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Das Leben nicht meistern für Fortgeschrittene

14.03.2013, 16:14 Uhr  ·  tl.dr: Es küsst sich unter Kronleuchtern besser als unter Neonröhren, und wenn ich Torte bekomme, gönne ich gern anderen den Kuchen

Von

Not my department

Als ich Mitte 20 war, fuhr ich über den Jahreswechsel ein paar Wochen nach Italien, wo die Mutter eines Freundes nahe der Küste einen Turm besass. Unten erstickte man fast am offenen Kamin, aber von der Dachterrasse aus hatte man einen schönen Blick auf Elba. Im Nachbarhaus wohnte ein deutsche Kreativberater, der die meiste Zeit des Jahres hier verbrachte, auf der Dachterrasse nebenan arbeitete, und seine Tätigkeit über das damals brandneue Internet und Fax organisierte. Für die anderen, die mit dabei waren – angehende Ärzte, Betriebswirtschaftler – sah das ganz angenehm aus, aber man sieht das in deren Position und denkt sich nur: Schön wäre es.

Man kann halt nicht so einfach einen Oberschenkelhals mit der Tastatur zusammennageln, und man kann nicht eine Abteilung leiten, ohne anwesend zu sein. Diese erzwungene physische Anwesenheit muss halt so sein, und man kann damit auch kreativ umgehen und ausgleichen. Das Haus in der Toskana war das beste Beispiel, denn die Mutter des Freundes war Ärztin für einen wirklich nicht schönen und angenehmen Bereich der Medizin, und der Gegensatz zwischen der Freudlosigkeit des Krankenhauses und diesem pittoresken Anwesen hätte grösser nicht sein können. Und natürlich kann man so ein Büro auch schön gestalten; der Trend geht auch hier klar zu Parkett, Stuck und Kronleuchter, sogar in den Zimmern der hilfreichen Geister. Man macht halt das Beste aus der Situation, und ist froh, nicht in der Grossraumbürohölle einem Arbeitsorganisator als menschliches Versuchsmaterial dienen zu müssen.

Ich weiss nicht genau, warum es so ist, jedenfalls kenne ich so etwas immer nur aus den Medien oder Beschreibungen von Leuten, die jemanden kennen, dem so etwas mal passiert ist. Ich kenne allerdings auch viele Geschichten, die ganz anders, wechselvoll und durchaus voller Krisen sind, und an deren Ende – wenn Sie jetzt bei mir wären, würde ich sagen, ach bitte, setzen Sie sich doch, ich bereite uns schnell einen Tee, das muss ich Ihnen erklären, also, ja, das ist also so: Am Ende waren sie so daheim, wie Frauen es früher waren, nur eben ohne festen Partner und mit einer Arbeit, die sie eben daheim machten. Oder warum dachten Sie, dass die Preise für Wohnungen mit 120 Quadratmetern in Bestlage und für Gehöfte im Oberland oder am Staffelsee so hoch sind?

Das hat meines Erachtens viel damit zu tun, dass diese unsere Gesellschaft einen ganz fatalen Hang hat, auf der einen Seite entsetzlich ungerecht und unfair zu sein, wie man momentan im Armutsbericht der Bundesregierung nachlesen kann, wenn man sich die Fälschungen wegdenkt. Ich mein, ich schreib mir hier die Finger wund, dass ich diese Verteilungsungerechtigkeit auch nicht mag. Ich finde viele Entwicklungen obszön, und die Gedankenlosigkeit, mit der ihnen viele folgen, stösst mich ab. Aber was soll ich machen? Es ist Jammern auf allerhöchstem Niveau. Unter mir donnern die Preise der Immobilien und die Mieten ins Grenzenlose, das ist wie eine gigantische Rakete, an deren Spitze ich festgekettet bin und rufe: Aber… aber… das ist nicht… – das ist vollkommen sinnlos. Es geht einfach auseinander, und ganz unten bleiben ganz viele zurück.

Und auf der anderen Seite meint diese Gesellschaft – vermutlich aus schlechtem Gewissen – im öffentlichen Auftreten gerecht scheinen zu müssen. Früher gab es in Palästen ein karges Wegsystem für die Dienstboten und eine Galerie für die Reichen, für die einen Kienspäne und die anderen Wachskerzen, für die einen feuchte Kammern und die anderen Raumfluchten. Heute müssen Chefarzt und Raumreiniger an den gleichen Kunst-am-Bau-Programmen vorbei über einen Teppich, der nach Haltbarkeitsgesichtspunkten gewählt wurde, und nicht anhand der Feinheit, mit der ihn Kinderhände knüpften. Über ihnen das unendlich öde Licht der Neonröhren, hell, praktisch und alles so scheusslich machend, dass jeder krank aussieht. Man kann das gerecht finden, oder als Heuchelei ansehen, denn bei unserem Gesundheitssystem könnten wir alle Krankenhäuser des Landes mit Seidenteppichen auslegen und mit Kronleuchtern behängen, es würde finanziell kaum ins Gewicht fallen.

Diese Gleichheit jedoch ist sofort wieder vorbei, wenn man das Haus des Pharmalobbyisten oder des Genpatentinhabers betritt. Auch in solchen Häusern werden Kinder geboren, sie wachsen sort auf und gewöhnen sich recht schnell und formschön an den sie umgebenden Luxus – und man muss auch offen sagen, dass ein Röhrenvorverstärker, den ein Künstler in seiner Werkstatt zusammengefügt hat, natürlich eine moralisch nicht schlechtere Sache als eine in China zusammengepresste Plärrkiste ist. Für solche Menschen ist dann das Arbeitsleben oft ein wenig herausfordernd. Man ist gelaunt, wie man gelaunt ist, wenn man jeden morgen von der Strassenbahn geweckt wird, aber der Abschied von einem Fenster mit einem Gebirge, einer Alm oder einem Bergsee davor kann schon schwer werden. Es gibt Alternativen. Man kennt sie. Und wenn man klug genug ist, fängt man schon früh an, die Karrierewünsche den Möglichkeiten anzupassen. Ich sass da oben mit Blick auf Elba und diesen Berater und dachte mir: Das ist es. Gut, heute sehe ich nicht Élba, sondern nur Rottach-Egern, wenn ich am Strand nachdenke, aber das ist auch nicht schlecht. Und besser als eine Neonröhre.

Kurz, was ich versucht habe und viele andere auch versuchen ist, einer öffentlichen Gerechtigkeit zu entgehen, die der Oberschicht nichts Besseres, sondern nur mehr vom allgemeinen Übel geben möchte. Ich möchte aber nicht zwei Stücke vom Blechkuchen aus der Fabrik, sondern eine einzige Torte vom Wagner, die dreimal so viele Kalorien hat. Generell finde ich es schön, dass sich heute jeder Kuchen leisten kann, aber nicht, dass ich gezwungen werde, den gleichen Kuchen im gleichen System mit der gleichen Blechgabel und ohne Goldrand zu essen. Und das ist der Grund, warum sich so eine Konditorei zum Standortfaktor mausern kann. Weil es noch ein Grund für eine bessere Tochter ist, einen schweren Nervenzusammenbruch zu haben und das Leben neu auszurichten, was, Sie ahnen es, auf dem frisch renovierten Bauernhaus im Oberland natürlich leichter geht, als in Neuperlach oder der Hamburger Hafencity. Es kostet effektiv nichts, denn die Eltern freuen sich, wenn das Kind Gefallen an einer alten Mühle findet, die immer wieder einen Käufer finden wird. Und irgendwelche leichteren Tätigkeiten, die man von daheim aus machen kann, finden sich auch. Wir ziehen das mit der Landlust so durch, wie wir das gewohnt sind: Total und ohne falsche Rücksichten auf Neonröhren.

Ich sehe in diesem speziellen Landleben so eine Art Abkehr nicht von der Stadt, sondern vielmehr von den Lügen eines Systems. Nichts hat schärfer zwischen Gewinnern im Management und Verlierern der Mitarbeiter unterschieden, als die New Economy. Aber nirgendwo waren die Türen offener und der Stil lässiger. Man belog sich freundlich und verstand sich prächtig, bis die einen Kasse machten und die anderen kostenreduziert wurden, und der alte Teppich gegen einen neuen in der Farbe der Firma verlegt wurde, die es als nächste versuchte. Das kann nicht die Antwort auf die gesellschaftliche Entwicklung sein, wie auch nicht das einheitliche Grau der Behörden. Niemand verleugnet sich gern in der Arbeit, und wenn es die Möglichkeit gibt, dann ist man eben unter Kronleuchtern. Dann sieht der Tag gleich ganz anders aus. Das ist fraglos die Zukunft, zumindest hier bei und, und wir werden viele sehen, die im Wandel und der systembedingten Bereicherung auf etwas noch mehr Geld verzichten, um in Würde zu leben. Wir machen das., ohne uns kleiner ins Neonlicht kuschen zu müssen, und um auf dem richtigen Teppich zu bleiben.

In meinem Fall: Kaukasischer Hochzeitsteppich, um 1920.

Was? Gehört eigentlich ins Museum?

So sieht es bei mir ja auch aus.

HINWEIS:

Wie immer gibt es zu diesem Beitrag an dieser Stelle auch eine kommentarfreundliche Version ohne Javascript und andere Dinge, die das Leben hier momentan sehr erschwerden. In Fact, die Administrationsarbeit ist mehr grauer Teppich, als mir lieb sein kann, es verschwinden manchmal Kommentare, oder sie werden nicht angezeigt. Keine böse Absicht, nur das System, drüben geht es sehr viel leichter und ohne Verluste.

 
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Lesermeinungen zu diesem Artikel (45)
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Let them eat cake... !

Interessanter Kommentar werter Don Alphonso. Hat mich bedenklich gemacht.
Schon ewig wundere ich mich ueber das Lebens merkwuerdige Varianten -- und nach manchmal schmerzlicher Erfahrung habe ich gelernt dass das Leben eben nicht fair ist.
So isses halt: Schicksal, Kismet oder isses Praedestination?
Jeder Versuch das Leben erfolgreich zu meistern war meist eben nur dass: Versuch.
Manchmal hat es geklappt, und die Eurphorie des Erfolges war -- nun ja euphorisch.
Aber meist war man am stolpern; sogar manchmal -- down in the dumps -- bis man aufgrafft, neu in den Kampf des Lebens ging -- oft nur mit Optimismus bewaffnet, und der Hoffnung dss Lady Luck bald auch uns begnadigt.
Ich kann nur aus der Retrospektive, an einen Song denken, der das gut sagte: "Regrets? I got a few ... but I did it my way."
Manchmal schafft man das Pilgern durch das Leben -- mit und auch ohne ohne gute Ratschlaege von denen die unser Leben "verbessern" wollen. Ich habe bis jetzt meine eigenen Fehler gemacht, und schaetze es wird so bleiben fuer den Rest der Reise.
Meinen Zeitgenossen wuensche ich "Happy Trails" ... und pax vobiscum.

schöne Torte...

schöne Torte

Solange Sie solche Sätze zusammenfügen wie Künstler Röhrenverstärker

"Heute müssen Chefarzt und Raumreiniger an den gleichen Kunst-am-Bau-Programmen vorbei über einen Teppich, der nach Haltbarkeitsgesichtspunkten gewählt wurde, und nicht anhand der Feinheit, mit der ihn Kinderhände knüpften."
...mach ich mir um Sie, geehrter Don, keine Sorgen. Es muß an der Kraft der handgedengelten Torte liegen. Oder am Vitamin D-spendenden Kronleuchter?

17 Besucher 14.03.2013, 23:06 Uhr

Neuperlach oder Hamburger Hafencity -...

Neuperlach oder Hamburger Hafencity - grossartig, danke! Einen besseren Vergleich für die Besudelung der wundervollen Speicherstadt durch monoton vulgäre landmark architecture for global investors hab ich bisher noch nicht gelesen.

Woher rührt denn der Imagewechsel?

Im Bilde nun mehr anonym und im Texte mehr persönlich, vorher vice versa.

Antworten (1) auf diese Lesermeinung

Heiliger! was fuer ein gesuelze. schon mal in...

Heiliger!
was fuer ein gesuelze.
schon mal in palm beach gewesen?
was macht Alfonso denn sonst den lieben tag ueber...?
guten appetit.
klausi

Antworten (3) auf diese Lesermeinung

"Und das ist der Grund, warum sich so eine...

"Und das ist der Grund, warum sich so eine Konditorei zum Standortfaktor mausern kann."

Bei diesem Satz ist mir erst einmal aufgefallen, dass es die ganzen schönen Konditoreien aus meiner Kindheit gar nicht mehr gibt. So verschwindet schleichend die Lebensqualität und man merkt es noch nicht einmal.

0 Christoph Gremmer 16.03.2013, 00:36 Uhr

Der Mann mit dem Ziegenbart

Das Portrait ist prima gemalt. Darf ich mehr darüber erfahren?

Antworten (2) auf diese Lesermeinung

was soll das ?

geehrter Don ,
dieses Kommentier - Heckmeck geht nicht nur lhnen auf die Nerven .
mfG Trias

Antworten (3) auf diese Lesermeinung

oops !

geht aber immerhin schnell , nur diese zweigleisige Variante ist schon etwas
lästig für mich . Hier ist alles komisch neu , und parallel tummeln sich die
alten Bekannten . Vor dieser Verschlimmbesserung gefiel es mir eigentlich besser
in Ihrem Salon , selbst wenn ich in letzter Zeit eher lese als schreibe . mfG T.

Antworten (4) auf diese Lesermeinung

Danke sehr für diesen Text....

Danke sehr für diesen Text.

0 E.R.Binvonhier 17.03.2013, 21:20 Uhr

Wusste

garnicht, dass Integration so einen bedrohlichen
Klang annehmen kann.
.
Dem (Lese-)Kunden wird ein Angebot vor die
Nase gesetzt, dass er nicht ablehnen darf und in das er
sich einzubringen hat.
.
Zu eigenen Lasten.
.
Schöne neue Dienstleistungsgesellschaft.

Antworten (1) auf diese Lesermeinung

3 Don Alphonso 17.03.2013, 22:54 Uhr

Vielleicht eine Bemerkung: Wenn ich mich...

Vielleicht eine Bemerkung: Wenn ich mich anstrenge, gibt es durchaus Methoden, um Fakekommentare mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit festzustellen und sie dann eben in den Papierkorb zu tun. Ich diskutiere ja durchaus gern, aber nicht mit Nutzern, die sich und ihre Absichten hinter erfundenen Namen verstecken. Und wenn dann zu allem anderen auch noch solche Spielchen gemacht werden, ist das nicht eben eine freundliche Handlung gegenüber jemandem, der eigentlich dafür eintritt, dass das Gespräch offen und frei sein kann.

1 E.R.Binvonhier 17.03.2013, 23:09 Uhr

Bitte,

Werter D.A.
Ich bin kein Fake. Ich wüsste nicht wie ich das anstellen
sollte.

Antworten (1) auf diese Lesermeinung

1 E.R.Binvonhier 17.03.2013, 23:21 Uhr

@colorcraze

... den Spruch hab ich auch noch im Ohr.

Aaah, es ist Montag, und es wird wieder...

Aaah, es ist Montag, und es wird wieder geschraubt an CSS und anderen Dingen. Man täte es ja sonst vermissen.

0 Der Gärtner 18.03.2013, 13:47 Uhr

Redundante Texte

Sie könnten auch rückwärts schreiben und Ihr Pseudonym hätte sicher noch immer 100 Follower/Friends, deren Tag mit dem Zeilenmüll gerettet wäre.

Antworten (1) auf diese Lesermeinung

0 Frisch gestärkter Röhrenvorverstärker 18.03.2013, 14:04 Uhr

Mehr Licht !

Nicht schlecht: "Nutzer, die sich hinter erfundenen Namen verstecken" ... sagt uns ein gewisser "Don Alphonso".
------

OK, es mag auch hier tatsächlich Leser mit seltsamen "Absichten" geben. In erster Linie scheint es mir hier jedoch um eine Nötigung zum "LogIn" zu gehen, deren Sinnhaftigkeit sich -mir zumindest- nicht erschliesst: Anonymität im Internet ist bekanntlich ja Illusion, und so ödet es den geneigten Durchschnittsleser dann wahrscheinlich doch eher an, sich für jeden Blödsinn "einzuloggen" bzw. irgendwelche abstrusen "Benutzeraccounts" anzulegen. Meinerseits aktiviere ich übrigens tatsächlich auch Javascript nur widerwillig. Möge also das "Leben" hier auf 'w3faz' sich künftig besser meistern lassen. Ich will andererseits aber auch nicht grundlos motzen, denn es gibt von anderen Zeitungsverlagen technisch auch weit grauenhaftere Angebote, aber eben technisch auch hier und da bessere.

P.S. Es wird dem 'Gast' zur Last gelegt,
er hätte an dem Mast gesägt ...

0 donna laura 18.03.2013, 18:49 Uhr

liebes Trias

liebes Trias, ihre beiträge würde ich doch sehr vermissen.

zwar bin ich auch noch nicht ganz grün mit dem neuen system - diese ewigen verschachtelungen, die gespräche ins uferlose und ins belanglose zugleich führen, und den anschluss findet nach ein paar stündchen schon kein normaler mensch mit echtem, eigenem leben mehr, mithin lässt man es bleiben -, aber die e-mail-adresse muss ja nur eine, irgendeine gültige sein, die keinerlei rückschluss über ihre ip-adresse hinaus ermöglicht, wie jetzt eben auch. es gibt viele anbieter, und sie sind geduldig...
ich würde mich freuen, wenn sie sich nach nebenan verwehen liessen. es sind m.e. eh noch nicht so viele angekommen, was ein wenig langweilt.
mehr kakophonie wagen. tja.

Antworten (1) auf diese Lesermeinung

Die zauberhafte Verschwindung

Gerade eben zupfte ich einer Dame an den Haaren, schwupps war der Kommentar zu lesen-und schwupps ist er jetzt wieder weg.

Ich verfolge das mit grossem Vergnuegen. Dann bin ich wenigstens nicht der einzige auf diesem perfekten Planeten, der Mist baut.

Antworten (2) auf diese Lesermeinung

0 colorcraze 18.03.2013, 21:57 Uhr

wie jetzt, das freie Eingeben einer...

wie jetzt, das freie Eingeben einer Mailadresse (das ist kein Login- Login ist, wenn man eine funktionierende Mailadresse braucht, um einen Account bzw. Zugang freizuschalten) macht Ihnen Bedenken? Sie haben tatsächlich Hemmungen, da senf@test.io reinzuschreiben?

komisch , gerade habe ich es nebenan sogar ...

komisch , gerade habe ich es nebenan sogar mit meiner authentischen E-mail address
versucht , kam aber nur ein 'Errore' dabei heraus... T.

Antworten (3) auf diese Lesermeinung

ist eine Kunstfigur, die seinem Verfasser nicht vollkommen unähnlich ist.