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Weisser Terror mit Tischdecken

16.09.2012, 07:08 Uhr  ·  Es ging nicht um Schönheit, sondern Disziplin: Erbtanten wussten, was sie taten, wenn sie am Sonntag die Familien an prächtig gedeckte Tische brachten.

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Die Revolution ist kein Festessen, kein literarisches Fest, keine Stickerei. Die Revolution ist ein Akt der Gewalt.
Mao Tse Tung, Untersuchungsbericht über die Bauernbewegung in Hunan 1927

Als der berühmte Architekt Otto Wagner in den 1890er Jahren die Wiener Stadtbahn entwarf, ging er zu Fuss die Strecken des geplanten Bauvorhabens ab, und sammelte Schmutz von der Strasse: Kohlenstaub, Pferdeäpfel, organische Reste, Fäkalien, Erde. Er füllte den Schmutz in ein Glas, gab Wasser dazu und rührte um: Die Farbe, die dabei herauskam, wurde dann auf den unteren Teil der Strassenbahnen aufgebracht, damit man den beim Einsatz unvermeidlichen Schmutz nicht sieht. Otto Wagner war ein Mann. Männer haben solche praktischen Ideen. Die Frauen jener Epoche sassen daheim und häkelten und stickten. Und keinesfalls dachten sie daran, Tischdecken in der Farbe von verschüttetem Tee zu kreieren.

Bild zu: Weisser Terror mit Tischdecken

Man hört ja viel über die Unterdrückung der Frau in der grossbürgerlichen Gesellschaft, über ihre Marginalisierung durch eine vom Patriarchat und der Kirche definierten Rolle. Aus heutiger Sicht ist das, was man den Frauen zu den goldenen, alteuropäischen Zeiten der Wiener Stadtbahn antat – weitgehende Entrechtung und sexuelle Unterdrückung – in etwa das, wofür wir heute die religiös fanatischen Muslime verurteilen. Aber wer einmal das Vergnügen hatte, eine verschlossene Spätbiedermeierkommode zu erstehen, und darin noch die gesamte Tischwäsche einer Dame zu finden, der ahnt, dass es eine systemkonforme Rache gab. Denn alles, egal ob Leinen oder Damast, ist blendend weiss, handwerklich famos gemacht, und obendrein Ausdruck einer unbarmherzigen Perfektion.

Man muss, lehrt Baudrillard, eine Theorie nur konsequent bis zum Ende denken, dann stürzt sie in sich zusammen. Die Theorie jener Tage war – zumindest in den besseren Kreisen – Sauberkeit, Anstand, und ein perfekter Haushalt. Hat eine Frau nichts anderes zu tun, als diesen Haushalt zu besorgen, hat sie vielleicht noch ein paar Dienstboten, wie sie früher unverzichtbar waren, kann sie Arbeiten wie das Waschen auch noch auslagern, bleibt viel Zeit für die Herstellung solcher Decken. Ich habe mir von meiner Grossmutter einmal erklären lassen, wie elend viel Arbeit in so einer unscheinbaren Borte steckt, und wie komplex es ist, Teile auszuschneiden und wieder einzuhäkeln: Eine Arbeit, die heute kaum mehr jemand zu tun in der Lage ist. Ich weiss, es gibt in der Toskana bei Siena noch ein paar Damen, die das für ein Geschäft im Auftrag machen, und ich kenne noch eine Quelle in Südtirol, würde ich dergleichen brauchen. Aber bei uns ist das schon lange nicht mehr üblich.

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Besonders sadistisch sind die Durchbrucharbeiten. Solche Tischdecken kann man nicht einfach ausbreiten, denn durch die Löcher würde man das blanke Holz sehen. Es sind Decken, die eine weitere, ebenfalls weisse Decke darunter verlangen. Da liegt dann sehr viel Weiss auf dem Tisch, und aus der Sicht einer Epoche ohne Maschinenfertigung: Ein erhebliches Vermögen. Lange Winter haben Frauenhände daran gearbeitet. Was blieb ihnen in so einer Gesellschaft sonst auch übrig. Aber dann lagen die Tischdecken. Und alle, die zu Besuch waren, mussten sich setzen und Danke sagen, wenn der Kuchen serviert wurde. Auf der aus Stoff zu Ende gedachten Theorie des Bürgertums.

Belassen wir diese Geschichte kurz auf diesem Gipfel, und sprechen wir über die A.. Die A. ist die Tochter eines katholischen Professors aus der Oberpfalz und deshalb hier von Bedeutung, weil es halt so ist, wie es immer ist: Setzt man zwei Menschen ähnlicher Herkunft in eine Umgebung, in der die meisten anderen vielleicht etwas weniger behütet erzogen wurden, finden sie zueinander und schotten sich ab, weil sie gemeinsam ihre Marotten, Rituale und Defekte ausleben können, ohne ihr Verhalten immer erklären zu müssen. In dem Umfeld, in dem ich die A. kennenlernte, standen auch nach Tagen noch offene Yogurtbecher mit eingeklebten Löffeln herum, wie ich es sonst nur einmal im Vorzimmer eines ÖVP-Kulturpolitikers in Wien gesehen habe. Die A. und ich besuchten lieber angenehme Restaurants und Cafes in Schwabing, und eines Tages bestellte sie Croissants. Der Teller war klein, die Backwaren neigten zum Zerfall bei der kleinsten Berührung, und in der Nacht zuvor hatte sie sich mit ihrem Freund gestritten. Und trotz all des Elends war ihr bewusst, dass all die Brösel auf dem Tisch so nicht liegen sollten. Sie schob die Reste zu einem kleinen Berg zusammen und stellte den Teller darauf. Aber wie es so ist mit perfekten Verbrechen: Die Kellnerin kam vorbei, wollte es wirklich perfekt machen, und stellte die Frage, ob sie das leere Geschirr mitnehmen dürfte, nur theoretisch. Und hob, ohne auf Protest zu warten, den Teller, und sah. Die A. liest das hier mit Sicherheit nicht, aber ich weiss, würde sie es lesen, sie liefe auch jetzt wieder so knallrot an wie damals, und wäre vollkommen aus der Fassung. Oh, sagte sie, aber in diesem Oh lag all das Entsetzen des Auffliegens.

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Es geht um dieses entsetzte, gequälte Oh. So muss das sein. All die sonstige Bedrückung muss abfallen, denn so ist man erzogen: Das darf einfach nicht passieren. Und nun gehen wir zurück an den doppelt weiss gedeckten Tisch. Lassen einige weitere Leute herum sitzen, und dann, sagen wir mal, ein Stück Kirschtorte von der Gabelspitze herabfallen, genau auf den Rand des Tellers, die Sahnefüllung bleibt hängen, aber die Kirschen… Aber das macht doch nichts, wird die Dame des Hauses sagen. Und vielleicht, eventuell sogar so meinen, denn es sind noch viele andere Tischdecken da, und die Wäscherin nimmt das dann mit. Aber es spielt keine Rolle, denn natürlich macht das etwas: Es kann passieren, aber es darf keinesfalls passieren. Die ganze Bürgerlichkeit basiert auf diesem Prinzip, dass man nicht das schamlos tut, was die Möglichkeiten erlauben. Und schon gar nicht vor anderen Leuten. „Das ist mir entsetzlich…” „Aber nein, meine Liebe”, Doch wirklich, also wie konnte ich nur…” „Ach was, Sie werden sich doch den schönen Sommertag nicht von so einer Lappalie…”

Alle wissen natürlich, dass es keine Lappalie ist, denn man denke all die Arbeit, die in den Decken steckt! Das ist der Moment, da die Theorie kippt, und aus den Opfern des Systems die Herrscher werden, denen es obliegt, zu strafen oder zu verzeihen. So und nur so läuft das mit dem Sünden und Vergeben im Kleinen. Wer hier im schon angemessen zerknirscht ist, so unsere Theorie, wird im Grossen kein Umerziehungslager mehr brauchen. Es ist funktional auch nicht recht viel anders als unter Mao, wo schon ein kleines, falsches Wort der Bürgerlichkeit den Zwang zur Selbstanklage nach sich zog, aber der Kuchen ist bei uns natürlich besser als die Reisschale, und niemand wird draussen mit Knüppeln erschlagen, allenfalls wird drinnen etwas getuschelt. Befürchtet man zumindest. Weshalb man vor allem versucht, es gar nicht so weit kommen zu lassen. Immer in der Hoffnung, ein anderer möge ungeschickter sein, und das erste Oh sagen müssen. Das diszipliniert. Man konzentriert sich. Mancher hat gute Manieren, und andere versuchen wenigstens, sich zu benehmen.

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Es ist ein Test gewesen, eine Herausforderung, ein gesellschaftliches Minenfeld auf dem Weg zum unbefleckten Verhalten. Der Schmutz soll bitte an der Unterseite der Triebwagen bleiben. Gesellschaft ist kein öffentliches Verkehrsmittel: Wer die Tischdecke nicht besudelte, beschmutzt vielleicht auch nicht die Tochter des Hauses, so mag die Überlegung gewesen sein. Dafür stickte man gern Wochen und Monate. Die Mädchen lernten es noch unter Kaiser und König, aber irgendwann… wir haben unsere Tischdecken dieser Epoche noch, aber die Exemplare hier sind allesamt vom Flohmarkt. Hinten stehen keine Schilder mit dem Namen der Besitzerin. Die übliche Geschichte, man hat heute keine Erbtanten mehr, sondern Resopal und allenfalls einen Seidenläufer in einer gedeckten Farbe, auf dem man Schmutz nicht sofort sieht. Also weg mit dem alten Plunder.

Und so kommt das dann zu mir. Jede Theorie bricht irgendwann in sich zusammen, die kleine Theorie der Unterdrückung der Frau, die sich zum Strafgericht aufschwingt, und die grosse Theorie von Anstand und Bemühen, weil es heute wirklich nichts mehr ausmacht: Tischdecken sind so optional wie – und hier kommt recht viel, was damals alle Damen und heute noch religiöse Fanatiker empören würde. Man arrangiert sich mit den Gegebenheiten, wie Otto Wagner es tat, und wahrt nur, wenn es nötig ist, die äussere Form.

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Zur Not, wenn es sein muss, möchte man damit sagen, beherrscht man auch die Theorie des weissen Terrors. Und natürlich freut man sich, das „Oh” zu hören. Wirklich! Aber bitte, das macht doch nichts. Ganz im Gegenteil. Man möchte auf dieser Welt nicht gern allein mit seinen Defekten der guten Erziehung sein.

 
 

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Lesermeinungen zu diesem Artikel (136)
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0 stimmviech 16.09.2012, 07:39 Uhr

Nun bin ich ja kein Freund...

Nun bin ich ja kein Freund bürgerlich-kirchlichen Terrors und freue mich sicher, daß man heutzutage-noch- deutlich freier leben kann. Da verwundert es mich aber, daß die diesen Zustand bedrohende hierzulande neu aufkommende Religion von den Stützen der Gesellschaft nicht als Bedrohung wahrgenommen wird. " Die Revolution ist ein Akt der Gewalt", das zeigen doch gerade die Botschaftsstürmungen, und sehr bald könnten wir diese Zustände auch direkt bei uns im Lande erleben.

0 Prinzessin auf der Erbse 16.09.2012, 07:46 Uhr

Oh!...

Oh!

"Die ganze Bürgerlichkeit...

"Die ganze Bürgerlichkeit basiert auf diesem Prinzip, dass man nicht das schamlos tut, was die Möglichkeiten erlauben." . Mit Bürgerlichkeit hatte ich das nie in Verbindung gebracht, wenn ich in den letzten Jahren, Jahrzehnten inzwischen, manchen Leute sagte: "Man muss nicht alles machen, nur weil's möglich ist." Aber es stimmt schon.

Gallseife ist auch nicht mehr...

Gallseife ist auch nicht mehr das, was sie mal war.

Der weiße Terror. So...

Der weiße Terror. So gemütlich konnte er sein. Nur der rote war ungemütlch. Da konnte man mal sehen, was gute Herkunft und Erziehung wirklich bedeuteten. Heutzutage ist das anders. Da ist man z. B. Fisch mit Messer und Gobel. Den Bonito (nicht den Boniempfänger) kennt man hierzulande eigentlich nicht oder kaum. (Einen Benito hängte man an ein Tankstellendach, der rote Mob machte sowas.) Auch bestickte, mit Monogramm versehene, Taschentücher gab es in der guten alten Zeit. Jede Sau schneuzt im 21. jhdt. in Papierenes. Und wirft dieses Relikt in die, ehemals vom Bürger geschützten, Anlagen. Wir leben in praktischen, umstandslosen Zeiten. Ohne Floskeln kommt man zur Sache. Abgewogene Urteile (...zur Sache Schätzchen...) nimmt man erst garnicht mehr zur Kenntnis. .. Wir sind auf dem Gipfel angelangt, deswegen treffen sich die Regierenden jede Woche zu einem. Das nennt man dann Führungskunst. Haben Sie dafür eine positive, funktionierende Alternative anzubieten? Nein? Na also.

Was für hervorragendes...

Was für hervorragendes Traktat über Macht und Ohnmacht. Die sexuelle Komponente des "Ups" einer Frau ist darin auch sehr subtil enthalten. Großartiger Text!

Re Teatime Welcher...

Re Teatime Welcher US-Präsident sagte "I am a jam doughnut" (Ich bin ein Berliner) cc: EgonOne

0 perfekt57 16.09.2012, 10:46 Uhr

"er hat keine ahnung. vom...

"er hat keine ahnung. vom leben. bei uns gibt es solche borten (ständig) neu und handgemacht, weil sie freude machen. und zwar schon in der herstellung. und dann dürfen sie durch rauhe männer- und söhnes-hände unbamrherzig verschlissen werden. was denen in der seele wehtut. aber es soll sein. frau will ja demnächst auch mal wieder eben nebenbei mal schnell was neues machen dürfen. und in der kommode ist auch gar kein platz mehr. und da gehören die auch nicht hin. die sollen leben. mit uns am tageslicht. und verschleiß ist egal. frau hat ja kluge hände und liebt." oder so. und dann lässt man es weg. denn man(n) ist ja nicht unverständig. (und frauen schreiben auch nach mehr als 25 jahren immer noch liebesbriefe, insgeheim, denn liebe ist so. und denken auch viel dran.) . am rande: die aktuelle "yacht" bewarb sich einmal mehr. erfolgreich. (schon wg. der anzeige "bundeswehr. wir. dienen. deutschland." ok, die auch, but.) nein, aber weil m. müller v. blumencron u. a. vorkam. mit tollen bildern. und viel text. (und, so unsere feststellung auf einmal, für den sportsmoment ganz ohne tischschmuck, als kontrast der vielfalt). zitat: . "m. müller v. blumencron ... hier und jetzt in erster linie eigner der "red", steuert schon wieder viel zu lange. ich sehe es an seinen augen. die bekommen so einen seltsamen ausdruck. aber er hält an der pinne fest, als ginge es um sein leben. irgendwann muss ich wieder da raus, ihn ablösen, sonst stirbt der da am lenker. (& foto im heft zeigt genau das, smile). . ... kaum liegt die offene see vor uns, will mathias es wissen. wir hetzten das boot, prügeln es gnadenlos durch die wellen. ... der alte fuchs hat den turbo eingeschaltet und rast los, das los, dass einem schwindlig wird. am spiegel und ruderbeschlag zeigen sich risse. wir logen zweimal über 30 knoten speed. das schiff fängt an zu beben, und wir bekommen das gefühl, als stürzten wir die niagarafälle hinab. die etmale liegen nun deutlich über der 300er marke. der wind bleibt raum, wir sind nun schon bald zu hause...." . nachtrag eins: und es ist, wie es ist, ganz sachlich. überlegengen wie hier, "sonst keiner da ist, der einem noch helfen könnte, und das Elend obendrein den Lebensbegrenzungsplänen der Politik gut ins Konzept passt ... nach Bettenkapazität, Versicherung und Schichtplan der Oberärzte." hatten wir plötzlich seid ein paar jahren überhaupt nicht mehr. denn es ergaben sich veränderungen ... wenn wir also von des tages mühe nach hause kommen ist neuerdings "von alleine" die hecke geschnitten, der rasen gemäht, die wagen sind gewaschen und gesaugt, der hof ist gepustet, die autos sind getankt, die wäsche ist gewaschen und aufgehangen und was nicht noch alles. was so erwachsene söhne eben auf einmal von ganz alleine anpacken. weil sie die arbeit sehen und auch gerne nützlich sein wollen, "so, wie ihr vorbild". (und auch ja, früher hatten auch wir noch "dienstboten", für zeiten zumindest.) . nachtrag II: 30 knoten im sturm, sind fast 60 km/h, "gefühlt mehr wie 300 auf der bab", oder? (ok, "als"). und es ist, wie es ist: man verlässt eben die brd, um "sowas" zu machen. und ok-zwei: demnächst ist es auch "atlantik-verbindend" verboten. rechts und links von dem gibt es schließlich zivilisationen, da sollte man doch etwas mehr rücksicht nehmen nicht wahr, einsichtiger sein? (und auch das porträt des neuen "nonstop-amerika-umseglers" in dem heft fanden wir u. a. relativ informativ für den konstanten us-zeitgeist.) . aber. . und auch wir wollen also besonders für die intellektuellen unter den lesern da sein, die sich halbjahresweis' am stück buchstabenfern aufhalten. (aus: einführung ins hörbuch, brille für die ohren, teil eins) . und grüße!

0 perfekt57 16.09.2012, 10:58 Uhr

und ab minute 1:14 hier im...

und ab minute 1:14 hier im video empfiehlt sich womöglich der neue alte wohnungsschmuck für den neuen jungen mann. http://www.kickstarter.com/projects/printrbot/printrbot-your-first-3d-printer ("three-d-printing is gonnna change the world") . und ok, wenn wir arbeiten könnten, würden wir nicht schreiben. . und von der globalen homöopathie? (die anwendung millitärischer macht in milliardenfacher verdünnung, was sonst? also ein soldat-teilchen pro eine milliarde menschen. höchstens.) . und die welt ist ja grundsätzlich böse. (darum gibt es ja auch kein urvertrauen) (es sei denn, man hätte eine liebend-warmherzige mutter gehabt. aber die lässt sich ja auch noch beseitigen)

Nur wenn man die kürzlich...

Nur wenn man die kürzlich erfolgten offenen Drohungen der Engländer gegenüber des Botschaftssystems und einen unter Einsatz mehrerer Millionen US-Dollar produzierten Schmähfilm außen vor lässt, kann man sich einreden, dass die islamische Religion an und für sich eine Bedrohung darstellt. Und wer sich ob der Migration empört, die sich an der Fließrichtung in den Pipelines orientiert, macht sich einer gewissen Kurzsichtigkeit verdächtig.

0 The Great Artiste 16.09.2012, 11:10 Uhr

Ein Weg zur Glücksseligkeit...

Ein Weg zur Glücksseligkeit sind Erfolgserlebnisse. Darauf basiert die japanische Teezeremonie, das grossmütterliche Vögelchen nach Nummern auf Grosserien-baumwolltischdecken sticken und das Loriotsche Jodeldiplom. . Aber ist so eine spanische Bauruine erhabener? Ein für 200.000 $ so original restaurierter US-Wagen, prächtig und 'wertvoll wie ein 1966 Standard Opel Kadett, dass man einen Original-Bremschlauch für 7.500 $ verwenden musste (originalverpackt hätte er 11.000$ gekostet)? . Da ist das S.Bergsche Landidyll, was Tyler.. in der letzten Diskussion anführte weit nachvollziehbarer. . Was macht den Wert eines Dings, eines Genusses aus? Das man es, wenn man es hat, nur sehr ungern wieder hergeben würde, oder dass man eine Menge zu tun bereit wäre, um es zu bekommen. . Der Preis kann dabei sehr relativ sein. Ein trommelgebremster Flügeltürer ist ein sehr zweifelhaftes Vergnügen, wenn man aus 160km/h wegen eines ausscherenden bulgarischen Sattelzugs notbremsen muss. . Ein schreiend billiger Chrysler PT Cruiser kann offen einen Heidenspass machen, weil er eine gute Musikanlage hat, und die Scheibe noch so weit vor dem Kopf steil steht, dass man wirklich noch in einem Cabrio sitzt. (was für ein Unsinn, bei so vielen Blechdach-Cabrios, wo man stets unter der Windschutzscheibe sitzen bleibt) . Was macht also am glücklichsten? Wenn man sich bei jedem nachhausekommen auf den/die Menschen freut, der/die einen gleich begrüssen wird/werden. . Wenn man ein befriedigendes Sexualleben hat. Gesundheit. Absehbar gesicherte Existenz. Wenn man in einer netten Umgebung wohnt. Wenn man auf der Arbeit geschätzt wird, und sie im Prinzip einen interresiert (auch ein Rockstar muss Gitarren stimmen und Steuererklärungen durchsehen). . Und so weiter. Oder zumindest einiges davon. . Dies weitgehend möglich zu machen, sollte hinter aller Krisenbekämpfung stehen. Glücksmomente für viele, anstatt Armut für alle, ausser den schon fetten Schweinen am Trog.

Aggression, Repression und...

Aggression, Repression und ihnen entgegengesetzte Abwehrmechanismen scheinen sich in einem neurotischen Stockholm-Syndrom zu manifestieren. Es drängen sich aber noch andere Begriffe auf. Schuld, Vergebung, Masochismus, Sadismus, Jungfräulichkeit, Hingabe, Dominanz, Attraktion, Fetischismus usw. Dass man diesen Strukturen mit den Mitteln der Revolution beikommen kann, bezweifele ich. Politische Revolutionen zerschlugen sie nie, sondern erweiterten sie um zusätzliche Komponenten oder bedienten sich bei den gleichen Mechanismen.

The Great Aristete, jetzt...

The Great Aristete, jetzt hören Sie aber auf. Wenn der Gold-Teefix duftet, ja dann hat man 's gut, ja dann hat man 's wirklich gut. Mir sind das zu viele Gitarren, nette Leute und offene Autos.

0 donna laura 16.09.2012, 12:20 Uhr

lieber don, ihr beitrag...

lieber don, ihr beitrag gefällt. zumindest dürfte die liebe runde eine kleine ahnung davon bekommen, wie es in der burg bei tisch zugeht. . irgendein gendefekt, oder besser: eine aberration vom sauberen ideal ist allen, in worten: allen männlichen mitgliedern der famille zueigen: immerhin kleckern und krümeln alle beinahe gleichzeitig, sind darob äusserst betreten - das müssen sie sein! - und verschlimmern demütigst, dieses beides ist ihnen nicht auszutreiben, furchtbarerweise den zustand der wäsche durch eifrigrasches einarbeiten der kirschmarmelade, indem sie ihre bis dahin noch blütenweisse leinerne und bestickte hermèsserviette über den roten fleck hin- und herrubbeln - dass man sich als dame des hauses nur noch sich auf dem boden windend herumwinseln und diesen mit den fäustchen bearbeiten könnte, dass sie bitteschön ihre bornierten, bornierten finger davon lassen sollten, weil sie wirklich keine ahnung vom umgang mit... aber das macht und sagt man natürlich nicht -, bis sie vom muster her hervorragend zur kreativen spontanbatikarbeit eines vermaledeiten dille-, äh, eines wohlgeborenen herrn passend ist. . was ja ganz furchtbar ist: gary, mein holder angetrauter, hat das talent zum verzieren zu voller blüte entwickelt. nichts, aber auch gar nichts ist vor ihm sicher. . sein hemd: nur ein halbes abendessen lang, der rest des essens wird, wenn man nicht an seinem schienbein zugange ist, vom jammern über das malheur dergestalt angefüllt, dass es keine helle freude ist. und dies wurde ihm von meiner schwiegermutter - mao ist nichts dagegen - eingeimpft, dass man klage und die selbstgeissel auspacke, so laut und so sehr, auf dass man gewiss nicht weiter verurteilt werde, da man schon unter der guillotine liege, bereitwillig, mit dem leben abzuschliessen, und nur diese weise gottheit des hauses könne einen daraus befreien, und siehe da, sie tut es so selbstverständlich wie missbilligend. . die tischdecke: hier ergehen stets innere wetten, welcher der süssen unholde den reigen des elends eröffnen werde; wenn es der salat nicht war, so ist es die suppe, war es diese nicht, so ist es die sauce oder, nein: und ein silberlöffelchen mit dessert fliegt über die silbernen platzteller. dann wird fleissig mit den bis dahin immakulaten serviettes hinterhergeschmiert, auf dass alles... seufz. man vermutet allmählich, dass platzteller platzteller heissen, weil man platzen könnte. ach ja, es ist doch so, nicht man selbst hat die dinge, sondern die dinge haben einen. zum besten. . der teppich, seide, hell, wertvoll: einem unserer gäste, ein feiner herr, gelang es vortrefflich, seine canard à l'orange eine etage tiefer zu verfrachten, und vor lauter peinlichkeit gleich sein rotweinglas obenauf zu leeren, auf dass es dem herrn ein wohlgefallen... wenigstens richtete er sich im gästebad nicht selbst. wie gut, dass man dereinst im diplomatischen dienst tätig war; es ist nützlich, zuweilen. . mon dieu, es ist doch wie beim niesen: einfach nicht beachten, und wenn man als täter komplett gesprenkelt dasitzt: ignorieren. einfach ignorieren. lächeln, pardon sagen, ein wenig betreten dreinschauen, dann vergessen und schliesslich charmant und unterhaltsam sein. . denn ansonsten schweiget man als dame des hauses stille und erleidet die gesellschaftlichen qualen unhörbar. und man möchte doch keine dame so leiden lassen, nicht wahr. auf das essen, darauf kommt es doch wirklich an. . und dies ist das absolut bezaubernde am hausfreund: kein fleckchen, kaum krümel - nicht einmal unglücke beim viel gefährlicheren ölwechseln (anderes thema bei gary: er badet gleichsam im dreck, doch zumindest ist er abwaschbar). die feinen kaschmirpullover ungefährdet, ist es eine wohltat, diesen eleganten, beinahe aetherischen mann essen zu sehen, leicht, lächelnd und scherzend.

Weisser Terror mit...

Weisser Terror mit Tischdecken? Nicht bei mir. Tea trolley at teatime Place mats on the table at suppertime.

0 Foxrommel 16.09.2012, 13:10 Uhr

Offensichtlich animieren...

Offensichtlich animieren bestickte, weiße Tischdecken zum Sinnieren über das eigene Sexualleben (The Great Artiste 16. September 2012, 13:10) am Sonntagnachmittag zu der Tageszeit, wenn man eigentlich mit wem auch immer was auch immer gemeinsam machen kann. Dann sind die platten politischen Themen doch besser, auch wenn dann meist immer der gleiche Schwall hochkommt.

0 hansgeier333 16.09.2012, 13:20 Uhr

Wieviele rechtsdrehende...

Wieviele rechtsdrehende Turbane kann man eigentlich aus einer solchen Decke schnitzen?

Salve! Friede den Hütten und...

Salve! Friede den Hütten und Palästen. .. Herr Barroso erklärte uns in der FAZ die bunte, weite, risikoreiche, globalisierte Welt. Beruhigt kann Mütterchen wieder zu den Stickereien zurückkehren und Opa dengelt sich einen am Trecker, jaha. Es heißt jetzt nicht mehr noggerDir einen, sondern sticke Dir einen. Die verbrüsselte Spitzen-Welt (Spitzwegartig) ist eine kommisarisch, wohldurchdachte mit Ia-Systemik und praktisch ohne Alternative. Und die europäsch stabilisierte Mechanik darinen ist sogar selbstreferentiell, und sogar wartungsfrei für den Bürger. Wenn datt nix is? Es wird auch zukünftig alles wieder gutti sein. Sogar die Wege dahin. .. Neugierige Frage, am Thema haarscharf vorbei (indezent) gezogen: Welche Dame trägt denn heutzutage noch Spitzendessous (ev. mit Foramenmuster)? .. Kommt der Hubby nach Haus nach getaner schwerer Büroarbeit und Schatzilein steht verlockend in ebensolchen in Schwarz im Türrahmen des Schlafzimmers. Verdattert frägt er: "Is watt mitte Omma?"

Ja, ja liebe Laura, so ist...

Ja, ja liebe Laura, so ist das. Sie spenden mir Trost in grossem Masse, denn ich hoere ueber mich, dass ich der Einzige waere, welcher ungeschickt mit Messer und Gabel alles, aber auch wirklich alles vollsaut. Nun, ich kann ja nicht mit dem Schlagbohrer, welchen ich relativ geschickt zu fuehren weiss, bei Tische erscheinen. . Vor Jahren probierte ich mal mit schicken weissen Hosen und entzueckendem bunten Sommerhemd durch die Stadt zu flanieren. Meine Neigung zu proletarischen Imbissen, mit Name Bratwurststaenden, ruinierte diesen modischen Einfall fuer Ewigkeiten. Senf geht bei improvisierten Reinigungsmassnahmen auf die Schnelle ueberhaupt nicht raus, sondern nur noch breiter rein. Da muss man Verzicht ueben und den Rest des Lebens in mausgrau herumlaufen. In der Stadt natuerlich mit senfgelben Hosen, da faellt dann nichts mehr auf. . fionn, place mats, genau!

0 Der Tiger 16.09.2012, 14:38 Uhr

So eng sehe ich das mit den...

So eng sehe ich das mit den weißen Tischdecken nicht. Für besonderen Besuch oder Anlass lege ich eine meiner Damastedelstücke auf…. und bin meistens der erste, der darauf Rotweinflecken setzt. Der Gedanke an Selbstterror ist mir dabei noch nie gekommen. . Sticken ist übrigens gar keine so schlechte Beschäftigung, sondern sehr beruhigend und mindestens so kreativ wie das Reparieren alter Autos…. aber erheblich billiger. Mein braucht praktisch keinen extra Platz wie für die alte Chase, und die Materialkosten sind gering, besonders dann, wenn man das Stickgarn in Charityshops zusammensammelt. In meiner Nonnenschule habe ich diverse Techniken gelernt. Sollte ich mal so tief sinken wie die Wulfffamilie, weiß ich, dass es zumindest etwas gibt, womit ich mich ausgezeichnet beschäftigen kann.

0 Der Tiger 16.09.2012, 16:04 Uhr

@Plindos – “Welche Dame...

@Plindos – “Welche Dame trägt denn heutzutage noch Spitzendessous (ev. mit Foramenmuster)?” Wenn Sie das nicht direkt herauskriegen können oder wollen, sollten Sie mal in ein Dessousgeschäft gehen und behaupten, für die Dame Ihres Herzens etwas kaufen zu wollen. Man wird Ihnen zeigen, was es so alles heutzutage gibt, und was man so alles heute trägt, und während sie fachmännisch herumnörgeln, ergibt sich Ihnen die Möglichkeit, unter den anderen Käufer(innen) eine Antwort auf Ihre Frage zu finden.

0 donna laura 16.09.2012, 16:09 Uhr

"... nur noch breiter rein" -...

"... nur noch breiter rein" - diese erkenntnis, cher Filou, also, diese erkenntnis müsste noch am baume derselben unserer famille reifen. . sie wollen ihr ungeschick liquidieren und multiplizieren pseudoputzend den schaden, und wenn man nicht aufpasst, so verwenden sie die fleckauflage noch als stempel im siebdruckverfahren, nicht nur für ihre servietten, sondern auch die hemdsärmel. . hemdsärmel sind das stichwort. ein jeder vernünftige mensch weiss, dass man den mund zum reden und essen, zum küssen und vor allem zum bitten hat, und so ist es doch völlig unnötig, selbst über fleischplatten, beilagenschüsseln oder hochaufgetürmten torten hinweg nach irgendwelchen gegenständen auf dem tisch zu angeln. aber nein, noch bevor man mit entsetzensgeweiteten augen den mund zur warnung aufreissen kann, schon ist der manschettenknopf, und mit ihm die manschette, in der mousse versenkt. und der dergestalt verzierte ärmel wieder an seinem platz - auf der tischdecke -, die ohnehin schon längst aufgegeben hat, irgendeinen anschein von sauber zu erwecken, nicht aber ohne zuvor noch das hosenbein, an der tasche, also links und rechts davon... sie mögen es sich selbst denken. . es vergeht kein tag unter der sonne, an dem gary nicht mit jammervoller miene seine angetraute fragt, wie und ob man jemals, jemals, je, ach, noch diesen fleck, äh, also diesen fleck da beseiten könne - er könne ja auch nichts dafür, das sei halt so passiert -, stets mit der halbherzigen betonung, dass er selbstverständlich selbst, also, er könne nicht erwarten, nein, er wolle es partout nicht, dass sie - also ich - diesen fleck, unbarmherziger zeuge seiner himmelschreienden dummheit und seiner unendlichkeiten ungeschicklichkeit, die er auch noch so breit gestreut habe, dass also sie darunter zu leiden habe. nun, das leiden am fleck und am bohei ist selbsterklärend, weil erstens das maogleiche braillement darum so sinnlos ist, so sinnlos wie zermürbend, denn ist sie doch nicht zuständig für die sauberkeit eines erwachsenen, sollte man meinen, zum zweiten, muss sie schlimmeres verhindern und ihm zum bereits unzähligen male anleiten, wie einem geknickten fünfjährigen, wie man möglichst umsichtig und materialschonend (manche materialien vertragen kein rubbeln, kaschmir zum beispiel, da kann man dann nur noch loden daraus herstellen) mit irrläufigem und heimtückischem dreck umgehen soll, für das nächste mal. jaja. merci beaucoup, belle-mère. . lieber don, danke. ermattet muss meine wenigkeit eingestehen, dass sie in ein wespennest stachen.

0 salonsurfer 16.09.2012, 16:34 Uhr

Geschätzter Don, das...

Geschätzter Don, das Verschwinden handbestickter Tischdecken ist vergleichbar mit dem Verstummen der sonntäglichen Hausmusik im familiären Kreis. Was werden uns die nachwachsenden Stützen dann bieten können? Hoffentlich keine beglückende Theorie aus dem Apple-Universum!

0 rittervomgeist 16.09.2012, 16:34 Uhr

Ich würde auch, ums Verrecken...

Ich würde auch, ums Verrecken gern, etwas Tiefsinniges zu gestickten oder bestickten oder gehäkelten oder weiß unterlegten Decken sagen, aber mir fällt einfach nichts ein. Und dabei habe ich mich den ganzen Nachmittag bemüht! Ut desint vires, tamen est laudanda voluntas. (Beim mündlichen Vortrag bitte den korrekten Hexameter sprechen!)

0 rittervomgeist 16.09.2012, 16:42 Uhr

@donna laura Wir im Norden...

@donna laura Wir im Norden halten's mit dem Ignorieren etwas anders: "Nicht zur Kenntnis nehmen, nicht einmal ignorieren."

0 HansMeier555 16.09.2012, 18:23 Uhr

Esel streck dich, Decklein...

Esel streck dich, Decklein stick dich ...

0 perfekt57 16.09.2012, 19:09 Uhr

darf man es sagen? wir teilen...

darf man es sagen? wir teilen - einmal mehr und von ferne, seine vorlieben und erlebnisse? und wir wünschten wir könnten ein foto aufnehmen, (also können täten wir schon aber...) von einer spiegelkonsole hier im (wüsten) haus, nur meter entfernt, da liegt so etwas drauf, motivisch und überhaupt so ziemlich exakt wie hier bild zwei und drei von oben, und gerade neu, selbstgemacht, eben mal so zwischendurch von den händen aus freude, also aus emanzipierter freude, und wie von selbst erlebt. (gemessen: 60x9cm; 60cm lang, denn die schmalseiten bilden selbstverständlich spitzen, verzierte spitzen also.) darauf die männliche zahnpasta. (und der oberflächenschmuck nämlicher art, welcher vorher auch schon da war, wurde uns genommen, obwohl noch nicht wirklich abgenutzt; aber manche hände wissen immer meist schon früher, wann es zeit ist, die richtige zeit. für alles.) . und wäre an eine bloggerin hier zu erinnern, die uns - wir lasen es gerne - davon berichtete, wie schnell, gerne und freudig und in kurzer zeit sie mal eben ein handytäschen nebenbei gehäkelt hätte: "so die sachen dazu hat ja jeder normalintelligente mensch immer und überall so nebenher rumliegen, und da greift man zu und da geht das ganz schnell, und schwupps ist es fertig, das selbergehäkelte hanydetaschen. und braucht frau auch keine vorlage für, das macht sich alles selber, die dinge können ja sprechen, sind nun mal für intelligenz und kluge hände immer selbsterklärend. also anzahl der maschen längs mal reihen untereinandner, wie das geht, das sieht doch jeder intelligente blick direkt und gleich. und schon ist's fertig. und war gar kein aufwand." und wir träumen von arbeitsteilung. also richtiger arbeitsteilung. und weniger selbstentfremdung. wobei das gegenteilige ende von luxus - oder heutzutage (leider schon) fast dassellbe?- wäre es evtl. t-shirts dieser art http://www.decathlon.de/t-shirt-techfresh-50-herren-id_8172334.html zu kaufen und zu tragen und zu waschen, bis sie auch wieder ganz individuell wären: also nach der hundertsten wäsche sind sie's dann. am kragen genau da vollkommen durch, wo immer nur ein ganz bestimmter hals drin war, am bauch fleckig, usw, usf.. man muss nur geld genug haben, es sich leisten zu können. und immer barfuß in sandalen wie einstein, wäre noch ein anderes thema. http://www.sff.net/people/rothman/einstein.htm

0 perfekt57 16.09.2012, 20:06 Uhr

und "kann man ein gutes leben...

und "kann man ein gutes leben im schlechten führen"? oder: "Unsere gemeinsame Gefährdung durch Prekarität ist nur ein Grund unserer potenziellen Gleichheit und unserer wechselseitigen Verpflichtung zur gemeinsamen Schaffung der Bedingungen für ein lebbares Leben." . falls am rande noch verweis auf ein wenig zeitgeist möglich wäre, abgestoßen von seinen wunderbaren schilderungen und bildern, dann wäre evtl. so was teil: . "Wir stehen also von Anfang an vor zwei Problemen bzw. Fragen: Die erste Frage lautet: Wie können wir unser eigenes Leben so führen, so dass wir sagen können, wir führen ein gutes Leben in einer Welt, die vielen ein gutes Leben strukturell oder systematisch unmöglich macht? Das zweite Problem ist, welche Gestalt diese Frage heute für uns annimmt. Anders gesagt: Wie bestimmt und durchdringt der historische Moment, in dem wir leben, diese Frage selbst?" http://www.fr-online.de/kultur/judith-butlers-dankesrede-kann-man-ein-gutes-leben-im-schlechten-fuehren-,1472786,17255122.html . wie bekannt: "der körper existiert nicht unabhängig von kulturellen formen" und "die dadurch verursachte neuerliche ungewissheit bezüglich der erzeugungsart körperlicher materialität wird sprachphilosophisch gelöst", etc.. http://de.wikipedia.org/wiki/Judith_Butler (und es gab wohl immer noch diskussionen ob eine jüdin und lesbe ... und bei uns ... dabei ist die einfach nur intelligent, tss.) (... und selbstbestimmt) . und der traum vom unblutigen kapitalimus. (ist möglich, aber unwahrscheinlich: kapitalismus hat immer blut an den händen. als chirurg in der marktwirtschaft. und als das barmherzige beispiel des blutmahls selbst. oder als geburtshelfer neuer diktaturen. und weil er kindergartenkindern geduldig das pflaster klebt.) . und warum auch wir jetzt vermehrt tierfleisch essen? (prozyklisch den einsatz intelligenter hilfsstofe fördern selbstverständlich. "Insgesamt sind im Jahr 2011 rund 1.734 Tonnen Antibiotika von Pharmazeutischen Unternehmen und Großhändlern an Tierärzte in Deutschland abgegeben worden. Den Schwerpunkt bildeten Tetrazycline mit etwa 576 Tonnen und Aminopenicilline mit etwa 505 Tonnen. Des Weiteren wurden rund 8,0 Tonnen Fluorchinolone und rund 3,8 Tonnen Cephalosporine der 3. und 4. Generation abgegeben." http://www.bvl.bund.de/DE/08_PresseInfothek/01_FuerJournalisten/01_Presse_und_Hintergrundinformationen/01_PI_und_HGI/TAM/2012/2012_09_11_pi_abgabemengenregister.html?nn=1401270 -vor wenigen jahren noch wurde den tieren, die wir essen bloß rund 5000 tonnen pro jahr verabreicht. aber gesundes wachstum steht auch bei uns jetzt wieder verstärkt im mittelpunkt. zur not auch auf resopal) . und perry rhodan vor allem hatte auch ein jubiläum, 1,5 mio verkaufte hefte. http://www.swr3.de/Anhoeren-Perry-Rhodan-der-einzig-wahre-Weltraumheld/-/id=47308/did=567718/qqofp2/index.html

@salonsurfer - nachwachsende...

@salonsurfer - nachwachsende Stützen: Erstens wachsen die nicht nach, weil die Bedingungen für ihr kurzlebiges Aufblühen nicht nachwachsen. Und zweitens - mit einer Verbeugung vorm Gastgeber - stammen ihre Sitten, ihre Kultur, ihr Ehrenkodex und ihre Benimmvorschriften fast 1:1 aus einer Klasse, die zu beerben die Stützen einmal glaubten. Für die Entwicklung eigener Codizes fehlten ihnen schlicht einige Jahrhunderte ungestörte Herrschaftsausübung. Ganz nebenbei - für ihre Vorgängerklasse waren auch die stützendsten Stützen schlicht Parvenüs :-). Gruss, Thorsten Haupts

0 donna laura 16.09.2012, 20:27 Uhr

lieber rittervomgeist, in...

lieber rittervomgeist, in ihnen werde ich noch einen freund finden. mit dem ignorieren habe ich kaum schwierigkeiten, solange die delinquenten nicht auch noch diese arien der miseria trällerten. . meine sprösslinge gehen da noch, sie wissen, maman geniesst das leben und lehnt genörgel rundheraus als schwächlich ab, aber der, mit dem sie die sprösslinge herstellte, der ist da eindeutig vorgeschädigt, unter halbstündiger selbstgeisselung, bis auch der letzte dummkopf im raum bemerkt hat, was da mal wieder verbrochen wurde, läuft da nichts. . einmal, ja einmal griff man zu gewalt in der ehe und verschonte das schienbein nicht. man sass in eine kleineren runde zusammen, la belle-mère war natürlich auch anwesend und wachte über die ordnungsgemässe einnahme des mahls, und prompt musste etwas seinen hinterhältigen weg auf garys glücklicherweise gedecktes hemd finden. niemand, man betont: niemand hätte etwas bemerkt, wenn er nicht so herumgezappelt hätte, dass er es mal wieder geschafft habe, er das hemd verarzten müsse... mein raunen, dass er bitteschön die fingerchen davon und sich des jammerns fernhalten sollte und überhaupt (den anwesenden freunden lächelte ich mit freundlich-festem lächeln und nicken dabei stets zu) dass g a r n i c h t s wäre, w i r k l i c h nichts - für die säue. nihil. nullum. exspes. schluchz. der herr lieben es dramatisch. . danke lieber don, dafür, dass sie hier meiner wenigkeit ein selbsthilfeforum bieten. nun weiss ich, was mir gefehlt hat: eine plattform. . [liebe runde, glauben sie es oder lassen sie es: ich hörte soeben im hintergrund, dass gary beim wegräumen der weinflaschen ein wenig flüssigkeit übersehen haben muss. na, wer mag da wohl durchgelaufen sein...]

0 perfekt57 16.09.2012, 20:32 Uhr

"vor wenigen jahren noch wurde...

"vor wenigen jahren noch wurde den tieren, die wir essen, nur rund fünfhundert tonnen pro jahr verabreicht", muss es selbstverständlich heißen. wir bitten um entschuldigung.

0 donna laura 16.09.2012, 20:37 Uhr

ha, tatsache! kleckse auf den...

ha, tatsache! kleckse auf den treppen! . ein quell herzerfrischender freude, mit diesem mann verheiratet zu sein. . (bitte stellen sie sich tatsächlich eine gut gelaunte, sich vor lachen biegende dame vor, die nun umso mehr lacht, da eben dies geschah, was sekunden zuvor klammheimlich hinausposaunt wurde; gary hat sogar mitgelacht, weil ich so fröhlich war).

0 The Great Artiste 16.09.2012, 21:43 Uhr

@ X, Foxrommel. Ja, ich gebe...

@ X, Foxrommel. Ja, ich gebe zu, Glück hat manchmal etwas klebriges, spiessiges. Aber in den ganzen Wahnsinn, in dem wir heute leben, finde ich es wichtig, manchmal sich ganz konkret Dinge vor Augen zu führen, die uns etwas bedeuten, von denen wir träumen, die wir begehren. . Geld und Macht sind völlig langweilig abstrakt - ein Duesenberg oder ein Van Gogh sind es nicht. Und ein Rocca oder ein 50er Jahre Cadillac sind noch realistisch erschwinglich im Westviertel - und immerhin auch schon ziemlich schwierig in China zu kopieren. . Es geht nicht um die Realisierung irgendeines Ismusses, sondern um Erlebnisse mit Menschen, oder mit Dingen, und da ist es schön, dass die Geschmäcker verschieden sind. Der eine mag seinen Teebeutel, der andere seine Wanderdüne, und der dritte seine S/M Parties... . Ich bin mit Springsteens "Born to run" erwachsen geworden, war noch zu jung, um den heiligen Dreiklang der Revolution aus Beatles, Stones und Dylan zu begreifen, und war schon zu alt, um es geil zu finden, voll bepinkelt um eine Toilette geringelt aufzuwachen, auch wenn ich die ersten Platten der Pistols, der Clash, der Ramones oder der New York Dolls ziemlich erfrischend anders fand. . In dem Sinn können mir nur alle leid tun, die sich jetzt Tim Benzkow und die anderen deutschen Jammerbarden herunterladen müssen. . Aber schön, dass Geschmäcker anders sind.

0 The Great Artiste 16.09.2012, 21:46 Uhr

In diesem...

In diesem Sinne: http://www.youtube.com/watch?v=ChQfoyQfDes

@fionne Sept.16,...

@fionne Sept.16, 11:oo Teatime ? In der Tat, teatime is a most important and most civilized ritual. Life without it is probably not worth living. (Leichte Uebertreibung, was?) Ich selbst liebe schwarzer und auch manchmal gruener Tee, aber besonders Ulong, Darjeeling, auch Earl Grey, und horors upon horrors, sogar Orange Peko. Ist halt eine Geschmacksache. Manchen, ohne Milch, manchen mit Zitrone, und manchen sogar mit Cinnamon. So wie im Gluehwein> Ganz lecker. About that Praesident der sich als "Ich bin ein Berrliehner" bezeichnete, da denken sie sicherlich an John F Kennedy. Aber trotz aller Erklaerung von wegen dass er so eine "jam donut" sei, soll er aber Liebhaber der ueblichen Donuts gewesen sein. Man sagt er liebte: A plain donut, covered in sugar and cinnamon. Nun ja die sind auch gut. Ich selbst erwische mich ab und zu mit einer oder zwei. Und wie ich hoere, lieben sogar Berliner, nicht nur ihre "Berliner" (jam donuts), aber sogar auch ie Ameikanische Version. Wenns schmeckt, dann schmeckts. I glaube diese "jam baking buns" an die ich mich erinnere, wurden als "Daenish" bezeichnet und sind immer noch sehr beliebt fuer Suessschmecker. Tschuldigung mit dem Denglish. Peace, Pace und pax vobiscum

0 mediensegler 16.09.2012, 22:55 Uhr

Don, Ihre Texte helfen einem...

Don, Ihre Texte helfen einem in schweren Zeiten durch den imaginären Winter. x, Tyler: Sie sind eine wirkliche Bereicherung für diesen Blog. The Great Artiste: Ein wirkliches Vergnügen Ihre Texte zu lesen. . Einer hier muss ja noch arbeiten, und gefühlt bin das zur Zeit nur ich. (und Vroni ;-( ) Und wenn man dann noch mehrere geliebte Anverwandte im Krankenhaus betreut, wird es zeitlich eng. . Der Kater war auch mal wieder verletzt. . Ich lese aber alles, meist spät nachts. . Donna, Filou, wie immer amüsant, danke. Gruß an Gary.

0 magic mama 16.09.2012, 23:06 Uhr

Verehrter Don, ein Blick ins...

Verehrter Don, ein Blick ins Internet, natürlich mit dem richtigen Suchwort wie z.B. Filet Crochet, und der weiße Terror blüht schon wieder. Ich selber rette mich immer hinüber die Jetztzeit, indem ich mir die strukturelle Ähnlichkeit einer Filethäkelei mit den Kästchen eines Excel-Sheets vor Augen halte. Oder mich internationalisierend damit tröste, daß während betriebswirtschaftliche Programmierungen unseres Hauses die Welt umkreisen, immerhin eine handgearbeitete Häkeldecke von sechs Monaten Bearbeitungsdauer in einem Schloß in Frankreich auf dem Esstisch liegt - wo sie vermutlich die Besucher beständig unter dem leisen Druck des "Oh" hält, was mich für einen winzigen Moment auf die Ebene von Al Qaida-Größen hebt. - Mit einer Programmierung würde ich dieses subtile Terrorerlebnis sicher nie zustande bringen. Und natürlich wie üblich herzlichen Dank für die schönen Worte!

ThorHa, Wo stehen Sie?...

ThorHa, Wo stehen Sie? ----------------- The Great Artiste, früher mochte ich Joy Devision, Caberet Voltaire, The Cure. Heute mag ich Dark Ambient, feminine, elfenhafte Frauen und F. und A. W. Schlegel. Politisch erwarte ich nicht mehr, als in Ruhe gelassen zu werden.

0 Dreamtimer 17.09.2012, 00:17 Uhr

Kleckern. Die einzige...

Kleckern. Die einzige Gelegenheit, bei der es mir nie gelingt, nicht zu kleckern, ist der Besuch eines indischen Restaurants. Es ist als müsse immer ein bischen Soße, zu Tisch und schon beim auftun, den Göttern geopfert werden. . Dabei ist mir keine Kultur bekannt, in der das Kleckern einen Sinn hätte. Gewiss, man darf nicht geizig sein und muss der Natur ein wenig von der raffinierten Nahrung zurückgeben, die man aus ihr gewonnen hat. Sie muss an der menschlichen Art des Essens beteiligt werden, aber dafür ist für sie ein separater Platz reserviert. . Nie bis an die Grenzen des Möglichen gehen. Vielleicht sind die anti-bürgerlichen Affekte, wie man sie aus den künstlerischen Avantgarden des 20-ten Jahrhunderts kennt, davon unberührt geblieben, da sie sich von vornherein für das Unmögliche eingesetzt haben und den Schock, ohne dabei eigentlich Unge-Schicklichkeit zu riskieren. Das Kleckern wurde also auch dort nicht rehabilitiert, es sei denn jemand kleckerte mit besonderen Vorsatz, für den Schockwert, aber auch da ist mir nichts bekannt, nicht einmal als künstlerische Aktion. . Wo bleiben eigentlich die Stimmen der Betroffenen? Sind nicht die Wirte die Leidtragenden des Kleckerns und ertragen sie es nun stoisch oder haben sie mit dem Pragmatismus längst ihren Frieden gemacht: das Kleckern folgt einer Normlverteilung und was nicht vom üblichen Kleckern abweicht, wird nicht einmal höflich ignoriert.

Den Film watch kenne ich...

Den Film watch kenne ich schon. Oh! Wie dumm von mir. Ich hab' auch was. Ein Gedicht. About me About me, above me, prove me, choose me, below me, take me, hate me, hide me, ride me, love me, love me, about me, about me.

@fionn Wiederholung eines...

@fionn Wiederholung eines frueheren Kommentars der anscheinend in Cyberspace verloren ging. Nobody knows how and why? Re: Teatime Indeed, a most civilized tradition, fionn. Ich liebe Schwarzen und auch den Gruenen. Auch Brands wie Ulong, Darjeeling, Earl Grey, Orange Pekoe. Meistens mit Zitrone, Rum, Cinnamon, und auch im Sommer mit Eis. Whatever appeals is OK.. Der Amerikansiche Praesident der diese Berliner Jelly-Jam Dinger liebte, kennen sie als John F. Kennedy, der in seiner unnachahmbaren Weise erklaerte :"Ich bin ein Berliner". Man nimmt an es handelte sich mit diesen Spruchnicht um Gebaeck, selbst wenn da Jelly-Jam drinnen ist. Dieser Spruch ist fest in der Geschichte des Westens verankert. JFK sollte angeblich Plain Donuts, mit Zucker und auch mit Schokolate geliebt haben. Auch ich ertappe mich ab und zu mit einer oder zwei von den schoenen Donuts -- selbst welche die nicht aus Berlin stammen. Die schmecken und sind mir unwiderstehlich. All very tempting. Cheers

0 HansMeier555 17.09.2012, 04:11 Uhr

Töchter der Penelope Nutzet...

Töchter der Penelope Nutzet die Zeit

stick to me-graham...

stick to me-graham parker problem child black honey ....slips in my soul heat in harlem lovers..in the thunder and raid() hotel chain..

0 diktionaftis 17.09.2012, 07:13 Uhr

Weißer Terror - ich sage nur:...

Weißer Terror - ich sage nur: "Kosakenzipfel". . http://www.youtube.com/watch?v=33Vxyb5BYrc

de gustibus non est...

de gustibus non est disputandum-Will sagen, um Geschmack zu haben braucht man auch die efferentielle Nervenausstattung dazu. .. .....zwischen Stick-und Strickmuster besteht schon ein gewaltiger Unterschid. Z. B. mein besticktes, Leinen mit Seidenfäden, Schlabberlätzchen macht sich wirklich putzig bei Tische. Dagegen meine bestrickenden wollenen Unaussprechlichen, in diesem Leben (Merkelsatz) würde ich diese mollig warmen, von liebevoller Hand gestrickten, Untersetzer nicht mehr hergeben (Isabellenfarben mit Monogramm, dreiviertellang). .. Auch würde ich mich nie, niemals ohne weibl. Begleitung in ein Dessousgeschäft wagen. Da käme ich ja in den Verdacht ich wäre so einer. Wie dieser brit. Colonel mit elegantem Schnäuzer, den man nach einem Unfall, den er bewußtlos überstand, aus der Uniform pullte. Darunter trug er schicke Damen-Spitzenunterwäsche....

Einem guten Kommentaristen...

Einem guten Kommentaristen fällt, ebenso wie einem ebensolchen Feuilletonisten, immer zu jedem Thema etwas ein. Das gebietet allein schon der ungeschriebene Ehrenkodex. Blasiertes Geschwätz wäre ein anderer Fall ,-)) .. Das ist die wahre Schreiber-Kunst, so etwas wie eine blutige Angelegenheit, die ja eine politische Revolution nun mal ist, mit bestickten Tischdecken u. ä. in Verbindung zu bringen, gar mit terreur. .. Mit übergestülpter, weißer bestickter Tischdecke als Gespenst auf der Straße herumlaufen....

Re sticken & stricken. Ich...

Re sticken & stricken. Ich habe einmal ein Après-ski sweater als Geburtstagsgeschenk gestrickt. Nie wieder...

@ EgonOne 02.31h cc: Alle...

@ EgonOne 02.31h cc: Alle (inkl. HM555) Re: Kulinarische Reisen (nach Hamburg, Berlin etc). Teatime : Es geht nun weiter ..... nach Madeira. Wie wäre's mit a slice of Madeira cake?

@The Great Artiste 16....

@The Great Artiste 16. September 2012, 23:46 Danke für den Tipp! ”The Gaslight Anthem” ... A grosse weisse Tischdeckn is bruddal unbraggdisch. Aba mia … san ollawei very flexibl, genau wia da Seehofer. Kaaf ma uns hoid a Gloane – Hauptsach -!- aus OBER-Bayern. Host mi. http://www.bavariashop.com/images/tischdecke_8080_gr.jpg . So hod s ausgschaugt: De guade oide Zeit. Aber do hams d´Leit a ollawei üba n Tisch ziang woin. http://polpix.sueddeutsche.com/polopoly_fs/1.1031123.1291276739!/image/image.jpg_gen/derivatives/560x315/image.jpg Wenn wos schiaf geht - sogt ma: "öha" ... Mit Flecken auf der weißen Weste - lächeln, labern, lügen - und ab nach Brüssel. Schön bunt ist es da, und alle Vögel sind schon da...

0 donna laura 17.09.2012, 08:50 Uhr

lieber mediensegler, merci...

lieber mediensegler, merci beaucoup für ihr freundliches kompliment! und seien sie unbesorgt, man wirkt hier zwar so, also ob man keine beschäftigung habe und die altvorderen werfen dies einem zuweilen ein wenig vor - eine ihrer kernkompetenzen -, denn letztlich sind es nur zu marginalisierende hobbys und zeitvertreibe ohne bedeutung, die kaum etwas abwerfen (deswegen machen wir das ja auch nur aus lauter langeweile) und so eine burg läuft von alleine - jeder, der mal einen garten hatte, weiss wovon man redet; die paar hanseln arbeiten auch von alleine, wird angenommen, und die buchhaltung mache angeblich der steuerberater (das wüsste ich aber). ausserdem kann man recht schnell mal eben so zwischendurch tippen, was für einen selbst recht erfrischend ist, was jedoch in seiner schnelligkeit zuweilen auf den gebeugten rücken der grammatik und der lexik ausgetragen wird und das entgegenkommende verständnis der lieben runde impliziert. . lieber x, joy division? sehr nett. the smashing pumpkins sind nicht übel, und von placebo ist man absolut begeistert. die können sogar live aufführen, ohne einzig katzen anzulocken, was nicht jedem künstler vergönnt ist. . lieber Dreamtimer, hier wird gekleckert und nicht *räusper*, pardon: gekotzt. hat man nicht gestern das leiden am bohei um den klecks ordentlich aufgeführt, non? ein klecks ist ein klacks gegen das zeter und mordi-"oh".

0 Der Tiger 17.09.2012, 10:35 Uhr

Sehr verehrter Don! Unsere...

Sehr verehrter Don! Unsere Assoziationen sind offensichtlich etwas verschieden. Ich finde die bestickte Tischdecke auf . http://www.faz.net/ . einfach schön und einladend. Ich würde sie sofort kaufen und meiner Sammlung an bestickten Decken, Stofftaschentüchern und sonstigen Handarbeiten (anderer Leute) hinzufügen.

@ x: Ungestützt und ohne...

@ x: Ungestützt und ohne Bedauern um Familienvergangenheit eine Zukunft betretend, die Stützen durch Celebrities ersetzt hat, unschlüssig darüber, ob das ein schlechter Tausch war. Und nebenbei ein bisschen arbeitend ... Gruss, Thorsten Haupts

0 Der Tiger 17.09.2012, 11:45 Uhr

@Plindos – Die...

@Plindos – Die übergestülpte weiße Tischdecke als Gespenst kann ich bieten. (An Halloqween – selbst unter den Augen des CIA – stelle ich meinen ererbten 2 m hohen Topfständer (Jahrgang 1908) in den Vordergarten, drapiere eine etwas zerschlissene Tischdecke, die mit einem großen eleganten Monogram bestickt ist, um das Gestell; oben drauf kommt ein Kürbisschädel… und fertig ist das Gespenst. Laufen kann es nicht, dafür paradieren 500 Kinder der hiesigen amerikanischen Schule mit ihren Eltern an ihm vorbei und holen sich ihre Treats ab – bis mir die Gummibärchen ausgehen.)

0 diktionaftis 17.09.2012, 12:18 Uhr

Der eingangs erwähnte Mao...

Der eingangs erwähnte Mao hatte nach seinem Bad im Yangtze leider nur einen Bademantel ohne Stickereien - dafür aber blendend weiß. . http://www.lwl.org/pressemitteilungen/daten/bilder/35102.jpg

Ich...

Ich bins... ...http://www.youtube.com/watch?v=J7z_bZ2D98o

Ich muss aber schon sagen,...

Ich muss aber schon sagen, dass auf Tischwäsche in solchem Zustand wie abgebildet niemals eingedeckt werden kann. Unter keinen Umständen. Sie wäre eines Oh nicht würdig.

0 Käthchen 17.09.2012, 12:43 Uhr

Mit Verlaub - und trotz aller...

Mit Verlaub - und trotz aller Freude über das Weiße in der Welt und auf dem Tisch - ist das nicht ein wenig ahistorisch und gesellschaftlich eng gedacht? Ich habe nun keine Erbtante zur Verfügung und stamme, betrachtet man die letzten drei Generationen, doch aus eher kleinbürgerlichen Verhältnissen. Dennoch, einer Großmutter, die solche Kunstwerke beruflich herstellte, sei dank, gibt es auch bei uns einen Fundus solcher Kleinode (hergestellt bis in die neunziger Jahre, bis die Finger nicht mehr so wollten...). Diese lagen dann, aufs Sorgfältigste gemangelt, in einer Hochhausetagenwohnung auf dem Küchentisch. Allerdings - nun aber wirklich kleinbürgerlich: darunter ein rutschverhinderndes Etwas aus Gummi (man musste schließlich auch auf die Eckbank kommen) und obendrüber: Eine Schutzdecke aus bestem, durchsichtigem Plastik (Sie ahnen ja gar nicht, welche Mengen Druckerschwärze so eine Bildzeitung abgibt....). Ich bewahre sie nun im Schrank auf; ganz neubürgerlich anitautoritär ist mein Nachwuchs noch nicht so weit, Schönheit und Arbeit darin auch nur ansatzweise zu schätzen...

Ja. Ein Blog der Elfen und...

Ja. Ein Blog der Elfen und der Ritter. Eine Burg der Gebenedeiten. Töchter der Penelope, Söhne der Kassandra. Ein sanftes Efeuland milchweißer Frauen, eine wilde Feuerstelle ranker Krieger. Dahinter die Gezeiten und Indigo und Purpur. Ihr Völker, ihr geschundenen, seht dieses Morgenrot. Steht auf ihr Kinder der Medea, steht auf und kniet und preist.

@fionn Sept. 17 09:38 Teatime...

@fionn Sept. 17 09:38 Teatime in Funchal? Why not? A slice of cake may not be enough, fionn. Save a second one, to be sure. Wuensche viel Spass auf Madeira und empfehle auch deren Sherry den ich manchmal hier und dort in Nord Amerika finde. Ich bin nicht sicher, aber ich glaube der hiess "Osborne" oder so aehnlich. Egal: Salut. Prost. Cheers. Chin Chin. - or whatever fits.

0 diktionaftis 17.09.2012, 13:24 Uhr

... und außerdem sind diese...

... und außerdem sind diese bestickten Decken teilweise recht unpraktisch. . Aufgrund der Erhabenheit der Stickereien - erhaben im Sinne von sich nach oben hin ausdehnend - , können diese dazu führen, dass das Goldrandgeschirr nicht plan auf dem Tisch steht und sich daher bedenklich zur Seite neigt, was wiederum dem makellosen Weiß abträglich sein könnte. . Ein Teufelskreis.

Liebe donna laura, D i...

Liebe donna laura, D i vision, ja und Cab a ret Voltaire (eine Industrial Band in den 80ern) - ich verschreibe mich andauernd. The Cure mochte ich, weil das sehr eigen war, was die machten. Die LP "Seventeen Seconds" habe ich heute noch. Tja und heute sind es Kammarheit, Beyond Sensory Experience, Cities Last Broadcast und solche Sachen. Dark Ambient aus Skandinavien. (Ich muss aufpassen, nicht mit Ihnen zu flirten.)

0 Foersterliesel 17.09.2012, 14:03 Uhr

Früher aßen die Kinder (es...

Früher aßen die Kinder (es gab ja immer einige davon) ohnehin so lange am Katzentisch bis sie das Hantieren mit den großen schweren Löffeln und den Gebrauch von Messer und Gabel beherrschten, ich esse heut noch lieber mit dem kleinen Kinderbesteck. Auch wenn man dann ordentlich essen konnte wurde man nicht immer zu den Mahlzeiten der Erwachsenen zugelassen, sondern in der Küche abgespeist. Die Wäsche für umfangreiche Haushalte konnte natürlich nicht von der Braut allein gefertigt werden, Stickerinnen und Weißnäherinnen erledigten das, besonders schöne Exemplare wurden in Klöstern, die damit ihren Unterhalt verdienten, kunstvoll genäht und gestickt. Romane könnte man schreiben über die kleinen Differenzen jener Damen die niemals ohne eine Handarbeit anzutreffen waren (noch die ersten, bürgerlichen, Studentinnen strickten im Hörsaal und an Freuds Mittwochabenden strickten die Damen beim Zuhören und Diskutieren ebenfalls) und jenen die Briefe und Tagebücher schrieben, Familiengeschichten und Gartenbücher. . Ich selbst patze wenn ich in der Küche eilig im Stehen esse und der Hund behält mich dabei scharf im Auge, denn was herunterfällt gehört ihm, und wie wir auf alten Bildern aus der Zeit vor dem weißen Damast sehen können, war das immer schon so. . o.t. Die spanische Caritas verlautbart in einer Aussendung, daß in Spanien auf einen Obdachlosen zur Zeit bereits hundert leerstehende Wohnungen kommen.

ThorHa, man spürt das und...

ThorHa, man spürt das und ich respektiere Sie sehr. Ich gehöre zur Good-for-Nothing-Schicht. Da wird man hinein geboren und kommt nicht mehr hinaus. In Frankreich sind die Schichten total undurchdringlich. Auch wenn das Ausland immer denkt, Gleichheit, Brüderlichkeit - no, that's Public Relation. Sie waren länger beim Militär, soweit ich mich erinnern kann. Sie haben das irgendwann mal angedeutet. "Meine Rekruten..." Wir haben mit den Deutschen öfters gemeinsame Manöver gemacht. Haben auf Bojen geschossen und solche Sachen. Einer "eurer" Leute hat mal aus Versehen eine Möwe getroffen und war komplett down. Wir haben die Möwe dann mit allen militärischen Ehren auf See bestattet und uns danach gemeinsam betrunken. Warum erzähl' ich das alles. Ich weiß auch nicht. Einfach so. Mir war danach.

Zugegeben, manche Maenner sind...

Zugegeben, manche Maenner sind rechte Trottel beim Umgang mit Tischgeraeten. Aber eines weiss ich ganz sicher: Keine Frau der Welt kann eine Geschirrspuelmaschine effizient beschicken. Keine! Ich schwoere es bei meiner Seele. Ein leichter Schwur. . Stattdessen koennen sie bestickte weisse Tischdecken, die Leichentuecher der kunstreichen Schreinerarbeit, waschen, bleichen, mangeln. Es mangelt ihnen daselbst an nichts. . Hinfort mit den Tischtextilien, her mit Wachstuch. (Donna Laura, bitte keine Wortspielereien, sie, sie...)

Wieder eimal ein wunderbarer...

Wieder eimal ein wunderbarer Beitrag. Meinen Dining Room Tisch ziert seit kurzem ein handgesticktes Leinentuch mit dem Bilde einer zuechtigen Hausfrau und dem Spruch: Sich regen bringt Segen. Das habe ich aus den Bestaenden meiner Mutter gerettet und noch nie benutzt. Sie hat es bestimmt nicht hergestellt, dazu musste sie zuviel arbeiten. Seitdem ich Ihren Beitrag gelesen habe, betrachte ich das Tuch besonders gerne!

Für die Freunde der weißer...

Für die Freunde der weißer Tischdecken und der gehobenen Unterhaltung: http://www.youtube.com/watch?v=pm_aut6RDAY and this: http://www.youtube.com/watch?v=GhJsyn7KVg8 enjoy

Teatime. Leider habe heute...

Teatime. Leider habe heute Nachmittag keine Zeit die Sandwich Islands zu besuchen...(Wo die sind weiss ich sowieso nicht). Somewhere near the S(c)illy Isles? TTFN fionn

Foersterliesel, ich finde das...

Foersterliesel, ich finde das Früher grauenhaft. Alles. Das Grauen des Heute ist das Grauen des Früher.

0 HansMeier555 17.09.2012, 15:54 Uhr

Jetzt bin ich gespannt auf den...

Jetzt bin ich gespannt auf den Roten Terror

@x: schrecklich. Schon immer...

@x: schrecklich. Schon immer gewesen. Nicht umsonst nante man diese "Künschtler" damals Geniale Dille-Tanten. Genial? Nee, clever. So ist Kunscht heute.

Filou@: Um das Problem optimal...

Filou@: Um das Problem optimal lösbar zu machen, eine Waschmaschine zu beschicken, empfehle ich Ihnen die Anwendung der diskreten Mathematik. Die Bonner Uni ist da groß im Geschäft drin. .. Tante Frieda und Onkel Anton zerschnitten nach 40 Ehejahren das gestickte Tischtuch zwischen sich wg. eines riesengroßen Kaffeeflecks. Unwiderruflich. .. HM555@: Es gab nach1945 in D. verdächtig vielle selbstgeschneiderte rote Blusen mit applizierten Stickereien. Das war die friedliche Überwindung des selbstinduzierten, demokratisch gewählten braunen Terrors. .. Die Verfassungsschützer wissen nicht wie sie vom klebrigen Sitz der NSU-Maschine herunterkommen sollen.

x@: Die Vergangenheit vergeht...

x@: Die Vergangenheit vergeht nie. Das ist die Krux. Auch bedauerlicherweise Ihre. Aber erlaben Sie sich doch an der Zukunftsfähigkeit. Das schöne an der Zukunft ist doch, daß man es nicht weiß, ob da ein Grauen auf einem zukommt oder nicht. .. Das Grauen welche demoskopische, selbstgestickte postive Umfragergebnisse, Schwarz auf Weiß, verströmen.

0 salonsurfer 17.09.2012, 19:03 Uhr

@ThorHa Das ist wohl wahr -...

@ThorHa Das ist wohl wahr - wer wen zukünftig stützen wird, bleibt einstweilen offen. . @The Great Artiste: "heiliger Dreiklang der Revolution aus Beatles, Stones und Dylan" Gut gebrüllt, TGA. Bin wohl der Oldie hier im Bloggerland. Rubber Soul von den Beatles lag bei mir als erste LP auf dem Plattenteller - ein "Break on Through (to the Other Side)".

0 Der Tiger 17.09.2012, 19:32 Uhr

Lieber Filou! Eines habe ich...

Lieber Filou! Eines habe ich in meinem 63 jährigen Leben gelernt, ich (wie Sie sehr wohl wissen, eine Dame von bürgerlicher Abstammung) korrigiere nie – nie! – einen Mann, wenn er das Geschirr in die Spülmaschine packt. Bestenfalls lächele ich amüsiert. Meine Mutter hat meinen Vater regelmäßig korrigiert. Ich aber lasse Männer grundsätzlich in dem Glauben, zu glauben, dass sie die ultimaten Spülmaschinenpacker sind…. dann tun sie es besonders eifrig. . Was das Bleichen bestickter Decken betrifft, würde ich das nie tun. Denn die Bleiche greift auch die Stickerei an. Flecken behandelt man individuell. Ich bin da ganz altmodische – kippe Salz auf meine Rotweinflecke und presse Zitronensaft auf solche von (roten) Früchten. Was dann nicht rausgeht…. bleibt. . Eine meiner besten Freundinnen, die Frau eines russischen Prinzen, xxx Anwärter auf den längst abgeschafften Zarenthron, hat mir zu Beginn meiner Zeit als Mutter einen sehr guten Rat gegeben: ‘Betrachte Flecken als Erinnerung. Darum, ärgere dich nicht über den Blaubeerflecken, den deine klitzekleine Tochter auf dein funkelnagelneues dänisches Ledersofa gemacht hat. Eines Tages gehört das zu den kleinen Dingen, die dich täglich an deine Tochter erinnern, wenn diese längst in anderen Sphären wandeln.’ Und die alte Dame hatte Recht!

Oh je. Anderswo tun alle...

Oh je. Anderswo tun alle Anwesenden so, als hätten sie das Missgeschick nicht bemerkt. Dass es dem "Täter" peinlich ist, nimmt man als gegeben; bei Ausnahmen ist ohnehin alles vergeblich. In jedem Fall ist es nicht notwendig, aller Aufmerksamkeit auf so etwas zu ziehen und ihnen das Zusammensein zu verderben. Es sei denn, man möchte sie von etwas Wesentlicherem ablenken.

0 Der Tiger 17.09.2012, 19:43 Uhr

Mit Bezug auf meine alte...

Mit Bezug auf meine alte Freundin fällt mir noch etwas ein. Sie lud ihre sechs Patenkinder (alle unter sieben Jahren) ein und servierte Ihnen kindgerechtes Essen ganz nobel an ihrem großen runden Tisch. Die Eltern hielten sich im Hintergrund und halfen beim Servieren und beim Umbinden der gestärkten weißen Servietten. Die Kinder fanden diesen Aufwand großartig und die Eltern amüsierten sich köstlich mit einem Glas Sherry in der Hand über diese Show.

0 mediensegler 17.09.2012, 20:46 Uhr

x (vielleicht auch donna?)17....

x (vielleicht auch donna?)17. September 2012, 15:47 Probieren Sie mal den Link. Eine heute vergessene Band, obwohl Robert Fripp immer noch aktiv ist. Lizard, eine sehr seltsames Album, aber auf den Baby-blauen ganz weit oben. . http://www.babyblaue-seiten.de/index.php?content=band&bandId=2 . http://www.babyblaue-seiten.de/index.php?albumId=984&content=review

0 mediensegler 17.09.2012, 20:58 Uhr

fionn17. September 2012,...

fionn17. September 2012, 10:17 Bekannte von uns haben uns aus Madeira auf Wunsch Madeira mitgebracht. ;-) Zum Kochen! (viel zu schade) lecker, sollte man laut einem Kommentar hier auch nicht mehr sagen.

0 mediensegler 17.09.2012, 21:00 Uhr

Was ist eigentlich mit dem...

Was ist eigentlich mit dem Kleckern auf Bettdecken oder Laken?

0 mediensegler 17.09.2012, 21:05 Uhr

Lebensmittel sind nicht...

Lebensmittel sind nicht gemeint.

0 mediensegler 17.09.2012, 21:07 Uhr

Oh!...

Oh!

0 mediensegler 17.09.2012, 21:49 Uhr

Kim Novak badet nie im See vom...

Kim Novak badet nie im See vom Genezareth Zitat aus dem Gedächnis: "Woher weiß man eigentlich, wann etwas falsch ist?" (Krebs-Treblinka-Liebe-Bumsen-Tod) auch ein Zitat.

Der Tiger, aristokratische...

Der Tiger, aristokratische Esstische sind rechteckig, nicht rund. ----------- Jeeves, Ihren Beitrag habe ich nicht verstanden.

0 Dreamtimer 18.09.2012, 05:17 Uhr

@Plindos, paradoxerweise...

@Plindos, paradoxerweise begann man genau zu dem Zeitpunkt aus der Zukunft eine unerhörte Zuversicht zu ziehen, als man die Entropie mathematisch-physikalisch zu fassen begann. . Bei James Ballard ist es oft der Zerfall der Zeit selbst, die den Untergang der Ordnung der Welt mit sich bringt. Von der Zeit befreit treten die Protagonisten in ihre "inneren Räume" ein, während sie äußerlich, wie ihre Welt, verfallen. Für den Klassizisten ist das Chaos furchterregend und er wird sich mit Strukturen dagegen wehren und zu beruhigen versuchen, für den Romantiker ist es eher Medium des Zweifels an genau diesen Strukturen.

Teatime.... Sahnetorten und...

Teatime.... Sahnetorten und die schrecklichen Auswirkungen auf den menschlichen Körper. http://www.youtube.com/watch?v=vWz9VN40nCA

Sozialdisziplinierung mittels...

Sozialdisziplinierung mittels Tantentischdecke und korrekter Besteckverwendung, das ist ja schön und gut. Aber mir kommt eine andere Facette des Weißen Terrors hier zu kurz. Monsieur Zola machte mich gestern im „Paradies der Damen“ darauf aufmerksam. (Der Originaltitel ist übrigens noch schöner: „Au bonheur des Dames“) Wem das Buch nicht geläufig ist: es geht um die Entstehung der großen Kaufhäuser in Paris um das Jahr 1865 am Beispiel eben jenes „Paradieses“. Alles inklusive: Ruinierung des mittelständischen Wettbewerbs, Ausbeutung, Kaufrausch und Kleptomanie. Außerdem kannte man schon sämtliche Verkaufstricks, die die moderne Marketingforschung so mühsam auf wissenschaftliche Grundlagen stellt. In jenem Kapitel gestern ging es um eine riesige Weißwäsche-Verkaufsshow, die die Damen und bisweilen auch den Autor an den Rand des Deliriums brachten. Ich erlaube mir ein längeres Zitat aus dem 14. Kapitel (Übers.: Rita Schober): „Mouret [der Kaufhauschef] war es, der sie in dieser Weise besaß, der sie durch seine ununterbrochene Anhäufung von Waren, durch die Preisherabsetzungen und das Rückgaberecht, seine Galanterie und seine Reklame in der Gewalt hatte. Er hatte sogar die Mütter gewonnen, er herrschte über alle mit der Brutalität eines Despoten, dessen Laune Familien zugrunde richtet. Seine Schöpfung führte eine neue Religion herauf, die Kirchen, die der wankende Glaube nach und nach veröden ließ, wurden in den nun unbeschäftigten Seelen durch seinen Basar ersetzt. Die Frau verbrachte jetzt bei ihm ihre leeren Stunden, die Stunden des Schauderns und der Unruhe, die sie einst in den Kapellen verlebte: unerläßliche Verausgabung nervöser Süchtigkeit, wiederauflebender Kampf eines Gottes gegen den Gatten, unaufhörlich erneuerter Kult des Körpers, dazu das göttliche Jenseits der Schönheit. Wenn er seine Türen geschlossen hätte, wäre auf der Straße ein Aufstand ausgebrochen, das verzweifelte Geschrei der Frommen, die man daran hindern wollte, zur Beichte und zum Tisch des Herrn zu gehen.“ Das ist wahrer weißer Terror.

Zum Dahinschmelzen:…....

Zum Dahinschmelzen:…. „ärgere dich nicht über den Blaubeerflecken, den deine klitzekleine Tochter auf dein funkelnagelneues dänisches Ledersofa gemacht hat ….“ . Doch da gibt es halt die widerlichen braunen Flecken : Erinnern an Blut. An Wunden. An Verletzungen, die sich vererben. Einst wurde von Kohl + Mitterand ein Tuch aus „bedrucktem Euro-Papier“ darüber gelegt. Nur Bimbes-Menschen können glauben, Geldscheinteppiche erstickten Erlebtes, Erlittenes. Jetzt werden wiederum vermeintlich frische Tücher drüber gelegt. Der Neben-Papst Draghi betet demnächst mit der Deutschen Gemeinde. Trotz-dem, reißen die alten Wunden wieder auf. Milzbrand frisst sich nach oben. Nicht nur Italien rätselt über Berlusconis Comeback. Nun, man kann über die Art des Grußes, den der „Cavaliere“ seinen Anhängern darbietet staunen. ? Gut zu wissen: Im August war B. im Park seiner Villa in Sardinien gestürzt und hatte sich Handgelenk (und Schulter) verletzt … doch doch. http://www.heute.at/news/welt/art23661,788126

0 donalphonso 18.09.2012, 09:40 Uhr

Mediensegler, ich denke, das...

Mediensegler, ich denke, das hängt davon ab. wo die lebens,ittel zuvor waren. Ein Umstand, der in dieser Welt inzwischen von Bedeutung ist.

0 donalphonso 18.09.2012, 09:58 Uhr

Savall, und es gibt gute...

Savall, und es gibt gute Gründe, das Buch zu vergessen: Wer sollte sonst noch an den Fortschritt glauben? Allerdings muss man noch sagen: Zalando und Co. sind da soger noch ein Rückschritt.

0 Der Tiger 18.09.2012, 10:15 Uhr

@x – Frau von Galitzines...

@x – Frau von Galitzines Tisch war rund. Wenn es mehr als 6-8 Gäste gab, wurden Stücke in die Mitte gelegt. Dann war er oval. . @achwas – Sicherlich gibt es auch Flecke, an die man sich nur ungern erinnert, aber die trotzdem sehr fest im Gedächtnis haften: . http://faz-community.faz.net/blogs/stuetzen/archive/2011/12/23/der-von-guttenoben-zu-untenwulff-sauber-gebratzelte-konservative.aspx . Der Tiger (26. Dezember 2011, 21:04)

Eine jede mögliche Zukunft...

Eine jede mögliche Zukunft birgt in sich auch schon den Keim der Vergangenheit, des Schwundes in sich. (Kölner Mundart. Watt fott is, is fott.). Jede Tischdecke (immaculata) die ausgebreitet auf der Tafel liegt, ist in ihrer weißen Unschuld extrem gefährdet. Bunte Stickereien versuchten diesen Umstand zu larvieren. Natürlich kann so auch das Undenkbare durch die Vorder- oder Hintertür (Leferanteneingang (sic!)) mehr oder weniger spektakulär seinen Auftritt inszenieren. Eben noch wollte ich mich kurz fassen, nun, auch dieses Vorhaben ist schon Vergangenheit. .. Wo ist Dottore Draghi? Wohin will er mit uns? Wessen wahrer Diener ist er in seiner diffusamtlichen Eigenschaft & Unabhängigkeit? Doch nicht dem Gotte Mammon dienend etwan? Das wäre uns zu krude in solch einfacher Singularität. .. Oldies but goldies. Der Fortschritt hatte den einst florierenden Plattenmarkt komplettemang ruiniert. Auf den Flohmärkten kann man noch das eine oder andere zerkratzte Stück ergattern. .. Entropie versus Negentropie. .. DA@: Der wahre Nihilist in seiner Vollendung: Nichts in dieser Welt ist von Bedeutung. .. Kinder kommt rein, der Tisch ist gedeckt.

Aber Savall, der Zola regte...

Aber Savall, der Zola regte sich ueber etwas auf, das, nachdem es gewoehnliche wurde, keines Zornes mehr wuerdig war. Die Hysterie der Damenwelt war doch zeitlich sehr begrenzt. Es folgten interessantere Zeiten nach. Und wir Juengeren glaubten doch allen Ernstes, das Wort 'Konsumterror' waere eine Wortschoepfung der spaeten 1960er Jahre. Wer laesst sich, sofern er klaren Verstandes ist, vom Konsum terrorisieren? . (Echter Terror sind Klemptner im Hause, die ab 7.30 Uhr an der Heizungsanlage dengeln. Dagegen sollte mal einer anschreiben. Macht natuerlich keiner. Ist auch keine Gesellschaftskritik. Kann man kein Volk mit aufhetzen, so a la: Tod den Klemptnern, Friede den Kleinbuergerpalaesten!)

0 Foersterliesel 18.09.2012, 11:56 Uhr

lieber x, die Verachtung des...

lieber x, die Verachtung des "früher" gibt sich mit dem Alter; aber ich stimme Ihrem Urteil über Frankreich und Klassengrenzen zu, und überhaupt: Sie lesen sich interessant!

In der Tat, Don Alphonso,...

In der Tat, Don Alphonso, anstatt es herrlich weit gebracht zu haben wird man auf einmal merkwürdig demütig. Ein Fortschritt sind die Internethändler natürlich nicht, aber eine Perfektionierung im Sinne Mourets: der Kaufrausch braucht nicht mal mehr physische Anlässe, um auszubrechen. Das Endstadium wäre erreicht, wenn man dem Shopaholic auch noch die Entsorgung der gekauften Ware abnehmen würde. Ich fürchte aber eher, daß das Buch einem Marketingexperten in die Hände fällt und der begreift, was man den Damen (und auch Herren) zu einer vollständigen Montierung alles noch verkaufen kann. Denn im Vergleich zur vollständigen Kriegsrüstung einer Dame von damals ist selbst eine heutige Business-Lady noch nackt. Und wenn man die Damen auch nicht wieder zur Tornüre überreden kann, dann wenigstens zu einem Hemd am Abend, eines zur Nacht, eines für das Boudoir und einen Morgenrock. Da ist noch viel Potential. Hier einen Blick auf den Tempel des goldenen Kalbs: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/0/07/Au_Bon_March%C3%A9_%28vue_g%C3%A9n%C3%A9rale_-_gravure%29.jpg (Das Bild muß Zola vor Augen gehabt haben, sogar die marginalisierten Sehenswürdigkeiten Sacré-Coeur und Eiffelturm fehlen nicht.)

0 Foersterliesel 18.09.2012, 12:20 Uhr

lieber Savall, sehr schönes...

lieber Savall, sehr schönes Zitat! Und ich glaube auch, daß diese mit dem Aufkommen der großen Kaufhäuser entstandene Möglichkeit zum öffentlichen und allgemeinen Bestaunen und Befühlen der must haves so eine soziale Appentenzdynamik in Gang brachte. Weibliche Appetenz unterscheidet sich sehr stark von jener der Männer (The Great Artiste u.a. werden das nicht gerne lesen), bei einer Umfrage z. B. bevorzugten fast alle Frauen ein neues tolles Kleid anstelle eines Abenteuers (es genügt schließlich sich begehrt und somit zu potentiellen Abenteuern befähigt zu wissen). . liebe Der Tiger, das mit der Geschirrspülmaschine machen Sie sehr klug!

0 Der Tiger 18.09.2012, 15:43 Uhr

@Foersterliesel – Vielen...

@Foersterliesel – Vielen Dank für das Kompliment bezüglich meines Umgangs mit Männern! . Als Gegenleistung eine kleine Geschichte von meiner ersten Verhandlung als Projektleiterin unter Männern (vor fast 30 Jahren). Die fünf Männer auf meiner Seite warteten nur darauf, dass ich auflaufe, und die acht auf der anderen waren schockiert mit einer Frau verhandeln zu müssen… die auch noch jünger war als sie. Alle waren Ingenieure oder Naturwissenschaftler. Die andere Seite wollte mehr Leistung for nothing und wir wollten mehr Geld für die schon zuvor verhandelte Leistung. Wenn immer der Verhandlungsleiter der anderen Seite eine neue Leistung ins Spiel brachte, sagte er, “das ist doch sowieso schon im Vertrag und außerdem handelt es sich doch nur um Peanuts.” Nach vielen Stunden wurde es mir zu dumm und als er wieder mit seinen Peanuts kam, fragte ich ganz deutlich und langsam: “Jean-Pierre… Tell me, how big are your pea-nuts?” . Jean-Pierre wurde rot, die andern konnten sich das Lachen nur schwer verkneifen… und das Eis war gebrochen.

Das „Paradies der Damen“,...

Das „Paradies der Damen“, Foersterliesel, war einer der Bände des Rougon-Macquart, die ich noch nicht kannte. Deshalb war ich so verblüfft, wie gut das alles paßte. Es ist ja wirklich alles, alles schon dagewesen. Wenn mir jemand einen Marketingtrick verraten kann, der in diesem Buch noch nicht vorkommt erhält einen Einkaufsgutschein im Wert von 50 Francs. Übrigens gab es im Paradies natürlich schon eine Abstellecke für mitgebrachte und ansonsten nutzlose Ehemänner, die dort bei Zigarre, einem kleinen Roten und einer Zeitung ruhiggestellt wurden. Das mit der zeitlich begrenzten Hysterie glaube ich nicht, Filou. Ich sah mal Bilder von einem Saisonschlußverkauf bei Louis Vuitton.

Lieber Tiger (17. September...

Lieber Tiger (17. September 2012, 21:32), Rotweinflecken behandelt mit Weissweinflecken. Salz gehoert auf die Fritten. . Und: Ironisch grinsend Maenner die Abwaschmaschine bestuecken zu lassen ist Ausdruck verzweifelten weiblichen Machtstrebens. Wenn Plindos meint, mit Mathematik gelaenge das Einraeumen perfekt, so gilt das vielleicht, vielleicht, vielleicht fuer Physikerinnen. Maenner aber sind in diesem Fall begnadete Mathemathiker. Sie haetten sogar etwas in diesem Fach werden koennen, jedoch die muetterliche Erziehung wollte dieses Talent nicht erkennen und foerdern. Warum? Siehe weiter oben: Machtstreben. . There is a war between the man and the women... http://www.youtube.com/watch?v=uAXTT9fmmDc . Leonard ist mein Zeuge. Allah ist gross, Cohen ist groesser.

0 Foxrommel 18.09.2012, 17:26 Uhr

Zum Thema, bitte. Egotrips...

Zum Thema, bitte. Egotrips bitte unterdrücken.

@ Der Tiger 12:15 und 26....

@ Der Tiger 12:15 und 26. Dezember 2011, 21:04 Sie deuten da sehr nachvollziebar ein Dilemma vieler hellsichtiger Kinder an. Schlimm, wenn dann die Kinder in der Mimik der Erwachsenen lesen, dass Fragen unerwünscht sind. Aber was für Worte hätten sie auch benutzen sollen.

Filou: "Tod den Klempnern" zu...

Filou: "Tod den Klempnern" zu rufen ist in heutigen Zeiten TABU! Führt womöglich zu einem plumber-flashmob. denn: Joe der Klempner (in Österreich Joe der Installateur, englisch Joe the Plumber, echter Name Samuel Joseph Wurzelbacher, * 3. Dezember 1973 in Holland, Ohio) ist ein US-amerikanischer Installateur, der durch das dritte Fernsehduell zwischen dem Republikaner John McCain und dem Demokraten Barack Obama am 15. Oktober 2008 im Vorfeld der Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten 2008 bekannt wurde. (wiki weiß das alles)

nun wollen alle ein Stück vom...

nun wollen alle ein Stück vom Tuch, mon Dieu!

0 colorcraze 18.09.2012, 20:53 Uhr

Oh ja oh ja, endlich mal der...

Oh ja oh ja, endlich mal der Umgang mit Textilien und die weitläufige Interaktion beim Essen... ich gehöre ja zu den Menschen, die eine große Frühstückstasse (derlei gab es früher aus Frankreich, heutzutage muß eine 90er-Jahre-Müslischale dafür herhalten) schätzen, in die man Brot eintunken kann. Über solche Dinge wie Kartoffeln mit der Gabel zerdrücken, damit sie mehr Soße aufnehmen, grinse ich allenfalls sympatisierend, denn auch ich mag Soßengerichte. Ja, die kleckern halt. Die Tischdecke muß es aushalten, dafür ist sie doch eigentlich da, oder nicht? Platzdeckchen sind da keine wirkliche Hilfe, die halte ich für reine Farbdeko, also verzichtbar, außer man spart sich die Tischdecke. Vom nackten Tisch mag man denn doch nicht essen. - Langwierige Entschuldigungen machen eine Sache nur schlimmer als nötig, da kann ich der werten donna nur beipflichten. /ig, /ig, /ig, wie wir das im Chat gelernt haben, ist da nach wie vor die beste Art, ein Malheur zu überspielen. Aber bekleckerte Hemden oder Blusen sind schon recht verdrießlich; Tischdecke, wie gesagt... die kommt nie ohne davon, jedenfalls bei Spaghetti, die von einfach mindergeübten Nichtitalienern gegessen werden (ja, ich esse die mit der Gabel und manchmal einem Löffel. Ja, ich habe mir das in Italien abgeguckt. Ja, ich habe den anderen das Spaghettizerschneiden abgewöhnt.)... - Savall, da haben sie was Passendes ausgegraben; von den Verkaufsmethoden der Franzosen zu lernen dürfte wohl jedes Marketingseminar bei weitem übertreffen. - Sonst so mehr allgemein: wenn ich mich recht entsinne, war Kleiderluxus seit dem Mittelalter ein beliebtes Investment und wenn man sich die Renaissance-Großbürger anschaut, damals offenbar auch durchaus verbreitet. Die Industrialisierung weitete die Masse aus und die Weber lebten fortan eher höllisch, wie man bei Marx&Engels und Gerhardt Hauptmann nachlesen kann... den in WK1 zerstörten und danach wieder nachgebauten Gebäuden in Belgien meint man jedoch deutlichen Wohlstand anzusehen; ob das Elend damals solche Tiefen wie zur Baumwollspinnmaschinenzeit erreichte, ist schwer festzustellen, man bildet sich beim Sehen der Gebäude ein, "eher nicht". Die Färberwaidhersteller in Mitteldeutschland sollen jedenfalls recht gut gelebt haben, bis das durch Indigoimport aufhörte. - Versandhandelskleiderkaufrausch gibt es "in echt", das ist keine Fiktion... das mit der Entsorgung klappt noch nicht so recht, E-bay reicht da nicht... vielleicht sollten die Umzügler und Entrümpler, die in Berlin täglich neu Zettel verteilen, mehr mit Second-Hand-Läden zusammenarbeiten, deren es auch viele gibt... also wahrscheinlich tun sies doch schon... - Foersterliesel, "Appetenzdynamik"... Sie haben Wörter!

Foersterliesel, "interessant",...

Foersterliesel, "interessant", das sagt mein Analytiker auch immer. "Interessant, erzählen sie weiter." Mit der Masche hat er sich schon ein neues Auto gekauft. So weit ist es mit der Bourgeoisie schon gekommen, man muss die Leute bezahlen, damit sie einen zuhören. Encroyable. ---------------- Der Tiger, dass er dann oval war, ändert auch nicht daran. --------------- mediensegler, Kim Novak, tatsächlich?

Foersterliesel, eine Frau wie...

Foersterliesel, eine Frau wie Sie und dann so was: "Gibt sich mit dem Alter." Wissen Sie, wie alt ich bin, Mademoiselle. Uralt! Und in der Stunde unseres Todes, woran werden wir uns erinnern? An das Rauschen der Blätter im Herbst. An den Geruch eines Apfelkuchens am Sonntag.

On m'appelle pas on m'invite...

On m'appelle pas on m'invite pas dans les soirées watchi watcha je dois pas sentir comme il faudrait l'argent et le succés http://www.youtube.com/watch?v=-B2LI_MD9U4&feature=related

0 HansMeier555 19.09.2012, 03:56 Uhr

@Filou Und wer belädt bei...

@Filou Und wer belädt bei Ihnen den Kofferaum im Auto?

0 Foersterliesel 19.09.2012, 07:45 Uhr

liebe Der Tiger, Ihre intuitiv...

liebe Der Tiger, Ihre intuitiv richtig gesetzte provokative Direktheit hat das ritualisierte Mauern durchbrochen und Verhandeln erst möglich gemacht; das ist schon ein besonderes Talent! . lieber Savall, warum verfassen Sie nicht ein kleines Werklein für eine hochpreisige Management-Serie "Marketing mit Zola" o.ä. - und wechseln nach dem Erfolg dann (mit innerer Distanz und scharfer Beobachtung) eine Weile in die Marketingberatung? . liebe colorcraze, im Deutschen darf man Substantiva beliebig addieren, man muß sich nur trauen. - Die Neuerung bei den großen Kaufhäusern des 19.Jh war, daß der Luxus für alle zu sehen, zu bestaunen, zu befühlen und zu begehren war - frau war nur eine Handbreit vom Besitz entfernt. Früher kannte man den Luxus, weil man ihn entweder selbst herstellte oder weil man ihn für andere pflegen mußte, - aber große Schichten kannten ihn überhaupt nur vom Hörensagen. . lieber x, vielleicht auch liebe x, Ihren Musiklinks nach zu schließen sind Sie höchstens mittleren Alters. Nicht alle Analytiker sind geldgierige Heuchler, aber es gibt sie. Wenn man als Kind sein Eigentliches nicht äußern durfte und die Umgebung mit interessanten Geschichten, unter die enigmatisch das unsagbare Wichtige gemischt war, unterhalten und so ein wenig für sich gewinnen konnte, laufen lange Couchjahre oft ebenso. Ein Analytiker müßte ähnlich wie Der Tiger mit einer das Ritual aufbrechenden Intervention reagieren. Bei Lacan dauerten die Analysen ja bekanntlich nur bis zu einem gewissen eclat (Aufblitzen von Einsicht und Erkenntnis) der den Analysierten dann ein wenig befreiter und selbstverfügter allein weiterforschen/leben/laufen/stolpern ließ. Vielleicht mal "Ins Beginnen verliebt" von J.-B. Pontalis lesen.

Leinen oder...

Leinen oder Damast? Leinendamast ! Bielefelder !! OOHH !!!

Je besoin encor de succés,...

Je besoin encor de succés, pardon de sucre. Süßes verdirbt die Zähne. alerdings bin ich immer gern in den war between men & woman gezogen. Die so tiefe Nasolabialfalten im Gesicht mit sich herumtragen haben es, die Bedauernswerten, am Magen. Haben wohl den richtigen Zugang zur hochkomplexen weiblichen psyche nicht gefunden. Des Jammers daro in heulender manier ist kein Ende. .. Zurück zum Thema. In sehr vielen französischen Haushalten wird die edle, plastifizierte Tischdecke hoch und in Ehren gehalten. vor allem in den Küchenkabinetten, wo aller Familientrouble und sonstiges in der Welt umfassend und abschliessend verhandelt. .. Im Berliner LKA sind üble braune Flecken (seit über 14 Jahren unbemerkt) auf die ehemals weiße, hochsubventionierte Tischdecke geraten. Wie weiß keiner. Unerklärlich. Der heutige FAZ NET - Kommentator in dieser causa versucht es gutmeinend mit dem Senator und allen anderen ev. Beeteiligten mit der Ausstellung eines Persilscheins in dem Reinigungsritual. Schuldzuweisungen schwirren durch die Räumlichkeiten. Bauernopfer sind begehrte Handelsware. 36 Köche werden nunmehr um den heißen Brei versammelt, um ihm die richtige Geschmacksrichtung zu verleihen. .. Kofferräume werden nicht beladen. Das nötige Zeugs wird lässig hineingepfeffert. Für das kleine Köfferchen der Dame ist allemal Platz.

Von dem Saisonabverkauf bei...

Von dem Saisonabverkauf bei Vuitton habe ich auch gehoert, lieber Savall. Einmal, und dann nie wieder. Sowas gehoert sich ja auch wirklich nicht fuer einen so teuren Laden. Das Beispiel zaehlt nicht. Was mich an Ihrem Zitat sehr stoert, ist der hohe Ton mit dem Zola die geniale Idee des Ms. Mouret versingt. Exagération [1] mag ja ein gebraeuchliches Stilmittel dieser Epoche gewesen sein, aber man fragt sich, wer da wohl hystherisch war. Der oder die? . Lieber HansMeier, selbstverstaendlich wird der Kofferraum von mir beladen. So wie es am kommenden Freitag wieder geschehen wird, wenn wir uns in die Bretagne begeben, um von der Terrasse aus den Schiffen beim Untergang zuzusehen. . [1] Das war jetzt eine filousche Angebervokabel, in diesem Fall schoener als das Wort 'Uebertreibung'.

0 Foxrommel 19.09.2012, 10:12 Uhr

Ich finde das ist ein ziemlich...

Ich finde das ist ein ziemlich schwules Thema.

0 colorcraze 19.09.2012, 10:15 Uhr

@Filou: Klempner fangen immer...

@Filou: Klempner fangen immer 7.30 Uhr an. Alternative zu Klempner machen lassen ist Wasser und Abwasser funktioniert nicht. Die Entscheidung gegen die eigene Momentanbequemlichkeit sollte leicht fallen.

0 diktionaftis 19.09.2012, 12:51 Uhr

(... mit heiserer Stimme zu...

(... mit heiserer Stimme zu deklamieren) Den Kofferraum beladen Salvatore und Franco. Bei der Fracht handelt es sich um ein durch einen bedauerlichen Unfall zu Tode gekommenes Mitglied der Familie. . Hässlich waren die Flecken auf der Tischdecke gewesen - also hat man sie gleich mit entsorgt. Das ganze wurde garniert mit einem hydraulischen Bindemittel, um dem Verbleib im Hudson Vorschub zu leisten.

@Foxrommel Dann beschäftigen...

@Foxrommel Dann beschäftigen Sie sich besser nicht mit diesem Thema, sonst stecken Sie sich noch an, nicht wahr?

@colorcraze, Sie machen mich...

@colorcraze, Sie machen mich zweifeln. 'Klempner' oder 'Klemptner'? Ich meine in der Schule, nach siegreichem Kampf gegen mein Aufmerksamkeitsdefizit, gelernt zu haben, dass es 'Klemptner' heisst. Man koennte ja nachschlagen. Aber wozu? Tapfer werde ich mit diesem eventuellen Makel irgendwann mein Leben enden muessen. . 7.30 Uhr ist eine barbarische Zeit. Koennen Sie sich noch erinnern, als Sie um siehmdreissig gut gelaunt als Letzte die Kneipe verliessen? Draussen sangen die ersten Voegel, zaghaft stieg die Morgensonne empor, graue Gestalten huschten zur Tretmuehle und Sie Ihren Liebsten fragten, was man mit dem angebrochenen Abend noch anstellen soll? Und Ihr Liebster antwortete, dass es jetzt sehr schoen waere, wenn man vor dem Fenster einer Heissmangel stuende, den fleissigen Frauen beim Mangeln und Legen bluetenweisser Tischdecken zuzusehen. Leider ging das nicht, denn bei Ihnen Zuhause standen schon die rohrzangenwinkenden Klempner vor der Tuer. Zum Zeitvertreib sangen sie den Schlusschor 'Nous somme les plombeurs des Longjumeau' aus der gleichnamigen Oper von Adolphe Adam. Zur Fruehstueckszeit wird einer von denen ein reinweisses, besticktes Tuch aufs Trottoire... ...ich muss aufhoeren. Mein Pfleger wird ungeduldig.

Nunja, Filou, den hohen Ton...

Nunja, Filou, den hohen Ton muß man bei Zola in Kauf nehmen. Bei ihm war immer Untergang des Abendlandes. Er wäre heute sicher „Spiegel“-Autor. Ihm war das ganze Kaiserreich das schlechthinnige Böse und die Summe aller Sünden, wo es doch bloß ein paar transitorische Friktionen bei der Wandlung von der Agrar- zur Industriegesellschaft waren. Im übrigen klagt er in dem Buch eigentlich nicht an. Er beschreibt Kollateralschäden, ist sich aber durchaus im klaren, daß da etwas neues, besseres entstand und der Geist nicht mehr in die Flasche zurückzubekommen war. Er läßt darüber die Hauptfigur, Denise, mehrfach ausführlich räsonieren. Dazu gibt es sogar eine Art Happy-End, was bei Zola ja nun wirklich Seltenheitswert hat. Das Werk war da klüger als der Autor. Um wieder aufs Thema zu kommen: was Mouret tatsächlich niemals getan hat war, seinen Kundinnen Schund anzudrehen, schon gar nicht zu überhöhten Preisen. Das hätte bei der Damenwelt damals vermutlich auch nicht geklappt. Die haben noch gewußt, wie richtige Seide und richtiges Leinen auszusehen hat. Mit einem schnöden Markennamen hätte man denen nicht imponieren können.

Hat jetzt überhaupt nix mit...

Hat jetzt überhaupt nix mit Tischdecken zu tun... ABER ist schön und bereitet FREUDE. GATTI di ROMA. http://www.youtube.com/watch?v=xMhaGniIY0k&feature=player_detailpage

Foxrommel, an dem Thema ist...

Foxrommel, an dem Thema ist nichts schwul. Die Texte des Don sind Parabeln, Gleichnisse. Es geht nicht um Tischdecken. --------- Foersterliesel, danke für den Buchtipp. Der Titel klingt interessant, ich werde es lesen. Ihre Analyse war aber falsch. Im Web ist nichts wie es scheint., wie bei der Psychoanalyse. Das Elend der Wissenschaft ist, dass sie die Welt eben nicht erklären kann. Sie tut nur so, will ja auch von etwas leben. Letztlich ersetzt sie heute die Religion. Beide sind für die Erklärung der Welt ungeeignet. Das Wirklichkeit ist poetischer Natur. Alles andere fällt unter Vergewaltigung.

0 hansgeier333 19.09.2012, 15:47 Uhr

foxrammel, in meinem darkroom...

foxrammel, in meinem darkroom gibt es keine Tischdecken. Höchstens gehäkelte string-tangas.

0 mediensegler 19.09.2012, 16:22 Uhr

x 18. September 2012,...

x 18. September 2012, 23:06 Jau, tatsächlich Kim, ein Buch von Hakan Nesser, für alle, die die Gefühle der Pubertät nicht mehr erinnern, (sind bestimmt viele hier ;-)) . http://rezensionen.literaturwelt.de/content/buch/n/t_nesser_hakan_kim_novak_badete_nie_im_see_von_genezareth_mtz_14911.html . Gibt auch nen Film, wie immer ist das Buch besser.

0 mediensegler 19.09.2012, 16:37 Uhr

x 18. September 2012,...

x 18. September 2012, 02:26 Merlin siniert vor sich hin: "König Artur und Ritter der Tafelrunde..." Artur: "Tafelrunde?" Merlin: "Ja, oder möchtest du lieber eine eckige Tafel?" Artur: "Och, nein, nein - eine runde tut's auch!" Quelle: http://www.dooyoo.de/video-film/die-hexe-und-der-zauberer/690321/ . Und in der Stunde unseres Todes, woran werden wir uns erinnern? An das Rauschen der Blätter im Herbst. An den Geruch eines Apfelkuchens am Sonntag. - Sie waren also schon mal in diesem langen weißen Lichttunnel?

0 mediensegler 19.09.2012, 16:49 Uhr

Plidos.19. September 2012,...

Plidos.19. September 2012, 10:27 Filou17. September 2012, 16:38 diktionaftis19. September 2012, 14:51 Man sollte nie, nie, nie beim Skiurlaub die vorher getesteten, genau passenden Schneeketten zum Ersatzrad legen, weil sie da so gut reinpassen. Ich spreche aus Erfahrung. Und einen vorher in Spülmittel eingeweichten Topf unabgespült in die Spülmaschine zu räumen, ist auch keine gute Idee.

.....king crimson, elephan...

.....king crimson, elephan talk,-interessant minimalistisch, ich habe heute chilling time und schaue den Fischern bei ihrer Arbeit zu; drei meter weiter werden die grossen Yachten geschrubbt bzw. poliert. Irgendeine melodie im Ohr und mit einem italienischen Fotographen die Programme unserer aehnlischen Cameras checken. Ich deute auf den roten Punkt auf dem Schnabel der adulten Grossmoewen. Mein Gespraechspartner versucht den Flug festzuhalten. Adrian belew, ein zusaetzlicher stilbeeinflussender Gitarist. Hat der was mit dem Flug der grossen Moewen zu tun? Chick corea>..light as..... Aber ich habe was anderes im Ohr... die beiden alten Herren auf ihren edlen bianci-Raedern fotografiere ich, woraus ein Gespraech erwaechst; ja, ich maile die Bilder. Am spaeten Nachmittag fahre ich selbst mit dem Rad nach Posipilippo. Morgen geht es mitdem rad und hoffentlich dem Euro Star weiter nach Sueden. Ich habe noch Pfirsische, Kaese, Schinken und paninis und neu entdeckt, ein delikates kleines schwach gesalzenes Gebaeck mit Mandeln. ..jetzt hab ichs -ganz kurz : GD: rain and snow.. eine Reise ohne Stoepsel o.ae.!

A.) SEMIOTIK, die, (von...

A.) SEMIOTIK, die, (von altgriechisch σημεῖον sēmeĩon „Zeichen, Signal“) ist die Wissenschaft, die sich mit Zeichensystemen aller Art (zum Beispiel: Bilderschrift, Gestik, Formeln, Sprache, Verkehrszeichen) befasst. :"....und veranlassen Sie, dass makellos weiße Tischdecken und Bettlaken von der Bevölkerung zum Fenster zur Kapitulation (surrender without conditions) ausgesteckt werden. Und bitte genau zum richtigen Zeitpunkt. Nicht wahr, wir haben ja Alle nur unsere Pflicht in den letzten schwierigen Jahren getan, jeder an seinem Posten für das große Ganze tätig, insgeheim war doch ein jeder von uns im inneren, zumindest, Widerstand gewesen!" B.) SYNTAX, die, behandelt die Weise, in der Wörter angeordnet sind, um. Bedeutungsbeziehungen innerhalb (und manchmal zwischen) Sätze aufzuzeigen. : ......unsere verschiedenen Leiterebenen, umfassen sowohl politische wie administratrive Maßnahmen, die nicht immer von der Öffentlchkeit verstanden werden können, jedoch unabdingbar in dem Sinne sind, wie wir ja, was im weiteren Verlaufe der Untersuchungen klar werden wird, daß wir in keinster Weise, nun lassen Sie mich das Beispiel von einer Stickerei auf einem Damasttischtuch anführen, welches bei einer Tafelrunde versehentlich..." C.) SEMANTIK,die, befaßt sich mit dem Inhalt von Zeichen; genauer: mit dem Sinn und der Bedeutung von Zeichen. :"...gewiß, selbstverständlich Herr GBA, wir werden Ihre vertraulichen Signale, nur in dem Sinne weiterverfolgen, wie es als opportun angesehen werden kann. Schließlich sitzen wir ja alle in einem Boot. Leider können wir, durch die Stürme der vergangenen Tage bedingt, als Notsegel nur noch ein leicht durchlöchertes Tischtuch hissen. Sie verstehen!?"

0 donalphonso 19.09.2012, 18:55 Uhr

Ich würde sagen: Heterodox....

Ich würde sagen: Heterodox.

0 mediensegler 19.09.2012, 23:37 Uhr

di 19. September 2012,...

di 19. September 2012, 20:23 Leicht wie eine Feder, (warum klingt das nicht so chick, wie in Englisch) ist Ihr Kommentar, und Adrian, das sind die 80er, auch nicht schlecht, aber es gab in Darmstadt ein Konzert, 1973, im Opernhaus, man stelle sich das heute vor, im Opernhaus! und die Musik, die ich meine, entstand vorher, 69-72, Lizard, Islands, und natürlich in a Court of the Crimson King, ich bin bis heute Fan dieser Musik, sie war präzise und psychedelisch, jazzig und klassisch, neu halt und geil, aber das sagte man damals noch nicht. Ich wünsche Ihnen einen guten Weather Report für Ihre weitere Reise.

0 mediensegler 19.09.2012, 23:51 Uhr

Filou18. September 2012,...

Filou18. September 2012, 19:26 You Know who I am? . I cannot follow you, my love, you cannot follow me. I am the distance you put between all of the moments that we will be. You know who I am, you've stared at the sun, well I am the one who loves changing from nothing to one. Sometimes I need you naked, sometimes I need you wild, I need you to carry my children in and I need you to kill a child. You know who I am... If you should ever track me down I will surrender there and I will leave with you one broken man whom I will teach you to repair. You know who I am... I cannot follow you, my love, you cannot follow me. I am the distance you put between all of the moments that we will be. You know who I am... . my favorite Song of Cohen

0 Dreamtimer 20.09.2012, 04:44 Uhr

"Letztlich ersetzt sie heute...

"Letztlich ersetzt sie heute die Religion. Beide sind für die Erklärung der Welt ungeeignet. Das Wirklichkeit ist poetischer Natur. Alles andere fällt unter Vergewaltigung." . Bei Venkatesh Rao findet man schon ein ganzes Spektrum wiss. Subjektivität ausgebreitet [1]. Dass er sich nicht mit romantischen oder rationalistischen Ptatitüden zufrieden gibt spricht für ihn, aber er lebt ja auch nicht in der Vergangenheit ... [1] http://www.ribbonfarm.com/2012/08/30/the-varieties-of-scientific-experience

Man spricht auch von einer...

Man spricht auch von einer sog. Kneipenkultur in den verlorenen Generationen. Diese Kultur hat nen schweren Knacks wegbekommen, seitdem nicht mehr geraucht werden darf. Die Friedhofsjodler sind rarer geworden. .. Ma hätt et ja lang ens komme jesenn, jetz hamse der Jong injeliefert. Delirium tremens. Tremolierendes. .. Vorbereiteter Nachruf: Er war ein begnadeter Säufer vor dem Herrn. (AA-Gemeinde) .. ins bestickte Tischtuch schneuzen, gilt in bürgerlichen Kreisen als nicht comme il faut in feiner Gesellschaft.

"Dem Dichter und Weisen sind...

"Dem Dichter und Weisen sind alle Dinge befreundet und geweiht, alle Erlebnisse nützlich, alle Tage heilig, alle Menschen göttlich." (Friedrich Nietzsche aus "Die fröhlichen Wissenschaften", Aphorismensammlung)

0 perfekt57 21.09.2012, 01:12 Uhr

was'n hier los? "auf der suche...

was'n hier los? "auf der suche nach den verlorenen genies von morgen"? oder "geniuses to the front"? oder "all quiet on the western fork"? . der zeitung kann geholfen werden. . . auch . vom asphalt gefunden, neben den strassengräben weg, am rand des weges, vom kreuz gefallen, aus abgründen ertaucht, vom seeboden gehoben, den himmeln entrissen, an lufthaken erhängt, die oberarme gewürgt, krampfenden die hälse geweitet, . so ist unsere . angela. . try harder you can - we see world world markets ahead!

0 perfekt57 21.09.2012, 02:00 Uhr

es reicht, wenn die anderen...

es reicht, wenn die anderen sagen "what a voice!" - und sich zum fürchten zusammenlaufen. . @plindos . aber was soll das ganze blutleere gelehrtenkenntnis? (wir bitten um die geschätze entschuldigung) - viel wesentlicher in dem zusammenhange wäre aber doch schon immer und nur eines bloß gewesen, nämlich die aussage der nachgeborenen (womöglich wie ungefähr schriftlich auf uns gekommen): "wie von dem manne, mit der kleidung, dem aussehen, der körperhaltung, an dem orte, in dem historischen moment, solche aussagen möglich waren, das ist und bleibt für den normalsterblichen eigentlich volkommen unbegreiflich, ist und bleibt "ein wunder", steht stellvertretend zumindest für die möglichkeit dieses begriffs. "denn aus göttlichem ist der mensch gemacht!", so möchte man es evtl. anfügen, fühlte sich gedrängt, genötigt dazu... . (so stand's geschrieben. in den annalen unserer nation, nicht?) . . und die faz sollte ihr erscheinen einstellen. die arbeiterklasse ist nicht zu retten. . und in den kaufmannsrepubliken sind die kosten die wahrheit, nicht die wahrheit ist wahrheit. (von den freien fieberphantasien fortgesponnener buddenbrooks) . und auch die jugendliche unbekümmerheit falscher meinungen ist durch nichts zu entschuldigen. (außer, wenn die eltern geld haben) . und ob zu zukünftigen wahlkämpfen hin noch jemand mit dem spätphysikalischen eindruck argumentierte, es gäbe neuerdings so etwas wie einen "gesamtrepublikanisch-weiblichen "mappus-effekt""? (also das gegenteil von zu teuer erkauft?) . und neuerdings gesucht? (ein kunstname für den tegernsee. denn der tegernsee ist konservativ. und immer noch in bayern. darum auch geht er mit der zeit.) (wenn also schon konzerne "areva" oder "evonik" oder so heißen sollen, dann will der tegernsee nicht mehr zurückstehen) ("arturo ozean" oder "elvira trevirasee" scheiden allerdings noch aus. ) . und da keine kinder mehr ins schwimmbad gehen, werden auch die liegestühle überflüssig. (moderne rentner bräunen nur noch im stehen. nehmen so weniger platz) (fit sind sie ja sowieso) (oder von den auswirkungen der einflüsse von geburtenraten. auf das sonnenverhalten.) . und keine eule wäre heute noch so dumm, eine trage in der nähe des peloponnes zu haben. . und die zeit der beiträge ist vorbei. jetzt also kommt die zeit der nicht-beiträge. (da die zeiten der un-beiträge noch nicht angebrochen) (oder: vom ewigen streben aller minister. und minsterinnen.) . und von den schmerzen des vakuums. (das problem des laufs der geschichte. oder: warten auf togod.) (just play) . und gestern, zwei? (es ist ein freies land. provokante aussagen erwünscht.) . und besser hoch erhobenen hauptes, als leeren portemonnaie's. (wenn man noch in sich selbst darüber nachdenken wollte) . und wir wären jetzt so gerne angestellte des baseler patentamts. (halbtags. jeden zweiten tag patente eintragen. nur für spinner.) (oder: von den sinnvollen weltkriegsbeschäftigungen, teil zwei.) . und im radio: warum steigt das privatvermögen im osten? (weil die vermögenden westler gen osten ziehen, sparsamer zu leben) . und die bundeswehr heute? (rückzug. in den geordneten selbstbetrug.) . und grüße von unseren bergen. http://www.youtube.com/watch?v=0_lwVj1QtSs . oder so.

0 perfekt57 21.09.2012, 15:15 Uhr

"all quiet on the western...

"all quiet on the western front - and geniuses to the fork" (denn die geschichte drehts, wie sie's braucht) . und der anti-herrscher? (zerstört keine paläste. verhindert bereits deren bau) (welcher anti-herrscher bankentürme verkleinerte?) (gar keiner, banken sind zu recht stabil. stabiler als privatvermögen) . und es gibt keine sicherheit für friedrich nietzsche. (weil seine philosophie lügt, ist er bedroht.) . wie gesagt: reine zeitgeistzutaten. . und dem erweiterten westviertelbegriff schon bekannt? epigenetik in der soziologie? http://www.zfs-online.org/index.php/zfs/article/viewFile/3021/2557 . "Der Beitrag diskutiert die Herausforderungen und Möglichkeiten, die sich für die soziologische Forschung zu sozialen Ungleichheiten aus einer stärkeren Berücksichtigung genetischer Variation ergeben. Im Vordergrund steht dabei der Umstand, dass Eltern auf ihre Kinder nicht nur soziale Vorteile und Benachteiligungen übertragen, sondern auch eine bestimmte genetische Ausstattung. Wesentliches Ergebnisse dieser Diskussion ist, dass die Berücksichtigung genetischer Variation in Ungleichheitsanalysen nach dem interdisziplinären Stand der Forschung zunehmend notwendig wird... . Mit der faktischen Anerkennung und wissenschaftlichen Analyse solcher Interdependenzen wird auch ihre Berücksichtigung in Gerechtigkeitsdiskursen zunehmend notwendig, und zwar sowohl moralphilosophisch als auch in der empirischen Untersuchung individueller Gerechtigkeitsvorstellungen. Je stärker Lebenserfolg auf genetisches Potenzial zurückzuführen sei, als desto offener müsse eine Gesellschaft gelten." . (prof. martin diewald ist Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats für Familienfragen beim Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend) . der mann irrt: je stärker lebenserfolg auf genetisches potenzial zurückzuführen ist, um so stärker muss ich führen und mein land einengen. zumal wenn es alt wird.) . und provokante nachbemerkungen, zwei? ("und wie kann man irgendeinen einzelnen staatsdienst gebrauchen, wo sie doch schon alle zusammen nix taugen?" - aus den geheimen vorausbemerkungen zu den lebenserinnerungen eines euro.) (zum glück ist noch das gegenteil richtig - http://www.dradio.de/dlf/sendungen/interview_dlf/1870022/ - hinter der überschrift ggfls. das audio on demand) . und es gibt immer welche, die irgendwas planen. (z.b. planen die armeen der welt, ihre kriegsverbrechen zu vertuschen. unvermeidlich.) . und unser aller vorbild psychologe? (wir kennen heute keine mitbürger mehr, sondern nur noch entfaltungsräume) . und von unserem wort ginge gewalt aus? (wohlan, das wäre recht bemerkt! - aus der verborgenen prämbeln von zeitungen für deutschland?) . und von den berliner vorurteilen, desweiteren? (schmutzig, dreckig, unsauber, hochmüthig, krank - was also wäre bayern heute, ohne den dauernden starken fortschritt, denn ihm preußen und der begriff "hygieneanstalt" so wunderbar gebracht haben?) . und es ist nun einmal so, biber müssen holz nagen. sonst werden ihre zähne zu lang. (und terroristen müssen schießen, damit ihr zeigefinger nicht steif wird.) (jedenfalls bei angeborenem terrorismus ist das so.) . und die cdu. (das ist doch diese saulus-partei der staatszerstörung?) (aber noch konnte kein saulus der andere werden, ohne göttlichen eingriff höchstselbst) . und unser gastgeber hat recht. (verantwortung für kleinheit, das ist das schwere - verantwortung für größe kann ja jeder tragen) . und die spd hat kein personal. (steinmeyer ist korrupt (cia-flüge). gabriel kann es nicht. und steinbrück ist kein sozialdemokrat.) (die republik also in der lähmenden enge der personalknappheit. der cdu.) . und wenns noch durch naivität zu retten ist? (dann schmiede nicht parzifal!) . "Oh! wenn's noch Zeit ist, mein Gemahl – Wenn es Mit Unterwerfung, mit Nachgiebigkeit Kann abgewendet werden – Geben Sie nach – Gewinnen Sie's dem stolzen Herzen ab, Es ist Ihr Herr und Kaiser, dem Sie weichen. Oh! lassen Sie es länger nicht geschehn, Daß hämische Bosheit Ihre gute Absicht Durch giftige, verhaßte Deutung schwärze. Mit Siegeskraft der Wahrheit stehen Sie auf, Die Lügner, die Verleumder zu beschämen. Wir haben so der guten Freunde wenig. Sie wissen's! Unser schnelles Glück hat uns Dem Haß der Menschen bloßgestellt – Was sind wir, Wenn europäische Huld sich von uns wendet?" http://gutenberg.spiegel.de/buch/3306/6 . irgendwie.

0 donna laura 21.09.2012, 20:01 Uhr

man möge bitte die...

man möge bitte die nachlässigkeit verzeihen, nicht zeitnah zu antworten, doch war man verreist, wie immer *hust* privat, denn geschäft könne man das, was man so unternimmt, kaum nennen, hörte man auf die altvorderen. aber davon vielleicht später. . lieber x / 17.09., 15,47 u, sie flirten recht zurückhaltend, was angenehm ist. wie man es so gewohnt ist... . cher Filou / 17.09., 16.38 u, doch, doch, man kann geschirrspülmaschinen hervorragend beschicken lassen. in der burg sind es sowieso zwei stück, weil man sonst verrückt werden könnte, stets voll bis zur kragenkante (was ihnen bekannt vorkommen dürfte, nicht wahr) und ohne dass die senfgläser einander berührten. und doch, doch, was wird man sich denn zurückhalten, wenn sie, cher Filou, veritabler scherzkeks vor dem herrn, eine wächserne decke ins spiel bringen. man könnte überlegen, den ersten vokal auszutauschen. alternativ dazu schwebte, als sie ihre senfgeschichte mit der senfhose schilderten, ohnhin ein lackernes höschen für sie vor lang bewimperten, unschuldigsten augen; bei besonderen farbwünschen sprechen sie bitte Foxrommel an, er scheint sich ja damit auszukennen. abwaschbar jedenfalls, falls mal ein malheur passierte [oh, oh, jetzt ducken und weg - nicht böse sein, bitte, war nur ein spass]... . lieber don / 18.09, 11.40 u, sehr gut gekontert! . liebe Foersterliesel / 18.09., 14.20 u, ei, nun ja, nein, auch frauen sind nicht alle gleich. man gebe mir beides, denn man begehrt beides, und beides vom besten (für alles andere ist man zu arm), dann bin ich zufrieden. . lieber Plindos / 20.09., 10.18 u, mangels taschentüchern schneuzte man sich zuweilen in die silbern durchwirkten und gülden bestickten tischdecken, wenn man nicht gerade seine hochverzierten seidenbrokatärmel nutzen wollte (vielleicht, weil sie schon ausgiebig diesem seinem zwecke zugeführt wurden, oder man brauchte sie noch für den heimweg). da man im übrigen die servietten noch nicht erfunden hatte, wurde der mund auf alle fälle am ärmel oder der tischdecke abgewischt. aber man besass ja auch keinen eigenen teller und ass zusammen mit den anderen, die neben einem sassen, kalt gewordenes aus silbernen schüsseln; diese aber waren fein. und trank mit ihnen auf einem kelch, nicht ohne - so stand es geschrieben - den mund abzuwischen. und das getöse war ein lautes.

"Und der anti-herrscher?...

"Und der anti-herrscher? (zerstört keine paläste. verhindert bereits deren bau) (welcher anti-herrscher bankentürme verkleinerte?) (gar keiner, banken sind zu recht stabil. stabiler als privatvermögen)" . Baudrillard hätte vermutlich gesagt, dass Bankentürme zu dissimulieren versuchen, dass es kein Zentrum mehr gibt. Er hätte den EZB-Bau als nostalgisches Unterfangen abgetan, als Versuch uns Glauben zu machen, dass Macht noch einen festen Ort besitzt, das Kapital eine Kapitale. Danach wäre er dazu übergegangen von der molekularen Bosheit des entfesselten, selbstreferentiellen Kapitalismus zu schwärmen, der alles mit sich in den Abgrund reißt, nur um schließlich eine Quelle noch tieferer Negativität aufzuspüren ( Sprache, Verführung, radikales Denken, Illusion der Welt ... ) . Irgendwie vermisse ich ihn.

ist eine Kunstfigur, die seinem Verfasser nicht vollkommen unähnlich ist.