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Stützen der Gesellschaft

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Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Schweigen über willkommenskulturell nicht wertvolle Darbietungen

| 230 Lesermeinungen

Sie wussten wohl nicht, dass es hier in Athen eine Geschwindigkeitsbegrenzung gibt.
Ach, das tut mir leid, ich bin Ausländer.
Omar Sharif und Jean Paul Belmondo

Barbara Vorsamer ist Redakteurin bei Süddeutsche.de und Kolumnistin von kleinerdrei. Kleinerdrei ist ein Projekt der Feministin Anne Wizorek, die jüngst dabei erwischt wurde, die Übergriffe von Köln mit Zahlen vom Oktoberfest zu relativieren, die man nur als Unwahrheit bezeichnen kann. Dessen ungeacchtet bringt die kleindrei-Kolumistin Vorsamer als Redakteurin bei Süddeutsche.de einen Beitrag über das neueste Projekt von Anne Wizorek und lässt sie freudlichst zu Wort kommen, ohne dass Leser ahnen könnten, dass hier Bekannte zusammen arbeiten. Es wird gerade viel über Schweigekartelle gesprochen – dabei wäre eine Betrachtung solcher Schreibkartelle auch wichtig. /sueddeutsche.de/panorama/feminismus-ausnahmslos-ein-neuer-aufschrei-nach-koeln-1.2813048/

ausnahmslos

Konkret geht es bei Wizoreks Tritbrettveranstaltung „Ausnahmslos“ nach den Exzessen von Köln um den Versuch einer Gruppe weisser und muslimischer Aktivistinnen, unter anderem Stellen in den Medien für ihre Sache und Anhänger zu fordern, wo dort doch zu viele weisse Männer seien; es geht um die Erwartung an die Medien, nach der Kölner Krawalle alle sexuelle Gewalt gleich welcher Herkunft gleichzusetzen, wie es Wizorek im ZDF unwidersprochen vormachen durfte, und als Medium lieber mal das Maul zu halten, wenn es um die Herkunft der Täter geht. Weil: Sonst Rassismus. Keine aufreizenden Wörter wie Sex-Mob, erst recht keine aufreizenden Bilder.

Im von nun an schönzuredenden Orient nennt man so etwas übrigens eine Fatwa – der neue Netzfeminismus und Islamismus werden sich prächtig verstehen.

Tun wir diesem Medienkartell also den Gefallen – mit einer guten Nachricht: Es gibt keine No-Go-Areas in Deutschland. Wirklich. Es gibt das Gegenteil. Wenn Sie, liebe Leser, einmal in meine kleine, dumme Heimatstadt an der Donau kommen, finden Sie dort Tafeln mit den Sehenswürdigkeiten der Altstadt. Darunter ist auch das Gemäuer, in dem ich logiere. Sie können dort nicht einfach parken, denn tagsüber herrscht Parkverbot. Erst am Abend, bis 7 Uhr morgens, dürfen dort Autos stehen. Das habe ich dank gewisser, sagen wir mal, Argumente, bei meiner Stadtverwaltung erwirken können. Und das bedeutet zweierlei: Tagsüber kann der Tourist das Haus ohne Autos ablichten. Und davor – aber so, dass es nicht ins Bild kommt – ist ein Parkverbotsschild.

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Das wurde vor ein paar Monaten in der Nacht von Samstag auf Sonntag umgetreten. So etwas passiert leider auch bei uns. Also ging ich zur Polizei und machte eine Anzeige. Im Haus witzelten wir, jetzt könnten wir selbst die ganze Zeit unsere Autos vor dem Haus stehen lassen – aber nichts da. Montag um sieben, als ich die Mülltonnen hinaus stellte, war da ein neues, massiveres Schild, und es war gleich richtig in den Boden einbetoniert. Die Strasse davor war noch feucht und sauber gefegt. Die Täter wurden nach bayerischem Brauch mit Genanalyse aufgespürt, in den Eimer mit dem restlichen Zement gesteckt und in die Don

Und wenn Sie mich jetzt fragen, was ich an Bayern mag: Ich mag, dass es eine Go-Area ist, in der man zwar mal ein Schild umtreten kann. Aber nach weniger als 24 Stunden ist ein neues Schild da, damit niemand auch nur eine Sekunde sein Auto illegal abstellen und sich mit einem abgeknickten Schild herausreden kann. Es bedeutet, dass die Polizei auch am Sonntag das Strassenbauamt informiert und das wiederum seine Dienstpläne so gestaltet, dass rechtzeitig Männer, Gerät und Zement da sind, um den gesetzlosen Zustand zu beheben. Umgekehrt werde ich, wenn es jetzt schneit, vor 7 Uhr unten auf der Strasse sein und Schnee räumen, wie es die Verordnung vorschreibt. Mir ist klar, dass so ein Verhalten Berlinern vollkommen absurd und bizarr erscheinen muss, denn das Auslachen fallender Omas ist dort Brauchtum – aber so ist das hier in der Go-Area. Jedes Schulkind kann hier auf einem komplett geräumten Trottoir spazieren.

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Das klingt toll und ist es auch, solange man in Go-Areas lebt. Auch der Tegernsee ist so eine Region. Das komplette Tal ist so. Gender- und minoritybewusste Aktivisten würden vielleicht das Gschau bekommen, gingen sie in einem Bananenröckchen, dessen Früchte aus Geldscheinen gefaltet sind, auf dem Höhenweg von Gmund nach Tegernsee, aber es würde nichts passieren. Die Gegend ist trotz gelegentlicher Einbruchsbanden sehr, sehr sicher. Bevor man hier einmal ausgeraubt wird, treten einen nach der von Feministinnen und ihrer erfundenen Polizei erstellten Dunkelzifferstudie vier Kühe tot, zweimal wird man vom Blitz erschlagen und siebenmal fällt man als Preiss dem Woiperdinger zum Opfer – ich glaube, das stand so bei der ARD. Hier sind die Damen mit Gold behangen und die Handtaschen schreien teuer – aber das haben hier alle. Niemand macht hier einen Raubüberfall. Es gibt nur potenzielle Opfer, aber keine Täter, deshalb vermehren sich erstere auch prima, bevölkern das ganze Tal und trinken Sprizz, ohne auf die Taschen zu achten. Ich habe hier noch nie ein Rad oder einen Rodel angekettet. Es ist eine Go-Area.

Vermutlich haben Sie das Wort bislang kaum gehört, aber das ist ja öfters so. Wir reden über sozial benachteiligte Schichten, um nicht Grattler oder Gschleaf zu sagen, aber nie über sozial bevorzugte Schichten, obwohl es die natürlich auch gibt, denn jemand muss das mit dem Benachteiligen tun. Wir reden von besseren Kreisen, aber kaum von guten Ovalen und schlechteren Quadraten, obwohl es sie eigentlich auch gibt. Es gibt wohlhabende Menschen und es gibt unwohlhabende Menschen, aber nur der erste Begriff wird verwendet. Wir nennen Schichten bildungsfern und andere nicht bildungsnah. Sehr oft ist es dann so, dass das real existierende Wort entweder eine sehr grosse oder sehr kleine Gruppe umschreibt. Ich denke, wir sind uns einig, dass echte Go-Areas, die geldbanenenrocksicher sind, nicht grössere Gebiete des Landes ausmachen. Insofern stellt sich natürlich die spannende Frage, was dieser Rest dann ist.

Sie werden das nicht gerne hören, aber: Individuelle Verhandlungslandmasse.

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Diese Verhandlungslandmasse muss keine No-Go-Area sein, kann aber, je nach Gewaltmultipol, mal so oder so betrachtet werden. Wir stimmen alle überein, dass die Polizei nicht immer überall sein kann. Sie kann aber an gewissen Orten sehr wohl dauernd sein. Im Rest das Landes trifft die allgemeine Deutung des Spruches nur allgemein zu. Das kann letztlich, je nach Population, Messerbesitz, Waffenschein und Pfefferspray, um einmal ein paar sehr beliebte Googlefragen nach Köln zu nennen, unterschiedlich ausgehen. Das sind dann die Regionen, in denen man ernsthaft über Videoüberwachung und verdachtsunabhängige Kontrollen spricht. Da wird dann entschieden, wie wichtig, wie nötig und wie grundrechtsverletzend Kontrolle sein muss, damit sich das Übel dunklere Plätze und weniger offensichtliche Orte zur Durchführung willkommenskulturell nicht wertvoller Darbietungen, um es mal ausnahmslos aktivistinnenfreundlich auszudrücken, zusammenfindet.

So gesehen sind die Debatten, die momentan in Deutschland stattfinden, ein wenig ignorant für die gesellschaftliche Realität. Es geht uicht darum, wie das Land mit den Problemen umgeht, sondern nur jene Regionen, die keine Go-Areas sind und in denen, oh Wunder, nur selten Menschen leben, die an Talkshows zu dieser Problematik teilnehmen. Jeder vernunftbegabte Mensch sucht sich einen Ort, an dem er sorgenfrei leben kann. Das Gegenteil von sorgenfrei ist sorgenvoll, und das sind die anderen Regionen. Wo wirklich die No-Go-Area einsetzt, ist eine Frage, die allenfalls Akademiker, Rettungswagenfahrer, SEKs und 90 Prozent der Bevölkerung interessiert. Aber ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass Politiker, die es wagen, so einen Bericht über die Zustände in Köln mit all ihrem Wissen über die Lage ab Seite 29 zu veröffentlichen, sich dazu ernsthaft Gedanken machen. Also nicht ernsthafter als zur Frage, ob der Schreibtisch nun Rosenholz oder deutsche Eiche sein soll.

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Sollte doch jemand ernsthaft reden wollen, kann man ihn immer noch auf feministische Erwartungen hinweisen, die Sache doch nicht so speziell zu sehen, oder gar auf einen dreifachen Einzelfall oder stichempfindliche Haut zu reduzieren. Die einen müssen das nicht tun, weil sie in Go-Areas leben, und die anderen sollen das nicht tun, sondern lieber bei der Integration mithelfen und das Positive sehen – und falls doch was passiert, hätte es genauso auch ein weisser, heterosexueller Mann sein können.

Man könnte das Demokratie- und Verantwortungslosigkeit nennen. Aber wissen Sie, vertraulich gesagt, wir sind hier ja unter uns, es hört auch keiner mit, eigentlich finde ich ja, dass es Aufgabe der Linken und Grünen wäre, Sie auf solche Scheindebatten und Unstimmigkeiten energisch hinzuweisen, auf Ablenkungsversuche, die lediglich den Umstand vernebeln, dass alle Probleme, die bei uns in den Go-Areas verhindert werden, sich einen anderen Platz suchen. Unsere Go-Areas definieren, dass der Rest des Landes halt nicht so ist. Im Rest des Landes schreibt die ZEIT verständnisvoll über die migrantischen Dealer des Görlitzer Parks und Frau Göring-Eckardt, die vor laufenden PR-Kameras gern Flüchtlinge umarmt, sagt, für den Aufenthaltsstatus der Täter gäbe es keinen Bonus. Bravo. Ich finde das richtig: Denn in den Go-Areas ist es nur wichtig, dass es für den Status der sich dort aufhaltenden Bewohner einen Bonus gibt, und zwar einen möglichst grossen. Ich persönlich, privat, sagen Sie es bitte nicht weiter, wir sind hier ja unter uns, finde solche moralisch verkappten Stiefelknecht_Innen meiner Klasse und ihre Nebelkerzen, hinter denen mein Tal und meine Heimatstadt verschwinden, als sehr hilfreich. Und möchte nun aber wirklich über willkommenskulturell nicht wertvolle Darbietungen schweigen. Es ist hier schon jetzt alles viel zu voll.

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230 Lesermeinungen

  1. Danke, ich liebe auch mein direkt angrenzende Nachbarland!
    Danke Don, für das Aufzeigen dieser dreisten „Lügenp….“. Vielleicht sollten bestimmte PolitaktivistInnen, die nicht den Unterschied zwischen Journalismus und Politik nicht mehr kennen wieder an den „Ententest“ denken: Es fliegt, kann auf dem Wasser schwimmen und quakt und sieht auch aus wie eine (Zeitungs-)Ente. Ja! Es ist dann auch eine (Zeitungs-)Ente und nicht etwa ein auf dem Wasser schwimmender Vogel.

    PS: In meiner Heimatstadt am Inn werden die Dinge wie in Bayern erledigt und ich hoffe, dass dies sehr, sehr lange so bleibt!

    • Mich hat die Dreistigkeit der Vorababsprachen schon etwas überrascht. Der SPON-Beitrag war wohl auch schon längst fertig, als es los ging.

  2. 3 Mal dieselbe Nachricht
    In der Praxis sieht das so aus. Ein Übergriff gestern in München bei mir ums Eck und die Nachricht dazu in 3 Tageszeitungen:
    http://www.welt.de/vermischtes/article150889697/Polizei-ermittelt-wegen-Vergewaltigung-durch-Syrer.html
    http://www.merkur.de/lokales/muenchen/ost/maedchen-belaestigt-15-jaehriger-michaelibad-festgenommen-6023833.html
    http://www.sueddeutsche.de/muenchen/ramersdorf-jaehrige-schuelerin-im-michaelibad-sexuell-missbraucht-1.2813802
    Jeder darf sich selbst aussuchen, welche Meldung dem Bedürfnis des Lesers nach sachlicher Information am besten dient.
    Ich habe die SZ vor 1,5 Jahren wegen PC-Desinformation abbestellt und für überregional Relevantes durch die FAS ersetzt. Seit 2 Monaten habe ich den Merkur abonniert, um auch über Lokales unterrichtet zu werden. Ich bin mit meiner Wahl in diesem Fall zufrieden. Die WELT ist mir hier übrigens ein Stück zu sensationsgierig und wellenreiterisch, auch wenn die Polizei wohl vom Gesetz gezwungen ist, wegen Vergewaltigung zu ermitteln. Ich sehe da noch einen Unterschied und danke dem Merkur freundlich, dass er das ebenfalls distanziert vermerkt.

    • der Merkur ist in den letzten Monaten erstaunlich gut geworden, wie viele Regionalblätter. Hätte ich nicht gedacht.

    • Danke, Herr Müller,
      diese Gegenüberstellung bedarf keiner Erläuterung.
      Wer weiß, was aus der nationalen Ereignisebene in den Gazetten gar nicht erst steht.
      M.A.Titz

    • Natürliche Selektion...
      Die „grossen“ Printmedien müssen ja wegen ihrer massiv abfallenden Auflagen (und damit Einnahmen) mehr und mehr Journalisten „freisetzen“. Und da werden natürlich diejenigen der Linientreue zur Konzernvorgabe und Bereitschaft zur Selbstzensur nicht über jeden Zweifel erhaben sind, bevorzugt.
      Dadurch entsteht ein grosses Angebot von so manchen Qualitäts Journalisten UND eine Marktlücke in der die Regionalblätter existieren können.

      Man sollte das aber nicht überschätzen, der Mainstream druckt seinen Mist und seine Lügen ja nicht zum Zeitvertreib, sondern weil die Masse, die Mehrheit nun mal das grösste Marktsegment sind…

    • Bei der FAZ ist das anders, as sieht man ja an mir.

    • Titel eingeben
      Ein Feigenblatt macht noch kein Paradies….

      Was Ihnen übriges mittlerweile auch an so manchen Kommentaren hier aufgefallen sein dürfte?

    • An 3 mal dieselbe nachricht
      Private Bemerkung: Auch ich habe nach 20 Jahre langem SZ-abo vor 18 Monaten die SZ wegen Moralapostel Prantel u Co abbestellt u beziehe nun eine Lokalzeitung und die FAZ. Die Welt lese ich nur online, das ist leider nur die ersten 20 Artikel frei möglich. Vom Kauf nehme ich noch Abstand, da die Artikel häufig einseitig und etwas reißerisch sind.

    • @Abowechsel
      „Die Welt lese ich nur online, das ist leider nur die ersten 20 Artikel frei möglich.“

      Nein, das stimmt nicht, Sie müssen einfach nur die Cookies im Browser löschen, dann können Sie unbegrenzt weiterlesen. Vielleicht kommt irgendwann ein anderes System, aber die gegenwärtige Sperre können Sie so leicht austricksen.

  3. Pingback: #ausnahmslos | elitemedium

  4. Titel eingeben
    Wie lange Gmund noch eine Go-Area bleibt, wird sich demnächst erweisen. Die Einschläge kommen näher. Herr Gabriel erwägt ja bereits, jedem Ort seinen festen Anteil von Migranten zuzuteilen, denn was dem Einen Rechts ist, ist dem Anderen Links. Und das ist gut so, wie man in der SPD zu sagen pflegt. Nur die Frage, warum die sonst so zögerliche Kanzlerin ausgerechnet die Migrantenmisere dazu benutzte, sich willkommenskulturell hervorzutun, bleibt ein Geheimnis. Die Lösung mag jedoch in einem alten englischen Sprichwort zu finden sein: Fools rush in where angels fear to tread. Narren preschen vor, wo selbst Engel kaum aufzutreten wagen.

    fear totread
    Engel kaum aufzutreten wagen.

    • Das kann kein Mensch kontrollieren. Das ist so ein Fall von „Wir machen Deutschland unattraktiv“. In den reichen Gemeinden ist nämlich kein Platz, es wäre also eine Ostverschickung. Und das wird keiner gern sehen und vielleicht einfach nicht kommen.

    • persönliche Ambitionen...
      …auf die Nachfolge als UNO-Generalsekretärs sollen mit eine Rolle spielen, jedenfalls wird das so in den Foren kolportiert.

      Die enorme Flüchtlingsschwemme beruht zum Großteil darauf, dass der UNO die Gelder ausgegangen sind, sodass die Versorgung der Flüchtlingslager, welche sich in der Nähe der Kriegsgebiete befinden, nicht mehr gewährleistet werden kann. Gewisse EU-Länder bzw. USA haben den UNO-Beitrag nicht transferiert. Insofern, sollten die Gerüchte um UNO richtig sind, hilft die Kanzlerin durch ihre offene Einladung ihrem Arbeitgeber in spe, Ressourcen zu sparen. Dazu noch der Hinweis, dass die grenznahen UN-Lager einen wesentlich höheren Standard aufweisen als die zT jämmerlichen Zustände in manchen Notaufnahmelagern in Deutschland. Dass Merkel sich nicht dafür eingesetzt hat, dass die EU/USA die UNO unterstützt, verstehe ich nicht, aber das ist ja der Normalfall.

    • Ich glaube wirklich, dass die einfach die Kontrolle verloren hat und spätestens ab Oktober nur noch von den Umtänden getrieben wird. Köln war halt das Ende jeder Illusion. So wie Fukushima für die Kernkraft.

    • Don, exakt dieser auch nach meiner Wahrnehmung korrekte Eindruck
      beunruhigt die Leute mindestens ebenso stark, wie die Zuwanderung an sich. Wenn die eigene Obrigkeit so offensichtlich die Kontrolle verloren hat, planlos umherwuschtelt, täglich widersprüchliche Signale sendet – in einer entwaffneten, weitgehend pazifistischen und auf Sicherheitsbehörden aller Art existentiell angewiesene Bevölkerung erzeugt das extreme Unsicherheit. Völlig zu Recht.

      Und diese bodenlose Dummheit kommt ausgerechnet von einer „schwarzen“ Regierung. Wäre das vor 2 Jahren als Roman auf den Markt gekommen, hätten Kritiker nachsichtig von der überbordenden Phantasie der Autoren gesprochen.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • Merkels Ambitionen
      Die Gute wird gerne unterschätzt, das macht mein Mann auch dauernd.
      Ich dagegen will einen roten Faden in ihrem Verhalten erkennen, das lediglich ihrem Machterhalt bzw. der internationalen Imagepflege dient.

      Was mich zu der Annahme veranlasst, sind die zeitlichen Zusammenhänge, die mE nicht zufällig sind. Nichts ist zufällig bei Merkel. Sie hat Monate lang geschwiegen und tatenlos zugesehen, wie die Asylunterkünfte brannten, wie sich grausame Szenen an den EU Südgrenzen abspielten, all das berührte ihr „christliches“ evangelisches Pastorentochter-Herz nicht im geringsten. Erst als die UK und US Medien anfingen, sehr hässliche Berichte zu veröffentlichen, in welchen Deutschland heftig angegriffen wurde, reagierte sie das erste Mal und reiste in die ostdeutschen no-go areas, um eine rührende Rede zu halten. Die zeitliche Nähe zum Verleih des Friedens-Nobelpreises kommt noch hinzu. So wurde ihre berühmte Willkommenskultur-Rede auch in den internationalen Medien prominent und wirkungsvoll platziert, so wirkungsvoll, dass die CNN ihre neuen Fans, die Syrien Flüchtlinge et al., wiederholt ausstrahlte, wie diese die Startseite ihrer Smartphones stolz wie Bolle vor der Kamera hielten, auf welche sie Merkels Bild heruntergeladen hatten, welches sie küssten und Merkel „our mother“ bzw. Mother Theresa nannten. Es kam, wie es kommen sollte: Wenn die einflussreichste Frau der Welt eine offene Einladung ausspricht, so wird sie liebend gerne angenommen, und es erfolgte eine noch gewaltigere Schwemme an Flüchtlingen als bisher ohnehin schon der Fall war: Jeder, der es nur irgendwie schaffte, machte sich auf den Weg nach Deutsch-land, dem gelobten Land.

      Hat diesmal nicht geklappt mit dem Friedens Nobelpreis, der Vorschlag basierte auf einem anderen Vortrag, kann also wiederholt werden. Und überhaupt: Womit könnte sich Merkel international mehr profilieren als durch solch eine großherzige Geste gegenüber Flüchtlingen, deren Versorgung die UNO sich nicht mehr leisten kann. Womit könnte sie die UNO-Gremien besser davon überzeugen, dass sie, und nur sie, das Zeug zur Nachfolgerin von Ban Ki-moon hat, hat sie doch in der Flüchtlingsfrage Erstaunliches geleistet, was nicht nur zufällig ein Kernthema der UNO ist.
      Merkel will sicher keinen Posten in der deutschen Wirtschaft, wie das CDU Fußvolk, das entspricht nicht ihren Ambitionen, sie will höher hinaus in die große weite Welt… Tja, darauf würde ich wetten. ;-)

  5. to be or not be...
    Tja, was soll Mann jetzt machen?
    Schaut er nur zu, wenn ein Mann ausländischer Herkunft eine Frau belästigt, dann toleriert er sexuelle Gewalt. Hilft er aber jetzt der Frau und agiert gegen den Mann ausländischer Herkunft, dann ist er ein Rassist.
    Muss man jetzt für sich abwegen, was gemäß StGB die größte Strafe nach sich zieht: unterlassene Hilfeleistung oder Volksverhetzung.
    Schwierig.

    • einer Frau helfen könnten Feministinnen auch als sexistisch ansehen.

    • Abwägen
      Lassen wir die Kirche im Dorf. Zwischen Unterlassener Hilfeleistung und Volksverhetzung abzuwägen ist nicht schwer. Gewalt gegen Wehrlose ist eine ernsthafte Störung. Gesinnungsdelikte sind pillepalle.

  6. Bravo
    Sensationell, weiter so, ich könnte heulen, so richtig liegen Sie!

  7. Die wesentlichen, sozialen Kosten der Berliner Willkommenskultur werden die
    Angehörigen der deutschen Unterschicht tragen. Und diejenigen, die bestimmte öffentliche Plätze in bestimmten Grosstädten zu bestimmten Zeiten aufsuchen wollen oder müssen. Bis Sylvester zu Recht überzeugt von der totalen Abwesenheit jener Rape-Culture, die intersektionale Feministinnen (Synonym für „laustarke, unerzogene Ahnungslose“) ganz Deutschland flächendeckend überziehen sehen. Mit frei erfundenen Belegen und begründungslos, versteht sich.

    Schön, dass der Don auf die Flecken verweist, in denen diese Kosten ziemlich sicher nicht getragen werden müssen. Für den Rest gilt: Ihr habt es ja mehrheitlich nicht anders gewollt und die Staatspropagandasender verkünden auch täglich, dass alles gaaaanz toll werden wird. Deshalb wird niemand etwas gegen „NoGo“ Areas unternehmen und der Don und andere Glückliche werden unerkannt vom Rest der Republik ihre „Go“ Areas“ geniessen können. Währenddessen uns SZ, taz, ZEIT und ARD/ZDF eintrichtern, ganz Deutschland wäre ja schon seit Arminius dem Cherusker eine „NoGo“ Area gewesen und dazu die Wizoreks dieser Republik als Zeugen aufmarschieren lässt.

    Ich bin ja ziemlich sicher (wenn auch aus anderen Gründen als beim Don), dass ich mich und meine Frau den praktischen Irrsinnsfolgen des deutschen Willkommenswahns ebenso entziehen kann. Werde also mit ausreichend Bier- und Popcornvorräten zynisch lächelnd zusehen, wie man alle vorhersehbaren Folgen des derzeitigen Wettkampfs um die moralisch höchste Flughöhe in den nächsten jahren für „normal“ erklären wird, während die in Europa sonstwo inzwischen übliche Mischung aus Rechtspopulisten und Rechtsradikalen langsam auch in Deutschland die öffentliche Diskurshoheit übernimmt.

    Ich weiss dann wenigstens, woran das gelegen haben wird.

    Gruss,
    Thorsten Haupts

    • Das Torpedorohr für die ARD ist schon bestückt.

    • I expect and demand your very best. Anything less, you should have joined the Air Force.
      Bitte Herrn Kleber vom ZDF auch einen LiebesGruß schicken…

    • ThorHa, Sie haben Recht….
      “Die wesentlichen, sozialen Kosten der Berliner Willkommenskultur werden die Angehörigen der deutschen Unterschicht tragen. Und diejenigen, die bestimmte öffentliche Plätze in bestimmten Grosstädten zu bestimmten Zeiten aufsuchen wollen oder müssen.”

      Wie mir mein Zynismus ja seit Jahren eingeflüstert hat, war die Entwicklung abzusehen. Ich finde sie ja auch bekanntermassen extrem demokratisch, denn sie trifft in ihren Konsequenzen die wählenden Verursacher.
      Ich hatte erwartet, dass ich angesichts der Entwicklungen von Köln und Istanbul mehr Schadenfreude empfinde. Aber anscheinend erkenne ich in dieser Entwicklung zu deutlich eine unerfreuliche Gesamtverschlechterung der weltweiten Lebensqualität…
      Aber es gibt auch erfreuliche Entwicklungen zB in Riad zu beobachten, dort dürfte es wohl bald blutig zugehen.

      Immerhin kann ich mich darüber freuen in einem Land zu leben, das nur von ein paar wenigen Quadratkilometern rund um Fukushima abgesehen, ausschliesslich aus Go-Areas besteht. Man gewöhnt sich ja bekanntlich zu schnell an alles und so ist man nicht mal mehr gross überrascht, ein Fahrrad oder Motorrad oder gar Auto mit immer noch steckenden Schlüsseln auch nach Tagen noch unverändert am selben Ort vorzufinden, wo man es abgestellt hat.
      Vor ein paar Tagen kam um 19.00 in der öffentlich rechtlichen TV Hauptnachrichten ein ausführlicher Bericht über vier vorsätzlich, wohl mit einem Schraubenzieher, zerkratzte Autotüren….
      Ja die Welt ist schlecht, „Unerhörtes“ geschieht in Kaisers Land! Welchen Vorteil diese Inseln bieten kann man zB auch hier an dieser Meldung vor ein paar Tagen ablesen:

      Out of the 7,533 people who applied for refugee status in Japan, only 11 were approved.

      Und noch eine Zahl die ich mir nicht verkneifen kann:
      Since Jan. 1, 2015, Nobel Peace Prize-winner President Obama has dropped around 23,144 bombs on Iraq, Syria, Afghanistan, Pakistan, Yemen, and Somalia, all countries that are majority Muslim. (sagt der Council of Foreign Relations des State Departments)

    • KaBalz fragt zweifelnd
      „………ich bin ja ziemlich sicher (wenn auch aus anderen Gründen als beim Don), dass ich mich und meine Frau den praktischen Irrsinnsfolgen des deutschen Willkommenswahns ebenso entziehen kann.—-“
      Sind Sie wirklich sicher, dass Sie und Ihre Frau an Gestade verpissen können die vor den Raspailchen Landungsflotten ausgespart werden könnten?

    • @KaBalz
      Man erkennt den unerschütterlichen Konservativen daran, dass für ihn jede Katastrophe, solange sie ihn und die Seinen nicht selbst in Mitleidenschaft zieht, schlimmstenfalls ein Betriebsunfall ist.
      Reaktion und Kapitalismus in Frage zu stellen ist undenkbar (unDENKbar ist dabei wörtlich zu nehmen)

      So wird auch Merkel jetzt nach vielen Wahlen und vielem Regieren jetzt als Betriebsunfall eingstuft. Lösung? Man tauscht den Kanzlerdarsteller aus und alle haben sich wieder lieb und hacken weiter auf den Linken rum, die ja immer die eigentlichen Verursacher aller Problem sind.
      Jeder Depp der etwas anderes sagt als die Herrschaften meinen, der ist ein Linker und eigentlich ist ja sowieso alles deren Schuld. Beispiel?

      „Wer Gastrecht missbraucht, der hat Gastrecht eben auch verwirkt.“

      Wer hat das in dem hier besprochenen Zusammenhang gesagt?

      Eine gewisse Sarah Wagenknecht…..

  8. SCHANDE
    ja, es ist eine schande, dass ca. 300, ich nehme an meist weibliche staatsbürgerinnen es sich nicht nehmen lassen wollten, der eh völlig überlasteten polizei mit ihren anzeigen einfach unötige arbeit aufzuhalsen und damit das gutmenschen-schweigekartell unserer etablierten politiker*innen unabsichtlich zum sofortigen einsturz zu bringen. ja, immer an die folgen denken und nicht sofort zur polizei rennen. das nützt ja sowieso nichts, denn die täter sind ja opfer und sowieso weder zu fassen und erst recht nicht zu bestrafen, lese ich .die bleiben unbehelligt einfach hier. und manche (nicht nur die täter) finden das auch noch gut.

    aber wie stehen merkel, jäger oder reker jetzt da ? das schweigekartell ist ratlos. und es wird enden wie in der industrie, z.b. beim deutschen kabelkartell, hauptsitz ja auch in köln: einer petzt am schluss immer !!!!

    denn kartelle – das lesen wir seit 1883 – sind kinder der not und die not ist bei unseren etablierten politiker*innen seit über einem jahr besonders gross.

    und die not wird noch grösser werden, denn wir ahnen ja jetzt auch, wenn auch noch vage, aber immer bedrückter, wer sich alles unregistriert und unter dem schutz des gesichtes des deutschen protestantismus und begrüsst von der frau, die kein T am wortende aussprechen kann, in GO- und NOGO-areas unbeschwert tummelt.

    derweil lesen wir heute, die problematik der problematischen einwanderer im rahmen des problematischen sozialtourismus gerade aus der problemregion nordafrika sei seit längerem polizeilich bekannt. nur eben nicht uns, den bürgern. schweigekartell eben.

    also wechseln wir doch das thema und wenden uns lieber den schandtaten der weissen, potenten, heterosexuellen männer – bevorzugt alt und mit ingenieurwissenschaftlichen hintergrund – wieder zu, die in den GO-areas ihr unwesen treiben und im netz nach der Glock 19 googeln und ihre ehefrauen vergewaltigen ! oder im „kinderladen“ in frankfurt oder klassenzimmern im odenwald sich mit kindern liebevoll pädagogisch oder seelsorgerisch beschäftigt haben.
    war und ist auch ein schweigekartell !

    • es wird ja schon alle Schul zu den Clamdestini aus Nordafrika geschoben, und niht darüber gereedet, was im Hernst zu lesen war: Dass gut ein Drittel der „Syrer“ keine sind. So bekommt man auch das vielleicht noh unter den Deckel.

    • Beschuldigte sind noch keine Täter
      Es kennzeichnet einen Rechtstaat, dass „die Täter“ erst nach Abschluss der Ermittlungen feststehen. So lange die Ermittlungen nicht abgeschlossen sind, sollte man von Beschuldigten sprechen.

      Wie man sieht hat der Feminismus eine ganz solide Arbeit geleistet: Denn es fällt offensichtlich niemandem auf, dass auch Falschbeschuldigungen möglich sind und eigentlich auch in dieser Richtung ermittelt werden muss.

      In einem Rechtstaat, selbstverständlich.

      Dass Falschbeschuldigungen durchaus im Reich des Möglichen liegen, kann man anhand der oberbayerischen GoArea Holzkirchen erkennen: Da hatte eine 19-Jährige drei Flüchtlinge der versuchten Vergewaltigung bezichtigt. „Jetzt ermittelt die Polizei gegen die Frau wegen Vortäuschens einer Straftat und Freiheitsberaubung.“, weiss Focus zu berichten.

      In diesem Falle spricht mann nicht von Täter sondern von Täterin, es sei denn mann ist eingefleischter Feminist. Denn, wenn die zur Anzeige gebrachte Straftat, sich als Lüge erweist, dann liegt bereits ein Ermittlungsergebnis vor, das dazu berechtigt die Dame als Täterin zu bezeichnen.

      Ich hoffe die Erlebnisse des Ausländers Jörg Kachelmann sind noch nicht vergessen. Gustl Mollath und Horst Arnold wären auch noch zu erwähnen.

      Alle hatten offensichtlich einem vom Feminismus geprägten und gepflegten Vorurteil zu kämpfen: Männer sind potenzielle Gewalttäter und Vergewaltiger, denn Frauen lügen nie.

  9. Pingback: #ausnahmslos | Alles Evolution

  10. Kleine Unterschiede
    Werter Don,
    gut beobachtet, die Netzwerke der p.c. Tagesschreiber und Entrüstungstwitterer, die sich wohlfeil die Bälle zuwerfen, äh zuschreiben.

    Es ist so schade dass die in diesen Gruppen verbandelten Damen selten nach Kairo fahren. Der kleine Unterschied ist:
    Es mag no-go Bereiche selbst hier im Reichshauptslum geben, unsere U -Bahn ist nicht immer gut gesäubert, das Verhalten der Mitfahrer lässt selbst tagsüber zu wünschen übrig, man wird angeschnorrt und anmusiziert (bis jetzt noch nicht angetanzt, aber dafür gucke ich vermutlich zu sehr wie ein in Zivil getarnter Offizier), aber…..
    Ja aber was?
    Aber in Berlin kann Frau in 99 von 100 Fällen mit dieser U – Bahn fahren, wenn sie mag und das ihre Sitte ist auch mit Kopftuch oder Schleier, und es passiert – nichts.
    Oder kaum mehr als ein kesser Spruch. Das gilt in der Statistik auch für die U Bahn in Minga oder die in HH.
    Warum machen die Zuspielerinnen der political correct definierten Weltweisheit, auch bekannt als Zeit – Kommentar oder Prantlhausener Sprüche, nicht in Kairo 100 Fahrten mit öffentlichen Verkehrmitteln?
    Das Ergebnis solcher empirischer Erhebungen würde uns doch sehr interessieren.
    In der Zwischenzeit genießen wir unsere go-area und den Apero.

    • Es gab am Wochenende genau dazu einen schönen Beitrag von Antonia Baum zum Gefühl der Unsicherheit – den finde ich da besonders wichtig.

  11. Rückfrage an den Autor
    Ist das nicht im bairischen Idiom üblich, das Geschlecht auch im Nachnamen kenntlich zu machen, also: die Vorsamerin? Ganz im aktuellen Trend also. Hier bei uns wäre ‚die Vorsamersche‘ korrekt. Und jetzt unter uns und sagen Se’s bitte nicht weiter: Was die Stokowskische und die Vorsamersche sich so zutweeten, geht doch jedem mit einem Rest Denkvermögen völlig am A vorbei. SPON schreibt heute Alptraum mit ‚b‘, also Albtraum. Damit ist es auch genau das!
    Wenn ich ein Andechser im Hause hätte, würde ich es jetzt trinken. Besser 2.
    Inhaltlich ist der Artikel völlig in Ordnung, man dankt.
    Gruß Kalchas

    • dVoasamarin würde man sagen. Ich habe das nur zwecks Netzwerkdarstelung bei Frau S. geshottet.

  12. Weltgenesungspogramm
    Eine Befürchtung meinerseits ist,daß unsere politische Klasse auf dem Leim der nationalsozialistischenPropaganda sitzt.Der Nationalsozialismus ist zwar an der Katastrophe,die er anderen zugedacht hat,auch selbst zu Grunde gegangen,hat sich selbst aber immer als Krisenfest propagiert. Die lautere deutsche Öffentlichkeit hat sich also die Krisenfestigkeit abtrainiert und bespricht das als Weltgenesungspogramm.

  13. Titel eingeben
    es wird noch viel voller, der Buy-Out der Mittelschicht hat noch nicht mal begonnen. Wird zu einer Wiederbelebung des ländlichen Raums führen…

    • Ich glaube, der Merkelsturz kommt in zwei Monaten. Gabriel und Seehofer werden sich da schon einig.

    • Don.....
      Reines Wunschdenken. Jede Wette…. Merkel bleibt nicht nur erhalten, sie wird vor ihrem freiwiligen Rücktritt noch die nächste Bundestagswahl geiwnnen.

    • Titel eingeben
      selbst wenn, was würde das ändern? Dann müsste die SPD erstmal noch Stegner und Konsorten mit absägen und selbigen wollte Gabriel eigentlich als Generalsekretär, wenn er doch bloß kein Y-Chromosom als Ausschlusskriterium hätte.
      Und selbst wenn der Wille da wäre, wäre der Weg zur Umsetzung mittlerweile unglaublich weit. Um das mal grob zu skizzieren, stelle man sich vor, die Landtagswahlen im März gehen krachend verloren (AfD>>10%) und Merkel wird abgesägt. Nun wollen erstmal die Grenzen abgedichtet sein, was einen Großteil der verfügbaren Exekutive binden würde (250.000 Polizisten, 200.000 Mann Bundeswehr), die offensichtlich schon jetzt auf dem letzten Loch pfeift.
      Was sie in diesem Moment überhaupt nicht brauchen können sind Leute im Inland, die Probleme verursachen, schon gar nicht der Marke Neujahr. Und die Abschiebung illegaler Einwanderer, speziell wehrhafter junger Männer, macht erheblich Probleme. Und wir sprechen hier von mehr als einer Million Mann, also die doppelte Stärke der nominal verfügbaren Exekutive. Entsprechend werden diese Leute bleiben und folglich der Buy-Out einsetzen. Massive Abgrenzung durch Einkommen gibt es in den meisten Regionen der Welt.

      Sofern sie das vermeiden wollen, müssten sie die verfügbare Exekutive um einen Faktor größer 5 erhöhen. Das geht binnen kürzester Zeit, man nennt es Mobilmachung. Danach müssten man ein paar noch hässlichere Dinge tun die da wären:
      – Einsperren aller Illegalen mit ordentlich Natodraht drumrum
      – rigoroses Durchsetzen der Grenzsicherung
      – massive Drohungen gegen die Herkunftsländer, damit sie ihre Bürger zurücknehmen (alternativ den örtlichen Autokraten schmieren…)

      Zusammenfassend müsste der Willkommens- die Rausekelkultur folgen, um im schwachsinnigen Sprachgebrauch unserer Zeit zu bleiben.
      Das wird allerdings nicht passieren. Ausländer hinter Stacheldraht und deutsche in Uniform davor, eher lernen Schweine fliegen. Entsprechend wird es enger werden bei Ihnen.

    • frohe ostern
      es wird wohl noch etwas dauern, bis sich frau dr, merkel ins priate zurückzieht. obwohl, die nächsten landtagswahlen könnten seitens der von ihr dominierten cdu zu handlungsbedarf führen. andererseits kann gerade ein gutes abschneiden der afd die spd an muttis grüne seite zwingen: immer lustig, immer froh, der gabriel sagt: weiter so! eigentlich ist es die spd, die keine alternative hat. will hier jemand gabriel als kanzler? so gesehen kann höchstens die gesundheit der kanzlerin einen wechsel erzwingen.
      .
      wie war das eigentlich bei ihrem ziehvater, als das ganze land sehnsüchtig drauf wartete, dass der dr. kohl endlich an der saumagenvergiftung eingeht.

  14. au$nahm$lo$
    Also diese Unterzeichnerliste der neuen #-Kampagne ist gold wert.
    Da könnte man jetzt mit Maltego in Echtzeit visualisieren, wie gewisse
    Personengruppen interagieren, verklüngelt sind und deren Dynamiken
    im Netz entstehen.
    Sowas müsste man wie ein Gruppenprojekt à la Vroniplagaufziehen.

    • Ja, ich finde die Liste auch super, einfach zu Recherchezwecken. Speziell bei den Erstunterzeichnerinnen. Das ist der innere Kern eines Netzwerks, das informell zusammenarbeitet.

  15. Nachbarn
    Sehr geehrter Don Alphonso,

    sehr schöne Betrachtungen, die Sie da wieder anstellen.

    Aber Sie brauchen doch nicht umständlich im Prantlhartinger Boten zu blättern, sondern Sie können auch bequem im eigenen Hause bei Ihrer Kollegin Katrin Rönicke um Bescheid bitten. Die nämlich einen Winterausflug zur etwas jotwehdeh gelegenen Berliner S-Bahnstation Wuhletal für Erwägungen hernahm, ob es sich lohne, in diese a prima vista Go-Area zu ziehen. „Ein beschaulicher Ort: Die Häuschen, die hier schon stehen, sehen sympathisch aus. […] Hier könnte ich mit meinem Hund spazieren gehen, die Kinder würden mit den anderen Kindern auf der extrem wenig befahrenen Straße toben und im Wuhletal herumstromern… Es wäre auf jeden Fall eine Überlegung wert. […] Was wir leider nicht wissen ist, was hier sonst so für Menschen wohnen. Das ist in Berlin und Brandenburg nicht ganz unwichtig, denn ich möchte ungern Nachbarn haben, die bei der NPD ihr Kreuzchen machen oder Flüchtlingsheime anzünden als Notwehr begreifen. Hierzu bräuchte es definitiv noch ein wenig Recherche, aber die Leute, die wenigen, die wir hier auf der Straße sahen, wirkten freundlich und entspannt.“ Nun ja.

    Werter Don, Sie beschreiben aus Ihrer Heimat Äußerlichkeiten – dazu 1929 Franz Lehár: „Doch wie’s da drin aussieht, geht niemand was an!“

    Ja, wie wohl nun eine solche „Recherche“ für den ins Auge gefaßten Umzug in das Land des Lächelns ins Werk setzen? Umfragen von Tür zu Tür: „Ich möchte Sie evtl. mit meiner nachbarlichen Anwesenheit beglücken – also frisch, sagen Sie mir an: Was wählen Sie für eine Partei?“

    Oder wäre es doch besser, z.B. gleich auf den vormaligen Zentralflughafen Berlin-Tempelhof umzuziehen, dann wäre man diese Gretchenfrage nach der Partei schon mal los?

    • Ich kann das an einem Beispiel erzählen: Ich fahre meist so Rad, dass ich bei Sonnenuntergang an einer bestimmten Stelle bin – stadtnah, aber ohne Bebauug, für ein letztes Bild.

      Ganz selten schaffe ich das, ohne dass jemand mit dem Auto anhält und fragt, ob alles in Ordnung ist.

      Das ist Bayern.

    • Titel eingeben
      „Ganz selten schaffe ich das, ohne dass jemand mit dem Auto anhält und fragt, ob alles in Ordnung ist. Das ist Bayern.“
      .
      Ich hab‘ das mal ganz naiv nachts auf’m Berliner Ku-Damm gemacht, als ich da eine einzelne Person einsam an der Straße sah. Hab‘ gefragt, ob ich helfen kann.
      Bis ich Dummerling merkte, das war ’ne Nutte.

  16. Titel eingeben
    na, Fonse, hats von der FAZ ein Läuterungsgebot gegeben? Man muss ja hier zwischen den Zeilen lesen wie dereinst in der Prawda. Ego te absolvo.

  17. Ich hoffe für Sie werter Don, dass das ...
    … noch lange so bleiben möge mit Ihren Go-Areas.
    .
    Ich bin da aber skeptisch, denn die jungen kriegssozialisierten Kerle sind besser vernetzt als so mancher DE-Minister scheinbar noch vor Silvester geglaubt hatte. Wenn diese kriegssozialisierten Kerls dann in einigen Monaten kapiert haben, dass DE-Land mit ihnen -ohne eigenen Willen zur Integration- so gar nix anfangen kann, obwohl man sie doch -„come as you are“ oder wie war noch gleich der Slogan ?- eingeladen hat , dann werden die sich schon erkundigen, wo es etwas zu holen gibt.
    .
    Auch die schweizer Grenze ist nicht unüberwindbar, aber ich fühle mich dahinter doch deutlich sicherer. Das hat aber weniger mit meiner eigenen persönlichen Wehrhaftigkeit als mit der als grundsätzlich akzeptierten Wehrhaftigkeit meines Gastgeberlandes zu tun. Zuletzt diesen Sommer war ich dort in Morgarten am schönen Aegerisee, um mich selbiger auch historisch zu versichern.

    • Das ist immer eine Frage der Inftastruktur und der Beziehungen. Wir hatten am Tegernsee jemanden, der eine Köroerverletzung vortäuschte, um dort wegzukommen. die wenigsten wollen auf dem Land bleiben. ie meisten wollen in offene Städze ohne viel Druck.

    • MORGARTEN
      die morgarten-schlacht wird ja zunehmend und inzwischen nach herrschender meinung auch in helvetia als nettes märchen entlarvt, es gibt die funde, die eine schlacht beweisen einfach nicht.

      aber es ist ein schöner ort, vor allem, wenn auf dem see die neuseeländische rudernationalmannschaft und der olympiasieger mahe D. trainieren.

      gehen sie auch mal nach Giornico im mittleren ticino-tal, auch ein ruhmesort urschweizer paritsanen gegen fremdherrschaft, besuchen sie die drei romanischen wehrkirchen und das grotto am fluss.

      beides absolute GO-orte !

    • Danke django - Giornico im mittleren ticino-tal ...
      … ist für die Frühlings-Töff-Ausfahrt notiert. Im „Grotto am Fluss“ gibt es hoffentlich gut zu essen – was wäre Ihre Empfehlung ?
      .
      Dass die Morgarten-Schlacht mehr Legende denn Wahrheit ist, ist wohl wahr, aber nun auch nicht mehr so wichtig, denn auch Legenden können „nationale Identität“ (oh böses, böses Wort) stiften.
      .
      Für das verweinte Europa hat halt bisher noch keiner eine solche Legende erfunden …

    • V2
      sehr gut sind die Gnocchi auf echten tessiner granitplatten und -sitzen. und ich komme gerne mit der V2 dazu, die zum glück nicht aus peenemünde stammt !

      Giornico ist wie Morgarten ein symbol des abwurfs der herrschaft fremder herren, der selbstbestimmung. dennoch nicht des nationalismus, bedenken wir immer, um wieviel höher der ausländeranteil in der schweiz ist. aber: es gibt nur sehr sehr wenige NOGO-orte, geschuldet der teilweise rigorosen ZERO TOLERANCE was straftaten angeht.

    • Das ist die bereits länger laufende Debatte in der Schweiz:
      http://www.nzz.ch/meinung/debatte/die-innere-sicherheit-wird-gestaerkt-1.18676147
      .
      Die Schweizer brauchten nicht erst durch Silvestervorkommnisse aufgeschreckt zu werden. Den hier genannten Ausweisungskatalog könnte man sich in DE auch als Blaupause nehmen. Ich würde mich in der hier debattierten Automatismusfunktion aber auf den Standpunkt stellen, dass der Ausländer die Haft in CH nicht verbüssen muss (das führt nur zu weiteren Kosten), dafür aber sofort durch den „Richterspruch gemäß Katalog“ ausgeschafft wird (das sollte Strafe und Abschreckung genug sein).

    • Werter django, vielen Dank für die Vorschläge,..
      … bei mir ists auch eine V2 (sie singt so schön desmodromisch gesteuert) und die kommt auch nicht aus DE-Land sondern von etwas weiter südlich des Grottos.
      .
      ZERO TOLERANCE ist genau die Vorgehensweise, die sich DE-Land (noch) nicht zutraut, aber die arbeiten ja dran.

  18. Auch das Tegernseer Tal
    … ergibt wunderbares islamisches Siedlungsgebiet.

    Denn dort und im ganzen Alpenraum sieht es aus, wie im Koran das Paradies beschrieben wird. Also nicht zu früh freuen.

    • Zu teuer, viel zu teuer, und die reichen Scheichs sind eh schon da.

    • Zu teuer?
      Zu teuer nur für den, der kaufen oder mieten muss. Gibt es in Tegernsee Sporthallen? Leerstehende Supermärkte oder
      Gewerbehallen, die sich sehr schnell mit 2, 3 Mehrfamilienhäusern bebauen ließen? Ich kann mir vorstellen, dass es später auch darum geht, den Schmerz gleichmäßig zu verteilen, beziehungsweise „Starke Schultern“, sie wissen schon.
      Wie die amerikanischen Freunde sagen: „you will be made to care“.

    • Man kann hier nur das bebauen, was die Ringkanalisation hergibt. Und das ist ptaktisch nichts mehr. Der Rest ist Landschaftsschutzgebiet.

  19. Go Bereiche überall
    Es sind ja nicht nur die Berliner Feministinnen, die ein seltsames Verständnis für go und no-go Gebiete haben. Ich war ganz erstaunt in der papiernen FAZ zu lesen, dass Begrapschen per se nicht strafbar ist, dass also ein Jüngelchen auf einer Rolltreppe in Frankfurt meine no-go Bereiche betatschen kann (so er auf Omas steht) und es gar keinen Sinn hätte, ihn anzuzeigen. Einen Gesetzentwurf, diese weiblichen Bereiche als no-go zu schützen, gibt es. Er soll sich des längeren im go-Bereich der deutschen Kanzlerin aufgehalten haben, was Frau Merkel nicht daran hinderte, letzte Woche endlich den Rechtstaat für no-go Bereiche einzufordern.

    • Vielleicht ist Deutschland ja bald ein No-Go-Land für Frau Merkel.

    • No go Land für Frau Merkel
      Hat Putin schon ein Angebot gemacht?

    • Immrhin kennt sie sich dort schon aus.

    • @Lisbeth Heuse
      So sehr kann Sie das nicht überrascht haben, Frau Heuse, ich hatte es Ihnen schon gesagt – und das war freundlich gemeint, denken Sie nur!

      Im Zweifel werden Sie, liebe Frau Heuse, eben nicht wegen Ihres Sexappeals begrapscht (das ich Ihnen unbekannter Weise nicht absprechen möchte), sondern wegen Ihrer Habe, jawohl, jetzt machen Sie sich doch das Leben nicht so schwer!

      Und machen Sie es den jungen Dingern nicht so schwer, die ja schließlich auch irgendwie ihre Beziehungen untereinander anbahnen müssen. Kein verständiger Mensch kann da ausschließen, dass es im Rahmen dessen zu bedauerlicher Fehlkommunikation kommt und eine Hand voreilig irgendwo landet, wo man eigentlich lieber die Schweißflecken eines anderen Liebhabers gesehen hätte. Sowas firmiert unter allgemeines Lebensrisiko und – Feierabend! Ansonsten landen wir in Ländern, in denen es deshalb keine sexuelle Belästigung gibt, weil die Frau schon dafür ausgepeitscht wird, dass sie dem Mann überhaupt die Möglichkeit bietet, sie zu begrapschen. Kein schöner, und bestimmt kein emanzipierter Gedanke!

    • Titel eingeben
      nein, nein. weit nach westen wird ihr weg führen, wenn sie denn endlich verjagt wird. von einer ranch in einem südamerikanischem land wird in manchen foren gemunkelt, nahe einer bush junior residenz.

  20. Diese Pastorentochter aus der Uckermark
    hat noch Ende August
    bei einem Vorort-Termin in Duisburg-Marxloh
    den Bürgern versprochen,
    sich dem Problem der No-Go-Areas zu widmen.
    http://www.rp-online.de/nrw/staedte/duisburg/duisburg-marxloh-angela-merkel-besuch-wird-nichts-aendern-aid-1.5334867
    .
    Danke, Don Alphonso,
    für der hervorragend recherchierten Artikel.

    • Die Kanzlerin verspricht jedem alle und hält nichts.

    • So?
      „Die Kanzlerin verspricht jedem alle und hält nichts.“

      Nein, mir hat sie nichts versprochen. Mir hat sie gesagt, unüberhörbar: „Schau Dir gut an, mit wem Du Dich solidarisierst. Und: Reden führt zum Chaos!“ – Nun hatte ich allerdings wirklich noch nie großes Talent zum artigen Kind. Aber andere haben sich das artige Kind bewahrt (Sie auch nicht, da bin ich sicher) und entsprechend fiel dann auch die Rezeption der Worte der Kanzlerin aus.

      Und jetzt, mediensegler, schlage ich vor, Sie übernehmen selber die Verantwortung für jahrzehntelang gewachsenen Zustände in Duisburg-Marxloh, an denen Sie sich auf einmal zu stören vorgeben. Die „Pastorentochter aus der Uckermark“ ist nämlich kein Kind mehr und lässt sie sich nicht zuschieben. Es gibt auch niemanden sonst in der Politik, der sich den Schuh anziehen würde, da können Sie wählen, bis Sie schwarz werden. Denn es hat bislang kein Politiker – egal welcher Partei – die Verhältnisse dort gewendet und so wird es auch weiterhin niemand tun (höchstens, dass er es versprechen wird, weil er ein Lügner ist). Immer dasselbe Verhalten zu zeigen und auf unterschiedliche Ergebnisse zu hoffen, ist (in einfacher Sprache ausgedrückt) „Loser-Pose“.

      Also wenn Sie die Verhältnisse in Duisburg-Marxloh wirklich als unangenehm empfinden (ich glaube Ihnen das, ehrlich gesagt, nicht), dann hören Sie auf, darauf zu warten, dass jemand anders das Problem für Sie löst. Krempeln Sie die Ärmel hoch und machen Sie dort reine. Sie schaffen das! Ansonsten wird Ihr Wohnzimmer vielleicht morgen ganz genauso aussehen. Vielleicht auch nicht – dann braucht Sie Duisburg-Marxloh nicht zu kümmern. Genauso wenig wie die Kanzlerin.

  21. Titel eingeben
    Ich hab es gelesen und mir war ein kleines bißchen weniger tobsüchtig zumute. Immerhin. Danke.

  22. Titel eingeben
    Wie schön ist es in Bayern in den Go-Areas, zum Glück lebe ich auch in einer. Hier ist bislang die Welt noch in Ordnung (gewesen), die Leute mussten ihre Häuser und Autos nicht unbedingt abschließen. Halt so wie am Tegernsee…

    Allerdings ist die Stimmung inzwischen stark getrübt, da nun in unmittelbarer Nähe oder auf dem Gelände der drei verschiedenen Einrichtungen, in denen meine vier Kinder beschult werden oder untergebracht sind, die Turnhallen mit den illegalen Migranten /Gästen /Neubürgern belegt werden…
    Und es sollen ja 2016 noch 2 Millionen für Deutschland hinzukommen, so die Einschätzung unseres Landratsamtes, verteilt auf unsere Dörfer…

    So, nun müssen die Gemeinden anfangen, Unterkünfte zu bauen, obwohl wir doch eigentlich die illegal Einreisenden an der Grenze zurückweisen müssten…

    Dass sie in die Städte umziehen, soll ja von Berlin aus nun mit einer Residenzpflicht verhindert werden, liest man.

    Immerhin hat die CSU die Übernahme der Grenzkontrollen durch die bayerische Polizei nun mal verfassungsrechtlich prüfen lassen.
    Ob dies zur Rückkehr zum Recht führen wird?

    Es fehlt das „Ja“ des BMI, dass die bayerische Polizei die Kontrollen übernimmt.

    Warum kommt diese „Ja“ nicht?

    Die“geheime Anordnung“ des Bundesinnenministeriums nach § 18 Abs. 4 AsylG würde von so einem bayerischen Polizisten an der Grenze möglicherweise nicht beachtet, da sie hier für rechtswidrig gehalten wird.
    Und sich der Kollege nicht der Hilfeleistung zur illegalen Einreise strafbar machen will.
    Ja, hier ist die Welt noch einigermaßen in Ordnung.

    Wenn man uns Bayern halt lassen würde!
    Sonst muss eben doch der Koalitionsbruch mit der CSU her, aber das hat unser Horst wohl nicht im Kreuz. Erst wenn die AfD zu gefährlich wird… oder Söder übernimmt.

    • Ich glaube, der Anti-Merkel-Putsch in der Uniuon ist längst unterwegs. Wenn das so weiter geht, ist die AFD bei der nächsten Wahl bei 20 Prozent.

    • Anti-Merkel-Putsch
      das könnte gut möglich sein. Denn unterdessen gehen der Frau wohl die Argumente aus, nun schwadroniert sie, wenn Schengen angewandt, die Grenzen alle geschlossen würden, scheitere der Euro. Da fragt man sich schon, ob sie noch alle Tassen im Schrank hat.

      Gab es nicht eine nette Initiative, die Tassen ins Kanzleramt schickte? Geholfen hat es bislang nicht, aber die nächsten Wahlen rücken näher und die Hoffnung steigt, dass man Merkel sagt, wo der Pfeffer wächst. Von allein kommt sie ja nicht drauf.

      Die NZZ gab mir heute, trotz traurigem Anlass, Grund laut zu lachen, meinen die doch in der Head, Merkel sagt Attentätern den Kampf an.
      Den Kampf würde ich gern sehen… und ich sehe Selfies vor meinem geistigen Auge.

      Zu den etwas bzw. ziemlich gestörten Feministinnen oder was auch immer sie sind, äußere ich mich lieber nicht. Ich könnte mich sonst glatt vergessen. Soviel Dummheit habe ich noch nicht gesehen, aber man lernt ja wirklich nie aus.

    • Titel eingeben
      In 2 Monaten sind Landtagswahlen in BW, RP und SA. Keine kleine Sache also. Die Umfragen müssen grottenschlecht für die herrschenden Parteien sein, denn seit Anfang Dezember werden keine mehr veröffentlicht. Solche Schelme.

  23. rücktritt frau KAISER
    heute abend lese ich noch, in sehr merkwürdig knappen zeilen, dass die pressesprecherin der kölner polizei zurückgetreten ist, sie begründet dies auch in sehr, sehr, sehr knappen worten.

    wer frau Kaiser kennt, diese immer schlagfertige und verbal nicht zurückhaltende, was sexualdelikte angeht moralisch sicher integere wackere Schülerin der kölner Ursulinen, der kann kaum (oder garnicht) glauben, dass sie, wenn sie die wahrheit je gekannt hat, diese ohne hohen höheren druck so verfälscht oder ins gegenteil verkehrt hätte, wie sie es dann final getan hat oder auf hohen höheren druck hin tun musste.

    • Man braucht halt Sündenböcke. Soll keiner davon reden, ass die Politik vorgaben macht. Alles nur bedauerliche Fehler.

    • Gut, dass Sie es ansprechen - es gibt da eine berühmte Geschiche in Köln, welche frapant
      Sie sprachen von Ursulinerinnen.

      Aus wiki über die in Köln so verehrte Ursula ( https://de.wikipedia.org/wiki/Ursula_von_K%C3%B6ln#.C3.9Cberlieferung ! – und bitte, das war meiner Wenigkeit tatsächlich bereits vor dem schönen Einwurf bekannt):

      „Zu ihren Begleiterinnen zählen die Heiligen Cordula, die sich beim Angriff der Hunnen zunächst versteckt, sich dann jedoch auch dem Martyrium stellt, ebenso die Aukta und die Odilia.“

      Und aus dem über die hlg. Cordula:

      „Cordula zählt zu den Jungfrauen (nach einer Legende waren es bis zu elftausend), die mit der heiligen Ursula auf einem Schiff aus England gekommen waren und in Köln das Martyrium erlitten. Beim Herannahen der Hunnen hielt Cordula sich im unteren Schiffsraum auf und entrann dem Blutbad. Am nächsten Morgen ging sie freiwillig ins Lager der Mörder, um sich dem Martyrium nicht zu entziehen. Auch sie wurde von den Hunnen getötet.“

      https://de.wikipedia.org/wiki/Cordula_%28Heilige%29

      Sind die geschändeten Frauen Märtyrer?

      Und falls noch Zweifel bestehen, lese nman besonder hier, den letzten Satz: „Über Odilias Leben ist nur wenig bekannt. Sie soll die Tochter eines britischen Königs gewesen sein und gilt als Gefährtin der hl. Ursula von Köln mit der sie, gemeinsam mit einer Gruppe junger Frauen (die legendarischen elftausend Jungfrauen), auf einer Wallfahrt nach Rom nach Köln gekommen sein soll. Dabei gehörte sie zu den elf Hauptjungfrauen, also den Königstöchtern, die der Legende zufolge von jeweils tausend Jungfrauen begleitet wurden.

      Barbaren (nach der Ursulalegende Hunnen) fingen die den Rhein entlangfahrenden Schiffe vor den Toren Kölns ab und töteten die Jungfrauen, als sie sich gegen Versuche der Hunnen wehrten, sie vom Christentum abzubringen oder sie zu vergewaltigen.“
      https://de.wikipedia.org/wiki/Odilia_von_K%C3%B6ln

      Herrschaftszeichen! Dösglaubsnimma…

  24. Meister
    Merkel macht nur Taktik. Nach Köln lässt sie nun Kraft abservieren und Gabriel. Dann wird die SPD bei 10% sein und aus Merkel wird die deutsche Putina ,koste es was es wolle. Nach Fukushima hat sie die FDP zu Asche verbrannt und jetzt wird die schwarze Witwe sich die SPD einverleiben. Söder wird in 2 Jahren die AfD nach deren Anfangserfolgen in der dann bundesweit agierenden CSU sublimieren und der Koalition der Gerechtigkeit und Zukunft zuführen, welche die EU dann regiert mit Orban als Innenkommissar und Kaczinski als Chefideologe. Schäuble bleibt der ewige Finanzkommissar. Die nützlichen Flüchtlinge werden nach dem unregierbaren Ruhrgebiet als letzte Nogo-Area verbracht und dort zusammen mit den letzten SPDGRÜNELINKEN eingezäunt, nachdem der Rest-Mittelstand fort evakuiert wurde.

  25. Nachmachen
    Kanada lässt keine „unbegleitete“ Männer als Asylbewerber einreisen .

  26. Und dann der BR
    Frau Ekin Deligöz, feministische Grüne, nahm gerade an der Münchener Runde Teil. Zum einen war sie froh, dass nun das Thema Sexuelle Gewalt in den Mittelpunkt der Diskussion getreten wäre. Nein, gute Frau, auch wenn das immens wichtig ist, im Kern diskutiert die Bevölkerung etwas Anderes. Danach forderte sie mehr Geld für Prävention und Frauenhäuser. Das ist natürlich ehrenwert. Nur ist mir zumindest nicht bekannt, dass einer der gedemütigten Frauen der Silvesternacht, ob in Hamburg, Bielefeld, Stuttgart oder Köln, in einem Frauenhaus wohnte. Und ich bezweifle, dass eines der Opfer wegen der ihr angetanen Straftat in ein Frauenhaus ziehen will oder sollte.
    Das nennt man wohl Derailing. Man verschiebt das Thema in einen Bereich, wo man sowieso schon immer meinungsführend war, wo man moralisch unangreifbar ist und alle anderen sowieso Nazis. Das wird dann von der organisierten Sozialmedienmeute begleitet.
    Die Geschehnisse zu Silvester sind keine reine sexuelle Gewalt. Die Idioten haben sich teilweise gegenseitig zusammen geschlagen und niedergestochen, und auch „normale“ Männer wurde Gewalt angetan. Das war keine reine Männergewalt: viele Männer haben alles versucht, um ihre Bekannten und Freundinnen zu beschützen und haben Dresche bezogen, und auch von den größtenteils männlichen Polizisten ging nicht die Gewalt jener Nacht aus. Es war Gewalt, die von einem Mob ausging, der sich recht homogen darstellte. Warum ist die Frage, wie wir genau die einfach wieder los werden, immer noch nicht erlaubt?

  27. Schön hier, wirklich schön!
    Lieber Don, herzlichen Dank für Ihre unaufgeregten Zeilen! Ich kann es Ihnen nachempfinden. Hier in der Go zuuun mit einem Reutberger Helles läßt es sich prima aushalten, Italien und auch andere WIRKLICH SCHÖNE ORTE sind nicht weit weg. Und auch diese wirklich schönen Orte sind gozuuuun. Find’ick volljut. Der Mutter meines Patenkindes in Merkeltown bezahle ich jetzt einen Kurs in Selbstverteidigung, den hoffentlich besten und teuersten. Die Kleine ist erst 15. Bin ja schließlich der Onkel. Das Geld für ein feministisches Integrationsseminar spar ich mir, ich koofe d’für Reutberger und schwelge in Erinnerungen an alte Zeiten mit Berlinzulage und immer öfter passiert es, dass mir der Satz einfällt ,ich liebe , ich liebe doch alle, alle Menschen…“. Kommt das jetzt noch einmal? Liegt das am Reutberger?

  28. Titel eingeben
    Ich verstehe Ihren Optimismus nicht, wieso Sie immer wieder schreiben, dass ihre heile Welt am Tegernsee ja nicht davon betroffen sein wird. Es ist auch jetzt noch keinerlei Umkehr Merkels zu erkennen, außer reiner Kosmetik, CDU und SPD tragen den open borders-Kurs im Wesentlichen immer noch mit, und in den kommenden Monaten werden weitere Hunderttausende refugees ins Land kommen. Bei den Dimensionen, die das mittlerweile angenommen hat, wird das nicht nur Elendsviertel in NRW und Berlin betreffen, sondern ganz Deutschland ruinieren…da gibts keine heile Welt mehr, in die man sich flüchten könnte.
    Und eines muss ich auch noch sagen: Die Kritik an den ÖR, Wiezorek etc. ist natürlich berechtigt, aber die FAZ mit ihrer weichgespülten Berichterstattung und Kommentaren z.B. von Antonia Baum schlägt doch überwiegend in dieselbe Kerbe. Auch absurd der Artikel hier:
    http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/pegida-demo-in-koeln-wir-wussten-das-schon-vorher-14006686.html
    Da schreibt ein Journalist am 10. Januar: „Für die Pegida-Anhänger ist es eine Bestätigung ihrer Verschwörungstheorien. Dass Asylbewerber in der Nähe der Taten waren, diese Information wirkt wie ein Brandbeschleuniger.“
    Man beachte – Asylbewerber waren „in der Nähe der Taten“ (nicht etwa selbst Täter) – und dann wird sich aufgeregt, dass Pegida-Leute ein geschlossenes Weltbild hätten und in ihrer vorgefassten Meinung befangen seien, die von der Realität nicht mehr korrigierbar sei (pot calling kettle black, würde man im Englischen sagen). Solchen Gesinnungs-Journalismus kann ich nicht respektieren.

    • Es gibt bislang noch keine handfesten Beweise, das muss man respektieren.

    • Titel eingeben
      Feste Beweise wird es auch nie geben, weil ganz klar ist, dass die meisten Täter niemals ermittelt werden können. Die Berichterstattung der WELT deutet jedenfalls schon darauf hin, dass viele der Täter in Köln Asylbewerber waren, das sollen wohl vor Ort tätige Polizeibeamte eindeutig so festgestellt haben. Aber ob die Leute nun Asylbewerber oder Illegale waren, ist m.E. nebensächlich, eindeutig ist jedenfalls, dass die große Masse keine deutschen Staatsbürger und auch keine seit längerer Zeit in Deutschland lebenden Ausländer waren; dieses Problem ist von außen importiert worden, und zwar erst in den letzten Jahren. Und da greift bei Ihrem Kollegen Steppat m.E. schlichtweg das „kann nicht sein, weil darf nicht sein“-Muster und der übliche Antifa-Reflex.

    • Na ja heile Welt
      Das Reutberger ist jetzt doch aus und alles was noch da ist: ein Paulaner Spezi, nun ja, eine Einheimische, interkulturell erfahren, also jetzt wirklich rumgekommen sagt man, hatte auch ihre erste Erfahrung der dritten Art bzw. Begegnung mit maghrebinischer Kultur just hier am Isarufer. Das war jetzt wirklich nicht angenehm aber immerhin hatte es nicht den Status Michaelibad. Die Amis und Briten hatten auch Probleme interkultureller Art damals beim Adi. Nun ja, die sprachen Englisch. Ach, das war ja Ihre Muttersprache. Aber heute bekam diese Einheimische, übrigens a fesches Maderl, ick find se‘ wirklich jut, einen Job: Sie wird Koordinatorin in Sachen neue Mitbürger. Aldo, da kann man sagen, was man will, das alles hat doch auch positive Seiten. Ich gehe jetzt in den Keller, da muss doch noch ein Reutberger sein…

    • Ach die Medien
      Gestern beim Plasbeck scheuten die uns bekannten Unwort des Jahres das Wort Araber wie der Teufel das Weihwasser. Das ist doch eine stolze Kultur! Kara Ben Nemsi, kennen Sie doch oder. Und sie haben ja auch recht. Bis jetzt ist da gar nix strafrechtlich bekanntes geschehen bzw. nicht wirklich strafrechtlich zu verfolgendes, also wer hat was genau wie, und wann und wie und wieso und weshalb und wodurch und überhaupt angetan? Also bitte nicht aufregen? Der mediale Rauch löst sich auf und alles ist wieder gut. Gut, Istanbul heute, mein Gott, was eben so alles in der Türkei so los ist. Irgendwo passiert halt immer was. Die haben halt a bisserl Stress mit ihren Kurden und noch ein paar anderen, des halt islamische Kultur. Meinen sie wirklich wir werden hier ohne eklatanten Stress unser Leben leben und beenden – wo doch bisher alles so schön war – wo doch unsere Eltern Krieg, Hunger, Elend und was weiß ich noch kennengelernt haben? Was haben denn sie so Böses erlebt? Meiner Mutter wurde in Friesland von einem Tiefflieger ihr linkes Bein weggeschossen, auf einem menschenleeren Feld. Wahrscheinlich eine Zielübung. Erfolgreich. Der Pilot hatte getroffen. Immerhin kehrte er nicht um, sonst wäre ich nicht da. Im Keller war noch Reutberger, Gott sei Dank! Wir werden hier seit Jahren von wirklich guten Leuten regiert. Und ich finde es auch gerecht, wenn so ein Heini ohne Job jetzt seine Pension bekommt, die höher sein wird im Monat als das was meine Frau im Jahr verdient. Und überhaupt, wer wird denn hier zur Verantwortung gezogen? VW Vorstand? Zonenangie? De Meziere? Schröder? Oder Ackermann? Unsere zweizentner Fleisch Gewordene Unwort des Jahres Ideologie? Ach ich schau mal kurz wie der Wind am Brauneck steht, vielleicht geht’s ja morgen mit dem Fliegen. Und wenn nicht, im Keller war ja noch… Da kommen ja demnächst noch ein paar mehr. Wie heißt das doch im Rheinland? ,,wolle mehr se reinlasse? Aber sicher doch, ohne Pass??? Kein Problem. Det machen wa… Ach, da geht noch wat, ick freu mir druff, bin gespannt, wann TUI Reisen All Inclusive ins Kalifat Ruhrgebiet anbietet. Und vor allem. Was det dann kostet und wann et dat bei Lidl jibt.

    • Titel eingeben
      „Sie wird Koordinatorin in Sachen neue Mitbürger.“

      Stimmt, für Leute, deren Traum Arbeit im Staatsdienst ist, hat die gegenwärtige Lage natürlich auch Vorteile.

  29. Titel eingeben
    Aktuell für die juristisch Interessierten:

    Das Gutachten von Di Fabio

    http://www.bayern.de/wp-content//uploads/2016/01/Gutachten_Prof_Di_Fabio.pdf

    Die Bild und Spiegel Artikel zur geheimen Ministeranordnung des BMI nach § 18 Abs. 4 AsylG vom September 2015 lassen sich übrigens nicht mehr googlen…

    statt dessen kommt diese Information:

    „A URL that otherwise would have appeared in response to your search,
    was not displayed because that URL was reported as illegal by a German
    regulatory body.

    Ihre Suche hätte in den Suchergebnissen einen Treffer generiert, den
    wir Ihnen nicht anzeigen, da uns von einer zuständigen Stelle in
    Deutschland mitgeteilt wurde, dass die entsprechende URL unrechtmäßig
    ist.“

  30. Drehen jetzt Bundesrichter durch?
    Hat hier jemand den Kommentar von Bundesrichter Thomas Fischer in der Zeit gelesen? http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2016-01/sexmob-koeln-kriminalitaet-strafrecht-fischer-im-recht

    Ein klassischer Fall von déformation professionelle. Klar, wenn man sein Leben lang mit Bösewichtern aller Couleur zu tun hat, ist ja wohl Raub und Angrapschen „Antanzen“ und mehr eine lässliche Sünde. Wenn das der Rest des Richtervolks auch so sieht …

    Ich schätze eigentlich Fischers eloquente und witzige Art sich mit Rechtsthemen zu befassen, aber hier hat er argumentativ wirklich in die allertiefste Trickkiste gegriffen. Ich möchte wirklich nicht bei einer Revision vor seinem Senat landen.

    Und, geschätzter Don, die Go Areas könnten schon zu einem Arbeitsfeld dieser speziellen Berufssparte werden. Denken Sie an die Pendler! Schließlich brauchen die Herrschaften eventuelle Bahntickets ja nicht zu den Betriebskosten rechnen. So sein ist Fahrkarte genug. Bei genügend Konkurrenz auf diesem Arbeitsmarkt (ist schon unterwegs) muss man halt auch längere Anfahrtswege in Kauf nehmen. Schließlich soll ja jeder flexibel sein. Ein wenig Integration braucht’s halt schon.

    Mme hat eben nur das BIP im Sinn. Jedes halbes Jahr ein neues Handy!

    Kann man sich da noch verweigern?

    Joachim Schmidt

    • Titel eingeben
      Gruselige Lektüre, ganz schaurig auch die Kommentare dazu, besonders die von der Zeit-Redaktion empfohlenen. Diese privilegierten linksliberalen Bürgerles sind so unglaublich dumm und beschränkt und halten sich gleichzeitig für eine aufgeklärte Geisteselite, das ist einfach nur schmerzhaft.

    • @Joachim Schmidt
      Danke für den Hinweis auf die Kolumne; da ich die Zeit meide, ist das vorher an mir vorbei gegangen. Fischer schreibt natürlich auf mehreren Ebenen, so dass man ihm am Ende nicht wirklich widersprechen kann. Immerhin kann man seiner Eleganz Respekt zollen! Er spricht also wortgewandt davon, wo das Problem bestimmt nicht liegt: Im deutschen Strafrecht. Er ist sogar verhältnismäßig mutig und teilt mit, dass wir seit Jahrzehnten ein Problem haben und selbiges „tolerieren“ – nicht erst seit der Flüchtlingskrise. Und den Rest – den lässt er einfach weg oder schmirgelt mittels (seinerseits richtig verstandenem) Kulturrelativismus drüber. Ja, auch die Polizei in Tunis hat ein Problem mit Rechtsbrechern, ganz recht. Nur hat die eben ein anderes Verständnis von Recht und wie man es bricht (ich gebe zu, auch das steht da, aber man muss eben sehr genau lesen). Daran ist nichts falsch, das ist, wie es bei denen Zuhause halt ist und es ist nicht unsere Aufgabe, das zu bewerten! Unsere Aufgabe ist ein deutsches Strafrecht und das kann sich naturgemäß nur auf Deutsche beziehen (das sagt er natürlich so explizit nicht, aber er teilt immerhin mit, dass es die Formalität der Staatsbürgerschaft irgendwie nicht reißt, tja!) Wenn Menschen zu uns kommen, sind diese Normen schwer zu vermitteln (wir müssten uns verdammte Mühe damit geben) und Abweichungen sind schwer zu erfassen und problematisch zu verdammen; die Menschen sind eben doch unterschiedlich. Die opportune Schlussfolgerung müssen Sie alleine ziehen; er kann das in seiner Position nicht tun. Ein schöner Text. Für Eingeweihte. Für alle anderen ein Ärgernis, Wasser auf die Mühlen der Falschen. Ich hätte ihn (den Text) vermutlich eher nicht geschrieben; auf keinen Fall für die Zeit.

    • Fichers Artikel ist ganz hervorragend...
      Jeder SELBER Denkende sollte ihn lesen.

      GnM:
      Die Zeiten in denen es eine Bedeutung hatte, ob dies Wasser auf die Mühlen der Falschen ist, die sind seit einiger Zeit vorbei

  31. Bayern eine Go-Area?
    War nicht zu Sylvester der Münchner Hauptbahnhof gesperrt? Aber Sie haben Recht. Es war weniger ein No-Go als mehr ein Stay-out! Das ist etwas anderes. Die Polizei war rührig und hat Bayern vor den Horden bewahrt, die gerade über Deutschland herfallen. Vielleicht sollte ich an den Tegernsee ziehen. Dann baue ich einen Zaun um mich herum, auf dass niemand hineinkommt, in meine schöne heile Welt. Aber es wird nicht helfen. Die Grenzzäune der EU helfen ja auch nicht, und in Köln haben wir bereits Anarchie. Wenn ich also nicht begrapscht werden möchte, dann bleibt mir nur die Wahl, nicht mehr aus dem Haus zu gehen oder das Land zu verlassen. Aber wohin? Hätten Sie eine Empfehlung?
    Ich beobachte den Untergang des Abendlandes mit großem Interesse und nachdem nun alle Politiker intensiv ihre Zeit damit verbracht haben, denn auch so recht empört zu sein, bin ich gespannt, wann den Worten Taten folgen, und vor allem welche.
    Ich glaube nicht, dass irgend jemand die Tragweite dessen begreift, was gerade passiert. Dank der Presse weiß ja nun die ganze Welt, wo, wie und, vor allem, wie einfach Deutschland verwundbar ist. Es ist also nur eine Frage der Zeit, wann die nächste Welle von Kriminellen über uns herfällt. Zur Verteidigung des Münchner Hauptbahnhofs mag genug Polizei bereitstehen, aber auch für Stuttgart, Köln, Berlin und Hamburg? Gibt es soviel Polizei? Lieber Don, ich fürchte, auch Ihr geliebtes Bayern wird am Ende nicht verschont bleiben. Die Scheichs sind ja schon da.

    • Deutschlands Untergang?
      Hallo, Christine!

      Gern würde ich Sie beruhigen: D. geht nicht unter. Sicherlich ist das auch nur rhetorisch gemeint. Betrachten Sie doch die teils fürchterliche Geschichte, die dieses Land erlebt hat. Es ist nur kleiner geworden, dank eines Münchner Bürgers, der auch no-areae geschaffen hat.
      Das Selbstwertgefühl D.s wird auch durch die hohe Affinität bestimmt, die Menschen in bester Hoffnung aus aller Welt anzieht.
      Einen Ungrapscherort könnte ich Ihnen nennen, aber leider nicht öffentlich.

      Mit fielen Grüßen,

      Bernard del Monaco

    • @Christine
      „Wenn ich also nicht begrapscht werden möchte, dann bleibt mir nur die Wahl, nicht mehr aus dem Haus zu gehen oder das Land zu verlassen. Aber wohin? Hätten Sie eine Empfehlung?“

      Nun, in Japan haben im letzten Jahr 14.000 Flüchtlinge politisches Asyl benatragt, und 11 wurden reingelassen…
      Aber freuen sie sich nicht zu früh. Solche politische Realität bedarf eines Volkes, das es für normal hält, wenn in den S-Bahnen die die 36 Millionen Tokioter benutzen, das Grapschen tagtäglich in den Stosszeiten(!) in ähnlichen Ausmassen stattfindet wie vor dem Kölner Dom zu Sylvester.

      Das Problem ist und bleibt, und da haben die Feministinnen nun mal leider Recht: die männliche Sexualität.
      Allerdings und diese zweite Bedingung verschweigt man meist, muss die männliche Sexualität in ihren Trägern an eine gute Ladung Dummheit gebunden sein, die aber wiederum nun mal die Grundvoraussetzung für das Funktionieren unseres neo-liberalen (Spät-) Kapitalismus ist.

      Ohne die Masse der Blöden, kein Wachstum. (…mittlerweile ja nicht mal mehr mit…)
      Ohne Begrapschen also auch kein Wohlstand.

      Wenn ich Frau wäre und in Köln lebte, so würde ich in der Tat sowohl Zeit und Ort des Ausgangs bedenken. Allerdings verstehe ich ja bekanntlich sowieso nicht, warum man in diesem peinlichen Land überhaupt leben bleiben will. EU und Euro kollabieren, das Militär wird aufgestockt… was muss eigentlich passieren, bis man die Koffer packt?
      Dann lieber nicht zu Stosszeiten (nettes Wort…) in Tokyo S-Bahn fahren.

  32. ''Aber sagen Sie es doch bitte weiter, ...
    …denn wir sind hier nur unter uns!‘‘

    Sir, dieser Artikel ist einfach Gosse, wie Sie Dr. Müller schon vorausschauend mitteilen lassen. Er ist Piefke oder hingestürzte Oma.

    Kann man Ihre bayerisch definierten Areae für die Klasse der Wohnungssuchenden auch so grenzbeschränken?

    ‚‚Betreten verboten!
    Privilegiertes Raumeigentum!‘‘

    Mit fielen Grüßen,

    Bernard del Monaco

  33. Nein, es liegt nicht am Reutberger!
    In der gozuuuun und wenn man Zeit hat, also wirklich viel Zeit hat, ich meine jetzt so richtig viel Zeit hat… zum Lesen und auch sonst Dinge tun kann, wo andere von träumen, ohne eine Erbschaft oder schon in Rente zu sein, also fern jeder staatlichen Alimentierung, vielleicht morgen mal ins Stubaital, soll dort ja a bisserl Schnee haben, also heute habe ich irgendwo, bitte fragen sie mich jetzt nicht wo, den Begriff ,,Kalifat Ruhrgebiet“ gelesen und ich dachte, warum soll man in die Türkei fahren, um ein Abenteuer zu erleben. Gelsenkirchen Buhr, Oberhausen Buschhausen oder vielleicht demnächst Korschenbroich bringen bestimmt auch Abwechslung in den gesättigten Alltag. Und die Medien wären auch dabei. Mir reicht das Gleitschirmfliegen und natürlich das Reutberger. Ich hoffe, die kommen nicht auf die gleichen Ideen wie das Herzogliche Brauhaus vom Tegernsee. Ich habe wirklich andere Sorgen. Aber ich kann nicht verhehlen, es ist doch etwas Erhebenes historischen Zeiten beizuwohnen. wie damals in Berlin ohne Hauptstadt aber genauso dilettantös. Das Reutberger ist wirklich ein feines Bier. Ich glaube, ich steig um auf Josefibock bevor es zu spät ist. Mal schau’n wo’s noch welches hat.

  34. Titel eingeben
    Vielleicht können wir als Großstadtbewohner künftigen Konflikten mit Zuwanderern leichter aus dem Weg gehen als Tegernseetaler. Hat erst eine Gruppe – sagen wir – Nordafrikaner Gefallen an den Häusern in Gmund und Rottach-Egern gefunden, könnten die spärlichen Streifenwagen und Enge des Tales doch noch ein Problem werden.

  35. Willkommenskulturell nicht wertvoll ...
    … war wohl auch die Darbietung der italienischen Delegation, die die Uhren des ölexportierenden Gastgeberlandes verschmähte, sich jedoch um die Luxusmarke aus der schönen Schweiz angeblich gekloppt haben sollen … ach ist das so schön menschlich, diese niedersten Triebe bis hinauf in höchste Ämter!

  36. Klappe Reutberger, die letzte
    Lieber Don, habe die Ehre! Gefällt mit übrigens sehr gut, dieser bayrische Menschenschlag, auch dies!, habe die Ehre oder Mersi“ einfach Hammer. Überhaupt diese Kultur. Wenn die Oberländer ihre Truhen öffnen und die fetten (Rapperslang, Achtung) Trachten auspacken. Und dann beim Neuwirt oder Altwirt zu Pfingsten mit ordentlicher wirklich schöner Blasmusik ihrer Kultur frönen. Da geht einem doch das Herz auf. Wie ärmlich dagegen die Schützenvereine im Westfählischen. Da sitzt doch tatsächlich der Typ mit den Rastalocken neben den Zünftigen in Lederhos! Respekt! Das Reutberger geht jetzt wirklich zur Neige und bevor es zu spät wird: wie sagen die Nachbarn‘, des a rechter Scheiss, is des. Wo kimma da hi? Häh? Es ist definitiv historisch, einem Untergsng beizuwohnen. So schlimm wird’s schon nicht. So etwas geht in Schüben. Wie bei einer Krankheit. Das nächste Ding ist ein Selbstmordattentäter in einer Station für Frühgeburten. Warum nicht? Diese Ölaugenideologie ist doch kreativ, da kann man nichts sagen. Also nur mal, um ein paar Emotionen zu wecken. Freu mich schon auf nächste Woche. Eigentlich geht das so, seit ich im Auto saß, es lief der Dlf live, um mal wieder in der go zuuun Area schöne Tage zu verbringen. 15 Jahre her zu nineeleven. Und ich sage Ihnen, wir sind ja hier unter uns: ich erwarte nicht wirklich
    Innovatives für die Menschheit aus dem arabischen Kulturkreis. Nicht wirklich. Oder genauer aus dem islamischen Kulturkreis, also weder technologische Innovationen (meist eh nur Mist, da fällt mir gerade ein, geht’s ihnen auch so mit der ip Telefonie, super neu, alles voll toll, aber die gesprächsqualität ist in Timbuktu um einiges besser oder schreiben auf einem iPad, ich sage nur KACKE, Entschuldigung) noch irgendwelche Reformen, die unsere Menschheit voranbringen. Ich warte geradezu auf eine Stimme, die mir Gegenteiliges berichtet. Des sind für mich die Deppen schlechthin. Und wir werden das auch nicht schaffen! Es sei denn es gäbe wirklich einen Prozeß (ich meine ernsthaft einen Prozeß) gegen die Verantwortlichen. Aber wahrscheinlich nur dann, wenn die Amis??? Oder vielleicht sogar unsere russischen Freunde uns dann irgendwann aus dem Schlamassel rausholen (die net, des sans die Bösen). Ach übrigens, mit dem Reutberher ist jetzt auch aus, jetzt geht’s an den Kräuterwein aus Italienien. Was soll man machen, wenn’s Reutberger ausgeht? Also ganz ehrlich, meine Oma sagte, ,,i will ma Ruah Haom“. Ich verstehe sie jetzt nach über dreißig Jahren. Diese Ruhe habe ich, manche in dieser Republik weniger. Wie schade. In der U-Bahn zu sitzen und dabei zu denken, Jetzt gleich könnt’s zu Ende sein. Bumms. Nix mehr mit Tagesspiegel zu Ende lesen. Viel zu tragisch. Die Frauen in Köln berühren Mich. Ich kenn sie gar nicht, aber ich fühl mit Ihnen.

  37. Das mit dem no-go speziell in Nordrhein-Westfalen, kann ich erklären: Wir hatten hier nie eine große mittelständische Wirtschaft, sondern nur die Kohle- und Stahlbarone. Nach ´45 hatten die ihre Hosen voll und akzeptierten die Montanmitbestimmung. Dadurch bekamen die Sozialdemokraten endlich die Perspektive, statt am Hochofen im Aufsichtsrat zu wirken. Der Hochofen wurde dann für die türkischen Bauern eingerichtet. Die Kinder der Sozialdemokraten gingen dann – Bildungsnotstand – studieren und formen seitdem diesen undurchdringlichen Dickicht an Sozio- und Hassenichgesehn-Scheinintellektuellen. Deren wissenschaftliche Basis bestand eigentlich nur darin, zu wissen, dass es rings um den Hochofen zu warm ist (man schwitzt) und dass man sich besser in Gremien aufhält. So entstanden die sozialdemokratischen Sprechposten. Deswegen kann in Bottrop ein am Sonntag abgeknicktes Verkehrsschild nicht am Montag repariert werden, weil der zuständige Dezernent am Montagmorgen (de facto Montagmittag) erst zur Gremiensitzung im Verkehrsdezernat antreten muss. Dann würde über das abgeknickte Verkehrsschild festgestellt werden, dass erstens kein Geld für den Zement, zweitens kein Personal da ist, weil dem Ali (der aus dem Stahlwerk und Gewerkschafter) sein Sohn (bei den Stadtwerken) sich gerade hat krankschreiben lassen. Weil kein Sozialdemokrat heute anderen Menschen erklären kann, wie man mit Zement, Zuschlagstoffen und Kies einen Beton macht, bleibt das Verkehrsschild im Ruhrgebiet eben liegen. Das ist halt, wie Ludwig Thoma es anhand des Müncheners im Himmel erklärt hat, warum irdische Regierungen – insbesondere in Nordrhein-Westfalen – es schwer haben, göttliche Erleuchtungen zeitgerecht zu empfangen und zu interpretieren. Manchmal, und aktuell ganz viel, kann man auch als Preusse die Obrigkeit nur im Suff ertragen. Die Boarischen haben da mindestens ein Jahrhundert mehr Praxis.

    Luja.

  38. Und deshalb verehre ich Sie - Kennen Sie die schräge Debatte um den Focustitel?
    Sehr geehrter Don,

    noch ehe ich mich in die sicher wieder interessante Debatte versenke, will ich Sie lobpreisen. Klasse geschrieben und wohl gesprochen.

    Danke sehr auch für Ihre Worte an uns treuen Leser neulich.

    Viele besonders freundliche Grüße aus Berlin

    (Was habe ich stellenweise fröhliche gelacht.)

    PS: unlängst habe ich Zusammenzucken erlebt, als ich deutliche Worte über die Strolche fand. Als sei eine solche Bewertung von der Herkunft abhängig. Als ob das irgendwie nicht ging, so über diese zu reden (Ick lach mirn Ast, wie man in meiner inzwischen schützenswerten Mundart trefflich sagt).
    Schade nur, dass Herr v. Leitner noch nicht weiß, wie sehr unangenehm es für betroffenen Personen sein muss, und viele diesem Bundesrichtergockel verfallen zu sein scheinen, bei dem klar denkende Juristen regelmässig ernsthafte Bedenken bekommen: Die Art der Tatbegehung, welcher zur Zeit derzeit so aufregt, ist nun einmal eine besondere (man stelle sich nur mal vor, Fremde halten einen fest und stecken einem – also richtig einem selbst – den Finger gewaltsam in eine Körperöffnung (so richtig mit Fingernagel, ungewaschen usw. – man hört, speziell der junge Augstein sollte sich das vorstellen und fragen, ob er wirklich bereit ist, tiefer, weiter und/oder gründlicher zu denken), wozu sie nicht zufälligerweise in großer Zahl erscheinen, um die Tatbegehung zu verschleiern und die Tatbegehung zu erschweren).

    Ach: Der Vergleich mit dem Oktoberfest hatte die Debatte eröffnet. Allerdings meine ich langsam die jungen Asylhelfer zu verstehen: Man versteht sich als Teil der internationalen Gemeinschaft von jungen Leuten, die allen ihre Chance gönnen (die sich offenbar nur noch durch Aufnahme in bessre Gefilde realsieren lässt). Nur das egalisiert eben nicht, was Sie Don, so congenial (doch, das Wort sei gewagt) mit dem Beispiel des mittelalterlichen Landesfürsten beschrieben, der nicht den Untertanen die Aufnahme von Unmaßen Fremden verordnen konnte.

    PPS: Besonders klasse ist auch die dämliche Auseinandersetzung über den letzten Focustitel: http://www.tagesspiegel.de/medien/focus-chef-verteidigt-umstrittenes-cover-wir-bilden-ab-was-leider-passiert-ist/12810242.html – siehe die Vorversion: http://www.tagesspiegel.de/medien/nach-uebergriffen-in-koeln-focus-cover-zeigt-nackte-frau-mit-schwarzen-haendeabdruecken/12809544.html
    und besonders die Leser-Kommentare (man scheint sich mittels einer medialen Gegenoffensive Luft und gegenseitig Mut machen zu müssen – tja, hätte ja alles keiner vorherkommen sehen können, oder an 5 Fingern abzählen, um im Bild bleiben zu können).

    Es ist, als gäbe es nur noch eine Schere im Kopf (sozusagen die wegen der Grundbenachteiligung schlechthin – die exculpiert wohl dann alles andre). Bei Fefe berichtet ein Fotograf Merkwürdiges von der Pegida-Demo in Köln. Darunter nicht nur, wie da etwas herbeigeführt wurde, sondern auch eine junge Antifa-Frau, die ihn wegen kurzer Haare als Nazi-Fotograf beschimpft und bei der Polizei wegen „Fotografierens von Frauen“ anzeigt. Da bekommt Veni vidi vici eine ganz neue Bedeutung!

    • Ich fand den Titel auch daneben, zumal das Motiv bei Man Ray geklaut ist.

      Aber:

      Wenn man hier dem Druck nachgibt, sind sie morgen bei der nächsten Gelegenheit wieder da. Feministinnen, Nazis und IS-Leute muss man aufhalten, wo sie sind.

    • @D.A.
      Dialektischer Umschlag …

  39. Wieder einmal auf den Punkt...
    Sehr geehrter Don Alphonso,

    wieder einmal treffen Sie die Sache genau auf den Punkt.
    Ich komme mir dieser Tage vor wie im falschen Film, weil mein unschuldiger Wunsch, ein normales Leben führen zu können, in etwas Anrüchiges, Schlechtes, gar Barbarisches umgedeutet wird. Alles wird total verdreht!
    Ich hielt mich immer für eine Feministin, aber u.a. durch die Aktion „ausnahmslos“ bekomme ich den Eindruck, auch der Feminismus gerät heute zur politisch korrekten Farce. Ich bin in einer Zeit aufgewachsen in der es hieß, Gewalt gedeiht dort am besten, wo nicht darüber geredet werden darf. Und nun haben wir eine Form der Gewalt in Deutschland, die es so nie zuvor gab – und man darf nur darüber reden, wenn man jeden Satz mit dem Skalpell auf mögliche politische Unkorrektheiten seziert. So kann man Leute natürlich auch zum Schweigen bringen, weil auf diese Weise eine offene Diskussion quasi nicht möglich ist.
    Aber das Schreiben, verehrter Don, das lasse auch ich mir nicht nehmen. Eine spitze Feder hat schon vieles verändert in dieser Welt!

    Liebe Grüße von der Kleinen Waldhexe

    • Es sin nur bestimmte Feministinnen, die jetzt mit dem Islamismus und dem Judenhass ins Bett steigen andere sehen das halt anders.

    • Titel eingeben
      „Eine spitze Feder hat schon vieles verändert in dieser Welt!“
      .
      zum Beispiel was?

  40. Titel eingeben
    Don, die neue, eine sperrige Überschrift an die sich allerdings auf Domplattenebene anknüpfen lässt. Geometrich in etwa ein Quadrat, nach Ihrer oben getroffenen Spezifizierung als „schlechtes Quadrat“ einsortiert, landläufig no-go-area. Von der Dachkante des Bahnhofs aus seit langer Zeit videoüberwacht, so das zuständige Sicherheitspersonal, aber derart, dass die Anonymität selbst bei Zoom-auf-Anschlag-rechts absolut gewährleistet bliebe.
    So weit so gut, beim köllsche Metropolitankapitel bzw. Erzbistum business as usual, auch keine angedrohten Beleuchtung-Scharias mittels Lichtentzug.
    Programm:
    „Willkommen – was jetzt? Ein Stadtteil und seine Flüchtlinge“
    28.01.2016 – Köln – Domforum – Talk am Dom
    16.02.2016 – Düsseldorf – Maxhaus Flüchtlingsinitiativen in Düsseldorf. „Gewalt als Gottesdienst?“
    22.02.2016 – Köln – Erkundungen und Reflexionen im jüdisch-christlich-muslimischen Kontext
    Weiterhin bietet das Erzbistum Hilfen bei sexuellem Missbrauch an
    „Verdacht auf sexuellen Missbrauch
    „Das Erzbistum Köln nimmt jeden konkreten Fall oder Verdacht von sexuellem Missbrauch sehr ernst. Auf dieser Seite erhalten Sie Handlungsempfehlungen, wie Sie sich in einem konkreten Fall oder im Verdachtsfall von sexuellem Missbrauch durch Kleriker, Ordensangehörige und andere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiterin der Erzdiözese Köln verhalten sollen.“
    Unter http://www.koelner-dom.de/index.php?id=fuerbitten können Sie sogar eine Fürbitte in Textform einlegen.
    Nur mal meinerseits so gedachter Text: „Lieber Gott, dass du nicht erschrecken mögest vor dem Grauen in diesem Lande, laß deine unerschöpfliche Gnade walten und befreie uns von dem Übel“

    Nun zu den (noch) go-Areas. Im Lande der Kehrwoche per Ortssatzung fallen in den noch verbliebenen Go-areas, außer bei Blitzeis, die Omas recht selten um. Das mag auch daran liegen dass sie in der Regel mit ihrem leicht überfütterten Hundle als Schleppanker einfach eines gemäßigten Schrittes befleisigen müssen. Den einzigen bemerkenswerten Sturz, den wir in unserer näheren Umgebung zu verzeichnen hatten, hey alde, facebook-und youtubedokumentiert, war der Sturz eines tiefergelegten und mit migrantischen Jungmännern besetzte Dreierbeemwe in einen per Verkehrszeichen zum no-go-aerea erklärten Bereich gegrabene Grube der neu zu errichtenden Stadtbahnstrecke. Dachlandung, Türen ließen sich im Graben leider nicht mehr öffnen. Von der eigenen Community voller Häme registriert, die Bergung durch die ******deutsche Feuerwehr.
    @Go-Area-Mama sagt: „Immerhin hat die CSU die Übernahme der Grenzkontrollen durch die bayerische Polizei nun mal verfassungsrechtlich prüfen lassen.

    Ob dies zur Rückkehr zum Recht führen wird?“ KaBalz sagt, nix iiiiis. Das wird auf nach AfD >13% vertagt. Glaubens mir.

    Von einer „minority“ möchte ich bei 40%-Anteilen in unsrer Region nicht sprechen, auch an Gender-Aktivisten, die ständig hervorheben dass unsere Stadt bunt sein möge, mangelt es nicht. Daher käme es mir, trotz hausärztlich bestätigtem Idealgewicht nicht in den Sinn, nackernd, auch nicht mit einem auf Armlängenabweiser versehenen Bananenröcken, quasi einer Bananenkrinoline durch die stadtumgebenden Weinberge zu wandeln.
    Und, was mich seit einer „Woche der Einsicht“ stark irritiert ist, dass das zuvor Unaussprechliche nun in aller Politiker- und Äntschioaktivistenmunde irgendwie nur noch einen obszönen Klang hat.

  41. Die Schweigespirale und der Beitrag der FAZ
    Das hier „gastgebende“ Medium ist ja nun nicht gerade frei von der vom Autor beklagten Bigotterie. Es sei auf das Editorial des Herausgebers Kohler am Samstag und die es ad absurdum führende Datenlage per http://bit.ly/1JDhoo1 hingewiesen.

    Überhaupt ist der etwas angegraute Begriff der „Schweigespirale“, wie er von Allensbach zur Vorbereitung der kohlschen „geistig moralischen Wende“ zum Ende der 80er Jahre des vorigen Jahrhunderts konzipiert wurde, viel zu subtil um die Situation heute angemessen zu beschreiben:

    Es wird „lautest mögliche“ Propaganda gemacht. Es ist das Schweigen des Fußballstadions und seiner Einpeitscher. Das das Stadion und der Chor der Masse darin nicht das richtige Forum ist um gute Gesetze zu machen, hatten die Erfinder der Demokratie als Herrschaftsform (sic!) – weit entfernt von jeder gleichmacherischen Attitüde – schon vor 2400 Jahren erkannt. Denn diese schlechten und pöbelhaften Gesetze gehen dann leider nicht an den „Go Areas“ vorbei.

  42. Kurze Frage, am Beitrag vorbei
    Weiß eigentlich jemand, was „Wissensarbeiter_innen“ sind? Die haben ja haufenweise #ausnahmslos gezeichnet. Die müssten doch eigentlich auch objektiv sein, oder?

    • Akademikerinnen, die wie bei den echten Stalinisten nicht abgehoben sein wollen – früher sprach man von Arbeitern der Faust und Arbeitern der Wissenschaft. Wizorek ist selbst ostdeutsch.

    • Begriffe
      Der NS-Begriff war: Arbeiter der Faust und Arbeiter der Stirn. Das DDR-Pendant war: Arbeiter, Bauern und fortschrittliche Intelligenz.

    • Danke.

  43. Alle "Syrer" schnellstens einbürgern.
    Ich muß mich immer fragen, warum die Medien irgendwelchen Twitter-#Aufschreien, also dem Gekritzel auf den elektronischen Fliesen eines öffentlichen Urinals, dermaßen Beachtung schenken.

    Sei’s drum, jedenfalls wird Merkel die sauberste Lösung für das Sexismus/Rassismus-Paradoxon schon finden, nämlich: alle sogenannten „Syrer“ schnellstens einbürgern! Schwupps, schon hat der Netzfeminismus gesiegt, denn öffentliches Rudelgrapschen ist damit das Problem deutscher Männer geworden.

    Es fallen viele Stellen für GenderforscherInnen und SozialpädagogInnen ab, um das Problem zu ergründen und darüber zu schwafeln. Obendrein wäre Merkel einen bombigen Erfolg bei der nächsten Bundestagswahl sicher, denn die neu eingebürgerten „Syrer“ haben „Mutti“ ja längst in ihren Clan aufgenommen und werden sie massiv unterstützen.

    Bis es so weit ist, bis zum Karneval, kann Köln die Domplatte schon mal in „Angela-Merkel-Platte“ umbenennen. Das hebt die Stimmung.

  44. Nur die allerdümmsten Kälber ...
    wählen sich ihren Metzger selbst.

    Seit 20 Jahren raus aus dem Land, sehe ich mit Mitleid und Trauer, wie mein Bundesheimatland NRW sich langsam in einen großen Slum verwandelt.
    Meine Verwandschaft sitzt noch da und wird zusehends unfröhlicher angesichts der Entwicklungen im direkten (Dortmunder) Umfeld.

    Aber es ist, wie es ist. Seit ich denken kann werden die Sozen da gewählt und eine brauchbare Politik haben die nie gemacht. Wie unfassbar reich ist dieses Bundesland mal gewesen. Aber seit vierzig Jahren heulen sie ihren Wählern einen vor, wie schwierig der Strukturwandel sei und das man an der fortdauerherden Schussfahrt ins wirtschaftliche Nichts nur was ändern kann, wenn man ordentlich Schulden macht.

    Und das Ergenis: Stabile Mehrheiten für Rot-Grün !

    Die Leute wollen das da so, haben ihr Häusschen und den Schrebergarten und arangieren sich Tag für Tag aufs neue mit den größer werdenden Problemen, den Einbrüchen, den Innenstädten, die man kaum mehr betreten möchte nach Einbruch der Dunkelheit etc.
    Und darum haben sie es auch verdient. Es ist ihr gwähltes Leben sich antanzen und angrabschen zu lassen.
    Auch in 2017 werden all diese Dödel ihre Lieblingssystemparteien wiederwählen.
    So what ?

    • Danke, endlich was zum Lachen...
      Göttlich… ja es war Rot/Grün die das alles verschulden.

      Merkel wusste wie immer von nichts.

      Sie haben es geschafft in diesem Meer von meist Unsäglichem einen neuen Gipfel der Absurdität zu erklimmen.

  45. Weiße Frauen (auch schon älter) über Geschlechtsgenossinen und ältere (deutsche) weiße Männer
    Diesen absoluten Tiefpunkt des Qualitätsmediums „Tagesspiegel“ soll dem werten Blogherren und den geschätzten Mitforisten nicht vorenthalten werden:

    http://www.tagesspiegel.de/politik/nach-den-uebergriffen-in-koeln-warum-habt-ihr-keinen-respekt/12810330.html (10.01.14:55)

    Vorsicht: Harter Stoff. Meine Meinung zu diesem „Artikel“ kann ich Ihnen nicht leider mitteilen, da letztere Sie zu sehr beunruhigen würde.

    • Ja, ich habe es gelesen. Mei, Mwinungsfreiheit. Ich glaube nicht, dass es ihrer Sache nützt.

    • Titel eingeben
      In dem Artikel wird die Vermutung geäußert, dass einige der Anzeigeerstatterinnen gar nicht selbst Opfer geworden sind. Es wird also davon ausgegangen, dass Frauen bei diesem Thema nicht immer die Wahrheit sagen. Der Artikel stammt allerdings von Autorinnen, der Diktion nach von Feministinnen. Die beschäftigen sich ja schwerpunktmäßig mit dem Thema, sollten also Bescheid wissen.
      Nun behaupten die Feministinnen, es gäbe in Deutschland eine Rape Culture. Allerdings sind auch Feministinnen Frauen, die bei dieser Thematik ja – siehe oben – nicht immer die Wahrheit sagen…..
      Beim Fußball nennt man das ein Eigentor.

  46. Fakten?
    Naja, Kolumne halt.
    Auffällig: Zweierlei Bewertungsmaßstäbe des Autors.
    Wenn in Köln Frauen vergewaltigt werden ist „die Menge egal – jedes Mal ist eins zu viel!“ aber wenn Anne Wizorek eine (nicht mal so) falsche Zahl kommuniziert, dann ist das Manipulation und bäääh und pöse Feministinnen. Egal Ob 10 oder 2 – Sollte nicht jede Vergewaltigung eine zuviel sein? Egal ob von Aus- oder Inländern, von Christen oder Muslimen, von Männern oder Frauen?
    Ach ne, das wäre ja viel zu differenziert, also lieber einfache Lösungen für einfache Menschen. Nicht vergessen DonAlphonso, wenn die Flüchtlingsunterkünfte wieder brennen: Nicht deine Schuld! Kannste nix für! Sind alles bedauerliche Einzelfälle von psychisch gestörten Deppen, ne? Aber die Feministinnen! Die sind böse!

    • Sie machen es sich da ein wenig sehr einfach – ich mache ja auch keine Helfergruppen verantwortlich, wenn es zu Übergriffen kommt und würde mich schämen, so etwas zu behaupten. Also: Versuchen Sie es doch bitte noch einmal ohne die Schuldzuweisung, falls Sie hier weiter mitreden wollen.

    • #ausnahmslos
      erleben wir nun, das sich routinierte mediale Aufmerksamkeitsökonomie
      sich in ihr Gegenteil verkehrt?

      @TYP wollen Sie uns einreden wir hätten nur die Wahl, zwischen
      engestreift (Ihresgleichen) und kleinkariert ( alle Anderen)?

      Vielleicht sollten Sie einmal über den Tellerrand blinzeln, dann könnten
      Sie feststellen, dass Sie nur in Deutschland die Diskussion beherrschen.

    • Kulturunterschiede beachten
      Die Belästigung von Frauen aus Männergruppen heraus ist eine allgemein bekannte Handlungsweise in den arabischen Ländern. Wenn die Frauen dann noch „Ungläubige“ sind, sinkt die Hemmschwelle noch weiter. Da kann man noch so sehr schwammige Schuldzuweisungen für alle Männer anführen. Die grinsenden Gesichter beim Zerreißen der Dokumente vervollständigen das Bild. Und darum geht es jetzt, nicht um eine individuelle abstrakte Gefährdung.

  47. @ 'Bei der FAZ ist das anders'
    Wirklich?

    „Ich habe so viel Hunger auf die Schule“ (Ganster vom 4.1. in faz.net). Bei der aufgeheizten Asyldebatte nur ein (1!) Leserkommentar? Ich kenne einen zweiten. Wieviele zensiert wurden, kann ich ahnen, wenn ich die Kommentare bei Ihnen zähle.

    Es wäre interessant zu wissen, wer in der FAZ zensiert: Redaktion oder Autoren? Der SPIEGEL blockiert Kommentare zu Flüchtingsthemen bekanntlich komplett. No-Go-Area für Ungläubige. Für die drei Gläubigen hält man keine Messe und schickt die Ministranten nach Hause.

    • Ich lösche nur wirklich Problematisches – und das kann hier jeder Blogger halten, wie er will, Im Schnitt gehen hier auf hundert Kommentare wegen inhaltlichr Dinge drei oder vier in die Tonne. Der Rest der Gelschten ist Spam oder blockiwrte Leute.

  48. Umgetretene Schilder
    Wenn Schilder umgetreten werden, braucht es in der Tat jemanden, der sie wieder aufstellt, am besten zementiert. Das ist, was in Bayern (bislang) richtig gemacht wird. Aber was passiert, wenn diejenigen, die dazu berufen sind, umgetretene Schilder wieder aufzustellen, das nicht mehr tun, sei es, weil sie es nicht mehr können oder weil sie nicht mehr wollen?

    Ich glaube ja auch, dass es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis Merkel gehen muss. Die bizarre Forderung Peter Taubers, Deutschland müsse täglich 1000 illegale Migranten abschieben, spricht Bände. Entweder dieser Mann ist so entrückt, das selbst zu glauben, oder er meint noch immer, die Bürger in einer solchen Form für dumm verkaufen zu können. Man weiß nicht, was schlimmer wäre.

    Die Frage ist aber eher, ob der Schaden, der bereits entstanden ist, nicht schon zu groß ist, um aufzuhalten, was (unweigerlich) passiert, wenn die Schilder in einem Land fallen. Bislang war ich skeptisch. Aber es hat nie ein ansatzweise so gefährliches Narrativ gegeben wie dasjenige von eindringenden Fremden, und das übrigens selbst dann, wenn darunter nicht in relevanter Zahl tatsächlich Leute waren, die eine Neigung zu schwersten Straftaten, inklusive Landfriedsbruch, haben.

    Ich persönlich glaube, dass Union und SPD gerade ihre letzte Chance verspielen, das noch in einem einigermaßen geordneten Rahmen zu bewältigen. Noch könnte man die Grenzen dichtmachen und versuchen, im Inland zu sortieren, ohne den letzten Rest an Rechtsstaatlichkeit aufzugeben. Auch das würde erhebliche Auswirkungen haben. Dass das auch in fünf oder sechs Monaten noch geht, wage ich auf Grund meiner persönlichen Eindrücke und Erfahrungen zu bezweifeln. Offensichtlich wird die Dramatik der Situation von Menschen, die ein entrücktes Verhältnis zur (körperlichen) Gewalt und der Kontingenz historischer Entwicklungen haben, noch immer nicht verstanden (was übrigens gerade auch geht, wenn man wie Tauber Offizier der Reserve ist). Wenn nicht unverzüglich gehandelt wird, werden meiner Meinung nach 10% oder 20% oder sogar 30% für die AfD bei den anstehenden Wahlen im März wohl das allergeringste Problem für die Politik sein. Man braucht in einem Land, in dem flächendeckend die Schilder fallen, nicht einmal mehr 1% der Bevölkerung hinter sich.

    Im Übrigen glaube ich auch nicht, dass das bayerische Idyll von dem, was sich da zusammenbraut, verschont bleiben wird, egal, wie es sonst kommt. Aber ich mag mich täuschen, denn dort, wo ich im Moment lebe, haben die Polizeireviere häufig Öffnungszeiten, und das sagt meiner Meinung nach schon alles aus, was man über dieses Land und Merkels Politik wissen muss.

    • Es ist so: Die Freunde der Randale gehen dorthin. wo es leicht ist. Bei uns kann so etwas richtig übel ausgehen. Also gehen sie halt nach Köln, wo Rotgrün lieber deeskaliert. In Bayern hätte es bei so einem Ereignis möglicherweise angesichts der Terrorgefahr auch Tote auf Seiten der Angreifer gegeben.

    • Im Zweifel lieber zur Lega Nord
      @Don Alphonso

      „Also gehen sie halt nach Köln, wo Rotgrün lieber deeskaliert.“

      Noch. Aber auch in Bayern sind Geduld und Ressourcen der Beamten endlich. Interessant ist im Übrigen auch, dass die Bundespolizei dieselbe Linie fahren muss wie die Landespolizei in NRW (vielleicht auch schlicht auf Grund personeller Überforderung).

      „In Bayern hätte es bei so einem Ereignis möglicherweise angesichts der Terrorgefahr auch Tote auf Seiten der Angreifer gegeben.“

      Kann ich mir sehr gut vorstellen. Aber auch in Bayern kommt ja immer mehr als Licht. Gestern las ich von massiven Belästigungen selbst in Nürnberg. Und mal schauen, was passiert, wenn es dann die ersten Toten gibt, egal auf welcher Seite. Man weiß ja, was die „Riots“ in Frankreich und England auslöste.

      Aber Sie haben ja immerhin die Möglichkeit, für längere Zeit ins Ausland zu gehen, wenn es Ihnen selbst in Bayern zu brenzlig werden sollte. Würde ich im Zweifel dann auch empfehlen. Wenn es irgendeinen Journalisten in Deutschland gibt, der sich diesen Schuh wahrlich nicht anziehen muss, dann Sie.

    • Ich weiss aus eigener Ansicht der letzten Monate, dass die Polizei bei uns robust auftritt. Das ist was anderes als in Berlin.

    • Titel eingeben
      ich stimme ihnen zu, vermutlich lässt sich bei gleichbleibenden zugangszahlen ab mitte des jahres nichts mehr kontrollieren.

    • Ich habe bereits jetzt Mitleid mit dem Polizisten ....
      … der irgendwann in einem Einsatz den unseligen ersten Schuss aus seiner Dienstwaffe abgibt.
      .
      Der Mann muss dann wirklich robust sein.
      .
      Da wärs wohl „besser“, dieser unselige erste Schuss käme von einer Polizistin.
      .
      Ich würde mir wünschen, dieser unselige erste Schuss müsste nie fallen, aber dann bräuchten die Polizisten auch keine Waffen tragen.

    • @Krampus
      „Die Frage ist aber eher, ob der Schaden, der bereits entstanden ist, nicht schon zu groß ist, um aufzuhalten, was (unweigerlich) passiert…“

      Sie haben völlig Recht, die Entwicklung ist nicht aufzuhalten. Köln und Istanbul sind nur die ersten unübersehbaren Symptome.

      Wenn sie wissen wollen was da alles kommt, fahren sie mal nach London und schauen sich die dort existierenden Parallel Gesellschaften an. Dort gibt es Bezirke in denen in der Tat bereits die Scharia manchmal mehr Gewicht hat als die Gesetzbücher, und die konservative Regierung duldet es, weil dagegen anzugehen noch gössere Problem machen würde.

      Diese Entwicklung kommt in DE ebenfalls, da ja auch eigentlich Einsichtige wie Don Alphonso nicht damit aufhören das System gesundzubeten indem sie meinen Merkel würde bald abgesägt und durch einen „Richtigen“ ersetzt, dann würde es schon wieder werden….

      Ich will es noch mal zitieren. Wer hat dies über die Flüchtlingswelle gesagt?

      „Wer Gastrecht missbraucht, der hat Gastrecht eben auch verwirkt.“

      Sarah Wagenknecht…
      Es ist nämlich sinnlos einfach immer so zu tun, als seien die verblödeten Gut-Menschen „links“ einzuordnen. Da kann das rechte und linke Spiessertum den Begriff noch so oft zum Unwort des Jahres erklären. Dass dies widerspruchslos erfolgen kann, das sagt ja genug über die Zustände und eben auch über die kommende Entwicklung.

  49. der linksliberale mediale Hegemon
    Es gibt starke Hinweise dafür, dass die relativ hohe Zahl an rechtsextremistischen tödlichen Attacken in Schweden eher auf unterdrückte Kommunikation über Immigration und diese selbst zurückzuführen ist, als auf die dort relativ stark gewordenen rechten Parteien, schreibt die NZZ anlässlich von aktuellen Studien:
    http://www.nzz.ch/international/europa/schwedens-problem-mit-der-toleranz-ld.4142
    „Hervorgehoben wird von den Autoren der Studie die Art, wie in Schweden die Debatte zur Immigration geführt wird. Diese sei gekennzeichnet durch die schwedische «Konsenskultur» – und zwar derart, dass missliebige Ansichten, die nicht in das gesellschaftliche «Konsenskonzept» passten, von vornherein als rassistisch und extremistisch gebrandmarkt würden. Angesichts der Unterdrückung und Stigmatisierung solcher Themen durch den meinungsbildenden Mainstream sei es schwer, eine Reihe von Fragen anzusprechen, die nachweislich einen zunehmenden Teil der Bevölkerung beschäftigten.“
    Wir haben keine Konsenskultur, aber eine mediale Hegemonie des linksliberalen Milieus, das nicht müde wird, die Gefahr von rechts zu beschwören, die sie selbst heraufbeschwört. Wenn Don A. an den poltikorrekten oder feministischen Furunkeln dieses Milieus kratzt, tut er folglich etwas für die Gesundheit unserer Gesellschaft. An der sich selbst immunisierenden Verblendung des Hegemons ändert das leider nichts.

  50. Danke, danke!
    Im allgemeinen beschränke ich mich bei Ihrem Blog auf die (regelmäßige) Lektüre. Es kommen ja in der Regel soviele Kommentare, dass ich meinen Senf nicht auch noch dazugeben muss, es ist meist schon alles gesagt. So auch heute hier, aber was mir auffällt ist, dass viele davon den Weg der „political correctness“ verlassen und Sie die trotzdem veröffentlichen. Das unterscheidet diesen Blog von der übrigen FAZ, die inzwischen überwiegend die Kommentarfunktion eliminiert hat. Mich erinnert diese Haltung an kleine Kinder, die sich die Augen zuhalten und glauben, sich damit unsichtbar zu machen. Die verantworlichen Redakteure unteschätzen meiner Meinung nach dabei den Druck, der sich in der Öffentlichkeit aufbaut. Ich jedenfalls, der ich seit über 50 Jahren diese Zeitung lese, bin zum ersten Mal in meinem Leben der Meinung, dass sie einen Teil ihrer Glaubwürdigkeit verloren hat, weil sie Fakten verschweigt oder beschönigen läßt. Das ist so ähnlich, als hätte man mir den Boden unter den Füßen weggezogen.

    • Den Eindruk habe ich bei der FAZ ehrlich gesagt nicht – die Kommentare sind enorm viel Arbeit und die Redaktion packt das einfach nicht.

    • Kein Geniestreich!
      Wir müssen akzeptieren, dass die Zeitungsmacher nach ihren Vorstellungen ihr Blatt gestalten.Es ist kein Zeitproblem, wie DA konterkommentiert, sondern eine selektive Publikation der Meinungen, die als Feedback der Redaktion zugehen. Sie haben ja ausdrücklich dazu aufgefordert. ‚‚Hinterlasse eine Lesermeinung!‘‘ – aber bitte, konform mit dem Blogartikel.
      Darin sehe ich eine feige Diskussionsabstinenz zugunsten der FAZ. So wird verhindert, dass mit der Lesermeinung unbedarfte Blogartikel, Unwissenheit , falsch interpretierte Studien und Kleinmädchengeschichten über Aasfresser, süße Hundchen und alternde Pseudolinke ihr Korsett erhalten.

      Den empörenden augenblicklichen Gipfel sehe ich in dem Artikel des Herrn Prof. Gumbrecht in Digital/Pausen.
      Mit zwei oder drei Bezugnahmen zu historischen Persönlichkeiten sucht er einen progressiven Zusammenhang zwischen Behinderung und Genie herzuleiten. Wir können diese Menschen nicht mehr befragen, aber ich unterstelle, dass sie durchweg gern nicht behindert gewesen wären.
      Gumbrecht resümiert:
      ‚‚Vielleicht stehen wir aber erst am Beginn der Entfaltung eines noch kaum bekannten Zusammenhangs zwischen Behinderung und Genie – eines Zusammenhangs im romantischen Sinn eben.‘‘
      Gumbrecht hat durchaus die Möglichkeit, diese Frage selbst zu beantworten. Er könnte im Indochina-Raum eine geradezu endlose Zahl behinderter und krebskranker Menschen zu ihrem romantischen Empfinden befragen, wenn sie nicht frühzeitig sterben. Und diese Zahl nimmt einfach nicht ab. Das Trinkwasser und die Agrarflächen sind weiträumig von den Entlaubungsmitteln des Vietnamkrieges dauerhaft verseucht. Dieses Verbrechen wurde von dem Land verursacht, dass Herrn Professor Gumbrechts neue Heimat ist.
      So ließe sich die Reihe der nicht zu kritisierenden Artikel in den F.A.Z. – Blogs weiterführen.
      Aber hast Du es Dir einmal versch…, bist Du raus!

      Mit fielen Grüßen,

      Bernard del Monaco

  51. Chaostage als Mainstream-Event
    Es fällt mir immer schwerer, die exponentiell sich vermehrenden Kommentare zu lesen, die wie aufgeschreckte Hühner umherflattern und hoffen, wenn Merkel UN-Vorsitzende würde, würde der Fuchs sich schon zum Veganismus bekehren.

    Da man im digitalen Zeitalter überall mitkriegt, wie anderswo besser gelebt wird, und es scheinbar auch kein geistiges Hindernis zu sein scheint, aus Banjul, Gambia in Bad Homburg eine frustriert geschiedene 50+ Prokuristenfrau kompetent mit Süssholzraspeln abzuzocken, um dann den Profit mit abgeschnittenen Albino-Händen mit dem Schamanen zu teilen, kann man fast nur dunkelschwarz sehen angesichts von soviel globaler Gleichzeitigkeit eigentlich völlig inkompatibler Gesinnungen.

    Wie sollen ein 18jähriger syrischer Kriegsveteran und eine 29jährige lesbische Piercerin-Tätowiererin eine gemeinsame Sprache finden?

    Aber fromme Muslima und Alt68er-Fkk-Liebhaber sind schon genauso unvereinbar.

    Man kann sich eigentlich nur noch so weit wie es geht von der grossen Prügelei fernhalten.

    Gesunde Distanz vom grossen Elend wird supertrendy werden, in nette Worte gewickelt, mit Alibi-Teddybär-Verschenkaktionen und ein paar Streicheleinheiten für Behinderte.

    Unpopuläre Massnahmen, wie eine weltweite 25% Steuer auf alle Arten von Sach- und Haftpflicht-Versicherungen ( wer versichert, hat etwas zu versichern), die einen UN-Sonderfonds füllen, das Elend vor Ort zu lindern und die Sicherheit hier zu bezahlen, wird sich keiner trauen.

    Bla, Bla, Bla, Menschenwürde, Amen.

    Worte sind billiger – aber ich fürchte, der Kopf im Sand ist der Angewachsenheit seines Halses nicht sicher, je weniger, je ärmer man ist.

    • TGA....
      „Wie sollen ein 18jähriger syrischer Kriegsveteran und eine 29jährige lesbische Piercerin-Tätowiererin eine gemeinsame Sprache finden?

      Aber fromme Muslima und Alt68er-Fkk-Liebhaber sind schon genauso unvereinbar.“

      Sie sehen Probleme wo eigentlich keine sind.

      Wer in ein anderes Land einwandert, nicht mal nur zum Zeitvertreib wie ich das ja mache, sondern weil. er das Leben im eigenen für nicht akzeptabel hält, der hat die verdammte Pflicht und Schuldigkeit die dortigen Lebensbedingungen zu seinen eigene zu machen.

      Das sage ich als Linker und Anarchist!
      Wer das nicht will, den darf das Gastland mit vollen Recht abschieben.

      „Wer Gastrecht missbraucht, der hat Gastrecht eben auch verwirkt.“
      Der Satz ist banal und stammt von Wagenknecht….

      Die Probleme entstehen wenn Politiker um des eigenen Machterhaltes sich beim Urnenpöbel einschleimen und die Zustaände verkommen lassen.

      IHR habt Merkel gewählt nun lebt auch mit den Folgen… und ich grinse dazu!

      Immer diese völlig lächerlichen Ausreden!

  52. Sorgenfrei leben
    Der Bayer und der Sachse haben viele Gemeinsamkeiten. So haben die Sachsen (fast) gern AUDI von Zwickau nach Ingolstadt gegeben oder alle Versicherten an die Abteilung Haushaltsversicherungen der Allianz nach München. Gern hält sich der Sachse in Franken oder Oberbayern auf und verkraftet auch schmunzelnd die Witze über seinen Heimatdialekt, auch wenn er manchmal den Witz sprachlich gar nicht so leicht verstanden hat. Auch der Bayer kommt gern nach Sachsen und besucht die Gemäldegalerie in Dresden oder hört Konzerte in Leipzig. Beide, Bayer und Sachse, bewegen sich gern in go areas. Beide schätzen auch das Versammlungsrecht, fragen sich aber, ob denn immer am gleichen Ort zur gleichen Zeit für oder gegen etwas demonstriert werden muss. Das bindet unnötig viele Polizeikräfte, die z.B. an Bahnhöfen dringender von Nöten wären. Ein Bayer in Lederhosen wird in Sachsen auch nicht angepöbelt. Man ist dort weltoffener als mit gleichbleibender Routine immer wieder in einigen Medien verbreitet wird. Sachse und Bayer haben bisher meist sorgenfrei gelebt und sind daher skeptisch, wenn jetzt eine umfangreiche Bereicherung ihres Lebens als notwendig erachtet wird.

  53. Wir brauchen wieder die Dollen Minas,
    denn die haben zurückgegrapscht in den 1970er Jahren der Niederlande.

    Eigentlich ist es doch ganz einfach: Eine Einwanderung, die nur noch mit aufgerüsteter Polizei und ausgeklügelten Einsatzplänen zu „schaffen“ ist, was soll das sein? Es geht Vertrauen verloren, dass wir Frauen uns im öffentlichen Raum da draußen unbehelligt bewegen können, und zwar ohne dass dauernd ein Aufpasser für uns rumsteht. Dieses Vertrauen ist aber nicht verhandelbar.
    Es müsste doch mindestens ein respektvolles Miteinander möglich sein, wenn jemand zu uns kommt. Das ist es aber nicht. Warum wissen die zu uns Kommenden so wenig über unseren Lebensstil trotz aller sozialen Netzwerke, die jedes Kanzler-Selfie sofort um die halbe Welt schicken? Was diese Einwanderung für uns bedeutet, fragen Sie am besten nicht die Leute in den warmen Schreibstübchen, sondern draußen in den Staatsanwaltschaften, Polizeidienststellen oder den Krankenhaus-Notaufnahmen und überall dort, wo die „Frontschweine“ in diesem Land tätig sind und das abfangen. In den Krankenhaus-Notaufnahmen, wo Leute eh schon am Limit arbeiten, wird das -vorwiegend weibliche- Personal bedroht, angepöbelt und bespuckt, so dass Sicherheitspersonal einbestellt werden muss. Kostet, aber zahlt dem Krankenhaus keiner! Fragen Sie auch mal die Verpflegungs- und Reinigungsfirmen, die mit diesen Aufgaben im Flüchtlingsheim betraut sind, wie sie von Flüchtlingen behandelt werden. Essen wird durch die Gegend geschmissen, weil es eine Frau austeilt. Die ist ja unrein. Passt das etwa hierher? Nein, und es ist mir vollkommen wurscht, warum nicht.
    Statt dessen lullt uns die ZEIT jetzt erst letzte Woche mit dem Philosophen Herrn Wilhelm Schmid ein, der meint, die Flüchtlinge seien ein „Gottesgeschenk“, weil es uns aus unserer Bräsigkeit erwecke.http://www.zeit.de/2015/52/wilhelm-schmid-terrorismus-gefluechtete-lebenskunst.
    Komisch, von der wusste ich noch gar nichts mit meinen ausufernden Arbeitszeiten, und Kollegen und Vorgesetzte, die manchmal auch nicht mehr können, genausowenig. Alles wie gesagt aus dem warmen Schreibstübchen und borniert von oben herab, fern von der Wirklichkeit und einem Erwerbsleben.

  54. Rekordverdächtig.
    „Dessen ungeacchtet [sic] bringt die kleindrei [sic]-Kolumistin [sic] Vorsamer“
    Alle Achtung, drei Fehler in nur sieben Wörtern! Das könnte ja von mir sein. :)
    Aber, ernsthaft, da hätte doch besser mal jemand Korrektur lesen sollen. Bitte überarbeiten.

  55. Verkatert?
    „Tritbrettveranstaltung“? Was war denn da los, Don Alfonso, ein Fall von Aufschieberitis gefolgt von hastigem Tippen gegen die Uhr? Ts ts…

  56. Titel eingeben
    Mir scheint die Zuzugsbeschraenkung fuer Auslaender sinnvoll. War in Berlin bis in die 80 er Jahre so und hat der Ghettobildung, verglichen mlt Frankreich, vorgebeugt.
    Man sollte vielleicht doch nicht vergessen, dass Deutschland keine EU aussengrenzen hat und wahrscheinlich keiner sein Heimatwadi verlaesst, um ein Selbstbild mit Kanzlerin.
    Die Leute kommen, und damit die Probleme. In Deutschland lesen Sie davon. Glauben Sie in Frankreich gibt es das nicht? Tapfer tot geschwiegen. Dass es irgend ein Problem mit der Sexualerziehung junger, reaktionaerer Moslems geben koennte, wissen allé von der Kripo bis zur Sozialarbeiterin. Schreiben duerfen Sie es nicht, wg. des Volksverhetzungsparagraphen.

  57. Bravo
    Lieber Don,

    seit einiger Zeit lese ich mit Genuß Ihre hervorragenden und unterhaltsamen Artikel. Bitte weiter so! Nur ein kleines Manko: da bietet die netzfeministische Linke eine derart offene Flanke und Sie nehmen allein das Statement zur Wiesn auseinander? Da gibt es u.a. die relativierende Aktion #Ausnahmslos, nach der letztlich auch wieder alle Männer das eigentliche Problem sind, sowie astreines Victim Blaming im Tagesspiegel (http://www.tagesspiegel.de/politik/nach-den-uebergriffen-in-koeln-warum-habt-ihr-keinen-respekt/12810330.html) und bei Ihnen findet sich hierzu – noch? – nichts?

    • Ih kann nicht jeden kranken Dreck anfassen, ich konzentriere mich lieber auf ein paar spezielle Ziele.

    • Selbst ist der Mann!
      Blog aufmachen, Artikel schreiben, fertig.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

    • @SChwabe
      Der Link wurde mir auch zugeschickt… In der Tat, das Lächerlichste das bisher dazu publiziert worden ist.

      Zur Ehrenrettung der Tagesspiegel Leser muss man hinzufügen, dass in den Kommentaren dazu ein Sturm losbrach…

  58. Konfusion
    Ist es wirklich erstaunlich, wenn in einer Zeit gewaltiger
    wirtschaftlicher und politischer Veränderungen in der Welt,
    insbesondere junge Intellektuelle anfangen zu rotieren.
    Sie haben ja nichts handfestes in der Hand. Woran sollen
    Sie sich orientieren, wenn die Welt der Alten untergeht.

    Wenn selbst die Vereinten Nationen und andere Supranationalen
    Organisationen keine belastbaren Zahlen und Fakten liefern, an denen
    man sich festhalten könnte, sondern nur das was
    sie in der hintersten Ecke ihrer Schreibtischschubladen so angesammelt hat.

    • demgegenüber
      sind all die ehrenamtlichen Helfer, die der Konfrontation mit sich
      selbst und ihren Möglichkeiten in einer außergewöhnlichen Situation
      nicht aus dem Weg gingen, in einer besseren Position.

  59. Ein wunderbarer Text
    fast schon einer Anthologie wert!
    Wie soll man auch anders noch zu Leuten sprechen, die sich im Reichstag verbarrikadieren?

    Es lebe die Sache mit dem Betonfuss.

  60. Ich habe die Lösung
    Wir Bayern machen uns unabhängig zu einem
    Echten Freistaat. Den Flüchtlingen sagen wir in
    Deutschland ist alles besser und da wir sie nicht
    Aufhalten können reichen wir sie durch.
    Dann sind alle glücklich, Deutschland ohne Bayern
    Kann einfach so weitermachen wie bisher

  61. neulich gelesen
    im Hinblick auf zukunftsfähige Wirtschaftsräume könnte folgendes Gebilde sich recht gut machen: ein Zusammenschluss aus Schweiz, Österreich, Norditalien, Slowenien, Bayern und Baden-Württemberg….

  62. Ih kann nicht jeden kranken Dreck anfassen
    Stimmt, werter Don, ein kurzer Blick in die Polizeiberichte der go-areas würde
    eine , von einer blonden Frau erwürgten und beraubten Boutiquenbesitzerin, ein Handtaschenraub zu Silvester in einer Rottacher Bar, überfahrene Seniorinnen beim Überqueren der Strasse, oder hilflos im Schnee kauernd, oder tot nach Sturz mit mögl. Fremdeinwirkung (Erlabrunn), diverse sexuell belästigte Frauen, einen von Asylbewerbern ausgeraubten Asylsuchenden,
    etc.pp. auffinden lassen.

    Sicher besitzt übrigens Ihr Satz von 2010 „…ich aber sage der Kirche, dass das Westviertel keine Gnade kennt mit Schuldigen, die nicht ihre Sünden einsehen, und ich glaube auch nicht, dass sie da mit den Tätern und ihren Helfern gnädiger umgehen als mit Nachbars Rabauken, der das Fenster nicht eingeschlagen haben will.“
    http://blogs.faz.net/stuetzen/2010/03/09/kleine-unkulturgeschichte-des-missbrauchs-schutzbefohlener-1066/ noch Gültigkeit, in einem größeren Zusammenhang.

  63. Sprachkunst
    Wie schön ist doch das „Fernweh“ dem „Heimweh“ nachempfunden, und nun finde ich das: die „Go-Area“. Herrlich. Geniale Ideen sind immer zweierlei: schlicht und bestechend. Danke.

    Ich schreibe dies mit einem lachenden und einem weinenden Auge, habe ich doch als Bewohner des Hamburger Schanzenviertels eine No-go area in unmittelbarer Nachbarschaft.

  64. Warum beschleicht mich angesichts solcher Beiträge nur immer ein derart ungutes Gefühl?
    Vielleicht weil ich mich des Eindruckes nicht erwehren kann, daß die Vorkommnisse zu Silvester auf mehr oder weniger subtile Art und Weise instrumentalisiert werden? Vielleicht auch daher der Ansatz, die Herkunft der Täter nicht näher bezeichnen zu wollen? Ich denke schon.

    Über die Abscheulichkeit solcher Taten muß ja nun wirklich kein Wort verloren werden, über das faktische Versagen der Polizeibehörden wohl ebensowenig und über den kulturellen Hintergrund der Täter und ihrer Taten sollte ebenso Klarheit bestehen. Aber, das sollte nicht zu einer zumindest unterschwellig unübersehbaren Diskriminierung aller Menschen der entsprechenden Herkunftsländer führen, das wäre dann tatsächlich Rassismus.

    Mit der Forderung nach Abschiebung entsprechender Straftäter wäre ich durchaus einverstanden, auch ohne Rücksicht auf die Verhältnisse in deren Herkunftsländern, damit aber wäre das Thema dann auch für mich erledigt. Dumm nur, daß das wohl nicht geschehen wird. Wenn überhaupt, dann werden wohl nur sehr wenige Täter anhand der Diebstähle identifiziert werden können, ihnen die Sexualdelikte nachzuweisen, dürfte nur in Einzelfällen möglich sein. Damit wird das Ergebnis jedenfalls unbefriedigend sein. Da sich daran jedoch nichts ändern läßt, ist es müßig, sich über Gebühr mit dieser Angelegenheit zu beschäftigen. Wichtiger scheint mir, Konsequenzen daraus zu ziehen.

    Es ist wenig erfolgversprechend, nun wieder nach dem Gesetzgeber zu rufen, besser wäre es, geltendes Recht anzuwenden und auch durchzusetzen. Und zwar ohne Rücksicht auf uns fremde kulturelle Befindlichkeiten. Denn sonst steht zu befürchten, daß die ohnehin fragwürdige Willkommenskultur in eine offen feindselige Ablehnungskultur umschlägt. Das aber möchte ich mit Blick auf die Flüchtlinge, die ja nun wirklich fast zu 100% nichts mit den Tätern von Köln zu tun haben, nicht hoffen.

    Dennoch wird Silvester 2015 ebensowenig folgenlos bleiben wie der aktuelle Anschlag in der Türkei, dessen bin ich mir sicher. Die Ereignisse werden die Extremisten bestärken und die Politik zu mehr fadenscheiniger Sicherheit auf Kosten unser aller Freiheit ermuntern. Es mangelt an Souveränität im Umgang mit den Ereignissen und das weckt ungute Erinnerungen, macht mir ein ungutes Gefühl.

  65. lost in translation?
    http://ausnahmslos.org/english
    (…)
    12. Sexism and sexualised violence must not be portrayed as a problem solely existent amongst certain ethnicities.
    (…)

    http://ausnahmslos.org/
    12. Das Problem des Sexismus und der sexualisierten Gewalt darf nicht „islamisiert“ und damit pauschal einer Religion und ihren – häufig vermeintlichen – Angehörigen zugeschrieben werden. Damit werden mindestens 5 Millionen Menschen in Deutschland unter Generalverdacht gestellt. Redaktionen sollen reißerische und stigmatisierende Deutungen vermeiden, denn diese ziehen konkrete negative Folgen für Mitglieder unserer Gesellschaft nach sich.

    • Titel eingeben
      Das ist dumm….

      Natürlich gibt es das Problem der sexualisierten Gewalt und zwar überall, diese Verbindung ist nun mal durch darwinsche Selektion genetisch verankert.
      Ein Teil der Zivilisation eines Volkes ist, wie man dieser Tatsache umgeht und versucht sie so extrem wie möglich zu minimieren.

      Zuwanderer aus „Zivilisationen“ in denen dieses Problem noch auf einer völlig anderen Stufe verblieben ist, ja, in der sogar die Zwangsreligion diesen Zustand zementiert, müssen nicht von anderen akzeptiert werden.

      Also sparen sie sich ihre alberne Gut-Menschen Argumentation. Versuchen sie es beim Tagesspiegel, der druckt sowas…

  66. „Das ist Gottes Plan – der tägliche Wahn“
    Prolog …

    Spontan fällt mir zur den Vorgängen in diesem unserem Land (wobei „unserem Land“ für viele schon wieder eine Provokation darstellen wird. Insbesondere wohl für A.M, und Co & KG) eine Textzeile von der schwäbischen Rockband Schoißfuaß ein.

    „Das ist Gottes Plan – der tägliche Wahn“.

    Textus …

    Das von der Politikbande aus Berlin, sagen wir mal seit dem September 1982, ein Umbau der Republik in einen Lügenstaat stattfindet ist ja bekannt. Was wir jetzt aber erleben ist quasi eine Kristallisation aus Joseph Goebbels:
    „Wenn du einmal angefangen hast zu lügen, dann bleibe auch dabei!“

    und der neuen Führerin und legitime Nachfolgerin von A. Hitler einer gewissen A. M.:
    „ … wenn man eine wirkliche Weltordnung haben will –
    eine globale politische Ordnung – dann wird man nicht umhin kommen, an einigen Stellen Souveränität, RECHTE an andere abzugeben …“.

    Die reine Form des Antichristen. Aus Ordnung soll Chaos entstehen.
    Zu hoch gegriffen? Dazu steh ich.

    Vieles was hier im Blog zu lesen ist richtig und bildet die andere Seite der Wahrnehmung.
    Doch zwischen den Zeilen schwingt bei vielen immer noch eine gewisse Zaghaftigkeit mit den vollen Umfang der Sachlage zu akzeptieren und zu glauben, dass es noch eine Insel gibt auf die man flüchten kann. Auch bei unserem Biotop-Blog-Herren Don. Aber dies ist auch sein Recht bzw. auch der künstlerischen Freiheit seiner Lyrik und der Didaktik geschuldet. Im Grunde ist er ein Romantiker wie viele hier.

    Viele, sehr viele hängen immer noch dem Irrglauben von Links, Rechts und der Politik der Mitte nach. Doch dies ist längst abgeschafft und nur ein Konstrukt (Wahrnehmungsblase für die Masse) der parlamentarischen Mafia.

    Doch lasst euch sagen:
    „Egal für welche Seite ihr euch entscheidet – es wird die falsche sein“
    (Aus „Hier kommt die Flut“ – Peter Gabriel, 1977)

    Epilog …

    Der einzige Weg aus dem Dilemma ist ein radikaler Schnitt. Er ist schmerzvoll, sehr schmerzvoll.
    Für viele ein Weg den man aus Vernunft nicht gehen kann und darf. Ein Weg ohne Wiederkehr.
    Er würde die Gesellschaft in ihren Grundfesten erschüttern. Ein Kampf Gut gegen Böse wenn man so will. Blut, Schweiß und Tränen.

    Es ist nur ein kleiner Satz mit großer Tragweite:

    „Kehrt zurück zur Wahrheit“!

    Euer Dr. Seltsam

    • GAMES WITHOUT FRONTIERS
      Da Sie den Peter erwähnten …
      … Suki plays with Leo, Sacha plays with Britt
      Adolf builds a bonfire, Enrico plays with it …
      … Dressing up in costumes, playing silly games …
      … If looks could kill, they probably will
      In games without frontiers
      War without tears …

  67. Lob wie Kritik
    Die durchgehende Kritik an der (pseudo)linken Medienhegemonie kann ich vollends nachvollziehen. Leider kippt der Pedalton Ihrer Beiträge hier langsam in die ewig gleiche Beschimpfung der (pseudo)Feministinnen, der Netzöffentlichkeit und bestimmter politischer Parteien.
    Sie tun Ihren Teil zur Überhöhung einer erstens verschwindend kleinen und zweitens nicht beachtenswerten Community aus Blockwarten der Political Correctness. Ich brauche das nicht in jedem Ihrer Blogbeiträge unter die Nase gerieben zu bekommen, die meisten Ihrer Leser sind vernunftbegabt. Kombiniert mit Ihren kokettierend herablassenden Kommentaren aus einer vermeintlich besseren Welt im Süden Deutschlands ergibt sich ein mich langsam störender Brummton an immer ähnlicher anmutender Selbstbestätigung. So viel zur Kritik und damit Denkanstoß.

    Ein Thema, das mich die letzten Tage sehr beschäftigt und zu dem ich immer noch auf Meldung Ihrerseits warte: Hysterie. In den Innenstädten werden beim ‚Public Viewing‘, bei den Volksfesten, an Sylvester jedes Jahr ohne Ende Straftaten begangen und es kümmert niemanden außer den Betroffenen. Kaum ist der öffentliche Raum medial angeheizt, flippen die Leute aus. Jedes Mal, wenn ich als Ehrenamtler und Freund von Statistik wie Ratio gerade dabei bin, Zugang zu meinen Mitbürgern zu finden, wird irgendwo irgendeine Sau durchs Dorf getrieben und die große Hysterie bemächtigt sich wieder der Tageszeitungen.

    Ich kann doch nicht der Einzige sein, der das unglaublich leid ist? Auch diese ‚Flüchtlingskrise‘ ist nichts anderes als eine Aufgabe, die mit einem funktionierenden Staat, ein wenig Spucke und preußischer Organisation anzugehen ist. Aber zwei Tage bevor sich der druchschnittliche Ignorant einmal intellektuell ausgekühlt hat, gibt es wieder riesige Schlagzeilen über schlimme Pegida-Mitläufer, schlimme Syomarroirakesen, die nehmen uns unsere Frauen weg, die vergiften unsere Brunnen, die wollen KZs bauen, die sind aus Dunkeldeutschland … es hat kein Ende.

    Und die noch an Ihre Wirkungsmacht glaubende Zivilgesellschaft, die keine Lust auf Eskapismus am Tegernsee hat, muss regeln und erläutern und dabei zusehen, wie in dieser Situation sowohl Deutschland auch auch sehr viele Schutzbedürftige nur noch verlieren können im permanent gefachten Feuer.

    Ihre Gedanken dazu würden mich wirklich interessieren, gerne auch mit historischen Analogien.

    Ansonsten grüße ich verbindlichst,

    R.

    • Es würde vermutlich einiges gehen, wenn alle an einem Strang zögen.

      Aber wenn noch nicht mal die Bereitschaft da ust, deutsch zu lernen, und wenn eine Unterkunft demoliert wird, weil sie nicht in München ist, und 40 wütenden Syrern stehen nur ein paar von der Kirche organisierte Renter gegenüber – dann wird das eben schwierig.

      Kleines Beispiel: Bei uns im Oberlan hat es früher eine Woche gedauert, dann standen die Helferlreise. Die neueste Halle wure vor rei Monaten beschlossen, und nur mit viel Überzeigungsarbeit ist es jetzt gelungem, den Helferkreis zu organisieren. Da merkt ma einfach, dass die Ressourcen an Bereitschaft und Willen aufgebraucht sind.

  68. Opportunismus allerorten!
    Die Schreckensnacht von Köln wird mittlerweile von allen Parteien und Interessensgruppen schamlos für eigene Zwecke instrumentalisiert. Dabei spielt es keine Rolle, wer sich welchem Lager, welcher Partei oder welcher Interessensgruppe zuordnet- von Links bis Rechts wird munter drauf los fabuliert, polemisiert, verküzt, relativiert und überspitzt: Die Ausnahmslos_innen bilden da leider keine Ausnahme. Genau deshalb kotzt mich diese ganze Debatte langsam richtiggehend an (bitte meine derbe Ausdrucksweise zu entschuldigen)!

  69. DUISBURG-Marxloh
    lieber unbekannter @gast:der hinweis DUISBURG – MARXLOH sollle uns nicht kümmern zeugt davon, dass sie mit DUISBURG nichts verbindet.

    mich schon: 1966 kam ich zum erstenmal nach D, die schlote qualmten, die kuperhütte färbte den himmel im nordwesten rot und das KÖPI an der wedau bei den wasserballern schmeckte sehr gut, obwohl illegal, da noch minderjährig. mittagsschlaf auf der wiese im stadtpark ungestört. fast idylle !

    dann 1971 und 1972, die schlote qualmten weniger und das rote licht im nordwesten war weg………….aber die stadt war noch in ordnung und mann und frau konnten herumlaufen, selbst in D-nord und der meidericher und beeker gegend. die wedau – gegend war nachts noch begehbar.

    1982 war D schon schwierig, essen beim italiener am bahnhof, dann lieber in sichere gegenden, ebenso in den jahren um 1987. wedau – gegend nicht mehr begehbar. andere gegenden bereits tagsüber eher tabu

    der grosse bruch kam dann bei besuchen in den jahren 1998 und 1999…….Duisburg faktisch pleite, stadtverwaltung und stadtwerke sehr rückwärtsgewandt, arbeitslosenrate explodiert, moschee im anflug……….gegenden die tabu waren, abendessen lieber nicht in Duisburg.

    wir sollten die NOGO-areas in D nicht allein bestimmten ausländergruppen oder clans in die schuhe schieben wollen, stadt und land NRW haben da versagt……….in armenhäusern werden immer existenzkämpfe ausgetragen……………und wenns die werte obrigkeit duldet oder sogar fördert ????!!!!!! oder wegsieht !

    und wir sollten uns dafür interessieren oder wollen sie wie frau Dr.A.M. darüberhinwegsehen und nur fürs fernsehen hinsehen ?

    • Danke, Django ... Schenke Ihnen eine virtuelle Jahreskarte ...
      denn ich hatte vor, den armen Gast ohne Nickname eher totzuschweigen.

    • @ Django
      Tja, Django,

      so ist das, wenn man die Worte anderer missversteht: Ich hatte nicht geschrieben, dass uns Duisburg-Marxloh nicht kümmern sollte. Ich hatte vielmehr geschrieben, dass es Sie (unter der Voraussetzung, dass Sie selber nichts unternehmen, die Verhältnisse dort zu ändern und ihr eigenes Wohnzimmer davon nicht betroffen ist) nicht zu kümmern braucht.

      Muss ich Ihnen wirklich den Unterschied erklären?

      Im übrigen ist „die Pastorentochter aus der Uckermark“, wie sie der mediensegler bezeichnete, seit 25 Jahren überhaupt erst in der Lage, nach Duisburg zu fahren und erst seit 2005 Kanzlerin. Und Sie teilen mir mit, wie sich die dortigen Verhältnisse zwischen 1966 und 1999 verändert haben. Folglich besteht keinerlei Zusammenhang zwischen den Duisburger Zuständen und Handlungen der Kanzlerin.

      Es tut mir leid und ich kann es wirklich gut nachvollziehen, dass es jemanden schmerzt, zu erleben wie seine Heimat verwahrlost. Aber laut zu schreien: „Haltet den Dieb“ wird nichts an Duisburgs Problemen ändern.

      Und mir wird es – davon bin ich immer mehr überzeugt – nichts helfen, mit Menschen zu diskutieren, die meinen, die Verantwortung final delegieren zu können. Ob das nun per Kreuz am Wahltag geschieht oder per Internetkommentar. Jede Verständigung scheitert letztlich an diesem Punkt.

      Von meinem Standpunkt aus – den Sie nunmal nicht teilen können – sieht es nämlich folgendermaßen aus: Die Kanzlerin hat für Duisburg tatsächlich getan, was sie tun konnte. Sie hat Duisburg für alle als Problem sichtbar gemacht, unübersehbar, vor allem für die verantwortliche Exekutive dort! Entweder, Sie machen nun selber was daraus, dass diese die Probleme jetzt nicht mehr so einfach leugnen, verschweigen und ignorieren können wie in den vergangenen Jahrzehnten. Oder Sie lassen es bleiben; dann war es wohl am Ende nicht so wichtig, wie das Finden eines „Schuldigen“.

  70. No Go Area für Ausländer?
    Wenn Ausländer „weiße blonde deutsche Frauen“ (OT Pegida-Frontfrau) am Kölner Hauptbahnhof antatschen, werden binnen Tagen „Gesetze verschärft“.

    Wenn Inländer in Leipzig oder anderswo unbescholtene Ausländer krankenhausreif schlagen, dann… *tumbleweed*

    • Nein, das ist auch ein enormes Problem – aber immerhin hat die Polizei in Leipzig die Nazis eingekesselt und man wird sie zur Rechenschaft ziehen.

      as Problem ist einfach: Es ist eh schon alles enorm angespannt. Dann noch solche Aktionen -das macht alles kaputt.

    • Gesetzesänderungen
      Die Gesetzesänderung im Sexualstrafrecht wurde auf internationaler Ebene initiiert. Die Gesetzesvorhaben ruhten wohl auch aufgrund der Flüchtlingskrise. Dass die Politik erst jetzt wieder wach wird, hat m. E. weniger mit den Ausländern zu tun als vielmehr mit der drastischen Häufung sexueller Straftaten. Gesetzesänderungen würden ohnehin jeden Täter unabhängig von der Nationalität treffen.

      Zu den Vorkommnissen in Leipzig: Es gab in Leipzig binnen eines Monats zwei Gewaltexzesse. Einen linksextremen und einen rechtsextremen (Hooligans stehen meist der rechten Szene nahe). Diese Gewaltexzesse sind die Folge einer jahrelangen Verharmlosung (linkes Spektrum) und einer jahrelangen Verwahrlosung (rechtes und Hooligan-Spektrum).

      An der Verharmlosung haben die oben angedeuteten Schreibkartelle in den Medien mitgewirkt, dieses Problem sehe ich als ein eher überregionales. Die Verwahrlosung ist u. a. eine Folge der Sparmaßnahmen in der Bildung und bei den Sicherheitskräften. Das ist ein hausgemachtes Problem, das wir hier in Sachsen klären müssen.

      In Oberbayern ist das anders. Gewaltbereite und gewalttätige Gruppen werden offenbar überhaupt nicht geduldet. In den Schulen gibt es eine bessere Ausstattung mit Personal und Material. Die Perspektiven auf Arbeitsplätze in der Wirtschaft sind gut. Bayern als Ganzes ist ein prosperierender Freistaat, der sich Vieles leisten kann.

      Die Ursachen sind vielfältig. Sachsen wollte in Sachen Haushaltsstabilität gegenüber Bayern aufholen und gehört heute bundesweit zu den drei Ländern mit dem geringsten Schuldenstand. Mit dem Sparen an der falschen Stelle haben wir es hier in Sachsen wohl etwas übertrieben.

  71. Auch die Idylle ist gefährdet
    Ja, der Staat kann schon anders, wenn er denn möchte. Aber irgendwann wird die Zahl der Orte an denen er gleichzeitig aktiv werden müßte zu groß. wenn ich die folgende Meldung lese, dann wird das spätestens mit der Eröffnung der Badesaison der Fall sein.

    http://www.siegerlandkurier.de/lokales/netphen/sexuelle-belaestigungen-badegaesten-durch-fluechtlinge-freizeitbad-netphen-6027155.html

    Beim südlichen Nachbarn steigen die Waffenverkäufe, auf den Gebrauchtbörsen sind die gängigen Kaliber der frei erwerbbaren nach meiner persönlichen Beobachtung zurückgegangen. Die Zahl der Anträge auf eine WBK hat sich wohl im letzten Jahr auch vervielfacht.

    • Psychogramm der "Betreuer"?
      Siehe auch der Kommentar weiter oben (A. Müller 12. Januar 2016 um 18:18 Uhr) – dasselbe Spielchen, aber in einem Münchner Schwimmbad, und die Polizei war da, bevor sie weg waren – Bayern eben. Es handelt sich offenbar um eine generelle kulturelle Inkompatibilität, die aber bisher – wenn überhaupt – nur im Lokalteil der örtlichen Zeitung endet. Für das erigierte Geschlechtsteil der Jungs, die aus einer Kultur der Verschleierung kommen und obendrein monatelang unterwegs waren, habe ich durchaus Verständnis. Aber was äußerst merkwürdig bleibt, ist die Rolle sogenannter „Betreuer“: „Die Gruppe von Flüchtlingen sei von einem Betreuer ins Bad gebracht worden. Dieser habe allerdings nur die Tickets gelöst und sei anschließend wieder gefahren.“ Was denken die sich eigentlich dabei? Es bleibt mir ein Rätsel. Wurden denn schon welche gesichtet, die ihre Schützlinge in die gemischte Sauna eines deutschen Spaßbades geführt haben? Es ist nicht auszuschließen.

      Immerhin konnte ich kürzlich welche beobachten, die ihre Gruppe von zu bemutternden Flüchtlingen mit einem deutschen Eislaufstadion bekannt machten. Die Betreuerin, jung, blaß, etwas moppelig und natürlich mit Kufiya, eben das, was ausländische Mitschüler „deutsche Kartoffel“ rufen, gab sich größte Mühe, einem ranken Somali(?) das Gleiten auf Kufen beizubringen. Perlweißes Lächeln, Schwitzhändchen und so. Vielleicht könnte der Don mal mit gewohnt scharfem Blick ein Psychogramm dieser Art von „Betreuer“ liefern, es würde mich interessieren.

    • Nichts neues
      Die Klientel ist schon länger dafür bekannt, sogar der Spiegel berichtete 1964 darüber

      http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-46174775.html

  72. cui bono?
    cui bono? sagten heut nachmittag die Damen bei Kaffee und den von Weihnachten übriggebliebenen Vanillekipferln, diese über 500 Anzeigen in Köln nutzen nur den Rechten und können nur aufgrund rechten Betreibens so angewachsen sein. Und wo sind die Fotos? Keine Bilder und keine Videos auf you tube, wo nix auf you tube is, da war auch nix, also jedenfalls keine 500. Ein paar Diebstähle, naja, gestohlen wird immer. Und Grabschen? Wos eng is, im Gedränge, naja, da gibt’s halt Körperkontakt. Und Flüchtlinge hats auch immer gegeben, da braucht man sich nicht aufzuregen. Die Wohnung in der wir Kaffee tranken hat eine Alarmanlage, das Haus ist am Eingang, im Lift und im Stiegenhaus mit Kameras gesichert. Es gab trotzdem Einen der bis zur Dachterrasse kletterte, dann aber an den gesicherten Fenstern scheiterte. Über die Kameras, die ja alle Besucher verzeichnen, wurde anfangs heftig gestritten, inzwischen hat sich das beruhigt: die Bewachung gehört doch irgendwie zum Wohnkomfort dazu.

  73. ''Ihr seid zu früh gekommen!''
    Sir, verzeihen Sie bitte, dieser Satz ist vor so langer Zeit in einem Film gefallen, dass ich mich an die Quelle nicht mehr erinnere.
    Jedenfalls war es eine europäische Schönheit, die ihn zu dem Anführer afrikanischer Menschenmassen sagte, als sie über Gibraltar sich nach Norden wandten.
    Dieser Satz hat sich bei mir so fest eingeprägt, dass ich ihn nie mehr vergaß, schon gleich gar nicht, als ich selbst unter afrikanischem Durst und Hunger gelitten habe.
    Zu Frau Dr. Merkels Beratern zählt ein einzigartiger Klimaforscher Deutschlands, der sich vor einigen Tagen etwa so im Fernsehen äußerte: Wenn es nicht gelingt, die Erwärmung der Erde um … Grad abzusenken, werden bald nicht eine Million, sondern eine Milliarde Menschen vor unserer Haustür stehen.
    Sir, Ihre eigene Themenwahl und die von Ihnen initiierten Diskussionen haben eine Atmosphäre begünstigt, die nicht Stütze der Gesellschaft sein kann. Ja, die Flüchtlingsproblematik ist ein gravierendes Problem der Gegenwart. Aber was sich da an Widerwillen, Diffamierung, Ablehnung, Verhöhnung und Sarkasmus gebärdet, wird vergessen sein, während der Name Angela Merkel geschichtsträchtig in der Stele auf dem Mont Everest eingemeißelt bleibt.
    Ich habe mir gewünscht, dass mein Beitrag ‚‚Ausblick‘‘ Resonanz gefunden hätte, Protest, Widerspruch. Zumal dieses Buch vor acht Jahren geschrieben wurde, also zu einer Zeit, als das Völkerwanderungsproblem nur erahnt wurde.
    Ja, Sir, ich bin der Auffassung, dass die Menschheit an einem Evolutionsscheidepunkt angekommen ist. Soll nicht alles in einem Hauen und Stechen um Wasser, Weideflächen und bebaubares Ackerland versinken, muss ein entscheidender Schritt zur wirklichen Freiheit aus der Befangenheit des Tierreichs getan werden, hier, heute, jetzt.
    Leider, Sir, haben Sie mit Ihrer versnobten Ansicht zum TV zu diesem Erscheinungsbild beigetragen, sonst würden sich die Skribenten Ihres Blogs in den Revierkämpfen aus der Tierwelt, wie sie das Fernsehen geradezu erschütternd vorführt, wiedererkennen.

    So leid es mir tut, Sir, die Diskussion hat sich zwischen Silberkännchen und Kronleuchter festgehakt. Lassen Sie das geschriebene Wort wieder zur Stütze der Gesellschaft werden.

    Mit fielen Grüßen,

    Bernard del Monaco

    • EINZIGARTIGER Klimaforscher
      es ist doch immer die frage, wer wen wofür bezahlt………. und wessen karriereaussichten, z.b. höherstufungen in der besoldungsgruppe, institutsvergrösserungen, weitere drittmittel, weitere berufungen, weitere aufnahme in bezahlte beratungsgremien und pseudowissenschaftliche beiräte, forschungsaufenthalte im sonnigen ausland, einblendungen in der sog. tagesschau des staatsfernsehens, abendessen am tisch der führungsspitze, bundesverdienstkreuze, einzelkämpferabzeichen……………durch das insistierende beraten von Frau Dr. A.M. gefördert werden.

      der wissenschaftsbetrieb gehorcht den ganz normalen gesetzten des individuellen überlebenskampfes und was bei VW geschah geschieht in der wissenschaft und auch bei beratern täglich. warum sollte die klimaforschung da eine ausnahme sein frage ich mich ?

      und wer einmal weiss, was gerne gehört wird, der spricht es auch aus !

      erinnern sie sich, wie Sheldons freunde seine forschungsdaten vom nordpol insgeheim manipuliert haben, nur um ihm die freude zu machen, seine hypothesen zur string-theorie bestätigt zu wissen ?

    • Hm....
      Grosse Worte….

      „Ja, Sir, ich bin der Auffassung, dass die Menschheit an einem Evolutionsscheidepunkt angekommen ist. Soll nicht alles in einem Hauen und Stechen um Wasser, Weideflächen und bebaubares Ackerland versinken, muss ein entscheidender Schritt zur wirklichen Freiheit aus der Befangenheit des Tierreichs getan werden, hier, heute, jetzt….“

      … und wahre Worte.

      Ich habe dann íhren Beitrag zu Ende gelesen in der Hoffnung auch nur eieinziges Argument dafür zu finden, warum diese Entwickliung ein Problem sein soll….

      Könnten Sie wenigstens einen nachreichen?

    • Titel eingeben
      Der Film heißt `Der Marsch`, wenn ich mich richtig erinnere. Das mit dem Evolutionsscheidepunkt sehe ich auch so, glaube aber nicht dass hier heute und jetzt in Ihrem Sinne gehandelt wird. Ein neuer großer krieg wird es regeln. Wann der kommt? Wer weiss das schon, aber wir werden ihn sicherlich noch erleben.

  74. Hellsichtige Literatur
    @Thorsten Haupts

    > Wäre das vor 2 Jahren als Roman auf den Markt gekommen,
    > hätten Kritiker nachsichtig von der überbordenden Phantasie der Autoren gesprochen.

    Da darf natürlich ein Hinweis auf Jean Raspails „Le Camp des saints“ nicht fehlen. Das ist schon 1973 herausgekommen.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Das_Heerlager_der_Heiligen

    ignatius

  75. Die bösen Dänen ...
    … haben etwas Ungeheuerliches vor, etwas, was Deutschland fast genauso mit seinen eigenen Hartz-IV-Empfängern gemacht hat. Angesichts dessen, dass manche H4ler Jahrzehnte lang in die Sozialkassen eingezahlt haben, erscheint mit die Maßnahme nicht sooo unfair…
    http://www.nytimes.com/2016/01/14/world/europe/denmark-refugees-confiscate-valuables.html?_r=0

    Darauf wird empfindlich reagiert, in Deutschland dagegen gab es bei der Einführung von H4 wenig Protest: „Critics say the latest measure evokes Europe’s darkest hours, when the Nazis seized valuables from Jews during the Holocaust.“

    Na ja, ich komme aus den nordischen Gefilden, nördlicher als Dänemark, habe keinerlei Hemmungen damit, zu akzeptieren, dass andere Länder nicht so großzügig sind wie Deutschland.

    • Autobahnbau ab 1933
      Dazu muss man wissen, dass der Autobahnbau ab 1933 aus den Kassen der Arbeitslosenversicherung finanziert wurde, in die der normale Arbeiter eingezahlt hatte. Der Diebstahl am Volk oder Enteignung (so hat es Lafontaine mal genannt) hat also eine lange Tradition in Deutschland.

  76. Die Wahrheit - eine No-Go-Area?
    Es ist bezeichnend, dass selbst nach Köln meine (Ex-)Kollegen Sozialwissenschaftler sich nicht zu Wort melden und wenigstens versuchen, mit einigen unserer frommen Lieblingslügen aufzuräumen. Das 11. Gebot heisst ja heute schon fast „Ausländer sind nicht krimineller als Deutsche“. Okay, man will das glauben – aber trotzdem könnte sich doch der ein oder andere Statistik-Kundige mal die wirklichen Zahlen anschauen. Oder ist das per se faschistisch? Gehen wir (unrealistischerweise) mal davon aus, dass es so etwas wie eine Bowdlerisierung der Kriminalitätsstatistik nicht gibt. Nehmen wir die nackten Zahlen, so, wie sie uns z.B. vom Statistischen Jahrbuch der Bureg für das Jahr 2006 geliefert werden: Daraus ist erkennbar, dass Ausländer weit über ihren Bevölkerungsanteil hinaus kriminelle Handlungen begehen. Zum Beispiel sind sie – bei damals ca. 9% Anteil an der Gesamtbevölkerung für fast 30% aller in Deutschland begangenen Vergewaltigungen verantwortlich. Nun betrachten Sozialwissenschaftler solche Daten immer „kontrolliert“, d.h. sie nehmen „intervenierende Variablen“ (wie Bildung, Schicht, Arbeitslosigkeit etc.) ins Kalkül. Wenn man das tut, dann sind Ausländer kaum mehr krimineller als Deutsche. Daher die fromme Lüge vom gesetzestreuen Ausländer. Wieso Lüge?
    Weil es sich im Kern um einen rhetorischen Trick handelt. Die kontrollierten Daten zeigen, dass Ausländer nicht deshalb krimineller sind, weil sie Ausländer sind (das hätte ja auch wohl kaum einer erwartet). Sie sind krimineller, weil bei ihnen typischerweise gehäuft soziale Charakteristika anzutreffen sind, die potentiell jeden Menschen krimineller „machen“ (oder, um es wissenschaftlicher auszudrücken, die mit Kriminalität korreliert sind).
    Korrekt gesagt: Ausländer SIND krimineller – weil sie bestimmte soziale Merkmale gehäuft aufweisen.
    Aber diese Wahrheit ist vielleicht rassistisch.

    • Flcühtlinge sind, wenn man den illegalen Grenzübertritt herausrechnet nicht krimineller als die Vergleichsgruppe in Deutschland. Die Vergleichsgruppe sind Migranten. Nicht die deutsche Durchschnittsbevölkerung.

    • Begriffsklärung
      @DonAlphonso: Ich habe allerdings von Flüchtlingen gar nicht gesprochen. Obwohl es ja auch Ausländer sind. Ich habe von Ausländern im Sinne des Statistischen Jahrbuchs gesprochen. Und hier sind die beiden zu vergleichenden Gruppen im vorliegenden Fall nicht Flüchtlinge und Migranten, sondern Ausländer und nicht-ausländische Bevölkerungsmitglieder. Dieser Vergleich ist hier von Interesse.
      Ob Flüchtlinge krimineller sind als Migranten oder nicht, halte ich für eine vergleichsweise wenig interessante Fragestellung.

    • Ein Forist dieser verehrten Plattform schreib einmal...
      … er sei als „Faktennazi“ bezeichnet worden, als er mit Tatsachen kam, die unverständlicher Weise in Widerspruch zu der moralisch einzig richtigen Wahrheit standen – Christian Morgensterns „Palmström“ lässt schön grüßen…

    • Kann man denn tendenziell "krimineller" genetisch disponiert sein?
      Gestern sah ich einen Beitrag im deutschen Qualitäts-TV, da gings um ein verkürztes MAOA Gen, das die Männer besonders hart trifft, weil sie nur eins davon haben und wenn das auch noch zu kurz ist na dann …. Anders die Damen, die auf ihrem zweiten X eine Redundanz haben.
      .
      Es gilt wohl, je weniger Redundanz, um so grösser der geglaubte Schw – – z.
      .
      Wird auch „Kriegergen“ genannt und es kommt angeblich besonders stark zur Geltung bei jungen Männern, die keine „gut behütete“ sondern eine von Gewalt geprägte Kindheit und Jugend hatten (ich nenne das kurz „kriegssozialisiert“).

    • kriminell
      sagt man denn wirklich schon wieder kriminell? das hiess früher mal abweichendes verhalten, bei den kriminologen zumindest.

  77. Haben wir nicht eine Art Kanzlerin?
    Seit Köln, abgesehen von der Absonderung einer Binse zum Rechtsstaat, hat Merkel wohl nur eine Leistung gezeigt: sie ist so professionell untergetaucht wie ein nennenswerter Teil der Einwanderer.
    .
    Man darf nicht hoffen, das Abtauchen sei von Scham geleitet.

  78. WissensarbeiterIn
    Weiter oben kam die Frage nach dem Ursprung des Begriffs Wissensarbeiter auf. Die gegebenen Antworten können nicht überzeugen, das kommt aus den USA, aus der BWL.
    Wohl der erste der den geprägt hat (afaik) war der Doyen der Beforschung staatlicher, psychologischer und sozialer Rahmenbedingungen für betriebswirtschaftliche Entwicklungsschübe (heute würde Frau „Megatrends“ sagen), Peter F. Drucker. Der hat die deutschen Übersetzungen seiner Werke selbst durchgesehen, weil Migrationshintergrund (im Zusammenhang mit Deutscher Geschichte nach 1933). Insofern ist selbst der deutsche Begriff „Wissensarbeiter“ vermutlich durch ihn selbst geprägt.
    .
    Was mich irritiert ist die Tatsache dass diese Twitterer das Bedürfnis haben sich als genutztes Instrument im Wirtschaftskreislauf zu definieren, das käme den Stützen der Gesellschaft natürlich nie in den Sinn.

    • Zu einfach....
      „Was mich irritiert ist die Tatsache dass diese Twitterer das Bedürfnis haben sich als genutztes Instrument im Wirtschaftskreislauf zu definieren…“

      Das ist NICHT das Problem. Das Problem ist, dass die Digitalisierung es ermöglicht hat, dass diese Twitterer und Facebooker damit unwidersprochen durchkommen.
      Man nennt das Demokratie, Euer Gnaden.

  79. ad instituta pergamus!
    Mich irritierte gestern die Kehrtwende hinsichtlich der, sich bislang eng neben den Flüchtlingen positioniert habenden, RKK. Da wurde per Stimme der ehem. Kölner Dombaumeisterin vom gezielten „symbolischen“ Angriff auf die Kirche durch Feuerwerksbeschuss geredet – und dieser Gedanke dann noch von Herrn Rossmann per „ Bildpolitik ist ein Geschäft, in dem der IS eine erschreckend professionelle Kompetenz zeigt. In Köln hat er nicht seine Meister, aber klammheimliche Mitstreiter gefunden.“ ins Extrem getrieben.
    Nordbayern.de wiederholte dieses Muster in Nürnberg.

    Und gleichzeitig mehren sich in den Medien Artikel zum „SS-Klostersturm alias Kulturkampf 1940-42“, obgleich das eigentliche 75-Jährige schon im letzten Jahr zu gedenken gewesen wäre…Das „Clash of Civilizations -Narrativ“ war ja schon seit dem vergangenen Sommer beliebtes Argumentationsmuster – an eine Koinzidenz obiger zeitnaher Veröffentlichungen mag ich nur bedingt glauben, genau so wenig wie bei der vorgezogenen Veröffentlichung des Domspatzenberichtes sowie der mit zweimonatiger Verspätung erfolgten Stellungnahme des Bonner Aloisiuskollegs zu klerikaler sexueller Gewalt.

    Erfreulicherweise gibt es ja nun auch kritische Stimmen zum SdG-Kurs, während sich, man verzeihe den typisch preußisch despektierlichen Einwurf, die Stimmung von zeitweiliger „Foamzuzler Boazn“ doch wieder der hochgeschätzten gehobenen Salonatmosphäre annähert.

  80. Zeichen, Wunder c.
    In meiner Studienzeit selig, damals im nassen Heidelberg, schrieben hier unten Gestalten, die bald verschwanden und man dachte, sie seien im Pflegeheim bei einem Rollatorrennen final im Kiesbeet gelandet. Aber nein. Lebt denn der alte Grimaldeli noch? Hurra, er lebt noch. Es kann so schlecht um Europa nicht stehen. Grimaldeli: ad multos annos!

  81. @Bernhard del Monaco - Einzigartiger Klimaforscher
    mit Verlaub. Dieser einzigartige Klimaforscher wurde meines Wissens bei Gustav Obermair promoviert. Letzterer ein wirklich erstklassiger Physiker, kurzzeitig Rektor der Uni Regensburg. DieZeit schrieb damals so hörte ich „Marx im Bayerischen Wald“.
    Warum der einzigartige Klimaforscher sich für so was wie er heute tut hergibt. Er hatte doch einen so guten Doktorvater…

  82. @Foersterliesel Cui bono
    Komme immer mehr dazu weniger mit dem Cui bono zu argumentieren.

    Das ging schon oft schief ? – in der Soteriologie der Theologen
    – um ein bekanntes Beispiel zu nennen.

    Auf Arte war vorgestern ein interessanter Bericht zum Attentat auf JPII

    sehr witzig und most sophisticated finde ich die Aktion von Republicca zum 40 jährigen Bestehen. Selfie mit Zeitung (für die jüngeren u.a. Anspielung an AldoMoro)

    Glückliches Italien. Aber gut Österreich bekommt jetzt einen rechten Intelektuellen als BP: Bei der BP Wahl ist Österreich immer sehr treffsicher ähnlich wie Italien

    • Aldo-Moro-Hof
      http://www.wienerwohnen.at/hof/290/Aldo-Moro-Hof.html
      schiach postmodern, naja
      .
      cui bono ist reichlich schlicht, ja, aber so ordnen sich die Leute ihre Welt (solangs woanders kracht)
      .
      der Verfassungsbogen kam journalistisch noch gar nicht wieder ans Licht, aber ich hab nicht alle Reaktionen gelesen…
      .
      Van der Bellen hat gute Chancen, weit übers „Kernmilieu“ hinaus, er macht Hundsdorfer überflüssig, der keine hat, da hilft auch die rote Disziplin nix, das wird anders als bei den Wiener Wahlen, im schwarzen Milieu gibt’s viele sich hassende Untergrüppchen, obwohl Khol sich ganz gut darstellt, so für den Anfang. Und natürlich, wenn die Dinge so weitergehen, und mehr Hungrige auf Dachterrassen klettern…
      Und Frau Griss: das bouquet das man rausnimmt wenn die Suppe fertig ist.

  83. Titel eingeben
    Man muss Ihnen immer wieder danken, lieber Don, dass sie in diesem Misthaufen herumstochern!

  84. http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2016-01/fluechtlinge-arabische-maenner-frauen-gleichbe
    Aufklärender Artikel („Interview“) in der Zeit. (Die Zeit dachte wohl, damit weiter beschwichtigen und bagatelliseren zu können. Aber wer die Geduld hat, die augen- und ohrenöffnenden Antworten der muslimischen Männer genau und bis zum Ende zu lesen, der ahnt mit Grauen, wie sehr „Köln“ nur niedlicher `Vorgeschmack´ ist – und was folgen wird.)

  85. @ Bernard del.. Merkel am Everest
    Evtl. wird Merkel in zwanzig Jahren nicht am Mount Everest, sondern als Hauptfigur im Film ‚Der Untergang 2‘ auftreten. Dann wäre ihr Platz neben Hitler der richtige. Das Klimaproblem für uns Deutsche hätte sie auch gelöst – alternativ einzigartig in Merkelscher Logik.

  86. Zustimmung für bayerische Bus-Aktion
    Endlich mal ein Ultimatum, das auch umgesetzt wurde!
    Jetzt ist Mutti Merkel dran. Wollte sie nicht die jungen Migranten wieder nach Griechenland bringen lassen, wie gegenüber Herrn Landrat Dreier telefonisch angedroht?
    Man darf sehr gespannt sein, ob sie dies umsetzt. Vielleicht helfen ihr unsere europäischen Nachbarn dabei…wir schaffen das, hi, hi

  87. Weitere marokkanische Gastbeiträge zur Stärkung der Willkommenskultur
    Die On-Line Ausgabe des Siegerlandkuriers berichtete am 14.01.2016 Interessantes zum Benehmen marokkanischer „Schutzsuchender“.

    Nähreres unter:
    http://www.siegerlandkurier.de/nordrhein-westfalen/uebergriffe-ahlener-notunterkuenften-festnahmen-dutzend-strafverfahren-nordafrikaner-6035724.html.

    Die Bundesregierung informiert: Die Lektüre und das anschließende Nachdenken über diese Informationen könnte Sie ggf. verunsichern.

    Im Übrigen: Dutzende (!) von Strafverfahren seit Montag, 11.01.2016.

  88. Wenn die ganze Energie, die hier manche...
    … in das Schwadronieren über „(No-)Go-Areas“, Angela Merkels angebliche Planlosigkeit und journalistische Twitter-Verschwörungen reinstecken würden, Neuankömmlinge in deutsche Sprache, rechtstaatliche Grundsätze und interkulturelle Kommunikation zu unterrichten, somit die Grundlage für „Integration“ zu schaffen bzw. geregelten Zusammenlebens, könnten „wir“ mehr schaffen. (Diese Grundlagen sind auch in der autochtonen Bevölkerung recht unbekannt: siehe Pegida und CSU-Populismus). Stattdessen stelle ich in der Kommentarspalte eine massive Fehlallokation intellektueller Energie fest, die sich im verklausulierten, stilistisch verschachtelten Ruf nach Obrigkeit und Staat erschöpft, aber mit den technokratisch zu regulierenden Realitäten der Regierung eines Gemeinwesens ebensowenig zu tun hat wie Sonntagsreden und change.org-Petitionen.

    • REALITÄT
      gibt es den die NOGO-areas garnicht und hat frau dr. a.m. einen plan……….wenn ja welchen ?

      würden sie mich beim gang in NOGO-areas begleiten ? und frau dr. a.m. nach dem plan fragen ?

    • return to sender

    • Wer helfen will bei der Integration von Millionen muslimischer junger Männer...
      … kann dies ja gerne tun und das von Mutti verordnete „Wir schaffen das“ gehorsamst umsetzen.
      Für mich ist dies ein nicht demokratisch legitimierter „Akt der Selbstermächtigung“.
      Mutti handelt verfassungs- und gesetzeswidrig und treibt auch die Grenzpolizei in die Strafbarkeit der Hilfeleistung bei der illegalen Einreise.
      Eine einfache Anordnung durch ein Bundesinnenministerium hat keine demokratische Legitimation, eine illegale Masseneinwanderung von seit September 700000 Migranten zu rechtfertigen.
      Alle führenden Verfassungsjuristen sehen dies so.
      Sowohl Bundestag als auch Bundesrat, nach manchen Staatsrechtlern auch der Souverän, also das Deutsche Volk, müssten über eine Wandlung Deutschlands zum Multi-Kulti-Staat, der faktisch jedem die Einwanderung erlaubt (Abschiebung wird kaum umgesetzt), abstimmen.
      Auch Mutti hat sich an die bestehenden Gesetze zu halten.
      Ich habe in der Schule gelernt, dass eine Lehre aus Nazi Deutschland sei „Wehret den Anfängen“.
      Die parlamentarische Demokratie funktioniert offensichtlich nicht mehr, da die Regierung sich um das geltende Recht nicht schert und das Parlament gelähmt scheint.
      Deutschland isoliert sich international, in Europa weckt der deutsche Moralische Imperialismus schlimmste Erinnerungen.
      In Frankreich wandern inzwischen jährlich tausende Juden nach Israel aus, weil sie sich in Frankreich nicht mehr sicher fühlen. Aber man darf ja auf keinen Fall behaupten, dies habe mit dem importierten Antisemitismus der Migranten zu tun.
      Der Brexit wird immer wahrscheinlicher, wenn Deutschland nicht schnell die Grenzen schließt.
      Drei Milliarden Euro sollen in die Türkei fließen. Ob das Geld dann für Flüchtlinge oder zur Bekämpfung der Kurden verwendet werden, wird niemand kontrollieren können. Aber man will lieber Herrn Erdogan als “ Bock zum Gärtner machen“, als möglicherweise unschöne Bilder an der deutsch-österreichischen Grenze, sehen zu müssen.
      Da vertuschen wir doch lieber die unschönen Bilder aus Köln.

    • Oh wie süß, wir schaffen das ...
      Bei den Begriffen „Angela Merkels angebliche Planlosigkeit und journalistische Twitter-Verschwörungen“ habe ich geistig abgeschaltet. Ich brauche meine Energie für anderes.

    • Dann lassen Sie uns doch mal schauen, wann um Sie herum die letzte NOT-NOT-Unterkunft
      mit Merkels Gästen besetzt ist. Das wird recht bald sein. Und ich frage Sie, was dann der konkrete nächste Schritt sein soll.
      Dies fragte ich mich bereits im September 2015 und habe dieserhalb auf ein Mittun bei einem für mich dem Wohl des Deutschen Volkes zuwider laufendes, von oben gefordertes Tun meinerseits wohlüberlegt verzichtet.
      Es gab in Deutschland schon einmal eine Zeit in der Menschen auf eigenes Denken verzichtet haben. Was damals geschah wissen Sie.
      Und dem, was sich da potential vermehrt, ist auch durch immer mehr Engagement hierzulande nicht mehr beizukommen: http://www.nzz.ch/feuilleton/willkommensunkultur-1.18678059

    • Da ist was dran
      Die Kommentatoren hier sind aber weitaus weniger fehlallokisiert als viele hauptberufliche Player, die sich mit fremden Federn schmücken, wenn sie in der 1. Person Plural formulieren, was ehrenamtliche Helfer bereits geleistet haben.

  89. Presseschau
    „Die Schreckensnacht von Köln zeigt, dass die Einwanderung ausser Kontrolle gerät. Das ist auch Konsequenz einer Politik, die Verantwortungslosigkeit fördert und Sicherheit geringschätzt.“ (NZZ von heute)
    .
    Geradezu aufheiternd: heute morgen ein DLF-Interview mit Frau Kelek: ein immer empörterer Interviewer, der Kelek belehrte, dass die Kölner Verbrechen NICHTS mit dem Islam zu tun haben. Kulminierte in der japsenden Frage, ob Kelek nicht verstanden habe, dass alle Männer Vergewaltiger sind. Begeistert hat mich, wie entspannt und höflich Frau Kelek angesichts dieser journalistischen Knallcharge blieb. Ihre Antworten hatten das Format, das dem Deutschlandfunk so schmerzlich abgeht..

  90. @Foersterliesel
    Frau Griss glaubt allen Ernstes, dass sie für Ihren Grissreport die BP bekommt. Mit der Einigung zur Bedienung der Altschulden der HYAA nächste Woche und der schon erfolgten mit Bayern ist die Sache durch.
    Selbst wenn, wovon nicht nur ich ausgehe, die ganze Heta aktion als
    nicht erlaubte Interpretation der der Bank Recovery and Resolution Directive (2014/59/EU, BRD) angesehen wird – irgendwann.

    Da hat die Frau Griss den „Arsch“ (pardon aber in der oberen Pfalz ist man direkt) zu weit unten

    Verfassungsbogen – Helfen’s mir bitte..

  91. Aldo-Moro-Hof
    @FoersterlieseL

    Is ja wirklich Schiach… Aber Danke für den Link

  92. Fremdenfeindlichkeit macht Sinn
    „Das Individuum steht weder in der Pflicht für sein wirtschaftliches Fortkommen noch für die Folgen seiner Handlungen.“ (NZZ zum dt. Versorgungsstaat)

    Die Nebenwirkungen dieser Politik werden durch Sozialisation im System begrenzt, also mit Dressur, auch Leitkultur genannt. Afrikaner sind nicht auf unser System konditioniert. Die Folgen sind mit den eingeschleppten Kaninchen, Hunden und Ratten in Australien vergleichbar: versteppte Stadtviertel, leergefressene Sozialetats.

    Und die verantwortlichen „tonangebenden Milieus“? NZZ:

    „Das ist auch Konsequenz einer Politik, die Verantwortungslosigkeit fördert und Sicherheit geringschätzt.“

    http://www.nzz.ch/der-ohnmaechtige-staat-1.18677974

  93. Werter Don, ich vermisse den "unseligen" Kommentar ...
    … könnte aber verstehen, dass Sie den nicht geschaltet haben.
    .
    Falls ja, sagens doch bitte, dass Sie bald auch mal wieder was über ältere Autos und/oder Fahrräder, die von Ihnen über noch ältere Alpenpässe getrieben werden, schreiben.
    .
    Könnte aber auch auf der Strecke CH->DE verloren gegangen sein; den „unseligen“ Kommentar mein ich. Dann ists halt so und schwamm drüber.

  94. Schaue gerade Hamburger Hill ...
    … und habe dabei so manche Assoziation.
    .
    Versucht doch einfach ein bisschen mehr zu lächeln, das würde Mutti sehr helfen.

  95. Ihr freut Euch über Billigsprit ....
    …. nur einer der macht da nicht mit!
    .
    Toll, dass für „1 Mio +“ Flüchtlinge in 2015 der Haushaltsspielraum „auf ewig“ entstanden zu sein scheint, aber für die EU-Grenzsicherung auch vor dem eklatanten Politikversagen „nichts da war“ und nun über eine weitere Spritsteuer eingetrieben werden muss.

  96. Das schöne an diesem Blog ist ...
    …. dass man vorher nach all seinen persönlichen Erfahrungen dachte, man ist ein rassistischer Spinner, der in sich kehren sollte, und nun erfährt man, dass viele nach
    ihren Erfahrungen noch viel weitreichendere Positionen einnehmen.
    Wie bekommt man die CDU bei den nächsten Landtagswahlen unter die 5% Hürde?
    Vorschläge bitte.

  97. Vetternwirtschaft zwischen Aktivisten und Journalisten? Sag bloß!
    Text eingeben

  98. Nun sollen auch noch die anderen 90 % der Flüchtlinge kommen dürfen...
    … ohne dass die Schleuser sich strafbar machen, versteht sich.

    Entwicklungsminister Müller hat kürzlich in Bild erklärt:
    „Es geht zunächst darum, die Abwanderung der Flüchtlinge aus der Region nach Europa zu stoppen. Erst zehn Prozent der in Syrien und Irak ausgelösten Fluchtwelle ist bei uns angekommen. 8 bis 10 Millionen sind noch unterwegs.“…
    Jedoch:
    Am Freitag den 15.1. ist im Deutschen Bundestag der Antrag auf Entkriminalisierung der Fluchthilfe durch die LINKEN und die Grünen gestellt worden.
    http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/066/1806652.pdf

    Deutschland schafft sich ab!

  99. Die erste Million ist die Schwerste!
    Meine Fresse, schiebt Ihr hier Panik. Dabei gibt es genug Grund zum Feiern. Die erste Million ist längst geschafft und die ist bekanntlich die Schwerste. Die nächsten drei, vier flutschen ab jetzt viel geräuschloser rein, ohne das es zu einer derartigen Kakophonie der Besorgten kommt. Ist ja schlimmer als im Kreißsaal bei der ersten Niederkunft! Da geht die Welt auch erstmal unter, bevor sich das Gör durchs Nadelöhr gewuchtet hat. Aber wenn’s dann da ist, wird geshoppt, dass die Binnenkonjunktur jauchzt.
    Einfach mal tief Durchatmen. Wenn das Geplärre jetzt bis zu Müllers zehnter Million so weiter gehen soll, wird das nix mit der humanitären Großmacht der Mitte und dem Projekt des Hegemons mit dem „freundlichen Gesicht“. Dann müssen wir auch in Zukunft diese garstigen Hitlerbärtchen und SS-Uniformen ertragen, die undankbare Austeritätsgriechen und andere Südländer frech in jede Kamera halten, während die ganze Welt zuschaut und sich das Maul über den hässlichen Deutschen zerreißt, der dem Rentner aus Hellas seinen letzten Euro nicht gönnt. Wie soll man angesichts derartig traditionell-hinterlistiger Showstopper und dem dunkeldeutschen Brandstifterpack im eigenen Vorgarten europäische Zwangspolitik machen und obendrein noch die Levante befrieden? Jetzt hat die Mutter aller Gläubigen in einer generösen Kamikaze-Aktion die „historische Verwundbarkeit“ erstmal erfolgreich unter den Teppich gekehrt. Jetzt kann man auch dem letzten Kreditsünder im sonnigen Süden die Bockigkeit austreiben, ohne dass der lauthals „Hilfe, der Nazi ist wieder da“ krakeelt und alle anderen Dekadenzvölker, die lieber Euros drucken, als schwäbisch sparen, sofort in den Chor einstimmen.
    Deshalb gilt: Ruhe ist erste Bürger- und Medienpflicht! Es geht um mehr, als um grapschende Antanzermobs, kommunales Überforderungsgeplärre, belegte NoGo-Turnhallen und erigierte Schwimmhallenpimmel!
    Also nix Grenze, sondern Augen zu und an Deutschlands neue Führungsrolle denken. Diesmal gilt es!
    Wer jetzt defätistisch orakelt, Mutti würde zurücktreten, abgesetzt oder gar zur Bundestagswahl 2017 kneifen, der versteht nicht, was hier eigentlich gespielt wird.
    Angela Theresa Merkel macht das schon. Am Ende haben uns wieder alle lieb (inklusive der nervigen bayrischen Störenfriede – gehört alles zum Plan). Auch Putin.
    Und die SPD und der deutsche Schuldkomplex sind dann auch endlich erledigt. Mal ehrlich, ist es das nicht wert?

  100. Kein Schwerbengericht fuer Angela Merkel
    Den Verwirklichung des Titels habt Ihr Euch wohl gewuenscht. Plasberg machte schon einen Fehler mit diesem Titel und Ihr seid so bloed und fallt darauf rein; gebt noch einen Drauf. Das nenne ich auch Klassenkampf von oben.
    Was macht Ihr denn, damit unsere Wirtschaftsform den Planeten mit Ihren Bewohnern nicht an die Wand faehrt? Das sollte Grundlage jeden Artikels sein.
    Ich sehe mich gezwungen Euch diesen Kommentar zu schreiben. Wir sind wieder soweit. Als politische Schweigender, der nur in einer Revolution, sprich Abschaffung des Kaptial einen Ausweg sieht, sehe ich mich nun gezwungen, selbst Kanlzerin Merkel gegen Euch zu verteidigen.
    Wolltet Ihr das erreichen?
    Ihr solltet mal Paul Celan studieren, dann versteht Ihr vielleicht wie weit wir schon wieder sind.
    Sollte es spaetere Generationen noch geben, wird man in dem Schreiber des o.g. Titel sicherlich einen Konterrevolutionaer sehen, der mit dazu beigetragen hat, Menschheit und Planeten nicht zu sich selbst, Ihrem Begriff kommen zu lassen.
    mfg

    Michael Krach

  101. Schweigen als Sedativum
    http://www.derwesten.de/staedte/nachrichten-aus-meschede-eslohe-bestwig-und-schmallenberg/polizei-verschweigt-sex-attacke-von-asylbewerbern-in-meschede-id11694621.html
    Und warum keine Meldung? „Weil dann unangenehme Fragen kommen könnten.“
    Ob’s stimmt? Kann man eigentlich nicht glauben. Jedoch …
    M.A.Ttz

  102. Ehrenwort: hat nichts mit 1.4. zu tun.
    Habe keine andere Bestätigung als WAZ bzw. Focus gefunden. Nichts dazu auf http://www.presseportal.de/blaulicht/nr/65847
    Wobei ich korrigieren muß: das Zitat bezog sich angeblich auf die zu vermeidenden Medienkontakte. Die Begründung der Polizei jedoch „Das könnten auch die Täter mitbekommen und fliehen.“ klingt seltsam, sind die bekannten Täter doch ohnehin unbekannten Aufenthalts.
    Melderechtspraxis in Deutschland: wohl nur für anständige Mieter und Vermieter.
    Man zweifelt immer mehr am Rechtsstaat.
    M.A.Titz

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