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Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Endlich wieder richtiger Klassenkampf

| 138 Lesermeinungen

we entirely deprecate the idea of entering on a Zulu war in order to settle the Zulu question
Michael Hicks-Beach

Sehen wir den Tegernseer Tatsachen in Auge: Jedes Jahr bescheinigt uns der Reichtumsbericht der Bundesregierung, dass die Schere wieder etwas aufgegangen ist, jedes Jahr winken wir müde ab und lassen unsere Mieter ohne Erhöhung laufen, weil wir keinen Stress wollen und die Nebenkosten ohnehin steigen – Sie kennen das von Ihren Anwesen, ich muss diese Herzensgüte, die sich aus dem Immobilienboom speist, nicht weiter erklären. Die Mieter sind dankbar, wir sind zufrieden, und kleine Reparaturen – wie heute Abend in München – machen wir selbst und bringen Zwetschgendatschi mit. Der Klassenkampf ist längst keiner mehr, die einen zahlen und wir bekommen und beim nächsten Mieterwechsel passen wir uns dem allgemeinen Preistrend an. Früher musste man den Leuten noch mit brutalen Maßnahmen kommen, es gab Geschrei und Missgunst. Heute sind wir Miethaie nur noch grosse Vetter der Goldfische, zufrieden, angesehen und fast schon Wohltäter.

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Kein Mensch ausser Frankfurter Antifa, taz-Gewaltverstehern und gewissen ARD-Mitarbeitern würde Verständnis zeigen, wollte man uns deshalb an den Laternen hochziehen, und auch dafür müssten sie sich erst mal Stricke leisten können und Knoten binden und an den Tegernsee kommen. Der Klassenkampf wird vielleicht noch in China ausgefochten, aber wir leben und lassen leben. Zumindest in Bayern. In Berlin jedoch könnte sich das bald enden, und zwar in den Vierteln der grün-iranischen Republik, wo freizügige Werbung mit Frauen einer Zensurbehörde zwecks Fatwa präsentiert werden muss: Friedrichshain-Kreuzberg, bundesweit letzthin wegen der Nachwirkungen des grünen Pädophilieskandals in den Medien, schreitet nun kulturrevolutionär zur Beschlagnahmung von Wohnungseigentum. Die Begründung ist eine aktuelle Notlage. Der Bezirk, in dem Harald Martenstein vermutlich der letzte Dissident ist, der nicht dreimal gegen Moskau gebeugt „Refugees Welcome“ aufsagt – der Vorzeigebezirk den neuen, guten, ja nachgerade wunderbaren Menschen hat weitaus weniger Flüchtlinge untergebracht, als er eigentlich müsste. Derer 70.000 erwartet man insgesamt zum Ende dieses Jahres in Berlin. Kreuzberg hat zwar eine von Flüchtlingen besetzt Schule, ist aber unter anderem deshalb ziemlich pleite und müsste nun etwas tun.

Das Augenmerk haben PDS und Grüne auf das Nobelensemble Riehmers Hofgarten in der Yorckstrasse gerichtet, das Mietern und Artverwandten schon länger mitsamt Besitzern ein Dorn im Auge ist: Die Investoren nämlich lassen nach Ansicht der Politiker weite Teile der Anlage leer stehen, sind froh, wenn Mieter gehen, würden angeblich gern die Anlage gentrifizieren und die Mietwohnungen in Eigentumswohnungen umbauen. Um das zu verhindern, hat der Bezirk schon mit der scharfen Waffe des Milieuschutzes gedroht, und nun sollen dort nach dem Willen der Mehrheit Flüchtlinge zwangszugewiesen werden. Der Besitzer bekäme dann als Entschädigung eine Art Miete und könnte dagegen natürlich klagen – wie schnell und mit welchen Erfolgsaussichten, müssten Juristen entscheiden.

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Für die Mehrheit im Bezirk ist das vermutlich so eine Art innere Politbürotagung mit angeschlossenem Schauprozess, trifft es doch Wohnungsspekulanten, und der gemeine Berliner hasst nichts mehr als solche Leute, bis dann die Eltern bürgen und er sich selbst eine Eigentumswohnung mit Stuck und Wertsteigerung kaufen kann, nur zum Schutze des Denkmals natürlich. Aber die Not ist jetzt gross, die gemeinen Bayern wagen es tatsächlich, Züge aus dem Balkan nicht nur aufzunehmen, sondern auch weiter zu schicken, in Berlin schlafen Flüchtlinge, die mit wertlosen Hostelgutscheinen abgespeist werden, auf der Strasse, oder drohen sich am Lageso selbst umzubringen. Ja man könnte fast den Eindruck haben, die Fliehenden versuchten, den Zuständen in Ungarn zu entgehen, kämen ins schöne München – und würden abtransportiert in eine Art Ungarn2.0 mit schöneren Sprüchen bei gleichwertig mieser Behandlung eines failed States: Du kommst als fremder Syrer und bleibst als libanesischer Palästinenser.

Das also ist die Notlage, und während der verhasste Opa der Grünen noch für den Volksgenossen arisierte, ist die heutige Aktion natürlich ganz im Sinne der Willkommenskultur und schadet nur dem Investor. Weil in den milieugeschützten Gärten sicher kein einziger Kreuzberger Mieter ein Problem hat, wenn man stockwerksweise Flüchtlinge hineinpfercht. Ich als Tegernseer kenne solche Praktiken mit neuer Nachbarschaft eigentlich nur als zynische Massnahme zum brutalen Entmieten. In München wird derartiges Vorgehen übelst angeprangert, aber in Kreuzberg hat man wohl einen anderen Zugang zum Menschen, und ausserdem merkt man kulturelle Defizite in der Welthauptstadt der Strassenmatratzen nicht so sehr: Berlin, Bogota, Bukarest, hoch die internationale Solidarität, das renkt sich alles schon multikulturell ein. Obendrein ist Notstand und da kann man nicht lange fragen, was man sich vielleicht am Tegernsee fragen würde: Warum ziehen die Flüchtlinge nicht erst mal in Sozialwohnungen, die zu diesem Zweck von uns allen über Steuern finanziert werden, bevor man gleich zu solchen einseitigen Methoden greift?

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Da kommen wir nun zum wirklichen Klassenkampf in Kreuzberg. Es gibt da nämlich ein erfolgreich gestartetes Mietervolksbegehren, das die Insassen des Sozialwohnungsbaus angeregt haben, und das viele Unterschriften bekam. Die regierende SPD hat sich aus Angst vor einer Abstimmungsniederlage darauf eingelassen, und es wird demnächst phantastische Konditionen bieten: Die landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften werden zusammengefasst und sollen satte 55% der Vermietungen an sozial schwächere Menschen geben, die einen Berechtigungsschein haben. Die Mieten werden ans Einkommen gekoppelt und, wenn nötig, vom Land bezuschusst. Niemand darf abgelehnt werden, weil er keinen Einkommensnachweis hat. Es gibt einen schlagkräftigen Mieterrat, und Zwangsräumungen werden erschwert. Für etwas unter 300.000 Wohnungen in Berlin gilt damit ein paradiesisches Sonderrecht. Und auf dass man soziale Notlagen nicht vergisst, muss jede fünfte Vermietung der 55% an besonders bedürftige Gruppen erfolgen. Flüchtlinge etwa. Das sind maximal rund 30.000 Wohnungen, die reserviert sind.

Natürlich jedoch sind diese Wohnungen nicht verfügbar. Es wohnen jetzt schon Leute drin. Was aktuell bleibt, sind diejenigen Bruchbuden, die Lehrstand haben, aber sogar ein Gigant wie die GEWOBAG hat momentan berlinweit nur 47 Wohnungen im Angebot. In Kreuzberg-Friedrichshain gar nur zwei. Das liegt daran, dass so gut wie niemand, der eine derartig begünstigte Wohnung hat, auszieht. Warum sollte man auch, bei solchen Bedingungen. In meiner herzlosen Heimatstadt im tiefsten Bayern hat man dagegen die sozialen Wohnungsbau brutal nach Wohnungen durchforstet, um sie Asylbewerbern zu geben, und räumte einen ganzen Block frei. Im Kaltland Hessen will man nun sogar eine Fehlbelegungsabgabe wieder einführen, die jene trifft, die wegen des zu hohen Einkommens mittlerweile unberechtigt von den Wohltaten des Staates profitieren. Das alles ist in diesem kalten Land möglich. So schafft man auch Finanzmittel für Flüchtlinge und eigenfinanzierten Wohnungsbau. Aber in Berlin wären solche Ideen sozialer Sprengstoff. Begünstigte Junglinke, die nach dem vergammelten Studium doch Geld verdienen, für die Solidargemeinschaft in die Verantwortung mit einbeziehen? Besserverdienende biofreudige Fehlbeleger rausekeln und Flüchtlinge einquartieren? Nicht in einem sozialen Wohnungsbau, in den jeder einziehen will und Randale und Volksbegehren macht, wenn ihm die Miete auf dem Niveau von Thüringer Waldgebieten nicht passt.

gewobaga

Es kommt aber noch besser: Jede fünfte Wohnung aus diesem Kontingent geht eben nicht nur an Flüchtlinge, sondern pauschal an besonders bedürftige Gruppen. Flüchtlinge. Aber auch Langzeitarbeitslose, Obdachlose, Sozialfälle, Armutsmigranten aus Osteuropa oder wer immer sonst Probleme hat, regulär eine Wohnung zu finden. Davon gibt es in Berlin nicht ganz wenige. Und sie alle müssen sich um den Anteil schlagen, der ihnen gesetzlich zugewiesen wird. Ihr theoretisch vorhandener, praktisch jedoch belegter Anteil klang letztes Jahr vielleicht noch generös, aber Berlin ist heute so überlastet, dass es minderjährige, unbegleitete Flüchtlinge nach Passau abschiebt und die Rechnung dafür nicht begleicht. Trotzdem schüttet die Stadt Milliardenwohltaten über die bestehenden Mietverhältnisse aus, verhindert Räumungen und erlaubt den Mietern viel Mitsprache. Um jede zehnte frei werdende Wohnung dürfen sich dann all diejenigen schlagen, die durch das soziale Raster fallen.

Das ist der sozial-eigennützige Hintergrund der Zwangseinquartierung von Flüchtlingen. All die Mieter landeseigener Vorzugswohnungen, die dort gar nicht sein müssten, könnten nun Platz für die Ankommenden machen und durch eine Wohnungssuche auf dem freien Markt beweisen, wie ernst sie es mit „Refugees Welcome“ meinen. Man kann natürlich auch requirieren, aber nicht jeder Leerstand taugt für Flüchtlinge und nicht alle Flüchtlinge haben dort ausreichend Platz. Da kommt ein grosser Klassenkampf auf Berlin zu. Flüchtlinge, Armutsmigranten, Alkoholabhängige, Leute mit persönlichen Problemen ohne Wohnung gegen jene Profiteure, die ihre warme Wohnung mit einer sozial klingenden, aber real unwirksamen Quote gegen die rapide steigenden Zahl der wirklich Bedürftigen abgesichert haben. Und stolz sind, dass ihr Bezirk etwas gegen die anderen Spekulanten und Ausbeuter unternimmt.

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Habe ich Ihnen eigentlich schon erzählt, dass viele, sehr viele unsere Somalier und Eritreer in den Turnhallen rund um den Tegernsee genau wissen, dass sie später nach Berlin wollen? Wollen sie. Unbedingt. Davon träumen sie. Und von einer Wohnung.

Und nun zu etwas ganz anderem: Sind Berliner Laternen eigentlich hübsch?

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138 Lesermeinungen

  1. gut recherchiert
    sehr eindrücklich; das bekommt man sonst nicht zu lesen!

  2. Gaslaternen
    Don,
    in einigen Stadteilen sind die Laternen sehr huebsch. Die alten Gusseisernen, mit dem leisen Rauschen des Gases bei Nacht.
    Diese sollen gegen neue, moderne getauscht werden. Warum hab ich nicht verstanden CO2, Energie, zuviel Geld, freie Kapazitaten bei Laternenbauern,..??

    Fuer ein schoenes letztes Bild ist Eile angesagt. Wer will schon von einer supermodernen Laterne baumeln.

    Vor Jahren haben die FU Sudentenfunktionaere in Schoeneberg die Altbauten mit ‚Staatsknete‘ in schicke Wohnungen umwandeln lassen. Und wohnen als ex Minister, etc. wohl angenehm. Die Schwarzen haben Geld aus GEWOBAG, etc in dunkle Taschen umgeleitet. Spater war Kreuzberg und jetzt halt Friedrichshain dran.

    Wer keinen Sinn fuers Dummwahlvolk hat, nutzt Staatsknete fuer eigene Zwecke oder zahlt eben die Steuern nicht.

    Nicht nur ein Hauptstadtproblem – leider

  3. There's a storm coming, Mr. Wayne.
    Man wirft die Besitzlosen zu den Armen….und dann schauen wir mal. So geht Politik 2015. Es wird kalt und die nächsten Wahlen stehen erst in 6 Monaten an. In meiner Welt spricht man jetzt über Auswandern nach Kanada und den Erwerb von Waffen.

    • Nur noch 3 Tage
      Die nächsten Wahlen stehen bereits in 3 Tagen an. Zwar nur in der „Jausenstation“ (ein Begriff der FAZ), in der noch keine Mietwohnungen wegen Eigenbedarf gekündigt werden, aber sicherlich auch für deutsche Politiker/innen von Interesse.

    • Aber es kommt das Durchgriffsrecht des Bundes auf kommunale Ebene.

  4. Titel eingeben
    Ich gebe zu, ich habe für 200 EUR ein Fassaden-Schmuckelement des Berliner Stadtschlosses gesponsort. Es ist mein ganz persönlicher ausgestreckter Mittelfinger an die buntgrüne Hauptstadt der Berliner Republik. Es sagt dem Vorbeischlurfenden im ballonseidenen Jogginganzug: „Seht her, das wart ihr einst, und so seid ihr heute.“ Das war es mir wert.

    • Hihi
      Nachahmenswert.

    • Titel eingeben
      Wenn das Stadtschloss wieder gesprengt wird dürfen sich die Sponsoren währenddessen an ihren Fassadenelemente festhalten, versprochen!

    • Ich muss auch ein Sponsoring eingstehen:
      Rund € 200,- für ein AfD-Plakat an meinem Wohnort. Sozusagen als „Fassaden-Schmuckelement“ der örtlichen Bushaltestelle ;-)

  5. Don, es ist ausgesprochen unnett, sich über die angeborene Unfähigkeit
    der berlinbewohnenden Scheinmoralisten zu Organisation und Praxis lustig zu machen. Schliesslich ist dieser Gendefekt die Eingangsvoraussetzung für „Refugees welcome“ und „Asyl kennt keine Obergrenze“ etc.

    Abgesehen davon wünsche ich als Reaktionär daran ohnehin keine Kritik, die diese Leute bzw. den Rest davon, der noch ein Gehirn hat, dazu bringen würde, ihre vernunftfreien Schalmeiengesänge zu beenden. Nur Aktionen wie die Beschlagnahme von Wohnungen und das Verdrängen von Mietern werden diesen Spuk für meinen Geschmack schnell genug beenden, von daher bestehe ich energisch darauf, dass diese Prantlhausenbewohner ungestört und unkritisiert weiter singen dürfen.

    Hätten Sie deshalb die Güte, diese Frau- und Herrschaften nicht weiter mit Immmobilieneiern zu bewerfen? Es könnte den einen oder anderen aufwecken und dazu bringen, sich mit den praktischen Herausforderungen von Masseneinwanderung zu beschäftigen – und das wäre lästig. So sind die Merkelheimer und Prantlhausener wesentlich nützlicher!

    Gruss,
    Thorsten Haupts

    • Immer dasselbe.....
      Es handelt sich hier um eine Entscheidung der Merkel.
      Eine lächerliche Opportunistin, die weder rot noch grün ist…

      DIES ist „die Eingangsvoraussetzung für „Refugees welcome“ und „Asyl kennt keine Obergrenze“ etc. „…. und das zu ihr passende Volk, das sowas wählt!

      Nun zahlt auch und hört auf mit dem Finger auf andere zu zeigen!!!

      IHR wollt ja unbedingt in der NATO und bei den Amis bleiben. Also zahlt auch gefälligst für die Konsequenzen der von euch gebilligten Kriege!

  6. Titel eingeben
    Das Teilen bekommen wir hin. Soviel hat der Einzelne nicht – Reiche haben Besitz breit gestreut.

    Ich (mimimi) fürchte die Veränderung an sich. Gern spotte ich über staatsgläubige Deutsche und störe mich an etatistischer Politik.
    Noch

    Schlimm, schrecklich scheint mit der Ausblick auf die Gesellschaft dominiert von Familie, Sippe, Clan und Netzwerk.
    Ein schwacher Staat der Steuerpflicht und Gewaltmonopol nur noch selektiv gegen harmlose oder gutwillige Besitzende und Leistungerbringer durchsetzen kann, sonst aber zahnlos ist.

    Ich fürchte das mitgebrachte Konfliktpotential bei fehlenden Gemeinsamkeiten, mangelnder Sozialisation.

    Ich fürchte die Wandlung Deutschlands in Richtung Italien, Kalabrien, Libanon,

    Parallel sorge ich mich um den alternativen Weg a la Erdogan und Putin.
    Warum wollen wir unseren Lebensstil nicht verteidigen?

    Auch gegen Grüne, Linke die von der ganzen Welt reden und hier ihre Kessel, Tiegel und Töpfchen mit ekligem Gebräu köcheln.

    • @ Melursus Wir?
      Wir wollen nicht mehr und wollten auch nicht. Wir haben die Kinder nicht gezeugt und geboren, derer es seit 40 Jahren bedarft hätte. So haben wir denn heute kein deutsches Volk mehr, sondern ein ethno-soziales Kaleidoskop, dem der Markt und der Rechtsstaat die Illusion eines homogenen Ganzen geben.

      Statt noch zu retten, was zu retten ist und auf diejenigen Migranten zu setzen, die voller Antrieb und durchaus klarsichtig wissen, dass sie nur dann das moralische Recht haben, von unseren westlichen Errungenschaften zu profitieren, wenn sie entscheiden, sich der Gesellschaft, die diese Errungenschaften hervorgebracht hat, anzupassen, erfolgt wieder keine Auswahl, keine Bevorzugung derjenigen, die bereit sind, sich von damit inkompatiblen Aspekten der eigenen Kultur zu trennen.

      Die Folge wird dann nicht Assimilation und Vermischung sein, sondern Paranoia als Lebensform, gegenseitiges Unverständnis, Egoismus und Selbstsucht. Und dies nicht nur auf dem Wohnungsmarkt.

    • Wir ?
      Genau genommen wiederholt sich nur die Geschichte…. wenn man alle Formen des idealistischen Kinderglaubens mal beiseite lässt, dann haben wir genausowenig Verantwortung für das Kommende, wie unsere Väter Verantwortung dafür hatten, uns in die Ruinen des 3.Reiches in die Welt zu setzen.
      Man nennt das normalerweise Hybris. Ganz typisch für die Blöden die meinen sie seien die Krone einer Schöpfung eines Gottes im Himmel.

      So weit ich weiss hat unsere Generation jene Schuldigen, derer man habhaft werden nach dem Krieg konnte nur in Ausnahmen zur Rechenschaft gezogen. Wir haben die eigenen Eltern für ihr feiges Mitläufertum verachtet, aber ansonsten haben wir uns einfach umgedreht, in der Realität weitergewurstelt und es ist etwas ganz Ansehnliches geworden.
      Abwärts ging es ab Kohl…. bis heute….

      Warum sollten sich kommende Generationen gross wundern, dass Menschen anscheinend eine schwer überschätzte Spezies sind?

    • ach Honigbär, Du brummst meine Meinung
      Ich will noch einen Aspekt hinzufügen: Die unbedachte Willkommenskultur ist hauptsächlich eine der Frauen zwischen 40 und 65. Eine Käßmann, GE, Merkel(diese Selfies!), Roth, Schavan, Böhmer usw. – konnten sie nicht auch wie andere Altersgenossinnen nach DomRep oder Kenia fahren, um spätes Glück zu finden? Frauen dieser Altersklasse winken auch jetzt noch an Bahnhöfen. Autoren wie Akif Pirinçci oder henryk m broder beschreiben derlei Sachverhalte weit drastischer als ich es hier dürfte oder vermag.

      Warum wollen wir unseren Lebensstil nicht verteidigen?

      Ich fürchte, wir können ihn nicht verteidigen, wie soll es gehen? Prädestinierte Freikorpsführer auf facebook oder hier bei Don? Oder Wahlen gar? Wir müssen das aushalten. Energiewende, Griechenland, Syrien. Und wenn der Rest des Muselbelts zwischen Marokko und Bangladesh nachkommt? Weiß ich nicht. Aber Ägypten, da keimt Bewegung. Refugees welcome!

  7. Wohltuend
    das gibt es also noch.

    Köpfe, die denken

  8. Ortsfindige und Findlinge...
    Auf ein perfekt inszeniertes Laternenfoto wird man wohl verzichten müssen, werden zum einen ein Großteil der Gaslaternen mit ihrem einmalig warmen Licht gerade auf Energiesparleuchte umgestellt, zum anderen ist das weltweit einzigartige Laternenmuseum im Tiergarten im Zustand des rapiden Verfalls. Keine guten Zeiten für Opponenten, an denen sich die moralischen Jakobiner des ‚Wohlfahrtausschusses‘ vergehen könnten. Nicht einmal ein ansehnliche Marie-Antoinette ist in Sicht, außer Frauke Petry zieht problemlösend nach Berlin. Daher Grüße aus Potsdam, wo alles besser ist…

  9. Titel eingeben
    nun lese ich am morgen, dass die führungsspitze mit herrn Assad sprechen will. über was ?
    warum hat frau das denn nicht schon vor jahren gemacht ?
    nur Todenhöfer hat mit Assad gesprochen und wurde dafür an den pranger gestellt. aber bei eben analyse, nicht paralyse.

    also die eine spricht mit Assad, der Horst mit Orban und der schullehrer Gabriel mit kopftuchbewehrten jung-mamis.

    es ist so ein sinnloses gewurstel das diese banalismus-politik auszeichnet, vorausschauendes denken sollten doch auch naturwissenschaftlerinnen haben, eine idee von planung und ökonomie !

    es kann doch nicht sein, dass mein karlsruher kollege Sloterdijk recht bekommt der dazu wohl sagt: wenn mann (vielmehr frau) jahrelang das falsche macht, ist nun das falsche wohl das richtige !

    das kann es wohl auch nicht sein, oder ?

    ich fühle mich in gesprächen mit den kindern
    wieder an den jungen Enzensberger erinnert:

    lies keine oden mein sohn, lies die fahrpläne..
    …..
    der tag kommt, wo sie wieder listen ans tor schlagen…

    das mit den laternen kommt dann erst später oder brennende autoreifen um den hals.

    • No problem.....
      Nun, jetzt ist man soweit, dass man die Leute weder unterbringen kann, noch am Kommen hindern. Die Ursachen haben sie ja korrekt angegeben.
      Ihr und mein Kollege S in Karlsruhe ist ein Teil der Ursache….

      Warum sich also nicht zurücklehnen und den Film, der jetzt gerade beginnt, geniessen? Wie so oft sind wir mal wieder damit konfrióntiert, dass unsere Möglichkeiten wesentlich begrenzter sind als wir es uns träumen lassen.
      Nicht mal ein Austausch „unserer“ Regierung, sowieso unvorstellbar bei dem Wahlvolk, würde einen Unterschied machen, so verfahren ist die Situation. Wer weiss vielleicht sucht man in guter deutscher Tradition wieder einen Sündenbock?

  10. Titel eingeben
    Ich habe den Eindruck, dass die Mietpreisentwicklung in Berlin etwas missverstanden wird in Ihrer Kolumne. Aus der Sicht eines Berliners gehört es zu den unangenehmen Tatsachen, dass die Preise mit hoher Geschwindigkeit steigen. Das führt natürlich zu Gentrifizierung. Diese ist sicherlich nicht flächendeckend, aber es kommt zu einem Bevölkerungsaustausch insbesondere in den Bezirken, die derzeit besonders beliebt sind als Wohnquartiere. Diese Entwicklung überfordert die Geldbörse vieler Berliner. Warum sollte Politik da nicht die Aufgabe haben, diesen Bereich der Daseinsvorsorge möglichst sozial zu gestalten?

    Ich finde es auch nicht hilfreich, derartige Probleme vorschnell mit „grün“, „altlinks“ und dergleichen zu assoziieren, als ob wir hier in Berlin alle in diesen Bereich des Spektrums hätten und als ob Nicht-Grüne und Nicht-Linke kein Problem mit hohen Mietpreisen hätten. Das Problem betrifft eben auch längst Teile der bürgerlichen Mittelschicht, die, wenn sie eine Familie gründet, einen allzu hohen Teil des Einkommens für die Miete aufwenden muss. Und das ist beileibe kein Luxusproblem, weil Berliner Einkommen oft nicht so üppig sind.

    Ich bitte einmal zu bedenken, dass weder SPD noch Grüne bei Wahlen Jahrhundertergebnisse in Berlin erreichen, dass aber manche Bürgerbegehren eben trotzdem erfolgreich sind. Das liegt mit Sicherheit daran, dass es zumindest bei dem Thema Mietpreise nicht um einschlägig grüne oder sozialdemokratische Felder geht, sondern um reale Probleme der Berliner.

    • WILLKOMMENSKULTUR IN BERLIN
      berlin, angeführt vom rädelsführer Thierse hat einfach keine willkommenskultur, schon er machte sichtbar, dass die assimilationsfähigkeit dieser stadt für fremde und weiter aufstrebende kulturen sehr begrenzt ist und toleranz und respekt gegenüber einwandernden schwaben einfach fehlen.
      kein wunder ziehen sich diese einwanderer in geschützte reservate zurück, der majakowski-ring ist ja von jeher eine sehr gute wohnadresse.
      diese schwäbischen abenteurer suchen einfach exotik, das kann mann und frau in stuttgart ja vermissen, schauen wir uns doch die bürgermeisterin für kultur, bildung und sport an. auch Oeti trat da lieber das amt in brüssel an.
      berlin und die berliner und berlinerinnen wollten hauptstadt werden, jetzt sollen sie auch ausbaden. und es wird noch schlimmer kommen:
      eines schönes tages, ich werde ihn freudig begrüssen, kippt dieser unmoralische horizontale länderfinanzausgleich oder bayern und bawü gründen den südbund.

    • der horizontale finanzausglsich
      ist in dem augenblick makulatur, in dem der freistaat sachsen zum geber wird.
      das machen sie nicht mit.

  11. Bloß keine Angst!
    Es ist kurios, aber ich bin heute morgen mit dem Gedanken an Klassenkampf aufgewacht und habe ihn am Frühstückstisch diskutiert.

    Da ich aus dem Osten und demzufolge notgedrungen gelernter „Klassenkämpfer“ bin, ist das auch gar nicht so fernliegend … aber beim Don!!

    Auch wir verzichten auf Mieterhöhungen (unsere Mieter ziehen daher auch nicht aus). Dafür gibts ein stets gewischtes Treppenhaus, einen schönen Garten und ab und zu Linsensuppe oder sowas und strickende Omas noch obendrauf. Wenn man von der schäbigen Fassade absieht (da bricht aber wenigstens keiner ein!) könnte man auf regelrecht feudale Verhältnisse schließen, für die wir uns nicht mal schämen; gar so weit hat die Sozialisierung offenbar nicht durchgeschlagen.

    Tja – wir waren bei Klassen. Ich hab gestern auch bei den Briten gestöbert; bei Galton, ganz finster! Aber jedenfalls: Durch die Art der Beschäftigung lassen sich die Klassen nicht mehr definieren, seit die Bildung vergesellschaftet wurde (jedenfalls, soweit das möglich war; Galton zöge da sehr verächtlich die Augenbraue hoch, was für ein gemeiner Mensch!) Wir leben nun in einer – vom Menschen aus betrachtet – offiziell tatsächlich klassenlosen Gesellschaft und unterscheiden nicht mehr zwischen den Menschen (es sei denn, jemand gibt sich versehentlich als solcher zu erkennen, indem er sich beispielsweise einen eigenen Charakter leistet und Tätowierungen und Veganismus als käuflichen Ersatz dafür ablehnt), sondern nurmehr zwischen (rein materiellen) Besitzständen der „Individuen“; da ist uns auch piepegal, woher derselbe im Einzelfall rührt. Das ist echt phänomenal … man müsste mal unter dem Stichwort „Wartburgfest“ nachlesen, ob das eigentlich so anvisiert wurde (immerhin gibts hier einen Mehringdamm etc.pp)? Ich hab da noch so ein DDR-Buch mit Quellenangaben.

    Wie dem auch sei – die Unterschiede nach materiellen Besitzständen sollen nach dem Kreuzberger Willen zementiert werden; auch wenn das erstmal ganz und gar nicht danach aussieht; aber das wäre das praktische Ergebnis für jeden, der kein böser Tycoon ist wie die Wohnungsbaugenossen- und gesellschaften. Ihre Angst vor Laternen halte ich daher noch für verfrüht, lieber Don (und keine Sorge, ich hinge mich im rechten Augenblick an Ihre Füße.) Im Gegenteil – hieße ich Margot, ich hörte die Konterrevolution schon marschieren!

    Aber so heiße ich nicht und so lebe ich nicht und so warte ich derzeit gelassen ab und hebe die Tasse Tee sehr vorsichtig aus der Ferne in Ihre Richtung. Denn es bilden sich gerade wieder Klassen heraus, das sehe ich tatsächlich ganz genauso, und da kann man sich ja mal über den Graben hinweg respektvoll grüßen.

    • G-W-G'
      Es gibt die, die für Geld arbeiten müssen, und die, die für Geld arbeiten lassen.

      Soviel zum „gerlernten Klassenkämpfer“…

  12. Zur Information
    Asylbewerber in Berlin bekommen einen Hostelgutschein in Höhe vom 50€.
    Hiesige Obdachlose bekommen über die Bezirke solche über 25€. Diese Regelung ist selbst Politikern vor Ort nicht immer bekannt.
    Spricht man das Thema in den Foren des Tagesspiegel an, wird dies i.d.R. zensiert.
    Das Thema Obdachlosigkeit einheimischer Bervölkerungteile, und das sind nicht alle sogenannte Penner, wird im Zusammenhang mit Asylbewerbern möglichst nicht diskutiert.

    • Hackordnung für Bedürftige in Berlin?
      Diese Zahlen, die aus einem Tagesspiegel-Artikel vom 20.7. mit dem Titel „Pewobe steigt ins Geschäft mit Obdachlosen ein“ stammen haben meine rechtpopulististischen Bauchreflexe kurzfristig stark befördert und ich habe mich gefragt, warum dieses Gefälle in den Kommentaren nicht diskutiert wurde… Ohnehin muss man sich auf der Zunge zergehen lassen, welche Summen hier für prekäre Notunterbringung im Spiel sind: 1.500 € pro Kopf und Monat, wovon der einzelne Flüchtling allerdings nichts hat.

  13. Teilen oder verteidigen
    Was ich gerade unter dem alten Thread als Antwort auf J.Cremer postete, passt auch wunderbar nach Ihrem Beitrag, melursus.

    In den 50er Jahren hatte der Soziologe Gregory Bateson die „Double Bind“ Theorie von unmöglich aufzulösenden kommunikativen Paradoxien entwickelt, die einerseits für grosse Teile unseres Humors sorgen, aber in existentiellen Situationen möglicherweise Schizophrenie verursachen, weil man an der Quadratur des Kreises irre wird.

    Und da stecken wir. Wir wollen nett und hilfsbereit sein, aber auch unseren Porsche nicht für ein paar afrikanische Kinder, die einen mit grossen Augen und einer leeren Reissschale bettelnd ansehen, verkaufen.

    Wohlstand teilen oder verteidigen – im Kern wird es wohl darauf hinauslaufen – wie die Politik eine „nette Verteidigung“ verbal orchestriert, damit nicht ganz Europa rechtsradikal wird.

    Spannende Zeiten.

    Und so wie die Elite von VW gerade unseren Fachkräftemangel behebt, gehen wir doch goldenen Zeiten entgegen – Mechatroniker für Lichtmaschinen-Regeltechnik kann man am 3-Rad-Pedelec mit Regenschutz sicher gut gebrauchen.

    Die brennendste Frage angesichts der Möglichkeiten unserer Informatik-Technologie ist die Bestimmung von Parametern, um minimale Anforderungen und maximalen Luxus von Einzelpersonen zu beziffern, damit unsere Gesellschaft weiter funktioniert.
    So wie das selbstfahrende Auto seine kalten Entscheidungen für den glimpflichsten Unfallverlauf treffen muss, oder wie man korruptionsfrei transplantierbare Organe verteilt.

    Moralische Fragen digital berechnen – oder wir müssen uns weiter auf Blabla, Gott oder die besten Waffen verlassen.

    Ob wir dann die afrikanischen Kinder zum Sterben in den Wald schicken, wie es Altmeister Frederick Forsyth gestern eindringlich aus seiner Zeit in Biafra schilderte, oder ob wir wirklich was Substantielles abgeben – wüsste ich heute nicht zu sagen.

    Mir scheint es allerdings möglich, wenn man irre Milliardenberge für tote Banken mobilisieren kann, dass man ähnliches Papiergeld mobilisieren könnte, vernünftige Städte an die Grenzen der EU oder nach Nahost oder Afrika zu bauen – WENN man die dazugehörige wirtschaftliche Infrastruktur dazu liefert. Auch wenn Computer, Socken, Jeans ein bisschen teurer werden könnten.

    Und man muss dann etwas für die arbeitslos werdenden Bangladeshis, etc. tun – aber sobald man ein Konzept hätte für wirkliche Entwicklung, sollte das nicht unmöglich sein.

    Aber wer will schon eine multipolare, auf biologisch nachhaltiges Wirtschaften ausgerichtete Welt, in der man überall, wo die Hühner-Viecher leben können, seine eigenen Eier essen kann?

    Auch wenn mir aus Erfahrung Übles schwant für das soziale Klima in der BRD, geht mir diese aufgeregte Perspektivlosigkeit von Politik, Wissenschaft und Medien gewaltig auf den Wecker.

    Eine zahnlose Linke, die nur unserem Gastgeber die Fahrräder und mir meine Autos wegnehmen will, statt sich kompetent mit der Finanzwirtschaft anzulegen, eine unterirdisch unbeleckte Regierung und eine an Dämlichkeit kaum zu übertreffende ausserparlamentarische Opposition, die das beste Argument für die Regierung als das kleinere Übel ist.

    Das beste Beispiel, wie man es niemals machen sollte, wenn man eine Lage beruhigen will, sieht man in der VW-Katastrophe:

    Kein anderer Hersteller belegt, dass seine Motoren ok sind – und nirgendwo im Netz steht, was man jetzt konkret und einfach mit den 11 Mio. betroffenen Fahrzeugen machen kann ausser verschrotten oder fast neu für 1000 € nach Tadschikistan zu verramschen.

    Das ist doch der Kern des Schadens: Kann man sie so weiter akzeptieren, und nur neue Modelle anders ( ohne Diesel??) bauen?

    Oder bleiben bei einer „ökologischen Motorsteuerung“ von 150 nur noch 100 PS übrig, die zwei Liter mehr verbrauchen, das doppelte an Feinstaub ausstossen aber kaum Stickoxid? Und der Motor rüttelt und geht schnell kaputt.

    Oder ist es ein Pseudoproblem: noch 135 PS, ein halber Liter mehr, das jetzt zum Weltuntergang hochgeschrieben wird?

    Ein prima Argument für Tempolimit 100 und ein Komplettverbot von Nicht-Elektroautos in den Umweltzonen.

    Man kann Selbstmord auch aus Blödheit begehen.

    • .
      „Und so wie die Elite von VW gerade unseren Fachkräftemangel behebt, gehen wir doch goldenen Zeiten entgegen – Mechatroniker für Lichtmaschinen-Regeltechnik kann man am 3-Rad-Pedelec mit Regenschutz sicher gut gebrauchen.“

      sie sprechen ein grosses wort gelassen aus.

    • Aber, aber....
      Wie schon im anderen Thread… warum alles so wichtig nehmen.
      Sie wissen ja, wie ein Indianer im Sprichwort sitze ich schon recht lange am Fluss und warte darauf die Leichen meiner Feinde vorbeischwimmen zu sehen….

      Die Welt wird, leicht verändert, weiter gehen und es wird dabei bleiben: Es gibt kein richtiges Leben im falschen….

      Wer viel hat, hat viel zu verlieren. Wer sich sein Leben lang geweigert hat mehr als nötig zu arbeiten um viel Unsinniges zu haben, der schaut sich das alles einfach an.

      „Bloomberg berichtet, dass der zurückgetretene VW-Chef Martin Winterkorn mit einer VW-Rente in der Höhe von mindestens 28,6 Millionen Euro rechnen kann. „

    • Die Krise um deutschlands grössten Autobauer ...
      … rüttelt hoffentlich einige Betonkopfingenieure endlich wach, dass sie mit Verbrennungsmotoren ein totes Pferd reiten.
      .
      Aber halt, da gibts zu Deutschlands Glück noch einen vollschlanken Minister, der gegenüber einem echten Visionär und Macher darauf besteht, den Wandel doch bitte nicht zu schnell zu vollziehen. Es ginge schliesslich „um Arbeitsplätze“.
      .
      Ich freue mich jedenfalls bei jedem Anblick eines der schönen Elektroautos von Herrn M und davon gibt es in meiner neuen Heimat CH zum Glück sehr rasch immer mehr.
      .
      Im schweizer Luxusmarkt fährt deutsche Ingenieurskunst bereits hinterher.

    • Köstlich
      bis 7:58 hatte ich Sie ernst genommen.

    • Lieber Mediensegler ...
      … ich nehme mich zum Glück auch nicht allzu ernst.
      .
      Als ich dereinst noch auf die Hänge des Taunus, des Odenwaldes oder des Rheingaus mit dem Radel strampelte und ins Tal gen Frankfurt schaute, dann hing da an den schönsten Tagen bestens sichtbar stets diese trübe Dunstglocke.
      .
      In dieser Dunstglocke dieselt oder V-wuselt die bienenfleissige deutsche Bevölkerung tagtäglich 50 bis 80 km zur Arbeit und natürlich auch immer längere Wege zum Spezialarzt, um Lungen- und Herzleiden zu kurieren.

    • Köstlich
      Dann buddeln Sie mal weiter
      nach seltenen Erden.

    • Wasser spalten statt Atom, das reicht doch schon.
      Text eingeben

  14. Nur ein Klassenkämpfchen auf unterster Ebene
    Ganz in der Vorgabe des medialen Imperialismus der FAZ, die sich wie andere auch, der ausgegebenen Losung der Berliner Führungszentrale: „Tugendmodell Deutschland“, untergeordnet hat, ist es nahezu erheiternd die persönliche Mimikri des Autors mitzuverfolgen, der sich der Wortwandlung hingegeben hat.

    Es geht um Wohnraum für Flüchtlinge, Verfolgte. Über einen Flüchtling sorgt man sich.

    Diese Flüchtlinge nannte man bisher illegal Einreisende.

    Ein Großteil derer, die in dieser neuen Gemütsdemokratie jubelnd, Süßigkeiten und Kuscheltiere verteilen, wie man eben auch einen Ossi mit einer Banane begrüßte, leben in Wohnanlagen, in welchen man in naher Zukunft nicht mehr deutsch spricht.

    Die unweigerlich entstehenden sozialen Konflikte werden dort in den Treppenhäusern, in den Brutstätten des Gutmenschen ausgetragen und glücklicherweise nicht in Lebensräumen des kultivierten Bürgers, sei es am Tegernsee oder an einem anderen Ort der Kulturwelt.

    Der Klassenkampf wird unter jenen stattfinden, die ihn geschaffen haben.

    Auch, wenn diese noch nie etwas von Spinoza gehört haben mögen, so bewahrheiten sich seine Gedanken:

    «Wenn eine Menge natürlicherweise übereinstimmt und meint, von gleichsam einem Geist geleitet zu werden, dann nicht deshalb, weil sie von der Vernunft, sondern weil sie von irgendeinem Affekt geleitet wird.»

    Die Menschen in Berlin Kreuzberg oder München Hasenbergel werden sich im Klassenkampf üben.

    Doch nichts für ungut: Sie werden das untereinander regeln, wie die Kinder.

    Sie schaffen das !

    Mit freundlichem Gruß
    B.Klingenberger

    • Die einzigen Gewinner
      des Ganzen werden rechtsnationale Parteien und Bewegungen sein, und zwar in ganz Europa. Das was hier moniert wird, kann auch in Nachbarländern, wie Frankreich, akut werden. Die Tageszeitung „Le Monde“ veröffentlichte letztes Wochenende einen langen Artikel über dieses Thema.

    • Am Sonntag weiss man dann mehr aus Öberösterreich. Ich erwarte da einen Erdrutschsieg der FPÖ.

    • Cool....
      ….

    • "medialer Imperialismus"
      Zitat B.K.: „Ganz in der Vorgabe des medialen Imperialismus der FAZ, die sich wie andere auch, der ausgegebenen Losung der Berliner Führungszentrale: „Tugendmodell Deutschland“, untergeordnet hat,…“

      Hervorragende Bemerkung! Vielleicht könnte man ja in diesem Blog, der im Gegensatz zum Rest von FAZ-Online nach meinem Eindruck noch weitgehend ohne Meinungszensur auskommt, mal die Frage: Funktioniert die FAZ inzwischen ebenfalls gemäß dem Propagandamodell von E.S.Herman und N.Chomsky (Manufacturing consent: The political economy of the mass media, Pantheon Book, New York 1988, Paperback 2002) diskutieren.

    • Andernorts lse ich, die FAZ wäre noch ehrlich im Gegensatz zu Zeit und SZ, so übel kann es also nicht sein.

    • Bei Ihnen Don, nur bei Ihnen
      Stimmt,
      SZ und Zeit geht gar nicht.
      Obwohl die Zeit die Illusion
      eines freien Kommentariat aufrecht erhält.

  15. @ Berlin_U : Es ist eine Schande...
    wie in unserem Land seit Jahrzehnten mit den Obdachlosen umgegangen wird. Ein Thema, dass von unseren Qualitätsmedien stets an Weihnachten kurz gestreift wird, nur um dann schnell wieder verdrängt zu werden, passt es doch so gar nicht in die heile Welt der Gutmenschen. Wir sind ja so „ein reiches Land“, an dessen Wesen die Welt genesen soll, da müssen widersprechende Fakten selbstverständlich wegzensiert werden.

  16. Was, Don, wollen Sie uns nur damit sagen?
    Die Schere geht weiter auseinander, der Armuts- und Reichtumsbericht ist geschönt und ja, Vermieter, zumindest die kleinen, haben es auch nicht immer leicht. So weit, so gut – oder auch nicht. Aber dann.

    Die Wohnungslage, speziell in den Großstädten, war schon lange vor der Flüchtlingswelle mehr als prekär. Es begann mit dem Verschenken von Sozialwohnungen, deren Unterhalt ja zu teuer geworden war und endete in der Zwangsräumung von Wohnungen durch die Agenda 2010, namentlich Hartz-IV. Daß sich viele Mieter nach neuen Wohnungen umschauen mußten, weil ihre sinkenden oder stagnierenden Reallöhne nicht mit den Preissteigerungen mithalten konnten und können, begann auch unabhängig der Flüchtlingswelle. Und Luxussanierungen sind, wie Instandbesetzungen, ja nun auch nicht wirklich neu, oder?

    Wenn also diese politisch geförderten Fehlentwicklungen schon ohne Flüchtlinge vorhanden waren, so werden sie durch die Flüchtlinge zwar verstärkt und offensichtlich, quasi unübersehbar, aber das sollte uns doch nicht dazu verleiten, die Schuld bei den Flüchtlingen zu suchen, oder? Den Vergleich mit Arisierung und brutalem Entmieten finde ich auch sehr unpassend, milde ausgedrückt. Und wo sind sie denn, die Sozialwohnungen, in die die Flüchtlinge ziehen sollen? Sie schreiben doch selbst, daß die Wohnungen nicht verfügbar sind, mit oder ohne Wohnberechtigungsschein, da sie bereits von entsprechenden „Insassen“, welch eine Bezeichnung, belegt sind. Übrigens auch eine lange bestehende Praxis, unberechtigt dort Wohnenden zu kündigen. Und ob die Voraussetzungen für einen Wohnberechtigungsschein noch mit der Realität zu tun haben, ist auch eine Frage, die sich schon lange vor der Flüchtlingswelle gestellt hat. Auch hier liegt jahrzehntelanges politisches Versagen vor, auch das hat nichts mit den Flüchtlingen zu tun.

    Ein kaltes Land, ja. Solidarität Fehlanzeige, ja. Neoliberalismus, ja. Zusammenhang mit Flüchtlingen, NEIN. Begünstigte Junglinke und biofreudige Fehlbeleger? Etwas viel Polemik, wenn es darum geht, die richtigen Adressaten für die Kritik an politischen Fehlleistungen zu benennen. Die Genannten haben nur getan, was jeder in diesem kalten Land tut, sie haben die politischen Rahmenbedingungen zum eigenen Vorteil genutzt. Auch Vermieter haben das getan, zumindest die Miethaie.

    Es kommt aber noch besser? Was ist an fehlenden Wohnungen und sich daraus ergebendem sozialen Sprengstoff denn besser? Sicher, ich verstehe schon, nur den subtilen Hinweis auf die vorgebliche Ursache, die Flüchtlinge, den verstehe ich nicht. Denn der Sprengstoff war immer schon da, schon vor den Flüchtlingen.

    • Monsieur Meier, ich dagegen verstehe Ihre Kritik (?) überhaupt nicht.
      Von Wertungen und Tonlagen abgesehen, bestätigen Sie doch genau das, was der Don ausführt: Für die derzeitige Masseneinwanderung gibt es nicht einmal annähernd genügend Wohnraum, die kurzfristigen Notlösungen dieses Problems laufen auf Kosten der in Deutschland Armen zugunsten der nach Deutschland einwandernden Elenden, mit Ausnahme einiger Bezirke Berlins, wo die Genannten nur getan haben, „was jeder in diesem kalten Land tut, sie haben die politischen Rahmenbedingungen zum eigenen Vorteil genutzt.“

      Als Zuwanderungsskeptiker sehe ich das ganze ja mit zunehmend ingrimmigem Vergnügen – ich sagte vor mehreren Wochen vorher, dass spätestens 2016 die Grenzen wieder zu sein werden. Die zwischenzeitliche, vollständige praktische Überforderung der Kommunen bezüglich aller Dinge, die sich nicht kurzfristig aus dem Boden stampfen lassen – Polizei, Sozialarbeiter, Lehrer, Wohnungen, Ausbildungsplätze etc. – führt darüber hinaus dazu, dass nach 2016 nicht daran zu denken sein wird, sie nach Schaffung dieser Voraussetzungen wieder aufzumachen.

      Von den durchaus realen und nicht unbegründeten Überfremdungsängsten der Bevölkerung haben wir dabei noch gar nicht geredet.

      In einer kurzfristigen, emotionalen Mitleidsaufwallung haben es Kanzlerin im Verein mit Prantlhausen, Göring-Eckardtisierten und twitterempöria tatsächlich geschafft, alle deutschen Kommunen flächendeckend kurz vor den Kollaps zu treiben, die Hälfte der europäischen Regierungen gegen Deutschland aufzubringen, eine Völkerwanderung in Arabienund Afrika in Gang zu setzen, das Schengen-Abkommen de facto aufzugeben, die eigene Bevölkerung in Unruhe zu versetzen, den Rechtspopulisten Europas massive Zuläufe zu bescheren und die humanitär richtige Idee der Aufnahme von Kriegsflüchtlingen kräftig zu beschädigen.

      Und das alles, weil eine amtierende Regierungschefin ihre Emotionen nicht im Zaum halten konnte. Das ist nicht mal mehr Klippschulenniveau, das ist Bananenrepublik.

      Das ist der Kern von Dons Kritik, der zu Flüchtlingen und Zuanderung im Kern sicher ein anderes Verhältnis hat, als ich. Wenn er dann noch genüsslich geststellt, dass ausgerechnet in den Ecken der Republik, die am lautesten „Refugees welcome“ bölken, dafür auch noch die schlechtesten Voraussetzungen herrschen, selbst geschaffen, dann ist das nur fair.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • Werter Herr Haupts, meine Kritik bezieht sich nicht auf die aktuellen Fakten.
      Die sind selbst für mich unstreitig, bis auf die Frage, ob die Grenze der Hilfsmöglichkeit bereits erreicht ist, was ich nach wie vor nicht so sehe. Wie gesagt, die vom Don benannten Probleme und Folgen sind real, aber das waren sie auch schon, bevor die Flüchtlingswelle losbrach. Nur, da hat sich kaum jemand dafür interessiert.

      Ich will nochmals versuchen, meine Meinung zu verdeutlichen. Die Ursachen dieser Flüchtlingsbewegungen haben wir mitzuverantworten. Sowohl Politik, als auch Wirtschaft haben „unseren Wohlstand“ auf Kosten dieser Flüchtlinge geschaffen. Jegliche Verantwortung dafür abzulehnen, indem man jetzt die existenzielle Hilfe ablehnt, ist in meinen Augen indiskutabel. Und genau das Fehlen dieser Verantwortung vermisse ich bei all den richtigen Analysen, auch bei Don. Die Folgen „unseres“ Handelns bekommen wir nun zu spüren. Das hat doch etwas von ausgleichender Gerechtigkeit, oder nicht?

      Das ändert aber nichts daran, daß auch ich ein mulmiges Gefühl habe, wenn ich an die bisherigen „Integrationserfolge“ denke, wenn ich an den Wohnungsmangel denke, wenn ich an die Diskrepanz zwischen der Behandlung der Flüchtlinge und der Behandlung der Ränder unserer Gesellschaft denke. Dennoch gilt es doch, Menschlichkeit zu bewahren, ehrlich zu sich selbst zu sein, zu helfen, solange und soweit es geht. Das sind wir nicht nur den Flüchtlingen, das sind wir auch uns selbst schuldig.

      Was haben wir doch auf Griechen und Italiener geschimpft, uns über die Toten im Mittelmeer aufgeregt, was haben wir doch schnell die Schuldigen gefunden und benannt. Und nun, nun stehen wir vor denselben Problemen, nun stehen die Menschen auch vor unserer Haustür. Und nun? Mit Schließen der Grenzen ist es nun nicht mehr getan. Nun sind wir dran, ob es uns nun gefällt, oder nicht. Machen wir das Beste draus.

    • Nett....
      @ThorHa

      Wie ich sehe muss alles nur ein bisschen schlimmer, oder wenigstens ein bisschen offensichtlicher werden, und schon kommen Beiträge von Ihnen die wortwörtlich von mir sein könnten.

      Seien Sie vorsichtig… so ein guter Ruf ist schnell ruiniert… ;-)

  17. Vom Tegernsee weiterleiten
    Zitat: „Habe ich Ihnen eigentlich schon erzählt, dass viele, sehr viele unsere Somalier und Eritreer in den Turnhallen rund um den Tegernsee genau wissen, dass sie später nach Berlin wollen?“
    .
    Ja, und zwar aus dem selben Grund, aus dem die Eritreer nicht in Budapest bleiben. Der Seehofer Horst und der „liebe Viktor Orban“ sind sich einig, wie man aus Immigranten Emigranten macht. Seehofer kann allerdings im Gegensatz zum lieben Viktor sehr leutselig dreinschauen.

    Jo, so sans hoid. Als ich noch in Hamburg wohnte und mein Büro im Drogenviertel hatte, da sprach man in der Republik vom Drogenproblem (also Christiane F. und so). War damals ein großes Thema. Der Baierische MP (you name him) war natürlich stolz wie Bolle, dass Baiern koan Problem mit denen hat, nur die blöden Hamburger (Die Dons von damals hatten es mit den Hamburgern, Berlin war da noch nicht satisfaktionsfähig), die ja viel zu lasch in der Drogenpolitik sein. Allein, umgekehrt wird ein Schuh draus: In München wurden die bleichen Gestalten halt hart angefasst, daraufhin zogen sie nach HH. Mich haben sie jeden Morgen nach oan poar Groschn gerfoagt, und seitdem kann ich das Baierische leidlich verstehen.

    • und jetzt?
      @Der letzte Gast

      Bleiche Gestalten nicht hart angefasst? Ihr habt, was Ihr wolltet, Ihr Biederleute.

    • Eritreer in Ungarn?
      Da haben Sie sich aber vertan – für einen Eritreer ist Ungarn ganz schön ab vom Schuss. Die kommen über Libyen nach Süditalien und reisen dann weiter nach Deutschland. In Ungarn sitzen vor allem Syrer, die über die Türkei, Griechenland und Mazedonien reisen. Nun gut, geschenkt.

  18. Titel eingeben
    besonders auf die hauptstädischen Gaslaternen hatte ich in früheren Artikeln schon hingewiesen. Sie sollten für den Fall der Fälle unbedingt erhalten werden, dekorativ und mit ihren kreuzförmigen Auslegern (daran lehnte der Lampenputzer seine Leiter an) wunderbar für eine Doppelnutzung prädestiniert. Da kann die glatt gestylte neue Edel-Laterne zum Preis eines Kleinwagen keinen adäquaten Ersatz bieten. Ich bin mir sicher, im Bedarfsfall, sollten die Laternen belegt sein, wird man genau so stilvoll auf die Gründerzeit-Balkongeländer ausweichen können.

    • Zur Erinnerung
      Man könnte sich laternenmäßig Rat bei unserem EU-Nachbarn Tschechei holen. Es soll dort seit Mai 1945 reichhaltige Erfahrungen geben, dass sich auch Muskelgewebe zum Abbrennen eignet. (Jürgen-Thorwald-Das-Ende-Elbe)

  19. Herzensergießungen einer Nation
    seit ich diesen Artikel auf FAZ.Net gelesen habe, glaube ich nicht
    mehr an den Klassenkampf.
    Es geht wohl eher um den Kampf gegen den säkularen Staat.

    Da scheint jedes Mittel recht zu sein.

    • FAZ-NET-Aufmacher heute: "Berlin beschlagnahmt Luxusimmobilien für Flüchtlinge"
      „Angesichts des rasant gestiegenen Zuzugs an Flüchtlingen greifen Kommunen zu drastischen Maßnahmen. In Berlin beschlagnahmt der Senat Immobilien und zahlt dafür eine hohe Entschädigung. Auch Hamburg plant Zwangsvermietungen. …“ http://www.faz.net/-gqe-888wm … Zitiert nur, damit wir später unseren Kindern das genaue Datum erzählen können. Alleinstehende gibt es bald nicht mehr, alleine in einer Wohnung lebende bourgeoise Bohemien selbstverständlich auch nicht, soviel gebietet „die soziale Gerechtigkeit“ Mutter Merkels & Pater Gaux.

  20. Nach der Flüchtlingskultur die neue Wohnungskultur?
    Gute Güte, lieber Don Alphonso, welch scheußliche Gedanken von (Wohn)Verschlägen im Irgendwo.

    Wie lange wollen Sie sich noch mit der neudeutschen Empathie-Bewegung
    beschäftigen?

    Wir haben doch unsere persönlichen Lebensräume. Nur weil ein Relikt des Sozialismus, was eigenmächtig und ohne Absprache mit den angeblichen Partnern, allgemein gültige Abkommen – Schengen, Dublin – in einer persönlichen Auslegung von Demokratieverständnis, gebrochen hat, müssen Sie uns hier doch nicht die Verhältnisse und Gebräuche des Unterschichtwohnungsmarktes erklären.

    Wir leben doch ohnedies in unserer standesgemäßen Kultur weiter und die anderen nach dem Motto:

    «Hippie-State being lead by its emotions» (Anthony Glees)

    Mit herzlichem Gruß
    ObjectBe

    • Pfeifen im Wald
      Das liegt daran, dass der Don sich am Tegernsee an der alpinen Grenze zu Österreich sicher wähnte. Und jetzt das. Da tröstet man sich damit, dass es woanders schlimmer ist und die schwarzen Afghanen bald sowieso alle in Berlin im Görli sind. Ich hingegen hoffe, dass die über ihre Smartphones bestens informiert sind und sie erkennen, dass Berlin nicht in der Lage ist, auch nur ein Zelt aufzubauen. Die Bayern können das aber sogar aus Stein und wohlorganisiert, und da wollen sie dann hoffentlich hin. Nicht, dass ich das vorwurfsvoll meinte, ich bin ja auch bekennender NIMBY. Ich wohne nicht in Kreuzberg und sage auch, dass die nie in mein gewachsenes Wohnviertel eindringen werden. Niemals. Pfeif….

  21. Mieter raus - Flüchtlinge rein
    Sieht so aus, als geht es allmählich los:

    Die Stadt Nieheim (NRW) kündigte Mieten – darunter einer Alleinerziehenden – jetzt wegen Eigenbedarfs, weil sie in deren Wohnungen in den kommenden Monaten Flüchtlinge unterbringen will. Man müsse eben Flüchtlinge unterbringen; andere geeignete Immobilien gebe es nicht und Geld für Neubauten sei keines da: http://www.stern.de/wirtschaft/immobilien/kuendigung-wegen-fluechtlingen–mieter-in-nieheim–nrw–muessen-wegen-eigenbedarf-ausziehen-6465914.html

    Rechtlich scheint das durchaus fragwürdig – aber wenn das Schule macht und „man“ damit durchkommt, geht die große Sch***e bald los.

  22. Vorsicht, Vorsicht!
    Als Münchner Asylant bin ich vor sechs Jahren in den Berliner Leerstand geflohen: halbe Miete quadratmetermäßig, d.h., bescheidener Luxus für kein Geld. Da war ich wohl nicht der einzige, nur einer der ersten. Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Denke mal, an der doofen Lage der Jetztbedürftigen hier sind die bayr. Asylanten schuld.

    Münchner Horrormieten sind auch Zwangsbewirtschaftung. Mit vergoldetem Zeigefinger des Münchner Vermieters auf das vertriebene und hier angesiedelte bayr. G’sindel zu zeigen, ist gar nicht nett, aber sehr katholisch.

  23. nun denn, dann ist ja ganz deutschland
    in den allerbesten händen. und wir wenden uns gähnend ab. und der letzte macht bitte das licht aus. ggfls. der einfachheit halber auch im nächsten kraftwerk. wir denken da ganz grosszügig. (so von lampe zu lampe, das war lübeck 1902, bei den buddenbrooks oder tonio kröger.)

  24. ggfls. übrigens die immos in der ostberliner platte googeln, die hat sich total
    gewandelt. vom westen gerne übersehener megatrend, wäre was evtl. berichtenswertes für die journalisten.

  25. ausserdem ist das wohl nur in der deutschen seele so akut, andere
    haben es sicher einfacher.

    „the children learn english so that they can join the army or even can go to university.“ heute früh irgendwo die int. kurzwelle im 25m-band. was sagt man da? tja so einfach können kluge lebensentscheidungen sein, zumal, falls die „entscheider“ mehr oder minder ganz ohne „intellektuellen überbau“?

    so ähnlich wie bei herrn stelzner neulich bzgl. selbstfahrender autos morgen und individuellem fahren heute. wer noch von individuellem fahren heute ausginge, wäre vermutlich noch auf der seite des problems, noch nicht auf der seite der lösung für die europ. kfz-industrie. fahren ist bereits heute nicht individuell. die bereits längst vollzogene entindividualisierung wird lediglich durch die neuen techniken (und das „google auto“) sichtbar gemacht, und einer massenpsycchologisch allgm. zustimmungsfähigen und individuell erträglichen, „selber neu gestaltbaren“ lösung zugeführt.

  26. "Kein Mensch ...
    … ausser Frankfurter Antifa, taz-Gewaltverstehern und gewissen ARD-Mitarbeitern würde Verständnis zeigen, wollte man uns deshalb an den Laternen hochziehen, und auch dafür müssten sie sich erst mal Stricke leisten können und Knoten binden und an den Tegernsee kommen“
    .
    Werter Don,
    Knoten binden KÖNNEN, bitte.
    .
    Empfehle den Palstek,
    der hat ein festes Auge und zieht sich nicht zu.
    .
    http://www.unzensuriert.at/content/0018837-Deutschland-Mutter-mit-zwei-Kindern-wird-Wohnung-wegen-Asylanten-weggenommen

  27. Werter Don,
    wenn ich das als alter Berliner im Hinblick auf Ihre Einlassungen zu meiner Heimatstadt sagen darf: Ich kenne niemanden, der derart liebevoll etwas ähnliches wie Rassismus – nämlich Wirklichkeitsschau -betreibt, wie Sie.

  28. Verlagerung
    In Prora soll es noch Wohnungspotential geben – auch oder gerade für Luxuswohnungen. Vielleicht könnte man dadurch die drohende Gentrifizierung ein bisschen abfangen. So oder so, die Schicht, die dort einziehen würde, lebt wahrscheinlich nicht von Arbeit und kann sich dort beruhigt sich selbst überlassen.

    • Prora ist für mich der Horror in Beton ...
      … und das verkauft sich heute angeblich zu 14.000 Euro pro qm.
      .
      Ich fand die Architektur beklemmend als ich vor 10 Jahren dort war und einfach nur noch weg wollte.
      .
      Es liegt wohl an der Denkmalschutz-Afa, dass alle durchdrehen in Nullzinsdeutschland.
      .
      An der schönen Bergstrasse wird nach ähnlicher Masche eine alte schattige Klapsmühle ebenfalls zu nicht annähernd so hohen aber dennoch regionalen Rekordpreisen vertrieben, dass sich sogar der ehemalige Finanzanalytiker dieser Zeitung zu einer -wie ich finde passenden- Stellungnahme genötigt sah.

      Denkmal-Afa über alles, über alles Euro-Geld!

  29. Alles schon mal gehabt
    Ich habe gerade 1/3 meines Elternhauses geerbt. Es steht halb leer. Jetzt frage ich mich, ob da demnächst der Bürgermeister erscheint und den leeren Wohnraum beschlagnahmt. Das hatten wir schon. Nach dem zweiten Weltkrieg hatten es die Amis beschlachnahmt und als Puff benutzt.

  30. Titel eingeben
    Wenn’s an Laternen fehlt, Tankstellen wird’s ja, wie dazumal in Bella Italia, ja noch geben.

  31. .
    aber wer wird sich denn sorgen. jetzt, wo die deutsche industrie, und damit die europäische industrie, selbst in den worten kauders ein wenig in mitleidenschaft gezogen würde – und dies nachdem sich deutschland zumindest in etwas turbulenteren diplomatischen wellengang begab und nicht nur freunde hat, auch wenn alles natürlich freunde sind.

    europa – vor dem hintergrund der finanzkrise, die 2008 begann, und der euro-krise, die eine staatenkrise ist, und die italien, portugal, spanien, griechenland und darob nicht nur sie in grösste schwierigkeiten warf, zusammen mit der springflutartigen zuwanderung. und der konflikte um europa herum, die die konflikte europas sind: ukraine, syrien, die integration der türkei in die eu, die jüngeren und älteren konflikte zwischen serbien und kroatien. sowie der bereits vollzogenen und zu erwartenden restriktionen bei information (sicherheit und sauberkeit im internet) und transportation für die bürger (überwachung des strassenverkehrs), privilegien der elite übrigens: je weiter oben, desto leichter der zugang zu beidem.

    aber bitte, gehen sie weiter, denn hier gibt es nichts zu sehen.

  32. Bizarr!
    Weiter nichts.

  33. Ach Don...
    … sonst sind Sie doch immer so hellsichtig. Berlin ist – mal wieder – der große Profiteur des Tends. All die Migra… (ups – srry) Flüchtlingen sind ein warmer Regen für die einzig wirklich lebensfähige Industrie der Stadt: Die Sozialindustrie. Schon vor vielen Jahren zahlte das Sozialamt Neukölln am Tag 2 Mio DM aus. Da sie ja öfter da sind: Der Umsatz auf Karl-Marx Strasse und der Sonnenalle werden von dort finanziert. Aktuellere Zahlen stehen mir leider nicht zur Verfügung. Wenn nun ein „Kopfgeld“ (sic!) pro Flüchtlingin vom Bund erstattet wird, werden sich ihre Bekannten in Ströbele sein Milljöh die Hände reiben: Hier locken „Projekt-Töpfe“ für die phrasendreschenden Fraktion für Jahrzehnte!

    Da das Geld nun mal irgendwo herkommen muß, wird man sich etwas Überschulden und mit Ihrem Eigentum am Tegernsee bürgen. Wenn Ihre Nachfolger – if any – dann die Rechnung bekommen, werden sie sich wundern, das ausgerechnet sie in die „äußerste Finsterniß“ geworfen worden sind, denn sie werden nicht erkennen den Zusammenhang mit dem Schwadronieren des „unnützen Knechts“. So wird denn sein Heulen und Zähneknirschen. Griechenland hat es vorgemacht.

    P.S.: Sicher kennen Sie auch die kurdischstämmigen Großbürger Kreuzbergs, oder? Die lachen sich schlapp über Ihre Kommentare. Der Senat zahlt besser als irgendwer sonst und im Augenblick wird überhaupt nicht kontrolliert! Schlaraffenzeiten wie 1989…

    • Das mag alles sein, aber es könnte dann auch passieren, dass einmal das himmlische Manne nicht mehr kommt und härtere Sozialgesetze. Man lernt so etwas in diesen Momenten verstehen.

    • Naja, Don.....
      Also Hartz IV hatte nun gar nichts mit sowas zu tun, das war ein typisches SPD Hobby….

      „…härtere Sozialgesetze…“

      Ja, da könnten sie recht behalten, denn es ist auf einmal ist es ja durchaus denkbar, dass diese allerersten plump/doofen Gehversuche der Dame Merkel im Bereich Politik früher oder später zu Reaktionen selbst bei den dümmsten Wählern führen können. Für die dann kommenden, weil notwendigen „härtere Sozialgesetze“ werden wie üblich, wieder Noske Sozialdemokraten ganz stramm bereit stehen…

  34. Nichts Neues unter der Sonne
    Wir Deutsche haben ja sowohl den internationalen als auch den nationalen Sozialismus erfunden und auch konsequent umgesetzt, so weit man uns gelassen hat.

    Jetzt bringen wir der Welt den kommunalen Sozialismus. Echt geil, Alter.

    • eine Art Verteilungs-Sozialismus
      könnte das werden, wie er sich schon in der hiesigen Betreuungs-Industrie bewährt. Das Staatsmodell darüber ist ein riesiger Gaza-Streifen, den sich robuste Clans aufgeteilt haben.

      „S´ist so etwas Geschwindes draußen“ (Büchners Woyzeck)

  35. Die Berliner jammern - ja das ist leider normal
    Ja, Berliner, die eine günstige Wohnung haben, verteidigen sie. Sie achten dabei nicht auf die „Ge-meinschaft“ (was immer genau das sein soll), sondern sie achten auf sich: sie wollen möglichst wenig für ihre Wohnung bezahlen, weil der Lebensstandard eines Menschen nun einmal von der Menge des Geldes abhängt, die er zur Verfügung hat und vom Preis, den er für Waren und Dienstleistungen be-zahlen muss.
    Sie verhalten sich damit so, wie es die meisten Menschen auf der Welt mehr oder weniger unverblümt in größeren Gesellschaften machen, in denen sie keinen persönlichen Zusammenhang sehen, wo es auch keinen gibt: es gibt kein „Wir“, in dem Sinne, dass alle Menschen in Berlin oder in Deutschland oder in Europa angesichts eines Problems sich zusammentun und jeder das zum Gelingen beiträgt, was er kann (z.B. ein Milliärdär angesichts der Riesenanzahl an Flüchtlingen 100 Millionen (also nur 10%) seines Reichtums spendet).
    Und eine politische Einheit in Deutschland ist besonders laut und gut darin, ihre Interessen zu vertei-digen und an sich zu raffen, so gut es geht und Negatives auf andere abzuwälzen und somit kein „Wir“ zu sehen, wo auch keines ist: Bayern.
    Ja, das Verhalten der Berliner ist nicht schön, von mir aus auch schein- oder doppelmoralisch, aber hier sage ich, was ich sonst nur ungern sage: Wer aus Bayern kommt, soll zuerst die Bayern kritisieren oder die Schnauze halten!

  36. Lehrstandjahre sind keine Vermieterjahre
    Lehrstand? Echt?

  37. OT
    In D soll jeder 7.te Arbeitsplatz von der Automobilindustrie
    abhängen, wenn das noch stimmt, sind wir jetzt übler dran,
    als irgendein Rohstoffland.
    Wo ist nun der Vorsprung durch Technik?

    Außerdem, wenn man mit Computerprogrammen so leicht
    ‚tricksen‘ kann, dann dürfte das überall passieren,
    wo der Wille zum Erfolg es nötig macht.

    • Ich weiss nicht....
      Ich gehe davon aus, dass die VW Fachleute seit dem Tag an dem sie erwischt worden sind, pausenlos andere Fabrikate testen um nachzuweisen, dass es alle so machen.

      Dass solche Bestätigungen bisher noch nicht (in den Medien) aufgetaucht sind, das gibt zu denken.
      Ich gebe zu, es überrascht mich…

    • Bis jetzt
      war ich immer überrascht darüber,
      dass Entscheidungsträger
      immer dann,
      wenn es darauf ankommt,
      Entscheidungen zu treffen,
      keine wirklichen Lösungen anbieten können.
      .
      Ich bin auch im wirklichen Leben Segler.
      Da gibt es immer einen groben Plan.
      Bei schwierigen Törns auch einen komplexen Plan.
      Aber …
      auch im Vorfeld immer
      Plan B, wenn mal etwas nicht so ist,
      wie geplant.
      Und Plan C.
      Plan D.
      Man entwirft Szenarien,
      um im Ernstfall gewappnet zu sein.
      .
      Nichts davon sehe ich in der Regierung,
      nichts davon bei VW.
      .
      Sind die wirklich so arm?
      Bei Merkel und Co ist mein Eindruck,
      ja.
      Aber bei VW.
      Ich bin entsetzt.

  38. wird die deutsche Automobilindustrie
    mit Rabattschlachten versuchen ihre Marktanteile zu sichern.
    Sehe nicht, dass sie es anders machen könnten als die Saudis.

  39. Der Verlust demokratischer Selbstverständlichkeiten
    Die staatliche Wohnraumbeschaffung auf dem freien Markt, wird wohl im Geheimen erfolgen wie die Flüchtlingsabholungtourismus des Staates direkt an der Grenze.

    Über die neue Merkel Methode der Bürgerinformation, ganz im Stile der DDR, berichtet heute der Münchner Merkur.

    Die Bundespolizeizentrale in Potsdam hat die Inspektionen der Polizei angewiesen,

    „der Presse nur noch die Zahl der als illegal registrierten Flüchtlinge zu nennen,

    die Gesamtzahl der Einreisen sei nun GEHEIM“ !

    Das schafft Vertrauen.

    http://www.merkur.de/bayern/hat-bundespolizei-zahlen-von-fleuchtlingen-in-bayern-geschoent-5559140.html

  40. Die Provinz geht voran - Nieheim Kreis Höxter - Stadt kündigt Mietern, um Flüchtlinge unterzubrin
    Um Platz für Flüchtlinge zu schaffen, hat die ostwestfälische Stadt Nieheim zwei Mietern von städtischen Wohnungen gekündigt. Der Mieterbund bezeichnet dieses Vorgehen als „rechtlich problematisch und politisch katastrophal“.

    • Ich halte das für einen Irrsinn, sowas auch noch der Welt zu erzählen. Da sind ein paar Leute völlig von der Rolle und as wird sowas von schief gehen, da passt kein Lügendeckel mehr drauf.

  41. Mir aus dem Herzen gesprochen...
    …und ich wohne in Berlin.

    Nur drei km östlich meiner Wohnung verläuft die Demarkationslinie zu Kreuzberg… nahe genug fürs Fremdschämen allemal…

  42. Wohnungsuchende sind keine Stützen der Gesellschaft!
    Deshalb müssen schärfere Stuck- und Kronleuchter- gerechte Gesetze her. Leider machen diese Dumpfbacken in Berlin alles falsch.
    Es ist kein plötzliches Ereignis, das die Wohnungsproblematik so akut erscheinen lässt. Allerdings haben die Flüchtlingsströme sie verschärft. Die Hauseigentümer und privaten Vermieter mit ihren Ressentiments können zur Linderung beitragen, lösen werden sie das Problem nicht.
    Menschenmassen können dauerhaft nur in Massenunterkünften wie in Hochhäusern und in Montagebauten untergebracht werden. Das ist in Deutschland so wie in aller Welt. Dass die so fielfach diffamierten Plattenbauten in Ostdeutschland und in allen ehemaligen Ostblockstaaten sich heute in so schäbigem und beklagenswertem Zustand befinden, kann nicht anders sein, wenn fünfzig Jahre lang nichts an ihnen gemacht wurde. Wie die Reißbrettviertel von Paris oder das ‚‚Neo-Germania‘‘ von Montpellier nach einem halben Jahrhundert aussehen werden, wird die Zukunft zeigen.
    Es ist zu befürchten, dass die Asylsuchenden unter den von ihnen erwarteten Häusern etwas anderes verstehen, als es die soziale Lage hergibt. Darin liegt Sprengstoff, der sich bereits an den neuen Grenzzäunen gezeigt hat, wie auch bei der Ankunft der Menschen. Haben sie anfangs noch ‚‚Danke!‘‘ gesagt, fragen sie jetzt: ‚‚Wo sind denn endlich die Busse, die uns weiterbringen?‘‘
    Zu dem Grundanliegen sozialen Wohnungsbaus nur zwei Stichworte: Siemensstadt in Berlin und Bauhaus in Dessau.
    Sir, halten Sie einen Moment inne, gießen Sie sich aus dem Silbernen nach und versenken Sie sich in die Rede, die der Papst vor dem amerikanischen Parlament gehalten hat.

    Mit fielen Grüßen,

    Bernard del Monaco

    • Nachtrag
      Nun habe ich es wieder fast vergessen, Sir.
      Ich bin Ihrem Hinweis bezüglich “Rebellen…“ nachgegangen.
      Mein Respekt!
      Mit fielen Grüßen,
      Bernard del Monaco

  43. Berliner Laternen
    sind vermutlich nicht nur nicht hübsch, sondern vor allem nicht belastbar. (Ia Berliner Planung.) Damit keine die Exportchancen der deutschen Wirtschaft mindernden Bilder in die Welt hinausgehen, sollte die immer grauer blickende Madame Sans-Alternative die Finger endlich mal von dieser blöden simulierten Schlinge lassen und stattdessen – wenn es denn wirklich sein muss – lieber die Schlinge der Spree ins Auge fassen:

    Ses grandes visions étranglaient sa parole
    − Et l’Infini terrible effara son œil bleu !

    Trotz des unersetzlichen Verlustes, es dümpelte diesmal wenigstens keine intellektuelle Berliner Ophelia. Außerdem, für alle Marketing-Experten gesagt (zu denen sie natürlich keineswegs zu rechnen ist): es wäre ein ikonisches Gegenbild, wie es jetzt einer gewissen Raison zugute käme. Falls die denn nicht schon zu Zeiten des großen Menschenfischers in den Nahen Osten verschenkt worden ist. Aber dort gäbe es jedenfalls in der Folge sehr viel weniger beklagenswerte Strandungen.

  44. Einstellung oder Sitten
    Lieber Don,
    mich juckt mit dem von Ihnen beschtiebenen Milieu dass von meinen Kindern Selbstbeherrschung, Ruecksichtnahme, Achtung Anderer einschliesslich ihrer Ansichten, Fleiss und Hoeflichkeit einzig bei den Pfadfindern (katholisch) und im Boxverein (nicht so arisch) verlangt werden. Auch Fehlverhalten wird nicht mit oeffentlicher seelenforschung sondern mit einem geschickteren Uebungspartner (bei den kleinen Machos gerne Maedchen) oder Liegestuetzen geandet.
    Anders gesagt, wie dumm, dass einigermasz geeigneter Umgang nur in Kreisen gepflegt wird, deren Selbstverstaendnis nicht so sehr von der Aufklaerung gepraegt ist.

  45. Pingback: So geht Berlin | Wie es mir gefällt!

  46. Wow, cooler Artikel
    Nicht schlecht, Herr Specht. Dass ich so viel beissende Kritik an der linken Art, Probleme zu lösen, heute morgen um 9 Uhr in der ehemals konservativen FAZ lese, überrascht und freut mich.
    Gib Linken die Macht und es kommt so etwas heraus wie Kuba, die UDSSR, die DDR, Venezuela oder Nordkorea.
    Wann? Wann verstehen es die Leute endlich? Dass man nämlich anderen Leuten ihr Geld nur einmal wegnehmen kann. Und dann ist Ende im Gelände der linken Romantik. Dann sind alle gleich arm.

    • Ich wäre dafür, jedem Refugeewelcomer ein Jahr Arbeit in der Türkei in einem Lager anzubieten, und solange können die Flüchtlinge dann in seiner Wohnung leben. Das wäre mal konsequenter Aktionismus.

  47. Zynismus pur
    Sehr geehrter Autor,
    flott geschrieben, zu kurz gedacht. Die lautesten Hilferufe angesichts der enormen Flüchtlingsrufe („Hilfe, wir können nicht mehr!“) kamen aus Bayern. Gerne sind Berliner und Brandenburger weiter bereit, die Neuankömmlinge aus München zu empfangen. Und das hat mit Gutmenschentum nichts zu tun. Das ist in der aktuellen Lage Pflicht. Dass in diesem Zusammenhang ungewöhnliche Gedanken hinsichtlich der Unterbringung geäußert werden müssen hat nichts mit Klassenkampf zu tun, sondern mit dem nahenden Winter. Und: Obdachlose und sozial Hilfsbedürftige gibt es in München, Nürnberg, Augsburg oder Passau auch. Das ist kein exklusiv preußisches Thema. Also würde es helfen, sich zwischen Aschaffenburg und Zwiesel auch ein paar Gedanken zu machen.
    Wir können als Land nur von Glück sagen, dass im November 1989 nicht irgendwo im Osten ein Soldat nervös geworden und den Finger an der MPi durchgedrückt hat. Sonst würde unser Land heute anders aussehen.
    Insofern sehe ich das Land in der Pflicht zu teilen mit denen, die weit weniger haben. Im Prinzip feiern wir hier seit 25 Jahren Party, während ein paar Flugstunden entfernt die Bomben abgeworfen werden. Über Ursachen kann man streiten, aber die Auswirkungen der Konflikte erleben wir heute.
    In Friedrichshain-Kreuzberg leben nun mal Menschen, die sich mit diesen Konflikten und deren Folgen früher auseinandergesetzt haben als in anderen Kommunen der Republik. Menschen, denen schon lange bewusst war, dass wir mit schärferen Zäunen, höheren Mauern oder schnelleren Fregatten die Flüchtlingsfrage nicht lösen können. Die Menschen kommen trotzdem. Daher müssen wir Antworten finden.
    In Demokratien steht der Konsens nicht am Anfang einer Auseinandersetzung, sondern im besten Fall am Ende. Insofern sollten wir uns schnell darüber den Kopf zerbrechen, wie wir die Menschen mit Sprachkursen schnell eine Integration in den Arbeitsmarkt ermöglichen. Neulich beim Radfahren in Franken habe ich überall an Hotels, Supermärkten, Handwerksbetrieben, etc. die Schilder gesehen – „Dringend Hilfe gesuchte, Vollzeit, Teilzeit, 450€…“. Das gleiche Bild finden Sie seltsamerweise auch in Berlin. Arbeit gibt es reichlich im Land. Freie Ausbildungsplätze auch. Also ran an die Kooperationen mit IHK, Handwerkskammern, Agentur für Arbeit, Volkshochschulen – und endlich Verantwortung übernehmen!
    Wir leben, nehme ich an, alle sehr gerne in Deutschland. Auch weil wir Strukturen und Sicherheit schätzen. Das sind Stärken, um die uns viele andere Nationen beneiden. Ich finde es unerträglich, wenn sich Mitbürger nun angesichts der enormen Herausforderungen in Selbstmitleid und Besserwisserei suhlen anstatt das zu tun, was angesagt ist, von den Ehrenamtlichen am Münchner Hauptbahnhof und anderswo bis hin zur Bundesregierung: Anpacken und Lösungen finden!
    Übrigens: Herzlich willkommen in Berlin, die Hauptstadt ist immer eine Reise wert und die Preise sind günstig. Gerade Besucherinnen und Besucher aus dem In- und Ausland unter 30 schätzen vor allem den Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg mit seinen zahlreichen Attraktionen. Viele Bayern bleiben sogar gleich hier – was wir gut nachvollziehen können.

    • Die lautesten Hilferufe kamen aus Berlin von der Lageso – schon vergessen, was da für Zustände sind? Berlin kriegt nur leichte auswirkungen dssen ab, was Bayern aushalten muss, Ist halt nur die Region der asozialen Maulhelden. http://www.pnn.de/potsdam/1008468/

    • bizarre Einlassung und bizarre Antwort vom Don
      In Berlin haben die Immobilienheuschrecken zugeschlagen; erst die süddeutschen, dann die aus aller Welt – und hier zerstört (warmsaniert!) und an lokalen Strukturen zertrampelt, was und wo sie nur konnten. Die Topographie meiner Jugend ist weitgehend dem Erdboden gleichgemacht; die versehentlich erhaltenen Stellen gebe ich nicht preis. Man muss nun wirklich nicht Thierse heißen, um das zu wissen. Wie sagt der Don dazu mitleidlos achselzuckend: So ist es eben! Ja, ja – ist ja schon richtig, heult ja auch keiner (in Berlin), wir leben damit, dass wir kaum was retten können. Aber in München wird nun, beim ersten lauen Lüftchen, schamlos geflennt: Nun ist es eben dort so, dass die innere Sicherheit nicht mehr gewährleistet ist, Tatsache! Das ist in Berlin natürlich schon lange der Fall; auch in abgelegenen Orten Brandenburgs wegen der Kriminalität seit Schengen …. Das hat nur leider noch nie jemanden interessiert außer den Betroffenen und wenn die Bürger das mal angemahnt haben, wurden sie sofort als Nazis beschimpft, da hört man ja noch die Bremsen quietschen! Was jetzt aus Bayern und der Richtung an Kritik vorgetragen wird, betrifft wieder nur die eigenen Investitionen, mehr Dimensionen hat das beim besten Willen nicht, sonst hätte man sich vorher zurückgehalten. Das ist schon ok, aber das muss dann nicht so dramatisch ausfallen.

  48. Rückzug ins Private
    Ich gebe zu, ich bin selbst schuld, da ich Merkel einmal gewählt habe. Selbst die Sozis reflektieren über die Lage in Deutschland („Flüchtlinge“), zB in der SZ, einigermaßen objektiv, während die FAZ eifriger gegen den demographisch-ethnisch-sozial-kulturell-finanziell-politischen Fortbestand Deutschlands hetzt, dass selbst Theo Sommer, der 1989 in der ZEIT die DDR für die Ewigkeit zu konservieren vorschlug, sich schämen würde. Das Bild des Mitarbeiters des FAZ-Vorgängers Richard Sorge, besoffen davon faselnd, er selbst werde Hitler vernichten, wird in seiner ganzen Ambivalenz (Selbsthass; Größenwahn) deutlich. Es hat eben Konsequenzen, wenn man 1945 NUR als Befreiung verstehen möchte. Das Fluten des Landes mit Menschen, die nichts geben, sondern nur nehmen, ist als eigentlich kriegerischer Akt gerade willkommen.
    Die Welt wird ohne Deutschland, wie wir es kennen, ein armseliger Ort sein.
    Für die Deutschen, die noch ihren Verstand ihre Gefühle kontrollieren lassen: der Staat und die Institutionen sind völlig korrupt. Art. 20 Abs. 4 GG wäre gegeben. Ich empfehle aber, davon keinen Gebrauch zu machen, sondern der Vernunft dahin zu folgen, wo sie noch lebt: ins Private (Familie, Freunde, selbständige Tätigkeit mit Bezug ins Ausland). Vielleicht geht mit den Institutionen auch das sogenannte öffentliche Forum verloren, das sich endgültig als Instrument der Unterdrückung mithilfe von lange genährten oder einfach angeborenen Affekten offenbart.

    • Erfreulich....
      Endlich mal ein Kommentar der reinen Vernunft, die auf die tatsächliche Realität Rücksicht nimmt.

      Laut UN sind über sechs Millionen auf Wanderschaft, und „unsere“ Regierungen haben sich über die Verteilung von 120.000 „geeinigt“?

      Wie gut, dass wir wenigstens keinerlei Probleme mit Verschuldungen, mit den Banken generell, dem Wirtschaftswachstum, der Überwachung, unseren amerikanischen „Freunden“ haben, dafür aber ein grosses Angebot neutraler und ehrlich berichtender Medien haben.

      Und damit sich die Gemüter nicht erhitzen, kommt jetzt der Winter und wir alles im Griff haben und Zeit für Erheitrendes?

      „Im Landkreis Wittenberg sind 30 Asylbewerber aus Syrien in einen Hungerstreik getreten. Sie protestieren damit gegen ihre Unterbringung in der Mehrzweckhalle Griebo und fordern, dass der Landkreis Wohnungen für sie bereitstellt. In der Halle gäbe es keine Privatsphäre.
      Um ihrer Forderung Nachdruck zu verleihen, sind die Asylbewerber verweigern die Syrer die Nahrungsaufnahme. Sie übernachteten in Schlafsäcken vor der Halle. Das Gesundheitsamt ist informiert.“

  49. Super
    Ein großartig geschriebener und recherchierte Text, der inzwischen ja auch schon von anderen Zeitungen aufgegriffen wurde. Danke, dass Sie den Finger in den Wunde legen und zeigen, worum es den Grün-Linken in der Flüchtlingspolitik eigentlich geht: Klassenkampf!

    • Ich muss doch bitten....
      Mit Linken hat das alles gar nicht zu tun…. das ist die SPD!

      Wenn sie die Meinung „Der Linken“ dazu interessiert, sollte sie vielleicht mal auf Sarah Wagenknechts Webseite nachlesen, bevor sie hier jemanden verunglimpfen?

  50. Der Klassenkampf hat nie aufgehört!
    Liebe Maja,

    und damit möchte ich Ihnen nicht zu nahe treten.
    Zu der Absichtserklärung über das Wirken der Linken und Grünen hoffe ich, dass Sie recht haben. Dann fällt ihnen ein Verdienst zu, wie viele andere in der langen Geschichte des Klassenkampfes.
    Die Menschen sind sich schon gar nicht mehr bewußt, dass viele Kategorien der Alltagssprache aus dem Wörterbuch der Linken stammen, und noch weniger sind sie sich bewußt, dass die soziale Situation in Deutschland nicht dem Gebetsbuch der Kirche zu danken ist. Es ist das Ergebnis von Klassenkampf.
    Klassen und Kampf. Von vornherein müssen Sie von zwei Seiten ausgehen. Die Schärfe dieses Kampfes wird davon bestimmt, wie jede Seite ihre Interessen vertritt. Den Linken und Grünen steht kein Edelpotential von Kapitalisten gegenüber. Siemens, ADAC, Deutsche Bank, Commerzbank, VW. Hier höre ich auf, Sie zu belöffeln.
    Die Ursachen der Flüchtlingsvölkerwanderung liegen unbestreitbar in der Politik der imperialistischen Staaten, zumindest, wenn man die Umweltproblematik hier ausbremst. Das sind zweifelsfrei historische Tatsachen, Tatsachen des Klassenkampfes.
    Ich verzichte gern, auf die Entgleisungen der kommunistischen Weltbewegung aufmerksam gemacht zu werden.

    Mit fielen Grüßen,

    Bernard del Monaco

    • Also... del Monaco, wie kann man nur!
      Da hat jemand sich aus von anderen weggeschmissen Versatzstücken endlich ein Weltbild zusammengebastelt, und dann kommen sie so einfach ungefragt daher und bringen die Realität ins Spiel?

      Da haben die Konservativen völlig Recht! Ihr Linken haben einfach alle kein Benehmen.
      Kein Mensch, der bereits eine Meinung hat, ist an Fakten interessiert, die diese in Frage stellt! Pfui! Anständige Menschen lernen sowas im Kindergarten“!

      Und überhaupt… schon der Name…. Bernard del Monaco!

      Wohl selber Flüchtling, was?

  51. Ansichten eines Nerds
    @ E.R.Binvonhier – Jeder Computer Nerd weiß seit er Nerd ist, dass man s/w sehr gut tricksen kann. In meinen jungen Jahren war ich ein echter Nerd. Deswegen ist es für mich völlig offen, was mit der s/w passiert sein kann. Die könnte von jederNerd manipuliert worden sein. Ingenieure von VW — oder nicht VW. Wenn jemand der deutschen Autoindustrie böse wollte, dann war es ein einfacher und sehr fieser Trick, die s/w 2005 remotely zu manipulieren – gerade bevor sich VW aufmachte, diverse amerikanische Tests zu bestehen. MIT Sicherheit haben die Wolfsburger nur eine sehr beschränkte Firewall gegen s/w Übergriffe. Erst haben sich dann die VW Ingenieure gefreut. Als es ihnen spanisch vorkam und sie sich die s/w anguckten, haben sie natürlich herausgekriegt, dass da jemand fremden Code rein gesteckt hat. Ob sie es ihrem Boss gesagt haben? Ich denke schon. Aber die Bosse wussten nicht, wie sie damit richtig umzugehen sollten. Und letzte Woche – während der IAA, als der neue Passat in den US vorgestellt werden sollte und als Winterkorn wiedergewählt werden wollte, haben die, die der deutschen Industrie Böses wollen, den Pfropfen gezogen.

    • .
      nicht interessant – sehen sie geflissentlich meinen längeren beitrag weiter oben.

    • Ach Frau Heuse
      „die, die der deutschen Industrie Böses wollen“, da möchte ich Sie fragen, welches Unternehmen möchte denn einem anderen Unternehmen etwas Gutes? Was die Software anbelangt, konstruieren Sie hier für die technisch nicht so Versierten eine weitere Verschwörungstheorie. Aber eine sehr simple.

      Die Idee dieser Manipulation ist clever, aber nicht neu. Die Realisierung ist einfach. Die Verlockung kann für manche groß sein.

      Wer sich mit einer US-Behörde anlegt, die sich dort selbst rechtfertigen muss (siehe auch mal NOAA), oder eine solche ‚Manipulation‘ nicht erkennt (VW testet seine Autos ja wohl vorab mit den gleichen Verfahren, oder?), die gehören halt gefeuert. Risikomanagement sieht anders aus.

      Werbung mit „German Engineering“ und ein in keinem Markt übersetzter Slogan „Das Auto“, das hat mich schon lange beunruhigt. Gut, dass das jetzt wohl nicht mehr so en vogue sein wird.

  52. Nicht so einfach
    Beste Frau Dr. Heuse. Betroffen sind Motoren mit sogenannter Common Rail-Einspritzanlage. Hergestellt von Bosch. Ob die ECU der Motorsteuerung auch von Bosch ist, wissen wir nicht. So einfach in die Motorsoftware einbrechen, geht auch nicht. Da müssen Sie schon OEM-Zugriffsrechte haben. Falls nicht, ist die Kommunikation sehr einseitig (read only). Ich vermute, die Manipulation ist von VW absichtlich installiert worden. Es sind ja noch andere elektronische Bauteile, die an der Veränderung der Einspritzung beteiligt sind, z.B. die Abgasanlage mit der SCR-Steuerung. Das ist etwas für Profis. Und die Klamotten wurden ab Werk serienweise eingebaut. Wenn Sie zum Beispiel eine Lizenz für den Eingriff in elektronische Bremssysteme erwerben, erklärt Ihnen der Dozent zuallererst, dass es sinnvoll ist, eine Betriebshaftpflicht abzuschließen, die Manipulationen an E-Systemen einschließt. Einem Ein-Mann-Unternehmen kostet die 600 Euro im Jahr. Ob VW gegen solchen Murks versichert ist, wage ich zu bezweifeln. VW hat aber Hilfe in Södertälje. Die Leute von Scania haben zusammen mit Cummins ein eigenes C-Rail-System entwickelt mit eigener Steuerung. Und Scania gehört zu VW. Und gegen Bosch anstinken, muss man erst mal können. Warten wir´s also ab.

  53. der CLAN...............@Dr. Lisbeth Heuse
    nun, in der deutschen industrie hat die diskussion, wer die hindenburg – einer pioniertat deutscher ingenieurkunst vom see – wie und warum zum absturz brachte nie richtig aufgehört, mit jedem sicherheitsbeautragten oder verbindungsmann zu den geheimdiensten in grossfirmen kann mann oder frau das noch heute diskutieren.

    zum aktuellen: das ist so, wie an deutschen hochschulen und universitäten die frage, wer unliebsamen mitarbeitern die kinderpornos auf den rechner geladen hat.

    vielleicht hatten die usa noch eine rechnung mit dem CLAN offen aus alten tagen oder es ist die späte rache der enkel der in der panzerhaubitzte FERDINAND massenweise umgekommenen.

    untauglich, aber vom CLAN sicher über beste verbindungen gepuscht und dann an die front gebracht und abgeschossen wie der laufende keiler. ein desaster deutscher………………… äh….. ich meine österreichischer ingenieurkunst.
    .

  54. Nach UNHCR wird der Wohnraumbedarf größer !
    „EU-Ratspräsident Donald Tusk hatte nach dem Sondergipfel der Staats- und Regierungschefs in Brüssel ebenfalls erklärt, dass „die größte Flüchtlingswelle noch vor uns steht“. Er sprach von Millionen von Flüchtlingen.“

    Das meldet die österreichische Kronenzeitung am 25.09.2015 um 17.22 Uhr
    Keine einzige deutsche Zeitung hat diese Meldung publiziert.

    http://www.krone.at/Welt/UNO_Das_koennte_nur_Spitze_des_Eisbergs_sein-Fluechtlingskrise-StoryDrucken-473849

    Will die FAZ den deutschen Leser schonen oder ist dies schon Zensur ?

    mit freundlichem Gruß
    B.Klingenberger

  55. Positiv denken!
    Es kann ja sein, dass die uns bekannte Welt sich nicht fortschreiben
    lässt.
    Nur wie steht es mit der Welt, die uns via Silicon valley etc. droht?
    Die rein wissenschaftsbasierte Welt, die uns als die Welt des 21.Jhdt.
    verkauft wird.
    Für diese Zukunftsvisionen wird es auch eng.

    Die globalen Wanderungsbewegungen binden zu viele Kräfte auch
    der politischen und wirtschaftlichen Eliten, die damit beschäftigt sind
    sich gegenseitig auszuspionieren und zu kontrollieren.

  56. In was für einer Republik leben wir eigentlich? Wenn überhaupt!
    In der Links-Grünen von Frau Fegebank, Hamburger Wissenschaftssenatorin und Grünen-Vorsitzende, die zusammen mit Scholzomat, Olaf Scholz, SPD-Bürgermeister, Hamburg regieren. Um hier nicht immer von Berlin zu sprechen, das eh unheilbar krank ist. Fege-Scholz genießen das Vertrauen der Hamburger Wirtschaft, weil sie deren Pfründe nicht wirklich angreifen, sondern sich bloß in grünen Projekten wie teuren Fahrradwegen rund um die Aussenalster, parallel zu dem bestehenden, Fahrspuren für Busse ohne Nutzen, Flüchtlingsheime für 150 Flüchtlinge und 20 Millionen an der Aussenalster und mit dem teuersten Supermarkt Hamburgs als Einkaufsstätte, Verhinderung der Elbvertiefung, da wird’s dann schon kritisch mit der Akzeptanz der Wirtschaft, abgeben. Nun soll über eine neue Verordnung auch, privater ? oder gewerblicher Wohnraum für Flüchtlinge requiriert werden können. Das Abendblatt berichtet, wohlwollend?, dass die Initiative für den Vorstoß der Grünen aus Hamburg kam. Darauf sollen wir stolz sein, irgendwie? Den Wohnquartieren der Wohlhabenden und Reichen, die wie Inseln im Meer der 1,5 Mio Normalos liegen, kamen die Bemühungen von Fege-Scholz selten näher als drei Kilometer. Und die Fahrradwege an der Aussenalster sind ja auch etwas worüber man sich belustigen kann, wenn man zum Spaziergang entlangfährt. Wie wir alle wissen, hatten die Bürgerlichen vor fünfzehn Jahren einen großen Anlauf gemacht mit Ole von Beust, der dann mit Koks-Schill und weiteren unappetitlichen Geschichten, die CDU zu einer 25 Prozentpartei machte. Nun droht der Ausbau der Flüchtlingsunterkünfte flächendeckend auf bis zu dreißig, belegt mit mehreren Tausenden und die Requrierung von Wohnraum, irgendwie. Im Gegensatz zur FAZ, die sich der von Berlin ausgegeben Losung, jeder Flüchtling ist ein guter Flüchtling, total ergeben hat, Ausnahme und Ventil ? ist nur Don, bringt das Abendblatt auch kritische Leserbriefe. Aber, wenn man es eben nicht kann als Konservative, wie Beust bewiesen hat, und alle sich in Links-Grüner Hand befindlichen deutschen Großstädte, was hilft dann Jammern? Dann muss man wie die Hamburger Wirtschaft und die auf den Inseln der Glückseligen noch in ihren Refugien lebenden Wohlhabenden und Konservativen halt auch die Zähne zusammenbeißen. Und sich über Wahlergenisse der FDP in Wellingsbüttel von 15 Prozent freuen. Wenn man dann als CDU in Düsseldorf sicher auf dem Bürgermeisterposten sitzt und sich der Amtsinhaber den entwinden lässt, weil er ein ausgewiesener Stiessel ist, ja dann bleibt nur noch Jammern und der Rückzug an den Tegernsee. Von dort muss man dann zugucken, wie eine CDU Kanzlerin aus dem Osten Deutschland zugrunde richtet. Zu recht.

  57. Obwohl sogar der Papst eins auf Klassenkampf macht
    Bernard del Monaco – Sie machen es sich zu einfach. Die soziale Situation ist zwar nicht unbedingt das Ergebnis des Gebetsbuches, aber auch. Die christliche Erziehung über Jahrhunderte ist anders als die des Islams oder der Naturreligionen in Afrika. Aus dem Denken in protestantischen Kategorien entwickelte sich die Aufklärung. Die Aufklärung in das politisches System zu übertragen, das wir heute haben, war die Leistung von aufgeklärten Vertretern aller Schichten – nicht allein der von Klassenkämpfer.

    • Es bleibt beim Klassenkampf
      Madame,

      es ist die historische Rolle der Religionen in Kultur, Architektur, Kunst, Medizin … unbestreitbar. Ich liebe es selbst, Kirchen, Moscheen, Tempel und Klöster zu besuchen. Allerdings nicht aus Glaubensgründen, sehen Sie mir das bitte nach.
      Die soziale Lage k a n n kein Ergebnis des Gebetsbuches sein, das hat es in 2000jähriger Geschichte gezeigt. Sie berufen sich auf das Wort, hier aber ist die Rede vom tätigen Klassenkampf. Das Gebetsbuch ist Gl a u b e ! Würde es sich zu solcher gesellschaftlichen Wirksamkeit aufschwingen, wie der Klassenkampf, würde es seinen Sinn und seine Aufgabe aufgeben.
      Die Einführung der verharmlosenden und verniedlichenden Kategorien Arbeitnehmer und Arbeitgeber lösen den Widerspruch zwischen den Fronten nicht auf.
      Zur Schärfe der Auseinandersetzungen des Klassenkämpfes sind wir Zeit- und Augenzeugen.

      Mit fielen Grüßen.

      Bernard del Monaco

  58. Der Klassenkampf - Ein untauglicher Begriff in diesem Zusammenhang
    Ursprünglich bezog sich der Klassenkampf auf Arbeitgeber und Arbeitnehmer, wobei die beiden Begriffe eigentlich auch Unsinn sind, da der Arbeitnehmer ja die Arbeit gibt. Aber da die Nennung der Produktionsmittel ja sofort reflexartige Reaktionen hervorruft, belasse ich es mal dabei.

    Findet hier ein Kampf zwischen AG und AN statt? Wohl eher nicht. Weder ökonomisch, politisch, noch ideologisch. Vielmehr ist es doch ein Kampf um Werte, um humanitäre Werte, um Verantwortlichkeiten, um Umverteilung. Sicherlich hat dieser Kampf ökonomische, politische und auch ideologische Züge, aber es ist kein Klassenkampf.

    Solange wir mit ALDI, KiK usw. noch relativ gut leben konnten, hat uns wenig gestört, wer darunter zu leiden hatte. Politik und Wirtschaft waren es zufrieden, auf der einen Seite mit hohen Preisen gute Gewinne machen zu können, auf der anderen Seite mit billigen Importen und Marktmacht niedrige Preise für die existenziellen Bedürfnisse bieten zu können, um die Löhne niedrig zu halten. Da wäre Klassenkampf angesagt gewesen, auch durch die Gewerkschaften, aber da hat sich kaum jemand am Klassenkampf beteiligt, er fand so gut wie nicht statt. Auch vor Kriegen schreckte man nicht zurück, vorgeblich zunächst, um den Menschen dort zu helfen, später dann, um unsere Freiheit zu verteidigen. Denn das wurde notwendig, nachdem die Hilfsbedürftigen dort erkannt hatten, daß es nicht um sie ging in diesen Kriegen, sondern um Bodenschätze und billige Arbeitskräfte, die wir dringend brauchten, um unseren Wohlstand aufrechtzuerhalten. In gewisser Weise lösten wir so dort einen Klassenkampf aus, einen Umverteilungskampf, der zwar schon Jahrhunderte schwelte, nun aber ganz neue Dimensionen, unmenschliche Dimensionen annahm. Und wieder haben wir geholfen, mit militärischen Mitteln, wenn auch jetzt nur mehr halbherzig, die Amerikaner scheinen kriegsmüde geworden zu sein, die Alliierten, Deutschland, sowieso.

    So haben wir den Tod in viele Länder dieser Erde gebracht, in Form von Hunger und Krieg. Und alles nur, um unseren Wohlstand zu mehren. Daß davon immer weniger Menschen auch bei uns profitieren, unser Leben mehr oder weniger an Börsen verzockt wurde und weiter wird, haben wir quasi widerstandlos hingenommen. Nun aber, da wir die Früchte unseres Tuns ernten müssen, da die Menschen in Scharen zu uns kommen, wird es ernst für uns alle. Diese Menschen wehren sich gegen Unterdrückung und Ausbeutung, die auch wir ihnen angedeien ließen. Angesichts ihres Dankes an uns für ihre Rettung, wage ich aber zu bezweifeln, daß sie bislang verstanden haben, daß sie ihr Schicksal auch ihren Rettern verdanken. Und darin unterscheiden sie sich auch kaum von ihren Rettern, die sich darin suhlen, Retter zu sein.

    Wären wir uns unserer Verantwortung bewußt, würden wir sie nicht permanent verdrängen, könnte es tatsächlich zu einem Klassenkampf kommen. Ein Klassenkampf, bei dem auf der einen Seite alle Opfer des neoliberalen Raubtierkapitalismus gemeinsam gegen die selbsternannten Eliten in Politik und Wirtschaft auf der anderen Seite kämpfen. Den aber sehe ich nicht. Zu groß ist die Hoffnung, noch einmal mit einem blauen Auge davonzukommen, auch wenn das bedeutet, sich selbst noch stärker der Willkür unserer „Eliten“ auszuliefern.

    Es ist doch geradezu selbstverständlich, daß unsere „Eliten“ diesen Klassenkampf mit allen Mitteln zu verhindern suchen werden. Unterstützt werden sie dabei vom rechten Rand unserer Gesellschaft, der, bis auf seine „Eliten“, ebenfalls nicht versteht, instrumentalisiert zu werden. Als ob ihre „Eliten“ andere Ziele hätten als die der sonstigen „Eliten“.

    Es ist schon ziemlich perfide, aber auch clever, eine Willkommenskultur zu initiieren, an deren Ende man sich sicher sein darf, selbst relativ ungeschoren davonzukommen, da man ja alles Menschenmögliche getan hat, zu helfen. Hauptsache, der Status Quo bleibt erhalten. Hauptsache, die Zusammenhänge bleiben verschleiert. Wen stört es schon, wenn der Rand der Gesellschaft immer größer wird, solange dort die Gefechte stattfinden, die eigentlich an ganz anderer Stelle stattfinden müßten. Panem et circenses (Brot und Spiele) scheinen immer noch groß in Mode zu sein.

    Nun ja, ohne daß wir uns ändern, wird sich an der durch moderne Informationstechnologien begünstigten Aufklärung und dadurch mit ausgelösten Völkerwanderung kaum noch etwas ändern. Hot Spots oder warme Geldregen an entsprechende Länder mit eigenen „Eliten“ werden daran ebensowenig ändern, wie Grenzzäune oder Kriege. Soviel sollte uns so langsam wirklich bewußt werden. Im Grunde gibt es nur eine wirkliche Lösung: Frieden und menschenwürdige Lebensverhältnisse weltweit. Ansonsten wird die Lage weiter eskalieren.

    Und bevor nun wieder neunmalkluge Erwiederungen kommen, nein, für Frieden – möglichst ohne Waffen – habe ich keine Patentlösung. Für menschenwürdige Lebensverhältnisse liegt die Lösung dagegen auf der Hand: Das Ende der Ausbeutung. Ja, ich weiß, ich werde das wohl nicht mehr erleben, aber das ändert nicht das Geringste daran, daß das die einzige Lösung ist. Auch wenn das im Moment nicht wirklich weiter hilft. Im Moment ist humanitäre Hilfe und der Kampf gegen den Neoliberalismus angesagt. Klassenkampf, aber nicht so, wie hier verstanden.

    • Werter Gast...
      ich bekenne mich schuldig, dass ich höchstselbst Herrn Bush und
      andere angewiesen habe, Kriege in Afganistan, Irak und sonstwo
      zu führen. Auch die Herrschaften in den Konzernzentralen haben
      mir aufs Wort gehorcht, wenn ich verlangt habe, dass sie die
      Welt ausbeuten, damit ich ein T-Shirt bei KIK kaufen kann.

      Sind sie nun zufrieden.

      Die Refugees kommen nicht zufällig hierher. Sie wollen an dem
      von mir eingeführten Ausbeutungssystem teilhaben.

    • Warum so umfangreich?
      „Und bevor nun wieder neunmalkluge Erwiederungen kommen, nein, für Frieden – möglichst ohne Waffen – habe ich keine Patentlösung. Für menschenwürdige Lebensverhältnisse liegt die Lösung dagegen auf der Hand: Das Ende der Ausbeutung.“

      Ja, die Probleme heissen kein Frieden und Ausbeutung.
      Und dass es dafür weder eine Patent- noch eine nicht-Patent-Lösung gibt, dass weiss jeder 12jährige.

      Was also soll ihre für Gut-Menschen typische Selbstbeweihräucherung hier? „…liegt auf derHand….“ Ja, genau so sieht sie aus, die ganze Weisheit der Gut-Menschen: Die Anderen sollen mit ihrem Geld bezahlen.

      Ja, danke, wir haben jetzt alle zur Kenntnis genommen, das sie gerne ein guter Mensch sein wollen. Oder wie jemand vor ihnen das mal viel intelligenter ausgedrückt ausgedrückt hat:

      „Ich bin eigentlich ganz anders, ich komme nur so selten dazu!“

      Sie meinen das seien derzeit die grössten Probleme?
      Ich rate Ihnen fangen sie an zu beten, dass es den USA nicht gelingt das Merkel in einen Krieg gegen Russland einzubinden.
      DANN lernen nämlich auch sie, wie ein Problem aussieht, und ihnen ihre Einstellung dabei einen Dreck holft….

    • Was mich am meisten erschreckt, tdv, ist der unübersehbare Realitätsverlust,
      der nicht nur bei Ihnen immer wieder zum Vorschein kommt. Krieg gegen Rußland? Haben Sie es nicht eine Nummer kleiner? Ansonsten ist Ihr Gutmenschentum ja nun auch mehr als reichlich bekannt. In einem Punkt irren Sie aber ganz gewaltig: Ich bin immer so.

      Sorry für den „Gast“, irgendwie funktionierte am 26.9. die Anmeldung zeitweise nicht.

    • Nun ja, E.R.Binvonhier, es hat mich immer schon verblüfft, zu sehen,
      wie wenig die Menschen ihre eigene Ausbeutung überhaupt noch wahrnehmen. Aber das liegt wohl daran, daß Selbstausbeutung heute der Normalzustand ist, der nicht mehr hinterfragt wird.

    • ja was denn nun
      werter Herr Meier, wollen Sie den anprangern:
      Ausbeutung oder Selbstausbeutung?

      Nicht jeder kann von den Zinsen seiner Zinsen leben.

      Mir z.B. ist es nicht gegeben aus Stroh Gold zu dreschen.

    • Ich sehe da keinen Unterschied, E.R.Binvonhier.
      Denn zum Ausbeuten gehört immer auch der, der sich ausbeuten läßt. Da das aber scheinbar nicht mehr verstanden wird, gibt es auch keinen Klassenkampf mehr.

      Mit den Zinsen, das ist wohl eher eine Definitionsfrage. Zinsen oder Zinseszinsen müssen nicht unbedingt etwas mit Geld zu tun haben. Das Islamic-Banking kommt sogar ganz ohne Zinsen aus ;-).

      Und wozu Gold aus Stroh machen, in Zeiten, in denen an Börsen Gold aus Nichts gemacht wird, in denen das Gold notfalls auch verschenkt wird? Stroh dreschen ist doch viel zu anstrengend.

  59. .
    man könnte auch ein paar grundrechte einschränken – schliesslich hat der staat alle hände voll zu tun, was scheren da ein paar petitessen, wie demokratische erkämpfte bürgerrechte. diese eben bei schönwetter, und im sturm dann ein paar restriktionen, vor allem vermutlich breit begrüsst, wenn sie – zunächst – ‚die anderen‘ treffen.

    und vor allem dann kann man versucht sein, dies als berechtigte massnahme anzusehen, wenn tatsächlich so etwas wie unruhen ausbrächen; es bräuchte es nicht viel, und schon ist die polizei, die derzeit angesichts ihrer kapazitätsgrenzen ohnehin ein wenig auf dem zahnfleisch spaziert, am limit. zudem gibt es ja ohnehin einen recht merkwürdigen bestand an leuten, denen nichts lieber wäre, als deren so genannte revolution. und zwischen diesen beiden stühlen, da sitzen dann die restbestände der ehem. citoyens.

    die derzeitigen gesetze anzuwenden hätte ja auch schon charme.

    • Ich bitte Sie... wie kann man nur....
      Mutti allein, weiss was für uns alle das Beste ist. Wie können Sie es wagen!

      Unterschrieben von 2/3 der Deutschen!

  60. Titel eingeben
    TGA kurz zu den Hühnern. Es erstaunt mich wieder und wieder die krassen Unterschiede landwirtschaftlicher Produktivität in der Welt zu sehen.

    Eine Bedingung ist Rechtssicherheit. Dann gibt es Neugier, Interesse, Kenntnisse. Fleiss

    • RIchtig, Melursus !
      Rechtssicherheit, das wäre was…. Angesichts von Maastricht, Dublin, oder auch nur von Hühner- und Schweine Fabriken, gell?

      „Was halten sie von der menschlichen Zivilisation?“ „Grossartige Idee, sollte man mal ausprobieren.“

      Und sie wollen Rechtssicherheit?
      Ein Recht ist etwas das sie haben, wenn kein anderer Macht hat, sich über ihr Recht hinwegzusetzen.

      Mehr Rechtsstaat wird es niemals geben.

  61. Ganz kurz
    @Folkher Braun: die technische Frage, das Schweigen darüber ist das Beunruhigendste am „Abgasskandal“. Der eine superweinerliche Artikel auf der FAZ Seite für ein Tempolimit lässt ahnen wohin der Hase läuft. wenn alle Autos nur noch 110 fahren, stinkt keiner mehr im Test.

    Klassenkampf: Gast, donna laura: gute Analyse, die alte leier, der Reihenhausbesitzer, der sich mit dem Chef von Renaissance Technologies solidarisiwert., Jahresgehalt 2007 3,7 Mrd $.

    :TDV auf die Leichen im Fluss warten: Ich geniesse vieles, was ich erworben habe, sehe aber die Diskrepanz zu denen, die nicht mal ein Auto etc. haben.
    Gerechtigkeit und Frieden sind eine Frage der Grösse des Abstands zwischen den Menschen, und unsere selbstgefälligen Häuptlinge haben sich eingebildet, dass man alle anderen Indianer uendlich skalpieren kann wie Wollschafe. Das kann nicht so weitergehen.

    • Wunderbare Vermehrung
      Aus dem Umfeld des Zulieferers hört man daß zwar die Motorsteuergeräte und Grundsoftware geliefert werden. Ebenso eine Anpassung an geltende Normen. Allerdings muß es in Wolfsburg einen Jesus geben der aus den Gegebenheiten 40% mehr Leistung holt.

  62. Sozialismus ist, wenn der andere zahlt
    Ich bin eigentlich ganz anders, ich komme nur so selten dazu… auch ein schöner Spruch:

    Der springende Punkt ist wirklich, wer zahlt.

    VW: WENN das Kind im Brunnen das Dilemma ist, dass bei moderner Leistungsausbeute einfach zu viel Gift entsteht, dann sollten wir uns an Tempo 100 für LKW Und PKW gewöhnen, dann sind die linken Spuren eh voll mit Elefantenrennen zwischen 99 und 103 km/h – und die LKW bekommen Motoren so gross wie bei Lokomotiven und einem Horrorverbrauch ( f&ck the CO2) ….

    Da keine Nachrichten im Stil von „alles halb so wild“ kommen, fürchte ich, kämpfen wir hier nicht nur gegen die Rentabilität, sondern auch gwegen die Physik/Chemie.

    Wird uns wahrscheinlich erst dann egal sein, wenn wir mit unseren Twikes deluxe gegen das amerikanisch-elektrische I-car nicht anstinken können.

    Bis dann irgendwan die Rohstoffe zum Batteriebau alle sind…

    • Das Ende....
      … des threads. Vielleicht schauen sie ja trotzdem nochmal vorbei…

      Ihr letzter Satz ist der springende Punkt des ganzen Schlamassels.

      Die Erfindung einer neuen Batterie, eines Mediums zum speichern von elektrischer Energie, ist das A und O des Ganzen.

      Ein paar verschiedene Metalle oder Chemikalien nütze gar nichts…

      Wenn das nicht gelingt ist alles vergebens, keine Energiewende, kein Klima, kein nichts…

  63. Titel eingeben
    Passend zum Beitrag hier noch eine kurze Wasserstandsmeldung aus der gescheiterten Haupstadt Berlin:
    https://www.youtube.com/watch?v=qTVjrXlmXPA& *

    Syrier, der 18k € für Flucht bezahlte, schimpft auf die vielen Algerier und Marrokaner vor dem LAGeSo und wünschte er wär im Krieg getötet worden. Eine Sozialpädagogin über die Problematik, die durch die vielen „falschen Syrer“ entsteht, und ein frustrierter Helfer ledert gegen den Senat.

    *Youtube-Link geht zum Fringe-Sender RT-Deutsch – Video Dauer ca. 6 Minuten

  64. Instrumentalisierung der Flüchtlinge
    Wir haben als Einwohner Friedrichshain-Kreuzbergs diesbezüglich an diesem Mittwoch in der Bezirksverordnetenversammlung eine Einwohneranfrage gestellt, in der wir wissen wollten, ob einer Beschlagnahmung vorerst nicht lieber persönliche Gespräche mit den Eigentümern vorzuziehen wären. Die Beantwortung der Frage wurde uns mit der Begründung verwehrt, niemand hätte die Absicht, Wohnungen zu beschlagnahmen – trotz sehr eindeutig lautenden Aussagen aus der Presse. Aus der Abschmetterung unserer Frage lassen sich wie hier auch die Schlüsse ziehen, dass hier Flüchtlinge massiv für politische Ziele missbraucht werden: https://fdpfk.wordpress.com/2015/09/26/unbeantwortete-fragen-und-fuer-eigene-presse-instrumentalisierte-fluechtlinge-debattenkultur-des-bezirksamts-friedrichshain-kreuzberg/.

    • So leid es mir tut, aber das ist für die Betroffenen immer noch besser als eine Kündigung der Wohnung, wie es andere Gemeinden machen. Den Schwarzen Peter haben dann natürlich jene, die eine neue Nachbarschaft bekommen und sich multikulturieren mussen.

  65. Hallo, TDV!
    Ach, Sie haben ja so recht!
    Wirklich, Sie kommen ungefragt daher.
    Ich bringe die Realität ins Spiel, denn die Praxis ist das Kriterium der Wahrheit.
    Offensichtlich haben Sie keinen Kindergarten besucht oder dort vor lauter Daumenlutschen nichts Elementares gelernt. Zählen Sie damit zu den unanständigen Menschen?
    Und schon Ihr Name: TDV!!!
    Ja, Sie wären jemand, vor dem ich auf die Flucht ginge …, zum Vomitus hinter der nächsten Pinkelecke.
    In einem Punkt gebe ich Ihnen nicht recht, sehen Sie mir das bitte nach. Intelligente Menschen sind an Fakten interessiert und korrigieren auch ihre Meinungen. Das beinhaltet akademisches und selbstkritisches Leben. Ihr Kindergartendefizit weist indessen Folgedefizite auf. Pfui!
    Ich kenne nur ein Schriftwerk, das Fakten und Meinungen negiert wie Sie. Und darauf ist man auch noch stolz.
    ‚‚Schreiben Sie eine Lesermeinung!‘‘
    Wozu, wenn man Sie als Leser hat?

    Mit fielen Grüßen,

    Bernard del Monaco

    • MIssverständnis....
      Sie haben da was missverstanden, ich meine das mit dem Kindergarten.
      (Allein schon dass sie Zynismus nicht von Sarkasmus und erst noicht von Ironie abgrenzen können)

      Manche von uns fangen dann mit dem Lernen, sie scheinen auf dem Level stehengeblieben zu sein? Ich hatte diesen Verdacht schon, als sie vom Klassenkampf sprachen, etwas das normale Menschen nur mehr bei Gläsern guten Rotweins und dem Schwelgen in der Jugendzeit tun.

      „Intelligente Menschen sind an Fakten interessiert und korrigieren auch ihre Meinungen.“ Das müssen sie aber nach dem Kindergarten gelent haben… allerdings, wenn sie doch wissen, warum fangen sie denn dann nicht endlich damit an, sich solche als Umgang zu suchen.

      Wussten sie, dass etliche hier wissen was TDV bedeutet?

  66. Wirklich geschmacklos und ein Paradebeispiel grassierender Menschenfeindlichkeit.
    Dem ist nichts hinzu zu fuegen.

  67. Hallo, TDV II
    Vielen Dank für die freundliche Auskunft.
    Ich habe mir schon gedacht, dass TDV der Geheimcode Ihrer Krankenakte ist.
    Weiterhin gute Genesung!

    Mit fielen Grüßen,

    Bernard del Monaco

  68. Das ist die Strafe Gottes
    Fürs gelegentliche Grünwählen.
    .
    Gott sieht alles, auch in der Wahlkabine.
    .
    In seiner Hand befindet sich des Merkels Herz.
    .
    Er strafte ihre Nichtwähler, indem er das Merkel mit Blindheit schlug —

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