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Die Herren der Erschöpfung

17.10.2012, 05:22 Uhr  ·  Männer sind auch nicht mehr das, was sie mal waren: Konnte Herr Papa Holz stehlen und Rohre verlegen, sind die Angetrauten der Töchter gerade noch in der Lage, nach einem Klempner zu googeln. Kein Wunder, wenn solche Beziehungen an Verstopfungen kranken.

Von

Ich lass mir einen Körper schwarz bepinseln, und fahre auf die Fitschi Inseln
Friedrich Hollaender

In besseren Kreisen gibt es klare und unzweifelhafte Regeln für den Verkehr von Frauen mit Männern.

Es gibt auch Verkehrsregeln für die Strasse, ebenfalls klar und unzweifelhaft, und kluge Eltern kaufen ihre Autos so, dass die Kinder als Fahranfänger eine alte Kiste haben, bei der es nichts ausmacht, wenn sie an einer Wand endet. All diese Regeln, sie müssen sich erst mal finden, gelernt werden, und das kann etwas dauern. Die zwischenmenschliche Version eines Totalschadens für Männer hiess A. und konnte sich ganz vortrefflich über die schlechten Seiten ihres Freundes auslassen. Auf sie traf das amerikanische Diktum zu, sie sei „a hell of a fun to be with, but hell to life with”. Ich bekam das gute Ende ab und muss obendrein sagen, dass ich ihre Einschätzungen zu ihrem Freund teile. Geheiratet hat sie ihn trotzdem. Und wenn, was häufig vorkommt, sein Lammbraten nicht wunschgemäss mundet, erfahre ich das noch heute. Und so einiges anderes über die Mängel, die ihr Mann im Speziellen und Männer generell heute aufweisen.

Bild zu: Die Herren der Erschöpfung

Ich finde es ja prima, dass sie dem lahmen Knilch so richtig ins Nervenkostüm tritt. Die Sache ist jedoch insofern nicht undelikat, als solche Beschwerden nicht gerade dazu angetan sind, Männern mehr männliche Tugenden nahezulegen. Es gibt schon Gründe, warum die A. eine Memme für das Leben und andere nur für die Kurzweil wollte. Und wenn die A. nun sagt, es gäbe keine richtigen Männer mehr, widerspreche ich ihr nicht, um nicht in die Gefahr zu geraten, den Gegenbeweis antreten zu müssen. Es kann sogar seine Richtigkeit haben, da ich diese Klagen öfters und von verschiedenen Seiten höre. Derartige Vorhaltungen sind bei den in meinen Kreisen massenhaft vorfallenden Scheidungen üblich, ganz im Gegensatz zu dem, was man vielleicht früher erwartet hätte: Fremdgehen, Alkoholismus, häusliche Gewalt, seelische Grausamkeit und Unterdrückung. Soweit können sich die Beziehungen gar nicht entwickeln, sie fliegen schon viel früher auseinander. Zurück bleiben kochende, unzufriedene Frauen mit gutem Einkommen, abgesicherten Lebensverhältnissen durch die Familie und jede Menge Bitternis über diese Schluffis, die keine richtigen Männer sind.

Das gehört so auch zusammen, nehme ich an. Denn aus den eigenen Familien bringen diese Frauen ein ganz anderes Rollenverständnis des Mannes mit. Vom Herrn Papa wird meistens geschwärmt, der war nämlich belesen (TV kam erst recht spät), sportlich und robust (Jugend in den 50er Jahren), talentiert an Rohrzange und Phasenprüfer (so etwas machte man früher ohne Handwerker) und stets grosszügig (drei Studienwechsel und eine Wohnung in bester Lage ohne jede Klage). Immer war er für sie da, wenn Not am Geld (Kartensperrung wegen Prada) und am Mann (diese Mistgurke und die Schlaftabletten nachher) war. Herr Papa nahm die Kinder ins Konzert mit, und musste nicht breitgeschlagen werden. Herr Papa wollte ein grosses Auto ohne iPad-Anschluss und keine Bahncard. Herr Papa rauchte Pfeife und trug immer einen schneidigen Anzug in der Arbeit. Realistisch gesehen war Herr Papa vielleicht kein brutaler Macho mehr, aber der Haupternährer und Alleskönner der Familie durchaus. Eine Sau auf der Piste, ein Mann in der Arbeit, und Wachs in ihren Händen, wenn jemand den Umzug machen musste, und die männlichen Halbfreunde alle keine Zeit hatten. Nie jedoch eine Memme. Der ideale Mann. Vater war das unfehlbare Allzweckwerkzeug für alle Lebenslagen.

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Die heutigen Männer dieser Schicht dagegen bringen Stunden damit zu, im Internet nach den Bewertungen von Handwerkern zu suchen. Sie fahren nicht mit einem Batzen Bargeld auf Teufel komm raus in den Urlaub, ohne zu wissen, ob sie in einer Kaschemme oder im Grandhotel nächtigen werden. Sie lesen vorher Bewertungsportale und fragen bei Facebook. Sie haben Jobs ohne feste Arbeitszeiten am Rechner, kommen irgendwann heim und schauen gleich nochmal in den Rechner, ob noch eine Mail kommt. Sie haben nicht Hemingway gelesen, sondern die Mails ihrer Vorgesetzten. Sie sagen, sie lassen ihren berufstätigen Frauen den nötigen Freiraum, wenn sie ihr Leben und die gemeinsame Quality Time nicht in den Griff bekommen. Und wenn nicht dauernd diese Meetings wären, würden sie auch gerne mal wieder ins Konzert, und danach im Restaurant den Wein aussuchen, der im Bewertungsportal empfohlen wurde.

Papa hatte kein Internet, nur die Elektronische Datenverarbeitung in seinem Vorzimmer, wo er seine Briefe in die Kugelkopfschreibmaschine diktierte. Papa musste seine Erfahrungen im realen Leben machen, und hatte derer genug, wenn dann die Tochter mit von der Partie war. Wenn doch etwas daneben ging, wenn der Campinganhänger in Kroatien von der Bora ins Meer geweht wurde, wenn er beim Schmuggeln erwischt wurde, wenn auf dem Pass die Lenkung versagte und die halbe Familie am 100% sicheren Steinpilz ohne jedes Gift darniederlag, dann wusste er wenigstens, wo es lang ging. Instinktiv. Wie sie eben waren in einer Generation, als sie zur Gaudi Bomben zerlegten, Zünder herausschraubten und Sprengstoff anzündeten. ;Man konnte ja nicht im Internet nachschlagen, was es mit diesem Kriegswaffenkontrollgesetz auf sich hatte. Dafür konnten sie anderer Leute Bäume abernten, Kartoffeln anbauen und Brennholz klauen. Der Mann der A. meint, Lammbraten zu können, wenn er das Rezept vorher im Internet nachgeschlagen hat. Müsste er das Lamm selbst schlachten wie früher… man mag gar nicht daran denken.

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Und dann ist da noch das Mobiltelefon, die Inkarnation der flexiblen Unzuverlässigkeit, Ein Mann sollte kommen, wenn es an der Zeit ist, und warten, bis die Dame fertig ist. Oder er kommt nicht und versetzt einen, dann aber mit Konsequenzen. Moderne Männer im schlaffen Zustand haben eine dritte Art des Umgangs mit der Zeit gefunden, mit SMS und nur wenn es gar nicht anders geht, auch mit Anrufen, um die Termine flexibel zu halten, und ihren Tag nach hinten hinaus zu organisieren. .Anstelle der unbedingten Wertschätzung, für die rote Ampeln überfahren wurden, tritt ein beliebiges Vielleicht, eine halbgare Möglichkeit, irgendwann irgendwas zu unternehmen. Derartig opake Planungen sind nicht wirklich geeignet, einen grossen Auftritt zu organisieren. Schluffig sind die Termine und zufällig die Orte des Treffens, und entsprechend schluffig ist auch die Rolle, in die die Frau gezwungen wird. Als sei sie irgendwie abhängig und müsste das erdulden, wo doch der Beruf und die Familie jede andere Möglichkeit eröffnen würden.

Diese ganzen elektronischen Helferlein und Dienstleister, sie alle sind praktisch, werfen aber die Frage auf: Wenn er das nicht selbst in die Hand nimmt, wenn er alles, was der Frau wichtig ist, elektronisch aufschiebt, verteilt, abwälzt und delegiert, ist er dann nicht irgendwo auch – gleichgültig? Und wozu hat sie eigentlich einen Mann, wenn alles, was sie bekommt, wie eine Googleabfrage aussieht? Wann tut er etwas für sie, das sie nicht selbst mit ihrem eigenen Geld tun könnte? Es braucht heute keine heimliche Geliebte mehr – seien wir ehrlich, dazu ist dieser Typus Mann auch zu schluffig, und es gibt auch keine Internetbewertung für das Angebot – um den Zweifel am Anderen zu erwecken. Der simple Vergleich mit Papa reicht vollkommen aus. Der Versuch, der Frau mit noch besser ausgesuchten Möglichkeiten aus dem Netz das Dasein erfreulicher zu gestalten, ist dann eher kontraproduktiv.

Der A. ist es völlig egal, ob er den Herd nicht richtig vorgeheizt hat, das Lamm eher ein Bock war, oder zu wenig Wasser nachgegossen wurde. Es schmeckt nicht, wie es schmecken soll. Würde sie nicht arbeiten, wäre sie auf ihren Mann angewiesen, würde der nicht kochen, weil sie noch eine lange Besprechung hatte, wäre das Debakel vielleicht noch erträglich. Aber so, wie es ist, hat sie sich das nicht vorgestellt. Wenn jetzt noch eine Freundin erzählen würde, dass bei ihrem Mann der Lammbraten immer gelingt… in der Frage der Scheidung sind sie heute alle schluffig. Zumal es keinen ernsthaften, finanziellen Grund dagegen gibt, dank Papa, der vom Schweizer Konto bis zum Lastwagenführerschein ein echter Mann ist. Und ohnehin noch nie etwas von diesem Weichei Fehlgriff seiner Tochter Herrn gehalten hat.

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Wie der Papa also sollte man sein. Entschlussfreudig, durchsetzungsstark, zuverlässig und immer bereit, die teuer bezahlten Freiheiten der Tochter zu verteidigen. Hin und wieder merke ich, wie Männer der A. auf der Strasse nachschauen. Sie betrachten sie, ihre Kleidung und die Symbole ihrer Herkunft und denken vielleicht, da gehen zwei, die für einander geschaffen sind, das übliche Paar, bei dem Geld zu Geld kommt.

Ich höre nur zu, wie hart und trocken das Lamm und das Brot des Zusammenlebens sind. Und auch das wird sich geben, wenn es zwei neue, vermögende Singles in einer kleinen, dummen und unermesslich reichen Stadt an der Donau gibt, wie so viele andere, und so schlimm, wie manche tun, ist das Aussterben solcher Familien auch nicht. Da wären keine Männer mehr nachgekommen.

Nur noch Schluffis.

 
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Lesermeinungen zu diesem Artikel (244)
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Ein harter, klarer...

Ein harter, klarer Spiegel there is a thin red line, separating the girls from women and boys from men.

Genau. Auf den Punkt - richtig...

Genau. Auf den Punkt - richtig erkannt. . Dies ist halt das Ergebnis von jahrelanger Pseudo-Emanzipation und Ver-Elektrisierung. . Mit der Emanzipation halte ich das etwas anders. Wenn meine Frau einen zu schweren Koffer (für sich) gepackt hat - kann sie den auch selber zum Flughafen schleppen. Hat etwas gedauert - aber jetzt wird nicht mehr dieses unnütze Zeugs mitgeschleppt ... und siehe da ... ich helfe Ihr auch diesmal, wenn es mal zu schwierig wird. Freiwillig, wohlbemerkt. . Zu den Bewertungs-Portalen muss ich aber einwerfen, daß sie schon recht nützlich sind - wenn man mal die Pseudo-Marketing-Bewertungen ausblendet. Die Hotel-Auswahl stützt sich mittlerweile ausschl. auf Internet-Bewertungen und ich habe fast immer eine gute Zeit gehabt.

0 HansMeier555 17.10.2012, 06:54 Uhr

Alarich à la riche...

Alarich à la riche

* * * * * sterne. ist echt...

* * * * * sterne. ist echt ein guter artikel.

Gibt es eigentlich ein...

Gibt es eigentlich ein weibliches Pendant zu Hagestolz?

0 Paulchen P 17.10.2012, 07:35 Uhr

Ein herrliches Stück! Besten...

Ein herrliches Stück! Besten Dank.

Was es alles gibt... und wie...

Was es alles gibt... und wie schön böse und detailreich Sie es wieder mal beschrieben haben. . Meine Güte, hab ich ein Glück gehabt!

kluge Eltern kaufen ihre Autos...

kluge Eltern kaufen ihre Autos so, dass die Kinder als Fahranfänger eine alte Kiste haben, bei der es nichts ausmacht, wenn sie an einer Wand endet und was ist mit dem Kind?

0 HansMeier555 17.10.2012, 08:04 Uhr

Aber häutige Männer sind...

Aber häutige Männer sind dafür viel viel viel produktiver. . ThorHa mit seinen Statistiken kann das jedem beweisen. Auch wenn das nicht jedem Filou oder Plindos gefallen wird.

Von einem leiblichen Vater...

Von einem leiblichen Vater bzw. einem eventuellen Nachfolge-Papa UND von unserem Vater Staat wollen wir im Grunde dasselbe. Da wir aber zwischen zwei Polen schwanken, wird es schwierig. Einerseits wollen wir geführt werden - andererseits wollen wir frei sein. (Und jedes Kind bzw. Bürger versteht etwas anderes darunter.) Wir verachten die Schwäche und entziehen uns der Stärke. Doch trotz Enttäuschungen brauchen wir sie UNBEDINGT. Und irgendwie gehört auch die Rebellion dazu: a Guada hoits aus. In Bayern geling der Spagat: Man ist man Königstreu und trotzdem demokratisch. Es funktioniert weil da Bappa eh ollawei sogt: Frog d´Mama. Und nacha trinkt da Bappa sei Hoibe, er ist nicht schwach, er trinkt sich bloß eine gewisse Naivität an. Basst scho.

0 hansgeier333 17.10.2012, 08:21 Uhr

...

http://www.youtube.com/watch?v=-aOK3y-InpQ

0 stimmviech 17.10.2012, 08:46 Uhr

Die neue Religion rettet die...

Die neue Religion rettet die Fortpflanzung und damit die Menschheit, indem sie den Menschen die hierarchische Zweisamkeit aufzwingt, die als einziges Modell das Zusammenleben der Geschlechter erträglich macht. Sagt stimmviech, der heute um 11/30 geschieden wird nach 18 Jahren Ehe. Aus mutmaßlichen Gründen, die der Hausherr hier sehr gut erläutert hat.

0 Peter Michael 17.10.2012, 08:47 Uhr

Irgendwie der passende Beitrag...

Irgendwie der passende Beitrag zum FC Deutschland gestern Abend, die Hinfälligkeit der Gepäppelten. Ja, sie sind alle ganz toll, aber wenn es drauf ankommt, dann haben sie nur noch ein grosses Konto, aber keinen Mumm mehr, aber was will man machen mit einem "I sag mal au"-Trainer? Au sagt der öfter, als er Mut hat, Au halt. Da kannschd selbsch als Schwab oder (aufgepasst!) au als Badener faschd nur verzwoifle. I wois, des hod jetz nix mit ihreme Degschd zum do, aber: I sag mal au ein 4:4 isch a guds Ergebnis, odder? Nein, das Spiel hat mit Ihrem Beitrag nichts zu tun Don Alphonso, aber der Titel ist doch so passend? Aber irgendwie auch der Text, muss ihn noch einmal lesen. Selbst bei Bayer Leverkusen wäre der "i sag mal au" längst entlassen, aber der FC D ist ja mit dem 2. Platz oder dem 3. Platz inzwischen zufrieden. Weiter so und bis zum nächsten: isagmalau-f Widersehehen.

0 diktionaftis 17.10.2012, 08:47 Uhr

Das Rad lässt sich nicht...

Das Rad lässt sich nicht zurückdrehen - es gibt nur eine Richtung: vorwärts. Auch wenn da ein Abgrund lauert. Ein Abgrund der Beliebigkeit und des Schluffitums. . Gibt es denn eine weibliche Entsprechung zum Schluffi? Wir wäre es mit Schluffine (ähnlich wie bei den kleinen blauen Gnomen mit phrygischer Mütze)? Denn das Phänomen der Unverbuindlichkeit ist ja durchaus keine ausschließlich männliche Domäne ...

0 Köstlich 17.10.2012, 08:56 Uhr

a hell of a fun to read - 100%...

a hell of a fun to read - 100% sicherer Steinpilz ohne jedes Gift

Köstlichst und zugleich...

Köstlichst und zugleich zutreffend. Sobald die gemeinsame Quality Time traktandiert wird, sollte Mann über akute Exit-Varianten nachdenken. Da allerdings weder der LKW-Führerschein noch das CH-Bankkonto vorhanden ist, bleiben die Exit-Möglichkeiten sehr eingeschränkt dieser Spezies. PS: Verehrtester Don, von dem guten Frederick H. gibt's auch "Die hysterische Ziege" - eventuell sehr passende Selbstbeschreibung eines späteren Entwicklungsstadiums für manche A. aus gewissen Kreisen.

Stichwort Schluff. Hätte es...

Stichwort Schluff. Hätte es auch aus dem "Wendehorst" abschreiben können, wikipedia hilft, fast, immer. http://de.wikipedia.org/wiki/Schluff .. Ausser dem dicken Bankkonto in der Schweiz trifft das angeschlagene Thema irgendwie, partiell zumindest, auf mich zu. Als 10-jährige Knäblein hatte einer der Spezis Zugang zu Sprengstoffgranulat und Zündschnüren. Wir bauten uns aus Holz eine Art Karabiner, applizierten darauf einseitig zugeschweißte Eisenrohr, die zu Muzzleloader wurden, füllten diese mit dem Zeug, brannten das Zündschnürl iim Zündloch an....paff und schoßen auf alte Konservendosen (Kacherl) in 10 m Entfernung, die es dann in Fetzen zeriss. Das passierte auch dem Maxl, da war ich nicht dabei, weil sie, die Andern, in einer Hecke eine US-Eierhandgranate fanden und ausprobierten. Auch sind wir mit der Schubkarre ins (fremde) Holz gefahren und fällten ratzfatz zwei 15 m Fichten, weil für den Winter vorgesorgt werden mußte. Kartoffeln wurden by the way ausgegraben, da wo wir nicht gesät hatten. Kirsch,-Äpfel,-und Birnbäume wurden gnadenlos zur Erntezeit geplündert. Es hagelte Holzscheite, alte Dachpfannen von deren Besitzer und unflätige, obszöne Schimpfworte. Wir führten in Permanenz so eine Art Krieg der Knöpfe in dem Marktflecken. Mitten in der Pubertät verlagerte sich allerdings das Gefechtsfeld deutlich in andere, weichere, aber nicht minder gefährliche Gefilde. Um spätere Frauenversteher zu werden, war der erste Jagdgrund dafür der Badesee. Was uns aber nie so richtig gelang, war Experten zu werden. Was dem Einen oder Andern ja schleißlich auch eine oder mehrere Scheidungen eintrug. Unangefochten trug ich selbst meine damals, ausgesprochen schöne und kluge, Siebzehnjährige Eroberung auf Händen (zumindest zeitweilig) weiter durchs wechselvolle Leben bis in die Gegenwart :-))

0 wirtschaftsweiser 17.10.2012, 09:18 Uhr

Grosser Spass, wenn man mit...

Grosser Spass, wenn man mit Ihr zusammen ist, aber die Hölle ist das Zusammen- leben. Daher meine Praktikerempfehlung: Neue Wege gehen, wenn es nicht mehr geht. Mit meinen 65 Jahren gehe ich nun zum dritten Mal den Weg in die Hölle; aber vorher lassen wir beide nochmals die Puppen tanzen. Bisschen jünger das Weib hat noch keinem geschadet. Und wenn ich all die vorgeblich glücklichen Ehen mit dreissig , vierzig und noch mehr gemeinsamen Jahren in meinem Umfeld sehe, kann ich nur sagen, nein Danke. Gestern war ich auf der Beerdigung eines lang- jährigen guten Freundes; bei Beerdigungen wird am meisten geheuchelt. Und dann kommen als nächstes die Märchenerzählungen über die langjährigen glück- lichen Ehen. In diesen sitzen die wahren " Schluffis ".

HM555@: Wie meinen Exzellenz?...

HM555@: Wie meinen Exzellenz? (Bin leider von Haus aus etwas begriffsstutzi.)

Grüß Gott miteinander! Ein...

Grüß Gott miteinander! Ein herrlicher(!) Artikel, vielen Dank. Allerdings, so habe ich es mit der V. erfahren, wird auch am guten Herrn Papa kein gutes Haar gelassen, sobald es um die eigenen Unzulänglichkeiten geht. Ohne Frage, der Herr Papa war ein harter Geschäftsmann mit einem 911er und jede Mege Erfolg, aber die eigenen Unzulänglichkeiten, die psychischen Probleme, die Bulimie, usw waren Folgen von mangelnder Aufmerksamkeit in prägenden Kindes- und Jugendphasen...schon klar, aber dass der Wagen, die Eigentumswohnung sowie der monatliche Scheck nicht von ungefähr kommen (bzw kamen), das wurde nicht hinterfragt, das war einfach so! Auch klar, dass dann an einem Mann an der Seite der V. kein gutes Haar mehr blieb, schon gar nicht, wenn man nicht auch Dealmaker war. Aber sonst volle Zustimmung, eine weichgespülte Generation steuert planlos auf dem Ozean umher, mit einer Ausnahme: Wir Männer kochen besser als Frauen, ich hatte bisher nur eine Frau, die gut kochen konnte, der Rest ging lieber schick Essen, war dann aber auch unzufrieden!

0 hansgeier333 17.10.2012, 09:36 Uhr

@ SJule: Spinatwachtel...

@ SJule: Spinatwachtel

0 donalphonso 17.10.2012, 09:37 Uhr

Danke für das Lob, gern...

Danke für das Lob, gern geschehen! Die Ereignisse um die Buchmesse waren stressiger, als ich erwartet hate, aber jetzt geht es wie gewohnt weiter.

Sehr erfrischend wieder,...

Sehr erfrischend wieder, danke! Meine These: diese marshmellowartige, extern determinierte Lebensführung (Rankings) wird noch weiter zunehmen und ist durchaus erwünscht. Denn Verunsicherte (und Fette ebenfalls) machen keine Revolutionen.

Ich habe selten von einer so...

Ich habe selten von einer so dämlichen Frau gelesen...

wirtschaftsweiser, das mag ja...

wirtschaftsweiser, das mag ja alles bei Ihnen und Ihren Bekannten so sein, aber warum dann überhaupt heiraten? Sie lernen offenbar nicht mal aus Ihrer eigenen "Praktikerempfehlung".

Dürfen wir annehmen, dass DA...

Dürfen wir annehmen, dass DA sich über deutsche Frauen beklagt?

0 Herold Binsack 17.10.2012, 09:54 Uhr

Wo die (Handels-)Freiheit...

Wo die (Handels-)Freiheit ihren Reiz verliert . Das Thema ist sicherlich nicht verfehlt. Doch bleibt die Frage, ob Sie den Kern des Themas getroffen haben. Der Vergleich mit dem Vater ist doch nichts Neues. Ich denke schon in der Antike hatten da die Jüngeren das Nachsehen. Die Lösung war dann der Vatermord, evtl. unterstützt durch die Mutter, so im Stile eines Alexander zum Beispiel. Und auch heute stelle ich mir so gewisse (Schwieger-)Väter lieber tot vor. Hysterisch könnte ich werden ob des Gedankens, dass der Schwiegervater besser putzen kann als ich. . Das Problem der Männlichkeit kann heute nicht mehr allein aus der Geschlechter -, resp. Generationenbeziehung allein heraus verstanden werden. Und es kann auch nicht allein als „Dekadenzproblem“ einer vorgeblichen Hochkultur begriffen werden. Die Anhänger eines Spengler hier im Blog hören das sicherlich nicht gerne. . Viel interessanter finde ich da die Ansätze bei einem Bornemann, welcher uns schon vor Jahrzehnten eine androgyne Zukunft angekündigt hat („Das Patriarchat“), dank der herrschenden Interessen, nämlich eines Kapitals. Die Ausbeutung der Lohnarbeit im postindustriellen Zeitalter macht die kleine Differenz wohl überflüssig. Interessant auch die wissenschaftlich untermauerten Prognosen eines Bryan Sykes. So erkennt der Genetiker, dass das Y-Chromosom wohl aussterben wird, so in etwa 150000 Jahren (vgl. auch mein „Was dem Manne sein Orakel“, http://blog.herold-binsack.eu/?page_id=17). . Man könnte auch sagen, dass das Prekariat männlich ist. „ Und wo „das Subjekt männlich“ ist (Roswitha Scholz), da offenbart sich natürlich dem kritischen Geist die „kategoriale Krise“, nämlich „des Subjekts“ überhaupt, wie der kürzlich verstorbene Robert Kurz nicht müde wurde, immer wieder zu betonen. . Ich zum Beispiel bevorzuge die Formulierung „Krise des Patriarchats“. Denn das weibliche quasi Nichtsubjekt, das „abgespaltene“ (Scholz) scheint ja gerade in die Form des Subjekts gegossen zu werden. Gleich ob diese Form gerade prekarisiert. Und obwohl ich der Jugend- und Frauenrevolte auch eine sexuelle Dimension zuspreche, eine Dimension, die dieser Revolte vielleicht gar die Hauptpotenz verleiht, ähnlich darin der 68er-Bewegung, zeigt sich z.B. gerade die „Arabellion“, die im Kern eine bürgerliche Bewegung ist, als Bestandteil einer neuen sozialen (weltweiten) Bewegung gegen Kapital, Patriarchat und Gerontokratie. Und dass die Jugend hierbei die Hauptmacht darstellt – und darunter nicht wenige Frauen –, offenbart natürlich auch gewissermaßen die sexuelle Dimension der Krise. Das „Recht auf Glück“, ein immer wieder beschworenes „Recht“ seit der Aufklärung, wird da eingefordert. Doch gewisse Hormone alleine können diese Jugend so wenig beglücken, wie das Recht auf Handelsfreiheit die um ihre Freiheit kämpfenden Massen. Und wo die sexuelle Freiheit sich auf die Wahlfreiheit zwischen einer Unzahl von Kondomen beschränkt, da gibt es kein „Liebesglück“, keine sexuelle Erfüllung, da leidet die erotische Phantasie. . Und dieser Mangel ist es, der uns verblöden lässt. Und wo der Mangel an Phantasie im Ehebett mit dem Mangel an Kreativität überhaupt zusammenfällt, da verliert selbst die Handelsfreiheit ihren Reiz.

Wie Paul Getty (Getty Oil...

Wie Paul Getty (Getty Oil billionaire) angeblich einmal sagte: "There are only two types of women, those you pay to stay with you and those you pay to stay away from you".

0 HansMeier555 17.10.2012, 10:10 Uhr

@SJule . "Alte...

@SJule . "Alte Jungfer." (Ihnen nicht bekannt?)

DA@: Events & book fair: Et...

DA@: Events & book fair: Et jibt kein schlimmer Leid, als watt ma sich selvs andeiht.

Das isser, der Untergang des...

Das isser, der Untergang des Abendlandes.

0 HansMeier555 17.10.2012, 10:15 Uhr

Will mich nicht verstanden...

Will mich nicht verstanden haben Hat mir doch schon recht gegeben . Dass Frauen emanzipiert sein wollen, ist ein Mythos unserer Zeit. . Na, vielleicht gibt es einige, auf die das zutrifft.

0 donna laura 17.10.2012, 10:18 Uhr

lieber don, was habe ich...

lieber don, was habe ich gelacht - herzlichen dank. sie haben ja so recht. man gratuliert freudestrahlend zu ihrem gelungenen text. . immerhin darf ich mit fug und recht behaupten, dass zumindest gary so gar nicht so ein schluffi ist, nein, im gegenteil: er errettet seine principesse, von denen er viele in orgelpfeifengrösse und eine ausgewachsene hat, vor den bösen achtbeinigen dämonen aus dem zweistöckigen keller. er wirft sich mutig zwischen sie und das dräuende ungeheuer, packt diese todesmutig bei den haarigen beinen und befördert sie ob ihrer vorgeblichen nützlichkeit ungeteert in den unwirtlichen, kälter werdenen park, nicht ohne stolzgeschwellte brust. seinen verdienten lohn erhält er selbstverständlich: allumfassende weibliche bewunderung und seufzer der erleichterung seien ihm gewiss. was für ein mann! wenn er mich beim kombi im wald geschickt am frisch erlegten reh herumsäbeln sieht, möchte er mir am liebsten das messer aus der hand winden, damit sich seine königin des herzen nicht etwa die hände noch blutiger macht, als sie es ohnehin schon sind. er tankt die autos voll. er kämpft mit dem grossvogel in der küche, ebenso erfolgreich, wie er versucht, nicht selbst von den banken filetiert zu werden. er hantiert mit dem kärcher. er schreit das gesocks an, das unsere waldwege verunreinigt. er hackt das holz. er sitzt auf dem trecker und bringt den jungs bei, wie man sich so richtig einferkelt und nach arbeit aussieht. ja, so ist das. . dem terminator allerdings sollte man sein portable entwenden, meiner meinung nach, ganz so wie sie schildern und seine - inzwischen (da hat man nicht auf sie hören wollen, lieber don, sondern eher auf meine wenigkeit, hehe) - gattin dürfte diese geräte mehr als verfluchen. doch sowie die gefahr besteht, dass konzertkarten verfielen und damit kosten, die er bereits hatte, sich in nichtwohlgefallen und all seine unangenehmen begleiterscheinungen auflösten, wird er ziemlich zuverlässig. so zuverlässig wie die heissen blauen augen, die er zu seinen warmen, hübschen, dunklen, lang bewimperten augen quasi als dreingabe zu den sportlichen vollkontaktprügeleien dazu erhält, weil er den semiprofis gegenüber doch noch stets ein wenig zu langsam ist (was er nicht hören sollte; dies *hüstel* knickte seine mühsam hochgehaltene männlichkeit eventuell und liesse ihn garantiert schmollen, diesen, äh, schluffi; naja, solange kein schlaffi). . lieber makkus, sie schluffi... . bestes stimmviech, das haben sie dann aber recht lange durchgehalten. bei meinem deutschen friseur habe diese tage aus einer illustrierten erfahren müssen, dass ein unansehnlicher, prominenter komödiant seine recht lange angetraute, recht attraktive junge frau seit acht monaten nicht mehr gesehen habe und, schwupps, kamen die scheidungspapiere ins haus geflattert. huch, so ein wunder aber auch.

0 wirtschaftsweiser 17.10.2012, 10:25 Uhr

Lieber Muscat, sie haben es,...

Lieber Muscat, sie haben es, ja Sie haben es teilweise erkannt; bei den jungen Leuten geht der Trend eindeutig in Richtung " Nicht mehr heiraten ". Meine beiden Kinder ( beides Dipl.Kfm/Steuerberater/ Leiter Controlling einer grossen Bank 35 J/34 J). leben damit schon seit Jahren bestens und in durchaus ange- nehmsten Verhältnissen. Und mit meinen Exen war ich immer großzügig, keine schmutzigen Scheidungen, jede bekam von mir ein Einfamilienhaus und noch einige andere Immobilien. Und für die dritte wird auch noch genug da sein. Und als letztes noch ein Praktikertip: in the long run we are all dead und das letzte Hemd hat keine Taschen !

SJule: "Gibt es eigentlich ein...

SJule: "Gibt es eigentlich ein weibliches Pendant zu Hagestolz?" * Renate Künast?

0 Don Ferrando 17.10.2012, 10:39 Uhr

@DonnaLaura "schwupps, kamen...

@DonnaLaura "schwupps, kamen die scheidungspapiere ins haus geflattert!" Werte Donna Laura, Sie gucken zuviel Hollywood Filme.

Achja. Also das ist...

Achja. Also das ist so... . ...muss aufhoeren. Madame naht. Ungeduldig schlaegt sie mit der Gerte an ihre Stiefelchen.

0 Paulchen P 17.10.2012, 10:45 Uhr

Wenn ich den Gastgeber richtig...

Wenn ich den Gastgeber richtig verstanden habe vermisst seine "A" nicht einen Macho, sondern von einen Mann. Nicht rohe Gewalt, sondern Chuzpe und genug Charme oder Gerissenheit, damit durchzukommen. Mehr Lausbubenstück als Räuber.

Herold Binsack@: Schon, daß...

Herold Binsack@: Schon, daß Sie noch unter den lebenden Sehern weilen. Gatten/ Vatermord gabs doch schon bei Homer, gepaart mit Sex. Siehe die Rückkehr des wackern Agamemnon (altgriechisch Ἀγαμέμνων) mit seiner weibl. Kriegsbeute aus dem besiegten Troja. Allerdings Orestes rächte sich für den begangenen Mord an seiner Mama und deren Liebhaber. Ah ja, der gute alte J. Bachofen und das Mamarecht. Ihrer Prognose zufolge werden wird so eine Art Finale durch die Arachnea erleben, wo das Spinnenweibchen das Männchen samt seinen Genen auffrißt. Dann doch lieber die alte Machoherrlichkeit. Und damit nicht als aussterbendes Gattungssubjekt, den Detlev vom Töpferkurs, diesen Oberschluffi. Kreatives Prekariatssubjekt samma sölba.

Werter Don, wirklich wieder...

Werter Don, wirklich wieder ein sehr schöner Artikel! Aber wie kann man einen Braten versauen? Es gibt doch fast nichts einfacheres als ein Stück Fleisch im Ofen zuzubereiten, na ja Teekochen vielleicht! Gruß FS

Ich rate mal, was die Mutter...

Ich rate mal, was die Mutter der A. so beruflich gemacht hat: Sie war Hausfrau und Mutter und hat ihrem Mann zu Hause den Rücken frei gehalten, ihn klug beraten und ihn unterstützt, damit er sich der Ernährung und Wohlstandssicherung der Familie widmen konnte. Ich gehe mal davon aus. Es spricht nicht gerade für A., dass die nur ihren Vater und ihren Waschlappenfreund sieht und nicht den Zusammenhang zwischen beiden, ihrer Mutter und sich selbst. Die Verweichlichung junger Männer ist eine direkte Folge des Wegfalls der Frau in ihrer traditionellen Rolle und des gesellschaftlichen Versuchs, aus Gründen vorgeschobener Gleichmacherei Jungen und Mädchen zu sozial geschlechtslosen Wesen zu erziehen. Neben der nicht enden wollenden Unselbstständigkeit und der Erziehung zur Opportunität ist dies der Grund für Egozentrik, Orientierungslosigkeit und Hedonismus meiner Generation. Adorno, Postman, WIR amüsieren uns zu Tode.

@Don: Schöner Artikel, habe...

@Don: Schöner Artikel, habe herzlich gelacht. Frauen bekommen übrigens die Männer, die sie haben wollen. Und bei aller Realitätsnähe Ihrer Beobachtungen beschleicht mich trotzdem der Verdacht, Sie hätten sich eine im Durchschnitt seltsam besetzte Umgebung gesucht ... ... Ich halte die Partnerwahlfrage für ausschlaggebend dafür, ob aus der Frauenemanzipation jemals echte Gleichberechtigung wird. Und die Beobachtungen des Don sind nur ein Indiz unter vielen dafür, warum das wohl nicht gelingen wird - die Auswertungen des Klick- und Antwortverhaltens zehntausender Frauen in Datingportalen geben eine im Ergebnis scheussliche Antwort. Das Resultat sind u.a. 1,3 - Kinder pro Frau in Deutschland. ... Über das frakonomics-Blog bin ich auf einen ziemlich interessanten Artikel gestossen, der sauber nachweist, dass in der Kombination von Emanzipation, sexueller Liberalisierung und modernen Verhütungsmitteln die Frauen die grossen Verlierer auf einem in der Vergangenheit für Frauen günstigen Partnermarkt sind, insbesondere dort, wo es um langfristige Bindung geht. Bestätigung durch meine Frau, deren Fazit der Emanzipation sich zusammenfassen lässt als "Männer machen nach wie vor was sie wollen, jetzt auch noch ohne Bindungsrisiko. Frauen haben die zusätzliche Belastung durch Berufstätigkeit gegen den flächendeckenden Verlust an Gentlemen-Manieren getauscht." Kein Wunder, dass subjektv empfundenes Glück bei Männern in den letzten 30 Jahren stabil, bei Frauen dagegen kontinuierlich rückläufig ist. Die im Büchermarkt beliebten Klagen der Männer über den durch Frauen verursachten Verlust ihrer Männlichkeit sind ein brillantes Ablenkungsmanöver :-). ... Gruss, Thorsten Haupts

@HansMeier555 Nicht mehr...

@HansMeier555 Nicht mehr wirklich zeitgemäß, wie ich finde...

@HansMeier555: ... So kann man...

@HansMeier555: ... So kann man sich täuschen :-). ... Gruss, Thorsten Haupts

@wirtschaftsweise -...

@wirtschaftsweise - Scluffis: ... Wie sag ich´s, ohne unhöflich zu sein? Ach was, auf einen groben Klotz ... Ein Mann, der das dritte mal verheiratet ist, sich zunehmend jüngere Partnerinnen sucht und mit 65 noch hauptsächlich die Puppen tanzen lassen will, ist schlimmer als jeder Schluffi. Er ist schlicht kein Mann und kann auch keiner werden. ... Gruss, Thorsten Haupts

Was der Frau ihr Orakel ist...

Was der Frau ihr Orakel ist dem Manne sein /ihr Debakel.

Wird hier das aussterbend der...

Wird hier das aussterbend der maennlichen Sklaven mit einer brusselschen bail out mentalitaet beklagt? So sei es. Nach Jahrzehnten der 'Emanzipation' und weichspuelen was soll man schon erwarten. Das Positive an der 'Emanzipation' ist, das man(n) schon in jungen Jahren den Umgang mit Bohrmaschine und Buegeleisen geuebt hat und somit weitgehen unabhaengig von dem 'langhaarigen Gesindel' ist. . das lesen war eine Freude

0 veil of ignorance 17.10.2012, 11:17 Uhr

Das wird dann wohl...

Das wird dann wohl Emanzipation genannt. Jeder kann alles mit Jedem und steht doch zum Schluss alleine mit Nichts da. Wie der Esel vor der Tränke.

Es ist keine Krise des...

Es ist keine Krise des Patriarchats, Frauen sind genauso schlaff. . Ausdruck einer modernen Plapper-Zeit, in der man hinter markigen Worten Entscheidungen aufschiebt oder gar nicht mehr treffen muss. Und es fällt kaum auf. Im Gegenteil, man gilt damit als besonnen, wenn man kaum etwas tut. Aber große Reden schwingen. Man bringt kaum jemanden mehr ins Tun. Die Politik macht es vor. In der Wahlzeit bis zur Bundestagswahl werden wir auch wieder viele markige Worte zu ertragen haben, die danach keine wirklichen Folgen haben. . "Ich stehe vor Schavan, hinter Schavan" ("über" und "in" fehlen noch); "Europa ist alternativlos"; to be continued.

makkus@: Man sollte den...

makkus@: Man sollte den zerbrechlichen, aber zähen Biestern immer in den Mantel helfen, ihnen den Vortritt lassen, leichte und schwere Koffer klaglos tragen, ihnen das (vor-)letzte Wort lassen und gut zuhören können. Letzteres auch wenn es nervt. Sogar in der Bahn oder im Bus in drangvoller Enge den eigenen Platz anbieten. Egal wie schön oder häßlich, wie alt oder jung dieses holde, bedürftige Wesen sein mag. Das macht noch immer u. a. den Kavalier alter Schule aus. Glauben sie mir, sie goutieren es ohne mit der Wimper zu zucken. Vor sich selbst als wahrer Heros dastehen, das ist der wahre Triumph. Sogar in schluffigen Zeiten wie den gegenwärtigen. .. A: No, wie gehts Ihnen, mein lieber B.? Wos macht Ihnen dea Zucker? B: Wie´s halt so geht. Was soll ich klagen? Gestern zuckte er noch. .. Auch eine Art Jungfrauengeburt (Parthenogenese): Die Emanze vulgo Spinatwachtel.

"Männer machen nach wie vor...

"Männer machen nach wie vor was sie wollen, jetzt auch noch ohne Bindungsrisiko. Frauen haben die zusätzliche Belastung durch Berufstätigkeit gegen den flächendeckenden Verlust an Gentlemen-Manieren getauscht." . Hätt' von mir sein können. . Allerdings gibt es noch den Typ Frau, der auch daraus Vorteile schlägt, dass Männer nach wie vor gar nichts geändert haben. Die, die gar nicht arbeiten will und sich nach wie vor sehr blond und sehr abhängig gibt. Funktioniert immer noch wie geschmiert. . Die A. ist in dieser Gemengelage ein sehr merkwürdiges Exemplar, das nach außen sich unabhängig gibt und dank Papas Geld es auch ist (statt dank ihres eigenen Geldes), sich innen aber sehr blond aufführt.

0 HansMeier555 17.10.2012, 11:34 Uhr

"Nicht mehr...

"Nicht mehr zeitgemäß". . Ich stell mir immer die Frage, wie man die heutige Welt in 10.000 Jahren beurteilen wird und versuche dann, den bis dahin mutmaßlich zeitgemässen Begriff gleich heute zu benutzen.

0 HansMeier555 17.10.2012, 11:35 Uhr

Katharina die Große hat auch...

Katharina die Große hat auch nie geheiratet. . . (das heisst doch, aber ...)

0 HansMeier555 17.10.2012, 11:37 Uhr

Welche Frau will schon die...

Welche Frau will schon die Mutter von Hamlet sein?

0 wirtschaftsweiser 17.10.2012, 11:49 Uhr

Werter Herr ThoHa, Sie sind...

Werter Herr ThoHa, Sie sind überhaupt nicht unhöflich oder würden Sie Ihre Meinung auch unserem verehrten Herrn Bundespräsidenten sagen, der es ja wohl noch ein bisschen schlimmer treibt als ich; verheiratet sein uns sich eine ( früher hätte man Mätresse gesagt ) Freundin hält ? Auch Sie scheinen in einer anderen Zeit zu leben ! Vorgestern bin ich aus Andalusien von einem wunderbaren Tennis- und Golfurlaub zurückgekommen; aus den vielen Bekanntschaften und Gesprächen konnte ich jeden falls eines erfahren: mindestens die Hälfte der tennis- bzw. golfspielenden Frauen im Alter so ab 50 Jahren war entweder geschieden oder getrennt lebend oder konnte sich aus finanziellen Gründen nicht scheiden lassen. In einigen Fällen waren die männlichen Ehepartner noch kein Jahr tot und man reiste bereits ver- gnüglich mit neuem Partner. Versuchen Sie es mal mit Tennis oder Golf, aber bitte in einem anständigen Club im Urlaub. Bitte also keine heimischen Clubs. Meine Erfahrungen werden Ihr Wertesystem erschüttern. So long und schöne Grüsse aus dem lustigen Köln

0 donna laura 17.10.2012, 11:56 Uhr

lieber Don Ferrando, bitte...

lieber Don Ferrando, bitte beachten sie freundlicherweise auch das kleingedruckte auf der unterseite des von ihnen kommentierten beitrages (bitte dazu das smartphone einmal umdrehen, schmale seite links neben dem verfallsdatum, ja, so wird es etwas): * dieser beitrag wurde in einem ironieverabeitenden betrieb hergestellt. . emanzipation ist die ausschaltung von unterdrückung, insofern durchweg lobenswert. . der rest ist arbeitsteilung. gary schält - wie alle anwesenden mitglieder der famille, sonst gibt es abendessen erst ab 22 u - übrigens auch kartoffeln und schneidet sich nicht etwa wie so ein jammerlappen extra in die finger, um faul fussball schauen und bier trinken zu können. . dem mot von der korrekten partnerwahl, um damit die verschiedenen ausprägungen der emanzipation, die man sich im eigenen leben wünscht, zu bestimmen, ist durchaus gern zuzustimmen. mes compliments auch an die gattin. . man sollte m.e. diejenigen männchen links liegen lassen, die mit leeren gepose an ei-brot und nerdbrille hantieren und sonst auch beim bilderaufhängen nur hammer versehentlich auf ihre füsse fallen lassen, damit sie als bei schwerer arbeit schwerversehrte den müll nicht mehr herunterbringen müssen und man ihnen noch die ökobionade an das sofa bringt, auf das sie sich aus rekonvalenzgründen gerettet haben. plötzlich fällt denen dann ein, dass es auch noch die emanzipation gibt und die frau das bild auch selbst aufhängen könnte - diese q.e.d. hochgefährliche aufgabe, an der er selbst noch scheiterte, was man aber nicht erwähnen sollte, denn sonst wäre das eine billige retourkutsche und überhaupt unfair. dann hat seine holde die aufgabe, das bild doch noch aufzuhängen und daneben noch auf die milch aufzupassen, die sie nebenbei erwärmt und mit honig anrühren muss, damit sich der held nicht auch noch erkältet. die mörtelkrümel wird sie, so sie klug ist - was oft nicht zu erwarten ist -, dann besser gleich mit dem sesself*ç%er mitentsorgen. oder diejenigen, die unglaublich gönnerhaft auftreten, und die eine frau als mensch angeblich erst ernst nehmen können, wenn diese schon einmal einen kfz-motor ausgetauscht hat. und einen elefanten erlegt hat. und das dach decken kann. und dann könne man ja vielleicht noch einmal über emanzipation parlieren. aber sicher doch. . allerdings gibt es da auch die in vollkommenheit dämliche weiblichkeit, die sich solche knilche mit urzeit-keule in der haarigen pranke aussuchen, glauben, ihn wie einen grossen hund zähmen zu können - welch eine dümmliche herausforderung -, und die sich dann wundern, wenn king kong nach dem coitus einnickt, weil er ja seinen teil getan hat, und er schliesslich beim windeln wechseln/versicherungsanträge prüfen/bügeln/anstreichen/spülen heimlich, still und leise verschwindet. . also, diese gestalten.... einfach aussterben lassen: lysistrata mit verhüterli (wenn er nicht gerade seine latexallergie hütet...).

Herrn Binsacks zur Lust und...

Herrn Binsacks zur Lust und der Emanze zur Freude: Der gehäutete Marsyas. http://de.wikipedia.org/wiki/Marsyas .. 150.000 Jahre will der der Typus des Übergangs-Schluffi noch dem dahindämmernden chauvinesken Macho-Restposten gewähren. Dann ist beider Genpool aufgebraucht.

Brilliant geschrieben, fast...

Brilliant geschrieben, fast muss ich sagen, leider, denn die Thematik an sich ist sehr sehr traurig. Ich habe haargenau so ein Beispiel als Schwiegersohn und der Papa war noch einer, der einfach alles konnte ... wirklich alles, sogar sich nebenbei eine kleine Freundin halten ... jetzt ist der Papi weg und der Schlaffi bleibt mangels Animo bis auf weiteres ...

wirtschaftsweiser, auf Trends...

wirtschaftsweiser, auf Trends gebe ich im Allgemeinen nicht viel und bin auch ganz froh darum. Und, nun ja, bei einer großen Bank (und dann auch noch im Controlling) zu arbeiten würde ich jetzt nicht als "leben in angenehmsten Verhältnissen" bezeichnen, aber wenn Sie meinen...

@Vroni: Die zusätzliche...

@Vroni: Die zusätzliche Belastung durch den Beruf....ja, bei einigen Frauen, aber die meisten sind froh, dass sie ihre Kinder (wenn vorhanden) nicht sehen müssen. Im Büro den Hintern platt sitzen, bißchen geschäftig mit dem Iphone schon morgens und mittags in der Pause die Freundin anrufen und erzählen, dass man im Grunde ein Bore-Out hat.... Wir sind so beknackt, dass wir die Berufstätigkeit der Frau als zwingend erforderlich betrachten...und dabei unser Lohngefüge durch die doppelte Anzahl von Arbeitskräften komplett ruiniert haben, willkommen in der "sozialen" Marktwirtschaft! Ansonsten ist eine Frau grundsätzlich daran interessiert, ein Alphatier zu ergattern, um ihren Freundinnen und Kollegen mit Status imponieren zu können...

0 James T. Cook 17.10.2012, 12:38 Uhr

to live with, bitte....

to live with, bitte.

Die Charaktere sind gewiss...

Die Charaktere sind gewiss literarisch etwas zugespitzt. Man erkennt aber den einen oder die andere gut wieder. Ich habe habe beim Lesen sehr gelacht; aber eigentlich ist's doch bitter ... Ich sehe das übrigens interaktiv: die schluffigen Männer werden so an der Seite solcher Frauen wie der A. Und die A.s dieser Welt werden immer nörgeliger mit ihren Männern.

Mann müsste nur aus der...

Mann müsste nur aus der eigenen Sozialblase entflüchten und sich in anderen Schichten umsehen. Weiter "unten" finden sich ja noch die kernigen Burschen, aber so ist es dann ja auch nicht recht - die möchten nicht in die Oper, und beim Konzertabend sagen sie etwas völlig unmögliches, oder möchten da in ihrer "Funktionsjacke" hingehen; sie trinken auch, Bier, und was sie im Internet treiben, möchte man lieber auch nicht wissen, sie wollen Fußball gucken und Witze über Möpse machen und dergleichen mehr, von dem in den Kontaktanzeigen der ZEIT ("Akademiker sucht...") nie die Rede ist. Aber Schluffis sind es nicht. Wiewohl die verlassenen Schluffis vielleicht auch weniger Probleme haben, wieder Anschluss zu finden, weil ihre Assets im Wert ja nicht so sehr gesunken sind, wenn sie sich nicht zu blöd anstellen.

0 diktionaftis 17.10.2012, 13:01 Uhr

donna laura, wozu so ein pot...

donna laura, wozu so ein pot de chambre manchmal gut sein kann, zeigt uns Lysistrata. . http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/0/08/Aubrey-beardsley-lysistrata-02.jpg

Mit etwas Küchenpsychologie...

Mit etwas Küchenpsychologie und cum Riesen grano salis: Infantilisierung ist das Zauberwort. . Die A. scheint sich seelisch nicht von Papi abgelöst zu haben. Sie ist nicht erwachsen geworden. Sieht man an ihren exorbitanten, widersprüchlichen Forderungen und sieht man deutlich daran, wie sie bei jeder Gelegenheit über die Fähigkeiten ihres Lebensgefährten herzieht - das macht man nicht, das ist ein Vertrauensbruch. . Gleichzeitig sind auch ausreichend Männer nicht erwachsen geworden. Haben sich nicht von Mami abgelöst. Effekte fast die gleichen: die Lebensgefährtin - falls sie überhaupt eine haben - wird optisch und praktisch nie genügen oder/und wird, obwohl sie vielleicht sogar ein tolles Weib ist, als Mami eingesetzt. Erotikgefühle werden da bei der betroffenen Frau nicht aufkommen gegenüber einem solchen Mama-Söhnchen. . Lassen sich solche 40+ Kinder in einer Liebesbeziehung aufeinander los, muss es Katastrophen geben. Das wird nichts. . . Lammbraten wird zart, indem man ihn bei konstant 80° ca. 4 Stunden im Backofen lässt. Manche Frauen und manche Männer sollte man auch länger, bis sie mindestens 50 sind, im Backofen lassen. Vorher ungenießbar.

0 sternbergs kuchen 17.10.2012, 13:11 Uhr

Jenseits der billigen...

Jenseits der billigen Klischees: . Welcher junge Mann braucht eine Suse, die ständig von ihrem tollen Papi schwärmt? Is klar, Papi is der beste. Aber dann soll sie doch bitte gern mit Papi. . Natürlich ist für den älteren Mann der junge ein Schluffi. Das muss so sein. Immer. Zwingend. Denn nur so, mit der Herabwürdigung der jüngeren Virilität, kann sich der ältere Mann der Kränkung, die der jüngere immer bedeutet, entziehen. Besser: zu entziehen glauben.

Aus dem Reich der erotischen...

Aus dem Reich der erotischen Phantasie . @Plindos: Danke für ihre guten Wünsche. Ja, ich lebe noch. Musste aber eine Zeit lang etwas zurück treten. Hatte einiges privat zu regeln, meine Gesundheit musste ich auch wieder herstellen – war auf Kur -, und auch gewisse Stellschrauben in meinem Sexualleben durfte ich neu justieren. Daher womöglich auch die entsprechende („erotische“) Phantasie, die ich da jetzt aufbringe (siehe auch meine diesbezüglichen Beiträge im „Salon Skurril“, hier in der FAZ). Und auch mein eigener Blog war irgendwie unter die Räder gekommen. Ein Freund hat ihn wieder aus dem All gezaubert. Und immer noch findet man ihn nur so wie hier verlinkt. . Dass das „Weibchen das Männchen frisst“, das ist auch so eine erotisch inspirierte Phantasie unter dem Titel „Perverse Liebesspiele“. Aber der gute Sykes meinte das wohl anders. Ich empfehle die Lektüre. Dem Samenfluss geht wohl eher die Luft aus. Er ist zu langsam geworden für ein „Weibchen“, welches da eben (immer) schneller befruchtet sein möchte. Und auch wenn es so scheint als hätten wir die richtige Antwort gefunden, z.B. mit der In-Vitro-Fertilisation, so unterstützen wir damit nur jenen wohl nicht mehr aufzuhaltenden Prozess. Gerade die „schwachen Samenergüßler“ pflanzen sich so fort. Die sexuelle Reproduktion des Menschen scheint ihrem definitiven Ende entgegen zu gehen. Was (dem Weibchen) bleibt ist die Autogamie. Nichts Neues in der Natur. Manche Blumen oder auch Würmer machen das schon immer so. Und da nicht nur die Zukunft der Honigbienen gefährdet zu sein scheint, sollte der Mensch sich so langsam an diese Vorstellung gewöhnen. So in etwa verstehe ich den Bryan Sykes.

Die Verkörperung des ewig uns...

Die Verkörperung des ewig uns (masc.) Hinanziehenden (fem.): (Das jew. Pendant mag eine Jede sich dazudenken) Die erste (große) Liebe. Die Zwote usw. Die Angebetete. Die Braut. Die Gattin. Die Keusche. Die Sünderin /Schamlose. Die Ehrbare. Die Betrügerin. Die Konkubine. Die Büßende. Die Unternehmerin. Die Abhängige. Die Ausgehaltene. Die Sinnliche. Die Frigide. Die Treue. Die Untreue. Die Unbefriedigte. Das Weibchen. Diie Männliche. Die Zupackende. Die Jeliebte. Die Monogame. Die Polygame. Die Sparsame. Die Verschwenderin. Die Mutter. Die Mama. Die Ahnungslose. Die Erfahrene. Die Naive. Die Gerissene. Die Sitzengelassene. Die Reiche. Die Arme. Die Mannstolle. Die Lesbierin. Die Ausgehaltene. Der Vamp. Die Hure. Die Duldsame. Die Praktische Die Nonne. Die Genügsame Die Emanzipierte. Das Häs´chen. Die Genossin. Die Partnerin. Die Alleinstehende. Die Lustspenderin. Die Lustverweigernde. Die Kluge. Die Doofe. Das Dummchen. Die Rächerin. Die Köchin. Die Hausfrau. Die Geschiedene. Die Witwe. Die Rentnerin. Die Wiederverheiratete. Das Arbeitstier. etc.

Donna Laura@: Gestatten Sie...

Donna Laura@: Gestatten Sie einige, ev, indezente, Fragen: Wann, wo, wer, weshalb, wie übte man an Ihnen Unterdrückung (unvostellbar bei Ihrer Robustheit) aus? Ausserdem: Haben Sie sich selbst befreit oder gab es Stützen, Helfe/innenr und dergl.? Welches war/en ihr/e ev. Schlüssel-lektüre/n/ereignis/se? Geben Sie sich bei der Beantwortung ganz locker, entspannt, zwanglos und frei. Nicht vergessen: Tief durchatmen. Nehmen Sie sich Zeit dafür.

Wenn alle Opfer sinnlos...

Wenn alle Opfer sinnlos sind . „…Die irdische Hülle muss unter Schmerzen abgestreift werden“, so interpretiere ich Sie, entsprechend Ihres Hinweises auf: http://de.wikipedia.org/wiki/Marsyas. Wieder diese Opferungsgeste, wie bei dem Männchen-fressenden-Spinnenweibchen. . Das Subjekt scheint wirklich in der Krise. Der gute Robert Kurz hatte doch mehr recht als ich annehmen wollte. Und ich glaube, das erkannt zu haben, war auch eines Dons Botschaft. . Doch nicht der Macho wird vermisst, sondern der, der es wagt, sein Leben wieder zu leben. Der, der sich nicht zum Weibchen macht, in dem hehren Wahn, so diesem besser zu gefallen. Und damit gewissermaßen die späte Zukunft – die androgyne – vorwegnehmend. . Noch dürfen Männer Männer sein. 150000 Jahre sind nach menschlichen Maßstäben doch noch eine gute Zeit. Die Klassengesellschaft, das Patriarchat existiert vielleicht erst 5000 – 10000 Jahre. Da sollte es doch möglich sein, die nächsten 150000 Jahre etwas klüger zu nutzen. . Aber ich beginne zu ahnen. Was hier vorweg genommen wird, ist wohl eher das „Sterben“ in sozialen Zeitmaßen. Während das Kapital anfängt nach dem All zu greifen, sich also zu vergöttlichen sucht, oszilliert das (männlich konnotierte) Subjekt des Kapitals um die irdischen Rückstände eben desselbigen. „Liebe ist nur ein Wort“, schrieb da ein bekannter Romanschreiber vor fast einem halben Jahrhundert, ohne die wahre Dimension eben dieser seiner Aussage auch nur annähernd erfasst zu haben. . Nicht die „Liebe“ steht auf dem Prüfstand, nicht die Moral einer Gesellschaft, das wäre völlig überflüssig, sondern das „Wort“ selbst. Was bedeutet das Wort, wenn die Tat nicht mehr einzuholen geht. Was bedeuten 150000 Jahre, wenn sich die Welt – das Subjekt – in 50 Jahren schon erledigt haben könnte. Wenn alle „Opfer“ sinnlos sind.

Es reicht doch, nach außen...

Es reicht doch, nach außen die Fassade zu wahren.

Lieber Hr. Binsack, danke für...

Lieber Hr. Binsack, danke für die geschätzte Aufmerksamkeit. Zu Ihrem letzten Beitrag nur so viel: Es heißt ja, daß unter rein biologistischen Gesichtspunkten, die Väter von Töchtern die eher virileren seien. So gesehen. Also, meine beiden Töchter gebaren je eine Enkeltochter und nur eine davon einen Enkelsohn. Nein, nein diese von ihnen angedeuteten Perversionen liegen mir völlig fenr. Alles bei mir im Normbereich. Weiterhin alles Gute. .. Filou@: Haben Sie Madame etwa mit einer Domina verwechselt (Calvados)? In diesem Zusammenhang: Sitzen eigentlich die Damens in Anvers oder Amsterdam immer noch in rötlich ausgeleuchteten Schaufenstern?

@stimmviech Alles Gute für...

@stimmviech Alles Gute für Sie beide nicht zynisch: ich bin interessiert, wie diese Entwicklung auf Ihre Haltung wirkt. Sie schreiben konstant und Sie schreiben pointiert, aber etwas fatalistisch. Übers Jahr wünsche ich Ihnen wieder Glück. Und wenn es die Art Glück ist, die unseren filou vorhin erwartet hat.

0 rittervomgeist 17.10.2012, 14:36 Uhr

Dem Manne ( ich meine den der...

Dem Manne ( ich meine den der A.) kann geholfen werden. Das Stück vom Lamm kurz anbraten, dann mit kleinem Gemüse und Fond in den Ofen bei 90 Grad. Beim Rücken dauert das vier, bei der Keule sechs Stunden. Damit sollte die Beziehung, lammmäßig betrachtet, zu retten sein.

@Filou Auf dem Rücken der...

@Filou Auf dem Rücken der Pferde findet sich der Himmel auf Erden oder zu Füßen der Frauen? Der geliebten und liebenden Frau? Unser Stimmviech hat fast drei Pauli-Einheiten geschafft. In diesem Einfall, sich auf einen größeren aber begrenzten, gemeinsamen Abschnitt einzulassen und dann ohne Juristen wieder auseinader zu gehen -oder zu verlängern- steckte Einsicht. 18 Jahre Kameradschaft ist eine Leistung, 18 Jahre Liebe und Nähe ist gar nicht so häufig. 18 Jahre ein glückliches Sexualleben zu haben, dürfte nicht allen Paaren vergönnt sein. Dem Stimmviech alles Gute und Ihnen ad multos annos mit Madame

0 donna laura 17.10.2012, 14:50 Uhr

liebe/r diktionaftis, sehr...

liebe/r diktionaftis, sehr hübsch; so reizvoll kann also ein shitstorm aussehen. ein shitstorm ist ja gar keine neue erfindung der schluffis: betrug!

Also das war so: An einem...

Also das war so: An einem fruehen Novembermorgen rettete ich, der ich selber sturzgefaehrdet war, eine Strassenlaterne vorm Umfallen. Wie wir da so herzlich verschlungen den zur Fruehschicht Eilenden im Wege standen, ertoente ueber mir eine weissbaertig, grauhaarige Stimme. . Mein Sohn, hoerte ich sagen, nachdem du endlich ein Studium, dass dich geistig nicht ueberfordern wird begonnen hast, wird es Zeit, dich auf einen tugendhaften Pfad zu bringen: Dir soll ein Weib werden auf immer. Seit Jahren betruegst du die Maedchen, versprichst ihnen eine goldene Zukunft mit Dreizimmerkuechedielebad und Opel vor der Tuer, hast zum Beispiel die huebsche Elvira Kallipygos verwirrt wie Faust die Grete, und ueber deine Wochen in Paris moechte ich schweigen, obwohl du nicht in Clichy wohntest, auch keinen Tango tanzen konntest, du Lorbass, du! Die Klavierstudentin Maria-Magdalena hat aus Verzweiflung einen BWLer heiraten meussen. Es ist nicht viel, was du angerichtet hast, aber Untaten waren es alle. Hiermit verordne ich dir ein Maedchen, das aus nichts anderem besteht als dem Appell an den menschlichen Anstand. Es wird eine Pruefung fuer dich sein, und zwar eine, bei der du dich nicht so durchmogeln kannst wie es immer deine Art bleiben wird. Dieses Maedchen ist eine stoerrische Zicke, immer dann klug, wenn du gerade doof bist; immer dann stark, wenn du dich in einer allesumfassenden Grippe befindest; sie wird immer dann bloed sein, wenn du einen seltenen hellen Moment hast. Zum Dank fuer das gnaedige Geschenk, mein Sohn, sollst du jeden Sommer mit der Bibel in der einen, dem Akkuschrauber in der anderen Hand, auf dem Dachgarten der Glaeubigen Flut Einhalt gebieten. Auch auf dir ruht die Hoffnung des Abendlandes. . Als Sonderbonus darfst du bis in alle Ewigkeit lange Namen in den Schnee pinkeln [1]. . Dann wurde es still. Du kannst mich jetzt loslassen, sagte der Laternenpfahl, ich kann jetzt wieder ohne Hilfe stehen. . Zu Hause angekommen, hatte Madame bereits ihre Hemdchen in meinen Waescheschrank geraeumt. . [1] der HErr konnte den Grass schon damals nicht ausstehen.

Was an der community der...

Was an der community der Philosophen, Soziologen, Archäologen und ähnlichen Logen immer wieder faszinierend sein kann, nicht muß, ist, daß sie alles erklären können. Und zwar auf das Allerbestimmteste. Ja sogar in ungeheure Begriffstürme fassen können (Dazu das Bonmot: "De Rheinlända an sisch kann alles erklären, hätt ewer von nix ne Ahnung." Das bezieht sich ausdrücklich nicht auf die hiesigen Kommunikanten und -innen). Mein Gewähsmann "Et Jüppche" meint zu dem immer wieder prognostizierten Untergang der Spezies: "So schnell is dat Subjekk "Minsch" nit kapottzekreje. Dat han schon vell Lück vasöck. De Nazis met Jas, de Amis met de A-Bomb, soja de sozialistische nieue Minsch es veakündischt wuade. Se han et bess hückzetach nit jeschaff kreije!" .. Die Welt, so wie sie sich darbietet, ist immer auf Opfer aus. Oft in verkleideter Form. Die Götter, nicht die Menschen in erster Linie, wissen sich schon das Ihrige zu holen, gerade dann, wenn es ihnen verweigert oder vorenthalten wird. Aberwitzig in unseren so aufgeklärten Zeiten klingt das Wort DEMUT. .. Das neueste diskriminierende Schimpfwort, z. B. an Schulen, ist: "Du Opfer!"

Filou@: Schon lange nicht mehr...

Filou@: Schon lange nicht mehr so gelacht. Suuupa! (....und soviel fromme Einsicht. ER wird an Dir noch sehr, sehr viel Freude haben, mein Sohn. Gerade an heimgekehrten Schafen erfreut ER sich.)

Filou@: Dieser walisische Name...

Filou@: Dieser walisische Name dürfte selbst Ihre gesegnete Blase überfordern: Llanfairpwllgwyngyllgogerychwyrndrobwllllantysiliogogogoch. (Schlenker und Pausen gelten nicht.) .. Unter o. a. aufgeführten Jungen war einer, nicht ich, der schaffte 9,00 m gemessene Distanz aus dem Stand heraus.

Pssst: Wenn die...

Pssst: Wenn die Mutterschaftsgene eine Frau nicht irgendwie blind + bindungs- + leidensfähig machten... würde sie auf der Stelle mit diesem „browneyed man“ davontanzen… http://image.fussball.com/2009/07/17/xxl_ibra_21830084.original.large-4-3-800-0-133-4096-3200.jpg

zu den Schluffis fällt mir...

zu den Schluffis fällt mir noch etwas ein. Ein Ami ist (mit) schuld: Er sang "It ain´t me Babe" und verweigerte einfach seine Pflicht als Ritter. Ein Ösi hat das dann aufgegriffen und sich ebenfalls als Mann verweigert: "Na, na I bins ned, I bin ned wos Du willst, I bins ned". Mit solchen Vorbildern kommt die Einsicht schwer, daß man den Frauen, die vor ein paar Tagen doch erst zickige Mädchen waren, jetzt alles zu Gefallen machen sollte. Daß mann Ihr gefallen muß, wenn er was will. In heutigen Rap-Songs lernt mann sicher wieder mehr.

".... darfst du bis in alle...

".... darfst du bis in alle Ewigkeit lange Namen in den Schnee pinkeln...." Allerdings wurde da die Schneekönigin stinksauer, eisig knöpfte sie sich den Herrn vor und schon wurde kurz darauf jenes berühmt-berüchtigte Altherren-Leiden erschaffen.

Werter Don, das...

Werter Don, das Nichtwidersprechen aus Furcht, das Gegenteil beweisen zu muessen, ist auch nicht unbedingt ein Zeichen ueberbordender Virilitaet. Am Anfang war die Tat! Mit dem Internet hat die ganze Thematik zwar meiner Meinung nach reichlich wenig zu tun, aber Ihr Text ist diesmal dennoch ausserordentlich amuesant. Vielleicht sollte man einmal beleuchten, inwiefern die Unterschiede im Erziehungssystem den Charakter von Papi und Schluffi mitgepraegt haben; Lehrer (m.) und Feldwebel vs. empfindsame Lehrerin und Zivildienst. Ein System das das Geschwurbel ueber die (reflektierte und entschlossene) Tat meilenweit erhebt traegt nunmal die entsprechenden Fruechte.

0 donalphonso 17.10.2012, 16:33 Uhr

Pardon, ich war heute...

Pardon, ich war heute unterwegs, ein Kollege hat freigeschaltet. Worauf soll ich widersprechen?

Ich bezog mich auf den...

Ich bezog mich auf den rezenten Erguss unseres neueren Nationaldichters: . “In jungen Jahren konnte ich / mit strammem Strahl / die Namen der jeweils Geliebten, / selbst längere wie Annerose und Aurora, / in den Schnee pinkeln, sogar / mit zärtlichem Vorwort und Nachwort; / sobald es gegenwärtig schneit, / bin ich dankbar, wenn es gerad noch / zum Bekenntnis für Ute reicht.”

0 salonsurfer 17.10.2012, 16:56 Uhr

Oh ja, auch wir waren in einer...

Oh ja, auch wir waren in einer ehemaligen NS-Waffenfabrik unterwegs, führten Wachpersonal an der Nase rum und hantierten mit Munition, halt Mutproben. Doch später gab es in Berlin die ersten Männergruppen - der Softie wurde geboren. Und nun haben wir Löw und die fluffigen Fußballer. Wo bleibt denn da der Führer? . Geschätzter Don, mal wieder fein beobachtet und auf die große Geschlechter-Bühne gehoben. Und Intuition war gestern, heute wird gecheckt, gegoogelt und bei Facebook nachgeschaut - für das persönliche Rating.

"Und wenn die A. nun sagt, es...

"Und wenn die A. nun sagt, es gäbe keine richtigen Männer mehr, widerspreche ich ihr nicht, um nicht in die Gefahr zu geraten, den Gegenbeweis antreten zu müssen. " Darauf bezog ich mich.

0 donalphonso 17.10.2012, 17:01 Uhr

ich mag nicht schin wieder...

ich mag nicht schin wieder in Beziehungskalamitäten kommen, ganz einfach, und sie darf ihren Glauben behalten.

0 Dreamtimer 17.10.2012, 18:43 Uhr

"Doch nicht der Macho wird...

"Doch nicht der Macho wird vermisst, sondern der, der es wagt, sein Leben wieder zu leben. Der, der sich nicht zum Weibchen macht, in dem hehren Wahn, so diesem besser zu gefallen. Und damit gewissermaßen die späte Zukunft – die androgyne – vorwegnehmend." . Es gibt solche und solche Androgynität. Schluffis Problem sind ja nicht seine weiblichen Züge, es ist seine Überflüssigkeit. Er vereint in sich alle Merkmale einer obsoleten Mittelklasse, die ums Überleben kämpft. In ihm hat sich der Keim des Abstiegs eingenistet und genau das macht ihn weich und empfindlich. Er ist eine Figur der Dematerialisierung, die er passiv genießt und erleidet, ganz anders als Papa, der v.a. durch seine Beziehung zu physischen Dingen charakterisiert wird, die er besitzt oder meistert. . "Dem Manne ( ich meine den der A.) kann geholfen werden. Das Stück vom Lamm kurz anbraten, dann mit kleinem Gemüse und Fond in den Ofen bei 90 Grad..." . Das ist jetzt bloß ein weiteres Rezept aus dem Internet. Schluffi wird mit diesem und dem nächsten Rezept scheitern, was aber nicht an im Internet veröffentlichten Rezepten liegt, sondern daran, dass diese sein Horizont sind.

Wow! DA with his new topic...

Wow! DA with his new topic today (89 comments so far) is well ahead of Paul Krugman, Nobel prizewinner, with HIS new topic today ("Financial Crisis Denialism" with only 13 comments so far). Wieso?

@don ever so funny @ ThorHa...

@don ever so funny @ ThorHa 12.53 your theory has been scientifically proven by sociologist Eva Illouz "Why love hurts"

0 Der Tiger 17.10.2012, 19:03 Uhr

@diktionaftis – Sicherlich...

@diktionaftis – Sicherlich gibt es die Schluffine. Sie ist Veganer – während ihre Mutter allerseits beliebte Sauerbraten bereitete. Schluffines Mutter hatte drei Kinder, kümmerte sich außerdem noch um die Kinder der Schwester, wenn diese krank war, half Papa im Büro, weckte ein, war im Kirchenvorstand … und konnte Karte lesen. . Schluffine hat im Alter von 41 nach langen Überlegungen ein Kind, das sie täglich in ihrem SUV zur Schule fahrt und abholt, und danach zu den verschiedensten außerschulischen Unternehmungen kutschiert. Außerdem ist sie maßgeblich bei der Organisation des jährlichen klassischen Musikfestivals beteiligt und organisiert Lesungen. Auf der Fahrt zu einem viel versprechenden Literaten brach neulich das GPS zusammen. Schluffine hatte keine Ahnung wo sie war und wie sie weiterfahren sollte. Sie schickte eine SOS-SMS zu ihrem Schluffi, der verzweifelt herumgoogelte. Schließlich rief sie ihre Mutter an, die mit ruhiger Stimme ihre Tochter durch die Straßen des Hochtaunus zurück nach Kronberg lotste.

0 gregor fietswinke 17.10.2012, 19:11 Uhr

@Rotwild 17. Oktober 2012,...

@Rotwild 17. Oktober 2012, 11:35 "Wir Männer kochen besser als Frauen, ich hatte bisher nur eine Frau, die gut kochen konnte, der Rest ging lieber schick Essen, war dann aber auch unzufrieden!" bingo, die "Schickesser" mit der Gault Millau Kritik kenne ich; lassen sogar das Wasser anbrennen. Aber leider denkt der Mann doch nur mit dem....

0 Der Tiger 17.10.2012, 19:42 Uhr

Berufstätig ist Schluffeline...

Berufstätig ist Schluffeline auch. Sie arbeitet 16/Woche in einer Kindermodeboutique.

0 Norddeutsche 17.10.2012, 19:49 Uhr

Die Männer, aber wohl eher...

Die Männer, aber wohl eher Jungs, sind doch nur so unbrauchbar, weil die alle BWL studieren.

fionn@: Das hat was mit der...

fionn@: Das hat was mit der Angestaubtheit dieser Logenbrüder zu tun. Wir können, sofern kein fake, zum Mond fliegen. Superbomben bauen, Ihnen ein neues altes Herz, bei Bedarf natürlich, transplantieren, herausgeholt aus einem armen abgekratzten (letal) Schwein, Pardon, Menschen. Die Supersonic-Fieger sind auch nicht von Pappe. Dazu noch Giga, Tetrabites mit was weiß ich wieviel Millionsteln Übertragungsraten. In Nullkommanix können in Sekundenschnelle Volkswirtschaften completly ruiniert werden, global. Die Politik tut so als hätte sie den kompletten Durchblick. Und jetzt kommt so ein Typ mit seiner veralteten Theorie daher und wird mit dem Nobel Prize behängt und lautstark ausgestellt. Is dat nix Marie? Und nun zu ihm, dem Schluffi, seiner abgedrehten, verwöhnten Tussi und dem Schwiegerpapa. Der arme Wichtelwilli, zum Schluffi mutiert, weiß genau, dass er in diesem Universum nie und nimmer noch eine große Nummer werden wird. Weil das sog. Schicksal vollautomatisiert wie es ist, ihn nicht mehr benötigt. Er kann soviel Mails schreiben wie er will, an Meetings teilnehmen, die bar jeder Bedeuutung sind. Das große Hintergrundrauschen verschluckt ihn glatt. Er hat noch nicht einmal mehr die Chance für eine Revolte. Kein Anschluß unter dieser Nummer. Das schlägt ihm auf sein bißchen Virilität vulgo dem Sack. Die Tussi A. dachte noch, sie hätte sich den maximalen Bringer geangelt. Fehlanzeige. Frustation auf beiden Seiten. Der Schwiegerpapa zählt nicht mehr lange. Dessen Abgang entweder mit Demenz oder Apoplex ist schon programmiert. Womöglich hat er´s an der Prostata, hängt eventuell dezent am Ureter. Er markiert noch den tollen Hecht, ....wir damals waren noch die Harten, die Durchblicker, die Macher, das soll uns mal einer nachmachen. Ein Schmäh. Bei viel Glück, schimmert hier im Blog so etwas wie Menschlichkeit und Selbstironie durch. Deswegen gibt es hier relativ viele Kommentare. Lebensberatung findet hierorts allerdings nicht statt. Schon mal der eine oder andere Tipp für Räder, Reisen, Torten u. ä. ist zu erhaschen.

Monsieur Binsack - die...

Monsieur Binsack - die aussterbenden Männer: ... Herzlichen Dank für 30 Minuten ungebremster Neugier :-). Nach den ersten Artikeln über Brian Sykes im Netz war ich bereits skeptisch - da zog jemand aus einem (unbestrittenen) Fakt seeehr weitreichende Schlüsse. Dann stiess ich auf das von ihm gegründete Institut zur kommerziellen Auswertung der starken menschlichen Neigung, ihre Herkunft einzuordnen. Noch mehr Skepsis. Und am Ende wurde ich fündig: http://www.bloomberg.com/news/2012-02-23/men-aren-t-going-extinct-research-on-shrinking-y-chromosome-determines.html Nein, der Mann wird wohl nicht aussterben. Und ich habe einen Autoren populärwissenschaftlicher Verdummung mehr auf der Liste, den man NICHT gelesen haben muss, ich kann mich weiter an Cavalli-Sforza halten, wenn ich etwas über genetische Abstammung erfahren will. ... Gruss, Thorsten Haupts

„a hell of fun to be with,...

„a hell of fun to be with, but hell to live with" (-a f/v)

Plindos@ (21.54), jetzt hammse...

Plindos@ (21.54), jetzt hammse bei mir einen Stein im Brett.

>Wann tut er etwas für sie,...

>Wann tut er etwas für sie, das sie nicht selbst mit ihrem eigenen Geld tun könnte? -- Eine sehr gute Frage! Die direkt ins Singleleben führt - denn das fragt sich auch so mancher Mann.

0 The Great Artiste 17.10.2012, 20:22 Uhr

Da muss ich mich zunächst mal...

Da muss ich mich zunächst mal den Komplimenten für den gelungenen Text anschliessen! . Die lebhafte Diskussion samt ihrer ziemlich abstrakten Mäander zeigt es doch recht schön - es fehlt uns vor allem das Talent zur Freundschaft mit dem anderen Geschlecht. Weil Sexualität so eine hochdramatische, nicht mehr kommunizierbare Sache geworden ist, wissen sowohl Männer wie Frauen bis weit in das Alter, wo man auf die Frage nach dem grössten Unterschied zwischen den Menschen nicht mehr "Cowboys und Indianer" antworten würde, so gut wie nix, wie das andere Geschlecht tickt. Und jeder nimmt es seinem Partner übel, nicht dem zu entsprechen, was man sich so unter einer erotischen Frau, einem erotischen Mann vorgestellt hätte. . Das haben wir ja auch hier im Blog gesehen, dass man ein superschlechtes Gewissen bekommt, wenn man darauf hinweist, dass wir alle einen Unterleib mit Ansprüchen besitzen. Wem es vergönnt war, sich zeitweilig so austoben gekonnt zu haben, dass er das Gefühl erleben durfte, nicht irgendwelchen verstiegenen, darüberhinausgehenden Hirngespinsten mehr hinterherhecheln zu müssen, wird wissen, dass z.B. auch in den meisten Swingerclubs nicht mehr passiert, als in einer Sauna, in der Anfassen erlaubt ist. Alles halb so wild. . Heute wird man dagegen mit kommerziellen Hirngespinsten so voll gedröhnt, dass es die Frauen anekelt und die Männer es für Schicksal halten, dass es guten Sex nur für gute Kohle gibt. . Da ist grosser Frust vorprogrammiert, der dazu führt, dass man sich über Lammbraten und unvereinbare Sportprogramme scheiden lässt, weil man die Macken des anderen einfach nicht mehr aushält, und das grosse Verbindende gar nicht mehr sieht. . Welcher Ironman-Macho würde gerne mit seinem Trainer beim Aufwachen kuscheln? ( Na, sicher auch einige, und so wie es im "Bau" und "Edelheiss" zugeht, scheinen die richtig Spass zu haben, weil sie wohl ähnlich ticken). . Heute werden sich die zwei Geschlechter immer fremder - umso mehr, als man sich ohne Hose nur noch dann begegnet, wenn es dann auch richtig zur Sache gehen soll. Selbst in der Sauna ist die Schlabberhose bald amerikanisch salonfähig. . Es fehlen die Grauzonen völlig, erotische Gefühle zu erleben und gleichzeitig zivilisiert höflich zu bleiben. . Da kann nichts Vernünftiges bei herauskommen. . Manchmal denke ich, wenn die sexuelle Revolution nur dem unsensiblen Schmerbauch die Hemmungen genommen hat, mit seiner Geilheit ungebremst auf die Damenwelt zu stürzen, dass es vielleicht der Natur des Menschen angemessener ist, die Tabuisierung der Sexualität offensiv zu vertreten, ohne dabei fanatisch alle Schlupflöcher zu verstopfen. . Wenn man Amerikas Prüderie auf der einen, und die ziemlich lebendige Partykultur unter den US-FKKlern auf der anderen Seite sieht (dagegen ist Ibiza ein katholisches Studentenheim) - kann man sich vorstellen, dass allgemeine Verteufelung von Sexualität auch Frauen dazu bringt, phantasievoll ausbrechen zu wollen. . Ohne sich dabei gleich als kommerzielle Opfer einer gigantischen Sexindustrie zu fühlen, wie im befreiten Europa mit seinen Sexmessen, Silikonbusen und Plexistelzen und Internetportalen, die so manchem finanziell klammen Herrn mit unterschiedlichem kulturellen Hintergrund suggeriert haben, für den gleichen Zweck doch einfach nur in eine Sauna gehen zu müssen. . Emanzipation heisst für mich einfach, den Menschen, mit dem ich nun mal am allerliebsten aufwache, als eigenständigen Menschen zu lieben.

krieg, jagd & handwerk...

krieg, jagd & handwerk poduzierten männer. viel büroarbeit bringt---viele glatzen ( also wenig haare )---lange, verkrümmte hände / finger ---wenige lauffreudige spermien---schluffi. bleich steigen die herren oft aus ihrem suv heraus...und folgen brav ihren "heissen geschossen", die auf ihren high heels vorweg dahinstolzieren. und man spürt regelrecht: sie können diese geforderten ansprüche nicht erfüllen, die sie sich in irgendeinem internetforum vor längerer zeit ausgesucht haben... und irgendwann kommt dann der sportlehrer oder der musiker aus einer jazzband und befreit die bleichen gestalten von ihrem geschoss. zu einer zeit, zu der der bleiche bürokämpfer schon längst jeden ansporn verloren hat, um um die ehemals heiss begehrte auch noch zu kämpfen.

Werter DON, gelungener...

Werter DON, gelungener Artikel. Nach Mephisto ( Faus I ) sage ich: Der A.s ewig Weh und Ach ist doch so tausendfach in einem Punkte zu kurrieren. Gruß Hanskarl

A's Problem hat eine einfache...

A's Problem hat eine einfache Erklärung, wenn auch für sie keine Lösung: Es gibt keinen ermüdenderen, langweiligeren Typ Frau als das ewige (höhere) Töchterchen, mit seinem Töchterchen-Studium (Kunstgeschichte, BWL oder Jura), dem Töchterchen-Job (Marketing, etc, befördert von Schluffis wegen drohender Frauenquote), dem entsprechenden Interessenshorizont (Prada, und "was man kulturell so macht"). Wer im Sinne des Autors kein Schluffi ist wird von A wohl höchstens optisch angelockt, aber auch das gibt sich ja recht schnell, Botox-Party hin oder her, da helfen auch Prada und Papa nicht.

0 mediensegler 17.10.2012, 21:17 Uhr

Don, die Angst zu langweilen,...

Don, die Angst zu langweilen, brauchen Sie wirklich nicht zu haben, mit solchen Texten wie diesem, und im eigenen Saft schmoren sollte der Lammbraten, nachdem er scharf angebraten im gusseisernen Bräter mit viel Wurzelgemüse, Wacholder, Lorbeer etc. und schwerem Rotwein mindestens 7 Stunden braucht. Dann den Sud durch eine Gemüsemühle. Siebecks Rezept aus den 80ern, mehrfach erfolgreich nachgekocht. Nach dem Dessert mit selbst eingelegten Pflaumen und Zimtparfait waren die Chancen auf Apres $€X meist hervorragend. . Aus der Erinnerung zitiert, weiß nicht woher: Die Anzahl der idealen Männer entspricht der Anzahl der Frauen, die erklären können, was ein idealer Mann ist.

0 bertholdIV 17.10.2012, 21:25 Uhr

@DA schöner Text. Diese A.s...

@DA schöner Text. Diese A.s mit dem Gejammer über die jeweiligen Schluffis. ich würde sagen, sie müssen halt schnell zuschlagen, da gibt es vielleicht wirklich ein zeitfenster in dem was geht.. spruch aus der oberen pfalz -historisch verbürgt aus einem nachbardorf : heirat mal (da ist ein vermögen da) zeugung nachfolger der dynastie und dann kannst immer noch machen, was'd willst.. ansonsten: lieber devin08, sehr sehr schön, das sie wieder dabei sind.

0 mediensegler 17.10.2012, 21:26 Uhr

Und noch zwei Sprüche zum...

Und noch zwei Sprüche zum Thema: (weiß der Teufel woher) Der ideale Mann ist der, den die Frau ziehen ließ, bevor sie heiratete. . Ehen würden weniger wegen Bagatellen geschieden, wenn sie weniger wegen Bagatellen geschlossen würden.

0 mediensegler 17.10.2012, 21:38 Uhr

wirtschaftsweiser 17. Oktober...

wirtschaftsweiser 17. Oktober 2012, 13:49 ".....So long und schöne Grüsse aus dem lustigen Köln" . Nach diesem Text von Ihnen, ausgerechnet Köln? Da treffen sich doch alle im Stiefelknecht, gegenüber vom Maritim. -)

Das tollste an diesem Artikel...

Das tollste an diesem Artikel (der sicherlich interresant aber nicht überragend ist) sind die ganzen Kommentare.

0 mediensegler 17.10.2012, 22:10 Uhr

Filou 17. Oktober 2012,...

Filou 17. Oktober 2012, 18:39 Und diejenigen, die die Ute nicht schaffen, sind in Gefahr ... ... die eigenen Schuhe zu beträufeln.

mediensegler, tja, ein...

mediensegler, tja, ein schreibender Schlong.

0 KarolaKettenhemd 17.10.2012, 23:14 Uhr

Mon cher DA, ich habe mich vor...

Mon cher DA, ich habe mich vor Wonne gekugelt, allerliebst! . Leider hab ich noch nicht die Kommentare verfolgt, aber dieses Kompliment musste ich doch ganz schnell loswerden. Diese klaren Beschreibungen entschädigten über die Maßen für die fehlenden OSCA's in den letzten Italienberichten. Ich werde Ihren Beitrag ausdrucken, die prägnanten Stellen rot markieren und wie zufällig in der Küche liegenlassen.

Und noch einer zum...

Und noch einer zum Thema: Früher mußte ein Mann einen Drachen töten und konnte dann die Jungfrau freien. Nun, Jungfrauen gibt es heute nicht mehr und der Mann muß den Drachen heiraten.

0 mediensegler 17.10.2012, 23:32 Uhr

Im Werbeumfeld hier sah ich...

Im Werbeumfeld hier sah ich diese neuen Schluffis . http://shop.baldessarini.com/index.php?sxx_page=online.shop.products.looks&&sid=57a1935e8b22c45e5d0ab7d2053dabf1 . Früher nannte man das Hochwasser.

0 Ephemeridenzeit 17.10.2012, 23:59 Uhr

Was soll auch anderes heraus...

Was soll auch anderes heraus kommen aus Kindern, die zur Schule SUViert werden und deren Tornister dann bis zur Schulbank getragen wird??

"Der arme Wichtelwilli, zum...

"Der arme Wichtelwilli, zum Schluffi mutiert, weiß genau, dass er in diesem Universum nie und nimmer noch eine große Nummer werden wird. Weil das sog. Schicksal vollautomatisiert wie es ist, ihn nicht mehr benötigt. Er kann soviel Mails schreiben wie er will, an Meetings teilnehmen, die bar jeder Bedeutung sind. Das große Hintergrundrauschen verschluckt ihn glatt." . Was machen die anderen? . Sie bemühen hier kosmologische Metaphern, um den großen leeren Raum gegen das Ego zu stellen. Nichts neues seit Newton, möchte man meinen. Aber nur ein paar sensible Gebildete haben jemals unter dem "Tod Gottes" gelitten, diesem Riesen-Ego, dass von einem noch größeren, indifferenten Universum verschluckt wurde, dass es weder zu seiner Entstehung noch Unterhaltung braucht und darüber sinniert, was wohl an seine Stelle treten mag. . Man kann den alltäglichen Nihilismus daraus ableiten, mit seiner depressiven Note, aber genauso gut auch den alltäglichen Mystizismus, der sich ja auch nicht so viel aus dem Ego macht und glaubt, dass wir die meiste Zeit auf Autopilot fliegen. Beides mag uns nicht das alte Mannstier zurückbringen, aber entsteht aus beidem auch schon der gleiche Schluffi? Sollte man Schluffi nicht doch differenzieren?

so wie die Verfasserin des...

so wie die Verfasserin des Blogs dem Anschein nach gestrickt ist, wundert es mich nicht, wenn ihr keine 'richtigen' Männer begegnen. Frauen dieser Sorte übersehe ich nicht einmal....

0 HansMeier555 18.10.2012, 04:14 Uhr

Als rechter Kerl hatte man...

Als rechter Kerl hatte man früher aber auch Anrecht auf . a) eine Jungfrau b) eine Mitgift c) die Mitnutzung des schwiegerväterlichen Sozialkapitals (Einstieg in die Praxis) . Dafür hatte es sich schon gelohnt, Medizin, Jura, Pharmazie zu studieren.

0 fledehund 18.10.2012, 05:10 Uhr

Geheimtip für Schluffis die...

Geheimtip für Schluffis die keine mehr sein wollen: muslimische Frauen, am besten mit Kopftuch. Praktisch, nicht verzogen und Familienfähig. Nie wieder Lammbratengemecker, dafür darf er dann beim Schächten seinen Mann stehen und seine Eipättkrummen Wirbel auf dem Moscheeteppich strecken. Und für sie ist Herr Schluff ein Geschenk des Himmels um ihren Hartzgangstercousin auf Abstand zu halten.

0 Chronos87 18.10.2012, 06:53 Uhr

Ist ja lustig wie sich die...

Ist ja lustig wie sich die ganzen echten Kerle hier über die sogenannten „schluffis“ auslassen, dabei aber gar nicht bemerken, dass sie selber vor einem Computer sitzen und die Sätze online stellen. Ihr seid ganz großartig! Von rückwärtsgewandten Nostalgikern erwarte ich ehrlich gesagt auch nicht wirklich viel mehr, als über andere zu lamentieren und seine eigene – gefühlte – Perfektion in den Vordergrund zu stellen. Und die Einsicht, dass IHR die Väter der ah so pösen schluffis seid und somit bei der Erziehung versagt habt, ob die euch irgendwann doch noch erreichen mag? Palim palim, der Stammtisch schließt, die Pommes nehme ich aber noch mit. PS: Ja ich habe einen Bürojob und gehe nicht beruflichen jagen, wie die meisten Hengste hier. Und nein, mir musste niemand bei meiner Wohnungseinrichtung (Löcher bohren und Möbel aufbauen, was eine Kunst!) oder meiner Hausarbeit helfen.

Die Franzosen gehen viel...

Die Franzosen gehen viel lockerer mit dem Man/Frau/Dilemma um. Die haben das "Living Together Apart" Konzept erfunden. Beispiel: die zwei Philosophen Jean-Paul Sartre und seine Frau. Auch der F-Premier Hollande ist ein gutes Beispiel.... Vielleicht auch Frau Merkel? Wer / Wo ist Herr Merkel?

Gut beobachtet. Jedoch ist das...

Gut beobachtet. Jedoch ist das Beschriebene nur die Spitze des Eisbergs. Und die wird nur deswegen wahrgenommen, weil "der Mann" sich vermeintlich am deutlichsten unterscheidet von dem wie er mal war. Auch die Damenwelt ist nicht mehr das was sie mal war. Meine Empfehlung dazu "Der Untergang des Väterlichen" von Benno Winker, Erschienen 1996 bei Bonz. Das Buch ist zwar nicht neu, aber aktueller denn je.

0 HansMeier555 18.10.2012, 08:17 Uhr

@fionn . Es gibt auch noch...

@fionn . Es gibt auch noch antike Konzepte wie z.b. Klütämnstra...

0 HansMeierr555 18.10.2012, 08:20 Uhr

Madame Bovary, Anna Karenina,...

Madame Bovary, Anna Karenina, Effi Briest ... alle brauchten doch nur mal einen echten Kerl.

Wir Schluffis sind eben kein...

Wir Schluffis sind eben kein A6, zu dem man Extraausstattungen buchen kann. Es gibt bloß das Basismodell mit Macken und wenn frau Pech hat, dann erwischt sie ein Montagsauto. Und Hammelkeule, wie abscheulich ist das denn? Im übrigen hatte ich angekündigt, daß wieder Monsieur Zola das letzte Wort haben wird: „Aber sie mochten einander noch so sehr umarmen, die Leidenschaft war tot. Sie begriffen es, als sie einander losließen und als sie wieder ausgestreckt nebeneinander lagen, fremd hinfort, mit diesem Gefühl, als sei ein Hindernis zwischen ihnen, ein anderer Leib, dessen Kälte sie bereits an gewissen Tagen gestreift hatte, gleich am glühenden Anfang ihres Zusammenseins. Nun würden sie niemals mehr einander durchdringen. Es war da etwas, was sich nicht wiedergutmachen ließ, ein Riß, eine Leere war entstanden. Die Gattin tat der Geliebten Abbruch, diese Formalität der Eheschließung schien die Liebe getötet zu haben.“ („Das Werk“, ein schlächtes Buch, wie MRR sagen würde. Aber dergleichen muß durchgemacht werden.)

Animus und...

Animus und Anima. http://de.wikipedia.org/wiki/Animus_und_Anima ... A geh weida, der oide Jung... A so a oids Zeig Ausserdem: I hob koa Zeit. I muss dringend zum … Dings, na Sie wissen schon: Urologen. I bin grod erst 55, aba des is ja koa Alter...des hot mei neie Kloane a gsogt… Sie is grod erscht 25, aba die woaß wos lang geht…mei Liaba. Und i hob ma denkt, da Joschka der Schlawutzi, da Müntefering, da Kohl, da Schmidt- ois gscheide Leit, oda ? Ja und jetza woin I und mei Kloane an Buam … und wenns a Madl werd … is des fei a ok. I bin do ganz flexibl. http://www.youtube.com/watch?v=2u46SBmLh9o&feature=related

0 diktionaftis 18.10.2012, 08:31 Uhr

Früher, früher ... war alles...

Früher, früher ... war alles besser - naja. Wenn man mal bei wikipedia kuckt (Vorsicht: Schluffitum droht!), hängt der Begriff Familie etymologisch mit dem lat. "Famulus", was Haussklave, Diener oder Knecht bedeutet, zusammen. Davon abgeleitet wurde der "Pater Familias", der unumschränkte Herrscher der antiken Hausgemeinschaft (nahe Verwandte plus Sklaven). . Die Dinge entwickeln sich - mal ist's was gutes, mal eben nicht, was dabei herauskommt. Dat löpt sich allens torecht. Zwar sehe ich auch ganz viel schlechtes, was uns die digitale Welt so antut. (Jetzt zum Beispiel kriege ich kalte Füsse wegen mangelnder Durchblutung. Dem werde ich als denkender Primat aber stante pede Abhilfe schaffen.) Andererseits hammer doch auch ganz viele dolle Vorteile, die aufzuzählen ich mir hier erspare, da mein Frischluftbedürfnis gleich gestillt sein will. . Also, ich meine doch nur: alles nicht so schlimm. Jedem Schluffi seine Schluffine. Und jedem echten Kerl seine - ja was denn eigentlich? (Natürlich im Sinne von p.c. auch vice versa.) . Horrido! P.S. - hier noch ein paar Zitate von Al Bundy, die stammen zwar aus der amerikanischen (unteren) Mittelschicht und aus Zeiten, als noch nicht jeder am Rechner hing, sind aber trotzdem - oder deswegen - lesenswert: . http://de.wikipedia.org/wiki/Al_Bundy#Zitate

0 HansMeier555 18.10.2012, 08:46 Uhr

Damit kommen wir schon wieder...

Damit kommen wir schon wieder zum selben ewigen Problem: Warum schreibt heute keiner mal einen guten Roman? . Früher war die schlimmste denkbare Unterstellung die, dass eine Frau ihren Mann betrügt. Heute ist die schlimmste denkbare Unterstellung, die keiner jemals auszusprechen wagen würde die, dass eine Frau ihren Mann nicht aus Liebe, sondern "aus Vernunftgründen" geheiratet haben könnte. . Diese Bürgerlein machen es sich wirklich komplizierter als nötig.

kayb@: Ironie ist..... wenn...

kayb@: Ironie ist..... wenn man trotzdem lacht. Da kichert sogar das Universum. Gewiß gibt es d e n Schluffi als reine Inkarnation nicht. Tendenziell schon ;-) Frage: Wie haben Sie denn ihre kostbare Zeit vertrödeln können und diese, ihre geschätzten Zeilen in diesen Blog geschmuggelt, ha? .. Filou@. Watt es Jong, solle mer eyne drüngge john? Après wettsicke am Rhing. Dano dat selve nochens. .. Der Tiger@. Das ist ja die Crux, dass die Mädgen mit über 40 jahren noch die Kleinen im SUV spazieren fahren müssen und sich dann nicht mehr zurechtfinden. Dieses Geschäft war in früheren Zeiten (es waren keine tollen) spätestens mit Dreissig erledigt.

0 apreslude 18.10.2012, 09:14 Uhr

Danke für Text und...

Danke für Text und Kommentare. Herrlich geschrieben, auch z.B. Filous Liebeserklärung an seine „Prüfung“. Ich lerne immer noch dazu. . Als Mann der Praxis und Anarchist des Alltags habe ich eine hübsche Sammlung von Blondinen um mich herum. Eine geheiratet, die anderen nachgezüchtet. Der Hund und ich, als einzige Kerle im Haus verteidigen tapfer unsere Privilegien, z.B. morgens unrasiert in die Gegend zu knurren. . Die Warnzeichen sind allerdings unübersehbar: „Papaaa (sehr langgezogen), hat die Mama das auch erlaubt? – Ich weiß nicht, sollen wir sie fragen? – Nein, besser nicht!“

0 Der Tiger 18.10.2012, 10:27 Uhr

@Plindos – Die...

@Plindos – Die Anti-Schluffine hatte einen kleinen Toyota als Drittwagen und eine Nanny, und ließ diese das Chauffeuren erledigen. Sie arbeitet auch weder in Papa Büro noch einer Kindermodeboutique. . Aber sie amüsiert sich über die Söhne ihres Bruders, wenn sie Anzeichen von Schluffiness zeigen. So fuhr sie mit einem durch Brüssel und wussten nicht, wo genau sie waren, denn der junge Mann auf dem Beifahrersitz konnte nicht Karte lesen. Die Anti-Schluffine hat nämlich aus Prinzip kein GPS – warum soll sie einem Amisystem preisgeben, wo sie sich jetzt wieder herumtreibt? . Anti-Schluffine’s Töchter wäre das nicht passiert. Sie haben von klein auf gelernt, auf dem Beifahrersitz mit Atlas auf dem Schoß, ihre Mutter durch die Gegend zu dirigieren.

0 Spectator 18.10.2012, 11:16 Uhr

Familyplanning & offspring ...

Familyplanning & offspring ******* Der kleine Wichtelwilli ( 7 J. alt) kommt nach Haus zu seiner Mamaa. "Mamilein , ich weiß getz alles!" Mamilein:????????? Ww.: "Na, wie die Kinners gemacht werdn un so!" Mamilein (schluckend & blaß):????????? Ww.: "Klaa, dea Storch bringt das Bäbi inne Windl gewickelt im Schnabl un wirft es dea Mammi inn Schoß!" Mamilein(erleichtert, rot): "Puhuuuuuuu!" Ww.: Abers...! Mamilein: "Was abers?" Ww.: " Wer hat hat denn nu den Storch geb...st?" .. apreslude 18. Oktober 2012, 11:14 @: Briefing: Die deutschen Praxisanarchisten haben sich schon immer gefragt ob das, was sie tun können möchten, sie auch wirklich tun sollen dürfen. Daran ist schon Georg Büchners Woyzek letztlich exemplarisch kläglich gescheitert. http://www.inhaltsangabe.de/buechner/woyzeck/

@kayb: ... Ironiedetektor...

@kayb: ... Ironiedetektor kaputt? ... Gruss, Thorsten Haupts

@HansMeier555 - Heiraten aus...

@HansMeier555 - Heiraten aus Vernunftgründen: ... Was ist an der Unterstellung eigentlich schlimm? Wenn Paare langfristig zusammenbleiben, dann wegen einer von Mann und Frau gefällten Entscheidung, also aus Vernunftgründen? ... Gruss, Thorsten Haupts

0 The Great Artiste 18.10.2012, 11:38 Uhr

Wie war das einmal, dass das...

Wie war das einmal, dass das Frühstücksei so mislungen sein konnte wie es wollte, wenn die Nacht davor es nicht war? . Eben weil wir erwarten, dass die Leidenschaft der ersten Wochen unser Leben lang halten möge, sind wir so verletzt, dass es irgendwann nicht mehr so ist, obwohl man sich durchaus noch wahnsinning viel bedeutet. Wir wollen die Situation nicht wahrhaben, schweigen sie tot, und ärgern uns über Eier und Lammbraten und herumligende Socken. . Das Schweigen in der Runde zu diesem Thema spricht Bände. . Wie wäre das Leben einfach, wenn Mann sich mit 14 seine Lieblingsschweinerei auf DVD kaufen könnte, und dann für immer befriedigt wäre, solange er zwei gesunde Hände hätte? . Ist es nicht für eine attraktive Frau per se verletzend, wenn ihr Partner es neben ihr im Schlafzimmer nicht mehr bringt? . Warum ist der umkompliziert-nett-animalische Afrikaner eine Wunschvorstellung so vieler Frauen? Weil sie nie mit ihm zusammenleben müssen? . Warum ist das entsprechende Klischee für Männer eine Frau wie Pamela Anderson etc.? . Warum haben Frauen i.A. keinen Spass an Pornographie, nach dem schönen Motto, wenn ich in der DDR lebe, guck ich mir doch keine Bilder von Bananen an, wenn ich nicht reinbeissen kann? Für Männer läuft mehr über die Augen, für Frauen über Berührung? . Heute haben Frauen mehr Mühe, sich von der an Männer gerichteten Sexindustrie abzugrenzen, als eigenständige Wünsche zu entwickeln oder auszuleben. Eine eigene Industrie für sie gibt es nicht. . Nochmal anders gesagt. Mit dem Sex ist es so ähnlich wie mit Barfusslaufen auf einer Wiese. Eigentlich wäre das ja gesund und angenehm. Aber da jeder weiss, wieviele Wespen, Glasscherben, Hundehäufchen und Kronkorken zwischen den weichen Grashalmen versteckt sind, lässt man es aus Vernunftgründen lieber bleiben - und zu Hause bekommt man kalte Füsse und im Schwimmbad Fusspilz. . Irgendwann wird es irreal. Man kommt gar nicht mehr auf die Idee, seine Schuhe auszuziehen. . So ähnlich ist es mit der Sexualität geschehen. Sie ist so mit Fettnäpfchen, Frustrationen, Missbräuchen, Verletzungen und Demütigungen zugeschüttet, dass wir ihr lieber komplett aus dem Weg gehen. . Und dabei geht uns irgendwie genau das verloren, warum wir uns zum Zusammenleben keinen Fussballkumpel oder keine Yogaschwester ausgesucht haben.

0 diktionaftis 18.10.2012, 11:49 Uhr

@Anti-Schluffine: Ich habe...

@Anti-Schluffine: Ich habe gehört, es sei eine Mär, dass man per GPS lokalisierbar sei. Solange das Gerät nur passiv arbeitet. . Bei smart-phones (allein der Name ist verdammungswürdig) und normalen Handys ist's schon was anderes ...

"Das Schweigen in der Runde zu...

"Das Schweigen in der Runde zu diesem Thema spricht Bände." . Lieber Great Artiste, hat halt nicht jeder einen Kommentator-Unterleib. Hab ebenfalls beschlossen, im Netz keinen zu haben. (Was ich für eine weise Entscheidung halte.) . "Warum haben Frauen i.A. keinen Spass an Pornographie,..." . Etzt.

Lieber Great Artiste,...

Lieber Great Artiste, vielleicht wäre die Erklärung für das von Ihnen in dieser Runde beobachtete Phänomen (3. Absatz) dahingehend zu suchen, dass die Kommentatoren Kenner sind, die genießen und ....... ? . Diese Annahme liegt nahe, taugt aber leider nicht als Basis für die schönen Psychologisierungen, welche Sie hier anführen.

0 prince Matecki 18.10.2012, 12:41 Uhr

In einer kleinen Arbeitspause...

In einer kleinen Arbeitspause hier mitlesend brachte WDR 3 (Klassik) gerade das passende Lied dazu: W A Mozart Die Alte KV 517 ("zu meiner Zeit, zu meiner Zeit...") mit Ruth Ziesak, schön parodistisch aber textverständlich. Im Netz fand die Gurgelmaschine nur: http://www.youtube.com/watch?v=BPreFRC5GVM mit Frau Kozena Ansonsten bin ich am Sujet unbeteiligt weil unverheiratet, dafür fröne ich dem Nepotismus (was die häufigeren Mitleser zwanglos mit meiner kirchlichen Orientierung assoziieren dürfen). Und für allfällig (schönes Schweizerdeutsch) fragende Donnas: Als Offizier mit mehrfachen Auslandseinsätzen, der eine Pistole (wahlweise P 1 oder P 8) und anderes Schießgerät auseinandernehmen und zusammensetzen kann und auch damit zielgerichtet umgehen, gehöre ich zu amtlich bestätigten echten Kerlen. Warnhinweis: kann Spuren von Ironie enthalten!

0 Der Tiger 18.10.2012, 12:48 Uhr

@diktionaftis – Die...

@diktionaftis – Die Anti-Schluffin hat auch kein smartphone – trägt überhaupt kein Handy mit sich. Was GPS betrifft, war es eine Entwicklung fürs Militär. Was das kann, und wie es sich mit andern über Europa verteilten Einrichtungen verlinkt, weiß der Laie nicht.

@The Great Artiste - "Warum...

@The Great Artiste - "Warum haben Frauen i.A. keinen Spass an Pornographie" ... Das ist, ausweislich körperlicher Reaktionsmessungen, ein Gerücht und bei den Frauen vermutlich kulturell induzierter Selbstbetrug :-). ... Ansonsten hat das "Schweigen in der Runde" mehrere Gründe. Erstens redet nicht jeder gerne ungehemmt über Intimes (aller Art) - Gottseidank, die diesbezügliche Medienindustrie läuft eh schon auf unerträglichen Hochtouren. Ich also nicht. Und zweitens ist unsere Gesellschaft so beschaffen, dass Ausführungen zu diesem Thema einem eigentlich nur schaden können. Wir hatten das aber schon mal, glaube ich. ... Gruss, Thorsten Haupts

HM555@: Gerade aus der...

HM555@: Gerade aus der Vernunftehe bezog der Feudalismus seine alles überwölbende Kraft! Latifundie zu Latifundie. Die Akkumulation von Besitz und Macht. Das befeuerte & spornte auch die Virilität & Fertilität der beiden Frischvermhlten Ein Single kann i, d, R. et per definitionem kein Feudalist sein. Es kommt schon mal hin und wieder ein Blindgänger oder ein Schluffi im Clan in der Spätphase des F. vor. Traurig muß man nun konstatieren: Sie werden Ihren hehren Prinzipien untreu. All ihre Kommentare werden nun in einem grellen Bloggerlicht entzaubert. Traurig das mitansehen zu müssen. .. Sehr verehrte Frau Dr. E. Tiger! Ob mit oder ohne Navi, Sie haben sich an der eigentlichen Problematik vorbeinavigiert.

0 Foersterliesel 18.10.2012, 13:39 Uhr

...

o.t. http://kurier.at/wirtschaft/unternehmen/4516172-fma-zeigt-waldviertler-schuhe-an.php

Diktionaftis@: Schluffis Leid....

Diktionaftis@: Schluffis Leid. Es sind nun mal die Eier die das Glück des fiktiven Paares tangieren. Da hilft auch das Schweigen der (Be-)Lämmer(-ten) nicht drüber hinweg. Das ist, wie so oft hier zitiert, die normative Kraft des Faktischen.

Noch eine nette Geschichte:...

Noch eine nette Geschichte: mein Angetrauter hat in seiner Jugend in Aachen zusammen mit einem ähnlich an der Welt interessierten Kumpel mal einen Weiher gesprengt, nachdem die beiden im Chemieunterricht gelernt hatten, wie man Schwarzpulver herstellt. Die Überflutung der umliegenden Wiesen war beeindruckend, und der Bauer, dem sie gehörten, kam der Legende nach sofort mit der Mistgabel ... Ja, wo gibt es das denn heute noch??? Chemielehrer, die so praxisnah erklären können, dass man sein Wissen sofort umsetzen möchte ....!! Weiher, die nur so herumliegen und darauf warten, in die Luft gejagt zu werden! (was aus den beiden geworden ist, darüber schweigt der Sängerin Höflichkeit). Nein, im Ernst, mit ein paar raffiniert aber konsequent angewandten psychologischen Kniffen kann eine Frau jeden Mann zum Schluff machen, sofern er nicht "das Feld verlässt". Natürlich funktioniert das auch umgekehrt ...

@ great Artiste, interessant...

@ great Artiste, interessant finde ich, dass ich privat sicher vor Ihnen wegen Ihrem Thema Nr.1 reissaus nehmen würde...aber so über das Netz haben Sie mein Mitgefühl; vielleicht hilft ihren "Studien" folgende Informationen über die feine Nase der Frau und deren Sinn weiter. „Ich kann dich nicht riechen“ – dieser Ausspruch steht dafür, dass ein Duft auf vielen Ebenen in das Leben der Menschen eingreifen kann. Er dient zur Orientierung und Warnung, er steuert das Sexual- und Sozialverhalten, er kann Stimmungen und Emotionen, ja sogar Erinnerungen an vergangenen Zeiten auslösen…. sagt Prof. Dr.rer.nat. Dr.med. Dr. med. habil. Hanns Hatt Auch, dass die Pille (= schwanger „light“) das Geruchsempfinden von Frauen TOTAL! verändert. Klingt lustig bei Pelzig, beinah blödsinnig, ist aber doch plausibel. Vielleicht great Artiste, vielleicht entwickeln Sie ein feines Näschen... :-) http://www.youtube.com/watch?v=OwiAUU64YMM

0 The Great Artiste 18.10.2012, 14:58 Uhr

Ok, ich seh es ja ein und...

Ok, ich seh es ja ein und werde es nicht wieder ansprechen - nur im Thema "warum funktionieren so viele Beziehungen nicht" hielt ich es für eine relevantere Facette als suboptimaler Lammbraten. . Wohl dem, der geniessen kann; ich fürchte nur, das wird eine Minderheit sein, die sich genügend Bodenständigkeit und Robustheit bewahrt hat, einfach nur zu machen, und den medialen Irritationen und Verlockungen aller Art aus dem Weg zu gehen. . Viel naheliegender halte ich die Position, darüber reden schadet mir gesellschaftlich. Dieses Thema ist fest in der Hand des Prekariats und des mehr oder weniger organisierten Verbrechens. . Bedauerlich, wenn es so oft zu dem Sprengstoff wird, der eigentlich gut funktionierende Beziehungen zerstört, durch Heimlichkeiten, Lügen, Nebenbeziehungen, die lieber Hauptbeziehungen werden würden, Illusionen, und Absonderlichkeiten, die sich aufstauen. . So wie manche Gurus in der "sexuellen Revolution" allen Ernstes P§der$stie für eine Neigung unter vielen (au weh!) ansahen, sind wir heute wieder auf dem andere Ende der Skala angelangt, ausser seriell monogamer Beziehungshygiene und Fortpflanzungsverkehr alles andere als schmutzig anzusehen. . Nicht wenige fürchten, dass sie trotz funktionierender Virenschutzprogramme beim einmaligen Anklicken sexuell expliziter Bilder sofort einen Katalog von Beate Uhse oder Spammails von Seitensprungagenturen in ihr E-mail-Postfach bekommen, so weit dürfte die Pfui-paranoia schon gediehen sein. . Wenn man öfter durch die Schweiz fährt, kann man beobachten, dass flächendeckend an fast allen Durchgangsstrassen "Kontaktbars" ihre Besucher anlocken, während die Frauen nach dem zweiten Kind sich sehr oft eine wartungsarme Kurzhaarfrisur schneiden lassen. Eine pragmatische Lösung, der die Zukunft gehört?

0 Der Tiger 18.10.2012, 15:01 Uhr

Sehr geehrter Plindos! Ich...

Sehr geehrter Plindos! Ich fürchte, Sie haben sich vorbei navigiert. Ich heiße nicht Elisabeth. Es müsste heißen: Frau Dr. L. Tiger.

Tatsächlich hat die Statistik...

Tatsächlich hat die Statistik rausgekriegt, dass Männer, die in der Küche mitwirken, bessere Chancen haben, dass ihre Ehe scheitert. Die übliche Sorte sind eher die, die zum Feierabend den Fernseher einschalten und ein Bier dazu genießen. Die weiblichen Pendents würden genau solchen Stoff zum Lästern bieten. Oft gierig, heimtückisch und hohl, aber hübsch. Die Selbstverwirklicherinnen sind dann die Krönung. Man kann es von beiden Seiten gehässig, oder darüber hinweg, sehen. Heute gibt es ex migrantischer Herkunft nach destatis 64 Mio. Deutsche, 1926 gab es auch 64 Mio. Deutsche, und die werden so bleiben, wie sie immer waren. Das ist das deutsche Wesen. Die Deutschen arbeiten lang und gerne. Recht geschieht ihnen, las ich mal irgendwo. Dafür kann man bei eurostat nachlesen, dass die Deutschen 2 Jahre früher sterben, als Franzosen, Italiener oder Spanier. (Nicht die Lebenserwartung, sondern das real erzielte Lebensalter.) Außerdem hatten sie nur 59 gesunde Lebensjahre, während es die Südländer auf 63 bringen. Das nennt sich ausgleichende Gerechtigkeit. Die einen arbeiten, die anderen leben.

0 salonsurfer 18.10.2012, 15:59 Uhr

@The Great Artiste der Don...

@The Great Artiste der Don schreibt schon aus guten Gründen ohne Unterleib. Nicht jedem Manne ist es gegeben, so elegant und charmant wie Madame Donna Laura über dieses Thema zu parlieren. Explizite Peinlichkeiten wollen wir uns doch lieber ersparen.

"ein Gerücht und bei den...

"ein Gerücht und bei den Frauen vermutlich kulturell induzierter Selbstbetrug :-)." . :-) Ächt jetzt? . Pron bevorzugt direkte männliche Sehgewohnheiten (Direktheit, brutale Ausleuchtung und drauf auf die Mutti - nah ran - Makro am besten noch auf jeden Pickel am A.; schade dass Elektronen-Mikroskopie so teuer ist...). Wer als Frau nicht gerade Chirurgin oder Maso ist, mag das eher nicht.

@ Der Tiger: Tiger-Lilly! ich...

@ Der Tiger: Tiger-Lilly! ich hab's gewusst!

0 HansMeier555 18.10.2012, 16:54 Uhr

@Plindos Ein Single kann schon...

@Plindos Ein Single kann schon Feudalist sein: Der Papst.

Ausgezeichnte Analyse und...

Ausgezeichnte Analyse und Kommentar. Bei mir kommt er unter die Rubrik :"The battle of the sexes". Interessant. Nor so nebenbei, werter Don Alphonso, mir bleibt der Eindruck dass die Herren der Schoepfung nur selten "erschoepft" sind -- und wenn schon ist das meist eine Ausrede, unangenehme Arbeit zu vermeiden. Meistens demonstrieren die Schoepfungshelden eine unglaubliche Dynamik weibliche Wesen zu charmieren, zu bewundern, zu verheiligen, und mit allerhand toerischer Leidenschaft zu verfolgen. Das ist heute angeblich etwas zivilisierter als in der Steinzeit, als so mancher sein Object Desiree am Haarschopf herumfuehrte, und seinen Hoehlenkollegen erzaehlte: "Hey boys that's my new tophy wife. Eat your hearts out." Diese "seductiv passion" soll bis ins hohe Alter gehen. Dynamische Kerle -- wenn auch betagt -- sind immr noch auf der Jagd. War schon immer so, hoert man. Letz war ein Octogenarier im Fitness Studio. Er bewunderte seine Nachbarin -- eine 20 jaehrige Goettin die auf der Tretmuehle herumnsprang. Er konnte seine Augen kaum von ihr wegreissen, als er den Fitness Trainer fragte was fuer eine Machine er benutzen sollte. Der Trainer schaute sich die Situation an, bewunderte die junge Sportlerin, und sagte zu dem Old Timer : "Fuer die waere die ATM die beste." Bei uns ist die ATM, eine Automated Teller Machine, also ein Geraet das Geld herausspuckt. Ich bin sicher, die beiden -- Trainer und Haudegen -- waren keine "Schluffs". Die waren "Men of Action". Gut so. Pax vobiscum

0 Veil of ignorance 18.10.2012, 18:27 Uhr

@Javall, was sollen das für...

@Javall, was sollen das für Jedi-Mind-Tricks sein, mit denen man das andere Geschlecht zum Schluffi machen kann?

0 Der Tiger 18.10.2012, 18:44 Uhr

@Javali – BINGO...

@Javali – BINGO

0 Spectator 18.10.2012, 19:46 Uhr

HM555@: Einspruch Euer Ehren!...

HM555@: Einspruch Euer Ehren! Daaaaas giltet nicht. Es galt genau genommen nur mal für kurze Zeit unter Alexander Borgia. Ein Papst (er ist es nur auf Zeit, ausserdem berufener Electorissimus ) ist kein Feudalist. Er sammelt nur gute Werke zum höheren Ruhme des Allerhöchsten im Dies-und im Jenseiits. .. Jahrmarkt (Dult): Meine Damen und Herren! Herrreinspaziert!! Herrreinspaziert!! Dieeee anatomische Zenzation. Namhafte Univerzitäten und medizinische Fakultäten, zamt deren Koniferen, haben diesze zinguläre medizinische Tatsache geprüft und bestätigt. Hier zehen Zie die Dame o h n e Unterleib. Zum Beweis können Zie zelbst mit einem scharfen Degen in der Hand an der vermutetete Region die Probe vornehmen. (Bitte nicht drängeln der Herr! Ein Jeder, der wo zahlungsfähig ist, darf!!) Aaaachtung!! Jugendverbot!

Eine interessante Generation,...

Eine interessante Generation, die des beschriebenen Papas: . Sie waren womöglich die ersten in einer langen Reihe von Vorfahren, die nicht in einen Krieg mussten. . Sie waren immer da, wenn man sie wirklich brauchte. Aber auch nur dann. Von zwei Woche Urlaub im Jahr abgesehen. . Sie waren das, was man "no nonsense guys" nennt. . Sie haben keine Familie geplant, sie hatten einfach eine. . Sie haben in ihrem ganzen Leben nie über Altersversorgung geredet. . Sie haben Entscheidungen getroffen, nicht darüber geredet.

0 apreslude 18.10.2012, 19:48 Uhr

@Javali: „Experimente mit...

@Javali: „Experimente mit Schwarzpulver…“ Die besten Anleitungen für derartige Versuche finden sich in dem Klassiker: „Chemische Experimente, die gelingen“ von Römpp/ Raaf. Unbedingt die älteren Auflagen bevorzugen. In meiner Ausgabe finden sich immer dicke Ausrufezeichen am Textrand, wenn es gefährlich und damit interessant wird. . Bei heutigen Chemie Experimentierkästen sollen die Kinder eine Schutzbrille aufsetzen, wenn sie mit Zitronensäure Kristallen experimentieren. Und hinterher helfen sie der Mama ohne Schutzbrille beim Plätzchenbacken und dann ist das eine normale Backzutat. . Woher sollen denn die benötigten Naturwissenschaftler und Ingenieure kommen, wenn es bei heimlichen Experimenten in der Jugend nicht mehr knallt, stinkt und qualmt? . Und wie sollen dann noch richtige Kerle heranwachsen?

0 donna laura 18.10.2012, 20:11 Uhr

lieber salonsurfer, ein...

lieber salonsurfer, ein gehauchtes merci beaucoup für ihr charmantes compliment, sehr freundlich... . in der tat, wie bedauerlich, dass ich heute bei diesem herrlichen wetter nach draussen musste; aber bevor die düsteren tage wieder kommen, bei denen man nur auf dem eisbärenfell vor der kamin im schlafzimmer weilen kann und dabei hochgradig gelangweilt das champagnerglas in den händen hin und her drehen kann, bis mal etwas passiert, wollte ich die entzückende landschaft geniessen, diese weitsicht… . aber sie, liebe runde, kommen mir nicht so davon. lieber The Great Artiste, bei der darstellung der problematiken schneiden sie ganz wichtige themen an, die natürlich niemanden in dieser welt betreffen, denn selbstverständlich sind in diesem salon alle sind hübsch, durchtrainiert, geistreich, kreativ, ausdauernd und aufmerksam. . aber gesetzt den fall, dass es da draussen, also ausserhalb von hier, irgendwo ein paar menschen gibt, die mal zündungsprobleme haben, ein wenig zu überlastet sind oder gar sorgen haben, oder einfach in dem ganz normalen alltag einer langjährigen liebe - ehelich oder konkubinatiös - angekommen sind, in dem die liebe zwar gereift und unendlich kostbar ist, aber die körperlichen handlungen zwischen den einander schon so lange kennenden liebenden, die durch alle höhen und tiefen, die ein leben eben hat, gegangen sind, ein wenig, sagen wir, zumindest für einen unbefriedigend verlaufen, weil sie kaum stattfinden oder weil sie gleichsam mechanisch verlaufen (was allerdings autisten faszinieren dürfte), also gesetzt diesen ganz und gar unwahrscheinlichen und ungewöhnlichen fall - tja, und wenn dies nur wenige beträfe -, so müsste man doch darüber parlieren, denn das leben verdient nicht nur gute geistige liebe, sondern auch schöne körperliche liebe, denn es ist kurz und es lebt nur durch das leben. . liebe muscat, unterstellen wir der lieben runde einfach einmal das beste; nur dass sie schweigt, entspricht doch unterlassener hilfeleistung. wenn man schön ist, sollte man anderen helfen, auch schön zu sein. . interessant ist es generell, was autoren zum schreiben über das thema sex zu sagen haben; und siehe, schon kommt er ins stottern und fertig ist die schreibhemmung. nun, solange sich nicht dadurch an anderen orten ladehemmungen ergeben. doch vermutlich addiert sich zur schreibhemmung auch die ladehemmung, wie das eben so ist. . man erhält nebenan im grünen salon den eindruck, dass sich der liebe, geschätzte gastgeber versuchen wird, diesem thema schreibend anzunähern; immerhin hat er sich schon einmal ein bildnis einer kopflosen nackten - so etwas gab es zuletzt anlässlich der gründungsfeierlichkeiten der französischen revolution, und selbst da gab es noch das büsserhemdchen - zugelegt. mal sehen, was daraus werden wird, wo er doch ohne unterleib soviel von sex wissen kann wie karl may vom wilden westen… . liebe Vroni, ihrer meinung zum thema pr0n kann ich nur unumwunden zustimmen; und ich möchte gar einen herrn darüber informieren, dass es aus evolutionären gründen beim weiblichen menschen zur befeuchtung eines gewissen bereiches kommen soll, sowie sexszenen zu sehen sind; denn dies bedeutete, dass man als nächste dran war, ob sie wollte oder nicht; und die befeuchtung dient dem schutz der organe, sagt aber nichts über sexuelle erregung aus. gewalt steckt, wie man heute noch sehen muss, als eine der leider nicht erfolglosen fortpflanzungsstrategien im alten affen mensch drin, was nichts verharmlost, es sei denn, man gibt zu, dass man freiwillig noch gerne da oben im baume hockt und stinkt. . im übrigen würde mea parvitas sagen, dass die medienindustrie ein panoptikum bar jeglicher intimität darstellt. was man da sieht, ist nicht realität, sondern hohlspiegelverzerrte, in redaktionen entstandene träume von realitäten. . allerdings dürfte es einem grossteil der, auch der belesenen, männlichkeit entgehen, dass sie durchaus selbst objekt - soweit lohnenswert - sind, nur dass es nicht so besonders auffällt. aber der unter langen wimpern verborgene blick unter die gürtellinie, sei es hinten oder vorn, ist nun gar nicht so unüblich; auch sollen hübsche unterarme oder eine sanfte kinnlinie nicht unattraktiv sein. mir gefallen kalender, die für schwule gemacht sind, noch am besten, da ich die chippendales nicht ausstehen kann: rindswürste, die das relevanteste nicht vom allerwertesten und ihrem zipfel bekommen, weil die dämlichen damen ihres dummen publikums eher mit billigem sekt abgespeist werden könnten, angeblich, und frauen nichts sehen wollten. weit gefehlt. . im übrigen lächeln die jungs in den schwulenkalendern ganz nett. nun, zumindest ich mag charmante, intelligente männer, die wirklich freundlich und zuvorkommend sind und tatsächlich auf ihr gegenüber eingehen. was kann ich dafür, dass sie dann meist auch noch verdammt hübsch sind. mir fällt gerade ein: ciccio habe ich lange nicht mehr erwähnt.

@Vroni: ... Ich habe die leise...

@Vroni: ... Ich habe die leise vermutung, wir sprechen zwar über das gleiche, aber nicht über dasselbe. ... Gruss, Thorsten Haupts

0 apreslude 18.10.2012, 20:18 Uhr

@Spectator:...

@Spectator: „Praxisanarchisten – Woyzeck“ . Mit Anarchie im Alltag meine ich ganz kleine Begebenheiten ohne höhere literarische und ideologische Ansprüche, z.B. beim SUV, das ohne Fahrer, aber mit laufendem Motor (wegen der Klimaanlage) auf dem Parkplatz vor einem Geschäft steht ("nur kurz Zigaretten holen"), den Motor abstellen, mit dem Schlüssel das Fahrzeug sorgfältig verschließen und diesen dann als Fundsache an der Information des nahegelegenen Einkaufszentrums abgeben. . Solche Sachen.

0 apreslude 18.10.2012, 20:34 Uhr

@Vroni: „Pron bevorzugt...

@Vroni: „Pron bevorzugt direkte männliche Sehgewohnheiten (Direktheit, brutale Ausleuchtung…)“ . Dazu habe ich vor langer Zeit etwas gefunden, bei Reiner Kunze im Buch „Die wunderbaren Jahre“ in einer Auseinandersetzung über eine Szene des Films „Die Legende von Paul und Paula“. Kunze definiert kurz und treffend: „In der Pronographie kommen Menschen vor, weil die Geschlechtsteile Füße brauchen“.

0 mediensegler 18.10.2012, 21:34 Uhr

The Great Artiste 18. Oktober...

The Great Artiste 18. Oktober 2012, 16:58 "Ok, ich seh es ja ein und werde es nicht wieder ansprechen" Ich fände es schade und M e i n Lammbraten ist nicht suboptimal. Vroni mag den Semikolon-Bindestrich-Klammer-zu nicht, deswegen Verzicht. Die B.U.-Kataloge haben viele schon in ihrem Briefkasten ohne irgendwo geklickt zu haben und die Spielzeuge darin werden tagtäglich millionenfach verkauft, soviel Prekariat gibt es nicht, wie da gekauft wird. Und viele hier haben ja schon die Schere im Kopf (15:04) , deswegen meinen natürlich nur angedeuteten Handkuß an Donna, die es schafft ganz unverkrampft den Unterleib in einem Blog ohne Unterleib immer wieder zumindest zu erwähnen, und die Existenz desselben nicht zu leugnen. Anti-Schluffies vereinigt euch, schreit, mein Bauch gehört mir (auch das da drunter) Hätte vor dreißig Jahren nie gedacht, dass ich so was mal schreiben würde. . Filou: Gruß an die Laterne, beim nächsten mal.

@ veil of ignorance:...

@ veil of ignorance: jedi-mind?? noe, schlichte "gelernte hilflosigkeit" ... klappt auch mit jeder ratte. falls sie an hintergrund und anwendung interessiert sind, empfehle ich fuer's erste die einschlaegige sozialpsychologische fachliteratur. @ apreslude: ja eben!! und gute nacht!

0 mediensegler 18.10.2012, 21:46 Uhr

donna laura 18. Oktober 2012,...

donna laura 18. Oktober 2012, 22:11 Ein extra breites Lächeln (nicht Grinsen) bei einem zur Feier Ihres Kommentars geöffneten Port.

Na ja , ich versuche mich ...

Na ja , ich versuche mich wieder einzulesen , der Artikel gefiehl mir auch gut , leider muß ich dem Autor Recht geben . Für ein paar Wochen recht altmodisch unterwegs habe ich mich doch ein wenig gewundert wie manche Leistungsträger mit lhren Trophy-Frauen ohne GPS , Mobiletelephone und Internet ein wenig verlassen schienen , Kartenlesen war wohl in der Vergangenheit . Viele Pässe kann man aber auch so fahren , und wenn es nicht regnet macht man einfach das Verdeck auf . Nachsaison , kein Verkehr , einfach Spaß , wunderbar . Die Schluffies fahren die Pässe wenn sie voll sind . mbG , T.

0 Klugscheißer-Woman 18.10.2012, 23:10 Uhr

Es wurde zwar schon zweimal...

Es wurde zwar schon zweimal gepostet, aber hier noch eine genauere Erklärung dazu, weil es mir täglich begegnet und nervt :-) a/the life - engl., Hauptwort: ein/das Leben Ein f wird im englischen immer wie ein f ausgesprochen to live - engl., Verb: zu leben Ein v wird im englischen immer wie ein deutsches w ausgesprochen, immer Es gibt lediglich Ausspracheunterschiede beim i : to live (kurzes i, 'liw), live from LA (Adjektiv, langes ai, 'lai:w), a good life (kurzes i; 'laif), children's lives were lost (Mehrzahl von life, wie das Adjektiv live nur mit s, 'lai:ws) Noch Fragen? ;-)

0 HansMeier555 19.10.2012, 04:21 Uhr

Mein Bruder hatte Salzsäure,...

Mein Bruder hatte Salzsäure, Spiritus, Brom und anderes so Zeugs in unserem Kinderzimmer. Vieles bekam man einfach so in der Drogerie, ansonsten gab es Apotheker in der Vewandtschaft. Einen Bunsenbrenner hatten wir nicht. Aber Marmeladenglasdeckel, wo man ein wenig Spiritus hineingiessen konnte, um das Reagenzglas drüberzuhalten. Irgendwann kam der falsche Freund zu Besuch, es gab einen gelben Fleck auf dem Teppich, alles wurde verboten und wir mussten wieder langweiligere Sachen spielen. Heute ist mir unbegreiflich, wie sich unsere Eltern das alles so lange ruhig mit angehesehen haben.

0 Dreamtimer 19.10.2012, 05:36 Uhr

"Tatsächlich hat die...

"Tatsächlich hat die Statistik rausgekriegt, dass Männer, die in der Küche mitwirken, bessere Chancen haben, dass ihre Ehe scheitert. Die übliche Sorte sind eher die, die zum Feierabend den Fernseher einschalten und ein Bier dazu genießen." . Eine Statistik mischt eben vieles zusammen. Deswegen ein Blog über die "Bessere Gesellschaft", die das alles dann wieder entmischt, d.h. eine Gesellschaft überhaupt erst bildet und nicht nur eine zoologische Gattung, mit Sprache, Rechten und Eigenschaften, die sie von anderen Tieren unterscheidet. . "Woher sollen denn die benötigten Naturwissenschaftler und Ingenieure kommen, wenn es bei heimlichen Experimenten in der Jugend nicht mehr knallt, stinkt und qualmt?" . Ich mochte meinen Chemieunterricht. Leider war das Fach nur zweite Wahl, was man aber auch positiv lesen kann: es stand an Nummer 2 auf meiner Rangliste.

0 stimmviech 19.10.2012, 06:51 Uhr

Ich bin halt noch...

Ich bin halt noch fatalistischer geworden. Rational kann ich den Persönlichkeitswandel- anders kann ich es nicht bezeichnen-von einer liebevollen Frau zu etwas sehr Unangenehmen bis heute nicht verstehen. Ich glaube deshalb, daß leider nur eine religiöse Gewaltkultur die Geschlechter dauerhaft zusammenzwingt. Ich selbst will mir diesen gewaltigen Stess nicht nochmal antun.

0 Ephemeridenzeit 19.10.2012, 07:03 Uhr

@apreslude: Wenn's stinkt und...

@apreslude: Wenn's stinkt und kracht, stecken nicht immer echte Kerle, sondern häufig Döösbaddel dahinter, denn dann hat's meistens nicht geklappt mit dem Experiment. Denn merke: Chemie ist nicht nur Schwarzpulver und Knallgas.

Stehen deutsche Männer doch...

Stehen deutsche Männer doch gut da? In der Wirtschaft schon. Im Vergleich zu den USA. "Europäische Werte. Die Finanzkrise macht viele der Modelle amerikanischer Business Schools obsolet" ------------------------------- "Vor allem bei den Renommierten-Instituten in den USA ist der Kater gross... Grosse Marken wie Harvard, Wharton und Kellog versorgten die Finanzindustrie über Jahre mit Führungswissen. Ihre Absolventen bekleideten Führungspositionen der Pleitbank Lehman Brothers. Sie waren Miterfinder des Sub-Prime-Booms, sie sassen mit an den Steuerknüppeln als AIG, Fannie Mae und Freddie Mac kurz vor dem Ruin standen." Ein D-Handelsschule Präsident "Bei uns lernen Studenten, wie flexible und nachhaltige Führung funktioniert, das deutschsprachige Europa hat da empirisch eine Menge zu bieten" So sollen die Studenten nicht nur - wie MBA-üblich - von Konzernen lernen, sondern auch von den grossen Familienunternehmen, die in der Region sehr erfolgreich agieren". (Aus der Handelszeitung CH).

0 specialmarke 19.10.2012, 07:38 Uhr

Und Ponader hat mal wieder...

Und Ponader hat mal wieder recht. Die Lösung des Dilemmas sind Polyamorie und Grundeinkommen für alle, nicht wahr, werter Don, liebste A. und alle andern...

Liebe freigeistige...

Liebe freigeistige Parvitas: Ein Lob zu Ihrer Nah-, Weit-, Fernsichtigkeit, zu Ihren, ihnen nichts entgehenden, Sperberinnenblick! Ihren dezenten Hinweis auf die hier versammelte (manchmal leicht besemmelte) Adorantenschar >alle sind hübsch, durchtrainiert, geistreich, kreativ, ausdauernd und aufmerksam. >> rechne ich Ihnen hoch an. Bingo! Damit haben Sie ein Steinchen mehr auf dem Brettchen bei mir. Lassen Sie ruhig Ihren Gigolo fahren. Sie haben hier doch die Galerie der Prinzengarde (s. o.) zur freiestmöglichen Auswahl. Sind alles, nur keine Schluffis: Nehmen Sie p. e. nur den Erzmacho Wimmerl d. Ä., von mir will ich in aller Bescheidenheit auch reden. Bei dem Herrn Filou sollten Sie vorsichtig sein - er ist ein solcher lt. Eigenbekenntnis. Aber wie gesagt. Einmal mehr Ihnen ein virtueller Handkuß. Ganz Ihr P. .. apreslude@: Zu Ihrem praktizierenden Anarchismu: Bravo! Weiter so, Klasse! Diese Vorstadtchicken verdienen es nicht anders. Belassen Sie es nicht beim Vorspiel ;-)

0 diktionaftis 19.10.2012, 08:02 Uhr

Hey Plindos, alter Ziegel...

Hey Plindos, alter Ziegel (gestern, 15:44) . Geht es hier um die Cojones? Im übertragenen Sinne? *Räusper* ... Ansonsten erlaube auch ich mir, hiesige Gefilde eher ohne Testikel, wiewohl realiter vorhanden, zu bevölkern. . Zum Abgewöhnen ein hübsches Bildchen: . http://www.flickr.com/photos/8202946@N08/1323469163/in/photostream/

0 kampfstrampler 19.10.2012, 08:35 Uhr

@HM555: Wie - der Papst ein...

@HM555: Wie - der Papst ein Feudalist (aber ja, und wie - sieh Konstantin) und Single? Aber nein doch, der Pater patrimonii Petri ist mit der "Ecclesia" verheiratet - und die trägt im Mittelalter, loses Frauenzimmer, das sie ist, ein grünes Adelskleid und offene Haare, um zu dokumentieren, daß sie nicht unter üblichen Haube ist. Darum wird sie bisweilen auf Illuminationen schon mal mit einer "Buhlerin" verwechselt.

0 Johannes LeBong 19.10.2012, 08:35 Uhr

Herzlichen Dank für diesen...

Herzlichen Dank für diesen treffenden Zeitgeist-Artikel! War ein reines Lesevergnügen.

Streitschrift gegen ein...

Streitschrift gegen ein überholtes anarchisches (leider nicht minder lebendiges) Mann-Verständnis: . Die "richtigen Kerle, die hinlangen, sich schnell entscheiden können und selbst was reparieren", anstatt erst in Google umständlich nach dem Handwerker zu surfen, das sind oftmals auch die, die die falsche Leitung anbohren. Da find ich es oft besser, nach dem richtigen Handwerker gesurft zu haben. Der Profi-Handwerker im Haus erspart den teueren Steinzeitler mit der Axt. Mit Männlichkeit hat es für mich nichts zu tun, die Bude dann erst richtig in Schutt und Asche zu legen. . Es kann einem himmelangst werden, wenn Leute, die sich Schauspieler, Drehbuchautor oder Arzt nennen, weil sie echte Kerle sein wollen, an ihren Leitungen im Auto herumbasteln, Elektroleitungen im Haus verlegen oder mit der Hilti herumdengeln und Wände herausbrechen, die eigentlich Stützwände sind. Wie, T-Träger einbauen, Statik, issndas. Unsachgemäß verlegte Elektroleitungen in einem Altbau sind auch immer wiederkehrender Quell der Freude. Vor allem für die Versicherung. Finde es eher unmännlich, sich so altbacken pseudo-männlich aufzuführen. . Ganz doll männlich finde ich es auch nicht, Kaufentscheidungen im Hauruckverfahren zu treffen. Sondern eher doof. Der Kunde trifft doch nicht deswegen deutlich später seine Kaufentscheidungen, weil er ein zögerlicher Schluffi ist, sondern weil Produkte und Dienstleistungen immer komplexer werden. . Und was das alles mit Sex zu tun hat, muss mir auch mal einer erklären. ^^

0 HansMeier555 19.10.2012, 09:37 Uhr

@kampfstrampler . Stimmt...

@kampfstrampler . Stimmt genau! . Aber auch sonst verwechseln viele Feudalismus immer mit Dynastiebildung. Feudale Institutionen können auch korporativ organisiert sein, wie etwa die römische Kurie, der Malteserorden, das Erzbistum Köln, die GEMA oder EU-Kommission.

0 HansMeier555 19.10.2012, 09:39 Uhr

... mitsamt diesem...

... mitsamt diesem Europäischen, äh, SM-Mechanisms...

0 The Great Artiste 19.10.2012, 09:39 Uhr

@ach was: Na so schlimm bin...

@ach was: Na so schlimm bin ich in 3D nun auch wieder nicht, und habe mich im realen Leben dem Mainstream hinreichend angepasst. @salonsurfer: "peinlich" ist das bittere Resultat dieser Sprachlosigkeit in dem Bereich. @ Donna Laura: Um direkt überzuleiten, so wie Sie von salonsurfer gelobt wurde, kann ich mich diesem Kompliment ganz besonders zu ihrem letzten Beitrag nur begeistert anschliessen. . Wenn ich es mal ganz übertrieben formuliere, was ich schön fände, wenn es nichts Besonderes wäre, wenn hinreichend attraktive, unausgelastete Frauen über 30 sich des Testosteronüberschusses männlicher Junghirsche annehmen würden. So wie es sicher mehr brünftige Junghirsche als rollige Rehlein gibt, dürfte es für so manche Frau kein Problem sein, mit drei bis vier Männchen fertig zu werden, wenn das nicht ein ganz ganz böses peinliches schreckliches Tabu wäre, dass eine Frau nur einem Herrn zu Diensten sein dürfte. . Wogegen ich mich richte, ist diese unheilige Allianz zwischen Moralaposteln und Sexindustrie, die wie im Drogenhandel ihr Megageschäft mit der verbotenen Frucht machen. Ich fühle mich schon dabei unbehaglich, wenn ich schreibe, dass auf den meisten unsäglichen Satellitenfernsehkanälen jede Menge Telefonnummern zu sehen sind, die in geographische Regionen verweisen, in denen derartiger Konsum härteste Strafen nach sich ziehen würde; was Frauen passieren würde, mag ich mir erst recht nicht vorstellen. . Diese Verbindung kotzt mich an. Wie funktioniert das Männchen? Am Strand regen nackte Beine oder Busen - wenn sie normal und weit verbreitet sind - keinen auf - ein enges T-Shirt in der Stadt ohne BH oder nackte Beine auf einer Winterparty wirken sexy - eben weil es ungewöhnlich ist. . Das ganze Gedöns um den Jugendschutz ist nur profitorientiert - wo mehr weibliche Genitalien, als der Frauenarzt von Bischofsbrück in seinen ganzen zwölf Bänden zu sehen bekam, nur ein, zwei Mausklicks entfernt sind, ist ein Verbot von Pr0n lächerlich, aber es wäre sinnvoll, Sendungen unverpixelt zu konzipieren, die mit dem Thema sensibel und menschlich normal umgehen würden - und gerne auch Frauen und Homosexuelle in ihr Zielpublikum mit einschliessen würden. Da könnte man sicher Hilfestellung geben, die hier wie Donna Laura so treffend schrieb, zwar sicher niemand gebrauchen könnte, wie man die Lust wiederbeleben könnte. Oder Berichte über spezielle Ferienangebote, Clubs, oder Ausbruchsversuche wie den brasilianischen Karneval oder die Halloweenwoche in Key West, Florida. . Es ist grauenhaft, wenn neben der 4567. Kochsendung verklemmt-verpixelte Sendungen gemacht werden, nicht nur, wie ich eine runtergekommene Imbissbude wieder aus der Hand der Mäuse und Schlimmeren rette, sondern wie ich einen Provinzpuff samt seiner abgetakelten Fregatten wieder ins offene Wasser sprudelnder Einnahmen zurückführe. Ein Bild der glücklichen Kunden und ihrer dekorierten Beglückerinnen sprach Bände, um sich auf der Stelle die Zellteilung als Vermehrungsform zur Menschheitserhaltung herbei zu wünschen. . Eben - Gewöhnung an eine unversteckte menschliche Sexualität, statt diese elende Peinlichkeit. Das wäre ein grosser Gewinn; auch gerade für die Jugend, wenn sie ihre sexuellen Dramen mit 22 hinter sich gelassen hätten, wären sie viel früher bereit, sich auf eine zuverlässige Beziehung einzulassen, und ihre Kinder nicht erst jenseits der Vierzig zu bekommen, wo man fast automatisch auf ein Designerlabor zurückgreifen muss. . Es ist doch albern, wenn sich heute kaum eine junge Frau mehr traut, ohne Bikinioberteil baden zu gehen.

0 HansMeier555 19.10.2012, 09:41 Uhr

@Vroni . "archaisch" meinten...

@Vroni . "archaisch" meinten Sie wohl.

0 hansgeier333 19.10.2012, 09:41 Uhr

Vroni, für Sex gibt es auch...

Vroni, für Sex gibt es auch anzusurfende Profis, die sich mit der Statik auskennen.

0 Der Tiger 19.10.2012, 09:42 Uhr

Was braucht man porno, wenn...

Was braucht man porno, wenn man nach jedem Gipfel öffentliche Knutscherei kriegt: . http://www.faz.net/aktuell/politik/europaeische-union/einigung-ueber-bankenaufsicht-das-ist-doch-kein-boxkampf-11931189.html . … oder handelt es sich um einen biblischen Bruder(Schwester)kuss, der verräterischen Sorte?

0 donna laura 19.10.2012, 09:50 Uhr

lieber mediensegler, auch...

lieber mediensegler, auch ihnen für ihr unendlich dankbar rezipiertes compliment eine über die unendlichen datenströme zugehauchte kusshand. "Anti-Schluffies vereinigt euch, schreit, mein Bauch gehört mir (auch das da drunter)" – hehe. sehr hübsch. . lieber HansMeier555, "Irgendwann kam der falsche Freund zu Besuch, es gab einen gelben Fleck auf dem Teppich, alles wurde verboten und wir mussten wieder langweiligere Sachen spielen". soso. das erleben auch andere eltern. aber machen sie sich nichts daraus. das gehört zur juvenilität. gelbe und andere flecken unter jungs, n'est-ce pas... . bestes stimmviech, darf man ihnen aus der umfangreichen sammlung von kotztütchen aller airlines vielleicht eines meiner unbenutzten duplikate zur verfügung stellen? einfach vollmachen, verschliessen, wegwerfen, vergessen. es gibt noch andere schöne dinge, zum beispiel das wunderschöne wetter heute. . lieber Plindos, dankeschön! doch nun, wissen sie, man ist so wählerisch, zögerlich und schüchtern. . lieber diktionaftis, au weia, was haben sie denn da angestellt? in fukushima dabeigewesen? pamela anderson erblickt? bei so etwas muss man dringend zum arzt!

0 donna laura 19.10.2012, 09:58 Uhr

lieber apreslude, und was...

lieber apreslude, und was machen sie, wenn der örtliche mafiaboss mit seinen zwei rottweilern und den drei schlecht gelaunten schränken angetrabt kommt, just in dem moment, in dem sie sich mit dem hinterteil draussen schutzlos am noch steckenden schlüssel zu schaffen machen, hm?

@ Trias "wie manche ...

@ Trias "wie manche Leistungsträger mit lhren Trophy-Frauen ohne GPS ..." . Einst, als es GPS noch nicht gab ... :-), war es noch peinlicher für die, die sich verfahren hatten. Zumindest für die Leute, die grundsätzlich nie Passanten nach dem richtigen Weg fragen. Weil sie sich sonst eine Zacke aus der ich-kann-alles-selbst-Männlichkeits-Krone brachen. . Wage die Behauptung, GPS ist nur für Männer erfunden worden. Damit diese Blamasch aufhört. Oder warum werden da meist nur angenehmem säuselnde Frauenstimmen aktiviert, die im sanften Vorschlagston das Ego nicht so arg kränken. Wo es doch auch die knorrige Marcel Reich-Ranitzkel-Variante gibt:"Diese Straße äst eine Strafe, man fragt sich warrum es die gäbt? Laaangweilig!!"

0 diktionaftis 19.10.2012, 10:26 Uhr

@Vroni "Und was das alles mit...

@Vroni "Und was das alles mit Sex zu tun hat, muss mir auch mal einer erklären." . Da antworte ich mal ganz frech - stellvertretend für die versammelte Paläo-Virilität mit einem Zitat vom ollen Schopenhauer: "Meistens belehrt uns erst der Verlust über den Wert der Dinge."

0 astroklaus 19.10.2012, 11:02 Uhr

Die schönsten...

Die schönsten Chemie-Versuche, an die ich mich erinnere, waren beim Farbenkochen - reines Cadmiumgelb z.B. (noch schöner sind allerdings die -selbst leuchtenden - Spektralfarben in der Physik). Einprägsam war allerdings auch, als der Chemielehrer einen alten Topf nahm, mit uns auf den Schulhof ging und dort einen Brocken Lithium ins Wasser warf... @Vroni (u.a.): Die prinzipiell wichtigste Eigenschaft ist ja sowieso, die eigenen Grenzen zu kennen (in alle Richtungen) Machos überschätzen sich da eher, Schluffis unter- Was wo die schlimmeren Folgen hat, bliebe zu diskutieren...

@Vroni - Männer: ... (Breites...

@Vroni - Männer: ... (Breites Grinsen) Ich habe zwei linke Hände, tanze ganz gerne, koche für mein Leben gern und kam noch nie auf die Idee, deswegen etwa kein Mann zu sein. Meine Umgebung noch weniger. Die Definition von "Mann" ist ganz einfach - er tut, was er tun will, ohne ständig auf das Urteil anderer zu stieren und trifft Entscheidungen, zu denen er später steht. Fertig. ... "Und was das alles mit Sex zu tun hat, muss mir auch mal einer erklären." ... Dafür sind hier andere zuständig :-). ... Gruss, Thorsten Haupts

0 Foersterliesel 19.10.2012, 11:25 Uhr

Selbst ist die Frau, dachte...

Selbst ist die Frau, dachte ich mir und habe die Bruchbude hier in den letzten Tagen klempnertechnisch ein kleinwenig winterfester gemacht (denn jeder - ohnehin unbezahlbare - Professionist hätte nur gesagt: ois zerscht amoi aussereissen). . Und ansonsten: Sex in der Vorstadt? Oje! Bekommt man ständig um die Ohren gehauen, durch dünne Wände. Und er klingt gar nicht gut, nicht nach Vergnügen oder gar Leidenschaft, sondern schlicht und mitleiderregend nach dem Theater einer materiell und sozial abhängigen Frau. . Die ersten Vorboten des Schluffi tauchten schon zu meiner Zeit, - noch vor dem Internet, - auf; mit unendlichem Hin-und Her und absoluter Entscheidungsschwäche was die Verfestigung von Beziehungen (Zusammenziehen? gar Heiraten? ein Kind, um Himmelswillen?) betraf, nährten sie etliche Therapeuten. Nun, nach vielen Jahren, sind alle dieser im Freundinnenkreis jahrelang durchgehechelten und durchprobierten cunctatores brav verheiratet und vor allem mit ihren diversen kleinen altersbedingten Leiden beschäftigt.

Vroni@: 19. Oktober 2012, 11:0...

Vroni@: 19. Oktober 2012, 11:0 Versuch einer Gegenposition:Meiner unmaßgeblichen Einschätzung nach hat das sehr wohl viel mit dem von Ihnen so apostrophierten "Sex zu tun. Zwar nicht so vordergründig wie Hr. diktionaftis es mir um die Ohren haut, aber dennoch. Sie bewegen sich auf dem entgegengestzten Pol zur Auffassung der Dogmatik der RkK. aber nicht minder dogmatisch. Es ist schlicht und ergreifend nicht möglich unsere Handlungen, die vom Stammhirn über das Kleinhirn bis zum Neocortex hin über Rückkopplungsschleifen gesteuert und, hoffentlich bis zu einem gewissen Grade auch maximal gesteuert werden, davon abzuhängen. Über den caudalen Sakralbereich der Wirbelsäule spielt diese nervige Angelegenheit immer mit hinein. und zwar bei allen Entscheidungen,Wollen oder Nichtwollen. Ich meine damit nicht irgendeine mehr oder minder pathologische Besessnheit von Sex. (Diese Wort fängt ja alles mögliche ein. Wie Fortpflanzung, verknüpft gar ev. mit Liebe und Zuneigung, Kultur, Politik, Freude und Vergnügen und noch viel mehr.) So, und jetzt kommen Ansprüche externer Art von Moral, Religion, Sitte, Gesetz,Tradition, Aufklärung, Moderne, Technik (IT), Wissenschaft, Erziehung, Politik, Medien und was weiß ich nicht alles, funken dazwischen und behaupten mit ihren Ansprüchen, sie wären de jeweiliger absolute Platzhalter. Das klappt aber so gut wie nie bzw. nur oberflächlich. Selbst ein frommer Monsignores kann gegen seinen biologischen, womöglich verkorksten Antagonisten nicht an. Auch ider Heimwerkelnde Arzt und der shopende Schluffischlaffii nicht. Und jetzt behaupten Sie bloß nicht (Rabulstik!) in der weiblichen Gegenwelt zur männlichen gehe es gemessener zu. Das kauft Ihnen niemand ab, wahrscheinlich bei näherer Betrachtung Sie sich selbst gegenüber auch nicht. Langer Rede kurzschlüssiger Sinn, wir werden in unserer Evolution, die noch nicht am Ende angelangt ist, die nötige Balance zu uns selbst, mit den Trieben und Verstand, Gefühlen Geistigkeit (Transzendenz und Philosophie) und dem ganzen sonstigen Konglomerat an Bedürfnissen finden. Sogar müssen. Nicht umsonst ist der Mensch ein Mängelwesen, unvollkommen gegenüber unseren instinktsicheren Mitbewohnern auf diesem blauen Planeten, dafür geschlagen mit Begriffen wie Zeit, Geschichte, Sucht nach neuen Erfindungen. Ruhelos. Amen (was heißt ja, ja so soll es sein auf Altaramäisch (?)) PS.: Es wird zugegeben, es ist nur ein weiterer, gescheiterter Versuch sich dem Dilemma mit unzureichenden Aneinanderreihungen mittels und von Worten zu entwinden, ein Entwaffnungsversuch Ihnen gegenüber;--)

ThorHa@: Von ihnen hätte ich...

ThorHa@: Von ihnen hätte ich jetzt doch eine zackig-männliche, mit sonorer Stimme vorgetragene, Kurzdefinition erwartet. Sie kneifen doch sonst nie :-O

GenItalien... werde ich gleich...

GenItalien... werde ich gleich fliehen. Und pflichtschuldigst nach dem Wochenende berichten, ob die Italiener das gleiche (behauptete) Prüderie-Problem wie wir haben. Arrivederci!

donna laura@: So eine putzige...

donna laura@: So eine putzige kleine, Derringer, greifbar unter einem Tüchlein verborgen, wäre sehr von Nutzen gewesen. Einmal zeigen mit den Worten: "Huch, haben Sie mich aber erschrocken!"...und absichtslos aufs Gemächt vom Boss zielen. .. Die Italiener (Franzosen) im Herbst: Doppelte Patronengürtel gekreuzt über der heroischen Brust, doppelläufige Flinte lässig in der Armbeuge, mit hohen Stiefeln angetan, so suchen sie in in Wald und Flur nach Sylphen, Undinen und Nymphchen.

0 HansMeier555 19.10.2012, 14:44 Uhr

Welche Wahrheit entbirgt sich...

Welche Wahrheit entbirgt sich in einem Pornofilm?

"Was fuer ein Mann, der X.X.!...

"Was fuer ein Mann, der X.X.! Er machte im Frack eine phantastische Figur, aber... ...ich war bereits fertig zum Ball gekleidet und wartete auf X., der sass in seinem Zimmer und spielte mit der Eisenbahn. Das war kurz vor unserer Scheidung." . Was will mir diese Anekdote einer in Deutschland weltberuehmten, Taenzerin, Schauspielerin, Saengerin sagen? . Nun-tief durchatmen: Frauen sehen recht scharf die kindlichen Aspekte eines Mannes, solange die Illusion des Vorteils gegenueber ihren Geschlechtsschwestern haelt-und sie haelt nur eine absehbare Zeit-ist alles in Ordnung. Aber langsam wird's langweilig, weil der Glanz des Traumpaares im Widerschein auf die Umgebung sich abnutzte. Die Prinzessin wuenscht sich einen neuen Frosch, auf das sie nochmals von allen auf's Neue bewundert werde. . So werden Maenner zu Opfern der Frauen. Als stramme Hengste werden sie eingefangen und nach ein paar grossen Rennen werden sie als Wallache vom Gestuet auf die Gnadenwiese gejagt. . "Ach Filou", sagte mir mal ein wirklich schoenes und kluges Maedchen, dem ich chancenlos erlegen war: "Wir Frauen lieben die Phantasien des Publikums, wenn wir mit einem gutaussehenden Mann auftreten. Es glaubt Jeder und Jede, Zeuge eines erotischen Schaeferspiels zu sein. Wir Frauen brauchen diesen Spiegel solange nicht dieser haessliche Vogel aus der Luke der genetischen Kuckucksuhr etwas vom Verschwinden der Moeglichkeiten kraechzt." . Nach diesem Vortrag brauchte ich nicht mehr Esther Vilar zu lesen. . Es gibt keine Schluffis. Schluffis sind die Erfindung frustrierten weiblichen Machtstrebens. Frau ist diesem Mann, den sie Schluffi nennt, nicht gewachsen, weil sie ihn garnicht verstehen kann. Schluffi kann, aber er traut sich nicht mehr, weil seine Mutti bei ihrem Lieblingssohn rechtzeitig mit der Vorarbeit einer Kastration begann, die uebelgelaunte Ehefrauen vollenden moechten. Manchmal gelingt es. . Es ist ein unerklarter Krieg. Mann verliert ihn manchmal, aber Frauen klagen immer. Im Idealfall ist es ein Gleichgewicht des Schreckens. Fuer den Frieden muss man halt auch mit dem Teufel ins Bett. . Cerberus apportier' Er mir mein Flaeschchen! . PS: Andere Muetter haben auch schoene Toechter.

@ Plindos "Und jetzt behaupten...

@ Plindos "Und jetzt behaupten Sie bloß nicht (Rabulstik!) in der weiblichen Gegenwelt zur männlichen gehe es gemessener zu. Das kauft Ihnen niemand ab, ..." . If you can't convince them, confuse them!

Artistisches ZITAT-...

Artistisches ZITAT- Great! "Wenn ich es mal ganz übertrieben formuliere, was ich schön fände, wenn es nichts Besonderes wäre, wenn hinreichend attraktive, unausgelastete Frauen über 30 sich des Testosteronüberschusses männlicher Junghirsche annehmen würden." ... Das ist d e r Knaller! . Hartz 4 -Ladys, grüne Witwen und Schleckerfrauen, hopphopp, nehmt euch der Hirsche an! Umsonst, aba! Also bittschön bei der Freiwilligenagentur melden, die verteilt Kondome + Kotztüten. . Sollen die Frauen eigentlich vor der Schule warten? Oder besser am Vereinsheim? Vor der Bundeswehrkaserne? . Ich lach mich schlapp! (Was heißt eigentlich hinreichend attraktiv?)

@The Great Artiste: Ihre...

@The Great Artiste: Ihre weisen Worte in Gottes (metaphorisch gemeint) Ohr! Wenn dieser Gott (diesmal nicht metaphorisch) aber Allah heisst, koennten seine Ohren taub fuer solche Erkenntnisse sein. Vom Christentum wollen wir in dem Zusammenhang lieber gar nicht sprechen - wenn der Gott der Liebe die ungeschlechtliche Vermehrung bevorzugt. Wieso ist ausgerechnet der Glaube an Aphrodite, Venus, Freya,... ausgestorben?

0 mediensegler 19.10.2012, 18:41 Uhr

Plindos und die anderen...

Plindos und die anderen Zündelbrüder Es war die Zeit, da es morgens beim Aufstehen öfter unerklärliche gelbe Flecken im Laken gab. Mein Bruder und ich kauften jeder in einer anderen Apotheke, es gab zwei im Dorf, der eine Salpeter, der andere Schwefel," für die Schule" es wurde geglaubt, wir hatten unschuldige Bambiaugen, Holzkohle machten wir selber. Wir besorgten uns Rohre aus Bauruinen, Blei oder Kupfer glaube ich, ein Ende wurde im Schraubstock des Vaters plattgemacht und umgebogen, ein verzwirbeltes Ende eines sehr langen Klingeldrahts wurde in die Mitte des Rohres geführt und mit Heftpflaster fixiert, dann wurde die Mischung eingefüllt, verdichtet, dann das andere Ende geplättet und verbogen, natürlich ohne den Draht zu beschädigen. Dieses Rohr wurde im Garten meines Opas vergraben, und der Klingeldraht in ca. 20 Meter Entfernung im Schutz der Terassenmauer an unseren Eisenbahntrafo angeschlossen. Wir brauchten 3 Tage dafür. . Die gartenseitigen Fenster haben das nicht überlebt. . Es gab einen ansehnlichen Krater, Tinnitus für einen Tag und einen Monat kein Nachtisch.

0 donna laura 19.10.2012, 19:11 Uhr

lieber The Great Artiste, bei...

lieber The Great Artiste, bei so viel lob… mein tanzbüchlein füllt sich zusehends, merci, merci beaucoup… [sanft errötend blickt die holde auf ihre fussspitzchen, die bereits in feinen fellernen schuhchen dem winter entgegenharren] . ihr lebendiger kommentar klingt ja auch ganz lesenswert. eine frage hätte ich da noch: ihr vorschlag, also der, den auch achwas so anregend fand, der mit den junghirschen, denen man ein wenig auf die *hüstel* sprünge helfen sollte (so quasi als entlastung, n'est-ce pas?), klingt schon einmal gar nicht so verabscheuenswürdig. . haben sie das eigentlich schon einmal bei ihrer gattin untergebracht oder gibt es dann doch ein paar restriktionen? . cher Filou, bei den wallachen wäre noch platz. immanuel und moses öden einander zuweilen an, gerade unter der woche, wenn sie schulbedingt ihrer restnutzung als reit- und schaukelpferd entzogen sind, und an louise haben sie nicht ganz so viel freude, wie zunächst eingeschätzt, aber die beiden "herren" sind auch ein wenig älter. allerdings, lou bat mich darum, eventuell nach einem echten hengst nachzufragen...? ein wenig abwechslung täte ihr wohl gut, aber die wallache wären wohl doch aus letztlich unerfindlichen gründen eifersüchtig. ach, und zum anderen, was sie so durchaus bedauernswert bejammerten, sie ärmster: noch einen kleinen calvados? (bestes stimmviech, sie auch?) . lieber diktionaftis, mit ihrem werten schopenhauerzitat haben sie mit sicherheit den nagel auf den kopf getroffen, weswegen das thema sex vor allem so unermesslich peinlich scheint. . nun ist es ja mitnichten so, dass man, wenn man über sex spricht, allzu viel von sich preis gibt. . denkt auch jeff koons.

0 Dreamtimer 19.10.2012, 19:28 Uhr

"Ganz doll männlich finde ich...

"Ganz doll männlich finde ich es auch nicht, Kaufentscheidungen im Hauruckverfahren zu treffen. Sondern eher doof." . Das andere schließt das eine ja nicht aus. . "Wage die Behauptung, GPS ist nur für Männer erfunden worden. Damit diese Blamasch aufhört." . Schluffi ist ja auch ständig unter Zeitdruck ... . Als ich mit einer Freundin wandern ging hat sie mich ständig gefragt, ob ich mir sicher sei, dass der gerade eingeschlagene Weg richtig ist. "Nein, bin ich nicht" - "Was?!" Ich fand das lustig, denn natürlich kannte ich die grobe Richtung und wusste, dass wir unser Ziel erreichen würden, auch ohne Karte und GPS. Die meisten Leute nahmen einen einfachen, vorhersagbaren und langweiligen Weg, einen Weg für Omas und Familien mit kleinen Kindern, einen den ich gerade übersehen hatte. Am Ende war sie stolz auf sich und fragte mich nach der Länge der Strecke, die wir zurückgelegt hatten, etwas dass ich ebensowenig wusste und auch nicht der Rede Wert war. Schließlich hätte die Wahrheit die Dimension des Abenteuers nur verkleinert. . Ich glaube, die allermeisten Menschen finden den Oma-Weg und bleiben auf ihm. Es ist eine genetische Mitgift, die ebenso schwer wiegt wie unser Sexualtrieb. Schluffi wird auf ihm immer A. finden und A. immer Schluffi. Anders kann es nicht sein.

@T.I.M. - Glaube an Freya...

@T.I.M. - Glaube an Freya ausgestorben: ... Vom Christentum vernichtet, vorsätzlich und eifrig. ... Gruss, Thorsten Haupts

0 HansMeier555 19.10.2012, 19:52 Uhr

In Göttins ......

In Göttins ...

Vrono@: Meine beiden Antworten...

Vrono@: Meine beiden Antworten sind eher unirironisch gemeint Erstmal bitte ich das Wort nochmals neu buchstabieren zu dürfen "Rabulistik" war von mir gemeint. Sie überzeugen zu wollen, war nicht meine direkte Absicht. Es war eher der amateurhafte Versuch einer Art Terrainabsteckung.-Sie einer möglichen Konfusion in die Arme getrieben zu haben war unbeabsichtigt. Würden Sie vermutlich auch garnicht zulassen. Um auf das eigentliche Thema zurückzukommen, meine ich, dass in der Zeit der großen perfektionierten Megamaschine, in der wir schon seit mehr als drei Generationen leben, der ungeheuren Macht-und Kapitalzusamenballungen, des exponentiellen Ressourcen- und Energieverbrauchs die menschliche Sexualität unser letztes verbliebenes Rückzugsgebiet ist. Von seiten der Pornoindustrie und der Wissenschaftsindustrie wird es jedoch systematisch okkupiert bzw. der Erodierung und Ausbeutung preisgegeben. Da die S. anarchisch und unzähmbar ist, somit eine systemische Gefahr höchsten Ranges für diese Megamaschine darstellt, sie im Tiefsten infrage stellt, wird ihr von allen Seiten höchste Aufmerksamkeit zuteil um sie der Macht zu unterwerfen. Macht in einer Potenz, die weit über militärische, bürokratische, politische Dimensionen hinausgeht, sie hinter sich läßt. .. T.I.M@:>Wieso ist ausgerechnet der Glaube an Aphrodite, Venus, Freya,... ausgestorben?< Anwort Vermutlich deswegen, wie oben geschildert.

0 mediensegler 19.10.2012, 20:28 Uhr

achwas 19. Oktober 2012,...

achwas 19. Oktober 2012, 19:13 Hinreichend attraktiv nannte man früher Handtuchfrau. . Zu Zeiten, als man noch Schondecken übers Sofa legte.

0 Köstlich 19.10.2012, 20:31 Uhr

@ Vroni - wegen GPS: Ich...

@ Vroni - wegen GPS: Ich navigiere nach der Sonne und nem vollen Tank. . Wenn beides dann unter- bzw. zur Neige geht schaue ich auf eine Karte oder frage mich durch. . Klar kommt da so mancher Umweg bei raus, das störte mich bisher aber nie.

0 Veil of ignorance 19.10.2012, 21:03 Uhr

Javall, da haben Sie...

Javall, da haben Sie natürlich recht. Wenn da so ein geisteswissenschaftlicher Heros ein Experiment mit fünf Hunden durchgeführt hat, erklärt das natürlich alles!1 . Dass die Daueremanzipation transzendenzloser Individuen nur geschichts- und gesichtslose Konsumenten erzeugt, hat damit nicht zu tun.

0 apreslude 19.10.2012, 21:44 Uhr

Liebe Donna Laura, (19.10;...

Liebe Donna Laura, (19.10; 11:58) . ich fürchte, ich weiß nicht, was ich dann getan hätte, ich denke vorher selten über Eventualitäten nach. . Wenn ich jetzt aber doch nachdenke, ein Mafiaboss mit drei schlechtgelaunten Schränken und Rottweilern hätte doch sicher einen dieser Herren (oder einen der Hunde) als Chauffeur beschäftigt und der wäre wohl im Wagen sitzen geblieben? . Ohne zu wissen, wer der örtliche Mafiaboss ist, nehme ich an, dass dieser als distinguierter und eher unauffälliger Geschäftsmann auftritt. Wer kann auch ahnen, dass der charmante, temperamentvolle Kellner in einem seiner italienischen Nobelrestaurants, der vor allem bei den Damen große Erfolge feiert - was für ein Mann - , dass also dieser Kellner nur deshalb kellnert, weil ihm in seiner italienischen Heimat der Boden zu heiß geworden ist und er in Deutschland ein wenig Ruhe finden soll. Unbehelligt von Polizei und Justiz. Die Mafia, das sind ordentliche Leute und katholisch sind sie obendrein. Und eine Schießerei wie vor Jahren in Duisburg darf eigentlich nicht vorkommen, so etwas stört den Betriebsfrieden. Wir haben hierzulande doch schon genug mit bärtigen Salafisten und jetzt auch noch mit dem Ku-Klux-Klan zu tun. . Nein, nein, das war das typische Fahrzeug von einem dieser Weicheier, die ohne ihr Auto nichts sind und wenn ich erwischt worden wäre, dann hätte ich eine Antwort parat gehabt. Auf diese Auseinandersetzung hatte ich mich fast schon gefreut.

0 perfekt!57 19.10.2012, 22:07 Uhr

Gruesse aus dem sonnigen...

Gruesse aus dem sonnigen Süden. Tip top, begeistert , gelacht. Weiter, mehr. Stark. . Had nice advanced Algarve geocaching experiences today. *G* . Gute Reise morgen.

0 perfekt!57 19.10.2012, 22:34 Uhr

Die eigentliche Absicht des...

Die eigentliche Absicht des Textes wurde aber gar nicht verstanden. . (Gab es eine? *g*)

0 mediensegler 19.10.2012, 22:51 Uhr

Filou 19. Oktober 2012,...

Filou 19. Oktober 2012, 17:23 Warte, warte noch ein Weilchen, dann kommt die Schwarzer mit dem Beilchen.

I hope I don´t fall in Love...

I hope I don´t fall in Love with you. http://www.youtube.com/watch?v=DCScGlX-ajg&feature=related … Der Raum ist überfüllt, Leute überall Und ich frage mich, soll dir einen Platz anbieten? Wenn du dich hinsetzt mit diesem alten Scherzkeks, nimm den finsteren Blick und brech ihn. Bevor der Abend vergeht, glaube ich, könnten wir es schaffen, Und ich hoffe, dass ich mich nicht in dich verliebe. Die Nacht stellt seltsame Sachen an mit dem Innenleben eines Mannes, Solche Raubtiergefühle, die du nicht verstehen kannst. Ich dreh mich um, dich anzuschauen, du zündest eine Zigarette an, Ich wünschte ich hätte den Mut, dich um eine anzuschnorren, aber wir haben uns nie getroffen, Und ich hoffe, dass ich mich nicht in dich verliebe. … Last Exit to .....? Und hier bitte weinen Sie um all die Tralalas in der Welt. http://www.youtube.com/watch?v=C0Z3d2VjAWM&feature=watch-vrec

0 Dreamtimer 20.10.2012, 06:53 Uhr

"Wir Frauen lieben die...

"Wir Frauen lieben die Phantasien des Publikums, wenn wir mit einem gutaussehenden Mann auftreten. Es glaubt Jeder und Jede, Zeuge eines erotischen Schaeferspiels zu sein. Wir Frauen brauchen diesen Spiegel solange nicht dieser haessliche Vogel aus der Luke der genetischen Kuckucksuhr etwas vom Verschwinden der Moeglichkeiten kraechzt." . Das "schöne, kluge, Mädchen" wirkt ein wenig wie eine aufgeklärte Lacanianerin, wenn sie die Phantasie der anderen ( Frauen? ) und den Spiegel des Imaginären zum Kern der Sache erklärt. Allerdings ist das doch nicht ganz dieselbe Sache, denn obwohl der Große Andere bestimmt, wie sich die Frau kleidet, bewegt, benimmt usw. soll dessen Blick verführt werden und gerade darin besteht dann der Lustgewinn und eine weitere Potentierung des Potentials. . Besteht eine Fortsetzung dieser Potentierung des Potentials nicht in der SUV-Mama, die Raupe die dann eines Tages aus dem schönen Mädchen wird, um, im D.A. Sprachgebrauch, zu einem weiblichen "Optimierer" zu werden - einer gealterten Prinzessin, die glaubt, die Phantasien des (weiblichen? ) Publikums nur noch durch materielle Statussymbole und ganz tolle Kinder befriedigen zu können? . "Es gibt keine Schluffis. Schluffis sind die Erfindung frustrierten weiblichen Machtstrebens. Frau ist diesem Mann, den sie Schluffi nennt, nicht gewachsen, weil sie ihn garnicht verstehen kann." . Schluffis alltäglicher Kampf um die Selbstbehauptung im Mainstream beschäftigt ja mittlerweile unzählige Kommödien. Er ist der Kollaps der Wellenfunktion des weiblichen Imaginären, der "nette Typ" als Residuum im Realen. V.a. ist er besser als gar nichts und weit besser als eine männliche Primadonna, die auf ihrer Weise der weiblichen das Licht stiehlt: wenn er spricht hört man sie nicht mehr, wenn er auftritt, sieht man sie nicht mehr... Nun sind, zumindest nach meiner Beobachtung, die Frauen längst im Realen angekommen und haben das Reale zu ihrer Moral gemacht. Sie wissen schon mit 20, das Schluffi ihr Horizont ist und arrangieren sich mit ihm, weswegen er als Figur der Dialektik zwischen Papa und Schluffi entfällt. So kann Frieden entstehen. Insofern haben Sie natürlich Recht, dass Schluffi nicht existiert, aber wir reden ja über eine nur angedeutete, quasi literarische Figur und nicht über eine Tatsache.

0 Dreamtimer 20.10.2012, 10:15 Uhr

"Um auf das eigentliche Thema...

"Um auf das eigentliche Thema zurückzukommen, meine ich, dass in der Zeit der großen perfektionierten Megamaschine, in der wir schon seit mehr als drei Generationen leben, der ungeheuren Macht-und Kapitalzusamenballungen, des exponentiellen Ressourcen- und Energieverbrauchs die menschliche Sexualität unser letztes verbliebenes Rückzugsgebiet ist." . Dann sind wir aber wirklich arm dran. . Aber was meinen Sie mit "Rückzugsgebiet" und Rückzug wovon? Ich vermute das, was Ihnen mit Widerstand und Anarchie vorschwebt ist doch etwas anderes, als eine Art 68er Anti-Kapitalismus im Burning Man Stil oder eine Turbulenz in der mittelalterlichen Ständegesellschaft, nur wer und was soll darauf reagieren? Die "Megamaschine", d.h. diese globale Gesellschaft ohne Gesellschaft? Was Sie sagen, erinnert mich ein wenig an Filous Prinzessin, die sich imaginär in der Fantasie des Publikums bewegt, nur das es diesmal eine Art Che Guevara Traum ist, vom romantischen Widerständler. All das fließt mühelos durch die Megamaschine hindurch. . Im Kontrast dazu fand ich "Life after people" sehr entspannend. Ich hatte zum ersten Mal das Gefühl, wie es sein muss, wenn einem die Sünden vergeben werden. In diesem Falle ist es die Natur, die die Erinnerung an den Menschen verliert. Die Megamaschine wird sozusagen biologisch und geologisch abgebaut.

Ich glaube, wir haben in...

Ich glaube, wir haben in Theorie und Praxis des Schluffismus das Kind im Manne sträflich vernachlässigt. Danke für die Erweckung, Filou. Jener erwähnte Kind-Komplex verdient nämlich höchste Beachtung. Ja, mehr noch. Er benötigt Einhegung, Struktur und klare Ansagen. Verdrängen läßt er sich nicht. Ich glaube ja, daß 90% aller Beziehungsprobleme daher kommen, daß Frauen keine klare Ansagen machen können und Männer die mäandernden Kritizismen gar nicht wahrnehmen. Also statt: deine Hose sieht besch...eiden aus, kommt: hast du letztens die neuen Zeichnungen von Karl Lagerfeld in der Kunsthalle gesehen? Wie soll Mann sich mit solch hermeneutischen Problemen auseinandersetzen können, während die Modelleisenbahn läuft und die BR-125 gerade an Weiche 3 entgleist ist?

0 Thorsten Haupts 20.10.2012, 11:04 Uhr

@Plindos - Macht: ... Einer...

@Plindos - Macht: ... Einer Runde spenglersches und toynbeesches Geraune? Oder darf's eine Prise Ernst Jünger oder Botho Strauss sein? ... Gruß, Thorsten Haupts

@ achwas Last Exit? At the...

@ achwas Last Exit? At the End of the Road http://www.youtube.com/watch?v=9nOd5_Bdc8I

Der Antischluffi. Dem masc....

Der Antischluffi. Dem masc. Adolescenten ist seit mind. zwei Generationen der Vater abhanden gekommen. Das fängt schon im Kindergartenalter an und geht in der Schule weiter.. Immer wird er von weiblichen Seelen betreut. Ganz schlimm, wenn er von der Alleinerziehenden bemuttert wird. Und so geht es immer weiter. Irgendwann isser fertich, der Schluffi. Meinem Enkelsohn, der vor vier Jahren mit intakter Familie nach Bayern umzog, er war da gerade 10 j. alt, hatte große Schwierigkeiten mit seinen neuen Schulkameraden, wohl auch schon vorher. Er wurde immer hoppgenommen. Pappi hatte über seinem hochqualifizierten Job vergessen, dass der Sohn Vorbild und Anleitung brauchte. Bei einem Besuch habe ich ihm, dem Enkel, gezeigt wie man der Übermacht der Bagasch Herr wurde und mit ihm in Wald und Flur trainiert. Das Ergebnis war frappant. Vier auf einem Streich. Er wurde in kurzerZeit zum Fußballchamp und allseits geachteten Haudegen. Bald war die ethische Ausbremsung nötig damit das erforderliche seelisch -körperliche Gleichgewicht herrschte. Fazit: Es geht nicht darum Zündelheiner oder Schlägertypen heranzuzüchten, sondern die eigene Kraft der Selbstbehauptung in schwierigen Situationen zu erlernen und sich selbst zu bemeistern. Weibliche Wesen haben wohl nicht so große Probleme damit in der heutigen Zeit in und mit dieser entscheidenden Phase. Die alten Stammesgesellschaften hatten nicht umsonst für diese Zeit des Übergangs für beide Geschlechter besondere Übergangsriten entwickelt. Die abstrakten Abschlußprüfungen unserer Zivilisation können diesen Ritus nicht ersetzen. Kommunion oder Konfirmation sind lediglich die halbe christliche Antwort auf diesen notwendigen Beginn/Abschluß von etwas Neuem. Von der DDR-Jugndweihe ist auch nicht allzu rühmliches in dieser Richtung bekannt. Das mögliche Scheitern des Schluffis wurde uns in verschiedenen Variationen im politischen Herbst 2011 unter "Muttis" Fittichen an zwei Figuren exemplarisch öffentlich vorgeführt & gezeigt. http://www.thalia.de/shop/home/rubrikartikel/ID6081519.html?ProvID=10907022

0 Der Tiger 20.10.2012, 11:30 Uhr

Noch so eine...

Noch so eine Schluffigeschichte… Schnucki’s Rückkehr: . http://www.nzz.ch/aktuell/international/seehofer-arbeitet-an-guttenbergs-comeback-1.17700624

0 bertholdIV 20.10.2012, 12:16 Uhr

@DA schau'n's mal. Eine der...

@DA schau'n's mal. Eine der letzten Altlasten wird von der CSU entsorgt: http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/kontrovers/121017-kontrovers-donauausbau-104.html

Man kann über Sibylle Berg...

Man kann über Sibylle Berg geteilter Meinung sein (anorektisch, neurotisch, depressive Schwarzmalerin), aber was sie diesmal zu sagen hat über "Verrichtungsboxen" in der Schweiz, trifft den Nagel auf den Kopf: http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/kolumne-von-sibylle-berg-ueber-prostitution-a-861615.html . Um Libertin-Sätze zu illustrieren, wie (memoriert): Man solle sich als 30igerin doch ein Herz nehmen und den armen testosteron-geplagten Jungmännern Erleichterung verschaffen. Freiwillig, warum nicht? Aber wer als 30jährige versteht sich schon als Pron-Mutter-Teresa. Nicht viele. Sexmitleid dürfte für die meisten eher ein Zeichen sein für einen sauberen Dachschaden. @ Plindos I agree that we disagree. :-) Sexualität ist doch schon längst gezähmt: Wenn beide erschöpft von ihrer Irrenanstalt, respektive Firma, spät nach Hause kommen, wollen sie nur noch in ihr Körbchen. Um rumzuflauschen. Für mehr Archaisches fehlt jede Energie. Das Archaische (Ran an die Mutti, Stress, Flucht, Wegrennen oder erfolgreicher prophylaktischer Angriff, Zähne zeigen, Siegerpose oder nur reiner Existenzkampf ums Nötigste) ist unter der Herrschaft der Gruppendynamiker ihrer Firma schon genügend resorbiert und aufgebraucht worden. Man wünscht nur noch Ruhe, Frieden, Eierkuchen. Um sich für morgen zu stärken, damit man irgendwelchen ungebändigten Gruppendynamikern wiederum in ihre großen und kleinen Eierkuchen treten kann. . [Bin nicht ohne Grund selbständig geworden: Irrenanstalten sind nichts für mich. Man könnte zwar das Beste daraus machen, hergehen und selbst den anderen tüchtig auf den Geist gehen. Vielleicht macht das sogar archaischen Spaß. Aber nur wenn man die Position und den irren Blick dazu hat.]

@mediensegler...19. Oktober...

@mediensegler...19. Oktober 2012, 22:28 Handtuchfrauen? Nie gehört. . Ich kenn´ nur Linus mit der Schmusedecke. http://www.youtube.com/watch?v=RAPPPCDaBVY

Dreamtimer@: Ach was, ich bin...

Dreamtimer@: Ach was, ich bin kein Träumer-was Sie mir unters Hemd jubeln wollen ist nur ein Ausweichmanöver. Schön, dann bringen Sie doch mal eine konzise & praktikable Lösung, die meinen engbegrenzten Horizont weit übersteigt ,-) Die Fliou´schen Gednkenspiele auf die privaten Querelen von zwei Gegenpölchen bringens, trotz lustiger Ironie, doch auch nicht. ThorHa@: Sie haben mich, fast, ertappt. Wenn es nur nicht so eitle Selbstbespiegelung wäre. Iim Fintieren sind Sie wirklich nicht schlecht. Aber Sie wissen´s genau, zum Schluß läufts dennoch auf eine geraden Stoß hinaus.

@ Plindos " es geht darum ......

@ Plindos " es geht darum ... die eigene Kraft der Selbstbehauptung in schwierigen Situationen zu erlernen und sich selbst zu bemeistern. Weibliche Wesen haben wohl nicht so große Probleme damit, in der heutigen Zeit in und mit dieser entscheidenden Phase. " . Es kann einem so vorkommen. Wahrscheinlicher ist, dass den Mädchen von Alleinerziehenden zum Lernen der echten Souveränität ebenfalls der abwesende Vater - und eine im Überlebenskrampf nicht permanent überforderte und daher ebenfalls geistig abwesende Mutter - fehlt. Mädchen sind wohl nur etwas angepasster und neigen weniger zu unsozialen Auffälligkeiten. Wobei das auch zurückgeht, sie ziehen nach. Aber Vaterkomplex haben sie ebenfalls ordentlich. . Wie man an der vaterkomplexigen A. studieren kann. Wobei diese sicherlich in begüterter Situation aufwuchs und vermutlich keine pausenlos überforderte, in prekären Jobs arbeitende Mutter am Backen hatte. Sondern eine, die nicht im Hamsterrad war und - hoffentlich und vermutlich - geistig anwesend war.

0 Frundsberg 20.10.2012, 20:12 Uhr

@plindos 17.10., 21:54: Wie...

@plindos 17.10., 21:54: Wie viel Scheitern, Geschlechterfrust und Überbewertung der Sexualität birgt sich in diesen tollen Kommentaren - das ist mehr als Lebensberatung, das ist die Realität. Was wollen Sie mehr? Leben Sie! Mit oder ohne Gschpusi. Mihi est propositum in taberna mori ubi vina proxima morientis ori. Tunc cantabunt laetius angelorum chori: 'Sit deus propitius huic potatori'.

0 diktionaftis 20.10.2012, 20:42 Uhr

liebe donna laura (gestern,...

liebe donna laura (gestern, 21:11), Mister Koons hatte sich seinerzeit mit Ilona Staller ablichten lassen (kann man, sofern man das möchte, z. B. in einer Schwarte, die im Taschen-Verlag erschienen ist, bestaunen. Oder goorgeln) Schön ist was anderes. Ob er dabei viel gedacht oder gesprochen hat, weiß ich nicht - aber er hat ja doch a bissl was von sich preisgegeben ... würde nicht jeder machen. Alles für die Kun$t.

@Vroni - Irrenhaus: ... Häte...

@Vroni - Irrenhaus: ... Häte Ihnen vor einigen Jahren noch zugestimmt. Aber mit richtigen Mischung aus Zynismus, Restprofessionalismus, Abenteuerspielplatzansatz und Kenntnis der Geschäftsordnung kann das richtig Spass machen :-). ... Gruss, Thorsten Haupts

0 The Great Artiste 20.10.2012, 22:00 Uhr

Na, das ist doch eine schöne...

Na, das ist doch eine schöne lebendige Diskussion, und das war der Kern, auf den ich hinaus wollte. . Bei den verbalen Prügeln, die ich für meine provokante Idee, unausgelastete Frauen sollten - statt sich im Frust über potentielle Schluffi-Partner, die sich nie für nix entscheiden können, anzuöden - auf die Jagd nach Frischfleisch(?!) gehen, möchte ich betonen, dass ich das nicht als selbstlose Samariterdienste am Jungmann gesehen habe, sondern dass beide etwas davon haben könnten. Auch der Junghirsch gibt sich her - und hin. . Ich hab das jetzt nicht bis ins letzte Detail durchdacht, aber ein bisschen win-win Situation habe ich mir dabei vorgestellt, da mir der Wind zugetragen hat, dass die Kräfte einen Mann weit eher verlassen als eine Frau, wenn sie denn erst mal an der Sache ihren Spass gefunden hat. Einmal in die Situation gekommen, dass die Realität die sexuellen Phantasien einigermassen eingeholt hat, wird man ein gutes Stück realistischer, und sieht um so klarer, wie viel wertvoller eine zuverlässsige Liebe ist als alle feuchten Träume - oder die damit verbundenen Probleme. Es wäre nur schön, wenn man nicht ganz so hygienisch moralisch einwandfrei leben müsste, und ich bin da keiner der die eheliche Treue zu allererst körperlich definieren würde. Allein Donna Laura konnte wohl der Idee etwas abgewinnen und fragte zurück, wie ich es diesbezüglich mit meiner eigenen geliebten Gattin halten würde. . Ich denke, in einer engen gelebten Beziehung ist es rein logistisch schwierig, eine Zweit- oder Drittbeziehung zu exercieren, ohne irgendwem nicht Geringerschätzung widerfahren zu lassen, während andere Formen des Mehrpartnergenusses meistens an sozialen und ästhetischen Schranken scheitern. (Die Gegenfrage drängt sich auf: Ein liebender Ehemann, eine vielköpfige Kinderschar, ein von Manneskraftverlust und Flatulenzen geplagter Privatzoo, und zwei leicht konträre Liebhaber - vielleicht können Sie mir Tips geben, wie man da seinen Terminkalender so frisiert, dass er nicht in der Megamaschine unter die Räder kommt.) . TIM, Plindos: Ich sehe es ähnlich, Sex ist sicher noch einer der letzten nicht durchgestylten Bereiche des Lebens ( deswegen die moralische Keule wie im Mittelalter, als nur die Meister und nicht die Gesellen heiraten durften ( und nur so Sex haben durften) - oder die kommerzielle Vergiftung) - Sex bringt keine Erleuchtung, aber wenn man nicht nur lebenslang in dieser Hinsicht ins Märchenland verbannt blieb, sieht man meiner Meinung nach die Welt ein gutes Stück klarer - was eben noch wichtiger und wertvoller ist als ein mit Doppel-Axel eingesprungener Dänenhecht vom Ikea-Vollholz-Schrank. . @ach was: Im Musikgeschmack liegen wir zumindest nicht weit auseinander. Tom Waits war nett.

0 The Great Artiste 20.10.2012, 22:01 Uhr

Ach ja: Hinreichend Attraktiv:...

Ach ja: Hinreichend Attraktiv: Monster ausgenommen.

Auch Monstertoepfe finden...

Auch Monstertoepfe finden ihren Deckel. Ipse olera olla legit. . @Vroni: Ich mochte Frau Berg schon vor Ihrer SPON-Zeit, zwischen wahrem Zynismus und restoptimistischem Sarkasmus chargierend (oder auch wegen ihres Interviews bei Harals Schmidt: http://www.youtube.com/watch?v=3baqMtQv0wQ ), aber diese Kolumne ist doch oft ziemlich harter Tobak. Sie gibt sich gerne libertaer, will aber jetzt die Tugenddiktatur einfuehren. Zugegeben, diese Verrichtungsboxen lassen einen schon etwas an der Zivilisation zweifeln, aber die radikale Schlussfolgerung fuehrt doch auch zu nichts gutem.

0 donna laura 21.10.2012, 08:04 Uhr

die diskussion gefällt mir;...

die diskussion gefällt mir; das können sie daran erkennen, dass ich mich am sonntagmorgen in meine kemenate stahl... . lieber Plindos, mes compliments zur darstellung der hyperperfektionierten megamaschine, die den citoyen einspannt wie eine rattenrennenratte in die mausefalle! da sind sie sehr auf den punkt gekommen. vielen dank! . die ansicht, dass die sexualität als etwas im prinzip schwer vom kapitalismus zu fassendes dennoch immer wieder versuchen unterworfen wird, sie dergestalt einzuhegen, dass sie als krüppelwesen in form von käuflichkeit oder in form von unbezähmbarem komplex, der medizinisch behandelt werden müsse (!), auftaucht, um den menschen zu behelligen (!), ihm in solch verwandelter, pervertierter, mutierter (wiedergänger-)form zur unendlichen und zur unendlich peinlichen last zu werden, teile ich unumwunden. wenn der mensch keinen zugang zu seiner sexualität findet, so findet er doch sicher in sein büro und in sein einkaufscenter, um es kurz zu fassen. zudem ist er leichter dirigierbar, wenn er ängste und scham entwickelt. . lieber diktionaftis, naja, was hat koons schon von sich preisgegeben. ein paar rein äusserliche aufnahmen. eine pure oberfläche, so glatt, glatter als solcherart die parodierten situationen, festgehalten in meissen. . lieber The Great Artiste, sie weichen aus, mein lieber. sie sagen nicht, was sie ihrer angetrauten zugestehen. . nun, sie fragen stattdessen meine parvität, ein kleines manöver, das mir recht sein sollte. seit einigen jährchen lege ich nun, ein wenig larviert zwar, doch die gestaltung meines privatlebens vor, jedoch man kann sich ja nicht alles merken: die tiere machen noch die wenigste arbeit, ausserdem gibt es noch mitarbeiter. bei den erbinnen und erben helfen eine perle, die versammelten männer sowie die cicciolina von gary (um mal das pendant zu ciccio zu benennen; sie ist jedoch ganz anders als ilona staller, und zuweilen wechselt sie) mit; daneben gibt es noch die eltern; unter der woche leben ein paar der kleineren zöglinge bei meinen altvorderen, da sich dort ihre schule befindet. sie sollen auf dieser ein bestimmtes fach lernen, das man woanders nicht lernen kann. die grösseren sind im internat; der älteste hat es über den teich geschafft und studiert. nur die kleinsten im kindergartenalter sind unter der woche hier bei uns; am wochenende ist meist eine kleine hölle los; erst die jagd, dann die famille... ciccio lebt mit auf der burg und hat seinen eigenen trakt, und überhaupt sind die beiden herren recht gut miteinander befreundet und teilen einen teil ihrer hobbys; man wird sie daher auch einmal zusammen los. da gary beim konzert regelmässig superentspannt in morpheus arme sinkt und ciccio das gefidel und die pausen wohl etwas zu verwerflich findet, bleibt nur der terminator, den ich seinerseits oft genug beim sport weiss. es klingt komplizierter als es ist; dazu gehört eine grosse portion uneingeschnapptheit und zuverlässigkeit bei allen beteiligten. da immer mal etwas schief gehen kann, muss man aber stets sehr zeitig vorwarnen, und man hat absprachen einzuhalten, sowie menschenmöglich, weil sonst ein kleines mobile heftig ins schwanken kommt. natürlich sitzt man auch mal alleine da, was im übrigen auch sehr entspannend sein kann. . also, lieber The Great Artiste, wie wäre es mal mit einem schönen one-man-abend bei einer flasche wein, während ihre gattin ein wenig jagt und fängt? halten sie das aus?

@The Graet Artiste, Wenn Sie...

@The Graet Artiste, Wenn Sie sicher sind, dass Ihre Frau, alles was Sie geschrieben haben, auch lesen kann...danach mit Ihnen Arm in Arm zum See geht, dann wird alles gut. Wenn Sie meinen, sie solle es lieber nicht lesen….tja, sie wird es wohl ahnen. Liebe / Sex / Familie nach Terminkalender, ich glaube da werden alle irgendwann völlig irre. Beziehungstaten ... nachzulesen lesen bei Schirach Ehrenmorde... werden in der örtlichen Blödzeitung ausgebreitet. . Nur so: In kenne ein Paar die eine Ehe seit 25 Jahren OHNE Sex führen, weil die Frau es so will; es wird NIE darüber gesprochen, es ist ein TABU. Sie liebt ihn, er "der Mann ihres Lebens" und sie würde, immer immer zu ihm halten. Zum Glück liebt er sie auch (was er für "Opfer" bringt, keiner weiß es) Beide sind heiter und gelassen, und weil die „Modalitäten“ klar sind, kann sie auch Zärtlichkeit und Nähe zulassen und geben. Beide haben einen ähnlichen Humor, es wird viel gelacht. Als Gast wird es einem da immer warm um`s Herz. . Ein anderes Paar, da wusste die Frau von Anfang an, dass sie nur mit ihrem „Auserwählten“ Kinder haben und Zukunft aufbauen will. Sie tut alles für die Familie, den fast jedenTag stattfinden Sex erträgt sie, ist aber tagsüber furchtbar „handscheu“ , weil sie nicht sicher ist, was kommt nach dem „Streicheln“. Sie kennt die einleitenden Streicheleinheiten zur Genüge. Es fröstelt einem als Gast, deren Humor ist mit fiesen Spitzen durchwebt. . Richtig ausgelassen sind Frauen bei ihren schwulen Kumpels. Da wird gegackert, auch geflirtet - einfach nur so aus Spaß an heiterer Erotik , diesem grandiosen SPIEL. . SEX als Waffe - wer ist in der Lage zu erkennen, wann eine Grenze überschritten wird? Grenzüberschreitungen beginnen ja schon viel früher... Respekt - bittschön auch bei Kindern; diese als Lifestyle- Objekte zu halten, diese in Edelkarren herumzufahren, aber immer ins Handy zu quatschen, ist eine Missachtung der (kleinen) Persönlichkeit. Amen. Jaja so soll es sein. . Andre Gorz schreibt in seinem Brief an D. "Du wirst zweiundachtzig. Du bist sechs Zentimeter kleiner geworden, du wiegst nur noch fünfundvierzig Kilo, und immer noch bist du schön, graziös und begehrenswert. Seit achtundfünfzig Jahren leben wir nun zusammen, und ich liebe dich mehr denn je. Wieder trage ich eine verzehrende Leere in meiner Brust, die einzig die Wärme deines Körpers an dem meinen auszufüllen vermag." Aber er schreibt auch, dass er ihre Hingabe fälschlicherweise als SCHWÄCHE ausgelegt hat. So ein kluger Mann und doch so töricht. . Jaja so hat nun jeder eine andere Sicht auf die Liebe. . In der Musik geben wir uns"gefahrlos" unseren Sehnsüchten hin: Peter Fox - Haus am See: Und am Ende der Straße steht ein Haus am See. Orangenbaumblätter liegen auf dem Weg. Ich hab 20 Kinder, meine Frau ist schön. Alle komm'n vorbei, ich brauch nie rauszugehen. Hier bin ich gebor'n, hier werd ich begraben. Hab taube Ohr'n, 'nen weißen Bart und sitz im Garten. Meine 100 Enkel spielen Cricket auf'm Rasen. Wenn ich so daran denke, kann ich's eigentlich kaum erwarten. http://www.youtube.com/watch?v=kIiFzPQzCfw&feature=related Alles nur ein Traum...

@ achwas 10.05h I once got a...

@ achwas 10.05h I once got a temporary holiday job working for a German and soon after I started work in the firm I got a phone call at home. Der Anrufer gab sich als Mitarbeiter bei einer Sex-Research-Institut aus und wollte ein paar Fragen stellen :) Doch da er Hochdeutsch sprach wusste ich sehr wohl wer er war und habe aufgelegt.

@ Fionn 20. Oktober 2012,...

@ Fionn 20. Oktober 2012, 13:08 Ich musste einen anderen Link nehmen… wg. der GEMA :-( Ich nehme an, Sie meinten den da, mit der hübsch gezeichneten Animation. http://www.youtube.com/watch?v=HVvkoK7lebc …ein wenig rumfliegen (heiter immer weiter) und dann flutscht sich´s am Ende (bescheiden) in einen neuen Kreislauf. Niedlich - und - weise. Übrigens bei den Peanuts gab´s 1985 den ersten Schluffi zu sehen: Charlie Brown...

0 mediensegler 21.10.2012, 10:38 Uhr

achwas20. Oktober 2012,...

achwas20. Oktober 2012, 19:24 Ein blöder zynischer Machospruch Anfang der 80er. Deswegen ja der Verweis aufs Sofa, das unter der Decke meist nicht besonders schön und neu ist. . Zum Thema Nr.1 ein netter Song von Danzer . http://www.youtube.com/watch?v=t0WwCKvk1AE . komm, zieh dich aus, denn ich möchte dich nackt sehen, komm, zieh dich aus. ich möcht dich nackt sehn, du bist sicher wunderschön, komm, zieh dich aus. du brauchst dich nicht zu genier'n, denn ich liebe dich und du wirst sicher nicht frier'n, denn ich liebe dich, aber bevor ich dich liebe zieh dich bitte aus. komm hier auf's bett, denn ich möchte dich küssen, komm hier auf's bett. ich möcht dich küssen bis zu deinen füßen, komm hier aufs bett. laß deine strümpfe ruhig an, denn das liebe ich ja, laß die strümpfe ruhig an, denn das liebe ich aber bevor ich dich liebe, komm bitte ins bett. komm, zieh dich an, denn ich möchte nach haus gehn, komm zieh dich an. ich möcht nach hause gehn und meine mutter sehn, komm zieh dich an. du brauchst dich nicht zu genier'n ... sowas kann jedem passieren, aber bevor's noch einmal nicht passiert, zieh ich mich doch lieber an

0 mediensegler 21.10.2012, 11:14 Uhr

achwas 21. Oktober 2012,...

achwas 21. Oktober 2012, 11:05 Aus Erfahrung in meinem Umfeld kann ich sagen, Ehen ohne einvernehmlichen $€X gehen irgendwann den Bach runter, es sei denn die Ehe ist eher eine Fusion von Vermögen, da nimmt sich dann jeder seine Freiheiten. Scheidungen erfolgen meist nach aufgeflogenen (verheimlichten) Seitensprüngen.

0 mediensegler 21.10.2012, 12:34 Uhr

Vroni 20. Oktober 2012,...

Vroni 20. Oktober 2012, 16:36 Rumflauschen? . Stelle mir das gerade vor. Beide Ehepartner kommen nach Hause, nachdem in der Firma die üblichen Idiotien bewältigt bzw. ertragen wurden, und dann sagt der eine: "Hallo Schatz, brauchst Du Flausch?" . Ich glaube, DAS IST ein Scheidungsgrund.

0 mediensegler 21.10.2012, 12:43 Uhr

Heinz Rühmann in Briefträger...

Heinz Rühmann in Briefträger Müller nach durchzechter Nacht im fremden Bett: "Wie kommen Sie dazu, mich in Ihrem Bett zu duzen"

0 A. Rodriguez 11.11.2012, 13:05 Uhr

Interessante Perspektive. Die...

Interessante Perspektive. Die Darstellung erinnert mich an die Vateridealisierung eines "true prep", beschrieben in dem gleichnamigen Buch.

@ The Great Artiste: Danke...

@ The Great Artiste: Danke für die alternativen Betrachtungsweisen! "Freiheit findet im Kopf statt" sagte mal jemand, welcher 10 Jahre in Südafrika in Einzelhaft gesessen hat. Zudem ist Moral wandelbar ;-)

ist eine Kunstfigur, die seinem Verfasser nicht vollkommen unähnlich ist.