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Die Rechte der Leibeigenen

19.02.2013, 22:12 Uhr  ·  Hauptsache bequem, flexibel und billig: Statt Besitz kann man heute auch einfach Nutzungsrechte erwerben, was den Kunden rechtlich fast so gut wie einen Leibeigenen im Mittelalter stellt.

Von

Das Pferd von hinten aufzäumen ;) (@ Hot Dog @ IKEA
Teresaohneh

In den 80er Jahren, während des kalten Krieges und vor dem Sieg der DDR über die BRD, als bei uns noch manche glaubten, wir wären denen überlegen und bei uns würde niemals Plebs mit der Bierflasche in der Hand durch die Stadt laufen – in jener nicht allzu fernen Vergangenheit, als die Haushälterin stets mit drei Gängen frisch kochte, da pflegte uns mein Vater mit drolligen Begebenheiten aus dem Wirtschaftsleben zu erheitern. So etwa mit der Geschichte von Liegenschaften in den USA, die bei Ebbe wie Küste aussahen und bei Flut, wenn sie dann an dumme Leute verkauft worden waren, nach Atlantik. Da haben wir sehr gelacht: Dass Menschen etwas „kaufen”, das man zwar sehen kann, aber eigentlich gar nicht da ist.

Bild zu: Die Rechte der Leibeigenen

Nun ja. Das war, wie gesagt, noch in der Zeit der Bundesrepublik Deutschland im Süden des Westens, und man konnte nicht ahnen, dass sich diese Sandbänke in Florida auch zu uns ausweiten würden. Natürlich haben wir hier kein Meer und auch keine Riffe, aber dafür Freunde, die nicht müde werden zu berichten, wie bequem das Lesen von Büchern auf dem Kindle ist, einem Gerät der Firma Amazon. Und wie praktisch, schliesslich kann man eine ganze Bibliothek in der Tasche mitnehmen. Kein Bücherschleppen beim Umzug mehr, viel Wissen und Unterhaltung kompakt dabei, ideal für mobile Menschen und natürlich keine Option für mich, der ich mir meine Bücher noch in Papier kaufe und auch in Papier von der einen Wohnung in die andere trage. Und ich gebe zu, dass die Beschleunigung meines Autos schlechter wird, wenn 100 Kilo Bücher an Bord sind, und es dauert – ich habe es ausprobiert – etwas länger, bis ich dann mit 200 km/h an den Tegernsee fahre. Wobei aber auch der üble Schneesturm eine nicht ganz kleine Rolle gespielt haben könnte.

Es kann also sein, dass ich mit einem Kindle 1, 2 Minuten auf 140 Kilometer gespart hätte, und auch die Schlepperei durch drei Zimmer und 40 Meter Hausgang wäre vermeidbar geblieben. Aber ich bin angekommen und die Bücher sind da. Auf der anderen Seite jedoch lese ich, dass Kindlebesitzer nun ihren Amazon-Account löschen wollen – miserable Arbeitsbedingungen stören uns wirklich, wenn sie hier passieren und nicht beim Zusammenlöten eines Kindle im chinesischen Staatsterrorregime – und dabei entdecken, dass sie zusammen mit ihren „Büchern” auch Benutzungsbestimmungen erworben haben. Und die besagen, dass die „Bücher” mit dem Account verschwinden. Es sind nämlich keine Bücher, sondern ein Nutzungsrecht an Daten innerhalb einer Geschäftsbeziehung. Das ist, in alteuropäischem Vergleich, in etwa wie der Unterschied zwischen einem freien Bauern mit Bauernhof und einem Leibeigenen, der jederzeit davonlaufen, aber nichts mitnehmen kann. Nur dass dem Leibeigenen hier lange suggeriert wurde, wie praktisch seine Abhängigkeit von so einem Konzern doch ist.

Bild zu: Die Rechte der Leibeigenen

Die Geschichte des besseren Bürgertums ist auch eine der Besitzaneignung. Im Mittelalter und in der frühen Neuzeit war es im Kampf der Stände unumgänglich, dass sich die Nichtadligen von den Herrschaften mal mit Geld, mal mit Gewalt oder List Rechte beschafften und dann in Eigenregie verwalteten; darüber wurden sie vermögend und konnten sich in ihrem Besitz eine gewisse Unabhängigkeit und Freiheit erarbeiten. Besitz bedeutete in einer Zeit vor der staatlichen Vorsorge ein relativ abgesichertes Dasein; wer ein Haus hatte, konnte seine Kinder besser verheiraten, und war später auch nicht auf die Kinder angewiesen. Die Entwicklung ging von den stets unsicheren und widerrufbaren Rechten der Bürger hin zum garantierten Besitz und Vermögen. Und heute nun wird uns vermittelt, dass diese Rechte doch eigentlich auch nicht so schlecht sind, sondern durch ihre vom Besitz losgelöste Form auch enorme Vorteile für unser Leben haben.

Zum Beispiel Lehman-Zertifikate, die eben keine Aktien waren, sondern nur ein Recht auf eine Rückzahlung. Gut, nun kann man sagen, dass auch Aktien kein Besitz sind, sondern nur ein Recht auf einen Anteil an einer Firma, den man nicht einlösen, sondern nur weiterverkaufen kann. Insofern sind die Unterschiede nicht so gross, wenn man sein Geld zurück bekommen sollte, oder auch nicht. Und zur Beruhigung muss man sagen, dass dergleichen auch bei Papieren so ist, die Anteile an Immobilienanhäufungen versprechen. Man muss, das ist die tröstliche Nachricht, nicht arm sein und Billiglasagne kaufen, um an Rind zu glauben und ein Pferd zu bekommen. Man hat halt ein Recht auf Rind, aber das mit den Rechten ist immer so eine Sache, mal ist es scheinbar ein Strand, an dem man seine Schäfchen ins Trockene bringen könnte und mal, wenn man es versucht, ertrinkt man an der Untiefe – deshalb hat sich das Bürgertum auch so über Besitz definiert und überlebt.

Bild zu: Die Rechte der Leibeigenen

Über guten Besitz. Damit ich meine Bücher hier unterbringen kann, benötigte ich einen Bücherschrank, und weil alle anderen familiären Bücherschränke schon gefüllt sind, musste ich einen neuen Schrank kaufen. Meine Wahl ist auf ein 13 Jahre altes, gebrauchtes Exemplar gefallen, das heute die Kleinigkeit von Unsummen Euro kostet, und ganz ehrlich: Lieber schleppe ich nochmal 1000 Bildbände aus meiner Wohnung, als dass ich so ein Monster ein enges Treppenhaus hinunter wuchte. Das Trumm hat es jedenfalls besser als ich überstanden und wird jetzt die nächsten Jahrzehnte Anlass zur Freude sein. Danach hatte ich es mit leicht überdurchschnittlichen Schränken von Ikea zu tun. Die sind auch nicht leicht. Aber ich verstehe das Misstrauen der oben Zitierten: Das Heimtückische an Ikea ist, dass damit Besitz vorgetäuscht wird. Aber „Möbel” kommt von „mobil”, und mein Eindruck ist, dass diese Möbel nur zwei Wege kennen: Vom Möbelhaus in die Wohnung und von der Wohnung auf den Müll. Es ist also auch kein Besitz im Sinne von Dauerhaftigkeit, sondern eher eine Art zeitlich begrenztes Recht, Gegenstände zu haben, in denen sich für eine begrenzte Periode das Leben organisieren lässt, solange die Beschichtung hält und die Dübel nicht ausbrechen. Ein paar Jahre vielleicht, dafür hat man später beim Umzug kein Problem, weil die Möbel einfach entsorgt und ersetzt werden. Dann mietet man eben neue Möbel, bis auch sie vom Atlantik der begrenzten Dauerhaftigkeit überspült werden.

So besitzt man auch das stets neueste Gerät von Apple, und ein Recht, neuere Software zu erhalten, wenn man dafür Daten hergibt. Man hat ein Recht auf Rente in einer Währung, gegen die auch einige marode Banken Rechte hat. Wir erwerben ein Recht auf ein Pflegesystem im Alter, das alles zahlt, wenn wir nichts haben, und weniger, wenn wir selbst etwas besitzen. Der Berliner hat das Recht, mit dem Erwerb einer Fahrkarte auch im Winter befördert zu werden, und der Zeichner für nachwachsende Rohstoffe glaubt, dass sie auch wirklich nachwachsen, weil es sein Recht auf die Natur ist. Der Hersteller meines pfeilschnellen, weltcuptauglichen Rennrodels lackiert auch die billigsten Leihrodel exakt in den gleichen Teamfarben, damit die Wochenendgäste am Tegernsee das Recht haben, sich auf den Mietkisten schnell zu fühlen, wenn sie nicht gerade in jenen 5:34 Minuten auf der Piste sind, in denen das Eis unter meinen Kufen bebt. Das alles sieht immer gut, schnell, bequem, hochwertig und für die Kunden vorteilhaft aus, so dass er sich dabei auch wirklich im Vorteil fühlt, weil es für ihn das beste Verhältnis aus Preis und Leistung zu sein scheint. Das ist die Spieltheorie, ein Anleger hält sich mit Zertifikaten einer amerikanischen Investmentbank für einen Anlageprofi, der Lasagnekäufer sagt sich, dass er jene übertölpelt, die für die gleiche Menge Kalorien mehr bezahlen, der Kindlebesitzer packt alle Bücher ein, das Leben wird besser, schöner, leichter, bis zu dem Moment, da man gezwungen ist, das Recht auch einzufordern. Und zwar so, wie man sich das immer vorgestellt hat.

Bild zu: Die Rechte der Leibeigenen

Für den Anbieter ist der Profit maximal, wenn er in diesem Moment weit weg und fern jeder Haftung ist – wenn er für vernachlässigbare Rechtsüberlassung viel Besitz angehäuft hat. Wenn er nicht ganz doof ist, wird er die ellenlangen Verträge und vagen Prospekte so ausarbeiten, dass immer ein Schlupfloch für den rechtlich sauberen Besitzübergang bleibt. Und generell sollte es einem schon zu denken geben, warum ausgerechnet jene, die anderen solche vorteilhaften Rechte anbieten, selbst nicht auf einem wackligen Lattenrost von Ikea auf dem Kindle ein Buch über das Rentensystem lesen, während in der Microwelle die Lasagne auftaut. Zum Glück sind sie noch nicht so weit, dass sie wie im Mittelalter allen vorschreiben können, wie wir uns entsprechend der von ihnen gewährten Rechte zu verhalten haben. Aber bei Facebook sind alle Daten, die sie brauchen, um schlüssig zu erklären, warum das für jeden Einzelnen besser so ist. Und bequemer. Man darf das alles von der überteuerten Billigcurrywurst bis zur Haftung für spanische Immobilienkonzerne und zypriotisches Schwarzgeld nicht als Enteignung betrachten, es ist schlimmstenfalls alternativlos, aber zumeist dann doch als die Schaffung neuer Möglichkeiten und Freiheiten. Nie war Leibeigenschaft angenehmer als heute.

 
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Lesermeinungen zu diesem Artikel (269)
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3 donalphonso 19.02.2013, 22:52 Uhr

+++Hinweis+++ Morgen um 9...

+++Hinweis+++ Morgen um 9 werden die Kommentare abgeschaltet, weil die FAZ das Blogsystem umstellt. Eventuell kann ich aber Abhilfe schaffen, und zwar über einen vorgefertigten Kommentar, in den ich systemseitig die Kommentare hineinpaste, wenn sie per Mail an mich gehen, donalphonso äg gmail dot com. Muss man probieren. Solange es geht, geht es, und wenn nicht: Morgen Abend läuft hoffentlich wieder alles normal.

Yes Sir. Für mein Pad lege...

Yes Sir. Für mein Pad lege ich mir nur Bücher zu, die ich vermutlich nicht gekauft hätte - oder die, soviel Wahrheit muss sein, kostenfrei sind, wie den Gibbon zum Römischen Reich. Aber solange die Kunden freiwillig (!) kommen, alle in der Schule Lesen und Rechnen gelernt, solange regt mich das nicht wirklich auf. Interessant wird es, sobald es keine Alternativen mehr gibt. Und dann werden wir sehen, wie Menschen reagieren, wenn man ihnen was von "nur Nutzungsrechte" erzählt. Kurzer Blick in die Historie - nope, das wird nicht funktionieren :-). Gruss, Thorsten Haupts

Lieber Don, vielen Dank für...

Lieber Don, vielen Dank für diesen informativen und realistischen Beitrag, der so viele Themen unserer Zeit auf so ansprechende Weise zusammenfasst. Ein großes Vergnügen vor dem Zubettgehen.

2 so lange es geht 19.02.2013, 23:58 Uhr

Konsumverweigerung und...

Konsumverweigerung und Besitzanhäufung gehen hier zusammen so lange es weder neu noch antik ist - gebraucht ist Prädikat für den klugen Händler. Aber auch ein Buch vergilbt und wird nicht ersetzt. Kann verbrennen und vermodern. Ein Grundstücksbesitz ist nur ein Eintrag in solch einem fragilen Konstrukt, dessen Wert mit dem umgebenden Staat steht und fällt. Mit jedem Satz wird die zwanghafte Enthaltsamkeit deutlich, die von dem abhält was Sie im tiefsten Inneren tatsächlich gern kaufen würden, sich aber versagen: Waffen, Drogen und Gold. Das würde helfen, wäre aber nicht schicklich, und so tut man was alle tun, und erstickt am eigenen Gift.

Besten Dank für ihre...

Besten Dank für ihre Betrachtungen in Zeiten von Pferdefleisch-Skandalen, H.E.S.S.-Sicherheitsfirmen und unzähligen Marktoptimiereren. Auf dem Weg von Jägern und Sammlern zu Schnäppchenjägern im Web. Doch der Gutsherr Amazon hat das letzte Wort, wenn es um die Besitzverhältnisse geht - eine erstaunliche Ent-wicklung. . Las gerade auf faz.net, zu welchen Konditionen Kleinverleger von Amazon abgespeist werden. So bemängelt Verleger Thielen Folgendes an dem Vertrag mit Amazon: „50 % Rabatt, zzgl. 5 % Lagermiete, zzgl. Alleintragung aller Portokosten, zzgl. Jahresmitgliedsgebühr, zzgl. nahezu jedesmal für mich nicht nachvollziehbare zusätzliche Abzüge bei den verbleibenden Summen." . http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/weiter-kritik-am-versandhaendler-die-welle-gegen-amazon-rollt-12086432.html . Also werden nicht nur Mitarbeiter oder Zustellfirmen, sondern auch die Buchproduzenten in die Zange genommen. Vor einigen Wochen verkaufte Amazon seinen Einstiegs-eBook-Reader noch zum Kampfpreis. Wenn dann alle darauf lesen werden, braucht es auch keine Lagermitarbeiter mehr mitsamt ihren lästigen Gewerkschaften. Und beim eigenen Konto werden Konsumgewohnheiten zur "Kundenoptimierung" ausgewertet und weitergereicht, wenn ich ich das nicht online abändere. . Da Amazon bereits jetzt einen Umsatzanteil von 20% am deutschen Buchhandel hat, stellen sich also weitreichende Fragen zur Zukunft von Autoren und Verlagen nicht nur bei uns. Hoffentlich wird die aktuelle Empörungswelle nicht bald wieder abebben. Wer wissen will, wie es vor Ort aussieht, kann das auch im amazon-verdi-blog verfolgen: http://www.amazon-verdi.de/

7 donalphonso 20.02.2013, 00:45 Uhr

+++ NOCH EINE WICHTIGE SACHE...

+++ NOCH EINE WICHTIGE SACHE +++ . Dieses Blog funktioniert vor allem deshalb als Community, weil es hier keinen Registrierungszwang gibt, und das soll auch so bleiben. Im Zuge der Umstellung kann es sein, dass angezeigbt wird, dass es ab jetzt doch verlangt ist. Ich werde mich dahinterklemmen und schauen, dass es so schnell wie möglich wieder so weitergeht, wie es bisher war.

3 Tjalf Boris Prößdorf 20.02.2013, 03:26 Uhr

Auch die historische...

Auch die historische Leibeigenschaft fing als Kuhhandel an - Sicherheitsdienstleister vermieteten Sicherheit gegen Freiheit ... zum Schluß war nur noch „Sicherheit“ übrig. Danke für die schöne Darstelung.

das mit dem Kindle überleg...

das mit dem Kindle überleg ich mir nochmal, jetzt, also nach den Einlassungen; so hab ich das bisher noch nicht gesehen, aber Lesen bildet, wie allgemein bekannt.

Na dann noch schnell ein...

Na dann noch schnell ein unangemeldeter Kommentar! "Leeres Wort, der Armen Rechte..." (Ha, Devin, Erster ;-)) . Ich hab auch schon mit dem Gedanken gespielt, ein Kindle als billigen (subventionierten) Reader freier Literatur (Projekt Gutenberg etc.) anzuschaffen. Auch fuer Fachbuecher (die in 20 Jahren eh veraltet sind) scheint mir die Suchfunktion prinzipiell sehr reizvoll zu sein - wenn sich das ganze dann noch im Preis niederschluege. Beispielsweise Lehrbuecher, die von den meisten Wissenschaftlern eh schon in Latex gesetzt werden, ohne Verlag als PDF zunaechst umsonst anbieten (zwecks kostenfreien peer reviews durch Kollegen und Studenten) und dann fuer 5-10 EUR, wovon 50% an den Autor gehen (was vermutlich immer noch mehr ist als er fuer ein 100 EUR Buch vom Verlag bekaeme).

1 Tyler Durden Volland 20.02.2013, 04:26 Uhr

"Registrierungszwang", am...

"Registrierungszwang", am besten ausschliesslich nur mehr mit Klarnamen. Der technische Fortschritt wird dazu irgendwann mal bald den elektronisch lesbaren Ausweis oder Reisepass verlangen.... Aber erst muss mal das Gesetz zur totalen Datenspeicherung durch, dann kommt auch da das Kleingedruckte ganz automtisch nach. Don, sie haben mitbekommen, dass in Sophias Blog gerade eine angeregte Diskussion über die Existenz oder Micht-Existenz von "Herrschaftswissen" stattfindet? Mir scheint dieser Blogbeitrag ein ausgezeichnetes Beispiel dafür sein, nur.... Wie so üblich werden die betroffenen Herren allerdings kaum verstehen wollen, was sie mit dem Vorteil von "Rechten" gegenüber dem "Besitz" oben so schön umschrieben haben, bzw zugeben, dass es damit tatsächlich etwas Wesentliches auf sich haben könnte. Die Mehrheit, vor allem der Wähler, haben sie damit auf ihrer Seite. Es sind kleine, dafür aber regelmässigen Freuden meines Lebens, dass ich weder mit einem Handy, noch den Firmen Kindle, Amazon, Google, Apple, Twitter oder facebook etwas zu tun habe. Wenn ich so diesen Blog lese, dann hab ich den Eindruck, dass sie und Schirrmacher irgendwie bei der falschen Homepage gelandet sind....?

0 Tjalf Boris Prößdorf 20.02.2013, 05:30 Uhr

Lest I forget: gedenken wir...

Lest I forget: gedenken wir der tapferen Seele, die als allererstes Orwells 1984 in's „memory hole“ des Kindle versenkte. Es haben sich natürlich ganz viele geweigert, den Vorgang auch nur wahrzunehmen, geschweige denn zu begreifen. So ähnlich wird das Bauernlegen auch angefangen haben, irgendwann laufen solche Prozesse dann so schnell, daß der individuelle Entschluß, nicht mitzumachen, irrelevant wird.

Ja, Leibeigenschaft will hart...

Ja, Leibeigenschaft will hart erworben sein. Aber es wird doch gern geholfen von den besseren Greisen zumal (Achtung Ironie). Was ich aber zu Bedenken geben moechte, ist einfach die schoene Leichtigkeit des Seins wenn man nicht die schweren Buecher aufbewahren muss. Und ehrlich, wie oft nimmt man das Monumnetalwerk nach dem lesen noch mal in die Hand? Na? Richtig! Niemals wieder. Frisst nur Platz. Sieht natuerlich gebildet aus und ueberhaupt. Aber so nette Audibooks sind gut zu hoeren und was kostet heute schon noch Speicherplatz. Und lassen sich leicht entsorgen. Das ist doch auch was. Aber natuerlich, wer Besitz vorzeigen moechte (und wenn es nur fuer sich selber ist) der kann an guten alten Papierbuechern nicht vorbei. Klaus

@so lange es geht wer...

@so lange es geht wer verzichten kann hat alles was er möchte

2 bertholdIV 20.02.2013, 06:45 Uhr

@DA gutes kommentatoren...

@DA gutes kommentatoren umstellen und danke für den schönen beitrag

Dann noch vor dem Stopp der...

Dann noch vor dem Stopp der Kommentarfunktion für den heutigen Dank ein herzliches Danke an den Verfasser! Und auch ein Danke für den Einsatz gegen die Registrierungspflicht!

2 donalphonso 20.02.2013, 07:38 Uhr

+++ Wichtiger Hinweis...

+++ Wichtiger Hinweis Update +++
.
Es wird hier eine andere Regelung geben: Weiterhin muss sich hier niemand registrieren oder einloggen. Die Kommentare werden offen und frei und der Verfasser dankbar für all die schönen Debatten sein. <3 <3 <3

3 donalphonso 20.02.2013, 07:41 Uhr

Klaus, kennen Sie das, wenn...

Klaus, kennen Sie das, wenn Sie twas genz Bestimmtes unbedingt jetzt sofort... mich macht das so irre, dass ich gewisse Lieblingsbücher, so an die 1000, soweiso in jeder Wohnung brauche und ansonsten liebend gern durch die Reihen gehe und denke: Oh, das schaue ich mir jetzt auch wieder mal an. Zugegeben ich in da ein Freak, aber lieber ein Sklave meiner Leidenschaften als ein Sklave von Amazon.

0 donalphonso 20.02.2013, 07:49 Uhr

Tjalf Boris Prößdorf, es ist...

Tjalf Boris Prößdorf, es ist schon so, dass sich viele überlegen, wie sie da rauskommen, aber das wird natürlich so schwer wie irgend möglich gemacht. Kündigen bei Vodafone? Daten bei Facebook löschen? Payback beeinden? Nicht leicht, gar nicht leicht. Die Ketten der neuen Sklaven sind lang, aber bruchsicher. . Tyler Durden Volland, ich habe den Beitrag und die sehr feine Debatte gelesen und es erfüllt mich mit nicht geringem Stolz, dass so etwas dort läuft, und zwar richtig gut. Das ist hier genau das gleiche: wenn das Produkt und die leistung gut ist, kommen die Leser und bleibem, ohne dass man sie dazu zwingen müsste.

5 donalphonso 20.02.2013, 07:54 Uhr

T.I.M., aber selbst dann...

T.I.M., aber selbst dann würde ich zu einem Lesegerät raten, das nicht dauernd nach hause telefoniert. . sambossa, ich diskriminiere als Vegetarier keine Fleischesser, aber als Buchliebhaber bekommen Amazonbesteller von mir immer, ohne Ansehen der Person, scheele Blicke. Wenn sich jeder die guten Läden suchen und die fördern würde, dann müssten sich Firmen mit schrägen Geschäftspraktiken unter neuem Namen erst gar nicht neu gründen. Dann wären sie aus dem Geschäft draussen. Die Kunden sind bei solchen Vorgängen nie Opfer, sondern immer Mittäter.

0 donalphonso 20.02.2013, 07:55 Uhr

Vorratskommentar (zur...

Vorratskommentar (zur Auffüllung)

große zustimmung zu Ihrem...

große zustimmung zu Ihrem Text aber zwei Lanzen für den Kindle möchte ich brechen: long tail ist die Überschrift für eine Leistung der Fa Amazon, die den Möglichkeiten eines Bündels von Antiquariaten gleichkommt. Gratis Bücher vieler Klassiker in mehreren Sprachen. Mit dem Kindle können Sie sich ohne Kosten und Mühe einen Überblick über viele große Texte schaffen, bevor Sie danach stöbern. Und ein extra: Zweitexemplare auf dem Kindle für Zugfahrten ... Wie schwer ist die Lutherbibel? Wie schwer Jane Austens gesammelte Werke? Im Krankenbett will ich die Bibel bestimmt auf Papier. Im Zug nicht zwingend.

Einen wunderschönen guten...

Einen wunderschönen guten Morgen! Herzlichen Dank für die Blogs der letzten Tage, wie immer interessant. Leider konnte ich auch Zeitmangel nicht kommentieren, heute fällt es mir leichter. Messerscharf analysiert und wieder korrekt. Auch ich sammele Bücher, kaufe immer wieder gerne neue dazu und freue mich auch über die elterliche Bibliothek. Wir sind damit eine Minderheit, da wir nicht jeden Trend mitmachen und vor allem: Ich meide elektronische Verträge, kaufe nur das, was ich verstehe (Aktien) und beschäftige mich seit einiger Zeit mit der Frage, was dem Staat wohl alles einfallen wird, wenn unsere Sozialsysteme kollabieren, weil unbemerkt (oder bemerkt) ausgehöhlt?!? Ist dann eine Immoblile am Tegernsee oder sonstwo nicht auch ein Grundbucheintrag, der plötzlich belastet werden kann?!? Ein Ausweg: Investition in sehr langfristige Wirtschaftsgüter und Edelmetalle. Alles andere ist nicht vor dem Zugriff des Staates geschützt, daher freue ich mich über schöne Möbel, meine Bücher, Geschirr, Kochutensilien und genieße das Leben. Und sollten wir doch irgendwie die Kurve bekommen, auch ok. Am Ende kann man sagen, dass man irgendwo seine Freiheit gewahrt hat und sich nicht zum rastlosen Konsumsklaven hat machen lassen. Und schön, dass man sich weiterhin nicht registrieren muss, die Datensammelwut nervt mich gewaltig.

Werter Don, sehr schön, "die...

Werter Don, sehr schön, "die Elenden" von heute haben einen Kindle, auf dem sie Nutzungsrechte lesen. War mir gar nicht so bewußt, dass ich bei diesem Scheiß quasi nichts mehr besitze, sondern nur noch das Recht erwerbe, mir das "Buch" durchzulesen. Ich finde es aber praktisch, dann kann das Wahrheitsministerium gleich Passagen umschreiben, wenns nicht mehr kommod ist, und man muß nicht gleich die Bücher verbrennen, das ist ja auch viel ressourcenschonender! Tolle neue Welt, in dem Zuge ersetzt iTunes in der Cloud auch noch einzelne Passagen meiner als "explicit" gekennzeichneten Werke durch Rauschen, damit ich nicht vom Pfad der Tugend abkomme. Ich fühle mich gerade gar nicht gut, ich habe gestern "Pippi Langstrumpf" in einer dieser verbotenen Papierversionen vorgelesen, und dann habe ich "Negerkönig" gesagt. Ob jetzt das Wahrheitsministerium einschreitet? Oh, es klopft an der Tür.. Schöne Grüße aus dem Norden Mor

0 Der Tiger 20.02.2013, 08:10 Uhr

TEST: neun Uhr neun - der alte...

TEST: neun Uhr neun - der alte Systemtester kann es nicht lassen und probiert ob die Kommentarfunktion noch wie gewohnt funktioniert. Hit return

1 donalphonso 20.02.2013, 08:19 Uhr

T+60.000 seconds Smith,...

T+60.000 seconds Smith, intercom: Feel that mother go. Woooohoooo. T+62.000 seconds Smith, intercom: Thirty-five thousand, going through one point five.

Stark: "Es wird hier eine...

Stark: "Es wird hier eine andere Regelung geben" . Bestes Beispiel was konservativ bedeuten kann und muss! - weil es gleichzeitig zukunftsweisend ist. . Respektvoller Dank für Ihre Mühe! . Never give up, never surrender (hat Donna Laura mal gepostet) http://weblog.sinteur.com/index.php/2010/03/30/never-give-up-never-surrender/

Sie machen das schon richtig....

Sie machen das schon richtig. Dafür auch meinen Dank. . Bin für Bücher UND ebooks (aber nicht vom Apfelshop und auch nicht aus Amazonien); beide Varianten haben ihren Charme. Und der Sony Reader ist wirklich zu empfehlen.

nur ein test

um zu sehen ob's geht.

donna laura

sehr hübsch, das neue layout. *hüstel*

irgendwie bin ich konservativ.

Verschlimmbessert...

...ist der Kommentarteil. 1000 Zeichen sind frei. Herrje, was soll perfect nur machen, und TGA, und Devin erst.

Hier ist kein Platz mehr fuer eine meiner kleinen Saeufergeschichtchen.

Mal durchtasten, vielleicht komme ich mit dieser neuen Struktur klar. Wenn nicht, sage ich schon mal 'Tschuess'.

War nett hier.

antagonist

Die Amozone wird dem Kentauren noch laut aufheulend hinterherjagen. Ob sie ihn nochmals, wie ehedem, becircen kann mit ihren Lizenzen, kann nicht überliefer werdent. (Lieferschein mit Rechnung im IN verschwunden)

Der Tiger

Der alte Systemingenieur ist nicht begeistert von dem neuen Arrangement.
.
Der durchlaufende Text des alten Lay-outs ließ sich viel schneller überfliegen. Da man jetzt jedes Mal anklicken muss, bevor man etwas lesen kann, dauert es ewig bis man 100 Kommentare durchgescannt hat. Außerdem ist es schwieriger einer längeren Argumentation zu folgen, weil die Kommentare in pages organisiert sind und man nicht über page-Grenzen hoch und runter scrolen kann.
.
Weil es kein durchgehender Text ist, funktioniert die Suchfunktion für Begriffe innerhalb eines Kommentars nicht mehr. Vorher konnte ich “Tiger” eingeben und wie bei “WORD” mit “find next” durch den Text wandern und sehen, wer meine Kommentare kommentiert hat.
.
Wenn ich in Zukunft seltener oder überhaupt nicht mehr kommentiere, liegt das daran, dass mir das Folgen der roten Gedanken (es sind immer mehrere, wie wir alle wissen) zu umständlich ist.
.
Im Zeitstempel ist ein bug. Ich habe meinen Test Kommentar um 9:09 mitteleuropäische Z

15 Thorsten Haupts 20.02.2013, 18:04 Uhr

Schlimmer,

statt besser. Den Kommentarbereich, meine ich. Wer zur Hölle programmiert die vorsintflutliche Website der FAZ?

Das neue Layout ist unvollkommen,

jedenfalls unter den hiesigen Bedingungen sehr lebhafter und ausgiebiger Gespräche. Die Schrift ist gut lesbar, der Kontrast sehr gut, alles schön, schlicht und aufgeräumt.
ABER:
ich bin gewohnt, mir Text und Kommentare auszudrucken und als unplugged Bettlektüre zu benutzen. Ich bin überzeugt, dass die geistreichen Beiträge zu ebensolchen Träumen führen ;))
Wenn ich 150 Kommentare ausdrucken will, dann muß ich jetzt 15 Seiten einzeln rauskopieren?!?. Das ist schlechter Service, das mag ich nicht. Ich will den alten 300-Kommentare-Bandwurm wiederhaben!
Petronella

kritischer leser

test...test...test...

Und auch wenn das O.T. ist, es passt irgendwie:

Landesvorsitzender der Piraten zurückgetreten und ausgetreten wegen Gewaltandrohungen gegen sich und seine Familie. Sehr wahrscheinlich aus der Partei. Mit den Piraten ging es schneller bergab, als selbst ich vermuten konnte. Die Partei der Leibeigenen ...
Gruss,
Thorsten Haupts

T.I.M. zu: Die neue Kommentarfunktion

Danke Don, dass Sie sich bemuehen, den gewohnten Komfort weiterhin auch unangemeldeten Gaesten angedeihen zu lassen. So wirklich gluecklich kann man mit dem neuen Forum aber nicht sein.
.
a) Der "Leerpunkt" scheint nicht zu funktionieren. Gibt es ein Mittel, eine Leerzeile zu erzeugen>
b) 1000 Zeichen! Sind wir hier bei Twitter? Der arme perfekt!57
c) Schoen waere es, wenn man nicht jeden Beitrag einzeln aufklicken muesste,
d) Seh ich das richtig, dass jetzt jeder Gast immer "Gast" ist?
e) Mal sehen, ob das zur Uebersichtlichkeit/Unuebersichtlichkeit beitraegt, wenn einzelne Kommentare direkt kommentiert werden koennen.

5 André Gottwald 20.02.2013, 18:49 Uhr

Unmaßgeblicher Bericht, warum ich Amazon lieben lernte

So sollte mein Thema lauten. Leider ist der Text während der Wartezeit zu lang für die neuen Verhältnisse geworden. Also Telegrammstil: Amazon ist kundenfreundlich, schnell, kompetent, kulant. Interessante Buchhandlungen hier längst verschwunden, wg. Immobilienpreisen und großer Filialketten. Alternativen Weltbild und Thalia sind keine. Werde Amazon nicht boykottieren. Bin dort seit 17 Jahren Kunde (inkl. Vorgänger ABC-Bücherdienst). Wechsle gute Lieferanten nicht wie das Hemd. Kindle ist wunderbar. Hab ihn genau wegen der Quasi-Mietfunktion erstanden. Lese dort nur Scharteken, die ich hinterher nicht in der Wohnung heumliegen haben will. Liest man eh kein zweites Mal. Außerdem beruhigendes Gefühl, "Krieg und Frieden" und "Mann ohne Eigenschaften" für alle Fälle dabei zu haben. Immer nur Ergänzung zum gedruckten Buch, kein Ersatz. Finde übrigens neues Layout nicht toll.

T.I.M.: zum Thema

Zitat Don: "Klaus, kennen Sie das, wenn Sie twas genz Bestimmtes unbedingt jetzt sofort..."
Ist nicht genau das ein Argument fuer E-Reader? Die Folianten immer in der heimischen Bibliothek, gleichzeitig aber noch in der Jackentasche?

Nie war Leibeigenschaft angenehmer als heute...

und man darf sich als Gewinner fühlen. So machen es ja auch die discounter mit den Lieferanten: umfangreich liefern lassen, immer mehr, Produktion auslasten und dann die Schrauben anziehen bis zum Exitus. Und was Amazon für die Bücher ist, macht doch mediamarkt und Bruder Saturn mit dem Fachhandel. Und die Kunden sind die Erüllungsgehilfen. Wie hieß es so trefflich im letzten Blog: die Übereinkunft machts möglich.
.
Die button von facebook und twitter stoßen aber schon auf......Schön wäre ja auch mal ein einheitliche Schriftbild.

Aber das gilt fuer alle?:

Für veröffentlichte Meinungsbeiträge gewähren Sie uns das unentgeltliche, zeitlich und örtlich unbegrenzte und nicht ausschließliche Recht, diese Aussagen ganz oder teilweise zu nutzen, zu vervielfältigen, zu MODIFIZIEEREN, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, zu bearbeiten, zu verbreiten, aufzuführen und darzustellen, Dritten einfache Nutzungsrechte an diesen Aussagen einzuräumen sowie die Aussagen in andere Werke und/oder Medien zu übernehmen.
???

20 Hans Meier 20.02.2013, 20:13 Uhr

Nein bitte NICHT

Das war doch das Schöne am bisherigen Design, dass man da nur scrollen musste und nicht klicken wie ein Blöder.
Und dass man so viel schreiben konnte wie man wollte!
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Fehlt nur doch die idiotische Bewertungsfunktion.
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"Noch 773 Zeichen frei".
.
Auf den Mond geschossen gehören die.

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Eine schöne Verschlimmbesserung,

die vermutlich ein paar Klicks bringen soll, indem man alle fünf Kommentare eine neue PI (welcher Werber sieht diese lächerliche Einheit eigentlich als relevant an?) generiert. Auf einen Rutsch nur mit dem Scrollrad etwas runterlesen ist jetzt genau so schlecht wie im Restlichen Blatt. Toll FAZ.

Savall

Ja, alle Gäste heißen Gast. Super. Man kann übrigens wohl nur auf Kommentare antworten, wenn man angemeldet ist. Eine direkte Ansicht der Kommentare bekommt man, wenn man auf den Button "Vollansicht" neben "Lesermeinungen" drückt. Ich werd jetzt mal ausprobieren, ob man sich auch ohne Klarnamen anmelden kann. (Achso,ich bin der Gottwald da unten. Wißt eh schon.)
Geil, als ich abschicken wollte kam dieses: "Du schreibst die Kommentare zu schnell. Mach mal langsam."

0 Jordi Savall d.J. 20.02.2013, 20:36 Uhr

Pure Ironie

Pure Ironie ist es, daß das alles unter der Ägide "Rechte der Leibeigenen" stattfindet. Also, die Anmeldung unter anderem Namen geht, man braucht nur eine gültige Mailadresse. Und Sie können mich weiterhin "Savall" nennen, ich bin da nicht so.

{ - colorcraze testet - alles das in den geschweiftenKlammern ist die Titelzeile, der maximal 100 Ze

[Alles in eckigen Klammern ist Textkörper. Der ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Ich versuche wie beim Titel, der die 100 Zeichen ausgeschöpft hat, auch hierbei diese Zahl exakt zu erreichen, damit man mal sieht, wieviel (oder besser gesagt: wie wenig, denn wer mal ein bißchen in Fahrt kommt, schreibt gern mal mehr) das als Textmenge hermacht. So, und nun versuche ich einen Absatztrenner. Der Bindestrich hat als solcher ganz gut funktioniert, den nehm ich jetzt auch.
-
So, dies müßte ein neuer Absatz sein. Ist es? Ist es nicht? Ich probiere mal noch ein paar Zeichen untereinander zu setzen:
#
$
%
=
§
/
*
~
Nun mal wieder ein wenig Fließtext, den ich mit <br /> versuchen werde zu umbrechen, damit wir auch das noch probiert haben.
Und nun schließe ich mal was in <br> und </br> ein:
diesen Satz nämlich.
Und weiter gehts mit dem guten alten <p> samt Abschluß-</p> mit diesem eingeschlossenen Satzteil. Zum Schluß noch <div> ]

0 Jürgen Braun 20.02.2013, 20:44 Uhr

luxus ist wenn wir die hundert kilo gutenberg selber schleppen - und ein dienstbarer geist mit einer

miene äußersten widerwillens fragen tut "muss ich wirklich?" & dann den kindle oben drauf packt, "aussatz ist abstoßend". luxus ist summe
.
& demokratie & fortschritt sind wirklich unangenehm: "Die Preise für die höchstens dreieinhalb Stunden lange Fahrt ans Mittelmeer beginnen für Erwachsene bei 10 Euro je Einfachticket". und alles in bestimmt ganz netter begleitung: http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/franzoesische-staatsbahn-mit-dem-billig-tgv-fuer-zehn-euro-ans-mittelmeer-12086489.html
.
und "liquid friesland"?
.
und kaum findet sich mal ein weißer buchstabe? (auch der erweiterte roman "vom verstummen der schriftsteller" hat heute nur schwarze seiten)
.
(a propos wir hatten mal das kurgäste-rodeln auf der königssee-bahn gewonnen. "reine beobachtungsgabe plus tatkraft in verantwortung": im ziel aufgestellt & als letzter gefahren. und zwar klar mit dem rodel, der bis dahin die schnellste zeit gemacht hatte. "so wars nur ein gegner" (*g*) - und es gibt uns nicht: good by

colorcraze

Es fehlt ganz unbedingt die "alle Kommentare aufgeklappt anzeigen"-Funktion. Bzw. es sollte mit aufgeklappten Kommentaren voreingestellt sein. Und die ugly Tahoma für den Blogtitel gehört auch ganz unbedingt weg, da wirds einem ja regelmäßig schlecht davon.

Amazon

Meine 3 Ikea-Schraenke haben nun das dritte Demontieren und Neuaufbauen im Rahmen ebensovieler Umzuege schadlos ueberstanden. Gut, die wurden vor >10 Jahren hergestellt, mag sein, dass auch dort die Qualitaet abgenommen hat.
Amazon hat seine Glaubwuerdigkeit verloren und mithin einen Kunden, als sie ploetzlich ihre politische Seite entdeckten und Wikileaks den Hahn zudrehten. Paypal und VISA genauso. Und siehe da, den Einzelhandel in meiner Gegend freuts und mich auch. Dann lieber paar Cent mehr ausgeben.

donna laura

cher Filou, man erkennt sie sogar, ohne sie zu sehen. -- -- aber, *schluchz*, nicht gehen (den tränchen nahe um die löchrigen hosenbeine klammer). -- -- was, ausser Savall, The Great Artiste, mediensegler, colorcraze, Dreamtimer, den Haupts (ha!), fritz_, T.I.M. und tausend andere, für die diese tausend zeichen im lebtag nicht ausreichen werden, hält einen hier schon noch. -- -- in diesem layout wirkt alles unweigerlich D E B I L, so, als ob man nicht einmal beiträge strukturieren könnte, zum bleistift per absatz. -- -- ts. -- -- lieber don, grandmercé für ihren einsatz für eine bessere blogwelt. hoffentlich gibt es noch möglichkeiten jenseits dieses ci, sonst ist ihr baby wohl nicht lebensfähig und röchelt so fröhlich vor sich hin wie das vom so genannten wirtschaftsblog. -- -- das war mal ein spielplatz hier. und der war wohl zu laut und zu fröhlich gewesen. [teil I, fortsetzung folgt]

donna laura

[teil II, fortsetzung:] -- -- nutzungsrechte sind in etwa vergleichbar mit dem gedanken in der politik, die renten rein steuerfinanziert zu gestalten: weg vom anspruch, hin zu den almosen. -- -- insofern ist big data nur der schnellere bruder des grösseren. -- -- q.e.d.

donna laura: liebe colorcraze, genau so machen wir das. unübersichtlich bis zum anschlag.

das hier müsste jetzt durchgestrichen sein. manches kann man nämlich nicht sagen.
courier? naja. aber immerhin wissen wir jetzt, wer hinter perfekt steckt.

colorcraze

Und wenn man 2x kurz hintereinander 1000 Zeichen eingibt, weil man sichs brav auf Word vorgeschrieben hat und nur reinpastet, meckerts "Du schreibst zu schnell". Will man uns hier zu Twitterinchen erziehen?

Emren

Alda, ist das jetzt shice here, aufklappen, zuklappen, aufklappen ... ich hole gleich den Pferdemetzger!

bloed gelaufen schaetze ich

jaja schoen optimiert, wie es aussieht sieht man und findet es suboptimal ... wie es aussieht

Noch ein Test

Das ist ja auf den ersten Blick alles etwas verwirrend. Welche Formatierungsregeln gelten denn jetzt?

Und lassen sich Leerzeilen auf herkömmliche Weise erzeugen?

Mal sehen, ob diese auch wirklich eingefügt wurden.

donna laura: liebe colorcraze, sie wurden geduzt? sind wir hier bei ikea? o tempora, o mores.

der bbcode hilft nicht wirklich, wie man bei mir sieht. liebe colorcraze, wie ist es ihnen gelungen? -- -- aber in word vorschreiben? sind wir hier in der schule? notenvergabe inclusive? -- -- und bloss keinen klaren gedanken ausformulieren können. -- -- das hat keinen sinn auf diese weise. -- -- irgendwie ist das schon ironie - dieses mörderchaos unter diesem beitrag vom don. -- -- leibeigene. ts.

Jordanus

Ich kann noch keine Vorteile in diesem neuem Kommentarfeld entdecken. Meiner Meinung nach verhindert das eher angenehme Lektüre und Diskusision.

Michael

Mit der neuen Technologie ruiniert man jeden Blog.

11 Vroni Gräbel 20.02.2013, 21:50 Uhr

FAZ-Leibeigene

sind deren Blog-Kommentoren jetzt. Passt wie Faust aufs Auge zum Thema.
Die Blogartikelschreiber sind aber mindestens Leibeigene der FAZ-IT.
Excerpts sollen die Ladezeit verringern, ich weiß. In Wirklichkeit verringern diese Comment Excerpts hier aber die Leselust.
.
Es braucht für Don in seinem WordPress-Backend so etwas: Decent Comments!
http://wordpress.org/extend/plugins/decent-comments/screenshots/
.
Dann kann er das Häkchen bei "Show Comment Excerpt" entfernen. Tata!
So geht das. WordPress rules, aber nur wenn man die richtigen Plugins verwenden kann.
Grüße an die FAZ-IT und die FAZ-Webdesigner: macht mal!

Indiskutables Rumgeklicke

Bester Don, wo sind Sie hingekommen? Als nächstes nur kommentieren mit per PostIdent festgelegter Echtidentität?
Wieso kann ich nicht einfach lesen, was die anderen so schreiben? Wieso klicken, klicken, klicken und klicken? Da kann doch gar kein Dialog entstehen?
Excuse my french, aber da gehen mir ja echt die Manieren flöten. Das echter Scheiss. imho.
Herzlichst,
Ihr Booooster

TGA So long, and Tank You for All the Fish

Dass das, was von den Kommentaren übrig geblieben ist, einem Katzenklo gleicht, das sechs Wochen nicht geleert wurde, da möchte ich gar nicht weiter darauf herumreiten, um unserem geschätzten und auch als Person sehr gemochten Gastgeber nicht noch weiter zu verletzen. Es ist offensichtlich. Nur als Beispiel: was ist aus den links geworden?
Ich habe eine halbe Stunde vergeblich nach dem Namen“ Shoshana Zuboff“ gesucht, die ich als Zeugin der Anklage anführen wurde, das sich der Kapitalismus selbst versenkt, wenn er weiter angestrengt versucht, unsere Wünsche zu kolonisieren. „In jedem Augenblick, in dem sie das Vertrauen des Individuums enttäuschen, geht ihnen Geld verloren“ aus der Rezension der Faz, (11.2.13, v. J.Meijas)

1000 ZEICHEN IST EIN WITZ FÜR MEHR ALS EINEN NEWSPEAK-GRUNZER!

TGA THank You for All the Fish, Part II

Wie kann man nur eine so erfolgreiche Publikation wie SDG schrotten? hat es zuviele böse "Montagsbriefe" gegeben?
Wenn ich programmieren könnte, wäre ich motiviert, ein nichtkommerzielles Internetangebot schaffen, ein Nutzer- und nicht Firmenorientiertes F666bxxk, ähnlich der Linus-Idee, mit kalkulierten Mitgliedsbeiträgen, Plattformen für Blogs, die nicht nach der Pfeife des Marketings laufen müssten, Software, die nicht dauernd vermurkst werden muss, um neu verkauft zu werden.
Und wenn man da offen auf eigenen Portalen Werbung mit Testseiten und Kommentaren zusammenschaltet auf Marktseiten „a la 123Deins“ würde man a) eine Gelddruckmaschine und b) ein Wettbewerbsmoment schaffen, um nicht nur blödsinnige Schreissse zu verscherbeln.

Schade, mehr als ein kohlegefilterter Rülpser vor schenkelklatschendem Vergnügen oder ein katalysierter F§rz des abgezockten Entsetzens wird auf diesem Portal nicht mehr möglich sein!

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18 Spike Milano 20.02.2013, 22:26 Uhr

Pfrmpf!

Der Text per se spricht mir aus der Seele, dankedankedanke, aber Ironie wohnt in den kleinen Dingen... Selbst als so gut wie stummer Nur-Leser: Diese neue Kommentarfunktion ist ein Granatenscheiß, diplomatisch formuliert. Da entsteht keine Diskussion, das ist ein Meinungsverzeichnis. Grausig! Unterirdisch! Absicht?

Filou

Es soll ja talentierte KommentaristInnen geben, die, wenn der Text etwas laenger dauern darf, strukturiert wie bei einem Zeitungsroman (Fortsetzung folgt) schreiben koennen. Vor dem 1000ten Zeichen muss man nur einen Cliffhanger anbringen...
...und schreibt dann einen weitern Kommentar als Fortsetzung des vorhergehenden. Das ist dann schon schwer literarisch.
Wie macht man aber bei marxistischen Beitraegen einen Cliffhanger? Das 'Kommunistische Manifest' mit Spannungshalter? Man muesste mal Devin fragen. Der kennt Spannungsboegen ohne Zahl.
----------------------------
(Ich habe noch 409 Zeichen frei), allora:
"langsam, ohne Werkzeug versuchte er die Sicherungsschraube des sibirischen, aus der Stahlfabrik 'Ural' stammenden бюстгальтеры zu loesen. Es dauerte lang, bis bemerkte, dass das Problem ohne Petroleumspray nicht aus der Welt zu schaffen waere. Fuer die Beschaffung des Entrostungsmittel muesste er das Haus verlassen. Aber wo zum Teufel war seine Hose geblieben? Bei welcher Freund

Du schreibst die Kommentare zu schnell. Mach mal langsam.

Seit wann darf mich ein IT-FAZke duzen?

(Sabotage ist ein legitimes Mittel des Maquis . Nur wie?)

gez. Filou F. Filou

21 Don Alphonso 20.02.2013, 22:48 Uhr

Sorry

Mir tut das alles entsetzlich leid, und ich hoffe, dass es morgen wieder besser wird. Es ist vollkommen un begreiflich, wie man aus einer guten Standardsoftware so etwas zusammenstöpseln kann.

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Welcher Anal-phabet kennt kein Ctrl?

Man koennte was an sich krieegen.

Pardon...

...ich meinte 'Carriage return'.

16 Hans Meier 20.02.2013, 23:13 Uhr

Die Unfähigkeit, Dinge zu lassen wie sie sind

Das ist das Geheimnist der Schweizer Produktivität (und des deutschen Elends): Die Fähigkeit, Dinge, die sich bewährt haben, einfach mal so zu lassen wie sie sind.

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colorcraze - Benutzerhilfe, soweit bis jetzt absehbar

1. AUFKLAPPEN der Kommentare: auf das Buttonbildchen GANZ LINKS neben der Überschrift "Lesermeinungen zu diesem Artikel" klicken (danke, Savall - habs zu spät gelesen, darum hier nochmal). Das mit dem Tooltip "Vollansicht".
-

2. TITEL: am besten den Nick eintragen und bei Bedarf etwas Überschrift. Die 100 Zeichen besser nicht ausschöpfen - 94 werden angezeigt, 100 eher nicht.
-

3. UMBRÜCHE, LEERZEILEN funktionieren ausweislich meines Testversuchs mit dem XHTML-konformen Gebrauch des altbekannten "br", das heißt, man muß entweder den Absatz mit öffnendem <br> und schließendem </br> umfangen, oder man schreibt immer da wo man einen Absatz haben will <br /> - es funktioniert nur, wenn man es GENAU SO schreibt, andere Formatierungen, wie BB-Code, andere HTML-Tags scheinen nicht zu funktionieren.


4. LINKS SETZEN: daran muß noch herumprobiert werden. Automatik scheint es nicht mehr zu geben.

Das war wohl nichts

Werter Don,
erst ist mein Kommentar von heute morgen im Nirvana verschwunden, dann sehe ich gerade dieses Kommentardesaster. Ich weiß, Sie können nichts dafür, aber ganz ehrlich: das hier geht überhaupt nicht. Das ist diese unsägliche Kommentarfunktion, wie man sie auch unter FAZ-Artikeln findet. Damit werden die Kommentarzahlen unter den Artikeln sinken, dafür braucht man kein Prophet zu sein.
Aus dem kühlen Frankfurt grüßt... Doctor Snuggles

Mediensegler, Mann, Don, haben Sie viele Gäste ;-) Das ist Scheiße, scheiße, scheiße noch16Zeichen

sagt dieses blöde Programm, und alle heissen Gast, keine Übersicht mehr, kein überlesen mehr möglich, mit scrollen oder Mäuschenwischen war man viiiiiiieeeeeel schneller, ich habe jetzt zufällig gesehen, dass Donna mich erwähnt hat, hallo liebe Donna, aber wenn ich jetzt bei dem Donna-Kommentar antworte, dann sieht das ja keiner, eventuell Donna auch nicht, das ist als
würde man eine Gesprächsrunde dazu zwingen, immer nur zu zweit in eine Telefonzelle zu gehen.
Wenn das so bleibt, ist das der (gewollte?) Todesstoß für diesen Blog.
.
Don, bitte, bitte, mach das wieder weg.
Ich trinke dann auch nur Ingwertee, wenn ich kommentiere, ganz ehrlich. ;-)
.
Der Weihnachtsbaum so aus
.
. O
. XX
. XXXX
. XOXXOX
. Mist, mist 4Ze

colorcraze @donna laura

Naja, das mit dem Schreiben auf Word hat den Hintergrund, daß mein Rechner so altersschwach ist, daß er immer wieder unvermittelt abstürzt und auf dem Bluescreen irgendwelche Todesbits verfolgt, selbstverständlich _bevor_ ich den "Absenden"-Knopf drücken konnte. Word speichert ab und an selbsttätig und hat nach dem Wiederhochfahren in der Temp-Version immerhin noch einen Großteil des Textes gerettet. Drum.

Und da man hier jetzt eh nur Kurztexte eingeben kann, muß man eh splitten - und auch noch warten zwischendurch. Noch mehr rauchen! Noch mehr Tee trinken!-
Das von Vroni vorgeschlagene Plugin sieht ganz gut aus, aber ob man damit auch die Anzahl der Zeichen im Kommentar hochschrauben kann? Da muß man womöglich doch eher in den Eingeweiden operieren.

mediensegler, an Don, ich will hier Gast sein ohne Gast zu heißen, geht das, (treue Katzenaugen)

http://www.sozialoekonomie.info/Weiterfuhrende_Informationen/Momo_UnendlicheGeschichte/momo_unendlichegeschichte.HTM
.
Test, gehen Links, wo sind meine früheren Fotolinks

hier noch ein Stück vom Weinachtbaum
.

.
. O
. XX
. XXXX
. XOXXOX
. XXXXXXXX
. XOXXXXXXOX
. XXXXXXXXXXXX
. XOXXXXXXXXXXvX
. XXXXXXXXXXXXXXXX
. XOXXXXXXXXXXXXXXOX
. XXXXXXXXXXXXXX
. XOXXXXXXXXXXXXOX
isse schief

Mediensegler @Liebe(r) Donna, Filou, The Great Artiste, Vroni, Jeeves, Colorcraze, Ach was und alle

anderen Kommentatoren, kommt wir gehen woanders spielen, man hat uns den Sand und den Schmuddel geklaut. Ganz besonders den Schmuddel, schniiiiieeeef, ich halte jetzt die Luft an,
bis ich mein Schäufelchen wiederkriege.

3 Don Alphonso 21.02.2013, 00:10 Uhr

Ver&$%&/es Pflichtfeld was für ein &/IIIUIT-Dreck

Wie schon gesagt: Morgen wird anstrengend, aber dann wird es auch hoffentlich wieder normal aussehen.

mediensegler @Don, Links gehen auch nicht, da oben steht "Diskutieren Sie mit!" ja wie denn?

Und jetzt ein Gedicht für x mit 1000 Zeichen
.
xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

mediensegler, ha, ha, ich wollte mir gerade mal selber antworten, und Donna einladen, mit in die

Telefonzelle zu kommen, aber nein, dafür muss man sich registrieren, als wäre es ein Dark Room.
.
Ja geht´s noch?

@Hans Meier 22.13

Jaja, man liest ja nur Gutes, in letzter Zeit z.B. über die berühmten Schweizer Bahnen: http://www.bbc.co.uk/news/magazine-21294241
:)

2 Vroni Gräbel 21.02.2013, 01:10 Uhr

Eine rechte Zeitung hat halt was gegen Links :-)

Probiere dennoch mal die klassische a href-Linksetzung, die hoffentlich dann auch aktiv ist:
Der Internetbadezimmerselbstfotograf


Howdi

ach herrje....wp

"This site is optimized with the Yoast WordPress SEO plugin v1.3.4.4"
ich gebe den blogs hier ein paar wochen bis sie gehackt* sind.
.
* ich hab damit nix zu tun.

4 Don Alphonso 21.02.2013, 01:38 Uhr

103 Spamkommentare bisher

Wenn das so weiter geht, muss ich eine Zusatzpauschale als Internetschädlingsbekämpfer verlangen. Oder das Übel doch an der Wurzel angehen.

Das war heute der schlimmste Tag.

Malmsheimer`s Wurstbrot

das erinnert stark an Malmsheimer`s Wurstbrot
http://www.youtube.com/watch?v=Lo2Kec-8HxU

4 Tyler Durden Volland 21.02.2013, 06:48 Uhr

Diese Feld ist ein Pflichtfeld, (und zwar sogar in Rot!) Naja, wer keine Inhale hat, braucht Formen?

Aus vielen Vorfällen weiss ich, dass die FAZ Oberen tiefer gehende Diskussionen nicht wünscht. Dass sie generell Unerwünschtes zensiert, sich in Grundsätzliches einmischt und dies dann heuchlerisch mit der Nettiquette begründet.
Diese neue Regelung auch hier bei den Blogs die Kommentare auf 1000 Zeichen zu begrenzen ist ein weiteres Beispiel jegliche wirkliche Auseinandersetzung mit Themen zu verhindern und ist damit nichts anderes als versteckte Zensur.

Ich hoffe die Blog Eigentümer können sich darauf einigen der FAZ klar zu machen, dass die nicht akzeptabel ist und einer Zeitung die im Gegensatz zum üblichen Medienmüll noch als tatsächliche Qualitätszeitung Ernst genommen werden will, unwürdig ist.

Tyler Durden Volland

PS: Vielleicht könnten alle wir hier Beteiligten mal gemeinam etwas ausprobieren und damit eine ganz neue Erfahrung machen, wie das so ist, wenn man eine Stelle die es verdient, mit einem dieser berüchtigten "Shitstorms" eindeckt.... ;-)

1 Tyler Durden Volland 21.02.2013, 06:52 Uhr

Registrierung ist einfach...

Man kann bei vielen e-mail Providern unter jedem beliebigen Namen ein e-mail account eröffnen, das ist einfach geht schnell und ist sogar kostenlos.

GMX.com und HOTMAIL.com gehen in ein paar Sekunden

4 Tyler Durden Volland 21.02.2013, 07:19 Uhr

Im SPIEGEL stehts....

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/datenschutz-bka-vizechef-lehnt-privatsphaere-im-netz-ab-a-884580.html

Der Mann hat Recht!
Der Bürger hat für den Staat da zu sein, und nicht der Staat für die Bürger!

Ach, wenn der AH das noch erleben könnte, wie wäre er stolz!

Stufen

Wie jede Blüte welkt...
..............................
Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde

Savall: Handbuch für Mediengestalter

Je mehr sich hier das inkongruente Chaos ausbreitet, um so mehr muß ich die verantwortlichern Gestalter bewundern. Mit minimalen Mitteln maximalen Schaden anrichten. Ein Modellfall für die Lehrbücher. Ich sehe in der neuen Gestaltung eine ganz klare Message: oben der geniale Autor, mit sturmumwehter Stirn versunken über das Nebelmeer blickend. Darunter das prekäre Kommentariat, unter Nebelschleiern verborgen, soeben die eigene Nichtswürdigkeit erkennend. Darunter das Subkommentariat. Man muß ein wenig Erde wegkratzen, um es zu finden. Wie subtil das gestaltet ist und wie wirkungsvoll. Übrigens ist auch die Blogstatistik verschwunden. Honi soit qui mal y pense.

18 Olaf Barheine 21.02.2013, 08:27 Uhr

Was soll ich sagen?

Ich bin Softwareentwickler und berate Unternehmen bei der Verbesserung ihrer Softwarequalität in technischen Systemen. Und mir stehen angesichts der neuen Kommentarfunktion Ihres Blogs, die Sie da anscheinend ungeprüft auf die Menschheit loslassen, gerade die Haare zu Berge.

whatcrisis @faz.net

Die FAZ online präsentiert sich mit dieser Leserkommentarfunktion ähnlich kundenorientiert wie Amazon, facebook, mega.co und all den anderen irgendwas mit Medien Abzockern.
Es gab Zeiten, da wurde für solche Schlechtleistungen, die ein zuvor funktionierendes und brauchbares Programm sabotieren, abgemahnt oder gekündigt.
-
Gute Blogs kann man überall betreiben; es muss also nicht hier sein. Und auch an brauchbare Informationen und Nachrichten kann ich (noch) anderswo als auf FAZ online kommen.
-
Das hier ist eine Zumutung. Und so, wie man Amazon vermeiden oder verlassen kann, so auch solche Billig-Schlecht-Angebote wie dieses "verbesserte" Blogsystem, das eine Dialog- und Meinungsvermeidung mit System geworden ist.
-
Die FAZ braucht keine kritischen Gedanken, keine Leser, keinen Meinungen? Von mir aus. Die DDR brauchte das auch nicht. Die Menschen gehen dann. Weg. Für immer. Auch Kunden verhalten sich übrigens so.
-
Ich wüsste gern, wer DAS hier zu verantworten hat. Der sollte gehen.

sehr witzig

was der fortschritt mit gleichschaltung so erreicht. der leser stört wohl den zeitungsmacher.

mir wird gesagt, ich sei als gast angemeldet, ohne daß ich es getan habe.
mal sehen, ob mein name erscheint.
dank für alles frühere lesevergnügen an DA und das kommentariat.
so macht das keine laune mehr
holofernes

whatcrisis @DA 00:38

Wurzelbehandlung! Unbedingt.
.
Man muss den Anfängen wehren. Ich habe die Kritische Theorie und das Konzept der strukturellen Gewalt einst etwas belächelt. Nun nicht mehr. Das globale Vordringen neo-feudalistischer Machtverhältnisse zeigt sich als so real-existierend wie es die totalitären Systeme des 20. Jhds auch waren. Das Lachen vergeht einem da.
-
„Es gibt viele Arten zu töten. Man kann einem ein Messer in den Bauch stechen, einem das Brot entziehen, einen von einer Krankheit nicht heilen, einen in eine schlechte Wohnung stecken, einen durch Arbeit zu Tode schinden, einen zum Suizid treiben, einen in den Krieg führen usw. Nur weniges davon ist in unserem Staat verboten.“ (Brecht, Me-Ti)
sh. auch wikipedia: strukturelle Gewalt
-
Ich sag es ungern, aber seit spätetestens 2008 mehren sich die Zeichen und Beweise, dass die linken Analysten und Kritiker recht hatten und haben; und die Beweise liefern die Kritisierten fleissig selbst. Das ist nicht nur traurig, das ist eine Schande.

bertholdIV

schade für den salon. die renovierung durch den hauseigentümer...

Don Ferrando

Wurden eigentlich die Blogger überhaupt gefragt, oder war das so eine autonome Aktion der IT-ler?

Tom d. S. -- No Brain. No Pain oder Which Brain Loves Pain?

Das ist ja putzig: Vor zwei Stunden war der letzte Kommentar auf Seite 1. Wenn man später den Diskussionsfaden wieder aufnehmen, wird er wohl in der Mehrheit meiner Wiederbesuche woanders sein und meine Wiederbesuche eher Wider|besuche.

.

Erinnert mich irgendwie an das Haus, das Verrückte macht: "Nein, hier sind Sie nicht richtig. Sie müssen 1 Stockwerk höher! Oder 2. Oder vielleicht 3. Manchmal auch 4 oder 5. Selten auch 6. ... Drücken Sie einfach mal ein paar Knöpfe.

whatcrisis

Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass die Herausgeber und Eigentümer der FAZ nicht wissen oder nicht wahrhaben wollen, dass Konservativismus davon lebt, dass man das Gute kritisch und intelligent pflegt, behutsam weiterentwickelt, denkend und vernünftig, langfristig Werte schaffend, und planend, wie ein sorgsamer Gärtner eben, und nicht mit Axt und Kettensäge von Tagesinteressen getrieben seinen Nachkommen eine Wüste hinterlassen darf - und doch scheint es so. -- So sie denn diesen Blog kennen: verstanden haben sie offenbar wenig bis gar nicht.

Kurt Kurz-Furz: Welche verblödete Vollidioten ...

... sabotieren die Diskussion mit unserem geliebten Don Alphonso?
FAZ: Bitte Roß und Reiter nennen, rausschmeißen und zurückdrehen. Danke!

Dreamtimer ( Käfighaltung; Strukturelle Gewalt )

@bertholdIV. Der Hauseigenümer verordnet Käfighaltung.

@whatcrisis. Offenbar wird stukturelle Gewalt zunehmend als nihilistische Destruktivität empfunden. Es ist ja nicht so, als würden wir noch an einen paternalistischen Obrigkeitsstaat glauben, der die Zügel fest in der Hand hält, sondern lediglich an einen, der uns alle verschuldet, weil der reiche Mob nicht zur Verantwortung gezogen werden kann und ansonsten nicht mehr viel auf die Reihe bekommt. Dort wo die sittlichen Tugenden verschwinden und sich die Regulierer/Technokraten breit machen, werden Spieler und Hacker angezogen, die gegen die Intention der Sozialingenieure spielen, zu ihrem eigenen Vorteil. Das zieht dann weitere Politiker, Regulierer usw. an. Wenn die miteinander fertig sind ist das Soziale endlich desinfiziert und tot, bzw. befindet sich längst anderswo.

Banane ... ist das hier

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Vielen Dank für Ihren Diskussionsbeitrag!

Das ist interessant, ich bekomme hier immer die Meldung "Vielen Dank für Ihren Diskussionsbeitrag", obwohl ich den Browser gerade erst aufgemacht und noch nichts abgeschickt habe. Das scheint hier Bananensoftware zu sein... reift beim Kunden.
Grüße aus Frankfurt, Ihr Doctor Snuggles

23 Don Alphonso 21.02.2013, 09:59 Uhr

Bitte keine Verschwörungstheorien

Ich habe gestern über diesen Relanch mit meinem Herausgeber gesprochen, und soviel kann ich sagen: Das Ergebnis ist nicht im Mindesten das, was als wünschenswert erachtet wird. Diser ganze Plunder, innerhalb dessen ich gerade den Kommentar schreibe, muss weg. Zeichenbegrenzung, Pflichtfelder, das alles ist nicht in meinem Sinne und das bleibt auch nicht so.

Antworten (1) auf diese Lesermeinung

Mängelrüge auf der Baustelle

Achwas. Ich hatte mich NICHT angemeldet, als ich an Hesses Stufen erinnerte.
(Ich habe im Prinzip nichts dagegen) Aber wenn angeblicher Fortschritt einen kontraproduktiven Rückwärtslesemechanismus einführt, finde ich es blöd.
Hoffentlich merzen die nicht auch noch die niedlichen Rechtschreibfehler aus.
⊙§⊙

8 Helmut Weiß 21.02.2013, 10:12 Uhr

Die Renovierung war überfällig.

Nach den üblichen über dreihundert Kommentaren, meistens OT, dazu die oft nervigen Bildungshuber, Verlinker und Jubelperser, war ich restlos bedient. Wenn ich die Sache hier richtig verstanden habe, kann ich nun in Zukunft meine interssanten Autoren herauspicken und mir die Räsonierer und Schwadronierer ersparen.

12 Don Alphonso 21.02.2013, 10:18 Uhr

Es gab keine Information

Ich habe das alles auch erst gesehen, als es online ging. Der Verantwortliche hat das einfach nach seinem Gusto gemacht, aber offensichtlich nicht die Kompetenz zu beurteilen, wie ein Blog funktioniert.

0 Don Alphonso 21.02.2013, 10:20 Uhr

Dünkel saugen

Schrotsaege, das ist Privatmeinung, ich sehe das anders und generell ist das auch gerade nicht wirklich lustig.

Gast

Gastkommentar
Gasthörer
Gastproffesur
Gästebuch
Gästeraum
Gästetoilette
Gastritis
Gästehandtuch
Gästeeingang
Gästeverabschiedung
Mit Vertraulicheit grüßt
Sie Ihr stets Ihnen gewogener antagonist

FS

Also diese neue Präsentation ist schlicht eine Katastrophe!! Die IT-Spinner die das zu verantworten haben hatten wohl zu viel geraucht!

von derast (als Gast...): Die Umstellung ist ein Rückschritt

Bitte zurück zum alten System!

Zum Kindle gilt, wie immer: kommt drauf an, wie man ihn nutzt. Meine alte (kostenlose) Klassiker-Sammlung immer dabei zu haben, finde ich auf Reisen schon sehr angenehm. Das Ding ist bei mir übrigens auch nie online und die Dateien sind auf einem Datenträger gesichert ...

Köstlich

Werter Don, wenn Sie sich an Ihrem schönen monströsen Trumm verhoben haben, dann liegt das möglicherweise an einer wenig intelligenten Bauart.
.
Mein alter schwerer Lieblings-Kleiderschrank lässt sich in handliche Teile zerlegen und dann wieder zusammenstecken. Der überlebte den Weltkrieg und würde sicher auch 100 Umzüge überdauern, weil die Einzelteile weder verschraubt noch vernagelt sind, sondern einfach nur zusammengesteckt bzw -gekeilt. Genial einfache Konstruktion, wohl zu einfach als dass das ein schwedisches Möbelhaus herstellen könnte.

donna laura: IST DAS KUNST ODER KANN DAS WEG?

lieber don, wenn sich die chose wieder zurückverbessern liesse, wäre ja schon viel gewonnen, viel glück dabei, wir drücken ihnen die daumen.
man nehme besser nie schiebung an, wenn es auch schusseligkeit in aktion sein könnte.
lieber Dreamtimer, käfighaltung ist ein nicht ganz unzutreffendes stichwort, und lieber Savall, das subkommentariat trifft es ebenso.
-
(ha, unter 1000 zeichen geblieben!)
p.s. die banane da unten ist krumm.

Verschwörungstheorien

Ja, aber die Verschwörungstheorien sind doch gerade das Lustige bzw. dazu werden wir doch hier auch ein bißchen erzogen. Verschwörungstheorien an sich sind doch nichts Schlechtes, das habe ich bei Fefe gelernt! Ich jedenfalls stellte mir gestern abend vor, wie die Wirtschaftsredaktion hier diabolisch lächelnd mitliest. Das Komische ist, dass die Kommentarfunktion mich jetzt so vom Text ablenkt, dass ich darauf gar nicht eingehen kann. Naja, ich freue mich, wenn es dann wieder läuft. Danke für den Einsatz, und herzliche Grüße an die IT. War auf jeden Fall ein medientechnisch sehr einprägsames Ereignis.

Jordanus @ Savall

Diese Kommentarfunktion hat tatsächlich was Archäologisches: Man fühl sich wie ein Entdecker in tieferen Schichten.

Kopfgeburt

Bester Don
Da hat Ihnen ja jemand mit dem neuen Kommentarformat ein schönes Spiegelei gelegt....
Eigentlich schade - denn Ihr Text hätte Besseres verdient - hält es uns doch zum Denken an inwieweit wir mit dieser SchönenneuenWelt verlinkt und verbandelt sind - und ob es auch tatsächlich das ist was WIR wollen. Und ob wir uns den Hintergründen, Prozessen und Ähnlichem auch bewusst sind. Vielen Dank von Neuem für den Anstoss!
Ihre Kopfgeburt

Kommen wir jetzt zu etwas völlig anderem

Nun mal was zum Text: Don, ein nettes Stück, das mir ein Lächeln auf's Gesicht gezaubert hätte, wenn das Thema nicht so traurig wäre. Das Schlimme an der ganzen Sache ist, dass sich auch noch alle als Gewinner feiern, auch wenn sie es nicht sind. Fehlt eigentlich nur noch der Spruch: es könnte ja auch schlimmer sein (was es auch wird, wenn man nicht aufpasst).

Köstlich

Nachdem ich das Knöpfchen entdeckte, das den gesamten Kommentar aller Beiträge der aktuellen Seite zeigt, hatte ich mich mit der neuen Funktion angefreundet.
Ich hätte gerne den aktuellsten Beitrag oben, danach alle Beiträge offen lesbar darunter. Spart scrollen und wischeln. Von mir aus auch gerne ein Knopf zum Zusammenklappen (Standard ist aber offen/ausgeklappt)
.
Same same but different!

The Great Artiste: Herzliches Beileid!

Für den heutigen Tag und die folgenden: Viel Glück, Don Alphonso, Ihr sehr erfolgreiches Format zu retten! xxxxxxx So wie das jetzt ist, ist es eine Mischung aus Kindergarten (Der Autor füttert ein Textchen, die Kommentatoren machen 1000 Zeichen Bäuerchen) und Klick-Katstrophe. xxxxxxxx Genau das, was mit erfolgreich funktionierenden Micro§oft-Programmen passiert. Word 97 war prima, hätte für 97% aller Nutzer lebenslang ausgereicht, aber dann hätte es ja nichts mehr zu verdienen gegeben. Jedes Jahr von jedem 99€ , yum yum yum. Im Prinzip wird es höchste Zeit für "NGO"-Internet - man fragt sich nur, wie schnell ein nutzerfinanzierter low-profit browser, Suchmaschine, Soziales Netzwerk von den Geiern torpediert würde - nicht kompatibel mit Betriebssystemen, Hardware... Willkommen in der Wirklichkeit!

Windsbraut

Werter Don, da muss ich auch meinen Unmut kund tun, mit besten Grüßen an den Verursacher. Es ist ja nicht zu fassen!
Liebe colorcraze, vielen Danke für die Tipps, aber jetzt muss ich schon Programmiersprache lernen, um eine Kommentar zu strukturieren? Es ist ja nicht zu fassen ...
Und zum Thema Bücher oder Kindle möchte ich Terry Prachett sprechen lassen:"Jede große Sammlung gewöhnlicher Bücher krümmt den Raum, was leicht von jedem bewiesen werden kann, der sich jemals in einem wirklich altmodischen Antiquariat umgesehen hat. Solche Läden erwecken den Eindruck, von M.C.Escher an einem besonders schlechten Tag entworfen worden zu sein, und meistens haben sie mehr Treppen als Stockwerke. Außerdem enden ihre Regale an Türen, die für einen normalen Menschen viel zu klein sind. Die richtige Gleichung heißt: Wissen = Macht = Energie = Materie = Masse.

Don Aldduck

Ja, so sind sie, die IT-Piraten: einäugig, Holzbein und nen Haken gibts auch immer.

Und trotz der Neigung zum Denglish kennt offenbar keiner mehr den klugen Satz: "If it ain`t broken, don`t fix it".

astroklaus

Eigentlich sind wir mit Software etc schon länger im Mittelalter: wir benutzen, was die Granden uns gnädig zuteilen, schlucken auch die Würmer, die bisweilen noch mit drin sind, haben keine ernsthafte Möglichkeit, die "Rechte" auch einzuklagen; derweil verwenden die Herrschaften das von uns bezahlte Geld dafür, sich gegenseitig mit Fehden zu überziehen (Apple vs Samsung).
Wenn auf Schloß Redmont oder anderswo beschlossen wird, daß statt Hacken nun Spaten verwendet werden müssen, um den Acker zu bearbeiten, von dessen Ertrag wir den Zehnten abführen müssen, kaufen wir ihnen bereitwillig die Spaten ab, und murren eine Weile über den Preis und darüber, daß nun alles nicht mehr richtig funktioniert.
Besonders beeindruckend ist es aber, wie sich immer mehr am App-Nasenring durch die Welt ziehen lassen und oft gar nicht mehr imstande sind, irgendetwas ohne fremde Hilfe zu tun. Irgendwann schauen sie dann vom Display hoch und begreifen die Realität nicht mehr.

gast, mit 'g', wie grimaldeli

never touch a running system sagte man frueher!

2 Don Alphonso 21.02.2013, 12:24 Uhr

Test

⊙§⊙

9 Vroni Gräbel 21.02.2013, 12:47 Uhr

Dieser Mini-GAU ist genau der Grund, warum ich keine Angestellte mehr sein will:

(Und kein weisungsabhängiger Freelancer auch nicht):



Keiner redet mir rein.

Keiner macht Scheiß, ohne dass ich davon weiß.

Den Scheiß mach ich nämlich schön selber.

Der Verantwortliche ist also rasch gefasst. C'est moi.

Alles in allem kurze Wege.



Den Nachteil will ich natürlich auch nicht verschweigen:

Man muss seinem Geld manchmal ganz schön hinterher rennen.

Auch und grad bei Ex-New-Economy-Millionärsbubis wie neulich. #'+~fck^°



Don:
Ihre technische Abteilung oder die externe Firma hat mit ziemlicher Sicherheit halt die Standardeinstellung erst mal so gelassen, um den Betrieb zu testen, ob er überhaupt generell läuft. Gehe auch so vor. (Hab zur Zeit auch grad so etwas, das ist Sandbox, das ist schrittweises Vortasten. Im Grunde ist man als Halb-ITler für jede Rückmeldung des Kunden dankbar, die einen Hauch fundierter ist als: Geht ni!°°)

donna laura - lieber Jordanus / 10.13 u: aber da gibt es zumeist eine leiche.

und wenigstens ein paar goldene armreifen oder ohrgehänge.
.
das schäufelchen vom mediensegler liegt dahinten, unter dem blauen plastikzelt.
.
bislang gab es hier ansonsten nur ein paar köttel.
.
nur mut, weitergraben, wird schon.
noch ist das hier kein kadaver, es wurden ganz klar zuckungen gesichtet (nicht was sie jetzt wieder denken, nur in medienseglers telefonzelle).
.
also weitergehen leute, hier gibt es nichts zu sehen.
.
wie heisst es bei fefe so schön? DIE BESTEN DER BESTEN DER BESTEN, SIR!!1!elf!

colorcraze - To Do Teil 1

Ja, es IST diese Kommentarfunktion, die aus der FAZ schon X Kommentatoren weggegrault hat. Für lebende Blogs unbrauchbar bis tödlich.


Dringendste Änderungen:

1. Kommentare default aufgeklappt.

2. 10.000 Zeichen Text.

3. die nervige Absatzformatierung umstellen von <br /> (XHTML) auf Annahme von "Enter" (das Zeilenumbruchzeichen sollte automatisch in <br /> umgewandelt werden).

4. Links sollten wieder automatisch den <a href=" angegebenen_Link">angegebenen Link</a> umschließen. Ich teste hier mal händisch, wenn das folgende funktioniert, geht es zumindest so: NZZ



Weiters wäre gut

5. mehr als 10 Kommentare pro Seite, idealerweise würde ein Zeilenminimum und -maximum definiert, so daß vlt. 6 lange oder 50 kurze Kommentare auf einer Seite stehen.

seven of nine

Auf diesem Kubus ist die Selbstzerstörungssequenz eingeschaltet.

colorcraze - To Do Teil 2

6. Es sollten immer die neusten Kommentare obenauf sein, allerdings mit der höchsten Seitenzahl. D.h. der erste Kommentar steht auf Seite 1 und bleibt dort stehen, was neu dazukommt, bekommt höhere Seitenzahlen, und das aktuelle hat wechselnde Zahlen, aber stets die höchsten.

7. daß man den voreiligen Dank für den nicht getätigten Diskussionsbeitrag und den Zwangseintrag "Gast" wegbekommt, wird schwierig sein, weil es dafür schätzungsweise eine neue selbstgestrickte Übergabe der Angemeldeten an den Blog bräuchte, und so wie jetzt ist ist es "Standard mit Austricksen". Aus Gründen der Hygiene wäre es aber schon schön, der Anmelderei weniger Gewicht beizumessen als anonymous ease of use.

8. Und für die Überschrift "Stützen..." muß ein anderes Charset her, Tahoma geht garnicht, das erschlägt alles mit diesen Fettbalken.


Und jetzt ist schon wieder gleich "Ende". Nein, 1000 Zeichen GEHT GARNICHT, so kann kein Mensch flüssig schreiben!!!

Antworten (3) auf diese Lesermeinung

tiberiat

die neue Blogstruktur ist der FAZtens Ernst, oder?

RoRo

Lieber Don, hoffentlich bringen die das wieder so hin, dass es verbraucher/leser-freundlich ist. So kann man eine gute Sache in Nullkommanix kaputt machen. Die Hoffnung stirbt zuletzt - und lassen Sie nicht locker. Viel Erfolg!

C. von Egern

Danke für den schönen Text. Ich persönlich lasse mich immer wieder gern enteignen, so hat man stets leere und daher unverbeulte Taschen, so man noch Hosen anhat. Zwecks Arbeiten mit Texten bin ich für das Gutenberg Projekt auf DVD wirklich sehr dankbar, aber "Liquide" vom Hausherrn (GROSSE Buchempfehlung!!!!) habe ich gern als Buch gekauft, und das verleihe ich jetzt. Viel Erfolg beim Ändern der Änderungen. Der Klugsch....... in mir würde ja sagen: Never change a.... Ich sag aber besser nix. P.S.: Ikea geht gar nicht

3 Vroni Gräbel 21.02.2013, 15:55 Uhr

Antwort an TGA (hochgeholt, weil da tief unten auf S. 7 liest das doch kein Borstentier)

"Wenn ich programmieren könnte, wäre ich motiviert, ein nichtkommerzielles Internetangebot schaffen, ein Nutzer- und nicht Firmenorientiertes F666bxxk, ähnlich der Linus-Idee, mit kalkulierten Mitgliedsbeiträgen, ..."



Lieber The Great Artiste, ... kalkulierte Mitgliedsbeiträge ... das sind sie wieder meine drei Probleme (Otto Waalkes). Will sagen: Da werden in der Masse nicht genügend Leute zusammen kommen, die fürs noble Feuilleton-Facebook-Salon-Geplauder was hinlegen wollten. Da sind wir ganz bei dem Punkt des Hausherrn hier: "Hauptsache bequem, flexibel und billig ... "



Was heißt: Wenns nix kost, wird Leibeigenschaft gern in Kauf genommen. Wenns was kost, wird dann lieber verzichtet.



Da ich eine ganz fiese Möp bin, sehe ich auch die Seite des Betreibers: Eine plauderfreudige Plattform verschlingt einige Traffic- und Betriebskosten. Was dann wieder die leidige Frage nach der Gegenfinanzierung aufwirft, weil Mitgliedsbeiträge ungern gezahlt werden.

colorcraze

Jou, das ist mutmaßlich ein Wühlen in den Eingeweiden des Systems, nicht nur im Wordpress, sondern auch im MySQL. Mögen sich ein paar blickige Programmierer finden und - fast noch wichtiger - mögen sie auch machen gelassen werden. Wenn alle Blogs nach einem Leisten angelegt sind, wird es allerdings böse, denn dann bräuchte es eine zusätzliche differenzierende Administratorenschicht, die sozusagen quer jeweils eingreift. Spekulier ich mal so.

colorcraze - Antwort 1 auf die Antworten zu To Do Teil 2

Hübsch daß Sie die Gelegenheit wahrgenommen haben, die neue Antwortfunktion zu benutzen. Denn die verändert den Gesprächsfluß merklich, im Vergleich zum vorherigen "linearen" System. Wenn jemand einen Vortrag von 5000 Zeichen hält, bin ich den bisher mitunter eben einfach übergangen und habe weitergescrollt. Nicht aufklappbare Antworten erzeugen aber so eine Art Küchenparty - Sie wissen schon, die Fraktion, die sich absondert in die Küche, abseits vom eigentlichen Salon. Das ist so ein Einbruch von Usenet-Anarchie, gewissermaßen.

Auch wenn die meisten in den allermeisten Fällen mit 1000 Zeichen auskommen - auch ich -, finde ich es doch ärgerlich, so eine Art "Redezeit-Stolperschwellen" eingebaut zu haben, die zur Kürze nötigt. Denn ab und zu hat man auch was längeres zu erzählen. Und das gewinnt nicht durch Zerlegung in Abschnitte, denn ein abgezirkeltes Gedicht möchte man jetzt doch nicht jedesmal draus machen. Länger als DAs Text sollte es nicht sein, da bin ich mit Ihnen einig

Martina

An die Redaktion habe ich soeben eine E-Mail geschickt mit der sehr dringenden Bitte, diese in meinen Augen äußerst nachteiligen Änderungen zu überdenken.
***
Diese Kommentarklickstreckengenerierung (es sind hier schon 14 Seiten Kommentare!) zur Anzeigenoptimierung halte ich für den falschen Weg. Es ist doch schrecklich; diese Art der Leserbehandlung ist ein Grund, warum ich nur sehr ungern auf Seiten wie die der SZ gehe, dort werden ja sogar schon die Beiträge in kleine Häppchen zerstückelt.
***
Nein, ich habe die Meinungen der lieben Mitleser immer gern gelesen, aber so geht es nicht!

Latifundius

Tja, schöner Text, aber die Kommentarfunktion erzeugt nur Ratlosigkeit - persönlich hätte ich gerne wieder die komplette chronologische Kommentarreihenfolge (und das Ausblenden der überlangen Texte macht dann mein Hirn von alleine), meinetwegen auch im Cookie gespeichert, Hauptsache es funktioniert.

0 Helmut Weiß 21.02.2013, 18:47 Uhr

Nun mal Schluß mit der Jammerei!

Wir sollten uns jetzt mit dem Text zur modernen Leibeigenschaft befassen. Soll ich anfangen? Ich will mich aber mit meiner Kritik nicht vordrängen.

Savall: To do or not to do

Genau, colocraze. Man kann an dem Beispiel der Subkommentare zu Ihrem Beitrag sehen, wie das in ein Paralleluniversum abdriftet. Aus meiner Sicht ist mein 1. Kommentar von 12:59 vor dem von Vroni entstanden. Sie hatte ihren aber schon 12:36 losgeschickt, der in der Kürze der Zeit natürlich noch nicht freigeschaltet war. Mein 2. Kommentar von 14:25 sollte sich eigentlich auf Vroni beziehen und jetzt sehen Sie sich das Durcheinander da unten an. Das geht gar nicht. Zudem fallen neue Subkommentare gar nicht richtig auf. Also ich bin für den jetzigen modus vivendi: alle als Gast, Nickname in der Titelzeile, keine Subkommentare. (Ähm, und bitte dieses "Du schreibst zu schnell" abschalten.)

Eine Leserin

Bitte, bitte, lieber Don, lassen Sich sich nicht dieses wunderbare Blog kaputtmachen!!!

5 Hans Meier 21.02.2013, 20:08 Uhr

144 Zeichen

müssen für den Grabstein reichen

1 Hans Meier 21.02.2013, 20:22 Uhr

Und das Schönste:

es wirkt auch retrospektiv.

Hoffen auf Änderungen

Jetzt wollte ich auf "colorcraze - To Do Teil 2" antworten und bekomme stattdessen das F.A.Z.-Login präsentiert. Muss ich mich also z.B. als Müller-Lüdenscheidt jedesmal einloggen, nur um schnell eine Antwort zu schreiben? Das bremst doch den Diskussionsfluss erheblich und wären 2000 Anschläge für die Schreibpraxis nicht vorteilhafter? Hoffe deshalb noch auf Änderungen.

bertholdIV

ich überlege gerade was das theologisch bedeutet... die analogie mit dem talmud, die mir gerade einfällt ist etwas plump.

wichtiger erscheint mir, dass das in einen wettlauf der kommentatoren münden könnte. ich habe 5 antworten auf meinen beitrag und wieviel hast du?

Kastanie

Mei, ist das schlimm mit dieser neuen Kommentarform! So gerne haben wir alle die Kommentare gelesen und klar, bin ich ein Gast hier, das wusste ich aber auch schon vorher. Dieser Zähler unten raubt ja auch einem Kurzfasser den letzten Nerv. Wie die Lebenssekunden, die verrinnen.

Das kam eben, als ich den Kommentar abschicken wollte:
"Du schreibst die Kommentare zu schnell. Mach mal langsam."
Das ist mir jetzt unheimlich!!!

Sehr geehrte FAZ

Die neue Diskussionsfunktion behindert und ist kontraproduktiv.

Don, ich drücke beide Daumen.

Ein Titel

Ein Text what's next ne Äxt

schusch: Nee, so geht's net

Hier kann man ja gar nicht mehr lesen.

diktionaftis

Πάντα χωρεῖ καὶ οὐδὲν μένει
Melancholische Grüße

specialmarke: UND NUN DAS GANZE NOCH AUF DEN KOPF STELLEN, LIEBE FAZ...

... SONST KANN MAN DIE GANZE DISKUSSION NICHT IN IHRER RICHTIGEN ABFOLGE LESEN, DENN HIER WERDEN NICHT 154 BELIEBIGE LESERMEINUNGEN PRÄSENTIERT, SONDERN IM IDEALFALL EIN MEHR ODER MINDER FORTLAUFENDES GESPRÄCH. UND DAS SOLLTE TUNLICHST SO BLEIBEN. EIN BLOG IST ETWAS ANDERES ALS EIN ARTIKEL. ER IST NUR MIT DER DAZUGEHÖRENDEN DISKUSSION EIN BLOG... (ICH BITTE UM GUTSCHRIFT DER NICHT IN ANSPRUCH GENOMMENENEN 491 ZEICHEN)

TGA - Antworten

@Vroni: Das ist dann wohl der Vorgeschmack auf das Internet der Zukunft - was sich nicht rentiert, wird abgeschaltet. Das Gebührenthema hatten wir ja schon mal, beim LSR. Ohne alternative Finanzierung wird es wohl nur noch Jubelperserportale geben. So macht es auf alle Fälle keinen Spass mehr. Und danke fürs hochholen - man müsste ja eine Zettelkartei anlegen, wo man veröffentlicht war, um dann in den Briefkästen nachzusehen. Quatsch. Bei den 1000 Zeichen teile ich Ihre Meinung nicht, aber ich haue natürlich niemand für eine andere Sichtweise.;-)

lol

Entbehrt einer gewissen Komik nicht.

Die Rechte leibeigener Kommentatoren

umfassen offenbar nicht mal mehr das Recht auf den eigenen, selbstgewählten Namen.
Grüße an alle Gästinnen und Gäste
Avantgarde

8 Vroni Gräbel 21.02.2013, 23:55 Uhr

Ecce ego

Es ist schon komisch, wenn ich das bemerken darf, dass der Feuilleton-Freund und FAZ-Herausgeber Frank Schirrmacher, der im Buch die Ego-Gesellschaft geißelt, freiwillig-unfreiwillig seine eigene Feuilleton-Bloggeria einem ego- da monologfördernden Meinungsverzeichnis aussetzt.

Das geht nicht zusammen. Änderung wäre nicht nur wünschenswert wegen Dons Anliegen allein, sondern auch wg. Schirrmachers Glaubwürdigkeit. Es werden doch nicht etwa kühl berechnete Kosten-Nutzen-Erwägungen gewesen sein.

Ich weiß, ich bin ein bisschen unfair, aber feuilletonistisch zuspitzen wird man doch dürfen. Noch 333 Zeichen frei. Die schenke ich jetzt jemandem.

Filou kriegt Paranoia

zu 21.02.2013, 20:27 Uhr: Woher weiss der/ die/ das dass ich zu schnell schreibe. Sitzt da in Ffm ein kleines dummes Bruederchen, welches meine Anschlaege/sec. scannt? Das waere aber ein dicker Hund. Noch 687 Zeichen frei, hehe. Ohne mich. Ich segle zu den Fiji-Inseln und lass mir da den Bauch bepinseln. Adieu!

mediensegler@ Vroni Genau so isses, hinten liest das keine Sau, da hamse recht, deswegen ist Ihr

Vorschlag, solange das hier so ist, für unseren gewohnten Redefluss recht praktikabel.
Aber voten oder liken tun sie was das Zeug hält, weiß nicht ob ich das gut oder schlecht finde.
Schade für den Don, dass sein sehr bedenkenswerter Text hier jetzt Nebensache geworden ist.
Für mich war heute Leben 1.0 wichtiger, mein Kompagnon und ich haben heute erfolgreich einen Auftrag fertiggestellt, von dem wir, als wir Ihn annahmen, nicht wussten,
wie wir ihn machen sollen und ob wir das überhaupt können.
Dann Sport und dann konnte ich mir Schirrmacher bei Beckmann doch nicht entgehen lassen.
Jetzt bin ich zu müde für Kommentare zu Dons Text, möchte auch nicht mehr jammern und meckern und hoffe, dass wir hier alle das Beste daraus machen.
Gute Nacht an alle.

Islamistische Schläfer aktivierung per Bibel.TV!

Wo doch jeder weiß daß islamistische Terror-Schläfer aktiviert werden durch bestimmte Codewörter in Übertragungen chrtistlicher Gottesdienste von Fernsehpredigern im Rundfunk (alles andere ließe sich zensieren)!

/dev/ttyS0
< RINGING
< "ATA"

(ATA = ATanweisung bei *telefonklingeln hörerabnehmen*)

"And lines to code before I sleep,
And lines to code before I sleep"

http://central.banktunnel.eu/20130221-1415-ecbint-hoelderlin-ecke-hanauer-land-frankfurt-am.jpg

In Cairo ist bereits FERITaG und am Freitag ist bekanntlich Fischtag <<.

https://groups.google.com/forum/?fromgroups=#!topic/comp.lang.tcl/f5n6H3Ewcck

http://www.imdb.com/title/tt0076804/trivia?tab=tr&item=tr0681779

http://en.wikipedia.org/wiki/Hayes_command_set

Welche Altersfreigabe nach FSK gilt im Moment beim Internet-TV an der US-Westküste?

http://wahlplakat.dynip.name/

Wie ist die Haltung der Piratenpartei zu indischem Massage-TV auf RTL2 zwischen 23:00 und 06:00 Uhr?

http://www.bad-homburg.eu/20130223-2358-rtl2--INDERPRON-massage-tv.jpg

Also ab 22:00 Uhr in Cairo.

http://de.wikipedia.org/wiki/Altersfreigabe#Fernsehen

http://www.weltzeit.de/zeitzonenkarte.php

http://www.intl-alliance.com/store/en/5-vpn-accounts-pptp-l2tp-sstp-ikev2
(oder alternativ) http://www.hidemyass.com/vpn/servers/
(oder alternativ) http://vpnhq.com/#locations

Dreamtimer ( Bitte Empfehlen! )

Drollig ist natürlich auch die "Empfehlen" Funktion, die selbst für Gäste aktiv ist, die sich nicht eingeloggt haben. Ist das jetzt nicht mehr infantil ( Edo Reents ), wenn man nicht liked, sondern empfiehlt? Mit etwas Muße könnte ich nun einen Bot schreiben, ganz im Geiste von Andy Warhol, der großzügig jeden empfiehlt, einfach weil alle toll und genial sind. Ich würde ihn "Little Warhol" nennen, aus diesem Grunde. Das geht noch über gameification hinaus, zeigt es doch ehrliche Anteilnahme für ausnahmslos alle, selbst für Helmut Weiss und andere Trolle. Sie sind Leser, sie haben eine Meinung. Wow, einfach umwerfend das. Die "Noch XXX Zeichen frei" Anzeige lenkt vor allem beim Schreiben ab. Nun kann man Schreiben unter Ausicht allerdings auch für ein konservatives Ideal halten. Während für den Meditierenden die Sprache dauernd dazwischenfunkt, muss für den Denkenden und Schreibenden noch was drauf gelegt werden. Gleichzeitig wird man frei von Überraschungen gehalten indem man sich stä

5 Tyler Durden Volland 22.02.2013, 06:06 Uhr

Zum Thema: Einloggen

Geht nur wenn man registriert ist.

Dann auf der Homepage der FAZ oben rechts auf Log-In.

Das Anklicken von "Eingeloggt bleiben" ist sinnlos, da die Software nicht funktioniert, wie mir die Redaktion auf Nachfrage erklärt hat.
Man muss also JEDES MAL neu einloggen.

Das Ganze ist übrigens ein wunderbarer Beitrag zu Thema Herrschaftswissen, die Änderung bedeutet natürlich in der Praxis Kontrolle und Zensur.
Drei meiner Beiträge sind verschwunden, ob das an der Umstellung liegt, oder daran, dass ich es gewagt habe ein paar Beispiele für die Zensur bei der FAZ anzugeben, weiss ich noch nicht.

2 Markus Bzylinski 22.02.2013, 06:47 Uhr

Spitze des Eisbergs...

...der Beitrag ist absolut treffend und phantastisch. Leider geht die Leibeigenschaft aber viel, viel weiter. Was ist z.B. von einem Geldsystem zu halten, in dem der Leibeigene eben diesem schnöden Mammon lebenslang hinterher läuf und sogar Steuern an den Souverän zahlen musst, während der Souverän (Staaten und Banken meine ich natürlich - was denken Sie denn?) dieses ohne jeden Aufwand beliebig produzieren kann...?

1 Don Alphonso 22.02.2013, 07:11 Uhr

Ich hoffe,

dass die Sache heute besser wird.

Antworten (1) auf diese Lesermeinung

1 Don Alphonso 22.02.2013, 08:06 Uhr

600 Spamkommentare gelöscht

Bedaure, wenn es wegen der Freischalterei etwas dauert. Normalerweise haben WP-Blogs ein Modul, das Spam automatisch filtert, aber das fehlt hier leider und wurde bislang auch nicht installiert., Man ahnt, dass es kein Spass ist, sich um die echten Komentare herumzulöschen. Und das dauert dann einfach etwas länger.

whatcrisis

Lustig. Bei blogs.FAZ.net liest man jetzt sich jetzt im Zeitverlauf von unten nach oben. Das wär doch was für die Sprachkritiker der FAZ. Vorschläge für den nächsten Relaunch (wie ich dieses Wort hasse): Fraktur, für alle Texte - der noch besseren Lesbarkeit wegen. 144 Zeichen max für Kommentare reichen auch - denn alles Relevante passt auch in eine headline. Und, last but definitely not least: Zwangsanmeldung auch als anonymer Gast, unbedingt mit captcha und Mensch-Verifikation (es könnte ja auch mein Hund hier posten), und Zeitstempel nach US West Coast Time bitte; inclusive vollständiger IP - das sieht nicht nur chic aus mit einem Hauch international-globalen Flairs, es ist auch voll transparent und zeigt sofort, wo was herkommt. Wer was zu sagen hat, hat schließlich auch nichts zu verbergen. Geotags wären aber auch okay. Klarnamen, ts. Die sind doch so was von retro und out. Und natürlich ein timeout für alle, die sich zu langsam anmelden und zu schnell schreiben: 1 h mindestens.

whatcrisis

"Zum Glück sind sie noch nicht so weit, dass sie wie im Mittelalter allen vorschreiben können, wie wir uns entsprechend der von ihnen gewährten Rechte zu verhalten haben."
Den Satz würde ich noch mal überdenken. Denn: es ist doch schon alles SO eingerichtet, und was noch nicht passt, wird passend gemacht - und zum krönenden Ende zum Standard gemacht und state of the art genannt. Die normative Kraft des faktisch Alternativlosen. Aber es gibt immer eine Alternative - man muss sie nur finden. -- Das ist wie bei der Werbung oder beim Tracking: Wenn Zappen nicht mehr hilft, stufenweise eskalieren: erst stummschalten, dann ganz abschalten. Das soll sogar mit Spam noch gehen, habe ich von insidern vernommen. -- Hi-Lo Country, top-down administered: no country for free men. Bottom-up: es kommt nicht darauf an, die Welt zu erklären oder zu verbessern. Sondern sie adäquat zu strukturieren, Stützen kommen nach unten und alles Gute bekanntlich von oben. Mahlzeit!

11 Don Alphonso 22.02.2013, 09:03 Uhr

Die Blogstatistik

wurde abgeschafft, aber das habe ich auch erst durch Betrachtung erfahren und nicht durch eine Mitteilumg. Ich fahre zeitnah nach FFM und werde eine Lösung für die Probleme zu finden.

9 Don Alphonso 22.02.2013, 09:06 Uhr

whatcrisis

dieser Satz habe ich leider vor der Umstellung geschrieben, das System, das wir jetzt hier haben, ist ein perfektes Beispiel dafür, wie man sich dann doch nicht entziehen kann und wie man mit Technik gewachsene Strukturen zerstört.

achwas

Lt. Allensbach sind fast die Hälfte aller 14- bis 64-jährigen Personen in Deutschland Nutzer „sozialer“ Netzwerke von facebook & co.
Die andere Hälfte der 14- bis 64-jährigen ist es NICHT.
Bei der Gesamtzahl der Gläubigen der beiden großen Kirchen in Deutschland ist das Verhältnis beinahe ähnlich.
Das kann man nicht vergleichen? Wegen der Tradition, der alten Kultur?
Kultur unterliegt dem Wandel. Traditionen ändern sich.
Die Zeichen der Zeit erkennen. Doch welche Zeichen bei dem Getöse.
Ausgerechnet der Papst hat revolutionär gesagt:
„Ich bin zu schwach für diese Last.“
Aber eine starke Entscheidungskraft wuchs in ihm.
Wo mache ich mit, wo kämpfe ich, wo gehe ich weg,.
.
GAST bei Don Alphonso.
Eigentlich gut, dass dies mal betont wird.

whatcrisis

"Im Vatikan kommst du als Frau nur mit dem Staubsauger nach oben." Uta Ranke-Heinemann in dradio.de. Und als Online-Kunde bei vielen gar nicht mehr. Sie mailen zu oft! Sie reklamieren zu schnell! Sie remittieren zu häufig! Sie kommen jetzt mal auf unsere black list, so. Distinktion ist ein Muss, auch für moderne Dienstleister. Und Distinktion, die kommt nun mal von Distanz. Nur mit dem nötigen Abstand, seitlich und topdown, der nötigen Devotion äh Markenbindung und einem unverzichtbaren Mindestmaß an Submission (Mindestumsatz), und natürlich mit einem unverzichtbaren Minimum an Glaube, Anbetung und Gehorsam kommen wir ins Geschäft. Klicken Sie bitte jetzt und hier, um unsere Bedingungen und Richtlinien zu aktzeptieren, Ergebenster. Willkommen! Sie wurden soeben Teil unseres Kollektivs. Ihre Besonderheiten und Ressourcen werden nun dem Kollektiv hinzugefügt und ihr Leben erhält nun endlich Ordnung und einen höheren guten Zweck. Das ist wie Ostern: Leibeigenschaft resurrected. Halleluja!

Savall: Krise und Frieden

Ich hätte gern noch etwas zu Don Alphonsos Beitrag geschrieben, vor allem das Verhältnis von Zugang und Besitz betreffend und warum Leihmodelle für mich Vorteile haben. Denn das Thema ist interessant und hat viele Facetten. Wie wir alle in den letzten Tagen schmerzhaft erfahren haben, ist das sinnvoller Weise derzeit nicht möglich. Ich hoffe, daß Don Alphonso und die FAZ für diese Krise eine Lösung finden werden. Also werde ich mich einstweilen in Geduld fassen. Allerdings nicht ohne noch einmal zu betonen, daß ich das neue Layout zutiefst verabscheue und als mutwillige und/oder fahrlässige Beschädigung eines einzigartigen Projekts betrachte. Einen eleganten Salon in einen Seminarraum mit Neonröhrenbeleuchtung zu verwandeln ist ein Skandal. Nächstens mehr. (200 Zeichen für die Sparbüchse.)

... Test ...

test Test Test

whatcrisis

Alltagsbeobachtungen, ihre Zahl sind Legion: Wer brav ist, kommt auch nicht weiter. Und schon gar nicht in den Himmel. Er leidet nur unsichtbarer, leiser. Aber nicht weniger oder kürzer. Das trägt zum Verfall der guten Sitten bei: Nettsein lohnt sich nicht, rechnet sich nicht, nutzt nichts. Warum dann also noch nett sein. Wozu noch miteinander reden. Warum noch die Mühe machen etwas freundlich zu erklären oder positiv zu kritisieren. In der Hoffnung worauf eigentlich? Dass sich die Bedingungen ändern werden? Dass sich noch etwas ändern, gar verbessern lässt? Dass die Invasoren den wertlosen Glasperlen noch wertigere Geschenke folgen lassen? Wie naiv wäre das denn. Aber unter den Naiven und nicht voll Geschäftsfähigen wird akquiriert. Ob Neugeborenentaufe oder Minderjährigenaccount, ob Handyvertrag oder Bobbycar: Früh bindet sich, wer ein rechter Leibeigener werden will und wird.

veil

Es ist urkomisch wie alle am Rad drehen. Als hätte man nicht vorher gewusst was die FAZ im Allgemeinen und die Blogger im Besonderen von den Kommentatoren halten; nämlich nichts.

7 Thorsten Haupts 22.02.2013, 11:04 Uhr

Eine Runde Zustimmung

zu Savall und allen anderen Kritikern. Auch wenn mir das alte Layout nicht wirklich behagt hat - es war um Grössenordnungen besser, als das neue.
Bleibt es bei der Lösung, werde ich mich schweren Herzens aus dem Blog verabschieden müssen. Schreiben und Lesen macht unter diesen Umständen einfach keinen Spass mehr.
Gruss,
Thorsten Haupts

neues Aussehen & neue Bedienung: sechs! setzen!

Dass die Blogstatistik auch weg ist, verdanken wir wohl den erfolglosen Wirtschaftsblogvollschreibern?

1 whatcrisis 22.02.2013, 11:35 Uhr

re: Schreiben unter Aufsicht

@Dreamtimer 22.02.2013, 02:52 Uhr
:
Warum sollte es beim Schreiben eine Ausnahme geben. Aufsicht tut not, und Freiheit braucht die totale Überwachung, um es mal in newspeak zu formulieren (BMdI und BKA offizielle Leitlinie).
*
Jeremy Benthams Panoptikum ist übrigens frisch übersetzt und direkt beim Verlag klassisch zu uneingeschränktem Privateigentum zu erwerben. Die Freiheit der Massen beginnt erst dort, wo sie beobachtet, kontrolliert und auch notfalls aufgehoben werden kann. Denn Freiheit muss freiheitskompatibel sein, rechts- und marktkonform sowieso. Der Mensch ist nur systemverträglich, wenn er sich ständig beobachtet fühlt. Und das tut er nur, wenn er sich auch tatsächlich beobachtet fühlen muss. Weil er auch tatsächlich beobachtet und alles fein protokolliert wird.
*
Ohne Bentham und Taylor müsste einem die heutige Welt rätselhaft erscheinen, wäre man noch zu kindlichem und unbefangenem Betrachten und Staunen imstande.

4 The Great Artiste 22.02.2013, 11:50 Uhr

Viel Glück, Don Alphonso!

Immerhin scheint mit der Name-Zeile eine kleine Verbesserung eingetreten?? Und offenbar 6000 Zeichen! Hoffen wir mal das Beste. Es würde ja wirklich ein sehr etabliertes Format über die Wupper gehen.
Der Artikel passte ja wirklich wie ein hinterer Körperteil auf ein Aufnahmegefäss meist aus Plastik...
Mal schauen, ob das mit den Absätzen sich auch vereinfacht hat?
.
So wie alle Autofirmen im Radio Reklame machen, wieviel ihr wunderbarer Wagen, tralala, nur im Monat kostet, werden wir irgendwann vor allem einen Ratenrechner brauchen, wieviel Geld fürs Nagelstudio oder das Fkk-Paradies vom Monat übrigbleibt, wenn wir unsere Internetnetzpauschale, den Contentbeitrag, das Mobilitätspackage für Auto und Bahn, die Miete, den Ökostrom, und das Wasser inkl. Antifrackingentschädigung, und den halbfreiwilligen bundesbürgerschaftlichen Verteidigungskostenanteil abgezogen haben.
Ich fürchte, da wird für Mandy und für Olga, Danuta und Nikita und ihre Kolleginnen ( und vor allem den schlagkräftigen Jonny mit den Tattoos und dem aufgemotzen Camaro) nicht mehr viel übrigbleiben. Aber wenn man bei Ihnen auch eine Jahreskarte löst, wirds billiger.

RoRo

Test

im Einzelhandel die Regale plötzlich von...

im Einzelhandel die Regale plötzlich von links nach rechts und von oben nach unten geräumt und alles umgekrempelt wird, dann weiß man: sie machen´s nicht mehr lang

0 Don Alphonso 22.02.2013, 13:22 Uhr

Entschldigung, jetzt ist eine leicht...

Entschldigung, jetzt ist eine leicht verbesserte Version onine. Aber auch nicht das, was ich mir gewünscht hätte. ich bleibe dran

2 Don Alphonso 22.02.2013, 13:48 Uhr

Es ist nicht "die" FAZ

Die FAZ ist zumindest in meinem Bereich mit etwas konfrontiert worden, was vorher niemand auch nur geahnt hat. Und wenn dieser Teil das geahnt hätte, wäre es nicht passiert. Weil die FAZ eigentlich eine ganz andere Struktur haben möchte. Und Kommentare.

Das Problem ist, dass jemand bei der Umstellung auf Wordpress Sachen gemacht hat, die wir erst erfahren haben, als es online stand.

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3 The Great Artiste 22.02.2013, 13:57 Uhr

Von Tyler bis TorHa: w$rg. k&tz. Schrei§§§e!

Vielleicht ist das mit den Briefen keine schlechte Idee, wenn man sie aber als Klarnamen schickt, können sie gleich kostensparend an die Rechtsabteilung weitergeleitet werden.
Grosse Anerkennung, Don Alphonso, dafür, Ihr Format noch zu retten!
Ohne deutliche Verbesserungen ist das Medium genauso tot wie die anderen Blogs. Wer traut sich heute noch etwas offen gegen "Firmeninteressen" zu sagen, wenn er keinen NGO-Apparat hinter sich hat?
An dem, was über Amazone hereingebrochen ist, kann man sich denken, wie sehr man jetzt bei allen Firmen darauf achten wird, ihre kleinen, profitsteigernden Abkürzungen, ganz knapp diesseits des Zaun der Legalität, zu verstecken.
DENN: Image ist heute alles! Ich glaube schon, dass wir uns bald noch mehr wundern könnten.

Test

Bin gespannt, ob sich noch etwas ändern lässt. So macht es keinen Spaß-

0 whatcrisis 22.02.2013, 14:20 Uhr

Twittern Sie mit

Und da man am besten durch Üben lernt, gleich mal eine Übung zum Aufwärmen: die Grundsatzrede des Bundespräsidenten zu Europa, im Wortlaut, tweety style:
#Gauck @EU "Exzellenzen, meine sehr verehrten Damen und Herren! So viel Europa--- ---- Krisenfall --- vor allem -- Unbehagen, auch -- Unmut ---- Angst -- Abstieg--- nicht mehr richtig und gerecht --- Verdruss --- Misstrauen --- Unwille --- --- Es gibt Klärungsbedarf --- Ungeduld, Erschöpfung und Frustration unter den Bürgern ----- Erinnern wir uns: der Anfang war vielversprechend. --- Entwicklungen ohne ausreichenden politischen Gesamtrahmen zugelassen--- zu Getriebenen der Ereignisse geworden --- Konstruktionsfehler --- Schieflage --- notdürfig korrigiert ------ ----Werte---verbindlich--- Mögen europäische Staaten auch Europas Regeln auch verletzen, so können sie doch---eingeklagt werden."
*
Und dieser Satz verdient einen unique quotation point: "Unsere Unternehmer beschäftigen neuerdings auch zunehmend Arbeitskräfte aus allen Mitgliedsstaaten der Union, die in ihren eigenen Ländern gar keine Arbeit oder nur Jobs zu sehr viel schlechteren Bedingungen finden würden."
* Es scheint als habe Gauck "Die Rechte der Leibeigenen" gelesen. Kompiliert und komprimiert lege ich daher seine Rede ab unter dem tag "Nie war Leibeigenschaft angenehmer als heute." Notiz an mich: Baldrianpillen absetzen, Gauck lesen.

13 Don Alphonso 22.02.2013, 14:34 Uhr

Was das Umräumen angeht

Was das Umräumen angeht: Das war technisch unbedingt nötig, die alte Blogsoftware war schon zum Zeitpunkt, als sie angeschafft wurde, nicht meh auf der Höhe der Zeit, und es wurde auch nicht wirklich besser, weil sich dieser Standard nicht durchgesetzt hat. Zum Beispiel waren irgendwann die Benachrichtigungsmails bei Kommentaren weg und kamen auch nicht wieder. Die Bedienung war unter aller Kajüte, man sass lange am Bau der Beiträge, die Bilder mussten separat hochgeladen werden, und manche Bugs waren unausrottbar. Die Debatte darum kenne ich seit Ostern 2008, eigentlich sollte es zum FAZ-Relaunch kommen, und es war danach noch schlimmer, weil die Blogs bei Google aus dem Index flogen.

Kurz, die Umstellung auf Wordpress musste sein und es klappt auch weitgehend - nur hat man sich dann bei den Kommentaren eine Nicht-Default-Wordpresslösung einfallen lassen. Das mag nicht wichtig sein, wenn man nur 2 Kommentare pro Beitrag hat, aber das Problem der FAZ ist, dass 80% aller Kommentare bei den Blogs einlaufen, die ich mache. Und da ist das System eine Katastrophe. Argumentiert man mit Blogs, kann man sagen, es betrifft eh nur zwei. Argumentiert man mit Impact, geht gerade die einzige betreute Community vor die Hunde, die die FAZ hat.

Man hat nicht mit Impact argumentiert, habe ich den Eindruck.

6 Name eingeben: Annette Schavan 22.02.2013, 14:36 Uhr

Titel eingeben: Dr.

Technische Probleme ergeben sich in der Regel aus der schlichten Tatsache, dass Technik isoliert als bloßes Verfahren nicht zur Selbstreflexion fähig und deshalb durch ihre Möglichkeiten, Gegebenheiten und Zwangsläufigkeiten eine Art eigener Diktatur errichtet: Nicht die Diktatur von Menschen über Menschen mithilfe der Technik, sondern die Diktatur der Technik mithilfe der Menschen über die Menschen.

6 Don Alphonso 22.02.2013, 14:42 Uhr

Ansonsten

werden die Kommentare durchaus gelesen, von mir sowieso. Insofern bleibt das alles nicht unbemerkt. Es ist halt eine blöde Situation. Formal ist es so, dass ich hier erst mal eigenverantwortlich bin in dem, was ich tue, schreibe und an Kommentaren zulasse, und ich sehe mein Amt nicht in dem eines Zensors oder Beschwichtigers oder Anheizers oder Schönredners.

0 Don Alphonso 22.02.2013, 14:57 Uhr

Es gab kein Briefing

Es gab kein Briefing. Es gab eine WP-Installation. Das ist auf der technischen Seite in etwa so als würde man sagen: Mach die Tür zu. Und was soll da auch passieren? So übel die alte Software war, bei den Kommentaren gab es nur ein paar Bugs. Von denen war klar, sie sind im System bedingt und wenn WP kommt, sind sie weg. Statt dessen gibt es Permalinks zu den Kommentaren und im Profimodus die Mögliochkeit, zwischen Diskurs- und Listenansicht umzuschalten. Das war das, was ich hier gestern und heute tun wollte: Rumprobieren, was besser läuft.

Was man jetzt hier sieht, ist etwas, das man nicht erwartet, wenn man an ein Blog denkt. So einfach, eigentlich.

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3 Kaffeetrinker 22.02.2013, 15:14 Uhr

Nicht überzeugender Vergleich

Der Vergleich mit der Leibeigenschaft überzeugt mich nicht, weil die Leibeigenen sich zumeist nicht freiwillig per Vertrag in die Leibeigenschaft begeben haben, Im Gegensatz zu Kindle-Usern, die eine dauerhafte Vertragsbeziehung zu Amazon eingegangen sind. Stattdessen wurde man regelmäßig als Leibeigener geboren und starb als einer. Sicherlich wurde die Leibeigenschaft auch vertraglich begründet, aber nur, wenn man als Erwachsener in Zahlungsnot geriet, es ist eine art Zwangsvollstreckung in den Körper, also desen Verpffäandung. Nein, soweit sind wir noch nicht wieder. Was sie alles beschreiben ist schlimm, unschön, gruselig, und richtig, und wird doch nicht durch den Vergleich mit der Leibeigenschaft erhellnder und besser beschreiben.

Da fällt mir ein: Weil heute Freitag ist...

...schaue sich die Nerdabteilung der FAZ doch bitte mal an, wie man derlei Projekte bei der Konkurrenz angeht (so man diese als eine solche sich wahrzunehmen herablässt) - vielleicht nicht die perfekte, aber zumindest doch eine transparente und die Wünsche der Leser berücksichtigende Vorgehensweise:
http://www.freitag.de/autoren/community-redaktion/fragen-und-antworten

0 Brigitte Loehr 22.02.2013, 15:28 Uhr

Dr.

Falls die Kommentarfunktion so unerquicklich bleibt, muss ich mich leider verabschieden.

früher war alles besser?

...in diesem Blog-Fall, ja!
Als Gast hatte ich schon mein Unbehagen wegen der Icon von Faceb und twitter geäußert. Und gestern nun hörte ich gern Hr. Schirrmacher und andere bei Beckmann plaudern. Da frage ich mich, warum muß man diesen Verknüpfungsscheiß mitmachen, wenn man andererseits Angst vor der Informationsökonomie hat. Weniger ist mehr!
Geehrter Don, wir warten erstmal ab, wie sich das entwickelt. Der Spanier sagt: la esperanza muere por ultimo.

Wer hat mein Lied so zerstört

"Gern bin ich weiterhin Sabine", lieber Don A.
Sie können nichts für dieses Schwurbel-2.0-Interface und es wäre unfair, jetzt zu gehen.
In der Stunde der Not,
bleibt die So auf dem Boot.

0 Vroni Gräbel 22.02.2013, 15:54 Uhr

Neben der Ferengi-Plage: Techniker die wahren FAZ-Vogonen

Früher waren es die Buchhalter-Typen, die man des Vogonentums zieh.



Jetzt könnte man gut auf die Idee kommen, die Techniker könnten sie ablösen.



Aus per Anhalter ... :
"Als an jenem Morgen die ersten Strahlen der hellen jungen Sonne namens Vogsol sie beschien, da war es, als hätten die Mächte der Evolution sie dort und damals einfach aufgegeben, sich mit Schaudern von ihnen abgewandt und sie als einen grässlichen und bedauerlichen Fehler abgeschrieben. Sie entwickelten sich nie mehr weiter: niemals hätten sie überleben dürfen. Dass sie es trotzdem taten, verdanken sie gewissermaßen ihrer dickschädeligen, schwerfälligen Sturheit.



_________________________________________
"Auf gar keinem Fall erlaube man einem Vogonen, dass er einem Gedichte vorliest."

0 Vroni Gräbel 22.02.2013, 16:11 Uhr

Dieser Beitrag steht Ihnen aus wettbewerbsrechtlichen Gründen nicht zur Verfügung

Meine GEZ-Kritik und überhaupt: Der Beckmann-Schirrmacher-Stream der ARD: Ausgerechnet das eingespielte kurze Feature über Schirrmacher kann aus obigen Gründen nicht eingesehen werden.



Aber er war ja auch der, gesagt hat, das Internet zermatsche das Gehirn. Gut so, dass dann nur der zermatschte TV-Zschauer, aber nicht der matschige Internetnutzer sein Feature sehen kann. Zermatscht ja das Gehirn.



http://mediathek.daserste.de/suche/13490458_unterm-strich-zaehl-ich-sind-wir-auf-dem-weg?clipSearchFilter=allClips&s=schirrmacher&datumBis=&sendung=&datumVon=



Stimmt, Maschinen sagen uns längst, wo es lang geht.

Die wahre Leibeigenschaft.

Gehe jetzt Kraftwerk hören, besser noch: Pink Floyd. Welcome To The Machine.


2 The Great Artiste 22.02.2013, 16:12 Uhr

Man versteht es ja...

Lieber Don Alphonso, ich sehe das Dilemma. Ich werde Ihre Texte wohl nach wie vor lesen, gelegentlich versuchen, ob etwas besser geworden ist, mich gelegentlich vielleicht "nebenan" mal melden, danke Ihnen für viele kluge Gedanken, Volten und schöne Formulierungen, so jenseits des säuselnden Beschwichtigens "Nein, Kindchen, hast keinen Wasserkopf.." , auch danke an so manchen Mitkommentator für ähnliches, und verabschiede mich fürs erste, weil ich jetzt nicht weiter herumjammern möchte. Sie haben genug zu tun, als letzlich unsubstantielle Beiträge zu lesen und freizuschalten. Viel viel Glück!

6 prince Matecki 22.02.2013, 16:24 Uhr

neue Scheußlichkeit

Vererhter Don,
zunächst hatte ich die Administratoren im Ministerium im Verdacht, die Kommtentar - Funktion weg zensuriert zu haben. Sie war nämlich bei Aufruf des Blogs (und der anderen Blogs im FAZ.net ) nicht sichtbar. Am Tag drauf wurde sie dann sichtbar, und damit das Elend.
Wieviel Mühe Sie mit der alten Software gehabt haben kann ich naturgemäß nicht beurteilen.
Was aber jetzt hier los ist, ist halt doch für Leser und Kommentatoren sehr unbefriedigend. Ganz besonders, wenn man sich eben nicht im faz.net Netz registrieren will.
Ich drücke Ihnen und uns jedenfalls die Daumen dass es noch besser wird.
Übrigens war auch die alte Listenansicht aus meiner Sicht besser, man konnte als gelegentlicher Leser / Kommentator die Seite aufrufen und (ja ellenlang) runter scrollen.
Jetzt klickt man sich durch 19 Seiten.....

Die Zerstörung eines wunderbaren Salons....

Die Zerstörung eines wunderbaren Salons. Unlesbar.

6 Hans Meier 22.02.2013, 17:44 Uhr

Dr. h.c. mult

Was lehrt und das?
.
Demut. Gestern noch ein stolzer Spitzen-Kommentar, heute schon eine verblichene Marginalie.
Memento mori.

Früher war mehr Esprit

....das hat unellen mal gesagt...
Sind jetzt die ganzen alten Blog-Geschichten von "früher" weg?
Plindos Erzählungen? Und die Devin08-Lektion zu Martin Walser?
Und das tollkühne Blogger-Debut von Hans Meier555?
Alles versenkt??
Das wäre sehr schade!

0 colorcraze 22.02.2013, 17:56 Uhr

'kein Briefing'

das ist immer schön: einmal Blindflug bitte. Und das mit dem Livesystem. Das fetzt. Ansonsten schade, daß das Räsonnieren über die heutigen Ausprägungen der Leibeigenschaft dadurch so unter die Räder geriet. Wo es doch dazu die die ganzen Vermittler-, Vermittler-Vermittler- etc. pp. Stellen gibt, für die man stets 14/7 ansprechbar sein sollte, als echter heutiger Leibeigener. Und auch die Rechte statt Besitz sind gerade mit diesen Vorfällen hier bei dem Blog doch hübsch drastisch illustriert - bei einem eigenen Blog wäre man ziemlich sicher vorsichtiger zu Werke gegangen.

0 E.R.Binvonhier 22.02.2013, 18:37 Uhr

Aua,

Ist das unkuschlig hier

1 Lieber Don, 22.02.2013, 19:24 Uhr

nach dem unerfreulichen Tag hier noch etwas...

nach dem unerfreulichen Tag hier noch etwas Schönes, Sie suchten davon eine zweite, wenn ich recht erinnere. Das Angebot scheint mir etwas überteuert zu sein, bestimmt lässt sich noch etwas machen.

Einen angenehmen Abend wünsche ich Ihnen!

0 URL vergessen 22.02.2013, 19:25 Uhr

...

http://www.ebay.de/itm/321051210240?ssPageName=STRK:MEWAX:IT&_trksid=p3984.m1438.l2649

Ich sage es mal so:

im Ernst, auch heute kann ich mir keine Technik vorstellen, die die Freude aufheben würde, solche Leser zu haben.

Nummer 2 darf nicht gewinnen!

Meine Meinung zu diesem Kommentarverstecksystem: '!@%&#

6 Frank Lübberding 22.02.2013, 20:47 Uhr

Kommentarfunktion

Ganz einfach: So funktionieren keine blogs.

1 Der Tiger 22.02.2013, 21:54 Uhr

Sehr geehrter Prince Matecki

Sie haben auf die Administratoren Ihres Ministeriums getippt – hoch interessant! Ich dachte es wäre der Teufel höchstselbst in Anlehnung an den Titel: Die Rechte des Leibhaftigen.

0 mediensegler 22.02.2013, 21:56 Uhr

An Filou: Von Fidschi gen Osten durch den Süd-Pazifik, durch den Panama-Kanal an Puerto Rico vorbei

durch den Atlantik dann immer nordöstlich halten, der Ärmelkanal ist dann ein Klacks,
und schon sind wir in Imuiden, von da aus finden Sie allein nach Hause.

4 holofernes 22.02.2013, 22:03 Uhr

bin ja mal gespannt, wie lange es dauert, bis...

bin ja mal gespannt, wie lange es dauert, bis der salon nach dem von den unterirdischen im maschinenraum verursachten beben wieder restauriert ist. ich drücke die daumen. läuft eigentlich eine spendenaktion für den wiederaufbau? der aufenthalt in der behelfsbaracke hier ist nach wie vor reichlich ungemütlich, die kommentare frostig. das man einen namen eingeben kann, ist ja schon mal was. aber taucht er denn auch auf? 5554 zeichen frei. zu gütig. ich bin gerührt.
aber das kleingedruckte der richtlinien fürs meinen darf man garnicht lesen, sonst muss man sich jeden kommentars enthalten. denn ich erteile damit das uneingeschränkte recht, meine meinung anzupassen, an wessen bedürfnisse oder meinungen auch immer:
"Für veröffentlichte Meinungsbeiträge gewähren Sie uns das unentgeltliche, zeitlich und örtlich unbegrenzte und nicht ausschließliche Recht, diese Aussagen ganz oder teilweise zu nutzen, zu vervielfältigen, zu modifizieren, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, zu bearbeiten, zu verbreiten, aufzuführen und darzustellen, Dritten einfache Nutzungsrechte an diesen Aussagen einzuräumen sowie die Aussagen in andere Werke und/oder Medien zu übernehmen."
damit steht eine - angeblich meine (was ich aber nicht mehr kontrollieren kann) - meinung zu zur beliebigen disposition der redaktion.
abschweifungen vom hauptartikel wie sie hier gerade stattfinden, in dem die diskussion sich gerade mit der blogstruktur an sich beschäftigt, sind ohnehin nicht zulässig.
die zeichenzählerei nervt.

Nüch, Flübber...

..Reihenfolge der Kommentare matters, dass weiss er aus ERfahrung :o)

Klicken für die Stützen

Wir dürfen also jetzt empfehlen und können auch 'teilen, zwitschern, +googeln' und damit die sozialen Netzwerke füttern. One click forward, but two steps back. Heute in der Mailbox gelesen: Möchten Sie Ihre Transaktion bei Amazon.de bewerten? Hierzu klicken Sie einfach auf den Link 'Verkäufer-Feedback abgeben.' Der für die FAZ fehlt hier noch.

7 Avantgarde 22.02.2013, 23:49 Uhr

Klipp Klapp

Gibt es eigentlich irgendeinen sachlichen Grund dafür, dass Kommentare immer eingeklappt serviert werden, obwohl sie bereits geladen sind? Und warum das System die Einstellung nach jeder Seite vergisst?

Das kann einfach nicht so schwer sein. Und mit Sicherheit gibt es auch die Möglichkeit, dass Leser die Anzahl der ihnen angezeigten Kommentare selbst einstellen.

2 Don Alphonso 23.02.2013, 00:23 Uhr

"bin ja mal gespannt, wie lange es dauert,...

"bin ja mal gespannt, wie lange es dauert, bis der salon nach dem von den unterirdischen im maschinenraum verursachten beben wieder restauriert ist."

Montag, hoffe ich. Es ist nur etwas Code, der gelöscht werden muss.

16 Don Alphonso 23.02.2013, 00:30 Uhr

Sachliche Gründe hat mir niemand genannt,...

Sachliche Gründe hat mir niemand genannt, aber es erhöht künstlich die Verweildauer und die Klicks, die zu leisten sind. Meines Erachtens ist das auch der Grund, warum der generelle Ausklappknopf so kryptisch ist. Oder man argumentiert, dass die Blogtexte mehr im Mittelpunkt stehen sollen. Aber das ist nicht wirklich Sinn der Sache. Oder man sagt, man will das Layout mit der FAZ vereinheitlichen. Man findet für alles Gründe.

Ich finde auch Gründe, warum ich beim nächsten Beitrag für die Kommentare eine externe Alternative anbieten werde.

3 mediensegler 23.02.2013, 00:56 Uhr

Wenn die Gondeln Trauer tragen, diesen Film erinnere ich, wenn ich diese Müllhalde hier sehe,

denn es ist moderig, marode, Endzeitstimmung, wie auf einer Beerdigung. Man kondoliert,
auch Leuten, die man vorher noch nie gesehen hat, alle haben einen gesenkten Blick,
schauen einem nicht in die Augen, weil man nicht wahrhaben will, das hier etwas Geliebtes zu Grabe getragen wird. Von Nicolas Roeg schweifen die Gedanken zu Terry Gilliam, Brazil. Wiki:
„Brazil war ein Film, der schon seit Jahren in meinem Kopf saß; ich meine, seit ungefähr zehn Jahren dachte ich über Dinge wie diese nach. Auf einer einfachen Ebene war dieser Film reinigend für mich. Er handelt wohl vor allen Dingen von meinen eigenen Frustrationen und meiner anscheinenden Unfähigkeit zu erreichen, was ich erreichen möchte, und meiner Unfähigkeit, ein System wirkungsvoll zu treffen, welches gänzlich falsch ist. Die Ängste von Brazil betreffen eigentlich nicht die Gefahr, die Welt könnte uns wegen des Systems aus den Fingern gleiten, denn wir sind ja das System. Worum es in Brazil wirklich geht, ist, dass das System nicht aus großartigen Führern besteht, oder aus großartigen Maschinisten, die es kontrollieren. Es besteht aus einzelnen Menschen, die einfach ihren Job tun, als kleines Zahnrad, und Sam beschließt ein kleines Zahnrad zu bleiben und letztendlich zahlt er den Preis dafür. " Wenn man Schirrmacher bei Beckmann hat reden hören, (und ihm glaubt) dann kann man eigentlich nicht verstehen, was hier gerade passiert. Ich bin jetzt schon bei ca. 1500 Zeichen, und da fällt mir ein, dass ich hier ja Leitplanken habe, die irgendeiner ohne Sinn und Verstand einfach installiert hat.
Aber man kann ausbrechen aus diesem Sumpf, die Gedanken sind frei. Da wären wir bei Zitat:
Wiki: Arthur C. Clarke hat im Rahmen seiner Werke die folgenden drei, als „Gesetze“ bezeichneten, axiomatischen Vorhersagen aufgestellt:
„Wenn ein angesehener, aber älterer Wissenschaftler behauptet, dass etwas möglich ist, hat er mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Recht. Wenn er behauptet, dass etwas unmöglich ist, hat er höchstwahrscheinlich Unrecht.“
„Der einzige Weg, die Grenzen des Möglichen zu finden, ist ein klein wenig über diese hinaus in das Unmögliche vorzustoßen.“
„Jede hinreichend fortschrittliche Technologie ist von Magie nicht zu unterscheiden.“
Also, es gibt noch Hoffnung!
Gute Nacht allerseits.

10 Don Alphonso 23.02.2013, 01:35 Uhr

Kommentaralternative

Heute wird es einfach ein Ersatzangebot geben, da muss man nur einmal die Seite wechseln und nicht zigmal blödsinnige Kästchen drücken, und kann sich gleich ans Kommende Layout gewöhnen,

2 Eine Leserin 23.02.2013, 07:49 Uhr

Wenn es - aus welchen Gründen auch immer -

bei der FAZ nicht möglich ist, auf vernünftige Weise kommentieren zu können, wäre doch die externe Alternative eine gute Lösung.

0 gelegentlich 23.02.2013, 07:57 Uhr

Von wiesaussieht lernen heißt...

Die haben doch auch Word-Press als Grundlage und dort geht es. Gut ausgebildete IT-Leute müßten so etwas doch hinkriegen. Und ich vermute dass die meisten regelmäßigen Leser hier auch noch ein wenig Geduld mitbringen werden.
"Es sind nämlich keine Bücher, sondern ein Nutzungsrecht an Daten innerhalb einer Geschäftsbeziehung." Egal wie man dazu steht: die dafür aufgerufenen Preise sind jenseits von Gut und Böse im Vergleich zu realen Büchern. Ich habe in dieser Situation alle eigenen e-book-Pläne erst einmal auf Eis gelegt. Solange ich real nicht die Daten zur uneingeschränkten Eigennutzung kaufen kann denke ich darüber nicht weiter nach.

3 waskostetdiewelt 23.02.2013, 08:40 Uhr

Blogstatistk

Die Blogstatistk scheint abhanden gekommen zu sein. Wer den Vergleich scheut, scheut auch den Wettbewerb. Will die FAZ damit Zeichen setzen?

Hiillffeee! Wo finde ich die alte...

Hiillffeee! Wo finde ich die alte Kommentarfunktion?

31 kinky So 23.02.2013, 09:56 Uhr

a bad-tempered piano

Ein paar unsortierte Gedanken:
Zu beobachten ist, dass sich die Menschen zunehmend in einer Welt der Fiktion bewegen.
In einer Art Paralleluniversum, in das sie ungelebtes Leben delegieren.
Grundsätzlich ist es nicht verwerflich, das Leben an einer Fiktion zu messen. Seltsam wird es nur, wenn man sich vorwiegend in der fiktiven Welt bewegt. Es entfremdet auf Dauer, eine Weltflucht findet statt. Auch sind die in der virtuellen Welt vorhandenen Informationen flach. Das Pseudohafte tritt an die Stelle der Realität. Die virtuellen Welten sind in erster Linie Zeittotschlagmaschinen.
Das Pseudohafte: Die furnierte Pressspanplatte, die "Friendlist", die Wikipedia-Bildung etc.
Das Pseudohafte, das uns die Werbeindustrie verkauft. Das Pseudohafte, das uns die Neusprech-Massenmedien verkaufen. Der Pseudomensch in der Pseudowelt.

24 kinky So 23.02.2013, 10:28 Uhr

das System

Und sicher hat "das System" ein Interesse daran, uns zu gaffenden, Bullshit konsumierenden Sprechblasen-Handwurste zu machen. Und Vroni hat recht, mit ihrem Depressions-Dingens und der Steinwerdung. Eine Depression und eine Lethargie, die hin und wieder in die Manie hüpft und sich was kauft, turbodated und wischt und klickt und sehnt und sich absonderlich gebärdet, um dann wieder hinter diesen Stäben zu verharren. Hinter diesen Stäben, vor denen keine Welt ist - nur Pressspanplatten und Like-Buttons und Coffee to go.

12 Helmut Weiß 23.02.2013, 10:37 Uhr

Das Geheimnis des Erfolges

Dieser Tage hat man sich vielleicht bei der FAZ die Frage gestellt, warum die "Stützen der Gesellschaft" so erfolgreich sind, obwohl doch die anderen Blogger auch nicht schlecht sind. Es ist sicher nicht nur die rückwärts gerichtete kulturelle, manchmal auch politische Grundhaltung des Don, die Sehnsucht nach der "guten alten Zeit", die bei älteren und etablierten Lesern gut ankommt, sondern es sind auch gewisse populistische Zutaten, die klammheimliches Feixen auslösen. Schon im letzten Beitrag wird man fündig: "nach dem Sieg der DDR", "Plebs mit der Bierflasche in der Hand" - natürlich aus dem Osten kommend - und als Kontrast die Haushälterin im Westen, die täglich drei Gänge frisch kocht. Wirkliche Leibeigene von heute werden ausgespart: Migranten, die rechtlos in der Illegalität leben und bis zu 200 Euro monatlich für einen Schlafplatz in einer Ruine zahlen müssen und täglich versuchen, ihren Körper oder ihre Arbeitskraft für einige Euro zu verkaufen. Ihre Kinder sind krank oder unterernährt, sie gehen nicht zur Schule, dafür aber betteln. Statt wenigstens Mitleid zu bezeugen, fotografiert man hämisch ihre vermüllten Hauseingänge, gerne in Berlin. Aber das wäre dann kein "schöner", kein "köstlicher" Beitrag, "unser Tag wäre damit nicht gerettet". Übrigens: Der Don wirbt damit, sich unter dem Herrn Schirrmacher wohl zu fühlen...

2 Der Tiger 23.02.2013, 11:53 Uhr

@Helmut Weiss -

Diese Einstellung hat mich schon als Student genervt. “Wie können wir ein Unifest feiern, wenn in Vietnam Krieg ist!” Dadurch dass es in meiner Generation kaum Unifeste gab, ist das Vietnamproblem sicherlich nicht gelöst worden. Über Migranten und Roma war gestern oder vorgestern ein langer Kommentar in der FAZ. Konnte man kommentieren. Dons Blog ist so was wie eine Party mit Thema. Wenn er nicht provozieren, seinen Salon entsprechend dekorieren und nicht etwas anbieten würde, was man nicht sowieso auf der ersten Seite lesen kann, wäre das nur eine langweilige Vorlesung und keiner ging hin.

0 Der Tiger 23.02.2013, 12:36 Uhr

@vroni

Zum Thema Volksabstimmung - i.e. Ihrem Kommentar im vorheriger Blogbeitrag – halte ich diesen Artikel für lesenswert:
http://www.nzz.ch/meinung/kommentare/zornige-maeuse-jagen-fette-katzen-1.18019133

0 Vroni Gräbel 23.02.2013, 12:47 Uhr

Die wahren Leibeigenen lieber Helmut Weiß ...

... sind natürlich diese rechtlosen Menschen, wie Sie sie beschrieben haben. Aber ich unterstelle dem Don und der Leserschaft jetzt nicht, dass sie das nicht wüssten oder achselzuckend negierten. Bourgeoise Häme kommt hie und da vor und ich bin der Letzte, der sie mag. Bin jedoch immer wieder unschlüssig, ob sie nicht doch nur Stilmittel des Autors oder auch einiger Leser ist. Soviel Intelligenz muss sein, darüber zumindest nachzudenken.



Unter Schirrmacher würde sich auch meine Wenigkeit zumindest deutlicher wohlfühlen als unter Diekmann. Habe die Ehre.


6 Vroni Gräbel 23.02.2013, 12:50 Uhr

Warte auf die externe Kommentiermöglichkeit...

... will diese merkwürdige FAZ-Blog-Klickstrecke so langsam nicht mehr mit noch mehr PIs und Klicks bedienen. Will aber nicht drängen.

3 The Great Artiste 23.02.2013, 14:00 Uhr

I' ll try to do my very best...

@kinkySo: Auch neulich hatten Sie eigentlich recht, jetzt nicht ganz von der Fahne zu gehen, um den Verschlimmbesserern nicht ganz die Wüste zu überlassen. Versuchen wir das beste, aber man klickt doch kaum mehr als 1-2 Seiten zurück, und was als Antwort auf S.17 steht, da hat man ja Fingergelenksarthritis vorher - aber das ist das gewollt Flüchtige, Unzusammenhängende, Hauptsache, das Marketing ist glücklich. Ihre geschilderten Argumente, lieber Don Alphonso, sind genau das, was man an IT-Newspeak erwartet hatte. Jetzt habe ich wieder vergessen, wie man so einen blöden Absatz zusammenschraubt.............
ParallelUniversum. Richtig beobachtet, Kinky So. Aber warum flüchten wir so gerne? Weil die reale Welt kaum mehr kohärent funktioniert. Wir wursteln uns durch fürs finanzielle Überleben - wem macht seine Arbeit Spass? Wer hat den Eindruck, wirklich etwas Sinnvolles mit seinen Anstrengungen zu tun? Wer hat einen lebhaften, weit gefächerten Freundeskreis, der auch nicht dauernd mit heruntergezogenen Mundwinkeln noch schlimmer drin hängt als man selbst? Wer hat nicht immer wieder die Enttäuschung erlebt, wenn das neue Auto, das neue Smartphone, der letzte Sporterfolg die neue Wohnung tatsächlich da war, dass sich das Leben eigentlich überhaupt nicht verbessert hat? Wem machen die Kinder keine Sorgen? Die Gesundheit? Wer hat den Sex, den er gerne hätte - aber ist leider der einzige, der ihn so gerne hätte? Ich schildere dass alles jetzt etwas drastischer. Aber weil eben im Leben 1.0 eben so vieles nicht zusammenpasst, delegieren wir das Glück an Ersatzhandlungen. Ein intergalaktisches Pesto auf Biospaghetti. Ein ganz toller Oldtimer. Das sechste vollgeferderte Mountainbike eines Kultherstellers. Eine Verbesserung von 2 Minuten beim Halbmarathon. Lauter solcher Blödsinn. Wenn wir dann beim dritten Modellwechsel unserer Spielekonsole, und einem halben Kasten Öddinger Bier täglich angekommen sind, und SchniegelHohlziegel Markus und Cindy Pink Walrus für eine sexy Verbesserung zu Thomas G und Michelle H. ansehen, sollten wir spätestens darüber nachdenken, ob das das Leben war, was wir uns einmal bei der Diplomprüfung so vorgestellt hatten.
@mediensegler: Lang und nachdenklich? Aber es stimmt - im Prinzip siond viele echte Glücksgewinne eine Eroberung aus dem bisher nicht Gewagten. Die Angst davor, sich aus dem sicheren Terrain herauszuwagen, steht davor, überhaupt etwas Neues zu erleben. Siehe vorhin, es gibt ein ganzes Universum an Gründen, brav zu bleiben, und mit Argumenten der Gesundheitsprävention, der Kriminalvorsorge, der Ökologie, und des sexuellen Missbrauchs ist unsere Welt schon längst in einer nachhaltig vernünftig vorsichtigen Selbstkastraten-Orwell-Dimension angekommen, damit wir Käfighühner uns wenigstens nicht vor Neurose die Federn selbst ausrupfen. Das tun dann unsere beschützenden grossen Freunde aus den stets um unser Bestes besorgten Eliten, die dafür sorgen, dass es wenigstens nicht die dynamischen Hungerleider aus dem Rest der Welt sind, die auch gerne so schönes Essen, Autos und Krankenhäuser hätten wie wir in der Insel der Seligen Europa. Und am Rande franst es schon gewaltig aus.... Dafür brauchen wir natürlich auch ein neues Kampfflugzeug für 300 Mia. $. Immerhin halb so teuer wie der Rettungssschirm. Mit einer Vermögensabgabe von 66% über 100.000 Euro lässt sich das sicher locker verkraften. Banken und Hedgefonds und Bunga Bunga Partybetreiber sind natürlich ausgenommen.

(Aber so richtig Spass macht das mit dem neuen Format wirklich nicht, da kann man immer nur ein Fetzchen der Diskussion erwischen, das vielleicht gerade auf ein, zwei Seiten steht - und wo sind die ganzen netten links geblieben? Die 6000 Zeichen kann man als einigermassen ok akzeptieren..)

15 donna laura 23.02.2013, 14:10 Uhr

"Es ist nur etwas Kot, der gelöscht werden muss."

zitat Don Alphonso 23.02.2013, 00:23 Uhr
ganz meine meinung.
dafür gebe ich sogar mein schäufelchen, dann haben wir schon zwei (zusammen mit medienseglers).

.

"Bin jedoch immer wieder unschlüssig, ob sie nicht doch nur Stilmittel des Autors oder auch einiger Leser ist", liebe Vroni, nicht unwahr, nicht unwahr, seufz.
.

ironie ist etwas, das zunehmend weniger verstanden wird, weil zu viele gestalten veritable peinlichkeiten im zweifelsfall mit ironie erklären, weil man dafür erst einmal so etwas wie noch nicht ganz halbtote kleine graue zellen benötigt, die man sich damit ja selbst zuschreibt, uneitel wie man so ist.
oder wie erklärt man sich den trailer von markus eitel-überall (quelle tga) für eine grosse deutsche unterhaltungssendung am samstagabend.
.
mit dem zweiten schielt man besser.
.
apropos, da fällt mir ein, lieber, geschätzter gastgeber, wie sieht es eigentlich mit der richtlinienkompetenz aus:
darf man hin fürderhin noch arglos herumalbern und abwesende schlecht machen oder muss man ab jetzt brav sein und die händchen auf die bettdecke legen, hm?

4 aristius fuscus 23.02.2013, 14:11 Uhr

@Helmut Weiss

Sie schneiden da ein sehr interessantes Thema an. Wenn man die Anzahl der Kommentare als alleinigen Massstab des Erfolges sieht, sind die Stützen sicher unerreicht. Allerdings war mein Lieblingsblog immer Antike und Abendland (aus mir unerfindlichen Gründen gestrichen), obwohl ich dort nie kommentiert habe. Das lag zum einen daran, dass Herr Walter seine Themen immer ziemlich erschöpfend behandelt hat, zum anderen auch daran, dass ich mich dort mit meinem Halbwissen nicht blamieren wollte. Gelesen habe ich die Beiträge aber immer und profitiert habe ich meistens.
Die Stützen laden eher zum unverbindlichen Meinungsaustausch ein, niemand muss Angst vor einer Blamage haben. Ausserdem geht es um Themen, die keine besonderen Kenntnisse voraussetzen, von denen man allerdings jetzt auch nicht sonderlich profitieren könnte. Wenn Antike und Abendland eher eine Vorlesung war, ist das hier wie Smalltalk beim Abendempfang, und im Allgemeinen lässt man sich halt lieber unterhalten als belehren. Neben der extrem liberalen Zensurpolitik des Don (und den von Ihnen vorgebrachten Gründen) dürfte das wohl die wesentliche Ursache des Erfolgs sein.
Trotzdem wünsche ich mir, dass auch der belehrende Aspekt nicht zu kurz kommt. Herr Walter, kommen Sie zurück!

0 Helmut Weiß 23.02.2013, 15:17 Uhr

Ihr Vietnam-Vergleich hinkt

@ Der Tiger

Don Alphonso hatte zur lustigen Party eingeladen, und zwar mit dem Thema "Luxus-Leibeigenschaft heute" und "Der Ostdeutsche an sich". Nun werden die Besucher durch Roma behindert, die sich im Hausflur anwärmen und unter den Gästen befinden sich gar Ostdeutsche. Dumm gelaufen.

0 E.R.Binvonhier 23.02.2013, 16:22 Uhr

Sollte

die im Beitrag skizzierte Wirtschaftswelt auf Grund laufen, dann zuletzt in den 'nachlaufenden'
Medien.
Anderswo dürfte man schon weiter sein.
Dass das größte Tamtam in den Medienwelt stattfindet, hat nichts zu bedeuten.

Ephemeridenzeit: Blog-Gentrifizierung

Herzlichen Glückwunsch an die FAZ! Mit diesem Husarenstück kommen Sie in die Lehrbücher als Beispiel für Kundenunfreundlichkeit, Nichtkommunikation und Gedankenlosigkeit. Was für Mercedes seine A-Klasse war, ist die neue Kommentierungsfunktion hier: Ein Desaster. So muss man sich als Altbürger in einem gentrifizierten Stadtteil fühlen... alles schlechter, nichts ist besser.

0 Der Tiger 23.02.2013, 18:09 Uhr

@Helmut Weiß

Ostdeutsche gab es hier schon immer. Persönlich weiß ich, dass einige Römer hier regelmäßig mitlesen. Ihre hämische Bemerkung “dumm gelaufen” verstehe ich deswegen nicht.

@Liebe Donna, lieber Artist, jetzt lese ich schon zweimal brav, damit kommt man doch nicht weiter.

Da gab es doch mal diesen Buchtitel, brave Mädchen kommen in den Himmel, böse überall hin.
Also, Donna, Sie und die Hände über der Bettdecke, unvorstellbar ;-) Sie sind doch eher der Typ, der einem das Schäufelchen an den Kopf wirft, wenn was nicht passt. Mit dem gelöschten Kot sind Sie ja gar nicht so weit weg von Life 1.0. Früher bestreute man Fäkaliengruben mit ungelöschtem Kalk, um den Gestank zu neutralisieren. Und natürlich dürfen Sie nicht nur, sondern sollen sogar weiter rumstänkern, so elegant wie Sie das immer tun.
. Lieber großer Artist, viele hier nennen Sie TGA, ich mag diese Abkürzungen nicht, brav war ich bis 15, danach glaube ich, nicht mehr, gesellschaftskonformes Verhalten war nie mein Ding, und gerade heute, wo Regeln permanent gebrochen werden, ganz besonders von Leuten, die Sie eigentlich machen und beaufsichtigen sollten, finde ich es irgendwie niedlich, wenn man nach immer mehr Regeln schreit. Aber die gelten ja sowieso nur für die anderen. die besten Erlebnisse in meinem Leben hatte ich immer dann, wenn ich Risiken eingegangen bin und mich nicht an bestimmte Regeln gehalten habe. Mir macht es Spaß, politisch inkorrekt zu sein, ganz besonders in Esoterikkränzchen.
Die Juchtenkäferretter sind ganz bestimmt nicht die besseren Menschen. Und unsere Gesellschaft ist meiner Meinung nach verlogen wie nie zuvor. Deswegen haben Sie absolut recht damit, Freunde, gute Gespräche, ein friedlicher Strandspaziergang, ein Sonnenaufgang nach einer anstrengenden Nacht auf einer gecharterten Yacht, das alles sind kleine glückliche Momente, die man sich nicht kaufen kann..
. Zum Thema neues Format, der Gesprächsfluss wird hier massiv gestört, mit den Links haben Sie recht, und das Rumgeklicke nervt. Alles sehr unelegant, und das beim Don.

6 colorcraze 23.02.2013, 19:56 Uhr

Das Senfkornaufbewahrungsregal und der Senf oder

das Eierbrett und das Omelett


Immerhin, mit 6000 Zeichen fängt man schonmal an, sich halbwegs als Mensch (das sind diese Wesen, die sich gelegentlich gesprächsweise äußern) zu fühlen und nicht mehr als WRoooom... Max Headroom (falls Sie sich nicht erinnern, das war eine Kunstfigur aus den 80ern. Fuhr mit zu hoher Geschwindigkeit durch eine zu niedrige Einfahrt, wodurch es ihm den Kopf abriß. Dafür bekam er eine Prothese und sein Gedächtnis wurde ihm viruell auf den Prothesenchip gespielt. Immer wenn er aufwachte, sah er wieder das Schild „max. headroom“ von vor dem Unfall vor sich – für die Zahl reichte es nicht mehr, da war Blackout.). Aber das Klippklapp und die Zwangsüberschriften brachten mich auf den oben angeführten Gedanken.


Es ist doch so, die fortlaufenden, aufgeklappten Kommentare ohne Überschriften und in einem fort waren doch eine Art Senf oder Omelett, also was Durchgerührtes, in das mal ein Löffelchen Meerettich, mal ein Schlückchen Himbeersaft, mal ein Gläschen Cointreau reinkam, und das gut durchgerührt wurde, so daß es eine einheitliche Pampe (also ein Gespräch von mehreren mit mehreren) ergab. Das war der Witz daran. Drohte die Mischung zu entgleisen, half die Kochkunst des Gastgebers ein wenig nach, aber alles in allem erwiesen sich die Zutaten als meist passend.


Nun die Klickstrecke dazu, im Vergleich. Sie gleicht einem kunstfertig mit einzelnen Schächtelchen und Schublädchen versehenen Eierbrett, jedes Ei ein Loch, oder einem Regal, in dem jedes Senfkorn einen beschrifteten Einzelplatz bekommt. Senf oder ein Omelett wird so natürlich nicht draus, stattdessen läßt sich jedes Senfkorn wie eine Preziose einzeln herausnehmen und unter die Lupe nehmen. Oder auch probieren; nur der richtige Senfgeschmack oder Omelettegeschmack will sich nicht einstellen, denn dazu gehört immer auch noch ein wenig „fremdes“ von den vorherigen und nachherigen Kommentaren.



Nochmal wg. Interesse die Absatzformatierung : <br /> - spitze Klammer auf, „br Pferdchen“, Zeiger auf Halt (Schrägstrich), spitze Klammer zu.


@Helmut Weiß: das Geheimnis des Erfolgs ist ein ganz anderes. Zwar stimmt es, daß DA nicht ins Kitschgebarme abgleitet, aber daß die Welt voll Not und Elend ist, wissen wir alle sehr gut. Nein, es ist gerade der provinziell-saturierte Anstrich, der immer wieder für Heiterkeit sorgt, das Gärtchen, in dem der Vogel gelegentlich auf die Blüte kackt, was er nicht soll. Ein weiteres Erfolgsgeheimnis ist, Familiäres, über das üblicherweise strangstes Stillschweigen gewahrt wird, in einer öffentlichkeitsanonymisierten Form zugänglich zu machen, so daß auch darüber mal in einem größeren Kreis geredet werden kann. Was Sie wollen, die modische mobbische Empörungserregungswelle, ist den Kommentatoren hier schlicht zu billig und zu primitiv.


@mediensegler et tutti quanti pleuranti: Nö, so schnell wird das nicht aufgegeben. Die Lebenserfahrung besagt, so lange es noch ein paar Leute gibt, die mit Nachdruck dabeibleiben, kann das noch zum Funktionieren hingebogen werden.


@DA: ich habe eine vage Vermutung (kann mich täuschen), daß Wordpress out of the box gerade die Kommentarfunktion hat, die sein sollte, und das Plugin die Verschlimmbesserung war. Aber man muß es in einer Textumgebung ausprobieren. – Wo ist die externe Kommentiermöglichkeit? Der Link fehlt (ja, man muß ihn kopieren und extra im Browser einfügen, aber dann speichert man ihn halt ab).

24 kinky So 23.02.2013, 20:01 Uhr

Und sicher darf gealbert werfen

Das ist doch das Schöne in diesem Ballsaal. Hier wird niemand belehrt. Und auf Schloss Don A. gibt es viele Räume. Herrenzimmer, in denen geraucht und diskutiert wird. Flure, in denen sich kichernde Hofdamen den Hals verrenken. Und alle sind eingeladen zu diesem Fest. Diffus linke Minnesänger, Dandy Lions, alte Haudegen, Anarchisten, Nickelbrillenträger, Bigotte und Lazsive, Revolutionäre und Backfische, Hochadel und Lumpenproletariat.
Hei, was für ein Reigen!

4 Der Tiger 23.02.2013, 20:58 Uhr

@ Ephemeridenzeit – Betreffend “alles schlechter, nichts ist besser”

kann ich nicht zustimmen. Immerhin kann man jetzt locker Sternchen verteilen, so wie Komplimente auf einer richtigen Party. Und da es sich um einen bürgerlichen Salon handelt, gibt es kein “Daumen nach unten” Zeichen.

Ziehen wir jetzt konsequent um?

Oder beweisen wir, was für grossartig folgenlose Nörgler wir sind?

1 Stiller Genieser 23.02.2013, 23:08 Uhr

Danke...

... für den neuen Link. So unkompliziert kann das Leben sein. Bin wirklich mal gespannt, wann die bei der FAZ aufwachen...

desolais, aber ich hab den faden verloren....

desolais, aber ich hab den faden verloren.
das klicken und so weiter ist nicht mein ding.
ich verabschiede mich dann mal!
viel vergnuegen beim klicken und verstehen von......, ach was solls

Die Bennenung dieser Abteilung als "Blog" ist nunmehr schlicht anmaßend

Ein Blog mit diesem "Antworten-Button" ist doch grotesk und die Unterteilung in Blocks von 10 Beiträgen allein schon der daraus resultierenden Klickerei wegen ein Graus. In der jetzigen Form beibehalten, wäre dieser Blog jedenfalls kaum imstande, einen nicht ohne ein ständiges Grummeln im Bauch lesen und schreiben zu lassen. So weit, so bekannt. So weit, so schlecht.

Aus Erfahrung weiss ich, dass auf der FAZ-Kommentarplattform, an die sich anzupassen anscheinend den ausschlaggebenden Grund für die Veränderung darstellt, verschiedene Probleme bestehen, die mein Vertrauen in die Seite als Ganzes, also FAZ-Net, bereits gehörig untergraben haben.

Da wäre zu nennen: die gelegentlich zu beobachtende Nichtdarstellbarkeit von Eszett, Umlauten und Anführungsstrichen und vor allem die immer wiederkehrende Aufnullsetzung der Empfehlungen (beispielhaft Zypern-Artikel vom 30.1.13), was im Zusammenhang mit einem Blog zwar nicht einer gewissen Ironie entbehrt, letztlich aber doch ziemlich entstellend ist.

Ferner die häufige Unmöglichkeit, einen Beitrag als erster zu kommentieren. Also: man meldet sich an, wartet auf die Eingabemaske – und was man dann immer wieder sieht, weil man es nämlich ständig wiederholen muss, ist nichts als die hohnsprechende Aufforderung "Diskutieren Sie mit!". Mehrmals so erlebt. Selbst bei in Gang befindlichen Diskussionen konnte ich desöfteren nur mit Trick 17 die Maske aufrufen, um darin endlich meine Meinung einzugeben. Schlimmer noch: manchmal, bei um die 1001 Zeichen um Kohärenz seiner Aussage ringend, markiert man eine Passage, will sie ursprünglich mit dem Befehl CUT herausnehmen, um ein wenig Platz zu schaffen, die Konzentration lässt nach, die Taste DEL liegt irgendwie näher – und baff, nicht aufgepasst, kurzes Gewitter – unwiederbringlich alles weg. Auch übel, wenn man einen Beitrag löscht – vermeintlich löscht –, also die Aufforderung zum unwiderbringlichen Löschen bejaht, das System reagiert auch irgendwie, und später hat man dann einen Beitrag zweimal stehen…

Auch die nicht mehr uneingeschränkt nutzbare Einsichtsmöglichkeit in ältere Posts eines anderen FAZ-Net-Users ist von Übel. Da hat ein User meinetwegen 2000 Beiträge geleistet. Ich kann aber nur noch höchstens 80 seiner Beiträge pro Seite aufrufen – bei 5 maximal zur Auswahl stehenden Seiten… ME auch erst kürzlich in Kraft getreten. Ist mitunter sehr schade.

Zur Sortierfunktion: Wenn es mal ein paar Kommentare mehr werden (wie zB beim gestrigen Artikel zur Rede unseres SO), was bei einem hochfrequentierten Blog ja standardmäßig der Fall ist, läuft das System ab einem bestimmten Moment beinahe regelmäßig unrund, dh, man kann dann den Thread nicht mehr nach eigener Maßgabe (neueste, älteste, etc) lesen, ohne nicht an irgendeiner Stelle unvermittelt einen Bruch gewahr zu werden, was offenbar einer chronischen Überlastung des Systems geschuldet ist. Das ist unter Berücksichtigung heutiger Maßstäbe nicht nur einfach extrem befremdlich, nein, das tötet im wahrsten Sinne den Geist.

Nebenbei gesagt: ich bevorzuge die chronologische Darstellung, in diesem Fall also "älteste zuerst", weil ich einen Thread zu lesen häufig erst dazu komme, wenn sein Faden schon recht weit gesponnen ist. Mit "Ende" und "Bild nach oben" erreiche ich, so mir denn danach ist, immer komfortabel den jeweils aktuellsten Eintrag. Von unten nach oben Lesen und ständiges Klicken auf "Vollansicht", wie es jetzt unumgänglich ist, ist jedenfalls vollkommen indiskutabel, wobei ich einräume, dass es sich hier wohl um eine Kinderkrankheit handelt. Und doch: dieses Kind darf nicht groß werden!

Einen Beitrag zu kommentieren, ohne ältere Kommentare gelesen zu haben, gäbe mir im Übrigen fast immer das Gefühl, bereits Gesagtes womöglich bloß wiederzukäuern, denn für so originell halte ich mich in aller Regel nicht, um dies ausschliessen zu können. Und ganz wichtig: ein Blog ist ein Faden. Er wird länger selten nur um seiner selbst willen – und seinen Gehalt wachsen zu sehen schafft eben nicht nur Genuss, sondern erbringt es manchmal überhaupt erst, die Schwelle für das eigene Mitwirken zu erreichen, den Punkt, von dem aus man mitdiskutieren will. Von daher, also aus der Perspektive eines häufigen Zuspätkommers, der aus Respekt den Verzicht auf Bemerkungen zu älteren Posts verinnerlicht hat, diese aber dennoch gelesen haben will, bevor er sich meldet, muss ich sagen, dass, um diese Einstiegsschwelle zu überwinden und nicht gleich kolossal abgeschreckt zu sein, für dieses Format – noch dazu, wenn es sich um eines von derartigem Kaliber wie das der Stützen handelt – eine andere, freundlichere Oberfläche aufs Dringlichste angeraten ist.

Ein Übergehen zum nächsten Tagesordnungspunkt ohne den Bezug darauf, wie die Systeme unsere Welt verändern, halte ich somit für nicht opportun. Es ist der massiv schlechter gewordene Überblick in diesem Forum, der zur Sprache gebracht gehört. Ich werde hier von nun an jedenfalls den Teufel tun und mich nicht ausnahmslos zum Thema äussern: der Leibeigenschaft, die wir durch die Systeme erfahren

Btw: die alten Threads gibt es nur noch in umformatierter Weise. Das ist auf eine Art schon eine Schande!

Ich hoffe also, dass die Diskussion über die Art und Weise des Umgangs mit einem Blog – wie schon in der Folge des Fukushima-Artikels – Ansporn für den Versuch hin zu einer Rückkehr zu bewährten Standards sein wird.

4 KarolaKettenhemd 24.02.2013, 02:39 Uhr

Nach durchaus aufmerksamen Lesen der...

Nach durchaus aufmerksamen Lesen der "Richtlinien für Lesermeinungen", die sich eine Modifizierung der Lesermeinungen vorbehält, sehe ich mich außerstande, hier in der Runde mit gutem Gewissen weiter irgendwelche Kommentare beizutragen, und seien sie noch so hilfreich

Enchantée, mes amis.

8 Wolfgang Unger 24.02.2013, 03:25 Uhr

Diese Hinrichtung

eines erfolgreichen Blog-Konzepts ist ja wohl nur mit Unfähigkeit oder Böswilligkeit der "Verantwortlichen" zu erklären. Mein Mitleid gilt dem Autor, dass der Herr Schirrmacher diesem Vorgang offenbar taten- und lommentarlos zusieht, zeugt allerdings von mangelndem Respekt vor dem Autor wie vor den Lesern und Kommentatoren.

....und tschüss!...

....und tschüss!

0 Der Tiger 24.02.2013, 12:11 Uhr

cut and paste

Bei allem Missmut über das neue Format des Blogs teile ich den über das Eingeben nicht. Ich habe schon im alten System meine Kommentare immer erst in Word geschrieben, weil ich das Eingabekästchen zu klein fand und weil mein MAC per default einen englischen spelling-checker hat. Für Word aber habe ich wahlweise ein Rechtschreibeverbesserungsprogramm. Mit dem Transferieren von Text von Word nach dem Blogkästchen habe ich weder im alten noch im neuen Format je Probleme gehabt.

0 whatcrisis 24.02.2013, 12:22 Uhr

Ich habe nun mal meinen style advisor...

Ich habe nun mal meinen style advisor befragt, und der orakelte nur mufflig vor sich hin: Don't feed that code. And don't eat where the impact hits. In Fragen der Ernährung ist der echt pingelig. Man gönnt und gibt sich ja sonst alles, aber irgendwo müssen auch mal Grenzen sein. Privat wie im business, wenn man das denn so überhaupt noch trennen kann. Completely misguided: nicht ratings oder ranking oder rants, sondern die schönen neuen codes of conduct and terms of discussion. "Es gibt so vieles dass ich nicht nötig habe." Was Schopenhauer da von Sokrates zitiert (oder wars Diogenes? nein, Schopenhauer hat sicherlich noch gewissenhaft und akkurat zitiert), das hat schon was: es gibt wirklich so vieles, und es vermehrt sich, unvermeidbar, unentrinnbar, schicksalsmächtig, und exponentiell, wie es sich gehört - denn Wachstum ist schließlich alles, Mehr ist viel wichtiger als Besser: mehr Europa, mehr Euros, mehr Boni usw. Denn Glanzleistungen, die nur in den Augen von Ignoranten, Ostviertlern, Pendlern, Billiganzugträgern, querulatorischen schweizerischen Kleinunternehmern, unfreiwilligen Pferdelasagnegourmands mit Erlebniswohnküchen oder missratenen Kindern der besseren Kreise als Gesamtkunstwerk gesellschaftlich-kulturellen sowie staatlich-ökonomischen Totalversagens angesehen werden - solche Leistungen sollen sich lohnen, und das werden sie auch weiterhin... Es sei denn, dem Totalversagen stellt sich eine Totalverweigerung entgegen, es sei denn, die 99% im Maschinenraum der totalen Maschine nehmen sich mal eine Auszeit, machen mal frei, legen mal die müde gestrampelten ausgezehrten mangelernährten Beinchen hoch, sagen mal einfach nein, lass gut sein, das tu ich mir jetzt mal nicht an, ich bin dann mal kurz weg - aber ach, solche Bilder sind ja auch nur Wahn, ähnlich dem von supranationaler Größe und Werthaltigkeit Europas, aber wenn man sonst nichts hat, dann muss man sich ja wohl derart trösten. Was noch fehlt zum vollkommenen Glück: Werbung. Zwischen die Meinungsblöcke gehören noch schöne Bildchen von glücklichen Insulanern auf fernen paradiesischen Welten, entspannt, die Füße hochgelegt, ganz unwissend von all dem Elend jenseits von gated communities, in denen man sich doch nie wirklich und so richtig ganz und gar sicher fühlen kann, weswegen man im Zweifel erst schießt und dann nach der geliebten Gattin sieht... Gibt es eigentlich gated comms, die garantiert gesunde Lebensmittel garantieren? Auf diese Frage meines Beraters musste ich leider passen.

MIST

DAS HIER IST MIST

MIST

AUCH WENN SIE ES PRUEFEN, ES BLEIBT MIST!

...memories are made of this !

Mit Verlaub, werter Don Alphonso, derweil ich ihren interessanten Kommentar las, hing mir die ganze Zeit mein Auto Leasing Kontrakt im Kopf. Von wegen leibeigenschaft
Mir wurde es bewusst dass ich ueberhaupt nicht meinen Wunderwagen Luxorenner aus Ingolstadt besitze, sondern nur mit einem Benutzungsrecht durch Land und Flur reise.
Ich bin nicht sicher ob dies mich zum Leibeigenen macht, aber ich weiss die Leasing Leute wollen den Wagen zurueck, wo moeglich ohne Kratzer oder Perfumduft von ehmaligen Passagieren.
Anscheinend ist alles im Leben nur temporaer.
Auch wenn ich eine Auto kaufte, war das auf Pump und die Bank die das finanzierte hatte Kontrakte die nur Anwaelte,scheiben koennen, die ich mangels passendem Intellekt nicht verstand.
Nur wenn der Zollmensch an der Grenze fragte ob das Auto mein eigenes waere, musste ich bekennen dass es nicht gerade mein Besitz sei.
Ich sagte: "Fuenfzig Zahlungen weiter , und das ganze Ding gehoert mir."
Der Beamte nickte voller Verstaendnis. Anscheinend auch ein Mitleidenter.
Nur stellte fest dass nach dem Bezahlen, das Ding kaum noch was wert war. Ob ich in eine weiter finanzielle Knechtschaft gehen soll?
Da ist ein toller SL500 zu verkaufen. Den bewundere ich schon lange. Der wirkt auf mich wie ein Magnet. Ob ich der Versuchung wiederstehn kann?
Life is not simple.

[...] versucht, die Abgabe von Kommentaren...

[...] versucht, die Abgabe von Kommentaren bei dieser charakterlich schwachen Unternehmung zu behindern, kann man hier nachlesen: Da toben die Leser, weil sie den Eindruck haben, man nähme ihnen etwas weg. Vieles ist nicht eben [...]

ist eine Kunstfigur, die seinem Verfasser nicht vollkommen unähnlich ist.