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Begegnung mit einem legendären Wein

20.09.2012, 18:22 Uhr  ·  Für die einen mag es Verschwendung sein, für die anderen ist es die Suche nach der Qualität: Der Preis allein entscheidet nicht über den Genuss, und auf dem Konto schmeckt Geld nach gar nichts. Warum nicht also einen guten Wein?

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Man kann mit mir darüber eden, warum Flaschenhalter am Rennrad aus Kohlefaser sein und 100 Euro kosten können. Ich habe vollstes Verständnis für Zahnärzte, die pro Quadratzentimeter Leinwand mehr ausgeben, als ich für meine Sammlung – ich hasse sie zwar als Konkurrenten, aber ich kann sie verstehen. Dafür halte ich jeden Cent für Zigaretten für übelste Verschwendung, ich verachte auch eine gewisse neureiche Schule des Kochens und die Angeberei mit Rechnungen im Restaurant. Und es ist mir auch vollkommen unbegreiflich, wie man für eine Flasche Wein… aber im Fall von Wein gibt es den Gastautor Christoph Raffelt, den ich besonders all jenen Zahnärzten empfehlen möchte, die sich gerade überlegen, ob sie nicht lieber einen besonders guten Wein kaufen möchten, oder jenes Bild nächstes Wochenende in Bayreuth auf der Auktion, und ich sage Ihnen ins Gesicht wenn SIE ES WAGEN SOLLTEN DANN WERDE ICH: Nehmen Sie den Wein, den Christoph empfiehlt. Das Bild passt gar nicht in Ihre Wohnung.

Zuerst die Qualität, dann der Preis.
Thomas Jefferson

Unlängst hatte ich ganz unerwartet die Chance, einen Wein zu probieren, der eine Legende ist. Er ist eine Legende nicht etwa, weil er maßlos teuer wäre, obwohl er in der Tat maßlos teuer ist. Auch nicht, weil Exklusivität vorgegaukelt wird, denn de facto ist dieser Wein exklusiv. Es liegt auch nicht unbedingt daran, dass die Weinberge, von denen dieser Wein stammt, seit ca. 1.500 Jahren bewirtschaftet werden. Es ist vielmehr die gleichbleibende außerordentliche Weinqualität der hier erzeugten Burgunder, die so einzigartig zu sein scheint, dass es wohl kein Weingut gibt, das permanent auf ähnlich hohem Niveau Weine produziert. Für Weinliebhaber gehören die Weine dieser Domaine entsprechend zu den begehrtesten Objekten der Weinwelt.

Bild zu: Begegnung mit einem legendären Wein

Um welches Objekt der Begierde handelt es sich nun? Es handelt sich um eine Flasche Burgunder der Domaine de la Romanée-Conti, genauer gesagt um einen 2009er der Lage Échézeaux. Romanée-Conti ist ein Mythos und dieser Mythos hat vielleicht eingeschränkt sogar eine gewisse Berechtigung. Diese Berechtigung würde ich nicht vielen Weingütern zuschreiben, denn meist ist die Implementierung dieses Begriffs hohl, an den Haaren herbeigezogen und bestenfalls der clevere Einfall von Marketingexperten. Besonders deutlich wird dies, wenn Champagner wie beispielsweise ein Dom Pérignon zu einem exklusiven, fast mythischen Produkt erklärt werden. Das besonders Herausragende an solchen Champagnern ist meist der Preis. Die Qualität in den Flaschen schwankt häufig, weniger von Jahrgang zu Jahrgang als von Abfüllung zu Abfüllung. Immerhin sollen – der Hersteller macht bewusst keine genauen Angaben – mindestens eine, vielleicht aber sogar mehr als zwei Millionen Flaschen pro Jahr abgefüllt werden.

Nicht ganz so extrem – was die Menge betrifft – ist es im Bordeaux, auch wenn so mancher Blue-Chip der Weinwelt wie Château Lafite-Rothschild durchaus auf stattliche 103 Hektar Weinberge kommen, in Toplage. Dafür ist es extremer, was den Preis betrifft. Auch wenn mit ca. 250.000 Flaschen deutlich weniger verkauft werden als beim Dom Pérignon, wirkt der Preis des Dom mit € 130,- geradezu lächerlich günstig gegen einen Lafite. Der Lafite wird für den 2009er Jahrgang zwischen € 900 und € 1.200 gehandelt, pro Flasche versteht sich.

Bild zu: Begegnung mit einem legendären Wein

Doch zurück zur Domaine de la Romanée-Conti, die ähnlich dieser Zeitung meist unter einem Kürzel genannt wird: DRC. Die Größe des Besitzes liegt bei einem Viertel dessen, was Lafite-Rothschild aufzuweisen hat, zudem kann man davon ausgehen, dass die Hektarerträge unter denen der berühmten Bordeaux-Chateaux liegen. Die Preise allerdings bewegen sich leider in den gleichen Sphären, denn die Weine sind ebenso begehrt wie die von Lafite. Allerdings ist die Klientel eine andere. Es sind weniger die Chinesen, die sich um die Weine reißen und auch nicht vornehmlich die Spekulanten – für Bordeaux gibt es einen eigenen Index an der Börse in London, während im Gegensatz dazu DRC versucht, Spekulationen zu verhindern, in dem der direkte Weiterverkauf untersagt wird.

Was aber nützt es dem durchschnittlichen Weinliebhaber, wenn die Spekulation einer Flasche Wein in Grenzen gehalten wird, die schon im normalen Verkauf bei einem halben, einem drittel oder viertel Monatsgehalt beginnt? Noch weiterzugespitzt entspricht sie 850 Tagwerken eines Tagelöhners in Bangladesh. Die Preise sind also komplett von der normalen Weinliebhaber-Realität entfernt und entsprechend kommt unsereins kaum in den Genuss eines solchen Tropfens, der in diesem Fall auf 18.589 Flaschen begrenzt ist.

Wie kommt es nun zu dieser als praktisch einzigartig beschriebenen Qualität der Weine? Es liegt natürlich an der glücklichen Fügung, dass sich die Besitzer (es sind mehrere Familien) einig sind über die angestrebte Qualität und vor allem den Weg, der dahin führt. Dass im Weinberg und Weinkeller der Domaine de la Romanée Conti alles nahe der Perfektion geschieht, muss wahrscheinlich nicht weiter erwähnt werden. Es geht hier sogar so weit, dass Mitarbeiter der Domaine die Bäume in den Wäldern von Tronçais selbst die Bäume selektionieren, aus deren Holz später die Fässer entstehen. Worüber selten gesprochen wird, ist die Tatsache, dass seit vielen Jahren biodynamisch gewirtschaftet wird, wie auf vielen anderen berühmten Burgunder-Domainen auch. Diesen Umstand findet man nicht als Gütesiegel auf dem Etikett, und doch wird hier sehr konsequent gearbeitet. Dieser Weg wird nicht etwa beschritten, weil plötzlich alle Winzer ihre Liebe zu Rudolf Steiner entdeckt hätten, vielmehr ist dies die Konsequent aus jahrzehntelanger exzessiver Spritzerei, die dafür gesorgt hat, dass die Burgunderböden ausgelaugt und so gut wie tot waren. Qualitätsweinbau war in einem solchen Zustand kaum noch zu erhalten. Die Besitzer der Domaine de la Romanée-Conti gehörten damals zu den ersten, die fernab von Moden mit der Biodynamie experimentiert haben.

Bild zu: Begegnung mit einem legendären Wein

Neben der konequenten Arbeit in Weinberg und Keller aber ist es vor allem der Boden, auf dem der Wein wächst, der ihn so einzigartig macht. Die Lagen der Domaine, insbesondere die Lagen Romanée-Conti (Die Lage gehört als Monopol-Lage ausschließlich der Domaine) und La Tâche sind mit so perfekten Böden gesegnet, was die Gesteinsschichten und die Drainage, also den Wasserabzug angeht, dass in den besten Jahren Weine von enormer Tiefe und Komplexität entstehen, die möglicherweise zweihundert Meter weiter nicht mehr entstehen können. Und das ist kein bisschen übertrieben. Im letzten Sommer habe ich, um es ein wenig zu erklären, den Besitzer des Château La Tour Figeac bei St. Emilion besucht. Der Deutsche Otto Rettenmaier produziert dort sehr gute Bordeaux. Seine Weinberge grenzen an jene des Château Cheval Blanc an, einem der berühmtesten Güter des Bordeaux. Rettenmaier arbeitet im Weinberg und im Keller genau so aufwendig, ja penibel wie seine berühmten Nachbarn. Und doch, sagt er, kann er sich auf den Kopf stellen und mit den Beinen wackeln, seine Weine erreichen nie die Klasse von Cheval Blanc. Die zweihundert Meter Luftlinie mit leicht veränderter Bodenstruktur entscheiden über diesen Unterschied.

Eigentlich wollte ich ursprünglich nur ein paar Sätze zum Wein schreiben aber als Erklärung für den Kult, der um diesen Burgunder gemacht wird, ist das Bisherige vielleicht nicht ganz unwichtig. Ich habe den Wein aus der Lage Échézeaux neben einem Dutzend anderer Burgunder aus dem Jahr 2009 in einer gänzlich unromantischen Arbeitsatmosphäre probieren dürfen. Ich hätte es natürlich vorgezogen, mich mit meinem Glas in eine stille ruhige Ecke zurückzuziehen um das, was ich da im Glas hatte zu genießen und mich dem Wein hinzugeben. Das war mir nicht vergönnt und vielleicht war es auch ganz gut, um ihn zumindest bewerten zu können, ohne gänzlich dem Nimbus zu verfallen. Vor dem Échézeaux hatte ich bereits zehn teils sehr teure Burgunder probiert, die mich, bzw. die kleine Verkostungsrunde allesamt enttäuscht hatten, bis auf einen vielleicht. Für das Potential, das diese Region zu bieten hat, ist die Qualität immer noch erschreckend gering und ich bewundere jene Händler, die es immer wieder schaffen, die Perlen in diesem Gebiet herauszupicken. Vor allem, wenn es um bezahlbare Burgunder geht. Es blieb also nur die Hoffnung, dass uns der Romanée-Conti die vorangegangenen Weine vergessen lassen würde.

Bild zu: Begegnung mit einem legendären Wein

Was mich erwarten würde war in dem Moment klar, als ich das Glas ein erstes Mal unter der Nase geschwenkt habe. Ja, es hätte noch die theoretische Möglichkeit bestanden, am Gaumen noch enttäuscht zu werden, aber eigentlich nicht bei dem Wein eines solchen Weinguts. Und so war es auch nicht. Zunächst einmal war dieser Wein deutlich frischer und saftiger, als ich ihn erwartet habe. 2009 ist häufig sehr üppig und drall. Bei diesem hier kein Spur. Es erübrigen sich bei einem solchen Wein die üblichen Weinbeschreibungen. Der Wein ist noch blutjung, er gelangt jetzt in den Verkauf und die, die ihn sich kaufen um ihn wirklich zu genießen, werden ihn vielleicht in zehn Jahren öffnen. Man bezeichnet es als Kindermord, solche Weine jetzt zu trinken, aber was soll’s. Das hat bei diesem Wein nicht wirklich weh getan. Er ist schon jetzt, oder glücklicherweise gerade im Moment, offen, zugänglich, hat natürlich noch relativ viel Holz und sehr viel Frucht, saftige, süße Kirsche, um genau zu sein, was sich später noch weiter harmonisieren wird. Das Erstaunliche aber ist, dass hinter den Aromen – am Gaumen kommen noch würzige Noten hinzu und Schokolade – etwas großes Ganzes steht, eine Persönlichkeit, so was wie eine Buddha-Natur. Also etwas, was über den Dingen steht und vielleicht so etwas wie die weingewordene Harmonie darstellt. Die Aromen, die Textur des Weines, die Tannine, die Säure, die Gesamtstruktur also, auch die Tiefe und Länge – all das greift ineinander, als würde man die eigenen Hände zum Gebet falten. Das mag sich alles übertrieben oder gar esoterisch anhören, aber so meine ich das gar nicht. Es ist die Größe eines Weines. Und wenn ich den absurden Preis kurzzeitig vergesse, dann bin ich glücklich, ein halbes Glas von einem Meisterwerk probiert zu haben. Und es ist eins, das weiß ich jetzt.

P.S.: Die Mitbesitzer von Romanée-Conti, die de Villaines, machen in Bouzeron, gelegen in der Côte Chalonnaise, ganz normale Weine für’s Volk. Weine, die für die Bourgogne ein ungewöhnlich gutes Preis-Genuss-Verhältnis bieten. Besonders beeindruckt hat mich der Aligoté, eine Weißweinsorte des Burgunds, die meist neben dem großen Chardonnay verblasst und lediglich als Grundlage für Kir verwendet wird. Bei den Villaines entsteht daraus ein alterungsfähiger und erstaunlich komplexer Wein.

 

Veröffentlicht unter: Gastbeitrag

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Lesermeinungen zu diesem Artikel (47)
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0 Foersterliesel 20.09.2012, 19:32 Uhr

mmh, sehr schön zu...

mmh, sehr schön zu lesen! (wir trinken Kräutertee und warten auf den beaujolais nouveau) http://www.sonnentor.at/

0 hansgeier333 20.09.2012, 20:14 Uhr

Endlich kommt mal was...

Endlich kommt mal was erfrischendes auf das perforierte Tischtuch vom Don. »Pist! Kellner! Stell'n Sie eine kalt! Und, Kellner! Aber möglichst bald!« Der Kellner hört des Fremden Wort. Es saust der Frack. Schon eilt er fort. Wie lieb und luftig perlt die Blase Der Witwe Klicko in dem Glase. - Gelobt seist du viel tausendmal! Helene blättert im Journal. »Pist! Kellner! Noch einmal so eine!« - Helenen ihre Uhr ist neune. - Der Kellner hört des Fremden Wort. Es saust der Frack. Schon eilt er fort. Wie lieb und luftig perlt die Blase Der Witwe Klicko in dem Glase. ...

na dann, zum Wohlsein!...

na dann, zum Wohlsein!

Was macht man bloss mit einem...

Was macht man bloss mit einem solchen Wein, den man zehn Jahre im Keller reifen liess? Geht man nach besagtem Dezennium vorher in die Kirche, laesst eine Messe lesen, kleidet sich praechtig, laedt nur ausgesuchte Freunde ein [1] und ein eigeflogener Spezialist oeffnet ganz delikat das wertvolle Flascherl? So ein Genuss muss extrem zelebriert werden. So denke ich mir. Aber macht man das wirklich? Wissen Sie mehr? . [1] Kann mir nicht vorstellen, dass das ein Frauenthema waere.

0 Christoph Raffelt 20.09.2012, 21:09 Uhr

@hansgeier333. Oh, ja....

@hansgeier333. Oh, ja. damit habe ich damals meinen zweiten Gastartikel eingeleitet, sehen Sie selbst:faz-community.faz.net/.../zum-fest-drei-schaeumende-witwen.aspx

0 Christoph Raffelt 20.09.2012, 21:20 Uhr

@Filou. Also, bezüglich...

@Filou. Also, bezüglich einer 10 Jahre alten Flasche Romanée-Conti habe ich keine Erfahrung. Da hängt es bestimmt davon ab, was man sonst noch alles so im Keller hat. Aber wenn es darum geht, mal was Besonderes aufzumachen: Ich hatte mit 20 zwei Flaschen Chateau Beychevelle von einem Freund geschenkt bekommen. Der hatte die beiden 1986er aus dem Keller seines Vaters und keine Ahnung, was er dann mitgenommen hatte. Ich hatte damals gerade angefangen mich für das Thema zu interessieren und besaß schon den "kleinen Johnson", um mich ein wenig informieren zu können. Das Bordeaux-Chateau gehört nicht zu den teuersten, ist aber auch nicht günstig, und gerade in dem Jahr galt der Wein als besonders gelungen. Für mich also ein echte Trouvaille. Die Flaschen sind dann einige Male mit mir umgezogen, die erste habe ich so etwa 2007 geöffnet, andächtig, mit einem Weinfreund, die andere war Teil einer größeren Runde (www.originalverkorkt.de/.../gereifte-bordeaux-und-andere-annehmlichkeiten). Wenn man jemanden hat, der ebenfalls Spaß daran hat, einen solchen Wein zu zelebrieren ist das schön und wenigstens nicht peinlich. Ansonsten plädiere ich dafür, die Weine zu trinken, wenn man Lust darauf hat. Sonst geht es einem wie den Leuten, die eine Flasche Champagner geschenkt bekommen und so lange auf eine richtige Gelegenheit warten, bis die ganzen Bläschen verschwunden sind.

0 perfekt57 21.09.2012, 01:01 Uhr

die gegend empfiehlt sich an...

die gegend empfiehlt sich an sich überhaupt häufiger für eine reise. zwischen beaune und dijon sollte man eigentlich die autobahn grundsätzlich immer meiden und auf der daneben gelegenen, parallelen "nationalen" die "cote" entlang fahren, auch wenn es etwas länger dauert. (man kommt dann direkt durch c.r.s heutigen gegenstand) (gestern - oder war es vorgestern? erst kamen wir da lang... und ebenfalls bei bestem wetter... immer ein genuß) . also wie gesagt: auf der reise gen süden spätestens ab "dijon sud" (da, wo der schnellstrassenähnliche zubringer die üblichen supermärkte erschliesst), rechts ab und ran an die cote", und dann immer links runter, der sonne entgegen... . und zurück ab beuane genau so, die sonne im rücken und die lieblichen weinberge zur linken. . wobei es auf der autobahn eben auch eine "aire de flagey-echézeaux" gibt (!), aber so eilig, kurz nur da zu halten, kulturlandschaften lediglich zu gedenken, sollte man es in der tat nie haben. . mercy a vous! also einmal mehr! (am rande: die "volvic" mineralwässer aus der auvergne wurden da früher vorbei-transportiert (smile), "diagonal richtung deutschland, "gummireifen, auf strasse", bis man sich zum eisenbahntransport dann sinnvollerweise dann doch entschloss.) (http://www.volvic.de/produkte/volvic-naturelle/ passt auch besser)

...saftige süße Kirsche &...

...saftige süße Kirsche & Schokolade? = Saft und Nutella ...Textur? = Jürgen Dollase in der FAZ. Ich bleib' wohl doch bei meinem Trollinger. Auch des Preises wegen.

Der Monkey 47 von gestern...

Der Monkey 47 von gestern Abend erlaubt mir aktuell noch keine eingehende Beschäftigung mit einem Spitzenrotwein, aber später vielleicht...

0 Christoph Raffelt 21.09.2012, 07:47 Uhr

@Klaus. Bei einem so...

@Klaus. Bei einem so hochwertigen Wein wollte ich den Begriff Textur einfach auch mal anbringen. Eigentlich hätte es natürlich ein Dreiklang sein müssen.

Das Herumgetue mit teuren...

Das Herumgetue mit teuren Weinen ist etwas für alte Männer. Man muss schließlich jahrelang üben, um die schwallende Weinlyrik deklamieren zu können, ohne dabei rot zu werden...

@ w.schmid 21. September 2012,...

@ w.schmid 21. September 2012, 11:26 : Ich denke genießen gehört zur Persönlichkeitsbildung. Bei sex würden Sie ja auch nicht schreiben : Hauptsache beide hatten einen. Wer es mag, wer es schmecken kann und wer die Zeit für diese Form der Bildung hat, dem kann es so schlecht nicht gehen und dem sei es gegönnt. In diesem Sinne "zum Wohle" und viel Spaß bei der jagt nach dem ultimativen Genuss von übermorgen. Das ist dieser Wein ja : heute planen, was man in vielleicht 10 oder 20 Jahren geniessen möchte. p.s. Ich hasse Weinschränke aus Glas ....... das konterkariert so unsäglich (aber so denke wohl nur ich ...).

0 E.R. Langen 21.09.2012, 10:17 Uhr

Eine einfache Frage, aber...

Eine einfache Frage, aber eine, die mir kein Weinlyriker je beantwortet hat: Wenn doch da so tolle Aromen (Plural scheint Pflicht) herauskommen: warum trinkt der Schwärmer von den Kirscharomen nicht Kirschsaft? Da hat er die Kirsch"aromen" besser. Wer Schokolade herausschmecken will, esse einfach eine Schokolade. Wer Waldbeeren erschnüffelt, sammle ein paar Blaubeeren, wer im Abgang einen Hauch Petroleum verspüren will, tanke Diesel usw. Warum, kurzgefasst, das Getue um Sekundär"aromen", wenn man die besser im Original haben kann?

0 Christoph Raffelt 21.09.2012, 10:39 Uhr

@E.R.Langen. Ich denke, diese...

@E.R.Langen. Ich denke, diese Aromen sind ja nur ein Teil des großen Ganzen. Wenn ich nur Kirsche haben wollte, würde ich nur Kirsche essen, wenn ich nur Schokolade haben wollte, würde ich nur dies tun. wenn ich aber einen Wein trinke, tauchen eben bestimmte Geschmacksbilder auf, die wir im Kopf haben und diese benutzen wir, um den wein zu beschreiben. Was ich aber ja oben ausführe ist, dass das Grenzen hat, und das die simple Erwähnung von Kirschen und Schokolade dem Wein gar nicht gerecht wird. Entscheidend sind viel mehr Länge, Dichte, die Art, wie der wein dem Mund auskleidet etc. das muss nicht, kann aber ein großartiges Erlebnis sein.

E.R. Langen, weil man´s nicht...

E.R. Langen, weil man´s nicht kauen muss und weil´s beschwipst macht... (augenroll).

0 salonsurfer 21.09.2012, 10:46 Uhr

Geschätzter Herr Raffelt,...

Geschätzter Herr Raffelt, jetzt möchte ich doch etwas Wasser in den edlen Wein schütten. Las mal von einer interessanten Testreihe. Ein Wein wurde verschiedenen Teilnehmern teils als hochpreisig, teils als günstig angekündigt. Und siehe da, bei der Verkostung mundete der "teure" Wein auch gleich viel besser. . Ist denn das Geschmackserlebnis dieses Burgunders tatsächlich um das Vierfache höher, als etwa bei einem ausgesuchten Tropfen für ca. 30 Euro?

@Holly01: Wenn Sie eine...

@Holly01: Wenn Sie eine Bibliothek haben, stellen Sie Ihre Buecher doch auch sicher nicht in einen Schrank? Oder haengen ein Leinentuch vor's Bild? @Raffelt: Ein sehr schoener Artikel und es immer nett zu lesen, dass Menschen wirklich hervorragende Dinge auch zu schaetzen wissen. Ihre Meinung ueber den Dom Perignon teile ich; ein Roederer Chrystal schmeckt schon mal besser :)

0 Christoph Raffelt 21.09.2012, 11:16 Uhr

@salonsurfer. Ja, das finde...

@salonsurfer. Ja, das finde ich schon. Ich fand diesen Wein aussergewöhnlich gut, unglaublich ausgewogen und mit das Beste, was ich bisher an Wein getrunken habe. Trotzdem, der Preis ist natürlich absurd und ich würde auch nicht annähernd einen solchen Preis zahlen. Was mich selber angeht, so kaufen ist sehr selten etwas über 30 Euro. Und bis zu dieser Grenzen gibt es ja nun auch wirklich schöne Weine zu entdecken. Die Testreihe kann ich nachvollziehen. Bewertungen von Wein sind von so vielen unterschiedlichen Faktoren abhängig. Probieren sie mal den gleichen Wein auf der Sommerterasse, auf der Toilette, in der Küche oder im Keller...

0 elbsegler 21.09.2012, 12:22 Uhr

Ich kann diese Hymnen auf...

Ich kann diese Hymnen auf hochwertige (und hochpreisige) Weine nur lesen wie Reiseberichte von der Rückseite des Mondes. Es ist ein angenehmer und in Grenzen nachvollziehbarer Sekundärgenuss, wie ich ihn mit dem Wein selbst gar nicht erleben könnte. Denn das Problem ist ja nicht der Wein selbst, sondern der Trinker. Wenn meine persönliche Sensorik nicht ausreicht wäre es geradezu eine Sünde solchen Wein zu trinken. Nun ist der Preis hier im Speziellen schon einmal eine Hürde, die zuverlässig verhindert, dass er dem Erstbesten zum Opfer fällt. Aber Mit Geld kommt ja nicht automatisch die Fähigkeit, solchen Wein in seiner ganzen Tiefe zu erfahren und zu genießen. So wenig mir eine HiFi-Anlage zum Gegenwert eines Einfamilienhauses etwas bringt, wenn meine Ohren nicht zu hören vermögen, was diese Anlage abstrahlt, sowenig bringt ein derartiger Wein einem Menschen mit unzureichendem Geschmacks- und Geruchssinn. Und selbst wer darüber verfügt, braucht wohl einiges an Erfahrung, um das volle Erlebnis zu haben. Gibt es in Europa überhaupt 18.589 Menschen, die das zu recht von sich behaupten können? Wie viele dieser Flaschen landen sinnlos in Kehlen von Menschen, die zwar das Geld haben, die Flasche zu kaufen, nicht aber die Fähigkeit ihren Inhalt wirklich zu erleben? Welch eine Verschwendung!

@ Christoph Raffelt 21....

@ Christoph Raffelt 21. September 2012, 13:16 : .. mit guter Laune und angenehmer Erwartung oder beim Geschäftsessen mit absehbarem Misserfolg. Glauben hilft immer, Wissen selten. Die Gemütsverfassung wirkt sich auf Genuss immer stark aus, denken Sie zum Beispiel an Musik oder andere Genüsse. Wenn ich eine Schreibtunterlage mit "Büffelleder" beschrifte und für 500€ anbiete, reicht oft etwas Moschusduft, um das "made in china" Schild aus dem Bewusstsein zu fegen. Dann reicht der Hinweiss, daß China nun einmal Wasserbüffel hat oder näher dran ist .....

Ein Tip: Gehen Sie in gute...

Ein Tip: Gehen Sie in gute bürgerliche Restaurants, die alte DRC Jahrgänge auf der Karte haben. Oft sind die Preise noch nach dem damaligen Einkauf berechnet und im Lokal viel günstiger als der jeweilige aktuelle Jahrgang. Das Esssen bekommt man quasi geschenkt dazu.

0 perfekt!57 21.09.2012, 14:11 Uhr

"Wenn ich nur Kirsche haben...

"Wenn ich nur Kirsche haben wollte, würde ich nur Kirsche essen, wenn ich nur Schokolade haben wollte, würde ich nur dies tun" . er hat natürlich recht: all das was er uns wunderbarer weise schreibt, macht eben genau die kultur des weines aus. und zu der gehört eben auch das reisen und verkosten und selber kaufen, evtl. selber einladen oder einladen lassen, usw., usf.. und noch mehr zugeschickt zu bekommen. und den eigenen keller zu planen, eben, wo, was, wie sinnvoll liegt, und was man seinen gästen bei welcher gelegenheit und in welcher reihefolge zu kosten geben wird. und welche geschichten dazu zu erzählen sind, und welche erwidert werden werden. also schätzungsweise. . wie gesagt: die "cote" zwischen dijon und beaune ist immer eine reise wert. schon weil man es sich für sich selbst leisten möchte, zu reisen. und für alle anderen auch mit, die dergleichen zu schätzen wissen.

0 Christoph Raffelt 21.09.2012, 15:12 Uhr

@elbsegler. Ja, da ist mit...

@elbsegler. Ja, da ist mit Sicherheit viel Verschwendung dabei. Vor allem bei den so hochgejubelten Bordeaux, die bestimmt teils großartig sind, die sich unsereins aber nie mehr wird leisten können. Nicht mal die zweit oder drittrangigen Gewächse. Die Spekulation mit diesen Weinen ist sehr schade. Aber was soll's. Es gibt genügend Wein zu guten Preisen.

0 Christoph Raffelt 21.09.2012, 15:14 Uhr

@ulysses. Ein Freund...

@ulysses. Ein Freund erzählte von einem Hotel im Burgund, irgendsoeine französische Kette, die ein ganz normales Restaurant hatten, aber 20 verschiedene DRC zum damaligen Einkaufspreis, genau wie Sie sagen. Aner mein Budget würde das trotzdem sprengen.

0 www.herold-binsack.eu 21.09.2012, 15:17 Uhr

Das Erlebnis toppen . Ich...

Das Erlebnis toppen . Ich trinke auch gerne Wein. Daher stelle ich mir gerade vor, wie ich in den Genuss eines solchen Tropfens käme und dann nie wieder! Das ist eigentlich nur vergleichbar mit einer unvergleichlichen Nacht mit einer Schönen, die sich nie wieder - und auch nicht mit einer Anderen - wiederholen sollte. Das einzige was gegen eine solch verzweifelte Vorstellung zu tun wäre, ist sich vorzustellen, das Erlebnis dennoch noch einmal zu toppen. Bei den Schönen habe ich das nie aufgegeben.

0 Herold Binsack 21.09.2012, 15:19 Uhr

Sorry, habe den Kopf nicht...

Sorry, habe den Kopf nicht korrekt ausgefüllt. Meine Website ist übrigens im Moment nicht zu finden. Wurde vielleicht gehackt. Ein Freund kümmert sich darum. Das Erlebnis toppen . Ich trinke auch gerne Wein. Daher stelle ich mir gerade vor, wie ich in den Genuss eines solchen Tropfens käme und dann nie wieder! Das ist eigentlich nur vergleichbar mit einer unvergleichlichen Nacht mit einer Schönen, die sich nie wieder - und auch nicht mit einer Anderen - wiederholen sollte. Das einzige was gegen eine solch verzweifelte Vorstellung zu tun wäre, ist sich vorzustellen, das Erlebnis dennoch noch einmal zu toppen. Bei den Schönen habe ich das nie aufgegeben.

0 salonsurfer 21.09.2012, 16:07 Uhr

@ Holly01, @ Christoph...

@ Holly01, @ Christoph Raffelt, hatte schon manchen Einkauf abgeschrieben, um dann später erst die "wahren" Qualitäten zu erschmecken. Ein gutes Setting kann das Genussempfinden enorm beflügeln!

0 elbsegler 21.09.2012, 16:18 Uhr

@Christoph Raffelt, 21....

@Christoph Raffelt, 21. September 2012, 17:12 Das ist ja das eigentlich viel Spannendere! Die vielen guten bezahlbaren Weine zu finden. Die großen Namen zu kaufen ist schön und gut. Wenn ich es bezahlen möchte und wenn ich dem Wein auch wirklich gewachsen bin. Sonst ist es wie Perlen vor die Säue werfen. Für das Geld kann man als "Otto Normlagenießer" eine wunderbare Reise durch die Weinwelt machen und eigentlich viel mehr entdecken.

0 perfekt57 21.09.2012, 16:39 Uhr

vor allem hats ja auch eine...

vor allem hats ja auch eine eigene wiki-seite (u.a. als verweis von den grand crus her). . http://de.wikipedia.org/wiki/Roman%C3%A9e-Conti http://de.wikipedia.org/wiki/Grand_Cru . "Der Weinkritiker Clive Coates schreibt über Romanée Conti: . Der seltenste, kostspieligste - und häufig beste - Wein in der Welt... Wenn Sie Ihre Hände auf eine Kiste legen - und das „wenn“ ist ein großes „wenn“, denn Sie müssen 7.000 Euro oder mehr für eine junge Weinlese zahlen, und doppelt oder dreifach viel für einen Wein in seiner höchsten Vollkommenheit - dann besitzen Sie das aristokratischste und intensivste Beispiel des Pinot Noirs, das reinste, das Sie sich vielleicht vorstellen konnten. Es ist nicht nur Nektar: es ist eine Messlatte, an der sämtliche Burgunderweine zu beurteilen sind.[5] . Die Lage Romanée-Conti ist die wohl beste, zumindest aber prestigeträchtigste und teuerste Grand Cru-Lage im ganzen Burgund. Da der Boden dieser Lage niemals gehandelt wurde, hat er keinen Preis; er wäre unvorstellbar hoch. Somit ist die Lage Romanée-Conti mit hoher Wahrscheinlichkeit das wertvollste Ackerland der Erde." . Wie schön!

0 Christoph Raffelt 21.09.2012, 17:57 Uhr

@perfekt57. Ja, das Reisen,...

@perfekt57. Ja, das Reisen, gerade auch in Weingebieten ist das eigentlich Schöne. Leider komme ich dazu viel zu selten. Und das, was ich von Romanée-Conti probieren durfte war die Lage Echezeaux, die eben deutlich günstiger (wenn man davon sprechen kann) zu haben ist als die beiden super-raren Lagen La Tache und die Monopollage Romanée-Conti. Daraus werden halt manchmal nur ein, zwei, drei Fässer gemacht und die Flaschen einzeln zugeteilt. Dazu muss man auf einer Mailingliste sein, und es dauert Jahre, bis man auf dieser Mailingliste ist. Wenn dann die Flaschen ausgegeben werden, wird man Mail informiert, dass am nächsten Tag Post kommt und man dann zu Hause sein soll, um den wein zu bestellen. Man muss dann, wenn man die teuren Sachen haben will die wenigen teuren gleich mitkaufen, sonst kriegt man nix. . @elbsegler. Ich finde auch, dass das die viel spannendere Sache ist. Weine bis 10 Euro zu finden, die richtig Spaß machen. Das ist die Kunst.

..nach den vielen negativen...

..nach den vielen negativen Beschreibungen ueber sizilianischen Wein hatte ich gestern nach dem abendlichen Spontaneinkauf im Minisupermarkt vor Ort ein aha-Erlebnis. Nur zwei Glaeser , weil am naechsten morgen eine laengere Fahrt anstand. Also ich beschreib ihn mal als vollmundig, kraeftig und dunkel in der Farbe, trocken und mit viel Alkohol , dabei aber gefealliger als der Rheingauer Spaetburgunder. vielleicht muss ich es mal so sagen, wenn man die 2000 o. mehr km rechnet, die es braucht, um den edlen tropfen im Angesicht de r zwischenzeitlich ausgelaufenen lava zu geniessen, ist das wahrscheinlich ein ganz .....,,auch was feines,,,,,,,,! fuer Interessierte..schau ich auch noch mal aufs Etiket..irgendwas mit negro....

0 Christoph Raffelt 21.09.2012, 20:05 Uhr

@di. Negroamaro... Also, ich...

@di. Negroamaro... Also, ich hatte in letzter Zeit eigentlich eher positive Erfahrungen mit sizilianischem Wein.

@C.Raffelt ..ja, so heisst...

@C.Raffelt ..ja, so heisst er. Und heute wird er geleert. Und wenn alles gut verlaeuft, wird am Montag ein Wein aus der Matheser Gegend probiert . Aus Zeitgruenden geht es wieder zurueck aufs Festland.

0 Christoph Raffelt 22.09.2012, 07:48 Uhr

@di. Castello del Matese,...

@di. Castello del Matese, Kampanien?

From Burgundy to Bier. Eine...

From Burgundy to Bier. Eine Frage an DA. Soeben auf ARD Teletext: "Ab heute Oktoberfest". Meine Frage heisst: Was für eine Rolle spielt das Oktoberfest in der deutschen Gesellschaft? Ich würde es begrüssen, wenn Sie (als Bayer) einen Beitrag zum Thema "Oktoberfest" schreiben würden.

@ salonsurfer 21. September...

@ salonsurfer 21. September 2012, 18:07 : ich empfinde es oft als schwierigsten Teil, offen zu sein. Also keine Erwartungen in den Moment reinzubringen. Das gilt mehr oder weniger für jeden Genuss. Vergleiche und Erwartungen können schon sehr lähmend sein. Jede Gelegenheit braucht ihre Chance und ihren Zeitpunkt. Ansonsten bin ich auf Wein bezogen der Alptraum aller Liebhaber. Ich mag es schwer, süss und weiss. Eine Ausrichtung selten die bedient werden kann, aber oft zum Lächeln anregt. Erst mit den Jahren macht sich die Offenheit gegenüber den etwas herberen Sorten breit. Ich denke, daß hängt mit dem Verlust an Geschmack für feine herbe Geschmacksrichtungen zusammen und paßt zu meiner Erfahrung, nach der Ältere eher herberer Biere bevorzugen, wogegen Jüngere eher zu den süsseren Sorten neigen. Und ja, ich mag den Ausdruck trocken oder auch staubtrocken nicht, das ist für mich bezogen auf Flüssigkeiten Stuß.

0 Foersterliesel 22.09.2012, 12:36 Uhr

liebe fionn, unser Gastgeber...

liebe fionn, unser Gastgeber befindet sich auf Reisen http://lesailes.hermes.com/fr/fr/olivia_bee?&xtor=EPR-2263&IdTis=XTC-D012-FFOHK9-DD-9XKF-WMO aber hier: http://faz-community.faz.net/blogs/ding/archive/2011/09/28/von-einer-die-fern-blieb-das-wiesn-ticket.aspx

0 Stephan Junghanns 22.09.2012, 12:41 Uhr

@originalverkorkt:...

@originalverkorkt: Herrschaftszeiten! Ich hab ja jetzt kapiert dass Sie Weine verkaufen. Und die Adresse ist mir auch geläufig inzwischen. Muss denn so hemmungslos kommerziell gebrandet und auch noch in Beiträgen verlinkt werden????

0 Foersterliesel 22.09.2012, 13:22 Uhr

liebe(r) Holly01, mit...

liebe(r) Holly01, mit "trocken" beschreibt man auch einen gewissen Humor und Pferde-und Hundeköpfe, an denen der Knochenbau schön zu erkennen ist. Sec und dry meint also ohne überflüssiges, die Struktur kaschierendes Beiwerk.

0 elbsegler 22.09.2012, 13:35 Uhr

@försterliesel 14:36 Ist das...

@försterliesel 14:36 Ist das furchtbar! Warum gießen sie dieses Zuckerwasser in den Wein von Herrn Raffelt?

....jetzt ist es passiert. Wir...

....jetzt ist es passiert. Wir trinken hier doch noch einen zum Abschied , In der Strasse, drei Haeuser weiter gibt es einen kleinen Winzer, der auch selbst ein Laedchen betreibt. Bei dem habe ich nach einer Probe fuer heute abend einen Roten gekauft, der nun auch schon intern gelobt wurde; recht stark, aber mit etwas weniger Koerper als beim Negroamado. @ c. Raffelt Es wird vorr. ueber Pidimonte nach st. Angelo bzw. Capriati gehen. Ich bereite mich eben ein wenig auf die Fahrt vor, es ist sehr warm hier und die Strecke ist huegelig.

0 Christoph Raffelt 22.09.2012, 19:21 Uhr

@Stephan Junghanns. Nein Herr...

@Stephan Junghanns. Nein Herr Junghanns, ich verkaufe keinen Wein. Ich habe lediglich in mein eigenes Blog verlinkt.

@ Foersterliesel 22. September...

@ Foersterliesel 22. September 2012, 15:22 : Danke für den Hinweis.

0 Foersterliesel 23.09.2012, 12:32 Uhr

lieber elbsegler, Herrn...

lieber elbsegler, Herrn Raffelts wie stets informationsreichen Bericht habe ich wegen seiner Trockenheit sehr gerne gelesen; aber da ich kein Weinbeisser (so heissen bei uns die zumeist älteren Herrschaften, die einen Schluck Wein genießerisch mehrmals im Munde wenden) bin, konnte ich mich mit den Kommentatoren vielleicht nicht recht synchronisieren. Auch im katholischen Süden, wo der Prälat mit den Honoratioren gemeinsam und oft nicht wenig weinbeisst gibts anerzogene Reserven gegen ostentative Verschwendung, man empfindet das dann als barbarisch, und wenn man als Kind viel in die Kinderbibel mit den Giotto-Bildchen geschaut hat, auch als sündhaft. Überteuertes buntes Schaumzuckerzeug chez Rumpelmayer gerne, bouteillen um Monatslohn aber nicht (und wenn schon, dann nicht drüber reden, das tun nur Leute, die auch ihrer Frau Kosenamen nach der Spezialfelgenmarke ihres Hummers geben)

0 hansgeier333 24.09.2012, 10:59 Uhr

Herr Raffelt, kann man beim...

Herr Raffelt, kann man beim Marathon des Chateaux du Medoc einen guten Roten abgreifen oder ist dies nur ein willkommener Anlass, um die Engländer weiter zu dezimieren? Einen Sportler wie unseren Hausherrn würde man dort vermuten, es ist aber bezeichnened, dass er zur Wiesn-Zeit Ihnen den Blog überlässt. (Nicht dass dies nachteilig für uns wäre)

0 Christoph Raffelt 24.09.2012, 18:36 Uhr

@hansgeier333, Ich bin ja...

@hansgeier333, Ich bin ja leider nicht in der sportlichen Verfassung, um solch einen Lauf mitmachen zu können und entsprechend war ich auch noch nicht dort während des Laufes, habe mir aber sagen lassen, dass sich die Chateaux nicht lumpen lassen, so dass so manch einer wirklich sehr lange braucht und auch deutlich mehr Meter zurücklegt.

Samsung Galaxy S III i9300

Ich habe das S3 nun seit 2 Tagen (EDIT: mittlerweile 1 Woche, habe die Rezension ein wenig ergänzt, am Fazit ändert sich aber nichts) und bin von diesem kleinen Stück High-Tech sehr begeistert, jedoch wo viel Licht ist ist meist immer auch etwas Schatten.


galaxy s 3 kosten
Zu den Pros des S3 gehören ganz klar:
- Display (viele jammern zwar über die PenTile Matrix, ich empfinde das Display aber trotzdem als das mit derzeit Beste auf dem Markt, es bietet die selbe Schärfe wie das One X und Xperia S, jedoch gefallen mir die Farben sowie der Kontrast beim S3 am besten) Jedoch ist es bei direkter Sonneneinstrahlung dann doch etwas schlecht ablesbar, hier kann aber aus meiner eigenen Erfahrung und soweit ich das gehört habe das Xperia P überzeugen.
- Gute bis Sehr Gute Telefon Akustik (sehr gute Sprachverständlichkeit auf Handyseite sowohl über Freisprecher als auch am Ohr! Auch ich komme, so habe ich mir sagen lassen, sehr verständlich und natürlich rüber)
- Sehr gute Empfangsstärke bei sehr niedrigen SAR Wert (0.342W/kg). Auch hier ist Samsung Top, wir haben sehr dicke Mauern und ich habe trotzdem noch 4 bis 5 Balken (o² Netz). Beim HTC waren es meist 2, beim Xperia 3. Und das 3-4x höheren SAR Werten (One X 0,91 W/kg und XPS 1.25W/kg!!)

ist eine Kunstfigur, die seinem Verfasser nicht vollkommen unähnlich ist.