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Stützen der Gesellschaft

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Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Wie viele arm und wenige reich bleiben

| 97 Lesermeinungen

Der Deutschen liebste Kinder sind Autos, Urlaub und Selbstmitleid, und seitdem andere Europäer reicher erscheinen, fehlt es nicht an Wehklagen, wie man das ändern könnte. Ganz einfach: Man müsste das Vermögen anderen wegnehmen.

Get rich or survive trying

Noch immer schwappen Nachwirkungen der Untersuchung zum Vermögen der Europäer durch die Netzdebatten, noch immer werden ergänzende Studien vorgestellt, und es macht doch den Eindruck, als seien tatsächlich die deutschen Haushalte im Schnitt weitaus weniger mit Vermögen gesegnet, als die Haushalte in Krisenländern. Die politischen Folgen wie der Hass auf andere sind weitreichend, es wird damit für die sog „Alternative für Deutschland“ geworben und wenig danach gefragt, inwieweit das eigentlich mit der Vermögensverteilung im eigenen Land erklärbar ist. Etwa mit extremen Konzentrationsprozessen, und verarmten Schichten.

Dabei ist diese Frage gar nicht so unwichtig, denn insgesamt, da ist man sich einig, haben „die Deutschen“ ein enormes Vermögen. Das wird – unabhängig von dieser viel debattierten EU-Studie – bislang auf ungefähr 5000 Milliarden geschätzt, und pro Haushalt, wenn man das Gebrauchsvermögen – Autos, Tafelsilber, Barockspiegel, Seidenteppiche etc. – herausrechnet, bleiben immer noch angenehme 234.900 Euro übrig. Das ist gar nicht so schlecht. Schlecht ist es erst, wenn man einen Sohn oder eine Tochter aus besserem Hause von der absoluten Unterkante der Oberschicht nimmt, ihr Vermögen zusammenrechnet, das sie als Alleinstehende besitzen, und zumindest das ganz schnell in den Bereich von einer halben Million vorstösst. Und das heisst, brutal gesagt: Auf jeden dieser Fälle, die das täglich Brot dieses Blogs sind, kommen zwei Haushalte mit mehr als 2 Personen, die nur 117.000 Euro besitzen.

Und für jeden Submultimillionär mit 2 Millionen – was heute in den Zeiten von Monti wirklich nicht mehr viel ist – gibt es 8 Haushalte, die gar nichts haben. Man kann das Spiel im nationalen Rahmen beliebig oft spielen, am Ende bleibt halt die Erkenntnis, dass es wie im durchschnittlich 30 Zentimeter tiefen Fluss ist, in dem der Statistiker ertrinkt: Durchschnitt ist nichts. Verteilung ist alles. Und da ist Deutschland innerhalb der EU nun mal ein krasses Beispiel für eine Entwicklung, gegen die ich mich hier gefahrlos aussprechen darf: Ich erlebe das nun schon seit Jahrzehnten. Und die anderen bekommen zur Wahl Wohltaten versprochen, die sie danach mit Mehrwertsteuererhöhungen und Autobahnmaut gegenfinanzieren müssen. Die Betroffenen wählen immer irgendwie jene, die das tun, was den Reichen nützt.

(Dass man Mietpreisbremsen mit Löchern ausstatten wird, so gross, dass drei Makler-S-Klassen nebeneinander durchpassen – darauf wette ich übrigens gerne) Wo waren wir… auch so, ja, die Verteilung. Ich glaube, wir müssen die Realitäten betrachten. Es gibt also dieses Vermögen in Deutschland, das nach Geldwert stark und nach Sachwert weniger stark ansteigt, und eben die entsprechende Verteilung auf Reich und nicht auf Arm. In Zeiten der Eurokrise können wir sog. Exportüberschüsse einfach mal vernachlässigen, die in die Rettung ausländischer Banken und Nationen und damit der eigenen Forderungen fliessen. Ich darf hier auch sagen, ich wohne nunmehr seit 6 Jahren am Tegernsee, und der ist auch nicht grösser geworden, es ist also einfach nicht mehr da. Sagen wir der Einfachheit halber also, das bleibt alles so, wie es ist, mit etwas Produktion und Wertschöpfung.

Und nun kommt also jemand auf die Idee, dass er „reicher“ werden will. Also nicht mehr Geld aus den schönen Druckereien bekommt, wie alle anderen auch, sondern insgesamt mehr als der Durchschnitt: Darunter versteht man ja allgemein „reicher werden“. Das geht angesichts des existierenden Vermögens nun mal nur, wenn man entweder in der Lage ist, sich Besitz zu verschaffen, den andere haben, oder eben den Staat darum zu bitten, das für einen zu tun. Kleines Beispiel: Wenn ich die Kosten für einen steueroptimierenden Steuerberater von der Steuer absetzen kann, dann finanziert der Staat teilweise das Drücken meiner Steuerlast – im Bereich des Anlagebetrugs würde man das einen Kickback nennen. Wenn der Staat es aber gemeinerweise nicht einsieht, überdurchschnittliche Bereicherung zu fördern, ist man im besten Fall allein. Oder im schlimmsten Fall bei einem Anlageberater, der die Welt in anwaltsbewehrte Kunden und nichts verstehende Lehmanomas aufteilt.

Der Durchschnitt der Deutschen gehört zur zweiten Kategorie, alles was darunter ist und vieles, sehr vieles, was darüber liegt, denn selbst mit einem verfügbaren Vermögen eines Papiereinzelmillionbesitzers ist man allenfalls Kleinaktionär oder zeichnet Fonds wie jene, die das Hotel Heiligendamm aufbauten, das jetzt gerade zum Spottpreis versteigert wurde. Aber während man in diesem Markt noch ein Eindruck haben kann, mit einer gewissen Grandezza unterzugehen, sind all die Geldvermögen des Durchschnitts schlicht zu klein, um darüber nennenswerte Gewinne zu erzielen. Eine Gruppe von Anlegern, für die man Zertifikate erschaffen hat, die den Banken famose Gewinne bringen, wenn es gut geht, und wenn nicht, trifft es eben die Zertifikatebesitzer oder beim Bailout den Staat, der genauso formschön wie beim Steueroptimieren hilft. Es gibt eine ziemlich lange Liste von Anlageformen, die ähnlich wie Zertifikate funktioniert haben, was jetzt angesichts der DAX-Rekorde etwas in Vergessenheit gerät: Die T-Aktie, Infineon, Schifffahrtsfonds, geschlossene Immobilienfonds, Filmfonds, denen auch noch die Steuervorteile gestrichen wurden – man sehe mir das bitte nach, ich empfinde überhaupt kein Mitleid angesichts des Umstandes, dass sich solche Anlagen bewerbende Autoren gerade hartes Brot der Krise essen.

Insofern sind die Leute der Massen, die ihre 20000 Euro mit Rücksicht auf unvorhergesehene Ausgaben auf dem Konto lassen und dafür zähneknirschend die Geldentwertung in Kauf nehmen, nicht etwa dumm oder falsch beraten: Es gibt für ihre Lebensumstände wenig sinnvolle Alternativen. Wollte man daran etwas ändern, müsste man in Deutschland die Gesetze im Bereich des Anlagebetrugs drastisch erweitern und verschärfen, man bräuchte eine wirksame Finanzmarktaufsicht, man müsste den Sumpf des grauen Kapitalmarkts austrocknen und viele Dinge tun, die noch schwieriger sind, als die Mietpreisentwicklung in München zu stoppen: Aber selbst dann bliebe die Frage, wie dadurch umverteilt werden soll.

Und daran glaube ich einfach nicht. Bei uns am See knn das keiner wollen. Es müsste irgendein marktwirtschaftliches Instrument geben, das das Vermögen dort holt, wo es in Deutschland in grossen Mengen ist – also bei den Vermögenden des Landes – und dorthin bringt, wo es über all die Jahre abgezogen wurde. Das Instrument müsste in der Lage sein, die staatlich erlaubte Umverteilung umzudrehen, und es sollte sich dabei nicht um Kidnapping oder räuberische Erpressung handeln. Es müsste irgendetwas sein, dem die Menschen ausserdem nach all den Reinfällen wieder glauben. Dass der DAX heute steigt und morgen beim Fall angeblich wieder Milliardenwerte vernichtet werden, haben sie vermutlich inzwischen so weit verstanden, dass sie, soweit möglich, lieber Stein und Ziegel kaufen. Das macht sie vielleicht noch nicht reich an dem Papier, das gedruckt wird, aber es gibt ihnen ein Gefühl von Sicherheit, und sie müssen sich nicht dauernd Sorgen machen, welchen falschen Versprechungen sie diesmal aufgesessen sind.

Jeder kann arm bleiben.
Jeder kann ärmer werden.
Aber nicht jeder kann reich werden.

Klingt fies, hat aber den Vorteil, dass ich auch weiterhin niemanden als Nachbarn begrüssen muss, der an das glaubt, was er in Finanzdingen schreibt, und seine dürftigen Mittel entsprechend anlegt.

HINWEIS:

Hier geplagt von anhaltenden Unzulänglichkeiten darf ich Sie auch im Kommentarblog begrüssen und viel Spass beim Debattieren wünschen.

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97 Lesermeinungen

  1. Ja, kein Zweifel, genau so ist es !
    Der Kernsatz steht gleich ziemlich am Anfang:

    “Die Betroffenen wählen immer irgendwie jene, die das tun, was den Reichen nützt.”

    Und genau deswegen gibt es auch keinen Grund darin irgend ein Problem zu sehen. Natürlich lügen und manipulieren die Medien die Massen aufs Dreckigste, aber… in der real existierenden Welt sind Ausreden völlig uninteressant. Man machte es, oder man macht es halt nicht. Punkt.

    • Titel eingeben
      Ein kleines Beispiel: Jetzt werden wieder die Investoren gefördert, die Geld in Startups stecken, Den Unsinn hat schon RotGrün gemacht, jetzt kommt er wieder. Wo ist da der Unterschied?

    • Der Kernsatz müßte heißen:
      “Den Reichen ist es bisher noch immer gelungen, diejenigen zu korrumpieren, die gewählt worden sind.”

    • Oh, ich denke, das stellt man sich schwerer vor, als es ist.

    • Könnte es denn überhaupt anders werden?

    • Investoren
      und gute Ideen zusammen zu bringen sollte doch begrüsst werden. Wir, der Staat(!) sollte(n) daran ein Interesse haben. Es geht je schliesslich stets um neue Arbeitsplätze.
      Gelder in die richtigen Bahnen zu lenken ist natürlich nicht einfach. Heiligendamm als auch Las Vegas waren beide unsinnig, das Unsinnigere, Las Vegas, hat sich aber durchgesetzt.

    • Noch eines.....
      Wesentlich für das funktionieren dieses Systems sind die Medien mit ihrer permanenten, tagtäglichen Verdummung der Menschen.
      Selbstverstädnlich setzt erfolgreiche Verdummung und Dumm-Haltung eben auch einen ganz bestimmten Menschenschkag bereits voraus.

      Die Zukunft Europas sieht nicht gut aus….

      http://www.nytimes.com/2013/06/02/opinion/sunday/douthat-prisoners-of-the-euro.html?_r=1&

  2. Werte
    Estimado Don Alphonso

    Reicher werden um den Nachbarn auszustechen treibt ja irgendwie die Wirtschaft an und eine gewisse Verteilung finded statt. Manch einer findet Wege Gesetze und Regeln zu umgehen. In einer Demokratie hat man die Möglichkeit etwas daran zu ändern. Sich Gestzesbrechern zu wiedersetzen aber birgt Gefahren, wenn dies auf einer Chefetage passiert verlieren Sie Ihren Job, auch wenn Sie der Beste sind und nach Ihrem Rausschmiss die Gewinne deutlich nach unten gehen. Mann kann das mehrmals wiederholen weil man glaubt einfach Pech gehabt zu haben. Es ist also geboten aufzuhäufen so gut es geht und sich doch irgendwie treu bleiben.

    Es bedarf jedoch viel Kraft, Kraft die man immer wieder versucht zu erneuern. Man liesst dann dies und das und auch die FAZ. Ein Blogbesuch ist auch ganz schön unter zivilisierten Leuten.
    “Diskutieren Sie mit!” Ein “Gastauftritt” ist sogar erwünscht. Die Tür erscheint offen, kein Rausschmeisser der darauf achtet das man den Laden nicht als Kritiker betritt?

    Sich materiell zu verbessern zu wollen ist legitim und wünschenswert da es den Wirtschaftskreislauf fördert. Die meisten Menschen wünschen sich das es irgendwie gerecht zu geht. Viele bemühen sich dass dies auch geschieht. Journalisten tragen sehr viel dazu bei, einschliesslich die FAZ selbstverständlich. Ich weiss, da ich sie seit vielen Jahrzehnten lese.
    Werte werden hier hochgehalten. Man investiert in diese Werte indem man dieses Produkt kauft und weiterempfehlt. Ein gewisser Wohlfühlfaktor etabliert sich den man nicht gerne wiederher gibt. Dazu gehört dann auch Verantwortung zu übernehmen wen etwas schief geht. Man sucht sich dann den Schuldigen und “knallt ihm Eine”, na ja, im übertragenen Sinne. Der sagt auch ganz net mea culpa, und macht dann aber weiter wie zuvor. Es handelt sich um Ihren Blog Nachbarn der hier die Werte hochhält und gleichzeitig vernichtet. Nennen wir ihn Don Hänschen. Obwohl ein Don an einer britischen Universität er wohl nicht ist, er ist lediglich Professor an einer amerikanischen. Man könnte auch sagen das er “gumption” hat. Was Sie zu seinem Namen führt. Genug der Wortklauberei.

    Ich wünsche Ihnen viele Kommentare, Don Hänschen wiederum wünscht sich keine, er verbietet sie. Sie sagen: Diskutieren Sie mit! Er sagt: Es kann nicht mehr kommentiert werden. Das “mehr” ist eine Lüge! Es konnte noch nie kommentiert werden.

    In Finanzdingen, Don Alphonso, sind wir abhängig von guten Kontroleuren und Auditoren der entsprechenden bekannten Firmen die ich wiederum von innen kenne. Damit der Kreislauf des Geldes wirklich funktioniert bedarf es mutigerer Menschen die die Wahrheit ans Licht des Tages bringen. Fördern Sie also Whistleblower, wenn immer Sie können!

    • Titel eingeben
      Meines Erachtens kann man sich die Bloggerei ohne Kommentare sparen, das ist dann halt eine Kolumne, und die ist, wie sie ist. Ich persönlich würde es mir dreimal überlegem, mich als “Intellektuellen” zu bezeichnen und dann bemühtphilosophisch über Volksbelustigung wie Fussball und anderen Dreck der Unterhalungsbranche zu schreiben, aber mei. Ich habe ja auch meine Defizite, nur darf man mich dafür hier natürlich auch ansprechen.

    • Bloggerei
      Vielen Dank für die Salbe…. auf die Seele.

      Ihr Kommentar zeigt, dass Sie sich wirklich schlau gemacht haben und Ihre ehrliche Meinung wiedergeben ohne sich krumm gemacht zu haben.

      Schaun wir mal ob Don Hänschen den Mut aufbringt von seiner selbstgebastelten Siegessäule herunter zu schweben um sich der Sache zu stellen.

      Der Ring ist frei für den FAZ Bloggerwettstreit des Jahres. Ich höre gerade das Don Hänschen den Fallschirm moniert. Nichts als Starallüren! Gibt dem Mann doch endlch einen Schubs, werte Redaktion.

    • Ich bin halt der Meinung, dass sich in so einem Format jeder gern selbstentblössen kann, wie er will. Sei es nun durch krude Themen oder abseitige Meinungen (die ich auch habe), sei es nun durch einen dummdreisten Manen wie “Don Alphonso” oder die selbstaufgestellte Behauptung, da schreibe eine, oho, “Philosophin”. Meines Erachtens braucht gerade die Freiheit des Bloggens jede Menge innere Kontrolle, und wer das einfach nur als Ausfluss seines Egos versteht, steht dann halt auch entsprechend in der Öffentlichkeit. Ich hatte den Vorteil, 10 Jahre Übung und Erfahrung mitzubringen.

      Im Prinzip muss man es halt schaffen, den selbst formulierten Ansprüchen gerecht zu werden, und ich will gar nicht mehr als mitunter böse und manchmal dreist plaudern, und darin die Inhalte verstecken. Andere wollen etwas anderes. Und der Leser kann entscheiden.

    • (Und ich glaube auch, dass das ständige Reiben an den Kommentatoren einem auch hilft, da einen guten Weg zu finden. Wenn man, und das ist überall so in diesem Geschäft, die Kommentare schliesst und auch sonst im Leben wenig direkten Widerspruch erntet, wenn man 60 Kumpels har, die einen vertwittern und empfehlen, weil sie einem helfen wollen, oder einen Zaubewrer, der wiess, wie man Cookies austrickst und in einer Stunde einen Beitrag 50 mal empfiehlt, Blogparaden veranstaltet, Linkkartelle bildet, und was es in diesem Bereich auch sonst noch so alles gibt, dann kann man auch gröbere Defizite überdecken. Aber das macht alles noch kein Leserinteresse. Im Prinzip stellt so ein Blog erst mal eine gewisse Gleichheit her, da kann ein Nichts aus dem Netz einem unverständlchen XY-Pristräger einfach den Rang ablaufen, und das mag ich.)

    • Lehrreich
      Vielen Dank für Ihre umfangreiche Erläuterung. Es macht einen bewusst dass es greenhorns auf allen Altersebenen zu finden sind. Selbsterkenntnis ist auch eine Art seinen hybris in Schach zu halten. Ganz abgesehen davon, was wollte ich gerade sagen? Ach ja, da schwingt ja auch eine gewisse Hoffnung mit die Demenz zu verzögern durch diese “Geistesübungen”. Wenn Vater Jahn davon gewusst hätte, wer weiss was uns alles erspart worden wäre.

  3. Meister , geh uns voran !!
    Senk deinen Mietern die Miete !
    Verhöker die Barchetta und lauf zu Fuß !
    Stell alle Silberkännchen bei Ebaj ein !
    Verteil diese Erlöse an die Minderbemittelten !
    Hör auf,die gehässigen Kommentare der Armen zu löschen !

    • Titel eingeben
      Welche Armen?

      Wenn die Minderbemittelten dann so freundlich wären, sich eines ethisch akzeptablen Verhaltens zu bemühen, könnte (und kann man) auch darüber reden, was jemand wie ich zu tun hat, aber solange Leute Geld für PayTV, Junk Food und Zigaretten ausgeben, habe ich Vorbehalte,

    • Titel eingeben
      Welche Ethik ?

      Die Armen bezahlen für ihr TV,den Reichen werden ihre Opern- und Theaterbesuche hoch subventioniert.
      Wenn die Politiker so freundlich wären, sich eines ethisch akzeptablen Verhaltens zu bemühen, könnte (und kann man) was ändern. z.B. Sportwagen,Yachten und Flugreisen genauso hoch besteuern wie Zigaretten. Oder ist dieser sinnlose Luxus was Ethisches ?

    • Die Subventionierung von Kultur ist eher dazu da, den Zugang allen zu erlauben, und es gehen ja nicht nur Reiche in die Oper.

    • Alle Trabbies, oder was?
      Luxusgüter erweitern den Wirtschaftskreislauf, Gut qualifizierte Menschen stellen diese Güter her. Gut qualifizierte Menschen bilden das Rückrat einer Gesellschaft. Ist das nicht ethisch genug für Sie?

      Übrigens, Schmarozer gibt es auf allen sozialen Ebenen.

      Und noch etwas, Flugreisen sind allemal gesunder für Ihre Lunge.

    • Opernbesuche
      Treffen Sie eigentlich häufig Harzer in der Oper?
      Oder kann es sein, daß Harzer eher zu V-Männern mutieren um sich ihren schalen Aufenthalt ein wenig zu versüßen?

    • Nein, aber ich treffe sehe viele Studenten und andere, die es sich sonst nicht leisten könnten, und auch in den Museen sind nicht nur Killionäre, höre ich.

    • Umgekehrt könnte ich mich hier genauso beschweren, dass asoziale Gewalt- und Besäufnisfeste, Fussball genannt auch öffentich als “Sport” mit Polizei, Stadien, Förderungen und Geld aus einer Zwangsabgabe gesponsort werden, obwohl die sog. Vereine längst profitable Nutzniesser dieser Form von gesellschaftlichem Raubbau sind. Oder haben sie schon mal erlebt, dass eine Horde besoffener Musikstudenten mit dem Ruf “Invernizzi” die Autos von Netrebkofreunden demoliert hat?

    • Nullen
      Wieviele Nullen hat ein Killionär? Oder handelt es sich lediglich um eine Null mit Nullahnung?
      Wenn ja sollten wir ihn wie einen VIP (very important person) behandeln.

    • Ich sollte nicht liegend tippen…

    • Der Frühschoppen
      muss ja schön anstrengend gewesen sein!

    • Wo Sie Recht haben,haben Sie Recht
      Sie haben sich ja auch schon oft hier darüber beschwert.
      Leider scheinen Sie nur 2 Schubladen zu kennen,wo alles drin Platz haben muss.
      Die eine: Arm – ungebildet – Fußball – Saufen -Gewalt – Junk Food etc.
      die andere: Reich – gebildet – Oper – Gemälde – Trüffelrisotto etc.
      Das ist bedauerlich,aber wohl die Folge Ihrer Erlebnisse und Erfahrungen.
      Ich habe in einem Cafe schon mal eine Horde nüchterner BWL-Studenten erlebt,wie sie darüber räsonniert haben,ob es mehr Profit bringt,die Weizenernte oder die Sojaernte irgendeines Landes komplett auf zu kaufen und damit zu spekulieren.Dass dadurch in jedem Fall tausende Menschen elendig verrecken war ihnen scheinbar völlig egal.Dagegen ist dann Autos demolieren eher eine kleine Nummer für Anfänger im Destruktiven.
      Übrigens,der ärmste Mensch,den ich kenne, hat einen Ferrari und Millionen überall angelegt und eine große Villa in bester Lage.
      Da hockt er dann den ganzen Tag drin und guckt Fernseh.
      Wie gesagt, er ist echt eine arme Sau

    • Ich wohne in der Innenstadt auf dem Weg zu einer Disco und gestern Nacht haben sich viele Freunde des FC Bayern jede erdenkliche Mühe gegeben, all diese Vorurteile zu bestätigen. Die Reste konnte ich heute morgen entsorgen.

    • Titel eingeben
      das war voreilig
      heute abend kommt die Donau durch die Innenstadt und hätte alles mitgenommen..

    • Ethisches Verhalten
      Na ja, solche “Minderbemittelten“, die sich bemühen, “ ein ethisch akzeptables Verhalten“ zu zeigen, gibt es unter den 50% der Deutschen, die 1% des Volksvermögens besitzen, zu Hauf:
      Ich bin einer von ihnen. Ich habe kein Pay-TV, besitze kein Auto, esse kein Junk Food, trinke keinen Alkohol, rauche nicht, fliege extrem selten, etc. etc.
      Was genau kann ich denn mit Ihnen besprechen, der Sie „jemand wie ich“ sind, der dann weiß „was zu tun ist“?
      Nochmal zur Erinnerung (Quelle: Statistisches Bundesamt):
      10% des Deutschen besitzen 60% des Volksvermögens
      40% der Deutschen besitzen 39% des Volksvermögens
      50% der Deutschen besitzen 1% des Volksvermögens
      Reicht das nicht als Argument vollkommen aus, um etwas „zu tun“?

    • Titel eingeben
      Ja, für den habe ich was. Wenn er sich traut. Mit einigen Verbündeten werde ich ihn so lange (liebevollst) fragen “wer bist du?”, bis er sich traut sein TV auszustellen und mit uns wandern zu gehen, währenddessen (auch) darüber nachzudenken, wie er mit ein Paar Kröten jungen und begeisterten Gründern auf das Seil helfen kann. Oder wie er sich erinnert, wovon er als kleiner Bub geträumt hat. Dann zeigen wir ihm, wer heute als junger Mensch ähnliches träumt. Und es gibt so viele wunderschöne Möglichkeiten, seinem Leben Sinn zu geben und sich der Kraft seiner Kröten zu erfreuen! Komm einfach rüber, Du Einsamer! Vorher noch eine Frage: Wer willst Du gewesen sein? (Diskrete Kommunikation ist möglich).

    • Die Moldau
      ist auch schon wieder da. Beim letzen Besuch hat sie darauf bestanden unseren Keller zu übernehmen. (Prag, Kleine Seite)

  4. hans
    Ist das gehäufte Gesabbel von einem Mundwinkel-nach-unten-Verzieher vor Sparkassen und Landesleihbanken sowie Anwaltsfirmen gegen Bares noch kickback wie beim Anlagebetrug oder schon das Anfüttern eines potentiell Drogensüchtigen?

    • Titel eingeben
      Es ist vor allem kurzsichtig und langfristig teuer, und im Übrigen ist so eine Werbung eine deutsche Spezialität, in Italieh sieht das ganz anders – und bescheidener und korrekt – aus.

  5. Kein Zweifel, viel Nebel und ein Fünkchen Wahrheit
    Wie so viel Statistik sind auch diese Zahlen mit Vorsicht zu genießen, Don. So ist z. B. allein der Rechtsanspruch auf Hartz 4 schätzungsweise 360 000.- € wert. Soviel Vermögen brauche ich, um die durchschnittliche Rendite von Jährlich 7200 bei 2% Zinsen zu erzielen. Ihre postkommunistischen Vorschläge sind zwar romantisch, leiden allerdings am Mangel der Undurchführbarkeit. So wie dem ganzen Sozialismus dieser Mangel innewohnt. Gleichwohl wird er gerade mal wieder modern. Es verhält sich mit dem Sozialismus wie mit Rauschgift und Alkohol. Man hat ein gutes Gefühl, das mit der Realität nichts zu tun hat.

    • Werter Herr Keul
      Sie meinen Ihre Schlichtrechnung bilde eine ökonomische Realität ab?
      .
      Auch hunderttausend solcher ‘Rechnungen’ neben einander gereiht, ergeben keine Realität,
      .
      Außer, dass man es eben getan hat.
      .

      .

    • Leverage: hartzer seeking alpha
      Dank EZB Leitzins 0,5% sind’s sogar zZt demnach 1,44 Mio €. Nicht wenige der Bezügler würden sich gegen diesen Betrag um den Verlust ihrer dt. Staatbürgerschaft abfinden lassen. Wolle mer se rauslasse? Oder was könnte der Grund sein, weshalb etw Grundsicherungsrenten nur inländisch verzehrt werden sollen: ua der DiscounterHerren Schwarz und Albrechts Umsatzrendite fleischt? Nicht dass am Ende ‘postkommunistische’ (anarchische?..) Dynamik kapitalistischer Statik überlegen sein könnte…

    • Na wär dochn Ding
      Na das wär doch´n Ding.
      Man könnte wählen entweder lebenslanger Anspruch oder einmalige Auszahlung.
      Klar würden viele das auch in kurzer Zeit durchbringen und unter der Brücke landen, aber da gibts dann auch viele die was draus machen würden und der Vorteil man müsste keinen von den wenigen kennen die kreativ mit ihremGeld umgehen und Spass an der Beobachtung der Förderung haben.

    • Die Geister,
      Text eingeben

    • Die kapitalistischen Geister,
      Die man rief, wird man nun nicht mehr los.

    • No Doubt
      “Ich glaube keiner Statistik, die ich nicht selber gefälscht habe.” Das Hochrechnen von Rechtsansprüchen führt zum gleichen unrealistischen Ergebnis wie die Pseudowissenschaft namens Wahrscheinlichkeitsrechnung. Beides Hokuspokus. Das ist weder Postkommunismus noch Realitätsferne.

  6. Der Ferrari-Restaurator hat gewhistlet...
    …und darf seither die Forensik in Bayreuth von innen betrachten.
    Als Filmempfehlung:
    http://www.swr.de/report/mollath-und-das-schwarzgeld/-/id=233454/nid=233454/did=11274574/1oe4m41/index.html

    Für die Ängstlichen: so sollte man es nicht machen.
    Für die Geldverstecksuchenden: man muß in andere Richtungen denken.
    Für die Skrupellosen: Hähä.
    Den Aufrechten: gewidmet!
    Von Juristen erklärt:
    http://gabrielewolff.wordpress.com/2013/05/26/der-fall-mollath-eine-hangepartie/

    • der Fall Mollath
      wird in der ARD am Montag den dritten Juni um 2245 durchleuchtet.

      Genauer gesagt ist es ein Fall “dritte Welt Staat Bayern”.

      Don Hänschen, der nonblogger der FAZ ist natürlich aus Würzburg, dort wo auch die Demokratieuhren andersliefen als man einen Nazikriminellen zum Polizeichef anvanzierte. Seine Leistung wurde vom Staat Bayern besonders gewürdigt.

      Don Hänschen G. wurde übrigens Amerikaner. Man kann also sehen das er auch einiges richtig gemacht hat.

  7. Es ist doch alles in Ordnung
    Umverteilung, etwa unverschämterweise von oben nach unten, wird es wohl so schnell nicht geben hierzulande, ausser vielleicht ein paar Häppchen jetzt zu den Wahlen – aber sicher ist das ja noch nicht. Tatsächlich bräuchten wir eine Menge vom Geiste Sankt Martins, Sie wissen schon, jener, der mit einem Bettler seinen Mantel teilte. Aber der Mainstream sieht anders aus, insbesondere. seit Maggi Thatcher, Milton Friedman mit seinen Chicago-Boys, und schliesslich seit der Ex-Kanzler als Trojanisches Pferd eines knallharten Neoliberalismus den Zeitgeist geprägt haben. Das grundlegende Problem ist doch: Die Volksmasse akzeptiert es, spielt mit, zockt mit………und erfreut sich einer Mutti als Kanzlerin. Es ist also alles in Ordnung.

    • Der Geist des Martin's
      ist doch überholt. Der ganze Staat ist ein Verteilersystem. Ihn standing zu überprüfen und Verbesserungen durchzusetzen ist unser Aller Aufgabe. Wir müssen aufhören Gefolgsleute zu sein, eine Art Muttisyndrom wenn Sie so wollen. Der Mensch ist leider immer noch ein Gruppentier, er folgt doch eher gerne, besonders Jene mit Hybris wie Maggie Thatcher.

    • Titel eingeben
      Wie oben, beim vereinsamten, TV schauenden Ferrari Sammler schon erwähnt. Es gibt die kleine feine Gruppe der Verbündeten, die mit ihren Kröten aktiv und frei handelt. Ohne groß Aufhebens davon zu machen und so für Anschubfinanzierungen diverser Art sorgen. Nicht nur in der Gründerszene, sondern überall auf der Welt. Diese verlorenen Zuschüsse ermöglichen den Gebenden die freie Auswahl und große Freude beim Zuschauen, was man mit ihrem Geld auf die Beine stellt oder dies zumindest ernsthaft versucht. Gerne stelle ich in diesem Zusammenhang noch einmal die möglicherweise für ein Mitmachen auslösende Frage: Wer möchtest Du gewesen sein? Es werden in kleinem, verschwiegenen Kreis Glücksgefühle und beseelte Momente erlebbar. Handeln statt Traumwandeln und rum mosern… Komm rüber!

    • Die kleine feine Gruppe der Verbündeten........
      gibt es, vielleicht gehöre ich auch dazu. Nur hat diese Gruppe kein politisches Gewicht, sie gehört wohl zu den systemfremden Aussenseitern, die sich nicht vereinnahmen lassen, schon gar nicht von einer übermächtigen Mutti. Aber wenn man “seinen Stil” gefunden hat und ausserdem erfindungsreich ist, dann findet man immer einen, seinen eigenen Weg – auch notfalls ohne Ferrari.

    • "Gruppentier"
      Das ist es, was ich stört und beunruhigt. Man hat den Eindruck, man kann dem Volk wieder mal so einiges auftischen, es hat ja keinen Durchblick – wer versteht schon en détail die Mäander der Euro-Banken-Staatenkrise? Diese Ignoranz, vielleicht gepaart mit intellektueller Bequemlichkeit macht es der Politelite leicht. Oder anders gesagt: “Mutti” stützt ihre Macht auf die Schwäche anderer.

    • "Mutti hatte nie eigene Kinder"
      “Muttis” Kind ist die Macht, der sie alles unterordnet, die sie liebt und auskostet. Merkwürdigerweise scheinen ihre Kinder das zu mögen. Das ist ein nicht seltenes Phänomen, daß vernachlässigte Kinder fehlende Zuwendung durch besondere Anhänglichkeit zu kompensieren versuchen. Wir werden alle schmerzhaft lernen müssen, daß unsere Euro-Mutti nur wie eine Mutti aussieht. Die Geschichte wird sie eher als Rapunzels Stiefmutter vermerken
      und wir Deutschen werden unseren Salat wieder selber anbauen müssen, weil alle anderen Europäer noch pleiter sind als wir.
      Natürlich vorausgesetzt man hat einen Garten, denn bei “urban gardening” wird es zu viele Erntehelfer geben. Und da wären wir wieder beim Thema: Orwells “Farm der Tiere” in der die Schweine gleicher sind als die anderen Tiere.

  8. Ist die Umverteilung
    Und die Frage wieviele Arme und Reiche tatsächlich ein Problem, oder wieder nur eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für Akademiker.
    Konkret gefragt welche realen Erfahrungen mit Wirtschaft und Arbeitswelt macht ein Akademiker
    außerhalb seiner eigenen Welt, die über Dienstleistungen persönlicher Art hinausgehen und
    Können davon ganze Völker existieren?
    .

    • Akademiker
      sind auch nur Menschen. Wenn sie Unsinn verbreiten soll man es ihnen auch sagen. Wie schade dass wir sie ignorieren wenn sie wirklich gute Ideen haben. Ich denke da an Prof. Kirchhoff.

  9. Heilgendamm
    Hier ist ein Beweis wie “dumm “das Geld ist.

    Las Vegas war auch eine Fehlinvestion bis die Mafia sich der Sache angenommen hat.

    Man kann also etwas “in den Sand setzen” solange man eine massgeschneiderte Loesung doch noch irgendwie findet.

    Sand ist in diesem Fall ein Schluesselwort. Aber wo ist das Meer?

    • Richtig!
      Sand ist das Schlüsselwort.
      .
      Nur das Meer, dieser Störfaktor, musste umständehalber verkauft werden.

    • Das "Mehr" ist dageblieben,
      nur der Sand wird äußerst knapp, wenn man “arte” glauben darf, weil die Reichen ihn zu Betongold verbaut haben.

  10. weltfremd
    Wenn die Regierung nicht versuchen wuerde umzuverteilen, und wenn wir nicht Millionenheere von Politikern und Aparatchicks durchfuettern muessten, dann haette der Mittelstand mehr als genug allen mehr zu geben – und wuerden dies wahrscheinlich auch durch groessere Ausgaben tun.
    Da jedoch das ganze System mitlerwiele Reichenfeindlich ist und die Medien immer mehr zur Volksverbloedung beitragen, setzt sich der Mittelstand zunehmend ins Ausland ab. Wenn die wahren Produzenten von Wachstum und Wohlstand aufgeben oder abwandern, dann wundern sich die Medien woher es soviele Arme geben kann.
    Eine funktionierende Wirtschaft ist eben kein Nullsummenspiel. Um das daraus zu machen braucht man sozial-liberale Politiker und Medienfachleute.

    • Zugegeben
      …ich bin auch dafür, dass sich die Millionenheere von Politikern und Apparatschiks ins Ausland
      absetzen.

    • Umverteilung
      Nur muss eben ganz unten auch was ankommen.
      Wie machte das eigentlich die alte Bundesrepublik?

    • Umverteilung die funktioniert
      In der alten Bundesrepublik hat sich der Staat weitgehend aus der Wirtschaft herausgehalten. Natuerlich gabs Vetternwirtschaft and bevorzugte Aussenpolitik fuer Grossunternehmen, aber die wahre Basis der Volkswirtschaft, der Mittelsstand, wurde weit weniger belaestigt.
      Darueberhinaus waren Gymnasium und Universitaet etwas fuer Begabte oder Wohlbetuchte, waehrend die Grosszahl der Jugendlichen in die Lehre gingen, Komptenzen erlernten die in der Wirtschaft gefragt waren, und ihnen zumeist beim Abschluss bereits Anstellungsvertraege bescherte.

      Heutzutage gibt es zu viele Studierte ohne Kompetenzen und die Regierungsauflagen fuer Arbeitgeber sind weitgehend idiotisch. Richtig rund wirds gehen wenn es eine Frauenquote und Mindestloehne gibt.

      Wichtig ist dass deer Staat beim umverteilen zuviel verschleudert, und das mittelstaendische Arbeitgeber in der Vergangenheit die Beleschaft fuer Gewinne belohnt haben und die Belegshcaft auch oftmals freiwillig Verluste und schlechte Zeiten mitgetragen hat. Ganz ohne Aufsicht und ohne Regierung…

  11. zinsen mal minus eins
    Wie wäre es denn damit:
    Ab sofort gilt: alle Zinsen werden mal minus eins gerechnet. Wer Vermögen hat, muß Zinsen zahlen, wer Schulden hat, erhält Zinsen. Das würde die ganze Angelegenheit doch wieder ins Lot bringen.

    • Oder nach 7 Jahren alle Schulden ungültog machen… hat sich früher schon mal bewährt.

    • Prima
      Dann sollten die, die damit Erfahrung haben es allen anderen wieder vormachen.

    • Prima
      Dann sollten die, die damit Erfahrung haben es allen anderen wieder vormachen.

    • Eigentlich,
      ja eigentlich passiert das ja bereits. Wer Geld hat bekommt wenig Zinsen und wer Geld benötigt (Staaten) bekommt billiges Geld. Wollen Sie den emsigen Sparer heranziehen der dem Staat nicht auf der Tasche liegen wollte? Jene die dem Norbert Blüm nicht geglaubt haben mit seinem Spruch”die Rente ist sicher”?

    • Truespeak
      Also Sie wollen sparsame Menschen welche eigentlich die Wirtschaft (und den Staat) mitfinanzieren fuer die Sparsamkeit strafen, und die Verschwender und Schuldenmacher fuer ihr Verhalten belohnen?
      Tolle Idee. Warum fuehren wir nicht einfach die zwei-Tage Woche und gesetzlich vorgegebene Mindesteinkommen in Form von Pensionen ab Volljaehrigkeit ein? Dann wird das gleiche Ergebnis noch viel schneller erzielt.

      Aber mehr ernsthaft, der Grund warum in Deutschalnd die Finanzen im Dreck liegen ist einfach die riesige Schuldenlast der oeffentlichen Hand. Was da jaehrlich an Zinsen anfaellt, und somit aus der Wirtschaft zwangsentnommen, wuerde reichen um all die anderen Probleme zu loesen.

      Man muesste der Jugend Tugend beibringen und ihr dann auch noch mit gutem Beispiel voranehen. Aber damit gewinnt man keine Wahlen und es fehlt der politische Wille wirklich etwas zu verbessern. Alsogeht es immer weiter bergab, waehrend die Medien jubelnd gefaelschte Statistiken zitieren und das wirtschaftliche Genie einer Regierung feiren, die – parteineuebergreifend – zu dumm waere einen Limonadenstand in der Sahara profitabel zu fuehren.

    • referenzrahmen
      Es werden aber Lichtjahre angesetzt werden …

    • Wir sind ja scheinbar
      auf der gleichen Wellenlänge, und Ihre Energie übertrifft meine allemal. Nur mit der Idee der Limonade in der Sahara habe ich eher ein Problem. Erlauben Sie mir Ihnen die authentische britische Version die den Nagel sehr schön auf den Kopf, trifft hier zu zitieren:

      “They wouldn’t be able to organize a piss-up (Saufgelage) in a brewery (Brauerei).

      Was die Sahara betrifft, da bleibe ich beim Tee.

    • sehr schoen gesagt
      Leider gehts im Koenigreich ja auch nicht besser. Die fragen sich immer noch was genau mit ihrer Wirtschaft passiert ist und warum alles so teuer ist.

      The evils of populist democracy are rooted in the ignorance of the people who vote scoundrels into power.

  12. Destruktivität der Zinswirtschaft fördert wachsende Arm/Reich Divergenz
    Eine wesentliche Rolle bei der fortschreitenden Divergenz zwischen Reich und Arm spielt das exponentielle Wachstum des mit Zinseszins verzinsten Geldvermögens, dass nur dadurch erbracht werden kann, dass immer mehr Schuldner (inkl. Staat) Schuldendienst für immer mehr weniger Zinsgewinner erbringen. Eine genaue Analyse dazu präsentiert Professor Send aus Berlin, siehe z.B. http://www.youtube.com/watch?v=U5hXa1MYGOg bzw. http://www.berndsenf.de/

    • Die Dame am Bankschalter
      .
      ganz freundlich tat ich sie anlachen
      wegen Kredit und solchen Sachen
      doch als sie sprach von Zinseszinsen
      da verging mir dann das Grinsen
      .

  13. Irgendein Mechanismus...... und weitertraeumen.....
    Es gibt zwischen ganz unten und ganz oben noch eine “Schicht” – die Wassertraeger, die im vorauseilendem Gehorsam den Rahmen schaffen, in dem die Ausbeutung von ganz unten funktioniert, und duerfen dafuer am Kuchen (etwas) teilhaben. Diese Schicht ist breit, und aus Angst vor dem Absturz selten bereit, den Mund aufzumachen. Weil naemlich direkt die eigene Karriere, und damit der eigene Zugriff beendet waere. Diese Schicht hat taeglich Angst, und dort kann es sich keiner leisten den Mund aufzumachen, mangels finanzieller Alternativen.

    Aus eigener Erfahrung – Rueckgrat und Zivilcourage sind Luxusgueter, die sich die wenigsten heute noch leisten koennen.

    Und die Wassertraeger (WT) gestalten den Maschinenraum, sorgen z.B. dafuer, dass die ernsthaft steuerpruefenden Beamten im Vortaunus im Ruhestand (wg. Krankheit mit ca. 40) verschwinden, weil diese zuu genau hingesehen haben. Diese WT drehen an den Stellschrauben, die langsam, aber sicher die Eigentumsrechte aushebeln. [ob ueber sinnlose Fondsprodukte, ueber Inflation etc]. Und jeder, der ernsthaft etwas aendern wollte, braucht das breitgefaecherte Wissen dieser WT. Nur, jede Aenderung zu mehr Gerechtigkeit zugunsten der breiten Masse ist zum unmittelbaren und direkten Nachteil der WT. Es besteht also keinerlei Interesse zu helfen, die Stellschrauben “gerechter” einzustellen.

    Mehr Transparenz mag helfen. Gerade in Deutschland ist die “Vetternwirtschaft” weit verbreitet [Bay. Landtag und Verwandte auf Staatskosten beschaeftigen?], werden kleine Kungeleien von allen toleriert, weil auch viele davon profitieren. Wer findet heute noch ohne die “richtigen” Kontakte einen gutbezahlten Job? Wenige. Und die, die die Jobs haben, muessen “dankbar” sein. Und so beginnt es vom neuen…

    Die Mechanismen waeren – nicht ganz einfach, aber machbar – zu schaffen. Nur, solange es den WT ohne besser geht, wird sich nichts aendern. Erst wenn auch diese vom Absturz betroffen sind….

    Und eine leicht zynische Schlussbemerkung: man kann von der AfD halten, was man will, und auch ich sehe die Partei kritisch, nur haben die sich genau das auf die Fahnen geschrieben. Einhaltung der Rechtsordnung. Nicht viel, aber ein Anfang.

    • Einhaltung 'DER' Rechtsordnung
      wäre etwas wünschenswertes, nur welche der schon reichlich
      zusammengeschossenen Rechtsordnungen meinen Sie?

    • Rechtsordnung ja und
      die Berichtserstattung erst am späten Abend im Bürger finanzierten Fernsehen, kontrolliert von den Bürgervertretern. In diesem Fall den Tätern.

      ARD 2245 Der Fall Mofat

      Oder sollte es heissen der Fall Bayrische Staatsregierung?

      Wie hoch “darf” die Einschaltsquote sein?

      Märchentatorte haben eine hohe Einschaltsquote da die Sendezeit stimmt.

    • Steilvorlage - Mollath
      Das ist Bayern, wie es säuft und …..Wer diesen Fall z.B. in Schulen thematisiert, den würde man aus dem Beamtenverhältnis entfernen, zerstört er doch alles, was der offizielle und heimliche Lehrplan ansteuert.

    • Mittelschicht als eigener Totengräber - Ist auch ein empirisch gestützter Befund -
      zur Mittelschicht und der poltitischen “Verortung” der Wählergruppen. Interessant ist, dass diese politikfernen Schichten sich in den Nichtwählern und nicht bei den Linken wiederfinden. Der kleine Rest der parteipolitisch orientierten Bürger mag sich bei der AfD oder bei den Piraten sammeln, jedoch ist die größte Partei die Partei der Nichtwähler. Wir hatten immer schon einen derartigen “Bodensatz”, der lag früher aber nur bei 15-20%, heute hat er sich verdoppelt. Und diese neu hinzu gekommenen Personengruppen repräsentieren die mundtote Mittelschicht und diejenigen, die in der Versenkung des Prekariats verschwunden sind. Interessant ist auch, dass die Älteren, ab ca. 45, ab Mitte der 90er, systematisch entsorgt wurden. Bisher hat niemand daran Anstoss genommen, dass die Unternehmer sich als Zahler von Sozialversicherungsbeiträgen damit aus der künftigen Finanzierungspflicht von Rentenbeiträgen entziehen. Man zerstört den Leuten ihre Altersversorung, ihr Anspruch sinkt um 30-40%, so dass die Unternehmen in 10-15 Jahren noch weniger zahlen müssen (wenn diese heute entlastet werden, dann über die Querfinanzierung des Bundeshaushaltes, was systemwidrig ist). Gleichzeitig schreien die Unternehmer nach mehr Fachkräften. Klar, junge Leute sind billiger, kloppen noch mehr unbezahlte Überstunden, fehlen nie und können bei dem aktuellen Arbeitsrecht leichter entsorgt werden als früher. Dann stellt man das Rentensystem auf Privatfinanzierung um, mästet die Versicherungskonzerne, speist die Leute wirklich mit dem Versprechen ab, ihre Einzahlungen seien sicher, mehr aber auch nicht (!!) und wenns richtig schief geht, gucken die Leute in die Röhre, die Kanzlerin aber verspricht, die Spareinlagen seien sicher, Blüm lässt grüßen. Das ist Umverteilungspolitik vom Feinsten. So bewältigen die Unternehmer den demografischen Wandel, spenden gleichzeitig an SPD und CDU, die ihrerseits dieses Spiel erfolgreich vollziehen. Zusätzllich sinkt die Lohnquote, dass die Renten um 2% erhöht wurden, nach dem sie real an Kaufkraft schon 10-15% verloren hatten, entgeht vielen in der Arbeitsgesellschaft. Auch das ist eine Form der “Enteignung” und Umverteilung, die letztllich auf das Tarifkartell zurückzuführen ist. Reallohnverluste hängen damit zusammen. Und was die “EU-Haushaltskrisen” angeht, wissen wir Bescheid. Und die Enteignung der Mittelschicht, die nachträgliche Änderung der Geschäftsgrundlage läuft einfach immer so weiter. Und dann hat diese Kanzlerin der Deutschen Unternehmerpartei (DU) den Mumm, sich hinzustellen und über Altersarmut zu fabulieren, wie der Brandstifter, der das Großfeuer bedauert. Zur Kompensation kommt dann eine Mietpreisbremse, die mehr Probleme schafft als sie löst.

    • @ Reinhold Wüst - Bravo
      die beste Zusammenstellung, wie unsere sogenannten “Volksparteien” die Sklaverei unter der Bezeichnung “Soziale Marktwirtschaft” und unter Mithhilfe der Medien mit viel Marketing dem Volk als Fortschritt verkauft haben, während ihm die “Verleihnix” schon stinkende Fische angedreht haben. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann die ersten Hinkelsteinschmeißer die Häuptlinge vom Schild holen.

  14. Professoren und andere Banker...
    Ein Wort zu Herrn Gumprecht… dass es solche Menschen gibt, ist natürlich normal, dass sie Professor werden können sagt nur etwas über Bildungssysteme aus und wie wichtig Staaten die Bildung in der Realität wirklich nehmen….
    Ich glaube das eigentliche Problem liegt letztlich darin, dass sich eine „Qualitätszeitung“ wie die FAZ nicht geniert einem solchen „Intellektuellen“ eine Blog-Platz anzubieten und ihm zu erlauben seine Meinungen ohne die Möglichkeit der Widerrede zu verbreiten. Nun ja, wer denken kann, der weiss was dies über die FAZ aussagt, und wer nicht völlig ideologisch fetstgefahren ist, der wird auch seine Schlüsse daraus ziehen. Damit ist wohl alles Nötige zu G gesagt?

    Zum Thema hier gibt’s aber heute zwei Nachrichten, die wie die Faust aufs Auge passen. Aus der Website der FAZ zitiert:

    „Schwerverletzte bei Blockupy-Demonstration
    01.06.2013 • Bei der Frankfurter Blockupy-Demonstration ist die Polizei am Samstag hart vorgegangen. Mehrere hundert Menschen wurden eingekesselt, es gab Schwerverletzte.“

    Und unter der Rubrik Finanzen auf der Webseite hingegen nicht zu finden ist die ja anscheinend unwesentliche Kleinigkeit, dass es die Finanzlobby geschafft hat, die Transaktionssteuer in den Papierkorb zu befördern.

    Warum sollte man so etwas auch noch medial verbreiten, wen es etwas angeht, der weiss es sowieso?

    Zur Erinnerung:

    Heute Abend in der ARD „Der Fall Mollath“

    • Interessanter Nachtrag zum Polizei Einsatz in Frankfurt mit seinen Schwerverletzten.....
      Wer etwa Zweifel daran hat, dass WIR in einem Rechtsstaat leben, dem kann geholfen werden.
      Schliesslich gehört auch der SPIEGEL zu den deutschen Qualitätsmedien und würde weder lügen, noch mit zweierlei Masstab messen:

      “Proteste in der Türkei
      USA und EU kritisieren Polizeigewalt gegen Demonstranten”

    • Danke für die Unterstützung
      die FAZ zu mehr Qualität aufzurufen. Ich kann Ihnen versichern, dass ich es erst eine Weile versucht habe ohne es öffentlich zu machen.

      Transaktionssteuer etc. sind ein Gebiet mit welchem ich mich auch gerne auseinandersetzen würde, wenn auch mit anderen Einsichten.

    • Sie kennen die Büchse der Pandora?
      Sie irren wenn sie vermuten ich hätte irgendwelche Hoffnungen was die FAZ betrifft. Ich habe was ich von der FAZ halte, ja schön öfter unmissverständlich klargestellt. Meine Versuche beschränkten sich zuletzt auf ddie Bitte, die Redaktion möge wenigstens ihre Zensur bei den Kommentaren ein wenig zügeln.
      Aber selbst das ist natürlich hoffnungslos, da Konzerne Medien ja nicht zum Zeitvertreib besitzen, sondern um sie ganz gezielt zu Manipulation und Meinungsmache benutzen. Die FAZ war immer konservativ, aber zu was Spiegel und Süddeutsche degeneriert sind, da fehlen einem die Worte. Aber auch hier gilt: Sowas kann eben nur dann funktionieren, wenn es auf eine dafür geeignete Leserschaft trifft.

      Sollte das Ganze böse enden, so haben sich die Deutschen es auch diesmal wieder selber zuzuschreiben….

  15. Mal wieder ganz dem Zeitgeist verpflichter
    Inhaltlich weitestgehend falsch; hört sich in Zeiten von Blockuppy aber gut an. Zwei Buchempfehlungen zum Thema Umgang mit Reichen/Umverteilung: Götz Aly, Hitlers Volksstaat. Ayn Rand, Der Streik.

    Die Methoden sind noch immer gleich, nur die Rhetorik weicht ein wenig ab.

  16. Die Schmarotzer sind überall !
    Selbst wenn Sie “Stein und Ziegel” oder Beton kaufen, Sie füttern immer den Staat und die Reichen mit ihren Renditen, mittelbar die Banken mit ihren Zinsegewinnen durch. Am besten erkennen Sie es anhand der Eigenleistungen. Verdient der Deutsche im Mittel ca. 10 EUR pro Stunde netto, so muss er für die qualifizierte Handwerksstunde ca. 60 EUR pro Stunde brutto aufbringen. Erst ab einem Brutto-Monatseinkommen von ca. 15.000 EUR [ Einige Tausend EUR, ca. sechs davon, habe ich abgezogen, da in dem Stundenlohn auch Werkzeug eingepreist ist. ] ist die Beschäftigung eines Handwerkers kein Verlustgeschäft.

  17. Weshalb denn "werden"?
    Weshalb denn “werden”? Und überhaupt: Geld, was für ein unendlich langweiliges Thema! Schreiben Sie lieber über die Liebe, Italien, schöne Wägen u. Personen – der Regen ist doch schon schlimm genug. Ein Text wie Vollkornreis: man bekommt ihn gar nicht so recht durchgekaut. Zu amerikanisch for my taste.

    • Vielleicht
      Sollte man sich daran gewöhnen, dass die europäischen Eliten,
      die Euro-Bevölkerung nur noch als Durchlauferhitzer
      für ihre globalen Interessen benötigt.

    • Gewöhnen
      Gewöhnen kann man sich ja angeblich an vieles.
      Aber daran, dass jetzt sogar hier nur noch vom Geld die Rede ist,
      werde ich mich ganz bestimmt nicht gewöhnen!
      Schnöde u. dröge, that’s what it is.

    • Ich gebe zu
      Über Geld zu reden, ist eine unverzeihlich schlechte Angewohnheit.
      .
      Entweder man hat es…
      und wenn nicht, lohnt es kaum.

    • Wer wird denn so dogmatisch sein…

    • Dogmatik! Gutes Fach!
      Dogmatik! Gutes Fach. Unbezahlbare Inhalte.

    • So ist es
      Auf SPON
      Sprachreform an der Uni Leipzig:
      Guten Tag, Herr Professorin.
      .
      Dogmatik! Gutes Fach. Unbezahlbare Inhalte.

    • Wirtschaft und Regeln
      In der Wirtschaft ganz allgemein, gelten nicht für jeden die gleichen Regeln. An einem Wettbewerb oder einem Spiel, in dem nicht für alle Teilnehmer die gleichen Regeln gelten, spielen nur Idioten oder eben jene mit, die die Regeln gemacht haben. Ich habe mich in den meisten Zeiten meines Lebens daran gehalten und ich bin zwar arm aber gesund, ich denke da besteht ein Zusammenhang! Als Kind habe ich an solchen Spielen nicht nur nicht teilgenommen,
      nein ich habe sie nach Kräften boykottiert und gestört, darauf bin ich noch heute stolz!
      Diese Haltung kann ich nur weiter empfehlen, man wird mit ihr nicht so schnell zum Idioten.
      Ist insgesamt nicht ganz ohne aber es lohnt sich, geschenkt bekommt man eh nichts!

    • Bingo
      In einem Satz auf den Punkt gebracht. Und die Globalen Interessen sind vielfältiger Natur.

    • Zynismus
      Zynismus = hündisch

    • Werte Marie
      Ein Dogma, auch ein feministisches ist nie zynisch.
      Es kann nur kuriose Züge bei den Adepten annehmen.
      Was wiederum für die allgemeine Akzeptanz, die ein Dogma
      Nun mal braucht, spricht.

    • Es gibt keine feministischen Dogmen.
      Es gibt keine feministischen Dogmen.
      Weil der Feminismus außerhalb seiner selbst nichts hat.

      Genderkapriolen uninteressant,
      Zynismus mit den Hunden sprachverwandt.

      Akzeptanz und Dogma – interessante These!
      Wie sieht es denn mit der allgemeinen Akzeptanz der 10 Gebote aus? Auch so eine Frage…. Viel interessanter als der Niedergang der deutschen Universitäten oder das liebe Geld.

    • Um die Akzeptanz der 10 Gebote
      Steht es gut.
      .
      Warum sonst müsste man soviel Energie aufwenden, um sich davor zudrücken.

  18. instrument und umsetzung
    Die beste Idee wird Ihren Sinn nur in der Umsetzung realisieren.
    So gibt es bereits ein perfekt ausformuliertes Wirtschaftsmodell, das die komplette Beteiligung/Teilhabe aller Bürger eines Wirtschaftskreises sichert, in dem es die Besteuerung der Unternehmen an die o.g. Beteiligung koppelt.
    Zusätzlich ist eine Vermögensbeschränkung des 1000-fachen Jahresdurchschnittsgehaltes geplant, um Machtkontzentration zu vermeiden.
    Ohne eine ordentliche volksgewählte Verfassung, der strikten Beachtung des darin enthaltenen Gemeinwohlcharakters durch Richter und Regierende und Abschaffung der Parteiendemokratur werden derartige Modelle jedoch nicht umgesetzt.
    Die Hoffnung das endlich genügend Menschen endlich erwachen stirbt zuletzt und diese Hoffnung ist tatsächlich alternativlos.

    • schaut es aus
      deutschland st nur nicht pleite weil der stadt uns aus nimmt wie ne weinachtsgantz im ausland ist es anders da wird der stadt vom volk ausgenommen und er ist pleite und dan kommen die dummen deutschen den es nicht mehr gut geht seit den euro kann jeder sagen was er will preisse und alles hat sich verendert die reichen haben sich alles unter den nagel geriessen ales wurde teurer der statd sagt nein der hat gut reden hat ja auch gleich mehr steuer bekommen dafür alles mafia metoten und jetzt müssen wir dummen deutschen alles im ausland lassen miliarden um zu helfen und zu reten was nicht gehen kann warum nicht weil ein kaputes land nicht mit geld auf zu bauen ist es ist das eigene volk das es auf die reihe bekommen kann nur das eigene und sonnst keiner o wollte ich mal gesagt haben liebe grüße christian.f

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