsmodell, wo Taxiunternehmer und Inhaber von Fitneß-Clubs tolle Synergieeffekte erzielen könnten. Die einen Kunden zahlen für die Beförderung, die andern fürs Tragendürfen.

0 Seppl-Wirt 23.08.2012, 12:02 Uhr

Eine Stütze der Gesellschaft...

Eine Stütze der Gesellschaft macht den Lenz. Kann man machen. Thomas Mann hat sich tragen lassen? Wundert mich nicht - seine Literatur taugt ja auch nichts, genauso wenig wie der kitschige Lenz des Herrn Büchner. Der kleine Geschichte oben hat mir aber recht gut gefallen. Mir gefällt, wenn jemand sein bürgerliches Ding durchzieht, egal wie es um einen herum ist. Mein Großpapa hat sich jeden Morgen rasiert, im Weltkrieg, im ersten und im zweiten, vorher und danach natürlich auch. Ihm war wichtig, nicht zu verwahrlosen; auch geistig. Auf "Grüß Gott" hat er "Guten Tag" geantwortet und er hatte auf seinen Wanderungen immer Herrenkuchen dabei. Von Thomas Mann hat er auch nicht viel gehalten, zu viel Attitüde. Er hat am Chiemsee gewohnt, als es noch kein Windsurfing gab. Danach ist er ins Lehel gezogen - er und sein Herrenkuchen und diverse Rasiergeräte. Tja, so was das.

0 Seppl-Wirt 23.08.2012, 13:02 Uhr

@Plindos Filz hält warm....

@Plindos Filz hält warm. Fett liefert Energie. Er hat zwar "Wie wollen Sonne statt Reagon" gesungen, aber das wusste er dann doch schon. Und was das Design von heute betrifft: WYSIWYG und anders herum.

0 E.R. Binvonhier 23.08.2012, 15:01 Uhr

@Vroni, teile Ihre Abneigung...

@Vroni, teile Ihre Abneigung gegen Maischberger, Jauch und Co., muss auch zugeben, dass ich mir eine Sendung Dallas nur zur Hälfte und Denver nur zu einem Drittel antun konnte. . Die Medien und ich gehen wohl schon seit längerem getrennte Wege.

0 mediensegler 23.08.2012, 15:33 Uhr

Filou23. August 2012,...

Filou23. August 2012, 00:25 Hatte auch mal so nen Calvatres, da war so ein Grantig-molekül zuviel drin. Szenekneipe war mal, jetzt weniger. Empfehle das Päffgen, wegen der Nähe zu Gerling. . muscat23. August 2012, 09:27 Danke für die Schützenhilfe, das Bild mit dem, der sich am Hintern festbeißt, passt. Laukauer nennen wir die bei uns. . Vroni, Frederik die Maus? Bin mehr für Äsop. Ameise und Grille/Heuschrecke. . Plindos23. August 2012, 10:43 Helmut Newton hatte wohl mit deutsch-jüdischer Herkunft mit Breker eher wenig am Hut Trotzdem hat unsere Alice Ihm in Emma vorgeworfen, sexistisch, rassistisch und faschistisch zu sein. Ich mochte seine Bilder. Ein Avantgardist unter den Fotografen.

0 specialmarke 23.08.2012, 15:43 Uhr

Lieber Hans Meier, würden Sie...

Lieber Hans Meier, würden Sie was zahlen, wenn Sie einen Dichterfürsten den Berg rauf tragen dürften? Mann oder Breker gehen ja nicht mehr, sagen wir also mal "Martin Walser"oder (speziell für Sie) "Elfriede Jelinek"...

0 mediensegler 23.08.2012, 16:14 Uhr

The Great Artiste23. August...

The Great Artiste23. August 2012, 10:20 Was bleibt denn zwischen den BGE-Arschbeißern, fettabgesaugten schlauchbootlippentragenden Hirnamputierten und den ganz Großen, die sogar Staaten in die Knie zwingen. Da hat man nur gebrauchte Autos gekauft, mehr Tilgung als andere Miete gezahlt, hat nie über seinen Verhältnissen gelebt, und dann verzocken andere die Lebensversicherung und Rente, und so ein Fuzzy-Öko-gnom erzählt einem dann, dass man mit abbezahltem Eigenheim ja jetzt reich sei, und mal eben eine Zwangsanleihe zahlen könnte. . Schnell verkaufen und alles auf den Kopf hauen, bevor die Aasgeier kommen? . Weniger blechen, weniger siegen, mehr geniessen, am besten mit der erotisch interessierten Frau ohne Schoßhündchen. Haben Sie nett gesagt. . Und die überall entstehenden Clouds braucht wirklich niemand. Wie der Name schon sagt, die klauen...die Existenz. Stützen aller Welt, vereinigt Euch. . P.S. Sie haben bei den bemitleidenswerten Figuren noch den sabbernden Schnauzbart mit Migrationshintergrund in der Gemeinschaftssauna vergessen.

0 mediensegler 23.08.2012, 17:14 Uhr

holofernes23. August 2012,...

holofernes23. August 2012, 12:24 Ihr Link zu den Gebäudekosten und dem Nutzwert/kosten erinnert mich an das, was ein befreundeter Handwerker mal gesagt hat. "Du zahlst ein Haus immer dreimal, das erste Mal die Anschaffung, das zweite Mal an die Bank und das dritte Mal nach 30 Jahren Tilgung die Reparatur, denn dann kommen die Strom-, Gas- und Wasser/Scheiße- Leitungen, das Dach und die Fenster. Mit Pech auch noch andere Dinge, an die Du nie gedacht hast. Im Alter sollst Du nicht besitzen, sondern zur Miete wohnen." Weise Worte vom großen wissenden Handarbeiter Repafuzius.

ZITAT: " denk-mal! bleibt...

ZITAT: " denk-mal! bleibt eine weitgehend ungehörte aufforderung" Hier kann der eilige Mensch verborgene Schätze "sehen lernen"... und auch tätig werden...bei Rettungsaktionen für die Restaurierung alter Häuser. http://www.denkmalschutz.de/service/foerderermagazin.html http://www.monumente-online.de/12/04/index.php

Holofernes, der Gerling-Block,...

Holofernes, der Gerling-Block, der ehemalige, gehoert in meiner Erinnerung zu den truebsten Fusswegen meiner Jugend. Zu jeder Tages-und Nachtzeit war da tote Hose und der Eindruck luxerioeser Stalinallee. Ich ging dort nur langs, wenn ich bei Pesch gucken wollte, welches Moebel ich mir mal wieder nicht leisten konnte. . Plindos, ich brauche nicht zu zeichnen, ich hab einen Fottoapparat. Und: der Breker wurde missbraucht? Hat der Breker das gewusst, oder hat's ihm nach 45 einer gesagt? Ich bleibe dabei: die Beene sind zu kurz, aber die Loeckchen sind rischtisch goldisch. . mediensegler, das war keine calvadosinduzierte Grantigkeit. Als Kind blaetterte ich in zwei Baenden der (vermutlich) Blauen Buecher. Eines hatte das Werk von Breker zum Inhalt: das fand ich widerlich. Das andere zeigte die Gemaecher von Louis XIV in Versailles, in Schwarz-Weiss, teurer Kupfertiefdruck. Kein Anlass fuer mich, Versailles zu besuchen. Das aenderte sich. Ich liebe die Aussenansicht des Schlosses-und den Park sowieso. Das Innere aber, nach einer draengenden Aufforderung von Madame besucht, erinnerte mich zu deutlich an die Buchbilder der Kindheit. Diese riesigen Oelschinken an den Waenden... Draussen im Park bezaubernde Heiterkeit, drinnen im Haus die Beengtheit riesiger Raeume. . Uebrigens Helmut Newton: Der Mann ist Ironiker. Eine seiner Bildserien heisst 'Nordfleisch'. Koennte sein, dass Newton ironisch mit der verordneten Bildaestetik seiner Jugend spielte. Dies aber, um mit Guenni [1] zu sprechen, ist ein weites Feld. . [1] Nich W., sondern der Langweiler aus Luebeck.

0 mediensegler 23.08.2012, 20:31 Uhr

Filou23. August 2012,...

Filou23. August 2012, 19:27 Ich kenne Nordfleisch, auch dieses gefühlte 2x4 Meter Buch, wurde hier bei uns im Antiquariat für 199 Euronen angeboten, ein Schnäppchen, aber war mir zu teuer, wie gesagt, ich kaufte bisher nur Gebrauchtwagen. Trotzdem, ich mag seinen Stil, und halte Ihn für einen der ganz Großen.

0 Seppl-Wirt 23.08.2012, 21:32 Uhr

Jelinek würde ich...

Jelinek würde ich hinauftragen, Helmut Newton nicht. Exzellente Schriftstellerin! Er mochte zwar auch starke Frauen aber aus anderen Gründen. Krude. Von Walser stammt glaube ich der Satz: "Heimat ein freundliches Wort für Zurückgebliebenheit". So ganz unrecht hat er da nicht. Das ist zumindest für eine nähere Erörterung tragfähig;, ein Stück würde ich ihn tragen und ihn dann zurücklassen. Sein See ist aber der Bodensee.

0 mediensegler 23.08.2012, 21:58 Uhr

Filou23. August 2012,...

Filou23. August 2012, 19:27 Draussen im Park bezaubernde Heiterkeit, drinnen im Haus die Beengtheit riesiger Raeume. . Oder eher Einschüchterung? . Bei mir als Kind war es umgekehrt. Mein Bruder und ich spielten Astronaut, indem wir uns alte Persileimer, oder Omo? über den Kopf stülpten oder wir bauten unterirdische Höhlen. Ich erinnere noch heute die unendliche Weite des beengten Raumes. Es kommt immer darauf an, wo man gerade ist, und ob man wirklich da ist, wo man ist.

0 The Great Artiste 23.08.2012, 22:06 Uhr

@mediensegler: Alles auf den...

@mediensegler: Alles auf den Kopf hauen? unsere Archillesferse bleibt die Krankenversicherung, wenn man weiss, das liebste Partnerchen des Universums oder man selbst könnte gerettet werden, wenn die Kasse dies oder das bezahlen würde, weil man es selbst nicht mehr kann, da bleibt dann alles Streben nach preiswerter Autarkie und Selbstermächtigung irgendwie auch unbefriedigend... . Nix ist perfekt, aber es würde mal guttun, wenn ehrlicher diskutiert würde. Am Ende soll man noch froh sein, wenn einem das geerbte Familien-Mietshaus ( nicht eine ganze Neue Heimat) entschädigungslos für ein besseres Bildungssystem tralala weggenommen wird. . Und übrigens, ich hätte den Schnauzbart gerne in die Aufzählung mit hineingenommen, aber der war schon aus der Sauna in die Geisterbahn verschwunden, weil da das Skelett erst so richtig richtig nackig war....

0 tutNixZuRSache 24.08.2012, 03:16 Uhr

@The Great Artiste 23. August...

@The Great Artiste 23. August 2012, 10:20 "das kann es doch nicht gewesen sein...." Tja, thats the point... Das war es aber. Das Spiel ist aus und der zweibeinige Affe reine Historie... "Jede Art hat Ihre Zeit" Unsere ist angelaufen.

0 holoferne 24.08.2012, 08:47 Uhr

@filou: die trübe erinnerung...

@filou: die trübe erinnerung dürfte eher der monostruktur einer reinen nutzmenschenbatteriehaltung geschuldet sein denn der architektur, sogenannte Büroparks in düsseldorf oder anderswo öden mindestens genauso an, endlose tote fassadenfronten. viel meist verspiegeltes glas ist nicht "demokratischer", vgl. dubai. im gegenteil, nach meiner beobachtung ist am gereonshof ein menschliches maß gewahrt, mit den zu öffnenden zierlichen fenstern, und der ausserordentlich sorgfältigen detailausarbeitung der fassadengliederungen ein reiz der annäherung vorhanden, den man bei heutiger "moderner" architektur i.d.R. vergebens sucht. ob sie ein gebäude aus 100 m entfernung anschauen oder dicht davorstehen, es gibt nichts mehr zu entdecken, (außer dass eine eventuelle steinfassade niemals eine wand aus stein ist, sondern immer nur eine dünne tapete vor einer unappetitlichen unterwäsche, und der putz genauso eine lüge. technisch ist alles optimiert, ein fenster hat mittlerweile wenn man es öffnet, so überhaupt möglich, die anmut einer tresortür, kein architekt entwirft noch fensterprofile. die maßsstäblichkeit unterscheidet die gerlingbauten auch von den incriminierten bauten aus der zeit vor 45. das frühere palais langen ausgenommen, welches tatsächlich dem ehem. bauleiter der reichskanzlei seine heutige erscheinung verdankt, aber raumaufteilung und Geschosshöhen von der darin verarbeiteten ruine des gründerzeitbaus übernimmt. brekers nicht unbedeutender anteil an architektur und seinen figurenschmuck sehe ich nicht negativ. ich kenne die hemdsärmeligkeit heutiger planer, denen solche gestalterische sorgfalt völlig fremd ist.

Filou@: Sie sind aber doch ein...

Filou@: Sie sind aber doch ein Rabulistiker von Graden. Die Klassik wurde mißbraucht, nicht der A. Breker. Er wollte sich höchstens mißbrauchen lassen, um an die großen Pachtei- & Staatsaufträge zu kommen, was ihm bekanntermaßen ja auch gelang. Ein Phänomen, welches nicht nur auf Diktaturen beschränkt war. Die heutigen Staaten kommen ohne das Aufgetürme von massiven Weibs-und Mannsbildern für Propagandazwecke aus. Damit das Machttheater funktioniert, bedient man sich heutzutage flüchtigerer Medien. Ob diese subtiler sind, sei dahingestellt. .. Der Marmor in den Räumen von Versailles ist kein solcher, es ist hingepinseltes Imitat. Die Pinunzen für den echten wurden tous pour la gloire de la France in auswärtigen Kriegen verpulvert. Die Gemächer waren ausschliesslich große Staatspropaganda samt den Bildchen an den Wänden. Selbst gekackt wurde noch noch mit großer Pose, das lever, das Aufstehn, sowieso. Was die Aussenanlagen betrifft: Zu Zeit Louis IVX. waren das alles kleine Bäumscher im Park, das ästhetische Ideal waren nicht die großen Parkbäume der Jetztzeit. Sie sind also demnach ein verkappter Romantiker ts, ts. .. Dat´Se knipsen könne, füngen isch supa, do können´Se jo nix fallesch maache, nee. Passen´Se bloß op bei de Objekauswahll. Dat Ihne nit de Madamm op de Schpur kütt.

0 Norddeutsche 24.08.2012, 09:32 Uhr

Wie gerne würd ich mit Ihnen...

Wie gerne würd ich mit Ihnen zusammen auf die Berge steigen, wenn dazu Torte gereicht würde! Es erscheint mir, bei längerem Nachdenken, die einzig mögliche Art zu sein, auf Berge zu steigen.

0 Prinzessin Lillifee 24.08.2012, 10:36 Uhr

Des sind die Artikel, die ich...

Des sind die Artikel, die ich auch gerne schreiben würde ... Ohne 3000 Zeichen Limit ... ;-)

mediensegler, es waren die...

mediensegler, es waren die Privatraeume, die mich bedrueckten. Aber was heisst schon Privat? Der Koenig war von morgens bis zur Nacht eine oeffentliche Person. Von Einschuechterung habe ich nichts bemerken koennen. Die Aussage war "Hier wohnt der Koenig von Frankreich, basta!" . Wenn man aber, so wie ich das notorisch tue, bevor ich zum Hotel abbiege [1], ueber die Avenue de Paris, mittelachsig auf das Schloss zufaehrt, bekommt man nicht den Eindruck, sich der finsteren Behausung eines Despoten zu naehern. Vom Kern der Anlage, dem kleinen Jagdschloss Louis XIII, oeffnen sich trichterfoermig nach OSO die Vorhoefe. Fast eine demokratische Geste. Fast. . Die grosse Besucherzahl, die am Parkeingang draengelt, verlaeuft sich wenn man man die grosse Terrasse verlassen hat. Darin zeigt sich die Genialitaet des ganzen Entwurfs. . Plindos, man hatte immer mit knappen Kassen zu kaempfen, Das Geld ging in die Fassade, ins Dekor. Wenn man so manche Statue an der Fensterseite des Spiegelsaals genauer betrachtet, kommen einem doch leichte Zweifel an der Qualitaet. . Holofernes, unbestreitbar ist der Gerling-Komplex gut detailliert ausgefuehrt, es aendert aber nichts an der Kaelte und Langeweile die er ausstrahlt, da kann selbst die konterkarierende Kleinbuergerzeile auf der gegenueberliegenden Strassenseite nichts aendern. Es bleibt ein trostloser Ort faschistoider Machtdemonstration. Siehe weiter oben. Aber das hiesse Aeppel mit Birnen vergleichen. . [1] Einmal im Jahr sind wir in Versailles, nicht nur wegen Park und Schloss; es ist die komfortable Naehe zu Paris und die Moeglichkeit ungestresst aufs Land ausuzubuexen. Der Peripherique ist furchtbar.

.......sie mochten sich die...

.......sie mochten sich die Beiden, kongeniale Affinitäten. Breker und Speer. Beide waren letztlich doch immer im Widerstand gewesen. Sozusagen in der inneren Immigration. Zumindest in der imitatio. Nachher. Der verstorbene Mitherausgeber der FAZ, Fest, versuchte sich dem Phänomen Speer zu nähern, der war aber irgendwie nicht zu fassen. "Flutschich" würde der Rheinländer sagen.http://de.wikipedia.org/wiki/Arno_Breker .. Phonetisch kann der Rheinländer kein ES-CE-HA ausssprechen. Zum Fisch sagt er Fich, zum Tisch, Tich und zur Vase als Ergänzung Fase. r

0 Donna Elvira 24.08.2012, 14:02 Uhr

Lieber Don, urlaubsreif?...

Lieber Don, urlaubsreif?

0 aristius fuscus 24.08.2012, 14:32 Uhr

Warum überhaupt auf Berge...

Warum überhaupt auf Berge steigen? Ich entsinne mich der Aussage eines Verwandten (eingefleischter Hamburger), als er das erste Mal der Alpen ansichtig wurde: "Beeindruckend ist das ja schon. Aber was für eine Platzverschwendung!" Kann ich zustimmen...

Ehrlich, Savall, Tom Sharp?...

Ehrlich, Savall, Tom Sharp? Habe mal vor langer Zeit 'Puppenmord' gelesen. Hm.

0 donalphonso 24.08.2012, 16:46 Uhr

ich weiss, es klingt blöd,...

ich weiss, es klingt blöd, aber tippen mit der rechten hand tut weh. . aristius fuscus, Berge sind purer Luxus und gleichzeitig auch menschenabhaltend. das mag ich so an ihnen.

0 donalphonso 24.08.2012, 18:11 Uhr

Und danke für all die...

Und danke für all die netten Wünsche. es wird schon wieder. Und Meran wird auch kommen! Das Rad ist schon fertig.
.

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Mit Granny Gear! Das hätte meiner Grossmutter gefallen.

0 donalphonso 24.08.2012, 18:17 Uhr

Plindos, ich habe in...

Plindos, ich habe in Kunstgeschichte Speers Autobiographie und später das Buch von fest gelesen - ich hatte danach den Eindruck, duschen zu müssen. Besonders beim Kapitel über die Nürnberger Prozesse, wo er sich ganz klein machte. Gut getroffen hat es m. E. Gustave Gilbert in seinem Nürnberger Tagebuch: Jemand, der sein Gewissen so taktisch wie alles andere auch einsetzt, und versteht, sich immer im richtigen Moment abzusetzen. Man hätte ihn auch aufgrund der Signalwirtkung nicht mehr rauslassen sollen.

0 donalphonso 24.08.2012, 18:19 Uhr

Prinzessin Lillifee, danke,...

Prinzessin Lillifee, danke, Internet hat ja Geduld, aber keine Grenzen.

0 donalphonso 24.08.2012, 18:21 Uhr

Norddeutsche, das dachten so...

Norddeutsche, das dachten so einige, aber nicht wenige fanden es nachher weniger erbaulich, schliesslich bin ich alt, dick und immer schlecht gelaunt, und jammere auch noch über meine Gebrechen, wenn mir einfach nur die Puste fehlt. Das liest sich nur wie jede Propaganda nachher schöner.

0 donalphonso 24.08.2012, 18:26 Uhr

Ich wüsste ziemliche viele...

Ich wüsste ziemliche viele JungautorInnen der deutschen Sprache, die ich auf einen Berg tragen und dann oben erst ab- und dann aussetzen würde, als Sprachpfleger und Buchmessenheger. Aber nicht gerade auf meinen Hirschberg.

0 donalphonso 24.08.2012, 18:32 Uhr

HansMeier555, nun war Mann ja...

HansMeier555, nun war Mann ja auch Outdoornorddeutscher, aber das Kraxeln ist nun mal nicht Jedermanns Sache. Noch 1858 reiste König Maximilian II. vor allem mit der Kutsche einmal die Alpen entlang, aber was bei den Menschen einen enormen Eindruck machte, war der Umstand, dass er manche Strecken auch zu Fuss ging. In den Bergen! Das war eine Sensation. . Vor diesem Hintergrund muss man das verstehen.

@Don - Speer: Yep, ein...

@Don - Speer: Yep, ein lupenreiner Opportunist. Er witterte die Chance des Aufstiegs und nahm sie wahr ... Das ist überhaupt ein Aspekt, der bei der historischen Betrachtung des Nationalsozialismus zu kurz kommt. Seine einmalige Rolle als unabdingbare Voraussetzung der Aufsteigernation Deutschland, in dem die soziale Mobilität grösser war, als in jedem anderen industrialisierten land der Welt. Das ging nur, weil die radikale, flächendeckende Zerstörung der alten Klassen- und Vermögensverhältnisse durch die Nazis und den von ihnen angezettelten Krieg jede Menge Platz für Leistungsaufsteiger machte. Schon im Dritten Reich boten die Nazis ethisch gleichgültigen, aber technisch/organisatorisch Befähigten bis dato einmalige Aufstiegschancen. Speer ist deren idealtypischer Protagonist. Gruss, Thorsten Haupts

0 donalphonso 24.08.2012, 19:59 Uhr

Naja, die Nazis brachten...

Naja, die Nazis brachten Osthelfer auch für Private, sie boten in der Wehrmacht Ausbildungen für KFZ und Motorrad und Flugzeug, und generell musste man die leute auch kaum prügeln, ich sag nur KdF. Und das alles bei gleichzeitiger Vertreibung der Elite... ein gewisser Herr Karajan hatte ja auch so seine Möglichkeiten.

0 mediensegler 24.08.2012, 20:05 Uhr

Filou,Tom Sharpe, wo war der...

Filou,Tom Sharpe, wo war der denn(hier überlesen?)? Ich habe mich gekringelt vor Lachen. . Plindos, Dat´Se ooch Kölsch könne, füngen isch supa! Wigger su! Isch kann dat nitt esu joht.

mediensegler, manchmal...

mediensegler, manchmal schoepfe ich aus Baechen, deren Ufer ich normalerweise nie aufsuchen wuerde.

0 mediensegler 24.08.2012, 20:52 Uhr

Filou24. August 2012,...

Filou24. August 2012, 13:25 Ich hatte mal eine Zeit, wir waren jung, fühlten uns stark und waren aus heutiger Sicht ziemlich blöd, da fuhren wir mindestens einmal im Jahr nach Paris, der Ablauf war immer gleich, zwei Uhr nachts starten, in Paris mindestens 10 Runden Triumphbogen mit Spurwechsel, Frühstück bei Fouquet's mit der Gelegenheit sich in den dortigen luxuriösen Waschräumen frisch zu machen, Galeries Lafayette, Montmartre, Sacré-Coeur, Quartier Latin, und dann am späten Abend wieder nach Hause. Geld brauchte man dafür nicht allzuviel. Die Mädchen, die wir mitnahmen, waren immer sehr beeindruckt. ;-)

Tom Sharpe wurde mir im Urlaub...

Tom Sharpe wurde mir im Urlaub (Bretagne) aus deutschen Studienratskreisen zugesteckt. Wenn das nicht ein Qualitaetsmerkmal ist. . Schacking a song guh!

0 Köstlich 24.08.2012, 23:05 Uhr

@Filou: Hat Ihnen das der...

@Filou: Hat Ihnen das der Hochstapler aus Landau zugesteckt ? . Bio und Sport über Jahre und mit "unkonventionellen Methoden"; für abstruseste Antworten gabs die besten Noten..hihi. . Wir brauchen mehr Hochstapler, damit die Jugend besser aufs weltweite Geschäft vorbereitet ist! Wo bleibt das Spendenkonto für aufgeflogene Hochstapler im Schuldienst? . @Tom Sharpe: Das ist doch der mit der amüsanten Gummipuppe oder?

mediensegler, ich bin...

mediensegler, ich bin Naturveraechter. Romantische Strandspaziergaenge oeden mich an. Berge sind eine Zumutung. Dem Besichtigen von Burgen und Schloessern musste ich wegen meiner strammen kommunistischen Haltung entsagen, nur mit evangelischen Kirchen konnte ich wegen ihrer schmucklosen Geistlosigkeit etwas anfangen, war mir aber auf die Dauer dann doch zu langweilig. Katholische Kirchen haetten eine Chance gehabt, jedoch, als ich in Notre Dame fuenf Kerzen anzuendete, verbunden mit der dringenden Bitte, der Herr moege mein Kaff bis oben hin zusch.....n, das Ereignis aber partout nicht eintreten wollte, war auch diese aeusserst zarte Liebe hinweggefegt. Da blieb nur noch die Stadtwanderung mit Vermeidung touristischer Anziehungspunkte. Man laesst sich treiben und guckt, und spinnt sich Geschichtchen zusammen-und landet in der Pause garantiert im miesesten Cafe des Viertels. Eine Stelle in Paris wird von mir allerdings so oft besucht, wie von anderen der Louvre. Es ist ein Laden in der Rue de Rivoli in dem Rattenfallen, Mausfallen und allerlei Gifte feilgeboten werden. Das Schaufenster ist eine Sensation. Fuer Sadisten. Moi! . . Köstlich, Lehrer fuer Sport und Bio, ein ungeheiltes Kindheitstrauma. Bingo, der Tom Sharp.

0 HansMeier555 25.08.2012, 09:49 Uhr

Und wenn jetzt Sissy für die...

Und wenn jetzt Sissy für die CSU spitzenkandidieren würde?

0 perfekt!57 25.08.2012, 10:53 Uhr

da mutet er seinem...

da mutet er seinem kettenspanner aber was zu... (*g*)

0 perfekt57 25.08.2012, 11:48 Uhr

am rande, zeitgeist: "Beim...

am rande, zeitgeist: "Beim Neubau des US-Militärhospitals in Weilerbach soll die Öffentlichkeit teilweise ausgeschlossen werden. Das Bundes-Verteidigungsministerium hat einem Antrag des US-Militär zugestimmt - in Sachen Natur- und Umweltschutz soll den Amerikanern niemand in ihre Planungen reinreden können. SWR Reporter Jochen Voß berichtet." http://www1.swr.de/podcast/xml/regionen/kaiserslautern.xml darin . http://mp3-download.swr.de/swr4/rp/regionalprogramme/radio-kaiserslautern/swr-studio-kaiserslautern-das-thema-des-tages-podcast/562980.6444m.mp3

0 perfekt57 25.08.2012, 12:06 Uhr

und noch jemand, der ganz...

und noch jemand, der ganz einfach bloß alle seine sachen behalten wollte, nichts hergeben. (ok, bloß ein neurotischer ingenieur. lehnt sich auf, ändert die welt - oder warum auch wir weiterhin unveränderliche westviertel bevorzugen, *g*) http://www.ted.com/talks/lang/de/tal_golesworthy_how_i_repaired_my_own_heart.html

Die demographische Entwicklung...

Die demographische Entwicklung wird durch das massenhafte Gleichstellen von gleichgeschlechtlichen Gummipuppen garantiert. Macht Euch bitte keine Sorgen, die Rente ist Euch sicher. Die fetten, müden Stützen der Gesellschaft lassen sich die Themen vorgeben wohin sie rennen sollen. Die CDU an der Spitze des Fortschritts. http://www.faz.net/frankfurter-allgemeine-zeitung/politik/drohungen-gegen-cdu-politikerin-ein-problem-mit-der-szene-11867150.html .. Filou: Das Brevier für Lebenskünstler: Masochist zum Sadisten: "Hach quäl mich doch!" Dieser antwortet kalt: "Nein!" .. Filou: Was hätten Sie sich gedacht, wenn Ihre Bitte in dem Sinne worden erhört wäre, dass eine Riesenfaust Sie ergriffen und 5 Minuten in die nahe Seine getunkt hätte?

0 perfekt57 25.08.2012, 12:31 Uhr

das rad ist zu sauber. man...

das rad ist zu sauber. man nehme ein perfektes rennmotorrad. fahre damit in der letzten minute, letzte runde des gezeiteten trainings traingsbestzeit - und versuche dann noch eine runde mehr. denn es geht noch besser. immer. noch. etwas. (psychologie, nicht mathematik.) dabei schmeisst man es weg. in hohem bogen. weils schön ist. und zwar. und das volk was zum johlen will. (dazu ist es da). und fotos. ("we're in the entertaining business") und damit die mechaniker was zu arbeiten haben (gras rauspulen, geradebiegen, austauschen, wegschmeißen, lackieren, ein bier drauf trinken, nach der nachtschicht, usw.. und man selbst was zum träumen. (bildfolgen z.b., also erweitere bildfolgen) (andere, als nur runde.) und den nächsten tag wieder ein neues siegermotorrad. zum an den start schieben. damit die leute auch was zujm gucken haben. ("wirklich echt alles wieder ganz heile? und das nach dem crash?") . denn manches kann, nichts muss. ( motto der gladiatoren) . und zum glück ist unser gastgeber profi, kein amateur: http://www.youtube.com/watch?v=YEJ5A4hhVx8

0 donalphonso 25.08.2012, 12:57 Uhr

Es gibt bei manchen...

Es gibt bei manchen Fieberträume, die CSU könnte es mit dem aktuellen Chef des Hauses Wittrelsbach versuchen.

0 donalphonso 25.08.2012, 12:59 Uhr

Konstitutionelle...

Konstitutionelle Filzoligarchie.

Die Seine und ich, lieber...

Die Seine und ich, lieber Plindos, sind gute Freunde, seit ich vor langer, langer Zeit eine ertrinkende Argentinierin rausfischte [1]. Aber das ist eine andere Geschichte. . Der Herr erfuellt nicht meine Wuensche, aber er straft mich auch nicht. Der Herr ignoriert mich. . [1] Ecke Pont St. Michel, Quai du Marche Neuf.

0 Wimmerl d. Ä. 25.08.2012, 14:24 Uhr

Don Fonsi@: Das das woaßt: I...

Don Fonsi@: Das das woaßt: I sölba vagörberä i moana Berson dän gsundän Gonsevadismus mid brogresivän Gedanggängut (eigentli müassad a jeda gsunde Mo, zwoa Weiba hom derfa). Net woahrr. . Des is doch scho a moi gans glarr, dass des ollawei scho unsa Schdräbän ois Midglieda, einär nichd gans unbeganndän schdaadsdragendän Bardei, insghoam gweng is: Mia woin unsan Kini wieda hom, Saxndienoamoi!! . Mia, de Bauan, hom ollawei zum Hausä Widdälsbach ghoitn. Jetza kimmt die Schtund wo unsane Nod ein Ändä habän wirrd. Ma wiard do no sei Dradizion hom derfa, net woahrr: Glaubä, Hoffnung, Hoamat. . Fast ieba hunndard Joahr ham unsane Vorrfahrrn un mia dro goarbat af de Renäsangsä vo dera ogschdammdän Monarchia vo unsana Hoamat. . De Obärlandschitzn schdehän in unerschidderlichär Treie fäsd. De Bichsn sand gschpannt & gladn. Mia schiassn de Batzerl un des gansä Gschwerl hi un hearr, de wo uns afhoitn woin. Hic bavariae, nunc victoria! . Damboarrmajor: Dea Baierischä Defiliarmarrsch. Aaaaachdung: Schitzn schdill-gschandn! Bräsendierd des Gwehr! (Mei is des hoaß heit! Mia laffad da Schwoaß in Oarsch nei.) . Zenzi, zwoa Maß fia mi, oba schleich di gschwinda!

0 perfekt57 25.08.2012, 16:01 Uhr

wir bitten um milde, dass wir...

wir bitten um milde, dass wir schon jetzt damit kommen: "da knacken die körner, wenn man mit dem bike dran vorbeifährt, und der junge kreative bastelt in der erde". http://www.dradio.de/dlf/sendungen/studiozeit-ks/1465514/ . ""Ich hab neulich in einem Vortrag ein Bild gezeigt, der Vortrag hieß, die Schönheit der Zuckerrübe, und die Frage an das Publikum hieß, ob man mir da folgen könne, ob auch die Zuckerrübe ne gewisse Ästhetik hat. Und ich glaube, dass wir da heute weiter sind als vor 20 Jahren, wo man eigentlich, wenn die Erwartung von Park eher die gepflegte Rasenfläche haben musste, das Rosenbeet das Wasserspiel. Ich glaube auch, dass wir auch als Landschaftsarchitekten ein Zuckerrübenfeld, ein Weizenfeld so inszenieren können, dass es als schön empfunden wird. Es hat auch ästhetische Qualitäten, da ist ein Aufwuchs drin, da knacken die Körner, wenn man im Weizen steht, vielleicht gibt auch noch den einen oder anderen Blühsaum am Rand." ... . Aber dieser Hype, der junge Kreative bastelt in der Erde und versucht einen neuen Gesellschaftsentwurf entwickeln, hat sehr viel mit dem Klima auch in der Stadt Berlin zu tun und von daher würde ich bei einer Einschätzung der Bedeutung dieser Gärtnern sehr vorsichtig sein."

0 perfekt57 25.08.2012, 16:14 Uhr

@hm555 - und zwischen breker &...

@hm555 - und zwischen breker & mann passt immer noch? eine armee. (was sonst) oder: . europa's aussenpolitischer fortschritt heute? (re-napoleonisierung, in form des unreflektierten aktiv-passiv-tauschs. was ist: moskau in die arme fremder armeen treiben. oder: wenn china's rote armee demnächst bei brest-litowsk locker nach westen schaut.)

0 E.R. Binvonhier 25.08.2012, 16:28 Uhr

zu 14:19, deutsche...

zu 14:19, deutsche Bildungsbürger interessiert nur, was auf ihrem theoretischen Teller liegt; wenn da Sachen liegen die zu sehr stören, werden sie über den Tellerrand geschubst und hören sofort auf zu existieren. . Zu ihrem ewigen Ärgernis eben nur in der Theorie. . faz-net zu Syrien: "Die Großmacht allein gewinnt keine Kriege." . Die Saudis hoffen das, für deutsche Chefdenker ist es Gewissheit und vergessen, dass eine Großmacht keine Kriege gewinnen muss - siehe hierzu USA.

0 perfekt57 25.08.2012, 16:29 Uhr

und auch sonst ist die gute,...

und auch sonst ist die gute, alte, starke bayerische provinz wieder mächtig im kommen, resp. war nie weg. wollten den angeblich aktuellen rückgriff auf die "allemende" schon längst einmal verlinkt haben: . "Es geht um den Begriff des Eigentums, und was da als neu und revolutionär erprobt wird, ist in Wirklichkeit ein sehr altes, fast vergessenes Konzept: das Allgemeingut, die Allmende. Der Acker, der von allen bestellt wird, um alle zu versorgen. Im Mittelalter verbreitet als Methode, soziale Differenzen auszugleichen und alle Bewohner etwa eines Dorfes gemeinsam in die Verantwortung einzubinden. Heute noch praktiziert auf Hochgebirgsalmen oder in den weit verzweigten Bewässerungssystemen trockener Regionen - und plötzlich wieder hoch interessant, um auch in den wuchernden Städten Gemeinschaft zu erzeugen: Nur Menschen, die via Internet miteinander verbunden sind, stehen auch füreinander ein." http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/politischesfeuilleton/1805705/ . "Wenn die Menschen die Freiheit haben, sich selbst zu organisieren und zu kooperieren, kann die gemeinsame Nutzung von Gütern sozialen Zusammenhalt und Verantwortlichkeit fördern und unsere Lebensgrundlagen schützen." (wie banal, aber machen muss man es.) http://www.amazon.de/Commons-Politik-jenseits-Markt-Staat/dp/3837620360/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1345911914&sr=1-1

0 perfekt57 25.08.2012, 17:11 Uhr

zeitgeist, die ixte. wir...

zeitgeist, die ixte. wir bitten um nachsicht: "denn Morgenstund' hat Wildnis im Mund" oder . "Im Schlosspark Charlottenburg ist soeben die Sonne aufgegangen, der herbstliche Nebel verhüllt Schloss und Natur. Während sich im Sommer noch Radfahrer und Jogger auf den Parkwegen tummelten, verirren sich jetzt im Spätherbst nur noch wenige Frühaufsteher in den kalten Morgen. Wer jedoch am Belvedere, einem kleinen Rokoko-Pavillon, innehält, wird dienstags und donnerstags um halb acht am Morgen eine kleine höchst sonderliche Gruppe beobachten können. Sie pflücken und verspeisen Kräuter von der Wiese. . „Es ist keine Wildkräuterwanderung, auf der man 30-40 Pflanzen kennenlernt, sowie dessen Gehalt an Vitamin C und Eisen erfährt, oder die beste Möglichkeit, sie in Tees und Suppen kaputt zu kochen. Das Wildkräuterfrühstück ist nichts weiter als eine praktische Übung, die Urkost in den urbanen Alltag zu integrieren.“ Und das geht so: Man nehme sich etwas Obst mit – reif und bio versteht sich – schwingt sich auf's Rad." http://www.wildkraeuterfruehstueck.de/?p=427 . und über "das feuilletonistische schreiben als eigene erkenntnisform", "der entfesselter skandal - das ende der kontrolle", usw., "bester edelfederstil", in podcast #3, ab ca. minute 7:02, http://www.dradio.de/aod/html/?broadcast=57976 der vielfach bekannte bernhard pörksen (darf man noch einen link? http://www.amazon.de/Der-entfesselte-Skandal-Kontrolle-digitalen/dp/3869620587 ) . und familie. http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kulturheute/1843686/

0 perfekt57 25.08.2012, 17:47 Uhr

...

http://www.youtube.com/watch?v=rPXEBJPLjlQ

0 perfekt57 25.08.2012, 18:57 Uhr

und billige erklärungen will...

und billige erklärungen will die welt, nicht teure bauten. (oder das schweigen der lämmer in den gedankenpalästen) . and the silence of the lambs the bavarian way? (hält das lämmlein stille, holt das glöcklein luft) . und beste europäisch-kulturelle vielfalt? http://programm.ard.de/Radio/Radiofestival2012/Uebersicht . und schneller lernen, hieße weniger in rückstand kommen. http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/nid=7576/did=1586900/pv=mplayer/10idhq8/index.html (jetzt im moment der livestream der parzifal-inszenierung mit fr. dr. merkel) . und es gibt keine völker zu regieren - altersheime werden gewickelt. . und ich habe von nichts ein interesse. (junge völker fuhren ohne die regeln alter männer am besten. nirgendwo hin.) . und völkerwanderungen? (weil woanders die westviertel noch westviertel wären) (aus der reihe kleine neue erklärungen, wie immer selbstgemacht, *g*) . und subsidiarität? (immerhin bemerkt man ja bei manchen noch, dass ein wille da ist, zu gestalten.) (dem wille aber enspricht kein subjekt, vielmehr, diese stehen entgegen)

ist eine Kunstfigur, die seinem Verfasser nicht vollkommen unähnlich ist.