Home
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, HOLGER STELTZNER
Weitersagen Kommentieren (167)
 

Geschickt mit alten Mauern verführen

06.12.2012, 10:07 Uhr  ·  Faulheit und Beharrlichkeit zahlen sich aus: Wer 100 Jahre lang im gleichen Haus bleibt, wird in der richtigen Region vom Schicksal reich belohnt.

Von

Abyssus abyssum invocat

In den 60er Jahren sah der Wohntraum der Bewohner meiner Heimatstadt so aus: Raus aus den alten, verschachtelten, bitterkalten, feuchten und modrigen Häusern der Altstadt, und hinüber auf die andee Seite des Stadtparks, wo ein Block nach dem anderen errichtet wurde. Dort waren die Wände gerade, die Leitungen befanden sich in den Mauern, keine Diele knirschte, und die Einrichtung kaufte man, so man genügend Geld hatte, im Einrichtungshaus aus Glasbeton, ganz im Sinne der klassischen Moderne. Einmal komplett Schleiflack. Weg mit dem alten Plunder. Zurück blieben die Faulen, die Armen und die Nostalgiker, die nicht einfach das Haus verlassen wollten, in dem die letzten 5 Generationen lebten und starben.

Bild zu: Geschickt mit alten Mauern verführen

Dieses Einrichtungsgeschäft schliesst gerade, denn die Bewohner der Blocks bevorzugen heute riesige Möbelmärkte. Der Aufstieg der Stadt zum Industriezentrum sorgt dafür, dass auch in den Blocks genug arbeitende Menschen wohnen, damit das Areal nicht zum Slum verkommt. Wer die Stadt nicht kennt, wird sich das anschauen, und auch nicht schlechter als gute Wohnlagen in Hamburg einschätzen. Alles ist sauber, gut gepflegt und von jener Grosszügigkeit, mit der man in den 60er Jahren noch Vorstädte anlegen konnte. Trotzdem ist da ein kleines Sozialproblem: Hier wohnt heute, wer sich die doppelten Preise auf der anderen Seite des Parks nicht leisten kann. In einigen reichen Städten des Südens zahlt man heute in Neubauten durchschnittlich so viel Miete wie im Altbau vor 1905. Das ist dann die Innenstadtlage, und wer nie gegangen ist, wird jetzt belohnt.

Und das, obwohl die Faulen und Umbeweglichen nicht recht hatten, wenn man die Sache formal betrachtet: Die ganzen Probleme sind immer noch da, die Wände sind feucht, die Decken sind oft niedrig, die Zimmer sind windschief, und die Raumaufteilung von 1720 erzwingt Anpassung. Die ganze Situation führt zum Paradox, dass man sehr wohl am Tegernsee mit so einem Brocken von Familienerbstück überzeugen könnte – man mache sich nichts vor, so etwas ist einfach attraktiver als eine Mietwohnung – dann aber die Eroberung bisweilen nicht gleich ausnutzen kann. Ich war gerade zwei Wochen am Tegernsee. Und danach hat es volle zwei Tage gedauert, bis meine Altstadtwohnung daheim wieder erträglich warm war. Die dicken Mauern, die verfüllten Decken, das alles braucht lang, bis es warm wird. Die erste Nacht in so einer Wohnung verbringt man erst vor einem Heizstrahler und dann angezogen im Bett. Manche lassen dabei auch den Mantel an. So kalt ist es in alten Mauern im Winter. Etwaige Eroberungen sollten erst zwei Tage später nachgeholt werden.

Bild zu: Geschickt mit alten Mauern verführen

Nun kennt man, weil die Familie nun schon seit Generationen hier lebt, noch ganz andere Geschichten. Etwa, dass im Winter der ganze Clan in einem Raum schlief, was mit moderner Vorstellung von Privatsphäre kaum in Einklang zu bringen ist. Trotzdem bildete sich innen an der Aussenwand durch die Luftfeuchtigkeit eine Eisschicht. Nicht ohne Grund also linsten jüngere Menschen in den 60er Jahren nach Penthäusern, in denen man einfach die Heizung hochdrehte. Man musste dort nicht den Ofen im Bad erst mit Kohle oder Holz befeuern, und hatte auch kein Ungeziefer, das mit dem ausserhalb gelagerten Brennmaterial zwangsläufig ins Bad kam. Das Leben im Altbau war damals, man muss es wohl so sagen, noch rustikal und der Vergangenheit verhaftet. Es blieben nur die Störrischen, die Gestrigen und diejenigen, die sich „Liebhaber” nannten und „Spinner” genannt wurden.

Nun sind die Zyklen der Erneuerung, wie wir sie in den letzten Jahrzehnten erlebt haben, stets Erscheinungen gewesen, die auch die besseren Kreise – und die wurden früher durch den Besitz solcher Altstadthäuser definiert – mitmachen mussten; sonst drohte der Fortschritt über die hinweg zu walzen. Das betrifft etwa die Anlagestrategien, die für Privatkunden heute so komplex sind, dass sie professionelle Verwaltung benötigen, denn jede Oma hat heute schon Aktien von Pxelpark Lehman-Zertifikate Hypo-Real-Anteile ökologische Solarfonds Gold. In den Zeiten, als sich die ganze Familie zusammensetzte, um bei den Tafelpapieren noch Coupons abzuschneiden, mag noch ein Gefühl der Zusammengehörigkeit enstanden sein, wenn das Oberhaupt erzählte, wie man diese Einnahmen verschweigt. Aber heute macht das alles die Bank.

Bild zu: Geschickt mit alten Mauern verführen

Der Zwang zum Fortschritt betrifft die Karrieren der Kinder, die man am besten schon gleich nach der Geburt plant, und er betrifft die äussere Erscheinung, die einen dicken Kommerzienrat einfach nicht mehr vorsieht: Wer reich ist, ist nicht dick und lebt gesund. Man redet gern in meinen Kreisen von Tradition: Das ist eine Illusion. Wenn heute die CDU mit einem Beschluss gegen die Ehevorteile für alle Menschen jenseits ihrer sexuellen Orientierung stimmt, dann mag das manchmal noch durchscheinen. Aber meine Grossmutter hat an Schauspieler mit einem gewissen Ruf vermietet. Das war damals in den Zeiten der Penthäuser noch ein richtiger Skandal. Was man heute an Kreuz.net verachtet, war vor 50 Jahren gelebter Konsens der Gesamtgesellschaft, wie all die Jahrhunderte davor. Bei der Diskriminierung anderer klammert es sich dennoch leichter an Traditionen, als bei Entwicklungen, von denen man profitieren möchte, und je höher der Anreiz, desto schneller wird man flexibel: Man findet Scheidungen nur so lange für vollkommen unerträglich, bis sich das eigene Kind von der Person trennt, von der man noch nie viel gehalten hat.

In so einem durch den Fleischwolf des Fortschritts gedrehten Klassenkörper ist es nicht weniger als ein Treppenwitz der Geschichte, wenn jetzt ausgerechnet die ultrareaktionärste Haltung von allen – der Besitz eines Stammhauses in der Altstadt, das seit jeher dem Clan gehörte – nun wieder lukrativ wird. Sofort würde man darin investieren, denn mittelfristig werden bei uns die Einkünfte aus solchen Gebäuden auch die Neubauten überholen. Aber das geht nicht. Man kann keine Geschichte zurückkaufen. Man kann nicht das Penthaus auf einem Block voller inzwischen gar nicht mehr so sonderlich guter Bewohner zurücktauschen. Man steht auf der Dachterrasse und schaut hinüber zum aufgelassenen Einrichtungshaus, wo es einmal USM und Sitzlandschaften gab, in der Hand vielleicht auch noch die Nebenkostenabrechnung, und ahnt, dass man energetisch wird nachrüsten müssen, soll das alles überhaupt seinen Wert behalten, 50 Jahre nach der Erbauung. Auf der anderen Seite stehen die Mauern seit Jahrhunderten, und vieles lässt sich durch Denkmalschutz steuerlich geltend machen. Dazwischen ist der Park, eine grüne Linie, es ist zwar nicht Beirut, aber sie trennt: Die ehemalig Fortschrittlichen von denen, die nichts taten, sich nicht rührten, stur so weiter machten und jetzt besser dastehen. Die allerletzten verfallenen Ecken in den ehemaligen Arbeiterecken der Altstadt werden gerade luxussaniert. Niemand würde das bei einem Penthaus im schlechten Viertel tun.

Bild zu: Geschickt mit alten Mauern verführen

Allerdings habe ich meine Zweifel, ob ich deshalb als Gewinner der Entwicklung gelten kann. Global betrachtet haben all diese Umwälzungen Länder verarmt und Werte vernichtet, sie haben einen räuberischen Bankensektor geschaffen und den Clan mit seiner Geschichte durch die Kleinfamilie ersetzt, die sich auch auflöst, sobald das begabte Kind ein landesweit agierender Berater ist und seine Eltern im bestmöglichen Altersheim einsam vermodern lässt. Natürlich stehen noch die Häuser, und wer dazu gestanden ist, gilt heute nicht mehr als altmodisch oder blöd, sondern als gewitzt und auf profitable Art traditionsbewusst. Solche Geschichten liest man dann in den Land- und Einrichtungsmagazinen. Man könnte fast glauben, da hätte sich etwas erhalten.

Mauern. Parkett. Die Rostflecke am Fallrohr und die Angst, dass im Winter das Eis die Leitungen im Anbau zerreisst. Das Knarzen auf der 9. Stufe, das man vermeidet, wenn man ganz aussen geht. Das alles ist noch wie früher, und die Umwälzung hält sich hier gerade auf, rülpst zufrieden nach dem grossen Fressen der Verlierer, und findet das niedlich und begehrenswert und teuer, also gut und vermarktbar. Ungeachtet dessen lässt diese Umwälzung auch Sofas in China zusammentackern und hofft weiterhin, dass Sie nächstes Jahr beim Betrachten des Ikeakataloges den Wunsch nach einer neuen Sitzlandschaft verspüren, und der Vermieter sollte doch bitte die alten Wände noch einmal schlitzen lassen, und im Bestand neue Steckdosen setzen: Das neue Ebook muss geladen werden, damit das, was einst die Bibliothek war, immer verfügbar ist. Gerne würde ich die Umwälzung vor die Tür des 18. Jahrhunderts setzen und ihr dann noch einen Tritt geben, denn was ich an Umwälzung brauche, mache ich mir selbst – aber ich fürchte, die Umwälzung wird meinesgleichen einfach als privilegiertes Beispiel in seine Werbebotschaften integrieren. Gewinner sehen anders aus.

Sie können dem Autor hier folgen und auch Tortenbilder sowie Biedermeierportraits anschauen.

 
 

Richtlinien für Lesermeinungen

Die FAZ.NET-Redaktion bietet allen registrierten und eingeloggten Nutzern die Möglichkeit, sich mit den aktuellen Beiträgen auf FAZ.NET konstruktiv und kritisch auseinanderzusetzen und eigene Lesermeinungen zu veröffentlichen. Für jede Meinungsäußerung stehen 6000 Zeichen zur Verfügung. Voraussetzung für eine Veröffentlichung ist, dass die Verfasser und Verfasserinnen ihren wirklichen Namen nennen, d.h. in ihrer FAZ.NET-Registrierung den korrekten Vor- und Nachnamen eingetragen haben. Im Falle der Veröffentlichung der Lesermeinung weisen wir am Beitrag den Klarnamen des Lesers aus. Unter Pseudonym oder anonym verfasste Texte können nicht berücksichtigt werden.

Veröffentlicht werden nur Beiträge, die auf den jeweiligen Artikel und sein Thema seriös und sachbezogen eingehen. Links- und rechtsradikale, pornographische, rassistische, beleidigende, verleumderische sowie ruf- und geschäftsschädigende Inhalte können nicht berücksichtigt werden, ebenso wenig sachlich falsche oder in angemessener Zeit nicht nachprüfbare Behauptungen. Links sind in den Lesermeinungen von FAZ.NET nicht gestattet. Die Redaktion behält sich vor Lesermeinungen zu kürzen oder zu modifizieren. Jeder verfasste Beitrag wird von der Redaktion geprüft und schnellstmöglich veröffentlicht, sofern er diesen Richtlinien für Lesermeinungen nicht zuwiderläuft. Nutzern, die wiederholt versuchen, den Richtlinien nicht entsprechende Beiträge zu veröffentlichen, kann die Registrierung entzogen werden.

Für veröffentlichte Meinungsbeiträge gewähren Sie uns das unentgeltliche, zeitlich und örtlich unbegrenzte und nicht ausschließliche Recht, diese Aussagen ganz oder teilweise zu nutzen, zu vervielfältigen, zu modifizieren, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, zu bearbeiten, zu verbreiten, aufzuführen und darzustellen, Dritten einfache Nutzungsrechte an diesen Aussagen einzuräumen sowie die Aussagen in andere Werke und/oder Medien zu übernehmen.

Weitere Artikel

Datenschutzerklärung

Allgemeine Nutzungsbedingungen von FAZ.NET und seinen Teilbereichen

Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass der gesamte Auftritt von FAZ.NET von verschiedenen Suchmaschinen intensiv ausgewertet wird und die Inhalte dort auch gelistet werden. Das schließt die Lesermeinungen automatisch ein, so dass diese auch über FAZ.NET hinaus im Internet jederzeit recherchierbar sind.

Schließen

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden
Lesermeinungen zu diesem Artikel (167)
Sortieren nach
0 donna laura 06.12.2012, 10:35 Uhr

so ist es. jetzt sollte man...

so ist es. jetzt sollte man vielleicht nur noch damit beginnen, aufputzstromleitungen und heizungsrohre, natürlich ebenso über dem putz, so wie das besondere knarzen putzig zu finden, sie als original und unverfälscht darzustellen, mit einem gewissen wert der tradition behaftet, etwas, das ganz besonders exklusiv und im einfamilienkaninchensta-, pardon, bauhausneubau nun wirklich nicht zu haben ist. (nun gut, die fallrohre ein wenig zu dämmen, ist ein erlaubtes zugeständnis an diskretion.)

... lach. Kenn ich gut. ich...

... lach. Kenn ich gut. ich lasse die Heizung immer ein klein wenig an, wenn ich mal wegfahre, damit es nicht so auskühlt. Ansonsten beschränke ich mich in meinem alten Kasten doch auch ganz gerne.

Was tun, wenn das Heizen...

Was tun, wenn das Heizen wieder teurer wird? Hilft Vieh im Erdgeschoss?

0 perfekt!57 06.12.2012, 11:29 Uhr

couponschneider war schon...

couponschneider war schon immer ein vielfältiger karrierewunsch. (also einer zu werden.) . und wie wunderbar - reinster don alphonos, jede zeile labsal. (ungefähr schon, als würde man ein bild von picasso lesen.) . und in der tat: es erscheint trend. der heizstrahler (nicht: lüfter!) mit nett-langwelliger infrarotstrahlung, in sekunden einsatzbereit, ist wieder (heimlichen) zum familienhit geworden. mal eben im bad für ein paar minuten sofortige, angenehme wärme, das ist viel besser, als erst umständlich auf die zentralheizung zu warten. und sport auch: wer ein paar tausend kwh per anno in voraus kaufte und erlegte, der hat's ja. und sport zwei: ölheizungen, so richtig, wie die von gestern, erfüllten ja ihren zweck: mit 40kw-brenner und 85° vorlauf. aber niedertemperatur, und 14kw? da dauerte es lange, bis nichts käme. und überhaupt: unsere kinder sind abgehärtet im frieren. (wobei manche ja sowieso "zum zwecke von genius shack) schon lange überlegten, ob nicht grundsätzlich in einen ausgemusterten seecontainer umzuziehen sei. wg. der unisolierten stahlblechwände. kann man sich auch ganz einfach in den garten stellen. zumindest, wenn der relativ uneinsehbar sein sollte. *g*) . Wer reich ist, ist nicht dick und lebt gesund - oder möchte womöglich neuerdings seinen sozialen abstieg durch unübersehbare zunahme an leibesfülle öffentlich zur schau stellen: die zeiten ändern sich, in der tat. . und scheint aber auch: kanzlerin und berliner eliten haben soviel damit zu tun, die bilanzielle realität dieses volkes(1) aufrecht zu erhalten, dass sie sich nicht auch noch den vergang an den häusern von innen und außen ansehen können. dazu bleibt gerade keine zeit mehr. und außerdem weiß man das sowieso alles ganz genau. gersde so, wie eine gmbh-leitungsrunde, die umsatzrückgang und schulden und verspätete zahlungseingangänge und finanzhilferufe ausländischer tochterfirmen und unvorhergesehene außerordentliche belastungen und stark angkündigte preiserhöhungen von lieferanten und material zum haare raufen bringt, und da können sie nicht auch noch die guten ausschusshaufen neben dem fertigmaterial hinter dem produktionsgebäude, bei der halb im regen stehenden, nur vorübergehend ausgelagterten produktionsmaschine, der abdeckplane vom sturm verückt wurde, ansehen. eins nach dem anderen. und die privatvermögen sehen weiter vor. (2) ((1) in dieser währung) . (zufällig hatten wir gerade diese arbeitspause, nicht etwa nichts zu tun, darf man es erwähnen?) . also weiter. . ((2) die kleinen privatvermögen - die großen sind und waren womöglich noch immer kriesengewinnler)

0 donalphonso 06.12.2012, 11:29 Uhr

Ich denke, das Grundproblem...

Ich denke, das Grundproblem beim Heizen sind die steigenden Wohnflächen und Zimmergrössen. Der Mensch selbst gibt ja auch Wärme ab (ungefähr 100 Watt), und wenn vier Leute am Abend auf 25 Quadratmetern sitzen und etwas tun, ist es ganz anders, als wenn einer auf der gleichen Fläche allein das TV-Gerät laufen lässt. Die Heizkosten sind also auch ein Nebeneffekt der Lebensumstände. Ich denke, wir kommen in eine Epoche, in der Wohnraum in guten Lagen mehr Prestige als ein Auto bedeutet. 3 Zimmer Altbau Küche Bad Gang Dachterasse für einen allein ist dann sowas wie der 911er des 21. Jahrhunderts.

0 donalphonso 06.12.2012, 11:31 Uhr

Javali, früher schickte man...

Javali, früher schickte man die Dienstboten zum Vorheizen vor, und für die war es ja auch nicht so schlimm, deren Zimmer hatten nur 6 Quadratmeter (für 2 Personen), da wurde es schnell warm.

Immobilien sind nicht...

Immobilien sind nicht dassselbe wie Tafelpapiere. Es ist Unsinn, wenn Neid und Gleichheitswahn die steuerliche Gleichsetzung von Häusern oder Äckern mit liquiden Mittel erzwingt. Falls Sie sich nicht doch noch der Liebe einer Frau versichern, geht das Erbe in die Winde. Sollten Sie aber Erben haben, dann wird es schwer, die Erbschaftssteuer anzusparen. Aufteilen? Klingt gerecht, verändert aber die Struktur und die Potenz zu Erhalt und Pflege. Beim Bauern ist es noch schlimmer. Zeige mir einer den Bauern im Westen, der, über bescheidene Lebenshaltungskosten und Erhaltungsinvestitionen hinaus, Jahr für Jahr 1 Prozent des Wertes seines Hofes erwirtschaftet! Wie soll er die Erbschaftststeuer in der Brüssel-Berlin-Karlsruher Republik zahlen? Verführen Sie mit Ihren alten Mauern zuerst den Kavallerie-Oberst und seinen Nachfolger im Amt, den Erhalt von Landwirtschaft, kleinen Firmen und alten Häusern nicht der "sozialen Gerechtigkeit" zu opfern. Wir wollen auch zukünftig Bilder von Trauben, Tomaten und eventuell chilis sehen.

0 donalphonso 06.12.2012, 11:36 Uhr

donna Laura, der Vermögende...

donna Laura, der Vermögende sext diese Leitungen gern mit Farbe auf, oder mit Messingwinkeln, da kann man durchaus etwas machen. Besonders beliebt sind alte Schalter, gern auch golden patiniert glänzend. It oozes old money, wie die Briten sagen. . Aber bei meinem Fallrohr sind Hopfen und Malz verloren.

0 The Great Artiste 06.12.2012, 12:02 Uhr

Gewinner oder Verlierer der...

Gewinner oder Verlierer der Umwälzung? Das Tragischste heute ist die Inkompetenz unserer Protagonisten, für einen kurzfristigen Vorteil blind in strukturelle Katastrophen hineinzulaufen, weil das Hirn leider nur über ein Schweineschwänzchen als Prozessor auf der Platine verfügte. Einmal rum und weg. . Gestern lief auf tagesschau24 so gegen Mitternacht, wo alle normalen Ratten schon längst im Bettchen sein müssen, um morgens um 7 fit auf die Autobahn zu kommen, um aus dem abzahlbaren Kleinstadthäuschen um halb Neun in der Grossstadt wieder munter am Start im Hamsterrad stramm zu stehen, ein Bericht über die Biosprit-Katastrophe. Wenn man den primären Landverlust durch Umwandlung von Regenwald in Palmöl-Plantagen einrechnet, ist gutes altes stinkiges Diesel immer noch das kleinere Desaster. . Aber für das ganze Bioblabla konnten sich mal wieder Politiker auf Kongressen aufplustern und Vorstände Weingüter in Bordeaux für die Ferien kaufen aus den Erlösen ihrer Aktienoptionen. . Kein Wunder, dass Griechenland in Europa die Korruptionshitparade anführt - in Deutschland ist das wahrscheinlich nur besser versteckt. . Irgendwie sitzt man auf seinen Privilegien (z.B. Zeit zu haben, hier zu kommentieren, oder auch das Thema vorgeben gedurft zu haben), pflegt seine Marotten und wartet auf den grossen Knall. Die Zeit zwischen Oktober 1929 und Januar 1933 dauerte ja auch ca. Dreieinhalb Jahre... . Ob es so schlimm kommt? Oder ob diese larmoyant-immer-noch-angenehme Siechtum des Spätkapitalismus sich durch weitere Taschenspielertricks a la CDS-Tote-Kuh-Milchfonds noch weiter verlängern lässt? . Schlimm ist, wenn so wenig Leute wirklich wissen, was in ihrem Leben kostbar ist. Die wie das Kasperle aufs Krokodil mit der Klatsche auf ihren Partner einprügeln, weil sie in ihm nur noch den fleischgewordenen Vorwurf der Aussenwelt wahrnehmen, nicht das geworden zu sein, was man sich als Kleinstadt-Napoleon oder Katharina die Grosse so vorgestellt hatte. . Wenn man sich mal vor Augen führt, wie ich an anderer Stelle schon mal schrieb, dass ein Mann, der ein König der Hochfinanz war, leicht Präsident Frankreichs hätte werden können, sich von seinem grottendummen Gehänge so das Hirn vernebeln lassen konnte, dass er sich zu einen gewaltsamen Übergriff auf ein Zimmermädchen hinreissen liess, um für einen erzwungenen Blow-J§b sein ganzes Leben in die Mülltonne zu treten. . Nicht nur, dass gewaltsam erzwungener Sex prinzipiell intolerabel ist, aber vor allem, dass ein Mann von seinem Überblick in weitaus komplexeren Sachverhalten nicht in der Lage war, sich in so einer simplen Situation einzubremsen. . Da wundert es dann weniger, dass ein paar Quadrathochzehn-Idioten von jugendlichen Amateurfussballspielern einen armem ehrenamtlichen Linienrichter tottreten wegen einer bescheuerten Flugbahn einer bekloppten Lederkugel. Die mit einem Chip versehen wahrscheinlich klüger wäre als so mancher Balltreter, der ihr mit stierem Blick hinterhertrampelt. . Oder dass in Ländern wie Indien gesunde Kinder zum Betteln von Peanuts verkrüppelt werden. . Und die ganze vehemente Neoreligiosität macht es nicht leichter, auf den langen Atem der Aufklärung zu vertrauen, wenn man liest, wie im von der Krise bsiher noch gehätschelten Deutschland ein richtig munteres Völkchen von Rechtsradikalen und Antisemiten ihr übel riechendes Süppchen kocht. . Dass ein ehemaliger SPD-Bürgermeister in (K)auschwitz bei Plauen die NSU-Terroristen für Widerstandskämpfer hält, ist dann auch keine grosse Meldung mehr wert. Dass der Kerl auch noch Püschel heisst, da bleibt einem trotzdem das Lachen im Hals stecken... . Und ganz übel ist, dass man sich bei den heutigen Möglichkeiten der Internetüberwachung schon zu überlegen anfängt, ob man sich selbst in Gefahr bringt, solche Meinungen selbst unter Pseudonym zu äussern. Wie das in fünf Jahren aussehen mag?

0 prince Matecki 06.12.2012, 12:04 Uhr

Hm, gut beobachtet, aber was...

Hm, gut beobachtet, aber was trieb meinen Urgroßvater, 1923, unmittelbar nachdem Westpreußen unanfechtbar polnisch gworden war, das alte Herrenhaus abzureißen und auf seine alten Tage als Dreiflügelanlage neu zu bauen, was er in drei Jahren auch "durchzog"? Fand er Zentralheizung und Warmwasserversorgung sowie funktionale Raumaufteilung doch besser als das alte Gemäuer der Vorfahren? Von dem gibt es - wegen des Kriegsverlustes sowohl des neuen Hauses als auch der vielen Unterlagen - nicht einmal mehr Fotografien. Der Neubau muss etwas "postmodern" bzw. pseudoklassizistisch gewesen sein, hat aber offensichtlich reichlich Verwandschaftsbesuch angelockt, der dann im Winter schon auch mal für 2 oder 3 Wochen blieb. Und es gab genug Zimmer, den Besuch (mit Diener und Mädchen und Kutscher) unterzubringen und sich nicht zu sehr auf die Nerven zu gehen. Nach dem Bau war das Familienvermögen stark verschlankt, aber das mag auch den Zeitläuften mit der Inflation in Deutschland ( Geld war in Deutschland angelegt, natürlich nicht in Polen oder Russland, egal ob Zarentum oder Räterepublik) und dem Steuerrecht im neuen Staat. Es wurden dann wohl auch einige Bilder verkauft, ein Wäldchen und was man in dergleichen Situationen so macht. Ende des 2. Weltkriegs ging das dann alles unter, tempi passati, den darauf gemünzten spruch meiner Mutter kann ich mangels p.c. hier nicht zitieren.

0 donna laura 06.12.2012, 12:04 Uhr

lieber don, hinsichtlich der...

lieber don, hinsichtlich der wärmeempfindung kommt es eindeutig darauf an, was man in den kleinen zimmern alles miteinander anstellt. umzingelnde eiseskälte jedoch lässt nicht nur das blut gefrieren. vermutlich wird man sich in den grossen bauhauszimmern zu *hüstel* tableaux hinreissen lassen müssen, zu denen man mehrere engagierte personen benötigt. man soll ja angeblich eh zusammenrücken und sich dem kontrollverlust und dem verlust jeglicher privatheitsbestrebungen ergeben, die zeiten seien ja entsprechend. ponader wird es freuen, so steht es zu vermuten. nun denn. . lieber melursus, sicherlich sind ihnen die stichworte niessbrauch und schenkung bekannt.

Ob die Umwälzung irgendwann...

Ob die Umwälzung irgendwann weiterzieht? Nach Asien vielleicht, wenn diese Region uns in einem Jahrzeht technologisch unübersehbar überholt haben wird? Dann gehören die alten Gemäuer wieder ganz den ortsfesten Schraten und dem Verfall.

Don, wenn Vermögensbesitzer,...

Don, wenn Vermögensbesitzer, die von ihrem Vermögen leben können, ernsthaft (!) anfangen zu jammern, sicha ls Verlierer zu sehen - wie Sie hier - reiche ich ihnen gerne ein Tempo, ein echtes Taschentuch wäre verschwendet. Gruss, Thorsten Haupts

0 Norddeutsche 06.12.2012, 12:51 Uhr

@gras: selbstverständlich...

@gras: selbstverständlich hilft Vieh - schaffen Sie sich einen großen Hund mit viel Unterwolle an, der kann schon mal das Bett vorheizen und vermag auch die Füße zu wärmen, wenn man auf dem Sofa liegt. Ansonsten empfehle ich, einfach einen Pullover/eine Strickjacke mehr zu tragen und die Heizung konstant auf Nachtschaltung laufen zu lassen. Dann kühlt es nicht aus und Stoßlüften zweimal am Tag reicht aus für angenehmes Raumklima. Oder aber Sie schaffen sich ein paar Rinder an und halten Sie im Vestibül. Erfahrungsbericht erwünscht!

0 astroklaus 06.12.2012, 12:52 Uhr

Fast OT: Die Methode, den...

Fast OT: Die Methode, den eiligen Modernismus auszusitzen und damit am Ende zu gewinnen - ist es nicht das, was in Bayern besser funktioniert als in anderen Bundesländern? So ähnlich stellt es sich doch beispielsweise auch bei einer weiß-blauen Motorradmarke dar (auch wenn die in Berlin produziert): als Anfang der 70er die Japaner mit immer neuen Technik-Gimmicks angriffen, bauten sie stur ihren Boxer weiter und sind heute weitaus erfolgreicher als die ehemaligen Big Four. Allerdings_1: Heute sind es die Bayern, die ihre Motorräder bis zur Sitzbank naht mit modernster Elektronik vollstopfen und nicht alle sind davon begeistert Allerdings_2: Die Briten haben damals dieselbe Linie gefahren wie die Bayern (bloß nichts ändern) und sind damit vollkommen untergegangen

Warmes Wasser aus der Wand und...

Warmes Wasser aus der Wand und Waerme mit dem Dreh aus dem Handgelenk. Es hat was - kostet aber die Atmosphaere. Frueher ging man in die Eckkneipe, da war s warm und lustig. Wenn man dann nach Hause kam, da war die Temperatur kein Problem.

Der Mensch im...

Der Mensch im Kühlschrank-Altbau gibt nicht nur Watt ab, sondern verbraucht auch Kalorien (dürfte figurbewusste Damen interessieren): "In einer Studie von Westerterp-Plantenga et al. 2002 wurden 9 freiwillige Probanden über 60 Stunden in einer Klimakammer jeweils zwei verschiedenen Temperaturen, einmal 16°C und 22°C ausgesetzt. Bei gleicher Bekleidung führte das Absenken der Umgebungstemperatur von 22°C auf 16°C zu einem um 5,7 Prozent höheren Energieumsatz. In absoluten Zahlen ausgedrückt: der Energieumsatz pro 24 Stunden stieg bei den jungen Männern von durchschnittlich 2915 kcal auf 3083 kcal. Die Differenz von 168 kcal entspricht in etwa dem Energiegehalt von einem Twix- oder einem Bounty-Schokoriegel (einen von zwei!)." . Jetzt müssen nur noch die Bountyriegel in Petit Fours umgerechnet werden...

Gewinner sind gelassen....

Gewinner sind gelassen.

Theodore Dalrymple schreibt...

Theodore Dalrymple schreibt zum Thema "The British". http://online.wsj.com/article/SB10001424052702304299304577349962803326778.html

@perfekt!57 Meine derzeitige...

@perfekt!57 Meine derzeitige Erfahrung mit dem Leben in Seecontainern: was es im Sommer zu heiss, ist es im Winter zu kalt. Man ist aber mobil, ein Kran, ein trailer und man ist unterwegs...

0 Helmut Weiß 06.12.2012, 13:13 Uhr

@ The Great Artiste Ich habe...

@ The Great Artiste Ich habe keine Probleme damit, hier mit Klarnamen aufzutreten. Manchmal besuchen mich sogar Leute, die ich kritisiert habe, und wir vertragen uns gut. Sie sind natürlich auch eingeladen. Vielleicht reden wir dann mal über die allgemeine deutsche Vedrossenheit. Ich trinke allerdings Weißwein. @ Don Ein restauriertes Baudenkmal wird auch durch Vermietung kaum rentabler. Verhinderte Porschefahrer stellen maßlose Ansprüche und treiben Vermieter vor sich her. Vor Jahren habe ich ein Baudenkmal gut verkauft und nun gewähre ich unzähligen Kiefern einen Lebensraum. Sie sind genügsam, verlangen keine Abrechnungen und den dynastischen Ansprüchen meiner Familie ist Genüge getan. Gruß H.W.

Dreifachverglasung empfehle...

Dreifachverglasung empfehle ich, morgens die Fenster ZWANZIG Minuten offenlassen, dann zumachen...

"wir kommen in eine Epoche, in...

"wir kommen in eine Epoche, in der Wohnraum in guten Lagen mehr Prestige als ein Auto bedeutet." Ich denke, da sind wir schon (außer ein paar allerletzte ADAC-Deppen). Zu dem Wohnraum in guten Lagen kommt dann noch: saubere Luft, sauberes Wasser und vor allem: RUHE! Aber das ist ja bei "guten Lagen" inbegriffen, resp. es macht eine "gute Lage" & den hohen Preis erst aus. . Als Teenager sind wir (doofe Kreuzberger Hinterhofkinder) manchmal nach Grunewald, Dahlem, Schlachtensee gefahren, und haben uns die Villen zwischen den Bäumen und Gärten angeschaut und geträumt: So wollen wir auch mal... Leider hatten wir alle Eltern, die seit Generationen ganz unten in der Hirarchie angesiedelt sind... und nix vererben konnten, geschweige denn: Immobilien, ha! Der Don jammert, das darf er auch mal. Aber das Niveau ist hoch. Kennt er die andere Seite? Das "unten"? Wohl kaum. Will man ihm ja auch nicht vorwerfen. Was kann jemand dafür, wer seine Eltern sind und was sie vererben? Aber er hat's nicht dabei gelassen, sondern darauf aufgebaut. Auch zu unserer Erbauung. Doch was soll's: in 15 Tagen geht ja die Welt unter (sagen die Eso-Deppen).

0 colorcraze 06.12.2012, 14:22 Uhr

Sehr schön, mal wieder eine...

Sehr schön, mal wieder eine Runde Erheiterung an vielen so-ähnlich-schon-mal-erlebten Details. Meine Fantasie entzünden ja vor allem die erwähnten Auf-Putz-Leitungen. Ich hatte sie bisher stets wandkonform angemalt, also mit der Zierlinie dort, wo sie auch an der Wand ist. Jetzt fällt mir ein, man könnte ja mal wieder ein wenig Centre-Pompidou-Mode betreiben, und sie knallrot streichen. Zu weißen Wänden. So als Retro-Techno. (Und für die Computerkabel vielleicht grüne Hüllen, gestrickt oder gehäkelt – Tischdecken hat man ja schon.). Original dürften sie aber meist diesen schauderhaften Crèmeton haben, in dem man in den 50ern gern Türen und sogar Decken strich (selbst bei Nichtrauchern), und der ab und an wieder aus der Versenkung geholt wird, allerdings gern mit einem abgedunkelten Rot zusammen. (Und dann war da noch die winzige schwarze Bakelit-Verteilerdose, an der die mit getränktem Papier ummantelten Drähte glühten, weil sie nie, nie, nie für Heizlüfter und Ölradiatoren in reichlicher Zahl gedacht worden war) 1720 ist eine Zeit, aus der ich eigentlich kein Gebäude näher kenne. Was heißt niedrige Decken – 1,80 oder 2,80? Und wie ist die typische Aufteilung? Daß man, wenn man das Haus wochenlang unbeheizt stehen läßt, mit Wasserrohrbrüchen zu rechnen hat, war indes schon seit Einbau der Wasserrohre immer so...

0 donna laura 06.12.2012, 14:53 Uhr

liebe Norddeutsche, eine...

liebe Norddeutsche, eine gewisse hinterhältigkeit mag man ihren so freundlich erteilten ratschlägen an gras nicht ganz abzusprechen, denn rinder, auch die mit den schönen langen wimpern, stellen eine ausgeprägte olfaktorische beeinträchtigung dar, zumal sie sich meistens überhaupt nicht zu benehmen wissen. und so ein hund stellt auch nicht immer eine erleichterung dar. die körpertemperatur ist eine höhere als beim menschen, und wenn sich das tier einmal daran gewöhnt hat, dass sie es gerne haben, wenn der auf ihren kalten füssen herumliegt, so werden sie ihn im hochsommer kaum verständlich machen können, dass es schön wäre, wenn er sich trollte. mittlerweile gibt es hier nur noch einen hund, der noch keinen sonderlichen olfaktorischen einfluss auf seine umwelt hat, der andere verschied friedlich nach einem langen hundeleben. aber letzterer wurde, auf den füssen breit ausgestreckt und damit die flucht effektiv verhindernd, etwas undicht mit dem alter, ganz so, wie es alten menschen auch zuweilen gelingen mag. je gemütlicher, desto p- [vorhang bitte, den dicken] . man sagt, es sei noch keiner erstunken, wohl aber erfroren. abwägungssache.

0 donna laura 06.12.2012, 14:57 Uhr

lieber TGA, ihr kasperle ist...

lieber TGA, ihr kasperle ist ja ganz lustig. prügeln wärmt.

0 Norddeutsche 06.12.2012, 15:25 Uhr

Liebe Donna Laura, ich mag...

Liebe Donna Laura, ich mag Ihren Zeilen entnehmen, daß Ihr alter Hund auch mit gewisser Undichtigkeit weiterhin auf Ihren Füßen liegen durfte. Bravo, das ist Tierliebe und so muß das Zusammenleben in der Familie auch sein. Daher verzichte ich im Sommer lieber auf die Decke, als den Hund zu vertreiben, aber pssst, erzählen Sie das niemals den bedauernswerten Menschen, die ohne tierische Familienmitglieder leben. Und Rinder riechen bei vernünftiger Haltung (Offenstall und Stroh) gar nicht so stark, bloß, ob gras sein Untergeschoß zum Offenstall umfunktionieren möchte, das weiß ich nicht. Als Landkind kann ich Ihnen versichern, die Menschen sind nicht gestorben, als sie noch Tür an Tür mit ihrem Vieh unter einem Dach lebten. Und wie herrlich warm es in einem Stall mit dampfenden Tieren im Winter sein kann... Bloß in der Stadt sehe ich da tatsächlich gewisse Probleme auf den biologischen Heizer zukommen, eventuell sind nicht alle Nachbarn tolerant.

0 Der Tiger 06.12.2012, 15:27 Uhr

Gegen kalte Betten hilft eine...

Gegen kalte Betten hilft eine (oder zwei) Wärmflaschen, die man 10 Minuten vorm schlafen gehen unter die Decke steckt. . Zum Thema selbst passt unser Haus nicht. Es ist weder von der einen noch von der anderen Seite des Parks, sondern ein 70 Jahre altes typisch niederländisches Royalreihenhaus. Bei den trendbewußten Neubewohner (meistens Expats) werden im Erdgeschoß die Wände eingerissen und es entsteht eine große Koch-Eß-TV-Wohnlandschaft. Gäste sind immer eingeladen, zuzuschauen, wenn die Soße anbrennt.

>niedrige Deckenhöhe. Die...

>niedrige Deckenhöhe. Die armen Verwandten mussten immer im Souterrain oder auf dem Dachboden leben, weil sie sich keine gerade Wände leisten konnten. Das führte dann zu dementsprechenden Deformationen. Seitdem wird die ärmere Verwandtschaft als "bucklig" bezeichnet. . Stimmts?

0 astroklaus 06.12.2012, 15:35 Uhr

Nun ja, in den dunnemals eher...

Nun ja, in den dunnemals eher schneereicheren Gegenden im Süden der Republik wurden Bauernhöfe traditionell nach der "Kaufhof"-Methode gebaut: alles unter einem Dach. Ob dabei nun der Heizeffekt im Vordergrund stand oder die Sicherstellung des laufenden Betriebes? Bei 2m Neuschnee draußen und nur einer, maximal zwei Feuerstellen im ganzen Hof wiegen die olfaktorischen Bedenken weniger schwer. Aber das erspart eben auch, das Heu über den verschneiten Hof zerren zu müssen; stattdessen kann man es einfach vom Heuboden in der ersten Etage (deshalb die Scheuneneinfahrt hinten oben auf der Hangseite) in den Stall hinunterwerfen. Weiter gibt es dann einerseits die Geschichten, daß man im Schwarzwald "schon immer" doppelte Fenster gehabt habe, andererseits die von der morgens steifgefrorenen Bettdecke und der Eisschicht auf der Waschschüssel, die man erst aufhacken mußte... Aber man konnte dann später richtig schön kaltgeräucherten Schinken genießen.

0 perfekt!57 06.12.2012, 15:41 Uhr

weshalb das begabte kind aber...

weshalb das begabte kind aber heute wirklich begabt ist: es erkennt sackgassen, wenn es sie sieht. darum wird es auch nicht berater, sondern gar nichts. außer glücklichvielleicht meistens. und muss auch deswegen gar nicht untätig sein. aber mit dem vater durch die hügel und schluchten des südlichen pyrinäenrandes toben vielleicht "mtb-mässig", das käme schon ganz gut. "life is a journey". aber "berater? was berater?" - denn es erlebt doch tagtäglich mit, wie die eltern mit umgehen. geräuschlos wird schnurlos der knopf gedrückt. "weg" nicht mal mehr gedacht. "my home is my castle!" - "and my privacy is my freedom" (oder hieß das "kingdom?")

0 perfekt!57 06.12.2012, 15:54 Uhr

und am allerschönsten lebte...

und am allerschönsten lebte es sich sowieso auf einer zurückgezogenen müllhalde. oder vor einer solchen. zumal, wenn sie "schrottplatz" hieße. oldtimerschrottplatz z.b.. also z.b. das kleine, nette, starke cabriolet mit dem heinz r. in den drehpausen immer von berlin ins engadin oder die dolomiten fuhr. sich erholen von der stadt. und von der leinwand. . und was die vielfalt heutzutage auch noch macht? na, sich aufsplittern. hier z.b. franz. wohnmobile bei sidi ifni, marokko. (und der franz. prolet kann sich sowas da nicht leisten. und das ein- oder andere westviertelhaus in der abseits gelegenen franz kleinstadt bleibt? unrenoviert.) (und unverkauft, denn solche schulden haben kaum markt) . wobei "leinwandmesser" war ja auch noch was anderes. http://www.tfk-berlin.de/docs/leinwandmesser.htm . und bittesehr auch weiterhin dringend keine geschichten á la "brandeins". und auch nichts über so leute, die daraus entsprungen sein könnten. (oder sollte man besser "entflohen" sagen?)

0 perfekt!57 06.12.2012, 16:01 Uhr

"Gewinner sind gelassen",...

"Gewinner sind gelassen", sagte der verlierer, oder? der solches nur vom hörensagen kannte? nein, gewinner sind wie arabische vollblüter, niemals gelassen, sondern immer auf dem sprung, scharren ständig nervös mit den vorderhufen im sand, machen alle welt um sich herum verrückt mit ihrem ständigen "wann gehts denn nun endlich los?-getue", dem niemals-abwarten, niemals-aufhören können, andauernder suche nach möglichkeit zum herausragenden (also erster an der ziellinie. nichts sonst. ganz oben bei dem pi (*g*) da ist gelassenheit? häufig meistens höchstens gut vorgetätuscht: und das ist gut so! und die besten wüssten das alles am meisten zu schätzen.)

0 donna laura 06.12.2012, 16:05 Uhr

lieber don, nun vö-, äh,...

lieber don, nun vö-, äh, zwitschern sie, von frauenverführung hinter alten mauern gar? ohne unterleib?

0 H-Kennzeichenfahrer 06.12.2012, 16:05 Uhr

Ich wohne gerne im nach dem...

Ich wohne gerne im nach dem Krieg halbwegs wieder zusammengeflickten Haus von vor der Jahrhundertwende und möchte nicht mit den neumodischen Quaderbauten "Wohnen im xy-Park", "Sonstwas-Höfe" tauschen. Die Elektrik ist teilweise abenteuerlich, die Fenster sind aus den 80ern, aber das Dach ist neu, oberste Geschoßdecke schon gedämmt bevor das von Behörden erfunden wurde. Das reicht. Und der Kachelofen ist die Wucht. Zentral in der Wohnung heizt er über ein einfaches Rohrsystem die ganze Wohnung. Klar macht das Arbeit, aber das ist ein ganz anderes Wärmegefühl. Meine Katze ist im Winter im buchstäblichen Sinne nicht vom Ofen wegzulocken. Der Vermieter wohnt im EG und gibt immer wieder freigiebig von seinem Holzvorrat. Er steht auf "Mischbefeuerung": Kohlebrikett für die Nacht, am Tag auf die Glut ein paar Brocken Holz von den Bäumen im Garten und dazu 20% Sperrmüll (aber kein IKEA-Dreck, nur "richtige" Möbel, die es nach Sperrmüllplan auf der Straße zu finden gilt...).

0 perfekt!57 06.12.2012, 16:09 Uhr

wobei wir erst gestern fremd...

wobei wir erst gestern fremd gingen, also ein irgendwie geartes einkaufszentrum ..., nun also denn. und also da gab's auch fernseher. wie nicht zu überhören. das spitzenmodell für 699,- mit einer diagonale von 1,2m wies einen stromverbrauch im kleingedruckten auf von "230 Watt im betrieb". ersetzte also mehr als zwei besucher? wenn man es reichlich laufen ließe?

Was mich am Weltuntergang (zu...

Was mich am Weltuntergang (zu 14:39) so stoert: Da passiert mir mal was ganz Dolles und kann es keinem mehr erzaehlen.

0 E.R.Langen 06.12.2012, 17:20 Uhr

Nochmal die Frage, diesmal in...

Nochmal die Frage, diesmal in schlichterer Form: Ist "Aluminum" ein Tippfehler oder ein neuartiges Material für Fahrräder?

Wir haben längere Zeit in...

Wir haben längere Zeit in einem Altbau in Lübeck gewohnt und es war herrlich. Alles nicht perfekt, aber mit Charme. Letzten Endes haben und die Heizkosten dazu bewogen ein Haus zu bauen. Ein Kontrastprogramm und was soll ich sagen, dieses Haus ist schon Geschichte, denn wir haben gemerkt, dass neu zwar schön ist und energetisch wertvoll,aber eben auch ohne Charme. So ist es jetzt ein 70er Jahre Bau, entkernt und bestens isoliert, mit Erdwärme und wir sind angekommen. Letzten Endes geht es meiner Meinung nach um das Gefühl zu Hause zu sein und das ist entscheidend. Hier eine Geschichte zum Thema (nichtkommerzieller Beitrag) - http://goodnewstoday.de/gute_nachrichten/2011/05/04/ein-herz-zwei-stadte-ludwigshafen-am-rhein-und-berlin/

0 Clemens Koch 06.12.2012, 18:02 Uhr

Geschickt mit Argumenten...

Geschickt mit Argumenten jonglieren? ... "Was man heute an Kreuz.net verachtet, war vor 50 Jahren gelebter Konsens der Gesamtgesellschaft, wie all die Jahrhunderte davor." Oder doch eher nicht? Ein Friedrich der Große (wie alle Adeligen seiner Zeit) wäre doch sehr erstaunt über die Forderung, er sollte sich Moralvorstellungen (gar bürgerlichen) unterwerfen - und ebenso über einen Begriff von "Gesamtgesellschaft". Der Bourgeois 100 Jahre später ließ ganz sicher keine sich bietende Affäre aus, wenn auch gern etwas außerhalb wie z.B. Paris oder Capri ... Die Vorstellung, die Moralvorstellungen einer klein- mittelbürgerlichen Schicht wären tonangebend über Jahrhunderte und unverändert bis zur Sexuellen Revolution ist doch reichlich absurd. Ansonsten natürlich wieder ein sehr interessanter Text. Vielen Dank.

0 Clemens Koch 06.12.2012, 18:10 Uhr

Geschickt mit Argumenten...

Geschickt mit Argumenten jonglieren? ... "Was man heute an Kreuz.net verachtet, war vor 50 Jahren gelebter Konsens der Gesamtgesellschaft, wie all die Jahrhunderte davor." Oder doch eher nicht? Ein Friedrich der Große (wie alle Adeligen seiner Zeit) wäre doch sehr erstaunt über die Forderung er sollte sich Moralvorstellungen (gar bürgerlichen) unterwerfen - und ebenso über einen Begriff von "Gesamtgesellschaft". Der Bourgeois 100 Jahre später ließ ganz sicher keine sich bietende Affäre aus, wenn auch gern etwas außerhalb wie z.B. Paris oder Capri ... Die Vorstellung, die Moralvorstellung einer klein- mittelbürgerlichen Schicht wären tonangebend über Jahrhunderte und unverändert bis zur Sexuellen Revolution ist doch reichlich absurd. Ansonsten natürlich wieder ein sehr interessanter Text. Vielen Dank.

0 Der Tiger 06.12.2012, 19:21 Uhr

@Jeeves – Auch Dahlemer...

@Jeeves – Auch Dahlemer haben erfahren was es heißt, wenn “der ganze Clan in einem Raum schlief”. Mein Vater wuchs in Dahlem in einer der dortigen Villen auf. Aber als ich geboren wurde, hatten meine Eltern nur ein nicht sehr großes Zimmer, zum Schlafen und Wohnen. Das war 1949 Standard. Jede Familie, die damals in Kronberg Quartier zugewiesen bekam, bekam ein Zimmer, ob alteingesessene, aus Frankfurt Ausgebombte oder Flüchtling. Mein Großvater (mütterlicher Seite) allerdings hatte lokale Beziehungen. Obwohl ihn die Amis einem Entnazifizierungsverfahren unterworfen hatten, weil er als Schulbuchverleger Bücher verlegt hatte, die nazifreundlich waren (andere hätte er allerdings auch gar nicht verkaufen können), durfte er sein eigenes (kleines) Schlafzimmer in Kronberg behalten.

Werter Don, wenn ein Mensch...

Werter Don, wenn ein Mensch tatsaechlich 100 W abstrahlte (mir erscheint das etwas hoch), dann wuerde er ein perfekt isoliertes 25 qm-Zimmer um ziemlich genau 1 K alle drei Stunden erwaermen. Allerdings waere ein perfekt isoliertes Zimmer wohl gar nicht erst so ausgekuehlt. Falls Sie noch genuegend 100 W-Gluehbirnen gebunkert haben, koennen Sie die ja demnaechst mit "intelligentem Strohmzaehler" als low-tech-Nachtspeicherheizung verwenden (ausser im Schlafzimmer, da waere das Licht vielleicht stoerend - auch Eroberungen wollen mal im Dunkeln schlafen). . Was die Leibesfuelle der Erfolgreichen angeht, so sind wir in den letzten Jahrzehnten doch lediglich zum Koerperideal der Antike (mit leichtem Hang nach Sparta) zurueckgekehrt. Rerenaissance!

0 donalphonso 06.12.2012, 20:59 Uhr

Das ist altes, unnützes...

Das ist altes, unnützes Studienwissen, als es um die Frage ging. wie das im Mittelalter mit dem Hezen war; ein Schlafsaal kann im Kloster sehr gross sein und da wundert man sich schon, wie man das warm bekommen hat. Das war jedenfalls die Ansage der Forscher in Fontenay. Nach deren Untersuchungen war es mit engen Holzstellagen und Vorhängen wärmer, als es mit einem Kamin hätte werden können. Aber wie da die Luft war, ist eine andere Frage.

0 donalphonso 06.12.2012, 21:08 Uhr

Clemens Koch, es in Frankreih...

Clemens Koch, es in Frankreih dazerte es bis zur französischen Revolution, bis man die Todesstrafe für solche Handlungen abgeschafft hat. In England gab es die letzte Hinrichtung dafür im Jahre 1835. Natürlich kam der Adel dabei mit seinen Möglichkeiten besser weg, aber wenn man Pech hatte, gab es dafür sehr unerquickliche Strafen.

Der Link auf Ihren...

Der Link auf Ihren Twitter-Account hat mich schwer erschüttert. Bisher hielt sich bei mir die Annahme, dass jemand der Texte wie die Ihren verfasst, keine Kurzbotschaften auf 160 Zeichen verschickt. Obwohl ich Ihrer Aufforderung zum lesen zusammenhanglos hingeworfener Satzbrocken nicht nachzukommen gedenke, bitte ich an dieser Stelle um Aufklärung, aus welchem Grunde Menschen Twitter benutzen und wieso gerade das? Es gibt ja ausreichend Medien, in denen Menschen ihre Gedanken in die Welt rufen können, warum benutzt man dann eines, welches einem zwingt diese Gedanken auf wenige Worte herunterzubrechen? Möglicherweise bereitet dies dem Journalisten auch nicht mehr Kopfzerbrechen, als wenn er ein Thema hat, welches eigentlich nicht zu vieler Worte bedarf, er es aber für die standardisierte Länge seiner Blogbeiträge noch mit Worten anreichern muss um in das Schema zu passen (den Zaunspfahl habe ich nur kurz aufgehoben und wieder hingelegt, es kommt mir als Leser hier selten so vor). Zusammengefasst und twittertauglich formuliert: Was genau ist der (Mehr)wert den Twitter gegenüber all den anderen Formen der Kommunikation im Internet bietet?

@T.I.M. / Don Bezüglich der...

@T.I.M. / Don Bezüglich der 100 Watt - die kann man annehmen, wenn mindestens leichte Tätigkeiten verrichtet werden. Für die Menschen im Ruhezustand wurde früher bei der Eisenbahn ca. 80 Watt gelehrt. Und tatsächlich funktioniert das auch, wenn ein Eisenbahnwagen z.B. wirklich zu 100 % ausgelastet ist, beschwert sich nach 30 Minuten fahrt keiner mehr über mangelhafte Beheizung, selbst wenn selbige vollständig ausgefallen ist (natürlich nicht mehr bei -20 Grad außerhalb des Wagens, aber bei 5 Grad Außentemperatur geht das schon).

0 donalphonso 06.12.2012, 21:31 Uhr

Der Twitteraccount hat mich...

Der Twitteraccount hat mich auch überrascht - er wurde nämlich vor ewig langen Jahren eingerichtet, ohne mir ein Wort zu sagen, und dann nicht weiter gepflegt. Eigentlich sollte man so etwas dicht machen, weil es so nichts bringt. Aber statt dessen habe ich mir gedacht, ich probiere es mal, und wenn es nicht taugt, dann lasse ich es halt bleiben. Ich bitte mir das nachzusehen, ich bin da auch noch in der Versuchsphase, und auch das Bloggen musste ich erst lernen. Ich habe also keine Ahnung, ob es etwas bringt. Vielleicht nur ein Tortenbild am Tag? Man wird sehen.

0 donna laura 06.12.2012, 21:34 Uhr

lieber don, sehr gerne springe...

lieber don, sehr gerne springe ich ihnen bei, und muss Clemens Koch ein wenig tadeln; kleine irrtümer aber sind nicht so schlimm. . allerdings gab es dafür äusserst empfindliche strafen. so konnte ein ehemann seinem konkurrenten durchaus einen platz bei den kastelruther domspatzen besorgen. . im decamerone hat sich eine dame zwar herauswinden können, weil sie ihrem gatten nichts wegnahm, ausser einem stückchen ehre vielleicht, aber was ist schon ehre im vergleich zu einem menschenleben; man verhandelte vor gericht über ein gesetz, das allein den armen weibern zwang auferlegt, obwohl sie doch weit besser als die männer mehreren zugleich zu genügen imstande sind: sechster tag, siebente geschichte. in der tat und nicht unvermutet meine lieblingsgeschichte.

0 Rueckkanal 06.12.2012, 21:35 Uhr

Hauptsache es gibt Internet...

Hauptsache es gibt Internet mit voll fettem Upload? Ich muß das Wohnzimmer meines Nachbarn/Konkurrenten/Parteifeindes unbedingt in HD sehen und seine Privatgespräche in Dolby-Sourround-Stereo hören können! Notfalls mittels durchreichen über einen Peer-to-Peer-WLAN bis zum nächsten Anschluß mit VDSL-Upload (5-10MBit/s)! Ohne VoIP Flatrate sind SPAM-FAXE oder Anrufe zum lahmlegen von BKA oder NATO per DDOS zu teuer! http://hothardware.com/News/Verizon-Patent-Helps-Deliver-Relevant-Ads-By-Eavesdropping-Conversations/ Orwells 1984 gets real –Hackers Dream / a Nightmare regarding privacy: Gesture Controlled instead of Remote Control -> can not deactivate built in Cam. WIFI Internet -> can not control Internet Connection unplugging “Intenet-cable” (group of such devices could use internet of neighbour or build up a mesh peer to peer till next open wlan with internet connect is found). Channel Videodat Upgradeable -> Hidden hacker Firmware Features can be activated gloabally by special SMS-Videotext-Chat- Sequences even if Internet is supervised for suspicious packages) That is what hey called the EMP the special Signal that avtivates/deactivates Thing in case of military attack. http://www.abendblatt.de/kultur-live/article183567/Chat-im-Videotext-Der-Zensor-liest-mit.html http://www.youtube.com/watch?v=qZdsBoAcpN8&noredirect=1 http://www.xbox.com/de-DE/Kinect

0 donalphonso 06.12.2012, 21:38 Uhr

Raoul, bei mir ist es halt so:...

Raoul, bei mir ist es halt so: Ohne dieses Haus könnte ich nicht sein, und wenn ich den ganzen Winter im Mantel schlafen müsste. Dieses und kein anderes. Und das war es auch schon, als es überhaupt nicht schick war, in der Altstadt zu wohnen (ich bin seit über 20 Jahren hier). . E.R.Langen, Tippfehler, ganz klar.

0 donalphonso 06.12.2012, 21:40 Uhr

perfekt!57, die 230 Watt sind...

perfekt!57, die 230 Watt sind die maximale Energieaufnahme, aber die Frage ist, in welcher Form sie abgestrahlt wird. Das ist vermutlich viel Licht und nicht zwingend Wärme.

0 donalphonso 06.12.2012, 21:43 Uhr

Rückkanal, meine Gemälde...

Rückkanal, meine Gemälde muss man nicht ausforschen, die landen alle irgendwann im Blog, und ansonsten ist mein Dasein eher fad, um es höflich zu sagen. Spannend wird es erst draussen und wenn ich mich im Konzert zu Tode lästere.

0 diktionaftis 06.12.2012, 21:50 Uhr

her vlrich von liechtenstein...

her vlrich von liechtenstein dichtete vor vielen Jahren diese Zeilen: . Warnet iuch gar, junge und alde, gein dem winder: des ist zît. (...) Für sîn stürmen, für sîn slîchen, für sîn ungefüege drô, sul wir in die stuben wîchen, dâ mit wîben wesen frô. ---- Da nicht alle diese altethümliche Sprache verstehen - hier die Übersetzung: . Hütet euch doch, Junge und Alte, vor dem Winter, es ist Zeit! (...) Gegen sein Stürmen und sein Schleichen und die ungestüme Drohung sollen wir in die Stuben gehen, und mit Frauen fröhlich sein. . Ja, genau. Die waren gar nicht so blöd, die Altvordern ... . http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/cpg848/0469

0 donalphonso 06.12.2012, 21:52 Uhr

H-Kennzeichenfahrer, dazu habe...

H-Kennzeichenfahrer, dazu habe ich ein Katzenbild vom Kachelofen meiner Eltern: . http://t.co/CQ6DVa6h . Ich frage mich, wenn sie dann immer so erfroren dreinschauen, solange der Ofen nicht befeuert wird, wie sie eigentlich existiert haben, als es das nicht gab.

0 Clemens Koch 06.12.2012, 21:53 Uhr

@ Don e Donna Wir schreiben...

@ Don e Donna Wir schreiben irgend ein Jahr vor der franz. Revolution. Ich, irgendein Louis von Gottes Gnaden treibe es grad mit drei Lakaien. Dann überrascht ihr uns. Was wollt ihr tun? Die Polizei rufen? Besser ihr macht mit. Sonst: Kopf ab! Aber nicht meiner^^

0 donalphonso 06.12.2012, 22:04 Uhr

Die Louise 14, 15 und 16...

Die Louise 14, 15 und 16 hatten es mehr mit Frauen. Es gab einen Fall, in dem auch Voltaire involviert war, da half dem jungen Adligen auch ein Aufschfrei der franzöischen Öffentlichkeit nicht, als man ihn unter anderem wegen Sodomie hinrichtete. Man schaut zu sehr auf die absolute Spitze der Gesellschaft, gleich darunter hatte es sich schnell mit den Valmonts, und Diderot - selbst Adliger - landete wegen solcher Texte nicht umsonst im Gefängis.In der Provinz muss das alles nochmal erheblich unerbaulicher gewesen sein, was man so liest.

0 donalphonso 06.12.2012, 22:05 Uhr

(aber natürlich gefällt mir...

(aber natürlich gefällt mir auch die Vorstellung besser, damals sei es drunter und drüber wie in den indiskreten Schatzkästchen gegangen)

0 donna laura 06.12.2012, 22:05 Uhr

drei lakaien, sagen sie? wie...

drei lakaien, sagen sie? wie sehen sie aus? riechen sie gut und sind sie geschickt?

0 donna laura 06.12.2012, 22:16 Uhr

man landete damals...

man landete damals regelmässig im gefängnis, und nur ein wenig zuwendung in form klingender münzen verhalf zu einem offenen türchen. derweil erledigte hinter dicken mauern mancher adlige nicht unbedingt frierend, doch heimlich seine korrespondenz und konnte aufgrund der dräuenden langeweile und der daraus resultierenden schaffenskraft noch mehr, nun ja, unheil anrichten. schreiben war nun auch nicht unbedingt gesundheitsförderlich; und dies nicht unbedingt wegen des schummrigen lichtes.

Naja, es gibt da so Geruechte...

Naja, es gibt da so Geruechte ueber Molière und froehliche Feste auf Chambord. Auch die Jugendfreundschaft von L.XIV mit M. war wohl nicht so Ohne. In dem Alter, man vergesse nicht den aestethischen Aspekt, ist sowas durchaus geduldet gewesen, sogar gerne gesehen. Eine amusante Abweichung. Mehr nicht. . Wie in allen anderen Faellen auch galt das Prinzip des 11ten Gebotes: Lass dich nicht erwischen. . Wie sagte der von mir sehr verehrte Karl Lagerfeld? Ab einem gewissen Alter darf Sex kein Thema mehr sein. Der Mann ist Aesthet. Vermutlich weiss er besser als so manch anderer, wie man alle Arten von Sex unter genau diesen Gesichtspunkt bewerten soll. . Oder mit Schwejk zu sprechen: Er verdreht dabei die Augen wie ein Kater, der ins Futter scheisst.

Nix Tippfehler....

Nix Tippfehler.

0 diktionaftis 06.12.2012, 22:32 Uhr

Da fällt mir etwas ein ......

Da fällt mir etwas ein ... aus dem diskret behüteten Schatzkästlein des J. W. v. Goethe - über Venedig: . "In dem engsten der Gäßchen, es drängte sich kaum durch die Mauern, Saß mir ein Mädchen im Weg, als ich Venedig durchlief. Sie war reizend, der Ort, ich ließ mich Fremder verführen, Ach, ein weiter Kanal tat sich dem Forschenden auf! Hättest du Mädchen wie deine Kanäle, Venedig, und F... Wie die Gäßchen in dir, wärst du die herrlichste Stadt." .

0 donna laura 06.12.2012, 22:54 Uhr

"ab einem gewissen alter darf...

"ab einem gewissen alter darf sex kein thema mehr sein" - hm, cher Filou, eventuell ist der mann nicht nur ästhet, sondern hat auch noch ein wenig altersbedingtes pech, daher wohl die säuerlichkeit, nachdem er das meiste ihm genehme durch haben dürfte. immerhin wird er wohl hoffentlich haben. . ganz im gegensatz zu den heutzutage wirklich befreiten, denen zumindest keine strafrechtliche verfolgung drohen dürfte, im regelfall. da wundert man sich über züchtigkeit. . aber was wühlt man verbal in der unterhose dieses ehrwürdigen herrn. das gehört sich partout nicht. non. . vom ästhetischen standpunkt aus, ist eigentlich nur wenig möglich, ausser mancher bdsm, eine ganz eigene variantenspannbreite. gewiss ist wegen ästhetischer, auch anderweitiger, hier nicht darzulegender belange sodomie (nein, nicht tierliebe) auch solcherart verpönt, aber auch deswegen, weil man der damaligen unvermeidlichkeit des lebenschenkens lediglich mit tradiertem wissen einigermassen aus dem weg zu gehen versuchte. pervers nannte man das.

Jetzt frage ich mich gerade:...

Jetzt frage ich mich gerade: wie kommen wir eigentlich von kalten, feuchten Altbauten aufs bumsen? Weil es immer und ueberall an Erotik mangelt, fern koerperlicher Begierden. Nur das Vergnuegen am Dasein des Anderen sollte eigentlich zaehlen. Jeder Spiesser kommt doch nur aufs Geld. . Ab 0.42: http://www.youtube.com/watch?v=CzCyeKMfgmE

@ Norddeutsche: Hund,...

@ Norddeutsche: Hund, Pullover, Strickjacke? Nun, das hiesse dann schlicht Benehmen passend zum Baujahr. . Zur Verdeutlichung ein Photo einer Pariser Theaterauffuehrung, ca. 1937: http://einestages.spiegel.de/hund-images/2012/11/20/50/d318e1fc6389653122924b07d0f35af4_image_document_xxl.jpg . Pullover, Strickjacke? hat das nicht letzten Winter der Herr Sarrazin vorgeschlagen? . Und alle waren empoert...

@Filou 17:09 Sie koennen Ihr...

@Filou 17:09 Sie koennen Ihr Weltuntergangserlebnis nicht mit Anderen besprechen? Denken Sie wie wir Amerikaner: Die Welt geht unter. Wie kann ich davon profitieren?

0 Tyler Durden Volland 07.12.2012, 08:51 Uhr

Tja, solche Sorgen haben wir...

Tja, solche Sorgen haben wir hier nicht. Ausgerechnet während des Lesens eines Blogs zu Altbauten wackelte hier um 17.30 Ortszeit mal wieder die Erde, es war das Heftigste seit dem 11/3. Zunächst dachte ich allerdings, dass mich mein Gleichgwichtssinn verlassen habe, als ich das mit Dons Twitter Account las.... manche Menschen sind einfach völlig schamlos :-) Hier geht doch nichts über ein Haus auf Holzbasis, das schwingt so richtig schön im Takt mit. Noch nicht mal der Computer Monitor kam in grosse Schwankung, er wackelte einfach mit. Meine Glotze wackelt zwar auch, aber wenigsten sagt sie mir, dass es wieder im einschlägig vorgeschädigten Gebiet war. Da liegen ja noch teliche hundert abgebrannte Brennstäbe im 4. Stock eines Gebäudes, bei dem die unteren drei fehlen. Hier sind übrigens in 9 Tagen Wahlen und gewinnen wird die Partei, die als erstes die AKWs wieder anwerfen wird. Naja, wenigstens gibts hier keine Merkel und keine Steinbrück, hier sind alle korrupt, da fällt keiner auf. Also wer sichs anschauen will, 7,3 allerdings 34 km tief, kann das hier tun: http://earthquake.usgs.gov/earthquakes/recenteqsww/Maps/10/140_35.php

Sie gucken von oben auf ihr...

Sie gucken von oben auf ihr putziges Stadtmodell, schieben Klötzchen hin und her, bis sie sich eine Art Lego-Menschen-Zoo gebastelt haben. Die „menschliche Perspektive“ ist i h r Blick von oben. Architekten und Stadtplaner gehören auch zu denen, die das „Klima“ versauen. Ganz selten sind sie noch Baumeister im Sinne des Wortes. Sie orientieren sich heute eher an Modeblättchen der Branche. Das coole Gebäude bei dem es ihnen kalt den Rücken runterläuft, gewinnt den ersten Preis. . „Nachhaltigkeit“ (Holzbau!) mutiert bereits zu einem Unwort. Dreck wirkt auch nachhaltig. . Bauherr – ist ein ebenso altmodischer Begriff. Anleger/Makler/Banker – so geht der moderne Slang. Deswegen regt das Wort „Bau-Sünden“ keinen mehr so recht auf. Sünden sind hip. Nur alte Apostel leiden. Doch in dem wir dem Vergangenem nachtrauern, stellen wir fest, dass wir es sind, die aus der Zeit fallen. Nur muss man beim ständigem updaten aufpassen, ob alles noch auf die Festplatte passt. Wir sind misstrauisch. Das macht müde. . Lüften hilft auch hier.

0 prince Matecki 07.12.2012, 09:09 Uhr

Nunja, der oben bereits...

Nunja, der oben bereits zitierte französische Hof besonders Louis XIV mass da durchaus mit zweierlei Maß. Historische Primärquelle: die Briefe der Lieselotte von der Pfalz, verehelichte Orléans, die sich oft genug darüber echauffiert dass ihr Mann "nur die Kerls mag". Da gab es natürlich kein Verfahren, kein Gericht, kein Urteil. Die kleine schlappe Rache der Juristen wie des entmachteten Hofadels ist aber gut beschrieben von Saint-Simon in seiner Wiedergabe der Sitzung des Thronrates nach dem Tod des 14 Luigi, als das "Parlement de Paris" das Testament kassiert, die Vormundschaft für den Nachfolger anders geregelt wird und die unbeliebten Favoritinnen und Favoriten in erträgliche Wüsten geschickt wurden.

0 donalphonso 07.12.2012, 09:20 Uhr

#terremoto MW:7.3 2012-12-07...

#terremoto MW:7.3 2012-12-07 08:18:20 UTC Lat=37.71 Lon=144.63 Prof=33.0Km Prov=Off east coast of Honshu, Japan . Das hier? Klingt nicht gut. . prince Matecki, das dürfte so eine Art "don't ask don't tell" Geschichte gewesen sein. Die Tullerien uzum Beispiel waren bekannt für ihre besonderen Besucher, und da gab es auch eine Sittenpolizei. Vielleicht ist es wie heute mit der Bankenkriminalität: Wenn keiner draufkommt, merkt es keiner, wenn man gut vernetzt ist, landet der Denunziant sogar in der Psychiatrie und nur, wenn man es zu toll treibt, gibt es Reaktionen, aber die sind für einen Dieb bei Banken natürlich anders als bei den Dieben der Banken. (Libor, Subprime, CDOs etc.)

0 donalphonso 07.12.2012, 09:23 Uhr

(Wobei man sagen muss:...

(Wobei man sagen muss: Verursacher von Staatspleiten gingen auch damals schon meist straffrei aus. http://de.wikipedia.org/wiki/Mississippi-Spekulation)

0 prince Matecki 07.12.2012, 09:45 Uhr

Verehrter Don, nicht zuletzt...

Verehrter Don, nicht zuletzt die Grundregel der Intrige an absoluten Fürstenhöfen: wisse immer etwas über die Laster deiner Feinde, zur gefälligen Verwendung wenn sie es zu dolle treiben.

0 Châtelaine 07.12.2012, 09:51 Uhr

Fürs kalte Schalfzimmer...

Fürs kalte Schalfzimmer empfehle ich, neben einer großen und schweren Daunendecke, die ehemals selbstverständliche Schlafmütze (kann im Winter auch gerne aus Kaschmirwolle sein) und unter dem Bettlaken ganz fortschrittlich die elektrische Heizdecke zum Vorwärmen. Steingutflaschen mit heissem Wasser tun es auch, man kann sie aber nicht abschalten wenn es zu warm wird. Mein Haus von 1720 hat über vier Meter Deckenhöhe und Fenster in der Größe von Geschäftsauslagen - jeder Raum, den man zusätzlich zu beheizen versucht, kostet künftig vermutlich irgendeinen Südsee-Inselstaat sein Territorium.

0 E.R.Langen 07.12.2012, 09:58 Uhr

Mir wärs zu riskant, ein Rad...

Mir wärs zu riskant, ein Rad zu fahren, das einer gebaut hat, der die Nachlässigkeit von Tippfehlern besitzt. . Im Ernst, mein lieber Don, bei "Aluminum" ist alles möglich, nicht nur Material- und Verarbeitungsfehler! . Und - schwupps - gehen Sie wieder über den Lenker. Das wäre nicht schön.

0 Foersterliesel 07.12.2012, 10:00 Uhr

Die Lektüre der Saint-Simons...

Die Lektüre der Saint-Simons (auch die des Utopisten) lohnt; ein Hund mit seiner etwas höheren Körpertemperatur im Bett ist gute Tradition; im Sommer ist es den Hunden dafür aber zu warm, da ziehen sie ihren Korb und tagsüber kühle geflieste Böden vor. Die meisten Hunde hundeln übrigens nicht, lediglich wasserfeste Langhaarrassen mit starker Haartalgproduktion (Neufundländer, Berner Sennhund etc).

0 donna laura 07.12.2012, 11:04 Uhr

cher Filou, nun, ich denke,...

cher Filou, nun, ich denke, die "koerperliche[n] Begierden" sind so fern doch nicht, sie schlummern an schönsten orten und wachen ab und an, also mehrfach am tag, auf und nerven mit ihren ansprüchen, sie stören den tagesablauf und den lieben frieden. erotik (mithin nicht das, was es in den shops zu kaufen gibt) im alltag wird zuweilen als deplaciert angesehen, eben gerade so, als ob sie zum sofortigen handeln zwänge... . wie man von rohren auf sex kommt, weiss ich auch nicht, cher Filou. der hochgeschätzte gastgeber klempnert gern, und er könne durchaus auch rohre verlegen, bietet er im grünen salon sein umfangreiches können feil. . nebenbei gesprochen, flötet er im titel und andernorts gleichwohl von verführung, doch hier serviert er der lieben runde lediglich dicke mauern (so mancher mitlesende seufzt sicherlich: wenn die dicken mauern noch löcher hätten, und nicht so furchtbar dick wären...).

0 donna laura 07.12.2012, 11:32 Uhr

lieber prince Matecki, und so...

lieber prince Matecki, und so wird es heute wieder gehalten. die geschichte - ein kreislauf. . liebe Foersterliesel, wie bereits mediensegler in die runde einen gewissen begriff, den zu wiederholen es sich für eine dame kaum schicken dürfte, warf, so müssen hunde im bett tatsächlich tradition sein. *hüstel*. und, bitte, was heisst, die meisten hunde hundelten nicht? so vögeln vögel doch auch?

0 Der Tiger 07.12.2012, 11:45 Uhr

@Prinz Matecki – die...

@Prinz Matecki – die Konsequenz ist: in gewissen Situationen kann man sich keinen Kompromiss leisten (Laster sowieso nicht).

Liebe Laura, pardon, bin im...

Liebe Laura, pardon, bin im Druck, daher nur kurz: Ich meinte Erotik im allerweitesten Sinn: die laechelnde Freude an Subjekt und Objekt. Ich muss nicht jedes Maedchen das mir gefaellt in die Kiste zerren; es reicht wenn es um mich ist. Ihren Freund allerdings darf es am Fahrradstaender zum Aufpassen zuruecklassen. Isjaauchnguteswerk, noe?

E.R.Langen: Ermüdungsbrüche...

E.R.Langen: Ermüdungsbrüche wohin man schaut. :-) . Gar viele wissen nicht, dass der höherwertige (edlere) Stahl den minderwertigen (unedlen) frisst. Wie im richtigen Leben!

0 donalphonso 07.12.2012, 13:01 Uhr

Morsch und müde passt zu mir....

Morsch und müde passt zu mir.

Ich mag Open-Plan...

Ich mag Open-Plan (kitchen-dining-sitting areas all-in-one) NICHT.

0 The Great Artiste 07.12.2012, 13:20 Uhr

Wie immer, wenn es um das...

Wie immer, wenn es um das Thema geht, muss ich raus in die feindliche, verschneite Welt...

0 Der Tiger 07.12.2012, 13:53 Uhr

Sehr verehrter Don! Um diese...

Sehr verehrter Don! Um diese Jahreszeit fühlt man sich leicht morsch und müde. Es hilft, sich daran zu erinnern, dass das alles nur Chemie ist und dass diese Gefühle nur wegen irgendwelcher fehlenden Glückshormone im Hinterkopf entstehen, die wegen des mangelnden Sonnenlichts nicht in ausreichendem Maß produziert werden. . Arbeit ist eine ganz gute Medizin – selbst wenn man dafür nicht bezahlt wird. (Aber wahrscheinlich ist das dann nicht “Arbeit” im Sinne der SPD oder der Dame von Leyen; und außerdem auch noch politisch unkorrekt, weil man gewählten Politikern die Arbeit wegnimmt – was allerdings nicht strafbar ist.)

0 donna laura 07.12.2012, 13:54 Uhr

cher Filou, da sind wir uns...

cher Filou, da sind wir uns einig. deplaciert ist das ganze m.e. in keiner weise, sondern sorgt für die angenehmsten verwicklungen; für manche jedoch scheint dies wie stress: handlungsaufruf, hormonschrei, hirnvernebelung.

0 E.R.Langen 07.12.2012, 15:02 Uhr

Was geht vor in I? Klingt...

Was geht vor in I? Klingt gefährlich, schlimmer als Aluminum noch!

0 diktionaftis 07.12.2012, 15:10 Uhr

Da hat ein reicher Russe ein...

Da hat ein reicher Russe ein Schloss bei Bordeaux gekauft, wollte ein bisschen renovieren lassen - und *Schwupp* war das Ding abgerissen. Ein Versehen. So kann's gehen ... . http://www.directmatin.fr/culture/2012-11-30/un-chateau-rase-par-erreur-en-gironde-261168

Noch einmal für Sie zum...

Noch einmal für Sie zum freundlichen Mitmeiseln, liebe/r E.R.Langen: Die Schreibweise Aluminum ist zwar seltener, aber genauso korrekt.

0 E.R.Binvonhier 07.12.2012, 16:06 Uhr

@ Filou 06.Dezember 2012;...

@ Filou 06.Dezember 2012; 23.28 Ihre Verehrung für Karl Lagerfeld zum Trotz: Der Beitrag ist mit " Geschickt mit alten Mauern verführen" überschrieben und nachdenkenswert.

0 E.R.Binvonhier 07.12.2012, 16:24 Uhr

@ prince Matecki, da muss die...

@ prince Matecki, da muss die alte Welt sich maechtig anstrengen, wenn sie in der postmateriellen Welt an der Macht bleiben will. . Es gilt eine Liste der virtuellen Laster zu erstellen.

0 E.R.Langen 07.12.2012, 17:07 Uhr

Fritz_, nähme ich weniger...

Fritz_, nähme ich weniger Opum, hätte ichs verstanden.

Alore, ich waas net, wie des...

Alore, ich waas net, wie des der Don hinkriegt: ich kann nicht mit alten Mauern verführen. Nada. Zumindest nicht auftragsmäßig. . Der Don muss das irgendwie frauen-erotisch gemeint haben :-) - meine Münchner Rohrverleger sind so satt, dass sie sich Blattgold in ihre Handwaschpaste schmieren. (Jaaa, Filou, bitte jetzt keine zweideutige Schlingel-Replik^^ .)

Ich muß zugeben, daß ich das...

Ich muß zugeben, daß ich das Motto des Beitrags erst nachschlagen mußte, meines nichtvorhandenen Latinums halber. Aus dem Lukrez also. Mithin ist, so meine Vermutung, des listigen Augsburgers Lehrgedicht von der Natur des Menschen implizite mit gemeint? Diese Natur ändert sich freilich wenig. Daß Dummheit mit modischem Irrsinn gern gemeinsam spazieren geht ebensowenig. Meine Referenz ist in diesem Falle Jacques Tatis "Mon Oncle". Besser kann man die Albernheit der wohlhäbigen Kreise nicht beschreiben. Ich weiß bloß nicht, wann der Bruch erfolgte. Wann wurde aus dem soliden Holz-und-Stein die Schnurrps-Zisch-Plastikwelt? Und gibt es Alternativen, gibt es eine Rückkehr zum status quo ante? Ich bin in einem verwahrlosten Gründerzeitbau aufgewachsen. Die Umgebung, durch Zufall kriegsverschont, war intakt aber widerlich. Ich war froh, dem entkommen zu sein. Endlich warmes Wasser aus der Wand, keine Eisblumen innen am Fenster, kein Kohlenschleppen. Das Haus, dem ich entkam war eben bloß alt und nicht historisch. Freilich: ich würde auch Härten auf mich nehmen, um in einem historischen Gemäuer zu leben. Meine Altvorderen lebten nach dem Krieg einige Jahre auf dem Meißner Burgberg. Wer es nicht kennt: eine der schönsten erhaltenen gotischen Burganlagen inklusive des Domes. Eine Augenweide über dem Elbtal. Ich habe oft die Bilder bewundert und geseufzt: wärt ihr doch dort wohnen geblieben. Meiner alter Herr lächelte nur milde und fuhr mit mir dorthin. Dann gingen wir zu Fuß die hunderte Treppenstufen von der Stadt bis zum Burgberg. Oben angekommen gingen wir die dutzende von Stufen des Kornhauses vom dritten Keller bis zum vierten Obergeschoß. Ich war dann etwas außer Atem (obwohl viel jünger als heute). Er sagte dann: und das hatte deine Großmutter jeden Tag zu bewältigen: jede Kohle, jede Kartoffel, jedes Brot, jeden Eimer Wasser. Und ich verstand. Trotzdem fahr ich regelmäßig dorthin und seufze ein bißchen.

0 prince Matecki 07.12.2012, 17:49 Uhr

Ja nun, anstrengen muss man...

Ja nun, anstrengen muss man sich sowieso immer, zurück rollt der Stein ja von alleine, aber der Existenzialist meinte doch, man solle sich den Sysiphus als glücklichen Menschen vorstellen. Und wenn wir ihm (und auch ihr) dann in den Pausen ein wenig Spaß gönnen, dann wird es schon nicht so schlimm werden. Ohnehin sagen die Spötter seit langer Zeit, die Summe der Laster sei gleich, nur die Verteilung unterliegt Moden und gesellschaftlicher Konvention.

0 Der Tiger 07.12.2012, 17:49 Uhr

E.R.Binvonhier – Die List...

E.R.Binvonhier – Die List virtueller Laster wird von einigen angeführt, die hier auch des Öfteren verkehren und ihre Mäntelchen immer wieder in den gerade opportunistischen Wind drehen. Die würden natürlich immer abstreiten, dass sie es waren, die das schrieben und – wenn es wirklich übel für sie wird – behaupten, böse andere hätten ihnen solche Dumm- oder Ungehörichkeiten untergeschoben. Denn in der virtuellen Welt lässt sich schwer etwas beweisen.

Zweideutigkeit, Vronibesen,...

Zweideutigkeit, Vronibesen, darf man mir niemals unterstellen. Zu meinem eigenen Schaden bin ich immer verbindlich. Dabei werde ich dann oft genug das Opfer eigener Prinzipien. . Savall, ach Kohlenkeller, ach Kluetten, ach elektrischer Fusswaermer, eiskalte Schlafzimmer, brennendheisse Grippe + Schulfrei (Fiebertraeume wegen eines Bildbandes ueber Tut-ench-Amun)... ...dafuer im Hier und Jetzt Aerger mit Klempnern: 1te Etage schoen warm, 2te Etage nur mit normannischen Frostschutzmitteln begehbar. Alles Idioten, und die Rechnung ist bereits bezahlt. . Elend, Elend wohin man schaut.

Nicht nur satte Handwerker,...

Nicht nur satte Handwerker, auch Katzen müssen im Winter mit Geduld an die Vorteile eines Altbaus herangeführt werden. Was hilft da besser als ein Kamin. http://www.blog.vroni-graebel.de/logisches/2012/12/das-katzometer/

0 E.R.Binvonhier 07.12.2012, 20:42 Uhr

@ der Tiger, jetzt verstehe...

@ der Tiger, jetzt verstehe ich die Aussage vom Ex-Innenminister Schaeuble: . " Jeder ist verdächtig. "

0 E.R.Binvonhier 07.12.2012, 20:52 Uhr

" Niemand ist unschuldig " ,...

" Niemand ist unschuldig " , . hat er auch noch gesagt.

0 H-Kennzeichenfahrer 07.12.2012, 21:22 Uhr

Schönes Katzenfoto !...

Schönes Katzenfoto !

0 mediensegler 07.12.2012, 21:59 Uhr

Filou06. Dezember 2012,...

Filou06. Dezember 2012, 23:58 Die Runde kommt eigentlich immer ... . Tja, liebe Donna, Schoßhündchen war es nicht. . The Great Artiste07. Dezember 2012, 14:20 Ich komme gerade aus der verschneiten Welt und stelle fest, die Runde ist wieder beim Thema ... ... Klimawandel hatte ich mir eigentlich ganz anders vorgestellt, so mit Liegestuhl im Innenhof zu Weihnachten, und dann sah das so aus . http://www.fotos-hochladen.net/view/liegestuhlukmo3qc2ar.jpg http://img3.fotos-hochladen.net/uploads/liegestuhlukmo3qc2ar.jpg . Habe heute schon zweimal mein Auto freigeräumt.

0 colorcraze 07.12.2012, 22:14 Uhr

@Savall: was, Ihre Großeltern...

@Savall: was, Ihre Großeltern wohnten zeitenweise in einer noch erhaltenen Burg mit 7 Stockwerken? Ui. Das Treppensteigen stellt man sich immer zuwenig vor... in dem "Schloß" (ein etwas größeres mehrflügliges Gebäude) in meinem Geburtsort sei die Küche unten im Nebengebäude gewesen, und die Bediensteten hätten dann jedes Tellerchen die Treppe hinauftragen müssen. Das waren nur "2 Treppen", wie die Berliner sagen, aber das Essen wird trotzdem nie heiß gewesen sein, wenn es auf den Tisch kam. Angeblich soll es im Rokoko angefangen haben mit dem Lob der Bequemlichkeit, lieber kleinere Wohnungen auf einer Etage als für jede Flasche Wein Treppensteigen. Aber die Küchen waren lange Zeit relativ abgelegen, wohl wegen des Rauchs und Essensgeruchs; die im 20. Jhdt. so gern betriebene Wegeoptimierung scheint den Leuten damals sehr ferngelegen zu haben.

0 Der Tiger 07.12.2012, 22:42 Uhr

E.R.Binvonhier – Zu...

E.R.Binvonhier – Zu behaupten es machen alle, ist auch so eine schlaffe Taktik, um sich selbst aus der Soße zu ziehen.

0 mediensegler 07.12.2012, 22:56 Uhr

Filou07. Dezember 2012,...

Filou07. Dezember 2012, 19:41 Lieber Filou, zum Trost ein schönes Kuchenrezept für Sie. http://mahopa.de/lustige-texte/whiskykuchen.html . Vroni, die Öhrchen vor dem Kamin, nett. . E.R.Binvonhier07. Dezember 2012, 17:24 Fand auf der Suche nach virtuellem Laster ... http://www.businessesgrow.com/wp-content/uploads/2011/05/caterpillar-a.gif

0 The Great Artiste 07.12.2012, 23:18 Uhr

Morsch und müde - welch eine...

Morsch und müde - welch eine Vorgabe. Nach drei Stunden Schlingerfahrt durch ökologisch ungesalzene Schneestadtstrassen mit sechs Stationen- Supermärkte, Discounter, Baumärkte, Medienmarkt , bin ich völlig schlapp und fühle mich dennoch innerlich gedrängt etwas Spritziges zum Thema Erotik beizusteuern... . Man möge mir nachsehen, wenn ich heute vielleicht nicht ganz den richtigen Ton treffe. . Was wohl die grösste Hürde in einem einvernehmlichen Zusammenkommen der Geschlechter bildet, ist der Umstand, dass eine Frau sehr viel individueller, spezifischer Gefühle entwickelt ( die dann bestimmt nicht weniger leidenschaftlich sein müssen), während ein Mann eher gattungsspezifisch heiss läuft (damit ist nicht Zärtlichkeit gemeint), darum ist die Sexindustrie so leicht möglich - und dabei auf ein gewisses Abwechslungsmoment angewiesen ist - sonst wäre das erste Pornoheftchen mit 14 eine Anschaffung fürs Leben... . Und weil diese Form von Sexualität Frauen so anekelt, wird man entweder Spass daran haben, Frauen dazu zu "überzeugen" ( mit meist mehr oder weniger üblen Mitteln) - oder wird vor lauter schlechtem Gewissen zum Rohrkrepierer. . Dass unsere Gesellschaft alles tut, um diesen Graben schön offen und tief zu halten, um möglichst viele Ersatzbefriedigungen und Statusimponiertrophäen zu verkaufen, liegt auf der Hand. Sexuell Frustrierte sind leicht wie Ochsen am Nasenring durch die Manege zu führen, das war immer schon so. Deshalb die drakonischen Strafen früher - heute hat man für genügend political-correctness-Gefühl gesorgt, dass nur noch die Deppen ihre basalen Triebe ausleben. . Die sexuelle Revolution hat behauptet, dass das (männlich-ungebremste) Herumbumsen "normal" wäre - heute haben sich voll einbringender Martin und nichtsagende Andrea dafür gesorgt, dass das alles ganz persönlich zu sein hat, mit Kerzen, Champagner, und Biobettwäsche - und alleinstehende Frauen es weitgehend abgeschrieben haben, den Sex wirklich zu bekommen, den sie sich wünschen und sich eher Mühe geben, sich vor dem Sex zu schützen, den sie bestimmt nicht haben wollten. . Heute bitte nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen, ich bin wirklich ziemlich ermattet...

0 hansgeier333 08.12.2012, 02:45 Uhr

In alten Mauern lassen sich...

In alten Mauern lassen sich doch nur noch Wander- und Teilzeith... „verführen“. Nunja, vielleicht ist da noch ein darkroom im modrigen Keller und die Peitsche für den seinerzeitigen Vierspänner hängt auch noch irgendwo rum. Der Mann von Welt tut sich mich einem Gefährt aus Zuffenhausen doch viel leichter als mit Sandsteinfundament und morschen Balken. Und eine Tiefgarage mit Lift zum Loft hat auch ihren Reiz. Wer auf quietschende Angeln eines mittig öffnenden Holzgaragentores mit Handbetrieb steht, soll es doch haben. Und die Verführte im Regen aussteigen lassen, weil die enge Bude zu schmal ist, um die Beifahrertür ordentlich öffnen zu können.

0 mediensegler 08.12.2012, 02:57 Uhr

The Great Artiste08. Dezember...

The Great Artiste08. Dezember 2012, 00:18 Nicht mit 14, mit 12 und keine Heftchen, sondern Bildchen, schwarzweiß, unscharf, danach nie wieder ... ... der Schock saß tief ... erst mit 18 war da die (-), etwas älter ... aber verständnisvoll ... Voll einbringende Martins und nichtsagende Andreas waren damals noch nicht so verbreitet, aber Feten mit Matratzenlager oder Swimmingpool ... Gespräche bis in den frühen Morgen ... Und jetzt sitze ich hier, schaue in meinen schneebedeckten Garten und erinnere, dass man damals mit einer professionellen Kamera in der Hand so einiges zu sehen bekam, kein P....o, sondern E....k, unverkrampft ... und ohne Hintergedanken So und jetzt ins angewärmte Bett, dankbar dafür, dass da keine Wärmflasche liegt.

@ Für Filou: Apropos...

@ Für Filou: Apropos Twitter-Account. Dem Lagerfelds Korl sei Katz twittert: https://twitter.com/ChoupettesDiary Und Lagerfeld folgt ihr. Pfoto von Choupette am iPad. Probieren wird man ja noch dürfen.

TGA: Ich kann Ihren...

TGA: Ich kann Ihren Ausführungen weitgehend zustimmen. Die 'Richtige' zu finden war schon immer das Problem. Ich hoffe, Sie sind da gut 'versorgt' und es ist schön warm... Schönes Wochenende!

'Liebe dich selbst, ruhe in...

'Liebe dich selbst, ruhe in dir selbst, und erwarte dein Glück nicht von anderen', sagt einer der erfolgreichsten Modepsychologen der Therapeutenzunft in Richard David Prechts Buch 'LIEBE, ein unordentliches Gefühl'. Alles in allem ein lesenswertes Buch.

0 Der Tiger 08.12.2012, 08:07 Uhr

@The Great Artiste – Ich...

@The Great Artiste – Ich beobachte ja alles nur noch aus dem lasterlosen Blickwinkel einer älteren Dame, aber bei dem was Sie da schreiben, insbesondere dem Satz “alleinstehende Frauen es weitgehend abgeschrieben haben, den Sex wirklich zu bekommen, den sie sich wünschen und sich eher Mühe geben, sich vor dem Sex zu schützen, den sie bestimmt nicht haben wollten” frage ich mich dann doch, ist es wirklich so schlimm gekommen?

0 donalphonso 08.12.2012, 09:32 Uhr

Hansgeier333, mein Keller ist...

Hansgeier333, mein Keller ist so modrig, da ist schon das Betreten pures SM.

Also, eine kleine Anregung...

Also, eine kleine Anregung für Twitter: bitte einen anderen Avatar einstellen als das spröde F-Bildchen. Geht das nicht?

0 donna laura 08.12.2012, 10:49 Uhr

lieber TGA, hin und wieder...

lieber TGA, hin und wieder drängt sich der eindruck auf, dass man problemlagen durch reine worte auch erzeugen oder, falls bereits vorhanden, manifestieren kann, ganz so wie man derzeit auch versucht, die probleme mit dem euro durch verbalitäten unter den teppich zu kehren. . vermutlich wird es so sein, dass man im leben 1.0, so man einigermassen gewitzt ist, sich irgendwo zwischen dem von ihnen zitierten schlechten gewissen und dem wahllosen herum*hüsteln* wiederfindet, ohne sowohl von dem einen extrem wie auch vom anderen extrem zu wissen; so, wie es für den genuss eines wundervollen getrockneten schinkens zuweilen ganz erleichternd ist, nicht zu erfahren, wie er genau zustande kam, welches freundliche hausschwein das leben aushauchen musste und welche löhne den landarbeitern, schlachtern, fahrern und auslieferern gezahlt werden und ob sie davon leben können. . will sagen: nicht alles en detail zu hinterfragen erleichtert den zugang zum genuss. . es sei denn, man wollte es nicht anders, aber dann sollte man besser zum aktivisten in diesen fragen werden und nicht beim konstatieren des als schrecklich empfundenen stehen bleiben. . sicherlich trägt eine irgendwie angenommene verwechslung von pr0neaux und erotik zur ladehemmung bei. dies geht in die richtung, die ich weiter oben einschlug mit "erotik (mithin nicht das, was es in den shops zu kaufen gibt) im alltag wird zuweilen als deplaciert angesehen, eben gerade so, als ob sie zum sofortigen handeln zwänge..." . erotik muss man auch mal aushalten können ;-). . mir persönlich ist das knistern und eine gewisse, elegante, von leichtigkeit getragene erotik im alltag sehr viel lieber als pr0neaux, das ohnehin nur so unbelebt sein kann wie die fotographien von gerichten, die japanische restaurants zuweilen in ihre aussen hängende speisekarte intergrieren. habe ich diese gesehen, bin ich noch lange nicht satt, im gegenteil, wenn es gut aussieht; und falls es nicht gut aussieht, hat man schon gegessen (was ihrer ansicht nach offensichtlich frauen ganz besonders beträfe, weil man männern ja alles vorsetzen könne - eine ansicht, die ich nicht teile; man könnte allerdings zunächst auch einmal das positive unterstellen). . ein zufriedener mann, aufmerksamkeit für das gegenüber, ein leuchten in den augen, nichtzielgerichtetheit = erotik.

Ja, Colorcraze, die...

Ja, Colorcraze, die Großeltern wohnten ein paar Jahre dort. So von 1947 bis 1950. Nach dem Krieg wurde ja jedes Gebäude benutzt, das noch halbwegs bewohnbar war. Sie hatten natürlich nur zwei Zimmer in dem Gebäude. Hier ist es: http://www.dresden-und-sachsen.de/dresdner_umland/pics/meissen_burg_kornhaus.jpg Es wird derzeit zu einem Hotel umgebaut. Das merkwürdige an dem Kornhaus ist, daß es auf gewachsenem Fels gebaut wurde. Die Keller wurden in den Fels gehauen und haben sogar ein paar Fenster. Das Haus hat auf der Rückseite mehr Etagen als auf der Vorderseite. Auf dem Bild ist die Vorderansicht vom Burgplatz her. Die Rückseite schaut übers Elbtal. Ich finde die Albrechtsburg einfach wunderbar und mittlerweile ist sie auch schön wiederhergerichtet. Aber es ist eben leichter, bei einem Besuch über den Anblick zu seufzen als beim Kohlenschleppen über die Treppen. Die Küchen wurden im Mittelalter übrigens aus Brandschutzgründen abseits gebaut.

@ RoRo "'LIEBE, ein...

@ RoRo "'LIEBE, ein unordentliches Gefühl' [Buchtitel]. . Schon. Viele Menschen/Mädlz denken, es muss dann Liebe sein, wenn es besonders unvernünftig zugeht. . So gesehen tickt die heiße Liebe zu einem schnatterkalten Altbau ähnlich, nämlich sehr unvernünftig. Mit allen Nachteilen (modriger SM-Keller), aber auch dem Vorteil, dass der Altbau im Unterschied zu zweibeinigen Liebesobjekten nicht abhauen kann.^^

Herrjehminee, Vroni, der Mann...

Herrjehminee, Vroni, der Mann hat die Krallen seiner Katze Pink lackieren lassen! Wo ist der Like-Button? Like!

mediensegler, die Leutchen vom...

mediensegler, die Leutchen vom Liegestuhl sind wohl sehr optimistisch und glaeubig. Ich uebrigens auch. Die Ueberlegungen gehen in Richtung Bau eines Swimmingpools auf dem Dachgarten. Und die Badehose haengt seit Pfingsten ueber dem Stuhl. Das IPCC weckt in mir grosse Hoffnung.

Also gut, ich hatte die Idee...

Also gut, ich hatte die Idee schon sehr lange: Don Alphonso probiert den 'Lagerfeld der Bloggerszene' zu machen. . Nun ueberlege ich ich in Konkurrenz zu den Beiden als Dritter im Bunde (ohne Bitte) einen Twitter als 'Lagerfeld der Unterschicht' zu eroeffnen.. . Hm, mal ueberlegen: 'Lagerfeld der Unterschicht' gefaellt mir irgendwie besser als der 'Alphons des Prekariats'. Die benoetigte Katze ist bereits so gut wie abgeholt aus dem Tierheim. Standesgemaess werde ich mir eine abgelegte Muelleimerkatze ins Haus nehmen. Schoene Fotos von tuerkischen Dealern, deutschen Junkies und hollaendischen Saeufern werden sich auch noch beibringen lassen. . Hei, das wird ein Spass! Potentielle Follower koennen sich jetzt schon hier melden.

0 The Great Artiste 08.12.2012, 17:47 Uhr

@mediensegler: das klingt sehr...

@mediensegler: das klingt sehr vertraut, das erste Photo in einer Tageszeitung, nichts als ein schwarzes Dreieck, und auch so um die 12, nix zu sehen, aber man hat es sich irgendwie gemerkt. DAS gab es schliesslich NIE zu sehen. Ganz grosses Pfui. Ich glaube, das ist das Schicksal der Männchen, dass man sie optisch schwer beeindrucken kann, während Frauen weitaus komplexer sinnlich wahrnehmen. Darum hat "Playgirl" im Gegensatz zu seinem berühmt berüchtigsten klassischen Gegenstück nennenswerte Erfolge eher als "Gayboy" eingefahren. . Sie fragen sehr spezifisch, donna laura, ob die Lakaien hübsch, wohlriechend und geschickt sind - als Mann würde man wahrscheinlich fragen (nach Lakaiinnen!), ob sie ok aussehen, nackt und locker sind. Zu Geruch und Geschick würde man eher "passt schon" sagen - die Chance auf Monster im Königshaus würde man als akzeptables Risiko eingehen... . Die Partys in den 70er, 80er Jahren. Was hat man da verpasst, weil man eingetrichtert bekommen hatte, ohne grosse Liebe läuft nichts - komischerweise aber hatten die Hallodris die grössten Erfolge im Liebesleben. Es kam halt nur auf den Moment an, auf die Fata Morgana der grossen Liebe. Was mir irgendwie unfair vorkam, wie man in Gesprächen frustrierter Nur-Freundinnen dann mitbekam - aber in Sachen erotisches Abenteuer war unbändiges Verzehren nach der Dame eher eine unvermeidliche Bedingung. . SO easy war es dann auch nicht, da war eine Menge Schwindel und Enttäuschung mit dabei. . Immerhin, wenn man nicht zu sehr mit einem schlechten Gewissen geimpft worden wäre, der Münchner Fasching Anfang der Achtziger war um einiges wilder als die kläglichen Überreste, die man heutzutage z.B. bei den Weissen Festen noch erleben kann. Fasching in Deutschland heute heisst Pappnase, Ballermann-Lieder und saufen bis zum finalen Bröckelchen lachen. . Es ist wahrscheinlich die Rache der sexuellen Revolution, dass die neue Freizügigkeit vor allem von den hässlichen, übelriechenden und grobschlächtigen Männchen voll ausgenutzt wurde, und sie damit die Frauen komplett ins Schneckenhäuschen zurück geschreckt hat. . In der Hinsicht ist der offizielle Puritanismus in den USA vielleicht sogar eine bessere Basis für eine etwas spannendere Sexualität, weil es auch noch Frauen gibt, denen die offizielle Sexualmoral zu öde ist. . Wer mal neugierig ist, was um Halloween in Key West beim "Fantasy Fest" los ist, kann sich bei Gugl und You Tube von einer für heutige Zensurfilter recht munteren Hemmungslosigkeit überraschen lassen. Da ich niemand verletzen will, oder mit Regeln der FAZ in Konflikt kommen möchte, verlinke ich nichts. . Immerhin, es gibt explizite Sexualität, die ich nicht als Pr0no bezeichnen würde: Es gibt sie noch, die guten alten Dinge..(Manufactum.hüstel, Zitat..) . Denn das, donna laura, ist das Schwierige von Erotik im Alltag: Der Übergang vom Geschirrspülmaschine ausräumen, Steuererklärung besprechen, zu einer Situation, die alles "Schweine schlachten" in den Hintergrund drängt. Da kann man dann nett sein, zärtlich, liebevoll, aufmerksam, aber mehr? Irgendwie wird man die Probleme des Juniors mit seinem Meerschweinchen nicht los, wenn man sich mit seinen Fingern auf den Weg in den Schlafanzug unter der anderen Seite der Decke macht. Kein Wunder, dass so viele merkwürdige Massagetechniken als Trostpflaster bei allen möglichen Wellnessgurus so lieb und vor allem teuer geworden sind... . Eine explizit erotische Kultur haben wir gröhlend in den Pr0noEimer voller Sangria gekippt.

0 donna laura 08.12.2012, 18:31 Uhr

lieber TGA, und wenn sie...

lieber TGA, und wenn sie weniger an das meerschweinchen dächten und mehr an das tierchen neben ihnen?

0 The Great Artiste 08.12.2012, 22:59 Uhr

Apropos Tabuisierung: In...

Apropos Tabuisierung: In Deutschlands letzter grossen Fernsehshow verspricht Markus Lanz einen Auftritt bei den Chippendales - lechz! Und dann zieht der eitle gschamige Geck nicht mal richtig sein Hemd aus. . Was hat Michelle Huntziker nicht alles für Blödsinn mitgemacht - und Gottschalk ist in einer Borat-Badehose im eiskalten Bodensee baden gegangen... . Jetzt ist auch der Glamour (soweit in Muttis Mittelmässig-Erde möglich) endgültig tiefgelegt...

@ TGA ein...

@ TGA ein Märchen… http://www.youtube.com/watch?v=zCR-GFKmMGU . Das Problem von "Geschirrspülmaschine etc. ausräumen" könnte man aus der Welt schaffen, indem man den Haushalt (vielleicht 1x/Woche) in die Hände einer professionellen Reinigungskraft legt. Feine Perlen werden im Freundeskreis weiterempfohlen und legal entlohnt. Eine win-win-Situation. ? Sauberkeitsrituale … will oder kann man sie denn nicht auslagern? Wer kennt sie nicht, die lästigen Putzfanatiker in Büros/WGs/SkiHütten. . (Ha! In den briefmarkengroßen Apartments z.B. in Portes du Soleil kann man einen prima Beziehungstest starten.) Die einen lieben die Gemütlichkeit der rumliegenden Siebensachen, bei den andern fällt am 2.Abend schon das Wort „Müllhalde“. (Lüften! Fenster zu! Gestank! Ich riech nix! Ferkel! Wieso ich?) . Seinen Dreck macht jeder selber weg. So lautet(e) Muttis Credo. Was sollen denn die Nachbarn, die Gäste, die Putzfrau denken. . Der Zahnarzt (als Dienstleister) putzt doch auch den Zahnstein professionell in den Ecken weg. Prophylaxe heißt es da. Ehe- Prophylaxe durch Reduzierung der eigenen Putzerei. Man hat die Wahl. Entweder eine Putzhilfe oder ein Bekenntnis zum außen pfui und innen hui … Auf alle Fälle - ein schönes Fest.

0 E.R.Langen 09.12.2012, 09:41 Uhr

Lieber Don, bitte was neues,...

Lieber Don, bitte was neues, handfestes. Die präsenile Verbalerotik hier unten nervt.

Wie bitte? TGA! Verzeihung...

Wie bitte? TGA! Verzeihung aber... Sie wollten Glamour in der Glotze entdecken? Also bittschön... im Notfall doch lieber bei wikipedia suchen. "Das eigene Leben soll zum Kunstwerk werden" . Und das beginnt ... JETZT. Zu kalt? Achwas! Ziehen Sie sich schön (warm) an und bewegen Sie sich gut. Laufen Sie mal wie B.Obama... spüren Sie den Glamorfaktor?

0 donalphonso 09.12.2012, 10:40 Uhr

Auch Leserlustsklaven wie ich...

Auch Leserlustsklaven wie ich haben ein Recht auf einen freien Sonntag, und ich habe diese Woche schon 6 Stunden gearbeitet - meine Reserven sind auch nicht unerschöpflich. Solange geht es hier weiter: http://faz-community.faz.net/blogs/deus/archive/2012/12/07/heroin-fuer-das-netzvolk-oder-kaufen-sie-diese-oesterreicher.aspx Montag dann wieder Neues von der Donau.

0 donalphonso 09.12.2012, 10:41 Uhr

(Ich habe kein TV-Gerät)...

(Ich habe kein TV-Gerät)

0 donalphonso 09.12.2012, 10:44 Uhr

Filou, ich bin berüchtigt...

Filou, ich bin berüchtigt für ornithologenbeige und Lodenmäntel, ich glaube, da geht gar nichts von wegen Stil und Schick. Und für den Tegernsee wiederum fehlt mir dann der typische Promiloden, weil ich nicht rumlaufen will wie einer vom Bullen von Tölz. Ich kann aber gerne mal was über Hüte machen.

0 donna laura 09.12.2012, 10:57 Uhr

"präsenile Verbalerotik" –...

"präsenile Verbalerotik" – ts, etwas besseres bekommen sie hier nicht, bnestes E.R:Langen, und wohl recht ähnlich ergeht es nach den infromationen, die einem hier im roten salon freundlihcerweise zugetragen werden, den küchenradiobesitzern. so scheint man sich nun im küchenradio offensichtlich fest vorgenommen zu haben, in weitestem sinne umzusetzen, was der geschätzte gastgeber bei deus es m. als "[s]eine miserable Neigung, Sex anzudeuten, wo dann keiner kommt" herausstellt, wobei letzteres in ermangelung gewisser ausstattung keine sonderliche überrraschung darstellt. wenn denn nun schon so etwas unangenehmes wie die fleischlichen chip'n'dales (http://www.youtube.com/watch?v=pKN9pr3Sl4o) zugemutet werden muss, so will das gequälte publikum erwartungsgemäss zumindest ein wenig schinken mit buttfloss sehen, wenn es schon kein *räusper* zu sehen bekommt. . dieser lanz hat sich nicht getraut? eigentlich kann er sich doch sehen lassen - wenn man viel toleranz walten lässt -, wobei er vielleicht ein wenig gegen diese körperstylisten verlieren könnte. verlieren, das scheint nicht leicht zu sein. doch wozu gibt es denn als ausgleich das hirn? gleichwohl, verlieren, das scheint...

Don (11:44), ein Schweizer...

Don (11:44), ein Schweizer Thema? Oja! . Gruesse vom Reziprokruetli. Schoenen Sonntag weiterhin.

0 The Great Artiste 09.12.2012, 13:29 Uhr

Jetzt wollte ich doch nicht...

Jetzt wollte ich doch nicht den gleichen Beitrag wie bei Deus ex Machina einkopieren... Was macht den Reiz aus, hier zu diskutieren und es woanders bleiben zu lassen? . Dieser durchaus kontroverse Mix an um die Ecke gedachten "gedanklichen Überlegungen" zu Themen, die durchaus sehr relevant für unser Leben 1.0 sind. @ach was: ein hübsches Werk, vor allem für 1935. Es muss nicht nur der Klapperstorch sein, wenn man von Vögeln jede Menge Kinder bekommt...Ein Aspekt, der von Männern gern ignoriert wird... . Das üble am Erotikthema ist wohl ein bisschen, dass an dem Elefanten Sex Männer am Rüssel stehen, und Frauern am Schwanz, oder umgekehrt, so dass beide das gleiche Tier ganz anders wahrnehmen. . @donna laura: Wer A-Hörnchen sagt, müsste eigentlich auch B-Hörnchen sagen.. . Wahrscheinlich haben sie recht, nicht als Sieger vom Platz gehen, ist im hochgelackten Lanziversum nicht vorgesehen. Stellt sich wirklich die Frage, ob bei diesen Brustmuskeln mehr Frauen das schmachten anfangen, oder das wegrennen, weil sie nicht gerne daran denken wollen, was diese vier Testosterongranaten mit ihr allein in einem Aufzug anstellen würden. . Wenn man Markus Lanz und Cindy a.M. mit T. Gottschalk und Michelle Huntziker vergleicht, ist schon eine weitere Mariobarthisierung der letzten "grossen" Unterhaltungsshow des deutschen Fernsehens zu bemerken, die man sich früher ansehen konnte, wenn man vom Kochen und Essen und Rotwein trinken zu müde war, um die letzten Arbeitshypothesen zum Gottesteilchen frisch aus dem CERN miteinander auf Widersprüche zu untersuchen.

0 donalphonso 09.12.2012, 22:20 Uhr

Noch ein Nachteil des Altbaus:...

Noch ein Nachteil des Altbaus: Schneeräumen.

0 Don Ferrando 10.12.2012, 09:25 Uhr

@DA 23:20 Gibt es nicht ein...

@DA 23:20 Gibt es nicht ein paar Studenten in der Nahbarschaft, die sich ein paar Taler dazuverdienen wollen?

0 donalphonso 10.12.2012, 10:28 Uhr

Nein, das ist so eine...

Nein, das ist so eine Eliteuni, und ausserdem halte ich es mit meiner Grossmutter, die sagte: reich wird man nicht durch hergeben, sondern durch behalten.

Beschwerde: Würde der Don...

Beschwerde: Würde der Don nicht ständig Abstecher zu den Göttern aus Maschinen (igitt) machen, gäb´s hier schon neue Törtchen! Gruss, Thorsten Haupts

0 Der Tiger 10.12.2012, 15:55 Uhr

@ThorHa – “Montag dann...

@ThorHa – “Montag dann wieder Neues von der Donau.” (DA Gestern 11:40). Er hat es uns versprochen…. Ich bin auch sehr gespannt, aber es ist ja noch nicht aller Tage Abend.

Sehr geehrter Don, Sie lassen...

Sehr geehrter Don, Sie lassen sich hoffentlich nicht beirren durch 'Sprüche'. Die Print-Medien werden nicht aussterben. Natürlich müssen die sich auf ihre Stärken besinnen und mit kleineren Auflagen rechnen. Wichtig für Inserenten war schon immer das vertrauensvolle redaktionelle Umfeld von unabhängigen Profi-Journalisten.

0 Schluchten-Ossi 10.12.2012, 17:29 Uhr

Wahrscheinlich ist der arme...

Wahrscheinlich ist der arme Gastgeber immer noch am Schneeschaufeln, mit Blasen an den Händen und einer angefrorenen Nase. Außerdem hat er schon öfter was versprochen und dann ist da leider, leider was dazwischen gekommen.

0 hansgeier333 10.12.2012, 18:46 Uhr

Zuletzt wurde er gesehen, als...

Zuletzt wurde er gesehen, als er in der Abenddämmerung schwerbepackt aus einer Konditorei die Abkürzung über den zugefrorenen Tegernsee nahm. Vor Irrlichtern und Ungeheuern wurde ausdrücklich gewarnt, nicht aber vor apple maps. Am nächsten Morgen wurde eine verwehte F.A.Z. neben einem Loch im Eis gefunden.

0 donalphonso 10.12.2012, 22:39 Uhr

Bedaure, wegen Frankfurt...

Bedaure, wegen Frankfurt morgen und Wintereinbruch heute habe ich nichts geschafft.

0 perfekt!57 11.12.2012, 10:29 Uhr

wir bedauern auch unseren...

wir bedauern auch unseren aktuellen zeitmangel auch nicht. strahlender sonnenschein und um die 24 grad, der himmel fast unanstaendig blau . ein paar eindruecke bloss aus der ferne: d wird dummgehalten, dass es nur so kracht. das verschwinden von sanchos esel hatte wohl auch methode. . in zeichen der krise hilft nur voelkische engfuehrung. nur darf man nicht so reden, sondern muss das wortlos machen. . d hat in olso ehre und bilanzielle realitaet einer kaufmannnsrepublik gerettet. der erste schritt in den buechern immer ein friedlicher vorgang.

0 perfekt!57 11.12.2012, 10:40 Uhr

hier: auch vor gericht kann...

hier: auch vor gericht kann man die unteren produktgruppen streichen - und eine massive kostenentlastung des systems erreichen. auch wenn das tausende von westviertelberufe auf die strasse ruft. . "More than a thousand members of the legal profession from around the province of Malaga gathered in the city centre on Wednesday to join the protest rally against the new court fees announced by the central government." ("Legal robes lead march against court fees") http://elpais.kioskoymas.com/epaper/viewer.aspx (scrollen, foto ansehen, "tasas no!") .

0 perfekt!57 11.12.2012, 11:03 Uhr

aber es gibt hoffnung: "aldi...

aber es gibt hoffnung: "aldi arrieves in the heart of marbella". . "the german supermarket chain aldi has just openend its new flaggship-store in marbella, located on avenida de principe alfonso de hohenlohe, otherwise known as "the golden mile". ..." google "aldi arrives in the heart of Marbella" . and "us expats are now being routinely rejected as clients by non-us banks" by george prior. "despite its costly aim of catching u.s. tax cheats fatca does almost nothing directly to detect and apprehend americans activly hiding assets from legitimate tax claims. instead it improves invasive and expensive information collection and reporting mandates on virtuell every non-us financial entity in the world, including spanish banks, in the hope, us tax envaders will fall out of the woodwork. ..." quelle "Sur in english" also am besten alle us-amerikaner als kunden rausekeln, muss man berichten - und es kostet millionen, das eigene institut kompatibel mit den us-forderungen zu machen. auch bekommen us-amerikaner daher keine konten und keine jobs mehr hier deswegen. denn wer wollte sich schon wg. ein oder fuenf amerikanern tag und nacht online von den us aus durchleuchten lassen als institut. . angst essen seele auf.

0 perfekt!57 11.12.2012, 11:15 Uhr

und zum fruehstueck? die...

und zum fruehstueck? die ueblichen verdaechtigen. aus dem tierreich. (ham and eggs) . und die amerikaner befehlen europa die aufrechterhaltung des euro. damit europa auch so eine kulturreiche, friedliche und gleiche vielfaltslandschaft wuerde, wie die grossen usa. (und weil es den blutzoll spart. alle 50 oder 100 jahre.) . ach was, der euro ist nicht wichtig fuer den frieden in der welt. wie wir aber die jungen maenner unter unseren kindern erziehen, das ist wichtig in der welt. (gesellschaften ohne kinder koennen den euro ruhig behalten, das ist kein problem. genau wie politiker ohne kinder ruhig die zukunft gestalten sollen. friedhofsplanungen sind es aber immer. in krieg und solchem frieden. nur warum man trauert, oder keiner nicht, das unterschiede noch, was kaeme.) ach was der friede in der welt ist nicht so wichtig fuer den euro. es reicht, wenn um den euro friede herrscht.

Bis der Don sich von Frankfurt...

Bis der Don sich von Frankfurt erholt hat, ein bisschen Lagerfeld-Katzenkontent. Lagerfeld mit Katzenohren, im Interview: http://www.harpersbazaar.com/magazine/feature-articles/choupette-lagerfeld-interview-0912#slide-1 . Er scheint nicht nur Katzenfanatiker, sondern ebenfalls Fan alten Gemäuers zu sein. Mary Stuart trifft Coco Chanel - so Karl Lagerfeld im Interview: http://www.chanel.com/fashion/2#2 Nur die Musik zu diesem Catwalk gefällt mir nicht so sehr.

0 perfekt!57 11.12.2012, 11:30 Uhr

das zusammenleben der menschen...

das zusammenleben der menschen wird durch frieden geregelt. und durch krieg gewuerzt. (oder warum die gewuerze der kaufmannsrepubliken schon immer von weit her kamen) (warum man jetzt endlich google, facebook, internet, intel und microsoft allsamt fuer die eu so schnell wie moeglich verbieten muesste. nur unsere schoenen sicherheitskameras aber erhaelt) . fr. dr. merkel hat in olso die bilanzielle realitaet einer kaufmannsrepublik gerettet. fuer heute. so viel. . und die vereinigten staaten von amerika braucht kein mensch mehr. denn die amerikanische freiheit geht (durch den amerikanischen druck) auf china ueber. dort gehoert sie hin. denn von dort stammt sie urspruenglich auch. (wenn man eine moegliche zukuenftige geschichtsschreibung im grossen masstabe psychologisch rueckwaerts geschaut glaetten wollte, dann wuerde man man meinen, die zukunft argumentierte so - es gab und gibt eine zusammenhaengende weltentwicklung, ausschliesslich an uns chinesen festgemacht. und in dieser grossen und einzigartigen kulturabfolge der jahrtausende waren 300 jahre fremdbesatzung oder so durch englaender, franzosen, japaner und amerikaner lediglich ein historisch kurzes einsprengsel. der voruebergehenden schwaeche unserer grossen und einzigartigen chinesischen nation geschuldet. und das wird nie wieder vorkommen. die kommenden jahrtausende werden wieder chinesische jahrtausende. durch und durch. nur ganz ohne mauer. )

0 hansgeier333 11.12.2012, 11:34 Uhr

Gut, dass der Don bald zweimal...

Gut, dass der Don bald zweimal 17,98/Monat zahlen soll, für zwei Wohnungen die GEZ, obwohl er doch gar keine Glotze hat. Macht 431,52 im Jahr oder ein Satz Reifen nebst Ölwechsel für die Barchetta.

0 perfekt!57 11.12.2012, 11:34 Uhr

und zukuenftige...

und zukuenftige weltmachtstrategien? (RUSFTIN) (return us forces to internet)

0 perfekt!57 11.12.2012, 11:51 Uhr

... denn was die amerikanische...

... denn was die amerikanische freiheit fuer china ist, bestimmt china selbst . und don! geduld! "to contain a nation, one man is enough!" (allso setzen wir alle frei) . und schraubzwinge zu stahlkaesten? (walter benjamin natuerlich. den ein uebermass an bewegungsmangel, gedankenwelt, herzinsuffizienz, uebergewicht, gewoehnlichkeitsnachstellung, papiernahehe, bergsteigeunlust, buchstabengehirn, wortmund und nahen narcotics zusammenhielt. also eher unbalanciert.) http://www.google.de/search?q=walter+benjamin+port+bou+pic&hl=es&tbo=u&tbm=isch&source=univ&sa=X&ei=xB3HUK_dBsKBhQebgoG4CQ&ved=0CCsQsAQ&biw=855&bih=361#hl=es&tbo=d&tbm=isch&spell=1&q=walter+benjamin+portbou+pic&sa=X&ei=yR3HUOWaMZOzhAfg0YHYCA&ved=0CFEQBSgA&bav=on.2,or.r_gc.r_pw.r_qf.&fp=4861379e37eb743d&bpcl=39650382&biw=855&bih=361 . und liebe ist? ihm gerade die nervensaege zu sein, die er gerade braucht. (fuer donna l.) . und der sueden im winter. das blaue licht. und die blaue lagune. auch im liegen, vom hotelbett unterm dach aus. (viele liebe gruesse an seine berge will das sagen)

0 colorcraze 11.12.2012, 14:00 Uhr

Nach Frankfurt? Im Cabrio? Na...

Nach Frankfurt? Im Cabrio? Na denn... //: zieht Euch warm an :// denn die Kälte greift den Darm an (Winter-Jingle von Radio 100 seinerzeit)

0 HansMeier555 12.12.2012, 06:49 Uhr

Vorsicht mit Apothekern im...

Vorsicht mit Apothekern im Haus! Durch Mitbringsel wie Pfefferminzbonbons, EM-Eukal-Tüten und lustige Werbecomix schleicht er sich in Ihr Vertrauen. Doch kaum gucken Sie aus dem Fenster, schon hat er was in Ihren Beruhigungstee geträufelt....

@ perfekt!57 11. Dezember...

@ perfekt!57 11. Dezember 2012, 12:30 : Da ja alles so Vorweihnachtlich entspannt vor sich hindümpelt, würde ich Ihnen an das werte Herz legen, einen groben Überblich über die rund 4000 jährige Geschichte Chinas zu werfen. Die verschiedenen Reiche, die diversen Völker und die sehr abwechslungsreiche Geschichten über krieg, Macht und inneren Stillstand. Die Amis abschreiben ist etwas früh. Die haben die Computer, dei Kultur und das Finanzwesen ganz fest im Griff. Die werden weiterhin ihren Defizitstaat mit der Sammelbüchse in der einen und dem Gewehr in der anderen verteidigen. Das greater goverment von dem Hr. Schäuble ja in Frankfrurt sprach, ist das Regime des Geldes. Die Reichen bestimmen per Zins und Investition, per Geld und per Bildung, wer wo was soll und darf. Die Nationalstaaten werden alle samt in Schulden ersaufen und daro selbst und somit auch ihre Subjekte (Exbürger) zu Zinssklaven machen. Griechenland ist überall, aber die Wallstreet und die CoL sind die Drehscheiben der Macht, quasi die Verteiler. Das greater goverment sind am Ende gerade einmal 2000 Familien. HB555 sollte das gefallen, die Feudalisten sind zurück und sie haben eine riesen Menge Macht mitgebracht. Sex sells everything? Money sells everyone. Die Amis haben das atomare Feuer über Japan entfacht, die machen das ohne mit der Wimper zu zucken überall auf der Welt wieder.

Klatsch & Tratsch aus alten...

Klatsch & Tratsch aus alten Mauern.. >TyssenkruppaufsichtsratsmitgliederInnen! Was bringt die Frauenquote noch so? . Da gibt es ein Arbeitshandbuch für Aufsichtsratsmitglieder wo Aufsichtsrats-Mitglied Dr. Kersten v. Schenck als Mitautorin - eine umfassende Darstellung der Aufgaben eines Aufsichtsrats, über Rechte und Pflichten seiner Mitglieder, nebst Beschreibung von notwendigem Wissen für eine sorgfältige Amtsführung – als Mitherausgeberin vorlegt. :-) . Aufsichtsrats-Mitglied Prof. Dr. Beatrice Weder di Mauro, ist eine Wirtschaftsweise. Uiuiui . Ach Peer.

Oh, wann kommt endlich die...

Oh, wann kommt endlich die nächste Folge der Stützen heraus? Mit ungeduldigen Grüßen

"Die Amis haben das atomare...

"Die Amis haben das atomare Feuer über Japan entfacht, die machen das ohne mit der Wimper zu zucken überall auf der Welt wieder." Paranoia im Endstadium ... TH

Re der Oberschicht in...

Re der Oberschicht in Deutschland. Ist die Aera des Klassenkampfs vorbei? Oder (wie in der Schweiz) ist es wegen der Finanzkrise soziologisch rauer geworden?

0 hansgeier333 12.12.2012, 10:28 Uhr

Peer ist doch in bester...

Peer ist doch in bester Gesellschaft. Auch Nobelpreisträger haben schon Nasse gemacht: http://de.wikipedia.org/wiki/Long-Term_Capital_Management

0 Foersterliesel 12.12.2012, 10:48 Uhr

liebe Donna Laura, a propos...

liebe Donna Laura, a propos "hundeln": also, wir wissen ja nicht wies Ledas Schwan getan hat, sicher hat er dabei nicht geschrien wie ein Esel, was doch auf jeden Fall für den Schwan spricht, finden Sie nicht, aber, so sagen mir meine Beobachtungen in der Vorstadt: die Dämchen ziehen den Goldregen den Schwänen vor, wollen sie doch Versorgung, Reschpektabilität und a scheene Witwenrente. . lieber prince Matecki, Lernet-Holenias "Abenteuer eines jungen Herrn in Polen" (mit reichlich Militaria) sollten Ihnen gefallen!

@ ThorHa 12. Dezember 2012,...

@ ThorHa 12. Dezember 2012, 10:15 : Ach das waren garnicht die Amis ? Wahrscheinlich ein wahnsinniger Einzeltäter .......mit großer Garage. Ein Deutscher? Der ist langlebig, der hat in Bonn eine Tasche verloren .... Ich halte dann einmal Ausschau nach Übungen, bei denen genau das passiert, das gerade geübt wurde. In etwa so wie es andere recherchiert haben, bei den twintowers, in London oder in Madrid. Das waren aber auch alles Gutmenschen, also Menschen die es gut meinen und das große Ganze übersehen. Den Ölmangel zum Beispiel ..... Ja ja Paraoia, i know. Zitat aus "Wir sind keine Engel" : "Nur der Mangel an Vertrauen hat mich hier her gebracht". Besonders sehenswert : http://www.amazon.de/sind-keine-Engel-Humphrey-Bogart/dp/B000BKKNQU/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1355313243&sr=8-1

Der Schwan hat Leda einen...

Der Schwan hat Leda einen geschnattert.

0 hansgeier333 12.12.2012, 12:47 Uhr

Anna, nicht so ungeduldig. In...

Anna, nicht so ungeduldig. In Frankfurt wird eine neue Geschäftsführung für einen linken Verlag gesucht und in Berlin ist eine Villa frei...

0 Der Tiger 12.12.2012, 13:35 Uhr

@Holly 01 – Wollen Sie sich...

@Holly 01 – Wollen Sie sich jetzt auch mit fremden Federn schmücken? Ich dachte immer “Holly” Nummer 1 stände für Gutmenschen per se. . @HansGeier333 – Der linke Verlag ist kaputt, da hilft auch keine neue Geschäftsleitung. Die Villenbesitzerin mit ihren Anwälten wird das letzte linke Porzellan zu Höchstpreisen an Meistbietende versteigern (wenn sie es nicht schon getan hat). Damit zieht sie sich aus dem Printbusiness elegant heraus und kann sich fortan ganz ihrem Dahlemer Salon widmen.

Is Frankfurt (much) more...

Is Frankfurt (much) more sophisticated than München?

0 Schluchten-Ossi 12.12.2012, 18:30 Uhr

Außerdem ist der Don mit...

Außerdem ist der Don mit Fahrrad und Rodel unterwegs, bis Frankfurt dauert das.

0 HansMeier555 12.12.2012, 20:09 Uhr

Enzensberger droht mit Streik!...

Enzensberger droht mit Streik!

@ Der Tiger 12. Dezember 2012,...

@ Der Tiger 12. Dezember 2012, 14:35 : Holly nicht holy. War stets bemüht beim Arbeiten nicht im Weg zu stehen. Ganz überwiegend pünklich. War selbst meistens mit den Ergebnissen zufrieden. Hält sich selten mit Teamwork auf. Hat beim Gehen dafür gesorgt keine Lücken zu hinterlassen. War stets ein guter Mensch und hat selten das Wasser ausgetrunken. Tragen Sie es mit Humor, das ist wie Schnupfen, einmal im Jahr ist man dran ^^.

ist eine Kunstfigur, die seinem Verfasser nicht vollkommen unähnlich ist.