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Der Gottesstaat in der Lightversion

22.08.2013, 17:41 Uhr  ·  Auf die richtige Dosierung kommt es an: Althergebrachte Feiertage sind auch heute noch vorzüglich geeighnet, um dem gemeinen Volke die Bedeutung von Altar und Thron nahezubringen

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Auf dem Berge Sinai sitzt der Schneider Kikeriki

Religiöse Extremisten verstehe ich nicht. So ziemlich jede Religion, die etwas auf ihre Mörder, Halsabschneider, Ausbeuter, Leutverderber und bigotten Heuchler gibt, hat auch eine Religionsgeschichte. Und wenn man die halbwegs neutral und um die Gegenseite angereichert liest, und zudem an die universellen Menschenrechte als zivilisatorischen Mindeststandard jenseits der amerikanischen Standgerichte, des Flughafen Heathrows und der britischen Terrorverfolgungsterrorbehörden annimmt, dann sieht man auch: Es führt auf Dauer zu gar nichts, wenn man es mit dem Glauben übertreibt. Da kann einem der schönste Gottesstaat um die Ohren fliegen. Jahhundertelang mag das irgendwie gut gehen, aber dann knallt es und dann wird es unschön.

Dazu fallen einem natürlich an erster Stelle die ägyptischen Muslimbrüder ein, die es in ihrer Heimat eigentlich in der Hand gehabt hätten zu zeigen, dass sie ihre moderaten Versprechungen während des arabischen Frühlings auch umsetzen. Angesichts der Schlächtereien, die jetzt Ägypten erschüttern, ist es sicher nur ein vergleichsweise kleines Unrecht ihnen nachzusagen, dass sie den im Westen geweckten Erwartungen nicht ganz entsprochen haben. Man mag sich nur ungern auf die Seite eines Militärs stellen, das derartig vorgeht, und natürlich auch nicht auf Seiten von Kirchenanzündern und Mördern aus dem Hinterhalt. Hier Böcke von Schafen zu scheiden, ist nicht einfach für einen aussen vor in grünen Wiesen Stehenden, aber generell denke ich, dass so ein Gottesstaat mit autoritärer Anwandlung mit etwas Augenmass machbar ist, der beide Seiten befriedigt. Ich weiss das, denn das grüne Gras hier nämlich gehört zu so einer mild gwordenen Civitas Dei.

Es ist jetzt gerade mal 250 Jahre her, da wohnten in meinem Haus zum Beispiel noch Leute, die sich ganz natürlich das Recht herausnehmen wollten, die weltliche Macht mit Gewalt und Mord niederzuwerfen, wenn sie sich dem Heilsplan widersetze. Es waren Leute, die Ungläubige abschlachten wollten, und wer auf die Idee gekommen wäre, diese Stadt zu besuchen, ohne der richtigen Ausformung der Religion anzugehören, den hätten sie religiös-ethnisch weggesäubert. Und weil das alles noch nicht genug war, gingen sie an Feiertagen auf die Strassen und geisselten sich vor Standbildern ihrer Religion blutig. So war das bei uns, in der jesuitisch geprägten, kleinen und damals sehr dummen Stadt an der Donau und folglich im ganzen, schönen Bayernland. Und was hat es ihnen gebracht? Nichts. 1773 setzte sich die Aufklärung durch, die Jesuiten wurden aufgelöst, an die Stelle des religiösen Fanatismus trat der Irrsinn der Nationalstaaten.

Und würde heute einer an einem Feiertag zu mir kommen und sagen, Du bist doch einer aus einem alten Stamme der Stadt, Du hast Vorbildfunktion, auf die Strasse mit Dir und peitsche Dich selbst auf’s Blut: Ich würde es nicht tun. Ja wo sind wir denn. Was ich jedoch mache ist, mit dem Rad durch das Land zu fahren und mich an Anstiegen zu schinden, und mit mir sind hier auch andere unterwegs. Und sie sehen die Zwiebeltürme der Kirchen über sattem Gras und finden das schön. Wir kommen vorbei an verharmlosend “Marterln” genannten Zeugnissen all des Leids, das der hier bestimmenden Religion innewohnt, und an Wahlplakaten, von denen uns die Photoshopzombies der Staatspartei anfletschen, und wir nehmen das hin. Weil es doch so schön ist. Und weil wir ein Ziel haben.

Einen See mit einem Kloster daran. Das ist nichts besonderes, an den meisten wunderschönen Seen des Alpenvorlandes lagen Klöster, wir nehmen das deshalb einfach so hin, ohne jeglichen laizistischen Eifer. Ausserdem ist ja wirklich Feiertag, da passt man bestens hinein in so einen Klosterbiergarten. Oben spielt die Blasmusik ländliche Weisen, und es tollen nach der Prozession Mädchen und Buben in Tracht herum. Ja, sicher, man hat genau diese Art des – aus Sicht der Aufklärung – Aberglaubens der Prozessionen in diesem Land damals verboten, aber das hat man schon immer so gemacht; jetzt macht man es halt wieder und ausserdem ist das doch eine wunderbare Gelegenheit, die Tracht des Landes auszuführen. Und obendrein den Heiland recht schön zu danken. Oder heute eben der Maria, deren Feiertag ist. Das ist es in den überwiegend katholischen Gemeinden des Landes. In den überwiegend evangelischen Gemeinden müssen sie dagegen arbeiten; das haben sie jetzt von ihren 97 Thesen in der DDR, rutscht es einem bösartig heraus und zu meinem Entsetzen stelle ich fest, dass ich das gesagt habe. Das meine ich nicht so. Ich bin ja noch nicht einmal katholisch, ich kenne mich nur etwas in Kirchengeschichte aus. Aber die Sonne scheint noch schöner, wenn man weiss, dass andere solche Feiertage nicht haben.

Es is wias is, sagt man in Bayern, und es ist nun mal ein so, dass der Tourist aus München, wohin er zugewandert ist, gern hierher fährt, um diese Prozessionen zu sehen. Und vermutlich hat er auch Landlust im Abo und weiss daher auch, dass an diesem Tag die Kräuterbüschel geweiht werden, die früher als abergläubischer Unfug dummer Bauern galten und heute, da man sich den Buddha in den 120-m²-Reihenhaus-Vorgarten in Harlaching stellt, wieder bestens ins homöopathisch-gnostische Weltbild passen. Und wenn es nicht hilft gegen Kinderlosigkeit, Hepathitis oder die Dochnichtausnahmebegabung des Nachwuchses, dann ist es doch wenigstens die Tradition, dass man das so macht. Es hat ja nichts zu bedeuten, es ist nur ein hübscher Brauch. Wie die Zwiebeltürme und was sonst noch zu einem Gottestaat in der Lightversion passt. Und wenn sie dann auf das Oktoberfest gehen, wissen sie natürlich genau, auf welcher Seite sie als züchtige Ehefrauen ihre pinkfarbene Polyesterdirndlschürze zu binden haben, damit jeder den Beziehungsstatus “bayerisch vergeben” erkennt.

Irgendwann verklingen die Weisen der Blasmusik, wir radeln weiter und kommen zu einem Dorffest in einem anderen Ort, wo wieder alle in Tracht vor der Kirche stehen, und sich Kinder um die Mitfahrgelegenheit in einer Kutsche drängeln. Wir passieren schön herausgeputzte Kapellen am Wegesrand, und weil es gar so schön ist, denken wir auch gar nicht daran, dass es heute ein Tanzverbot gibt. Doch ja, der Staat erlaubt zwar das Feiern und die Blasmusik im Biergarten des Klosters und die stammen Wadeln und Dirndl, aber tanzen darf trotzdem keiner. Das ist halt so. Daran hält man sich. Und da jammert hier auch keiner rum, weil da hinten schon wieder so schöne Kühe stehen, und noch so ein Zwiebelturm vor der Alpenkulisse. Fast ein wenig schade ist es, dass ich nicht noch durch unsere wirklich hübsche Barockdorfkirche führen kann, aber irgendwann ist der Tag auch vorbei. Wir waren anständig, züchtig, zumindest im Biergarten eines Klosters, haben die Schöpfung und Traditionen bewundert. Gut, wir haben uns nicht gegeisselt und gebeichtet und auch keine Ungläubigen vertrieben, aber in seiner Laxheit und seinem urwüchsigen Charme funktioniert Maria Himmelfahrt immer noch blendend. Alle sind aufgeräumt, wie es sein soll. Allen geht es gut, Jeder ist dankbar um das Land, bewundert die Schöpfung und bestellt vielleicht auch bald so ein züchtiges Dirndl statt der nächsten Handtasche für die ausserehelichen Nachtutensilien: Es ist der fettreduzierte Sodagottesstaat, den wir hier haben, mit Hollunderschorle und Blick auf die Berge. Und er funktioniert. Extrem gut. Der Gottesstaat fügt sich, wenn er nur sanft betrieben wird, formschön in die moderne, rastlose Sinnsuche ein. Weshalb ja dann auch isabellaweisse Hochzeiten und Taufen heute mit einem Pomp gefeiert werden, als wäre der blaue Kurfürst noch im Amt.

Natürlich hat es seit der Auflösung der alten Jesuiten 240 teilweise extrem unschöne Jahre und etliche Kämpfe gedauert, bis man diese Balance gefunden hat, zwischen der Moderne im Alltag und dem Segen der Feiertage, aber jetzt läuft es und es lafd wia gschmiad. Dazu lächelt das Staatssystem, das Herrn Mollath in die Psychiatrie und dem Abgeordneten die Leica brachte, unverhohlen von den Plakaten, und man würde Muslimbrüdern und ägyptischem Militär hier wirklich gern vor Augen führen, wie friedlich und zu aller Nutzen die Koexistenz von Religion und halbaufgeklärtem Absolutismus sein kann. Die Touristen kommen ja gerade deshalb hierher und füllen unsere neu gebauten Luxuswohnanlagen, sie mögen die heile Welt, bei der Kirche und Moschee und Spähpanzer im Dorf gelassen werden.

Und wenn nebenan in Bad Aibling der NSA-getriebene Täter an solchen Tagen in unseren Mails nur Landschaftsbilder findet, dann hat alles seine Ordnung, und alle sind zufrieden. Treten Sie näher, Herr Mursi und Herr Sisi und nehmen Sie Platz bei mir – meiner wird nämlich gleich frei, denn nächte Woche um diese Zeit verlasse ich dieses schöne Land und fahre in ein noch schöneres. Und nehme Sie, liebe Leser, natürlich gern mit.

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Lesermeinungen zu diesem Artikel (76)
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7 Don Alphonso 22.08.2013, 17:43 Uhr

Und jetzt möchte ich mal die...

Und jetzt möchte ich mal die Reichshauptslumbewohner sehen, die sich ausgleichend beklagen, dass ich diesmal zu Bayern so gemein bin.

Antworten (3) auf diese Lesermeinung

ein roadmovie, es kommt gerollt, auf schmaler...

ein roadmovie, es kommt gerollt, auf schmaler felge, wie schön. und weiß kaum etwas von sich selbst. und passiert so angenehm unauffällig. es will nur sein und gar nichts werden. schmückt für uns herausragend schöne stills. und fügt sich ein in grösste geheimdienstförderung. idylle. ob das mal alles noch lange so gut geht, in der tat.

Antworten (1) auf diese Lesermeinung

0 Wolfgang Hennig 22.08.2013, 19:53 Uhr

Wer nichts weiß, muß alles glauben...:-)

Hallo Herr Alphonso...Religionskritiker.
RE-LIG(ht)-(vers)ION...Reflexionsfähigkeit des Geistes in Gegenwart-Version
Reflexion, eine "Zeit-Status-Quo-Qualität" des Geistes...
E(nergie)-VOLU(men)-T(ime)-I(ntelligenz)-O(rt)-N(atur).
Gottesstaat in Lightversion...Geistfähigkeiten in Lichtwellenrealisation...pro Person.
Jeder Mensch hat seinen eigenen "Gottesstaat in Lightversion"...zeitgemäß reflektiert.
Glauben an die "Schöpfungsfähigkeit des Evolutionsgeistes"...der Ihren Geist
hervorgebracht, evolutioniert hat...und glauben, globen, Volumen-Raum-Vergrößerung,
Ihres eigenen Geistes mittels Bildung...die Quintessenz.
Sowohl glauben AN, als auch glauben, BILDEN MIT(TELS) GEIST...alles andere ist
bunte Zeit-Geschichte des "Evolutionsgeistes der Menschen" bis heute...
jeweils dem Status Quo des Zeitgeistes entsprechend interpretiert.
Heute kann GOTT anders übersetzt werden...
G(eist)O(Raum rund) T(ransparent, nicht sichtbar)T(ranszendenzfähig).

:-)

8 U.Bruckbacher 22.08.2013, 20:44 Uhr

einen Buddha kann man nicht irgendwo hin stellen

den muss man irgendwo hin setzen

o.T.

Geh doch bitte nochmal drüber wg. Tippfehler etc.
Danke.
(z.B. "Dazu fallen einem natürlich an erster Stelle die ägyptischen Muslimbrüder denken"

Antworten (2) auf diese Lesermeinung

3 E.R.Binvonhier 22.08.2013, 21:17 Uhr

Muss das sein!

"Treten Sie näher Herr Mursi und Herr Sisi und nehmen Sie Platz bei mir,...."
Und auch noch schöne Landschaftsbilder an die NSA schicken. Ts,ts.

Hoffentlich nehmen die Herren das nicht 1:1 und verwirklichen einen
Gottesstaat nach ihrer Facon.

Da braucht man sich nicht mehr den Ast absägen auf dem man sitzt,
wenn alle draufsitzen, bricht er von alleine.

22 U.Bruckbacher 22.08.2013, 21:20 Uhr

sich geisseln ist was für Anfänger

der Fortgeschrittene hört Blasmusik
oder schaut sich Wahlplakate an

Antworten (1) auf diese Lesermeinung

8 Köstlich 22.08.2013, 22:25 Uhr

Werter Don, gehts mit dem Bötchen ....

... Richtung Italien ?

"Dochnichtausnahmebegabung des Nachwuchses" --> köstlich!

5 Mobbischer 22.08.2013, 22:45 Uhr

Light schmeckt ja auch wie geflunkert

Freistaat Bayern - das Paradies? Eden ist auch nicht mehr das, was es mal war.

"vom gottesstaat - und übler erlösung."...

"vom gottesstaat - und übler erlösung." tatsache und hiesige kultur, literarisches vorbilde und schwerstgewicht. ja.
.
cd 9, track 5 & 6. http://www.musicline.de/de/player_flash/0602498699744/8/4/50/product
.
oder google "vom gottesstaat und übler erlösung". gert westphal, ca. siebter link von oben.
.
man schätzte seine leute besonders, wenn sie - unbewusst aber doch - in solchen spuren, ja in solchen spuren sich bewegten, einmal mehr, nicht?
.

4 E.R.Binvonhier 23.08.2013, 00:43 Uhr

Warum

diese Regression?
Die einen setzen alles auf die Karte des Gottesstaates, andere träumen sich
in den Feudalismus zurück.

Hat man den Postmodernen nichts entgegen zu setzen?

Haben ALLE fertig?

Da scheint es mir doch sehr verwegen vom Ende des " weißen Mannes" zu fabulieren, um
die "Islamisten" scheint es keinen Deut besser zu stehen.

4 E.R.Binvonhier 23.08.2013, 01:14 Uhr

Schon seltsam

wenn den alten Händlervölkern in Zeiten des computerisierten Handels, der sie überflüssig macht, nichts anderes
einfällt, als dagegen 'anzukindern'.

...und den angelsächsischen Krämergesellschaften nichts besseres als: wir brauchen
Einwanderung, Einwanderung, Einwanderung....

Antworten (4) auf diese Lesermeinung

hans

Auf dem ost-westlichen Diwan nähern sich die Kleiderordnungen immer mehr an. Bei den Turbanisten haben sogar die Männer ein Dirndl an, halt nur in reinweiss. Wohingegen der Palästinenserschal in gewissen grünen Kreisen immer noch ein Schmuckstück zu sein scheint, kann er doch einen Kropf grossflächig verdecken. Die Burka hat unter Bankräubern eine gewisse Beliebtheit erlangt, nicht nur bei weiblichen. Und würde sich unser Hausherr standesgemäß auf einem Kamel bewegen wie weiland Kara Ben Nemsi und nicht auf einem ebenso schwankenden Gefährt, das nicht einmal ein Chinese mehr haben will, dann wär das mit dem Stacheldraht nicht passiert. Nebenbei erwähnt, einen ebensolchen gibt es in ganz Berlin nicht mehr. Dort werden die Rindviecher nicht mehr eingezäunt. Sie haben freien Auslauf vom roten Rathaus bis nach BER.

12 U.Bruckbacher 23.08.2013, 06:54 Uhr

Gratulation !

die Landschaftsbilder sind perfekt gelungen
man kann ja förmlich die Gülle riechen
die Bayern hätten ihre Amigo-Brüder schon längst zum Teufel gejagt
wenn sie nicht dauernd mit ihren Agrarsubventionen beschäftigt wären
den Seinen gibt`s der Herr zwar im Schlaf,aber halt nicht ohne Antrag
nicht dass ich irgendwas für Berlin(er) übrig hätte
aber das wahre Reichselendsviertel ist doch das bayrische Justizministerium
trotzdem immer dieses Mir-san-mir-Gehabe
den Alpen-John Wayne raushängen aber wabbeliger als eine rosa Tunte sein
was ist denn schon ein Weissbier gegen einen Whiskey ?
was ist ein Dirndl gegen high heels und Strapse ?
was ist ein Tanz im Biergarten gegen eine Swingerparty ?
was ist eine Weisswurst gegen ein Grillsteak diabolo ?
was ist ein Gebirgsschützenumzug gegen ein pfundiges Rugby-Spiel ?
aber vor einem wie dem Herrn Mollath könnte ich schon die Knie beugen
sieben Jahre in der Klapse und trotzdem ungebrochen
hl. Gustl, bitte für uns Sünder
jetzt und in der Stunde unserer Zwangseinweisung !
in ein schöneres Land zu reisen ist natürlich eine verlockende Vorstellung
aber so was würde einen Suizid vorraussetzen
ich persönlich möchte aber noch bis zum Big Bang da bleiben
das wird ein Spektakel allererster Kajüte
da muss ich unbedingt dabei sein

Antworten (2) auf diese Lesermeinung

5 whatcrisis 23.08.2013, 07:55 Uhr

Maß halten hat ja schon so seine Vorteile...

Maß halten hat ja schon so seine Vorteile und Vorzüge. Gerade in Zeiten, in denen Maß und Orientierung, Werte und Ideale sich im Rückzug und Niedergang befinden, Unrecht und Ungerechtigkeit(en) hingegen auf dem Vormarsch, kann es sinvoll sein, sich der aristotelischen Ethik zu erinnern, die dadas rechte Maß und die Mitte zwischen den Extremen, ein menschliches Maß, ein einfache und bescheidene machbare Lebens- und Regierungspraxis anraten, eine Mäßigung und Zügelung weg von übermenschlichem Leistungs- und Anspruchsdenken, auf dass pragmatisch und verträglich in kleinen pragmatischen Schritten um Lösungen staatum Sieg und Niederlage im Kampf aller gegen alle bis aufs Blut gkämpft wird - so, nur so kann friedliches und gedeihliches Miteinander gelingen.

Zu Berlin und Tegernsee meint Konfuzius:
Fortschritt im Ertragen von Armut und
Reichtum

Dsï Gung sprach: »Arm ohne zu schmeicheln, reich
ohne hochmütig zu sein: wie ist das?«
Der Meister sprach: »Es geht an, kommt aber noch
nicht dem gleich: arm und doch fröhlich sein, reich
und doch die Regeln lieben.«

aus: Gespräche, Buch 1, Kap. 15

Antworten (4) auf diese Lesermeinung

errbe

So seihen wir zufrieden das Kleriker mit dem den Bauern ausgepressten geld schoene Gebaeude errichtet haben. Ludwig II hat Bayern durch den Bau der Maerchenschloesser ruiniert. Was wird kommende Generationen an Angela I und deren Zeitgenossen erinnern wenn der letzte Heller verbailoutet wurde - BER, Stadtschloss reloaded oder doch nur Asse und Gorleben?
Bei Seehofer wuesst ich spontan nichts.

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2 Andreas Ulbrich 23.08.2013, 08:38 Uhr

Gute Reise

Ich fahre nächste Woche auch in das noch schönere Land. Vielleicht sehen wir uns ja.

0 Martin Jannetti 23.08.2013, 09:25 Uhr

Wer's mog.

so schaut's aus, wenn sich d'Kirch zum Deppn vom Staat macht...

Don Alphonso, dieser Ketzer ...

hat doch sein Radl und den unverdienten Luxus zur Religion gemacht.

Maria Himmelfahrt in Bayern

Bislang wurde es nur vermutet,
jetzt ist es Wahrhaftig,
Bayern ist das bessere Deutschland.

0 René Artois 23.08.2013, 11:02 Uhr

Mußte leider nach ein paar Sätzen aussteigen

Die Fehlerquote war denn doch zu lesebehindernd.

3 Martin Schweitzer 23.08.2013, 11:30 Uhr

Friede im Gottesstaat

Bei Aldi möcht man Frieden kaufen.
Mit Pfarrern möcht man sich mal raufen.
Man möcht so schnell wie Götze laufen,
mit Guttenberg Budweiser saufen.
Man möcht es sauber, schnell und schön,
mit Frau und Kind spazieren gehn.
Mit Alfons über Luxus reden
möcht man, und ein unendlich Leben.
Und lästern möcht man, schimpfen auch.
Das ist in Deutschland ja so Brauch.

Nur: an die eigne Nase fassen,
das möcht man viel zu gerne lassen...

0 Inger Wehnemann 23.08.2013, 11:46 Uhr

schwereloses Lesevergnügen

Ein schwereloses Lesevergnügen, bei dem jede einnehmbare Position so vollständig ironisch konterkariert wurde, dass sich Leser gegensätzlichster Meinung von dieser heiteren feuilletonistischen Angeberei bestätigt fühlen dürfen.

Und man sieht das die Katholiken sich friedlich weiterentwicklen können

und eher einen Hang zum friedlichen Miteinandernbiertrinken haben als andere.

Das müssen ausnahmslos alle anderen Religionen, den Atheismus eingeschlossen, erst noch lernen.

Schön geschildert ist der Gottesstaat...

Schön geschildert ist der Gottesstaat light,es lebt sich nun mal light in Alemania und
natürlich besonders im Freistaat wohl alles so schön geordnet ist und traditionell....
Dummerweise sind in dem Staat des Herrn Sisi ganz andere Dinge traditionell,der über alle
herrschende Allah mit seinen Radikalinskis und die ungeheuerliche Unbildung der Massen.
Bewusst hält man die Menschen,besonders gern die Frauen, von Schul- und Unibilldung
fern,können sie denn lesen und schreiben,würden sie den "Predigern" ja nicht mehr
zuhören und glauben wollen.Glücklicherweise haben doch immerwieder einige Zutritt zu
den sogenannten "Kulturtechniken" und können sich auf Facebook und Twitter informieren
und mitteilen.Es ist äusserst dumm gelaufen mit Hern Mursi und seinen Muslimbrüdern,ich
verstehe die Enttäuschung der Ägypter und ihre Proteste und hoffe sehr auf eine politische
Wende,in der etwas für die Bevölkerung getan wird,die Wirtschaft und den Fortschritt und
dir Religiösen sich nur in den Moscheen herumtreiben,ohne andere Menschen zu
manipulieren.

1 Alexander König 23.08.2013, 12:16 Uhr

Gottesstaat

Werter Don Alphonso!
Der Laizismus ist schizophren. Er reißt den religiösen Menschen auseinander.
Deshalb war die DDR ein trauriges Land.
Ein Gottesstaat hingegen ist narzisstisch. Man will zu viel Show und überfordert sich selbstrechtfertigend.
Wir brauchen einen protestantischer Katholizismus, ein entmythologisierendes Mythologisieren, ein vernunftkritisierter Glaube, eine glaubenskritisierte Vernunft.

Der Atheismus führt über kurz oder lang zum Verfall der Gesellschaft.

1 Inger Wehnemann 23.08.2013, 12:30 Uhr

the art of non-committing

Ein schwereloses Lesevergnügen, bei dem jede einnehmbare Position vorauseilend so vollständig ironisch konterkariert wurde, dass sich Leser gegensätzlichster Meinung von dieser heiteren feuilletonistischen Angeberei bestätigt fühlen dürfen.

2 Ralf Vormbaum 23.08.2013, 12:52 Uhr

Und wie sieht es mit dem Stalinismus in der Lightversion aus?

Wäre doch auch eine Variante des sich stets aufklärerisch dünkenden Zeitgeistes.

Immerhin, den 30 Millionen Kulacken, die der liebe gottlose Stalin ins Jenseits beförderte, wäre sicher jeder Gottesstaat, selbst der von Muslim-Brüdern, lieber gewesen, als sang und klanglos in der Tundra im bevorstehenden Winter für den Fortschritt erfrieren zu müssen.

Oder die "Politischen", die im Gulag darüber nachdenken konnten, wenn sie überhaupt noch denken konnten, weil mal sie gerade mal wieder halbtot geprügelt hat, dass doch die Errungenschaften der Französischen Aufklärung sich manchmal sehr schmerzhaft in die Haut einbrennen.

Und erst die bis zum Horizont durchpflügten Landschaften der Kolchosewirtschaft, in denen Mensch und Tier lediglich noch in der Imagination zu finden sind. Kein Kreuz, keine Segen, kein gar nichts. Statt Alpenglühen das atomare Glühen der geborstenen Reaktoren von Tschernobyl!

0 Rüdiger Kalupner 23.08.2013, 13:11 Uhr

Evolutionsprozess-Logik-und-Macht-des-KREATIVEN-Staat = (Gottes-)Staatsordnung in seiner Bestversio

Kardinal Ratzinger hat in der FAZ v. 8.1.2000, 'Der angezweifelter Wahrheitsanspruch - Die Krise des Christentums am Beginn des dritten Jahrtausend', nur einen Konkurrenten der christlich-kath. Glaubenslehre - incl. Gottesstaat - anerkannt: die Evolutionslehre.

Sie sei zu einer "umfassend das Ganze des Wirklichen erklärende Evolutionslehre" geworden " .. zu einer Art 'ersten Philosophie' geworden, die sozusagen die eigentliche Grundlage für das aufgeklärte Verständnis der Welt darstellt". Wegen ihres "grausamen Ethos" sei sie aber wenig tauglich für die friedliche Ordnung der Welt.

Hier irrt sich aber der spätere Papst. Denn es gibt neben der grausamen Konfliktkampf-Verfassung/Ordnung des Evolutionsprozesses auch noch die 'Wege-Ordnung des KREATIVEN Evolutionspfades', auf dem 'Liebe und Vernunft' höchste Standortvorteile und -Potenziale in der Systemkonkurrenz herstellen. Dieser Ordnungsansatz muß nur wissenschaftlich formuliert und diskutiert werden, dann sähe die Welt völlig anders aus. Denn die Systemkrise der Industriekultur/Wirklichkeit drängt auf eine neue ORDNUNG des Fortschrittsprojekts.

Konkret: In der Euro-Krise drängt diese KREATIVE (Gottes-)Evolutionsprozess-Ordnung in die Wirklichkeit - via ein evolutionslogisch zu Ende gedachtes, ökologisches Umfinanzierungs-Projekt für die Welt.

Als die CSU mit Angela Merkel hier in Erlangen/Franken am 20.8. ihre Wahlveranstaltung abhielt, ging ich mit einem Plakat und flugblattverteilend umher. Auf dem Plakat war zu Lesen: "Alle Macht des KREATIVEN (= Evolutionsmacht der Genialität-in-den-Dingen - löt Goethe) für Angela Merkel".

Könnte es sein, das Deutschland auf dem vorrevolutionären Weg in einen 'Ordnung-des-KREATIVEN Evolutionswege-Staats' ist, der als ein (evolutions-) wissenschaftlich entwickelter, säkularisierter Gottesstaat bezeichnet werden kann? Und dass Angela Merkel dieses Exodus- und Übergangsprojekt schon betreibt?

Mir scheint: die politische Wirklichkeit in D ist weiter als der öffentliche Medien-Diskurs über die (vorrevolutionäre) Lage Europas und der Welt.

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0 J.M.Backhaus 23.08.2013, 13:58 Uhr

wos aber net z'wider is

Was die weiß-blaue Idylle ja so behaglich macht, ist doch die Tatsache, dass alles voll durchfinanziert ist, und die, die einst den Paffenwinkel beherrschten, vermutlich saßen Sie werter Don Alphonso in Andechs, deshalb nicht besonders gram sind, wie der aktuelle Zustand sich darstellt, vielleicht bis auf die Wermutstropfen des raren Nachwuchsangebots und der kontraktierenden Kirchensteuerzahlergemeinschaft. Warum ist das so? Wenn man sich mit der Historie beschäftigt, die vor 1803 auf 1803 hin zuarbeitete, was danach kam, überlassen wir den Volkskundlern und den Trachtenvereinen, dann wird es auf einmal fast ganz "stat" (ruhig). In Bayern hat u.a. der berühmte Graf Montgelas in seinen Expertisen betreffs der Verhinderung einer vernünftigen Wirtschaftsentwicklung in Bayern durch die Klöster und andere lokale Gemeinschaften gejammert (eine Sichtung würde sensationell ernüchternde Erkenntnisse zeitigen, analog zu denen der aktuellen Brüsselbefürworter). Von höchst katholischer Seite wurde dazu genickt, nicht nur, aber überwiegend, wenn man mal von den Jesuiten absieht, die für das ganze Schlamassel des Barocks zuständig waren, was sich noch im italienischen parroco mit seiner parrocchia zu erhalten haben scheint. Über Zollitzsch verbietet es sich an dieser Stelle zu sprechen, ist er doch ein Preiss, ein römischer. Für die Historiker ist das 18.Jh. eine terra der wenig erforschten Art, der großen Widersprüche und der Fleckerlteppiche. Es gibt zwar bereits einige Detailkarten, so fehlen aber doch noch immer plausible und fundierte Zusamenfassungen, die unser heutiges Verständnis für diese Zeit nötig hätte. Und wer will sich schon an den ins Gerede gekommenen Weber Max halten, der für die Soziologen das Feld der einfachen Erklärungen bestellte. Das Phänomen, dass die beiden (!) Kirchen historisch stets auf die Vision vom bayerischen Gottesstaat hinwirkten, muss eigentlich als ein Wunder (v)erklärt werden, wenn auch meist durch mehr unfreiwilliges und häufig ziemlich unreflektiertes Zutun, es versüßt jedoch den Anblick erheblich, den Sie so in frischen Farben schildern. Mögen deshalb die Laiendarsteller des Gottesstaats auch dort bleiben, wo sie die Subsidiarität am liebsten sieht, in den Kleiderkammern, am Herd oder in der Sakristei der kleinen Ansiedlung, genannt auch Dorf. Für die Erforschung der Säkularisierung, ist im Gegensatz zur Säkularisation, allerdings noch einiges zu tun, auch um denen, die das schlimmste noch vor sich haben, sagen zu können, wie es geht, wenn man von Toleranz und Gelassenheit nicht nur reden, sondern auch schweigen können möchte.
Danke für Ihren netten Beitrag. Vielleicht noch mehr zur Säkularisierung in Bayern, Sie haben doch bestimmt dafür die nötige Zeit und Muße? (Die Staatsbibliothek wartet vermutlich bereits auf Sie.)

0 E.R.Langen 23.08.2013, 15:03 Uhr

An welcher Stelle genau...

...ist die Gemeinheit über Bayern? Habe ich bei allem versteckten und nicht versteckten Lob nicht gefunden.

0 Riesenschecke 24.08.2013, 01:33 Uhr

Ich hätte gerne ..

.. Bild Nr.1 als Ersatz für den Maulwurfshügel von Windows XP.

Antworten (1) auf diese Lesermeinung

0 E.R.Binvonhier 24.08.2013, 09:48 Uhr

@Folkher Braun

" the next wars will be on water."
Das meint man doch nicht im Ernst!

Da können wir im wasserreichen Deutschland ja nicht dabei sein.

Nunja, da wird uns schon was einfallen.

Fraking oder so....
Selbstzerstörungswut ist ja angesagt.

Rituale

Religiöse Feiertage gehören heute in Europa zu den nationalen Ritualen. Jedes Land, jede Region braucht eben seine Rituale. Sie unterstreichen Kontinuität, Identität und ähnliches. So wie der 14. Juli in Frankreich. Für die arbeitende Klasse ein willkommener Ruhepunkt, für Arbeitgeber ein unproduktiver, also geklauter Tag. Auch Kirchen können heutzutage noch eine sinnvolle Funktion haben. Wenn ich mich im heißen, gehetzten Paris aufhalte, zum Beispiel, suche ich gelegentlich Ruhe in einer kühlen Kirche. Aber einen Platz, der genügend weit entfernt ist vom am Kreuz hängenden Jesus.

0 E.R.Binvonhier 25.08.2013, 00:23 Uhr

Auf dem Berge Sinai

sitzt der Schneider Kikriki
seine Frau die Margarete saß
auf dem Balkon und nähte
Fiel herab, fiel herab und das
linke Bein brach ab
Kam der Doktor angerannt......

Glück gehabt, dass sie nicht
einer auf Spenden angewiesenen
Hilfsorganisation, die gerade eine
mediz. mediale Leistungsschau
veranstaltet in die Hände fiel.

0 Helmut Weiß 25.08.2013, 12:30 Uhr

Der Hahn muß dreisilbig krähen

Das Motto des Beitrag hat mich etwas irritiert. Nicht nur, daß das Versmaß nicht eingehalten wird, es muß heißen: Auf dem Berge Sinai wohnt der Schneider Kikriki, sondern auch das harmlose Kinderlied paßte auf den ersten Blick nicht zum Thema. Nach längerer Forschungsarbeit habe ich nun herausgefunden, daß es neben der seriösen hochdeutschen oder norddeutschen auch eine süddeutsche Derb-Fassung gibt, die gut den Blog-Beitrag zusammenfaßt.

0 E.R.Binvonhier 25.08.2013, 16:49 Uhr

'Tschuldigung

Das mit Syrien beschäftigt mich doch.
Die Ordnungsmacht USA gilt es zu stärken.
Wie denn?
Wenn Hollywood keine Story mehr liefern kann. Und Geschichten, wenn schon nicht
wahr, nicht mal gut erfunden sind.
So schickt man diesmal die UN vor.
Klug?
Was wenn wegen Totalblamage, auch die UN
alsOrdnungsfaktor ausfallen.
Ist auch sehr lästig - immer dieses Einhalten von
Völkerrechten.
Funktioniert auch nicht.

1 E.R.Binvonhier 25.08.2013, 22:35 Uhr

und God Own A Country

Ein einziges riesiges Griechenland und muss nun dafür sorgen, dass täglich
die benötigten Milliarden Dollar eintrudeln - täglich!!!
In god we Trust.

Nicht zu beneiden der Mann ( oder evtl. Frau?)

0 E.R.Binvonhier 26.08.2013, 10:46 Uhr

OT

Hoffentlich hat Herr Schirrmacher recht.
"...Er zeigt bestechend, wie das angeblich so fluide digitale Ich, das längst unser
wirkliches zu ersetzen beginnt, in eine Matrix von Algorithmen evaluiert und risiko
bewertet wird, in der das empirische, wirkliche Ich keine Chance mehr hat."

Welche Chance für das empirische, wirkliche Ich und die Gesellschaft in der es lebt.
Endlich frei!
Diese Vorstellung mag den Medienmann verunsichern, wen noch?

Antworten (4) auf diese Lesermeinung

1 E.R.Binvonhier 26.08.2013, 22:02 Uhr

Dann

leisten wir uns noch einen Verteidigungsminister der Hubschrauber beschafft, die für
den vorgesehenen Einsatz unbrauchbar sind.
Nennt man das nicht Wehrkraftzersetzung?

D taugt aktuell nicht mal als Vasallenstaat.

Starren wir also weiter auf google, Facebook und Co, das beschäftigt auch.

1 E.R.Binvonhier 27.08.2013, 11:00 Uhr

Die BK ist eine Antideutsche

Ganz anders Sigmar Gabriel, er hält immer zielsicher das
falsche Blatt in Händen.

Nur Frau Merkel genauso zielsicher
frönt ihrem Eigeninteresse.

1 E.R.Binvonhier 27.08.2013, 11:42 Uhr

AHA!

Obama erwägt einen bis zu zweitägigen Militärangriff auf Syrien.

Also nur den großen Auftritt aus dem Irakkrieg, um die Mühen der
Ebene sollen sich gefälligst andere kümmern.

" Cover your Ass "

Antworten (2) auf diese Lesermeinung

0 E.R.binvonhier 27.08.2013, 19:13 Uhr

Immer wieder

Interessant Leserkommentare auf Faz.net zu lesen.
Da wird denen die von ihrem Erfahrungswissen Gebrauch machen unterstellt sie seien
Verschwörungstheoretiker und nur die, die jedesmal von neuem die Situation
nach den 'gelieferten Fakten' beurteilen, sind objektiv.

Ein Vorher oder ein Nachher existiert nicht.

0 E.R.Binvonhier 27.08.2013, 21:50 Uhr

Der beste Kommentar

Den ich bisher gelesen habe:
Sinnlose Maßnahme
ohne Assad abzusetzen kann man sich die Maßnahme sparen.
Klingt beinahe so als wenn Frau Merkel das Ganze plante.
Eben sinnlos.

0 E.R.Binvonhier 27.08.2013, 22:08 Uhr

Wahrscheinlich will man

In Washington mal wieder von den deutschen lernen ...
Auch Kerry erinnert sehr an Joschka.
Irgendwie muss die eigene unwillige Bevölkerung doch zu
beeindrucken sein.

0 E.R.Binvonhier 28.08.2013, 19:07 Uhr

Danke, Mediensegler

Jetzt weiß ich wenigstens, dass die USA alles ihr mögliche tut,
" um die Welt zu einem besseren Ort" zu machen.

Die Opfer sollten dankbar sein.

ist eine Kunstfigur, die seinem Verfasser nicht vollkommen unähnlich ist.