Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Wir sind die 1% und sagen: Danke!

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Das beste Ergebnis für die beste aller möglichen Welten: Solange Besitzlose in Mietwohnungen für Besitzende am Tegernsee wählen, wird es uns auch weiterhin an nichts mangeln, was andere bezahlen müssen.

Die weltpolitische Lage in ihrer Gesamtheit ist vor allem gekennzeichnet durch die historische Krise der Führung des Proletariats.
Leo Trotzki

Ich hatte zwei wirklich schöne Tage in Sterzing, und als ich nun am Tegernsee entlang fahre – hinten klappern ein paar Geschenke, und es riecht nach Apfelstrudel – ist es auch nicht anders als sonst. Ein paar Bentleys stehen herum, vor mir rollen einige Porschefreunde in historischen 911ern Richtung München, beim Francesco ist es voll wie immer, und ansonsten liegt der See still und funkelnd zwischen Bergen und besten Wohnlagen. Es gibt keine Hupkonzerte und tanzende Menschen auf den Strassen, die Gebirgsschützen ballern nicht und niemand schenkt an alle Champagner aus.

Sie, die Sie vermutlich eher nicht am Tegernsee wohnen, empfinden diese reservierte Zurückhaltung vielleicht als ungerecht, haben Sie uns doch ein Geschenk, ach was, viele Geschenke gemacht. Wenn ich daheim bin, werde ich freudige Einlassungen einer jungen Frau vom RCDS lesen, die das Resultat der Wahl schätzt, obwohl ihre Berufsaussichten miserabel sind, und sie jüngst Probleme mit dem Vermieter hatte. Ich dagegen, ein typisches Produkt der Wohlstandsgesellschaft, wäre bei der Nachricht „absolute Mehrheit für die CDU“, die ich bei Kreuth im Radio hörte, beinahe wieder umgekehrt mit dem Gefühl, dass ich Berlusconi lange Jahre Unrecht getan habe. Aber es ist, wie es ist, die anderen in dieser Region nehmen das Ergebnis einfach so zur Kenntnis, wie sie auch die EU-Fördermittel für ihre Firmenverlagerung in den Osten zur Kenntnis nehmen, und den Umstand, dass die Kosten für die Energiewende an ihren Beteiligungen vorbeilaufen, und so bleibt es unter all den Bewohnern dieser reizenden Landschaft doch an mir hängen, mich ein wenig widerstrebend zu bedanken für die Bereicherung, die man uns zukommen liässt.

Zuerst einmal Danke für die eindrucksvolle Bestätigung, wie richtig es ist, in Untersuchungen zur sozialen Schieflage des Landes seitens der Regierung Probleme vertuschende Formulierungen durchzusetzen. Der Umstand, dass ich nun schon seit Jahr und Tag darüber schreibe, wie unüberwindbar die Klassengrenzen sind und was für eine Schande die Deportation der Jugend in den Reichshauptslum Berlin ist, wo sie Döner aus dem Papier essen und kein Goldrandteller kennen, ändert nichts daran, dass es weiten Teilen der Bevölkerung vollkommen egal ist. Sie kommen ab und zu hierher und sind froh, das sehen zu dürfen, sie träumen vom Urlaub für immer, zurecht, denn es ist angenehm, das gebe ich gern zu, sie bestaunen die Anwesen, sehen die himmelweiten Unterschiede zu ihren Reihenhäusern und fahren zufrieden in ihren Stau, in dem sie dann zwei Stunden reden, wie schön es doch ist. Und überhaupt nicht darüber, dass sie für immer Tagestouristen sein werden. Es macht ihnen nichts aus. Sie kommen gerne wieder, und so in der Art stelle ich mir auch die generelle Zufriedenheit mit den Umständen vor. Die soziale Schieflage ist in diesem Land unvermeidlich, solange es auf der einen Seite Menschen wie mich und auf der anderen Seite die Oberpfalz gibt, aber ich mache mir darüber scheinbar viel mehr Gedanken als der Rest des Landes. Na, wenn es so ist, dann passt es.

Dann möchte ich Danke sagen, dass man sich mit dem reinen Wahlversprechen einer Mietpreisbremse begnügt. Man könnte ja so einiges wirklich gegen die Misere in den Ballungszentren tun, wo die Union auch bei jungen Leuten so viel dazugewonnen hat: Manches, das gebe ich gerne zu, täte unsereins sogar richtig weh. Vielleicht ist diese Sache mit dem Mieten ja auch nur so ein Medienhoax, herbeigeschrieben von den Verdammten dieses Standes, denen es wirklich dreckig geht und die ernsthaft ausserhalb des Mittleren Rings oder gar in Berlin oder auf weniger als 50m² Altbau wohnen müssen; man hört da ja die tollsten Geschichten. Geschichten, bei denen man sich fragt, wieso stürmen die eigentlich auf mich ein, wenn ich eine Wohnung anbiete, und wedeln mit Geld und nicht mit Mistgabeln? Vermutlich, weil sie denken, es geht ihnen gut und sie können sich das leisten. Wohnen soll wieder Luxus werden! Luxus ist gut! Nespresso, Mietwohnung, Ikea, das Leben ist schön! Nun, wer wäre ich, da Nein zu sagen, wenn dann noch jene so eindrucksvoll bestätigt werden, deren Politik die eigentliche Ursache für den Irrsinn die ganzen Immobilienmarktfreuden ist?

In meiner Position muss ich natürlich auch Danke für die Bestätigung dieses unseres Gesundheitssystems sagen. Nach meiner bescheidenen Meinung – tagtäglich sehe ich die tortenessenden Tanten, die in Bad Wiessee auf Kur sind und das wieder ruinieren, was Arztkunst geschaffen hat – liegt da nämlich einiges für die Anderen im Argen, es gibt wirklich eine Zweiklassenmedizin und es ist kein Zufall, dass wir hier erheblich länger leben als in Wanne-Eickel. Die ganze Region profitiert von jenem Geld, das die Krankenkassen an den See für die besonders Begünstigten pumpen. Noch nie habe ich gehört, dass jemand aus meinem Umfeld zu einem Verbleib im niederbayerischen Bäderdreieck verdammt wurde, die kamen immer alle hierher. Irgendwie funktioniert dieses System so, dass es dem Westviertel gefällt, und daran wird sich auch jetzt nichts ändern.

Man sagt mir von Expertenseite, das sei halt so, weil die Leute mehrheitlich zufrieden sind, was ich sogar verstehe, wenn man die Lage in Deutschland mit den Krisen und Revolten in Griechenland, Zypern oder Italien vergleicht. Deutschland stünde auf Kosten der europäischen Idee gut da und die Exporte laufen immer noch blendend. Man will das nicht ändern und im Zuge dieser Stagnation hat man auch kein Problem damit, wenn auf lange Sicht alles so bleibt. Ausser bei den Reichen natürlich, denen es noch besser geht. Ich vermute, dass die Stabilität dieses oligarchischen Systems sehr geschätzt wird, und sich deshalb viele als „Gewinner“ betrachten, auch wenn sie es effektiv gar nicht sind. Wissenschaft ist nichts, Glaube alles. Ihre Lebensversicherungen stöhnen und ihr Geld auf der Bank wird entwertet, aber es gibt alle zwei Jahre eine neue Wohnlandschaft aus China und alle fünf Jahre ein Auto mit noch mehr PS und damit stehen sie auch dann wieder im gleichen Stau zum Tegernsee – alles wie gehabt.

Dann soll es eben auch so sein. Ich habe wirklich, wirklich nichts dagegen, wenn sich das Erbschaftsrecht nicht ändert, und niemand hier beschwert sich, wenn eine Vermögenssteuer ausbleibt. So gesehen bleibt also auch hier alles so, wie es nun schon seit Jahrzehnten ist, es geht bergauf und selbst die schlimmste Wirtschaftskrise der EU tut auf mittlere Sicht nicht weh. Es sind ja genug andere da, die jene Lasten gerne schultern. Und mehr leisten. Und dann eben nicht an den Tegernsee können, weil sie die Zeit gar nicht haben. Man kann es drehen und wenden, wie man will: Alles ist bestens. Ich wünsche viel Vergnügen in der Leistungsgesellschaft.

Ach so, ja, die FDP. Die galt ja lange Zeit als Garant für den Datenschutz für Steuerhinterzieher und als Anwalt der Begünstigung der Vermögenden. Die ist jetzt weg. Aber einerseits bin ich da gar nicht traurig, denn dieses elende Neureichenbild, das diese Partei der Besserverdienenden zeichnete – eben nur Verdienende und nicht schon Besitzende – das war auch nicht schön, und nach diesem Ergebnis darf man andererseits auch sagen, dass der gütige Paternalismus mit abfallenden Brosamen besser als das Gerede des Neoliberalismus ankommt, mit dessen Leistungsfetischismus man hier noch nie viel anfangen konnte. Ich habe mich von denen noch nie vertreten gefühlt, das war mehr so die Partei der besitzlosen Uhrenbeilagenleser und Leasingporsches und 60m²-Altbaumieter und Focus-Money-Investoren. Die sind jetzt so weg wie die Schleckerbeschäftigten und ich erwarte, dass keiner von denen jetzt versucht, irgendwo auf Staatskosten in den Behörden unterzukriechen, sondern sich alle mannhaft dem freien Markt zur Verfügung stellen, gerne auch in Wanne-Eickel und Berlin, wo der nächste Winter zum Eishacken sicher bald kommt. Vorsichtig gesagt, Verluste sehen anders aus. Wie sie aussehen, das weiss ich offen gesagt gar nicht und wozu auch, am Ende jeder Wahl ist alles gut und alle tun, was gut für uns ist. Danke. Das ist wirklich sehr freundlich gewesen.

Trotzdem fahre ich so bald wie möglich wieder nach Italien, wegen des Klimas, Sie verstehen.

HINWEIS:

Wegen der anderer Schieflagen ist es für alle Beteiligten erheblich leichter, die Kommentare im Kommentarblog zu hinterlassen – ganz besonders für mich, denn ich bekomme muss nicht Ihre Beiträge unter dem Spam heraussuchen.

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103 Lesermeinungen

  1. Danksagung
    „Ach so, ja, die FDP. Die galt ja lange Zeit als Garant für den Datenschutz für Steuerhinterzieher und als Anwalt der Begünstigung der Vermögenden.“

    Nun, meine Danksagung an diese Partei hält sich da in Grenzen. Der Datenschutz als reine Worthülse und die verschleierte NSA-Affäre – bleibt der beauftragte Datenschützer Schaar ein einsamer Prediger im digitalen Niemandsland?

    Ansonsten schließe ich mich der Danksagung des Don voll inhaltlich an ;-)

  2. Lob, wem Lob gebührt ...
    Sehr geehrter Don Alphonso,

    ein vorzüglicher Artikel, scharfsinnig beobachtet, köstlich geschrieben, herzlichen Dank!

    Als Finnin quasi automatisch ein Gutmensch verstehe nicht mal die Norddeutschen immer …, aber diesmal haben Sie den Nagel auf den Kopf getroffen. ;-)

    Das musste gesagt sein: Was fair ist, ist fair, oder wie der Hamburger das sagen würde: Wat mutt dat mutt!

  3. Der Mob will es nicht anderes
    Geehrter Don, das haben Sie wirklich schön geschrieben, so positiv ausgedrückt, wie es der Euphemismus der hier Beschriebenen sonst gerne tut.
    Auch ich bin äußerst angenehm angetan, daß man sich nun bei den Regierungsmachern daran erinnern muß, was Zeitarbeitsverträge sind. Nun können sie sich als Ärzte und Anwälte beweisen in der freien Wirtschaft, ob da auch was geht.
    Gerade gestern, ein Tag nach dem historischen Ereignis, hörte ich aus den News, die Bundesbank drucke – wohl in Nachtschichten – soviel Geld, dass sie gar nicht genug Abnehmer findet. Fazit: Never change a running system. – So lange es noch genug Idioten gibt, die daran glauben. Was kann man andererseits erwarten von einer Gesellschaft, die sich ihre Meinung über smartphones und facebook-accounts holt; Von einer Medienlandschaft, die bspw. im ZDF einen Sascha Lobo herbeiholt, um ein bei facebook veröffentlichtes Video mit Prof. Lucke – in freudiger Pose nach der Wahl – ungeprüft zu kommentieren und zu beurteilen, dem ein ausgestreckter, abgeschnittener Arm zugrunde liegt. Wie niedrig ist denn so ein journal. Niwo der Diffamierung, Meinungsmache und Hetze gegen die Sorgen und Ängste der Menschen, die dieses Besoffenreden und Aussitzen in der Eurofrage einfach satt sind. Und die Klientelpolitik der Königsmacher.
    Was den Deutschen allerdings jetzt blüht, sind nicht die Landschaften, sondern die Strafe für die mangelnde Entschlusskraft. Oder Neuwahlen.

    Sonnige Grüße aus Andalusien

  4. der Artikel fängt ganz gut an
    aber das Wesentliche fehlt! Die FAZ ist doch das Forum der AfDisteln, und jetzt kein Wort zu AfD? Das geht wirklich zu weit!

  5. Werter D.A.
    Was haben Sie gegen Leasingporsches?
    Dass wir die Erde nur geleast haben, ist in D. doch mittlerweile
    Allgemeingut.
    Auch die 1% sind nur geleast.
    Bitte, keinen Dank…

    • von wen geleast?
      Lieber ER,
      es gibt gar nichts an Leasing-Porsches auszusetzen, nein ganz im Gegenteil. Bitte denken sie doch darüber nach für ihre Frau einen Panamera und für die Mätresse nen Cayman zu leasen.
      Der Unterschied zwischen Don und Ihnen ist der; sie fahren Porsche und er hält dei Aktien.
      P.S. …und falls sie nicht mehr wissen wie es weiter geht machen sie nen Ausflug nach Berlin und lassen den Porsche am Herrmannplatz stehen….irgendeiner wird sich shcon drum kümmern…

    • Danke
      …endlich mal ein hilfreicher Kommentar.

    • Habe
      ich Sie richtig verstanden?
      Wenn ich einen Porsche lease,
      bekomm ich den Don als Dreingabe.
      Wegen seiner Porsche-Aktien.
      Ob der Don das weiss. Da wird er
      seinen Vermögensverwalter fragen
      müssen oder gleich das Family Office.

    • @ DA
      Kleiner Tip
      Wenn Sie nachts einmal unsanft aufwachen und nicht
      sofort wissen wo Sie sind: Berlin, Hermannsplatz.

    • Tegernsee, gegenüber der Alm wäre mir lieber.

    • Ich muss mal speziell was über Porscheleaser machen, scheint mir.

    • ich auch ich auch
      Hermannplatz?
      Auch da hab ich anno ’72 Ketchup, Apfelmus und Gurken ausgeliefert.
      Aber das interessiert ja Porscheinteressenten einen feuchten Kehricht.

  6. Die gestützte Aussicht auf das Paradies ...
    Schliesslich ging es vor der schwarz-gelben Regierung bekanntermassen Vermögensbesitzern so richtig an den Kragen, die damalige Selbstmordserie am Tegernsee schaffte es sogar in die, äh, Dingenszeitung, na Sie erinnern sich schon.

    Und die rot-rot-grüne Alternative war die garantierte Gewähr dafür, dass sich die Anzahl der Hausbesitzer am Tegernsee sprunghaft erhöht hätte, in den nächsten 4 Jahren. Das Gerücht, sie hätte auch die Anzahl verfügbarer Dienstmägde sprunghaft erhöht, ist nur die böwillige Erfindung dieser gelben neoliberalen Emporkömmlinge. Deren geistige Dominanz über Deutschland ja schon alleine dadurch bewiesen wurde, dass sie 4,8% der Wählerstimmen auf sich vereinigen konnte.

    Nicht zu vergessen, dass 1970, äh 1980, hmm, 1870, egal, irgendwann halt das Gesundheitssystem bezahlbar war, jedem die optimale medizinische Betreuung ermöglichte und das Sterben mit 57 sauber dokumentierte. Die seitdem gestiegene Lebenserwartung auch der deutschen Mittelschicht auf knapp 80 Jahre ist eine statistische Fälschung jener 4,8%, die auch am Sonntag die FDP nicht gewählt haben wollte. Und soll über die Zweiklassenmedizin, die es vor schwarz-gelb nie gegeben hat, einfach hinwegtäuschen.

    Nein, eine unterhalb von 50, streichen Sie das, 70% liegende Staatsquote ist für jeden aufrechten Demokraten ohne ein Nettovermögen von mehreren Millionen Euro eine Provokation. Das nicht erkannt zu haben, ist eine vom Don völlig zu Recht angeprangerte Dummheit sondergleichen. Schliesslich braucht ein grosser Kindergarten mit einer Mutti an der Spitze das Recht, den Kindern ihr Taschengeld gerecht zuzuteilen. Auch wenn die Mutti Kipping oder Roth heissen solllte.

    Aber die abgrundtiefe Dummheit des deutschen Volkes hat wieder einmal die Spontanwanderung des deutschen Phantasiereiches auf den schmerzlosen Weg zum irdischen Paradies behindert. Seit mehr als 60 Jahren verhindert diese Dummheit schon, dass es uns endlich so gut geht, wie allen anderen in der Welt, wo ja bekanntlich schon lange Milch und Honig fliessen.

    Tyler, übernehmen Sie.

    Gruss,
    Thorsten Haupts

    • "der deutsche Michel"
      in seiner unsäglichen Dummheit will einfach nicht so wählen wie Don will…

      Herr Haupts, ein ganz wunderbarer Kommentar von Ihnen!

    • Die Überalterunglüge mal wieder!
      Sie vergessen, das die Produktivität pro Arbeitnehmer um ein vielfaches seit dem gestiegen ist und ein Hügel Alter Menschen irgendwann abgebaut ist. Ein rechtzeitiges Ansparen oder eine erhöhte Kreditaufnahme wären zu finanzieren gewesen, wenn man nicht der Macht- und Finanzelite versucht hätte eine Rendite von >25% (Ackermann) zu gewähren.

      Was uns wirklich Geld kosten wird ist der Klimawandel, der nun mit Macht einsetzt, und uns am Ende des Jahrhunderts so richtig einheizt.So alle 5 Jahre eine Jahrhundertflut geht ins Geld. Da ist die Alterspyramide auch schnell abgebaut, also ich so um 2040 meine Tochter gegen 2080, falls einen die Temperaturmaxima nicht vorher dahinraffen. Für die nachfolgenden Generationen mag ich mir gar nicht vorstellen was denen blüht, nachdem alles Öl und Gas verbraucht wurde, um die notwendigen Wachstumsraten zu erreichen und Reperaturmassnahmen durchzuführen. Dann ist wieder Kohle angesagt um noch ein wenig mit Dampfmaschinen durch zu halten. Vielleicht hat ja das Militär bis dahin auch alles auf Brennstoffzellen umgestellt, dann können wir wenigstens noch Kriege um Kohle führen.
      Das 22.Jahrhundert wird wohl in mehrfacher Hinsicht das letzte sein.

    • Ganz einfach
      Das Kita-Syndrom.
      Dagegen sind alle machtlos, schon wegen der vielen pösen Onkelz.

    • Klimawandel?
      Also bzgl. der Folgen des Klimawandels müssen Sie ja nahezu von Albträumen heimgesucht werden.
      Sie sollten sich mal vorstellen, was Ihnen und uns zeitnah blüht mit dem EURO und dem Brüsseler Moloch – das sollte Ihnen Angst und Schrecken machen.

  7. Hervorragend!
    Seit den Wahlergebnissen warte ich auf diesen Artikel; ich wurde nicht enttäuscht. Das ganze liest sich so einlullend schön, dass man fast vergisst wie traurig die ganze Angelegenheit ist…

  8. dem kann ich dann nur zustimmen
    Danke werter Don, dass Sie im Namen der Klasse schon Ihren Dank fuer uns alle ausgesprochen haben. Mir ist die Genossin Merkel zwar schon zu weit Links, aber da alle anderen noch nutzloser sind war es das beste Resultat fuer Unsereinen.

  9. Das geschieht der CDU Recht
    Wär sie bei der letzten Rentenerhöhung nicht so nägelbeißend kleinlich gewesen,
    die absolute Mehrheit wär ihr sicher gewesen.

    …schwäbische Hausfrauen eben…

    Dominieren wollen und dann nicht auf die Kulissen achten.

  10. ...
    …und diese Bilder vom Wahlabend.
    So stell‘ ich mir Jubelfeiern im Swingerclub vor.

  11. ... immer dieser Tegernsee
    Don Alphonso, schön geschrieben!! Jedes Volk hat die Regierung, die es verdient! E vero! Falls Sie auf Ihren Italienreisen mal eine Abwechslung suchen: kommen Sie doch mal wieder zum Comer See. Man kann auf der SS 583 sehr gut ‚radeln‘ und mehr. Ristorante Sociale in Como haben Sie ja bereits gelobt, Ci vdiamo!

    • Nächstes Jahr wollte ich den Inn von Schwaz bis Maloja machen und dann runter nach Como…mit ein paar Pässen zwischendrin, Ziel Bellagio.

    • Don
      Kann ich sehr empfehlen. Aber in der Hadernvilla sollten sie ein doppeltes Paar Socken anziehen wenn sie in Maloja Quartier beziehen wollen, auch im Juli.

    • Wie wäre es mit Zuhause bleiben
      und kein CO2 emittieren? Aber das ist ja uncool.

    • Titel eingeben
      Das ist nicht nur uncool, sondern ein Ding der Unmöglichkeit.
      Der Mensch atmet CO2 aus, so lang er lebt; tut er es nicht mehr, ist er tot.
      Haben Sie eine nekrophile Ader?

  12. Chapeau
    Treffend formuliert.

  13. Die FDP geniesst endlich ihren verdienten Lehmann Moment ....
    …. nein, nicht die ganze FDP, nur die einfachen Angestellten!
    .
    Auf gehts, die innig geliebte „freie Marktwirtschaft“ ruft Sie zur Anschlussverwendung!

  14. Schön, wenn man auch im fortschreitenden Alter noch Träume hat
    Wenn man den Reichen mehr wegnimmt, wird es allen anderen besser gehen?
    Welch ein Traum. & wer soll ihn verwirklichen? Vielleicht die Linke? Phhh…

    Übrigens geht es den anderen (zu denen ich zähle) vielleicht gar nicht so schlecht, wie es einem versnobten, im Snobismus großgewordenen, hochherrschaftlichen Snob aus seiner snobergischen Luxusherberge so erscheinen mag. Alles eine Sache der Perspektive, wie’s scheint.

    • Alter und Träume
      Auch Zwerge werfen lange Schatten wenn die Sonne tief steht!

    • Das übliche Missverständnis....
      Mir scheint es in dem Blog nicht darum zu gehen die Welt dadurch zu verbessern, dass man „den Reichen“ mehr wegnimmt.

      Es ging schlicht und einfach darum, dass die Bürger anscheinend bei jeder Wahl aufs Neue nicht in der Lage sind in ihrem Eigen-Interesse zu wählen.
      Wenn Sie das nicht so sehen können/wollen, gut for Sie, denn es bedeutet, wie ja auch das Wahlergebnis gezeigt hat, dass Sie zur Mehrheit gehören…..?

    • Man muss den Reichen nichts weg nehmen
      reicht ja, wenn sich deren Vermögen nur langsamer als gerade eben vermehrt

  15. Klassenkampf von oben , Elite
    Die Elite Oben und in der Mitte sollten mal lieber richtig Steuern und Sozialabgaben zahlen!!!!!
    Und die angebliche Bildung steht nur auf Papier!!!!!
    Ansonsten versagen Sie auf der ganzen Linie!!!!! Also komplett!!!!

  16. Kompliment !
    Was bleibt einem ehrlichen Anarchisten da anderes übrig als zu gratulieren. Mal wieder einsame Spitze unter allem Lesenswerten zu diesem Thema, vielleicht der beste DA Beitrag ever….

    Nein, einen anderen unbeabsichtigten „Beitrag“ muss ich auch loben….
    Als Freund des Internets höre und sehe ich ja gern BBC, wo man auch schon mal Neues, noch Ungezeigtes produziert. Es gibt eine Serie „Derek“ (wohl das andere Extrem zu Derrick auf der Intelligenzskala), bekam diese von vertrauenswürdiger Seite empfohlen, lud sie per torrent und VPN herab und…. staunte…
    Eine Szene als Kommentar zu diesem Blog Beitrag gab es da.
    Eine junge Dame wurde vor Arbeitsbeginn gefragt, ob sie denn Lesen und Schreiben könne, und im Ton leicht fragend erwiderte sie: „Ich twittere.“

    Niemand hat das mit dem 1% und den 99& so präzise ausgedrückt… vor der Wahl… und vor diesem Blog natürlich.

    Danke.

    • Das mit den 1% und den 99% ...
      … könnte vielleicht auch einfach daran liegen, dass alle bisher unternommenen Versuche zur Auflösung dieses Verhältnisses so gnadenlos gescheitert sind, dass es am Ende 100% richtig schlecht ging.

      Und dann wäre es einfach zweckrational, die 1% dafür hinzunehmen, dass es einem selbst nicht allzu schlecht geht. Angesichts des real existierenden Menschen ist die Annahme, es könnte 100% in etwa richtig gleich gut gehen, nicht einmal eine Utopie. Sondern Denkverweigerung.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • Ich weiss, lang ists her...
      War das Zahlenverhältnis nicht auch zu unseren Lebzeiten mal ein anderes?
      warm muss es so sein, dass die Abzocker Millionen Boni bekommen, und anadere trotz Vollzeitarbeit ihre Familie nicht ernähren können?

      Der Mindestlohn führt zwingend dazu, „dass es am Ende 100% richtig schlecht ging.“

      Man könnte zB von den Multis verlangen, dass sie in DE erzielte Gewinne in DE versteuern. Aplle würde sich einen Markt wie DE nicht entgehen lassen.

      Was fehlt ist bei den Merkels der Welt der Welt etwas zu ändern und beim Urnenpöbel der Wille Politiker die das tun würden, zu wählen.

      Nicht vergessen: Ich bin ganz Ihrer Meinung, alles ist gut, denn es ist lediglich ganz genau so, wie es NUR sein kann.

      Weder Dons Artikel noch mein Kommentar soll die Welt verbessern. Man macht sich halt, wenn auch aus verschiedenen Gründen über diejenigen lustig, bei denen nur Gut-Menschen sich weigern mit dem Finger auf sie zu zeigen und unmissverstädnlich auszuprechen: „Euch geht zu Recht so beschissen. Wie die Realität immer wieder aufs Neue zeigt, verdient ihr mit eurer Dummheit nichts anders.“

    • "War das Zahlenverhältnis nicht auch zu unseren Lebzeiten mal ein anderes?" Nicht
      wirklich. Und nur, weil es Ihnen nicht aufgefallen zu sein scheint – ein Mindestlohn ist auch in der Union geltende Beschlusslage. Weil er vernünftig ist, nur nicht ind er Höhe, die sich die LINKE herbeiwünscht.

      „Was fehlt ist bei den Merkels der Welt der Welt etwas zu ändern und beim Urnenpöbel der Wille Politiker die das tun würden, zu wählen.“

      Der Wille von Politikern in einer Demokratie richtet sich danach, was diese über den Willen ihrer Wähler vermuten. „Urnenpöbel“ ist natürlich zulässig, wenn man seine eigenen Ansprüche an das Verhalten von Menschen zum Masstabe für alle anderen macht. Was mich angeht, muss man dann nachweisen, dass man nach seinen Lebensmaximen auch selber lebt.

      „Euch geht zu Recht so beschissen…“

      Sehn Sie, genau da trennen wir uns. Sehr vielen geht es gar nicht so beschissen, wie Sie oder der Don zu glauben vorgeben. Das ist übrigens keine Dummheits-, sondern eine Beurteilungsfrage. Und gute Urteile sind häufig intelligenzunabhängig.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

  17. Titel eingeben
    Wenn man zum Ende des Wochenmarktes kommt, dann waehlt man was es noch gibt. Man haet ja auch frueher gehen koennen oder selbst was anbauen.

    Gott oder wer auch immer, bewahre das sich die Waehler fuer das Interessieren was sie wirklich betrifft oder fangen an informierte Entscheidungen treffen.

  18. Nur die allerdümmsten Kälber, wählen ihre Schlächter selber!
    Für die Kälber betrüblich und von den Kalbsschnitzelessern nur zu preisen ist der Wahlausgang. Auch die Mastochsen und ausgemolkenen Kühe müssen jetzt recht bald in abgelegenen Großschlachtungshöfen daran glauben. Nur die nicht kastrierten Stiere leben am längsten, weil sie alternativlos für das bestehende Kastensystem sind.
    Im Moment ist alles paletti, es sei denn es bricht die sich abzeichnende Stampede der Euro-Dollar-Währungskrise aus. Da wäre es dann schon praktisch eine abgelegene Alm vorzuhalten, wo einen die Mietproles nicht so schnell finden. Auch wenn das momentan nur kostet, so eine abgelegene „Alm“ auf den Bahamas, Cayman Islands oder Britischen Jungferninseln (geradezu ein Paradies für Stiere). Aber:“Wer ko, der ko.“

  19. Naja
    Steuererhöhung für mehr Bildungsbürokratie war auch nicht so der Wahlkampfschlager.

    Bewundernswert wie diese Klientel sich politisch durchsetzen kann.

  20. Einfache Frage
    Es erhebt sich ja nicht die Frage „Warum haben die Bürger CDU/CSU gewählt?“
    Viel wichtige scheint mir die Frage „Warum haben die Bürger nicht rot oder grün oder rot (das andere rot) oder sonstiges gewählt?“
    Wer also mit dem Wahlergebnis nicht einverstanden ist (ich bin es nicht) sollte sich also fragen „Warum ist es mir/uns nicht gelungen gewählt zu werden?“
    Wählerbeschimpfung ist einfach und tut der gequälten Seele des Verlierers gut.
    Er hat ja nichts falsch gemacht. Der Wähler hat es falsch gemacht.

    • vermutlich ist die Frage falsch gestellt...
      Lieber Thomas,
      vermutlich ist Frage falsch gestellt. Sie sollte nicht heissen „Warum haben die Bürger nicht rot grün oder das andere rot gewählt?“ sondern „warum haben nicht mehr Leute die Union gewählt?“ Warum hat der Souverän unsere Pitbull-Mutti in diese Lage gebracht. Die hellroten und grünen haben doch wirklich alle nötige gemacht um nicht gewählt zu werden. Siei haben sich wie bei der Wahl zum Elternratssprecher wegeduckt. Kann sich irgendeiner in dieser Republik etwa ernsthaft vorstellen das dieser Jammerlappen/Kasper die Interessen de Deutschen auf internationalem Parkett vertreten kann? Haben nicht die grünen seit 20 Jahren den schwarzen Peter unter ihrem Bierdeckel versteckt um ihn jetzt der verdutzt dreinschauenden Gelegenheits- und Stammwählerschaft vor die Augen zu halten? Hat unsere Göttin nicht lang und breit erklärt sie ist nicht zu Koalitionen aufgelegt? Jetzt ist wieder der Zeitpunkt gekommen in dem Der schwanz mit dem Hund wedelt. Die Union will keine Steuererhöhungen, die SPD braucht zur Finanzierung ihrer Geschenke 2% Mwst mehr und vermutlich trifft man sich dann in der Mitte bei 3,5%.
      Warum haben sich nicht mehr Bürger hinter Mutti gestellt, anderen Busen wir immer die wohlige Wärme und Geborgenheit gespürt haben, jetzt wird sie sich an uns rächen …

  21. Nicht zu gluben
    S.o.: Es muß natürlich EZB statt Bundesbank heißen.
    .
    Geehrter Don, mit Italien kann ich gut verstehen, wegen des Klimas. Man schreibt da auch im Winter ganz entspannt. Im übrigen verstehe ich gar nicht, warum Sie nebenan, bei wordpress, Ihre Ironie so oft erklären müssen. Wir kennen Sie doch nur so.
    .
    Gestern Abend war wieder, diesmal bei Anne Will, schön zu sehen, wie eine Partei und deren Frontmann (darf man Front gebrauchen oder ist das auch schon Rückgriff auf 33-45?) ins Abseits gestellt wird, obwohl diese gerade mit ca. 3.000.000 Wählern beinahe in den Bundestag gewählt wurde. Da darf die Runde, auch ein Künster, labern und labern und irgendwann darf Bernd Lucke auch mal ran, und sogar an den Tisch der Runde. Wie nett. Die Runde hatte natürlich nichts kleinteiligeres zu tun als den von B. Lucke verwendeten Begriff Entartung als Ausweis des Rechtspopulismus und Nationalismus zu werten.
    Was ist es denn sonst, wenn durch Demokratie geschaffenen Gesetze, wie Maastricht No-Bail-Out, durch ebendiese gebrochen werden. Entgleisung vielleicht? Wie weit ist es mit der politischen- und medialen Landschaft gekommen, wenn eine Partei den Verschuldungs-, Umverteilungs- und Gesamthaftungswahn aufzeigt und eindämmen will, und sie derart diskreditiert wird. Hat es bei der CDU/CSU Untersuchungen wegen deren Äußerungen gegen unkontrollierte Zuwanderung gegeben im Hinblick auf derartige Vorwürfe des Nationalismus? Mußten sich Kohl und seine CDU wegen seines Göbbels/Gorbatschow-Vergleichs oder Deubler-Gmehlin` SPD solchen Anfeindungen aussetzen?
    Hier in Spanien denkt man zu allererst national, ja sogar die Abspaltung Kataloniens ist ein stetes Thema. Und man hat auch keine Hemmung, sich aus EZB-Geldern/Rettungsfonds zu bedienen, man will nur dazu gebeten werden, damit man nicht das Gesicht verliert. Ja, man leistet sich nach wie vor das Franco-Mausoleum, des Caudillo, der einst mit den Nazis kolaborierte.
    Und niemals käme ein Spanier auf die Idee, sich als Deutschen zu bezeichnen, nur weil er in Deutschland geboren ist. Gleiches gilt für einen Italiener.

    Nur darf man nicht das Lügenkonstrukt des Euro infrage stellen und beteiligten Ländern eine andere Lösung vorschlagen. Nein, das darf man nicht. Lieber stur bis in den Untergang. El Hundimiento. Damit kennt sich Deutschland tatsächlich aus.

  22. auch wenn es viele nicht mehr wissen
    Gewinnen hat nichts mit Reichtum zu tun.

    Ganz…gaaaaaaanz im Gegenteil.
    Aber das scheint heutzutage keinen mehr zu interessieren.. so dann.. Geht mir aus der Sonne.

  23. Titel eingeben
    Der Typ ist wahnsinnig, kann dafür aber wenigstes auch wahnsinnig amüsant schreiben.

  24. schön geschrieben
    Eine Lektüre für jeden FAZ-Leser.

    Leider werden die „Gemeinten“ es nicht lesen (wollen).

  25. Gut geschrieben, gut formuliert,
    danke für diesen Text, werter Don. Wenn es nicht mit so viel Arbeit verbunden wäre, wünschte ich mir jeden Tag so eine Lektüre.

  26. Wie Recht sie haben
    Das erinnert an die Zeiten, vormals, sie wissen doch, als die Vielen gefragt wurden, wo war das nochmals? „wollt ihr Krieg“, ach ja, das war da und dort, überall wieder einmal, und sie dann schlachtend übereinander herfielen, so dass das Blut die Straßen entlang floss. Als das Abschlachten vorbei war, wann war das nochmals?, dann fielen sie sich um die Hälse, ach ja es waren nur die Überlebenden. Als dann die Verantwortung um die Ecke kam, jammerten sie so elend, wie viel sie doch verloren, und dass sie ganz weit vertrieben, und dass sie doch wieder aufgebaut hatten. Die Toten aber schwiegen so lange, bis sie wieder aus den Gräbern kamen und aufstanden. Das nannten dann die Überlebenden Terrorismus. Sie forderten Staatsräson und klauten den Bienen das Konzept der Drohnen. Wenn sie nicht weitertöten, werden sie nie glücklich sein.

  27. Ja leider
    Leider können nicht alle Deutschen am Tegernsee wohnen, da reicht der Platz nicht und das würde dann auch die Wahlstatistik der CSU versauen. Also mal Klartext: auch wenn ein guter Onkel aus Japan jedem Bewohner von Castrop-Rauxel, Ennepetal, Wuppertal, Bielefeld usw. 3 Millionen EURO schenken würde, die könnten rein mengenmäßig sich nicht alle am Tegernsee aufhalten, außerdem vertragen sie das dortige Essen nicht. Deshalb bin ich froh, wenn ich dort unbedingt mal vorbei muß, daß ich schöne Gärten, schöne Villen, schöne Autos sehe. Gottseidank muß ich die ja nicht bezahlen.

  28. Schwachsinn
    Was soll das gelaber, ich bin stolz in Deutschland wohnen zu dürfen, ich arbeite gerne,
    und wenn ich Gesund bleibe am Liebsten bis 67
    Mein Tipp: siedeln Sie doch nach Russland, China oder noch besser in den Iran über,
    da bekommen Sie sehr schnell ein Gefühl wie trefflich es sich in Deutschland Leben lässt….

    • Ich lebe auch gern in Deutschland – in der richtigen Ecke in der richtigen Behausung mit den richtigen Barockgemälden an der Wand. Bei HartzIV würde ich das aber vielleicht anders sehen.

  29. Der tägliche Klassenkampf von oben ist halt auf Championsleagueniveau.
    All das lässt sich ganz leicht erklären.Die Presse bringt in Deutschland jeden in Misskredit der glaubt Interessenvertreter des kleinen Mannes sein zu können – siehe Oskar Lafontaine, Andrea Ypsilanti, Albert Schweitzer,Rudi Dutschke usw,usw.

    Die exakteste wissenschaftliche Umschreibung unserer Zeit wird von der Presse stets totgeschwiegen.

    „Der Kapitalismus basiert auf der seltsamen Annahme das widerliche Menschen, mit widerlichen Zielen, sich dem Gemeinwohl verpflichtet fühlen.“ (Sir John Maynard Keynes, britischer Meisterökonom)

    • CL ist gutes Stichwort
      denn hier hat sich gerade gestern Unglaubliches abgespielt in der Primera Division. Elche – Real Madrid. Es steht 1:1! und der Schiri läßt bis zur 95 Min. ohne Notwendigkeit spielen und es tritt das Unglaubliche ein: Er pfeift penalty für Real, obwohl es das Gegenteil war, für jeden sichtbar. Wer ist schon Elche? Fazit: Geld schießt eben doch Tore, zur Not wird eben nachgeholfen.
      Wie schön, daß auch das durch Rettungsfonds gedeckt wird. So bleibt doch alles beim Alten.

      Würde gern darüber von Sanchos Esel lesen.

  30. Es ist immer wieder erstaunlich,
    wie sehr sich doch weite Teile der Bevölkerung vor den Karren weniger spannen lassen. Das sind dann die „mündigen“ Bürger … .

  31. Empfehle mal ein Update
    „Vom Wasserkopf der Alterspyramide muss man hier ja nicht viel erzählen.“

    Trotz gestiegener Lebenserwartung, das ewige Leben lässt noch auf sich warten.

    Der Blick auf die Geburtenstatistik mag betrüblich sein, der Blick auf die Sterbestatistik ist niederschmetternd.
    Der Wasserkopf dehydriert. Der nachfolgende Kropf – im Neusprech Baby-Boomer genannt
    muss erst mal ‚alt‘ werden.

  32. Armer, reicher Snob
    Da hatten Sie sich jetzt endlich mal Unterhaltung durch den Pöbel versprochen, den Sie sich ja leisten können, Ihrer Meinung nach, und dann…..bleibt das wieder aus!
    Blöd, oder? So wie ich das sehe haben die „kleinen Leute“, die sich grade mal eine Wohnung, ein Auto, Urlaub, Freunde und Spass erlauben können, völlig recht damit sich nicht auf rot-rot-grüne Reglementierer, Vorschreiber, Vordenker und Abzocker einzulassen, die alle auf das gleich niedrige Niveau drücken möchten, außer Ihre 1% natürlich.
    Vielleicht halten die „kleinen Leute“ es auch garnicht länger aus in Ihrer kleinen, spießbürgerlichen Welt mit Ihrer pseudo-intellektuellen und doch sehr subjektiven begrenzten Interessenslage. Die fliehen vielleicht gerne wieder zurück in ihre Slums, anstatt wie Sie langsam vor sich hinzuversteinern, danach sieht es nämlich sehr aus.
    Ihr Hauptproblem sind Langeweile und Überdruss, das verleitet Sie dazu von anderen zu erwarten, dass diese sich dann auf ihre Kosten auch noch um Ihre Unterhaltung zu kümmern haben. Das allerdings ist dann vielleicht doch zu viel verlangt.

    • Das mögen die alle so sehen und dann ist es ja auch für sie ganz wunderbar. Dann möchte ich aber keine Klagen mehr hören, wenn die Mieten steigen. Denn das gehört halt auch dazu.

  33. Schade das die Wahrheit immer nur als Satire getarnt erscheint.
    Nur der Narr darf eben ungestraft die Wahrheit sagen, denn sein absolute MAchtlosigkeit ist Strafe genug. Also: Nehmen Sie die Mistgabel und gehen damit zu Angela? Ich würde wohl helfen, wenn wir GANZ VIELE währen! ;)

    • Das ist keine Satire. Das ist wirklich so. Es wird uns bei der nächsten wahl noch viel besser gehen und die anderen werden glauben, dass es ihnen gut geht. Das ist halt so.

  34. Danke!
    Danke! Der beste Kommentar zu Wahl, den ich bisher gelesen habe!

  35. häh hinweis ?
    bitte mal den „Hinweis“ durchlesen und evtl korrigieren..
    „Wegen der anderer Schieflagen ist es für alle Beteiligten erheblich leichter, die Kommentare im Kommentarblog zu hinterlassen – ganz besonders für mich, denn ich bekomme muss nicht Ihre Beiträge unter dem Spam heraussuchen.“

  36. dz
    selten so dummes zeug gelesen.

  37. Qualitätsjournalismus
    Aus Ihren Richtlinien für Lesermeinungen: „Links- und rechtsradikale, pornographische, rassistische, beleidigende, verleumderische sowie ruf- und geschäftsschädigende Inhalte können nicht berücksichtigt werden, ebenso wenig sachlich falsche oder in angemessener Zeit nicht nachprüfbare Behauptungen.“

    Vielleicht sollten Sie diese Richtlinien auch auf Ihre eigenen Beiträge anwenden.

    • Ich überlege gerade, wo ich links- oder rechtsradikal bin. Ich habe, zugegeben, eine Vorliebe für Gemälde von nackten Frauen. Rassismus? Nö. Beleidigend? ich bitte Sie, Wanne-Eickel ist wirklich so, ich war da schon mal. verleumderisch? Ich sage doch danke!

      Ich verstehe das nicht.

  38. Uns geht es doch gut...
    warum sollte sich auch etwas ändern? Was man hat das das kennt man, was man bekommt das weiß man nicht. Und dann immer dieses lästige Nachdenken – Morgens mal schnell die Bild beim Kaffee gelesen (Was, Sylvie immer noch allein? …und Schalke hat verloren?). Abends dann „Wer wird Millionär? – hui, sind die alle schlau. Kein Wunder, dass die mehr verdienen als ich. Aber zum Glück, gibt es ja noch Angie, die sorgt für mich und vielleicht reicht es ja nächstes Jahr wieder für zwei Wochen El Arena (wenn ich bis dahin den Kredit vom letzten Mal abgestottert bekomme).

  39. Titel eingeben
    @Thomas K. – Wer weiß den genau, dass das offiziell verkündigte Wahlergebnis dem tatsächlichen Wahlverhalten der Wähler entspricht? Es ist technisch sehr leicht, den Wahlcomputer zu knacken und/oder die Kommunikation zwischen den Wahllokalen auf der unteren Ebene und den höheren Ebenen zu manipulieren. Bei einer Manipulationsmasse von nur einem Prozent ist so was eigentlich naheliegend. Wie viele Snowdon Offenbarungen brauchen die deutschen (und europäischen) Bürger eigentlich, bis es ihnen klar wird, wie wenig Selbstbestimmung und Demokratie ihnen geblieben ist und sie zu handeln beginnen?

    • Titel eingeben
      Glauben Sie wirklich, dass bei geknackten Wahlcomputer die FDP draussen geblieben wäre, ohne dass gleichzeitig die CDU genug Stimmen hat um allein regieren zu können?

      Im letzten Satz beeindruckt mich Ihr Glaube an die „deutschen (und europäischen) Bürger“ schon sehr… was hindert Sie denn daran der Realität mal etwas fester ins Auge zu sehen, Sie klingen ja schon fast wie Vroni (nein, so schlimm ist es denn doch nicht…)

      Aus Ihrem Kommentar kann ich schliessen, dass Sie doch eigentlich eine ziemlich präzise Vorstellung davon haben müssen, wie es in den Köpfen von Leuten aussehen muss, die dies für eine Demokratie halten????

  40. Dirigismus pur
    Selbst wenn ich nicht zu denen gehörte, die von Ihnen neiderfüllt karikiert werden, würde ich nicht in einer Gesellschaft leben wollen, in der mein Einkommen und Vermögen als Verfügungsmasse des Staates betrachtet wird.

    Die rein am Geld orientierte Sichtweise des Artikels ist abstoßend; unerträglich, wie dem Dirigismus hier das Wort geredet wird.

    • Note2myself: In Zukunft Ironiewarnungen einfügen.

    • Möge Ihnen ihre Traumwelt
      erhalten bleiben.
      Ihr Einkommen und Ihr Vermögen ist immer Verfügungsmasse. Wozu
      ist es sonst da.
      Die Frage ist allein, wem stellen Sie sich zur Verfügung.
      Einem Staat, einem Clan, einer supranationalen Organisation oder Goldman Sachs&Co.
      Dirigiert werden Sie immer; die Bedingungen unter denen es Ihnen möglich
      war Einkommen und Vermögen zu erzielen, schaffen diese Strukturen.

      Eher eine mentale Entscheidung.

  41. Ach so, ja, die FDP
    .


    dreissig jahre habe ich darauf gewartet, dreissig jahre.

    • Und jetzt ist es vorbei. Ob die nochmal kommen? Na ich weiss nicht. Wird sie jemand vermissenß

    • Titel eingeben
      Die FDP in ihrer letzten Form wird man vielleicht nicht vermissen, aber den liberalen Gedanken vielleicht schon. Gestern hat mich ein französischer Freund gefragt, ob denn nun etwas anders sei. Ich denke schon, habe ich ihm erklärt. Alle Partien sind mehr oder weniger sozialdemokratisch und vertreten die Interessen der Lohnabhängigen. Stell dir vor, in den parlamentarischen Ausschüssen sitzt niemand, der sich den Interessen kleiner und größerer Unternehmen verpflichtet fühlt, geschweige denn, sie kennt. Und bei der Schaffung neuer Gesetze wenigstens deren Ansicht und Probleme vertritt. In der CDU sind natürlich ein paar Wirtschaftsleute. Aber die haben nichts zu sagen. Die CDU steht unter dem Scheffel von Mutti, und Mutti wurde in der DDR sozialisiert. Sie hat nicht die geringste Ahnung davon, was es bedeutet einen nicht-staatlichen Betrieb zu führen und wie viele schlaflose Nächte es macht, Aufträge ranzuschaffen und neue Ideen zu entwickeln, um konkurrenzfähig zu sein.

    • Jede Wette....
      In vier Jahren ist sie wieder im Bundestag….

      … man gönnt sich ja sonst nichts.

  42. Jepp...
    …so kann man es dann auch formulieren. Meines Erachtens nach ist das gut auf den Punkt gebacht und könnte noch endlos weiterhgen (Waffenexporte, Kiderarmut in Deutschland, Mindestlohn etc.). Danke. Sehr schön geschrieben -nur leider wird es 90% der eigentlichen Adressaten nicht lesen.
    VG

  43. Ich werd´s ausrichten!
    Endlich mal jemand, der diesen Dank ausdrückt. Meine Schwester, eine kleine Bäckereiverkäuferin mit einem Einkommen nahe der Armutsgrenze hat selbstverständlich auch CDU gewählt… obwohl ich ihr so geraten habe, endlich auch mal über die FDP zu nachzudenken, schließlich ging es ihr dann nicht nur gut, sondern noch viel guter. Aber nein, nichts zu machen, da war sie stockkonservativ, mit diesen Schnöseln wollte sie sich dann doch nicht infi… ääähhhh… identifizieren… dann doch lieber mit Mutti. Ist doch schön so. Da weiß man wenigstens, was man hat, bzw. nicht hat und alle sind´s zufrieden.

    • Unbegreiflich.

    • Gar nicht unbegreiflich ...
      … sondern vollkommen normal, Don!

      Den – nachvollziehbaren – Grund weiß man nur, wenn man mit ihnen zusammen ist und sich mit ihnen über deren Beweggründe mal tiefer unterhält. Statt sich mit deren raschem „a so halt“ zufrieden zu geben.

      Habe ebenfalls Verwandtschaft, die wie die Bäckerei-Angestellte CDU denkt und wählt, OBWOHL sie schon längers trotz guter Ausbildung auf der Klassenkampf-von-oben-Prekariatssuppe daherpaddelt. Der Grund ist ganz einfach: Angst.

      Ziemlich reale Angst, dass die weniger Boss-kungelnden Parteien „mit Big Money nicht könnten“ und Big Money mit ihnen nicht und daher der Staat absaufe, das Kapital abwandere und sie, die Bäckereiverkäufer oder Lagerarbeiter etc. noch tiefer ins finanzielle Elend rutschten. (Das Abwandern tut das Kapital zwar jetzt schon wegen der für den ehrgeizigen Ferengi-Anleger zu niedrigem Zinsnivau in D…) Aber Angst bleibt Angst. Die ist für diese Menschen entlang der 1000,00-Euro-Armutsgrenze existenziell und hochreal. Daher wählen sie die, die ihnen eigentlich nicht gut tun. Mit Dämlichkeit hat das nur auf den ersten Blick zu tun.

      Was man tun sollte, ist, solchen Leuten die – existienzielle und daher begründete – Angst zu nehmen. Statt es als unbegreifliche Entscheidungen zu betrachten.
      Diese Entscheidungen sind unschön, aber durchaus begreiflich: mit UNTER ihnen sein, statt ÜBER sie zu reden und über sie zu urteilen. Mit Empathie und Realitätssinn, statt bourgeoiser oder weltverbessernder Distanzierung vom Tegernsee oder Übersee.

      Was ich nicht begreife, ist anders genau der Umstand, dass man sich damit nicht endlich auseinandersetzt: mit dem Pseudo-Angst-Konservativismus der im neo-konservativem System eigentlich haushoch verlierenden Klassen.

    • Uh... Interessante These
      …. Ich glaube aber, es hat eine andere Ursache, die aber durchaus auch psychologisch begründet ist: die Angst davor, noch nicht einmal mehr „gefühlt“ zur Mitte der Gesellschaft zu gehören. Es wird nicht mehr gewählt, was einem evtl. objektiv sozial und wirtschaftlich gut tut, sondern das, was einem psychologisch zur Peer-Group der Gewinner zuordnet, zumindest alle vier Jahre mal. Und damit ist letztlich auch in den Wahlkabinen mehr Schein als Sein angekommen.

  44. Kein Problem, immer wieder gern.
    Als einfacher Facharbeiter, gehöre ich den mittelständigen Pöbel an und möchte den 1% nur mitteilen, das zumindest ich gerne seine Last mittrage. Schließlich definiert sich mein Stand über die Arbeit und könnte gar nicht ohne diese, Schuldfrei, existieren.
    Also lassen wir den Arbeiter die Arbeit und den Lebemann das Leben.
    Hochachtungsvoll
    Oben

  45. Titel eingeben
    Schröders „Sozialpolitik“ hat mir schon gereicht. Und jetzt noch Peer Steinbrück??? Nee, danke… Bei den beiden werde ich nie das Gefühl los, die träumen nur von Luxus-Villen. Da ist mir nun eine Angela Merkel lieber…übrigens, ich lebe gern in Berlin.

    • Teufel gegen Belzebub: Wer gewinnt?
      Weil sie die beiden Teufel nicht mögen, haben sie lieber den Belzebub gewählt?
      Wirklich. Unbegreiflich.

    • Titel eingeben
      Köstlich. Inhaltlich wäre das gutes Material für die Fortsetzung der Kolumne :)

  46. Sage
    Sage nochmal einer die Deutschen können nicht rechnen.
    Sie können sogar kalkulieren!

    Eine satte Mehrheit der überfragten Bürger sind für eine GRoKo.
    Wenn es ungemütlich wird, ist man nicht allein.
    Wenn es ans eingemachte geht, kann man hoffen sich unauffällig in die Büsche
    zu schlagen.

    • Nett....
      Js ist immer wieder erfreulich jemanden zu lesen, der noch einen klaren Blick hat. Was mich immer verwirrt ist, warum so wenige das Offensichtliche nicht sehen können… eigenartig.

  47. Seien Sie unbesorgt Don, genießen sie die Abendsonne, niemand wird unsere Erbschaften anrühren
    Der Verfassungsschutz ist auf unserer Seite

  48. sterbenslangweilig
    und ließe sich zu 0,1 oder 0,01 % steigern? in dem man z. b. von der laden-gemeinen shimano-xtr-bergkurbel für jederman zur handverlesen-feingemachten shimano-xtrr-werkskurbel der echten profis, der werksfahrer wechselte? wer das schon mal hatte, weiß wie das geht. immer noch ein bißchen besser, immer noch ein wenig exklusiver, ja.
    .
    der deutschlandfunk hatte ähnliches heute übrigens evtl. auch als thema. seltene freundschaften, zu seinem (vollkommen richtigen und lobenswert exakt beobachteten) zitat womöglich passend. http://podcast-mp3.dradio.de/podcast/2013/09/27/dlf_20130927_1610_ab9433ae.mp3
    .
    wobei ausgerechnet jürgen todenhöfer sagt aktuell laut voranstehendem link bzgl. „westlicher terrorzuchtprogramme“ wohl, „saudi arabien aber wäre die wahre heimat des bösen“. noch so ein dualismus gegeneinander stehender welten. die welt hat, kennt nichts anderes mehr?
    .
    immerhin, sterbenslangweilig ist don alphonosos kolumne nun einmal eben nicht. noch nicht? ist evtl. manche frage. http://www.youtube.com/watch?v=y2Ab3sVfSTs
    .
    ungefähr.

  49. Nett zu lesen
    Wie die überregionalen Medien Sigmar Gabriel „Honig ums Maul schmieren“.

  50. Die "Mitte"
    Kann einem leid tun.
    Alle wollen dahin und sich da breit machen.
    Wenn es diese Mitte überhaupt gibt, sie wird wird es nicht überleben.

  51. Von der BT-Wahl
    nahtlos zur Klimakatastrophe.
    Also wenn der Klimawandel Menschen gemacht ist, die Temperaturen aber
    seit 15 Jahren nicht mehr steigen bedeutet das doch, dass die Weltbevölkerung
    seither nicht mehr gewachsen ist.
    Ich erwarte, dass der Weltklimarat dies mit dem Weltbevölkerungsrat eindeutig
    wissenschaftlich abklärt.
    Sonst – Drohung – gibt es keinen Cent mehr.

    • Eile ist geboten
      Bevor sich die Angelegenheit nicht mehr unter den
      statistischen Teppich kehren lässt.
      Aber vorausschauend kluges Händeln ist bei dieser Form der Gier, wie sie
      der Weltklimarat und der Weltbevölkerungsfond vertritt nicht möglich.

      Eher werden die Emirates ihrem Sklavenhaltertum abschwören.

  52. Titel eingeben
    Beeindruckend!

  53. Life is good in the Fatherland !!
    Schoener Kommentar Maestro Don Alphonso. Auch Schoene Bemerkungen von den Kommentatoren — aus verschiedenem Niveau.
    Die Stuetzen der Gesellschaft scheinen solide zu sein. Kaum ein Risse, kaum eien abfallenden Verputz, — nur hier und da Beobachter der Szene die in hellem Sonnenschein von drohendem Wetter und einer duesteren Zukunft mahnen. Ob die Optimisten sind?
    Als gelegentlicher Besucher der Republik der Deutschen sehe ich meist Wohlstand. Gut geneaehrte Menschen, gut gkleidet und voller Energie ….oft hinter dem Rad von putzigen Rennern mit 200 auf der Autobahn. Derweil mein Airport Bus sanft entlang rollt. Mann da werd ich neidisch. Ausserdem was tut ein One Percenter im Bus? Ist das akzeptabel?
    Ohne viel zu Fragen erklaeren mir viele Buerger die schlimme politische Situation, und auch dazu wie unfair das Leben sein kann, den dieses Jahr war es nur moeglich dreimal in Urlaub zu fahren, anstelle von den ueblichen vier Expeditionen. Es schmerzt wenn man von solchen Leiden hoert.
    Auch die Preise fuer Nobelkarossen klettern immer hoeher, sagen die. Dazu macht der DAX, Dow Jones und FTSE nicht alles richtig hoehr ich, — und so mancher muss leider von seinen Dividenden zehren. What a bummer.
    Aber anscheinend bleibt die Hoffnung dass man es schafft in die One Percent Elite zu kommen. Man hofft auf „Upward Mobility“. Nur „Old Money“ bleibt schoen stille, und zaehlt fest weiter, und schnippt die Coupons. Nur bitte keinen Laerm. Wers hat, der hats, denken die.
    Das Leben hat seine Tuecken — auch fuer die One Percenter.
    Nur Old Money scheint immune, denn es war schon immer da.
    Life is unfair.
    Pax vobiscum

  54. Zu frueh gefreut...... :-)
    Die FAZ berichtet soeben – es gibt eine SUPER Koalition fuer die Mietpreisbremse……

    Das kommt davon, wenn man Wahlversprechen glaubt!

    [Das ist im uebrigen eine wirklich schaedliche Idee…. willkommen im praktizierten Sozialismus]

  55. Auch wenn das kein Schwein mehr liest
    also selbst der Don nicht: das Problem ist nicht der Reichtum. Sondern die nach oben offene Reichtumsskala. Das macht einige unter uns so verrückt, daß sie anfangen zu sabbeln.

  56. Cogito ergo sum
    Frau wäre jetzt am Ende mit ihrem Latein….ob Router,Wlan oder Tunnel. Der Hausherr zürnt! Zur weiteren Schadensbegrenzung erbitte ich technische Hilfe. Man wird nun besagtes Gerät laufen lassen, einfach mal so…die Götter in weiß werden es schon richten, oder nicht?!

  57. Projektrealisierung
    Meine Tätigkeiten als Hausfrau in Vollzeit striken einen engen Terminkalender. Die Dame des Hauses verweilt ja in den Bergen…
    Leider erwies sich auch das neue Ladekabel als untauglich. Media Markt hat ja auch schon lange keine Lust mehr…Der Countdown läuft bis 16 Uhr. Was sagt der Zeitmanager dazu?

  58. Spuren verwischen....
    Es ist ja schön, wenn die Feuerwehr kommt. Hat man den Notruf ja erst vor 2 Monaten abgesetzt. Man kann sich dann natürlich wundern, wenn die Straße bis dahin völlig abgebrannt ist – muss man aber nicht!
    Surprise,surprise – die working class ist natürlich wo?! In der Arbeit!
    Woher soll ich denn bitte wissen, was das finazamt so macht…ist ja überhaupt nicht meine Baustelle. Ein neuer Stromanbieter dagegen schon.
    Wie soll man den dem Innenministerium beibringen, dass sich die Geheimcodes für gewisse Dienste geändert haben? Da darf man wieder lügen, bis sich die Balken biegen, aber das ist ja nichts neues. Das kann man ja machen….man verstrickt sich deswegen ja nicht noch weiter in unangenehme Geschichten. Die Freude, dass Syrien ausgeblutet ist kennt keine Grenzen. Man kann nur hoffen, dass Russland sich bis Weihnachten wieder beruhigt….

  59. Deutsch
    OT: Bedeutung von „scheinbar“ nachsehen. Zukünftiger richtiger Verwendung sollte nichts im Wege stehen, ist doch ganz einfach!

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