Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

VW in der grossen Tradition der frommen Lügen

| 101 Lesermeinungen

A Pfund Drehg braachd da Mensch im Joah.
Meine Grossmutter

Ich bin eher wissenschaftskritisch.

Ich bin in einem Haus geboren, in dem 172 Jahre lang wissenschaftliche Bücher geschrieben, geprüft und zur Veröffentlichung frei gegeben wurden, von der Spätrenaissance bis zum Zeitalter der Aufklärung. Und was immer hier geschrieben wurde, bevor ich das publizistische Lügenruder übernahm, war in den katholischen Landesteilen verbindlich zu befolgen. Bei den lutheranischen Ketzern sah man das anders, aber die durften nicht einreisen. Und als sie in Form der Schweden unter Gustav Adolf doch einmal kamen, haben die Unsrigem dem Schweden das Pferd unter dem Hintern weggeschossen, und so zog er gedemütigt weiter nach Regensburg in die Oberpfalz, da passte er auch hin, und wurde bald gut katholisch niedergemetzelt. Man muss das nicht gut finden, aber so setzte man damals die Richtigkeit der eigenen wissenschaftlichen Standpunkte durch. Dieser Faktencheck durch den Umstand, dass Gott ihn auf dem Schlachtfeld sterben liess, galt damals in der Wissenschaftscommunity als vollkommen ausreichend und Gustav Adolf hat es auch nicht angezweifelt. Heute darf man mit Kritikern nicht mehr so umgehen, was Genderistinnen vielleicht nicht schätzen, aber für mich ist es Anlass, da ein wenig Vorsicht walten zu lassen.

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Wissenschaft und Wahrheit sind nun mal immer abhängig von den Methoden, mit denen sie durchgesetzt werden, und mit Blick auf die menschliche Geschichte kann man sicher behaupten, dass die Methode von VW und den Abgasen ihrer Dieselautos klar zu den menschenfreundlichen Strategien zählt. Andere Wissenschaftler haben schöne Hochrechnungen, um zu erklären, wie tödlich Feinstaub und Stickstoffverbindungen statistisch sind – aber man muss VW zugute halten, dass sie eiuen äusserst klugen und eleganten Weg gefunden haben, ihre Wahrheit über all die Jahre glaubhaft zu machen. Nicht umsonst wurden die schönen Zahlen leichtgläubig abgedruckt, so wie man früher in meinem Haus keinen Zweifel an der Rechtmässigkeit des Ketzerschlachtens hatte. Die einen wissen, wie man das Auto an der richtigen Stelle richtig laufen lässt und die anderen, wie man die richtige Stelle in der Bibel richtig interpretiert. Prüfstand und Bibel sind nun mal feststehende Systeme, auf die man sich grundsätzlich verlassen kann.

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Ausserdem sind sie ein schönes Beispiel für meine private Geschichtsphilosophie: Ich negiere nicht, dass der Mensch über all die Jahrtausende doch etwas voran gekommen ist. Aber ich behaupte, dass der Abstand zwischen der gelebten Realität und den theoretisch vorhandenen Möglichkeiten halbwegs eine Konstante ist. Das muss nicht immer schlimm sein, und ich nehme es auch keinem übel, wenn er den Computer eher für Pr0neaux denn zur Analyse der Werke von Alice Schwarzer verwendet. Aber man sieht beim Ketzer- und Schadstoffreduzieren durchaus, dass hier Wege beschritten wurden, die schon in der nahen Zukunft als nicht mehr hinnehmbar gelten: Das ist der Abstand vom Ideal. Die Umstände, kann man allenfalls entschuldigend sagen, haben es verlangt; da waren die Vorgaben des Papstes und die Normen der amerikanischen Umweltbehörde.

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VW und die Jesuiten in meinem Haus meinten das sicher nicht böse und privat sind das sicher prima Kerle gewesen. Es gibt nun mal den Wunsch zu glauben, dass alles besser wird, und was früher das Paradies war, ist heute eben der sinkende Verbrauch des Autos, weil man das Kind kostengünstig und umweltschonend die drei Kilometer durch den Stau in die Schule bringen will, wie sich das heute gehört. Pia Fraus nennt man das in der Theologie, wenn man zu einem höheren Zwecke etwas unternimmt, was scheinbar dem moralischen Grundgerüst zu widersprechen droht: Wenn es nicht herauskommt, fühlen sich alle gut, sind überzeugt, genau das Angemessene zu tun und denken, dass in der Gesamtsicht das Treiben die beste alle möglichen Welten zeitigt. Sicher, VW hat der Umwelt ein paar Stickstoffoxide mehr als versprochen gegeben, aber eben auch ein Produkt geschaffen, das andere an das Gerechte und Richtige glauben liess. Ich finde, das sollten die deutsche Politik und unsere Medien auch mal wohlwollend betrachten und sich die Hysterie abgewöhnen.

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Weil, es ist nämlich so: Diese frommen Lügen sind gar nicht so selten. Nehmen wir als Beispiel nur einmal die Flüchtlinge. Wir erfahren Tag für Tag, dass die Behörden in Bayern nunmehr, mit den Grenzkontrollen, nur wenige tausend Flüchtlinge registrieren. Die Zahlen, bis auf den Flüchtling genau, teilt die Bundespolizei auf Geheiss der Politik den Medien mit. Gleichzeitig wissen wir aber, dass im Schnitt sechs- bis zehntausend Flüchtlinge jeden Tag in Kroatien oder auf den griechischen Inseln Grenzen überschreiten. Die Zahlen sind entlang der Route nun schon seit Wochen relativ konstant. Dann kommen sie in Österreich an und in Deutschland fehlt die Hälfte. Als guter Bayer traue ich unseren ehemaligen Leibeigenen in der Ostmark natürlich jede Schandtat zu. Aber für die Diskrepanz zwischen dem Flüchtlingsausstoss des Vorderen Orients und den sehr viel niedrigeren gemessenen Werten bei uns gibt es einen VW-artigen Grund: Die in Bayern registrierten Flüchtlinge sind die, die man registriert hat. Und die anderen registriert man nicht, sondern schickt sie weirer, damit man sie woanders registriert – wo dann ein paar besorgte Bürger noch deutlich kränkere Anfälle als Allergiker bei zu vielen Stickstoffverbindungen bekommen. Egal: So bekommen die Medien schöne Zahlen und wie man sie abdruckt, ohne zu fragen, weiss man in diesem Berufe. Kaum jemand sieht sich wegen dieser Werte – und den erst mal verschwiegenen Folgen – bemüßigt zu fordern, dass man Frau Merkel und ihr Kabinett nun winterkörnern sollte.

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Man sieht also: Pia Fraus ist keine Angelegenheit der Autohersteller und der Folgenabschätzer der Atomindustrie, sondern ein universal mit dem Brustton der moralischen Überzeugung geübtes Mittel, Zuversicht und die einzig richtige Einstellung zu verbreiten. Über die positiven Effekte klären uns zudem Migrationsforscher auf, denn natürlich sind wir heute weiter: Theologie alleine reicht nicht, wir brauchen stets interdisziplinäre Ansätze aus Soziologie, Wirtschaftswissenschaften und Modellberechnungen. Nur so lässt sich dann auch scheinbar Widersprüchliches erklären: Warum all der Kraftstoff vor Schulen von Müttern verbrannt wird, die genau wissen, dass ihr SUV im Stau dreimal so viel wie den Normverbrauch säuft, an Dreck wieder ausstößt und sie ansonsten überzeugt sind, dass der Weg ihrer Lieben in die Hölle über gefährliche Lactose, Zucker und Glutein verlaufen würde. Auch das ist, vernehme ich, wissenschaftlich längst bewiesen. Man stelle sich nur vor, das Kind würde mit dem Rad fahren und vielleicht etwas Ungesundes kaufen: Da ist dann ein sauberer, schadstoffarmer Diesel mit niedrigem Verbraucht schlichtweg eine zwingende Notwendigkeit. Die Tauglichkeit hat sich VW wissenschaftlich bestätigen lassen. Es passt alles so schön zusammen. Wieso muss man diese heile Welt mit der Realität zerstören?

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Wir hatten hier genau den richtigen und dem Menschen angemessenen Abstand zu dem, was der menschlichen Zivilisation möglich gewesen wäre: Es war eine gute Kombination aus Technik, Wissenschaft, Pia Fraus und als Altruismus getarnte Egomanie. Nun jedoch werden Techniker gezwungen, die Grenzen des Machbaren wieder ein wenig weiter zu verschieben, andere werden daran versagen, sich neue Tricks ausdenken und Scharen von PR-Mitarbeitern in Bewegung setzen, damit das alles nicht so auffällt. Viele werden sich über einen angeblichen Betrug empören, der lediglich der Mechanismus zur Einhaltung des Sicherheitsabstandes zur idealen Gesellschaft ist. Ich möchte das ganz ehrlich sagen: So ideal, dass man dorthin wegen der Abgaswerte nicht mehr mit einem stinkenden Bugatti knattern könnte – muss es für mich gar nicht sein.

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Ich bitte auch zu bedenken: Wenn man einmal mit der zur Schau gestellten Tugend anfängt, ist es schwer, das wieder zu bremsen. Wie das ausgeht, sah man in den Gottesstaaten von Savonarola und der Taliban sowie in den sozialen Medien des Internets, die für Gender, IS und Veganismus werben. Da geht es dann nicht mehr um den frommen Betrug, sondern um die einzig richtige Wahrheit. Wenn es nach mir ginge, würde ich den VW-Konzern einfach dazu verdonnern, eine sinnvolle, leichte, flinke, billige, schicke und energiesparende Alternative für die letzten zwei bis fünf Kilometer zu entwickeln. Und zwar genau von den Leuten, die diese Software modifiziert haben, um die Amerikaner hereinzulegen.

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Auf solche Ideen im Umgang mit dem System muss man nämlich erst mal kommen. Mit solchen Leuten kann man sicher keinen Gottesstaat betreiben, aber ihr Schneid, die Brillanz, die wilddiebhafte List: Das braucht die deutsche Industrie, wenn sie auf dem höchst lukrativen Markt der frommen Lügen weiterhin bestehen will.

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101 Lesermeinungen

  1. Mensch
    Es ist doch schön wie wenig hässlicher das Wort Betrug klingt, wenn man den Ovid zitiert und den Betrug auch noch durch das Wort fromm adelt.

    Leider gibt es keine Göttinnen mehr wie jene die die Iphis dann doch noch in einen Mann verwandelte und so bleibt der Betrug ein Betrug, wie er zwar außerhalb der Zivilisation in bayrischen Randgebieten durchaus ortsüblich und insbeondere rund um den Tegernsee zu hause ist, aber von den Denkenden abgelehnt wird.

    Natürlich ist Selbsttäusch die eigentlich bayrische Kunst, aber der Autor möge verzeihen, das anders als die Jesuiten die in seinem Haus die Wahrheit unterdrücken durften, ihm dieses Recht nicht mehr zugestanden wird. Man kann den Mangel zwar mit Pelz verbrämen, betont dadurch aber eher den Mangel an echtem Pelz, als das man das Stück aufwertet.

  2. mamamia
    sind die Bilder schön!

    Glauben wir keiner Statistik die wir nicht selber fälschten!

  3. Irgendwann bricht jedes Lügengebäude ...
    … in sich zusammen und ein neues Heilsversprechen muss her.
    .
    Unsere dem „coal rolling“ / „black smoking“ verschriebenen Hillbillies in den USA sind schon gerissen, wenns um den richtigen Sündenbock geht.

  4. the times are a changin'
    Don,

    Sie müssen jetzt ganz tapfer sein:
    Sie leben in einer modernen Gesellschaft. Man nennt diese in der Wissenschaft auch funktional differenzierte Gesellschaft. D.h. die Gesellschaft wird nicht mehr zentral gesteuert von Päpsten, Königen oder Führern, sondern teilt sich auf in unterschiedliche Systeme, die entlang ihrer gesellschaftlichen Funktionen eigenständig Machtbereiche kontrollieren. Diese sind u.a. das Recht, die Politik, die Wirtschaft, die Wissenschaft, die Kunst. Daneben existieren noch Medien, Technik etc.
    Dies hat zur Folge, dass VW zwar innerhalb des Wirtschaftssystem und des technischen System ein Big Player darstellt, es aber für das Rechtssystem auf der gleichen Ebene wie Herr Meier steht. D.h. es ist dem Rechtssystem völlig egal, was die bei VW denken, wieviel Geld die besitzen und ob die irgendwann den Käfer erfunden haben. Völlig egal. Amerikanische Gerichte werden VW aus der Gesellschaft werfen, sollte sich ein massiver Verstoß gegen Gesetze bewahrheiten. Und da hilft dann kein Papst und keine Merkel und auch kein Verweis auf die Unwissenschaftlichkeit irgendwelcher von der Politik aufgestellter Abgasnormen. Weil auch für die Politik VW nur ein Herr Meier ist.
    Ergo: Wenn Piech, Winterkorn ebenso wie der Poschardt und der Don meinen, die moderne Gesellschaft wäre eine Mille Miglia, wo das gemeine Volk am Wegesrand kniend dem Wunderwerk der Techniker Ehrfurcht zeugt, dann muss man leider feststellen, haben die genannten Personen den Zug der Zeit um einige Jahrhunderte verpasst. Trotz ihrer Dieseltechnologie und/oder 272 PS.

    • Ach, das kriegt man schon informall hin, wie bei den Banken. Deutschland verzeiht der NSA und Amerika verzeiht VW. Dass gerade die deutschen Beamten jetzt so am Rad drehen, ist natürlich unschön. Das sollte man bei den Wahlkampfspenden bedenken.

    • oh,
      Luhmann in a nutshell. Well done.
      .
      Nur, ganz so unabhängig voneinander sind die Systeme nicht.
      .
      Beispiel VW (wer eine andere Farbe will, kann die BASF nehmen, es läuft in Rheinland-Pflaz nicht anders wie in Niedersachsen):
      Die sind in ihrer Region der grösste Arbeitgeber. Denen fährt deshalb auch keiner an der Karren. Und da man bei Volkswagens soweit aufgeklärt ist, dass mana dort seine Rolle im System begriffen hat, lässt man sich in Wolfsburg (in Ludwighafen) die Systempflege auch etwas kosten. So geht es allen gut, so soll es auch sein.
      .
      In de US of A ist VW ein Mitbewerber, der GM (vor einigen Jahren erst mit US of A -Staatsknete saniert) und Ford, denjenigen, die im US-System näher stehen, das Leben schwer macht. Und jetzt haben wir was, mit dem wir den fucking rads mal so richtig zeigen können, wo bei uns der Hammer hängt, also immer feste druff.
      .
      Der Piech hat das schon vor Jahrzehnten gewusst, als er vom Krieg sprach, der da draussen tobt.
      .
      Da passt es denn auch, dass die Schweiz den Verkauf möglicherweise betroffeneer Dieselfahrzeuge des VW-Konzerns verbietet. Schauen wir einmal, wie lange es dauert, bis der Wirtschaftsminister nach der Kavallerie schreit.

    • The truth is never simple and yet it is.
      @auch-einer,

      Doch man muss die Unabhängigkeit beobachten. Die ist nämlich viel gruseliger als die unterstellte Abhängig.

      Wir beobachten alle noch wie vor 500 Jahren. Wir suchen immer noch nach der einen verantwortlichen Person, wir denken immer noch in Hierarchien. Da oben sind immer die Politiker und die Reichen und die Bösen, die alles steuern, alles unter Kontrolle haben. Dem ist aber nicht so. Die Politik kann die Justiz nicht mehr steuern, ebenso wenig die Wirtschaft die Politik oder vice versa. Man kann weiterhin unterstellen, dass die amerikanische Justiz von der CIA den Auftrag bekommen hat, die Interessen der amerikanischen Autoindustrie zu schützen. Nur warum is die amerikanische Justiz dann vorher GM angegangen? Warum jagt die amerikanische Justiz dann nicht alle europäischen Automobilkonzerne. und warum gerade VW, welches überhaupt die geringste Bedrohung in den USA darstellt, automobiltechnisch.
      All diese Fragen kann die VT nicht beantworten, vielmehr wird deutlich, dass die Gesellschaft anders beobachtet werden muss, denn diese Gesellschaft ist nicht mehr das Mittelalter. Es ist keine Hierarchie. Die allmächtigen Dons, die gibts nur noch in Märchen und FAZ Blogs.

    • danke, goodnight,
      für die guten hinweise.
      .
      über vt lässt sich nur sagen, dass dies noch ein erklärungsdansatz ist, leider kein übermässig richtiger. in dieser ecke pflege ich mich nicht aufzuhalten.
      .
      trotzdem bin ich nicht der meinung, dass die systeme völlig unabhängig voneinander sind. sogar die chinesichen kaiser mussten sich an wechselnde zeitläufte – veränderungen in den systemen – anpassen, bzw. gewöhnen.
      richtig ist, dass diese gegenseitigen beeinflussungen nicht plump und offenkundig sind, sonst gäbe es keinen investigativen journalismus.

  5. DER CLAN
    das mehrfach genannte unternehmen, beherscht von einem CLAN von österreichern und einem bundesland, das beim abtauen der polkappen im wasser versinken wird, legen immer wieder gewisse praktiken an den tag………………………ich frage mich, ob mann oder frau nicht die gesetze aus amerika anwenden sollten, die es dort speziell gegen gewisse organisationen gibt und die jedem ermittler sonderrechte bis nach zell am see einräumen. das wäre doch mal eine gute idee !

    fehlkonstruktionen kamen beim CLAN immer wieder vor………..deshalb auch meine these, das ganze ist ein schlau eingefädelter racheakt der enkel der massenweise in der panzerhaubitze FERDINAND umgekommen wehrmachstsoldaten……..die kam untauglich und nicht wehrtüchtig auf den markt……………..äh ich meine auf das panzerschlachtgelände und wurde abgeschossen wie der laufende keiler……………ein wunder werk deutscher…………………äh ich meine österreichischer ingenieurkunst, das wohl nur durch beste verbindungen zur führungsspitze (siehe der hinweis oben auf bestimmte „vernetzte strukturen“) den profit des CLANS steigern durfte.

    Dem CLAN verdanken wir es auch, dass der vorsitzende des aufsichtsgremiums nun auch wieder aus der ostmark kommt und wir aktuell und wer weiss noch wie lange in deutschland neben merkel und gauck auch an der spitze des unternehmens mit der ehemaligen volksaktie einen aus dem östlichen beitrittgebiet haben. alle drei verbindet der sorglose und nicht ersthafte umgang mit sprüchen zur flüchtlichsfrage.

    und dann noch lieber DON: ein irrtum im text !

    die besorgte mutter, vor allem aus bestimmten ghettos in und rund um stuttgart fährt ja nicht mit einem dieselmotorgetriebenen kleinauto zum kindi oder in die schule…oder gar zum frisör…………..die grossvolumig motorisierten kästen, nicht nur im kennzeichen ein S, nein auch in der typbezeichnung auf dem schwarzen oder silbrigen heck tropfen das unverbrannte benzin und benzol vor der kindergartentüre nur noch so aus dem heck. bei 15 l verbrauch ist der konsum an diesel in einem golflein oder touranchen wohl ein pippifax und eine petitesse um die sich die reinlichkeitsbesessenen nordstaatenamerikaner kümmern sollen.

    neulich erlebt: meine vom CLAN hergestellte limosine einer anderen automarke kommt von einer reise durch das ländle retour und will sich an den in der zweiten reihe wie in einem flüchlingskonvoi aufgestellten pfeffermonstern vorbeischieben, es kommt im gegenverkehr ein ebensolcher kasten mittig auf der strasse.

    mein gutgemeinter und freundlicher kommentar „kaufen sie sich einen Fiat 500“ wird von der blassen blondine, unfähig die dimensionen ihres transporters in jeder hinsicht einzusehen, mit dem „A“-wort quittiert.

  6. Die Schönheit im Autobarock
    Wärmende Bilder für den Herbsttag, danke!
    ..
    „aber ihr Schneid, die Brillanz, die wilddiebhafte List“
    – die Fachkräfte sind schon da, direkt in meiner Nachbarschaft etwa
    aus dem Land der Skipetaren
    und Karl May, die Bände 5 und 6.

  7. Schummeln ja, erwischen lassen, nein.
    Betrügen, äh, schummeln darf man schon, aber man darf sich nicht erwischen lassen. Das ist die volkstümliche Conclusio, die jedem Schüler bekannt ist. Damit lässt sich lässig die Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit, zwischen Glaube, Liebe und Hoffnung, oder zwischen gut und weniger gut überbrücken. Sie haben ja recht, Don, alle Sozialsysteme kennen diesen Spruch und befolgen ihn, nicht nur die katholischen Schäflein und ihre Hirten auch. In Don Camillo und Pepone wurde dieser, ich würde sagen, erzkatholischen Ansicht ein filmisches Denkmal gesetzt. Und die rheinische Frohnatur Willi Millowitsch fasste sie in den Liedtext: Wir sind alle kleine Sünderlein, s’war immer so … Nur die Protestanten glauben an den wahren und guten Menschen, weshalb sie ja auch keine Beichte brauchen. Gut, dass die einen überwiegend im Süden und die anderen im Norden wohnen. Die Amerikaner scheinen mir eher protestantisch zu sein, weshalb es dort keinen Alkoholismus, keine Prostitution und eben auch keine schlimmen Abgaswerte gibt. In Deutschland werden diese einfach wegdefiniert, dort werden sie gemessen, die Abgaswerte. Besonders gnadenlos und als Exempel zur Abschreckung bei Andersgläubigen, also Toyota und Volkswagen. Man braucht halt schon ein wenig Kulturerfahrung, auch als Automanager, vielleicht hätte sich das Debakel so verhindern lassen?

  8. DER CLAN
    heute wird ja endlich in der presse die frage gestellt „was wusste eigentlich der oberpate“?

    einem mann, der auf einem bierdeckel den mittelabtrieb eines 8-zylindermotors mal kurz entwickeln und aufmalen kann.

    aber das ist mechanik gelernt an der ETH. wie siehts mit der elektronik aus ? die nächste frage: wer hatte denn die ursprüngliche idee bei einem abendessen in zell am see, salzburg, zuffenhausen, weissach, wolfsburg ?

    oder bei den sonntäglichen testfahrten der führungsriege im konvoi durch die lüneburger heide oder die altmark um der tristesse in W zu entgehen ?

    • Jeder lebt in seiner Welt.
      Gute Fragen, die mitten ins Schwarze treffen. Ich hatte das Vergnügen fünfzehn Jahre für Volkswagen und Audi als Berater tätig zu sein. Ja, wirklich ein Vergnügen, externes Mitglied in einem Männerbund zu sein, der nur ein Credo hat: Benzin im Blut. Man glaubt ja garnicht, was die Herstellung und der Vertrieb eines Autos alles so an Aktivitäten mit sich bringt, auf Schlössern und Landsitzen, bei Presse- und Händlerterminen, bei Testfahrten und Promotiontouren. Und alles dreht sich immer nur um eins: Das Auto, als Ersatzreligion, als der „Heilige Kral“ eines modernen Bundes. Ähnlich ist es bei Bankern und war es im hippen Business der Computernerds, heute der Googles und Twitters. Die entscheidende Frage vor einem Meeting in WOB lautete deshalb immer: Wie lange? Gemeint war die Fahrzeit zwischen HH und WOB. Und alles was länger als 1.30 Stunde dauerte, war nur was für Weicheier. Na ja, nicht über die Autobahn, sondern Richtung Uelzen durch den Wald mit Karacho. In einer solchen Umgebung kommen einem schon mal die Realitäten abhanden und man hält die Software zur Abgasmanipulation für eine großartige Sache, es den Weicheiern da draußen oder da drüben mal so richtig zu zeigen. Keine Frage, es ist eher Dummheit. Aber, Menschen, die in diesem System groß geworden sind und darin leben, können das nicht mehr objektiv beurteilen, oder wollen es nicht, weil der Konformitätsdruck zu hoch ist. Wie in allen Bruderschaften. Meine Fahrzeit lag übrigens bei 1.39 und damit gerade noch im Toleranzbereich. Heute schaudert es mich.

    • Das ändrt sich gerade. Das Heuptproblem der Branche ist die neue Generation und ihre neue einstellung zum auto als Nutzding, das funktionieren soll und fertig.

    • Mit andern Worten, lieber Don, eine halbwegs rationale
      Herangehensweise an ein Fortbewegungsmittel killt die kindliche Freude daran? Am entwickeln, testen, fahren, brettern, fachsimpeln? Dürfte jedem Computerfreak bekannt vorkommen, der in den späten achtzigern und frühen neunzigern verächtlich auf die wachsende Zahl von Amiga-/Atari-/Mac-Computernutzern herabgeblickt hat, die nicht in der Lage waren, aus 640 kb Hauptspeicher noch 5 kb mehr für Anwendungen herauszukitzeln, dabei war doch DOS 3.3 das einzig wahre …

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • Ich mag einfach das Risikp und den Unsicherheitsfaktor. Alles andere langweilt mich.

  9. Noch eine heile Welt droht zu kollabieren...
    …wenn heute abend in Oberösterreich die Stimmen ausgezählt sind.

    Ein Verschwörungstheoretiker könnte auf die Idee kommen, dass das ganze Willkommenskultur-Gewese in Wirklichkeit dazu gedacht ist, einen erzreaktionären Haufen wie die FPÖ zu mästen.

    Mal gespannt, wie lange es dauert, bis dann einige wieder dunkel von anno 33 zu raunen beginnen und Lichterketten veranstalten.

    • von 33 raunen und Lichterketten veranstalten
      dabei wird es nicht bleiben.
      Gefährlich wird es dann, wenn in allen Nachbarländern
      der Wind gedreht hat und in D versucht wird, sich wieder
      an die Spitze der Bewegung zu setzen.
      Vermutlich werden es dieselben sein, die sich
      z.Zt. in die Willkommenskultur hineinsteigern.

  10. Fromme Lügen
    Alles gelesen, schöne Kommentar-Bilder, liest sich Sloterdijk, aber deutlich

    süffiger. Weiter so, bitte. Ich steige gar nicht in diese Diskussionen ein –

    sondern aufs Trek

    Emonda

    und fahre ziemlich abgasfreie 5 Stunden durchs Grüne…kek

  11. Nun ja lieber django die Lüneburger Heide ist ja an Tristess ...
    … auch kaum zu übertreffen.
    .
    Da helfen auch die Damen in ihren Campern nix, denen es rings um die Autobahnausfahrten scheinbar so gut gefällt, dass sie dort Dauercampen.

  12. Justice is coming to all of us, no matter what the f.ck we do.
    Nope, sorry, man wird den Problemen der Moderne nicht Herr, wenn man diese aus dem Rahmen des Zeitalters der Mona Lisa beobachtet.
    Welche Beschreibungen soll ich hier letztlich erwarten, wenn auch hier nur NSA und Clans und Merkel gerufen wird. Fehlt noch CIA, Mossad, Bilderberger.
    Die Probleme der Moderne entstehen gerade nicht aus der engen Koppelung von Familien, Nationen oder einzelnen Gangstern. Vielmehr sind wir mit der fehlenden Kopplung von unterschiedlichen Interessenbereichen konfrontiert, mit der Unfähigkeit sich aufeinander einzulassen, zu kommunizieren, zu kooperieren, ja, zu korrumpieren. Es fehlt die Kommunikationsformen, die es ermöglichen der USA Behörde zu verdeutlichen, dass eine Strafverfolgung des VW Konzerns zu einer Wirtschaftskrise im EU Raum führen könnte, welches dann Auswirkungen auf die Sicherheitspolitik der USA haben könnte, welches Folgen für die Strafbehörden in der USA nach sich ziehen könnten. Der Einheit der Gesellschaft fehlt es an einer Stimme. Früher erledigte dies der Papst!

    • wäre nett
      …wenn es so wäre. Vielleicht nur eine weitere fromme Lüge.

      westl.Werte, Demokratie, Rechtstaat und Menschenrechte werden
      seit einiger Zeit
      derart inflationär gebraucht, dass ihr Realwert gelitten haben muss.

    • Sind wir nicht alle Demokraten?

    • Titel eingeben
      Ich bin keiner. Ich toleriere die Demokratie nur, weil mir noch keine bessere Methode einfiel, Rechtsstaat (besser – Schutz des Individuums gegen staatliche Willkür) und eine gewisse Meinungsfreiheit zu sichern.

      Ohne diese indirekte Wirkung ist Demokratie nicht nur sinnlos, sondern vernunftwidrig – sie sichert die Herrschaft der Mehrheit aka der Dummen.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

  13. Dieselruß ist krebserregend
    Vor 10 Jahren gab es in den USA keine Diesel Zapfsäulen für PKW.
    Alle PKW fuhren in den USA auf Normalbenzin, da meiner Meinung nach
    bereits damals bekannt war, dass Dieselruß krebserregend ist.
    Vor vielen Jahren hatten wir einen Hund, der immer wieder niesen mußte,
    sobald wir mit ihm hinter einem Diesel Fahrzeug liefen. Später ist unser Hund an Krebs verstorben.
    An den zulässigen Abgaswerten hat sich in Deutschland kaum was verändert. Bei uns werden nach wie vor Dank der Zusammenarbeit der Auto Lobbyisten und Politiker hohe Dieselruß Werte im Vergleich zu den USA akzeptiert.
    Durch Täuschungen hat es die deutsche Autolobby tatsächlich geschafft in den USA mit Diesel Fahrzeugen Fuß zu fassen. Ich kann mir vorstellen, das insbesondere in den USA die Anzahl der Diesel PKW wieder zurückgeht, da es zur Zeit keine technische Lösung gibt, um die geforderten Abgaswerte in den USA einzuhalten.
    In Europa akzeptieren die Auto Lobbyisten und Politiker nach wie vor ein hohes Lungen- und Krebsrisiko durch Dieselruß. Vielleicht wird der Verbraucher in Deutschland nun wach und überlegt, wieso in Europa die hohen Diesel-Abgaswerte nach wie vor gelten.

    • Diesel, das gute Parfum
      Guter Beitrag!
      Jenseits zynischer Historikerwelterklärungen.

      No kidding: Ich warte jetzt auf weitere mediale „Aufdeckungen“, die Wahrheiten über:

      – Triple A -Kühlschränke
      – Energieausweise
      – Benzinautos
      – Ernsthaftigkeit von Barack Obamas Klimaplan
      http://www.zeit.de/politik/ausland/2015-08/klimaschutz-barack-obamas-aktionsplan

    • Energetische Sanierung im Abstand von 20 Jahren wird auch lustig.

    • Sie lügen wie gedruckt...
      Vor 10 Jahren war 2005.
      Im Jahre 96 erstand ich einen Mercedes Diesel Baujahr 85 in den USA, die Erstzulassung dieses Autos war 85 in den USA vom US Mercedeshändler.
      Ich habe dieses Fahrzeug bis 2009 in den USA gefahren in nahezu allen Staaten und IMMER an einer PKW Zapfsäule getankt….also reden sie nicht so einen Blödsinn.
      In allen Autos befindet sich eine Aussenluftabschaltung per Knopfdruck irgendwo auf dem Armaturenbrett mit der man sich von der Zufuhr von Abgasen von Diesel und Benzinstinkern schützen kann und den Tod ihres Hundes darauf zu schieben ist ja nun sowas von lächerlich…..

    • kein VW Fahrer
      Das Problem in diesem Zusammenhang ist, dass VW nicht wegen des Rußes in der Kritik steht, sondern wegen erhöhter Stickoxidwerte. Eigentlich war das Verhalten von VW ja verbraucherfreundlich, da ein höherer Anteil an Stickoxiden nichts anderes heißt als weniger verbrannter Kraftstoff, d.h. ohne diese Software hätte die Möhre im Alltagsbetrieb, nicht im Labor, wahrscheinlich einen runden Liter mehr gesoffen, und VW gezwungen andere (teurere) Maßnahmen zur Verbrauchsreduktion zu unternehmen.

    • Titel eingeben
      „Am besten törnt doch Diesel…“
      https://www.youtube.com/watch?v=DngYChlrwn8

      Wenn Wauwi immer noch nießt, gibts hier so eine Art Apothekenumschau für Tölen:
      http://www.kotundkoeter.de/

      Sollten Dieselmotoren am Ende doch noch zu etwas gut sein?

  14. Gebot
    Ach was für schöne alte Karossen, deren Motoren natürlich nie moderne Abgaswerte schaffen würden. Gleichwohl bleiben sie erst dann Denkmale der Auto-Technik wenn sie nicht im Museum hinter der Kordel stehen, sondern vorbei brausen. Am besten natürlich man braust selbst!
    Ansonsten lernen pfiffige Schüler nicht nur in Jesuiten-Schulen dass das wichtigste Gebot das 11. ist: „Du sollst dich nicht erwischen lassen“.
    Was die VWler ritt das ausgerechnet in den USA drauf ankommen zu lassen, das ist die eigentliche Frage.
    Allerseits einen schönen Sonntag!

  15. Pia fraus, der fromme Betrug ...
    … zur Wohlfahrt aller…

    Echt jetzt?

    „Vorbildliche“ Klimawandel-Regierung Deutschland: Auf der einen Seite muss man sich natürlich nicht wundern, wenn der Emissionshandel einst von D als ulitmative Idee gepriesen und befeuert wurde („der Markt regelt eh ois und auch die Klimaferkel müssen dann mit und bezahlen die Kosten … “ lustige Idee) so ein dummes Pflüftl* geworden und eingebrochen, ja wertlos ist.

    Auf der anderen Seite ist es schon ein wenig mehr als frommer Betrug, wenn ein halberter Staatsbetrieb wie VW mit Wissen der Oberen eine Software manipuliert, um in einem Export-Land wie den U.S. – welche bekanntermaßen derzeit eine recht marode Autoindustrie haben – als Klimaheiliger und Spitzenindustrie dazustehen.

    NATÜRLICH (!!!) werden die U.S. – wie jeder Konkurrent dem’s langsam zu dumm wird und dem’s langt – dann graben, das VW-Auto dumm da stehen zu lassen. Und sie gruben. Jetzt ist es passiert. Porce miseria!
    Geht es den Staaten doch auch darum, ihre eigenen Autos wieder mehr verkauft zu kriegen. Die Chancen für deren Blechkübel stehen jetzt gut.

    Wer sich also fromme Betrügereyen ausdenkt, muss wissen, dass der Konkurrent nur darauf wartet, sie auszugraben. Und wer glaubt, die ganze Welt basiert seit Steinzeit minimum halt auf Gegenseitigkeit auf pia fraus so what, sollte wissen, dass Lügen kurze Beine haben. Auch die frommen Lügen. Von wegen man braucht sich nur nicht erwischen lassen. Know thy enemy: Der Feind schläft nicht.

    *Pflüftl (tranbsl. aus dem Niederrbairischen): Ein Pferd wo fliegt. Also a Sach wos gar net gehm dad.

  16. "No one
    expects the spanish inquisition!“

    Aus dem Zyklus: Know thy enemy.

  17. Angie trifft Martin
    Wenn man so unterwegs sein muß in der ehem. Reichshauptstadt und dem neuen Straßenislamsbegrüßungskonformismus dieses Landes entfliehen möchte, zieht man sich gerne in eine kultivierte Restinsel zurück, um dessen Dummheit zu entfliehen.

    Die Lobby Lounge des Adlons ist ein vorzüglicher Ort für einen solchen Rückzug.
    Freundliche Menschen, dezente Pianoklänge durchsetzt vom doch manchmal lästigem Plätschern des Elefantenbrunnens.
    Da kommt man ins Träumen. Und während ich so vor mich hindämmerte, glaubte ich in meinem Rücken Stimmen zu vernehmen, die mir bekannt vorkamen.

    Verehrte Angie, wie schön, daß sie Zeit fanden für dieses Treffen.

    Bezaubernd sehen sie heute wieder aus. Bitte nehmen sie doch Platz, was darf ich ihnen bringen lassen?

    Ach, lieber Martin, ich nehme dasselbe wie sie. Herr Ober, bitte eine Flasche Cattier und einige Häppchen Rindstartar mit rohem Wachtelei. Martin was ist den Cattier, ich trage doch die Perlenkette meiner Mutter?

    Nein, hochverehrte Angie, Cattier ist eine Champagner. Oh Gott, oh Gott, nee, Herr Ober bringen sie mir doch einen Rotkäppchen Sekt.

    Ach Martin, ich finde es ja schade, daß sie jetzt so ihre Arbeit beendet haben, wegen der paar Rußpartikelchen. Wir sind doch beide Deutschland!

    Daß sie mich jetzt so alleine lassen nehme ich ihnen schon ein wenig übel. Ihre übertriebene Korrektheit, ihre Aufrichtigkeit, fast ein wenig widerlich, so einfach zurückzutreten und auch noch zu sagen, daß sie Fehler begangen haben, schrecklich, das macht man doch wirklich nicht!

    Sehen sie mal, vor ein paar Tagen habe ich einfach gesagt: Wenn wir jetzt anfangen, uns noch entschuldigen zu müssen dafür, dass wir in Notsituationen ein freundliches Gesicht zeigen, dann ist das nicht mein Land.

    Hätten sie doch mal auf den Tisch geklopft und gesagt: Wenn wir jetzt anfangen, uns noch entschuldigen zu müssen dafür, dass wir eine super Software haben, die die Amis nicht mal gefunden haben, dann ist das nicht mehr mein VW Konzern.

    Aber nein, sie setzten noch eins drauf und wollen diesen angeblichen Schaden wieder gut machen.
    Glauben sie, die blöden Deutschen würden mich wieder wählen, wenn ich jeden Schaden, den ich schon auf Kosten der Naiven da draußen angerichtet habe wieder gut machen würde?

    Reißen sie sich doch mal zusammen.

    Schengen, Dublin – Verträge schließt man, Verträge modifiziert man. Wir, ach, ich meine Ich bin der Zuchtmeister Europas. Verzeihen sie, mich überfällt immer dieser Pluralis Majestatis. Man gewöhnt sich ja so daran.

    Neulich habe ich ja auch gesagt: Wir schaffen das.

    Das wäre ja etwas für sie gewesen lieber Martin. Huch, ich glaube ich bin schon ein wenig beschwipst vom Rotkäppchen.

    Wir handeln doch beide mit belastenden Partikeln.

    Sie mit denen, die vom VW und ich mit jenen, die die Kriege vom kleinen Bush verursacht haben und eigentlich stört es ja keinen, Hauptsache die Kleinen auf der Straße sind beschäftigt.

    Dann lassen sie ihren Dampf ab, wie dieser Don Alphonso bei der FAZ, der geht mir schon lange auf die Nü.., und alles geht so weiter wie wir das Wir das wünschen.

    Sie sind einfach zu ehrlich lieber Martin, aber ich schätze sie. Rücken sie mal ein wenig näher, ich will ihnen mal was sagen: Denken sie mal darüber nach was ich ihnen gesagt habe und kommen sie in ein paar Wochen vorbei, ich hab da sicher was für sie.

    Wir planen da so einen Integrationsfond für so ca. 10 Million Partikel, äh nein, sie wissen schon was ich meine, die wir jetzt so still und peu a peu in Österreich abholen. Aber das braucht ja keiner zu wissen. So eine Art Solidaritätszuschlag 2, da brauchen wir noch einen durchsetzungsfreundlichen Vorsitzenden. Denken sie mal darüber nach.

    Aber ich muß wieder rüber ins Kanzleramt, war schön mit ihnen gesprochen zu haben, Martin.

    Angie, Angie… ich habe doch noch gar nichts gesagt.

    Sehen sie Martin, sie sind einfach ein zu anständiger Kerl, Auf Wiedersehen.

    Ein herunterfallendes Glas erweckte mich aus diesem Traum und veranlaßte mich ein Pornokino aufzusuchen.

    Mit freundlichem Gruß
    B.Klingenberger

  18. "...Gender, IS und Veganismus..."
    Hier wächst zusammen, was zusammen gehört. Ergänzend auch einzig richtig wahr: Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile (wieder mal hintergründlich an diesem Orte exemplifiziert).

    VW in erstaunlich kath. Tradition: sündigen beichten, bereuen, drei Vaterunser, spenden. Letzteres brachte sehr schöne Kathedralen hervor – und die Sünder in den Himmel. Hoffen wir das Beste für VW und neue Kathedralen.

    • Der totalitäre Kern und der Glaube, dass sich alles am eigenen Tun orientieren muss, gehört einfach dazu. Man lese bei SPON den neuen Anfall von Frau Berg, warum man jetzt keine VW-ChefIN kürt. Totalitarismus hat viele sehr hässliche Gesichter.

    • schöne neue Kathedralen
      sind keine Entschuldigung für ständiges Abgasen des Intellektuellen-
      Miefs aus den Tiefen des 20.Jhdt.

      Selbst eine Frau Berg wird davon ganz müde.

  19. OBERPATE
    alles hat tradition:

    wir erinnern uns: der oberpate war einmal Techn. Dir. bei der firma Porsche, die FIA kontrolleure wollten die homologation in zuffenhausen durchführen.

    der wagen war nicht fertig. es ist von schwarz bemalten bremsklötzchen aus holz in fachkreisen die rede.

    der 917 erhielt die rennzulassung. Hans Hermann gewann le mans.

    noch fragen ?

  20. Das große Winterkörnern
    Schwer zu sagen, worüber ich mich mehr amüsiert habe, die Bilder oder die Verbwortschöpfung winterkörnern. Sollte dieser Kommentar der Zensur zum Opfer fallen, dann bin ich wintergekörnert worden.

  21. was man noch so alles per s/w machen kann
    Vielleicht haben die bayerischen Grenzleute auch nur eine kleine Verbesserungssoftware a la VW. Auf meiner Fahrradtour heute habe ich mir überlegt, was noch so alles per s/w verbessert werden kann. Zum Beispiel das letzte Bundestagsergebnis. Das war hauchdünn schlecht für die FDP. Vielleicht aber war das echte Ergebnis hauchdünn gut für die FDP. Viele Stimmen musste man nicht umschichten. Für einen Nerd wäre es ein leichtes Spiel. Natürlich würde der nicht die Wahlmaschinen manipulieren, sondern in den Computer eingreifen, wo die lokalen und regionalen Ergebnisse zusammenaddiert werden. Der Computer ist mit ziemlicher Sicherheit nicht sonderlich geschützt. Da kann ein Nerd von Alaska oder sonst woher per Internet zugreifen. Meiner System s/w Erfahrung nach käme das mit ziemlicher Sicherheit nicht einmal nachher heraus, wenn das Ergebnis offiziell geprüft wird – außer wenn die Prüfer aus einer anderen Quelle wissen, dass da was nicht so koscher ist…. Wer würde dann gewinterkörnert werden?

  22. Pia fraus
    Schön! Pia fraus, pious fraud… wieder was gelernt. Bei den Muslimen heißt derselbe Sachverhalt übrigens „taqiya“.

    Welchen frommen Betrug könnte z.B. jemand begehen, der seine eigentlichen, gottgefälligen Ziele noch vor etwas über einem Jahr so formuliert hat (Zitat, Pressemeldung Februar 2014):

    „Zum Abschluss seines fünftägigen Staatsbesuchs in Indien warb der Bundespräsident vor indischen Schülern für die Zuwanderung nach Deutschland. ‚Wir haben Platz in Deutschland‘, sagte er am Samstag in Bangalore. Die deutsche Bevölkerung werde immer kleiner, weil viele Familien nur noch ein Kind oder gar keinen Nachwuchs hätten. ‚Deshalb warten wir auch auf Menschen aus anderen Teilen der Welt, die bei uns leben und arbeiten wollen. Darauf freuen wir uns schon.’“

    Nun, er könnte z.B. dafür sorgen, daß er mit folgender Aussage in den Medien zitiert wird:
    http://www.faz.net/aktuell/politik/fluechtlingskrise/bundespraesident-warnt-in-fluechtlingskrise-vor-ueberforderung-und-konflikten-13826752.html
    Vorgeblich eine Wende um 180°, aber, tja, was mag es wohl realiter sein? Sinneswandel… routinierte Wendehalsigkeit… pia fraus… oder gar taqiya…?

  23. Jesuiten und VW
    Vielleicht passt das gut zusammen. Alle, wie mein Bekannter aus dem Audimanagement die Philosophie bei Audi bezeichnete: First Follower – keine schlechte Philosophie prinzipiell. Passt zu Audi, den Jesuiten und Piech.

    Zu Piech: Die Erfindungen/Projekte des letzteren bei Audi, TDI und Alukarosserie schwach. Allrad okay. G-tt sei Dank wurde der beste Autofahrer aller Zeiten mit Opel und Fiat WM.
    Immer noch schade, dass Piech sich damals gegen Herbert Demel durchsetzte.

    Ich bin ja immer für Verschwörungen zu haben… und unsere Beschützer jenseits des Atlantik.

    Aber als gelernter Physiker sage ich mal: VW ist bei der Motorenentwicklung weit hint dran. Nicht nur durch die Schummelsoftware.

    Wenn Sie einen state of the Art Motor sehen wollen schauen Sie die Twain AIR oder Multiair von Fiat an. Downgesized…

    Sehen viele bei Audi so

    • Letztlich wollen viele halt einfach nur ein hübsches, wertiges, sorgenfreies Auto und da ist Audi sicher eine Antwort. Mir persönlich etwas zu sorgenfrei, aber ich bin ja auch nicht normal.

    • Titel eingeben
      Das halte ich für einen Euphemismus. Jeder leitende Bankangestellte weiß, dass der Grund, warum er Audi und BMW und eben gerade nicht Fiat fährt mit Wertigkeits- oder Hübschheitskriterien äußerst wenig zu tun hat, sondern mit der Demonstration sozialer Zugehörigkeit. Wer mit einem Fiat, am Ende noch einem Gebrauchten, zur Arbeit fährt, ohne dass er das von seinem Gehalt her müsste, fällt auf, sehr oft sogar negativ. Der deutsche Spießer registriert sofort, ob sich da am Ende gar einer wichtig machen will, denn jeder weiß, dass die deutschen Modelle durch die Bank weg überlegen sind, Abgaswerte hin oder her.

  24. Deine Sünden sind Dir vergeben
    Es ist diese katholische Fähigkeit zur Lüge, durch die alles wie geschmiert läuft.

  25. Titel eingeben
    „…wurde bald gut katholisch niedergemetzelt.“

    Oooch, so sehr viel anders macht man das heute auch noch nicht. Schliesslich halten unsere amerikanischen Freunde ihren Lebensstil, und vor allem ihre Religion für mindestens ebenso angemessen und wissenschaftlich, wie die VW Leute ihre Software.
    Erst am Freitag hab ich eine beeindruckende Argumentation dazu gesehen. Eine amerikanische Mutter mit Baby weinte, weil der Papst nicht oft genug in ihre Richtung gesegnet hatte und sie deshalb meinte, dass dies ihrem armen Kinde im späteren Leben zum Unheil gereichen könnte.
    Aber als man ihr erklärte, dass so ein Segen, wie eine Art von WiFi, 360 Grad rundum wirkt, war Mutter und Kind wieder glücklich.
    Wo wäre die Welt ohne die Erkärungen durch CNN….

    Im Durchschnitt werden übrigens während der Zeitspanne, die so eine vom Papst zelebrierte Messe schon mal dauern kann, weltweit ein paar Dutzend (Un-)Menschen auf Anordnung eines christlichen Friedens Nobel-Preis Trägers ins Jenseits befördert. Es beruhigt mich immer wieder zu wissen, dass dies ja alles ausnahmslos Terroristen sind. „…so wie man früher in meinem Haus keinen Zweifel an der Rechtmässigkeit des Ketzerschlachtens hatte.“

    Angesichts dieser in Wolfsburg zutage getretenen zwar massierten, aber doch verständlichen, allzu menschlichen Fehlbarkeit…. ein paar Fragen hätte ich denn doch.

    VW hat ja die Anwälte jener Kanzlei angeheuert die schon Wiedergutmachung für den BP Oil Spill im Golf von Mexiko auf 10% des Schadens begrenzen konnte. Wie werden die den Mass Action Suit in den USA begrenzen? Mit dem Angebot 200 statt 100 neu Atombomben in Ossie Land, gegen den Leibhaftigen Gott-sei-uns im Kreml stationieren zu dürfen?
    Oder, wird dem edlen Winterkorn nachgewiesen werden können, dass er von solchem völlig untypischen, undeutschen, und gegen die sonst ja stets zwingend beachtete ökonomische Ethik Verstoss, etwas gewusst haben könne?
    Eine, wie man weiss, 28.5 Millionen Euro teure Frage!

    Ist es möglich, dass der eine oder andere Autokonzern, mögen Hayek und die Chicago Boys es verhüten, ebenfalls von der Existenz jener magischen Software gewusst haben, und den schrecklichen, damit verbundenen Versuchungen des möglichen zusätzlichen Mammons erst nach grossem Kampfe unterlegen sein?

    Wird die Wissenschaft tatsächlich herausfinden, dass Auto Abgase, und sogar Diesel(!) ungesund sind?
    Und werden sie dies Merkel offenbaren? Wird sie uns wie immer retten, und wie den gesetzlichen Vorgaben entsprechend diese hunderttausende von Kfz von deutschen Strassen verbannen?

    Man könnte Sie an freiwillig in ihre Heimat zurückehrende Flüchtlinge verschenken…. als Beitrag zum Kampfe gegen ISIS.

    Fragen, nichts als Fragen…..

  26. Die Stuetzen sind bruechig
    Don,

    wer soll diese Gesellschaft stuetzen? Banker, die Firmen und Staaten in den Abgrund reissen um ihre Boni zu kassieren – man ist daran gewoehnt.

    Ingenieure die schummeln wie Penaler bei der Klassenarbeit – ich lerne nie aus. Das der Oberinschenioer, der jede Schraube per Spitznamen kennt, nichts wusste und seinen Vertrag ausbezahlt bekommen moecht – eine Stuetze und Vorbild? Moralisch oder im abzocken.

    Die Staatsstuetze spricht von…. begrenzt. Wie, was, wo – vor wenigen Wochen wurde man als ‚Pack‘, nur fuer den Gedanken, gezeichnet. Parallel verpruegeln sich die neuen Facharbeiter in den Unterkuenften.

    In diesem Blatt wurde der ‚wir schaffen das‘ Mythos gehuldigt – die Toene sind anders. Das es nur 3% der EU Bevoelkerung sind die neu kamen und kommen kann man aus der Villa im Gruenen gerne schreiben. Kampf um eine Wohnung ist fuer diese Stuetzen ein abstraktes Problem.

    Nichteinmal das Dach eines Flughafengebaeudes koennen die Eliten richtig stuetzen.

    ZON zieht wieder die Jubelperser (meine Syrer) aus dem Zylinder. Eingereist mit falschen Papieren, Flucht aus einem Arbeitsverhaeltnis – bestimmt lausig – in D wird’s besser… Wo bleibt der Hashtagschrei – Asylerschleichung, etc. Straftat in ZON gestanden, welches Blatt lesen die Verfolgungsbehoerden. Ein Harzer bekommt von seinem Betreuer beim AA fuer nichts und alles eine Sperre, Kuerzung,…..

    Es erscheint wie anno 33. Die ‚Eliten‘ murksen rum und dann kommt so ein Oesterreicher.

  27. Über ein vermeintes Recht aus Menschenliebe zu lügen
    So heisst ein kurzer Aufsatz von Immanuel Kant, in dem er die Auffassung vertrat, dass es selbst bei Gefahr für Leib und Leben kein Recht auf eine Notlüge gibt. Nun ja, Kant stammte aus einem pietistischen Elternhaus. Nur ein Unmensch oder jemand mit der Naivität Kants wird immer die Wahrheit sagen. Für das soziale Leben sind Lügen das Gleiche wie Öl für Maschinen. Zwei Dinge sollte man beachten. Wenn man Lügen oft genug erzählt, beginnt man sie zu glauben. Und natürlich nicht immer die Wahrheit zu sagen, aber dies bei anderen und sich selbst zu erkennen.

    Es heißt übrigens Gluten und nicht Glutein!

  28. Don, formulierungstechnisch fabelhaft :-).
    Und eine insgesamt schön geschriebene Verdeutlichung des alltäglichen Fremd- und Selbstbetruges, der komfortables menschliches Leben überhaupt erst ermöglicht. Obwohl ich befürchte, Ihre Gegenüberstellung von Gender und Veganismus mit Savonarola wird von den einschlägig Betroffenen nicht verstanden werden. Mangels Intelligenz und Bildung :-).

    Gruss,
    Thorsten Haupts

  29. Don, sind Sie sicher, was das folgende Zitat betrifft?
    „Mit solchen Leuten kann man sicher keinen Gottesstaat betreiben, aber ihr Schneid, die Brillanz, die wilddiebhafte List: Das braucht die deutsche Industrie, wenn sie auf dem höchst lukrativen Markt der frommen Lügen weiterhin bestehen will.“

    Sie sprechen von niedersächsischen Ingenieuren! „Fest wie deutsche Eiche…“

    • ie Leute, die das programmiert haben, sind sicher witzige Zyniker.

    • niedersächsische ingenieure
      das klingt wie schwarzer schimmel, wo in diesem flachland sollen die den ausgebildet worden sein !
      und in welchem fach? stahlwasserbau ?

    • @djangohatnemonatskarte
      1. Mir ging es eigentlich eher um die angebliche „wilddiebhafte List“. Ich gehe seit 30 Jahren in Niedersachsen jagen. Wilddiebe sind mir dort noch nicht untergekommen.

      2. Technische Universität Clausthal – liegt höher als München!

    • also bei uns gibt es noch Wildschützen.

  30. top, zwar nicht sich selbst übertroffen, aber endlich wieder einmal ganz bis zu sich
    selbst vorgedrungen. was hank dagegen schreibt schwach. aber schirrmacher freut sich heute sehr über seinen klugen zögling.

    der gedanke an savonarola war übrigens der allgmeine. der gehört konterfeimässig prominet auf den schreibtisch jedes topentscheiders hier, möglichkeiten und grenzen des wir im hiesigen kontext täglich neu zu markieren und vor augen zu führen. und klar wollen hier alle bescheiden sein – und der verantwortung dafür enthoben. intelligente emanzipation trägt frau als schmuck um den hals, aber bitte doch lieber weitgehend auswirkungsfrei aufs eigene verhalten.

    und wers als ungebundenes wildpferd halt draufhätte, führe heute eben vermutlich auch noch motorrad. aber halt grad nicht mit der „bmw1000rr drivingschool“ in almeria. klar psychlogisch die „männermutti-suv-variante für arme“.

    und piech hat sicher klug mitgehofft hinter den us-kulissen, auch längst grosse calloptionen auf googleautos erworben, geht der markt runter kauft er die zukunft zu, und die ist ettmässig wohl nicht genügend diesseits des atlantik.

    ein hoch und toast also auf die weltleitwölfe der intakten instinkte und einer freudigen carnivorenkultur.

    don sollte einmal nach fort meade reisen, die drei spitzentypen der nsa interviewen, die fahren sicherlich auch rad – und würden sich freuen, sicher. man kennt sich doch.

    • Danke, aber das hier ist nur noch Nachspielzeit. Ich fahre zur LEroica und mache ein paar Scherze, aber das soll dann auch genügen. Man kann nicht zwei Herren dienen und gerade habe ich gar keinen und so wird das auch bleiben. Also plaudern wir einfach weiter, es ist ja gewünscht.

  31. Guten Morgen,
    lieber Don.

    Eine sehenswerte Mondfinsternis und eine Stütze am Morgen, so kann die Woche ja losgehen. Katholische Schummelei im Dienste der göttlichen Wahrheit, okay. Aber warum man das gerade in den USA machen muss… Eigentlich bekannt, dass man da drüben nicht zimperlich ist. Ob das jetzt gegen die deutsche Wirtschaft geht? An VW hängen auch dort drüben Arbeitsplätze und ihre eigene Bank of America haben sie auch ordentlich gebeutelt. Die Behörden dort haben halt einiges mehr an Geld und Personal, da vergleicht man sich nicht so bereitwillig wie hierzulande. Passt übrigens sehr gut zu der Fischer im Recht Kolumne von letzter Woche. Da ging es auch um Theorie und Praxis der Wahrheitsfindung. Ebenfalls sehr aufschlussreich.

    Und was wissenschaftliche Wahrheit angeht wussten auch schon Barockpäpste und die Herren in Ihrem Kolleg, dass sich die Erde um die Sonne dreht. Aber auch in der Wissenschaft kommt es halt darauf an, was gerade politisch korrekt ist und wer den Lehrstuhl bezahlt. Danach richtet sich, an was geforscht wird und wie die Ergebnisse zu interpretieren sind. Nehmen wir mal an morgen entdeckt ein Wissenschaftler einen untrüglichen Beweis für Unterschiede zwischen den Geschlechtern in Bezug auf sagen wir mal – Hirnleistung. Nur mal angenommen. Auch völlig egal, wie diese Unterschiede genau aussehen. Der Kerl wird mit den Füßen an ein Diesel-SUV gebunden, das alle Abgasnormen überschreitet und durch die Stadt geschleift.

    Sie haben Recht Don, wir sind vermutlich ein wenig weiter, als zu den Zeiten in denen man für das Massaker von Magdeburg einen Ehrenplatz in AÖ bekommen hat. Aber eher ein paar Schritte, keine Lichtjahre.

    • Der Mensch neigt dazu, den Fortschritt zu überschätzen, und zwar seit der Renaissance. Das Mittelalter war da noch deutlich demütiger und es hat ihm nicht geschadet.

  32. don alphons in der tradition von fra bartolomeo - ganz genau
    und sehr zutreffend macht er zeitfeste porträts.

    … wobei die frage aber wäre und bliebe, ob dies endlich das einzige gestaltungsmittel wäre und sein sollte, was diese welt ex europen heute hätte. der stier will nicht reiten.

    hank und winterkorn übrigens offensichtlich die selbe klasse, nur zehn jahre altersunterschied und in je anderen professionen unterwegs. aber was winterkorn heute schon ist, gescheiterter grosser angestellter im ruhestand, möchte hank anscheinend noch werden. freie männer wie don oder piech aber klingen anders.

    also wir geben weiterhin don alphons sehr auf nähe.

    inzwischen mal „benrath, fülle des wohllauts“ erwogen?

    • Don Bartolo aus dem Barbier ginge natürlich auch.

      Aber im Ernst, Skandale werden schnell langweiliig und niemand kennt den Schadstoffausstoss seines Autos, aber sehr wohl die PS. Das sind die Prioritäten.

  33. Diesmal: Fünf Sterne!
    Soviel zur Schau gestelltes Selbstbewusstsein muss mann erst einmal haben. Coole S__ sagt mann!

    Ok, ein wenig Sozialneid beschleicht mich in Gedanken an meinen VW Diesel Bj. 2004, wo ich gerad´, alles was Geld kostet, austauschen musste. (DPF, TURBO, Zahnriemen, Anlassere) Kein Oldtimer nur old.
    Gruss!

    • Ich bin da ganz schmerzfrei und obendrein arrogant. ausserdem wissen wir doch alle, wie Leer die Metzgereien nach BSE waren. Heute gibt es immer noch BSE und alle wollen Ochsenbraten.

  34. "Diesel-Tor" und religiöse Komponenten
    Jedenfalls haben die Bibel und Umweltgesetze gemeinsam das an den Normen und Werte herum gebastelt werden kann.

  35. Fällt Frau v. Leyens Doktor auch unter das Thema dieses Blogs?
    @Ernst Wilhelm – Etwas Drittes halte ich für viel wichtiger: Nie etwas sagen, was als absolut falsch nachgewiesen werden kann. Wenn man einmal der Lüge überführt worden ist, hat man seine Glaubwürdigkeit verloren. Die meisten Mitglieder der deutschen Elite werden jetzt über mich lachen. Mir ist das egal. Mit Leuten, die unglaubwürdig sind, möchte ich sowieso nicht in einen Topf geworfen werden.
    .
    Was Kant betrifft, halte ich ihn auch für naiv oder jedenfalls nicht in jeder Situation anwendbar.
    .
    @BertholdIV – Ich las gerade noch einmal Ihren Kommentar über die akademische Leistung von Frau Merkel:
    .
    http://blogs.faz.net/stuetzen/2013/02/06/verbindender-wohlstand-und-trennende-katastrophen-2979/
    .
    bertholdIV sagt:
    7. Februar 2013 um 21:57 Uhr
    @Prince Matecki…
@Prince Matecki 
A.M. wurde doch nicht mit einem ( so typischen) physikalischen thema promoviert oder?
de.plagipedi.wikia.com/…/Merkel,_Angela:_Untersuchung_des_Mechanismus_von_Zerfallsreaktionen_mit_einfachem_Bindungsbruch_und_Berechnung_ihrer_Geschwindigkeitskonstanten_auf_der_Grundlage_quantenchemischer_und_statistischer_Methoden_%28Dissertation%29
wenn die kanzlerin auf den publikationen vor ihrer diss nicht nur aus gefälligkeit drauf steht (darf ich mit aufs paper/autorenliste oder muss ich ins aknowledgement?) ist das relativ unspektakulär. das ist zwar nicht wirklich viel, was sie publiziert hat, aber 2 pubklikationen in einer anständigen wissenschaftzeitung, reichen in der regel um promoviert zu werden,
außer sie haben einen streit mit ihrem doktorvater/mutter… 
aber wenn man es sicher wissen will, wie es wirklich war, müsste man die laborbücher ansehen oder mal bei exkommilitonen rumfragen.
    >>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>

    Nun bin ich sehr gespannt, was Sie über die von der Doktorarbeit der Frau v. Leyen denken.

  36. Fromme Lügen? Eher knallhartes geschäftliches Kalkül.
    Selbstverständlich schummeln alle mehr oder weniger, sich dabei erwischen zu lassen, zeugt aber nicht unbedingt von Brillanz.

    Rein technisch gesehen sind selbst die modifizierten Diesel aber immer noch sauberer, was die Feinstäube betrifft, als die Benzin-Direkteinspritzer, für die ähnlich scharfe Grenzwerte ja erst ab 2017 gelten, den brillanten Ingenieuren aber schon seit längerem schwere Kopfschmerzen bereiten.

    Brillant wäre es gewesen, das technisch Machbare beim Diesel auch zu machen, beispielsweise mit AdBlue. Aber das hätte den Profit der völlig überteuerten Autos in den Augen der Manager und Aktionäre wohl unangemessen geschmälert. Da waren ein paar Bits und Bytes doch viel eleganter, einfacher und billiger. Preiswertwerter werden sie nun aber wohl nicht sein, denn am Ende könnten sie nicht nur die Gewinne von Jahrzehnten, sondern auch noch den ganzen Konzern vernichten. Brillant geht wirklich anders.

    Aber VW hat ja nun Transparenz gelobt. Mal sehen wie weit die gehen wird, wieviel Manager und Politiker Herrn Hoeneß bald Gesellschaft leisten. Vielleicht kann das den Wurm in der Made aus Germany ja noch halbwegs stoppen. Doch scheint es so, als solle uns nun vermittelt werden, daß es ja nur die brillanten Ingenieure waren, die aus lauter Angst vor Winterkörnern in eigener Unverantwortung gehandelt hätten. Wer’s glaubt, wird selig.

    Ach ja, der Diesel. Was ist eigentlich mit den ganzen Schiffsdieseln? Ich meine, gehört zu haben, da gäbe es nun auch Umweltzonen in den Häfen der Welt. Wie sind da eigentlich die Grenzwerte, die Schadstoffmengen und die Kontrollen? Wieviel VW-Dieseln entspricht denn so ein Motörchen? Da war doch was?

    Seltsam finde ich aber auch, daß bei soviel Umweltverschmutzung und Luftschadstoffen die Lebenserwartung steigt und steigt. Hat das etwas miteinander zu tun?

    Wie dem auch sei, ich bleibe meinem Diesel treu. Ist zwar kein VW, aber sicher auch nicht dreckiger. Obwohl, ein bißchen qualmen tut er schon, auch der Auspuff ist nicht mehr so chromig wie vor Jahrzehnten und riechen tut er auch wohl etwas, aber ich hänge halt an ihm. Er ist halt ein Familienmitglied. Und die entsorgt man in der Regel ja auch nicht mal so eben, wenn die ersten Zipperlein sich einstellen. Und bald darf der auch ohne lästige Aufkleber wieder überall stinken, ist das nicht schön?

    • Titel eingeben
      @Otto(!) Meier: Ein stinkendes, lautes Auto ist ein „Familienmitglied“?
      Wie krank ist denn das? (Aber ich vermute, sie sind da nicht allein, wenn ich mich so umschaue: Garagen sind größer als das Kinderzimmer).

    • Sehen Sie mein Schmunzeln, kdm?
      Sie wissen doch sicher auch, des Deutschen liebstes Kind ist nunmal sein Auto. Aber meinem Kind würde ich meine Garage nicht zumuten. Ich fürchte, das gäbe Ärger.

  37. Diss der Verteidigungsministerin
    @ Dr Lisbeth Heuse

    ich weiss über medizindiss nicht viel und habe mir die auch nicht durchgelesen.
    Aber frech gesagt: Wenn ich diesen familiären Hintergrund habe – also mich kein Doktorvater wegmobben kann – und man weiss dass Medizinpromotionen deutlich leichter als z.B. in Physik gehen, braucht es wirklich keinerlei Plagiatstellen in der Arbeit…Völlig unverständlich

    Wobei ich kein Urteil über die Promotion der Verteidigungsministerin abgebe, ebenso wie über die der Kanzlerin.

    Wenn Sie mehr über die der Kanzlerin wissen möchten müssten Sie sich vor Ort in Dresden? umhören. So in der Art hat mir mein verstorbener Kollege (der mit dem Gliobastom) gesagt.

    Frühjahrstagung der DPG ist ja bald und nach ein paar Bier….

  38. Titel eingeben
    Der Blo
    wieder abgeschni
    jede Zei
    unlesb

  39. Titel eingeben
    @darkmark …nur mal angenommen… solche sachen müssen sie eben breit streuen wen wollen sie dann durchs dorf schleifen? dann gibts nur mehr ein focusieren

  40. medizynische Dissertationen und andere Verwicklungen
    @BertholdIV
    Je nun, ich hab bei Vroniplag mal rein geschaut. Frau Dr. vdL hat über ein klinisches Thema mit entsprechenden Analysen in der Geburtshilfe zu einem Laborwert als Indikator geschrieben. Dazu hat sie die Vorgeschichte und was von anderen früher zu diesem (Surrogat?) Parameter geschrieben wurde referiert. Für den klinischen / Analysen-Teil steht Plagiat nicht zur Debatte. Im Referieren der Vorgeschichte hat sie aus den Quellen (allgemeine Referenzaussagen) zitiert ohne das in jedem Fall als Zitat kenntlich zu machen. Wobei das Beschreiben mancher medizinischen Zusammenhänge aufgrund des Fachvokabulars nicht wirklich in anderen Worten sagbar ist. Insoweit eigentlich kein Fall der das eigentliche Thema der Arbeit wertlos macht, anders als wenn man staatsrechtliches oder theologisches abschreibt und das Abgeschriebene als eigenes Fazit ausgibt.

    • medizinische dissertationen
      entsprechen in vielen fällen, ja wohl in den allermeisten, dem niveau und dem zeiteinsatz einer seminararbeit im fach BWL an der universitität mannheim oder einer bachelorarbeit an einer fachhochschule. zum teil werden dort sehr komplexe empirische analysen durchgeführt

      leider sichern diese medizinischen schmalspurdissertationen ein sicheres und hohes lebenseinkommen zu lasten der allgemeinheit und einen ungerechtfertigten status.

      und auch für medizinische dissertationen gibt es doch sicher zitierrichtlinien der universität oder des fachbereichs, deren einhaltung obligatorisch ist.

    • Aber Django.....
      Man wird halt dafür belohnt, weil man schon in der Schule immer fleissig war, sonst hätt man den NC nicht geschafft.
      Es hilft natürlich auch, wenn man aus einer der, oder der reichsten Familie DEs stammt. Detail? „Bei Erbschaften und Schenkungen von 100.000 bis 200.000 Euro liegt der effektive Steuersatz noch bei 15 Prozent, bei Erwerben über 20 Millionen Euro lediglich bei 2 Prozent
      Die Erbschaftsteuer wirkt bei hohen Übertragungen regressiv.“

      (Ich gebs ja zu, ich gebs ja zu… mir haben 0.2 zum Schnitt gefehlt!)

    • Titel eingeben
      Ein Freund , der mit 29(?) Dr.med. wurde an der Schnippelklinik, erzählte mir beim Bier, aber in vollem Ernst, dass es nirgends so lachhaft einfach wäre wie in der Medizin, an einen Doktortitel zu kommen. Blame him, not me.

  41. OT
    Die Textformatierung stimmt nicht. Auf allen meinen Geräten ist der rechte Teil abgeschnitten.

    • Welches Betriebssystem?

    • OT
      Mac 10.9.5: Safari und Firefox, der rechte Teil ist abgeschnitten.
      iPad Safari: Der echte Teil ist abgeschnitten
      Windows 7, IE 10: Darstellung I.O.
      Android Telefonino, Firefox und Crome: Der echte Teil ist abgeschnitten

  42. Ach Don,
    Sie fragen welches Betriebssystem? Wie rührend. Was hier los ist, kann Ihnen jeder erzählen, der länger als vier Wochen hier, in der FAZ Kommentare schreibt: Es gibt keine Korrekturfunktion, man muss sich jeden Tag drei mal anmelden, ganze Texte werden verschluckt, die Anmeldung funktioniert nicht, trotz korrekter Eingabe, es kommen wirre Hinweise, wie, Sie schreiben zu schnell, oder, das haben sie bereits geschrieben. Der Rechte Rand fehlt in der Textwiedergabe, Gast statt Benutzername, um nur die häufigsten Schikanen zu nennen. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt… Ah, jetzt kann ich düsen Text nicht abschicken…

  43. Banken retten...
    Flüchtlinge retten und jetzt auch noch Weltkonzerne retten.

    Langsam wird mir komisch.

    • Wie oberflächlich.....
      Die Anteilseigner nämlich auch…..

      Man weiss ja mittlerweile, dass der mögliche Schadensersatz den Wert sogar von VW übersteigen kann und, dass bereits der jetzige Verlust an den Börsen ans Eingemachte geht

      Aber wie das so unter Freunden geht:

      „Merkel…“

      „Guten Morgen Angie, Barack hier.
      Hör mal Angie, unsere Anwälte haben mir da mal ein paar Zahlen gezeigt…. Wenn wir das durchziehen, dann ist VW Pleite und nicht nur das. Natürlich wollen wir sowas nicht unter Freunden, gell?
      Ich könnte unsere Leute natürlich veranlassen keinen von diesen Class Action Suits zuzulassen… Aber ich müsste denen dafür im Gegenzug schon was anbieten. Du kennst sowas ja, ist ja bei euch auch nicht anders, gell?
      Hier ist die Idee, die ich da hatte: Wenn du es schaffst, die Europäer dazu zu bewegen UNSERE Version des TTIP so zu unterschreiben, so wie wir das vorgelegt haben, dann könnte ich unter Umständen verhindern, dass dieses wunderbare Autowerk bei euch dicht machen muss. Ich muss immer daran denken wieviele gute deutsche Arbeitnehmer da auf einen Schlag arbeitslos werden. Wir Amerikaner versuchen ja immer auf Seite der Arbeiter zu stehen….
      Aber, nicht schummeln, ja? Du weisst ja, wir hören alles mit! Funktioniert gut, dein neues Handy, gell?“

    • Ja, mei, der Deutsche kann halt nur noch wimmern und bei Journalisten ist die Feigheit oft genetisch bedingt.

    • So geht wirtschaftspolitische Effizienz
      Den Neusprech haben Sie schön persifliert, TDV.

      Komme gerade aus München, und muss mit Entsetzen an den stummen Zeitungs-Verkäufern sehen, wie nur die Bild-Zeitung Reklame macht, dass sie die Meinung von 40 Experten abdruckt, wie wir mit 1,5 Mio Flüchtlingen (plus vielleicht 5.Mio Angehörige) umgehen sollen, während die anderen Blätter nur Quark ankündigen.

      Eine gruselige Vorstellung, die Bild-Zeitung als Meinungs-Führer….

      Aber das grosse Gruseln wird wohl erst kommen, da gebe ich Ihnen recht – auch wenn ich immer noch hin und her denke, was man tun könnte ausser sich die Köpfe einzuschlagen.

      Es ist immer die Archillesferse jeder „vernünftigen“ linken Politik gewesen, dass es die wirklich Reichen immer geschafft haben, den Eindruck hervorzurufen, wenn man dem Milliardär eine Million wegsteuert, könnte genauso dem Studienrat sein Reihenhäuschen futsch sein.

      Die ganze Debatte um die „private“ Erbschaftssteuer geht in die gleiche Richtung – solange man nur unseren Gastgeber und seine wenigen Kollegen ins Ziel nimmt – aber nicht die Erben von grossen Familienunternehmen, schlachtet man nur ein symbolisches Schwein, mit dem Vorteil, dass es bald niemand mehr gibt, der es sich leisten kann, auf Lohnliste oder Almosentüte zu verzichten.

      Besser wäre sowieso eine progressive Vermögenssteuer, bei der ganz allmählich signifikante Firmen-Anteile in Besitz eines Staatsfonds übergingen, der von Profi-Managern verwaltet würde, statt von Politikern, Beamten oder Gewerkschaftlern: Immer wettbewerbs- und profitorientiert, aber dennoch letzlich dem Gemeinwohl als Eigentümer verpflichtet.

  44. Formatierung
    iOS 9 mit Safari.

  45. Küchenphilosophie
    Kant? Savonorola? Keiner will die Wahrheit hören – fragen Sie mal die Frauen. Mit jedem Kompliment lebt es sich leichter. Das gilt für Abgaswerte wie für den BMI.

  46. Titel eingeben
    Der Blo
    immer noch abgeschn

    OSX 10.10.5
    Firefox 41.0

  47. Abgeschnitten
    Bei mir ist auch alles rechts abgeschnitten. Sowohl auf dem Handy (iOS 9)
    als auch auf dem Computer (OSX Yosemite/Chrome). Übrigens auch beim Kommentar abgeben.

  48. @kdm Zweierbeziehung
    kdm, haben Sie audio am pc oder ein smartphone? oder alte cd sammlung
    Rainhard Fendrich Zweierbeziehung
    Gestern hat michs Glück verlasssen……….

    Da haben Sie einen Schnellkurs 70er Jahre (von 81, aber felix Austria hinkte etwas hinterher, 7 Schilling für eine Mark)
    und lernen enorm viel über Männer und Autos.

    Sollten Sie nördlich von Main und Donau leben, hilft es sehr, zusätzlich die lyrics zu suchen.

  49. Witzige Zyniker
    Gab es in der Munich Area 2000 aber auch.

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