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Stützen der Gesellschaft

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Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Es gibt kein Grundrecht auf Willkommenskultur

| 193 Lesermeinungen

Der einzige weisse Mann, dem man trauen kann, ist ein toter weisser Mann
Robert Mugabe

Es gibt den Mietvertrag. Und es gibt mündliche Absprachen. Nachtruhe ist ein von allen dehnbar ausgelegter Begriff. Im Mietvertrag steht bei den kleinen Wohnungen auch, dass sie nur für eine Person vorgesehen sind. Seit fünf Jahren sage ich aber gleich bei der Unterzeichnung dazu, dass ich kein Problem habe, wenn etwa ein Partner mal für ein paar Monate einziehen würde. Noch jeder Mieter fand das abseitig, denn man lebt doch gerne allein. Allerdings war jeder Mieter später froh um die Regelung, denn meine Heimatstadt ist übervoll. Und da kann es oft passieren, dass ein Unter-Unter-Mietverhältnis in einer WG platzt und jemand unvermittelt auf der Strasse steht. Es sind WGs, die für ein Zimmer mit zehn Quadratmetern dreihundert Euro nehmen. Weit ausserhalb des Stadtzentrums. Und es passiert den Studenten in dieser völlig überfüllten Stadt so oft, dass die letzten sechs Mieter allesamt ihren Partnern diese Option zumindest übergangsweise für ein paar Monate anbieten mussten.

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Das hier ist das industrielle Herz des Landes. Meiner Heimatstadt geht es famos in allen Belangen, es herrscht Übervollbeschäftigung, und das schlägt sich auch im Lohnniveau nieder, und bei den Mieten – sofern man nicht gleich kauft. Der Wohnungsmarkt ist nur so entsetzlich wie München vor fünf Jahren, und auch wirklich schreckliche, heruntergekommene Altstadthäuser, deren Restaurierung vor der Finanzkrise noch unrentabel gewesen wäre, sind jetzt begehrte Objekte. Man kann jede Dachkammer vermieten; das einzige Problem ist die Abwehr des Ansturms derer, die nicht zum Zuge kommen. Es gibt windige Geschäftemacher, Betrüger und mit Osteuropäern überfüllte Gehöfte 20 Kilometer ausserhalb. Die Stadt ist eine bundesweit beachtete Erfolgsgeschichte. Nur an Wohnungen mangelt es. Gewaltig. Woanders sind Studenten eine hochwillkommene Auffrischung, bei uns dagegen sind sie entweder Melkkühe oder eben schnell mal auf der Strasse, wenn eine WG zugunsten eines potenten Käufers aufgelöst wird.

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Der Erfolg schlägt auch auf die Steuereinnahmen durch. Bayern ist das Land mit den höchsten Steuereinnahmen in Deutschland. Und hier nun kommt der sogenannte „Königsteiner Schlüssel“ ins Spiel, der eigentlich zur Forschungsfinanzierung und deren Verteilung auf die Bundesländer erfunden wurde. Der Schlüssel setzt sich zu einem Drittel aus der Bevölkerungszahl zusammen, und zu zwei Dritteln aus den Steuereinnahmen. Wirtschaftsstarke Länder müssen überproportional viel beitragen. Oder momentan überproportional viele Flüchtlinge aufnehmen. Es ist der Königsteiner Schlüssel, der besonders viele Flüchtlinge bei uns auf eine Stadt treffen lässt, die schon für ihre eigenen Bürger kaum mehr genug Wohnraum zur Verfügung stellen kann. Selbst ich beschränke mich allein auf eine Wohnung, in der man eine vierköpfige Familie nur beengt unterbringen könnte, eine kleine Gästewohnung, einen Abstellraum, zwei Speichergeschosse und eine Dachterrasse mit nur 20m².

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Mit Blick auf den Stadtpark. Bevor die Stadt ein industrielles Zentrum wurde, war sie eine Festungsstadt, in der das Königreich Bayern sein Vermögen versenkte – vergleichsweise sinnlos, solange man nicht als monopolartiger Lieferant für die Versorgung der Bauarbeiter davon profitierte, wie es meine Familie erfolgreich tat. Der Festungsgürtel wurde natürlich nie beschossen, und heute ist er ein die Altstadt umgebender Park. Durch diesen Park verlief früher, als ich noch im Westviertel am See wohnte, mein Schulweg, und wäre dort nicht ein Parkplatz am Hallenbad, wäre es sicher eine der schönsten Wohnlagen der Stadt. Ins Zentrum geht man von hier aus zwei Minuten. Zwei Minuten sind es auch zum grossen Freibad, zum schönsten Kinderspielplatz, und wer noch eine Minute weiter geht, kommt zu einem der schönsten Biergärten der Stadt. Mit dem Rad sind es genau sieben Minuten zum See, entlang des schönsten Wohnviertels der Stadt. Und zwischen den beiden besten Wohnlagen der Stadt, der Altstadt und dem Westviertel, greift die Stadt nun zum letzten ihr auf die Schnelle bleibenden Mittel, um die Folgen des Königsteiner Schlüssels zu bewältigen. Die Stadt, die ihre letzten Wohnungsreserven an Unterbringungsmöglichkeiten für Flüchtlinge bereits im Frühjahr aktiviert hat, errichtet ein Lager.

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Weil es der bestmögliche Kompromiss ist. Es ist mitten in der Stadt, Sanitäranlagen sind im städtischen Hallenbad vorhanden, der Parkplatz gehört der Stadt selbst, und die Anlage verspricht, in Sachen Versorgung und Funktion effektiv und flexibel zu sein. Dafür muss keine Polizei die Aufbauarbeiten begleiten, es gibt keine besorgten Bürger, nur ein paar Interessierte bleiben stehen und stellen Fragen. Wie das mit dem Essen geht – hinten steht schon der Lieferwagen eines grossen und bekannten Cateringunternehmens, das mobile Küchen installiert. Ob etwas gebraucht wird – Tafeln, Kleidersammlungen, Kirchen und Vereine sind schon gut eingespielt. Was für Materialien hier verwendet werden – Aluhallen, wie man sie auch für Messen oder Betriebsfeiern verwendet. Beheizbar, hell, mit Glastüren und Fluchtwegen. Die Fluchtwege sind wichtig, oft scheitern mögliche Unterkünfte in Bayern an ihnen, weil die Gesetze hier kaum Spielräume lassen. Die Fragen sind nicht bösartig, und niemand will wissen, wann das wieder abgebaut wird. Man schaut es sich eben an, wie man neue Projekte der Stadt begutachtet. Wer hier wohnt, der weiss, wieviel Kritik es an der Sparkasse – „Maginotlinie“ und am Studentenheim – „Westwall“ – gegeben hat. Hier wird nun der Parkplatz verkleinert, es werden Gitter aufgestellt und Verkleidungen gespannt, die die Privatsphäre der Bewohner verbessern sollen. Keiner, der vorbei schaut, beklagt sich. Niemand hat hier Unmut, dem er Luft macht. Es ist halt so. Das ist der Königsteiner Schlüssel. Und die beste Lösung. Es ist um Welten besser als die Camps in Nordafrika, besser als Lampedusa, die Lager in Sizilien, die illegalen Verstecke rund um Mailand und Verona, das überfüllte Lager in Traiskirchen, und besser als Freital und Berlin, wo man die Leute mit wertlosen Hotelgutscheinen weiterschickt. Es ist nicht nur der beste Kompromiss dieser Stadt, es ist einer der besten Kompromisse zwischen Tripolis und dem Eurotunnel.

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Nicht jeder denkt so. Der Ministerpräsident von Baden-Württemberg etwa, ein Grüner, hat vorgeschlagen, die Flüchtlinge doch besser dort unterzubringen, wo viel Leerstand bei guter und moderner Infrastruktur ist: Im Osten Deutschlands. Dort, wo wegen des Königsteiner Schlüssels besonders wenige Flüchtlinge sind. Leider ist dort – wie auch in Berlin, wo jene Grünen Politik machen, die eine Willkommenskultur fordern – die Wahrscheinlichkeit einer Gewalttat gegen Flüchtlinge um ein mehrfaches höher als im Westen, und die Art, mit der die dortigen Ministerpräsidenten auf die strikte Einhaltung des Schlüssels und ihre geringere Belastung pochen, sagt einiges über die regionalen Unterschiede in diesem Land. Und darüber, wie viel Angst sie im Osten in der Frage vor Teilen der eigenen Bevölkerung haben. Sauber werden bei uns die Handtücher und Schlafdecken auf den Stockbetten ausgelegt, aus dem Cateringzelt ertönt das Klappern der Biertische und Bänke, darüber erheben sich alte Bäume, und das Wasser im Graben zieht träge dahin: Kein Schild sagt „Refugees Welcome“. Keines sagt „Ausländer raus“. 79.000 Menschen stellten im Juli einen Asylantrag, die müssen unterkommen, und die Stadt erfüllt den Beitrag, zu dem sie verpflichtet ist. Es gibt ein Grundrecht auf Asyl, es gibt den Königsteiner Schlüssel, und die Hoffnung, dass sich die Situation bis zur kalten Jahreszeit wieder deutlich entspannt. Es ist eine Notlösung, aber immerhin, es ist eine Lösung, und es sieht nicht so aus, als würde deshalb jemand Brandbriefe schreiben, wie in Berlin.

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Eine ausgeprägte, freudig erregte Willkommenskultur ist das natürlich nicht mehr, sollte denn jemand in Berlin zwischen Bundestag und veganem Restaurant so etwas einfordern. Es ist ein Krankenwagen und ein Stand der Johanniter, es ist Security mit Westen, es sind medizinische Checks, Einweisungen und Essen aus der Grossküche. Nicht nur der Schlüssel zwingt die Stadt zu einem bestimmten Verhalten, auch der Kostenrahmen, den sie bei der Versorgung einhalten muss. Sicher, die Stadt ist reich, aber die rechtlichen Spielräume, die ihr gelassen werden, sind eng. Daran arbeitet die kommunale Verwaltung, auch wenn man deshalb vieles andere vernachlässigen, zurückstellen und verschieben muss. Derweilen gibt es in Berlin Künstler, die ihre Anhänger auffordern, auf eigene Initiative Menschen nach Deutschland zu schmuggeln, dafür einen Film gedreht haben, und für diesen Film und das Catering die Rechnung mit crowdfunden lassen. Die eine Willkomenskultur fordernde „taz“ findet das gut, der Königsteiner Schlüssel verlagert dann die Folgekosten auf das flache Land. Es gibt welche, die ziehen los und buddeln Scheingräber aus Protest, und wieder andere veranstalten bedrohliche Aufmärsche. Das alles findet hier bei uns nicht statt. Hier baut die Stadt die beste aller möglichen Lösungen. Still, effektiv, nach den gesetzlichen Vorgaben. Das ist etwas anderes als Berlin, wo so viele die Willkomenskultur fordern und die Rechnungen nicht zahlen. Die Forderung nach Toleranz und Hilfsbereitschaft in den grünen und linken Millieus ist kostenlos, und was Passau mit den Jugendlichen macht, ist nicht das Problem der Leute, die „Refugees welcome“ bei Twitter verbreiten.

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An diesem Tag sinkt, 22 Meilen vor der libyschen Küste, ein Kutter mit mehreren hundert Menschen an Bord, weil die Schleuser dort einen Notruf abgesetzt haben, und die Flüchtlinge bei der europäischen Rettungsaktion das Boot zum Kentern brachten. In Berlin behaupten Künstler, schuld wäre das mörderische Grenzsystem der EU, die Frontex und der Westen, der das Leben in den Staaten der Opfer durch Neoliberalismus und Ausbeutung unmöglich macht – auf Klapprechnern, an deren Kupferbestandteilen möglicherweise auch afrikanisches Blut klebt. Am Rathaus ist jeden Mittwoch Abend Tango, und die Leute tanzen auf dem Platz. Es gibt dort freies WLAN, und so treffen sich auch die Flüchtlinge der Stadt, um ihren Bedürfnissen nach Kommunikation mit der Heimat nachzugehen. Ein Mann macht mit seinem iPad ein Photo von einem blitzblanken, einfahrenden und überhaupt nicht überfüllten Bus. Niemand beschwert sich, dass ein Flüchtling so ein Gerät hat.

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Irgendwo in Afrika, vielleicht in friedlichen Ländern wie Senegal oder in Krisenstaaten wie Eritrea, wird das Bild des weiten, sauberen Platzes mit dem blitzblanken Bus auftauchen. Es erzählt eine andere Geschichte der Migration als jene, die ich heute und in den kommenden Tagen erzählen werde, den ganzen Weg entlang der Fluchtroute und der Lager und der kippenden Stimmung, an die offene Grenze des Landes und darüber hinaus, wo die Forderungen nach Willkommenskultur enden und die FPÖ und die Lega Nord wegen genau dieser Frage vermutlich die Macht übernehmen werden. An dieser Stelle könnte ich jetzt das Wort „rassistisch“ schreiben und mich empört von der FPÖ absetzen – das Problem bei so einer Empörung ist nur, dass sie auch nichts mehr ändert, egal wie oft Medien diesen Trick mit Hilfe von ins Berlin angeheuerten Gelegenheitsaktivisten versuchen. Das Bild auf dem iPad jedoch erzählt von einer immens reichen Gesellschaft, die am Abend auf dem Platz Tango tanzt, immer Strom hat, jedes Schlagloch sofort füllt und es auch schafft, rechtzeitig ihre Aluhallen aufzustellen und die Ankommenden zu versorgen, so wie es das Gesetz verlangt, die Verfassung gebietet und der Königssteiner Schlüssel und der menschliche Anstand diktieren. Es ist der Normalzustand in der westdeutschen Provinz. Man tut, was man tun muss. In Rosenheim wurden währenddessen 147 Flüchtlinge in einem einzigen Zug gefunden. Damit wäre so eine Notlösung schon wieder voll. Und die nächste muss her. Darauf gibt es ein Grundrecht.

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193 Lesermeinungen

  1. Titel eingeben
    Danke Don

  2. Titel eingeben
    „Willkommenskultur“?
    Dazu fällt mir ganz automatisch eine schöne Sammlung ein: „Alle 756 Kulturen“ (Eckhard Henscheid, 2001, Frankfurt). Inzwischen hat seine „Kultur“-Sammlung wohl schon die Tausend überschritten.

    • Für mich ist das Wort ein Unwort, weil es jede Kritik gleich im Ansazz niedermacht. Wer anders denkt, hat dann eben „Unkultur“. Da wird ein sehr grosser, schwerer Begriff mit einem komplexen Problem verschmolzen, diejenigen, die ihn verwenden, erhöhen sich, und ansonsten lese ich von denen nichts, dass sie mal ein doppelbett aufgebaut hätten. Das ist so eine recht widerlihe Berliner Medien- und Politikgeschichte. Hier bei uns macht man halt. Zehn Stunden auf einen Bus warten, um Leute auf Tuberkolose zu untersuchen, ist keine Kultur.

    • Ein ähnlicher Schmarrn:
      Ein ähnlicher semantischer Schmarrn ist die merkwürdige Wortzusammensetzung „Leitkultur“. Mit beliebigen Panegyriker-Zutaten gewürzt wie „christlich“, „europäisch“ oder „freiheitlich-demokratisch“.

      In den Grundsatzprogrammen der CDU/CSU drin und in etwa auch seitdem nicht mehr öffentlich debattiert worden (memorierter Zeitpunkt, der mir ebenfalls merkwürdig vorkam – vorher ein öffentliches Gestreite, dann Friedhofsruhe …).

      Erkenntnis:
      In Programme und Sonntagsreden kann man allerhand reintun, es interessiert einen Tag später eh keinen. Vielleicht passiert das auch der Willkommenskultur, wenn sie dereinst abgelutscht ist. Bis jetzt habe ich sie in meiner heiligen Einfalt lediglich als Versuch/Kampagne empfunden, der in manchen Regionen extremen Ablehnung gegen Fremde ein diametrales Mem entgegenzusetzen. Als typisch berlinisch ist mir das nicht aufgefallen, aber man kann ja dazu lernen.

      Ob so ein Versuch, so eine Idee zu verkampagnieren, erfolgreich sein wird, ist eine andere Frage, glaube ich nicht dran. Aber das ist mein eigener Pessimismus, der bei jeder Bevölkerung – egal ob in Nigeria oder Bayrisch Kongo (Bayerwald) eine gewisse zunehmende graduelle Ablehnung von Fremdem erkennt, wenn dort das Fremde ein kritisches Maß erreicht hat.

      Das gleiche ist mit dem festen rechten Weltbild von ungefähr 8% von Bevölkerungen egal wo und wer. Es ist da, das gefestigte, ja betonierte rechtslastige, xenophobe Weltbild in ungefähr diesem Verhältnis, man kriegt es egal wo kaum kleiner – aber eher sehr leicht größer, wenn man gleichzeitig in das entsprechende Land oder in die entsprechende Region Armut, Arbeitslosigkeit, Perspektivlosigkeit und das Gefühl des endgültigen Abgehängtseins samt „Unter“-Bildung „installiert“. Das zelte aufbauen in Meck-Pomm wäre so etwas. Mein lieber Schollie, da kann man ja gleich echt zündeln.

      Als moralischen Zwang empfand ich das Wort weniger, also dass man gleich eine Unkultur habe, wenn man jemanden nicht willkommen hieße.

      Ich heiße auch nicht Jeden zu jeder Zeit willkommen. Beispielsweise nicht jeder unangemeldete Besuch ist fein, da kräuselt sich schon mal die Stirn – mache ich mir keinen inneren Dialog draus, dass ich ein Unkulturmensch sei und Unkultur hätte.

    • Für das Wort „Leitkultur“ habe ich ebenso wenig übrig. Da muss man sich och nur mal diese Leitkulturträger anschauen.

    • Linke Erpressungsversuche
      „Willkommenskultur“ ist leider nur einer von vielen linken Kampfbegriffen, mit denen Andersdenkende und insbesondere Zuwanderungskritiker erfolgreich mundtot gemacht werden. „Weltoffenheit“, „Toleranz“ und viele andere gehören auch dazu – und wer all dies nicht vorbehaltslos befürwortet, der ist „Nazi“ und „Rassist“ und damit ganz, ganz böse.

      Wir sollten uns endlich mal von derlei moralischen Erpressungsversuchen mit dem Ziel der Denkens- und Verhaltenssteuerung frei machen. Wir sind nicht verpflichtet zu jedermann und aller Welt immerzu „gut“ zu sein oder uns insofern gar vor selbsternannten Politische-Korrektheits-Hütern zu rechtfertigen.

      Die beste Antwort auf entsprechende Vorwürfe hat meines Erachtens Akif Pirincci gefunden: „Es ist mir egal, ob Du mich Nazi oder Klobürste“ nennst.“

    • Na aber gewiss doch, die "Linken" erpressen.
      So sonderlich weit scheint es ja mit ihrem „christlichen Menschenbild“ nicht zu sein. Wenn Sie dann auch noch diesen Touret-Albaner mit ethnischem Selbsthass als Stichwortgeber nutzen, versteht man auch woher all Ihre Begriffsverwirrungen kommen. Vielleicht probieren Sie es mal mit dem Grundgesetz und der faktischen und logischen Unmöglichkeit Asyl zu missbrauchen.

    • Titel eingeben
      @Karl Staufen: Wer sagt, dass ich ein „christliches Menschenbild“ habe? Extremer Altruismus und die „Nachfolge Christi“ mag für Einzelne, für den Privatbereich taugen (Gesinnungsethik im Sinne Max Webers). Im politischen Bereich sollte man aber schon die Folgen seiner Entscheidungen bedenken, also Verantwortungsethik praktizieren. Und die Folgen der Massenzuwanderung vornehmlich mittelloser und ungebildeter Menschen aus fremden Kulturkreisen werden für Deutschland nicht erquicklich sein.

      Um die Frage ob man Asyl missbrauchen kann, ging es doch gar nicht. Warum sollte ich mich dazu also äußern?

  3. Will man so die Welt besser machen?
    Das Asylrecht wurde einst eingerichtet, um Bedrängten zu helfen. Es basiert auf der Genfer Flüchtlingskonvention von 1954. Laut Konvention sind anerkannte Flüchtlinge solche, die verfolgt werden auf Grund von Rasse, Religion, Nationalität und politischer Überzeugung. Alle anderen Gründe (insbesondere auch wirtschaftliche) sind nicht maßgeblich für die Anerkennung als Flüchtling. In den 60-er bis 90-er Jahren, als die Länder dieser Welt vermutlich insgesamt noch wesentlich stärker von Diskriminierung und politischer Verfolgung betroffen waren (nicht zuletzt auch als Folge der Ost-West Konfrontation, des kalten Krieges also), war die Zahl derer, die bei uns um Asyl nachsuchten noch sehr überschaubar, zumindest im Vergleich zu heute. Was ist in der Zwischenzeit mit dieser Welt passiert? Ist sie so viel unsicherer geworden? Hat das Ende des kalten Krieges nicht auch Fortschritte gebracht, wie beispielsweise weniger politische Diskriminierung? Sind die explodierenden Zahlen von Asylbewerbern direkt proportional zu einer plötzlich aus den Fugen gehenden Welt? Wohl kaum. Insgesamt ist die Welt von heute wohl eher stabiler, zumindest nicht weniger stabil als etwa vor 40 Jahren, mehr Staaten haben von demokratischen Entwicklungen profitiert. Zusätzlich sind die Länder der sog. dritten Welt in den Genuss von zum Teil beträchtlichen Summen und Maßnahmen im Rahmen von Entwicklungshilfe gekommen. Es muss also andere Gründe für die außer Kontrolle geratenen Flüchtlingsbewegungen und die explodierende Zahl von Asylbewerbern geben. Welche können das sein? Zuvorderst sehe ich zwei: im Laufe der Zeit hat die organisierte Kriminalität (die ständig ganze think-tanks damit beschäftigt auszuloten wo überall Profitmöglichkeiten sind) erkannt, dass sich mit dem von vielen Industriestaaten angebotenen Asylrecht viel Geld machen lässt. Also hat man Strukturen aufgebaut (Schlepperbanden), die eine Verbringung von Asylbewerbern in diese Länder sehr viel einfacher machen. Dabei geht es oft nicht um Gründe im Sinne der Genfer Flüchtlingskonvention, sie sind zumeist wirtschaftlicher Natur. Beispiel: In einem afrikanischen Dorf sammelt die ganze Dorfgemeinschaft, um einen ihrer Angehörigen (zumeist einen der Durchsetzungsfähigen, jedenfalls keinen schwachen Verfolgten) in ein „gelobtes Land“ wie Deutschland zu schicken. Dort soll er dann, auf welche Weise auch immer (oft mit kriminellen Aktivitäten wie beispielsweise Drogenhandel), zu Geld kommen was dann wiederum der dörflichen Gemeinschaft zugute kommen soll.
    Ein weiterer Grund für die explodierenden Flüchtlingszahlen bei uns ist eine zwanghaft kreierte Willkommenskultur: Wohlstandsmelancholiker, Gutmenschen und Profilierungssüchtige hierzulande reisen in der Welt herum und zeigen Plakate mit Aufschriften wie „“Refugees are welcome“. Dieses verantwortungslose Verhalten wird dann im Ausland natürlich sofort gern als Einladung verstanden, auch wenn es an den Realitäten unseres Landes vorbeigeht.
    Wie auch immer, eins bleibt festzuhalten: Man muss diese Entwicklung wieder unter Kontrolle bringen. Sie schadet nicht nur unserem Land, das die Probleme kaum noch schultern kann, sondern blutet auch die Herkunftsländer aus, weil es oft die Leistungsträger sind, die dort weg gehen.
    Im Sinne politischer Professionalität verbietet sich auch jede Form von Blauäugigkeit: nicht wenige Asylbewerber missbrauchen das Asylrecht um den Visumszwang zu umgehen, um sich Zutritt zu unserem Land zu verschaffen um hier nicht selten durch kriminelle Machenschaften wie Drogenhandel, Einbruchdiebstahl und Prostitution reich zu werden.
    Man sollte also jeden Asylbewerber-Einzelfall genauestens untersuchen und im Fall einer Ablehnung zeitnah abschieben. Ferner ist es inakzeptabel, dass es immer noch europäische Länder gibt, die nicht als sichere Drittstaaten gelten (z.B. Balkan). Der Missbrauch des Asylrechts führt zu einer Aushöhlung desselben und letztendlich dazu, dass die, für die es eigentlich gedacht ist, es nicht mehr in Anspruch nehmen können. Das Asylrecht sollte auch nicht als eine Form von Entwicklungshilfe missverstanden werden. Hier wäre auch die UN gefordert, um in Ländern wie beispielsweise in Afrika oder im Nahen Osten für stabile politisch-wirtschaftlich Verhältnisse zu sorgen.
    FAZIT: unser Staat muss etwas unternehmen, denn die Situation führt zu ausufernden und nicht mehr beherrschbaren Problemen und Belastungen. Eine sinnvolle Beschränkung des Asylrechts (etwa 1000 Asylbewerber pro Jahr wären schon viel-die tatsächlichen Zahlen muss man nicht mehr kommentieren) garantiert den Fortbestand desselben und Hilfe für die, die sie WIRKLICH nötig haben. Und das können, wenn man logisch denkt, so viele nicht sein. Eine Beibehaltung der gegenwärtigen Praxis macht die Welt nicht besser-im Gegenteil. Sie stärkt nur u.a. die organisierte Kriminalität und führt bei uns zu Belastungen, die nicht mehr zu schultern und Problemen, die schon jetzt kaum noch zu beherrschen sind.

    • Das mit dem Drogenhandel ist weitgehend Unsinn, da sind die Claims längst verteilt. Was man sieht, sind die Dealer am Ende, etwa im Görlitzer Park, aber das Geschäft machen ganz andere. Tatsächlich ist es so, dass viele, sehr viele Megranten sich für keine Arbeit zu schade sind, und teilweise erjebliche kulturelle Unterschiede Probleme bereiten. Allerdings hat meine Stadt auch schon Flüchtlinge nach dem zwiten Weltkrieg, Gastarbeiter, Norddeutsche, Tunesier, russische aussiedler, egal was, immer recht gut integriert und ich denke auch, das kann klappen. Arbeit gibt es bei uns wirklich genug. Insofern wäre ich dann auch für ein differeziertes Weltbild dankbar.

      Ich sehe auch, dass das Asylrecht kein Mittel für Migration sein sollte. Ich finde aber migration gut und richtig und ganz ehrlich, das hat früher funktioniert und es wird auch diesmal klappen. Vor hundert Jahren waren es die polnischen Hilfsarbeiter, und es ist ja kein Zufall, dass sich deren Tänze in das eingeschlichen haben, was wir als Volksmusik bezeichnen.

    • Was machen Sie denn noch in Bayern,
      lieber Don Alphonso, wo Sie sich doch in Berlin so wahnsinnig gut auskennen? Wo hier so wenig Leute aus anderer Herren Länder sind … weil die Berliner (die Preußen) ja gaaar keine Erfahrung haben, andere hier Menschen zu integrieren, richtig? Wen hätten wir Berliner hier jemals integriert? Sie wollen Geschichte studiert haben? Da kam Preußen wohl nicht vor … Und wieso rege ich mich über solch einen Unfug eigentlich so auf? Vermutlich, weil ich es gottserbärmlich finde, dass in den 80ern süddeutsche Wehrdienstverweigerer auf der Suche nach dope und 90ern süddeutsche Wohnungskäufer auf der Suche nach Abenteuer mit Rendite und in den 2000 süddeutsche Beamte auf der Suche nach heiler, bunter Welt in wilden, wirklich nicht mehr integrierbaren Scharen in mein Zuhause einfielen, hier ungestört ihre Plattitüden zum Besten gaben und haste-was-kannste die Sitten verdarben; und dabei rede ich nicht von „Wecken“ statt „Semmeln“!! Weil – das hier ist ja nicht ihre Heimat! Die Heimat … die liegt in Franken oder Baaden oder sonstwo; jedenfalls dort, wo alles ordentlich und sauber ist! Oder war – bis jetzt. Möge es Euch im Halse stecken bleiben und zu den Ohren rauskommen, Ihr elenden Philister! Ich habe fertig.

    • Jo mei, so is hoid. Aber Berlin ist ja kein Biotop, das man ruinieren würde.

    • München wär gern überall -
      Dons Rückgriff auf die „Ruhrpolacken“ hinkt, denn die Völkchen blieben auch siedlungsmässig unter sich. Verteilungskonflikte hielten sich wegen des steigenden Wachstums in Grenzen, der Wohlstand nahm auch in den Arbeitersiedlungen zu. Hier ging es aber um „Mehr Wohlstand durch Arbeiten“ – nicht um das Abmelken von Sozialgeldern und Einrichten in den „Landsmann-Ghettos“ mit eigener Konfliktregelung, es geht auch nicht um türkische Schlepper, die Rumänen auf den Dortmunder Arbeitsstrich holen etc. pp. Hier ist eine überwiegende Unterschicht erkennbar, für die sich die IHKn vor Ort nicht einsetzen können, weil sie eben nicht hoch qualifiziert, sondern Sozialfälle sind. Und Ingenieur ist nicht gleich Ingenieur, da hat Martin Wansleben (DIHK) völlig recht. In den Medien wird jedoch der Eindruck bewusst gefördert, wir würden mit für unsere Wirtschaft qualifizierten Arbeitnehmern überschwemmt, um der Wirtschaft wieder mal die Schandmaske überzustülpen. Das ist rotgrüne Staatspropaganda. Fakt ist aber auch, dass wir alle, die z.B. im berufsbildenden Bereich tätig sind, die Sprachbarrieren nicht überwinden können. Sich im Beruf also angemessen verständigen zu können, diese Forderung kann nicht einfach mals so erfüllt werden, auch nicht in einem Jahr. Aus den Krankenhäusern wissen viele, wie es ist, wenn man vor der OP einen Arzt hat, der einen nicht versteht.
      Und das andere Dilemma besteht darin, dass im Osten weniger Arbeitsmöglichkeiten existieren als im Westen. Daher ist es schon ganz schön zynisch, z.B. in die brandenburgische Weite 50 Flüchtlinge in einer NVA-Barracke in der Nähe eines Ortes mit 300 EW unterzubringen. Keine Busanbindung, nichts. Weites Land. Schöne Einöde. Aber darüber will man nicht reden. Anstatt die Neonazis damit zu fördern, sollte man über das „Abkippen“ von Flüchtlingen diskutieren, angesichts einer Verbleibzeit von mehr als einem Jahr. Auch das ist der Köngissteiner Schlüssel.

    • Genug Arbeit
      „Arbeit gibt es bei uns wirklich genug. Insofern wäre ich dann auch für ein differeziertes Weltbild dankbar.“

      Arbeit gibts immer genug, bloss die Bezahlung wird immer bescheidener, vor allem wenn man wie die meisten Migranten in prekären Jobs landet. Und wenn man dann mehrere Jahre von einem Zeitarbeitsunternehmen ausgeplündert wird, ohne die Chance zu haben, je auf einen grünen Zweig zu kommen, lässt die Begeisterung für Deutschland merklich nach.

      Zweites Problem: jeder geht davon aus, dass die Flüchtlingswelle in nächster Zeit wieder abebbt. Schließlich sind alle Aufnahmelager voll und wir haben ja wohl schon genug getan. Das ist wohl so eine Art christliches urvertrauen: der liebe Gott wird uns nicht mehr zu schleppen geben, als wir tragen können.
      Es wird aber eher umgekehrt sein, nämlich dass die Zahl der Flüchtlinge immer weiter anwachsen wird.

    • Guter Beitrag !
      Vielen Dank für Ihren guten Beitrag. Ich denke, dass Sie die Situation gut beschreiben.
      Wo ich jedoch von Ihrer Meinun abweiche ist Ihr Standpunkt dass die Welt über die letzten 40 Jahre stabiler geworden ist. Ich sehe genau das Gegenteil.
      Seit die für jeden klar erkennbare „Teilung der Welt“ zwischen West und Ost in den 90er Jahren begonnen hat zu zerfallen und sich neue Machtzentren ( China ) bildeten ist die Welt vielschichtiger und in gewissem Masse unübersichtlicher geworden. Dazu kommt die als „Globalisierung“ bezeichnete Erschliessung und Öffnung von neuen Märkten, sowie die atemberaubende Entwicklung der Kommunikationssysteme, allen voran das Internet und die mobile Telefonie. Menschen auch mit für unsere Verhältnisse stark limitiertem Einkommen, die vor 40 Jahren noch gar nichts von Europa und Deutschland wussten sind heute in der Lage sich jede Art von Information darüber zu besorgen und mit Menschen in entfernten Ländern zu kommunizieren.
      Regionale Machtzentren, oft mit kriminellem Hintergrund konnten sich in diesem Umfeld viel besser entfalten.
      Kapital, auch das der „kleinen Leute“ konzentriert sich in vergleichsweise wenigen Zentren, wodurch diese ungeheuerliche Macht – auch politische Macht – erreichen, die weit ausserhalb aller demokratischer Kontrolle steht. Ihre Macht reicht weit in die Regierungen der Staaten hinein.
      Das Ergebnis ist wachsende Korruption in allen Teilen der Welt.
      In diesem Umfeld ist es vielen Menschen in den ärmeren Regionen der Welt verwehrt sich zu entwickeln und ihren Wohlstand zu vermehren, es sein denn sie verlassen ihr Heimatland um in anderen Ländern ihr Glück zu versuchen. Sie beschreiben in Ihrem Beitag sehr gut, wie dieser Umstand nun durch kriminelle Schlepperbanden – mit tatkräftiger Hilfe unserer Regierung und vielen naiven Menschen in unserem Land – gezielt finanziell ausgebeutet wird.
      Es dürfte jedem klar sein, dass egal wieviele Wirtschaftsflüchtlinge wir mit unserer Willkommenskultur anlocken und letztendlich in unserem Lande aufnehmen ( mit oder ohne Anerkennung als Asylant !), wir keinen Unterschied dabei machen wieviel Arme es auf der Welt gibt. Denn zu den 5 Milliarden aus unserer ( deutschen ) Sichtweise armen Menschen, von denen 3 Millarden auch von der UN als sehr arm ( weniger als 3$/Tag verfügbares Einkommen ) klassifizierten Menschen auf der Welt kommen Jahr für Jahr weitere 80 Millionen pro Jahr. Wieviel davon wollen wir denn nun Jahr für Jahr bei uns aufnehmen ? 1 Million ! 5 Millionen ? Egal – es werden immer mehr werden ! Alles was wir durch unsere grenzenlos naive Öffnung unseres Landes für alle Migrantenstöme der Welt erreichen werden ist die Zerstörung unseres von uns und unseren Vorfahren aufgebauten, einigermassen stabilen, freiheitlichen und demokratischen Staadtsgebilde indem wir momentan in nie dagewesenem Wohlstand leben. Unsere Kinder werden uns dafür noch verfluchen !

    • Das Problem in Afrika ist, dass man häufig alle Versuche der Bevölkerungspolitik bekämoft und verhindert hat – übrigens auch bei uns, denn das sei so eine Art Genozid, erklärten Linke früher. Man macht es sich zu einfach, dem Westen die Schuld zu geben. Aber auch grössere Aufnahmeprogramme würden nichts an den zugrune liegenden Problemen in Afrika, auf dem Balkan, in Pakistan und etlichen anderen Ländern ändern.

  4. Fluchtroute
    Werter Don,

    wie weit wollen Sie den der Fluchtroute folgen? Ist Sizilien das Ziel oder soll es auch an die Gegenküste gehen?
    Ansonsten Danke für den unaufgeregten Beitrag. Insbesondere der Hinweis mit dem Bild des sauberen Platzes, dass in die afrikanische Heimat geht, zeigt das ganze Dilemma. Arm kommt zu reich oder der Chance auf ein besseres Leben.
    Es bleibt allerdings festzuhalten das es doch gewisse Vorteile hat eine vernpnftig funktionierende Verwaltung zu haben.

    • Ja, das ist das Glück, weil man in Berlin ja genau das Gegenteil sieht – eine völlig überforderte Verwaltung und entsetzliche Zustände mit Billigblocks, die nicht kontrolliert werden-

      Ich werde vermutlich bis Bergamo fahren, weil hier die Route entlang der Küste und Mailand kommt. Und es wird auch so unaufgeregt bleiben.

  5. 3=6
    danke für diese heckklappe eines roten 3=6 nehme ich an……….seltenes auto inzwischen.

    der grüne katholik und gutmensch und ex kommunistischer bund-aktivist winfried kretschmann hat sich ja schon entblösst………..seine parteigenossen fordern die totale willkommenkultur, er sieht die flüchtlinge eher in ostdeutschland, möglichst weit weg vom wahlkampf im musterländle.
    ja, in anklam stehen sicher noch die betriebwohungen der ehemaligen zuckerfabrik leer oder die werfthalle in stralsund, wo entgegen fachgutachten von der treuhandanstalt aus durchsichtigen politischen motiven doch das geld hinausgeworfen wurde, das gleiche gilt für wismar und warnemünde !

    derweil versuchen die schwärzesten landräte und bürgermeister in der schwäbischen provinz den flüchtlingen das zu geben was sie brauchen und der obergrüne torpediert.

    nichts ist kennzeichnender für grünes und sonstiges phärisäertum. die statistik sagt ja, dass z.b. in den grünen wahlhochburgen in bawü die wenigsten flüchtlinge untergebracht werden können. ich plädiere für besonders hohe quoten in stuttgart-mitte, heidelberg, tübingen und besonders freiburg im breisgau oder teile von konstanz. da stehen doch sicher grünsympathisierend eingerichtete professorenvillen und reihenhäuser der berufsbeamtenschaft und der lehrertums in bester hanglage halb leer.

    und dann haben wir ja immer noch die wohnung von g.grass, sind da jetzt auch flüchtlinge schon untergebracht oder stören immer noch die bücherregale ?

    • Was mich ja überrascht ist, dass man in Kreuzberg nicht mehr Zeltstädte errichtet, dafür das Geld des Bezirks nimmt und dort dann das umsetzt, was man anderen immer predigt. Die müssten zuerst ran. Da gibt es doch den Görlitzer Park, der ist gross und da kann man das sicher machen. Die müssten doch eigentlich den Königsteiner Schlüssel auch ablehnen und mehr Flüchtlinge vom Staat forern… mein ja nur.

    • Titel eingeben
      Man kann sich auch fragen, ob die Zureise von Flüchtliningen – mit der mutmasslichen Absicht, nach dem Aufenthaltsrecht die Staatsbürgerschaft zu erwerben – wirklich Ländersache sein sollte, oder jedenfalls Auftragsverwaltung, oder ob das der Bund nicht selber tun müsste.
      Wie an anderer Stelle schon zu lesen war, sind auch gar nicht so viele Antragsteller wirklich aus Afrika, sondern stammen überwiegend vom Balkan.
      Und, sicher, im Osten ist nebne Platz auch viel Xenophobie. Aber mei, nach 25 Jahren Soli und innerdeutschem Transfer und Aufbau der Infrastruktur darf man sich da vielleicht auch mal etwas mehr Mühe geben als bisher, anstelle wie die Hauptstädter fortlaufend die Zugehörigkeit zum Stamme Nimm zu belegen oder in der Opferhaltung zu verharren.
      Am Geld sollte es doch, würde guter Wille gezeigt, nicht liegen. Ich würde fast vermuten, dass jenes Bundesland, welches mehr Person aufzunehmen verspricht, als es verpflichtet wäre, im Gegenzug auch mehr aus dem Topf bekäme.

    • Nein, das wird ja von Amts wegen alles entsprechend reglementiert. Ich glaube auch nicht, dass es da grosse Spielräume im Osten gäbe. Dort sind ja voe allem die Übergriffe und Migranten zieht es eher dorthin, wo es Arbeit gibt. Insofern hat das schon seine innere Logik, auch wenn es Kretschmann das Amt kostet.

    • Titel eingeben
      @greenbowler, ich würde da mal ein bißchen piano an die Sache herangehen.
      Der Westdeutsche ist nicht „weltoffen“, sondern ein kleiner Opportunist, der wohlhabend genug ist, um seit Jahrzehnten „white flight“ betreibt. Die Ausländer- und Einwandererviertel gerade der sozial schwachen Städte sind terra incognita für Deutsche mit sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung. In den Schulen mit hohem Einwandereranteil unter den Schülern (>60%) finden sich nicht kein Kind des Stadtrates der Linkspartei, da finden sie noch nicht einmal das Kind der Gesamtschullehrerin oder des Stadtoberinspektors.

      Nebenbei: Man sollte in der Stadt einmal im Jahr eine Dankesprozession abhalten, weil ein KfZ-Hersteller (dessen Name ich nicht erwähnen will) seinen Sitz in Ingolstadt und nicht mehr in Zwickau/Chemnitz hat(te).

    • Naja, das mit der schulpflicht ist doch besonders in Berlin ausgeprägt, wo man zwar in Neukölln wohnt, das Kin dann aber doch lieber in Mitte zur Schule schickt.

    • hervorragende Berlinkenntnis!
      Warum man in Kreuzberg nicht „das Geld des Bezirks nimmt“ und Zeltstädte errichtet? Tja, weiß auch nicht – vielleicht liegt das daran, dass der Bezirk bekanntermaßen EINE HAUSHALTSSPERRE hat und die Schulleiter jede Rolle Klopapier einzeln beantragen müssen! Und wieso hat der Bezirk eine Haushaltssperre? Weil eine Frau, von unbelehrbaren Schwaben gewählt (als in Kreuzberg-Friedrichshain noch Berliner wohnen durften, wäre ihr der Bezirk niemals anvertraut worden), das Geld des Bezirks BEKANNTERMAßEN VOLLSTÄNDIG für die REFUGEES von der Gerhardt-Hauptmann-Schule verpulvert hat! Gibts denn noch mehr Vorschläge, Don?

    • Übergriffe und "Kind in Mitte zur Schule schicken"
      Ich nehme an, mit „Übergriffen im Osten“ meinen Sie den toten Asylbewerber in Dresden oder das tote Kind in Sebnitz oder den Brand von Tröglitz. Was das alles mit dem Osten als solchem zu tun haben soll, müssen Sie natürlich nicht erklären; wozu auch.

      Im übrigen ist es sehr unwahrscheinlich, dass ein Neuköllner oder Kreuzberger sein Kind „in Mitte zur Schule schickt“; es gibt da sowas wie Wohnortschulen … außer natürlich, man leistet sich die Privatschule. Macht dem Kind bestimmt auch Spaß – jeden Tag mehr als eine Stunde in U- und S-Bahn zubringen. Ist auch ganz und gar ungefährlich, sagen GdP und Herr Buschkowsky.

      Das ist alles so … berlinnah …. und so herrlich unbefangen vorgebracht – ich hab so langsam eine Idee, wie die Probleme hier zustandekommen! Wo hatte der schlimme Mann der Deutschen noch gleich seine ersten Erfolge?

    • @ auch egal
      wollen Sie jetzt alle auf die Schippe nehmen.

      Der tote Mann in Dresden wurde von seinem Mitbewohner
      ermordet.
      Das tote Kind in Sebnitz ist verunfallt.

      Fallen Ihnen keine besseren Beispiele ein, um ihre Haltung zu
      unterfüttern.

    • Titel eingeben
      @Andreas Noreikat: Wie Sie aus einer Aussage zu den Platzverhältnissen in Ostdeutschland, was leerstehenden, ggfs. zu renovierenden, aber eben grundsätzlich vorhandenen, Wohnraum angeht, und der örtlichen Xenophobie, die ich unzählige Male festgestellt habe, und die gegen jedermann und weiterhin auch gegen „Wessis“ gerichtet ist, ein von mir angeblich vorgenommene Analyse der Verhältnisse an westdeutschen Schulen zimmern wollen, da komme ich nicht mit. Wenn Sie dazu was sagen wollen, hätte es vielleicht ein eigenständiger Beitrag auch getan.

      Zum Thema Opportunismus nur so viel: ich bin, was das Thema Einwanderung angeht, bekennender Opportunist. Von mir aus picke man sich raus, wen man haben will, und lasse alle anderen draußen. Man darf doch als eine der führenden Wirtschaften in Europa so ehrlich und so eigennützig sein.
      Was nicht bedeutet, dass nicht geholfen werden soll, auch nach dem Prinzip der Leistungsfähigkeit. Neben Einwanderern gibt es eben auch die Kategorien Asylsuchende und Flüchtlinge, und bei manchen der ersteren und vielen der letzteren kann man den Aufenthalt eben dann, wenn man ein Einwanderungsrecht hat, von vorneherein zeitlich begrenzt anlegen.

      Hätten wir uns in den Kohl-Jahren nicht vor einer ehrlichen Asyldebatte gedrückt und das frühere Asylrecht des GG zwar erhalten, aber selbstbewusste Entscheidungen zu Einwanderung und Flüchtlingshilfe getroffen, müsste man die Diskussion nicht führen. Stattdessen hat man herumgemurkst und wundert sich nun, dass Murks herausgekommen ist.

      Was die Abhängigkeit der kleinen dummen Stadt an der Donau von einem einzelnen Unternehmen angeht – ich stimme zu, dass das teils arg dick aufgetragen ist und oft wie Pfeifen im Keller wirkt angesichts des Klumpenrisikos „Automobilbranche“, welches zum Klumpenrisiko „Immobilie“ noch hinzukommt. Die Raffinerie reißt es im Fall des Falles halt nicht raus.

      Aber angesichts der deutsch-deutschen Geschichte scheint mir auch, dass die Entscheidung, von Zwickau wegzugehen, nur eine einzelne kleine in einer langen Kette von Entscheidungen war, die den heutigen Erfolg möglich gemacht hat. Hätte man anders entschieden, Zwickau wäre deshalb heute trotzdem nicht das Dubai Mitteldeutschlands.

  6. Energie
    Don,
    ganz so weltoffen-entspannt lässt sich leider die heutige Flüchtlingsfrage nicht kommentieren, wie Sie es tun: Man macht eben, was man tun muss. Oder: wir haben auch frühere Einwanderer integriert.

    Erstens gibt es nach wie vor erhebliche soziale Probleme, gerade in 2. oder 3. Generation. Mit schuldenbasiert / unterfinanziertem Sozialbudget.

    Zweitens unterschätzen Sie schlicht den Unterschied in Masse und Geschwindigkeit.

    Energie ist Masse mal Geschwindigkeit im Quadrat.

    Die Sprengkraft ist potentiell enorm – wenn wir meinen, die Probleme verwalten oder über Zeit aussitzen zu können.

    Das wird nicht passieren, wenn wir nicht unsere bequeme Haltung in eine andere, aktive, aber auch unbequemere ehrliche wandeln. Jetzt. 2015.

    Alle schwarz/weiss Diskussionen um Moral etc. führen weg von dem einzig Verantwortlichen: pragmatischen Regelungen und Akttivitäten.

    Sehr unterschiedliche Fälle müssen auch unterschiedlich beantwortet werden. Dazu aber fehlt noch der Mut.

    Auch bei Ihnen.

    • Sicher
      …aber dem Berliner Weltgeist, der sich in der Sonne der Internationalen
      Gemeinschaft suhlt, ein bischen die Hosen herunterzuziehen, freut auch.

  7. naja,
    da hier mit Verlinkung zu einem Artikel über Traiskirchen auch ein wenig nach Wien gewinkt wird, nur kurz: vor über 20 Jahren schon, als die rührigen Pfarren des Umlandes Kleiderspenden und Kinderspielzeug sammelten und die billige Schwarzarbeit der Asylanten für Garten-und Bauarbeiten gern in Anspruch genommen wurde, waren wir bei pc Bekannten bei einem sonntäglichen Brunch mit üppigem Buffet im Garten geladen. Weiter hinten im Grünen versteckt werkten zwei Asylanten, die gar nix abkriegten und denen wir dann die Tickets für die Heimfahrt zum Lager zusteckten. Das Lager läuft bereits seit Jahren über, hier in Wien lagern Untergetauchte in den Parks.

    • Vielleicht sollte ich mir das auch mal in Wien anschauen, Traiskirchen ist halt das Negativbeispiel, das Bayern immer verhindern wollre und bislang auch weitgehend verhindert hat. Aber in Österreich lebt man damit offensichtlich recht ungeniert und die FPÖ stösst sich daran gesund.

  8. Willkommenskultur zu Ende gedacht
    Eine Willkommenskultur, die funktionieren würde, zeichnet sich dadurch aus, dass die Gemeinden vorort entscheiden, wieviele Flüchtlinge sie willkommen heissen wollen. Daraus errechnet sich dann automatisch, wieviele Menschen Deutschland aufzunehmen bereit ist.
    Alle anderen werden in sichere Drittländern abgeschoben, in denen man sie in einen Zug nach Deutschland geschickt hat.
    Leider funktioniert es umgekehrt, die Gemeinden werden nicht gefragt, sondern zum Erfüllungsgehilfen degradiert. Dass sich über eine solche Entmündigung über kurz oder lang Widerstand bilden wird, ist absehbar.
    Herbert Wehner hat das erkannt, als er 1982 schon sagte „Wenn wir uns weiterhin einer Steuerung des Asylproblems versagen, dann werden wir eines Tages von den Wählern, auch unseren eigenen, weggefegt. „

    • Hmja, ich werde demnächst einen Ort vorstellen, der schlagartig 9 Prozent Asylsuchenenquote bekam. Das sind dann so ie Beispiele, wo die Leute etwas an der emokratie zu zweifeln beginnen. Aber so ist nun mal der Notstand, da wird auf die einzelne Gemeine keine grosse Rücksicht genommen, egal wer da gerade an der Macht ist- Das machen alle so.

  9. So grün ist Berlin:
    Lieber Don,

    Ihre Parenthese „wie auch in Berlin, wo jene Grünen Politik machen“ könnte die Nicht-Berliner unter Ihren Lesern, die nicht die Mehrheiten aller 16 Landesparlamente parat haben, zu dem Fehlschluss verleiten, dass die Grünen im Berliner Senat säßen. Das letzte Mal trugen die Grünen 2001/02 die Berliner Landesregierung mit – für etwa ein halbes Jahr. INSGESAMT waren die Berliner Grünen inklusive ihrer Vorgängerpartei AL in ihrer Geschichte für zwei Jahre an der Regierung beteiligt. Seit 2011 regiert eine (gar nicht soooo) große Koalition.

    • Ich präzisieren; Kreuzberg Friedrichshain-

    • Passt dann aber noch der Anschluss?
      Dann lautet Ihr Satz: „Leider ist dort – wie auch in Friedrichshain-Kreuzberg, wo jene Grünen Politik machen, die eine Willkommenskultur fordern – die Wahrscheinlichkeit einer Gewalttat gegen Flüchtlinge um ein mehrfaches höher als im Westen …“

      Das glaube ich nun nicht ganz.
      BTW: Die Berliner Verwaltungsbezirke haben viel weniger Entscheidungsspielräume als bayerische Gemeinden.

    • Doch, es gibt auf hunderttausend Bewohner in Bayetn einen halben Übergriff gegenüber zweieinhalb in Berlih. Das ist ein eher ostdeutsches Problem.

    • aber .... Kreuzberg ist doch Westen ...
      ?! Ostdeutsches Problem?? Und Übergriffe auf Asylbewerber? In Kreuzberg? Sie meinen den Türken, der einen Asylbewerber mit dem Messer attakierte, weil der ihm Drogen verkaufen wollte? Oder wovon genau ist die Rede? Oder soll keine Rede sein – sondern bloß Stimmung?

  10. Gute Nachrichten gibt es aber auch:
    der Don hat eine Flüchtlingsfamilie bei sich aufgenommen. Vorbildlich!

  11. fpo
    Als tiroler freue ich mich, dass unser nördlicher Nachbar die vielen willkommenen auch weiterhin gerne aufnimmt und diese in rosenheim herzlich wilkommen heißt. Zuletzt im zug von Innsbruck nach kufstein habe ich dafür auch gerne im gang gewartet und den aus Italien gerne das Abteil überlassen, obwohl ich für meinen Fahrschein bezahlte. Bei den Bewohnern der alpenrepublik ist die stimmung schon längst gekippt. Im September und Oktober wird dies auch sichtbar werden. Ich will im heiligen land halt keine albanische blutrache, keine is Terroristen, keine westafrikanische drogenmafia, keine Mädchenbeschneidung, aber auch keine brennenden asylheime!

    • Ja, mir ist schon klar, was da auf uns zukommt in Sachen Rechtsruck. Die grossen Veränderungen werden nicht lokal sein, sondern durch die Umwälzungen in Frankreich, Österreich und Italien. Da werden in zukunft die Grenzen dicht gemacht und Deutschland kann sich dann entscheiden, ob sie das alleine schultertn wollen, oder eben elbst die Bremse ziehen.

  12. Grundrecht auf Rente
    Wenn Ihren Lesern ihr eigenes Grundrecht auf eine menschenwürdige und stammesgemäße Altersversorgung wichtig ist. Ja, dann sollte man das mit dem Grundrecht auf Willkommenskultur nochmal überdenken. Die nur in äußerst geringer Anzahl vorhandenen eingeborenen Nachkommen werden diese leider nicht für den geneigten Leser abdrücken können. Ich begrüße daher jeden Migranten, der unsere Sprache lernt und sich als Arbeitskraft/Unternehmer in die Mühle der deutschen Wirtschaft wirft. Wenn wir sie denn lassen – Sprache lernen und arbeiten. Alternativ könnten diese bayrische Splitterpartei und ihre Wähler natürlich gerne selbst das Rentensystem revolutionieren. Lol.

    • Ich bin durchaus für ein Zuwanderungsgesetz und das Asylrecht. Es gobt halt eine Lücke zwischen dem, was sinnvoll ist und den Gruppen, die hier über das Asylrecht Zugang suchen, un ihren Zielen. Das ist das Kernproblem.

  13. A language problem, oder ?
    Ich strenge mich an ob man das Konzept einer „Willkommenskultur“ in anderen“Kulturen praktiziert? Hat man so einen Ausdruck in der Anglowelt? Es ist schon schwierig genug Leute dort zu finden die solche Germanische Konzepte kennen wie Lumpenproletariat, Zeitgeist, Weltschmerz, Kulturtraeger und andere gesammelte Werke. Praktizieren die Buerger Japans eine Willkommenskultur? Oder Indien? China etc. Oder ist das ein pekulaeres Westliches Phaenomen?…. oder is das ganze ein Missverstaendnis unter Kulturen — a failure to communicate? Das Leben hat seine Tuecken und verbluefft Optimisten wie mich. Vielleicht waeren einfachere Sprache/ Konzepte hilfreich.Pax vobiscum

    • Das war halt so ein Modebegriff, den linkgrünee Politiker und Medien geprägt haben, um da ihre Ideen durchzusetzen. Das ging vor rund vier Jahren los, als die Grünen sich als Einwanderungspartei profilieren wollten.

    • willkommenskultur
      wer nach amerika will, der soll sich, so der tenor aller amerikaner, an amerika anpassen und schnellsmöglich amerikaner werden.
      die schweiz hat auch keine willkommenskultur, ist aber mit ca. 25 % ausländeranteil faktisch ein einwanderungsland. es gilt das prinzip der schnellen und umfassenden anpassung an schweizer gebräuche.
      von anderen ländern, wie japan, indien, brasilien, frankfreich, spanien ganz zu schweigen.
      ja, ein blöder modebegriff !

    • Oberflächlich werden in Amerika gewisse anpassungen gefordert, andere dagegen nicht, und daher auch die doch sehr stark getrennten Gruppen. Wobei es da dann auch Unterschiede gibt. Aber es ist immer noch besser gelöst als in Frankreich, wo man die Migranten mehr oder weniger sich selbst überlassen hat. Deutschland ist ja eher ein positives Beispiel für Integration.

  14. alles flüchtlinge
    faktisch ist es ja so: flüchtlinge hatten wir schon immer, nicht nur die, die in den 50 und frühen 60er jahren als tagelöhner bei der ernte halfen, sonst wäre nichts auf dem bauerhof in oberschwaben gegangen. die waren alle aus dem deutschen osten und die, die den todesmärschen entgingen oder sie überlebten. sie sprachen etwas komisch und die frauen hatten einen eigenen kleidungsstil. auch genossen sie andere lieblingsgerichte !
    in stuttgart haben wir die flüchtlinge aus dem norden, ohne die der daimler seine neuen 200 ingenieure wohl kaum rekrutieren könnte, denn allein mit den flüchtlingen aus californien wird es nicht klappen.
    es gab schon immer ressentiments: allen voran die von rauschebart Thierse gegen schwaben, die der industriellen geschäftigkeit des neckarlandes entfliehen wollten.
    und auch die schwaben sollen von irgendwoher mal ins schwabenland zugereist sein. und im badischen und württembergischen gibt es genug ortsnamen- oder strassenamenhinweise auf weitere nicht-deutsche zuzüge, man nehme mal den ort perouse, klingt nicht sehr schwäbisch, oder ? dafür gibt es im wallis, der heimat von sepp blatter dann orte wie reckingen, klingt schwäbisch, oder ?
    das thema ist deshalb so ernst, weil in der bundespolitik und in den spitzen aller parteien nie mit der wucht einer solchen entwicklung gerechnet wurde, die verniedlicher und banalisierer, allen voran die kinder- UND pespektivlosen an der spitze hatten nie die lust, sich hier mühe im denken und handeln zu machen. deshalb profitieren logischerweise politisch die extreme, da die bundestagsparteien erst jetzt, ja erst als die bilder auch die tagesschau und das entrüstete gesicht von frau slomka erreichten aufzuwachen beginnen.
    die jungen männer aus dem balkan fehlen dort als arbeitskräfte, das weiss die politik seit jahren.
    die probleme nordafrikas können wohl nur dort gelöst werden, gab es dazu jemals einen plan ?
    stattdessen verplempern wir intelligenz und energie und viel geld mit einer basar-und schwarzmarkt-ökonomie wie griechenland !!!!
    lesen wir nach beim vordenker F. Schirrmacher, schon in seinem methusalem-komplott verglich er die reproduktionsdaten von westeuropäern mit den gruppen, die jetzt vor unserer, oder besser gesagt IN unserer haustüre stehen und dachte in szenarien. (wehe das hätte Sarrazin getan!).
    aber in die gedanklichen ghettos der deutschen kanzler und kanzlerinnen und ihrer vizes und nach-dem-mund-redner der letzten 20 jahren konnte selbst Schirrmacher nie eindringen.
    die intellektuelle potenz konnten wir ja beispielhaft an einem minister sehen, der, darauf liess sein anzug schliessen, gerade aus dem sahara-urlaub zurückkehrte und wie ein untersekundaner-klassensprecher einer erklärung abgab.

    • Warum man da so zugeschaut hat – und übrigens immer noch zuschaut – ist mir ein Rätsel. Mein Verdacht ist, dass die Union dabei nur gewinnen kann, weil SPD und Grüne früher oder später auch den Seehofer machen werden, aber vorher erst mal lange Zeit negieren, was in den Kommunen jeder sieht.

  15. Free Bobby Mugabe
    Vor 25 Jahren war dies noch der Schlachtruf der aufgeklärten Linken in Berlin und anderswo; mittlerweile funktioniert das Gedenken an diesen Despoten nur noch als Purgativ. Ein gutes Beispiel, wie man – im vermeintlich gerechten Bemühen – eine Volkswirtschaft desaströs abwirtschaftet und sogar von linker Seite kaum noch Sympathien erntet. Und dies noch, zu aller Schande, von einem ehemaligen Zögling der Societas Jesu.

    • Es ist halt ein netees Beispiel, dass der dauerschuldige nicht immer ganz allein die Schuld an den Zuständen trägt.

  16. Ingolstädter Flüchtlingsidylle
    Ingolstadt hat sich inzwischen listig auf Balkanflüchtlinge spezialisiert, die kann man schnell wieder hinauswerfen. Die Stadt ist Seehofers Heimat, hier wird seine „straffe“ und kostengünstige Flüchtlingspolitik und unbunte bayrische Willkommenskultur verwirklicht. Die problematischen Migranten aus Afrika und dem Nahen Osten mögen doch bitte nach Berlin oder Dover weiterziehen. Im leichtsinnigen Berlin gibt es auch keine Hausverbote für Flüchtlinge in Kneipen, wie in der Ingolstädter Disco „Amadeus“. (Quelle SZ vom 5.5.und 30.7.2015)

    • Die SZ fährt da eine Kampagne und hat keine Ahnung von den wahren Zuständen hier. Die Hausverbote im Amadeus kamen erst nach einer krutalen Doppelvergewaltigung und gewaltsamen Übergriffen auf Türsteher und Frauen.

    • Oha,
      die SZ fährt da eine Kampagne.
      .
      warum macht die das? das will doch qualiitätspresse sein, die haben doch den prantl, der das wie eine monstranz vor sich her trägt.
      .
      haben die in münchen keine asylbewerber, um die sie sich kümmern könnten? kriegt jeder redakteur von denen eine syrische familie mit nach hause, und schon ist der lack ab

  17. Österreich - FPÖ - Ergänzung
    Weder Polizei, noch ein Schaffner (nur in der ersten Klasse) sind in den aus Verona kommenden, und nach München fahrenden Zügen, zu sehen. Derzeit werden die Einwanderer in Tirol – gleich wie in Italien – praktisch nach Bayern „durchgewunken“. Aus dem Landhaus in Innsbruck wird bereichtet, dass auch die Abschiebungen nach Italien nicht (mehr) funktionieren. Die österr. Beamten warteten am Brenner vergeblich auf ihre italienischen Kollegen, die einfach nicht mehr kommen. Die Ungarn und Slowaken kommen zwar noch, benötigen dann aber für die Formalismen derart lange, dass die Einwanderer, wenn sie dann übernommen werden sollen, „plötzlich“ nicht mehr da sind. Wenige Tage werden sie dann in Wien „wiedergefunden“.

  18. Invasion der Seevölker
    Da eingangs bereits Robert Mugabe zitiert wurde, hier das Zitat eines weiteren afrikanischen Staatsmanns (Serge B. Bokwango, Ständige Vertretung des Kongo bei der UN in Genf): „Die Afrikaner, die ich in Italien sehe, sind der Abschaum und Müll Afrikas. Ich frage mich, weshalb Italien und andere europäische Staaten es tolerieren, dass sich solche Personen auf ihrem nationalen Territorium aufhalten. […] Ich empfinde ein starkes Gefühl von Wut und Scham gegenüber diesen afrikanischen ‚Immigranten‘, die sich wie R****n aufführen, welche die europäischen Städte befallen. Ich empfinde aber auch Scham und Wut gegenüber den afrikanischen Regierungen, die den Massenexodus ihres Abfalls nach Europa auch noch unterstützen.“

    • Das wird immer wieder mal gebracht, ist aber eine extreme Einzelmeinung eines afrikanischen – wir würden sagen – Nationalisten.

    • Nationalist?
      Also ist jetzt ein Nationalist jemand, der seine Landsleute und Nachbarländer hasst und unwürdigst beschimpft? Sachen gibt’s…

    • Bestätigt aus Burundi
      Einer meiner Freunde, ein Tutsi, der hier als Bauing. arbeitet, sagte mir
      genau dasselbe wie der Mann aus dem Kongo. Er ist definitiv kein
      Nationalist, seine Schwester und seine Mutter sind kürzlich bei den
      „dort üblichen Wirren“ umgebracht worden.
      Kennt er, verehrter Don vielleicht Afrikaner besser, oder mümmelt er
      nur so im moralischen Austragsstüberl so vor sich hin.

    • so ungewöhnlich
      finde ich diese Äusserungen nicht.
      Wurde auch hier schon gehört, dass bestimmte Bevölkerungsteile
      eine Schande für Deutschland seien. Eben Mischpoke.

  19. Im Zweifel pro Willkommenskulturträger
    Im Zweifel schaue ich lieber auf durchschnittliche Willkommenskulturträger aus der Mitte der Gesellschaft, die sich tatsächlich – und zumeist recht leise – für Flüchtlinge engagieren, als auf solche Menschen, die als Linksbizarre sich für die moralische Elite halten (während sie in der Tat doch eher hedonistisch und kulturfern veranlagt sind) bzw. auf solche, die Pegida im Herzen tragen.

    Da darf man schon differenzieren. Das Wort „Willkommenskultur“, da gehe ich mit Don, ist mir zu lautes Getön, deutlich zu propagandistisch geprägt und durchaus mit dem unangenehmen Beigeschmack versehen, dass mit diesem Wort jegliche Differenzierung niedergebügelt wird.

    Allerdings muss man auch sehen, wo das genau her kommt: Nämlich genau auch als Reaktion auf solche Menschen, die in dunkelfarbigen Flüchtlingen bevorzugt „westafrikanische Drogenhändler“ erkennen und nicht die Mischung aus a) Kriegsflüchtlingen (nicht wenige aus dem zerfallenden Staat Syrien) b) Flüchtlingen aus unzumutbaren Verhältnissen (Beispiel Eritrea) und c) Wirtschaftsmigranten – was sich meiner unqualifizierten Einschätzung nach zu jeweils ca. 1/3 verteilt.

    Mit anderen Worten: Das was „in der Bevölkerung“ bzw. auf dem bayrischen Marktplatz so getönt wird, das hat mitunter erschreckend wenig mit dem realen Geschehen zu tun, und die tatsächlichen Verhältnisse sind – leider – davon geprägt, dass die Welt gerade sehr in Unordnung ist.

    Es gibt zur Zeit weltweit geradezu irrsinnige Flüchtlingsströme. Dass der NATO-Staat Deutschland daran eine kleine Mitschuld trägt, gehört meines Erachtens auch zu dieser Geschichte – aber eben auch der Gedanke, dass wir nicht jedes Jahr eine halbe Million Flüchtlingen eine (teils vorrübergehende) Heimstatt bieten werden können.

    Ja, es ist ein komplexes Problem. Aber das Wort „Willkommenskultur“ setzt da meiner Überzeugung nach durchaus an den richtigen Stellen an, zum Beispiel bei der Frage, wie wir auf Dauer (im wohlverstandenen eigenen Interesse sowie im Interesse an einer humanitär guten Behandlung) diese Flüchtlinge in unsere Gesellschaft integrieren können.

    Mit Abneigung, Angst oder sogar Hass auslösenden Gequatsche über die angebliche Kriminalitätsneigung dieser Flüchtlinge jedenfalls nicht.

    • Was den bayerishen Marktplatz hier angeht, so ist die Stimmung gelassen, oder wenigstens nict allzu vorurteilsbeladen. Die Leute wissen ja, was in Syrien los ist. Eritrea ist eine andere Geschichte, und an dem Punkt, dass es in Berlin tatsächlich eine klar auf Herkunftsländer zurückführbare Drogenszene gibt, kommt man dank der grünen Toleranzpolitik im Görli nicht vorbei. Ganz blöd sind die Leute nicht. Für den Komplex Balkan wiederum schwankt nach meiner Beobachtung das Verständnis. Es gibt also schon sowas wie ein halbwegs fundiertes Meinungsbild, und wie sich das entwickelt, hängt von den zuständen ab. eine Doppelvergewaltigung durch einen Eritreer hat die Stat jedenfalls zum Einzelfall erklärt, und ein Patenschaftsmodell gestartet.

      Ich glaube, der Blick auf Bayern ist bei vielen ähnlich schräg wie der Blick der NP aus Asylbewerber. In der nächsten und übernächsten Folge wird darüber zu sprechen sein.

    • Nein...
      es ist eben keine „angebliche Kriminalitätsneigung“ Einzelner, sonde n ein ernstzunehmendes Problem. In meiner Heimatstadt hat sich die Kriminalitätsrate in den Stadtteilen rund um die „Flüchtlingsheime“ vervielfacht und das liegt nicht daran, dass auf diese Heime Anschläge begangen werden, sondern einzig und allein, das von den dortigen Bewohnern Straftaten begangen werden, die in dieser Form zuvor nicht aufgetreten waren. Aber dies sind vermutlich -wie immer- lediglich „Einzelfälle“. Seltsam, dass bei Taten angeblich rechtsgerichteter Personen nie von „Einzelfällen“ gesprochen wird, da wird immer gern die Kollektivschuld angeführt und die Einwohner als Kollektiv „ausländerfeindlich“ diffamiert (siehe Freital/Sachsen).

    • sehr schön,
      dieses „Linksbizarre“. danke für dieses wort.
      .
      Lest mal Fritz K. Ringer, Die Gelehrten. Der Niedergang der deutschen Mandarine 1890-1933 – Im gut sortierten Antiquariat erhätlich.

  20. Wir werden die Bremse ziehen. Völlig egal, wieviele Druckerschwärze oder
    Twitterzeichen bis dahin in den Exorzismus von Xenophobie, die Beschwörung einer Willkommenskultur oder die Aufforderung geflossen sind, doch endlich die Aufgabe der eigenen Heimat freudig zu umarmen. Die einzige wirkliche Frage ist, wann das geschehen wird und wie hoch die gesellschaftlichen und politischen Kosten bis dahin wurden.

    Gruss,
    Thorsten Haupts

    • Ist doch klar...
      Das Ganze wird in einer Katastrophe enden, die mit Unruhen und Bürgerkriegen beginnen wird. Dann wird auch der letzte und dümmste Michel verstehen, worum es bei dieser Invasion geht. Der Ostblock ist weg, die BRD wird von Washington nicht mehr benötigt, daher abgewickelt und Auffangbecken für die Flüchtlinge aus amerikanischen Angriffs- und Ressourcen-Kriegen (angeblicher „Kampf gegen Terrorismus“ etc.). Ginge es nach dem Verursacher-Prinzip, dann müßten die nämlich alle von Italien aus in Richtung USA weitergeleitet werden.

    • Titel eingeben
      Richtig! Wir werden doch nicht so blöd sein wie die Syrer während des irakischen Bürgerkriegs oder die Jordanier während des darauf folgenden syrischen und die Einwanderung von Millionen Menschen zulassen, nur weil sie in Not sind. Wer reich bleiben will, darf sich keine Menschenfreudlichkeit erlauben.

  21. "es gibt keine besorgten Bürger"
    Was sehr zu bezweifeln wäre … „der Bürger“ traut sich wohl eher nicht (mehr) irgendwelche Zweifel/Sorgen anzubringen, hätte eh keinen Zweck, denn wer möchte sich schon gerne mit einer pc-Keule zur Räson bringen lassen … also nimmt man es hin, und hofft nicht betroffen zu sein …

    • Genauso ist es,
      nur hinter vorgehaltener Hand bringen die Bundesdeutschen ihr Unverständnis zum Ausdruck.

  22. Falsche Anreize durch grenzenlose Aufnahme
    Die EU und allen voran Deutschland setzen für die in Afrika verbliebenen Menschen völlig falsche Anreize, wenn sie die Bootsflüchtlinge retten und danach nach Europa schippern, und diese dort versorgt werden. Diese werden dann ihren zurückgebliebenen Landsleuten in Afrika Bescheid geben, dass sich die Flucht lohnt und somit werden sich noch mehr auf den Weg machen. Richtig wäre es nach der Rettung diese wieder nach Afrika zurückzubringen (notfalls unter Anwendung von Gewalt). Und dann die Boote zu zerstören, damit die Schlepperbanden es nicht mehr so einfach haben. Zudem müsste das Schengener Abkommen verlassen werden von Deutschland, da dieses von Italien dazu missbraucht wird, die unliebsamen Asylbewerber einfach nach Norden weiterzureichen. Den selbsternannten linken Gutmenschen sei an dieser Stelle gesagt: Es gibt kein Menschenrecht eines Armutsmigranten, sich im Land seiner Wahl niederzulassen. Überdies muss auch das Recht der europäischen Völker beachtet werden, in ihrer angestammten Heimat nicht zur ethnischen Minderheit degradiert zu werden. Das passiert jedoch mittelfristig, wenn dieser Masseneinwanderung nicht endlich Einhalt geboten wird.

  23. Ein sterbendes Volk...
    …empfängt das Leben!

  24. Es gibt ein unschlagbares Argument
    …gegen eine vermeintlich nicht-vorhandene „Willkommenskultur“:
    Deutschland ist weltweit das zweitbeliebteste Einwanderungsland der Erde (nach den USA), Aber- und Abertausende, die nach Europa „flüchten“, haben im wesentlichen ein Zielland: Deutschland, so fürchterlich schlecht und abweisend kann unsere „Willkommenskultur“ dann wohl doch nicht sein oder?

    • Ich weiss, wie man gegen Flüchtlinge in Verona vorgeht: Das sind Welten Unterschied.

    • Ist ja auch klar...
      Nirgendwo gibt es so gute Leistungen nur per Asylantrag (auch ohne berechtigten Anspruch), man kann mit diversen Delikten, bei denen weggesehen wird, viel Geld verdienen, wenn man kritisiert oder bei Vergehen erwischt wird, kommt man mit der „Nazi“-Keule straflos davon und Feministinnen, die „weiße cis-Hetero-Männer“ hassen wie der irre Österreicher die Juden, lassen sich schnell flachlegen und schwängern, so dass eine Abschiebung final unmöglich wird.

      Der Wohlstand unseres Landes ist nicht von der Anzahl der Menschen abhängig, sondern von der Produktivität der Wirtschaft, auf Staatsseite durch die Ausgewogenheit von Einnahen und ausgaben. Insofern wirkt diese Chaos-Migration per Asyl-Gesetz auf jeden Fall nachteilig. Und wenn die Papiere weggeworfen wurden, kann jeder behaupten, er hätte in der Heimat Informatik oder Medizin studiert, auch wenn er nur ein Bauer mit ein paar Hühnern, Ziegen und Ackerflächen war…

  25. Viel zuviele Worte um den heißen Brei!
    Der Gedanke, ich korrigiere, die Schnapsidee, Asylanten in dünnbesiedelte Gegenden im Osten Deutschlands einzuquartieren, kommt quasi einem Bevölkerungsaustausch gleich!
    Kretschmann war ja mal Physiker, aber vom logischen Denken bleibt nach einer Karriere bei den Grünen nicht viel übrig! Deutschland hat eine Bevölkerungsdichte pro 230 Einwohnern pro Quadratkilometer. Deutlich dünner besiedelt sind u.a. die USA. Dort sind es ca. 30 pro Quadratkilometer. Warum also schlägt er nicht die USA vor?

  26. Siedlungspolitik?
    Mir erscheint das irgendwie wie Siedlungspolitik. Von den eher linken Zeitgenossen habe ich den Eindruck, sie wollen den ethnisch homogenen Nationalstaat durch Besiedlung heterogenisieren. Es geht also darum, den Leuten die ethnisch-kulturelle Identität zu nehmen. Das muss man ja nicht unbedingt toll finden. Die Migranten sind eher ein Mittel zum Zweck.

    • Ins Schwarze getroffen.
      Genauso ist. Aber das darf man nur hier sagen. In nahezu allen anderen Medien werden derartige Äußerungen unterdrückt. Weil sie zu nah an der Wahrheit sind, nein, weil sie der Wahrheit entsprechen.

  27. Das ganze Vokabular ist verseucht
    Kultur. Ich will ja nicht irgendjemand zitieren. Es geht darum, daß unsere Kultur baden geht. Bitte lesen: Das Heerlager der Heiligen, von Jean Raspail. Gerade in neuer Übersetzung erschienen. Völlig überdreht, aber im Kern getroffen

  28. Bayrische Flüchtlingsidylle Teil 2
    Aus der „Tegernseer Stimme“: „Seit die Flüchtlinge unter der Turnhalle in Waakirchen untergebracht sind, weigern sich zahlreiche Vereine, weiterhin dort ihre Kegelabende abzuhalten“. Das bestreitet ein Einwohner mit bayrischer rassistischer Gelassenheit: „Waakirchen ist nicht Freital im braunen Trottelland Sachsen.“ Nun interessiert sich immerhin der Bayrische Rundfunk für diesen Ort.

  29. Das Schild
    Mit „Refugees welcome“ wird schnell da sein. Ich wette um eine der Rokoko-Damen, wahlweise um eine Monstranz. Und das praktische Problem ist bekanntlich nicht der friedliche Einzelne mit IPad, sondern die Gruppe (siehe Tegernsee bzw. holzkirchen).

    Abgesehen davon ist es ein Schildbürgerstreich die Leute demonstrativ-trotzig in den schönsten Lagen unterzubringen, nur wegen demonstrierter Willkommenskultur.

    • Reale Siedlungspolitik
      Geht auch anders

      Ein Italiener, bei dem ich auf dem Wochenmarkt Oliven kaufe, erzählte
      mir, nachdem ich ihm sagte, daß ich Rom besuchen wolle, folgendes.
      Sein Bruder wohne dortigen Stadtviertel Tiburtina, wo er sich einst eine
      Eigentumswohnung gekauft hatte. Dieser Bruder, samt seiner Familie,
      traue sich nicht mehr in Urlaub zu fahren, da er fürchte daß dieselbe
      während der Abwesenheit der Familie von Schwarzen besetzt würde,
      Was im Viertel Tiburtina (ca. 4000m Luftlinie vom Vatikan entfernt),
      schon des Öfteren vorgekommen sei. Selbst die Polizei zeige sich machtlos.

  30. Lösung: Säuberung ?
    Die Mehrheit Immigranten kommen nicht aus Bürgerkriegsstaaten.
    Aber auch bei Flüchtlingen aus Bürgerkriegsstaaten gibt es ein langfristiges Problem:
    Es kann nicht die Lösung sein, dass bei innerstaatlichen Konflikten die unterlegene Gruppe nach Deutschland vertrieben wird. Wird nun bald jeder Bürgerkrieg so aussehen, dass die Gewinner die Unterlegenen nach Deutschland und Schweden vertreiben ?

  31. Grundgesetz
    Ich habe mir das Grundgesetz nochmals mehrere Male ausführlich angeschaut. In der Tat, kein Wort über Willkommenskultur. Ebensowenig allerdings über beheizbare Aluhallen, kostenlose Verpflegung und ein monatliches Taschengeld, welches den Durchschnittslohn in einigen europäischen Staaten übersteigt. Haben das die Väter des Grundgesetzes uns aber so mitgegeben? Wohl kaum. Wir mögen reiches Land sein, die Frage ist nur, wie lange noch, wenn es so weitergeht?

    • Tja...
      Die Väter des Grundgesetzes gingen von wenigen Asylanten auf Dauer aus und bestenfalls mal von Wellen bei irgendwelchen größeren Unruhen / Kriegen, da aber auch mit der Rückkehr der Leute nach Beendigung von Krieg und Unruhen. Das findet aber in D gar nicht mehr statt, die linkstotalitären „Refugees welcome“-Blöker wollen ja am liebsten jedem einen Blankopass samt aller Rechte und Leistungen eines Staatsbürgers geben, der „Asyl“ stammeln kann. Das kann aber keine Lösung sein und wird letztlich das humanistische Recht auf Asyl zerstören und einen Rechtsruck ungeahnter Ausmaße zur Folge haben. Schon jetzt hört man in vielen Städten in NRW ältere und jüngere Generationen davon reden, dass es „mal wieder einen wie Addi“ brauche, der den eisernen Besen schwingt, alles rauskehrt und dann die Grenzen hermetisch dichtmacht. Da braut sich etwas zusammen, da werden früher oder später die Antifanten und Antideutschen mit gebrochenem Genick an den Fluss- und Seeufern angespült…

    • GG gelesen, ehrlich?
      @ Markus Müller

      Sie haben also das Grundgesetz gelesen und finden, nach der Lektüre jedenfalls, dass Flüchtlinge besser ungeheizt untergebracht werden sollen – weil beheizbare Alu-Hallen Ihrer sorgfältigen Expertise zufolge völlig übertrieben sind.

      Dann reden Sie von einem „monatlichen Taschengeld“ (Sie meinen zufälllig den Bar-Auszahlungsbetrag in Höhe von 140 Euro? – oder sind Sie einfach vollständig uninformiert und halt stolz auf Ihr Unwissen?), welches „den Durchschnittslohn in einigen europäischen Staaten übersteigt“.

      Grundgütiger!

      Und so einen unfassbaren, allumfassend uninformierten Käse hauen Sie in Ihre Tastatur, darauf hoffend, dass auch nur ein einziger denkender Mensch dieses wild herbeigelogene flüchtlingshassende Geschreibsel ernst nimmt?

      Wie arm sind Sie?

      (hint: gemeint ist hier *nicht* ihr materieller Wohlstand, um den Sie flüchtlingsbedingt auf das Äußerste beängstigt sind)

  32. Titel eingeben
    wie blöd simmer eigentlich uns diese ganzen Leute ans Bein zu binden?
    Aufgabe der Politik ist eigentlich, Schaden vom Deutschen Volk abzuwenden.
    Das scheint vergessen gegangen zu sein.

  33. @ Don Alphonso sagt: 6. August 2015 um 20:43 Uhr
    „Das war halt so ein Modebegriff, den linkgrünee Politiker und Medien geprägt haben, um da ihre Ideen durchzusetzen. Das ging vor rund vier Jahren los, als die Grünen sich als Einwanderungspartei profilieren wollten.“

    Es wäre nett, wenn sie die Gut-Menschen der Politiker-Truppe die es auch heute noch wagen sich Grün zu nennen, nicht mit den Linken vermengen.
    Grün/taz und Die Linke sind zwei verschiedene Planeten.
    Sie bestehen ja auch völlig zu Recht darauf, dass Kreuzberg und Ingolstadt unter Zivilisation etwas anderes verstehen…?

    Die Ursachen für solche Desaster fallen bei ihnen leider allzu oft unter den Tisch, weil das Feindbild nun mal nur in den seltensten Fällen bei der Schaffung der Zustände auch tatsächlich mitgewirkt hat.

    Ich kann mich gut an eine TV Sendung erinnern, vor etlichen Jahren breits, in der zum ersten Mal über tonnenweise Exporte von gefrorenen Geflügel-Teilen berichtet wurde, die an den deustchen weisses Brust- und Schenkel Fleisch fressenden Normalo nicht verkäuflich sind. Deutschen Abfällen also, mit denen sich in Afrika aber viel Geld verdienen lässt.
    Die Folge davon ist, dass viele Familien in West Afrika die von Handel mit selbstgezogenen Hühnern lebten die Existenzgrundlage entzogen wurde, da die Preise des millionenfachen Abfalls der perveren deutschen und EU Hühner-Käfighaltung die dortige Eigenproduktion nicht mehr konkurrenzfähig machten.

    An dieser Politik hat sich nichts geändert, die Merkel/Schäuble/Gabriel Bagage ist dort genauso inaktiv wie bei einer tatsächlichen Flüchtlingspolitik.
    Denn wie so viele andere Themen auch, aktive Flüchtlingspolitik bedeutet Stimmenverluste bei Wahlen, das weiss man. Entweder auf der einen oder der anderen Seite der Rest Wähler Schafherde. Es sind die Einwohner der Wohlstands-Oasen, wie Ingolstadt eine ist, die solche Zustände schaffen und dafür sorgen, dass sich daran nichts ändert.
    Schauen Sie mal nach: Lediglich 10% der Stimmen gehen in Ingolstadt NICHT an eine der Einheitsparteien, denen ausser der Wiederwahl nichts wichtig ist!

    Ich weiss natürlich, Sie kennen die Konsequenzen dieser, vom Urnenpöbel abgesegneten nicht-Politik und missbilligen sie auch.

    Sehen Sie irgendwelche Arbeit der Merkel an einer Migrationspolitik?

    Zurück zu Grün und Links….

    „Die Antwort ist nicht eine Flüchtlingspolitik, die auf Abschreckung setzt und Flüchtlinge kriminalisiert. Die Antwort ist nicht der Krieg gegen Schlepper, weil er in Wahrheit ein Krieg gegen Flüchtlinge ist. Die Antwort sind nicht Zäune von Calais bis zur ungarischen Grenze.
    Die Antwort kann nur heißen: Schafft endlich legale Möglichkeiten für Flüchtlinge nach Europa zu gelangen. Das zwingt Menschen in Not nicht länger, ihr Leben miesen Schleppern zu verkaufen.“

    „Das Kabinett stimmte am Mittwoch einer Änderung der Beschäftigungsverordnung zu, mit der Asylbewerbern und geduldeten Flüchtlingen die Arbeitserlaubnis für berufs- und ausbildungsorientierte Praktika leichter erteilt werden kann.
    Statt endlich die bestehenden Arbeitsverbote zu kippen, Flüchtlinge ohne Einschränkung von Anfang an arbeiten zu lassen und die Vorrangprüfung abzuschaffen, macht die Bundesregierung nur einen sehr, sehr kleinen Schritt in die richtige Richtung. Und bleibt dabei weit hinter den Forderungen des Städte- und Gemeindebundes und der Arbeitgeberverbände zurück.
    Wir brauchen Gesetze und Regelungen, die Menschen, die bei uns Schutz, Zuflucht und eine neue Heimat suchen, helfen und sie nicht weiter ausgrenzen. Deshalb fordert DIE LINKE bei der Aufnahme von Flüchtlingen eine Integration von Beginn an. Die Integration in den Arbeitsmarkt ist dabei von zentraler Bedeutung. Die Menschen möchten ihren Lebensunterhalt selber verdienen, Arbeiten zu können bedeutet Teilhabe an der Gesellschaft.“

    Würden sie diese ersten beiden, per Zufall der Linken Webseite entnommen Foderungen unterschreiben, oder sie als „Willkommenskultur“ bezeichnen?

    Es wird nämlich bei den paar hundert, die Sie und IN im Stadtpark sehr erfreulicherweise menschlich unterbringen können, nicht bleiben.
    Was nach der nächsten „Lieferung“?
    Nach der übernächsten?
    Wo ist die Grenze für den Mainstream, auch in IN?

    Das Problem sind nicht ein paar Ossie-Nazi Vollpfosten, das Problem ist der Maintsream, deren habgieriges GroKO-wählendes Gut-Menschentum ganz schnell verschwinden wird, sobald es an das geht, was man für das Eingemachte hält.

    • Titel eingeben
      Hm…. Wer zwingt eigentlich die afrikanischen Regierungen, ihre Länder für EU-Nahrungsmittel-Exporte zu öffnen? Wer zwingt sie, die Fischereirechte vor ihren Küsten für viele Millionen Euro zu verkaufen? Wo bleiben diese Gelder, offenbar werden sie nicht im Lande investiert? Und wenn die EU heute damit aufhören würde, würden nicht die Chinesen oder die Japaner gerne an ihre Stelle treten?

      Was können denn die Europäer tun, damit die Regierungen in Afrika die Interessen ihrer Menschen wahrnehmen und nicht die der Regierungsmitglieder und ihrer Familien? Es sind alles souveräne Staaten, sollen wir militärisch intervenieren?

    • Wenig, denn europa ist in Afrika längst auf dem Rückzug, da gehen überall die Chinesen rein, nachdem europäische Firmen nicht mehr so leicht wie früher schmieren können. Die Chinesen kaufen Lan, bauen Strassen, und die Weltbank fliegt raus und die OECD wird als nervig angesehen – und aus china kommen dann auch übrigens die Waffen, nicht von uns. Wir sind viel zu teuer.

    • Weißes Fleisch
      „An dieser Politik hat sich nichts geändert, die Merkel/Schäuble/Gabriel Bagage ist dort genauso inaktiv wie bei einer tatsächlichen Flüchtlingspolitik.“

      Wenn der Handel so reguliert wird, dass eine deutsche/westliche Firma ihre Produkte, gleich welcher Qualität, nur dann exportieren darf, wenn sie niemandem Konkurrenz macht bzw. ruiniert, dann findet er gleich gar nicht statt. Eine weitere „Gutmenschen“-Idee also, die nicht viel bringt.

      Ob die Hähnchen so viel minderwertiger sind als das übliche Massentierhaltungszeug würde ich übrigens hinterfragen. Zucchini z.B. landet nicht im Discounter, wenn es nicht den ästhetischen Vorstellungen der Kundschaft entspricht. Das arme Ding kann ja nichts dafür, wenn es noch ein bischen amorpher ist, als gut für den Blick des Verbrauchers. Daraus Schlüsse auf die Qualität zu ziehen, ist hingegen voreilig.

      Cultural Studies Typen oder auch Marxisten könnten daran ausführen, wie hier Wahrnehmungen normiert werden und die Konsumgüter- wie die Kulturindustrie zusammenfallen. Am Ende wird das blütenweiße Fleisch des Hähnchens noch zu einem Vektor des Kulturimperialismus. Das graue Fleisch wird dagegen als ungeregelte, vermeintlich defizitäre Natur ausgegrenzt und an diejenigen geliefert, die selbst noch nicht restlos im Weltkapitalismus integriert sind. Da kommt der Fleischrassist ganz zu sich selbst.

    • @Dreamtimer....
      Ich habe lediglich Zusammenhänge beschrieben…
      Ursache und Wirkung…. Profit ist der edelste aller Werte.
      In ihrer Welt reichts halts nicht zu mehr, und wenn man die Konsequenzen solchen Verhaltens nicht kennen würde, würde man Mitleid haben.

      Wenn es jemand wie Varouvakis wagt, dies zu ändern versucht, dann hört Demokratie auf. Dann wird in „Verhandlungen“ nicht mehr über Politik geredet, dann sagen die Schäubles der Welt, also die Büttel der Blankfeins, „Entweder sie unterschreiben, oder wir machen die griechischen Banken dicht!“

      (Für an diesem Thema Interessierte gibt es einen wie immer exzellenten ausführlichen Bericht im vorletzten The New Yorker.)

      Leute wie Sie begreifen gar nicht, dass die Masse der Menschen dieser Welt die Schnauze voll hat, von den als Demokratien verkleideten Obrigkeitsstaaten, die ausser dem Abzocken und Überwachen Schwächerer nicht viel erfunden haben …. Und von einer Medienwelt die zu allem und jedem manipuliert und verdummt. Beispiel von heute gefällig? Da ich bei der FAZ ausser im Feuilleton überall das Kotzen kriege, kommt bei mir morgens nur dieses auf den Schirm (den Abgang Schirrmachers hab ich anscheinend noch nicht so ganz mit seinen Konsequenzen verarbeitet, aber Joffes Zeit ist ja keinen Deut besser).
      Da haben wir als ersten Artikel „Thüringer Sender darf russische Propaganda zeigen“.
      1. RT mag nicht gerade toll sein, und in der Tat Interessen vertreten, aber für jeden der die Dinge auch mal aus anderem als dem US/NATO Winkel sehen will, der hat nun mal in DE rein gar nichts, und muss zu RT und Al Jazeera greifen.
      2. RT wird angeprangert während extrem schwachsinniger, manipulativer und einseitiger Schrott wie CNN und FOX ohne Beanstandung 24 Stunen in DE zu sehen sind.
      3. Und selbstverständlich ist ein Forum bei diesem „wichtigsten“ und an allererster Stelle stehen den Beitrag zur „Kultur“ NICHT zugelassen.

    • @el mocho
      Mein Beileid geht aus zu jedem, der in einer erbärmlichen Welt wie der ihren leben muss

    • Titel eingeben
      „…europa ist in Afrika längst auf dem Rückzug… Wir sind viel zu teuer.“
      .
      Nicht nur zu teuer. Europa … stört. Es passt mit seiner alten aufgeklärten Wertetradition nicht in die schöne neue Weltordnung. Und deswegen muss es sterbien. Alte starke lokal gewachsene Traditionen und Kulturen, Demokratie, Grundrechte, soziale Marktwirtschaft, sozial stabile Gesellschaft, Mittelschicht, Bürgertum: das alles steht der totalen Herrschaft der technokratiegeilen Massenmenschhalter nur im Wege und muss daher durch allerlei geeignete Sabotage sterbebegleitet werden. Was diesem globalen Projekt der totalen Ausbeutung der Welt nicht nutzt, das muss weg. Europa zu teuer? Mit Millionen neuer Arbeitssklaven, denen als Lohn der Aufenthalt im gelobten Land genug sein sollte?
      Man täusche sich nicht, dass Bankenkrise, Spekulation gegen den Euro und Migrationsflut ungeplante und unbeabsichtigte Schicksalsschläge seien. Genauso wenig wie Kriege „ausbrechen“, sondern Ursachen und Verursacher, Profiteure und Akteure haben, gesteuert und gelenkt werden.
      Wer profitiert von Europas Schwäche und Verfall? Wer hat Europas größte Probleme verursacht? Ja, die sogenannten Freunde und Partner jenseits des Atlantik. Bankenkrise: massenhafter Verkauf toxischer Papiere an die dummen Europäer. Verschärfung der Staatsschuldenprobleme durch systemkonforme Ratingagenten: wer hat den Druck auf die Eurostaaten immer weiter erhöht? Freunde Europas wie GoldmanSachs, S&P und Co? Wer hat ganz Nordafrika durch Islamistenexport destabilisiert und das den dummen Europäern als arabischen Frühling verkauft? Wer hat so lange Krieg in Vorderasien geschürt oder geführt bis sich endlich die Vertriebenen in Massen auf die Flucht begaben?
      Man sollte den wahren Verursachern dieser Schäden möglichst viel von den Kollateralkosten und Folgen zukommen lassen, als Leistungsprämie und Bonus gleichsam für erfolgreiche Destruktion und Obstruktion. Migranten, Europa und Deutschland sind relativ arm. Das wahre Paradies und golden morgenrote Neuland liegt nicht jenseits des Mittelmeers, sondern des Atlantiks! Dort liegt das Land, in dem die Orangen blühn. Dahin, dahin lasset sie weiterziehn!

    • @Castellone
      Das haben sie sehr richtig und schön gesagt:
      „Europa … stört. Es passt mit seiner alten aufgeklärten Wertetradition nicht in die schöne neue Weltordnung.“
      Allerdings hat die europäische Realität natürlich rein gar nichts mehr mit diesen Traditionen mehr zu tun.
      Völker die die Kohl/Schröder/Merkel, Cameron, oder gar einen Cavaliere wählen, die vertreten schon seit Jahrzehnten die Werte der Goldman Sachs Welt, auch wenn sie zu dumm sind, sogar sowas Offensichtliches zu begreifen.

      „Wer profitiert von Europas Schwäche und Verfall? Wer hat Europas größte Probleme verursacht?“
      Natürlich, zunächst einmal die USA. Die Besitzer der USA sehen, dass der Grossmachtstellung, oder wie die es nennen, dem „american exceptionalism“, grosse Gefahr an zwei Fronten droht.
      Da wäre China mit seinem Markt und seiner Währung, im selber herbeigeschafften neo-liberalen Turbo Kapitalismus werden die USA die Geister die selber riefen nun nicht mehr los. Man sieht es groser Freude….
      Und zweitens die Gefahr einer Zusammenarbeit Europas mit Russland. Diese zumindest versucht man, wie wir ja durch Stratfor und Ms Nuland wissen, zu verhindern indem man einen Krieg zwischen Europa und Russland als Lösung anbietet.
      Hat jemand verstanden, was man uns mit dem Wechseln von diesem Herrn Rasmussen direkt von der Nato Spüitze zu Goldman Sachs sagen will????

      Aber man darf niht den USA allein die Schuld geben, man sollte schon auch sehen, dass es ohne Mitwirkung der Europäer nicht gegangen wäre. Das Problem ist nicht Frau Merkel, sondern, dass sowas gewählt wird.

      Nein, einen Weg zurück gibt es nicht und wird es nie geben….

  34. Linksalternatives Einerlei: Das Verwischen von Begriffen - Flüchtlingsindustrie - Rückbesinnung
    Es ist richtig und wichtig, Menschen in Not zu helfen.
    Flüchtlingen Aufnahme zu gewähren, die tatsächlich verfolgt werden, war bereits in der Antike eine Zierde vieler Poleis. Doch gebietet es die Ehrlichkeit, Realitäten freimütig anzusprechen. Armut allein kann weder zu einem Asylbewerber, noch zu einem Flüchtling machen (Grundgesetz/ Genfer Flüchtlingskonvention). Die Massen, die dann Ansprüche hätten, wären schlicht nicht zu bewältigen. Wieder und wieder ist beispielsweise zu lesen, aus Afrika kämen die Ärmsten der Armen,- gerade noch dem Hungertod entronnen. Dann erfährt man allerdings auch, dass teilweise 10.000 Dollar an Schleuser gezahlt werden. Während meines Zivildienstes, um eine persönliche Note einzuflechten, habe ich drei Monate in Accra/ Ghana in einem Slum mit Straßenkindern gearbeitet. Die Kinder und Heranwachsende, denen wir zu einer Schulbildung verholfen haben, um sie für eine Lehre/ höhere Schule zu qualifizieren, kamen aus derart mittellosen Familien, dass sie die genannte Summe selbst dann nicht hätten aufbringen können, wenn der ganze Slum zusammengelegt hätte. Es können somit nicht die Ärmsten der Armen sein, die sich auf den Weg machen. Dort gab es zudem weder Internet, noch Smartphone, noch das Wissen über aktuelle Modetrends. Es herrschte wirklich bittere Not. Nicht wenige „unserer“ Kinder haben übrigens das Abitur geschafft und sind anschließend nach Deutschland gekommen, um an der RWTH Aachen zu studieren. Mittels eines Visums, ohne Schleuser, ohne halsbrecherische Flucht. Das Projekt wurde und wird von der katholischen Kirche getragen, deren Engagement in Afrika leider viel zu selten gewürdigt wird. Kaum jemand fragt, warum nur sehr wenige christliche Afrikaner, von Eritrea einmal abgesehen, zu uns kommen. Angesichts all des „Kirchen-Bashings“ und der Fokussierung auf einen Neubau könnte hier vielleicht eine Erfolgsgeschichte im Verborgenen ihr Dasein fristen.
    Wie gesagt, wenn ich manche Aussagen lese, dann muss ich an meine eigenen Erfahrungen denken und das ein oder andere kommt mir dann doch leicht verlogen vor. Das Einfordern einer „Willkommenskultur“ kann und darf nicht die rechtlichen Feinheiten und wohl überlegten Unterscheidungen ausradieren, alles zusammenmengen.
    Zu fordern, jeder solle kommen und bleiben dürfen, ist wohlfeil, doch wer trägt am Ende all die Kosten, wo sollen all die Neuen eine angemessene Arbeit finden. Deutschland sei reich, heißt es stereotyp. Doch auf 13 Millionen Deutsche trifft dies nicht zu, denn diese gelten offiziell als arm. Ihr Schicksal kommt nur dann auf das Trapez, wenn wieder einmal eine weitere Umverteilung eingefordert werden soll.
    In NRW erstattet die Landesregierung den Kommunen zum Beispiel nur 20% der anfallenden Kosten. Da indes viele Gemeinden hoch verschuldet sind, wie das Land selbst, sind diese finanziellen Schläge ins Kontor kaum zu verkraften. Die Folge ist, dass noch härter gespart werden muss als ohnehin. Und am Ende trifft es wieder die Armen, die unteren Schichten. Denn die Kinder der Reichen benötigen im Zweifel keine städtischen Sporthallen, Schwimmbäder, Spielplätze oder Bibliotheken. Sie konkurrieren später nicht als Studenten, Auszubildende, etc. mit vielen anderen um günstige Wohnungen. Wer die Gesamtheit aus dem Blick verliert, ihn auf einen Aspekt verengt, anderweitige Auswirkungen verdrängt, der muss sich am Ende nicht wundern, wenn etwas aus dem Ruder läuft. Und das tut es im Zweifel, wenn dem Missbrauch nicht entschieden entgegengetreten wird. Die CSU mag für ihr Vorgehen manche Schelte hat ertragen müssen, aber sich der Wirklichkeit zu stellen, kann niemals Anlass zu Tadel geben.
    Wer glaubt, einer Ideologie oder einer rosaroten Weltsicht alles unterordnen zu müssen, der endet irgendwann wie einst die DDR oder heuer Griechenland.
    Man sagt, Einwanderung nütze der Wirtschaft. Das mag stimmen, sofern es sich tatsächlich um benötigte und qualifizierte oder qualifizierbare Facharbeiter handelt. Die Gefahr des Lohndumpings, auf die Cameron kürzlich hinwies, ist jedoch nicht gänzlich von der Hand zu weisen. Aufstocker bescheren Unternehmen niedrige Personalkosten, siehe beispielsweise Zalando, und der Mindestlohn greift nicht, wenn Menschen formal selbständig sind, z. B. als Auslieferer von Paketen. Firmen, die höhere Löhne bezahlen, können sodann wegen mangelnder Wettbewerbsfähigkeit unter Druck geraten und eine Abwärtsspirale setzte sich in Gang. Der Staat kann hier gegensteuern, wie beispielsweise Frankreich, wenn er denn will und nicht neoliberalen Ansichten anhängt.
    Die Thematik ist mithin außerordentlich komplex und sie auf „rechts, rassistisch, ausländerfeindlich“ reduzieren zu wollen, würde ihr in keinster Weise gerecht, zumal auch nicht übersehen werden darf, dass es in Deutschland mittlerweile eine große „Migrations- und Flüchtlingsindustrie“ gibt, die gut von Migranten lebt und die ebenso Lobbyarbeit betreibt wie andere Wirtschaftsunternehmen auch.
    Was täte not? Denen zu helfen, für die unsere gesetzlichen Instrumentarien einst erdacht wurden und die gewiss in Deutschland willkommen sind…

    • Danke für den Kommentar. Ein Grund für meinen Ärger – ein wenig passiv-agressiv ist der Beitrag ja – ist der Umstand, dass sich zwischen denen, die sich wirklich reinhängen – THW, Rotes Kreuz, Vereine, Kirchen – und denen, die nur maulen und fordern, eine riesige Kluft auftut. Der Mann, der zehn Stunden Ankommende auf TBC untersucht, wird einfach so akzeptiert. Die linksbizarre Persönlichkeitsgestörte, die bei einer Organisation einer es-Stasi-IM „das Internet überwacht“ und Dossiers schreibt, die keiner liest, sitzt im Büro und nimmt Geld und feiert sich ab.

    • Ökonomie der Migration
      Woher stammt eigentlich diese Zahl von 10.000 € pro Person, die an die Schleuser gezahlt wird?

      Wie dem auch sei, gesetzt den Fall es sind 10K €, wäre es dann nicht sinnvoll, die Visa-Praxis zu erleichtern und sich zugleich die Ausreise versichern zu lassen, z.B. indem vor der Einreise eine Bürgschaft hinterlegt wird? Die Einreise kostet dann so viel wie der Flug + die Bürgschaft. Diese erhält die einreisende Person zurück – ggfs verzinst, aber das heißt ja heute nicht viel – wenn sie das Land wieder verlässt. Statt „Flüchtlingsindustrie“, „Willkommenskultur“ und diesen ganzen politisierten Kram, hätten wir dann eine Ökonomie der Immigration. Nicht nur würden die Betroffenen nicht im Meer ertrinken, sondern sie wären, beim Scheitern ihrer Bemühung sich wirtschaftlich im Reiseland niederzulassen, einfach gewöhnliche Touristen mit deren Kosten, statt auch noch wirtschaftlich ruiniert.

    • Das ist ja der Witz
      Die tätigen Leute vor Ort, ob Mediziner, THW oder wer auch immer, haben meine größte Hochachtung angesichts der Vielzahl der Leute, für die sie schlicht „liefern“ müssen. Aber dieses ganze linksversiffte Twitter-Prekariat gestörter Vollpfosten, die ihr verfettetes Hinterteil nur für den Toilettengang vom Stuhl gehoben bekommen, aber so tun als sei ihr Geblöke genauso positiv zu bewerten wie das aktive Schaffen der Helfer vor Ort, die nerven gewaltig. Argumente haben die ja eh keine, wer schon nur fordert, dass Asyl und Migration unterschiedlich behandelt werden sollten, fängt sich schnell und dumpf die „Nazi“- oder „Rassisten“-Keule ein. Diese Gestalten sind auch nicht von Humanismus oder Nächstenliebe getrieben, sondern vor allem von einem pathologischen Hass auf Deutschland und sein Volk. Was vermeintlich tolerant daherkommt, ist also kaum mehr als ein Elaborat des Hasses aus der antideutschen Ecke und linkstotalitären Kreisen wie Antifa und Konsorten. Die sind immer da, wenn es um Geblöke online wie offline und Krawall gegen „Nazis“ geht, rühren aber ansonsten konstruktiv keinen Finger.

    • Titel eingeben
      Danke Herr Cremer, vielen Dank

  35. Toleranz?
    Ich entspreche ziemlich genau dem in Ihrem Artikel implizierten Feindbild. Ich bin zwar kein Kuenstler, aber immerhin junger Wissenschaftler. Ich bin links, esse kein Fleisch, kaufe Bio und fair trade Produkte, benutze uebermaessig viele Anglizismen, trinke gerne guten Kaffee in angesagten Cafes, fahre mit dem Fahrrad zur Arbeit, laestere fast jeden Tag beim Mittagessen mit meinen Kollegen im Elfenbeinturm ueber provinzielle bayerische Konservative wie Sie (deshalb lese ich auch manchmal FAZ), ich habe zwei Computer die zusammen ueber 4000 Euro wert sind (nicht fair trade), ich bin sogar Preusse. Ich bin dafuer mehr Fluechtlinge aufzunehmen, Autofahrer zu sanktionieren, grosse Vermoegen staerker zu besteuern (ich bezahle aber selber in Deutschland keine Steuern), ich bin mehr gegen die traditionelle Ehe als fuer die ‚Homo-Ehe‘ – kurz gesagt, ich bin das was Sie als ‚Gutmensch‘ bezeichnen wuerden (wobei ich finde, dass Sie – wenn Sie schon in die Trickkiste rechter Rhetorik greifen – lieber den Begriff ‚Uebermensch‘ waehlen sollten).

    Aber eines stoert mich an dem Bild das Rechte wie Sie von Linken wie mir zeichnen: Ich bin NICHT tolerant. Wer hat dieses Geruecht in die Welt gesetzt? Glauben Sie mir: Wir Linken sind nicht alle tolerant. Die CDU steht fuer mich weit ausserhalb des demokratischen Grundkonsenz, und CSU und BILD gehoeren verboten. Auf Menschen wie Sie und Ihre Lebensentwuerfe blicken wir herab, nach Toleranz koennen Sie bei uns vergeblich suchen. Bitte stempeln Sie uns Linke nicht immer als tolerant ab.

    Mit besten Gruessen,
    Ihr Gutmensch

    • Ich bin sicher auch kein Rchter, Ich habe in Fragen der Asylpolitik nur Meinungsunterschiede mit der linken und grünen Theorie un sehe da ein paar Lebenslügen, über die ich gerne reden würde.

    • Ein nettes Psychogramm
      Das ist eine gut geschriebene Parodie, die den Kern dieser Art von Persönlichkeiten und ihre dumpfen Sichtweisen, Auserwähltheitskult, Herablassung, Aggressivität, gut trifft und den notorischen Deutschenhass und NS-Devotionalienkultur elegant auslässt.

      Es ist völlig klar, dass sich so jemand eher im Büro beim Verfassen von Pamphleten aufhält, als bei der TBC-Untersuchung und es nicht genug „Refugees“ sein können.

    • linke abstempeln
      nein, wer stempelt denn die linken als tolerant ab ?
      ist kipping tolerant ? gysi gar ? lafontaine ?
      es gab einfach zuviele linke holocausts, um dieses märchen glauben zu können.

    • @Gutmensch
      Mir gefällt die Ironie in ihrem Nick, leider ist sie an allzu viele der hier Anwesenden verschwendet. Denn in einem stramm rechten Blatt wie der FAZ verirren sich nun mal meist nur einschlägige Leser in dieses Blog, das sich, wie sie sicher bemerkt haben, erfreulich stark von Rest des kläglichen Blattes abhebt.
      Und sie sehen ja, der Gastgeber, nimmt ihren Einwand ernst, er ist ehrlich und vertrott eigene Interessen, ersteres eine Rarität.

      Können Sie uns irgend einen Hinweis darauf geben, dass ihr in meinen Augen ja erfreulicher Mangel an Toleranz, zu irgendwelchen nennenswerten Änderungen geführt hat?

      Sehen sie irgendwo eine REALISTISCHE Möglichkeit zu einer Änderung?
      Wie der gesunde Volksverstand denkt sehen sie ja hier selber.
      Nachdem ich jahrzehnte lang selber wie sie gedacht habe, ist es leider(?) meine Erfahrung, dass das eigentliche Problem keineswegs die paar üblen Verbrecher ganz oben sind die das Problem sind, sondern die grosse Masse der allzu Dummen in der Mitte und Unten, man nennt sie den Urnenpöbel.
      Ich befürchte diesen „unseren“ Konsumenten wird ihre Intoleranz am Allerwertesten vorbeigehen… oder haben sie da andere Erfahrungen anzubieten?

      Don hat mit seiner Kritik an der „linken und grünen“ Politik, die allerdings in Wahrheit weder grün noch links ist, sicher recht. Er vergisst allerdings meist zu erwähnen, dass es nun mal die Wirtschaftspolitik der ersten Welt ist, die die Zustände dort verursacht und somit auch deren Konsequenzen.

    • Tdv, dass wir bzw. Unsere Wirtschaftspolitik die Probleme Afrikas erst verursachen
      Ist einfach Blödsinn. Warum es Blödsinn ist, dafür genügt ein Blick auf die Staaten Asiens, die sich aus dem Dritte Welt Status selbst emporgearbeitet haben bzw. dabei sind, das erfolgreich zu tun. Unsere Wirtschaftspolitik gegenüber denen war genau dieselbe, das Ergebnis ist erkennbar ein anderes.

      Ich habe kein Problem damit, aufgeklärter Egoist zu sein. Aber über den permanenten Versuch, dem Westen (also auch mir) die Probleme einer schlampig und bis ins Mark korrupt verwalteten und regierten Welt anzuhängen, lache ich nur noch. Der Grossteil der dortigen Probleme ist lokal, die Heilmittel dafür sind sowohl bekannt als auch praktisch erprobt. Wenn sie nicht umgesetzt werden, ist das nicht mein Problem.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • @ THorHa
      Tja, TH so ist das nun mal… Wer es nicht wie die asiatischen Länder schafft, sich gegen jede Konkurrenz die sich jeden Mittels bedient schafft, der muss halt leider, leider krepieren…
      Ich beschreibe ihnen gerne mal mit was für einer perversen Lebens“qualität“ zB japanaische Bürger dies geschafft haben….

      Nehmen sie sich mal einen Globus und schauen wie weit Afrika von der EU entfernt ist…. und wie weit zB Taipei.
      Könnten die dadurch entstehenden Export-Kosten dabei eine Rolle spielen, was meinen sie?

      Ich bin der Allerletzte der afrikanische Probleme und deren Ursachen beschönigt, und Afrika interessiert mich deswegen auch nicht im Geringsten und hat es auch nie. Warum also nicht gleich ganz offen wieder zurück zu Sklavenhalterei? Warum so verschämt? Einfach ehrlich alles tun was möglich ist, man nähme zB den Panorama Report Monitor und frontal21 alle Munition. Wo ist der Unterschied zwischen tatsächlicher Sklaverei und bangladeschi T-Shirts? Und von den doch so perfekt von dafür geeigneten Kinder Fingerchen zusammengeklebten Adidas Schuhen für 150 Euro, damit der deutsche Aktienbesitzer sich seiner Rendite freuen kann?

      Wenn ich hier kommentiere, dann geht mir es in der Regel um das „Benehmen“ der Europäer i.e der Deutschen. Afrikanische Inkompetenz zu kritisieren wäre reine Zeitverschwendung.

      Ich hatte doch das unmissverständliche Beispiel des Hühner“abfalls“ gebracht. Sie kennen doch meine Reden vom „Totschlagen? Ja, zB die Halter von Käfighühnern oder Schweinen gehören in diese Kategorie, ebenso wie korrupte Politiker die solche Zustände billigen und bewusst deren Abschaffung verhindern.
      Um so zu denken braucht man also wie sie sehen, keineswegs ein Gutmensch zu sein.
      Ich bin keineswegs ein Systemveränderer, aber ich bin der Meinung es gibt ein gewisses Minímum unter welchem dem habgierigen Gesindel der reichen Länder, die Luft abgedreht werden sollte! Wo auch immer…..

    • Titel eingeben
      @DA, ThorHa, TDV: Das Wort „Afrika“ triggert bei mir was, aber ich habs heute im Griff und erspare Ihnen meinen üblichen Rant gegen die zu schlichte Begrifflichkeit „Afrika“ und die Verhältnisse dort, die ich selber ein gutes Stück weit recht gut kenne.
      Es ist eben ein komplexes Thema und weder mit einfachen Wahrheiten noch mit gut gemeinten Maßnahmen lösbar – und weiterhin stelle ich auch zur Debatte, ob wir als Europäer ohnehin vorsichtig damit sein sollen, uns ein Urteil über Sinn und Unsinn der Lebensverhältnisse dort anzumaßen. Ressourcen wie Geld, Gold und Rohstoffe sowie Menschen sind jedenfalls genug da, mit Kigali/Ruanda gibt es sogar eine Art Silicon Valley in Ostafrika.

      Was mich aber daran erinnert, dass wir weiterhin auf den großen SdG oder Deus Gastartikel warten, der den oft so verkannten Kontinent einmal aus der PErspektive einer Dortgewesenen erklärt. Oder gar eine Artikelreihe. Kann man da helfen, etwa Blogkommentare schreiben?

    • @Greenbowlerhat
      Ich bin da ganz bei ihnen…

      Ich bin weder der Meinung wir seien in der Lage den Afrikanern gute Ratschläge geben, noch sollten wir deren Mangel an Verständnis der Realität zu unserem finanziellen Vorteil rücksichtslos ausbeuten.

      Die MIgrationswelle aus Afrika zeigt uns aber hanz deutlich, dass das Kind dort bereits in den Brunnen gefallen ist und es nunmehr für Europa ein ganz reelles Problem gibt und dass Don Alphonso dieses offen anspricht ist lobenswert. Oder sehen sie irgednwo eines unseres Qualitätsmedien, dass es wagt das Thema auch nur mal rational anzugehen?

      PS Ich geb gerne zu, ich rede mich leicht, da ich (bewusst) weit weg lebe…

  36. Dresden
    Dresden ist eine sehr gastfreundliche Stadt und hat ein kulturelles Niveau, von dem man anderswo schon lange nicht mehr träumt. Weiterhin sind die Menschen gebildet, die Schüler zumindest in Naturwissenschaften dem Rest der Republik weit voraus. Als „Wessi“ in Sachsen kan ich den besserwissen sagen, dass an den Transfergeldern genügend Wessis verdienen und die Ostdeutschen bescheiden um vieles härter arbeiten, als mancher Wessi mit geerbter Brieftasche. Zur Debatte: Flüchtlingen und Folteropfern helfen wir nicht, die verrecken dreckig in Lagern. Frauen und Kinder liegen auf den Müllhalden der Kriege. Wir helfen nur jungen Männern mit Handys und modischer Kleidung. Besorgte Frauenstimmen im Blödfernsehen nennen sie traumatisierte Flüchtlinge. Gelernte DDR-Bürger lassen sich halt noch nicht von gewissen Medien täuschen und beginnen sich zu wehren. Meine Sympathie haben sie. Warum gibt es so wenige

    • Danke....
      Ja, genauso stellt man sich Ossies vor…. schön, dass sie ihre wahre Heimat gefunden haben.

      Im Westen hingegen waren in den Jahren nach der Wiederverienigung zwei Drittel der Meinung, man sollte die Mauer wieder aufbauen. Das andere Drittel meint ein Starkstromzaun täte es auch.

    • Titel eingeben
      „Frauen und Kinder liegen auf den Müllhalden der Kriege. Wir helfen nur jungen Männern mit Handys und modischer Kleidung.“ Das ist wieder so eine typische Halbwahrheit, wie man sie aus dem von Ihnen so genannten „Blödfernsehen“ kennt. Was die wahre Hälfte Ihrer Behauptung betrifft: Ofenbar haben junge, gesunde Männer eine größere Chance, die Strapazen einer solchen Flucht zu meistern – was nicht heißt, dass sie Singles sein müssen, wie Ihr lässiger Spruch über Handys und modische Kleidung suggeriert. Mir sind mehrere begegnet, deren Familien in der Heimat zurückgeblieben sind und dort auf ein Nachkommen oder wenigstens finanzielle Unterstützung durch den Vorausgeeilten hoffen.
      Und warum der Besitz eines Handys ein Zeichen dafür sein soll, dass ein Mensch nicht traumatisiert ist, bleibt mir auch unklar. Wenn es da überhaupt einen Zusammenhang gibt, dann dürfte eher das Gegenteil der Fall sein.
      Vielleicht sollten Sie Ihr Mitgefühl für die Sachsen, die in der Summe gesehen härter arbeiten und weniger besitzen als die Wessis (das kann ich bestätigen: ich bin selbst einer), ausweiten auf die Menschen, die noch noch härter arbeiten und noch viel, viel weniger besitzen, nämlich die so genannten Wirtschaftsflüchtlinge.

  37. Niveau
    Bitte hört auf, Euch mir dem Fernseher zu informieren. Besser hat man keinen, wenn man der Verblödung und Gehirnwäsche entgehen will. Dresden ist eine gastfreundliche Stadt, hohes kulturelles Niveau, die Schulen sind in Deutschland einzigartig und auch denen in Bayern zumindest in Naturwissenschaften voraus. Wer hier von „Ossi-Vollpfosten“ schwadroniert, hat zuviel TV-Märchen Intus: IQ im Sinkflug.

    Wer Flüchtlingen, Witwen, Waisen, Folteropfern usw. helfen will, sollte schleunigst DAMIT beginnen statt für Abenteurer um die 30, männlich, mir Smartphone und oft genug dunklen Absichten, alle Energie zu verschwenden. Man kann sich ja mal in die Nähe einer Unterkunft begeben zum Realitätsabgleich mit den TV-Nachrichten.

  38. Die bringen doch zusaetzliche Steuern !
    Herr Alphonso, ich schaetze gute Diskussionen. Meine 2 cents: es geht um die allgemeine Haltung; Ihr Aufzaehlen wirkt klinisch, abzaehlend. Arme Laender lassen hunderttausende Leute herein, ohne gross zu zaehlen- mir scheint, es ist besser, wenn man erlaubt,dass sich die Leute durchschlagen -Schwarzarbeit , solange sie keine Arbeitdsgenehmigung erhalten- als dass man saubere Handtuecher gefaltet vors Bett haengt. Denn: was nie erwaehnt wird: diese Leute haben unerhoerten Arbeitswillen, an ihnen haengt ja bisweilen die Hoffnung einer gesamten community. Sie moechten dieses zwanzigfache Gehalt, und fast alle wollen nach einigen Jahren zurueck nach Hause, damit andere , juengere, ihren Platz einnehmen koennen (siehe USA). Hier in Deutschland muss jedoch alles genauestens geregelt sein, da wird als menschenunwuerdig betrachtet, wenn Leute zu sechst ein Zimmer teilen. Pustekuchen ! Wenn man solche Wohnzustaende zuliesse, und das Geldverdienen, waere allen gedient. Ich weiss nicht, ob Sie mich verstehen werden. Man muss dafuer ertragen lernen, dass die Leute andere Lebensweisen mitbringen , Nischenkulturen, wenn Sie so wollen.In den USA geht das.- Deutschland ist Mitausbeuter der Subsahara, das allein ist eine Schande: der Profit aufgrund knueppelharter Handelsbarrieren uebersteigt die Entwicklungshilfe, und alle im Topmangement jenes Sektors wissen darum. – Ich glaube nicht, dass Deutsche rassistisch sind. Aber dennoch glaube ich, dass sie Angst haben, dass durch eine lockere Zuwanderung viele Schwarze kommen und Familien gruenden. Ja einige wuerden bleiben, auf Dauer gesehen; das gaebe dann in einigen Jahrzehnten tatsaechlich eine enorme Aenderung des Landes, vom Look her, vom Feel her. Dafuer sind die Leute nicht bereit. Also alles steril, klinisch, ueberreguliert – DAS ist das, was ,meine ich, Leute meinen, wenn sie eine „Willkommenkultur“ einfordern. Aber ich als Deutsche weiss selbst, dass wir diese nciht haben, niemandem gegenueber- das ist nicht rassistisch. Insofern ist es auch kulturell deplaziert. -Aber Deutsche durften auch fliehen ! All die deutschen Nachnamen in den USA… das hat niemanden gestoert ! Ich wiederhole, D ist beteiligt an der Pluenderung Afrikas. Dies ist eigentlich der einizge Grund, wieso Deutschland NICHT abzaehlen sollte, sondern Arbeitsvisen austellen- in grosser Zahl. Und dann bin ich dafuer, dass die Ankoemmlinge meinetwegen in beengten Behausungen wohnen, mit meinetwegen so wenige Heizung, dass es auch mal unangenehm wird, und einer Dusche fuer 10 Leute.Oder 20. Solange wir sie nicht als Schmarotzer ansehen, halten sie das aus- ich kenne die unglaubliche Durchhaltekraft solcher Leute. Den Elan. Die herkommen- ich meine die, die nicht vor Verfolgung fliehen- die herkommen, nur um Geld zu verdienen, sind meistens aus der Mittelschicht und haben traditionelle, kultivierte Umgangsformen und einen Arbeitsethos, der hier gut ankaeme, wenn man es den leuten erlaubte, das zu zeigen. Es sind keine grobschlaechtigen , sondern vielmehr pietaetvolle Leute, Soehne, die ganze Familien miternaehren moechten. Die Familie sucht die beste Person aus, das Wagnis in Europa auf sich zu nehmen- Loser und Faule werden ausgesiebt, koennen betteln, so viel sie moechten- fuer solche wird das Geld fuer die Ueberfahrt nicht gesammelt. Klar gibt es einige faule Eier darunter, Kriminelle- aber das ist eine ganz kleine MInderheit. Die IPADS nun- ich verstehe die Empoerung sehr gut. Mit meinen Kenntnissen afrikanischer Zuwanderer kann ich sagen: sie haben die um zu kommunizieren (kein Geld im Internetcafe ausgeben) und um auf dem Laufenden zu bleiben (wenn z.B. Frankreich mal wieder einen der Diktatoren stuetzt oder sich anderweitig ins Staatsgeschaeft einmischt) , aber das ist auch der einzige teure Gegenstand,den sie haben. Viele Kritiker in Deutschland bemaengeln die Smartphones, und es stimmt, dass viele in D ganz knapp durchkommen; aber die in D haben : Ausbildungssystem, Gesundheitssystem, Infrastruktur, Rule of Law. Das vergessen sie. Auch wenn ihr Doktor 5 Monate fuer einen Termin warten laesst. -Sagen wir mal, bei einem ganz grosszuegien System kaemen viele Zuwanderer legal , dann wuerden einige davon Familien gruenden und viele wuerden auch schwarz arbeiten, und D haette dann viele Bewohner aus anderen Erdteilen, sichtbar viele. Ja, D wuerde sich aendern. Aber wie in den USA- niemals wuerde es hier die Sharia geben, solche Aengste sind verstaendlihc, aber das kann wirksam verhindert werden. Es saehe eher aus wie in Paris. Ist das so schrecklich? Die Bluecardinitiative laeuft schlecht, weil D als wenig offen betrachtet wird- nur die „Professionals“ holen klappt leider nicht. So kann D aussterben. Will ich nicht. Aber ein letztes Mal: fuer meine Position zaehlt hauptsaechlich, dass die deutsche Rohstoff-und Handelpolitik ein Grund fuer die Fluechtlingszahlen ist (ja, bad governance und Korruption ist auch ein Hauptgrund : aber eben die Ausbeutung , bewerkstelligt mit absolut hanebuechenen internationalen Handelsgesetzen, eben auch. Nennen Sie mir z.B.afrikanische Studenten oder Doktoranden in Deutschland, die diese Handelsbedingungen als fair betrachten und die beziehungen als „auf Augenhoehe“ odre auch nur als „partnerschaftlich“- selbst in der korrupten Elite werden Sie sie nicht finden). DAS aber wissen die meisten Deutschen leider nicht, nur einige Aktivisten. Die linke Afrikapolitik, und die der Gruenen, ist da weiter, aber es muss j nicht jeder links sein oder gruen- ich bin es auch nicht. Die anderen Parteien jedoch verschweigen das… und geben lieber Entwickllungshilfe. Der Raub an Afrika muss gemainstreamed werden, als Politikthema. Was nun andere Herkunftsregionen betrifft, kann ich nichts sagen, aber Afrika macht nun mal einen grossen Teil der Fleuchtlingsbewegungen aus. Und hiermit schliesse ich. Ich nehme es sehr ernst, wenn beduerftige Deutsche klagen : sie aber duerften sich auf zuzaetliche Steuereinnahmen freuen !

    • Das kleine Problem ist… haben Sie mal in einer Fabriuk gearbeitet? Das frage ich mich bei solchen Vorschlägen immer. Weil die heutige Arbeitswelt teamorientiert ist und Verständigung voraussetzt. die Jobs, beu denen man das nicht braucht, sind sehr begrenzt. Das ist in den USA anders, aber da hat man auch elende Zustände. Wir haben einen Mindestlohn und die Erwartung, dass sich das rentiert. So ist unsere Gesellschaft. Wo Sie da einen Platz für Leute sehen, die die Sprache nicht beherrschen, keine entsprechende Ausbilung haben und mit einer eineutig falschen Erwartungshaltung hier eintreffen, würde mich durchaus interessieren. Ich kenne das Beispiel Italien ganz gut, da endet as als quasi Leibeigene in der Landwirtschaft im Südem.

    • Das haben Sie sehr hübsch zusammengedacht
      Vielleicht sollten Sie auch mal darüber nachdenken, wie es kommt,
      dass Chinesen bei ihren Projekten in Afrika chinesische Arbeitskräfte
      benötigen. Am dortigen Arbeitskräftemangel kann es ja nicht liegen.

      Unsere Wirtschaftsform müsste sich um Jahrhunderte zurückentwickeln
      um alle die aufzunehmen, die hier ihr Glück suchen.
      Steuereinnahmen, Rentenbeiträge??? Hahaha

    • Steuereinnahmen
      Eritrea ist gewillt von ihren hier angekommenden Landsleuten
      Steuern einzutreiben.
      Nicht nur der Familienclan will Geld retour auch der Heimatstaat.

    • Titel eingeben
      Sehen Sie es bitte nicht als überbordende Kritik: Nur bei Beamten kann ich eine derartige „Optimismus“ nachvollziehen ?

      Halten wir uns doch einmal an die Fakten:
      „Deutschland ist Mitausbeuter der Subsahara, das allein ist eine Schande…“
      Der Anteil der Subsahara (o. Nigeria und Rep. Südafrika) liegt bei 0,2% des deutschen Außenhandels. Welcher Subsahara-Staat wird wie von D. ausgebeutet ? Welche Rohstoffe werden aus der Subsahara nach Deutschland transportiert ?

      Schwarz arbeiten ? Mittelschicht ?
      Viel weiter kann man nicht von der Realität sein.
      Sobald eingewanderte Menschen hier eine Form von Aufenthaltsgenehmigung haben, haben sie (berechtigt) Anspruch auf einen soziale Unterstützung … es sei denn, Sie möchten ein Manchester 1850 in Düsseldorf oder in Lübeck haben.

      Und vielleicht könnten Sie uns mitteilen, welche Branchen das sein sollen, die trotz „Aktivierung“ durch die Hartz-Gesetze einen Bedarf an Hilfskräften aus Afrika haben. Kleiner Tip: „Schwarzarbeit“ heißt netto cash für ein Unternehmen, d.h. nicht abzugsfähige Kosten.

    • Nix look
      Mir ist der Look völlig wurscht, aber ich will in Deutschland leben, meinem Land, dem Land meiner Vorfahren, mit deutscher Sprache und Sitten, und nicht in einem importierten Slum und Babel aus 180 Nationen, wo man archaischen Bräuchen „Respekt“ schuldet und protzige aggressiv-fordernde Herrenmenschen finanzieren und ihnen gefälligst aus dem Weg gehen darf. Und wenn ich ein afrikanisches / islamisches Umfeld will, dann verreise ich.

      Und die Bluecard funktioniert deshalb nicht, weil Qualifizierte besser in die USA, Asien, Russland gehen, allein schon wegen der dreisten Abgaben.

    • MIssverständnis....
      Don, ihre Kritik an den Vorschlag des Foristen ist natürlich richtig, aber sie missverstehen ihn (vorsätzlich?).

      Er spricht nicht von den Fähigkeiten (oder deren Mangel) bei den Flüchtlingen, sondern von der deutschen Politik die allen die Arbeit VERBIETET. Es gibt durchaus viele, die zu sofortiger Integration bereit und auch fähig wären, Anwälte, Ärzte, wenn man sie liesse. Ich sehe auch keinen Grund der die Willighsten von diesen Leuten daran hindern würde, zu lernen wie man bei Netto Regale auffüllt.

  39. Sehr schön, wie Don Alphonso die Flüchtlingspolitik der Grünen
    ad absurdum führt. Schon der Vorschlag von Kretschmann, die Flüchtlinge doch in die neuen Bundesländer zu verlegen zeigt, dass er die Flüchtlingswelle nur verwalten will, statt sie einzudämmen.
    Sagen nicht gerade die Grünen und die SPD, dass die Flüchtlinge ja alle unsere benötigten Facharbeiter sind? Und dann sollen sie ausgerechnet dort angesiedelt werden, wo es keine Stellen gibt? Wobei der Kretschmann ja wohl weiß, dass die Flüchtlinge eben nicht nur aus qualifizierten Facharbeiter bestehen, die bei uns gesucht werden. Und es ist mehr als fraglich, ob diese Flüchtlinge zu diesen Facharbeitern ausgebildet werden können.
    Auch müsste man die Flüchtlinge nach Herkunftsländern unterteilen, was Don Alphonso leider auch unterlassen hat. Denn es gibt durchaus Flüchtlinge aus Ländern wie Eritrea, die leider einen ganz geringen Anreiz haben, eine Beschäftigung aufzunehmen. Das zeigt sich nicht nur in der Schweiz und in Dänemark, Finnland, wo sie schnell eine Arbeitserlaubnis erhalten, aber dennoch zu mehr als 70-80% von Sozialhilfe leben. Nicht zu vergessen, die Kriminalität, die diese Menschen in die westliche Welt mitbringen. Darüber sagt Don Alphonso leider auch nichts, gerade so, als ob es doch gar keine gäbe. Ist das realistisch? und fair?
    Und warum gibt es dann die vielen Brandanschläge und Gewaltakte, die ich sicher völlig ablehne und verurteile, wenn alle doch so hilfsbereit sind und die Aufnahme als nötig ansehen?
    Könnte das ein Anzeichen sein, dass die physisichen und psychischen Aufnahmekapazitäten der Bevölkerung in den westlichen Ländern eben doch beschränkt sind? Und wir uns auf die Flüchtlinge konzentrieren sollten, die unserer Hilfe wirklich bedürfen? Und die auch die Hilfe annehmen und sie als Chance begreifen, ein Leben zu führen, wie es in unserer Gesellschaft als normal gilt? Also zu arbeiten statt mit Drogen zu dealen?

    • Das Erstaunliche ist, dass sich die Kriinalität hier doch in recht engen Grenzen hält, und das hat vermutlich damit zu tun, dass die Gesellschaft hier recht gut organisiert ist. Ich neige auch zu der Auffassung, dass man bislang von einzelfällen sprechen kann. Und dass man es sich bei der gleichung Migration-> Verbrechen viel zu leicht macht.

    • ...
      Norwegen. …. starke Zuwanderung in den letzten Jahren…. konzentriert sich aber alles auf die Stadt Oslo….30% Anteil…… in den Reiseführern und auch in Gesprächen vor Ort wird mittlerweile für Oslo auf die hohe Kriminalität hingewiesen….. deutlich höher als New York… kann aber auch Zufall sein

    • Lieber Don Alphonso, ich habe keine Gleichung
      Migration -> Verbrechen aufgestellt. Das finde ich wirklich schade, dass sie so plump auf meinen Kommentar antworten. Argumentieren kann ich dazu leider nicht sagen, denn Fakt ist, dass die Kriminalitätsrate von Ausländern mehr als doppelt so hoch ist, als die einheimische, wobei noch zu bedenken ist, dass bei der einheimischen Kriminalitätsrate auch noch viele mit Migrationshintergrund inbegriffen sind.
      Was sind denn für sie recht enge Grenzen? Sind das nicht sehr dehnbare Begriffe, die wissenschaftlich ohnehin nichts taugen? So hab ich das zumindest in meinem Studium der Volkswirtschaftslehre gelernt. Deshalb findet sich solch ein Ausdruck ganz sicher nicht in meiner Diplomarbeit und schon gar nicht ohne einen Prozentsatz dazu zu nennen.
      Leider haben sie auch nichts zu den physischen und psychischen Aufnahmekapazitäten eines Landes gesagt. Ist das für sie nicht wichtig? Für mich schon, denn unsere zwei Söhne gehen in die öffentliche Schule. Ich kann mir leider keine teure Privatschule leisten. Und ich sehe leider, wie das Niveau durch die vielen Ausländer durchaus sehr leidet. Wobei da auch zu unterscheiden ist, denn der beste Schüler in der Klasse meines älteren Sohnes kommt aus dem Iran. Auch die indischen Eltern, und ich kenne welche aus Indien und Sri Lanka, achten sehr auf die Bildung ihrer Kinder. Bei Eltern aus anderen Ländern sehen wir leider auch sehr wenig Interesse. Aber ich nehme an, ihre Kinder gehen nicht in eine Schule, in welcher der Ausländeranteil bei 40-50% liegt. Da kann man über solche Kleinigkeiten dann leicht hinwegsehen.

  40. Ironie oder Fatalismus?
    Don, Sie sonnen sich ja so richtig in der Unaufgeregtheit. Nun kann ich Sie deswegen noch nicht einschätzen. Allerdings kenne ich genügend andere, die der Einwanderungswelle ebenfalls völlig unaufgeregt gegenüberstehen, und von denen weiß ich, dass billiges Bier, Grillfleisch, Fussball und politische Ignoranz, speziell der Glaube an Frau Merkel, noch sehr lange dafür sorgen werden, dass man, was sich gerade abspielt, mit einem Schulterzucken abtut. Sie, Herr Don, verstehen aber doch anscheinend, dass anderswo in Europa bald ganz anders auf die Entwicklung reagiert werden wird. Die bayerische Unaufgeregtheit mag dagegen ja cool erscheinen, aber irgendwann kaschiert sie einfach nur noch Hilflosigkeit und Schwäche.
    P.S. Ein Grundrecht auf Asylmissbrauch gibt es nicht. Noch weniger sich an einer fremden Solidargemeinschaft zu bedienen.

    • Ich schaue mir das halt alles an. Das ist eine schwere Krise und ich gehe da hin, wie ich in den Lager des Erdbebens in Italien gegangen bin. Die Geschichte hier ist von beiden Seiten ideologisch kontaminiert, also halte ich mich an das, was ist.

      Ich sage aber auch, dass noch so ein Sommer dafür sorgen wird, dass wir ein anderes Land bekommen.

    • Das haben sie schön gesagt...
      „Ein Grundrecht auf Asylmissbrauch gibt es nicht.“

      Ein Grundrecht, das es allerdings gibt, ist das Recht mittels Macht und Geld Länder in der dritten Welt maxmal auszurauben und sich an deren Werten zu bedienen, wenn es unserem Wohlstand dient?

      Ich freu mich immer wenn ich Kommentare wie den ihren lese, das vernichtet jedesmal den kleinsten Hauch von Heimweh nach DE.

  41. Pingback: Der Ruhrpilot | Ruhrbarone

  42. Die St. Florians-Kultur
    Auf einer 20qm Dachterasse könnte man wunderbar eine kleine Aluhalle errichten und 2 Senegalesen aufnehmen. Oder auch 2 grüne Aktivistinnen mit Klapprechner. Am besten alle 4 zusammen …

    • as war tatsächlich eine ironische Brechung. Die Sache ist nun mal die, dass eine private unterbringung kein Problem löst, auch nicht das der Flüchtlinge.

    • ...dass eine private unterbringung kein Problem löst...
      Das sagen alle,
      die konkret drauf angesprochen werden.
      Dann kneifen sie.

  43. Ist ja toll...
    dass sich die Menschen in München ob der planlosen Asylpolitik gluggsend in den Armen liegen und Tango tanzen. Perfide wird es aber, wenn Sie ihre Heimatstadt permanent als die Guten überhöhen und die Ostdeutschen süffisant als das Gegenteil beschreiben.

    War nicht ihre Stadt die Hauptstadt der Bewegung, welche die Katastrophe einleitete aber nie dafür bezahlte? War es nicht der Osten,welcher in eine Diktatur gepresst wurde oder wie die Sudeten, Ostpreussen und Menschen aus Böhmen, ihre geliebte Heimat verloren ? War nicht Bayern vor 100 Jahren ein armes Agrarland, welches erst durch die Abwanderung und Flucht der Hochindustrie Ostdeutschlands vor den Russen und das pampern durch die Amerikaner enorm profitierte?

    Jeder ahnt das die derzeitige Politik gegen den Baum fahren wird, spätestens wenn die Wirtschaft nicht mehr künstlich mit billigen Geld aus der Druckpresse versorgt werden kann. Niemand wird dann sagen können, er hätte dies nicht ahnen können. Auch nicht solch tollen Salonkommunisten wie Sie oder Herr Augstein, welcher mit seinen geerbten Millionen ja im ähnlichem Duktus philosophiert.

    • Nein, das ist nicht München und selbst, wenn es so wäre: Der Hitlerputsch war vor 90 Jahren. Ich sehe nur, wie es bei uns läuft, und was gerade in Dresden und Berlin passiert. Ich finde es gut, dass es bei uns so läuft und darüber schreibe ich.

    • Titel eingeben
      Ich würde mir mal die Reichstagswahlergebnisse der 30er Jahre anschauen. NSDAP wurde vornehmlich in den preußisch-protestantischen Gegenden gewählt. Bayern oder das katholische Rheinland wählten eher das Zentrum, das Ruhrgebiet eher rot.

  44. Meine kleine Stadt im Rheinland
    Die ehemalige, katholische, Grundschule meiner Kinder, hat nach den letzten Zahlen über 60% Migrantenanteil. Die benachbarte städische Grundschule 95 % !!! muslimischer Schüler.
    Wie soll das weitergehen?

    • Mein grosses Kreiskrankenhaus in Niederbayern
      Nachdem ich z.Zt. oft unser Krankenhaus wg. Krankheit eines mir lieben Menschen besuchen muss und dort schon mit einer Reihe von Ärzten zu tun hatte, kann ich sagen: ja, das kommt hin mit den 60% Migrantenanteil ( dem Akzent nach zu urteilen, allesamt östlich der Drau Migrierte ). Beim Pflegepersonal ist der Schlüssel eher 50% , das ist aber mehr den deutschen Buftis und Freiwilligenjahr-Ableistern geschuldet.

    • Wie es weiter geht?
      Gute Frage, Herr bzw. Frau „smaug“!

      Nehmen wir der Einfachheit an, entweder, dass es sich um ganz normale Menschen handelt, die ein ganz normales Leben leben wollen oder, dass es sich um vertriebene syrische Christen handelt, so sollten Sie in beiden Fällen Ihr unbesorgtes, leichtes Leben problemlos fortsetzen können, ohne auch nur eine Minute lang in den Koran schauen zu müssen.

      Und wissen Sie was?

      Ihre „95%“, sollten diese von Ihnen nicht frei herbei gelogen sein, wie dies recht typisch für Ihresgleichen ist, ändern nichts daran, dass Ihnen diese Leute nichts tun, und noch weniger daran, dass der Anteil „muslimischer Schüler“ in den Grundschulen – über ganz Deutschland im Durchschnitt betrachtet – weit weg von allem ist, was Ihnen ein Grund zur Sorge wäre.

      Beim Barte des Propheten!

      Nein, und bitte: Schauen Sie besser nicht in die Statistiken, um das von mir gesagte nachzuprüfen. Lernen Sie auch besser keinen einzigen harmlosen Durchschnittsmuslim kennen.

      Sie könnten eine ungeheure Ent-Ängstigung verspüren. Und ganz ehrlich, ich würde das bei Ihnen nicht wollen. Nicht eine Sekunde…
      ;-)

    • Herr Dean,
      leider haben einige dieser „harmlosen“ Durchschnittsmuslime mich in unserer Fußgängerzone völlig grundlos niedergeschlagen, ich war im 9ten Monat schwanger und sah mir Kinderkleidung an. Meine Freundin wurde vor dem Schultor mit vorgehaltenem Messer ins Gebüsch gezogen und sexuell mißbraucht als sie ihr Kind abholen wollte. Meine Kinder sind mehrfach auf dem Schulweg und auf dem Schulhof angegriffen und blutig geschlagen worden. Ich bin 2mal vom Fahrrad geholt worden. Die Knieverletzung die ich mir dabei zugezogen habe ist irreperabel. Mir REICHTS! Und wissen sie warum an dieser städtischen Schule jetzt 95 % Muslime sind? Weil hier andere Nachbarn ähnliche Erfahrungen gemacht haben und alles tun um ihre Kinder auf einer kirchlichen Privatschule unterzubringen. Spätestens im 3ten Schuljahr, wenn die Frage nach der weiterführenden Schule aufkommt, lassen selbst überzeugte Atheisten ihre Kinder taufen.

    • REITET ES SICH SO GUT
      Herr Dean, auf Ihrem hohen Statistikross?

      Wenn ja,sollten Sie sich verkneifen von weltweit irrsinnigen
      Flüchtlingsströmen zu sprechen, Es sind 59 Millionen bei
      einer Weltbevölkerung von 7 Milliarden Menschen (6.August 2015
      um 19:50

      Soviel Vorstellungsvermögen sollte man auch von einem, der
      mit Statistiken unterm Arm unterwegs ist, erwarten dürfen.

  45. Titel eingeben
    Aus dem „Passauer Bürgerblick“:

    Passau – Der Donaupegel liegt gerade bei 4,40 Meter, gestern waren es noch 4,30 Meter. Im Vergleich zu gestern hat er eine neue Rekordmarke erreicht. Wäre die Donau ein Flüchtlingsstrom würde die Überschrift in der Heimatzeitung wohl lauten: „Donau auf neuem Rekordpegel“. Dabei liegt der tatsächliche Rekordpegel bei 13.20 Meter.*

    Von „explodierenden Zahlen“, von „nicht abreißenden Flüchtlingsströmen“, vom „Flüchtlingsrekord“ wird in diesen Tagen viel geschreiben. Das erzeugt bei den Lesern unberechtigte Angst. Denn die Fakten sind historisch und nüchtern betrachtet undramatisch: Wenn die Zahl der Flüchtlinge im Jahr 2015 den Rekord von 1992 erreichen sollte, also die Marke von 440.000 Asylbewerbern, dann würde bei 100-prozentiger Anerkennungsquote und Verteilung auf die gesamte Bevölkerung eine Provinzmetropole wie Passau statistisch gesehen um 270 Einwohner wachsen.

    Passau hat 50.000 Einwohner, davon 12.000 Studenten, 270 Flüchtlinge einzugliedern sollte kein Problem sein.

    • Sie haben so Recht
      Es soll weltweit ca 50-60 Millionen Flüchtlinge bei einer Weltbevölkerung
      von 7 Milliarden Menschen geben.
      Mir erscheint das auch vernachlässigbar.

  46. Morbus Germanicus
    So nenne ich gerne die deutsche Untugend, zwischen zwei Polen – überschwengliche Willkommenskultur oder Fremdenhaß – zu oszilieren. Das mag auch daran liegen, daß der Toleranzbegriff nicht mehr lateinisch im Sinne von Duldung verstanden wird, sondern ein verquer christlicher Liebeszwang mitschwingt. Im Artikel wird das sehr schön gesagt: kein „Flüchtlinge willkommen“, aber auch kein „Ausländer raus“. So soll es sein.

    • Das ist nicht die Meheheit – das sind sehr laute und konfliktfreudige Minderheiten. Aber die dominieren das Feld,

    • "Flüchtlinge willkommen" ist ja auch Quatsch
      Ganz ehrlich? Das Asylrecht bestimmt, ob jemand willkommen ist und ein Bleiberecht nach AsylG erhält, nicht irgendwelche linkstotalitären Spinner mit feuchten Volkstod-Träumen. Da ist es vollkommen wurscht, was irgendwelche linksversifften Holzköpfe mit Dauerkiffer-Hintergrund von sich geben.

      Was die Masse der Bürger auf die Palme bringt, das ist eher der massenhafte Missbrauch des AsylG durch Gruppen, die das genau so einplanen, um so einige Monate kostenlos medizinisch und auch sonst rundrum versorgt zu werden. Die einen sind dann nach dem Winter wieder „auf Achse“ als sogenannte „Rotationseuropäer, die anderen versuchen viel Geld mit kleinere Delikten zu machen und / oder sehen zu, dass hier jemand mit Aufenthaltsrecht von ihm schwanger wird, damit er auch bleiben kann. Legendär sind ja die rumänischen / bulgarischen Grüppchen in Berlin, die ein Gewerbe anmelden, mit dem sie kaum Geld verdienen, um dann Hartz IV als Aufstockung, Kindergeld und sonstige Unterstützung kassieren zu können. Die erkennt man oftmals daran, dass die Wohnungen und Häuser z.B. in Berlin schnell ähnlich runtergekommen und teilweise zerstört sind wie die in deren Heimat. Aber klar, liegt ja sicher an den „Nazis“ und nicht an den Bewohnern, wenn man der linkstotalitären Idiotie dieser Tage folgt…

  47. Schade ...
    Schade, daß nicht all die, welche von „Willkommenskultur“ fabulieren, der EU die Schuld an den ertrunken Flüchtlingen geben und alle, die keinen „refugees welcome“-shirt tragen als „Rechte“ oder „Nazis“ beschimpfen, schade daß diese Leute nicht gezwungen werden können, erstmal selbst ein paar Flüchtlinge bei sich aufzunehmen, für deren Unterhalt, ärztliche Versorgung und Taschengeld zu sorgen und die Kosten des Familiennachzugs zu übernehmen.
    Es ist einfach, die Allgemeinheit zu beschimpfen und von der das Geld zu fordern.
    Aber ihr lieben Gutmenschen – mal das Geld selbstverdienen, mit dem man Gutes tun will, das wäre doch eher angebracht!

  48. Sehr schön
    Bitte schreiben Sie noch mal einen Artikel wenn das neu aufgebaute Lager gefüllt ist oder warten Sie besser noch bis es wie anderswo zu 50% überfüllt ist. Bitte schreiben Sie noch mal einen Artikel, wenn anders erzogene Immigranten in den Schulklassen sitzen und die Lehrer überfordert sind und wer es sich leisten kann, wegzieht oder seine Kinder in Privatschulen schickt. Schreiben Sie uns von Ihrer Nachtruhe und was dann passiert, wenn es zu Lärmbelästigung und Müll auf den Straßen kommt. Verstehen Sie mich nicht falsch: Es wird das gleiche passieren wie mit einer entsprechenden Anzahl deutscher junger Männer, die nichts zu tun haben. Die Polizei kommt und sie wird auch wieder abfahren. Der Lärm und der Müll und der Ärger bleiben. Der Anwohner wird weichen. Willkommen Gated Communities!

  49. Ein wunderbarer Artikel
    Ein wunderbarer Artikel, lieber Don Alfonso. Man möchte ihn gern in ganz Afrika verbreiten, damit alle Emigranten bei ihrer Ankunft in Europa gleich ihr Ziel angeben können.

  50. (Grund-)Rechte und (Willkommen-)Kulturen...und alle anderen Ideen...
    entsprechen in der Realität dem jeweiligen humanen Vernunftreifestand.
    Keiner kann eine Idee human reifer leben als seine Geistreife erlaubt.
    Dieser Level des Gutes humane Vernunftreife bestimmt somit die
    Qualitäten des Gutes Realität(en). Alle Menschen sind Gut-Menschen…
    aber es gibt…qualitativ Reifere und qualitativ Unreifere.
    Und nur der/die Unreife ereifert sich über Gut-Menschen, weil er/sie das
    Gut humane Vernunftbildungsfähigkeit im Menschen noch nicht
    begriffen hat, in Ermangelung seiner Reife.

  51. Spannungs- und konfliktfreie Flüchtlingsaufnahme
    „Hier baut die Stadt die beste aller möglichen Lösungen. Still, effektiv, nach den gesetzlichen Vorgaben.“ Sie schreiben auch, die Bürger und Mitbürger Ihrer Stadt seien zufrieden, äußerten keinerlei Bedenken oder gar Unmut über die derzeitige in Ihrer Stadt gänzlich spannungs- und konfliktfreie Flüchtlingsaufnahme, das Wort Zuwanderung ist vermutlich inzwischen verpönt, bis auch die Bezeichnung Flüchtlingsaufnahme verpönt sein wird; mithin seien die Bürger und Bürgerinnen einverstanden mit der besseren Lösung, als sie derzeit Lampedusa oder der Europatunnel bietet, sprechen jedoch widersprüchlich, obwohl in Ihrer Stadt nur Zufriedenheit anzutreffen sei, von der „Hoffnung, dass sich die Situation bis zur kalten Jahreszeit wieder deutlich entspannt“. Wieso soll sich etwas entspannen, wo keine Spannungsverhältnisse anzutreffen sind, in Ihrer Stadt nur lauter freundliche, durchaus gute, hilfsbereite Menschen wohnen? Ich selbst, um keine Mißverständnisse aufkommen zu lassen, bin dafür, daß noch mehr Flüchtlinge und Schutzbedürftige in Deutschland aufgenommen werden. In den deutschen Villenvierteln, die meisten ohne Aufnahmeheime für Flüchtlinge und Schutzbedürftige, ist noch viel Platz – auch in Dresden zum Beispiel, im Osten Deutschlands, auf dem Weißen Hirsch, wo die betuchten Volkserzieher und Aufrufer, die meisten von ihnen Künstler, Politiker und Unternehmer, für eine bessere Willkommenskultur ihre Villen haben.

  52. Kulturen und Leitkulturen
    Guten Morgen, lieber Don Alphonso,

    wir wissen beide, dass unser Thema „vermint“ ist und dass man nur zu leicht Gefahr läuft, auf eine Mine zu treten. Sollte mir das hier passieren, ist mein Schaden vielleicht begrenzt, so dass ich dieses Feld als Übungsfeld gebrauche und Sie in diesem Sinne „instrumentalisiere“. Sehen sie mir das nach? :-)

    In der Überschrift sprach ich von Kulturen und Leitkulturen. Wie verhalten Sie sich zueinander? Es ist, denke ich, zulässig, eine Kultur als Zusammenfassung, als Sammlung, von Kommunikations- und Verhaltensregeln anzusehen, als – technisch ausgedrückt – „Protokolle“. Wenn wir kurz im technischen Bereich verbleiben, stellen wir zweifellos fest, dass es dort ganz unterschiedliche „Protokolle“ gibt, Normen, Richtlinien, und dass es weniger wichtig ist, welche Normen man wählt, viel wichtiger ist, DASS man sich auf Normen einlässt. Das beginnt bei den Normen für Schraubengrößen und endet bei den Normen für den Straßenverkehr. Dort sehen wir auch: Solche Normen können erfolgreich unterschiedlich gewählt werden. Konkret: England hat weder mehr noch weniger Autounfälle, weil man sich irgendwann für den Linksverkehr entschieden hatte. Wir sind uns hier einig, dass Normen überlebenswichtig sind – wie immer sie konkret aussehen mögen. Sie sind Teil einer irgendwann etablierten Kultur und man sieht hier sehr schön: solche unterschiedlichen Kulturen sind von vornherein gleichberechtigt.

    Analoge „Protokolle“ haben sich auch im zwischenmenschlichen Bereich entwickelt. Auch dort konstituieren sie einen Teil der (sich auf zufällige Weise) etablierten Kultur, und auch dort sind die unterschiedlichen Ausprägungen in einem wichtigen Sinne gleichberechtigt. Wir drücken dies aus mit „Andere Länder andere Sitten“ und werten das weder in der einen noch in der anderen Weise. Natürlich können sich auch solche „Protokolle“ ändern (und in Zeiten des Internets tun sie das sogar etwas schneller wie früher).

    Soweit so gut. Probleme tauchen aber an den „Schnittstellen“ unterschiedlicher Kulturen auf. Der kontinentale Europäer muss in England besonders aufpassen, dass er nicht auf die falsche Seite gerät. Denn Linksverkehr gehört auf der Insel zur „Leitkultur“. Der Flugkapitän sollte wissen, dass gallon nicht dasselbe wie Liter bedeutet (alles schon vorgekommen) und der Geschäftsmann (m/w) sollte um die Gepflogenheiten in Asien wissen.

    Nun wird seit langem „Multikulturalität“ als erstrebenswertes Ziel propagiert, als Bereicherung. Die geschilderten Beispiele zeigen, dass dies nur mit Einschränkungen – will man Reibungen vermeiden – möglich ist. Sind die Normen nicht einheitlich, benötigt man einen „Adapter“, das kann, wenn man nach Italien fährt, ein ganz konkreter Steckdosenadapter sein. Oder wenn man nach Frankrecih fährt, dann lernt man vorher besser gleich französisch. (Die Franzosen legen eben sehr viel Wert auf diesen Teil ihrer Kultur als Leitkultur – denken Sie nur an den Song Contest :-)) Wichtig, und jetzt kommen wir langsam in die „Minenfelder“: Normalerweise ist es der „Zugereiste“, der sich anpassen sollte (denn „die Preissn derma beissen…“ heißt es in Bayern).

    Natürlich kann der „Neue“ versuchen eine Kulturänderung zu initiieren. (Ich stelle mir das gerade in einem Schrebergartenverein vor….). Er wird gnadenlos scheitern. Anders sieht die Sache aus, wenn plötzlich sehr „viele Neue“ auf der Matte stehen. (Politische Parteien wissen davon ja manchmal ein Lied zu singen.)

    Kurzum: Menschen behalten gerne ihre Kultur (nicht nur die Bayern). These: Dies ist ein menschliches Grundbedürfnis. Es ist nicht anerzogen, sondern genetisch prädisponiert, da es sich im Laufe der menschlichen Entwicklungsgeschichte als vorteilhaft herausgestellt hat und deshalb positiv selektiert wurde.

    Achtung: damit ist nicht gesagt, dass spezielle Kulturen genetisch fixiert sind. Es verhält sich ähnlich der Sprache. DASS der Mensch sprechen lernt ist angeboren, WELCHE Sprache er lernt ist „Zufall“, hängt also davon ab, wo er zufällig geboren wurde.

    Das war nun eine sehr lange Vorrede, lieber Don Alphonso, aber sie merken vielleicht schon, auf was ich hinaus will:

    Sie müssen „den Menschen so nehmen, wie er ist, einen anderen Menschen finden Sie nicht“.

    Und was heißt das? Nun, dass, wenn Sie das Bedürfnis der Menschen nach „Oasen der Stabilität“ missachten, politische Prozesse ihren Lauf nehmen, die nur desaströs enden können. Änderungen in zentralen Bereichen der Kultur werden dann eben nicht als „Bereicherung“ empfunden, sondern nur noch als Irritation.

    Was hat das nun mit den Flüchtlingen zu tun? Diejenigen die die „Schleusen“ öffnen wollen, werfen nun alles in einen Sack: Asyl, Kriegsflüchtlinge und „(Un-)Glücksritter“. Für die kulturelle Stabilität sind Asylbewerber und Kriegsflüchtlinge keine Bedrohung, im Gegensatz zu denjenigen Einwanderern, die weder ein legitimes Anrecht auf Asyl noch Kriegsflüchtlinge im Sinne des Gesetzes sind. Denn sie bilden die überwiegende Mehrheit und ihre Migration ist von einer wirtschaftlichen Anspruchshaltung getragen (vulgo: Man verdächtigt sie einer (zu) geringen Bescheidenheit und Zurückhaltung).

    Spätestens hier gehen die moralischen Tretminen hoch: „Müssen wir nicht…?“ Nun, das ist die Frage. Asyl gewähren und Kriegsflüchtlinge aufzunehmen ist Teil des kulturellen Fortschritts. Und ungesteuerte Zuwanderung? Gibt es dafür auch ein Menschenrecht?

    Mit Ihren letzten Sätzen, lieber Don Alphonso deuten Sie an, als gäbe es auch das: ein Menschenrecht auf Zuwanderung. (Ihr Zungenschlag zumindest legt dies nahe). Und just an dieser Stelle folge ich Ihnen nicht.

    MfG

  53. I don't get it.
    In Passau, Augschburg oder wo auch immer im herrlichen Bayern gibt es also kaum ein Problem, denn man ist ja reich, und die Kommunen stemmen die Unterbringung (noch) ganz lässig. Wie schön. Dann bitte auch alle hin da. Und nach Kreuzberg, Friedrichshain, Ottensen, Schanzenviertel, Nordend oder wie die von den Willkommenskulturbefürwortern und Grünenwählern bewohnten Gebiete so heissen. Die Zuwanderer wollen eh nicht in die Pampa nach Sachsen-Anhalt, sondern nach Berlin, Hamburg, München usw. Das mit den Grundrechten auf Passauische Verhältnisse ist an andren Orten nunmal ein frommer Wunsch. Wenn diese Geschichte ein vermeintlich gutes Ende nehmen soll, dann muss irgendwann die bis hierher und nicht weiter – Antwort gegeben werden, sonst können wir uns unsere so geschätzte soziale Ordnung an den Hut stecken…

    • Sie haben zu 100% REcht....
      „I do not get it.“ da haben sie völlig Recht, sie verstehen es wirklich nicht.

      Lesen sie den Blog nochmal und versuchen gleichzeitig zu verstehen was da tatsächlich steht….

  54. Liebe Wohlstandwachstum-, Grundgesetz-, Freiheit- und sonstige Kulturisten.
    Das ganze Elend der Welt hat nur einen Grund, humanen Vernunftbildungsmangel, humanen Bildungssystem(e)mangel…
    und…
    Wenn über das Grundsätzliche keine Einigkeit besteht, ist es zwecklos, miteinander Pläne zu machen.
    Konfuzius

    Der Mensch hat das Recht bescheiden in human vernunftreifer Weltkultur zu leben. Es fehlt nur die Wertschätzung der Bescheidenheit, auch ein Resultat der humanen Vernunftgüte.

    • Ach ist das schade... Hätten sie das nicht früher schreiben können?
      Da gäbe es einige Gruppen die sich ob Ihres gebildeten humanistischen Zuspruchs gefreut hätten.

      Jene zig-tausende kongolesischen Kinder, denen jener Leopold, dessen Denkmäler in Europas Hauptstadt Brüssel man nach wie vor bewundern kann, die Hände abhacken liess….

      Jene Millionen Sklaven in den USA…

      Jene entstellten Missgeburten, die auch 40 Jahre nach des Massakrierens in Vietnam oder Kambodscha, wo unsere amerikanischen Freunde für unsere Freiheit ihre chemischen Waffen eingestzt haben.

      Oder jene Afghanen die ja alle gemeinsam Osama bin Laden erfunden haben udn deshalb seit 14 Jahren mit Krieg überzogen werden. (Gut die Amis haben dort auch gutes vpollbracht, man hat den von den Taliban verbotenene Mohnanbau fürs Opium wiedre zugelassen)

      Jene Bevölkerungn in den Golfstaaten die mit deutschen Waffen Produkten terrorisisret werden…

      Soll ich die Liste fortsetzen?

      Wenn es etwas Unappetitlicheres zu lesen gibt als ihre heuchlerische Selbst-Beweihräucherung, die JEGLICHE Realität ignóriert, dann lassen sie es mich wissen, ja?

  55. Was kommt mit der Notlösung?
    Das vermeldet dann die regionale Tageszeitung, und Don erreicht es nicht. Bis zur Politik dringt es auch nicht vor.
    Eskalation in der HEAE.
    Grauselig.
    Muss das alles sein?

  56. _Das_ ist wahre Willkommenskultur
    … einfach mal auf der eigenen Webseite nachlesen:

    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/jordaniens-menschlicher-umgang-mit-fluechtlingen-13734213.html

    Gruß
    SaBe

  57. ...
    Genau jetzt, wo die Bevölkerungszahl in Deutschland endlich mal schrumpfen würde, kommt es zu diesen gigantischen Zuwanderungen. …… Deutschland muss wohl mindestens 80 Mio. Einwohner haben…die Arbeitgeber wird es langfristig gesehen freuen…..und bald ist wieder Bundesliga. …. dann is eh jeder zufrieden. …

  58. Einmal so, einmal so - Widersprüchliche Aussagen, Zahlen, die Kehrseite der Willkommenskultur
    Verstörend, oder vorsichtiger ausgedrückt irritierend, ist, dass Meldungen, die ab und an in den Medien kommuniziert werden, sich widersprechen bzw. sich deren Sachverhalt später als völlig anders erweist.
    Einmal heißt es, Deutschland hätte einen großen Bedarf an Facharbeitern und auf all die Menschen, die zu uns kämen, träfe diese Qualifikation zu. Dann ist zu lesen, dass in naher Zukunft etwa 15 Millionen Jobs in Deutschland wegfallen würden, aufgrund weiterer Technisierung, Rationalisierung, Verlagerung ins Ausland, etc.
    Das Argument des Fachkräftemangels scheint ein Faktotum zu sein, denn die EU-Osterweiterung, Polen, Bulgarien, Rumänien, wurde nicht zuletzt seinetwegen als nötig angepriesen. Innerhalb der EU ist die (Jugend-)Arbeitslosigkeit hoch und es ist nicht möglich, den Bedarf innereuropäisch zu decken?
    Kein Wort darüber, dass die deutsche Wirtschaft vor noch nicht allzu langer Zeit ihre Ausbildungsplätze stark reduzierte,- da zu teuer. Mancher erinnert sich möglicherweise noch an die „Ausbildungsgipfel“ bei Kanzler Schröder und die „Lehrstellenaktionen“ diverser Radiosender.
    Etwa 1/3 der Absolventen der Haupt-/ Sekundarschulen soll als nicht ausbildungsfähig gelten (laut DIHK),- fehlende schulische Grundkenntnisse, Sozialkompetenz.
    Gescheiterte Schul- und Integrationspolitik?
    Die Politik fordert, es müssten nunmehr im großen Stile neue Sozialwohnungen gebaut werden, um all die Neuankömmlinge unterbringen zu können. Sozialwohnungen benötigen allerdings nur Menschen, denen es finanziell nicht so gut geht,- Facharbeiter zählen gemeinhin nicht dazu.
    Auf die Frage, ob es moralisch vertretbar sei, ärmeren Ländern die Facharbeiter/ Akademiker abzuwerben, die sie selbst dringend benötigten, wird häufig erwidert, auf die allermeisten, die zu uns kommen, träfe diese Aussage nicht zu. Sie seien nur wenig qualifiziert, sähen deswegen in ihrer Heimat keine Zukunft für sich. Das passt zwar nicht zu der Behauptung, es kämen hauptsächlich Facharbeiter, erklärte aber immerhin den Ruf nach mehr Sozialwohnungen.
    Die berufliche Qualifizierung übernehmen übrigens nicht selten „Firmen“, die den Gewerkschaften gehören. Eine lukrative Einnahmequelle.
    Einmal so, einmal so,- wie man es gerade benötigt. Das schafft nicht wirklich Vertrauen in die Lauterkeit der Politik und als Bürger kommt man sich leicht verschaukelt vor.
    Spricht man die Kosten an, heißt es reflexartig, Deutschland sei reich. Doch stimmt das wirklich, also nicht nur „durchschnittlich“?
    13 Millionen Menschen gelten (offiziell) als arm. Etwa 7 Millionen sollen im Niedriglohnsektor/ als Aufstocker arbeiten,- Tendenz steigend. Der hiesige Niedriglohnsektor soll zudem der größte Europas sein.
    90% der Lohn- und Einkommenssteuer werden von knapp 50% der Beschäftigten entrichtet. 50% zahlen mithin kaum Steuern.
    Bereits jetzt muss der Steuerzahler, im Durchschnitt natürlich, mehr als 50% seines Lohnes an den Staat abgeben,- wie jüngst der Bund der Steuerzahler vermeldete.
    Der Staat ist hoch verschuldet. Ab dem Jahre 2020 greift die sog. Schuldenbremse. Können keine neuen Schulden mehr aufgenommen werden, steigen jedoch die Ausgaben weiter, man denke nur an Kredite Griechenland, wieder anziehende Zinsen, dann ließen sich zusätzliche beträchtliche Aufwendungen für Flüchtlinge (bereits jetzt ca. 10 Milliarden Euro) nur durch Steuererhöhungen kompensieren oder durch massive Einsparungen.
    Das soll nicht heißen, niemanden mehr aufzunehmen, sondern sorgfältiger zu unterscheiden,- auch im Hinblick auf die eigene geldliche Leistungsfähigkeit.
    Eine ehrliche Debatte über diese Problematik setzte eventuell ebenso voraus, nicht willkürlich Einzelfälle herauszugreifen und diese sodann zu verallgemeinern. In NRW wurde ein Mann vor circa einem Jahr in einer Flüchtlingsunterkunft vom Wachpersonal misshandelt. Das schlug hohe Wellen der Empörung. Kurze Zeit später stellte sich heraus, dass dieser Mensch in Düsseldorf mehrere Juweliere überfallen und dabei schwer verletzt hatte.
    Das palästinensische Flüchtlingskind Reem dominierte einige Tagen die Titelseiten der Zeitungen, bis die die Welt kundtat, es hätte sich im Gespräch mit Frau Merkel antisemitisch geäußert, sich gewünscht, Israel würde von der Landkarte verschwinden. Importierter Antisemitismus, gelungene Integration?
    In beiden Fällen wurde es schlagartig still um die Protagonisten und die negativen Seiten der Zuwanderung wurden nicht thematisiert, sondern verdrängt oder schlicht negiert. Doch auch sie sind ein Teil der Wahrheit.
    Ein anderer Aspekt wäre der wirtschaftliche. Wie verändert sich eine Volkswirtschaft, die bisher eine breite Mittelschicht aufgewiesen hat, wenn große Mengen an Geringqualifizierten zuströmen und auf den Arbeitsmarkt drängen? Lohndumping? Starke Belastung des Sozialetats?
    Die Bemühungen, die Staatsausgaben zu reduzieren, Personal abzubauen, werden durch die „Flüchtlingskrise“ teilweise konterkariert. Eine gewisse Klientel mag nun frohlocken, da in bestimmten Bereiche eine Art Goldgräberstimmung ausgebrochen ist, doch die bange Frage wird sein, inwiefern sich all dies auf die Haushalte der nächsten Jahre auswirken werde. Als junger Mensch möchte man nicht in einem Staat leben, der auf den Spuren Griechenlands wandelt. Das hoch verschuldete rot/grüne NRW ist hier Abschreckung genug. Vielleicht das beste Argument für Bayern und die CSU: Diejenigen, die diese kritisieren, haben selbst außer gewaltigen Schulden nichts vorzuweisen. Wer mit einer Kippa durch Duisburg-Marxloh geht, der lebt gefährlich (vgl. Broder: Deutschlandsafari) und nicht nur dort. Die Kehrseite der „Willkommenskultur“.
    PS: Es wurde auf die großartige Leistung der freiwilligen Helfer von Feuerwehr, THW, DRK, etc. hingewiesen. Diese Menschen tuen dies ehrenamtlich und unentgeltlich. Viele, die sich medienwirksam um Flüchtlinge kümmern, verrichten diese Arbeit auch ehrenamtlich, aber nicht

  59. Unklarheit bleibt
    Don, ich schätzte Ihren Blog seit 2009 immer dafür, dass Sie aus Ihrer Haltung nie einen Hehl gemacht haben. Aber was soll das jetzt? Ich verstehe nicht, worauf Sie hier hinaus wollen. Geht es Ihnen darum, bestimmte Berliner Linke als Heuchler zu entlarven, die eine „Willkommenskultur“ fordern, aber von den Folgen der Flüchtlingsaufnahme gar nicht betroffen sind, oder davor die Augen verschließen und sich von realitätsfremder Ideologie leiten lassen? Geht es Ihnen darum, darauf hinzuweisen, dass die hier ankommenden Flüchtlinge in der Regel nicht den naiven Vorstellungen, die sich manche Menschen über sie machen, entsprechen? Sie sprechen davon, dass Europa keine Schuld mehr an unzumutbaren afrikanischen Verhältnissen trage und jetzt die Chinesen der Täter Nummer 1 seien, aber welche Schlüsse ziehen Sie daraus? Wie sollte, Ihrer Meinung nach, nun mit den Flüchtlingen umgegangen werden?

    Bei den meisten Kommentatoren drängt sich bei mir außerdem der Verdacht auf, dass hier weniger rationales Abwägen, als eine unbewusste, diffuse Angst vor dem Fremden überwiegt, was von vornerein jedwede vernünftige Auseinandersetzung unmöglich macht. Es werden reihenweise Argumente vorgebracht, die die Ansicht unterstützen, dass die Flüchtlingsaufnahme problematisch ist, ohne, dass man über politische Konsequenzen, die daraus folgen müssten, spricht. Anstatt offen „Grenzen zu!“ zu fordern, wird immer von den Befindlichkeiten irgendeiner potenziell rechten und fremdenfeindlichen Masse gesprochen, auf die man Rücksicht nehmen müsse, weil sonst in Deutschland bald ein Pendant zum Front National entstehen und gewählt werden würde. Ist das wirklich so? Und was ist in diesem Sommer eigentlich alles geschehen, was Ihre Vermutung, Deutschland könne sich durch eine unvernünftige Flüchtlingspolitik verändern, stützen würde? Eine Messerstecherei in Berlin? Ich bitte Sie, das kann nicht Ihr ernst sein.

    Auch die anderen Beispiele, die sie anbringen, Vergewaltigung, Diebstahl, Körperverletzung, etc., um daraus ein wirkliches Argument werden zu lassen, müsste man schon auch über die Umstände sprechen, um den Gesamtkontext, in den diese Vorkommnisse eingebettet sind.

    • der Text zeigt eine Hilflosigkeit, die sich nur aus der Wohlstandperspektive ertragen läßt
      „“Eine Messerstecherei in Berlin? Ich bitte Sie, das kann nicht Ihr ernst sein.““

      Zweimal musste die Polizei in letzter Woche schon schießen“

      Dazu kommt ein Schwall von unlösbaren Problem, die zwar mit deutschen Denken zu lösen wären. Doch in der Realität habe ich Lösungen noch nicht gesehen. Bournout bei Lehrern und Polizisten usw. wird zunehmen, das nähert sich dem Volks Bankrott,

      Deutschland Vertrag und auf die Bibel ( besser nur das Neue Testament ) schwören, ;-)

    • Bitte keine kommentarlosen Youtubelinks, das ist nicht debattenfördernd. Danke.

  60. Es ist leider wie so häufig
    Einerseits: ein insofern guter und kluger Beitrag, weil er mit unaufgeregt vorgetragenen durchaus kontroversen Positionen eine Diskussion anzustoßen versucht, die uns alle weiterbringen könnte. Und weil er, wie gestern das großartige Dossier in der ZEIT, vor Ort und konkret nachschaut und ganz erstaunliche menschliche Leistungen aufdeckt, die man auf dem Papier und in der Ideologie dort so nicht vermutet.

    Andererseits: eine Meute, die das nutzt, um „sachlich“ verpackt ihre althergebrachten Ressentiments vorzutragen.

    Aber dem ersten, mir ja manchmal gar nicht unsympathischen Ressentiment des Autors möchte ich gleich den Stachel ziehen: Geschenkt, dass die Berliner Verwaltungen notorisch unfähig sind. Allerdings passt die Bevölkerung von Ingolstadt etwa 28x in Berlin. Und das sind dann doch zwei paar Schuhe, die sich nicht ohne weiteres vergleichen lassen. Und weil Berlin so groß ist, liefert die Stadt eben für alles Beispiele. Es gibt Bezirke, die vielleicht etwas bürgerlicher sind als Marzahn-Hellersdorf oder Friedrichshain-Kreuzberg, die sich und ihre Bevölkerung gut vorbereitet haben, in denen die untergebrachten Flüchtlingen vor empathischer Hilfsbereitschaft geradezu geschützt werden müssen und wo man eben auch nicht viel mehr als nötig darüber redet.

    Ein grundlegender Gedanke: Es mag kein Grundrecht auf „Willkommenskultur“ geben, aber es gibt ein unveräußerliches Grundrecht auf die Unantastbarkeit der menschlichen Würde, es gibt ein – 1993 allerdings verhunztes – Grundrecht auf Asyl für politisch Verfolgte und darüber hinaus allgemeine Menschenrechte, deren Katalog bequem nachgeschlagen werden kann, wenn er – wie stark zu vermuten ist, Vielen nicht bekannt sein sollte. Diese Rechte mögen unumstritten sein und doch werden sie in Deutschland – Bayern inklusive – gerade im Umgang mit Flüchtlingen tagtäglich gedehnt, eingeschränkt oder verletzt. Wenn man die Ansicht teilt, dass Sprache und Macht miteinander verknüpft sind, dann bilden das Reden über und das Einfordern von „Willkommenskultur“ eine Bemühung dem allgemeinen Narrativ eine andere Richtung zu geben. Dies wiederum könnte einen kleinen Teil zu einem anderen Denken und Handeln in Flüchtlingsfragen beitragen.

    Grundsätzlich bin ich aber völlig d’accord: Unaufgeregt hinschauen und die Taten messen.

    • Danke für diesen Gedanken!
      „… es gibt ein unveräußerliches Grundrecht auf die Unantastbarkeit der menschlichen Würde … […]

      Danke!

      *spott on*: Klingt für abgef*ckte Ohren grenzenlos idealistisch und gutmenschig-dümmlich, aber halt … uups das steht im GG, potz! Wie war das möglich, so unmittelbar nachm Kriech wo sie alle noch so im Druffhau-Modus waren … Und heute geht es uns so gut und wir denken nur noch an uns und an die nüchternen kalten ‚Regeln‘ des „all machines running smoothly – und mehr nicht!!‘. *spott aus*

      Auch dass da „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ steht. Wow. Des Menschen. Und nicht: des Bundesbürgers.

      Gut, das ist doch bloß Verfassung, GG. Die ehemalige UdSSR hatte auch einen wunderschöne Verfassung – reinste Poesie, die einem beim Lesen Tränen der Rührung in die Augen trieb …

      Ich schweife ab ..

      Don gibt den agent provocateur.
      Das passt manchmal sehr gut.
      Manches Mal passt es nicht und mir fehlen hilfloserweise die Argumente warum nicht.

      Es kann aber auch an der Hitze liegen.

    • Titel eingeben
      >Wenn man die Ansicht teilt, dass Sprache und Macht miteinander
      > verknüpft sind,

      Haben Sie zu viel Gender Studies und / oder Feminismus geschnupft?!

      > dann bilden das Reden über und das Einfordern von
      > „Willkommenskultur“ eine Bemühung dem allgemeinen Narrativ eine
      > andere Richtung zu geben.

      Nein, eher nicht. Das ist Ihre Einbildung, wie Sie es gerne hätten, aber die Fakten geben das nicht her. Da können Sie noch so viel twittern oder „Refugees welcome“ rumblöken. Es bleibt doofes, inhaltsleeres Geblöke.

      > Dies wiederum könnte einen kleinen Teil zu einem anderen Denken und
      > Handeln in Flüchtlingsfragen beitragen.

      Wieder falsch. Wir brauchen neben dem AsylG ein MigrationsG und dann sind diese beiden Wege zu trennen und gemäß der jeweiligen Bedingungen zu prüfen. All das dumme und empörte Gequatsche, Geblöke und Twittern braucht kein Mensch. Wobei, doch: Menschen wie Sie, die meinen, so täten sie irgendwas. Heute nennt sich ja jeder Depp mit irgendeinem Schlagwort aka Hashtag auf Twitter gerne „Aktivist“, wodurch dieser Begriff komplett versaut wurde. Aktivisten sind nämlich lösungsorientiert aktiv und nicht digitale Blockwarte, SJW-Stasi oder linke Beobachter und Hetzer mit Ellbogen-Kissen auf der digitalen Fensterbank, die alle anderen Ansichten lediglich niederbrüllen und sich immer ach so empört geben.

    • Titel eingeben
      Ja, das ist die Lösung aller Probleme: Unaufgeregt wie unser braves Ossimädchen die Hände in den Schoß legen und einfach nur hinschauen, als wäre das nicht unser Land, unser Leben und unsere Zukunft, sondern fernes Geschehen, das uns gar nicht angeht, nicht unsere Sache, die wir als mündige und selbstbestimmte freie Bürger einer freien Gesellschaft und Bürgerschaft selber regeln dürften! Zurücklehnen und zusehen, wie das Abendland untergeht!
      So könnte man mit einem Satz Programm und Vision der Ära Merkel beschreiben, über die ihre Nachkommen lebenslang nachdenken werden dürfen.
      „Schlaf ein und träume schön“, säuselte die Würgeschlange Ka im Dschungelbuch, „ich wache über deinen Schlaf und beschütze dich schon, nur keine Sorge, ich bin für dich da…“
      Nun denn also, unaufgeregt muss das Stimmvieh in die Schlachtung und den Fleischwolf… mit artgerechter entspannter Haltung! Da kann man nur zustimmend nicken und freudig zurufen: Weiter so! Eine solche gute Presse braucht das Land. Bravo und Bravissimo!

  61. lustiger Artikel
    Gestern ging ich an einer oberbayerischen Asylunterkunft vorbei.
    Drei junge Männer kamen heraus und ich sagte:“Grüß Gott“
    und als Erwiderung erhielt ich ein:
    „shit german motherfucker“
    Man dachte wohl ich verstehe es nicht.
    Da kommen lustige Zeiten auf mich zu.

    • Sehen Sie
      wie schnell diese jungen Leute lernen.
      Bestimmt haben sie schon einen Einführungskurs, wie verhalte ich
      gegenüber den Eingeborenen, absolviert.

  62. Keine Debatte, nur Ideologie.
    Wie so oft in diesem Land verschanzen sich Linke und Rechte sofort hinter ihren jeweiligen ideologischen Schutzwällen und die Politik schaut hilflos zu, bzw. begleitet das Thema mit Worthülsen, von denen sie hofft, dass ihre Klientel sie gut findet. Dazwischen die Bürger als Betroffene, Helfer und leider ohne Stimme, bis auf Internetforen, wenn sie nicht gesperrt werden, um der „richtigen“ Sicht Vorfahrt zu verschaffen. Die von den Medien und der Politik ausgerufene richtige Sicht ist die WILLKOMMENSKULTUR, ein ideologisch aufgeladener Kampfbegriff des Links-Grünen Establishments. Übersehen werden bei dieser ideologisch aufgeladenen Nicht-Debatte gern die Tatsachen:
    1. 97 Prozent der aktuell gestellten Asylanträge werden abgelehnt. Die Ausweisung wird jedoch, besonders in Hamburg und Stuttgart, in den meisten Fälle nicht vollzogen. Teilweise mit absurden Argumenten, wie der Antragsteller hat keinen Pass, oder wir können ihn nicht finden. (Hamburger Abendblatt)
    2. Hamburg hat bereits 23 Unterkünfte und plant auf obiger, gesetzwidriger, Grundlage 12 neue. Darunter eine Unterkunft für 24 Millionen Euro in Alsternähe, mit dem teuersten Supermarkt Hamburgs als Einkaufmöglichkeit. Damit hat die SPD Wahlkampf gemacht, um es den „Reichen“ mal so richtig zu zeigen, Stimmen von Links und den Grünen zu ziehen? Der Rest wird dort gebaut, wo kaum jemand des Links-Grünen Establishments wohnt.
    3. Wie weit soll die WILLKOMMENSKULTUR gehen, wenn Afrika bis 2050 auf 1,5 Mrd. Menschen anwächst, aber nur 700 Mio versorgen kann?
    4. Hat schon jemals ein Industrievertreter, die so vehement die Zuwanderung auch von Wirtschaftsflüchtlingen fordert, darüber nachgedacht, ob unqualifizierte Kräfte wirklich weiterhelfen? Oder geht es nur darum, billige Arbeitskräfte zu bekommen?
    5. Am Verlogensten ist jedoch die Erleichterung des Zugangs von qualifizierten Kräften aus Problemländern, wie sie jeden Tag in den Nachrichten gefordert wird, weil diese doch in ihren Heimatländern fehlen werden.
    Solange all diese und noch mehr Widersprüche einfach ideologisch niedergebügelt und massenmedial narkotisiert werden, aber nicht politisch kanalisiert, befürchte ich ein schlimmes Ende.

    • Titel eingeben
      Zu 4. „Industrievertreter“ fordern überhaupt keine Zuwanderung. Die Industrievertreter wissen genau, daß ein großer Teil der Zuwanderer „irgendwie“ aber sicherlich niemals bei ihnen beschäftigt werden.

      Zuwanderung fordern Staatsfunktionäre der Wirtschaft: DIHT, IHK, BDI, BDA. Das war in der DDR auch so: Nach Parteitagen der SED mußten die Massenorganisationen wie DSF oder Frauenbund vehement die Erfüllung der Beschlüsse fordern. ;-)

    • In einem entscheidenden Punkt irren Sie aber...
      „…die Politik schaut hilflos zu…“

      Nein, ganz und gar nicht hilflos, vieles wäre nämlich möglich. Aber die Merkels des Landes in den fünf Einheitsparteien wissen nur zu genau, dass alles was sie tun könnten entweder am einen Ende oder dem anderen Wählerstimmen kosten würde.

      Und da sie dies ignorieren entlarvt es ihre Einwände samt und sonders als vorgeschobene Heuchelei des typischen Deutschen für den ein „schlimmes Ende“ allemal dadurch definiert wird, dass ihm selber möglicherweise Einbussen bevor bevorstehen.

      Ich befürchte sie haben so gar keine Ahnung was ihnen in dieser Hinsicht in den nächsten 10, 20 Jahren bevorsteht, und zwar auch ganz ohne die bösen Flüchtlinge.

  63. wunderhübsch isses bei der Burgschoasie
    alles wird wunderhübsch im wellness -Kiez . mehr Miganten nach Mitte und Eppendorf , auch der ndr hat jede Menge Platz

  64. Feindliche Übernahme
    Man zeigt uns immer wieder
    das kleine Mädchen mit den braunen Augen.
    Und die weinenden Mütter.
    .
    Ich wohne Luftlinie 1 km
    vom nächsten Asylantenheim.
    Früher gab es Familienwanderungen
    zum nächsten Aldi.
    Auch da schon sammelten sich
    die geklauten Einkaufswagen
    auf diesem Weg.
    Heute sehe ich Maximalpigmentierte
    mit Smartphones und Knopf im Ohr
    in Adidas-Freizeitkleidung.
    Ausschließlich Männer 20 bis 30 Jahre alt.
    Auf neuen Fahrrädern.
    In der Innenstadt fehlen die.
    .
    Die Fahrräder.

    • Bei uns kommen die Räder aus den Radgeschäften – die werden dort bei Umtauschaktionen genommen, hergerichtet und dann als Spende weiter gegeben. Und ich weiss aus eigener Ansicht, was für tolle Räder da teilweise entsorgt werden.

      Dass ann wiederum auf dem Flohmarkt plötzlich viele Räder auftauchen, ist eine andere Geschuchte, aber das wiederum finde ich schon wieder witzig.

  65. Probleme LÖSEN , heißt das Zauberwort
    Aus Experimentierfreude und Menschlichkeit, weil ich es gelernt habe aus dem Christlichen Glauben Menschen zu Helfen die in Not sind, haben Leute 1Monat bei mir gewohnt. Obwohl es kein böses Wort gab, und ich in einer einzelnen Person immer noch das Gute sehen kann, glaube ich das eine Integration nie möglich sein wird. Aber sicher kann man Frauen und Kindern mit Asyl helfen.

    Religion und Sprache und die daraus resultierenden Probleme gehören zusammen, der Grund warum wohl fast alle Immigranten den EU Kontinent aufsuchen.
    Dummerweise machen fast alle Eingereisten hier mit Ihren alten Standards weiter.

    Einreise Willige an der Grenze ein Papier unterschreiben lassen:
    Sprachverbot von außer europäischen Sprachen (Touristenausnahme)
    ich meine jedes Baby kommt mit Null, und lernt dann Tag für Tag deutsch denken. Vielen Sachen lassen sich auch nicht in der griechischen oder spanischen Sprache denken, da ist die Religion die Brücke.

    Den Islam möchte ich gerne außen vorlassen, bis er seine Probleme
    auf eigenem Gebiet selber gelöst hat. Da bin ich mittlerweile ein
    Ungläubiger geworden wenn ich auf youtube die zahlreichen Videos aus Schulen, von der Polizei oder auch der ARD sehe.

    Wenn die Ankömmlinge das nicht möchten, steht es ihnen frei wieder nach Hause zu laufen und für Ihre Sache zu kämpfen.
    Da habe ich in einer französischen Zeitung gelesen, wonach es für die Dortigen undenkbar gewesen ist, zu Kriegszeiten ihr Land zu verlassen.

    ich weiss, Religionsfreiheit ist verankert, wer dennoch Hoffnung auf ein Zusammenleben hat möge bitte 1 Woche Urlaub in Paris oder Brüssel Nord ZU FUSS machen, da merkt er das in Duisburg oder Berlin noch lange nicht erreicht ist, was kommen wird.

    Aber das alles darf nicht die eigentliche Lösung des Problems verschleiern.
    Wir sind einfach zu US Gläubig, wer ein wenig von dem US-Berater „Zbigniew Brzezinski“ ließt, wird feststellen das die Dramen mit Flüchtlingen, rund ums Mittelmeer, der Ukraine und dem Euro genau nach US Pan laufen. Übernahme ohne Waffen. Und in 10 Jahren wird es hier einen Bürgertumult geben. Wer es nicht glauben mag, der bisherige Plan wurde zeitlich gesehen bisher genau eingehalten, es ist nach zu lesen.

    Einzige Chance dem allen zu Begegnen, ist Mutig zu seine, entweder Mitmachen was Merkel, Schäuble so sagt, wobei da GRIECHENLAND nur der Anfang ist. Oder man ist mutig und macht das was von ca 1300-1613 war, 300 Jahre Frieden in dem alle berühmte Städte Deutschlands und Europa entstanden sind. Auslöser war das zinsfreie Geldsystem. Darf man youtuben unter „fließendes Geld“

    Die Frage ist nur, sind wir ein souveräner Staat? Oder die ängstlichen Vasallen der USA. Deutsche Dichter und Denker und vor allem Mutige die das durchsetzen möchten, wer kann mir die nennen, wo kann ich die finden?

  66. Ich erwähnte nicht, dass all diese Männer natürlich ...
    CAD-Programme schon im Ursprungsland spielend beherrschten

    oder zumindest an der CNC-Fräse ausgebildet waren.

  67. Willkommenskultur
    Die Linken haben uns nicht mal zur Oma in den Westen reisen lassen,
    begrüßen aber jeden Afrikaner bei uns.
    Sehr vergesslich diese Leute.
    Kanada, USA und Australien habe harte Regeln für Einwanderer ,
    aber wir Deutschen sind ja die Sozialtrottel der Welt.
    Die Alleinstehende Mutter mit Kind muß sich durchs Leben boxen,
    da fragt keiner , da gilt nur der Regelsatz.
    Für die Einwanderungskultur erhalten die Einwanderer alles gratis.
    Diesen sozialen Spengstoff sollten die Regierenden nicht ewig ignorieren

  68. Keine Ahnung.
    Danke für einen wieder mal tollen Beitrag. Eine zufriedenstellende Lösung sehe ich leider nicht. Anscheinend werden diesmal anstatt Mauern ausgefeilte Zäune gebaut. Und was passiert denn wenn es innerhalb der EU demnächst Flüchtlinge geben sollte. Ob aus Armut, Verfolgung, oder was auch immer. Bauen die wohlhabenden EU-Staaten dann Zäune um jedes einzelne Land? Vielleicht ist das auch zu weit gegriffen, aber zu der aktuell herrschenden Armut in Griechenland kommen dort ja auch noch besonders viele Flüchtlinge an. Wenn man weiterhin abwartet und nichts unternimmt, um die Zustände in den Ländern zu verbessern, sieht es für alle Beteiligten düster aus.

    Trotzdem beeindruckend wie das in diesem Fall hier abläuft. Wenn ich aber lese, dass es in manchen Unterkünften an medizinischem Material, bis hin zum Desinfektionszeug fehlt, sind meine Vorstellungen davon, wie man den Menschen vor Ort, also in ihren Herkunftsländern helfen könnte, wohl leider utopisch.

    Ich frage mich jedenfalls wie lange es noch dauern wird, bis man nicht mehr abwarten kann. Anscheinend sind viele Kommunen ja jetzt schon nicht fähig die dort angekommenen Flüchtlinge unterzubringen, geschweige denn ihnen eine Perspektive in diesem Land zu bieten. Wann soll das geschehen, bei Leuten deren Asyl-Antrag irgendwann bewilligt wird? Da das denke ich ab einer gewissen Zahl auch nicht mehr möglich ist, werden die Grenzen wohl weiter ausgebaut. Dann wäre Europa durch einen Krisenherd durch den neuen Feind Russland getrennt, und muss andererseits eine Lösung für die Flüchtlinge aus dem Nahen Osten und Afrika finden.

    Anscheinend rächt sich jetzt die vor allem seit 2001 fahrlässige Inkaufnahme der Destabilisierung von Staaten. Ein paar Menschen werden es jetzt schaffen zu uns zu kommen, aber schon bald wird es denke ich kaum noch möglich sein eine EU-Grenze ohne kontrolliert zu werden zu überqueren. Und wenn in den Herkunftsländern keine Fotos von leeren Bussen mehr verbreitet werden, sondern Erzählungen von Schikanierung und Missachtung, sowie mehr und mehr gekenterten Booten, werden die Maßnahmen vielleicht abschreckende Wirkung haben. Und dann heißt es für die Meisten wohl wieder aus den Augen aus dem Sinn. Denn bisher war es doch auch hinnehmbar dass die Menschen direkt in Afrika sterben. Das wird die westliche Gesellschaft akzeptieren. Und dann kann man vorerst nach dem gewohnten System weitermachen. Aber dazwischen wird sicherlich auch noch einiges Anderes passieren, weshalb es meiner Meinung nach auch nicht möglich ist eine Prognose zu erstellen, da zudem niemand genau weiß wie alle Beteiligten reagieren. Bisher habe ich nur kurzfristige Maßnahmen gehört und nichts dazu, wie den Bevölkerungen dieser Länder direkt geholfen werden soll.

    Eigentlich hatte ich meinen Kommentar damit angefangen, dass ich dem nichts hinzuzufügen habe. Ist jetzt doch ein wenig ausgeufert. Und um meinen Kommentar jetzt zu beenden, ich aber eigentlich noch etwas zu dem so genannten Rechtsruck in den EU-Ländern schreiben wollte, lasse ich noch diesen Link da:
    https://www.youtube.com/watch?v=-vnESq0ARjQ
    Kampf um die Wahrheit
    Der NSU und zu viele Fragen | 3sat

    Hat zwar nicht direkt damit zu tun, aber die Reportage sollte man sich ansehen, und den Klickzahlen nach zu urteilen kennen sie viele noch nicht. Falls gelöscht, einfach nach dem Titel im Internet suchen.

  69. Titel eingeben
    Herzliches Willkommen ist ja schön, anständig und gut und recht – Gastfreundschaft zeichnet alle edlen Menschen und Kulturen in aller Welt zu recht aus.
    Aber was kommt danach? Was für ein Willkommen ist das, das in Arbeitslosigkeit, Ghettoisierung oder Sklaventum als Billiglandarbeitermassen enden muss? Selbst unqualifizierte Billigstjobs sind nicht unbegrenzt vorhanden oder erzeugbar. Gleiches gilt für Bildung und Ausbildung solcher Massen von Einwanderern wie sie derzeit ankommen. Derart massive Einwanderung überfordert jede noch so gut und effektiv organisierte und finanzierte Verwaltung und Volkswirtschaft. Die Menschen vor Ort wissen das und der Rest ahnt es zumindest. Es ist also sowohl sinnlos als auch völlig überflüssig, irgendwem vormachen zu wollen, auch das sei schon noch irgendwie beherrschbar und machbar, wenn es unverändert so weitergeht wie bisher. Nicht alles lässt sich schweigend aussitzen. Eine Völkerwanderung wie diese jedenfalls nicht. Hier bestraft das Leben die Unfähigen und Untätigen.

    Naiv nachgefragt: Nach dem adretten Willkommen – was bietet der achso nette Gastgeber seinen Gästen dann? Wie gastfreundlich und menschenwürdig sind denn solchen Aussichten?
    Amerika hat es mit Integration ehemaliger Plantagensklaven und der Aufnahme von Millionen Latinos vorgemacht, was geht, aber auch, dass selbst eine solche um so vieles größere und mächtigere Nationaloekonomie wie die nordamerikanische Grenzen hat. Massenhafte Kriminalität, Instabilität, erneuter Rassismus mit Gewalt und Unruhen unvorstellbaren Ausmaßes, ein Bürgerkrieg der Drogen und allgemeine Durchbewaffnung aller Einwohner mit entsprechenden Verbrechensraten und Exzessen, eine Gesellschaft stets mit einem Fuß in der Apokalypse – auch das sind die Folgen. Und eine Wiederkehr der illegal-legal-scheißegal-Immigranten Sklaverei, und das keine 150 Jahre nach Bürgerkrieg zwecks Abschaffung der Sklaverei für eine humanitärere Nation…
    Im Bürgerdialog fragt Frau Ahnungslos im Neuland regelmäßig, welche Visionen und Wünsche ihre Bürger für die Zukunft Deutschlands und Europas haben. Hier eine Antwort: Nie wieder sollte Europa eine Sklavenkultur werden, sondern ein freier Bund freier Menschen, die zufrieden und im Frieden mit sich und der restlichen Welt leben können!
    Das alte Rom, das andere Länder unterwarf, ausbeutete und ausblutete und alle versklavte, die es besiegte, war ein zum Scheitern verurteiltes Projekt, ein historischer Fehlversuch, barbarisch und unmenschlich – und kann deswegen kein Modell für die Zukunft sein.
    Auch genügt es nicht, nur theoretisch gegen Sklaverei zu sein, faktisch aber ihre Wiederkehr zuzulassen. Durch Christentum wie auch Aufklärung glaubte sich Europa über derartige antike bzw. mittelalterliche Barbarei hinweg und hinaus entwickelt zu haben. Wenn dem so wäre – was dann tatsächlich ein Fortschritt für die Menschheit wäre – dann gälte es, diese Errungenschaften und Freiheiten mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zu bewahren und zu verteidigen!
    Eine ganz andere Entwicklungshilfe- und Außenpolitik wäre freilich dazu nötig – eine, die die Probleme Afrikas in Afrika angeht, die der arabisch-islamischen Kultur in deren Gebiet, kurz, direkt an den Quellen und Ursachen der Probleme statt an ihren Folgen und Symptomen.

    • Ich wär schon froh
      könnten wir uns selbst retten, bevor die ganze Welt dran
      glauben muss, ob in Afrika oder die islamische Welt.

      Ich habe den Verdacht, die sind nicht dümmer als wir.

  70. Lieber Herr Hanke,
    Ich danke Ihnen für Ihre klaren Worte, so wünsche ich mir das, da weiß man doch wenigstens, wie man seinen Gegenüber einzuschätzen hat.

  71. Betr.: Antrag auf Asyl
    Sehr geehrte Frau Heidi Klum,

    hiermit beantrage ich Asyl bei Ihnen

    Begründung :
    wie Sie sicher aus den Medien wissen herrscht bei mir grad Zoff
    meine Gemahlin hat das Kochen eingestellt
    sie lässt mich auch nicht mehr ans Portemonnaie
    jetzt hat sie auch noch die Fernbedienung versteckt und droht mir Prügel an
    damit ist männerwürdenmässig die Grenze überschritten
    ich werde mich demnächst vor Ihrem Wohnhaus einfinden
    eventuell sogar mit einem Kamerateam
    deshalb werden wir die Sache ohne grosses Tamtam über die Bühne bringen
    als blondes deutsches Mädel werden sie sich Ihrer Verantwortung vor der Geschichte bewusst sein
    meine Gemahlin hat immer Ihre Parfüm-Kollektion gekauft
    selbstverständlich von meinem Geld (als ich noch welches hatte)
    vorläufig wäre ich mit einem Feldbett zufrieden
    mittelfristig ist angedacht, dass ich bei Ihnen als Gärtner arbeite
    langfristig könnte ich meinen Wohnsitz bei Ihnen anmelden
    einer späteren Heirat stehe ich aufgeschlossen bis wohlwollend gegenüber
    bitte achten Sie bei der Zusammenstellung des Speiseplans auf mein Cholesterin
    bis denne

    Ihr ergebener Prof.Piefke

  72. Parade Reposte
    Auf meinen Kommentar hat ein „Gast“ ziemlich unstandesgemäß geantwortet. Es wird kaum einer lesen und noch weniger interessieren: ich habe in meinem Leben noch nie getwittert und meine auch nicht zu blöken. In den Kreisen, in denen ich beruflich und privat verkehre, pflegt man zu denken. Und dabei obsiegen manchmal eben unbequeme Positionen, mal für den einen, mal für den andern.

    Don, mit Ihnen (und etwa einem Drittel Ihrer kommentierenden Leser) würde ich gerne einmal eine Torte verspeisen und streiten. Ich denke mir das sehr gewinn- und lustbringend. Zwei Drittel Ihrer Kommentatoren bei solchen Themen würde ich allerdings auf dem Abfallhaufen der intellektuellen Redlichkeit und / oder Fähigkeit ablegen. White trash, der die Selbstbestätigung auch noch dort findet, wo das Entrebillet die Abgabe derselben ist. Undemokratischer Vorschlag zur liberalen Güte: Reduzieren Sie die Zahl Ihrer Kommentatoren um wenigstens 50% und lassen Sie uns danach weiterdenken.

    • Das wird wohl nichts....
      Die zunehmende Popularität und Erwähnung auf anderen Webseiten hat nun mal solche Folgen, und wie das bei der Büchse der Pandora nun mal ist….. zurück geht nicht mehr. Das Problem ist da! Dieser Sch**** fefe…

      Aber, man kann ja hier einen Beitrag anfangen und dann scrollen…

      Weniger schön finde ich, dass die Beiträge erst nach ca 48 Stunden freigeschaltet werden…. Was ist der Grund? Es verhindert genau das, was dieses Blog so wertvoll machte, echte Diskussionen zwischen anders Denkenden…. die, wie sie sicher gemerkt haben weniger werden?

      Was ist da los? Arbeitsüberlastung kann es kaum sein, denn die anstehenden Kommentare werden ja dadurch nicht weniger.

  73. Was fällt auf?
    Sir, dass das anständige Bayern so pragmatisch mit dem Migrantenproblem umgeht, wirkt erfreulich sedierend in der ganzen Situation.
    Und dennoch sind die materiellen und historischen Umstände nicht vergleichbar mit denen der unanständigen Ostländer.
    Die Nutzung der leerstehenden Wohnblöcke ist eine gute Idee, und wurde ja auch bedingt bereits genutzt. Auch wenn die Generation der Erbauer des Sozialismus allmählich ausstirbt, bleiben die Überlebenden mit Problemen großer qualitativer Differenzen zu dem anständigen Bayern. Das allnächtliche Ausschwärmen von Diebes- und Verbrecherbanden über die offene Grenze aus dem Osten, der gleichzeitig einen eurasischen Basar für das Raubgut darstellt, ist solch eine Tatsache. Ich weiß, Tschechien …
    Kann man da nicht verstehen, dass Neuankömmlinge, welcher Hautfarbe auch immer, mit einem afrikanisch-asiatischen Hintergrund Vorbehalte auslösen? Das Flüchtlingsproblem ist in allen Ländern gleich, die materiellen und psychologischen Voraussetzungen zu ihrer Aufnahme jedoch nicht.
    Was mir auffällt, ist das Erscheinungsbild der geretteten Flüchtlinge im Fernsehen. Wirklich Elende, dem Hunger und der Todesgefahr Entronnene, sieht man nicht. Dafür präsentieren sich aber kräftige junge Männer, die ein sicheres und gesundes Leben suchen, einen Studienplatz für eine bessere Zukunft. Sie verlassen ihre Heimat und zahlen Summen für die Flucht, die dort eigentlich Vermögenswerte darstellen …
    Man kann das alles nach empfinden, aber andere junge Männer verschiedenster Nationen setzen ihr Leben dafür ein, die zurückgebliebene heimische Bevölkerung vor Krieg und Terror zu schützen.
    Was mir auffällt, ist, dass die Politiker und die Hilfsorganisationen sich geben, als müssten sie eine der gewohnten Katastrophensituationen bewältigen. Es geht nicht darum, irgendein Pflaster aufzulegen, wir haben es mit einem weltweiten anwachsenden Permanenzproblem zu tun, bei dessen Lösung der Chef des anständigen Bayern wohl eher nicht die Vorreiterrolle übernehmen will.

    Mit fielen Grüßen,

    Bernard del Monaco

  74. Sie haben mit sehr vielem Recht....
    Vor allem mit der Feststellung, dass wir erst am Anfang einer Entwicklung stehen.
    Anscheinend haben das sogar einige unserer Politiker verstanden und versuchen deshalb auch gar nicht erst das Problem in den Griff zu bekommen.
    Anscheinend rollt eine gewaltige Wirtschafts- Wachstums- Währungs- und Verschuldungs-Blase auf uns alle zu, und die „Flüchtlingswelle“, die man jetzt sieht, ist ein laues Lüftchen verglichen mit dem, was da anfallen wird, when the shit hits the fan….

    ALso … wenn sie dieses Problem tatsächlich sehen, dann verstehe ich ihre Beschwerde nicht. Alles was man tun könnte, wäre letztlich Zeit und Geld Verschwendung.

  75. Zwei grundsätzliche Probleme
    Sehr geehrter TDV!

    Für die gegenwärtige Entwicklung sehe ich zwei prinzipielle Ursachen:
    1. Die Wirkung der Kolonialzeit und die verheerende Hinterlassenschaft von willkürlichen Staaten. Mit der nachfolgenden Anhäufung von sagenhaftem Reichtum in den Händen von Herrscherfamilien wurde nichts für die Entwicklung dieser Länder und ihrer Bewohner getan. Sie können sich wahrscheinlich nicht die Tristes der Wüsten Afrikas und Asiens vorstellen, in denen heute selbst Kamele nicht mehr gern leben mögen. Aber Abends quellen Menschenmassen an die kühlende Luft, Massen von jungen Leuten, die keine Arbeit haben und keine Zukunft sehen.
    Es soll deshalb nicht wundern, wenn Länder wie Polen, Slovenien oder Bulgarien nicht bereitwillig in das Flüchtlingsproblem eingreifen.
    2. Durch die Klimaentwicklung wird das Gesicht der bewohnbaren Erdoberfläche völlig anders aussehen als heute. Die Ausbreitung der Wüstengürtel einerseits und die Wasserkatastrophen andererseits sind doch jetzt bereits ergreifende Situationen, die neben den endlosen Bandenkriegen zur Flüchtlingsbewegung beitragen. Ein offenes Europa wird nie mehr sagen können: “Das ist unser Land! Geht zurück, wo ihr hergekommen seid!“
    Deshalb bin ich der Meinung, dass die Migrationsbewegung ein Problem der UNO ist und die Ressourcen der Welt unter neuen politischen Aspekten eingesetzt werden müssen.

    Mit fielen Grüßen,

    Bernard del Monaco

    • Ja, kann man so sehen....
      Ich habe allein 15 Jahre meines Lebens in Indien verbracht und ausser in Afrika auf allen Kontinenten gelebt (nicht mal kurz 6 Wochen Urlaub, GELEBT!)

      Ich habe keine Illusionen über die Zukunft und kann daher über ihren Vorschlag mit der UNO nur müde lächeln. Ich hoffe für sie, sie meinen das nicht ernst?

      Was den Klimawandel angeht, so läuft er zwar auf vollen Touren, aber ich bin nicht der Meinung, dass wir wissen KÖNNEN ob er von Menschen verursacht worden ist, oder nicht. Ich bin daran auch nicht interessiert, denn der von Habgier gesteuerte Umgang der Menschen mit diesem Planeten ist dumm und verbrecherisch. Ich habe deshalb auch kein Problem mit den Konsequenzen.
      Gerade in den Demokratien der ersten Welt zeigen die Völker bei jeder Wahl aufs Neue, dass sie keinerlei Interesse an am Zustand der Welt haben, solange sie eine apple Watch am Arm herumtragen könne, und die Bundesliga störungsfrei abläuft.

      Der Klima Wandel, bzw, falls sie denn kommt: die Klima Katatstrophe, im Zusammenhang mit dem weltweiten wirtschaftlichen Kollabieren, und der absurden Verschuldungs-Bubble und der Kriegshetzerei von USA/NATO ergeben wohl interessante, kommende Zeiten… meine nSie nicht auch?

  76. Pingback: De venta en venta 3: Flüchtlinge / refugiados | Geschichten und Meer

  77. Es gibt heute fast nur noch braun-weiß-Denken
    Flüchtlinge, die dem Terror im eigenen Land entfliehen suchen Hilfe, Hoffnung, Sicherheit. Das finden sie in ihren Nachbarstaaten nicht. Daher schauen sie weiter und sehen in Deutschland das geheiligte Land. Wenn die Bundesmami dann auch noch sagt, dass die Flüchtlinge aus Ungarn doch alle kommen sollen, motiviert es zig Tausende mehr, sich auf den Weg zu machen. Natürlich haben wir eine Verantwortung als ein führendes Land in der Welt und vielleicht müssen wir deshalb auch die meisten Leute aufnehmen. Aber wann bricht das ganze zusammen? Die Kommunen sind überfordert, es werden händeringend Unterkünfte gesucht oder gebaut. Die übrige Infrastruktur ist dem aber nicht gewachsen. Schulen, Ärzte, Polizei, alle sind plötzlich an den Auffangstationen unterbesetzt. Ich halte hier 2 Dinge für sie Zukunft für entscheidend: erstens darf nicht alles an Deutschland hängen bleiben. Es wird immer von der ach so tollen EU gefaselt und alle hängen an den Geldtöpfen. Geht es um Flüchtlinge, sollen wenige Länder alles tun. Die Länder im Osten stehen aber auch in der Verantwortung, erhalten Subventionen (ok, davon profitieren wir wirtschaftlich), wollen aber nichts dafür tun, was die EU eigentlich ausmachen sollte. Zweitens muss es auch bei uns für die Flüchtlinge klare Regeln geben. Wenn einige wenige meinen, ihre Konflikte hier austragen zu müssen und Polizisten angreifen oder auf andere Art und Weise straffällig werden, dann müssen diese auch sofort abgeschoben werden dürfen. Die schiere Zahl an Hilfesuchenden muss bewältigt werden und daher sind auch die, wenn auch zunächst harten Regeln wichtig, damit eine Integration überhaupt funktionieren kann. Und wenn ich sehe, dass einige die Hilfe in anderen Ländern ablehnen (Essen, Trinken), weil in Deutschland alles besser ist, ihre Sachen wegschmeißen, weil hier alles gratis ist, dann muss man sich fragen, was für eine Außendarstellung wir durch die Willkommenskultur inzwischen haben. Ich stehe dieser Art von medial aufgedrückter Kultur sehr skeptisch gegenüber. Bin ich deshalb rechts? Bin ich ein Nazi? Muss ich mich deshalb beschimpfen lassen bzw. mir den Mund verbieten lassen? Mir wird zu viel durch die rosarote Brille geguckt. Kaum einer mag abschätzen, WIE man mit dem Ansturm überhaupt umgehen soll. Aber Kritik ist in diesem Land durch die Geschichte ja verboten. Ich für meinen Teil werde die Entwicklung mit weiter mit Sorge betrachten. Und von Zwangsenteignungen (Wohnraum) sind wir glaube ich nicht so weit entfernt. Dann ist der Aufschrei groß…

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