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Die Badewassereinlasser für Geistesfragen

19.01.2013, 13:24 Uhr  ·  Wenn das Badepersonal schon einen Claim hat, muss sich das gute Publikum anstrengen: Will man im Reigen der Exzellenz mithalten, sollte man neben den üblichen Luxusmarken am Leib auch wenigstens Wagner und Wittgenstein im Mund tragen..

Von

Möge diese edle Tat zu Ihrer Beruhigung, zu Ihrem Glücke beitragen.
Minna Wagner an Mathilde Wesendonck

Ich schreibe nun seit vier Jahren dieses Blog, und wir haben hier allenfalls am Rande über so spannende Fragen wie etwa die Bedeutung der Jesuiten in der Epoche der Aufklärung, besonders in Deutschland, gesprochen. Und ihre Spitzfindigkeiten im Diskurs. Die erinnert mich übrigens an die Debatte rund um die Datierungsproblematik des Übergangs zwischen LaTene C und D – hier kommt vor allem die einsetzende schriftliche Überlieferung der römischen Autoren auf fragwürdige Weise zum Tragen – und auch das fand bislang keinen Widerhall im Blog. Und gerade die nur begrenzt zuverlässige Quellenlage zu den Kelten, die den ein oder anderen Römer Falsches vermuten liess – welche Auswirkung hatte das wiederum auf das Nationenbild der Deutschen in Lichte des Streits zwischen Virchow und Kossina? Das müssen Sie doch auch so sehen.

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Ja, das sind alles so Fragen. Fragen, die man stellen könnte, und generell hat man es natürlich leicht, wenn man ein paar Jahre die fraglichen Fächer studieren konnte. Und ich würde auch meinen, dass all diese Fragen durchaus ihre Berechtigung haben können. Lässt man dergleichen zu lange aus, lässt man nicht hin und wieder ein wenig sein immenses Wissen durchblitzen, könnte man vielleicht als ungebildet zu wirken. Also, dann sollten wir uns jetzt vielleicht mal… ich gehe nur mal schnell zum Bücherschrank, wo die Bücher aus meiner – im Übrigen sehr niedrigen – Unilaufbahn stehen und… ah! Das wäre doch ein schönes Thema: Der Übergang zwischen Mesolithikum und Neolithikum angesichts der Stratigraphie des Speckbergs. Nicht was Sie schon wieder denken, das hat nichts mir Südtirol zu tun, also, der Speckberg ist eine eminent wichtige, prähistorische Fundstelle des Silexabbaus, deren Varietäten früheste merkantile Verbindungen entlang der Donau vermuten lassen, und wenn sie die nicht kennen, dann kennen Sie vermutlich auch nicht die weiterführende Analyse von Rankes Meinung über das römische Papsttum? Nein? Wie wollen Sie dann mit mir eigentlich über Eusebius und die Tücken seiner Kirchengeschichte reden?

Nun, hoffentlich mit einem „Schleich Dich, Du aufgeblasenes Nichts von einem Angeber.” Das ist nämlich genau das, was ich mir auch immer sage, wenn ich auf diese Spezies treffe. Bei uns ist die gar nicht mal so selten, man trifft sie in Konzertpausen und bei Ausstellungen und Vorträgen, und ihre grosse Kunst ist es, mit möglichst abseitigem Wissen und glänzen. Der Klassiker: „Wie Wagner in den Wesendonckbriefen ausgeführt hat”. Gleichzeitig der inquisitorische Blick in die Runde: Sie haben doch sicher alle die Wesendonckbriefe auch parat, nicht wahr? Und halten Wagner trotzdem nicht für einen  geldgeilen Schnorrer mit Unterleibsproblem?

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Es ist mir persönlich vollkommen unbegreiflich, warum man so ein Verhalten im Bereiche der Kultur toleriert, während man im Bereich der Sachkultur schnell mit Verurteilungen bei der Hand ist. Auch dort gibt es höchste abseitige Dinge, ja, wir leben nachgerade in einer Kultur, die aufgrund ihrer materiellen Leistungsfähigkeit die scheinbar führenden Schichten dazu verdammt, sich mit solchen überzogenen Entwicklungen auszukennen und zu umgeben, um überhaupt noch so etwas wie einen Distinktionsgewinn zu haben. Auch nicht geschrieben habe ich hier über einen Freak, der mich mal verklagen wollte, weil ich mich über ihn lustig gemacht habe: Da gibt es also so einen Dienstleister, der reichen Menschen bei der Bewältigung ihres Alltags helfen möchte und dann einen eher Unreichen wie mich anfaselt, weil man doch jetzt ganz andere Krawatten trägt. Der Mann ist ein lebendes Kompendium für Bedürfnisse, die man sich gar nicht vorstellen kann. Es gibt Zeitschriften, die 32 Seiten lang irgendwelche Zeitmesser zeigen. Es ist alles Pro, Evo, Special, Ultimate, Excellence.

Es kriecht mir nach, es nimmt mir den Lebensraum. In einem Hotel, das ich früher wegen seiner Mischung aus alt, gediegen und verrottet gerne besuchte, gibt es jetzt einen Spa-Attendant Teamleader, und der hat sogar ein Motto: „Wer aufhört besser zu werden, hat aufgehört, gut zu sein.” Der Spruch kommt von Robert Bosch, heute ist es die Philosophie der Badewassereinlasser, Und es gibt immer einen, der da noch etwas draufsetzt und etwas aus dem Regal zieht, das sonst keiner einer hat. Wenn es nicht das Beste ist, ist es nicht gut.

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Das ist peinlich. Es ist vor allem peinlich für uns, weil diese Art der Darstellung das Bild wohlhabender Menschen dominiert, die in Wirklichkeit ganz andere Interessen und Nöte haben, und daheim ihre Hausschuhe auch tragen, bis man sie nicht mehr flicken kann. Aber warum – wenn man diese Strategie des Übertrumpfens schon kennt und ablehnt – lässt man sie sich im Bereich von Wissen und Bildung gefallen? Denn nichts ist einfacher, als sich selbst damit zu überhöhen, es gibt so viel Wissen und immer einen Aspekt, den man sich schnell anlesen kann, um andere damit klein und dumm aussehen zu lassen.

Auch hier wird – wie in der Sachkultur – eine Strategie der stetigen Überforderung benutzt. Da wird schon als Basis ein üppiger Bildungskanon des 19. Jahrhunderts angenommen, der heute angesichts der zerfasernden Wissenswelten der Gegenwart gar nicht mehr zu erarbeiten ist. Und dann noch eins drauf gesetzt. Ma definiert die Basis schon so, dass andere nicht mehr mithalten können und „Äh so” sagen, und im zweiten Schritt führt man darüber noch die eigentliche Erkenntnis aus. Bildung Ultimate Evo. Jeder hatte mal so einen Lehrer, der ihn genau damit gedemütigt hat: Ach, der kleine Alfons, der kennt noch nicht mal die Grundlagen, und dabei müsste er doch schon viel weiter sein. Wenn man Glück hat, gibt sich der kleine Alfons trotzdem Mühe und versucht, sich Bildung anzulesen. Wenn es weniger gut ausgeht, lässt er es bleiben und verachtet alle zusammen, egal ob sie sich nun freiwillig fortbilden. Oder ihreLektion lernen und Bildungsnutzer werden, die sich über ihr Opernprogrammheftwissen definieren, und die Fähigkeit, immer noch einen Namen fallen zu lassen in der Erwartung, dass die anderen erst mal gar nicht wissen, wer das ist und wem dieser Umstand nun zur Ehre gereichen soll: Auch nur so einem Badewassereinlasser für Schaumworte und Dünkelseife. Kein Wunder, wenn die Kinder der Neureichen der Bildung dann alle hochbegabt sind, mit vier Jahren komponieren sollten und in der Kita Wittgenstein tanzen.

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Es passt ganz gut in diese Epoche, in der sich alles unter der Definition neuer Standards ausdifferenziert. Es ist auch nur ein Ausdruck des Elends im Überfluss, wenn Wissen missbraucht wird, um andere zu erniedrigen, oder es wenigstens zu versuchen. Meine ideale Welt dieser speziellen Reichen sieht aus wie Monaco, wo dem Wassersomelier vom Spa Attendant Teamleader die Badetemperatur vorgegeben wird und der Yachtinneneinrichter mit dem Bildungshuber über die Holzqualität – wie bei Guarneri! – debattiert, bevor sie mit dem Evomodell zur Weinverkostung fahren und dort die neuesten Wellnesstrends besprechen, die man kennen muss, um dann entspannt beurteilen zu können, warum man durchaus mittelalterliche Quellen für Renaissanceaufführungen heranziehen kann:

Weil man dann nämlich ganz unter sich ist. Diese ganzen Fehlentwicklungen sollte man an einem Ort konzentrieren, wo sie sich gegenseitig animieren und prächtig entwickeln, und aneinander exzellent hochziehen, gestelzt und überzogen auf immer neue Gipfel olympischer Qualität. Die Biologie kennt Guanofelsen, auf denen sich Tiere nach oben fäkaliert haben, immer von oben auf das darunter liegende Niveau, und dort bleiben sie dann unter sich, so wie diese hilfreichen Geister dann alle in Monaco sitzen und nicken, wenn sie sagen: Ja, also der Monteverdi, der war schon als Komponist, aber auch als Geländewagen, richtig, also… Da passen sie alle gut hin, und RTLII macht dann eine Doku darüber: Prada, PS und Platon: Deutschlands Markenchecker drehen auf.

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Man ist nicht arm, wenn man diesen Unsinn des Konsums nicht mitmacht. Und man ist nicht dumm, wenn man andere nicht mit Halbbildung beleidigt. Das ist nicht elitär, sondern unfein. Und deshalb sollte man auch in den kommenden vier Jahren, da bitte ich um Nachsicht, niemanden mit Bildung diskrimieren.

Es reicht ja schon, dass manche in Berlin leben.

 
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Lesermeinungen zu diesem Artikel (229)
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0 donalphonso 19.01.2013, 14:05 Uhr

Und Ihnen allen nach diesen 4...

Und Ihnen allen nach diesen 4 Jahren: Danke für all die Kommentare, Aufmerksamkeit und Teilnahme.

sehr schön!...

sehr schön!

0 bertholdIV 19.01.2013, 14:18 Uhr

der letzte absatz vor dem satz...

der letzte absatz vor dem satz zu berlin könnte auch als leitfaden für diesen blog gelten - und ich denke, dass im großen und ganzen der blog dem auch folgt.

Balsam fuer meine bedrueckte...

Balsam fuer meine bedrueckte Seele und meinen unwissenden Geist. . (Waere ich mal auf die Klempner-Akademie gegangen, dann wuesste ich jetzt, warum es in der 2ten Etage nicht warm wird.)

Sag ich doch, lernt lieber...

Sag ich doch, lernt lieber erst mal was Rechtes, damit kann man auch beeindrucken: http://www.youtube.com/user/tuvrheinlandag?v=UMjYOCkCjKA

Vier Jahre? Vergangen wie ein...

Vier Jahre? Vergangen wie ein Tag. Obwohl mir die Familien- und Sozialgeschichte der Heuneburg näher liege als dergleichen in Rottach-Egern, so bin ich doch dankbar für die Einblicke in dieselbe. Insonderheit als dieselbe in so erfreulicher Form vorgebracht wurde. Seien Sie an diesem Tag ausdrücklich bedankt, Don Alphonso. Dergleichen gibt es sonst nicht. Ich bin ja auf Ihre Emanationen seinerzeit durch den genialen Doppelblog mit Andrea Diener gestoßen. Der doppelte Rom-Bericht ist für mich immer noch die absolute Meßlatte für intelligentes Bloggen. (Übrigens hat Frau Diener letztens wieder einmal einen phänomenalen, wenn auch bedrückenden Beitrag abgeliefert.) Daß es da offensichtlich Disparitäten gibt ist aus Lesersicht unerfreulich. Allein, ich will nicht rechten. Das Leben ist ein kompliziertes solches. Wie auch immer es sich damit verhalten mag, es würde mich freuen, wenn es die Möglichkeit gäbe, da etwas zu kitten. Wir Leser würden es auf äußerste begrüßen. Jenseits dessen muß ich statt Ranke Gregorovius zitieren: "Die Römer, deren besondere Aufgabe [Geschichte der Stadt Rom] es sein mußte, sie zu schreiben, sind durch viele Ursachen davon zurückgehalten worden." Sie, Don Alphonso, haben sich nicht zurückhalten lassen und dafür danke ich Ihnen.

0 bertholdIV 19.01.2013, 14:34 Uhr

apropos...

apropos bildung...http://idw-online.de/pages/de/news515616

Der Erwerb von Wissen ist eine...

Der Erwerb von Wissen ist eine Holschuld. Ich muß mir die Kenntnisse aneignen - und wo ist dies angenehmer als in den SdG? Als Beispiel führe ich häufigere Fahrten von der Ausfahrt Altmühltal über Eichstätt in die flußaufwärtgelegene Nachbarin der kleinen dummen Stadt a d D an. Nassenfels kenne ich nur vom Durchfahren. Jetzt weiß ich etwas +-relevantes über Flint&Silex, und über den Speckberg und das ganze umsonst, vergnüglich. Solche Funde gibt es in den Texten und den Kommentaren immer wieder. Freuen wir uns auf das fünfte Jahr in der Akademie Porcamareemonte

Und jetzt fühle ich mich...

Und jetzt fühle ich mich schlecht, weil ich von jedem der arkanen Themen da am Anfang zumindest verstand, worum es ging, weil ich zu ein paar sogar eine eigene Meinung zuzusteuern gehabt hätte, weil ich Wörter benutze, die mein iDingsda nicht mal kennt, und weil mein Großvater meinte, Thomas Mann und Hermann Hesse hätten nicht die Befähigung gehabt, Bücher zu schreiben, denn sie hätten nicht einmal Abitur gehabt... Geld hatten wir nie, im Theater sitzen wir tendenziell im Olymp, studiert hat jeder, und unsere Köpfe sind randvoll von dem Zeugs. Mein Vater ist Prähistoriker, der diskutiert mit Ihnen gerne stundenlang über LaTene oder Speckberg. In meiner Jugend trapste ich wochenends in Wingerten im Rheingau herum, um zu helfen, seine Theorie über die Verteilung römischer Villen zu beweisen. So was färbt ab. Und wisse Sie was? Die Tatsache, daß ich meinen Kopf voll mit dem Zeugs habe, daß ich weiß, was meine Vorfahren um 1640 gemacht haben, daß ich mich nach Gutdünken der neuen Rechtschreibung verweigere und daß ich nie Angst habe, meine Meinung abzusondern, wenn mir danach ist und/oder mit langweilig ist, macht mich weitgehend immun gegen die ganzen Stinkreichen und selbsternannten Wichtigs mit ihren Wassersommeliers und Spa Attendants und Uhren, die mehr kosten, als ich im Jahr verdiene, und Autos, die mehr kosten, als ich im ganzen Leben habe. Ich habe dieses Zeugs im Kopf und meine Vorfahren im Geiste hinter mir, ich bin nicht verdammt, die Geschichte zu wiederholen, weil ich noch weiß, was mein anderer Großvater gemacht hat, als er in den frühen 1920er Jahren von seinem Vater geschäftlich nach Berlin geschickt wurde; ich weiß, wer ich bin und muß nicht anstreben, jemand zu werden, der mehr Geld hätte oder arrogant Dinge von sich gibt, die er sich kunstvoll angelesen hat. Wagner ist sowieso disqualifiziert; nicht alles läßt sich aus dem Sumpf der Geschichte des 20ten Jahrhunderts retten, und wenn ich wen retten und apologisieren darf, dann rette ich Felix Dahn, nicht Wagner. Wagner soll Musik machen und die Klappe halten.-

@Don: hat da der Sigismund...

@Don: hat da der Sigismund mitgetippt? "...des Speckbergs. Nicht was Sie schon wieder denken, das hat nichts mir ". . Was aber die Bildung angeht, so tut es doch gt zu wissen, dass es stets noch wen gibt, der mehr davon hat. Und davon gerne mitteilt... . Hat man aber mal wen geroffen, der wirklich ganz und gar von Bildung durchdrungen ist, das beeindruckt dann schon...

Sehr geehrter Don Alphonso,...

Sehr geehrter Don Alphonso, nun bringen Sie mich wirklich durcheinander: seither hatte ich nicht den Eindruck, dass Sie sich an ausgeprägten Distinktionsmerkmalen und -willen oder am Unter-sich-bleibenwollen ernsthaft stören. Muss ich Abbitte leisten oder trifft Ihr blitzend formulierter Bannstrahl nur die Renommisten beliebiger Provenienz?

vier jahre. man glaubt es...

vier jahre. man glaubt es kaum. was ist das in netzzeit unterm sauerstoffzelt? - any way. - angemessen gekroent mit 'guanofelsen'. - gratualation zu olympischem stamina - wir warten dann auf die dopingbeichte irgendwann - und dank fuer eigenwilligkeit und kurzweil.

0 Der Tiger 19.01.2013, 15:42 Uhr

Auch MINTer können einem die...

Auch MINTer können einem die Konzertpause verleiden. Mit dem Tigerbaby und drei gestandenen Mathematikern war ich mal in Rotterdam in einem Konzert. In der Pause haben die drei gefachsimpelt, nicht über Mathe, sondern über die Struktur der gerade gehörten Musik. Ich hab kein Wort von dieser Vollbildung verstanden und auch das Tigerbaby hat mich ganz entsetzt angeguckt.

War Eusebius nicht mal...

War Eusebius nicht mal Stuermer bei Benfica Lissabon?

0 specialmarke 19.01.2013, 15:56 Uhr

La Tene C? La Tene D? - Kenn'...

La Tene C? La Tene D? - Kenn' ich nicht, gibt's nicht! (sehr frei nach Wittgenstein...)

0 Dreamtimer 19.01.2013, 16:22 Uhr

@Sethos, klingt alles sehr...

@Sethos, klingt alles sehr mühsam, freudlos und defensiv, diese ganze Identitätskonstruktion, bis ins siebte Glied. Nun kann der Aggressor also kommen und mit seinem Wissen und seiner Herkunft prahlen, schließlich ist man bestens präpariert. Kommt er hingegen gar nicht und ist stattdessen total freundlich, neugierig und unverklemmt, so jemand wie Alexander Kluge, was dann? War dann alles für den Vater und damit letztlich umsonst?

Herr Alphonso, sind Sie...

Herr Alphonso, sind Sie sicher, dass der Spruch mit dem "Besser werden" von Robert Bosch ist? Mir ist, als sei er von Phlipp Rosenthal...

0 Herr Schwarz 19.01.2013, 16:54 Uhr

Sehr schöne Konklusion, leben...

Sehr schöne Konklusion, leben und leben lassen gilt eben auch in Bildungskreisen. Warum ist die Erde so groß wie sie ist? na um Platz zu finden, für jede Vorliebe und das Universum so groß, damit jede Phantasie ihren Raum hat sich zu entfalten. Ist das nicht schön? PS: Schöne Folianten, die sie hier gezeigt haben. Es ist so entspannend in alten Werken zu lesen und über das jeweilige Wissen zu staunen oder zu schmunzeln.

0 donna laura 19.01.2013, 16:58 Uhr

wagner -...

wagner - wagalaauweia... . ihnen, lieber, geschätzter gastgeber - und auch ihnen, f.s., als schirrm- und hausherr, zunächst meinen herzlichsten glückwunsch und auch dank, auch an die liebe runde, zum vierjährigen! auf dass es noch lange werde! . zuweilen wundert einen das publikum auf vernissagen schon ein wenig, sind manche doch selbst ein mehr oder weniger ein zusammengenähtes *ähem* kunstwerk oder/und sehr verliebt in das eigene sein und tun. rückschliessen auf die zugrundeliegenden gedankengänge möchte man lieber nicht. . bei wagner-veranstaltungen wundert mich fast gar nichts, und da könnte man doch um das selbsttätige und bewusste ignorieren des gesamtkonglomerats des ominös raunenden wissens der winsler aus dem vermeintlichen staube der wallenden walhalla ganz froh sein. das bisschen, das mir von diesen seiten aus zuschwomm, musste, rein hirnhygienisch betrachtet, den rückweg wieder antreten. . grässliches zeug. und was für ein geschreie. friedrich der gute hat zwiefach gefehlt in seinem leben: zum einen, und geistig schlimmeren, die beinahe idiotisch zu nennende begeisterung für wagner (allerdings muss man zugute halten: welch ein kontrast zu mozart, der süsslichen quietschkugel), zum anderen die turinische umnachtung. . lieber Dreamtimer, schliesse mich ihnen an. . lieber T.I.M., nein, das war moura. . liebe Der Tiger, nein, wieso denn. da hätte ich mit lieblichstem augenaufschlag ehrlich gestanden, mit zahlen, insbesondere besonders kleinen und fiesen roten meine probleme zu haben, und aber um erklärungen gebeten. denn das wäre doch einmal höchst interessant. strukturen sind es ja, in denen wir leben und wie auch harmonien aufgebaut sind, da macht es anschliessend umso mehr spass, sie zu hören, wenn man einmal den mechanismus verstand. solange es nicht wagner ist.

0 Dreamtimer 19.01.2013, 17:00 Uhr

"Auch MINTer können einem die...

"Auch MINTer können einem die Konzertpause verleiden. Mit dem Tigerbaby und drei gestandenen Mathematikern war ich mal in Rotterdam in einem Konzert. In der Pause haben die drei gefachsimpelt, nicht über Mathe, sondern über die Struktur der gerade gehörten Musik." . Was war daran so schlimm?

Es ist so simpel,...

Es ist so simpel, Dreamtimer: http://www.amazon.de/Die-Tatarenw%C3%BCste-Dino-Buzzati/dp/3847703331/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1358615129&sr=8-1

0 perfekt!57 19.01.2013, 17:19 Uhr

auch wir finden derartige...

auch wir finden derartige wettbewerbe häufig nicht nett. für uns aber im laufe der jahre eher eine einstelllungssache geworden: es gibt doch gar keinen wettbewerb hinsichtlich bildung. lediglich beiträge.(1) und auch deswegen wären wir eher fast nie bauch wir finden derartige competions häufig nicht nett. für uns aber im laufe der jahre eher eine einstelllungssache geworden: es gibt doch gar keinen wettbewerb hinsichtlich bildung. lediglich beiträge. und auch deswegen wären wir eher fast nie beleidigt. sondern fänden meist angeregt, z.b. selber am erwähnten orte tiefer zu schürfen (falls wir könnten, *g*). . hier, so was wäre für uns wie ein beitrag. http://www.youtube.com/watch?v=FOufp2M7RNc&feature=youtu.be . von daher kann es auch nur aufforderungen zum mitfreuen geben, keinesfalls narzistische kränkungen. schon gar nicht deshalb, meinen wir, weil andere auch mal was gelesen haben, eine vom ansatz her überwiegend systematisch gemeinte bildung an instituten genossen, ein instrument spielen oder auch in oper oder konzert gehen, oder alles nur noch auf youtube hören, weil sie zum weggehen keine lust mehr verspüren. jeder, wie er möchte, sicher. . die anwesenheit der anderen ist vielfalt, so sollen wir es sehen, steht geschrieben. und aufforderung an uns, uns mit zufreuen, ggfls. anerkennend auch. oder nicht? . und zweitens, so könnte man evtl. argumentieren, haben sich lernen, wissen aneigen resp. angeeignet haben auch massiv verändert: gerade dank des internet und seiner schnellen und spielerischen such- und findmöglichkeiten - objektiv war google nie besser als heute - bewährt sich auch ein relativ selektives gedächtnis, welches überblickswissen über relativ große landschaften bevorzöge. . auch davon möchten wir profitieren. würden nie zurückstehen wollen: wenn ich von einer alpengesamtlandkarte die höchsterhebungen und gipfel kenne, kann ich von dort leichter heruntersteigen, als bloß mühsam eng im tal umherzuirren von wand zu wand, so wie früher? ja, aber sicher! und warum auch nicht? . verlangt von uns lediglich eine kleine, und wir wir finden, relativ leicht zu bewältigende umstellung unserer grundsätzlichen verhaltensweisen. wie schön! . (1) - und zu denen verhalten wir uns am besten aristokratisch. also gemäß der devise, dass andere für sich verantwortlich sind. und wir für uns. und dass wir auch weiterhin noch an uns zu arbeiten hätten, wenn andere uns mit ihrem stil aufregen würden. und meist ist es ja auch nicht so gemeint. und fremde schuhe würden wir uns auch nicht anziehen. zumal zu kleine nicht, welche drückten. . und das leben ist so lang. wie sagt ein bekannter immer: solange ich noch "oder" wähle und nicht "und", solange bin ich noch nicht ausreichend bei mir selbst angekommen. also alle erfahrungen, die mir möglich sind, auch durch andere, eher mit "und" zu verbinden, als via "oder" persönlicher differenzenquotienten zu folgen. nur einen wohnsitz zu haben, statt vieler. (und für bildung gälte dasselbe?) und das leben ist lang. und unser gehirn so plastisch. da müssen wir nicht sparen. . aber.

0 HansMeier555 19.01.2013, 17:35 Uhr

Es kriecht nichts besseres...

Es kriecht nichts besseres nach

Ich hab ein kleines Problem...

Ich hab ein kleines Problem mit Don Alphonsos Italenitá. Ich meine, Rossini ist ein übler Schlagerkomponist, der sich mit Dieter Bohlen prächtig verstanden hätte. Woher aber die Abneigung gegen Wagner? Nur weil der Schicklgruber es goutierte? Wollen wir uns wirklich vom Schicklgruber abhäging machen? Den Kerl sollte man nicht mal ignoriern. Er ist schließlich ein Österreicher und kein Deutscher. Hier mal O-Ton Wagner: "Ihrem Ende eilen sie zu, die so stark im Bestehen sich wähnen. Fast schäm' ich mich, mit ihnen zu schaffen; zur leckenden Lohe mich wieder zu wandeln, spür' ich lockende Lust. Sie aufzuzehren, die einst mich gezähmt, statt mit den Blinden blöd' zu vergehn, und wären es göttlichste Götter! Nicht dumm dünkte mich das! Bedenken will ich's: wer weiss, was ich tu'!" Dazu Goldman-Sucks. Noch Fragen?

0 Der Tiger 19.01.2013, 17:41 Uhr

@Dreamtimer – Es war...

@Dreamtimer – Es war offensichtliche Angeberei zwischen den dreien mit dem einzigen Zweck zu zeigen, wer von den drei Mathematikern mehr Strukturelemente aufpicksen kann. Ich habe überhaupt nichts gesagt, sondern nur mit hochgezogenen Augenbrauen dem Wettbewerb zugehört. . @Donna Laura – Vor einem halben Jahrhundert hat mir meine sehr nette Geigenlehrerin einige Grundlagen beigebracht. Das Gehör dazu habe ich aber leider nicht.

Wittgenstein tanzen.. Ich habe...

Wittgenstein tanzen.. Ich habe mich kaputt gelacht. Ich hoffe jetzt sagt mir keiner, dass Wittgenstein nicht auch noch Tanzlehrer war.

0 HansMeier555 19.01.2013, 17:59 Uhr

Auch auch auf die Gefahr hin,...

Auch auch auf die Gefahr hin, abgedroschen zu wirken: Ich fürchte, das beschriebene Fänomen ist tüpisch deutsch. Weil es uns Deutschen bei allem und allem immer nur darum geht, andere zu übertrumpfen.

0 The Great Artiste 19.01.2013, 18:12 Uhr

"in der Kita Wittgenstein...

"in der Kita Wittgenstein tanzen" Herrlich, Glückwunsch! Uns vier Jahre mit bissigen Formulierungen zum Elend unserer Tage prima zu unterhalten. Auch heute ist Ihnen mal wieder ein Volltreffer der Formulierungskunst gelungen, der mich mehrere Male losprusten liess. . Was macht Gespräche spannend? Was macht sie öde? Wenn ich mit Informationen zugemüllt werde, die in meinem Erfahrungshorizont jeglicher Bedeutung oder emotionaler Berührung entbehren und als einzige Quintessenz ein gerümpftes Näschen über meinen Anspruch, wertgeschätzt und ernstgenommen zu werden, transportieren, muss ich für ein solches Gesülze nicht noch saftige Gebühren zahlen. Dieser amoklaufende Perfektionierungswahn in den abseitigsten Disziplinen ist nur ein Aspekt der Verzweiflung, kein Gefühl mehr zu besitzen, mit dem man oder frau unterscheiden könnte, was denn wirklich in ihrem Leben wichtig ist. . Ich möchte Berufspokerspielern, Quantenphysikern und der Weltmeisterliga der Computernerds nicht das Recht auf Amüsement an ihren Insiderjokes absprechen - aber sehr oft ist das ganze Aufblasen mit allgemein sinnlosem Wissen nur eine vermeintlich subtilere Version von Silikonbusen und Schw--verlängerung. . Viel zu oft vergessen wir, dass unser Alltag sowieso, wenn wir nicht zu den Happy few gehören, die drei Mann plus+ Personal durch das Anwesen scheuchen können, vollgestopft ist mit relevanten Problemen wie Mülltrennen, kein unglückliches Ei kaufen, Riesterabzocke zu durchschauen, Krankenversicherungsverträge zu kapieren, um nicht gleich beim Tierarzt zu landen und dann noch einen bezahlbaren SmartphoneTarif herauszuvergleichen und uns beim nächsten Windowsupdate keinen Staatstrojaner einzufangen. . Wie finden wir da die Musse, uns mit einem Glas guten Rotweins vor den Kamin zu setzen, oder mit ein paar Weisswürsten, süssem Senf und einem Weissbier vom Fass an eine blauweisse Tischdecke, um uns mit langjährigen Freunden über relevante Erlebnisse der jüngsten Vergangenheit auszutauschen? . Viel öfter lehnen wir mit mehr oder weniger eventbedingten Zufallsbekannschaften an stylishen Stehtischchen und haben gerade so viel kapiert, dass es viel besser ankommt uns über südafrikanische Weinanbaugebiete auszutauschen, als über die besten Quellen, um Matchbox-Modellautos 1-75 der Fünfziger/Sechziger Jahre mint boxed aufzutreiben.

0 donna laura 19.01.2013, 18:27 Uhr

lieber Savall, so betrachtet,...

lieber Savall, so betrachtet, dürften nietzsches und heideggers wälzer bestenfalls noch als dämmmaterial zu gebrauchen sein (bei heidegger würde ich da gar nicht so protestieren). doch ist, mein lieber schwan, nicht alles dem quasi versehentlich eingemeindeten chefchen zuzuschreiben...

Oooch noeh, Savall, Rossini...

Oooch noeh, Savall, Rossini mit Bohlen vergleichen? Mecht ich haben ihr Vorurteil und das Geld vom Rothschild. . Was Wagner und Rossini gemeinsam haben ist ihr Sinn fuer Komik. Bei Wagnern so hintergruendig, dass die Leute todernst innerlich bewegt nicht bemerken, welch Schabernack (der Mann ist nicht umsonst ein Sachse) er mit ihnen treibt. . Ja und Rossini? Zur Strafe, und im obigen Sinne, muessen Sie sich diese Arie anhoeren. Sie heisst- na wie wohl? http://www.youtube.com/watch?v=A41pvDpZKLM .

0 Dreamtimer 19.01.2013, 18:44 Uhr

Bierdeckel-Kirchhoff im...

Bierdeckel-Kirchhoff im FAZ-Interview. Man kann ihm leicht "Staatsgläubigkeit" vorwerfen, aber er präsentiert sich nicht naiv, wie man es von einem Gläubigen erwartet, der indoktriniert wurde und den man nun entzaubern kann sondern argumentiert ganz systematisch in Form eines "normativistischen Fehlschlusses". . Einige Beispiele zu dieser Figur: der staatliche Bildungsauftrag? Er wurde den öffentlich-rechtlichen Sendern erteilt, also erfüllen sie ihn. Das vereinte Europa? Eine historische Chance, dessen Verwirklichung wir in Brüssel und Straßburg bewundern können. Staatliche Kontrolle der Bürger? Der demokratische Staat ist von der Vernunft geleitet, also ist er gut und wird Maß halten... Zu jeder großen Idee gibt es eine dazu passende Institution und ihre Beamten und darin liegt dann ihre Verwirklichung. . Da hat man ihn eigentlich, den viel beschworenen Geist, der keinen Sauerstoff mehr braucht, sondern nur eine abstrakte und eine konkrete Form.

0 kampfstrampler 19.01.2013, 18:45 Uhr

Tja, lieber Don, Sie haben es...

Tja, lieber Don, Sie haben es geschafft, mich neugierig zu machen. Woher haben Sie den (offenbar selbst fotografierten) Ausschnitt aus der berühmten Jerusalem-Karte im Collectar St. Bertin (Den Haag, Koninklijke Bibliotheek Ms. 76 F5), fol. 1r? Aus dem 3.480 Euro teuren Faksimile, das noch einen Subskriptionspreis bis zum 31.1.2013 hat? Geben Sie es ruhig zu - Sie wollen uns ins nächste Antiquariat lotsen.

0 E.R.Langen 19.01.2013, 18:47 Uhr

Felix, das ist anders,...

Felix, das ist anders, anthroposophisch. . Mit Bildung soll man angeben, hier erst recht: der Plural von ganz lautet alle.

0 Dreamtimer 19.01.2013, 19:02 Uhr

"Es war offensichtliche...

"Es war offensichtliche Angeberei zwischen den dreien mit dem einzigen Zweck zu zeigen, wer von den drei Mathematikern mehr Strukturelemente aufpicksen kann. Ich habe überhaupt nichts gesagt, sondern nur mit hochgezogenen Augenbrauen dem Wettbewerb zugehört." . Tja, richtige Jungs eben, Ihre Mathematiker-Freunde. So ein Konzert kann schon eine schlaffördernde Angelegenheit sein. Da erfrischt man seinen Geist in der Pause durch ein wenig Analyse und Disput darüber.

0 Thorsten Haupts 19.01.2013, 19:14 Uhr

Glückwunsch zum vierten, Don....

Glückwunsch zum vierten, Don. Mögen Sie auch in Zukunft von Bildungshubern verschont bleiben, dafür umso mehr gebildete Leute für Ihren Blog gewinnen. Gruss, Thorsten Haupts

0 grimaldeli 19.01.2013, 19:20 Uhr

félicitations auch von meiner...

félicitations auch von meiner seite! immerhin ueber 35.000 stunden blog! (jetzt prostituiere ich mich schon wieder mit meine ueberragenden mathe-kenntnissen, dabei hatte ich im abi darin eine 5) désolé pour la mauvaise blague! das phénomène dieser menschen, welche zu unpassenden zeiten verbale erguesse, wie die angefuehrten von sich geben, scheint mir aber mal wieder ein typisch teutsches zu sein. natuerlich trifft man solche auch, aber seltsamerweise sind es immer nur deutschsprachige mit diesem (aehem) déficit . und meist sind sie maennlichen geschlechts, haben aber ausser ihrem elaborierten, total uueberzogenen code (kot) in der regel sonst nicht viel vorzuweisen.

0 grimaldeli 19.01.2013, 19:31 Uhr

@ Savall 19. Januar 2013,...

@ Savall 19. Januar 2013, 18:36 wagner? das ist fuer mich autobahnmusic! in deutschland mit 200+ ueber die schnellstrasse flitzen, dazu den ritt der wallkueren! das ist adrenalin pur! in france und in der schweiz nicht moeglich, ich meine die vitesse. bei wagner in der oper schlaf ich immer ein. das dauert mir zu lange.

Liebe Donna Laura, offenbar...

Liebe Donna Laura, offenbar "bist weiser du als witzig wir sind" (Savall hat damit angefangen!), aber ich wuerde das mit Moura wirklich gerne verstehen. Meinten Sie die Stadt oder einen Menschen (der mir dann zugegebenermassen unbekannt waere)? . bigbag, ich meine auch, Rosenthal mal als Urheber gelesen zu haben (Der Spruch hing (ausgerechnet!) im Eingang der Kaserne, in der ich das Vaterland verteidigen durfte - ich hatte das damals mal irgendwo nachgeschlagen.) . Werter Tiger, solange die Mathematiker ihr Spielchen untereinander zur gegenseitigen Unterhaltung betrieben haben, ist doch nichts dagegen einzuwenden; ebenso wenig wie gegen ein kompetentes Gespraech sagen wir zwischen Sethos und Don Alphonso ueber praehistorische Fundstellen und deren Auslegung. Aergerlich wird die Bildungshuberei doch nur, wenn sie als Vehikel dient, andere kleinzumachen. Im richtigen Ton kann auch eine gepflegte Konversation entstehen, selbst wenn sie zu nicht unerheblichen Teilen auf Halbwissen beruht (das uebrigens meiner Meinung nach einen viel zu schlechten Ruf hat, was natuerlich an diesen elend klitschigen Bildungsfroeschen liegt, die sie sich selbt fuer Voegel halten, kaum dass sie einen mittelgrossen Gummibaum erklommen haben.)

0 HansMeier555 19.01.2013, 19:40 Uhr

Sogar wenn sie ein...

Sogar wenn sie ein Entspannungsbad nehmen, müssen die Deutschen immer noch jemanden übertrumpfen dabei.

0 Artemisia 19.01.2013, 19:43 Uhr

Schöner, wahrer Gedanke....

Schöner, wahrer Gedanke. Nichts ist furchtbarer. Besonders, wenn der Bademeister dann mal an den/die Falsche gerät und sich das Ganze bei der ersten etwas tiefergehenden Nachfrage dann doch als Seifenblase erweist ...

0 Der Tiger 19.01.2013, 19:57 Uhr

@bertholdIV – Im Anbetracht...

@bertholdIV – Im Anbetracht Ihrer Kommentare vor einem Monat, würde ich gerne wissen, was Sie von Frau Schavans letzter Aussage halten. Die Dame kandidiert wieder für den nächsten Bundestag, egal was der Düsseldorfer Promotionsausschuss nächste Woche beschließt. Das sei sie “der Wissenschaft schuldig”. Persönlich ist mir völlig egal, wer deutscher Bundesminister für Wissenschaft ist oder wird. Interessieren würde mich aber schon, warum Frau Schavan sich für so unersetzbar hält.

0 whatcrisis 19.01.2013, 20:09 Uhr

Die großen Fragenden haben...

Die großen Fragenden haben mich mehr angeregt und gereizt als die großen Indoktrinierer, das war schon in der Schule so (und im folgenden erst recht). Zumal sich alle Antworten und Lehren als Versuch und Irrtum erweisen, als Notbehelfe, um mal eben so irgendwie gerade so zurechtzukommen. Und doch werden diese Provisorien immer wieder zum Goldenen Kalb auf dem Sockel, und die Gemeinde rockt und tanzt den Wittgenstein darum herum... Religion als nützliche Illusion, der Weihnachts-Spiegel wirkt noch nach (es gibt also Geschriebenes und Gedachtes, das wirkt, sogar bei Ignoranten und Banausen wie mir). ° Ich weiß, dass ich nichts weiß (Wittgenstein, nicht wahr?) - wie sympathisch! und wie nah an der Wirklichkeit. Wagner hingegen... was der nicht alles wusste und zu verkünden hatte. ° Warum glaubt der Mensch? Und warum zweifelt er? Cui bono? Was ist der Nutzen? Aber auch: was ist der Schaden und der Nachteil? Spannende Fragen, wichtiger als die Frage, was der Mensch so alles glaubt oder zu glauben bereit ist. Um... ja, um was zu erreichen. Beruhigung? Macht es ruhiger zu glauben, Bourgeoise oder erkennbar Anti-Bürgerliche, Halb-, Pseudo-, Vollgebildete oder gar Ungelernte verdienten schon ihr Elend? Oder Wohnungssuchende, Arbeitssuchende, Heimatsuchende, die Marias und Josefs von heute (die von christlichen Krankenhäusern und renditefixierten Vermietern mit größter Selbstverständlichkeit abgewiesen werden, manches ändert sich eben nie, Menschheitsfortschritt und Hegel hin oder her) ? ° Wie schön immer wieder der Kontrapunkt zu den Wagnern und allen anderen großen Menschheitslehrern dieser Welt: aber der Kaiser hat doch gar nichts an! Es geht doch nichts über eine Prise erfrischender kindlicher Neugier und Respektlosigkeit zur rechten Zeit. Und ebenso hat es seinen Nutzen, Verstaubtes hin und wieder abzuklopfen, vielleicht nicht immer gleich mit dem Hammer (Nietzsche, den der Schicklgruber mal besser aufmerksamer gelesen hätte, aber ach, so viele lesen in allem nur das, was sie sehen und hören wollen) - es gibt keine schlechten Bücher, was es aber sehr wohl gibt, sind schlechte Leser (frech geklaut und abgeschaut). ° Danke für 4 Jahre Stützen der Gesellschaft und das Teilhabenlassen an ganz erstaunlichen und wunderbaren Beobachtungen und Betrachtungen! ° Sie wissen (nicht) was sie tun, und darüber spricht man nicht. Darüber müsste man mal reden, aber... und es folgen für gewöhnlich eine lange Reihe von Gründen, Hemmnissen und Hemmungen, Zwängen, Abhängigkeiten und Verpflichtungen, Gefälligkeiten und Rücksichten. Hier nicht - und das ist gut so! (Sorry, dieses Zitat musste sein, ein wenig Satisfaktion für all die geschundenen Berliner, als wäre Berlin an sich nicht schon als Zustand hart genug...) ° Dank und Gruß auch allen Kommentatoren, die diesen Blog bereichert haben und dies hoffentlich auch künftig mit Elan und Contenance machen werden, kurz, in gewohnter Manier :) ° Kein aber. Diesmal nicht ;)

0 colorcraze 19.01.2013, 20:10 Uhr

Und mahnend grüßt das...

Und mahnend grüßt das britische Weltreichssilberkännchen... bleiben wir noch ein wenig beim Tee, auch wenn bei manchen im Tagtraum der Vorsatz keimen sollte, aus diesem herauszukommen...

0 E.R.Binvonhier 19.01.2013, 20:18 Uhr

Es ist der Pathos, der mich...

Es ist der Pathos, der mich ängstigt, Savall. Egal ob Schicklgruber, Wagner oder Goldmann-Sucks.

0 HansMeier555 19.01.2013, 20:25 Uhr

Off topic: Klar hat das...

Off topic: Klar hat das häßliche Schavänchen gepfuscht...

0 grimaldeli 19.01.2013, 20:27 Uhr

@ T.I.M. 19. Januar 2013,...

@ T.I.M. 19. Januar 2013, 20:36 wahrscheinlich meint donna laura den "lucas moura". der ist grad vor ein paar tagen fuer 40mio zu psg gewechselt (quatar zahlt alles) der gute mann hat aber nichts mit dem eigner des schiffes auf dem letzten photo dieses beitrages zu tun. soviel koennen auch top-fussballer nicht erspielen. das schiff gehoert wiederum einem " nasser al-rashid" und der hat mit fussball nicht so viel am hut.

0 grimaldeli 19.01.2013, 20:32 Uhr

@Der Tiger 19. Januar 2013,...

@Der Tiger 19. Januar 2013, 20:57 zu schavan, dazu hat sich darvins-illustrierte schon geaeussert: http://www.darvins-illustrierte.de/start.php?m=geschehen&extra=6243

0 perfekt!57 19.01.2013, 20:34 Uhr

unser gastgeber möchte halt...

unser gastgeber möchte halt selber gekannt, genommen und bewundert sein, sich da abgeholt finden, wo er steht. wie kann er da sinnlose männlichkeit gut finden? also jede soche, die komponiert, dichtet, denkt, allotria treibt, kinder zeugt oder nietzsche liest. was denen zufliesst, wendet sich von ihm ab: schlecht. keiner kann aber immer nur einseitig anbeten. männer sind nicht wichtig. (ok, philosophen oder literaten schon, aber nicht für westviertel. westviertel sind auch so wichtig. in ihrer stadt. und deshalb braucht und kann ihnen keiner was bringen. zu recht nicht. wäre ja auch noch schöner. und nemand würde das kritisieren.)

0 aristius fuscus 19.01.2013, 20:37 Uhr

Nanu, eine Philippika gegen...

Nanu, eine Philippika gegen die Bildungshuberei und das an dieser Stelle? Dabei kann ich mich durchaus an Beiträge über so entlegene Gebiete wie Barockarchitektur, italienische Condottieri und Stuckarbeiten erinnern. Das soll wohlgemerkt keine Beschwerde sein, ich lese derlei immer gern, aber eigenartig ist es doch, dass Sie eben dies an anderen auszusetzen haben. Da scheint mir doch der Rabe die Schwärze zu tadeln. @Savall: vielen dank für die treffende Bemerkung zu Rossini, aber hier sind Sie in der falschen Kneipe. Wir Wagnerianer treffen uns nebenan im Deus ex machina.

0 perfekt57 19.01.2013, 20:49 Uhr

@19:40 selbst im moorbad...

@19:40 selbst im moorbad müssen sie noch untertauchen und länger die luft anhalten, als alle andere. wir nehmen deshalb sogar auch schon mal eine starke unterwasserlampe mit dabei! meer sehen! . und das leben ist schön, wenn man es sich leisten kann. http://www.carasana.de/de/friedrichsbad/aktionen/ von "Wohlfühllicht und Teegenuss" bis "Cremeservice - Luxus pur". und noch jung und objektiv genug ist, zu verstehen, gut zu leben. also bei bedarf. . oder hier: . "Die Reise der Lotus" "Eine harmonische Wellness-Welt, in der Körper, Geist und Seele wieder zueinander finden. Nach einer intensiven Reinigung, einer entspannenden Gesichtsmassage und Maske, einem hauterneuernden Ganzkörperpeeling, sowie einer sanften Ganzkörpermassage ist Ihre Haut samtig-zart und wunderbar erfrischt. Verwöhndauer: 1 Stunde 45 Minuten" http://www.carasana.de/de/caravitalis/aktionen/ . warum also die genannten stellenanzeigen schlecht sein sollen, wenn sie ihren zweck erfüllen, wissen die götter. (und seid wann kritisierte ein kluger und gut unterrichteter bourgeois die mittel, die seine klasse auch weiterhin erfolgreich hielten? loben! müsste ein sohn seiner klasse all das - wenn auch mit der gebotenen distanz. statt neid zu empfinden auf das leben anderer, scheinbar wie unbelehrt, also aus der art geschlagen, nicht wahr?)

Grimaldeli, danke fuer die...

Grimaldeli, danke fuer die Aufklaerung! . HansMeier, genau: http://www.youtube.com/watch?v=COGIv-EERNk . Perfekt57, auch wenn es garnichtmal unwahrscheinlich ist, dass ich dieses Zitat genau in diesem Blog aufgeschnappt und aufgeschrieben habe, zu Ihrem Kommentar passt es wieder: "Bach, I said, he had 20 children.// he played the horses during the day.// he fucked at night// and drank in the morning.// he wrote music in between.// at least that's what I told her// when she asked me,// when do you do your writing?" (Heinrich Karl Bukowski - Bezirksbuergermeister von Andernach)

0 bassorider 19.01.2013, 21:00 Uhr

Immer gelesen, selten...

Immer gelesen, selten geschrieben, oft (sehr) geärgert, häufiger geschmunzelt, Links angeklickt, Stichworte recherchiert. Das macht die Freude des Lesens hier aus. Auch wenn Sie mir niemals niemals niemals eine Wohnung vermieten würden, obwohl mir von Berufs wegen schon (gemietete) Wohnungen von angenehm wohlriechenden Perlenohrsteckermädels und anderer ungepiercter Leute unterkamen und das sehr zum Leidwesen des Vermieters. Denn wenn ich komme wirds für diesen teuer. Wie auch immer, der Blick in eine andere Welt kann unterhaltsam und anregend sein. Ganz ohne dazu gehören zu wollen oder zu können. Also, sehr gerne nochmal vier Jahre.

0 Der Tiger 19.01.2013, 21:32 Uhr

@Dreamtimer - “Der...

@Dreamtimer - “Der Rundfunkbeitrag ist wie eine Kurtaxe” Ich würde da schon einen Unterschied sehen. Niemand ist gezwungen zur Kur zu gehen. Oder soll man aus dem Argument des Herr Ex-Verfassungsrichter schließen: Wenn einem die TV-Kur-Taxe nicht passt, muss man halt ins Ausland ziehen. Niemand ist schließlich gezwungen, in Deutschland zu leben.

0 perfekt57 19.01.2013, 21:41 Uhr

nein, es handelt sich um...

nein, es handelt sich um weltkultur. und vorurteilsloses wahrnehmen derselben. mehr noch: interessierte. und wir bestehen: alles andere wäre evtl ... banausentum? ggfls. höheres solches? . hier, 2x wagner, so wie man's heute macht. und gut. . 1x amsterdam, "het muziektheater", ab nov. 2013 http://www.youtube.com/watch?v=MS-CQJOmS1c . vs. zweitens met aktuell: der clip lins im bild zeigt's, sogar formatfüllend bei bedarf. . und klar ist: die met wirkt noch einen tuck besser. also nicht nur teuerer, aufwändiger, aber auch. . wie gesagt, ganzheitliche, freie, vorurteilsfreie lebensteilnahme in weltkulturmärkten wäre was, falsch? und zwar besonders für westviertel? also kenntnisnahme von eigenem reiseerlebnis, inszenierung, orchester, haus und publikum, "catering" davor und danach (self-paid of course), qualität der gewählten accomodation? . und klar tun nicht alle "kriechen über schiefe ebenen" als stilmittel höchsten emotionsausdrucks (leiden!) immer nur genießen. aber wieviel ego und welches stünden denn nun im mittelpunkt? . und wir finden schiefe ebenen eher gut: wir sehen besser. und das wäre, was wir auch wollten.

0 HansMeier555 19.01.2013, 22:01 Uhr

Tja, und das ist dann die...

Tja, und das ist dann die andere typisch deutsche Reaktion: Wer einmal begriffen hat, dass ihm diese Trauben zu hoch hängen und er da nicht mithubern kann, der ist dann prinzipiell gegen jede Art von Bildung.

0 Der Tiger 19.01.2013, 22:01 Uhr

@Colorcraze – Um diese...

@Colorcraze – Um diese Stunde bin ich längst beim Wein. Und statt Silberkännchen krame ich meine Bauerschlittschuhe heraus. Wenn wir hier Eis haben, ist uns die Welt, Europa und Britania völlig egal.

0 whatcrisis 19.01.2013, 22:18 Uhr

Nach bestem Wissen und...

Nach bestem Wissen und Gewissen geschlampt. Das sind wir der Wissenschaft einfach schuldig. Und wir sind auch dem deutschen Bildungswesen schuldig, dass wir einfach weiter machen. Wir bleiben. Wir gehen doch nicht. Person und Gewissen. Cheers! Auf den Standort Deutschland.

0 E.R.Langen 19.01.2013, 22:25 Uhr

grimaldeli & Meier:...

grimaldeli & Meier: Überhebliche "Die-Deutschen"-Schelte ist wohl die traurigste Form des deutschen Angeber- und Besserwissertums - und damit leider die Selbstbestätigung der Kritik. Sie enttäuschen mich.

Don kennt RTL2! Mein Weltbild...

Don kennt RTL2! Mein Weltbild ist erschüttert...

0 Tyler Durden Volland 20.01.2013, 01:33 Uhr

„Kein Wunder, wenn die...

„Kein Wunder, wenn die Kinder der Neureichen der Bildung dann alle hochbegabt sind, mit vier Jahren komponieren sollten und in der Kita Wittgenstein tanzen.“ „Die Biologie kennt Guanofelsen, auf denen sich Tiere nach oben fäkaliert haben…“ „Es reicht ja schon, dass manche in Berlin leben.“ Welch ein Anfang des Sonntag Morgens, erst im Garten in der warmen Sonne frühstücken und solche Sätze lesen…. Danke. Auf vier weitere Jahre…

donna laura 19. Januar 2013,...

donna laura 19. Januar 2013, 17:58 Was Zickenschulze für Berlin, ist Zickenfritze für Turin. Täräh, Narhallamarsch!

0 hansgeier333 20.01.2013, 04:02 Uhr

Herzlichen Glückwunsch zu...

Herzlichen Glückwunsch zu vier Jahren Latrine 2.0. Immer wenn der Kübel voll ist, kommt ein neues leeres Blatt unter die Geschichten von einem der auszog, das Fürchten zu lernen, in einem allseitig offenen Altersheim mit eigenem See, kleine Fluchten übern Berg inclusive. Aber runter kommt er immer, im Sommer mitm Radl, im Winter mitm Rodl. Und wenn die Blut-Hirn-Schranke nicht durch Umfaller überwunden werden kann, dann vielleicht durch standesgemäße Ernährung ohne Fleisch und Sprit. So einer muss Filosof werden, und sei es nur aus lauter Langeweile. So einer überlebt die Piraten und vielleicht auch die F. D. P. Wie sagte Bill Graham über die Grateful Dead: „"They're not the best at what they do, they're the only ones that do what they do.” Weiter so.

0 Bruckbacher 20.01.2013, 06:16 Uhr

Man muss andere nicht...

Man muss andere nicht unbedingt mit Bildung übertrumpfen. Dazu gibt es ja auch Nobelautos,Nobelklamotten und Trüffelrisotto

0 Dreamtimer 20.01.2013, 06:22 Uhr

"Werter Tiger, solange die...

"Werter Tiger, solange die Mathematiker ihr Spielchen untereinander zur gegenseitigen Unterhaltung betrieben haben, ist doch nichts dagegen einzuwenden; ebenso wenig wie gegen ein kompetentes Gespraech sagen wir zwischen Sethos und Don Alphonso ueber praehistorische Fundstellen und deren Auslegung." . Wenn sie mit drei Mathematikern ausgehen, können Sie darauf wetten, dass zumindest einer von ihnen darauf brennt, zu erklären, was er weiß und zwar so deutlich, wie es ihm überhaupt nur möglich ist. Man muss ihn nur fragen. Man darf sich auch nicht von der gelegentlichen Benutzung von Worten wie "trivial" oder "offensichtlich" einschüchtern lassen. Das bedeutet i.a. nur, dass es eine Argumentationslücke gibt, die für klein genug gehalten wird, um nicht durch langweilige, formale Berechnungen geschlossen werden zu müssen. Manchmal betrifft es auch eine komplette Argumentation. Dann ist der ganze Beweis trivial. Es ist ein lustiges Volk. . "Nietzsche, den der Schicklgruber mal besser aufmerksamer gelesen hätte..." . Ich glaube, dafür ist es nun zu spät. Andererseits ist es genau diese Form der Klage, die es vielen Leuten verleidet, sich mit gebildeten Menschen zu unterhalten. Sie nehmen sich furchtbar ernst, wollen das Menschengeschlecht erziehen und neigen zur Misanthropie, wenn es ihnen misslingt. "Bildung" ist ein Wert und in einer kapitalistischen Gesellschaft quasi der Gegenwert zum Wert des Geldes. Der Bildungsbürger ist eine Abspaltungsform des Besitzbügers. Er glaubt, er könne noch weit besser akkumulieren als dieser und sei ihm schon deswegen überlegen, selbst wenn er sonst arm ist wie eine Kirchenmaus. Er verstrickt sich in die Dialektik von "Haben und Sein". Dass das jemanden, der so offensichtliche Freude an materiellen Dingen findet, wie der Don, nicht anficht, dürfte klar sein.

0 HansMeier555 20.01.2013, 08:17 Uhr

@E.R. Langen . Ich sag das...

@E.R. Langen . Ich sag das über die Deutschen mehr aus Resignation. . Darin seh ich ja auch den Grund dafür, dass wir in einer Kulturwüste leben. Das im Artikel beschriebene VErhalten hat ja Folgen. Es führt dazu, dass es da eine staatlich geförderte Nullkunst gibt, die niemanden interessiert, aber von genau solchen Leuten umso erbitterter verteidigt wird -- während sich auf der anderen Seite das große Publikum von allem abwendet, was irgendwie nach Anspruch riecht. . Der Deutsche assoziiert Kultur mit seinen Kindheitstraumata: Wie er zum Geigenspielen gezwungen wurde, weil die Eltern mit ihren Kindern vor den Verwandten angeben wollten. Wie er in der Schule Gedichte auswendig lernen musste. Wie er dann später in der Uni im Literaturseminar saß und keinen Schimmer hatte, wovon die reden. . Ausser halt man sucht da seinen Job und wird selber so. Und genau darum geht es bei der Ausgrenzerei. Dieser Habitus gedeiht im Umfeld von Kultur-Institutionen, die ihrer Existenzberechtigung selber nicht ganz sicher sind und potentielle Kritiker schon im Vorfeld mundtot machen wollen.

Epiktet: Nicht die Dinge...

Epiktet: Nicht die Dinge selbst beunruhigen die Menschen, sondern die Meinungen und die Beurteilungen über die Dinge. ... http://gutenberg.spiegel.de/buch/2576/1 (7) Bist du auf einer Seereise, wenn das Schiff zeitweise in einem Hafen vor Anker liegt und du aussteigst, um Wasser zu holen, auf dem Wege etwa auch ein Müschelchen oder ein Zwiebelchen auflesen magst, dabei aber stets deine Gedanken auf das Schiff gerichtet haben und fortwährend zurückschauen mußt, ob nicht etwa der Steuermann rufe…und wenn er ruft, alles verlassen mußt, um nicht sonst wie die Schafe gebunden (gleich einem ungehorsamen oder entlaufenen Sklaven) in das Schiff geworfen zu werden, so magst du auch im Leben, wofern dir ein Frauchen oder Kindchen gegeben ist, dich daran freuen; wenn aber der Steuermann ruft, so eile zum Schiffe, verlaß alles, schaue dich nach nichts um. * Bist du schon ein Greis, so entferne dich überhaupt nie mehr weit vom Schiffe, damit du nicht zurückbleibst, wenn der Steuermann ruft.

Priorität heute: Wir müssen...

Priorität heute: Wir müssen uns dringend um die Umwelt kümmern - deshalb befürworte ich weniger Wachstum und stattdessen mehr Lebensqualität. Das heisst sehr umweltbewusst werden - in Alternativenergien und Recycling investieren, Wasser sparen, Biolandwirtschaft unterstützen usw.

0 grimaldeli 20.01.2013, 09:22 Uhr

@ E.R.Langen 19. Januar 2013,...

@ E.R.Langen 19. Januar 2013, 23:25 um mich jetzt angesprochen zu fuehlen, muesste ich ja deutscher sein. mais, je ne suis pas! trotzdem gibt es sicher mehr, als einen grund, dass in unserem bekanntenkre ausser einer deutsch-kanadierin, keine deutschen vertreten sind. alle nationalitaeten, sogar neger, pakis, araber und juden sind vertreten, in friedlicher coexistence. ist es der humor? das alles besserwissen? die arroganz? die erziehung? das typische auftreten als neureiche? ich weiss es nicht. vieleicht eine mischung von all dem. zumindest koennen wir gut darauf verzichten. die haben ihre 'clubs'. da sind sie unter ihresgleichen. einige sollen sogar ihre eigene tv-show in deutschland haben, in der sie ihren besitz zur schau stellen duerfen. wow!

0 Hierophant 20.01.2013, 09:28 Uhr

"Gesunder Menschenverstand...

"Gesunder Menschenverstand kann fast jeden Grad von Bildung ersetzen, aber kein Grad von Bildung den gesunden Menschenverstand." Arthur Schopenhauer

0 Stefan von Zollern-Alb 20.01.2013, 09:35 Uhr

E.R.Langen, einen waschechten...

E.R.Langen, einen waschechten Deutschen erkennen wir daran, dass er die anderen Deutschen für "typisch deutsch" hält - und sich selbst davon naserümpfend abgrenzt. Nichts könnte noch deutscher sein als diese Empörung beim Blick in den Spiegel. Tadeln Sie die beiden Typen nicht, sie sind so typisch deutsch, dass wir viel Freude an ihnen haben.

0 Stefan von Zollern-Alb 20.01.2013, 09:38 Uhr

hansgeier333, senile...

hansgeier333, senile Bettflucht sollten Sie nicht zu übelgelaunten Beiträgen nutzen.

0 Humanitas 20.01.2013, 09:41 Uhr

Sehr differenzierte...

Sehr differenzierte Ausführungen, die eine Erscheinungsform gesellschaftlichen Seins beschreibt, das im "Schein" besteht. "Kleider machen Leute" i. w. S. - eben "Leute" und keine Persönlichkeiten, keine Individualitäten und schon gar nicht sind sie Ausdruck von Bildung oder der Fähigkeit zum Urteilen. Das beste Beispiel "Wagner": Mystik pur und die Besessenheit und das fanatische Verfallensein des Publikums: religiöse Dogmatik und Borniertheit pur.

0 HansMeier555 20.01.2013, 10:09 Uhr

Das mit dem typisch deutschen...

Das mit dem typisch deutschen Übertrumpfungsbedürfnis scheint mir einfach nur die Wahrheit zu sein -- nichts als die Wahrheit. . Schauen Sie sich doch einmal um: Diese Höchstproduktivität, diese Unzahl von Goldmedaillen, Exportweltmeistertiteln und Doktorarbeiten -- das muss ja alles irgendwo herkommen.

0 donalphonso 20.01.2013, 10:14 Uhr

Nein, das gibt es auch...

Nein, das gibt es auch woanders, ein Blick auf den freudig begrüssten Leistungsfetischismus in Amerika zegt das gleiche Krankheitsbild. Als Panegyriker fungieren alte, von Netzwerken hochgelobte Trottel elitärer Ausrichtung, die es erheblich leichter hatten und meinen, die Jugend jetzt in den Leistungskrieg hetzen zu müssen. 1914, anyone?

0 Bierhance 20.01.2013, 10:16 Uhr

Danke und Gratulation, es...

Danke und Gratulation, es fehlte etwas, wenn es nicht in regelmäßigen Abständen etwas von Ihnen zu lesen gäbe.

0 donalphonso 20.01.2013, 10:23 Uhr

Danke, dabei wird es auch...

Danke, dabei wird es auch bleiben; allerdings ist natürlich immer auch ein wenig die Angst im Raum, es könnte sich totlaufen. Mein Bauch sagt mir: Nichmal vier JJahre, das ginge schon, aber schön wäre auch mal was anderes von einem, der es auch kann. Und sich Mühe gibt. Aber irgendwie passiert das nicht. Warum auch immer.

0 donalphonso 20.01.2013, 10:44 Uhr

Generell denke ich, dass man...

Generell denke ich, dass man Bildung vermitteln muss. Man muss den Einstig ganz leicht gestalten. Mehr so Schultüte als gleich eine Ohrfeige. Aber leider sind im Geist viele sehr abscheuilich neureich und versuchen, sich mit aller Kraft abzusetzen. Auch der Journalismus ist davon nicht frei, und es kann daher nicht schaden darauf hinzuweisen, dass wir alle blöd geboren werden und Wissen als Geschenk betrachten sollten - und nicht als Waffe, Beleidigung oder Angeberei.

0 HansMeier555 20.01.2013, 10:46 Uhr

@Don Andere geben sich auch...

@Don Andere geben sich auch Mühe, ja. Aber wer hat am Ende die Nase vorn?

0 E.R.Binvonhier 20.01.2013, 10:49 Uhr

@fionn, wir haben hier keine...

@fionn, wir haben hier keine Sahelzone und da Sie in der Schweiz leben, wenn die Gletscher schmelzen brauchen Sie sich keine Gedanken um fehlendes Wasser mehr zu machen.

0 antagonist 20.01.2013, 10:59 Uhr

I moa Bodwandl dua i gans...

I moa Bodwandl dua i gans alloans neisoacha. (Benedict Zicklgruber, Bauer zu Gandolfing (1708-1789) '## Man stelle sich den unauslotbaren Verlust für die Bayreuther Tourismusbrasche vor, wenn der Richard Wagner auf den Dresdner Barrikaden 1848 füsiliert worden wäre. ## Eine jut jepolsterte ménage à tros is watt feines. Kann womöglich sogar ein Stipendium ersetzen, meinte neulich mein Freund Ottmar v. Helfferdingen. http://de.wikipedia.org/wiki/Mathilde_Wesendonck ## Vorschaubeiträge auf die Jubiliäumsfeier "30 Jahre FAZ-NET-Blog SdG 2043, Motto: Don Alphonso-quo vadis?" am hiesigen Trafik bitte jetzt schon einreichen.

0 Dreamtimer 20.01.2013, 11:01 Uhr

"E.R.Langen, einen waschechten...

"E.R.Langen, einen waschechten Deutschen erkennen wir daran, dass er die anderen Deutschen für "typisch deutsch" hält - und sich selbst davon naserümpfend abgrenzt." . Heiner Müller sagte Anfang der 90er Jahre einmal, der Deutsche wird sich selbst für die nächsten 200 Jahre zum Feindbild haben. Nun, für die ersten 20 Jahre traf seine Prognose zumindest zu. . Eine deutsche Szene: . Barcelona, in einer Tapas-Bar. Ich sitze am Tresen, ein Deutscher um die 40 kommt herein, mit seiner deutschen Freundin, die er fortan die ganze Zeit zutextet. Er hat in seinem Leben Filme gesehen und spricht nun über Filme. Er mag die Franzosen, weil sie Kultur hätten und er mag die Deutschen nicht weil sie keine hätten und breitet nun aus, warum er die Deutschen nicht mag. Sie sitzt nur da und sagt mmh mmh.... Irgendwann verschwindet er für kurze Zeit für einen Gang auf die Toilette. Ich stehe auf und verabschiede mich von ihr auf deutsch und grinse sie an. Sie lacht ein wenig verlegen.

0 antagonist 20.01.2013, 11:02 Uhr

HansMeier555@: Genau!...

HansMeier555@: Genau!

0 antagonist 20.01.2013, 11:08 Uhr

Chantal Huber: Unser Sohn kann...

Chantal Huber: Unser Sohn kann sogar das Kamasutra rückwärts deklinieren.

DA 10.14h Die ABC der USA: A...

DA 10.14h Die ABC der USA: A wie Armstrong B wie Boeing (Dreamliner) C & D wie Crash Dow (Jones) usw?

0 E.R.Langen 20.01.2013, 11:25 Uhr

grimaldeli, ich vergaß. Es...

grimaldeli, ich vergaß. Es stimmt, den Deutschen erkennt man am besten, wenn er beteuert, er habe einen superinternationalen Bekanntenkreis, in dem es keine Deutschen gibt.

0 Bruckbacher 20.01.2013, 11:25 Uhr

ich wurde nicht nur blöd...

ich wurde nicht nur blöd geboren,sondern auch noch nackt und ohne EC-Karte..

0 Der Gärtner 20.01.2013, 11:53 Uhr

Oh jemine, wo treffen Sie...

Oh jemine, wo treffen Sie bloss all' diese Leute, welche Sie dann hier so grosspurig bekämpfen wie ein Jediritter? In Berlin? Sind das nicht nur Ihre eigenen Gespenster, Herr Alphons?

@DA ... bloss nicht aufhoeren...

@DA ... bloss nicht aufhoeren hier ... bloss nicht, denn : was wird dann aus dem Tiger?

0 E.R.Binvonhier 20.01.2013, 11:59 Uhr

" die von Netzwerken...

" die von Netzwerken hochgelobte Trottel elitärer Ausrichtung" ... sind die Vielen, die ahnen , dass sie die letzten sind. Dass sie nicht die Zukunft sind, macht sie rücksichtslos gegen alles.

0 KarolaKettenhemd 20.01.2013, 12:08 Uhr

Dem Don sei Dank zum...

Dem Don sei Dank zum Vierjährigen. Goutiere immer, gerne im Stillen, gerne mit einem fröhlichen Schmunzeln, seine entlarvenden Ausfälle und seine Bereitschaft, für Andere, Humorlosere die Schießbudenfigur zu machen. Genauso genieße ich auch die herrlichen Kommentare seiner Gefolgschaft - die wahren Nachfolger von Waldorf und Stadler. Bitte weiter so, mes amis!

Das Eltermhaus ist sehr...

Das Eltermhaus ist sehr wichtig für die Entwicklung der Kinder. Geschichten vorlesen, später Bücher zugänglich machern, an ein Instrument heranführen, für einen Sport begeistern usw. Die Schule kommt da schon meist zu spät. Ich bin heute noch meinem Vater (ein Bauernbursche aus dem Allgäu mit 13 Geschwistern) dankbar, dass er wollte, dass jedes seiner Kinder (wir waren 2 Mädels und 2 Jungs) ein Instrument lernt .Die Klavierstunden waren anfangs natürlich kein Vergnügen, aber später, in der Schule hatte ich immer eine 1 in Musik und war später der Einzige von uns Kindern, der mit seiner Tanzmusik-Kapelle sein Taschengeld aufbessern konnte, und heute noch mit Freude seine Orgel betätigt: Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.

0 E.R.Binvonhier 20.01.2013, 12:39 Uhr

@ Bruckbacher, die deutsche...

@ Bruckbacher, die deutsche Finanzverwaltung hatte ein Einsehen und schenkt jedem zur Geburt eine Steuer-ID.

What's the smallest book in...

What's the smallest book in the world? The Book of Swiss Jokes.

0 perfekt57 20.01.2013, 13:13 Uhr

wir hätten da noch so einen...

wir hätten da noch so einen "badewassereinlasser für die möchtige mühsal vergeblicher romanbuchstaben an & auf druck-will-sachen" gefunden: lion feuchtwanger. zählt offensichtlich auch dazu. . hier "jud süß", vorgelesen, aufgeführt, die erste halbe stunde der CD 2. http://www.youtube.com/watch?v=b6sae8O7c9I&feature=youtu.be

0 antagonist 20.01.2013, 13:19 Uhr

Karolakettenhemd@: Gerne lasse...

Karolakettenhemd@: Gerne lasse ich mich von Ihnen nötigen. Hier im Blog wird man wenigstens noch als Geistesheroe geschätzt und gewürdigt. Jedoch Vorsicht: Die Wahrheit ist nur einer der Tricks, mit denen hier rumgestrunzt wird. ## Pumar@. Seien Sie beruhigt, der Tiger ist auch in dreissig Jahren noch mit inne crew der Unsterblichen. ## E.R.Binvonhier@. Diese staatsfürsorgliche Zuwendung habe ich nie benutzt. Es funktionierte.

0 perfekt57 20.01.2013, 13:31 Uhr

wir hätten noch zwei links...

wir hätten noch zwei links aus der welt, hier new york, leider ist es zwar wagner - aber eben eigentlich auch nicht, weltkultur eben. ein gassenhauer halt, aber wie. . und das aber wie wäre die frage, wären wir uns schuldig, wenigstens die paar minuten zu investieren. das überaus erfahrene publikum, 1000x mehr als münchen vermutlich, spendet sogar spontan szenenapplaus - schöön, nicht wahr? http://www.youtube.com/watch?v=xeRwBiu4wfQ wunderbar, nicht wahr, wie diese starken jungen damen, acht an der zahl gemeinsam auftreten, und deutsche dichtung singen - wie wohl div. muttersprachen vermutlich - und voller spielfreude: nein, muss man nicht unbedingt mögen, aber was es gälte trotzdem nicht zu verleugnen, als teil des parallelen, wertvollen jetzt. meinen wir. entweder- oder. kultur der anderen auch ja, oder nichts. . und der oben nachgelassene zweite link aus der met: http://www.metoperafamily.org/opera/gotterdammerung-ring-wagner-tickets.aspx darin formatfüllend, wg. interesse, "performance-clips audio, video, götterdämmerung". . und finanzielle erwägungen dazu doch wohl eher lachhaft? was kosteten zwei flüge, evtl. direkt mit unterkunft für eine woche gebucht, plus zwei eintrittskarten mittlerer qualität? zweitausend euro, oder etwas mehr? und taschengeld muss immer sein. und mitbringesel geschmeidiger art für die holde auch? ja gerne! und das wäre aus finanziellen gründen nicht in reichweite? oder etwa doch, weil man, qua herkunftsfamilie ... nicht zu leben gelernt hätte? sich da ... nicht zu bewegen wüsste, ganz wie zu hause also? ... keinesfalls!, sagen wir es doch.

0 Der Tiger 20.01.2013, 13:33 Uhr

@pumar – Der Tiger ist o.k....

@pumar – Der Tiger ist o.k. Sein Rücken ist nur etwas steif und er meditiert über den Satz: ‘Wenn’s dem Esel zu wohl ist, geht er aufs Eis” . Es sind nicht nur die Deutschen, die Bildung für höchst wichtig halten. Auch die kanadischen Mütter nicht-deutscher Herkunft schickten ihre klitzekleinen Kinder in zweisprachige Kindergärten, fuhren sie zum Geigenunterricht nach der Methode eines japanischen Gurus, zum Softball sobald sie laufen konnten, zum Schwimmen bevor sie laufen können usw. Das anspruchsvollste Programm bekamen die kleinen Chinesen.

0 antagonist 20.01.2013, 13:38 Uhr

DA@: Für die...

DA@: Für die Quotenverbesserung ldes Blogs kann man nie genug hochgeistige Beispiele finden. http://www.quotez.net/german/die_muppet_show.htm '' Die tiefsinnigsten und rätselhaftetesten Hinweise über frühere Kulturen fanden Archäologen immer in den Straten der Kloaken sowohl der Hütten als auch der Paläste. Z. B. in Knossos I fand man so eine Tonscherbe in Linear B beschrieben mit dem minoischen bis dato undefinierbaren Text: Mileggst.

0 hansgeier333 20.01.2013, 13:46 Uhr

Stefan, als geistiger...

Stefan, als geistiger Bettnässer sehe ich ein, dass dieser blog - typisch deutsch - bierernst genommen werden muss.

0 antogonist 20.01.2013, 13:48 Uhr

Der Deutsche an sich, sofern...

Der Deutsche an sich, sofern er in London, Paris, NY, LA oder in Timbuktu unterwegs ist, versucht sich möglichst zu tarnen und als Inkognit zu geben, als quasi Eingeborener. Was ihm meistens-nicht-gelingt. Übrigens dem Briten, Schweden oder Niederländer gelingt dies auch nicht. Letztere drei Nationen haben das deshalb schon seit langem von vornherein resigniert aufgegeben.

Ich lese gerade die NZZ am...

Ich lese gerade die NZZ am Sonntag vom 13. Januar "Es schwabt über" (Beilage Gesellschaft S.83) Ich zitiere "Angesichts des andauernden kulturellen und wirtschaftlichen Erfolgs muss mann plötzlich feststellen: Die Schwabifizierung der Welt ist längst eine umfassende. Das kann man mögen oder auch nicht. Aber Widerstand ist zwecklos". Ende/

@ DA. I see (on the right, in...

@ DA. I see (on the right, in the photo) that you have a Queen Anne teapot....

0 Bruckbacher 20.01.2013, 14:26 Uhr

Die deutsche Finanzverwaltung...

Die deutsche Finanzverwaltung untergräbt meinen Drang zum Arbeiten genauso wie seinerzeit die Lehrerschaft meinen Drang,mich zu bilden..

0 perfekt57 20.01.2013, 14:39 Uhr

"Generell denke ich, dass man...

"Generell denke ich, dass man Bildung vermitteln muss. Man muss den Einstig ganz leicht gestalten." . pardon blöds... ähh es ist anders. normale kids wollen gute schulnoten, wollen wissen, wollen teils auch ganz einfach das beste. sind empfänglich. und intrinsisch. denn so ist da leben. zumal, wenn die eltern eher herunterspielen ("komm mir bloß nicht damit, ich bin doch längst oberprima, du musst du aber härtere geschütze auffahren, wenn ...") (und man denkt sich einen teil bei "härter", aber wir reden eben alle zum glück, wie uns der schnabel gewachsen ist) . nein, wer kinder hat, weiß, des es zum glück ganz anders ist. milde ist für alte. und durchschnitt für arrivierte. gerne 13, 14, 15 punkte als note, und zwar ohne aufzufallen. alles normal also. und karriere, was ist das? und wozu?

0 E.R.Binvonhier 20.01.2013, 15:43 Uhr

@Bruckbacher, so leicht kommen...

@Bruckbacher, so leicht kommen Sie nicht davon. sie werden einsehen, dass Ihnen eine EC-Karte mit genau beziffertem Dispo zur Bedürfnissdeckung zusteht.

@fionn Es gibt noch so ein...

@fionn Es gibt noch so ein dünnes Bändchen: österreichische Heldensagen.

0 Stefan von Zollern-Alb 20.01.2013, 15:57 Uhr

hansgeier333, satteln Sie um!...

hansgeier333, satteln Sie um! Etwa Altersmilde sollte doch drin sein, Ihr brummiger Ernst verkürzt Ihnen noch die letzten Jahre. . Ski & Rodel gut!

"... (und seid wann...

"... (und seid wann kritisierte ein kluger und gut unterrichteter bourgeois die mittel, die seine klasse auch weiterhin erfolgreich hielten? ..." . Seit wann ist ein Bourgeois klug. Ist er als Archetyp (Frankonian transl.: a archer Depp) nicht eher voller Widersprüche und Projektionen?

0 perfekt57 20.01.2013, 16:11 Uhr

wir bitten um äußerste...

wir bitten um äußerste nachsicht und dass wir so kurzfristig nochmals reinkämen. aber die frage nach den "lauwarmen geistesfragen" wäre? ... so alt wie das feuilleton selbst? und endgültig nur durch die kunst und den künstler zu beantworten - den also, welcher unstreitbar außerhalb stünde? . und "postmoderner polyperspektivismus" hieße auch weiterhin, dass das jeder nach art des cafeteria-system für sich selbst beantwortenzusammenstellen könnte, wie er wollte oder möchte? ohne jede rangordnung oder - offensichtlich kleinbürgerliche - kritikmöglichkeit durch die andren? denn jeder stellte sich je nach jeder art & speisekarte nun einmal sein menue zusammen, wie er wollte? und jede zusammenstellung wäre schön? auch spinat mit rotkohl? und endiven mit apfelkompott. . und eher wären dann "reale weltbandbreite der möglichkeiten" und "geschwindigkeit der verfügbarkeit" die festzustellenden parameter noch? (also in 8 oder 12 min. online via amex die karten an der met oder amsterdam bestellt, wie selbstverständlich? und gar kein problem.) . und noch eines würden wir sehen, da verfügbarkeit für jeden und immer und überll als gegeben anzusetzen ist, dieser punkt zumindest nicht mehr diskutiert werden kann: . relative und absolute qualität des eigenen kulturkreises im internationalen kontext ist festzustellen - und für sich selbst zu jedem zeitpunkt festzuhalten (also min. 1x im jahr, *g*). hier, drei beispiele, die das web uns jederzeit sofort herbeizaubert, uns, die wir leben wollen und heute und im jetzt: . 1. was die faz abwertend schreibt, um sich selbst zu behaupten (und evtl., weil sie die weltkultur per heute auch gar nicht vollständig verstanden hätte? oder als vermttler aufträte für eine überwiegnd solche leserschaft?) http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buehne-und-konzert/new-yorker-premieren-kostuemschinken-opernkino-fuer-die-welt-11525454.html . 2. dann eine anscheinend klug und kenntnisreich wägende amazon privat-review zum selben gegenstand http://www.amazon.com/review/R2X09VH2L4N7BL/ref=cm_cr_pr_viewpnt/186-1194383-3527546#R2X09VH2L4N7BL . und schließlich 3., was man bei amazon anpreisend selber sagt: . "Richard Wagners Ring des Nibelungen in der sensationellen Neudeutung aus der Metropolitan Opera. Die beste Besetzung unserer Zeit und eine spektakuläre Inszenierung: jetzt auf DVD. . 1 Traumensemble: Bryn Terfel als der eindrucksvollste Wotan seiner Generation, Jonas Kaufmann als strahlender Siegmund, Debora Voigt als atemberaubende Brünnhilde, sowie Stephanie Blythe, Franz-Josef Selig, Hans-Peter König, Mojca Erdmann, Eva-Maria Westbroek, Waltraud Meier u.v.m. . 2 Spitzendirigenten: James Levine und Fabio Luisi 8 DVDs mit dem gesamten Ring plus der Dokumentation Wagner's Dream 150 000 Zuschauer live in der MET 800 000 begeisterte Kino-Zuseher in Kinos rund um den gesamten Globus Unzähliges Bonus-Material: Backstage-Berichte, Probenausschnitte, Interviews mit Renée Fleming, Plácido Domingo und Joyce DiDonato u.v.m. Die preisgekrönte multi-mediale Inszenierung von Robert Lepage mit einem der spektakulärsten Bühnenbilder aller Zeiten: Der definitive Ring für das 21. Jahrhundert. Ein absolutes Highlight zum Wagner-Jahr 2013. „Perfekt und spannend… Wunderbare Opernverfilmung“ (Das Opernglas)". http://www.amazon.de/Der-Ring-Nibelungen-Blu-ray-Terfel/dp/B008ER9QLK/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1358696005&sr=8-1 . und ja: leider wagner. aber was spräche dagegen auf der höhe der zeit dabeigewesen zu sein, es aus faz-sicht als bloße billig-über-opulente show-insz. abzutun - oder es als "quasi-mediales crossover des heute" betrachten zu wollen: "operverfilmung". . und ja: die was die faz gar nicht erwog, war, dass das -durchschnittliche publikum älter wird - und wie - , den heiner-müller-ring von 1996 barenboim/meier/jerusalem noch gut im ohr und vor auge hat - und jetzt etwas szenisch weniger perfekt minimalistisch-kaltes sehen wollte. etwas mehr für herz und auge auch, "statt bloß seelenkalter maximal-analyse im tiefstfrost-ewigeis"? (ja von 1996 bis 2011 waren fünfzehn jahre vergangen, genau solange wie vom wiener kongress bis zu den 1830ger-revolutionen) . und gäbe man uns andere werkzeuge, wir würden alle nutzen: http://www.youtube.com/watch?v=grGuEN5qpxM

For the "Sporty Look" there...

For the "Sporty Look" there are some nice clothes etc here, for men and women. www.the-british-shop.ch Examples: Barbour, Finest English Style, Liberty, Duffle Coats, Aran Pullovers, Tweed Caps, Fliegerkappen, Dog Coats, Moleskin Hose, English Club Blazers, Countryhemden...

0 The Great Artiste 20.01.2013, 16:12 Uhr

what crisis 19.1.21:09: Warum...

what crisis 19.1.21:09: Warum glaubt der Mensch? Früher wohl, um bei dem ganzen Junggesterbe ohne James Dean Romantik den Kopf über Wasser zu halten. (Blaise Pascal: Das Schweigen der unendlichen Räume macht mich Schaudern). . Wem es im hier und heute gut geht, kann auf Jesus und Co. gut verzichten - wer es weniger prickelnd erwischt hat, braucht eben eine Weltanschauung, wie es denn besser wäre. Die alten seit Jahrhunderten bewährten Modelle mit höherem Segen und unfalsifizierbaren Verheissungen haben nach der grossen Desillusionierung von Kapitalismus und Kommunismus wieder gewaltig an Popularität gewonnen - vor allem, weil man mit ihrem Segen hemmungslos auf alle bösen Feinde draufschlagen kann. Oligarchen und Neoliberalismus haben auch ordentlich eingeschenkt. Glaube macht stark. Man weiss, wo man steht. . Diese Sehnsucht nach einer geistigen Heimat hinterlässt in unserer Gesellschaft immer mehr eine Lücke. . Aus der Molekularküche kann man kaum eine Religion machen. . Was ist aus Nietzsches höherem Menschen geworden? Bio. Tierschutz. Vegane Torte. Fitness. Fussreflexzonenmassage. Yoga. Radfahren. Oldtimer. Kunscht. Wellnessreisen. . Wenn man sich die gegelten Zombies ansieht, die sich in Luxusautohäusern ihre Bentleys individualisieren lassen oder ihre Mercedes-Oldtimer perfekter restaurieren lassen, als sie jemals gewesen sind - wenn man die ältlichen Sumpfblüten der kosmetischen Chirurgie und Edelcouture durch Vernissagen stöckeln sieht, wird einem schon klar, dass der gemeine Opernpremierenfreund auch nur eine Unterart dieser Spezies bildet, die den Horror Vacui mit einem Orchideenleidenschaft aufzufüllen versucht. . Und schliesslich? Wie schön ist es in ein Würstchen zu beissen und nebenbei Opern zu verreissen? ( das hat schon Kreisler gesagt..)

0 HansMeier555 20.01.2013, 16:16 Uhr

@perfekt57 . Kinder, wer redet...

@perfekt57 . Kinder, wer redet von Kindern...

0 perfekt57 20.01.2013, 16:19 Uhr

"This Robert Lepage Ring IS a...

"This Robert Lepage Ring IS a controversial production. I saw all four operas live at the Met. ... The Lepage Ring proves that the words Opera and Computer-generated can co-exist favorably in the same sentence. As I sat through the four operas I heard audience members' reaction to the 'Machine' go from skepticism to acceptance to enthusiasm. I saw it in myself." (13.8.12) http://www.amazon.com/review/R2X09VH2L4N7BL/ref=cm_cr_pr_viewpnt/186-1194383-3527546#R2X09VH2L4N7BL . klar müssen faz und deutschland heute kaum noch was außerhalb ihrer selbst zur kenntnis nehmen. und schon gar nicht mehr aus dem angelsächische kulturkreis. wir haben's ja auch so.

0 HansMeier555 20.01.2013, 16:40 Uhr

Und auch auf echtes Talent...

Und auch auf echtes Talent soll sich keiner was einbilden. Es kommt von Gott und ist nur geliehen.

0 HansMeier555 20.01.2013, 17:12 Uhr

@fionn keine Sorge, das...

@fionn keine Sorge, das schweizt sich aus.

"Die Badewassereinlasser für...

"Die Badewassereinlasser für Geistesfragen" . Müsste es nicht eigentlich heißen: Die Fettbadewanneneinlasser für Geistesfragen. . Grüße vom Fettnäpfchen

0 perfekt!57 20.01.2013, 18:07 Uhr

@ the great artiste - "Diese...

@ the great artiste - "Diese Sehnsucht nach einer Heimat hinterlässt in unserer Gesellschaft immer mehr die große Lücke eines geistigen Georg Lukács... . " hatten wir aus versehen auch gleich noch mitgelesen..., *g*! . und danke für den klugen text.

0 Grimaldeli 20.01.2013, 18:22 Uhr

@E.R.Langen/20. Januar 2013,...

@E.R.Langen/20. Januar 2013, 12:25 das sie die ironie der aufzaehlung nicht erkennt haben, spricht dafuer, dass sie ein echter teutscher sind. ich habe nur worte verwandt, welche in deutschland nicht p.c. sind! und ich schreibs jetzt nochmal speziell fuer sie in der sprache, die g.polt in seinem film "man spricht deutsh" aus dem jahre 1988 angewendet hat und welche ihre deutschen landsleute sehr gern verwenden, wenn sie im ausland sind! also speziell fuer sie: "ich nix deutsh!" . es sind doch die deutschen, welche sich seltsam auffuehren! dazu am besten die anekdote von heut nachmittag: nach einem rundgang sitzen wir in menton mit freunden noch auf einen café im aussenbau einer brasserie, da einige von uns raucher sind. 2 maenner kommen herein und lassen die tuer offen stehn. ich bitte sie auf franzoesisch die tuer zu schliessen und mache dazu das zeichen des froestelns mit den armen. und was hoere ich in klarstem deutsch: "frierst "du"?" auf meine frage in deutsch, warum er mich duzen wuerde und ob wir uns kennen wuerden, bekam ich eine antwort, welche ich hier nicht niederschreiben moechte! wir haben in unserem schoenen land an jeder ecke gedenktafeln, was in den 40er jahren die deutschen hier angererichtet haben und wir feiern auch jedes jahr noch die befreiung durch die alliierten! wer uns besucht, sollte sich zumindest zu benehmen wissen!

0 donna laura 20.01.2013, 18:48 Uhr

lieber HansMeier555, immerhin,...

lieber HansMeier555, immerhin, wenn sich ein wie auch immer höheres wesen mit einem beschäftigt, sollte dies denn nicht anlass geben für weitere hochnäsigkeiten? . lieber tga, sie leiden vermutlich unter sehr ähnlichen vernissageneinladungen wie meine wenigkeit? . apropos und im übrigen, lieber don, eine sittengeschichte der oberen x-hunderttausend muss im farblosen bleiben, so nicht das publikum der logen, der vernissagen., etlicher boutiquen und der vorzimmer von ästhetisierenden messerkünstlern zu wort kam.

0 hansgeier333 20.01.2013, 18:56 Uhr

Stefan, ich bin wie der Don...

Stefan, ich bin wie der Don schon lange in der komfortablen Lage, mir keine Ratschläge von Gutmenschen anhören zu müssen. Die Schindmähre, auf welcher ich meinen Sattel platziere, suche ich mir selber aus. Und ob Speichellecker und sonstige Assimilierte länger leben, ist noch längst nicht ausgemacht.

0 perfekt!57 20.01.2013, 18:57 Uhr

"philipp rösler - das wunder...

"philipp rösler - das wunder von der leine."

@tiger : ich setze mich ja nur...

@tiger : ich setze mich ja nur dafuer ein, dass Ihr Wirtstier nicht den Loeffel beiseite legt ... thats it.

0 E.R.Binvonhier 20.01.2013, 19:27 Uhr

"...wir haben in unserem...

"...wir haben in unserem schoenen Land an jeder Ecke gedenktafeln, was in den 40er jahren die deutschen hier angerichtet haben..." Na, da dürfte es die deutsch/franz. Verständigung weiter schwer haben. Erklärt mir aber teilweise die Erlebnisse, die mir kürzlich von deutschen Seglern an Ihrem Wohnort, Grimaldeli,geschildert wurden: Nie wieder Monte Carlo!" Ein Teil der Zuhörer hatte ähnliche Erlebnisse - andere zuckten verwundert mit den Schultern,hatten nichts dergleichen ( Deutsche werden nicht bedient) erlebt. nichts dergleichen in Südfrankreich erlebt.

0 Der Tiger 20.01.2013, 19:37 Uhr

@pumar – mein Wirtstier ist...

@pumar – mein Wirtstier ist VVD. Das sind die FDP’s der Niederlande. Die stellen sogar den Ministerpräsident (Rutte).

0 antagonist 20.01.2013, 19:46 Uhr

Neueste Meldung aus dem...

Neueste Meldung aus dem Wirtschafts-Maschinenraum: Sämtliche Tarifverträge mit der Gewerkschaft für Geistesarbeiter sind fristlos aus gegebenenem Anlass gekündigt. Ebenfalls gestrichen wurde die, im Bundes-Rahmenvertrag, einheitlich festgelegte diesbezügliche Schwerstarbeiterzulage. ## Wir fragen, Tante Erna antwortet: Es fällt mir zusehends, lange Texte mit mehr als 20 Zeilen, von angenommener Gravidität zu lesen. Frage: Ist das ein Zeichen von beginnender Debili-Senilität? Wenn ja, hilft dagegen ein Dauerabo bei einem renommierten Spa-Attendant- Teamleadä? # Auch gibt es Voruntersuchungen/Machbarkeitsstudien von, der Bundesregierung nahestehenden, Sozialforschungsinstituten in Abstimmung mit, bei erwiesener excellence, von medizinischen Fakultäten, inwieweit die EC-card kombiniert werden kann als Gesundheitspass mit finance-ID als Hypochender-Subintegamentum-Implantat. Sämtliche Krankenkassenaufsichtsräte sowie die Gremien der GEZ zeigten sich von der Idee hellauf begeistert. Die systemischen Banken machen nur mit unter der conditio sine qua non, sofern eine Streichung der bail-out-Klausel EU-weit erfolgt.

0 Fritz Iversen 20.01.2013, 20:05 Uhr

Der tatsächlichen...

Der tatsächlichen Bildungsordnung halber muss man sagen, dass das Niedermachen des Bildungsdünkels längst in einer Weise common sense ist, die für die letzten Vertreter bürgerlicher Bildung erdrückend ist. Z.B lese ich eben an anderem Ort einen veritablen CEO und Firmeninhaber mit dieser Bemerkung: "ich bin seit 4 Tagen Teil der Dschungelcamp-Quote. Und versuche nicht, das irgendwie intellektuell verschwurbelt zu erklären!" *So* ist es. Wer noch irgendwie etwas weiß, was er nicht erst bei Wikipedia nachschauen muss, der steht im bösen Verdacht, sich übers Volk zu erheben, das selbstbewusst zu seiner fröhlichen Blödheit steht. Ich würde ja diesen Bildungsbeflissenen gerne öfter begegnen - aber wo stecken sie denn nur? Die Wohlhabenden sind eher diese Möchte-gern-Monaco-Connoisseurs, die über alles blendend bescheid wissen, was Geld kostet ("Gerhard Richter! Kenn ich. Großartig, was der kostet") und ansonsten räkeln sie sich auch nur vor den TV-Geräten mit 120cm Bildschirmdiagonale und glotzen die tagesaktuellen Promis an. Wie sagte meine Mutter (ohne Abitur, wie wohl "aus gutem Hause") einst zu einem Taxifahrer in Hamburg, der sich als Doktor der Philosophie herausstellte: "Sehen Sie, früher saßen die Gebildeten hinten und die Ungebildeten vorne. Heute ist es umgekehrt." Und wenn dann diese Unterschicht der Gebildeten gegenüber der Oberschicht der Ungebildeten arrogant zu werden droht, wird sie gebeten, doch ja den Mund zu halten. Ja, schon Recht, Arroganz ist immer per se dumm und unerträglich. Ich fürchte allerdings, dass sich die alte Bildungsarroganz längst verflüchtigt hat und wir nun das umgekehrte Phänomen haben - eine Arroganz der Unbeflissenen, die auf alle spöttisch herabsehen, die kulturell noch nicht auf unterstem Niveau angekommen sind. (War ja auch stellenweise hier in den Kommentaren zu beobachten.)

0 Der Tiger 20.01.2013, 20:06 Uhr

@Pumar – Nachtrag - Im...

@Pumar – Nachtrag - Im Gegensatz zur deutschen FDP tendieren die Niederländer mehr zum Calvinismus. So etwas wie Brüderles Begeisterung in Mainz bleibt Mainz entspricht nicht so dem hiesigen Stil.

@DA, ok machense das/den blog...

@DA, ok machense das/den blog dicht - der Para... aeh Gast ist umgezogen. pfffft .... VVD, da weiss man ja was da am langen Ende herauskommt ... ein Elend.

@ E.R.Binvonhier 20. Januar...

@ E.R.Binvonhier 20. Januar 2013, 20:27 mein wohnort ist nicht monte-carlo. muenchen besteht auch nicht nur aus bogenhausen. monaco ville sollte aber ein begriff sein. es ist doch schoen, wenn ihre deutschen seglerfreunde ohne monte carlo leben koennen. es wird keiner gezwungen hier urlaub zu machen. ich kann auf ihr land auch gut verzichten und wir vermissen ganz sicher nicht die unerzogenen grosskotzigen monsieur t-shirts! côte d'azur ist halt nicht ballermann

Herzlichen Dank für diesen...

Herzlichen Dank für diesen Beitrag und für vier wirklich spannende Jahre. Ich sage ja immer, ich hätte die FAZ schon gelesen, b e v o r ich sie verstanden habe. Das lag einerseits daran, dass ich zunächst vielleicht zu jung war. Andererseits verstehe ich vieles b i s h e u t e nicht. Bisher dachte ich mir oft, das läge an mir. So autoritätshörig bin ich (vielleicht auch darin typisch deutsch oder vielmehr preußisch - ich habe aber kein Problem damit)! In den letzten Jahren haben die Autoritäten allerdings immer mehr Risse bekommen. Das finde ich eigentlich ganz schön und ist auch ein Ergebnis intensiver Lektüre dieses und anderer Blogs. Es hilft trotz zunehmender Ratlosigkeit beim selber denken. . Schwierig wird es nur, wenn die Blogger von heute irgendwann selber zu Autoritäten werden und keiner mehr sie versteht, aber alle denken, sie müssten dch etwas sehr Kluges sagen. . Eigentlich handelt es sich hier ja um ein sprachliches Problem - die Mächtigen drücken sich so aus, dass sie nicht angreifbar sind. Wir können uns fast glücklich schätzen, das wir einmal einen Zustand erleben, in dem diese Sprache der Mächtigen ständig von neuen Stimmen unterlaufen wird. Es ist eine sehr komfortable Situation. . Ich würde mich freuen, hier mehr über diese Probleme zu hören. Vielleicht ließen sich unsere heutigen Verhältnisse schön in der Zeit der Aufklärung spiegeln. . sollte ich mich nebulös ausgedrückt haben, bitte ich um entschuldigung. Ich habe als Kind schon FAZ gelesen. Das ist, als wäre man in den Zaubertrank gefallen.

0 Der Tiger 20.01.2013, 21:11 Uhr

@pumar – Ihr Kommentar...

@pumar – Ihr Kommentar erstaunt mich. Dass ich keine Anhängerin von Mutti bin, habe ich ja wohl oft genug ganz offen geschrieben. Haben Sie vielleicht gedacht, ich wäre Links, so eine Kümmerin a la Kraft oder Nahles, oder gar Die Linke?

0 Herold Binsack 20.01.2013, 21:12 Uhr

Sich selbst veralbernd . Das...

Sich selbst veralbernd . Das vielleicht alles entscheidende positive Wissen, wird jenes bzgl. des Nichtwissens sein, ja der völligen Ahnungslosigkeit ob dessen, wie sich die Klassengesellschaft ständig blamiert. Um mal Sokrates ein klein wenig umzuinterpretieren. Zeigt sich doch zum Beispiel in den nicht enden wollenden Plagiatsaffären wie der Erwerb eigentlich nutzlosen, aber eben nicht völlig wertlosen Wissens zum Betrug verleidet. Wo Wissen Teil einer Kultur des individuellen Erwerbs desselbigen ist, wo es also dazu verhelfen soll, diese Kultur individuell maximal auszubeuten, da ist das Plagiat nicht weit, ja nicht nur eine ganz gewöhnliche Form des Betrugs, sondern vielmehr vergleichbar mit jener Marketingstrategie, die da in China Markenprodukte mit dem Label „Made in Germany“ erstellen lässt. Und wo diese Strategie sich so rechtfertigt, dass in diesem Germany ja schließlich die aufzubringenden Labels erstellt werden. . Wir finden es vielleicht komisch, wenn eine Wissenschaftsministerin des Plagiats beschuldigt wird. In Wahrheit verdeckt dies nur die Tragik, die sich da im Hintergrund abspielt. Jene Tragik, die die Darsteller auf der Bühne des Lebens zu merkwürdige Helden macht. Eine Universität würde man nach ihr benennen, sollte sie Selbstmord begehen, diese Wissenschaftsministerin. Und sollte sie kein Selbstmord begehen, würde man sie zur Oberbeauftragten im Dienste des Schutzes des geistigen Eigentums küren. . So kleingeistig wie offenkundig selbstgenügsam sind sie, diese Stützen. Sie genügen sich in ihrer Rolle als Statisten. Statisten für eine Gesellschaft von Kleingeistigen - Kleinmütigen, wie sich schon jener Baron von und zu Guttenberg erlaubte uns vorzuführen. . Das mir das alles wirklich Vergnügen bereitet, wage ich gar nicht mal zu sagen. Vielleicht deshalb, weil dieser Kleinmut so furchtbar ansteckend zu sein scheint, so ein grausam-absurdes Vorbild abgibt, für den Rest der Gesellschaft. Dennoch bereitet es mir Vergnügen, in diesem Blog „die Stützen der Gesellschaft“ sich scheinbar selbst veralbernd vorgeführt zu sehen. Eine wahrhaft geniale Leistung. Weiter so, lieber Don Alphonso.

@ Fritz Iversen Klar haben wir...

@ Fritz Iversen Klar haben wir längst zwei Aggro-Lager, diese 'hands-on' (wie übersetzt man das, verdammt)-Leistungsfetischisten versus die Bildungshuber. . Und es gibt auch noch die Dritten, die Bildungs-Leistungsfetischisten. Meine Lieblinge. Lebenslanges Lernen und so. Um die breiten Schichten daran zu gewöhnen, dass sie es als unterperformende Idioten nie auf die Reihe kriegen werden - und daher immer schlechter bezahlt werden müssen. Wenn sie überhaupt würdig sind, nach 2 Ausbildungen, 3 Bachelors und 10 Praktikantenstellen je einen Sklaven-Job zu bekommen. Ha! So stellt man sie argumentativ in die Ecke, noch bevor sie den Mund aufmachen können: Sie können zu wenig, sie können immer zu wenig. Und haben wieder einmal das Falsche gelernt. Diese Versager. Bildung! Noch mehr Bildung! Mönsch! . (Aber gemeint ist nicht etwas ältliche humanistische, philologische Allgemein_bildung, gemeint ist auch nicht das Studium Generale. Gemeint sind die Ansätze, die zum kurzatmigen Geld verdienen gedacht sind. Oder die Aufforderungen, die dazu gedacht sind, mehr Konkurenz zu etablieren, damit die Gehälter einfacher gedrückt werden können. So wird gerne regelmäßig und demonstrativ über zu wenig Facharbeiter und über zu wenig Ingenieure geklagt. Grund der Jammer-PR: Man will mehr, im Überfluss, davon haben, damit man sie dann drücken kann, andersweitig, so die gleichzeitige Drohung, hole man sich über den Grenzen welche... ) . So kommt es, dass das Gehubere - und nebenbei bemerkt auch das demonstrative übertriebene Zeigen von Besitz, Reichtum - beim Smalltalk zwar nicht sehr fein ist: Es gehört sich nicht, andere mit Dingen und Themen zu beschämen, an denen sie bei der als gemeinsam gedachten Fellpflege nicht teilnehmen können. . Weit erträglicher immerhin als das, was in Think Tanks ausgekocht wird. Denn im Smalltalk kann man sich wenigstens noch halbwegs schlau wehren. Notfalls verlässt man die Gesprächsgruppe oder den Angeber - oder denkt sich selbst eine fiese schlaue Bemerkung aus, falls man der markige Typ* dazu ist. . *Ist schlauen Büchern nach zumindest die als sehr deutsch empfundene Auffassung von Smalltalk: 'Ich beeindrucke, also bin ich.' Oder: 'Ich schlage fies nadelstichig mit dem Florett zurück, wär doch gelacht, dieser Angeber!' Nicht sehr souverän, eher prätentiös und indolent. Insolvent manchmal auch :-) . . Buchempfehlung. Eines Buches, das sich selber noch nicht ganz gelesen habe: . Andere Nationen verstehen der unteren Buchempfehlung nach Smalltalk eher als gemeinsames Aufwärmen, um sich kennen zu lernen und etwas Persönliches übereinander zu erfahren. Um zu lernen. Nicht um unsympathischerweise vor dem anderen ohne Not mit Kenntnissen zu brillieren. Buchempfehlung: Words don't come easy. Campus. Bin bei Seite 59. Bis dahin lesbar und interessant, aber was weiß ich schon.

0 E.R.Binvonhier 20.01.2013, 22:21 Uhr

@g, Bin ich beruhigt, ich...

@g, Bin ich beruhigt, ich hatte schon Schlimmes befürchtet.

0 Yog Sothoth, Esq. 20.01.2013, 22:50 Uhr

Werter Don!! Muss ich Ihren...

Werter Don!! Muss ich Ihren Text etwa so verstehen, dass Sie die Naphta-Settembrini-Dialoge NICHT auswendig können?? Bei diesem Gedanken ist mir vor Schreck meine lateinische Ausgabe der Bhagavat-Gita von August Wilhelm Schlegel beinahe auf eine Silberkanne gefallen. (Just kidding, ich bin hier völlig auf Ihrer Wellenlänge)

0 E.R.Binvonhier 20.01.2013, 23:46 Uhr

OT: Die Niedersachsen-Wahl...

OT: Die Niedersachsen-Wahl verwirrt mich. Der Merkel-Mann bricht krachend ein. Der Nicht-Merkelianer Rössler holt die Stimmen. Das kann doch so nicht stimmen!

0 E.R.Binvonhier 20.01.2013, 23:59 Uhr

Ich höre ja nicht nur...

Ich höre ja nicht nur Seglern zu, ich höre auch Betriebsräten von VW zu und die halten Rösler für 'straight '.

@tiger: ... lassen wir diese...

@tiger: ... lassen wir diese Diskussion, ich stelle mich ja auch nicht an einen FDP Wahlkampfstand und diskutiere mit den dort herumstehenden Kohlenwasserstoffverbindungen ueber Politik .... ueber Politik - mit FDPlern harr, harr, harr

0 donalphonso 21.01.2013, 05:50 Uhr

Yog Sothoth, Esq., ganz...

Yog Sothoth, Esq., ganz ehrlich: Das Arba'a Turim habe ich nur in der Übersetzung gelesen, und Zettels Traum hat mich unendlich angeödet und ja, ich lache über geistige Hahnenkämme, die daarufhin anschwellen und nenne sie Parvenüs.

0 Dreamtimer 21.01.2013, 05:54 Uhr

"philipp rösler - das wunder...

"philipp rösler - das wunder von der leine." . Ich verstehe es auch nicht. Es kann in Deutschland keinen Nate Silver geben. . Was mache ich falsch? Ich lebe wohl längst in einer Filterbubble, s.d. mir die unglaubliche Popularität der FDP, die mir wie ihr eigener Spott vorkommt, entgangen ist. Worauf hoffen die Leute? Hat Tyler Recht, dass Wahlen nur noch für komplette Idioten sind, die peinliche Parteien wählen? Man mache sich klar, dass man diese Leute wählt, damit sie, obgleich in begrenztem Umfang, Macht über einen ausüben können. Plötzlich aufkommender Ekel vor Tortendiagrammen, Chartjunk und Wahlkampfberichterstattung, dieser Inszenierung eines politischen Musikantenstadls. . McAllister verliert 6% und reißt die Arme hoch, wie ein überglücklicher Sieger. Toll, wir haben nur 6% verloren! Was, wir schreiben rote Zahlen? Macht doch nichts, ist ganz normal. Wie, wir haben 3 Mrd € in den Sand gesetzt? Wechseln sie den Pförtner aus. Diese Lässigkeit hat schon was. Auch Verluste sind Gewinne, wenn sie keine negativen Konsequenzen haben und was hat schon Konsequenzen?

0 HansMeier555 21.01.2013, 05:55 Uhr

Roesler unchained...

Roesler unchained

0 Bruckbacher 21.01.2013, 05:59 Uhr

Wie jedes gute Parlament...

Wie jedes gute Parlament braucht auch ein guter Blog eine Opposition. Im Blog der vermeintlich Gescheiten eignen sich dazu am besten die vermeintlich Blöden. Was Sie nicht umbringt,macht Sie härter. Ausserdem braucht der Meister Klicks und Kommentare,damit die Kohle stimmt. . Wie Ihnen sicher bekannt ist,gilt das Donaueschinger Festival für Neue Musik als eine Sternstunde der europäischen Kultur.Bitte besuchen Sie dort mal die Uraufführung einer sechsstündigen Oper.Es ist durchaus denkbar,dass sich dann ihr kulturelles Weltbild auf den Kopf stellt und Sie nach 20 Minuten bereit wären,Kakerlaken zu fressen,nur um da wieder rauszukommen.

0 HansMeier555 21.01.2013, 06:13 Uhr

Entweder Pedant oder Banause...

Entweder Pedant oder Banause -- anders wollen sich die Deutsche gegenseitig auch nicht wahrnehmen. . Der charmante Causeur, der sich mit seinem Esprit nicht selbst in den Mittelpunkt, sondern in den Dienst der Konversation stellt, die darauf abziehlt, alle Anwesenden mit einbeziehen, ist hierzulande leider kein "role model" für gelungene Erziehung. . So einer kann dann sogar über Physik reden, ohne die Damen zu langweilen. . http://de.wikipedia.org/wiki/Francesco_Algarotti

0 whatcrisis 21.01.2013, 06:24 Uhr

Und ich sage euch, das war...

Und ich sage euch, das war kein Wunder, alles andere als das, dieses Wahlergebnis von gestern war ein Vorzeichen, ein Menetekel: 4 more years, so wird es kommen. . Der Typologie des Deutschen fehlt noch ein Element, und ein nicht unwesentliches: der Hang zu Trägheit und Dekadenz. . Essenz von Weihnachts- und Neujahrsansprachen sowie Vorsätzen für 2013: Beruhigen Sie sich, schlafen äh träumen Sie weiter, wir haben ein weiteres erfolgreiches Jahr hinter uns und, und wir haben wirklich viel erreicht, es geht uns gut. So säuselt Ka dem Mogli süß ins Ohr, und so säuselts auch süßlich aus Berlin. . Man mag auf Skepsis keine Kirchen und auch keine erfolgreichen Parteien gründen, nicht auf kalter Ratio allein einen tröstlichen und stärkenden Glauben. Und auf Hobbits und Muppets kann man keine Veränderung gründen, so liebenswert, unterhaltsam und putzig sie auch sein mögen auf ihre schräge Art. . Der Mensch und der FDP-Wähler im Besonderen sind Beweise dafür, dass es Mündigkeit und Entscheidungsfreiheit gibt. Nicht hingegen gibt es solche Dinge wie Wahlmanipulation, Leihstimmen, Unmündigkeit und Vorbestimmung. Wir müssen uns das nur oft genug klarmachen, Wiederholung macht den Meister der Erkenntnis, wir müssen daran glauben, und wenn das gelingt, dann werden wir auch dran glauben. 4 more years. Nachtigall, ick hör dir deine Signale.

0 donalphonso 21.01.2013, 06:24 Uhr

Bruckbacher, ich habe...

Bruckbacher, ich habe Ballettrezensionen gelesen und Festspieluraufführungen gesehen, ich überlebe alles, nichts ist mir fremd, ich halte die Augen offen, aber innerlich denke ich mich zurück an den See, und alles ist gut.

0 Dreamtimer 21.01.2013, 06:26 Uhr

"Aber gemeint ist nicht etwas...

"Aber gemeint ist nicht etwas ältliche humanistische, philologische Allgemein_bildung, gemeint ist auch nicht das Studium Generale. Gemeint sind die Ansätze, die zum kurzatmigen Geld verdienen gedacht sind." . Jetzt spielen Sie auch auf der Klaviatur der Dialektik, die sich andere ausgedacht haben, um Selbstzwecke moralisch zu überhöhen und das praktische und auch taktische Wissen/Können geringzuschätzen. Metis streckt ihren Hals heraus und bekommt sofort eins übergebraten. . Wenn dann die Super-Performer-Dummschwätzer mit ihrer unbeholfenen Sprache auf die Sache einsteigen, wird das Pendel einfach zurückgestellt. Geht das vielleicht allen zu nahe, auch den Philosophen, denen bei diesem Thema einfach das Licht ausgeht? Erschrecken sie noch immer, wenn sie eine Zahl sehen? Sie fehlen uns ja, als höhere Beamte, leitende Manager, vielleicht sogar als Politiker, wobei das riskant ist, aber ich spreche ja nicht von Leuten, die sich in allgemeinen Ideen zur Verbesserung des Menschengeschlechts verlieren ...

0 whatcrisis 21.01.2013, 07:08 Uhr

Die Eigenblutspende namens...

Die Eigenblutspende namens Leihstimme verlängert doch nur das Siechtum des über die wahre Lage schon delirierenden präfinal-moribunden am Schwarz-Geld-Fieber niedergehenden Patienten Deutschland. Die Laborbefunde sprechen doch bereits längst eine andere Sprache, die Werte sinken doch längst wieder: Wachstumsrate, und damit künftige Steuereinnahmen, und die Beschäftigung sinkt auch schon wieder, alle Werte mit steigender Tendenz. Die Blase ist doch schon geplatzt. Lange werden die Sedativa nicht mehr wirken. Ich sehe Schmerzen kommen, große Schmerzen, und großen Jammer und Wehklagen. Auch filter bubbles platzen früher oder später. Agonie lässt sich einfach nicht aussitzen. Naja, ein wenig vielleicht doch. Vielleicht bis zum September. Und was will man mehr. . Apropos Septembristen. Ohne Settembrinis hätte es Italien niemals zu einem Staat gebracht, alles wäre so geblieben wie es war, und der österliche und weihnachtliche päpstliche Segen der einzige Trost. Einen Settembrini ins Exil, in die Schweiz und eine Kurklinik zu verbannen, ihn so kaltgestellt vorzuführen - welch ein grausamer Einfall. Und doch, wie realistisch: Die Aufklärung, Bürgertum, Demokratie, Humanität und Rationalismus - alles marginalisiert. Thomas Manns Ironie ist vielgepriesen und bekannt, sein Realismus und seine luzide Prophetie hingegen scheinen noch unterschätzt.

Zitat: "Und auch auf echtes...

Zitat: "Und auch auf echtes Talent soll sich keiner was einbilden. Es kommt von Gott und ist nur geliehen" AUSLESE von Gott ? Na, mir erscheint das Leben eher absurd. Tränen werden gelacht + geweint. . Echtes Talent + Gendefekte werden vererbt - in einer Nacht voller Liebe und "Leidenschaft". . In Büchern + im Blog lesen wir. Doch lesen allein genügt nicht! Weiß doch jeder. Üben! Kleinmut – wird Mut – wird Großmut.

Apotheker... Pharmareferenten...

Apotheker... Pharmareferenten ...Wettbüroheinis warum sollten die nicht FDP wählen? . Apotheken und Wettbüros - alle 50m. (gefühlt)

0 HansMeier555 21.01.2013, 08:14 Uhr

@achwas Darf ich als...

@achwas Darf ich als sadistischer Schulmeister Unrat da gleich mal wieder meckbesserwisserisch mit dem Lineal draufschlagen? Dass da einer - typisch deutsch - Gottes Gnade mit "Auslese" assoziiert? Was denn für eine "Auslese"? Wenn Gott den einen ganz viel, und den anderen gar keine Begabungen und Talente in die Wiege legt, dann hat das rein gar nichts mit irgendeiner (sozial)darwinistischen Auslese zu tun. Im Gegenteil! Gerade die Begabtesten haben es im Leben immer am schwersten, und wenn man seinen in Deutschland aufwachsenden Kindern irgendwas aufrichtig wünschen kann, dann wohl ein Höchstmaß an Mittelmässigkeit. . @Bruckbacher Genau, Donaueschingen! Das ist das Elend der Gegenwart. Da gibt es hier die Donaueschinger Musiktage für die Pedanten und dort den Dieter Bohlen für die Banausen. Und auch dazwischen ist nur Wüste. . Fragen wir uns, woher das kommt. Warum ist das so? . Und da sage ich, dass es eben doch etwas mit unserem deutschen Übertrumpfungswahn zu tun hat. Entweder man will so wenig Hörer wie möglich oder so viel Einschaltquote wie möglich haben. Immer müssen Mitbewerber übertrumpft werden: sei es durch die noch konsequentere, noch radikalere Hörerfeindlichkeit oder eben durch den noch prolligeren, noch schleimigeren, noch obszöneren Kitsch. . Dazwischen ist nichts -- jedenfalls nichts von einer Ahnung, dass Musik, oder das Neuerfinden von Musik ja auch Spaß machen könnte. Immer geht es nur um die Karriere und den Erfolg. Es gibt diesen Spruch, "wir geben Geld aus, das wir nicht haben, um Dinge zu kaufen, die uns nicht gefallen, um damit Leute zu beeindrucken, die wir nicht mögen", und das gilt so ähnlich bestimmt auch für die Gegenwartsnichtkünstler: Die komponieren eine Musik, wie sie selber in ihrer Freizeit nicht anhören wollten. @achwas Darf ich als sadistischer Schulmeister Unrat da gleich mal wieder meckbesserwisserisch mit dem Lineal draufschlagen? Dass da einer - typisch deutsch - Gottes Gnade mit "Auslese" assoziiert? Was denn für eine "Auslese"? Wenn Gott den einen ganz viel, und den anderen gar keine Begabungen und Talente in die Wiege legt, dann hat das rein gar nichts mit irgendeiner (sozial)darwinistischen Auslese zu tun. Im Gegenteil! Gerade die Begabtesten haben es im Leben immer am schwersten, und wenn man seinen in Deutschland aufwachsenden Kindern irgendwas aufrichtig wünschen kann, dann wohl ein Höchstmaß an Mittelmässigkeit. . @Bruckbacher Genau, Donaueschingen! Das ist das Elend der Gegenwart. Da gibt es hier die Donaueschinger Musiktage für die Pedanten und dort den Dieter Bohlen für die Banausen. Und auch dazwischen ist nur Wüste. . Fragen wir uns, woher das kommt. Warum ist das so? . Und da sage ich, dass es eben doch etwas mit unserem deutschen Übertrumpfungswahn zu tun hat. Entweder man will so wenig Hörer wie möglich oder so viel Einschaltquote wie möglich haben. Immer müssen Mitbewerber übertrumpft werden: sei es durch die noch konsequentere, noch radikalere Hörerfeindlichkeit oder eben durch den noch prolligeren, noch schleimigeren, noch obszöneren Kitsch. . Dazwischen ist nichts -- jedenfalls nichts von einer Ahnung, dass Musik, oder das Neuerfinden von Musik ja auch Spaß machen könnte. Genau wie allen anderen Spießern, BWL-Koffermänchen oder Abmahnwanwälten geht es auch den Gegenwartskünstlern immer nur ums Großrauskommen, die Karriere und den Erfolg.

Was regt ihr euch alle so auf?...

Was regt ihr euch alle so auf? Draußen ist Schneechaos, die Karre hat Heckantrieb... Also hinlegen und weiterschlafen. Oder Heinz Erhardt auf youtube gucken. Geht auch.

0 Yog Sothoth, Esq. 21.01.2013, 08:47 Uhr

Um zwischen Banausentum und...

Um zwischen Banausentum und parvenühafter Bildungshuberei den Mittelweg zu finden wie zwischen Scylla und Charybdis, braucht es schon einen Odysseus der Bildung. Hach..doch noch erfolgreich Homer in diesen Blog gebracht :)

Ach Herr Meier über...

Ach Herr Meier über Schulmeisterei kann ich mittlerweile milde lächeln. Ich + meine Kinder haben standgehalten. Wir ducken uns nicht. Ehrensache. . Ich habe Zwillinge (Junge+Mädchen) Der Junge hat aus den Tiefen des Genpool das sog. "Usher-Syndrom" geerbt. . Googeln Sie lieber nicht. Es ist sehr traurig. Oder zum totlachen.

0 donna laura 21.01.2013, 10:22 Uhr

auf der welt ist nichts so...

auf der welt ist nichts so gerecht verteilt wie der verstand, denn ein jeder ist überzeugt, dass er genug davon habe.

0 Stefan von Zollern Alb 21.01.2013, 10:26 Uhr

Wer nicht mehr weiter weiß,...

Wer nicht mehr weiter weiß, beteuert, es sei alles nur ironisch gemeint gewesen. Damit ist der Ball vermeintlich im Feld dessen, der die vorgebliche Ironie nicht erkannt haben soll. Ein etwas abgehalfterter rhetorischer Trick. . Einer der von Zollern aus dem frühen 19. Jh. schmunzelte bei solchen Niedrigkeiten gewöhnlich ein "Wenn es ihnen hilft..."

"Jetzt spielen Sie auch auf...

"Jetzt spielen Sie auch auf der Klaviatur der Dialektik, ..." . Auf der was? Da stelle mer uns amal ganz dumm.

0 HansMeier555 21.01.2013, 10:30 Uhr

Ich reg mich gerne auf -- das...

Ich reg mich gerne auf -- das ist meine Art mich zu entspannen.

0 donna laura 21.01.2013, 10:32 Uhr

die als gewinner auserkorene...

die als gewinner auserkorene da im hohen norden haben übrigens mehr glück als verstand. . wenn sich nun noch grüne und spd mal wieder um eine autobahn oder die fahrradmaut in göttingen verkrachen, müssen sich die zwei übriggebliebenen ehem. grossparteien ein wenig zusammenraufen, und es gibt als vorspeise zum herbstlichen bundestagsmenü gerade noch einmal dasselbe. es sei denn, es gibt neuwahlen, weil die demokratie zwar ganz toll ausgeübt wurde, aber man doch noch ein paar verbesserungen vornehmen könnte. vermutlich resultiert dann aber dieselbe koalition, weil es nun auch der wähler so gewollt habe. und weil es doch auch damals so schön war. der "problem-peer" will ja gar nicht kanzler werden, sondern nur ein bisschen mit der kette rasseln. nun, solange nicht siggi plopp sich auf ihn draufsetzt, der ja auch zu gerne, aber dann wird das schwierig mit madame. . lieber HansMeier555, ein schöner, langer beitrag. kennt man so gar nicht von ihnen. . liebe achwas, nicht schön, nicht schön. von unserer truppe ist auch andauernd irgendeiner in der notaufnahme, von defekten bis draufgängertum ist alles dabei, aber was will man von burginsassen auch schon erwarten. man gibt kindern nicht nur namen – welch ein machtvoller akt! -, sondern leider auch mangelperfektion mit. hat dann die kleine wenigstens das kate-perry-syndrom?

0 HansMeier555 21.01.2013, 10:49 Uhr

@donna...

@donna laura
.
Auch nicht wahr. Ich kenne Leute, die sich über ihre eigene Begriffsstutzigkeit vollends im Klaren sind.

Herzlichen Dank für diese...

Herzlichen Dank für diese vier Jahre und mögen Sie uns noch möglichst lang erhalten bleiben! Gibt es irgendwann eine CD-Edition mit Ihren Musikempfehlungen? Dank auch für das Aufzeigen der sozialen Perversion, die Bildung heute zum verrohten Distinktionsmerkmal hat werden lassen. Wir sind entsetzlich weit vom "Lob des Lernens" abgekommen, sogar Luhmanns "Zumbestengeben von Angelesenem unter Gleichgesinnten" scheint seltsam nostalgisch und harmlos geworden zu sein.

Chapeau, lieber Don ... auf...

Chapeau, lieber Don ... auf weitere Jahre atemberaubender Berichte vom (quantitativ) kleinen und kleiner werdenden 'Rand der Gesellschaft'

0 donalphonso 21.01.2013, 11:18 Uhr

Ich könnte vielleicht mal...

Ich könnte vielleicht mal eien Youtube-Liste zusammenstellen, aber ich weiss nicht, ob das geht. Ich bin in letzter Zeit kaum zum Musikhören gekomen, leider.

0 HansMeier555 21.01.2013, 11:21 Uhr

@donna laura . Sorry für das...

@donna laura . Sorry für das Doppelposting (habe das mit copy&past vermurkst).

0 antagonist 21.01.2013, 11:30 Uhr

donna laura@: Wo denken Sie...

donna laura@: Wo denken Sie hin. Z. B. moi même: Zeit meines Lebens hielt ich mich diesbezüglich immer für unterprivilegiert. Aber es steht mir ja nicht zu, auf eine Theodizee hinzuarbeiten. ## HM555@: Von "einigen" historischen Überholtheiten abgesehen, läuft der "Mann ohne Eigenschaften" Settembrini et al immer noch tagesaktuell den Rang ab. Entspannt lese ich gern Ihre Sottisen und merke, wie ich unversehens, allmählich anfange, mich aufzuregen :-) http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Mann_ohne_Eigenschaften ** Die große Artistik besteht darin, dem Publikum vorzugaukeln, dem Allgemeinwohl zu dienen, jedoch damit umsomehr das reine, nackte Eigeninteresse zu bemänteln, Palliativmedizin vom Feinsten.

0 donna laura 21.01.2013, 11:41 Uhr

lieber HansMeier555, nein,...

lieber HansMeier555, nein, nein, ich liebe unperfektheit, das macht das leben doch erst schön. . copy & spast haben natürlich andere zur disziplin hochsterilisiert. das haben sie nun davon.

0 hansgeier333 21.01.2013, 11:54 Uhr

Stefan, wahrscheinlich war es...

Stefan, wahrscheinlich war es derselbe alte Knacker, der noch auf der Guillotine lamentierte: „Abbä isch abbä ga geine Gutschä“ – Ratsch!

0 HansMeier555 21.01.2013, 12:08 Uhr

Und so ein ganz kleines...

Und so ein ganz kleines bißchen Ausgrenzung muss auch mal sein. Schrecklich die Leute, die aus dem Gespräch mit halbem Ohr was aufschnappen und dann darauf bestehen, dass man ihnen zuliebe die ganze Geschichte noch einmal von Anfang an erzählt und keine Ruhe geben, solange man ihnen nicht jede Pointe erklärt hat.

0 Kaffetrinker 21.01.2013, 12:13 Uhr

Die Berlinisierung...

Die Berlinisierung Deutschlands (und der Welt) wird bald dazu führen, dass auch Don Alphonso in Berlin leben wird, ganz gleich, wo er wohnt.

0 HansMeier555 21.01.2013, 12:23 Uhr

@antagonist . Wussten Sie,...

@antagonist . Wussten Sie, dass auch General Stumm von Bordwehr hier (pseudonym) mitkommentiert?

0 E.R.Langen 21.01.2013, 12:51 Uhr

Die Idee, den Leuchter an so...

Die Idee, den Leuchter an so kurze Leine zu nehmen, dass seine Glühkerzen fast die Decke berühren, ist rührend. Und gibt dem Zimmer das Flair einer Auktionshalle. Respekt!

@ Yog Sothoth Esq. ...

@ Yog Sothoth Esq. 08.47h Good afternoon, squire. My favourite Greek quotation is "Ean" - "if". Away back in history, a battle was about to start between the Lakedaimonions (also known as the Spartans) and the Persians. The Persian leader said to the Spartan leader before the battle officially began "If we win, we will ...." - and he threatened in a long speach to do many terrible things to the Lakedaimonions. The leader of the Lakedaimonions replied with just one word "Ean" - "IF".... P.S. The word "laconic" comes from the word "Lakedaimon".

0 The Great Artiste 21.01.2013, 14:24 Uhr

Yog Sothoth Esq. 9:47: Statt...

Yog Sothoth Esq. 9:47: Statt Homer würde ich im Zweifelsfall immer ein altes Gary Larson Comic Album empfehlen... ( leider wie Uli Stein im Netz fast nicht vertreten).. . In diesem Sinne hoffe ich, dass jeder beim Blog-Schreiben immer seine Ente neben sich sitzen hat.. . donna laura, 11:32: schöner Beitrag mit der Fahrradmaut und Sigi Plopp... Tja, wer wäre denn nicht gerne Kalif anstelle der Kalifin...

0 C. von Egern 21.01.2013, 14:39 Uhr

Es gibt heute einfach keine...

Es gibt heute einfach keine Schauspieler mehr, die Kleist sprechen können. Diesen Satz benutzt man am besten als Jungregisseur. Kolossale Wirkung.

0 auch-einer 21.01.2013, 14:47 Uhr

"Das wäre doch ein schönes...

"Das wäre doch ein schönes Thema: Der Übergang zwischen Mesolithikum und Neolithikum angesichts der Stratigraphie des Speckbergs. Nicht was Sie schon wieder denken, das hat nichts mir Südtirol zu tun, also, der Speckberg ist eine eminent wichtige, prähistorische Fundstelle des Silexabbaus, deren Varietäten früheste merkantile Verbindungen entlang der Donau vermuten lassen, und wenn sie die nicht kennen, dann kennen Sie vermutlich auch nicht die weiterführende Analyse von Rankes Meinung über das römische Papsttum? Nein? Wie wollen Sie dann mit mir eigentlich über Eusebius und die Tücken seiner Kirchengeschichte reden?" . na ja, das ist auch nichts anderes als schwanzvergleich, nur eben mit anderen mitteln. ist was für kindergartenkinder, und solche, die das geblieben sind. . es gibt schlimmeres: dass heute, geraden von den regierungsparteien, unablässig von einer sogenannten ´bildung geredet wird. Bildung ist etwas schönes, ein bisschen bildung ziert den ganzen menschen, letztlich ist sie das, was übrig bleibt, wenn man alles andere vergessen hat. noch dazu sind heute mehr möglichkeiten denn je vorhanden, dass sich jeder nach seiner fasson bilden kann, holzwege inbegriffen. . was frau dr. hosenanzug und die ihren meinen, wenn sie von bildung reden, ist ausbildung, vermittlung und antrainierung berufspraktischer fertigkeiten. entweder kennt die dame mitsamt ihrer partei den unterschied nicht, oder sie nutzt die geschickt inszenierte begriffsverwirrung für ihre zwecke: die jugend etwas dümmer zu machen um die löhne senken zu können.

0 auch-einer 21.01.2013, 14:48 Uhr

dem hausherren und seinen...

dem hausherren und seinen gästen dank und nochmals dank für diese vier jahre.

0 E.R.Binvonhier 21.01.2013, 14:57 Uhr

Werte Donna Laura, mehr Glück...

Werte Donna Laura, mehr Glück als Verstand haben - mehr kann man sich nicht wünschen. Der Alte Fritz soll Glück haben von seinen Majors verlangt haben; dass sie Verstand hätten, war für ihn selbstverständlich.

0 colorcraze 21.01.2013, 15:33 Uhr

@Grimaldeli: da will ein...

@Grimaldeli: da will ein ballermanngewohnter, leicht verpeilter Corporate Slave mal kumpelig sein, und dann ist es Ihnen auch wieder nicht recht. Seien Sie doch nicht so ungattig zu jungen Distinktionsanalphabeten. Die bleiben sonst so. Und das ist auf lange Sicht übler als sich zu Freundlichkeit bei der Ansage „es ist kalt, bitte Türe zu“ zusammenzureißen und ein paar Worte über den Unterschied von Temperaturempfindung an Polarkreis und Mittelmeer auszutauschen. @Vroni: „Aggro-Lager“ harhar. Nach meinem unmaßgeblichen Empfinden gibt es etwa 3 Fraktionen: die, die es zu etwas bringen wollen, das sind die entsprechend Aggressiven, die, die sich halten wollen, das sind die mit der versuchten Stammtischlufthoheit, und dann die Abgeschlagenen, die meist vor Ekel verstummen. @HM555: wenn Sie sich aufregen, werden Sie unterhaltsam. Ich selbst bin mit dem Label „typisch deutsch“, das manche großzügig verteilen, recht vorsichtig, denn zum einen kenne ich sehr unterschiedliche Deutsche, und auf der anderen Seite schlichtweg zuwenig und zu kurz Auswärtige, als daß mir die Datenbasis für solche Typisierung ausreicht. Mit der Verteilung von Länderattributen bin ich zwar recht großzügig, aber nur, weil mir die „genügend Luft“ zu haben scheinen, daß da viel Verschiedenes reinpaßt. Aber „typisch“, nee, soweit lehne ich mich nicht so leicht aus dem Fenster.

0 donalphonso 21.01.2013, 16:08 Uhr

Kaffeetrinker, die...

Kaffeetrinker, die Alpenfestung des Tegernsees wird erst fallen, wenn ich schon lange nicht mehr bin!

0 donna laura 21.01.2013, 16:11 Uhr

lieber HansMeier555, nein,...

lieber HansMeier555, nein, nein, ich liebe unperfektheit, das macht das leben doch erst schön. . copy & spast haben natürlich andere zur disziplin hochsterilisiert. das haben diese nun davon.

0 Thorsten Haupts 21.01.2013, 17:03 Uhr

@HM555: "und wenn man seinen...

@HM555: "und wenn man seinen in Deutschland aufwachsenden Kindern irgendwas aufrichtig wünschen kann, dann wohl ein Höchstmaß an Mittelmässigkeit." ... Das ist eine ekelhaft wahre Beobachtung, in jeder Beziehung. Eine der Menschheitskonstanten. Ich weiss nicht, von wem das stammt, aber sinngemäss lautet ein Ihrer Beobachtung verwandtes Bonmot: "Mittelmass wird immer versuchen, Genie auf seine Ebene herabzuziehen. Nur Talent ist in der Lage und bereit, Genie vorbehaltlos anzuerkennen." ... Gruss, Thorsten Haupts

0 Dreamtimer 21.01.2013, 18:23 Uhr

"Ich selbst bin mit dem Label...

"Ich selbst bin mit dem Label „typisch deutsch“, das manche großzügig verteilen, recht vorsichtig, denn zum einen kenne ich sehr unterschiedliche Deutsche, und auf der anderen Seite schlichtweg zuwenig und zu kurz Auswärtige" . "typisch deutsch" bedeutet vermutlich nur eine unangenehme Eigenschaft, die einem an so vielen Deutschen aufgefallen ist, dass der Überblick darüber verloren gegangen ist. Das heißt nicht, dass irgendeiner über die vielen Unterschiede zwischen den Deutschen den Überblick hätte oder gar über die Eigenschaften aller anderen. Es ist keine besonders kluge Sache dies zu sagen, aber sonderlich riskant ist es auch nicht. . "was frau dr. hosenanzug und die ihren meinen, wenn sie von bildung reden, ist ausbildung, vermittlung und antrainierung berufspraktischer fertigkeiten. entweder kennt die dame mitsamt ihrer partei den unterschied nicht, oder sie nutzt die geschickt inszenierte begriffsverwirrung für ihre zwecke." . War es nicht Marcel Reich Ranicki, der einmal sagte, dass er den Arzt wechselt, sobald dieser anfängt über Literatur zu reden? Die Dinge scheinen verwickelter zu sein, als sie zunächst den Anschein haben. . "Die Alpenfestung des Tegernsees wird erst fallen, wenn ich schon lange nicht mehr bin!" . Das hoffen wir alle.

0 antagonist 21.01.2013, 18:32 Uhr

HM555@: Dieser Herostrat, der...

HM555@: Dieser Herostrat, der die Wiener Hofbibliothek anzünden wollte? Ehrlich, der General v. Bordwehr hatte, wenn auch nur fiktiv, wirklich ein´an der Waffel. Sehr schön fnde ich die Figur von Agathes Ehemann, den es in echt gab. Wurde als Achtjährigerht in München vor WW I zu Beginn seiner Karriere wg. Bandendiebstahls arretiert. Prof. Georg Kerschensteiner endigte als hochgeehrter Straßenbenamser etc. und machte sich damals grundlegend um das baierische und das deutsche Berufsschulwesen verdient. Ich fand schon immer, dass die Strasse ein unverzichtbarer Grundstock für Bildung darstellt. Sie sei jedem ächten und ernsthaft bemühten Bildungsbeflissenen anempfohlen.

0 antagonist 21.01.2013, 18:40 Uhr

Monte Carlo? Da fäahste 3x um...

Monte Carlo? Da fäahste 3x um selben Block und bist, schwupp, wieda in FR. Dagegen, ah, Nizza, die Promenade des Anglais.

0 Dreamtimer 21.01.2013, 19:16 Uhr

"Die große Artistik besteht...

"Die große Artistik besteht darin, dem Publikum vorzugaukeln, dem Allgemeinwohl zu dienen, jedoch damit umsomehr das reine, nackte Eigeninteresse zu bemänteln, Palliativmedizin vom Feinsten." . Wenn die Wahrheit die Erfindung eines Lügners ist, wessen Erfindung ist dann das Allgemeinwohl?

0 Bruckbacher 21.01.2013, 19:38 Uhr

geht`s nicht mehr weiter?...

geht`s nicht mehr weiter?

Oh ja, la Promenade des...

Oh ja, la Promenade des Anglais, die kennt der Herr noch aus der Zeit als er mit eine grosse Madame und eine ganz petite Unt spazierte. . (Heute ist's ne Schnellstrasse mit Zebrastreifen.)

0 perfekt57 21.01.2013, 21:11 Uhr

wir hätten da noch einen...

wir hätten da noch einen einwurf - er hat das nicht verstanden. (hm555) - immer noch nicht. aber egal. und tsss... , wie kann man nur? und selbstständlich im vollendesten flüstertons. (nicht knattertons), aber wir sagen wir es nur unserem kinde? vielleicht mit einem zitat? oder bei einem freundschaftlichen knuff in die seite, so einer, vorsichtig-charmant, bei dem das teewasser in der tasse nicht schwankte? (nein gar nicht. denn es geht nicht. denn es geht leider immer noch - auch wir finden dämlicher weise - um rang.nicht um beiträge. (1)) . "Der charmante Causeur, der sich mit seinem Esprit nicht selbst in den Mittelpunkt, sondern in den Dienst der Konversation stellt, die darauf abziehlt, alle Anwesenden mit einbeziehen, ist hierzulande leider kein "role model" für gelungene Erziehung.So einer kann dann sogar über Physik reden, ohne die Damen zu langweilen." . heisst es da. und wir erfreuten uns auch seiner belesenheitheit. und weiter heisst es da: "Algarotti starb an Tuberkulose." . und wir wüden meinen, dass der ganz einfache schluss heute der wäre, dass seine redelust von seiner tuberkelvergiftung mit herrührte (q.e.d.) - und ja, stil hat der sowieso auch gehabt. und sein umfeld. und alle netten anderen leute damals auch. sicher. . und "der mann ohne eigenschaften"? eine behauptung. aber hielte sie auch der nachprüfung stand? man sagt nicht. und was sollte der hier also, wenn nicht hof halten - als fetisch? aber jeder, wie er mag. . und überhaupt: männer mit eigenschaften. warum sie abwerten? aus den immer noch selben gründen a. narzissmus, b. eigener rang? . das leben kann so einfach sein: http://www.youtube.com/watch?v=tH5jx-I1Z3o falls ich die beiträge vieler männer gelten lassen kann. . was uns an musil ansonsten beeindruckte war, dass er sich nichts aus seinem leben macht. und schon mit anfang 60 unerfüllt starb. man weiss, errungenschaften fürs werk: "Sie lebten dort in äußerst desolaten Verhältnissen. Finanzielle Unterstützung erfuhren sie durch den Genfer Pfarrer Robert Lejeune sowie das schweizerische Hilfswerk für deutsche Gelehrte." http://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Musil . die sorgende, abhängige, unfreie beziehung zum klerus sowie zur schweiz machen allerdings einen guten bezug zum blog, in der tat. jeden profiler freuts: unterbewusst nichts neues. (aber das schon sollte unerwähnt bleien, *g*.) . (1)a propos, man wäre sich einig? bürgerlichkeit ohne rang ist keine. daher dies geschwätz von literatur, resp. literaturblogs (als kunstform, "höheres wissen vom selbst" evtl. sogar) unter bürgerlichen (prof. u.ä.) das wäre, was es ist, geschwätz. denn nähme man den rang, die wertung, größe, wichtigkeit, bedeutung, wäre man schon nicht mehr da. daher auch müssen beiträge immer einsortiert werden. es ist von höchster wichtigkeit, von wem sie kommen. nicht ihr inhalt. gegen "rang" ist jeder inhalt banal. und "rang" gibt es ja auch so wenig. aber inhalte, content gibt es ad infinitum. von jeder qualität. auch höchster; "und wer wüsste schon, was das ist?", weiß der rang sofort.) . nun denn. mehr eigene texte bitte! statt so quatsch!

0 colorcraze 21.01.2013, 21:30 Uhr

@dreamtimer 19:23: das liefe...

@dreamtimer 19:23: das liefe dann in etwa auf die Logik "hasse deinen Nächsten" hinaus. @fionn: Ja, das ist das klassische überragende Beispiel für "in der Kürze liegt die Würze". - In den 70ern (wenn ich mich recht erinnere) gab es mal so einen Fall im Fernsehen, daß ein Boxer lang und länger von einem Interviewer gelöchert wurde, und einfach nur - schwieg. Das hatte eine höchst eigenartige Wirkung. Man versuchte immer an seiner Körpersprache eine Antwort abzulesen.

0 perfekt57 21.01.2013, 21:38 Uhr

wir alle kennen das...

wir alle kennen das vermutlich, die ganz normale allgemeinbildung: . "Mit der "Entstehung" habe ich einen recht starken Scheinwerfer auf ihn gerichtet, in dessen Licht er sich in nicht ganz angenehmer Weise bläht, sodaß es bei ihm nachgerade ein wenig so herauskommt, als habe eigentlich er den "Faustus" geschrieben." . unsere feststellung war in der vergangenheit also schon desöfteren, dass deutsche professoren "und intellektuelle" es an sich haben, immer wieder auf sich selbst hereinzufallen. und scheinbar unbeirrt und wie charakterlich unbelesen. also was zu tun? . na klar doch: "dem thomas mann einmal mehr in die theodor w. adorno-nachfolge einzutreten" (*g*) - anstatt einfach zu lesen und sich zu freuen. sich gut unterhalten zu finden. . "Weil der Genius zur Maske geworden ist, muß der Genius sich maskieren. Er darf um nichts in der Welt als solcher auftrumpfen und tun, als wäre er, der Meister, jenes metaphysischen Sinnes mächtig, der in der Substanz der Zeit nicht gegenwärtig ist. Theodor W.. Adorno, »Zu einem Porträt Thomas Manns«, 1962" - http://www.litrix.de/mmo/priv/10713-web.pdf . worte, nichts als worte, ja .... . (wir alle kennen das. und berücksichtigen es. jeden tag, handelnder weise. denn wir sind ja alle "tu-er", *g*) . und keine grüße. denn es schneit.

0 perfekt57 21.01.2013, 21:52 Uhr

trakl muss man einfach...

trakl muss man einfach genießen, sich freuen, dass es das gibt. da gibts nichs zu analysieren, spürt man sofort, meinen auch wir sagen zu dürfen: . "Über den weißen Weiher Sind die wilden Vögel fortgezogen. ... Immer klingen die weißen Mauern der Stadt. Unter Dornenbogen O mein Bruder klimmen wir blinde Zeiger gen Mitternacht." . und selbstverständlich muss man an genau dieser stelle die dumme bürgerliche gesellschaft mit evtl. ängsten alleine lassen. sonst lernt sie nichts. . http://www.textlog.de/17564.html (der silberne kahn ist der löffel fürs morphium, flüssig gemacht schaukelts darin. dorn und zeiger und kälte stehen für die nadel und rausch und betäubung, gen mitterncht ist der reale zeitpunkt (abends) aber auch sowohl des rausches als der tödlichen sucht engültige bestimmung - darauf aber kommts nicht an. sondern aufs künstler sein. (öh, murks, eh *g*)) . (Über unsere Gräber Beugt sich die zerbrochene Stirne der Nacht. steht für das tatsächlich in der nacht (und betäubung) mit der eigenen schwester in inzest und geilstem suchtrausch gezeugte gemeinsame kind, welches sie zusammen abtrieben und verscharrten - das ganz normale leben also. anno 1912.) . so, und jetzt kommt ihr. . ... und keine grüße. denn es schneit immer noch. (*g*)

0 perfekt57 21.01.2013, 22:08 Uhr

mein gott haben wir gelacht -...

mein gott haben wir gelacht - und lachen immer noch! "gut katholisch sein", wie das also ginge? na, weiß doch jeder: "noch nie richtig gelebt - aber schon angst!"

0 wolpertinger 21.01.2013, 22:09 Uhr

Der Guanofelsen bzw. das Bild...

Der Guanofelsen bzw. das Bild welches davon in meinem Kopf entstand, hat meinen Tag gerettet. Danke! Auf die nächsten vier!

0 Thorsten Haupts 21.01.2013, 22:34 Uhr

@Dreamtimer: ... Allgemeinwohl...

@Dreamtimer: ... Allgemeinwohl ist jener Euphemismus, den Leute benutzen, die Ihnen in die Tasche greifen wollen (sehr frei nach Ambrose Bierce). ... Gruss, Thorsten Haupts

@Thorsten Haupts: Meinen Sie...

@Thorsten Haupts: Meinen Sie vielleicht Arthur Conan Doyle, der mal gesagt hat: "Mediocrity knows nothing higher than itself, but talent instantly recognizes genius." ?

0 HansMeier555 22.01.2013, 04:18 Uhr

Tja, und dann gibt es noch...

Tja, und dann gibt es noch einen Bereich, wo Ausgrenzung dringend nötig ist. . Nämlich dort, wo die Politiker fordern, die Grundrechte durch Zerstörung zu retten und sich dabei als Philosophen, Historiker oder Islamwissenschaftler gerieren.

0 Bruckbacher 22.01.2013, 05:52 Uhr

Bildung und Denken im Beruf...

Bildung und Denken im Beruf ist nicht gut. Das gibt nur Scherereien. Zum Denken sind andere da. Die denken dafür Tag und Nacht. Der Vorarbeiter denkt:jetzt muss ich aufpassen,sonst machen sie den zum Vorarbeiter. Der Chef denkt: die kleine Ratte will nur eine Prämie. Gemacht wird dann schon alles so,wie du es vorgeschlagen hast. Aber erst wenn du weg bist

0 Yog Sothoth, Esq 22.01.2013, 07:30 Uhr

@fionn: Another nice quotation...

@fionn: Another nice quotation from the Spartans: The persians said:"Our arrows will block out the sun." Leonidas replied, "Then we shall have our battle in the shade!" Kann man heute eigentlich noch bewundernde Blicke ernten, wenn man die Illias auf Griechisch zitiert? Oder nur genervtes Augenrollen?

0 antagonist 22.01.2013, 10:10 Uhr

Da ja in unserer ruhmreichen...

Da ja in unserer ruhmreichen Nation nix ohne Begriffbestimmung geht, "hier wird Sie geholfen" :http://www.gegenstandpunkt.com/vlg/staat/staat_08.htm ** Der Mann mit Eigenschaften, der bin ich selbst. Und zwar mit vielen unangenehmen. ** Schon im Altertum (es müßte doch eigentlich Jüngertum heissen) wusste man sich im hohen Grade der Sorge um das Allgemeinwohl verpflichtet. Zur Not mit Hilfe der Pest.Wie grad in der Ilias Χρύσης ἱερεὺς τοῦ Ἀπόλλωνος παραγίγνεται ἐπὶ τὸν ναύσταθμον τῶν Ἑλλήνων βουλόμενος λουτρώσασθαι τὴν θυγατέρα αὐτοῦ Χρυσηίδα. οὐκ ἀπολαβὼν δέ, ἀλλὰ καὶ μεθ’ ὕβρεως ἀποδιωχθεὶς ηὔξατο τῷ Ἀπόλλωνι κατὰ τῶν Ἑλλήνων. λοιμοῦ δὲ γενομένου καὶ πολλῶν, ὡς εικός,.....

0 antagonist 22.01.2013, 10:12 Uhr

HM555@: Im Kampf für den...

HM555@: Im Kampf für den Frieden ist mir nichts zu schad.

0 E.R.Binvonhier 22.01.2013, 10:16 Uhr

"Bildung und Denken im Beruf...

"Bildung und Denken im Beruf ist nicht gut." Aber, aber Bruckbacher, warum sollte Bildung und Denken ausgerechnet im Beruf nicht zu einem glücklichen Leben verhelfen?

wolpertinger@: Konnstas aa...

wolpertinger@: Konnstas aa ondas sogn: Oana bscheißt an Ondan. Hierarchisch guat ogstuft.

0 Thorsten Haupts 22.01.2013, 11:39 Uhr

@T.I.M. - Doyle: ... Könnte...

@T.I.M. - Doyle: ... Könnte es sein, ja. Ich habe den Urheber dieses ob seiner Wahrheit deprimierenden Bonmots vergessen. ... Gruss, Thorsten Haupts

Der, die, das! . Die Frau...

Der, die, das! . Die Frau Schröder-Köpf ist fad. Der Frau Schröder-Köpf war fad. Das Frau Schröder-Köpf-Gespenst geht um. . Pfiffig zog man am Roten Faden von Hannover. Frau Doris Schröder-Köpf flutschte auf Platz 12 der 87-köpfigen niedersächsischen Landesliste. . In Hannover direkt - zog die Mehrzahl der Wähler es vor den Namen Schröder-Köpf NICHT anzukreuzen. Ihnen schmeckten die faden Nudeln der SPD einfach nicht. . Nun aber wird die Terrine mit grünem Pfeffer und Bio-Gemüse abgeschmeckt und zur Wiederaufbereitung in eine Microwelle geschoben. Das beschleunigt die Geschmeidigkeit von altem Käse. . aua

0 Il Defonso 22.01.2013, 12:06 Uhr

Sich Monaco als Guanofelsen...

Sich Monaco als Guanofelsen vorzustellen - brillant, herzlichen Dank dafür. @an alle Kommentatoren, die versuchen, die Blitzgescheithaftigkeit des Dons zu übertreffen: ab nach Monaco!

0 Der Tiger 22.01.2013, 12:37 Uhr

Vor langer, langer Zeit hatte...

Vor langer, langer Zeit hatte ich mal eine Diskussion mit meinem streng CDU-gläubigem Vater, Hare-Niemeier versus D’Hondt. Ich fand Hare-Niemeyer fairer, er fand D’Hondt politisch realistischer. Und jetzt hat eine CDU Ministerpräsident seine Wiederwahl verloren, weil die strengen CDU-Gläubiger auf den Hund gesetzt haben. Da kann ein Tiger nur grinsen. . http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/wahl-in-niedersachsen-2013/niedersachsen-wie-die-cdu-an-ihrem-eigenen-wahlrecht-scheiterte-12033653.html

0 E.R.Langen 22.01.2013, 13:12 Uhr

Schöne Bilder drüben....

Schöne Bilder drüben.

0 Yog Sothoth, Esq. 22.01.2013, 13:23 Uhr

@ Der Tiger: Manchmal trifft...

@ Der Tiger: Manchmal trifft es die richtigen.

0 HansMeier555 22.01.2013, 13:48 Uhr

@Tiger Der Darwin-Award ging...

@Tiger Der Darwin-Award ging aber schon an die Piraten.

0 HansMeier555 22.01.2013, 13:54 Uhr

"Ich habe keine Ahnung, warum...

"Ich habe keine Ahnung, warum sie nicht auch meinen älteren Bruder nach Afghanistan schicken", sagte der Sohn des Reitlehrers.

0 KarolaKettenhemd 22.01.2013, 13:56 Uhr

@ donna laura 11:32...

@ donna laura 11:32 'Kate-Perry-Syndrom' vs 'Usher-Syndrom' . Ma chère, das war selbst für unsere Verhältnisse hier ein wenig geschmacklos. . Ich habe einen sehr guten Bekannten, der mit dem Usher-Syndrom geschlagen ist, trotzdem nicht aufgibt und dafür Himmel und Hölle und die gesamte Genforschung (liegt irgendwo dazwischen) in Bewegung setzt. Hätten Sie über Jahre hinweg seine körperliche Degeneration mitverfolgen müssen, wäre Ihnen sicher was anderes, weniger heftiges dazu eingefallen. . Beruhigend, daß wir Damen uns nicht duellieren dürfen. In diesem Sinne: Den gezielten Wurf meines mouchoir verstehen Sie hoffentlich richtig.

0 KarolaKettenhemd 22.01.2013, 14:14 Uhr

@ colorcraze 22:30 . Der...

@ colorcraze 22:30 . Der Boxer war Norbert Grupe, auch bekannt unter dem Alias Prinz Wilhelm von Homburg, der Interviewer war Rainer Günzler (gerühmt sei seine Nervenstärke, nicht nur dort), und das Interview war am 21. Juni '69. Auch oder grad für mich als Zuschauerin war's zahnschmerzpeinlich und nervenzerrend. . http://www.youtube.com/watch?v=9W0bFltbZWs . arte brachte mal vor Jahren einen Film über dieses Original. . Bitte kein Mißverständnis: Ich hasse diesen Sport. Aber die meisten Profisportler heute, egal welcher couleur, sind leider nur noch Marionetten mit Sprechblasen beliebigen Inhalts (à la 'das Team hat einen tollen Job gemacht').

0 Grimaldeli 22.01.2013, 19:16 Uhr

@Filou/21. Januar 2013,...

@Filou/21. Januar 2013, 21:43 Filou, Schnellstrasse war mal! Die Zeiten, wo wir ,wie in "amicalement votre" mit ueber 100 kmh ueber die prom geflitzt sind, sind schon lange vorbei! Radar, Radar, Radar und meist stop and go! Wir waren zwar nicht so verrueckt, wie Lelouche in Paris, aber nahebei! Wir hatten Schutzengel!

0 Grimaldeli 22.01.2013, 19:22 Uhr

@Il Defonso/22. Januar 2013,...

@Il Defonso/22. Januar 2013, 13:06 Rufen Sie mal die Krimalstatistik 2012 von Monaco auf! Ich wuerde mich fuer sie alle freuen, und das meine ich ernst, wenn Ihre Hauptstsadt Berlin, ach Quatsch, Ihr ganzes, schoenes Land, auch so etwas vorweisen koennte! In diesem Sinne! Frohes Promenieren in den NoGoAereas!

0 Grimaldeli 22.01.2013, 19:59 Uhr

@HansMeier555/22. Januar 2013,...

@HansMeier555/22. Januar 2013, 14:54 Ich kenne niemandem im Bekanntenkreis, der jemand "so" aus dem Gesicht geschnitten ist! Vieleicht darf er deswegen so so oft nach afganisthan

0 donna laura 22.01.2013, 20:07 Uhr

liebes Chainmail, nicht alles...

liebes Chainmail, nicht alles ist ein grosser wurf, nicht nicht alles kann allen passen. man kann sich selbstverständlich stets auf die politisch korrekt formulierende seite retten. sicherlich dürfte ihnen nicht entgangen sei, dass ich weiss, um welches krankheitsbild es sich nun handelt; es gibt der erkrankungen und defekte leider nicht so wenige, die in ähnlicher weise zur verzweiflung, resignation und dergestaltem führen könnten. wie die von mir geschätzte kommentatorin achwas schon anführte, schwankt man zwischen groteskem lachen und anfallsartigem weinen; bitte glauben sie jetzt einfach, dass auch meine wenigkeit ein wenig erfahrungen machen durfte, die es hier nicht zu verbreiten gilt (nicht, dass man noch statt beim bildungsquartett beim leidquartett landet, das mitnichten angemessen sein kann). für meinen fall habe ich mich entschieden, die schrecklichkeiten des lebens, sofern sie dem leben zuzuordnen sind und nicht etwa dem gegenteil, mit ein wenig übertriebenem galgenhumor zu nehmen, um dem horror nicht auch noch wie ein kaninchen gegenüberstehen; dann lieber schlange. mit geschmacklosigkeiten müssten sie, liebes Chainmail, sich irgendwie kommodieren. . bitte, liebe achwas, falls ich ihnen damit zu nahe getreten sein sollte, was ich mehr als nur verstehen würde und was tatsächlich nicht in meiner absicht stand, so möchte ich sie bitten, meine ernst gemeinte entschuldigung anzunehmen.

0 Grimaldeli 22.01.2013, 20:12 Uhr

@Stefan von Zollern Alb/21....

@Stefan von Zollern Alb/21. Januar 2013, 11:26 Werter Herr "von Zollern Alb"! Wer bei den Worten "Neger, Paki etc." nicht die Ironie erkennt, dann laesst das darauf schliessen, dass Sie sicher auch die 1. Strophe Ihrer Hymne als p.c. bezeichnen. Wenn Ihre Landsleute sich benehmen wollen, wie, "von der Maas, bis an die Memel", dann sollen Sie das tun, aber bitte in dem Bereich Mass, Memel. Und weil Sie Zitate der Vorfahren so moegen: Mein Grossvater, auch noch 19. Jh. pflegte immer zu sagen "Beim Papieradel, denk immer dran, die koennen schreiben und lesen! Aber die grossen Zusammenhaenge werden sie nie begreifen.

0 KarolaKettenhemd 22.01.2013, 20:41 Uhr

@ donna laura 21:07 Mit...

@ donna laura 21:07 Mit Geschmacklosigkeiten, wenn sie derart erklärt werden, kann ich mich gerne und zustimmend akommodieren. . Es ging mir sicher nicht um p.c., sondern nur um Beschwichtigung meiner weichen Stelle. Selbst Siegfried könnte ihnen da ein Lied von singen, würde er in dieser Runde anwesend sein ... . Gehen wir die nächsten Geschmacklosigkeiten an, die warten nur auf uns.

0 KarolaKettenhemd 22.01.2013, 20:43 Uhr

Oh, ich vergaß. Dürfte ich...

Oh, ich vergaß. Dürfte ich bitte mein Mouchoir zurückbekommen? Es wird noch zu anderen Gelegenheiten gebraucht.

@Grimaldeli, das weiss ich...

@Grimaldeli, das weiss ich doch. Der Charme, so wie ich ihn noch als (sehr) jugendlicher aus den 60ern kenne, ist dahin. Es muss irgendwo eine Fabrik geben, welche die Kueste mit immer denselben Uferpromenden versorgt. Entfuehrt mich in Cannes aus der Kneipe, betaeubt mich und legt mich in irgendeiner Stadt auf irgendeiner Promenade ab... ...die Leute sehen auch gleich aus. Bis auf die alten Damen mit Geld; die haben noch Stil.

Apropos Lelouche, Grimaldeli,...

Apropos Lelouche, Grimaldeli, der hat diese Szene am fruehen Morgem gedreht. Da sitzt doch ein anstaendiger Mensch noch in der Kneipe, umgeben von froehlichen Maed... ...achja, die goldische Juchend.

0 Grimaldeli 22.01.2013, 22:11 Uhr

@Filou/22. Januar 2013,...

@Filou/22. Januar 2013, 22:10 Und er hat mit aus einem DB6.9er gedreht, nicht aus einem Ferrari! Ich hab den 6.9er mal fahren koennen Anfang der 80er. Mein geistiger Ziehvater aus "Berlin West" fuhr u.a. so ein Teil. Es war der einzige "Kraftwagen", von dem ich sagen kann, dass er den Bentleys, wie z.B. meiner alten Kutsche, Paroli bieten koennte. Was fuer ein Motor....

Ungefaehr zu dieser Zeit,...

Ungefaehr zu dieser Zeit, lieber Grimaldeli, war ich stolzer Besitzer einer gelben Solex (die mit den kleinen Raedern). Fuer eine solche Fahrt mit der Solex, gedreht in einer einzigen Einstellung, haette Lelouche nicht genuegend Film in der Kassette gehabt. . Toller Film: Filou mit Bluemchenjacke und langen wehenden Haaren rast auf 'nem Snorfiets durch Paris. Am liebsten noch mit Jean Seberg auffem Gepaecktraeger. . Die Seberg war sowieso der der Traum. Jahrelang rannte ich Maedchen mit Kurzhaarschnitt hinterher. Sie waren alle schneller als ich. Seufz!

0 KarolaKettenhemd 22.01.2013, 23:11 Uhr

@ donna laura: . Ma Chère,...

@ donna laura: . Ma Chère, damit wir nicht auf der vermuteten Betroffenheitsschiene ausgleiten, darf ich bemerken, daß p.c. nicht gerade mein Ding ist. Auch der gute Freund mit dem Usher-Syndrom ist ein Meister des galligen Zynismus und kann über vieles, vor allem sich selbst, herzlich lachen. . Folgende Geschichte gab er letztens zu Gehör: Da er mittlerweile mit einem weißen Stock durch die Gegend laufen muss, da er nachts gar nichts mehr und tagsüber nur Schemen erkennt, besuchte er eine Blindenselbsthilfegruppe, die ihm die Führerscheinkenntnisse dazu beibrachte. Ganz wichtig: Besonders auf Fußgängerüberwegen stur seinen Weg gehen und mit dem Stock Platz schaffen. Die Leute weichen dann aus. . Das probierte er abends an der Fußgängerampel aus, nahm Maß und stolzierte geradaus über die Strasse. Die Leute wichen aus, nur einer nicht, mit dem stiess er dann krachend zusammen. Es war ein Kollege aus dem Kurs, der gerade von der anderen Seite kam ...

0 Grimaldeli 22.01.2013, 23:13 Uhr

@Filou 22. Januar 2013,...

@Filou 22. Januar 2013, 23:39 Verrueckt, das mit den kurzen Haaren! Jamie Lee Curtis 1988!!! Rrrrrrrrr Das mag ich heute noch! (ich kann mir ja erlauben, so was sexistisches zu schreiben, da ich im Ausland lebe und Kegelclubs aus Hamburg mir nix koennen... hihi)

@ donna laura ich weiß gar...

@ donna laura ich weiß gar nicht was ein 'Kate-Perry-Syndrom' ist. :-) Es gibt also nix zu ent-schuldigen... "Schuld" gehört in eine andere Kategorie. Und meine "Kinder" sind erwachsen. Mein Sohn ist der "UsherII" -Typ, das heißt bis vor kurzem konnte er noch Motorradfahren, sehr "umsichtig" haha versteht sich. . Er musste letzten Sommer seine (geliebte) Werkstatt aufgeben. Miethaie und Usher waren gegen ihn. Er meldete er sich arbeitslos, im Selbstvertrauen dass er bei seinen Fähigkeiten eine gute Arbeit finden würde. . Jetzt schlug das Schicksal namens Jobcenter und Krankenkasse zu. Immer wieder wurden Unterlagen verschlampt oder erwiesen sich plötzlich als falsch ausgefüllt. . Nie zuvor hatte er mit solchen begriffsstutzigen Menschen zu tun. Zwischen den Mühlsteinen der Behörden wurde er zerrieben. Er bekam einen "Hörsturz". Sein Resthörvemögen wird nun von "Tönen" überlagert, die es garnicht gibt. Nachts sieht er nichts, dafür "hört" er etwas, was er nicht aushält. . Zum tot-lachen, wie ich schon sagte. Er sagt er will im Frühling nach MOSKAU zu seinem (kongenialen) Freund fahren um sich zu erholen...nach MOSKAU! . Und ich - ich ringe permanent um Fassung. Ich erledige die elenden Behördengänge so charmant ich kann. Ich hasse das. Ich passe ständig auf, dass ich nicht ins "bemuttern" verfalle. Wir lernen. Ironie hilft. @ karolaKettenhemd, danke dass Sie zu verstehen gaben, dass ein Freund ein Freund bleibt, auch wenn er "anstrengend" wird.

0 perfekt57 23.01.2013, 08:14 Uhr

Tja, und dann gibt es noch...

Tja, und dann gibt es noch einen Bereich, wo Ausgrenzung dringend nötig ist. Nämlich dort, wo die Politiker fordern, die Grundrechte durch Zerstörung zu retten und sich dabei als Philosophen, Historiker oder Islamwissenschaftler gerieren. . und was sollten wir ausgrenzt finden? die dringlichkeit, politiker, die zerstörung oder die grundrechte? oder wollte er sich evtl. mal probehalber selbst ausgrenzen - während das grundrecht auf zerstörung philosophiert? (und wie täte es dies? historisch-islamisch, also hochgefährlich? oder historisch-kritisch, also christlich, also ungefährlich, ... ähh aufbauend?)

@grimaldeli, die Curtis machte...

@grimaldeli, die Curtis machte mir einen zu provokativen Eindruck, und ich bin doch so ein schuechternes Kerlchen. . Einen Seberg-Typ konnte ich erjagen. Dann fuhr sie mit einer Freundin auf eine griechische Insel. Dort gabelte sie ein New-Yorker Schiffsmakler mit Yacht auf-und heiratete sie auf der Stelle. Ihre neue Adresse hiess danach Park-Avenue. Weil alte Freundschaft nicht zerbricht, schickte ich Demoiselle waehrend ihrer Amerikareise zu Besuch dort vorbei. Demoiselle war sehr beeindruckt. Es hatte aber weiter keinen Einfluss auf ihre Ansprueche. . Was will ich damit sagen? Ich will sagen, angeblich kommen schlechte Maedchen ueberall hin, aber auch gute Maedchen kommen an gute Adressen. . Ein Schiff wurde uebrigens auf den Namen des Seberg-look-alike getauft. Es versank irgendwann im Roten Meer. . Sie hatte uebrigens sagenhaft schoene Schwimmerschultern. Echt was fuer den heimlichen Dracula in mir.

0 KarolaKettenhemd 23.01.2013, 22:34 Uhr

@ achwas 7:51: Sie haben mich...

@ achwas 7:51: Sie haben mich richtig verstanden. . Das Wort 'Freund' wird mir dummerweise zu inflationistisch eingesetzt. Die paar echten Freunde, die man hat, sollten immer auf mich zählen können. Bis jetzt haben sie mich nicht und ich sie nicht fallengelassen, ohne daß da großes Geschrei drum gemacht wurde.

merci auch....

merci auch.

ist eine Kunstfigur, die seinem Verfasser nicht vollkommen unähnlich ist.