Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Wenn Sylt bei Hamburg im Meer versinkt

| 132 Lesermeinungen

Lasst es wie einen Unfall aussehen.

Also, mir geht es gut.

Weil ich anspruchslos und Historiker bin. Als Historiker wird man entweder anspruchslos oder verzweifelt angesichts der Geschichte, und ich habe mich dazu entschlossen, einfach nichts mehr zu erwarten. Meine fatalistische Weltgleichung lautet, dass der Geist des Menschen in den Spitzen zwar oft geschärft wird und einen Fortschritt zeitigt, der Abstand der gelebten Realität jedoch immer gleich weit von den Möglichkeiten entfernt ist. Mit diesem Modell kann man Dark Ages überstehen und wird nicht in Epochen der angeblichen Aufklärung wahnsinnig angesichts der verbleibenden Schrecknisse. Ich erwarte mir von der Politik überhaupt nichts, ausser dass die ihre Fehler erst erkennt, wenn sie völlig unumkehrbar sind, von der Atomenergie über Migration bis zum Umstand, dass wir unsere eigene Kleiderindustrie aufgeben und uns mehrheitlich in Lumpen aus Bangladesch hüllen, und Plastikschuhe aus chinesischen Pressen für angemessen halten. Wir leben in der Epoche des grössten Reichtums, könnten uns Brokat und Seide des Rokoko leisten, und sehen schlimmer aus als dessen Sauhirten.

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Wie man sieht – ich halte zumindest das Kuhhirtenniveau mit Loden und Hirschhornknöpfen, immerhin. Trotzdem tue ich mir schwer, grössere Katastrophen zu benennen, die Weltgemeinschaft, Politik, EU und Wirtschaft rechtzeitig erkannt und mit klugen Programmen schnell behoben haben. Die Wiedervereinigung war und ist holprig und hat uns nicht vor Berlin geschützt, und der Ostblock bröckelt immer noch kriegerisch vor sich hin, wir hatten New Economy. HartzIV und Finanzkrise, das Projekt der Europäischen Gemeinschaft verkommt zu einer Mischung aus Protektoraten und Absetzbewegungen, und immer noch treten Figuren wie ich auf, die fordern, das Land doch besser zu zerschlagen und wenigstens den Reichshauptslum Berlin an die Russen zu verkaufen. Und da stellt sich natürlich die Frage: Wenn wir schon an solchen kleinen Problemen scheitern – wie sollen wir dann erst den globalen Klimawandel stoppen.

klimb

Es gibt schliesslich ganz unterschiedliche Interessen, seien es die chinesischen Exporte oder die Bevölkerungspolitik in Afrika, der grüne Golfrasen in Kalifornien oder die Meeresküstenbewohner irgendwo da oben nördlich des Mains. Ich habe heute den wohlwollenden Test eines Automobils meiner dummen, kleinen Heimatstadt an der Donau gelesen, und der behauptet, von diesen Benzinfressern würden wir noch viele verkaufen, und damit indirekt auch die städtische Elite bereichern. Mein Eindruck ist, dass man sich dagegen grundlegend entscheiden müsste: Will man solche Autos und all die ähnlichen Entwicklungen der Verschwendung, oder will man ein Klima, das sich nicht mehr allzu sehr ändert?

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Weil: Natürlich ändert sich etwas. Ich muss nur in meinen Garten schauen. Die Rosen haben erst wirklich sehr schön geblüht, wegen der relativ milden Wintersaisonen – und jetzt sind sie teilweise schon gelb, obwohl ich gegossen habe. Sogar hier oben, auf 790 Meter über dem Meer, war es zu heiß. Der Tegernsee war bacherlwarm, was er als recht tief eingeschnittener Bergsee sonst nicht ist. Sogar im ansonsten bitterkalten Achensee konnte man baden. Das Licht an manchen Tagen war surreal. Der letzte vergleichbare Sommer war 2003, und dazwischen hatten wir auch noch ein Jahrhunderthochwasser, dessen Spuren man noch immer sieht. Die Wetterextreme nehmen deutlich zu. Es ist so trocken, dass man die Felswände wegen der Steinschlaggefahr weiter hinten besser meidet – so man wirklich auf den Berg geht. Dafür war es eigentlich deutlich zu warm. Obwohl es bei uns tagsüber gut 9 Grad kälter als in München war.

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Irgendwer meinte, wir wären die erste Generation, die den Klimawandel spürt und die letzte, die ihn noch aufhalten könnte, aber nach meiner bescheidenen Meinung werden wir das natürlich nicht tun. Man stirbt ja nicht sofort, sondern, und da kommen wir zum eigentlichen Thema: Später. Meine Generation ist beim Blick auf den Rentenbescheid so deprimiert, dass sie sich über dieses „Später“ keine besonderen Illusionen macht und ohnehin glaubt, dass mittelfristig die Euthanasie allein aus Gründen der Finanzierbarkeit kommen wird. Möglich ist laut meiner fatalistischen Weltengleichung im Alter alles, bezahlbar nur wenig.

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Das muss nicht sein, wenn der natürliche Tod früher kommt. Und es ist offensichtlich beim Blick in die von Hitze und Ozon rot angelaufenen Gesichter meiner Besucher, dass Sommer wie dieser ihren Beitrag dazu leisten. Ich finde das keinesfalls gut oder richtig, allein, es wird halt so kommen, weil wir nichts unternehmen. Manchmal wird es dann sehr heiß, dann steigt die Sterblichkeit, und bis das seinen Weg in die Statistik und die Schlagzeilen findet, ist es ohnehin schon wieder Winter und alle jammern über die hohen Heizkosten. Das ist, wie so oft in der menschlichen Geschichte, so eine Art natürlicher Regelkreislauf: Wir machen die Erde heisser, haben schönere Sommer, nur eben im Durchschnitt nicht so lang, weil die Leute weiter unten früher sterben. Statistisch betrachtet. Aber die Statistik bringt ja auch keinen von der Zigarette weg, oder hin und wieder auf das Rad, oder auch nur dazu, am Berg etwas anderes als Turnschuhe anzuziehen. Insgesamt kann es also sein, dass die Menschen in den Niederungen schneller hinweggerafft werden, aber gleichzeitig auch mehr schöne Tage haben.

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Ausser sie wohnen in Hamburg. Dann haben sie Taifune und werden weggeschwemmt. Das Phänomen – dem Freibier ähnlich, nur mit Nordseewasser – heisst übrigens „Mandränke“ und passiert da öfters, aber der Mensch gewöhnt sich bekanntlich an alles. Bei uns im Oberland ist das natürlich anders, weil es eben deutlich kühler ist, und die Thermik für einen Luftaustausch mit den Bergen sorgt. Theoretisch heisst das, dass wir länger leben würden, was wir übrigens ohnehin schon tun, weil die Luft gut und die körperliche Belastung ohne Arbeit nicht hoch ist. Stress kennt man nur, wenn die Lederhose zum Leonhardiritt nicht fertig wird. Allerdings habe ich diesen Extremsommer ausprobiert, und die Erfahrung zeigt, dass auch für uns die Risiken steigen: Erhöhter Alkoholkonsum im Biergarten, spätabendliche Radtouren in die Berge, die in der Finsternis an steilen Rinnen unschön enden können, deutlich mehr Badeunfälle und auch mehr Verkehrsunfälle, weil mehr Menschen in die Berge kommen. Und dann mangels Unterkunft auch wieder fahren. Und alle gefährden natürlich die Einheimischen. Angesichts all der Schadmünchner gibt es also noch nicht einmal eine Garantie dafür, dass unsereins wirklich am Bierkrug, an der Schweinshaxe oder auf dem Weg ins Söllbachtal an einem unbeweglichen Fleckvieh vom Schicksal ereilt wird, weshalb mein Vorschlag der Folgende ist:

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Wir lassen die Münchner mit ihren Autos nicht mehr rein. Das ist erstens gut für das Klima, zweitens gut für das ozonbelastete München, drittens gut für die dort nicht so überhitzten alten Menschen, viertens gut für die Münchner, die sich bewegen, fünftens gut für die geschonten Berge, für die ihnen dann die Ausdauer nach drei Stunden in der sengenden Hitze fehlt, und sechstens natürlich auch gut für uns. Es ist eine Weltverbesserung, wie sie dem Menschen noch immer gefallen hat und sie ihm auch stets wünschenswert erschien, weshalb es dann oft ganz schnell mit der Durchsetzung geht: Eine kleine. lokale Aktion, die einem selbst zum Vorteil gereicht und vielen anderen durchaus das Leben vermiest – aber eben mit einer guten Begründung, die sicher auch die Zustimmung der Süddeutschen Zeitung finden wird. Wir machen es im globalen Umfang mit der Klimaerwärmung, wir sollten das auch im kleinen Rahmen einer nachhaltigen Umweltpolitik im Tal derer schaffen, die sich jede Pflege und Medizin leisten können, und steinalt werden. Diese Alten werden auch gern als erbaulicher Beweis herhalten, dass die Klimakatastrophe schon irgendwie schlimm ist, aber der Untergang von Sylt 2022 war sicher nur eine Verkettung unglücklicher Umstände und man sieht doch, wie andernorts die Menschen immer noch bis ins hohe Alter so kerngesund sind, dass sie erst nach er 7. Mass am Steuer ihres Porsche selig entschlummern.

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Ich bin Fatalist. Aber diese beruhigende Argumentation traue ich der Menschheit schon noch zu.

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132 Lesermeinungen

  1. Titel eingeben
    Genau! Sowieso!

  2. Fatalismus kann man sich leisten ...
    … wenn man keine Nachkommen hat.
    Und wieso Hamburg.
    Erst mal sind die Holländer dran.
    Der Cotopaxi rülpst auch schon wieder.
    Die Chinesen fluten Ihr Wasser mit Cyanid.
    Von den Japanern mit Ihren Milliarden verseuchten Wasser redet schon keiner mehr.
    Mehr Tote am Bodensee.
    Fatal das Ganze.

    • Jeder trage eben seine eigene Last, und der Pazifik ist zum Glück weit weg- Nicht alle Regionen sind immer gleich schlimm dran.

    • Pazifik?
      Im „hoch-zivilisierten“ Japan herrschen im Sommer nahezu zwei Monate äusserst unangenehme Temperaturen, Tagsüber um die 35, bis zu 40 Grad. Nacht minimum 25 Gard. Bei 99,99% Luftfeuchtigkeit.
      Und obewohl die Taifun Saison noch nicht mal angefangen hat, bewässert gerade die #15 der Saison unseren Garten.

      Trinkwasser gibt es dank Melitta Filtern unbegrenzt hier…. allerdings ist zuviel davon im Bier.

    • Da lobe ich mir den Salzburge schnürlregen gerade in den Bergen.

  3. engergiewende
    angesichts der aktuellen kriege und der neuen völkerwanderung ist das thema klimawandel ein triviales, geschürt durch eine durch lautes trommeln in amt und noch mehr würden gekommene und noch mehr geld (siehe Al Gore) scheffelnde klimaindustrie, die das ohr willfähriger politiker gewann, die sich den echten menschheitsproblemen eher verschliessen.

    klimawandel gab es schon immer, denken sie an die luftig hoch gelegenen almen und walsersiedlungen in bayern, tessin südtirol und dem goms die mann und frau vor hunderten von jahren als eine erwärmungswelle kam erschufen und denken sie an die europäischen katastrophen der „kleinen eiszeit“, als die früchte und das getreide auf dem feld verfaulten und die hungersnöte von dänemark bis ins tessin die auswanderungswellen und hungertodesraten nichtlinear beschleunigten.
    bei über 3000 verkehrtoten und über 200.000 krebstoten allein in D könnte mann oder frau doch andere prioritäten setzen als eine hirnlose energiewende, die den strom für den privathaushalt dann verteuert, wenn die sonne ihn wie in den letzten wochen endlos produziert. da kann doch was nicht stimmen, oder ? aber ein lehrer aus goslar gilt ja als meisterarchitekt dieser lösung.

    der untergang von sylt steht seit menschengedenken fest, auch das sagenumwobene rungholt ging unter, zu zeiten, da dachte noch keiner an trittin, gabriel oder al gore oder gar an den IPCC und dessen schreckenszenarien.

    aber wahrscheinlich sind die in runholt zu spät aus der kohleverstromung und dem individualverkehr und der fleischfresserei ausgestiegen. deshalb die gerechte strafe für diese klimawandelleugner.

    warten wir ab was kommt:
    im extremfall wird mannheim dann küstenstadt, einen leistungsfähigen hafen gibt es da ja schon.

    • In meiner Heimatstadt ist nebenan das Altersheim, und es fält schon auf, wie oft dort der Sanitäter kam. Und ich kenne auch einige Fälle jüngerer Leute, die heftig unter den Bedingungen gelitten haben. Es geht jedenfalls für viele deutlich an die Lebensqualität. Es muss natürlich nicht alles schlecht sein un wie bei jedem Wandel sind da wohl auch Gewinner – eben, wer in den Bergen wohnt.

  4. "der Pazifik ist zum Glück weit weg"
    Ha, ha.
    Oder besser, hrrrmpf.
    .
    Die Antwort,
    so sarkastisch wie wahr.
    .
    Jeder trage seine eigene Last?
    Also, ich, verehrter Don,
    habe noch nie ins Nichtschwimmertbecken gepinkelt.

  5. Der Alltag der (eines) Konformisten ?
    Sollten wir uns Sorgen machen? Wie in der Ausgabe vom Merkur vom 14.08.2015 zu lesen war: „BMW übersieht Rennradler“ – Unfall in Tegernsee – der wurde gleich mit dem Heli ins Krankenhaus nach Rosenheim gebracht. Da war doch am 30.07.2015 in der FAZ die Überschrift: „Endstation Rosenheim“ zu lesen – wenn auch in anderem Zusammenhang.

    Dieses „Wenn Sylt bei Hamburg im Meer versinkt“ wird doch nicht vom Krankenbett aus geschrieben worden sein?

    Das klingt ja alles nach einer kleinen Sonntagsdepression, wo es doch soviel Schönes zu berichten gäbe.

    Zum Beispiel der Auftritt von Herzogin Anna bei der Eröffnung der Tegernsee Arkaden mit all den Köstlichkeiten? Der Autor war doch sicher zum Buffet eingeladen? Und das Wiesseer Fischerstechen ?

    Der mir schwermütig erscheinende Bericht des, sonst dem freudigen und genussreichen Leben zuneigten, Autoren erinnert mich an eine Parabel von David Foster Wallace, welche ich gerade auf meinem Schreibtisch gefunden habe:

    Schwimmen zwei junge Fische des Weges und treffen zufällig einen älteren Fisch, der in die Gegenrichtung unterwegs ist. Er nickt ihnen zu und sagt: »Morgen, Jungs. Wie ist das Wasser?« Die zwei jungen Fische schwimmen eine Weile weiter, und schließlich wirft der eine dem anderen einen Blick zu und sagt: »Was zum Teufel ist Wasser?«

    Mit freundlichem Gruß
    B.Klingenberger

    • Ich habe die Idee für diesen Beitrag angesichts der endlosen Blechkarawane gehabt. Mir geht es – von einer kleinen Magenunpässlichkeit abgesehen – durchaus prima und habe das einfach flugs niedergekritzelt.

    • Gute Besserung..... (für uns Beide)
      Was dem einen seine Blechlawine ist dem anderen A.Merkel. Unter der Überschrift: „Merkel: Flüchtlinge werden uns mehr beschäftigen als Griechenland“ lesen wir, daß in den Augen dieser Frau die Anzahl der Flüchtlinge

      „extrem nicht zufriedenstellend“ ist.

      Sie können da in aller Ausführlichkeit schreiben über das versinkende Sylt… bei Hamburg und Plastikschuhe, unsereins kann bei A.Merkels Sprache nur auf Wittgenstein zurückgreifen, der da sagte:

      „Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt.“

      Ja,ja. (Sie spricht für Deutschland)

      Mit freundlichem Gruß
      B.Klingenberger

    • Da wurden heute alle Schleusen geöffnet, habe ich den Eindruck. Warte nun auf wiecereinführung der Grenzkontrollen.

    • das hat nix zu bedeuten
      außer, dass Frau Merkel an der Parteibasis angekommen ist.
      Dort wurde die Erfahrung gemacht, niemand will mit den
      CDU Abgeordneten über Griechenland reden, nur über
      Asylbewerber.

    • Das hängt wohl auch von der Grösse es Ortes ab. An der Donau merkt an wenig, im Oberled enorm viel. Auch, wenn die Süddeutsche Zeitung alle Probleme konsequet totschweigt.

    • Zitat
      Huch? Haben Sie ’ne andere Ausgabe? Bei mir geht’s so:
      „Schwimmen zwei junge Fische daher und treffen auf einen älteren Fisch, der in die andere Richtung schwimmt, ihnen zunickt und sagt: ‚Morgen, Jungs. Wie ist das Wasser?‘ Und die beiden jungen Fische schwimmen noch ein bisschen, bis der eine schliesslich zum andern rübersieht und sagt: ‚Was zur Hölle ist Wasser?'“

    • krch krch krch

    • zu E.R.Binvonhier - "das hat nix zu bedeuten"
      E.R.Binvonhier schreibt u.a. „……niemand will mit den
      CDU Abgeordneten über Griechenland reden, nur über
      Asylbewerber.“

      Sehr geehrter E.R.Binvonhier, ich denke in diesen öffentlichen Foren sollten wir doch zunehmend mehr nicht von „Flüchtlingen“ reden.

      Vielleicht wäre „mittellose EU Besucher“ klüger bis die individuellen Motive im Einzelfall überprüft sind.

      Das Wort „Asylbewerber“ wird von der Politik, den Medien als auch von den Zureisenden entwertet, seines Sinns beraubt.

      (Aber Sie nehmen es ja auch nicht so genau mit der Bedeutung von Wörtern. Also bleiben wir – für Sie – dabei : das hat nix zu bedeuten.)

      Mit freundlichem Gruß
      B.Klingenberger

    • Ich mag den doch recht neutralen Begriff Asylbewerber, Und die einzelfallprüfung. Das hat schon seine Gründe und wir sollten nicht kleinlich sein.

    • E.R.Binvonhier - "das hat nix zu bedeuten"
      Sehr veehrter E.R.Binvonhier

      Ihr Motto „das hat nix zu bedeuten“ ist für mich äußerst amüsant.

      Relativierung und Entdifferenzierung sind keine Geisteshaltung jenes Europas, das in der Tradition der Aufklärung stehend unter anderem jenes Asylrecht erwirkte, damit nun so zahlreich ergefragt werden kann.

      „Der Zusammenhalt und Wert eines politischen Gemeinwesens liegt in der Kraft seiner Identität begründet,“ sagt der Historiker David Engels.

      Identität hat etwas zu bedeuten!

      Sogar jene im Südbayerischen lebendig verankerte CSU schreibt in Ihrem Grundsatzprogramm vom 28. September 2007 zur „deutschen Kulturnation“ :

      „Die CSU bekennt sich zur deutschen Kulturnation. Ihre Sprache, Geschichte, Traditionen und die christlich-abendländischen Werte bilden die deutsche Leitkultur. Das Verständnis unserer eigenen kulturellen Identität ist nicht zuletzt für den Dialog mit anderen Kulturen eine Grundvoraussetzung.“

      Nix für ungut“

      ObjectBe

    • Don Alphonso: Ich mag den doch recht neutralen Begriff Asylbewerber...
      Sehr geehrter Herr Meyer,

      An der Neutralität des Wortstammes Asylbewerber hätte ich schon erhebliche Zweifel und zu den damit wahrscheinlich verbunden Folgen schreiben Sie ja selbst:

      „…Es wird vermutlich dazu führen, dass rotgrüne regierungen aus Ämtern gejagt werden und die CDU bis 2070 eine absolute Mehrheit hat, und das ist der Preis, den wir dafür zahlen, dass ein paar Asoziale in Berlin denken, mit „Refugee welcome“ hätten sie es der Mehrheit mal so richtig gezeigt……Abschiebungen, Anschläge, Gewalt, Parallelgesellschaften, Integration, Miteinander, Willkommen: Was weiss denn ich. Das Erdbeben fragt nicht. so wird es auch diesmal sein. Ich schaue mir das einfach an.“

      So genießen wir Beide das Privileg es aus der gebührenden Distanz anschauen zu können.

      Mit freundlichem Gruß
      B.Klingenberger

    • ObjectBe
      Werte ObjectBe,

      meine Feststellung „das hat nix zu bedeuten“
      bezog sich auf die Äußerung der Frau Merkel.

      Eventuelle Beschwerden bitte, an diese Adresse.

    • E.R.Binvonhier: Sollte ich mich wirklich an Frau Merkel wenden?
      Werter Herr E.R. Binvonhier,

      normalerweise bin ich eher den Angelegenheiten von Despina (die sich vom Zustand der geheimnisvollen Unbekannten ins Unbekannte verabschiedet hat)zugeneigt, so daß Stellungnahmen zu Themen dieser Art weniger mein vordergründiges Interesse finden.

      Aber der Schreiber des geschätzten blogs gibt doch immer wieder freudigen Anlaß sich auch Gedanken hierzu zu machen.

      Ihre persönliche Empfehlung mich an Fr. M. selbst zu wenden ist sicher wohlwollend gemeint. Ich betrachte die innerdeutschen Vorgänge derzeit mehr aus der Distanz und gestatte mir gewisse Parallelen aus Sprache und Kleidung zu ziehen, wie Don Alphonso ja bereits schrieb : „in Lumpen aus Bangladesch hüllen“ .

      Anlaß für diesen Gedankenaustausch war A. Merkels liederliche Sprache. Nun denken Sie sich mal deren Dauerhosenanzugbekleidung in dezenten Farbvarianten hinzu. Wenn Kleidung Ausdruck von Sein ist, dann kommt man hier doch ins Nachdenken und ich frage mich mit Schopenhauer „Was, in aller Welt, soll nur der deutschen Sprache werden, wenn Sudler und Zeitungsschreiber diskretionäre Gewalt behalten, mit ihr zu schalten und zu walten nach Maßgabe ihrer Laune und ihres Unverstandes?“

      Als treuer Leser des Don Alphonso´blog sind wir, die immer wiederkehrenden Begleitschreiber, schon fast eine Familie.

      Stellen Sie sich vor, wir würden uns mit unserem Blogführer einmal in einem dieser wunderbaren Biergärten, unter dem bayerisch blauen Himmel treffen, möglicherweise in traditioneller Sauhirtenkleidung oder auch geschmückt im Zierrat von Stand, dann wäre es auch schön sie persönlich kennenlernen zu dürfen.

      Mit freundlichem Gruß
      ObjectBe

  6. (Kuh)Hirtengedicht
    Gingst in die Sonne du mit blossem Haupte ?
    so dass sie den Verstand dir raubte ?
    nur für den Luftverschmutzungsrechtehandel
    erfand man diesen Klimawandel

    • Das kann man sehen so und anders auch durchaus.
      Es war sehr heiss, darauf will ich hinaus.

    • Passt nicht ganz, aber ...
      Schaue gerade Extra 3.
      Da war ein mittelständischer Unternehmer
      der Strom sparte.
      Danach zahlte er mehr.
      Weil er unter die Grenze für verbilligten Strom
      für Hochverbraucher kam.
      Er verbraucht jetzt wieder mehr.
      Und zahlt weniger.

    • .
      Auf, Freund, hinfort zu Wein und Weibe !
      nicht vonnöten ist es, dass er dauernd schreibe
      an Liebchen`s Busen, dem drallen, runden
      soll sein wundes Herz gesunden !

  7. Ostseelandschaft
    Ach hier an der Ostsee kann man es auch gut aushalten, mit Seewind wird es auch nicht so extrem heiß. Und die Endmoränenlandschaft in Mecklenburg – Vorpommern wird so schnell nicht überflutet, ich bin keine 1000 Meter weg von der Warnow aber etwa 12 m über Normal Null mit der Einfahrt der Tiefgarage, da kann noch einiges an Erhöhung des Ostseepegels kommen.
    Trotzdem kann ich Ihrem Vorschlag etwas abgewinnen, was Ihnen die Münchener sind uns die im Sommer einfallenden Berliner.
    Die Häufung sehr heißer Sommer in den letzten 25 Jahren fällt einem schon auf, und im Dickicht der Stadt, des Bundeshauptslums, ist es dann schier unerträglich. Mehr Klimaanlagen dürften das weder energetisch noch für die Umgebungstemperatur verbessern.

    • Die Ostsee hat es da wohl wirklich besser als die Nordsee, wo das Meer mehr Anlauf hat – insgesamt haben Berge aber den Vorteil, dass man recht lange nach oben auswichen kann, und alles in der Nacht auch ganz schnell wieder abkühlt. Das ist zumindest meine erfahrung und warum manche heiss war, kann ich nur ahnen.

  8. Ich fall um
    Hat das edle Rennrad etwa eine Stütze ? Das ist in etwa so uncool wie Stützräder für Dreijährige ;)

  9. Geschichte ???
    „…und wenigstens den Reichshauptslum Berlin an die Russen zu verkaufen.“

    Na – das wäre ja nun nicht das erste Mal, gelle? Der Westen stellte seine Reparationen an die Russen ein (trotzdem das in Potsdam so vereinbart wurde) und im Ergebnis durfte der Osten alles alleine abtragen und wurde zwecks Steigerung der Arbeitsmoral eingemauert. – Es ist sehr schwer, an der Überzeugung festzuhalten, dass ein solcher Menschenhandel in Europa heute nicht mehr möglich wäre. Vielleicht ist es auch nur dämlich – schließlich wird hier via Foto dafür gebürgt, dass jemanden keine Skrupel plagen, bewohntes Gebiet zu „verkaufen“ – oder hab ich da was falsch verstanden?! Ja – wenns mal wieder soweit ist, dann sollte sich der Sentimentalste endlich von dem Gedanken verabschieden, da ginge was gemeinsam. Die Idee ist widerlegt, das Leben geht weiter. Dann eben mit den Russen; die haben uns damals zwar eingesperrt, aber doch wenigstens nicht aus unserem (Berliner) Zuhause vertrieben, indem sie dort andere ansiedelten (die Sudetendeutschen beispielsweise hatten da schon weniger Glück). Wir sollten also allesamt mal unsere Prioritäten neu ordnen. Eine Atombombe haben sie immerhin auch, die Russen – während die Amis zusehens an Prestige verlieren und der IS vor Europas Haustür steht. Adiéu!

  10. Titel eingeben
    Ohne Sylt können wir ohne weiteres auskommen, aber aus China kommt eine weit beunruhigendere Nachricht zur Zukunft der Menschheit: Man stellt jetzt auf Beijings Straßen kleine Atembuden auf, wo erschöpfte Fußgänger etwas frische Luft einatmen können. Sobald dieses vorletzte Stadium der Menschheit auch uns erreichen sollte, können wir endgültig einpacken.

    • Ach, hier ist die Luft frisch un rein, ich kann nicht klagen, und wenn ich nicht Richtung München schaue, sehe ich auch keinen Abgasschleier. München allerdings war wohl die Hölle.

  11. Dafür muss man kein Historiker sein, historisch interessiert reicht ...
    Ansonsten habe ich dem leider nichts hinzuzufügen – so ist das.

    Gruss,
    Thorsten Haupts

    P.S.: Jemand hat Sie mit dem Spruch, Sie seien Historiker und erwarteten deshalb nichts mehr von der Menschheit, mit Ihrem Künstlernamen in seine Signatur aufgenommen. In einem Spieleforum entdeckt :-).

  12. Empfehlung
    Ja, der Fatalismus…

    Es ist eben so, dass wer den Gipfel erreicht zu haben meint, nur leider nicht am Ende, sondern – dank Erbe – jung oder – dank allein eigener Kraft, Ausdauer, Klugheit, Geschick und ein wenig schicksalhaften Glücks – in mittlerem Alter, dass derjenige auf dem Gipfel sich umschaut und merkt, wie schön, aber einsam es dort ist.

    Das Gewissen kehrt ein, und siehe all die Mühseligen in der Niederung! Wie sie kämpfen und – fatal – nicht zum Weltenglück beitragen. Sondern doch nur ein wenig Gipfelglück wollen. Und sei es als Oligarch mit Luxusanwesen und -karosse, junger Frau etc. Über großstädtische Plagiate in lächerlichem Kleinformat reden wir nicht weiter.

    Nun. Fatalismus bedrückt.

    Ich empfehle eine mehrmonatige Wanderung! Über die Alpen, den Balkan, Rumänien, Ukraine, nach St.Petersburg. Und zurück über Baltikum, Polen, Slowakei bis nach – Wien!

    Dann ist klar: sterben, oder anpacken.

    Was auch immer – beides hilft dem Klima. Auch dem eigenen inneren.

    Packmas? Aufi, Don!

    • Wir reicht der nächste Berg, wenn es am Abend ruig wird. Das ist schön genug, und ich habe Zeit, um nachzudenken.

  13. Pegelstände
    De grote Mandränke war nicht auf den Klimawandel zurück zu führen, sondern eine Naturkatastrophe (historisch einmalige Großwetterlage), die sich auch ohne menschliches Zutun immer wieder so oder ähnlich abspielen wird. Hinsichtlich Rungholt kam allerdings auch jahrzehntelanges Schadverhalten der Bewohner (z. B. Abtorfen) hinzu. In der Wilstermarsch, wo sich der tiefste Punkt Norddeutschlands befindet, lassen sich ähnliche Zusammenhänge erkennen.
    Sylt wird natürlich absaufen, was im Landkreis Nordfriesland nur noch wenige berühren wird. Die Einheimischen sind aus verschiedenen Gründen überwiegend auf das Festland abgewandert und werden die vielen neu errichteten „Doppelhaushälften unter Reet“ (mittlerweile teilweise à 1,5 Mio. EUR das Stück zu haben) nicht mehr vor dem ‚Blanken Hans‘ schützen wollen. Der für den Küstenschutz zuständige Bund kriegt da momentan immer noch den Ring durch die Nase gezogen, wird sich dies allerdings angesichts der sehr einseitigen Bevölkerungsstruktur bald überlegen müssen.
    Die vielen ‚Blauen Blazer und Roten Hosen‘ werden sich daher in den nächsten Jahren verstärkt in die Latifundien Ew. Liebden absetzen wollen.

    • einmalige Wetterlage… wenn ich das höre, fallen mir die letzten vier Jahrhunderthochwasser der letzten Jahre ein. Sowas kann schnell gehen.

    • Vier.....?
      Jahrhundert Hochwasser gibt es alle paar Jahre, manchmal hier, manchmal da. Der letzte akzeptable Bundskanzler verdankte sogar seine Karriere einem…
      Ich bin sicher in IN gibt es an etlichen alten Häuser Schilder die genau darauf hinweisen… ?

    • Eigentlich ist die Stadt hoch genug, nur unten nicht, aber da wohnt keiner mit historischem Interesse. as Westviertel jedoch ist ehemaliges Sumpfland und das rächt sich jetzt.

    • Schlaumeier
      Das berühmte Kanzler-Hochwasser war auch in einem Gebiet, das schon seit der Besiedlung (also mindestens seit dem Alten Fritz) dafür bekannt war, nicht zu selten für nasse Füße zu sorgen.
      Und in einer Reportage über Küstenschutz war zu hören, daß manche Cleverles an der Küste ihre Häuser außerhalb (!) der Deiche bauen, weil es dort billiger ist – und noch nicht einmal die Warnsignale und Verfahren des Hochwasserschutzes kennen.
      Aber sich dann sicher bitterlich über den Klimawandel beschweren, wenn sie absaufen.

    • also, ich für meinen Teil werde meine ohren da abtauben. Der mögliche Platz ist schon an eine Verlagsmitarbeiterin in Hamburg vergeben.

  14. Privilegien
    Natürlich ist alles schlimm, so schlimm sogar, dass es sich bei Miss-Wahlen perfekt andeinanderreihen lässt: Ich bin für den Weltfrieden und gegen den Klimawandel.
    Der Don allerdings übersieht, dass es wahrscheinlich viel zynischer kommen wird: Sogar im Reichshauptslum wird nach dem fünften „jahrhundertsommer“ in Folge bemerkt werden, dass eine Klimaanlage was feines ist. Also wird der Länderfinanzausgleich erhöht, damit auch die Aktivisten bei 40 Grad im Schatten sich gegenseitig das Beil in den Rück. . . ehrm die Welt weiter verbessern können.
    Und wenn die Sturmfluten kommen, baut man die Deiche höher. Kann ja nicht sein, dass der Don seine Fünftwohnung aufgeben muss wegen sowas wie Wasser.
    Derweil saufen halt ein paar unbedeutende Inseln ab und irgendwelche dritte Welt länder verlieren land ans meer. soziale unruhen, Flüchtlinge, Krieg etc. das übliche halt.
    Aber man muss das positiv sehen: wenn erstmal Lampedusa untergegangen ist, dann haben es die Schlepper schonmal schwerer, den überlebenden Teil der Ware abzuliefern.

    was ich eigentlich sagen will: die privilegierten in Europa werden einfach mehr Technik einsetzen um dem Problem Herr zu werden, das Teile der Technik erst erschaffen haben, während die, denen es schlecht geht, drunter leiden.
    Geschichte wiederholt sich eben doch

    • Naja, es kommt ja langsam und das heisst, man kann sich schon irgendwie darauf einstellen. Die Probleme fangen aber schon in Spanien an. zuerst würe ich dennoch schauen, wie ich zu den Gewinnern gehöre, und der Bundesfinanzausgleich wird so auch nicht bleiben.

    • Bericht aus Berlin:
      Seit letzter Nacht mit viel Regen ist es heute endlich zehn Grad kühler als in den letzten zwei (drei?) sehr sonnigen, heißen Wochen.

    • Knapp am erste Schnee. vor ziemlich genau zwei Jahren hatten wir das hier mal weiter hinten am Guffert.

  15. @klingenberger: flüchtlinge- A.Merkel->Wittgenstein
    „es ist eine hauptquelle unseres unverständnisses, dass wir den gebrauch unserer wörter nicht übersehen“

    dies zu vielem, was wir zum klimawandel und zu völkerwanderung hören und lesen.

    ja, wo die alte österreichische schule recht hat, hat sie recht !

  16. Alles nicht so einfach
    Die Hypothese, dass die Anreicherung von CO2 in der Atmosphäre als Folge menschlicher Aktivität eine GEFÄHRLICHE Aufheizung der Biosphäre zur Folge hat, ist – eine Hypothese. Fakt ist, dass CO2 die Wärme zurückhält. Es konnte noch nicht gezeigt werden, ob dies gut oder schlecht ist. Jenseits davon ist alles Computermodelle, klimasoziologisches Geschwurbel und moralische Selbstbeweihräucherung und Inkonsequenz. Warum spricht eigentlich niemand mehr vom Vorsorgeprinzip? Hat doch in anderen Bereichen auch funktioniert. Aber vielleicht ist dieses Brett zu dick zum Bohren.

    • Naja, also es ist offensichtlich, dass es in den Wintern selbst hier oben nicht mehr viel Schnee gibt und die Sommer ungewöhnlich heiss werden und die Menschen damit oft nicht klar kommen. Ursachen sind nicht so wichtog, es fühlt sich halt blöd an.

    • Nur blöd oder auch gefährlich
      ‚Es fühlt sich halt blöd an.‘ Kein Zweifel. Nur ist es gefährlich? Wissenschaftler im British Journal of Psychiatry sagen dazu: ‚Climate change is the largest global health threat of the 21st century and, despite limited empirical evidence, it is expected directly and indirectly to harm communities’ psychosocial well-being.‘ Die empirischen Belege sind mangelhaft, aber wir glauben trotzdem daran. Nun, leider wurde ja die christliche Religion in West- und Mitteleuropa, oder zumindest der Teil der Religion, der mit Glauben zu tun hat, weitgehend abgeschafft. Eine interessante Beobachtung in diesem Zusammenhang. Ich vermiete gerade eine Immobilie in Butjadingen 500 Meter vom Nordseestrand entfernt. 6 Bewerber kommen aus Baden-Württemberg oder Bayern. Sie wollen dem heißen und stickigen Klima entfliehen.

    • Wenn die annahmen faqlsch sind, ist es natürlich prima. Wenn sie aber richtig sind, haben wir ein langfristiges Problem.

    • Psychiater sind auch die wohl letzten "Wissenschaftler" die den Klimawandel bezweifeln,
      unter Klimaforschern oder Physikern findet sich da niemand mehr. Und wenn ich die Wahl habe ob ich einem Sozial- oder einem Naturwissenschafler bei der Vorhersage „harter“, d.h. naturwissenschaftlich erklärbarer, Fakten folgen soll, fällt mir die Entscheidung leicht. Sehr leicht :-)

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • Naja, jeenfalls war der Juli der heisseste Monat aller gemessenen Zeiten, jetzt haben wir es amtlich.

  17. Mal wieder sehr viel Wahrheiten... und ein paar kleine Fehler. Danke.
    „…wie sollen wir dann erst den globalen Klimawandel stoppen.“

    Allein die Vorstellung eine Menschheit für die Politik immer nur darin besteht anderen vorschreiben zu wollen, was diese mit ihrem Geld anzufangen haben, die könne eine Klimawandel aufhalten, ist so lächerlich, dass man nur drüber lachen kann.
    Ebenso wie eine Wissenschaft die allen Ernstes behauptet, sie WISSE er sei überhaupt erst von Menschen verursacht worden und somit auch aufzuhalten.
    Eine Religion, stupide wie jede andere…. sonst hätte auch sie nicht so viele Gläubige.

    „Ich finde das keinesfalls gut oder richtig, allein, es wird halt so kommen, weil wir nichts unternehmen.”
    Kein Mensch kann das Wetter zuverlässig für die nächsten 24 Stunden verlässlich vorhersagen. Aber ein so ungeheuer komplexes Phänomen, wie das Klima, das hat man verstanden?
    Selbst oberflächlichste Betrachtung der tatsächlichen Klimaforschung zeigt, dass jenes von unzähligen Faktoren abhängt. Was also soll man da erst über dessen Änderung sagen! Aber die Ursache für dessen Ursachen kann man trotzdem eindeutig auf den menschlichen CO2 Ausstoss zurückführen? Wie lächerlich!
    Das heisst natürlich nicht, dass man nicht nur was die CO2 Autos angeht, sondern den prinzipiell verbrecherischen Umgang von uns Menschen mit dem Planeten ändern „sollte“.
    Aber, wie wir alle wissen, ausser zum mit-dem-Finger-auf-andere-zeigen hat man da noch nie etwas erreicht, und dabei wird es auch blieben

    Selbst wenn das mit dem CO2 Ausstoss stimmt, möglich ist das natürlich, so gäbe es dennoch keine Möglichkeit das aufzuhalten.
    Dass die Menschheit generell zu dumm ist, etwas Prinzipielles im eigenen Interesse, oder wenigstens dem der eigenen Kinder zu ändern, kann man schon daran sehen, dass das dümmliche Geschwätz einer Merkel diesen Klimawandel auf 2 Grad und ein Ansteigen des Meeresspiegels von 30cm begrenzen zu wollen, keineswegs zu einem landesweiten Lachanfall geführt hat, der jeglicher Karrieren dieser Dame und ihrer derzeitigen Berufskollegen sofort ein peinlichstes Ende bereitet hätte.

    Ändern? Gerne! Aber andere sollen dafür zahlen.
    Das hatten wir doch gerade schon mal beim Thema Flüchtlinge-Retten. Auch das: Gerne! Aber andere sollen es bezahlen.

    „Irgendwer meinte, wir wären die erste Generation, die den Klimawandel spürt und die letzte, die ihn noch aufhalten könnte, aber nach meiner bescheidenen Meinung werden wir das natürlich nicht tun.”
    Natürlich nicht, allein die albern-kindische Überzeugung „wir könnten“ ist nichts als politisches Geschwätz zur Parteien Werbung.
    Dass es funktioniert ist das Resultat von 40 Jahren grüner Realo-Bewegung mit ihrer traurigen Konsequenz der Joschkas und der Kretschmänner an der Macht.

    „Bei uns im Oberland ist das natürlich anders….“
    Ja, aber wie lange noch? Bei dieser Entwicklung ist der Zuzug sehr vieler „Nicht-Stützen“ doch abzusehen?
    „Wir lassen die Schad-Münchner mit ihren Autos nicht mehr rein.“ Wie denn? Die Zeit, als das Wünschen noch geholfen hat, ist lange, lange her… Sollte ich je nach Europa zurück müssen und das Berner Oberland wäre voll, dann käme auch ich als zweite Wahl Eures.

    „Ich bin Fatalist. Aber diese beruhigende Argumentation traue ich der Menschheit schon noch zu.“

    Nein, sie sind eben kein Fatalist. Auch Sie sind wie fast alle (Amery war da ein Ausnaheme) nur dann Fatalist wenn es um andere geht… ansonsten einfach nur menschlich.
    Und ist es nicht genau dies, was alle Problem verursacht?

    • Bei uns im Oberlad bräuchten die aber erst mal wohnungen und Grundstücke und so viele Brücken für Berliner Verhältnisse haben wir hier leider noch nicht.

    • ???
      Wenn in HH mal die ersten Strassen anfangen überflutet zu bleiben, dann werden auch die wohlhabenderen Nordlichter anfangen sich einen netten Platz zu suchen.

      Die weniger Betuchten werden dann Asyl beantragen und mit den Zelten kommen…

      Wer weiss wer dann die CSU anführt? Und wieviel Wählerstimmen hat Kreuth, wieviele das halbe Nord-Deutschland inkl Meck Pomm?

  18. Endlich
    Von wegen sind die Berge eine privilegierte Region. Das ist leider nur eine schräge Idee.

    Gletscherschmelze. Gletscher und Bergseen speichern auch die industrielle Verschmutzung. Mit dem Abschmelzen oder Austrocknen gelangen diese Gifte wieder zum Vorschein.

    Die Nächte in den Bergen werden im Verhältnis wärmer im Vergleich zu den Nächten unten. Das erklärt die berglichen Warmnächte.

    Und weiteres herrlich Unangenehmes auf: http://www.gletscherarchiv.de/klimawandel

    Und: Mehr Steinschlag, mehr Erdrutsch, mehr Bodenerosionen.

    Das alles in unverhohlen spielverderberischer Absicht, damit auch dem Dümmsten und Nichtdenkern endlich einleuchtet, dass das ach so lustige St.-Florians-Prinzip „Herr verschon mein Haus, zünd andre an“ bei der Klimawandel-Berg-Tal- und auch bei der Klimawandel-hier-ist-doch toll-und-bei-den-armen-Pazifikländern-kömma-nichts-dafür nicht funktioniert.

    Einbildung ist eben auch eine Bildung …

    Es wird alle treffen, nicht nur los otros. Egal wo auf der Erdkugel man wohnt.

    Der Klimawandel taugt nicht so toll zur bespaßenden Klassismus-Ausübung, wie das vordergründig scheinen mag.
    Und irgendwie gefällt das heute meiner bösen Seele.

    • Wir haben hier seit der letzten Eiszeit keine Gletscher mehr. Und Bergbau – der ein Problem sein kann – gab es auch nicht.

    • "Wir"
      Das Wir, da ist die Pfütze Tegernsee anscheinend gemeint gewesen.

      Ich sprach jedoch von Bergwelt, alpiner.
      Das geht bekanntermaßen bis Ötztal, Matterhorn, Mont Blanc undsoweiter, falls ich mich nicht irre.

      Das dazu, wenn man die Berge im Gegensatz zur Nordsee und zu den Meeren an sich so lobt, dass da nix wäre.
      Da kommt noch was.

      Das nur, falls sich jemand einbildet, mit Umziehen wäre auch nur irgendetwas gelöst.

    • Sicher, so mancher Hang wird rutschen und so manches Neubaugebiet wir auch hier unter dem Geröll verschwinden. Aber Wasser ist das Schlimmste.

  19. Endlich mal wieder mit Begleitmusik
    gleich im Titel mit eingewurmt, wenn auch — na ja.

    • Müsste man anpassen...
      …etwa so:
      „Wenn vor Hamburg das Sylter Eiland im Meer versinkt…“

  20. Titel eingeben
    @Don Alphonso

    „In meiner Heimatstadt ist nebenan das Altersheim, und es fält schon auf, wie oft dort der Sanitäter kam.“

    Weiter Osten in Polen und Rumänien ist es immer noch heiss, und wenn die Menschen dort leiden, dann kommt nur noch der Sanitäter. Die Ärzte sind vorwiegend in deutschen Krankenhäusern, um hier die Hitzeleidenden zu versorgen.

  21. Schönheit der deutschen Sprache (Feuilleton, liberal-konservativ)
    Tue ich MICH schwer …

    muss es heissen,

    NICHT:

    Tue ich MIR schwer …

    • Das ist beim Rückübersetzen von „I dua ma schwea“ passiert.

    • Mein Herz ist rein...
      Wenn Bangladesch in Kürze vom Meer geflutet wird, nehmen wir die 120 Millionen Bangladeschis doch mit Freuden auf! Die dürfen dann hierzulande ihre allseits beliebten Billig-T-Shirts weben, mit staatlich gestatteter Ausnahme vom Nahles’schen Mindestlohn. Denn wir wollen doch den armen Menschen helfen!!! – Die Webmaschinen werden ausschließlich mit Ökostrom betrieben, jedenfalls wenn die Sonne scheint und der Wind weht…ansonsten kaufen wir Atomstrom aus Frankreich hinzu, das ist eben dieser verflixte Sachzwang.

  22. Ein dreifach Hoch auf arbeitsplatzschaffende Straßensperren
    „Wir lassen die Münchner mit ihren Autos nicht mehr rein.“: Sehr gute Idee. Einfach machen und Straßensperren errichten – schafft auch noch Arbeitsplätze. Der intelligente Münchner fährt sowieso mit der BOB nach Bayrischzell in die Berge oder an den Tegernsee.

  23. Nicht mal der Don Alfons
    hat ein Konzept zur Verhinderung aller Katastrophen. Schon gar nicht in Form vorausschauender Vorsorge. Die Vermutung, Politik und Institutionen könnten das leisten, wird alltäglich widerlegt. Möglicherweise wäre das auch nicht erstrebenswert. Da nur der kleinere Teil der Katastrophen von Menschen gemacht ist, würde eine allumfassende Vorsorge unsere Freiheit beenden. Auch der Don wird in einer von Angst bestimmten Welt nicht leben wollen. Es war einmal eine Gruppe hochkarätiger Wissenschaftler, den Club of Rome. Die haben uns mehrere Weltuntergänge vorhergesagt. Hatte nicht mehr Qualität als ähnliche Ansagen abstruser Sekten. Da lobe ich die Tätigkeit unserer großartigen Kanzlerin. Wie jede gute Mutter versucht sie die anstehenden Probleme zuerst lösen. (Kinder warm, trocken und satt!) Sie lamentiert nicht, instrumentalisiert keine Ängste und versucht nicht die Welt zu retten.

    • Na, mir ist es egal, solange ich hier oben bin, betrifft mich das alles ja nicht. Unten haben sie das Problem.

    • Der Club of Rome ...
      … hatte seit den 70ern mit seinen „Die Grenzen des Wachstums“ leider recht. Die Probleme sind genau beschrieben, genau vorhergesagt und seither immer nur größer, aber nicht kleiner geworden

      Das dazu. Von wegen mehrere Weltuntergänge vorausgesagt. Die dann mit Ihrer impliziten Logik wohl nicht eingetreten seien. Sie sind mir ein Spaßvogel.

      Es wäre sowieso besser, die Gemeinde des Blogs samt dem geschätzten Autor hier bliebe besser bei den Voraussagungen des kulturellen Untergangs des Abendlands. Da sind sie alle fitter. Und da ist noch nicht alles gesagt, vor allem noch nicht von jedem.

      Das zur belegten Ausbeutung des Planeten, belegten Ausbeutung ärmerer Völker und zum merkwürdigen Mindset der Wohlhabenden oder sich wohlhabend Wähnenden, zu glauben, wenn man stromsparende Geräte und benzin-sparende Autos kaufe, könne man gleich mehr davon oder größere nehmen …, oder zu glauben, wenn man etwas „besser“ wohne, würde das alles nicht zu ihnen hinschwappen. Es wird.

      Lektüreempfehlung „América“, T.C. Boyle.

    • Der Artikel macht sich eigentlich nicht über das klima, sondern über die menschliche Entscheidungsfindung in Kombination mit Geld lustig.

  24. Titel eingeben
    Klimawandel? Ostblock? Finanzkrise? Die interessante Frage, der man in dem Artikel hätte nachgehen können, wäre doch gewesen: Wer ist die Kleine mit dem Tablett? Und ist sie schon beringt?

    Ansonsten: Den »Reichshauptslum« würde ich nicht an die Russen verkaufen, sondern besser gegen Königsberg eintauschen.

  25. Wenn Sylt vom Meer weggespült wird, dann wächst...
    …die Insel nördlich davon – wie heisst sie schon – wie in den Ferien dort erfahren… Bis das Meer auch sie, mal, verschlingt… oder auch, vielleicht, nicht… :-)

    Und bis dann, oder etwas später, haben wir ein paar Kilometer Eisschicht darüber, in der kommenden Eiszeit – siehe Fachpublikationen, auch im Web :-)

  26. Doch lieber an die Nordsee
    Die Gemeinde Gmund am Tegernsee erklärt freimütig, daß sie die lufthygienischen Voraussetzungen für eine Bestätigung als „Heilklimatischer Kurort“ mit der Heilanzeige „Atemwegserkrankungen“ nur mit Einschränkung erfüllt. Hinzu kommt: Die Ozonwerte in den „Reinluftgebieten“ der Bergwälder sind bei starker Sonneneinstrahlung hoch, so daß man Lungenkranken in den Alpen nur die Geröllhalden oberhalb der Baumgrenze empfehlen kann, wo sich aber nicht mal Berliner wohlfühlen dürften.

  27. Land und Klima
    Leider ist spätestens seit der unseligen Rechtschreibreform der korrekte Gebrauch der deutschen Sprache ebenso uncool wie die Nutzung des Smartphones zum Telefonieren, und sowohl Artikel-Schreiberling wie auch ziemlich alle Kommentatoren bemühen sich nur wenig, wenigstens ansatzweise grundlegende Kenntnisse derselben erahnen zu lassen. Wird einem ja in der heutigen, computergestützten Schreiberei auch nicht so leicht gemacht. Und ja – auch die lange Zeit zwar tapfer, doch letztendlich vergeblich gegen die Reform ankämpfende FAZ gab schließlich sich nicht nur der Reform geschlagen, sondern erliegt mehr und mehr auch der Versuchung, schlechtes Deutsch auch noch in der Öffentlichkeit zu publizieren – und sei es auch nur in der Digitalen. [Auch ich kann ja nur schwer vom massiven Gebrauch des guten, alten „ß“ lassen.]
    Nichtdestotrotz haben mich sowohl Artikel als auch die Kommentare sehr erheitert und ich konnte spontan Vielem zustimmen – gleichwohl die Inhalte manchmal gegensätzlicher Natur waren. Aber so ist es nun mal heute – einem schön kernig verpackten Spruch stimmt man gerne zu (auch wenn er vom rechten oder linken Rand kommt – gibt es eigentlich auch sowas wie „vorderer“ oder „hinterer“ Rand?).
    Im Kern der Debatte – also dem zu befürchtenden Landverlust – fühle ich mich nur wenig betroffen, da selbst fernab jeglicher Küsten. Zumal Verehrer der Bergwelt – auch wenn die Sprache da oben nur schwer verständlich – ist mir die Erhöhung des Meeresspiegels ziemlich wurscht. Auch da die Ostsee als Urlaubsziel in den vielen Jahren des Eingesperrtsein ihren Reiz für mich verloren hat.
    Da wir Sachsen quasi schon immer Probleme mit unserem nördlichen Nachbarvolk hatten, ist auch gegen die Abtretung (für einen guten Zweck) selbst eines größeren Gebiets als nur der Hauptstadt, so um Spree bis Ostsee, nichts einzuwenden.
    Eine wie auch immer geartete „Beschrankung“ des Berglandes für die Münchner ist auch okay – denen geht es eh viel zu gut. Aber „mir Sachsen“ sollten Zugang erhalten – schon weil ein nicht geringer Teil von uns schon da wohnt und wir sozusagen „nur auf Verwandtenbesuch“ kommen.
    Außerdem: Wenn gar Keiner mehr kommt, gibt’s auch „oben“ weniger Geld und der Finanzausgleich muß ganz anders geregelt werden – nämlich vom Flachland ins Bergige!
    Zum Klima sei schlußendlich gesagt, daß der Wintersport nun ohnehin nicht mehr hier [in Sachsen] stattfindet, mithin ein paar Grad mehr auch nichts mehr verschlimmern.

    • Ös Saxn, ös saxn, machts ös bloss koane faxen
      unser nördliches nachbarvolk kann erstmal die uckermark bevölkern, und wenn dann templin grosstadt ist und bischofssitz mit dom, dann ist da immer noch die altmark, die dann peupliert werden kann.
      .
      dann haben die dresdner endlich mal was, wogegen sie mit recht sein können, montags immer, ist dann die devise. braucht keiner zu wissen, dass da längst die russen aind, putin seis panier, der war schon mal da. die kaufen die innenstadt bis hin zum goldenen reiter und zur moschee, und verlangen dann mieten, von denen man in berlin ganze zusammengepatchworkte familienverbände in die missionsschule schicken könnte.
      .
      im allerärgsten notfall bleibt dem sachsen der reduit ins erzgebirge.

    • Hallo Sachse…
      Hallo Sachse…

      Ein Sachse kommentiert die deutsche Sprache und trägt zur allgemeinen Erheiterung bei, nett von Ihnen.
      Wenn man es schon nicht mal aussprechen kann, muss man das ß natürlich wenigstens schreiben dürfen, da ist was dran.
      Seit der letzten Rechtschreib-Reform habe ich mir endgültig angewöhnt nur mehr eine einzige Regel gelten zu lassen: Die Worte und der Satz müssen mindestens so geschrieben sein, dass der gemeinte Inhalt problemlos vom Leser verstanden werden kann. Ich empfinde zB drei s oder m hintereinander unangenehm fürs Auge und werde sie NIE benutzen, so wie ich das ß auch bisher nie benutzt habe. Wer meint er verstünde das Wort dann nicht, der soll es bleiben lassen.

      Ich weiss nicht mehr wo ich es gelesen habe, aber in einem Einstellungsgespräch (in den USA) antwortete eine junge auf die Frage nach ihren Lese- und Schreibfähigkeiten: „Ich kann Twittern“.
      Heute ist „Multitasking“ wichtiger. Kennen Sie nicht? Multitasking heisst gleichzeitig auf dem Klo sitzen zu können und zu twittern.

      Ich finde diese Entwicklung hat ihre guten Seiten, man kann jetzt viel schneller erkennen an wem man seine Zeit verschwenden würde.

      Was Ihren Satz betreffs links und rechts angeht…. So irren Sie da gleich zweimal. Links und Rechts gibt es nämlich nicht mehr. Nur noch die Mitte mit ihren 5 Einheitsparteien. Alle Anderen sind inakzeptabel Radikale, die letzte Stufe vor dem Terroristen, die ja bekanntermassen unsere Freiheit hassen.

      Das ist jetzt ersetzt durch Vorn und Hinten.
      Vorne das sind die 1%, hinten sind wir, die 99% (die ja bekanntermassen stets im Sinne des 1% and der Wahlurne ihre Stimme abgeben).

  28. Das mit dem Klimawandel...
    …hat mir nie recht einleuchten wollen. Gibt es inzwischen Beweise? Oder zumindest Hinweise darauf?

    • Dass Winter nicht das ist, was er einmal war, ist doch recht offensichtlich.

    • Titel eingeben
      Das ist jetzt nicht ihr Ernst, oder?

      Haben sie tatsächlich noch nichts vom weltweiten Rückgang der Gletscher oder vom Korallensterben gehört oder zumindest gelesen?

      Das sind nur zwei Beispiele, zudem noch welche, die nun wirklich durch alle Gazetten seit sehr vielen 10 Jahren gehen. Aus der Hüfte hier nur ein paar Links, die nicht mal sehr repräsentativ sind…

      Ein FAZ-Artikel von 2000:
      http://www.faz.net/aktuell/reise/korallensterben-beziehungsdrama-unter-wasser-110876.html

      Oder wer’s gerne auf privater Sicht lesen mag:
      http://www.dieter-kloessing.de/Malediven-Reisen/014-Korallensterben.html

      Oder hier:
      http://www.mpg.de/4329722/ozean_versauerung

      Man mag ja immer noch nicht glauben wollen, dass wir Menschen unserem Beitrag dazu geleistet haben (obwohl das im Grunde auch klar ist, siehe erhöhte Kohlendioxidwerte in der Atmosphäre), aber den Wandel an sich zu leugnen, bzw. die mehr als deutlichen Hinweise darauf nicht zu sehen, ist schon ein ganz starkes Stück und „inzwischen“ an Ignoranz kaum zu überbieten.

    • Ja so, dann...
      …habe ich schon manche Klimawandel erlebt. Ein großer Klimawandel war z.B. der nach den sehr (!) kalten Wintern der mittleren 80er Jahre: um 1990 dann gab es kaum mehr Winter. Dann der Klimawandel der Nuller Jahre: Schneemassen knickten Strommasten… Und neuerdings wieder Klimawandel: im letzten Winter ließen wir die Mittelmeerflora draußen…

      Bei so vielen Klimawandeln (also Wechseln der Winterhärte) sollte man doch inzwischen gelassen werden.

    • Mal ein Beispiel: Früher war am Wallberg eine berühmte Skipiste. Das hat sich irgendwann nicht mehr gelohnt, weil es zu wenig Schnee gab bzw. der erst viel zu spät kam. In den Bergen merkt man das wirklich.

    • Doch, doch....
      Diese mehren sich…
      Der letzte sehr gute Artikel mit NEUEN Informationen zum Thema den ich gelesen habe war hier:

      http://www.rollingstone.com/politics/news/the-point-of-no-return-climate-change-nightmares-are-already-here-20150805

      Es geht um die jetzt bereits deutlichen Änderungen, die die Erwärmung der Meere mit sich bringt. Wirklich interessant…

      Nein, am Klimawandel kann kein Zweifel mehr bestehen.
      An der Behauptung man wisse, dass er vom Menschen verursacht worden ist, sehr wohl…

      (Damit wir uns nicht missverstehen: Ich halte den Umgang der Menschheit mit unserem Planeten für verbrecherisch und war ein grosser Fan von McTaggert, dem Gründer dessen was Greenpeace einmal war. Dazu brauch ich keinen Klimawandel….)

    • @DIeter
      „…obwohl das im Grunde auch klar ist, siehe erhöhte Kohlendioxidwerte in der Atmosphäre…“

      Und in ihren 17 Millionen Lebensjahren haben sie noch jedes Mal feststellen müssen, das JEDEM Klimawandel stets ein CO2 Anstieg vorausging? Und sonst gar nichts?

      Wir KÖNNEN nicht wissen was einen Klimawandel verursacht, weil Klima selbst Super Computer überfordert….
      Wir plappern aber stets gerne nach, wenn uns sogenannte Wissenschaftler das vorsagen, was wir gerne hören wollen und uns unsere Meinung, also das was wir GLAUBEN, bestätigt!

      Mehr ist da nichgt.

    • Der Dieter wieder ...
      … der widerkäut alles was in Qualitätsmedien geschrieben wurde.
      .
      Der E.R.Langen fragt,
      was das mit dem Klimawandel zu tun hat.
      .
      Verstehe ich auch nicht.

    • ...aber Mediensegler...
      Natürlich tut auch der Dieter das, was eine riesige Mehrheit tut, er hält das, was diese riesige Mehrheit für Qualitätsmedien hält, ebenfalls für solche. Alle jene, die manchmal nahezu wörtlich identischen Meinungen bringen und das als Qualität verkaufen, egal ob nun gerade Putin, Feminismus odert Nazis angesagt sind. Das erlaubt den Konsumenten solcher Blätter dann sich selber ebenfalls das Prädikat „Qualität“ anzuhängen.
      Das nennt man übrigens heute Demokratie, denn wer, wenn nicht die Mehrheit hätte in einer Demokratie schon recht?

      Die Alternative, das Selber-Denken ist beschwerlich, zeitraubend und eine nicht-mehrheits-gemässe Meinung zu publizieren kann ego-schädigende Repliken nach sich ziehen… wo man doch nur gelobt und ENDLICH geliebt werden will. Sie wissen doch… nur die „Likes“ sagen etwas über die tatsächliche Qualität eines Menschen aus…

      Matt Taibi hat die moderne Form der „Demokratie“ gerade in einem Artikel über die Donald Trumps Kampagne in den USA treffend beschrieben.
      Einfach das „Trump“ durch „Merkel“ ersetzen:

      „There’s no hidden platform behind the shallow facade. With Trump, the facade is the whole deal. If old-school policy hucksters … can’t find a way to beat a media master like Trump at the ratings game, they will soon die out.
      In a perverse way, Trump has restored a more pure democracy to this process. He’s …. turned the presidency into a pure high-school-style popularity contest conducted entirely in the media. Everything we do is a consumer choice now, from picking our shoes to an online streaming platform to a presidential nominee.“

  29. Hallo Don.
    Das H/human(e) Maß(handeln) ist wohl nicht unwesentlich vom
    humanen Vernunftbildungsgrad abhängig. Fatalerweise eben
    nicht von rein schulischer Intelligenzbildung, wie viele glauben.
    Deswegen fehlt Ihnen wohl der Glaube an…, logischerweise.
    Historisch ist auch keine wünschenswerte Zunahme zu erkennen.
    Das unreife(kranke) Wachstumsyndrom, realisiert auf
    Demokratie-Liberal-Öko..Intelligenz-Basis, bedient sich der reinen Intelligenznutzung um seine Sucht zu befriedigen…s. Flüchtlingsumgang, humane Reife fehlt. Intelligenz(-Leben-Realität) stößt an ihre Grenzen.
    Kein Wunder, wenn auf humane Vernunftreifebildung bis heute
    verzichtet wurde…historisch belegbar?
    Auch (Forum-, Blog-,…)Diskussionen auf vielleicht hohem, aber eben nur intelligenzlastigem Niveau, können keine Human-Not (schnell-)wendig ändern, human notwendiges Vernunftreifehandeln bewirken.
    So rächt sich nun der billigend in Kauf genommene humane Vernunftbildungsmangel…an/in der reinen Intelligenz-Realität.
    Wir sind heute nicht in der Lage, auf dem heute erforderlichen
    Human-Not wendenden Vernunftlevel zu denken und zu handeln.
    Unsere intelligenzlastige Realität…inhumane Wahrheit.

    • Naja, ich bin wie alle – meine Humanität ist kein Kontinuum und manchmal bin ich nicht nur doof, sondern auch eunerfreulich. Da kann es schon mal ungemütlich werden.

    • @Don
      Human sein bedeutet nicht „immer freundlich, lieb zu sein“,
      sondern, wenn Human-Not wendend erforderlich, auch und
      erst recht ungemütlich…human gut so:=)

    • Meine Feinde finden, dass ich diese Balance nicnt beherrsche und sie haben recht.

    • @Henning
      Wer weiss, was Sie wissen, der sollte auch verstanden haben, dass der grösste Teil der Menschteil, zu so etwas nicht fähig ist.

      Da regieren Ignoranz, Habgier, Aggressionen und Neid auf alles was möglicherweise ein besseres Leben haben hat, als man selbst.

      Gerade dass Don in seinem Blog ja von der Realität statt vom Wunschdenken der Gut-Menschen ausgeht, hebt ihn von anderen Blogs ab, und macht ihn zum so ziemlich letzten Lesenswerten, seit dem Ableben sämtlicher Qualitätsmedien…

  30. Sir, ist der gut!
    Auch nicht ein Hauch von Sommerloch. Ich habe mich köstlich amüsiert, dabei ist alles so bitter ernst.
    Übrigens zähle ich zu den alten Knackern. Vor knapp einem Jahr habe ich zu meinem Zahnarzt gesagt: “Ich werde 200 Jahre alt. Wollen wir doch mal die dritte Generaldurchsicht machen.“
    Er nickte verständnisvoll mit dem Kopf, und ich habe jetzt ein Gebiss, wie ich es mein ganzes Leben noch nie besessen habe.

    Mit fielen Grüssen,

    Bernard del Monaco

    • 200? Na, ich glaube, das würde mir irgendwann zu fad werden daher auch das Fleckvieh im Weg, das da wirklich so umeinand steht.

    • vom dentistischen und stomatologisches´n
      „…und ich habe jetzt ein Gebiss“
      .
      schon, schon, aber braucht hats erst einmal reichlich geld und dann einen sauguten zahnarzt.

  31. Titel?
    Was ist denn das für eine Maschine? Sieht eher nach Carbon aus,

    nicht nach Stahlrohr??

  32. ois easy!
    Sau guad! Wir lassen die blöden Münchner mit ihren naufgschnalzten Cabrios einfach nimmer in unsere Berg. Sollen die sich doch mit dem Regio erstmal an das Alpenvorland ranpirschen und von da mit dem Radl zu uns hochschnaufen. Da schmeckt das Weisbier gleich viel besser. Und wer’s ned rauf schafft, der soll halt in Garmisch oder Miesbach bleiben. Für die meisten gilt ja eh‘: Berge von unten, Kirchen von aussen, Wirtschaften von innen. Habe die Ehre!

  33. Sir, genau das ist es!
    Ihre eigenen Wortspielereien und Provokationen, auf die Ihre Fans so gern anspringen. Und dann Ihre aufmerksamen und neckischen Ein-Zeiler-Kommentare!

    Mit fielen Grüssen,

    Bernard del Monaco

    • ... mag sein....
      Es gibt dumme Spiele und intelligente Spiele.
      Und da zu wählen ist eine der wenigen verbliebenen sinnvoll nutzbaren Freiheiten in dieser Welt.

      Ein Mensch. egal of Freund oder Feind, der sich zB dafür entscheidet mit dem Fahrrad nach Italien zum Schinken oder Käse Kaufen zu fahren, der verdient schon genauere Betrachtung…

  34. Schadmünchner!!!
    Ich habe ja nicht übel Lust, das der AZ, dem Münchner Zentralorgan für die Entrüstung über Bosheiten aus dem Umland, zu stecken. :)
    Wo man sich doch gerade erst beruhigt hat wegen des Vorwurfs aus dem Tegernseer Tal, die Münchner würden die dortigen Waldfeste überschwemmen und dabei den Einheimischen das ganze Bier wegsaufen und der Gemütlichkeit den Garaus machen. Was ja auch irgendwie für einen Klimawandel gesorgt hat, um halbwegs beim Thema zu bleiben. Der Münchner glaubt schliesslich, dass sich alles freut, wenn er auf Besuch kommt. Und dann ist das garnicht der Fall.

    • Nur zu. Die Waldfeste sind mir egal, da gehe ich sowieso nicht hin, aber man sieht zu diesen Anlässen schon auch Leute, die sich für das Oktoberfest warmglühen. Mir geht es hier mehr um die Bergeinsamkeit. Allenfalls ein hübscher Biergarten vielleicht.

  35. Rekord?
    Sir, 90 Lesermeinungen in zwei Tagen!
    Das können Sie doch nicht allein bearbeitet haben. Ich unterstelle Ihnen, dass Sie sich den schönsten Strauss der hübschesten Dirndln zusammengestellt haben, die Ihnen zur Seite stehen. Allerdings, die Konterkommentare stammen wohl aus Ihrer Feder.

    Mit fielen Grüssen,

    Bernard del Monaco

    • Das Wetter ist schlecht und ich habe Zeit.

    • 90 ???????
      Sie sind neu hier….

      In der guten alten Zeit (als Schirrmacher noch die übelsten Änedrungen in der FAZ verhindern konnte) da hatten regelmässig Diskussionen mit über 300 Beiträgen.

      But, the times they are a-changing.

    • In Zukunft permanent schlechtes Wetter bitte
      zwecks zügiger Freischaltung
      zwecks schnellen Antworten
      zwecks schnellen Gegenantworten
      zwecks noch schnelleren Gegenantworten

    • Am Wochenende wird es leider schön…

  36. Das Volk der Rapanui haben auf ihrer Osterinsel ....
    …. auch so lange alles abgeholzt, um ihre Götzen zu bauen, bis irgendwann keine Palme mehr stand, die sie von der total verödeten Insel hätte wieder wegsegeln lassen können.
    .
    Es folgten Siedlungsausweitung, Intensivierung des Fischfangs und Degeneration der gesamten Zivilisation.
    .
    Geschichte wiederholt sich nicht, aber sie reimt sich.

    • Da haben wir auch in Europa Beispiele -die kroatische Karstlandschaft wurde durch Abholzung durch die Venezianer geschaffen.

    • Die Italiener haben für ihren Galeerenbau auch den ganzen eigenen Stiefel gerodet ...
      …. eines der wenigen grösseren alten Waldstücke scheint mir der Forestra Umbra am Gargano zu sein. Angeblich war ganz Italien einstmals so dicht bewaldet.
      .
      Unser neuer Götze ist das Automobil, das mit 1001 CO2-schleudernden PS wohl seinen kulturellen Höhepunkt gesehen hat. „Leider“ muss ich als Petrolhead dazu sagen, aber die schönsten Sportwagen sind m.E. eh nicht die mit den meisten PS, sondern die mit dem geringsten Gewicht bei PS Zahlen unter 300.
      .
      Der Klimawandel ist jedoch nicht zu leugnen, das kann ich als Skifahrer jeden Winter und auch beim Sommerski immer wieder feststellen.

    • „das kann ich als Skifahrer jeden Winter und auch beim Sommerski“ Genau mein Humor.

    • Jeder tut, soviel er kann
      Gut, daß wir hier in Deutschland nicht so viel Küste haben! Weil: viel stärker bewaldet war es hier früher auch (in Märchen ist der Wald immer etwas ganz großes, Bedrohliches) und erst im frühen Mittelalter fingen verschiedene Orden an, Wald zu roden und dort Klöster zu bauen (man suche einmal alle Ortsnamen zusammen, die eine Variante von -reut im Namen haben). Die Lüneburger Heide ist das Ergebnis der Abholzung für die Salzsieder und die Schwarzwälder haben ihre größten und schönsten Stämme den Holländern als Schiffsmasten verkauft (den Rhein hinuntergeflößt und zu Fuß wieder zurückgekommen). Aber wegen mangelnder Küste hielt sich das immer einigermaßen im Rahmen, so daß noch reichlich übrig ist.
      Eine der ersten großen Öko-Katastrophen in Europa fand bereits in der späten Bronzezeit statt, als die „Alten Griechen“ für ihren Schiffsbau alles abholzten, worauf der spärliche Boden weggeschwemmt wurde und die Landwirtschaft zusammenbrach. Außer Olivenbäumen ist da bis heute nicht viel geblieben.

  37. Bitte zu bedenken
    auch das Waldsterben in 1980er konnte man mit eigenen
    Augen sehen.
    Hat mich seinerzeit auch beeindruckt.

  38. Branchenbezogen.
    Als Histeriker äh Historiker …
    … und als jemand der Knochen ausgrub von Kulten und Massakern, keine große Kunst. Da hat man einfach am Ende zu viel Wissen, um zum rosaroten Optimisten zu werden:
    “ …und ich habe mich dazu entschlossen, einfach nichts mehr zu erwarten.“

    Oder nicht?

    An der Bürotür meines ehemaligen Chefs hing das, handgekritzelt:

    „Ich erwarte nichts.
    Ich fürchte nichts.
    Ich bin frei.“

    In seiner Branche „Irgendwas mit Medien“ war das einzigartig. Zugegeben.

    Allerdings hing das erst dann da, als sein Arzt meinte, er soll mal langsam tun in seinem Alter (50) mit Stress und Aktionismus, denn der Herzinfarkt sei nah. So ward der Überaktivling denn zu fatalistischen, friedfertigen Buddha geläutert.
    (O.k., manchmal …)

    Irgendwelche Ähnlichkeiten mit dem Autor: reine Erfindung. Absolut.

  39. Hirschkedernes ist ein feines Tuch
    Nun, es ist halt nirgendwo mehr wie früher. Wenn Sylt bei Hamburg im Meer versinkt, sterben Tausende aus Nordrhein-Westfahlen und Berlin. Und was die Kleiderordnung angeht, ist diese im Rot-Grünen Hamburg noch schlimmer als sonstwo. Hirschledernes ist dagegen ein feines Tuch. Man sollte doch meinen, dass die Leute Spaß dran haben, sich zu einem Promenadenkonzert im Innenhof des Rathauses nett anzuziehen. Aber außer ganz wenigen in feinem Tuch, sah die Masse so aus, als wäre sie gerade von der Couch aufgestanden – ungekämmt natürlich. Dabei können sich doch selbst Grüne Senatorinnen und Bürgermeisterinnen für ein Salär von 318 tausend Euro im Jahr ordentlich ausstaffieren – oder nicht? Zum Klimawandel plagt mich nur eine Frage: Kann man die Erderwärmung nicht einfach mit der nächsten Eiszeit verrechnen? Vielleicht haben wir es dann nicht so bitterkalt?

  40. Ich da mal was Altes Neues
    Schäble hat verraten, dass es damals keineswegs Spender gab die ungenannt sein wollten…

    Naja, wie gesagt, seit 33 Jahren gab es nicht einen Kanzler den ein normaler Mensch wählen würde…

    http://www.swr.de/landesschau-aktuell/rp/cdu-spendenaffaere-in-neuem-licht-schaeuble-zweifelt-an-kohls-ehrenwort/-/id=1682/did=16016106/nid=1682/quvaur/index.html

  41. Schäubleund die Spende
    @TDV
    ich lese die Geschichte immer anders gemäß der Exegesenregel s.Conzelmann/Lindemann Arbeitsbuch neues Testament. Die Regel sagt, dass die schwerere Leseart zu bevorzugen ist.
    Das heißt dann, dass es keinen ungenannten Spender gab. Die Affäre hat verhindert, dass Wolfgang Schäuble Kanzlerkandidat und damit Kanzler wurde.
    Man erinnere sich an das freudestarhlende gesicht Helmut Kohls nach der verlorenen Wahl 1998

  42. Abholzung
    @DA
    in der mittleren Oberpfalz wird auch abgeholztin Abstimmung mit Naturschutzbehören um eine Kulturland schaft wieder entstehen zu lassen

    http://www.lbv.de/unsere-arbeit/life-natur-projekte/life-projekt-hufeisennase.html

    http://www.jurasteig.de/de/

  43. Titel eingeben
    LieberDon Alfo
    lese gern Ih
    noch schöner wä
    wenn die Zeilen voll
    wären……

  44. Zeilenumbruch im Blog perdu
    Darf mich A. Ivic anschlie
    Seit Tagen ist der Zeilenumbr
    Sehr anstreng

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