Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Die 40 Meter, die über Deutschland entscheiden

| 238 Lesermeinungen

(1) Politisch Verfolgte genießen Asylrecht.
(2) Auf Absatz 1 kann sich nicht berufen, wer aus einem Mitgliedstaat der Europäischen Gemeinschaften oder aus einem anderen Drittstaat einreist.
Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland

Ich werde alt. Vor anderthalb Jahrzehnten habe ich viele Monate damit zugebracht, die negativen Folgen einer Regierung in Österreich aus rechter ÖVP und rechtsradikaler FPÖ darstellen. Sündenfall, schrieb ich in einer amerikanischen Zeitung. Und heute nun beginnt die ÖVP schon wieder, in Richtung FPÖ zu schielen. Die SPÖ übrigens auch. Die Asylkrise ist gerade dabei, in Österreich wieder eine rechtsreaktionäre Regierung ans Ruder zu bringen, und damit Viktor Orban zur europäischen Avantgarde zu machen.

Und dann wurde bekannt, dass momentan rund 290.000 nicht registrierte Flüchtlinge in der Bundesrepublik sein sollen. Abgesehen davon, dass die Bundesregierung die tatsächlichen Zahlen der Migration im September lange geschönt hat, muss man wohl erkennen: Sie haben vollständig die Kontrolle verloren. Es gibt für uns Deutsche die Vorratsdatenspeicherung, gegen die ich lange angeschrieben habe, und von 290.000 meist muslimischen Migranten aus problematischen Staaten nur die Vermutung, dass sie hier irgendwo sein müssten und öffentliches WLAN nutzen. Verstehen Sie, warum ich mich alt, müde und deprimiert fühle?

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Alt und müde fahre ich entlang der wolkenverhangenen Bergkette. Links ist Valley. Mein Heimatlandkreis hat gerade offen darüber geredet, dass er ziemlich am Ende seiner Leistungsfähigkeit angekommen ist – und bitte, der Landrat ist ein Grüner. In Valley wird gerade das nächste Containerdorf fertig. Es hat sich ein Hilfskreis aus Ehrenamtlichen gebildet, sich Ratschläge von den Nachbarn geholt, und auf jeden Flüchtling wird ein Helfer kommen. Niemand will damit in die Medien und die Talkshows kommen, niemand macht Pressemitteilungen, das passiert einfach so. Es ist nicht politisch, es ist menschlich. Rechts im tief eingeschnittenen Tal ist Kufstein und die Grenze zu Österreich. Dort verlässt der Inn die Berge, und die Zugtrasse über den Brenner läuft auf Rosenheim zu.

Es ist kein schöner Tag, ein leichter Vorgeschmack auf den Winter, und natürlich weiss ich, dass die fraglichen Politiker in Wien und Berlin mit ihren Wahrheiten taktisch umgehen. Die ÖVP will nicht zusammen mit der SPÖ untergehen, die sich die Flüchtlingspolitik von Berlin diktieren lässt. Und die Horrorzahlen aus Deutschland kommen genau dann, wenn der Innenminister und der bayerische Ministerpräsident die Debatte über Transitzonen und Schnellverfahren an der Grenze lostreten. Nach all den Monaten des Anschauens, Redens und Lernens laufen bei mir das enorm schlechte Bauchgefühl und der Verstand auseinander. Das geht gar nicht anders, wenn man die Realität hinter der Willkommenskultur kennt. Wenn ein Land so offensichtlich die Kontrolle über Zuzug und Verfahren verliert, wie Deutschland das gerade tut, passt vieles nicht mehr zusammen. Vor ein paar Wochen ging am Tegernsee ein Flüchtling mit Lungentuberkulose verloren. Es ist eine Gefahr für ihn und alle, mit denen er Kontakt hat. Man weiss nicht, wo er ist. Vermutlich irgendwo in den 290.000. Dass wir diese Zahl haben, ist eine politische Entscheidung. Es hilft nur niemandem, der sich gerade vielleicht ansteckt.

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Rosenheim. Bahnhof. Rechts am Eck ist das Imbiss Paradies, Stühle und Menschen davor, links ein abgesperrter Bereich mit Zelten. 40 Meter sind es vom Gleis Eins, auf dem der EuroCity aus Verona ankommt, bis zum abgesperrten Bereich. Überall Polizei, sehr viele Polizistinnen, die Lage ist ruhig, das Vorgehen ist lange geübt. Der Zug kommt an, die Polizei übernimmt alle, die offensichtlich Flüchtlinge sind, und lässt sie aussteigen. Routiniert, professionell, nicht unfreundlich, aber auch nicht im Überschwang wie Anfang des Monats in München. Niemend hält hier Schilder hoch und verschenkt Teddybären. Es würde auch wenig Sinn machen, das hier zu tun: Nur eine Familie aus den Subsaharastaaten ist dabei. Die meisten anderen, etwa fünf Dutzend, sind jung und männlich. Es sind die Bootsflüchtlinge aus dem Mittelmeer, die hier ankommen, und die sich aus Italien davongemacht haben. Italien ist im vorderen Fünftel der reichsten Länder der Erde, Österreich auf Platz elf. Verglichen mit dem Kongo oder Somalia herrschen dort gute Zustände, aber sie wollen weiter. Die 40 Meter zum Zelt sind die ersten Schritte am Ziel.

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Man sieht an ihren Schuhen, dass das System nicht mehr funktioniert. Selbst wenn man nicht weiss, dass die Gruppe von jungen Pakistanis angeführt wird – also Menschen aus einem demokratischen Land mit geringer Bleibeperspektive – erkennt man an ihren Schuhen, wo das System versagt. Sie tragen zu ihrer nicht perfekt sitzenden Winterkleidung Nike, Adidas und Rebook. Es ist sehr wahrscheinlich, dass sie auf ihrem Weg von Sizilien nach Rosenheim Zugriff auf eine Kleiderspende hatten, und das wiederum bedeutet, dass sie in Italien irgendwie registriert wurden, und sich folgerichtig dort auch länger aufgehalten haben. Sie reisen aus dem Schengenland Italien aus, über das Schengenland Österreich weiter, und sind gemäss der Verfassung unseres Landes nicht berechtigt, hier Asyl zu beantragen. Wie eigentlich jeder in diesem Zug. Laut Kanzlerin wurden die Grenzen für syrische Flüchtlinge am Bahnhof von Budapest geöffnet. Aber diese Menschen sind keine Syrer, und sie kommen aus Verona. In diesem einen Zug sind mehr, als das neue Lager in Valley aufnehmen kann. Ma braucht ein neues Dorf, neue Container, einen neuen Helderkreis. Dieser Zug fährt täglich zu dieser Stunde, bald darauf noch einer und noch einer und immerhin hat die Polizei hier noch die Kontrolle über Menschen in einem System, das ansonsten zu existieren aufgehört hat. Im Zelt weigern sich dann einige Afrikaner, sich registrieren zu lassen. Sie sehen das nicht ein. Es wird laut, man hört es bis zum Imbiss Paradies. Englisch, italienisch, daraus schliesse ich, dass jemand wohl schon etwas länger in Italien war.

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Sie, liebe Leser, werden in diesem kommenden Winter – heute morgen lag übrigens schon Reif auf der Alm vor meiner Wohnung – noch oft hören, dass sich die Konflikte in den Lagern bei der Schuhausgabe entzünden. Das liegt, wurde mir von jemandem erklärt, der eigentlich nicht darüber reden darf, am Markenbewusstsein. Gespendet wird alles Mögliche, gewünscht werden Nike, Adidas und andere teure Schuhe. Darüber kommt es dann zu Verteilungskämpfen. Das ist aber nur der Anfang. Diese Schuhe bekommt man auch in Italien. Man wundert sich hierzulande vielleicht, wieso Massenschlägereien bei banalen Vorgängen wie der Essensausgabe oder im Kleiderlager entstehen. Die Antwort ist einfach: Es gibt eine hohe Erwartungshaltung. Die Flucht ist jetzt nicht gerade eine Schule der feinen Manieren. Die Menschen, die hier ankommen, sind durchsetzungsfreudig. Mit Höflichkeit kommt man nicht von Somalia nach Sizilien. Und man kommt legal als Flüchtling auch nicht von Sizilien nach Rosenheim, in ein Land, in dem die Kontrolle weitgehend zusammengebrochen ist. Menschen, die mehr als Nike und Adidas erwarten, die sie schon haben. Sie wollen deutlich mehr, und treffen auf ein System mit überfüllten Turnhallen, überforderten Landkreisen und einer Verwaltungsstruktur, die nicht mal mehr weiss, wie viele Menschen hier sind. Wer sie sind. Und wo sie sind. Und im Zelt wird weiter gestritten. Es wird noch etwas dauern, bis hier alle im System sind. Der nächste Zug dürfte bereits durch das Tal der Etsch auf Bozen zurollen.

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Es sind vierzig Meter vom Bahnsteig über das Imbiss Paradies zum Zelt. Das Zelt ist momentan auf Weiterleitung geschaltet. Viele können sich heute nicht vorstellen, dass es anders sein könnte, und die meisten Ankommenden, bewacht von Polizisten, zurück zum Bahnsteig gebracht werden, um nach Italien auszureisen. Das heisst nichts. Anfangs des Jahres hätte sich auch keiner gesonderte Zentren für Balkanflüchtlinge vorstellen können. Im Hinterland gibt es täglich Massenschlägereien, und sogar bei uns am Tegernsee bittet man schon Zweitwohnungsbesitzer, Flüchtlinge einzuquartieren. Es ist gerade erst Oktober. In Italien sind, eine Zugfahrkarte entfernt, hunderttausende legale und illegale Flüchtlinge, die kein Interesse haben, bei einer Verteilungslotterie innerhalb der EU zwangsweise zugewiesen zu werden. In Afrika warten Hunderttausende auf die Überfahrt auf einen Kontinent und in ein Land, in dem das Grundgesetz faktisch nicht mehr angewandt wird.

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Es gehört keine hellseherische Kraft dazu zu wissen, dass diese Krise hier, auf diesen vierzig Metern, mitentschieden wird. Hier, nur hier lässt sich verhindern, dass es wie bisher weiter geht. Momentan ist es ein Tor. Man kann es zur Sackgasse machen. Hier wird es dann enorm unschöne Szenen geben. Menschen werden gezwungen, in Züge zurück nach Italien zu steigen, und ob man sie in Italien nimmt, weiss ich auch nicht. Es ist absehbar, dass manche dabei buchstäblich auf der Strecke bleiben werden, hier in Europa, mitten im Winter. Vierzig Meter brüchiger Asphalt bis zur Rampe und zur Zwangsverladung. Wenn wir nicht weiter diese Mengen aufnehmen und nicht alle Konsequenzen in Kauf nehmen, die Untergetauchten wie die Studenten, die egoistischen Profiteure wie die Lernbegierigen, die Schlägereien wie die Danksagungen, dann wird es genau hier entschieden. Wer dann damit nicht einverstanden ist, kann natürlich gern herkommen und auf der Terrasse des Imbiss Paradieses protestieren. Ich sage nicht, dass es grundsätzlich falsch wäre, Menschen, die in den reichsten Ländern der Erde mit Nike-Schuhen versorgt wurden, bei uns zu integrieren.

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Ich bin nur alt und müde und sehe auf der anderen Seite, dass die Zukunft dieses Kontinents Viktor Orban heisst. Ich sehe all die Kräfte der Rechten, die überall erstarken, ich sehe die wirklich hässlichen Konflikte in meinem Freundeskreis, und wann immer ich den Seehofer sehe, habe ich nur Mitleid. Das ist das, was ich mir persönlich Anfangs des Jahres nicht hätte vorstellen können: Dass ich einmal Mitleid mit einem Ministerpräsidenten der CSU haben würde. Er sieht wirklich schlecht aus. Er ist damit nicht allein, die meisten, die sich hier abrackern, tragen eine schwere Last und die Angst, der Verantwortung für die Menschen nicht gerecht zu werden, während irgendwelche Medienleute in ihren Büros ideologische Kriege über Zumutbarkeiten der Willkommenskultur führen, die sie selbst nicht betreffen werden. Mich – nun, mich betrifft es auch nicht sonderlich. Niemand wird dauerhaft hier bleiben, die langfristigen Verteilungskämpfe werden nicht am Tegernsee geführt. Meine Zukunft wird nicht auf diesen 40 Metern entschieden. Ich bin privilegiert.

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238 Lesermeinungen

  1. Titel eingeben
    Es ist das Szenario, das ich seit Wochen befürchte. Ich bin 54 Jahre alt und werde mich nicht wehren wollen. Die sogenannten Flüchtlinge sind mit Italien oder Österreich unzufrieden und sie werden geschockt sein, wenn sie mit Hunderten anderer in Turnhallen liegen. Ich denke, sie werden sich erst prügeln, dann aber einsehen, dass Zusammenarbeit besser klappt. Sie können Leute wie dich und mich aus ihren Wohnungen werfen und diese besetzen. Die Polizei kann dagegen wenig machen. Nur die Bundeswehr könnte es. Aber wenn das organisiert passiert an Hunderten von Brennpunkten, dann auch nicht mehr. Eine Lösung habe ich nicht, hast du auch nicht. Es wird crashen, nur wo ist fraglich. Zurückweisen an den Grenzen wird man versuchen, dann stehen da bald 50000 und brechen durch. Wenn diese Bilder dann durchs Fernsehen gehen, dann versteht der letzte Deutsche, was du und ich schon wissen. Wenn es Deutschland nächstes Jahr noch gibt, dann würde ich mich freuen, wenn wir zusammen um den Bodensee radeln könnten. Es wäre schön, wenn das noch gehen würde.

    • Bundeswehr?
      Die Bundeswehr gibt’s nicht mehr. Seit der Abschaffung der Wehrpflicht existieren nur noch Wasserköpfe, will sagen viele Häuptlinge kaum Indianer. Da sind viele, viele in Ihrem Alter. Überbleibsel einer anderen Zeit. Die sollen Fehlverhalten der Politik im Inland lösen? Ist nicht ihr Ernst. Es gibt keine Hoffnung.

  2. Pingback: Die fatalen Folgen von Merkels Botschaft

  3. Nicht verzweifeln ..
    Man soll den Tag nicht vor dem Abend abschreiben.
    Der totale Kollaps des Systems wird in den nächsten Monaten kommen und dann werden die Verantwortlichen in Berlin zum Jagen gezwungen.
    Wenn am Ende Frau Merkel abdankt -womit ich fest rechne- hat das Ganze auch etwas Gutes.
    Meine stille Hoffnung ist, dass AFD und CSU sich zu einer Gesamtdeutschen Partei zusammenschließen, damit es überhaupt mal wieder eine Partei rechts der Mitte gibt, die sich nicht in Zweifeln und Selbsthass auf dieses Land verzehrt. Wird die CSU dazu fähig sein ?
    Kaum anzunehmen.
    Falls es anders kommt, werden meine Enkel wohl in einem anderen Land aufwachsen..

    • katastrophe?
      der totale kollaps?
      .
      kein strom, kein gas, kein wasser mehr? kein öpnv mehr, die bahnen stehen still, die strassen gesperrt, die pkw gestohlen oder angezündet? die einzelhändler leer geplündert so wie die banken auch?
      .
      und dann sollen es ein didaktisch schwach begabter professor der volkswirtschaft und ein protestantischer bayer (der sich augenblicklich auch noch ganz anders verhält, als es die evangelischen bischöfinnen von uns verlangen) reissen?
      .
      das alles glaube ich nicht.

  4. Willkommen in Rosenheim
    Schön, das sie auch mal reinschauen. Sie sollten ihren Bliik noch ein bisschen schweifen lassen, tiefer in den Alltag der Rosenheimer Aufnahme und Weiterbearbeitung bei den Behörden

  5. Brecht hatte Recht ....
    … schon immer: erst kommt das Fressen, dann die Moral. Während Bert dies aber eher als Gesellschaftskritik mit Aufforderung zur Veränderung verstehen wollte, sehe ich als Konservativer es eher als Faktum, an welchem man doch besser sein Verhalten ausrichten sollte. So ist es halt: die Progressiven wollen die Welt verändern, koste es was es wolle, wir Konservativen schauen uns das an und sagen danach meist: „Haben wir doch gleich gesagt.“

    Dann warten wir mal ab, wie lange das Fressen noch reicht, bevor es heißen könnte: erst kommt die Zucht, dann kommt die Ordnung. Bis dahin machen wir bürgerliche Fleißbienchen das, was wir am besten können: auf das Beste hoffen, mit dem Schlechtesten rechnen und einfach weiterarbeiten. Schon jetzt bin ich in gespannt freudiger Erwartung, wie Mutti die früher oder später sicherlich alternativlose 180-Grad-Wende ihrer derzeitigen Politik verkaufen wird. Ich glaube das wird politikwissenschaftlich und journalistisch großes Kino.

    Vielleicht ein kurzer Nebenhieb in anderer Richtung:
    Eine Kurzfassung der Euro-Krise ist: europäische Staaten halten sich nicht an allseits abgestimmte Regeln, verschulden sich bis über beide Ohren und erwarten dann, dass die Deutschen die Rechnung zahlen.
    Eine Kurzfassung der aktuellen Flüchtlingskrise ist: Deutschland hält sich nicht an allseits abgestimmte Regeln, lädt sich bis über beide Ohren Flüchtlinge ein und erwartet dann, dass die anderen europäischen Staaten die Flüchtlinge aufnehmen. Verhaltensstrukturell sehe ich gewisse Parallelen, die mich für die zukünftige Geltung europäischen Rechts und das Friedensobjekt Europa nur eingeschränkt optimistisch stimmen.

    Ein ziemlich überflüssiger Politiker sprach einmal in (zugegeben rein innenpolitischem Kontext) von spätrömischer Dekadenz, vor der man sich hüten müsse – ich weiß auch nicht, warum ich gerade jetzt darauf komme….

    • Titel eingeben
      Ja, ich fühle mich etwas mehr als 25 Jahr zurückversetzt. Damals gab es noch richtig gute Witze!

    • Leicht durchschaubar, ihr Gejammer....
      Bei Kommentaren lässt sich man sich schnell mal dazu verführen etwas mehr der eigenen Wahrheit zu schreiben als man eigentlich sollte und möchte. Bei Ihnen ist es dies, was die Wahrheit durchscheinen lässt:

      „…die Progressiven wollen die Welt verändern, koste es was es wolle…“

      Es war die Dame Merkel die dies durch Unfähigkeit und Inkompetenz ermöglicht hat… und nicht wen auch immer normale Menschen für Progressiv halten.

      Auf einmal gibts landsweit keinen mehr, der die Frau gewählt haben will…

    • Die Dame Merkel ...
      … ist mit Verlaub keine Konservative. Als solche wurde sie allenfalls noch 2005 gewählt (damals auch von mir), danach nicht mehr (zumindest von mir nicht). Machtpolitisch ist es ihre größte Leistung, eine konservative Partei gekapert und der Beliebigkeit zugeführt zu haben. Man sieht ja, was die Folge ist.

      Im Übrigen werden Sie kaum bestreiten können, dass die hier konkret zur Rede stehende Entscheidung (Öffnung aller Grenzen) sicherlich eher zum Kernprogramm der Grünen als zu demjenigen der CDU gehört. Frei nach Forrest Gumps „Dumm ist, wer dummes tut“ wird man daher Frau Merkel hier sehr wohl für eine „Progressive“ halten dürfen…..

  6. Deutschland verreckt
    Vor ein paar Wochen kam die Nachbarin völlig fertig vom einkaufen zurück. Sie hatte bei Aldi an der Kasse eine alte, verwitwete Bekannte getroffen. Ein Päckchen Brot und eine Dose Katzenfutter in der Hand. „Ach, haben Sie jetzt auch eine Katze“? Antwort: „Nein, das ess ich selber, ist billiger“.
    Fazit: Alles für die Fremden, nichts für die eigenen Leute.

    • Titel eingeben
      ihre hetze wurde den admns von „perlen aus freital“ gemeldet.

    • Muss doch nicht sein.
      Also ehrlich jetzt, Katzenfutter muss nun wirklich keiner in Deutschland essen. Auch kein Rentner. Klar, wenn man in einer teuren Wohnung am Tegernsee wohnen muss könnte es so sein, aber da ist man da selbst schuld.

      Da gibt es auch gerade hier in Deutschland schon ein erhöhtes Anspruchsdenken. Sowohl bei Einheimischen als auch bei den Flüchtlingen.

    • Durchschnittlicher Gesamtrentenbezug 2014 in Deutschland: 762 Euro
      Durchschnittliche Witwenrente: 519 Euro.
      Durchschnittliche Altersrente für Frauen:702 Euro
      Durchschnittliche Altersrente für langjährig Versicherte: 918 Euro
      Stand vom 12.09.2015
      Quelle: Deutsche Rentenversicherung
      Lieber Ludger, wieviel wirst Du wohl einmal kriegen? Und Sie lieber PP, (wir sind ja leider nicht alle verbeamtete Staatsdienerm mit fetten Pensionen,) wie lange kommen Sie mit 519 Euro aus?

    • @ludger
      Ihre Dummheit wurde niemandem gemeldet, sondern einfach nur zur Kenntnis genommen.

  7. Woher kommt die Kenntnis der Zahlen?
    Don schrieb zu den nicht registrierten Flüchtlingen/Arbeitsmigranten: „…290.000 meist muslimischen Migranten aus problematischen Staaten…“

    Erstaunlich. Aus zwei Gründen:
    1. Die registrierten Flüchtlinge sind mehrheitlich nicht muslimisch – und die Flüchtlinge aus mehrheitlich muslimischen Staaten (z.B. Syrien, Afghanistan) haben höhere Anerkennungsquoten, mithin, weniger Druck zum Untertauchen
    2. Don weiß etwas über die nicht-registrierten Flüchtlinge, was imho sonst niemand weiß. Woher?

    Im Übrigen ist es ein klassischer Fehlschluss zu glauben, dass ein Mensch, der aus einem „muslimischen Staat“ hierher geflüchtet/migriert ist, dann auch ein Muslim sein müsse. Wenn das so wäre, pardon, dann gäbe es in den Flüchtlingsunterkünften ein deutlich geringeres Problem mit alkoholisierten jungen Männern aus Afghanistan, Pakistan, Syrien etc.

    Das wäre in dieser Beziehung direkt mal schön. Aber so einfach ist die Welt nicht. Genauso, wie man sich als Autor die Welt zurecht lügen kann, indem man die eignenen Erfahrungen mit Übernachtungen in Turnhallen in einen Topf wirft mit den teils weniger (!) als 2 Quadratmeter Platz, die einen FLüchtling in Deutschland auf viele Monate hin zugestanden wird.

    Wie gesagt: Es ist so wunderschön, wenn man es sich einfach machen möchte. Aber, Don, pardon: Die Dinge sind eben nicht einfach.

    • richtig ist aber wohl...............
      dass musline christen angegriffen haben, wegen der kleiderordnung……….und ich habe wirklich schon viele musline alkohol trinken sehen………sind den alle christen monogam ???????????

    • Fakten
      Dass diese Leute überwiegend aus muslimischen Ländern wie Syrien, Albanien, Afghanistan, Eritrea, Irak, dem Kosovo usw. kommen, ist schlicht die Wahrheit. Anzunehmen, dass die Mehrheit dieser Flüchtlinge sich zum Islam bekennt, ist nur logisch. Und nein, nur weil Sie mal von einer Alkohol trinkenden Ausnahme gehört haben, ist die Logik nicht vom Tisch. (Wussten Sie, dass Mohammed Atta Alkohol getrunken hat?)

      Wir hatten bei der Bundeswehr übrigens auch nicht mehr Platz. Acht Quadratmeter für vier Soldaten. Und das war in der Kaserne. In Auslandseinsätzen war zum Teil noch weniger Platz in den Zelten. Widrige Umstände zwingen keineswegs zu Massenschlägereien und zur Verfolgung anderer Ethnien.

    • Herr Paul, ich frage mich auch, warum wir in den Lagern private Sicherheitsdienste einsetzen m
      …. sind denn alle befehlsgewaltigen Bundeswehrhauptleute noch in Afghanistan oder ist denen das nicht zuzumuten. Müssen ja nicht im Military Look und mit ihrem Lieblingsspielzeug dort auftauchen.
      .
      Zu Meiner Zeit beim Bund wurde

    • Woher kommt denn IHRE Kenntnis der Zahlen?
      1. Es gibt keine Erfassung der Religionszugehörigkeit der Flüchtlinge, also woher haben Sie ihre Zahlen?
      2. Aiman Mazyek, der der rechtsextremen Hetze wohl unverdächtig sein dürfte, erwartet, dass 80 Prozent der Flüchtlinge Muslime sind. (hat der tagesspiegel berichtet)
      3. Es gibt genügend Berichte über Unterdrückung und Gewalt gegen Nichtmuslime in Flüchtlingheimen (z.B. Suhl). Christen berichten, dass sie Angst haben, sich als solche zu erkennen zu geben. Umgekehrt aber nicht.
      4. Übernachtungen in Turnhallen für mehrere Monate? Woher haben Sie das? Ich weiß nur, dass es klagen gibt, wenn die Leute in 6-Bett-Zimmern leben müssen. Das hat man früher als Wehrpflichtiger teilweise über 23 Monate ausgehalten. Ich konnte nach 6 von 24 Monaten auf eigene Kosten in eine WG umziehen. Wenn das also unmenschlich ist, dann müsste man sehr vielen Deutschen Entschädigungen zahlen!
      Fazit: Ihre kruden Theorien sind offensichtlich grober Unfug.
      Das ist Hetze gegen Deutsche!

  8. Jo, die anderen europäischen Länder freuen sich gerade, das Zuwanderungsproblem
    Europas auf Deutschland abladen zu können. Das macht ja freudig mit. Na gut, das „freudig“ können wir wohl inzwischen wieder streichen. Das „mit“ erledigt sich in ein paar Monaten, zusammen mit dem deutschen Asylrecht. Danach können wir uns daran machen, ein normaler europäischer Nationalstaat zu werden. Und nicht wahlweise der Schurke oder der Lichtmensch der Welt, diese ungesunde Selbstpolarisierung Deutschlands liess eh nie Gutes über unseren kollektiven Geisteszustand vermuten.

    Wird zwischenzeitlich sicher unangenehm und hässlich, aber Kinder müssen erst krabbeln lernen, bervor sie zum Laufen kommen. Und dass Deutschland im Moment ein grosser Kindergarten ist, lässt sich nur schwer bestreiten.

    Gruss,
    Thorsten Haupts

  9. Double Bind
    Es tut weh, so etwas lesen zu müssen, und zu verstehen. Ich habe Seehofer nie leiden können, und Orban für eine Katastrophe gehalten – aber die Vorstellung von 300.000 freilaufenden frustrierten Elendsflüchtlingen pro Monat und bei heranziehendem Winter lässt ahnen, auf was wir uns zu bewegen.

    Meiner Ansicht nach ist es die Quittung für kurzsichtige neoliberale Globalisierung. Wir haben den Somaliern die Fische geklaut, die Piraterie militärisch leidlich niedergekämpft – und allen Smartphone verscherbelt, auf denen sie sehen, wie es ihnen auch gehen könnte, wenn sie woanders geboren worden wären.

    Unsere humanistische Ethik versagt vor der schieren Menge der Armen – und die Klimaflüchtlinge sind noch gar nicht da. Entweder es gelingt uns, andere Regionen der Welt wieder bewohnbar und zukunftsfähig zu machen, oder wir haben entweder rechtstotalitäre Notstandsregierungen oder tägliches Gemetzel, oder eine Mischung davon.

    Jeder hat ein Recht auf ein würdiges Leben – aber auf Nike-Turnschuhe, ein Auto, einen Dritt-Porsche?

    Da klaffen dann irgendwann Theorie und Praxis gewaltig auseinander – und das heisst dann Verteilungskampf.

    Komisch, dass parallel unsere Autoindustrie-Arbeitsplätze in grosse Gefahr geraten, dass man sich wirklich wundert, warum nur Gods own country von der Malaise nicht betroffen ist.

    Aber vielleicht gibts dann bald wieder Care-Pakete mit McDonalds Gutscheinen und Clorhühnchen-Nuggets und man wird sie lieben…

    • Guten Morgen TGA...
      Ja….. so sieht es tatsächlich aus:

      „Unsere humanistische Ethik versagt vor der schieren Menge der Armen – und die Klimaflüchtlinge sind noch gar nicht da. Entweder es gelingt uns, andere Regionen der Welt wieder bewohnbar und zukunftsfähig zu machen, oder wir haben entweder rechtstotalitäre Notstandsregierungen oder tägliches Gemetzel, oder eine Mischung davon.”

      Ich gebe zu, ich lebe weit genug weg und kann es mir daher leisten das alles einigermassen gerecht zu finden. Wer wenn nicht DE, mit seinen Errungenschaften, zb der freien Fahrt für freie Raser auf Autobahnen, für seine in fremden Ländern (die ihm nichts getan haben) kriegführenden Soldaten, mit seinen Exporterfolgen auf dem globalen Markt für Hühnerfüsse und Elektronikschrott, wer also wenn nicht DE verdient denn das zu ernten was man gesäht hat?
      Gerade der Satz „…und die Klimaflüchtlinge sind noch gar nicht da…“ spricht mir aus dem Herzen. Schön, sind wir schon zwei….

      Die Habgier, das mehr und mehr Wollen, hat sich als oberster Wert etabliert, weil er nun mal die Wahrheit der Menschen zu Beginn des 21. Jahrhunderts IST.
      Und nun kommen die Klagen, weil man das an anderen Orten der Welt auch so sieht? Nur die hier lebenden Menschen haben ein Recht auf adidas und Nike, weil wir statt in Moscheen zu beten und auf dem Basar zu kaufen ganz, ganz tolle Dieselautos herstellen könne, die die ganze Welt unbedingt kaufen will?

      Ich will gerne einräumen, dass es unfein von mir ist eine gewisse Schadenfreude nicht ganz unterdrücken zu wollen.
      Man sollte gerade in DE über all den katastrophalen Problemen die da möglicherweise im Anmarsch sind nie vergessen, dass es nicht die Flüchtlinge sind, die diese Probleme verursachen, sondern diejenigen die man in Wahlen dazu berufen hat dieses Land vor Schaden zu bewahren.

      Naja, natürlich ist das nur ein Scherz, die Vorstellung, die Deutschen könnten die Verantwortung für so was bei sich selber suchen, die ist natürlich lächerlich.
      Wollt nur mal sehen obs jemand merkt…..

    • Titel eingeben
      Schon vor 30 Jahren hat mir ein Berliner Taxifahrer, jung, ex-Student, sowas vorausgesagt: die werden alle hierherkommen wollen (müssen), zig Millionen, wegen Armut, wegen fehlendem Wasser, etc…
      Damals hielt ich ihn und seine SciFi für recht verschroben, eben einer dieser Berliner Spinner. Und nun?
      Und noch früher, als die Türken kamen, hörte man andere Berliner, die vor der „Überfremdung“ warnten, mit dem sichtbaren Beispiel: die bekommen 3 bis 5 Kinder, die Deutschen weniger als eins.
      Die wurden damals als „extreme Rechte“ ausgegrenzt: sowas sagt man nicht! weil die geistig schmuddlige Randgruppe der NPD oder der „Republikaner“ das ebenfalls behauptete (wenn auch aus anderen Gründen). Und nun?

    • Unausrottbar
      @tga@tdv
      Wir sind an allem Schuld. Wir müssen die Welt retten, selbst
      wenn einem das Wasser bis zum Hals steht.

      nix für ungut!

      Habe mal eine Beschreibung der Deutschen gelesen vermutlich
      Angelsachse:
      Mit den Füssen im Schlamm und den Kopf in den Wolken.

    • diese Verfasstheit
      würde wohl auch einen kompletten Bevölkerungsaustausch überleben.

      Die Hoffnungen der Regierenden sich ein anderes Volk zu suchen,
      sind so auch zum Scheitern verurteilt.

  10. Titel eingeben
    Das ist gut. Das gibt es also noch.

    Selbstbeobachtung statt Selbstbeweihräucherung.

    Bayern nimmt mehr Flüchtlinge auf als nach Königsteiner Schlüssel verlangt. Und wird auf gut norddeutsch-berlinerisch beschimpft.

    170 000 im September – man wundert sich, wie die Verwaltung das überhaupt hinkriegt.

    CSU – sie können es halt doch.

  11. Ein Abschied ?
    Vielleicht ist es dem Autor möglich diesen Nachtrag zuzulassen, auch wenn es das vorgegebene Thema nicht unmittelbar berührt.

    Bei den Lesermeinungen zu Don Alphonsos „Das Pack lernt schneller als die Politik“ waren besorgte Stimmen, in Hinblick auf die Einschränkung der Kommentarmöglichkeit bei Artikeln der Presse, wie im Besonderen, bei der FAZ zu lesen.

    Das Beliebigkeitshandeln Merkels, die arrogante Mißachtung bestehender Europäischer Regeln wie Schengen/Dublin und die damit verbundenen Belastungen der Deutschen, brüskiert den Rest Europas, gefährdet den sozialen Frieden im Land und betreibt die Auflösung der Kulturnation Deutschland.

    Die Medien vermitteln zunehmend mehr sich dieser Haltung angeschlossen zu haben, was in plakativer Weise in der Einschränkung der Kommentierungsmöglichkeit zu sehen ist.

    Eine Zensur im klassischen Sinne findet nicht statt. Es sind vielmehr die kleinen subtilen Änderungen in der Berichterstattung.

    Merkels Ignoranz gegenüber bestehenden Abkommen, Verträgsbrüche, Lügen, Täuschungen, Geheimhaltung von Einwandererzahlen, werden als zu akzeptierender Standard von der Presse akzeptiert, die kontrollfreie Überflutung des Landes, unter dem, zur Lächerlichkeit preisgegebenen und damit verkommenen Begriff Asyl, gelten zwischenzeitlich der Presse, als hinzunehmender Standard.

    Unterstrichen wir diese Haltung durch, eine das Kindschenschema bedienende, rührige Bilderflut von Kindern und Frauen.

    Die ständige Betonung sie sei eine freie und unabhängige Presse erscheint, zunehmend mehr, als Farce.

    Die mediale Unterstützung der Merkelschen Selbstinzenierung offeriert dem Bürger, daß dieser sich einem gesellschaftlichen Wandel, nicht absehbaren Ausmaßes, ungeachtet seiner Ängste und Sorgen, zu unterwerfen habe. Darüberhinaus wird diesem von der Presse, die aller unterste Ebene, die Möglichkeit einen Kommentar anzufügen und sich hiermit an einem demokratischen Prozeß zu beiteiligen genommen auch, wenn dies nur eine illusorische Vorstellung sein mag.

    Das bisherige Bemühen einer unabhängigen Presse, die aus Ereignissen unterschiedliche Positionen und Anschauungen bisher gleichwertig publizierte, eine ausgewogene Berichterstattung, scheint auf dem Merkelschen Altar, andienend, geopfert zu werden.

    Inhaltslose, wie unüberprüfbare Verheißungen werden propagandaartig in den Vordergrund gestellt: multikulturelle Gesellschaft, hochquallifizierte Arbeitskräfte und kulturbereichernde Weltoffenheit, unterstrichen mit Ausnahmebeispielen, einer angeblichen Integration.(Nigerianischer Flüchtling singt in Tegernseer Männerchor)

    Kritische Äußerungen werden, wenn überhaupt, abwertend in den Dunstkreis der Verschwörungstheoretiker verdrängt.

    Über die reale Gefahr der zunehmenden Kriminalität, Terrorismusgefahr, der Bedrohung unsere jüdischen Mitbürger und der Belastbarkeit des sozialen Friedens, wird nur noch in Regionalzeitungen berichtet.

    In die Rolle eines Auguren schlüpfend, gebe ich mich schon heute der Weissagung hin, daß dieser noch offene Block in naher Zukunft, unter Angabe einer vordergründigen Begründung, wie eben auch ein nicht tragbarer Politiker, aus persönlichen Gründen kaltgestellt wird, aus dem Geschehen gezogen wird.

    So will ich als einer der Ersten Herrn Rainer Meyer aufrichtig danken für seine stets tiefsinnigen, zum Schmunzeln anregenden Gedanken, wie seinem ungebrochenen Willen die Möglichkeit von Lesermeinungen zuzulassen.

    Für einen ausführlich würdigenden Nachruf zu Don Alphonsos Tätigkeit wird die FAZ vielleicht doch den Anstand und Mut, unter dem Merkeldiktat aufbringen, eine Kommentierungsmöglichkeit zulassen.

    Mit freundlichem Gruß
    B.Klingenberger

    • wessen Selbstinszenierung?
      Die Kanzlerin inszeniert sich jedenfalls nicht! Wer war es denn, der die herzerwärmende Geschichte von Maria-und-Joseph-waren-doch-auch-nur-Flüchtlinge erzählte (weil man mal wohl mal wieder wähnte, „drüben“ wisse man nichts über die Volkszählung)? Mit „Selbstinszenierung“ sind solche Dinge wohl nicht mehr ganz hinreichend beschrieben – „Selbstbeweihräucherung“ passt da schon eher. Nun, da das Gutsein „mit der Gusche vornweg“ einfach nicht mehr honoriert wird, muss man eben wirklich gut sein und selbige mal halten, auch wenn das schwerfällt. Denn es ist strafbewehrt, zu versuchen sich an einem Verfassungsorgan schadlos zu halten (nur weil man sich vielleicht darüber ärgert, dass einem die herabwürdigenden Turnschuhe ausgegangen sind, die die Landsleute noch bereit wären, sich selber anzuziehen). Die StA in Sachsen läuft sich da auch gerade warm: Erst die einheimischen Störenfriede (wegen dieser dummen „Volksverräterin-Schilder-Malerin“ wurden ja auch Ermittlungen aufgenommen) – und dann all die anderen Suppenkasper …

  12. Respekt für den Text.
    … und danke für das Zeigen des offenen Zwiespaltes, den sicherlich viele haben. Hier in meiner Stadt – viel kleiner als die an der Donau – wird derzeit über ein 1000-Personen-Dorf „neben“ der Stadt diskutiert. Oder weiter eine dezentrale Unterbringung. Geholfen wird viel, mit Spielzeug, Kleidung, Fahrrädern und Fahrradreparatur-Projekt. Aber 1000 Menschen, gar als „Ghetto“? Das macht Angst. Da hilft kein Verschweigen von Fakten.
    Insofern: danke, dass hier Gedanken und durchaus auch Ideen geäußert werden.

    • die fakten
      werden verschwiegen und vertuscht…darauf einen trollinger mit lemberger !

  13. 40 Meter sind vielleicht etwas verkürzt ...
    … aber der Sinn ist klar. Danke für diesen hellsichtigen Artikel.
    In unseren privaten Diskussionen verwenden wir zwar nicht die Vorratsdatenspeicherung als Vergleich, sondern die Volkszählung – aber das meint dasselbe.
    Bin gespannt, wie dieses Land in zwei und in zwanzig Jahren aussehen mag…
    Gruß, AC

  14. 43,9 %
    werter DON, glauben sie, dass die 43,9 % NSdAP-wähler in deutschland überzeugte nationalsozialisten waren ?

    also sind die FPÖ-wähler in felix austria auch wohl kaum braun oder deutschnational.

    die haben einfach, ich sage es: die schnauze voll von dem, was von regierungsseite, von den leitmedien und von den Grünen oder Linken, der SPD oder dem grossteil der CDU kommt. wir können das auch durch SPÖ oder ÖVP ersetzen. ich nenne es mal sanft, hier wird die wahrheit verschleiert und verbo(r)gen, andere könnten es als manipulation einstufen oder die ganz frechen würden es gar lüge nennen.

    jahrelang z.b. hat mann und frau uns erzählt, in afghanistan wird unsere freiheit verteidigt, joschka gar bohrte dort nur brunnen, warum er dazu gepanzerte fahrzeuge oder gar das G36 brauchte ist mir immer noch unklar…………..aber diese front ist wohl auch zusammengebrochen. jetzt wird nichts mehr dort verteidigt. also themenwechsel. aber gelogen wurde.

    jahrelang wurde der deutsche bundesbürger und wird er an der grenze zur schweiz von ostdeutschen zollbeamten mit den aus der DDR bekannten schikanen belästigt, wer keinen gültigen pass mitführt wird angeraunzt und mein auto finden sie immer besonders spannend, vor allem die schweissnähte. oder sie suchen das handschuhfach, das es nicht gibt. nun reisen durchsetzungsstarke junge männer einfach ein.
    nachwuchs für die milieus oder für @doris.

    liebe noch regierenden, der krug geht solange zum brunnen, bis er bricht.

    noch ein reminder: matthias müller hat in seinem neuen amt immer noch nicht über die einarbeitungserfolge dieser männer berichtet, (stattdessen erfahren wir, dass er eine 15 L- umzugskiste fährt) die könnte mann oder frau doch einschulen für die ummontage der VW-konzern dieselmotoren in aller welt. oder den vakanten AR-vorsitz besetzten, nachdem der östereichische manager aus traun evtl. nicht zum zuge kommt. er soll, das lese ich und bin wenig überrascht, es mit der wahrheit nicht so genau genommen haben. mit welcher wahrheit über was ?

    dafür hat er aber einen händedruck wie ein schraubstock. mir tut heute noch die hand weh.

    • Ich geb Ihnen gleich @doris...
      Lassen Sie Ihre Sticheleien bleiben…
      Wenn ich hier in diesem Blog was schreibe, dann deswegen, weil mich das Thema interessiert oder ich eine Verständnisfrage habe, nicht zur Selbstdarstellung.
      Herrschaftszeiten….

    • @doris
      Liebe „Doris Oltramari“. Mit @doris sind Sie wohl nicht gemeint.
      Ende August hat @doris in ihrem provokanten Beitrag den aus ihrer Sicht interessanten Gegensatz dargestellt zwischen älteren Männern, die die „Mehrzahl der Kontra-Immigrations-Beiträge“ schreiben, und den Einwanderern, „junge Männer, kräftig, vital und lebenshungrig“.
      @doris hat sich sicher längst offline ins Getümmel geworfen. Möge sie interessante Erfahrungen machen und uns zu gegebener Zeit darüber berichten.

  15. von der Analyse zur Lösung
    Verehrter Don,
    in der Analyse stimme ich ihnen durchaus zu. Es ist überaus bedenklich, wenn wir bei bestimmten staatlichen Grundverantwortungen und den dazugehörigen staatlichen Grundfunktionen nicht mehr richtig funktionieren.
    Wenn der „abhanden gekommene“ Tuberkulose – kranke Flüchtling zufällig eine multiresistente Form der Tb hat, soll vorkommen weil in Ländern Afrikas, wie auch in anderen, anbehandelt wird ohne sorgfältige Kontrolle des Ergebnisses nach 3, 6 und 12 Monaten, dann haben wir hier ein Problem.
    Wir, das sind dann wir alle.
    Früher nannte man Gesundheitsämter und öffentlichen Gesundheitsdienst, der sich um so etwas kümmert, „Gesundheitspolizei“. Einen Teil des dortigen Personals haben wir in den letzten 30 Jahren abgebaut, weil viele Probleme der Vergangenheit bewältigt schienen. Dass Seuchen ein labiles Gleichgewicht bilden, dass durch Migration usw. gestört werden kann, haben wir ausgeblendet.
    Rampe und Zwangsverladung sind so heikle Wörter in einem Land, das davon bereits einmal so schlagenden Gebrauch gemacht hat. Ob uns Drittländer die nach EU-Recht dort aufzunehmenden abnehmen werden, ist unsicher, um es freundlich zu sagen. Lösen wir dann die EU auf?
    Und Ausgangsstaaten, nun, das ist ein weites Feld, mit Fontane zu sprechen, die nehmen Menschlein, die ihre Ausweise und Pässe entsorgt haben, teils nur sehr ungern „zurück“.
    Die „silver bullet“ haben unsere Regierenden da noch nicht gefunden, ich fürchte, auch der hochverehrte MP von Bayern hat sie nicht im Colt.
    Nationale Daseinsvorsorge hört sich so rabiat an, bleibt aber eine der Aufgaben des Staates als Entität.
    Das schließt Gesetzesvollzug ein.
    Wo ich skeptisch bin, Sie ahnen es, ist bei den Lösungsansätzen. Der Herr Bundesinnenminister versucht ja das Ruder herumzureißen, nun, wenigstens eine kleine Kurskorrektur.
    Ob wir nicht anerkennungsfähige Flüchtlinge allerdings los werden, das wage ich zu bezweifeln. Und

    • Schön ihre Skepsis zu sehen, gabs früher nie.....
      … mehr davon, bitte. Lernen kann ich nur von Menschen die anderer Meinung sind als ich.

      Das mit der TBC würde ich aber nicht so eng sehen.
      Könnte das Rentenproblem mindern….

      Nein, wie sie sehen, hab ich keinerlei Mitleid. Sie kennen den Satz doch sicher: Wer nicht lernen will, der muss fühlen.

    • Ich frage mich auch, wie das "Zurückschicken nach Ablehnung" in die ursprünglichen Heimatstaaten
      …. von der EU eigentlich durchgesetzt werden soll.
      .
      Irgendwie fällt mir dazu wieder nur „mit Euros aus DE“ ein.

    • Re: von der Analyse zur Lösung
      > Ob wir nicht anerkennungsfähige Flüchtlinge allerdings los werden, das wage ich zu bezweifeln.

      Da ist präzise der Teilaspekt der mir als Ösi die allermeiste Sorge bereitet, denn unser Bundeskasperl wäre vermutlich dumm genug, sie auch zu nehmen. Wo er doch so stolz ist, dass er so oft mit Mutti telephonieren darf (und trotzdem von der Wiedereinführung der dt. Grenzkontrollen offenbar erst aus den Medien erfahren hat). Ungarn und Slowenien werden dagegen kaum Lust haben, unregistrierte Asylbetrüger so mir nichts dir nichts zu übernehmen.

      Ich fürchte, nach der Wien Wahl wirds losgehen. An der dt.-österr. Grenze wird jetzt schon gedrosselt – wenn da netto nichts mehr abfließt und im Osten immer mehr reinkommen, dann Gnade uns Gott.

  16. Titel eingeben
    ja die zustände sind schlimm für beide seiten die flüchtlinge und die helfer

    es war unkontrolliert und zuviel aufeinmal und dann hat erst das helfersyndrom gegriffen und jetzt setzt die erschöpfung ein

    eigentlich gehört jetzt ein weckruf gemacht es werden generell keine flüchtlinge mehr genommen bis alle hier versorgt und richtig untergebracht sind und das muß man konsequent durchziehen ist nur die frage wer das verlautet im notfall mach ich das das was ich auf der fröbelschule als 1eurojob gemacht habe und mir die gesundheit gekostet hat war im prinzip nichts anderes viele muslimische schwerstbehinderte und wer versorgt sie wer hebt sie in den rollstuhl? die deutschen oder haben sie irgendwo eine muslimische pflegeeinrichtung gesehen hier in deutschland wo sich muslime um muslime mehrfachbehinderte kümmern?

    also es geht meiner meinung nach nur mit einer mind. halbjährigen pause bis alles aufgearbeitet ist und in den ursprungsländern sich vieles zum guten geändert hat wir müssen einfach den druck jetzt auch weitergeben sonst passiert in den ursprungsländern auch nichts

  17. Einsicht des Alters -
    Mit 68 Lebensjahren ist mir als Alt68iger, was in Pegida-Kreisen als Schimpfwort gilt, keine Ruhe vergönnt. Nun gut: In meinem Wohnmobil, dass mich dies Jahr von Sizilien, über England nun gerade mal nach Kiskörös, 30 Meter von der beruhigenden Thermal-Bad-Brühe entfernt, geschaukelt hat, lässt es sich priviligiert leben. Eng, erquicklich, erholsam. Wenn bloss nicht dauernd diese Nachrichten wären. Im Fernsehen. Im Internet. Dann kommt Don Alfonso mit seiner traurigen Geschichte, die zu Tränen rührt! Einer mehr von vielen, die gemeinsam ähnlich fühlen, dies mehr oder weniger gekonnt formulieren – oder einfach nur still in ihr Wein- oder Bierglas blicken. Denn man kann es doch nicht ändern. Der Masse an jungen Männern haben europäische Greise nichts entgegen zu setzen. Gut, ein paar Wörtchen, traurig oder mitreissend. Wörter, was sonst? Die meisten Wörter frisst der Zensor, der Moderator ohnehin. Doch immerhin erleichtert es, sich mal mitzuteilen. Und sei es im digitalen Papierkorb – http://n0by.blogspot.de/2015/09/munchen-hauptstadt-des-irrsinns.html
    Eins ist nur gut: Weg, weit, weit weg aus meiner Heimatstadt München! Heimatstadt? Wie käme ein zugeroaster Preiss dazu, München als Heimat zu bezeichnen?

    • Viel Spass in Berlin, n0by....
      Eines Morgens wirst du dort aus dem Wohnmobil austeigen und sehen, dass man deine Reifen geklaut hat…..

  18. Titel eingeben
    und hören sie heute im br1 tägl.morgens 5vor 6uhr
    nach oder lesen sie es nach auch dort wurde ganz klar gesprochen zu dieser thematik

    und falls es ihnen eine hilfe sein sollte käme ich zur orgelmatinée der letzten in diesem jahr in ihrer rosakirche ich könnte ihnen viel erzählen zu dieser ganzen problematik und sie hätten dann ja die entsprechenden stellen es weiterzuleiten um schneller zu einer lösung für alle seiten zu gelangen

  19. Ein Klima der Angst und Bedrückung 1.Teil
    Es sind ein wenig mehr als die vorgegebenen Zeichen geworden und ich erlaube mir meine Zeilen zu teilen, auf die Nachsicht des Autoren hoffend.

    Don Alphonsos Ausführungen ist eigentlich nichts hinzuzufügen, dennoch erlaube ich mir meine nur noch ergänzenden Gedanken anzufügen:

    „Mehr Selbstachtung!“ schriebt R.Müller vor wenigen Tagen in der FAZ, dem man nur zustimmen kann und im Grunde schon die Lösung vieler Probleme wäre.
    Jeder von uns weiß wie schwer es oft ist diese Selbstachtung zu erlangen und sie sich zu bewahren, gerade in diesen Tagen.
    Außer Acht lassend, daß es hierzu zunächst eines Selbstwertgefühls bedarf, was hier wohlwollend unterstellt, mehr oder weniger ausgeprägt, vorhanden ist.

    Als eine soziale Ergänzung des persönlichen Selbstwertgefühls dient in der Regel die Identifikation mit dem sozialen Umfeld, mit dem Staat, was z.B. in der Schweiz, sehr ausgeprägt ist.

    Die Wechselwirkung der Selbstwertverstärkung zwischen Individuum und Staat beruht auf der einen Seite auf Loyalität und Gesetzestreue, auf der anderen Seite u.a. dem Schutz des Bürgers durch den Staat und einem verantwortungsvollem Umgang mit den im Grundgesetz verankerten Grundrechten der Bürger.

    In jüngster Zeit wird dies sich gegenseitig unterstützende System einseitig und in zunehmender Intensität abgebrochen.

    Äußerungen von Merkel wurden von Bewohnern aus Drittweltstaaten als Blankoeinreiseauffordung verstanden ohne, daß diese revidiert wurden. Die Folgen sind in vielfältiger Weise spürbar:

    Wortbedeutungen, wie Asylsuchender, Flüchtling, Zuwanderer werden von der Politik zu inhaltslosen Worthülsen mißbraucht und nach Belieben zur Durchsetzung eines nicht erkennbaren Zieles verwendet.

    Eine Geheimhaltungspolitik gegenüber dem Bürger die Anzahl der Einreisenden betreffend, wie der damit verbundenen Einschränkung der Pressefreiheit.(1)

    Selbstzensur der Presse in dem Kommentarfunktionen werden pauschal mit lächerlicher Begründung deaktiviert (FAZ) und viele Bürger sind verängstigt.
    So veröffentlicht der Journalist F.Goergen ein Kommentarbeispiel:
    „Ich denke nicht, dass die kritischen Stimmen (Griechenlandpolitik und Ausländerpolitik) in der Minderheit sind. Nur trauen sich die kritischen Stimmen nicht, Meinung öffentlich zu äußern. Der Grund dafür ist die Angst vor Repressalien und Diffamierung.“
    und schreibt weiter:“Die neueste Entwicklung ist, dass Leser trotz möglicher Anonymität nicht sichtbar kommentieren, sondern uns ihre Gedanken ins Postfach legen (sie wissen offenbar, dass man die IP ausfindig machen kann)“

    Matthias Schätte vom Main-Echo(3) erklärt seinen Lesern was überhaupt noch öffentlich gefragt werden dürfe:
    „Darf man zum Beispiel fragen, wie es mit der Zuwanderung in Deutschland oder Wertheim weitergehen wird? Oder welche Pläne die Behörden konkret haben? Ganz sicher! Darf man fragen, warum unter den Flüchtlingen angeblich nur junge Männer sind? Auch das, selbstverständlich.“
    Kindliche Erklärungsversuche an den vom Staat in Angst gehaltenem Bürger.
    Selbstwertgefühl, Selbstachtung, wie R.Müller von der FAZ wünscht, werden systematisch vom Staat zerstört.

  20. Ein Klima der Angst und Bedrückung Teil 2
    Der Beginn von Immobilienbeschlagnahmung. „Berlin beschlagnahmt Luxusimmobilien für Flüchtlinge“ titelt die FAZ. Unabhängig davon, daß die dort Einziehenden zuerst einmal mit ihrem Handy ihr neues Luxusdomizil ablichten und sofort an ihre Freunde und Verwandte in irgendeinem islamischen Staat schicken werden, um diese zum Nachzug anzuregen, beginnt der deutsche Bürger um sein Eigentum zu bangen. N24 berichtet, daß in der Stadt Stadt Nieheim eine 51-jährige Mieterin nach 16 Jahren ihre Wohnung verlassen muß, um Platz für „Flüchtlinge“ zu machen.
    Und die FAZ schreibt:“Die Grünen begründeten den hoheitlichen Zugriff (auf Immobilien) mit einer drohenden Notsituation durch massenhafte Obdachlosigkeit angesichts des nahenden Winters. Es dürfe „keine Tabus“ mehr bei der Unterbringung von Asylbewerbern geben.“(Als ob der Winter Obdachlosigkeit verursache)

    Die ZEIT schreibt zu H.De Maizière: „Die Lage sei außer Kontrolle geraten“(2) und

    so wundert es niemanden, wenn Psych.Prof. Jürgen Hoyer Schlägereien unter Flüchtlingen für „wenig überraschend“ hält. Den Schluß zu ziehen, daß derartige Konfliktbewältigungen durchaus auf den vorherrschenden Bildungsstand schließen lassen, wird den verängstigten Bürger ebenso wenig verwundern.
    Vor noch wenigen Tagen waren Meldungen über Zwangsprostitution, Gewalt gegen Frauen und Mädchen in den Unterkünften, Diebstähle, Schlägereinen zu lesen. Doch nahezu von einem Tag auf den anderen verschwanden diese Meldungen.
    Man muß kein Verschwörungstheoretiker sein, wenn sich hierbei der Gedanke an medialer Eigenkastrierung einstellt.

    Wohl zur Beruhigung der Bevölkerung, erschien gerade im August  eine Schrift des Deutschen Instituts für Menschenrechte mit dem Titel: „Effektiver Schutz vor geschlechtsspezifischer Gewalt- auch in Flüchtlingsunterkünften.“

    Der Staat erzeugt ein Klima der Angst und Bedrückung. Selbstachtung erfordert Mut.

    Die für all diese gesellschaftsgefährdende Entwicklung Verantwortliche dagegen hat nicht besseres zu sagen als sich in ihrem Pluralis Majestatis zu räuspern:

    „Wir schaffen das“ oder

    „Wenn wir jetzt anfangen, uns noch entschuldigen zu müssen dafür, dass wir in Notsituationen ein freundliches Gesicht zeigen, dann ist das nicht mein Land.“

    Beginnend mit der, den Bürger für dumm verkaufenden, Äußerung:„Das Internet ist für uns alle Neuland“ (FAZ-19.6.13) wurde in den Folgemeldungen, Tag für Tag deutlicher wie unter dieser die Privatsphäre des Bürgers eli­mi­nie­rt wurde und Daten der Bürger verhökert werden. Jeder so handelnder Bürger stünde nach § 202a StgB vor Gericht.

    Die „Griechenlandkrise“ verdeutlichte den Hegemonialanspruch Deutschlands in Europa. Es galt erst den Griechen den Deutschen Willen aufzuzwingen, obwohl jedem klar ist, daß nach dieser gewollten Demütigung der Griechen, das bereitgestellte Geld auch nie wieder zurückfließen kann, worauf jetzt im Stillen die Gelder schön gerechnet werden. Eine Machtdemonstration gegenüber Schwächeren und Hilflosen, nach dem Motto: quod erat demonstrandum! Oder: Wer zahlt, schafft an !

    Und jetzt will die den Bürger ständig an seine Moralische Verpflichtung Erinnernde, auch noch mit dem Massenmörder Assad sprechen, nur weil ihr das Wasser bis zum Halse steht.(NZZ-24.09.15)

    Max Frisch bezeichnete einmal seinen Staat als „verludert“. Mit der Schweiz verbinde ihn nichts mehr außer einem Reisepass, den er nicht mehr brauche.

    Das ist Selbstachtung !

    Mit freundlichem Gruß
    B.Klingenberger

    (1) http://www.merkur.de/bayern/hat-bundespolizei-zahlen-von-fleuchtlingen-in-bayern-geschoent-5559140.html
    (2)http://www.zeit.de/politik/deutschland/2015-09/fluechtlingskrise-innenministerium-de-maiziere-merkel-kritik
    (3)http://www.main-echo.de/regional/kreis-main-tauber/art4003,3806145

    • Ein Detail für Sie....
      Jemand hat recherchiert, von wo all die tweets kommen, die allen Möchte-gern-Flüchtlingen Deutschland als Resiezeil wärmstens empfehlen.
      Nein, nicht von bereits hier Angekommenen, sondern aus USA und UK.
      Ist das nicht herzallerliebst?

    • @TDV
      Es ist vollkommen egal, woher diese tweets kommen (und überhaupt haben die Russen das behauptet, die offensichtlich ihre eigenen Interessen vertreten – also möglicherweise ist das auch bloß gelogen): Haben Sie die Meldungen gelesen, wie in Hamburg 10.000 „Bürger gegen Nazis“ auf 37 verängstigte „Patrioten“ losgingen und dabei den Zugverkehr lahm legten? Über die „Patrioten“ kann da man nur noch lachen. Die haben doch gar kein Land mehr (jedenfalls nicht in Hamburg!) und sind zu naiv, um das zu begreifen. Die 10.000 – stellvertretend für Millionen „Meinungsbürger“ – geben dem bis dahin in meinen Ohren eher totalitär als wirklichkeitsgetreu klingenden Wort von der „Kollektivschuld“ eine ganz neue Bedeutung: Zum ersten Mal ziehe ich wirklich in Erwägung, dass ein ganzes Volk beschließen könnte (nicht nur ein paar Irre, die den Rest geschickt in Geiselhaft genommen haben) andere vollständig auszurotten, nur weil sie anderen Überzeugungen folgen. Das war mir bis dahin gefühlsmäßig komplett unbegreiflich und erschien mir daher unplausibel – aber irgendwann lernt auch der Dümmste!

      Und weil dieses Volk der Meinungsbürger ja ganz offensichtlich deutsch ist (auch wenn es sich anders versteht, trotzdem es unter Garantie auch keine andere Sprache versteht), brauchen wir uns wohl über tweets aus dem Ausland kaum noch zu echauffieren. Die Messe ist gesungen, wir brauchen keine Schützenhilfe, dankeschön.

    • MIssverständnis....
      Das mit den tweets soll lediglich darauf hinweisen, dass es da noch andere Interssen irgendwo gibt…. es soll nichts beschönigen…

      Da ich am anderen Ende der Welt lebe, wo man solche Problem nicht kennt, sehe ich das alles recht distanziert, und sogar mit der berüchtigten klammheimlichen Freude….

  21. Warum ich mich als Konservativer betrachte
    Obwohl das in meiner Peergroup (Mitte 20 mit akademischer Bildung) nicht wirklich auf Verständnis stößt:
    Konservativ zu sein bedeutet, den Fortschritt so lange aufzuhalten, bis er ungefährlich geworden ist.

    CDU/CSU waren einmal meine Partei und da ich in Bayern lebe, habe ich auch weiterhin das Glück, eine Partei wählen zu können die im Großen und Ganzen meine Werte vertritt. Doch die CDU wird von einer Frau geführt, die nach meiner Definition überhaupt nicht mehr konservativ ist. Der Fortschritt wird nicht aufgehalten, er wird beschleunigt. Man führt Veränderungen in maximalem Tempo durch und sagt hinterher „Und nun sehen wir, was daraus wird.“

    Im Presseclub redete Michael Naumann die ganze Zeit der Kanzlerin und der ungezügelten Aufnahme von Flüchtlingen/Einwanderung das Wort (Merken hätte ihr Herz geöffnet und die Mehrheit der Deutschen hätten das unterstützt). Erst ganz am Schluss kam dann die Frage auf, was man denn tut, wenn die Neuankömmlinge aus (gelinde gesagt) eher israelkritischen Regionen kommen und sich Antisemitismus breit macht. Ja, sagte da der Herr Naumann, das ist natürlich sehr Ernst und wenn das wirklich der Fall sein sollte, dann hätten wir ein Problem.

    Und genau das ist es, was mich an der Politiklandschaft verzweifeln lässt. Wir haben keine konservativen Parteien mehr, abgesehen von der CSU die im Rest der Republik von der Presse als dumpfe Bauernpartei verkauft wird.

    Was ist die Lösung? Wie realistisch ist es denn, dass die CSU bundesweit antritt? Wie realistisch ist ein bayerischer Kanzler?

    Nein, ich befürchte die Herrschaft der „Wir machen jetzt einfach mal blindlings drauflos und befassen uns mit etwaigen Problemen erst, wenn sie manifestiert sind“-Fraktionen. Es scheint mir wirklich hoffnungslos.

    Was bleibt? Auswandern?

    • Titel eingeben
      wohin? Wo genau läuft es anders bzw. besser?

    • Gast.....
      Ach, es gibt da so einiges…. aber damit es nicht zu Goa oder Koh Samui verkommt, sagt es keiner weiter.

      Wer will schon zwischen Leuten leben, die erst Merkel zur Anführerin gewählt haben, und sich dann „when the shit hits the fan“ davonschleichen wollen.

    • Titel eingeben
      Don Alphonoso recherchiert die Herkunft der Asylbewerber: Er schaut auf die Schuhe. Warum nicht gleich auf die Nasen? Seltsamer Journalismus. Und was meine Bemerkung im Presseclub betrifft: Wenn ich mich recht erinnere, habe ich klar und deutlich gesagt, dass es eines europäischen Grenzregimes bedarf — nur lässt sich dies nicht über Nacht einrichten, etwa im Stile Ungarns u.a. mit Stacheldrähten. Und bis dahin sollen wir die Flüchtlinge irgendwo an den Grenzen verkommen lassen? Seltsamer Konservatismus. Michael Naumann

  22. Danke für diesen Text
    Don Alphonso, Danke

    Ein guter, informativer Artikel, den man weitergeben und teilen kann. Eine sachliche, emotianale, kritische und ruhige Darstellung. Die Formulierungen „hohe Erwartungshaltung“ und „durchsetzungsfreudig“ sind korrekt, treffend und bringen das Problem auf den Punkt.

    Danke, daß Sie die gutgemeinte Verschleierung durchbrechen und die Propaganda von BR und SZ korrigieren.

    Wunderbar –
    bis auf den Begriff Rampe, der in Verbindung mit Verladung an furchtbare, unselige deutsche Untaten erinnert.
    Die Erinnerung an diese Untaten darf nich vergehen, darf uns aber nicht lähmen. Wir müssen unseren Lebenstil, unsere Freiheit innerhalb unserer Pflichten und Gesetze verteidigen.

    Wenn es innerhalb der kontrollierten Umgebung einer Erstaufnahmeeinrichtung oder einer Gemeinschaftsunterkunft nicht gelingt, Afghanen, Pakistani, Nigerianern und Syrern zusammen leben zu lassen, fürchte ich für unsere Wohnviertel schlimmes.

    Unsere Leute müssen meist, müssen fast alle abwägen, was sie sich leisten wollen. Bei unseren Bürgern gibt es Armut, Altersarmut und Härten. Auf den ersten Blick scheinen unsere Ärmeren reich zu sein. Doch was sie haben ist meist angespart und kann aus dem laufenden Einkommen kaum ersetzt werden.
    Auch die Wohnung, das Reihenhaus ist -oder wird noch – über 25 Jahre abgezahlt. Problematische Nachbarn in der Strasse zerstören die Lebensqualität und nehmen per Wertminderung die Fluchtmöglichkeit aus dem kreditfinanzierten Haus.

    Merkel kann den Bürgern nicht vermitteln, warum wir dies auf uns nehmen.
    Merkel kann nicht sagen, wie es im Januar 2016 oder in 2017 weitergeht.
    Polizei und Feuerwehr, Sanitätswesen gehen jetzt schon auf dem Zahnfleisch.
    Mit welcher Reaktionszeit muß ich jetzt bei Einbruchalarm rechnen? Und 2016? Kommt dann noch ein Streifenwagen?
    Kann die Besatzung eines Streifenwagens überhaupt noch etwas ausrichten?
    Ich kann nur sagen, daß ich nicht will, daß es mit mehr als tausend Zuwanderern pro Tag weitergeht.

    Früher war alles besser. Besser, weil es halt (schuldenfinanziert) so ging. Der jetzt 65jährige Akademiker bekommt Rente. Er bekommt für die ganze Zeit des Studiums 100% des durchschnittlichen Beitrages angerechnet. Etwas schlechter schon als früher, da er jetzt Krankenkassenbeitrag zahlen muß und die halbe Rente steuerpflichtig ist und nicht nur 18% der Rente.

    wer aber heute 50 ist, bekommt 70% des Durchschnittsbeitrages für 3 Jahre Studium angerechnet. Punkt.

    Früher hatte ein Arbeitsloser immer mehr als der Bezieher von Sozialhilfe. Seit Schröder&Hartz bekommt jemand mit dreißig Beitragsjahren nach recht kurzer Zeit genausoviel, genausowenig wie einer, der nie eingezahlt hat. Genausoviel wie ein anerkannter Flüchtling. Und nicht unbedingt genausoviel Beratung, Wohngeld, Heizungszuschuß und Kindergeld.

    Geld ist nicht alles. Richtig.

    Gefühlte Sicherheit, Nachtruhe, Sauberkeit, Ordnung, Zuhause zu sein ist für alle Menschen wichtig. Für alte noch mehr als für junge. Für sogenannte Kleine mehr als für reiche Kosmopoliten.
    Wir müssen dies verteidigen.

    Gegen Merkel.

  23. Einzelne Privilegierte
    wird es nicht treffen
    Sicher
    Auch Sie sind vom Bedeutungsverlust betroffen.

    Es wird sie keiner mehr be-wundern oder fürchten.
    Wenn man sich so der globalen Lächerlichkeit preisgibt.

  24. Österreich (der Westen)
    Lieber Don!
    Danke für das Photo, wir konnten uns in Kufstein treffen. Der Westen der Alpenrepublik taucht aktuell unter. Nur nicht aus der Deckung kommen und die Züge aus Italien nur nicht aufhalten oder gar kontrollieren! Ich fahre selbst immer wieder von Innsbruck nach Kufstein und weiß von ich schreibe. Das Ergebnis sieht man ja dann in Rosenheim. In Kufstein gibt es ja bereits ein Zeltlager mit all den schönen Bereicherungen (erst gestern gab es eine Schlägerei und heute wurde ein Opfer in das Krankenhaus eingeliefert). Das Rote Kreuz findet kaum noch Freiwillige und die derzeitigen Helfer berichten unter vorgehaltener Hand sehr, sehr Schlimmes.

    Die untere und mittlere Funktionärsebene der ÖVP lässt in Tirol (aus OÖ höre ich seit der Wahl ähnliches) geradezu kaskadenartige Schimpftiraden über’s „Feigmand’l“ los. Mir persönlich bekannte Funktionäre der CSU sind in Bezug auf „Frau Merkel“ auch nicht mehr sehr weit davon entfernt. Der ÖVP wird bald nichts anderes mehr übrig bleiben, als mit „Feigmand’l“ (man merkt ich mag diesen Mann auch nicht) zu brechen. Wie Oliver Pink heute in der Presse schreibt: Wohin sonst soll sich die ÖVP bewegen?

    Es schmerzt zu sehen, wie eine einst staatstragende und die Republik begründende Partei wie die SPÖ meine Heimat Leuten vom Schlag eines HC Strache gibt. Nicht die Lösungen der, und das Aufzeigen der gewaltigen Schieflage durch die FPÖ sind das Problem. Das Problem sind die Burschenschafter und, wie ich zuletzt aus Schärding (schmerzlich!) sehen musste der immer noch vorhandene Resteinfluss alter „Kellernazis“ in der Funktionärsebene der FPÖ. Mir kommt dann doch auch wieder die Rede des Tirolers Schuschnigg in den Sinn: „Gott schütze Österreich!“

  25. Mit der Loyalität
    der Verlierer wird es auch nicht weit her sein.
    Die Privilegierten werden
    recht einsam sein.

    • Nach WKII
      ist es gelungen jedem Deutschen klar zu machen, dass er nicht
      nur ein Verlierer sondern auch ein Bösewicht ist.
      Das stärkte den Zusammenhalt und tastete die überkommenen
      Privilegien nicht an.
      Das funktioniert nicht mehr. Das kann man niemandem mehr
      erzählen, schon garnicht den Jungen, die man nicht gefragt hat,
      die es aber ausbaden müssen.
      Ja, Deutschland wird sich verändern, ob im Merkelschen oder
      schäubleschen Sinne bezweifle ich.

  26. Es wird lange dauern ...
    .. bis eine ausreichend große kritische Masse kapiert, dass die für dumm verkauft wurde.

    • Titel eingeben
      Stimmt. Ein Bekannter erzählte mir heute, dass eine Kundin von ihm meinte, Frau Merkel hätte es zur Zeit aber auch wirklich schwer…

  27. alt, müde und deprimiert ...
    ich verstehe völlig, warum Sie sich so fühlen. Mir geht es genauso!

    Sehr gute Beschreibung der jetzigen unkontrollierten Situation. Leider dauert es bei den meisten Politikern viel zu lange, bis sie realisieren, dass sich etwas ändern muss. Und das pronto!

  28. Danke
    Danke für diesen schönen Text. Ganz anders geschrieben als sonst – aber damit der einzigartigen Problemstellung sehr angemessen.

  29. Weltweite Markenartikeljagd
    Tja, auf die Dauer wird es wohl nur eine Lösung geben können: Die deutlichere Schließung -wenn nicht Abschottung- des schönen Freistaates und der anderen deutschen, grundgesetzgläubigen Staaten. Lassen Sie es mich so formulieren: Würden die 40 Meter nicht überwunden werden und die Polizei dem deutschen Staat helfen und die Immigranten wieder direkt in den Zug nach Italien einweisen – wobei es hier mit Sicherheit auch zu unschönen Szenen kommen würde – dann würde auf der Fahrt vom Ihrem schönen bayrischen Örtchen aus in Richtung Italien sicher irgendwo die Notbremse gezogen werden. Und schon wäre es wieder vorbei mit Grundgesetz und Grenzabkommen innerhalb der EU und Dublin und dem ganzen EU-Käse, den keiner mehr versteht, weil er aufgrund der Vielfalt der Richtlinien keine Handlungsoptionen mehr zulässt. Was würde passieren, ließe ein Polizeihauptmann auf einen, aus einem nach Italien zurückkehrenden Zug, der durch Notbremse widerrechtlich zum Halten gebracht wurde, Flüchtling schießen lassen? Schießbefehl an deutschen Bundesbahndämmen? Mein Blick in die Zukunft: Wir werden bessere, effektivere und größere Grenzanlagen als Victor Orban zur Grenzsicherung bauen müssen, wir haben damit ja auch schon viel Erfahrung. Sie werden sicherer als die DDR Grenzen werden. Es wird kein „antikapitalistischer“ Schutzwall, sondern ein „kapitalistischer“ oder „grundgesetzschützender“ Schutzzaun, da die von Ihnen und anderen beschworene Ordnung sich sonst nicht mehr aufrecht erhalten lassen wird. Die bereits vorher bestanden habenden Probleme mit den bereits vor Jahrzehnten eingewanderten Volksgruppen mit religiösem Glauben, der keinerlei Rücksicht auf die hiesige, gültige Gesetzeslage nimmt, hört mit neuen Immigrantenmassen ja nicht auf, wie Sie richtig konstatiert haben. Die Massenschlägereien sind nicht nur Verteilungskämpfe, manchmal befiehlt auch die Religion die Intoleranz, bis der Gegner blutet oder tot ist. Es sind nicht nur organisatorische Mängel, die uns zur Eingrenzung und Verteidigung unseres Staatswesens rufen, auch inhaltlich wird unser Staat nicht ausreichend gewürdigt, denn die Immigranten können mit der Offenheit und Differenziertheit unseres Staatswesens nichts anfangen. Ihnen ist nur klar, dass wir armen Ungläubigen von der wunderbaren Größe ihres Gottes noch nichts gehört haben und dringend einer Mission bedürfen. Und sei es mit Gewalt. Und wenn das nicht funktioniert, dann eben in einer Parallelgesellschaft. Es grüßt das Pack aus Dunkeldeutschland.

  30. Nicht ganz so restriktiv
    Ganz so restriktiv ist der Art. 16a des Grundgesetzes nun auch nicht. So wie sie ihn zitieren, könnte ja niemand Asyl beantragen.

    • Don Alphonso hat schon Recht
      Das Grundrecht auf Asyl wurde 1993 durch die sogenannte Drittstaatenregelung (Art. 16a Abs. 2 GG und insbes. §§ 26a, 32a Asylverfahrensgesetz) praktisch abgeschafft. An dessen Stelle trat allerdings der Anspruch auf Flüchtlingsschutz gemäß §§ 3 ff Asylverfahrensgesetz und § 60 Aufenthaltsgesetz. Insoweit wurde mit den Regeln der Dublinverordnung und der europäischen Verfahrensrichtlinie ein gemeinsames europäisches Flüchtlingsrecht geschaffen, das unsere Bundeskanzlerin nunmehr „in die Tonne getreten“ hat. Kern der Dublinverordnung ist eine genau geregelte Zuständigkeit eines Mitgliedstaates für die Entscheidung über einen Asylantrag und die Regelung, dass nur der zuständige Staat über einen solchen Antrag entscheidet. Es sollte so verhindert werden, dass Asylbewerber sich ihr Asylland aussuchen. Insoweit ist auch die Rückführung in den zuständigen Dublinstaat genau geregelt. Zu fragen wäre, ob solche Rückführungen durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge in der Vergangenheit konsequent durchgeführt wurden. Jetzt finden sie jedenfalls insoweit nicht mehr statt, wie Asylbewerber unregistriert nach Deutschland einreisen.

    • @Van Helsing
      Sie haben ja Recht, auch ich kenne das geltende Asylrecht. Aber lesen Sie doch einfach mal das Art.-16a-Zitat, das der Don seinem Artikel voransgestellt hat. Danach dürften sich die nicht auf Asylrecht berufen, die aus einem EU-Mitgliedstaat oder einem anderen Drittstaat einreisen. Also niemand! Und dann vergleichen Sie das Zitat mit ihrem Grundgesetz-Text.

  31. ach ...
    Wenn Sie über 40 m schreiben, die über DEUTSCHLAND entscheiden, meinen Sie die Verwaltungseinheit oder jemandes Vaterland? Ich wohne in einem … Gebiet … , in dem sich die wenigen verbliebenen Einheimischen schon viel länger alt und müde fühlen und trotzdem! Hierher kamen keine Markenturnschuhe, sondern Markenarmbanduhren. Hier wurden keine Notunterkünfte errichtet, sondern es wurde luxussaniert, abgerissen, grelle, abweisende Klötze errichtet, die unscheinbar-Zugängliches verdrängten. Fremdes kam und Kriminelles und das alles ist hier geblieben. Woraus speist sich denn Ihre Sicherheit, Ihnen stünden nie dauerhafte Veränderungen ins Haus? Wo schon so ein großes Unbewältigtes wie eine mangelnde Verfassung im Raum steht? Sehe ich aus dem Fenster, sehe ich zufällig nichts verändert; nur langsam Gewachsenes um mich herum. Ich bin privilegiert. Aber trete ich vor die Haustür, 40 m Luftlinie in die falsche Richtung, dann ist es auch schon vorbei damit. Dann kenne ich mich von einem Monat zum nächsten in meiner eigenen Heimat nicht mehr aus und dann erinnere ich mich wieder, dass das deshalb so ist, weil Vaterland und Verfassung eben fehlen.

  32. Doch
    „Meine Zukunft wird nicht auf diesen 40 Metern entschieden. Ich bin privilegiert.“

    Das ist der einzige Punkt, den ich anders sehe. Man ist nur weniger unmittelbar betroffen, aber blechen müssen wir alle für die getroffenen Fehlentscheidungen und die Merkelei.

    Letztlich ist das nur ein Spielen auf Zeit und die unschönen Bilder von schreienden, um sich schlagenden, spuckenden, Bäume besetzenden, von irren Prügel-Aktivisten („Aufhören! Aufhören!“) kakophonisch unterstützten jungen Männern, die sich hier festkrallen, weil sie lieber Wohnung und Hartz IV haben wollen, nebst hysterisch heulender C. Roth, kommen halt erst 2016. Niemand von denen steigt freiwillig in einen Zug nach Italien.

    Aber die Bilder kommen gewiß. Es sei denn, man schmeisst die Deutschen aus ihren Wohnungen (wie das z. T. schon praktiziert wird), weil die schwächer sind, sich nicht so lautstark wehren und keine Lobby haben.

    Merkel täte wirklich etwas Gutes, wenn sie zurückträte.

    • Merkel täte wirklich etwas Gutes, wenn sie zurückträte
      Ja, schon .
      Nur, wer sagt es ihr???

    • Seehofer nächste Woche, wenn sie nicht spurt.

    • Ach... wirklich?
      Sie meinen, so wie von Papen und dann von Schleicher, und wer kam da doch gleich wieder als Nächster?

    • Das Pinocchio-Phänomen
      Die Politik setzte genau das um, was die Bevölkerungsmehrheit auf der anderen Elbseite unbedingt wollte: Nämlich das glatte Gegenteil von dem, was Pegida wollte! „Refugees welcome“ skandierte man dort auf riesigen Demonstrationen, ist alles belegt und bewiesen von der lieben Presse, fein gemacht, liebe Journalisten! Ja, die „Bevölkerungsmehrheit gegen Nazis“, jetzt ihre Meinung ändert, die „Bevölkerungsmehrheit gegen Nazis“, die anderen das Recht auf eine eigene Meinung und eigene Demonstrationen doch grundsätzlich nicht zugesteht, sondern automatisch dagegenblökt, wenn sich andere eigene Vorstellungen, die eigene Zukunft und die IHRES EIGENEN LANDES (Nein, liebe „Bevölkerungsmehrheit gegen Nazis“, ihr habt es nicht gekauft und ihr könnt es auch nicht verkaufen, NAZIS RAUS!!) betreffend, erlaubt.

      Ich rede von genau der „Bevölkerungsmehrheit gegen Nazis“, die jetzt Frau Merkels Rücktritt fordert, bloß weil diese ihr Meinungsfähnchen nicht ganz so lose im Wind flattern lässt – was eindeutig auf ihre Sozialisation auf der anderen Seite der Elbe zurückzuführen ist, wo man (bis auf eine Ausnahme, ist schon ein paar Jahre her und hatte schlimme Konsequenzen) nachzudenken pflegt, bevor man das große Maul aufreißt (was ja von unserer „Bevölkerungsmehrheit gegen Nazis“ unbarmherzig kritisiert wurde: „Die reden ja nicht! Die distanzieren sich ja gar nicht von den Nazis!“ Ah – jetzt reden sie doch, weil wir es ihnen befohlen haben, sind die doof, hihi … also was können wir ihnen jetzt aufs Brot schmieren, aha: „Alles Nazis, die sagen, ich bin zwar keiner, aber …“ Das Verhalten – Benimm steht ihnen ja nicht zu Gebote – ist so billig, das ist so unfassbar blöde, da beginnt man an der menschlichen Spezies zu zweifeln und versteht auf einmal auch die Kanzlerin, die sich partout nicht mit einer deutschen Fahne vor der Nase rumfuchteln lassen wollte!)

      Es ist wirklich phänomenal, dass diese „Bevölkerungsmehrheit gegen Nazis“ in den Spiegel sehen kann, ohne wenigstens ihre eigene Pinocchio-Nase wahrzunehmen. Aber die sind so viele, die glauben vermutlich, das Pinocchio-Dasein sei normal und kriegen erst mit, dass sie Holzköpfe sind, wenn ihnen jemand ein hübsches Feuerchen unterm Hintern macht.

      Lieber Gott, fache das Feuer an, damit diese Gestalten wieder zu richtigen Menschen aus Fleisch und Blut werden und zu ihrem Papa zurückkehren können, Amen.

    • .
      tdv, hat man vergessen. ironischerweise war das ja ein einwanderer.

    • und wer hier "spuren" wird, ist wie immer der Seehofer
      Opportunisten liegt das Spuren nämlich im Blut, während die Kanzlerin noch nie „gespurt“ hat, dafür ist sie zu pragmatisch veranlagt. So arm dran kann man doch auch gar nicht sein, dass man auf den Seehofer seine Hoffnungen setzt, dessen Geschätz ist doch nur dafür gut, die Ösis zu befrieden! Aber selbst Seehofer ist nicht so dumm (ich denke nämlich nicht gewohnheitsmäßig schlecht von den Menschen, sondern bin immer noch ein bißchen naiv) dass er nicht begriffen hätte, wie de Maiziére nun genau zu verstehen ist, wenn letztgenannter sagt, die Situation sei außer Kontrolle. Wenn Seehofer also nicht brav pariert, wie es ihm ansteht, dann wird künftig nicht nur praktisch, sondern auch formal durchregiert, das ist leichter als Kuchenessen – und auf letzteres wartet der Finanzminister schon die längste Zeit.

  33. Sehr guter Artikel
    Wieder ein sehr guter Artikel. Die Bundesregierung hat faktisch deutsches und europäisches Recht außer Kraft gesetzt und wird nun der selbst beschworenen Kräfte nicht mehr Herr. Offenbar versteht sie vor allem auch die Eigendynamik nicht, die menschliches Handeln entwickeln kann. Unter diesen Umständen ist eine „europäische Lösung“ kaum mehr vorstellbar.

    Ich denke, dass die angesprochenen „Verteilungskämpfe“ Deutschland schon sehr bald ins Haus stehen. Ich hatte schon vor einigen Monaten (also noch bevor alles außer Kontrolle geraten ist) den Eindruck, dass sich da viel Wut und Frustration bei Leuten angestaut hat, die sich ohnehin gesellschaftlich abgehängt fühlen (im Sinne von: „Für die macht ihr alles, für uns macht ihr nichts“). Das habe ich damals nicht so ernst genommen, weil ich dachte, die Politik wüsste Bescheid und würde schon darauf achten, dass das nicht außer Kontrolle gerät. Aber wie man nun sieht, kann man sich darauf keinesfalls verlassen. Wenn diese Empfindungen auf enttäuschte Hoffnungen bzw. Erwartungen bei den Migranten treffen, entsteht ein hochexplosives Gemisch. Erst recht gilt das, wenn die deutschen Grenzen wirklich geschlossen werden sollten. Aber ich sehe im Moment nicht, welcher Weg daran vorbeiführen sollte.

    Im Übrigen stimme ich zu, dass Horst Seehofer sehr angegriffen aussieht – was in meinen Augen nur ein Beleg dafür ist, dass er ein guter Politiker ist.

  34. Auch ein Medienleut
    Auch der Don ist „nur“ ein Medienleut und führt ebenfalls lediglich von Sofa und Notebook aus Debatten über die Zumutbarkeit der Willkommenskultur. Er verteilt ebenfalls keine Matratzen samt Schlafplätze und ist ebenfalls – zumindest noch nicht – mit seinen Nerven gänzlich am Ende.

    You never walk alone …
    Es heißt aber auch: Die größten Kritiker der Elche …

    [zu: „Er [Seehofer, Anm.] ist damit nicht allein, die meisten, die sich hier abrackern, tragen eine schwere Last und die Angst, der Verantwortung für die Menschen nicht gerecht zu werden, während irgendwelche Medienleute in ihren Büros ideologische Kriege über Zumutbarkeiten der Willkommenskultur führen, die sie selbst nicht betreffen werden.“)

    Nur was tun.
    Ich kann auch nichts tun.
    Außer schimpfen natürlich, wie avant dilettanti! und grundübel das alles vergurkt* worden ist.
    Oder hoffen.

    Nur: Hoffen ist etwas für Schafe. Habe ich neulich hier gelernt.

    * Erinnert mich fatal an leider ur-menschliche Alphaviech-Gewohnheiten, zuerst das Maul ganz weit aufzureißen, aber dann hinterher die Umsetzung entweder zu verbaseln oder ganz frech-dreist anderen aufzuhalsen. Sattsam bekannt aus Privat und Beruf. Es ist IMMER dasselbe. IMMER. Da kann man dagegen anreden (riskiert dann offensichtlich Job oder Freundschaften) oder es auch gleich bleiben lassen.

    Und jetzt hammer den Salat.

    Die Kanzler-„Strategie“, den Mehrheitsführern zwecks Machterhalt in diesem Land laufend nach dem Munde zu reden und das als Handeln zu verkaufen ohne sich um die Umsetzung zu scheren, ist endlich an ihrem Endpunkt angekommen. Irgendeinen Gedanke, WIE das zu schaffen ist, hätte man als Bürger schon gerne gehört
    Hoffte sie, der Bürger ist ‚Wir‘? (Wir schaffen das!)

    „Wir schaffen das!“ ist mittlerweile genauso bescheuert wie „Yes wie can!“. Böser Imageverlust flotter Werbe-Sprüche der Alphatiere.

    Vielleicht dämmert es den Bürgern doch langsam, gegen welche als gesamtdoof ein ein Kommentarist hier nicht müde wird anzuschreiben, sie seien zu dumm, eine bessere Regierung zu wählen und verdienten als Dummschafe diesen Mist.

    Also doch klitzekleine Hoffnung. Dass sie doch lernfähig sind und eine solche „Nach-dem-Munde-reden“-Regierung abwählen.
    Gegen diese Hoffnung steht aber:
    Die viel größere Befürchtung, dass die Rechten innerhalb kürzester Zeit innerhalb weniger Monate/Wochen auf ungeschickteste Weise gemästet wurden. Am End‘ wählen sie bescheuerterweise einen hiesigen Orban. Das zur „Lernfähigkeit“.

    ——————-
    Der Welt ganzer Jammer ist, dass die Dummen und Fanatiker sich so sicher sind und die Gescheiten so voller Zweifel. Bertrand Russel

    • Die wählen nicht nur einen deutschen
      Obán aus Verzweiflung, sondern die jubeln sogar den Visegárd zu, weil sie es einfach nicht mehr ertragen, was ihnen zur Strafe für unbedachtes Handeln vor 25 Jahren zugemutet wird (und da meine ich eher ideelle Zumutungen, die mehr schmerzen als materieller Verlust)!

      Daher denke ich, dass man das mit dem Wählen bundesweit mal für ein Weilchen ruhen lassen wird; das wäre zwar undemokratisch – aber vernünftig. Das Verlängern der Legislaturperiode hat auch Norbert Lammert vor einer Weile mal angeregt; und üblicherweise sieht der Mann recht klar. Fakt ist: Mit einem Volk in diesem geistigen (ich würde sagen: „verhetzten“) Zustand kann man ja noch weniger erfolgreichen Staat machen, als bisher schon war; spätestens als nicht mal mehr die demonstrative Nicht-zu-Wort-Meldung von Menschen von den Massenmedien respektiert wurde, weil man ihnen um jeden Preis einen Vorwurf stricken wollte (man kennt die betrügerische Taktik von Inkassofirmen, die die Leute jede Woche wieder auffordern, zu begründen, weshalb sie denn nicht zahlen – und die dann aus den verzweifelten Rechtfertigungen der Mürbegewordenen unsinnige Klagen fabrizieren), zeichnete sich das ab.

  35. "Mich – nun, mich betrifft es auch nicht sonderlich"
    Lieber Don,

    Ich befürchte, daß es uns alle trifft. Sei es, daß man vom Gehweg auf die Straße ausweichen muß, wenn einem eine Phalanx von vier bis fünf Neurosenheimern grinsend keinen Platz machen, sei es als Vater von Kindern, für die der Turnunterricht ausfällt, sei es als Mutter von Töchtern, die auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen sind oder sich nicht mehr sicher auf dem Weg von der Schule nach Hause fühlen. Der Kurztripp ins benachbarte Österreich ist durch die Grenzkrontollen zeitlich nicht mehr kalkulierbar. Man hört von befreundeten Ärzten, daß sich nicht wenige der Neuankömmlinge streuben, sich von einer Frau untersuchen zu lassen. Die Stimmung der angestammten Bevölkerung hier würde ich als sehr niedergeschlagen bezeichnen. Hinter vorgehaltener Hand rechnet man mit dem Schlimmsten.

  36. Heimat
    Man fragt sich halt, ob das was auf uns zukommt noch mit dem bisherigen klassischen (subjektiven) Heimatbegriff kompatibel ist. Zur Heimat gehören nicht nur Berge, Seen und Wälder, sondern auch Menschen, Nachbarn und Kollegen. Zwischen dem, was war und dem, was kommt, liegen weit mehr als 40 Meter. Welten! Wenn ich zwingend Schwarze oder Verschleierte als Nachbarn haben wollte, wäre ich doch längst in deren Gefilde ausgewandert. Heute muss man (umgekehrt) als Privilegierter auswandern, um möglicherweise diesen Nachbarn zu entgehen!?

    Warum sollte man als Privilegierter die Regierenden noch mit seinen Steuern dabei unterstützen, das was einen lieb und wert ist, zu „verschandeln“?

  37. Never say 'I told you so'...
    Was soll man anderes tun als zuzustimmen? All Ihre richtigen Analysen ändern nichts am Tugendterror der Medien und am Bauchgefühl der naiven Flüchtlingsbeglücker.

    Wir können uns in einem Jahr hier wieder treffen und uns mit grimmigem Zynismus beglückwünschen, dass wir recht gehabt haben.

    Der Drops ist gelutscht, die Situation ist da! Was tun?

    Es gibt Menschen (Winkler), die fordern, dass sich Deutschland mit seinem Asylrecht ehrlich macht und es realitätsgerecht ändert. Aber ist Deutschland nicht das Land der ‚Pia Fraus‘, wie Sie es in einem anderen Beitrag so schön geschrieben haben?

    Die Masse unserer Mitbürger hat immer noch Angst davor, was ‚die anderen‘ von ihnen denken könnten. Also will man viel lieber Mutter Theresa als die Eiskönigin sein – egal was die Realität erfordern würde.

    Mit so einer Bevölkerung gehen mir die Optionen aus. Haben Sie eine Idee?

  38. I feel fear, for the last time.
    Don,

    rufen im Wald. Da ist kein Verstand mehr in Deutschland.
    Wir müssen warten, bis das erste Handy ungefragt den Besitzer wechselt.
    Dann wird es, wie Du ahnst, ganz schnell nach ganz Rechts gehen. Und dann haben wir wieder 1932. Wie angekündigt.
    Bereiten wir uns einfach darauf vor. Mehr bleibt nicht mehr.
    Wir sehen uns an der Front…oder im Exil.

  39. Titel eingeben
    Ich sehe schreckliche Zeiten vor uns, wenn unsere Politiker nicht bald zur Vernunft kommen.

  40. Wo muss der Asylbewerber einreisen?
    Ihr Zitat am Anfang des Artikels lässt mich nachfragen.
    Wie bzw. wo muss ein Asylbewerber oder ein Flüchtling einreisen, um in den Genuss des Asylrechts in Deutschland kommen zu können?
    – „wer aus einem Mitgliedstaat der Europäischen Gemeinschaften einreist“, kann das nicht.
    oder
    – „wer aus einem anderen Drittstaat einreist“ kann das auch nicht.

    Ja wie denn dann? Deutschland ist von EU-Mitgliedstaaten und von anderen Drittstaaten umgeben. Wo ist das Schlupfloch?

    • Wo ist das Schlupfloch?
      An jedem deutschen Flughafen via Direktflug aus einem Nicht-EU-Staat.

    • Nur mit dem Flugzeug
      Lieber Herr Ruoff,
      Aussage von ehemaligen Bundesverfassungsrichter, nur mit dem Flugzeug. Kein Witz. !!!

  41. Ich habe ja Verständnis,
    wenn ein Bewohner des Bayrischen Oberlandes, den der Wiener Bürgermeister M. Häupl (SPÖ) ohne zu Zögern als „Piefkesnob“ wenn nicht gar „Piefkeschnösel“ bezeichnen würde, keine rechte Ahnung davon hat, was in der Ostmark, noch dazu im Osten, politisch so vor sich geht, daher Schwamm drüber und nur zur Info, die SPÖ schielt nicht nur zur FPÖ:

    http://derstandard.at/2000017026666/Rot-blaue-Regierung-im-Burgenland-FPOe-erhaelt-eigenes-Sicherheitsressort

    Aber ein ausgewiesener Kenner der Geschichte könnte durchaus wissen, dass die SPÖ ungefähr seit Gründung der 2. Schluchtenscheißerrepublik eine ähnliche Rolle gespielt hat, wie die CSU in Bayern (mit der ÖVP als Industriellen & Bauernflügel). Womit Sie dann zu der nun wirklich überraschenderen Erkenntnis gelangen könnten, dass der durchschnittliche FPÖ-Wähler vermutlich recht ähnlich tickt, wie Sie es noch taten, bevor Sie Ihr Herz für den bayrischen Ministerpräsidenten entdeckt haben, damals als Sie noch jung waren.

  42. Diese Ossi-Frau
    die seit Jahren vorgibt,
    zum Wohle des deutschen Volkes zu regieren, hat vor kurzem erst die Probleme in Duisburg Marxloh kleingeredet.
    .
    http://www.rp-online.de/nrw/staedte/duisburg/duisburg-drei-familienclans-kontrollieren-marxloh-aid-1.5434151?google_editors_picks=true
    .
    Anfang des Jahres konnte ich mir viel vorstellen, und jetzt noch viel mehr.
    .
    Wie wäre es mit ganz Deutschland als NoGoArea.
    Jedenfalls für Deutsche.

    • Die Kanzlerin soll für die Zustände in Duisburg-Marxloh verantwortlich sein?
      Also, bei allem Respekt – hätten sich die Leute jenseits der Mauer dazu durchringen können, ihre Toiletten mal selber zu putzen, wäre es zumindest nicht zu dem Familiennachzug gekommen, der nun Duisburg bevölkert. Die Kanzlerin kommt, wie Sie ganz richtig feststellen, aus dem Osten, die hat damit gar nichts zu schaffen: Denn bei uns hatte man nämlich keine private Putze aus der Türkei, die man schwarz bezahlte, weil man so ein guter, tüchtiger Wirtschaftswunder-Deutscher war! Können Sie sich wahrscheinlich nicht vorstellen, war aber so. Deshalb kommt man hier auch bis heute nicht auf den Gedanken, sich damit dicke zu tun, dass man kein Rassist ist, sondern jedem sein Kopftuch gönnt – man bringt sich gar nicht erst in die Verlegenheit, einer zu werden, sondern putzt sein Klo nach wie vor selber! Wie Sie nun darauf kommen, eine Frau, die Sie als „Ossi“ definieren – nicht als deutsche Bundeskanzlerin – würde die Verantwortung für irgendwelche Wessie-Sorgen tragen … ?! Alte, liebe Gewohnheit – irgendwer anders wird schon putzen, hm?

    • Wer lesen kann, ist klar im Vorteil
      Ich habe nirgendwo behauptet, dass dieses Merkel für Marxloh verantwortlich ist.
      Sondern darauf hingewiesen, dass die Politik schon jetzt nicht in der Lage ist,
      Parallelgesellschaften und No-Go-Areas zu verhindern, sondern lieber kleinredet.
      So ist alles was Sie schreiben auf mich bezogen sinnlos.
      Ich habe mein ganzes Leben selbst geputzt.
      Schon weil ich keine Fremde, gleich, welcher Nationalität, in meinem Haus wollte.
      Demnächst vor dem Schreiben etwas länger nachdenken.

    • @mediensegler
      Denken, bevor man schreibt, ist auch sinnvoll, ganz recht! Oben schreiben Sie: „Diese Ossi-Frau, die seit Jahren vorgibt, zum Wohle des deutschen Volkes zu regieren, hat die Probleme in D.-M. kleingeredet“. Ich habe daraufhin eingewandt, dass sie dafür ja schließlich auch nicht veranwortlich ist – also was bliebe denn sonst eigentlich zu tun, als seichte Worte abzusondern?
      Und Ihre Replik lautete: Nein, sie ist nicht verantwortlich. Aber die Politik kann die No Go Areas jetzt schon nicht verhindern!

      Offenbar fällt Ihnen der Widerspruch nicht mal auf: Veranwortung nein – aber verhindern sollen sie (und am liebsten Merkel persönlich) dann doch am liebsten … ?! Oder was hätte sie tun sollen, um zu verhindern – ganz genau? Ich verrate ihnen mal was: Marxloh, um das Sie sich zu sorgen vorgeben, kann doch gar nicht mehr tiefer fallen! Den Leuten dort können nochmal 1,5 Mio Nichtzudiskriminierende getrost am Allerwertesten vorbeigehen!

      Und weiter gehts im Text: Was wollen Sie uns denn damit sagen: „Ossi-Frau, die vorgibt, zum Wohle des deutschen Volkes zu regieren.“ Hat Frauchen aus dem Osten nicht brav getan, was Männchen aus „Deutschland“ (vulgo: aus dem Westen!) wollte, nein? Soll sich die Kanzlerin jetzt ordentlich schämen, weil sie kein artiges Dunkeldeutschen-Mädchen war – oder wie sieht Ihre Phantasie aus?

      Sehen Sie, jeder mit etwas Intelligenz Gesegnete würde bei dem Maß an Verantwortung, dass sie der Kanzlerin faktisch aufladen möchten (Die Idee, sie könnte überhaupt irgendetwas an den Zuständen in Duisburg ändern, ist natürlich absurd! Wie sollte denn das wohl aussehen – soll sie die Menschen dort persönlich ins Flugzeug setzen? Erledigen, was die dortige Landesregierung, Landespolizei, Justiz nicht tun, obwohl es tatsächlich in DEREN Verantwortung liegt? Das Klo der Wessies putzen??) etwas Zurückhaltung in der Form üben. Jemand, dem ich soviel Macht zutraue, gegen den würde ich ja vernünftiger Weise lieber nicht pöbeln, das hätte nämlich nichts mit Mut, sondern nur etwas mit Dummheit zu tun!

      Dafür muss man aber noch über andere Problemlösestrategien verfügen – und da beginnen die Schwierigkeiten: Marxloh sich ja nicht zufällig so entwickelt, sondern weil man das im Westen zumindest billigend in Kauf nahm. Ihr habt versagt, und nun sucht Ihr einen Sündenbock – das ist schon alles. Und etwas weiter gedacht: Deshalb gibt es auch keine deutsche Einheit und wird es mit Leuten wie Ihnen auch nicht geben: Landsleute, die immer nur von anderen erwarten, dass die ihren Dreck aufräumen (ob derjenige nun die Auswirkungen der Finanzkrise meistern, Marxloh befrieden oder das Klo putzen soll ..) während sie sich selber gemütlich zurücklehnen – die haben keine Heimat, keine Gemeinschaft, kein Verantwortungsgefühl, kein Land, mit dem man sich überhaupt hätte „wiedervereinigen“ können. Wir haben das nicht gewusst, sondern sind aufs Werbefernsehen reingefallen, dass uns die bei uns gefertigten Waren vorführte, oh culpa nostrum! Aber nun haben wir dafür auch ausreichend gebüßt, wie ich finde, jetzt langt es mal – und überhaupt seid Ihr nicht berufen, Ossis zu kritisieren, das kann der liebe Gott erledigen. Geht pöbeln, wenn Ihr meint, dass Euch das was hilft! Oder schreibt Willkommensschilder und schickt Eure Töchter zum Helfen! Singt „Arschloch“ mit dem Seniorenchor, weil bei Euch nicht mal mehr die ganz Alten wissen, wie man sich altersangemessen verhält! Nölt gegen Pegida (FaschistenNazisWutbürger), während ihr „mir“ und „mich“ verwechselt wie Eure „Künstler“ (Kebekus)! Ihr werdet jedenfalls keinen Standard mehr setzen.

  43. Beschaffungskriminalität auf Oktoberfest
    Das mit dem Markenbewußtsein bei Sneakers würde ich jetzt mal nicht überbewerten, aber da merkt man durchaus einen Unterschied zwischen Neuankömmlingen und den Schonlängerdaseienden.
    Twentysomethings aus Afrika legen durch ihre Mitumba-Prägung wohl auch eher mehr Wert auf Marken als ihre Altersgenossen aus Vorderasien.

    Flüchtlinge auf dem Münchner Oktoberfest: http://imgur.com/tnMXB1j

  44. Ich bin Fassungslos
    Manchmal kommt es mir vor wie ein Alptraum, aus dem wir nicht erwachen werden.

  45. was ist die Antwort der Moral
    das Problem geht viel tiefer: wenn es soviele Flüchtlinge bleiben und alles eskaliert, dann wird es wieder Zäune und Grenzanlagen geben, Söder hat es schon angekündigt. Und in letzter Konsequenz wird es wieder einen Schießbefehl geben. Wollen wir das? Wie soll das gehen in Freilassing, wenn wir die Grenzen dicht machen? Wird dann scharf geschossen, dort, wenn es zuviele werden, die nach Deutschland drängen? Und was machen dann die Österreicher?

    Ich denke, daß wir knapp davor stehen, alles das zu verlieren, was für ein geeintes Europa erreicht worden ist.

    Kopfschüttelnd

    ein Aiblinger

  46. Mit grosser Aufmerksamkeit
    habe ich den Artikel und alle Beiträge darunter gelesen. Bei Allen möchte ich mich für die nachdenklichen und klugen Worte bedanken.
    Um mich herum herrscht sehr viel Ratlosigkeit, auch Ahnungslosigkeit und die die mehr wissen, weil sie direkt in den Unterkünften beschäftigt sind,
    sind in einem seltsamen Zustand, sprechen – wenn überhaupt- nur hinter vorgehaltener Hand über Schlimmes.
    Mein Geist hat zu Zeiten Schwierigkeiten, die Realität als solche zu erfassen.
    Plötzlich sind alle Regeln ausser Kraft und das Elend zieht mit erschreckender Geschwindigkeit durchs Land.
    Mit meinen 40 Jahren stabiler westdeutscher Geschichte im Gepäck, fällt es so schwer zu begreifen, wenn der Staat und seine (von mir nicht immer geliebte) Ordnung an vielen Stellen einfach aufhört zu existieren.
    Was wird an die leeren Stellen treten und wann?

  47. Titel eingeben
    Zu der massenhaften illegalen Einreise nach Deutschland und deren großflächigen Duldung durch deutsche Stellen hier noch mal das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland:

    Art 20
    ………
    (3) Die Gesetzgebung ist an die verfassungsmäßige Ordnung, die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung sind an Gesetz und Recht gebunden.

    Jeder soll selbst entscheiden, ob (3) durch die vollziehende Gewalt noch hinreichend erfüllt ist.

    Ebenfalls, ob und wieviel Absicht dahintersteckt, denn:

    (4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.

  48. Der Fluch der guten Tat,
    dass sie, fortzeugend, immer Gutes muss gebären. Trost (der Nacht): Der dt. Rechtsstaat bleibt GEWISS als Überwachung des ruhenden Verkehrs erhalten. Und: Hamburg 2015 ist NICHT Berlin 1933:

    Refugees welcome statt Reichstagsbrand. Mit dem Hamburger Ermächtigungsgesetz wird – erst nur – das böse Verfügungsrecht priv. Hausbesitzer abgeschafft – von den rotgrünen Frömmlern, die die Gefahr ins Land gerufen haben und jetzt im Verzug melden. Gutes ist aber nach oben unbegrenzt, wissen wir von unserer Ersten Pfarrerstochter.

    Nachtrag
    Nicht schlecht über Orban reden! Ungarn ist das räumlich nächste Rückzugsgebiet für nicht privilegierte Restdeutsche. Es gibt schon viele dt. Refugees dort, die sich keine mallorquinische Finca leisten können.

  49. Titel eingeben
    Alt, müde und völlig fassungslos fühle ich mich. Ich habe mir die aufrüttelnde Rede des saarländischen Innenministers Bouillon angehört, der wohl gerne Klartext geredet hätte, die Parteidisziplin allein wird ihn davon abgehalten haben. Er erzählte, dass man sich im Lager Lebach über die Maßschuhe an den Füßen vieler Einwanderer gewundert habe. Nachfragen bei der Polizei ergaben, dass Zalando unterdessen über 650 Strafanzeigen gestellt hat, die Migranten sich des Systems also durchaus zu bedienen wüssten. Er erzählte auch, dass die Männer das von Frauen ausgegebene Essen nicht wollten und es wird wohl so sein, dass nun überall Männer das Verteilen übernehmen werden. Politisch korrekt wird sich angepasst, den Einwanderern, die ja grundsätzlich alle illegal hier sind, fast jeder Wunsch erfüllt, ansonsten drohen Hungerstreiks, Schlägereien und Schlimmeres. Denn wenn sie was gelernt haben, dann das, dass man mit Gewalt über jede Grenze und um jeden Polizisten kommt, also geht’s mit Gewalt weiter.

    Dass wir keine genauen Zahlen bekommen verwundert nun auch nicht. Die wird auch ein Herr Weise nicht herbeizaubern, zumal etliche über die grüne Grenze kommen. Auch schon egal, kontrolliert wird ja eh nicht, registriert erst in den Lagern, so denn die Migranten sich registrieren lassen wollen. Viele ohne Papiere und alle sind Syrer, denen von den anderen eine bessere Behandlung unsererseits unterstellt wird. Das BamF war so unklug, so etwas in die Richtung zu twittern, anscheinend ist Internet nicht nur für Merkel Neuland.

    Nein, es macht momentan keine Freude in eine Zeitung zu schauen, das Fernsehen lasse ich mal außen vor, die freuen sich dort noch immer über jeden, der kommt und bleibt.

    Und nun sitze ich hier nicht nur fassungslos, sondern auch sehr ratlos. Die Sprechblasen von Merkel, der es ja egal ist, ob sie Schuld an dem Flüchtlingsstrom ist, machen mich wütend „Jede Zeit hat ihre eigene Herausforderung“ und frage mich, wie das Desaster noch enden mag. Denn dass es im Desaster endet, niemand diesen Massenansturm bewältigen kann, steht für mich fest. Von wegen, wir schaffen das.

  50. Titel eingeben
    Was haben Sie bloss für ein Beef mit dem Herrn Orbán?

  51. Im Übrigen
    bin ich der Meinung, dass ein spektakuläres Scheitern Deutschlands
    in der Flüchtlings und Integrationefrage unter weltweiter Beobachtung
    das Problem eher einer Lösung näher bringt, als krampfhaftes Bemühen.

    • @ E.R.
      Großer Gott, endlich mal ein wahres Wort. Ganz genau so sehe ich das auch!

    • Ich weiss nicht so recht.....
      Dass wir es sehen werden ist wohl wahr, das es Lösung bríngt bezweifle ich.
      Denn die nächste Welle wegen der Klimaänderung beginnt bald. Die Betroffenen beginnen ja angesichts der jetzigen Realität bereits zu verstehen, dass man sich beizeiten aufmachen muss… sonst bestraft einen das Leben…. ;-)

    • ...
      Wenn es den ‚Klimaflüchtlingen‘ ernst ist, sollten sie sich von den
      ebenfalls gefährdeten Regionen fern halten.

      Sibirien soll ein Profiteur des Klimawandels sein.

    • Ne, so schnell geht das dort nicht...
      Es wird schon ein paar Jahrzehnte dauern bis aus dem Matsch festes Land wird…

    • ...
      wenn erst die Massen drüber trampeln, geht es schneller :-)

  52. Titel eingeben
    J. G. sagt:
    1. Oktober 2015 um 15:27 Uhr

    „Konservativ zu sein bedeutet, den Fortschritt so lange aufzuhalten, bis er ungefährlich geworden ist.“

    Das ist eine Comedian-Definition.

    Konservativ zu sein bedeutet, das Gute für das Bessere zu geben. Grün-Links- und andere Ideologen legen alles ins Prokrustesbett der Ideologie.

  53. Was sind Leute wie ich
    verlacht worden für die Hochrechnung,2050 gäbe es eine muslimische Mehrheit im Land.Die könnte nun noch früher kommen,bei den unter 30-jährigen schon in 10 Jahren erreicht werden.Aus antifeministischer Sicht sogar eine verheißungsvolle Perspektive.

  54. Letzte Woche im Zug
    Ich war letzte Woche beruflich zwischen München und Traunstein unterwegs. Es war furchtbar. Am Bahnhof wurden Wartende aggressiv angeschnorrt und in den Zügen wurden Passagiere und Personal tätlich angegriffen. Das liesst man nicht in der Zeitung, aber ich habe dem Kontrolleur meine Adresse hinterlassen falls er Zeugen braucht. Einige Leute sind aufgestanden und haben eingegriffen, aber selbst die die nichts getan haben hatten blanken Hass in ihrem Blick.

    In Zeiten wie diesen müssen anständige Leute zusammenhalten. In meinem Familien- und Bekantenkreis gärt es gewaltig. Lange dauert es nicht mehr. Es bedarf nur einer besonders brutalen Vergewaltigung, eines Raubmordes oder eines Terroranschlages und die Willkommenskultur wird über Nacht in etwas Furchtbares umschlagen, das man nur aus den Geschichtsbüchern kennt. Viele Leute sind schon daran sich zu bewaffnen. Axt, Schraubenzieher, Messer, Pistole. Alles was es gibt. Nur die völlig Blinden wird das dann überraschen.

    Ich glaube nicht mehr daran, dass es friedlich ausgeht. Betet für den Frieden, aber rüstet Euch für den Krieg!

  55. Titel eingeben
    ja ich habe mir jetzt alle kommentare durchgelesen und ich kann ihre ängste durchaus verstehen zumal sie nicht in dem wissen sind das angela – die faz – und ich haben ich würde ihnen das wirklich gerne unterbreiten damit es gebündelt vor ihnen liegt und sie don dann entsprechende maßnahmen einleiten können sie sind in dieser schlüsselposition

    ich habe meine rückschlüsse auch erst in diesem letzten jahr zusammengefasst und entschlüsselt die sich aber weltweit auf diese problemtik beziehen es verlangt jetzt einfach eine neuausrichtung und dann wird alles gut

    • Sie wiaaen was, was wir nicht wissen. (dürfen)
      Hochverehrte(r) sternschnuppe?

      das klingt ein wenig wie das alte Kinderspiel: ich sehe was ws du nicht siehst

      ihre Worte erscheinen mir als großes Rätsel.
      Können oder wollen Sie nicht mehr sagen?

      Ihr Rätsel hilft schwerlich in diesen Tagen.

      Die Menschen hier in diesem Blog, wie wahrscheinlich überall in diesem Land bevorzugen eine offene Diskussion.

      Ich, wahrscheinlich wir alle hier, würden uns freuen mehr von Ihnen zu hören.

      Mit freundlichem Gru0
      B.Klingenberger

  56. Easily said, difficult to do
    @Prince Matecki – Die interessante Frage ist allerdings – meiner Meinung nach – was kann man jetzt noch tun? Das globale Markenzeichen Deutschlands sind die Selfies mit Mutti und Flüchtling. Solange die aktuell sind, werden sich ambitionierte Menschen (meistens Männer) überall in Afrika und Vorderasien auf die Socken machen. Ich war auch einmal ein Wirtschaftflüchtling. In Deutschland bekam ich als Frau in einem technischen Beruf keinen Job, also ging ich dahin, wo es auch für eine Frau mit technischen Ambitionen einen Job gab. AAAAber ich musste mich vor der Ausreise im kanadischen Konsulat qualifizieren, was sechs Monate dauerte. — Von Mutti inspirierte Flüchtlinge sind schon im Land oder laufen einfach über die Grenze. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es jemand wagen wird, Mutti der Selfies wegen abzuschaffen, um ein Signal bis in den letzten Winkel von Afrika zu senden.

  57. My country, right or wrong
    Gottchen, so viele deprimierte Kommentare. Seien sie doch nicht so defätistisch! In Erwartung der Dinge, die da unausweichlich kommen, sollte man sich wenigstens ein sardonisches Lachen abringen. Ein Ende der Kohlschen Bräsigkeit, des Merkelschen Mehltaus ist in Sicht! Massenfluchten, Straßenschlachten, Eurokrise… „Dem Bürger fliegt vom spitzen Kopf der Hut“! Das wird wie in den Goldenen Zwanzigern, ein einziger Tanz auf dem Vulkan. Im Angesicht des Untergangs wird das deutsche Kulturschaffen neue Höchstleistungen abliefern! In den kopftuchdurchwirkten Straßen werden die einheimischen Damen – jetzt erst recht! ihre Miniröcke kürzen, extra aus Trotz. Zum Feiern ist man nie zu alt. Sie haben Angst, wie sie in diesem Tohuwabohu überleben wollen? Investieren Sie! Wenn Sie nicht bereits jetzt schon in Container- und Stacheldrahtfabriken investiert sind, dann besorgen Sie sich Anteile an Weingenossenschaften, Schnapsbrennereien, ach ja, und Pharmaaktien! Nie wieder wurde in Deutschland so viel gesoffen, ganze Weinkeller hat man leergetrunken und Pervitin eingeworfen, damals, als es auf den „Endsieg“ zuging.

    • Interessante Antwort
      wegen gerade einmal 290.000 nicht registrierten Flüchtlingen in D.
      ;-)

      Wow.

      Allein in Großbritannien waren es laut HWWI 2008 417.000 (min.) bis 863.000 (max.) Personen illegale Einwanderer. (Schätzungen)

      Ich habe nichts davon gehört, dass die Briten ab da auf dem Vulkan tanzten und sich Pervitin reinpfeifen wollten. Saufen tun sie allerdings schon immer, zumindest im Urlaub auf den Balearen.

  58. Unser aller Neuland-Kanzlerin
    Was sie wohl jetzt so spricht und denkt und plant? Ob sie betet?

    Am allerungernsten wäre ich ja jetzt einfacher Polizist. Aber wer kann’s sich schon wirklich aussuchen?

    Wer heute so völlig überrascht ist, hat offensichtlich jahrzehntelang nicht richtig hingeschaut. Ist natürlich auch ein Menschenrecht – dieses Nichthinschauen. Keine Frage. Aber diese Entwicklung war doch vorhersehbar, egal ob mit dieser Regierung oder einer anderen.

    Es war übrigens zu lesen, dass in der Deutschen Botschaft im Libanon täglich ca. 100 Anträge auf Familienzusammenführung gestellt werden. Und IS, die Saudis, die Amis und nun auch Putin (und noch einige andere) sorgen für „Nachschub“.

    Ich habe einen Staat relativ friedlich untergehen sehen. Man hätte was draus lernen können. Das jedoch wurde weitgehend verweigert. Es wurde sehr, sehr leichtsinnig ein Sieg gefeiert. Sollte jetzt tatsächlich der nächste dran sein? Friedlich allerdings wird es dieses Mal keinesfalls abgehen. Die Montagsdemos der Ossis werden einmalig bleiben. In jeder Hinsicht.

    • Syrer machen das mit der Zusammenführung sofort, aber momentan ist die Warteliste beim Vorsprechen über ein Jahr lang. Die Botschaften packen das nicht und das wird vermutlich auch bald abgeschafft.

  59. Nichts mehr geregelt.
    Ich bin fassungslos, müde und völlig platt, wenn ich morgens meine private Presseschau mache, wenn ich ein, zwei Kommentare schreibe, und wenn ich abends die Tagesschau sehe. Es ist irgendwie sinnlos geworden, gegen den allgemeinen, offiziellen und medialen Wahnsinn anzuschreiben. Nichts geht mehr mit der Realität zusammen, so wie ich sie erlebe. Heute Morgen habe ich einen Kommentar zum Artikel von Frank Lübberding in der FAZ über die Talkshow von Anne Will verfasst. Es gab bereits 132 Kommentare, einer bissiger als der andere, alle korrekt, viele klug, alle gegen Merkel und deren Politik. Heute Abend sind alle gelöscht. Einfach gelöscht! Gestern habe ich einen Kommentar zu Syrien geschrieben. Gelöscht. Ich meine, ich habe über 2000 Kommentare in der FAZ geschrieben in den letzten Jahren, die wenigsten wurden gelöscht. Warum jetzt? Geht denen der A… jetzt so auf Grundeis? Sind wir jetzt soweit, dass die Regierung sich ein neues Volk suchen will, wenn es ihr nicht mehr passt? kriegen wir nichts mehr vernünftig geregelt? Weder im Energiesektor, noch in der Flüchtlingspolitik, noch in Europa?

    • Echt? Bei Lübberding verschwinden die Kommentar? Muss ich gleich mal fragen. Bei mir bleiben sie.

  60. Bayern gerettet
    Guttenberg! Es geht immer noch schlimmer. Morgen baue ich von österreichischer Seite einen Zaun und lasse niemand mehr aus Bayern rein.

    • Verständlich. Aber der Mann soll lediglich den Söder klein halten.

    • danke für die Replik
      Hoffe Sie haben recht und dahinter steckt ganz raffinierter Plan: Guttenberg statt Asyl-Schnellverfahren, jeder dreht freiwillig um.

    • Was man nicht weiß, macht ein'n nicht heiß.
      Weiß Guttenberg das?
      Dass er den Söder kleinhalten soll?

      Oder macht Guttenberg, der Loddar Matthäus der CSU, sich wieder was vor. Und sieht erneut eine strahlende Zukunft in seinem Bayernland.

      Frag ich nur so.

      Gruß
      Jemand mit Immatrikulationshintergrund.

  61. Angst?
    Keine Angst vor den Flüchtlingen.
    Macht euch lieber Gedanken über die vor denen sie flüchten.
    Damit meine ich nicht Assad, das ist nur ein kleines A….
    Dessen Zeit kurz vor Ende ist.
    Die Russen springen rein und Opfern sich, weil hier keiner die
    Ei… hat was zu tun.
    Am Ende geht es doch um was anderes
    Diese sch…religiösen Terroristen wollen uns vernichten
    Also werden sie noch mehr Flüchtlinge produzieren.
    Ich weis nicht mehr wie ich das meinen Kindern erklären soll.
    Aber ich weis eins
    Wenn Sie ihren Terror hier zu uns bringen wollen dann nur über meiner Leiche
    Das wird alles noch ganz böse enden
    Gute Nacht

    Wenn es sein muß…

    • Man muss fairerweise sagen, dass der Einsatz der Russen der massenweisen Flucht von Wehrpflichtigen in den letzten Wochen geschuldet ist. Assa sind die Jugendlichen davongelaufen. Deshalb steigen die Russen ein.

  62. Danke Don
    pls. stay connected

  63. Mich betrifft es nicht?
    Ich verstehe die letzten Sätze nicht… wieso betrifft es sie nicht? Sozialhilfestatistiken in der Schweiz zeigen, daß Asylberechtigte mit 0 bis 5 Jahren Anwesenheit bzw. Flüchtlinge mit 0 bis 7 Jahren Anwesenheit zu mehr als 80% ihren Lebensunterhalt durch Sozialhilfe bestreiten… Eine Studie des Arbeitgeberverbandes in Dänemark ergab, daß 75% aller über Asyl Eingewanderten nach 10 Jahren ihren Lebensunterhalt durch Sozialhilfe bestritten. Es gibt keinen Anlaß, für Deutschland besseres vorherzusagen. Hier handelt es sich also um eine Einwanderung in die Sozialsysteme, die sehr hohe Kosten verursachen wird, und wer, glauben Sie, wird das bezahlen?

    Es ist doch klar, was demnächst auch wieder Gesprächsthema Nr. 1 sein wird, wieder mal… die Armut in Deutschland nimmt zu. Ach ja, wie das wohl kommt. Wie in der Vergangenheit wird die Armut auch diesmal wieder erheblich durch Einwanderung zugenommen haben, aber das wird niemand laut sagen. Es werden aber wieder die üblichen Parteien lautstark eine Intensivierung der Umverteilung von Reich nach Arm fordern. Daß es vorwiegend eine Umverteilung von Einheimischen zu Einwanderern sein wird, wird laut auch keiner sagen, und wer nicht selber denken kann, wird es auch nie merken.

    Spätestens sobald diese Parteien, die schon bei der letzten Bundestagswahl für Steuererhöhungen warben, dann auch die Regierung stellen, werden sie nicht mehr sagen können: Das betrifft mich nicht. Dann werden auch Sie als Gutverdiener (nehme ich mal an) zur Kasse gebeten, und zwar beträchtlich.

    • Ja, aber die Leute sind eben nicht hier und raufzahlen bin ich gewohnt. Die sozialen Folgen haben die Berliner mit sinkenden Standatds.

    • raufzahlen
      müssen die Berliner genauso. Nein, der Soli wird nicht nur im Westen erhoben, sondern im Osten genauso. Und wer gerne mal speien/heimlich schadenfroh sein möchte, kann zu „Einheitswertberechnung Ost und West“ recherchieren. Man zahlt im Osten Berlins mehr Grundsteuer – erheblich viel mehr – als man wenige Meter weiter im Westen für eine vergleichbare Immobilie zahlen müsste, das ist kein dummer Witz, sondern liegt an verschiedenen Berechnungsmethoden, 25 Jahre nach der Einheit von „naiv“ und „borniert“. Das BVerfG lässt sich damit Zeit, denn es sitzt im Westen!

    • wer weiss, wie die gerichte entscheiden
      immer egaler,
      .
      das mit der einheitsbewertung liegt daran, dass es in wirklichkeit niemanden wirklich interessiert. noch ist die grundsteuer für den eigentümer erschwinglich und für den mieter auch.
      änderung brächte eine komplette neubewertung des grundbesitzes. für diese müssten zunächst zwei fragen beantwortet werden: zu welchem wert soll bewertet werden? zum verkehrswert? wie kann dieser festgestellt werden, ausser beim verkauf der immobile. und vor allem: wer soll denn diese bewertung durchführen, wenn alle verbeamtungsfähigen menschen eben an der asylbewerberfront benötigt werden.
      .
      klar, es gibt auch eine pragmatische lösung. die heisst, weg mit den einheitswert und dafür eine gesonderte ermittlung der besteuerungsgrundlage für jede einzelne steuerart und das für jede einzelne veranlagung.
      das mit der wertermittlung muss auch nicht mehr das oben angesprochene problem sein, bei kfz klappt es auch ganz gut. es gibt die bekannten plattformen im internet, die durchaus eine vergleichsbasis zulassen. zudem werden heute grundstücke sehr viel öfter umgeschlagen als zu der zeit, in der der einheitswert erfunden wurde. heute ist der ew eine schamlose bevorteilung der landwirtschaft.
      .
      wie es so mit der gerechtigkeit ist, wer jeden gleichermassen benachteiligt, ist der gerechteste von allen.
      .
      der sitz der zuständigen gerichte ist da das kleinste problem.

    • @ auch einer
      Nein, das ist ein bißchen billig. Zum einen kennt man die Verkehrswerte ja sehr detailliert, weil von jedem notariellen Kaufvertrag eine Durchschrift zur Behörde gelangt – genau, um die aktuellen Bodenpreise zu ermitteln! Sodann könnte man einen Stichtag festlegen, so, wie es schon 2008 hätte passieren müssen, und dann könnte man vorerst die Möglichkeit einräumen, dass die Leute gegen ihren überzogenen Grundsteuerbescheid Widerspruch einlegen und eine Zahlung entsprechend dem Bodenrichtwert von meinetwegen 2008 leisten können. Damit würde sich meine Steuer glatt um 2/3 reduzieren, das habe ich mal durchgerechnet – und ich bin beileibe nicht die erste, die das tut! Dann gäbe es vorläufige Bescheide – und das BVerfG könnte sich in aller Seelenruhe so wichtige Themen wie den Kopfputz unserer Nichtzudiskriminierenden während ihrer amtlichen Tätigkeit widmen! Zweimal in zwölf Jahren!! Aber diese pragmatische Lösung ist eben nicht demokratisch (=mehrheitlich) gewollt. Gewollt ist, dass der Osten den fetten, oftmals verbeamteten Westen Berlins mit durchfüttert (es gibt ja wenige Landessteuern), die von dort ausgehende organisierte Kriminalität erträgt, Handwerker über dem cargo-cult in Schönefeld bankrott gehen lässt und ein freundliches Gesicht dazu zieht, wenn diesem ganzen Schaden dann unausweichlich noch der Spott folgt. Das ist ganz einfach zu lange zu gut gegangen.

  64. Angst!
    Nichts anderes habe ich – nur Angst um unser Land und Angst um unsere Freiheit. Ich bin nur eine unstudierte Kosmetikerin. Aber was ich mich wirklich frage ist: Warum kann ich nicht darauf vertrauen, dass unsere Führungsetage das Gleiche voraussieht wie so viele nicht so kluge Menschen. Die Gefahr und die Veränderung, die von den Flüchtlingen ausgeht, ist mir schon lange bewusst, auch, dass es kein absehbares Ende gibt. Das Laufenlassen der Situation wird am Ende Maßnahmen erfordern, die nicht mehr friedlich und kontrolliert sein können. Das Eskalieren der Situation hätte verhindert werden können, wenn Frau Merkel nicht so laut “ hier“ gerufen hätte. Das Ende der Geschichte wird nicht Ruhm und Ehre auf Deutschland regnen, Frau Merkel wird gezwungen sein Härte zu zeigen. Auch wenn ab heute keine Flüchtlinge mehr aufgenommen würden, wird sich die Zahl der Flüchtlinge in den nächsten Jahren allein durch die nachkommenden Familien der bereits integrierten Migranten verfünffachen! Wir sind also schon jetzt voll! Ich habe am Tag viele Kunden und führe viele Gespräche. Die Menschen haben Angst und fragen sich, warum nichts getan wird um sie zu schützen. Irgendwo hofft jeder, dass unsere Politiker einen geheimen Plan haben, von dem wir nur noch nichts wissen. Ich glaube das nicht mehr und denke über Plan B nach, mein schönes Land verlassen zu müssen. Und wütend bin ich auch, wenn ich die Arroganz einiger Flüchtlinge uns Frauen gegenüber mitbekomme. Wie kann man sich noch so stolz fühlen, wenn man einen so frauenverachtenden Glauben lebt und ausgerechnet im von Ungläubigen bewohnten Europa, in einem Land, in dem die Chefin eine Frau ist, um Asyl bittet. Müssen diese Glaubensgemeinschafften dann nicht hinterfragen, ob unser Glaube und unsere Politik nicht viel mehr richtig gemacht hat? Ich möchte Hilfe für jeden, dem Hilfe gebührt aber es darf nicht sein, dass ein Land geopfert wird für eine unvernünftige Asylpolitik. So ist am Ende keinem geholfen !!

    • Es gibt keinen Plan, die Krisenbewältgung läuft ad hoc. Das muss man leider so sagen. Niemand weiss, was in vier Wochen sein wird. Das macht auch den Behörden so viel Angst.

    • Aufregend....
      Also ich finds aufregend und Great Entertainment… Geht natürlich einfacher, wenn man jetzt nicht zwischen Deutschen leben muss.

  65. .
    „Vierzig Meter brüchiger Asphalt bis zur Rampe und zur Zwangsverladung.“

    dies, lieber prince Matecki und lieber melursus, ist eine wohl gewählte provokation des gastgebers und zugleich das ausgeschriebene dilemma der gegenwärtigen zeit.
    man kennt die geschichte, und will dies auf keinen fall – und es ist zugleich ein totschlagargument, wenn man das ungesteuerte lavieren, pardon, die unbegrenzte zuwanderung als nicht zu leisten interpretiert. auch wenn es keine grenzen zu geben scheint, so gibt es sie doch.

    gesetze anzuwenden, so bitter dies individuell sein mag, ist schon einmal kein so schlechter ansatz, eine rede, die man seit monaten im munde führt.

    • Das wird dann in der internationalen Presse garantiert genau so stehen, bei der taz und bei der Zeit vermutlich auch. Das ist hier nur eine Übung und nicht der Ernstfall.

  66. Titel eingeben
    Wenn selbsterlebter Lohndiebstahl, wenn Rentner, die im Müll nach Pfandflaschen suchen, wenn Kriecherei vor dem Hegemon, wenn nicht einmal die entsetzlichen Brutalitäten gegenüber griechischen Kindern und Rentnern das bornierten Wahlvolk dazu bewegen konnten, aus der selbstgefälligen „Merkel macht das gut“- Geisterbahn endlich auszusteigen, dann brauchte es eben genau diese halbe Million Illegale, mit gewalttätiger Primitivreligion und Lepra und Tuberkulose obendrauf.
    Auf einen groben Klotz gehört ein grober Keil.

    • Sehr=alter Mann, Rottach-Egern, im Jahrtausendwinter 2016 ::
      „Ich war in beiden Kriegen, 39/45 und im jetzigen!“

      – Paraphrase auf Adolf Endler, wenn´s gestattet ist.

    • halbe million illegale
      Es ist leider eine Million. Merkel muss weg.

  67. "sehe auf der anderen Seite, dass die Zukunft dieses Kontinents Viktor Orbán heisst"
    Er sagt nur, wie er sieht, was er sieht, sonst heisst er weder „die Zukunft dieses Kontinents“ noch kann er diese maßgeblich beeinflussen. Was er gut kann, das ist, zu Hause Wahlen zu gewinnen und das Land auf einem gemäßigten Kurs zu halten (zwischen den linken Totalversagern und „Jobbik“, den von Russen und Iranern finanzierten extremen rechten „radikalen Verlierern“). Sympathisch ist er nicht, möglicherweise ist er auch „korrupt“, bloß lieber Don Alphonso, sagen Sie uns hier, wen wüssten Sie für Ungarn heute mit mehr Cojones? Namen bitte, wie Seehofer, von der Leyen, … hallo, niemand mehr da?

    • Mein Gefühl sagt mir, dass wir einen Anpacker wie den Münchner OB Reiter bräuchten. In dieer Lage, bei diesem Thema zur Not aber auch einen Seehofer.

    • Tja,
      Herr Orban sagt nur WIE er sieht und WAS er sieht.
      Das tun unsere Politiker auch. Sie schauen auf Statistiken
      und demosk. Umfragen. Also in eine aufbereitete Vergangenheit.
      Und haben sich bisher auch dahinter verstecken können.

  68. Asylrecht jain, Willkommenskultur nach dem Motto "Pleiten, Pech und Pannen"
    Der Regierungssitz ist räumlich so groß, da bekommt doch Frau Merkel locker die gewalttätigen Flüchtlinge unter. Der Riesenklotz ist zudem super toll überwacht und gesichert.
    Frau Merkel mutut uns Enteignungen zu?? Die Zukunft wird dann so aus sehen:
    Wir Deutschen sitzen in den Flüchtlingslagern, weil die Flüchtlinge unsere Städte beherrschen, zumüllen und zerstört haben. Klatschen tun dann die, die draußen vorm Lager stehen und rufen „Merkel, Merkel“ danke schön. Mehr haben sie ja nicht gelernt. Unsere so aufopfernde Frau Merkel bekommt natürlich nach ihrem Rücktritt einen tollen Schleier geschenkt und darf ihren Schützlingen die Füße küssen und freundlich in die Welt rufen „Willkommen ihr Straftäter und Antidemokraten“ unsere Lager sind voll mit deutschen Sklaven, die meinem Ruf gefolgt sind um euch zu dienen.
    Wenn die Lage nicht so beschissen ernst und brandgefährlich wäre, könnte man wirklich nur drüber lachen, über die armseligen Entscheidungen deutscher Volksvertreter. Noch linker gehts nimmer liebe C?D?U. Frau Merkel sollte statt der teuren Rundreisen lieber die Polizei vernünftig aufstocken, damit die ihr angezetteltes Chaos wenigstens halbwegs unter Kontrolle bekommen und die Straftäter wieder auf nen Kahn mit Autopilot Richtung Süden setzen. Im GG Art. 16a fehlen die Hinweise „Asylgewährung ist nur mit gültigen, echten Papieren zulässig“ und „Das Recht auf Asyl wird bei begehen einer Straftat sofort und unwiderruflich entzogen. Die Ausweisung erfolgt sofort nach einem rechtskräftigen, unanfechtbaren Urteil bzw. unmittelbar nach der Haftstrafe.“ Eine Familienzusammenführung ist im Falle einer Straftat nur mit Ausweisung der gesamten Familien möglich.
    Das müsste als Abschreckung für Missbrauch und randalierende Flüchtlingen reichen, oder? Die Flüchtlinge haben das zu begreifen, bevor sie rein gelassen werden. Das kann ja wohl nicht so schwer sein, das via Internet und TV/Radio zu verbreiten.

  69. Die Massen als Stressfaktor
    „Ich bin nur alt und müde und sehe auf der anderen Seite, dass die Zukunft dieses Kontinents Viktor Orban heisst.“

    Das glaube ich nicht. Ich habe zwar keinen Zweifel am comeback des Nationalismus auf politisch-weltanschaulicher Ebene. Wahlen kann man mit nationalistischem Sentiment gewinnen, ob in Ungarn, Österreich oder auch Griechenland, wo er nicht nur rechts außen gespielt wird. Der Fall Griechenlands ist aber auch instruktiv dafür, wie schwierig es ist sich von der EU zu lösen, mit der man sich rhetorisch im Kriegszustand befindet. Es tritt nun in Bezug auf Europa das ein, was Leute wie Zizek für den Kern des ideologischen in Bezug auf den Kapitalismus halten: alle sind innerlich distanzert, machen Witze und zynische Bemerkungen, Sie durchauen die sozialen Beziehungen, sind gute Kinder der Aufklärung, denen man keine Märchen erzählen kann, denen man nicht mit Idealismus und so was kommen kann und dennoch folgen sie alle perfekt dem Skript. Die Diagnose lautet kognitive Dissonanz. Das wer man ist und das was man ist treten auseinander.

    Niemand glaubt noch an die europäische Ideologie, aber sie ist wahr. Daraus kann man übrigens einen Snowclone machen: niemand glaubt noch an den US amerikanischen Exzeptionalismus, aber er ist wahr, niemand hält sich für einen Kreuzritter, der mit messianischem Eifer die Welt vom Bösen befreien will, aber dieser Eifer ist echt.

    Übrigens muss man gerade weil das so ist, die Bevölkerung totalüberwachen. Wenn es keine Logik gibt, wenn Rationalität bloßer Schein ist, wenn man keine Schlussfolgerungen aus ein paar wenigen sozialen Daten ziehen kann, benötigt man alle Daten, ein beständiges Monitoring. Die Flüchtlinge sind in diesem System noch nicht angekommen, wohl weil sie noch als Masse wahrgenommen werden, wo es genügt Schlussfolgerungen aufgrund der Zugehörigkeit zu dieser Masse zu ziehen. Sie sind die Rückkehr der anonymen Massen in eine Ordnung, die schon auf das Monitoring kognitiv-dissonanter Individuen umgestellt hat. Kein Wunder, dass das so ein großer Stressfaktor sind.

    • .
      es ist ja schon durchaus so, dass auf kommissionsebene seit jahren über soziale unruhen nachgedacht wird – um sie zu verhindern. vielleicht ist dies gar schon hie und da gelungen, wer weiss.

      dies bereits bevor eine wie auch immer geordnete zuwanderung als thema, zumindest in der europäischen öffentlichkeit, hinzukam.

      wie bereits erwähnt, es werden vollzogen und sind verschärfungen zu erwarten hinsichtlich restriktionen bei information (sicherheit und sauberkeit im internet) und transportation für die bürger (überwachung des strassenverkehrs).

      privilegien der elite übrigens: je weiter oben, desto leichter der zugang zu beidem.

    • Das sollte man in der Tat nicht übersehen
      Merkel Politik im Speziellen besteht ja darin abzuwarten, bis das eine Krisenthema vom nächsten abglöst worden ist und aus den Schlagzeilen verschwindet. Diese Art der praktischen Intelligenz die nur den eigenen Mcahterhalt als Wert anerkennt bewundern Profiteure solcher Politik sicher. Aber irgenwann, und zwar anscheinend jetzt gerade, wird man von der Realität überholt

      Während die Leute für oder gegen offene Grenzen streiten, schmuggelt man klammheimlich die anderen Sauereien durch die nötigen Instanzen. zB General Überwachung aller, unbegrenzte Daten Sammlungen. US Atombomben Nachrüstung, usw usw usw

      Ihr im Lande verbliebenen Deutschen…. die Rechnung, die ihr bezhalen werdet, die wird sehr, sehr teuer.

  70. Massenpsychologisch ist das auch hier allgemeine Jammern und Wehklagen
    sehr interessant und erhellend. Gabs in Deutschland schon häufiger – NATO Nachrüstung, Waldsterben, Wiedervereinigungsphase. Jedesmal Weltuntergang.

    De facto haben wir nichts dergleichen. Wir sind zur Zeit (selbst schuld, nebenbei) ein wenig überfordert mit den aktuellen Menschenmassen von Flüchtlingen und Zuwanderern. Und sich darauf einzustellen, braucht Zeit. Unter dem reinen Druck der Zahlen wird man also wieder zum alten Zweiklang von Abschreckung und Abschiebung zurückkehren müssen, auch wenn der Don mit der „Rampe“ schon andeutet, wie dann die Berichterstattung in SZ und ZEIT aussehen wird.

    Wenn man diesen alten Zweiklang durch ein kluges Einwanderungsrecht und das rechtzeitige Vorhalten von Reserven für weitere absehbare Fluchtwellen ergänzt, als Lektion aus der aktuellen Krise, sind wir in einem Jahr weiter. Bis dahin ist das deutsche Asylrecht ohnehin gefallen, gerade und genau weil es theoretisch keine Obergrenzen kennt. Ob nur praktisch oder auch verfassungsrechtlich ist mir weitgehend egal.

    Unsere Politiker sind halt so, wie wir alle – bequem, kurzsichtig, vorsichtig bis feige, mittelintelligent, mittelbegabt. Kein Drama in einer Demokratie, da regeln sich viele Dinge eben erst durch die normative Kraft des Faktischen.

    Viele der hier (ernsthaft?) geäusserten, wilden Phantasien lohnen nicht einmal einen Kommentar – wer die Bundswehr für einen herbeiphantasierten Bürgerkrieg im Inneren wegen irgendwas von 1 Million Zuwanderern mobilisieren möchte, sollte zum Arzt gehen, wenn er das ernst meint.

    Gruss,
    Thorsten Haupts

    • Titel eingeben
      Ich habe einige Sympathie für Ihren Aufruf zur Nüchternheit. Andererseits ist es kein zu verniedlichendes Ordnungsversagen, wenn ein Staat seine Grenzen nicht mehr schützen will oder nicht mehr schützen kann. Dass die Fantasie im Ausmalen möglicher Folgen ins Kraut schießt, ist doch Angesichts dieser Tatsache nicht verwunderlich. Jemanden, der mir vor einigen Monaten die Machtlosigkeit des deutschen Staates in Bezug auf seine Grenzen vorausgesagt hätte, hätte ich für einen Verschwörungstheoretiker oder unrealistischen Schwarzmaler gehalten.

    • Optimismus
      Ich wünschte, ich könnte Ihren Optimismus teilen, denke aber eher, dass auch hier gilt: „Optimismus ist nur ein Mangel an Information“ – und vielleicht auch an der Fähigkeit, sich vom eigenen Bezugsrahmen zu lösen.

      Ich habe vor Jahren mal einige Abschiebungen von renitenten Personen selbst miterlebt, mit Kratzen, Beißen, Spucken usw. Das ist eine Zumutung, die auch an Beamten nicht spurlos vorübergeht und plötzlich eine Situation entstehen lässt, die zumindest ich mir so vorher nicht hätte vorstellen können. Darüber, wie viele solcher renitenten Personen man nun im Land hat, kann man nur spekulieren. Aber die jüngsten Aussagen des Bundesinnenministers und die Bilder von manchen Krawallen lassen nichts Gutes erahnen.

      Außerdem ist die Frage noch immer völlig offen, wie man den Zustrom eigentlich stoppen will, wenn man dann wirklich sagt: Mehr geht nicht. Die österreichische Innenministerin hat dazu meiner Meinung nach das Nötige gesagt: Das geht nur mit dem Einsatz von Gewalt. Und wenn man Gewalt anwendet, wird das ähnlich aussehen wie in Ungarn, wo der Einsatz der Polizei dann auch nicht mehr ausreichte. Gewalt im großen Stil kann man einfach nicht in einem geordneten, „zivilisatorischen“ Rahmen einsetzen, das eskaliert immer. Auch psychologisch. Die Frage ist eigentlich nur, in welchem Umfang.

      Ob auch die Bundeswehr eingesetzt werden wird, darüber kann man nur spekulieren. Aber ich würde es auf gar keinen Fall ausschließen, schon gar nicht bei der ausgedünnten Personaldecke bei Bundespolizei und vielen Polizeien der Länder. Im Übrigen hätte ich mir Anfang 2014 auch nicht wirklich vorstellen können, dass die Bundeswehr im Sommer/Herbst 2015 bei der Unterbringung von Migranten in Massenunterkünften helfen müsste. Aber es ist nun so gekommen, und im Nachhinein betrachtet ist es gar nicht mal so überraschend.

    • wir brauchen doch aber gar kein neues Recht,
      Herr Haupts, das ist so ungefähr der springende Punkt … und die Bundeswehr ist längt im Inneren aktiv … und die Demokratie auf der Flucht vor der PC … der Rechtsstaat sowieso … in welchem Bonker leben Sie? Ich fordere Asyl!

    • Ein wenig arg positiv... THorHa
      Ich wiederhol den Link mal, da einige da anscheinend gewaltige Illusionen haben

      http://www.spiegel.de/politik/deutschland/abgelehnte-asylbewerber-warum-nicht-alle-ausreisen-a-1055669.html

      Ich komme immer mejhr zu der Überzeuguzng, dass dies alles Deutschland mehr verändern wird, als selbst Pessimisten im Augenblick noch annehmen.
      Oder wie man sagt: Es kann Deutschland bis zur Kenntlichkeit entstellen.

  71. in vier wochen..............
    in den texten wir gefragt, was in vier wochen sein wird:

    1. der VW konzern kündigt kurzarbeit an, wolfsburg und niedersachsen stehen kopf. in wolfsburg gibt es planspiele zu betriebsbedingten kündigungen. der VfL Wolfsburg scheidet aus dem champions league aus.
    2. Wolfgang S. wird laut über einen solidarzuschlag von 5 % zur krisenbewältigung nachdenken und ihn 2016 einführen.
    3. die führungsspitze wird sich mit rücktrittsdrohungen bis weihnachten behelfen oder feststellen „das ist nicht mein land“. war es ja auch noch nie.
    4. wir beklagen schwerverletzte und erste totschlagversuche mit religiöser motivation zur durchsetzung der scharia.
    5. die landesinnenminister veröffentichen eine bundesweite karte der no-go-areas und geben warnhinweise aus.
    6. die FPÖ wird zur dominierenden politischen kraft in ostösterreich.
    7. der Horst der kanns: er kündigt eine reise zum pabst an, will aber nur im eigenen bett übernachten.
    8. die anzahl der höherqualifizierten, die nach usa, gb oder ch auswandern wird noch weiter, diesmal sprunghaft ansteigen. die immo-preise zwischen bodensee, hotzenwald und zürich explodieren.
    9. die schweiz überlegt, sonderzüge mit deutschen migranten von frankfurt, münchen, stuttgart aus direkt nach schaffhausen fahren zu lassen und richtet im ehemaligen flughafen dübendorf ein auffanglager ein.
    10. matthias müller schlägt vor, arbeitswillige migranten bei den baumassnahmen zur verbreiterung des mittellandkanals einzusetzen, nur dann können die schiffe mit den ins werk zurückkehrenden VW-schleudern direkt bis wolfsburg durchfahren.

    das sind die essentials.

  72. Titel eingeben
    Noch vor gar nicht langer Zeit wurden die meisten der Beobachtungen und Befürchtungen, die man hier oben zu Recht lesen kann, von der Presse geleugnet …und die, die schon vor Wochen drauf hinwiesen, niedergemacht: „Pack“. Und nun?

  73. Am Morgen geht's dann wieder...
    Mal was Faktisches. Lesenswertes Interview im Hamburger Abendblatt: Fünf Flüchtlinge interviewen Bürgermeister Scholz. Irre ist, dass diese, natürlich hübschen, gut gekleideten und intelligenten Flüchtlinge (soviel Verkleidung durch das Abendblatt muss sein) Scholz genau die Fragen stellen, die wir Deutschen mit Verstand auch stellen: Wo ist die Obergrenze für Deutschland? Warum wird nicht registriert? Warum kann sich jeder als Syrer ausgeben? Zwingt das Dublin Abkommen nicht jeden Asylanten zum Lügen? Warum beenden Europas Politiker diese Farce nicht? Meine Damen und Herren, das Fragen Flüchtlinge den Hamburger Bürgermeister! Und was antwortet er? Politgestanztes! Darin liegt das Problem: Dass viele Bürger, hier sogar Flüchtlinge, klüger sind als die Politiker. Die sie ja auch kaum noch wählen. Eine Seite weiter erklärt der Innensenator, das er jederzeit wieder die Tür zu einer Tennishalle aufbrechen lassen würde, damit 500 Flüchtlinge nicht im Freien übernachten müssen. Und ein „Blinder“ (der Artikel ist mit drei Punkten gekennzeichnet) stellt in einem Leitartikel klar, wir schaffen das, weil das neue Deutschland ein freundliches ist…

  74. Gemach
    Ach was.
    Die Lektüre des letzten Urteils Bundesverfassungsgericht zum Asylrecht ist da sehr erhellend. Zum „Kernbestand“ des grundgesetzlich geschützten Menschenrechtes auf Asyl gehört das Asylrecht für den unmittelbar und gegenwärtig durch politische Verfolgung betroffenen Menschen, vulgo aus dem Erfahrungshorizont der Väter (und wenigen Mütter) des GG der dem die Gestapo auf den Fersen war. Also selbst bei Syrien nur der aus den Kerkern der Assad- Häscher entkommene. Nach so einer engen Definition weniger als 1 % der Flüchtlinge die derzeit strömen. Der Rest ist unsere Nettigkeit, Gutmenschentum, Angst vor der Geschichte oder wie immer Sie das benennen wollen.
    Da wird man schon Lösungen finden, TdM rudert erkennbar in solche Richtungen, Seehofer treibt und „Mutti“ wird sich dem Trend, wenn sie ihn denn klar erkennt, nicht verschließen. Die Grünen werden von Kretschmann getrieben (und Boris Palmer), die SPD von den Landespolitikern. Am Ende wird man sich, unter zu Protokoll geben schwerster Bedenken, bei einigen „aufrechten Abweichlern“, schon entsprechend gesetzgeberisch betätigen.
    Wie immer in Demokratien, zumal unserer mit der feinen Balance zwischen Bund und Ländern und Parteien mit weniger weltanschaulichen Programmen als Kanzlerwahlverein, wird es dauern. Da sind autokratische Regimes in der Tat schneller. Trotzdem möchte man nicht wegen so eines Krisleins in diese Richtung.

    • Ihr Wort in Gottes Ohr, aber.....
      So wird es sicher kommen, aber… Wir sind ja nicht am Ende der Einwanderung angekommen und bis sich die Politik zu Konsequenzen geeinigt hat, und dann nochmal, bis diese in der Parxis umgesetzt werden, und dann nochmal, bis sie Ergebnisse zeigen….
      Sie wissen sicher, dass derzeit täglich um die 10.000 kommen?
      Mit der Umsetzung noch nicht beschlossener Massnahmen ist so schnell nicht so rechnen und noch sind die Zustände friedlich.

      Dauzu kommt, dass es mit Sicherheit mittelfristig zu einer weiteren Völkerwandreung als Folge des Klimawnadel geben wird….

      Wie wird das Land also sagen wir mal, in zwei, drei Jahren aussehen? Wenn wohl nur ein Dummkopf wagen wird zu sagen, wie es in drei Monaten aussieht?

  75. Titel eingeben
    b.klingenberger 22:44 ja ich habe das don angeboten und dabei bleibe ich und dann ist es draußen ganz offiziell und er hat die kreise es in die richtigen bahnen weiterzuleiten es ist grob besehen ein über 50jähriges problem das jetzt ordentlich gelöst werden will das ist alles

    habe dazu in einer anderer form gestern etwas nach israel gesendet auch das wird alles verständlich von einer ganz anderen seite aus betrachtet

    hier im blog kann ich es noch nicht so ausbreiten hatte aber auch im herbst bereits ein angebot unterbreitet in aschaffenburg im schloss ein treffen zu vereinbaren damals wäre es allerdings noch nicht so schlagkräftig gewesen wie es sich zum heutigen zeitpunkt darstellt und so ist es ganz gut dass es noch kein treffen diesbezüglich gab und es paßt auch jetzt besser zur wiedervereinigung ost-west an diesem wochenende

  76. Der friedliche Islam
    Qualitäts-TV im Endsiegstatus. Man muss wieder Feindsender abhören, um die Frontlage zu erfahren. Die islam. Reconquista im Russen-TV:

    https://www.youtube.com/watch?v=1rf-nFMZk8I

    Statt Krummsäbel erobern islam. Gebärmütter Europa, Erdogans Fertilitätsbefehl für seine Blutlinie im Sturmgepäck. Deutschland wird unblutig „umgevögelt“. (O-Ton eines türk. 14jährigen schon in den 80ern in meiner 8.Klasse). Kürzlich gelesen: Der Friedliche Islam ist in Mannheim jetzt bei ca. 40%. Die Asylantenflut ist der Turbo auf den letzten 40 Metern.

    Das ging schnell. Die christl. Reconquista brauchte 700 Jahre bis Granada 1491.

  77. Ein paar Gedanken
    Ein paar Gedanken, die mir beim Lesen des Artikels gekommen sind:

    1. Avantgarde ist meines Erachtens ein sehr negativ besetzter Begriff, von daher hätte ich keine Probleme, wenn Orban Avantgarde wäre.

    2. Ich kann mir jetzt endlich vorstellen, wie es 1933 war, als sich alle bürgerlichen Parteien selbst aufgelöst haben, was nachträglich als total bescheuert erschien. Und wie dieser „alles ist supi“ Propagandadruck bis vermutlich Anfang 1945 angehalten hat.

    3. Adolf wollte die Welt erobern. Von ihm sind Zitate überliefert, wenn das deutsche Volk das nicht schaffe, solle es halt verrecken.

    Angie scheint nicht die Welt erobern zu wollen. Ihr scheint es zu reichen, wenn das deutsche Volk komplett verreckt.

    4. Kein regierender Politiker hierzulande hat die Absicht, irgendetwas zu tun, um das Problem zu lösen. Es wagt bisher noch kein Politiker, auch nur etwas zu denken, was das Problem lösen könnte. Weil keiner von denen finanziell (und geistig) unabhängig ist, sondern alle nur Leibeigene des Parteisystems sind, von der Gnade des jeweils nächsthöheren Bonzen abhängig.

    5. In meinem persönlichen Umfeld hat niemand auch nur irgendetwas auf dem Schirm. Alles ist supi, Mutti macht einen tollen Job.

    6. Wahlen bringen nichts (mehr). Soviel Zeit haben wir nicht mehr. Bis zu nächsten Bundestagswahl wird unser Deutschland möglicherweise nicht mehr existieren. Und solange der deutsche Stoffel sich nicht traut, eine Oppositionspartei zu wählen, weil die „irgendwie rechts“ ist, gibt es keine Chance auf eine Mehrheit jenseits von Merkel.

    7. Ich weiß nicht, was so schlimm an einer Regierung von Orban, FPÖ, Lega o.ä. wäre. Die könnte man wohl auch irgendwann wieder abwählen. Das würde mit einem vom IS eingesetzten Kalifen schwierig werden.

    8. Bis nicht hunderttausende in Berlin vor dem Kanzleramt demonstrieren, wird sich nichts, ich wiederhole NICHTS ändern. 10000 in Dresden oder 5000 in Erfurt bewirken politisch absolut gar nichts.

    9. Und wenn irgendwer vorm Kanzleramt demonstriert, werden das die bösen rechten sein müssen. Das Pack, die Islam- und Asylgegner, Nazis und die „mittelalten weißen männlichen heterosexuellen AfD-Wähler“, die „Sackgasse der Evolution“ halt, um die ZEIT wortwörtlich zu zitieren.

    Die linken werden ihre Multikulti-Komfortzone auf Wolke 7 nicht verlassen. Dazu müssten sie sich nämlich eingestehen, dass ihr ganzes Leben eine einzige Lüge war. Das wird nicht passieren.

    10. Um die Entwicklung in Deutschland aufzuhalten, bräuchten wir eine Revolution. Wer soll die anführen? Lutz Bachmann? Das sehe ich noch nicht. Rational müssen wir leider davon ausgehen, dass wir untergehen werden.

    11. Meine Schätzung vor ein paar Wochen war, dass wir noch 2 Jahre Zeit hätten, bis die Entwicklung unumkehrbar ist. Leider musste ich die für mich schon zweimal nach unten korrigieren. Bei einer aktuellen Rate von 3,5 Mio pro Jahr reden wir von 3 Mio ausschließlich muslimischen Männern im besten kampffähigen Alter bis Sommer 2016. Unter Berücksichtigung einer Dunkelziffer bei der Einwanderung sowie einer weiter steigenden Exponentialfunktion könnten schon in 6 Monaten mehr durchtrainierte moslemische Männer hier sein als hier durchtrainierte bio-deutsche Männer im gleichen Alter leben.

    D.h. wenn wir nicht in den nächsten 6 Monaten eine Revolution kriegen, könnte es für uns alle „Game over“ heißen.

    12. Diesmal wird es auch die Stützen am Tegernsee erwischen. Unsere „Flüchtlinge“ werden sich nicht von einem weißen Gartenzäunchen in den Bergen abhalten lassen.

    13. Danke, dass es noch ein paar Leute auf der Welt gibt, die noch die Wahrheit schreiben! Machen Sie weiter!

    • zu Punkt 9
      Welche 500 000 wierden vor dem Kanzleramt demonstrieren.

      Ich schätze es werden die durchsetzungsfähigen jungen Männer
      sein, die Respekt und ihre RECHTE einklagen.

      So einfach sind die nicht zu beruhigen.

    • Na klappt doch !
      1000 Flüchtline legen den Zugverkehr im Eurotunnel lahm.

  78. Attraktive Stadt Berlin
    Demnächst sollen in der Messehalle 26 sage und schreibe 1.000 Flüchtlinge einziehen. Allein die Akustik der Halle dürfte für einen Höllenlärm sorgen. Trotzdem: In Kürze wird einige Schritte weiter die Erotikmesse „Venus“ eröffnet, die vermutlich ein Bombenerfolg sein wird, denn man ist nicht mehr auf verklemmte deutsche Singles angewiesen, sondern kann sich über vitale und fröhliche Einwanderer freuen.

    • Könnte aber auch schiefgehen!
      Im ersten Moment grinst man, wenn man weiss, wie viel SattelitenSexTVs ihre Telephonkunden in den Ländern des arabischen Frühlings hätscheln – aber was gäbe es für ein besseres Anschlagsziel für ein paar durchgeknallte Militante!
      Ich hoffe, dass wir lange, lange auf solche Schlagzeilen warten müssen, wenn uns verdorbenen Kreaturen wieder Sitten und Anstand beigebombt werden sollen.

    • @TGA
      Man möge mir bösem Menschen vergeben, dass ich mir eine gewisses Grinsen nicht verkneifen kann.
      Aber es grenzt einfach ans Lächerliche wenn man hinschaut und sieht, dass die gesamte Medienlandschaft, freiwillig gleichgeschaltet wie immer, dieses Thema peinlichst vermeidet anzusprechen.

      Die Politik die man betrieben hat, bzw NICHT betrieben, die ist ungefähr auf der Intelligenz Stufe eines Autofahrers, der trotz völligem Mangel an Sicht, eine Lastwagen mit Anhänger überholt.
      Toi, toi, toi…. vielleicht geht es ja gut!

      Aiuf die Diskussionen bin ich ja mal gespannt, wenn es tatsächlich irgendwo kracht…..

  79. Briefe aus der bayrischen Provinz
    Lieber Don,
    Ihre ruhigen, im Stil sachlich beobachtend und nur leicht emotional gefärbt daherkommenden Schilderungen aus der „bayrischen Provinz“ erinnern mich entfernt an Herbert Rosendorfer’s Roman „Briefe in die chinesische Vergangenheit“. Dort versetzt sich ein Mandarin aus dem China des 10. Jahrhunderts mit Hilfe eines »Zeit-Reise-Kompasses« in die heutige Zeit. Er überspringt nicht nur tausend Jahre, sondern landet auch in einem völlig anderen Kulturkreis: in einer modernen Großstadt, deren Name in seinen Ohren wie ‚Min-chen‘ klingt und die in ‚Ba Yan‘ liegt. Verwirrt und wissbegierig stürzt sich Kao-tai in ein Abenteuer, von dem er nicht weiß, wie es ausgehen wird. Solch ein Abenteuer erleben wir derzeit auch in Europa, insbesondere in Deutschland, und niemand weiß wie es ausgehen wird, auch nicht unsere Kanzlerin. Schon vor dem Ende des Romans resigniert dieser chinesische Zeitreisende allerdings mit den Worten „Gegen diesen Ernst des Lebens ist nicht anzukommen.“

    Nicht erst nach dem Lesen von einigen Ihrer Blogbeiträge sehe ich mich leider in der gleichen Stimmungslage: Resignierend, und schon nicht mehr daran glaubend, dass es noch einen moderaten, vernünftigen politischen „Umschwung“ in dieser ganzen Krise geben wird. Dafür hat sich Fr. Merkel mit ihrem Satz „Ich sage wieder und wieder: Wir können das schaffen, und wir schaffen das“ auf ihrem Treffen mit Faymann zu sehr festgelegt, und wahrscheinlich – wenn nicht noch ein Wunder geschieht – in eine Sackgasse hinein manövriert. Wenn es – wie der Kommentator ExPat sagt – wirklich mal zu „einer besonders brutalen Vergewaltigung, eines Raubmordes oder eines Terroranschlages“ kommen sollte, wird die Willkommenskultur definitiv umschlagen. In der Gesellschaft, und auch medial. Aber solch ein Ende des deutschen Sommermärchens wünscht sich hoffentlich niemand.

    Die Schweizer „Neue Züricher Zeitung“ schreibt in einem Beitrag über die deutsche Willkommenskultur- Titel „Am Ende des Träumens“ – über geweckte Erwartungen, die drohende Überforderung und die Einsamkeit Deutschlands. Ich bin gespannt, *was* uns aufwecken wird, und *welches Deutschland* wir nach diesem Erwachen sehen werden. Bis dahin bleiben uns ja immerhin noch die Artikel von Don Alphonso…

    • Auf die Festlegung der Regierung...
      … und insbesondere der Kanzlerin würde ich nicht zu viel Wert legen. Ich habe den Eindruck, dass da schon eine gewisse moralische Flexibilität herrscht. Die 180 Grad-Wende in Aussagen und Verhalten sowie das Brechen und Beugen von Gesetz und Verträgen ist ja fast schon so etwas wie ein Markenzeichen der aktuellen Legislativen. Es besteht also schon noch Hoffnung, dass es weiterhin das Land der Kanzlerin bleibt, auch wenn sie in Zukunft in Notsitutationen kein freundliches Gesicht mehr zeigen darf und möchte.

  80. Irrtum: Markensneaker sind weltweit erhätlich
    Lieber Don,

    das mit den Markensneakern hätten Sie weglassen können. Braucht der Text auch sonst gar nicht. Klingt nach populistischer Schnorrer-Neiddebatte und beruht auf der eurozentrischen Vorstellung, dass man die Dinger nur in Europa bekommt oder sich leisten kann…. Ansonsten ehrlich und ausgewogen wie immer…. SvdW

  81. Titel eingeben
    Was für eine Panik.

    Ist das schlimmer als 2008, als plötzlich alle Banken pleite waren? Zur Rettung wurden die in 40 Jahren aufgelaufenen Staatsschulden innerhalb von 14 Tagen um ein Drittel erhöht. Den Leuten wurden ihre Guthaben „garantiert“, ein Versprechen, genauso blödsinnig wie die heutigen. Alle waren zufrieden, sogar die, die gar keine Ersparnisse haben. Die Folgen dauern an.

    Danach konnten alle, die es interessiert erkennen, dass der Euro als Währung eine Dauerkatastrophe nach sich zieht. Diese will schon gar niemand mehr lösen.

    Sieht die Einwanderung von Flüchtlingen im Vergleich wirklich so schlimm aus? Nur weil der öffentliche Dienst auf einmal mit Leuten zu tun hat, die er nicht per Verfahren abfertigen kann?

  82. Nachtragend und hämisch
    Soll man ja nicht sein.
    .
    Aber ich erinnere mich an einen Satz in einem Stützen-Beitrag, wo voll bayerischem Hochmut den Berlinern entgegengerufen wurde:
    .
    „Wir haben unser Haus nicht in den Vormarschweg der Russen gebaut“.
    .
    Na ja, so ein Paar Nike-Schuhe ist trotzdem weniger schlimm als ein T-34.

  83. Möchte nochmal dieselbe Frage stellen
    Wie schon mehrmals: Warum läuft der poliitsche Entscheidungsprozess so und nicht anders?
    .
    Warum sind die Politiker nicht längst dabei (seit Monaten) mal zu überlegen, wie sie Grenze dichtgemacht kriegen?
    .
    Warum lässt man der Merkel noch Luft und Zeit, Schröders Memoiren feixend vorzustellen? Statt sich ums Problem zu kümmern?
    .
    Warum traut sich in der CDU keiner zu mucksen?
    .
    Welche Herdentriebe wirken hier?
    .
    Was sagt das alles aus über die Funktionsfähigkeit der Demokratie?
    .
    Und schließlich: Wollen unsere Politiker den Nationalstaat nun abschaffen oder doch lieber nicht? Kann jemand dazu irgendwas in Erfahrung bringen?

    • die Antwort ist ganz furchtbar einfach: Notstand.
      Bye, bye Länder …

    • Man hilft ja gerne, am Samstag Vormittag hat man ja Zeit
      “Wie schon mehrmals: Warum läuft der politische Entscheidungsprozess so und nicht anders?”

      Weil man von Merkel gelernt hat, dass man desto erfolgreicher Karriere macht, wenn man nur dann, wenn es sich gar nicht mehr vermeiden lässt Entscheidungen trifft, und den Rest der Zeit opportunistisch das Mäntelchen lustig nach dem Wind flattern lässt. Wichtigste Voraussetzung damit das funktioniert ist übrigens ein Volk, das es mit sich machen lässt. Punkt!

      „Warum sind die Politiker nicht längst dabei (seit Monaten) mal zu überlegen, wie sie Grenze dichtgemacht kriegen?”

      GRenzen Dichtmachen muss man langsam einleiten. Sonst ruinieren einem die vielen Gut-Menschen den Ruf und die Karriere.
      Verglichen damit sind ein paar hunderttausend mehr oder weniger doch kein Problem.

      „Warum lässt man der Merkel noch Luft und Zeit, Schröders Memoiren feixend vorzustellen? Statt sich ums Problem zu kümmern?”

      Weil Alternativen zu ihr nirgends zu sehen sind, bzw, weil die Situation noch nicht so katastrophal ist, dass man nach denen rufen darf. Geduld, kommt bald….

      „Welche Herdentriebe wirken hier?”

      Aber ich bitte sie, kennen sie irgendwelche anderen? Feigheit und Dummheit und die eigene Haut in Sicherheit bringen. Schmeissen sie einfach mal einen Sylvesterkracher in die Mitte einer Schafherde.

      „Was sagt das alles aus über die Funktionsfähigkeit der Demokratie?”

      Sie funktioniert genauso, wie sie funktionieren soll. Was in erster Linie bedeutet: sicher nicht im Interesse der Bürger.
      Nochmal: Demokratie gibt es seit ein, zwei Jahrzehnten nicht mehr, das heisst jetzt Post-Demokratie.
      Gibt’s sogar bei Wikipedia gut genug erklärt. Versuchen sie es mal….

      „Und schließlich: Wollen unsere Politiker den Nationalstaat nun abschaffen oder doch lieber nicht?“

      Eine etwas dumme Frage, mit Verlaub…. Wie am Anfang gesagt: Warum sollte ein Politiker, der ernst genommen werden will, dazu heute bereits eine Meinung haben?
      Oder gar, sie laut aussprechen und damit riskieren seine Karriere zu ruinieren, falls sich der Wind wieder dreht? Die Cleveren wissen wohl schon, dass der Zerfall der EU kaum mehr aufzuhalten sein wird…. Aber seit wann sind Politiker dazu da die Wahrheit zu sagen, wenn man anders doch viel weiter kommt?

  84. Marktbericht
    Vielleicht schreibt ja auch Madame Despina mal was darüber, ob sich diese jüngere Entwicklung jetzt mehr auf der Angebots- oder der Nachfrageseite bemerkbar macht.

    • Ich bin zwar nicht Mme. Despina, aber ……….
      vielleicht kann ich mit meiner Antwort Ihre Aufmerksamkeit erhalten?

      Wo ich gerade mal hier bin und mir so eine neue, schmucke bayerische Tracht geleistet habe, für meine Besuche auf der Oktoberfestung, war es eine freudige Gelegenheit einige meiner Freundinnen von der hart arbeitenden Basis zu treffen.

      Wenn acht Damen der Lust- und Freude spendenden Zunft, mit akademischem Abschluß, in einem Bierzelt so zusammengedrängt, wie die lustigen Hühner auf der Stange beisammensitzen, fühlt man sich doch wie in einem Gemälde in Don Alphonsos Wohnzimmer und nimmt die genießend, lüsternen Blicke der Betrachter gerne entgegen. Soviel zum kostenlosen Wies´nbeitrag.

      Bei allen Unterschieden in der zum Teil sehr spezifischen Ausdrucksweise meiner jungen Kolleginnen, geht es ja im Grunde immer nur um das Eine.

      Das seit Jahrtausenden noch immer nicht gelöste Problem ist das Geschlechtliche. Wie verhält sich das Sexualwesen Mensch in seiner Welt, welchen Einfluß haben sexuelle Beziehungen auf die Gesellschaft? Und wie wirken sie auf die jeweilige Kultur in moralischer und physischer Sicht?

      Ja, darüber machen wir uns auch unsere Gedanken, so quasi als Sophisten des Lasters.

      Im Gegensatz zu den am Bahnhof stehenden Flüchtlingseuphorikerinnen haben wir nicht nur die l’ecole du libertinage besucht, sondern auch noch ein ersthaftes Interesse an der Zukunft dieses Landes.

      Sexappeal wird sicher nicht der Grund sein, daß in diesen Wochen die erste Welle hundertausender junger, islamisch sozialisierter Männer, der generösen Einladung der Frau da oben in Berlin gefolgt sind und weder Kosten noch Mühen scheuend ihr eiligst gefolgt sind.

      Da entstehen natürlich Probleme, die ganz im Speziellen uns betreffen und ich denke es wäre eine gute Gelegenheit, für angeblich um uns besorgte, Politiker, biedere Hausfrauen und nette Girlis, die am Bahnhof stehen und Teddybären verteilen, in Anbetracht der kommenden Zeit ihr Bild von uns, den in Ihren Augen „une plaie sociale“, zu ändern.

      All diese, religions- und altersbedingten, zwangspotenten jungen Männer schaffen ein demoskopisches Problem, das bei aller Zuneigung, Mutter Theresa in Berlin alleine nicht lösen, können, wollen, wird.

      Wer könnte den drohenden, sexuellen Staatsnotstand, der zwangsweise eintreten wird, noch kostenverträglich verhindern, wenn nicht wir?

      Bisher galt die Devise nach dem Lied in Kohlhiesels Töchter:“ jedes Töpfchen find sein Deckelchen…“ doch jetzt schafft man neue Fakten mit unbedachten Risiken.

      Entweder, und das wird den Bundesbürger besonders freuen, muß Madame in Berlin zu ihrem privaten Männerimport die gleiche Anzahl von Burkaträgerinnen importieren und anschließend dem Bürger vermitteln, daß dieser auch noch für deren Brut aufkommen soll, oder mal mit uns sprechen, wenn sie nicht Verhältnisse wie in Indien haben will.

      Da gab es in den vergangenen Tagen bei der freien Presse offenbar eine Absprache, daß man nicht mehr soviel über die Vorkommnisse in den Sammelunterkünften berichten will (darf?). Ganz nach Konstantin Wecker´s Lied: „Es herrscht wieder Ruhe im Land.“ O.K., wenn´s der Wahrheit dienen soll.
      Aber wie war das mit den sexuellen Übergriffen in der Bayernkaserne in München im April?
      Gestatten sie mir für einen Augenblick der Empörung die flache Ausdrucksweise.
      10€ für einen Fick; Gute Güte!
      Und nicht nur dort geht es zu wie bei Ms…

      Menschenhandel, Zwangsprostitution Gewalt gegen Frauen und Mädchen in den Unterkünften.
      Auch bei der selbstauferlegten Zurückhaltung der Presse zu diesem Thema, wohl zur Beruhigung der Bevölkerung, erschien gerade im August eine Schrift des Deutschen Instituts für Menschenrechte mit dem Titel: „Effektiver Schutz vor geschlechtsspezifischer Gewalt- auch in Flüchtlingsunterkünften.“

      Das schreibt man ja nicht ohne Grund.

      Und von meinen durchaus glaubwürdigen Freundinnen hört man ja mehr als einem lieb sein kann und der Öffentlichkeit zuträglich.

      Von den neuen Sitten und Gebräuchen des orientalisch, islamischen Liebeswerbens, was wohl dem überwiegenden Bildungsstand dieser jungen Männer entspricht und dem Hygienestandard will ich hier lieber gar nicht erst sprechen. Eine alte Lebensweisheit sagte ja schon: „Das Unglück verhärtet das Herz des Menschen. Deshalb ist das niedere Volk immer grausamer als die Leute von guter Erziehung.“

      Da läuft alles ab, wovon Merkel glaubt uns mit ihrem neuen Prostitutionsgesetz schützen zu müssen.

      Dagegen leben wir eine Kultur, die dieser Dame, wenn auch nie verständlich, doch für immer verschlossen sein wird.

      Die Damen, die ich so kenne sind ja alle sehr gebildet und für gesittet auftretende Herren haben wir stets eine Lösung gefunden.

      Nun ist das alles auch eine Sache von Angebot und Nachfrage und die hat ihren Preis.

      Kunde und Anbieter werden sich in der Regel einigen können, doch unser positiver Beitrag in Bezug auf das demoskopische Ungleichgewicht, was sich in den kommenden Monaten und Jahren, ganz sicher weiter verschlechtern wird, bedarf auch einer Einladung zum persönlichen Gespräch, der Neudiskussion und Überarbeitung des von der Bundesregierung angedachten Prostitutionsgesetzes, was so lediglich darauf ausgerichtet ist uns in unserem kreativen Wirken noch mehr zu überwachen und zu kontrollieren.

      Werte und ach so fürsorgliche Politiker; Sie sind auf uns angewiesen, da können sie nicht mit Kontrolle und Repression arbeiten.
      Das schafft die Kanzlerin nicht. Aber Wir schaffen das !

      Und all das haben wir beim Oktoberfest besprochen.

      Mit Festgruß
      Ihre ObjectBe

    • de.wikipedia.org/wiki/Das_Heerlager_der_Heiligen#Reaktion_der_Regierung
      … Nachdem die Einwanderer vom Ganges den Süden Frankreichs übernommen haben, werden in den Einwanderervierteln Bordelle mit einem Restbestand an Frauen weißer Hautfarbe eingerichtet, die die männlichen Einwanderer aus dem Ganges kostenlos besuchen können. …

    • Object Be...
      Ich weiss nicht so recht…. sehen sie den kommendn Aufschwung ihres Gewerbes ein wenig zu optimistisch. Es gab ja hierzulande bereits in Zeiten der kontrollierten Zuwanderung etliche Familien in denen die Söhne auf Empfehlung des Familien Rates hin, die Töchter an die selbstverständlichen und nicht zu hinterfragenden Werte ihrer alles andere überragenden Religion mit unappettlichen Methoden erinnert haben. Manchmal so überzeugend, dass jene Schwestern zu weiterer Freizügigkeit nicht mehr in der Lage waren…

      Nicht nur sind die Angehörigen ihres eigentlich ja erfreulichen Gewerbes ja schon vom Äusserlichen her ganz un-islamisch freizügig, noch dazu sind sie Ungläubige…. könnte da nicht einige der Kunden auf unangenehme Gedanken kommen?

      Wie sehen sie denn ihre, nennen wir es mal, Sicherheitslage?

    • Ich sorge mich mehr um Sie, werter Herr TDV
      Sehr geehrter Herr TDV,

      Oh, was war das wieder eine Nacht! Ich bin etwas später aufgestanden, habe mir gerade mein Frühstück vom charmanten Hotelpagen bringen lassen und meine Zeitungen gelesen.

      Gestern Abend war wieder ein wundervolles Konzert im Schloss Mirabell , hier in Salzburg. Es ist Kultur für Ohr und Seele, nach dem doch etwas lärmendem Spaß in den Tagen des Oktoberfestes.

      Sie fragen mich nach den Aspekten der Sicherheit.

      Lieber Herr TDV, für unsere Sicherheit haben wir stets selber Sorge tragen müssen und dies wird sich in Zukunft auch nicht ändern.

      Mir geht es da ein wenig wie Don Alphonso und ich kann von mir sagen: Ich bin privelegiert.

      Die Sorge um die Sicherheit betrifft mehr all die Damen, die den bescheiden strukturierten Islamis ausgesetzt sein werden werden.

      Da, befürchte ich, wird viel Schlimmes geschehen!

      Unsereins war stets sich selber überlassen, was ein stets neues, der Lage angepaßtes Gestalten erfordert.

      So aus meiner Perspektive gesehen, sollte Politik ja auch ein freudiges Gestalten sein, doch dies ist, vor allem in Deutschland zu einem puren Verwalten verkümmert. Doch selbst dieses ist der Politik heute entglitten.

      Herr Sloterdijk sprach vor einigen Tagen von einer „Palliativpolitik“.

      Ich sorge mich da weniger um mich als um meine Heimat. Auch wenn ich viel unterwegs bin so liebe ich „mein“ Deutschland. Die Kultur.

      Eigentlich gilt meine Sorge mehr Ihnen und all den liebenswerten kultivierten Menschen in diesem Land, die nicht einfach in einen Flieger steigen können, sondern am Montag wieder zur Arbeit gehen, Frau, Kinder und oft Schulden bei der Bank haben, die sie abarbeiten müssen.

      Sie, die Sie diesem Mop ausgesetzt sein werden. Die sich in ihrer Arbeitsstelle sorgen werden, wenn ihre Frau beim Einkaufen ist und angepöbelt wird. Sie, die sich sorgen um ihre Kinder werden, wenn sie in der Schule auf unterstem Niveau unterrichtet werden.

      Ich möchte hier lieber nicht weiter schreiben , um mich nicht all zu sehr zu gefährden.
      Herr de Maizière sagte neulich: „Gerade im Internet in geschlossenen Gruppen, in denen sich die Menschen gegenseitig in ihren Ansichten bestätigen und aufstacheln, glauben die Menschen dann auch noch, sie würden die Meinung einer schweigenden Mehrheit zum Ausdruck bringen…“

      Dieser, Don Alphonsos Blog, wird sicher auch als ein solcher Hort des Übels von Herrn de Maizière angesehen und ich befürchte schon, daß die hier Schreibenden in naher Zukunft mit Repressalien in irgendeiner Form zu rechnen haben.

      Ich muß jetzt meine Koffer packen. Heute Nachmittag geht´s zum Flugplatz.

      Ich wünsche Ihnen, wie allen anderen hier eine bessere Zukunft, die sich wirklich verdient und schon längst erarbeitet haben.

      ObjectBe

    • @Be
      Da muss ich mich wohl entschuldigen, ich hatte Ihre eigene STellung (?) mit keinem Gedanken gewürdigt und dachte von Anfang natürlich an die Strassen Prostitution.

      Allerdings darf ich mir zu Gute halten, dass auch Sie mich falsch einsortieren. Ich wohne am entgegengesetzten Ende der Welt, mich hat Deutschland von frühen Jahren an dazu bewegt mehr als die Hälfte meines Leben auf anderen Kontinenten zu verbringen.
      DE ist verglichen mit dem Rest der Welt sicher weit oben auf der Zivilisationsliste, aber das ist leider nur relativ. Jene unsägliche Mehrheit linker und rechter Spiesser mit dem einen und einzigen Lebensziel möglichst vielen anderen vorzuschreiben, dass diese Anderen alle gefälligst genauso verklemmt und mickrig zu leben haben, wie sie das selber tun…. Diese Mehrheit machte seit der Schulzeit mehr Leben allzu oft freudlos und so beschloss ich früh den Bremer Stadtmusikanten zu folgen, „…denn etwas Besseres als hier finden wir überall.“

      „Sie, die Sie diesem Mop ausgesetzt sein werden. Die sich in ihrer Arbeitsstelle sorgen werden, wenn ihre Frau beim Einkaufen ist und angepöbelt wird. Sie, die sich sorgen um ihre Kinder werden, wenn sie in der Schule auf unterstem Niveau unterrichtet werden.”

      Das sehe ich ganz genauso, und gestehe, ich freue mich darüber, dass das Beschriebene nun wohl eintreffen wird….
      Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie ALLE Medien, ausnahmslos meine Kommentare damals zB zum mittlerweile mit gutem Grund aus allen Medien zur Gänze verbannten Fall der Tugce zensiert worden sind.

      Von Merkel bis zum letzten Deppen sind die Deutschen, dabei auf dem zweiten Platz hinter den Amerikaner liegend, ganz oben auf der Welt Tabelle der Lernunfähigkeit. Weit vor dem Rest der Welt, gemessen an den Bildungsmöglichkeiten. Denn zu Lernen, bedeutet zuzugeben, dass man falsch gelegen haben muss. Was natürlich die Ursache für den Siegeszug und die ungeheure Macht der politischen Korrektheit war…

      Anarchisten wissen, dass dies in der Tat in der Natur des Staates liegt:
      „Dieser, Don Alphonsos Blog, wird sicher auch als ein solcher Hort des Übels von Herrn de Maizière angesehen und ich befürchte schon, daß die hier Schreibenden in naher Zukunft mit Repressalien in irgendeiner Form zu rechnen haben.“

      Dass es eine durch die Datensammelei des Obrigkeits Staates eine Liste der hier versammelten gibt, steht ausser Zweifel.
      Ich habe sogar den Verdacht, dass die FAZ Don Alphonso genau deswegen auch weiterhin gewähren lässt.

      Ich wünsche einen guten Flug….

  85. Wenn alle ausser der Regierung sich schon so einig sind...
    Etwas finde ich in dem ganzen Schlamassel zumindest positiv bemerkenswert – diejenigen die, man schon länger kennt und in der Reflektionstiefe wertsschätzt, auch wenn man durchaus manchmal andere Akzente setzt (Genau: lernen kann man nur von denen, die mal etwas anders sehen) – liegen in ihrer Einschätzung hier nicht meilenweit auseinander – und müssen unserem Gastgeber beipflichten, wenn er Freundliches über Politiker wie Seehofer oder Orban sich herausquälen muss.

    Klar: Wir stehen (ungefähr) vor einem überwachenden rechtskonservativen Moralstaat mit Beisshemmung gegen die Gruppierungen der Zukunft, die nach dem Ende ihrer Illusionen zur Brechstange übergehen; das Ganze verschärft, weil wir erkennen müssen, weite Teile unseres wirtschaftlichen Selbstbewusstseins aus dem Diesel-Käfer 2.0 abgeleitet zu haben, den plötzlich keiner mehr haben will.

    WENN es eine nachhaltige Strom/Batterietechnologie geben sollte, liegt vor uns in Europa ein Dasein als Exportkolonie für USA und China als den moderat-autoritär geführten Staaten, denen es immerhin noch am besten gelingt, im Kino und endlosen Fernsehserien klebrige Lebensträume zu implementieren, wenn dazu genug Fussball gesendet werden kann, um die Aggressionen einigermassen zu kanalisieren.

    Vielleicht wird Hooliganism olympische Disziplin, wenn die Wut sonst zu sehr überkocht.

    Aber wir sollten auch mal umdenken:
    Afrika war lange kein Hühnerfüsse fressender Schrotthaufen, der alte Computer grillte – oder als High Tech Branche dicklichen, auf dem westlichen Beziehungsmarkt vereinsamten Homos und Heteros 2. Wahl mit grossem technologischen Geschick Liebesillusionen zur Abzocke verkaufte – und gleichzeitig ihrem Schamanen Affenhände und Albino-Finger opferte.

    Auch beim IS sieht man ja diese Parallelität zwischen Moderne und Archaischem.

    D.H: DIE Moderne die wir uns als technologische Kompetenz vorstellen, die gibt es nicht.

    Ich würde einmal sehr viel früher ansetzen, wo ich mich mit Ihnen, TDV, getroffen habe: die Veränderung der amerikanischen Perspektive mit Truman – als mildernden Umstand gebe ich die inspiriende Wirkung Stalins zu.
    Das Amerika Roosevelts war anders, und das Amerika Springsteens und vieler normaler, mit Intelligenz geschlagener Amerikaner ist auch anders – ich finde es da am Rande, als Seitenaspekt ganz originell, dass Trump z.B von Freihandel gar nicht so viel wissen will.

    Ich bin im Elternhaus stramm antikommunistisch aufgewachsen, aber sehe heute mit Bitterkeit, welche Katastrophen die Ermordungen von Mossadegh, Lumumba, Pinochet für die Entwicklung einer selbstbewussten, sozial orientierten, an (leidlicher) Gleichberechtigung und Aufklärung orientierten „Dritten Welt“ bedeutet haben.
    Die Stützung autoritärer Verbrecher-Regierungen damals durch den „Westen“ hat sicher grosse Teile der dummen Oligarchien heute dort produziert.

    Was für ein Irrwitz, wenn man sich vorstellt, Gorbatschew hätte 1990 Einfluss in Afghanistan gehabt, weil der Westen keine Mudschaheddin hochgepäppelt hätte.

    Was für ein furchtbares Volk aus dem Kommunismus hervorgeht, sehen wir ja an Cuba – ich finde es beachtlich, bei allem Gegenwind, wenn cubanische Ärzte oft an vorderster Front bei humanitären Katastrophen mitkämpfen.
    Wenn man sich vorstellt, was aus dem Sozialismus hätte werden können, ohne den Gegenwind – und ohne Volliditioten wie die K-Gruppen und Terroristen – da wären uns grosse Augen vor 10.000 Flüchtlingen pro Tag bei unserem Scheisswetter erspart geblieben.

    Nur China hat den langen Atem seiner langen, pragmatischen Geschichte gehabt – eine funktionierende Wasserspülung in fast jedem Haushalt hat ihre Berechtigung gegenüber der Freiheit, für den Erhalt jedes schieläugigen Juchtenkäfers zu protestieren.

    Die essentielle Frage unserer Zukunft, wenn wir sie nicht ein paar Oligarchen und deren bewaffneten Feldwebeln überlassen wollen, ist eine quantitative Abwägung von Vor- und Nachteilen verschiedener Politikansätze.

    Das Hauptproblem unserer neoliberalen Globalisierung ist, dass eine kleine Hyperklasse alle Fäden zieht, allen Reichtum kassiert, die Medienorgel dreht, und dann die kleinen nationalen Lokalpolitiker die ganze Scheisse ausbaden müssen: Millionen von entwurzelten, kulturfremden Menschen eine Perspektive bieten, und die eigene desillusionierte, prekäre Unterschicht besänftigen.

    Hat man mal über ein EU-Steuerrecht nachgedacht, dass da etwas ändert? Und ich meine bestimmt nicht die private Erbschaftssteuer, wenn die Säulen unserer Staatseinahmen Lohnsteuer und Mehrwertsteuer sind.

    Wie wäre es mit einer dynamischen Konsumsteuer auf eine Staats-Kundenkarte, bei der der Daytrader mit seinen 25.000 Euro täglich einen ganz anderen Satz zahlt, als die Altenpflegerin mit ihren 25.000 netto im Jahr??

    Nur um ein bisschen zu ärgern…

    • Da fangen sie so gut an und dann....
      Warum am Schluss dann noch die, verzeihen Sie: albernen Fragen?

      Steuerrecht ist einzig und allein eine Machtfrage. NIEMAND ist im 21. Jahrhundert mehr an Gerechtigkeit interessiert, alle sind ausschliesslich an MEHR interessiert. Egal ob materiell oder wie die Willkommen Plärrer an eigenem Gut-Menschentum….
      Ihre Antworten auf Ihre Fragen wären in einer Welt mit nun mal leider nicht existierenden Menschen sicher die offensichtlichen Antworten. In unserer real existierenden Welt aber verhöhnen sie die Rechtschaffenden, die auch den Mut hätten im Bedarfsfall bis hier hin und nicht weiter, zu sagen und entsprechend zu handeln.
      Wie schon bei der Überwachung oder der Sozialisierung der Banken Verluste… erinnern sie sich noch daran wie wichtig sowas mal war, oder Vorratsdatenspeicherung?… es gibt heute NICHTS, das man tun könnte.

      In der Physik gibt es den Begriff der Singularität, der auf die derzeitige Lage passt. Es gibt KEINE Antwort, keine Lösung, es gibt, wenn überhaupt, lediglich nur mehr Tag für Tag kleinere Übel. Für alle Probleme die wir bis vor ein paar Monaten hatten, gab es Lösungsmöglichkeiten. Jetzt gibt es keine mehr. Niemand kann heute vorhersagen wie es in sechs Monaten, oder gar 2 Jahren aussehen wird.
      Das ist etwas völlig anderes als was man bisher kannte. Zu allem was es bisher gab, hätte ich eine Lösung anzubieten gehabt, aber keiner will so was natürlich. Es ging ja nie um Lösungen, sondern immer nur um den eigenen Vorteil, in jeder einzelnen Situtation.
      Diesmal allerdings gibt es keine Lösung mehr.

      Vielleicht gibt’s Unruhen. Oder gar einen Krieg im US Auftrag gegen Putin, einen Wirtschaftskollaps, einen Bankenkollaps, einen Währungskollaps…
      Die Zeit für Fragen nach sinnvollen politischen Lösungen ist vorbei, jetzt wird von einem Symptom zum nächsten kuriert, mit täglich stets aufs neue unkalkulierbaren Konsequenzen.
      Man muss von dem Thema weg! Mehr Weisheit haben heutige Politiker nicht…. Der dumme Bürger hat kein Gedächtnis.

      Wir können nur abwarten und beobachten und rechtzeitig verstehen was kommen wird. Sobald es da mal wieder was zu verstehen gibt. Don hat es ja weiter oben glaube ich geschrieben, es gibt keinen Plan, jetzt gibt es erst mal eine Zeit lang nur mehr Flug nach Sicht.
      Und obwohl es hier auch nicht gerade die sicherste aller Welt-Gegenden ist, bin ich froh nicht in DE zu leben.

  86. Komische Gefühle
    Selbstverständlich hat jeder komische Gefühle, wenn er sieht, wieviel Menschen nach Europa, nach Deutschland strömen. Die einen reagierten mit absurden Willkommensfeiern, die anderen mit Menschenverachtung darauf. Da kann man als, ja als was eigentlich, auch schon mal Gefühle bekommen.

    Meine Gefühle rühren aber weniger von Zahlen und Horrormeldungen her, denn die haben sich schon zu oft als Mittel zur Manipulation erwiesen, vielmehr entwickelten sich meine Gefühle schon seit Jahren und Jahrzehnten. Globalisierung, Terrorismus, Kriege und Bürgerkriege, gescheiterte Integration von Muslimen, Neoliberalismus, Agenda 2010, Finanzkrise, Eurokrise, Staatsschuldenkrise und nun die Flüchtlingskrise. Selbstverständlich ist die Aufzählung nicht vollständig, aber alles hängt doch mit allem zusammen.

    Was stand denn am Anfang der Aufklärung? Es war der Buchdruck. Durch ihn erfuhren die Menschen etwas über die wahren Hintergründe ihrer Lebensumstände. Vorbei war es mit der blaublütigen Ruhe. Heute löst das Internet eine weltweite Aufklärung aus, die bis in die letzten uninformierten Winkel dieser Erde reicht. Und da wundern wir uns wirklich darüber, das Menschen ihr Schicksal in die eigenen Hände nehmen, ein besseres Leben anstreben, sich nicht mehr von Dritten und deren Ansprüchen instrumentalisieren lassen wollen?

    Wenn etwas sicher ist, dann das, daß immer mehr Menschen sich auf den Weg machen werden. Und, während wir uns hier als Gutmenschen oder Nazis titulieren, kommen noch mehr Menschen an unsere Tür. Wir sollten wirklich so langsam mal die Augen aufmachen und erkennen, daß sich die Zeit der Grenzen ihrem Ende nähert und daß es an der Zeit wäre, auch die Grenzen in unseren Köpfen einzureißen, bevor es andere für uns tun.

    Die einzige Lösung der jetzt entstehenden „Probleme“ liegt in einer globalen gesellschaftlichen Veränderung. Noch haben „wir“ es vielleicht in der Hand, diese mit zu entscheiden. Aber wenn jetzt nicht bald etwas geschieht, das für mehr globale Gerechtigkeit und Solidarität sorgt, abseits der Assads, Putins usw., dann werden andere für uns entscheiden, durch pure Quantität, nicht mit Qualität.

    Es ist so sinnlos, über Gesetze oder politische Richtungen zu fabulieren, Zäune zu errichten oder zu beten. All das geht völlig am Thema vorbei.

  87. Scheisse im Eifer des Gefechts!
    jetzt kann man hier nichts mehr korrigieren, ich habe im Eifer des Gefechts Pinochet als Täter für Allende als Opfer geschrieben, grosse Entschuldigung, ich wollte die Namen Mossadegh, Lumumba, Allende noch nachrecherchieren, habe das aber vor dem Rausschicken verschusselt, Shit happens..

    • No problem...
      Was Sie meinten war ja offensichtlich… mir ist es nicht mal aufgefallen. Ich weiss wie lang die Liste der von unseren Freunden, den Amerikanern ermordeten ist.

  88. HansMeier555: Sind das ernstgemeinte Fragen?
    Die Langsamkeit des politischen Prozesses? Welchen meinen Sie denn? Die Grenzen dicht machen? Halten Sie das ernsthaft für möglich? Technisch und menschlich?

    Merkel ist das Problem? Sie denken, Merkels Entscheidungen beeinflussen das Handeln der Flüchtlinge? So weit ich weiß, waren es die Flüchtlinge in Ungarn, die Entscheidungen erzwungen haben, oder nicht?

    Warum keiner muckt? Halten Sie unsere Parteien etwa für demokratisch strukturiert?

    Welche Demokratie denn? Die parlamentarische Scheindemokratie, bestehend aus Bütteln der Wirtschaft? Und damit sind nicht nur die Politiker gemeint.

    Den Nationalstaat abschaffen? Schön wäre das ja, weltweit gesehen, denn das wäre ein Schritt in Richtung Ende aller durch Nationalstaaten ja erst verursachten Probleme, so wie das der Flüchtlinge. Aber da kann ich Sie beruhigen, die Nationalstaaten werden bleiben, solange Menschen der Meinung sind wie Sie, Grenzen schaffen zu müssen. Zumindest die Wirtschaft, das Kapital, freut das sehr. So genannte Kommunisten, Sozialisten und was es sonst noch gibt selbstverständlich auch. Wie sollten sie ihre Existenz auch sonst rechtfertigen.

  89. Nationalstaaten demnächst nur noch als Indianerreservationen im globalen Dorf?
    HansMeier555 – 2. Oktober 2015 um 15:03 Uhr – Möchte nochmal dieselbe Frage stellen wie schon mehrmals: Warum läuft der poliitsche Entscheidungsprozess so und nicht anders?
    .
    Warum sind die Politiker nicht längst dabei (seit Monaten) mal zu überlegen, wie sie Grenze dichtgemacht kriegen? …

    Raspail: Le Camp des saints, 1973(!) … Es trifft nicht zu, daß die Nachricht vom Aufbruch der Flotte die westliche Welt von Anfang an beunruhigt hätte. Zunächst war das genaue Gegenteil der Fall. Überall tauchten gebügelte Silberzungen auf, deren Hirne bei jeder sich bietenden Gelegenheit eine süße Sahne ejakulierten, mit der sie alles verklebten, was in ihre Reichweite kam.

    Die Euter dieser Milchkühe des zeitgeistigen Denkens füllten sich auch dieses Mal täglich von neuem. Sie wedelten fröhlich mit dem Schweif und ließen sich um so bereitwilliger melken, als sie eigentlich nicht wirklich glaubten, daß eine ernsthafte Krise drohte.

    Wenn man die Mechanismen der öffentlichen Meinung in der westlichen Welt begreifen will, dann sollte man nicht vergessen, daß sie alle Dinge unter dem Gesichtspunkt des Entertainments betrachtet und nicht an den Ernstfall glaubt. Die galt für die Einwandererflotte ebenso wie für jedes andere bedeutende und fremdartige Phänomen.

    Je größer der Informationsfluß, desto bodenloser die Ignoranz, desto lauter die Reaktionen, desto krasser die Eitelkeit der Debattierenden. Wenn sich ab und zu ein gewisser Elan zeigt, ist er meistens vulgär und geschmacklos. …

    Jean Raspail: Das Heerlager der Heiligen (fr. 1973, dt. 2015 – Seite 75) de.wikipedia.org/wiki/Das_Heerlager_der_Heiligen#Stimmen_zum_Buch

  90. Grenzenlos
    Grenzen kann man dicht machen. In 40 Jahren innerdeutscher Geschichte hat es ja weitgehend funktioniert. Dies nur am Rande.

    „A 16“-und „B 3“- Gehaltsgruppen, insbesondere mit Kirchentagsbackground, können gerne einer anderen Meinung sein. In ihrer Nachbarschaft haben sich diese Probleme ja nie in dieser neuen Dimension ereignet.

    Euer Artikel, Ew. Liebden, trifft sehr gut die Gedanken, die uns momentan alle etwas umwälzen.

    Ich frage mich dann aber auch schon, wie ein bitterarmes Land wie Jordanien eine wesentlich größere Menge von Migranten – und dies übrigens seit Jahrzehnten – aufnimmt.

    Man darf ja schon mal ein bisschen ‚depri‘ sein. Aber dies sehe ich momentan nicht ein.

    Mir fällt zum Bleistift ein junger türkischer Feinkosthändler in einer netten nordbayerischen Kleinstadt ein, der eine deutsche Maid mit einer Oma aus Husum erfolgreich gefreit hatte. Man kam in den Laden und freute sich über die gelungene Melange.

    Angst und Besorgnis sind immer schlechte Ratgeber.

    • Ich helfe gerne....
      und hoffe für sie, dass sie in der Lage sind Sarkasmus zu verstehen.

      „Wenn du zwei Flugzeuge hättest, würdest du dann teilen und eines angeben?“

      „Aber natürlich, ich bin ja ein guter Mensch!“

      „Wenn Du zwei Autos hättest, würdest D eines abgeben?“

      „Aber selbstverständlich, wenn der andere es braucht.“

      „Wenn du zwei Hemden hättest, würdest du dann eines hergeben?“

      „Natürlich nicht!“

      „Aber warum denn nicht?“

      „Weil ich zwei Hemden besitze!“

      Soviel zu ihren Jordaniern.
      Was genau hätten die denn als Altrenative gehabt? Die sind halt gekommen, keiner hat da jemand reingelassen.

      Derjenige der selber nicht nicht habgierig ist, der werfe de ersten Stein.

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      „Mir fällt zum Bleistift ein junger türkischer Feinkosthändler in einer netten nordbayerischen Kleinstadt ein, der eine deutsche Maid mit einer Oma aus Husum erfolgreich gefreit hatte. Man kam in den Laden und freute sich über die gelungene Melange.“

      Und mir fällt das einzige muslimische Mädchen in der Grundschulklasse meiner Tochter ein (eine klassische Dorfschule in der südostbayerischen Region, aus der Don Alphonso in seinem aktuellen Beitrag berichtet; die Verhältnisse sind hier noch umgekehrt zu jenen in Neukölln), das sich entsetzt die Ohren zuhielt, wenn im Unterricht zu gegebener Zeit Weihnachtslieder gesungen wurden.

  91. Flüchtlinge sind Menschen
    Betrachten wir die Angelegenheit evolutionstechnisch und systemisch. Große Wohlstandsgefälle in den Gesellschaften und zwischen Völkern und Nationen haben zu allen Zeiten Wanderungsbewegungen, Kriege, Feldzüge, Revolutionen, Aufstände, Flüchtlingsströme etc. einschließlich der heutigen Terrorproblematik ausgelöst. Die extreme Ausbildung von Wohlstandsgefällen in der final globalisierten Welt wird durch die Ordnungsprinzipien des Marktsystems entscheidend verschärft. Individuelles und institutionelles Konkurrenzverhalten befördert zwar in hocheffizienter Weise den ‚Fortschritt‘, führt aber bei nun mal gegebenen ungleichen Voraussetzungen der Marktteilnehmer zwangsläufig zum systemischen Ungleichgewicht. Der zivilisatorische und kulturelle Fortschrittsgewinn, der sich in Begrifflichkeiten wie Menschenrechte und Menschenwürde ausdrückt, wird vom an sich natürlichen Konkurrenzverhalten der Menschen wieder aufgefressen. Damit stellt sich aber auf der jetzigen Evolutionsstufe die Überlebensfrage für die gesamte Population. Deren Beantwortung dürfte nur in einem Ausgleichssystem zu finden sein, welches letztendlich den Unterschied zwischen Mensch und Natur ausmacht. Man könnte es den Weltsozialstaat nennen. Der Anstoß dazu muss zwingend von den Eliten kommen: durch Verzicht und Vorbild.

    Und damit komme ich aus der Theorie auf den Boden der Wirklichkeit. Frau Merkel hat uns Hunderttausende vor die Füße geworfen, Gabriel phantasierte anfangs gar von 800.000, die wir Jahr für Jahr ’schaffen‘ können. ‚Uns‘, darunter versteht sich nicht Ex-Kulturstaatsminister Michael Naumann, der vorigen Sonntag im ‚Presseclub nachgefragt‘ der ARD einer Anruferin beschied, dass er in seinem Alter wohl kaum der richtige Umgang für Flüchtlingsteenager sei. Sie hatte ihn gefragt, ob er denn schon welche in seinen Privathaushalt aufgenommen habe. Nein, mit den Hunderttausenden schlagen sich nicht die Eliten herum. Sondern die Menschen der unteren und mittleren Schichten, in Behörden, Rettungs- und Sozialdiensten, Sportvereinen, Kirchen, Bundeswehr usw. Selbstverständlich werden sie die Hauptlast dessen tragen, was die jetzt Lebenden und mindestens noch eine Folgegeneration ohne Ausweichchance tragen werden müssen. Gut, sie bezahlen für ihr relatives Mehr an Wohlstand für das Weniger, das andere haben. Gut, sie haben ganz überwiegend sogar verstanden, dass Flüchtlinge Menschen sind. Michael Naumann verstehen sie nicht.

    Zurück zum Politischen. Die verstärkten Flüchtlingsströme sind, das ist jetzt nichts Neues, der geopolitischen Lage zu ‚verdanken‘. Auf ihren Kern verdichtet lautet sie, die VSA sind die Weltmacht Nr. 1 und wollen es (aus ihrer Sicht verständlich) bleiben. Diesem Ziel ordnen sie im Zweifel ALLES andere unter. Düstere Aussichten.

    • Leider haben Sie Recht
      Es ist Ihr letzter Absatz der alle unsere Problem korrekt zusammenfasst, leider ein Thema das in DE der Selbst Zensur der Journalisten zum Opfer fällt. Lieber eine eigene Schere im Kopf, als eine die den Arbeitsvertrag durchschneidet…..

      Die Folgen der völligne Eliminierung dieses Thema wird ebensolche Folgen haben, wie das „Macht die Grenzen auf!“ der Gut-Menschen.

      Man wird TTIP durchsetzen und die Bundeswehr wird ein Schlamassel rutschen, das nicht so weit weg sein wird, wie der Hindukusch…

      Aber wie bereits gesagt, diese Entwicklung ist nur gerecht und die Deutschen verdienen diese auch ganz genauso, wie sie kommen wird.

  92. maciste grüßt den don
    ja, edler don, da wird euch und anderen wohl bald die bitterkeit bereitet werden, daß ihr nicht mehr vom senatorensitze aus in die arena blicken könnt. ein später „sieg“ der „punier“ würde uns übrigens neben neuer scheidung und klassifizierung vielleicht endlich auch einmal schöne frauen einbringen. indes ist es soweit noch lange nicht – der erdfloh erwies sich bisher noch immer als anpassungsfähig. die sache wird wahrscheinlich im ergebnis die machtbewußten bereichern und die verzagten weiter an den rand drängen. ein neues verhältnis von geist und macht wird ausgefochten werden. daran, edler don, kann ich nichts prinzipiell verwerfliches erkennen.
    euch ist natürlich klar, daß der nationalstaat machtpolitisch überlebt ist, das globale dorf ein gesellschaftspolitischer traum bleiben wird und der notwendige weltstaat noch in weiter ferne liegt – es ermangelt leider noch der zündenden imperialen idee.
    so verweilt ihr in der abendsonne eures glücks, don. seid zufrieden damit, daß ihr es bislang ohne physische verluste oder schwielen an den händen zubringen durftet, ward ihr doch ein sicherlich verdienter günstling der götter. nun läßt zeus kronion, der herrscher im donnergewölk, eure übervolle waagschale sinken, auf daß neue und stärkere, vielleicht gar ideenreichere, indes aber sicher hungrigere sich erlaben. ihr werdet verluste und niederlagen erleiden, don, aber das sind einsatz und preis für einen üblichen historischen vorgang, dessen ende noch in keiner weise prognostizierbar ist.
    deshalb solltet ihr eure gesamte geistesmacht in die entwicklung einbringen, don, und danken, daß ihr in so bewegten zeiten habt leben und wirken dürfen.
    battle on.

  93. Lieber Herr Orban!
    Lassen Sie sich von den Betschwestern Merkel/ Göring-Eckardt/ Gauck nicht für dumm verkaufen! Ein souveräner Rechtsstaat bestimmt selbst, wer über seine Grenzen darf und wer nicht. Die BRD ist keiner, sondern die Geisel von Auschwitz. Damit ist kein Staat zu machen.

    Wenn Merkel/ Steinmeier ihre Sauerei europaweit verteilen wollen, die sie mit ihrer Asylpolitik in Deutschland angerichtet haben: NEIN DANKE! Putzt das selber auf!

    Unsere gleichschallenden Staatskanäle sind Völkischer Beobachter, nicht Volkes Stimme. ARD/ZDF sind Pflichtabo wie das Original. Die schweigende Mehrheit hier versteht Ihre Politik, Herr Orban. Werden Sie bitte deutscher Bürger, schützen Sie Deutschland vor den Moralisten aus Grünwald, Grunewald und Harvesterhude!

    letzter Deutscher
    in Marxloh

    • @heimatlos&dunkeldeutsch
      Wenn Sie aus Marxloh stammen, sind Sie weder „Dunkeldeutscher“, noch heimatlos. Sie haben sich zu Zeiten, als Frau Merkel noch studierte und nicht regierte, entschieden, Ihre Heimat mit anderen zu teilen, das ist doch schön! Eine schweigende Mehrheit steht auch nicht hinter Ihnen. Die schweigende Mehrheit bei Ihnen ist bunt oder meinetwegen islamisch geprägt. Von dem, was Ungarn erreichen will, verstehen Sie ebenfalls nichts. Wenn Sie meinen, die Ungarn würden die Interessen der Deutschen vertreten, dann zeigt das nur, wie schlecht der Geschichtsunterricht in der BRD war. Hören Sie auf, vor Ihren Landsleuten als „Dunkeldeutscher“ zu kokettieren (die glauben das am Ende noch, weil sie vielleicht nicht mal wissen, wo Duisburg liegt!), wir haben genug eigene Idioten und keine Verwendung mehr für Leute, die noch unbemittelter sind.

    • Der SED-Altkader scheint heute noch befremdet ...
      … über den internationalen Genossen de.wikipedia.org/wiki/Gyula_Horn – und wer etwas anderes (als der SED-Altkader) meint, diese Meinung äußert, kann aus SED-Altkader-Sicht nur „noch unbemittelter als die eigenen Idioten“ sein, alles klar.

      Was haben unsere Großväter nach dem II. WK die Italiener „Verräter“ genannt, Mensch, (auch) das waren noch Zeiten! (Zeiten des Antifa-Schutzwalls, u.a.)

      Warum sollte irgendjemand „meinen, die Ungarn würden die Interessen der Deutschen vertreten“? Sollte nicht vielmehr jeder (Staat) seine eigenen Interessen vertreten, wessen sonst? Sicherlich werden die deutschen Interessen von der ostdeutschen Pfarrerstochter aufs Vorzüglichste vertreten, wer wagt da noch, daran zu zweifeln?

    • @heimatlos&dunkeldeutsch
      Von Guyla Horn habe ich gar nicht gesprochen. Ungarn hadert vielmehr aktiv mit dem Trianon-Vertrag; seit ein paar Jahren haben sie ein Institut, dass untersuchen soll, wie die Folgen rückgängig gemacht werden können und auch einen entsprechenden Feiertag. Natürlich geht das nicht direkt auf deutsche Kosten – sondern auf österreichische; das Burgenland wäre davon nämlich betroffen.

      Braucht einen natürlich nicht zu scheren, als Westler, der von von anderen Deutschen grundsätzlich nur als „SED-Altkader“ denken kann (sowas hatte ich nicht mal in der Familie!!) Ich möchte nicht wissen, wie Sie von den Ösis denken, vermutlich genauso schlecht, vielleicht haben Sie US-amerikanische Wurzeln aus Überzeugung oder so? Wie dem auch sei: Die ganze Nachkriegsordnung rutscht derzeit, das kann noch sehr häßlich werden und wenn sich europaweit die Idee der „ethnischen Homogenität“ durchsetzt, kann das auch mal fix in neuen Säuberungen resultieren (perverser Weise ist die Alternative auch nicht harmloser!) Ich wüsste auch nicht, wie ich das Dilemma lösen sollte. Aber unsere Brüder aus dem Westen werden es schon wissen, wie immer! Am besten, Sie verraten mal Ihre tolle Lösung, ich bin gespannt wie ein Flitzebogen …

  94. Söder leitet das Manöver des letzten Augenblicks ein ...
    … mal schauen wie das ausgeht.

  95. ...
    Da in D und anderwo in Europa alle behaupten eine effektive
    Grenzsicherung sei nicht möglich, kann man das ja den Flüchtlingen
    überlassen.
    sie sind sicher in der Lage ihre Interessen wirkungsvoll zu ver-
    teitigen.
    Da braucht sich kein europ. Politiker oder Intellektueller, die
    Finger schmutzig zu machen.
    So gesehen ist abwarten und Tee trinken, die bessere Alternative.

  96. Respekt
    seit langem einmal wieder an die FAZ, daß dieser Blog-Beitrag hier erscheinen kann und auch die Kommentare stehen bleiben dürfen wie sie sind.

    Wir sind ein müdes Volk, der Selbstbehauptung schon lange nicht mehr fähig. – Korrumpiert von all den Annehmlichkeiten des uns über Jahrzehnte vorgegaugelten Way of Life.

    In Afrika leben derzeit rund 1 Mrd. Menschen, im Jahr 2050 sollen es 2 Mrd. Menschen sein, aber vielleicht bleibt es auch bei 1 Mrd., wenn man die Fluktuation in Richtung Europa berücksichtigt…

    Man möchte meinen, die, die all diese Entwicklungen zu verantworten haben, lebten auf einem anderen Planeten, wären gefeit davor, hier mit uns unterzugehen…

    Resignation.

    Die von uns, die sie überwinden, werden sich eine neue Heimat suchen wollen.

    • Verwechslung...
      Sie sollten diesen Blog nicht für einen legitimen Teil der FAZ halten…. Das endete mit dem Tod Schirrmachers. H8ier ist der Paltz für das missratene Kind… der Junge ein Drogendealer, das Kind Nutte… aber es ist halt das eigene Kind, also hält man einstweilen noch die Hand drüber.

  97. Warum wurde der zur Landesverteidigung bezahlten Truppe ...
    ….. eigentlich nicht vor Monaten bereits eine Übung
    „Begehen und freundliches Begegnen an der Grünen Grenze“
    in der schönen bayrischen Grenzregion befohlen?
    .
    Ich meine so mit Feldlager und Gulaschkanone statt G36 und so. Eben freundlich aber bestimmt.
    .
    Oder wurde das vergessen zu berichten, weil es viel interessanter ist, wie eine Doktorarbeit erneut „verteidigt“ wird?

  98. Geiz ist geil
    Teilen war ja noch des Teutonen’s Stärke. „Brot für die Welt, aber die Wurscht bleibt hier“.

    Natürlich sind die etwas besser abgefederten Kreise in diesem unseren Land da etwas motivierter, schließlich gönnt man sich ja sonst nichts. Die eigene Bevölkerung von den Futternäpfen abzuhalten, haben wir ja von den Amis teilweise gut gelernt.

    @TDV: Ich habe früher gerne Oberhemden von *vonFatzke* getragen – bis ich erfuhr, dass das einzig Deutsche an ihnen das Etikett war. Bügeln liessen sie sich – dies nur am Rande – auch ***.

  99. Titel eingeben
    Merkel ist die 2. Schwarze, die mit „Yes we can“, scheitert.

    • ??????
      Obama wusste, dass er die Leute mit solcher Phrase verarschen kann.
      Merkel hingegen glaubt ihre unsäglich blöden Phrasen tatsächlich selber…
      bis zum Ende.
      Die Frage dabei, wessen Ende, ihres oder unseres?

  100. Titel eingeben
    es war bereits am 20.9.15 in der fas angedeutet und in anderer weise in der bild v. 2.10.15 aufgegriffen aber sie als fazblogger lesen ja keine bild davon gehe ich aus

    dort erfahren sie was in den nervenbahnen sich so alles abspielt nicht umsonst konnte hr. schirrmacher gut mit der bild

  101. Platz und Arbeit ohne Ende
    Am Starnbeger See: 73% des Landkreises Starnberg stehen unter Naturschutz. Nur wenige Kilometer von der überquellenden Millionenstadt München beginnt endlose Natur.
    Es gibt dort so gut wie keine Dienstleistung, d.h. man findet keine Putzfrau, keine Gärtner, keine Pfleger, keine Kellner, keine erreichbaren Mitarbeiter in Gerichten, keine Lokführer.
    Die Gemeindeverwaltung schließt am Mittwoch.
    Das Rathaus München, insbesondere Herr Reiter, sind gleich überhaupt nicht per Telefon, E-Mail oder sonstwie erreichbar.

    Die Süddeutsche Zeitung hat die Stadt, über die sie nicht zu berichten wagt, bereits vor Jahren gen Vorort verlassen.

    Die Grundbesitzer erhalten Millionensubventionen dafür, dass sie landwirtschaftlichen Grund geerbt haben oder in „Gewerbeimmobilien“ investieren, die zu 30% leerstehen.

    Im Zentrum der MillionärsgemeideTutzing steht fast ein Hektar mit 30 Wohnungen und 30 Büros sowie der Bahnhof leer. Die Wohnungen haben u.a. Peter Maffay und Thomas Müller gekauft. Es lohnt sich für sie nicht, die Wohnungen mit Blick auf die Trümmerwüste neben Rossmann und den heruntergekommene Bahnhof zu vermieten. Die „zu verkaufen“ und „zu vermieten“ Schilder verschwanden.

    Hunderte von Flüchtlingen könnten dort leben und arbeiten. Ihre Familien nachholen. Putzen. Renovieren. Gärtnern. Bedienen. In Raiffeisen, Sparkasse und Gemeinde sitzen die faulen und arroganten Einheimischen, die gerne an Festtagen ihre Tracht anlegen.

    Scheu kommt der bereits gut deutsch sprechende afghanische Flüchtling an der neu bezogenen weißen Villa vorbei: ob er dort nicht helfen können.

    „Nein“. Zu viel Ärger mit einheimischen Handwerkern, Finanzamt, Nachbarn. Wenn Du eins lernst, Du Flüchtling in Bayern: Du solls nicht arbeiten. Nie und unter keinen Umständen.

    Ein richtiger Bayer arbeitet nicht, sondern schafft nur an. In der Staatskanzlei. Im Wasserwirtschaftsamt. In der Ortsniederlassung. In der Schule.

    Selbst Südbayern – und um wie viel mehr die Oberpfalz und Oberfranken – hat endlos Platz und Arbeit. Fast alles ist immer geschlossen. Die kleinen Läden. Die Wirtschaften am Mittag. Die Verwaltungen. Die Dienste.

    Der Flüchtling erschreckt den Bayern, weil er arbeiten möchte. Er stellt damit die bayerische Wertordnung in Frage. Arbeit ist subversiv. Sie schädigt das Sozialleben. Wann soll den die Soccer-Mum im Cayenne die Kinder zum Sportplatz bringen, wenn sie arbeiten müßte?

    Nur in Südbayern können locker 2 Millionen Flüchtlinge leben. Wir würden sie kaum sehen, denn es gibt keine Öffentlichkeit, keinen Betrieb. Sie könnten sich auch keine Autos leisten, denn die sind staatlich bereitgestellte Firmenwagen. Geleast. Gemietet. Sie würden in ihren kleinen Kasernen am Waldrand wohnen und dürften bei ALDI einkaufen und RTL gucken. Ihre Kinder machten den Quali und jedes dritte dürfte an die FH.

    Sie würden sich mit uns vermischen. In zwei, drei Generationen. Und, wie man gut in der Deutschschweiz sieht: Dann sind sie genauso faul, verlogen, dumm und arrogant wie wir. Grimmig!

    • Nett....
      Können sie uns verraten wie sie zu der absonderlich positiven Beurteilung dieser Leute kommen?

      Meiner Meinung nach bestseht das Problem nämlich darin, dass der Rest der Welt leider noch eine Hausnummer dümmer, habgieriger und verlogener ist, als es diejenigen sind, die in einer mitteleuropäischen Kultur aufgewachsen sind. Allein der Umstand, dass wohl die Mehrhzahl der Ankömmlinge ausgerechnet der einzigen Religion anhängen dürfte, die es schafft noch idiotischer als die Christliche zu sein, sollte doch zu denken geben? Nein, tut es nicht?

      Haben sie schon mal daran gedacht zu reisen, um die Welt? Um sich sozusagen ein Bild davon zu machen wie es im Rest der Welt zugeht? Lieber nicht? Sie haben schon ein fertiges, festes Weltbild und möchten nicht, dass es an der Realität Schaden nimmt? Na denn….

  102. Multiple Identitäten ?
    Ich habe eine Frage und bitte um Beantwortung: Wie wird verhindert, dass Flüchtlinge mehrere Identitäten haben und mehrmals die ominösen 150 Euro pro Person im Monat erhalten. —- Denn die Mehrheit der Flüchtlinge kommt ohne Papiere oder mit gefälschten Papieren, sie geben hier ihren echten oder erfundenen Namen an. Noch erhalten sie 150 Euro pro Person in den Erstaufnahmelagern. Sobald sie registriert werden, werden die Fingerabdrücke gespeichert. Es gibt keine Residenzpflicht. Es wird berichtet, dass sie in den Erstaufnahmezentren kommen und gehen, da es keine Residenzppflicht gibt, und dass die Leiter keine Übersicht haben, wer noch anwesend ist oder nicht.
    Wie also wird ausgeschlossen, dass sich die Flüchtlinge unter multiplen falschen Identitäten registrieren lassen und evtl. von einer Stadt zur anderen wandern, um die 150 Euro pro Person abzuschöpfen?

    • de.wikipedia.org/wiki/Biometrie#Biometrische_Erkennungsverfahren
      „4. Oktober 2015 um 08:06 Uhr – Multiple Identitäten?
      Ich habe eine Frage und bitte um Beantwortung: Wie wird verhindert, dass Flüchtlinge mehrere Identitäten haben und …“

      Seit ein~zwei Jahrzehnten werden biometrische Merkmale erfasst und gespeichert, übrigens nicht nur von Flüchtlingen. Letztere verstümmeln nicht selten die eigenen Fingerkuppen mit Sekundenklebern, zumindest unterwegs auf der Balkan-Route.

      Erst in Schweden oder in Deutschland lassen sich die meisten von denen registrieren, dann sogar biometrisch, wenn überhaupt die Erfassungsstellen das technisch und personell schaffen. („Wir schaffen das.“)

      Und selbst wenn nach allen Regeln der Kunst registriert, ziehen manche weiter, zu den Verwandten, Bekannten usw. Wer wird auf Unbewaffnete schießen, um all das und noch mehr zu verhindern? Wie will man all die Gesetzesübertreter zur Ordnung rufen, womit will man denen drohen? Um auf die Frage zu antworten: Es wird zwar versucht, Missbrauch zu unterbinden, aber bei weitem nicht massenhaft verhindert. (Letzteres ginge wirklich nur durch Massenhaft.)

    • @Helen Maas
      Werte Helen, ihre Frage ist berechtigt und leicht zu beantworten.

      Sehen Sie, so wie anno dazumal, als der Toscana Gerd dem Oggersheimer Fettsack (der Primitivling mit dem hohlen Kopf), auf dem Kanzlerstuhl nachfolgen durfte, um mittels der Agenda 2010 und HartzIV den angerochteten Saustall und die blühenden Landschaften wieder auf Vordermann bringen musste, so wird es auch diesmal wieder einer Oppositions Regierung obliegen, das Merkelsche Exkrement, Pardon: Experiment, zu bereinigen.
      Ihre Frage bewegt solche rechtschaffenden und selbstgerechten christlichen Bundeskanzler nicht, auf alle solche Drecksarbeiten stürzen sich nur Mitglieder von Parteien die das „sozial“ im Namen tragen in diesem Lande, schon aus vaterländerischer Tradition, mit grosser Begeisterung und dem glitzern einer fünfstelligen Pension bis ans Lebensende in den Augen, siehe Joschka, Daniel &Co.

      Es wird gar erbaulich und erheiternd anzusehen sein, wie ein Gabriel von allen anderen fordert, diese müssten leider, leider den Gürtel enger schnallen…

  103. ...
    Frau Merkel lehnt eine Debatte über das Asylrecht ab und verteidigt ihre
    Entscheidung vom September zur Grenzöffnung: würde wieder so entscheiden.

    Ich denke Frau Merkel verkennt ihre Situation.

    Was hat sie noch zu entscheiden?

    • Titel eingeben
      Ist die Frage nicht eher, wieso entscheidet sie das in Gutsherrenmanier allein? Wo ist der Rest der GroKo, wo ist das Parlament? Warum lassen sich alle diese Alleingänge gefallen, nur der Seehorst Horst muckt etwas auf und rudert den Söder gleich zurück.

      Merkel kommt ihrem Vorbild immer näher, also warum führen wir nicht gleich die Monarchie wieder ein? Die Yellowpress wäre begeistert, das Volk wahrscheinlich auch und das Kasperltheater mit den Wahlen könnte endlich aufhören.

    • an großen Vorbildern sich zu orientieren
      ist eine Sache, sich mit ihnen zu verwechseln eine andere.

      Nein Frau Simon, Frau Merkel hat sich in eine Situation gebracht in der
      sie nicht mehr entscheiden kann.
      Folgerichtig bleibt ihr nur noch übrig sich auf Kardinal Marx zu berufen:
      der Herrgott hat uns die Flüchtlinge geschickt und sie uns als Aufgabe
      auf den Tisch gelegt.
      Sie hat also garnix mit der Sache zu tun.

      Wenn Frau Merkel das Problem hat sich zwischen ihrem Vorbild und der
      Rolle, die sich ein Lloyd Blankfein zuschrieb, zu entscheiden, soll sie
      dieses Problem mit professioneller Hilfe lösen.

    • Aber, aber, Renate....
      Ist sie jetzt da, die Zeit, in der plötzlich landesweit kein Bürger mehr zu finden ist, der Merkel je gewählt hat?

      Ihr habt sie zu eurer Anführerin gewählt. Jetzt zahlt gefälligts auch die Rechnungen, die durch eure Entscheidung sowas zum Kanzler zu wählen entstanden sind.

  104. Stichwort Orban
    Lieber Don,
    das ist wiedermal ganz großartig, was Sie da schreiben, und gerade das mit den Diskussionen unter Freunden erleben wir zur Zeit wohl alle und es macht viele von uns traurig.
    Ich muss da allerdings in Sachen Orban mit etwas Häme rüberkommen. Ich gönne mir aus Sentimentalität (bin Ossi, habe uralte Freunde da) eine Woche Ungarn im Jahr. Meine Freunde dort sind keine Orban-Fans, weil eher linksliberal. Aber in der Flüchtlingsgeschichte hat er weiter nichts getan, als die Verträge von Dublin und Schengen umzusetzen. Das mit den Pakistanis ist in Ungarn schon lange bekannt.
    Der Österreichische Kanzler und Merkelversteher Faymann hatte es drauf, Orban in die Nähe Adolf Hitlers zu rücken (Wo blieb der Sturm der Entrüstung?). In einer Woche wird in Wien gewählt, und es sieht danach aus, als sollte dem Kanzler Faymann am Sonntag um 18.00 Uhr sein dämliches Grinsen vergehen. Dafür wird ein anderer grinsen. Auch doof. Das mit der Müdigkeit trifft es.

  105. Mene mene tekel
    Ein Kommentator äußerte hier unlängst, dieser Blog werde von der FAZ nur betrieben, um (dereinst) die üblichen Verdächtigen identifizieren zu können. So wie in China dortmals „Laßt hundert Blumen blühen“- um denen, die sich naiv hervorwagten, dann die Köpfe abzuschneiden. Was mich noch hindert, dieser Auffassung gänzlich zuzuneigen ist allerdings die Tatsache, daß es der gute Don seit einigen Tagen nicht mehr bis auf die Startseite schafft, sondern daß man nach ihm suchen muß, seit er nicht mehr nur behaglich über Petersburger Hängung, Silberkännchen und Kuchen sinniert. Mene mene tekel…

  106. @immer egaler
    Mein ‚dunkeldeutsche‘ Selbstverortung ist so „kokett“ wie eine Kippa in Neukölln.

    Jeder, der unbegrenztes Multikulti kritisiert, wird als ‚Untermensch‘ markiert. Die Parallele drängt sich auf. Statt ein ‚J‘ im Pass verpassen linksverseuchte Medien & pol. Wetterfahnen jedem das ‚N‘, der nicht die verordnete Weltsicht deklamiert. Van der Lubbes sind immer zur Hand. Für den belasteten ‚Untermensch‘ gibt es div. Platzhalter wie Dunkeldeutscher, Pack, Nazi, Ewiggestriger, Rassist…

    Die Mechanik der Ausgrenzung und Verfolgung ist immer gleich. Dank des Deutungsmonopols wird selbst das kleine Einmaleins zum Rassismus, wenn Welterlösern ihre Luftnummer vorgerechnet wird.

    Nachtrag
    Tja, der dt. Geschichsunterricht: Marxloh wurde mal von nativen Deutschen (d.h. Polen) bewohnt… oder ist das schon meine Demenz?

    • Ausgrenzung und Verfolgung? Äh, ja ...
      Bestimmt. Alle sind hinter Ihnen her. Nur, weil Sie was anderes denken und sagen.

      Ich tue es übrigens auch. Sogar unter Klarnamen. Konnte bisher keine grauen Lieferwagen sichten, aber vermutlich haben „SIE“ nur die Methoden geändert.

      Amüsierten Gruss an alle armen Hascherl,
      Thorsten Haupts

    • @ h&d und T. H.
      Einfach wundervoll – Wehleidigkeit hier, Selbstgefälligkeit dort! Smeagol und Gollum sind nichts dagegen.

      Die Kanzlerin wird sofort, wenn sie nicht hündisch sämtliche Begehrlichkeiten West erfüllt, aufgrund ihrer Herkunft beleidigt – ging das jemals dem Schröder so? Nein! Dieselbe Erfahrung hat aber jeder „Dunkeldeutsche“ schon gemacht. Sogar über die vermeintliche genetische Besonderheit (totalitäre DNS-Struktur) der Ostdeutschen hat sich eine deutsche überregionale Zeitung bereits verbreitet; da kommt man doch glatt in Versuchung, den „Antifaschistischen Schutzwall“ neu zu bewerten, Eugenik und so weiter … Natürlich kann man sowas nicht verbieten, das „müssen wir aushalten“ wie die Kanzlerin sagen würde und da hat sie wohl recht. Aber zur Kenntnis nehmen muss man es natürlich, weil es etwas über diejenigen aussagt, mit denen wir es zu tun haben! Umgekehrt habe ich solch einen primitiven Unflat nämlich schlicht noch nie gelesen; nicht mal im ND oder im Stasi-Blatt Jungen Welt oder im Blättchen – und da sehe ich ungefähr genauso häufig rein wie in die Presseerzeugnisse der anderen Fraktion; nur die „Mitte“ gruselt mich jeden Tag mehr. Am schlimmsten waren die verlogenen Hymnen auf die Deutsche Einheit nach der Hetzjagd der letzten Monate.

      Und nein, T.H., das ist kein Gejammer, sondern eben die Wirklichkeit, egal, wie sehr man sich westlich der Elbe dank Bonker darüber hinwegsetzt. Wünsche viel Vergnügen beim sich-mopsen.

  107. Keep cool, baby!
    Ach herrje: Ein Weltuntergang steht mal wieder bevor! Etwas mehr Zuversicht, wenn man bitten darf. Ja, es wird wohl enger werden. Aber die Einführung eines Tempolimits auf den Autobahnen steht nicht zu befürchten. Also: Entspannt Euch!

  108. Gerade in der ZEIT gefunden:
    „19 EU-Länder wollen Genpflanzen verbieten
    Bei der EU-Kommission haben zwei Drittel der Mitgliedsstaaten ein Anbauverbot für Genpflanzen beantragt. Nun müssen die Hersteller entscheiden, ob sie sich fügen.“

    Wem da beim Lesen nicht die Luft wegbleibt, der hat es nicht verstanden.

  109. An den Früchten und Kleiderkombinationen sollt Ihr sie erkennen
    Merkel faselt von einer „Aufgabe“ Deutschlands, die ihr niemand übertragen hat.
    Sie hat eine Situation geschaffen, die das deutsche und europäische Recht verletzt und einen – staatsgefährdenden – Notstand darstellt und mit einem Kriegszustand (was anderes sind 1,5 Mio. Fremde, die sich autonom zu Staatsbürgern eines anderes Staates erklären?) zu vergleichen ist. Sie leitet aus diesem faktischen, nicht erklärten Notstand faktisch Sonderrechte für die Exekutive und Einschränkungen der Grundrechte der Bürger ab. Und genau DESHALB – und weil das GG und das BVerfG es so wollen – ist die Erklärung eines solchen Notstands / Kriegszustands die ALLEINIGE SACHE DES BUNDESTAGES. Die Macht – oder Ohnmacht -, die sich Merkel in der von ihr selbst geschaffenen Situation faktisch anmaßt, geht weit über die schon bedenkliche Notstandsgesetzgebung hinaus.
    Jemand an der Spitze einer Regierung, der die Debatte über das Vorliegen einer staatsgefährdenden Notstandssituation weder dem Volk noch seinem direkt gewählten Vertretungsorgan „erlaubt“, ist in jeder Bedeutung des Worts ein Diktator und ein Tyrann.
    Sie sagte kürzlich, die Bürger dürften Fragen stellen, natürlich. Ohne sich selbst zu Antworten dazu herabzulassen.
    Wie war das? Kapp-Putsch, Generalstreik, Spuk zuende? Damals muss es noch denkende und handelnde Staatsbürger gegeben haben.
    Ihr Kleidungsstil setzt das I-Tüpfelchen: als Wolfgang Wagner einmal bei Alfred Biolek eingeladen war, wurde er natürlich nach seinem Patenonkel gefragt. Ein ganz unmöglicher Mensch! Aber was trug Herr Wagner in der Sendung? Ein beige-braunes Jackett und eine schwarze Hose. Die Armbinde hatte er wahrscheinlich in Bayreuth vergessen. Eine Führerin trägt heute natürlich selten Beige, aber sonst sind die Kombination mit der schwarzen Hose und der Schnitt ihrer Blazer gut gewählt.
    Ich wäre nicht so sicher, dass Merkel einfach geht. Sie weiß, dass die Weltgeschichte sie zu den ganz negativen Figuren stellen wird, und es ist ihr egal. Warum sollte die öffentliche Meinung sie kümmern? Ein Notstand wie dieser, erklärt oder nicht, hält noch viele Überraschungen bereit.

    • @Marcus Tullius
      Da kommt der Verteidiger der Republik mal wieder in Ihnen durch. Ehrenwert, aber ein wenig ahnungslos. Das hat ja auch damals in der Römischen Republik nicht sonderlich gut geklappt, oder?

      Lesen Sie mal den Eassay von Botho Strauss in letzten Spiegel. Da steht recht gut beschrieben wie sich „unsere“ Republik kurz- und mittelfristig ändern wird. Sehr, sehr lesenswert…..

      (Wenn Sie sich wie ich auch prinzipiell weigern jemals wieder auch nur eine Cent für dieser Schmierblatt auszugeben, dann gehe sie in eine öffentliche Bücherei, oder laden ihn aus dem Internet herunter, wenn si wissn wie sowas geht. Ich würde den Text ja hier rein copy and pasten, aber so weitich weiss ist das illegal und de Don bekommt Ärger. Oder????)

  110. Parteipolitik und Propaganda
    Und wieder ein Tag an dem die FAZ ihre Leser von den Kommentaren zu Syrien und der Flüchtlingskrise aussperrt. Während auf SPON die Linksgardisten Diez und Consorten oder in DIE ZEIT ganze Redaktionsbattailone ihre Welcomeparties feiern und ihren geistigen Dünnschiss verbreiten. Und wahre Salven von Kritik ernten. Wovor hat die FAZ Angst? Nachdem hier noch vor vier Wochen Lübberding und von Altenbockum in Sachen Asylanten auf einer Linie lagen! Unter dem Applaus von tausend Sternen. Ach so, es geht allein um den Schutz von Merkel, unserer Wirtschaftskanzlerin und Statthalterin der USA, die gilt es zu schützen. Das ist aber kein Journalismus, das ist Parteipolitik und Propaganda, also das Gegenteil von unabhängig und überparteilich.

    • Wie immer:
      Dass Merkel, die Faz und die Schleimer das machen ist NICHT das Problem.

      Das Proble ist, dass man beim deutschen Völk damit durchkommt!

  111. Eine grobe Hochrechnung aus den Infos der online Faz von heute ...
    1,5 Mio x 3 (optimistische Nachzugsquote) × 76,4% (Quote der „Scheiternden“) × Anzahl der Jahre bis der Strom versiegt = Anzahl der Neubürger in prekärer Beschäftigung und/oder Hartz IV.
    .
    Das stimmt mich wenig optimistisch, dass ihr „das schafft“; weder kurz noch langfristig.
    .
    Ich hoffe für Euch, ihr beweist das Gegenteil.
    .
    Da wären insbesondete die lieben Lehrer gefordert, die Quote der von ihnen mitverursachten „Scheiternden“ zu verringern.
    .
    Mehr Mathe-Drill, weniger Chill…

  112. "SIE" im grauen Lieferwagen !
    Zuviel Hollywood&Staatsfunk geguckt, Herr Klarname? Oder immer mutig auf der sicheren Seite?

    Thanks Bomber Harris – Do it again! Anne Helms (linksaussen) Opferverhöhnung der Toten von Dresden – ohne jurist. Konsequenz;

    Bei Haftantritt zeigte Horst Mahler (rechtsaussen) den Hitlergruß und erhielt dafür – weitere elf Monate ohne Bewährung.

    § 130 StGB ist die Grundlage der Antivolksgerichtshöfe der BRD – auch ‚Im Namen des Volkes‘ wie beim Ohne-Anti-Modell. Die KFZ zur Verschubung sind verschieden lackiert, zur besseren Unterscheidung, denn grau ist alle Theorie.

    Soviel zur Praxis

    • Ich kann echt nichts dafür, dass Sie die deutschen Gesetze nicht verstehen.
      Sonst wüssten Sie jetzt, warum das eine vorhersehbar strafbar, das andere ebenso vorhersehbar zwar geschmacklos, aber eben nicht strafbar war.

      Was das ganze mit Ihrem Verfolgtfühlen zu tun hat, erschliesst sich mir auch nicht. Ich buche das ganze mal unter „Mir hört ja sonst keiner zu, also lasse ich hier mal unsortierten Frust ab.“

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • @ h&d
      Nicht alles, wo links draufsteht, ist auch links – aber das werden sie auch noch lernen. Meine alten Schulbücher lasen sich auch mal links; nun lesen sie sich auf einmal rechts! Bloß „mittig“ waren sie irgendwie nie … Also ganz ruhig durchatmen. Zweifellos wird auf „rechts“ derzeit schlimmer geprügelt, und zwar viel schlimmer. Was aber bloß bedeutet, dass man dort derzeit so ein, zwei Grad näher an der Normaltemperatur des Badewassers liegt. Dieselbe wird sich jedoch anpassen, gleich nachdem die Mitte – und zwar reineweg aus Geltungssucht und um auf alle Fälle selber Recht zu behalten – rechts noch eine Nacht der langen Messer veranstaltet hat. Ich höre das deutsche Wetterfähnlein schon wieder bedrohlich quietschen.

      Dann gehts im Schweinsgalopp in die andere Richtung, damit es uns allen nicht etwa noch langweilig wird, sondern wir wissen, was richtig und was falsch ist. Und die Linken werden mit Grausen feststellen, wer nun alles und warum unter diesem Vorwand verfolgt oder erstmal überhaupt kriminalisiert werden wird und wofür sie am Ende noch so alles verantwortlich gemacht werden (Nepper, Schlepper, Kinderfänger, falsches Deo = alles Linke, totsicher!) Wär ich nicht gerade beschäftigt – die täten mir schon mal ein klein wenig im voraus leid. Politik ist nichts fürs Volk, der Finanzminister hat uns diese Warnung noch via Faz zukommen lassen. Und als sein gutes Stockholm-Einigungsvertrag-Opfer (nämlich Ostler) bin ich geneigt, ihm klammheimlich zuzustimmen.

  113. OT
    mal was ganz anderes.

    Die FED und die Zinsen.
    Zu lesen war, dass die FED sich schwer tut die Zinsen anzuheben,
    wegen des nicht vorhersehbaren Einfluß auf die Weltwirtschaft.

    Dabei hab ich im Ohr, dass frühere Notbankchefs sich breitbeinig
    hinstellten und verkündeten
    “ Der Dollar ist unsere Währung, aber euer Problem.“

    Was hat aich geändert?

    • @ E. R.
      So pi mal Daumen und VWL for absolute beginners? Der Schuldenstand hat sich dramatisch geändert, nehme ich doch mal an:

      Hebt man nun die Zinsen (begünstigt also eine Aufblähung der Geldmenge bzw. erhöht die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes), werden viele Schuldner (die das zunächst billig geliehene Geld in vermeintlich wertstabile Sachwerte investiert haben) gleichzeitig insolvent, was ihre Gläubiger in Schwierigkeiten bringt; eine geschlachtete Gans legt ja auch keine goldenen Eier mehr! Und was will man dann noch mit der Besicherung = massenweise leerstehenden Immobilien anfangen, wenn man die insolventen Kreditnehmer sämtlich daraus vertrieben hat? Ist keiner mehr da, der diese Insolvenzmasse noch kaufen könnte, weil keiner mehr zu den neuen Konditionen einen Kredit aufnehmen will oder kann (den es ja bräuchte, um den Kauf zu finanzieren).

      Unterlässt man das Erheben der Zinsen, gäbe es zwar viele Interessenten für das billige Geld – aber genau deshalb verleiht es auch niemand mehr (man verdient ja nichts daran und geht deshalb kein Risiko ein). Folglich wird nirgends mehr investiert, also auch nichts gearbeitet und produziert, reißt der Wirtschaftsfluss ebenfalls ab.

      Und die Moral von der Geschicht´: Jedes Monopoli-Spiel kommt irgendwann einmal zum Ende und das Siegerdasein ist ein einsames welches! Dann gibts eine große Krise und dann beginnt das Ganze wieder von vorn und alle dürfen wieder mitspielen. In der letzten großen Krise sind die Staaten eingesprungen; sehr bequem. Die nächste Finanzkrise (die, deren Anfänge sie jetzt bestaunen) wird für alle Folgen haben, es sei denn, der Finanzminister kann zufällig zaubern. Aber wenn er bloß rechnen kann, will ich schon außerordentlich zufrieden mit ihm sein!

      Aber wussten Sie das nicht auch schon?

    • Wissen ?
      Nein.

      Das US Finanzgebaren wir wohl noch auf absehbare Zeit das Problem
      der Welt sein.
      Mir kam nur der Gedanke, dass es auch zu einem Problem der USA
      geworden ist.

  114. Auch für Sie....
    Sollten Sie den Interesse daran haben aus ihren doch etwas kindischen Gut-Menschn aufzuwachen, auch für die der Tip:

    Lesen den Essay von Botho Strauss im Spiegel 41/2015, der schreibt recht einleuchtend über die künftige Entwicklung Deutschlands….

  115. Schmerzgrenze
    Nicht die 40 Meter, sondern die Turnhallen entscheiden. Für Flüchtlinge ist die Unterbringung in Turnhallen eine möglicherweise eine Enttäuschung. Für die Bevölkerung ist es die direkte Konfrontation mit der Situation. Wenn Schüler keinen Sportunterricht bekommen, Vereine ihre Trainingsstätten verlieren. Das wird mehr radikalisieren als Tickermeldungen und Katastrophen-Talkshows.

  116. Wer fragt uns eigentlich?
    Der Artikel deutet an, was auf unsere Gesellschaft vermehrt zukommen wird. Wer angesichts der Clanbildungen und Randale in den Lagern und vor allem angesichts jahrzehntelanger Erfahrungen mit Migranten und Asylanten die Bedenken der Bürger als unbegründete Ängste abtut, negiert die realen Verhältnisse. Wer‘s immer noch nicht glaubt, befrage Großstadtbewohner, die in Stadtteilen mit hohem Migranten- oder Asylantenanteil wohnen oder gewohnt haben oder ziehe dorthin. Die Integration ist für Migranten muslimischen Glaubens fast unmöglich, weil sie die Menschen in innere Konflikte stürzt, die für sie schwer oder nicht lösbar sind. Die Bildung von Parallelgesellschaften ist nur eine Folge davon. Nur wenige schaffen es, sich zu lösen. Meist um den Preis, von ihren Familien verstoßen zu werden oder Schlimmeres. Ein Dilemma für beide Seiten. Dass Multikulti als gescheitert gilt, davon ist jetzt keine Rede mehr. Frau Merkel musste für ihre Politik die eigene Bevölkerung mit dem Appell an eine Willkommenskultur hinter sich wissen. Damit wird dem Bürger eine moralische Verpflichtung auferlegt. Eine Art zeitgenössischem Mainstream, der gut funktioniert. „Wir schaffen das!“ Noch mehr Ehrenamtliche leisteten daraufhin Hilfsarbeit, aber mit wenig Bewusstsein davon, was sie auf lange Sicht erwartet. Vermutlich hätte eine derart breite Unterstützung ohne Merkels Aufruf gar nicht stattgefunden. Das als vorbildlich gedachte Signal an die EU entpuppte sich als Fehleinschätzung. Wer bringt es jetzt noch fertig, Flüchtlinge auf die EU zu verteilen, die man zuvor freundlich begrüßt hat? Wir, die Allgemeinheit, müssen auf Jahre die Suppe auslöffeln. Das wird Merkel hoffentlich ihre Kanzlerschaft kosten. Heutzutage lassen sich offenbar fremde Länder via Asylbegehren „okkupieren“. Integrationsmaßnahmen sollten sich nicht nur auf berufliche Qualifizierung und Staatsbürgerkunde beschränken, sondern den Asylanten klar aufzeigen, welche Werte unseren Alltag, das Miteinander etc. prägen. Man sollte aus den Fehlern der Gastarbeiter zeit lernen und keine „Kuschelintegration“ betreiben, stattdessen Fördern und Fordern. In absehbarer Zeit wird es wahrscheinlich so sein, dass Flüchtlinge nicht am Stadtrand, sondern next door wohnen. Wie groß die Kluft ist, die es zu überwinden gilt, merkt man daran, dass ihnen so selbstverständliche Dinge wie Pünktlichkeit, Begrüßung von Frauen mit Handschlag, Mülltrennung etc. erklärt werden müssen. Derzeit hört man nicht die Stimmen derjenigen, die von eigenen Erfahrungen im Zusammenleben mit Ausländern und Flüchtlingen berichten können. Vielleicht hilft dazu ein Blick in Großstädte wie Berlin-Neukölln oder Hamburg-Altona etc.. In den 80ziger Jahren habe ich mit türkischen Familien in einem großen Mietshaus in einer Großstadt zusammengelebt und mit arabischen Muslimen zusammengearbeitet. Im besten Sinne naiv und offen war ich anfangs und musste letztlich feststellen, dass die kulturellen und religiösen Unterschiede sehr groß sind und bestehen blieben. Der Glaube ist keine Privatsache, sondern bestimmt den Alltag, das Denken, das Verhalten, Ähnliches gilt für die Kultur. Der Zusammenhalt untereinander im Haus und auf dem Job war sehr stark, so dass man kaum eine Chance hatte, etwas zu bewirken. Die Lebensgewohnheiten aus den Heimatländern wurden fortgesetzt. Eigene Interessen werden mit einer für uns ungewöhnlichen Vehemenz und Hartnäckigkeit vertreten und durchgesetzt. Selbst auf dem Job gab man betreten nach, nur damit wieder Ruhe einkehrt. Augenscheinlich gibt es ein anderes Verhältnis zur Gewalt und zum Gewaltsamen bei Muslimen, Womit nicht ausschließlich kriminelle Gewalt gemeint ist. Dies muss bei der Integration endlich einmal berücksichtigt werden, indem klare Gegenpostionen bezogen werden und Konsequenzen aufgezeigt werden. Von Anfang an. Daher: Asylrechtsdebatte ja, evtl. Volksentscheid. Asylrechtsänderung und Einwanderungsgesetz für begrenzten Zuzug ebenfalls ja. Duldung ohne zügige Abschiebung nein. Uneingeschränktes, automatisches Bleiberecht ist problematisch.

    • Das hängt ganz von den Orten ab. Berlin ist fraglos ein Negativbeispiel, meine Heimat agegen ist da ganz anders. Wenn der Wohlstand gesichert ist, ändert sich vieles.

    • Ach, Don Alphonso ...
      Die Frage, wie man dem Problem begegnet, hängt „von den Orten“ ab. Aber die Frage, ob es überhaupt lösbar ist, hängt wiederum von den Menschen ab – von allen Beteiligten.

      Der Wohlstand reißt es nicht. Sie können Wohlverhalten erkaufen, ja, aber nicht die Seelen der Menschen (womit nicht gesagt sein soll, dass Ihre Heimat nicht integrativ wirken kann; es ist wunderschön dort, man kann natürlich auch die Menschen liebgewinnen). Aber wenn die Anpassungsleistung nur eine verhaltensmäßige (wohlstandsinduzierte) war, fliegt Ihnen der Laden bei der ersten besten Belastungsprobe wieder auseinander. Wer sollte das wohl besser wissen als die Deutschen!

  117. "Demokratisches Pakistan"
    Es ist nur ein kleines Detail, ein Einzelfall noch dazu, aber das Flüchtlingsthema wird so wichtig für die politische Zukunft in diesem Land, das kein Detail nicht wenigstens einmal erwähnt werden sollte.

    Heute morgen lief im DLF ein Bericht über dieses demokratische Pakistan. Eine Frau wurde angezeigt, den Propheten Mohammed beleidigt zu haben – ein „Tatbestand“ mit denkbar großem Auslegungsspielraum. Auf dieses „Vergehen“ steht in Pakistan die Todesstrafe, die auch in diesem Fall angewendet wurde. Als zwei Politiker mit Hinweis auf die Umstände (es soll sich nicht um eine „Beleidigung“, wie wir sie verstehen würden, gehandelt haben, sondern mehr um einen Vorwand, um die Frau „loszuwerden“) Gnade für die Beschuldigte forderten, wurden sie (beide!) von Unbekannten ermordet. Selbstverständlich hätten alle drei dieser Pakistanis in Dt. Asyl erhalten – Demokratie schützt eben nicht immer vor Verfolgung.

    Einschätzungen anhand von Äußerlichkeiten bringen uns nicht weiter. Wir brauchen eine Menge Experten, also in Recht und den politischen, religiösen, … Realitäten dieser Länder geschultes Personal, das die Anträge zügig und fair bearbeitet, sodass nicht gleich der nächste Bearbeitungsstau bei den Widersprüchen entsteht. Das bedeutet Neueinstellungen.

    • Es ist fraglos so. dass man manche Pakistanis schützen sollte. Aber so viele Atheisten und Clanverleugner wie momentan kommen, sollte es dort nicht geben.

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