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Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

10% zahlen 99% der Steuern

| 92 Lesermeinungen

Unabhängige Debatten in Stadtpalästen beweisen es: Mehr Steuergerechtigkeit ist zuerst Reichengerechtigkeit. Denn nur die Vermögenden werden bei Gelegenheiten ausgepresst, die Ärmere nicht erdulden müssen.

Des is koa Schwoazbau ned, des is vajoahd.
Da oid Einhauser selig

Letztes Wochenende war der Tag des offenen Denkmals, wobei, man kann auch sagen, es war der Tag der offenen Bankrotterklärung vor dem Steuersystem, das uns alles, wirklich alles nimmt. Denn bei diesem Feiertag der schützenswerten Bausubstanz führen auch stolze Neubesitzer alter Mauern durch die Räume, die noch nicht so ganz begriffen haben, was sie sich da angetan haben. Es ist nun einmal so, dass die besseren Immobilien der Altstädte in vermögenden Regionen längst weg sind, oder nie verkauft wurden, und dann bleibt den Neukäufern nur der verfallene Schrott, über den ich dank meiner Grossmutter auch genau weiss, welches Gschleaf sich darin mit Messer und fliegendem Geschirr bekämpfte. Ungeachtet der schlechten historischen Lage werden aber auch in ehemals schlimmen Ecken der Stadt horrende Preise aufgerufen und bezahlt – wenn es denn jemals fertig werden sollte.

Denn ein anderes Haus, das vor zwei Jahren offen stand, gehört einem Notar, der damals stolz tönte, der Umbau sei zwar extrem teuer, aber dafür würde er auch für den Rest seines Lebens keine Steuern mehr zahlen. Man macht so ein altes Haus ja nur teilweise aus Liebe und Zuneigung und weil die letzten sechs Generationen darin gelebt haben; die Neuberufenen werden da mehr durch die letzten verbliebenen Steuervorteile hinein geschubst. Altbausanierung ist einer der wenigen verbliebenen Bereiche, in denen der Staat tatsächlich noch Vorteile gewährt. Aber der besagte Notar hat sich etwas übernommen, im Haus waren mehr Probleme als gedacht, was ihm auch meine Grossmutter hätte sagen können, die kannte es noch aus ausgebrannte Ruine und war mit dem gefürchteten Herrn Einhauser befreundet, der damals die gesamte Installation mit verseuchten Rohren aus dem abgebrochenen Munitionswerk gemacht hat und mit Asbest versiegelte– so waren damals die schlechten Zeiten. Ich glaube ihm also gern, dass er für den Rest seines Daseins keine Steuern mehr zahlt – aber dieser Rest ist, wenn man ihn so ergraut und von Sorgen gedrückt vor seinem Millionengrab sieht, nicht wirklich lang. Nicht umsonst gilt es bei uns als “die Elbphilharmonie der Altstadt”.

In Bayern sagt man auch nicht umsonst: Wer zu viel Geld hat und ist dumm, kauft ein altes Haus und baut es um. Aber wie gesagt, es reizen die Steuervorteile, man kann mit Denkmal wirklich so einiges als Freiberufler oder Firma tun und schieben und obendrein auch Förderung bekommen, und am Ende haben wir schöne Altstädte mit einem sagenhaft hohen Mietniveau. Denken die Mieter. Und da kommen dann die Steuerungerechtigkeiten, denn so ein Mieter weiss ja gar nicht, wie gut er es hat. Er zahlt die Miete und damit hat es sich. Wir aber bekommen nicht einfach die Miete, sondern müssen sie versteuern! Das muss man sich mal vorstellen: Steuer auf Miete ist eine exklusive Reichensteuer, und sie ist angesichts des hohen Mieteranteils in Deutschland enorm. Nur im obersten Viertel dieser unserer Gemeinschaft wird wohltätig an die Armen vermietet, aber genau dieses Viertel wird dann zu einer Steuerkasse gebeten, die kein Mieter je sehen wird.

Und weil wir gerade dabei sind und man solche Gespräche in maroden Altbauten gut führen kann: Ja, sicher, manche beklagen sich, dass man echte Arbeit höher als pauschal abgegoltene Kapitalerträge versteuern muss. Aber: Betrachtet man die Kapitalertragssteuer einmal nach dem Steueraufkommen, so muss man sagen, dass sie nur von denen bezahlt wird, die das Kapital haben. Sonst keiner! Wir ganz allein zahlen auf Aktien und Wertpapiere und all die hübschen Dinge des grauen Kapitalmarkts diese Steuer. Wer sich dagegen ein schönes Leben und sich nicht Sorgen um absaufende Fonds mit Schiffen macht, ist davon befreit. Er zahlt keine Steuer. Es trifft nur uns Besitzende. Und zwar mit der vollen Härte.

Diese Härte des Finanzministers ist eisig wie der Tod, wenn es dann noch um Kapitalanlagen geht, die früher freundlicherweise steuerlich geltend gemacht werden konnten. Der Staat wollte damals, dass man die deutsche Filmindustrie, die deutschen Werften und feine Hotels im Osten fördert, dafür hat man Fonds aufgelegt und geworben, und auch so mancher Politiker hat das empfohlen. Heute dagegen schaut das Finanzamt genauer hin, sieht die Zweckentfremdung von Mitteln dieser Fonds und verlangt von den Investoren deshalb Steuernachzahlungen. Von solchen Steuern hört man nur bei uns am Tegernsee, aber nie in Marzahn, wo die Reste solcher Investitionen das Viertel qualitativ heben sollten. Ist das gerecht?

Apropos Tegernsee. Macht sich so ein normaler Mensch überhaupt eine Vorstellung, was es steuerlich bedeutet, einen zweiten oder dritten Wohnsitz in so einer Region zu unterhalten? Es ist nämlich gemeinerweise so, dass in solchen Gegenden für Zweitwohnsitze, man ahnt es, brutale Steuern erhoben werden. In Berlin bekommen die armen Schlucker Geld, damit sie sich dort melden, damit Berlin wächst und mehr Geld aus dem Bundesfinanzausgleich bekommt. Bei uns dagegen wird man steuerlich bestraft, wenn man mal ein Wochenende an etwas anderes als die Gier des Staates denken möchte. Das, liebe Leser, das sind die wahren Steuerungerechtigkeiten des Landes. Steuern, die es nur für die besten Kreise gibt. Das kann sich so ein Linkenpolitiker doch gar nicht vorstellen!

Was merkt so ein normaler Mensch, der in Zukunft das radeln zur Arbeit steuerlich absetzen kann, von der Steuer auf Benzin, die unsereins beim Pendeln zwischen den Wohnsitzen in den immer noch durstigen V8-Motoren verbrennt? Nichts.Was bekommt so ein normaler Mensch, der von dem lebt, was so ein echtes Rennpferd kostet, was bekommt seine Familie, die weniger als ein kleines Pologestüt verschlingt, von den drohenden Pferdesteuern mit? Nichts. Was merkt ein normaler Mensch von den Steuern auf Finanzgeschäfte der Banken, die vielleicht irgendwann im nächsten Jahrtausend kommen? Vielleicht nichts, vielleicht ein wenig, aber ich kenne genügend Leute, die das sehr wohl merken werden: Die Besitzer der Bankaktien nämlich, also wieder nur die Vermögenden, deren Rendite dann geschmälert wird. Und was erst mal sein wird, wenn man einen von Einhausers schwarzen Einbauten befreiten Stadtpalast dann an das einzige Kind vererben muss, wie es dem sich grämenden Notar droht – daran mag man bei uns gar nicht denken. Wer dagegen unter dem Freibetrag bleibt, hat nichts zu befürchten. Auch das trifft nur uns. Und jetzt frage ich Sie: Was kann unsereins dafür, dass unsere Häuser 55+x Zimmer haben? Das hat man früher so gebraucht! Wir können doch nicht einfach wegen der Erbschaftssteuer sagen, wir reissen jetzt das Gesindehaus ab.

Wir alle – und Sie, liebe Leser, doch sicher auch – sehen also die unfassbare Ungerechtigkeit von Steuern, die nur manche treffen und andere vollkommen in Ruhe lassen. Ein klarer Fall Benachteiligung, und ohne dass ich das jetzt auf Heller und Pfenning mit dem Gini-Goevizienden oder wie der heisst ausgerechnet hätte, bin ich mir sicher: Diese enormen, brutalen und wirklich enorm kostspieligen Steuern – die bezahlen nur 10% der Bevölkerung. Der Rest weiss gar nicht, wie schlimm es am Spitzensatz der Gesellschaft aussieht. Das wird, typisch für die Wegschaumentalität und Entsolidarisierung in diesem Land, einfach ignoriert. Dazu gibt es keine Talkshow. Dabei muss man klar sagen: Steuergerechtigkeit ist zuallererst Reichengerechtigkeit.

Wir haben das also besprochen und sind nun der Meinung, dass man da vermutlich nichts machen kann und der Staat uns auch weiterhin alles nehmen wird, aber egal ob das Wahlergebnis für uns passt oder nicht, angesichts dieser Ungerechtigkeit werden Sie sicher verstehen, dass wir leider nicht mehr in der Lage sind, bei all der drückenden Steuerlast, Ihnen, so Sie bei uns mieten, den Wohnraum ganz so billig zur Verfügung zu stellen. Das ist nicht ungerecht oder gar eine Mieterhöhung, wir nennen das wie alle anderen auch jetzt “gerechte Lastenverteilung in der Gesellschaft”.

HINWEIS:

Wie immer findet sich von diesem Beitrag hier eine kommentarfreundliche Version ohne technische Tücken.

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92 Lesermeinungen

  1. An meiner Erbschaft 50 Wohneinheiten fand ich auch die Schenkungssteuer meagafies
    auch das Wetter nervt

    “und schuld ist nur die …”

  2. Asyl
    …melden sie sich bitte wenn der Staat Ihnen “alles genommen hat” ; bis dahin halte ich ein Gesindezimmer für Sie frei und hoffe dass Sie uns dann weiterhin mit ihren unterhaltsamen Geschichten ergötzen. Eine Bitte habe ich noch: Teilen sie mir ihren Kopfumfang mit auf das ich schon mal eine Narrenkappe bei Seite leg…..

    • Ich hoffe ja, dass ich irgendwan auf den Planeten der ferengi auswandern kann. Dass sie existieren, weiss ich, seitdem ich Wirtschaftsblogs lese!

    • Option...
      …bis die Transporttechnik ausgereift ist können Sie evtl. bei der Hamburg-Mannheimer pardon Ergo unterkommen; der Unterschied sollte minimal sein…

  3. O-Töne
    Wahrscheinlich alles O-Töne aus dem Westviertel und vom Tegernsee. Wunderbar! Vielen Dank verehrter Don!

    • Gern geschehen, es kommt schon recht nah hin. Aber das Schlimme ist doch, dass es, ein wenig verbrämt, auch von Journalisten verbreitet wird, die ansonsten jedem Diebstahl der Bankster jubelnd assistieren.

    • so hat halt...
      So hat halt jede Interessengruppe auch ihr journalistisches Sprachrohr. Im Prinzip bleibt damit der Journalismus im Ganzen doch wieder vollkommen differenziert. Das ist doch super!

    • Die Satire nimmt überhand
      Zuerst sprang mich diese Überschrift an … Diese Fazit- Leute werden doch immer
      dreister –
      Wenn man sich zum weiterlesen zwingen muss.
      Was bei D.A. noch hilft.

      Bei Kerry und Obama und vielen anderen nutzt es nix.

    • Ja, heute habe ich mal ein wenig in der Nachbarschaft getrollt. ferengibraten für alle!

  4. Nur dem, der hat, kann etws genommen werden.
    Und da die Masse des haens schlicht vererbt ist, also nicht auf irgendeiner Art eigener Leistung beruht, hält sich mein Mitleid in ganz engen Grenzen.

    Und das nur der Vollständigkeit halber – die Überschrift ist faktisch falsch. 2012 spülten Umsatzsteuer, Alkohol- und Tabaksteuer, Mineralölsteuer u.ä. mehr Geld in die Kassen, als alle direkten Steuern zusammen, inklusive Grunderwerbs- und Lohn-/Einkommenssteuer. Und die indirekten Steuern werden zu 95% von den Nichtreichen bezahlt, weil man auch als Reicher seinen Weinkonsum nicht bzw. nur sehr kurzfristig beliebig steigern kann.

    Kurz – ich verstehe, dass der Blogeintrag aus der Perspektive vermögender Leute geschrieben wurde. Was nur heisst, dass auch die weder besser informiert noch intelligenter sind als der Bevölkerungsdurchschnitt. Nur weinerlicher.

    Gruss,
    Thorsten Haupts

    • Der Beitrag ist nicht ganz ernst gemeint.

    • Titel eingeben
      Ach?!

    • Doch, wirklich!

    • War schon klar - deshalb der letzte Absatz.
      Nur gibt es tatsächlich (und nicht zu knapp) Leute, die so denken, wie Sie schreiben :-).

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • “De nemma uns ois” ist tatsächlich ein reales Zitat einer älteren Dame im Seehaus am Tegernsee, die sich über die Steuern wegen ihrer Mietshäuser in München beklagte.

    • Denkfehler
      Ich trinke keinen ALDI-Wein und rauche nur Havanna. Mein Acht-Zylinder fährt 270 km/h und wenn meine Frau einkaufen geht, dann ist wahrscheinlich Ihr Netto-Jahreseinkommen weg!

      Wer zahlt von uns Beiden jetzt mehr Steuern?

    • Thorsten Haupts: So isses.
      “Nur gibt es tatsächlich (und nicht zu knapp) Leute, die so denken, wie Sie schreiben :-)”

      Ist so. Das genau und nichts anderes ist es, was mich bei manchen Kommentatoren amüsiert: die merken es nicht, dass es nur Spaß war. Für die ist das reale Ansicht und Lesart und sie gehen positiv darauf ein mit ihren ganzen bourgeoisen pseudohaften Von-oben-Ansichten.

      In meinem Umfeld nennt man das: Ironiebefreite dazu bringen, sich selbst vorzuführen.
      Kann ein Riesenspaß sein, wenn man ein wenig böse ist (leider etwas unfein). Wenn es Leute sind, die man eh nicht mag, ist es ein kleines böses Fest.

      -/-
      Man kann natürlich auch manchmal seinen bösen Spaß daran ab und an verlieren: Wenn die eigenen Lebensumstaände so ganz anders sind und man glaubt, wenn man von den vorgegebenen Sorgen eines Dandys hört, man lebe in einer Parallelwelt, die ein wohlmeinender Gott nie gesehen hat. Dann ist der Spaß an feinbösigen Vorführtexten dennoch zugegebenermaßen ein wenig, sagen wir vorsichtig, begrenzt.

    • Die anderen aber auch, alle!
      Die anderen aber auch, alle!

    • @Moritz: Solange man aus der reinen Tatsache der Existenz von arm und reich
      nicht gleich auf den Untergang des Abendlands rückschliesst, ist gegen gesunden Realismus bei den Klagen “von oben” nichts einzuwenden.

      Denn arm und reich wird es immer geben. Sinngemäss aus einer vergangenen Debatte in diesem Blog: Wenn man heute alle Vermögen über alle Deutschen gleichverteilt ausschüttet, gibt es in spätestens einer Generation wieder Arme und Reiche.

      Bei einer Staatsquote von knapp 50% ist Deutschland kein neoliberaler Staat und wird auch in absehbarer Zeit keiner. Genausowenig ist er ein sozialistisches (Schein)paradies – und solange er sich (ein bisschen mehr oder weniger) in der Mitte zwischen diesen Extremen bewegt, wird es der grossen Mehrheit seiner Einwohner relativ gut gehen. Mehr kann man vermutlich dauerhaft nicht erreichen.

      Gruss,
      Torsten Haupts

    • Titel eingeben
      Prozentual oder als Zahl?
      Ich tippe mal drauf, dass jemand, der von seinen 1200 netto auch noch Miete, Versicherungen, Benzin fürn Arbeitsweg, Reparaturen für die Rostlaube, Essen und co. zahlen muss, am Ende des Monats eine andere Perspektive hat als jemand, dessen Frau ein durchschnittliches Jahreseinkommen an einem Shopping-Tag verprassen kann ohne dass sie für den Rest des Jahres unter der Brücke hungern muss…

  5. Wovon reden Sie da mit den Steuern??
    Hier der Stand von 2012:

    Lohnsteuer, Energiesteuer und Umsatzsteuer als größte Einzelsteuern hatten in 2012 zusammen einen Anteil über 55 Prozent am gesamten Steueraufkommen und diese Steuern zahlen alle, die wir arbeiten, Energie verbrauchen und konsumieren.

    Selbst wenn die Wohlhabenden die gesamte Lohnsteuer zahlen würden, dann würden sie hier nur einen Anteil über 25 Prozent des gesamten Steueraufkommens tragen.

    Soweit zu Zahlen…

    • Ja sicher, aber dieser Beitrag, wie soll ich sagen, soll mehr so ein Stimmungsbild vermitteln, denn etwas ausrechnen. Wenn wir hier alle rechnen würden, könnte die Linke allein die Regierung nach der wahl stellen.

    • Uff! Glück gehabt....
      Wow, wenn der übliche FAZ Zensor diesen letzten Satz gesehen hätte…

    • "könnte die Linke allein die Regierung nach der Wahl stellen"...
      …woran man erkennt, dass Zahlenverständnis allein nicht zu guten Entscheidungen führt.

  6. Habe beim Lesen ein Krokodilstränchen abgewischt.
    “Mo money, mo problems.”

    The Notorious B.I.G.

  7. ****
    Ach Sie armer Reicher,geben Sie`s doch den Besitzlosen in Marzahn, sollen die sich doch grämen
    und Sie machen es sich in einer einfachen 2-Zimmerwohnung als Mieter bequem.

    • Würde ich sofort tun, aber meine Barocktüren entsprechen nicht der Brandschutzverordnung und deshalb kann ich das nicht einfach so kostenlos vermieten.

    • ***
      auf Bestandsschutz pochen.

      In NRW heisst es: Wer im Altbau wohnt, muss büßen.

  8. Steuergerechtigkeit ist zuallererst Reichengerechtigkeit
    ich muss gestehen das mich der Text hier sehr amüsiert. Natürlich bekommen Geringverdiener nichts davon mit, was es an “Reichensteuer” so alles gibt. Aber sich als “Reicher” dahinzustellen und zu sagen, dass Steuergerechtigkeit zuallererst Reichengerechtigkeit ist, grenzt schon an Wahrnehmungsstörung.
    Wem sollte man den mehr Steuerlast auferlegen? Denen, die nichts haben, oder jenen, die genug haben? Oder sollte man dies wirklich pauschalisieren indem man sagt, dass JEDER -beispielsweise – 40% Steuern von seinem Einkommen/Einnahmen zahlt? Dann könnte man dies überall umsetzen. Falsch parken = 3% vom Nettoeinkommen und nicht 5€ pauschal. Das wäre soziale Gerechtigkeit. Vielleicht sollten die Löhner und Gehälter auch angepasst werden, nur hätten wir dann ja weniger “Reiche”. Vielleicht wäre es auch überaus bedauerlich, wenn man nicht mehr 100.000€ für Luxusgüter ausgibt (z.B. ein exquisites Diamantdiadem) und die Luxusindustrie auf einmal ausstirbt.
    Ich bin keiner von den Reichen, sondern gehöre zu den ca 59%, die Weniger als 1500€ Netto im Monat haben. Dennoch wäre bzw bin ich gewillt, mehr steuern zu zahlen, vorausgesetzt man bekommt auch etwas dafür.
    Da ich gerade auf der Arbeit bin und den text parallel verfasse, entschuldige ich mich schon mal vorab für Ausreisser/Rechtschreibfehler.

    • Ähm – nochmal ganz deutlich: Ich sehe das persönlich überhaupt nicht so, es ist eine Persiflage auf dummdreiste Behauptungen, dass nur der “normale Bürger” für die ganzen “Schmarotzer” aufkommt, und dass man doch froh sein soll um die Vermögenden. Sowas liest man ja auch immer wieder – nur nicht so radikal wir hier. Wenn ich diese ferengis einfach mal zu Ende denke, wird das überdeutlich.

    • Sarkasmus, Ironie und
      Parodie müssen Sie kennzeichnen. In Fettdruck. Sonst kapieren das maximal 2% der Leser (von den Leserinnen nicht zu reden).

    • Lass Sie doch...
      …die WahrheitsBesitzer kommen gerade so schön in Rage…Letztens im Zug saß mir eine junge Frau gegenüber und las im Fünfminutenwechsel Keyserlings “Wellen” oder den Inhalt Ihrer WhatsApp Kommunikation…ich glaub in “Wellen” gehts irgendwie um einen Mann und eine Frau oder?

    • Ironieschalter (ON/OFF)
      Tja Don,

      Sie haben wohl den Ironieschalter vergessen. Ich dachte mir beim lesen schon, dass das Blogfremde Leser falsch verstehen könnten. Aber bei den Stammplauderern hatte ich da keine Bedenken. Wir sind ja nicht bei SPON!

    • Titel eingeben
      Früher musste der Don seine Texte und deren charakteristische Mischung von Milieuschilderung und Sarkasmus nicht auch noch selbst deuten. Was ist hier los?

    • Laufpublikum, würde ich vermuten. Die Zugriffe sind nicht gerade klein.

    • Das könnte als Nebengewinn anfallen.....
      Das mit den 2% wäre dann sozusagen eine Mehrwert Einsicht.

    • " ...dummdreiste Behauptungen, dass nur der "normale Bürger" für die ganzen "Schmarotzer" auf
      So ist es: dummdreist.

      Man hört als aufmerksamer Menschn der mit einem gewissen Gerechtigkeitsgen ausgestattet ist, in ganz “normaler” Umgebung solche dummdreisten Statements oft.

      Egal wo, im Job, auf Parties, Familienfeiern, Stammtisch, Hochzeiten, Beerdigungen, egal. Ich weiß oft gar nicht, was diese dann von mir erwarten, mitjammern? Darin bin ich leider nicht so gut. Dass ich mit ihnen ein Tränchen mitweinen soll? Oder ob ich ihnen sogar was geben soll, weil es ihnen doch so schlecht geht – war schon kurz davor, es riss mich fast weg, schneuf – und nur alle anderen die Schmarotzer seien. Im gleichen Atemzug reden sie nicht nur über ihre Grundstücke und über ihr Schwarzgeld. Die Versuchung war sogar schon da, so einen Schwarzgeld-und-Jammer-Indianer einfach mal fürsorglich einfühlend und anonym beim Finanzamt anzuzeigen. Die aktuelle Datendebatte zeigt mir aber, das ich besser mein Maul halte, sonst darf ich Herrn Mollaths letzten Aufenthalt von innen sehen.

    • FAZ-it
      Lese die FAZ-it-Blogs gar nicht – mehr. Unerträgliches Klientel-Geschreibsel.

      Don, ich bin immer noch und jetzt wieder am Wundern, was Sie bei der FAZ hält. Schirrmacher als guter Boss allein kann es nicht sein. Es kann nur die Lust am Abarbeiten und an schlechter IT sein. ;- )

    • Einerseits ist es der Wille, das Ding hier gegen alle Problme durchzuziehen und den anderen nicht das Feld zu überlassen – und dann ist Herr Schirrmacher genau der Chef, unter dem ich arbeiten möchte. Ich bekomme alle paar Wochen ernsthafte Abwerbeversuche: If it ain’t Schirrmacher it ain’t no good.

  9. Höchst unsachlich...
    Beispiel:Die Kapitalertragssteuer ist deshalb geringer, weil der ausgeschüttete Kapitalertrag ja bereits mit der Körperschaftssteuer auf Ebene des Unternehmens besteuert wurde.
    Ebenso muss man bei der geringeren Konsumquote der höheren Einkommen beachten, dass auch angespartes nur eben zu einem späteren Zeitpunkt mit Umsatzsteuer belegt ist.

    Hinzu kommt, dass man nicht alleine die Steuerleistung berücksichtigen muss, sondern den Nettoeffekt nach Geld- und Sachtransfers. Alleine durch die Geldtransfers wird für weite Bevölkerungsanteile überhaupt jede NettoSteuerlast eliminiert. Rechnet man auch Sachtransfers ein (Straßen, Schulen, Krankenhäuser) die ja auch weitgehend kostenfrei Leistungen anbieten, sich einkommensschwächere nie zum Marktwert leisten können, ergibt sich eine ganz gewaltige Umverteilungsleistung.
    Nicht dass ich nicht glaube, dass es Verbesserungsmöglichkeiten gibt. Aber veröffentlichte Meinung und Fakten klaffen hier immens auseinander.

  10. Man muss mal über den Reichtum an sich nachdenken ...
    Ab einer gewissen Höhe, die wohl jeder für sich selbst festlegt, wenn er es überhaupt tut, ist Reichtum nicht erarbeitet, sondern auf Kosten anderer zusammengeschachert worden. Und genau spätestens ab dann ist Reichtum unanständig und unmoralisch. Bezogen auf den Immobilienbesitz in diesem Land kann es doch wohl nicht mit (ge)rechten Dingen zugehen, wenn der überwiegende Teil der Bevölkerung (zumindest in den Städten) in Mietwohnungen lebt und genau das auch noch bisher von jeder Bundesregierung gefördert wird. Was hier im Land stattfindet, ist doch zum Teil purer Wohnungsfeudalismus. Wer es nicht glaubt, arbeite sich einmal durch den Wust von Entscheidungen der einzelnen Zivilgerichte bis hin zu den Entscheidungen des BGH durch.
    Wenn das in der Überschrift genannte Verhältnis von Steuerzahlern und Steueraufkommen so stimmt, hält sich mein Mitleid für diese 10% ziemlich in Grenzen, denn, sind die dadurch etwa verarmt und auf “Hartz4″ usw. angewiesen?
    Jetzt komme mir bloß keiner mit dem Neidvorwurf: ich schreibe diese Zeilen auf der eigenen Scholle!

    • Linke Lügen
      Ihr Beitrag strotzt vor Neid (auch wenn sie es nicht hören wollen, aber das Leben ist ja kein Wunschkonzert und auch die eigene Scholle (LOL) schütz vor Neid nicht) und Unkenntnis. Nehmen wir doch z.B. Bill Gates, einen der reichsten Menschen der Welt, und jetzt soll mir einer mal ganz genau mit konkreten Summen erklären, wie dieser Mann auf Kosten anderer oder durch Ausbeutung anderer reich geworden sein soll, wie ja immer der Vorwurf an Reiche lautet, nämlich dass sie andere ausgebeutet haben.

      Meine Behauptung ist das genaue Gegenteil: Bill Gates hat durch seine Unternehmertätigkeit zigtausende in Lohn und Brot gebracht, und spendet Milliarden für wohltätige Zwecke.

      Oder nehmen wir einen Hauserben: Wo genau wird hier ein Armer ausgebeutet?
      Das “Ausbeutungsbehauptung” ist doch eine offensichtliche Lüge der Linken. Die Neidhammel, die ihr auf den Leim gehen, sollten sich schämen und lieber selbst schauen, dass sie sich etwas aufbauen.

    • Ich komme Ihnen gerne mit dem Neidvorwurf,
      Denn anders ist nicht zu erklären, wie Sie reichen Unternehmern vorwerfen können, sie verdienten ihr Geld auf Kosten anderer Leute.

      Wenn’ s so einfach ist, kann ja jeder morgen loslegen. Reich werden dann die kreativen, erfindungsreichen, organisationsstarken, risikofreudigen. Und das ist genau so, wie es sein soll. Solange sich um selbständige Unternehmer handelt, können die schwindelerregend reich werden. Denn es sind nicht ihre Arbeitnehmer, die diesen Reichtum erwirtschaften (das ist eine gnädige Fiktioo), die sind austauschbar. Die Jobs oder Pages nicht.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • Hallo Herr Haupts,
      vielleicht bringt folgender Gedanke neue Erkenntnis.
      Tiere haben Futter-NEID
      Menschen mit reiferem Evolutionsstatus haben vielleicht keinen
      “Futter-NEID” mehr, sondern vielmehr gewandelt “Futter-LEID”.
      Denn sie sind Bewußt und erkennen die einfachste Regel,
      die wir schon unseren Kindern im Kindergarten beibringen.
      “GLEICHMÄßIG” teilen, weil genung für alle da ist.
      Was spricht dagegen? Verstaubte alte Ansichten,
      “Planwirtschaftserfahrung” oder “Kommunismus?
      Wäre gleiches Teilen nicht auf moderner Basis denkbar, von mir aus auch auf
      demokratischer. Und zusätzlich als Christen sowieso ein Moral-Gebot.
      Tierischer Neid ist auf menschlicher Ebene Leid, Seelenleid,
      nur gibt es keiner zu, weil es nicht bewußt ist und alle, besonders die
      Intelligenten, die teilen könnten, aus Habgier gerne von Neid sprechen,
      denn keiner möchte neidisch sein. Ein “TOTSCHLAGARGUMENT” gegen LEIDENDE.
      So sehe ich die “ewige Neiddebatte”, sie ist menschenunwürdig, weil sie
      Leid ins Abseits stellt…und diesen Schmerz bewußt oder unbewußt als Neid
      bezeichnet.

      Mit freundlichem Gruß,
      W.D.H.

  11. Titel eingeben
    10% zahlen 99% der Steuern?
    Das bedeutet doch, dass dank der tatkräftiger Unterstützung unserer Regierung(en) inzwischen nur noch 10% so viel Geld haben, dass sie überhaupt noch Steuern zahlen können.
    Richtig?

  12. wasserski
    Der Wert des Gini-Koeffizienten, der die Ungleichheit der Einkommen mißt, liegt für Deutschland bei 0,283, ein im internationalen Vergleich niedriger Wert. Quelle: “Jahrbuch der Gerechtigkeit”. In Deutschland sind die Einkommen also relativ gleich verteilt, was auch mit der im internationalen Vergleich hohen Besteuerung zu tun hat.

    • Gini-Koeffizient
      Unterscheidung Einkommen – Vermögen:

      Der Wert des Gini-Koeffizienten für die Verteilung des Nettovermögens liegt für Deutschland bei 79,9 (in 2007).

      Quelle: Wochenbericht des DIW Berlin Nr. 4/2009

  13. Herrlich!
    Lieber Don Alphonso,
    der Beitrag ist schon köstlich, aber der Knaller sind die Leserbeiträge hier. Was so alles für bare Münze genommen wird. Herrlich!

  14. Titel eingeben
    das schreit nach umverteilung, so dass am ende 100% 100% zahlen.

  15. Modebeitrag
    Sehr geehrter Don! Sie haben den Mehrwertsteuerbeitrag der Reichen vergessen. Hier sind zwei Beispiele:
    (1) Kleidung: Letzte Woche wurden wir darüber informiert, dass die Durchschnittsdeutsche 250 – 300 Euro pro Jahr für Kleidung ausgibt. Für 300 Euro kann man sich in den Nobelläden bestenfalls im Ausverkauf ein kleines Kickchen kaufen und im morgigen Modemagazin der FAZ gibt es sicherlich nichts für den Preis. Für eine anständige Garderobe braucht man mindestens das Zehnfache. ESCADA und Boss wollen angemessen bezahlt sein.
    (2) Weihnachtskitsch: So eine echte Blautanne (statt widerbenutzbaren Plastikbaum mit Elektrokerzen) für 100 Euro muss schließlich jedes Jahr mit dem aktuellsten Weihnachtsbaummodetinef behängt werden.

  16. Man berechne dies mal für das viel aussagekräftigere 1% der Deutschen
    Oder haben diese Multimilliardäre Wege gefunden, um der lästigen Steuer-Zahlerei zu entgehen?

    • Natürlich
      scheitert die Kunst der kreativen, erfindungsreichen, organisationsstarken, risikofreudigen
      Unternehmer nicht an den Steuergesetzen.

      Sorry ThorHa, konnte nicht widerstehen :-)

  17. Durch Korrupte Politiker legalisiertes Raubrittertum!
    Ich sehe nur wie der Lobbyismus arbeitet, die Schüler in der Schule von unseren besserwissenden Pisa Lehrern verdummt werden, und wir in den realen Sozialismus/Kommunismus gedrängt werden. Da Motto, “du hast was, du kannst was geben”, du hast nix, “geh doch zu Sozialamt da kriegst du”, wer arbeitet und etwas erschaffen will für sich oder Kinder wird schon abgestraft. Eigentlich verstößt unser Staat/unsere Gesetze gegen UN-Konventionen, Förderung der Zwangsarbeit! Egal was man arbeitet, man bekommt es weggenommen damit weiter gearbeitet werden muß! Bist du in Scheidung und verdienst das Geld, mußt du abgeben damit der andere seinen Lebensstandard halten kann, aber 1100Eu darfst du behalten! Hast du gespart für dein Alter, erst wirst du von der Versicherung abgezockt und dann als Rentner darfst du darauf Steuern zahlen und natürlich auch Krankenkasse. Hast du Geld auf der Bank; das wird peinlich genau von Bank und Staat überwacht und kontrolliert, das du deine Ersparnisse auch ja nicht für deinen Spaß ausgibst und dir etwas leistest.- Aber der Staat darf dein Geld ohne Reue in alle Richtungen durch den Kamin jagen, sinnlose Ämter, unsinniger Straßenbau/Planung, Verwaltung und allen möglichen sinnlosen Ämtern die nur geschaffen wurden um dein schwer verdientes Geld abzuzapfen, dabei zu entrechten und bevormunden, zu enteignen! Jeder spricht von Schwarzgeld und den Steuersündern, wer spricht von unseren kriminellen Politikern und Ämtern die unsere Steuern großzügig veruntreuen? Berlin als Stadt ist wohl unser größtes schwarzes Loch, wer verhaftet Wowereit und Konsorten? Wir reden von Eurorettung und Athen?, Athen ist in Berlin und anderen sich bereichernden Städten und Gemeinden, bei uns vor der Haustüre! Es geht bei unseren Gesetzen schon los. Es werden Gesetze verabschiedet die gegen das Grundgesetz verstoßen. Unser Wahlgesetz, nicht verfassungskonform, die Bundestagswahlen dürften gar nicht statt finden, da sie ungültig ist! Wir haben 5 große Parteien aber keine Wahl, unsere Demokratie ist am Abgrund da wir nur von Pisahanseln geführt werden, egal welche Partei. Warum läßt man die Bürger nicht wählen? wie?: Jede Partei kann bis zu 3 Wahlziele als Unterpunkte auf dem Wahlzettel, max. halbe Zeile, aufschreiben die separat angekreuzt werden können. Diese Punkte werden extra zusammen gezählt. Die Partei die gewinnt hat 100Tage Zeit diese Ziele umzusetzen, passiert das nicht . . ., sofortige Neuwahlen. Es kann nicht sein das vor der Wahl dinge versprochen werden von denen nach der Wahl keiner mehr was wissen will, was ist das für eine Lügendemokratie? – Ein Freund sagte mal zu mir: “bist du verrückt, dann könnten wir ja wählen!” ich hoffe es machen sich mal ein paar Leute Gedanken . . .

    • Fangen Sie mit den Gedanken an, ja?
      Wenn ich solche Beiträge lese, überfällt mich ein ungewohntes Gefühl. Mitleid mit unseren Politikern. Das ist ihr Wahlvolk.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

  18. Mein Gott, was geht es mir gut, nachdem ich dieses schöne Stück gelesen habe!
    So schön kann man sich selten auskotzen und genüßlich lachen und sich auf die Schenkel schlagen und dem Zuhörer auf die Schulter.

    Zauberhafte Satire aus Deppendorf!

  19. Mein aufrichtiges Beileid
    Hiermit drücke ich mein tiefstes Bedauern all den armen oberen 10% der Gesellschaft aus. Vielleicht würde ein Glas 25 Jahre alter Laphroaig Cask Strength ihre Tränen trocknen, während sie auf ihrer Privatyacht dem Sonnenentgang entgegen gondeln?

    Ein hartes Schicksal, da wird gerade sicherlich in vielen Hartz-IV-Gemeinschaften vor Erleichterung und zur Feier des Tages, dass man solch ein einfaches Leben hat, ein Glas Leitungswasser geteilt.

  20. Die nächsten Folgen sollten die nicht bezifferbaren Gefahren des Kaviarkonsums analysieren.
    Es kann doch nicht angehen, dass die Marzahner sich dem entziehen und neben Artischockenböden und Jacobsmuscheln sich an keiner der Umweltgefahren beteiligen!, – geschweige denn an den Kosten eines 12-Zylinder Ersteigens des Umbrail und Stelvio. Grauenhaft, welche Lasten da ganz kalt und allen Gemeinsinn widerstrebend den vom Champagnertrinken ermatteten 10 % aufgehalst sind. Dazu kommt dann noch: 100 % der Umsatzsteuer aus den Regionen Sylt und Tegernsee müssen von ihnen allein getragen werden.
    Jaguar-, Maserati und S-Klassenlasten mit den horrenden Werkstattkosten noch nicht einbezogen.

    Ein Schreckensbild, was die Marzahner uns da antun!

  21. ach...
    ach, diese armen reichen, was haben sie doch für ein schweres los gezogen!

  22. Das "Steuer-Dilemma" des "trivialen Reichtum" als Folge der Transparenz.
    Hallo Herr Alphonso,
    steuerfrei reich sein funktioniert nur mit der Kunst der Komplexität.
    Wandeln Sie Ihren “trivialen Reichtum” in “komplexen Reichtum”,
    dann liegen Sie ganz vorne, im “Nicht-Jammern-Müssen-Paradies”…
    Steuerlosland sozusagen.
    Nur Millionär zu bleiben ist in der Zeit der Transparenz und Steuerpersonal
    mit Abitur gefährlich. Umstellen auf Milliardär und Komplexität lernen, das ist
    “angesagt”.
    Fast ein bischen “Hinterwäldlerisch” Ihr “Steuergejam…Beitrag”….:-)
    Motivationszitat:
    Alle Milliardäre haben einmal als ganz gewöhnliche Millionäre angefangen.
    Jerry Lewis

    Das “Steuer-Pressing” dient der Drehzahlerhöhung des “trivialen Millionärgeistes”,
    hin zum “komplexen Millionär” und damit zum “Milliardär”, “Paradiesionär”,
    und zusätzlich der Beruhigung der “Einzelfall-Nicht-Millionäre”…man soll ja nicht verallgemeinern.
    Ich befürchte, die guten alten Zeiten des “Trivial-Millionärs” sind vorbei.
    Nach Generationen langem “Märchenschlaf” muß der Geist von 1 Generation
    lnoch einmal gef(ö)ordert werden, aber dann Paradies….
    oder “Million” weg….(Hunger)-leider.

    Vor 30 Jahren habe ich schon “Ersthelferisch” einen Freund betreut.
    Der hat nach seinem “Sportlehrerexamen” von seinen Eltern ein
    Exclusiv-Sportstudio, natürlich mietfrei im Eigentum, aber aus Steuergründen
    offiziell doch Miete bezahlt, der Vater war größter “Steuerberater der Stadt”,
    bekommen. Nach ca. 30 Wochenarbeitsstunden als “Sportstudio-Chef”
    war er total ausgepowert und ich mußte ihn am Wochende, nach ca. 70 Std.
    Montagetätigkeit als Ingenieur, wieder aufbauen, weil ich es so leicht hatte.
    Der arme Steuerberater “Millionärssohn”, mein Freund…
    ich reicher Stundenmillionär:-)

    Sollten Ihnen meine Aussagen zu klar gewesen sein, dann müssen Sie mich missverstanden haben.
    Alan Greenspan

    Mit freundlichem Gruß
    W.D.H.

  23. Der Schweiß der Marzahner ist das Salz auf dem Tisch der Tegernseer
    In Mahrzahn-Hellersdorf (250.000 Einwohner) betrug im Frühjahr 2013 die Arbeitslosenquote 11,5 %, in Berlin 12,3%. Die meisten Einwohner Marzahns zahlten demnach Lohn- bzw. Einkommensteuer, lagen also nicht auf der faulen Haut. Der persönliche Steuersatz der Eigentümer denkmalgeschützter Immobilien tendiert dagegen für eine gewisse Zeit gegen Null. Büchner ist noch aktuell.

  24. Mir kommen die Tränen... Grundsteuer wird umgelegt, Einkünfte versteuert
    Hallo Don,
    *
    wie gut, dass immerhin die Grundsteuer auf Mieter umgelegt wird! Diese Mieter, deren ebenfalls alle Einkünfte besteuert werden. Man sagt sieben Monate wird für die Steuer gearbeitet. Verbrauchssteuern belasten Einkommensschwache überdies überproportional, bei wenigen Abschreibungsmöglichkeiten.
    *
    Darf ich sie daran erinnern, dass keiner etwas dafür kann, dass Sie soviel Ihr eigen nennen müssen? Und damit meine ich nicht nur soviele Zimmer (allein der Reinigungsaufwand!).
    *
    Wie heißt es so schön: Besitz besitzt einen. Aber dafür können die Besitzlosen nichts. Trennen Sie sich doch von dem, was sie belastet. Sie wissen ja, selbst in den Himmel gelangen sie so nicht… (oder eher ein Kamel).
    *
    Auf Wunsch nehme ich es ihnen nicht ab. Denn was das kostet (selbst bei den Mieteinnahmen!)!
    *
    Da sitze ich lieber in meiner Sorge und Not als schlecht verdienender Selbstständiger im Reichshauptslum (vulgo Dumpingcity – danke für das von Ihnen gelernte Wort, das mich sehr amüsiert), als Ihre Sorgen zu haben! Arm aber glücklich! Das glauben Sie doch aber bitte selbst nicht!
    *
    Bin gern bereit die Sorgen meiner vermögenden Freunde zu teilen, die ja ohne jeden Spott schlicht echte Sorgen sind. Aber ich muss mir keinen Spott antragen lassen. Dafür ist die Lage hier zu mau.

  25. Köstlich....
    Ich dachte ausser dem “Titanic” gibts nichts mehr, das einem zum Lachen bringt.

    Nachdem die Tränen versiegt waren und ich die Schrift auf dem Monitor wieder entziffern konnte, hab ich sofort die Briefwahluntrelagen angefordert um noch vor dem Abgabetermin die FDP wählen zu können.

    Ich gestehe, ich bin erschüttert.

  26. Titel eingeben
    “Die meisten damaligen Einwanderer waren nach Tegernsee gekommen und dort geblieben weil ihnen das Tegernseer Leben besser zusagte als ihr Leben daheim, weil sie lieber reiten als Autofahren wollten und sich lieber ihr eigenes Lagerfeuer herrichteten, statt die Zentralheizung anzudrehen. Wie ich wollten sie ihre Knochen in Teegernseer Erde legen”. Tanja Blixen, “Out of Munich”.

  27. Der Text hat durchaus etwas Wahres (die Ironie ist größtenteils unangebracht)
    Dass der Text ironisch gemeint ist, sollte eigentlich jedem klar sein, der ihn vollständig gelesen hat. Und dass dieser Text ironisch gemeint ist, das ist traurig! Denn einige Stellen treffen tatsächlich zu! Kapitalertragsbesteuerung ist grundsätzlich Doppelbesteuerung! Ein Gutverdiener muss sein Einkommen versteuern und wenn er das dann dem Markt zur Verfügung stellt (d.h. investiert) – was für eine Volkswirtschaft übrigens essentiell ist – wird er mit der Kapitalertragsteuer bestraft!
    Aber für den linksgesinnten Bürger reicht das natürlich längst nicht aus. Schließlich möchte er alles gratis bekommen und am besten noch ein bedingungsloses Grundeinkommen (man möchte sich schließlich nicht ausbeuten lassen). Und mit solch niedrigen Strafen für die wenigen Tüchtigen lässt sich das Leben der faulen Linken nun mal nicht finanzieren!
    Deutschland ist auf dem Weg in den Abgrund!

    • Wo ich auch meine ernsten Zweifel habe, ist bei der Erbschaftssteuer und den Ungerechtigkeiten, die durch die Freistellung von Stiftungen bzw. Betriebsvermögen entstehen. Wenn eine Familie, sagen wir mal, ein grösseres haus hat, 1000 Quadratmeter aufwärts, und das seit 6 Generationen bewohnt, sehe ich nicht, warum der Staat bei jeder Generation wieder die Hand aufhalten soll. Bei Kapitalerträgen sehe ich das etwas anders; da wird seitens der Firmen schon vorher alles so klein gerechnet, dass das Abschöpfen bei den Investierenden durchaus Sinn machen kann.

    • Komisch
      wer den Wirtschafts-und Finanzteil der Zeitungen verfolgt hat eher den
      Eindruck , dass es an Investitionsmöglichkeiten fehlt.

      Geld ist genug da.

    • Geld
      Geld ohne Zukunft ist genug da.

  28. alles wäre vielfalt karierisch-strebsam, oder die meisten sind evtl. am besten nur sie selbst
    zum glück ist und bleibt es so: der griff nach der weltliteratur geht immer von einem finger aus.
    .
    und 99% drecksarbeit in diesem lande wird auch von höchstens 10% der bevölkerung gemacht, auch zum glück; da kann man sich auch zu dem zwecke auch denen auch zugesellen. man kann, muss auch da nicht abseits stehen.
    .
    wobei, deutschland braucht den hohn. damit alles noch schlimmer wird. schrieb auch bild.de vorgestern. “400 Menschen stehen für Termin bei neuem Augenarzt in Gera Schlange.” http://tinyurl.com/n8vvqna – die besitzer großer zeitvermögen werden also auch immer mehr. dankenswert herausgefordert.
    .
    wobei eben bei uns in deutschland eben auch noch zu wenig fotografiert wird. in paris war man da längst weiter. hier steht dem allerdings noch die angst entgegen einfach sein ding zu machen. “ganz ohne rücksicht auf doofe, aber hochwertige westviertelkonventionen”, die es a eben so auch nicht mehr lange geben wird. (oder höchstens noch bei und für die niederen chargen, “also die kai diekmanns und so”):
    .
    tagsüber fotgraf im “bauch von paris” – und des nachts an der richtigen adresse – so geht pendeln im großen stil, dankenswerter weise. und kann nicht kritisiert werden. François-Marie Banier und Liliane Bettencourt haben es ungerührt so vorgemacht.
    .
    denn b. ist auch hier paris längst weiter, ja, auch die deutwschen in paris sind es. und ide deutschen fernsehzuschauer, aus den nicht-westvierteln womöglich auch hier die meisten. will sagen: es war diese tolle, große, ausdauernde sendung über karl lagerfeld, gezeigt als veränderungsbeweis des großen neustarts des aufstrebenden fernsehsenders neuen formats – also von “VOX”, eine sendung weölche sich ungefähr 4h (!) “monsieur karl” widmete.
    .
    der auch klar sagte, “wer so dummem, altem pront von gestern wie harpers basar, faz und vogue noch anhinge – und der aktuellen zeit, die mit “instyle” daherkäme, weiter anhinge, noch anhängen wollte, über den ginnge, pfff… er hätte da überhaupt kein mitleid, halt eben die zeit hinweg, nun ja, was können man da machen, er jedenfalls nichts, und er könnte da und einmal auch überhaupt nichts machen, so wären die dummen menschen nun einmal, und die gäbe es leider eben auch überhaupt in allen stadtvierteln und ländern, er wäre jedenfalls konservativ und intelligent genug leicht mit der zeit zu gehen und seine zukunft immer voraus zu sehen, der nächsten kollektion entgegen, und andere, die gäbe es nun einmal, aber die stürben ja zum glück auch, nur die mode und er bleiben immer jung”, und sprach’s und drehte sich rum und rauschte davon. und was hat er auch schon zu befürchten?
    .
    “mode als religion” – vom 7.9.13. prima infotainment. besser als “bunte illustrierte für baden-baden”. http://tinyurl.com/n5z3y33 “ich liebe triviale geschichten, das leben ist ein schlachtfeld, man muss über leichen gehen, es geht immer weiter.”
    .
    “total normal also”, gibts auch online, sogar kostenlos, es ist das jetzt. http://tinyurl.com/qfek7y5
    .
    „Als meine Mutter schwanger war, hat sie eine Wahrsagerin getroffen, die gesagt hat: Sie sind schwanger, sie kriegen einen Jungen und der wird Zeitungszar.”
    .

  29. Titel eingeben
    “… und vogue noch anhingen, weiter anhingen, noch anhängen wollten, unbelehrbar – und der aktuellen zeit, die mit “instyle” daherkäme, ablehnend gegenüberständen – über die ginge, pfff… “

  30. Im Westen nix Neues
    Zunächst mal was zum blog: Kommentieren geht hier problemlos. Schön wäre nun endlich mal ein einheitliches Schriftbild. Wundern kann ich mich über Ihre Marketingabteilung, sofern vorhanden, die ein Bewerben eines “schlechen Auftritts” duldet und hinnimmt.
    .
    Was hier unterschlagen wird, rettet der Reiche auch das Handwerk wie etwa die zahlreichen Manufakturbetriebe: Schuhe, Uhren etc. Ohne diese ginge doch die stilvolle, feudale Welt zugrunde.

    Lieber Don, aber muß denn wieder der Seitenhieb auf die schöne Elbe sein. Es gibt nun mal kein zweites Hamburg. Nicht “arm und sexy”, sondern Klotzen und Weltstadt.

    Grüße aus Andalusien

    • Die Marketingabteilung
      muss einen schlechten Marktauftritt nicht nur dulden, sie muss ihn kommunizieren.

    • Darin
      schlechte Marktauftritte zu kommunizieren sind deutschen Medien führend.

      Verlierer sind nur die, bei denen man sich die Mühe nicht macht.

    • ....
      “Der klare Sieg der Schwesterpartei und die Schwäche der FDP bergen große
      Risiken für die Kanzlerin.”

      Soviel zur Erwünschtheit starker Marktauftritte.

      Zündende Geschäftsidee – Bääh.

  31. Steuern...Steuer-Recht...Steuer-Gerechtigkeit...Schieflage.
    Viel Lärm um nichts…Geld…Geldgesellschaft…Stabilität der Schieflage.

    Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein.
    Albert Einstein

    Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort, aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist.
    Konfuzius

    Es gibt Wichtigeres im Leben, als beständig dessen Geschwindigkeit zu erhöhen.
    Mahatma Gandhi

    Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.
    Antoine de Saint-Exupery

    Gehen dem Menschen Hühner und Hunde verloren, so weiß er, wo er sie suchen soll. Geht ihm sein Herz verloren, so weiß er nicht, wo er es suchen soll.
    Mengzi

    Der Inhalt der Zitate sagt uns, warum die Realität so ist wie sie ist.
    Es fehlt an Selbsterkenntnis und Einsicht…Herzbasismangel…
    der Geldbasis geopfert.
    Unsere so gewonnene, “gebildete” Intelligenz, führt uns “unbeobachtet”,
    weiter und weiter, (ins) “Ad Absurdum”…schade,
    aber wer Augen hat der sieht…arme Menschen…-HEIT?…HUMAN, human?

    :-)

    • Auf Geld ist leicht verzichten, aber wie hältst Du's mit dem Eigentum...?
      “Psychic spies from China try to steal your mind’s elation” (RHCP – Californication)

      Schaun’s, Ihnen zufolge könnten wir auf den Schädel verzichten und unser Gehirn offen tragen – allein, das Monster gehört in einen Käfig.

      Oder lassen Sie es mich mit J. Joplin sagen: “I don’t understand why half the world is crying while the other half of the world is still crying too…” (Ersetze 50/50 mit 10/90 oder we99/them1 % vice versa, je nach Belieben bovi oder Gestatten iovi …). – Soviel, erfüllungshalber, für Heute, zu den obligen’eiten der noblesse

  32. Ing.agr.
    Na, der braucht aber ein grosses Taschentuch

  33. Who is John Galt?
    Diese 10% sind die wahren Schuldigen.
    Das meine ich im vollen Ernst!
    Warum füttern sie die Plünderer durch? Who is John Galt?

    • John Galt
      Sie vergessen aber, dass Ayn Rand für ein klares Spiel der Kräfte war und Lobbyisten verachtet hat. Und ich behaupte, dass doch einige der 10% eben nicht unter gleichen Bedingungen spielen wollen, sondern für sich mehr Rechte herausnehmen und im Zweifel über Schmiergeld und Schmeicheleien das Recht für sich hinbiegen. Wozu gibt es ansonsten immer mehr Lobbygruppen?
      Im übrigen wissen Sie wahrscheinlich auch, dass Ayn Rand auch mal Sozialhilfe annehmen musste und dies unter dem Namen ihres Ehemanns tat, damit es nicht publik wird?
      Das Problem bei ihren Werken ist, dass sie nur Schwarz und Weiß kennen. Dadurch wird zwar deutlicher, was Rand sagen möchte. Aber die Rezepte taugen dadurch auch nur bedingt für die Wirklichkeit.

  34. @Gast vom 14.09.2013 um 16:38 Uhr
    “99% drecksarbeit in diesem lande wird auch von höchstens 10% der bevölkerung gemacht”. Windelnwechseln, Toilette-Putzen, alte Menschen versorgen? Seit Frau v. Leyen den Bundeston angibt, soll ja alles viel besser sein. Vorher waren es nicht viel mehr als 50% der Bevölkerung, die 100% der familiären Drecksarbeit leisteten – in meiner deutschen Familie wenigstens.

  35. Hä?
    Die Wahl gestern habe ich nicht verstanden. Sowas wählt doch niemand freiwillig?

  36. ...und die Steuerbehörde...?
    Gehen Sie nun einen Schritt weiter- diskutieren Sie das Thema nicht nur hier, in diesem Blog, sondern teilen Sie ihre Meinung zu der Steuerbehörde und ihrer Arbeit auch gleich mit der Wissenschaft- wir, das Team der Wirtschaftspyschologie an der Universität Wien geben Ihnen nun die Chance, ihre Erfahrungen und Meinung anonym mit uns zu teilen.

    Alles, was Sie dafür tun müssen ist, ein paar Minuten weiter im Internet zu bleiben, auf den folgenden Link zu klicken und die für sie zutreffenden Aussagen zu markieren:

    http://ww3.unipark.de/uc/Uni_Wien/67e5/

    Vielen Dank an dieser Stelle auch allen bisherigen Teilnehmern unserer Studie!

    Stefanie Lietze

  37. Alles in Alles
    integrieren zu wollen kann auch im globalen Maßstab zur Sucht werden.

    Da es sich nicht um Zukunft handelt, sondern um ein Ist. Ist-er, wird es nicht mehr.

    Könnte man doch mal anfangen mit dem auseinander sortieren.

    An der notwendigen akadem. Intelligenz sollte es nicht mangeln.

  38. Reichensteuer...
    … ist leider ein globales Problem. Auch in Malaysien greift sich der Staat 20% aller Mieten gleich oben ab. Einzige zulaessige Verminderung sind die direkten Unterhaltskosten der Immobilie, nicht aber Reperaturen oder Instandhaltung, was als Investition eingestuft wird. Und die Grundsteuer steigt auch stetig, unabhaengig davon ob die Immobilie vermietet ist, oder nicht.

    In den USA ist es in machen Lagen noch schlimmer, da man dort immer neune Gruende fuer kostenpflichtige Sicherheitsinspektionen erfindet. Anfang des Jahres durften wir $80 pro Wohnung zahlen, so dass die frisch geheuerten Inspektoren bestaetigten dass die Batterien in den gesetzlich vorgeschriebenen Rauchmeldern innerhalb der letzten 2 Jahren ausgetauscht worden und funktionsfaehig sind. Natuerlich war die wahre Belastung viel hoeher, da wir natuerlich auch noch die Kosten des Verwalters decken mussten, der sich mehrmals mit Inspektoren fuer unterschiedliche Immobilien treffen musste, und der zuvor auch noch ueberall die Batterien ausgetauscht hat da wir uns nicht darauf verlassen wollten, dass die Mieter es auch wirklich selbst getan hatten.

    Ich bin auch der Meinung dass die Vielzahl und Hoehe der deutschen Steuern die gesammte Wirtschaft schaedigen und langfristig wohl zum Staatsbankrott fuehren werden, und dass es wahrscheinlich sinnlos ist zu versuchen die 90% dazu zu kriegen das auch einzusehen.

    Was ich mich wundere ist wie lange es dauern wird bis Mieter auf die Idee kommen, dass der Staat direkt daran Schuld ist, dass Vermieter immer weniger in Immobilien investieren koennen?
    Wir schicken unseren Mietern immer Kopien der jaehrlichen Kostenrechnungen die all die Steuern, Abgaben und Gebuehren enthalten. In den USA hat das vor einer Kommunalwahl dazu gefuehrt, dass die Grundsteuer auf zwei unserer Immobilien um fast die Haelfte gesunken ist…

    Unabhaengig davon inwieweit es Ihnen mit Ihrem Artikel ernst ist, werter Don, das Problem existiert durchaus – und waechst immer weiter.

  39. 10% Zahlen 90% der Steuern
    Wozu braucht man dann noch diese vollkommen überdimensionierte Finanzverwaltung.
    Die 90% Restbevölkerung ist fein raus, sie wird nicht mehr gesteuert.

    Spot an!
    Nur die 10% sind wichtig und müssen beobachtet werden.
    Überall!
    Immer!

  40. Pingback: Blogs | Wostkinder: Paternalistischer Sozialkapitalismus | TokNok Deutschland

  41. Wenn es wirklich so unattraktiv ist, reich zu sein, dann lässt man es eben bleiben...
    das regelt dann “der Markt”.

  42. Asylant aus Boarischen Alpengipfel rettet sich über den Tegernsee.....
    …bekommt eine uralte, aufgelassene Jesuiten-Gruft als Asyl zugeteilt vom allsorgenden Staat, lernt Hochdeutsch und langweilt sich unsäglich. Doch dann kommt der gelangweilte Asylant darauf, doch seine abenteuerliche Lebensgeschichten unter das Volk zu bringen. Und dieses, begierig im Freizeitpark Deutschland, nach Unterhaltung im Stile DSDS findet in diesem Schreiberling ein Idol, welches seine geheime Sorgen und Sehnsüchte gekonnt artikuliert. Also schreibt und schreibt der Asylant, renoviert seine Jesuiten-Klause und lebt wohlig und warm bis ans Ende seiner Tage.

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