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Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Der Schnee, auf dem sie alle talwärts fahren

| 356 Lesermeinungen

Keine Macht den gesellschaftlich nicht akzeptierten Drogen: Dank historischer Gewöhnung sieht man bei Alkoholexzessen vieles nach, was bei illegalen Drogen schwerste gesellschaftliche Konsequenzen hätte.

Bier her, Bier her, oder ich fall um

In jenem Winter vor 25 Jahren war das Wetter in Chamonix bestechend schön. Und obwohl ich es nicht wirklich auf die M. mit ihren Rehaugen aus der heimischen Wäschereiendynastie abgesehen hatte, nahm ich wohlwollend zur Kenntnis, dass sie mich nicht gerade ignorierte. Denn die Sonne brannte auf meiner Haut, und während andere dick in Overalls eingepackt waren, raste, wedelte und sprang ich in Jeans und einem weissen Pullover über die Pisten und Buckel. Unter blauem Himmel und in Bewegung war es warm genug, auch wenn die Lufttemperatur auf über 3000 Meter Höhe allenfalls arktische Werte erreichte. Aber ich war jung und dumm und sehr zufrieden mit meiner Aussenwirkung. Zudem hatte ich gar keine Alternative, denn mein Overall lag in einer Plastiktüte im Hotel, sauber zugeknotet, und würde auch bis zum Ende der Reise dort bleiben. Generell war der Overall – wir alle trugen sie damals, es war die Zeit von Fire and Ice – auch körpernah und schick, aber nach der dritten Nacht leider nicht mehr tragbar. Hätten sich Wolken vor die Sonne geschoben, wäre ich fraglos in Chamonix erfroren, aber es blieb eine ganze Woche schön, und die Rehaugen der M. lagen freundlich auf mir, der ich einen recht wagemutigen Eindruck machte.

Bild zu: Der Schnee, auf dem sie alle talwärts fahren

Nach Chamonix fährt man von uns aus erst durch Österreich und dann durch die Schweiz. Unsere Eltern hatten uns damals ohne Sorge und Mobiltelefon ziehen lassen, weil die selbst organisierten Reisen der Jahre davor auch insofern glimpflich ausgegangen waren, als dass alle gesund und munter und ohne Schwangerschaften nach Hause kamen. Ohnehin war die Gruppe – Abiturienten aus besseren Familien – gut gemischt, da gab es waldschneisenräubernde Antialkoholiker wie mich und langsame Raucher wie den W., so dass wir zur eitlen Hoffnung Anlass gaben, man werde sich gegenseitig schon irgendwie einbremsen. Im Grossen und Ganzen galten wir als vernünftig, wohlerzogen und hatten die Schulzeit bislang ohne Verweise und Durchfallen absolviert. Die Reise hatten wir in einem Teehaus über Assam und Darjeeling beschlossen. Meine Eltern hätten nicht erwartet, dass ich dann ohne Schutzkleidung die Buckelpisten hinabrasen und hoppeln würde, aber sie konnten ja auch nicht ahnen, dass der Bus in Österreich anhielt. Und jemand auf die weniger gute Idee kam, dort Strohrum zu kaufen. 80% Alkohol, mit einem braungebrannten Skifahrer als Werbefigur.

Dabei waren auch der K. und die B., und weil sie sich zerstritten und der V. daran Schuld war, endete die eine Hälfte des Strohrums im K.. Der war auf der Piste eher langsam und den Alkohol schon etwas gewöhnt. Die B. überlegte es sich dann doch anders und sollte später den K. heiraten, und, was man so hört, inzwischen auch trockengelegt und zu einem reaktionären Vorzeigepapa gemacht haben. Naturgemäss endete der V. deshalb nicht in der B., sondern wieder allein auf unserem Zimmer, wo er dann die andere Hälfte der Flasche in sich hineinschüttete. In der nachfolgenden Nacht schaffte es es physisch nicht mehr ins Bad, sondern nur noch zu meinem sauber auf einem Bügel aufgehängten Overall. Und deshalb weiss ich, wie gut weisse Zopfpullis und normale Hosen auf Pisten bei Frauen ankommen. Durch Zufall und Erbrechen.

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Diesen Drogenmissbrauch nennt man dann erstaunlicherweise „gesellschaftlich akzeptiert”, wie auch die Wochenendsäufer vor meinem Haus und diverse andere Vorkommnisse, die mal mehr, mal weniger oft im Polizeibericht auftauchen. Man muss da nicht gross drum herum reden: Die Zahl der nach dem Nachmittagstee ausfällig werdenden Grosstanten ist dagegen ebenso niedrig, wie der Vandalismus unter Freunden von Mineralwasser. Die Frage ist also, wie das sein kann: Eine gesellschaftlich akzeptierte Droge, die gleichzeitig gesellschaftlich inakzeptable Folgen hat. In vielen anderen Bereichen geht das definitiv nicht: Man kann nicht dauerhaft offen Prostituierte aufsuchen, ohne einen Reputationsverlust davon zu tragen. Man kann nicht Pokerabende besuchen, ohne dass man das Gerede bekommt. Es gibt keine akzeptable Dosis von Kokain oder Cannabis. In aller Regel macht man es sich ganz leicht: Entweder ist etwas erlaubt, oder führt zur Diskriminierung. Aber Alkohol widersetzt sich lange erfolgreich jeder Einteilung in Gut und Böse. Und je nachvollziehbarer die äusseren Umstände sind, desto eher wird der Exzess auch entschuldigt. Verlässt einen die Frau, darf man sich mit Freunden als Ausdruck des Leids über Wochen hinweg volllaufen lassen, aber dennoch ist Kokain tabu.

Kritisch wird es eigentlich erst, wenn im Rausch „etwas passiert”; allein der Begriff sagt aber schon aus, wie weit man bereit ist, auch hier noch zu verharmlosen. Denn natürlich passiert gar nichts, kein Fernseher wirft sich selbst ein, kein Auto fährt sich selbst in den Graben und keine Gewalt passiert einer Frau in Anwesenheit ihres Ex-Mannes. Auch in schlimmen Fällen ist man immer bereit, den Betrunkenen von dem, was er unter Alkohol tut, abzuscheiden; weil man ihn mag, weil er ansonsten ein feiner Kerl ist, weil man aber auch nicht zugeben möchte, dass zur Fassade der Anständigkeit noch diese unerfreuliche, unbeherrschte Haltung dazu kommt. Gerne wird dann die Tat, wenn möglich, humoristisch aufgearbeitet, denn der Nüchterne soll bitte wieder der Alte sein, und das Lachen löst viele Vorwürfe auf. Die Katastrophen der Leidenschaft von gestern sind die lustigen Anekdoten des Apres Ski von morgen.

Bild zu: Der Schnee, auf dem sie alle talwärts fahren

Alkohol ist nicht nur eine normale Droge, sondern eine Droge mit Geschichte, und sie begleitet die besseren Kreise seit ihrer Existenz. Andere, modernere Drogen haben nun mal nicht die Verankerung in der Kulturgeschichte des Westens, und somit gibt es auch kein Modell des entschuldigenden Umgangs. Dass man die Kontrolle über sich verliert, geht eigentlich gar nicht, aber jede bessere Familiengeschichte wäre keine solche, gäbe es nicht auch genug Fälle, in denen sich der ein oder andere Vorfahr dann doch am Riemen gerissen und sich zu einer trocken fundamentierten Stütze der Gesellschaft entwickelt hat. Wer Haus und Hof dagegen versoffen hat, ist keine gute Gesellschaft mehr, und fällt natürlich auch aus der Überlieferung besserer Kreise heraus, ein Teil der Geschichtsschreibung, der gerne ignoriert wird. Synthetische Drogen, Kokain und Haschisch werden noch einige Generationen benötigen, bis man weiss, ob sie auch so einfach wegzustecken sind, wie Bowle oder 5 Halbe Bier vor 100 Jahren – nach allem, was man so hört, ist das aber eher nicht zu erwarten. Alkohol wird seine Sonderstellung noch länger behalten, selbst wenn die Wodkaflasche von 2012 nichts mehr mit dem Punsch von 1912 zu tun hat.

Oh, bitte, nicht dass ich für die Freigabe anderer Drogen wäre, aber den Stand der kognitiven Dissonanz kann man in Bayern am besten bei der Staatspartei sehen, die schärfstens gegen illegale Drogen vorgeht und sich mit der inneren Sicherheit gern in Bierzelten gross tut. In Bierzelten wohlgemerkt, in denen der Konsum von Alkohol in den letzten Jahrzehnten stark angestiegen ist. Ich werde den Verdacht nicht los, dass man diese Veränderung nach dem Motto akzeptiert: Besser es verdient unsere Spirituosenindustrie, als ein Drogendealer in Mexiko. Letzterer verdient zwar in der Kreativwirtschaft auch – letzthin wurde auf diesem Blog Opel-Werbung geschaltet! – aber im Kern weiss jeder, dass er mit Alkohol Dinge tun kann, mit denen man sich ansonsten besser nicht erwischen lässt. Wir gestatten mehr Exzesse, weil man bei der Droge historisch gewachsene Kompromisse akzeptiert. Nirgendwo ist die Abfahrt ins Tal weiter möglich.

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Und das steht jeder anderen Drogenpolitk, die gern – aktuell von den Piraten – gefordert wird, klar entgegen. Beim Alkohol gibt es Rituale, Übereinkünfte und Konventionen, die es erlauben, dieses und nur dieses Fehlverhalten einzuordnen. Es ist ein Freiraum, mit dem man gleichzeitig gesellschaftliche Verbotszonen definiert. Es ist ein Prosit der imperativen Gemütlichkeit, die ansonsten von weiteren Drogen keinesfalls gestört werden möchte. Irgendwelche Debatten oder Untersuchungen, wie schlimm nun welche Droge wirklich ist, sind vor diesem Hintergrund nicht erwünscht. Es gibt in besseren Kreisen immer nur eine richtige Kultur, und die ist in allen Lebensbereichen dominant. Bei der Anordnung des Bestecks, bei der Kinderaufzucht und beim Exzess. Es muss Silber sein, das Abitur ist unverzichtbar, und wenn Rausch, dann gerne Strohrum, solange es keine richtige Droge ist. So sahen es auch die Eltern vom V., die nach dem Urlaub anboten, einen neuen Overall zu kaufen.

Die ganz schlimmen Geschichten kamen ohnehin erst, als sie das Trinken zusammen mit dem Kettenrauchen bei der Vaterlandsverteidigung lernten, aber da hatte man ja auch Schuldige aus der falschen Schicht, dem man das anlasten konnte.

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356 Lesermeinungen

  1. Der Talfahrt auf dem Schnee...
    Der Talfahrt auf dem Schnee geht immer der Aufstieg voraus.

  2. Ich denke, es liegt daran,...
    Ich denke, es liegt daran, dass viele der unerträglichen sozialen Situationen, die unsere Traditionen und unsere Wirtschaft nun mal von uns verlangen, nur mit Alkoholrausch als Schmiermittel und entsprechend gedämpfter Sensibilität und erhöhter Enthemmung zu ertragen sind. Ich erinnere nur an das Sake-beschwingte Karaoke-Absingen ganzer Büros inkl. Chef in Japan, oder an das hiesige Pendant “Weihnachtsfeier” oder “Betriebsfeier” oder “Fasching”, oder an Treffen von Studentenverbindungen. Auch bei vielen anderen Gelegenheiten, ob Weihnachtsmarkt, Dorfdisco oder westvierteliger Sektempfang, wäre ohne das Schmiermittel doch weniger Lametta und mehr Verdruß. Es ist vielleicht ein bischen so, wie letztens eine Bekannte bemerkte, als sie verdrießlich beschrieb, wie seit dem Rauchverbot in den von ihr frequentierten Etablisments eine Duftmischung aus Parfüm/Deo, Schweiß und menschlicher Abluft die Nase belästigt, wo dies vorher noch der intensivere und schädlichere Tabakgeruch tat, der den Rest aber gnädig übertünchte. Aber wie gesagt, ein, zwei, drei Gläser, und man erträgt auch das und alles andere. Was die anderen Drogen angeht, so sagte man diesen ja teils auch mal eine “Bewusstseinserweiterung” nach, die sich dann auch in diversen ästhetischen Werken niedergeschlagen habe (vgl. Baudelaire, Jünger, Benjamin und Co.). Beim Alkohol dürfte es wohl eher das Gegenteil sein, handelt es sich doch um ein relativ primitives Zellgift, was man den starken Konsumenten ja auch durchaus ansieht. Aber Visionen sind ja auch nicht mehr en vogue, und der Alkohol hilft eben, in unserer Gesellschaft besser funktionieren zu können, als es die Natur mit uns vorgesehen hatte (was weiß die denn schon von Aufstiegskämpfen und Emerging Markets!). Ansonsten gilt aber natürlich auch das alte dosis facit venum, denn wenn ich mich nicht täusche, wurde ein leichter Alkoholrausch früher bei entsprechenden Gegelegenheiten sogar durchaus mal vom Arzt verordnet, und da ging es noch nicht um die Flavonoide. Vom gewaltigen Beruhigungsmittel- und Antidepressivaverbrauch in unseren Breiten soll nun aber nicht die Rede sein, schließlich wäre das kein schönes Thema für ein gepflegtes sonntägliches Beisammensein – Herr Ober? Noch einen Cognac.

  3. Die schneidige Abfahrt.
    Drei...

    Die schneidige Abfahrt.
    Drei Suchtklinikbettenburgen geplant. Sauberes Klientel das, beim Hilfsarbeitet angefangen über den Inschenör bis hin zum Staatsanwalt. Anlässlich der Einlieferung mußten die erst mal auf Intensivstation, wie mir die Betreuer und Ärzte sagten. 25 % fem, 75 % masc.
    Viele sahen dicke weiße elefanten im delirium. manche kratzte einfach sang-u. klanglos ab.
    Sie rauchten alle Kette nach IS und soffen Literweise Kaffee vom Automaten. In den gecoachten Selbsthilfegruppen kam der ganze pychische Jammer der Menschheit ans Licht. Über die Rückfallquoten wollen wir lieber nicht reden.
    Methadon war ein geläufiger Begriff. Drogis waren natürlich auch dabei.
    Ratespiel: Wo hoch schätzen Sie den gefühlten Anteil an Suchtkranken i. d. BRD?
    http://www.drogen-aufklaerung.de/die-methadon-therapie

  4. Sucht ist, was die...
    Sucht ist, was die Gesellschaft als solche definiert, Drogen ebenso. Im übrigen ist das “Es gibt keine akzeptable Dosis von Kokain oder Cannabis.” wohl nicht mehr wirklich richtig. Ich kenne in meiner Altersgruppe genügend Zeitgenossen, die sich, offen und ungeniert, ab und zu einen Joint gönnen. Das beschädigt weder ihre Reputation noch ihren Verdienst, ihre Professionalität wie ihr Einsatzwille sind zur Genüge bekannt und geschätzt.

    Rational betrachtet ist die Drogenpolitik jedes Staates der Erde eine Katastrophe, ernsthafte Änderungen zur grossen Freude des organisierten Verbrechens nicht in Sicht. Das ist nicht auf Bayern beschränkt. Da eine drogenfreie Gesellschaft absolut unmöglich ist – schon der Mensch an und in sich ist nicht drogenfrei – gibt eshalt eine in jedem Staat und mittlerweile innerhalb verschiedner gruppen je unterschiedliche Auffassung dessen, was in welchem Umfang und unter welchen Bedingungen als akzeptabel gilt. In meiner Generation umfasst das mit Sicherheit auch Hasch oder Marihuana, ob das noch für die heute Jüngeren (<40) gilt, weiss ich nicht.

    Gruss,
    Thorsten Haupts

  5. "- aber im Kern weiss jeder,...
    “- aber im Kern weiss jeder, dass er mit Alkohol Dinge tun kann, mit denen man sich ansonsten besser nicht erwischen lässt.”
    .
    Don, das war mal. Zumindest juristisch nicht mehr Goldstandard. Auch wer betrunken Straftaten begangen hat, muss sie voll verantworten.

  6. ...
    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/drogenfund-bei-piraten-vize-barenhoff-a-862264.html
    Subsistenzwirtschaft, der auch von Ihnen so geliebten Piraten passt ganz herrlich!

  7. dosis facit venenum...
    dosis facit venenum

  8. "...facit venenum"....
    “…facit venenum”. Herrschaftszeiten, da will man mal mit klassischer Bildung prahlen, und dann, das ist doch… Herr Ober?

  9. Herr Haupts, ich kann ihnen...
    Herr Haupts, ich kann ihnen (zumindest aus meinem Umfeld) versichern, dass auch in der Generation U40 gelegentlicher Marihuanakonsum nicht mehr (bzw. wieder) zur gesellschaftlichen Aechtung fuehrt.
    Es gibt hervorragende Argumente fuer eine generelle Freigabe von Drogen, nur weiss ich nicht, wo da die Grenze gezogen werden muesste, will man die Gesellschaft vor den schlimmsten doch schuetzen (d.h. sofort suechtig machenden und sehr schnell zerstoererischen – z.B. Crystal Meth oder Crack)
    .
    Im Grunde geht es ja auch gar nicht um die Drogen selbst, sondern darum, wie der Mensch auf sie reagiert. So lange die Form gewahrt wird (also nicht wie vom Don beschrieben krakelt und anderer Leute Eigentum beeintraechtigt wird) stoert mich der Konsum anderer reichlich wenig; ein verantwortliches Handeln natuerlich vorausgesetzt (also so, dass kein anderer gefaehrdet wird).
    .
    Sooderso hat es ja korrekt beschrieben; Politik ist wohl eines der Felder, die ohne Alkohol schwer zu ertragen sind (Polt: “You need a good liver and a good constitution: In Bavaria we call it ‘Bayerische Verfassung'”). Insofern werden unsere Politiker natuerlich die letzten sein, Alkohol zu verbieten. Gut so.
    .
    Uebrigens glaube ich nicht, dass Alkohol nur betaeubend wirkt. Die enthemmende Wirkung in geringeren Dosen kann beim geuebten Trinker wohl auch in hoeheren Dosen “bewusstseinserweiternd” (im weniger engen Sinne als LSD und Co.) wirken. Um Ihre Beispielsliste um ein paar Alkoholiker zu erweitern liessen sich Picasso, Van Gogh (und kommen sie mir nicht mit Tujol, das war im damaligen Absinth in zu geringer Menge enthalten) oder natuerlich Hemingway anfuehren.

  10. Auch dieses Thema zum Verbot...
    Auch dieses Thema zum Verbot und seiner Übertretung. Im Blog-Salon ist manchmal die Rede von Sex und wie kompliziert es alles ist, und ob es nicht auch anders sein könnte. Unbefangen ist das nicht. Die Verbote von früher sind nicht weg. Die sind nach innen gewandert, wo sie sich verstecken. Wenn nun aber Verbot und Überschreitung eine Einheit sind (Bataille, oder ?), dann muß das Verbot klar und die Überschreitung gelegentlich geboten sein. Nix da. An Stelle der Sündenstrafe ist der Wahn des eigenen Ungenügens getreten. Ich bin zu dick, zu dünn, zu alt, zu hässlich, zu arm, zu reich, zu klug, zu dumm. Nur im Bereich eines rasiermesserscharfen Optimum darf man sich erlauben, auf Erotik im Leben zu hoffen. Das macht aber nicht der Kapitalismus, sondern die offenbar elementare Angst vor Übertretung.
    Vielleicht kennzeichnend: Disziplinierende Fragen wie: “Was sagt denn ihr Mann dazu”, oder die Verwendung des Begriffs “Prostituierte”. Ein Behördenbegriff. Kein Mensch sagt “Lichtzeichenanlage” zu einer Ampel?

  11. Was wer konsumiert, soll jeder...
    Was wer konsumiert, soll jeder für sich selbst entscheiden. Weil er sterblich ist, hat er das Recht dazu.
    Wenn er dabei leichtsinnige Fehleinschätzungen und grobe Irrtümer begeht, dann tut er es auch im “sonstigen” Leben, ist also sowieso nicht zu retten. Glotzen oder Zeitung lesen tötet die Gehirnzellen zwar nicht unmittelbar, macht sie aber überflüssig und ist nur mit Bier ertragbar; diese Mengelage wird zum Quell schädlicher Dummheit, der Gegenwart. Was nun schlimm oder schlimmer ist, ergibt sich.

  12. Geehrter Don,

    irgendwann,...
    Geehrter Don,
    irgendwann, während der letzten 20 Jahre ist der Alkohol-“Genuss” zum Alkoholmissbrauch geworden. Zu meiner Zeit wurde auch “gesoffen”, aber es war Hochnot peinlich, sich am nächsten Tag etwa irgendwelche Entgleisungen berichten lassen zu müssen, wie Sie sie vor Ihrer Haustür heutigen Tages erleben. Meine Großmutter pflegte immer zu sagen, wer feiern kann, kann auch arbeiten.
    Ganz was anderes: haben Sie einmal darüber nachgedacht, Ihre Blogbeiträge (mit oder ohne Kommentare) in Buchform zu pressen? Ich lese gerade von Ihren Anfängen an und es wäre schöner, nicht dabei vor dem Rechner zu sitzen, sondern mit einem gepflegten Buch im Garten.

  13. ThorHa, das organisierte...
    ThorHa, das organisierte Erbrechen gewinnt immer.
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    Man könnte natürlich hergehen und problemlos liebgewordene Helpers wie Haschisch bei Schmerzen von Krebskranken auf Krankenschein verordnen. Dagegen stehen: Berge von althergebrachten Glaubenssätzen und wie immer kommerzielle Interessen. Grund: Schätze Haschisch ist billiger als Opiate wie Vicodin.
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    Es gibt Momente, da bräuchte man auch ein Haschisch-Pfeifchen. Als LMAA (Leck-mich-am-A)-Vademecum. Eine Profi-Userin hat mich allerdings gewarnt: “Wenn du grantig bist, wirst du dann nicht gelassener, sondern eher noch grantiger. Hängt allerdings von der Dosis ab. “

  14. Ich habe die Erfahrung...
    Ich habe die Erfahrung gemacht, daß Leute ohne Laster auch sehr wenige Tugenden haben.
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    Will heißen: Ohne Drogen ist das Leben zu fad.
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    Beste Grüße an den Autor.

  15. Ohje, der boese Alkohol!
    Als...

    Ohje, der boese Alkohol!
    Als Freund franzoesischer Rauschmittel (Camembert, Rotwein, Calvados, Cointreau und Crepe-Grand-Marnier, Rameau-Opern) brumme ich “tiefer haengen”.
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    Leute, die nicht mit Anstand saufen koennen, sind besoffen oder nuechtern immer nur eines: Vollkoffer mit verkruemmter Seele, Menschen, die das Schicksal in ein falsches Leben setzte das sie nicht recht begreifen.
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    Mein Hausgott Dionysos, dem ich einen bescheidenen Altar zwischen Buechern, Schallplatten und Cd’s errichtete, gab mir bei einem kleinen Privatissimum einen sehr guten Rat: “Wenn du jemanden naeher kennen lernen moechtest, arrangiere ein kleines Fest bei dem es nichts mangeln soll; die Frauen sollen huebsch sein (Doofheit ist kein Einladungshindernis), fuer die Herren vom anderen Ufer sorge fuer entsprechende Epheben-du kennst einige, die Musik im Hintergrund muss deinem Geschmack entsprechen. Und dann fahre an Trinkbarem auf, was die Kasse erlaubt. Lass’ es ein bescheidenes, aber rauschendes kleines Ereignis werden. Beobachte die Menschen genau. Du wirst im Laufe des Abends erkennen, wer zukuenftig in deine unmittelbare Naehe kommen darf. Kannst du dich, mein treuer, zuverlaessiger Gefolgsmann, noch an die Sache mit der schoenen Maria erinnern? Nachdem sie sich auf dem Klo eine Linie reinzog, war klar, dass diese Dame aeusserlich zwar sehr konvex, innerlich gleichwohl konkav war, und somit deine vielzaehligen Haende an ihr nichts verloren haben.
    Verfahre so, wie ich dir gerade empfahl und du wirst wenige, aber sehr gute Freunde bekommen.”
    .
    So sprach Dionysos. Dann verabschiedete er sich zu einer Brauereibesichtigung, nicht ohne mir noch ein paar warnende Wort ueber Antialkoholiker und Nichtraucher zu sagen.
    .
    http://www.youtube.com/watch?v=tSklSxveREY

  16. Das Männlichkeitsritual per...
    Das Männlichkeitsritual per se:
    *Dreimal die Woche inne Kneipe muß sein.
    *Der Barbesuch der höheren Schtände.
    *Im gefleckten Battledress der K(r)ampftrinker.
    ..
    Frauen trinken eher still im Kämmerlein vor sich hin.
    ..
    Der Übertöner: Der Pfefferminzdrops.
    .

  17. @Thorha
    "Rational betrachtet...

    @Thorha
    “Rational betrachtet ist die Drogenpolitik jedes Staates der Erde eine Katastrophe, ernsthafte Änderungen zur grossen Freude des organisierten Verbrechens nicht in Sicht.”
    auf den punkt gebracht, wenn man noch etwas “verschwörungstheorie” beimischen möchte, müsste man sagen, die drogenhändler bestellen zu deren freud eine möglichst rigide drogenpolitik…

  18. ....politics, the family,...
    ….politics, the family, beer, whiskey & sex…..
    http://www.youtube.com/watch?v=BTxK2f3lLYs&feature=related

  19. @vroni: Wer alkoholisiert ein...
    @vroni: Wer alkoholisiert ein Delikt begeht, hat gute Chancen auf Strafminderung wg. verminderter Dchuldfähigkeit. Da dürfte sich nichts geändert haben.

  20. Kurze Durchsage: Bin in Meran...
    Kurze Durchsage: Bin in Meran angekommen – beim Weinfest.

  21. Kurze Durchsage: Bin in Meran...
    Kurze Durchsage: Bin in Meran angekommen – beim Weinfest.

  22. Werter Don,
    das klingt jetzt...

    Werter Don,
    das klingt jetzt sicher ein wenig gehässig, aber wenn Sie auf der einen Seite wie hier die gesellschaftlichen Konventionen des Alkoholkonsums kritisch betrachten, auf der anderen Seite aber Gastbeiträge zum Weinkonsum bringen scheint es mir, dass Sie von der bayrischen kognitiven Dissonanz nicht ganz unberührt sind…
    .
    Die Unterscheidung zwischen gesellschaftlich anerkannten und abgelehnten Drogen ist ja nichts wirklich Neues, was jedoch interessant ist, wie sich da die Stützen der Gesellschaft vom Rest unterscheiden. Auch nach dem, was sie schildern, scheinen die Unterschiede eher gering zu sein, wodurch der Alkoholkonsum ja auch etwas egalitäres hat (und die entsprechende Nutzung zur Überbrückung von Klassenunterschieden im Rahmen von Betriebsfeiern etc. wurde ja schon erwähnt).
    Interessant ist auch, wie sich die Entwicklung der gesellschaftlichen Anerkennung beim Alkohol von der beim Tabak in der jüngeren Zeit unterscheidet.

  23. Feierabend bei der Ba_n_ IT,...
    Feierabend bei der Ba_n_ IT, erstaml ein “Stoeffsche!”
    http://www.bahnbilder.de/bilder/frankfurt-main-338562.jpg
    “Willy-Brand-Platz”, die Haltestelle an der EZB (alt/bisher)
    http://www.ebbelwei-express.com/html/sehenswuerdigkeiten_p342.html#6
    die neue EZB ist bei weitem nicht so gut angebunden.
    http://www.youtube.com/watch?v=XMoHJDe5WLE

  24. Na denn Prost!...
    Na denn Prost!

  25. ...
    http://www.reeperbahnbummel-online.com/Reeperbahn-Herbertstrasse-Davidstrasse.html
    “Im Winter tragen sie alle – wie verabredet – einteilige Skianzüge, die sie aussehen lassen wie eine Super-G-Mannschaft. ”
    http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/5176/2

  26. @Vroni -...
    @Vroni – Haschisch-Pfeifchen:

    Wenn´s doch nur wirken würde :-). Hab´s erst vor einigen Jahren probiert – Wirkung gleich 0. Weiss nicht, ob das die Folge davon ist, dass ich alle Drogen ausser Alkohol und Tabak in später Jugend bewusst ausgelassen habe …

    @berthold IV – Drogenverschwörung:
    Viele der aktive Drogenarbeit leistenden Professionellen sind AFAIR auch gegen eine generelle Drogenfreigabe.

    Gruss,
    Thorsten Haupts

  27. @ Plindos 21. Oktober 2012,...
    @ Plindos 21. Oktober 2012, 18:37 :
    Die Knoblauchfahne ist auch gerne genommen. Knoblauch verdeckt auch den ungepflegten Alkohilikerschweiss, weil es auch ausgeschwitzt wird.
    Eine Gesellschaft voller Abhängiger, sollte nicht von Technikfreaks (schon das neue Pad geholt?) über Raucher (noch ein Gesetz gefällig?) über Adrenalinjunkies (noch ein Wutanfallgefällig?) auf die dummen körperlich Abhängigen zeigen.
    Jeder hat seinen ganz persönlichen Knall und seine ganz persönliche Quengelecke an der man schwer vorbeikommt.
    Ob Puff, Konsumtempel, Autosalon oder die eigene Scholle, jeder braucht seinen ganz eigenen Halt.
    Der einfachste Entzug ist es die Sucht umzulenken, auf ein “bequemeres” oder “gesünderes” Vehikel der Begierde.
    Die Abstufungen in absolut ok, etwas kritscih, gesellschaftlich nicht akzeptiert bis hin zu verboten sind fliessend, willkürlich und dienen oft dem Profit.
    Just my 5 Cent.

  28. Ein Falco-Zitat ohne...
    Ein Falco-Zitat ohne QuellenAngabe. Das gibt einen achtel Hegemannpunkt. Die Entkriminalisierung der Drogen könnte den Gewinn aus diesen Geschäften nehmen Zitat u.a. ehem. Präsidenten von Mexiko.
    Den Schnee bekommen wir nicht weg, den Alkohol auch nicht.

  29. Als ich noch in Vancouver...
    Als ich noch in Vancouver wohnte, dachte ich eines schönen Septembermorgen: ‘Ich hab keine Lust zu arbeiten, ich geh auf die Lions:
    .
    http://vancouverhiking.tripod.com/id10.html
    .
    Der Firma gab ich Bescheid, dass ich heute keine Zeit hätte, die Kinder lieferte ich auf dem Weg in der Schule ab und dann ging’s los. Ganz alleine, so schön wie auf den Bildern von Don. Nach drei Viertel kamen von einem Seitenweg vier Männer, zwei waren zehn Jahre jünger als ich, die beiden anderen zwanzig Jahre. Sie luden mich ein, mit ihnen zu steigen, was ich annahm, denn zugegebenermaßen war mein kleines Abenteuer nicht ungefährlich. Wann würde mich jemand finden, wenn ich mir den Knöchel bräche? Als wir oben auf der Spitze saßen, wo der Blick noch schöner als auf Dons Photos war, murksten die vier herum. Schließlich fragte der älteste, ob ich was dagegen hätte, wenn sie Marihuana rauchen. Warum sollte ich was dagegen haben? Auf 1500 m direkt überm Pazifik kann man tun was man will. Ich guckte ihnen amüsiert zu, bis schließlich der jüngste mir auch einen Joint anbot, welches die respektierliche Mutter zweier kleiner Mädchen, Projektleiterin eines respektierlichen Projektes im Höhenrausch amüsiert annahm.
    .
    Der Weg runter war ein Kinderspiel. Normalerweise tun mir die Muskeln weh, wenn ich bergab renne. Aber betäubt vom Marihuana spürte ich nichts… Kann ich nur empfehlen.

  30. @ Stimmviech
    Fürchte, ich...

    @ Stimmviech
    Fürchte, ich muss Sie enttäuschen – nicht, dass sich jemand darauf verlässt, das wäre fatal:
    Wer schon einmal nach Alkoholgenuss ausfällig war, von dem wird angenommen, dass er genau weiß, das er wieder ausfällig werden wird. Vermindertes Strafmaß bekommt also nur, wer nicht wissen kann, dass er auf welche Droge auch immer er wie reagieren wird.

  31. Sag ich denen doch auch...
    Sag ich denen doch auch immer.
    Dass eine gesellschaftlich akzeptierte Droge doch besser ist als fünf!
    .
    Anonsten hat Filou recht.

  32. Einfach nur Geschwafel -...
    Einfach nur Geschwafel -

  33. @ Filou,
    nichts gegen einen...

    @ Filou,
    nichts gegen einen gepflegten Calvados.
    Doch wer wirklich schon mal gesehen hat, wie verheerend ein echter Alkoholiker nicht nur sein eigenes Leben, sondern auch gerade das seiner Familie zerstört (Kinder sind traumatisiert), tut sich etwas schwer mit der liebenswürdigen Liberalitas.
    .
    Körperliche Abhängigkeiten werden besonders zäh, wenn kindliches und jugendliches Gehirn mit heftigen Räuschen zugedröhnt wird. (Bei Hasch genauso.) Unter 18 sollte grundsätzlich kein Alkohol getrunken und keine sonstigen Drogen genommen werden. Deren Gehirn ist noch in der Entwicklung und reagiert extrem bis irreversibel. Es können sch sogar Psychosen bilden (gerade auch bei THC).
    Was hingegen ein Herr Wiesheu täglich zu sich nimmt, ist mir wurscht.
    .
    Tippe auf gesellschaftliche Ächtung von Alkohol ähnlich wie jetzt beim Tabak in den nächsten Jahren bis Jahrzehnten. Dem maßlosen Konsum von Fleisch wird – in postindustriellen Gesellschaften jedenfalls – ein ähnliches Schicksal beschieden sein.

  34. Falco? Ich hatte auf die...
    Falco? Ich hatte auf die Spider Murphy Gang oder Konstantin Wecker getippt, aber meine Erinnerung trog mich dann wohl.

  35. kurze rückmeldung aus der...
    kurze rückmeldung aus der zeitgenössischen studentenrealität: gras wird überall geraucht. und ist zunehmend akzeptiert, auch unter älteren.

  36. Oh, sind diese Lions gar die...
    Oh, sind diese Lions gar die Twin Peaks aus Lynchs’ “Twin Peaks”? Das Bild kommt mir doch bekannt vor. “Fire walk with me”. An der Oberfläche die hübsche ländliche Kleinstadt voller gesunder verliebter Teenager und hart arbeitender Amerikaner, unter der Oberfläche: ein Morast von Verkommenheit, Drogen, Verbrechen, Dämonen, auch und gerade bei den Teenagern. Ich hab mir sagen lassen, das ist wirklich so auf dem Land, heutzutage! Man will das ja gar nicht glauben.

  37. Das ist doch alles...
    Das ist doch alles Gutmenschengeschwafel! Wenn ich Lust danach habe, saufe ich. Basta!

  38. lieber frosch, sehr gerne...
    lieber frosch, sehr gerne stimme ich ihren ausführungen zu: die selbstoptimierende schere im kopf, die das herdentier mensch vor ausstossung aus der gruppe schützen mag, beschneidet auch seine flügel.
    .
    lieber Abraham Lincoln, tatsächlich muss ich ihren überlegungen zufolge ein unglaublich tugendhafter mensch sein.

  39. Liebe Vroni, alles schon...
    Liebe Vroni, alles schon erlebt. Es gab da eine Zeit, da waren nur Stresssaeufer und Alkoholkranke um mich herum, Leute, denen nicht mehr zu helfen war. Je wichtiger sich diese Menschen nahmen, umso mehr Magenbitter (Medizin) oder Wuerfelzucker mit Melissengeist (unauffaellig) taten sie sich an. Eine gute Freundin sprang von einem Aussichtsturm, ein Freund fuhr mit dem Auto und einem Waschmaschinenschlauch in den Wald. Er leitete die Abgase ins Fuehrerhaus und machte so aus sich eine ansehnliche, rosa Leiche.
    .
    Die Hintergruende fuer all das sind mir wohlbekannt. Immer war die Ursache in Kindheit und Jugend zu suchen, in dem verzweifelten Bemuehen, geliebt und anerkannt zu werden, und immer wieder spielte ihnen die herzlose, dumme, bornierte Erwachsenenrealitaet boese Streiche.
    .
    In den allen Faellen-ich nannte hier nur zwei Beispiele-waren ignorante Muetter mit ihrer beschraenkten Weltsicht Ausloeser einer tiefen, sich im Laufe des Lebens verstaerkenden Depression. Von Paedagogen moechte ich hier nicht weiter reden, auch nicht von der Arroganz der sich arriviert Meinenden. Die Fatalitaeten von illusionsinduzierten fruehen Liebesheiraten moechte ich auch nur am Rande erwaehnen; es gibt schlicht zuviel unglueckliche Praegungen waehrend der Accelerationszeit die ins Unglueck fuehren.
    .
    Es hat nicht jeder hat die Robustheit erniedrigende Anfechtungen einfach zu ignorieren. Nicht jeder kann sich mit drei Fluegelschlaegen ueber den kleinbuergerlichen Sumpf erheben.
    All diejenigen, die ich erwaehnte, waren froehliche, sehr intelligente und faehige Menschenkinder, denen unter anderen Voraussetzungen weder Rotwein, noch Bier, noch Sonstwas geschadet haette. Sie wurden vom daemlichen Rest der Welt [1] fertiggemacht. Dann soffen sie, wurden bissig und gemein, und als es nicht mehr ging, machten sie ein Ende.
    .
    Weiter mit heiter.
    .
    [1] Eine deutsche Welt.

  40. Lieber Don,

    scheint nur auf...
    Lieber Don,
    scheint nur auf den ersten Blick ein langweiliges Thema. Denn die Aufregung und Verunsicherung wird immer fortbestehen: Es geht um das berühmte aus sich gehen. Außer sich sein. Das hat immer “was”.
    Prohibition ließe sich nicht mehr einführen. Die anderen Verbote halten den Gewinn hoch. Und welcher Politiker von Format, ließe sich schon gern als Freund von “Drogen” outen, auch wenn letztlich alles mögliche Drogen sind. Früher gab es noch reichlich Drogerien, womit nicht die Apotheken gemeint sind.
    Sediert geht alles besser.
    Wenn man in Berlin nach 21 Uhr unterwegs ist, dann hat man den Eindruck, keiner will das alles länger als nötig nüchtern ertragen.
    Zwei Dinge noch zum Alkohol, der wirklich zerstörerischer, als andere Drogen sein kann. Bekomme mit, dass immer weniger Trinken. Die einen sagen, sie schaffen ihr Pensum nicht mehr, wenn sie trinken. Darunter Selbstständige, die echt viel tranken und vertrugen. Aber der Alkabbau kostet Kraft, die sie nicht mehr haben. Sie müssen immer klar im Kopf sein. Das Geschäft verlangt es. Kenne etliche und es geht mir selbst so (und wer nichts trinkt, weiß, was der Köper an Kraft spart ).
    Es ist auch leichter geworden, nichts mehr zu trinken. Denn nicht Trinkende (man sagt nicht: Nicht-Alkohltrinkende, Nicht-Alkohol-Trinkende, als ob “Trockene” nichts Flüssiges mehr zu sich nähmen) müssen nicht mehr soviel Diskussionen durchmachen, wie früher, wo man sie noch argwöhnischer beäugte. Kenn immer mehr, die sagen, dass “gebe sie sich nicht mehr” und es “sei ihnen hernach immer so schlecht gegangen”, worauf sie einfach keine Lust mehr hätten.
    Rotweinkopf und Bierbauch… Nein, das fehlte ihnen nicht. Vor allem nicht irgend ein Sekt am Vormittag, bei irgendeinem gesellschaftlichen Anlass im Büro. Danach kann man oft den Tag vergessen.
    Zweitens ist es vor allem auch ein Antidepressiva. Diese Erkenntnis hat mir manches erklärt: Es macht manches einen Moment erträglicher.
    Ansonsten gilt, was ich für meinen größeren Söhnen von ihrer Großmutter weitergeben konnte: Sie sollten nicht vergessen, dass nach dem Rausch alle Probleme noch da seien.
    Und @Vroni: Ich widerspreche Ihnen ungern, weil ich mag, was sie sonst sagen. Aber ab ist das Verbot von alkohol, wie so viele, unter 18 nicht umsetzbar (das hörten sie dann viel später – waren Sie nie jung?). Und zweitens hat die Umgebung meiner um die 20 Jahre seienden Söhne gezeigt: Wo strikt verboten wurde, da waren die Exzesse woanders richtig übel.
    Habe bei meinen Eltern ganz langsam genießen gelernt, und so auch meine Söhne. Die gingen dabei behutsam ans Werk. Und weil sie als Heranwachsende – wie wir damals – vom Thema Alkohol ganz aufgeregt waren, unser Verhältnis gut ist und durchaus gern Hilfestellungen im rechten Maße von verständnisvollen Erwachsenen annehmen, haben sie viel gefragt und Beobachtungen geschildert, als sie ihr Verhältnis zu Alkohol sozusagen einstellten im Sinne von justierten.
    Es ist ja auch merkwürdig. Als Kind bekommt man gesagt, Alkohol mache “dumm im Kopf” und man mache “merkwürdige Dinge”. Kinder lehnen Alkohol oft kategorisch ab (wie auch Rauchen). Aber die Erwachsenen machen es aber doch, obwohl…
    Das ist ein wenig wie beim Sex. Und es sind ja auch die wesentlich heißen Themen für Heranwachsende: Aufbleiben, so lang man will; alles (offiziell) gucken können; Alkohol und Sex,
    Als Jurist noch etwas zu dem Strafrecht und Alkohol: Hier entlang; http://de.wikipedia.org/wiki/Vollrausch
    Zu Drogen noch zwei, drei Dinge: Habe es nicht zur Hand, aber es gibt eine Arbeit dazu, welche Gewerk beim Film welche Drogen bevorzugt. Weil sie die jeweiligen Arbeiten erleichtern. Vielleicht wissen ja Mediensegler oder GreatArtist bescheid. Für einen Tipp wäre ich dankbar.
    Dass Werbeagenturen t. w. selbst versorgen sollen, kennt man von dort beschäftigten und sieht man deren Erzeugnissen ja auch an (Buch und Fílm 39,90 aus Frankreich, handelnd von einer Werbegröße, illustrieren das). Kokst lässt durchhalten und lässt einen glauben, man sei der Größte. Sagen die Kokser.
    @THaupts – beim erstem Mal wirkt es oft nicht. Eine gewisse Sättigung braucht es wohl erst. Das “Merkst DU schon was?!”, ist legendär (sehr schön eingebaut in “Sonnenallee§ von Leander Haußmann).
    Ist schon mal aufgefallen, dass in allen möglichen Filmen leichte Drogen normal unterkommen? Es gibt viele lustige Filme um Hasch usw. Es heißt, die Drogenkartelle würden das befördern, um diese Normalität und positive Bilder vom Genuss zu befördern.
    Noch etwas: Neulich sieht ein alter Feuerwehrmann, der ‘nur’ säuft (gern und viel) jemanden, der eine Joint baut. Gab es in seiner Jugend im Osten nicht und kommt in seinen Kreisen nicht vor. Fragt denjenigen: “Weißt Du, wieviele ich wegen so etwas schon von der Straße kratzen musste?”. Zunächst logischer Einwand. Dann denkt man aber: Sollen es wirklich mehr als Alkohlgenießende sein?
    Als Jurist bekommt man schnell mit, das unendlich viele Straf- und besonders Gewalttaten, unter Alkohol geschehen. Soviel, dass man sich wundert, dass es nicht wie Rauchen geächtet wird, weil volkwirtschaftsschädigend. Wenigstens ein Drittel aller Straftäter waren besoffen.
    Die Dosis machts, ist schon gebracht worden. Ja klar. Aber nur indirekt das berühmte “in vino veritas”.
    Und abschließend: Sehr geehrter Filiou – Danke für den Tipp Ramenau. Klassik begleitet mich von klein auf (und auch meine Kinder lieben dies) – und doch ist mir das entgangen! Wie konnte das passieren? Auf der anderen Seite: Wie schön, wenn es noch solche Entdeckungen geben kann!
    Hier eine gar köstliche Aufführung, die berühmt zu sein verdient: L’air de La Folie dans l’opéra bouffe Platée exécuté par la soprano Mireille Delunsch.
    http://www.youtube.com/watch?v=cpwYjawWCZE
    Nüchtern wäre das nicht passiert?
    Danke dem Hausherren für alle Anregungen der letzten Zeit! Dank sehr gern auch der Runde.

  41. Jeder sieht wann ich besoofen...
    Jeder sieht wann ich besoofen bin, keiner sieht wenn ich Durst habe
    Zum Gras: Man hoert selten was ueber Schlaegereien von bekifften, scheint die friedlichere Droge zu sein.
    Der Alkohol verwirrt die Synapsen, dadurch gehen Impulse durch den Spalt die sonst gebremst werden. Wer sich im rausch nicht benehmen kann, zu dem sollte man auch nuechtern den Sicherheitsabstand waren.

  42. Promise.
    Ich hab nix...

    Promise.
    Ich hab nix getrunke. I am stone sober.
    Irgendwie haengt eine Melodie im Kopf die vieleicht aus den Zeiten der Prohibition in USA zurueck geht. Da sprach man immer vom “Demon Rum” und schlaue Schmuggler machten Vermoegen das Zeug von Kanada nach der US ueber den Detroit River zu schmuggeln. Nur hatten die Schmuggler schnellere Boote als die Royal Canadian Mounted Police.
    Das selbe passierte an der Ostkueste wo die wackeren Seeleute von Nova Scotia ihre wertvolle Fracht nach Boston schifften.
    Those were the days, when fortunes were made, sagt man mir.
    Die tolle melodie ging so wie:
    “Ratsch, Ratsch, Bum ….und wieder eine Seele from Alcohol gerettet-tett.
    Das kann man auch singen beim Downhill Schuss in Gstaad oder St.Moritz wenn man in eleganen Bogen ins Tal fliegt — mit und ohne alkoholischem Treibstoff.
    Happy Trails
    …und pax vobiscum

  43. ein schrecklich langweiliger...
    ein schrecklich langweiliger redundanter selbstverliebter Artikel – keinerlei Erkenntnisse drin – heute darf wohl jeder alles veröffentlichen.

  44. @ Filou
    "Die Hintergruende...

    @ Filou
    “Die Hintergruende fuer all das sind mir wohlbekannt. Immer war die Ursache in Kindheit und Jugend zu suchen, …”
    .
    Ja, das wird so diskutiert, das Herumgestochere in der Kindheit.
    Man übersieht dabei gern, dass es kräftig die genetischen Faktoren sind, ob jemand in seinem Leben zukünftig “normal” mit Alkohol umgehen kann oder ob er schon als junger Mensch oder später zum Trinker wird. Es reichen bereits eine /zwei Generationen vor einem, dann werden bestimmte Rezeptoren verstärkt weitergegeben. Jemand kommt frisch und unschuldig auf die Welt und ist bereits gezeichnet oder gefährdet. Keine Chancengleichheit gegenüber Calvados bereits in der Wiege. Den Rest erledigt dann natürlich “das Milieu”.
    .
    Richtig schlimm an der Alkoholkrankheit (sie ist als Krankheit definiert, auch Arbeitgeber müssen das berücksichtigen) ist das Systemische, das sich um den Kranken herum entwickelt: die professionelle Helfer-Industrie (ein Milliardengeschäft sicherlich), von der Caritas bis zum Psychologen, der um die 200 EUR die Stunde an die Kasse abrechnet udn bis zu Entzugskliniken, Reha, das volle Programm; Möchtegern-Helfershelfer; die Bekämpfer; die Cos, welche versuchen mit-zuverheimlichen (meist Familie und Kollegen) und im System des Alkoholikers mit-verstrickt sind; und seine falschen “Freunde”: die Saufkumpane und die angeblich netten zugetanen Wirte.
    Die jedoch ungefragt ein Bier und einen Schnaps nach dem anderen auf den Tisch stellen. Ich erinnere nur an die Wirtin der Silvia Seidel, die sich in den Medien als fürsorgliche Ersatzmutter gab, um – als hübscher Nebeneffekt – mit ihr in ihrer Absturzkneipe sicherlich auch nicht unnetten Umsatz zu machen.
    .
    Das Alkoholsystem ist also ein System von Heuchlern. Mittendrin der Alkoholkranke, um den sich alles dreht, barmt, fleht, droht. Ein Schelm, wer als Alkoholkranker dabei denkt, er könne keinen inneren Nutzen davon haben (Droge Aufmerksamkeit).
    .
    @ azur
    Ja es wird so gesagt, dass ein Verbot erst recht den Trotz auf den Weg bringe und illegale Zulieferungen bestärke. Das wird auch bei der Prostitution so gesagt. Die meisten Argumente beziehen sich da auf die denkwürdige Zeit der Prohibition.
    Ich denke, man muss aus den starren Verboten der Prohibition lernen und zusätzlich verstärkt Öffentlichkeitsarbeit machen, bevor man allzusehr kriminalisiert. Nicht allzuviele wissen zum Beispiel davon, wie schädlich der angeblich harmlose Alkohol auf kindliche und jugendliche Gehirne wirkt. Da gilt es hauptsächlich anzusetzen.
    .
    Woher das wohl kommt: Sogar Hasch-User, die als grottendämlich weil zugekifft gelten, sind meist informierter über ihre Droge als der übliche verdächtige Alkoholtrinker, der es immer noch nicht lassen kann, auf Familienfesten Kinder und Jugendliche aus der eigenen Familie zum Saufen zu animieren. “Da, probier noch a Schäpsla …” Einfach widerlich, diese Mischung von Ahnungslosigkeit und Präpotenz. Eine vernünftige Öffentlichkeitsarbeit würde aufzeigen, dass man das nicht tolerieren muss, nur weil der joviale Onkel und die nette Tante das so gesagt haben …
    .
    Aber wenn sogar der ganze Bundestag nach Alkohol riecht (memoriert, hat angeblich Joschka Fischer, der Obertoskanist und Oberweintrinker so gesagt), dann sind die Chancen eher schlecht, dass sie einen Sinn entwickeln, dafür Geld auszugeben: Wenn du den Teich austrocknen willst, darfst du nicht ausgerechnet die Frösche fragen.

  45. Ab 18?
    Also wir waren grade 9...

    Ab 18?
    Also wir waren grade 9 oder 10, als mir die Tanten und Eltern bei Familienfesten halt regelmäßig auch einen kleinen Schluck Bier oder Wein gönnten.
    Und natürlich auch Sekt.
    Kann man heute auch keinem mehr erzählen, es käme ja gleich das Jugendamt.
    .
    Auch Goethe und Beethoven waren feste Alkoholiker.

  46. Ob Sie es glauben oder...
    Ob Sie es glauben oder nicht,
    mit Kokain werden wir eines Tages unsere Währung stabilisieren
    .
    Wenn die Chinesen irgendwann unsre Papierchen nicht mehr kaufen — tja, dann wird halt der Mann mit dem Koks bestellt:
    .
    de.indymedia.org/2008/09/228041.shtml

  47. Der Schnee auf dem wir alle...
    Der Schnee auf dem wir alle talwärts fahrn-
    kennt heute jedes Kind.
    Alkohol ist ALTERNATIVLOS! Alle Versuche ihn von oben herab abzuschaffen sind grandios gescheitert und führen nur zu Kriminalität& Heuchelei.
    Darauf einen Dujardin!

  48. Filou @:21. Oktober 2012,...
    Filou @:21. Oktober 2012, 18:30
    >Ohje, der boese Alkohol!<
    Na, dann. Mögen die Bakkchen Sie nicht verschonen samt Ihrer andionysierten Leber.

  49. @ HansMeier555
    Goethe war wohl...

    @ HansMeier555
    Goethe war wohl kein echter Alkoholiker, sondern eher ein Trinkprofi, hat immerhin nicht Haus und Hof versoffen. Und nur edelste Stöffsche, wenn er von Frankfurt zurück nach Weimar gemacht ist – ist über die Fränkischen Weinberge wohlgemerkt, und sich gut über den Winter mit Roten eingedeckt
    Er war dem Geld sogar fast noch mehr zugetan mit tüchtig Erbschaft, Immobilien und Geldanlagen, wie mir ein Bericht aus FAZ nahelegte.
    .
    Ein echter Alkoholiker hat hingegen den Greed, den Trinkdruck, den Schmacht, der mit fast nichts zu regulieren ist. Außer ganz die Finger davon zu lassen.

  50. Kurzes OT: Die Italiener (in...
    Kurzes OT: Die Italiener (in diesem Fall die Römer) und der Sex. Na ja. Es wird nicht allzu dreist gebaggert, sondern bewundernd hinterhergeschaut.
    Frau darf an einer 20 Meter-Schlange aus Businesskaspern vorbeigehen und ins nächste verfügbare Taxi steigen. Würde sich keiner drüber aufregen. Finde ich nett.
    Über den gutaussehenden, aber karrieregeilen Mittdreißiger, der die holde Gattin mit der langbeinigen Kollegin betrügt, wird abschätzig getratscht. Der Mittfünfziger (sein Boss, schon seit Jahren geschieden) reißt sich im 12-Monatstakt die halb so alten Feger auf und ist “the man”, allseits respektiert und beliebt. Klingt jetzt nicht so überraschend, gell?
    .
    Drogen, ach…. ‘Genuss’ ist das Zauberwort. Dann passt es schon.

  51. Schnee + Sonne + Buckelpiste ...
    Schnee + Sonne + Buckelpiste
    °oOo°O°o°……o°Oo°O°o……o°oOo°O°o……oOo…°O°o0o°°
    Sinnlichkeit pur – ohne Alkohol
    Mit Alkohol im Blut kann man keine
    Verantwortung übernehmen.
    Mit Verantwortung im Blut kann man
    keinen Alkohol zu sich nehmen.
    . Trotzdem wird gesoffen, vielleicht weil viele sich leichter fühlen wollen als sie tatsächlich sind oder sein können.
    (und hoid net gscheid Skifahrn glernt ham)
    Man kann wirklich von Glück sprechen, wenn man keine Suchtgene in sich trägt.
    .
    Außerhalb der allgemeinen trinkenden Gesellschaft scheint mir der Dichter zu stehen.
    Er betreibt ein einsames Geschäft; dabei wühlt er sich in die Abgründe
    der Seelen, meist auch in die eigene.
    Man sagt die Melancholie – sie sei die Begleiterin der Rotweintrinker.(?)
    Die Liste der dichtenden drinkin´men ist lang, die der drinkin´women
    wird länger.
    .
    Einen aufschlussreichen Satz fand ich in einem Du-Heft von 1994
    Titel: Treibstoff Alkohol.
    Ruth Schweikert sagt – (sh. auch letzten blog des Hausherrn)
    „Auch Heroin(Alkohol)konsum ist – wie die Sexualität –
    ein Hunger nach ERLÖSUNG.
    Sexualität kann zur RELIGION werden. Man sucht jene Sensibilität,
    die einem das Gefühl gibt, dass irgend etwas einen in eine bestimmte
    Richtung drängt oder steuert und dass man Teil ist – eines Systems, das man zwar nicht durchschaut, aber das eine Logik besitzt –
    IN DER MAN AUFGEHOBEN IST…”
    Hier schließt sich ein Kreis. Wer fühlt sich wo “aufgehoben”
    .
    Unser Leben heute?
    Raymond Carver hat es beschrieben.
    Und Robert Altman hat es gezeigt: (schon vor 20!!! Jahren)
    Short Cuts
    http://www.youtube.com/watch?v=xuHOhughjIA&feature=relmfu

  52. @azur:
    ...
    Wenn ich erst üben...

    @azur:

    Wenn ich erst üben muss, bevor ich was merke, artet das in Arbeit aus und ich lass es lieber :-).

    @Vroni:

    Ob wir mit der Kriminalisierung/Verengung des Zugangs zu einer weiteren Droge wirklich etwas erreichen, bezweifle ich stark. Eine drogenfreie Gesellschaft? Halte ich nicht einmal für wünschenswert. dann können wir doch den Stab gleich an die künstlichen Intelligenzen weiterreichen, oder? Erreichbar ist sie – mit dem esxisitierenden Menschen – ohnehin nicht, der braucht seine kleinen Fluchten aus dem Alltag. Im übrigen galt in meiner Generatin der Witz über Irland, dass dort schon die Babies mit Whiskey gefüttert werden. AFAIK ist der Anteil von Alkoholikern dort aber nciht höher als in Deutschland.

    @HansMeier555:

    Nach allen zugänglichen Informationen war auch Churchill alkoholabhängig. Trotzdem war sein Urteil deutlich besser als das von 99,9% seiner Zeitgenossen, ebenso seine Entschlussfreude.

    Gruss,
    Thorsten Haupts

  53. Möglich, dass es im Deutschen...
    Möglich, dass es im Deutschen Bundestag besonders viele schwere Alkoholtrinker gibt. Eine Gesellschaft, die unmögliche Anforderungen an ihre Angestellten stellt, sollte das vorhersehbare Resultat nicht heuchlerisch beklagen. Die Behandlung von Politikern in der Öffentlichkeit würde, erfolgte sie in Unternehmen, sofort zu einer Verurteilung wegen multipler Verstösse gegen Menschenwürde und Arbeitsrecht führen …

    Gruss,
    Thorsten Haupts

  54. In unserer Familie war es...
    In unserer Familie war es üblich, dass am Wochenende zu einem guten Mittagessen eine gute Flasche Bordeaux getrunken wurde. Als ich anfing, Geschmack daran zu finden, vielleicht mit 13 oder 14 Jahren, wurde ich daran regelmässig beteiligt. Ich habe diese Einstellung meiner Eltern damals sehr zu schätzen gewusst; sie hat sicherlich dazu beigetragen, dass ich ein sehr unaufgeregtes, kontrolliertes Verhältnis zum Alkohol (und anderen Suchtmitteln) entwickleln konnte. Ich erinnere mich da an eine Klassenfahrt nach Rom in der 13. Klasse, die bei den Schülerinnen, für die Alkohol das Symbol der grossen Freiheit, des Erwachsenseins u. ä. war, komplett im Rausch versunken ist … (Da hingen zwar keine Skianzüge im Badezimmer, aber Badewannen haben in solchen Fällen wohl etwas anziehendes.)
    Wie alle Versuche, Kindern und Jugendlichen Werte zu vermitteln, ist auch dieser an Bemühung und Beschäftigung gebunden.
    @ Vroni: Wären es nur die Gene, dann hülfe auch die Aufklärung nicht viel. Es ist stets eine individuelle Kombination diverser Faktoren, die einen Menschen zum Alkoholkranken werden lässt. Daran haben genetische Faktoren wie auch die Persönlichkeitsstruktur des Betroffenen und seine Erlebnisse und Erfahrungen Anteil. An welchem Ende eine Therapie ansetzt, ist immer abhängig vom Einzelfall – und scheitert dennoch leider häufig genug.
    Aber wenn ich den Text des Don richtig verstanden habe, geht es ihm doch um den Bereich zwischen Abstinenz und Krankheit, und der ist doch wahrlich noch breit genug.
    Witzig, Yog Sothog, Esq.: Der Dujardin … gibt’s den noch? Zur Zeit restauriert einer der Erben die ehemalige Produktionsstätte.
    Diesen Sommer gab’s hier übrigens keine einzige Wodka- und Bier-Party auf einer unserer Wiesen. Die Jungs und Mädchen haben nur leere Kakaoflaschen, Verpackungen von Schokoriegeln, Joghurtbecher, Mineralwasserflaschen u.ä. weggeschmissen. Besteht etwa Hoffnung?

  55. Selbstverständlich war ich...
    Selbstverständlich war ich gestern, als Don Alphonso den Beitrag veröffentlichte, im Weinlesekapitel von „Die Erde“ (Vierter Teil, Kap. IV). Ich freu mich ja immer über die Koinzidenzen. Ein Zufall ist es schon lange nicht mehr.
    „Inmitten dieses Geschreis soff Gédéon in aller Seelenruhe den Wein aus. Vielleicht pichelte er schon so seit einer Viertelstunde, denn der kleine Zuber faßte gut und gerne seine zwanzig Liter. Alles war dabei drauf gegangen, sein Bauch war prall geworden wie ein Schlauch, der jeden Augenblick platzen konnte; und als Gédéon schließlich den Kopf hob, sah man, wie seine Nase von Wein troff, seine Säufernase, an der ein roter Streifen unter den Augen anzeigte, wie tief er sie hineingesteckt hatte. »Oh, der Hundsfott!« brüllte Geierkopf und kam angerannt. »Das sind so seine Streiche! In Lastern kommt kein Bettler mit ihm mit!« Wenn man Gédéon sonst seine Laster vorwarf, machte er gewöhnlich seine Ohren breit, stellte sie schief und sah aus, als schere er sich nicht darum. Diesmal aber verlor er, ganz besäuselt vom Wein, alle Achtung, grinste offensichtlich, wackelte mit dem Hinterteil, um seinen von keinerlei Gewissensbissen getrübten Genuß an dieser Schwelgerei zum Ausdruck zu bringen; und als sein Herr ihn schubste, strauchelte er.“
    Gédéon ist übrigens ein Esel. Kein metaphorischer, sondern ein echter, mit vier Beinen und grauem Fell. Ich glaube im übrigen, daß der Alkohol tatsächlich akzeptiert ist. Nicht wegen einer Verschwörung, sondern weil es seit ein paar tausend Jahren zur hiesigen Lebensweise gehört. Wenn man den verschiedenen historischen Quellen vertraut, wurde zu früheren Zeiten viel, viel mehr getrunken. Problematisiert wird das erst seit historisch kurzer Zeit. Seitdem nämlich Staat und Wirtschaft optimal verwertbares Menschenmaterial für sich reklamieren. Man hat sich gefälligst zu optimieren und sich höchstens durch Propagandaphrasen besoffen machen zu lassen.

  56. Musikempfehlung: 50 Words for...
    Musikempfehlung: 50 Words for Snow.

  57. Alkohol war und ist ein...
    Alkohol war und ist ein probates Schmerzmittel. Wer unter chronischen Schmerzen litt – Zahnschmerz, Rheuma, orthopädische Beschwerden – griff statt zu den heute üblichen nichtsteroidalen Entzündungshemmern zur Flasche. Goethe ist da ein probates Beispiel. Er litt wahrscheinlich unter schweren Rückenschmerzen aufgrund eines Morbus Bechterew, an Gelenkarthrose in Fuß und Hand und hatte einen ziemlich schlechten Zahnstatus. Überliefert ist auch, daß er in späteren Jahren täglich etwa vier Flaschen Wein trank. Seine Leber muß robust gewesen sein – er wurde immerhin 83 Jahre alt…

  58. Werter Don,
    weitgehend einig,...

    Werter Don,
    weitgehend einig, was sich dann allerdings doch geändert hat in den letzten paar Jahren ist die Toleranz beim Thema “Auto fahren unter Alkoholeinfluß”. Zu meiner Schulzeit (Abitur im Norden Anfang der 90er) hat ein Freund mit mir als Beifahrer und noch 2 begleitenden Damen morgens deutlich noch alkoholisert nach einer Feier die S-Klasse des Vaters etwas abrupt an einem vorausfahrenden Traktor geparkt. Da wurde dann die komplette Kumpanei- und Vetternwirtschaftsmaschinerie angeworfen, es war also nicht mal der Führerschein weg, da kein Alkoholtest gemacht wurde (“oh hallo, ich dachte es wäre dein Vater, euch ist nichts passiert? Dann ist ja gut, wir lassen das Auto abschleppen, sag deinem Vater er muß sich keine Sorgen machen”) Das ist heute so nicht mehr einfach möglich denke ich, und die Ächtung dieses Verhaltens ist zum Glück gegeben.
    Alkohol ist eine kulturell tradierte Volksdroge, die anderen Regeln unterliegt. Der Blick auf Drogen ist eben nicht nur auf die chemischen Inhaltsstoffe und deren Wirkung, viel mehr ein komplexes Gebilde eingewebt in ein soziokulturelles Umfeld. Ob die Formel “Dummheit frißt, Intelligenz säuft” immer noch Bestand hat? Werde mal drüber nachdenken, darauf einen “The Botanist” mit Tonic……..
    Schöne Grüße aus dem Norden
    Moritz

  59. @ Javali
    Es geht mir gar nicht...

    @ Javali
    Es geht mir gar nicht um Therapie (und nicht um die Aufdröselung der Ursachen-Gemengelage; ein Alki ist in dem Sinn auch nicht mehr psycho-therapierbar, er muss einfach_aufhören_zu_trinken und das jeden Tag neu körperlich versuchen laut AA).
    .
    Es geht mir um Aufklärung vorher:
    .
    Man soll einfach nicht jungen Leuten den Alk als harmlos und als “hat man im Griff, wenn man nur will*” eintrichtern, und dann auch noch jungen Leuten, die genetisch noch gefährdeter sind als andere.
    Das müsste doch in dieser Reihenfolge zu verstehen sein.
    .
    Noch etwas: *Dieses “maßvoll trinken geht, wenn man nur will” und “wer es nicht kann, ist ein willensschwacher, unmännlicher Schluffi” ist – mit Verlaub – eben typisch heuchlerischer Bourgeois-Kram, der schnell und selbstgerecht andere als unfähig abstempelt, um sich selbst zu erhöhen.
    :-´)
    .
    Disclosure:
    Habe sozusagen Expertise, da Kontakte zu Blaukreuz- und Depri-Angehörigengruppe wegen Familiengeschichte. In solchen Gruppen erfährt man, was wirklich läuft. In den besten Kreisen. Und das ist ganz anders als das, was einem in den Medien oder auf dem Stammtisch erzählt wird. In dem einen Fall geht es soweit, dass dessen Eltern wiederum bis heute nicht einsehen wollen, dass es eine reale Krankheit ist. Den Vater – mittlerweile in Pension – halte ich selbst für einen waschechten Alkoholiker, nur dass er auch – was sonst – auch nicht sieht. Die Kräfte der täglichen Leugnung und des Selbstbetrugs sind nicht zu unterschätzen.

  60. @ ThorHa,
    also irgendeiner ist...

    @ ThorHa,
    also irgendeiner ist hier schwerhörig: Es geht mir nicht um Kriminalsierung. Sondern hauptsächlich um Aufklärung.
    .
    @ Javali nochmal
    Um was es Don hier geht, wage ich kaum zu beurteilen. Er sagt ja immer, um zu plaudern.^^
    (In Wahrheit, um wie ein “Good Cop” tut, Geständnisse herauszulocken … :-) ?)
    .
    Um die Zone zwischen Abstinzenz und Krankheit zu beplaudern, ist es schon nützlich, sich zur Eingrenzung damit zu beschäftigen, ab wann denn die Krankheit anfängt. Sonst weiß man nicht über was man eigentlich plappert. :-)

  61. Alkoholismus wär vielleicht...
    Alkoholismus wär vielleicht auch gar nicht so ein Problem, wenn man keins draus machen würde.

  62. @ThorHa – Das Unternehmen...
    @ThorHa – Das Unternehmen Bundestag schützt sich schon sehr gut selbst. Die Koalition und allen voran, Mutti, verteidigt ihre Bildungsministerin, die ihre Doktorarbeit über Gewissensfragen mit fremden Zitaten gefüttert hat. Die Opposition kennt auch keine Gewissensbisse und stellt einen Kanzlerkandidaten auf, der sich seine Reden saftig bezahlen ließ, obwohl das Reden zum Volk zu seinen – vom Steuerzahler angemessen bezahlten – Aufgaben als Bundestagsabgeordneter gehört.
    .
    Dem stehen normale Angestelltenverhältnisse gegenüber, wo falsche Angaben bei der Bewerbung und das Mitnehmen von übriggebliebenen Maultaschen (fristlose) Kündigungsgründe sind.

  63. "Alkoholismus wär vielleicht...
    “Alkoholismus wär vielleicht auch gar nicht so ein Problem, wenn man keins draus machen würde.”
    :-)
    .
    @ HansMeier555, extra für Sie:
    http://www.youtube.com/watch?v=m8I7oK_Ni7Q&feature=related
    Ab Minute 4:53

  64. @Der Tiger:
    ...
    Im Prinzip wie...

    @Der Tiger:

    Im Prinzip wie in der Praxis gelten diese Regeln auch für Abgeordnete, wie man z.B. an den Fällen aberkannter Doktortitel erkennen kann (die häufig nicht einmal “Bewerbungs”unterlagen waren, weil erst während der aktiven Politikerzeit erworben).
    Darüber hinaus gilt aber für praktisch alle Bundespolitiker, dass sie dauerhaft 80Stunden Wochen leisten sollen, jede Beleidigung ihres Arbeitgebers (Volk) demütig hinzunehmen haben, weder neben noch nach dem politischen Mandat Geld verdienen sollen, auch im Urlaub jederzeit erreichbar sind, 24/7/365 ausserhalb ihrer Wohnung kein Privatleben mehr haben, das Durchwühlen ihrer Mülleimer als Journalismus gilt und sie jeden Tag um eine Zehnerpotenz mehr Fragen nach ihrer Haarfarbe und persönlichen Feindschaften gestellt bekommen als nach Inhalten. Ein Unternehmer, der einen seiner Angestellten so behandelt, landet ziemlich sicher im Kittchen …

    Gruss,
    Thorsten Haupts

  65. liebe muscat, die damit...
    liebe muscat, die damit harmonierende leseunempfehlung:
    .
    50 grapes of decay.
    .
    .
    (*räusper*: dieser beitrag wurde in einem ironieverabeitenden betrieb hergestellt.)

  66. lieber melursus, doch doch,...
    lieber melursus, doch doch, den alkohol, den bekommen wir in der runde schon weg.
    immer her damit.

  67. ceterum, lieber The Great...
    ceterum, lieber The Great Artiste, j’écoute. brüten sie noch oder schreiben sie schon?

  68. @savall 10:51
    Es war keiner...

    @savall 10:51
    Es war keiner dabei und nichts gewisses weiss man nicht, aber:
    Bier kam vor Brot und Brei! Wilde Grassamen, naß oder mit mehr wasser keimen und gären auch mal. Das ist interessant und verleitet zum wiederholen. Auch mit 1,5 oder 2%.
    der Schritt, kleine Körner zu sammeln, zu schroten oder zu quetschen, um dann ein wenig arme Nahrung zu erhalten, ist größer, schwieriger und damit unwahrscheinlicher.
    Die Begleiterscheinungen des Alkohols, unter denen leide ich auch. Selbst möchte ich auf den wein aber nicht verzichten. erst recht nicht in ein paar Jahren, wenn das Essen nicht mehr schmeckt und die Zähne nicht mehr taugen.

  69. Was die Abgrenzung zur...
    Was die Abgrenzung zur Krankheit angeht – dazu gibt es die Predigt des Pfarrers zum Thema Mäßigung: “Wenn einer drei Maß verträgt und trinkt vier, dann ist er unmäßig. Wenn es aber Gott jemandem gegeben hat, sechs zu vertragen (wie mir), und er trinkt nur fünf, dann ist er mäßig.” …
    Nun – mit der Gottgegebenheit ist das so eine Sache und vor allem für das Individuum sehr schwer einzuschätzen. Theoretisch könnte man sagen: so lange jemand ohne weiteres aufhören kann mit seiner Droge, ist die Sache noch ausreichend im Lot. Leider ist dieser Punkt im Einzelfall natürlich schwer bis gar nicht rechtzeitig festzustellen – es könnte immerhin einen Hinweis für die Grenze geben, die man gesellschaftlich ziehen möchte (z.B. Cannabis toleriert, Crack nicht).
    Tatsache ist natürlich aber auch, daß trotz etlichen guten Ansätzen auch beim Alkohol im Straßenverkehr noch eine ganze Menge zu tun bleibt. Auch in einer liberalen Gesellschaft sollte doch unabhängig vom Produkt die körperliche Unversehrtheit der Anderen eine klare Grenze setzen für den Gebrauch von beeinträchtigenden Mitteln im Straßenverkehr – seien es nun Alkohol, Drogen, Medikamente, Facebook oder SMS. Leider geht da immer noch zu viel als Kavaliersdelikt durch – wenn man es überlebt, wird man früher oder später rehabilitiert…

  70. Allen Schnuckis kann bei uns...
    Allen Schnuckis kann bei uns (gegen Bares) geholfen werden
    http://diepresse.com/home/panorama/wien/1302510/Wiener-Geschaefte-mit-Belgrader-Titeln?_vl_backlink=/home/panorama/wien/index.do
    .
    Hier in der Vorstadt gewinnt man den Eindruck, daß der Alkohol nur noch eine Begleitdroge unter anderen ist. Was da wirklich alles vertickt wird, womit es verunreinigt und gestreckt wird und was es auslösen kann weiß keiner.
    .
    Die Vertreter einer liberalen Drogenpolitik leben nie in der Vorstadt.

  71. die erklärungsmuster, die ich...
    die erklärungsmuster, die ich hier lesen kann, bringen mich ins grübeln. sind das trinker, die glauben, wenn sie den alkoholismus anderer erklären, entgingen sie selbst seinem tödlichen verlauf? die einfachste erklärung, und sie stimmt immer, ist doch die, dass man alkohol trinken muss, um alkoholiker zu werden. und was wirklich erstaunlich ist, wenn man genug davon getrunken hat, wird man alkoholiker – keine ausnahme, nirgends. und keiner weiss vorher, wann für ihn die grenze überschritten ist – auch hier keine ausnahme, nirgends.

  72. "Mithen panton" - Nothing in...
    “Mithen panton” – Nothing in excess (altgriechisch).
    Aus dem “Tages Anzeiger” (Zürich 13.Okt) S..42
    “Partydrogen können das Herz irreparabel schädigen” (In Deutschland brauchen zwei Jugendliche nach exzessivem Drogenkonsum eine Herztransplantation).

  73. Es gibt das Sprichwort "Kinder...
    Es gibt das Sprichwort “Kinder und Betrunkene sagen die Wahrheit”. Alkohol ist nun einmal Wahrheitsdroge Nr.1 bei uns. Und von daher ist sie unverzichtbar. Nicht von ungefähr bestehen Burschenschaftler auf regelmäßige Besäufnisse. Man will halt sehen, wer es ernst meint und sich nicht nur einfach verstellt um die Vorteile mitzunehmen.

  74. @azur, ja Platee. Hier mal...
    @azur, ja Platee. Hier mal dasselbe in Gruen, wo La Folie, also die Delaunch, ihrem Affen richtig Zucker geben kann.
    http://www.youtube.com/watch?v=E1EE6CSIo6A

  75. @GrooveX - "und keiner weiss...
    @GrooveX – “und keiner weiss vorher, wann für ihn die grenze überschritten ist – auch hier keine ausnahme, nirgends.”

    Ein Abstinenzler unter uns? Wenn Sie Recht hätten, gäbe es unter Alkoholtrinkern nur noch Alkoholiker. Da das nicht mal ansatzweise stimmt, haben Sie Unrecht.
    Prost.

    Gruss,
    Thorsten Haupts

  76. Eine bewegende Predigt, und...
    Eine bewegende Predigt, und ein abschreckendes Beispiel:
    .
    http://www.youtube.com/watch?v=1y2lGw5P3Ow
    .
    Kenner koennen den Text auswendig aufsagen.
    Die Gebueldeten koennen natuerlich tschechisch, das Latein des Ostens.

  77. Sehr schöner Text, Don, da...
    Sehr schöner Text, Don, da schwelgt man in Erinnerungen.
    Natürlich kann man in Jeans und Pullover Ski fahren,
    wenn man es kann, und sich nicht andauern legt.
    Hach, Chamonix. Wir waren da, als unser Sohn 4 war,
    die Betreuer der Bambinitruppe, alles verwegen aussehende Kerle,
    nicht wie in Österreich und der Schweiz nur Frauen,
    unser Sohn war begeistert.
    Aiguille du Midi, ein Traum, auch im Sommer zu empfehlen,
    die Seilbahn rüber zum Helbronner, atemberaubend.
    Zitat von ?
    Ich habe keine Probleme mit Alkohol, nur ohne.
    .
    Wer nicht rauchen möchte, sollte Plätzchen backen.
    Soll zur Weihnachtszeit unter Studenten immer noch sehr beliebt sein.
    .
    Und hier hat Danzer auch etwas beizusteuern.
    http://www.georgdanzer.at/songs/wardasetwahaschisch.html
    Leider habe ich den Originalsong auf YT nicht gefunden.
    http://www.youtube.com/watch?v=Sj3g-Uy5K-s
    .
    Viele sind mir zu moralinsauer hier.

  78. @Thorsten Haupt – Ich weiß...
    @Thorsten Haupt – Ich weiß ja nicht, wo Sie Ihre Informationen her haben, vor allem was das im Müll schnüffeln betrifft. Dürfte ich Sir aber darauf aufmerksam machen, dass Bundestagsabgeordnete nur ihrem Gewissen verpflichtet sind? Sie können also auch “Nein” sagen. Wenn sie ständig auf allen Talkshows und Festen tanzen wollen, ist es des Bundespolitikers Entscheidung.

  79. Hier noch eine kleine...
    Hier noch eine kleine Übersetzungshilfe für alle, die des Tschechischen nicht mächtig sind:
    “Ihr werdets nie erlernen, ihr Klacheln”, fuhr der Feldkurat fort, “ich bin dafür, euch alle zu erschießen, versteht ihr mich gut? Das behaupte ich von dieser göttlichen Stelle herab, ihr Taugenichtse, denn Gott ist etwas, was sich nicht vor euch fürchtet und was mit euch umspringen wird, bis ihr davon blöd sein werdet, denn ihr zögert, euch Christus zuzuwenden und geht lieber auf dem dornigen Pfad der Sünde.” “Da is es schon, er is ordentlich besoffen”, flüsterte freudig der Nachbar Schwejks. “Der dornige Pfad der Sünde, ihr vertrottelten Klacheln, ist der Pfad des Kampfes mit dem Laster. Ihr seid verlorene Söhne, die sich lieber im ‘Einzel’ wälzen als zum Vater zurückzukehren. Richtet euren Blick nur weiter und höher in die himmlischen Fernen, und ihr werdet siegen, und Frieden wird sich in eure Seele senken, ihr Lausejungen. Ich mächt mir ausbitten, daß dort hinten jemand schnaubt. Er ist kein Pferd und ist nicht in einem Stall sondern im Tempel Gottes. Drauf mach ich euch aufmerksam, meine Lieblinge. So, wo hab ich denn aufgehört. Ja, über den Seelenfrieden, sehr gut. Merkt euch, ihr Rindviecher, daß ihr Menschen seid und daß ihr auch durch eure getrübten Augen in den weiten Raum blicken und wissen müßt, daß hier alles nur eine gewisse Zeit währt, aber daß Gott ewig ist. Sehr gut, nicht wahr, meine Herren? Ich sollte Tag und Nacht für euch beten, daß der barmherzige Gott, ihr blöden Kerls, seine Seele in eure kalten Herzen ergießt und mit seiner heiligen Gnade eure Sünden abwäscht, damit ihr auf Ewigkeit rein seid und damit er euch, ihr Lumpen, immerdar liebt. Da irrt ihr euch aber. Ich werde euch nicht ins Paradies einführen.” Der Feldkurat rülpste. „Nein und nein”, wiederholte er hartnäckig, „nichts werde ich für euch tun, fällt mir gar nicht ein, weil ihr unverbesserliche Lumpen seid. Und ihr dort unten, glaubt nicht, daß ihr in einer Schnapsbude seid. Gott ist im höchsten Maß barmherzig, aber nur für anständige Menschen und nicht für den Auswurf der menschlichen Gesellschaft, der sich nicht nach seinen Gesetzen und nicht einmal nach dem Dienstreglement richtet.”

  80. Thorsten, schau dir mal die...
    Thorsten, schau dir mal die statistiken zu alkoholismus an. da ist von *millionen* die rede, nicht von ein paar abgestürzten plastiktütenträgern vor dem supermarkt. beim suchen hilft die maschine.

  81. @Vroni
    .
    Himmel, man muss doch...

    @Vroni
    .
    Himmel, man muss doch nicht immer gleich das Schlimmste annehmen.
    Sich einmal in drei Monaten zuzusaufen ist doch wohl okay und Haus und Hof gehen dadurch auch nicht verloren.

  82. azur 22. Oktober 2012,...
    azur 22. Oktober 2012, 01:38
    Wie kommen Sie jetzt ausgerechnet auf mich? ;-)
    Wenn Sie allerdings vermuten, dass in meinem Umfeld sogenannte Kreative
    überdurchschnittlich vertreten sind, haben Sie richtig vermutet.
    Aber bei Juristen muss man vorsichtig sein, kenne das hier Beschriebene
    natürlich nur vom Hörensagen. Und aus Spielfilmen.
    Als Jungmann (ha, verjährt) hatte ich einen guten Freund,
    den ich inzwischen aus den Augen verloren habe,
    der hatte sein Fotografie-Studium geschmissen und sich als Kabelträger
    zum Aufnahmeleiter hochgedient, was der alles besorgen sollte, auweia.
    Mit dem Sekt haben Sie natürlich recht, die Tage mit Sektempfang sind für die Tonne,
    deswegen ja nie vor Sonnenuntergang. (Manchmal muss man dafür die Rolladen …)
    Vielleicht mal Filou fragen, der hat hier auch mal was von Kicherkiffern geschrieben.
    Um den Bogen zum letzten Blog zu schlagen,
    anders als Alkohol soll THC [1] beim $€X recht hilfreich sein, so hörte ich.
    Beim Aufsagen von Texten soll das aber eher kontraproduktiv sein.
    .
    [1] THC ist die Abkürzung für: Tennis- und Hockey-Club

  83. Wär´ich einer der sieben...
    Wär´ich einer der sieben soeben verurteilten italienischen Wissenschaftler, die jetzt sechs Jahre Haft erstinstanzlich wegen ungenügender Erdbebenvorhersage ausgefasst haben, tät´ich mich möglicherweise nicht nur heute niedersaufen…

  84. Wos sich a Duarscht kimmt vum...
    Wos sich a Duarscht kimmt vum Duarscht.
    http://www.youtube.com/watch?v=TU3QLv7plyQ
    ..
    Ein gebildeter und dazu blinder Säufer findt auch mal nen Korn.
    ..
    Hickehackevoll. Die Internationale der Säufer.
    ..
    Die Küstenverteidijhung, mal wie- wieder voll w-wie ne Sch- Schtra- Schtraand-hau- haubitze.

  85. HannsMeier555@: Sie wären...
    HannsMeier555@: Sie wären demnach der klassische Quartalssäufer. Zwei kannte ich persönlch. Das ewige Licht leuchte ihnen.

  86. HannsMeier555@: Sie wären...
    HannsMeier555@: Sie wären demnach der klassische Quartalssäufer. Zwei kannte ich persönlch. Das ewige Licht leuchte ihnen.

  87. Wolfgang Ambros trägts mit...
    Wolfgang Ambros trägts mit Fassung.
    http://www.youtube.com/watch?v=duyhqn-blUU&feature=BFa&list=AL94UKMTqg-9CweuyEObFsSckTKWkK7IBO
    Für Liebhaber von unpräparierten Pisten: das Mittagstal
    http://www.skiforum.it/skiforum/upload/freeride/40483-val-mezdi-01.jpg

  88. Erst Vorglühen, danach...
    Erst Vorglühen, danach Komasaufen (Tache schpäte ümme noch datt jlühende Jedrisse).

  89. @GrooveX – Ich hatte mal...
    @GrooveX – Ich hatte mal einen Job, der war über Jahre so kompliziert, dass er mich mindestens 80 Stunden in der Woche beschäftigte. Abschalten konnte ich überhaupt nicht mehr – nicht einmal im Schlaf. Durchgehalten habe ich, weil ich mich entschied, mir jeden Abend folgendes zu leisten: 2 Gläser Wein, Brot, Käse und zwei kleine Tütchen Haribo Gummibärchen. Danach sah ich den Job immer ganz gelassen. Das ist mehr als 10 Jahre her, ich trinke immer noch zwei Gläser Wein am Abend… aber ein Alkoholiker bin ich deswegen noch lange nicht geworden.
    .
    Damals hatte ich ein Gespräch mit meinem Arzt, in dem er mir sagte: ‚Ich doppele immer die Menge Alkohol, die meine Patienten angeben.’ Seitdem weiß ich nie, ob ich einem Arzt sagen soll, dass ich 2 Gläser trinke oder ob es besser ist, die Hälfte anzugeben – um keiner falschen Diagnose zum Opfer zu fallen.

  90. Unterschied zwischen FAZ und...
    Unterschied zwischen FAZ und SPON:
    .
    FAZ berichtet über Fußball wie über eine Staatsangelegenheit,
    SPON über Politik wie über einen Boxkampf.

  91. Was ist denn hier los? Reden...
    Was ist denn hier los? Reden hier Gouvernanten darüber, was man den lieben Kleinen erlauben darf? Wo bleibt der schlichte Freiheitsinstinkt, wonach man Anderen nur dann etwas verbieten kann, wenn man unabweisbare rationale Gründe dafür hat? Solange Alkohol erlaubt ist kann es diese für ein Verbot ,,weicher” Drogen nicht geben. Es hilft auch nicht bei uns dem Alkohol gegenüber eine Auisnahme zu machen mit der Behauptung, für den Umgang damit hätten ,,wir” Traditionen und Regeln entwickelt. In einer pluralen Gesellschaft gibt es dieses ,,wir” nicht mehr. Anders gesagt: es steht Jedem frei mit denen, die diese pflegen, nichts zu tun haben zu wollen.
    Um mit schlicht weiter zu machen: von Prohibition mag man halten was man will. Es ist eine Tatsache dass sie nicht funktioniert. Verbote, die man nicht durchsetzen kann, läßt man fallen. Sonst gefährdet man den Rechtsfrieden.
    ,,Die Alten saufen, die Jungen dürfen nicht kiffen”. Das ist unhaltbar. Mit zweierlei Maß messen ebenso. Bitte mal wieder zu Verstand kommen.

  92. @tiger, ich habe nirgendwo...
    @tiger, ich habe nirgendwo behauptet, dass jeder, der trinkt, alkoholiker sei. ich habe nur behauptet, dass jeder, der trinkt, einer werden kann. und das, ohne es zu wollen oder zu forcieren. er braucht nur genug getrunken zu haben – ganz ohne gene und andere umwelteinflüsse. so weit ich weiss, ist es alkohol, der gene zerstört und andere umwelteinflüsse hat.
    jede/r soll tun, was sie oder er mag, aber wissen sollten doch alle, dass alkohol mehr zerstört als nur ein wenig sozialprestige. und weil ich irgendwo was von hemingway gelesen habe, der hat es ja zum schluss überhaupt nicht mehr gerafft. da ging es dem sinatraverschnitt doch besser, der hat wenigstens nichts mehr davon mitgekriegt, als er in irgendeinem privatheim dem ende zudöste. und jelzin – was haben wir gelacht…

  93. @Tiger
    .
    Bei manchen Patienten...

    @Tiger
    .
    Bei manchen Patienten vervierfacht der Arzt aber auch.

  94. Bei Selbstmord zahlen die...
    Bei Selbstmord zahlen die Lebensversicherungen nicht immer. Aber Alkoholvergiftung ist doch was anderes.

  95. @GrooveX: Nennen sie es bei...
    @GrooveX: Nennen sie es bei Hemingway einen pakt mit dem Teufel Alkohol.
    Uebrigens eine philosophisch interessante Frage, ob jemand, der nie Alkohol getrunken hat, nicht dennoch Alkoholiker sein kann. Wenn das Trinken von Alkohol Voraussetzung fuer Alkoholismus ist, kann es dann so etwas wie einen “trockenen Alkoholiker” auch nicht geben?
    .
    Max Merkels Kommentar darf in der Diskussion natuerlich nicht fehlen:
    “Im Training habe ich mal die Alkoholiker meiner Mannschaft gegen die Antialkoholiker spielen lassen. Die Alkoholiker gewannen 7:1. Da war’s mir wurscht. Da hab i g’sagt: Sauft’s weiter.”

  96. Nichts, lieber mediensegler,...
    Nichts, lieber mediensegler, ist trauriger als in einer Gruppe von Kiffern zu sitzen. Alle starren still ins Lagerfeuer, oder das was sie dafuer halten, ein einsamer Irrer klampft auf der Laute Blackbirds vom Weissen Album…
    Irgendwann bekommt man Sehnsucht nach einem kuehlen Bierchen in einer rustikalen Landkneipe.
    .
    Oder man sitzt unter gleichen Umstaenden in einem israelischen Kuenstlerdorf. Der Obermaler hatte in einem Tal eine eigene Plantage mit sehr strengem Stoff. Nachdem die ersten drei Tueten rundgereicht wurden erstarb die Stimmung, man schaute nur noch gemeinsam in die Sterne und jeder redete vom eigenen Bloedsinn.
    .
    Die sechs Joints meines Lebens haben mich gelehrt, das eine koelschbefeuerte Debatte allemal lustiger ist. Verbunden mit Musik und Tanz, fuehrt sie sogar zu kurzfristigen amuesanten Zusammenkuenften, besonders wenn die Anbahnung dahin auf der Party einige Stunden dauert. Man muss sich ja ein bisschen kennenlernen.
    .
    Man kann den alten Spruch abwandeln: Intelligenz saeuft (die beste Literatur liefert dafuer schlagende Beweise), Dummheit frisst und Kiffer landen im Nirgendwo.
    .
    Sex und THC? Sie koennen das Kifferkichern bis Wuppertal hoeren?
    .
    So, das war ein hartes Wochenende. Der Sohn schenkte mir im Seelenverbund mit seine Mutter einen Cyrus CD/DVD-Spieler. Der klingt so phantastisch, das wir uns vor lauter Freude betranken, waehrend wir uns unsere Lieblingsstuecke vorspielten.
    .
    Ueberhaupt: die Kunst und der Rausch. Der Rausch waehrend des Schoepfungsaktes ist endogen. Die Freude ueber das Gelungene muss mit exogenen Mitteln verstaerkt werden, mit Freunden mit Freundinnen, mit dionysischen Auxiliartruppen. Das darf und muss mit einem gigantischen Kater enden. Das Werk ist vollendet. Man liegt erschoepft als Einziger noch auf dem Triclinium, die letzte, liebevollste Hetaere hinterliess noch ein Bluemchen zu Fuessen des Kuenstlers, nachdem sie ihm sanft die Stirn kuesste, wobei sie sich dachte: ‘was haette das alles aus dieser Nacht noch werden koennen’.
    .
    (Hab’ Ueberstunden gekloppt. Da hat man so Phantasien. Ich verlasse fuer heute den Philisterstammtisch.
    Saval, das war wieder mal ganz grosse Oper.)

  97. Mir scheint, da hat so mancher...
    Mir scheint, da hat so mancher auf meine Eier gewartet, wenn ich denn endlich mit dem Brüten und dem Abspülen fertig geworden sein würde.
    .
    @ ach was: das mit den Grenzbereichen haben Sie alles sowohl zum letzten wie zu diesem Thema schön eingerahmt.
    .
    Wie sagte das schon unser seliger wohlgefüllter Soziale-Marktwirtschaft-Erhard: Masshalten! (auch wenn er selbst eher nach Alkoholkompetenz ausschaut…)
    .
    In diesem Sinn: natürlich darf meine Frau alles lesen und wir sprechen auch gerne über diese oder andere Themen, wenn wir Arm in Arm am See spazieren gehen.
    Da wir beide wie alle hier zu den Glücklichen gehören, die bedauerliche Testosteroneinbrüche und Libidoverluste nur vom Hörensagen kennen, möchte ich Ihre Frage, Donna Laura, insofern hoffentlich befriedigender beantworten, wenn ich sage, im gegebenen Fall wohl meiner Frau eine einsame (mehr oder weniger) möglichst beutereiche Nachtjagd gerne zuzugestehen, wenn wir daneben so manch anderen Ausweg nicht gleich von vornherein verwerfen würden.
    .
    Ganz entspannt wäre ich wohl nicht, da mich die Sorge nicht ganz verlassen würde, wenn ein anderer dem Zauber meiner Frau offensichtlich sehr nahe gekommen wäre, ich eine grosse Gefahr sehen würde, dass ihm bei ihren Reizen ein gelegentlicher Abend nicht genügen würde, und aus gemeinsamen Wochenenden, Urlaubswochen, schnell Monate im Sommerhaus werden könnten, was ich doch sehr bedauern würde, da mir die Liebe, die Nähe und die Zärtlichkeit meiner Frau weit mehr bedeutet, als sexuelle Megatonnenbomben – gerade weil ich die Tragweite körperlich sehr abwechslungsreicher Erlebnisse schon erlebt habe.
    .
    Liebe ist etwas anderes, aber in Anbetracht des schlechten Verhältnisses unserer lebendigen zu unseren toten Jahren plädiere ich trotzdem für ein eher abenteuerliches, sinnliches als öko-moralisches Leben, solange es nicht desaströs andere verletzt, vor allem niemanden in meiner Nähe. Ich kann nicht aus Solidarität mit den Scheusslichkeiten ferner Kontinente auf Vorrat kreuzunglücklich sein.
    .
    In diesem Sinn, auch sorry, Schnitzel und Lederjacke, ich zieh auch eine Grenze bei tierischen Lebensformen. Aber ich trage auch Spinnen raus, ohne sie sinnlos plattzuschlagen. (Das hab ich hier auch schon mal irgendwo gelesen.)
    .
    @azur: Ja, Drogen beim Film… oft ist es die Ladehemmung beim dritten Ei, wenn man vom Füllhorn der Kritik mit Lob für I-1 und I-2 überschüttet wurde, und keine Ahnung mehr hat, was man bei ICH!!!!-3 denn alles nicht noch mal sagen kann. Dann hofft man, mit Chemie doch noch irgendeine Hemmung niederzubomben oder damit wenigstens zu vergessen, dass nur noch Hühnerkacke im Kanonenrohr steckt…
    .
    Traurige Sache, kann es nachfühlen, was Filou berichtet.
    .
    Trotzdem geniesse ich ein kühles Weissbier, einen guten Rotwein in ihrer entspannenden Wirkung.
    (Nein, ich findes es nicht geil, trainspottingmässig um eine Toilette geringelt und von Ausscheidungsprodukten durchtränkt aufzuwachen). Ich halte es auch für suboptimal, den lieben jugendlichen Kindern eine Flasche Gin oder Whisky im Sonderangebot vom Supermarkt mitzubringen, damit sie ja nicht mit Haschisch und Schlimmeren anfangen. Die Pr0noDVD in der gleichen Tüte machts auch nicht besser.
    .
    Was – ganz kurz – im Zweifel einer Lebenskrise durchaus hilft, sind nahe, realisierbare Ziele wie zum Beispiel: Nein, ich möchte nicht nie wieder in die Notaufnahme eingeliefert werden. Heute raste ich nicht aus. Heute lerne ich es mal, mit einer Frau nicht nur zu schlafen, sondern auch gerne zu frühstücken. Dieses Studium werde ich bis zum Bachelor mindestens durchhalten. Heute beende ich mal meinen Vortrag, ohne in alle Hände zu beissen, die mich füttern….

  98. Komme gerade vom Besuch bei...
    Komme gerade vom Besuch bei einer alten Tante, die selten Alkohol konsumiert,
    aber seit 20 Jahren nicht auf Abführmittel und Schlafmittel verzichten kann.
    Auf dem Rückweg an einem Büdchen vorbei gekommen, an randalierenden Jungs
    die ausprobierten, ab wieviel Meter Wurf die Bierflasche an der Garagenwand zerplatzt.
    Da fiel mir ein, dass ich noch nie randalierende gewaltbereite Kiffer erlebt habe.
    .
    Filou, bis Wuppertal brauchen Sie nicht zu kichern. ;-)

  99. The Great Artiste 23. Oktober...
    The Great Artiste 23. Oktober 2012, 00:20
    Ja, ja, dass Zugeben von Misserfolgen ziemt sich nicht in diesem Salon,
    es sei den, es sind kleine und lustige.
    .
    Filou, jedem seinen Rausch, wie auch immer, aber nicht im Auto,
    nicht an Maschinen und nicht auf der Piste.
    .
    Dummheit frisst, ein Thema für die Gesundheitsfanatiker hier,
    was ist mit Salz, Fett, Zucker? In Überdosierung garantiert tödlich.
    Und die Dealer erst, ich sage nur MacDoof.

  100. "@tiger, ich habe nirgendwo...
    “@tiger, ich habe nirgendwo behauptet, dass jeder, der trinkt, alkoholiker sei. ich habe nur behauptet, dass jeder, der trinkt, einer werden kann. und das, ohne es zu wollen oder zu forcieren.”
    .
    Mein Körper reagiert in Form von Magenbeschwerden und Kopfschmerzen, freilich mit Verzögerung, jedenfalls bei Zuführung größerer Mengen Alkhohols und es ist mit den Jahren auch keine Desensibilisierung zu beobachten, eher das Gegenteil. Etwas vergleichbares ließe sich über das Rauchen sagen, wobei die Zigarette, für mich, eine “Partydroge” ist. Ich habe keine Ahnung, wie man die Folgen willentlich überwindet ( ausser durch Medikamente und deren Nebenwirkungen ), gar nicht zu reden davon, wie man sie unwillentlich abstellt und quasi in die Abhängigkeit hineinrutscht, weil die Nebenwirkungen unbemerkt bleiben. Alkohol kommuniziert seine Giftigkeit deutlich genug an meinen Organismus, um den an ihn herangetragenen Verdacht zu entkräften, er wäre ein “Teufel”, der einen heimlich verführt, um einen dann im Griff zu halten.
    .
    Der Stolz darauf betrunken zu sein, viel zu vertragen, hart drauf sein und mit Alkohol die Probleme runterspülen, das intellektuelle Borderlinertum mit seinen Grenzüberschreitungsfantasien ( für Jugendliche gibt es dafür die Erwachsenen als Gegenpart, für Erwachsene Gott, den Kapitalismus, den Chef usw. ) das alles erzeugt eine “moralisches Feld”, in dem sich viele ( die meisten? ) bewegen, oder nicht?

  101. guten morgen t.i.m.
    natürlich...

    guten morgen t.i.m.
    natürlich war es bei hemingway ein ‘pakt mit dem teufel alkohol’, schließlich war er derjenige einzigartige, der in der lage war, pakte mit wem auch immer zu schließen, was denn sonst?! juhnke dagegen dachte wohl, er bräuchte einen solchen pakt nicht zu schließen, und jelzin hat das mit dem teufel einfach nicht kapiert. nur die loser auf den plätzen, mit der dose in der hand, nölen rum und kriegen’s nicht geregelt.

    dieser ganze mystifizierungssermon trägt doch überhaupt nichts zum verständnis des krankheitsbildes alkoholismus bei. es geht bei alkoholismus nicht um ‘interessante philsophische fragen’ sondern um ein gravierendes medizinisches und gesellschaftliches problem mit desaströsen konsequenzen für die betroffenen, ihr umfeld und natürlich, das sollte man nie vergessen, die kassen der kranken.

    ob es so etwas wie einen ‘trockenen alkoholiker’ geben kann oder nicht, spielt vermutlich für diejenigen, die sich auf ihre weise die fortsetzung des elends vom leibe halten, keine rolle. die werden wohl dem merkel maxe recht geben und auch sagen ‘sauft weiter’ – und sich freuen, dass sie es nicht mehr müssen. und alle anderen werden lachen dürfen.

  102. Was sagt eigentlich Herr...
    Was sagt eigentlich Herr Raffelt dazu?
    .
    Mich macht Alkohol eigentlich immer nur müde, aber das kann eine sehr willkommene Wirkung sein.
    .
    Und Hasch? Der macht blöd, sagt man neuerdings, und mir scheint das nur allzu plausibel. Das “erweiterte Bewußtsein” erweitert leider nicht die intellektuellen Leistungen.

  103. Ansonsten darf man es nicht zu...
    Ansonsten darf man es nicht zu negativ sehen.
    Vor der Revolution soll Russland angeblich ein gutes Drittel seiner Staatseinnahmen aus der Alkoholsteuer bezogen haben.
    Wir müssen nur dasselbe mit Koks machen, und schon hat sich das Problem der Reichensteuerung erübrigt.

  104. Der Tiger@: Zur...
    Der Tiger@: Zur Quantitätsfrage: Sie sind sich womöglich selbst zum Opfer gefallen ;-)
    Das weibl. Geschlecht verträgt im Übrigen signifikant weniger vom Stöffche.
    ..
    Die Eroberung/Land -(weg-)nahme des sog. Wilden Westens der heutigen USA mittels des Branntweins, dem die Rothäute aus Enzymgründen nicht standhalten konnten.

  105. @HansMeier555
    Ob Hasch blöd...

    @HansMeier555
    Ob Hasch blöd macht weiß ich nicht. Alkohol tut das aber, wie man auch hier sehen kann: er bringt die Leute auf die dumme Idee Anderen zwangsweise Vorschriften machen zu wollen. Mit Begründungen, die so absurd sind, dass man sie instinktiv niemals auf die ,,eigene Sache” anwendet.
    Selbstgefällig ist auch nicht gut gelaunt.

  106. Vielleicht sollten die...
    Vielleicht sollten die Diskutanten einen Blick in Joseph Roth, Legende vom Heiligen Trinker werfen, bedeutsam auch der Schluss-Satz. Und der Herr Verfasser wusste, wovon er bei C2 H 5 OH sprach…..

  107. @Groovex – Dass Alkohol die...
    @Groovex – Dass Alkohol die Gene beeinflusst, ist mir bekannt. Nur war die Gefahr, dass ich schwanger werde, schon vor 10 Jahren nicht mehr gegeben.
    .
    @Plindos – Wollen Sie damit sagen, dass ich an alkoholbedingter Altersschwäche leide und nicht mehr weiter als bis zwei zählen kann… möglich ist es natürlich.
    .
    @gelegentlich – ein guter Freund (sehr bürgerlich) von mir hat seine gelegentliche Hasch-Ration. Mir davon anzubieten, hat er aufgegeben. Aber wir unterhalten uns auch unter dem Einfluss unserer unterschiedlichen Drogen immer blendend.

  108. Wo ich gerade dabei bin,...
    Wo ich gerade dabei bin, Kaffee ist natürlich auch eine Droge und Zeitungslesen sowieso des Teufels. Bei meinem Schwiegervater gibt es weder Wein noch Kaffee, und seit er nicht mehr sehen kann, auch kein Wallstreet Journal mehr. Auf meine zwei Gläser Wein kann ich verzichten und genieße seine fabelhaften Steaks mit fabelhaftem Wasser. Aber morgens schleiche ich mich süchtig aus dem Haus, gehe zu Starbucks, trinke einen mittelgroßen Cappuccino und lese die New York Times.

  109. donna laura, gr gr gr...
    Hab...

    donna laura, gr gr gr…
    Hab mir mal die Leseprobe des Verlags angeschaut. Da kommt man aus dem Staunen nicht heraus.

  110. @The Great Artiste,
    ich hatte...

    @The Great Artiste,
    ich hatte so eine Vermutung, dass Sie ein großes Herz besitzen.
    Da in große Herzen ziemlich viel hinein passt, das wissen Sie, muss man aufpassen und es pflegen (pflegen lassen).
    Mit wem man in miesen Situationen gemeinsam gut improvisieren kann, mit dem ist´s auch sonst gut Kirschen essen.
    Erinnern Sie sich noch an die Frage von x
    „was macht der Wind wenn er nicht weht“.
    ( Titel eines Buch, worin alte (letzte) TAZ-Wochenend-Leserfragen
    und –Antworten gesammelt wurden) Eine Antwort lautet:
    „Wenn er nicht weht, dann geht der Wind spazieren.
    Wenn er nicht weht ist er bei seiner Freundin.
    Er küßt sie sanft und regt sich kaum dabei.
    Vielleicht ist sie´s, die ihm den Nacken streichelt.
    Er sitzt ganz still und hält den Mund.
    Er spitzt die Lippen nicht und pfeift kein Liedchen“…..

  111. @GrooveX -...
    @GrooveX – Alkoholabängige:

    Die schlechteste mir bekannte Zahl ist 1,5 Millionen Alkoholsüchtige in Deutschland. Es handelt sich um eine reine Schätzung auf Grundlage der Annahme, dass bereits regelmässiger Alkoholkonsum als Abhängigkeit einzuordnen ist.

    Das sind also im absoluten worst case ca. 2,5% aller Erwachsenen in Deutschland. Da ich davon ausgehe, dass eine drogenfreie Gesellschaft unmöglich ist (beim Menschen sogar biologisch unmöglich), werden wir das auch in Zukunft hinnehmen müssen.

    Nur ist das eben weit entfernt von der von Ihnen postulierten Unmöglichkeit, Trinken zu kontrollieren. Für mich selbst gilt das gleiche wie für dreamtimer – das letzte Bier, bevor meine Grenze erreicht ist, lehnt mein Körper einfach ab. Ich kenne viele Leute, die sich auf eine Art von Alkohol beschränken, die ähnliches berichten.

    Stimme am Ende des Tages trotzdem Vroni zu: Die nächste grossangelegte öffentliche Gesundheitsattacke wird gegen Alkohol gefahren werden. Es ist ein zu verführerisches Thema für Politik, man kann Regeln aufstellen und öffentliches Gesundheitsbewusstsein demonstrieren, ohne Geld in die Hand nehmen zu müssen. Nützen wird es wenig, man kann Drogen nicht abschaffen sondern nur eine gegen eine (oder mehrere) andere austauschen.

    Gruss,
    Thorsten Haupts

  112. (Späßle:)
    ....und nicht...

    (Späßle:)
    ….und nicht mehr weiter als bis zwei zählen kann….
    Kann man als Bayer auch nicht: oins – zwoa – gsuffa.
    Und – niemalsnicht – würden wir einen mittelgroßen
    Cappuccino bei Starbucks trinken.
    Do gemma fei scho zum Giovanni umma.
    So vui Reschpekt zu La Cultura d´Italia hamma mia –
    wei ma jo eh ollawei zu dene obifahrn.
    Mei des is ja a wia a Sucht…

  113. Ist das Gold noch da oder...
    Ist das Gold noch da oder nicht?
    Wollen wir ein Wettbüro aufmachen?
    Was meinen die Foristen?
    .
    Kann mir richtig gut das Szenario vorstlellen: Das Gold ist nicht mehr da…
    .
    Jede Wette, die basteln jetzt fieberhaft an einer rechtlichen Konstruktion, die besagt, dass die BRD das Gold, das nicht mehr da ist, trotzdem in den Büchern stehen lassen kann, weil es ja keinen Unterschied macht, solange nicht irgendein Vaterlandsverräter sich damit profilieren willl.
    Gleichzeitig lackieren sie Bleiklötze mit Goldfarbe. “Nur gucken, Herr Mißfelder, nicht anfassen…”

  114. Und wenn das Gold nicht mehr...
    Und wenn das Gold nicht mehr das ist — welche Flasche wird dann geköpft?

  115. Vielleicht sollten wir hier...
    Vielleicht sollten wir hier alle mal eine Runde von irgendwas Entspannendem einwerfen … ?? oder besser: ruhig atmen, etwas Yoga, ein bisschen Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen … ??

  116. @HansMeier555 - Gold -...
    @HansMeier555 – Gold – Wette:
    Gerne. 1 Flasche guten Champagner/Rotwein (mein Einsatz) gegen einen Sixpack fränischen Bieres (Ihrer), dass das Gold noch da ist? Vollständig?
    Gruss,
    Thorsten Haupts
    P.S.: Der Grund für meinen Optimismus ist weniger mein Vertrauen in (ausländische) Behörden. Sondern eher die Tatsache, dass unerwartete Markteintritte grösserer Mengen an Gold (Weltförderung/Jahr gerade mal 2.700 Tonnen, Bundesbankreserven mehr als 3.000 Tonnen) erhebliche und erkennbare Marktwirkungen gehabt hätten.
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  117. @Schluchten-Ossi - verurteilte...
    @Schluchten-Ossi – verurteilte Wissenschaftler:

    Das sollte, auch hier im Forum vertretenen Meinungen nach, doch Schule machen. Verantwortung übernehmen heisst das Zauberwort. Ab jetzt verurteilen wir jeden politiker bei einer diagnostizierten Fehlentwicklung, jeden Unternehmensvorstand bei rückläufigem Gewinn, jeden Wissenschaftler wegen felerhafter oder unvollständier Vorhersage. Sofort, gnadenlos, streng nach Recht und Gesetz.

    Schliesslich ist es sonnenklar, dass uns das wesentlich (!) bessere Politik, Wirtschaft und Wissenschaft einbringen wird. Wo nichts mehr gemacht wird, kann auch nichts schiefgehen.

    Also lasst uns das Glas heben auf die Weisheit des italienischen Gerichtes. Es hat endlich Schluss gemacht mit der völlig verantwortungslosen, unproduktiven, fehlleitenden Produktion unvollständiger oder gar falscher wissenschaftlicher Hypothesen!

    Gruss,
    Thorsten Haupts,
    auf dem Weg zur Klageerhebung gegen Sozialpädagogen

  118. Das Gold ist nicht weg, es...
    Das Gold ist nicht weg, es gehört jetzt nur jemand anderem.

  119. thorsten,
    >> Nur ist das eben...

    thorsten,
    >> Nur ist das eben weit entfernt von der von Ihnen postulierten Unmöglichkeit, Trinken zu kontrollieren. <<
    wie kommst du denn auf dieses schmale brett? lies doch noch mal in ruhe, was ich geschrieben habe, ohne etwas zu implizieren, was ich nicht geschrieben habe.

  120. Der große...
    Der große Unterschied
    .
    Folgender Nachruf klingt so verwegen+abenteuerlich, so wild und frei …
    ?
    „Er war vielleicht der letzte Bohemien und erfüllte alle Erwartungen,
    die das Publikum und die Leser populärer Blätter an einen Künstler stellen: Selten nüchtern, gschlampert ungepflegt, ein Eroberer und Vernichter der Frauenherzen ein Liebling höherer Kreise, obwohl er für die niederen: Kellner, Schuhputzer und Briefträger auch ein Auge hatte. Er konnte maßlos bis zum Exzess sein:
    sowohl in seiner Kunst als auch in seinem Leben.
    Er war ein vollkommen verkommenes Genie.
    (= Horst Jannssen)
    .
    Aber im banalen richtigen Leben geht es doch wohl oft so zu
    wie Vroni es beschrieben hat.
    Es war ein hardcore-Realitycheck.
    Ziehen wir also lieber schnell den gelüfteten Vorhang wieder zu.
    .
    Musiiiik….
    http://www.youtube.com/watch?v=p4OxQ7960nY&feature=related
    Van the Man soll ja nun oft sehr schlechte Laune haben…
    Aber was solls, wir haben Phantasie …
    Und ein lecker Sahnetörtchen, unsere Zuckerschnecke liegt neben uns…

  121. @HM555: Champagnerflaschen...
    @HM555: Champagnerflaschen kann man gepflegt entkorken, die muss man nicht köpfen. Es sei denn man ist ein russischer Großfürst oder Deutsche Bank Chef.

  122. Nüchtern betrachtet, das 2,5...
    Nüchtern betrachtet, das 2,5 fache der Großstadt Köln:
    http://www.alkoholismus-hilfe.de/alkoholismus-statistik.html
    ..
    Der Säufer und der Hurenbock frieren selbst im wärmsten
    Rock.
    ..
    Ne Andernöchä Jong in den USA und dessen feuchte Karriere:
    http://www.bukowski-gesellschaft.de/bukowski-home.htm

  123. HM555: Also wir schicken...
    HM555: Also wir schicken unsere glorreiche Kriegsmarine mit ihren submarines zum
    Goldverladen wech. Den Hudsonriver, die Themse und die Seine hoch.
    Die Kaleus spendieren jedem Crewmitglied ne Buddel Danziger Goldwasser schon mal vorab.
    ..
    Der Tiger@: Bestimmt können Sie sogar 4^20 im Kopf rechnen. Bedenken Sie bitte, ich schrieb im Konjunktiv.

  124. @Erdbebenvorhersage
    War es...

    @Erdbebenvorhersage
    War es nicht Helmut Schmidt, der seinerzeit im Rahmen der “Technikfolgenabschätzung” gefordert hatte, auch die Grundlagenforscher sollten doch bitte sämtliche Folgen ihrer Entdeckungen vorhersehen, auf möglichst viele Jahre im Voraus?
    Im Kontrast dazu schaffen es viele Politiker ja noch nicht einmal, die aktuellen Implikationen ihrer Gesetzentwürfe zu überblicken und im Extremfall sogar verfassungswidrige Gesetze zu verabschieden.
    Dazu dann noch das politische Äquivalent zu irreversiblen Kosten (sunk cost fallacy) und es ergeben sich so häßliche Dinge wie der “War non Drugs”, der mittlerweile seit 40 Jahren tobt und allse in allem die Situation nur schlimmer gemacht hat.
    Nun – wenn man schon aus der Prohibition nichts gelernt hat, kann man den gleichen Feheler ja gut noch einmal machen.
    Ähnliche, auf den ersten Blick paradoxe Effekte gibt es ja auch anderswo: in US-Filmen hat selbstverständlich jede ein großes Handtuch neben dem Bett liegen, um sich einzuhüllen, wenn man aufsteht (selbst dann, wenn man alleine im Zimmer ist). Da es aber wohl doch interessant ist, wie es darunter aussieht, wird mit dem Geld der entsprechenden Industrie das halbe Inernet finanziert….

  125. Don könnt ja irgendwann ein...
    Don könnt ja irgendwann ein Abnehmthema – außer die Berge mit dem Rad hochheizen- lancieren, ich mach mal den Anfang:
    .
    Tipp für Dickerle mit zuviel Bauchfett:
    Alkoholfreies ist kalorienarm. Alkoholfreie Sektsorten schmecken erstaunlich besser als noch vor 10 Jahren (würg) und sind eine Alternative geworden. Ein hochwertiger Cavasekt-Hersteller bringt demnächst auch eine alkoholfreie Sorte heraus, derzeit in der Verbraucher-Testphase. Rotwein muss da leider noch gehörig nachziehen. Ich teste da grad einiges.
    Vielleicht kann uns Herr Raffelt da einige Informationen zukommen lassen, wo und warum da die Hersteller noch Probleme haben.
    .
    Aber alkoholfreies Weißbier ist jetzt schon richtig gut. Wenn man echten “Durscht” hat, schmeckt man keinen Unterschied mehr. Deutlich kalorienärmer als die gewichtigen Alkoholschwestern ist Alkoholfreies auf alle Fälle: nur um die 100 Kalorien pro halben Liter Weißbier. Prost und lasst die Wampe schrumpfen, es kann so einfach sein. :-)
    [Ich kann ein Weißbier aus der Oberpfalz empfehlen, fängt mir Neum… an und hört mit einem Viech mit weißer Wolle auf.]

  126. achwas,
    ich bin gerührt. (der...

    achwas,
    ich bin gerührt. (der Wind)
    “Manchmal, da kommen sie wieder” (Das ist der Titel eines Gruselfilms.)
    Und ja, manchmal bin ich gewillt, meinen anarchistisch-clownesken Senf abzusondern.
    Zum Verdruss von ThotHa, Plindos und dem werten Don.
    Ein paar Oberschichtler hier hatte ich richtig lieb gewonnen. (Die, die alles nicht so ernst nehmen.)
    .
    Im Moment fällt mir aber nichts Gescheites ein. Ich habe keine Ahnung, wann man ein Alki ist und wann ein Mann. Oder beides gleichzeitig oder nichts von beiden.
    Frau Vroni hat bei den Kommentaren alles gesagt. Und eigentlich habe ich dem nichts hinzuzufügen.
    .
    Plindos,
    da Sie es unbedingt wissen wollten: Ich bin eine Frau (die x), Künstlerin, bisexuell, und total schiech. Heiratsanfragen zwecklos. Glauben Sie es.

  127. @Vroni,
    Das Problem bei den...

    @Vroni,
    Das Problem bei den “alkoholfreien” ist nicht nur die Herstellung (ganz frei sind sie idR nicht, ein halbes Prozent dürfen sie haben).
    Bei den Geschmacks- und Geruchsstoffen gibt es wasser-, fett- und alkohollösliche. Und die letzten kickt man mit dem Alk zusammen hinaus, was halt mehr auffällt, wenn es nicht durch die Kohlensäure verdeckt wird.
    Ich persönlich suche immer noch nach einem alkoholfreien Getränk, das eigenständig (also kein alk-freies Bier etc), aber nicht übersüßt ist (auch nicht reines H2O, bitte ;-)

  128. Für die wilden Kaffeetrinker...
    Für die wilden Kaffeetrinker und Genussraucher habe ich noch eine Video:
    .
    http://www.youtube.com/watch?v=49tTzEifY6M

  129. Der Captain Cork hat zum...
    Der Captain Cork hat zum alkoholfreien Wein bzw. Saft was Brauchbares geschrieben:
    http://www.captaincork.com/Weine/unvergorener-wein-muss-das-sein?Seite=1
    .
    Ist doch prima, wenn man “mit” und “ohne” genießen kann.

  130. Ob das Gold da ist oder nicht,...
    Ob das Gold da ist oder nicht, interessiert die Bilanz nicht: statt Vorräten werden einfach Forderungen gebucht. Getreu dem Motto: 17 und 4 ist mein Vergnügen, werd mein Geld schon wiederkriegen.

  131. @GrooveX: Wenn eine...
    @GrooveX: Wenn eine Alkoholabhaengigkeit koerperliche Ursachen hat (Besonderheiten in der Dopaminausschuettung oder irgend so etwas), dann liesse sich theoretisch (auch wenn vielleicht nicht mit den aktuellen diagnostischen Standardmethoden) ein “potentieller Alkoholiker” als Angehoeriger einer Risikogruppe erkennen. Mal angenommen, ein Mensch waere so stark gefaehrdet, dass hoechstwahrscheinlich ein einziger Rausch zur koerperlichen Abhaengigkeit ausreichte (bei Alkohol wohl kaum moeglich, aber bei anderen Drogen schon), diese Person daher aber konsequent auf Alkohol verzichten wuerde, wie (ausser durch die Erfahrung) wuerde sich eine solche Person dann von einem trockenen Alkoholiker unterscheiden? Meiner Meinung nach gar nicht.
    Von einem Abhaengigkeitssyndrom nach ICD-10 kann dann allerdings nicht gesprochen werden.

  132. Was ich hier vermisse ist...
    Was ich hier vermisse ist “Après-Ski”.

  133. Das Gold ist hier in der...
    Das Gold ist hier in der Schweiz.

  134. @x:

    Zu meinem Verdruss nicht...
    @x:
    Zu meinem Verdruss nicht :-). Hau´n Sie rein.
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  135. Der Tiger 23. Oktober 2012,...
    Der Tiger 23. Oktober 2012, 08:35 “Aber wir unterhalten uns auch unter dem Einfluss unserer unterschiedlichen Drogen immer blendend.”
    Liebe Frau Tiger, sie haben also anregende intellektuelle Gespräche mit Ihrem guten bürgerlichen Freund, während Sie Wein trinken und Ihr Freund sein Pfeifchen raucht.
    Und Sie waren sogar schon mal bergwandern nachdem Sie geraucht hatten.
    Sehr nett von Ihnen, zu bestätigen, dass man nicht zwangsläufig im Nirgendwo landet.
    Ich frage deshalb noch mal nach, weil der Filou kichert immer noch. ;-)
    Anscheinend reagieren die Menschen doch sehr unterschiedlich auf die verschiedenen
    Möglichkeiten und Intensitäten des Rausches.

  136. fionn 23. Oktober 2012,...
    fionn 23. Oktober 2012, 20:45
    Da isser: Der Après-Ski
    http://www.cocktailflavour.de/cocktailrezepte/apres-ski.html
    Prosit!

  137. x@@: Ach du meine Güte, Sie...
    x@@: Ach du meine Güte, Sie universelles Kunsthonigprodukt hätten mir zu meinem Glück grad noch gefehlt.

  138. astroklaus 23. Oktober 2012,...
    astroklaus 23. Oktober 2012, 15:49
    Wie, Sie haben kein Handtuch neben dem Bett liegen?
    Doch hoffentlich nicht diese Küchenrollen!
    Das ist wie der Unterschied zwischen Stoffservietten und Papierservietten. ;-)

  139. also t.i.m., wenn ich das...
    also t.i.m., wenn ich das richtig verstanden habe, unterscheidet sich ein mensch, der nicht trinkt und nicht getrunken hat, von einem trockenen alkoholiker im wesentlichen durch das fehlen der erfahrung, alkoholiker geworden zu sein. darüber hinaus führen sie beide einfach das leben von menschen, die keinen alkohol trinken. wo ist bitte das problem? ist es ein mangel, ein defizit, eine devianz, nicht zu trinken? gehört nicht eine gehörige portion kognitiver dissonanz dazu, menschen, die bestimmte gifte nicht konsumieren, zu mängelexemplaren zu erklären? alkohol ist ein gift. schau doch in der ‘toxikologie-fibel’ nach oder in ‘parmakologie und toxikologie’. der medizinische fachbuchhandel oder buecher.de helfen weiter.
    ich will das jetzt nicht weiter diskutieren, weil das eh nur in spekulatius endet.

  140. wir würden sagen: plateau....
    wir würden sagen: plateau. nicht abfahrt. durchweg alles auf demselben, die anderen in jeder hinsicht konstant überragenden niveau. zumindest wenn man die adverbialen best. von zeit und ort probehalber so vereinen wollte. “paramount” sagen andere.
    .
    man ist stolz, ihn lesen zu dürfen.
    .
    am rande: hatten heute nachm. reisenderweise zufällig auch eine begegnung mit netten menschen. http://www.synanon-aktuell.de/reitschule.html

  141. 23. Oktober 2012, 10:42 - die...
    23. Oktober 2012, 10:42 – die gasflasche?

  142. gesunde, natürliche...
    gesunde, natürliche normalität kann so leicht sein,
    .
    – keine Drogen, kein Alkohol, keine bewusstseinsverändernden Medikamente
    – keine Gewalt oder deren Androhung
    – kein Tabak, wir rauchen nicht.
    .
    alles andere muss sich erklären, unsere koordinatensystem sind klar.
    .
    http://www.synanon-aktuell.de/aufnahme-sofort.html

  143. mediensegler (21:45), Sie sind...
    mediensegler (21:45), Sie sind Inhaber einer Ironiefabrik?
    .
    (Heute: 3 Stunden Oper am neuen Spielzeug. Das sind die wahren Raeusche. Morgen tue ich Busse, dann gehe ich nach Canossa [1].)
    .
    [1] Anderer Name fuer Flaschencontainer.
    .
    Plindos@, ein guter Bekannter, ein Arzt, warnte mich staendig vor Oigohoigenuss. Er selber war Kettenraucher. Er starb am Pistolenschuss eines enttaeuschten Patienten. Diese Geschichte ist leider wahr. Grotesk, gell? So ist das Leben.

  144. Ô
    (@@)
    /
    X
    /...

    Ô
    (@@)
    /
    X
    /
    ∫ }
    ¯˜ˆ˜¯˘¯˜

  145. Plindos: 23. Oktober 2012,...
    Plindos: 23. Oktober 2012, 15:38
    Keine gute Idee, das mit dem Hudson River,
    Da landen schon mal Flugzeuge.
    Und dann ist der Goldschatz endgültig versenkt.

  146. GrooveX, darum ging es doch...
    GrooveX, darum ging es doch gar nicht. In Ihrem ersten Post haben sie behauptet, dass jeder, der Alkohol trinkt, ohne Vorwarnung Alkoholiker werden kann. Ich habe lediglich gefragt, ob das korrekt ist, oder ob es (vielleicht schwierig zu diagnostizierende) biologische Voraussetzungsmerkmale gibt. Falls ja, wie wirkte sich das ganze auf Ihr Argument aus? Das ganze war tatsaechlich ohne jede Wertung gemeint, aber gut, lassen wir es jetzt dabei bewenden.
    .
    Auch wenn ich nicht bezweifeln moechte, dass Ethanol (offensichtlich!) ein Gift ist, mit Verlaub, Sauerstoff, Kochsalz, Wasser, Fruchtzucker sind es auch, ausserdem noch eine Menge essentieller Mineralien. Paracelsus’ Aussage aus dem 15. Jhd. ist inzwischen ja eine Binsenweisheit: „Alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift; allein die Dosis machts, dass ein Ding kein Gift sei.“

  147. @astroklaus (16:51): Tee?...
    @astroklaus (16:51): Tee? Milch? Tee mit Milch? Schorle?…

  148. Bevor mich jemand korrigiert:...
    Bevor mich jemand korrigiert: Hab’s nachgesehen, Paracelsus war wohl eher 16. Jahrhundert.

  149. Filou 24. Oktober 2012,...
    Filou 24. Oktober 2012, 00:26
    Nö, Cocktail-liebhaber.
    Rezept: Martini EXTRA DRY nicht gerührt und nicht geschüttelt
    Der neue Bond soll ihn so trinken.
    Glas mit Vermouth ausspülen, ganz ausgießen, mit eisgekühltem Gin vollmachen.
    Die Olive kann man weglassen.

  150. Vroni 23. Oktober 2012,...
    Vroni 23. Oktober 2012, 16:22
    “Don könnt ja irgendwann ein Abnehmthema lancieren”
    .
    Seltsame Idee.

  151. @ ThorHa 23. Oktober 2012,...
    @ ThorHa 23. Oktober 2012, 12:51 :
    Ein link für Sie, um Ihre Wettlust anzustacheln :
    .
    http://www.miprox.de/Sonstiges/BRD-Besatzungsrecht.html
    .
    Bei den Amis sind 2 Sachen sicher :
    was die haben behalten die und wo die sind, da gehen die nie mehr freiwillig weg.

  152. Holly@: Eine Satrapie darf...
    Holly@: Eine Satrapie darf sich eben nicht mit Gold schmücken. Diesen ganzen perennierenden Vorbehaltsschnickschnack müssen Sie als in präventiver Absicht geschuldet lesen.
    Die damaligen Mächte haben/hatten schon aus der Geschichte gelernt. Die Signatarmächte-Vertreter auf der anderen Seite des Tisches gingen sehr nüchtern vor. Man hatte weder Tinte noch Whiskey, noch Whisky, noch Vodka, noch Absinth zu der Stunde gesoffen. Ein weiteres “Versailles” wollte man nicht,
    war auch nicht mehr nötig.
    ..
    Scheinwetten sind in den Überleitungsklauseln nicht vorgesehen.

  153. @mediensegler – Falls Sie...
    @mediensegler – Falls Sie mit Ihrem Kommentar andeuten wollen, ob es sich bei meinem Freund um Filou handelt, muss ich Sie enttäuschen. Der gelegentliche Hasch-genießer spricht kein Wort Deutsch.

  154. also nochmal, tim. ich hatte...
    also nochmal, tim. ich hatte folgendes geschrieben:

    >> die einfachste erklärung, und sie stimmt immer, ist doch die, dass man alkohol trinken muss, um alkoholiker zu werden. und was wirklich erstaunlich ist, wenn man genug davon getrunken hat, wird man alkoholiker – keine ausnahme, nirgends. und keiner weiss vorher, wann für ihn die grenze überschritten ist – auch hier keine ausnahme, nirgends. <<
    vorwarnungen gibt es immer. beispielsweise könnte eine abmahnung eine vorwarnung sein, oder einer trennungsdrohung, oder auch das klassische mit dem morgens weitermachen, womit man am abend geendet hat/ist. vorwarnungen gibt es wie verkehrsschilder in allen schattierungen, mehr als genug! doch wann die grenze (vom angeblich normal auffälligen trinken) zum alkoholismus überschritten ist, kann niemand voraussagen, weiss keiner vorher.

  155. @ mediensegler: Wer trinkt...
    @ mediensegler: Wer trinkt denn einen Martini (gerührt oder geschüttelt) mit italischen Trauertrauben? Es muss ein Franzose sein! Wenigstens in Sichtweite. Nicht umsonst empfehlen führende italische Seismologen bei dräuender Gefahr: Geht heim und trinkt einen Roten!
    @ Holly: Zitat eines ehemaligen deutschen Botschafters in einem afrikanischen Land: Dort wo es dreckig ist und stinkt, geht kein Ami (sprich amerikanischer Botschafter noch dessen Adlati) hin.

  156. mediensegler,
    seltsam gar...

    mediensegler,
    seltsam gar nicht. Wie ich seine diversen Artikel verstanden habe, geht es ihm ausschließlich ums Abnehmen. Wie Zockerbanken den Reichen, wie Orchideen-Töchterchen dem Papa das Geld, wie der Herr der Dame den Mantel.

  157. @Holly01:

    Sorry, die Phase,...
    @Holly01:
    Sorry, die Phase, wo ich mich mit den skurrilen Rechtsverdrehungen von Laien, Nationalisten oder Rechtsradikalen beschäftigt habe, ist einfach vorbei. Wenn Sie sich also besatzt fühlen wollen, nur zu.
    Und Ihr Link ist natürlich auch Kokolores, das wird hier zweifelsfrei bewiesen:
    http://www.deutsches-reich-exil.info/Exilregierung.html
    Wenn Ihnen das nicht genug ist, können Sie hier weitermachen:
    http://www.der-apokryphe-orden.de/ordensblog/index.php/verschwoerungstheorien-verschwoerung-weltherrschaft/exklusiv-schwedische-forscher-entdecken-reichsflugscheibe-via-sonar-1
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  158. Nochmal zum Alk:
    .
    Gemeinhin...

    Nochmal zum Alk:
    .
    Gemeinhin denkt man ja, Alkohol mindere die Arbeitseffizienz — aber das ist ganz falsch!
    .
    “Wenn wir diese große Sache geschafft haben, dann dürft ihr euch alle sinnlos besaufen!” — das ist die Motivations-Zauberformel, ohne die weder Alarich noch Peter der Große jemals irgendwas hätten errreichen können.

  159. @Holly01, 24.10.2012 07:46:...
    @Holly01, 24.10.2012 07:46: falsch, schauen Sie meine Schluchtenheimat an. Aber ok, Ausnahme mag ihre Regel bestätigen.
    @Filou, ThorHa: angesichts der Geschichte ihres Bekannten wären mir sechs Jahre ungerechtfertigtes Gefängnis doch wieder lieber.

  160. @T.I.M.
    Tee geht, bei Durst...

    @T.I.M.
    Tee geht, bei Durst vor allem Grüner.
    Eine Zeitlang habe ich in großen Mengen Pfefferminztee getrunken, heiß und kalt (lose Blätter aus der Apotheke: ist billiger und besser als Beutel); soll man aber wohl auch nicht zu viel machen.
    Milch geht nur begrenzt (gute Milch sehr gerne, aber nicht mehr als ein Glas)
    Schorle mit Saft ist meist auch noch zu süß, Schorle mit Wein hat ja auch noch einen Alk-Gehalt auf Bier-Niveau.
    (Obwohl – bei einer langen Wanderung an einem sehr heißen Tag haben wir in Südbaden mal große Weinschorle bestellt. Richtig groß? Richtig groß! Die Kellnerin kam dann mit Maßkrügen – und das ging ohne erkennbare Nebenwirkungen sauber runter…)

  161. Astroklaus und T.I.M.,
    diese...

    Astroklaus und T.I.M.,
    diese überzuckerten, übersauren Industrie-Säfte (Weine das gleiche) ziehen einem alles zamm und werfen einen immer wieder – ohne dass man auf Distinktion oder so etwas Dandyhaftes Wert legt – auf Tee zurück. Auf der Fensterbank als Pfefferminz-Kleinplantage angelegt.
    Gerne dezent mit Xucker gesüßt. Der pflegt die Zähne und macht den Zahni arbeitslos.

  162. HansMeier555,
    wahrscheinlich...

    HansMeier555,
    wahrscheinlich genau das hat das British Empire ausgenutzt, in dem es nochmal ordentlich angegriffen hat, nachdem die anderen im Dusel des vermeintlichen Sieges herumlagen.

  163. Filou@: Sie Ärmster, getz...
    Filou@: Sie Ärmster, getz hamm´Se niemanden mehr, der Sie kompetent (ver-)warnt. Madame steht zu sehr unter Ihrer Fuchtel?
    ..
    Attention please! Der Superbringer: Methylalcohol soll sich positiv auf die Sehkraft auswirken.

  164. @ Schluchten-Ossi 24. Oktober...
    @ Schluchten-Ossi 24. Oktober 2012, 13:17 :
    Ich kenne mich bei Österreich und seiner Geschichte nicht aus. Waren die Amis da stationiert und sind wieder abgezogen ?
    Das wäre ja schon ein 1:0 für Österreich.
    Das Prinzip scheint aber in Österreich :
    https://www.youtube.com/watch?v=g_1I2uN6qhc&feature=related
    und in Deutschland durchaus vergleichbar zu sein :
    https://www.youtube.com/watch?v=DjrgH3qIJoQ&feature=related
    .
    Deutschland hat ein ganz anderes und viel größeres Problem. Die Diskussionen rauchen, trinken, kiffen lenken nur vom verblöden, sozialdiskreditieren und zersetzen der Gesellschaft ab.
    Wenn man die Exportüberschüsse und die Sparabflüße in den Finanzkreisel zusammenrechnet, dann blutet Deutschland jährlich im hohen dreistelligen Milliardenbereich aus.
    Von mir eins kann man Cannabis von Polizisten an jeder Kreuzung frei verteilen lassen. Wer das Zeugs benutzt ist dumm und der Anteil der Dummen ist in Deutschland begrenzt. Damit ist das Problem begrenzt.
    Gier ist aber nicht begrenzt und damit als Problem nicht automatisch begrenzt, mehr geht immer.

  165. Schäuble ( fiktiv)
    "Wenn wir...

    Schäuble ( fiktiv)
    “Wenn wir diese große Sache geschafft haben, dann dürft ihr euch alle sinnlos besaufen!”
    http://www.youtube.com/watch?v=4xw2NkMFa6s&feature=related

  166. A little piece of heaven -...
    A little piece of heaven – schon manch einer naschte von dem Elixier und verirrte sich doch nur im Diesseits.
    .
    Ein deutsches Hausrezept auf youtube:
    https://www.youtube.com/watch?v=NucNIU2veLY
    .
    Und werter Don, was gibt es denn als betrachtender Flaneur vom Meraner Weinfest zu berichten?

  167. GrooveX,
    das...

    GrooveX,
    das Aneinandervorbeireden und Missverständnisse sind bei Kommentaren die Regel.
    Ich kenne Endlosschleifen des Erklärens im Kommentarbereich, da wird einem ganz schwindelig.
    .
    Mir macht das zu viel Mühe. Wo sind Kühe? Nein, Mühe, es macht Mühe. Achso, ja, es war eine ziemliche Brühe.
    .
    Kommentare sind Entertainment, erwarten Sie keine tiefschürfende Diskussion oder Erörtung.
    Vorrangig werden sie benutzt, um Abneigungen oder Vorlieben auszudrücken oder zu zeigen, wie gebildet man ist.
    .
    “Wie sagte Hölderlin so treffend…” Tehehe. Funny.

  168. PS
    Ich finde, die Amerikaner...

    PS
    Ich finde, die Amerikaner haben eine lässige Comment-Kultur. Die schreiben einfach awesome, epic, luv that shit oder sucks darunter und fertig. Oder sie klicken eine Button des Ge- oder Missfallens. Mit mehr halten die sich nicht auf. Irgendwie weise.

  169. @Holly01 (7:46)– Was das...
    @Holly01 (7:46)– Was das deutsche Gold in der amerikanischen Bundesbank betrifft, ist es wohl eher so, dass die deutsche etwas fahrlässig gehandelt hat. Ich bin kein (Bundes)banker, aber ich kann mir sehr gut vorstellen, dass die Amis Euro brauchten und die Bundesbanker sich in Gold statt Währung bezahlen ließen – in der Annahme, das Gold später von den Amis wieder zurückzukaufen. Deswegen haben die Bundesbanker das Gold im Amisafe gelassen. Aber die Amis haben es nicht zurückgekauft, sondern noch mehr Euros gegen Gold verkauft usw. usw.
    .
    Was diese Goldwährung betrifft, dann hört sich das zwar fabelhaft an, viele Tonnen davon zu besitzen, aber es doch so, sie hat nur dann Wert, wenn sie knapp ist. Wenn man sie sich von allen anderen anhängen lässt, wird aus dem goldenen Ohrring einer aus Blech.
    .
    Zweitens, wenn dieser Hans-Peter Thietz Artikel 146 des Grundgesetzes anwenden will, dann sollte er erst einmal sagen, was er an der jetzigen Verfassung schlecht findet.
    Selbst wenn es stimmen würde, dass die jetzige den Deutschen von den Alliierten aufgezwungen wurde, lohnt sich der Aufwand einer neuen nur, wenn man einen besseren Vorschlag hat.
    .
    (17:28) – Österreich war von 1945 bis 1955 von allen Alliierten besetzt (England, Frankreich, USA und Russland). Mit dem Staatsvertrag von 1955 zogen alle, einschließlich der Russen ab. Als ich in Wien studierte, interessierte es mich sehr, warum die Russen, Wien verlassen hatten. Niemand wusste eine plausible Antwort. Ich hatte sogar Gelegenheit den obersten Mann des österreichischen Heers, Generaltruppeninspektor Leeb zu fragen. Der sehr analytisch denkende Mann – der mir überhaupt nicht wie ein typischer General vorkam – sagte mir: ‘Das würde ich auch gerne wissen.’

  170. @Vroni
    Das würde zumindest...

    @Vroni
    Das würde zumindest ihren Sieg über Iren und Schotten erklären.

  171. Oh je. es gibt so wenig was...
    Oh je. es gibt so wenig was akzeptabel ist. Am wenigsten das Menschliche an sich.
    Rechtchreibfehler, Vielweiberei, noch weniger -Männerei, Geschwindigkeitsübertretungen, Rabenmütter, Völlerei, Unordnung in der Küche, schlammige Automobile, zu große gezeigte Begeisterung, Preisschilder unter den Schuhen, Nachsalzen, Nachbarn ignorieren, Schwiegermüttern die Meinung zurücksagen, Autos am Sonntag zu Hause waschen, Auto garnicht waschen…
    Life is a Jungle!

  172. Gabriele Spangenberg,

    uih, da...
    Gabriele Spangenberg,
    uih, da sind schöne Autos. Früher sahen die Autos gut aus. In den 60ern und 70ern.
    Skandal, das mit den Preisschildern unter den Schuhen. Man wird förmlich gezwungen, Benzin zu kaufen, um diesen Preisschilddreck überall weg zu bekommen. Die Welt wäre ein wenig besser ohne. Es gäbe weniger Kriege und die Menschen hätten mehr Zeit, um ihre Autos zu waschen oder den Nachbarn mit einem selbst gebackenen Stück Zwetgschendatschi zu beglücken. Frieden fängt zuhause an. War is also a jungle. War sucks. Life is awesome. Humans too.

  173. @ Der Tiger 24. Oktober 2012,...
    @ Der Tiger 24. Oktober 2012, 21:00 :
    Das Problem sehe ich ganz anders. Um ein Staat zu sein, muss man drei Dinge gleichzeitig vorweisen können. Die Staatsbildung erfolg dadurch automatisch.
    Man braucht : Volk, Land und Staatsgewalt.
    Volk und Land ist ja vorhanden. Aber die Staatsgewalt setzt Souveränität voraus, da hapert es aber.
    Jede Verfassung ist ok, wenn das Volk es akzeptiert und man sich im Allgemeinen daran hält.
    Rechtssicherheit bedeutet aber, man hat eine Verfassung, die auch gilt. Haben wir aber nicht, wir haben Rechtsvorbehalte.
    Ganz grob könnte man sagen, das ganze Grundgesetz und die ganzen Verträge und auch die EU-Verträge sind Besatzungsrecht.
    Wäre auch ok, zumindest, wenn man voraussetzt, man heilt den Zustand irgendwann per Staatsgewalt.
    Staatsgewalt bedeutet aber, der Souverän muss seine Macht entfalten : Volksabstimmung.
    Um die Volksabstimmung wirksam zu machen, muss der Rechtsvorbehalt weg.
    Erst dann kann man -> rechtswirksam <- die Nachkriegsrealität akzeptieren und durch Verträge festschreiben.
    Wir haben einen rechtslosen Zustand. Alle Sachgüter und Geldwerte stehen unter Vorbehalt.
    Es kommt noch besser : §23 GG wurde gestrichen. Das war ja nur der Wirkungsbereich des GG, aber ohne Wirkungsbereich gibt es per Definition garkein Gesetz.
    Der neue §23 ist noch besser. Er bezieht das GG auf die Subsidiarität. Es gibt damit keine staatlichen Aufgaben mehr, es sei denn man findet keinerlei Möglichkeit die Verantwortung auf der kleinstmöglichen Einheit zu transferieren.
    Es gelten ausserdem EU Richtlinien per automatischer Übernahme. Gesetz ist in Deutschland nur, was der Bundestag ( bei Länderbeteiligung plus Bundesrat) verabschiedet (Einzelentscheid) und dann wird es vom Bundespräsidenten unterschrieben und wirksam wird es erst durch die Veröffendlichung im Bundesgesetzblatt.
    Freiheit benötigt Recht. Das ist die Krux. Auf welcher Basis Recht besteht kann man diskutieren (oder nicht), aber es muss für alle gelten.
    Die deutschen Verfassungsorgane sind der Freiheit verpflichtet, damit auch dem Recht.
    Was stattfindet ist ein ganz anderer Vorgang.
    Selbst dieser Vorgang wäre ja in Ordnung, wenn der Souverän es so entschieden hätte. Aber der Souverän versinkt in Armut und Dummheit. Aber das könnte ja Zufall sein.

  174. Danke, @Tiger, Sie waren...
    Danke, @Tiger, Sie waren schneller. Und übermorgen ist frei, wegen Nationalfeiertag – da hat der letzte fremde Soldat das kleine Schluchtenland verlassen. Die Alliierten waren drei Jahre länger da als die Reichsdeutschen, so gut hat es ihnen hier gefallen. Ich persönlich glaube ja, daß nicht einmal der reichlich schnapstrinkende (endlich wieder beim Thema) niederösterreichische Bauer (Figl) weiß, warum das mit dem Abzug der Russen funktioniert hat.

  175. @Tiger
    Das war halt der irre...

    @Tiger
    Das war halt der irre Chruschtschow.
    Von einem Glatzkopf, der in der UNO-Vollversammlung mit dem Schuh auf den Tisch klopft, kann man alles erwarten.

  176. Gabriele Spangenberg,
    jetzt...

    Gabriele Spangenberg,
    jetzt ohne Schmarrn, das ist tatsächlich Ihre Seite. Ich habe sie mir jetzt genauer angesehen.
    Gefällt mir sehr gut!!!
    Der Mann meiner Schwester hat einen Shelby GT500 V8, Bj. 67. Ich durfte mit diesem Monster von einem Auto mal fahren. What a car! Seitdem bin ich angefixt. Ihre Seite habe ich den Bookmarks hinzugefügt.
    Der Mix der Seite ist erfrischend. Meals and wheels. Wunderbare, gut gemachte Seite!
    Chapeau, Madame Spangenberg!

  177. Der Tiger 24. Oktober 2012,...
    Der Tiger 24. Oktober 2012, 09:57
    Lieber der Tiger, es läge mir fern, so etwas anzudeuten.
    .
    hansgeier33324. Oktober 2012, 11:32
    Dann lassen wir den Vermouth auch weg, wie die Olive,
    braucht man auch kein Rührschütteln mehr.
    .
    Vroni 24. Oktober 2012, 11:39
    Man kann alkoholfreies Weizenbier wesentlich schmackhafter machen,
    wenn man das Glas vor dem Einschenken mit zwei Esslöffeln Wodka benetzt.
    .
    Kommen Sie, Filou, wir gehen wieder in die Fabrik.
    Plindos darf mitkommen, wenn er Kunsthonig mitbringt.

  178. @ Der Tiger 24. Oktober 2012,...
    @ Der Tiger 24. Oktober 2012, 21:00 :
    Wie geschrieben bin ich mit Österreich nicht vertraut. Aufgrund der Zeitschiene, sehe ich die Loslösung Österreichs aus dem deutschen Reich und die Präzidenswirkung der staatlichen Neugründung eines Staates Österreich als Grund.
    Die Ostverschiebung Polens, die Abtrennung der ehemaligen deutschen Provinzen und die Zweiteilung Deutschland stehen völkerrechtlich auch sehr dünnem Boden.
    Einen Teil des Problems einvernehmlich zu lösen, war sicher eine willkommene Bewegung hin zu einem Frieden.
    Aber das ist Spekulation. Ich finde es aber im Nachhinein eine sehr gute Lösung.
    Mir geht es auch primär um eine Herstellung von Rechtssicherheit für Deutschland und seine Nachbarn.
    Die 2+4 Verträge haben einen Rechtsvorbehalt und sind nicht das Papier wert auf das sie gedruckt wurden.
    Das bringt Europa keinen Schritt weiter.
    Aus deutscher Sicht hat diese Lösung aber die Wiedervereinigung ermöglicht. Die Wiedervereinigung war vielleicht das Einzige, was zu erreichen war.
    Sicherheit bringt das weder Deutschland noch seinen Nachbarn. Sicherheit wäre nur ein Friedensvertrag und eine Verfassung für Deutschland (selbst wenn es die jetzige wäre).
    Nur so kann der Doppelweltkrieg endgültig beendet werden. Das sollte sich Europa klar machen, denn diese Klarheit wird für eine europäisches Zusammenrücken benötigt.
    Nur meine Meinung.

  179. Heuer war ich einmal auf der...
    Heuer war ich einmal auf der Wiesn: um 8 Uhr Früh vermutete ich, möglicherweise interessante Fotomotive zu erhaschen und bin mit mit dem Radl von Schwabing aus schnell rübergefahren. Vor meiner mit Kodak Tri-X SW-Film geladenen Leica taten sich aber nur bereits um diese Uhrzeit angeheiterte Preißn, Australier und andere Sauftouristen auf, mit Beck’s Bier in den Griffeln. Das waren nicht die erwarteten, romantischen Motive und ich fuhr schnellstens wieder nach Hause, denn die Situation erinnerte mich an letztes Jahr, als wir Sonntag Morgen mit den Kindern hinfuhren. Bei der Anfahrt sahen wir die Leute auf der Straße Zähneputzen und Theresa meinte “Schaut mal, die übergibt sich ja!”.
    .
    Ich trinke auch gerne eine Mass Wiesnbier und das Oktoberfest habe ich als “Heimatveranstaltung” immer gemocht. Aber seit dem Aufkommen des Sauftourismus und der Lederhosenverkleidung für Preißn ist es dort in Wirklichkeit unerträglich geworden. Na denn: Prost!
    .
    PS: ich hoffe, die Kufen sind schon gewachst, lieber Don Alphonso!

  180. @Holley01 – Das Freiheit...
    @Holley01 – Das Freiheit Recht voraussetzt, bestreite ich keineswegs. Aber bevor ich das werte Publikum unseres werten Gastgebers mit Wiederholungen langweile, schlage ich vor, Sie lesen meine Kommentare in:
    .
    http://faz-community.faz.net/blogs/stuetzen/archive/2010/03/03/die-neuen-herren-und-die-alten-westviertel.aspx

  181. Daimler kann Jahresziel nicht...
    Daimler kann Jahresziel nicht halten (*;°)
    Kurz nach Veröffentlichung der Mitteilung am Mittwochabend teilte Daimler mit, diese sei versehentlich ausgesendet worden.
    Inkontinent? Inkompetent?
    ~~~~~~~~~~~
    Erinnern Sie sich?
    Es gab da vor langer langer Zeit (1995) die Geschichte
    eines Managers der in Rom auf der Spanischen Treppe
    rotweinseelig,
    doch eindeutig betrunken Ärger mit der Polizei bekam.
    Er hatte Milliarden vernichtet. Hatten Sie auch Aktien?
    Dieser Manager war u.a.
    Honorarkonsul
    Träger des Bundesverdienstkreuzes
    Träger des Bayerischen Verdienstordens
    Träger der Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg
    Träger des Großen Goldenen Ehrenzeichens mit dem Stern für
    Verdienste um die Republik Österreich
    Träger des Gregoriusordens (Ausprägung unbekannt)
    Träger des Ordens vom Kreuz des Südens
    Träger des französischen Nationalverdienstordens (Kommandeur)
    Mitglied der Ehrenlegion (Offizier)
    Ehrendoktor der Universität Graz
    .
    Macht es kling? ….
    Schrempp hieß er.
    Nicht zu verwechseln mit Schrempf, dem hervorragenden Basketballer.

  182. "die neuen herren und die...
    “die neuen herren und die alten westviertel …”
    2010 !!! Das waren noch Zeiten!

    Unellen hat da noch kommentiert!

    Viele steckten damals aber auch noch bis über den Kopf hinaus
    in Arbeit
    und hatte keine Muse für …

    Fehler: selig schreibt man nur mit 1 “e” ; schade.

  183. @ achwas 08.43h.

    Re Schrempp...
    @ achwas 08.43h.
    Re Schrempp – das war die Zeit der “New Economy”. Auch Ackermann sorgte für Schlagzeilen damals…
    Die Trumpfkarte der Wirtschaft in D und CH ist die LEHRE, die nie in D/CH abgeschafft wurde. Ich persönlich habe keine Lehre gemacht und musste nach der Uni (LSE in London) als Postgrad (!!) ein Jahr an einer Handelsschule (CH) verbringen und mich mit Akkreditiven, Rechtskunde, Buchhaltung usw. befassen.

  184. @fionn – Handelsschule, das...
    @fionn – Handelsschule, das ist, was mir gefehlt hat. Einer meiner Bosse in grauen Berufsvorzeiten schrieb mir mal in die jährliche Beurteilung, dass meine schlechte Rechtschreibung meiner Karriere im Wege stehe. Er war Schweizer. Ein Jahr später musste er zur Kenntnis nehmen, dass er einer Dame gegenüber weisungsgebunden wurde, die weder der deutschen noch der englischen Rechtschreibung kundig war und ist.
    .
    Ein anderer, schlauerer Boss (Italiener) hat über meine schlechte Rechtschreibung nur gesagt: ‘Mistakes make you human’ und mich verpflichtet alle Schriftstücke für den externen Gebrauch einer unserer Sekretärin zur Korrektur zu geben, bevor ich sie abschicke.
    .
    Heute hat mir ein alter Bekannter mit dem interessanten Namen Makepeace eine Mail geschickt und angeboten, to clean the English in meinem nächsten Weihnachtsbuch (kostenlos).

  185. "Der Schnee auf dem sie alle...
    “Der Schnee auf dem sie alle talwärts fahren” – sehr hübscher Titel, lieber Don.
    Ach ja.
    http://wien.orf.at/news/stories/2556083/
    .
    Wochentags seh ich täglich allein ziehende Eber,
    am Wochenende geh ich solchem Gelichter aus dem Weg
    http://ooe.orf.at/news/stories/2556069/

  186. liebe(r) achwas,
    ich schreib...

    liebe(r) achwas,
    ich schreib seelig auch immer mit zwei e, so gefällts mir eben.

  187. es ging hier nicht um alkohol....
    es ging hier nicht um alkohol. dachten wir. eher um norm und verstoß. und um wahrheit und lüge und schatten. und um punkt, linie und fläche. also welche linien welche flächen ein- oder ausgrenzen. und welcher punkt in welcher fläche was darf. und warum es punkte gibt – und ihre invertierung. und warum also gute punkte auch in schlechten flächen vorkommen dürfen. und gute-schlechte in guten flächen, also “eigentlich gute, aber bloß vorübergehend verkehrte”, aber nie wirklich schlechte in guten. und wie das vexierspiel der wahrheiten funktioniert. und dass sich psyche produziert. bei den guten womöglich noch mehr, als bei den bloß schlechten. denn schlecht ist plump. und plump wollen wir nicht sein. denn das sind schon die anderen. also differenzieren wir uns. und dabei können auch lüge und substanzen helfen.- oder im wege sein. und alle wege führen nach rom. und jedes rom verlangt zoll. und den zehnten. denn können wir geben. aber mehr nicht. aber immer noch mehr, als die anderen, alles andere wäre lpge. wie auch manche von uns lügen. wenn sie angeblich den zehnten geben. aber da gehts um geld. und das haben leider zum glück nur wir. und außerdem ist es bei uns auch etwas anderes. denn wir sind ja differenzierter. als die anderen. weshalb wir auch mehr geld haben, als die anderen, was wiederum mehr lüge verlangt. wofür wir also, verändlicher weise, mehr lügen müssen. und wers nicht glaubt, gehört eingesperrt. oder nach rom geschickt. was manchmal auch dasselbe sein kann. nicht umsonst haben unsere mauern auch kreuze.

  188. und @zeitgeist - "der schnee...
    und @zeitgeist – “der schnee auf dem sie alle abwärts fahren” , das kann neuerdings auch wieder häufiger der schnee unter dem kufen “derer von schatzalp” sein, der schnee unter den kufen der leichenschlitten (derer, die aus natürlichen gründen starben, alter und krankheit also).
    .
    gemeint z. b folgendes auch – “bzgl. internet”:
    .
    heute wird ggfls. das internet überwacht/beobachtet: “was da alles neues, unerhörtes, nie gehörtes, skurriles, gefährliches, zu-regierendes, auftauchte, sich zeigte, zu beobachten wäre, (von schon-alten richtig) einsortiert werden müsste, “wo es nin mal richtig hingehört”, usw., usf.
    .
    und das natürlich alles zeigeist, alt und überlebt höchstwahrscheinlich. denn in 30 jahren schon werden es die heute 22-jährigen natürlich 180 grad anders herum halten: “wie, da ist was aufgetaucht? wo? da? also nicht im internet? schon etwas komisch. schreibt/veröffentlicht nicht im internet? und neu? das müssen wir uns evtl. doch mal genauer ansehen. wirklich etwas komisch.”
    .
    und klar, manche können die zukunft des internet kaum mehr erwarten. in voller, allgm. blüte und selbstverständlichkeit. und endlich für alle.
    http://www.zeit.de/1965/37/eine-stadt-vergisst-ihren-dichter

  189. man weiß, "marcel...
    man weiß, “marcel reich-ranicki bis zum abwinken”: http://www.drs1.ch/www/de/drs1/sendungen/wortort/125062.sh10136746.html
    .
    und endlich für alle und immer.

  190. man weiss, "capitalism, i gave...
    man weiss, “capitalism, i gave you the best years of my life” – aus den auszügen zu den überschriften zu den entwurfsvorschlägen zu autobiographien heute noch junger f.d.p.-politiker “genaugenommen war ich der größte und wichtigste meiner zeit und altersgruppe” – allerdings weniger skurril als banal. http://www.youtube.com/watch?v=ElmvkvjSiHg
    .
    http://www.faz.net/themenarchiv/2.1119/auf-den-spuren-thomas-manns-ich-war-nie-hans-castorp-1913089.html

  191. "gsci - german strategic...
    “gsci – german strategic change initiatives” – wir müssen das vielmehr mit aller kraft fördern, dass bei uns schließlich jeder jeden tag immer und überall frei im internet veröffentlicht/publiziert, freier und schneller wömöglich, als jede andere nation auf der welt. und zwar ohne wettkampf/wettlauf, aber trotzdem. genau so, wie wir die akw abgeschaltet haben. ohne sie auch nur einen tag zu vermissen. und ohne deswegen alle explizite kernkraft- oder oligopolgegner zu sein. (ok, der vergleich hinkt etwas, aber trotzdem) (und angstfrei und unbehelligt und vollkommen sellbstverständlichst). und so. und zukunft. (ist, was wir in dreissig jahren machen.)

  192. mawu,
    jede Art von Folklore...

    mawu,
    jede Art von Folklore ist schlimm.
    .
    Foerstlerliesel,
    die Rehbock-Geschichte hat mir jetzt den Abend versaut. Der sticht da mit einem stumpfen Messer auf das Tier ein und sein Köter verbeißt sich übelst in dem jungen Rehbock. Ein Jagdhund muß auf Befehl sofort ablassen. Was laufen da für Leute auf diesem Planeten herum. Unglaublich.
    .
    Dieser Planet ist wirklich kein Ort. Ernsthaft.
    .
    Der Tiger,
    Sie haben mich falsch interpretiert. Es langweilte mich nicht. Ich habe nur erwähnt, dass diese Erklärungsschleifen kommentarimmanent sind. Ich hatte zusammen mit jemanden mehrere Jahre lang eine Webseite für/über zeitgenössische Kunst und musste auch immer Comments freischalten.
    Nach einer Weile sind wir auf Captcha umgestiegen, haben quasi fast alles durchgewunken.
    A.) weil wir oft den Eindruck hatten, dass sich gerne jene verewigten, die es nicht in den redaktionellen Teil geschafft hatten und wir deren Produkte nicht mehr lesen wollten und B.) weil sich der Sinnzusammenhang nicht erschloss, der Bezug etc. Irgendwann haben wir sie ganz abgeschafft.
    Den Klicks hat es nicht geschadet. Kommentare werden gerne genommen, um Besucher-Frequenz zu demonstrieren. Darüber hinaus hilfreich sind sie meist nicht. Das ist meine Erfahrung. Andere können andere gemacht haben.
    Die Plaudereien hier finde ich aber meist ganz angenehm und abwechslungsreich.

  193. "Schnee, der auf Zedern...
    “Schnee, der auf Zedern fällt” ist mir lieber.
    .
    Thomas Mann war aber Tonio Kröger. (Leider.)
    Jedoch “kein Zigeuner im grünen Wagen”. (Wie platt.)
    Thomas Mann, naja. Schulliteratur.

  194. Die übelsten Gestalten der...
    Die übelsten Gestalten der jüngeren Deutschen Geschichte waren Antialkoholiker und Genußfeinde.

  195. @x - Snow Falling on Cedars...
    @x – Snow Falling on Cedars fand ich auch interessant. Mein erstes Wochenende in Kanada verbrachte ich an einem Platz, wo 35 Jahre zuvor ein Internierungslager für Japaner gewesen war. An meinem ersten kanadischen Wochenende in den Siebzigern, war das Thema in Kanada noch Tabu – entschuldigt für die Enteignungen der Kanadier japanischer Herkunft hat sich die Regierung in Ottawa erst wesentlich später. Für mich war es eine etwas ungewöhnliche Einführung in das den Menschenrechten verpflichtete Kanada. Den Deutsch-Kanadier, der mich dorthin in sein Ferienhaus eingeladen hatte, schien das Thema aber überhaupt nicht zu beschäftigen.

  196. wie gesagt, nochmals, "rein...
    wie gesagt, nochmals, “rein analytisch” sozusagen, “ohne mehr also sagen zu wollen, als die begriffe zu zitieren”:
    .
    “In his English comments for the American edition of The Magic Mountain, Mann wrote, “Such institutions as the Berghof were a typical prewar phenomenon. They were only possible in a capitalistic economy that was still functioning well and normally. Only under such a system was it possible for patients to remain there year after year at the family’s expense. The Magic Mountain became the swan song of that form of existence. Perhaps it is a general rule that epics descriptive of some particular phase of life tend to appear as it nears its end.”
    .
    und
    .
    “mann’s conclusion is one of most unsettling aspects of the novel, and not just because it falls in the shadow of the mountain of text that precedes it. As the first soldiers to go over the top in 1914 soon realized, they were the poor, deluded heralds to the first technological war, one to be run under the guidance of the coolly functional engineer types Hans is supposed to be. The cruelest irony of all is that Castorp’s Bildung or education—with his return to the land of normal life in the flatlands—is his likely death in the mud of a war set to nullify the entire world of values that created him. Any writer who presumed to address the topic of the war after 1918 would have to walk over dead bodies too. Mann’s farewell to “life’s delicate child” is barely camouflage enough to prevent us from seeing that treading on corpses is precisely what both are doing in the final scene. ”
    .
    das passt doch auch zum hier und jetzt, zu diesem blog, “passt fast genau”, so meint man womöglich in manchen momenten – oder noch anders: im “first global war on currencies” fühlt es sich an wie herbst 1940 – nur, das wir diesml scheinbar die verteidiger sind, oder? und aber mit einseitigen großen anstrengungen erfolgreich weit vorne liegen?
    .
    don alphonso’s blog also auch im schatten undeutlicher, träumerischer berge, photographischer weitsicht?

  197. da war noch was, hier der...
    da war noch was, hier der “effektenspiegel”von letzter woche, kommentar der herausgeberin marlis weidmann – wir verlinken lediglich, was geschrieben steht, enthalten uns also jeder schwarzmalerei.
    .
    “die schweiz rechnet wg. der eurokrise in den nächsten jahren mit blutigen unruhen in europa. … die schweiz wappnet sich daher schon heute gegen ein mögliches übergreifen von gewälttätigen unruhen und rüstet auf. und das militärbudget wird um 5 milliarden sfr erhöht. die grenzen nach italien, frankreich, österreich und deutsschland sollen u.a. mit 4 militärpolizei-batallionen und insgesamt 1600 mann gegen mögliche flüchtlingsströme aus dem umliegenden europ. nachbarländern abgesichert werden. … der durch diverse hilfsgelder sowie durch efsf und esm viel zu teuer erworbene friedensnobelpreis für die eu steht eher für brüssels hilflose schuldenpolitik, als für die sicherung des sozialen friedens.” https://www.keosk.de/read/oPnMPBXKueSGk/m.html
    .
    http://www.videoportal.sf.tv/video?id=64a5c043-60db-4b34-a494-0286ce39e61c
    .
    http://mobil.derstandard.at/1350258433266/Neutrale-Schweiz-bereitet-sich-auf-Ausschreitungen-in-Europa-vor
    .
    uns ist das alles etwas zu martialisch, aber wohl doch auch realität.

  198. @ach was: komme erst jetzt...
    @ach was: komme erst jetzt dazu, mich für das nette Kompliment zu bedanken.
    .
    Bei allen Differenzen, die so in einem Beziehungsleben auftreten können, sollte man nie ganz vergessen, dass es ein ziemliches Wunder ist, wenn ein erwachsener Mensch Spass dran hat, einem seine Lebenszeit zu schenken – und es wäre schön, wenn mehr Leute sich nicht hinter Klischeevorstellungen vom Mann- oder Frausein einigeln würden.
    .
    Alles, was Beziehungen glücklicher machen würde, würde einen Berg von Bitterkeit und Frustration und Eskapismus aus der Welt räumen, weil dann sicher mehr Leute als heute die Erfahrung machen würden, wie kostbar so ein Partner wird, wenn man so manches schon zusammen durchgestanden hat.
    .
    Und wenn man diese Erfahrungen schon in jüngeren Jahren machen würde, wäre abenteuerlicherer Sex nicht nur eine Proll-Domäne. Und man könnte auch der Vorstellung, jemandem aus Kinderbüchern vorzulesen, vielleicht in einem Alter etwas abgewinnen, in dem eine lebhafte Ferienwoche dafür reichen könnte, und nicht jahrelange endlos teure, oft vergebliche Quälereien der HighTech Medizin.
    .
    Und dann würde man sich seinen Rotwein oder Weissbier einfach schmecken lassen, ohne zu sehr darüber zu grübeln, ob das jetzt auch eine böse böse Krankheit wäre.

  199. Ganz interessant zu lesen, was...
    Ganz interessant zu lesen, was man so in Blog plus Kommentaren heutzutage zum Thema Drogen so alles von sich gibt.
    Ein paar Dinge deren Abwesenheit mir auffiel.
    Zu Politikern: Im Deutschen Bundestag gibt es nicht eine einzige Toilette auf der sich keine Spuren von Kokain finden lassen. Wurde irgendwann mal in einem dieser monitor/panorama unwidersprochen verbreitet…
    Zur Kiffer Realität: Viele Millionen Menschen kümmern sich heute noch einen Dreck darum was da legal ist oder nicht, und natürlich haben die völlig Recht. Es sind der Staat und seine Instituitionen, insbesondere die Justiz, die mit dem Verlust jeglichen Respekts leben müssen.
    Nostalgie: Aber mit etwas Wehmut denkt man an die 60er Jahre zurück als die Justiz Mafia noch nicht wusste was das Zeugs eigentlich ist.
    Im Zirkus Krone konnte man alljährlich für 10 DM Eintritt in Santana Konzerte gehen und es gab dort bestimmte Blocks in denen man nur kostenlos tief durchatmen musste… Einige der älteren Leser hier können sich auch noch an Bob Marley erinnern, der die wunderbare Angewohnheit hatte während des Konzerts immer kleine Tütchen mit grünem Inhalt ins Publikum zu schmeissen.
    Oder gar in der 70ern, als wir in jeder Pause eines Tristan oder einer Götterdämmerung in den Treppenhäusern zur Galerie unbehindert noch einen “durchzogen” haben…. aaah, die gute alte Zeit….
    Wohl dem der heutzutage Freunde hat die in Holland leben und ein Folienschweissgerät haben.

  200. Tyler Durden Volland, wie...
    Tyler Durden Volland, wie hält man es eigentlich im ganz fernen Osten mit der Kifferei? Ist wahrscheinlich genauso verpönt wie Tattoos, nehme ich an.

  201. Wenn bis um Mitternacht kein...
    Wenn bis um Mitternacht kein neuer Beitrag da ist, lese ich den Gumpert…

  202. Oder zumindest ein...
    Oder zumindest ein Kommentar…
    …von mir aus auch dazu, wie toll mal wieder der Apfelstrudel unter Südtiroler Sonne schmeckt.

  203. Anzumerken ist am Rande, dass...
    Anzumerken ist am Rande, dass der automobile Alkoholtod eine Zeitlang zu den quasi natürlichen Todesursachen der CSU-Granden zählte…

  204. HansMeier555, 10 Uhr 3: ich...
    HansMeier555, 10 Uhr 3: ich rate ab. Besser wärs, die donfreie Zeit bei Grimaldeli am Strand zu vertrödeln. Da hats noch 24°.

  205. @E.R.Langen
    .
    diese Option hat...

    @E.R.Langen
    .
    diese Option hat aber kein Drohpotential

  206. "Gumpen sind beckenartige...
    “Gumpen sind beckenartige Strudeltöpfe, die von Gebirgsbächen in den felsigen Untergrund des Bachbetts erodiert werden.”
    Etymologie ist manchmal putzig.
    Der Don kränkelt doch, man muß ein Einsehen haben. Ich hab aber auch Entzugserscheinungen.

  207. ...für Grimaldeli vielleicht...
    …für Grimaldeli vielleicht schon…
    .
    (Unter uns, den Don packen Sie nur beim Strunk seines Rebstockes. Der Rest ist ihm gleich.)

  208. Meinä hisdologischn Bäfundä...
    Meinä hisdologischn Bäfundä vo meina Leba un vom Ösophagus sand vui vaschprächänd un pfundig hot mei Professa vo dera Uniklinik in Mingga gmoant. Hot a gsogt, sogta un gmoant, wiar I im Allgemeinän zua Fragä dea Organdranblandazion schdenga dua?
    Wui dea mi deableckn dea Hundling oda wos is?
    ..
    Zenzi a Maß un an Entsian gschwind dodahea un a Brezn!

  209. @w.schmid - letztes...
    @w.schmid – letztes prominentes Beispiel geschah jenseits der bayrischen Grenze, Haider. Aber nicht alle Granden verunglücken bei hohem Alkoholspiegel tödlich. Frau Käßmann hat es nur Bischofsamt und Ratsvorsitz gekostet.

  210. Ist grad nix los, also: lieber...
    Ist grad nix los, also: lieber mediensegler, sie besitzen doch so einen Apparillo, mit dem Sie Ihre Jacketts aufdaempfen. Was’n das fuer ein Ding? Bin sehr interessiert, von wegen Streitvermeidung (Madame).

  211. Falls Langeweile in der...
    Falls Langeweile in der Kommentaria herrscht:
    Statt Rebstock der eigene Kiwi-Stock am Haus. Und das nicht in Meran:
    http://www.blog.vroni-graebel.de/logisches/2012/10/klimawandel-katzastrophe-kiwis-munchen-destination-reifenstuel-sudhang/
    .

  212. Mit Bronchitis ist nicht allzu...
    Mit Bronchitis ist nicht allzu gut schreiben…

  213. Grau-Schwarz gestreifte Kater...
    Grau-Schwarz gestreifte Kater sind die nettesten. Ich kenne mehrere.

  214. Ihr Drogenexperte in voller...
    Ihr Drogenexperte in voller Meinungs-Aktion:
    http://nachrichten.t-online.de/fdp-fraktionsvize-lindner-kifft-in-tv-sendung/id_60650840/index

  215. Sie meinten Arthritis?...
    Sie meinten Arthritis?

  216. Wer verlangt denn das? Nehmen...
    Wer verlangt denn das? Nehmen Sie ein Notebook statt der Bronchitis, damit geht das Schreiben ohnehin besser.
    .
    Nutzen Sie die Bronchitis lieber zum Nachdenken, damit mehr Blogeinträge kommen. Wir im Nebel können die gut brauchen.

  217. Sehr geehrter Herr Don...
    Sehr geehrter Herr Don Alphonso,
    Sie mit Iher Bronchitis. Ha! Alle Naslang haben Sie etwas Anderes. Sie sollten jeden
    Morgen 100.- Liegestütz u. ä. machen, 5 km spazieren gehen (nicht joggen), danach kalt duschen, dann vergeht Ihnen der Appetit auf eine Bronchitis und dergl.

  218. Völlig O.T., mit Bezug zu...
    Völlig O.T., mit Bezug zu einem anderen Don-Blogartikel:
    Julia Schramm tritt aus dem Bundesvorstand der PIRATEN zurück. Die Mitgliedschaft hat sich ja auch schon ausgezahlt – für sie.
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  219. Die Kommentatoren könnten ja...
    Die Kommentatoren könnten ja über das Thema Drogenfreigabe und Drogenhandel debatieren.
    Nachdem wir am Hindukusch unser Zeugs ja erfolgreich verteidigt haben, rüstet die Bundeswehr zur Errettung der lokalen Diktatoren in Mali.
    Die Franzosen wollen der Bundeswehr wohl eine einsatzlose Zeit ersparen, also heizen die den Konflikt schon mal vor.
    Verbündeter ist dort der Tschad, ein Regime, welches seit 25 Jahren seine eigenen Bürger in Ghadaffi (sie erinnern sich? unser Exkumpel aus Lybien?) Manier behandelt.
    Aber nach der Etablierung von Prostitution und Drogen, können wir da bestimmt auch in 20 Jahren wieder abziehen. Wie immer : “close enough”.

  220. Sehr verehrter Don! Da hilft...
    Sehr verehrter Don! Da hilft nur ausruhen, heißer Tee und Wärme – Gute Besserung wünscht Ihnen Der Tiger

  221. @Tiger, jene hatte ja noch den...
    @Tiger, jene hatte ja noch den unbekannten weißen Ritter auf dem Beifahrersitz, den sie so nonchalant-elegant chauffierte. Das ist der kleine Unterschied zwischen rk und ev: der Papst greift nie selbst in den Volant und tritt nie auf die Bremse. Und angehalten wird er auch nicht.

  222. Filou 26. Oktober 2012,...
    Filou 26. Oktober 2012, 15:28
    Lieber Filou, glaube Sie verwechseln mich. Bin zwar immer noch auf der Suche nach einer Teppichjacke, aber habe noch nie nicht in meinem Leben gebügelt.
    Das macht “meine Madame”, was aber nicht heißt, ich könnte nicht Hausmann.
    Koche, saugstaube, putze und bin für Garten und Grobdreck zuständig.
    Aber die beste aller Frauen hat sich für so ein Ding schon mal interessiert,
    werde bei Gelegenheit mal fragen.
    Aber bei Dampfen sind wir ja wieder beim Thema.
    War als gerade ausgelernter Geselle für ein halbes Jahr in Bern beschäftigt.
    War keine 2 Tage da, da fragt mich in der Pause einer: “Gehst mit Dampfen”
    Da traf sich der halbe Betrieb + Betriebsleiter auf dem Flachdach des Reprobetriebs
    mit herrlicher Aussicht, und raten Sie, was die da gemacht haben.
    Ich war baff, in der Schweiz, nee, nee, nee.

  223. Vroni 26. Oktober 2012,...
    Vroni 26. Oktober 2012, 15:37
    Die guckt aber motzig, die Süße, habe für meinen Kater extra Katzenminze.
    Torte frisst er nicht, lieber Schinken, na ja,
    “Wie der Herr, so’s Gescherr”

  224. @Vroni
    .
    Mal was über einen...

    @Vroni
    .
    Mal was über einen Kater mit Kater?

  225. Don, evtl. mit Angina... gute...
    Don, evtl. mit Angina… gute Besserung also, und wir hoffen, die Spracherkennungssoftware nimmt auch den Bass-Bariton wahr.

  226. Don Alphonso 26. Oktober 2012,...
    Don Alphonso 26. Oktober 2012, 15:51
    Auch von mir gute Besserung.
    Es gibt da so ein Hausrezept, (meine Frau schwört drauf), stinkt aber fürchterlich.
    Zwiebel in Streifen schneiden, Zucker drauf, 1 Stunde ziehen lassen,
    danach sind schon ein paar Teelöffel lecker Zwiebelsirup fertig.
    Klammer auf Nase und runter damit. ;-)

  227. mild und leise wie er...
    mild und leise wie er lächelt. wie das auge hold er öffnet!
    .
    bitte also auf jeden fall erst nach mitternacht den nächsten beitrag, soviel strafe muss endlich sein!
    .
    (und wie wärs mit “die gumpert-expressung” als einem der nächsten titel? als ätzende anklage gegen die zumutungen der tatort-drehbücher, “kitsch as kitsch can” für alte, gestrige und renter?)
    .
    und alles klebt – klar, an der ewigen, internationalen kunst. (woran sonst? *g*)

  228. Bob Marley und Santana, wie...
    Bob Marley und Santana, wie anarchistisch.
    .
    Frau Vroni,
    Sie haben es also wahr gemacht. Gebookmarkt.
    Kinky kiwis and cute cats.
    .
    perfekt57,
    die Zeit ist immer bleiern.
    Mir fällt eine Szene aus dem Film “das Schlangenei” ein. “Hinter der dünnen Membran sieht man das bereits fertig ausgebildete Reptil.”
    Hustend und Blut spukend will ich wandern. Im Hochgebirg, im tiefen Tal, im Muschelgrund.

  229. Sehr geehrter Don Alphonso,...
    Sehr geehrter Don Alphonso, sind Sie jetzt schon wieder krank? Ohne Allergie und ohne Fahrradsturz? Übrigens hat ein Zeitungskollege hier über die Eroica berichtet, mindestens so lange wie Sie. Ein Kommentar nach drei Tagen. Also rasten Sie sich gut aus, wünsche gute Nachtruhe und gute Besserung und im Traum wird sich der nächste Beitrag schon von selber einfinden.

  230. Filou, habe gefragt, der...
    Filou, habe gefragt, der Apparillo
    heißt zur Zeit noch “Beste aller Frauen”
    und ist im Handel nicht erhältlich.
    (Sie bügelt zur Zeit noch mit Dampfbügeleisen) 2700 Watt, ho, ho, ho
    aber sucht auch so was, ist aber noch am guggeln.

  231. @meier-zahl
    .
    uns machen hin-...

    @meier-zahl
    .
    uns machen hin- u. wieder ganz andere dinge sorgen. z.b. das man evtl. wohl auch weiterhin womöglich zu konstatieren hätte “germany and the germans are still america’s pivot”. (um irgendwas müsste sich die welt schließlich drehen, an irgendeinem verhalten – oder fehlverhalten gar – fest machen, nicht wahr?) und das wäre zwar nicht viel, aber immerhin auch schon etwas. und man wünschte es sich anders. also für die welt. (und solange es nicht sogar mehr noch hieße – “ok, some germans, from time to time” wäre sogar soweit noch alles gut, meinen wir.)
    .
    aber nur am rande.
    .
    was aber evtl. auch zu geldströmen führen würde. (das “abwärts-fahren”). klar ist doch sowieso wohl nur eines: das alles hier ist doch am ende alles nur “pillepalle”. kleinscheib. unbedeutend und oberflächlich. ungefähr so.
    .
    also alle blogs, die ganze faz, print und .net, die eu usw.. was wäre und zählte, “außer dieser netten opiumveranstaltung für die kinder” wäre doch wohl nur eines:
    .
    das die schulden der usa in den letzten drei jahren von ca. 13.200 milliarden dollar um 2.500 milliarden dollar auf ca. 15.700 milliarden dollar gestiegen sind. und das trotz (oder wg.?) 142 millionen arbeitstellen dort.
    .
    dagegen unsere 5% = 20 milliarden mehr steuereinnahmen hier in D aus 42 mio arbeitstellen eben weniger als peanut, schlimmer noch: selbst-betäubungsmittel für die westviertel schlimmstenfalls. (ein d mit 38 mio arbeitstellen – so wie früher, vor agenda 2010, hatte gefühlte 100% weniger zentralverantwortung in europa, als es das heute mit 42 mio arbeitsstellen gefühlt hat. war es das also wert? und warum wurde so wenig reflektiert? d’s position in europa – und die außenpolitischen auswirkungen nicht besser mit bedacht? mehr balance, was wäre “weniger aufdringliches zentral-d” (aus mancher sicht, dies muss nicht unbedingt die deutsche sein, aber wer sind wir schon?) würde uns womöglich besser anstehen, zumal womöglich im angesicht des amerikanischen kampfes gegen seine dämonen. (überalterung und partiell mangelnde wettbewerbsfähigkeit.)
    .
    was also tun, wenn 142 mio arbeitsstellen nicht ausreichen? sich nur wegducken?
    .
    man stelle sich also der einfachheit halber vor, statt eines solchen blogs hier hätte jemand – dank s/eines besonderen und herausragenden einsatzes – bewirken können – durch ihn alleine, dass die schulden der usa heute eine milliarde us-dollar niedriger wären. also lediglich 2.499 statt 2.500 milliarden mehr schulden.
    .
    und dann stelle man sich vor, es hätten 2.500 individuen global (davon 800 oder 1.200 europäer?) in den letzten jahren persönlich je eine milliarde so erwirtschaftet, dass die us-amerikanischen schulden konstant geblieben wären, also bei -13.200 milliarden. hätte es das gebracht? hätte man es bemerkt? zur kenntnis nehmen wollen? dies ankbar diesen 2500 individuen zuschreiben gemocht? (wir wissen, wir rechnen absichtlich etwas einfach, aber.)
    .
    man meint: eher nicht. denn eher wäre der mensch geneigt, das meiste seiner eigenen leistungsfähigkeit zuzuschreiben – so auch die usa, und die ergebnisse der mitanstrengungen der anderen unter “naja, wer weiß” abzubuchen. “also ob die das alle auch so gerbracht haben. oder ob nicht unsere schulden bei -13.200 auch so verharrt wären, denn die haben zwar ale gut mitgearbeitet, aber ob es soviel ausgemacht hat, gleich 2.500, wer wollte das schon sagen?” (denn wie wollte man gerecht einschätzen, was gar nicht eingetreten wäre?)
    .
    was uns also feststellen ließe: die usa müssen es auch diesmal wieder weitgehend bis ganz alleine schaffen. jede externe hilfe wäre und bliebe höchstwahrscheinlich fehl am platze, kontraproduktiv.
    .
    was aber unserer meinung nach auch weiterhin bedeutete, das auch hier im blog nicht bzgl. unserer einsortierung in die gesamtverhältnisse ständig immer nur recht schön der kopf in den sand zu stecken wäre: wir haben schon eine aktive mitverantwortung – und wäre evtl. es die, auszusprechen.
    .
    auszusprechen vor allem eben eins: die usa müsssen uns auch weiterhin zu wertvoll sein, ihnen – und wäre es auf verlangen – “das taschentuch des selbstmitleides” hinzuhalten.
    .
    das alles also vielleicht zu subsumieren unter dem evtl. noch neuen begriff von der “handkerchief-doctrin” – niemand hat den usa, auch in größter not nicht, “das taschentuch für die tränen des selbstmitleides” zu reichen. sie können selbst. und alleine.
    .
    aber dieser blog ist nicht ignorant. wenn auch hin- u. wieder klug schweigsam. aber in seiner verantwortung und mitverantwortung nicht lediglich nur klug und schweigsam.
    .
    (und wir bitten unsere wie immer bei weitem vorherrschende ungeschicklichkeit zu entschuldigen. auch mit dem wort. aber.)

  232. das alles also vielleicht zu...
    das alles also vielleicht zu subsumieren unter dem evtl. noch neuen begriff von der “handkerchief-doctrin” – niemand hat den usa, auch in größter not nicht, “das taschentuch für die tränen des selbstmitleides” zu reichen. sie können selbst. und alleine. und zwar wie immer ganz ohne selbstmitleid. denn so sind sie nicht.

  233. Tyler,
    ich stehe nur auf...

    Tyler,
    ich stehe nur auf Jasmintee.
    Ich bin jasminteesüchtig. Der Lieblichkeit des Jasmintees bin ich verfallen.
    Ich bereite ihn in meiner neu erworbenen Bauhaus-Kanne zu und versinke in Lieblichkeit.
    Andächtig, behutsam, getragen von kleinen Wogen des Glückes.
    Ein extra Raum wurde dafür geschaffen. Der Jasminteeraum. Room 37. Niemand darf ihn betreten.
    Nur weibliche Elfen. Ich liebe elfenhafte Frauen. Oh, wie ich sie liebe.
    Welchen Typ Frauen mögen Sie?

  234. Wollte für die Gebüldeten...
    Wollte für die Gebüldeten noch kurz das Buch “homo necans” von Walter Burkert erwähnen. So als alter, langer Hintergrund der heutigen Gebräuche. Ansonsten halte ich es eher mit ThorHa, man kann nur eine Droge gegen eine oder mehrere andere austauschen.
    @Vroni: ouh, soll ich nun die Geschichte von meiner arbeitszeitverschleißenden Kiwibowle auskramen?

  235. Die Versorgung mit...
    Die Versorgung mit flächendeckenden Nagelstudios ist nicht nur in Obermenzing gewährleistet.
    .
    In den Pasinger “Arcaden” kann man sich von einem Sessel den Rücken massieren lassen und bei Esprit, C&A, H&M, Hugendubel, Tretter, Bartu etc. einkaufen. Stadtplanerisch nennt man das Innenstadtentlastung oder so. Mal was anderes als Stachus via Marienplatz. Man entdeckt ganz neue Einkaufswelten und Begegnungsstätten der Naherholung – leider ohne öffentliche Sitzgelegenheiten. Sitzen ohne Konsum ist nicht. Pasing ist dadurch zu einem echten Highlight geworden. Deutschland wird immer schöner.

  236. Der Tiger,
    haben Sie mal in...

    Der Tiger,
    haben Sie mal in Kanada gelebt? Ich spiele im Moment mit dem Gedanken, meinen Wohnsitz zu verändern. Mir geht hier alles nur noch auf die Nerven. Viel unberührte Natur müsste das Land haben und wenig Leute. Auf diesen EU-Schmarrn kann ich in Zukunft gerne verzichten. Es zieht mich aber auch sehr nach Asien. Vielleicht ziehe ich beim Tyler ein und wir gründen eine anarchosyndikalistischbuddhistischjesuitische Sekte mit Led Zeppelin, Elfen und allem Drum und Dran.

  237. @mediensegler, war wohl 'ne...
    @mediensegler, war wohl ‘ne Verwechslung. Irgendjemand berichtet hier von so einem Pluesterdings mit Dampf, welches seine Jackets glaettet.
    Muss ich mir halt was erfinden.
    Aber wenn man hier im Blog mal echte Lebenshilfe braucht, dann schweigen die Waelder.
    Gibts hier mal einen guten Rat, einen gesundheitlichen z.B., hilft er auch nicht wirklich.
    .
    Bald ist November mit den ganz trueben Tagen. Ich hab schon mal bei ‘Flu on demand’ eine leichte Grippe mit mittelschweren Albdruecken bestellt. Die hatten im Sonderangebot (3 holen, 2 bezahlen) auch Predigten von der Kaessmann. War trotzdem zu teuer.
    Dann lasse ich mich eben von meinen rasselnden Bronchien wachkuessen und von Madame erschrecken. Oder so.
    .
    Die Berner brauchen nicht ‘Dampfen’, die gelten auch so als lahm. Ich kenne da einen Witz mit einem Berner Schuster, der ist aber so betagt, dass ich ihn nur…
    …ach lassen wir das.

  238. Filou,
    hochwertige...

    Filou,
    hochwertige Naturstoffe, wie Merino-Wolle, Kaschmir-Wolle usw. glätten sich selbst wieder in Form. Es genügt, sie auf einen Bügel ins Bad – nach dem Duschen, wegen der Feuchtigkeit in der Luft – zu hängen oder ins Freie.
    Mit falschen Wasch- oder Bügelaktionen kann man viel verkehrt machen. Heißer Dampf und Hitze ist okay bei Baumwolle, bei allen anderen Stoffen wäre ich vorsichtig. Jackets bestehen zudem aus verschiedenen Stoffschichten, die meist unterschiedliche Temperaturen und Glättungsverfahren benötigen. Viskose, Seide andere als Schurwolle und so weiter.
    Kurzum: Nachdem ich mir diverse Klamotten ruiniert habe, wende ich bei hochwertigen Naturfasern die “Insbadhängemethode” an und: It works. Versuchen Sie es mal.

  239. Filou 26. Oktober 2012,...
    Filou 26. Oktober 2012, 23:54
    Hatte heute den üblichen Freitag. 8 Uhr Googeln. Eierschaukeln, 9 Uhr 10Uhr, 11 Uhr,
    e.t.c. 12 Uhr Telefon: “Wir haben Montag ein Meeting, ja , wissen wir, fast unmöglich, aber wir bräuchten Montag ……..
    ………… Die Schnarchnasen wachen immer, immer freitags Mittag auf.
    .
    Habe morgen, nee, heute Gäste, kochen ist angesagt.
    Vor 2 Std sah das noch so aus:
    .
    http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/gueisen6ok1hfmps4.jpg
    .
    Der Topf ist aus Gusseisen, hat meine Tante von Ihrer Oma, nie benutzt,
    aber ich, drin ist Hirschkalbsbraten, die Soße ist wie aus Omas Kopftuch oder so ;-)

  240. @ Muscat
    „Genauso wie...

    @ Muscat
    „Genauso wie tattoos“? Leider nein. Japan lebt noch in den 50er Jahren. Ein Feudalstaat bewohnt von Schafen, die sich alles bieten lassen. Wenn ihr Englisch gut genug ist, dann lesen sie mal die Kommentare hier:
    http://www.japantoday.com/category/politics/view/china-warns-of-strong-countermeasures-in-japan-island-spat
    Es geht um den möglicherweise nahenden Krieg mit China.
    Was „Dope“ angeht so kann man hier im Blog leider kein Bild anhängen, sonst würde ich ihnen die Welt-Preis-Liste für das Zeugs anhängen (finden sie bei 4chan) Dann sehen sie,
    dass dies in Japan ungefähr das 100fache von Holland (6 Euro/Gramm) kostet…. Allerdings ist das Klima im Garten hier besser …. ;-)
    Ich bin mal als alleinreisender Mann mit einem bar bezahlten one-way Ticket von Bangkok hier eingeflogen. Mit anderen Worten: dem perfekten Computer Profil eines Drogen Kuriers. Es dauerte sechs Stunden, inkl. einer Durchleuchtung in einem Krankenhaus, das durch einen eigens angelegten Tunnel direkt vom Flughafen aus angefahren werden kann…. Nicht nur ist diese Art Offizieller weltweit unsäglich dumm, die halten auch andere für dumm.
    Man meint in DE der Unterschied zwischen Land/Kultur und Staat/Politik sei dort so gross, wie das im extrem aussieht kann man hier lernen.
    Aber hier unter den normalen Menschen zu leben ist halt wunderbar…

  241. @ x 26. Oktober 2012, 20:11 ...
    @ x 26. Oktober 2012, 20:11
    “Bob Marley und Santana, wie anarchistisch.”
    Ist das sarkastisch gemeint? Dann habe ich den Verdacht, dass sie (aus Altersgründen?) keine Ahnung davon haben was die erste Santana Band mal war. Das war eine reine Street Gang…. Ich habe die beiden Beispiele gewählt weil bei denen die Luft am “angenehmsten” war. Im Kongressaal des Deutschen Museums war die Airconditioning schon damals so gut, dass man sich bei Jimi Hendrix selbst verköstigen musste
    Und
    @x 26. Oktober 2012, 20:53
    Ich ziehe den Darjeeling von der „Teekampagne“ vor, jeden Morgen beim Frühstück (wie jetzt gerade) einen Liter, und danach noch einen Liter Kräutertee, alles importiert aus DE, mitgebracht von Freunden.
    Frauen mag ich eigentlich alle, ausser den Dummen. Was, wie bei den Männern auch, die Auswahl arg eingrenzt. Rückblickend sehe ich allerdings, dass einem ab der Pubertät erst mal ein paar Jahre lang sogar das egal ist.
    Heute ist mir wichtig, dass sie ein eigenes Leben hat und nur mit einem gleichberechtigten Partner zusammenleben will, mit dem man das Eigene teilen kann. Meiner Erfahrung nach schaffen nur die wenigstens Menschen im Laufe ihres Lebens diese „Individualisierung“, die Vorraussetzung dafür ist.
    Meine einzige Ehefrau habe ich vor 20 Jahren in Indien kennengelernt, damals war ich Mitte 40. Wie dumm Heiraten ansonst grundsätzlich ist, kann man ja hier bei Don A oft genug nachlesen… ;-)
    Zwecks Umzug ist Japan trotz einheimischer Gattin sehr teuer und nur wegen der netten Menschen empfehlenswert. Wenn sie reich genug sind, kann man hier schön leben. Allerdings könnte in näherer Zukunft ein Krieg mit China ins Haus stehen. Wer die widerlichen Deutschen Politiker kennt, kann sich gar nicht vorstellen, dass es anderswo noch übleres Gesindel geben kann…. Aber es kann!
    Probieren sie ein wenig Thailand. Auf Koh Samui gibt es schöne Touristen-freie Strände im Norden und Westen. Oder Australien, nach wie vor #1, wenn man für ein Leben am Genfer See nicht genug Bares hat.
    (Jasmintee mag ich wie alle parfümierten Tees überhaupt nicht)

  242. Bronchitis bekommt man wenn...
    Bronchitis bekommt man wenn man Heimweh hat.
    Zwiebelsirup kenn ich auch, mit Tannenspitzenhonig von der Oma.
    Die hat auch gesagt: wer lang hustet, der lebt lang.
    Nur Isaraufwärtslaufen hilft.

  243. 17 Jahre in Vancouver - kann...
    17 Jahre in Vancouver – kann ich sehr empfehlen. Sekten gibt es da auch. Wir hatten für eine Weile einen sehr guten Putzmann, der war Mitglied irgendsoeinerasiatischen. Äußerlich erkannte man sie daran, dass sie sich nur in rot-rosa-lila-orange kleideten.

  244. @HansMeier555: Wie wir Sie...
    @HansMeier555: Wie wir Sie kennen, haben Sie Ihre Drohung, den neuesten Gumppert zu lesen, wahr gemacht. Es soll um Erotik gehen? Ach referieren Sie doch einfach mal für uns. Ich selbst hab es auch versucht, wurde aber von einer akuten Leselähmung überfallen, die ich immer noch nicht ganz auskuriert habe…

  245. perfektZahl@: Wie wärs? Sie...
    perfektZahl@: Wie wärs? Sie könnten doch, rein quantitativ gesehen, mit Ihren ausschweifenden Episteln die temporär limitierte & vakante Blogthematik mühelos ausfüllen :-!
    ..
    Filou@:….der Monat November ist den trüben Tassen zugetan resp. gewidmet. So fielen die Novemberrevolutionen in D. dementsprechend auch aus. Die glodernde Lut in den Häarzen ist immer noch nicht gestillt.
    In den Talkshows erklären uns die gebügelten Dampfplauderer warum wir immer noch nicht soweit sind.

  246. Man sollte ein...
    Man sollte ein volldurchsolidarisiertes Lebenhilfswerk gründen.

  247. @ DA. Guete Besserig!
    A...

    @ DA. Guete Besserig!
    A “Hot Toddy” drink (recipes online) will be good for you.

  248. lieber Filou,
    ja, es gibt so...

    lieber Filou,
    ja, es gibt so was Spezielles, Dampfendes; irgendwo (aber wo?) kam mir das auch schon unter; also weiterfragen. Als Interimslösung: Dusche heiß volldampfen und Anzug reinhängen, das glättet auch.
    .
    lieber x,
    Jagdhunde (gun dogs) sind ja keine Maschinen und performen realiter durchaus individuell; und bei einem schwierigen Fangschuß ist der Hund oft der Klügere.
    In dem konkreten Fall allerdings tippe ich auf Jagdterrier; Terrier lassen nix mehr los und beuteln alles ab (die Beute wird im Genick gefaßt und durch das schüttlen/beuteln wird ihr schnell das Genick gebrochen, ein rascher Tod). Terrier werden bevorzugt von Leuten geführt, die den Hund alles erledigen lassen, wofür ihnen (bei der Saujagd) das bravado fehlt.
    .
    Und sonst:
    Tom Wolfes neuer Buchtitel “Back to Blood” paßt zu meinen Beobachtungen hier in der Vorstadt.
    Schönen Sonntag allseits!
    .
    ach ja:
    Omas Hustensirup geht auch mit Zucker/Kandiszucker/Honig und scharfem schwarzem Rettich. Raumspray (Wasser&Ethylalkohol&ätherische Öle wie Latschekiefer, Eukalyptus, Fichte, Tanne) und schleimlösende Tees tun ebenfalls gut, Brustbalsam und eine Rotlichtlampe detto.

  249. "das alles hier ist doch am...
    “das alles hier ist doch am ende alles nur “pillepalle”. kleinscheib. unbedeutend und oberflächlich. ungefähr so.”
    Nein, perfekt!57, hier ist es richtig. Hier ist das wirklich wichtige. Wir unterhalten uns gepflegt in einem Salon. Unterhaltung in des Wortes doppelter Bedeutung. Mal klug, mal dumm, mal witzig, aber immer interessant. Das ist was zählt. Das ist was bleibt. Die Fantastilliarden irgendwelcher Finanzmärkte sind nur Staub im Wind. Belanglos, unwichtig, uninteressant. Ich kenne das, ich hab schon ein paar Währungen überlebt. Es ist nicht wichtig.

  250. x „Sitzen ohne Konsum ist...
    x „Sitzen ohne Konsum ist nicht“
    .
    Extremes Konsumverhalten: Riesenkreuzfahrtschiffe vor Venedig.
    http://www.bildblog.de/wp-content/zeit_canalgrande.jpg
    .
    Auf der Seite
    http://www.joeladami.net/?itemid=830
    steht u.a. „Den Dingen, vor denen ich fliehen will,
    kann ich nicht entkommen, sie sind in mir drin“
    .
    Man muss sich auf den Weg machen und “Jimenez” suchen.
    Tommy Lee Jones zeigt den Weg in:
    Die drei Begräbnisse des Melquiades Estrada
    http://www.youtube.com/watch?v=qaRNx__NeZo&list=LP77_6SDLEfO0&index=1&feature=plcp
    .
    Der Weg nach “Jimenez” ist hart.
    Surrogate sind immer nur Zwischenlösungen, zum ausruhen unterwegs

  251. Und dann gibt es da noch die...
    Und dann gibt es da noch die Hypothese, dass der Mensch überhaupt nur sesshaft wurde, um jederzeit Getreide für die alkoholische Gärung vorrätig zu haben. So gesehen wäre das Bedürfnis nach Alkohol dann sogar die Grundlage unserer derzeitigen Besitz- und Gesellschaftsstrukturen…. Naja, ich muss zum Pilze sammeln.

  252. Liebe Foersterliesel, x, das...
    Liebe Foersterliesel, x, das Stueck ist aus Cashmere (5 Jahre alt) und hat die Form verloren, haengt wie ein Sack. Meiner Meinung nach muesste es auf eine passende Form (kein Kleiderbuegel) gezogen werden-und dann Daempfen. Eventuell etwas Appretur (wenn ja, welche?) aufspruehen. So denkt es in mir. Eile ist geboten, alldieweil wir hatten heute den ersten Frost.
    .
    Hach, in den Keller muss ich heute und das Fenster dichten, denn die Klemp(t)ner haben die alte Heizung weggeholt, die neue steht guenstig woanders.

  253. @colorcraze
    "ouh, soll ich nun...

    @colorcraze
    “ouh, soll ich nun die Geschichte von meiner arbeitszeitverschleißenden Kiwibowle auskramen?
    .
    Au ja!
    Womit wir auch wieder beim Allohol wären..
    .
    [Die Maibowle vom Bernd mit echten Waldmeister aus Dresden war seinerzeit auch nicht schlecht. Aufwändig, aber stramme Sache! Hatte bis dahin noch nie echten Waldmeister gesehen, gerochen und geschmeckt, kannte nur den künstlichen vom grünen Dr. Oetker-Wackelpeter. Dieses DDR-Echtwaldmeister-Erweckungserlebnis hatte ich mit wackeren 35, so alt muss man wohl als Landei werden, um von der künstlichen Puddingpulver-Existenz wegzukommen…]

  254. Achtung:Späßle!
    "das Stueck...

    Achtung:Späßle!
    “das Stueck ist aus Cashmere (5 Jahre alt) und hat die Form verloren, haengt wie ein Sack…”
    Lösung:
    Anziehen und dann mit Haltung (heute! 1 Std.) in die Dampfsauna.
    Heute geht die Sommerzeit zu Ende und da bekommen
    wir diese Stunde verlorene Zeit zurück.
    Haben Sie eine dampfdichte Uhr?
    http://www.youtube.com/watch?v=BfBoUQxA7o0

  255. @perfekt57, savall: Da ist...
    @perfekt57, savall: Da ist etwas sehr wahres dran, die Zahl der Arbeitenden mit dem Zuwachs der Schulden in Verhältnis zu setzen, um sich beinahe der Sinnlosigkeit jeder individuellen Anstrengung bewusst zu werden.
    Also was können wir besser machen, als möglichst angenehm mit anderen, näher oder ferner von uns, zu kommunizieren, in allen möglichen Varianten?
    .
    @ach was: Das vor dem wir fliehen, steckt längst in uns drin… stimmt schon, ich glaube nur, es macht einen Unterschied, wenn wir uns in dem unaufgeräumten Gemischtwarenladen unserer aller Seelen auf die Winkel fokussieren, die hübsch sind, die uns gute Gefühle geben – und die übleren Schränke zumindest nicht blind immer weiter vollstopfen, bis sie uns unerwartet in die gute Stube kippen und mit ihrem Unrat uns alles Wertvolle erschlagen. ( das passiert, fürchte ich, gerade in vielen Beziehungen, die schief gehen)
    Es bringt was, hin und wieder ein paar peinliche Ecken auszumisten, damit wir mit den Jahren nicht schleichend zumüllen – wie die Hirne so manch alter Leute, die allenfalls als Loriot-Karrikatur unterhalten könnten.
    .
    Realiter ist es bitter, immer milde freundlich “ja, Du hast recht” zu sagen, zu selbstgerechter bigotter prüder rassistischer chauvinistischer Altersidiotie, wenn sie die eigene Verwandtschaft betrifft.
    .
    Also es hilft, nicht bei den Wertvorstellungen von Konfirmandenunterricht und erster Lehrstelle zu bleiben, auch wenn wir so manchen Bodensatz unserer sprichwörtlichen frühkindlichen Prägung immer mit uns herumschleppen werden.
    .
    Und manchmal bringt es gerade besonders viel, da aufzuräumen, wo es uns selbst weh tut oder peinlich ist!

  256. @ ach was: "Three burials"...
    @ ach was: “Three burials” klingt bei Wikipedia nach einem interessanten Film, der an mir bisher völlig vorbei gerauscht ist….

  257. Aurispa@:
    Es gibt auch...

    Aurispa@:
    Es gibt auch bewußtseinssprengende Schwammerl. Z. B. haben die alten Wenden
    sich so etwas mit Fliegenpilzen zusammengeköchelt und zu sich genommen Danach haben sie nicht nur ihren doppelköpfigen Gott Svantewit angebetet, sondern sollen auch ddooppeelltt gesehen haben. Auch sollen sie ganz lustig mi…….. …………… und ……………. wg. der Stammesmehrung.

  258. nix da, cher Filou, erzählen...
    nix da, cher Filou, erzählen sie ihren witz. man ist schon so gespannt, das wäre unfair, ihn mir vorzuenthalten.
    lachen wärmt ausserdem, und es scheint, als könnten sie und Madame dies wochenende viel davon gebrauchen.
    .
    lieber mediensegler, dampfen? etwas unanständiges? in bern?!?
    irgendeiner hat dem armen don zur heilung rotlicht empfohlen. wie gemein, wo er doch keinen unterleib zu haben vorgibt.
    .
    liebes aurispa, pilze? welche? champignons magiques in schokoladensauce? für das trocknen und rauchen dürfte die zeit nicht ganz reichen. ich hätte noch ein wenig wildschwein dazu, frisch erlegt, diese gefrässigen mistviecher.
    .
    liebe runde, wenn es einen langweilt, so kommt man doch auf gedanken.
    .
    so zum beispiel auf diese kuriose, aber nicht von der hand zu weisende theorie, dass man über sieben verbindungsmenschen jeden anderen menschen auf der welt touchiert; den namen dieser theorie habe ich leider vergessen.
    .
    also, ich fange an: zu kadhafi und putin brauche ich zwei. zum geschätzten und nun leider erkrankten gastgeber nur einen.

  259. "Three Burials" ist absolut...
    “Three Burials” ist absolut empfehlenswert, The Great Artiste. Macht einen demütig und ein bißchen stolz. Es gibt mehr als das tägliche Rattenrennen.

  260. die "gumpert-erpressung" hat...
    die “gumpert-erpressung” hat also nicht funktioniert, schade … (*g*)
    .
    @savall 11:24 – wie recht er auch hat. danke für die kleine aufmunterung also. (oder wie sagte schon goethe? “es streben die staaten, solange sie leben. wozu wir auch immer unsere beiträge leisteten”)
    .
    und klar machte es einen unterschied, ob man – in kenntnis der tatsachen, und evtl. klug informiert durch eine eigene familiengeschichte – früh begonnen, unabhängig zu sein, also bäckermeister zu werden z.b., “denn brötchen werden immer gebraucht”, oder ob man in den staatsdienst ging, seine lebensleistung dort zu thesauerien, auf das man von dort später ernähret würde. der untergang von staaten betrifft also richtig die staatsdiener zuerst, wiewohl sie, aus verständlichen gründen, immer die allgemeinheit klug vorschieben, dabei ist die zum großen teil gar nicht betroffen: das recht z.b. geht ja gar nicht verloren. auch die grundbuchämter nicht, höchstens so ein paar unbedeutende pensionsansprüche. (so denken wir selbst aber nicht.)
    .
    deswegen auch sieht der bürger ja im moment zum teil das kämpfen mancher recht gerne. (während andere ihre kämpfe schon lange längst hinter sich wissen, *g*)
    .
    und cashmier wäre auch mal schön. wir selbst sind inzwischen ungefähr bei der letzten jeans angelangt. und auch bei der hat’s schon keinen funktionierenden reißverschluss mehr. dafür aber zum glück bislang nur an einem knie ein großes loch.
    .
    und heute früh roch’s auf dem balkon (1) schon gleich stark nach schnee in der luft. und etwas später fielen dann auch die ersten flocken. zum glück blieben die aber noch ale in der luft. und nun scheint wieder die sonne. und die dienstbaren geister machen uns die arbeit. ((1) bei der morgenmotion)

  261. @hansmeier555 - man sollte...
    @hansmeier555 – man sollte wohl aktuell besser aktien der schutzgeldmafia kaufen?
    .
    und wir sollten evtl. auch schneller überlegen, bayreuth in öffentliche hände zu überführen. schon aus vorbildlichen gründen. und eben auch, weil siegfried dann schon recht bald so eine schöne polizeifanfare hätte.
    .
    und die zukunft des internet? “dieses reservoir techn. begabter zweitintelligenzen wird demnächst auch noch geschlossen” (oder war’s die bundeswehr? wir sind im moment gerade etwas verwirrt.) (wobei man in brüssel und an höchster stelle in der tat – so war’s zu hören – schon folgendermaßen darüber nachdächte: “bleibt der euro – gehen die indivudellen landesverteidigungen.” (und angeblich mit notwendigkeit). “bliebe aber der euro nicht – so müssten sie trotzdem genauso weg.” (denn der wiedereinführung individueller währungen in der EU stünde zwar rein organisatorisch wenig entgegen (am “english channel” sehen wirs jeden tag) – “aber die kriegsgefahr auf sicht”. und deswegen wird die bundeswehr ganz sicher am tage des friedensvertrages mit den allierten politisch geopfert: “der könig ist tot – lang lebe seine (kleine/re) nachfolgeorganisation”.) (schon um raumgreifende panzerschlachten im osten mit dem leopard drei vollkommen unmöglich zu machen – und statt der preußen die nachkommen bayrischer könige (ludwig, genau) zu schicken: die soziale marktwirtschaft á la csu und bayrische autos im gepäck.) (umwege über rüstungsindustrien können evtl. vermieden werden. irgendeine frau regiert zum glück in zukunft immer.)
    .
    wobei man bzgl. der abschaffung der bundeswehr durch überführung in eine kleinere, jüngere, modernere, schlagkräftigere nachfolgeorganisation großzügigeren, besser bezahlten zuschnitts (“nationale eingreiftrupppen zu wasser, zu lande und in der luft”) die erf. kernthesen in einem kaum zweiseitigen papier für sich selbst ja heute schon jederzeit leicht präsentieren könnnte (“gsci – german strategic initiatives”) – wozu aber auch weiterhin gar keine notwendigkeit bestünde. (wobei alleine dieser umbau auf sicht von 20 jahren mit zins- u. zinseszins vermutlich immerhin gut und gerne noch einmal 800 bis 1000 milliarden euro freisetzen könnte.)) oder so. und vielleicht.

  262. @ The Great Artiste -...
    @ The Great Artiste – aufräumen, wo es einem selbst weh tut:
    Hab ich auch mal geglaubt, war ja in den Achtzigern heißes Thema. Und bis heute mainstream. Inzwischen bin ich aufgrund von Lebenserfahrung exakt der umgekehrten Auffassung. Schließlich heißt das, an seinen Schwächen zu laborieren. Ich rate meinen jüngeren Leuten inzwischen dringend, den Unsinn zu lassen und stattdessen ihre Stärken auszubauen – der ROI ist bei weitem besser.
    Gruß,
    Thorsten Haupts

  263. lieber The Great Artiste, ich...
    lieber The Great Artiste, ich habe sie nicht vergessen und ich hoffe, sie nehmen auch noch ein wenig verspätet meinen dank für ihre antwort an und werfen einen raschen blick auf meine kleine, unbeholfene replik.
    nun, da hier selbstverständlich alle ganz ausgefüllt und zufrieden sein können, so akzeptiert man den von ihnen verwendeten konjunktiv insoweit, dass man hier ohnehin ausschliesslich hypothetisch von schwierigkeiten parliert.
    .
    ihrer werten gattin gewisse entscheidungsmöglichkeiten zuzugestehen, wäre jedoch durchaus kein fehler, so dass dieser dritte, gar vierte im bunde nicht ein alleiniges agens für eine eventuelle gefährdung des ehebestandes wäre; bestenfalls könnte er gar katalysator sein.
    nur, wenn ihre frau nicht mehr mit ihnen leben wollte, könnte er ein wenig erfolg haben – gesetzt den fall, dass er ihn denn auch möchte, denn vielleicht gefällt ihm das locker-ungebundene.
    nur, wenn ihre frau spürte, dass sie nicht mehr wollten, könnte sie anfangen, über die änderung von lebensumständen nachzudenken. denn dazu müssten wohl zuvorderst sie und ihre angetraute nicht mehr gerne miteinander verheiratet sein, ein umstand, der durchaus nicht zwischen ihren zeilen zu lesen ist, zumindest, was sie, lieber The Great Artiste, anbelangt; die andere seite muss sich der kenntnis entziehen.
    .
    befürchtungen, hinsichtlich des geliebten menschen verluste zu erleiden, hat am ende wohl jeder mehr oder weniger ausgeprägt. doch allein die tatsache, wie wahrscheinlich dieser umstand auch eintreten könnte ist – das schlimmste, den tod, einmal beiseite gelassen -, liegt doch wohl auch ein wenig in eigener hand, so man gewitzt genug ist, sich selbst resp. sein handeln und seine aussenwirkung zu reflektieren und im rahmen des möglichen anzupassen.
    .
    versichern sie sich doch der dauerhaften zuneigung ihrer werten gattin, und versuchen sie zu ergründen, welche motive sie haben könnte, falls sie denn auf die pirsch ginge und sich gerne zeitweise von einem haberer erlegen liesse. vermutlich dürften sie den aussagen ihrer frau vertrauen; es sei denn, sie sei generell eine unsichere kantonistin, was ihnen allerdings nicht entgangen sein dürfte.
    und versuchen sie auch für sich zu ergründen, warum sie so gerne in anderen gewässern fischen, sie schlingel…

  264. Lieber Filou, tragen, tragen,...
    Lieber Filou, tragen, tragen, tragen! Wenn die unerwünschte Form (“haengt wie ein Sack”) allerdings vom Tragen selbst kommt, dann schleunigst ab in die Muckibude!

  265. The Great Artiste 27. Oktober...
    The Great Artiste 27. Oktober 2012, 14:11
    Habe grad´ auf wikipedia nachgelesen.
    Also: Der Film ist besser als es beschrieben werden kann. (finde ich)
    Der Satz vom Tagesspiegel trifft den Kern.
    “Das ist grandios erdacht und mit strenger Melancholie in Szene gesetzt.”
    .
    Trauriges (Grausames) mit Komischem (Schmalz) vermischt;
    findet man auch in “Wild at heart” von David Lynch.
    Eine Mischung aus beidem entspricht am ehesten der Realität (finde ich)

  266. "das schlimmste, mein gift...
    “das schlimmste, mein gift !vor deinem tod!” versichert uns die unsere des uns mit vollkommener sicherheit drohenden endes immer recht lebhaft – und sehr glaubwürdig. für den fall eines falles jedenfalls. (was durchaus als beweis anzusehen wäre, sagt sie. also für gefühle)
    .
    @hansmeier555
    .
    “und die vollends aufgeklärte welt erstrahlt im glanz vollkommene unheils”, wo stand das nochmal?
    .
    und @zeitgeist – zdf kultur “meister jodas ende” wurde auch empfohlen. (auch mdr-figaro und der saarländ. rundfunk strahlten ernsthaft aus).
    .
    http://www.veoh.com/watch/v21264282Xq37FtaG?h1=Georg+Schramm%2C+Meister+Yodas+Ende+LIVE (die anfänglichen 5 minuten (berg-)werbung kann man durch vorschieben des reiters überspringen)
    .
    http://www.georg-schramm.de/html/programm.html (wir meinen: teils ein so furchtloser prachmut, der uns allen wieder gut zu gesicht stünde – aber wie weit sind denn die zeiten eigentlich mit uns schon gekommen?)
    .
    oder aber in sowas, schrecklich: http://www.youtube.com/watch?v=CrcV3oVhKhE

  267. Sehr verehrter Don! Da Sie...
    Sehr verehrter Don! Da Sie noch immer krank zu sein scheinen, erzähle ich ihnen kurz, was mir heute passiert. Gleich kommen mindestens 500 Kinder der hiesigen amerikanischen Schule, um sich ihre Halloween Drogen zu holen. Außerdem muss ich die Hunde meines Polizeinachbarn versorgen. Heute Morgen nahm ich sie in den Laden mit, wo ich mir immer meine Print-FAZ kaufe. Da hat der eine gegen einen Stapel Weihnachtskarten gepinkelt. Manchmal läge ich schon lieber mit Bronchitis im Bett.

  268. schramm geht offensichtlich -...
    schramm geht offensichtlich – so der eindruck – mit vollkommener absicht bis haarscharf an die grenze der meinungsfreigheit, wo man “symphatie mit terrorismus” oder “aktive aufforderung dazu” sagen könnte. zeitgeist also, durchaus bemerkenswert finden wir. als teil der gesellschaftlichen landkarte eben.
    .
    wir also fanden den ganzen vortrag in summe bemerkenswert. eben auch “wg. seines testosterongehaltes”, als einer womöglich festzustellenden permanten präsenz latenter gewaltbereitschaft.

  269. Wenn schon, denn schon,...
    Wenn schon, denn schon, Perfekt!57: “Vernimm! Ich bin aus Tantalus’ Geschlecht.” Trotzdem kann man diesem Leben viel abgewinnen. Der Politik und der Wirtschaft steht man allerdings mit einem mokanten Lächeln gegenüber. Nicht, daß ich unabhängig von derselben wäre. Aber ich habe in Lebensumständen verweilt, die den “Stützen der Gesellschaft” unerträglich gewesen wären. Trotz dem und alledem, man vergegenwärtige sich die Lebensumstände von Wolfgang Hilbig: die äußere Demütigung vermag nichts über die innere Geistigkeit. Und nur darauf kommt es an.
    .
    Da wir gerade beim Filibustern sind: ist es nicht so, daß Betty Draper (“Mad Men”) die schlechthin vollkommene Frau ist und trotzdem kann der mehr oder minder vollkommene Mann, Don Draper, nicht mit ihr glücklich werden. Was sagt uns das sub specie aeternitatis? Übrigens spielt Betty Draper, bzw. January Jones in “Three Burials” mit.

  270. Also gut donna laura, komme...
    Also gut donna laura, komme ihrer Aufforderung nach: zu Obama sind´s zwei und zu QE II auch zwei. Zu DA – keine Ahnung, wir wurden einander nicht vorgestellt.

  271. lieber Schluchten-Ossi, ziehe...
    lieber Schluchten-Ossi, ziehe nach: zu schröder eins.

  272. lieber perfekt!57,...
    lieber perfekt!57, interessant, was ihre gattin da äussert: habe ich das recht verstanden, dass sie also beschlossen hat, ihr gift einzunehmen, bevor sie dereinst sterben (was hoffentlich in sehr weiter ferne liegt)? dazu müsste sie allerdings wissen, dass sie tatsächlich in der jeweiligen situation keine halbsekunde danach verstürben, denn sonst liesse sie sie ja allein – wäre das nicht empörend? andererseits – wäre es nicht furchtbar, nur einen wimpernschlag mit dem wissen leben zu müssen, dass der oder die geliebte nicht mehr sei?
    .
    wahre liebe macht sehr verletzlich.

  273. ThorHa,
    Schwächen ab- und...

    ThorHa,
    Schwächen ab- und Stärken aufbauen. Beides.
    At the end of the day sind die Schwächen die Stärken und umgekehrt.

    Tyler,
    Grüner Tee plus die Blätter des Jasminstrauchs. Das in den Blättern enthaltene Öl vollendet ihn in gewisser Weise. Ich könnte lange darüber philosophieren, möchte aber nicht eine Art Fass der Weinlyrik öffnen.
    Partnerschaft und Frauen: Zustimmung. Ich mag die Wörter Gefährte, Gefährtin.
    Santana: Supernatural geht. Anarchistisch? Nein. Zu Santana haben wir während der Schulzeit immer Schieber getanzt.

    Foersterliesel,
    Terrier: Am schlimmsten sind Yorkshire Terrier. Wenn man bedenkt, das der Hund vom Wolf abstammt und dann so ein hysterischer, ätzender Wadenbeißer. Der Mensch sollte die Natur in Ruhe lassen. Kühe, die kaum gehen können, weil sie fast nur noch aus Euter bestehen, Hunde mit Überbiss und Atemproblemen usw. Wir versklaven sie, wir schinden sie, wir benutzen sie. Ja, wir sind wahrlich die Krone der Schöpfung. Die Menschheit kann stolz auf sich sein. Was sind wir doch für tolle Kerle.
    .
    achwas,
    ja, bullshit. Bullshit-Freizeit in Bullshit-Zeiten. Und die Zeiten waren immer Bullshit. Nur die Berge waren unterschiedlich hoch.

  274. @Plindos Fliegenpilzgeniesser...
    @Plindos Fliegenpilzgeniesser finden Sie tatsächlich immer mal wieder in der Notaufnahme, aber interessant ist auch der beobachtbare Verbiss an Fliegenpilzen durch Wildtiere. Vielleicht ist der deutsche Wald für Wildschwein und Co. nur so zu ertragen.
    @donna laura Anischampignon aus dem Garten und Krause Glucke aus dem Wald dahinter. Leider traue ich mir nur wenige Arten sicher zu. Das meiste bleibt stehen und der Korb wird nur halb voll, reichte aber heute Abend zum Schweinebraten mit noch mehr Sternanis . Pilze zu Hause zu trocknen, würde mich reizen, befürchte aber Dissonanzen mit meiner Frau und habe auch etwas Angst um meine Bücher. Wahrscheinlich alles unbegründete Emotion und der wahre Grund Faulheit, es zu unterlassen.

  275. Ein Schnee hat sich auf die...
    Ein Schnee hat sich auf die herbstliche Landschaft gelegt. Einer, der sich zwischen Schnee und Regen für das Schneesein entschieden hat. Der Abend, der Schnee, das sieht so schön aus. Der ernste November. Der Dunkle, der Schöne.

  276. wahre liebe macht unermesslich...
    wahre liebe macht unermesslich reich.

  277. Der Tiger,
    guter Hund!
    Mein...

    Der Tiger,
    guter Hund!
    Mein Labrador hat sich mal in einem Kaufhaus übergeben. In der Feinkostabteilung.
    Reaktion der Kunden: “Oh, der Arme, ist er krank?”
    Antwort: “Ja, er leidet an Bulimie.” Drei Leute haben mir die Adresse von Hundepsychologen gegeben. Fand ich gut, da kann er sich mal richtig aussprechen und gedanklich in die Kindheit zurückgehen. Ich vermute ein ungeklärtes Verhältnis zum Vater, eine libidinöse Störung.
    Blut war keines enthalten. Ich werde aber auch mal vorsichtshalber in Davos mit ihm einchecken.

  278. x ... bei altem Adel, da...
    x … bei altem Adel, da passiert schon mal was.
    Mit der züchterischen Weiterentwicklung des Labrador-Retriever
    in Großbritannien u. a. durch den zweiten Earl (Graf) Malmesbury (1778–1841) fand der wasserfreudige Hund seinen Weg zu einigen wenigen jagdbegeisterten Adeligen.
    .
    Ausgeprägt ist sein Wille zu gefallen. Deshalb der Event im Kaufhaus.
    .
    Davos ist gut. Klabund war auch in Davos.

  279. @donna l. - im gegenteil, die...
    @donna l. – im gegenteil, die männer kriegen erst das gift, und dann noch den tod (*g*) (für gift sind nun mal die männer normalerweise nicht klug genug, *gg*)

  280. Gibt es ein Leben vor dem...
    Gibt es ein Leben vor dem Hirschkalbsbratendasein…?
    Jawoll!
    Damals im Wald ward ein kleiner Hirsch namens Bambi geboren.
    Bambi und Feline lernten sich zunächst als Kinder auf der Wiese kennen. Als beide später erwachsen waren, verliebten sie sich ineinander… Doch Peng!
    Aufgewacht, das war doch ein nur ein Film!
    .
    Es lebe der Teufel und die Jagdreiterei!
    Horrido – Joho, Horrido – Joho, Horrido – Joho!

  281. "Vom alten Bande löset ungern...
    “Vom alten Bande löset ungern sich langverschwiegenes
    Geheimnis endlich…” – Ja danke Savall, wirklich klug und kenntnisreich zitiert!

  282. und andere wiederum waren noch...
    und andere wiederum waren noch nie wirklich auf bergen, jedenfalls im eigenen lande eher noch nicht. zielen aber womöglich in dieselbe richtung:
    .
    “William Hague spoke of the importance of finding the next generation of intelligence workers, regardless of their academic background: “Young people are the key to our country’s future success, just as they were during the War. It will be the young innovators of this generation who will help keep our country safe in years to come…” http://www.independent.co.uk/news/uk/home-news/britain-needs-spies-william-hague-searches-for-the-next-james-bond-8216711.html
    .
    also wie man den weg abwärts aufhielte. (angelsächsich eben: mit öffentlicher rede fängt es an.)

  283. lieber perfekt!57, soso, eine...
    lieber perfekt!57, soso, eine giftmischerin also. ts, was es nicht alles gibt. bei pilzgerichten mithin obacht.
    .
    lieber aurispa, nun, trocknen sie guten gewissens, dann können sie das zeug auch rauchen. sie werden es vermutlich überleben. wegen der dosis fragen sie bitte Trias, vielleicht liest er ja mit. er hat übrigens vor monaten zusammen mit Filou mein gewächshaus zugequalmt, und beide gibt es noch.

  284. achwas,
    Ihre Erwiderung wusste...

    achwas,
    Ihre Erwiderung wusste auch zu gefallen. :)
    .
    Meine zwei gehören zur Good-for–nothing-Klasse.
    .
    Ich ermögliche ihnen ein angenehmes Leben und sie danken es mir, indem sie als Begleiter für lange Spaziergänge zur Verfügung stehen und Wachturm-Verteiler etc. fernhalten.
    Sie sind beide schwarz und recht groß, allein die Anwesenheit im Garten genügt.
    Sehr kluge Rasse, wie ich finde. Sie lernen schnell und wollen beschäftigt werden.
    Ich habe ihnen aber nur “Stop!” beigebracht. Dann bleiben Sie sofort stehen. Mein Verhältnis zu ihnen ist kumpelhaft. Ein softer Alpha, wenn Sie so wollen, einer den sie respektieren und der ihnen unbekannte Gefahren fernhält.
    Scharf oder so sind die nicht. Im Gegenteil. Lebewesen mit Fleischfressermagen übergeben sich übrigens leicht. Ich fachsimpele, Verzeihung. Möche auch nicht langweilen. Ich rede gerne über das Wetter, über Tiere und über Kunst. Über Literatur rede ich nicht so gerne.
    Vielleicht war ich früher mal Engländer. Who knows. Ein Barbour-Jacke besitze ich aber nicht.

  285. am rande: auch weiterhin...
    am rande: auch weiterhin kommen bei uns berichte über die meinungen der anderen einfach zu kurz, meinen wir. ein beispiel:
    .
    “The European Union, alongside NATO, has been an instrument of peace and reconciliation. It has helped to spread and entrench democracy and the rule of law across Europe. It has helped make armed conflict between its members unthinkable. The Single Market has opened up prosperity and opportunity to hundreds of millions of people. We must ensure that the solutions we adopt for the current crisis do not jeopardise the integrity and achievements of the EU as a whole.
    .
    If we do not succeed in making our economies globally competitive and generating sustainable growth then whatever else we do, whatever treaties we sign, whatever structures we build, whatever declarations we sign, will all ultimately be irrelevant. There will be no Social Europe, there will just be an Excluded Europe. If Europe becomes a neighbourhood of economic decline we will not matter in the world and we will have betrayed the peoples of Europe.
    .
    We live in a world of networks. We can best attain our goals by exploiting all our networks flexibly and to the full. … But that does not mean we should try to forge a single European position and voice on everything.” usw. usf..
    .
    http://www.fco.gov.uk/en/news/latest-news/?view=Speech&id=825459182#.UIZWBCwte3c.twitter#
    .
    und der deutsche fehler war noch fast immer von “sonntagsreden” zu sprechen meinen zu müssen (insgeheim: die man so ernst nun wieder auch nicht nehmen brauche), wo doch alles genau so, und – anzuerkennender weise – genau so ernst gemeint war.
    .
    aber zum glück erliegen wir nicht dem echo vergangener tage: http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Infoservice/Presse/Reden/2012/121023-B__Berl_Forum_Aussenpol.html?nn=382584
    .
    (beide sprachen vor der körber-stiftung: http://www.koerber-stiftung.de/internationale-politik/aktuelles/news-details-int-pol/artikel/westerwelle-und-hague-beim-berliner-forum-aussenpolitik.html )
    .
    “Aber wir müssen in Europa auch wieder unsere Ohren öffnen für gute Nachrichten. In diesem Herbst sehen wir einen ersten Silberstreif am Horizont.” Wahrscheinlich schon im November. “Das ist der Sprung in eine neue Qualität der europäischen Einigung.”

  286. liebe ach was, aufgrund...
    liebe ach was, aufgrund unmassgeblicher erfahrung darf man ihnen zukommen lassen, dass die jagd deutlich weniger glorreich aussieht: man steht irrsinnig früh auf – besser, man geht gar nicht erst schlafen -, zieht sich unmöglich an, lammfell, gut impräniert, regenhut, dicke fäustlinge und darunter feine handschuhe ohne spitzen, und hält eine kalte knarre in der einen hand und ein regennasses fernglas in der anderen hand, immer mit dem ziel, den finanziellen schaden durch die schneise der verwüstung, die diese vermaldeiten biester im maisfeld des bauern schlagen, sehr in grenzen zu halten. nur die alten bachen dürfen sie nicht treffen, sonst gibts dauernd neue marcassins (neue mocassins wären ja noch in ordnung).
    zuweilen sind die sonnenaufgänge atemberaubend, die nassen spinnennetze zwischen den nadelbäumen, der nebel, aufsteigend wie bei claudius, die erste kälte des jahres, eisig auf den gräsern.
    derweil grasen die wallache auf der weide und wiehern sich eins, wenn sie einen zurückkommen sehen.

  287. @donna laura, 27.10., 21:19:...
    @donna laura, 27.10., 21:19: Volle Zustimmung!
    @der Tiger: schön, das mit den Weihnachtskarten…
    @ach was: Entsetzliches mit Komischen gepaart trifft die Realität am besten.
    .
    Ich denke, im Theater, im Film, im Buch ist das tatsächlich so – auf diese Art und Weise können wir uns dem Schrecklichen am ehesten nähern, weil es so unter unserer Abwehr für unangenehme Themen durchtaucht.
    Ich muss da an einen Satz des genialen Theatermachers George Tabori denken, den ich mir mal notiert hatte, ungefähr so: “Jeder Witz ist eine überrumpelte Katastrophe.”
    .
    Aber erstaunlich, dass noch niemand eine echte Hardcore-Pr0n-Komödie realisiert hat, das scheint so schrecklich zu sein, dass da niemand drüber lachen kann – während alle sonstigen Arten des Horror längst auch komisch durchgenudelt sind.

  288. Werter Don Alphonso, handelt...
    Werter Don Alphonso, handelt es sich mittlerweile um eine Lungenentzündung? Soll ich eine Kerze für Sie spenden – zwecks Beschleunigung der Heilung?
    @donna laura: zu Schröder definititv mehr als eins.

  289. @perfekt57 27. Oktober...
    @perfekt57 27. Oktober 2012, 17:38
    Dem dürfte die wohl ebenso unangenehme wie banale Einsicht zu Grunde liegen, dass die Grenze zu berechtigtem Widerstand (mit allen Mitteln) längst überschritten ist und es keinerlei Alternative mehr gibt. Wenn man denn auf Änderung besteht.
    Die Frage ist lediglich, bin ich mit dem jetzt noch Möglichen zufrieden, wenn ich tagtäglich vorgeführt bekomme, dass das skrupellose Gesindel permanent davon profitiert, dass die staatliche Konsequenz gegen gewalttätigen Widerstand eine Lage nach sich zieht, die schlimmer als die Gegenwart wäre….
    „Die Vernunft kann sich mit größerer Wucht dem Bösen entgegenstellen, wenn der Zorn ihr dienstbar zur Hand geht.“
    Wie stark ist denn der Zorn im Lande?
    Ich persönlich gebe gerne zu, dank Alters und physischer Entfernung immun dagegen zu sein, meine Knochen zum Vorteil des “Urnenpöbels” noch mal zu riskieren. Würde den dann ablaufenden Film, politisch unkorrekt wie immer, aber geniessen….

  290. @ x

    Supernatural? naja geht,...
    @ x
    Supernatural? naja geht, ein paar gute Stücke drauf. Ich meine mehr die ersten LPs (vor der Mahavishnu Zeit), einschliesslich der Caravanserai.
    Letztere war immer ein Geheimtip für LSD, falls es mal auszuarten drohte… Kopfhörer auf, Carvanserai drauf und schon ist alles wieder gut….
    Aber in erster Linie natürlich die Live Concerte, das war Musik von einem anderen Planeten. Auf der “Lotus” das Stück “Toussaint L’Ouverture”.
    Knapp 40 Jahre später traut man immer noch seine Ohren kaum…
    Am Besten:
    Die BBC brachte im August eine Doku: The Santana Story: Angels and Demons
    Da werden jene ersten Jahre in San Francisco beschrieben, kann man illegal torrent runterladen, wenn man kann…. oder sonst wo suchen

  291. donna laura@: Der Geist, der...
    donna laura@: Der Geist, der allen Dingen Leben verleiht, ist die Liebe ( Tschu-Li)
    ..
    Liebevoll beugte sich Louis XVI. über seine Bricolage.(…das Volk vergalt es ihm mit Liebe).
    ..
    Die platonische Liebe.
    ..
    Seine Liebe zu spirituellen Flüßigkeiten kostete ihm seine driver license.
    ..
    Mutti, der Mann m it dem Koks ist da.
    ..
    Der Schnee (Koks), auf dem sie alle talwärts fahren.

  292. donna laura@: Sie haben das...
    donna laura@: Sie haben das imprägnierende Zielwasser vergessen Sie wissen, die kleinen handlichen Metallfläschchen, die man in der Arschtasche so bequem tragen kann…. der Bock wirds Ihnen danken, wenn er eins zwischen die Hörner,
    Verzeihung, aufs Blatt bekommt.
    Weitfrausheil!
    (nicht das jägerlateinische “fraus” ist gemeint.)
    ..
    Die (Wild-) Sau raus lassen.

  293. @x,
    oh .. und ich dachte...

    @x,
    oh .. und ich dachte schon ich hätte Sie gekränkt.
    Ich bin kein Hundefreund. So ein Hundeblick ist nicht mein Fall.
    Der Zusammenhang zwischen Klabund/Davos und ihrem Hund?
    Ich bin ein (sehr) großer Klabundfreund.
    Die beiden hatten grad gedanklich diametral (hä?) was Gemeinsames.
    Klabund “bellt” – laut – in Davos.
    Hundi bringt – leise – den Fraß in die FEINKOTZ-Abteilung zurück.
    Großes Kino.
    http://www.klabund.de/davoser_nacht_1928.html
    “DAVOSER NACHT”
    Ich wache davon auf, daß ich husten muß.
    Ich horche in die leere Nacht hinein.
    Ich huste wieder. Es ist mir qualvoll, diese sanfte Stille zerstören
    zu müssen. Sie lag, wie ein glatter, stummer Teich, und nun kommt jemand und wirft dicke Feldsteine hinein, daß das beleidigte Wasser zischend und klatschend aufspritzt.
    Ich huste.
    Plötzlich höre ich, daß auch im Nebenzimmer jemand hustet.
    Ich bin froh, daß auch ein anderer Mensch nachts husten muß.
    Ich huste fragend.
    Er hustet Antwort. …usw.
    ……………………………………
    ach- donna laura 28. Oktober 2012, 00:02 – ich weiß –
    ich bin halt ein STADT-EI.
    Esse nicht das Huhn, aber kaltblütig dessen Embryo,
    auch weil ich die designte Verpackung so richtig gut finde.

  294. lieber Schluchten-Ossi, mit...
    lieber Schluchten-Ossi, mit entsetzen muss meine parvität feststellen, dass es zu merkel auch nur eins ist.
    .
    kommen wir zu angenehmerem: karl lagerfeld zwei. wie überhaupt die haute couture.

  295. donna laura@:
    Die...

    donna laura@:
    Die Pältzchenzeit kommt, hach, in der Küche das Schüsselchen auslecken dürfen…
    In Ihrem Burgverlies, ist dorten noch ein Platz frei?
    http://www.youtube.com/watch?v=TmAzpa2xSpE

  296. wobei mir gerade einfiel, dass...
    wobei mir gerade einfiel, dass eigentlich jeder, der einen deutschen bundestagsabgeordneten kennt, zu merkel nur eine person abstand hat. somit zu obama und all den anderen, sogar dem papst, aber auch dem dalai lama nur zwei. auch zu liz mohn.
    die welt ist klein.

  297. Danke, lieber Don.
    Seitdem ich...

    Danke, lieber Don.
    Seitdem ich zwangsumgesiedelt wurde in den südwestlichen Teil der Republik saufe ich mir das Leben erträglich mit vorzüglichem Wein. Ich tue dabei so, als sei das ganze eine extrem kultivierte Angelegenheit, so laden der Gemahl und ich immer einige Gäste ein, servieren Käse und Kleinigkeiten, stellen das gute Geschirr auf den Tisch und servieren aus anständigen, dem Wein angemessenen Gläsern, legen nette Musik auf und gestatten den Rauchern eine Zigarette auf dem Balkon. (jajaja.)
    Dennoch: Es bleibt dabei. Wir saufen.

  298. Natrürlich muß es...
    Natrürlich muß es anschliessend”Waidmannsdank” heißen. sofern er noch am Leben.
    ..
    Pubwirt, City of London: “Wann, Master Shakespeare, so frage ich Euch, gedenkelt Ihr Eure diversen Deckel zu begleichen, hm?”
    Shakespeare: “Sir, gewährt Schuldenerlaß!”

  299. liebe ach was, man kann sagen,...
    liebe ach was, man kann sagen, dass beim link von Plindos zum schlüsselauslecken der attraktive mr. brewster doch sehr wie ein huhn dreinblickt. tatsächlich haben die hühner recht viel arbeit beim herstellen des bei ihnen so beliebten, doch unprämierten designs. manche bekommen auch die rillen recht hübsch hin – fast wie der martin beim töpferkurs in goa – und kleben sogar noch eine kleine feder drauf. aber diese qualen. mir reichten meine elf mal, allerdings ging es ab dem fünften wurf doch ein wenig leichter. vielleicht ist das der trick.
    .
    was den embryo anbelangt: glücklich hergestellte bioeier erkennen sie am schnäbelchen.

  300. Mir wäre die Bekanntschaft...
    Mir wäre die Bekanntschaft mit Liz Lemon wesentlich wichtiger, Donna Laura.

  301. perfekt57 27. Oktober 2012,...
    perfekt57 27. Oktober 2012, 23:58 :
    Nach meinereins können die Briten die EU ruhig verlassen und ihren eigenen Bund aus Irland, Island, dem unabhängigen Grönland und Norwegen weiterschmieden.
    Die haben in beiden WK an der Eskalationsspirale kräftig mitgedreht und sind so engstirnig, daß die mit beiden Augen durch ein Schlüsselloch schauen können.
    Anders ist diese Politik des Quertreibens und der Niederhaltung garnicht zu erklären. Der eigenen Bevölkerung gegenüber verkaufen die ihr Unvermögen als Stolz.
    Neid und Stolz, das gleiche Holz.

  302. lieber Plindos / 11.08 u, aha,...
    lieber Plindos / 11.08 u, aha, ein neologismus bahnt sich den weg: die pelzchenzeit kommt.
    lassen sie das bloss den erkrankten und hoffentlich sich auf dem wege der besserung befindenden gastgeber nicht hören: er mag pelzmäntel nicht, nicht an sich, nicht an der dame.
    aber sie haben dennoch recht: es wird kälter.

  303. @donna Laura: Es muss nicht...
    @donna Laura: Es muss nicht einmal ein Bundestagsabgeordneter sein. Fast jeder Lokalpolitiker der CDU hatte in Wahlkampfzeiten mal mit der Kanzlerin zu tun – und wenn nicht, dann zumindest mit dem ein oder anderen Bundesminister/Staatssekretaer etc., also nur eine Ebene mehr.
    Und Politik ist ja nicht die einzige schnelle Verbindung zum Rest der Welt. Da waeren noch Militaer: Jeder einigermassen hohe Offizier kennt viele andere Offizieren aus anderen NATO-Staaten, die dann dort wieder verknuepft sind, oft auch in hohe politische Ebenen.
    Oder Wissenschaftler: Die treffen sich aus aller Welt regelmaessig auf Konferenzen und kennen durch die Universitaeten/Institute auch alle moeglichen Leute, auch ueber die politische Ebene (MPG-Chef, Universitaetspraesidenten, DFG, EU!…). Wenn dann noch der ein oder andere Nobelpreistraeger dabei ist, ist der in der Regel wiederum mit anderen Leuten vernetzt (politische Einladungen, Symposien… – manche werden sogar US-Minister, wie Steven Chu).
    Und das sind nur ein paar Beispiele; m Grunde gilt das fuer alle hierarchischen grossen Institutionen (Sport zum Beispiel ueber DFB/FIFA, DOSB/IOC…).

  304. Menü mit Bambi,...
    Menü mit Bambi, oooooooh
    vorher 18 Uhr:
    http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/tischqlkg94mw20.jpg
    Nach Abgang der Gäste 4 Uhr morgens
    Nachher :
    http://www.fotos-hochladen.net/uploads/tischnachherlkty0s6w5z.jpg
    .
    Norddeutsche28. Oktober 2012, 12:07
    Verstehe Sie, bei uns wird noch drinnen geraucht. 4:4 Bei Zigarre, 6R:2NR
    .
    Und im Gegensatz zu Donna haben wir auch nicht selbst erlegt.
    .
    Es gibt halt einige, die erleben Ihr ganzes Leben im Zeichentrick.

  305. @ Donna laura !!!
    "was den...

    @ Donna laura !!!
    “was den embryo anbelangt: glücklich hergestellte bioeier erkennen sie am schnäbelchen.”
    Sonntägliche 2 BioEier im Glas – mit …. ?!
    aus aus aus
    :-(
    Jetzt ess ich nur noch Gummibärchen.

    Jeder kennt jeden über sechs Ecken.
    Soziologen berechneten die durchschnittliche Anzahl der notwendigen E-mail-Weiterleitungen und bestätigten das “Kleine-Welt-Phänomen”, aus den 60er Jahren. “Six degrees of separation” gilt seitdem als höchstwahrscheinlicher Maßstab für die gegenseitige Verknüpfung
    der Erdenbürger.
    http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/225709

  306. achwas,
    die Flanken Davos -...

    achwas,
    die Flanken Davos – Kabund – Feinkotz,- Castorp – Atemnot habe ich schon verstanden.
    Literatur: Ich setze mich ungern auf andere Schreibtische; auch ist es fast keine/r wert, sich mehr als 200 Seiten mit ihr/ihm zu beschäftigen. Ausnahme: Capote, Pynchon, Tschechow.
    Tyler,
    Psychologie:
    vielleicht fehlt mir der Zugang zu Santana. In meiner Sturm-und-Drang-Zeit konnte ich immer gut mit “Wish You Were Here” chillen, später mit Sigur Rós und Radiohead und heute ist skandinavisches Dark Ambient. (Ich wurde also immer düsterer, Herr Doktor.) Gleichzeitig aber auch immer weniger am Kitsch gebaut, innerhalb des Ganges des Irdischen. Vom Hippie zum Bohemian zum Dandy und retour und auf und nieder und immer wieder. Lassen wir das.
    Politik:
    Welche Befindlichkeit herrscht in D.?
    Schwer zu sagen. Es geht alles seinen gewohnten Gang. Vielleicht aufgrund des Mangels an Alternativen. Auch ist die Krise hier noch nicht angekommen. Feststellbar ist eine Art Rückzug ins Private. Man lamentiert und kauft sich eine Jeans in Used-Optik oder ein neues Smartphone.

  307. @ tyler - ja; @hollyo1 - eher...
    @ tyler – ja; @hollyo1 – eher nein.
    .
    weiterhin grüße und gute besserung

  308. Weil es im Moment...
    Weil es im Moment passt:
    .
    http://www.youtube.com/watch?v=pd4dCatk3Eg&feature=relmfu
    .
    Enjoy!

  309. Donna Laureata: Das war doch...
    Donna Laureata: Das war doch nur ein Verschreiber, halten zu Gnaden. Es sollte doch “Plätzchenzeit” heißen. Aber bei der sich anbahnenden Kälte mit Venus im Pelz ist natürlich um Nummern besser. Sine vestiarius et Libero friget Venus.

  310. x:
    thanx!...

    x:
    thanx!

  311. liebe ach was, die sechs...
    liebe ach was, die sechs stufen glaube ich ihnen sofort, vor allem auch nachdem, was T.I.M. so freundlich war anführen.
    .
    wenn man so recht darüber nachdenkt, und nur den einen faden verfolgt, den ich bereits einschlug (bundestagsabgeordneter), so dürften die kommentatoren voneinander nicht weiter als zwei personen voneinander entfernt sein. je grösser die institutionen, mit denen man zu tun hat, desto weniger verbindungspersonen zu anderen werden notwendig (wenn es zu obama zwei stufen sind, so sind es doch immer noch drei stufen zu bill gates. unmöglich, ihm feed-back zu seinen programmen zukommen zu lassen).
    .
    allerdings, so möchte ich zu bedenken geben, würde die touchierung im lebtag nicht dafür ausreichen, ein päckchen weiterzuleiten. dann würde das touchieren noch an vertrauen und freundlichkeit gekoppelt sein, und dies sind zuvörderst moralische güter, die man schlecht einfordern kann.

  312. lieber Savall, meinen sie die...
    lieber Savall, meinen sie die palinparodistin?

  313. @Donna Laura – Meine Mutter...
    @Donna Laura – Meine Mutter brachte mir bei: Berühmte Verwandte kennt man bis zum n-ten Glied, Arme vergisst man schon im ersten. Mit Bekannten ist es ähnlich. Auf eine Direktverknüpfung mit Mutti bilde ich mir nichts ein. Ein Chinese auf dem Land, der mit mir bestenfalls über 25 Ecken verknüpft ist und mit dem ich nicht einmal ein Wort wechseln kann, steht mir gedanklich vielleicht viel näher.

  314. womöglich noch einer für den...
    womöglich noch einer für den don-alphonso-blog: “Ich wache morgens in meinem Apartment auf und sehe einen wunderschönen Himmel über New York. Wenn ich durch die Straßen gehe, spüre ich den Geruch, wenn jemand Brot gebacken hat. Ich finde wieder Vergnügen an den einfachen Dingen. Mein Leben sind die Freunde, Gespräche, meine Kinder. Dass sie mir Fragen stellen, auf die ich meistens keine Antwort habe (lacht). Aber dass sie sich damit abgeben, mich zumindest zu fragen, ist eine schöne Sache.” (ohne, dass es nun unbedingt neuyork sein müsste, kann aber auch… .)
    .
    http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/interview-mit-dave-gahan-meine-kinder-wissen-was-ich-mit-mir-gemacht-habe-11940722.html

  315. frühe und frühere lektüren...
    frühe und frühere lektüren wieder gelesen denken wir wie auch schon einmal immer an an alle gastgeber auch gleich mit:
    .
    “Aber ich hätte nicht scherzen und spielen können, ohne vorher seine Problematik in blutiger Menschlichkeit durchlebt zu haben, über die ich mich dann als freier Künstler erhob.” lesen wir, und
    .
    “Ich bin gewohnt, eine vollendete Arbeit in achselzuckender Resignation, ohne die geringste Zuversicht in ihre Weltmöglichkeit aus der Hand zu geben. Die Reize, die einst von ihr auf mich, ihren Betreuer, ausgegangen, haben sich längst schon abgenutzt, das Fertigmachen war eine Sache produktionsethischer Bravheit, des Eigensinns im Grund, und vom Eigensinn überhaupt scheint mir die jahrelange Verbissenheit darein viel zu sehr bestimmt, sie erscheint mir in viel zu hohem Grade als problematisches Privatvergnügen, als daß ich mit der Teilnahme Vieler an der Spur meiner sonderbaren Vormittage im geringsten zu rechnen mich getraute…” (seite 13 – http://awah.at/book/Mann,%20Thomas%20-%20Der%20Zauberberg.pdf – und man ahnt womöglich, warum wir diesen blog auch schon mal in die nähe dieser zeilen rückten) (und kriegsblut brauchen und wollen wir zum glück auch nicht mehr – und auch kein anderes.)

  316. "frühe und frühere lektüren...
    “frühe und frühere lektüren wieder gelesen, denken wir, wie auch immer, schon einmal an alle gastgeber auch gleich mit….”, eher so.

  317. @Holly01:

    Wie kommen dem...
    @Holly01:
    Wie kommen dem eigenen ComingOut ja täglich näher. Heute mit “… Die (Briten, Anm. Verfasser) haben in beiden WK an der Eskalationsspirale kräftig mitgedreht …”
    Aber ja doch. Kräftig mitgedreht. 1939. Hätten Sie Deutschland doch die offene Aggression samt Vertragsbruch der Tschecheibesetzung sowie den Krieg gegen Polen einfach durchgehen lassen, dann hätte der nette Onkel Adolf …
    Nicht dass ich überrascht wäre. Ich kenne die einschlägigen Argumentationsmuster.
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  318. Hey perfekt - sie können ja...
    Hey perfekt – sie können ja auch kurzmeldungen schreiben!

  319. liebe Der Tiger, nun, wen man...
    liebe Der Tiger, nun, wen man nicht kennt, den kennt man nicht und man weiss es noch nicht einmal. man weiss nicht, dass man nicht weiss, was man nicht weiss. interessant würde das spielchen, wenn man in irgendeinem telefonverzeichnis der welt per zufall irgendeinen namen herausfischte und versuchte, verbindungen zu entdecken.
    .
    sinn- und zweckfrei, das ganze. ein spiel, n’est-ce pas.

  320. lieber The Great Artiste: ein...
    lieber The Great Artiste: ein mann, ein wort.

  321. Ich komme nochmal auf das...
    Ich komme nochmal auf das Ausgangsthema zurueck. Gerade sah ich im Kuechenradion einen Bericht ueber David Hockney, einen Maler den ich sehr schaetze. Hockney erzaehlte mit Bezug auf sein Alter und seine Gesundheit einen sehr bejahrten, aber treffenden Witz:
    .
    Sein Arzt, so Hockney, empfahl ihm nicht mehr zu Rauchen, nicht mehr zu trinken, weniger fett zu essen und auf Sex zu verzichten. Und davon, so Hockney, lebe ich laenger? Das nicht, so Hockney, sagte der Arzt, aber es kaeme ihm dann laenger vor.
    .
    (Als naechsten Beitrag wuensche ich mir einen bei dem die Hosen am Kronleuchter haengen, der Alkohol in Stroemen fliesst, laszive Taenze Knaben und Jungfrauen zueinander fuehren, oder Knaben zu Knaben, oder Jungfrauen zu Jungfrauen [1], einen mit guter Musik, schoenen Kostuemen, vor allem aber…



    … hm, na denn:
    …ohne Larmoyance.
    .
    [1] Unwahrscheinlich.

  322. Aus dem...
    Aus dem Historikersong:
    Gsuff’n ham’s und des net wia,
    Aus de Eimer Wein und Bier,
    Ham’s dann alles gsuff’n ghabt,
    Dann san’s unterm Tisch drunt gflaggt.
    Ja, so warn’s, ja so warn’s,
    ja, so warn’s die alten Rittersleut’.
    Ja, so warn’s, ja so warn’s,
    die alten Rittersleut’.
    Hatt’ ein Ritter den Kattarrh,
    Damals warn die Mittel rar,
    Er hat der Erkältung trotzt,
    hat in seine Rüstung g’rotzt.
    Ja, so warn’s, ja so warn’s,
    ja, so warn’s die alten Rittersleut’.
    Ja, so warn’s, ja so warn’s,
    die alten Rittersleut’.
    Ursprungstext und Melodie angeblich von Karl Valentin

  323. @ ThorHa 28. Oktober 2012,...
    @ ThorHa 28. Oktober 2012, 22:42 :
    Sie verstehen garnichts. Das ist Ihr größtes Problem. Meine Meinung ist nicht wichtig, ebenso wenig wie ich selbst.
    Der Umstand um den es geht, der ist wichtig und was man daraus machen kann.
    Und ja, die Briten hatten an Frieden kein Interesse, das ist wie heute. Heute haben die Briten die Wahl zwischen eigenem wirtschaflichem Totalkollaps und der Zinserpressung mit Billionen Transfer via Finanzmarkt.
    Ein veritabler Krieg würde den Briten vielles leichter machen und begründbarer.
    Ich bin nicht einmal Patriot, von Nationalist ganz zu schweigen.
    Aber die “Unabhängigkeit” Deutschlands wird ganz sicher in den nächsten 4-5 Jahren ein recht gewichtiges Thema.
    Ich habe keine Lust noch einmal auszuprobieren, wie weit die Bundeswehr kommen würde oder wie es wäre in der Welt komplett isoliert zu sein.
    Mich ärgert diese absolute Dämlichkeit der Alliierten und ich fürchte das fällt uns allen noch vor die Füße.
    Sie als (nach meiner Auffassung) Bezahlblogger von welchem Dienst auch immer, können da auch nix an den Inhalten drehen. Sie sind ja nicht mal zu einer sauberen Argumentation in der Lage.
    So werden Sie das Abendland nicht retten, nehmen Sie besser Rücksprache mit Ihren Vorgesetzten. Da müssen Sie entschieden besser werden und omnipräsenter, das Thema kommt gerade in Fahrt.
    Schauen Sie auf Ihre Statistiken zu den Filmen auf utube und die Klicks.

  324. Für jene, die vielleicht lost...
    Für jene, die vielleicht lost in Davos und nicht lost in translation sind.
    .
    Es ist kalt geworden und da stellt sich manchem die Frage:
    .
    How to tie your scarve (ohnen sich zum Gecken zum machen)?
    .
    http://www.youtube.com/watch?v=jWgMDhZwOuk&feature=related
    .
    (PS: Der Gentleman ist umwerfend charmant und gut aussehend.)

  325. @chabis
    .
    Danke für den...

    @chabis
    .
    Danke für den netten Link. So ganz allmählich merkt jemand, was los ist.
    .
    NB:
    “Er arbeitete 18 Stunden täglich und sagte, Management sei wie Hochleistungssport”.
    .
    Dazu passt, was ich neulich in einem Teaser von einem Spiegelartikel aufgeschnappt habe: Um heutige Angestellte zum Ausspannen zu überreden, muss man ihnen erzählen, dass die Hochleistungssportler es genauso machen. Zwischen den Trainingseinheiten immer wieder einen Tag ausruhen. Dann entwickelt sich der Körper viel besser!
    Das scheint dann zu wirken. Wenn die Sportler das so machen, dann dürfen die Manager das auch…

  326. @ Thorha :
    Da Sie ja wieder...

    @ Thorha :
    Da Sie ja wieder nicht dazu fähig sein werden, den Kontext zu sehen, hier ein Text der Ihnen einen Tip gibt, in welche Richtung Sie die Klobrille der derzeitigen Situation halten müssen, um hindurchzuschauen :
    http://www.heise.de/tp/artikel/37/37894/1.html
    .
    Und ja … ich habe natürlich unrecht und entschuldige mich in aller Form, für was auch immer und bei wem auch immer ….

  327. Genau diese, Donna Laura, Tina...
    Genau diese, Donna Laura, Tina Fey. Ich mag sie aber vor allem als Liz Lemon in “30 Rock”.

  328. @ perfekt57 28. Oktober 2012,...
    @ perfekt57 28. Oktober 2012, 22:17
    Wie ein Paukenschlag trafen mich Ihre zitierten Worte von Dave Gahan
    (Gahan mit den “Bambi”augen).
    Passend zum Blog dieses Interview in der faz!
    Unglaublich.
    Über sechs Stufen kennt jeder (seinen) “Gahan”.

  329. Das angesagte Revial. Barock...
    Das angesagte Revial. Barock Omsamma.
    ..
    Da es ja letztlich bei der Blog-Thematik immer noch um verwehte Alkoholfahnen geht,
    ein dezenter Hinweis. Literaten sind oft
    a.) Juristen, manchmal abgebrochene, wie z. B. Jöthe.
    b.) begnadete Trinker, als hervorragendes Gattungssubjekt sei E. T. A. Hoffmann
    angeführt, der beides in sich genial vereinte (Die Elixiere des Teufels)
    Was will uns das sagen?
    ..
    HM555@: Management by feodalism: Bei den westafrikanischen Königreichen war es tradierte gute Sitte und vollakzeptierter
    Usus, dass dort eine Art Wahlkönigtum herrschte. War der König gewählt, so herrschte er absolut und durfte ungestraft jede Menge Grausamkeiten begehen. Die Sache hatte nur einen Haken. Nach einer bestimmten Zeit war es ebenso instutionalisiert, dass der König schlicht ermordet wurde. Neues Spiel, neues Glück.
    ..
    Die Verwobenheit von gekonntem Saufen und Gücksspiel (Hazard). Sex dient dabei eher als vorgehaltene Pappdekoration um die öffentlich geforderte Virilität, welche aber nicht vorhanden, zu kaschieren. Drei Süchte unter einem Hut zu bringen, dazu bräuchte es schon mehr als einen klaren Kopf. Am besten deren zwei ;-)

  330. ....wg. des eingeschobenen...
    ….wg. des eingeschobenen gesetzl. Feietags hatte ich mich offen um eine Bronchitis beworben zwecks Brückenbau.
    ..
    Holly01@: Angenommen!
    ..
    Der heise-Link wird bei meinem Strategenstammtisch weiter durchthematisiert.
    Heißen Dank dafür.
    ..
    Es ist immer wieder ein berückendes Schauspiel , wen sich zwei öffentlich an die Gurgel gehen.

  331. Hans Werner Henze:...
    Hans Werner Henze: (1926-2012)
    Concertino per pianoforte e fiati con percussioni
    http://www.youtube.com/watch?v=zkqQ9SarJV8&feature=relmfu

  332. liebe ach was, nur ungerne...
    liebe ach was, nur ungerne möchte ich sie schockieren, gebe aber dennoch zu bedenken, dass in gummibärchen die gelantine aus den knochen toter rinder enthalten ist (immerhin nicht lebender).
    .
    gestern 15:52 / heute 05:48 / 06:47 – ganz ehrlich: da ist mir stimmviech lieber. der weiss wenigstens, was und wie er denkt.

  333. @perfekt57: Ihr Depeche...
    @perfekt57: Ihr Depeche Mode/D.Gahan Interview trifft einen sehr wahren Kern: Bei allem Irrsinn, den wir aus den unterschiedlichsten Gründen auch treiben, ist es wichtig, sein System möglichst oft neu zu kalibrieren, was man denn eigentlich wirklich wollte.
    Bei manchen (s.o.) scheint es da einen höheren Grad von existentieller Dramatik zu brauchen, um frisch gebackenes Brot, das Lächeln einer Frau, “dumme” Fragen des Nachwuchses und Humor, Lachen und Freundlichkeit allgemein wertschätzen zu können.
    .
    Schadet nichts, wenn man an den Punkt ohne vorheriges klinisches Totsein gelangt, aber besser spät als nie.
    .
    Und selbst ein Megalomaniac, wie mit Brugisser in chabis sehr lesenswertem link von Shakespeares Rückkehr beschrieben, verwendet offenbar hochproduktive Geldverdienzeit, um kleine Plastikbäumchen auf Gipsberge zu kleben, damit kleine Eisenbahnzüge sinn- und zweckfrei hübsch im Kreis fahren können…
    .
    Und wo wir gerade bei Freundlichkeit sind, holly – ich fand ihre Beiträge hin und wieder ganz spannend aus einer ungewohnten Perspektive (die ich nicht genau einordnen konnte) – aber so wie Sie gegen ThorHa ( den ich auch öfters merkwürdig fand) schimpfen, geht das nicht. Wir sind hier keine Sekte, die von irgendeinem Guru auf den rechten Pfad aus der Zinsknechtschaft geführt werden muss (so klingt mit Verlaub ihr vehementes Ereifern) – sondern das Gespräch lebt von den unterschiedlichen Blickwinkeln, wo man sich mal ein bisschen auf die Füsse tritt, aber nicht so anfeindet.
    .
    Denn daran lernt man am meisten: wenn nicht alle “Ja und Amen, grosser Meister!” sagen. Wenn man gezwungen wird, über die eigenen grossartigen Ideen noch ein zweites Mal nachzudenken. Vielleicht findet man ja bessere Argumente, und bewegt damit was beim Gegenüber. Möglicherweise aber liegt auich ein toter Fisch unter dem eigenen selbstgefälligen Sofa.
    .
    Auch wenn einem nicht immer alles passt: Höflichkeit bitte beibehalten. Und nicht nur in dieser Hinsicht schätze ich die britische Perspektive, schätze ich nicht?
    .
    Die Diskussion, ob die Verlagerung der Wertschöpfung in die Finanzindustrie wirklich so viel schlimmer war, als die deutsche Methode, mit Target das Geld zu “verschenken”, das dann alle zum Einkaufen in Deutschland ausgeben durften – das ist eine ganz andere, riesige Baustelle, auf der sich sonstwer im Moment windet, um zumindest ein par weise Sandkörner am Strand des Ozeans der Ahnungslosigkeit herauszusieben.
    .
    Und das gilt dann im übertragenen Sinn auch für die Diplomatie: Mit herrenmenschelndem Überlegenheitsdünkel wird man überhaupt nichts bewirken.
    Und gerade, wenn man davon ausgehen darf, dass nicht alle Mitspieler edel, hilfreich und gut zu sein beabsichtigen, sondern eine Menge Gemeinsamkeiten mit Herrn und Frau Macbeth pflegen, hilft kein teutonisches Herumholzen, sondern nur Fingerspitzengefühl.
    Und eine Ahnung, wo man denn hin wirklich will.
    .
    Da sind wir wieder beim Anfang – und ich glaube, es wird um mehr gehen, als um ein paar hübsche braune Plastikkühe auf einer Sägemehlbergwiese, in deren Tunnels eine Krokodil-Lokomotive mit einem Autoreisezug voller glänzender Neuwagen im Masstab 1:87 verschwindet…

  334. Ein monatlicher Blogeintrag...
    Ein monatlicher Blogeintrag reicht völlig und stört den Schnitt bei der FAZ nicht.

  335. lieber The Great Artiste, kein...
    lieber The Great Artiste, kein mann des nur einen wortes (was auch unnötig wäre, buchstaben gibt es hier en gros), aber doch der vielen recht treffenden, gerade auch hinsichtlich der wahrung der höflichkeit und damit der achtung des anderen und nicht etwa der verachtung des anderen.
    .
    “weise Sandkörner am Strand des Ozeans der Ahnungslosigkeit” – herrlich!
    .
    liebe/r chabis, ein wirklich lesenswerter link, auch ein merci von mir dafür. tragödienhaftigkeit kennzeichnet die neuen feudalherren wie die alten. im prinzip bleibt es bei den alten mustern und den alten archetypen.

  336. (lieber don, wie geht es...
    (lieber don, wie geht es ihnen? werden sie gut gepflegt?)

  337. @Holly01:

    Welche Droge haben...
    @Holly01:
    Welche Droge haben Sie denn genommen? Aber unabhängig von Ihren Spekulationen und Ihren Beleidigungsversuchen (völlig sinnlos), war der Ausgangspunkt dieser:
    “… Die (Briten, Anm. Verfasser) haben in beiden WK an der Eskalationsspirale kräftig mitgedreht …”
    hatten Sie geschrieben. Also: Wann, wo und wie haben die Briten an der Eskalationsschraube des Zweiten Weltkrieges kräftig mitgedreht? Kommen Sie, lassen Sie´s raus …
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  338. @ Donna laura !?
    ungern...

    @ Donna laura !?
    ungern wollen Sie mich schocken?
    Ich bin ein ungläubiger Thomas!
    Sie wollen mich doch nur dazu bringen von Luft und Liebe zu leben.
    .
    Da beissen Sie auf Granit – und ich nicht ins Grass.
    .
    Langer Spaziergang im sonnigen Herbstwald mit nachdenken
    über
    „man weiss nicht, dass man nicht weiss, was man nicht weiss“
    Das lächelnde Kind ?
    Womöglich der Zugedröhnte ?
    Auf alle Fälle bleibt auch der Besserwisser nicht verschont.
    Angstauslösende Abgründe können sich da auftun.
    Deshalb: Augen Auf – Oomph
    http://www.youtube.com/watch?v=CF4cTbq5-OU&feature=related

  339. ja, es ist ein salon, wir...
    ja, es ist ein salon, wir wollen das nicht vergessen. und und uns in aller form der formen befleissigen. gerne sogar. und sicher: allzuoft übermannt sich der zeitgeist, auch unser. (es muss womöglich an selbigem liegen) und an den zeiten evtl. auch.
    .
    @thora, man hätte da evtl was:
    .
    “melden uns hiermit gehorsamst zurück von selbst auferlegten patroulien- u. beobachtungsfahrten entlang aktueller europ. südwestflanken. entlang einer linie span.-portugiesische grenze westl. tavira bis sagres/cap saint vincent wurden auf der A22 binnen sechs tagen mit geplant gewähltem, vorsichtigem marschtempo 76 km/h zu unterschiedlichen tags- u. nachtzeiten insgesamt 1004 km zurückgelegt. gesichtigt in dieser zeit/auf dieser strecke ingesamt: 6 stück lkw (der klasse 40 tonner), in worten: sechs, drei in gegenrichung, drei in unserer richtung. einer der in unserer richung wurde am berg überholt, da beladen, die anderen zwei überholten uns, wahrschl. ratzfatz vollkommen leer. nach einschätzung des kommandoführers vor ort im beobachtungsgebiet derzeit also keine deutlich überhöhte wirtschaftsleistung zu verzeichen. der euro macht es aber. alle menschen sehr nett und zuvorkommend. in restaurants und auch zu hause (so weit ersichlich) wird richtig wg. hunger gegessen. (gestatten: vollkommen ungewohnter und fast längst vergessener eindruck, essen aus kaloriennotwendigkeit statt kochshow). nachrichtlich: 3,6 l diesel/100km, €1,46/l. ansonsten k.b.v..”

  340. Plindos@ (29. Oktober 2012,...
    Plindos@ (29. Oktober 2012, 09:58, letzter Absatz), sagt Ihnen der Name Charles Bukowski etwas?
    Der soff und konnte es dabei sogar auf einem Balkon treiben. Und Henry Miller, ebenfalls ein grosser Zecher vor dem Herrn-das ist Legende was der so weggev.., aehem, weggesoffen hat.
    Und von Hemingway ist nicht ueberliefert, dass sich Marlene Dietrich beschwert haette [1].
    .
    [1] Aber der war das alles wahrscheinlich egal. Ein kaltes Herz naehrt sich aus kalten Lenden.
    .
    Tja, so ist das: Manche muessen Turnen, Gymnastizieren, Abstinieren, dem Fleische entsagen um dem Fleische gerecht zu werden. Andere dagegen sind Naturtalente, geradezu Urviecher, denen nichts, aber auch nichts im Wege liegt.
    Die koennen sich sogar ihre Braeute (wegen der groesseren Auswahl) schoensaufen-nur muessen sie am fruehen Morgen das Lotterbett fliehen, denn die Realitaet ist oft grausam [2].
    .
    [2] St. Patrick, der Heilige aller Iren: “Realitaet ist eine Illusion die auf einem Mangel an Whisky beruht!”
    .
    (Literarischer Verweis: Eugen Egner, Tagebuch eines Trinkers)
    .
    PS. Muss jetzt weg, bei den Blaukreuzlern einen Fachvortrag halten. (Missionswerk ‘St. Filou de Cote de Bordeaux’)

  341. @ Thorha :
    z.B. :...

    @ Thorha :
    z.B. : http://www.youtube.com/watch?v=Uvwb5QPrmc0
    oder : http://www.vorkriegsgeschichte.de/content/view/12/26/
    , aber Sie kennen ja die Argumente.

  342. An ihren Schals sollt Ihr sie...
    An ihren Schals sollt Ihr sie erkennen. Und an den Schuhe (eh klar).
    Ich achte, wie ein Frau, sehr auf das Äußerliche des Gegenüber.
    Gestik, Mimik, Gepflegtheit, Geschmack, da bin ich kritisch wie eine Frau.
    Leider ist das im Web nicht möglich und man hat nur die Schreibe von Quelqu’un. Und die sagt am wenigsten aus.
    Wohl dem, der ein Gefährtin hat. Der Blick einer Frau kann tödlich sein.

  343. @ Thorha :
    gefällt Ihnen...

    @ Thorha :
    gefällt Ihnen dieses besser ? Wirtschaftliche Kastration? Kommt Ihnen das im Zuge der “Eurokrise bekannt vor ?
    http://www.vorkriegsgeschichte.de/content/view/17/33/

  344. "östl. tavira" um genau zu...
    “östl. tavira” um genau zu sein, also eher castro marim.
    .
    (achtung, nicht hinschauen! nichts für w.v.! – und wenn das deutsche volk was macht, dann macht es es auch weiterhin richtig. und kein wunder, dass die schwaben neuerdings mit mehrheit “grün” wählen, das thema kommt ihnen scheints entgegen. hier, vor einbau kommt der öffentlich testlauf. “auch das zewa ist durch!” http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=JqRzTnBzGgA “Wir sind heute morgen losgezogen eine Leiter zu kaufen. Mit einer Schiffstttt… kamen wir wieder zurück. Da unsere bisherige Technik zwar funktioniert hat, aber sehr speziell zu bedienen war kam mir dieses Angebot wie gelegen. Der Unterschied besteht in der Bedienung.” http://www.amumot.de/Blog/jabsco-twist-n-lock-schiffstoilette/ )

  345. Und das Web wird immer als...
    Und das Web wird immer als Quelle der Information hingestellt. Letztlich ist es aber eine Quelle der Fehllinformation und des Gequassels der Gattung Mensch.
    Das Web ist fest in der Hand der PR. Und es gibt, wie Medien so oft, die Wirklichkeit verzerrt wieder.
    Es ist, zu einem großen Teil, eine virtuelle Parallelwelt für ungelebtes Leben, für Einsame, für Wichtigtuer, politische Wirrköpfe und Wannabes.
    Die Privatsphäre wird mit den Füßen getreten. Es wird manipuliert und Product Placement betrieben, dass sich die Balken biegen.
    Dieser kleine Blog hier ist anders. Und ja, ich mag ihn. Manchmal kopfschüttelnd, manchmal amüsiert. (Auch über mich selbst.) Zu einer guten Soirée lädt man auch immer ein paar “Andere” ein. Diese sind hier vorhanden.

  346. die welt ist groß - und es...
    die welt ist groß – und es ist ein freies land. und gibt womöglich soviele arten unterschiedlich zu leben:
    “Mein 1. Mercedes 608- Keine Heizung. Kerzenlicht. Innenraumhöhe 170cm. “ Mini Fenster”-2 Jahre lang mein Zuhause. Viele grosse Reisen. Zentralsahara . Sizilien – Nordkap. Das Ende – Motorschaden in Paris..Heimtrampen mit Laster und 7 Freunden gleichzeitig..Dauerte 3 Tage..War dann “Zuhause” am Stellplatz bei Nürnberg noch lange Zeit meine ” Immobilie”.
    Mein 2. Mercedes , diesmal 508er mit Hochdach. Gebraucht -schon Profimässig ausgebaut. Mit Umluftheizung und Elektrischem Licht..”Wohne” damit jetzt fest in der Fränkischen Schweiz. Jeden Winter trotzdem viele Reisen. 2x Sahara Tour bis Westafrika – Senegal. Nordkap. Griechenland. Jugoslawien. Balkan. Russland.Ukraine.
    Ich will Reisen. Innerhalb von drei Tagen verkaufe ich meinen Mercedes 508 er, kündige meinen Job, kaufe mir ein Motorrad BMW 1100 GS und fahre um die Welt, ohne jemals vorher eine Motorradreise gemacht zu haben.
    Als Ersatz für den aufgearbeiteten Kultlaster kaufe ich mir eine Fahrbücherei . Mercedes Omnibus O 303, 12m lang 16 Tonnen schwer. Ich baue den Bus 3 Monate lang aus. Derweil lebe ich in einer Baustelle am Strassenrand. Dann gehts auf nach Griechenland.8 km vor der Fähre in Ancona kommt mir ein Geisterfahrer auf der Autobahn entgegen und beendet sein Leben in meinem Bus. Alles ist zerstört.Auch das Segelboot am Anhänger. Wenigstens kann ich lebend aussteigen…Dessert Mike holt mich mit einem Sprinter in Ancona ab. Wir räumen die Restbestände aus dem total zerstörten Bus.
    Mit dem Zirkuswagen Gespann erfülle ich mir einen langen Traum. Einmal durch die Bretagne und Normandie bummeln.Ich bin im Herbst 2007 drei Monate unterwegs . 6000km auf Tour mit 18,56m Länge ein echtes Abenteuer.Die Kreisverkehre – eine Herausvorderung . Stellplatzsuche nicht immer so einfach wie am Mt St Michele. Aber die Tour war es wert. Der Mercedes kommt auf 30000 km gesammt ,mit Zirkuswagen hinten dran.
    Oktober / November 2009. Ich bin 6 Wochen unterwegs mit der KATze auf 8000 km Reise nach Andaluzien, Süd Portugal , Atlantikküste , Zentralfrankreich. Auf Reise klappt auch mal eine “Bergsteig aktion” mit dem KAT östlich vom Mont Ventou zur Site de Volibre de Berge , abgehend vom Col de Macuegue.
    Januar 2010. Ich habe mir einen neuen 2 Achs Drehschemel Anhänger bestellt. Auf diesen 3000 kg zgg Anhänger kommt mein LAK Aufbau vom KAT. Der KAT kommt wieder weg. Der ist einfach zu unhandlich. Meinen neuen Anhänger ziehe ich dann mit meinem 850er Schlüter Traktor.”
    http://jonsonglobetrotter.de/meine-wohnfahrzeuge/meine-wohnfahrzeuge-von-1982-2010/

  347. The Great Artiste,
    und Thomas...

    The Great Artiste,
    und Thomas Mann war eben jemand, der Metaphern brauchte, um das Lächeln einer Frau und den Duft frischen Brotes zu goutieren.
    Auch nimmt er den Leser an die Hand, die an Schulmeisterlichkeit kaum zu übertreffen ist.
    Er bauscht Binsenweisheiten literarisch auf, schwelgt in einem Großbürger-Mikrokosmos und findet sich ganz famous in seiner herablassenden Art, in seiner Welt der Neigungen.
    Der Blender unterschätzt den Leser massiv.
    Am tollsten treibt er es im Tonio Kröger. Wenn er über Kunst schwadroniert. Er, der Verfasser von Tagespensum, er der großbürgerliche Quaksalber, er mit seinem Monokel und all den Attitüden.
    Komplett vergangen ist es mir, als ich las, dass er den Ausdruck “Affenschwanz” für einen Herrenausdruck hielt und es wohlwollend zur Kenntnis nahm, dass ein “Herr” dies zu einem Gepäckträger gesagt hat. (Nachzulesen in: “Als ich einmal ein Eisenbahnunglück gehabt habe”, Kurzgeschichten)

  348. perfekt57,

    Jonson, sind Sie...
    perfekt57,
    Jonson, sind Sie das?

  349. "Und freudige Erwartung...
    “Und freudige Erwartung beschäftigt das Gemüt.”
    .
    Wer sich dieses Panoptikum manieriert-betulicher Beschreibungen geben möchte, nur zu.
    .
    http://www.youtube.com/watch?v=qltTP6x71xQ
    .
    Thomas Mann, Das Eisenbahnunglück
    Seine Romane und Novellen sind der gleiche Käse en gros.
    .
    (“Affenschwanz” kommt etwas nach 9 Min.)

  350. @Tyler: Koh Samui, da fuhren...
    @Tyler: Koh Samui, da fuhren Kneipenbekanntschaften mitunter hin. Ts, ts.
    @Tiger: “nur Rottöne” war eine der letzten Empfehlungen vom Backwahn, äh Osho, an seine Jünger, die sich Sanyassin nannten. Sowas sah man in den 80ern auf Freiburgs Straßen auch.

  351. @perfekt: Mir ist das Reisen...
    @perfekt: Mir ist das Reisen eigentlich dazu da, Leute kennenzulernen und einen räumlichen Eindruck zu bekommen, nicht um Fahrzeuge zu bewegen. In diesem Sinne hatte der englische Tramper, der mir ein wenig von den iranischen Straßensperren erzählte, mehr Erlebniswert als der Unfall 8 km vor Ancona.

  352. @mediensegler: die Puppe zum...
    @mediensegler: die Puppe zum Einbrecherabschrecken, die schon oft genug die letzten Schlüsselinhaber der kneipe erschreckt hat, sieht Ihrer Strichzeichnung verdammt ähnlich.

    Der Flughafen wird doch im Plan fertiggebaut.
    Geld wurde gefunden, die Straßen mit Baustellen zu überziehen und sämtliche Hauptverkehrsstraßen mit Staus.
    Die Feuersozietät geht noch nicht unter.
    Die vermißten eingesargten Leichen aus dem gestohlenen Auto wurden wieder aufgefunden und nach 3 Wochen festgestellt, daß sie immer noch tot sind.
  353. Einschub zu 13:22: in Dover in...
    Einschub zu 13:22: in Dover in der laangen Schlange vorm Zoll zur Schiffseinreise vor bald 30 Jahren.

    ansonsten wird hier beingwerteet, was das Zeug hält. Zuviel Schnüpf und Hust und Hitzewellen allerseits. Je älter, desto pilleninerter, weil zuviel genommen über die Zeit.

    Ingwer kleinraspeln oder auf dem Gurkenhobel scheibeln, Rohrzucker und Zitronensaft dazu, 2mal aufwallen lassen, abseihen, und die Flüssigkeit als Ingwerteegrundlage verwenden – 4 EL davon, dazu eine halbe Zitrone und 1 1/2 EL Rohrzucker, mit heißem Wasser aufgießen.

    Auch Taxifahrer haben Träume, z.B. vom Schriftstellern.

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