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Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Heimatliches Lecken mit Nazis und der Prantlhausener Zeitung

| 231 Lesermeinungen

Wer die SVP und den Rechtspopulismus in der Schweiz bekämpfen will, muss den dort herrschenden Volksgedanken rückhaltlos attackieren.
die Berliner taz über das Schweizer Selbstverständnis

Die Schweizer haben der rechtspopulistischen SVP einen Erdrutschsieg geschenkt.

Ich werde auf dem Heimweg von Siena nun nicht in die Schweiz fahren.

Das kommt überhaupt nicht mehr in Frage.

heima

Denn das Stilfser Joch ist, wie einige andere bei schnellen Fahrern beliebte Pässe, verschneit. Manche haben sogar schon Wintersperre. Und ganz ehrlich: Im Regen macht auch die Reise vom Comer See über die Grenze in die Schweiz, entlang des Inns über St. Moritz nach Deutschland keinen Spass. Ausserdem bekäme ich dann keinen Apfelstrudel bei der Konditorei Prenn im schönen Sterzing, und das wäre aus familienpolitischen Gründen nicht klug. Deshalb meide ich die Schweiz.

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Ich würde auch, läge es an der Stelle von Tirol, durch Oberösterreich fahren, wo gerade Volkspartei und die rechtspopulistische FPÖ nach deren Wahlsieg eine Koalition eingehen. Übrigens sind dort die Grünen nach einem mauen Wahlergebnis aus der früher schwarz-grünen Regierung geflogen. In Wien haben sie sich mit leichten Verlusten halten können, während die beiden grünen Parteien in der Schweiz die Hauptwahlverlierer sind. Man sollte glauben, dass ihre Anhänger in Zeiten der Not und der rechten Bedrohung besonders überzeugt und zahlreich an den Urnen erscheinen. Vielleicht war es auch so und das ist alles, was die Grünen noch schaffen. Ich bin kein Wahlforscher. Es gibt aber Grund zur Annahme, dass auch die Rechten genau wussten, wen sie da wählen – es wurde ja oft genug gesagt – und diese Rechten – Entschuldigung, ich weiss, das ist ketzerisch – das Angebot hatten, das den Leuten eher zugesagt hat.

heimc

Ob das so sein muss? Ich war in Siena in einer Ausstellung über den Partisanen, Kommunisten, Sozialisten. Humanisten und vor allem Schriftsteller Italo Calvino. Seine Trilogie „Unsere Ahnen“ hätte mein Herz für Italien geöffnet, wäre es in der Hinsicht nicht ohnehin offen wie mancher FIFA-Funktionär für Schmiergelder gewesen. Calvino ist ein grandioser Skeptiker, fröhlicher Fabulierer und grotesker Betrachter der menschlichen Natur, das buffoneske Gegenstück zum Neorealismus, und längst Teil der italienischen Nationalkultur. Ich kann das einfach so schreiben, italienische Nationalkultur, kaum jemand wird sich daran stören, trotz Lega Nord, Berlusconisendern, Ultras und den Neonazis der Casa Pound. Calvino hat die Kommunisten beraten, und hat diese durch und durch italienischen Märchen geschaffen, die das Land einen und bereichern. Wir lesen Effie Briest in der Schule, die Italiener Calvino. Gehen Sie mal auf ein Strassenfest der Rifondazione Comunista mit Spanferkel und Tanz und vergleichen Sie das mit einer Gendertagung bei der Böll-Stiftung, wo eine netzbekannte Lautsprecherin beim Thema Hatepeech sich selbst posttraumatische Belastungsstörungen zuspricht und das, was sie als Sexismus betrachtet, als Volksverhetzung verfolgt sehen möchte. Das ist der Unterschied.

heimd

Übrigens war ich während des grossen Erdbebens der Poebene in einem von Kommunisten beherrschten Dorf. Dort ist das Rathaus ein venezianischer Sommerpalast, über und über klassistisch und natürlich auch veneto-nationalistisch ausgemalt. Ich bekam vom Bürgermeister eine tolle Führung, vollkommen unideologisch, nur begeistert von dem Gemäuer, das zum Glück überlebt hat. Da gab es keinen antiitalienischen oder antiklerikalen Jubel, dass die Kirche baufällig war. Es gab sehr viel Pragmatismus und den Willen, das zusammen durchzustehen, als Dorf, als geschundene Region, als Nation. Ich war im Frühjahr wieder dort, auf so einem Fest, bei den Geld gesammelt wurde: Da gab es keine Reden über eine verhasste Nation, da appellierte man an die Geschichte und die Zukunft, und die Frauen kochten und die Männer schleppten die Bänke und niemand sagte das, was heute gerade die Prantlhausener Zeitung über ein Kunstprojekt in meiner Heimat sagt:

heime

Es geht da um einen Street-Art-Künstler aus Suhl, der jetzt in Berlin lebt und Bilder an Brückenpfeiler tapeziert. Die Brücke steht an dem bei diesem Wetter kaum besuchten Sylvensteinspeicher. Hier wird aus der an diesem Ort spielenden Ganghofer-Novelle des „Jäger von Fall“ eine Jägerin. Zwei Männer haben nach Ansicht des Künstlers eher weibliche Rollen, eine Frau tritt dem Betrachter auffordernd und dominant gegenüber. Mit Pelz. Eine Anspielung an Sacher-Masochs Venus im Pelz, nehme ich an, und nachdem die Bilder wieder verschwinden, kann der Künstler die Sache genauer erklären, wenn er Photos der Aktion an Sammler verkauft: Als er von Berlin ins Oberland gefahren ist, um den Hinterwäldlern dort mal künstlerisch klar zu machen, was sie ihn mit ihrem überkommenen Rollenverständnis und ihrer Geschichte können. Mit freundlicher Unterstützung ihrer genderfördernden Prantlhausener Zeitung, die beim Vermarkten sicher nicht ohne Bedeutung ist.

heimf

Das Tolle an meiner Hauptnation Deutschland ist die Pressefreiheit, die es einem Hiesigen und Fremden gleichermassen erlauben würde, das zu beklatschen, oder einen billigen Trittbrettfahrer als einen solchen zu bezeichnen. Natürlich ist auch die Freiheit der Kunst und ihrer mitunter prekären Folgen toll. Es gibt aber auch noch andere Grundrechte, wie etwa keinen Zwang, sich mit banalen Provokationen aus Berlin zu beschäftigen. Es gibt die Freiheit, statt dessen das Schlierseer Bauerntheater zu besuchen oder in Bad Tölz Torte zu essen. Man kann Interventionen machen und man kann sie ignorieren, oder sich damit beschäftigen und das Gefühl mitnehmen, dass da jemand mit dem Holzhammer Aufmerksamkeit möchte. Ich halte es eher für unwahrscheinlich, dass es deshalb nun an der VHS Bad Tölz ein Seminar „Social Media“ einer übergewichtigen Feministin aus Berlin geben wird, weil alle die Lektion verstanden haben und nun im Gender Mainstreaming weitergebildet werden möchten. Und so ist das mit Vielem: Wer sich nicht die Mühe macht, auf die Menschen einzugehen und sie zu überzeugen, kommt hier nicht weit. Es reicht einfach nicht aus, den anderen ordinäre Beschimpfungen entgegen zu schleudern, schärfere Gesetze zu fordern, und eigene Wunschbilder an Brücken zu plakatieren.

heimg

Und wenn nun im Sportpalaststil von den Guten gefordert wird, das anständige Volk solle aufstehen und im Sturm gegen AfD, SVP und FPÖ losbrechen, würde ich zwar einerseits gern auch noch die Lega Nord anführen – aber auf der anderen Seite zu bedenken geben, dass sich deren Politiker den Bürgern durchaus stellen. Sie kommen nicht an, weil es Leitartikel befehlen, sondern weil sie auf ihren Ochsentouren durch die Provinz Antworten an den Stellen haben, wo andere nicht mal mehr ein höhnisches Lächeln vorbringen, sondern nur noch ein „Leck mich“. Man kann das genau so schreiben, denn genau so kommt es bei den Leuten an. Da kommt jemand, drückt einem etwas Krasses auf und beleidigt einen, erst der Künstler aus Suhl und dann die abgebrochene Theologiestudentin an der Spitze der Grünen, die eine supertolle Meinung von Flüchtlingen hat, während in Tölz für den nächsten Notfall die nächste Turnhalle über das Wochenende geräumt wird. Natürlich sind die Antworten von AfD und Pegida nicht gut. Aber es sind Antworten für einen sehr grossen Lebensbereich der Menschen, das, was man Heimat nennt, und dieser Lebensbereich wird auf der anderen Seite nur als Gegenstand der Verachtung und Ausdruck der Rückschrittlichkeit wahrgenommen: Die Leute haben jetzt doch ihren Biomüll und ihre Gleichstellungsbeauftragte und der Künstler aus Suhl kommt auch: Was wollen die denn jetzt noch? Das war schon beim Bau von Ortsumgehungen – sollen sie doch mehr radeln – nicht wirklich schlau, und wird beim mehrheitlich als Staatsversagen empfundenen Krisenfall nicht besser. Die Menschen wüssten gern, warum sich das Land verändern soll.  Und auch, was sie davon ausser Belastungen und Belehrungen über Facharbeiter und Demographie haben. Wer da keine nachvollziehbare Antwort hat, wird kaum williges Fussvolk für seinen Konflikt mit den Rechten finden.

heimh

Deutschland hat das enorme Glück, dass es hier keinen Haider, keinen Blocher, keinen Le Pen, keinen Erdogan und keinen Orban gab. AfD und Pegida sollten für eine Demokratie lösbare Aufgaben sein, aber statt dessen merkt man auch in der Prantlhausener Zeitung langsam, dass da in der Gesellschaft eine Spaltung zu entstehen droht, die zu überwinden Arbeit kosten wird. Also gleich mal ein kulturell sensibles „Leck mich, Heimat“ sagen, dann wird sich das Problem schon alleine lösen, und man kommt nicht mit leeren Händen: Diese Schlägereien da, das liegt nicht an den Leuten oder gar dem Alkohol, somdern an den beengten Zuständen, die ihnen in der selbstsüchtigen Heimat zugemutet werden. Man achtet genau auf das, was in dieser Heimat passiert, umd sollte sie nicht wie gewünscht wählen, dann hat sie wohl nicht verstanden, und braucht noch mehr Künstler aus Suhl und Flüchtlinge vom Hindukusch, wo mit dem Exodus die gewaltige Veränderung und die erzwungene Herausforderung dieser unserer Heimat verteidigt wird. Da ist keine Zeit für Fragen.

Ich fahre dann mal über Südtirol in die Heimat. Ganz, ganz langsam, denn ich habe Zeit.

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231 Lesermeinungen

  1. FAZ-Bashing ist kein MIttel gegen Auflagen - Grippe...
    Recht gute Unterhaltung im seit Jahren geschätzen Stil des Don. Wenn da bloß nicht immer von oben herab, dieses in immer kürzeren Intervallen auftauchende SZ – Bashing von wegen „Prantlhausener-Zeitung“ wäre. Zum einen begründet der Don auch bei der FAZ gelegentlich kritikwürdige Artikel mit dem Meinungspluralismus einer großen, traditionellen Tageszeitung, bei der Mitbewerberin aus dem Süden dagegen ist diese Toleranz gleich Null. Liegen da vielleicht die Nerven etwas blank, mehr als die Leser erahnen? Fakt ist nun mal: Auch bei der FAZ grassiert die Auflagen-Grippe.
    .
    http://www.horizont.net/medien/nachrichten/IVW-32015-Handelsblatt-kann-Auflage-als-einzige-ueberregionale-Zeitung-steigern-136966?utm_source=%2Fmeta%2Fnewsletter%2Fnewsline&utm_medium=newsletter&utm_campaign=nl4067

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    • Nein, die SZ will das Thema einfach dominieren, und im Onlinebereich laufen zudem viele Junge herum, die jedes Mass verloren haben. Diese „Bild stellt an den Pranger“-Aktion hat ihren direkten Vorläufer in einer Serie von SZ-Artikeln über as Feuern von rechten Facebook-Postern. Und an dieser Zeitung kann man schö zeigen, wo die Heimatverachtung letztlich hinfühtt.

    • Titel eingeben
      Ist es nicht so, dass die Millennials im SV-Hochhaus tatsächlich meinen, sie wären die besseren Journalisten/Menschen? Die Tweets vom SZler @pramstaller am 7.10 über eher asylkritische (aka „sagen, was ist.“) Beiträge von „Mitbewerbern“ finde ich schon etwas entlarvend.
      https://twitter.com/pramstaller/status/651771933772640256

      Und kann man den Heribert pRANTl wirklich ernst nehmen, wenn man weiß, dass dieser mit einer millionenschweren Verleger-Tochter liiert ist?
      Manche der Aussagen in seinen zahlreichen Talkshow-Auftritten sind ja geradezu obszön.

    • Das ändert nichts daran, dass viele seiner Beiträge sehr gut durchacht und immer lesenswert sin. Man muss es ja nicht selbst so sehen. Prantl ist mir da weitaus lieber als vieles, was in der Zeit erscheint. Oder von seinen jungen Kollegen.

    • Titel eingeben
      Lieber Don, lass´ Dir Zeit beim einhacken der Antworten. Du machst so viele Schreibfehler wie kein anderer hier. Aber der Artikel-allererste Sahne (wie fast alle).

  2. Selbsterkenntnis ist der erste Weg zur Besserung?
    In diesem Sinne ist es doch fein, wenn jemand sich die eigene und für jedermann erkennbare Störung selbst diagnostiziert. Dass man für das eigene Ego dafür eine posttraumatische Belastungstörung eines Kriegsveteranen heranzieht – ja mei. Die heutigen Netzfeministinnen sind eben ein wenig empfindlich, zart, schutzbedürftig, arme Hascherln. Flauschbällchen …

    Es ist ja nicht so, als sei der ganze Quatsch wirklich neu. Die eigentliche „Störung“ ist als Kombination aus mangelnder Lebenserfahrung (zu Jugend verklärt), politischem Engagement und Gruppendynamik jedem/r bekannt, die/der in jungen Jahren politisch aktiv wurde. Nicht so schlimm, bei den meisten wächst sich das aus.

    Wenn es an der ganzen Geschichte irgendwas zu kritisieren gibt, dann doch wohl eher das Verhalten heterosexueller Männer über 50. Die entweder als Prantlhausener den Kleinkindern mit twitter das Gefühl geben, sie wären intelligent, progressiv und wichtig. Oder als Arbeitgeber versagen, wenn sie den Heissluftpupsen, die heute „Shitstorm“ heissen, nachgeben und auf Verlangen Mitarbeiter feuern. Beides ziemlich ärgerlich, aber aus der Entfernung betrachtet in der Grössenordnung durchaus verkraftbar.

    Und dass man versucht, politische Gegner wahlweise zu pathologisieren oder zu kriminalisieren, das zieht sich durch die gesamte Politikgeschichte Deutschlands nach 1945. Wobei sich da die politischen Lager nichts schenken, in der Beziehung überall der gleiche Sauhaufen. Muss eine menschliche Grundkonstante sein.

    Gruss,
    Thorsten Haupts

    • Heterosexuelle Männer über 50
      die gehen in der ganzen Auseinandersetzung ziemlich unter.

      Diese Peer Group lohnt m.E. tatsächlich einer genaueren Betrachtung.

  3. Herrliche Zeiten
    …sind diese Tage und Wochen für Anstifter und geistige Brandstifter. Merkels befohlenes Staatsversagen wirkt wie ein kostenloses Konjunktur- und Aufzuchtprogramm für Extremisten und Gewaltbereite rechte wie linke Nazis. Zugleich gerät jeder, der Merkels Versagen zu recht kritisiert, in den Ruch, ein Ausländer- und Menschenfeind zu sein, da es schwer ist, gut erkennbar zu trennen zwischen gnadenlosem Widerstand gegen eine Staat und Gesellschaft zerstörenden unfähig-untätigen Regierungspolitik und wohlwollender tätiger Nächstenliebe und Hilfe für schlicht schlimmste Not leidende Menschen ohne Heimat und ohne winterfeste Zuflucht.
    Nicht die Flüchtlingswelle destabilisiert Deutschland, sondern diese planlose Aussitzerei im Berliner Kanzleramt.

    • Sicher, das ist ja auch keine Kritik an der Fluczt, sondern an Berlin und dem dort herrshenden Geist, der sich das Land Untertan machen will. Gewisse Medien spielen da eine Schlüsselrolle.

    • Helfen sie mir auf die Sprünge....
      muddy-republic

      Ich bin ja ein interessierter Beobachter des Ganzen, da selber nicht betroffen, ud so wundere ich mich über ihre Feststellung von „Gewaltbereite rechte wie linke Nazis“…

      Könnten sie mir ein Beispiel für Gewaltbereite linke Nazis zukommen lassen?

    • Gewaltbereite linke Nazis
      TDV sagt: „Könnten sie mir ein Beispiel für Gewaltbereite linke Nazis zukommen lassen?“

      Hier sind mal zwei:

      n-tv.de:
      „Bereits vor der Demonstration wurde ein Pegida-Anhänger offenbar von Gegendemonstranten schwer verletzt,…“

      junge freiheit:
      „Mutmaßlich Linksextremisten haben in Leipzig erneut das Büro des sächsischen AfD-Generalsekretärs Uwe Wurlitzer attackiert. Mehrere Scheiben seien mit einem Hammer zerstört worden, teilte die AfD mit. Es wurde zudem Buttersäure in den Räumlichkeiten verspritzt.“

    • Sie sind ja tatsächlich echt witzig.... ich hab sie unterschätzt.
      Also Begriffe wie „mutmasslich“ haben sie anzubieten und Quellen wie die junge Freiheit und n-tv?

      Es ist selten, dass mich mal jemand mit Ironie dran kriegt, ich nahm das tatsächlich ernst… nichts für ungut, und… Kompliment!

  4. Über die Alpen
    Jetzt sind die Pässe also zu. Vor einer Woche gings noch, war sonnig, aber bitter kalt.
    Viel Spaß bei der Heimfahrt.

  5. frage
    „wo mit dem Exodus die gewaltige Veränderung und erzwungenen Herausforderung dieser unserer Heimat verteidigt wird.“
    Interessante Pointe, aber muss es nicht heißen
    „erzwungene Herausforderung“? Nicht D wird verteidigt, sondern seine erzwungene Veränderung? Von wem, in wessen Interesse erzwungen? Cui bono? Beim Promotionartikel in der PZ ist das ja noch einigermaßen durchsichtig. Aber verlorene Menschenleben am Hindukusch?

  6. Des Pudels Kern
    „Gehen Sie mal auf ein Strassenfest der Rifondazione Comunista mit Spanferkel und Tanz und vergleichen Sie das mit einer Gendertagung bei der Böll-Stiftung“
    Das trifft wohl den Kern des Problems: die Indländerfeindlichkeit ist tief drinnen viel stärker als die Ausländerfreundlichkeit. Multikulti bedeutet eben nicht Assimilation (was Italiener, Franzosen, Spanier und Polen intuitiv unter Integration verstehen, wenn sie dazu bereit sind), sondern (formal) gleichberechtigte Segregation. Integrationsfreundliche Denker wie Emmanuel Todd vertreten die Ansicht, dass Multikulti in die Apartheid führen wird. Diese ganze romanische Denkrichtung wird bei uns komplett ausgeblendet zugunsten des amerikanisch geprägten Multikulti-Modells. Todd wiederum behauptet, dieses sei von den Amerikanern nur erfunden worden, um die fortdauernde beinharte Diskriminierung der Schwarzen im „Multi“ zu verbergen, nach dem Tod von Martin Luther King. Leseempfehlung: „Das Schicksal der Immigranten“, eines der Bücher von Todd, die auch auf Deutsch erschienen sind.

    • Es ist nicht nur das
      In weiten Teilen des von DA treffend beschriebenen Milieus ist die religiöse Inbrunst transformiert worden in Hass auf das eigene Land/Kultur und Erlösungshoffnungen („Bereicherung“ durch sog. „Refugees“). Und das führt in seiner fanatischeren Ausprägung dann in der Tat zu Berliner Sportpalastreden (Wollt ihr die totale Willkommenskultur? Wollt ihr sie totaler und radikaler, als ihr sie jemals erlebt habt?) und Vernichtungsphantasien à la Maas gegenüber den Verweigerern. Das systemische Problem ist, dass sich das notwendig immer weiter ins Monströse steigert. Frei nach dem Merkel-Motto: Wenn man nicht in der Lage ist, weiterzumarschieren und zu kämpfen, ist das nicht mehr „mein Volk“. Man muss dazuschreiben: „dann mag es halt untergehen“ um die gespenstische Logik zu begreifen, in der durch die Hintertür längst ein anderer Kanzler hineingrinst. Er ist wieder da.

    • Bei mir war nach „mein Land“ Schluss. Es war noch nie ihr Land, sie ist da nur Regierungschefin und wenn es nicht mehr passt, ist sie weg. Das ist Demokratie, alles andere bräuchte erst mal eine neue Verfassung.

  7. Leck mich, auf hessisch ?
    Der Kasseler Regierungspräsident Walter Lübke (CDU, Hessen) äußerte kürzlich während einer Bürgerinformationsveranstaltung zu einer Flüchtlingsunterkunft in Lohfelden, es sei die Freiheit eines jeden Deutschen !!! dieses Land zu verlassen.

    • Allerdings ist jeder Deutsche auch Teil des Souveräns, dem Lübke zu dienen hat.

    • Allianz der Böswilligen
      CDU-Lübkes Anregung zur Auswanderung ist doch die perfekte Ergänzung zu dem Ziel der Grünen, die deutsche Bevölkerung durch massive Zuwanderung „auszudünnen“!

    • Nur indirekt, Don. Solange RPs dem Ministerpräsidenten keine silbernen Löffelchen
      klauen, haben sie de facto Narrenfreiheit. Es sind vom Ministerpräsidenten ernannte, politische, Beamte. Auf – was ihre Befugnisse angeht – ziemlich kleines Karo zusammengestutzte Landvögte des späten Mittelalters.

      Bekanntester dieser Duodezfürstenreste war und bleibt der jedem Rheinländer über 30 bekannte F.J. Antwerpes, Spitzname „Graf Herpes“, ehemaliger RP des Regierungsbezirkes Köln.
      https://de.wikipedia.org/wiki/Franz-Josef_Antwerpes

      Formal haben Sie durchaus Recht, aber der von diesem Anspruch Betroffene ist häufig merkbefreit, weil er sich niemals Wahlen stellen muss.

      Gruss,
      Thorsten Hupts

    • nee,nee
      Es ist die Allianz der ‚Wünsch dir was‘.
      auch in späteren Jahrhunderten wird Deutschland von
      nichts anderem als Deutschen besiedelt sein.

      Inländerhass inbegriffen..

      Erinnere mich an den Auspruch eines Engländers, der
      sich wunderte warum die angelsächsische Aristrokratie
      nach 200 Jahren aussah wie die normanische.
      Die britische Eroberungs-und Siedlungsgeschichte liefert
      m.E. bessere Einblicke in das Geschehen, als die
      Geschichte Südeuropas.

    • Titel eingeben
      Muss der Herr Präsident denn jetzt nicht zurücktreten? Ich meine nur, wegen der Ausländer, äh Inländer feindlichen Sprüche…


    • Hessen? Kassel? …das fällt unter Folklore!

  8. Lecken? Duldungsstarre!
    Nach einer Epoche mörderischer Religionskriege, sind wir in Europa nach dem Ende des Dreißigjährigen Krieges durch die Epoche der Aufklärung gegangen, auf deren Grundsätzen und Erkenntnissen die heutigen, modernen Gesellschaftsordnungen basieren.
    Willkür, Schicksal, Vorbestimmung, Beliebigkeit – also alles Irrationale – wurden als Ursache der größten gesellschaftlichen Übel erkannt, der Mensch als Individuum trat in den Mittelpunkt allen Seins. Der antike griechische Ansatz der Polis, erlebte als Nation seine moderne Form der Wiedergeburt – „alle seien sie gleich vor dem Recht und Gesetzt, ob sie Kappen tragen oder Kronen“. Mit dem Nationalstaat und seiner Grundprinzipien wurde – im Kantschen Sinne – nichts Geringeres als die Befreiung aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit geschafft.
    Der Merkel-Ansatz in der aktuellen Asylproblematik, fällt weit hinter dem Prinzip der Selbstbestimmung zurück. Sie will die Polis Glauben mache, dass wir es mit einer „Schicksalfrage“ zu tun haben, gegen die wir wirkungslos bleiben und darum ergeben diese Fremdbestimmung duldsam anzunehmen haben – da wir vermeintlich eh nichts dagegen tun können.
    Was für ein stumpfsinner Unsinn uns mit dieser Haltung eines Regierungsoberhauptes entgegenschlägt, ist nur noch mit viel Mühe zu ertragen. Unser Problem sind nicht 3.500 Kilometer Außengrenze, sondern eine vormoderne Geisteshaltung und Sichtweise über Staat und Gesellschaft.
    Die vorgegaukelte Schicksalsergebenheit Merkels, ist lediglich die vorsätzliche Verschleierung der offenen Alternativen, um die uns von Außen aufgezwungene Situation in unserem Sinne zu markieren und ihr zu begegnen.
    Merkel regiert schlicht feudalistisch und insbesondere unsere indirekte Demokratieform begünstigt diese Möglichkeit. Sie ist das erste Regierungsoberhaupt unserer Republik, das diesen Umstand skrupelos ausnutzt – ein Fehler im eigenen System.
    (geklaut)

    • Zeitbegrenzung für den Kanzler/Kanzlerin
      In mancher Hinsicht ist doch die amerikanische Verfassung vorbildlich. Dort ist die Amtszeit eines Präsidenten auf zwei Amtsperioden begrenzt – das sollte man auch in D einführen.

  9. Bordeaus-Bonhomie
    Multikulti war doch seinerzeit nicht als Integrationsangebot gmeint, sondern ganz im Gegenteil, jeder macht seins und unser fremder Freund verschönt unser Fest. Also in der Praxis Segregation und noch nicht einmal Gleichberechtigung, wenn man von vollmundigen Forderungen absieht.

  10. Wheelsucker
    Es ist mir nicht möglich nicht 100 Prozent zuzustimmen. Die Kombination Rad und Gesellschaft ist genial

  11. Kleiner Hinweis, kein eigentlicher Kommentar
    Im Satz über die Gender-Tagung bei der Böll-Stiftung steht „Hatepeech“ statt „Hatespeech“.

    • Danke.

    • Noch ein Metakommentar (betr. Tippfehler)
      Ich bin ganz überrascht, dass sich unter diesem Artikel des Blogs so viele teilweise sehr ausführliche Kommentare zu Vertippern einfinden und dann auch noch freundlich/dankbar vom Autor zur Kenntnis genommen werden. Es überrascht mich deshalb, weil mir die Tippfehler hier schon immer ungewöhnlich häufig schienen, aber die Leser nicht erkennbar störten, obwohl sie durchaus des öfteren auch das Verständnis beeinträchtigten.

      Ich bin 2015 häufig und gerne auf Don Alphonsos FAZ-Blogs zurückgekommen, weil hier wirklich wichtige Themen kritisch kommentiert wurden, aber ich hatte immer Bauchschmerzen dabei, dass so viele Flüchtigkeitsfehler vorkamen. Lieber Autor, Sie können schnell schreiben, auch sehr schnell kommentieren, das war schon vor der FAZ-Zeit so, das ist eine Stärke. Aber warum lesen Sie nicht nochmal drüber?

      Ich hielt mich diesbezüglich immer mit Kritik zurück (auch wenn es ich den Blogherrn schon manches Mal darauf ansprechen wollte), einfach weil ich weiß, wie es wirkt. Ich möchte nicht einer der in der Tat unangenehmsten Onlinekommentatoren-Kategorien zugerechnet werden (die der Sprachkorrektoren, die nichts zur Sache beitragen und es häufig selbst nicht einmal besser wissen).

      Aber mal ein weiteres beliebiges Beispiel: Über dem vorletzten Artikel hier steht immer noch drüber, dass die Bilder „angeklicht“ groß werden. Die Seite müssen Sie doch schon so oft wiederaufgerufen haben. Da denke ich immer, lieber Autor, Sie müssen doch schon so häufig eigene Vertipper wie diese auch an wichtigen Stellen bemerkt haben – stört Sie das denn wirklich nicht genug, um sich die wenigen Sekunden zu nehmen, das richtigzustellen?

      Das verstand ich im Stillen nie so recht. Deshalb bin ich nun, wie gesagt, überrascht, dass Sie sich dankbar über ganz einfache, mitunter sogar fast pedantische anmutende Korrektureinreichungen Anderer zeigen.

    • Das liegt einfach auch am Stress beim Administrieren. Sie ahnen nicht, was für eine Arbeit das ist. Ausserdem ist mein Rechner müde und mag das D nicht mehr so gern.

    • Max Ophüls
      Seien sie nicht so streng…

      Einen eigenen Lektor muss er sich nicht einstellen, der alles zum Korrigiern durchsieht. Solange ein Tipp-Fehler nicht Sinn-entstellend ist….

      Das Problem ist die Software, es fehlt eine edit Funktion.
      Unangenehm, sicher…

      Aber Freude über den in der gesamten deutschen Medienweit EINZIGEN Treffpunkt an dem intelligente, selber denkende Menschen, ohne Zensur befürchten zu müssen ihre Meinungen austauschen können, die sollte einen die „Nachteile“ der Tippfehler akzeptieren lassen…. ;-)

    • na, wenigstens nicht hate-peach!
      na, wenigstens nicht hate-peach!

  12. So ernst?
    Lieber Don, sie waren früher so relaxed und ironisch und – ja, snobistisch und darin, so mein Eindruck, gefielen sie sich, wohlhabend und in guter Distanz am schönen See. Zuletzt wirken sie eher bitter, zornig und diese Symptome machen mich nachdenklich. Eine kleine Intervention von meiner Seite: ich lebe in Wien, das ist Österreichs Hauptstadt, aber angeblich auch die zweitgrößte serbische Stadt, vermutlich auch kroatische. Unmengen von Polen (die weibliche Form lasse ich der Einfachheit halber Weg, man möge das verzeihen), Türken, Russen und was weiß ich sonst wohnen hier. 60 Prozent der Schüler in den Schulen der Primarstufe (bis 10 Jahre) haben zumindest einen Elternteil, dessen Muttersprache nicht Deutsch ist. Von 1,8 Millionen Einwohnern sind nur etwa 1,17 wahlberechtigt, die FPÖ hat 30 Prozent der Stimmen, das sind aber eben auch nur etwa 240 tausend gewesen. Doch die Stadt funktioniert gut, man findet ein Auskommen, nebenbei hat sie die größte deutschsprachige Universität. Was mich erstaunt, wenn ich in München bin: in der U-Bahn wird überwiegend Deutsch gesprochen. Es mag schon sein, dass sich ihr Land ein wenig verändert, aber darüber muss man nicht so bitter werden.
    LG, AS

    • Nun, es gibt da einen kleinen Unterschied, ob eine Stadt seit Jahrhunderten die Aufstiegswilligen anzieht – oder ob immerhalb eines halben Jahres eine Million Menschen kommt, die nicht mal eben so im laufenden Betrieb eingefüpgt werden könnnen. Und wir stecken die jetzt in Notunterkünfte, mit überforerten Strukturen und täglich kommen wieder Tausende. Wenn das kein Debakel wird, weiss ich auch nicht.

      Es ist nicht Migration. Es ist der Umstand, dass die Lage ausser Kontrolle geraten ist.

    • Es geht nicht um normale Einwanderung
      Millionen Serben und Kroaten sind auch in Deutschland vollständig assimiliert. Die Quote der deutsch-jugoslawischen Mischehen lag schon Ende der 90er Jahre über 80%. Die Leute sind über einen Arbeitsvertrag ins Land gekommen und haben sich und uns verändert, und sie gehören dazu. Punkt. Das hatte nichts mit dieser neuartigen Masseneinwanderung aus Nahost in ein Land zu tun, das gleichzeitig wirtschaftlich latent von der Finanz- und Eurokrise bedroht ist.
      Und dann das Wichtigste: die Flüchtlingskrise ist zwar ein Problem, aber Merkels feudal-alternativloser Politikstil mit Sperrfeuer von bürgerfeindlichen Propagandamedien ist ein Extra-Problem aus ganz eigenem Recht, sogar das größere. Das ist jetzt vielen klar geworden, die es sich (zu) lange in diesem Stil bequem gemacht hatten. Diese Erkenntnis bringt sie nicht mehr in die Flasche hinein, die sie mit großem Plopp entkorkt hat.
      Gut so, denn die Frau ist schlicht überfordert. Ihre Euro-Politik wird uns ebenfalls in Bälde vor die Füße fallen. Und ihre Energiewende ist auch eine Riesenbaustelle, auf der zwar auf Sicht gearbeitet wird, aber ohne einen seriösen Plan. Das Maß ist voll.

    • Das ist richtig, aber die Jugoslawen kamen nicht alle auf einmal und in ein Land mit Vollbeschäftigung auch für Unqualifizierte. Nochmal, ich bin selbst seit jeher für ein Einwanderungsgesetz. Aber das, was im Momet passiert, ist etwas anderes und bei gewissen Gruppen kann man begründet Bauchschmerzen haben. Ägyptische Muslimbrüder zum Beispiel, die mit syrischen Pässen kommen, machen mir – als selbst Nichtarier – Angst.

    • Nachtrag zu Wien
      355.000 Deutsche leben hier, und man muss deshalb 6 Wochen auf einen Termin bei der dt. Botschaft warten, wenn man einen Pass o.ä. beantragen will. Der Caféhauswitz, nachdem ein Wiener ein Grantler sei, zwei Wiener eine gemütliche Gesellschaft, es drei Wiener jedoch nicht gibt, weil der Dritte ein Tscheche sei oder von sonstwoher kommt, ist immer wahr.
      Übrigens sprechen die Kinder in den Kindergärten nicht nur serbisch, kroatisch, albanisch, sondern auch spanisch, französisch, italiensch, englisch, griechisch, dänisch, japanisch, chinesisch, koreanisch, russisch, türkisch, ungarisch, weitere dutzende Sprachen nicht zu vergessen, und die meisten empfinden das als Bereicherung. Auch das ehem. Kuriergebäude im 7., das jetzt 600 Flüchtlinge beherbegt, liegt nach wie vor unaufgeregt gegenüber einem städtischen Kindergarten, und die Kinder spielen auf den Plätzen drumherum. Also, leben und leben lassen!

    • .
      hier möchte ich dem geschätzten gastgeber zustimmen: ein einwanderungsgesetz ist bereits seit sehr langer zeit überfällig, allein so mancher, der jetzt davon profitieren könnte, verzichtete bewusst darauf. dazu wäre anwendung von gesetzen notwendig gewesen.

      bedenklich stimmt, was man von vorderster front vernehmen muss, und ob die persönlich bekannte quelle eine valide ist, vermag man nicht zu sagen:
      speisen aus den händen von frauen werden zum teil fortgeworfen. sie seien unrein. die speisen werden nicht einfach nur nicht angenommen, auch wenn dies nach hiesigen gebräuchen ein massiver affront ist, sondern auf den boden geworfen. ein anderer, der sich nicht so zierte, hätte sie vielleicht noch verzehren mögen können.

      dabei sollten sich die einwandernden vorstellen, dass sie – ausgerechnet – nach europa einwandern – und ob sie sich tatsächlich das antun möchten.
      niemand wäre dazu gezwungen, ausgerechnet diesen kontinent mit anwesenheit zu beehren.

      man sollte sich gutwilligerweise doch brauchtümern anderer länder nach besten möglichkeiten anpassen. bei einem araber lege ich daher in seinem land auch keinen gesteigerten wert auf einen handschlag (immerhin gibt man sich dort auch nicht die linke hand), aber in europa gehört das zu einem respektvollen umgang dazu – so kenne ich es aus der famille.
      bei allem hin und her, was die so genannte migration anbelangt – hinzuzufügen wäre, dass mea parvitas und die ahnen durchaus eher ein wenig supranationaler sind: unterschiedliche, allerdings europäische nationalitäten der paare sind eher der normalfall, mehr als ein pass nicht ungewöhnlich, und man hat dabei durchaus nicht immer das wahlrecht an dem ort, an dem man gerade seine lebenszeit zubringt.

      „die größte deutschsprachige Universität“ – den kalauer leistet man sich angesichts österreichischer freunde auch oft.

    • Vortrag zu München
      @ curzio’s Nachtrag zu Wien
      „…weitere dutzende Sprachen nicht zu vergessen, und die meisten empfinden das als Bereicherung.“
      Auf dem Schlittenhügel in München-Neuperlach hört man an schönen Wintersonntagmorgen auch eine Menge Sprachen: Türkisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Russisch, Englisch und Deutsch sind immer dabei. Unter den Müttern, die ihren Kindern im Eisstadion zuschauen, ist auch Chinesisch stark vertreten. Ich schaue und höre da immer gerne hin. Trotzdem bin ich gegen Masseneinwanderung von 10000 entwurzelten jungen Männern pro Tag und ganz besonders gegen den Umgang mit Bürgeropposition dagegen. Einen Widerspruch kann ich da nicht erkennen. Den Aufruf zu einer gewissen Restentspanntheit finde ich aber gut. Trotzdem: Das ist nicht Ihr Land, Prinzessin Marie-Antoinette Merkel.

    • die Aufstiegswilligen
      hat auch Babylon angezogen, und zwar so lange, bis man dort das Wort des Nachbarn nicht mehr verstand. Natürlich ist Immigration (für die man auch schon weniger nette Worte benutzt hat) ein Problem und war es auch schon immer. (Die Chinesen würden wohl eingedenk ihrer großen Mauer sagen, dass die totale Abschottung zwar auch nicht das gelbe vom Ei ist, aber doch ruhiger). Immigration zu begrenzen und zu steuern war immer schon ein Balanceakt. In Berlin hatte man damit auch Erfahrung, jahrhundertlang! Aktuell merkt man nicht mehr viel davon.

  13. Inländerfeindlichkeit
    Ich kann es mir nur mit tiefer Unsicherheit gegenüber der eigenen Identität, die bis zum Selbsthass reicht, erklären. Das deutsche Nationalgefühl steht nun einmal aus den bekannten Gründen auf wackligen Beinen und ist weit von dem gelassenem Selbstbewusstsein entfernt, das notwendig wäre, sich dem Fremden gegenüber unaufgeregt zu verhalten.
    Hier in Wien scheint es mir übrigens, trotz des Geplärres der FPÖ (zu der die sog. „kleinen Leute“, bedenklich genug, eher aus sozialer Angst, als aus nationalistischen Gründen rennen, vgl. 1930er Jahre), durchaus etwas von dieser Unaufgeregtheit zu geben. Aber Wien ist vielleicht nicht Österreich…
    Dass Mulitkulti in die Apartheid führt, sieht man sehr deutlich in den USA, die kein Schmelztigel von Kulturen sind, sondern ein Nebeneinander von Parallelgesellschaften, die sich weiterhin über die Rasse definieren und separieren, und sich nur in Ausnahmefällen öffnen.
    Auch eine Leseempfehlung: Gumbrecht: Nach 1945 – Latenz als Ursprung der Gegenwart.

    • Es gibt in eutschland halt gewisse, nicht wirklich kluge Rituale. Ich kann mich an ein Gedenken zur Pogromnacht in Würzburg an einer Schule erinnern, da musste jede Klasse etwas machen un vortragen. Es war endlos. Es war gut gemeint, aber schläääääächt. Der Chef der jüdischen Gemeinde hat dann darauf hingewirkt, dass es abgekürzt wurde. Ich würe mir da einen entspannteren Umgang wünschen: Erinnern, wenn es nötig ist. Ansonsten mit gutem Beispiel etwas tun. Deutschland hassen ist halt die leichteste Übung und verpflichtet zu nichts.

  14. Prantls Postille Leitmedium in der Hauptstadt-des-Irrsinns
    http://www.sueddeutsche.de/politik/demonstration-in-dresden-pegida-das-synonym-fuer-hass-1.2699578

    Prantls-Postille ist für die Hauptstadt-des-Irrsinns das Leitmedium kämpferischer Empathie-Erregter, die in elegischen Delirium jubilieren: „Macht hoch die Tür, das Tor macht weit, es kommt….“ Ja, wer kommt immer wieder in der Prantl-Postille? Der Ayatollah persönlich! Und was meint der Prantl-Prophet gerade wieder mit feucht fiebrigen Schreibschüben? Er meint: „In Sizilien ist es die Mafia, in Dresden die Pegida“… Wie Merkel auf den Friedensnobelpreis wartet Prantl auf päpstliche Heiligsprechung.
    Prima Prantl-Postille pöbelt der Ayatollah vergleichbar dem pubertär Pöbler Pirincci in Dresden der volljuristische Chefideologe Süddeutscher Schönschreiber nun von Pegida als Mafia. Pegida nun in die wirtschaftlichen Vorstandsetagen mafiöser Industriekonzerne aufgestiegen, der Nieten in Nadelstreifen mit Millionen, Milliarden auf den Cayman-Inseln, Pegida überaus aktiv und hoch profitabel im zwielichternen Geschäft von Menschenhandel, Prostitution, Rauschgift und Waffenhandel, mit gefälschten Umweltzertifikaten, schief schießenden Gewehren, Pegida im Vorstand von VW mit mafiösem Reinwaschen der Dieselstinker zum saubersten Auto des Jahres, Pegida völlig verwanzt mit der Fußballmafia, Sommermärchen nach Deutschland und Wintermärchen nach Kartar verkauft, Pegida infiltiriert mafiös Parlamente, das Bundesgericht und den Europäischen Gerichtshof, Pegida mit mafiösenen Großgewinnen, wenn Tausende in Lagern landen – von der Caritas und Gutmenschen notdürftig mit dem Nötigsten versorgt, Pegida im Untergrund mit mafiösen Machenschaften beim Bau schmutziger Bomben, Pegida hetzt Palästineser mit Messerattacken gegen rechtschaffene Bürger selbst weit fern von Dresden, Bachmann und Festerling bei Berlusconis Bunga-Bunga-Parties mit Ferraris bestochen und Pirincci in mafiösem Racheakt konkurrierender Pegida-Clans zu 1.000 Peitschenhiebe verurteilt – nur die Prantl-Postille klärt all dieses auf, der Ayatollah immer toller seiner Lebensaufgabe gerecht, weltfremden Gesetzen Gültigkeit zu verschaffen, wie Gott, sein Herr ihm befahl – Inch’Allah, Amen. Heribert, Du gerechter Geißler der mafiös pubertär, pöbelnden, Primitiv-Pegida – führe uns zurück auf die Bahn der Gerechten, Verständigen – in unserer Hauptstadt-des-Irrsinns, sei und bleibe unser Prantl-Prophet, Danke, danke, danke und 1000mal Vergelt’s Gott….

    • Ja, er spitzt halt zu, bitte aber edennoch, meine Hovhachtung in die Prantlhausener Zeitung mit hinein zudenken. Nur das „Leck mich“ war etwas zu dumm.

  15. immer über den gotthard
    werter DON, ich habe gestern, nach einer kurzen rast in DUINO (um der leidenschaft des dichters für eine angeheiratete verwandte von fürstin Gloria zu gedenken, in DUINO wurde ja heftig geschnackselt) den gotthard glücklich bezwungen, durch den tunnel, aber der pass ist ja noch volle offen für sie ! auch die bernina wird noch freigehalten.

    sie können getrost sein, es gibt für sie in helvetia noch keine strassensperren, nur das wetter wurde dann ab lugano unfreundlich……….aber wenn sie wie ganz früher die päbste und kaiser den lucmanier genommen hätten, dann hätten sie in das cafe Gyger in thusis besuchen können, die birnenwecken sollten sie einmal geniessen. sie hätten und hätten……….

    aber im ernst: die völker der schweiz haben doch den deutschen eines voraus: seit 500 jahren haben mann und frau dort diese besserwisserische und missionarische art der gewalttätigen zwangsbelehrung anderer im in- und ausland beendet, die vielen deutschen, primär unter anführung eines österreichers bis vor knapp über 70 jahren so viel freude bereitete. das ist ein hohes gut finde ich.

    es wird noch vieler afghanen (joschkas brunnenbohren hat wohl nicht viel geholfen und U.v.d.L. ihre truppen auch nicht) bedürfen, damit deutschland den ausländeranteil der schweiz erreicht, aber von brandanschlägen oder sonstigen dingen lese und höre ich erstaunlich wenig und dem schwarzen in der s-bahn, der seine unterkunft nicht findet wird freundlich geholfen, obwohl seine nigerianischen fernverwandten den drogenhandel in basel fest im griff haben.

    in den medien hätten personen ohne wertschöpfenden berufshintergrund, die sie ja so schön benennen in ihrem gelungenen beitrag, keine chance auf grosse auftritte und immerwährendes einkommen und frau kipping wäre mit ihrem heutigen pressegag noch mehr eine lachnummer.

    also denken sie mal darüber nach, ob mann oder frau diese SVP mit einer AfD im gleichen satz nennen soll, die wahlergebnisse liegen ja auch welten auseinander und besuchen sie mal ein fest dieser partei, bevor es von linken chaoten attackiert wird. dann schreibt der manipulative spiegel in der überschrift: „gewalt bei SVP-veranstaltung“.

    aber eine autorin dieses presseorgans setzt ja auch die „weltwoche“ mit dem „stürmer“ gleich.

    ich finde, es kommen zeiten der grossen politischen veränderungen, personen werden wechseln und die karten neu gemischt, der druck der wähler auf den KANZLERWAHLVEREIN wird zunehmen, nichts hat soviel einfluss in diesem verein, wie schwindende umfragewerte.

    und die tischmanieren sind wohl inzwischen so, dass frau damit in NY kaum mehr auffällt. ich danke helmut für diese bemerkungen so sehr.

    • Offen gesagt, es geht mir einfach um den Apfelstrudel und ausserdem habe ich Rückenschmerzen, daher die Diretissima.

    • Zustimmung!
      Bloss nicht alles in den selben Topf werfen – selbst zwischen Mussolini und Hitler gab es einen Unterschied!
      Diese holzhammerbewehrte pauschale „Rechts“-verteufelung treibt eine Menge ganz normaler, auf ihre Selbsterhaltung und die ihrer Familie gerichtete Menschen in die Arme dieser nur von bescheidener Intelligenz geplagten Feldwebel, die den „Separatisten“ aus allen contrats sociales vorstehen.
      Wir stehen vielleicht noch ein dreiviertel Jahr vor einer Eu-rebellion, in der die verschiedenen Gruppen ausgesaugter, desillusionierter Verlierer blutig für „ihre“ Fahne kämpfen????

  16. Der Druckfehlerteufel legte sein Messer an Ihren Text...
    Unter dem Fresko mit den ausgekratzten Gesichtern vermutlich einst schöner junger Damen findet sich das mir im Deutschen nicht bekannte Wort: „klassistisch“. Also entweder ist der venezianische Sommerpalast „über und über“ klassisch, was ich nicht glaube und eine für den Don ungewöhnliche Simplifizierung wäre, oder er ist „klassizistisch“. Da bliebe mit noch Anzumerken, dass der Druckfehlerteufel ein Gauner ist, wenn er das „zi“ fortlässt, dadurch wird aus ihm aber kein „Zi-Gauner“, oder, in onomatophonetischer Korrektur, also in üblichem Deutschsprech, ein „Zigeuner“. Aber darf man das überhaupt noch so relativ wertfrei und als versuchten Sprachwitz schreiben? Ist hier nicht schon die Grenze zum bösartigen „Zigeunerwitz“ überschritten? Nun, seien Sie versichert, es ist nicht böse oder abwertend gegenüber irgendwelchen Gruppen oder Minderheiten gemeint, ich wollte lediglich die Vielfältigen Möglichkeiten der von mir geliebten und gehassten Deutschen Sprache verdeutlichen. Vielleicht haben Sie, geehrter Don, ein skrupulöses Gewissen und können sich, ohne dass Böses geschiet, diesen kleinen Kommentar löschen, aber sich doch des Druckfehlerteufels Emanationen bemächtigen.

    • Klassismus ist Unterdrückung von Menschen aufgrund ihrer Klassenzugehörigkeit, etwa, wenn ich Berliner Femiistinnen als Enkelinnen von Sauhirten bezeichne.

    • Und wir bräuchten bitte mehr davon.
      Mehr Klassismus wagen. Mehr Patriarchie, mehr Maskulinismus, mehr Sexismus, mehr Hate Speech frei nach der Böll Stiftung.

      Ich hätte wirklich nie erwartet, mal in einer Zeit zu leben, in der genau das Programm zu leben einen zu einem Aussenseiter macht. Wird Zeit, dass die rebellischen Teile der Jugend denselben Schluss ziehen :-).

      Gruss,
      Thorsten Haupts

  17. King Kong und die weiße Frau
    Lieber Don Alphonso,

    Heimat als verinnerlichter Hort von frühester Sozialisation, Identität, Mentalität …, war bisher stets ein stabilisierender Wert meines Lebens. Bei persönlichen Krisen, ja die habe ich auch, zog es mich in die Heimat. Kaum hatte ich mich dort stabilisiert, wurde sie mir wieder zu eng, oft kleinkariert und ich mußte wieder weg, da ich sie als Enge, als mich beschränkend erlebte.

    In diesen Tagen bin ich auch wieder zurück in die Heimat, weil ein Mensch Hilfe brauchte, da sich die Heimat für diesen zu etwas anderem verändert, was keiner, der einen Bezug zu dem Begriff Heimat besitzt, für erstrebenswert halten kann.

    Es ist ja nicht so einfach am Chiemsee eine Unterkunft zu finden, doch hier in Ising ist ein nettes Hotel mit Gelegenheit zum Golfen und Reiten.
    Wenn man so kurzfristig von Florenz kommend in den Norden muß ist hier alles etwas herbstlicher, kühler in jeder Beziehung.
    Ich habe ja die Gentlemen in der Toscana nicht gerne verlassen, doch der Hilferuf einer, mir sehr am Herzen liegenden, jungen Frau veranlaßte mich hierher zu kommen.

    Die am Chiemsee wohnende junge Dame rief mich vor einigen Tagen aufgelöst und verstört an, um mir von mehrfachen aufdringlichen, wie heftigen Belästigungen junger Männer mit Hormonproblemen zu berichten, die jetzt neuerdings zum dortigen Aufenthalt und zur geplanten Einbürgerung angesiedelt wurden.

    Von Joumana Haddad, libanesische Dichterin & Journalistin, war mir ja schon die Aussage: „Arabische Männer sind billige Fake-Produkte“ bekannt. Da waren die meisten von diesen ja noch weit weg und begannen dort gerade mit ihrem persönlichen Intelligenztest im Kennenlernen und der Handhabung eines Smartphones. Das Ergebnis dieses Intelligenztests schien offenbar so erfolgreich gewesen zu sein, daß die Frau Bundeskanzlerin all die jungen Männer als qualifizierte Fachkräfte erkannte und sie zum Kommen veranlaßte.

    Nun sind sie da, auch am Chiemsee. Zum Willkommenspaket dem unser Grundgesetzes in arabischer Übersetzung beilag, vergaß Frau Bundeskanzler offensichtlich den male masturbator von „Fleshlight“ beizulegen.

    Einem kultivierten Mann käme niemals in den Sinn sich eines solchen Gegenstandes zu bedienen, doch bei diesen Naturen wäre es praktisch schon ein Akt der Entwicklungshilfe. Die Vorraussetzung zu seiner gekonnten Bedienung hätten sie ja schon mit dem Smartphone Intelligenztest geschafft.

    M.Wehner schrieb ja in der FAZ: „Es sind zu 80% junge Männer, zwischen 18 und 30 Jahren. Junge Männer, das bedeutet körperliche Stärke und Vitalität, Energie u. Tatendrang, heißes Blut, Ungeduld.“ ……..Wow ! Von Bildung und Stil schrieb Herr Wehner nichts; hierzu gab es wohl auch nichts zu schreiben.

    Ich persönlich kann Joumana Haddad ja nur zustimmen, als sie sagte: „Triebgesteuerte Männer gehören an die Leine.“
    Diese tiefliegende Lebenswelt, die nicht zu meiner Kultur gehört, ist répulsif!

    Deutschland ist nicht in der Lage seine Grenzen zu kontrollieren, ebenso wenig wie seine Administration triebgesteuerte Männer von jungen Frauen fernzuhalten vermag.

    Eine Regierung deren intellektuelle Kampfzone auf das Moralisieren beschränkt ist, mag ja unter dem arabischen Partizipationsanspruch kapituliert haben und nun ihre Unfähigkeit als Willkommenskultur verkaufen. Dies ist als solches nur noch beschämend, wie beklagenswert.

    Ein islamischer Partizipationsanspruch auf junge Damen kann jedoch nicht geduldet werden!

    Bei all den arabischen Testosteronboys, die von der Bundeskanzlerin alimentiert werden, dachte ich wieder an Herrn H., einen freundlichen Herrn, der damals in Saint-Jean-Cap-Ferrat residiert und ich vor einigen Jahren das Vergnügen hatte, bei ihm als Gesellschafterin tätig zu sein.

    Im Rahmen dieses KomplettServices genoß ich auch die abendlichen Stunden auf seiner Terrasse, mit dem wundervollen Blick auf das Meer, in welchen Herr H. mir u.a. gerne von seiner Zeit bei den „Ritchie Boys“ erzählte.

    Herr H. gehörte zu jenen aufrechten Deutschen, die nach 1933 in die USA geflohen sind.
    Er liebte sein Deutschland; die Sprache; die Kultur; und daher schloß er sich der US Army an und erhielt bei den „Ritchie Boys“ seine Ausbildung, so daß er auf Seiten der Alliierten für die Befreiung seiner Heimat kämpfte. Herr H. erzählte mir auch, daß 550.000 jüdischer Partisanen und Widerstandskämpfer auf Seiten der Alliierten gegen Deutschland kämpften.

    Ich bin ja sehr pazifistisch veranlagt und lehne jede Gewalt ab, dennoch habe ich großen Respekt für Herrn H. und all diese Männer, die sich für ihre Vorstellung von Freiheit, Demokratie, für ihre „Heimat“ engagiert haben.

    Herr H. sagte immer: „Wer dies nicht tue sei ein Feigling, der nicht für seine Werte einstehe oder keine habe.“

    Wenn man von 1 Million Kostgänger der Bundeskanzlerin ausgeht und hierunter, nach FAZ Angaben, 80% junge, hormondominierte Männer zwischen 18 und 30 Jahren zu finden sind, so wären jene ja auch für die in Syrien tätigen Oppositions- und US Streitkräfte eine Unterstützung.

    Doch hierfür haben sie offensichtlich weder Rückgrat noch Courage.

    Diesen islamischen Männern, die in einer Gruppe eine junge weiße Frau bedrängen, würde man gerne entgegenhalten: „Am meisten erreicht man, wenn man den Lustgewinn aus den Quellen psychischer und intellektueller Arbeit genügend zu erhöhen versteht. Das Schicksal kann einem dann wenig anhaben.“
    Nein, der Gedanke ist nicht von mir, sondern vom ehrwürdigen S.Freud.

    Als Frau mit ganz anderen Ambitionen bin ich mit solchen Gedanken wenig vertraut und ich bin hier am Chiemsee, um einer verängstigten jungen Frau zur Seite zu stehen.

    „King Kong und die weiße Frau“, mag als Lehrfilm im Rahmen des öffentlich rechtlichen Telekollegs in den staatlichen refugee centern dienen; am Ende des Films kommt der Satz: „„It was beauty killed the beast.“

    In heimatlicher Verbundenheit
    ObjectBe

    • Gestatten Sie mir ein paar Fragen zu Ihrem Kommentar, werte ObjectBe
      „Triebgesteuerte Männer gehören an die Leine.“
      Ja, und wer soll die Leine halten?

      „Ein islamischer Partizipationsanspruch auf junge Damen kann jedoch nicht geduldet werden!“
      Welcher Partizipationsanspruch auf junge Damen besteht denn überhaupt bzw. wäre zu dulden? Und wer formuliert diesen? In den (deutschen) Gesetzen findet sich dazu nichts…

      „Als Frau mit ganz anderen Ambitionen bin ich mit solchen Gedanken wenig vertraut und ich bin hier am Chiemsee, um einer verängstigten jungen Frau zur Seite zu stehen.“
      Aller Ehren wert, dass sie einer jungen, anscheinend rat- und hilflosen Frau beistehen möchten. Allein – was sind Ihre „ganz anderen Ambitionen“? Aus Ihrem nach meinem Empfinden etwas diffusen Kommentar erschließen sich mir diese nicht.

    • Vorschlag
      … zur Antwort auf die erste Frage. An die Leine von dem hier natürlich:
      http://www.titanic-magazin.de/fileadmin/content/Postkarten/151021_Verunsicherung.jpg

    • Zu den Fragen von Herrn Muscat…...
      Sehr geehrter (ich darf vermuten) Herr Muscat,

      Ihre Aufmerksamkeit an meinen Zeilen ehrt mich. Zu Ihrer Frage wer, von mir als Metapher zu verstehende, Leine, als halten sollte, bedarf es doch wirklich keine Erklärung.

      Bestehende Gesetze halte ich für ausreichend.

      Zu Ihrer zweite Frage:“Welcher Partizipationsanspruch auf junge Damen besteht denn überhaupt bzw. wäre zu dulden? Und wer formuliert diesen?“

      Sehr geehrter Herr Muscat, ich vermute Sie werden nicht verstehen, wenn ich hierzu keine Notwendigkeit erkenne meinen Text für Sie persönlich zu ergänzen, womit ich auch gleich und übergangslos zu Ihrer letzten Frage nach meinen persönlichen Ambitionen kommen kann.

      Im allgemeinen ist es ja so, daß Menschen, welche glauben diese Frage an mich stellen zu müssen, nicht zu meinem persönlichen Umfeld gehören, womit sich auch die Beantwortung dieser erübrigt.

      Ich denke in den gesellschaftlich gehobenen, mir vertrauten Kreisen sind zu meinen Ambitionen keine Erklärungen notwendig.

      Mit freundlichem Gruß
      ObjectBe

    • Einfach mal "objectbe stützen" guugelln.li
      Liebe muscat,

      die ganz anderen Ambitionen können kolleginnennah bei denen von DAs Kunstfigur DC verortet werden:

      http://blogs.faz.net/stuetzen/2015/02/25/50-shades-aus-professioneller-sicht-4967/#comment-109136

      „Ein islamischer Partizipationsanspruch…“ kann auch bedeuten, dass es eben derzeit nur noch diesen und nirgendwo sonst mehr einen anderen gibt – schließlich soll das hier ja jetzt und auch weiterhin ein Ironie(= Wortspiel)blog sein und bleiben – auch wenn momentan wegen der hohen Politik nicht viel davon zu bemerken ist…

    • Muscat such Ambitionen von ObjectBe ?
      siehe:

      http://objectbe.blogspot.ch

    • Besten Dank für die Aufklärung, Frau Amgelin et al. ...
      … und Verzeihung, werte ObjectBe, wenn ich mit Ihrem Kommentar zunächst wenig anfangen konnte, aber ich habe jetzt gelernt, dass Sie, mehr oder weniger berufsbedingt, offenbar gute Einblicke in die Welt und die Verhaltensweisen von heißblütigen (arabischen oder islamischen, sind ja alle irgendwie ähnlich) Männern haben.
      Dass Sie meine Wenigkeit verdächtigten, der Spezies Mann anzugehören, ist vermutlich darauf zurückzuführen, dass meine Ringfinger jeweils länger als die Zeigefinger sind, was auf einen Testosteronüberschuss hindeuten kann (ja, echt: http://www.zeit.de/2012/12/Stimmts-Ringfinger ) und den haben Sie in meinem Getippten, feinfühlig wie Sie sind, gleich bemerkt.
      Aber genug Küchenpsychologie für heute. Ich geh jetzt ne Leine (extra lang) kaufen.

    • Die Testosteron-Bombe kommt noch!
      Was ich zum Leidwesen vieler hier oft gesagt hatte, solange wir noch „normale“ Probleme hatten:
      Die Ausgrenzung der Sexualität aus dem Bereich der kommunizierbaren Kultur führt zu Elend, Gewalt und Unterdrückung.

      Ganz kurz: Sex sollte eine phantasievolle Party sein, Liebe eine ganz tiefe Freundschaft.

      Was wir haben ist einerseits den Konsum von Lebensabschnittgefährten, und andererseits einen Biedermeier, in dem der einfühlsame Frauenversteher auch nicht befriedigt, weil er im gewissen Moment den sich vor Begehren verzehrenden George Clooney so schlecht spielen kann.

    • An Muscat & ..."Gute Einblicke in die Welt und die Verhaltensweisen von heißblütigen arabisch
      Was meine „Einblicke“ in die von Ihnen angesprochene Welt betrifft, so kann ich, um Ihre Neugierde zu befriedigen, für Sie ergänzend hinzufügen, daß ich in den Tagen als Don Alphonso begann sich auf dem Fahrrad durch Italien zu quälen, mit meinem sinnlichen Begleiter auch auf dem Weg nach Florenz war. Also, Maître de conférences kommt ja ursprünglich aus Beirut, ein Mann von Welt, so ganz und gar nicht ein solcher, der sich das Bild dieser Frau auf die Brust tätowieren ließe, nur um einen deutschen Paß aus ihren Händen zu erhalten. M. ist der Meinung die Deutschen „gaspiller l’avenir du pays“, was ihn sehr amüsiere.

      Ziel war die „Villa La Massa“ in Florenz, ein recht schönes Haus, mit kultivierten Gästen.

      Am Ende eines nächtlichen Gesprächs in einer internationalen Männerrunde mit Dame, zum diesem unglückseligen Dauerthema, sagte M., mein Begleiter, der sich die ganze Zeit schweigend im Hintergrund zurückhielt. „Chère dame… Ihr Land begeht einen großen Fehler; sie glauben die Menschen seien alle gleich und geben vor helfen zu wollen. Sie zitieren, in einem Erklärungsversuch, der die Menschen beruhigen soll, gerne Max Frisch, der sagte: „Wir riefen Arbeitskräfte, und es kamen Menschen“. Das ist falsch. Hier hat nur, wenn Sie mir das direkte Wort gestatten, eine geltungssüchtige Politikerin gerufen und viele Millionen werden kommen, zum Schaden ihres Landes. Ich komme aus Beirut. Sie kennen die arabische Seele nicht. Diese Menschen kennen nur ein Nehmen ohne zu geben. Ich kenne sie!“

      Soviel zu meinen Erfahrungen hierzu.

      Ich habe gerade im Taxi die letzten Einträge hier in diesem Blog gelesen und die kritischen, wie offenen Stimmen besorgen mich sehr.
      Wie wird die politische Macht in naher Zukunft mit diesen Kritikern umgehen?

      In Bayern soll es ja bereits ein Lager geben für jene, die keine Aussicht darauf haben, weiterhin an Frau Bundeskanzlers Gästetafel teilzuhaben.

      Vielleicht wird man neben diesem Lager ein weiteres errichten für die Kritiker der Merkelpolitik?

      In dunkler Erinnerung an meine Schulzeit stellt sich das Bild vom französischen Lager Gurs ein. Im Mai 1940 wurden dort „Unerwünschte Personen“ (z.B. antifaschistische Emigranten aus Deutschland) interniert.

      Na ja, vielleicht schreibt Don Alphonso mal etwas zum Demokratieverständnis im Allgemeinen, bzw. zur Meinungsfreiheit oder zur neuen Propagandaführung bei Staat und Presse?

      Mit freundlichem Gruß ObjectBe

    • ...
      „Am Ende eines nächtlichen Gesprächs in einer internationalen Männerrunde…“

      Werte ObjectBe, ich frage mich, ob es je ein Helmut Kohl und seine Politik
      in Ihrer Runde zum Gesprächsthema gebracht hätte, ich fürchte nein.

      Das ist m.E. der Dollpunkt.
      Man spricht wieder über Deutschland.
      Das erklärt die Unterstützung in den Medien. Man schafft es auch wieder
      auf die erst Seite der NYT.
      Exportvizeweltmeister ist zu dröge und für Fussball
      Interessiert sich auch nicht jeder.

    • (E.R.Binvonhier) "Man spricht wieder über Deutschland"
      Sehr geehrter E.R.Binvonhier,
      vorab bitte ich Sie um Nachsicht, denn heute bin ich etwas in Eile; ein paar Einkäufe, einige Besuche, und ein wichtiger Termin bei meinem alten Professor an der LMU.

      Mit Ihrem:“Man spricht wieder über Deutschland“, haben Sie sicher Recht.

      Ich habe, auf dem Wege zwischen dem Lago Maggiore und dem Lago di Lugano ein kleines Anwesen. Bedauerlicherweise ist der Abstand zu meinen Nachbarn nicht groß genug. In den vergangenen Jahren haben diese in den Sommermonaten eines jener häßlich runden Plastikbecken, so etwas gibt es wohl im Baumarkt, auf ihrer Terrasse aufgebaut, um ihrem stets lärmendem Sprößling ein Badevergnügen zu ermöglichen.
      Und so planschte, hüpfte und lärmte dieser Tessiner Stammhalter Tag für Tag in seinem Bürgerpool herum und schrie unentwegt: „Guarda, Maamaa, guarda !!! “
      Und die Maaamaaa sagte: “ Ja mein Kleiner, Du bist der Größte, Du bist wie der Papa!“

      Die italienische Seele der Tessiner liebt es, wenn man über Sie spricht. So steht man stets im Rampenlicht gleichgültig welche schwachsinnige Handlung man gerade ausübt. Vordergründiges Motiv ist, daß über einen gesprochen wird, Belohnung durch Aufmerksamkeit.

      Das meinen Sie doch wohl auch mit:“Man spricht wieder über Deutschland“ ?

      In meinen Kreisen ist man ja auch ein wenig eitel und freut sich darüber Aufmerksamkeit zu erhalten, doch wir erreichen dies, auch ohne große Anstrengung im positiven, schaffenden Sinne.

      Eine unreflektierte Volksvergrößerungspolitik, die sich als vernerische Krankheit entpuppen wird nur, um Schlagzeilen zu machen?

      Bei manchen Wortäußerungen von Frau Bundeskanzler überkommt einen doch, wenn Sie mir das direkte Wort gestatten, Übelkeit.
      Platon hatte die Vorstellung, daß die Redekunst, die Rhetorik, in all ihrer Macht das Publikum zu beeinflussen in den Dienst der Wahrheit gestellt werden sollte, weil die Rede Seelenführung der Zuhörer sei. Dies erfordert pädagogisches Ethos. Eine Rhetorik ohne Philosophie ist wertlos. Oder eben Rattenfängerei.

      Moralischer Dünkel füllt die Hohlräume des Denkens!

      Bedauerlich ist, daß eine große Anzahl der deutschen Bürger noch immer sehr anfällig sind für diese Rattenfänger.

      Gute Güte, wie heruntergekommen und bedürftig muß man sein, um so etwas zu tun?

      Mit freundlichem Gruß
      ObjectBe

  18. Titel eingeben
    und noch ein nachtrag aus aktuellem anlass:

    ist ruderkamerad B.P. vom tübinger ruderverein nun ein rechtspopulist, nur weil er das tagesgeschehen kennt und mit seinem abgeschlossenen studium und examen so gut rechnen kann ?

    • die Grünen auf dem Dorf sind etwas anderes als die grüne GeStaPo im Päderasten-Berlin, das darf man nicht vergessen.

    • .
      man hatte auf gesellschaftlichen anlässen ein paar mal dies nicht allzu sehr überbordende vergnügen, lieber django. seien sie versichert, dass es die eitelkeit ist.

    • Titel eingeben
      Don, die „grüne GeStaPo im Päderasten-Berlin“, das hätte vielleicht nicht sein müssen. Oder gefällt Ihnen die Bezeichnung wirklich, auch mit ein paar Stunden Abstand ?

    • Ich kann gen Beispiele beibringen, wie man politische Gegner aus Sicht der „Guten“ bekämpft. Ist ja nicht so, dass man es auch nicht mehrfach bi mir versucht hätte. Namentlich gibt es da einen Büroleiter… und etliche andere Leute. Soll ich das wirklich mal alles aufschreiben?

    • @Don Alphonso
      Also ich würd’s lesen…

  19. Schrammen
    „Heterosexuelle Männer über 50
    die gehen in der ganzen Auseinandersetzung ziemlich unter.“

    Mag sein. Ich bin so einer und kann versichern: ich lese den Don gerne, häufig und stimme ihm mehr als zu. Auch hier. Wohl formulierte Ohrfeigen für die Richtigen (von Schramm bis Merkel und viele dazwischen), die sind allemal besser als „hatespeech“, sie sind auch besser (amüsanter) zu lesen.
    Dass ihn z.B. die Gendertr’ten dafür hassen, weil er trefflicher und treffender formulieren (ergo: auch denken) kann, ist verständlich. Trotzdem: kein Mitleid mit diesen beschränkten, aber laut plärrenden Selbstdarstellern.

  20. Wohnverhältnisse
    Vorangestellt: Die Unterbringung in Turnhallen darf niemals eine Entschuldigung oder auch nur Erklärung für Totschlag oder andere schwere Gewalttaten sein. Die beiden bisher schlimmsten Gewalttaten an Asylbewerbern in Dresden fanden allerdings in vorbildlichen Wohnverhältnissen statt.

    Bekannt wurde Anfang 2015 der »Fall Khaled« – er war in einer ganz normalen WG in einem sanierten Plattenbau untergebracht, wo der Totschlag dann auch geschah. Vor Gericht steht als Tatverdächtiger ein anderer Asylbewerber aus Schwarzafrika. Ein ähnlicher Fall ereignete sich in einer gerade neu untergebenen Unterkunft mit Zwei- bis Dreibettzimmern. Opfer und mutmaßlicher Täter waren (sind) Marokkaner.

    Der Fall Khaled wurde bekannt, weil linksbizarre Aktivisten im Zusammenspiel mit dem Tatverdächtigen und aktivistischen Medienvertretern die ganze Stadt Dresden beschuldigt hatten, für den Mord an dem Asylbewerber verantwortlich gewesen zu sein.

    Es sind niemals die Wohnverhältnisse. Es sind immer die konkreten Täter in einer bestimmten Situation verantwortlich. Wer kein Mordwerkzeug mit sich trägt, kann auch nicht morden (es sind nämlich keine »normalen« Messer, sondern speziell geschliffene, die normalerweise nur bei Kriminellen im Umlauf sind …).

    • In Hamburg war das genauso, da hat ein Afghane aus der Sonderbetreuung einen anderen erstochen. Auch der Fall in Thüringen dieses Wochenende und der des Somaliers in Niedersachsen oder die vor zwei Moneten ermordete Eritreerin in Wiesbaden -alles keine Turnhallen. Aber die Massenschlägereien werden so begründet. Meines Erachtens war noch keiner dieser Journalisten mal in so einem Lager. Ich habe mir das im Gefolge eines Verwaltungsbeamten mal gegeben. Das war dann schon etwas lauter und ohne Security nicht zu machen.

      Man sollte sich keinen Illusionen hingeben; Die Erwartungshaltung und die Realität klaffen weit auseinander und das sorgt für schlechte Stimmung.

    • Zu dem Fall in Thüringen tweetete Kissler doch
      am 18.10. Kein Tag ohne solchen Horror. Wer hat hier mitgestochen? http://m.focus.de/regional/thueringen/wutha-farnroda-asylbewerber-bei-streit-in-thueringen-getoetet_id_5020801.html

      Ich fragte ihn dann, was uns denn noch alles verheimlicht werden solle, natürlich keine Reaktion und ich habe mich gleich wieder von Twitter verabschiedet.
      Mein Post zu seinem Kommentar im Cicero, in dem er Die „Tagesthemen“ als Romanwerkstatt anprangert, habe ich auf diesen Tweet verwiesen und mein Kommentar wurde natürlich nicht freigeschaltet.

      Die Meinungsfreiheit endet immer ganz schnell, wenn man andere ertappt.

  21. Deutschland heute
    Fack ju Göhte wird bejubelt.
    Leck mich Mohammed steht auf dem Index.
    Mehr fällt mir zum GaGa-Deutschland nicht mehr ein.

  22. 2.Mose 10,4 (Luther):
    „Weigerst du dich, mein Volk zu lassen, siehe, so will ich morgen Heuschrecken kommen lassen an allen Orten“

    und ich dachte bislang, die Heuschrecken wären die mit den Nadelstreifenanzügen..,

  23. Versprecher?...
    kürzlich eine SPD-Dame im ÖRR zur Flüchtlingskrise:“…da wir keine Lösung bzgl. der Flüchtlingskrise bieten sollen“ das „können“ hatte sie sicher vorgedacht.

    Irre Zeiten.

  24. Experiment
    Vielleicht hat Frau Merkel eine Art Experiment zweiter Ordnung gemacht und wollte wissen, wie es mit ihr und ihrem Volk steht wenn sie einmal etwas macht, was diesem so gar nicht schmeckt. Jetzt weiß sie es. Alle Verdienste sind ganz schnell dahin. Das wäre ein schönes Beispiel für David Runciman in einer Fortsetzung seines tollen Buches: The Confidentiality Trap. Er beschreibt darin übrigens, Hinweis für Italienfans, den ebenso heftigen wie kurzen Flirt der Italiener mit US-Präsident Wilson. Der reichte bis zur Triest-Frage. Dann war er ganz schnell wieder vorbei.

    • TRIEST
      ja, das mit triest ist ein jammer, wenn ich sehe wie alles bröckelt und verfällt, erst gestern wieder mit blutendem herzen gesehen.

      keine wunder ist im advent in wien alles voll mit diesen autokennzeichen aus italien……………..und dass die italiener dann auch noch schloss DUINO beschiessen mussten. ein sündenfall, eigentlich ein barbarischer akt, so fällt es manchmal schwer lieber DON, ein italienfan zu sein.

  25. Erratum
    Das Buch heißt „The Confidence Trap“

  26. Sentenzen aus dem Wohlfühlwunderland
    Seit einigen Tagen befällt mich eine Schreibblockade ob der bedrückenden Nachrichten, die täglich auf mich einstürzen oder auch nicht, weil die Medien sie glatt bügeln. Lese ich das Hamburger Abendblatt, denke ich, die Welt sei sehr in Ordnung bis auf ein paar kleinere Probleme, wie die sechs Milliarden, die Hamburg und Schleswig Holstein der HSH Nordbank „zuschiessen“ und die Olympiabewerbung, von der Hamburg nur 1,2 Mrd selber zahlen will vom Bund jedoch 10 Mrd. erwartet. Heute nichts über die tausenden von frierenden Flüchtlingen in dünnen Zelten in der Hansestadt, teilweise ohne Heizung. Wahrscheinlich hat der Bürgermeister, oder seine grüne Statthaltern Frau Fegefeuer, angerufen, jeden Tag sei einer zuviel. Auch der Besuch von Richard II in der Inszenierung von Claus Peymann gestern brachte nur ein wenig Linderung. Richard II zeigt exemplarisch dass und wie Macht korrumpiert. Und wie die Mächtigen von Feiglingen und Speichelleckern umgeben sind. Wechselt der Mächtige, wechseln also nur die Speichellecker. Oder noch schlimmer, sie bleiben. Was später von Wittgenstein noch einmal exemplarisch in dem Satz gefasst wurde: „Macht korrumpiert und absolute Macht korrumpiert absolut.“ Tröstliche Worte dazu kommen von Eugene Ionesco, der meint, auch Könige sind sterblich, die generelle Erkenntnis sei: „Ich sterbe, du stirbst, er stirbt, wir alle sterben.“ Die Frage, die bleibt, was machen wir bis dahin? Aber vielleicht ist der Satz von Wittgenstein eine gute Erklärung für das Verhalten von Frau Dr. Merkel? Da die grosse Koalition der Verlierer und der Pakt mit dem grossen Bruder, nein, diesmal nicht der im Osten, ihr fast absolute Macht gibt, wollte sie mal versuchen, wie weit diese reicht? Oder vielleicht muss zum Verständnis die Chaostheorie bemüht werden, nach der sich auf einer höheren Ebene alles Chaos wieder ordnet? Danach wäre es klug auf der untersten Ebene der Städte und Gemeinden das maximale Chaos anzurichten um drei Stufen höher die maximale Ordnung zu erzielen? Ich weiss es nicht mehr. Eine Regierung, die nicht handelt, die gar keinen Plan hat, gab es das schon? Leitmedien und ÖR, die sich täglich in immer weniger Distanz zur Regierung begeben, die aberwitzige Loopings drehen, um den Irrwitz der Regierung als weises Regierungshandeln darzustellen. Speichellecker in der Partei Adenauers und Erhards, die nur noch den Macherhalt im Blick haben, die Dissidenten niedermachen. Links-Grüne Hallodri, die heimlich froh sind, wenn Deutschland immer weniger Deutsch wird. Heimatliebende, die in den Geruch von Radikalen kommen, wenn sie einmal aus dem Fernsehgarten ausbrechen wollen. Nur weil sie einen Satz von Böll lieben: „Heimat ist da, wo man auch die Fremden kennt.“ Und nicht etwa, Heimat ist da wo alles fremd ist. Wie lächerlich, dass sich gerade die GRÜNEN die Heinrich Böll Stiftung zugelegt haben. Das laute Knirschen kommt aus seinem Grab. Was würde Heinrich, Harry Heine dazu sagen, vor der Repression aus Hamburg nach Paris geflohen. Der Satz aus dem Wintermärchen geht mir durch den Sinn. Wohin fliehen wir heute, wenn wir das alles nicht mehr aushalten? Nach Australien? P.S.: Nicht erwähnt wurden: Die Klimarettung, die Klimawende, die Eurorettung, die alternde Gesellschaft, das Rentenproblem, die Arbeitslosigkeit, die Griechenlandrettung, der Niedergang der SPD und der Gewerkschaften, die Komplizenschaft der Leitmedien. „Guten Abend, ich begrüsse Sie zur Tagesschau…“

  27. kein Ort, nirgends
    Ich mag alte Bücher, vor allem solche, die ich als Kind gelesen habe (und meine Mama vor mir) auch wenn sie so langsam auseinanderfallen, weil sie manchmal auf minderwertigem Papier gedruckt sind. Aber ich schätze u. a. die Bebilderung und überhaupt die Mühe, die man sich mit Büchern offensichtlich mal gegeben hat; kurioser Weise gerade in materiell schlechten Zeiten! In diesem Sinne habe ich mich gestern zufällig daran gemacht, einige Illustratoren zu googlen; unter ihnen Moritz von Schwind. Nicht etwa, dass ich etwas von Kunst verstünde oder seine Werke irrtümlich als große Kunst verehren würde, bloß keine Sorge. Seine Illustrationen zieren eben bloß ein altes Märchenbuch von mir und riefen daher versehentlich nostalgische Gefühle hervor und deshalb wollte ich eben gerne sehen, was der Mann sonst noch so gestaltet hat; aus Neugier und Spaß. Prompt geriet ich auf eine Seite von jemandem, der sich zuviel M. v. Schwind in seinem Leben hat ansehen müssen, nörgelte, dieser habe den Wald gemalt – deutschen Wald! -, das auch noch schlecht, comic-mäßig, aber immerhin sterbe der deutsche Wald und schließlich und endlich: vor österreichischen Malern (mit einer Affinität zum deutschen Wald) müsse man sich in Deutschland ohnehin hüten! Jawohl!! Auch wenn sie schon 1871 verstorben sind (die letzte Überlegung stammte von mir). Ich hab das also gelesen und auf mein altes, zerlesenes Märchenbuch gesehen und fühlte – ich bin hier falsch und das wird auch nicht mehr richtiger. Klar kann man sagen – ein Spinner vor dem Herrn, wir haben Meinungsfreiheit und das freie Internet … jajaja … aber wie man das immer aushalten soll, dass immer andere meinen und immer, immer schlecht, das sagt einem irgendwie auch niemand, niemals! Da sitzt man schon mal da wie ein Mädchen und denkt: Könnt Ihr denn nicht ein einziges Mal Euer Schandmaul halten, ist das denn echt zuviel verlangt, ich wollte doch bloß – .

  28. Wer hat Angst vor Virgina Woolf?
    Ich war kürzlich in dem gleichnamigen Theaterstück im Residenztheater in München. Das Stück ist ja schon etwas älter und grandios mit Elisabeth Taylor und Richard Burton verfilmt worden. Und in dem Stück zelebrieren zwei Menschen die Lust am Untergang – traurig, aber wahr …

    Das aktuelle Stück, das in Deutschland aufgeführt wird, trägt den Titel: Wer hat Angst vor Angela Merkel …

  29. SZ
    Mal was Gutes über die Süddeutsche: Dort kann man nahezu jeden Tag wundervolle Fabulierungen über einen Münchner Fußballverein lesen, so man mag…

    Ansonsten: Kommentarfunktionen bei den Artikeln abgeschafft, da kamen sie irgendwann mit den Säuberungen nicht mehr hinterher.

    In meiner Erinnerung fällt das zusammen mit der Zeit, als die SZ an forderster Front der Kriegstreiber gegen Assad stand und den -wie wir jetzt möglicherweise so langsam erkennen mögen- auch unseren originären Interessen im höchsten Maße entgegenkommenden Plan Putins verteufelte.

    Die Leserschaft sah das alles irgendwie anders…

    Wer natürlich Bürgerkrieg will, der darf sich hernach nicht über die vielen Bürgerkriegsflüchtlinge aus dem mit Vorsatz in Brand gesteckten Land wundern, er sollte sie vielmehr wie Herr Prantl und seine jungen Schreiberlinge mit offenen Zungen (Arme sind dafür nicht notwendig, wie er gerade in einer Videokolumne erklärte, das sollen lieber andere machen…) empfangen.

    Heute darf man nur noch abseits im abgeschirmten Kämmerlein über von der Redaktion ausgewählte Tagesthemen diskutieren.

    Ist ja auch um einiges sicherer, sonst fällt am Ende auch noch dem ahnungslosen Leser die Diskrepanz zwischen Meinungsmache und dem überwiegenden Teil der Leserschaft auf…

    Zum Schluß fällt mir neben dem Sportteil doch noch was Gutes zur SZ ein:

    Dilbert & Snoopy…

    • Wirklich?
      Sie wollen uns wirklich sagen, ausgerechnet eine münchner Zeitung schleime sich tagtäglich bei all den vom Neid zerfressenen Bayernhassern ein, weil sie meint es sei besser für die Auflage auf deren Seite, als auf der der Leute zu stehen, die einfach nur guten Fussball mögen?
      Und über sich selber erzählen sie uns, dass sie ganz persönlich, zumindest das gut an der PZ finden?

      Wo sie nun doch anscheinend wissen, und uns an Hand der von uns gegangenen Kommentar-Funktion und dem Syrien-Beispiel auch korrekt erklärt haben, dass dies ein S…..blatt ist –
      – warum schauen sie da dann immer noch rein?

      Ach! Da stehts ja… In der Tat: Dilbert und Snoopy, Humor und Philosophie für geistig 8jährige, dem Zielpublikum der PZ.

  30. NZZ
    Ich kann nur empfehlen, ab und zu die Neue Züricher Zeitung zu lesen. Besser als SZ und Zeit allemal. Daher, ich bin froh, dass es die Schweiz gibt – wenigstens ein Land, das nicht den ganzen Verstand wie Deutschland an selbsternannte Tugendwächter abgegeben hat.

  31. Endlich liebe FAZ, bringen Sie es auf den Punkt: "Falscher Auftrag für die Bundeswehr" ...
    „Die Sicherung der Grenzen, wie sie so gut wie alle Länder dieser Erde versuchen, ist übrigens eher Aufgabe der Bundeswehr als das Ausbaden einer Politik der grenzenlosen Offenheit. “
    .
    Was ist eigentlich noch der Auftrag der nunmehr „professionalisierten“ Bundeswehr?
    .
    Während der letzten Krisen-Monate las ich nur, dass der Bund prima Kitas hat und überhaupt das optimale Sprungbrett sei, um nach dem dortigen Studium Top-Positionen in der Wirtschaft zu bekleiden!
    .
    Verdammt nochmal, wo sind denn die ganzen „harten Schleifer“ (Hauptmänner und Uffze) geblieben, die Generationen von jungen deutschen Männern innerhalb von 3 Monaten Grundausbildung zu ordentlichen Staatsbürgern gedrillt haben?
    .
    Warum dürfen nun in den Notunterkünften nicht jeden Morgen einige Uffze mit geschälten gekochten Eiern ihren Auftritt haben?
    Das „Eierkullern“ war zumindest zu meiner Zeit eine echte Lieblingsbeschäftigung der „Vorgesetzten“.
    .
    Beim westdeutschen Bund war es oft auch nur noch gerade so „menschenwürdig“. Geschadet hat es m.E. selten, weil nicht alle gleich vors Verfassungsgericht gezogen sind, nur weil der „Kollege Schütze Arsch“ im Stockbett nebenan der winzigen 8 bis 16 Mann – Stube brutalst stinkende Käsfüsse hatte oder die Latrine vollgeschissen oder -gekotzt hatte.
    .
    Ich bin beeindruckt, dass die Flinten-Frontfrau seit Monaten „Stillgestanden!!“ befiehlt. Sie wird sich wohl sagen, ich warte mal lieber bis ich von Mutti „gerufen“ werde.

  32. Alles im Plan
    Nun. Die Bertelsmann-Stiftung hat in der Studie „Zuwanderungsbedarf aus Drittstaaten in Deutschland bis 2050“ von Herrn Dr. Matthias Mayer festgestellt, dass, wo die erwerbslosen Leute aus EU-Staaten nicht wie erwartet einreisen, wir zwischen 276000 bis 491000 neues „langfristig konstantes Erwerbspersonenpotential“ benötigen. Insofern hat die oberste Angestelle der Republik (äh, des Buchversands aus Gütersloh) nur das gemacht, was ihr aufgetragen wurde. Herr Gazgerd hatte ja die Auflösung von ALG2 auch schon im Auftrag der B-S exekutiert, um die letzten Reserven der produktiven Bevölkerung rückwirkend zu zernieten.
    Was ich jetzt nicht verstehe: wir wissen alle, dass CDU/CSU, SPD, Grüne dazu angetreten sind, die letzten Errungenschaften der arbeitenden Bevölkerung auf null zu drehen. Warum demonstriert Pegida in Dresden und nicht in Gütersloh? Weil: da sitzen die Architekten der Bevölkerungsströme und der Zerlegung des Mittelstandes. Sie haben die Werkvertragstechnik schon vor 30 Jahren in ihrem Hochregallager an der Autobahn A2 mit Duldung der dortigen Arbeitsagentur durchexerziert. Erst als Clement die Praxis arbeitsrechtlich zuließ, wurde der Name Bertelsmann an das Gebäude geklebt (vorher war man verschämt). Und Jahre später hat der Schalke-Oberzampano die Werkverträge in seiner neuen Schlachterbude eingeführt. Deswegen sind wir ja alle Schalke-Fans.
    Um unseren Vordenker der neuen Arbeitsverhältnisse, unser Erzreaktionär ThorHa ein wenig auf die Hufe zu helfen: Sehr geehrter Herr Haupts: haben Sie eine Idee, wieso „liquid workforce“ von IBM erst eingeführt wurde, nachdem die in Deutschland diese Art Beschäftigung schon längs usus war? Sind die Nordatlantiker da etwas unterbelichtet?.

  33. Innenpolitik/Außenpolitik
    Manchmal habe ich das Gefühl, es gibt überhaupt keine Außenpolitik:

    G.W.Bush greift den Irak an, um innenpolitisch die Neocon-Agenda von Wolfowitz und Rumsfeld durchzusetzen und löst einen Bürgerkrieg (Innenpolitik!) zwischen Schiiten und Sunniten aus, der bis heute andauert.

    Obama unterstützt den „Arabischen Frühling“, um innenpolitisch als Lichtgestalt zu punkten und löst damit den Bürgerkrieg in Libyen und Syrien aus.

    Erdogan destabilisiert das syrische Regime, weil er sich innenpolitisch vor einem Kurdenstaat fürchtet. Er schickt die syrischen Flüchtlinge nach Deutschland, weil er Merkel demütigen und sich damit als starker Führer bei der nächste Wahl präsentieren will.

    In den Achtzigern gab es von der Internationalismus-Linken einmal den Spruch ‚Liebe Ausländer, lasst uns bitte nicht mit den Deutschen allein‘. Damals das Stoßgebet einer marginalisierten Minderheit, heute Mainstream. Damals hielt nur eben jene Minderheit alle Menschen mit abweichenden Meinungen für Nazis und ‚harte Rechtsradikale‘ – heute ist es schon jeder, der nicht ans ‚Herbstmärchen‘ glauben mag.

    Sascha Lobo ruft heute schon ‚Deutschlands Al-Kaida-Moment‘ aus, weil sich ein Irrer wirre Begründungen für seine Messerattacke einfallen lässt – als hätte es die Anschläge auf Schäuble und Lafontaine nie gegeben.

    Ist Merkels gesamte aktuelle Politik nicht innenpolitisch, inklusive der Aussage, man könne nichts tun und müsse außenpolitisch arbeiten?

    Schauen wir bei all dem hier Angeführten auf die psychopathische Dunkelkammer der Demokratie?

  34. Frauen und Kinder zuletzt - ist das die "neue DE - Handlungsweise in einer Notsituation" ?
    Wenn es meine Aufgabe gewesen wäre, über eine militärische Notlage in den Kriegsländern nachzudenken (bevor diese bei uns ankommt), dann hätte ich die Bundeswehr mit ihren Fliegern in die arabischen Flüchtlingslager geschickt und im Sinne von „Frauen und Kinder zuerst“ eine Luftbrücke aus den Lagern nach Deutschland eingerichtet.
    .
    Junge Männer müssen halt dort bleiben … um für ihre und die Freiheit ihrer ausgeflogenen Frauen und Kinder zu kämpfen.
    .
    Wer soll denn sonst dort kämpfen ?
    .
    In DE sitzen nun 70% junge Männer herum … na ja egal, ihr habt in DE ja auch keine Wehrpflicht mehr, wie könntet Ihr das dann anderswo in der Welt wohl einfordern ?
    .
    Ach so und die Hercules-Flieger waren damals ja auch nicht flugtauglich …

  35. Das Nehmen der Heimat
    Es ist ein dreifaches. Zunächst einmal betrifft es „die Leute“ selbst in ihrer eigenen Verhaltensweise. Sie haben die Kinder nicht geboren, derer es heute bedürfen würde, um weniger in der Defensive zu stehen. Andererseits sind sie Opfer. Zum einen des Wohlfahrtsstaates, der sie in eine massive Abhängigkeit von sozialen Zuwendungen gedrängt und sie ihrer Selbstachtung beraubt hat. Und zum anderen der Vernachlässigung und Ignoranz gegenüber westlichen Normen und Werten , der westlichen Kultur und westlichen Traditionen jeweils in ihrer deutschen Ausprägung. Einer unerklärlichen Ignoranz, die deutsche Intellektuelle und politisch Verantwortliche nun gerade in der Flüchtlingskrise wieder kultivieren. Wer die Überlegenheit der eigenen Kultur, die ja jeden Tag durch die große Anzahl an hereindrängenden Flüchtlingen bewiesen wird, negiert und schlechtredet, nimmt den Leuten das Zugehörigkeitgefühl zu etwas lohnenswertem und wertvollen. AfD und Pegida sind dann die logische Folge. Zumal es sowohl mehr als logisch als auch vernünftig ist, den positiven Sinn der Veränderung durch Massenzuwanderung aus einem wirtschaftlich und gesellschaftlich unterlegenen und zunehmend dysfunktionalen Kulturkreis zu bezweifeln.

  36. Das Nehmen der Heimat
    Es ist ein dreifaches. Zunächst einmal betrifft es „die Leute“ selbst in ihrer eigenen Verhaltensweise. Sie haben die Kinder nicht geboren, derer es heute bedürfen würde, um weniger in der Defensive zu stehen. Andererseits sind Sie Opfer. Zum einen des Wohlfahrtsstaates, der sie in eine massive Abhängigkeit von sozialen Zuwendungen gedrängt und sie ihrer Selbstachtung beraubt hat. Und zum anderen der Vernachlässigung und Ignoranz gegenüber westlichen Normen und Werten , der westlichen Kultur und westlichen Traditionen jeweils in ihrer deutschen Ausprägung. Einer unerklärlichen Ignoranz, die deutsche Intellektuelle und politisch Verantwortliche nun gerade in der Flüchtlingskrise wieder kultivieren. Wer die Überlegenheit der eigenen Kultur, die ja jeden Tag durch die große Anzahl an hereindrängenden Flüchtlingen bewiesen wird, negiert und schlechtredet, nimmt den Leuten das Zugehörigkeitgefühl zu etwas lohneswertem und wertvollen. AfD und Pegida sind dann die logische Folge. Zumal es sowohl mehr als logisch als auch vernünftig ist, den positiven Sinn der Veränderung durch Massenzuwanderung aus einem wirtschaftlich und gesellschaftlich unterlegenen und zunehmend dysfunktionalen Kulturkreis zu bezweifeln.

  37. Das Nehmen der Heimat
    Es ist ein dreifaches. Zunächst einmal betrifft es „die Leute“ selbst in ihrer eigenen Verhaltensweise. Sie haben die Kinder nicht geboren, derer es heute bedürfen würde, um weniger in der Defensive zu stehen.

    Andererseits sind Sie Opfer. Zum einen des Wohlfahrtsstaates, der sie in eine massive Abhängigkeit von sozialen Zuwendungen gedrängt und sie ihrer Selbstachtung beraubt hat. Und zum anderen der Vernachlässigung und Ignoranz gegenüber westlichen Normen und Werten , der westlichen Kultur und westlichen Traditionen jeweils in ihrer deutschen Ausprägung. Einer unerklärlichen Ignoranz, die deutsche Intellektuelle und politisch Verantwortliche nun gerade in der Flüchtlingskrise wieder kultivieren.

    Wer die Überlegenheit der eigenen Kultur, die ja jeden Tag durch die große Anzahl an hereindrängenden Flüchtlingen bewiesen wird, negiert und schlechtredet, nimmt den Leuten das Zugehörigkeitgefühl zu etwas lohneswertem und wertvollen. AfD und Pegida sind dann die logische Folge. Zumal es sowohl mehr als logisch als auch vernünftig ist, den positiven Sinn der Veränderung durch Massenzuwanderung aus einem wirtschaftlich und gesellschaftlich unterlegenen und zunehmend dysfunktionalen Kulturkreis zu bezweifeln.

    • Ohne alles, Heimat, Kultur und Werte.
      Sie haben so recht mit ihrer Begründung. Es geht nicht nur um Heimat, es geht auch um abendländische Kultur und Werte. Alles drei ist in unserem Land im Niedergang begriffen. Die radikale Linke pflegt ihren Hass auf Heimat, Kultur und Werte und wird dabei von Teilen der Medien und der Kultur unterstützt. Es sind die Nachwehen der Achtundsechziger, die uns jetzt einholen. Es wurden nicht nur die alten Zöpfe abgeschnitten, was gut war, sondern der ganze Kopf. Wo der einmal saß ist jetzt Leere. Die neue Generation ist ohne Wurzeln, weil durch die Globalisierung zum Nomadisieren gezwungen. Ist sie in einem Teil global mobil, so ist sie in anderen Teilen vom Wohlfahrtsstaat gepäppelt und politisch narkotisiert. Die Mitte der Gesellschaft ist bewegungslos, wie immer. Sie wählt den Stillstand, den Wohlfühlstaat. Die Kraft kommt von den Rändern, dem linken und dem rechten. Letzterer bei uns stigmatisiert, ersterer gepäppelt. Macht haben immer nur die Minderheiten. Dem entspricht unsere Regierung, total ohne innere Haltung, das Fähnchen ständig nach dem Wind der Umfragen drehend, Geld ausgebend das sie nicht hat, damit ihre Klientel durchfütternd, dem Zerfall des Systems entgegenwirkend, den schönen Schein pflegend, bis zum bitteren Ende, Sicherheit vor Freiheit setzend, kulturlos, wertelos, humorlos, wertlos. Eine gelernte Sozialistin, ohne innere Haltung, als Haupt einer konservativen Partei! Motto: Wir sind allen alles. Die Medien als Claqueure der ganzen Chose. Die Bürger ausgeschlossen vom Dialog mit der Regierung. Simulation von Teilnahme in Talkshows. Verkündigungs- und Betroffenheitsspiele statt Nachdenken, Vernunft und Urteilsfähigkeit. – Der einzige Trost, vielleicht: Die Geschichte lehrt doch, es muss immer erst schlechter werden, damit es besser werden kann. Der Mensch lernt nur aus Schmerzen. Der archaische Mensch genauso, wie der antike Mensch, der des Mittelalters, der moderne, der postmoderne und der der Gegenwart, den sich vor dem Auge der Geschichte keiner merken muss. Er ist der Mensch eines Übergangszeitalters.

  38. Creative Destruction
    Von der einen Seite die Flüchtlinge, von der anderen Draghi mit seinem QE1, 2, 3,…, von dritter Seite TTIP und TiSA, von vierter Seite Nahles/die SPD mit ihrer Gesetzgebung gegen Gewerkschaften und Arbeitnehmerrechten und und und und. Was kann da am Ende anders rauskommen als Sozialdarwinismus pur? Nur: Hatten wir das nicht schon einmal, wo der Mensch dem Mensch ein Wolf ist? Da reicht die Ehe für alle als Trostpflaster nicht aus. Aber die ist wie all das oben genannte auch nur Mittel zum Zweck. Was bei all dem halt wirklich verwunderlich (für mich) ist, wie die ‚Linke‘ sich voller Hingabe dafür auch noch zum nützlichen Idioten machen lässt.

    • Kurz, knapp, Richtig.
      Al Capone hat man bei den Steuern an den Eiern gepackt – die letzte hoheitliche Funktion von Parlamenten, solange sie nicht vom Europäischen Zentralkommittee oder den Anteilseignern eines MSCI-Dachfonds direkt delegiert werden.

      Aber hier haben wir nur Julia Friedrichs, die gerne ein paar Bohemiens liquidieren würde – im Glauben, ihnen noch etwas Gutes zu tun – und das private Erbschaftssteueraufkommen vielleicht von 4 auf 8 Milliarden zu verdoppeln.

      Allein die Tabaksteuer bringt ca. 15 Mia….

  39. Titel eingeben
    Es gibt schlimmeres als die SVP.

    Übrigens: Die Kommentare sind auf mobil (iOS Safari) immer noch kaputt (rechts abgeschnitten).

  40. Weltweite Verteilung der Flüchtlinge entsprechend dem Anteil am Welt-Waffenhandel ...
    … das wäre doch eine „verursachungsgerechte“ Lösung, die von der UNO angeregt und blauhelmmässig durchgesetzt werden könnte ?
    .
    Könnten wir sogar hier im DE-Inland machen. Ich hätte dann auch schon einen Vorschlag zur Umbenennung des „Königsteiner Schlüssel“. Sag ich jetzt aber nicht, denn das wäre ja potentiell geschäftsschädigend.

  41. Ich hätte auch einen Vorschlag für den Namen der neuen Behörde ...
    … die den neuen Verteilungsschlüssel festsetzt:
    .
    „Einheitliche Asylsuchenden Dienststelle Süddeutschland“

  42. Afd und Pegida
    Werter Don,

    In Ihrem wie immer lesenswerten Beitrag schreiben Sie „Natürlich sind die Antworten von AfD und Pegida nicht gut“. Angeregt von Ihrer Bewertung habe ich soeben das „Thesenpapier Asyl“ auf der Homepage der AfD überflogen. Soweit ich das – zugegebenermaßen in Kürze – beurteilen kann, fordert das Thesenpapier im wesentlichen die Einhaltung des bestehenden Verfassungsrechts, bestehender Gesetze und bestehender EU-Verträge. Die AfD erwartet somit die Einhaltung von auf legitime Weise zustande gekommenen und vereinbarten Leitlinien des politischen Handelns, somit verlässliche Rationalität des Staatshandelns. Was ist daran eine nicht ‚gute Antwort‘? Could you please help me out here a little? Was legitimiert denn das aktuelle Handeln dieser katastrophalen GroKo?

    Wie gesagt, es geht mir hier nur um die AfD. Zu Pegida möchte ich nur sagen, dass – soweit mir bekannt – seit dem Bestehen dieser Bewegung montags in Dresden keinerlei antisemitische oder anti-israelische Bemerkungen ruchbar wurden. Falls ich mich irre, nehme ich durch solide Quellen belegte Information, die meine Einschätzung widerlegen, gerne zur Kenntnis.

    • Ich meine so etwas wie die lokale Bekämpfung des Verteiungssystems für Flüchtlinge. Wenn das scheitert, ist hier die Hölle los.

    • @DA
      Besser die Hölle früher und kleiner als später und größer. Wenn etwas den Moment der Apperzeption bei den niederen Chargen der politischen Klasse und ihre Angst vor den davonschwimmenden Fellen näher bringt, dann ist das gut.

    • Man hätte nur die Leute aus Budapest kommen lassen sollen. Alles, was danach passierte, war ein grandioser Fehler der Politik. Nicht der Flüchtlinge, der Politik.

  43. Auf der Kippe
    Während in Slowenien die pure Verzweiflung ausbricht in Folge des totalen Versagens der Kanzlerin hält sich die FAZ Redaktion immer noch dermaßen bedeckt, das es schon fast peinlich ist. Kopf in den Sand wird jedenfalls nicht mehr lange helfen. Mein FAZ Jahresabo steht diesmal ernsthaft auf der Kippe, eigentlich hält mich nur noch der Aufwand der Kündigung davon ab.

  44. Leithammel, die den Wölfen folgen
    Okay, ich bin Marxist, das weiß hier jeder, und als solcher behaupte ich mit Marx und Engels: Der Proletarier hat kein Vaterland. In jeder bürgerlichen Nation gibt es zudem 2 Nationen: Das Kapital und die Lohnarbeit. Soweit Marx, und soweit ich. Dennoch habe auch ich eine Heimat, selbst in der Fremde (ich bin im Spessart geboren, und wohne nun seit langem im Taunus). Mein Heimatgefühl entdecke ich, wenn ich in diesem wunderschönen Taunus nicht nur vergleichbare Landschaften finde – ich brauche die Konturen um die Nase und die Freiheit für den weiten Blick -, sondern auch z.B. ein Ausflugslokal, was ein alter Gutshof ist, und wo das teuerste und wirklich leckere Essen 9,90 € kostet. Natürlich alles Hausschlachtung, der Kuchen selbst gemacht, so wie der Apfelwein. Ich spüre das Verlangen nach der Heimat. Und ich verlange nach Freiheit. Ein Widerspruch – sehr wahrscheinlich. Doch hebt sich dieser Widerspruch nicht auf in und mit der „Nation“! Gleich ob diese sich willkommenskulturlich oder deutschnational gibt. Für diese empfinde ich nichts, wie vielleicht nur mein Gefühl für die Sprache. Von dieser bin ich völlig abhängig, ja besessen, vermutlich mehr als von meiner Frau. (Sag ihr das bloß keiner!) Die Nation der Deutschen kann mir wirklich gestohlen bleiben. Ich weiß nicht, was ein Italiener fühlt oder denkt, wenn er von der italienischen Nation spricht. Aber vielleicht denkt er, wenn er sich über Berlusconis Bunga Bunga amüsiert, eher an Fellinis „Das süße Leben“ – das er gerne mal hätte? Da können wir nicht mithalten – wir Deutschen. Und wenn, dann schwelgen wir selbstverliebt in der Süße unserer deutschen Romantik. Wobei wir innerlich stramm stehen (im Gegensatz zu einem „Strammen“ stehen haben – sorry, aber das musste mal gesagt sein). Selbst das Lebensgefühl auszudrücken, ist dem Deutschen mehr Sprache als Gefühl. Das gilt auch bei den größten aller Meister – Heine, Goethe oder Hölderlin. Dennoch sagt mir mein Gefühl, dass ich mit diesen Leuten, die da glauben, dass eine Kultur ohne Gefühl Leitkultur werden könnte, nichts gemein habe. Ich denke da gar an Leithammel, die in Wahrheit den Wölfen folgen. Ansonsten gefällt mir Ihr Beitrag. Er ist sehr gefühlvoll, und auch sehr weise. Ich glaube, ich verstehe Sie.

    • Harold Binsack mal nicht als Ideologiesoldat!
      Text eingeben

    • Was grübeln sie denn so?
      Wenn der gute Karl ihre Heimat ist, dann sollten sich ihre Fragen doch von ganz alleine beantworten….

      Wir leben in der neo-liebralen (möglicherweise End-)-Phase des Kapitalismus. Das heisst, alles muss sich rechnen…
      An ihrer Freude am Spessart und dem guten Essen zu 9.90 ist nichts verdient, sie Parasit!

      An der Notwendigkeit angesichts ein paar hunderttausend Neu-Bürgern den Mindestlohn einstweilen hintanzustellen aber schon! (auch Gesetze haben heutzutage die verdammte Pflicht und Schuldigkeit sich zu rechnen)

      Wer finanziert denn die politische Kaste mit ihren Spenden?
      Sie ganz sicher nicht!

  45. Pingback: Leithammel, die den Wölfen folgen

  46. Weiter so... Noch mindestens 4 Monate?
    Das „Schwert der Demokratie“, das Kreuz auf dem Wahlzettel, bleibt ja leider noch für ca. 4 Monate stumpf. Erst im kommenden Frühjahr, am 13. März 2016, wird in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt gewählt. Und bundesweit erst wieder 2017. Das sind für unsere Kanzlerin und alle, die ihr ‚Wir schaffen das‘-Mantra nachbeten, gute Aussichten; der Rest der Republik muss sich wohl noch länger in – wahrscheinlich zunehmend leidvoller werdenden – Geduld üben.

    Da helfen auch Brandbriefe von Bürgermeistern und Landräten nichts, und auch kein einzelner Widerspruch vom künftigem CDU/CSU-Koalitionspartner, den Grünen, in Gestalt des Tübinger OBs Boris Palmer. Der hatte sich selbstverständlich sofort heute morgen im ARD/ZDF-Moma fragen lassen müssen, warum er mit schlichten Fakten aus dem Kommunalalltag „den rechten Rand“ bediene, und ob ihm das gefallen kann. Tut es natürlich nicht, und ich konnte auch in seinen bisherigen Aussagen sowie in seinem Gastkommentar heute in der WELT keine einzige „rechtsradikale“ Äußerung entdecken. Dabei ist die vorhersehbare Kritik aus den eigenen grünen landes- und bundespolitischen Reihen ja noch harmlos dagegen. Die haben ihn eher gefragt, was sie nun den vielen ehrenamtlich engagierten Helfern sagen sollen? Etwa „Wir schaffen das doch nicht“??? Und solch eine Aussage würde dann deren Engagement dann sofort beenden? Eine weitere merkwürdige Logik.

    Man sieht an dem Beispiel des Tübinger OBs aber mal wieder deutlich, dass sich die Flüchtlingskrisen-„Diskussion“ – so sie denn überhaupt stattfinden DARF – nur noch in extremer Schwarz/Weiß-Malerei ausdrückt. Sehr scharf charakterisiert auch in dem Cicero-Artikel vom 20.10. mit dem Titel „Willkommenskultur gegen Abwehrreflexe –
    Deutschland ohne Maß und Mitte“. Was dort natürlich nicht steht: Insbesondere die Prantlhausener Zeitung mit ihrem Chef-Kommentator leistet dazu einen nicht unerheblichen Beitrag. Hr. Prantl hat zwar am letzten Sonntag in der mittäglichen Journalistenrunde genau bei diesen Eindruck „Einseitigkeit + Denk- und Sprechverbote“ dagegen zu halten versucht, doch konnten mich seine Auslassungen leider nicht überzeugen.

    Die bayrische Staatsregierung scheint mir langsam auch ihr „Brüllen“ einzustellen – es nutzt ja wohl eh nichts. Auch Seehofer ist halt mit seinen „Notstands/Notwehr und Verfassungsklagen-„Androhungen nur im „Ankündigungs-Modus“ stecken geblieben, ein Papiertiger, mehr nicht. Es ist aber nicht nur um die „CSU-Revolte im Wasserglas“ merklich ruhiger geworden, auch dem Blätterwald wird beim Flüchtlingsthema irgendwann in den nächsten Wochen die Luft ausgehen; es ist eben doch frustrierend immer wieder gegen eine Kanzlerin anzureden, die sich nicht wirklich bewegen will und die die Probleme einfach weglächelt. Und wahrscheinlich auch der DON wird müde werden und nicht jeden dritten Tag einen neuen Blog mit Variationen zum immer gleichen Thema komponieren wollen.

    So müssen wir wohl noch mindestens 4 Monate bis zu den nächsten Wahlen ausharren – vielleicht kann man ja wenigstens im März 2016 sagen: „Und sie bewegt sich doch“ – unsere „Flüchtlings-Mutti“….

  47. Mein kleines Flüchtlingsheim
    Nachdem hier alle in netter Weise ihre bildungsbürgerlichen Lesefrüchte ausgebreitet haben, begebe ich mich mal in die niedere Praxis:

    Wir haben hier, ein kleines aber blühendes Dorf am äußeren Westrand des Berliner Speckgürtels, wieder (!) ein Flüchtlingsheim. In den Neunzigern gab es in den Baracken der ehemaligen Ziegeleien jede Menge „Spät“-Aussiedler, deren Nachwuchs vor allem nicht unproblematisch war. Bekanntlich waren das jährlich bis zu 400.000, die überwiegend hier in Ostdeutschland ankamen Nun wurde das Dorfgasthaus, geradeüber der FFW, dem Landkreis für sagenhafte 160.000 € Jahrespacht übergeben, und zwar für 15 € pro Flüchtling pro Tag Der Eigentümer, ein Berliner Polizist, hatte das schöne Fachwerkhaus (10 Dz) zu Hochzinszeiten restaurieren lassen und hofft sich nun finanziell zu sanieren. Allerdings hat der Landkreis es nicht geschafft, das Haus mit den geplante 30 Flüchtlingen zu belegen, weil diese sich nach kurzer Zeit in die Städte verabschiedeten. Es war auch kaum mitanzusehen, wie die jungen Väter bei strömendem Regen ca. 5 km über die dröhnende B 1 zum Einkaufen schlenkerten, auf Fahrrädern, die nicht gestohlen waren, sondern aus dem Fundbüro der Gemeinde stammten. Eigentlich müssen das die Frauen erledigen, aber merkliches Übergewicht und bodenlange Kleidung haben wohl in moslemischen Ländern zur Folge, das zumindest die anatolischen Landfrauen niemals Radfahren lernen.

    Die Spätaussiedlerzeiten dagegen waren ganz nützlich für uns, denn es gab viele Arbeitswillige, die für Pfenniglöhne die verfallenden Dörfer saniert haben. Allerdings waren immerhin zwei Morde zu beklagen. Warten wir ab, ob es hier bald arbeitswillige Flüchtlinge geben wird. Aus Prinzip würde ich meinen Forsthelfern aber nur einen Tageslohn von 10 € zahlen, denn deren Produktivität kann nur gering sein, weil man sie mühsan anlernen muß und ihnen aus Sicherheitsgründen keine Motorsägen in die Hand geben darf.

  48. aus dem Maschinenraum
    Ich lese nur ab und an mit, wir versuchen ja etwas Struktur da rein zu bringen und zu helfen, wobei Verteidigungsministerium und Bundeswehr eben nur „in Amtshilfe“ subsidiär tätig werden dürfen.
    Wir stellen etwa 4000 Soldaten für Unterstützungsleistungen vor Ort zur Verfügung, von denen jedoch meist nur etwa die Hälfte von Ländern, Kreisen und Kommunen abgefordert wird.
    Wir stellen Liegenschaften und übernehmen dort technische und betriebliche Unterstützungsleistungen, derzeit in 71 Liegenschaften für rund 70.000 Flüchtlinge. Wir leisten an 27 Orten sanitätsdienstliche Unterstützung, dazu haben wir fast 20 Röntgen- bzw. Digitalduchleuchtungsgeräte bereitgestellt für Reihenuntersuchungen zwecks Verhinderung einer Tuberkulose- Ausbreitung. Daneben stellen wir täglich Busse und Fahrer um im Rahmen der Verteilung aus den Erstaufnahmen Flüchtlinge aus Bayern in andere Bundesländer zu bringen.
    Es wird noch mehr dazukommen, allerdings wird nicht überall die Effektivität generalstabsmäßiger Planung und Durchführung sowie schneller Meldung und Reaktion („Beurteilung der Lage -> Entschluss“) gern angenommen.
    Wie beschaulich ließe es sich etwa in Altshausen leben, vom ehemaligen Deutschordensschloss auf das Land der Väter blickend, ohne Handlungsverantwortung. Allerdings ist mir so etwas derzeit nicht gegeben, im Gegensatz zum / zur ein oder anderen die mitlesen.

    • Danke für die Informationen und den wie immer klugen Beitrag. Ich wünschte, ich könnte sagen, dass bessere Zeiten kommen.

    • Werter prince Matecki ...
      … schön, dass Sie die Aktivitäten zu denen die Truppe derzeit abkommandiert ist im Überblick darstellen!
      .
      Allerdings bleibt bei 183.000 Aktiven in der Bundeswehr (so die Schätzung aus einem Focus Artikel von 2014) ja zum Glück noch einiges an „aktivierbarer Hilfe“ übrig.
      .
      „Nur mal rechnerisch“ könnte bei den verbleibenden ca. 175.000 Aktiven, die keine Ärzte, Techniker oder Busfahrer sind, entlang der 3500 km Grenze ringsum DE alle 20 Meter ein(e) Kamerad(in) die Flüchtlinge willkommen heissen.
      .
      Irgendwann bekommen Sie dann hoffentlich auch das Mandat mit deutscher Präzision ihrer Aufgabe „Beurteilung der Lage -> Entschluss“ nachzukommen. Daran fehlt es scheinbar ihrem Dienstherr/frau noch.
      .
      Ich wünsche weiterhin gutes und friedliches Gelingen!

    • Erinnerungen an den Maschinenraum
      Das ist ja nett, was die Kameraden da machen, wenn ich mich aber richtig erinnere lautet vor 30 Jahren mein Eid noch „Ich schwöre, der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen und das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen.“ und nicht ausländische Rechtsbrecher zu unterstützen.
      Aber ich bin bestenfalls altmodisch, nach heutiger Diktion aber vermutlich rechtsradikal und gehöre zusammen mit dem Pack weggeräumt. Ich frage mich nur, wer Siggi das Essen bezahlt, wenn das ganze Pack weg ist.

    • Wer Siggi das Essen bezahlt?
      Da hat die BK doch keinen Zweifel aufkommen lassen, wer anschafft –
      die Finanzmärkte.
      In Siggis Fall die EZB. Das Pack braucht man nicht mehr. Das kann in die
      Rumpelkammer.

  49. Arbeitet noch die Zensur?
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    • Die gibt es hier nicht, Ihr Kommentar ist freigeschaltet.

    • @Herold Binsack
      Sagen Sie mal, geht’s noch? Alle Anderen hier warten immer höflich und geduldig die ein, zwei Zeitpunkte am Tag ab, an denen es zur Freischaltung kommt. Sie aber fangen schon wenige Stunden nach der ersten Kommentareingabe an, Ihre marxistischen Kommentare dreifach zu posten und mehrfache Zensurbeschwerden einzugeben? Vielleicht lesen Sie einfach mal eine Weile still mit und beobachten die üblichen Abläufe.

    • Ahm – ich schalte sichr 20 mal pro Tag frei.

    • @Don Alphonso
      Ich glaub Ihnen, dass das an vielen Tagen so sein mag. Bloß, bei den letzten Artikeln gab es meist in deutlich breiteren Abständen Freischaltungsschübe, die eher in der oben erwähnten Größenordnung zu sein schienen. Das wurde ja auch von einigen Kommentatoren zuletzt angesprochen. Aber: Das wird ja auch akzeptiert, das Verständnis ist zurecht da. Sie haben ja noch werweißwas vor am Tag und sind kein Onlineredakteur, der rund um die Uhr für die Admin zuständig ist.

      Alleine schon, um mal etwas einzukaufen und Mittag zu essen, hätten Sie auch an einem engertaktigen Tag locker ein paar Stunden wegsein können. Alleine schon für solch eine normale Verzögerung eine Handvoll Beschwerden und Wiederholpostings vom selben Kommentator zu bekommen fand ich schon dreist.

    • Ich mache das alles selbst und manchmal bin ich halt unterwegs. Aber wenn ich da bin, schalte ich selten mehr als drei neue Kommentare frei So ist in etwa die Frequemz. Nur am Morgen kann es wegen des Gegenlesens immer etwas dauern.

  50. Arbeitet noch die Zensur?
    Was ist mit meinem Beitrag? Lange vor Mittag schon gepostet. Wird der heute nicht mehr freigeschaltet?
    Hier zur Erinnerung:

    Leithammel, die den Wölfen folgen
    Okay, ich bin Marxist, das weiß hier jeder, und als solcher behaupte ich mit Marx und Engels: Der Proletarier hat kein Vaterland. In jeder bürgerlichen Nation gibt es zudem 2 Nationen: Das Kapital und die Lohnarbeit. Soweit Marx, und soweit ich. Dennoch habe auch ich eine Heimat, selbst in der Fremde (ich bin im Spessart geboren, und wohne nun seit langem im Taunus). Mein Heimatgefühl entdecke ich, wenn ich in diesem wunderschönen Taunus nicht nur vergleichbare Landschaften finde – ich brauche die Konturen um die Nase und die Freiheit für den weiten Blick -, sondern auch z.B. ein Ausflugslokal, was ein alter Gutshof ist, und wo das teuerste und wirklich leckere Essen 9,90 € kostet. Natürlich alles Hausschlachtung, der Kuchen selbst gemacht, so wie der Apfelwein. Ich spüre das Verlangen nach der Heimat. Und ich verlange nach Freiheit. Ein Widerspruch – sehr wahrscheinlich. Doch hebt sich dieser Widerspruch nicht auf in und mit der „Nation“! Gleich ob diese sich willkommenskulturlich oder deutschnational gibt. Für diese empfinde ich nichts, wie vielleicht nur mein Gefühl für die Sprache. Von dieser bin ich völlig abhängig, ja besessen, vermutlich mehr als von meiner Frau. (Sag ihr das bloß keiner!) Die Nation der Deutschen kann mir wirklich gestohlen bleiben. Ich weiß nicht, was ein Italiener fühlt oder denkt, wenn er von der italienischen Nation spricht. Aber vielleicht denkt er, wenn er sich über Berlusconis Bunga Bunga amüsiert, eher an Fellinis „Das süße Leben“ – das er gerne mal hätte? Da können wir nicht mithalten – wir Deutschen. Und wenn, dann schwelgen wir selbstverliebt in der Süße unserer deutschen Romantik. Wobei wir innerlich stramm stehen (im Gegensatz zu einem „Strammen“ stehen haben – sorry, aber das musste mal gesagt sein). Selbst das Lebensgefühl auszudrücken, ist dem Deutschen mehr Sprache als Gefühl. Das gilt auch bei den größten aller Meister – Heine, Goethe oder Hölderlin. Dennoch sagt mir mein Gefühl, dass ich mit diesen Leuten, die da glauben, dass eine Kultur ohne Gefühl Leitkultur werden könnte, nichts gemein habe. Ich denke da gar an Leithammel, die in Wahrheit den Wölfen folgen. Ansonsten gefällt mir Ihr Beitrag. Er ist sehr gefühlvoll, und auch sehr weise. Ich glaube, ich verstehe Sie.

  51. FAZ-Auflage
    Wenn die FAZ nicht sofort und ohne Einschränkung die Kommentarfunktionen wieder aktiviert, kann es mit der Zeitung ein schlimmes Ende nehmen, fürchte ich. Außerdem sollte diese nervige Boulevardisierung des On-Line-Auftritts beendet werden. Was interessiert mich denn (und viele andere Altleser), schon auf der ersten Seite lesen zu müssen, welcher nichtsnutzige Royal wieder ein Baby bekommt und was G. Clooney gerade macht? Richtig: einen feuchten Kehricht. Die FAZ verfehlt geradezu grandios und mit Verve ihre Zielgruppe. Und das links-grüne Segment wird schon seit Jahrzehnten von der SZ (aka PZ oder ‚Alpenprawda‘) und hier in der Hauptstadt von diesem geradezu unerträglichen ‚Tagesspiegel‘ zuverlässig bedient. Da ist nicht mehr soviel Potenzial um Abjagen da. Ich frage mich sowieso schon seit einiger Zeit, von was die FAZ eigentlich noch lebt, bei den Verkaufsrückgängen.

    • Kaufen Sie die FAZ
      …dann schreiben die jeden Tag was Sie sich wünschen.:-)

    • Blumencron und die Igel
      Ihren Einwurf können Sie problemlos an Blumencron richten, den Online-Chef der FAZ. Tun Sie’s!

      Von was die FAZ Online lebt?
      Von den Werbeeinkünften.

      Die hat man online nur, wenn man sehr großen Traffic und Klicks auf Werbeinhalte erzeugt, TKP. Der große Traffic geht leider nur mit Mainstream-Themen, die jeden interessieren und leider nicht mit Ein-Igeln auf „eine stramme Zeitungslinie“, wie Sie es sich vorstellen.

      [Ich sehe als ‚besorgter Kommentator‘ – hihi, was für ein Begriff, gn – dass viele Kommentatoren hier schon recht eingeigelt sind, geistig und argumentatorisch. Eine ideologisch einge-igelte FAZ ist natürlich deren heißester Wunsch. Den sie sich nur trauen, hier bei Dons Kessel Buntem abzugeben.]

    • Ivy League.... wirklich?
      Ivy league? und da sind sie bis jetzt noch nicht in der Lage gewesen einzusehen, dass die Aufgabe der Medien heutzutage schon länger nicht mehr das Informieren ist, sondern Meinungsmache und Manipulation sind?

      Man begann vor ein paar Jahren mit massiver Zensur der Kommentare, und dem Sperren jeder Menge Foristen. Und als das arbeitsmässig von kostenlosen Volotären und Praktikanten nicht mehr in den Griff zu bekommen war, (vielleicht konnte man auch nicht genügend strikt linientreue Dummköpfe, bzw Korrupte finden, wer weiss?) begann man ganze Themen Bereiche nur mehr kommentarfrei ins Netz zustellen.
      Das lässt sich übrigens genau datieren. Es begann mit dem Ukraine Putsch, bei dem sich über 90% der Foristen über die Verlogenheit der FAZ beschwerten. Wie sie wissen, lief das ja durch die gesamte gleichgeschaltete Medienlandschaft.
      Die einzige Freude die einem da als Leser noch bleibt, ist den Auflagen Zahlen beim Fallen zuzusehen…

    • @TDV
      So ist es, mit der Ukraine kam der geschlossene Kommentarbereich. Und nun ist es so, dass teils Kommentare zugelassen werden, aber nach wenigen der Bereich wieder geschlossen wird. Anscheinend ist der Volkszorn den Mods zuviel. Die WELT hat ihren Kommentarbereich offen und viele Foristen der FAZ haben sich dorthin geflüchtet. Allerdings werden dort nach mir immer noch gänzlich unklaren Kriterien Kommentare entfernt (immerhin kann man sie im eigenen Profil dann noch einsehen, die FAZ löscht komplett). Freude macht weder das eine noch das andere und das Recht auf freie Meinungsäußerung sieht m.E. anders aus. Die ist bei Tichy möglich, auch beim Cicero oder in der NZZ. Bei den drei Genannten ist mir noch kein Post gelöscht worden, umso unverständlicher die Löschungen in der FAZ, so man denn mal darf oder in der WELT.

    • Danke Frau Amgelin
      aber was für eine armselige Erklärung… nun ja, viele Foristen haben sich abgemeldet oder stummgeschaltet. Dass man sich dann bei den Herzblattgeschichten versammelt und auch dort wohl Löschungen erfährt, wie Johann Otto kürzlich, ist ein schräger Witz. JO hat sich daraufhin ja verabschiedet.

      Schwennicke vom Cicero kündigte vor Wochen ja auch eine Schließung der Kommentarfunktion an, wenn sich der Ton nicht ändere. Zum Glück darf man dort noch seinen Senf abgeben.

  52. Follow the money
    der Standard von heute
    http://derstandard.at/2000024294102/Hypo-Italien-Heta-verzichtet-auf-630-Millionen
    Italien stellt wie man in Wien sagt der Republik Österreich, Minister Schelling, der Finanzmarktaufischt und dem „Konstrukt“ Heta (vormals Hypo Alpe Adria) die Rute ins Fenster. Und die Republik Österreich gibt klein bei.
    Eine These, der ich mich anschließen würde ist Heta als (Missbrauch? oder) zumindest als sehr gewagte Anwendung der EU-Abwicklungsrichtlinie zu sehen.
    Warum hat sich Bayern dann mit Österreich darin verglichen? und nicht das gleiche getan wie Italien? Prozesse gegen Heta kann man m.E. gar nicht verlieren.

    Auch die „Flüchtlingskrise“scheint eine solche innige Kooperation zwischen Bayern und Österreich zu sein dem ganzen Gelärme Seehofers etc. zu Trost.
    Warum brüllen die Bayern (Ausnahme wie immer die obere Pfalz 1618 mit Friedrich V) immer und tun dann doch nichts?
    ich verstehe das nicht

  53. Horsti, die Angela muss weg.
    Lieber Don,

    kann der blau-weisse Horsti eigentlich mehr als nur warme Luft?

    Der bläst immer so schön die Backen auf, aber dann kommt nix …

    Da schaut sich das Volk halt nach Alternativen um.

    • Ich glaube, da kommt noch was. Die Lage in Bayern ist verzweifelt.

    • Lieber Don, glauben heißt aber nicht wissen
      oder haben Sie weiterreichende Infos, die Sie nur nicht mitteilen können?

    • Ich habe vier Geschichten, die m.E. nicht ausreichend repräsentativ sind, nicht geschrieben. Einmal geht es um Übergriffe auf Helfer, einmal um ein Hygieneproblem, einmal um Alkohol und einmal um das Problem der vielen jungen Männer und der direkten Folgen.

    • Oooops....
      Don, da werden sie sich aber unbeliebt machen.

      Erfreulicherweise muss man ihnen ja nicht erklären, dass sie dazu besser hieb und stichfeste Quellen haben.

    • Ich habe Bilder.

    • HA!
      Text eingeben

  54. Die letzten Ihrer Art
    ( Prolog …)

    Die Morgenlandfahrer:

    Zentrales Motiv ist die Suche nach dem Ideal, dem Streben nach sittlicher und spiritueller Reife. Die Entfaltung der im Menschen angelegten Entwicklungs- und Wachstumspotenziale – die Menschwerdung.

    Der Mensch handelt nach dem Bild, das er sich von sich macht.
    Dieses Bild ist teils ererbt, teils anerzogen und zu einem dritten Teil durch Selbsterziehung bedingt.

    … ( Textus )

    Doch um diese hehre Ziel muss man kämpfen.
    Gewiss fand man diese Morgenlandfahrer nie und zur keiner Zeit wie Sand am Meer. Aber man konnte Ihnen begegnen. Und wenn man viel Glück hatte nannte man Sie bei ihrem Namen – Freund.

    … ( Epilog )

    Was uns liebe Freunde wirklich betrübt ist nicht die pure kalte Erkenntnis dieser Tage, das Angela Merkel uns eine Neue Weltordnung (NWO) bringt – mit allen Konsequenzen.

    Was uns erschaudern lässt ist mehr.

    Eine tiefe Ahnung, das mir mehr verlieren. Mehr verlieren als wir ahnen. Das sich das die Zeitalter der Morgenlandfahrer sich nun endgültig dem Ende neigt. Nicht mehr zeitgemäß. Nicht mehr DENKBAR. Wertlos.

    Trotzdem. Spielt auf die Musik. Gehabt euch wohl!

    • Nun, das kann man so oder anders sehen...
      Was genau hatte man denn im Morgenland so tolles gefunden?
      Ich meine jetzt nicht die Hesse nach wie vor liebenden 12jährigen?
      Könnten sie da genauere Angaben machen?

      „Zentrales Motiv ist die Suche nach dem Ideal, dem Streben nach sittlicher und spiritueller Reife. Die Entfaltung der im Menschen angelegten Entwicklungs- und Wachstumspotenziale – die Menschwerdung. “

      Da ist was dran…. die Leute von ISIS können ihnen da sicher behilflich sein. Die wissen, genau wie sie die wahre Menschwerdung zu schätzen.
      Und warum sind sie dann so uinzufrieden, wenn diese Leute nun sogar zu uns kommen, wo wir das Morgenland ja eigentlich mehr oder weniger nur mehr zum Zwecke der Bombardierung besuchen?

      Sehe sie, das grosse Poblem haben sie recht schön beschrieben, wenn auch ohne es zu sehen. Sie kommen, genau wie Merkel, genau wie die Gut- oder Pegida-Menschen, mit Rezepten daher, die in einer anderen Welt möglicherweise irgendwann tatsächlich mal irgendeinen Wert gehabt haben mögen. Ihc bezeifle dies allerdings.
      Natürlich kommen diese Leute, „die unsere Kultur zerstören“ aus lächerlichen Staaten. Allerdings hatten sie bis vor kurzem keinerlei Problem damit dort leben zu bleiben, oder? Iraq, Afghanistan, Libyen und Syrien waren bis vor Kurzem noch keine „failed states“, oder?

      Aber „unsere“ Wirtschafts- und Militär-Politik“ im Gefolge der USA hat die Lage dort geändert, und nun verlegt sich das Problem halt in die Länder, mit Ausnahme der USA natürlich, die das Fass zum überlaufen gebracht haben.

      Also, hören sie auf einer Welt nachzujammern die nie existiert hat, und überlegen was man machen könnte. Die suchen alle gerade einen Kanzler, der eine Lösung hat….

    • Verlust von Kultur
      Genau dies ist es, was ich bei der gegenwärtigen Krise empfinde. Es mag ja eine edle Gesinnung, anderen Menschen helfen zu wollen. Aber es genügt nicht, um die Fragen nach einem sinnvollen Leben zu beantworten. „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein“ – so steht es in der Bibel. Jesus sagt diese Worte in der Wüste, nachdem ihm angeboten worden ist, Stein in Brot zu verwandeln. Er lehnt ab und sagt den besagten Satz. Kongenial sind diese Versuchungen Jesu von Dostojewski in der Novelle „Der Großinquisitor“ beschrieben worden.

      Bei der Flüchtungspolitik geht es jedoch nur um Brot – alles andere spielt keine Rolle mehr. Man kann auch weniger biblisch formulieren, wir bewegen uns nur noch auf der Ebene 1 von Maslow.

      Kultur war in D mal etwas anderes, aber die Wagner-Freundin hat sich wohl davon verabschiedet. Wahrscheinlich plant sie schon, die Theater, Museen und Opernhäuser in Flüchtlingsunterkünfte umzufunktionieren. Gemeindehäuser von kath./evang. Gemeinden gibt es ja auch bald nicht mehr, denn dort wohnen bereits Flüchtlinge. Und Sport kann auch nicht mehr stattfinden, da die Turnhallen belegt sind. Gemeindeleben findet dann eben nicht mehr statt – wer hat eigentlich geglaubt, dass man dies für ein sinnerfülltes Leben braucht? Die Aufrechterhaltung der Grundfunktionen Essen, Trinken und Schlafen reichen vollkommen aus …

    • Ja, Athene...
      Aber man kann einer Kanzlerin in einer Demokratie schwerlich vorwerfen, dass sie auf dem Niveau ihrer Wähler regiert, oder?

  55. Ich lese mit
    Geehrter Don,
    da ich zu den niederen Schichten gehöre und gezwungen bin, einer entwürdigenden Erwerbsarbeit nachzugehen sowie zwei Kinder auf ein Leben in dieser Welt materiell und ideologisch vorzubereiten, fehlt mir die Zeit, mich so wie ich es eigentlich wünschen würde an ihrem Diskussionszirkel zu beteiliegen. Da ich zur Zeit urlaube – nicht in Italien, sondern in Thailand – einige Gedanken von mir.

    Ich schätzte immer sehr ihre distanziert-ironische Auseinandersetzung mit den Anmaßungen der Moderne, habe jedoch den Eindruck, dass in letzter Zeit der Verlust der Contenance droht. Erinnern sie sich noch an die Hochzeit Harald Schmidts, das abendliche Fest der Ironie? Polenwitze zur besten Sendezeit, aber – hahaha – natürlich gegen den Lacher gewendet. Irgendwann war Schmidt erledigt, weil das uneigentliche Sprechen unterging und seine Witze morgens in der Kantine erzählt wurden.
    Früher waren ihre Kommentare zur Zeit immer uneigentlich, was sie zu einem Genuß machten (vielleicht ein produktives Missverständnis, waren sie schon immer ein Reaktionär?). Auf jeden Fall konnte man sie so lesen, und ich habe das mit Genuß getan.
    In letzter Zeit erzeugen ihre Zeitbetrachtungen aber Reaktionen von Zeitgenossen, die offen reaktionär sind. Ist ihnen das nicht peinlich? Irgendwelche Plebejer, die der Meinung sind, dass der korrekte Gebrauch des Konjunktivs sie „dazu“gehören lässt, springen auf den Zug auf. Die Geister, die sie gerufen haben, machen sich selbständig. Hauptsache die Form bleibt gewahrt.
    Ist ihnen eigentlich aufgefallen, dass es hier keine Gegenmeinungen gibt? Wir hier in der Wagenburg, die Guten, Schönen, Wahren. Draußen die abgekauten Fingernägel der AM und das gendermeinstreaming aus Kreuzberg. Da ist es hier doch kuscheliger (besonders wenn man morgens nicht an die Werkbank muss).
    Und so schaukelt sich in diesem Blog und seinen Kommentator/inn/en die prächtigste Paranoia auf. Der Untergang des Abendlandes (bzw der seiner parasitären Klassen) wird beschworen, verstärkt, bestätigt, ausgewalzt und wieder bestätigt. Da es keine Gegenmeinung gibt, verstärkt die Paranoia sich ins Unendliche: In der Wagenburg herrschen
    Unsicherheit und Angst und Wissen wird durch Meinung und Gerüchte ersetzt.
    Ihnen allen hier wäre zu wünschen,dass sie mal mit Menschen reden, die in der Realität leben. Gelegentlich gibt es hier mal jemanden, der zum Besten gibt, was ihm jemand aus erster oder zweiter Hand aus der Realität berichtet hat (traumatische Erlebnisse junger Frauen am Chiemsee oder was es bei Strassenfesten der Rifondazione Communista zu speisen gab). Eigene Erfahrung ist durch nichts zu ersetzen.
    Hier wird leider nicht diskutiert, sondern es herrscht ein gegenseitiges Verstärken von Ängsten vor. Damit das so bleibt müssen die niederen Klassen leider draußen bleiben. Bleiben sie die Reaktionäre, die sie sind, aber wundern sie sich nicht, wenn ihr bildungsbürgerliches Bullerbü irgendwann mit der Realität kollidiert und das Schicksal der Titanic nimmt.
    Mit großer Besorgnis und
    immerdagegen

    • „letzter Zeit erzeugen ihre Zeitbetrachtungen aber Reaktionen von Zeitgenossen, die offen reaktionär sind. Ist ihnen das nicht peinlich?“

      Mir wird das aus allen Lagern nachgesagt.

      Ich gebe gern zu, dass ich bei 200.000 Flüchtlingen ganz andere Vorstellungwn hätte, als jetzt mit drr Aussicht auf 2Mio. Selbst bei 7u0k ist da noh vieles, was man debattieren kann. Aber die nueuen Grössenordnungen zwingen zum Umdenken. Auch jene, die dafür sind, müssen Antworten finden: Notopfer, Reduzierung der Standards -das erzwingt einfach die Realität. Ich sehe die brennenden Zelte in Slowenien un habe mehr, weitaus mehr Zweifel als im Frühjahr. Die möchte ich artikulieren. ass sie nicht allen gefallen, nehme ich in Kauf.

      Vielleicht hilft ein wenig Abstand und die Überlegung, was gewesen wäre, hätte man vor einem Jahr gewusst, was kommt. Hätte man da wirklich die Grenzen aufgegeben?

      Ich weiss es nicht.

    • Tut das eigentlich wirklich soooo weh, wenn in einer stillen und unbeachteten Ecke
      des Netzes ein paar Gedanken formuliert werden, die man in der Qualitätspresse nicht, in den öffentlich-rechtlichen Medien nicht und auf twitter nicht formuliert sieht? Und ist das nicht besonders peinlich, wenn das mit den Worten formuliert wird „Da es keine Gegenmeinung gibt“ … Wo gibt es die denn genau in SPIEGEL, ZEIT, taz, SZ, ARD, ZDF in den letzten Monaten so?

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • an immergaegen
      Sie sprechen einen interessanten Punkt an: Die Wagenburgmentalität, oder ähnlich, die sog. echo chamber im angelsächsischen Raum. Dieses Problem tritt häufig in Internetforen auf und ist wahrlich nicht auf Dons blog beschränkt. Bein näherer Betrachtung gibt es aber mehrere verschiedene Gründe, warum es dazu kommt. Im trigger-warning gender-Zirkus werden halt eben mal alle Menschen mit abweichenden Meinungen geblockt und somit die echo chamber direkt selbst erzeugt. Da falsche Ideologien den Kontakt mit Fakten und der Realität nicht überleben, muss ein künstliches, geschütztes Biotop dafür geschaffen werden. Hier verhält es sich, denke ich, anders. Ich glaube nicht, dass der werte Don hier Menschen mit abweichenden Meinungen einfach löscht oder aussperrt.

      Wie man unschwer den Leitmedien entnehmen kann, werden gerade sachliche und ausgewogene Standpunkte zu brennenden Fragen unserer Zeit im Meinungsmainstream nicht akzeptiert. Darüber hinaus macht sich ein Denunziantentum breit. Viele Menschen haben schon aufgrund der Meinungsäusserung in der Freizeit den Arbeitsplatz verloren. Auch problematische Familienmitglieder führen wieder zu Kündigungen, was wie Sippenhaft ist. Das führt bei vielen Menschen dazu, dass sie sich anonym im Netz austauschen, einfach um zu fühlen, dass sie nicht die einzigen sind die so denken. Wenn man nur Fernsehen schaut kann man ja fast schon denken, dass die ganze Welt um einen herum verrückt geworden ist. Sind die Leitmedien nicht auch eine Art Wagenburg? Macht sich im politisch-medialen Komplex nicht auch Paranoia und Angst breit, wenn man so manche Reaktionen und Äusserungen hernimmt? Pack? Nazi? Rechtsradikal?

      Desweiteren denke ich, dass die meißten Mitforisten mitten im Leben stehen und ganz genau wissen was los ist. Ich selber komme von ganz unten und bin nun der erste in meiner gesamten Ahnenreihe mit Universitätsabschluss. Bildungsbürger? In meiner Familie wurden gerade Reizgas und Stichschutzweste besorgt. Das Messer ist immer am Mann.

      Ich habe auch jahrelang dieses blog in der Mittagspause gelesen und geschmunzelt. Ja, deshalb mochte ich es auch. Was ist es denn nur, was Don so großartig gemacht hatte? Es war doch gerade die Ehrlichkeit und die Offenheit mit der er die Dinge beim Namen genannt hat. Nun sind die Zeiten aber andere und es werden auch mal andere Themen behandelt. Die Rationalität und die ehrliche Haltung ist die selbe geblieben. Das ist zumindest meine bescheidene Meinung zu diesem Thema.

    • Lieber Don, hätte man mit diesen Strömen nicht rechnen müssen?
      Angesichts der Lage auf dem Mittelmeer, die ja nun auch nicht erst seit gestern katastrophal war, musste man doch annehmen, dass sich die Menschen auch andere Wege suchen. Merkel selbst gab ja zu, dass das alles „sehr weit weg“ gewesen sei, was nicht gerade für ihre Weitsicht spricht.

      Und nun klagen freiwillige Helfer in München, dass niemand kommt, München ist kein Drehkreuz mehr. Ich las es in Prantlhausen, der übrigens einen guten Kommentar zu den Transitzonen schrieb.

      Die Welt schreibt heute: Tipps aus Kroatien – Ohne Pausen streben sie schnellstens Richtung Deutschland: 14.000 Flüchtlinge, ein neuer Rekord, sind Freitag in Slowenien angekommen. Seit Samstag sind knapp 50.000 Menschen nach Slowenien gekommen.

      Da wird auch das Treffen in Brüssel wenig bewirken, ist die EU doch nicht imstande, die bereits vereinbarten 160.000 auf die einzelnen Länder zu verteilen. Wie Palmer sagte, seien es bislang gerade 18, die man „verteilt“ habe.

      Es findet ein Rechtsbruch nach dem anderen statt, die Flüchtlinge drängen über die Grenze, wollen nach Deutschland. Da kann de Maizière noch so oft betonen, dass sich niemand das Land aussuchen könne, sie wollen zu uns.

      Schweden stöhnt unterdessen, dass nichts mehr geht und wir schaffen das?

  56. Es ist nur noch eine Frage von Wochen - nicht Monate
    @Gast 11:33 – Ich glaube nicht, dass Sie noch vier Monate warten müssen. Ich habe im April gewettet, dass Frau Merkel Weihnachten nicht mehr im Amt sein wird. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich meine Wette gewinnen werde.
    Diese Woche habe ich schon eine politische Wette gewonnen. Am Montag waren in Kanada Wahlen und Justin Trudeau wurde mit absoluter Mehrheit kanadischer Premierminister. Darauf hatte ich im September 2013 gewettet.
    Dass Frau Merkel diese Woche geht, glaube ich nicht. Sie wird am Sonntag noch einmal in Brüssel groß auftreten. Aber mehr als ein paar Wochen gebe ihr nicht.

    • ...
      Ich hoffe sehr, Sie verlieren Ihre Wette Frau Heuse. Ein Rücktritt der BK
      ändert nichts.
      Im Gegenteil. ich erwarte, dass Frau Merkel auf ihrem Stul sitzen bleibt
      und die Suppe, die sie ums allen eingebrockt hat, auch auslöffelt.
      Schon um Legenden und späterer Verklärung vorzubeugen.

  57. Lieber Don,
    lesen Sie den frischen Zeitgeist Artikel bei ZON und erklären Sie uns, wie man das übersteht. Bleiben nur noch die zwei Möglichkeiten, innere Emigration oder Flucht?
    Der andere Don

  58. "Ich glaube, da kommt noch was."
    Das gilt sicher ganz allgemein. Aber was? Ich höre ständig von Integration, von Ausbildung, von Deutsch-Kursen, von zu bauendem Wohnraum, von Schulen, von Traumatabehandlung,… Und auch von weiteren um die 800 000, die nächstes Jahr erwartet werden.
    Wurde eigentlich irgendwo schon mal das Szenario diskutiert, wenn die Flüchtlinge alle (oder doch fast alle) hierbleiben? So unwahrscheinlich ist das ja nicht. Aber davon lese und höre ich nirgendwo etwas.

    Und die Verhandlungen der Kanzlerin mit Erdogan würde ich gern im Wortlaut sehen.

    Es ist ja richtig, dass die Flüchtlingsursachen beseitigt werden müssen, aber werden die Waffenhändler der Welt ihre Geschäfte einstellen, werden geopolitische Interessen plötzlich hinter solidarischen, humanistischen Idealen zurückstehen? Oder werden die Fanatiker jeglichen Glaubens ablassen?

    Man könnte beinah meinen, ein Erzfeind Deutschlands und Europas hat diesen Flüchtlingsstrom organisiert.

    Es ist einigermaßen unheimlich, was hier gerade geschieht.

  59. Wer wettet dagegen?
    Die interessante Frage ist nicht, wann Frau Merkel geht, sondern, wer ihr Nachfolger wird. Ist hier im Blog jemand, der gegen mich wettet? Ich wette auf Schäuble. Frau Merkel hat ihn oft genug gezielt exponiert (zuletzt bei der letzten Griechenlandverhandlung), dass er nur darauf wartet, ihr sein Messer in den Rücken zu stechen. Dass er schon lange vor ihrer Zeit Kanzler werden wollte, ist weidlich bekannt. Seine Konkurrenten finden seine Kandidatur im Moment sicherlich auch keine schlechte Idee. Soll er doch den Augiasstall aufräumen. In zwei Jahren stellt sich dann einer der vielen an die Spitze des CDU Kanzlervereins, der von Frau Merkels Kräften während ihrer Amtszeit weggebissen wurde.

    • Dagegen wetten würde ich nicht, aber
      wir werden wohl noch die nächste Fraktionssitzung Anfang November abwarten müssen. Ich las gestern, wenn ich nur noch wüsste wo, dass ungefähr die Hälfte nicht mehr sehr fest hinter Merkel stehen, dass Kauder bei der letzten Sitzung schon nicht mehr ins Getümmel eingriff. Die Abgeordneten dürfen sich nun in ihren Wahlkreisen dies und das anhören, ob sie daraus im November die Schlüsse ziehen, die Sie und auch ich erwarten, wage ich zu bezweifeln. Wenn auch Schäuble schon als Kanzlerkandidat gehandelt wird, der nicht unbedingt meiner wäre, allenfalls interimsweise.

      Das Drama in Slowenien und Kroatien wird wohl einen Zweck haben, es entspannt ein wenig die hiesige Lage.

      Wir werden es einfach abwarten müssen.
      Übrigens, dass Trudeau die Wahl gewinnt, war kaum verwunderlich, der Name zieht noch immer. Ob Junior das Charisma das Vaters hat, wird sich zeigen.

    • Nachfolger?
      Nicht vergessen, der Nachfolger von Frau Merkel wird sich bei der einen oder der anderen Hälfte unbeliebt machen. Der Job kann ganz schnell zu einem Karriere Ende führen.
      Bei Neu Wahlen werden ein paar Parteien mehr im Bundestag sitzen, klare Mehrheiten noch unmöglicher werden, und alles noch mehr verfahren sein.
      Egal wer kommt, Grenz-Schliessung und Deportation mit Militärmaschinen sind unausweichlich und, dass diese unappetitliche Situiation vermeidbar gewesen wäre. Es wäre schön wenn die Masse endlich verstehen und nicht gleich wieder verdrängen würde, dass sie es war, die unbedingt einen Kanzler haben wollte, der/die genauso dumpf und mittelmässig wie sie selber ist…
      Das ist wie mit Schröder und seiner Agenda 2010, nach den Idiotien des oggersheimer Hohlkopfes.
      Populismus um Wahlen zu gewinnen, und dann den Karren einen anderen aus dem Dreck ziehen zu lassen. Und dann auch noch den Erfolg haben, die SPD gespalten zu haben…

      Aber die Damen und Herren Wähler lernen wie immer nichts daraus, naja, wenigstens müssen sie auch diesmal wieder die dadurch anfallenden Rechniungen bezahlen.

      Ich hoffe, keiner ist so dämlich und ehrgeizig die Ossi Dame aus der Verantwortung für das was sie angerichtet hat, vorzeitig zu entlassen

    • lieber TDV, die Ossidame hätte dann aber noch fast zwei Jahre
      Zeit, ihr Unwesen zu treiben. Was die Dame in der Zeit fertigbringt, wissen wir, mehr Unsinn braucht man eigentlich nicht. Als Nachfolger wird Schäuble gehandelt, der hielte das aus, doch, glaub schon. Allerdings traue ich dem alten Fuchs nicht.

      Es ist auch nicht anzunehmen, dass morgen Wesentliches beschlossen wird, wenn auch sämtliche Anrainer geladen sind, egal ob in der EU oder nicht. Dort trifft es die Ärmsten der Armen und nicht alles lässt sich mit Geld zuschütten.
      Sogar Frankenberger hat heute einen etwas verzweifelten Kommentar laufen, kennt man von ihm sonst gar nicht, er wird doch nicht ins Wanken geraten?

    • nicht ganz unrealistisch
      Also Schaeuble wird Interimskanzler und Merz wird als neuer Finanzminister installiert. Die SPD spielt mit in der Hoffnung, dann demnaechst wieder mit Lagerwahlkampf wider den Neoliberalismus vom eigenen Versagen in der Regierung ablenken zu koennen…

    • Rache der Enterbten
      Und wenn wir hier schon die Rache der Enterbten herbeischreiben: Was macht eigenlich Roland Koch im Moment? Bei Bilfinger war er zwar nicht besonders erfolgreich, aber als karrierebeendendes Desaster duerfte es auch nicht durchgehen. Eines besonders verschlagenen Spindoctors beduerfte es wohl ebenfalls nicht, seine Politik von vor zehn Jahren als vorausschauend zu verkaufen…
      Aehnlich wie Frau Heuse gegen Merkel habe ich vor etlichen Jahren mal auf RK als Kanzler gewettet. Die Wettniederlage hatte ich auch vor Jahren schon eingestanden – vielleicht zu frueh?

  60. Stillleben mit Medici Vase
    @Don – eigentlich würde ich lieber über Bilder schreiben. Heute habe ich mir ein Gemälde gekauft – nach einigen Wochen hin- und herhandeln. Schade, dass ich es hier nicht aufhängen kann. Es ist so ein klassisches Stillleben, wahrscheinlich frühes 19. Jahrhundert mit einer Medici Vase, Trauben und anderen Früchten. Ich weiß, sehr verehrter Don, es ist nicht ihr Geschmack, sie bevorzugen Damen mit großem Décolleté. Aber ich bin halt selbst eine Dame, darum erfreue ich mich an Stillleben.

  61. Kommt drauf an...
    Sehr guter Artikel! Wieder einmal konnte ich mich über die Lektüre freuen.

    Zum Thema Selbsthass der Deutschen: Es kommt vielleicht etwas darauf an mit welchen Leuten man sich umgibt. Es gab Momente in meinem Studium und auch danach, da musste ich mich schon beherrschen und halt still bleiben. Mittlerweile bin ich nicht mehr von Trigger-warning bedürftigen Gendernonkonformisten die mal feuchte Träume vom edlen Wilden haben umgeben. Ich bin jetzt eher mit Naturwissenschaftlern und Technikern vertraut. Die denken ganz anders als man das vielleicht auf Twitter oder Tumblr so meint.

    Viele jüngere Leute in meinem Umfeld sind geradezu begierig darauf etwas über unsere Geschichte oder unsere Kultur zu erfahren. Es fühlt sich so an, als hätte das aktuelle kulturelle Angebot nichts mehr mit uns zu tun. Es ist nicht an Deutsche gerichtet und betrifft uns nur indirekt. Die jungen Menschen die ich schon ein paar Jahre kenne die kann man auch mal mit auf eine Wanderung oder einen Berglauf nehmen. Was glauben Sie wie die sich dann freuen mal ausgiebig über Politik und Geschichte diskutieren zu können. Die lesen auf einmal wieder E. T. A. Hoffmann und Grimmelshausen. Auch Ausserdem kann man ihnen dann mal ein paar ordentliche Lieder beibringen. Die Wacht am Rhein sollte man schon noch kennen.

    Kurzum, es mag sein, dass man gerade als stolzer Deutscher besser unter dem Radar fliegt, aber fernab des Meinungsmainstreams und der social media gibt es genügend Möglichkeiten seine Kultur im Privaten zu pflegen.

    Man muss nur aufpassen, dass niemand etwas davon erfährt. Also erst prüfen wen man vor sich hat und dann erst die eigene Meinung und Einstellung zu erkennen geben. Diese Fähigkeit müssen die Westdeutschen erst wieder lernen. Araber und Ostdeutsche wissen noch wie das geht. Auch das Lesen zwischen den Zeilen bei Zeitungsartikeln lernen wir ja langsam wieder. Damit ist es uns möglich selbst aus einem Qualitätsmedium die wichtigen Informationen zu ziehen, ohne jedoch Opfer von bewusster Falschmeldungen zu werden.

    • @ ExExpat, 22. Oktober 2015 um 22:58 Uhr, Kommt drauf an...
      Lieber ExExpat, sie schreiben: „Viele jüngere Leute in meinem Umfeld sind geradezu begierig darauf etwas über unsere Geschichte oder unsere Kultur zu erfahren.“ Ein Lesetipp für Sie und Ihre jungen Freunde, für den werten Don und alle hier im Blog aktiv und passiv Mitwirkenden: Peter Watson, The German Genius – Europe’s Third Renaissance, the Second Scientific Revolution, and the Twentieth Century. Gibt es als Taschenbuch für ca. € 14 beim Buchhändler Ihres Vertrauens. Ich habe Watsons Buch in fernen Landen gelesen und war und bin tief berührt. Ein Deutscher, der es wagte, so etwas in diesem so unerträglichen deutschen Herbst 2015 zu schreiben, könnte sich wohl auf so Einiges gefasst machen. –

      PS: Eine deutsche Übersetzung (Der deutsche Genius) ist seit Sept. 2014 als Taschenbuch für ca. € 25 erhältlich. Die Übersetzung ist leider – wie meist bei englischen Sachbüchern – etwas unbeholfen.

    • An ivy league graduate
      Haben Sie vielen Dank für diese Buchempfehlung! Das hört sich ja vielversprechend an. Werde es gleich bestellen und in meinem Familien- und Bekanntenkreis weiterempfehlen. Ein Deutscher kann ja so eine Liebeserklärung gar nicht schreiben. Das macht dann wohl besser ein Brite. Meine Frau lernt gerade Deutsch. Sie kann das dann im englischen Orginal lesen.

    • auch ich danke für den Buchtipp
      habe es sofort bei ebay für 15,63 ergattert. Da mein Schulenglisch über 50 Jahre alt ist, muss ich auf die deutsche Übersetzung zurückgreifen.

    • KLasse Idee, Ex-Expat....
      „Kurzum, es mag sein, dass man gerade als stolzer Deutscher besser unter dem Radar fliegt….“, denn sonst könnte jemand auf die Idee kommen zu fragen auf was um alles in der Welt sie denn soooo stolz sind?
      Das Leben im Enddarm der USA?
      Den neuesten VW?
      Die gekaufte WM?
      Die 152 totgebombten Zivilisten in Afghanistand?
      Die Steigerung der Waffenexporte im letzten Jahr um 57%?

    • @tdv
      Als bekennder Anarchist müssten Sie z.Z. richtig stolz auf Deutschland sein.
      was fehlt ihnen jetzt noch?

    • @ TDV
      Also ich denke man kann meinen Zeilen schon entnehmen, dass ich mit der derzeitigen Lage nicht ganz zufrieden bin in Deutschland. Die Führerin könnte zum Beispiel mal ausgewechselt werden.

      Fällt Ihnen ehrlich nichts besseres ein als diese Punkte? Das einzige was mich an den Punkten wirklich stört ist die Abhängigkeit gegenüber den USA. Der Rest sind aufgebauschte Scheinprobleme und Phantomdebatten. VW baut klasse Autos und Diesel sind CO2-sparend. NOx hat man halt mehr dafür, kann man aber auch durch Harnstofffilter reduzieren. Die Amis wollten einfach nicht gegen VW konkurrieren müssen und haben so völlig unwissenschaftliche Phantasiezahlen in die Abgasverordnungen geschrieben. VW war natürlich dumm das so zu umgehen, aber gut. VW ist nach wie vor ein klasse Autobauer.

      Zur WM sage ich das selbe wie damals zu Siemens: Wer mit korrupten Systemen Handel treiben will darf nicht der einzige sein der nicht schmiert. Es kommt nur darauf an wie un dwo man schmiert. In einem Fall in dem alle Parteien (oder viele) korrupt sind ist Schmiergeld sogar konstruktiv, wenn dadurch der bessere Anbieter gewinnt. Die WM in D war eine klasse Veranstaltung: Zufriedene Gäste, keine Pannen, keine toten Sklaven auf den Baustellen, keine Stadien die 10 Jahre später Ruinen sind. Kurzum: Das Geld war gut angelegt. Bei Katar bin ich mir da nicht so sicher.

      Die Toten in Afghanistan sind traurig, aber was soll man machen? Ist ja nicht so als ob bei Abwesenheit des Westens da paradiesische Zustände vorherrschten. Mir wäre es auch lieber der Westen würde sich auf internationalen Austausch und Handel beschränken und ansonsten andere Teile der Welt in Frieden lassen. Schröder wollte nach 9/11 absolute Solidarität demonstrieren. Siehe Ihren ersten Kritikpunkt. Aus Irak hat er sich dann rausgehalten. Ist ok gewesen.

      Auf die deutschen Waffen bin ich allerdings stolz. H&K ist ein klasse Unternehmen und braucht sich selbst vor israelischen und amerikanischen Firmen nicht zu verstecken. Deutsche Teile spielen eine zentrale Rolle selbst beim Abrams-Kampfpanzer (120 mm Glattrohrkanone, Rheinmetall). Um den Bodensee sind viele Firmen angesiedelt von denen aus absoltue Spitzensicherheitstechnik hergestellt und exportiert wird. Israel nutzt deutsche Unterseeboote für den Schutz der Küste des Heiligen Landes. Ja, das macht mich als deutschen Naturwissenschaftler stolz.

      Also ehrlich, etwas mehr Kreativität beim Deutschlandbashing könnten Sie schon an den Tag legen. Mir würden da ganz andere Dinge einfallen ;-)

    • Hmm....
      E.R.Binvonhier, also was Anarchismus ist wissen sie auch nicht?

    • Also wenn Sie so fragen, werter T.I.M
      Ja!

    • Oh, Verzeihung
      werter T.I.M. jetzt habe ich Sie mit tdv verwechselt.:-(((

  62. Dieser türkische Katzenversteher sagte nicht
    „grüne GeStaPo im Päderasten-Berlin“ wie der Don,
    sondern „grüne Kinderficker“, glaube ich.
    .
    Ich sag das auch nur,
    weil ich gerade eben in den Spätnachrichten
    einen Grünen mit Eiern erlebt habe.
    Tübingens Oberbürgermeister.
    Der hatte keine Lust mehr,
    sich von Merkelinchen verarschen zu lassen.

  63. "Ahm – ich schalte sichr 20 mal pro Tag frei."
    Grins. Verstohlen kicher.
    Heute.
    Mal.
    20 mal?
    Eher 20 Kommentare, ein mal, für gewöhnlich.
    .
    Aber ….
    das ist 20 mal mehr als andere.
    .
    Danke dafür.
    .
    Und die Themen interessieren auch wieder.
    Wer braucht schon Gendertröten?
    Die dürfen demnächst sowieso nicht mehr auf die Straße.

  64. Aber, aber Don ! Verzweifelt?
    Ursache und Wirkung…

    Das alles ist nicht vom Himmel gefallen und man sollte schon wahrnehmen, dass die Urschen,die das alles auslösten unvermindert und ungestört weitergehen.
    Es kann nie schaden das alles auch mal in Zusammenhang von Ursache und Wirkung zu sehen, und da möchte ich mal ein paar Beispiele für Ursachen einbringen, alle ausschliesslich von heute:

    „Im Jahr 2014 wurden nach endgültigen Zahlen Waren im Wert von 1 124 Milliarden Euro aus Deutschland ausgeführt und Waren im Wert von 910 Milliarden Euro nach Deutschland importiert.” Stat. Bundesamt
    Das heisst: Und wieder hat das Ausland 214 Milliarden Schulden gegen Deutschlands Unternehmen angehäuft. Wie lange kann das noch gut gehen, ohne dass sich die Schuldner wehren?

    Die FAZ meldet:

    Genehmigt, Deutlich mehr Rüstungsexporte

    Die deutschen Rüstungsexporte haben im ersten Halbjahr um 59 Prozent zugenommen. Vor allem die Ausfuhr in ein Land löst Kritik aus.

    Sollte noch immer jemand Zweifel and den Motiven der Amis haben, was ISIS angeht, CBS berichtet:
    The U.S. has told Iraq’s leaders they must choose between ongoing American support in the battle against militants of the Islamic State of Iraq and Syria (ISIS) and asking the Russians to intervene instead.
    Marine Gen. Joseph Dunford, chairman of the Joint Chiefs of Staff said there was „angst“ in the U.S. when reports surfaced that al-Abadi had said he would welcome Russian airstrikes in Iraq. The U.S., Dunford said, „can’t have a relationship right now with Russia in the context of Iraq.“

    Wikileaks veröffentlicht in diesem Zusammenhang einen Brief in dem der CIA Chef Obama den Rat gibt keine konkreten Formen der Folter festzuschreiben, weil dann alles Nicht-Festgeschriebene legal bleibt:
    https://wikileaks.org/cia-emails/Torture/page-1.html

    Der Spiegel:
    EZB-Chef Mario Draghi bereitet Investoren auf eine Ausweitung der umstrittenen Anleihekäufe vor. Im Dezember soll die Geldpolitik überprüft werden, auch weitere Zinssenkungen seien dann möglich. Die Aktienmärkte reagieren mit Kurssprüngen.

    Philip Legrain beschriebt den kontinuierlichen Zerfaöll Europas:
    http://www.project-syndicate.org/commentary/crises-drive-europe-disintegration-by-philippe-legrain-2015-10

    • Richtig, aber kein Argument
      @ TDV „Ursache und Wirkung…“
      Die Exportüberschüsse sind ein Desaster, und sie bringen den Deutschen wenig, weil sie erstens durch Lohnverzicht erkauft sind und zweitens mit Schuldscheinen bezahlt werden. Womit sollten sie sonst auf Dauer auch bezahlt werden?
      Wenn jetzt im Gegenstrom Flüchtlingsmassen nach Deutschland strömen, dann sind einfach Bürger in D doppelt und dreifach verarscht. Deutschland wird im Zentrum multipler Desaster stehen!
      Deshalb finde ich es aber sehr gut, dass hier jemand den Zusammenhang zwischen Flüchtlingen, Wirtschaft und Merkel herstellt. Es führt aber böse in die Irre, wenn man diesen Zusammenhang einseitig nach rechts auflöst.
      Wahr ist, dass wer den Euro killt und damit die kranken Exportüberschüsse Deutschlands relativ bald auch den wahnsinnigen Zustrom stoppen kann. Nicht nur, weil in der Zwischenzeit auch Merkel abgeräumt sein wird, die wie eine psychotische Spinne ein Netz von Katastrophen zusammengewoben hat und zusammenhält. Aber auch deshalb.
      Ich weiß, dass Eurogegner in Deutschland als rechts gelten. Um die Perspektive zu weiten, habe ich ausführlich das Werk eines ebenso genialen wie wütenden linksliberalen Eurogegners aus Frankreich in einem Beitrag zusammengefasst. Der Mann ist mir lieber als alle deutschen Eurogegner. Trotzdem sieht man an seinem Beispiel, wie schlimm es für alle Europäer ist, dass man bei uns bürgerliche Eurogegner wie Wilhelm Hankel mit der Keule der „Ewiggestrigen“/Nazis mundtot machen konnte:
      http://www.hintermbusch.de/charlie.html

    • @ Müller...
      Der grosse Unterschied zwischen dem jetzigen Problem Deutschlands und all denen der letzten 70 Jahren ist der, dass es für das Flüchtlingsproblem keine wirklich akzeptable Lösung gibt. Ich löse das ganz bestimmt nicht nach rechts auf, sondern sehe in jeder angebotenen Massnahme nur Sackgassen die das Land verändern werden. Noch ist nicht abzusehen wie und wo, aber es wird keine Verbesserung sein.
      Selbstverständlich haben die Deutschen ein Recht ihre Art des Zusammenlebens zu behalten, so sie dies wollen. Aber selbstverständlich haben auch ALLE Flüchtlinge der Welt, die ja von der Wirtschaft und dem Militär der Westmächte zu Flüchtlingen gemacht worden sind, das Recht dorthin zu gehen, wo sie ein besseres Leben vermuten!
      Über beides gibt es mir keine Diskussion. Wobei man trotzdem nicht vergessen sollte, dass nicht die Muslime waren, die in all ihrer lächerlich umfassenden Inkompetenz ein Gemeinwesen aufzubauen, sondern WIR ihre Problem so potentiert haben, dass sie nun vorziehen zu fliehen.

      Deswegen weise ich ja andauernd darauf hin, dass die Ursachen die das Problem ausgelöst haben, nach wie vor unvermindert weiterlaufen. Ausser lauten Gejammer sehe ich keine Massnahmen was die Ursachen des Problems angeht: Die von Habgier getriebene Wirtschafts-„Kultur“ Deutschlands, und die wahnsinnigen Kriegstreiber in den USA, denen ausschliesslich daran liegt die eigene Vormachtsstellung weltweit zu behalten, trotz ihres für den Rest der Welt nicht mehr zu übersehenden Niedergangs. Sie wissen genau wo sie ohne die mörderischen Raubzüge ihres Militärs stehen werden! DIESE sind die wahren Nazis, die meinen lieber solle alles zu Grunde gehen, als dass der amerikanische Exzeptionalismus in Frage gestellt wird. Das von Gott erwählte Land, das keinerlei Gesetzen oder gar Völkerrecht, sondern nur dem eigenem Egoismus unterworfen ist.

      Die Weltwirtschaft wird sich nicht bessern, es gibt schlicht und einfach kein Produkt, dass der Wirtschaft, wie zuletzt die Erfindung des Computers für die Massen, einen Aufschwung geben kann.
      Wenn es Europa nicht gelingt sich relativ schnell aus der Geiselhaft der US und der NATO zu lösen, glauben sie mir, dann werden sich in der Tat ein paar Dinge, allerdings auf ganz unangenehme Weise lösen. Es ist erklärte Aussenpolitik der USA einen Krieg zwischen Russland und Europa auszulösen, und es ist keineswegs verwunderlich dass die Meldungen die das deutlich gemacht haben aus als allen Medien verschwunden sind. Stratfor und Ms Nuland sind aber keine unmassgeblichen Schwätzer, und sie haben keinen Unsinn erzählt!
      Schauen sie sich die Polarisierung in Syrien/Iraq an. Die Waffenlieferungen der USA an die „Rebellen“, den angedrohten völligen Bruch mit dem von den USA selber zerstörten Iraq!
      Die Flüchtlinge sind nur ein Symptom. Aber nur die scheinen in DE Thema zu sein? Und eine haarsträubend inkompetente Pfuscherin wie Merkel, lässt man weiterhin die Richtlinien der Politik bestimmen?

      Ich lebe am anderen Ende der Welt, mir solls Recht sein….. meiner Meinung nach wird es keine Falschen treffen, „when the shit hits the fan“!

  65. Steiermark - Slowenien
    Werter Don!
    Beruflich war ich soeben in der „Grünen Mark“. Was sich dort zusammenbraut macht mir große sorge. Ich sehe auch, dass dies, zeitversetzt nach Bayern kommt.
    Die mittlere und höhere Beamtenebene in den Ländern, diejenigen mit Handlungsverantwortung, diejenigen, die die Tagesarbeit erledigen, sind „fertig und angefressen“. Es kommt bereits vor, dass die Landesbeamten, mit dem Segen der Landeshäuptlinge schon nicht mehr nach Wien fahren und die Sitzungen im BMI boykotieren. Teilweise ist in dieser Handlungsebene passiver Widerstand zu sehen. Dies wird auch in Bayern kommen.

    Im Übrigen bin ich der Meinung, die Merkl und der „Feigmand’l“ gehören gestürzt!

    • Ja, es ist zu befürchten, dass der Zusammenbruch des Verteilsystems aus der Provinz kommen wird, weil jemand keine Ludt mehr hat, Politik gegen die eigenen Bürger zu machen.

    • Yep.
      Der erste Landrat oder Bürgermeister, der sich einfach auf geltendes Bau- oder Unterbringungsrecht beruft und Busse voll wieder zurückschickt. Wird noch ein wenig dauern – wir sind ja doch ein ganz ordentliches Volk – aber nicht unplausibel.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

  66. Lieber Don Alphonso, Sie haben gut reden/schreiben.
    Am liebsten kaufte ich eine Insel in der Lagune von Venedig und zöge mich dorthin zurück. Leider fehlen mir dazu ein paar Milliönchen. Ich bitte darum, dies nicht als verkapptes politische Statement mißzuverstehen: Es ist nur eine Liebeserklärung.
    Die Beiträge zum Problemfeld Asyl/Einwanderung sind in der faz ja inzwischen in ihrem Tenor erheblich anders geworden. Auch Ihre gute Rede/Schreibe gehört dazu. Die Kommentarfunktion zu allen Artikeln dazu in der faz, auch zu AfD, Pediga sind aber konsequent abgeschaltet. Es gehört nicht viel Phantasie dazu und man wird kaum fehl gehen, sich vorzustellen, welchen Inhalts, welcher Tendenz die Kommentare überwiegend wären, ließe man sie zu. Sie sind mutig genug, zu Ihrem Blog Kommentare zuzulassen. Danke!
    Heute wurde die gestrige Diskussionsrunde bei Maybrit Illner in der faz unter dem Titel „ Die Jagd auf den politischen Feind hat begonnen“ kommentiert. Könnte dies nicht eher ein Anfang gewesen sein, mit den „besorgten Bürgern“ in Gespräch zu kommen? Miteinander reden setzt ein Mindestmaß an gegenseitigem Respekt und Vertrauen voraus. Es wäre nötig, daß die Regierenden und die im Bundestag vertretenen Parteien eingestehen, was jeder weiß, nämlich Fehler gemacht zu haben, das Asyl-/Einwanderungsproblem zu lange auf die leichte Schulter genommen zu haben, ignoriert zu haben, daß das Dublin-Abkommen nicht funktioniert, daß Spanien, Italien, Griechenland damit allein gelassen wurden und überfordert sind. Spätestens seit man in Italien Einwanderern eine Fahrkarte nach Hamburg in die Hand drückte wußte man das. Die „besorgten Bürger“ ihrerseits müssen eingestehen, daß wir uns in einer desolaten Situation befinden, aus der es keinen befriedigenden Ausweg gibt.
    Besonders fatal ist es offensichtlich, daß „besorgte Bürger“ als Dunkeldeutschland, Pack, NAZIS beschimpft wurden. Das hat nicht zu einer Distanzierung geführt, sondern eher die notwendige Distanz zu NAZIS bei manchem „besorgten Bürger“ verringert. Wo sollen denn der „besorgte Bürger“ hingehen, wenn ihnen gesagt wird, geht nicht zu Demonstrationen, an denen sich auch (!) NAZIS beteiligen, sie aber gleichzeitig den Eindruck haben, die Politik gehe unehrlich mit ihnen um? Ist es zuviel verlangt, daß man eingesteht, wir haben allzulange unsere eigenen Asyl- und Einwanderungsbestimmungen durch unkoordiniertes, zu langsames, inkonsequentes oder auch ganz ausbleibendes Verwaltungshandeln ignoriert? Was wir brauchen, ist Ehrlichkeit und darauf aufbauendes Vertrauen auf beiden Seiten! Sie – ich meine damit die demokratische Presse und nicht zuletzt die faz – haben die Möglichkeit, dies mit Nachdruck von der Politik einzufordern. Mißlingt dies, wird man wohl befürchten müssen, daß immer mehr den Rechten in die Arme getrieben werden.

  67. "Warum schenktest Du Rastlosigkeit
    Deinem Sohne Gilgamesch, gabst ihm ein Herz, das von Ruhe nicht weiss?“ Dichtung immerhin – und kenntnisreich wohl auch. Sorgengötter wollten gesucht sein, sich frei und beweglich zu halten für sie, wohnte man unbehaust in Steppen und Zelten fern der festen Siedlungen und steinerner Paläste, eben ungegründet. Zeiten des Vergessens – und nicht wieder Neufindens, Neuentdeckens heute. Es geht voran!

  68. Nie war die FAZ
    anscheinend schlechter als zu Zeiten heute. Wieviele Abonennten sie wohl alleine im vergangenen Monat wieder verlor? Trendwende Migration – weg vom Papier, hinein in die Globalisierung. Das Smartphone erst macht die Migranten smart – und jeden trotzdem heimatverbunden.

    • Danke dafür
      das Smartphone erst macht die Migranten smart – und jeden trotzdem
      heimatverbunden.

      Damit haben die Heimat-leck-mich-Verkünder sicher nicht gerechnet.
      Das Smartphone hat sie hergebracht, es wird sie auch wieder wegbringen,
      wenn die Erwartungen nicht erfüllt werden.
      Nun ja, die Fußlahmen werden bleiben.

      Ob es sich da lohnt die Anstrengungen zu unternehmen,die die MunichRE
      fordert.

  69. Die Migranten kosten, aber sie
    bringen auch. Glücklich-selbstperspektivische Hochrechnungen kleinbürgerlicher Art über die Anzahl schwul-aidsinfizierter junger Männer unter den ankommenden Migranten könnten uns evtl. auch weiterhelfen. Gefahr!

  70. Mal rein informativ
    eine Zeit lang den Nachrichtenüberblick auf Golem.de zur Kenntnis genommen. Das hat sich längst zur ernsthaften Konkurrenz gemausert. Eben vermutlich schon deshalb, weil das Allgemeine zukünftig nahezu alles aus Techniken kommen wird, auf Technik (digital) basiert.

    Das ist nicht „Technik und Motor, nur anders“, sondern nald schon die neue Tageszeitung, „das Allgemeine sukzessiv hinzugefügt“, so wie mit den Jahren das Allgemeine halt unausweichlich vollständig in die digitale Spähre rüberwachsen wird. Wie wohl die Einseitigkeit von Spezialisten wie Journalisten, Juristen, Psychologen, Soziologen, Komma alt, es bermutlich noch lange leugnen bis nicht glauben wollen würde.

    Ohne Golem schon heute keine FAZ mehr, man ist längst bereits gezwungen da gegen und mitzulesen. Die FAz lässt Hegenwart und Zukunft aus.

    Ansichten heute: „Die Bildnerei der Geisteskranken“.

    • Da hab ich mich gefreut....
      golem.de also?

      Man ist ja beim heutigen Angebot dankbar für jeden Tip, also hab ich die mal eingegeben und was seh oich als oberste Schlagzeile?

      „Axel-Springer-Verlag
      Einstweilige Verfügung gegen Adblock-Umgeher Eyeo“

      Sie meinen wirklich, für die jahrelang hier Vertretenen seien die Sorgen von Konsumenten von Produkten der Fa Springer interessant?

      Oder ähnlich bedeutende Themen wie:

      „Guitar Hero Live vs. Rock Band 4:
      Beim einen klickt’s, beim anderen nicht “

      oder gar:

      “ Android 6.0 im Test: Googles neues Betriebssystem ändert viel „

  71. It's the economy, stupid! (Clinton-Clan)
    Und keiner blickt mehr durch – ich fand es auf alle Fälle interessant, als Thomas Mayer am 10. 10. in der FAZ die Mutmassung äusserte, auch dem Dollarraum könnte ein „Griechenland-Desaster“ drohen.

    Wirtschaftspolitisch befinden wir uns seit langem in der flattenden Position von Wiley Coyote „Karl“ , der noch nicht entdeckt hat, dass den Speichen seiner Fledermausflügel längst die Bespannung abhanden gekommen ist.

    Im Grunde ist alles andere nachgeordnet.
    Wie lange hat man in Afrika, Nordafrika, Nahost und Mittelost, Asien „leidlich“ friedlich leben und sterben können – bis man so verarmte, dass die Sirenenbilder der Smartphones die Menschen daran erinnerte, dass auch sie so einen famosen von Engeln gebauten Ökodiesel-VW-Passat haben könnten?

    Damit müssen wir nun zurecht kommen.
    EuRebellion? Clan-Kriege? Schüsse am Stacheldraht auf wirklich am Desaster unschuldige Menschen?

    Man kann aus dem zerbrochenen Ei kein Küken mehr ausbrüten.

    Die letzte vage Hoffnung würde ich darin sehen, eine gemeinsame wirtschaftliche Perspektive für alle Menschen andenken, an der fast jeder mitarbeiten kann – ich weiss wie surreal das klingt zu unserer Zeit.

    Also doch lieber Bürgerkrieg?

    Oder wir könnten den Flüchtlingen unsere ostdeutschen Werften öffnen, wo sie sich schöne grosse seetüchtige Schiffe bauen können, um noch weiter weg fahren zu können…

    Am Nordpol solls ja langsam wärmer werden… Alaska und Sibirien haben weite Ackerflächen und man fragt sich um so mehr, warum niemand zu den islamischen Bruderländern flüchten möchte…

    Ist irgendwem schon mal aufgefallen, dass der Vater des neuen Premier Kanadas, Trudeau, auch schon mal Premier war?

    Die Hyperklasse funktioniert nach ihren eigenen Hofgesetzen wie beim seligen Ludwig, ob 2. oder 14. …

    • Trudeau
      aber klar doch, in meinem zarten Alter ist die Erinnerung an den gutaussehenden und charismatischen Senior noch sehr gut erhalten ;-) Ob Junior in die großen Fußstapfen passt, wird man sehen.

      Haben Sie Münchau gelesen? http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/weltwirtschaft-china-brasilien-schwaecheln-bald-auch-deutschland-a-1058041.html von letzter Woche. Seinen Tipp für die SPD diese Woche lass ich mal, die Partei habe ich viel zu lange gewählt, das wird nix mehr, meine Liebe ist seit Kraft völlig erkaltet…

    • Guten Morgen TGA,
      mal kurz was Leichtes am Anfang. In meinem Umfeld kennt eigentlich jeder Vater und Sohn Trudeau und jeder weiss sogar, dass man beim Junior besser erst mal abwarten sollte… Bisher her war der immer wesentlich wirtschafts-freundlicher als der Vater. Und seinen Wahlsieg verdankt er, zumindest meinen kanadischen Freunden zu Folge, genau wie Obama, in erster Linie seinem idiotischen Vorgänger.

      Aber zum eigentlichen Thema:
      Indeed, It’s the economy, stupid!
      Yes, it is!

      Ob in den USA, der EZB, oder Japan… das für den Kapitalismus lebensnotwendige Wachstum ermöglichen alle seit geraumer Zeit ausschliesslich durch das Drucken neuer Geldscheine.
      Alle in derselben Hoffnung, dass sich die Frage, ob dies denn eigentlich auch wirklich eine Möglichkeit des Wachstums sei, erst nach ihrem Ausscheiden aus dem Amt beantwortet.

      Ich kann nicht beurteilen ob die Chinesen eines Tages eine Möglichkeit finden ihre Unmassen an $$-Schuldverschreibungen irgendwie ohne phantastische Verluste loswerden. Aber dann wird der $ kollabieren.
      Auch wäre es interessant zu wissen ob die Amis noch mal den Kraftakt eines Krieges unternehmen werden, wie schon gegen den Iraq und Libyien, weil sich zB der Iran irgenwann weigern könnte sein Öl gegen wertloses grünes Papier abzugeben und lieber chinesisches oder europäischen Geld dafür hätte. Naja, der Trump schon…
      Egal wie, ich gebe zu, es ist einer der wenigen Träume die ich noch habe, eines Tages das Ende der US Vormacht noch erleben, egal wie laut der Knall….

      „EuRebellion? Clan-Kriege? Schüsse am Stacheldraht auf wirklich am Desaster unschuldige Menschen?”
      Ach, ich glaube der Deutsche verträgt das schon im TV. Wenn Israelis palästinensische Kinder erschiessen jault ja auch kaum mal einer…

      „…eine gemeinsame wirtschaftliche Perspektive für alle Menschen andenken…“
      Wie schön, dass ihnen gleich auch das perfekt dazu passende Adjektiv eingefallen ist: „surreal“.

      Zum Schluss noch mal den kanadischen junior… Haben sie bemerkt, dass in DE so einer weit und breit nicht sehen ist?

  72. Titel eingeben
    @Renate Simon – Offensichtlich halten Sie sich nicht auf dem Laufenden. Als ich im Sommer in Kanada war, hat Harper gerade die Neuwahlen angekündigt. Dann gab es die erste Fernsehdiskussion mit den drei Kandidaten. Die habe ich mit einem meiner kanadischen Freunde zusammen angeguckt. Zu der Zeit war die allgemeine Ansicht der Presse und Meinungsumfrageinstituten, dass alle drei Kandidaten ungefähr gleich liegen, mit Trudeau am unteren Ende der drei gleich liegenden. Man hat dem Sohn des ehemaligen Ministerpräsidenten vorgeworfen, dass er nur Sohn seines Vaters sei und außerdem zu jung und unerfahren. Ob der Sohn das Charisma seines Vaters hat, können Sie nach diesem Video beurteilen:

    http://www.youtube.com/watch?v=BlYBVpa49gk

    Das Video war der Grund meiner Wette – abgesehen davon, dass ich kanadische Politik generell kenne und vorhabe, nach Kanada umzuziehen, wenn mir die europäische Politik zu dumm wird.

    • Aber liebe Frau Heuse
      gut, ich verfolge die kanadische Politik höchstens am Rande. Allerdings denke ich, dass der Name Trudeau immer noch bei der Masse gut zieht. Ob Aber der Junior das halten kann, was der Senior jahrelang umsetzte, wird sich zeigen.

      Da ich kürzlich in einem Post von Ihnen in der FAZ Ihr Alter las, ich habe fast 4 Jahre mehr auf dem Buckel, kann ich nur sagen, alle Achtung, wenn Sie tatsächlich auswandern. Ich kann es leider nicht, mir fehlen außer den sprachlichen vor allem die finanziellen Mittel und gesundheitlich macht es auch wenig Sinn.

      Angesichts der Lage sollten Sie nicht zu lange warten, besser wird es nicht, ich erwarte eher das Gegenteil und wünsche Ihnen schon jetzt viel Glück.

  73. Titel eingeben
    @E.R.Binvonhier – Politik ist nicht Kindergarten- oder Grundschulerziehung. In Politik (und Wirtschaft) geht es nicht darum, dass man die Suppe auslöffelt, die man den anderen eingebrockt hat. Frau Merkel fliegt in dem Moment raus, indem sie nicht mehr die Mehrheit des Managements des CDU Kanzlervereins hinter sich hat.
    .
    Ob das etwas ändert bezüglich der Flüchtlingsfrage würde ich in diesem Fall schon annehmen. Denn das Management des CDU Kanzlervereins reagiert erst, wenn es glaubt mit der Politik der jetzigen Kanzlerin die nächste Wahl nicht mehr zu gewinnen. Also wird der CDU Kanzlerverein nicht nur Frau Merkel rausschmeißen, sondern auch ihre Politik ändern.

    • Titel eingeben
      Politik ist nicht Kindergarten-oder Grundschulerziehung.

      Seit Frau Merkel die Richtlinien der Politik bestimmt schon.

      Da müssen immer alle ihre Hausaufgaben machen, sonst
      schaffen wir das nicht , wenn wir es nicht schaffen werden
      wir nicht versetzt und dürfen ninicht mehr ihr Land sein.

  74. Titel eingeben
    The Great Artiste – Herr Mayer sieht das zu sehr aus dem entspannten Blickwinkel einer europäischen Couch. Mein Mann und ich waren Flüchtlinge. Mein Mann wollte nicht in den Vietnamkrieg und ist nach Kanada abgehauen. Mit einfach so über die Grenze laufen, ging das nicht, denn die Amis haben aufgepasst. In Kanada war er erst einmal sehr alleine. Ich war Wirtschaftsflüchtling aus Deutschland, weil die Männer hier 1976 einer Frau keinen technischen Job zustehen wollten. Bevor ich einreisen durfte, musste ich beweisen, dass ich in Kanada Arbeit haben werde, die ein Kanadier nicht machen kann. Das heißt ich musste mich überzeugend um eine technische Stelle bewerben, denn darin war ich ausgebildet.
    .
    Wenn ich die Männer sehe, die vor dem Krieg in Syrien davonlaufen, denke ich an meinen Mann. Wenn die Deutschen in einer Umfrage sagen, dass sie keine Wirtschaftsflüchtlinge wolle, kommt mir der Zorn hoch. Wenn Frau Merkel ihre Arme öffnet und sagt: alle sind willkommen, obwohl es klar ist, das ein Großteil der Ankommenden nach deutschem Recht zurückgeschickt werden müssen, werde ich noch zorniger. Ein bisschen mehr Ehrlichkeit täte den Deutschen und der deutschen Politik ganz gut.

    • Meinen Beifall haben sie.....
      JEDER, den die Dummheit eines Volkes an der Wahlurne in Bedrängnis zu bringen droht, hat das Recht sich dorthin zu begeben, wo er seines Wissens nach ein besseres erhoffen darf. JEDER!
      Wer nicht der Meinung ist, man müsse sich einer Mehrheit unterordnen, hat immer mehr Recht als diese!

      „Ein bisschen mehr Ehrlichkeit täte den Deutschen und der deutschen Politik ganz gut.“

      Wie sähe die aus…
      Zunächst einmal besteht das Asylrecht ausschliesslich aus dem Recht hier einen Antrag stellen zu dürfen.

      Und dann entscheiden die massgeblichen Stellen ausschliessliech auf Grund der deutschen Einschätzung des Heimatlandes des Asylsuchenden. Das Leiden oder die Not des Antragsstellers spielen keinerlei Rolle.

      Ist das Erteilen des Asyl politisch von Vorteil für DE, dann wird Asyl erteilt.
      DAS allein ist das Kriterium. Wir urteilen was im Rest der Welt richtig und was zu verurteilen ist!

  75. Wenns nicht so traurig wäre...
    Hab gerade mal ins FAZ Feuilleton geschaut und da gibt es doch tatsächlich einen Artikel:

    „Warum auch Meinungsfreiheit ihre Grenzen hat “

    und passend dazu: keine Kommentiermöglichkeit.
    Und da sage die Leute die FAZ sei humorlos und kündigen ihre Abonnements. Besser hätte das die Titanic nicht formulieren können.

    • Unsäglich
      Wie Frau Bubrowski nach einem „Studium der Rechtswissenschaften“ derartige Sätze schreiben kann:

      „Die Demonstrationen kann die _Polizei_ nicht einfach verbieten, sie …“

      „Aber die Meinungsfreiheit hat Grenzen. Eine Meinungsäußerung darf verboten werden, wenn ansonsten ein Schaden für einen anderen Menschen oder die Gesellschaft entsteht. Man darf zum Beispiel jemanden anders nicht einfach beleidigen, auch wenn man ihn wirklich nicht mag. Der Schutz seiner Ehre ist dann im Prinzip wichtiger als die Meinungsfreiheit, auch wenn es Ausnahmefälle gibt, in denen man Beleidigungen aushalten muss. Die Gerichte müssen das immer im Einzelfall entscheiden.“

      Sind das Auswirkungen der Bildungsentwicklung? Aber wahrscheinlich ist einfach mein Rechtsverständnis „veraltet“. Jedenfalls Danke für den Hinweis auf diesen Artikel; FAZ; ja, es ist zum Weinen. Schade, daß ich die FAZ nicht abonniert habe, dann könnte ich jetzt wenigstens kündigen.

    • .
      Ich habe den Bubrowski-Artikel eben gelesen und den Eindruck gewonnen, dass den ein Schüler oder Volontär verfasst haben muss. Dermaßen verquer formulierte Sätze liest man selten.

    • Keine Korrektur?
      Was auch immer „Frau Bubrowski nach einem Studium der Rechtswissenschaften“ denkt oder schreibt steht ihr frei, denn Meinungsferiheit gilt auch für Faschsiten oder die völlig Verblödeten.

      Der Skandal ist, dass eine Zeitung wie die FAZ sowas druckt! Und des ist entlarvend, dass zu sowas die Kommentarfunktion entfernt wird.
      Ich habe übrigens dasselbe Problem wie sie: es ist schade, dass man ein Abonnement nur einmal kündigen kann!

      So peinlich es mir auch ist, aber ich muss mal wieder einen Artikel im neuen Spiegel loben (NICHT kaufen, kann man in jeder Bücherei lesen) Ein ausgezeichneter Artikel über Schirrmacher, inkl der Entwicklung der FAZ nach seinem Tod.

  76. Den Kopf im Sand
    Ich bin nicht zur WELT geflüchtet oder gar zu SPON seitdem die Komnentarfunktionen hier geschlossen wurden. Es gab doch keinen ausgewogeneren und intelligenteren Kommentarbereich als den der FAZ. Bevor man beschloss ihn zu schließen. Und von Altenbockum Redeverbot zu erteilen in Sachen „Flüchtlinge“? Zuerst hat man ihn eingehegt, indem monatelang die dünnsten Kommentare Sterne von den Mods bekamen, Hauptsache sie waren auf Linie. Damit hat man schon einmal die Intelligenteren vertrieben. Dann kam das Schließen bei fast allen Artikeln. Bis dorthin hatte ich knapp dreitausend Beiträge verfasst, oft zu Wirtschaftsthemen. Ablehungsquote unter drei Prozent. Aber machen wir das Thema Kommentarfunktion doch einmal an den Wirtschaftsthemen fest: Auch hier sind Mainstreammedien oft nur noch Verkündigungsblätter der Konzerne, Börsen und Lobbys. Und sie werden halt von gut informierten Zeitgenossen, die sich von Querschüsse bis Godemodetrader, von Shadowstat bis Wiwo informieren gnadenlos als solche enttarnt. Welches Blatt kann es schon zulassen, dass sein Wirtschaftskorespondent aus Washington die neuste und geschönte Arbeitslosenstatistik der USA kommentiert und sie fünf Minuten später nur noch ein Trümmerhaufen ist? Genauso im politischen Bereich. Wer sich von German Foreign Policy bis Cicero und RT bis PCR (Paul Craig Roberts), von der Achse des Guten und zu Tichy bis zu den unsäglichen Kommentaren von Augstein und Dietz informiert, hat es leicht politische Propaganda als solche zu enttarnen. Das zeigt die Bredouille der sog. Qualitätsmedien im Zeitalter des Internet: Immer mehr Menschen sind nicht mehr auf den Filter und die Informationen derselben angwiesen, um die Welt zu verstehen. Und statt sich schnellstens neu zu erfinden, sperren sie Kommentarfunktionen und stecken den Kopf in den Sand.

    • Grüne Sterne
      lieber Herr Zorn, ich habe derer seit ungefähr einem Jahr 11 und keine Ahnung, wieso. Ich kenne Ihre Kommentare, Sie vielleicht meine und es gibt Foristen, die über 50 grüne Sterne mit sich tragen, die aber nicht unbedingt durch besonders regierungsfreundliche Posts auffallen.

      Ich meine, die FAZ stellt sich mit dem Schließen der Kommentarfunktion nur ein Armutszeugnis aus und ich weigere mich, dann Artikel zu empfehlen. Der Versuch von Altenbockum, sich in die laufende Diskussion einzubringen, war m.E. mutig, aber es blieb bei zwei Kommentaren, in denen dem so war. Seitdem ist absolute Funkstille angesagt.

      Da hilft es nur, u.a. auch die von Ihnen genannten Medien zu lesen, die englischen bleiben mir leider versagt, weil mein Schulenglisch nicht gänzlich zum Verstehen reicht.
      Schön war der Artikel von Monika Maron
      http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/schlaflos_in_der_nacht_oder_was_schluckt_die_kanzlerin
      denn das frage ich mich spätestens seit Will-Sendung.

    • Ih würe achgut hier gerne draussen lassen. Akifstrafe muss sein.

    • Lieber Don, sie sprechen in Rätseln
      wurden oben schon Ihre Tippfehler moniert, muss ich gestehen, dass sich mir der Sinn ihres jetzigen Post nicht erschließt.

    • jetzt dämmert's mir, mein Vater war Elektromeister
      der Typ ist doch seit zwei Jahren bei denen wohl völlig raus und man schämt sich. Ich selbst kenne die Seiten erst seit wenigen Wochen und las dieser Tage verschämte Stellungnahmen.

      Trotz Ihres Einwandes ist der Kommentar von Maron sehr nett und schön gelästert.

  77. Und wo bleibt das Positive?
    Hier: Die Mio sog. Flüchtlinge begreift Nahles als Jobmaschine. Wir-schaffen-das schaffe Jobs für Pflichtdeutsche. Diese Jobs erinnern mich an die Herbstjobs im KZ Dachau. Rauf auf die Bäume und welke Blätter pflücken! Aber: 2015 zu Nahles gesetzlichem Mindestlohn. Den Sozialismus in seinem Lauf…

    Sozial(istisch)e Ökonomie ist Beschäftigungstherapie. Zum Teufel mit dem Gewinn. Das Geld holt Nahles sich beim Klassenfeind. Der sorgt fürs Fressen, wir für Moral.

    • Da muss ich jetzt aber mal ganz ketzerisch widersprechen
      Ich bin selber mal geflüchtet, wenn auch nicht vor einem Bürgerkrieg.

      Wenn ich tatsächlich aus einem Bürgerkrieg, zB in Syrien fliehe, und dort eine Job zu einem miserbalen MIndestlohn erhalte, dann bin ich erst mal dankbar. Zumindest eine Zeit lang.

      WER IN EINER TURNHALLE EINGEWIESEN WIRD UND SICH WEIGERT DORT ZU BLEIBEN, WEIL ER EINE EIGENE WOHNUNG WILL, DER IST DER KEIN FLÜCHTLING !!!!!

      Ich stehe auf der Seite JEDES Menschen der sich aufmacht um sich ein besseres Leben zu suchen.
      Aber ich hasse Heuchelei!

    • .
      „WER IN EINER TURNHALLE EINGEWIESEN WIRD UND SICH WEIGERT DORT ZU BLEIBEN, WEIL ER EINE EIGENE WOHNUNG WILL, DER IST DER KEIN FLÜCHTLING !!!!!“

      das wird vermutlich der punkt sein.

  78. de.wikipedia.org/wiki/Jobbik
    „… Deutschland hat das enorme Glück, dass es hier keinen … Orbán gab. …“ – Zahlreiche (auch und durchaus deutschsprachige) Internet-Leserkommentare teilen Ihre Meinung nicht, Sire. Nicht schlimm, noch haben wir hier bei Ihnen Meinungsäußerungsfreiheit.
    – Wenn es in Ungarn „den Orbán“ nicht gäbe (also in etwa die ungarische CSU) mit der parlamentarischen 2/3-Mehrheit, dann würde dort bereits seit Jahren die so genannte Jobbik („das Bessere“, wie sich die ungarische NPD nennt) regieren; welche bestimmt nicht so moderat aufträte, wie damals die FPÖ „unter“ Schüssel 2000–2006 in Österreich, das heutzutage für eine funktionierende Staatsgrenze dankbar wäre. Der bayerische Orbán-Light jammert bloß, wimmert vor den Kameras im ARD, ZDF (gestern zum Beispiel) – welch enormes Glück, so ein MP in D! Nur noch der Thüringener scheint schöner.

  79. Und nun ?
    Ablästern geht immer.

    Anpacken schon weniger.

  80. Europäische Kultur, europäische Nachbarn und Zukunftsprognose
    Ich habe heute einen wirklich guten Artikel in der WELT mit dem Titel „Europas Angst vor den arabischen Männern gelesen“. Ich frage mich, warum gibt es nicht mehr solcher Artikel, die nach den Wurzeln der Kultur Europas fragen und deutlich machen, welche immensen Probleme bei der Integration auftreten – und das Sprachproblem ist dabei nur unbedeutend. Was Europa ausmacht, ist vielen gar nicht klar – weder den „Einheimischen“ (soweit dieser Begriff noch politisch korrekt ist?), noch den neu Ankommenden.

    Die Debatte und das politische Handeln (oder Nichthandeln) in Deutschland ist geprägt vom immer noch nicht verarbeiteten Trauma der Nazizeit – und dies verstehen unsere Nachbarn im europäischen Ausland nun überhaupt nicht. Ich habe diese Beweggründe, warum Deutsche nun unbedingt „gute“ Deutsche sein wollen, Schweizern und Engländer erklärt – und bin immer auf großes Unverständnis gestoßen. Schweizer haben mir wörtlich gesagt, Hitler sei doch nun wirklich lange her und zudem sei der Österreicher gewesen. Diese Haltung erkläre man mal einem Deutschen! Und Engländer empfinden diese „Gutmenschenhaltung“ als neuen Imperialismus der Deutschen, die es immer besser wissen und meinen, die Welt auf ihre Weise retten zu müssen und auch andere Nationen bevormunden zu müssen in der Art und Weise, wie die Welt zu retten sei. Ich bin gespannt, wie die Engländer sich in der Zukunft zur EU entscheiden.

    Im übrigen ist meine persönliche Prognose, dass die AfD immer stärker wird, die CDU abnimmt, die FDP über die 5 Prozenthürde kommt, die GroKo an der Transitzonenregelung scheitert, es dann Neuwahlen gibt mit einem anderen Kanzlerkandidaten der CDU als Merkel, und wir dann eine neue Regierung gebildet aus CDU, FDP und AfD haben.

  81. Titel eingeben
    @Renata Simon – Einer der Gründe, dass ich es in Europa so lange ausgehalten habe, war mein Vater. Vor Jahren hat er mich gebeten, zu zusehen, dass er zu Hause sterben kann. Im Juli ist er in seinem eigenen Haus gestorben. Jetzt bin ich gewissermaßen ein freier Mensch mit einem Haus in Kanada und einem in den Niederlanden..… aber auch mit vielen Freunden in Europa und in Kanada. Solange wir es körperlich können, haben mein Mann und ich vor, einige Zeit hier und einige Zeit dort zu verbringen.

    • .
      das finde ich für Sie wunderbar. Die Niederlande kann ich nur aufgrund einiger Besuche beurteilen, finde die Leute dort aber irgendwie wesentlich liberaler und offener als uns. Allein die zur Seite gezogenen Gardinen würden mich stören ;-) Aber nun, ich hocke seit 1972 in Düsseldorf, fühle mich als nicht sturer Ostwestfale noch immer nicht richtig heimisch. Aber was soll’s, kommt man übern Stert, kommt man auch übern Hund.
      Bleiben Sie und Ihr Mann gesund, ich habe meinen vor über 4 Jahren begraben und dann Monate später zur FAZ gefunden. Das hat mir sehr geholfen.
      Heute konnte man sogar über Merkel lästern, der Artikel Lieblingsfrau am Hofe forderte das geradezu heraus.

  82. Glaube, Liebe, Hoffnung
    Bei unüberwachten Grenzen dürfte der eine oder andere Jüngling ins Land kommen, welcher eine im Formalen ähnlich schrankenlos-universalistische Gesinnung hat wie unser hiesiges Führungspersonal – nur mit einem etwas verschiedenen Inhalt. Bei Conrad kann der so bald nicht zur Befruchtung von hiesigen Bienen kommende junge Mann stattdessen schon heute zwischen Dutzenden nicht eben unmäßig teuren Drohnen seine Wahl treffen, schon nächstes oder übernächstes Jahr wird das Angebot wohl weiter gewachsen sein. Man stelle sich nun vor, ein aus Afrika stammender junger Mann sähe sich in der Pflicht, aus Dankbarkeit für das Wirken Unserer Speziellen Amerikanischen Freunde (USAF) im eigenen Heimatland mit einem der hoffentlich aus tüchtiger deutscher Fertigung stammenden Geräte eine rote Rose über AFRICOM in Stuttgart-Möhringen niedergehen zu lassen. Mit größeren Geräten wäre vielleicht sogar eine weniger amourös und stattdessen eher religiös wirkende Kranzspende möglich – doch man sollte natürlich nie zu viel verlangen, auch etwas Kleineres wäre doch schon eine schöne Geste.

    Ich denke, Frau Merkel wäre dann stark verstimmt, dass ihr uneigennütziges weltweites Wirken nicht ähnliche Dankbarkeitsbekundungen auslöst. Und in allen Amerika betreffenden Dingen ohnehin stets äußerst gaullistisch gestimmt, würde sie aus weiblich befeuerter Eifersucht gewiss von heute auf morgen die Grenzen schließen lassen, dann schaffen wir das!

    Dem vielleicht zu erwartenden Einwand, so ein Ereignisablauf sei doch sehr unwahrscheinlich, kann ich gelassen abweisen. Denn mit unserem Schutz-Engel ist wirklich nichts unmöglich, zumal wir uns ja schon im wunderbaren Reiche Gottes befinden, welchem ein paar Tage von uns soviel sind wie ein, zwei Jahre auf seiner manchem recht gestreckt erscheinender Erlösungs-Skala.

    Sursum Corda!

  83. Titel eingeben
    Hier haben wir noch so eine Beobachtung, die – wenn sie für mehr als einen Einzelfall stehen sollte – sehr bedenklich stimmen muss. Zugleich zeigt es, worauf man sich wahrscheinlich einstellen muss, wenn die Grenzen geschlossen werden sollten.

    „Eine Gruppe von gut einem Dutzend irakischen und afghanischen Männern versuchte, direkt über die Grenze zu gelangen. Ihr Anführer sagte, er habe es satt, noch zu warten. Immerhin sei er schon seit zwei Wochen unterwegs. […] Der irakische Anführer, der offenkundig militärisch geschult ist, klärt die Lage ab. Es ist nicht gerade ein Flüchtling, wie ihn deutsche Medien sonst zeigen: Er hat seinen eigenen Gepäckträger dabei, spricht fließend und gewandt englisch; sein Auftreten und Vorgehen erinnert an einen Offizier. Die Gruppe, die er anführt, reagiert diszipliniert auf seine Anweisungen…“

    http://www.rolandtichy.de/daili-es-sentials/kontrollverlust-fluechtlinge-erzwingen-grenzuebertritt/

  84. New Jerusalem
    Dr. Seltsam sagt:
    22. Oktober 2015 um 18:10 Uhr
    Die letzten Ihrer Art

    TDV sagt:
    23. Oktober 2015 um 23:59 Uhr
    Nun, das kann man so oder anders sehen…

    Thema verfehlt Herr TDV. Ihre Interpretation ist unbewusst lücken- und fehlerhaft.

    Was ich beklage ist, dass Scheibe für Scheibe, Stück für Stück von der Salami abgeschnitten wird um es mal profan zu beschreiben. Eben nur das dies toleriert und nicht mal als Verlust wahrgenommen wird – wie von Ihnen. Die Mehrheit gefällt sich halt in ihrer Wahrnehmung. Ja sehr viel schlimmer – sie glauben doch tatsächlich ihre Wahrnehmung sei die Welt.

    So schreibt Wittgenstein in seinen Tractatus logico-philosophicus:
    1.1 // Die Welt ist die Gesamtheit der Tatsachen, nicht der Dinge.
    6.522 // Es gibt allerdings Unaussprechliches. Dies zeigt sich, es ist das Mystische.

    Übrigens mit Afrika Tourismus haben die Morgenlandfahrer nichts zu tun – sondern sind eine Metapher.
    Na ja muss nicht jeder wissen. Das kann ich ab.

    Und der Satz: (Der Mensch handelt nach dem Bild, das er sich von sich macht.
 Dieses Bild ist teils ererbt, teils anerzogen und zu einem dritten Teil durch Selbsterziehung bedingt) – stammt übrigens von Moshé Feldenkrais und bleibt von Ihnen völlig unkommentiert. Warum wohl?!

    Übel nehme ich Ihnen aber das Sie mich mit Angela Merkel in einen Satz bzw. Atemzug nennen.
    Erst recht wenn Sie mich für den Neoliberalismus dieser durch geknallten Frau mit verantwortlich machen; mit samt des Politikkartells aus USA/UNO/WHO/Weltbank/Mosanto/EU-Parlament usw..

    Das hat nichts mit jammern zu tun. Aber Ihre letzte Aussage spricht Bände.
    Genau so definieren Sie den modernen Archetypus der konditionierten Konsumenten der den für die breite Masse vorgekauten Haferschleim für göttliches Manna hält.

    So findet man nie New Jerusalem.
    Siehe NT, Offenbarung des Johannes, Kapitel 21

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