Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Erben und sterben lassen in Bayern

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Der Bayer, wie er umbringt und fertigmacht: Seehofers Parteisäuberungen sind nicht brutal, sondern gelebte Traditionspflege in Sachen Erbschaftsrecht.

Kruzifixe und keine Kopftücher
Markus Söder

In unserer schnellen Zeit vergisst man fast schon heute, was morgen erst sein wird, und es wird dem hier auf bayerische Mordtaten hoffenden Leser daher erstaunen, wenn ich Äonen weit in die Vorgeschichte zurück gehe, indem ich frage: Erinnern Sie sich an die dritte Startbahn des Flughafens München?

Richtig, das war dieses Jahr im Sommer, da sich die Münchner zusammentaten und gegen die Wühlarbeit vieler Medien, der Industrie und fast sämtlicher Einheitsstaatsparteien CSU und die ihr angeschlossene SPD sagten: Gehzweidadösbraachmaneed („Ziehet mit den Vorschlägen von hinnen, wir benötigen dergleichen nicht“). Und danach gab es in den Medien einen grossen Aufschrei, München verspiele seine Zukunft und seinen Wohlstand und die Geldströme würden es in Zukunft meiden. Das war vor der Razzia bei der Deutschen Bank und der Schliessung von Opel in Bochum und der Einstellung der FTD in Hamburg, und die gleichen Zeitungen titeln heute, dass die Immobilienpreise in diesem zurückbleibenden München schon wieder exorbitant gestiegen sind. Und sie titeln auch, dass der Seehofer nicht so, wie er es letzthin getan hat, mit seinen Leuten umgehen darf. Dabei hat der Seehofer es doch eigentlich nur den Münchnern nachgemacht und Leute wie den Söder zu seiner privaten dritten Startbahn erklärt. Und das Abschaffen von solchen dritten Startbahnen ist in Bayern nun mal populär.

Bild zu: Erben und sterben lassen in Bayern

Und ich sage hier auch all den medial Entsetzten über das Blutbad, das Seehofer da angerichtet hat: Es wird ihm in diesem schönen Lande ebenso wenig schaden, wie München das „Nein“ zur dritten Startbahn geschadet hat. Denn dieses schöne Land funktioniert nun mal nach drei historisch bedingten und unabänderlich fortwirkenden Prinzipien, die stets und immerdar zu erfüllen sind:

1. Der Ober schlägt den Unter.

2. Das Blut läuft zusammen.

3. Ein Prosit der Gemütlichkeit.

(Die vierte Regel, die da lautete: Die Partei, die Partei, die hat immer Recht! wird momentan in Richtung „Der Horst, der Horst, der weiss schon was er macht“ von den Hofpanegyrikern des Bayerischen Rundfunks umgedichtet, aber weil das etwas mit Sprache zu tun haben tut, wird es wohl noch ein wenigerlein brauchen)

Wie man sich im gemütlichen Bayern vorstellen kann, sind diese Regeln natürlich nur allgemeine Empfehlungen, die nicht immer mit der Schärfe jenes juristischen Schwertes umgesetzt werden, das im Moment den Ruf der Deutschen Bank in kleine Stücke zerteilt. Nicht immer muss der Ober den Unter schlagen, man kann sich auch kommod unterhalten, und wenn das mit der komischen Basel nicht gelingen will, dann läuft halt auch das Blut nicht immer so, wie es soll. Hauptsache ist, man lebt gemütlich. Solange es gemütlich ist, braucht es die anderen Regeln gar nicht.

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Beim Seehofer, und das dürfte hier allen ausser den gefährdeten Mitgliedern der CSU klar sein, lag der Fall ganz anders. Sicher, wenn man sein Verhalten mit dem klassischen Politikstil vergleicht, wo man seinen Ärger hinunterschluckt, den Staatsanwalt in einem leeren Büro trifft, ein paar Emails beseitigt und für das grosse Ziel zusammenhält, wirkt Seehofer brutal und grobschlächtig, ja geradezu menschenvernichtend. Aber Seehofer ist nun mal kein „Crazy Horst“, sondern ein Bayer vor der schwersten Aufgabe seines Lebens, nämlich: Sein Testament zu machen. Er wird abtreten müssen, das weiss er, und wie jeder normale Bauer und Multimillionär will er das, was Generationen erschaffen und teilweise auch ruiniert haben, intakt weitergeben. Ein paar hundert Meter von Seehofers Geburtshaus entfernt etwa steht ein Hotel einer Familie, das früher einen guten Namen hatte, und dessen Erbe dem Ruf nicht gerecht wird: Da ist das Urteil endgültig. Seehofer weiss vermutlich, dass das Urteil, das über ihn und sein Verhalten gesprochen wird, nicht das der Medien ist, sondern das der bayerischen Grosstanten auf dem Wochenmarkt.

Und da ist es nun an der Zeit, sich den Söder anzuschauen, den keiner „den Markus“ nennt, sondern immer nur „den Söder“. Das ist in Bayern gerade bei einem Junior ein schlechtes Zeichen, denn die Verwendung des Vornamens deutet per so schon darauf hin, dass man mit der Person per du ist, sie leiden kann und, wenn der Aufstieg erfolgt, den respektvollen Nachnamen dazu stellt. Die Karriere ginge also so: Der Söder Markus (kennt noch niemand) → der Markus (kennt man) → der Söder (da gibt es nur einen) → und letztlich da oid’Söder, wenn es einmal so weit ist und wenn Er, der keinen Namen, aber das letzte aller Wörter hat, einmal kommt. Der Söder war nie so richtig der der Markus mit dem Aspirantenstatus, er war immer nur der Söder, und wenn Seehofer nun öffentlich sagt, „der Markus“ sei nun wieder unten, dann ist das viel schlimmer, als wie wenn er gesagt haben würde: „der Söder“. Diese bayerischen Feinheiten gilt es zu berücksichtigen, und so kommen sie auch draussen an. Der Markus. Mit den Schmutzeleien. Kein Glühwürmchen, halt der Markus. Ich war auf dem Wochenmarkt, da kauen die Grosstanten gerade dem von der Erbfolge ausgeschlossenen Markus seine Knochen ab. Mit sichtbarem Vergnügen. Weil der Ober den Unter geschlagen hat.

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Nach meiner bescheidenen Meinung ist der Söder übrigens wirklich unten. So richtig. Das muss in Bayern so sein, denn wir haben hier generell die Primogenitur, der erste Nachkomme erbt alles, der zweite geht zum Militär und der dritte in die Kirche und danach wird es so richtig bitter. Man kann so ein Land und eine Partei nicht einfach aufteilen, das hat gerade Bayern historisch übelste Erbfolge- und Bruderkriege und schlimmes Chaos eingebracht, und seitdem vererbt man grössere Komplexe ungerecht, aber erfolgreich an einen einzigen – wie man das besser nicht macht, sah man beim Erbenduo Huber und Beckstein, wo man primitivste Bauernvorsicht ignorierte.

Das Blut kann nur zusammenlaufen, wenn die Verhältnisse geklärt sind. Deshalb ist das heute bei den Bauernhöfen so, das macht man selbst heute noch bei Schlössern so, und sollte es doch einmal anders sein, dann wird es immer einen Teil der Familie geben, der versucht, sich wieder des Ganzen zu bemächtigen. Es weiss natürlich keiner, ob der Söder nicht schon vor dem Abgang des Horst versucht hat, sich der ganzen Erbschaft zu bemächtigen – zutrauen würde man es ihm. Und so etwas kommt in einem traditionsverbundenen Land wie Bayern stets nicht wirklich gut an. Gerade Erbschleicherei bleibt Generationen kleben, und schon als Kind besserer Kreise bekommt man die vielen unglücklichen Anekdoten zu hören, wie es manchen Erbschleicher erwischte: Den einen traf bald der Schlag, der andere fiel von Berg, der dritte lebte 40 Jahre mit der Walburga und der Ignaz wurde auf der Jagd mit einem Hirsch verwechselt. Man will, dass das Blut zusammenläuft und sich nicht selbst vergiesst: Wer da abweicht, wer da vorschnell profitieren möchte, gehört halt nicht zum Blut dazu. Und wenn das geklärt ist, kann es auch wieder gemütlich werden, ausser für den blutauslaufenden Unter, natürlich. Aber so ist das Schafkopfspiel und das Leben.

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Jetzt kann man natürlich noch fragen, ob man denn so eine Erbfolge so öffentlich austragen muss. Wäre es nicht besser, das still und dezent zu regeln? Weiss der Bayer als ein solcher nicht, dass es den Ruf schädigt? Einerseits ist es, das zeigen die Reaktionen, nicht wirklich elegant. Andererseits ist das so ursprünglich, wie es gemacht wurde, immer noch honoriger als ein stilles Wegmeucheln, indem Schmutzeleien irgendwelchen Journalisten zugespielt werden. Es ist halt eine sehr volkstümliche Art, das Erbe zu verteilen, und zwar so, wie das alle alten Leute gern tun: Erst mal an sich selbst, bloss nichts hergeben, alles notariell auch nach dem Tod festschreiben, und zu den anderen sagen:

Ia weadzas scho no dawoatn kenna – Ihr werdet es schon noch erwarten können.

Die nächste Aigner Ilse nach dem Söder kann das auf jeden Fall. So geht das im gemütlichen Bayern, auch ohne dritte Startbahn.

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134 Lesermeinungen

  1. schön, danke!...
    schön, danke!

  2. Rätselhaftes Land. Aber...
    Rätselhaftes Land. Aber schön.

  3. Yeah, provincial.
    As the...

    Yeah, provincial.
    As the famous US-politician Tip O’Neill said
    „All politics is local“.

  4. So war der Beifall, den die...
    So war der Beifall, den die Landtagsfraktion (in Abwesenheit des in Geschäften in Berlin weilenden Herrn MP!) dem Söder Markus reichlich spendete also nur das Begräbnis erster Klasse der gewesenen jungen Hoffnung?

  5. Man sagt ja, dass große...
    Man sagt ja, dass große Führer oft ein Bedürfnis haben, ihr Werk am Ende zu zerstören — indem sie alles jemandem überlassen, von dessen Unfähigkeit zu überzeugt sind. Nach Karl dem Großen kam Ludwig der Fromme, nach Bismarck kam Willem Zwo, nach Beckenbauer kam Vogts.
    Wie schön, wenn der Horschtel nicht so denkt und den Söder vom Hof jagt, so lang noch Zeit ist!

  6. Werter Don,
    noch ein paar...

    Werter Don,
    noch ein paar Jahre juenger als Sie, reicht mein politisches Gedaechtnis in Sachen CSU nich weiter als Theo Weigel zurueck. Der war aber fuer mich nie viel mehr als der Wurmfortsatz Kohls mit buschigen Augenbrauen (vermutlich tut man ihm damit Unrecht, aber ich bin kein Bayer und mit den lokalen Interna nicht vertraut). Danach war es dann Stoiber. Ein Mann, dem ich zumindest abnahm, dass er – trotz seiner gelegentlichen rhetorischen Unzulaenglichkeiten – meist wusste, wovon er sprach und seine Meinung sogar begruenden konnte. Auch positiv war, dass er einem im Trachtenjanker immer verkleidet vorkam. Bayern hat sich in seiner Regierungszeit wohl auch ueberdurchschnittlich gut entwickelt (zumindest gefuehlt aus Restdeutschland). Also gab es, von der notorischen katholischen Bayerntuemelei einmal abgesehen (rot-gruene Multikultitraeume sind aber auch keine attraktive Alternative) und dem unvermeidbaren Vilz einer langjaehrigen Regierungspartei, kaum gute Gruende, die „Staatspartei“ nicht weiterhin zu waehlen.
    Und dann kommt aus purer Unfaehigkeit der Anderen dieser Seehofer an die Macht. Zweifellos ein populistisches Talent, aber ansonsten die Antithese Stoiberscher Politik. Gluecklicherweise hat er jetzt endlich Bayern und Deutschland einmal einen guten Dienst erwiesen und Soeder (hoffentlich nachhaltig) geschaedigt. Dieser Mensch ist einfach die Summe aller negativen Eigenschaften Seehofers minus dessen Charisma. Ob Aigner sich eignet, wird man sehen muessen.

  7. Mir san mir!...
    Mir san mir!

  8. Das ganze Unheil ist...
    Das ganze Unheil ist natūrlich der historischen Fränkischen Realteilung zuzuschreiben.
    Nochmal will die Bayerische CSU dies nicht erleiden!

  9. Ein geradezu furioser Einstieg...
    Ein geradezu furioser Einstieg mit einer schön trockenen Watsche für alle, die’s verdient haben. Dafür liebe ich die Stützen, ein großes Vergnügen, danke!

  10. Alter! Wo findest du die...
    Alter! Wo findest du die Energie! Soviel Produktivität! Bin bisweilen ob der zwei Zeilen, die ich hier&dort hinterlasse überfordert!

  11. Schmunzelnd gelesen, werter...
    Schmunzelnd gelesen, werter Don, eine weitere Folge der Seehofer-Schmonzette. Mutti kann sich beruhigt zurücklehnen, denn das bayerische Löwengebrüll ist harmlos. Wäre eine tolle Steilvorlage für die Münchener Lach-und-Schieß als Silvester-Kehraus, doch gibt es das ja leider nicht mehr in der Glotze.

  12. Stiften die bayerischen...
    Stiften die bayerischen Politmörder-Herrschaften seit frühesten Wittelsbacher Zeiten nicht für ihre Opfer eine Gedenkstätte?! Wo sollte die Sel.Mad-Marx-Kapelle stehen? Auf Nürnberg hat Crazy-Horst (für Sitting Bull hat es ja nicht gereicht) wohl weniger Zugriff denn je. Vielleicht bricht er eine Donau- oder Isarbrücke ab – nahe des ehemaligen fränkischen Königshofes in Ingolstadt oder doch in Unterföhring nahe den Fernsehstudios, wo auf Pro7 eine Söder-TV-Serie laufen könnte: „Spiel nicht mit den Schmutzelkindern“.

  13. Das Kalb ist süß, das Hasn...
    Das Kalb ist süß, das Hasn mit dem Kaltblut aber auch!

  14. Dann geht in vier Tagen die...
    Dann geht in vier Tagen die Welt unter?
    Und niemand hier kann mir Hoffnung machen, dass das stimmt?

  15. Wenn ein CSU-Politiker Gott...
    Wenn ein CSU-Politiker Gott sagt, meint er Pflegeversicherung,
    wenn ein SPD Politiker Gerechtigkeit sagt, meint er Zuwanderung.
    wenn eine Grüne Frieden sagt, meint sie Afghanistan.

  16. Werter Don,
    Ihre besten...

    Werter Don,
    Ihre besten Beiträge sind stets die, in denen Sie uns Nordlichtern die bayerischen Bräuche nahebringen. Vielen Dank dafür! Allerdings kann ich nicht umhin festzustellen, dass auch die bayerische Variante der Nachfolgeregelung ein bisschen stillos und inkosequent ist, vergleicht man sie mit den Methoden, die in der Julisch-Claudischen Dynastie im Schwange waren (Vergiften, auf einer einsamen Insel aussetzen) oder gar bei den Jakobinern. Aber vielleicht kommt das ja noch. Mich würd’s freuen!

  17. Vielen Dank, werter Don. Ich...
    Vielen Dank, werter Don. Ich kann nur noch nicht glauben, dass das das Ende von Söders Ambitionen ist. Der ist doch ein Steh-auf-Männchen. Und von der guten Ute Aigner bin ich auch nicht überzeugt.
    Ich denke eher, dass sich der Hoschti nochmals ‚überzeugen‘ lässt, was soll der auch sonst tun? Wir werden ’s ja sehen…

  18. Gut beschrieben, meine sehr...
    Gut beschrieben, meine sehr schwer geliebte Heimat. Soweit sich gebürtige Münchner in Bayern daheim fühlen. Das unvermittelte Eintreten in eine Dorfkneipe in Niederbayern führt auch – so ein Münchner Platz nimmt – zur nachhaltigen Reduktion der Stammtischkonveersation. Egal. Zur Sache: ergänzen möchte man einige weitere Regeln:
    – Sach muss beim Sach bleiben
    – Mia san mia
    – ein diffuses Lebensgefühl, welches die Staatspartei in einer Wahlkampfbroschüre einst wie folgt beschrieb (mein Latein ist in die Jahre gekommen, ich gebe aus der Erinnerung mein Bestes): Extram Bavariam nulla est vita – et si est vita, non est ita.
    Und jetzt hole ich mir ein Helles :-).

  19. Das Gerede über den Söder...
    Das Gerede über den Söder zeigt doch nur, dass die Staatspartei eine Ehrenrunde oder zwei zur personellen Auffrischung braucht. Man mag diese feisten, selbstverliebten und machtgewohnten Gesichter nicht mehr sehen. Schmeißt das Pack endlich raus! Die sind überfällig.

  20. Könnte einen das Beschriebene...
    Könnte einen das Beschriebene und die Art des Beschreibens und Bebilderns an den Roman „Erfolg“ von Lion Feuchtwanger erinnern? „Material über die Sitten und Gebräuche der altbayrischen Menschen in jener Epoche findet sich in einer Zeitung, die damals in einem altbayrischen Ort namens Miesbach erschien; dem „Miesbacher Anzeiger“. Diese Zeitung ist in zwei Exemplaren erhalten, das eine befindet sich im Britischen Museum, das andere im Institut zur Erforschung primitiver Kulturformen in Brüssel.“ Eben kopiert bei Wikipedia. Nur ging es bei Feuchtwanger um Leben und Tod und um die grosse Gefahr, die, just in Bayern geboren, ganz Europa erschüttern sollte.

  21. Meine Hoffnung galt mal dem...
    Meine Hoffnung galt mal dem Georg Fahrenschon.
    Doch der verschwand lieber aus der Kampfarena.
    .
    Der Seehofer is´genau so „a Matz“ (böses Weib) wie Frau Merkel.
    .
    Ist Frau Aigner noch ledig?
    Das ist womöglich zu modern für die „Oidvordern“
    .
    Also wenn demnächst die Hochzeitglocken läuten…
    Söder – hörst – Du – mich…

  22. achwas, ich glaube, der...
    achwas, ich glaube, der Soohofer hat vor allem den gleichen Überlebensinstikt, was in seiner Lage und bei der Partei sicher nochmal etwas wichtiger ist.
    .
    Beat, der Miesbacher Anzeiger war schon eine ganz besondere Nummer, das ist richtig. Hier aber aus zwei Gründen; Erstens bin ich als Gmundner auch Miesbacher und zweitens ist das Büro der Aigner Ilse hier. Von Nürnberg da wo der Söder herkommt habe ich nur hässliche Bilder.

  23. Hotel einer Familie, das...
    Hotel einer Familie, das früher einen guten Namen hatte, und dessen Erbe dem Ruf nicht gerecht wird
    Rappensperger ?

  24. Antonius, eine Erneuerung in...
    Antonius, eine Erneuerung in der Opposition also… wenn ich sehe, wie das die SPD gemacht hat, sehe ich da wenig Hoffnung. Egal wo sie ist, die Partei. sie wird immer die Partei bleiben.
    .
    Schorsch62, danke, tatsächlich gibt es je nach Notwendigkeit in Bayern natürlich grenzenlos viele Gebote, mir fallen da auch noch mehr ein, aber ansonsten reicht mit schon der Dorfgasthof in Buxheim, um Sehnsucht nach Italien zu bekommen.

  25. RoRo, das hängt ganz davon...
    RoRo, das hängt ganz davon ab, was für Schmutzeleien Seehofer da gemeint hat. Es gab ja auch noch andere Überambitionierte, wie etwa den Sauter, die Hohlmeier oder den Gauweiler, und alle wurden sie versenkt und weggeschoben. Ich glaube auch nicht, dass der Söder hier in Bayern eine Wahl gewinnen würde, für die Franken ist er zu reaktionär und für die echten Bayern mit dem Ruf des Beutebayern behaftet. Auch für die Partei, in der sich mancher denkt, ein Ketzer hat gereicht. Die Frage ist nur, ob Söder schon in der Partei oder erst im Land das Standgas eingestellt wird. Ich denke eher, dass seine Anhänger jetzt eine neue Leitfigur suchen.
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    aristius fuscus, danke, aber ich glaube, so meuchlerisch ist die CSU dann doch nicht weil sie am End ja doch wieder auch eine Familie ist. Auch für die Gefallenen und Zurückgetretenen wird in der Regel gesorgt, da muss man nur mal schaun, welche Ex-Grösse jetzt wo was machen darf.

  26. HM555, wie man hier so schön...
    HM555, wie man hier so schön sagt: Do legst di nieda, und schdesd nimma auf, do legst di nieda, mia gengan olle drauf.
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    kampfstrampler, es gibt da das Beispiel von Ludwig dem Gebarteten (Herzog von Bayern-Ingolstadt), den sein Sohn hat im Kerker verrotten lassen. Das würde jetzt der ein oder andere gern reenacten, aber im Moment schaut es eher so aus, dass sich im Erbfolgekrieg der Erblasser durchsetzt. Weil Nürnberg noch gar nie nicht etwas zu sagen hatte, das ist ja kein Landesteil, sondern eine Krondomäne.

  27. Sterbende Baiern und keine...
    Sterbende Baiern und keine Erben.
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    Ahmed und Guezel hilf!

  28. es ist und bleibt schon...
    es ist und bleibt schon interessant. und es gibt so viele zufälle – und auch wieder nicht.
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    also wir hatten, und ganz ohne kenntnis „der nachricht soeder“ in den letzten tagen immer mal wieder im zusammenhang don a. exakt auch und mehrfach an herrn soeder gedacht. naemlich ungefähr genau so:
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    der soeder hatte einmal in tv oder radio sinngemäß von sich gesagt: „alles was ich geworden bin, habe ich mir selbst erkaempft, selbst durchgesetzt, durch mich selbst und meinen einsatz erreicht.“
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    und wir hatten schon laenger und fuer uns sprachinnerlich wieder den don a. dagegenmontiert, dankenswerter weise dies gedurft: aus dem grunde des genauen gegenteils selbstverstaendlich. („alles was ich bin und wurde, geschah mir aus gunst. nahezu obwohl fast ohne streben. und ich bin dankbar dafür.“)
    .
    wobei unser gastgeber so so provinziell nur nun auch nicht ist, aus reisen zurückgekehrt sähe man es deutlicher. hier womöglich auch eine facette, die näher läge, als man dachte:
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    „„Wir haben nicht mehr das gleiche Vaterland“. Als „echter Europäer und Weltbürger“ kehre er seiner Heimat den Rücken.“ http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/menschen-wirtschaft/streit-um-steuern-depardieu-will-franzoesische-nationalitaet-zurueckgeben-11995824.html
    .
    und da wird wohl mehr als einer bei sich auch schon mal denken „der mann ist trend, zumindest zum teil“. (und überhaupt: falls vermögend, zöge man in der schweiz schon immer in die gemeinde mit der für sich günstigsten besteuerung: warum also sollten es europas bürger in letzter konsequenz anders halten?)
    .
    wer zeit und geld hätte, so wurde übrgens noch berichtet, der führe kurz vor weihnachten noch mal schnell rüber nach cortina, wenn das wetter gut wäre. http://www.snowboardclubcortina.com/ möglicherweise sogar in dieses haus http://www.franceschiparkhotel.com/
    .
    aber was sagen wir … zeit.
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    und aus der schweiz gibts auch neuigkeiten für junge und jungebliebene (nicht solche „von gestern“ wie söder und seehofer, *g*) nämlich „the gravety fits“ – fuer alle solche, die auch noch was anderes wollen, „als bei parteitagen hinterm pult stehen – und sonst nichts“ http://www.ridetsg.com/index.php
    .
    http://www.flickriver.com/photos/javi_g/4154745319/

  29. "ich glaube, der Seehofer hat...
    „ich glaube, der Seehofer hat vor allem den gleichen Überlebensinstikt“
    .
    wir meinen, „nein er führt bloß, tut nur seine pflicht“. und mit notwendigkeit und richtig.
    .
    im klartext hieß das doch „lass gut sein kollge soeder, deine karriere ist hier und im moment erst einmal zu ende. und wenn du es nicht glauben tust, dann koennten wir auch noch anders und härter“. und der soeder hats wohl verstanden. (denn die frauen muesssen und sollen jetzt ran, eignen sich am besten für die erste linie. der tendenziell weichere, vorsichtigere, klügere, ausgleichendere stil von frauen in der politik passt nun einmal vermutlich besser zu alternden gesellschaften. man sage es womöglich bereits.) d
    .
    er tritt galt mit notwendigkeit soeder, so versteht mans, aber um der genannten dame endgültig den weg frei zu machen, aus partei und (frei)staatsräson. (und aus persönlicher neigung des chefs auch.)

  30. Der Miesbacher Halbadler sieht...
    Der Miesbacher Halbadler sieht aus wie ein Bodybuilder, der seinen Bizeps vorzeigt…

  31. und schon wieder verpasst:...
    und schon wieder verpasst: http://www.riseandfall.at/

  32. Der rote Falke leitet sich von...
    Der rote Falke leitet sich von der Herrschaft Hohenwaldeck ab, und die wiederum ist manchmal ganz interessant: http://de.wikipedia.org/wiki/Wolf_Dietrich_von_Maxlrain

  33. perfekt!57, die CSU war schon...
    perfekt!57, die CSU war schon immer eine Aufsteigerpartei, und damit in der Nachfolge von Militär und Kirche. Da ist der Söder geradezu idealtypisch, aber man sollte nicht ganz das übersehen, was seine Frau mitgebracht hat.

  34. "Sticht"

    Der Ober "sticht"...
    „Sticht“
    Der Ober „sticht“ den Unter.

  35. Das mit dem Weltuntergang...
    Das mit dem Weltuntergang bezog sich nicht auf die bayerischen Landtagswahlen

  36. [sondern auf Suhrkamp]...
    [sondern auf Suhrkamp]

  37. "der kommt noch vor dem...
    „der kommt noch vor dem Westerwelle“
    .
    [Volksmund über Markus S.]

  38. @ roter falke: das hätten wir...
    @ roter falke: das hätten wir so auch nicht gedacht. danke für den link, interessantes schicksal. und über „aufflehnung vs. ignorieren“ wollten wir demnächst auch noch mal kurz was sagen. evtl. auch am beispiel von sagen wir renzo piano. der ist inzwischen auch ungefähr 75, und kann immer noch nur bauen. für ihn gut. und für alle selbstverstaendlich. aber wer wollte ihn die fussstapfen treten? eher keiner, nicht wahr? nicht, weil sie zu groß wären, und man es nicht koennte, das nicht, aber weil all das biographiosch zu ausgelatscht, zu langweilig wäre: überlebt eben halt alles.
    .
    wird es mit seinen bauten – evtl. etwas provokant formuliert – gehen wie aktuell mit unseren autobahnbrücken aus den 1960ger und 1970ger jahren? & wer soll denn in 30 oder 40 jahren oder so die ganzen teuren renovierungen dieser teuren, dann billigen und geschmacklich-zeitgeistmaessig total überholten bauskulpturen bezahlen? und will das überhaupt noch einer? doch eher geschenkt noch nicht einmal… . http://www.flickr.com/photos/controtono/7108726661/ https://www.google.de/search?q=renzo+piano+london+shard&hl=de&client=firefox-a&hs=nCi&tbo=u&rls=org.mozilla:de:official&tbm=isch&source=univ&sa=X&ei=qUPOUJqJHYSE4gSm54HQAQ&ved=0CDQQsAQ&biw=1280&bih=895
    aber hier, lebensfreude: http://vimeo.com/54458478

  39. "Der Ober schlägt den...
    „Der Ober schlägt den Unter.“
    Vielleicht meinte der Markus mal, einen Wenz spielen zu können. Wer weiss schon, was für Intrigen laufen bei den Schwarzen.
    Tja, Solo geht vor – da hat er wieder blöd gschaut, der Söder.
    Und der Seehofer ist ein begnadeter Solospieler – das heisst, eigentlich kann er nur Solo.

  40. Als ehemaliger Fernfahrer...
    Als ehemaliger Fernfahrer erlaube ich mir zu bemerken: Nach Bayern bin ich immer gern gefahren. Mit Ackerschleppern nach Tuntenhausen, Plastikröhren zum Fernmeldezeugamt nach Traunstein oder Werkzeugmaschinen nach Minga. Wobei München, ob BMW oder MAN immer stressig war, denn da herrschten die Vertrauensleute der IGM, die haben die Tatsache, dass der Lkw- Fahrer ÖTV- Mitglied war, schlicht ignoriert. Weshalb ich in 22 Jahren in der Branche dafür gesorgt habe, dass keine Autos aus Minga gekauft wurden. Auge um Auge. Aber auf dem platten Land war´s anders. Zwei Werkzeugmaschinen nach Neumarkt gebracht. Im ersten Wirtshaus nach dem Weg gefragt (in Vor- GPS- Zeiten), einer der Besucher springt in sein Auto, leitet mich zur Ausladestelle und fährt anschließend wieder zur Kneipe, damit ich auch noch etwas zu essen bekomme. So etwas ist mir nördlich der Mainlinie nie passiert.

  41. „Kruzifixe und keine...
    „Kruzifixe und keine Kopftücher, Markus Söder“
    In einer Demokratie muss sogsr selbst ein Politiker der es eigentlich besser weiss, genau sowas von sich geben, wenn er gewählt werden will. In Bayern mehr als anderswo…. Das zur Ergänzung der vierten Regel. Was ausgerechnet an Söder „schlimmer“ sein soll als am Rest der CSU ist mir rätselhaft.
    Was mir ausserdem fehlt, werter Don, ist ein einziger Grund für die Karriere der Frau Aigner….hat sie auch nur einmal etwas Sinnvolles getan? Ist es nicht so, dass sie nur deshalb gewählt wird, weil der Bayer bei ihrem Anblick von sich gibt: Ja mei… de Oide, de muass amoi a richtig fescher Haas gwesen sei….

  42. Tja.

    in Bayern gibt halt...
    Tja.
    in Bayern gibt halt noch eine Staatsillusion. Wunderbar transfiguriert von Ludwig II, der einerseits half. das Deutsche Reich zu gründen, und andererseits eine Reihe Schlösser hinsetzte, die selbst Walt Disney nur noch die Möglichkeit der Kopie eröffnete.
    In Westfalen ist das anders. Das ist immerhin ein Zehntel Deutschlands. Die Westfalen machen sich keine Illusionen über den Staat. Sie hatten nie einen (von König Lustig, Napoleons Bruder, mal abgesehen), und dementsprechend ist ihre Haltung. Gegenwärtig sind sie in NRW, und die Rheinländer bestimmen das Land (wann gab’s den letzten Ministerpräsidenten aus Westfalen? Genau, nie.).
    Gleichzeitig sind die Westfalen in vielerlei Hinsicht den Bayern ähnlich, auch was die konservative Grundhaltung angeht. Es gibt noch einige Sattelmeyer-Höfe aus Widukinds Zeiten, und deren Inhaber blicken auf genealogische Emporkömmlinge, wie die Welfen, die Hohenzollern und die Wittelsbacher herab, auch wenn sie nicht in den Adelshandbüchern auftauchen.
    Faktisch wird Politik heute auf EU-Ebene und zum Teil auf Bundesebene im wesentlichen von Bürokraten gemacht, und wer Ministerpräsident ist, ist Folklore.

  43. Ob Herr Seehofer sich oder der...
    Ob Herr Seehofer sich oder der Partei wirklich einen Gefallen tut, wenn er im Berlusconi-Stil versucht, die Alte Gemütlichkeit zu seiner Neuen zu machen? Klar, in der guten alten Zeit konnte man in der Partei alles sagen und die absolute Mehrheit war eh garantiert – da war die Welt noch in Ordnung … und überhaupt, schliesslich finanziert Bayern Berlin und Berlin Europa … aber im Moment sieht es doch nicht so aus, als ob der Ober noch den Unter sticht. Unklar ist auch, ob die Frage „Seehofer oder Söder“ heisst, vielleicht heisst sie einfach nur „Seehofer??“

  44. Zweimal abgesetzt, dreimal...
    Zweimal abgesetzt, dreimal ernannt – Parteibuchbeförderungen und Nepotismus die Regel.
    Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof hatte in den vergangenen Jahren zweimal über die Rechtmäßigkeit der Besetzung der Leiterstelle eines südbayerischen Veterinäramtes zu entscheiden. Nach der Argumentation eines Konkurrenten war die Stelle wegen verwandtschaftlicher und parteipolitischer Verbindungen vergeben worden. Lt. Gerichtsakten argumentierte der Kläger, bei dem Verwandten, einem gelernten Elektrikergesellen, handele es sich um einen vormals arbeitslosen minderqualifizieten Anfängertierarzt, der zudem frühzeitig über Sachverhalte, die später zum sog. bayerischen Schweinemastskandal führten infortmiert war aber versagt habe. Dabei seien in einem den Schweinemastskandal auslösenden Straubinger Tierarzt Dr. Roland Fechter verursachten Tierseuchenfall im Austausch gegen eine mehrere tausend Mark betragende Nebentätigkeit Entschädigungsanträge der Bayerischen Tierseuchenkasse manipuliert und an die 30.000,- DM zuviel ausbezahlt worden. Der bayerischen Schweinemastskandal war die Ursache für den Rücktritt von Barbara Stamm als Gesundheitsministerin und eine umfangreiche personelle Aufstockung der Veterinärabteilungen an Landratsämtern und Städten. Die Stellenvergabe wurde für rechtswidrig befunden und der Verwandte abgesetzt, allerdings mit neuen Beurteilungen und neuem Datum in einem erneuten Verfahren wieder mit der selben Stelle betraut. Auch diese Stellenvergabe wurde verwaltungsgerichtlich überprüft, der Kanditat mußte erneut abgelöst werden. Daraufhin wurde er von Entscheidungsträgern der eigenen Partei ein drittes Mal mit dem Veterinärposten betraut. Die lächerliche Prozedur zog sich so über 9 Jahre lang hin. Während der den Arzneimittelskandal auslösense Tierarzt eine 5 jährige Gesamtfreiheitsstrafe abgesessen hat, wartet die staatliche Bayerische Tierseuchenkasse bis heute auf die Rückzahlung des „zuviel“ ausbezahlten Geldbetrages weil die Dienstaufsicht angeblich grinsend und feixend argumentierte, man könne den Sachverhalt – offenbar im Unterschied zu einigen Verwaltungsrichtern – nicht verstehen.
    Das von DON ALPHONSO gezeichnete urige Bild von CSU und Bayern oder besser CSU ist Bayern wird von einigen gar nicht so lustig empfunden.

  45. sehr schön, das dritte bild...
    sehr schön, das dritte bild hatten sie schon mal verwendet oder ;-)?
    vielleicht ist es aber umgekehrt, wenn man ihrem kommentator schäffer aus der faz glauben darf, dass die frau aigner als alleinerbin schon die fäden inder hand hat und der horst, damit er ein vernünftziges altenteil erhält – sie wissen schon, dass die milch rechtzeitig in der früh am fenstersims steht, die tochter den alten oft genug in die stadt zum doktor fährt etc. – jetzt schon brav kooperiert.

  46. È arrivato Zampanò!...
    È arrivato Zampanò!

  47. Zuerst mal: Ich bin sehr froh,...
    Zuerst mal: Ich bin sehr froh, privat und persönlich, wieder von bertholdIV zu lesen.
    .
    Und dann ist da noch ein Kommentar, den ich ohne Nachforschung nicht freischalten kann, ich bitte um Verständnis.

  48. Bayrische Folklore und...
    Bayrische Folklore und Brauchtumspflege, durchaus nett beschrieben, erklärt aber auch den politischen Bedeutungsverlust des Bundeslandes. Sogar eine Ostdeutsche kann jetzt bis Bayern durchregieren, siehe Seehofers Wende in der Europapolitik. Wenn ich mir noch eine Anmerkung zu Frau Aigner erlauben darf, die bei Ihnen etwas kurz kommt: Sie ist wie Ulla Unseld eine schöne Frau (ich erwähnte diesen wichtigen Aspekt an anderer Stelle), aber etwas groß und knochig, ihr fehlt die Fülligkeit von Mutti Merkel, die inzwischen die beliebteste Politikerin Deutschlands geworden ist, wenn auch Trittin recht hat: Merkel verliert ständig Wahlen. Aber auch Steinbrück wird ein Garant dafür sein, daß Bayern unsere Melkkuh bleibt. Was würde FJS dazu sagen, der allerdings dem Osten gegenüber sehr spendabel war.

  49. Ich hab immer schon gedacht:...
    Ich hab immer schon gedacht: Hohlmeier, der Name sagt schon alles, Söder könnte von Sieden kommen, was er jetzt wohl auch tut. Vielleicht hält sich Aigners Inge ja ihres Namens halber für geaignert. Und als Austrag bekommt der Generalsekretär des ZK unserer Staatspartei einen Hof an unserm schönen See. Schluck. Scheußliche Vorstellung.

  50. @Helmut Weiß: verwechseln Sie...
    @Helmut Weiß: verwechseln Sie da nicht Aigner mit der Haderthauer in Sachen füllig?

    Was die Spendabilität des FJS betrifft, so wird von vielen der Geniestreich dabei übersehen, daß er mit dem von ihm eingefädelten Milliardenkredit die Wiedervereinigung nochmals 6 Jahre verhindern konnte!

  51. und wir wollten die faz als...
    und wir wollten die faz als gastgeberin nochmals loben, denn es gibt diesen gesellschaftlichen spagat.
    .
    zwischen 42,5 mio arbeitsstellen einerseits „von denen es so wunderbar ist zwischen 18 und 68 eine ergattert zu haben, die sinnfrage klug zu lösen, positive gesellschaftliche teilhabe zu ermöglichen und sein geld zu verdienen“ – und denen, die da alles nicht nötig haben. lösung der sinnfrage sowie sind, also aus sich selbst heraus ggfs. bei bedarf, ggfls. auch noch für andere mit, (inzwischen) genügend geld haben, nicht arbeiten zu müssen, und/oder dies auch z.b. dank iq (?) nicht/noch nie via arbeitstelle zu woll(t)en, „denn repetitive erwerbsarbeit im übermass hemmte auch die weierentwicklung schon mal“. .
    und da macht die faz ja einerseits alles richtig, dass sie denjenigen, die gar nicht anders können „auch weiterhin und dauerhaft das hohe lied der arbeitstelle zu singen“, die ansonsten einsichtsvoll in ande ahrhite ömoglich entstehnden pychoschmerzen zu lindern oder vorbeugend überhaupt nicht erst aufkommen zu lassen.
    .
    aber es gibt diese beiden klassen, wenn man so will, natürlich. und im 67. friedensjahr natürlich mehr, als vermutlich je zuvor indula.
    .
    und da ist es chön, via don a. eben auch platz eingeräumt zu sehen, für diese andere seite (denn der bedarf ist schließlich da).
    .
    und überhaupt, die faz berichtet vermutlich noch zu wenig (?).
    .
    hier z.b. wären nachrichten darüber vorgesehen? „allen arbeitsstellen zum trotz?“ http://www.astonmartinonice.com (ausgebucht teils schon, nicht wahr, tsss…. ?) für relativ kleine 3.200,- pro person inkl. übernachtung/en im „grand hotel des bains, st. moritz“. (und ja, wer früher selber formel eins oder motorrad-gp bewegt oder kampfjet geflogen wäre im alter von +/- 26, dem könnte das alles höchstwahrcheinlich bloß ein müdes lächeln entlocken; aber nett doch immerhin, das es all diese angebote gibt, nicht wahr?) http://www.kempinski.com/de/st-moritz/grand-hotel-des-bains/angebote/
    .
    aber.
    .
    .
    nachtrag: was uns evtl. noch fehlte? letzte woche kam das „thomas mann jahrbuch“ (#25) der tm-gesellschaften d & ch (in eins, wg. druckosten). wann hatte man eigentlich zum letzten male über alle unsere literarischen gesellschaften (und zwar in ganz europa?) ausführlich und in summa berichtet? und das dürfte man noch? denn für den ein oder anderen wäre das ja eben auch arbeitstelle. und für eine kulturnation unvezichtbar. also möglicherweise unverzichtbar.

  52. "und die faz machte vermutlich...
    „und die faz machte vermutlich auch weiterhin alles richtig, „denjenigen, die gar nicht anders könnten, auch weiterhin und dauerhaft das hohe lied der arbeitstelle zu singen“, einsichtsvoll ansonsten wömoglich entstehende pychoschmerzen somit etwa zu lindern – oder vorbeugend überhaupt gar nicht nicht erst aufkommen zu lassen.
    .
    aber es gäbe diese beiden klassen, wenn man so wollte, natürlich. und im 67. friedensjahr vermutlich in höherem masse, als je zuvor, „indula“.“ (don’t care, we don’t either.)

  53. Der absolut verhungert ^^...
    Der absolut verhungert ^^ aussehende Seehofer scheint ja doch nicht allzuviel Redematerial herzugeben.
    Wenn man jetzt schon im Salon bei der körperlichen Fülligkeit gewisser Politdamen ist.
    .
    Bin mal off ne Zeit.

  54. Ja,Don Ferrando, das ist ein...
    Ja,Don Ferrando, das ist ein interessanter Frage.
    Warum war es für den Industriestandort Bayern 1983 ( massiver
    Konjunktureinbruch) so wichtig die DDR am Leben zu erhalten.

  55. @ Don Ferrando: Frau...
    @ Don Ferrando: Frau Haderthauer ist in der Tat schlank, bei Frau Aigner lege ich Wert auf die Formulierung „Starkknochigkeit“. Sie scheint körperlich in der Lage zu sein, widerspenstigen Kabinettsmitgliedern die Ohrläppchen abzudrehen.
    @ C.von Egern: Die politische Vergangenheit der Ruheständler spielt wohl am Tegernsee keine Rolle. Wenn man dort Schalck-Golodkowski duldet, wird man auch Seehofer ertragen. Anders sieht es mit den Rollatoren aus, die einem schon aufs Gemüt gehen können.

  56. ... und wenn Herr Soeder ein...
    … und wenn Herr Soeder ein Mann ist,
    der alles was er erreicht hat, sich selbst
    verdankt, trifft das wohl auch auf seinen
    Abgang zu.
    Kein Grund für eine Partei, dafür zu sorgen,
    dass er weich fällt.

  57. Ein großer deutscher...
    Ein großer deutscher Staatsmann meinte dereinst, hinter der Elbe fange Sibirien an.
    Er vergaß zu erwähnen, dass südlich der Donau schon die lieben Neger wohnen.

  58. tippfehler über tippfehler,...
    tippfehler über tippfehler, „aber nicht der blogger ist pervers, sondern lediglich die verhältnisse, unter denen er gezwungen ist, seine posts zu papier zu bringen“.

  59. Werter D.A. vielleicht sollten...
    Werter D.A. vielleicht sollten Sie sich in Ihrer Werbung für Bayern etwas
    zurück nehmen.
    Das Land hat nach den zuletzt verfügbaren
    Daten mehr Nettozuwanderung aus dem Ausland,
    als inländische Geburten.
    Wenn das mal gut geht.

  60. SZ-Thema Erziehung, leicht...
    SZ-Thema Erziehung, leicht verändert :-)
    „Aggression ist eine Form der Kontaktsuche“
    Politiker in der Trotzphase werden von ihren Emotionen
    regelrecht überwältigt. Ein mahnendes „Führt euch nicht so auf“
    von den Bürgern hilft ihnen nicht aus dem Gefühlschaos.
    Eine Psychologin gibt Tipps, wie Bürger und Politiker leichter
    durch die Zeit des Zorns kommen.
    Süddeutsche.de: Das Politiker bekommt seinen Willen nicht und tobt vor Wut. Wie schaffen es die Bürger, nicht ebenfalls wütend zu werden?
    Die Psychologin: Das ist eine Herausforderung. Schließlich können Politiker zwischen 50 und 60 Jahren schon so viel, da überrascht es, wenn sie wegen einer Kleinigkeit plötzlich durchdrehen. Die Bürger sind enttäuscht und verärgert. Am besten zählen sie innerlich bis zehn und denken sich, „Ach, es hat wieder seinen Rappel.“
    Süddeutsche.de: Leider ist das gar nicht so einfach.
    Die Psychologin: Aber wir Bürger sind nun mal die Erwachsenen.
    Wir müssen ein bisschen vernünftiger sein als unser Politiker. Es ist eine Wechselwirkung, und wenn die Bürger den ersten Schritt auf die Politiker zugehen, kommt entsprechende Resonanz.
    Süddeutsche.de: Wie sieht denn dieser erste Schritt aus?
    Die Psychologin: Verbale Appelle während eines Wutanfalls sind für die Katz. Politiker sollte man lieber in den Arm nehmen und trösten, schließlich werden sie von ihren Gefühlen regelrecht überfallen.
    Oft suchen sie dann Schutz bei Schweinsbraten und Bier.
    Werden sie zurückgewiesen, weil sie so schreien, sind sie zusätzlich enttäuscht. Ein Teufelskreis, den nur die Bürger durchbrechen können. Ein Politiker kann in der Trotzphase seine Emotionen nicht regulieren. Wenn der Politiker überfordert ist, überfällt ihn der Frust.
    Süddeutsche.de: Und dann dreht er vor aller Augen durch.

  61. @ DA. Geht's dem Staat Bayern...
    @ DA. Geht’s dem Staat Bayern wirtschaflich blendend oder schreiben Sie roten Zahlen?

  62. don -deutschland rennt...
    don -deutschland rennt anscheinend die zeit davon – also sich wirklich und wahrhaftig zu internationalisieren. falls das überhaupt möglich wäre. und sozial klug und international europaweit erfolgreich führungsfähigkeit zu beweisen – und die notwendige mitverantwortung fürs ganze in ausreichendem masse zu übernehmen.
    .
    hier, der beweis: http://www.lindarevista.es/ „en idioma ruso“ (grüsse auch an donna l.) also den film ansehen. und evtl. blättern. wir halten dazu die aktuelle printausgabe in der hand – und wollen es später übernehmen einmal die westlichen inserenten/inserate, zumeist ganzseitig und in farbe, aufzulisten, die in diesem magazin richtigerweise inserieren – westviertel und gute geschäftsleute haben vor fremdem geld keine angst. im gegenteil. ihre kontakfreude erst öffnete für alle welt und weltzugang. wäre unverzichtbar. (klar klagen wir damit womöglich auch gewisse t-see-abneigungen mit an, natürlich. und hoffentlich hilft es.)
    .
    also natürlich die web-adressen der inserenten, klar doch. (was sonst?)
    .
    ein beispiel wenigstens: http://www.patrick-hellmann.com/living/#/home (wirbt in „linda #19“ mit einer vorzugs-doppelseite (!))
    .
    oder http://www.rogermjeweller.com/ruso.htm http://es.tous.com/es/ http://www.cavestanyantiguedades.com/ (fotostrecke „artes decorativas“)
    .
    pekunia non olet – geld verbindet: hauptsache gesund und reich. und zwar am besten noch da, wo keine probleme sind.

  63. ...
    @E.R.Binvonhier
    http://www.mdr.de/doku/ostprodukte162.html
    dass die versandhändlerin aus führt die wende nicht lange als geschäftsfrau überlebt hat, wird spätestens hier klar

  64. rudi-dutschke-strasse in...
    rudi-dutschke-strasse in berlin übrigens auch, nicht nur marbella (*g*): http://rusmedia.de/index.php?action=show_page&page=2
    .
    und wir bitten um nachsicht: hatte man verstanden, dass die dame, die in diesem genanntem film http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=67eSebjl7-A#! ab 0:27 den raum betritt und so nett und vertraut begrüsst wird, womöglich für manche so etwas wie die „csu-bürgermeisterin („partido popular“) von marbella“ (130t einwohner) sein könnte?
    .
    hier http://www.youtube.com/watch?v=LRgdwrl8_YM bei der vollkommen unaufgeregten einweihung eines neuen/renovierten stückes „paseo maritimo“.
    .
    und irgendwie sind auch die bayern so weit bestimmt nicht immer allen voraus, oder? http://www.youtube.com/watch?v=srKvzV3XcKs&NR=1&feature=endscreen http://www.youtube.com/watch?v=8SwVPzQza4o http://es.wikipedia.org/wiki/Partido_Popular_Andaluz
    .
    und warum weiß sowas alles in deutschland womöglich kaum keiner, weil keine zeitung drüber schreibt? und obwohl wir angeblöich so reisefreudig sind? (weil inzwischen schon so vergreist und deswegen so unbemerkt uninteressiert?)

  65. @bertholdIV,
    Hauptsache Sie...

    @bertholdIV,
    Hauptsache Sie haben das Gröbste überstanden.
    Ich wuensche Ihnen weiterhin, das notwendige
    Quentchen Glück.

  66. @E.R.Binvonhier 17:08
    Ja, das...

    @E.R.Binvonhier 17:08
    Ja, das habe ich auch schon festgestellt. Was hier für Massen an LEV, TDO usw Kennzeichen in den Neubaugebieten rumfahren, die alsbald umgemeldet werden, fällt schon auf.
    Als ich zu Beginn der 1960er zuzog, war das noch eine Seltenheit.

  67. Kein Grund zur Aufregung,...
    Kein Grund zur Aufregung, hansgeier333, sind vermutlich
    nur wieder die unvermeidlichen Bandkeramiker.

  68. @E.R.Binvonhier 17:08
    Ja, das...

    @E.R.Binvonhier 17:08
    Ja, das habe ich auch schon festgestellt. Was hier für Massen an LEV, TDO usw Kennzeichen in den Neubaugebieten rumfahren, die alsbald umgemeldet werden, fällt schon auf.
    Als ich zu Beginn der 1960er zuzog, war das noch eine Seltenheit.

  69. Tut mir leid, lieber Don, Sie...
    Tut mir leid, lieber Don, Sie schreiben immer sehr fesselnd,
    aber das Thema interessiert mich nun wirklich nicht.
    .
    Jeeves 16. Dezember 2012, 16:42
    Jeeves17. Dezember 2012, 15:29
    Stimmt. Letzter Blog war interessanter.

  70. @E.R.Binvonhier
    Danke, ich...

    @E.R.Binvonhier
    Danke, ich glaube das Quentchen Glück oder wie immer man es nennt, braucht man wirklich..
    aber nochmal zu frau aigner. vielleicht ist das alles etwas voreilig und ihr ergeht es wie vielen anderen von muttis“wadlbeissern“, die gegen den horst gekämpft haben.
    es ist wie beim schafkopfen: der horst aus der „dummen stadt“ an der donau wird schon wissen, mit wem er zusammen spielen muss gegen mutti und ilse (also kein solo, sondern eher ein farbspiel mit der blauen z.b.). es gibt bei den grünen – hier auch schon genannt – einen etwas älteren herren, der das politikhandwerk beherrscht.
    ceterum censeo: er sollte nachdem er mutti mal wieder eine niederlage beigebracht hat und er wieder zum programm der gesellschafterversammlung eingeladen wird – mal was in richtung neue chefredakteurin der taz vorschlagen – ich würde ihm sogar dafür die vollmacht für meine anteile geben

  71. @bertholdIV
    .
    wobei dies...

    @bertholdIV
    .
    wobei dies „Über 6.000 Firmen der ehemaligen Bundesrepublik machten Geschäfte mit dem „Klassenfeind“, sie ließen in den volkseigenen Betrieben der DDR produzieren und machten mit Produkten aus der DDR satte Gewinne. In den großen Versandhauskatalogen gab es viele Waren „Made in GDR“.“ natürlich eine sprachwahl ist, die so wahrscheinlich nur der mdr verwenden kann.
    .
    man versteht das und kritisiert deswegen auch nicht. aber sachlich war es doch wohl anders: „der klassenfeind“ war und ist eine rein kommunistische erfindung. so sah die „ddr“ die „brd“, also „der osten“ die bundesrepublik deutschland.
    .
    und der westen kaufte wenn dann wohl nur „in der zone“ oder „sowjetzone“, aber niemals „beim klassenfeind“. denn die bundesreublik kannte sowas gar nicht. dafür aber z. b. sozialpartnerschaft.

  72. @Don Ferrando

    „Was die...
    @Don Ferrando
    „Was die Spendabilität des FJS betrifft, so wird von vielen der Geniestreich dabei übersehen, daß er mit dem von ihm eingefädelten Milliardenkredit die Wiedervereinigung nochmals 6 Jahre verhindern konnte!“
    Lassen sie mich rechnen… 1989, jetzt 2012, das wären, bei Euro statt DM, also nur 12 weitere Milliarden bis heute gewesen?
    Und wir Deppen finanzieren mit all dem Geld stattdessen ein paar Banken, die wissentlich faule Kredite an Länder gegeben haben, um damit Spekulationsgewinne durch Steuergelder einzufahren?
    Man fasst es kaum.

  73. "alles was ich geworden bin,...
    „alles was ich geworden bin, habe ich mir selbst erkaempft, selbst durchgesetzt, durch mich selbst und meinen einsatz erreicht.“
    .
    Wie der Führer in seinem Bonker.

  74. @bertholdIV – Es freut mich,...
    @bertholdIV – Es freut mich, dass Sie wieder munter sind!
    .
    In Hessen – wo ich gerade vier Tage sehr beschäftigt war – scheint Erben in allen Varianten auch ein gängiges Thema zu sein. Und dass der Jürgen den Volker anruft, um sich über die globale Exponierung der Bank für Leistung aus Leidenschaft zu beschweren, zeigt, dass auch die Hessen familiäre Verhältnisse schätzen. Dumm nur, dass es dieses Mal aufgeflogen ist.

  75. Mit dem Rodl vor den Baum...
    Mit dem Rodl vor den Baum wäre doch auch ein schöner Tod für den Söder.
    Aber da müsst´s ja schon a weng mehr Schnee haben bei den Bajuwaren. Das sah gestern auf der Rückfahrt noch arg grün aus.

  76. Wenn man das liest: SZ von...
    Wenn man das liest: SZ von 2010 – und das wird der Söder auch getan
    haben, kann man ermessen, wie gut ihm der Beifall getan haben muss.
    Die Frage ist, wieviel Klackeure sich da tummelten.
    Er wird´s wissen.
    Schaumermal
    http://www.sueddeutsche.de/politik/markus-soeder-der-kandidat-1.908526

  77. @ E.R.Binvonhier, was die...
    @ E.R.Binvonhier, was die Schwarzen so in ihrem Kral treiben, ist für den Rest der Welt eher undurchsichtig. Nur das Geschrei und Gezeter stört ab und zu, wenn sie schuhgeplattert und schrill jauchzend ihre magischen Riten vollführen. Gehört aber irgendwie wohl zu jedem Eingeborenenstamm. Es soll auch schonmal den Oberen erwischt haben:
    http://www.spiegel.de/fotostrecke/todesursache-pharao-ramses-iii-wurde-kehle-durchgeschnitten-fotostrecke-91089.html

  78. "Fitschen betrachtet Anruf bei...
    „Fitschen betrachtet Anruf bei Bouffier als Fehler“
    Warum weiß so einer das nicht VORHER!
    Ackermann plauderte über sein Geburtstagstörtchen.
    Breuers Geplapper über Kirch…also bitte.
    .
    Sagt man nicht der Gentleman genießt und schweigt?
    Und: Stille Wasser sind tief?
    .
    Selbst-HERRLICHKEIT? Wer ist denn heutzutage noch so DÄMLICH!

  79. @Don:
    ...
    Was den Söder...

    @Don:

    Was den Söder angeht, hundertprozentige Zustimmung. Seehofer hat zumindest den Überlebensinstinkt, den man braucht, um das sichere Abwirtschaften eines Erbes durch ungeeignete Erben zu verhindern.

    Nur der Stil … Volkstümlich mag er ja sein, der Stil. Pöbelhaft war schon immer volkstümlich. Mir persönlich ist das gesichtswahrende Meucheln im Hinterzimmer lieber. Die früher bei den GRÜNEN und heute bei den PIRATEN gepflegte Methode der brutalstmöglichen Beschädigungskonkurrenz unliebsamer Spitzenfiguren wäre mit meiner Auffassung von Anstand nicht zu vereinbaren. Die Effizienz ist dieser Methode allerdings nicht abzusprechen, wenn sie wirkt. Und da, lieber Don, ist Ihnen nicht zu widersprechen, sie wirkt. Ginge es nach dem Volk, hätten wir morgen ohnehin wieder öffentliche Gladiatorenkämpfe in einer blutgesprenkelten Arena.

    Gruss,
    Thorsten Haupts

  80. ThorHa, ich neige zur Meinung,...
    ThorHa, ich neige zur Meinung, dass man das so sehen muss, wie die Enthauptung eines Wesirs im osmanischen Reiches; Nicht nett, aber es beruhigt das Volk, Söder ist nun mal nicht der Landesvater, den man hier gerne hätte. Vor dem hat man eher Angst, es könnten die Stoiber’schen Zeiten wieder anbrechen.
    .
    achwas, ich denke, manche in der Deutschen Bank wären sehr für die Ausweitung des Gotteslästerungsparagraphen. Und dass der Herr das selbst dem Spiegel gesagt haben soll, zeigt halt, wie die sich sehen.

  81. muscat, nun, der Söder kommt...
    muscat, nun, der Söder kommt aus Franken, da sind keine Berge, das ist bayerisch-Niedersachsen. Ab 1000 Meter schaut es aber blenden aus! Der Söder, von den wird man sicher noch viel hören, aber nicht unbedingt als Ministerpräsident.
    .
    bertholdIV, man darf beim Seehofer auch nicht übersehen, wie oft der weggedrückt, übergangen und rausgemeuchelt wurde, immer und immer wieder – der hat einfach enorme Steherqualitäten, das muss man zugeben, egal was man sonst über ihn denkt. Und das Jammern gehört dazu, erst war der Stoiber ein Autokrat, dann war der Huber in der Partei ein Vollstrecker, und jetzt winseln sie über den Seehofer – und dass die Partei vielleicht selbst das Problem ist, sehen sie nicht.

  82. @13:33 - bei herrn seehofer...
    @13:33 – bei herrn seehofer wird der evtl. der psychologische aspekt übersehen, dass er ja in der vergangenheit dem tode schon viel näher war, als dem leben – und dann, ganz sachlich, gestaltet es sich oft hinterher viel leichter und angstfreier, von vielen erwägungen zögerlicher art weniger belastet, weil kenntnisreicher. das ja eben auch der sinn der erfahrung womöglich. ( und wers kennt, weiß womöglich, wie es ist: „von vielen erwägungen zögerlicher art weniger belastet“ hieße eben überhaupt nicht „vorschnell“ oder „unklug“. sondern nur aufs wesentliche fokussierter z.b.)
    .
    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/herzleiden-csu-politiker-seehofer-schwer-krank-a-178318.html

  83. Oder es hat sich einfach viel...
    Oder es hat sich einfach viel in ihm aufgestaut, und er mag das Geschacher hinter seinem Rücken nicht.

  84. @mediensegler,
    kleines...

    @mediensegler,
    kleines Trostpflaster:
    Was sagt der Elefant in der Herrensauna?
    .
    „Damit wollt ihr trinken?“

  85. Der Söder ist 1.) sehr wohl...
    Der Söder ist 1.) sehr wohl längst der Markus und wenn man bedenkt, was Ude mit Pronold gemacht hat, dann ist 2.) am Horstei sei Watschn für’n Markus für beide förderlicher. Die Bayern möchten auch Menschlichkeit und die besteht eben in aussterbenden Traditionen wie Fremdgehen, Erbschleichen, Schmiergeld und sich Abwatschen.
    Pronold beherrscht keine dieser vier Tugenden. Nie werd‘ ich den Markus „den Söder“ nennen!

  86. Darf ich mal eben OT?...
    Darf ich mal eben OT? Danke!
    .
    Savall, lieber unfassbarer Buchkenner, helfen Sie mir! Gibt es eine huebsche Ausgabe der ‚Dreigroschenoper‘, so ungefaehr im Stil der Eremitenpresse (keine Bedingung), bescheiden halt-und pretaentieus-und also nicht zu teuer?
    .
    Fuer eine schnelle Antwort wuerde ich dreimal Ihnen zum Lobe mein kleines Glas erheben (mehr Wert als ein paepstlicher Segen).

  87. achwas18. Dezember 2012,...
    achwas18. Dezember 2012, 11:58
    Jau, ach was!
    Verstehe das auch nicht.
    Irgendwie kommt man immer wieder zum Thema Arroganz der Macht.
    Die Ausweitung des Gotteslästerungsparagraphen ist dann wieder ein echter Don.
    .
    E.R.Binvonhier18. Dezember 2012, 15:27
    Nett, aber kein Ersatz für die Geschichte, die ich eigentlich lesen wollte. ;-)

  88. Jetzt sollen wir schon wieder...
    Jetzt sollen wir schon wieder Wein trinken.
    Frage eines Montessori-Schülers:
    Müssen wir schon wieder machen, was wir wollen?

  89. Filou, proste Ihnen dreimal...
    Filou, proste Ihnen dreimal zu, weil ich lieber drei Groschen hätte als drei Euro.
    Habe allerdings zum Thema passend Weißbier geöffnet, mit Schnappverschluss.
    Ich begehe gerade wissentlich ein fürchterliches Sakrileg, trinke aus der Flasche.
    Gute Nacht allerseits.

  90. @Filou – Ich wünsche Ihnen...
    @Filou – Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Anstoßen. Aber Sie sollten dabei bedenken, dass aus der Dreigroschen Oper des linksgestrickten Brechts eine EURO-oper mit vielen Nullen geworden ist. Das wird die Beteiligten noch einiges kosten.

  91. Schwierig, Filou. Brecht ist...
    Schwierig, Filou. Brecht ist noch nicht gemeinfrei und die Verlage und die schrecklichen Erben sind sehr knickrig in dieser Beziehung. Ein Pressendruck ist mir nicht bekannt. Ich habe einen schönen Band aus DDR-Zeiten „Über die irdische Liebe“. Darin sind etliche Moritaten auch aus der Dreigroschenoper. Der Band sieht respektabel aus und es liegt sogar eine Schallplatte bei, auf der Brecht und die Weigel einiges zum Besten geben. Auch die Moritat von Mackie Messer ist dabei. Ist antiquarisch ohne Probleme zu haben.
    http://tinyurl.com/d3oz4en

  92. Seehofer:Söder:
    Pack schlägt...

    Seehofer:Söder:
    Pack schlägt sich – Pack verträgt sich.

  93. @achwas
    "Fitschen betrachtet...

    @achwas
    „Fitschen betrachtet Anruf bei Bouffier als Fehler
    Warum weiß so einer das nicht VORHER!“
    Der Fehler liegt ganz bei Ihnen. Denn Fitschen meinte natürlich keineswegs, dass der Anruf ein Fehler war, das macht er nämlich immer so. Der Fehler bestand darin, dass man sich dieses Mal dabei erwischen liess. Wäre die interessantere Frage nicht, wie so was passieren konnte? In Deutschland?
    In Hessen will ja anscheinend alles nicht mehr so recht glatt laufen. Sogar die Steuerfahnder, die man wie Mollath in der Klapse einquartieren wollte, dürfen nun nicht mehr als psychiatrische Fälle und Gefahr für die Allgemeinheit bezeichnet werden… mein Gott, was soll aus Deutschland werden?
    @Don
    Ich glaube nicht, „dass die Partei vielleicht selbst das Problem ist“. Meiner Beobachtung nach (bei Besuchen) liegt es eher daran, dass mehr und mehr Bayern nicht mehr ganz die Dorfdeppen von früher zu sind.

  94. @Savall – Ich wusste gar...
    @Savall – Ich wusste gar nicht, dass es so schwierig ist an die echten Brechttexte zu kommen. Wenn das hier ein realer Salon wäre, dann würde ich mir jetzt die lila Karnevalsstola der Tigerbabys vom Speicher holen, sie mir mit entsprechender Geste um meinen Hals drapieren und mit passendem Augenaufschlag auswendig singen:
    .
    „Einst glaubte ich als ich noch unschuldig war,
    und das war ich ein gerad’ so wie Du…….”
    .
    Und wenn dann noch eine Zugabe gewünscht wird, dann würde ich für Don’s Stützen die Piratenjenny spielen:
    .
    „Meine Herren, heute sehen Sie mich Gläser abwaschen,
    und ich mache das Bett für jeden….“

  95. Nun wandelt Herr Fitschen Arm...
    Nun wandelt Herr Fitschen Arm in Arm mit dem Ex-BuPrae.
    .
    Nur ein Schalck-Golodkowsi hat gleich
    gewusst, was es bedeutet über Nacht nicht
    mehr empfangen zu werden ( Kohl/Schaeuble)
    und die Füße in die Hand genommen.

  96. @tylerdurdenvolland 19....
    @tylerdurdenvolland 19. Dezember 2012, 09:00
    zu „Fitschen“
    Hinterher ist mir dann auch eingefallen, dass „die Strukturen“ noch infamer sein könnten, als man sich das als Bürger vorstellen WILL.
    Einerseits habe das Gefühl, dass man sich selbst damit beschmutzt,
    wenn man sich zu sehr einläßt.
    Allerdings der doofe Depp will man auch nicht sein.
    Wie findet man den Mittelweg?
    In der Ironie?
    Also – nach Japan fliehen und dann auf dem andern Kontinent posten,
    erscheint mir etwas aufwendig.
    :-)
    8 Minuten Fußweg…und ich habe eine Pfisterbrotstation!

  97. achwas - call me an inch...
    achwas – call me an inch pincher, but:
    .
    Die japanischen Preißn leben auf einer Insel.
    .
    :))

  98. Ich habe es befuerchtet,...
    Ich habe es befuerchtet, Savall, nun gut, da geht eine schoene Idee dahin. Adieu huebscher Gedanke.
    .
    So eilte ich dahin zu Thalia, dem einzigen Laden in meiner Gegend, der noch mit sowas wie Buechern handelt-und bekam nach 120 Sekunden einen furchtbaren Hals. Zwei ahnungslose Ziegen, die einen anpampen, denen man beim Buchstabieren helfen muss und dazu noch nach einem liebenswuerdigen Hinweis auf gutes Benehmen einen grossen Flunsch zogen.
    Angeblich segelt Thalia in schwerem Wetter. Mich wunderts nicht mehr.
    Je nun, also wurde es Amazon. co.uk. Das hasse ich.
    .
    Kannten Sie die Eremitenpresse? http://www.google.de/search?num=10&hl=nl&site=imghp&tbm=isch&source=hp&biw=1600&bih=813&q=eremitenpresse&oq=eremitenpresse&gs_l=img.12…1317.4538.0.7788.14.7.0.7.7.0.296.1172.2j3j2.7.0…0.0…1ac.1.F6RIK2yjfo0
    Nette Leute. Schickten mir armen, kreditunwuerdigen Studenten ihre Buecher auf Rechnung.
    Und nun das Wunder:
    Ich bezahlte immer prompt.
    .
    Ende OT, Besserung gelobend.

  99. Das ist ein mir sehr...
    Das ist ein mir sehr ähnelndes Biedermeierportrait. Ich sage Besuchern dann immer, dass man daran sieht, wie alt ich geworden bin, keine 200 Jahre und schon die ersten grauen Haare.

  100. Irgendein Glatzkopf mit...
    Irgendein Glatzkopf mit Motorrad-Allüren und dummem Gefasel von Hindukusch, Verteidigung und Freiheit hat abgeloost. Großes Tohuwabohu. Nil nisi etc. Die Lücke, die er hinterlässt, wird ihn ersetzen. Staatsbegräbnis. Ewige Fackel, gespeist von Gerd sein Kumpels mit viel Gas. Hurra Deutschland!

  101. Ja, ich kannte die...
    Ja, ich kannte die Eremiten-Presse, Filou. Aber ich fand da inhaltlich nicht so den Zugang. Ich bin ja Bibliomane, kein Bibliophiler. Ich wähle bei Belletristik zuerst nach dem Autor aus und dann nach der schönsten Ausgabe. Die Friedenauer Presse oder Faber & Faber machen mir da mehr Freude. Die „Graphischen Bücher“ gibt es gerade allenthalben zum reduzierten Preis, z.B. bei Frölich und Kaufmann oder der WBG.

  102. @hansgeier333,
    über Tode nur...

    @hansgeier333,
    über Tode nur Gutes!!
    .
    Dafür gibt es viele gute Gründe.

  103. Hehe, Savall, so ist es: der...
    Hehe, Savall, so ist es: der Illiterat braucht Bilder, wenn er ein Buch in die Hand nimmt, muss das sich anfuehlen wie die vibrierende Taille eines Maedchens.

  104. im übrigen ist das thema...
    im übrigen ist das thema sterben lassen leider spaßigerweise eben auch in vielen deutschen wohnzimmer schon längst immer unverfänglicher präsent. zumindest was das lustige sterben durch den ständigen comic-mässigen waffengebrauch angeht.
    .
    http://www.youtube.com/watch?v=hR2nso47lm4
    http://www.youtube.com/watch?v=hc4CoK4zHxM
    http://www.youtube.com/watch?v=Yvu7J3R7yeo
    http://www.youtube.com/watch?v=EcWZ196lDFE&NR=1&feature=fvwp
    http://www.youtube.com/watch?v=_6_fGdVpJ1U
    http://www.youtube.com/watch?v=7XRPPsl9uuE
    .
    zuviele links, wir wissen. (und weil die eigenen kinder die eigenen sind, können sie alles gut unterscheiden, ja. und außerdem haben sie ja auch noch eine andere realität um sich her.)

  105. @Filou – Ich weiß ja nicht...
    @Filou – Ich weiß ja nicht in welchem Jahrhundert Sie leben, aber die Tigerbabys würden sich untereinander über ihre Bemerkung bezüglich der vibrierenden Taille junger Mädchen kaputtlachen. Überhaupt kommt es mir so vor, dass Ihnen ein bisschen Nachhilfe im Umgang mit jungen Damen gut tun würde – sonst beißen die Ziegen von Thalia Sie noch ganz in der Öffentlichkeit in ihrer Weichteile. Wäre doch etwas peinlich …oder?

  106. und die ca. 90 minuten der...
    und die ca. 90 minuten der acht teile der dokumentation „cold peace“ wären evtl. für historisch und medial interessierte auch noch eine überlegung. „wissen, was die welt sieht“, banaler weise.
    .
    http://www.youtube.com/playlist?list=PLC86B25CD5FF0AE7C
    .
    noch am beginn der letzten folge sieht man womöglich mit erschrecken, wie schnell die zeit vergeht – und wie wenig sich ändert. obwohl all die alten männer zum größten teil bereits tot oder abgelöst.

  107. war da noch was mit der...
    war da noch was mit der schweiz? und fahrrädern? http://www.far-rider.ch/
    .
    und also, die welt ist zum glück aber doch ein spielfeld. wie zu hoffen ist, für immer mehr von uns richtigerweise.
    .
    wir trafen neulich im süden einen wunderbaren mann, finne, typ lausbub und älterer herr, ein „iron butt“, der so nette sachen macht, wie er begeistert erzählte, wie zu zeiten kurz nach der sommersonnenwende vom südlichsten punkt europas, also von tarifa (nähe gibraltar) non-stop (also in max. drei tagen) mit dem motorrrad zum nordkap zu fahren – „da ist es dann so hell, da braucht man (fast) keinen schlaf, kann vor freude immer nur fahren, müsst‘ ihr auch mal machen!“ . (sind 5531 km, sagte er; wenn man für 3 tage 2x 4h schlaf rechnen wollte, zzgl. 1,5 h für 15x tanken, dann machte das immer noch einen schnitt von rund 88 km/h … . fährt man aber.)
    .
    „The 50,000+ members of the Iron Butt Association are dedicated to safe, long-distance motorcycle riding. Although based in the United States, we have thousands of enthusiastic members throughout the globe! One of our more popular slogans is, „The World Is Our Playground.“ “
    .
    http://www.ironbutt.com/about/about.cfm
    .
    die rekorde, die als möglich zu machen angeboten werden, sind in der tat schon nett:
    .
    „We host several rides, the most notable being the 11-day, 11,000+ mile Iron Butt Rally[tm]. Additionally, the Iron Butt Association hosts the Saddle Sore 1000[tm] (a 24 hour 1,000 mile ride), the Bun Burner 1500[tm] (1,500 miles in 36 hours), the Bun Burner Gold[tm] (1,500 miles in 24 hours), the 50cc Quest[tm] (Cross Country in 50 hours or Less), the National Parks Tour Master Traveler Award[tm] (visit 50 parks in at least 25 states), the coveted 10/10ths Challenge[tm] (10 consecutive 1,000 mile days) and the almost-impossible to get into 100K Club[tm] (100,000 miles or more in one year).“
    .
    160,000 km mit dem motorrad in einem jahr – da muss man in der tat wahrscheinlich schon eine ziemlich sattelfeste rückseite haben. (als profi mit dem truck ja kein problem, da geht das locker noch als normale jährliche fahrleistung durch, aber mit dem bike, dem eigenen zumal (*g*) …)
    .
    und selbstverständlich, wir leben im jetzt, es gibt keine förmliche mitgliedschaft: „The Iron Butt Association (IBA) does not have membership in the traditional sense“.
    .
    http://www.ibagermany.de/fileadmin/media/dokumente/AOW_GER.pdf

  108. @Tigresse, vielen Dank dafuer,...
    @Tigresse, vielen Dank dafuer, dass Sie versuchen meine Frechheit zu provozieren. Den Teufel werde ich tun.
    Dutch-canadian erzogene Maedchen sind ein Spezialfall. Ich weiss das. Eines meiner geheimen Vorbilder ist u.A. Jaques Cartier (nicht der mit den Armbanduhren).
    Romantik ist der Puritaner Sache nicht. Ausser, man kaeme aus Quibec. Das sind allerdings keine Puritaner. Voici:
    .
    But I know from your eyes
    and I know from your smile
    that tonight will be fine,
    will be fine, will be fine, will be fine
    for a while.
    .
    Und hier, gesungen zur Laute: http://www.youtube.com/watch?v=M1bI9y9OMTA
    .
    Wenn dabei keine Taille vibriert [1], muss man von einer Ausschneidepuppe (Barbieersatz) ausgehen.
    .
    PS. Ich lebe in keinem Jahrhundert. Ich lebe in einem eigenen Kleinuniversum.
    .
    [1] Schwingende Hueften duerfen es auch sein. Nur nicht zu sehr. Das erschreckt mich.

  109. Filou 19. Dezember 2012,...
    Filou 19. Dezember 2012, 22:15
    Bin gerade dabei, meine jetzt 10 Jahre alte Tradition aufrecht zu erhalten,
    für Freunde und Familienmitglieder zu Weihnachten eine selbst zusammengestellte
    Audio-CD zu brennen, mit Anti-Mainstreamsongs, und mit Liebe und viel Musikwissen
    ausgesucht, eigenes Cover, bedruckte CD mit eigenen Winterbildern.
    Kommt (fast) immer gut an, je nach Thema, dass ich mir selber setzte.
    Da ist der Leonard mit seinen Old Ideas natürlich auch dabei.
    Ihr Link funzt hier nicht, kenne den Song aber auswendig, aber leider gibt es viel zu viele, bei denen bei diesem Song gar nichts schwingt.
    Die CDs sind sehr oft eine Zeitreise.
    Meine neue geht von 1952 bis 2012.

  110. Meine Tradition ist es...
    Meine Tradition ist es selbstgestaltete Weihnachts- NEIN – eher besinnliche Jahreswechselgrüße mit schönen Fotos zu ausgewählten Themen zu versenden.
    Mein diesjähriges Motto lautet:
    Manchmal…
    sieht alles…
    ganz anders aus!
    .
    Dazu Fotos einer Verwandlung … wobei das letzte Bild ein Ergebnis des
    genaueren Hinsehens ist.
    Schönes Papier auszusuchen – ein Ritual zum Jahresende.
    Und immer gehe ich zu den Bleistiften um am Zedernholz zu schnuppern.
    Seit meiner Kindheit.
    Ob es in Japan auch Faber-Castell-Bleistifte aus Zedernholz gibt?
    .
    Den Peter Struck hätte ich gern als Freund gehabt.
    Für seine Frau war gestern Weltuntergang.

  111. Wie spät (mitteleuropäischer...
    Wie spät (mitteleuropäischer Zeit) ist eigentlich der Weltuntergang? Muss ich den Wecker stellen?

  112. und er, unser gastgeber, viele...
    und er, unser gastgeber, viele wollten es schon lange konstatieren, hat immerhin des privileg von ordnung und einsamkeit. und er beschwert sich nicht darüber. also von eigentlich gleich drei privilegien zusammen.
    .
    und wenn man sich oppositionelle abstoßungskräfte konstruieren, also solche finden wollte genauer, dann würde man die, wir alle wissen das, wohl am besten genau bei karl marx privat finden: da hockten immer alle aufeinander, das leben und die kinder gingen durcheinander – und teils auch ihre herkunft (aus liebe) – es war nie geld da, denn marx schrieb immer bloß, ohne je etwas fertig zu kriegen, verweigerte jede erwerbsarbeit – und borgte und schnorrte vom kapitalistensohn engels jeden monat soviel er konnte. falls er nicht in rekordzeit ein erbe durchbrachte. statt es zu erhalten. um sodan wieder wie der stoiker durchs häusliche elend und die unendlichen klagen über armut, kälte und kleidermangel des restes der familie zu wanken. nur schreiben aufhören konnte er nicht.
    .
    „Ich weiß auch absolut nicht mehr, wo mir der Kopf steht. Meine Versuche, in Frankreich und Deutschland Geld aufzutreiben, sind gescheitert, und es war natürlich vorherzusehn, daß ich mit 15 £ die Lawine nur ein paar Wochen abhalten konnte. Abgesehn davon, daß wir nichts mehr kreditiert erhalten, außer Metzger und Bäcker, was auch mit Ende dieser Woche aufhört, bin ich wegen der Schule getreten, wegen der Miete und von der ganzen Rotte. Die paar, die ein paar Pfund Abzahlung erhielten, haben sie pfiffig eingesteckt, um mit verdoppelter Gewalt über mich herzufallen. Dazu haben die Kinder keine Kleider und Schuhe, um auszugehn. In ganz London ist kein einziger Mensch, gegen den ich mich auch nur frei aussprechen kann, und in meinem eignen Hause spiele ich den schweigsamen Stoiker, um den Ausbrüchen von der andern Seite das Gegengewicht zu halten.“
    .
    http://www.dearchiv.de/php/dok.php?archiv=mew&brett=MEW030&fn=310-311.30&menu=mewinh http://www1.wdr.de/themen/archiv/stichtag/stichtag4632.html http://books.google.de/books?id=J_i57xwz1YgC&pg=PA1073&lpg=PA1073&dq=karl+marx+schicke+geld&source=bl&ots=dPlnhSolFM&sig=FoNEgxMfPE6cphtQNLEpuOGbVAk&hl=de&sa=X&ei=zwTTUOLjC8ObtQbawoDgDg&ved=0CDQQ6AEwAA#v=onepage&q=karl%20marx%20schicke%20geld&f=false
    .
    und marx beschwerte sich also auch noch laufend.(*g*)
    .
    .
    and we beg your pardon, über wir hatten evtl. etwas falsch verstanden: man fährt also erfolgreich von norden nach süden durch europa, tankt immer gegen donnerstag abends 30 km südl. vom nordkap also vorsorglich die maschine voll, um dann freitag früh, so früh wie irgendmöglich, am nordkap die beschriebenen formalitäten zu erledigen, fährt so dann in einem rutsch ca. 33 h bis auf die höhe von göttingen, also „ein reisestrategisch nahegelegenes allerweltsziel in der mitte dieses selbstgefällig-ignoranten zentraldurchgangslandes in der mitte europas“ (so immer noch manche, aber es werden weiter weniger ?) – unser halt könnte auch ein x-belibieges kaisersaschern sein vermutlich; gerade so, wie eben göttingen, oder „fachwerk“ – schläft dort 5-7 stunden (irgendwann am samstag vorm.), und fährt so dann die zweite etappe von abermals 33 h, also via frankfurt/main, karlsruhe (berührt irgendwo dort selbstverständlich bayern peripher), straßbourg, chalon-sur-saone (bocuse grüsst vom wegesrand nebst herrn raffelt), lyon, barcelona und valencia auf großzügigen linien bis direkt nach gibraltar – ebenfalls non-stop, also die tankpausen auf ein minimum an zeit reduziert, montag früh dortselbst innert 72 h sicher anlangend: was also diese kenntnisreichen ausländer alles so machen, wenn sie hier unerkannt aber wissend immer bei uns so durchrollen … . und ganz
    ohne psychoängste „ob’s denn auch erlaubt wäre“.
    .
    also alleine von kaisersaschern in einem zug nach gibraltar in 33 h zu fahren, maximal versorgt mit einer ausreichenden anzahl unterschiedlicher kreditkarten zur förderung des kraftstoffflusses und fordernder mautstationen, da eben doch nicht in einem zug sondern auf zwei rädern, ob das nicht evtl. auch mal ein interessantes selbstexperiment mit der strasse und kommenden begebenheiten sein könnte, eben auch in „technik & feuilleton“? (ok, man würde ggfls. auch „motor & wort“ nehmen, bevor man sich schlagen ließe, nicht wahr?) wer also wohl die erste erfolgreiche tour in der gegenrichtung machen würde? http://www.ibafinland.fi/ibaf_cms/index.php?option=com_content&view=article&id=280:instruction-gibraltar-nordkapp-72&catid=54:in-english&Itemid=77
    .
    und ausserdem schreibt sich auch diese generation alle ihre text selbst. („die verantwortung für deutschland tragen hieße aber weiterhin großes auf sich nehmen.“ )
    .
    @ achwas – „nähe nimmt angst, nähe macht bekannt, nähe vergewissert“ – man gebe sich keine mühe, das ist nicht vorgesehen. selbstverständlich genau deshalb nicht.
    .
    und nachtrag, aber nicht unvermittelt: „die „bundeswehr“ war lediglich als interimsarmee zu betrachten gewesen – wir alle haben uns längst daran gewöhnt, es so zu sehen – ein teils notwendiges, teils ungeliebtes zubehör dieser republik, im zeitraum zwischen dem 7.5.1945 und dem endgültigen friedensschluss mit den ehemaligen kriegsallierten und der welt war sie angesiedelt – und mit notwendigekit, war sie die, die sie war; das freie und kommende zukünftige deutschland aber hatte keine ihr entsprechenden aufgaben mehr – und zwar mit naturnotwendigkeit nicht, und also musste etwas gänzlich neues an ihre stelle treten – und trat auch, wir heutigen wissen das längs. und die berufenen unter den historisch kundigen wussten es auch schon, schon lange vorher. und hüteten sich auch nicht es zu sagen. und viele andere ahnten auch, das dieser übergang in eine völlig neue verteidigungsordnung gemeinsam mit dem friedensschluss kommen würde, weil dies so kommen musste. jedes andere deutschland wäre auch weiterhin unerträglich gewesen.“ (zitiert nach: golo mann, deutsche geschichte des 21. jahrhunderts)
    .
    alles portativ.

  113. und "fehlerlinien" empfahl...
    und „fehlerlinien“ empfahl sich – „anaberg-tegernheim“ hoffentlich kein bezug jemals. http://www.aljazeera.com/programmes/faultlines/2012/12/20121211112848544968.html – 24:10 minuten. journalismus „last modified 12.12.2012“.

  114. @ fritz cc. Tout le monde
    Re...

    @ fritz cc. Tout le monde
    Re Weltuntergang.
    Aus „Le Monde“ (Paris) 15.12
    Beilage Science & Techno S.4/5
    ————————————-
    „Neuf Scénarios de fin du monde“
    1. Collision entre la Voie lactéé et Andromède.
    2. Pandemie massive due à un virus très virulent
    3. Chute d’un asteroide
    4. Photosynthèse en panne
    5. Eruptions en chaine de supervolcans
    6. Hiver nucléaire
    7. Engloutissement par un soleil gargantuesque
    8. Alignement dramatique de plusieurs astres.
    9. Bombardement de rayons cosmiques.
    MfG
    fionn

  115. und wenn man so ein bißchen...
    und wenn man so ein bißchen mit der zeit ginge – und die angebotenen informationen auch noch zur kenntnis nehmen können wollte – so würde man evtl. auch noch eine andere aktuelle 3-teilung der europäischen bevölkerungen feststellen können:
    .
    – die zukünftigen europäischen eliten kehren von ihren arbeitstellen überall in europa mit dem flieger, ihrem modernen normalverkehrsmittel, in ihre heimaten zurück,
    – hiesige letztüberschüsse werden glücklich in allem möglichen ferienregionen verfrühstückt und
    – die masse der alten deutschen faz-bevölkerung hockt bedenken- und besinnungslos in ihren gemäuern und empfangsapparaten,
    .
    während direkt über ihren köpfen, aber unhörbar, die im jetzt wunderbar auf die marktanforderungen reagierende firma (sic!, wir lieben erfolreiches unternehmertum!) ryanair alleine für den dezember 2012 2000 zusätzliche flüge kreuz und quer über deutschlands köpfe hinweg anbieten musste, der europäischen wunschmobilität auch nur halbwegs herr zu werden.
    .
    alles folgende lediglich als info gemeint, weil man es sonst eher nicht zu sehen und lesen bekommt (oder gefühlt einseitg aus sicht lufthansa oder airberlin) aber nicht, um für eine firma oder sonstwas werbung zu machen:
    .
    „Ryanair, Europe’s only ultra-low cost airline, today (19 Sept) announced over 350,000 extra seats on over 2,000 extra ‘Christmas’ flights across 300 routes following record advance bookings for Ryanair’s festive flights since its winter schedules were launched last month. Ryanair confirmed its ‘flying home for Christmas’ routes to Germany, Italy, Lithuania and Poland are booking up fast, while more families than ever are looking to escape for some Christmas sun with extra flights on all routes to the Canary Islands.
    .
    Ski routes to Grenoble, Salzburg and Turin will again get extra flights due to high bookings from those looking for snow adventure and après ski this Christmas and New Year, while winter breaks to the historic cities of Warsaw and Budapest are also proving popular this season.
    .
    „There are just three months to Christmas and our Christmas flights are already booking up fast, so we have added over 350,000 extra seats on over 2,000 extra flights across 300 routes for the Christmas and New Year holidays. As always, lots of passengers have booked Ryanair’s low fares to return home for Christmas, but this year we are also seeing record demand for Ryanair’s low fare winter sun and ski routes as passengers look for sun or snow this Christmas and New Year, as well as winter breaks.““ http://www.ryanair.com/de/nachrichten/gen-en-200912
    .
    Budget airline Ryanair soared to record-breaking heights in the third quarter of last year. During the period to the end of December, the Irish-owned carrier recorded its highest passenger traffic totals and profit growth. Passenger numbers went up by 46% throughout the three months, to 3.9 million, following an 8% cut in fares, including a million free seats promotional offer in October. Revenues increased by 37%, while operating costs dipped by 28%. We continue to be surrounded by opportunities. The average load factor on our four new routes from Frankfurt Hahn in December was over 80%. All of this growth justifies our 100 new aircraft order which was announced last Friday. With worldwide aircraft orders now significantly down, there has never been a better time to buy new aircraft. Fortune favours the brave.“ http://www.dailymail.co.uk/news/article-158288/Ryanair-reveals-record-profits.html#ixzz2FddJ7JMZ
    .
    „passengers who choose raynair are doing their bit flying with europe’s grenest and cleanest airline. since 1998 ryanair has invested over 10bn dollar in new aircraft and now operates the youngest, most fuel efficient fleet of any major airline in europe. as a result of this investment, raynair has reduced its fuel burn und co2-emissions per passenger per kilometre by 52% since 1998. brighter planet confirmed ryanair as the greenest, cleanest airline, so passengers can do no better than chossing raynair, the most environmentally efficient airline. ryanair is the only airline in europe to carry over 7m passengers in one month … including a record of 8.9m passengers in august, as we continue our rapid growth … . today, over 17 m people from poland are living
    .
    http://www.ryanair.com/de/nachrichten/ryanair-wird-
    .
    „Ryanair … wird im Sommer 2013 drei neue Flugverbindungen ab dem Flughafen Frankfurt-Hahn nach Korfu, Rijeka und Tangiers anbieten. Darüber hinaus werden die Frequenzen sechs weiterer Strecken gesteigert. Mit 54 Strecken insgesamt, darunter drei neuen Verbindungen, der Steigerung der Frequenzen nach Fez, Girona, Kerry, Pescara, Marrakesch und Trapani, 40 Flügen pro Woche und 2,5 Millionen Passagieren im Jahr wird Ryanair dazu beitragen rund 2.500 regionale Arbeitsplätze* in der Region Frankfurt-Hahn zu sichern. Insgesamt wird der Low Cost-Carrier 400 wöchentliche Flüge ab Frankfurt-Hahn anbieten. Um die sechs neuen Verbindungen ab Frankfurt-Hahn gebührend zu feiern, vergibt der Low Cost Carrier 100.000 Flugtickets für nur 14 Euro.“ http://www.ryanair.com/de/nachrichten/ryanair-gibt-drei-neue-verbindungen-ab-frankfurt-hahn-bekannt
    .
    und heute diaspora – schon morgen eine bereits mit führende nation. weil so international? „There are roughly 15 to 20 million people of Polish ancestry living outside Poland, making the Polish diaspora one of the largest in the world.“ http://en.wikipedia.org/wiki/Polish_diaspora
    .
    man muss das nicht mögen, aber zumindest der luftraum über bayern ist wahrscheinlkich weniger ignorant, als vielleicht manch einer am boden meint.
    .
    und wer was besseres zu tun hätte, als, sagen wir betrunken einhändig dumm nudeln zu kochen, der könnte stattdessen ja auch am 13.1.13 evtl. noch kurzfristig nach telford, england fliegen. http://www.tattoofreeze.com/
    .
    http://www.carraigdonn.com/aspx/Homepage.aspx

  116. und evtl. hier, noch etwas von...
    und evtl. hier, noch etwas von ausserhalb bayerns: das reinste genie, „shear-genius“. („i’am „out“ for at least two decades“) http://www.youtube.com/watch?v=epWX1k8j3q0 wozu man auch noch
    .
    vielleicht noch ein kontrast zu dummen berliner tussen (weil deren natürliche begabung bzgl. der welt wäre, „eben gerade nicht fokussieren zu können“, „aber wenn der richtige mann vor ihnen stünden, dann auf den schon“?“ – wir immerhin kennen noch so frauen: ihr ziel ist nicht „die welt“ also „die welt an sich“ – wie wohl sie das evtl. selber erzählen und häufig auch (noch) glauben – sondern die eine person, welche stellvertretend für diese, also die welt, stünde, einen kerl für immer und alles und jedes, zum anquengeln, „denn irgendwo hin müssen sie ja richtigerweise, die stimmungsausschläge, die mich so wunderbar einzigartig ausmachen“: so ist manche frau auch, ja.)
    .
    für manche frech formuliert könnte man auch sagen: manche frauen können auch richtig faule schlampen sein, „brauchen auch schon mal kerle, die ihnen richtig bescheid sagen“. und man(n) freut sich auch über jede klasse lesbe mit, die das unauffällig mit für uns übernehmen würde. (*g*) man glaubts nicht? hier, der beweis: http://www.youtube.com/watch?v=pDvP4AtwD2M
    .
    „drehbank-reinigen für arme“ sozusagen.

  117. ist das nicht klasse: minute...
    ist das nicht klasse: minute 3:05 „you looke like a dear in the headlights“ (in der tat, gut beobachtet!, p.) – und „you have to get a fucking brain as well?!“ bei 3:11 … .
    .
    http://www.youtube.com/watch?v=pDvP4AtwD2M

  118. hier letzter link, "zwei jahre...
    hier letzter link, „zwei jahre später“: das leben kann so schön sein, wenn leute tatsächlich in der lage sind, nachhaltig ihr verhalten zu verändern. http://www.youtube.com/watch?v=avT5PqWtGVU („he has really taken responsibility for himself“, banalerweise.)

  119. wir bitten um nachsicht, dass...
    wir bitten um nachsicht, dass wir im moment eindeutig zu hohe gesprächsanteile haben, es tut uns leid.
    .
    da wir aber unseren gastgeber für einen unverzichtbaren vielfalts-input halten, würden wir es – vollkommen subjektiv – übernehmen evtl. auch noch den ein- oder anderen – nun dürfte man ungezogener weise so etwas wie „hinweis“ sagen? – am rande auf die realität per heute loszuwerden, als versuch eines beitrages lediglich auch weiterhin. (und wir bitten ebenfalls erneut, allfällige tippfehler zu entschuldigen; wahrscheinlich ist es sogar gut so, es liegt uns ja so viel am perfektionismus.)
    .
    was wir kürzlich noch taten: rein für uns selbst einmal hier den rest der welt ausserhalb deutschlands zur kenntnis nehmen (man muss ggfls. silverligth installieren) http://www.ryanair.com/de/guenstige-flugziele um sodann div. strartorte auuserhalb deutschlands, also rundumzu, anzuclicken, und zu schauen, wohin die alle fliegen. eben so sehr viele auch von re.oben nach li. unten und viceversa, oder eben auch auf genauu der anderen diagonalen.
    .
    eine weitere, möglicherweise ebenfalls erlaubte sichtweise, besonders jetzt, da es um diese jahreszeit für die genannten flüge und sonderflüge morgens und abends über unserer mitteleuropa hinweg so lange dunkel ist, könnte dann evtl. lauten „leider hat diese dunkle „ignorantenfläche“ da unten , über die wir jetzt zum glück im dunkeln so schnell und warm und komfortabel-sicher hinweghuschen, ja keine ahnung von uns und hat bloß noch mit sich selbst zu tun“ .
    .
    „denn freiheit ist für mich, wenn an meinem rollator nichts klemmt und der kindergarten mir keine legosteine in den weg wirft, wenn ich mit fünfzig euro, also viel geld in der tasche, früh schon um 10:30 – die caritas war heute schon um 08:30 da, denn ich wollte ja zum arzt, und ich hab‘ schnell gemacht, auf dem rückweg von dem noch klug und weitsichtig in die apotheke reinhusche, mein adalat holen und eine neue flasche tonikum im sonderangebot für 29,95.“ („triumpf des willens!“) und wenn für die 80% unserer klugen mehrheitsgesellschaft auf all ihren wegen noch mehr überwachungskameras installiert werden: wir haben in der tat so viel zu verlieren.
    .
    der junge mann, der 2-3x im jahr immer von latvia mit ryanair an seine arbeitstelle an der costa del sun fliegt, und leute wie uns im auftrag seines arbeitgebers, einer leihwagenfirma, von und zum flughafen brachte, dazu zum ein- und aussteigen aus dem kleinbus vollkommen natürlich die fußbank hinstellte und wieder wegräumte, die begriffe bitte und danke kannte, auch türaufhalten und recht freundlich sagen, dazu fliessend spanisch und englisch sprach, der sagte neulich jedenfalls sinngemäß er und seine frau hätten ihren lebenstil gefunden, auch wenn es im winter für beide nur je ca. 850 euro brutto gäbe und die wohnung 550 kosten würde, aber im sommer wäre es mehr, und er würde diesen lebenstil und die verdienstmöglichkeiten und chancen der internationalität und freien selbstentfaltung so schätzen. kinder evtl. später. und überhaupt würde er, die flugmöglichkeiten weiter für sozial konstant haltend, für ein selbstverständliches leben in beiden welten plädieren: sehr gut könnten die kinder später einmal sommers in der heide der alten heimat bei oma und opa verbringen, so wie sie selbst in den guten alten zeiten noch – oder zu weihnachten die beiden alten auch zu kindern und enkeln in die sonne fliegen.“ ja, pläne, wir waren erfreut. und kein bißchen neidisch.
    .
    nachtrag: per heute über die welt desweiteren.
    .
    wiki sagt, der zweite weltkrieg hätte schrecklicherweise über 62 mio tote gefordet. und man meint, auch schon einmal von 120 mio toten gehört zu haben. und das war bis 1945. zu zeiten einer weltbevölkerung von ca. 2,3 milliarden.
    .
    unzulässigerweise – so ähnlich wie schon der club of rome es mit seinem bericht über die grenzen des wachstums es tat, also teils sachlich falsch ganz sicher – lediglich gedanklich dies extrapoliert, könnte dies bedeuten, dass bei einer weltbevölkerung von ca. 12,2 milliarden im jahre 2100 die nächste weltkatastrophe (krieg, weltkrieg!) 800-900 mio tote zu folge haben könnte. (entsprechend früher, also 2020 oder 2030, entsprechend weniger.) wobei wir medial ja inzwischen schon so oft den meteor aus dem all haben bei uns einschlagen sehen, dass er bei manchen vermutlich inzwischen bevorzugt häufig bereits direkt hinter dem augapfel sitzt. so aber unserer meinung nach auch weiterhin überhaupt nicht die wahrscheinlichen gefahren.

  120. Lieber perfekt57!,
    ich bin...

    Lieber perfekt57!,
    ich bin Ihnen ja wohlgesonnen, frage nur:
    Warum sprechen Sie im pluralis majestatis?
    Sind Sie viele, bin du sie, ist er ich …
    :-)
    .
    [Bin kein Grammar-Nazi, aber neugierig scho.]

  121. Lieber perfekt 57!,
    es kann...

    Lieber perfekt 57!,
    es kann natürlich auch der Pluralis Modestiae sein.
    Das würde Sie natürlich ehren.
    Bei den ganzen Ich-lingen in in-du-la*.
    .
    (Kohl-Steno für: In diesem unserem Land.)

  122. Vroni, das ist doch klar wie...
    Vroni, das ist doch klar wie Klärchen! perfekt57 versteht sich, im Sinne von „wir sind schwanger“, als unzertrennliches Paar. Am Anfang hat vereinzelt auch die Frau geschrieben.
    – Ich höre soeben aus der Küche, dass wir Hunger haben.

  123. @perfekt57! – es tut mir...
    @perfekt57! – es tut mir leid, dass ich dieser Tage wenig Zeit habe und Sie desegen hier Selbstgespräche führen müssen.
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    Wenn ich meine Energie nicht in weihnachtliches Shopping investieren müsste (nicht unbedingt meine Lieblingsbeschäftigung), dann würde ich jetzt über Muttis kleines Töchterchen lästern, das behauptet, Gott wäre neutral. Unter diesem Gesichtspunkt ist Baby Jesus natürlich homo, was man schon daran erkennt, dass er 12 Jünger hatte.
    .
    B4 fände das sicher auch hochinteressant, aber der oder die oder das BertholdIV ist wahrscheinlich auch mit Shopping beschäftigt. Sonst hätte er schon längst zu Muttis große Tochter kommentiert, die ja jetzt – laut Print FAZ – echte Schwierigkeiten mit ihrem Gewissensplagiat zu kriegen scheint und sich sicherlich nicht auf das Ergebnis in 2013 freut.

  124. @vroni - wir bitten um...
    @vroni – wir bitten um nachsicht, es handelt sich natürlich ganz einfach um den gewöhnlichen plural – wir sind nun einmal zwei, „me bird and i“.
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    und neugier ist ein starkes gefühl – darum lasst es uns auch weiterhin so schön erhalten!
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    some more thoughts in brief, maybe:
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    wir sagten es schon, es fühlt sich zur zeit für vermutlich immer mehr leute falsch an, von deutschland geld zu nehmen. oder etwas beizutragen. eben weil deutschland so arm ist und soviele probleme hat. darum auch werden es wahrscheinlich in zukunft immer häufiger die finanziell unabhängigen wie don a. sein, die etwas für deutschland tun. oder eben auch nicht. weil deutschland eben genau derum arm ist, weil in der vergangenheit von nahezu allen seiten es deutschland rausgezogen, rausgekarrt wurde, was immer möglich schien. (und zwar sehr wohl auch von via zynismus kompensierenden anteilen der eigenen staatsdiener, ihr eid hin oder her.) so fühlt es sich an.
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    gerade auch deshalb halten wir den don a.-blog für hochtypisch und hochsympthomatisch: dessen auftauchen ist, in historischen dimensionen nachgespürt, womöglich mit sicherheit kein zufall. denn gerade auch darin läge dessen vorbildwirkung: anders als andere, die nur ein interesse hatten (arbeitsbiographisch gegen ende sehr bevorzugt womöglich), nämlich für sich selbst und für so lange wie möglich soviel wie möglich herauszuholen, „und dann schweigend weg für immer“, trägt don a. etwas bei. und sogar versuchsweise unbestechlich, da vom eigenen gesponsort.
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    wobei, nur klug wäre das natürlich nicht: nur wer mit den anderen auch „weg“ wäre, „klammheimlich woanders genießen“, „aber wissend, also überlegen wssend“, der fände anerkennung und schulterklopfen.
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    von daher, wenn es zu übertreffen gälte, müssten die don a.’s dieser welt eben auch „schweigend weg sein“, „bloß nichts betragen“, denn einsatz für die allgemeinheit schadet bekanntlich immer“ (!) – müsste eben auch schweigend weg sein, „bloß an einen noch höheren, exklusiveren ort“ („hat ja auch mehr zeit gehabt, als wir, das beste rauszufinden“) als es die später und aus niederer fron herkommenden könnten … .
    .
    also nicht einmal für geld – eigenes oder fremdes, was ist von der allgemeinheit herstammendes, könnte man guten gewissens und mit sich selbst einvernehmlich noch etwas für deutschland tun – und zwar objektiv, und nicht etwa, weil beurteiler hier eine blockade hätte.
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    und überhaupt: 50% der gegenwärtigen schulden werden weginflationiert werden (so ist’s common sense) und die anderen 47% über weitere jahrzehnte in ruhe gestreckt abgetragen. wo also ist das problem? ach ja, ruhestörung ist ein problem. vor allem weiter in deutschland. (und 3% waren enthaltung. und ungültige münzen.)
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    was wäre: je mehr ein don beitrüge – „und seine dumme bloggerbande mit ihren blöden schmerereien hintendran dazu“ – desto länger würden also die stiftungsfinanzierten hochgehälter hoch sein können, so gesehen. (falls es solche gäbe, sicherlich)
    .
    und das ist ja des freche. es gibt keinen sozialneid. alle haben gleich viel.

  125. denn, entang klassischer...
    denn, entang klassischer einschätzungslinien sei es gefühlt, hätte unser verehrter gastgeber hier genaugenommen eine vollzeitsarbeitsstelle, die von rechts wegen ganz normal mind. mit 120 oder 150t euro brutto per anno zu vergüten wäre. (vom verkauf der freiheit gegen worte)

  126. Auweia, ich glaub jetzt echt,...
    Auweia, ich glaub jetzt echt, dass ich nix mehr blicke.
    Lieber perfekt!57, seien Sie mir nicht bös: Who is birdie?

  127. Doktor DA!
    Come here...

    Doktor DA!
    Come here quick!
    There’s verbal diarrhoea on your blog
    You’ll all become sick!

  128. und das ist ja des freche:...
    und das ist ja des freche: alle haben gleich viel. nämlich nur ein vaterland.

  129. Gibt es ein nobleres...
    Gibt es ein nobleres Verbrechen als einen Mord?
    (Peachum said)

  130. @filou...
    @filou 18:35
    wunderbar
    @derTiger
    ich war mi und do auf reise, einen kardiologen in frankfurt konsultieren…. aber zum es s. neuer blogg

  131. @derTiger
    verzeihung, sie...

    @derTiger
    verzeihung, sie sprachen ja von muttis großer tochter, nicht vom nesthäkchen….
    ich glaube die dame ist nicht mehr zu halten. mutti scheint auf zeit zu spielen, aber habe meine zweifel ob das klappt.
    es scheint, dass der vorgang auch beschädigt, wie die rkk ihre verbindungsleute in die politik hinein aufbaut. man hat bei der dame damals geschlampt oder wollte unbedingt diese „funktion“ übersehend, dass die dame so wie es scheint?, doch nicht genug fleiß, intelligenz etc. mitbrachte…

  132. @ 18:01, 18:35 - wir hatten...
    @ 18:01, 18:35 – wir hatten drei sätze dazu verfasst – und dann hatte sich unserer touchpad an unserem linken handballen abgewischt – und all das unnütze zeug war auf einmal perdu, wie schade! (*g*)
    .
    in brief: wir fühlten uns etwas unterfordert, wie verschiedentlich schon. denn
    .
    verbaler d. wäre ja noch gar nichts gewesen – er sieht sich unsererseits betrachtungsweise immer und unbedingt ergänzt um den möglichen tatbestand eines „hirndurchfalls“ – „solange einer unsinn nur redet, aber nicht denkt, ist es ja noch ok“.
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    und desweiteren gibt es selbstversändlich für diese beiden ereignissmöglichkeiten auch noch die des genauen gegenteils.
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    und bitte schön: diese vier möglichkeiten – sie sind nicht die welt, sondern lediglich ein – wie auch immer -bespielbarer ausschnitt dieser – bilden die übliche 2×2-matrix real betextbarer gedankengänge – und auch der realer handlungen in der welt.
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    wer wollte das leugnen? und selbstverständlichen verantworten wir das alles. meinen wir (*g*). und unterhaltend und nett soll es sein. und da lässt man am besten manches weg, natürlich.
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    und es geht womöglich immer mehr leuten so wie unserem gastgeber: aber man hätte ggffls. auch schon mal nicht (zeitlich) überforderte mitfahrer/mitspieler: drauf eingehen, selbstironisch überhöht bis eindrucksvoll spielerisch abwehrend „also in unserem frisörsalon siehts aber immer anders aus, da müssen die männlichen lehrlinge erzogen werden, wenns belieben“ wäre ja auch vorstellbar gewesen? „aber schwäche muss sozial herrschen. und scheut die ordnung.“ q.e.d. (*g*)
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    nun denn.
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    und argumente hatten wir nicht gehört. (die gehören aber auch nicht hier hin, es ist ein salong, ok. smile)

  133. Das Scheiner. Danke!...
    Das Scheiner. Danke!

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