Home
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, HOLGER STELTZNER
Weitersagen Kommentieren (69)
 

Trüffelsuche im Burgund

31.10.2012, 22:56 Uhr  ·  Kleine Flächen statt Massenproduktion, Handlese statt Unkrautvernichter: Im Burgund besinnen sich manche Winzer wieder auf traditionelles Handwerk und Weine, die dem alten, grossen Namen zu neuem Glanz verhelfen,

Von

Nicht jeder wäre mit den doch eher banalen Weinbergen zufrieden, die man rund um den bevorzugten Altersruhesitz in Meran findetChristoph Raffelt sucht lieber Ausnahmeerscheinungen beim Wein im Burgund, wo sich einige Winzer viel Mühe geben, dem mittelmässigen Massenmarkt etwas entgegen zu setzen,

„Es gibt keine andere Weinbauregion der Welt, in der jedem Wein, der einen jubeln lässt, so viele andere gegenüber stehen, bei denen man sich an den Kopf langt und entsetzt nach der missbrauchten Geldbörse greift.”
Martin Kössler, Weinhändler

Wer von Paris aus die Bourgogne entdecken will, hat es leicht. Es geht immer die A6, die Autoroute du Soleil entlang, und ehe man sich versieht, ist man in Beaune, und somit im Zentrum des Gebietes angelangt. Ich selber komme aus einer anderen Richtung, ich komme aus Troyes, war in der Champagne, genauer, in Montgueux, einem etwas abseits gelegenen Ort, der erst seit den 60er Jahren in die Klassifikation der Champagne aufgenommen worden ist. Heute gehört dieses kleine Gebiet, das sich durch markante Erhebungen aus Kreide auszeichnet, zu den guten Quellen für exzellente Champagner auf noch bezahlbarem Niveau. Den Champagner der Familie Lassaigne, der so pur und markant erscheint und alles in sich trägt, was die Champagne so unvergleichlich macht, ist der Aperitif zu meiner Trüffelschweinsuche, die mich an einige Wegmarken der Bourgogne führt, die eher unbekannt sind aber interessanter als das Meiste, was sonst in der Bourgogne zu kaufen ist. Die im Folgenden genannten Winzer und Weine bilden den Kontrapunkt zum großen Romanée-Conti des letzten Artikels. Ein Wein, der zwar geradezu den perfekten Ausdruck dessen bieten kann, was in der Bourgogne möglich ist, der aber mit der Realität dieser Region wenig zu tun hat. Die Realität in der Bourgogne sieht, wenn man es als Weinliebhaber betrachtet, geradezu ernüchternd aus. Trotz des vorhandenen Potentials findet man in dieser Gegend erschreckend wenig gute Weine. Vom Preis-Leistungs-, oder sagen wir Preis-Genuss-Verhältnis mal ganz zu schweigen. Und doch ist der Nimbus dieses Gebietes so hoch, dass auch heute noch in großem Maße Schund zu völlig überhöhten Preisen verkauft werden kann.

Bild zu:   Trüffelsuche im Burgund

Einzig das Chablis hat den Bogen zwischenzeitlich überspannt. 1945 gab es gerade einmal 500 Hektar im Chablis, 55 Jahre später war es das Zehnfache. Hatte die Bourgogne-Region vor fünfzig Jahren noch einen ähnlichen Status wie die nahe gelegene Champagne, hat man diesen mit Hilfe von Massenerträgen und dem exzessiven Einsatz von Herbiziden und Pestiziden gründlich ruiniert. Der Fall einer ganzen Region ist dem der meisten deutschen Weinregionen nicht unähnlich. Und ist der Ruf dahin, dauert es sehr lange, bis man ihn wieder hergestellt hat.

Zwei Winzer, die konträr zur allgemeinen Praxis des Chablis arbeiten, finden sich beide in einem 260 Seelendorf, südwestlich gelegen vom namensgebenden Hauptort Chablis. In Courgis, einem Ort, der in Standardwerken über die Bourgogne kaum auftaucht, kann man sich mit Thomas Pico in seiner Domaine Pattes Loup oder mit Alice und Olivier de Moor zusammensetzen und Weine probieren, die – zwar unterschiedlich interpretiert – bei denen man genau das in ihrem Chardonnay vorfindet, wofür das Chablis einst berühmt war. Die nördliche Lage des Gebietes führt normalerweise in Verbindung mit den der Champagne ähnlichen Kreide-Kalk-Böden zu ausgesprochen frischen, säurebetonten Weinen mit hoher Mineralität. Ist es bei den Supermarkt-Chablis meist eine beißende, hervorstechende Apfelsäure, findet sich sowohl beim Thomas Pico also auch bei Olivier und Alice de Moor eine zwar klare und doch feine Säure, die noch Platz lässt für eine ganze Palette an Aromen. Wie komplex und fordernd einfacher Chablis sein kann, hatte ich schon fast vergessen, bevor ich auf den Chablis der Domaine Pattes Loup und auf den L’Humeur de Temps von Alice und Olivier de Moor traf.

Bild zu:   Trüffelsuche im Burgund

Etwas unterhalb des Chablis geht es diesmal für eine Viertelstunde auf die Urlaubsautobahn der Pariser und dann wieder runter, nach Vézelay. Der Ort, einst ein berühmtes Wallfahrtszentrum, liegt abseits der großen Anbaugebiete. Bis vor wenigen Jahren wurde hier vor allem Fassware von der örtlichen Genossenschaft produziert. Mittlerweile hat der Ort eine eigene AOC, gilt also als eigenes kleines Gebiet. Ein Umstand, der lediglich durch eine Domaine zustande kam und genutzt wird. Die Familie Montanet, die Inhaber der Domaine de la Cadette, baut hier sowohl weiße, als auch rote Weine aus. Neben der Besonderheit der Kleinstappellation kommt noch eine weitere hinzu: Die César, eine Rebsorte, die wohl mit den Römern aus dem Piemont nach Frankreich gekommen ist, und der Barbera hat sich in diesem winzigen Anbaugebiet erhalten. Die Rebstöcke der Montanets stehen in den Hügeln des Morvan, der einzigen größeren Erhebung, die zwischen dem Chablis und der Côte d‘Or zu finden ist. Die Bodenbeschaffenheit ist besonders, die Erhebung besteht in Teilen aus Granit, hinzu kommt noch etwas Kalkstein mit einer Menge fossiler Einschlüsse, sowie verschiedene Lagen Lehm. Solche Weine in der burgundischen Einheitsmelange zu finden, ist immer eine besondere Freude. Es sind nicht die feinen Weine, die man im besten Fall, und auch nur dann, an der Côte de Beaune bekommt, es sind tendenziell eher würzigere Weine, Weine mit einem sehr eigenen Charakter, der sich im Laufe eines Abends stark entwickelt. Es sind Weine mit sehr viel Aussagekraft und welche, die im hochpreisigen Burgundervergleich nicht viel kosten.

Bild zu:   Trüffelsuche im Burgund

Einer, der das Burgund durch seine lange Beratungstätigkeit in und auswendig kennt, ist Sylvain Pataille. Er baut Chardonnay und Pinot in einem immer kleiner werdenden, von der Stadt Dijon langsam okkupierten Gebiet an. Im weitgehend unbekannten Marsannay beweist er, wie auch Pico oder de Moor im Chablis, dass mit Hilfe alter Reben und einer bestimmten Vorgehensweise im Weinberg und im Keller mindestens besondere, wenn nicht sogar große Weine auch dort entstehen können, wo sonst keine großen Namen herkommen. Die großen Weine Patailles, die nur in homöophatischen Dosen verkauft werden, haben dann allerdings auch ihren Preis (der allerdings immer noch um ein vielfaches unter dem der bekannteren großen Burgunder liegt). Die Standardweine von ihm jedoch haben es schon in sich, brauchen aber, wie eigentlich jeder guter Burgunder, egal ob rot oder weiß, Zeit.

Eines der dynamischsten Gebiete im Burgund und entsprechend erwähnenswert ist das Macônnais und entsprechend liegen hier gleich drei Weingüter. Die Gebrüder Bret vermarkten ihren biologisch zertifizierten Betrieb als Bret Brothers und zeigen, welches Potential die Böden des Macôn für den Chardonnay besitzen. Sie sind, wenn man die Kritiken und Verkostungen der Revue du Vin de France liest allerdings kaum noch ein Geheimtipp. Diesem Geheimtipp kommen die Weine von Céline et Laurent Tripoz schon deutlich näher. Auf kargen, mit fossilen Sedimenten angereicherten Kalkstein entstehen in der Gemarkung Pouilly-Loché Weine, die vor allem durch ihre Salzigkeit und Ausgeglichenheit beeindrucken. Auch hier gilt: Es sind schon auf preislichem Einstiegniveau Charakterköpfe, wie man sie im Burgund einfach viel zu selten findet. Diese 150 Kilomter lange Kalksteinschneise, die sich von Dijon bis nach Lyon zieht, bleibt fast immer unter ihren Möglichkeiten, so das es immer wiederfrustrierend ist, selbst teuerste Burgunder zu probieren. Die Tripoz beweisen auf ihren wenigen Hektar, dass Anderes möglich ist.

Auch wenn ich in Deutschland bisher keinen Händler finden konnte, der die Weine von Alexandre Jouveaux vertreibt, will ich ihn trotzdem vorstellen, denn wer wirklich interessiert ist, kann sich die guten Tropfen auch aus Belgien kommen lassen. Alexandre Jouveaux hat das klassische Burgund längst hinter sich gelassen. Er zeigt es gleich auf zwei Arten. Erstens im ungewöhnlichen Design, was auch schon bei Pico oder de Moor auffällt und mit einem klassischen Burgund-Etikett nicht mehr viel zu tun hat, viel mehr aber noch in der Wahl der Qualitätsstufe des Weins. Alle seine Weine sind einfache Vin de France Weine, die unterste Stufe im Weingesetz. Er tut dies nach eigener Aussage, weil er zu faul ist, den ganzen Papierkram zu erledigen, die für höhere Qualitätsstufen von Nöten wäre. Ich vermute, es ist eher ein Affront gegen die klassischen Richtlinien, kann er doch beim Vin de France so ziemlich machen was er will.

Bild zu:   Trüffelsuche im Burgund

Jouveaux ist definitiv ein Querkopf. Er war einst einer der führenden Modefotografen in Paris, hat Chanel fotografiert und andere und hat das alles irgendwann hingeworfen, um eine Lehre als Weinbauer zu machen und sich ein paar Hektar zu kaufen. Er tat dies in einer Ecke, die damals bezahlbar war, weil sie keinen Ruf hat, im Macônnais. Wie die anderen, vorher genannten auch, tat er diametral das Gegenteil von dem, was fast alle anderen Winzer im Burgund tun. Er hat die Erträge gesenkt, er verzichtet auf Herbizide und Pestizide, er liest seine Trauben von Hand, er setzt Tees und andere natürliche Präparate ein, um die Pflanzen zu schützen. Im Keller vergärt alles spontan, er gibt ein winzige Dosis Schwefel zur Stabilisierung hinzu und das war es. Keine Filtration, keine Schönung etc. Wenn ich mir das Ergebnis der Arbeit all dieser angesprochenen Winzer anschaue, weiß ich, bzw. schmecke ich, dass das der richtige Weg ist. Selten habe ich gerade in den Chardonnay mehr Charakter geschmeckt. Das gilt vor allem für die Weine des Herrn Jouveaux, der gerade einmal 6.000 Flaschen im Jahr produziert und auf keiner Weinmesse oder sonst irgendwo auftaucht. Sie bleiben unterhalb des Radars der allgemeinen Aufmerksamkeit und dürften doch zum Interessantesten gehören, was ich im Burgund bisher kennengelernt habe. Dabei entsprechen sein Weine genauso wenig dem klassischen Burgund-Cliché wie die anderen angesprochenen Weine. was allein schon daran liegt, dass sie nicht vor Holz strotzen. Mit Holz kann man viel kaschieren, hier wird nichts kaschiert. Entsprechend wirkt die hohe Säure, die den Weinen ein langes Leben verspricht, in jungen Jahren wie eine offene Wunde. Die Weine brauchen also Zeit, doch wenn man sie ihnen gibt, belohnen sie einen mit einer enormen Frische und Mineralität, sie bleiben immer auf des Messers Schneide und wirken doch harmonisch und strotzen vor Persönlichkeit. So machen Chardonnay und Pinot dann wieder Spaß, und es wird deutlich, welches Potential dieses Gebiet eigentlich hat.

Schlussendlich habe ich hier eher Trouvaillen gefunden statt Trüffel, doch etwas anderes hatte ich eh nicht im Sinn, denn Trüffel sucht man besser im Piemont, oder, wenn man in Frankreich sucht, zu Fuße des Mont Ventoux. Und wer im Burgund nach etwas anderem Ausschau hält als nach Wein, sollte sich mit dem dortigen Käse befassen; denn es kann sein, dass man durch Orte fährt, die Langres heißen, oder Chaource oder Epoisses.

 

Veröffentlicht unter: Gastbeitrag

 

Richtlinien für Lesermeinungen

Die FAZ.NET-Redaktion bietet allen registrierten und eingeloggten Nutzern die Möglichkeit, sich mit den aktuellen Beiträgen auf FAZ.NET konstruktiv und kritisch auseinanderzusetzen und eigene Lesermeinungen zu veröffentlichen. Für jede Meinungsäußerung stehen 6000 Zeichen zur Verfügung. Voraussetzung für eine Veröffentlichung ist, dass die Verfasser und Verfasserinnen ihren wirklichen Namen nennen, d.h. in ihrer FAZ.NET-Registrierung den korrekten Vor- und Nachnamen eingetragen haben. Im Falle der Veröffentlichung der Lesermeinung weisen wir am Beitrag den Klarnamen des Lesers aus. Unter Pseudonym oder anonym verfasste Texte können nicht berücksichtigt werden.

Veröffentlicht werden nur Beiträge, die auf den jeweiligen Artikel und sein Thema seriös und sachbezogen eingehen. Links- und rechtsradikale, pornographische, rassistische, beleidigende, verleumderische sowie ruf- und geschäftsschädigende Inhalte können nicht berücksichtigt werden, ebenso wenig sachlich falsche oder in angemessener Zeit nicht nachprüfbare Behauptungen. Links sind in den Lesermeinungen von FAZ.NET nicht gestattet. Die Redaktion behält sich vor Lesermeinungen zu kürzen oder zu modifizieren. Jeder verfasste Beitrag wird von der Redaktion geprüft und schnellstmöglich veröffentlicht, sofern er diesen Richtlinien für Lesermeinungen nicht zuwiderläuft. Nutzern, die wiederholt versuchen, den Richtlinien nicht entsprechende Beiträge zu veröffentlichen, kann die Registrierung entzogen werden.

Für veröffentlichte Meinungsbeiträge gewähren Sie uns das unentgeltliche, zeitlich und örtlich unbegrenzte und nicht ausschließliche Recht, diese Aussagen ganz oder teilweise zu nutzen, zu vervielfältigen, zu modifizieren, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, zu bearbeiten, zu verbreiten, aufzuführen und darzustellen, Dritten einfache Nutzungsrechte an diesen Aussagen einzuräumen sowie die Aussagen in andere Werke und/oder Medien zu übernehmen.

Weitere Artikel

Datenschutzerklärung

Allgemeine Nutzungsbedingungen von FAZ.NET und seinen Teilbereichen

Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass der gesamte Auftritt von FAZ.NET von verschiedenen Suchmaschinen intensiv ausgewertet wird und die Inhalte dort auch gelistet werden. Das schließt die Lesermeinungen automatisch ein, so dass diese auch über FAZ.NET hinaus im Internet jederzeit recherchierbar sind.

Schließen

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden
Lesermeinungen zu diesem Artikel (69)
Sortieren nach
0 viktorschulin 01.11.2012, 07:15 Uhr

Die Bedeutung des...

Die Bedeutung des Korrekturlesens wird oft unterschätzt. Ein einziger Fehler wie "Aperitiv" kann die Aura des Textes zerstören und den Dandy zum Snob machen: 1. Absatz, 8. Zeile, letztes Wort.

Interessant und schön...

Interessant und schön geschrieben! Ich erinnere mich an eine Zeit, vor vielen Jahren, ich war gerade mit dem Rad in Paris bei Freunden und es wurde abends, nach der Käseplatte auch über Wein gesprochen. Es hiess, die beste Anbaugegend wäre die Bourgogne. Ich hatte nicht allzuviel Fachkenntnis, kaufte aber auf der Heimfahrt einen B.-Wein mittlerer Preislage und legte mich mit selbigem abends auf eine Lichtung und leerte zumindest einen Grossteil der Flasche , um morgens in Richtung Elsass heimzufahren. Ich weis nur noch soviel, dass es sich um einen feurigen Tropfen handelte, der aber meine Weiterfahrt nicht weiter negativ beeinflusste.

"Schwarzer Diamant aus...

"Schwarzer Diamant aus Schweizer Boden" - NZZ am Sonntag "Stil" Magazine(Sept 23.12) "Die Suche nach einer der teuersten Köstlichkeiten, der Trüffel, ist in der Schweiz stark in Mode gekommen". Erstmals fand am 6. Okt ein Markt im zürcherischen Weiningen statt. weitere Infos: - Am 27.10 fand der "Vierter Marché aux Truffes de Bonvillars, Kanton Waadt" statt. - Der zweite Bieler Trüffelmarkt findet in der Altstadt Biel am 10 (Samstag) November, 9 bis 17 Uhr statt. statt. P.S. Es handelt sich um die Schweizer Burgunder-Trüffel (Kilopreis zwischen CHF600-800!!). Neben frischen CH-Trüffeln werden Produkte wie Trüffelkäse, Trüffelbutter und.... Trüffelravioli (mmmm!!) plus "weitere Artikel" angeboten.

0 Christoph Raffelt 01.11.2012, 08:14 Uhr

@viktorschulin, In der...

@viktorschulin, In der Sache haben Sie natürlich recht.
@fionn. Schweizer Burgunder-Trüffel? Nie gehört, Muss ich mir mal anschauen, Danke!

Re CH-Trüffel. Immer mehr...

Re CH-Trüffel. Immer mehr Gourmetrestaurants (in der Westschweiz) setzen auf Produkte aus der Region und verwenden die CH-Burgunder-Trüffel (Perigord-Trüffel sind pro Kilo viermal teuerer). CH- Rekordtrüffel: Der letztjährige 900 Gramm schwere Rekordtrüffel brachte seinem Finder CHF700.-- ein.

Danke für diese wunderbare...

Danke für diese wunderbare Einstimmung auf einen behaglichen herbsttag im trüben Deutschland. Wieder einmal überrascht uns Don mit seinem Abstecher nach Westen, wo man zuvor glauben konnte, er kenne sich nur in Norditalien gut aus. die Weinkultur hätte durchaus die Kraft, die aktuelle europäische Krise zu bewältigen.

Ah... Vézelay, da war doch...

Ah... Vézelay, da war doch was, kurz nach dem Abi... Als ich noch meinen Peugeot 205 GT fuhr. Der Wein durfte für uns damals nicht mehr als 30 Francs pro Flasche kosten; das hat der Sache jedoch keinen Abbruch getan. Danke für das Erwecken dieser angenehmen Erinnerung.

0 Christoph Raffelt 01.11.2012, 09:28 Uhr

@muscat, Oh gerne, immer...

@muscat, Oh gerne, immer gerne...

Lieber Herr Raffelt, es sind...

Lieber Herr Raffelt, es sind in der Tat immer wieder diese besonderen Entdeckungen, die den Spass einer solchen Weintour abseits der Massenstroeme ausmachen. Vielen Dank fuer einen netten Gastbeitrag! Da der Don keinen Alkohol trinkt ist es ein guter Zug, Ihnen hier einmal das Feld zu ueberlassen.

0 Christoph Raffelt 01.11.2012, 10:23 Uhr

@CaoKy60, Ja, das ist ein sehr...

@CaoKy60, Ja, das ist ein sehr feiner Zug und ich habe gerade festgestellt, dass ich das Blog seit ziemlich genau einem Jahr mit meinen Beiträgen beehren darf.

Ah, jetzt verstehe ich, ein...

Ah, jetzt verstehe ich, ein Gastbeitrag. Der Don trinkt ja nur Tee. Humphrey Bogart hat doch mal gesagt, trau' keinem, der nicht trinkt. Wir trauen trotzdem Don und seinen Gaesten.

So langsam, lieber Herr...

So langsam, lieber Herr Raffelt, zwingen Sie mich zu unangenehmer Fleissarbeit: Ich werde mir wohl nach Ihren Berichten eine Liste mit Namen, Adressen und den dazugehoerigen Weinen anlegen muessen. Wenn ich in der Naehe eines der genannten Winzer sein werde, muessen halt einige Flascherln nach Holland umziehen. Zwei heikle Fragen hab' ich noch: 1. Die Herrschaften bevorzugen contante Bezahlung? 2. Aus 1. folgend: wie dezent muss man sein, um ein wenig am Preis drehen? . Ich frage nicht aus Geschaeftssinn, sondern weil es meiner Zweierbeziehung gut tut, wenn ich guten Gewissens sagen kann "es war sehr guenstig". Weitere Bemerkungen ueber Sparsamkeit im Verbund mit Matronisierung verkneife ich mir. . Und wie immer: Vielen Dank!

0 rittervomgeist 01.11.2012, 11:48 Uhr

Die Burgunder-Trüffel findet...

Die Burgunder-Trüffel findet man auch in Deutschland, z.B. entlang der Ahr. Zwar ist das Sammeln laut Bundesartenschutzverordnung verboten, doch mit der richtigen Nase oder - noch besser - dem richtigen Trüffelhund könnte man... Aber ich will hier nicht zu ungesetzlichen Handlungen aufrufen!

0 Christoph Raffelt 01.11.2012, 12:09 Uhr

@Filou, Die Weine, die ich...

@Filou, Die Weine, die ich beschrieben habe liegen preislich schon ab Händler teils deutlich unter 20 Euro. Ich denke, da muss man gar nicht mehr viel drehen. So weit ich sie gefunden habe, habe ich sie in meinem Blog aufgelistet. Beim Herrn Jouveaux brauchen Sie gar nicht zu klingeln, der verkauft seine wenigen Flaschen normalerweise an seine Händler. Bargeld wird bevorzugt, ja. . @rittervomgeist, In der den Deutsche Burgunder-Gebieten kann man sich natürlich auch auf die Suche begeben und ich würde zustimmen, auch an der Ahr findet man Trüffel - nur das Gebiet ist halt viel kleiner.

0 sanctum.praeputium 01.11.2012, 12:25 Uhr

Bei Wikipedia gibt es einen...

Bei Wikipedia gibt es einen interessanten Artikel zum Thema "Apfelsäure".

@viktorschulin: Sie sind wohl...

@viktorschulin: Sie sind wohl nicht oft hier? Beim Hausherrn gehören solche Tipp- und Flüchtigkeitsfehler schon fast zum Stil (mit s-t gesprochen). Ick hab mir drann jewöhnt. Eigene Nase: Ist doch auch'n schönes Gefühl, es "besser" zu wissen.

Ein funkelndes v - aus einem...

Ein funkelndes v - aus einem feinen, famosen, filigranen Feature zu fieseln? Furioser Furor eines frustrierten Fossils? Festplatte formatieren. Fini. Fun!

0 viktorschulin 01.11.2012, 19:44 Uhr

@ Jeeves, achwas und...

@ Jeeves, achwas und Autor Tja, die Herren (?), da muss ich wohl um Verzeihung bitten für meinen Fauxpas. Heute Morgen dacht´ich noch, es wäre dezent. Quasi das beiseite gemurmelte "Ihre Hose ist offen". Aber so am Abend betrachtet, war´s vielleicht doch eher das gespreizte "Igitt, braune Schuhe zum schwarzen Anzug". Will keiner wissen, das weiss ich wohl, auch wenn mir die Usancen hier ansonsten nicht geläufig sind. Nichts für ungut also und weiter gute Unterhaltung.

0 perfekt57 01.11.2012, 20:32 Uhr

wirklich nettes name-dropping...

wirklich nettes name-dropping und mehr! auch wir fahren immer gerne mit. und selbst auch schon mal was von der gegend gesehen, wenn auch nicht viel. und von vezelay nach avallon an der a6 sind ja auch nur 16 km. ujnd doch eine völlig andere welt. (und weiter runter nachbis nevers nur noch ca. 90.) . und chaource für den käse haben wir uns mit vorgemerkt. nettes schloß daneben auch, wie üblich. sagt google. evtl. auch mal einen überraschungsausflug in familie wert im kommenden frühjahr. zumal wenn man eh schon auf dem weg wäre, von chaumont nach chatillion-sur-seine, z.b.. . und natürlich montgueux. wir nehmen an, er war dort in der rue valange, bei cornio regis und a.s.a.? wobei auch wir in der tat schon verschiedentlich, von paris kommend, bei estissac die a6 verließen und auf der nationalstrasse die letzten km bis troyes fuhren, eben der viel besseren miitäglich-sonnigen aussicht auf der nationalen gen süden wegen. und kamen immer direkt an montgueux vorbei ... . . man weiß http://www.champagne-corniot.com/

0 salonsurfer 01.11.2012, 21:22 Uhr

Feiner Artikel mal wieder,...

Feiner Artikel mal wieder, Herr Raffelt. Und der geneigte FAZ-Leser als Korrektor - stets amüsant zu lesen: wie sag ich's jetzt dem Verfasser. viktorschulin macht da eine sehr gute Figur :)

0 perfekt57 01.11.2012, 21:22 Uhr

wir hätten noch eine frage:...

wir hätten noch eine frage: was ist eigentlich von "Quintessential Wines" zu halten? die leute hier sehen richtig wunderbar und nett natürlich aus: http://www.quintessentialwines.com/Our-story

0 Christoph Raffelt 01.11.2012, 21:31 Uhr

@perfekt57,...

@perfekt57, Quintessentialwines? Nie gehört. Aber die scheinen ihren Kram doch auch nur in den USA zu verkaufen, oder täusche ich mich? Die ganze Familie, ja, sieht nach ner guten Vermarktungsstrategie aus.

0 perfekt57 01.11.2012, 22:02 Uhr

nein, nein, auch in d ("villa...

nein, nein, auch in d ("villa heusgen"), i und f. siehe evtl. http://www.quintessentialwines.com/index.cfm?method=pages.showPage&pageid=400edab8-a03c-1173-8e72-20c02aaaa14a . (und das raffles in singapore biete neuerdings im spa-bereich dem connoisseur auch noch die passenden liegen dazu an. wirken für manche fast schon historisch und irgendwie nahezu vollkommen europäisch zugleich: http://www.raffles.com/singapore/raffles-spa/raffles-spa/ )

0 rittervomgeist 01.11.2012, 22:05 Uhr

@viktorschulin Die feine...

@viktorschulin Die feine Ironie Ihres ersten Beitrags und die Grandezza Ihrer Replik auf die Anwürfe sind superb. Wenn Sie sich weiterhin auf dieser Seite tummeln wollen, müssen Sie mit solchen Dingen rechnen. Verlieren Sie nicht den Mut und machen Sie einfach weiter! Usancen sind veränderlich.

0 Christoph Raffelt 02.11.2012, 06:24 Uhr

@perfekt57, Aber vertrieben...

@perfekt57, Aber vertrieben wird nur in den USA. Schön aber auch die deutsche Moselmarke Robin Redbreast mit Riesling in blauer Flasche und süßem Rotwein in schwarzer Flasche. Das ist Blue Nun modern interpretiert und deutscher Wein genau so, wie er allen schon immer geschmeckt hat.

0 hansgeier333 02.11.2012, 08:05 Uhr

Kleiner Gruß aus der...

Kleiner Gruß aus der Subkultur: Half of my life, I spent doin' time for some other fucker's crime, The other half found me stumbling 'round drunk on Burgundy wine. aus Grateful Dead "Wharf Rat" (1967), einer kalifornischen(!) Band

Re Champagne. The French have...

Re Champagne. The French have a monopoly of that name. Doch am Genfersee (aus dem "Schweizer Weinführer", Walter Kümin, AT Verlag, CH-Aarau): "Zu erwähnen ist auch der trockene Schaumwein Henri Cruchon Brut (Cave du Village, 1112 Echichens), ein Blanc de Blancs, der getreu der traditionallen Methode Champenoise gekeltert wird".

h.geier ..feedback vom...

h.geier ..feedback vom Flussufer nach dem Sport, 2h klass. Musik (Edw. Grieg, peer gynt..sol. j. kissin..auf dem gleichen Tonträger,..truckin, althea, jimmy row und.. und.. live im vorzüglichsten Klang.)..selbst zuvor noch eine Bachsuite zupfend, bzw. ein kleines Glas 20 jährigen Rheingauer geniessend. und um 0.30 ein Kännchen Früchtetee..

0 Christoph Raffelt 02.11.2012, 12:33 Uhr

@fionn, Das Traurige ist, dass...

@fionn, Das Traurige ist, dass man hier so gut wie keine Schweizer Weine bekommt. Ich seh' schon, ich muss mal wieder in die Schweiz fahren.

Christoph Raffelt 12.33h Re...

Christoph Raffelt 12.33h Re Swiss wines / developments in Swiss retailing. It's much quicker for me to write in English so pls excuse me. Apart from BANKING of course, the world media isn't much interested in what goes on here in CH. I'm a Zugerin and that's the same canton as the man who founded DENNER the Swiss chain of cut price supermarkets, but which was always focussed on wines and cigarettes. When the Denner owner died his nephew (?) Philippe Gaydoul took over running the bizz. Enter Migros. The biggest Swiss retailer Migros isn't allowed by its founder's charter to sell alcohol / cigarettes. But Migros stepped into the picture and made a takeover offer to Gaydoul which was accepted. Now Migros is in that bizz but Denner stores are still operated separately under the name of Denner. Denner was always known for selling top class wines as well as medium priced and cheap ones. So it's worth taking a look at their website which is probably www.denner.ch P.S. Gaydoul is a very trendy type who started his own fashion bizz (Nayvboot - focussed on shoes and accessories) in e.g. upmarket Swiss shopping centres.

Wie toll klingt das bitte? Ich...

Wie toll klingt das bitte? Ich will mit.

Mit Verlaub und Respekt,...

Mit Verlaub und Respekt, Don: Ein Vegetarier und Torten-Fan, der über Wein schreibt, ist zwangsläufig mangelernährt und wird beim Blutspenden, zumindest beim Roten Kreuz, wegen grottiger Hämoglobinwerte dankend nach Hause geschickt. Und wer Wein trinkt, ohne ihn mit Fisch oder Fleisch zu kombinieren, verschwendet seine Kohle und seine Zeit.

..es klingt differenziert....

..es klingt differenziert. Aber ich bin nicht sicher , was der Grund dafür ist. Das Conzert -edward Grieg ist noch nicht alt, live -Aufnahme vom Gasteig o. Berlin und nur zunächst nur wegen des Solisten mitgeschnitten. Ich besitze Peer Gynt etc in anderen Versionen. Die anderen erwähnten Titel kennt wahrscheinlich hgeier besser , er übersetzt sie sogar, was ich bei den meisten nie tat. Nun, es handelt sich um Recorder-Mitschnitte einer amerikanischen Band, ich bemühe mich, jetzt trendige Ausdrücke wegzulassen. Einige dieser Mitschnitte haben- digital bearbeitet- Studioqualität mit dem Ambiente und der Spontanität einer Unifete in den 70ern. Sie wurden vom Publikum(z.T.)mitgeschnitten und manchmal auch kommentiert. Was das eigene Spiel anbelangt, mehr o. minder streng nach Noten- wird der kontrastive Charakter der drei `Spielarten noch verstärkt. Zum Abschluss die langen ´boogie´-Improvisationen der g.d.(band), nur leise gehört, auf gar nicht ´mal teuren deutschen Lautsprechern...gegen Mitternacht waren ein Genuss, dazu noch ´ballades +.some love -songs. Nordeuropa(Grieg) trifft auf Califfornien. In beiden Spielarten wurde/ wird viel mit Bildern gearbeitet. Die Musik der "g.d.`" erschien mir immer als leicht im Gegensatz zur (nord.-) Schwere in den Klängen des klassischen Konzerts zuvor. Die Auftritte der band kann man im Internet datiert und inclusive History verfolgen. ...an..Sophie von M()..dedicatet.. .kann man das so sagen??. mitkommensmässig? An alle anderen, eine kurze Entschuldigung wegen des Excurses, weil- es gehört nicht so ganz in den Weinblog! Bei dem Glas Wein handelte es sich um einen W. Walkenberg, Rieslingspätlese, 1994

0 Christoph Raffelt 02.11.2012, 19:45 Uhr

@fionn, Ich bin mit der...

@fionn, Ich bin mit der Zürcher Allgemeinen Zeitung aufgewachsen und mein Vater hat sie bis heute im Abonnement. Die Sommerferien habe ich oft am Bodensee verbracht und war von dort aus oft in der Schweiz. Später hat dann ein guter Freund in der Schweiz gearbeitet und ich habe für seinen Arbeitgeber, die Holzspielzeug-Firma naef das Corporate Design überarbeitet. Ich bin immer wieder begeistert, wenn ich in einen guten Migros komme. Das ist so ähnlich, wie in Frankreich in einen gut sortiert Leclerc zu gehen. Die Weine, die Käse usw... So was bekommt hier einfach nicht. Nur wenn ich in die Abteilung mit deutschen Weinen gehe, bin ich frustriert, da gibt es immer nur ein, zwei oder drei. . @Tomahawk, deswegen ist das ja auch ein Gastartikel und der Gastgeber verzichtet konsequenterweise weiterhin auf Fleisch und Wein.

0 salonsurfer 02.11.2012, 20:43 Uhr

Kleine Info für die dankbaren...

Kleine Info für die dankbaren Wineheads im Blog: Bassist Phil Lesh schätzte vor allem guten Bordeaux, doch rührt er seit den Neunzigern keinen Tropfen mehr an wg. Leberleiden.

@C.Raffelt Es ist noch gar...

@C.Raffelt Es ist noch gar nicht lange her, dass ich mich mit einem deutschen Koch in der Schweiz( Grenzgebiet) über Warenangebot, Qualität etc. ausgetauscht habe. Kurzum, die migrosläden dort ernten böse Verrisse (und..penny gewinnt). Was ich brauchte, habe ich meist in kleinen Läden o. zuvor in Italien gekauft,..Wein Käse..Brot.. @fionn Für jemanden, der aus einer Weinbaugegend kommt, ist es sehr schwer, Entscheidungen/Kaufentscheidungen bzgl. schweizer Weine zu treffen. Schon wegen der Preise- und da geben einem die Einheimischen meist recht; es fällt die Segmentierung weg.>Alles ist oberes S. Das heist ein guter (ehrlicher )Schweizer Wein hat oftmals gegen ein Spitzenprodukt aus der Toskana..in die S. importiert, oder meinetwegen aus Frankreich o. sagen wir Rheinhessen anzutreten. da hat man´s schwer! Wird man eingeladen, eine Flasche steht auf dem Tisch, so ´überlegt´ man sich schon einige geschmackliche Attitüden um dem Gewächs den Charakter zuzumessen, der .den(..!)...... und vor allem den hohen Produktionsaufwand rechtfertigt. Nichtsdestotrotz habe ich die wenigen Schlucke zwischen Martigny, Sion, st. Moritz und etc. ,-Baden- genossen und zu `verstehen` versucht.

0 mediensegler 02.11.2012, 21:28 Uhr

Sophie von Maltzahn 02....

Sophie von Maltzahn 02. November 2012, 17:28 Sie und Ihr Blog jetzt auch? Habe immer mitgelesen, Ihre Dinglichkeit, da sind die falschen übrig geblieben. Schade.

0 Christoph Raffelt 02.11.2012, 23:02 Uhr

@Sophie von Maltzahn, die...

@Sophie von Maltzahn, die nächste Reise könnte ich vorher ankündigen.

re Preis v. Qualitàt. Mein...

re Preis v. Qualitàt. Mein Vater hat einmal 12 Flaschen Mommessin Clos de Tart gekauft. Neugierig, habe ich gestern Mommessin ergooglelt, der Preis liegt heute bei etwa SFR 350-400 / pro Flasche!! Was sagt Herr Raffelt dazu?

0 bertholdIV 03.11.2012, 09:56 Uhr

war bisher nur einmal 2006 in...

war bisher nur einmal 2006 in beaune. eine weinführung hier http://reservation.beaune-tourism.com/z1021e3x2926b12o10_uk-Maison-Reine-Pedauque-BEAUNE.aspx?Param%2FListeNumTheme=25&Rf= eine besichtigung des armenhospizes und ein sehr schöner markt in einer großen halle beim armenhospiz. eine sehr gute gekochte rinderzunge..... ot: http://www.freitag.de/autoren/der-freitag/parallelexemplare

0 Christoph Raffelt 03.11.2012, 10:47 Uhr

@fionn, Eine sehr alte Lage,...

@fionn, Eine sehr alte Lage, die sich im Alleinbesitz (Monopol) des Handelshauses Mommesin befindet. Wenn man zwischen eher femininen, weicheren Burgundern und maskulinen, tanninreichen, würzigen unterscheiden mag, dann gehört der Clos du Tart zu den letzteren. Ich weiß nicht, von wann die Flaschen sind, aber seit 1999 sollen die Weine wieder zur ersten Liga im Burgund gehören. Das erklärt auch den Preis. Alles, was erste Liga im Burgund ist, ist leider mindestens dreistellig. Es gibt im Burgund von den wirklich sehr guten Weinen halt immer viel zu wenig für all die Burgund-Liebhaber.

0 perfekt!57 03.11.2012, 12:16 Uhr

und don alphonso begrüsst...

und don alphonso begrüsst einen mitarbeiter: ttp://www.spiegel.de/fotostrecke/pete-souza-fotografiert-obama-im-weissen-haus-fotostrecke-88964-17.html

0 perfekt!57 03.11.2012, 12:18 Uhr

@ 2.11. 07:24 - danke; und...

@ 2.11. 07:24 - danke; und schaun wir mal!

0 perfekt!57 03.11.2012, 12:28 Uhr

und wir stimmen zu wg. des...

und wir stimmen zu wg. des leclerc. sind von hier aus auch schon gründonnerstags mit familie und sharan nach thionville deswegen. kleiner einkauf von 2-300 euro macht immer freude. vor allem aber all die anderen, die an dem tag dann dort auch immer kaufen. manchmal an 4ß0 kassen nebeneinander pro kasse dreissig bis 40 wagen in der schlange, alle brechend voll. auch die "gemischte" familioe mit zeid kids, er "farbig" sie weiß, oder umgekehrt. . und hier bei uns aufgegeben, davon erzählen zu wollen: ungläubisches staunen meist: "so angeber, fahren bis da hin (115km), kaufen soviel - und er zählen es auch noch! hätten wir kein geld für und würden es auch nicht machen. schon für das viele benzin, was man da alles bei uns mehr kaufen könnte!" (ja, aber mehr von was? und auch internationale lebenserfahrung, und mehr freude?) . in der tat immer eine (kleine) reise wert. http://www.e-leclerc.com/magasin/thionville

...und...

...und Mousquetaire ...Champion ...Carrefour ...Super-U . ...Weinreise par Chariot!

0 perfekt57 03.11.2012, 20:29 Uhr

spricht da der neid filiou?...

spricht da der neid filiou? aber nicht doch. und man weiß, es handelte sich nicht um eine weinkaufsreise (sondern etas anders), wir sagten es - und man versand es sicherlich auch so. . a propos, erwarben dafür vorhin, sehr wohl auch angeregt durch unseren gastgeber hier mit, quasi én passant eine flasche 2010er "mouton cadet" von "baron philippe", rein der freude wg., um die ging es. (und auch im supermarkt *g* - übrigens: wir stimmten herrn raffelt zu, bzgl. des leclerc. können dessen beobachtungen - gerne! - bestätigen. wer aber "eine inflation der märkte wollte", desavouierte sich mit dieser am ende womöglich nur selbst, was niemand annehmen möchte. danke an herrn raffelt also einmal mehr!)

0 Dr. Hoinz 03.11.2012, 21:32 Uhr

Ich ärgere mich hier gerade...

Ich ärgere mich hier gerade über eines der schlechtesten Biere, die ich jemals zu mir genommen habe.

0 Christoph Raffelt 03.11.2012, 22:22 Uhr

@Dr. Hoinz, Und? Was war's?...

@Dr. Hoinz, Und? Was war's?

Bei so vielen Fakten, die uns...

Bei so vielen Fakten, die uns präsentiert werden, kann man sich schon mal vertun. Dennoch: Chaource liegt nicht in Burgund, sondern in der Nähe von Troyes, also in der Champagne, genau dort, von wo der Verfasser nach Burgund gefahren ist.

0 Christoph Raffelt 04.11.2012, 09:20 Uhr

@Hornung, Ja, Sie haben...

@Hornung, Ja, Sie haben selbstverständlich Recht, es liegt auf dem Weg von der Champagne in das Burgund.

@ Christoph Raffelt. A group...

@ Christoph Raffelt. A group of Chinese are currently visiting the Ecole des Vins at Changins (Kt. Waadt) where the first Chinese student has enrolled. Acc. to the report on Swiss-German TV, it is not unusual in China to mix red wine with coca-cola.... Apparently the Chinese made offers to buy 3 vineyards in the Lavaux region.

Karl der Kühne, Herzog von...

Karl der Kühne, Herzog von Burgund, sackte alle Trüffeln der Saison für seine reiche Hoftafel in Brügge ein. Dafür zogen ihm bei Murten die Eidgenossen, bei passender Gelegenheit. am Jura den Scheitel gerade.

0 The Great Artiste 05.11.2012, 09:14 Uhr

Lieber Herr Raffelt, mir...

Lieber Herr Raffelt, mir fällt eine Frage zu hochwertigen Weine ganz allgemein ein: Wenn ich eine gute Flasche Rotwein nicht an einem Abend zu zweit ganz austrinken möchte - hat sie am nächsten Abend noch die gleiche Qualität, wenn ich sie wieder gut zugekorkt aufrecht in den kühlen Keller stelle? Oder kann man das besser machen? Mir scheinen da die Weine mit Schraubverschluss eventuell etwas im Vorteil? Viele Grüsse an die Runde!

0 Christoph Raffelt 05.11.2012, 13:20 Uhr

@The Great Artiste, das ist...

@The Great Artiste, das ist leider nicht mit einem Satz zu beantworten, also schreibe ich zwei. Hochwertige Weine sollten eigentlich über Tage hinweg genießbar sein, ohne dass es einen Qualitätsverlust geben sollte. Kellerkühle ist gut, ich würde auf jeden Fall den Korken wieder in Originalposition bringen und nicht die leichter handhabbare Oberseite, da könnte es einen Nuffton geben. Das Hauptproblem dürfte insgesamt die Frage des Alters des Weines sein. Kräftige junge und mittelalte Weine können gerne ein paar Tage so stehen, alte Weine zerfallen relativ schnell an frischer Luft. wenn die Flasche dann halb leer ist und zu viel Sauerstoff in der Flasche, wird der Wein am nächsten Tag nicht mehr schmecken.

0 Don Ferrando 05.11.2012, 14:24 Uhr

Herr Raffelt, zur Frage des...

Herr Raffelt, zur Frage des Wiederverschließens habe ich auch gleich eine Frage: das gibt es doch so Systeme zum Verschließen unter Abpumpen der Luft. Ist das was Sinnvolles, oder amerikanischer Quatsch?

0 The Great Artiste 05.11.2012, 14:48 Uhr

Herzlichen Dank, dann mache...

Herzlichen Dank, dann mache ich es wohl einigermassen richtig. Ich dachte, diese Frage könnte für alle hier nicht uninteressant sein, denn so wie es wenig Spass macht, ausgestopfte Hunde zu sammeln, ist doch der grösste Spass am Wein das Trinken - und so eine ganze Flasche zu zweit ist doch als Dauerverköstigung ein wenig heftig... Und immerhin bei den üblichen Weinen zwischen 8 und 35 € ginge da ja eine ganze Menge Hochqualitätsprodukt den Jordan herunter. Wenn man mal einer Delikatesse von 1835 habhaft werden sollte - eine extrem hypothetische Annahme- würde man sich ihrer wohl in Gänze widmen, wenn sie noch geniessbar wäre. Meistens hätte man sie wohl besser zugestopft gehalten.. . Ich schätze das kritische Alter so auf 6 bis 7 Jahre, ab wann der böse Sauerstoff aus Chateau Mirambeau Chateau Migrène macht...

0 astroklaus 05.11.2012, 15:13 Uhr

Einen verwandten Effekt (sehr...

Einen verwandten Effekt (sehr große Spanne zwischen Spitzenweinen und grob gepanschter Plörre) kann man mE auch an der Mosel finden - allerdings mit dem Unterschied, daß die besten Produkte nicht ganz so exorbitant teuer verkauft werden und das untere Ende noch tiefer liegt. Die berüchtigten Großkellereien ziehen das gesamte Preis gefüge nach unten, was für die Weinkenner eher ein Vorteil ist, für die Winzer aber ein großes Maß an Enthusiasmus erfordert: Im Rheingau gleich um die Ecke erzielt man mit deutlich weniger Aufwand im Weinberg wesentlich höhere Preise - und nach meinem Geschmack ist das nicht durch eine prinzipiell höhere Qualität gerechtfertigt. In Vezelay lohnt es sich übrigens, die Kirche zu besichtigen - man sollte ein kleines Fernglas dabei haben, besonders interessant sind nämlich die Kapitelle oben am Gewölbe. Es gibt nebenan auch ein Museum, dort kann man einige auch aus der Nähe betrachten.

0 astroklaus 05.11.2012, 16:10 Uhr

Bzgl. "Weinpause": inwieweit...

Bzgl. "Weinpause": inwieweit helfen denn die gerne angebotenen kleinen Vakuumpumpen? Natürlich ist damit der Sauerstoff nicht aus der Flasche, aber immerhin in der Menge reduziert. Wer hätte, könnte natürlich Stickstoff einfüllen - aber ich bezweifle, daß man dafür die für die Fotochemie angebotenen Produkte nehmen sollte ("Protectan")...

0 Christoph Raffelt 05.11.2012, 19:54 Uhr

@Don Ferrando, @astroklaus...

@Don Ferrando, @astroklaus diese kleinen Vakuumpumpen (Vacuvin) sind auch ok, sie ziehen allerdings auch immer Aroma mit aus dem Wein. Daher sollte man sie auch nicht öfter als ein, zwei Mal pro Flasche einsetzen. Stickstoff ist der letzte Schrei (wine preserver), ich habe es allerdings noch nicht probiert und ich würde auch, ehrlich gesagt, den Wein nicht mehr probieren wollen. Ist mir zu technisch. . @The Great Artist, ja, so sechs, sieben Jahre, vielleicht zehn... . @astroklaus, es kommt halt immer auf den Ruf der Gebiete an. Der Ruf des Weingaus ist besser als der der Mosel. Ich finde dies auch längst nicht mehr gerechtfertigt. Die Mosel hat sich den Ruf als Weingebiet halt lange Zeit in der Breite gründlich selbst versaut. Ich persönlich halte die Mosel (inklusive Ruwer und Saar) für sehr viel interessanter als das Rheingau und für mich selber kann ich im Rheingau die Betriebe, deren Weine ich mag, fast an einer Hand abzählen. An der Mosel finde ich da viel mehr.

0 Rheinwein 06.11.2012, 02:24 Uhr

Der Autor glänzt durch...

Der Autor glänzt durch vollmundige Sprachlosigkeit. Warum macht er seine Kritik an der Kulturschändung ausgerechnet am ehrwürdigen Burgunder fest? Dasselbe geschieht längst in allen europäischen Weinregionen. Von den Bierbrauern (Reinheitsgebot) gar nicht zu reden; erst recht nicht von den Erzeugern fester Nahrung, egal ob in tierischer oder pflanzlicher Form. Das "Bio" genannte halbseidene Gründzeug unterliegt den unsäglichen EU-Normen namens Gier und Geiz... Mehr dazu in: http://www.nordseemagazin.com/wohlstand-im-notstand-brusseler-eu-als-neuer-gottesstaat/ Wenn schon Kulturkritik, dann bitte in brauchbarem Klartext. ;-))

Geehrter Don , Sie müssen ...

Geehrter Don , Sie müssen ja wirklich krank sein , gute Besserung wünsche ich , Trias .

0 Christoph Raffelt 06.11.2012, 09:40 Uhr

@Rheinwein, es passiert in...

@Rheinwein, es passiert in anderen Regionen genauso wie im Burgund, daher ist es als Beispiel passend. Und was das Reinheitsgebot angeht - ich würde lieber ohne Reinheitsgebot leben. Dann könnte man mehr experimentieren, wie es in anderen Ländern gemacht wird und wo interessantere Biere bei herauskommen als das, was in Deutschlanbd meist gebraut wird. Und was Bio angeht, bitte nicht zu platt werden, ja? Das Ganze Thema ist doch ein wenig komplexer.

0 astroklaus 06.11.2012, 13:13 Uhr

Wie viele Menschen verlassen...

Wie viele Menschen verlassen sich denn tatsächlich auf ihren eigenen Geschmack, vor allem hier in Deutschland? "Bio" und "Reinheitsgebot" sind erst einmal einfach zu verstehende Etiketten, die eine Art gutes Gefühl erzeugen sollen, den Aufwand für eine eigene Beurteilung vermeiden - und sich außerdem hervorragend dazu eignen, unerwünschte Konkurrenz zu behindern. Dies ist allenthalben sehr gefragt (vgl. auch Parker-Punkte, Stiftung Warentest, Rating-Agenturen...) Natürlich kann man nicht alles so testen wie die Profis, aber mehr Vertrauen auf den eigenen Geschmack, vor allem im Bereich Lebensmittel führt tatsächlich (mindestens) zu einer gesünderen Vielfalt. Die Macht der Großbrauer mit dem Knüppel des Reinheitsgebotes führt z.B. dazu, daß viele wunderbare belgische Biere nur im Feinkostladen zu bekommen sind (wenn überhaupt). Das blinde Vertrauen in Herrn Parker dazu, daß man kaum noch einen mittleren Rotwein ohne "Holz" bekommt (wie auch immer der Geschmack erzielt wurde...) Daß allerdings immer noch das Heil im "mehr vom Durchschnittlichen" gesucht wird, ist zumindest für Wein dennoch befremdlich. Immerhin gibt es ja mittlerweile eine schier unüberschaubare Vielfalt von reichlich verwechselbaren einigermaßen anständigen Weinen aus der ganzen Welt.

0 perfekt!57 06.11.2012, 18:23 Uhr

@reinheitsgebot . auch wir...

@reinheitsgebot . auch wir würden ggfls. gerne mal eines der neuen "show-weingüter" in chile besuchen, "osmotischen wein" verkosten. just for fun halt. . und hat wohl eine ganze reihe durchaus vollkommen ernstzunehmender leute gegeben in den letzten gut 10 jahren, die aus genau diesem grunde (also verkrustung, überalterung, "übereinengeng" durch vorschriften/auslegung derselben hier in europa) diesen weg gegangen sind. . und mit noch mehr guten gründen und teils ersklassigen erfolgen. (und amerika kauft, richtet sich nach dem festzustellen geschmacklichen erfolg, nicht "nach bloß behauptungen") . und wenn man mal nachschaut, wird man, internet sei dank, ich immer wieder neu fündig. . das die umkehr-osmose in östereich inzwischen sogar mobil angeboten wird, war uns auch neu. http://www.weintechnologie.com/de/umkehrosmose . obenso, dass sie im bordaux - und womöglich teils sogar in größerem stil - auch üblich ist, und anscheind vor allem für spitzenweine, war uns bislang auch unbekannt: . "Diese inverse Osmose wird vor allem in St-Emilion und Pome­rol ange­wen­det und hat dazu geführt, daß dort auch in ver­reg­ne­ten Jah­ren extrem dichte, kon­zen­trierte Weine ent­ste­hen. Aller­dings ist die­ses Ver­fah­ren so auf­wen­dig und teuer, daß es sich nur wenige große Bordeaux-Châteaux leis­ten können." . http://www.weinkenner.de/weinschule/die-kellerwirtschaft/die-chaptalisation/ . und für chile sollte man womöglich mehre jahre zeit mitbringen. immer mal wieder eine zeit lang da sein. nur zu besuch. http://www.chileinfo.de/cms/front_content.php?idcat=41&lang=1 (wir hatten leider bislang noch nicht das vergnügen.) . wann kommt der nächste bericht? und nimmt man all die jungen damen mit?

0 mediensegler 06.11.2012, 21:39 Uhr

Rheinwein06. November 2012,...

Rheinwein06. November 2012, 03:24 Danke für den Link zu dem vielversprechenden Magazin. Und dem Artikel natürlich. . astroklaus06. November 2012, 14:13 letzte Woche gab es bei unserem Getränkemarkt wieder 2 Spanische mit 90 P.Punkten. Für 5.99. Herr Raffelt hat das früher aber schon angedeutet, Punkte = Ferrari für Tester. Oder so. ;-) Und das belgische Bier, ja, es gibt da welches in sektförmiger Flasche mit Korken und Kördelchen, kostet aber auch genauso viel wie besserer Prickelwein.

0 salonsurfer 07.11.2012, 11:33 Uhr

Tja, immer diese Parkerpunkte....

Tja, immer diese Parkerpunkte. Bekomme per eMail fast jede Woche Weinangebote mit 90 PP ab 5,60 Euro aufwärts. Mich wundert es schon, dass die Weinversender Parkers Verkostungsurteile ständig im Munde führen und eigenen Bewertungen viel weniger Raum geben. . Geschätzter Herr Raffelt, wie wird das denn bei Hawesko in Hamburg praktiziert?

Trüffelsuche an der...

Trüffelsuche an der Bahnhofstrasse 21, 8022 Zürich. https://www.spruengli.ch/geschenke-detail.php?art_nr=15305

0 colorcraze 07.11.2012, 16:04 Uhr

@fionn: ach, Migros hat Denner...

@fionn: ach, Migros hat Denner übernommen? Ist es drum inzwischen so ein Ramschladen geworden?

0 Christoph Raffelt 07.11.2012, 20:40 Uhr

Vor allem die 90 bei den...

Vor allem die 90 bei den Parker-Punkten ist weder Fisch noch Fleisch. Mit unter 90 Punkten wirbt heute keiner mehr, obwohl eigentlich ein 89-Punkte-Wein völlig in Ordnung bzw. schon sehr gut sein sollte. 91 Punkte und aufwärts dagegen sind schon durchaus selten. Entsprechend gibt es eine Flut an 90 Punkte-Weinen, denn das ist die Verkäufer-Punktzahl, damit wird das Geld gemacht. . @salonsurfer Bei Hawesko verkauft man auch mit den Punkten der anderen. Unsere eigenen Bewertungen werden nicht berücksichtigt. . @astroklaus, so sehe ich das auch. Label zählen beim Verkaufen. Bio bei Aldi mit Fleisch vom größten Fleischverarbeiter Deutschlands, Bier mit Reinheitsgebot und Schaumstabilisierer und Einheitshopfen... Experimentierer findet man dann bei Braufactum. die kommen aus Belgien, Italien oder den USA, in Deutschland sind Experimente leider kaum möglich. Wenn man dann sieht, was heute von ÖkoTest ausgezeichnet wird, merkt schnell, wie es läuft...

ist eine Kunstfigur, die seinem Verfasser nicht vollkommen unähnlich ist.