Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Clanstrukturen schaffen das, da sind sie ganz fest davon überzeugt

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Der heißeste Platz der Hölle ist für jene bestimmt, die in Zeiten der Krise neutral bleiben.
Dante

Ich bin nach den Qualen in Staggia Senese, einem kleinen Ort zwischen den bekannten Sehenswürdigkeiten Siena, Florenz und San Gimignano. Gleich neben der Burg, in einem kleinen, in die Stadtmauer hinein gebauten Palästchen. Man könnte auch sagen, ich habe hier etwas Abstand von dem, was in Deutschland vor sich geht. Denn bis zu meiner Heimat sind es gute achthundert Kilometer und dann nochmal achthundert Kilometer bis nach Berlin, wo die Regierung nur Parolen zu bieten hat, weil sie sich nicht mehr traut, der Bevölkerung mitzuteilen, von wie vielen Menschen das Land gerade bestürmt wird – oder auch nur zuzugeben, dass sie die Zahlen selbst schwer abschätzen kann, weil sie in der Staatskrise die Kontrolle verloren hat. Italiener kennen diese Politik des emotionalisierten Versagens von Silvio Berlusconi, aber der machte abnorme Schulden nur für das eigene Klientel, für den grossen Clan seiner Wähler, und vorgestern bin ich von Staggia

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nach Siena gefahren. Siena ist da auch nicht besser. Jahrzehntelang mästete sich die rot regierte Stadt an den Profiten der Bank Monte dei Paschi. Und weil die Bank bei der Belohnung ihres Clans zu grosszügig war und nur mit Notkrediten und einem Ausverkauf das Überleben schaffte, ist sie ein weiteres, schönes Beispiel dafür, dass Politik, die sich an Interessen von Clanstrukturen orientiert, heutzutage in unserer globalisierten Welt schnell scheitern kann. Das ist allgemein bekannt, die Italiener zahlen mit der fortdauernden Finanzkrise einen hohen Preis dafür, den wir Deutschen ihnen diktieren. In Siena will man die Problematik der Clans natürlich nicht glauben, basiert die Stadt doch traditionell auf den Contraden, die das Leben bestimmen. Am Montag etwa hat die Contrada della Selve, die um den Dom beheimatet ist, ihre traditionellen Freunde zur Siegesfeier vor dem Baptisterium eingeladen, und die Stühle wurden gerade abgeräumt.

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So ist das eben in Siena. Ist man in eine Contrada hineingeboren, hat man deren Symbol am Haus zu zeigen. Man bekommt die Vorstellungen der Alten mit und gibt sie weiter, heiratet gern innerhalb der Contrada oder unter den Verbündeten, prügelt sich manchmal mit feindlichen Contraden, versucht mit allen Mitteln das Pferderennen zu gewinnen, und wenn die Kinder dann am helllichten Tag mit Trommeln und Flaggen Lärm in der Stadt machen, dann ist es eben das Hausrecht des Clans. Vielleicht nicht legal, aber man nimmt sich das Recht eben heraus, wie sich auch die Bank manches zugunsten ihrer Leute geleistet hat. Ich bin Bayer, auch wir haben eine Landesbank mit einem milliardenteuren Fehlkauf und Trachtenumzüge und Hallodris in den Nachbardörfern – ich kann das alles verstehen. Ausserdem entstamme ich selbst einem Clan und dass ich stante pede ein hier benötigtes Attest bekam, liegt auch ein klein wenig an den guten Kontakten innerhalb des Familienverbandes.

sienc

Ich schreibe oft darüber, wie bei uns immer noch Clanstrukturen für Reichtum und Einfluss sorgen. Wer einen guten Clan hat, will selten auf ihn verzichten. Der Unterschied zu Italien ist, dass sich der deutsche Staat sehr wohl an diese Clans herangewagt und sie allgemein gültigen Gesetzen unterworfen hat. Das hat von der Aufklärung an recht lang gedauert, es war ein opferreicher Weg, aber der Staat hat sich am Ende deutlich durchgesetzt. Es gibt natürlich immer noch Clans, aber sie halten sich meist an die Gesetze. Diese daraus entstehende Berechenbarkeit des Staates und seiner Organe war wichtig für den Aufstieg der deutschen Wirtschaft und die Zufriedenheit der Bevölkerung, es ist die Grundlage für die Gleichberechtigung aller Menschen, und garantiert, dass niemand mehr so einfach wegen seiner sexuellen oder moralischen Vorlieben ausgegrenzt werden kann, nur weil Clans anderer Ansicht sind.

siend

Italien dagegen setzt den Clan über alles, angefangen bei meinen Freunden über die Contraden bis zu gekauften Wahlen und mafiösen Strukturen. Man ist nie man selbst, man ist immer Teil einer grösseren Struktur. Das muss nicht negativ sein, viele Menschen hier schätzen die Geborgenheit in einem sozialen System, das der chaotische italienische Staat zu stellen nicht in der Lage ist. Schwache Staaten und starke Clans bedingen einander. Würde ich hier Werbung für einen mit mir verwandten Abgeordneten machen, würde man mich feuern. In Italien wäre so eine Werbung immer noch die Garantie für einen guten Medienposten. Ich lebe gern in Italien, aber die deutschen Gesetze und ihre Durchsetzung sind mir lieber. Gewesen.

sienf

Denn wir sind gerade dabei, die historisch sehr erfolgreiche Unterjochung der Clans aufzugeben. Wir fangen an, Clans gewähren zu lassen, und ihr Verhalten hinzunehmen, auch wenn es unseren Grundregeln widerspricht. Da gab es nämlich gerade diese Massenschlägerei in Hamburg zwischen Afghanen und Albanern wegen der Benutzung der Sanitäranlagen in einer Flüchtlingsunterkunft. Es sieht so aus, als hätten albanische Kreise, Gruppen, Clans versucht, sich für die Benutzung bezahlen zu lassen. Das war übrigens im deutschen Mittelalter nichts Ungewöhnliches, da konnte man sich von der Herrschaft gegen Geld entsprechende Privilegien für Fäkaliengeschäfte einräumen lassen und von anderen Zwangsgebühren verlangen, als wäre man ARD und ZDF, und sich jahrhundertelang mit Zünften an die Rechte klammern. Das jedoch haben wir radikal geändert, und wenn jetzt Albaner Gebühren für Sanitäranlagen kassieren wollen, die der Staat betreibt und finanziert – dann ist das eben ein typisches Clanverhalten, das seine Ziele über das Gemeinwohl stellt. Für ein paar lumpige Euro wird das getan, und dafür werden dann Dutzende zusammengerufen, um sich mit anderen zu prügeln. Der Hamburger Senat assistiert wohlwollend, indem er ein Gesetz zur Beschlagnahmung von Privateigentum auch für die Prügelnden beschliesst.

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Am Abend des darauf folgenden Tages steht dann in der Prantlhausener Zeitung ein beschwichtigender Beitrag über die Asyllobby, die sagen darf, das seien nur Einzelfälle. Und in der Zeit schreibt eine wunderbare Aktivistin, dass man mal wieder über den Rassismus in Deutschland reden muss. Das pikante Detail eines Clans, der sich Rechte einfach nimmt und verwertet, wird dagegen nicht debattiert. Man lässt das unter den Tisch fallen. Das regt offensichtlich niemanden so richtig auf, und der Gedanke, welche Taten so ein Clan zu tun bereit ist, wenn es um deutlich mehr geht, wird nicht weiter gesponnen. Frau Merkel sagt am gleichen Abend, wir würden das schaffen, während in den Lagern Zustände wie in Neapel und Agrigent herrschen, und die Beteiligten bis auf drei Festnahmen selbstredend dort bleiben, wenn die Lage wieder beruhigt ist, bis zum nächsten Mal. Das ist in den meisten Unterkünften so. Ab und zu werden Rädelsführer verhaftet. Und die Diskussion geht allein darum, ob man die Clans, die sich gebildet haben, getrennt unterbringen soll, damit sie wie die Sieneser Contraden ihre eigene Welt aufbauen, mit eigenen Regeln und dem Verlangen, für sich mit fraglos hoher Gewaltbereitschaft das Beste herauszuholen.

sienh

Dieses staatlich sanktionierte Aufteilen ist wie die Gewalt eine ausgesprochen vormoderne Strategie. So kann man eine mittelalterliche Stadt organisieren und nur, wenn man Glück hat und die doofen Franzosen ausgerechnet die Hugenotten und dämliche Reichsstädte in Franken die Juden vertreiben, als Landesherr von besonderen Siedlungen profitieren. Allerdings ist mir historisch kein Fall bekannt, in dem man sich rührend um Personen kümmerte, die Sanitäranlagen des Staates für den eigenen Profit missbrauchten. Privatisierung öffentlicher Einrichtungen sind seit jeher Anlässe für Revolten, von den korrupten Räten im mittelalterlichen Siena über die Adligen und Steuerpächter der Französischen Revolution bis zu unseren Konflikten über Sozialwohnungsbau, Energieversorger und Schiedsgerichte des TTIP. Nur wenn so eine Privatisierung des Rechts in einer Flüchtlingsunterkunft passiert, wird es als Einzelfall in Willkommenskultur ersäuft.

siene

Natürlich ist nicht jeder Clan schlecht. Mein Clan zum Beispiel war sehr fortschrittlich und erlaubte den Angehörigen bereits im vorletzten Jahrhundert, sich ohne Zwänge der Eltern selbst zu verwirklichen. In einer ethnisch und religiös geprägten Umwelt, in der andere Clans erheblich restriktivere Vorschriften durchsetzen wollten, war dieser Familienverband eine Hilfe, anders zu sein. Das hat sich glücklicherweise geändert und ist nicht mehr nötig, denn der Staat garantiert die Freiheit des Einzelnen. Es ist ein Erfolgsmodell, das funktioniert, solange der Staat es durchsetzt. Massenschlägereien verfeindeter Clans, die das Recht und die Vorschriften in die eigene Hand nehmen, sind das absolute Gegenteil. Wenn Dutzende mit Eisenstangen entlang ihrer Herkunft wegen erpressten Zahlungen aufeinander losgehen, dann sind das keine Traumatisierten, die unter den traurigen Zuständen des deutschen Asylverfahrens und der Enge leiden. Das sind Clans, und wenn man ihre Mitglieder integrieren will, muss man die Strukturen rücksichtslos zerschlagen, wenn sie sich über das Gesetz erheben wollen.

sieni

Oder man lebt damit und akzeptiert, dass es so bleibt. San Gimignano, Siena und Florenz sind schöne Beispiele dafür, dass die Clans einander über Jahrhunderte ergebnisoffen und alternativlos die Kopfe einschlagen konnten – bis dann die Medici kamen, in Florenz eine Diktatur errichteten und im mittlerweile verarmten San Gimignano und im von Bankenpleiten erschütterten Siena gnadenlos aufräumten. Davor betrachtete man die Clans als unvermeidliche Erscheinung, mit denen man leben musste. Manchmal waren traumatisierte Guelfen auf der Flucht, und manchmal unterdrückte Ghibellinen, bevor sie irgendwo unterkamen und neue Probleme für die italienischen Städte bereiteten. Später sanken sie zu marodierenden Söldnern herab, die jedem dienten, bis aus dem Italien der Renaissance ein zersplitterter Kampfplatz der europäischen Grossmächte wurde. An den Spätfolgen der dieser ungeklärten Machtfrage zwischen Staat und Clans leidet Italien bis heute, wie auch die meisten Länder, aus denen Menschen kommen, um bei uns Asyl zu beantragen.

sienj

Ich persönlich glaube nicht, dass man ohne die Klärung der Machtfrage Integration betreiben kann, Und ich glaube gleichzeitig nicht, dass die heillos überforderte deutsche Regierung mit ihren aus der Rente zurückgeholten Polizisten die Machtfrage stellen kann. Die Clans, das zeigen die rücksichtslosen Massenschlägereien, erkennen das Gewaltmonopol nicht an. Und der Rechtsstaat der Moderne, der schon die Kontrolle über seine Grenzen aufgegeben hat, ist kein gleichwertiger Gegner für mittelalterlich brutal agierende Partikularinteressen. Schön ist es gerade in der Toskana. Schön und warm, und der kommende deutsche Winter mit seinen vollen Lagern und eine jede Verantwortung zurückweisenden Kanzlerin scheint unendlich fern zu sein.

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230 Lesermeinungen

  1. Trost in der deutschen Klassik
    Zitat:
    Der Staat muß untergehn, früh oder spät,
    Wo Mehrheit siegt und Unverstand entscheidet.
    Friedrich Schiller

  2. think big, write small ...
    Sie vergaßen zu erwähnen, dass wir, die Deutschen, sehr wohl Mitglied in einem Clan sind, nämlich dem amerikanischen bzw. nordatlantischen, was mit denen von Ihnen beschriebenen Ereignissen sagen wir mal in einem Zusammenhang stehen könnte.

    Vielleicht durften Sie es aber nur nicht schreiben ….

    • Ja, Prof....
      … den Gedanken hatte ich auch. Allerdings glaube ich, dass auch Don den hatte, aber das wäre ausgeufert.

      Don… war das Selbstzensur, oder hatte es andere Gründe?

      Denn: „ergebnisoffen und alternativlos die Kopfe einschlagen“ trifft ja wohl zu 100% auf die Bundeswehr zB in Afghanistan im Auftrage des US Clans zu, oder ?

    • nur mal fürs Protokoll,
      lieber Don: Welche Berliner sind denn wohl die „Richtigen“, den Preis zu zahlen? Die völlig naive, schwangere Maria aus dem Plattenbau vielleicht, die mitsamt ihrem noch ungeborenen, lebensfähigen Kind abgestochen und verbrannt wurde – von zweien, die mit Deutschland und seinen Regeln grundsätzliche Probleme haben – Ungläubige haben schließlich nicht durch den GV schwanger zu werden, schon klar! Obwohl es das ja alles gar nicht gab, bis die Kanzlerin die refugees geholt hat, alle einzeln, hm …? Kann es nicht vielleicht doch sein, dass das Problem darin begründet liegt, dass es als höchster Wert dieser Republik gilt, stets denjenigen als „Richtigen“ auszurufen, auf den sich das Risiko am bequemsten abwälzen lässt? Passt schon, wie man bei Ihnen vielleicht sagen würde.

    • Was wir dank der Gnade eines Innenministeriums wissen ist, dass es eine Migration innerhalb des Landes git und ungefähr jeder vierte nicht da ist, wo er sein sollte. Den Betreffenden ist es nur wichtig, hier zu sei, und die schlagen sich dann anders durch – dort, wo es keinen Verfolgungsdruuck gibt. Das ist schon länger so, und in Berlin hat die Polizei bei Kleinkriminalität aufgegeben. Es wäre man ein schönes Projekt, solche Leute zu begleiten.Ich denke, da bekomen wir dann Zustände wie bei den Sans-Papiers in Italien und Spanien.

      Berlin hatte das schon mal, um 2000 herum – es gab an einer grossen Baustelle einen „Bulgarenmarkt“, auf dem man ziemlich viel bekomen konnte. Der Bauherr hat versucht, das Problem klassisch, also über die Polizei uzu lösen, und am Ende russische Sicherheitskräfte angeheuert.

    • Die Deutsche Atlantische Gesellschaft
      Wir Deutsche sind dies nicht; nur die uns Regierenden. Und besonders die ehrenwerten Mitglieder der ‚Deutsche Atlantische Gesellschaft‘ und der DGFA Deutsche Gesellschaft für Amerikastudien, auch deren bisher geförderten Akademiker, die ein ’network‘ (amerikanisch) bzw einen ‚Clan‘ bilden. Der Einfluss dieses Klüngels auf die deutsche Politik ist bemerkenswert und gehört als Doktorarbeit vergeben.

  3. Der Medienclan der Pfarrerstochter und des Wiener Kasperls
    Lieber Don!
    Wie die genannten Clanstrukturen auch in den Medien funktionieren kann man derzeit bei Euch nördlich des Inn sehr deutlich auch beobachten. Ich hatte bisher immer noch die sehr vage Hoffnung, dass dies in D doch besser wäre. Aber offensichtlich, die, ich bleibe in Ihrer Diktion, Prantelhausener Zeitung, und die Merkel’sche Rundfunkanstalt (ARD) beweisen aktuell Gegenteiliges. Das es aber immer noch dreister geht, dies zeigt in der Alpenrepublik der ORF (von weniger freundlichen Zeitgenossen auch „Rotfunk“ genannt). Da werden Fakten verbogen und verdreht und, wie ich am Montag sah, wenn auch dies nichts mehr hilft, dann redet der Moderator (!) den politischen Gegner (am Montag war dies in erster Linie eine Gegnerin) seines Clanfreundes nieder oder hindert diese/n am Reden. Im Vergleich dazu ist doch die „Märchenstunde“ der Pfarrerstochter aus der Uckermark in der ARD schon fast harmlos. Ein derartige Kapitulation eines Staates vor rotzfrechen Rädelsführern, wie ich da hören musste, kann einen nur noch auf die Straße bringen. Man kann viel über Herrn Orban sagen, doch seinen Staat ließ er nicht erpressen!

    PS: Frei nach Cato: Ceterum censeo Merkl et Faymann oportet subvertetur!!!! (von welchem Clan ist mir schon egal)

    • Im Chaos werden Clans geboren und der Rechtsbruch führt ins Chaos!
      Gustav Radbruch schrieb: „Das Recht ist der Inbegriff genereller, positiver Normen für das soziale Leben.“ Davor schon meinte Kant: „Das Recht ist die Verhinderung eines Hindernisses der Freiheit“. Im Recht kommt damit letztlich die staatliche Ordnung zum Ausdruck. Für die Aufrechterhaltung des Rechtes bzw. der staatlichen Ordnung ist es laut Kant erforderlich, dass „Das Recht mit der Befugnis zu zwingen verbunden ist“. Zwei der größten (Rechts-)Philosophen Deutschlands brachten damit zum Ausdruck, dass hinter dem Recht die Gewalt steht. Justitia hat bekanntlich neben der Waage in der einen auch ein Schwert in der anderen Hand! Für ein geordnetes Zusammenleben ist es daher zwingend notwendig, dass ein Staat im Fall des Falles bereit ist, sein Recht mit Gewalt konsequent durchzusetzen. Von allen, und im Moment besonders von den „obersten“, Staatsorganen sollte man erwarten können, dass um Ordnung und Frieden und damit letztlich die Humanität in einem Land zu bewahren, gültiges Recht notfalls mit Zwangsgewalt durchgesetzt wird. Denn eine Freiheit ohne Ordnung/Recht ist Chaos und Recht/Ordnung ohne Freiheit ist Diktatur.

      Kam erst am Abend dazu, diesen meinen Gedanken von heute Mittag fertig „zu spinnen“ und nieder zuschreiben.

    • Offensichtlich reicht das Recht aber jetzt schon nicht mehr aus, die Grenzen oder auch nur die Identifikation der Leute aufrecht zu erhalten.

      Mord beispielsweise.

      http://www.wiesbadenaktuell.de/startseite/news-detail-view/article/polizei-sucht-den-mutmasslichen-moerder-der-23-jaehrigen-asylbewerbern-2000-euro-belohnung-ausg.html

      Frau umgebracht, abgetaucht, verschwunden. Vielleicht wieder in Eretria, wer weiss das schon.

    • @ Don Alphonso
      Recht kommt nicht schon dadurch in die Welt, dass man Papier damit bedruckt oder es jemanden aufsagen oder erklären lässt, lieber Don Alphonso. Es muss bewehrt werden, das ist ja gerade der Punkt. Wir müssen „richtig“ und „falsch“ auch umsetzen. Doch wenn wir jemanden in vielfacher Hinsicht qua Flüchtlingsstatus (der darf im Park campen) oder Hautfarbe (keine Diskriminierung!) über das Recht stellen, wird er sich im Zweifel nicht dafür interessieren, was wir schreiben oder plappern; das wäre ja auch recht einfältig von ihm.

    • Es wird halt Rechtszonen geben: Orte, in denen das umgesetzt wird, wie Bayern oder BaWü, oder andere, in denen das nicht beachtet wird, wie Berlin. Dann zahlen schon die richtigen die Rechnung und die Drogenhändler im Görli stören ja auch keinen.

    • .
      ein freund lachte bereits vor jahren über den gedanken der strafvereitelung im amt.

      natürlich sei damit zu rechnen…

    • Pfarrer Hirn....
      … eine contradictio in adjecto, wie man sie selten findet.

      Gute Wortwahl… “…diesen meinen Gedanken von heute Mittag fertig „zu spinnen“…“

      Denn was war der Gedanke? „Das Recht ist der Inbegriff genereller, positiver Normen für das soziale Leben.“

      Haben sie es noch eine Nummer alberner?
      Das Recht besteht aus Gesetzen, die ausschliesslich von denen verabschiedet werden, die über genügend Macht verfügen um dies zu tun.
      Die schlechte Nachricht dabei ist das Wort ausschliesslich.
      Wir haben ja derzeit einige Diskussionen laufen, bzw hatten diese laufen, denn die Flüchtlingsstory überstrahlt mittlerweile nun mal alles.
      Es gab da mal das Thema Legalisierung bestimmter Drogen deren Gefährlichkeit im Vergleich zum Alkohol nicht-existent ist, oder es gab das Thema der Strebehilfe. Bei beiden zeigen die Umfragen eindeutige Mehrheiten bei den Bürgen, die den Absichten derjenigen die die Macht hätten die bestehenden Gesetze zu ändern, genau entgegengesetzt sind.

      Ihr staatstragendes „Denken“ um den Begriff mal zu missbrauchen ist genau jener Mangel an Denken, dem wir den jetzigen Zustand verdanken.

      „Denn eine Freiheit ohne Ordnung/Recht ist Chaos und Recht/Ordnung ohne Freiheit ist Diktatur.” Ein Pfarrer wie sie mag so predigen, aber andere denken lieber selber!

      „Das Recht ist der Inbegriff genereller, positiver Normen für das soziale Leben“, finden sie?
      Sie meinen damit solange diese Normen dem folgen, wie sie es gerne hätten?

  4. Großartig
    beschriebene und in historischen Zusammenhang gestellte dystopische Vision deutscher Zukunft. Da brauche ich „Rechtsradikaler“ nichts hinzufügen außer der Wiederholung meiner Umzugsempfehlung nach Ostdeutschland für alle die, die nicht Richtung Nordamerika emigrieren wollen. Ich wohne in Brandenburg, hier und in den anderen neuen Bundesländern herrscht noch die Bereitschaft, sich ebenfalls in Clanstrukturen zu organisieren. Man selbst braucht da gar kein Mitglied zu sein- allein die Existenz solcher Strukturen und die davon ausgehende Stimmung führt dazu, daß die neuen Clans sich hier nicht so richtig wohlfühlen. Sie wollen in die West-Großstädte mit ihrer Hipster-Willkommenskultur. Da fühlen sie sich wohl, selbst Punksängerinnen, deren Freund vor ihren Augen in den Hals gestochen wurde, bleiben im “ Wir schaffen das“-Modus. So gefällt das den neuen Clans und mir auch in meiner Altersperspektive für die nächsten 25 Jahre.

  5. Wo das staatliche Gewaltmonopol kompromittiert ist…
    Da entsteht in kürzester Zeit eine „Culture of Honour“ wie die Soziologen das wohl nennen. D.H. jeder für sich im Clan stärker. Mit der sehr kurzfristigen Folge: „Immer feste druff!“

    Ich las heute, dass die Probleme vor allem da auftreten, wo es eng zugeht. Da frage ich mich doch glatt: Wo geht es nicht eng zu?

    Bei pessimistischer Betrachtung sitzen wir schon auf einer sehr schiefen Ebene. Das Gewaltmonopol muss durchgesetzt werden.

    • Wer bietet sich an als Führer??
      Sehr richtig! überall wirds eng, im Aufzug, in der Strassenbahn, im Theater im Kaufhaus etc. Doch wer soll das Gewaltmonopol durchsetzen?
      Wer bietet sich endlich an als Führer?

      Merkel kanns nicht, das wissen wir, obwohl die Griechen anders plakatiert haben. Aber wer dann ? Söder vielleicht?

    • Seehofer würde das können, aber der wird es nicht.

    • Seehofer geht nicht
      @Don Alphonso
      Seehofer? Guter Witz, der passt doch in keinen Bunker rein! Obwohl, man könnte ihn flach reinlegen…

    • .
      tjaja, ausgerechnet seehofer. welch eine hübsche ironie…

    • Bitter, ich weiss. Aber immer noch als mit Merkel verdummen.

  6. Titel eingeben
    Sie sprechen mir aus der Seele veehrter Don Alfonso!
    Dia Naivität von „Mutter Theresa“ ist beispiellos,völlig
    irrwitzig, Menschenmassen unkontrolliert und unregistriert nach
    Deutschland zu lassen,schön geredet,sind doch fast alles nur
    junge Leute,doch die haben eben auch starke Muskeln.Ich bin
    wirklich neugierig,wie weit sich die Frustration der willkommenen
    Asylanten im deutschen Winter entwickeln wird.In meinem
    Umfeld,Willkommensdenker,ohne Gedanken, wird alles geschafft.
    Aber glücklicherweise lebe ich in Spanien,Andalusien,hier gibt es
    keine Flüchtlinge.

    • @ handicap
      Lieber Gehandicapte,

      ich weiß, dass Sie und Ihresgleichen sich immer noch gerne am großen Besatzer orientieren, weshalb Sie auch meinen, Sie könnten ein Regierungsoberhaupt besonders gut kontrollieren, wenn es dümmer und (am besten auch noch minderheitiger) ist als Sie! Reagan hatte Alzheimer (er konnte in Moskau nicht mal das Wort reservations aussprechen), Georgie den Alkohol (den Papa hab ich vergessen), Billy den Zigarrensex mit Monikas Kleid und Barak ist … na, Sie wissen schon!

      Deswegen habt Ihr ja auch die Kanzlerin immer gerne an der Spitze gesehen: die ist aus dem Osten (dort sind sie dümmer, hat man Euch erzählt, und essen ohne Besteck – und Ihr seid glatt drauf reingefallen) und auch noch eine Frau. Manche von Euch haben nun begriffen, dass sich die Dame irgendwie trotzdem nicht via Fernbedienung steuern lässt, da muss wohl irgendwo ein Knopf kaputt sein – also meint ihr, ein Verwaltungsangestellter (ich nenne jetzt keine Namen) könne es reißen.

      Er wäre auch sicher etwas weniger intelligent und seine Bedienung um einiges einfacher. Aber das Problem damit ist folgendes: Ein sprechendes Werkzeug in der ersten Reihe nützt Euch nichts. Ihr seid nämlich trotz aller verzweifelten Anstrengung keine Amerikaner geworden (so wenig wie Rachel Dolezal eine Schwarze) – und schon gar nicht die 2%, auf die es bei denen ankommt. Folglich könnt Ihr auch nichts und niemanden kontrollieren, das passiert bloß in Eurem Kopf! Das mit Abstand beste, auf das Ihr hoffen könnt, ist also jemand, der sich Euch gegenüber trotz allem loyal verhält. Und der weiß, was die Loyalität gebietet, und welche Kröten man eben schlucken muss und welche – nicht. Angesichts der Kröten, die Ihr der Kanzlerin zu schlucken gegeben habt, würde ich da lieber nicht auf Milde spekulieren. Sie wird, da sie nunmal da ist, wo Ihr sie hingebracht hat, eben tun, was sie für angezeigt hält. Auch auf die Gefahr des Scheiterns hin; ein Mann muss tun, was ein Mann tun muss (fragt Eure Mutti, was das nun wieder ist!)

      Und jetzt steckt die Fernbedienung weg und geht nach draußen spielen, die Sonne scheint!

  7. Der nordamerikanische Clan
    Der nordamerikanische-deutsche Clan scheint nicht so besonders gut für seine Mitglieder zu sorgen, wie ich jeden Tag an meinem Kontostand sehen kann.

    Wie kann man eig als geb. Bayer Mitglied in einem albanischen Clan werden?

  8. Ende des Säkularstaates
    Meine Rede schon seit langem – BTW: sehr gelungener Beitrag
    Cui bono?
    natürlich vielen Religionsgemeinschaften, denen davon welchen ein säkularer ein Greuel ist. Nur das beginnt schon in 1978.
    Und selbst der Streit Ost-Westkirche liese sich daran erkennen.
    Die Westkirche braucht keinen separaten Staat

    • Ich stimme Ihnen zu
      nur, warum ist das so, und warum sind gerade die
      Deutschen davon so begeistert.
      Es bedeutet doch auch das Ende der wissenschaftl./techn. Fortschrittsträume.
      Die Erschaffung eines neuen Menschen in einer Neuen Welt.
      dagegen haben sich die Kirchen doch immer verwahrt.

    • .
      leider muss man ihnen recht geben – als gegenbewegung zu einer verstärkung einer religion eine schon länger beheimatete zu benutzen (und sträflich zu verschweigen, dass eine andere, ebenso schon länger beheimatete damit unter druck geriete), wenn einem schon die schäflein aus mangelndem interesse davonschwimmen.

      der humanistische gedanke sollte wehrhaft bleiben.

    • Donna Laura
      Was um Himmels Willen meinen sie denn mit wehrhaft? Gegen Muslime, mit möglicherweise fundamentalistischen Bedürfnissen?

    • bürgerliche errungenschaften - aufklärung, demokratie und gleichberechtigung
      darauf zu bestehen, dass toleranz in alle richtungen geht, und eben kein schlechtes, sondern ein begründetes gutes gewissen zu haben.

      und dies eben nicht zu verschweigen. in aller gelassenheit lauter zu werden und auf den werten der aufklärung zu bestehen, wenn mystisch veranlagte und organisierte ihre sichtweise – auch ob ihrer organisation – auf allen möglichen ebenen durchzudrücken beabsichtigen; diese verbreiten ihre sichtweise der dinge und unterstellen dann, humanistisch geprägte menschen seien grässliche atheisten, die nichts anderes wollten als ihnen gegenüber intolerant zu sein. was nun tatsächlich ein irrtum ist.

      demokratie mag ihre nachteile haben, aber wie wollen sie sonst bestmögliche (<- das ist bereits eine einschränkung) rechtssicherheit gewährleisten.

      für meine wenigkeit gehören bürgerliche errungenschaften wie aufklärung, demokratie und gleichberechtigung zum humanistischen fundament europas. wehrhaftigkeit bedeutet in diesem zusammenhang das nachdrückliche bestehen und auch beharren auf diesen werten.

      das mag theoretisch klingen, ist aber die basis für die praxis.

  9. Die sich steigernde Düsternis,
    die in letzter Zeit zwischen den Zeilen Ihrer Texte lauert, empfinden fast alle in meinem Umfeld ähnlich.

    Für die Unabhängigen, ohne gebrechliche Eltern und kleine Kinder, ist nach der gestrigen Will-katalysierten 60-minütigen „Wir schaffen das“-Wahnvorstellung (gepaart mit dem konkreten Eingeständnis des Kontrollverlustes) das Thema „Heimat“ wohl gegessen. Schleunigst alles versilbern und „rette sich, wer kann“, werden viele denken.

    Leider sind aber nicht alle unabhängig, sondern sind Versorger von Menschen, die nicht alle Brücken innerhalb von Wochen abbrechen können. Andere wollen nicht ihren Angestellten kündigen und sich einfach aus dem Staub machen.
    Was sollen diese Menschen tun? Bis 2017 durchhalten und dann zusehen, wie diese Frau weitere 4 Jahre „card blanche“ von den Wählern erhält? Bei mir herrscht das erste mal, seit ich erwachsen bin, völlige Ratlosigkeit.

    • Auch mit Kindern
      denkt der Vernünftige und Verantwortungsbewußte an den Wegzug, denn wer, wenn nicht meine Kinder, wird das kommende Chaos ausbaden müssen!

    • "Bei mir herrscht das erste mal, seit ich erwachsen bin, völlige Ratlosigkeit"
      Und soll ich Ihnen etwas verraten? Bei mir auch. Und bei meinen Freunden und Bekannten. Und bei meinen Nachbarn. Und bei meinen Patienten.

  10. Sepp Platter und die Kunst im Zerfall der eigenen Position entscheidend zu handeln
    Great Tennis, großes Kino.
    http://www.faz.net/aktuell/sport/fussball/fifa-ethikkommission-suspendiert-sepp-blatter-und-michel-platini-13845574.html
    Auf jeden Fall wird Platini nicht mehr präsident oder?

  11. @Prof. Piefke M.A.
    Heinrich Schmitz hat bei „The Eurpean“ sehr schön beschrieben, wie man mit perfiden Gegenfragen von den echten Problemen ablenkt.

  12. da ging es nur um Wasser
    „Als Schmidt frühmorgens seine Wohnung erreicht hatte, fand er die Alarmnachrichten vor. Sofort fuhr er ins Polizeipräsidium und ergriff die Macht.
    Um die inzwischen im Rathaus eintreffenden Senatoren und Beamten kümmerte er sich nicht: „Die hätten bei uns ja nur gestört.“ Auf der Tastatur der Polizeibehörde spielte Helmut Schmidt den Auftakt zur größten Hamburger Hilfsaktion seit dem Kriege.“
    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-32655070.html
    Vielleicht verrät jemand der Dame im Kanzleramt, dass es diesmal für landesweite Vertuschungspolitik und flächendeckende Unfähigkeit kein Happy End à la DDR 89 gibt.

  13. Der Schlüsselsatz zum Verständnis von vielem:
    „ist kein gleichwertiger Gegner für mittelalterlich brutal agierende Partikularinteressen“

    Oder etwas genereller – eine weitgehend friedliche, weitgehend regelbasierte Gesellschaft hat weder einen Macht- noch einen Gewaltbegriff, die Mitglieder dieser Gesellschaft sind ausserstande, in diesen Begiffen zu denken.

    Deshalb auch – so mein Eindruck – die unterschiedslose Beschreibung aler Zuwanderer als etwas farbigere, etwas rückständigere Kopien der hier lebenden Menschen. Etwas anderes kann sich eine flächendeckend geschichtlose, pazifistische Befindlichkeitsgesellschaft gar nicht mehr vorstellen.

    Aber – da bleibe ich zuversichtlich – gerade wegen der Phantasievorstellung vom „guten“ Zuwanderer platzt die Blase in den nächsten Monaten, zumal der Zuzug der Gerufenen nicht abnehmen will. Und dann werden wir hoffentlich auch eine überforderte Regierungschefin Bösartig formuliert ist es eben doch ein Fehler, sich von einer Frau regieren zu lassen. Die dann auch noch Pfaffenkind ist.

    Gruss,
    Thorsten Haupts

    • Ih glaube, das haben viele noch nicht verstanden: solange wir keine attraktive Alternative oder Represssion anbieten können, ist der Clan das, was diesen MJenschen am meisten bringt. Wen wir denen keine Häuser geben und sie nicht auf Linie bringen, dann entwickeln sie selbst die für sich beste Lösung. Das ist ganz normal und nur für uns ein Problem.

    • Und bitte – es gibt dazu in Italien durchaus Erfahrungen, die genau diese Mechanismen aufzeigen.

    • @Don Alphonso
      Wen meinen Sie mit „uns“ , für die es ein Problem ist, genau? Das ist keine rhetorische, sondern eine ernstgemeinte Frage. Die Clans müssen von etwas leben. Ich kenne mich nicht gut aus in Italien – ich habe nur gelesen, dass sie eben regelmäßig kriminell sind und natürlich einen Teil der öffentlichen Versorgung gekapert haben. Blanke Kriminalität setzt aber einen gewissen Standard voraus, von dem man noch mit Gewinn abschöpfen könnte. Und die öffentliche Versorgung … dazu sage ich als Berliner mal lieber nichts. Was sollte es mich scheren, wenn da ein importierter Clan den nächsten ablöst und sich die Beamtenposten zuschachert! Und wenn Sie mal den Innenminister fragen würden, wie es mit der OK in Sachsen bestellt ist … na, lassen wir das.

      Es stellt sich also folgende Frage: Können wir noch einen gemeinsamen Staat bilden – sind wir noch zur Gemeinschaft fähig – oder wollen wir den Clans das Feld überlassen? Oder in welchen Grenzen können wir einen Staat bilden? Ich sag ja – wir bräuchten eigentlich eine Verfassung. Eigentlich. Käme aber wohl nicht mehr viel dabei heraus, so im Moment.

    • Ich denke, der deutsche Staat ist vergleichsweise gut aufgestellt – aber genau deshalb zieht er auch die Clans an, grrade weil er das Thema mit seinen Bürgern eigentlich abgehakt hat. Also muss man das wieder lernen. Wenn einen ein Grüner deshalb einen Nazi nennt, dann ist das halt so.

    • @ Thorsten Haupts
      Es ist immer falsch, sich einen billigen Sündenbock zu suchen, Herr Haupts. Und es ist immer riskant, einen Menschen wie einen Besen zu behandeln, den man nach Belieben schicken kann, einem das Badewasser zu holen. Aber was klein Hänschen nicht lernt, das lernt der Hans eben höchstens dann, wenn ihm das Wasser bis zum Hals steht. Da scheint mir noch viel zuviel Luft …

      Solange die Bundesländer nicht sämtliche Abschiebedefizite aufgearbeitet haben, solange die Justiz blind und blöde und die Polizei bequem bleibt, so lange die deutschen Arbeitgeber um billige Arbeitskräfte buhlen (bei den Nazis gings doch auch!) so lange man Landsleute diffamiert und Abschiebungen blockiert und dagegen demonstriert, dass andere auch demonstrieren dürfen – soll ich noch weiter machen? So lange hat keiner von denen auch nur das geringste Recht, sich über die Kanzlerin zu beklagen. Machen die meisten ja auch nicht!

      Die kriegt man mit ein paar Pfennigen mehr Rente – und fertig ist der deal. Die Alten hämen ja sowieso empathielos über die greisen Jungen (meine Großeltern hätten derlei Feststellungen noch bekümmert!) – wenn sie glauben, die hätten auch nur für fünf Pfennig Skrupel, Ihnen kurz vor der Grube noch so richtig einen mitzugeben, sind Sie völlig naiv. So ist eben die Wirklichkeit, gewöhnen Sie sich mal besser dran! Alles hat seinen Preis … Also stellen Sie das Diskriminieren aufgrund des Geschlechts ein, bevor Ihnen Frau Schwarzer deshalb auf den Zehen steht und machen Sie sich doch bitte nicht lächerlich mit Hinweisen auf den familiären Hintergrund der von Ihnen gescholtenen Dame (Was, bitteschön, hat denn bitte Ihr Vater geleistet? Nobelpreis? Oder doch bloß Finanzamt? Und bei wem haben Sie in Physik promoviert? Oder haben Sie bloß an einer FH BWL studiert?) und fangen Sie vielleicht mal an, vor der eigenen Tür zu kehren. Solange sie noch eine solche haben!

    • Göttlich....
      Welch ein Gedanke… „Regierungschefin Bösartig formuliert ist es eben doch ein Fehler, sich von einer Frau regieren zu lassen. Die dann auch noch Pfaffenkind ist.“

      Wie muss es in einem Land zugehen, in dem so ein Gedanke nicht mal mehr völlig abwegig ist….

    • @ Don Alphonso
      Die Kriminalität von nichtdeutschen clans ist direkter und sichtbarer, richtig. Aber das bedeutet unter Garantie nicht, dass es keine deutschen mafiösen Strukturen gäbe; deswegen hatte ich den Sachsensumpf gestreift, aber gerechter Weise kann ich auch gleich hier oben bleiben. Die clans können vermutlich nur deshalb operieren, weil man ihnen das gestattet – und das wohl eher nicht aus Naivität, sondern vielmehr aus eigenen Bedürfnissen heraus: Der eine macht die Drecksarbeit, der andere kassiert und spielt den Unschuldsengel.

      Mag sein, dass die Welt in Bayern noch geordnet ist; ich weiß es nicht und ich hab auch nichts davon, anderes zu unterstellen. Aber aus meiner Perspektive stellt es sich eher so dar, dass einheimische Strukturen durch den Zustrom von außen mal ordentlich Konkurrenz bekommen. Es wäre ein natürlich ein irrer Drahtseilakt, da auf den rechten Moment zu hoffen, die Initiative zu ergreifen und staatlicherseits als lachender Dritter in die Verteilungskämpfe einzugreifen – und den Platz wieder für sich zu erobern. Ich weiß nicht mal, ob so etwas außerhalb von Drehbüchern überhaupt möglich sein kann! Aber die Idee, wir wären „gut aufgestellt“ im Hinblick auf die Bekämpfung von Kriminalität halte ich in Zeiten der sich ausbreitenden no-go-areas auch nicht für besonders überzeugend.

    • as ist richtig, aber die Leute haben nun mal mehr angst vor einer direkten Home Invasion als vor Banken.

  14. Kein Weg zurück ins Mittelalter!
    Ihr Artikel trifft einen wichtigen Kern: wer zu uns kommt, muss selbstverständlich das staatliche Gewaltmonopol anerkennen. Kein Staat im Staat! Aber noch vieles mehr: Frauen und Männer sind gleichberechtigt; Wissen und Glauben sind zweierlei, d.h. eine Religion gehört ins Reich des Glaubens, da können verschiedene Menschen Verschiedenes glauben; das Gesetz der Menschen steht über dem Gesetz der Religionen, was unser Erdendasein betrifft; Deutschlernen ist erste Neu-Bürgerpflicht; das Vermummungsverbot gilt auch für Burkaträgerinnen; es gibt kein Menschenrecht auf halal-Essen. Sollen doch alle vegetarisch essen, das ist eh‘ billiger. Auch wir Alt-Deutschen müssen dazulernen und die französische Laicité als Staatsdoktrin übernehmen: religiöse Zeichen in der Öffentlichkeit sind verboten, weder Kopftuch, noch Kreuz, noch Kippa in öffentlichen Räumen. Andernfalls droht Bürgerkrieg.

    • Kaum....
      Leider wird es schlimmer kommen. Man wird sich dran gewöhnen….
      und mit Worten wie Toleranz und Menschenrechten um sich werfen.
      Auch für Sie: Botho Strauss im Spiegel 41/2015

  15. Titel eingeben
    Im Grunde muss Merkel bloss durchhalten, bis die wichtigsten Clanchefs identifiziert wurden und diese in ihrem neuen Stammesgebiet für Ruhe gesorgt haben.
    Denn dann kommt die schönste Regierungzeit, ganz so wie bei Mugabe in Zimbabwe: einmal pro Jahr einen neuen Pickup für die Chefs, nach Loyalität festgelegte Rationen aus dem wöchentlich anlegenden Benzintankschiff – und das Land regiert sich ganz von allein.

  16. So ganz verstehe ich es trotzdem nicht
    Welches Interesse können die deutschen Parteien, die bisher
    das Fell unter sich aufteilten, daran haben?

    • Nun ja....
      … alle Alternativen dazu, wären mit DENKEN und ARBEITEN verbunden.

      Schauen sie sich das Bild von Will und Merkel an, wie die Dame dasteht, genauso wie es ihr der Politik Berater gesagt hat.

      Davon erwarten sie anderes?
      Also seien sie geduldig, irgenwann steckt die Karre so tief im Dreck, dass etwas passiert.
      Ich finde einen solchen Film aufregend und ganz grosse Unterhaltung.

    • demokratie in der eu
      das grössere problem besteht in der uneinigkeit in der eu.

      und das noch grössere darin, dass die obersten ebenen der eu nicht demokratisch gewählt wurden, sondern nur sehr, sehr indirekt, um es verkürzt zu formulieren.

      wie kann man demokratie hochhalten können, wenn auf den höchsten eu-ebenen die demokratie der citoyens nicht den ausschlag gab. das ist ein ernsthaftes rechtfertigungsproblem.

      andererseits: nutze jedes chaos zu deinen gunsten, säuselte bereits machiavelli. nun denn.

    • Es ist ziemlich offensichtlich, dass der Hauptzahler Deutschland recht einsam dasteht. Und die anderen Demokratien sich ungern von den Deutschen reinreden lassen. Weil sie Demokratien und keine deutschen Protektorate sind.

    • .
      nicht einmal die uneinigkeit in der eu ist gemeint, sondern ihre interessenvertretung nach aussen hin. und da kann man sich manchmal nicht so sicher sein, dass tatsächlich schaden abgewendet wird und effektiv in der zukunft abgewendet werden wird.

      man benötigt gute verhandler, die aber müssen ihre agenda im kopf haben.

      die krux ist die agenda.

      man denke nur an ttip, an die einseitigen sanktionen gegen russland, an die atomverhandlungen mit dem iran. undsoweiter.

    • klar, ich falle bald auf die Knie
      vor Hochachtung vor den ganzen super Demokratien hier! Bloß wer erzählt das mal den den Tirolern? Oder den Katalanen? Oder den Tschechen oder den Polen?

      Nur mal zu letzterem: Der polnische Außenminister äußerte im Fernsehen, das Auschwitz nicht von russischen Truppen, sondern – man höre und staune – von UKRAINISCHEN Truppen befreit worden wäre … Also entweder macht Demokratie noch dümmer als dumm, dann sollte man das Konzept nochmal überdenken! Oder man hat da irgendwie ein nicht unerhebliches Problemchen mit der Souveränität und muss daher überm Teich die Schuhe sauberlecken. Wie das wohl kommen mag …

  17. Es ist wirklich längst mindestens 1 Uhr morgens nach 12
    So langsam wachen selbst die seligst in Muttis Kuschelkissen eingeschläferten Griechenland-Verächter auf.
    Perspektive bis Ende 2016: 2 Millionen frustrierte, überwiegend muslimisch geprägte junge alleinstehende Herren, mindestens 4 Millionen Angehörige aller Art in Deutschland und 10(??) Mio. auf Transferleistungen angewiesene Abhängige daheim…

    Klar, wir schaffen das. Es ist einfach ein Phänomen der schieren Menge, die es unmöglich macht – und einen wirklich im Nachhinein die ganze neoliberale Globalisierung sehr sehr kritisch -vorsichtig formuliert- sehen lässt.
    Wenn hier die Lichter ausgehen, vor marodierenden Clans, die unsere netten Polizistinnen so ernst nehmen wie Kampf-Chihuahuas – da könnten Schuldenberge und Währungsreformen und Notstandsregierungen richtig niedlich werden, und wenn das Tafelsilber von VW an einen chinesischen Fonds verscherbelt wird, wird es auch niemand interessieren. Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben, kennen wir ja.

    TDV, ich nähere mich ihrer Perspektive der klassischen griechischen Tragödie an, je mehr selig verklärt dummes Geschwätz abgesondert wird.

    Houellebeqc muss man über weite Strecken die Latenz des Künstlers zugestehen, mit „Unterwerfung“ in die richtige Richtung geahnt zu haben, ein moderater Moslem-Präsident sorgt für sozialen Frieden, und Würdenträger der alten Republik freuen sich über ein junges Betthäschen extra, ohne auf die Kochkünste der in die Küche abgeschobenen Altehefrau zu verzichten…

    Trotzdem würde ich ungern kampflos aufgeben.

    Essentiell für unsere Kultur halte ich die gleiche Augenhöhe von Mann und Frau; ich fände es tragisch, wenn gemischte Saunen mit Rücksicht auf unsere neuen Bürger nur noch Ehepaaren offen stünden, weil man sich der ganzen jungen Burschen sonst nicht erwehren könnte, die „nackte Nutten“ angaffen wollen.
    Und ich schätze sehr die Perspektive von Despina oder Object Be als völlig ernst zu nehmende witzige Geprächsparterinnen in der Welt, in der ich leben will. Eine sexuell aktive Frau ist mir zehnmal sympatischer als eine frömmelnde schnelle Brüterin.

    Wenn es eines bedürfte, um Integration zu schaffen, wäre es Sexualerziehung mit einer ähnlichen Intensität wie Sprachunterricht.

    Sonst ist Borats „Kasachstan“ bald weniger lustig als trauriger Alltag.

    • Sexualerziehung, das war das Stichwort
      Ja, Artist,
      ich stelle mir jetzt vor,
      was der durchschnittliche Eingewanderte
      zu
      „Spermaschlucken, Dirty Talking und sonstige Sexualpraktiken“
      im Unterricht sagen wird, solllte er seine Töchter
      irgendwann da hin schicken müssen.
      http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/umstrittene-sexualerziehung-angst-vor-pornografisierung-der-schule-13260124.html

    • Wenn er das akzeptiert, können wir über gelungene Integration reden.

    • Eigenartiger Satz...
      „So langsam wachen selbst die seligst in Muttis Kuschelkissen eingeschläferten Griechenland-Verächter auf.“

      Ich befürchte, es liegt in der Natur von Volksmassen, dass dies nicht so ist!

      Houellebecq schreibt einen Roman, in dem die Übertreibungen die Ängste letztlich relativieren. Botho Strauss hingegen deutet ganz rational die möglichen, gleichberechtigten Ordnungskräfte Polizei und Clan an.

      Ich hatte ja bereits zugegeben, ich sähe zum ersten Male keinerlei Lösung für eine derart verfahrene Situation. Aber ausgerechnet im Sch…. Spiegel fand ich dann eine denkbare Antwort.
      Das Erschreckende daran ist natürlich nicht, dass diese Form der Gleichberechtigung kommen, wird sondern, dass sie akzeptiert werden wird. Denn ganz unten auf der Werteskala der Politisch Korrekten stehen nun mal die Nazis, da sind Clans dann das kleinere Übel.
      Den von mir ja oft genug erwähnten linken und rechten Spiessbürgern ist der Status Quo immer noch am Liebsten.

      Mit Tragödien hatte ich schon in meiner Schulzeit immer Probleme. An Dummheit kann ich nämlich nichts Tragisches finden…

  18. Latte macchiato
    Ich weiß gar nicht mehr, was ich über die ganze Thematik schreiben oder sagen kann. In gewisser Weise sind Weltbilder eingestürzt, alte Gewissheiten einfach so von jetzt auf gleich ausradiert. Aber vielleicht ist das, was man da in den letzten Talkshow-Auftritten der Herren Grönemeyer und Augstein erleben durfte, auch einfach nur Beweis dafür, wenn Linke ihren Kompass verlieren. Aber vielleicht irre ich mich auch und es waren schon immer Latte-macchiato-Intellektuelle. Eben – man verzeihe mir das harte Wort – Schwätzer, Bussi links, Bussi rechts.

    Mal ganz einfach gefragt: Warum hat man Grönemeyer überhaupt eingeladen? Was hat er denn damit zu tun? Inwieweit betrifft ihn das, was jetzt in deutschen Landen passiert? Er ist im Exil in London, wo ihm sein Geld einen Umgang ermöglichen dürfte, bei dem er weder auf Flüchtlinge noch Hartzer noch sonst irgendein Pack trifft. Er ist zudem so alt, dass ihn das Ganze sowieso nicht mehr betrifft. Ein glücklicher baby boomer halt. Oder ist er ein Polizist im Ruhestand? Ja, und Augstein… Nachdem er schon den FREITAG gegen die Wand gefahren hat… Aber sollen sie doch mal ins Ruhrgebiet kommen, das ja, wie einem FAZ-Artikel über das Pendeln zu entnehmen war, zu den reichen Gegenden Deutschlands gehört. – Fragt ein Bettler einen Arbeitslosen, ob er nicht etwas Kleingeld für ihn hätte. Das ist, leicht übertrieben, das Ruhrgebiet. Wo leben also die, die ohne jeglichen Verstand/ohne Wissen solche Artikel schreiben? Oder wie kann Hr. Burger in seinem FAZ-Artikel über die Polizistin aus Bochum, die ein Buch über ihren Arbeitsalltag geschrieben hat, gefühlt jeden zweiten Satz immer nur darauf zu sprechen kommen, wie sie aussieht und dass sie eigentlich publicity-scheu ist usw. usf.? Geht es darum? Um ihr Aussehen?

    Zu den Clans: In der Ruhrgebietsstadt, in der ich studierte, gab es damals eine Ecke in der Nähe der Studentenwohnheime, wo man auf der Straße hauptsächlich Russisch hörte. Meine Vermutung war damals (und ist es auch noch heute), dass dort die Stadt die Spätaussiedler konzentriert hat. Im Sinne der Integration fand ich das nicht gerade klug.

    Aber wer wird wen integrieren wird, wenn aufgrund der political correctness den staatlichen Stellen (sei es Polizei, sei es Schule, sei es das BAMF, sei es…), die Hände gebunden sind, wie es ja auch im Text Don Alphonsos anklingt?

    Abschließend: Was bedeutet eigentlich „interkulturelle Kompetenz“? Was bedeutet „transkulturelle Kompetenz“?

    • Verwechseln sie da nicht was?
      „Aber vielleicht ist das, was man da in den letzten Talkshow-Auftritten der Herren Grönemeyer und Augstein erleben durfte, auch einfach nur Beweis dafür, wenn Linke ihren Kompass verlieren. Aber vielleicht irre ich mich auch und es waren schon immer Latte-macchiato-Intellektuelle. Eben – man verzeihe mir das harte Wort – Schwätzer, Bussi links, Bussi rechts.“

      Das Problem ist die Konsequenz merkelschen Regierens und ihrer UNterstützung durch die Mehrheit eines durch die Medien manipulierten und verblödeten Volkes..

      Die von ihnen ERwähnten haben das problem nicht verursacht, sie machen ldiglich nicht beosnders tolle Vorschläge wie man damit umgehen sollte…

      „Eben – man verzeihe mir das harte Wort – Schwätzer, Bussi links, Bussi rechts.““ Ich verzeihe das Wort gerne, den der einzige hier der einer ist sind Sie!

    • @TDV
      Alle böse, sogar Mutti! Das ist kein Geschwätz, schwör´ isch, Alda!

      @Cremer:
      interkulturelle Kompetenz: Die Deutschen zahlen für den Rest der Welt je nach Wert der Kultur anderer Länder, den man jeweils umgekehrt proportional zum BIP dieser Länder bestimmt.

      intrakulturelle Kompetenz: Alles Kultur, außer deutsch.

      Noch Fragen, Kienzle?

  19. Aus Sicht meines
    Nicks zwei Hinweise:
    1) Das sogenannte Meta-Modell ermöglicht eine detaillierte Analyse der Merkelschen Tilgungs-Verzerrungs-und Generalisierungssprache.
    “ Wir schaffen das“ ( wer genau schafft was genau wie genau).
    2) Merkel nutzt das value/value equivalence-pacing( also das erforschen und bedienen der “ Wertworte“ und der damit verbundenen sinnesspezifischen Vorstellungen) im Extrem und ausschließlich, verzichtet völlig auf jegliches “ Leading“.
    Grundwerte( Wertworte) der Deutschen: Gute Menschen sein, Bewältigung des Nationalsozialismus. Equivalences: Nazi=Atomkraft, Güte= Hilfe für Problemmenschen. Energiewende und #refugeeswelcome bedienen dieses gedankenvirale Weltbild( thought virus= nicht in Wirklichkeitserfahrung wurzelndes Weltbild) perfekt. Auch wenn “ niedrigere Werte“ wie eigene Lebenssicherheit( Einquartierung etc) bedroht sind: bevor durch Realerfahrung die eigene Wertestruktur umgestellt wird( und dazu ist die Masse erst durch Revolutionserschütterung fähig) zappeln die Merkelschen Manipulationsopfer trotz innerer Beunruhigung hilflos im aus ihren eigenen Werten gewebten Manipulationsnetz der Kanzlerin.

    • N.L.P.
      NLP, wie es leibt und lebt…
      Natürlich ist ihre Interpretation der Begriffe korrekt, aber was NLPler gerne vergessen, diese Dinge nannte man früher Klischees.
      Das im Zusammenhang mit der Blöden Masse so zu sehen stimmt natürlich, aber beim tatsächlichen Nachdenken, gerade über ein solches, völlig verfahrenes Problem, ist es leider gar nicht hilfreich.
      Einzelne, die die Werteskala der Massenmenschen übernehmen, wollen dazugehören, nicht denken oder gar verstehen. Man will zur Mehrheit gehören und sich sicher fühlen. So funktioniert die Demokratie, und was wir gerade sehen, das sind ihre Folgen.

    • Ich glaube, die Masse ist nicht blöd. Sie ist opportunistisch und manchmal schwer von Begriff, aber in diesem Fall sieht man doch recht deutlich, wo die Reise hingehen soll.

    • Das sehe ich anders....
      Wir haben hier seit Anfang des Jahres die Konsequenzen der Völkerwnaderun hin und wieder besprochen. Das Volk hingegen ist kurzsichtig opportunistisch, weigert sich die Konsequenzen zu bedenken und glaubt Muttis Quark „Wir schaffen das!“, anstatt mal kurz mit Lafo (bei den nds) drüber nachzudenken, wer hier am Ende was schaffen muss!

      Deshalb ist die Masse ist blöd, ob man das nachvollziehen kann oder nicht ist dabei unerheblich. Man hat sie mehrmals gewählt.

  20. Sie könnten sich ja an der eigenen Not bereichern
    Oh weh, oh weh. Für nicht wenige hier stehende Worte werden wir uns irgendwann schämen. Die einen selbst, die anderen fremd. Vorneweg gestehe auch ich, dass ich nicht amüsiert bin, ob der Gewissheit, besser gesagt: Ungewissheit im Zusammenhang mit den 1000 Flüchtlingen, die jetzt auch in Oberursel nicht wenigen Kindern und Sportvereinen die bisher gehabten Möglichkeiten nehmen. Doch zu solch einem düsterem Weltbild kann nur der kommen, dessen Sicht der Dinge bisher schon eher nicht sehr klar gewesen ist. Nur Leuten, denen es nicht bekannt war und weiterhin nicht sein wird, in welch unangenehmen Lagen die große der Masse der Bevölkerung schon lebte, bevor all diese Flüchtlinge hier ihnen nun das wegnehmen, was sie nie hatten.

    Für die Leute, die bisher schon in engen städtischen Behausungen lebten, meist mit Schimmel zusammen, ändert sich faktisch nichts, außer, dass ihnen der Schimmel wohl niemand nehmen wird. Die Sport- und Bolzplätze, rund um solche Siedlungen, werden ihnen wohl bleiben. Wer spielt schon mit den Schmuddelkindern! Für nicht wenige waren und sind sie dennoch der einzige Rückzugsraum, der ihnen manchmal sogar das eigene Schlafzimmer ersetzt. Mehr als eine noch so schicke Turnhalle je zu leisten vermag. Ob sie den Verlust der Turnhallen also verschmerzen? Das weiß ich nicht. Doch klagen werden sie nicht. Sie finden einen Weg – diese Kinder. Sie sind es gewohnt, Wege zu finden, so wie die wenigen erträglichen Nichtwohlstandsplätze zwischen den Ritzen der Wohlstandsgesellschaft. Es sind die, die am meisten betroffen sein werden, dennoch am wenigsten jammern. Obwohl sie Grund dazu haben.

    Wer denkt schon an die Massen, die Monat für Monat an der „Tafel“ anstehen, und für ihr Kleingeld jetzt kaum noch brauchbare Lebensmittel erhalten. Sie wissen es längst; sie müssen sich diese teilen mit einer zunehmenden Zahl von Flüchtlingen. Das ist ungeheuerlich. So ungeheuerlich, wie die Tatsache, dass diese Menschen überhaupt auf die Abfälle unserer Gesellschaft angewiesen sind. Schon bisher waren die meisten Lebensmittel mehr als grenzwertig, wenn nicht gar gefährlich. Doch sollen die sich jetzt nur noch von Joghurt, Pudding und verfaultem Salat ernähren? Eine Regelsatzerhöhung, sozusagen als umgeleiteter Soli-Zuschlag, an endlich mal die Bedürftigen, wird ihnen jedenfalls nicht in Aussicht gestellt. Für diese Leute ist das Boot nicht voll, aber es bleibt die Holzklasse.

    Wenn die Mächtigen (wie die Wutbürger hier und dort) nur ein Mitleid hätten, mit diesen Menschen, ja gestern schon gehabt hätten, könnte man diesen selbstmitleidigen Bedenkenträgern von links und rechts ja gar noch was abgewinnen. Doch wenn wir keine Turnhallen mit Feldbetten belagern, bekommen dann die Kinder unserer Armen endlich mal eine brauchbare Matratze? Keine, bei der sie schon mit 15 Rückenschmerzen haben? Und wird den Eltern der Anteil im Regelsatz bei der Schulspeisung ihrer Kinder endlich nicht mehr in Abzug gebracht? Denn diesen wie jenen missgönnt man vor allem die Möglichkeit sich an der eigenen Not zu bereichern!

    • Das befürchte ich auch ...,
      … dass die Armen gegen die Flüchtlinge
      und Flüchtlinge gegen die Armen ausgespielt werden.
      Gewinner sind die Unternehmen (siehe weitere Ausführungen unten).

      Angst- und Kampfwort Clanstrukturen:

      Clanstrukturen hin Clanstrukturen her, Bayern ist auch ohne Syrer und Afghanen längst Clanstrukturland.

      Bayern ist Familienclan- und Clanland pur. Quandt-Clan, Amigo-Clan, Bayern-München-Clan, Haderthauer-Clan, Seehofer-Clan, die – schon vergessen? – seit Jahrzehnten hier ansässige übliche italienische Pizza-Mafia/-Camorra/-Ndrangheta-Clans nebst Russenclans.

      Clans in Bayern sind mächtig, stehen über/außerhalb der normalen rechtlichen Strukturen der Normalbürger. Das einzige, was diese Clans hier von den gefürchteten Warlord- und sonstigen waffenrasselnden orientalischen und südlichen Clans unterscheidet, ist, dass sie ohne martialisches Auftreten und ohne allzuviel Machogehabe (nur ein bisschen) und sozial damit wesentlich eleganter auftreten.

      Merkel naiv?
      Dass Merkel naiv ist, glaube ich kein bisschen. Die Linke vielleicht, aber nicht Merkel.

      Für mich will Merkel, in deren Büro sich Industrie-/Automobil-Lobbyisten die Klinke in die Hand geben, damit der Wirtschaft gefallen.

      Und „der Wirtschaft“ gefällt es, wenn sie endlich wieder mehr „Auswahl“ unter jungen Arbeitnehmern hat, will sagen, dass die Wirtschaft die Gehälter/Löhne weiterhin mühelos dirigieren kann. Nämlich nach unten.
      Der Mindestlohn war gestern, jetzt kommt das niedrigere Flüchtlingsgehalt. Mit dem man im 2. Arbeitsmarkt konkurrieren muss. Oder es bleiben lässt und gleich ohne zu kämpfen nach Hartz-4 abmarschiert.

      Fast wurden junge Leute hier ja schon wieder selbstbewusst, weil man „händeringend“ Lehrlinge und Fachpersonal sucht. Das gilt es zu verhindern. Dieses Selbstbewusstsein muss natürlich eingedämmt werden, wo kommen wir denn sonst hin …?

      Da sind die vielen jungen Syrer und Syrerinnen natürlich perfekt.
      (Die Afghanen und Somalier sind ned ganz so ähm perfekt …, aber a bissi Gwerch isja immer gell…)

      Nein, Merkel ist nicht naiv.
      Sie ist eine Marionette, die genau weiß, nach welchen Fäden sie zappelt.

      Das mit den ’noch mehr Clans‘ ist als Nebenschaden vermutlich voll eingepreist. Sie weiß es, aber es schert sie nicht. Diese regional operierenden Clanstrukturen sind ja ähm Aufgabe der Polizeien vor Ort (harhar), der LKAs, also weit weg von Berlin oder maximal des BKA (selten).

      Dass Merkel mit ihrer wirtschaftsfreundlichen Flüchtlingspolitik den rechten Rand stärkt, sieht sie zwar genau (bin sich sicher), aber es juckt – noch – nicht. „Die Wirtschaft“ mit ihren Medienclanstrukturen wird sie 2017 wiederwählen, um das gehts.

    • Gute Zustandsbeschreibung...
      …meiner Kindheit. Trotz Schimmelecken in der Wohnung und fehlender Turnhalle kann man es zu großem Wohlstand bringen. Ehrgeiz, Sparsamkeit, Fleiß, Zielstrebigkeit zählen nicht umsonst zum ungeschriebenen Kanon deutscher Tugenden. Mir scheint, mit Zunahme individuellerer Lebensmöglichkeiten (Scheidung, Homosexualität, Kinderlosigkeit, Alleinerziehend, usw.) steigt die relative Armut in D umgekehrt proportional zum Verfall vorgenannter „deutschen Werte“.

  21. Pingback: Sie könnten sich ja an der eigenen Not bereichern

  22. FAZ ist auch nicht anders
    „Am Abend des darauf folgenden Tages steht dann in der Prantlhausener Zeitung ein beschwichtigender Beitrag über die Asyllobby, die sagen darf, das seien nur Einzelfälle. “

    Na ja, aber genau dieselbe Masche bringt doch auch die FAZ – siehe Artikel „Kampf um den Duschkopf“ heute, wo man auf einen abwegigen Vergleich zu Drängeleien unter Bischöfen beim 2. Vatikanischen Konzil verfällt.
    Deutsche Medien sind wirklich erbärmlich, in jeder Hinsicht…ich bin froh, dass ich wenigstens englische und amerikanische Medien lesen kann, wer der provinziellen und ideologisch verbohrten Beschränktheit des deutschen Meinungskartells ausgeliefert ist, der ist ganz arm dran.
    Was die Merkel angeht…ich bin über die Frau einfach nur noch fassungslos. Muss wohl so eine Art religiöser Wahn sein (die aktuelle Politik wird ja auch hemmungslos abgefeiert von Kirchenfürsten wie dem Woelki…selten habe ich die katholische Kirche so sehr verachtet wie in diesen Tagen und mir die völlige Enteignung und Entmachtung dieser Institution gewünscht). Schlimm nur, dass immer noch fast 50% der Deutschen so verblödet sind, dieser Frau und ihrer Kompetenzsimulation die Zustimmung zu gewähren. Da kann man nur noch verzweifeln.

  23. Die Machtfrage des Toilettenganges muss gestellt werden!
    Jawoll, Recht hat er der Alphonso. Wenn das so weiter geht, müssen wir demnächst alle unser sauer verdientes Geld an die Albaner abdrücken nur weil wir mal aufs Klo müssen. Schlimm genug, dass das schon auf der Autobahn so läuft. Das ist der Unterschied zwischen sanitär und sanifair.

    Wer hat die Macht auf dem und über das Häuschen, das muss die Kanzlerin jetzt aber mal ohne wenn und aber klären. Sind wir sanitär oder sanifair in der BRD? Das ist hier die Frage oder nicht???

    Gute Erholung in der Toskana wünsche ich, ein stets freies Häuschen unterm Hintern und die FAZ in der Hand, für alle Fälle.

  24. Hier: 70% mehr Einbrüche!
    Ladendiebstähle plus 23%. Verglichen mit den ebenfalls schon hohen Kriminalitätsraten in 2014.
    Merkel ruft und alle, alle kommen.

    • Einbrecher sind auch nicht mehr das was sie waren...
      Alles sehr richtig, aber 70% mehr Einbrüche ist nur ein Teil der Statistik. Die Summe der Schäden hat nicht zugenommen, sondern um 12,3 % abgenommen. Das ist eine verheerende Bilanz für die Einbrecher in unserem Land.
      Hier stimmen Aufwand und Ertrag schon längst nicht mehr. Was waren das doch noch für goldene Zeiten als die Einbrüche noch ausschliesslich von Einheimischen ausgeführt wurden. Traurig aber wahr.

    • Das liegt daran, dass früher Schmuck und Antiquitäten geklaut wurden, und heute nur noch Notebooks und Handies und Bargeld, sofern vorhanden. Kluge Verbrecher machen längst was mit Internet.

    • Titel eingeben
      Spricht man Polizisten und Ehrenamtliche darauf an, ob es denn mehr Vorfälle gäbe als die Medien melden, antworten sie darauf, sie dürften dazu nichts sagen, es gäbe Anweisung, die Bevölkerung nicht zu beunruhigen, außerdem sei auch der Daten- und Persönlichkeitsrechtsschutz der Flüchtlinge zu beachten, in manchen Fällen auch der Opferschutz. Allgemein ließe sich jedoch sagen, dass die Kriminalitätsrate in den letzten Monaten erheblich gestiegen sei, nicht nur durch zugewanderte Täter, sondern da die Polizei mit Überwachung/Verfolgung vieler anderer Straftaten personell nicht mehr imstande sei.
      Noch bemerken nur Wenige, dass die innere Sicherheit massiv nachgelassen hat. Es dauert länger, bis die Polizei kommt. Oder sie kommt gleich gar nicht „keine Zeit, Bagatelle im Vergleich zu anderem“… Für law-and-order-Parteien wie CDU und CSU ist das eine Blamage, die sie noch viele Stimmen kosten wird.

    • Helfer müssen vorher meist eine Erklärung unterschreiben, dass sie keine Informationen rausgeben, und das ist auch richtig so. Deshalb stehen auch nur die grösseren Geschichten in den Medien. Die alltgäblichen Reibereien tauchen nicht auf.

  25. @Herold Binsack
    gut endlich wieder in diesen Kommentoren von Ihnen zu hören.
    Sonst habn’s Recht. Vielleicht auch nicht ganz. Diese Kanzlerin und die ihr folgen werden den Musterflüchtling wie früher den Mustertürken usw. benutzen um ihn dem HartzIV Aufstocker als Vorbild gegenüber zu stellen. A long way down und es geht immer weiter.

    Andererseits vielleicht erblüht aus den Ruinen dieser Republik was neues. Recht viel schlechter wird es für die HartIVler nicht werden

  26. An den Besucher von 12:47
    An diese Flutgeschichte kann ich mich sehr gut erinnern. Die wurde Gegenstand eines richtigen Familienzoffs. Kurz nach der Flut hatte ich mal wieder eine Auseinandersetzung mit meinem Vater darüber, was Frauen machen können. “Sieh mal Lisbeth”, hat mein Vater argumentiert: “Frauen sind zu emotional. Wenn so etwas wie die Flut in Hamburg passiert und die Frau Bürgermeister zufällig gerade ihre Tage hat, ist sie unpässlich und kann nicht regieren. Das kann der Staat sich nicht leisten.” —- Damals habe ich mit allen Mitteln widersprochen. Wenn ich mir heute aber so Mutti angucke, frage ich mich ernsthaft, ob mein Vater nicht doch Recht hatte.
    …. und jetzt soll Mutti auch noch den Friedensnobelpreis kriegen.

    • Titel eingeben
      Ich finde nicht dass er recht hatte, aber die aktuelle DDR-Führung hätte ihn sicher in seiner Meinung bestärkt.
      Der Friedensnobelpreis ist (hoffentlich?!) nur eine BILD-Ente, mit freundlichen Grüssen vor der guten Friedefreundin.

    • Titel eingeben
      Davon abgesehn, was für ein Augstein.. Wenn heute jemand aus der gleichnamigen durchgeknallten Neoliberalen- und Bellizistenpostille ins Archiv steigt und das liest muss er doch depressiv werden, 2g Restverstand vorausgesetzt:
      „Sofort fuhr er ins Polizeipräsidium und ergriff die Macht.“

    • Sowas in der Art passiert ja jetzt auch. Wo ist bitte der gesetzliche Rahmen für Merkels Regime?

    • Tiger, dieses Bild
      spinnenSie es einfach weiter.
      Schmidt hat gehandelt.
      Das Merkel in der gleichen Situation.
      ?
      ??
      ???

    • Liebe Frau Heuse,
      das wäre dann aber bei der Uckermärkischen Pfarrerstochter ein lang anhaltendes PMS. Aus dem dann folgenden Frauenkram dürfte sie auch längst raus sein. Ich fürchte, sie hat’s im Kopf, das würde vieles oder alles erklären.
      Sollte sie nachher tatsächlich den Karnevalsorden bekommen, besaufe ich mich, denn das halte ich dann im Kopf nicht aus. Den Jubel der schleimkriechenden CDU-Hanseln höre ich jetzt schon. Was sind das doch alles für Waschlappen… besoffen von ihrem eigenen Obrigkeitsdenken.

      Ich wäre gern hier mal weg. In meinem Alter, mit meiner Rente kann ich davon nur träumen, die warme Toscana wäre allerdings schon schön…

    • .
      oje, welch ein stereotypes argument! der griff in die unterhose des gegners, wie unfair.

      gesetzt den unwahrscheinlichen fall, dass marginale körperliche befindlichkeiten reale arbeitsunfähigkeit auslösen, stellt sich dann die frage, wer arbeitsfähig ist.

      dann sieht man an massgeblichen stellen fresssucht, magersucht, spielsucht, geltungssucht und machtsucht. und man frage sich, was schlimmer sei.
      da männer und frauen so unterschiedlich nicht sind, so hätten dann männer ebenso ihre tage, nur eben nicht so berechenbar.

      wenn man sich jetzt an diesem unklugen thema festbeisst, dann sieht man tatsächlich, dass sich der mensch i.a. zu gerne von wichtigeren themen ablenken lässt. ach ja.

    • @ Don A.
      Wo der gesetzliche Rahmen für Merkels Regime ist? Na da, wo die seit 25 Jahren überfällige Verfassung ist, nehme ich doch mal an … Wir hätten nicht „ja“ gesagt, wär uns das nicht fest versprochen worden!

  27. Titel eingeben
    Unter Umständen waren es aber auch keine Albanerclans, und es ging auch nicht um Duschen bzw. Dixie-Klos, sondern um etwas, was im Baumarkt ziemlich genau 5 Euro kostet:

    Steckdosenleisten. Um diese gab es – so behauptet es ein Autor der mitunter etwas dubiosen Telepolis – Verteilungskämpfe. Wegen der, durchaus überlebensnotwendigen Handys. Wenn man so will, einen der ersten Smartphone-Kriege in der Hanse-Stadt. Je mehr man es sich durchdenkt, umso weniger lustig ist das allerdings, denn dann weiß man z.B., dass es in diesen Zelten, die es wohl noch im bitterkalten Winter geben wird, keinen einzigen Stromanschluss gibt.

    Den gibt es halt nur in der Nähe der Duschen.

    Auch ist interessant, was derartige Konflikte dann bei den Geflüchteten/Arbeitsmigranten auslöst. Nämlich durchaus das Gleiche wie bei uns: Übelste Gerüchte. Psst, wissen Sie, die Afghanen nämlich, da hat jeder schon mal einen Menschen getötet. Die sind so, die sind gefährlich!

    Böse und allerböseste Gerüchte. Genau, wie bei uns – und nicht immer zutreffende. Wie es allerdings genau dazu kam, dass die ansonsten zu sozialer Härte (z.B. in Griechenland) neigende Merkel sich als „Mama Merkel“ gibt, mit einer für die CDU doch eher verblüffenden Positionierung im Asylrecht:

    Dazu gibt es leider auch nur Gerüchte. Das Umfeld von Frau Merkel soll z.B. verlautbart haben, dank der Flüchtlinge können die deutschen Löhne besser in Schach gehalten werden.

    So Sachen halt. Manchmal aber – das gilt es allerdings zu klären – treffen Gerüchte zu. Man darf sich da allerdings keiner Illusion verschreiben, das ist nämlich selten.

    Dann war es vielleicht doch kein Schutzgeld, und stattdessen – wie so oft – ein im Detail hässliches und allzu alltägliches Problem. Ich weiß nicht, ob – sollte das also stimmen – diese Erklärung attraktiv genug ist, um den Gedanken an Clan-Kriminalität fortzuschieben.

    Oh, und noch weniger weiß ich – und dieser Gedanke ist jetzt wirklich einmal hässlich, ob wir uns mit dieser Form, junge Erwachsene zu, ähm, beherrbergen: nicht am Ende Intensivtäter und Clankriminelle geradezu heran züchten.

    Wenn wir nicht sehr aufpassen: Dann wird genau das geschehen – auch, wenn es diesmal in Wilhelmsburg noch völlig anders war. Und schuld daran, pardon:

    Haben wir dann alle. So sehe ich das. Auch der nette Herr mit seiner beeindruckenden Sammlung von frisch geölten, nur mangelhaft hinterfragten Vorbehalten und überwiegend bestens gepflegten Fahrrädern.

    Manchmal hilft nur mehr Pflege. Manchmal aber auch nur ein Aufnahmestopp – und die gestiegene Bereitschaft, ein paar Fahrräder gehen zu lassen.

    Einfach, damit es besser wird, als in Teilen leider zu befürchten ist.

    • ein wohltuender Debattenbeitrag
      Schön, dass sie hier einige Farbtöne in die vorherrschende Schwarz-Weiß-Malerei bringen, John Dean.

      Erstaunlich, wie schnell Gerüchte und Halbwahrheiten als Fakten verkündet und Ausführungen der medialen Gegner sogleich als „Propaganda“ bezeichnet werden. Warum gibt es nur Glaubenskriege um die Wahre Sicht der Dinge und kein Innehalten beim Reflektieren über das Kommende im schwierigen Gelände. Stattdessen vorgestanzte Meinungsblasen, die meist auf ein Drittel eingedampft werden könnten, dies bei vielen Meinungsmedien.

      Wie sollen wir Flüchtlinge stoppen, wenn jetzt auch die Russen ihre Bombenteppiche über Syrien verteilen! Dort entwickelt sich ein arabischer Flächenbrand und hier gibt es eine deutsche Nabelschau ohne Lösungsansätze. Und großes Lamentieren und Jammern in den Kommentaren bei gefüllten Gehaltskonten vieler Beteiligter.

      Nein, „Deutschland – ein Sommermärchen“ (powered by FIFA) war doch nur eine Fata Morgana.

    • Ich war schon beim letzten Sommermärchen nicht dabei, halte es für eine Medienerfindung, und beim Neuen ist es genauso. Lese gerade einen Bericht über freudig zupackende Helfer und frage mich, wie lange die gesucht haben, um die zu finden und was da bei den Interviews gestrichen wurde.

    • Etwas wirr...
      … wie üblich… aber Schwamm drüber.

      Man hat bei Ihnen stets den Eindruck, dass ihnen vieles nur deshalb nicht gefällt, weil es in diesem Blog steht.
      Ungefähr so: Einerseits ist das natürlich alles Scheisse, aber wenn dieser Don dagegen schreibt, kann es so schlimm ja nicht sein…. ist es das was ssie uns sagen möchten?

      Im Übrigen, kleiner Tip…. lesen sie mal das Motto, dass da ganz oben drüber steht

      (und falls sie sich über den unverdienten und ererbten Reichtum von Don oder seine Fahrräder, voller Neid, ereifern wollen, dann sagen sie uns was über SICH und nicht über ihn)

  28. @Eva von Auerbach - Kein Weg zurück ins Mittelater
    Oh weh, oh weh, oh weh
    Seit 1978 sind wir im ICE oder Railjet dahin unterwegs.
    Staat und Gewaltmonopol?
    In der BRD seit spätestens 1982 wurde ihm -dem Staat -das Geld entzogen.
    Und wieder: Die Armenfürsorge macht jetzt Caritas und Diakonie.

    Hier der Kindergarten vor Ort gibt in der Mittagspause kein Schweinefleisch mehr aus – halah schaffen sie nicht.
    Aber nichts gegen halal. Von mir aus ein Essen halal, eines koscher eines katholisch…

    Einen solchen Laizismus wie in Frankreich ist in Deutschland unmöglich. Das er in Frankreich möglich ist, liegt daran, dass ihn die französische Kirche erlaubt, nicht wegen des Laizismus

    Lesetip:
    https://de.wikipedia.org/wiki/St-Sulpice_%28Paris%29
    und die Spiritualität dort

    • Lesetipp 2
      Richtig, Berthold.
      Der Hinweis auf Houellebecq kam ja weiter oben schon. Sollte man vielleicht auch gelesen haben, bevor man den Laizismus als Heilsbringer ausruft.

    • Generell ist Voltaire ja immer hilfreich.

    • Titel eingeben
      Soweit, dass die Erlaubnis der organisierten Spiritualität zuvor einzuholen ist, bevor der Staat gesetzlich regelt, wie man sich im öffentlichen Raum zu verhalten hat, kommen wir noch!
      Befragung der Omen, Anhörung der Pythias und Savonarolas, Aufnahme des Islamkreises ins Bundeskabinett, und ein Triumvirat christlich-jüdisch-muslimischer Innenminister – also wenn das die Zukunft Deutschlands ist, hilft nur noch Flucht.

  29. @E.R.Binvonhier
    Na ja wie sagte der Antiquar aus dem 6.in Wien. Als die Klöster schwächer wurden ging die Forschung an die Unis. Auch kein guter Weg seit Bologna – erschaffen mit am CHE !

    Ich bin der Meinung aber, dass die RKK die eigenen (intelektuellen) Kräfte überschätzt – mit allem Verlaub.

    Mein G-tt was waren in den 60ern und 70ern für Giganten alleine an der Fakultät der Uni Regensburg. Wenn ich mich da jetzt in der BRD umschaue, vielleicht Klaus Müller in Münster, Schneider in Frankfurt und manchen Brox Schüler.
    Aber vielleicht tue ich auch unrecht, ich bin nicht mehr groß im Bilde

  30. Merkel als Pate des Clans der Lemminge
    Auf der Seite der FAZ erscheinen unter der Rubrik „Blogs“ stets die 3 aktuellsten Veröffentlichungen.

    Wie der Zufall es so will, erscheint neuerdings nach einem aktuellem Beitrag von Don Alphonso, etwa eine Stunde später, ein Beitrag des neuen FAZ Blogs „Hier. Und jetzt?“, womit Don Alphonsos Beitrag schon auf Platz 2 verwiesen ist. Morgen sind seine Gedanken im Orkus des Unbeachteten.

    Das ist kein Spaß mehr, das ist die Macht des Faktischen.

    Es ist die feine Drehung in der Präsentation (Blogs) von der Information hin zur Regierungspropaganda.

    Wie groß und tiefgreifend Verluste oft sind, erkennt man oft erst viel später.

    In meiner Phantasie gestatte ich mir die Vorstellung, daß sich Frank Schirrmacher an solchen, der Staatsmacht sich unterordnenden, Dummspielchen wohl nicht beteiligt hätte.

    Offensichtlich findet selbst hier ein, subtil geführter, Kampf der Clans statt.

    „War ein Beitrag klug gedacht und gut geschrieben, hatte er ohne Ansehen des politischen Orts Chancen, mit Schirrmachers Billigung publiziert zu werden.“ schrieb die NZZ (1)

    Frank Schirrmacher schrieb am 13.02.2006 einen Artikel in der FAZ mit der Überschrift:“Vorbereitungsgesellschaft“.

    Schirrmacher beschreibt auch hier schon die unterschiedlichen Clans.

    „Die arabisch-europäische Liga gemäßigter Muslime sagt…„Wir erklären, daß wir den Gebrauch der arabischen Sprache zwischen unseren Völkern als lingua franca in ganz Europa befördern und wiederherstellen werden. Wir erklären, daß wir strukturelle Bindungen zwischen der arabischen Diaspora in Europa herstellen werden, um eine einzige Gemeinschaft in ganz Europa herzustellen. Und wir werden die Bindungen zwischen unserer Diaspora und der Arabischen Nation stärken.“
    und weiter:
    „Die demographische Dynamik der Islamisierung hat zunächst nichts mit Werten zu tun. Sie geschieht. Sie betrifft unsere Gesellschaft im nächsten Jahrzehnt, ganz gleich, wie friedfertig sich die hier lebenden Muslime zeigen. Gerade dann nämlich benötigen sie unseren Schutz vor äußerer Einflußnahme, einen Schutz, auf den wir heute noch überhaupt nicht vorbereitet sind.“

    In meiner Vorstellung würde der augenblickliche Führungsclan der FAZ erzittern, wenn Frank Schirrmacher heute einen Artikel mit der Überschrift:

    “ J’accuse “

    publizieren würde.

    Nicht wenige wird es beruhigen, daß er friedlich in seinem Grabe liegt. (Vermutlich hat er sich schon angewidert im Grabe umgedreht.) Durch den unersetzbaren Verlust Schirrmachers lassen sich leichter, als Geschwister im Geiste, Merkelsche Clanverbindungen schaffen.

    Das Land hat sich der Lächerlichkeit preisgegeben.

    Clans trennten Grenzen. Europäische Verträge (Schengen Dublin) werden einseitig als nicht einhaltbar deklariert. Gesetze, Verordnungen werden nach persönlichen Gutdünken interpretiert.
    Diese Regierung ist ja nicht einmal mehr in der Lage die Grenzen des Landes zu kontrollieren.

    Wie nennt man so etwas ? Eine Demokratur ?

    Die Invasoren sollen mit weißen Fahnen begrüßt und ihnen Geschenke dargeboten werden. (Anordnung des Paten)

    Hilflose Apelle, wie z.B. die Odenwald-Gemeinde Hardheim, die „um ein gemeinsames Miteinander möglich zu machen eine Art Knigge für Flüchtlinge verfasste und auf ihrer Internetseite veröffentlicht. (2)

    Da geht es beispielsweise darum, Ware im Supermarkt erst zu bezahlen, bevor man sie mitnimmt oder öffnet. Oder nach 22 Uhr die Nachtruhe zu achten, jungen Frauen nicht nachzustellen, nicht nebeneinander auf der Straße zu laufen, wenn Gehwege fehlen, Fahrräder nicht mit den Füßen abzubremsen, oder „die Notdurft“ nicht in Gärten und Parks zu verrichten.“

    Die Invasoren auf dem geistig kulturellen Niveau eines Dreijährigen.

    Die Notdurft“ nicht in Gärten und Parks zu verrichten ?

    Deutschlands Zukunftsperspektive wird sein, daß es von arabisch, islamischen Clans
    zugeschi….. wird.

    Und bis diese Sätze event. im Blog von Herrn Meyer erscheinen, werden seine schön geschriebenen Zeilen und die immer zaghafter werdenden Kommentare, schon weiter nach Hinten verschoben sein.

    „Der Herrgott hat uns diese Aufgabe jetzt auf den Tisch gelegt“, sprach Merkel.

    Betet Deutsche, betet !

    Mit freundlichem Gruß
    B.Klingenberger

    (1) http://www.nzz.ch/feuilleton/faz-mitherausgeber-frank-schirrmacher-ist-gestorben-1.18320838
    (2)http://www.n-tv.de/politik/Fussgaenger-benutzen-bei-uns-die-Fusswege-article16097846.html

    • Mein Beitrag kommt schon noch nach vorne, nehme ich an, und mit dem neuen Blog hat das nichts zu tun.

    • Da fehlt eine Quelle....
      Spiegel(!) 41/2015
      Der Essay von Botho Strauss…..

    • @Klingenberger
      Schade, dass man den Schirrmacher Artikel nicht mehr frei lesen kann.
      Zu diesem Thema habe ich in meiner Sammlung noch einen Artikel von dem Islamwissenschaftler Mohammed Arkoun, den ich kannte, und der immer noch, sogar in Deutsch, auffindbar und lesbar ist:
      Die Ignoranz und das Mittelmeer
      http://monde-diplomatique.de/artikel/!800828
      „die Auseinandersetzung zwischen „dem Islam“ und „dem Westen“ ist bereits in den Zeilen des Koran zu finden“.
      „Demokratie, Laizismus, Humanismus … Wie kann es gelingen, mit dem Islam in Eintracht zu leben? Um diese Frage zu beantworten, muss man … “ – neugierig? Bitte im Link weiterlesen.

  31. in der ferne so nah
    werter DON, schön ihre radtouren, komme gerade mit dem mtb von einer kleinen tour einer lange italienisch verwalteten insel entlang retour und begebe mich virtuell in die deutsche malaise und bin erschüttert.

    aber was wollen wir migrantische clans kritisieren, wenn grosse clans ganze deutsche musterbranchen der verachtung und lächerlichkeit der welt preisgeben und die kontrolleure des bundeslandes – das wenn die „refugees welcome“ gesinnungsprognosen zustreffen, bald im meerwasser versinken wird – einfach KEINE eier haben.

    dort wurde geld für etwas abgeknöpft, was es garnicht gab, eine luftnummer. der albanische clan hingegen hat seine lektion in wirtschaftsethik gelernt und knöpft ab für eine gegenleistung, auch wenn die kosten bei ihm nicht anfallen. sind eben windfall-profits !

    von der moral her ist das ist aber auch nichts anderes, wie hemmungsloses kassieren für das fahren auf spanischen, portugiesischen, slowenischen, kroatischen und sonstigen autobahnen, die der deutsche steuerzahler via EU zahlungen schon längst finanziert hat und für die er dann nochmals bei nutzung bezahlt. warum verübeln wir albanern dieses geschäftsmodell zu nutzen ?

    die malaise hat wohl nur der Horst messerscharf erkannt. ja der kanns. wenn mutter M. den job in NY kriegt oder den Obama-nachfolgepreis will er ja pabst werden.

    und noch zum kurzfristigen aktionsplan: warum machen die Thomas Allofs nicht zum CEO, der hat wenigstens mit Werder B. schon lebenserfahrung im abstiegskampf und fuhr wohl auch nie einen diesel aus der autostadt. also nicht vorbelastet. oder der kleine augstein, hat wie ich völlig überrascht lese, auch schon konkurs- oder vergleichserfahrung.
    Matthias Müller dagegen ist ja mehr eine männliche mutter theresa, er hat ja schon angekündigt, alle beim clan zukünftig entlassenen kostenlos in zuwanderer-integratoren umschulen zu lassen und herrn pötsch zu einem deutschen pass zu verhelfen.

    meine hier gemachten prognosen für die nächsten 10 wochen treten ja langsam aber sicher alle ein. ich mache häkchen dahinter

    • Das eine macht das andere nicht besser, und als Kind meiner Stadt kann ich ihnen sage, dass auch betrügende Entwickler reizende Nachbarn sein können.

  32. Was mich am meisten stört?
    Die beschriebenen Zustände sind doch nicht neu. Was hätte ich mir gewünscht, die Kritik am „Sozialstaat“ wäre schon vor der Völkerwanderung so deutlich, anhaltend und laut gewesen wie jetzt. Doch halt, weder „Sozialstaat“ noch neoliberale Gesellschaft werden ja wirklich kritisiert, nicht einmal jetzt, da die Folgen in Form einer „Flüchtlingskrise“ überdeutlich werden. Auch jetzt wird immer noch weiter nach oben gebuckelt und nach unten getreten. Den untauglichen Versuch, Merkel die Schuld für etwas zuzuweisen, was sie nun wirklich nicht allein verursacht hat, muß man in diesem Zusammenhang so verstehen, daß es das Treten nach unten verstärkt, sich das Buckeln auf Politiker beschränkt, die selbst auch gerne treten bzw. treten würden.

    Was mich auch noch stört, ist, daß ausgerechnet ich jetzt unsere Bundeskanzlerin verteidigen muß, ihr Respekt zollen muß für ihre eindeutige Haltung. Erst Gestern wieder hat sie in einer dieser unsäglichen Polit-Shows die Fakten zutreffend beschrieben, die Frage aller Fragen gestellt, ohne eine Antwort zu bekommen bzw. geben zu können: Wie sähe die Alternative aus?

    Aber die Fragen werden ja weder von Don noch sonst irgendjemandem beantwortet. Es ist doch einfach billig, die Schließung der Grenzen zu fordern, ohne konkret zu sagen, wie das denn wohl in der Realität aussehen soll. Will man die Flüchtlinge an den Grenzen erschießen, wenn sie die Zäune niederreißen? Will man sie an den Grenzen verrecken lassen? Glaubt man wirklich, dann kämen keine Flüchtlinge mehr?

    Genauso billig aber ist es, nun mit Erdogan oder Assad ins Bett gehen zu wollen, Milliarden an Euro dafür bezahlen zu wollen, daß andere „den Dreck“ wegmachen sollen, an dem man sich selbst die Finger nicht schmutzig machen will. Schließlich hat man ja Rechtsstaat, Werte und Kultur zu verteidigen, wäscht die eigenen Hände in Unschuld. Wo kämen wir denn da hin, würde das auch alles mal zum Tragen kommen, was da immer so wohlfeil verkündet wird – von unseren „Eliten“. Daß das Proletariat kaum weiter als bis zum eigenen Hemd denken kann, nicht zu verstehen scheint, was da für ein Film läuft, betrachte ich dabei mal als Schuld mindernd.

    Solange ich hier keine Alternativen lese, die über bloße Behauptungen und haltlose Forderungen hinausgehen, die keine realistischen Lösungen beinhalten, ist und bleibt die Asylpolitik Merkels alternativlos. Im wahrsten Sinne des Wortes.

    Was sich jetzt in Deutschland abspielt, ist das Ergebnis einer nicht nur deutschen oder europäischen desaströsen Außenpolitik, einer ebenso desaströsen Wirtschaftspolitik, einer neoliberalen Innenpolitik und einer daraus resultierenden gesellschaftlichen Entwicklung, die schon vor Jahrzehnten begann. Wer den Umgang mit den „Gastarbeitern“ miterlebt und noch in Erinnerung hat, der weiß, warum die Integration so grandios gescheitert ist. Wer den Umgang mit den eigenen Rändern der Gesellschaft betrachtet, der weiß warum sich Parallelgesellschaften gebildet haben. Wer die Umverteilung von unten nach oben betrachtet, der weiß warum diese Gesellschaft derart entsolidarisiert ist. Und wer den politischen Dilettantismus sieht, weiß, warum es keine Volksparteien mehr gibt und die Demokratie zu einer Farce verkommen ist. Und wer das und noch einiges mehr mal in aller Ruhe Revue passieren läßt, der muß feststellen, daß die Flüchtlinge mit all dem nichts zu tun haben, die vorhandenen Probleme durch sie nun aber überdeutlich werden.

    Ich frage mich wirklich, wie dumm man sein muß, die Flüchtlinge für Probleme verantwortlich machen zu wollen, an deren Zustandekommen sie überhaupt nicht beteiligt sind. Wer demonstrieren will, der soll nach Berlin gehen und dort gegen eine Politik demonstrieren, die die Ursachen für diese Völkerwanderung und für das Elend in der eigenen Gesellschaft gesetzt hat. Vor Flüchtlingsheimen zu demonstrieren, ist ebenso sinnlos wie falsch, zeigt nur, nichts verstanden zu haben. Und das gilt genauso für die völlig absurde Willkommenskultur, die allenthalben beschworen wird. Erst das Unheil heraufbeschwören und sich dann als Retter der Menschheit aufspielen, wie absurd ist das denn.

    Auch wenn Merkels Handeln momentan alternativlos ist, so gibt es dennoch an einer Stelle Anlaß zur Kritik: „Wir schaffen das“. Nein, wir werden das so nicht schaffen. So ehrlich sollte die Bundeskanzlerin schon sein, der Realität ins Auge zu sehen. Dazu würde aber auch gehören, Ursachen offen und ehrlich zu benennen, die gesellschaftliche Realität offen und ehrlich zu benennen, das politische Totalversagen der vergangenen Jahrzehnte offen und ehrlich einzuräumen, inklusive des eigenen. Das aber habe ich von führenden Politikern dieser Republik nur selten gehört, beispielsweise Adenauers Geschwätz von gestern, Münteferings Wählerbelügerei oder von der Leyens 12,50 Euro Stundenlohn für die Grundsicherung.

    Am meisten stört mich halt, daß nie mit offenen Karten gespielt wird, daß die Bürger permanent manipuliert und instrumentalisiert werden, daß die Bürger nicht mehr erkennen, daß sie nicht für ihre eigenen Interessen einstehen, sondern die Interessen Dritter verfolgen, die sich am Ende auch noch gegen sie selbst richten. Denn am Ende werden sie wie immer selbst der Sündenbock sein, wenn sie nicht endlich einmal erkennen, wie der Hase läuft, wenn sie nicht endlich wieder lernen, für ihre eigenen Interessen einzutreten. Und dazu müßte an erster Stelle gehören, daß die Bürger (mehr) Einfluß auf politische Entscheidungen erhalten. Dafür sollten sich die Bürger dieses Landes vordringlich einsetzen. Ansonsten werden sie auch weiterhin regiert werden, aller demokratischen Schönfärberei zum Trotz.

    • @ Meier
      „Wir schaffen das“. Die erste Frage ist, wen die Kanzlerin wohl mit „wir“ meint; mit wem sie sich also identifiziert. So lange die Frau in der Politik tätig ist, lag da ein Geruch von Feigenblatt in der Luft; Kohls Mädchen! Ich denke, jeder hat die Zuschreibungen anderer mal satt. Aber vielleicht liegt das auch nur an meiner Biografie; die Wende hätte es ohne diesen speziellen Überdruss vermutlich gar nicht gegeben. Und nach der Wende habe ich davon kaum noch etwas wahrgenommen; es brach eine Ära an, da man sich von den anderen nicht mehr zu emanzipieren suchte, sondern sich entsprechend fremder Erwartungen gnadenlos selbst optimierte. Vielleicht war das im Westen auch schon immer so. Ich kann das wirklich nicht beurteilen; aber dass es wohl verschiedene Menschenbilder gab und gibt, kann man in Berlin jeden Tag auf der Straße überprüfen.

      Die zweite Frage lautet, was da wohl zu „schaffen“ sei. Wie Sie fairer Weise einräumen, hatten wir schon vor der jetzigen Situation reichlich Probleme und haben uns davor gedrückt. Und völlig egal, wo man nun die entscheidenen Bruchlinien verortet – Ost/West, Nord/Süd, Jung/Alt, protestantisch oder katholisch geprägt, reich/arm – das Ergebnis lautet ja immer, das die Gesellschaft gespalten ist. Legt man die Bruchlinien übereinander, stellt man fest, dass sie fragmentiert wurde. Dem schließen sich die Fragen an, wovon die Gesellschaft fragmentiert wurde und wie man das für alle sichtbar macht; denn nur, wenn wir (nicht nur verstandesgemäß, sondern auch gefühlsmäßig) nachvollziehen, was uns trennt, können wir uns vielleicht auch wieder als Gemeinschaft begreifen – oder eben nicht.

      Ohne dass ich Ihnen dafür valide Anhaltspunkte nennen könnte, habe ich den persönlichen Eindruck, dass die Kanzlerin davon sprechen könnte?

    • @ auch egal
      Mit „wir“ meint Merkel sicherlich das ganze Land, wer „wir“ dann am Ende sein werden, nun, das werden wie immer die Kleinen Leute sein. Denn ich habe noch nicht erlebt, daß irgendeine Krise der letzten Jahrzehnte von denen getragen wurde, die sie verursacht haben.

      Von Selbstoptimierung würde ich nicht sprechen wollen, eher von Selbstversklavung. Das war im Westen nicht immer so, das war ein schleichender Prozeß, der in der Agenda 2010 seinen vorläufigen Höhepunkt fand.

      Daß es in Ost und West verschiedene Menschenbilder gab oder gibt, wage ich zu bezweifeln. Aber daß es im Osten zumindest vor der Wiedervereinigung ein völlig falsches Bild vom Westen gab, das haben mir seinerzeit meine Gespräche mit Robotron-Mitarbeitern und anderen gezeigt. Geglaubt hat mir dort damals niemand, das hat sich 1989/90 dann aber wohl geändert.

      Im Grunde ist jede Gesellschaft mehr oder weniger „fragmentiert“, besteht aus Parallelgesellschaften. Das war auch im Osten nicht anders. Die Frage ist aber doch, wie kritisch das jeweils Trennende ist. Und da läßt sich wohl eindeutig die Solidarität in der Gesamtgesellschaft nennen. Fehlt es an Solidarität, führt das zu Ungerechtigkeit. Und Ungerechtigkeit läßt sich eben nur bis zu einem gewissen Punkt ertragen, danach kommt es zu unschönen Entwicklungen. Es kommt mir so vor, als ob der Test, wie weit man eine Gesellschaft entsolidarisieren und dennoch kontrollieren kann, noch nicht ganz abgeschlossen ist. Noch halten die Untertanen still, was mich sehr wundert. Allerdings gebe ich dem Frieden nur noch 10 bis maximal 20 Jahre. Dann werden die Folgen neoliberaler Politik mehrheitlich derart spürbar sein, daß ich mir nicht vorstellen kann, daß die Menschen sich das noch länger bieten lassen werden. Andererseits, ich fürchte, dann ist es zu spät, diese Gesellschaft noch friedlich beisammen zu halten.

      Ob unsere Bundeskanzlerin sich, zumindest momentan, darüber wirklich Gedanken macht? Ich denke, eher nicht. Die hat momentan genug damit zu tun, nach pragmatischen Lösungen für das Flüchtlingsproblem zu suchen und sich die Gegner in den eigenen Reihen vom Hals zu halten. Auch hatte ich, entgegen anders lautender Vorwürfe der Sozialdemokratisierung der CDU, nicht den Eindruck, Merkel habe den neoliberalen Kurs der Partei verlassen. Eher hat wohl die SPD mit Schröder den Pfad der Sozialdemokratie endgültig verlassen.

      Wie dem auch sei, die vom Don so genannten Clans positionieren sich und zeigen das wahre Gesicht der Macht, obwohl das nicht nur bezüglich der Flüchtlinge eher eine Ohnmacht ist. Denn die Politik hat ihre Macht längst freiwillig abgegeben und ist an anderer Stelle gar zu völligem Verzicht bereit. Die Idee der Sozialen Marktwirtschaft ist gescheitert und vom Raubtierkapitalismus abgelöst worden. Die Politik hat auf allen Gebieten jämmerlich versagt, was sicherlich damit zu tun hat, daß es ihr an Eliten mangelt. Insofern steht auch Merkel auf verlorenem Posten, nicht nur in der Frage des Asyls.

    • @ Meier
      „Wie sähe die Alternative aus? Aber die Fragen werden ja weder von Don noch sonst irgendjemandem beantwortet.“ – Doch. Beispielsweise von mir ->
      http://www.faz.net/aktuell/politik/fluechtlingskrise/spaniens-vorgehen-gegen-fluechtlinge-13844097.html

    • @ Herr Meier
      Und um all die von Ihnen geschilderten Zustände, über die man durchaus kontrovers diskutieren kann, zu heilen, lassen wir nun unkontrolliert sogenannte Flüchtlinge ins Land? Die werden es schon richten. Ist das Ihre Logik?

    • Titel eingeben
      Nein, mit dem Finger nur auf Merkel zu zeigen geht nicht. Man sollte aber keineswegs unter den Tisch fallen lassen, dass man die Dame in einen Job gewählt hat und auch dafür bezahlt, damit sie „die Richtlinien der Politik bestimmt“.

      Merkel Politik folgte aber immer nur einer Richtlinie: Niemals eine Entscheidung treffen die Wählerstimmen kosten könnte.
      Opportunismus pur. Die Methode des Überlebens in ihrer früheren Heimat halt.
      Unvergessen ihre bis heute anhaltende Unterstützung von Georg W beim Verbrechen des bisherigen Jahrhunderts! Wer sowas wählt, hat halt irgendwann auch die Konsequenzen und die Kosten dafür am Hals!

      Die jetzige Situation verdanken wir Merkel, ihren Wählern und der Macht der Medien. Macht, die es diesen erlaubt Menschen zu verdummen und dumm zu halten.
      Die Ursachen für die Flüchtlingswelle werden NIRGENDWO in den Massenmedien ehrlich beschrieben. Bestes Beispiel dafür war die Zusammenarbeit von Will und Merkel…
      Ausgezeichnet zusammengefasst hat das mal Albrecht Müller, der früher Helmut Schmidt Bürochef war. Also in einer Zeit BEVOR die Kohl Schröder und Merkel unsere heutige Welt mitgeformt haben….

      „Die westliche Propaganda ist so professionell, dass die Tatsachen für das, was wir denken sollen, kaum mehr eine Rolle spielen.“

      http://www.nachdenkseiten.de/?p=27891#more-27891

    • Niemand will eine Mauer bauen
      @hefe60: Spaniens Abschottungspolitik hat nur zu einer Änderung der Fluchtrouten geführt, mehr nicht. Mal angenommen, obwohl ich das für völlig unmöglich halte, die deutschen oder gar europäischen Grenzen ließen sich dicht machen, was machen wir dann mit den Menschen an den Grenzen? Erschießen oder verrecken lassen? Im Mittelmeer ertrinken lassen? Sorry, aber das ist die einzige realistische Alternative, die am Ende bleibt. Denn die Menschen werden weiter nach Europa kommen, weil es für sie tatsächlich alternativlos ist.

      @Dieter Zorn: Meine Logik ist, daß wir nun das bekommen, was wir uns redlich verdient haben. Schließlich haben auch wir ganz gut auf Kosten dieser Menschen gelebt. Und, war uns das nicht ziemlich egal, solange wir das Elend nicht direkt vor Augen hatten?

      Selbstverständlich ist der unkontrollierte Flüchtlingsstrom ein Problem, aber die Kontrolle sollte unsere hochgelobte Verwaltung doch hoffentlich in Kürze zurück erlangt haben. Nur, damit ist ja auch nicht viel gewonnen. Es wird zwangsläufig gesellschaftliche Veränderungen geben. Darüber zu jammern hilft aber nicht, denn das ändert ja nichts an den Tatsachen.

      @TDV: Merkel bestimmt die Richtlinien der Politik? Auch wenn ein paar Entscheidungen dies vermuten lassen, so sind das wohl eher die Ausnahmen, die die Regel bestimmen. Die Regel aber ist, daß das Kapital die Richtlinien der Politik bestimmt. Haben wir das in den letzten Jahrzehnten denn immer noch nicht kapiert? Zumindest so zu tun, als berücksichtige man den Wählerwillen, sehe ich auch nicht als spezifisch nur für Merkel an. Das ist typisch für alle Politiker. Auch mit dem Osten oder mit Bush hat das wenig zu tun. Die jetzige Situation haben wir auch nicht nur unseren Politikern oder gar uns selbst zu verdanken, sondern der Uneinigkeit der Menschheit. Aber das Thema der Nationalstaaten und der sich daraus ergebenden Folgen hatte ich ja schon an anderer Stelle aufgegriffen und will das hier nicht wiederholen. Nur soviel: Denken Sie sich die Nationalstaaten einmal weg, was wäre dann? Gäbe es dann solche Flüchtlingskrisen?

    • @ Meier
      Ich meine, in der Situation ist nichts lohnenswerter als ein gemeinsamer, sehr präziser Blick:

      Ich weiß, ehrlich gesagt, nicht viel über das Menschenbild, das vor der Wende im Westen Deutschlands propagiert wurde. Ich weiß noch nicht einmal, ob dieses NaziNaziNazi-Geschrei damals schon so virulent war und ob sich dort überhaupt jemand ernstlich den Schuh angezogen hätte, die Deutschen seien – mal abgesehen vom Holocaust – schlimmere Finger als der Rest der Welt? Wenn es doch die Frage aufwirft, warum sie denn dann nicht wenigstens den Krieg gewonnen haben? Jeder, der sich mal auf dem Schulhof geprügelt hat, weiß schließlich, das dort stets der Gemeinste die besten Chancen hat, es sei denn, er stellt sich nennenswert dümmer an als der Rest.

      Aber wie es auch aussah, das Menschenbild in der alten BRD – in der DDR wurde jedenfalls, soviel kann ich mit voller Überzeugung behaupten, ein anderes Menschenbild propagiert. Oder wurde Ihnen John Maynard vielleicht als proletarischer Held präsentiert? Das halte ich für ausgeschlossen.

      Fragmentiert war die DDR-Gesellschaft aber die längste Zeit eben nicht: Es herrschte vielmehr ein gemeinsames Bild von einer Gemeinschaft, in der jeder seinen eigenen Platz hatte; jedem sein Platz zugewiesen wurde (deswegen nenne ich das ja auch nicht „Konsens“). Damit man sich nicht gegenseitig auf den Zehen stand (egalitär waren nur die Umstände; niemals werden es die Menschen sein) gab es „Klassen“ – statt früher eben die Stände. Aber jeder wusste die meiste Zeit, wer wohin gehörte; selbst die Stasi hörte man meistenteils schon von weitem trapsen und die Mauer war nachts beleuchtet.

      Was ich nicht weiß, ist, was genau die BRD statt einer Gemeinschaft zusammengehalten hat (hat ja besser funktioniert als in der DDR)? Die gemeinsame Überzeugung, das alle Menschen schlecht und dumm sind und man durch demonstratives Aufsichnehmen von Schuld (bis zur Buße drang man ja nicht vor) einen Ablass erreichen könnte (vor dem Befreier)?

      In der Nachwende-BRD wird jedenfalls so getan, als wären die Menschen alle gleich, tatsächlich, nicht nur vor dem Recht. Und vor dem Hintergrund dieses imaginären Prototyps, dem natürlich niemand gerecht werden kann (allen Leuten recht getan ist eine Kunst, die keiner kann!), gibt es gar keine Gemeinschaft mehr, sondern nur noch Paralleluniversen. Das ist keine Gesellschaft, sondern Zufall (Putin würde sagen: Chaos).

      Also bitteschön: Woran könnte die Gemeinschaft in Deutschland wieder als gesellschaftliches Organisationsprinzip anknüpfen? Was wäre denn konsensfähig? Das GG ist zwar vorhanden, aber spätestens die Koexistenz mit Europäischen Normen hat an vielen Stellen eher die Willkür befördert (nicht, dass von der Wurst vorher noch viel da gewesen wäre …). Die Ordnung nach Vermögen hat ebenfalls ausgedient; es dräut nun handgreiflich die Warnung des Mäuseturms am Rhein. Die Ordnung nach „Verdienst“ ist auch so eine Sache; die Klugen ernten selten Ruhm (oder wenigstens nicht zu ihren Lebzeiten); und Popstars bieten nunmal keine Orientierung. Ich denke also, die gesellschaftliche Notwendigkeit eines lebbaren Konsens zu erkennen, ist die Aufgabe, vor die uns die Situation stellt.

      Im übrigen ist die Kanzlerin ganz sicher keine Linke, da sind wir uns einig. Gläubige Protestanten glauben genausowenig wie die Juden daran, dass die Menschen alle gleich wären.

      Aus demselben Grund (weil sie eine gläubige Protestantin ist) dürfte aber auch ausgeschlossen sein, dass die Kanzlerin eine Neoliberale ist, und wenn sie dreimal neoliberale Politik macht.

    • @ Meier, außenpolitischer Nachtrag
      Wenn irgendetwas eindeutig ist an der Kanzlerin, dann höchstens ihr Begehren, um fast jeden Preis sowohl die Amerikaner als auch den Russen in die Suppe zu spucken, weil sie verhindern möchte, dass einer von beiden seine gierigen Finger exklusiv auf die dortigen Ölreserven legen kann. Wir feilschen lieber mit den Arabern, wie es aussieht!

      Natürlich wäre es den Amerikanern lieber, wir würden Flüchtlingscamps außerhalb der EU haben, wo dann schreckliche Zustände herrschen würden und wir mit einer fürchterlichen malaise konfrontiert (die Antifa würde im Minutentakt demonstrieren). Das liegt daran, dass sie offenbar bei unseren grünen Linken einen Fuß in der Tür haben; wie überall in Europa. Nach übernommener Macht würden die uns ihren Herren bedenkenlos als Opfer zu Füßen legen (wir sind ja nur Nazis in ihren Augen), da plagt mich kein Zweifel.

      Auch die Russen hätten wohl kaum dort unten eingegriffen, wären die wehrfähigen jungen Männer nicht scharenweise am Desertieren und könnte man es sich leisten, die Ölreserven einfach dem IS/den Amerikanern zu überlassen.

      Die Frau Bundeskanzlerin hat also vermutlich mit spitzem Bleistift gerechnet, was wohl schadensträchtiger sei: Ein eigenes Engagement vor Ort (das ohnehin wieder bloß den Amis genutzt hätte) oder das Aufnehmen der Deserteure, um die Russen in die Puschen zu zwingen, damit sie den IS zurückschlagen und man wieder verschiedene Diktatoren dort unten hat, mit denen man erfolgreich Handel treiben kann.

      Das ist nicht schön, das ist innenpolitisch leider hoch gefährlich – vertritt aber nach außen sehr konsequent deutsche Interessen. Und wer ihr daraus einen Vorwurf macht, das sie nicht zwei Pferde gleichzeitig reiten kann sondern Prioritäten setzen muss, der hat darüber entweder nicht nachgedacht oder er hat es nicht so mit Deutschlands Interessen, sondern bloß mit seinen eigenen; wie das bei Clanmitgliedern eben so ist.

    • @ Meier
      @ Meier – „Spaniens Abschottungspolitik hat nur zu einer Änderung der Fluchtrouten geführt…“ -> Das ist wohl eher dem Fehlen Gaddafis und den desolaten Strukturen in Libyien geschuldet und der Nichtdurchführung von FRONTEX-Kontrollen im Mittelmeerraum, so wie es Spanien im Atlantik praktiziert. – „…was machen wir dann mit den Menschen an den Grenzen?“ -> Diese Frage stellt sich mir nicht. Ich habe diese Menschen nicht in die Welt gesetzt. Als Familienoberhaupt trage ich jedoch Verantwortung für meine Familie, für meine Kinder und pflegebedürftigen Eltern und evtl. Geschwister. Nicht Verantwortung für andere Menschen auf anderen Kontinenten. Auch nicht dafür, dass auf dem afrikanischen Kontinent in etwa 85 Jahren ca. 4,4 Mrd. Menschen leben werden (UNO-Prognose 2015). Ich habe nur so viele Menschen (4 Kinder) in die Welt gesetzt, wie mir aufgrund meiner Ressourcen verantwortlich erschien. Warum sollte ich mir Gedanken (Verantwortung) machen um unverantwortliche Familienplanung anderer? Mitglieder meiner Familie (Clan) sind weder verantwortlich für die Misere der Menschen, die zu uns „flüchten“ wollen, noch für jene die dies nicht vorhaben und dennoch irgendwo auf diesem Planeten (ich zitiere Sie) „verrecken“. – „Denn die Menschen werden weiter nach Europa kommen, weil es für sie tatsächlich alternativlos ist.“ -> Sicher, bei der aktuellen „alternativlosen“ Politik ist davon auszugehen. Ich für meinen Teil bringe jedenfalls schon mal meine hart verdienten Moneten in Sicherheit. Das Erbe meiner Kinder soll ja weder Merk(anti)els- noch Refugees-Erbe werden. Glücklicherweise bin ich außerdem noch Gatte einer legal „Zugewanderten“, deren Herkunftsland auf Einkünfte lediglich pauschal 13% EkSt erhebt. Damit sollte wohl klar sein, wer die gewaltigen Kosten der – m.E. noch Jahre anhaltenden – Flüchtlingsmisère primär trägt. – „Es wird zwangsläufig gesellschaftliche Veränderungen geben.“ -> Ja, aber ist das dann noch meine kulturelle Heimat? Könnte sein, dass ich mich dann lieber davonstehle…

  33. Der Untergang
    Irgendwie hatten wir das schon einmal….

    Krebs: „Es ist unwahrscheinlich, dass Wenck mit seinen wenigen Verbänden der Roten Armee…“
    Goebbels: „Wieso behaupten Sie, ein Angriff Wencks sei unwahrscheinlich?“ Krebs: „WENCK HAT DER ROTEN ARMEE ABSOLUT NICHTS ENTGEGENZUSETZEN!!“
    Weidling: „Wenn das so ist, warum sagen Sie das dem Führer nicht? Sind denn hier alle verrückt geworden?“
    Burgdorf: „Glauben Sie, er weiss das nicht selbst? Aber er wird niemals kapitulieren. Und damit Sie es wissen: ICH AUCH NICHT! ICH HABE DAS EINMAL MITGEMACHT! DAS REICHT!“
    Weidling zu Mohnke: „Kommen Sie! Ich muss hier raus!“

  34. Kommt jetzt der Seehofer-Booster?
    Am 13. Oktober tritt Salman Rushdie auf der Frankfurter Buchmesse auf. Als Reaktion hat der neue deutsche Exportpartner Iran gleich mal seine geplante Teilnahme wieder abgesagt. Je nachdem, was Rushdie (der heute wieder keinen Nobelpreis bekommen hat – ?) bei der Gelegenheit hier in Deutschland sagen wird, könnte die Reaktion in deutschen Flüchtlingsheimen das Unvermeidliche eventuell schneller sichtbar machen. Oder jemand zeichnet ein paar neue Karikaturen. Was auch passiert, wenn es passiert, könnte Seehofer davon in diesem kritischen Moment politisch profitieren.

    • Heute wird auf jeden Fall ein spannender Tag, Seehofer ist erkennbar geladen.

    • Ach, das ist doch alles nichts gegen die wahre Katastrophe ;-)
      „Kein KombiTicket zur Frankfurter Buchmesse

      Bitte beachten Sie, dass in den diesjährigen Eintrittskarten zur Frankfurter Buchmesse (14. bis 18. Oktober) kein KombiTicket enthalten ist. Damit berechtigen die Eintrittskarten nicht zur freien Nutzung der Busse und Bahnen im Rhein-Main-Verkehrsverbund. Für die An- und Abreise müssen demnach reguläre Fahrkarten erworben werden.

      KombiTickets werden immer in Kooperation zwischen Veranstalter und Verkehrsverbund bzw. Verkehrsgesellschaft angeboten. Diese Kooperation ist in diesem Jahr nicht zustande gekommen, weshalb die Eintrittskarten schlussendlich kein KombiTicket enthalten.

      Bei Rückfragen hierzu wenden Sie sich bitte direkt an das Service-Center der Frankfurter Buchmesse unter (069) 21 020.“

    • Und wer trotzdem zur Buchmesse kommt, weil er halt noch über
      genügend pecunia verfügt, kann auch gleich, wenn er sich denn für Süditalien interessiert, ein paar Tage länger bleiben – da gibt’s nämlich am Rande des Frankfurter Horizonts ein dolce zu verkosten:

      http://web.rgzm.de/ausstellungen-termine/a/article/weapons-from-the-sanctuary-of-punta-stilo-at-kaulonia-a-typological-and-contextual-analysis.html

    • Ein wenig wirr ???
      Was genau hat denn auf einmal der Iran mit den Flüchtlingen zu tun?

      Dieses opportunistische Verdrehen der Realität ist genau das was zur jetzigen Situation geführt hat.

  35. First slowly and then suddenly
    Clanstrukturen gibt es uebrigens in high tech Firmen ebenfalls, typischweise von Personen des Subkontinents gebildet. Der Zwang zur Diversitaet und ‘white guilt’ gebieten, Minoritaten fuer Fuehrungspositition zu bevorzugen. Wenn sie dann dort sind, und die kritische Masse gross genug ist, dann kippt das gesamte Team. Einstellung und Befoerderung vorrangig auf Clanzugehoerigkeit basierend. Konformismus und Managehoerigkeit ersetzten Souveraenitaet und Unabhaengigkeit des Technikers, welche fuer Innovation und Qualitaet wichtig sind. Die Umgangsformen aendern sich auf subtile Weise. Man spuert dass sich etwas anedert, jedoch steht man mit jedweder Verbalisierung des Unbehagens sofort in der Schmuddelecke. Die Konversion eines Teams findest langsam statt und fuer den Betroffenen ist es wie fuer den Frosch im Wasserpot der langsam zum Kochen gebracht wird, er merkt es erst wenn es zu spaet ist.

    Eine andere interessante Sache ist, dass die ueberwiegende Mehrheit der Techniker aus Asien nicht lesen. Wenn es ein Buecherrergal im Haus gibt, stehen dort die Lehrbuecher vom Studium. Ein Kollege, den ich uebrigens sehr mag, aeusserte sich einmal “Buecher als Freizeitbeschaeftfigung sind nichts anderes als den Mount Everest zu besteigen. Letzteres wird nur getan weil es ihn gibt und mit Buechern ist es ebenso, man liesst sie halt weil es sie gibt. .. Der Vorteil des Konfuzianischen Systems ist, dass man seine Ordnung behalten kann und Fortschritt vom Westen kopiert.” Das Beduerfnis zum Lesen gibt es unter Studierten oestlich des Irans (und wahrscheinlich Japan und Korea ausgenommen) nur innerhalb einer sehr kleinen Minderheit.

    Wir reder hier nicht einmal ueber die schleichende Normalisierung anderer Umgangsformen und Erwartungen im oeffentlichen Raum, zwischengeschlechtlich und anderweitig. Obengenannte Unterschiede sind schon entscheidend ob ein Land techologiefuehrend ist oder nicht.

    • Was ich so mitbekomme, wird Diversity im Berufsleben inzwischen wieder etwas unmodern, gerade wegen der mitunter etwas unschönen Erfahrungen. Es soll ja auch schin femiistishe blogs derbröselt haben, wegen Schleichwerbung und dem Versuch, sich eine Redakteursstellung anzudichten.

    • Frantzen LESEN!
      in „Die 27ste Stadt“ wird erzählt, wie ein Clan aus dem Subkontinent (!) die Macht in St. Lous übernimmt (und wieder verliert, weil ers übertreibt).

  36. AchtungKulturSchockGefahr
    „Ich lebe gern in Italien, aber die deutschen Gesetze und ihre Durchsetzung sind mir lieber. Gewesen.

    Denn wir sind gerade dabei, die historisch sehr erfolgreiche Unterjochung der Clans aufzugeben. Wir fangen an, Clans gewähren zu lassen, und ihr Verhalten hinzunehmen, auch wenn es unseren Grundregeln widerspricht.“

    Clan-Strukturen samt beklagtem eklatantem Vollzugs-Defizit gibt zahlreichen Berichten zufolge leider schon lange. Besonders bekannt aus Frankfurt und Hamburg. Insofern empfehle ich nachstehende Urlaubslektüre. Wenngleich ich nicht sicher bin, ob Sie anschließend noch große Lust zur Rückkehr haben werden …

    Zum Anfixen:
    http://www.irwish.de/Site/Biblio/JRoth/Verboten.htm

    Zum Seriositäts-Check:
    http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/a-323730.html

    Zum Tiefen-Studium:
    http://www.amazon.de/J%C3%BCrgen-Roth/e/B00455TWG4/ref=dp_byline_cont_book_1

    Ciao und schönen Urlaub

  37. die schrecklichen Kinder der Neuzeit
    Also Don, deine Vergleiche mit den Clanstrukturen und einem moderenen Foederalstaat finde ich schon interessant, obwohl dieses Beispiel der Duschenschlaeger etwas bemueht erscheint. Aber ob wir jetzt Clanchef, Haeuptling oder Warloard meinen es geht doch immer nur um Klientelismus und Partikularinteressen, die ruecksichtslos ausgelebt werden. Es ist klar, dass wir mit unserer Wohlfuehldemokratie wohl sehr unwillig auf solche uralt, aber vielleicht desto bewehrteren, Machtmechanismen eingehen koennen und da der Grossteil unserer Gesellschaft mit Gewalt Gottsei Dank schon lange nichts mehr zu tun hatte, kann er auch kaum dem etwas entgegensetzen ausser die christliche Naechtstenliebe. Aber ohne zu moralisieren ist das wirklich sinnvoll ? Vorallem on the long term ? Ich denke wir haben die Verantwortung Mitteleuropa als Stabilitaetsort fuer Fairness und Entwicklung zu erhalten und dazu gehoert Geld, das ehrlich verdient werden muss und Stabilitaet, die jedoch nicht auf Repression, sondern auf Buergerrechten fusst (vielleicht ein bisschen Schweiz). Wenn wir dies alles wollen, warum werden aufeinmal jede Menge Gesetze gebrochen, wofuer jeder hiesige Buerger eine Prozessflut am Hals haette. wir machen uns als Staat, dem das wichtige (Levitian) Gewaltmonopol zu entgleiten scheint, als Kultur die sich der eigenen Sprache (ich meine Deutsch in verschiedenen Idiomen) und Religion (hier die christlich juedische) schaemt und voller Angst und Unsicherheit nicht zu vertreten traut, unglaubwuerdig und unfrei.
    Man mag nun Religion als Taufscheinchristenheit abtun, doch sie ist nachwievor ein spritueller Kit, der unsere Gesellschaft trotz all des Konsumwahnsinns praegt.
    Es ist unglaublich wie die Meinungsmacher und Eliten aktuell diese Massenbewegung schoenfaerben und das dumme Volk einfach beluegen. Die Konsequenzen eines fragmentierten und dysfuktionalen Staates werden diese Eliten aufgrund ihrer wirtschaftlichen Unabhaengigkeit in der Schweiz oder Canada besichtigen, waehrend das dumme Volk sich mit Arbeitslosigkeit, kaputten oeffentlichen Einrichtungen (Bildungs und Gesundheitswesen) abkaempfen muss, wobei ein dann korrupter Staat keine Hilfe bieten kann. Momentan ist Mittel/ Nordeuropa ein Leuchturm fuer die Welt, nicht die USA wo das Tellerwaescher zum Millionaer durchdeklinierte Hollywoodmaerchen nur der Oberschicht nuetzt, die ihr eigenes Volk unter dem Deckmantel der Demokratie aussaugt. Wollen wir das amerikanische System mit Gewalt und Drogen in den Strassen und dem Konsumterror in den shoppingmalls, um die Masse bei Laune zu halten. Wenn der Staat es nicht mehr Wert findet seine Grenzen zu definieren, dann hat er seine Schutzfunktion aufgegeben, was als Reaktion die Leute wiederum Schutz bei Stammesstrukturen suchen laesst. Warum laesst man ueber Nacht wichtige Grundwerte einfach fallen ? Ich denke die bemuehten Vergleiche mit der Einwanderung der Polen oder Yugoslawen uebersieht immer geflissentlich, dass all diese Voelker einem europaeischen Kulturkreis entsprechen, sei es die Geschichte , die Sprache oder wieder die Religion, doch der Middle East oder die Sahelzone hat mit Mitteleuropa einfach nichts zu tun. Allfaellige Versuche kann man sich in den Vororten von Paris, Lyon, Lille oder Marseille ansehen. Wir haben es hauptsaechlich mit Menschen zwischen 17 und 35 Jahren zu tun, die wesentliche Stationen ihrer Praegung schon hinter sich haben. Warum lassen wir uns nun auf dieses wahnwitzige Experiment ein, wenn ein Erfolg bestenfalls ein etwas aermeres Land mit vielleicht Frieden bedeutet ? Aber wenn es schief geht haben wir und es wird wieder die wirtschaftlich schwaechern Mietglieder unserer Gesellschaft treffen einen Apartheidstaat ein bisschen Israel ein bisschen USA. Entweder durchstreicht der Geist der gnadenlosen Dummheit gepaart mit Naivitaet unsere Gefilde oder es gibt die grosse Weltverschwoerung, um Mitteleuropa umzubauen. Klingt alles recht verschroben, aber vielleicht haben wir uns einfach nur medial voellig entgeistert und jetzt sind alle zu feige ihr Grosshirn zu gebrauchen. Ich habe noch erlebt, das eine Grenze illegal zu ueberschreiten den Tod bedeuten konnte. Momentan wird so getan als waere es nicht mehr moeglich eine Grenze Grenze sein zu lassen. Funktioniert jedoch noch in Melilla, warum ist das hier unmoeglich ? Ja liegt es wirklich am Traum ein 2. Sommermaerchen in Deutschland zu erleben ? Verwechseln wir einen Wunschtraum mit unserer Realitaet ? Hoffentlich muessen wir nicht im Bombengeknall vorzeitig erwachen, die Briten und Franzosen haben es schon erlebt.

    • Alles ziemlich richtig, aber....
      Leider sind das Gedanken die die Wähler vor 10, 20 Jahre hätten durchdenken sollen. Damit sie nach dem Denken dann jemanden zum Kanzler wählen der tatsächlich zu diesem Job fähig ist.

      Das hat man aber nicht getan, und nun sind die Folgen die sie ja andeuten fällig. Ich kann das Problem, das sie darin zu erkennen meinen nicht sehen. Ich sehe Gerechtigkeit: der Verursacher eines Problems muss für die Konsequenzen seiner Dummheit bezahlen.

      An wen sollte denn die Rechnung für das Angerichtete ihrer Meinung nach sonst gehen?

    • @ TDV
      Der Willie ist doch aber tot. Und ein Kanzler ist nur ein Kanzler – und das noch von der BRD. Die ein schönes GG hat, auf dem nur leider seit seinem Bestehen von denen, die davon profitieren durften, wie blöde herumgetrampelt wurde. Mit einem BVerfG, dass sich wiederholt zum Kopfputz Eurer Migranten erklärt und Unangenehmes (Inzest) schon mal mit noch Unangenehmerem (Urteilsbegründung unter Bezugnahme auf Eugenik) beantwortet … Aber klar, irgendwo da sind jede Menge Goldstücke drin zu finden … und wers nicht einsehen will, ist eben ein Idiot.

  38. schwache Staaten und starke Clans - schwache Männer und starke Clans
    Auch in den letzten Tagen der Menschheit kann man noch dazulernen. Wieder ganz toll zu lesen. Würde gerne einbringen: werden nicht unbewusst die soeben einmarschierenden Clan-Mannschaften von den westlichen gut ausgebildeten aber allein stehenden Frauen noch gefördert. Ausgelaugt von demütigenden Beziehungen, die zu nichts führten, wissend, dass eine rohe und gewalttätige Zeit kommen wird, vor der sich zu retten die eigenen Kapitalrücklagen um derentwillen auf Kinder verzichtet wurde niemals ausreichen, wachsen Wut und Hass auf den männlichen Schönwetter-wenn-überhaupt Partner, von dem Schutz zu erwarten nur lachhaft wäre. Als berufstätige Frau, die wirklich schon alles erlebt hat, weiß ich: Männer verfolgen stumpf und daher erfolgreich ihre Karriere, Frauen haben immer ideelle Ziele und sind zu wesentlich größeren Opfer bereit. Es ist für mich absolut auszuschließen, dass die weiblichen Willkommenskultur-Vertreterinnen nicht genau wissen, welcher Gefahr sie hier das Wort reden und welcher Barbarei die Frauen in den islamischen Ländern ausgesetzt sind. Hilfe, möchte wirklich sagen, „ritterliche“ Hilfe haben sie nicht zu erwarten. Dann soll die Zukunft und das Ende eben den Clans gehören.
    PS: Seehofer hat ja ab morgen D-Day für Österreich angesagt. Er hätte natürlich auch gegen Merkel Amok laufen können. Das hätte aber Haltung und Charakter bedurft.

    • Letzthin las ich die Geschichte einer allein fliehenden Syrerin, die sich mit einem Allbanar zusammengetan hat. Sie verstehen einander kaum, aber die Belästigungen hören auf.

      Da kann man etwas lernen.

  39. Clanstrukturen, 'Wahlfreiheit' und 'betreuter' so-called 'Freihandel'
    Fährt Madame überhaupt noch ‚auf Sicht‘ ? Leider habe ich nicht mal mehr in meiner Contrada erkennbar eine Lobby, aber was u.a. mit der ‚Grenzöffnung‘ erreicht werden soll, ist ja wohl ein Zustand, der dem in den amerikanischen Südstaaten des 19. Jhdt nicht unähnlich sein dürfte – und natürlich gibt es auch bei uns ‚Clans‘, denen das sehr wohl nutzt. Wurde eigentlich über Hillary’s -kalkulierende?- TPP Kehrtwende berichtet ? Und ferner: Wer ist ‚wir‘, und was soll da eigentlich ‚geschafft‘ werden ? – Zumindest ich für meinen Teil habe da gewisse Befürchtungen.

    pbs[dot]org/newshour/rundown/hillary-clinton-says-she-does-not-support-trans-pacific-partnership/

    youtube[dot]com/watch?v=Jeh-14A8Rbc

  40. Clash of clans?
    Hier im erlauchten Kreise der Weltversteher fehlt, habe ich den Eindruck, letztlich nur noch der Ruf nach der Mauer. Und möge man weiter auf die Kirche schimpfen, so kann man doch nicht ignorieren, dass sie sich seit nunmehr über 2000 Jahren recht erfolgreich hält und kleinere Krisen wie Schisma, Reformation, Säkularisierung oder Kirchenaustritte recht gelassen wegsteckt. Die Kirche als Institution wohlgemerkt, nicht ihre Würdenträger. Von solchen Halbwertszeiten träumt das politische Personal nur, die kriegt es definitiv nicht hin. Also muss man sich ein Denkmal setzen. Auf kommunaler Ebene Schwimmbad und Mehrzweckhalle, mitunter zum Einstürzen gut, und auf nationaler Ebene dann halt der Einzug in die Geschichtsbücher. Kohl und die Einheit, die uns die derzeitige Misere unserer umfänglichen Ver-Ost-DDRisierung (Frauen zur Arbeit, Kinder raus aus der Familie, Bananenfreihandelszonen, etc. pp.) beschert hat, und nun Merkel mit Peilung Friedensnobelpreis als Mutter Courage der Flüchtlingslager. Koste es, was es wolle, Hauptsache, sie kommt um jeden Preis in die o.g. Geschichtsbücher. Dazu dann das bewährt protestantisch interpretierte Nach-mir-die-Sintflut, denn die Jüngste ist unsere Kanzlerin ja auch nicht mehr, und der Personenschutz bis ans Lebensende eh garantiert da passiert also nix.
    Trotzdem mag ich nicht in den Chor von Oswald Spenglers Erben hier einstimmen und das Lied vom Untergang des Abendlandes singen. Dieses neokonservative Geplärre ist nur sehr schwer zu ertragen. Man müsste, man sollte, man hätte… das klingt alles leicht kastriert. Freilich sind das bewegte Zeiten, vieles ist kritisch, die Institutionen wanken, der Staat zögert und zaudert, und so schlottert mancher vor Angst vor dem Ungewissen, Bedrohlichen und wünscht sich, im friedlichen Biedermeier seines Aktiendepots unterzutauchen und seine Ruhe zu haben. Den Boden für den heutigen Zustand haben wir schon selbst bereitet. Haben uns für big data gläsern gemacht, laufen brav jeder Sau hinterher, die die uniforme Presse im Wochenrhythmus durchs Dorf treibt. Und selbst zu Zeiten des Oktoberfests ging es im füllig-vollen München friedlich zu, kein Bierzelt von Moslems weggesprengt, keine Massenausschreitungen am Bahnhof. Ist am Ende alles nur herbeigeschrieben? Honny soit qui mal y pense.
    Wir werden das in gut deutscher Manier schon richten, da wird das german engineering funktionieren. Wir haben derzeit nur noch a bisserl zuviel Angst, mit dem Zündeln zu beginnen. Die Rechten wieder losschicken, die Kirchen zum Kirchenkampf anstacheln (man sollte mal die vereint betenden Mullahs in den Lagern anschauen, die sich lautstark über die Handys Gehör verschaffen und die kirchlichen Hilfsdienste aus den Zelten drängen oder wie second class people behandeln). Wie gesagt, noch geht die Angst um, und wir sind noch zu sehr domestiziert von der allumfassenden political correctness, die zuckergussig über allem ausgebreitet ist. Aber lang wird es nicht mehr dauern, dann brennen die ersten Feuer, und dann bin ich gespannt, wer alles um selbige herum mittanzt. Hat ja schon was Purgatorisches…

    • German Engeneering heisst momentan „einfache Holzbauweise“ statt „Baracken“. Wir können Dinge schönlügen, das wars aber auch schon.

    • von hölzchen aufs ästchen
      einfache holzbauweuise – so baut man in den us of a eigenheime und verkauft sie für teuer geld an leute, die sich das nicht leisten können und deshalb die hypothek aufnehmen, die sie nie bedienen können. deswegen werden die miesen darlehen zusammengefasst und das bündel der immer noch miesen forderungen die dummen deutschen verkauft. weil die so pneibel sind, vor allem in sachen, die sich nicht eigentlich verstehen, gibts auch noch extra firmen, die für ein geringes entgelt dem ramsch bonität bescheinigen. am ende nennt man das dann finanzkrise. nur weil die leute im ami-land häuser in einfacher holzbauweise wollten, die ihnen dann zu teuer wurden.
      .

  41. Kinder an die Macht
    Der vollkommene Verzicht auf die Gewalt als Ultima Ratio konnte nur einer Frau einfallen.
    Sie hat, bei Will, anklingen lassen, dass Gewalt keine Option wäre, über die vernünftige Menschen nachdenken würden.

    Na, frage ich mich da, wer denn sonst?

    Ich wähle doch keinen Kanzler (über Umwege), der der Gewalt abschwören und jedes Elend mir aufhalsen will?
    Hallo, die Rollenvertelung war mal anders, und das ist gar nicht so lange her.

    Der Kanzler hatte brutal zu sein (b.z.w. sein Innenminister) und ich war der Gute, der dagegen hielt.

    Und genauso verquer wie die Gründe damals zu Heute, sind es auch die Konsequenzen.
    War damals eine Startbahn-West ein Politikum, war es dennoch nicht von existenzieller Bedeutung.
    Und trotzdem wurden wir fortgeknüppelt.

    Heute überschreiten die Fremden unsere Grenze täglich in Divisionsstärke, und wie ich bald las, wurden sie zu 6000 in eine Kaserne in Münster einquartiert.

    Mich packt der blanke Zorn.
    Wir lagern unsere Waffen dort, und dieses Weib packt 6000 wildfremde Menschen dort hinein. Höchstwahrsceinlich nach den Regeln des modernen Managements.
    Sie hatte uns ja bereits damit gedroht.

    Wozu gleich hatten wir Zäune um unsere Waffenlager? Damit die Soldaten nicht davonlaufen etwa?

    Diese ganze Gewaltverzichterei wird noch ganz böse enden.
    Wobei ganz am Ende ja auch wieder Gewalt stehen wird, und mehr davon, als man hätte haben müssen.
    Und vielleichtder Verlust von Etwas, was wirklich LANGE braucht, um zu wachsen,und was nicht mal eben diktiert werden kann.

  42. Titel eingeben
    “…eine ausgesprochen vormoderne Strategie…”

    Erwarten Sie etwas anderes von einer Pfarrerstochter die selber an einen unsichtbaren Freund im Himmel glaubt und im real existierenden Sozialismus ausgebildet worden ist?

    “Das sind Clans, und wenn man ihre Mitglieder integrieren will, muss man die Strukturen rücksichtslos zerschlagen, wenn sie sich über das Gesetz erheben wollen.”

    Schon allein die Idee man wolle, solle, oder könne so was (hier, nicht in der Toscana) integrieren ist ein wenig absurd, oder?
    Aber, ich bin sicher unsere staatstragenden Grünen werden einen Soziologen und Therapeuten für solche Einzelfälle organisieren?

    „Oder man lebt damit und akzeptiert, dass es so bleibt.“

    Genau dies ist übrigens die Vorhersage von Botho Strauss und ein zynischer Negativling wie ich hält dies für den wahrscheinlichsten Ausgang des Ganzen….

    „Später sanken sie zu marodierenden Söldnern herab…“

    Aber ich bitte sie, das ist doch hochmodern! Die USA beschäftigen in ihren diversen Kriegen mittlerweile schon mehr Angestellte von Blackwater&Co als boots on the ground, als reguläre Soldaten.
    Sehen sie es also positiv: für solche Afghanen und Albaner gibt es sich rasch vermehrende, sogar sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze.
    Wenn Merkel und Nahles (vor der nächsten Wahl) ihre Statistiken vorlegen wird das im Detail nicht mehr zu erkennen sein.

  43. Clan hin oder her....
    … erst die Ossis, danach die Russkis, die ewig jammernden Griechen fielen mir schon schwer, und nun die (nicht in familiären, sondern in religiös oder sonstwie begeisternden) Clan-Strukturen geprägten hunderttausende jungen Männer aus dem Herz der Finsternis …
    .
    …. nö, ich als ehemals westdeutsch „atheistischer Rentenanspruchserwerber“ mag nicht mehr, denn auch mit dem 100.000-ten neu ankommenden syrischen Zahnarzt wird meine Behandlung kaum preiswerter.

    • Ja, so ein Gefühl der Übersättigung lässt sich nicht bestreiten. so schlecht war der kalte Krieg auch nicht.

    • Bei drohendem Staats(beamten)versagen hilft die Emigration ...
      … entweder „ins Ausland“ oder „ins Private“; d.h. einen eigenen Clan aufbauen oder sich einem solchen anschliessen.
      .
      Wäre halt schade um unser doch recht geordnetes und friedliches bisheriges Zusammenleben als Individuen in einem Rechtsstaat.

  44. Titel eingeben
    Bezüglich der Clanstrukturen und ihrer Bedeutung für heutige Politik ist dieses Buch sehr aufschlussreich:

    http://www.amazon.de/The-Rule-Clan-Organization-Individual/dp/0374252815

    Der Autor beschreibt das sowohl historisch (Schottland) als auch aktuell. Z.B. scheiterte der Irakkrieg der USA, weil man die Wichtigkeit der Clans in der irakischen Gesellschaft nicht bedachte. Die Amis glaubten, wenn Saddam und seine Leute weg sind, beginnen die übrigen damit, eine Demokratie aufzubauen, schließlich wollen ja alle, dass es ihnen besser geht. Pustekuchen, nachdem Saddams Clan weg war, kämpften die Clans der übrigen darum, wer an seine Stelle treten könnte, der Ausgang ist bekannt.

    Aus der sich von Clans sind öffentliche Güter dazu da, im eigenen Interesse geplündert zu werden, und deshalb entwickelt sich die Wirtschaft in Clanländern auch nicht weiter. Wozu Infrastruktur, damit auch andere Clans sie benutzen? Wozu Rechtssicherheit, damit der eigene Clan keine Vorteile gegenüber den anderen hat?

    Kürzlich gab es auf im Fernsehen einen Film über das ehemalige Hospital von Albert Schweitzer in Lambarene/Gabun.

    http://programm.ard.de/TV/Programm/Sender/?sendung=2872115448668941

    „Vor drei Jahren war Marc Libessart, der letzte weiße Krankenhausdirektor, Buchhaltern auf die Schliche gekommen, die Geld unterschlugen. Die afrikanische Belegschaft organisierte daraufhin einen Aufstand gegen den Direktor, der Hals über Kopf das Land verlassen musste. „Ich bin absolut sicher“, sagt er heute, „dass die Korruption im Krankenhaus immer noch existiert.“ Inzwischen bereuen die afrikanischen Ärzte und Krankenpfleger den Aufstand. „Die Zukunft ist dunkel“, schimpft etwa die Krankenschwester Sophie Mipimbou, „wenn wir wirklich einen Wechsel wollen, dann brauchen wir wieder Weiße im Management.“ Doch kann das wirklich die Lösung sein? Wäre es nicht besser, statt nach der starken Hand vermeintlich überlegener Europäer zu rufen, lieber eine eigene afrikanische Führungsriege aufzubauen, die kompetent und moralisch integer Schweitzers Arbeit fortsetzt?“

    Ja das wäre sicher schön. Aber wer sollte es durchsetzen? Die Europäer, die sich die Clanstrukturen grade ins Land holen, sicher nicht.

    • Ja, so ist das halt. Übrigens hat auch ein europäisches Studium nur wenige Machthaber in Afrika davon abgehalten, Clanstrukturen wieder zu ihrem Recht zu verhelfen. Da kann man fragen, ob das nur korrupt oder einfach realistisch ist.

  45. Der Proletarier hat nichts zu verlieren als seine Ketten
    @Bertold IV: Danke für die Begrüßung. Mit dem was ich hier sage, mach ich mir noch weniger Freunde als eh schon. Doch das ideologische Klima wird brandgefährlich. Ohne eine revolutionäre Antwort, wird die Linke völlig aufgerieben. Entweder als Teil einer hysterischen und solchermaßen konservativen Bedenkenträgerbewegung, oder als Fraß für die Massen. Die Herrschenden machen sich die Schwäche der Linke geschickt zunutze. Und die Hauptschwäche dieser Linken ist, dass sie den Optimismus einer revolutionären Klasse missen lässt. Sie scheint nie gelesen zu haben, oder vergessen, was Marx hierzu gesagt hat. Jetzt mal aus dem Gedächtnis (nachzulesen im Manifest der Kommunistischen Partei): Das Proletariat ist die einzige Klasse, die vom Lauf der Geschichte profitiert. Alle anderen Klassen werden in die lohnarbeitende Klasse eingehen. Die Panik der Kleinbürger liegt genau darin begründet. Sie hadern mit ihrem Schicksal. Ob die Bildungselemente, die dem Proletariat, was im Übrigen eine internationale Klasse ist, ständig zufließen, mit dem Gang der modernen Industrie, autochthone Deutsche sind, oder „Araber“, bleibt sich gleich. So oder so zeigt sich darin der Lauf der Geschichte. Im Gegenteil: je internationaler, desto besser. Diesbezüglich ist „Multi-Kulti“ noch lange nicht erledigt! Die Herrschenden versuchen natürlich diesen Lauf in ihre Richtung zu bewegen. Und genau zu diesem Zweck schleifen sie die Linke, missbrauchen sie, oder verheizen sie. Die „Völkerwanderungen“, die sie selbst verursachen, suchen sie in 5. Kolonnen zu verwandeln, während sie daraus ein von ihr völlig abhängiges bewusstloses Proletariat zu schmieden suchen. Wenn der („autochthone“) Lohnarbeiter sich gegen die Flüchtlinge stellt, weil er glaubt, er hätte was zu verlieren, dann verliert er. Alles, vor allem aber seine revolutionäre Perspektive. Entweder es gelingt, diese Völkerbewegungen in eine internationale revolutionäre Klassenbewegung zu integrieren, oder sie werden zum Hammer einer kapitalistischen Barbarei.

    • Popper lesen
      mein freund He.Bin……………….marx war zwar ein brillanter ökonom (siehe seine thesen zur industriellen reservearmee, die ja von Matthias Müller so besonders propagiert wird, assistiert von Dr. Z.) aber ein ganz miserabler geschichtsphilosoph in der tradition des stuttgarters Hegel, insofern keinerlei weiterentwicklung………….

      deshalb sind solche rigiden Stamokap – thesen heute nicht sehr hilfreich, vielleicht liest sie Achenbach im knast heute gerne………………..

      die Linke ist ja schon völlig aufgerieben. frau Wagenknecht ist im begriff, sich zur einzigen ernsthaften M-alternative zu entwickeln, seit sie klare gedanken entwickelt und den dialektischen materialismus hinter sich gelassen hat. was den euro angeht und die früheren lokalwährungen………………ja da ist sie ja schon fast auf richtigem kurs………..den jeder VWL-student in mannheim schon im ersten semester kapiert.

    • Wo Marx Recht hat, hat er Recht...
      „Das Proletariat ist die einzige Klasse, die vom Lauf der Geschichte profitiert.“

      Im Jahre 2015 besteht das Proletariat aus Flüchtlingen und die profitieren jetzt. Ja, so kann man das sehen. Zumindest in zivilisatorisch-kultureller Hinsicht kann man Muslime schon als die Proletarier der Welt bezeichnen.
      In echtes Deutsch übersetzt heisst der Marx-Satz ungefähr: Die Blöden sind immer die Mehrheit und je nachdem welche Welten-Zeit gerade ist, werden sie entsprechend mehr oder weniger Macht haben. Wenn sie den Karren mal zur Gänze in den Graben gefahren haben, wie in den 90ern in Russland, dann profitieren übrigens erst mal eine Zeit lang die anderen.

      Marx hat sehr viel Richtiges geschrieben, am wirtschaftlichen Aufschwung China könnte man das eigentlich deutlich sehen, aber man will sowas natürlich nicht sehen. Die Lösung die man (sprich = die Amis) dort sucht ist wie immer militärisch. Denn ökonomische Vorherrschaft durch militärische Drohung ist nun mal das einzige was die USA anzubieten hat.

      Ehrlicherweise wird man Marx erwidern, dass eine massive Einwanderung von Proletariern nicht wünschenswert ist, und dass man ganz bestimmt nicht von sowas beherrscht werden will.

      Aber nach den Dingen, die man beim Denken lernen kann, hat sich die Realität noch nie gerichtet.

    • Titel eingeben
      frau wagenknecht, ob jetzt im ehemaligen karl-marx-stadt bei professor helmedag, dem vertauensdozenten der rosa-luxemburg-stiftung promoviert oder nicht, ist ein, zugegeben, hübsches beispiel für clanstrukturen in diesem lande, in diesem fall für einheirat.
      .
      ansonsten ein keiderständer, weiter nichts

    • maciste grüßt den herold binsack
      hmm, wunderbar gesprochen. indes: wäre das proletariat eine „internationale klasse“, hätten wir wahrscheinlich das derzeitige problem nicht, denn bereits der erste weltkrieg wäre dann wohl ausgefallen. letztlich sind moderne staatlich organisierte „nationen“ auch nur macht- und sozialstaatliche clans mit schutz- und versorgungsleistungen für ihre klientel. auch das mit der zu konstituierenden „internationalen revolutionären klassenbewegung“ wird schwierig werden, erlahmt doch die macht- und gewaltbereitschaft revolutionärer kämpfer regelmäßig mit dem anstieg der in aussicht gestellten versorgungsleistungen. dann wären da noch die nationalen besonderheiten – wußten doch bereits die russischen revolutionäre, daß ihre deutschen brüder vor dem sturm auf einen bahnhof erst einmal eine bahnsteigkarte lösen würden und zuhause ärger mit der ehefrau ansteht, wenn die erste mg-garbe in den sauer ersparten trulleberg haut. die heutige linke geht m.e. eher dem schicksal der tudeh entgegen. bedauerlich…

  46. Ihr Unverstandenen …
    könnt einem leid tun. Ist aber gar nicht nötig, ihr tut euch ja schon selbst leid.

    Ist ja auch okay, solange ihr keinem anderen Leid antut.

    Am besten, ihr setzt euch in die Schlauchboote und paddelt alle nach Sansibar.

    Klugscheißeristen parlieren durch die Glossen. Mir wird übel.

    JF

    • Niemand muss paddeln, dazu gibt es Aussenborder. Und danach sofort das SUS-Funkgerät für das Taxi.

    • Titel eingeben
      Blöd rumgiften kann jeder Depp. q.e.d.

    • Mal bei fefe & Co beschweren....
      Vielleicht wäre es besser, wenn die fefes der Welt nicht so oft über die Stützen trommeln würden?
      Wenn man fefe täglich liest, versteht man nämlich schnell wen der so alles anzieht…
      Andererseits ist es natürlich auch ab und zu mal ganz gut damit konfróntiert zu werden, was so mancher unter Denken und Argumentieren versteht.

  47. .
    manchmal keimt so der gedanke, dass in deutschland die kirchenbewegten – davon gibt es so einige in der hohen politik – nachgerade auf nachschub peilen möchten, als gegenreaktion zu den neuen bürgern, die eher in anderen religiösen strukturen aufwuchsen und selbstverständlich ihre traditionen mitbringen.

    allerdings wird da verschwiegen, dass es einen noch gründlicheren gegensatz zu einer religion gibt als die verstärkung einer anderen religion:
    der eigentliche gegensatz zu einer religion sind die elemente der aufklärung.

    und genau dies möchten die hiesigen kirchenbewegten vermeiden.
    sie benötigen zulauf.

    • Eher nicht, meine liebe donna laura
      Mit Ausnahme des allerletzten Satzes halte ich das für eine sehr steile These. Meine Wahrnehmung, zumindest im Hinblick auf die katholischen Gemeinden in meiner Umgebung, ist da eine komplett andere. Toleranz ist auch ein Gebot der Aufklärung; das hat man dort größtenteils deutlich besser verstanden, als bei den notorischen Religions- und Kirchenverächtern, die ja alle so wahnsinnig aufgekärt sind. Gähn… (pardon, der Tag hat für mich früh angefangen.)

    • Bedarf der Ergänzung
      Nicht nur „die hiesigen kirchenbewegten“ möchten Aufklärung vermeiden. Auch Politik und Medien…

      Und ich befürchte, das ist denn doch das weitaus grössere Übel…

      Allerdings werden sie wohl damit recht behalten, dass die Entwicklung einige der „Gläubigen“, die ja sonst nur Karfreitags und Heilig Abends in die Kirche strömen, künftig um der Stärkung der abendländischen „Kultur“ Willen, die berühmte Kirche St. Simplicitas mit häufigerem Besuch erfreuen werden.

      Deswegen sagt man ja: Ein Problem kommt selten allein.

    • bürgerliche errungenschaften II - aufklärung, demokratie und gleichberechtigung
      dass sie sich melden, wenn sie zeit und gelegenheit haben, liebe muscat, ist immer ein freude. dass sie sich dazu melden, war zudem ziemlich klar, und dass sie dabei den laizismus nicht gerade überbordend tolerant behandeln – naja, ihre meinung.

      niemand will ihnen ihre persönliche ansicht nehmen. dass sie allerdings annehmen, katholiken wüssten viel besser, was toleranz ist, als humanistisch geprägte menschen, halte nun wiederum ich für eine intolerante unterstellung – aber vielleicht ist ihre annahme auch dem umfeld oder der lektüre im internet geschuldet und insofern menschlich.

      pardon, dass ich es für überflüssig halte, humanisten gegen kirchenbewegte aufzuwiegen.

      damit redet man am thema vorbei.

      grundsätzliches thema – über alle aufregerthemen der gegenwart hinweg – ist: bürgerliche errungenschaften wie aufklärung, demokratie und gleichberechtigung hochzuhalten.

      und da zieht man hoffentlich wieder am selben strang.

      tyler, sie weisen auf einen implizit mitgedachten umstand hin: natürlich nimmt man diese nur in den medien wahr, und sie treiben sich in der hohen politik herum.

    • immer schön langsam,
      … liebe donna laura. Sie interpretieren an dieser Stelle meine Aussagen etwas zu ambitioniert, wie mir scheint.
      Ich habe grundsätzlich nichts gegen Laizismus einzuwenden, halte ihn aber nicht für DAS Erfolgsmodell im Vergleich zu einem säkularen Staat.
      Ich wollte mit meinem Kommentar nichts gegeneinader „aufwiegen“, sondern nach dem Verbindenden suchen. Und offenbar gibt es (zumindest in meinem Umfeld) erfreulicherweise mehr humanistisch geprägte Katholiken (oder auch katholisch geprägte Humanisten) als man denkt… Wenn die ihren Teil zu einer gelingenden Integration von Andersgläubigen beitragen, würde ich das grundsätzlich begrüßen und darin eben nicht die neue Agenda zum Backlash der RKK sehen.

  48. Antwort auf tdv: sowas kommt von sowas
    @ tdv

    Sie missverkennen. Pardon – Sie legen bei mir schlicht daneben. Ich beneide Don nicht um seine Fahrräder. Ganz im Gegenteil. Ich finde es schön, mit welcher Akribie er sich um sein Hobby kümmert – und bin doch zugleich heilfroh, dass meine Sammlung an Fahrrädern deutlich kleiner und weniger edel ausfällt.

    Meine von Ihnen missvertandene Anmerkung zu den Fahrrädern war metaphorisch gemeint, in doppelter Hinsicht. Einmal, eigentlich ziemlich brutal – auch für meine Verhältnisse – wollte ich damit hinweisen, dass weniger ein Annahmestopp (der ohnehin illusorisch ist) als vielmehr die Ausweisung (im Fall der Fahrräder: der Verkauf von einem Teil) eine wirklich gute Idee ist, die doch eben nicht so einfach umzusetzen ist. Ich wollte, Don wird es vielleicht verstanden haben, damit darauf hinweisen, dass schon im überschaubaren privaten Kreis, ja sogar im Bereich des Hobbies es deutlich einfacher ist, das Richtige zu erkennen, als es dann auch umzusetzen. Die zweite Ebene war es, Don – und zugleich auch mich und uns hier – darauf hinzuweisen, dass wir in manchen Bereichen große Mühen aufwenden (bei Don: z.B. ebenjene Fahrradsammlung), während wir beim Zustandekommen unserer Vorurteile und schneller Urteile mitunter deutlich schlampiger zugange sind.

    Eben keine Albanerclans, die Duschbenutzungsgebühren einzutreiben versuchten. Das ist nur ein dummes Gerücht, das ausgerechnet von einem Polizei-Aktivisten in die Welt gesetzt wurde.

    Merken Sie etwas? Hüten Sie sich vor Aktivisten, besonders dann, wenn diese einfach ihre Vorurteile ausbreiten – ohne die Verhältnisse tatsächlich zu kennen. Der Typ (Gewerkschaft der Polizei), der das Gerücht mit den Albanerclans in die Welt gesetzt hat, der sprach kein Farsi (wäre nützlich gewesen, z.B. um beteiligte Afghanen zu befragen), noch konnte er sich mit den Albanern unterhalten. Schlimmer noch, er war gar nicht an der ganzen Aktion beteiligt – und die Leute, die zum Einsatz gerufen wurden, auf die sich dieser Polizei-Aktivist bezogen hatte, die hatten auch keine Ahnung, was da los war.

    Tja, da dachten sich einfach mal ein paar Leute die Sache mit den Duschgelderpressungen von Albanerclans aus. Und dieser Polizei-Aktivist, dem waren diese völlig unbelegten Gerüchte gerade recht. Entspricht das halt den Befürchtungen, die er ohnehin pflegt – und die sich entwickelnden Gruppenstrukturen in diesen überbelegten Lagern, wo sich Landsleute eben an Landsleute halten, schon allein aus sprachlichen Gründen, die sind in diesen Konfliktsituationen (ein fast schon beschönigendes Wort) tatsächlich sichtbar.

    Nur halt, dass dieser Polizei-Aktivist faktisch keine Ahnung hatte, was der Auslöser der massiven Streitereien war. Aber – und sowas sehen Aktivisten geradezu als Auftrag – der Bevölkerung einen gehörigen Schrecken einzujagen, ob der auf Schutzgelder sinnenden Albaner:

    Das zu verbreiten, das machte dieser fiesen Type einfach echte Freude. Weil halt: das bloße herumhetzen, das ist nachhaltiger Grund zur Freude, zumal dann, wenn es funktioniert – das vermittelt eigene Machtgefühle, wenn man als Vertreter überforderter Kollegen im Grunde genommen vor allem eine Riesenwut empfindet, auch eine Wut (zumal mit einer ordentlichen Portion Rechtsorientierung, wobei hier auch problemlos der Ärger über das deutsche Recht rechnet) über diese Flüchtlingsmassen.

    Die Wut muss raus! Das ist bei diesem verantwortungslosen Polizeigewerkschaftler, der hier eine miese Lüge verbreitet hat, im Grunde genommen nicht anders wie bei AntiFa-Aktivisten. Auch die verbreiten gerne miese Lügen, denken kaum weiter als bis zur eigenen Nasenspitze – und die Strecke bis dorthin ist angefüllt mit Wut und Ohnmachtsgefühlen, und dem Anspruch, dass sich bitteschön alles zu ändern habe.

    Alles klar, tdv?

    Zugleich ist das Thema mit den Clans sehr spannend. Es passt zwar nicht (bzw. nur etwas weniger) zu den Streitursachen in der Zeltstadt in Wilhelmsburg – aber leider zu dem, was uns als Gesellschaft bevor steht. Derartige Unterbringungen, auch wenn sie von vielen Leuten für völlig unproblematisch gehalten werden, was stellen sich diese Flüchtlinge auch an (etc. usw.), erzeugen auf lange Sicht Probleme, und Clanstrukturen in solchen Lagern gehören zweifellos dazu.

    Haben wir uns schon einmal gefragt, warum diejenigen, die in den letzten 20 Jahren aus libanesischen Flüchtlingslagern zu uns kamen, so einen verblüffend hohen Anteil von Intensivtätern und Bandenkrimininellen stellen?

    Nein? Das sollten wir aber. Sowas kommt von sowas.

    • Selbst aus dieser Sicht, verehrter John Dean, ist der unkontrollierte Massenzuzug
      von Kriegsflüchtenden und Einwanderern vollkommen unverantwortlich. Wir haben die Strukturen dafür nicht, die Gesetze dafür nicht, die Ordnungsmentalität dafür nicht, die praktische Aufnahmebereitschaft dafür nicht, die Gewaltbereitschaft bei der Ordnungsdurchsetzung dafür nicht etc.

      Wer denken kann, müsste selbst und vielleicht sogar besonders als Zuwanderungsenthusiast entsetzt sein. Einfach nur ganz praktisch gedacht – mit den x hunderttausend, die Oktober bis Dezember noch kommen werden, kann man völlig überfüllte Notunterkünfte nur noch durch Zwangseinweisung in Privatwohnungen vermeiden (der Moment, an dem ich diesen Staat nicht mehr anerkennen und mich entsprechend verhalten werde. Nein, ich rechne nicht damit, dass das geschieht). Baut man heute schnell die notwendige Infrastruktur für das nächste Jahr, spricht sich das über das Internet wie ein Lauffeuer herum und wir haben 2016 doppelt soviele, die nach Deutschland drängen.

      Zu Abschreckung, Abschiebung und Abweisung gibt es keine praktisch dauerhaft durchhaltbare Alternative, völlig egal, was man von Zuwanderung prinzipiell hält. Das hat das Merkel aufgekündigt und das wird Deutschland von einem friedlichen, erträglich harmonischen und meistens regelbasierten Land in etwas anderes verwandeln. Die Perspektive ist dabei in keine Richtung eine gute.

      Weshalb Prantlhausen et al in den letzten Tagen ja auch schon wieder die aus Hühnereingeweiden lesenden Auguren aufmarschieren liss, die sich alle ganz sicher ware, dass die Zuwandererwelle von selbst wieder abflauen wird. Sie können sich das leisten, weil kein Journalist sie daran erinnert, dass sie noch vor drei Jahren die heutigen Zahlen als Panikmache verunglimpft hatten.

      Bestimmt. So um 2050 vielleicht …

      Meine Vorhersage für das nächste Jahr steht schon länger, für 2017 haben wir dann endlich das von links eh schon lange Herbeigewünschte – ein FPÖ- und Front National- Gegenstück im deutschen Bundestag, in zweistelliger Prozenthöhe. Von mir aus – wer nicht denken will, wird fühlen.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • Titel eingeben
      Darf man fragen, woher Sie all diese Informationen haben, John Dean? Gibt es außer Ihnen noch andere Quellen die Ihre Darstellung als hoax bestätigen? Vertrauen ist gut, aber ich würde das gern prüfen, und solange Sie der einzige sind, der die Duschgebühr als Gerücht darstellt, glaube ich davon im Zweifel nichts, sorry.
      Wer Glaubwürdigkeit bestreitet, muss selber glaubwürdig sein oder sich mit Fakten und Quellen legitimieren, finden Sie nicht auch ?

    • d'accord, John Dean
      Gut, das mit Fahrrädern haben wir geklärt, dass es nicht ums Duschen, sondern um die Steckdosen Benutzung zum Handy Aufladen ging, ebenfalls.
      Und ich akzeptiere auch ihre Kritik, dass ich da wohl vorschnell genau das getan habe, was ich ja gerne anderen vorwerfe, nämlich etwas zu glauben, weil es den eigenen Vorstellungen der Welt entspricht.
      Die Ursache dafür fand ich darin, dass ich davor gerade den B Strauss Essay im Spiegel gelesen hatte, der genau so etwas prophezeit.
      Wir leben ja momentan in Zeiten in denen man weder vorhersagen kann wie es in DE in 12 oder auch nur 6 Monaten aussehen wird, ja noch nicht mal in drei Wochen, und da hatte ich bei Botho Strauss zum ersten mal eine gewisse Einsicht vorgefunden, die ich nicht ausschliesen wollte.

      Ob er also nun mit Duschen oder Steckdosen Recht hat ist ein Detail.
      Denn ich vermute doch sehr, dass diese sich mehrenden Berichte über Prügeleien, die ja nun wirklich zwischen Clans abzulaufen scheinen, nicht zu ebenso manipulierenden Zwecken erfunden worden sind?

      Aber sie haben natürlich trotzdem Recht mit ihrer Kritik an mir. Ich habe nicht dagegen meine Meinung zu korrigieren, wenn jemand etwas besser weiss.

  49. Gestern: Merkel vs. Seehofer
    Sehr OT, jedoch kontextuell vielleicht nicht ganz uninteressant. Gestern gab es in „Bild“ diese Telefon-Umfrage „Merkel vs. Seehofer“. Ich war gerade auf bild.de (harte Zeiten erfordern gelegentlich ungewöhnliche Maßnahmen) und habe das Ergebnis nicht finden können. Ist letzteres irgendwo zu finden? Falls nicht: Honi soit, qui mal y pense. —

    M. bekam nicht den bewussten Preis. Ich atme auf – für fünf Minuten.

  50. Clanhandeln live auf Arte: Gomorrha - die Serie
    Verehrter Don, vielen Dank für schöne und weniger schöne Impressionen aus dem herrlichen Italien, quasi vom Rande Europas. Afrika beginnt ja erst 150 km weiter südlich (sagen meine italienischen Bekannten und Verwandten mit Blick auf die Regionen südlich von Rom). Gestern war in den ersten zwei Teilen von „Gomorrha – die Serie“ alles schön zu besichtigen, was für Neapel und ähnliche Clan – Gesellschaftformen prägend ist. Gravierende Stilunterschiede zur feinen Sieneser Gesellschaft liegen ja auf der Hand, aber at the end of the day, output matters.
    Im Grunde ist in Deutschland und dem uns im Nordwesten und Norden umgebenden kleinen Teil Europas ein kleines Wunder geglückt: die meisten Menschen halten sich meistens an die meisten Regeln und dieses Glück beschränkt sich auf -großzügig kalkuliert – 750 Millionen Menschen weltweit, ca. 10 Prozent der Weltbevölkerung. Ist das möglicherweise der Faktor, der uns für die Einwandernden so sympathisch macht? Selbstverständlich ist auch diese Regelbefolgungsrate relativ zu sehen und mich amüsiert seit 35 Jahren, dass die Italiener mit ihrem Mißtrauen gegenüber ihren eigenen korrupten und unfähigen staatlichen Institutionen ja durch Steuerhinterziehung, Familiensinn, Clanhandeln und weitere Aktivitäten ihre individuelle Antwort auf diese Erkenntnis geben. Man kann nicht Steuern und Schutzgelder gleichzeitig zahlen und entscheidet sich für das wichtigere zweite.
    Und die Italiener gehen auch davon aus, dass wir Deutschen ebenfalls Korruption nutzen, nur eben mit anderen Mechanismen und dass die deutschen Bürger in ihrer Mehrheit leider zu vertrauensselig in Bezug auf ihre Institutionen sind und können darum überhaupt nicht nachvollziehen, das wir uns hier von staatlichen Instanzen finanziell ausplündern lassen, sodass dann kein Geld für Familien- und Clanaktivitäten zur Verfügung steht. Und dies wird zukünftig bei der Reclanisierung Deutschlands eine echte Herausforderung: Wie können die jetzt bereits vom Staat zwangsverarmten dann Schutzgelder erwirtschaften?

    Diesen nordeuropäischen Regelbefolgungsglücksfall nehmen wir aber für selbstverständlich und tuen aktuell fast alles, um diesen Zustand zu verschlechtern, dies besitz schon eine merkwürdige Dialektik. Suizid aus Angst vor dem Tode scheint ein schräges Hobby der nicht von südlicher Sonne verwöhnten nordeuropäischen Gesellschaften zu sein.

    Buon viaggio e un bocca lupo

    Eine Bitte habe ich an Sie: Um Herrn Seehofer und die Bayern (auch Sie!) zu fordern, habe ich folgende Petition verfasst und würde mich über Unterstützung freuen:
    https://www.change.org/p/herr-ministerpr%C3%A4sident-seehofer-abgeordnete-des-bayerischen-landtages-volksabstimmung-in-bayern-%C3%BCber-einen-austritt-aus-der-brd?recruiter=389992996&utm_source=share_petition&utm_medium=copylink

  51. Viele Clans sind nichts anderes als kriminelle Vereinigungen.
    Wobei der Begriff der kriminellen Vereinigung relativ weit ausgelegt werden darf. Jedenfalls beanspruchen Clans in der Regel Sonderrechte für sich, die ihnen nicht zustehen. Da das kaum denkbar ist, ohne daß sich daraus negative Folgen für den Rest der Gesellschaft ergeben, sind Clans eine echte Gefahr.

    Daß sich Clans auch heute überhaupt noch halten können, hat mit unübersehbaren Demokratiedefiziten zu tun. In gewisser Weise ist die politische Kaste ja auch ein Clan, Seilschaften und Vetternwirtschaft sind ohne Clans nicht denkbar. Clans existieren, weil es die Mehrheit der Menschen nicht schafft, sich zu organisieren, zu einem großen Clan zu werden. Die Parlamentarische Demokratie ist keine Demokratie, das ist der Grund, dem Clans ihre Existenz verdanken.

    Ansonsten empfehle ich zum Thema das Buch von Ferdinand Tönnies „Gemeinschaft und Gesellschaft“.

  52. Titel eingeben
    Also die Dealer gibt es nicht nur im Görli. Beim Drogenhandel in Ostbayern mischen mittlerweile sehr viele „People of Colour“ mit und die reisen in Fernbussen als Drogen-Mulis quer durch die Republik.
    In der JVA Landshut wird der Platz knapp und die Klapse in Mainkofen ist auch gut gefüllt. Alkohol- und Drogenprobleme, Kriegstraumata, religiöse Psychosen, you name it…

  53. Was soll man noch dazu sagen
    Das Problem lässt sich auf eine Person reduzieren: Merkel.
    Sie dachte aufgrund der abstrus verzerrten Berichterstattung in Juli und August, die würde ein weiteres Mal auf der Meinungswelle surfen wie zuvor mit Energiewende und Griechenland. Allerdings hat sie sich damit erstens geirrt und zweitens eine Katastrophe losgetreten.
    Ihr übliches Konzept kann sie hier auch nicht verwenden. Ein Schritt nach links und wenn es nicht klappt in 5 kleinen, zeitversetzte Schritte zurück auf Status Quo verfängt hier nicht. Erstens ist das Problem akut und zeitkritisch, zweitens kann man es nicht mit sehr viel Geld lösen und drittens ist sie nicht einen, sondern 10 Schritte nach links gesprungen. Eine Kehrtwende würde sie politisch nicht überleben und da sie jegliche ansatzweise talentierte Nachfolger bereits vertrieben hat, hält die CDU ihr die Stange.
    Somit ist die Konservative bis auf die CSU paralysiert und wir müssen warten, bis die Oberstudienräte bei der SPD und den Grünen in ihrer persönlichen Komfortzone betroffen werden. Ich fürchte, das wird zu spät sein. Außer vielleicht, Seehofer macht den Stauß und droht mit der CSU auf Bundesebene. Hatten wir ohnehin schon zu lange nicht mehr…
    Allerdings gehöre ich praktischerweise zur bereits angesprochenen Gruppe jung, mobil, qualifiziert und ja, ich informiere mich über die Einwanderungsvoraussetzungen in anderen Ländern (Ich fürchte fast, die bestehen auf ihre Gesetze).
    Ich dachte ursprünglich, dass eine Mehrheit meine Meinung teilt, aber dem scheint nicht so zu sein. Ich fürchte, dass der Wohlstand im (westlichen) Teil dieses Landes eine aggressive Form der Realitätsverweigerung hervorgebracht hat, der auch vor jungen, gebildeten Menschen nicht halt macht. Denn unter meinen Bekannten setzt sich nur bei denen, die über echte Auslandserfahrung verfügen, mittlerweile der Fluchtinstinkt durch. Der Rest zitiert die veröffentlichte Meinung in einer Worttreue, die mir fast schon Angst macht.
    Mit echter Auslandserfahrung meine ich, dass sie sich nicht nur mit Erasmus oder beim Backpacken in Südostasien und Australien ein Jahr lang besoffen haben (wozu ich jedem nur wärmstens raten kann). Sondern mit offenen Augen über längere Zeit irgendwo gelebt und gearbeitet haben, wo nicht alles so rosig läuft wie hier, sei es Caracas, Bukarest oder St. Petersburg.
    Diese Leute wissen, was da auf uns zurollt und auch, dass sie sich das nicht antun wollen. Gleiches gilt für viele hochqualifizierte Migranten. Ich kenne eine Chinesin, deren Meinung sich binnen dreier Monate von „Ich will unbedingt in Deutschland bleiben“ zu „Schnellstmöglich zurück nach China“ geändert hat. Das Traurige daran ist, dass die Jungen und Hochqualifizierten sich aus dem Staub machen, das Land blutet also doppelt aus. Nennt mich Ratte, aber ich werde das Schiff verlassen, sobald das Sinken absehbar wird.

    • Es wird einfach das Wohlstandsgefälle im Lan ändern. Manche wird es hart treffen – man sieht das jetzt schin bei den Tafeln. Znisch gesagt, könnte man es als

      obwohl, damit warte ich noch.

    • Titel eingeben
      Tatsächlich ist mir das Wohlstandsgefälle eher gleichgültig. Ich halte mich für fähig genug, mir auch unter widrigen Bedingungen ein ordentliches Einkommen und somit Wohlstand zu erhalten. Meine eigenen Pfründe sorgen mich also wenig. Zumal ich bezweifle, dass die Neuankömmlinge in relevantem Umfang durch akademische Exzellenz auffallen.
      Was mir Sorge bereitet ist die Kombination aus bewusst unkontrollierter Masseneinwanderung und der Integrationsperspektive dieser Menschen. Was haben wir ihnen anzubieten?
      Wirtschaftlich höchstens Jobs im Niedriglohnsektor, sprich auf dem Bau o.Ä. Der Gedanke, dass diese Leute in der Altenpflege arbeiten, was ich immer wieder höre, ist lächerlich. Die wenigsten jungen Männer, egal ob aus Deutschland oder Nigeria, wollen in dort arbeiten. Vor allem nicht, wenn sie am Ende maximal 100€ mehr als den Hartz IV Satz haben, auf den ein Anrecht besteht. Diese unterbezahlte Knochenarbeit machen Osteuropäerinnen. Und ich stelle mir grade vor, wie die durchschnittliche deutsche Großmutter auf einen afghanischen Heimpfleger reagieren würde. Sieht also eher mau aus.
      Und kulturell wird es nicht besser. Was haben wir denn außer rituellen Kranzniederlegungen und Schuldbekenntnissen anzubieten. Man kann den USA vieles vorwerfen, aber hier ist ihr Weg goldrichtig. Sie stellen es als etwas begehrenswertes dar, Amerikaner zu sein und sich als solcher zu fühlen. Anders bei uns, ihr dürft euch jetzt deutsch fühlen, das heißt zu eurem Nationalbewusstsein die permanente Selbstkasteiung für die Verbrechen von Menschen und an Menschen, mit denen ihr nichts am Hut hattet, hinzufügen. Ich stelle es mir interessant vor, einem Syrer, desses Vater noch gegen Israel ins Feld gezogen ist, die Verantwortung für den Holocaust schmackhaft zu machen. Das wird leider nicht werden.
      Das deutsche System wird aufgrund seiner Funktionsfähigkeit von vielen Einwanderen bewundert, mit der deutschen Kultur, die mittlerweile hauptsächlich daraus besteht, sich selbst zu verleugnen und dem Fremden zu huldigen, fremdeln sie eher.
      Ich würde einen Teufel tun und die Vorzüge meines Clans, so ich einen hätte, aufzugeben. Er bietet Identität und in der atomisierten deutschen Gesellschaft eine unglaubliche Stärke. Ich kann mich noch sehr gut an früher erinnern. Wurde ein Libanese verprügelt, kamen beim nächsten mal 50 seiner Leute mit, wurde ein Deutscher verprügelt, hat er sich nicht mehr blicken lassen. Welcher vernünftig denkende Mensch würde diese Optionen ohne ein akzeptables Gegenangebot aus der Hand geben?

  54. gerade kommt mir eine geniale Idee ...
    man müsste einen Clan gründen, der von diesen Leuten Rundfunkgebühren eintreibt, egal ob sie ein Radio oder Fernsehgerät haben oder nicht.
    Gebt mir ein paar Tage Zeit, damit ich ein Konzept erarbeiten kann …

  55. Alle liegen falsch
    Weltbank und IWF können in der ablaufenden Völkerwanderung ( die
    noch lange anhalten wird),
    keine politischen Ursachen erkennen. Nur rein demografische und
    das Wohlstandsgefälle.
    Sie hälten das nicht nur für vollkommen normal, sondern auch für
    wünschenswert.

    Voila, Auftritt Frau Merkel!

  56. Vormorderne Clans als Gesinnungspolizei der Finanzelite...
    Das wäre doch was: fall bloss nicht auf, sonst holen Dich die Albaner! Sei froh mit dem, was Dir bleibt!

    Auch wenn ich mich persönlich an einen albanischen Gebrauchtwagenhändler erinnere, der ein sehr freundlicher Familienvater war, ein prima Geschäftspartner und als Individuum jedem Klischee diametral entgegengesetzt war.

    Wahrscheinlich der einzig gangbare Weg wird sein, Schulden machen, Steuern erhöhen und all den Neubürgern hier (und in ihren Ursprungsländern) Strukturen hinstellen, die ihnen das Gefühl einer Zukunft geben.
    Übergangsweise wird kein Weg an deren (Clan?? Moral??)-Autoritäten vorbeigehen; ob es dann beim Übergang bleibt, hängt davon ab, wieviel individuelle Freiheit man irgendwann wieder sich gegen den kollektiven Benimmkodex herausnehmen kann.

    So kriegt man den europäischen Individualismus, diese lästige SELBSTverwirklichungsmarotte klein – man kann dann direkt per Medien erwünschte Persönlichkeitsprofile aufspielen.

    Während wir fleissig mallorkinische Strassenkatzen kastrieren und Isettas restaurieren, gibt es die funktionierenden modernen Staaten von morgen schon längst: Russland, China, Iran, USA, um nur ein paar markannte Erfolgreiche zu nennen.

    Hier in Europa läuft gerade die letzte Travestie der individuellen Menschenrechte, die man bald der kollektiven Verantwortung unterordnen wird.

    Wie weit man bereit sein wird, und es sich leisten kann, wieder aus der Reihe tanzen zu dürfen – ungewiss. Allein die Sorge, dass bald jedes kritische Wort von irgendwem gespeichert wird ( wer schreibt noch offen von „nichtchristlich-jüdischen“ Religionen..), dürfte zu einer selbst gewählten Gedankendisziplin führen.

    Irgendwann gewöhnt man sich daran, dass man genauso eben wieder nur anständig angezogen das Haus verlässt und die Öffentlichkeit betritt.

    • .
      lieber tga, wie laufen sie denn herum?!?

      zur individualität fällt mir immer das leben des brian, der sandalenfilm, ein:
      der eine: wir sind alle individuen!
      darauf alle: wir sind alle individuen!
      ein einziger: ich nicht!

  57. Danke!
    Vielen Dank, Don!

    Ich lese dieses Blog nun schon seit langer Zeit. Am Anfang war ich, als Emporkömmling aus der Unterschicht, einfach fasziniert von den Einsichten in die Oberschicht. Ich hatte am Gymnasium zwar einige Freunde aus der besseren Gesellschaft, aber so richtig hinter die Kulissen konnte man da nicht schauen. Nun, da die Lage in unserem Lande etwas ernster wird, sehe ich eine ganz andere Seite.

    Ich pendelte schon immer zwischen Punk und Konservativem. Ich hatte irgendwie immer zwei Perspektiven gleichzeitig. Mein Herz schlägt zwar stramm Rechts, jedoch weiß auch ich, dass ich ohne Sozialstaat niemals hätte studieren können. Naja, Rechts und Soziales schließt sich ja nur scheinbar aus. Mein Denken war aber stets eher freiheitlich und liberal geprägt. Wahrscheinlich waren mir Recht und Ordnung immer deshalb so wichtig, weil ich ohne sie, aufgrund meiner Herkunft, unten geblieben wäre.

    Jedenfalls ist mir seit vielen Jahren schon aufgefallen, dass es immer mehr zu einer Kultur des Rechtsbruchs kommt in Deutschland. Schon lange vor der Eurorettung und den offenen Grenzen wurden immer wieder Ausnahmen hingenommen und rechtsfreie Räume toleriert. Mir hat das schon immer Unbehagen bereitet, aber mein Umfeld im Studium und im Freundeskreis blieb immer unbeeindruckt davon. Ich kam mir vor, als sei ich der einzige dem das alles auffällt und Sorgen bereitet. Jetzt, da es so massiv auftritt wird das Problem auch von anderen angesprochen. Wer weiß, vielleicht wacht so mancher Zeitgenosse ja nun auf, wenn die Einschläge näher kommen. Noch ist ja nichts verloren. Wenn wir jetzt die Wende im Denken einleiten können, dann geht es auch wieder voran in Deutschland. Es ist vielleicht gut, dass jetzt unkontrolliert und massiv eingewandert wird. So wird der Frosch nicht langsam im Glass gekocht, sondern er erschrickt und rettet sich durch einen beherzten Sprung aus der Falle. Vielleicht kommen wir nur mit leichten Verbrennungen davon.

    Beste Grüße,

    ExExpat

    • Präsidialiktatur würde ich sagen. Ich kann mich beim besten Willen niht erinnern, dass es früher solche Vorgehendweisen gegeben hat, eine Kanzlerin, die meint, sie könnte die Grenzen nichts schützen, muss eben gehen. Fertig aus.

    • exakt
      Genau meine Meinung! Ausserdem stehen Regierungen nicht über dem Gesetz! In anderen Ländern wären die wiederholten Rechtsbrüche a la Merkel Grund zum Amtsenthebungsverfahren. Bei uns hingegen business as usual. Gerade aus der Sicht der ärmeren Schichten ist es bitter notwendig, dass Recht auch eingehalten wird. Die Arbeiterschicht (hört sich antiquiert an, vielleicht „der kleine Mann“) weiß ganz intuitiv warum law & order so wichtig ist. Uns braucht man das nicht erst abstrakt erklären. Wenn die ganzen Pastorentoechter und so mancher Aktivist aus dem Erbenmillieu unter unseren Umständen zu leben hätte, dann wären ihnen öffentliche Ordnung und Rechtssicherheit auch wichtiger als fair gehandelter Bio-XYZ.

  58. eine Frage, die mich sehr beschäftigt
    BertholdIV 8. Oktober 2015 um 15:33 Uhr – Ich habe eine Frage an Sie als RKK Kenner. Warum sind die katholischen Bischöfe so begeistert von Muttis Tun? Die Flüchtlinge, sind – soweit ich verstehe – in der großen Mehrzahl Moslems. Hoffen die alten Herren, dass ein höherer Prozentsatz an Gläubigen mehrerer Religionen auch der RKK mehr Einfluss verschafft?

    • Ihre Frage re RKK
      Sehr geehrte Frau Heuse,

      Vielleicht tröstet es sie, dass ich mir als katholischer Agnostiker (keine Sorge, das kann funktionieren) dieselbe Frage stelle. Eine rationales Agieren der dt. RKK in dieser wirklich einzigartigen Staatskrise kann ich beim besten Willen nicht erkennen. Den einzigen Erklärungsansatz, dem ich mich annähern kann, haben Sie schon angedeutet. Ich vermute, dass die dt. RKK unter Anwendung einer sehr verdrehten Dialektik davon ausgeht, dass die – überwiegend illegale – Präsenz zahlreicher Moslems in D. dazu führt, dass alle autochthonen Bevölkerungsgruppen wieder stärker religiös werden und die Kirchen füllen – der Austrittstrend muss ja irgendwie gestoppt werden. Außerdem hofft die Führung der dt. RKK vielleicht im Geheimen darauf, ein wenig missionieren zu können. Das kann die Führung der dt. RKK natürlich schlecht offen propagieren. Also: die Moslems als Hebel einsetzen, um ein „containment“ der Aufklärung einzuleiten durch eine „seelisch-moralische reconquista“ im autochthonen Bestand. Ansonsten bin ich leider ratlos wie Sie. –

      Noch eine Frage, da Sie ja vermutlich in den Niederlanden leben: Was läuft eigentlich an Ihren Grenzen ab? Sind die Grenzen der Niederlande jetzt auch abgeschafft? Man hört ja in D. so gar nichts mehr von den Reaktionen/Aktionen/Einschätzungen in den Nachbarländern. Das wird auch sehr interessant am Sonntag in Wien.

    • römische winkelzüge
      damals in der grundschule, religionsunterricht beim stadtpfarrer:
      „ich haben nichts gegen mohammedaner, sie können noch immer christen werden“

    • Auf die, die da noch voll des Glaubens sind
      Ihre Frage sehe ich als berechtigt an. Wessen Stachel löckt da den autochthonen Katholiken/religiösen Fundamentalisten. Ich habe das mal an anderer Stelle und etwas umfassender als „gegenseitige Legitimierung“ bezeichnet – http://blog.herold-binsack.eu/2013/01/gegenseitige-legitimierung/. Und am Beispiel der Scharia-Anwendung seitens deutscher Richter, als „neidvolles hinüberschauen“ auf die, die da noch „voll des Glaubens sind“ – http://blog.herold-binsack.eu/2013/11/wo-der-deutsche-richter-mit-der-scharia-liebaeugelt/.

  59. Pegida Propaganda
    „Die Clans, das zeigen die rücksichtslosen Massenschlägereien, erkennen das Gewaltmonopol nicht an.“

    Lieber Don,

    früher war ich (Migrationshintergrund) ein großer Fan von dir gewesen, aber in den letzten Wochen kann man nur noch den Kopf schütteln. Oder ist deine Pegida Propaganda der letzten Wochen vielleicht doch nur Satire und ich erkenne es nur nicht? *LOL*

    Ich spare mit an dieser Stelle jede inhaltiche Auseinandersetzung mit deinen Texten, denn diese Mühe ist vergebens.

    • An der Tatsache, dass es diese Schlägereien gibt, kommt man nicht vorbei. Wenn man mit dem Label „Pegida“ meint, auf ie Debatte verzichten zu müssen, dann kann man das gerne machen, aber das ändert nichts daran, das grosse Gruppen ganz offensichtlich nicht bereit sind, grundlegende Anforderungen unseres Sstems zu akzeptieren. Wenn zwei sich streiten – geschenkt, Wenn hunderte sich dazu verabreden, ist es ein Problem.

  60. Der Lauf der Dinge
    Das Römische Imperium ging an der Völkerwanderung zugrunde.
    Der Mensch kann seinem genetischen Muster nicht entfliehen.
    Sind nun also wir dran?

  61. Clans üben Zensur aus?
    Ich wunder mich, dass Sie diesen Artikel in diesem Organ veröffentlichen dürfen!
    Leserbriefe oder Kommentare werden gar nicht erst zugelassen wenn es um die Ukraine oder um Asylanten geht.
    Hat die FAZ Angst vor ihren Lesern ???
    Bei der “Welt“ werden Kommentare hierzu zugelassen aber sofort zensiert !

  62. Rechtsstaat - nur sauber oder rein?
    Frage ist, ob ‚unser‘ moderner Rechtsstaat je die Clans kontrolliert hat. Die sind in unser Steinzeithirn als Überlebensstrategie verankert wie die Bewegungspriorität in unserem peripheren Sehfeld. Neue Heimat, HOWOGE, BND, Parteienstaat, Staatsfunk mit Besetzungscouch – wo denn regiert der Clan nicht? Jede Gesellschaft bildet Klassen, d.h., eine formalisierte Amigowirtschaft.

    Krieg als Vater&König aller Dinge heisst heute Marktbereinigung. Wenn das Boot überladen ist, MÜSSEN einige über Bord. Dann sind Clans Gold wert, Menschenrechte Makulatur, und aktueller Kulturlack ab. ‚Der Dunkle‘ Heraklit!

    Wo Dunkeldeutsche aka Nazis recht haben, haben sie recht: Ob das Boot 1 Mio oder 5 Mio neue Passagiere trägt ist belanglos. Die kommen pro Jahr. Die Altenrepublik wird früher oder später kentern, d.h., aggressiv islamisiert statt geschrumpft, wenn wir nicht auf dt. Clandenken umstellen.

    aggressiv alternativlos:
    Die Hellen mit Toskana-Schwimmwesten weg vom Ruder und ab nach Afrika! Der Schwarze Kontinent wird heller und Göring-Eckardt beschnitten, die Zunge vermutlich. Merkel ist bei der Feldarbeit statt untätig. Und: Merkels herbeigerufener Multiplex-Islam bekommt ENDLICH schöne große Altbauwohnungen, sortiert nach Clans und ABCnniten – ENDLICH in guter Lage.

  63. Vielen Dank fuer den Beitrag, Don Alphonso..
    Eine einsame Stimme der Vernunft im Ozean der emotionalen Propaganda der Restmedien, vielen Dank, das wenigstens dieser Blog noch Leserkommentare zulaesst – FAZ.net scheint sie weitgehend abgeschafft zu haben, zumindest fuer den nicht kontrollierten (bis jetzt) Otto Normalverbraucher. Was die FAZ.net wesentlich weniger lesenswert macht, sind es doch schon laenger die guten Kommentare unter den Artikeln, die wahren Gehalt ausmachen. (warum die FAZ auf diese kostenlose Verkaufshilfe verzichtet?)

    Auf jeden Fall Danke fuer die treffende Analyse, wie sich der dt. Staat selbst abschafft…. und wohl ein Abschied, denn wenn ich nicht mehr kommentieren darf, lohnt sich das lesen nicht mehr wirklich.

    Vielen Dank und alles Gute.

    • Verkaufshilfe...
      „(warum die FAZ auf diese kostenlose Verkaufshilfe verzichtet?) “

      Man denkt längerfristig, und da sind Manipulation und Meinungsmache erfolgversprechender.

      Diejenigen die selber denken haben das Bezahl Abo schon vor längerem storniert. Natürlich bei allem, nicht nur der FAZ.

    • Papier FAZ
      Ich lese die Papier FAZ, die leider diese prächtigen Artikel von Don Alphonso nicht bringt. Und die Leserbriefe dort sind in der Flüchtlings-/Zuwandererfrage sehr eindeutig. Die e-FAZ ist mir zu unübersichtlich, da man hier alles suchen muss. Der Überblick einer geöffneten Zeitung fehlt.
      Dass man dann, wenn man einen Kommentar schreiben will, dies auf FAZnet immer seltener möglich wird, habe ich auch schon gemerkt. Schade, denn an die Herausgeber zu schreiben, bringt ebenfalls wenig, da in der Papier FAZ zu wenig Raum für Leserbriefe ist. Die WELT ist da besser.

    • anke, aber bloggen macht mir – mitsamt den Kommentaren – einfach mehr Spass, und mehr Platz für Bilder ist auch da.

  64. wie war das noch?
    „bis auf mich sind alle anderen aus der runde inzwischen leider längst tot?“ vermuttlich ein starker und ungemein negativer einfluss, der von gewissen einnehmenden männern ausginge? „don kennen und sterben“, sozusagen?

    „tödliche attraktivität, fernhalten, besser immer nur schön fernhalten?“

  65. Titel eingeben
    neal stephenson : diamond age scifi clanstrutur

  66. Titel eingeben
    Wenn ‚Humanisten‘ sich zur Verteidigung ihrer Pfründe den Führer/einen Führer zurückwünschen, klingt es schon schräg. Geht so in Richtung für die Freiheit die ‚Freiheit abschaffen durch totale Überwachung‘, wie es uns der große Bruder vormacht. Was soll das? So ängstlich? Wenn unser Lebensmodell das so ungeheuer attraktive das nicht hergibt, den Streßtest zu bestehen, was ist es dann wert? Oder geht es doch mehr ums Besitzstandswahren? Dann ’nen Zaun drum und fertig. Aber dann auch nicht mehr die ach so überlegenen Werte ins Feld führen! So hat Hitler auch im Krampf die Zerschlagung des Pazifismus als nötig für einen dauerhaften Frieden ins Feld geführt. War ’ne super Idee. Wenn alle Flüchtlinge weg sind, können wir ja wieder generös werden…

    • "Besitzstandswahren"
      Eigenartig wie sich die Feinde dieser Einstellung vermehren…..

      Früher war fast jeder dafür.
      Vielleicht lags ja daran, dass das wohl Zeiten waren, in denen Leute für den Privatbesitz waren, weil sie die Hoffnung hatten mal irgendwann mal selber welchen zu haben?

      Hat sich das wegen Merkel so geändert?

    • Die Stadtmauer
      Warum wohl haben sich die freien Reichsstädte im Mittelalter und lange Zeit danach wehrhafte Mauern um die Stadt gebaut und mächtige Tore mit Kontrolle aller, die in die Stadt hinein wollten?
      Auch darüber sollte man zumindest einmal nachdenken.

    • Tyler, es ist auch heute noch eine Mehrheit dafür.
      Und deshalb wird das Merkel krachend scheitern – sie glaubt eine Mehrheit hinter sich, die nicht existiert. „Wir schaffen das“ trägt selbst bei den ganz dummen Deutschen (aus Ihrer Sicht also alle) nur einige Monate.

      La rue die Ruhe – seit Merkels Grenzöffnungsaufwallung bin ich wieder ziemlich optimistisch. Wird ein kleines bisschen dauern, aber dann ist wieder Ruhe.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • @ TDV
      Nein, das hat sich wegen Schröder geändert und Hartz IV. Aber trotz meinem Groll auf Schröder – der Mann ist mir einfach fremd – ich nehme an, auch er hat nicht aus reiner Niedertracht gehandelt, sondern Deutschlands außenpolitische Interessen im Blick gehabt. Aber das Opfer war hart.

  67. 1983
    Dagobert Lindlau-Der Mob, nur halt eben als Nicht-mehr-Farce.

  68. Laut aber machtlos
    titelt SPON über Seehofer

    Da springt einen die breite Brust der Merkel-Refugees- Welcomer an.
    Jetzt können sie allen mal zeigen, wo der Bartel den Most holt.
    Sie haben MACHT.

    Von ihren Fähigkeiten die Krise zu bewältigen liest man nichts.
    Ist das überflüssig? Interessiert nicht?? Nur ein großartiges
    Schauspiel – und ihr könnt sagen ihr seit dabei gewesen –
    in Echtzeit.
    WOW

  69. da geht es nicht mehr um die Flüchtlinge

  70. Woher wissen Sie das mit den Steckdosen
    Herr John Dean?
    „John Dean sagt:8. Oktober 2015 um 15:07 Uhr“
    Oder ist die Frage zu indiskret?
    .
    Hier in NRW gibt es schon Clans.
    Das Merkel machte da schon die Augen zu.
    Mein Kommentar ist etwas älter.
    .
    https://blogs.faz.net/stuetzen/2015/10/01/die-40-meter-die-ueber-deutschland-entscheiden-5637/#comment-114985
    .
    In Berlin gibt es diese Strukturen noch länger.
    Man schaut einfach nicht hin.

    • Woher ich das weiß?
      Als Bewohner des hanseatischen Nordslums (pardon: aus der Tegernseer Perspektive ist eigentlich jede Großstadt Slum, mit Ausnahme vielleicht von München) verfüge ich über ein paar Extra-Informationsquellen.

      Daher weiß ich inzwischen, was davon zu halten ist, wenn der Aktivist Joachim Lenders seine Kollegen und die Bevölkerung mit einer hübschen Schutzgeldstory zum Besten hält. Aus wohlverstandenen eigenen, aktivistischen Interesse, versteht sich. Der ist in dieser Hinsicht einschlägig bekannt. Außerdem kenne ich zufällig einen Polizisten, der bei zwei von den drei Einsätzen in Wilhelmsburg dabei war. Der will übrigens nicht, dass ich seine Meinung zu Lenders und zu den Vorgängen breit trete. Aus dieser Seite so viel dazu: Die beteiligten Polizisten wissen schlicht nicht, wie es zu diesen Streitigkeiten gekommen ist. Insofern finden sie es schon etwas erstaunlich, was Lenders so treibt.

      Aber, und sowas ist ja schön, es gab da tatsächlich einen seriösen Menschen, Fabian Köhler nämlich, mder auf eigene Faust ermittelt hat, was im Lager los war:

      http://www.focus.de/politik/deutschland/bewohner-berichten-es-war-blutig-es-ging-um-eine-steckdosenleiste-so-kam-es-zur-massenschlaegerei-in-hamburg_id_5000376.html

      Jetzt können Sie natürlich sagen: „Lügenpresse“ etc. pp. So, und was diese Clan-Strukturen betrifft: Ähem: Da gibt es noch keine echten Clans. Diese Flüchtlinge halten sich einfach an die Landsleute, die sie haben. Mehr ist das nicht.

      Im Moment jedenfalls…

      Aber, ich denke, wir bekommen das schon gut hin in Deutschland. Einerseits, da hetzen Interessierte gegen Flüchtlinge (oder so unerhörte Dinge, dass diese eventuell mal ein gebrauchtes Fahrrad besitzen – pfei deibel!) und schaffen damit ein Klima, was dazu beiträgt, dass wir die große Mehrheit dieser Flüchtlinge über viele (gemeint: wirklich viele) Monate in diesen Lagern unterbringen. Damit die das bloß nicht zu gut haben. Da könnten ja sonst Wohlstandsbürger sich total gekränkt vorkommen, wenn diese Leute mehr als 3 Quadratmeter zur Verfügung haben sollten. Schlechte Flüchtlingsunterbringung ist ja so ungemein hilfreich, um, ähm, ja Geld zu sparen? Eher nein: Das Geld geht locker für Wachdienste drauf. Um den Ärger wütender deutscher Wohlstandsbürger einzudämmen? Schon eher. Aus Hilflosigkeit und Planlosigkeit heraus, würde ich schon eher sagen. Es gibt Landkreise, übrigens, die das deutlich besser hinkriegen. Nur, das sei ja dem dummen Wahlvieh (Dons Lesern zum Beispiel) nicht zu vermitteln. Die Flüchtlinge bekommen bei uns ja wirklich alles geschenkt etc. pp. Und bestimmte Leute verbreiten diesen Quark dann auch gleich weiter. Nicht aus Reflektion und dem sorgfältigen Erkennen der Verhältnisse heraus, sondern aus reiner Freude an der Resonanz. Und da geht noch was!

      Tja. Und so schaffen wir dann in quasi gemeinschaftlicher Anstrengung Strukturen, die auf Dauer eben doch zu den befürchteten echten Clan-Verbindungen führen werden. Das benötigt vielleicht noch ein Jahr, aber dann haben wir es geschafft.

      Wir sind so klug! Und so groß! Wahre Patrioten vermutlich…

  71. Leben alle Kommentatoren hier in einer Blase?
    In meiner Welt gibt es diese Leute nicht.
    Die, die in dieser Politik noch etwas Positives sehen.
    Nicht unter Freunden und Bekannten, nicht unter Kollegen,
    nicht unter Lieferanten. Da gibt es in meinem Umfeld keinen.
    Wenn ich die meisten Kommentare hier richtig interpretiere,
    dann ist das bei vielen hier nicht anders.
    Also, wo sind die alle?
    Die, die uns im Staatsfunk permanent präsentiert werden?
    Einen Currywurstsänger der in London lebt, buche ich als Exot.
    Wie viele Andere aus den Medien.
    Und warum gibt es hier nicht die Möglichkeit zu kommentieren.
    .
    http://www.faz.net/aktuell/politik/fluechtlingskrise/fluechtlingskrise-seehofer-treibt-die-blanke-not-13848486.html

  72. Dem pastoralen Clan ...
    sind in seiner Geschichte schon immer Politiker unterschiedlichen Erfolgs aus dem Nest gestiegen. Angela Merkel ist aber promovierte Naturwissenschaftlerin.
    Mit niederträchtiger Häme und Verunglimpfungen zu ihrer Herkunft und ihrer Familie zeigen die Verfasser an, dass sie selbst nicht die Qualität besitzen, eine derartige Aufgabe zu lösen. Wohlverstanden schreibe ich das als Atheist, und ich bin auch kein Anhänger der Kanzlerin. Wollte man sie als Apologetin des Kapitals angreifen, sollte diese Diskussion anders thematisiert werden.
    Und nicht zu vergessen: Zu ihren Erfolgen muss man ja auch noch die Leistungen hinzuzählen, die sie dankenswerterweise unterlassen hat.

    Mit fielen Grüssen,

    Bernard del Monaco

  73. @ Lisbeth Heuse 9. Oktober 2015 um 14:22 Uhr
    zum einen gibt es die Pflicht Verfolgten und Fremden beizustehen.

    Kirchenpolitisch: Geht sie mit dieser Politik kein Risiko ein, sondern fährt nur Gewinne ein. Sie bringt sowohl den Islam, den man mittelfristig als Partner gegen die Säkularisierung braucht, als auch die Orthodoxie und Kirchen der Reformation in Zugzwang.

    Kern des Problems ist die inhaltliche Schwäche der Theologie der RKK. Das Projekt der Moderne, das ein ureigenes der RKK war, hat man sich durch JPII (und der Kreise dahinter) kaputt schießen lassen.
    Papst Franziskus ist da fast eine Wiederkehr usw.

    Man hat wenig auch in der Philosophie/Fundamentalheologie. Wenige Ausnahmen Klaus Müller, Quitterer in Insbruck vielleicht

    Diese inhaltliche Leere überdeckt man halt mit „Klamauk“ s. Kardinal Marx bei der Kanzlerin oder manches unter Papst Franziskus

    Wirklich nichts gegen die SJ. Aber dass die jetzt den Papst stellen.
    Bräuchte halt wieder so „etwas“ wie Paul VI

    Lesetip:Giorgio Agamben, die Zeit die bleibt..
    trotz Zeit vielleicht auch dies
    http://www.zeit.de/2015/35/giorgio-agamben-philosoph-europa-oekonomie-kapitalismus-ausstieg

  74. Titel eingeben
    Inwieweit die in den Einwanderungsländern vorherrschende Religion eine maßgebliche Rolle für die Zielwahl, Wünsche und Erwartungen von Einwanderern spielt, ist in der Tat eine genauere Betrachtung und Überlegung wert. Es fällt immerhin auf, dass Länder wie Frankreich, Spanien, Polen auf der Wunschliste ganz unten stehen, protestantische oder säkulare Länder wie GB, SWE oder D hingegen ganz oben.
    Eine mögliche Erklärung wäre, dass sich die Flüchtigen umso sicherer fühlen, je schwächer die religiösen/weltanschaulichen Organisation im Zielgebiert sind. Eine andere, dass, je offener und liberaler Gesellschaften sind, sie umso durchlässiger und anfälliger für erfolgreiche Errichtung von Parallelgesellschaften bis hin zu Staaten im Staate sind. Was aber bedeutete, dass die Zureisenden nie die Absicht hatten, sich einzufügen. Was hieße, dass es um Landnahme ginge, nicht um Integration.

  75. Nu mal Butter bei die Fische
    Grenzen zu und dann? Wohin mit den Flüchtlingen, die sich zu Zehn- oder Hunderttausenden dort sammeln werden? Wieviel Euro wollen wir an Erdogan und Co. dafür bezahlen, daß sie die Flüchtlinge bei sich in Lagern unterbringen? Lassen sich die Flüchtlinge dort auf Dauer und ohne Gewaltanwendung „parken“? Sind wir bereit, den nahen Osten militärisch zu befrieden? Was müssen wir dann tun, um die Menschen dann von einer Flucht abzuhalten? Wie lange wird das dauern und was wird es uns kosten, auch an Menschenleben? Was ist billiger?

    Nu, dann mal Butter bei die Fische, raus mit den realistischen Alternativen.

    • ...
      Herr Meier,
      empfehle ein Interview mit einem Mann der jahrelang in Flüchtlings-
      lagern in Krisenherden der ganzen Welt unterwegs war (tagesanzeiger.ch)
      „Ab einer gewissen Zahl bricht jedes Asylwesen zusammen.“

      Heute sagt er Migration löse die Krise nicht, sondern verstärke sie.
      desweiteren besteht er auf einer Klärung der Begriffe: Asylsuchender,
      Kriegsflüchtling, Migrant. Wobei man bei Asylsuchenden tatsächlich
      keine Obergrenze braucht, da die Zahl in sich begrenzt ist.
      ( sieht man in D an den geringen Anerkennungsraten)

      Herr Meier, glauben Sie wirklich einer der Leser unterbreitet Ihnen
      ein komplettes Konzept nur damit Sie es genüsslich in der Luft
      zerreissen können.

    • Butter bei die Fische - Sie fragen, ich antworte:
      Grenzen zu und dann?
      –> Ja, Grenzen zu. Sichere Grenzen = sicheres Staatsgebiet.

      Wohin mit den Flüchtlingen, die sich zu Zehn- oder Hunderttausenden dort sammeln werden?
      –> Nirgendwo hin. Sie bleiben dort wo sie jetzt sind. So lange, bis diejenigen Mächte, die in Syrien handeln (Iran, Saudis, Russen), neue Verhältnisse geschaffen haben. Dann wird man weiter sehen. War in Jugoslawien auch so.

      Wieviel Euro wollen wir an Erdogan und Co. dafür bezahlen, daß sie die Flüchtlinge bei sich in Lagern unterbringen? –> Ungefähr ein Fünftel von dem was nötig ist, sie bei „uns“ (in Deutschland) durchzubringen.

      Lassen sich die Flüchtlinge dort auf Dauer und ohne Gewaltanwendung „parken“?
      –> Möglich. Mal sehen was wird.

      Sind wir bereit, den nahen Osten militärisch zu befrieden?
      –> Nein, „wir“ können und werden den Osten nicht militärisch befrieden. Syrien ist im Prozess der „Jugoslawisierung“ – es zerfällt. Das können „wir“ nicht ändern.

      Was müssen wir dann tun, um die Menschen dann von einer Flucht abzuhalten?
      –> Europa wieder zur Festung gegen illegale Immigration ausbauen: Vor Lampedusa kreuzen und illegale Immigranten wieder nach Afrika bringen. Vor Lesbos und Kos kreuzen und illegale Immigranten in die Türkei zurückbringen. Die griechische und die bulgarische Grenze weiter befestigen und verteidigen – wenn nötig mit Gewalt. Das genügt schon. Dann kommen statt einer Million pro Jahr nur mehr ein- oder zweihunderttausend.

      Wie lange wird das dauern und was wird es uns kosten, auch an Menschenleben?
      –> Einige Monate wird das dauern: Wenn diejenigen europäischen Staaten, die partout keine Immigratione wollen, genügend Soldaten für die europäischen Außengrenzen abstellen.

      Was ist billiger?
      –> Grenzen zu, geregelte Einwanderung ermöglichen, vor Ort Flüchtlinge in Lagern finanziell unterstützen: Das ist billiger.

    • Titel eingeben
      @E.R.Binvonhier: Daß ab einer gewissen Zahl (?) jedes System am Ende ist, ist ja nun wirklich trivial. Migration ist eine Krise, wenn sie nicht freiwillig erfolgt. Ach, die Begriffe. Ein Kriegsflüchtling ist in der Regel ein Asylsuchender, der migriert. Daß die Anerkennungszahlen gering bleiben werden, ist nicht mehr als ein frommer Wunsch. Nein, ich glaube nicht, ich weiß, daß niemand ein Konzept hat und sich immer mehr Konzeptlose dem Selbstmitleid hingeben.

      @Richard Dehne: Ihre Antwort ist wenigstens ehrlich, auch wenn ich sie selbstverständlich nicht teile. Denn „wir“ haben uns dieses Problem selbst eingebrockt. Nicht allein, das ist wahr. Aber dennoch gehöre ich zu den „Dummen“, die zu „ihrer“ Verantwortung stehen. Das hat etwas damit zu tun, Werte nicht nur auf Sonntagsreden zu beschränken, sondern sie auch zu leben.

    • ...
      Herr Meier, soll man Sie dafür bewundern, dass Sie für etwas
      Verantwortung übernehmen, das Sie sich selbst ausgedacht haben.

      Die Flüchtlingskrise wie wir sie jetzt erleben, zeigt nur das Scheitern
      der UN-Flüchtlingspolitik auf sonst nix.
      Für diesen meinen Gedankengang übernehme ich selbstverständlich
      die Verantwortung.

  76. Da staunt der Laie
    Bitte, seien Sie vorsichtig!

    Demonstrieren Sie nicht gegen TTIP.

    Sie sind dann Pegida verdächtig, oder so .
    Auf jeden Fall rechtsradikal.

    Ich wundere mich, dass dieser Faden unverdrossen
    weitergesponnen wird.
    Die große Verweigerung jeglicher Diskussion.
    Ist das noch Politik?

    • @ E.R.
      Mein lieber E.R., wieso stellen Sie ständig rhetorische Fragen? Beantworten Sie sie wenigstens selber! Natürlich ist die Verweigerung jeder Diskussion gerade Politik (Diskussion wäre das Gegenteil davon, da könnte man das Ergebnis ja nicht kontrollieren). So – don´t explain, don´t complain!

      Der Finanzminister hat angesichts des Bismarck-Jubiläums gesagt, die Politik sei nach dem kalten Krieg erst wieder zurückgekehrt. Recht hatte er.

      Und im übrigen ist es erkennbar sinnfrei, gegen TTIP zu demonstrieren. (Deswegen gehen ja auch so viele Dummköpfe dort hin, Loveparade machen!) Denn: Wir können es uns nicht leisten, den Verhandlungstisch zu verlassen. Das wäre sehr teuer – das ist ja der Sinn und Zweck von Geheimverhandlungen.

    • Titel eingeben
      Nachdem Maas merkelkonform die umfassende und unnachsichtige strafrechtliche Verfolgung rechtsextremer „Hassbotschaften“ wie angekündigt vorbereitet und gehorsamst umsetzen wird, ist das viel mehr als die Verweigerung von Diskussion.
      Das ist dann nämlich der Anfang großflächiger Verfolgung Andersdenkender, wenn die Justiz da mitzieht. Eine weitere in einer schon langen Reihe von Verfassungsdemontagen und -sabotagen unter Merkel. Schleichend kommt die Diktatur, und wenn es dann der letzte Langschläfer begreifen wird, dass er ein böses Erwachen hatte, ist es längst zu spät. Man wird sich dann fragen, wieso einen keiner gewarnt habe. Es wurde ja gewarnt. Aber Blogger wie die von netzpolitik.org haben eben nicht die Reichweite wie Spiegel, Focus oder Bild.
      So mancher wird noch staunen, zu was Frau Merkel allem noch in der Lage ist. Big Mother. Lady Helmchen, zunehmend Gas gebend, auf bestem Wege zu wahnsinniger Geschwindigkeit (wers nicht kennt, aus der StarWars-Parodie von Mel Brooks ‚Spaceballs‘)…

  77. Titel eingeben
    Tyler aus Japan, was haben sie eigentlich gegen fefe?

    • Titel eingeben
      Viele seiner Meldungen sind überflüssig, weil unwichtig und er bringt sie lediglich weil sie seine Meinung zum Them wiedergeben. Das wäre nicht schlimm.

      Aber er vermischt ständig seine eigenen, leider viel zu oft peinlichst unreflektierten Werturteile in Nachrichten. Politisch korrekt ist leider viel zu oft der Masstab für ihn.

      Aber… und dafür ist er gut: er bringt nun mal manche Meldungen die die Mainstreammedien unterdrücken

  78. OT
    Zur Demonstration der TTIP Gegner in Berlin stellt der
    Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer verwundert fest:
    „Mir ist unerklärlich, warum hierzulande in letzter Zeit eine neue Mentalität
    der Abschottung um sich greift.“

    Tatsächlich, wer handelt Abkommen unter Auschluß jeglicher
    Öffentlichkeit aus und schottet sich ab?

    • Sowas ist heute normal....
      Lesen sie heute mal bei Heise den Artikel zum TPP, also der Parallele im Pazifikraum.
      Da hat Hollywood und die MAAFIA die Vorgaben gemacht und da diese Leute grosse Geldgeber für Politiker sind, wurden deren Wünsche WÖRTLICH in den Vertrag aufgenommen. Der Neuseeländer wird das 55 millionen und die Knadier 100 Millionen Dollar kosten.

      Aber bitte niemals bei sowas vergessen: All die beteiligten, unterzeichnenden Regierungen sind demokratisch von den Völkern gewählt worden und somit legitimiert.
      Es gibt also nicht den geringsten Grund für Angehörige dieser Völker sich über die kommenden Rechnungen bechweren!

    • Titel eingeben
      @TDV, sehen Sie, diese Unbedingtheit kann ich bei Ihnen nicht nachvollziehen. Wie erklären Sie denn einem mittelmäßig intelligenten 18 jährigen aus der Unterschicht, der in der Schule außer angeben nie etwas gelernt hat, dass er selbst Schuld ist, wenn nun TTIP durchgesetzt wird und er deshalb in Zukunft noch weniger Sozialhilfe beziehen wird? Der kann nichtmal lesen und sie sprechen von einem Pseudofreihandelsabkommen, über dass er halt hätte bescheid wissen müssen.

    • @ E.R.
      … weshalb wir auch nicht vom Verhandlungstisch aufstehen können, damit wir wissen, welche Kröten die anderen Beteiligten notfalls zu schlucken bereit sind …

      Nur weil man lesen kann, kann man eben noch lange nicht richtig bewerten.
      Da kommts nicht mehr drauf an, dass der 18jährige nicht mal die Eingangsvoraussetzungen erfüllt. Worüber sich TDV natürlich völlig sinnlos aufregt! Obwohl bei ihm selber die Fontanellen bestimmt schon zusammengewachsen sind.

    • @auch egal
      Natürlich!

      Nur dumm, wenn die geschickteren Diplomaten und Verhandlungspartner
      nicht am Verhandlungstisch sitzen und sich die Hände reiben.

      Man kann doch erwarten, dass solche Verhandlungen zu Lasten Dritter
      ausspioniert werden.

    • @ E. R.
      Ohne dreifach, vierfach-Täuschung gehts nimmer, das ist schon so. Irgendwer muss also sitzen bleiben und den Pappkameraden geben. Aber wenn die Kanzlerin dazu „alternativlos“ sagt, gibt´s Gebrüll. Oder nee – Geflenne, noch schlimmer: „Worte wie „alternativlos“ haben uns erschreckt …“ Wer da nicht mit den Zähnen knirscht …

  79. Loyalitäten
    Clanstrukturen heißen geordnete Loyalitäten und die der illegalen Einwanderer sind (a) Familie, (b) Erweiterter Sozialverband (Clan), (c) ethnischer Sozialverband (Stamm), (d) eventuell: Heimatland.

    Das Taschengeldland kommt da nicht vor, ebensowenig diejenigen die die Sozialleistungen finanzieren. Es mag hier und da „Dankbarkeit“ geben, das ist aber nicht vergleichbar.

    Fragt man den berühmten türkischen Taxifahrer, der seit 30 Jahren hier ist, ist völlig klar, wo dessen Loyalitäten liegen und bei den jetzt ankommenden illegalen Einwanderern wird es nicht besser sein, nur weil sie noch mehr Geld bekommen.

    Es ist überfällig, dass Merkel zurücktritt, aber aus purer Uneinsichtigkeit wird sie das nicht tun und sich wie ihre Busenfreundin Schavan weiter am Amt festkrallen. Ich wäre auch lieber im heiteren Italien, wo man das politische Elend wenigstens mit schönem Wetter und gutem Essen ertragen kann.

  80. The Return of the KIller Windshield
    ist der Titel eines Horrorfilms, auf den -in einem Comic des genialen Zeichners Gary Larson- sich in einem Kino eine Horde von Fliegen, Mücken, Wespen mit Popcorn etc. freut.

    Ein Comic, an den mich die liebste und schönste Ehefrau von allen immer erinnert, wenn ich mal wieder in dystopische Euphorien abtauche..
    Wie bei den „Nachdenkseiten“, manchmal tut es sehr gut, einfach mal die Perspektive zu wechseln.

    Warum fliegt uns denn jetzt mit Ansage unsere heile Jägerzaun-Welt um die Ohren?

    Weil die neoliberale Globalisierung nach 1989 glaubte, keine andere Perspektive mehr zur Kenntnis nehmen zu müssen.

    Die Litanei von Gebrauchtturnschuh, Grillcomputer und Hühnergerippe als Exportschlager ist bekannt, ich versuche, nicht auszuufern – ein interessanter, wenig publizierter Gedanke ist ein mögliches Dollar-Währungsproblem, auf dass auch in der FAZ der ehemalige Chefvolkswirt der Deutschen Bank, Thomas Meyer, hinweist: Möglicherweise steht dem Dollarraum ( 60% Anteil am globalen BIP, 44% davon Peripherie, 16% Nordamerika, Eurozone 6%) ) auch ein „Griechenland-Desaster“ ins Haus, wenn die Zinsen steigen und überschuldete Dollar-Peripheriestaaten in die Klemme geraten; OHNE dass die Fed die Probleme wie die EZB mit neuer Liquidität zuschrei§§en könnte.

    Warum werden auf einmal alle auf einmal irre, warum eskalieren alle Konflikte so plötzlich wieder?

    Vielleicht braucht die Welt einen grösseren Aufreger als blöde Währungsfragen oder Staatsbankrottsängste?

    Meyers Plädoyer für „unelastisches Geld zum Tausch und zur Wertaufbewahrung in lokaler Verantwortung“ , statt zum “ wirtschaftspolitischen Konstruktivismus“ scheint mir als nicht umfassend VWL-gebildetem Wirtschaftshistoriker irgendwie erschreckend simpel und logisch.

    Vielleicht erwischen uns am Ende doch die Nebenwirkungen von massivem Wachstums-Doping.

    Die deutsche Antwort als Ausweg für eine vor Rüstung völlig überdrehte Wirtschaft 1939 ist absolut nicht zu empfehlen.
    Aber ganz absurd erscheint sie einem nicht, wenn man annimmt, dass jemand zuversichtlich glaubt, damit etwas gewinnen zu können.

  81. Pingback: Lebenslügen der Flüchtlingskrise «Ernst Wilhelm Ernst Wilhelm

  82. Warum ? Why ? Pourquoi ? 為什麼 ? почему ? por qué ? Varför ? なぜ ?
    @Otto Meier
    >>Nu, dann mal Butter bei die Fische, raus mit den realistischen Alternativen.

    Werter Herr Meier,

    siehe obige Frage. Ich, Wir, Sie haben mit Sicherheit selbiges Menue nicht geordert. Noch den Eindruck hinterlassen wir möchten selbiges ggfl. unter Umständen und vielleicht bestellen.

    Selbst im miesesten Dönerladen versteht der Gastwirte in der Regel ein höfliches „Nein DANKE“. Sollte er indess dennoch servieren, geht es ella pronto zurueck oder wird schlicht nicht monetär verguetet.

    Warum also sollte ich Ihnen einen, auch noch realistischen, Vorschlag unterbreiten ?

    Sollten Sie bereit sein meine uebliche Honorarforderung ( 400E /netto Stunde/minimum 1/2 Tag plus Spesen ) zu begleichen , werde ich sehen ob ich mir einen zusätzlichen Klienten antuen möchte.

    Ansonsten: Wer eine höfliche Ansage nicht versteht bekommt eine Unhöfliche, danach folgen körperliche Unannehmlichekeiten und wenn nichts anderes hilft auch der finale Schuss.

    Das ist nun mal so, mehr oder weniger ueberall. In der einen oder anderen Form.

    Und wem das nicht passt, der kann gerne mal versuchen mit einem somalischen Clanfuehrer ( passt ja so schön ) eine vernuenftige Diskussion zu fuehren.

    Verbal , ohne Einsatz stahlummantelter Argumente.
    Viel Spass dabei, und einen angenehmen Tag noch.

  83. Auch in den NL kann man seinen Mantel nur in begrenzt viele Stücke teilen
    @ivy league graduate – In den Niederlanden haben wir eine Koalition aus Rechtsliberalen und Sozialdemokraten. Die Rechtsliberalen denken vorwiegend calvinistisch: “Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott.” Deswegen liegt es nicht im Temperament unseres Ministerpräsidenten Rutte, sich als großer Kümmerer zu inszenieren. Die Sozialdemokraten sind auch ein bisschen calvinistisch angehaucht. Aber vor allem fürchten sie, dass ihr Wählerklientel, wenn es mit der offiziellen Flüchtlingspolitik nicht einverstanden ist, Wilders wählt, der ganz offen fremdenfeindlich ist.
    .
    In Praxis gibt es hier auch Probleme mit der Unterbringung von Flüchtlingen. In meinem Dorf, ungefähr einen Km von unserem Haus entfernt, wohnen im Winter 600 Menschen in einem Bungalow Dorf, dass in der wärmeren Jahreszeit von den Touristen benutzt wird. Soweit ich es beurteilen kann und was ich im lokalen Anzeiger lese (der von einem Asylant herausgegeben wird), läuft das gut und der Besitzer des Bungalowkomplexes und die der hiesigen Geschäfte freut es. Aber andererseits gilt natürlich auch hier: was die Flüchtlinge an Kleider- und Tafelspenden kriegen, kriegen die hiesigen Armen nicht mehr. Man kann seinen Mantel halt nur in begrenzt viele Stücke teilen. Darüber diskutieren nicht nur meine Freunde im Fahrradclub.

  84. Ein Wunsch, Don?
    Könnten Sie vielleicht mal wieder etwas über die jungen Bessergestellten schreiben, vielleicht darüber, wie sie mit ihren Privilegien im Kreise Unterprivilegierter umgehen?

  85. Sie sind bei Wünsch Dir was
    … alles ausleben. Das heißt wenn ich Gewaltphantasien habe und zum Beispiel Menschen gern quäle und das so nicht zu haben ist, wende ich Stuporbrecher an. Das meint das diese Menschen Leute unter Drogen dazu zwingen das tun was sie wollen. Es geht dabei nur um Sex. Und das dass daraus international ein riesen Geschäft gemacht wurde ist bekannt. Auf der anderen Seite redet ihr über GEWALTFREIES Leben. Fordert für Euch als Ausländer ein was ihr anderen nicht garantieren könnt. Durch das Internet ist es noch schlimmer geworden. Eure Industrie heißt. „Ich empöre mich“. Die Ursachen der Empörung abzustellen ist nicht Euer Wille. Und wenn keiner da ist der es Euch macht, müsst ihn unter DROGEN dazu zwingen! Weil Euch niemand Eure sexuellen Neigungen befriedigen wollte, musstet IHR MENSCHEN brechen. Jungen, Mädchen, Frauen und Männer. Die ganze WELT. Das Recht des EINZELNEN alles zu dürfen und kein RECHT hat international gesiegt. Das INTERNET hat Euch zum Sieg verholfen. Ihr wolltet nicht ausgegrenzt werden, obwohl IHR um EUEREN WILLEN zu bekommen die MENSCHEN unter Drogen setzen musstet, ich schätze KRIEG führt um harte DROGEN zu dealen. SPASS. Ihr nehmt Euch mit GEWALT. Alles legitim? Wir waren zu tolerant.

  86. @HelmutKohl
    Sie fragten nach fefe…lesen sie mal was er heute wieder zu facebook dazu gelernt hat….
    Als ich ihm das vor einem halben Jahre zum x-ten male erklärt hat, hat er mich blöde angeredet aud auf seine Spam LIste gesetzt

  87. Pingback: acheronta movebo : First Choice – “Doctor Love” (Salsoul Records 1977) – Vom Krank-Sein und Gesund-Werden. Zum Wesen des Arztes und zum Kantianismus. – Briefwechsel mit Michael Hammerschmied.

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