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Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Vermögende Menschen in Unwettern, Kälte, Gestank und Dreck

| 44 Lesermeinungen

Und das alles ist auch nicht günstig zu haben: Die Mille Miglia, das historische Rennen zwischen Brescia und Rom, bot den Teilnehmern abwechslungsreiche Witterung und realistische Bedingungen einer Ausfahrt, die früher als brutal und lebensgefährlich galt.

The ideal racecar will expire 100 yards past the finishline.
Stirling Moss

Das schönste Erlebnis nach dem ersten Tag der Mille Miglia war ein warmes Vollbad.

Das schönste Erlebnis nach dem zweiten Tag der Mille Miglia war ein warmes Vollbad.

Das schönste Erlebnis nach dem dritten Tag der Mille Miglia war ein warmes Vollbad.

Sagt man sich, wenn man in das warme Volbad steigt. Aber trotzdem geht es jeden Tag zurück an die Rennstrecke. Und nach drei Tagen schaut man gar nicht mehr hin, ob sie kommen: Man hört das von Weitem, man fühlt es durch die Vibrationen, wenn sie vorbeifahren, und man riecht es noch, wenn man sie schon nicht mehr sieht. Der Mensch hat Monster geschaffen, zu Millionen bevölkern sie die Erde und nehmen uns Platz, Zeit und Geld weg.  Was also feiert man bei der Mille Miglia? Vielleicht die Ehrlichkeit, die man sonst, in diesen leisen Computern auf vier Rädern, so gern vergisst.

Der schönste Erlebnis der Mille Miglia ist dann auch eigentlich der Moment, da die Motoren anspringen und das Öl heiss wird.  Es ist der Geruch der Schlechtigkeit, und drei Tage mag man das. Genau so.

 

Auspuffrohre und Ölwannen werden heiss, Dichtungen reissen, Leitungen brechen und manche rutschen auf dem Nass in die Strassengräben: Das gehört dazu. Dazu gehört auch, dass die Besucher auch im Regen ausharren, und die Cafes kleine Happen nach draussen stellen und die Markisen herunterlassen. Man drängt sich eben zusammen, denn kalt ist es draussen und sicher auch nicht warm in den Fahrzeugen, die in einer Epoche gebaut wurde, die als Klimaanlage eher undichte Auspuffrohre verstand. Damals, so zeigen es Schwarzweissbilder jener Epoche, die wir legendär nennen, schwappte man die Giftstoffe mit Wein runter und versiegelte das Lungenelend mit filterlosen Zigaretten, die man neben dem Einfüllen der Treibstoffe rauchte, denn zu der Zeit gab es aich noch keine Rentendebatten in TV-Talkshows. Heute ist es nur kalt, und es regnet. Das ist nicht so schlimm.

 

Natürlich gibt es auch “Bel Paese”, die traumhafte Landschaft mit ihren Bäumen, Kurven und heimtückischen Leitplanken, die nach der rutschigen Vertiefung in der Strasse genau dann zu Ende sind, wenn sich am Ende eine Pinie gen Himmel und Jenseits streckt. Sogar bei dieser verregneten Mille Miglia zeigte sich am dritten Tag in der Toskana, von Rom kommend und vor dem Eintritt in die Regenzone über Modena, Sonne und blauer Himmel (diese Bilder dann morgen). Dort habe ich ein älteres Paar getroffen, das seinen Wagen mit einem Motorproblem kurz hinter Rom abstellen musste. Und für das nächste Jahr, das nächste Rennen schon wieder Schals kaufte, in der Erwartung, dass es auch 2014 regnen kann, an diesen angeblich so schönen Maientagen in Italien, wenn auf den Bergen noch der Schnee liegt und die Bäche über die Strassen laufen. Sie erwarten auch, dass sie wieder mit dabei sind und dann auch bis zum Ziel kommen. Eigentlich gibt es ja auch gar kein schlechtes Wetter, nur falsche Kleidung. So wie jene, die ich trug, zum Beispiel.

 

Und deshalb ist der schönste Moment der Mille Miglia das heisse Bad, denkt man, wenn man unterwegs friert, und dann hört man es wieder aus der Ferne, man greift zur Kamera und denkt nur an das Dröhnen und den Geruch von heissen Abgasen aus schlecht gedichteten Motoren, und überhaupt, denken sollen bitteschön andere, sonst würden unsere wissenschaftlich entwickelten Fortbewegungsmittel nicht so sein, wie sie sind, und Fussballmanager keine Telekomaktien kaufen, wie sie es tun. Ich denke nur, dass ich in Italien und am Auslöser bin.

(Wen es interessiert: Die Auslöser sind an einer Olympus Pen E-P2 und einer Panasonic DMC-G1, dazu drei alte, manuelle Objektive: Mit einem Super Danubia 28mm/f2.8 bei Blende 8 meistens am Tag, Porst Color Reflex 50mm/f1.4 mit Blende 4 am Abend und 2 in der Nacht (man merkt den Unterschied an den Farben), und die meisten Portraits der ersten Serie sind mit einem Auto Revuenon Zoom 35-70mm/f2.8-3.8 bei 60-70mm und Blende 4 gemacht – und das alles sind gebrauchte Objektive der 20-Euro-Klasse, mit denen man von den Leica- und Canonprofis herzlichst ausgelacht wird.)

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44 Lesermeinungen

  1. Titel eingeben
    Eine besondere Form des Reeanctments, das.
    Manche machen sowas als Rekogniszierungsübung in preußischen Offiziersuniformen von 1803 auf durchgehenden Kleppern und Schindmähren in sumpfigem Gelände.

    • Nun, da gibt es einen Unterschied: Die Mille Miglia kann quälend sein, aber es ist keine SM-Praxis der öffentlichen Demütigung.

  2. Jenseits jeglicher Diskussion
    Diskutieren Sie mit! …. Was gibt es bei so schönen Bildern und dem e-Geruch nach Benzin schon zu diskutieren?

    • Objektive, die Positzionierung von Pinien entlang der Strassen, italienische Strassen überhaupt, das verweichlichte Getue des Autors, und überhaupt, wieso Vollbad, wenn er lieber duscht, und wie ist das mit dem Fussballmanager? Ich sehe da genug Ansätze.

      (Danke)

    • Ausserdem würde mich natürlich interessieren, welche Art Bilder am meisten zusagen. Bei mir sind es Schwarzweiss 1 (der Flicken!), 2 und 5, Galerie 1 sind es Nummer 5, 9 und 14 und bei der letzten, da weiss ich nicht, ob man das mit dem Mädchen in der Bar versteht: So sieht es nämlich aus, wenn kein Porsche vorüberkracht.

    • ganz genau:
      der flicken ist wirklich unwiderstehlich.

    • Drei Dinge braucht der Cabriofahrer: Ibuprofen für die Schwellungen und das Zahnfleisch, Paracetamol für den Hals und Gaffatape für alles andere.

    • die sagen alle zu, wobei ich s/w bevorzuge
      nachdem ich die photos meinem, nicht deutschsprachigen publikum in unserem bistro gezeigt hatte, war die begeisterung enorm! und wir sind ein verwoehnteste publikum!
      man denke nur an “historic grand prix of Monaco” und “rmc”

    • Das freut mich, vielen Dank!

  3. Knusprig, edel und wohlschmeckend, Don!
    Ich bin kein Orthographie-Beckmesser, aber können Sie bitte das letzte Wort im Stirling-Moss-Zitat zu “line” korrigieren? Meine Teenie-G’schrappen, die Sie gern lesen, wälzen Wörterbücher und Online-Dictionaries, sogar lateinische, weil sie mir nicht glauben, dass es das Wörtchen “lineam” leider nicht gibt.

    • Danke, in meiner Übersicht sehe ich das Ende der Zeile nicht (man frage mich nicht, warum… sonst…) und dann bleibt leider manches stehen, was gelöscht werden sollte.

  4. Nur ein kleiner Diskussionsbeitrag
    Her geehrter Don! Es tut mir leid, von Kameras versteh ich überhaupt nichts. Ich mache nie Photos, sondern überlasse das anderen. Was die schönsten Photos betrifft, habe ich auch Schwierigkeiten. Ich finde die am besten, die meine Lieblingsautos zeigen, mit der Kunst der Photographie hat das wenig zu tun. Ob s/w oder bunt hängt vom Objekt ab, ein flaschengrünes Auto gefahren von einer Fahrerin mit roten Haaren wirkt halt nicht so in schwarz/weiss.

    • Titel eingeben
      Das war ja nur so eine generelle Anregung. Manche Leute interessieren sich halt dafür, zumal die Digiknipsen auch den Weg allen Digitalen gehen: Es kommt die Sehnsucht nach dem Analogen mit Drehrädern etc

  5. Stopped in time
    Schoen, dass so eine Nostalgiefahrt, wo wie in einem SF Film die Zeit 1927- 1957 angehalten wurde – denn kein Gefaehrt darf juenger oder aelter sein! – noch moeglich ist in einer Gegenwart, wo die Olivenoelkaennchen von den Restauranttischen der EU Laender verboten werden sollen. Dass diese Vehikel noch die Strassen post-Berlusconis Italien befahren duerfen – geniessen Sie es. Wie hiess es zum letzten Hoehepunkt des Kalten Krieges 1982 noch: “Visit Europe, as long as Europe still exists!” 2013 sind es keine sowjetischen Kurz- und Mittelstreckenraketen, die Europa bedrohen …

  6. hans
    Auf dem Nürburgring fahren sie gerade ein 24h-Rennen, aber gelacktes italisches Blech und anzuglotzende Lackaffen sind natürlich wichtiger.

    • Titel eingeben
      Oh, ein Wortspiel. Dass man so etwas in der Hauptschule noch lernt – vielleicht sehe ich die Welt doch zu negativ,

    • hans
      Hauptschüler Busch meinte dereinst:

      Mein Freund an einem Sonntagmorgen
      Tät sich ein hübsches Rößlein borgen.
      Mit frischem Hemd und frischem Mute,
      In blanken Stiefeln, blankem Hute,
      Die Haltung stramm und stramm die Hose,
      Am Busen eine junge Rose,
      So reitet er durch die Alleen,
      Wie ein Adonis anzusehn.

      Die Reiter machen viel Vergnügen,
      Wenn sie ihr stolzes Roß bestiegen.

      Nun kommt da unter sanftem Knarren
      Ein milchbeladner Eselskarren.
      Das Rößlein, welches sehr erschrocken,
      Fängt an zu trappeln und zu bocken,
      Und, hopp, das war ein Satz, ein weiter!
      Dort rennt das Roß, hier liegt der Reiter,
      Entfernt von seinem hohen Sitze,
      Platt auf dem Bauche in der Pfütze.

      Die Reiter machen viel Vergnügen,
      Besonders, wenn sie drunten liegen.

    • Mein Freund mad Manninger
      der wo Kurierfahrer sein tut
      sagt immer:

      ich würd so gern zu Fuß laufen dürfen
      aber das kann ich mir nicht leisten
      weil soviel Zeit tu ich nicht haben
      das können nur die Großkopferten
      die wo auf dem Gymnasium waren

  7. Was macht der Sunbeam ???!!
    Lieber Don, wie waere es mit einem dringlichst vermissten update ueber ihr britisches Gefaehrt?? Does the “Prince of Darkness” still (mis-)rule its fate?? We want to know! Sind Sie in Italien mit der Barchetta mit neuem Zahnriemen?

    • Der ist soweit fertig, aber noch nicht zugelassen. Ich hatte dafür aus persönlichen Gründen absolut keine Zeit und auch in den nächsten drei Monaten steht ein Grossprojekt an, dem ich nicht ausweichen kann.

  8. lebensgefährlich war es vor allem für die Zuschauer
    seit Beginn von diesem Irrsinn sind zahlreiche davon tot gefahren worden
    aber dazu natürlich kein Wort
    passt irgendwie nicht zu dem Edelmenschen-Getue

    • Äh – das war noch beim Rennen bis 1957. Damals waren die Strassen schlechter und es brauchte auch keiner drei Tage für die 1600 Kilometer, sondern weitaus weniger als einen Tag. Heute ist das eine “Gleichmässigkeitsfahrt” mit Polizeiabsicherung vorne.

      Generell: Wenn ich zum Eishockey gehe, muss ich damit rechnen, dass mich ein Puck trifft. Wenn ich radeln gehe, muss ich damit rechnen, dass ich runterfalle. Beim Autorennen kann natürlich auch ein Besucher zu Schaden kommen, klar. Aber bei der heutigen Mille Miglia fahren auch Käfer, Cremeschnittchen, Topolinos und Isettas mit, und auch die halten den Schnitt. Will sagen: Der Mille Miglia zuschauen ist nicht gefährlicher als in einem anderen Strassencafe zu sitzen.

  9. Tolle Zeitreise!
    …und ohne Rußpartikelfilter, Kat. und anderen Servo-Mist.
    Klarer Favorit bei den Bildern ist für mich in Serie 1 Bild 3. Und Olympus ebenso.
    Schwarzweiß ist allerdings ne Beleidigung für jeden Italiener.
    .
    Es gibt so einen “Wahnsinn” auch bei Zweirädern, auf der Isle of Man bei der Tourist Trophy. Wer glaubt, gut Mopped fahren zu können, wird dort einfach nur schockiert. Es ist, als gebe es kein Morgen. Da sind die Pinien ohne Leitplanken noch harmlos.

    Was die Kälte angeht: Bei den Fahrzeugen muß man doch noch richtig kurbeln. Was sollen die den derzeit beim Giro sagen?!

    • Das Licht am Abend war/ist hier nicht gerade perfekt, so dass die Farben gerade bei Fleisch ziemlich blaustichig werden, auch bei korrektem Weissabglich. Und bunte Italiener gibt es dann morgen noch jede Menge.

      Die Mille Miglia ist was anderes als die TT: Auch wenn es da immer wieder dumme raser gibt, die sich mit sowas brüsten – dieses jahr ein elender Baseballkappenonlineshopbesitzer in seinem Mini. letztes Jahr ein mitgenommener Schreiberling – ist die Stimmung doch meist eher freundlich denn aggressiv. Es geht ja nicht um die Geschwindigkeit. Schon gar nicht bei solchen temperaturen wie im Moment. Wie es in so einem ungeheizten Bgatti sein mag? Die meisten waren sehr winderlich bekleidet.

  10. Titel eingeben
    Wirklich schöne und ausdrucksvolle Aufnahmen von ihnen, Don. Und auch die 20-Euro-Klasse kann den Profis die Schau stehlen, wenn mit diesen Objektiven gekonnt gearbeitet wird.

    • Danke.

      Meine dumpfe Ahnung ist, dass diese alten Teile zu 100% Optik und Material waren, sprich, man hat halt mechanisch gebaut, as ging, und da das Geld hineingesteckt. Und damals waren diese Objektive ja auch nicht billig, ich habe hier ein Porst 35-105mm, das 1980 fast 600 Mark (!) gekostet hat, mit Blende 3,5 durchaufend.

      Heute muss in so ein Objktiv auch ein Motor, eine Blendensteuerung, die Kontakte, die Antriebe, und das alles muss auch noch miniaturisiert werden, dazu kommen höhere fertigungstoleranzen, weil alles extrem leicht laufen muss und klein sein muss und nichts wiegen darf – und dann kostet so ein Objektiv 600 Euro. Und was geht davon dann in die Mechanik und die eigentliche Optik? Das ist die spannende Frage.

    • Optik
      Manuell auf bewegte Ziele scharf stellen wird heute halt kaum mehr praktiziert. Es gibt die Automatik als Alternative, die vermeintlich weniger Übung und Konzentration erfordert.

      Was vom Preis in die Optik geht und was in den Rest ist schwierig und dürfte vor allem auch von den Stückzahlen abhängen. Bei den Entwicklungskosten überwiegt die Optik sicher bei weitem, aber bei den billigen Standard-Zoomobjektiven, die zu hunderttausenden produziert werden, spielt das kaum eine Rolle. 600 Euro ist aber schon deutlich darüber. Entscheidender ist aber vermutlich, in welchem Bereich der Hersteller auf Kosten der Qualität sparen kann und hier fallen Mechanik und Elektronik sicher mehr ins Gewicht.

      Bei den Preisen für die alten Optiken ist interessant, dass der Markt durchaus nach Qualität differenziert, aber eben gleichzeitig auch nach Renommee – ist vermutlich ein bisschen wie bei den Biedermeier-Portraits. ;-)

  11. Mille Miglia vs. Oily-Rag-Run
    Beispielhaft für die richtige Einstellung zu historischen Fahrzeugen ist der britische “Oily-Rag-Run”, veranstaltet vom Herausgeber des Magazins “The Automobile”. Es sind nur absolut originale Fahrzeuge zugelassen, das gilt auch für Lackierung und Innenausstattung. Dagegen ist die Mille Miglia ein ziemlich peinliches Sponsoren-Event, wo totrestaurierte sogenannte “Oldtimer” von teilrestaurierten Fahrern durch Italien getreten werden. Interessant ist eigentlich nur die Modenschau der “Neuköllner Kappen”, die allerdings in Berlin aus aerodynamischen Gründen mit dem Schirm im Nacken getragen werden. Beeindruckende Bilder von den “Oily-Rag-Runs” lassen sich übrigens leicht ergoogeln.

    • Oily...
      Habe die öligen alten Dinger gegugelt. Und was seh’ ich? Dons Fotos von hier oben.

  12. Hallo, specialmarke
    Herr Paul Achleitner,, Aufsichtsratsvorsitzender der Deutschen Bank, hat Ihnen ihren
    Vorschlag zur Lösung der Griechenlandkrise geklaut und bezieht dafür Prügel in den
    Leserkommentaren der FAZ. :)))
    .
    Zurecht.
    Garniert mit “etwas Azubi-Wissen, 1. Semester VWL…”

  13. Deutsche Aufsichtsratsvorsitzende
    Und Topmanager können einfach keine Geschichten erzählen.

  14. Gast
    Schön schreiben können Sie, nur leider nicht richtig. Ich könnte noch fragen, ob Sie vielleicht aus der Schweiz stammen, denn dort gibt es kein ß. Aber im Grunde ist das irrelevant, denn die Frankfurter Allgemeine stammt aus Deutschland, somit gilt die Deutsche Rechtschreibung. Und in dieser gibt es bei Wörtern, die vor dem scharfen s einen langen Vokal haben, nach wie vor das ß. Die Wörter heiss, reissen, Strassengraben, draussen und Schwarzweissbilder werden also mit ß geschrieben und nicht mit Doppel-s. Privat können Sie gern schreiben, wie sie wollen, aber wenn Sie mit Ihren Texten an die Öffentlichkeit treten, sollten Sie nicht an der Verbreitung von Fehlern mitwirken.

    • ß
      Das ist er Don. Der darf dassss. Er hört schon seit Jahren nicht auf Rechtschreibratschläge

  15. Fotos
    Meiner Meinung nach brauchen diese eh schon Stilikonen auf vier Rädern – zumindest bei dieser Aktion – keine weitere Stilisierung oder gar Nostalgisierung in Schwarz-Weiss. Hier gehts doch um die direkte sinnliche Erfahrung – das Echte. Und das will ich gerne dann auch auf den Fotos erahnen. Von daher: Schön, dass sich auf vielen Fotos was bewegt. Und natürlich macht das “stillstehende” Cafe da mittendrin Sinn. Zumindest wenn man Kontraste schätzt. Schöner Artikel.

  16. Titel eingeben
    Unser idealer Sieg war womöglich der brutalst nötig herausgefahrene Kolbenfresser 10 Meter vor der Ziellinie – die wir, Bike plus Fahrer – sodann gemeinsam in hohem Bogen über- u. die schwarz-weiß karierte Flagge unterquerten – selbstverständlich vollkommen einverstanden und zufrieden. Und außerdem sind Ziellinien meistens auch noch ein kurzes Stück geradeaus, da können beide sodann longitudinal und einträchtig getrennt nebeneinander und in aller Ruhe “austrudeln” – und Huldigungen und Jubel und Hochrufe von allseits etngegennehmen. Den schweigenden Zuspruch des Asphalts aber auch: Meine Rauheit vor allem macht Euch langsamer! Und die Kränze kommen etwas später. So wie meist.

  17. Titel eingeben
    So viel von der bekannten Kurzgeschichte “Hero’s amongst Nurses” – denn im Hospital und unter lauter jungen, hübschen Schwestern mit geschickten Händen und kluger Einfühlung nimmt man die Kränze immer am liebsten entgegen. Am Morgen nach dem die Narkose abgeklungen, aber die Betäubung noch nicht. Schmücken auch das Bett so schön.
    .
    And spectators like photographers are a pest most all of the time. Darum auch fahren ja bei den 1000 Meilen die meisten immer selbst. Und Herr Don ist entschuldigt.
    .
    Wobei flugmanövrieren im dreidimensionalen Raum für Vermögende schon lange nicht mehr vollkommen neu. http://de.wikipedia.org/wiki/Max_Immelmann “Als erster Jagdflieger nutzte er die Möglichkeiten, im dreidimensionalen Raum zu manövrieren, um Höhe und Geschwindigkeit gegeneinander auszutauschen.” http://www.youtube.com/watch?v=2RSQ5yJ9L_c

  18. och
    in den nächsten drei Monaten steht ein Grossprojekt an, dem ich nicht ausweichen kann
    .
    So schlimm? Lassen Sie das doch besser und chillen ein wenig.

    • Das geht nur jetzt und ich kann die Bude ja auch nur schlecht einfallen lassen. Bei den Quadratmeterpreisen in der Altstadt wäre es nach meinem normalen Dasein der grösste Verlust, den ich meiner Familie je zugefügt hätte.

  19. Mille Miglia, mille meraviglia
    - schöne Bilder!

  20. Sehr schöne Bilder
    Sehr schöne Bilder (mms5, mmm23g und mmm31g mag ich am liebsten)!
    .
    Brauchts für die alten Objektive eigentlich jeweils einen Adapter oder gibt es da einen Königsweg ?

    • Ich habe zwei Pentax-K-Adapter (aus Faulheit) und ansonsten halt Pentax-K-Objektive, und dann kann ich wechseln, wie man das halt so macht. Man sollte sich halt für ein System entscheiden.

  21. Oh, ich wußte gar nicht,
    Text eingeben

  22. Oh, ich wußte gar nicht,
    dass die selbst geschossen wurden. CHAPEAU!!! S e h r schöne Bilder.
    Hier nur Kuhglocken, Bachplätschern u. schneebedeckte Berge.
    Auch sehr schön, aber not quite as elegant, of course.

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