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Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Lehren aus dem Festungsbau und dem Beschuss von Schweden

| 205 Lesermeinungen

Das Eisen muss geschmiedet werden, weil es glüht
Schiller, Piccolomini

Gelungene historische Vergleiche im Journalismus gehen so: Bildung → Nachdenken → Vergleichen → deutliche Unterschiede erkennen → darauf verzichten → Philosoph bleiben.

Deshalb bin ich trotz Studium sehr vorsichtig und mache das nur, wenn ich meiner Sache absolut sicher bin. Denn immer wieder erlebe ich, wie werte Kollegen bedauerlicherweise mit so einem historischen Schindluder in Messer laufen, die sich bisweilen auch in meiner Hand befinden. So etwa all die Leute, die in den letzten Monaten bei Zeit, Prantlhausener Zeitung und SPON meinten, es sei gefährlich, wenn sich Europa in eine Festung zurück zöge, weil noch jede Festung gefallen sei.

kana

Genauso könnte man sagen, dass jedes Türschloss irgendwann geknackt werden kann, und man deshalb die Tür für die unübersichtliche Welt da draussen offen stehen lassen soll. Es wäre mir dennoch neu, dass die Kollegen dergestalt verfahren. Trotzdem behauptet gerade wieder Hobbyhistoriker Roland Nelles von Spiegel Online:

Wer das nicht glaubt, dem sei ein Blick in die Geschichtsbücher empfohlen: Jahrhundertlang haben Herrscher geglaubt, durch den Bau von Festungen ihre Macht, ihr Leben absichern zu können. Am Ende wurden diese Festungen immer eingenommen – oder ihre Bewohner sind verhungert.

„Dem sei ein Blick empfohlen…“ Solche Phrasen amüsieren noch mehr, wenn sie falsch sind.

kanb

Meine Geschichtsbücher – als Einstieg kann ich immer noch „Burgenkunde“ von Otto Piper empfehlen – vertreten eine andere Meinung. Natürlich fallen Festungen irgendwann. Die meisten Festungen, deren Ruinen man sieht, sind letztlich jedoch nicht durch Eroberung gefallen, sondern entsprachen technisch einfach nicht mehr den Anforderungen der Zeit, und wurden dem Verfall preisgegeben. Oder man entwickelte sie fort: Die Festungsanlagen der Stadt, in der ich wohne, wurden stetig erweitert, und waren im entscheidenden Ernstfall der deutschen Geschichte auf dem neuesten Stand Das war 1632, als der Schwede drohte, das ganze Land ketzerisch lutheranisch und damit frei von Kunst, Kultur und gutem Essen zu machen. Das hat man ihm hier gründlich versalzen, und die Bewohner mussten nicht hinter den Mauern verhungern.

Allerdings hat man bei Ausgrabungen vor den Toren der Stadt durchaus Massengräber aus jener Epoche gefunden, als Gustav Adolf hier vergeblich Einlass suchte. Vor den Mauern wurden Menschen massakriert, dahinter war man vergleichsweise sicher. Die nächsten Orte wurden geplündert und ausgeraubt – wir dagegen haben dem Schweden das Pferd unter dem Hintern weg geschossen, es ausgestopft und zeigen es hier noch heute den Schulkindern. Damit sie wissen, was sie tun müssen, wenn Schweden oder andere Nordvölker meinen, sich hier aufführen zu müssen. Der Schwede verlor hier so viel Zeit und verbündete Lutheraner, dass die Katholischen sich rüsten und ihn in der Folge dann endgültig wegräumen konnten: Das kommt davon, wenn man keine Festung hat und sich auf dem Feld prügeln muss. Wer damals auf Mauern setzte, überlebte. Wer keine hatte, war dem Wirken feindlicher Kräfte schutzlos ausgeliefert. Die Schweden hatten hier keine Mauern. Sie sahen sich aus diesem Rohr mit Sonderabgaben begrüsst und nicht, wie es Schäuble gerade andenkt, aus dem Benzinkonsum.

kanc

Menschenfreunde mögen nun – berechtigterweise – einwenden, dass so eine willkommenskulturlose Brutalität eine viel zu unterkomplexe Antwort auf eine globale, komplexe Herausforderung der Gegenwart ist. Ich möchte dagegen halten, dass die mitteleuropäischen Religionskriege mindestens so komplex wie die heutigen Konflikte im Nahen Osten waren. Das war auch jedem hier bewusst, weshalb man sich erst gar nicht mit der Hoffnung abgab, Fluchtursachen in fernen Ländern bekämpfen zu können, sondern Kanonen goss und die Tore verrammelte. Eine gesamteuropäische Lösung fand man mit dem Westfälischen Frieden, und zettelte danach munter Erbfolgekriege an, oder wandte sich den Türken zu. Der Festungsbau blieb in Mode.

Denn es kommt im Festungsbau nur darauf an, mit der Zeit Schritt zu halten. Dann sorgt so ein Gemäuer schon durch seine reine Existenz dafür, dass Nachbarn und herbeiziehende Invasoren die Lust verlieren: Wer nicht kam, suchte sich andere Alternativen. Belagerungen sind enorm teuer und zeitraubend. Es ist zwar individuell tragisch, aber statistisch irrelevant, ob die Athener in Syrakus, die Schweden bei mir oder die Türken vor Wien starben. Moderne Menschen in diesem Land, die auf sexuelle Belästigungen durch Migranten mit dem höflichen Aufhängen von Hinweisschildern in anderen Sprachen reagieren, wird es beim Gedanken an derartig brutale und menschenverachtende Überlegungen schütteln: Aber so war es damals – und bitte, es ist ein SPON-Vergleich gewesen, ich hinterfrage ihn nur. Festungen funktionieren meist allein schon durch ihre pure Existenz. Und aus dieser Erfahrung heraus hat der Mensch vom Neolithikum bis zur Entwicklung weit reichender Kanonen und Aeroplane vor allem auf dicke und hohe Mauern gesetzt. Fehlt es den anderen an Aeroplanen und Hohlgranaten, wirken Mauern heute noch.

kand

Es kann natürlich wie beim römischen Limes einmal sein, dass die Grenzverteidigung versagt. Es kann auch passieren, dass ein überforderter Staat diese Aufgabe an Foederaten abgibt – was die Deutschen momentan mit dem Tribut an Sultan Erdogan versuchten, haben es die Römer bei uns am Limes mit böhmischen Stämmen auch schon probiert. Das endete letztlich damit, dass Rom im Norden Ruhe hatte und aus dem Osten überrannt und geplündert wurde. Aus den hiesigen Foederatengruppen erwuchsen nach ein paar Generationen Mord, Verwüstung und Totschlag die hartschädeligen Bayern, die letztlich auch dem Schweden und der lutheranischen Lehre, auf die sich heute Frau Merkel beruft, trotzig widerstanden. Tatsächlich fallen Mauern mitunter – aber nur selten fallen sie schnell. Hinter ihrem Schutz können sich oft etliche Generationen überlegen, wie sie am besten mit der Welt da draussen fertig werden.

Jeder Festungsbaumeister wusste, dass es keinen absoluten Schutz vor politischen Grosswetterlagen gibt. Aber Mauern waren der Stolz der Städte in einer Zeit, da das staatliche Gewaltmonopol nur leicht effektiver als vor dem Kölner Hauptbahnhof war. Das wurde allgemein so akzeptiert, niemand lehnte das ab, und deshalb war man auch bereit, die hohen Kosten zu tragen: Das Leben war den Menschen das einfach wert. Und hinter Mauern konnte man Recht und Gesetz vergleichsweise leicht durchsetzen, bis dann im vorletzten Jahrhundert nationalstaatliche Strukturen und neue Waffentechnik Mauern wirklich überflüssig machten.

kane

Kurz gesagt, unsere Vorfahren hatten damals die Wahl, ob sie uns Ausgräbern später eingeebnete Mauerreste hinterlassen wollten, die bei SPON falsch interpretiert werden – oder sogenannte Zerstörungshorizonte mit Befunden, die klar nachweisen, wie wichtig eine sinnvolle Grenzsicherung ist. Wenn historisch irgendetwas als naiv und gefährlich gelten kann, dann sind es offene Grenzen und wahllos einreisende Menschen, die nicht vorhaben, sich an üblichen Vorstellungen zu halten – besichtigen kann man die Kehrseiten im schönen Regensburg oder in Indianerreservaten.

Langfristig betrachtet ist es so, dass die meisten Menschen lieber in geordneten, zuverlässigen und rechtlich abgesicherten Verhältnissen leben, als sich mit unkontrollierter Zuwanderung zu beschäftigen. Sonst zieht der sich bedroht fühlende Teil los und kaufte früher Schiessprügel und heute Pfefferspray, egal was die Medien davon halten.Mit einer ordentlichen Grenzkontrolle, für die Mauern da sind und an die Menschen glauben, und die von der Verfassung auch vorgesehen ist, wäre das nicht passiert.

kanf

Nun gut. Wenn ich Ihnen als Geschichtsfreund noch eine Kleinigkeit mit auf den Weg geben darf: Die Erfahrung zeigt, dass Gruppierungen, die Geschichte fälschen, um ihre Thesen zu untermauern, auch sonst wenig zimperlich bei der Angleichung der Realität an ihre Ideologie sind. Manchmal wissen sie einfach zu zu wenig, wie Karl Marx mit seinem historischen Materialismus, der später Pol Pot inspirierte. Manchmal, wie Gustaf Kossina , liefern sie mit voller Überzeugung die pseudowissenschaftlichen Grundlagen für die spätere Ausrottungspolitik eines Heinrich Himmler. Zum Glück ist das bedeutungstriefende Anführen von Geschichtsbüchern heute meist schnell wieder vergessen. Aber selten ein Schaden, wo nicht auch ein Nutzen dabei ist, sagte meine Grossmutter, und wenn jemand einmal so etwas mit Geschichte tut, sei man bei allem anderen „Fakten“ auf der Hut.

Wer klug ist, lernt aus der Geschichte, und biegt sie nicht zurecht.

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205 Lesermeinungen

  1. From now on you will speak only when spoken to
    Das Volk dankt dem Don, dass er auch ohne Grenzen das Vaterland verteidigen konnte.
    Einzig und allein durch das Wort und die Schrift. Wozu Grenzen wenn wir Dons haben?

    Ich persönlich erkläre mich hier mit bereit in Zukunft auch einen Beitrag zu leisten, mittel einem Antanz … äh… Benzinsteuerzuschlag, wenn sichergestellt ist, dass dieser einzig und allein für die Re-Integration der Mitarbeiter von SPON, TAZ, FAZ, Süddeutsche, ARD und ZDF in die deutsche Wertegemeinschaft aufgewendet wird.
    Wir schaffen das.

  2. Danke
    über den dummdreisten Artikel des Herrn Nelles habe ich mich auch geärgert.

    Europe eine Festung?

    Europa war nie eine Festung
    und wird es auch mit gesicherten Grenzen nicht sein.

    • Es ist halt die vulgärlinke Sichtweise. Nächste Woche ist SPON dann auch plötzlich kritisch.

  3. Mutig!
    Don Alphonso, ich muss sagen mutig, sehr mutig. Das wird Ihnen wieder böse Querverweise bei twitter einbringen. Übrigens, das derzeitige Niveau des SPIEGEL, dessen Abonnent ich derzeit (noch) bin, lässt sich anhand des Werdegangs der dort tätigen Journalist_*innen wie folgt zusammen fassen: Schülerzeitung – bento – SPON und dann, in ferner Zukunft: die Mutter aller Schlachtschiffe: die Printversion des SPIEGEL. Dumm nur, dass das Niveau der Artikel dieser neuen Generation von Journalist_*innen dabei nicht zunehmen wird. Deshalb sitze ich hier jeden Tag betend, dass Frau Stokowski in Kürze keine feste Stelle im Feuilleton bekommt, wo Herr Diez schon sitzt – und vielleicht auf sie wartet (man twittert sich ja #ausnahmslos zu). Ich denke, dass die ANTIFA mit ihm schon ausreichend beim SPIEGEL vertreten ist. Übrigens, haben hier im Forum nicht noch mehr Leute das Gefühl, dass die SPIEGEL-Verlagsgruppe mit ihrer – an sich guten – Aufarbeitung der Nazizeit auch einen guten Umsatz macht? Ob dabei primär die Aufklärungsarbeit im Vordergrund steht oder doch der betriebswirtschaftliche Nutzen eine große Rolle spielt? Manche Artikel (insbesondere zu A. Speer oder L. Riefenstahl klingen z. B. eher bewundernd als kritisch). Wäre nur schade, wenn aus den Erlösen dieser zusätzlichen Verlagstätigkeit im Rahmen einer Quersubventionierung auch Frau Stokowski und Herr Diez bezahlt werden.

    Aber am Ende noch folgendes: Vergessen Sie, geschätzter Don Alphonso, bitte nicht meine Maginot-Linie. Sie wissen schon, die, die nie besiegt wurde! …………. Sie wurde lediglich umgangen ………

    • Naja, ie bei SPON mögen mich nicht, aber hey… so ist das eben.

    • SPON traut den Lesern nocht mehr...
      Durchaus belustigt habe ich eben festgestellt, dass in der heutigen Kolumne von Herrn Augstein auf SPON nun die Kommentarfunktion abgestellt wurde.

      Offenbar hat die Tatsache, dass seine Äußerung der Vorwoche durchweg nur Widerspruch erntete, Herrn Augstein dazu bewogen, die Leser lieber gar nicht mehr Stellung nehmen zu lassen…

    • Ich glaube, der hätte wegen der „paar Grabscher“-Aussage noch Ärger bekommen.

    • spiegel abbestellt
      Ich hab im Herbst den Spiegel abbestellt. Ausserdem lese ich auch SPON nicht mehr. Die Kommentare sind von Woche zu Woche schriller geworden. Und das trifft nicht nur auf die Kommentare von Augstein selbst zu, sondern auch auf jene von Lobo, Diez und Nelles (die Frau Stokowski hab ich eh kaum gelesen). Fuer eine Weile hab ich das noch fuer mich gerechtfertigt ‚als lesen was die Gegenseite so schreibt‘. Aber irgendwann wurde das ganze nur noch laecherlich in seiner Einseitigkeit. Da war einfach nichts mehr was ich als irgendwie stimulierend haette empfinden koennen. Und so habe ich fuer mich entschieden dass ich weder den Spiegel (Abo gekuendigt) noch SPON (besuche deren Webseiten nicht mehr) weiter finanziell unterstuetzen moechte.

  4. Festungen
    Manche Festungen waren so gut gebaut, dass es selbst dem Erbauer nach einem Seitenwechsel nicht gelang sie zu erobern.
    Das wünschte man sich heute auch in der IT.

  5. Wie lange wird es noch dauern?
    Daß die Grenzen wieder kontrolliert werden müssen, ist wohl ausgemacht. Noch eine Million oder noch mehr Begehrende in 2016 und nicht die Afd liegt bei 30%, sondern die npd.

    Was allein in den letzten 2 Wochen aus dem Schweigekartell so alles nach oben geblubbert ist, ist ein Wahnsinn. Auch, was man sich inzwischen für Szenarien überlegt angesichts des Umstandes, daß man sich auf die Polizei wohl nicht mehr verlassen kann.

    Daß unerträglichste ist mir aber das Geschwafel unserer Gemeinwesenhirten („Politiker“) die einen inzwischen nicht mehr nur wie dumm verkaufen wollen, sondern behandeln wie ein unmündiges Kind, das nicht in der Lage wäre, über die Zukunft dieses Landes auch nur irgendwas zu sagen – während sie selbst nichts, aber auch gar nichts mehr hinbekommen, was zu ihren Aufgaben zählt, aber ständig Presseball halten, um zu erklären, daß sie nicht zuständig sind oder wer anders schuld ist.
    Derweil bleibt hier in dem Land an den „unteren“ Stellen der zivilgesellschaftlichen Ordnung immer mehr liegen (Schulen, Infrastruktur, Sozialarbeit etc.) und bröckelt fröhlich vor sich hin.

    Und das alles, damit die aus der Uckermark nicht zugeben muss, daß sie Riesenmist gebaut hat. So ein riesiges und gefährliches Massenexperiment nur, damit diese Person ihr freundliches Gesicht nicht verliert. Das bringt mich zur Weißglut, jeden Tag ein bisschen mehr, weil ich das Gefühl habe, Millionen Bewohner dieses Landes sollen sich nur für dieses eine – sorry – total behinderte Ziel hinopfern, auch ihre Töchter und Freundinnen, Homos und Juden billig hergeben und jedenfalls das Maul halten über alles, was dies Land zu „nicht mehr mein Land“ für die aus der Uckermark machen könnte.

    Mich erschrickt das besonders, weil ich (berufsbedingt) ziemlich geduldig bin und mir daher ausmalen kann, was bei den impulsiveren Naturen in diesem Lande gerade im Inneren am Kochen sein muss.

    Aber all das scheint der aus der Uckermark egal und das bringt einen wirklich nahe ans Platzen.

    Entweder muss die hinter Mauern oder das Land muss hinter Mauern, aber beides ohne Mauern, das geht nicht mehr.

    • Impulsive Naturen
      Ja, in irgendeinem Forum las ich die schöne Formulierung, dass der deutsche Michel dazu neige von der Schlafmützen direkt zum Stahlhelm zu wechseln

    • Titel eingeben
      le Prestre de Vauban verwettet 30 anzeigenfreie Antanzversuche unter dem Minimalschutz ihrer Bananenkrinoline dass grenzlandbayerische Kinder ihre Ostereier im Schutze einer gesicherten Grenze hin zur Ostmark suchen können. Wer übersetzt mir das in die von rechts nach links-Schrift für Antänzer?

  6. MERKELs Hegelianismus
    den überbau zur rücksichtslosen angleichung der realität und praxis an die theorie lieferte uns Hegel………die mit ihm im protestantismus vereinigte führungsspitze wird dem „wir schaffen das“ alles unterordnen, es gibt historische beispiele sich bis zum ende verfestigender bunkermentalität und realitätsverleugnung.

    ……….es sei denn Tsipras und Erdogans rache der offenen grenzen und diskriminierungsfreien durchleitung an ihr wirken unmittelbar, erdrutschartig und furchtbar am 13. märz…und der kanzlerinnenwahlverein und der BDI stellen diesen überbau wieder vom kopf auf die füsse (ist geklaut)…..ansonsten ist zu befürchten wird alles noch schneller wahr:

    -zwangseinweisungen
    -steuererhöhungen
    -bürgerkriegsähnliche zustände in problemvierteln
    -gespaltene gesellschaft
    -massenhafter exodus der elite

    • Na, so schlimm it es noch nicht. Aber die Griechen freuen sich sicher.

    • das haben wir schon oder wir haben es bald !
      werter DON, die liste ist ja unvollständig, aber in tübingen wird zwangseingewiesen werden vor oder nach der wahl am 13.03. und auch das mit der steuer wird jetzt einfach mal vorgecheckt, dann dementiert und nach der wahl aus der schublade geholt. damit keiner überrascht tun kann.

      frau A.M. hat erfahrung mit steuererhöhungen nach wahlen und der exodus er geistig-technischen elite (überwiegend noch junge, weisse, heterosexuelle potente männer mit ausgeprägtem rape culture hintergrund) findet statt, nur noch nicht massenhaft. aber die zahlen liegen seit 10 jahren vor.
      hatten wir nicht in connewitz bürgerkriegsähnliche zustände ? und wie wird das am 1. mai ?
      oder wenn linksautonome die rechtsautonomen überfallen mit krankenhauseinlieferungen und der mann im abitursanzug dann eine konferenz gegen übergriffe von rechts einberuft ?

      meine warnungen, eine S-bahn nach 19 uhr zu benutzen gibt es schon länger und nicht nur, dass ich recht hatte, ich bekam auch recht.

      tegernsee wird ein geschütztes reservat bleiben !

    • Nichts wird passieren - leider
      Was soll denn am 13. März passieren? Alle Parteien stecken drin. Eine glaubwürdige Opposition mit glaubwürdigen Personal gibt es nicht.

  7. Aus der Geschichte lernen:
    ist nicht schon das frei flottierende Zurechtbiegen der Geschichte der Kern dessen, was sich aus Geschichte lernen lässt?

    Ich frag ja nur.

  8. Festungsbau
    Alles plausibel bis auf die Wunschvorstellung, dass die hinter den Mauern Geschützten die Zeit für Gegenstrategien nutzen. Der Schutzraum verleitet eher zur Nachlässigkeit und zur Beschäftigung mit inneren Angelegenheiten.

  9. Königstein
    Nicht nur in Ingolstadt, auch die protestantischen Sachsen wissen, daß der Königstein nie erobert wurde.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Festung_K%C3%B6nigstein

    gvh

  10. in allen Blättchen wird agitiert,
    Text eingeben

  11. Frau
    Wieder ein wunderbarer Text! Der letzt Satz, einfach so richtig! Um pc zu bleiben, wird die Geschichte nur so interpretiert, wie man sie benötigt, oder sie wird aus dem historischen Zusammenhang gerissen und verbogen. Dadurch wird aber jegliches Begreifen der historischen Situation und der Gegenwart erschwert oder unmöglich gemacht. Vielen Dank, habe im Geschichtsunterricht bei guten Lehrern auch in der DDR gelernt zu unterscheiden, und bei anderen die Rotlichtbestrahlung erkannt! Hätte nie gedacht, dass ich nach 25 Jahren diese wieder erlebe!

  12. Ab mit Euch
    Ab mit euch zurück ins Mittelalter, aber als wassergrabenschaufler und ochsentreiber! Oder wolltet ihr verängstigten Mittelstandsbubis vielleicht den Festungsbau lieber anderen überlassen? Ihr habt Phantasien wie Eure Opas in den Freikorps, geistig verlumpt und – in Umkehr eines Wortes aus dem Artikel – menschenfeindlich.

    • Haha, Sie würden lachen, wenn Sie wüssten, wo mein Opa war.

    • Mein Opa (Großvat'a)
      Mein „Großvat’a“ wurde kurz nach Anschluss auf die örtliche Gestapo geladen, da er mit „grüß Gott“ grüßte! Danach war (nicht freiwillig!) in Stalingrad.

      Ich weiß, dass er nach Gestapo auch noch vor meiner „Großmuta“ geladen war. Ich weiß ferner, dass große Armut herrschte, die 7 Kinder keine ordentlichen Schuhe und nur wenig zum Essen hatten und gerade das Winterhilfswerk anlief… Ich weiß nicht was meine „Großmuta“ zu ihm sagte, ich kann es mir aber ausmalen …

      Ansonsten sehe ich gerade auf eine Festung, hoch über dem Inn. Diese wurde übrigens nicht erobert sondern als Morgengabe übergeben und hielt danach so mancher bayrischer (!) Belagerung stand!

  13. Who is John Galt?
    Und was macht Friedrich Merz?

    Ging mir zuletzt so durch den Kopf.

  14. Die SPON-Logik...
    … ist großartig, deshalb vermeide ich derartige Lektüre.

    Eher würde ich mich dem anschließen, was Thilo Sarrazin vorschlägt.

    http://www.zeit.de/2015/37/thilo-sarrazin-interview-fluechtlinge-zuwanderung-integration-frontex
    Er verweist hier auch auf die Chinesische Mauer, die hat lange gehalten und viel gebracht.
    Übrigens gibt es wohl inzwischen auch elektronische Möglichkeiten der Grenzsicherung, eine Technik, die Deutschland angeblich nach Saudi Arabien verkauft.
    Sehr aktuell (Freitag) im Deutschen Bundestag will man jedoch nun die illegale Masseneinwanderung zu einer legalen machen und mit einer „lex Merkel“ sicherstellen, dass diese sich nicht strafbar gemacht hat….

    Damit dann auch der Rest der 60 Millionen, die momentan auf der Flucht sind, sich noch eingeladen fühlt.

    http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/066/1806652.pdf
    und
    http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/063/1806346.pdf

    • Ich halte Sarrazins Thesen für die hier lebenden Muslime weiterhin total daneben. Das Problem ist einfach, dass die staatlichen Strukturen überlastet sind.

    • Hmmmm...
      Man möge mir vergeben, dass ich seine Bücher nicht gelesen habe, aber…

      War der Sinn seines Buches nicht auf die Gefahren hinzuweisen, die sich jetzt gerade manifestieren????

      Ich habe nie verstanden, warum alle so hysterisch auf seine Aussagen reagierte.
      Gut, damals war auch für mich jene rechte Spiesser SPD das Widerlichste, es war ja abzusehen, dass die ganze Partei bald so sein würde.
      Aber auch wenn jemand aus der Ecke behauptet 2 plus 2 sei 4, so bleibt es doch richtig.

    • @D.A.
      „Ich halte Sarrazins Thesen für die hier lebenden Muslime weiterhin total daneben.“

      Sie müssen ja auch nicht in Berlin leben, könnte man da einwenden. Aber um es mal nicht ganz so billig zu gestalten: Ich bin alles andere als ein Sarrazin-Freund (und, gebe ich zu, auch kein besonders guter Kenner seiner Thesen). Würde dieselben aber eher unter „nicht hilfreich“ einordnen, weil sie die falschen Konsequenzen (Volltagsschule) nahe legen: Es ist jeder Schulfähige (sofern es eine zweckdienliche Definition der Schulfähigkeit gibt) so beschulbar, dass er in innerhalb mehrerer Jahre zwingend vorgeschriebener Halbtagsschule das Lesen, Rechnen und Schreiben von Haupt- und Nebensätzen erlernen kann. Wenn das dennoch nicht stattfindet – zu nennenswerten Prozentsätzen – kann man die Schuld dafür ersichtlich weder den Schülern, noch den Lehrern zuordnen. Bei soviel Fehlleistung auf einem Haufen muss der Blick das Prinzip als solches erfassen! Und ein erster, zwingend notwendiger Schritt in Richtung eines vernünftigen Prinzips hätte darin bestanden, die Schummelei im Hinblick auf die Stundentafel zu beenden; also dafür zu sorgen, dass die schönen papiernen Unterrichtsstunden in Mathe und Deutsch auch erteilt werden (können). Damit wäre auch das Ergebnis einer gewissen Sabotage eines gewissen Finanzsenators neutralisiert worden (Lehrer wären dann vermutlich schon wg. der ersparten Sozialabgaben wieder verbeamtet worden). Aber – soweit lassen wir es erst gar nicht kommen! Sonst würden wir am Ende des Weges vielleicht noch in diktatorische Barbarei zurückfallen: Unterricht, dessen Inhalt nicht von Lehrern zum blanken Selbst (Karriere-)zweck konzipiert wird, sondern von Menschen, die eine Vorstellung davon haben, wozu er am Ende gut sein soll. Und weil da auch schon wieder Abgründe lauern: Nein, ich meine nicht eine Anpassung an die flüchtigen Erfordernisse der Industrie und wer immer sich dafür hält (smartboards, so ein Schnee!) Sondern ich rede vielmehr von der theoretischen Möglichkeit weiterführender Bildung, also davon, dass man Grundlagen legt, statt sachlich falsche Vorstellungen zu züchten – damit es später möglich ist, trotz Schulbesuch und gesellschaftlich notwendigen Anpassungsleistungen mal eine Wissenschaft (Geschichte) oder eine Hilfswissenschaft (Mathematik) zu studieren – wenn und falls jemand die intellektuelle Motivation dafür aufbringt. Oder dass man anderenfalls eben zumindest ein Rezept/einen Stadtplan lesen bzw. eine Nadel/Feile/Hacke in die Hand nehmen und damit bestimmungsgemäß umgehen kann, statt selber kreativ werden zu müssen (das ist dann nämlich der Punkt, an dem Kreativität plötzlich keinen Spaß mehr macht.)

      Aber ach, das ist ein – nee, nicht weites, sondern eher ein kleines, scharf bewachtes – Feld. Das soll, das darf nicht sein. Aus Prinzip nämlich!

    • @Gast
      Das ist alles richtig, aber wenn ich mich recht erinnere, so war die Bildungspolitik nicht das Thema des Herrn S in seinen Büchern?

      Was mehr so sein Thema war, war der Unterschied zwischen deutschen Eltern, denen ein deutsches Bildungssystem lieber ist als gar keines, bzw den Mühen, die man auf sich nehmen müsste um TROTZ der deutschen Zustände einen Schulplatz für seinen Nachwuchs zu besorgen.
      Von der unmissverständlich ausgesprochenen Weigerung Deutsch als Sprache überhaupt lernen zu wollen.

      Ich halte es für den einzigen nennenswerten intellektuellen Mangel dieses Blogs, dass Don Alphonso weder auf die tatsächlichen Inhalte von Sarrazin noch von Pegida eingeht. Denkverbote sind IMMER schlecht.

      Noch mal: Es ist genau das Problem das sich jetzt gerade in Realität umsetzt, auf das Sarrazin hingewiesen hat, zu einer Zeit, als ein gewisses Mindestmass an politischer Korrektheit auch in diesem Blog noch eine unangesprochene Regel war….
      Auch von Ulfkottes 16 Thesen haben sich jetzt 8 als völlig zutreffend erwiesen, etwas das ich direkt nach ihrem Erscheinen bereits hier schrieb…

      Gerade wenn man die sinnvollen Teile solcher Pamphlete ernst nimmt, kann man deutlich machen welcher Schachsinn der Rest ist.
      Der Versuch des Tot-Schweigens hingegen ermöglicht es der anderen Seite sich als Märtyrer zu fühlen, was zu mittlerweile 15% der Wählerstimmen führt…. TOLL!

    • @TDV
      Sarrazin hält das richtige Verständnis von Bildung (die Vermittlung des gesellschaftlichen Konsens) ganz klar für ein Schlüsselelement; ich stimme da auch völlig zu.

      „Von der unmissverständlich ausgesprochenen Weigerung Deutsch als Sprache überhaupt lernen zu wollen.“

      Das halte ich allerdings für lächerlich. Wir reden hier von Kindern, die teilweise schon im Alter von fünf Jahren dem deutschen Schulsystem „zugeführt“ werden. Selbstverständlich bestünde die Möglichkeit, denen unsere Sprache zu vermitteln, wenn man täglich fünf bis sechs Stunden Zugriff auf sie hat. Aber es muss einen entsprechend ihren Bedürfnissen adaptierten Unterricht geben. Den soll es aber nicht geben, man will diese Menschen, bei Lichte betrachtet, nämlich gar nicht hier haben. Dazu kann man stehen wie man mag – aber Sarrazin weiß das genau, und er schwingt noch die moralische Keule gegen sie (die wollen ja gar nicht). Bei der Wahl seiner Waffen nimmt er auch in Kauf, dass die schlimmsten Kollateralschäden bei den Deutschen selber auftreten, denjenigen, deren Kinder er am liebsten rund um die Uhr in der Mangel hätte. Für mein Verständnis eine snobistische Einstellung; ich meine, nur wo es eine Unterschicht gibt, kann es auch eine Mittel- und eine Oberschicht geben.

      „Ich halte es für den einzigen nennenswerten intellektuellen Mangel dieses Blogs, dass Don Alphonso weder auf die tatsächlichen Inhalte von Sarrazin noch von Pegida eingeht. Denkverbote sind IMMER schlecht.“

      Sarrazin legt sich die Dinge m. E. zurecht, wie sie ihm zupass kommen; ich halte ihn für grob. Darüber zu reden, ist schwierig. Entweder, jemand weiß, dass S. die tatsächlichen Verhältnisse verkürzt darstellt – dann braucht man nicht mehr darüber reden. Oder jemand erkennt das nicht; dann können Sie zwar reden, aber dann antwortet wieder Sarrazin und das Ding geht in die nächste Runde, bis es irgendwann gar nicht mehr darstellbar ist. (Bzw. er antwortet nicht, weil er am Ende des Tages auch dazu gehört.)

      Oder sehen Sie Pegida: Natürlich dürfen die Menschen demonstrieren und es war m. E. grundfalsch, ihnen ausgerechnet das zum Vorwurf zu machen (im OSTEN eine friedliche Demo zu diffamieren …)! Sie haben ein Anliegen (Schluss mit der unkontrollierten Massenzuwanderung) es ist ihr gutes Recht, dafür auf die Straße zu gehen, es ist nämlich ihre und sie tragen Verantwortung für das ihrige – da muss man mal einen Schritt zurücktreten. Aber man kann ihnen doch nicht soweit entgegenkommen, dass man ein Einwanderungsgesetz beschließt! Die Wahrheit, die keiner hören will, lautet nämlich: Wir brauchen schlichtweg überhaupt keine Einwanderung über die blue-card hinaus. Aber natürlich gibt es hierzulande Interessengruppen, die das mit aller Macht forcieren und sie haben ihre Helfer. Die einzige Möglichkeit, diese Gruppen anzugehen, ist frontal: Gib ihnen schnell mehr, als sie jemals wollten und der Bevölkerung noch irgendwie als nützlich darstellen können. Genau das geschieht derzeit; m. E. Vielleicht liege ich auch falsch. Aber es ist die Arbeitshypothese, mit Hilfe derer ich mich über Wasser halte. Sie müssen Ihre eigene finden.

  15. Eingeständnis
    Herr Joffe auf ZON: „Wer offene Grenzen will, muß die
    angestammte heimische Ordnung mitsamt ihren Besitzständen knacken.
    Das übersteigt selbst die Kraft
    von Angela Merkel.“

  16. Schnittspuren
    „Schnittspuren über dem rechten Auge weisen auf Skalpierung hin.“

    Bester Don. Man nenne mich ruhig eine Memme. Aber auf Schnittspuren über dem Auge kann ich gern verzichten. Ich spreche mich ausdrücklich für das staatliche Gewaltmonopol aus. Denn: wenn dieses wankt, dann ist der Mensch sehr schnell wieder des Menschen Wolf. Und seien wir ehrlich. Auch in den besseren Kreisen ist die zivilisatorisch hochstehende Kruste nur hauchdünn: Ein paar Monate Gesetzlosigkeit liessen all das unter ihr hervorbrechen, was wir am Maghreb und seinen jetzigen Umgangsformen so schaurig finden. Oder?

    • Maghreb ist ein reines Mediennarrativ, um die Fama des netten Syrers aufrecht zu erhalten.

    • Titel eingeben
      „Maghreb ist ein reines Mediennarrativ, um die Fama des netten Syrers aufrecht zu erhalten.“

      Die haben Sie selbst aber auch noch vor einigen Monaten bedient, als Sie schrieben, Syrer seien nicht das Problem.
      Ich fand schon damals, dass man das so pauschal nicht sagen könnte, denn Syrien hat m.W. neben eher säkular denkenden Stadtbewohnern, die vielleicht wirklich integrierbar wären, auch jede Menge schlecht gebildeter, brutalst rückständiger Unterschichtler, die ihre Cousinen heiraten, die entsprechende Clan-Einstellung haben und einem tendenziell fanatisierbaren Islam-Verständnis anhängen. Von daher hat mich die Sakralisierung der Syrer in den deutschen Medien nie überzeugt. Ich denke da steht vielen Leuten in Deutschland noch eine gehörige Enttäuschung bevor.

    • Das waren sie vor ein paar Monaten auch nicht – da kamen vor allem Leute, die nach der Schule nicht in den Krieg wollten, und die Mittelschicjt. Reden Sie jetzt mal mit einem Septemberflühtling, was der von den Dezemberflüchtlingen hält. Die Zeiten der Intelligenzia sind längst vorbei, jetzt, wo sich jeder die Reise leisten kann.

    • Warum die Syrer?
      Und nun die Preisfrage: warum muss das Fama des netten Syrers aufrecht erhalten werden? Warum sind die denn die besseren Flüchtlinge?

    • Damit man sagen kann, dass die ursprüngliche Grenzöffnung doch richtig war.

    • die Dünnheit der Zivilisations- Kruste
      ist in meinen Augen genau einer jener Gründe, die jede Anstrengung rechtfertigen, die der Erhalt einer stabil kreiselnden Zivilgesellschaft erfordert.

      Wie wir heute zunehmend sehen ist die heroische Forderung, nicht Krieg zu fünren, sondern das Zivile Rechtsstaatliche durch Grenzziehung u. Verteidigung zu erhalten.

      Das links-merkelsche Pussy-Deutschland mündet – WEIL es das Heroische negiert- im Krieg jeder gg.jeden

    • schon im august/september
      gab es sehr unschöne szenen von steinewerfenden flüchtlingen,
      die gewaltvoll einlass forderten an der ungarischen grenze.
      wer gebildete syrer will, soll sie sich nach bewerbung und
      sicherheitscheck direkt aus den flüchtlingslagern holen,
      so wie kanada. per flugzeug.

  17. Titel eingeben
    Ich bin grundsätzlich für „Festung Europa“ (auch wenn der Begriff natürlich im Grunde auch schon eine Verleumdung ist und Gegner von Masseneinwanderung in Nähe des NS rücken soll). Aber eines muss man schon erkennen, und darum drücken Sie sich m.E. ein wenig in ihrem ansonsten guten Beitrag: Es ist eben ein Problem, dass die „Flüchtlinge“ heute nicht als offene Eroberer kommen (auch wenn sich dann ein Teil von ihnen ganz offensichtlich so verhält, wie in Köln), sondern als vermeintlich oder sogar tatsächlich Schutzbedürftige. Die Härte da im Zweifelsfall zu sagen „Nein, wir nehmen Euch nicht auf, unsere eigene Sicherheit geht vor“, die muss man erst einmal aufbringen, und so explizit wagt das bisher noch niemand. Dafür gibt es immer noch zu viele Illusionen.
    Aber danke für Ihren Verweis auf den Schwedenschimmel, den kannte ich bisher noch nicht. Sieht aber auf dem Bild bei Wikipedia ziemlich mickrig aus. Aber gut, damals waren ja wohl auch die Schweden noch kleiner.

    • Doch, die CSU sagt das schon lange. Und es werden auch bald mehr, jetzt. wo die ganzen schlimmen Geschichten kommen:

      https://twitter.com/XYEinzelfall

    • Titel eingeben
      Die schlimmen Geschichten gabs auch schon letztes Jahr; und jedem, der medial hin und wieder mal was anderes als ARD und ZDF konsumiert, müsste aus dem Ausland auch klar gewesen sein, was an Negativerscheinungen durch falsche Zuwanderungspolitik möglich ist (Stichwort Rotherham, was kein Einzelfall ist, sondern ähnlich in zahlreichen anderen britischen Städten stattfindet; das wurde auch durchaus sogar in deutschen Print-Medien thematisiert). Das war alles komplett vorhersehbar. An Köln hat mich nur das Ausmaß und die offene Dreistigkeit der Täter überrascht.
      Nun ja, nach dem „Willkommenskultur“-Hype kommt jetzt vielleicht das Gegenteil. Einfach nur irre, was im letzten halben Jahr in diesem Land abgelaufen ist.

    • Was soll der Unsinn...
      Festung Europa…. gehts noch alberner?

      Einfach mal eine Landkarte oder einen Globus anschauen. Wie soll denn das gehen?

      Ihr träumt einfach alle ein wenig zu gerne.

      Das Einzige das die Zuwanderung wenigstens mittelfristig stoppen könnte, wäre eine Beseitigung der Ursachen.
      Aber da ist man ja noch nicht mal soweit zuzugestehen, dass die Wirtschafts und Militär Politik des Westens eine wesentliche Rolle spielt, die auch dem letzten Deppen noch als Ausrede für seine Flucht herhalten kann….

    • @TDV
      Sorry, aber Ihr ständiges „Bäh, die USA und die NATO sind schuld“-Gequengel, das nervt einfach nur und überzeugt mich nicht im Geringsten. Klar, westliche Außenpolitik ist problematisch, ich lehne da vieles ab. Aber auch ohne westliche Interventionen gäbe es einen massiven Migrationsdruck, schauen Sie sich die Bevölkerungsentwicklung an, dann wird alles klar. „Ursachenbekämpfung“ – klingt gut, ist aber utopisch. Ok, Forcieren von Geburtenkontrolle und Frauenrechten, das würde vielleicht helfen. Wird aber auf massiven Widerstand treffen. Letzten Endes sind die Gesellschaften Afrikas und der islamischen Welt für sich selbst verantwortlich. Wenn sie zu erfolgreicher Modernisierung unfähig sind, nicht meine Verantwortung.
      Und natürlich geht „Festung Europa“, das ist keine Frage der Machbarkeit, sondern nur des Willens.
      Und nochwas: Schrauben Sie mal dringend Ihre Arroganz runter, Ihr dauerpatziges „Alle außer mir sind so dumm“, das ist keine akzeptable Diskussionskultur.

    • Naja,
      man könnte auch argumentieren, dass durch die Bevölkerungsvermehrung
      und die daraus entstehenden Verteilungskämpfe derUSA und Nato erst
      den Boden für ihre Politik bereitet hat.

      Eine Muslimische Intellektuelle beklagte, dass eine Religionsgemeinschaft
      mit 2 Milliarden Anhängern sowenig auf die Reihe bekommt.
      Hätte man es bei 1 Milliarde belassen, wäre man auch ökonomisch
      weiter entwickelt und bräuchte nicht als „Schutzsuchende“ versuchen im
      Westen unterzukriechen.
      Ein Vermehrungsgebot bis über die Hutschnur gibt es auch im Islam nicht.
      Im Iran wurde durch deren Geistliche festgestellt mehr als 2 Kinder
      Allah nicht gefällt. Das hat sogut geklappt wie in China.

    • @Tommy
      Ich schreibe keine Kommentare um Beifall zu ernten, schon gar nicht von anderen Kommentatoren, deren Beiträge offen zeigen, dass sie unter keinen Umständen gewillt sind sich mit der Realität auseinanderszusetzen und dazu zu lernen.
      Dass ich solche Leute als Dummköpfe bezeichne, damit werden sie schon leben müssen. Dass sie auch in der ja nur DESHALB entstehenden Realität in DE leben müssen, das sehen sie ja gerade selber.

    • @TDV
      Meinen Sie, dass es auch nur einen Funken Erkenntnisgewinn bringt, wenn sie andere Kommentatoren als Dummköpfe u.ä. bezeichnen? Oder sind Sie einfach bloß ein alter Misanthrop, der sich im Internet verbal auskotzen will?
      Im Übrigen mögen manche ihrer Argumente durchaus eine gewisse Berechtigung haben. Ich lehne die westliche Außenpolitik im Nahen Osten seit Jahren ab und halte die dortigen Interventionen für komplett fehlgeleitet; auch in der Wirtschaftspolitik kann man sicher vieles kritisch sehen…für die afrikanischen Staaten wäre wahrscheinlich die Möglichkeit zu Schutzzöllen besser als das ganze Freihandels-Gedöns. Da ist vieles zu ändern…doch auch bei Wohlbenehmen westlicher Staaten wird ein großer Migrationsdruck auf absehbare Zeit bestehen bleiben. Da hilft nur konsequente Abschottung und die Bereitschaft zu repressiven Maßnahmen, alles andere ist Illusion.

    • Schweden
      ein ganze Nation leidet unter dem Stockholmsyndrom – da hilft keine Rechtsstaatlichkeit, da hilft nur der Klempner – nur wie bekommt man ein Land mit 80 Millionen auf die Couch. Als erstes muss man aufstehen.

    • Gute Beobachtung
      Es handelt sich um eine Art asymmetrischer Hybridinvasion, in Anlehnung an Putin (Mordgeorgien, Krim, Ostukraine,…)

      Wien wurde ja auch be der dritten Türkeninvasion eingenommen – als info für alle die noch in den Erfolgen der ersten beiden abgewehrten schwelgen…

      Demokratie könnte helfen. Ich habe noch nicht beobachtet dass die Schweiz – trotz größerer Attraktivität für Maghrebiner – in gleicher Weise überrannt wird wie die Dummschwätzer Faygman und Uckermärklin…

  18. i will ma' Rua ham'
    Werter Don, yes! Haben die damals auch Truppen losgeschickt, die Fremden zu retten also kontrolliert in die Burg aufzunehmen aus welchen Gründen auch immer oder war man damals Kraft seiner archaischen Instinkte g‘ scheit genug die Seile der Zugbrücke in Schuss zu halten?
    Wahrscheinlich letzteres und definitiv ist es ein angenehmer Zustand, zu wissen, woran man ist. Und nicht in chaotischen Verhältnissen zu leben. Scheint viele Zeitgenossen zu geben, denen das Lebens nicht aufgeregt genug ist. Ich frage mich selten, ist auch alles abgeschlossen. Es lebt sich angenehmer sich selbst und seinen Liebling, nicht ständig mit solchen Fragen aufzuhalten.

  19. Festungsbau
    Sehr geehrter Don,

    als eine alteingesessene Ost-Dörflerin, vorher Ost-Berlin, wollte ich bislang nicht in Ihre holden bayrischen Dichterkreise eintreten; nur lesen und genießen.
    Aber dieser Beitrag haut mich um, er trifft mich, denn Sie zielen genau in Schwarze. Besten Dank.

    Und werter Herr Don! Als ich heute, wie so oft, aufmerksam Dlf hörte, vernahm ich die Radiostimme der Frau Lamya Kaddar (Grüne ): `alle Deutschen werden mal einen Migrationshintergrund haben.`

    Sie war sich so sicher- aber was machen nun die Ostdeutschen, die noch gar keine Gelegenheit hatten, sich diesen Migrationshintergrund „anzueignen“ ? `
    Wer wird mit mir „Peter Wapneski“ Nibelungenlied hören und was macht meine Tochter, wenn sie nun doch lieber den mecklenburgischen Jungen mag, als den fremden Heißblütigen aus nordafrikanischen Gefilden ?
    Ich bin verzweifelt: )

  20. syrische Christen und Yeziden
    als zu Beginn der Katastrophe – im August 2014 – die Rede davon war die verfolgten Yeziden und Christen bevorzugt aufzunehmen, gabs großes Kontra: das sei diskriminierend Und islamophob….
    .
    ein besonders gut erhaltenes Festungsstädtchen in venezianisch Friaul
    ist Palmanova
    .
    zum Entsatz von Wien trau ich mich gar nix schreiben, weil Sobieski und Starhemberg beliebte nicks richtiger Rechter sind…

  21. Fortsetzung garantiert
    Schlimmstes ohne Gewalt, allein durch entschlossenes Auftreten zu verhindern – wer könnte dieser grundvernünftigen Ansicht nicht folgen.

    Es ist nicht nur die toll gewordene Politik befeuert von einem Mediennetzwerk aus Genderwahn, westlichen Selbsthass und übelsten Rassismus im Gewand der Heiligsprechung der Einwandernden.

    Die große und berechtigte Angst vor gesellschaftlicher Isolation lässt die Mehrheit trotz Eintreten ärgster Befürchtungen weiter schweigen. Einschüchterung und Diffamierung sind so an der Tagesordnung und die Verlockung einem perversen Radical Chic zu huldigen so bequem. Selbst wenn er statt scharfen Intellekt, Lebensfreude, Geist und Esprit der 60er Jahre nur doof-freches Gestammel Phrasendrescherei und Ekelfotos zu bieten hat.

    Im letzten entsetzt und verängstigt mich nicht die von heute auf morgen eingesetzte Völkerwanderung, an deren Bewältigung und Befriedung ich irrationalerweise noch glaube, sondern die Triumphe der Heuchler. Wie immer es ausgeht, so bald werden sie nicht von der Bühne verschwinden.

    Der Stoff für Ihre fabelhaft originell gedachten Historienbilder wird Ihnen noch lange nicht ausgehen.

  22. Zu später Stunde...
    Sehr geehrter Don Alphonso,

    Sie haben mich zu später Stunde zum Lachen gebracht.
    Danke dafür!
    Ich werde jetzt schlafen gehen und vorher noch meine Haustür abschließen, weil ich die komplexe, vernetzte Welt da draußen nicht so richtig gut verstehe, aber dabei doch ganz froh bin, wenn ich ruhig schlafen kann ;-)

    Liebe Grüße von der Kleinen Waldhexe

  23. Zeit kaufen
    Der Satz über die überrannten Indianer war schön! Ja, das Recht des Stärkeren, Schlaueren ( nicht des „Klügeren“, der/m das Käfighuhn mehr leid tut als ihre/seine Schwiegermutter) und wenig Selbstzerzweifelten hat eigentlich immer gegolten… Siehe Goldmännchen Sucks und Freunde.

    Zeit kaufen, wenn es noch geht – fast keine „Massnahme“ würde vor dem Gerichtshof für Menschenrechte bestehen.
    Ein bisschen grabbeln und Angst machen ist nicht so schlimm wie ein Foltergefängnis…

    Man kann alles so lange von zwei Seiten besehen, bis niemand und man selbst nicht mehr recht hat – nur – der, den elementare Nöte motivieren, der wird zuerst zuschlagen.

    In diesem Sinn müssten wir dicht machen, und vor allem keine ungeregelte Zuwanderung mehr zulassen, um uns Zeit zu kaufen, weniger schlechte Herangehensweisen an die Problematik der Globalisierung zu begreifen und umzusetzen.

    Und es wird nicht klappen, wenn ein Arzt in Land A 5000 $ und in Land B 500 $ verdient, aber ein Big Mac in A 5$ und in B 3 $ kostet.

    so blöd wird auf Dauer niemand sein in B.

  24. Wasser
    Lieber Don,

    sehr gut geschrieben, wie immer! Leider taugen reale wie virtuelle Festungen und Mauern nicht mehr viel im Zeitalter der Flugzeuge, Leute abzuschrecken – und das war ja im wesentlichen die Funktion von limes et al. Selbst der reale Wassergraben (Mittelmeer) hat nicht gehalten – es muesste schon ein Atlantik sein, um abzuhalten und -schrecken. Insofern wird die näherliegende Aufgabe sein, die Neuankömmlinge (und es werden wieder ein Million plus X 2016 sein, zumal die anderen Nordländer kaum jemanden mehr aufnehmen werden) zu kontrollieren. Das wird ohne Einschränkungen der „Rechte“ jener, z.B. Bewegungsfreiheit, kaum gehen. Auch die Autochthonen werden abliefern müssen: Geld, viel Geld, und auch anderes Eigentum, z.B. ihre Häuser – passiert ja schon, vorerst vereinzelt – und auch Arbeitsplätze. Wenn Deutsche Salonlinke inkl. Merkel meinen, sich mit diesem Opfergang (auf Kosten anderer, natürlich) von der WKII Schuld erlösen zu können, haben sie weit gefehlt – Dummheit wird selten respektiert.

    Cheers,
    Der Onkel

    • Was wir abliefern müssen, werden wir bald
      Es ist unverständlich, wie saudumme Politiker meinten im Alleingang entscheiden zu können, dass hier jeder willkommen sein könne und niemand feststellen müsse, wer kommt. Ein hochtechnisierter Staat, der für seine effiziente Verwaltung weltberühmt ist!

      http://www.westfalen-blatt.de/OWL/Lokales/Kreis-Herford/Herford/2237092-Herforder-Polizei-ermittelt-gegen-mehrfach-straffaelligen-Afrikaner-Marokkaner-mit-acht-Identitaeten

      Die vorwiegend jungen Männer glauben nun, sie dürften hier verlangen, was sie wollen. Und das kommt auch von den geistlosen Claqueuren in den Medien und anderen „demokratischen Parteien“ (wo haben die denn gefragt, was akzeptiert wird).

      Diese merkwürdigen Narrative, wie diese vom z. B. 1001, als ob sonst keine Begrenzungen bei Zulassungen usw. stattfinden würden. Und Unterbringungen über Nacht aus dem Boden wachsen würden, in den Kommunen, die den Ärger mit dem Unsinn aus dem Kanzleramt haben.
      Und täglich kommen weitere 3000, und das ist vor Beginn der Schönwetterzeiten.

      Wieso meinen Sie, schaffen es andere zu kontrollieren, wen sie rein lassen. Ja sogar sich die auszuwählen, die sie haben wollen und für die sie Möglichkeiten haben. Z. B. Kanada?

      Ein ebenso merkwürdiges Narrativ ist, dass Deutschland seine Grenzen nicht sichern können. Natürlich kann man das, und das wird auch so kommen… Aber man behauptet, dass ginge alles nicht. Eben weil man es nicht will, und vor allem, weil ja dann klar ist, dass das ging.

      Dass die Merkel nichts mehr zu bieten hat, zeigt diese klägliche Nummer: http://www.tagesschau.de/inland/cdu-fluechtlingspolitik-101.html (das wirkt doch elektrisierend auf jeden Widerstand)

      Das war es dann also fast.

      Demnächst Kurswechsel. Vorsicht bei der Halse, dass man den Großbaum nicht an den Kopf bekommt. Die derzeitigen Machthaber können ihn oben behalten. Vermutlich ist da gar kein Schaden anzurichten.

      Wie wird man wohl eines Tages von ihnen reden? Tja, das hätten sie sich mal früher ausdenken dürfen.

      Schönes Fundstück am Ende: FRANKREICH / ALGERIER: Braune Flut – DER SPIEGEL 29/1964 – http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-46174775.html

      (PS: Es hat sich kaum wer intensiv mit Sarrazin beschäftigt, der nur erklären will, was wir doch erleben: Die einen Migranten, wie Russlanddeutsche und Vietnamesen schaffen es gut, die anderen eben nicht zufälligerweise bei weitem nicht so gut. Der ist auch schnell für „Bäh“ erklärt worden. Übrigens von der Noch-eben-Kanzlerin, dieser Patzerin, höchstpersönlich via TV, zu einem Zeitpunkt, als sie das Buch noch nicht gelesen haben konnte. Aber das es Bäh ist, darin waren sich gleich viele einig. Ebenfalls ohne nähere Kenntnis.

      Nachtrag: Don, danke sehr. Finde den Focustitel gut, denn er transport exakt, was im Mittelpunkt stand. Dass es eine abgekupferte Idee sei: Nun, dass Weiterverarbeiten von Ideen ist sogar in der klassischen Musik zu beobachten. Warum auch nicht? Es ging ja nicht um einen Ideenwettbewerb, sondern darum schnell zu transportieren, was im Mittelpunkt steht. Profan: Betaschte und beschmutzte Frau. Das hat der Titel geleistet. Ist kein Meisterwerk, aber das muss es auch nicht sein. Im Übrigen kann ich so einem Blatt nicht ernstlich vorwerfen, dass es sich verkaufen will. Vielmehr will ich, dass so ein Titel funktioniert, selbst wenn mir der darin berichtete Umstand unangenehm ist, wie den meisten Kritikern dieses Titels. Und das hat er. Viele freundliche Grüße, azur)

  25. Weiße Götter
    Weiße Götter damaliger Zeit. Heutiger Standard Terroristen; die Geschichte hat sie nie vergessen; und wenn? Dann sollten wir mal über der Willkommenskultur etwas mehr nachdenken.
    Zeit ändert sich nicht; nur Geschichte schreibt, reine Ansichtssache.

    Wenn man bedenkt und Amerika in Betracht zieht, es sah Böse aus. Es lag an der Willkommenskultur damaliger Völker; bis es die Runde machte, das da keine Weißen Götter kamen, seien sie fast ausgerottet: ob Ureinwohner Kanadas, USA, Mexiko, Lateinamerika, ganz Südamerika; nein, mehr noch, es gab kein Land wo der weiße Gott nicht war. Europäern, hatte sich damals viel erlaubt.

    Dann verwalteten raubten sie in ganz Afrika weiter: nachdem das Osmanische Reich zerlegt, geteilt war. Mit dem weißen Gott, kamen ihre Missionare, danach Räuber, nach heutigen tolerierten Verständnis zu damals, keine Verbrecher. Sie waren immer in Sache einer Höheren Pandemie Unterwegs; aus Eroberer werden Neubürger der geraubten Ländereien, stahlen Menschen, versklavten oder verpachteten sie weiter.

    Der Tod hatte eine andere Ordnung; er gab keine Rechtfertigung, wenn nur Leben, zu Arbeit da sei.

    Selbige Frömmigkeit darf nicht vergessen sein; aber wissen Afrikaner, das sie geraubt von Nachbarn, verschachert an den Arabern, verkauf dann an den Europäern eine Schiffsladung ausmachten.

    Was werden die in der Schule lernen. Die Syrer über ihre Herkunft und Vergangenheit; ich werde hier nicht weiter ausführen- denken! Was wird man über das Recht von Guantánamo gefahren lernen; übrigens der Häuptling von ausgerotteten Stamm aus Guantanamo; war freundlich, zeigte Gold, dafür gemeuchelt, umsonst.

    Doch zu den Festungen oder befestigten Städten, muss noch was gesagt sein. Bei den karibischen Piraten, da ging die Aussage um; da wo nicht verteidigt wird gib nichts zu holen. Nur wo hart verteidig wird; sind die Dublonen. Und! Wo Kirchen sind da strahlt das Gold.
    Städte welche Erobert sein, waren meist verraten oder übertölpelt worden; Henry Morgan einer der vielen dreisten…seiner Zeit!

    Ich mag ihre Texte… viele verwirren sich darin,

    Danke

  26. Leider ist es nicht ganz so einfach.
    Im Gegensatz zum damaligen Audi-hausen hat sich Deutschland eine Merkel zum Bürgermeister gewählt, die es nicht verstehen konnte, dass es sinnlos sein wird, mit dem Mauerbau um die Festung erst dann zu beginnen, wenn die erste Million, der diesmal nicht protestantischen sondern muslimischen, Schweden bereits in der Stadt ist….
    Eine solche sichere Mauer um DE zu bauen wäre sowieso extrem schwierig gewesen sein, und gar eine um ganz Europa?
    Ich bin mir recht sicher, dass das alles ja auch nicht so geplant war, sondern gemeinsame Währung und gemeinsame Aussengrenze lediglich zum Zwecke der Profitmaximierung der Konzerne und Banken geplant waren.

    „Festungen funktionieren meist allein schon durch ihre pure Existenz.”
    Ja, das mag sein, aber trotzdem wird es weltweit keine Regierung so weit kommen lassen, dass Profite keinen Vorrang vor der Sicherheit der Bürger haben werden!

    „Tatsächlich fallen Mauern mitunter – aber nur selten fallen sie schnell. Hinter ihrem Schutz können sich oft etliche Generationen überlegen, wie sie am besten mit der Welt da draussen fertig werden.”
    Und deshalb ging mit Dingen wie der EU Erweitung ja alles letztlich ganz schnell, und Einwände zB gegen den EURO wurden keineswegs etlichen Generation zur Kontemplation zur Verfügung gestellt, sondern ex Kathedra von der „Regierung Ackermann“ verordnet.
    Gegen Deutsche Banken helfen Mauern selten, das musste anno 89 sogar der deutsche Erich lernen.

    Eine kleine Korrektur gäbe es auch bei diesem Satz anzuregen: „Das Leben war den Menschen das einfach wert.” Das muss sicher das EIGENE Leben heissen, oder?
    Denn bei dem Preis den das Leben anderer Wert ist, hat man wie beim Börsenhandel einen Circuit Breaker, der den Handel automatisch stoppt, wenn da eine bestimmte Preisänderung erreicht ist.
    Wollen sie etwa sagen, dass die Flüchtlingswelle und der Ölpreisverfall, also die einzige ernst zu nehmende Einnahmequelle der dortigen Staaten zufälligerweise zeitlich zusammenfallen?

    „Langfristig betrachtet ist es so, dass die meisten Menschen lieber in geordneten, zuverlässigen und rechtlich abgesicherten Verhältnissen leben, als sich mit unkontrollierter Zuwanderung zu beschäftigen.“
    Das ist nun ein wie von einem echten Schlingel ausgedacht… denn das Recht dazu „in geordneten, zuverlässigen und rechtlich abgesicherten Verhältnissen“ zu leben, das haben ja selbstverständlich nur die USA und ihre europäische Wurmfortsätze.
    Denn diejenigen die sich jetzt der „unkontrollierter Zuwanderung“ schuldig machen, hatten gewisslich keinerlei Recht auf solche abgesicherten Verhältnisse, als die Amerikaner (und die Kolonialmächte vor ihnen) ihre Armee vorbeischickten um nachzusehen, was sie denn an Wertvollem unummauert herumliegen haben.

    Oder, wie das mit Einsichten ja des öfteren ist: „Wer klug ist, lernt aus der Geschichte, und biegt sie nicht zurecht”, was nützt es wenn man aus der Geschichte lernt, aber in einem Land lebt in dem die Mehrheit statt zu Lernen seienauso gut einfach seinesgleichen zu Kanzlern zu wählen.
    Auch Sie, geschätzter Don, haben in den letzten Wochen ja sicher mehr oder weniger erstaunt beobachtet, wie der „Aufstand“ gegen die oberste und wahre Repräsentantin des Volkes, mehr und mehr im Sande verläuft… Nicht die Umfragezahlen, aber der Aufstand…
    Sie benutzen allein in ihren Blogkommentaren den Begriff des Lernens öfter, als der Rest des Volkes zusammen genommen, sich jener sogenannten Tätigkeit zeitlebens bedient.

    • Titel eingeben
      Der DON schreibt, dass es den Menschen ‚lieber ist in rechtlich abgesicherten Verhältnissen zu leben‘.
      Sie unterstellen, er habe geschrieben dass der Mensch ein Recht darauf habe und bezweifeln dieses Recht bzw kritisieren, dass dieses Recht nur in Europa und Nordamerika herrsche. Dies hat er keineswegs geschrieben oder impliziert. Vielmehr interpretiere ich seinen Satz so, dass es um die Aufgabe bereits bestehender rechtlich abgesicherter Verhältnisse im Zuge der Massenimmigration geht, was die meisten Menschen nicht wollen.

      Ein Recht besteht, wenn überhaupt, in einem definierten Rechtsraum. Die UN deklariert in gewissen Fällen einen globalen Rechtsraum. Ansonsten gibt es noch nicht sehr viele globale Rechtsräume.

      Deutschland hat sich über 70 Jahre den jetzigen Status an Wohlstand und gemäßigtem, stabilen Rechtsstaat sowie einem relativ fairen Sozialsystem erarbeitet – teilweise erkämpft. Das alles wird jetzt ohne erkenntliche Not einer undurchschaubaren Politik geopfert von Politikern die selbst nicht leiden werden. Dass es mal hier eine Stunde Null gab wird von denen, die meinen das sei alles auf Bäumen gewachsen und dürfe deshalb weltweit niemandem vorenthalten werden vergessen. Manche der Trümmerfrauen der frühen Bundesrepublik darben mit MiniRenten und fürchten sich vor gewaltbereiten Jugendlichen Dieben. Das sind Realitäten.

  27. Titel eingeben
    als ich gestern den text frisch reinbekam dachte ich nur an die gestrige titelseite der gedruckten ausgabe spätabends las ich dann den dazugehörigen text und dachte dann an das modern tate in london und nachdem ich gestern abend bemerkte dass meine mails nach n.y. gelöscht wurden welche mauern gibts noch? aber so habe ich jetzt alles in der h and und kann einfach darauf hinweisen aber ein sehr guter text wieder

  28. Titel eingeben
    Ja habt Ihr denn keinen gescheiten Geschichtsunterricht in Bayern? Wie kann Stoiber nur so eine Kampfansage machen? Eddi hätte besser vorher noch mal in seinem alten Geschichtsschulbuch nach dem Ausgang der Schlacht bei Lützen 1632 nachgeblättert, als Wallenstein und das bayerisch-katholische Söldnerheer, bestehend zu einem Drittel aus Bayern und der Rest aus Italien, Polen, Slowenien Griechenland, Burgund, Lothringen, Dalmatien, Frankreich, Böhmen, Spenien, Ungarn, Irland, Schottland, Kroatien… und der Türkei, von dem schwedisch-lutheranischen Heer GustavAdolf’s aus Mutti’s Heimat, dem heutigen McPomm, richtig übel verdroschen wurden…

  29. Ergeben
    Und dann haben sich die Bayern den strammen lutherischen Friedrichs und Wilhelms ergeben, mitsamt ihren dicken Mauern und dürfen seither zur gesamtdeutschen Folklore beitragen. Was dem Ami der Federschmuck des Indianers ist dem Preußen die Lederhose des Älplers. Ich gratuliere.

  30. Pussy-Deutschland
    Wir erleben gerade die logische Grenze des post-Heroischen- es negiert sich selbst und nölt tuntenhaft pseudoideel (wie bspw. Minister Gabriel“die Herkunftsländer müssten“) .

    Eine geschlossene Tür ist ein Bekenntnis. Und genau daran mangelt es hier und heute- an Klarheit, Wille u.Mut zum Bekenntnis einer Identität.

    • seien Sie doch nicht so anspruchsvoll
      Im Jetzt reicht es schon vollkommen aus, wenn Sie als CEO
      ‚Strukturen aufbrechen‘ indem Sie die Büromöbel umstellen.

      Herzig nicht?

  31. Ein Meisterstück
    Es ist mir ja schon fast unangenehm, Sie so sehr zu loben, aber Brillanz verdient Anerkennung, und deshalb sage ich es doch: Ich habe von Ihnen in den letzten Monaten schon viele gute und sehr gute Artikel gelesen, aber noch keinen Beitrag, der so gut war: Praktisch jeder Satz verdient es, eingerahmt zu werden.

    Merkels Politik und der Applaus dafür in zahlreichen Medien, die allen Ernstes behaupten, „kritisch“ zu sein, sind so unglaublich geschichtsvergessen, sie gehen so sehr an jeder staatstheoretischen und völkerrechtlichen Selbstverständlichkeit vorbei, dass man häufig glaubt, ja auch hofft, es könne alles nur ein schlimmer Alptraum sein. Aber so ist es nicht. Nein, es ist real, und es ist zugleich wohl auf furchtbare Weise sehr viel banaler, als die meisten wohl glauben (wollen): Wir haben es hier wohl tatsächlich schlicht mit Menschen zu tun, die so töricht sind, dass sie (physische) Gewalt nicht mehr verstehen, sie nicht mehr richtig „denken“ können – jedenfalls, wenn es um mehr geht als die eigenen vier Wände. Und ich befürchte mittlerweile sehr ernsthaft, dass diese Torheit, die sich im Öffnen aller Tore zeigt (und natürlich dem Niederbrüllen derjenigen, die davor aus welchen Gründen auch immer warnen), viele in Deutschland und Europa sehr teuer zu stehen kommen wird. Denn wem bereits gesicherte Tore, Mauern und Wachmänner zu viel der „Gewalt“ sind, der braucht sich nicht zu wundern, wenn er bald im Blut ersäuft.

    [Ich hatte versucht, den Kommentar vorher schon einmal zu posten, ist aber offenbar aus technischen Gründen nicht durchgegangen.]

  32. Beispiel
    Guter Text, der die Problematik ganz gut verdeutlicht. Da hätte ich noch ein Beispiel mit Bezug. Auch das Crac des Chevaliers, die größte Burg der Kreuzzügler, im heutigen Syrien gelegen, wurde durch die Horden der „muslimischen Schweden“ niemals erobert, sondern schließlich kampflos geräumt. So ähnlich könnte es mit der Festung Europa auch passieren.

  33. Sehr nett!
    Es gebietet wohl eine gewisse Logik, dass das Grundkonzept einer Befestigung nicht ganz sinnlos gewesen ist, ansonsten hätte man ja nicht Jahrtausende lang die entsprechenden Kosten und Mühen hierfür auf sich genommen und sein heil immer nur in der offenen Feldschlacht gesucht. Mag ja sein, dass die eine oder andere Festung eher sinnfrei war und Ihre Erbauer an den Rande des Ruins gebracht hat, aber dafür hat man heute bisweilen schön was zu besichtigen, wie z.B. die Wülzburg! Dann hat das Ganze doch auch seinen Sinn gehabt……zumindest auf lange Sicht!

  34. Wenn doch aber nunmal keine Mauer
    mehr da ist, lieber Don? Ich reminesziere ja auch mit Vorliebe über alte Zeiten, z. B. „Von Klöstern und Burgen“ oder „Hinter Mauern und Türmen“ … allein, es ist alles für die Katze und nicht mal jemand schuld, den man heute noch dafür verdreschen mag (hundsgemeine, autoritäre Sozialisation – Alte in Frieden lassen …. )! Bleiben, wenn ich da richtig kalkuliere, zwei konsequenzmacherische Varianten: Entweder – auf sie mit Gebrüll (Judo und Kickboxen)! Aber wenn selbst deren größter Befürworter nun erklärt, schnelles Laufen und lautes Schreien wären die kommenden olympischen Disziplinen … naja, bevor ich sinnlos trainieren gehe, proste ich Ihnen lieber mal auf den Niedergang zu; den protestantischen genauso wie den katholischen. Das hält die demokratische Moral aufrecht, die darin besteht, sich wechselseitig auf das Beibehalten der jeweiligen Ausfallerscheinungen zu einigen. Reschpekt!

    • Es ist ganz einfach: Jee Grenze ist viel leichter zu überwachen als die Fläche des Hinterlandes. Wenn man das eine nicht macht, muss man das andere tun, und das wird dann erst richtig teuer.

    • Auf soviel demütige Einsicht kann ich meinen Landsleuten nur mit Magister Bockelmann
      antworten, Don Alphonso:

      Seid Ihr zufrieden und sind wir einig?
      „Ja, Frau Kanzlerin“ ruft dann schleunig!!

  35. Festung? Festung!
    Was mag SPON wohl schreiben, wenn hunderttausende unter Hinweis auf den unerträglichen Zustand ihrer Heimat zuwandernde junge Asylbewerber dies nicht in bunten Wetterjacken tun werden, sondern in einheitlichem Oliv, nicht per Boot, sondern in geländegängigen Fahrzeugen, und nicht übers Mittelmeer, sondern über die Oder, das Mitführen ihrer Waffen begründend mit der in Deutschland herrschenden Gefahr von Rechts? Nun, man darf gespannt sein.

    • Da ist Schäuble vor!
      Er kann endlich seine Lieblingsidee eines Bundeswehreinsatzes
      im Innern umsetzen.

    • Neue Waffen von ISIS
      So abwegig ist der Gedanke nicht. Nebenbei gesagt: diejenigen tragen schwarz. Sie sollen inzwischen schon moderne Waffen besitzen, mit welchen Passagierflugzeuge abgeschossen werden können. Bisher besaßen sie noch keine notwendige vollständige Technologie. Sie arbeiten auch an der Entwicklung von ferngesteuerten Autos, in welchen ein Dummy platziert ist, der Wärmesignale ausstrahlt, um Sicherheitsscans zu überlisten. Auch können solche Fahrzeuge mit einer Bombe ausgestattet werden. Habe einen Beitrag darüber auf CNN gesehen, schriftliche Quellen findet man im Internet unter: ISIS sophisticated new weapons. Laut Schätzung eines Sicherheitsexperten auf CNN sind die Waffen dafür konzipiert, Terror-Einsätze in Europa durchzuführen.

      Tja, ich versuchte vor vielen Monaten auf SPON zu schreiben, dass wenn nur eine Promille der muslimischen Neuzugänge ISIS-Anhänger wären, wären das 1.000 Personen. Das durfte man nicht einmal ansprechen, war für mich aber von Anfang an eine reale Möglichkeit, was bisherige Erkenntnisse über die Täter der Pariser Attentate zum Teil auch inzwischen belegen. Anlehnend an die in den islamischen Ländern neulich durchgeführten Umfragen, laut welchen 25% der Befragten den ISIS eher positiv bewerten, entstünde ein noch düstereres Bild, denn diese Gotteskrieger brauchen nicht nur potenzielle Attentäter, sondern auch eine Menge Sympathisanten und Mitwisser, die ihnen Unterschlupf gewähren bzw. passive Hilfe leisten.

    • 20 würden schon reichen, man sehe die israelischen Messerattentate.

  36. Der Hund
    Don ist der echte Burger wie muss sein

  37. Schützenhilfe aus dem Süden
    Wer mal ein Gegenstück zu der hiesigen „Qualitätspresse“ im Sinne Dons lesen möchte, sei auf einen Artikel im Feuilleton der NZZ am Samstag verwiesen (http://www.nzz.ch/feuilleton/willkommensunkultur-1.18678059). Gunnar Heinson ist natürlich auch so ein… ) „lehrt am Nato Defense College“ und verwendet – pfui! – Rotherham als Beispiel für eine Weiterentwicklung aus der Willkommenskultur…

  38. Sehr schöner Link zu den Römern ...
    … wenngleich der Einstieg grauslich ist. Die Texte dort sind aber auch ohne den Kontext lesenswert – danke für den Hinweis.

  39. Festung? Schön wärs!
    Was die Rhetorik alles kann. Zum Beispiel Strohpuppen aufstellen („Festung Europa“), um sie dann als nicht möglich darzustellen. Als Festung habe ich, haben wohl die meisten Europäer, Europa noch nie wahrgenommen, komisch. Wird da Teer heruntergeschüttet? Sind da Mauern drum rum? Wird da geschossen? (Wie weiland aus der Festung DDR heraus?)

    Festung Europa (engl. fortress Europe) war ursprünglich der Begriff im Zweiten Weltkrieg für den vom Deutschen Reich besetzten Teil Europas.

    Auch das noch: Ein Kampfbegriff aus dem Kriech.
    Ein Begriff fast so seltsam riechend wie „Reichsbürger“.

    Ganz anders:

    Ich will ja nicht gehässig und undankbar sein, doch ich finde es, wie soll ich sagen, irgendwie richtig richtig schön, dass diese vom Kopfe her schon verwest stinkende Europäisierungs- und Globalisierungs-Mafia, die jetzt durch das Wesen Roland Nelles (Hobbyhisteriker) von einer Festung spricht, die sich geschichtlich verbürgelt, sowieso nicht halten könne, das bekommt, was schon lange fällig war:

    Die Quittung für das Herumgerede, wenn alles schön offen sei, werde die Wohlfahrt für alle steigen.

    Nichts tut sie, die Wohlfahrt.

    Statt dessen haben genau die, die in sonnigen Reden die Grenzen – nicht nur Europa-weit, sondern weltweit – schön offen halten wollen (wegen der billigen Arbeiter nebenan, wegen der besseren Ent-Steuerungsmöglichkeiten), jetzt ein fettes Problem.

    Und jetzt behaupten sie, um schöner dazustehen wegen wir schaffen das, Europa wäre eine Festung, die ja wie alles nicht zu halten sei. Aha. Die schon immer in der Geschichte äh, den Rest, was wirklich war, kennen wir ja jetzt durch Dons Ausführungen, weil wir in der Schule nicht richtig aufgepasst haben …

    Ja, es ist zwar bitter, doch auf der anderen Seite freut es mich wie gesagt fast diebisch. Die Globalisierung, auch die Europäisierung, die nichts weiter war als eine Geldgewinnmaschine, zeigt trotz aller Sonntagsreden ihr wahres Gesicht. Herrlich.

    Bin irgendwie dankbar.

    Tausend kluge Essays und wahrhaftige Reden (gibt es das?) hätten nicht geschafft, was die Flüchtlingswelle jetzt schafft: Die Illusionen und Weismachungen haben ein Ende, human sind nur noch ganz wenige (das wahre Gesicht, siehe oben).

    nur ein Gast
    – Wer für alles offen ist, ist irgendwie nicht ganz dicht –

    Post scriptum:
    Ähmnja und Merkel weigerte sich die Millionen Unterschriften gegen das TTIP entgegenzunehmen. Ging wohl irgendwie in den hysterischen Nachrichten unter. Demnächst wird SIE selbst untergehen, die Mutter aller neoliberalen gierigen Globalisierungsdeppen. Was für eine Nachricht, dann.

  40. Die Kraft der Exponentialkurve
    Lieber DA, liebe Gemeinde der Ueberlebenswilligen,

    Statt Mauern sehe ich Deiche als bessere Metapher fuer den noetigen Selbstschutz gegen die groesser werdende Flut. Deichgrafen (AM), die ihren Deich(-bau) vernachlaessigten, wurden frueher auf unangenehme Art aus dem Amt befoerdert.

    Andererseits sollte man sich keiner Illusionen hingeben – „der Zug ist abgefahren“. Das explosionsartige Bevoelkerungswachstum, gerade in Afrika, wird die Flut der Migranten auf ein Vielfaches wachsen lassen. Die Wahl ist zwischen globaler, sozialer Entropie auf niedrigstem Niveau (ausser den 1%, die sich entzogen haben werden) oder einer Steuerung, die Entschlossenheit und Realitaetssinn bedarf.

    Deutsche ideologisch verblendete Gutmenschen werden vermutlich nie aufwachen. Wenn ihre Enkel sich von einer Schale Hirse am Tag ernaehren muessen, sagen sie moeglicherweise „das habe ich nicht gewollt“ oder sie sind zufrieden, ob der dann reduzierten Ungerechtigkeit.

    • Das arme Wort retten
      Sagen wir mal so:
      neoliberal verblendete Menschen!
      (statt „ideologisch verblendete Gutmenschen“)

      Mit dem armen tausendmal hundtstotbeleidigten Wort ‚Gutmensch‘ hat das alles nämlich nichts zu tun, wenn Menschen, durch die Anwesenheit laufender Fernsehkameras beschwingt, am Bahnhof ankommende Flüchtlinge mit Teddies bewerfen.
      Teddies und Kamelle werfen und sich einen Tag lang gut fühlen, das ist Popkultur, das macht man im Fasching, das machen rosa angehypte Fans mit Bands. DAS IST NICHT GUTMENSCH, das ist einfach nur blöd, oder wahlweise: verpopt oder Fasching.

      Nicht einmal die mittlerweile zighundert erschöpften – sogar von Flüchtlingen daselbst teilweise beleidigt und angeschnauzten – Flüchtlingshelfer sind ‚verblendete Gutmenschen‘, sie helfen einfach, weil sich das einfach so gehört. Auch wenn keine Kamera dabei läuft. Ob das noch die vielen der rumbramarbasierenden Journalisten, Selbstdarsteller und Online-Kommentaristen verstehen? Glaube nicht. Seis drum.

      Zur Rettung dieses armen geschundenen Wortes.

    • Enkel, die sich von einer Schale Hirse
      ernähren müssen.
      Bitte, die wird ihnen von einem Roboter serviert, der ihnen
      auch noch das Mündchen abwischt.

      Der techn. Fortschritt läßt sich nicht aufhalten.

  41. Unkontrollierte Zuwanderung
    Exemplarisch, die Krim.

  42. Im Glanze alter Festungsblütenträume...
    Gelungen, vielfach gelungen, was da aus der Feder floss.
    Natürlich wird die bajuwarische Sichtweise mal wieder überhöht dargestellt, aber das sind treue Leser des Blogs ja schon gewöhnt, einige werden sich sicher daran ergötzen.

    Das Faktum als solches ist richtig und aufrecht dargestellt, wie eine Fahne, die im Glanze der Sonne, vom Winde befeuert, ein Signal für Einheit und Denkungsart ist. Hoch soll sie leben, die Freiheit aller Frauen, auch des Nachts im Miniröckchen feiernd spazieren gehen zu dürfen ohne fremde Finger ungewollt in den Geschlechtsorganen zu spüren.

    Ich persönlich wäre auch schon mit einer modernen Grenzschutzanlage d’accord, aber es darf auch durchaus eine Festung sein, Hauptsache es hilft. Vorbilder würde ich ebenso wie einige Mitstreiter im chinesischen Festungsbau verorten, die chinesische Mauer kann nur als Vorbild empfunden werden. Wer sich intensiver mit diesem Bauwerk und den ziemlich einfachen und effektiven Möglichkeiten der Verteidigung auseinandergesetzt hat, wird – gerade im Zeitalter moderner Nachrichtentechnik und schneller Informationsübermitlung – nie wieder behaupten, das ein grundlegender Grenzschutz heutzutage nicht möglich sei, wie man uns neuerdings aus dem Umfeld der Fr. Dr. Merkel (Bundeskanzlerin) glauben machen möchte.

    Auch die Waffentechnik ist bedeutsam fortgeschritten. Man kann seine Angreifer inzwischen z.B. per Mikrowellenwaffen grillen, aber so weit muss man es bei der Ausschöpfung neuester Technik ja gar nicht kommen lassen. Ein teilweise elektrisch geladener acht Meter hoher Zaum mit NATO-Stacheldraht – Vorbild: die Südgrenze der USA in Richtung Mexiko – würde sicher schon einiges Verhindern, was so an kultureller „Bereicherung“ den Weg in unsere schöne Heimat finden möchte.

    Ein Problem würde sich natürlich in der Folge für den griechischen Staat mit seinen etwa 4000 Inseln ergeben, die wiederum nicht ganz so einfach zu sichern sind. Man könnte natürlich fatalistisch hauchen: „Was geht mich das an?“, muss sich dann aber doch eingestehen, das die EU als solche nach der Errichtung einer Grenzschutzanlage deutscher Natur nicht mehr dieselbe wäre. Österreich und die Balkanstaaten würden sicher ebenso handeln, vermutlich nicht mit der der deutschen Politik eigenen zeitlichen Verzögerung, sondern würden nahezu direkt mit Grenzschließungen in Richtung Süden reagieren, was nur logisch und richtig wäre. Den letzten beißen die Hunde, in diesem Fall die schon gebeutelte, griechische Kulturnation. Ich hielte es für zielführend, mit Griechenland einen Schutz der griechischen Inseln und Grenzen als gesamteuropäische Aufgabe auszuhandeln. Es wäre höchst unehrenhaft und unfein, die Griechen dem Ansturm der Einwanderungswilligen schutzlos auszuliefern. Es ist eine Frage der Ehre, hier europäisch zu handeln und den geostrategisch schwierig zu kontrollierenden Südstaat helfend beizuspringen. Dies sollte gleichzeitig mit der Wiedererrichtung innereuropäischer Grenzanlagen entstehen, nicht zum Schutze vor Europäern, sondern vor Kulturbereicherern ohne oder mit falscher Erziehung.

    Grundsätzlich bin ich nicht gegen Einwanderung. Aber ich denke, dass deutsche Asylgesetz hat sich bereits in den 1980er Jahren überholt und ist Anlass für mancherlei Leidensdruck, den wir zur Zeit in diesem Staat verspüren. Es ist unzeitgemäß und gehört abgeschafft. Zumal sich vermutlich in den nächsten Jahrzehnten keine Regierungsmehrheit von fast 80% der Stimmen finden wird, welche die Verfassung entsprechen problemlos ändern kann. Dies ist eine einmalige Chance, die unsere derzeitige Regierung noch gar nicht erkannt hat, oder partout nicht sehen will. Ein Einwanderungsgesetz ließe eine Auswahl von gesuchten Fachkräften zu, man könnte auch Härtefälle aus Gründen der Bahrmherzigkeit berücksichtigen, allerdings je nach Lage des Falles und Verhalten der Verfolgten. Einen Rechtsanspruch auf Asyl sollte es – wie nirgendwo auf der Welt – nicht mehr geben dürfen. Wer sich intensiver mit der sich aus dem Asylrecht ergebenden Problematik beschäftigt hat, wird mir nur zustimmen können. So gut und richtig es nach dem zweiten Weltkrieg gemeint war, so sehr vernichtet es alle vernünftigen Politikansätze für unser aller Zukunft durch seine ihm eigene ungesteuerte Zuwanderungsmöglichkeit. Nur ein Bruchteil (1%) der sich auf dieses Gesetz Berufenden ist tatsächlich verfolgt. Auch sollte die deutsche Staatsangehörigkeit bei Einwanderern nicht mehr vergeben, sondern bis auf Widerruf erteilt werden. Dann wären Ausweisungen und Abschiebungen krimineller Elemente leichter durchführbar.

    Das liest sich jetzt vielleicht alles ein bißchen hart, ist aber als langfristige Strategie für ein friedliches europäisches Miteinander gedacht.

    Derzeit isoliert sich Deutschland in der EU und betreibt einen nicht mehr nachvollziehbaren Sonderweg in der EU. Häufig wird schon mit dem Finger auf Frankreich gezeigt, und es entstehen – aus Unwissenheit – Forderungen, das Franzosenvolk könne uns Deutschen helfend beispringen in unserer Einwanderungsüberforderung. Das werden die Franzosen mitnichten machen, da diese bereits etwa 16% Einwanderer mit fremdreligiösem Hintergrund haben, und die „Generation Allah“ in Frankreich für noch größere Probleme sorgt, als wir sie in unserer schönen Heimat schon haben. (Krawalle und Straßenschlachten in den Banlieus, der Fall von Marseille, exzessiver Drogenhandel u.s.w.) Ich bin mir sicher, die Franzosen schicken uns zwei, drei helfende Bautrupps, damit wir die Grenze zu Österreich endlich hochziehen.

    Der Grenzbau würde die europäische Einheit, da sie zum Schutze der Bevölkerung entstünde und nicht nur aus Wirtschaftsinteressen, entgegen allen unkenrufenden Vorhersagen, vielleicht sogar eher positiv bestärken.

    Die Ursachen für Krieg, Leid und Elend in der Welt sollte man natürlich weiterhin mit Nachdruck bekämpfen.

    • Symbolik und Realität
      Na ja, der Don hat seinen blog, wie fast immer, mit einem Augenzwinkern geschrieben. Mauern und Festungen haben selten und tatsächlich hartnäckige „Wanderer“ aufgehalten. Ebensowenig wie „Kohlenstoffsteuern“ den Klimawandel aufhalten werden, wird „man/frau“ mehr order weniger Verzweifelten den Eintritt ins Teutsche Paradies (minus 72 Jungfrauen) verwehren können.

      Befestigungen waren immer auch psychologische Waffen, v.a. der eigenen Bevölkerung gegenüber. Unser Don-ald redet auch von einer Mauer, um die (allerdings christlichen) Indianer südlich der Grenze abzuwehren, aber selbst er überhöht das Projekt so sehr („die Mexikaner werden dafür zahlen“), dass der politische impetus mehr als offensichtlich ist: Stimmung und Stimmen vom Wutbürger (und das meine ich nicht einmal herablassend, denn gute Gründe für Wut auf die Obigen gibts allemal).

      Nein, Deutschland wird „mehrere“ Millionen aufnehmen, und zwar auf lange Frist, ob nun straffällige(r) Enthauptungsspezialist/-in oder straflose(r) Mechatroniker/-in. Punkt, einfach weil sich die Zustände in den Herkunftsländern auch auf Dauer auch nicht ändern werden. Im Gegenteil.

      Der Fehler Merkels und der übrigen Politkaste war es, dies zu verkennen, oder zu verleugnen, und bis heute kein Konzept entwickelt zu haben, wie man / Frau Zustände wie in Paris, Marseille, Brüssel, Amsterdam, London etc. zumindest abmildern kann.

      Na ja, aus der Geschichte zu lernen ist eben nicht so einfach, wie gesagt.

      Gruss,
      Der Onkel

    • In 7 Minuten entscheidet sich,
      http://www.welt.de/politik/ausland/article151254944/Sieben-Minuten-dann-ist-klar-wer-abgewiesen-wird.html
      wer offensichtlich unberechtigt ist. Warum nur kann Österreich das? Ach so, die haben eine Regierung.
      Traurig für uns.
      M. A. Titz

  43. Kara-ben-Nemsi
    Aberwitzig auch die immer schon mit reingemengte Dosis Kriegstreiberei:
    .
    „Natürlich können wir uns aus dem Syrienkrieg heraushalten, aber irgendwann werden wir sehen, dass…. (undsoweiterunsofort)“
    .
    Im Umkehrschluss heisst das: Wir können den Flüchtlingsstrom (vielleicht) eindämmen, wenn wir dort (und in allen anderen Problemländern) überall entschlossen KRIEG führen:
    .
    Fluchtrsachen-Beseitigungs-Kriege!
    .
    Und wenn wir die alle gewonnen haben werden, so das Arguement, dann wird das Leben dort überall so schön sein, dass niemand freiwillig zu uns kommen wollen würde.
    .
    Was die USA, Russland, England, Frankreich, Saudi-Arabien und Israel in 100 Jahren nicht geschafft haben: Ordnung durch Krieg im Orient — das wäre für Leyens Mädels doch wohl ein Klacks, da brauchen wir nicht erst auf die WM *22 in Qatar warten.

  44. Grenzsicherung ist derzeit das einzige, was mich an staatlichen Maßnahmen interessiert
    Es gibt da einen Spielfilm von Lars Kraume aus dem Jahr 2010, „Die kommenden Tage“, eine dystopische Zukunftsvision mit erstaunlichen Parallelen: Zitat aus wikipedia „… Die Europäische Union ist zerfallen und Deutschland hat seine Grenzen gegen die Flüchtlingsströme aus Afrika abgeschottet. Nahrungsmittel und Energie sind knapp, die soziale Spaltung der Gesellschaft hat sich erheblich verschärft. …“ Die Abschottung verläuft da wohl an der Südgrenze der Alpen, Südeuropa ist also aufgegeben…. Wer den Film sehen möchte, sollte ihn sich besorgen, bevor der Herr Maas ihn verbieten lässt. Im öffentlich-rechtlichen wird er wohl derzeit eher nicht wiederholt…

    Was ist eigentlich, wenn der nächste Anschlag des IS darin bestände, nur 1 bis 2 Prozent der männlichen Migranten zu einer koodinierten, flächendeckenden Randale mit einfachen Mitteln wie Messern, Knüppeln und Eisenstangen zu bewegen? Gut vernetzt mit Smartphones und „Freifunk“ der Idealisten sind sie ja ohnehin. Das wären dann einige tausend Männer und die erste Widerstandslinie der Polizei wäre dann schnell überrumpelt und entwaffnet. Das wäre das deutsche „9/11“ mit hunderten oder tausenden Toten an einem Tag. Welche Notfallpläne gegen einen solches Szenario gibt es eigentlich bei den Behörden?

    • Titel eingeben
      Jetzt versteht man, weshalb „unsere“ Polizei (die USA nachmachend) so stark aufrüstet, zum Teil jetzt schon aussieht wie die storm trooper in Star Wars. Gegen die, aber auch – vorsorglich – gegen uns, die wir uns langsam auf einen Bürgerkrieg hinbewegen (sagte auch schon Frank Rieger zwei Mal öffentlich).

    • Geschichte
      Ach Herr Don, mit der Geschichte ergeht es so wie mit Marx oder der Bibel:

      Wenn man will, lässt sich aus ihr fast alles belegen.

      Nur gut, dass es in der Geschichte auch genügend Städte gab, die keine Mauern aufwiesen und auch der Grenzschutz lange Zeit nicht der sein wollte und konnte, wie Sie sich ihn vorstellten. Die Verteidigung des Römischen Reiches begann nämlich gerne mal hinter dem Limes.
      Das liegt aber auch daran, dass Grenzbefestigungen nur Sinn machten, solange es auch einen Feind gab, der einem etwas bößes wollte. Wie z.B. die Schweden, die nicht als Migranten kamen, sondern von anfang an erobern wollten.

      Ein Glück also, dass die modernen Flüchtlingsstörme ohne Waffen aus und ankommen (bis auf den ein oder anderen IS-Krieger vielleicht).

      Und vielleicht sollten wir auf ähnliche Weise den ausbrechenden und kommenden Konflikten begegnen. Denn Mauern ohne Waffen sind wirklich nur eines: teuer erkaufte und nutzlose Prestige.

    • Danke für den Tip.
      Habe den Film im Netz gefunden.

      Wenn die ersten Wohnungen gestürmt, die Bewohner an die Luft gesetzt werden und der Rechtsstaat zu arbeiten beginnt werden wir uns die Augen reiben.
      A.F.

    • Welche Notfallpläne gegen einen solches Szenario gibt es eigentlich bei den Behörden?
      Keine.
      Augangssperre, Notstandsgesetz.
      In so einer Situation werden Polizeistationen, Verwaltungsgebäude
      und evtl Krankenhäuser und Flughäfen geschützt. Mehr Personal gibt es nicht.
      Dieses Szenario erwarte ich schon seit Oktober. Mal schauen, wie es
      dann wirklich kommt.
      Selbst wenn Schäubli sein Lieblingsprojekt durchbekommt (Bundeswehr im Innern), ändert das kaum etwas.

  45. Titel eingeben
    Ein junger Berliner Taxifahrer sagte mir schon vor 30 Jahren, dass irgendwann in den nächsten jahren Millionen Afrikaner, Vorderasiaten etc. aus hungernden und kriegerischen und wassernotleidenden Ländern hierher kommen werden (um nicht zu krepieren) – und was dann?
    Ich dachte damals, nunja: (hoffentlich nur) ein Spinner.
    Und nu?

    • Titel eingeben
      belesener Mann, dieser Taxifahrer. 2016 minus 30=1986. Zu dieser Zeit war die Originalfassung von Jean Raspails „Le Camp des Saints“ => „Das Heerlager der Heiligen“ seit 13 Jahren in den Buchhandlungen. Gibt es immer noch, allerdings in der verbessermenschlichten Fassung. Sollte Pflichtlektüre werden, aber was sage ich da?

  46. Unangemessen, geschmacklos, hysterisch
    Bisher habe ich Sie gern gelesen, Don, insbesondere wegen Ihres feinen Humors und der Italien-Bezüge in Ihrem Blog, doch die Parallele, die Sie zwischen existenziell bedrohten Flüchtlingen und kriegerischen Invasoren ziehen, finde ich unangemessen und geschmacklos, ja hysterisch. Ebenso gibt mir der (fast) Unisono-Applaus der Kommentierenden zu denken. Schließlich handelt es sich in der Mehrzahl um kluge Köpfe. Wie verzerrt werden da dümmere Köpfe denken?

    • Es gibt welche, die sich wie Invasoren benehmen. Ich habe das selbst gesehenm, und nur ein kleiner Teil sucht hier wirklich Schutz. Entsprechend niedrig ist auch die Anerkennungsquote für politisches Asyl – rund ein Prozent. Die anderen bekommen einen Schutzstatus. Aber die meisten kommen inzwischen einfach, weil die Grenze offen ist und es für ein paar hundert Euro geht. Das hat sich in en letzten Monaten deutlich verändert. Mir ist klar, dass das nicht gern gehört wird, aber das ist meine Erfahrung vor Ort.

    • Ja, Don....
      Und warum sollten sie nicht?

      Schauen sie sich doch was in den Ländern dieser Leute los ist, auch weil „unser“ Teil der Welt die Lage in diesen Ländern ausschliesslich dazu benutzt hat um sich zu bereichern… Man hat noch mit der grössten Diktatoren Dreck… dort Geschäfte gemacht und diesen primitiven Gangstern Waffen gegeben, damit sie ihre Macht aufrecht erhalten können. Wie kann man den Leuten die dort abhauen übelnehmen, dass sie kommen?
      Dieselbe Politik des Westrens hat ja auch verhindert, dass sich Reformbewegungen dort breitmachen und frei arbeiten können. Nun hat man halt 1 Million von ihrer Religion Verblödeter im Land, und die nächste Million steht auf dem Absprung.

      Die Problem fangen übrigens erst an. Der Ölpreis Verfall wird Auslöser für den Kollaps wenigstens eines der perverseren Länder dort sein, Saudi Arabien. Der dann dort beginnende Bürger/Religionskrieg wird mehr als nur ein, zwei Million Flüchtlinge bringen.
      Von den internen Problemen die auch Deutschland dann haben wird, mag man nachts lieber nicht träumen…
      Lesen sie mal nach, was sogar Frau Lagarade über die Entwicklung der Weltwirtschaft zu sagen hat. Und das sind die Probleme der Welt zu der die des Islam noch dazu kommen.

  47. Immer locker bleiben ..
    Es ist ein bisschen wie an der Börse mit diesem Flüchtlingsthema, erst wird gekauft wie blöde, weil alle kaufen, nun sind alle in Panik und schmeißen Überzeugungen und Ängste auf den Markt.

    Dabei macht doch Zeitunglesen inzwischen wieder Spaß. Das muss man doch auch mal positiv sehen. Frau Wagenknecht ist bei den Linken nicht mehr gut gelitten, Herr Schäuble demontiert sich selbst mit seiner Benzinsteuer, Herr Palmer begint demnächst mit Zwangseinweisungen .. eine Kakophonie quer durch die Parteienlandschaft.

    Es ist eine Freude. 20 Jahre Gutmenschenmief werden durchgelüftet. Dafür kann man doch den ein oder anderen Marrokaner aufnehmen !

    Zudem ist eine Festung auch gar nicht nötig, der Zuzug lässt sich eher über die Rückführungen steuern, dass hat man bei den Balkanern gelernt.

    Wer nach 2 Wochen wieder daheim ist, hatte eine verdammt schlechte Kosten/Nutzen Quote und das spricht sich sehr schnell rum. Man müsste halt nur mal anfangen.

    Das Problem ist daher nicht nur die fehlende Grenzsicherung, es ist vielmehr die vollkommen impotente Justiz und Verwaltung in diesem Land. Da liegt das Staatsversagen.

    • Es ist ein bisschen wie an der Börse
      …und wenn alle sagen Du (Frau Merkel) bist bankrott, dann bist
      Du bankrott.

  48. Über die Hamburger Stadtmauern
    Den SPON Artikel von Nelle kenne ich, und so war die Lektüre von Don Alphonsos „Erwiderung“ ein großes Vergnügen. Die allermeisten Antworten auf Nelles Kolumne widersprachen seinen Ausführungen. Wundersamer Weise wurde kaum zensiert. Offenbar reichen die positiven Posts nicht mehr aus, um eine Mindestmenge an Klicks zu generieren, um die Werbekunden zufriedenzustellen.

    Das protestantische Hamburg will sich natürlich nicht so gern an seine eigenen Stadtmauern erinnern, obwohl die Erwähnung für eine Hamburger Publikation adäquater gewesen wäre. Im Zuge des Dreißigjährigen Krieges waren sehr viele Flüchtlinge nach Hamburg gekommen, was zur Wohnungsnot und zu beengten Wohnverhältnissen innerhalb der Stadtmauern – der Wallanlagen – geführt hatte. Nachdem in München die Festungseigenschaft schon in 1795 endgültig aufgehoben wurde, führte Hamburg ein Jahr später die Torsperre ein. Die Torsperre verschaffte eine Erleichterung der beengten Verhältnisse, hatte aber zur Folge, dass das Gesindel nach dem Torschluss keinen Zugang mehr in die Stadtmitte hatte, denn die Armen konnten das Sperrgeld nicht entrichten. Es ist auch eine interessante Beobachtung, dass die Torsperre nur in Norddeutschland Anwendung fand, und zwar in den von geschäftstüchtigen Kaufleuten beheimateten Hansestädten Hamburg, Lübeck und Bremen. Die Hamburger Torsperre wurde erst in 1860 aufgehoben.

    Eine kleine Ergänzung zu diesem Satz: „[…]als der Schwede drohte, das ganze Land ketzerischlutheranisch und damit frei von Kunst, Kultur und gutem Essen zu machen.“
    Es ist nicht ganz zutreffend, dass Schweden frei von Kunst, Kultur und gutem Essen sei. Aber die Ausnahme bilden eigentlich nur die Oberschichten, welche einen luxuriösen Geschmack pflegen, Kunst und Kultur und das gute Essen schätzen und genießen. Das Schloss Drottingholm mit seinem chinesischem Pavillon und dem reizenden Schlosstheater zeigt deutlich, wie das schwedische Königshaus den mittel- und südeuropäischen Prunk ziemlich gelungen nachzuahmen versuchte, im kleineren Rahmen. Und so wie anderswo, imitierte die schwedische Oberschicht wiederum den königlichen Stil. Daran hat sich bis heute nicht viel geändert. Die Oberschichten laufen nicht Ski in Schweden, sondern in den Alpen, sie reisen liebend gerne nach Italien und Côte d’Azur etc., wo sie unter sich sind, und orientieren sich im Lebensstil aneinander.
    Die Schweden haben allerdings das Volk zur protestantischen Bescheidenheit erzogen – dies gilt als die erste Tugend in allen skandinavischen Ländern. Das Volk begnügt sich damit, sich politisch korrekt zu verhalten und die schlichte Ikea-Kultur in den einfachen Holzhäusern als Erfüllung ihrer Wohnträume zu verstehen. So funktioniert die Gesellschaft in vielen Ländern, und wenn ich heute die Oxfam-Studie lese, so wird die Welt immer ungleicher…

  49. Es wird einmal ein Wunder geschehen.
    Deutschland bekommt wieder eine Kanzler(in) und keine Kämpfer(in) der NWO, Globalisierungselite und Bankendiktatur. Jemand der nicht die Reicher immer reicher und die Armen immer ärmer macht sondern Politik für alle unter der Sonne.

    Wenn man die vom Don genannte Festung als das sieht was es sein kann.

    Eine starke Gemeinschaft die Recht und Unrecht erkennen DARF.
    Politiker mit RÜCKRAD – nicht leblose Hüllen die im Reichsfestspieltheater in Berlin und anderswo eine GROTTENSCHLECHTE AUFFÜHRUNG nach der anderen geben.

    Dann legt die Pastorentochter ihr Amt nieder mit dem sie hoffnungslos überfordert ist. Legt nicht Deutschland und Europa in Schutt und Asche ob ihrer Dummheit. Begräbt nicht die Kultur und die Zukunft Vieler wegen ihrem NEUEN-WELT-ORDNUNG-GRÖSSENWAHNS.

    Dazu braucht es aber Courage.

    Sahra Wagenknecht könnte so jemand sein wenn Deutschland endlich Links, Rechts und die Mitte im Jahre des Herrn 1720 aufgibt und Vernunft und Klarheit den Vorzug gibt. Deutschland endlich etwas zurückgibt. Einigkeit und Recht und Freiheit – nicht aus Ideologie geboren sondern aus Verantwortung dem Amt und dem Volk gegenüber.

    Im Übrigen bin dafür: „Kehrt zurück zur Wahrheit“.

    • Dr S
      In der Tat seltsam, was sie da träumen. Wunder geschehen nun mal nur in Büchern…

      Der Wurm in ihrem Traum???
      „Begräbt nicht die Kultur und die Zukunft Vieler wegen ihrem NEUEN-WELT-ORDNUNG-GRÖSSENWAHNS.“
      Ein Volk, das eine Kultur hätte, wie Sie sie in dem Satz unterstellen, das hätte sowas nie gewählt, oder?

      Haben sie auch was anzubieten, das in einem Bezug zur Zukunft der real existierenden Welt steht?

  50. Dear Sparkasse,
    ich brauchen Geld
    du machen Tresor auf
    Tresor Festung und Festung Nazi
    du nix Nazi, oder ?
    komme morgen holen Geld

    with love
    Yussuf al Berlini ibn Piefke

  51. Im MuttibOnker brennt noch Licht!
    Aber welche Begleitmusik würde man jetzt empfehlen?
    .
    (…. öch kopitolöre nööcht!)

    • WEIN, WEIB und GESANG mit Licht !
      wer ist denn mit mutti im bunker und feiert das fröhliche weinfest mit weinkönigin……………………. am abgrund in der nähe der 30 % marke ???

      mit oder ohne die von DON zitierten „feigen“ männer, die hier sicher auch noch in irgendeiner ausgabe wörtlich genannt werden sollen ?????

      begleitmusik: „radio GAGGA“ erklingt von und mit Freddy M. !!!! oder „who´s that girl“ von M. !!!

      und die kanzlerinnenwahlvereins-fraktion singt im chor: „dieser weg wird kein leichter sein, diese weg wird steinig und schwer, nicht mit vielen wirst du dir einig sein………….“ von X.N.

      daraufhin singen nur die „männer“: „The Last REBEL“ von Lynyrd Skynyard mit dem text: „he is a dying breed“

    • Titel eingeben
      „Dos doitsche Volk warr meiner näschd wörrdig“. Klingt ähnlich „Dann ist das nicht mehr … ….“

    • Titel eingeben
      Bonker= auch Fästong! Sähe onten. Em Bonker von Albert Sp…äääh Axel Schultes und Charlotte Frank. Brottogeschossfläche 64.413 m²

    • Titel eingeben
      wie J. Raspail Mozarts kleine Nachtmusik.

  52. maciste grüßt den don
    edler don, ein wunderbar zu lesender text, welcher durchaus kluge und überdenkenswerte historische beobachtungen darlegt. indes bleibe ich bei meinem bereits an anderer stelle dieses blogs vorgebrachten spartanischen beispiel: männer statt mauern. auch jene mauern, welche den schweden standhielten, waren letztendlich mit entschlossenen, kampf- und kriegserprobten männern besetzt, welche bereit waren, ihr leben, ihr gewaltpotential und ihr militärisches können in die schanze zu schlagen, diszipliniert, militärisch gedrillt und mit dem begriff der „manneszucht“ vertraut. ermangelt es solcher männer, bedarf es nicht einmal der gewalt – es genügt, was schon der vater des großen alexandros wußte: ein mit gold beladener esel stürmt dann jede burg. übrigens wurden große und kleinere reiche in der regel durch armeen und feldschlachten geschaffen und auch wieder verloren. deshalb brauchen wir keine mauern, edler don, sondern andere politik, bessere soldaten und eine neue armee – gerne auch mit kontingenten der neuen mitspieler, woran man wie im römischen staat und seiner armee den erwerb der bürgerrechte heften könnte.
    battle on.

    • Naja, Sparta wäre ohne Heloten auch nicht möglich gewesen, das darf man nicht vergessen.

    • maciste grüßt den don
      eben, don! – und die heloten wurden durch terror der spartiaden in schach gehalten, nicht durch mauern.
      battle on.

  53. SPON muss sparen...
    Herzlichen Dank, lieber Don,

    dass sie die Geschichtsklitterung Herrn Nelles vor einer größeren Öffentlichkeit so schön aufzeigen. Heutzutage kann man offensichtlich ohne jede Allgemeinbildung Diplom-Politologe und SPON-Redakteur werden. Womöglich war der Einkaufspreis deshalb entsprechend niedrig.

    Unser Glück, dass Sie anscheinend nicht auf die FAZ-Almosen angewiesen sind…

  54. Das Kernproblem
    besteht darin, dass die politische „Führung“ genau das tut, was die schweigende Mehrheit will: Den Status quo solange wie nur irgendwie möglich aufrecht erhalten! „Ein Hoch auf dieses Leben! …. Frier‘ diesen Moment ein“ (oder so ähnlich). Auf diese individuelle Festung in Millionen von Gehirnen könnte die Prophezeihung des Untergangs durchaus zutreffen. Die Desillusionierung wird für viele Menschen, die sich auf stabile Verhältnisse eingestellt haben, nicht zu verkraften sein.

  55. Wieder einmal ein sehr schoener und treffender Kommentar
    Mein erster Gedanke zu dem Festungsvergleich war: Wie erklaert man sich denn dann dass Menschen ueber mehrere Jahrtausende immer am Festungbau festgehalten haben? Bei so viel Nachfrage muss man doch davon ausgehen dass sie auch durchaus einen wichtigen Zweck erfuellt haben muessen.

    Auf jeden Fall danke fuer den sehr schoenen Beitrag.

  56. Mauern
    MA hat natuerlich ein sehr tiefes Mauertrauma, ihre Kernneurose, wie der Analytiker sagen wuerde. Deshalb wird sie nie auch nur ein Zaeunchen bauen lassen…

    Wien hat damals nur wegen seiner Mauern ueberlebt – und Dank der polnischen Reiterei – die wird aber fuer uns nicht mehr kommen…

  57. die Flüchtlingskrise
    als gigantisches Menschen-und Kapitalvernichtungsprogramm
    verstehen.

  58. Die Gedanken sind nicht frei
    Das SPON eine hochgradige Inszenierung eines Gedankenkontrollsystems ist, ist für Benutzer der dortigen Foren ein offenes Nicht-Geheimnis. Das Flüchtlings-Thema wird bei den meisten Artikeln von vorneherein nicht zur Besprechung zugelassen, unter Verweis auf Bedrohungen durch Unkorrektes.
    Wie das Unkorrekte konkret aussehen könnte, stand zur Überprüfung. Zwecks Klärung schien der Artikel mit dem etwas absurd wirkenden Festungszitat geeignet. Es wurde also testweise versucht, folgenden überschaubaren und unpolemischen Beitrag einzustellen: „Die Chinesen litten hinter ihrer Mauer keinen Hunger, allerdings wurde der Appetit der Mongolen auf Plünderungen nachhaltig gezügelt. Bei der türkischen Belagerung Wiens 1529 hatte die Stadtmauer großen Anteil daran, dass Wien bis heute österreichisch ist.“
    Da die Debatte (formal) längere Zeit möglich war und Zufälle aufgrund spontaner Zuckungen des Zensors ausgeschlossen sein sollten, hatte ich versucht, den Text nach jeweiligem Nichterscheinen im Forum mehrfach, auch mit großen zeitlichen Abständen zu einzustellen. Fehlanzeige, die Zensur schlug jedes mal treffsicher zu.
    Diese Beobachtung ist kein Einzelfall. Man kann ableiten, dass die Zensoren von SPON ideologisch geschult sind und Abweichungen von der vorgegebenen Linie des SPON-Politbüros zielsicher ausstoppen. Möglicheweise wird schon vorab definiert, wovor die unmündige Leserschaft als Ausdruck von Falschdenken geschützt sein muss. Tatsachendarstellungen scheinen im übrigen als gedankenbedrohender empfunden zu werden als häufig vorkommende Meinungsäußerungen im Stil von „finde ich toll, finde ich schlecht“.
    Nur deswegen erwähnenswert, weil sich so ganz gut sehen lässt, wie Motivation und Methoden linker Gedankenkontrolle und zugehörige Kampagnenstile aussehen.

    • Titel eingeben
      hätten Sie beizeiten das Streichorchester und das Organ in den süßesten Worten gelobt, gedankt für die Möglichkeit der Gegenrede und den „Mut“ des jeweiligen Autoren zum Thema „Wie erstelle ich eine Trockenmauer mit integriertem Insektenhotel“. Oft reicht den Jungs und Mädels ein Name der einst sie geschmäht.

    • Konsequenzen gezogen
      Ihre Erfahrungen mit der SPON-Zensur decken sich zu 100% mit meinen eigenen. Vor der Kuendigung des Spiegel Abos und meiner Entscheidung auch SPON nicht mehr durch meine Clicks zu unterstuetzen habe ich des oefteren auf den Foren des Spiegels Kommentare gepostet. Dabei hat sich herausgestellt dass die Zensoren keineswegs darauf aus sind die polemischen Kommentare rauszufiltern. Mit aus dem Bauch geschossenen Meinungsaeusserungen hatte ich eine deutlich bessere Durchkommensquote als mit besser durchdachten und mit Fakten (plus zugehoeriger Quelle) belegten Argumenten. Selbiges passiert mir des oefteren auch bei anderen grossen Portalen.

      Man muesste fast schon eine Webseite einrichten auf der die Besucher ihre zensierten Kommentare posten duerfen. Diese Kommentare sollten dann von den anderen Besuchern bewertet werden; sagen wir auf einer Skala von 0 bis 5; von0=’naja wenn du es so angehst dann darfst du dich nicht beschweren wenn du zensiert wirst‘ bis 5=oh je wenn so was von unseren Medien als unerwuenscht eingestuft wird dann ist unsere Demokratie tatsaechlich in Gefahr.

    • Das Problem des Spiegel
      sitzt möglicherweise sehr tief. Der Artikel von Nelles hat mit einem unerfreulichem Umdefinieren historischer Umstände gearbeitet. Auch Don Alphonso ist das sofort aufgefallen und er hat seinen gelungenen Beitrag geschrieben.
      Bei SPON handelt sich um eines der (nominell) wichtigsten deutschen Presseorgane, das sich zudem auf eine aufklärerische Tradition beruft. Anscheinend liegt nichts ferner als dies. Wenn es zulässig sein sollte, vom Zensurverhalten auf den geistigen Zustand der Redaktion zu schließen, ist Spiegel jedenfalls kein liberales Blatt, nicht einmal ein linksliberales.

    • Die Autoren?
      Bei Kommentaren im Guardian entscheiden die Autoren selbst ob Beiträge von Lesern gelöscht werden. Vielleicht bei SPON ähnlich?

  59. Tamarisque vom 18.Januar,
    ich würde eher sagen 10.000. Vielleicht veröffentlichte SPON nicht, weil ihr 1.000 nicht der Rede wert?

  60. Die schönen Athenerinnen
    Beim SPON vermeide ich lediglich, überhaupt Klicks zu generieren, die womöglich dazu führen, daß Leute wie Diez und Nelles bei der nächsten Sparwelle verschont bleiben (Augstein bleibt wohl, und macht als letzter das Licht aus).

    Historische Vergleiche haben Konjunktur. Bei der „Welt“ fallen mir seit einiger Zeit diverse Betrachtungen zum Fall Roms und zur Völkerwanderungszeit auf. Da kommen wir schon näher zum Kern des Pudels. Der Limes hätte bei ordentlicher Pflege und innerer Einigkeit bestimmt noch ein paar Jahrhunderte länger gehalten. (Danke an den Don für den Regensburger Link – chilling…)

    Wenn wir schon schiefe historische Vergleiche ziehen, warum nicht die dorische Wanderung und die Dunklen Jahrhunderte? Wenn mich mein Schulwissen nicht trügt, hatten die Frauen in Athen und anderen Wiegen der Demokratie deshalb kein Wahlrecht, weil die einwandernden Dorer sie übernommen hatten von den örtlichen Weichei-Männern (die sie massakrierten). Nur nicht in Sparta – dort waren die Frauen so männlich, daß sie einfach mitgekommen waren. Da stelle ich mir jetzt mal die dorischen Krieger beim Massengrabschen schöner Athenerinnen am Lykavittos-Hügel vor. War die Kölner Domplatte vielleicht eine ähnliche Übergabe-Zeremonie?

    • Titel eingeben
      Aber waren die Athener nicht Ionier? Und ob es die dorische Wanderung überhaupt gab, das ist m.W. heute umstritten.
      Letzten Endes treffen diese historischen Vergleiche (auch mit der Völkerwanderungszeit) m.E. auch nicht den Kern der Sache…sowas wie in der Bundesrepublik in den letzten Moanten gab es m.W. noch nie. Das einzige, was mir annäherungsweise als Vergleich einfällt, ist Großbritannien ab 1997, als die Labour-Regierung absichtlich Masseneinwanderung forcierte, um die Gesellschaft zu transformieren.
      Bei Merkel bin ich aber unsicher, ob das alles Absicht ist oder ob die Frau nicht einfach nur komplett inkompetent ist.

    • War die Kölner Domplatte vielleicht eine ähnliche Übergabe-Zeremonie?
      Aber ja. Guckst Du hier: http://www.wiwo.de/politik/deutschland/stephans-spitzen-deutschlands-neues-maenner-problem/12847516.html

      Darin u.a: „Denn die Frauenverachtung, die sich in der Silvesternacht massenhaft manifestierte, zeigt sich gerade darin, dass Frauen nicht das wahre Objekt der Übergriffigen waren. So viel Einsatz sind sie in den Augen vieler Angreifer ja gar nicht wert.
      Der Angriff richtete sich vielmehr, ganz gemäß einer arabisch-islamischen Kulturalisierung, gegen die „Ehre“ jener Männer, die es nicht fertig gebracht haben, ihre Mütter, Schwestern, Frauen zu schützen. Angefangen von der (ja noch immer überwiegend männlichen) Polizei, die ihre Schutzfunktion nicht ausübte, bis zu den nächtlichen Begleitern, die, hätten sie sich gegen die Übermacht zur Wehr gesetzt, im Zweifelsfall zu Märtyrern ihres Rittertums geworden wären.

    • Hm...
      „Römer“… auch so ein historisch belasteter Begriff – man sollte in dem Zusammenhang die Worte „spät“ und „Dekadenz“ unbedingt vermeiden…

    • Fleischhauer
      Na ja, SPONs Jan Fleischhauer ist lesenswert, und belommt auch meine clicks.

      VG
      Der Onkel

  61. Amtsblatt
    Ist dieser Spiegel eigentlich schon das Amtsblatt von einige Regierungsmitgliedern?
    Wird es dann zur Pflichtlektüre, um zu wissen, was Korrekt wäre?

    • SWR, der Staatssender !
      aber ja ist der SPIEGEL das, aber……………….. kein vergleich mit dem privatfernsehen von Malu Dreyer und Winfried Kretschmann. wir haben jetzt keine parallelschaltung mehr sondern gleichschaltung von SWR und den ministerpräsidenten, oder ????

    • Titel eingeben
      So ein Privat Sender muss Mensch sich doch erst einmal leisten können.
      Bestimmt liegt das an dieser Servicewüste Deutschland, wo Unternehmern entscheiden, wen sie als Kunde wünschen. Gleichwohl, das auch nicht Kunden für irgend welch Leistungen zahlen sollen.
      Nanny sagt“ Die Kunden müssen diszipliniert werden, damit sie glauben, das Stecknadeln halt auch 5 € per per Stück kosten müssen“
      Für Abweichler gibt es eine Stuhl Nutzungsgebühr. Ist doch logisch.

  62. Don streichen Sie, wenn
    schon mal durchgefunkt. Erhalte ständig Fehlermeldung wg. Serverwartung.

    Rest-Festung Deutschland in der Fläche zwischen den ganzen Reichsfestungen zwischen Germersheim, Landau, Ulm und Ingolstadt oder: Le Camp des saints _“Das Heerlager der Heiligen“
    _Analogie Allemande, partie 1
    .
    Prolog
    .
    Nachdem die Internet-Kunde vom deutschen Sylvester, Karneval und der Möglichkeit der multiplen Identität in den flächendeckend in den Flüchtlingslagern Jordaniens, des Libanons und der Türkei ihre Wirkung nicht verfehlt hatte, machen sich in den Monaten Prairial bis Thermidor des Jahres 37 n.E. (nach Erich) ca. 6 Millionen potenzielle Willkommensbürger auf den Weg über den Balkan in das Land der 16 Stämme unter der Regentschaft der Lieben Frau von Templin. Die Auswanderer haben sich bereits des Balkans bemächtigt, die Armeen von Rumänien, Bulgarien und Serbien haben sich in der Ukraine internieren lassen oder sind-getrieben von den Auswanderern, desertiert und haben Aufnahme im Lande der guten Frau gefunden. Nur die ungarische Armee hält in alter KuK-Tradition die Verteidigung im Großraum Budapest aufrecht, per Luftbrücke versorgt als Wiedergutmachung für den niedergeschlagenen Volksaufstand von 1956 von Putins Wojenno-Wosduschnye Sily.
    .
    Im Nachbarland Österreich sind inzwischen rd. 2 Millionen Ankömmlinge ungleichmäßig über die Fläche verteilt, die Masse lagert in Gemeinden und Wäldern entlang der Verkehrsachsen in Richtung Deutschland, das seine Grenzen nach den Wahlen bei drei Stämmen im Ventôse-Monat mittels Bereitschafts-und Bundespolizei bewacht. Die Bundeswehr sichert mit der 10. Panzerdivision und noch einsatzfähigen übergetretenen Teilen des österreichischen Bundesheeres den Grenzbereich zw. Schwarzenberg bis Reichenhall. Die Brücken über Donau, Inn und Salzach wurden nach Übertritt der Nachhuten des österreichischen Bundesheeres auf das Gebiet der Bundesrepublik teilgesprengt. Die Gebirgsjägerbrigade 23 und die deutschen Teile der DF-Brigade sichern die Passübergänge zu Österreich bis an den Bodensee. Der Grenzbereich ohne Flusslauf zw. tschechischer Grenze bis zur Donau sollte mit Anti-Personenminen gesperrt werden. Das Panzerpionierbataillon 4 aus Bogen, das diesen Auftrag erhält, erfährt bei der zivilwirtschaftlichen Depotfirma bei Nürnberg, dass nach der Ächtung der APM im Jahre 1997 sämtliche Bestände, ohne Wissen der Truppe, an die Türkei „verschenkt“ wurden.
    …..
    In Berlin tagt ein Not-Kabinett und verfügt die unverzügliche Rückführung der Goldreserven in die USA. Tags zuvor wird in einer Dringlichkeitssitzung die Charterung der Queen Mary 2 beschlossen. Liegeplatz bis zur Einschiffung des Kabinetts, der Abgeordneten der GroKo und deren Familien ist die Columbuskaje in Bremerhaven. Da der Euro keine valute Währung mehr ist, muss die Anmietung bei der Cunard-Line mit zwei Tonnen Barrengold vergütet werden. Zuvor hatte es im Reichstag blutige Handgreiflichkeiten gegeben weil die Internierung nur für Mitglieder der Regierungsparteien beschlossen wurde. Zur Wiederherstellung der Ordnung wurde das Wachbataillon der Bundeswehr aus Berlin-Wedding herbeigeholt, dessen Musikzug die Sanitätsversorgung=Erste Hilfe sicherstellte. Als Zielort der Internierung wurde von den USA der Wunsch nach dem Internierungsort Miami oder Fort Lauderdale abgeschlagen. Die kanadische Regierung erklärte sich aber gegen Abtretung von Goldreserven bereit Regierung und Anhang auf dem ehemaligen deutschen Luftwaffenstützpunkt Goose Bay aufzunehmen.
    Die Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung wird, nach Desertation auch der Landesregierungen, mehr schlecht als recht durch Landräte sichergestellt

    (wird bei Bedarf fortgesetzt)

    • RICHTIGSTELLUNG an KaBalz !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
      die landesregierung von BAWÜ konnte noch nicht desertieren, da in stuttgart ein fahrverbot wegen feinstaubüberlastung besteht.

      feuerwehrmann Gall versucht per neckarschiff die vorübergehend rettenden salzkavernen in heilbronn zu erreichen………

      ministerpräsident Kretschmann hat sich in den evakuierungstollen der strassenbahnen unter der neuen weinsteige zurückgezogen, Bilkay Öney (integrationsministern) begrüsst die einziehenden männerdivisionen mit salzschüsseln und überreicht die aktuelle bröschüre zur nutzung der cannstatter mineralbäder.

      Niels Schmid(wirtschaft&finanzen) bleibt mit seinem E-smart kurz vor dem grenzübertritt in singen mit der landeskasse im kofferraum liegen und wird wegen verstoss gegen deklarationspflichten in das gewahrsam des badischen freicorps genommen.

    • 1969: Panzer zur Sicherung der österreichischen Grenze
      Danke für den Spiegel-Link. Dann kann man extrapolieren, ab wann wir in Deutschland französische Verhältnisse, Banlieues etc. bekommen werden (und das ohne Not, denn wir hatten kaum Kolonien, und die wenigen nur kurz).

      Den folgenden alten Spiegel-Artikel finde ich auch sehr aufschlußreich: Noch 1969 fuhr das österreichische Bundesheer Panzer auf, um die dreist überranten Landesgrenzen zu verteidigen:

      http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41443546.html

      Zitat: „Es wurde gepöbelt und geprügelt, und schließlich drehte die Masse durch. Einer brach aus, und alle hängten sich an. In wildem Chaos drängte die Kolonne auf allen drei Spuren, jeden Gegenverkehr blockierend, zum Schlagbaum hin. Gendarmen und Retter kamen nicht mehr zu Unfallstellen durch. Morgens um vier rief der zuständige Bezirkshauptmann Liebenwein Österreichs Bundesheer zu Hilfe. Aus der Grenzkaserne Straß rückten sechs Schützenpanzer und 120 Jäger mit Stahlhelm und Karabiner aus. Um elf Uhr hatte die Obrigkeit die Lage unter Kontrolle. Der erste Militäreinsatz gegen Gastarbeiter (Bezirkshauptmann Liebenwein: ‚In Wahrheit für sie‘) war erfolgreich abgeschlossen. Seither stehen die Gendarmen jeweils in Sichtabstand auf der Straßenmitte, um jedes Ausbrechen im Keim zu ersticken. Doch insgesamt sind die Gendarmen gegen das Geschehen auf der „Mörderstraße“ („Neue Zeit“, Graz) machtlos. ‚Die Grenzen sperren‘ gegen den Gastarbeiteransturm. wie österreichische Blätter von Zeit zu Zeit fordern, geht an der Realität vorbei.“

    • @adi hunter Bundesheer und Gastarbeiter
      Stimmt nicht ganz. Die Gastarbeiter waren auf der Ausreise und haben im Grenzstau Richtung Jugoslawien durchgedreht. War jahrelang zu allen Urlaubsterminen „Standard“ auf der Gastarbeiterroute nach YU, GR, und Türkei. War erst mit den billigen Charterflügen vorbei.

  63. Der Westen hat Schuld...
    Das kann ich auch nicht mehr hören. Auf SPON wird das Argument dauernd wiederholt.
    Aber was ist der „Westen“? Werden nun alle westlich orientierten Länder, die mit dem „Westen“ im Sinne der Ausbeutung und der Kriege nichts zu tun haben, in Sippenhaftung genommen, sodass auch sie eine diffuse Kollektivschuld auf sich nehmen sollten? Neutrale Länder wie Schweden, Finnland und Österreich z.B. Oder Irland, das kein Nato-Mitglied ist. Warum sollten diese und etliche andere Länder auf Grund eines ominösen „Verursacherprinzips“ sich über Gebühr an den Kosten der Flüchtlingsströme beteiligen, wenn es in dieser Größenordnung eigentlich die Aufgabe der UNO wäre? Warum ist die Beteiligung der UNO kein politisches Thema?

    Selbst bei Deutschland verbleibt mir die Verbindung zu der Schuld weitgehend im Dunklen. Deutschland hat meines Wissen keines der muslimischen Länder jemals kolonialisiert oder sonst wie unterdrückt oder ausgebeutet. Deutschland hat sich am Irak-Krieg nicht beteiligt. Der Afghanistan Einsatz allein kann es nicht sein, auch nicht die Waffenlieferungen an die Emirate oder Saudi-Arabien (die ich zwar ablehne, aber nicht verhindern kann). All das reicht nicht, um sich den Schuh anziehen zu müssen, an der Misere gewisser Länder „Schuld“ zu sein. Oder war Hitlers Krieg in Nordafrika so zerstörerisch, dass es diese Beschuldigung rechtfertigt? Gut, Deutschland ist Mitglied der Nato, aber soll es sich mehr schuldig fühlen als Norwegen, auch ein Nato-Mitglied, das jene Völker auch nie drangsaliert hat und nicht als Waffenlieferant in Erscheinung tritt?

    Es gibt Länder, wie z.B. Finnland, das Jahrhunderte lang abwechselnd durch Russland und Schweden mit Krieg überzogen bzw. von denen okkupiert wurde. Hinzu kommt der Sowjet-Finnischer Krieg. Kein Finne würde jemals auf die absurde Idee kommen, darüber zu jammern oder das Leid, das Jahrhunderte lang gedauert hat, als Ausrede für etwaige Entwicklungsprobleme des Landes zu benutzen. Kein politischer Beobachter würde die Gründe darin orten bzw. Russland oder Schwe-den dafür die Schuld geben. Sogar die von den Nazis zerstörten europäischen Länder beschulden Deutschland nicht. Wo liegt der Unterschied? Bei den islamischen Ländern soll der „Westen“ soviel mehr Schuld aufgeladen haben. Ne, offenbar bin ich zu dumm, um dies zu verstehen.

    • Titel eingeben
      Ne, Sie sind nicht zu dumm, sehe das genauso. Man kann ja über vieles in den globalen Wirtschaftsbeziehungen reden, auch wegen Klimawandel wird man wohl ärmere Länder stärker unterstützen müssen, aber die Behauptung, dass wir diese Masseneinwanderung einfach so hinnehmen müssen, weil wir sie „verdienen“ und schuldig sind, das ist einfach pathologischer Selbsthass.
      Und gegenüber der islamischen Welt fühle ich mich erst recht nicht schuldig, bevor die Europäer militärtechnologisch überlegen wurden, ging die Aggression jahrhundertelang eher vom Islam aus als umgekehrt. M.W. fühlt sich unter Muslimen niemand schuldig für die Nachwirkungen der türkischen Herrschaft im Balkan oder die Versklavungsaktionen der Barbareskenstaaten.

    • Wer?
      „Aber was ist der „Westen“? Werden nun alle westlich orientierten Länder, die mit dem „Westen“ im Sinne der Ausbeutung und der Kriege nichts zu tun haben, in Sippenhaftung genommen, sodass auch sie eine diffuse Kollektivschuld auf sich nehmen sollten?“

      Der Westen? Das sind die USA und die in der NATO, der EU und dem Euro zusammengeschlossenen… Verglichen mit denen sind Russen oder Chinesen und andere Terrororganistionen nur Waisenknaben.

      Aber vor lauter hystreischem Gekeife sind die ganz scharfen Denker wie Tommy nicht mal in der Lage zu bemerken, dass keiner jemals behauptet hat, dass „wir diese Masseneinwanderung einfach so hinnehmen müssen, weil wir sie „verdienen““
      Aber das ist halt die kindische Nicht-Denkweise, die sich überall breit macht. Natürlich wäre es nur gerecht wenn es so käme, aber Gerechtigkeit hat auf dieser Welt, ausser in Kindermärchen noch nie eine Rolle gespielt.
      Aber die Angst… Die Angst ausgerechtnet man selber könne plötzlich ein OPper der Gerechtigkeit sein, der löst grosse Panik aus.

      Aber mit ihrem letztem Satz Tamarisque, da zumindest haben sie völlig Recht.

    • den Sinn von Schuldzuweisungen an den Westen
      durch korrupte Raff-Eliten in (den meisten) dekolonialisierten Staaten und durch nicht wenige naive Toren im Westen

      zeigt ein Vergleichsschauspiel in zwei Akten:

      I – The GDP per capita of … Singapore* in the early 1960s was lower than that of countries such as Ghana** …
      Quelle: http://www.imd.org/research/challenges/TC046-09.cfm
      * ehemals britische Kolonie – unabhängig: 1957 (1965)
      ** ehemals britische Kolonie – unabhängig: 1957

      II – GDP (official exchange rate)
      Singapore -$307.9 billion (2014 est.)
      Ghana – $38.62 billion (2014 est.)
      Quelle: The (CIA) World Fact

    • @TDV
      Mit Leuten wie Ihnen ist jede Diskussion sinnlos, Sie sind völlig fixiert auf die eine Welterklärung, da ist es egal, was man Ihnen schreibt, dringt sowieso nicht durch. Außer antiwestlichen Allgemeinplätzen und „Ihr seid allle dumm“-Attitüde kommt ja von Ihnen grundsätzlich nichts…typisches Verhalten irgendwie linker alter Männer, die sich grundsätzlich im Recht fühlen und über die kruden Welterklärungsmodelle ihrer Jugend in der alten Bundesrepublik nie hinausgekommen sind.
      Aber gut, wenn Ihnen das Gekeife in Internet-Blogs Spaß macht, sei Ihnen unbenommen; mit Leuten wie Ihnen vergeude ich nicht meine Zeit.

    • Witzig...
      Die typische INtelligenz der rechten und linken SPiessbürger, bzw DIE DER MEHRHEIT im Lande…

      „…mit Leuten wie Ihnen vergeude ich nicht meine Zeit.“

      Und das drücken sie dadurch aus, dass sie ständig antworten?

  64. Titel eingeben
    In Magdeburg fanden sie Mauern im 30-jährigen Krieg ebenfalls ganz toll, zumindest eine gewisse Zeit lang.

    • Spanien heute
      ist viel eher der Grenzregime-Management-Maßstab als Magdeburg damals oder Griechenland heute. Die spanischen Grenzen wurden mit relativ geringem Aufwand so gestaltet, dass es pro Jahr nicht mehr als 500 Personen ohne Erlaubnis schaffen, sie zu überwinden. Das ganze geräuschlos, ohne nennenswerte Personenschäden, inkl. Abkommen mit Herkunfsstaaten zwecks Rückführung und v.a. unter Verzicht auf landesweiten gesinnungethischen Zoff. Von der FAZ im Artikel „Operation Seepferdchen“ vom 9.10.2015 beschrieben.
      Etwas mehr gedankliche Klarheit und Einfallsreichtum von EU und Bundesregierung, dann wäre das Sammelsurium aus Debatten, inquisitorischen Methoden und was auch immer als nächstes ansteht, erspart geblieben. Aber vielleicht war genau das notwendig?

    • Fraglich.
      Ob den Magdeburgern in letzter Konsequenz klar war, was das Eindringen von Tillys Truppen in die Stadt für sie bedeuten würde, ist eine offene Frage. Es kamen etwa soviele Bürger der Stadt um, wie Soldaten Tillys an der Belagerung teilnahmen.

  65. OB Palmer, Tübingen
    OB Palmer will also Wohnungen beschlagnahmen und erhöht damit nochmal die Pull-Faktoren im Flüchtlingsstrom. Soziale Netzwerke und Internet liefern weltweit folgende Information: Deutsche Oberbürgermeister beschlagnahmen Wohnungen der Einheimischen für Zuwanderer – nichts wie hin!

    Ich bekomme wirklich Angst vor der Zukunft und denke: nichts wie weg!

    • PROGNOSE EINGETROFFEN
      aber dass sie sich aufregen ??

      es wurde hier doch alles vorhergesagt und kommt nicht unerwartet. sie fanden hier selbst schon die vorhersage, dass der trainingsraum des schön gelegenen rudervereins beschlagnahmt wird, da duschen, heizung und wc sofort vorhanden und guter italiener in spaziergangreichweite. mit dem brandschutz könnte es hapern gestehe ich zu.

      sie haben recht, das macht sich in marokko oder algerien gut im fernsehen diese meldung. aber das ist alles nur gottes rache an dieser hochburg des protestantismus und hegelianismus, deshalb, weil:

      die tübinger früher so über Margerien hergefallen sind, es schamlos ausgebeutet haben und nichts als verbrannte erde dort hinterlassen haben.

      OB Palmer soll erwischt worden sein, wie er eine mcdonalds tüte dort am strand hinterlassen hat. das rächt sich nun !

    • Der Rechtsstaat wankt!
      Die Rechtswidrigkeit des „Aktes der Ermächtigung“ (so Verfassungsrechtler Papier) von Merkel setzt das Unrecht fort.

      http://www.welt.de/politik/deutschland/article150947586/Merkels-Alleingang-war-ein-Akt-der-Selbstermaechtigung.html

      Dagegen muss man juristisch vorgehen. Da die Exekutive merkelhörig und die Legeslative (Parlament) untätig ist, muss man die Judikative einschalten.

      Gut hierzu:

      http://www.pour-erika.de/politik/asylkrise-erfullt-tatbestand-des-polizeilichen-notstandes.html

      Staatsrechtler Prof. Schachtschneider schreibt hierzu:

      „Mittelbar könnte die Frage der Legalität des Aufenthalts der Flüchtlinge Gegenstand von Anfechtungsklagen gegen die Beschlagnahme von privaten Grundstücken, etwa Sporthallen, ungenutzte Fabrikhallen oder gar Wohnungen sein, in denen Flüchtlinge untergebracht werden. Das wird, wenn nicht Sondergesetze erlassen sind, auf die polizeiliche Generalklausel gestützt. Obdachlosigkeit ist eine Störung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung. Um diese Störung zu beheben, dürfen auch Nichtstörer, die Eigentümer der Grundstücke, in Anspruch genommen werden, aber doch nur, wenn störungsbeseitigende Maßnahmen gegen den Störer nicht möglich sind. Die unmittelbaren Störer sind die Flüchtlinge, die sich illegal in Deutschland aufhalten. Diese dürfen erstens nicht einreisen, zweitens sind sie, wenn sie ins Land gelangt sind, zurückzuschieben, drittens sind sie, wenn der unmittelbare örtliche und zeitliche Zusammenhang mit dem Grenzübertritt nicht mehr besteht, abzuschieben, regelmäßig in das Land, aus dem sie nach Deutschland eingereist sind. Das sind alles sichere Drittstaaten, die für die Asyl- und Schutzrechtsverfahren im Regelfall zuständig sind.“

    • Der Rechtsstaat wankt!
      zu meinem letzten Kommentar:
      Das F-Wort vor Frau Merkel können Sie gerne streichen. nicht jeder versteht in diesem Land mehr Humor, insbesondere Herr Maas.

  66. Auch Politiker machen gerne symbolische Vergleiche
    De Maizière: „“Migration hat auch ihre dunkle Seite. Sie kann zu Konflikten führen und man ist damit konfrontiert, dass das Fremdartige als bedrohlich empfunden werden kann.“

    Der Beschreibung „Dunkeldeutsche“ folgt nun der Ausdruck „dunkle Seite der Migration“. Warum reden Politiker so gern in Metaphern?

    Nein, nicht die „Fremdartigkeit“ wird als bedrohlich empfunden – so dumm bzw. vorurteilshaft sind die meisten Menschen nicht. Es geht nicht nur um Köln, sondern es sind die schon im letzten Jahr massenhaft verübten Straftaten, von denen ein erheblicher Anteil bis heute verschwiegen wird, z.B. dreiste, in der Nähe der Unterkünfte verübte Laden- und andere Diebstähle, von denen höchstens die III Programme vereinzelt berichtet haben. Es ist die frauenfeindliche Erziehung, die mittelalterlichen religiösen Überzeugungen, die gegen die Menschenrechte verstoßen, welche den Bürgern Sorgen machen. Sie beobachten eine Respektlosigkeit sondergleichen, haben das Gefühl, dass ein erheblicher Anteil gar nicht vorhat, sich zu integrieren, weil sie ihre Kultur für die überlegene halten, während „wir“ als Ungläubige nichts als Verachtung verdienen, vor allem die Frauen. Dass nicht alle Migranten so sind, goes without saying.

    Ich glaube nicht, dass das Land noch mehr esoterisch bis freudianisch angehauchte Deutungen braucht, auch keine Erziehungsmaßnahmen, sondern deutliche Worte, wie das Land wieder aus dem Chaos herauskommt.

    Btw. Wenn die politische Führung von Japan, Australien oder der USA in den internationalen Medien eine offene Einladung an potenzielle Migranten und Flüchtlinge aussprechen würde, wie Frau Merkel es tat, werden viele Millionen sich sofort dorthin auf den Weg machen…

  67. Bzgl. der Charakterisierung der lutheranischen Schweden
    Da haben Sie Lustmolch noch die ausgesprochene Lustfeindlichkeit vergessen.

    Aber sehen Sie selbst was sich da vor ein paar Jahren zugetragen hat: http://www.thelocal.se/20131219/house-speaker-removes-painted-breasts

    Wobei ich das unseren zeitgenössischen Twitter-Feministinen schon auch zutrauen würde.

  68. The End is near....
    http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/ex-raf-mitglieder-kehren-mit-geldtransporter-ueberfall-zurueck-14022955.html#lesermeinungen

    Konnte das alles bisher immer noch nicht glauben, aber das scheint mir doch als Zeichen, dass uns große politische Veränderungen bevorstehen. Die FAZ hat heute einen Leserkommentar dazu korrigiert. So was passiert bei der FAZ nicht oft

    „[Anmerkung der Moderation: Wir haben die markierte Passage entfernt, da sie gegen unsere Kommentarrichtlinien verstößt.] “

    Bin immer noch dafür sich an der Selfieaktion von larepublicca zu deren 40. Geburtstag zu beteiliegn. Wenn die als letzte? linke Zeitung so frech mit dem Bild vom entführten Aldomoro spielen kann, scheinen mir die Katzen aus dem Haus zu sein.

  69. Frage
    Für mich ist die wesentliche Frage, warum der Spiegel, die Zeit und die SZ (die ja alle einmal ein aufgeklärtes bürgerliches Publikum nuanciert bedient und befriedigt haben) sich hier so intensiv der Volksverblödung und Geschichtsklitterung zwecks Beförderung der Migration von Arabern und anderen nicht-europäischen Völkerschaften widmen. Cui bono?

    Die Vorstellung (gerne in Frankreich, wo ich lebe, gepflegt), dass Deutschland sich hier ein Heer von billigen Arbeitssklaven verschafft, ist dank des Nahles`schen Mindestlohn und des rapiden industriellen Wandels keine realistische. Desgleichen darf man den Mythos des syrischen oder eritrerischen Industriefacharbeiters, der schon bald die CNC-Fräsen im deutschen Maschinenbau programmieren wird, im Angesicht des feststellbaren Bildungsniveaus beerdigen.

    Und seit der Kölner Domplatte (was für ein Wort !) ist auch die Idee einer kulturellen Bereicherung ziemlich problematisch. Kulinarische Errungenschaften für uns armselige Teutonen sind leider auch nicht zu erwarten aus dem Land der Falafel, und Lammhaxe kennen wir ja schon.

    Mir fallen einfach keine Vorteile durch diese Art der Migration ein, und die Neujahrsansprache der Kanzlerin war wieder so verschwurbelt, dass man sich intellektuell völlig verlassen fühlt.

    20-30 Milliarden Euro im Jahr dafür, dass nun mehr Leute in Deutschland leben, die der physischen Erscheinung von Frau Roth etwas abgewinnen können, ist ein Preis, der alle Vorstellungen von cost/benefit sprengt. Für das Geld kann man sicherlich eine wirklich schöne neue europäische Festung bauen, hinter deren Mauern wir unseren sauer erarbeiteten Wohlstand und unsere blutig erkämpfte Emanzipation von Dummheit und Tyrannei geniessen könnten.

    • Schön wäre es
      „unsere blutig erkämpfte Emanzipation von Dummheit und Tyrannei“

      Professor Birg scheint da anderer Meinung zu sein: „Es ist aber in Deutschland zu einem solchen Grad an Verdummung gekommen, dass solche einfachen Überlegungen nicht mehr angestellt werden.“ Das spricht für eine Rückabwicklung der Emanzipation. http://www.vdi-nachrichten.com/Management-Karriere/Zuwanderer-senken-Bildungsniveau

    • Die selbe Frage habe ich auch
      Für das Cui Bono konnte ich bisher auch keine Antwort finden.

      Eine amerikanische Freundin nennt die Haltung *German Self-Loathing* und *Self-Denial*, Selbstverachtung. Dem bedürftigen Fremden zu helfen sei eine bedeutende humanitäre Leistung, so diese Freundin, aber dass dieselben Leuten in Ihren Augen gleichzeitig den bedürftigen Deutschen verachten (angeblich ungebildeter, fauler HarzIVler der nur RTL2 glotzt) und vorauseilend ihre eigene Kultur aufgeben, sei dem Umstand geschuldet, dass viele gebildete Deutsche eben ein sehr negatives, fast pathologisch-deformiertes Bild des Eigenen haben.

      Sie verweist auch darauf, dass die kleinsten Verstösse von Bürgern rigoros verfolgt werden (Strafzettel führen zu Kontosperrungen usw), aber illegaler Grenzübertritt als Naturgewalt hingenommen wird.

      Doch nicht nur bei SZ, SPON, ZON wurde dieser Kurs gefahren, auch Die Welt entfernte z.B. unzählige (circa 80 in 4 Tagen) völlig harmlose Beiträge von mir, die teilweise bereits viele upvotes hatten. Dabei u.a. ein nicht weiter kommentiertes reines Zitat von F.D.Roosevelt (vielleicht der ‚linkeste‘ Präsident den die USA je hatte), dass ein Krieg wie ein Virus ist und weit entfernt von seinem Ausbruchsherd viele Opfer haben kann.

      Ich gehe davon aus, dass ich kein Einzelfall war. Viele andere haben das auch beschrieben.

      Netto-Effekt war, nicht mehr zu kommentieren. Aber auch nicht mehr zu lesen. Ob man das wollte?

      Ich habe von 1987-2012 in NY gelebt. Was seit September 2015 in dt. Medien geschah erinnerte mich fatal daran an das, was ab circa Oktober 2001 bis circa 2005 in den US Medien geschah – eine fast angeordnet wirkende Gleichschaltung, die jegliche abweichende Haltung und Fragestellung, ob das alles so richtig sei (Krieg als Antwort auf 9/11) als Ketzerei darstellte.

    • Ronald....
      „Für mich ist die wesentliche Frage, warum der Spiegel, die Zeit und die SZ (die ja alle einmal ein aufgeklärtes bürgerliches Publikum nuanciert bedient und befriedigt haben) sich hier so intensiv der Volksverblödung und Geschichtsklitterung zwecks Beförderung der Migration von Arabern und anderen nicht-europäischen Völkerschaften widmen.

      Weil es marktgerecht ist…

      Das Internet und seine Angebote haben den Zeitungsmarkt an den Rande des völligen Ruins gebracht. Verlags-Konzerne stellen Konsumgüter her, die sie auf dem existrierenden Markt verkaufen müssen, oder sie gehen ein…

      Journalismus der alten Schule war Recherche von Fakten und Tatsachen als Meldungen zu bringen, und klar erkennbar getrennt von den Meinungen, die auch anders denkenden Journalisten offen standen.
      Also SZ, Spiegel und ZEIT…

      Die Masse denkt heute anders: Wenn ich im Internet den Schwachsinn den ich glaube kostenlos bestätigt komme, warum soll ich mich dann mit anderen Meinungen, noch dazu für MEIN Geld auseinandesetzen? „Nur Schwächlinge denken noch selber!“

      In einer Gesellschaft in der immer 90% verblödetes Mittelmass sein werden, kann das gar nicht anders sein.

      „Gast“ hat es zwei Beiträge weiter oben ja deutlich genug ausgesprochen.

      M.a.W…. es kann also gar nicht mehr darum gehen wie man sowas änedrn kann, man kann nicht, sondern es gilt zu überlegen wie die Entwicklung weitergehen wird, wie die Zukunft deswegen aussehen wird….

      Nehmen sie diese „Stützen“…
      Wir hatten hier langwierige und faktengestützte Diskussionen zwischen Leuten die völlig verschiedene Einstellungen zu Gott und der Welt hatten.

      Das hat sich dank des Deppen Internets wie fefe & Co rumgesprochen. und nun? Nun gibt es hier doppelt und dreifach so viele Kommentare wie vorher, aber keinerlei Diskussionen mehr.

      Sehr unterhaltsam gibt es die Details dazu von Pispers, sollte man kennen:

      https://www.youtube.com/watch?v=X4PJwHCjh_g

  70. Erziehungsjournalismus
    hört man oft.
    Kann das sein? Hat Erziehung etwas mit Bildung zu tun, und
    SPON und ÖR Anstalten sind nur das Ergebnis einer deutschen
    Erziehungs-und Bildungskatastrophe.
    Und jetzt stürzt man sich auch noch auf die armen Migranten.

  71. Gerade Geschichte?
    „Wer klug ist, lernt aus der Geschichte, und biegt sie nicht zurecht.“

    Mein Geschichtelehrer hatte uns verraten, dass er eine Geschichte gelernt (vor dem WK I), eine zweite studiert hatte (zw. den zwei WK) und uns nun eine dritte (nach WK II) unterrichtete.

    Um keine der Geschichten zu verbiegen, habe ich meine Geschichtsbücher geschlossen.

    Ich hoffe, dass das einigermaßen klüger war, als sich eine der drei Geschichten auszuwählen ;-). Man hält sich dadurch sein Geist so frei, unbefangen des Kaisers neuen Kleider in ihrer Formvollendung zu bewundern.

  72. Festung aber wie?
    Wie würde solch eine „Fortress Europe“ aussehen? Nehmen wir an, was schon lange unrealistisch scheint, dass die Grenzsicherung Griechenlands von der EU übernommen wird. Da taucht ein Boot mit 50 Menschen auf, wie in Lampedusa. Sie werfen sich oder ihre Kinder ins Meer. Was tut die Besatzung dann? Fischt sie, setzt sie ins selbe Boot und schleppt sie in einem türkisches Hafen? Und das zehnfach pro Tag? Und wie dringen die europäische Schiffe in das türkische Meeresgebiet? In den türkischen Häfen? Wären sie nicht entgegnet von der türkischen Marine? Das scheint mir eine Art Papiermauer zu sein.

    Mauern waren nicht nur passive Verteidigungsmittel. Sie waren mit Kanonen bestattet, Männer hinter ihnen organisierten „Sorties“, die Lebensmittel der Belagern zerstörten und sie ständig belästigten.

    • Die brutale Wahrheit ist: sie können die Konflikte Afrikas und des islamischen Raums nicht bei uns lösen. Sie können dort helfen, oder Sie importieren diese Konflikte. Die entscheidenden Fehler wurden vor zig Jahren gemacht. Asyl hilft da überhaupt nicht weiter.

    • gar nicht
      Die unbequeme Wahrheit ist: Wenn Deutschland und Europa seinen Wohlstand behalten möchte, muss man den Tod der Migranten in Kauf nehmen. Sie werden nur dann nicht mehr kommen (vulgo: sich in ihr Schicksal fügen), wenn die Reise nach Europa äußerst geringe Aussichten auf Erfolg und ein hohes Sterberisiko birgt.

      Das ist sehr hart und menschenverachtend. Die Alternative ist eben weiterhin jedes Jahr 1-2 Millionen Armutsmigranten in die europäischen (vornehmlich die deutschen) Sozialsysteme zu integrieren. Mal von den anderen Folgen der Integration der globalen Unterschicht ganz abgesehen.

    • Der Preis der Zivilisation
      „Festung aber wie?
      Wie würde solch eine ‚Fortress Europe‘ aussehen? Nehmen wir an, was schon lange unrealistisch scheint, dass die Grenzsicherung Griechenlands von der EU übernommen wird. Da taucht ein Boot mit 50 Menschen auf, wie in Lampedusa. Sie werfen sich oder ihre Kinder ins Meer. Was tut die Besatzung dann? Fischt sie, setzt sie ins selbe Boot und schleppt sie in einem türkisches Hafen? Und das zehnfach pro Tag? Und wie dringen die europäische Schiffe in das türkische Meeresgebiet? In den türkischen Häfen? Wären sie nicht entgegnet von der türkischen Marine? Das scheint mir eine Art Papiermauer zu sein.“

      Spanien macht doch vor, wie das alles, auf einigermaßen zivilisierte Weise, geht. Man könnte auch mit der Türkei entsprechende Vereinbarungen aushandeln. Das ist ja sogar das Ziel der gegenwärtigen Bundesregierung. Nur dass sie sich zuvor in die denkbar schlechteste Verhandlungslage gebracht hat und außerdem möchte, dass die Türkei die ganze Drecksarbeit erledigt. Man könnte die Leute auch in andere afrikanische Staaten, mit denen man zuvor Verträge geschlossen hat, überstellen. Diesen Weg geht z.B. Israel. Notfalls könnte man diejenigen, die es bis nach Europa schaffen, auch an den europäischen Außengrenzen internieren, selbstverständlich aber nur auf dem Niveau, wie es auch Flüchtlingslager des UNHCR in der Region um Syrien gewährleisten.

      Überhaupt muss man davon ausgehen, dass dieses Problem im Wesentlichen selbstverschuldet ist und der Wanderungsdruck ohne falsche Anreize viel geringer wäre. Es ist ja nicht so, dass wir heute wirklich vor einzigartigen humanitären Krisen in der Welt stünden. Brutalste Gewalt, die Europa Millionen Flüchtlinge hätten bescheren können, gab es auch in den 90ern und Anfang der 2000er. Man denke nur an die diversen Konflikte im Kongo. Wie war es dann aber möglich, dass Deutschland dank des Asylkompromisses von 1993 die Zahlen innerhalb weniger Jahre so stark drücken konnte?

      Ein ganz zentrales Problem ist außerdem, dass das gegenwärtige „System“ widersprüchlich ist: Einerseits sollen die Außengrenzen gesichert werden, damit möglichst wenige kommen; Spanien macht das auch sehr erfolgreich, unter anderem mit Zäunen. Werden die Grenzen illegal überwunden, soll Europa andererseits plötzlich in der Pflicht stehen (ähnlich verhält es sich mit Blick auf den Ärmelkanal und die Frage, ob jemand in Frankreich bleiben „muss“ oder nach GB „darf“). Kurzum: Man belohnt Leute für Eigenmacht und widerrechtliches Handeln. Wie soll das gut gehen? Gleichzeitig stellt man so natürlich auch die Weichen dafür, dass vor allem virile junge Männer nach Europa kommen, die bei der ansässigen Bevölkerung aus gutem Grund weit stärker Abwehrreflexe auslösen als Familien mit Kindern.

      Das zugrunde liegende Problem, das manche nicht sehen wollen, ist aber in der Tat schlicht und ergreifend, dass Europa das gigantische Bevölkerungswachstum in Afrika und der islamischen Welt nicht auffangen kann, selbst wenn es das wollte, bzw. nur um den Preis der Zerstörung seiner eigenen Zivilisation.

      Dass es dieses Bevölkerungswachstum gibt, wird in der Diskussion viel zu selten erwähnt. Das hat verschiedene Gründe, aber natürlich auch den, dass es nicht so ganz zu der Vorstellung passt, „der Westen“ sei an allem schuld. Ein derartiges Bevölkerungswachstum führt natürlich über kurz oder lang in den Bürgerkrieg.

      Deutschland hat vergangenes Jahr offiziell 1,1 Millionen Menschen als Asylsuchende aufgenommen und versucht, sie (zumindest einstweilen) in seine Gesellschaft und die sozialen Sicherungssysteme zu integrieren. Schon das wird nicht gelingen, und ich habe mittlerweile ernste Zweifel, ob die Bundesrepublik das überleben wird. Man kann sich vorstellen, wie es aussähe, wenn es um fünf oder zehn oder gar 20 Millionen Menschen ginge, die man aufnehmen müsste. Diese größenwahnsinnige Politik führt einzig und allein dazu, dass die europäischen Gesellschaften ihrerseits instabil werden und mindestens mittelfristig in den Bürgerkrieg abgleiten. Dennoch ist all das nur ein Tropfen auf den heißen Stein und daher selbst insofern weitgehend sinnlos: Allein in Pakistan ist die Bevölkerung seit 2004 um 40 Millionen Menschen angewachsen, und sie wächst nach wie vor rasant.

      Leider musste Deutschland unter Merkel hier wieder einmal in einer Art von moralischer Hybris und wahnhafter Selbsttäuschung vorpreschen. Die weitere Entwicklung in der Welt wird nämlich ganz sicher zeigen, dass Europa seine bisherige „offizielle“ Politik, großzügig und als Individualrecht Schutz zu gewähren, nicht fortsetzen kann. Gegen die Realität kann man eine gewisse Zeit ankämpfen, mit weltfremden Gesetzen und ebenso weltfremder Rechtsprechung, mit weltfremden Phrasen und weltfremder Propaganda, notfalls auch mit Manipulation und Einschüchterung. Aber letztlich triumphiert die Realität immer über die Ideologie. Und je dramatischer die Zustände werden, desto mehr wird auch wieder die Bereitschaft bestehen, Maßnahmen zur Abwehr dieser Massenmigration zu treffen, die man noch vor wenigen Jahrzehnten für selbstverständlich gehalten hätte, die aber jetzt in der Kirchentagsrhetorik als „unerträglich“ gelten. Man schaue sich nur an, mit welcher Selbstherrlichkeit und bösartigen Überheblichkeit die „guten“ Europäer gegenüber Viktor Orbán aufgetreten sind und ihn sogar in die Nähe Hitlers gerückt haben (Stichwort: „Züge“). Und was ist nun mit Merkel und Faymann? Inzwischen wünschten sich wohl beide insgeheim nichts sehnlicher, als dass sie auf Viktor Orbán gehört und naive Schreihälse eben naive Schreihälse hätten sein lassen. In Wahrheit war Orbán wohl noch ein recht zivilisierter Grenzwächter.

      Wenn man auf diejenige Gewalt verzichtet, die notwendig ist, um einen funktionierenden Staat (auch: Staatenverbund) zu erhalten, führt das in letzter Konsequenz unweigerlich zu grenzenloser Gewalt.

  73. Jenseits der Lügenkuppel
    ( Prolog …)

    1492
    Nachdem die Spanier mit dem Emirat von Granada das letzte muslimische Königreich in Westeuropa erobert hatten, siedelten sich aus Spanien geflohene Morisken im Maghreb an.
    Zusammen mit einheimischen Arabern und Mauren rüsteten sie Flotten aus und begannen von Nordafrika aus als Korsaren einen permanenten Krieg gegen die christlichen Mittelmeermächte.

    Die Raubzüge der muslimischen Korsaren führten während der nächsten Jahrhunderte bis an die Küsten Irlands und sogar Islands, wo sie aus küstennahen Dörfern und Städten Einwohner verschleppten und später als Sklaven verkauften. Zeitweise sollen bis zu einer Million Nordeuropäer als Sklaven in Nordafrika gefangen gewesen sein.

    Als Rechtfertigung hierfür wurde der Koran zitiert wonach Ungläubige unterworfen, versklavt oder getötet werden müssen.

    Später wunderten sich Reisende, die nach Algier kamen über die helle Hautfarbe vieler Stadtbewohner. Generationen weißhäutiger Christensklavinnen hatten ihren muslimischen Besitzern über Jahrhunderte hinweg Kinder zur Welt gebracht und Tausende von konvertierten Gefangenen hatten mit einheimischen Frauen Nachkommen gezeugt. Beides zusammen habe „eine Menge europäisches Blut in den lokalen Genpool gespült“.

    1683
    Die Schlacht am Kahlenberg am 12. September beendete die Zweite Wiener Türkenbelagerung. Ein deutsch-polnisches Entsatzheer unter der Führung des polnischen Königs Johann III. Sobieski schlug die osmanische Armee. Die Niederlage bedeutete den Anfang vom Ende der türkischen Hegemonialpolitik. Auf christlicher Seite kämpften die vereinigte Infanterie und Artillerie der Allianz aus Österreich, Sachsen, Bayern, Baden und des Kirchenstaats, sowie das polnische Reiterheer.

    1830
    Erst mit der französischen Eroberung Algeriens fanden die Barbareskenkriege ein Ende, da Frankreich auch seine neuen Nachbarn Tunis und Tripolis zur Aufgabe der Piraterie zwang.

    … ( Textus )

    Heute steht eine ein kleines Truppe bestehend aus dem Dunklen Deutschland (NTV), Pack (Gabriel), besorgten Eingeborenen Deutschen (Rechtsextremen) und aufgeklärten Menschen die nicht an die Politik-Lügenmärchen glauben (Verschwörungstheoretiker) verloren am Punkt der Wiederkehr der Geschichte.

    Das helle Deutschland (Flüchtlingsstreichler, Obrigkeitshörige, Gutmenschen und ein Heer aus Helfern) versorgen das Gegnerische islamische Heer mit Decken, Marken-Kleidung, Energiedrinks und warmer Küche in 3 Gängen plus Taschengeld.

    Ist das jetzt noch bizarr oder schon soziopathisch?

    2015
    Sindschar-Gebirge, Irak

    Eine kleine Allianz aus PKK (Terroristen), Peschmerga-Kämpfer und kurdischen Milizen kämpfen an der Seite der Jesiden einen einsamen Kampf gegen den IS.

    Haupteinnahmequellen des IS ist das Öl. Die Terrorgruppe kontrolliert etwa 60 Prozent der syrischen Ölproduktion und 25% des Irak.
    Das Kalifat verschleudert sein Öl für 25 bis 30 Dollar pro Fass ab Werk. Bei solchen Preisen ist das Öl der Dschihadisten ein gutes Geschäft für allerlei dunkle Gestalten. Über ein Netzwerk aus Mittelsmännern wird es in die Türkei geschmuggelt. Geschätzte Einnahmen pro Tag 20 bis 50 Millionen Euro.
    Sowohl die türkische als auch die syrische Regierung streiten offiziell jede Verbindung zum Ölschmuggel des IS ab.

    … ( Epilog )

    Träumer trinkt leer bald ist nichts mehr.

    • ... Algier ... helle Hautfarbe vieler Stadtbewohner ...
      „Später wunderten sich Reisende, die nach Algier kamen
      über die helle Hautfarbe vieler Stadtbewohner.
      Generationen weißhäutiger Christensklavinnen … Tausende von konvertierten Gefangenen … Nachkommen gezeugt“

      – … – … mhm – … – …

      – Vom 12. Jh. v. Chr. an errichteten Phönizier an der Küste Nordafrikas zahlreiche Handelsstützpunkte
      – ebenfalls ist entlang der gesamten nordafrikanischen Mittelmeerküste mit diversen griechischen (Siedlungs/Handels-)Kolonien zu rechnen
      – um ca. 500 v.Chr. verfügte die nordafrikanische Großmacht Karthago
      über eine Armee, die zum größten Teil aus iberischen, keltischen und griechischen Söldnern bestand.
      Flaubert bezieht sich übrigens in seinem Roman ‚Salammbô‘ (1862), der Erkenntnisse der Recherchen des griechischsprachigen römischen Historikers Polybios verwertet, auf einen Aufstand dieser Söldnerarmee nach dem 1. Punischen Krieg.
      – 146 v.Chr. unterwarf Rom das Karthagische Herrschaftsgebiet
      – 46 v. Chr. unterwarf Rom Numidien und vereinigte es mit Karthago zur römischen Provinz Numidia-Mauretania
      – Einfall der germanischen Vandalen im Jahre 429 n. Chr
      – seit 1519 Vasall unter der Oberhoheit des Osmanischen Reiches
      – ab ca. 1850 strömten zahlreiche französische Siedler in die Siedlungskolonie.

  74. Danke
    Ich möchte gar nicht viel schreiben, danke Ihnen aber für ihren Artikel und den Blog im allgemeinen.

  75. "Gerechtigkeit"
    @ TDV
    „Aber die Angst… Die Angst ausgerechtnet man selber könne plötzlich ein OPper der Gerechtigkeit sein, der löst grosse Panik aus.
    Aber mit ihrem letztem Satz Tamarisque, da zumindest haben sie völlig Recht.“

    Offenbar haben Sie überhaupt nicht verstanden, was ich sagen wollte: Ich schrieb vor allem über [neutrale] Länder, die keine Nato-Mitglieder sind. „Gerechtigkeit“? Eine tolle Kausalverbindung, die Sie sich da zusammenbasteln. Zu Ihren Schuldkomplexen fehlte noch dies: „S.P.O.N. – Im Zweifel links: Weil Opa für Adolf gekämpft hat“ von Augstein.

    Für Sie sind die USA der große Teufel, dafür sitzen Sie warm und trocken in einem Land, das eines der engsten Verbündeten der USA ist und eine widerliche, krank machende Wirtschaftsmacht und Feudalmacht obendrein. Wo bleibt denn bei Japan Ihre „Gerechtigkeit“? Dabei genießen Sie die Früchte der bösen amerikanischen Kultur, ob Musik, Cinema oder Literatur, könnten ohne deren Technologie hier gar nicht kommunizieren, während Sie gleichzeitig auf die böse „Terrormacht“ USA schimpfen. Ein wenig heuchlerisch und inkonsequent kommt mir das schon vor, gell.
    Zu Ihrem letzten Satz: Ich habe keinerlei Probleme damit, laut Ihrem Wertekanon zu den „Dummen“ zu gehören.

    • Krampus.....
      Falls es ihnen nicht aufgefallen ist, wir reden hier über DE, nicht über Japan… Naja, sie sdhrieben ja selber sie sind ganz zufrieden damit,
      „zu den „Dummen“ zu gehören.“

  76. „Ich denke an dichte Fenster! Kein anderes Land kann so dichte und so schöne Fenster bauen.“ -
    Vielen Dank für Ihre schöne Geschichtsstunde, werter Don. Dazu möchte ich noch anmerken, dass sich das Wort BÜRGER von Burga (SCHUTZ) ableitet. Unter unser fatalistisch gesinnten Kanzlerin, die vom neuerdings auch vom arabischen Wort KISMET geküsst wurde, wird gerade das europäische BÜRGERTUM der GLOBALISIERUNG geopfert und dem Freien Spiel der Kräfte der neoliberalen Ideologie überlassen. Diese Ideologie kennt ja bekanntlich keine Grenzen und agiert endgrenzt und grenzenlos. Welche Fehleinschätzung, denn bekanntlich hat alles seine Grenzen und endet bekanntlich mit dem Tod.

    Es ist schon bemerkenswert und unverantwortlich, dass unsere FREIHEIT am Hindukusch, in Mali und sonstwo VERTEIDIGT wird, aber die zahlenden STEUERBÜRGER Daheim ohne Schutz auskommen müssen.

    Zum Schluss sei ein Zitat von Paul Heyse unseren POLITKERN und HOFBERICHTERSTATTERN in ihr twitter und fakebook geschrieben: „Versuchs und übertreib’s einmal, gleich ist die Welt von dir entzückt! Das Grenzenlose heißt genial, wär’s auch nur grenzenlos verrückt.“

    Wünsche Ihnen eine schöne Zeit in Ihrem verschneiten Wintertal am See.
    Heute erscheint ja die Kanzlerin dort hinten im schönen Tal. Mal schau´n ob sie zu „Kreuthe“ kriecht. Unser Gaukler hat gerade vor der Wirtschaftselite der Welt in Davos der „ENTGRENZUNG“ eine Absage erteilt. So schnell ändern sich die Zeiten wenn Wahlen vor der Türe stehen. Spannende Zeiten für weitere Geschichten aus Ihrer Feder.

  77. Die Schweden kamen doch!
    IKEA, IKEA-Geduze, Köttbullar, Pornos – das spricht für die Existenz einer Realdialektik des Geschichtsprozesses und gegen Festungsbau. ‚Alpenfestung Bayern‘ kann nur von einem Nazi mit dem Rücken zur Wand kommen.

    linkspraktisch alternativlos:
    Weil mit dem ‚Ende des Politischen‘ polit. Gewalt und Staatlichkeit zu Ende gehen, fangen kadergeschulte Angela&Linke schon mal mit dem Ende deutscher Staatlichkeit an, statt auf den Weltgeist zu warten wie auf Godot.

    Als Angela Selfie-Gutmensch gesprungen, als Gebetsteppich gelandet. Hoppala: Ratte G. verlässt gerade ‚per se unethisch‘ das Muttischiff. A silver lining, oder Dunkeldeutschland bereits im neuen Licht?

  78. Eine Festung ist nur so stark wie ihre Verteidiger (buddhistische Weisheit).
    Zu spät … jetzt bleibt nur Abstandhalten auf Armlänge. Danach: Pfefferspray als last Line of Defence.

    Pfeif auf den Firnis der Zivilisation. In Bahnhöfen, der U-Bahn, vor den Kondomautomaten der Diskotheken, in öffentlichen Parks beim abendlichen Gassi-Gehen wird ab sofort gegen grabbelnde Migranten aus kulturellen Notstandsgebieten zurückgesprüht. Vorerst leider überall ausverkauft. Das Bildungsbürgertum rüstet auf für den Guerilla-Krieg.

    Natürlich wird es sich kein stolzer Afghane zweimal bieten lassen, von einer ehrlosen deutschen N*tt* mit einer Weiberwaffe in die Flucht geschlagen zu werden. Beim nächsten Sprayversuch gibt’s massiv auf die Fresse – oder gleich das Messer.

    Die Ehre ist wie ein Bausparvertrag – eine lebenslange Verpflichtung. Keine Kompromisse, egal was es kurzfristig kostet! Ohne Scharia – Made by Taliban ergibt sich eine einmalige Cost-/Benefit-Ratio. Da muss der Mudschaheddin in Exile nicht zweimal überlegen.

    Eskalationsschraube – here we go.

  79. Sie bringen ihre Kultur mit.
    Islamische Verbrechen gegen christliche Flüchtlinge häufen sich, teils begangen durch muslimische Wachleute in den Unterkünften.

    Man will so etwas nicht glauben. Muslimische Wachleute?? Was bitte sollen die den tun als ihrem Glauben folgen und Christen… nun ja, islamisch behandeln?

    Wo bleibt der Aufrei der Achsoguten? „Sind doch nur Christen“ – lautet die abfällige Antwort.

    http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/landrat-ulrich-krebs-sorgt-sich-um-christliche-fluechtlinge-14023686.html

  80. Aus einem brennenden Haus
    And now I will write nothing further about our war,
    but offer you these books of dreams from Europe
    as one throws things of value, if only to oneself,
    at the last moment out of a burning house.

    –Lord Dunsany The last book of wonder

    Vorwort 1916, geschrieben im Lazarett Ebrington Barracks

  81. Der Feind ist in der Stadt
    Es gibt keine Sicherheit mehr.
    Der Mörder der jungen Frau die in Berlin vor die einfahrende Bahn gestossen wurde ist Iraner.
    Weder die FAZ noch die Berliner Lokalpresse berichten das und der Bischof von Essen spricht uns sogar das Recht auf Selbstbehauptung ab.

    • Titel eingeben
      Soll aber in Deutschland geboren und aufgewachsen und psychisch auffällig sein…kann man also wohl nicht unter die gegenwärtigen Entwicklungen verbuchen.

  82. Cui bono
    Haben Sie in online Focus das Interview mit dem CDU-Außenpolitiker Kiesewetter gelesen? Es zeigt sich erneut Deutscher Größenwahn. Ein neues Reich, gerne deutscher Nation, das nach Vorderasien und Afrika ausgreift.

  83. KaBalz führt Festungsjournal
    Rest-Festung Süddeutschland in der Fläche zwischen den Reichsfestungen Germersheim, Landau, Kehl,Ulm und Ingolstadt oder: Le Camp des saints _“Das Heerlager der Heiligen“
    _Analogie Allem., partie 2
    Prolog
    Nach den Landtagswahlen bei drei deutschen Stämmen hatte die Not-Bundesregierung, inzwischen geführt von einem Republikverweser, der noch von der inzwischen aufgelösten EU-Verwaltung eingesetzt wurde; ist die Grenze zur Rep. Österreich zwischen der Tschechischen Rep. und Bregenz per Notgesetzgebung mit polizeilich-militärischen Mitteln abgeriegelt. Auf dem Territorium von felix Austria hat sich die Anzahl der nach Norden Drängenden inzwischen auf geschätzte dreimalzehnhochsechs erhöht. Die Grenzen zu allen Nachbarn sind hermetisch abgeriegelt. Die ehemalige Bundesregierung samt GroKo-Abgeordneten und Familien sind auf dem Atlantik unterwegs in die Internierung in Goose Bay in der kanadischen Provinz Neufundland-Labrador. Die Schweiz hat eine VollMob verfügt, alle, auch die deaktivierten Grenzbefestigungen am Großen St. Bernhard, St. Gotthard, St. Bernadino und allen Nebenpässen wurden reaktiviert und bemannt. Ebenso die Werke im Jura entlang des Doubs und am Oberrhein, weil, wie man aus eidgenössischen Kreisen vernimmt, kein großes Vertrauen in die Streitkräfte der Nachbarländer setze. Wie auch bekannt wurde sollen sich die Feldkanonen (die Festungsgeschütze waren ja längst entfernt und in Museen gelagert oder in hochwertige Schweizer Taschenmesser oder Uhrengehäuse umgewandelt) in Richtung Tessin bereits mit Deutschüssen auf die Autobahnen aus Richtung Chiasso eingeschossen haben, nachdem bekannt wurde, dass sich in der Poebene zw. Gardasee und dem Piemont eine aus Asien und Afrika kommende Menschen-LAWINE automotorisiert hätte. Auf den Betonpisten haben die Übungsgeschosse hässlische Löcher im Durchmesser von Dachsbauten hinterlassen, die man aber momentan nicht als Problem erachtet. In der BRD sind auch die Landesregierungen der alten Bundesländer„ vorübergehend“ auf die Kanalinseln, die der neuen Bundesländer auf die Äußeren Hebriden und Spitzbergen „interniert“. Die „Staatsgewalt“ wird von dem erwähnten Republikverweser und seinem Stab aus dem ehem. Regierungsbunker (zwischenzeitlich privatwirtsch. als Pilzzuchtanlage genutzt) im Ahrtal figuriert. Die Staatsgewalt in der Fläche wird von Landräten unter der Führung des Landrat P. Dreier aus Landshut wahrgenommen. In Garnisonsstädten wurden die sich nicht an der Grenzfront befindlichen Kommandeure von Truppenteilen zu FESTUNGSKOMMANDANTEN mit weitreichenden Befugnissen ernannt……..
    Text No. 2
    Wie bekannt, wird der Euro an den Börsen der Welt nicht mehr gehandelt. Gleichwohl lassen die europ. Regierungen ihn als Notwährung im Verhältnis 20:1 weiterhin im Umlauf. Gleich nach den Wahlen am 13. Tag des Windmonat setzte in D und drum herum ein starker Run auf Lebensmittel, Spirituosen und Kraftstoffe ein, werthaltige Gebrauchsgüter wie lederne Sitzgruppen, Wohnzimmerschränke und Diamantkolliers dagegen lagen wie Blei bei XXL und den Juwelieren. Die Landwirte belieferten die Handelsketten nicht mehr sondern sind zur „Eigenvermarktung“ übergegangen. Standhafte Bio-Kunden berichten von enormen Wertsteigerung der landwirtschaftlichen Produkte und äußerst bemerkenswerten Einrichtungsverbesserungen in bäuerlichen Haushalten. So seien großformatige persische Seidenteppiche allenthalben auch in kleinbäuerlichen Souterrainen zu bewundern. Auch mittelpreisige Schweizer Qualitätsuhren im Tausch gegen Zwiebeln und Kartoffel bedürften eines außerordentlichen Verhandlungsgeschickes oder anderer Zugeständnisse.
    Das Staatsoberhaupt, dass höchstselbst zum ersten Mal während des im Pluviôse-Monat statt findenden WeWi-Forum im festungsartig geschützten Davos der Lawine mitteilen ließ, dass wir (damals noch nicht verrammelt) sie nicht beherbergen könnten, ließ später, auf Dienstreise in Chile, zwei Wochen nach Ostern durch den noch verbliebenen chilenischen Honorarkonsul in Peine-Pattensen mitteilen, dass er angesichts der Internierung der Regierung ein chilenisches Exil bevorzugen würde. Er ließ der Truppe an der Grenze alle guten Wünsche mitteilen und dass er sie in Valparaiso in seine Gebete mit einbezöge.
    Die ABC-Abwehrtruppenteile der 10. PzDiv unterstellten Brigaden und selbständigen Bataillone heben mit requirierten Baumaschinen alle 10 Hektometer im gleichen Abstand diesseits zur Grenze große Gruben aus. Über deren Sinn und Zweck wird Stillschweigen bewahrt. Die französische Lösung mit Sterholz wird verworfen
    a) Wegen dem historischen Hintergrund
    b) Wegen des erzeugten Feinstaubs
    Der Hinweis eines Pionieroffiziers, dass sich der Feinstaub des Verbrennungsvorgang mit dem des der Pioniermaschinen beim Ausheben der Gruben in etwa die Waage hielten würde, wurden vom PiKdr des Abschnitts als erste Anzeichen von versuchter Subordination gerügt und mit Entzug von Marketenderware für die gesamte PiKp geahndet.
    Die evangelischen Bischöfe in D bieten den noch nicht Angekommenen in vorauseilender Unterwerfung an die Kirchen der Vororte in den großen Agglomerationen schon einmal in Moscheen umwandeln zu lassen, während ihre katholischen Kollegen auf Matthaeus 19:14, mit Betonung auf „Kindlein“ hinwiesen und ankündigten ihre Pfarrhäuser und Dome mit Zähnen und Klauen zu verteidigen….
    .
    Einstweiliger Epilog
    „Es traf nicht zu, dass die Nachricht vom Aufbruch des smartphoneausgerüsteten Elendszuges die westliche Welt von Anfang an beunruhigt hätte. Zunächst war das genaue Gegenteil der Fall. Überall tauchten gebügelte Silberzungen auf, deren Hirne bei jeder sich bietenden Gelegenheit eine süße Sahne ejakulierten, mit der sie alles verklebten was in ihre Reichweite kam…..Wen man die Mechanismen der öffentlichen Meinung begreifen will, so sollte man nicht vergessen, dass sie alle Dinge unter dem Gesichtspunkt des Entertainment bet

  84. Titel eingeben
    Wer Festungen und Grenzen für überholt hält, möge sich bitte mal ein Geschichtsbuch schnappen. Aber das passt manchen nicht in die mühsam zurecht gebogene Dialektik des gehobenen Irrsinns.
    Diese Passage gefiel mir übrigens am Besten, Ew. Liebden: „Das war 1632, als der Schwede drohte, das ganze Land ketzerisch lutheranisch und damit frei von Kunst, Kultur und gutem Essen zu machen.“
    Köttbullar, Surströmming und Schwedentrünke für die Dummköpfe, die sich über eine ungezügelte Einwanderung das Schleifen der konservativen Mauern erhoffen. Sie werden die Letzten sein, die sich der Mob aufspart.
    Unglücklich, dass demnächst Landtagswahlen statt finden. Das versperrt eine ungetrübte Sicht auf pragmatische Vorgehensweisen. Österreich war heute leider der Kanzlerin einen Schritt voraus.

    • Titel eingeben
      wer Festungen und Grenzen für überholt hält sollte sich die deutsche Sicherheitstechnik zwischen Jordanien und der wahhabitischen Salafistenproduktionsstätte Saudi-Arabien zu Gemüte führen.

  85. Aischylos - "All our young men have gone to Greece and not a word about them since!"
    Die ‚Lutheraner‘ waren noch nicht erfunden, aber was wäre denn gewesen, wenn man 1453 den Einwohnern von Byzanz erklärt hätte, ihre Mauern seien Blödsinn, der Orthodoxe Teil des Christlichen Morgenlandes wäre sowieso hinfällig und -was man ja dann auch getan hat- Unterstützung könne man -nicht wie später vor Wien- leider auch keine leisten ? Vermutlich hätte der oströmische Kaiser in seiner Verwandtschaft einige Reeder gehabt und, allein schon um Zeit zu gewinnen, Fähren direkt nach Ostia durchgeleitet, denn auch mit Kaisern war man seinerzeit nicht immer zimperlich.

    Offene europäische Außengrenzen mit gleichzeitigen offenen Binnengrenzen sind und bleiben eine mathematische Unmöglichkeit. Mit einem Evangelischen Kirchentag dürfte der Nahostkonflikt auch weiterhin nicht zu lösen sein, und eine ‚Europäische Lösung‘ zum gemeinsamen Schleifen von Mauern wird es -inschallah- nicht geben. Das Mittelmeer als ‚Burggraben‘ ist mit einer geeigneten Marine hingegen nun so schlecht auch wieder nicht, und die griechischen Fähren sind natürlich kein Naturgesetz. Der Balkan ließe sich befrieden, wobei das -wie wir nun wissen- bisweilen auch schiefgehen kann.

  86. Nicht einverstanden! not comply
    Sehr geehrter Don Alphonso, sehr geehrter JawohlJa-Kommentatoren.

    Ich bin nicht einverstanden mit dem Grundtenor ihres Textes, der letztlich darauf hinaus läuft, dass wir unseren Status, unseren Wohlstand, unsere Lebensumstände durch Schutzwälle und einigeln absichern können.
    Diese vermeintliche Problemlösungsstrategie erinnert mich zu sehr an ein Wegschauen, Verdrängen, Wegschieben, Verschanzen.
    Hierzu möchte ich zwei Denkanstöße zur Diskussion stellen:

    A) ich zitiere aus Ihrem Text, vorletzter Absatz: […]“Langfristig betrachtet ist es so, dass die meisten Menschen lieber in geordneten, zuverlässigen und rechtlich abgesicherten Verhältnissen leben, als sich mit unkontrollierter Zuwanderung zu beschäftigen.“[…] Dem würde ich mit folgender Änderung zustimmen „Langfristig betrachtet ist es so, dass die meisten Menschen lieber in geordneten, zuverlässigen und rechtlich abgesicherten Verhältnissen leben, als sich von Gewalt bedrohen zu lassen.“ Damit ist die zweite Stufe der Maslowschen Bedürfnispyramide erklärt. Sicherheit. Und damit ist die Aussage weltweit gültig, auch für Menschen die in viel unsichereren Gebieten dieser Welt leben müssen (inkl Syrien), als wir hier. Wenn wir also akzeptieren, dass Sicherheit ein Grundbedürfnis für jeden Menschen auf dieser Welt ist, dann verstehe ich nicht, warum wir ein Recht auf Sicherheit nur uns selber zugestehen, und warum wir dieses Recht dann auch noch mit Mauern konservieren sollen. Vielleicht habe ich Sie auch nicht richtig verstanden und Sie meinen mit den Mauern nicht ein Bollwerk gegen alles und jeden, das dem Zweck dient unsere Heimat nicht mit anderen und mehr Menschen teilen zu müssen, sondern als eine Art Filter oder Frühwarnsystem das durchlässig für Schutzbedürftige bleibt. Hier würde mir das Bild vom römischen Limes gut gefallen, der war nämlich nie als eine Verteidigungslinie sondern eher Kontrollmechanismus gedacht. Größere Angriffe konnte dieser nicht abwehren.

    B) Was wollen wir den eigentlich mit Festungsmauern schützen? Ist es das friedliche Zusammenleben bei uns in Europa, dass wir uns in 2000 Jahren, sprich letztlich die Sicherheit die schon unter A) erwähnt ist, erarbeitet haben? Ist es das europäische Wertegerüst dass mittlerweile ein Zusammenleben ermöglicht ohne dass wir uns ständig dem Anderen unser Denk- und Sichtweise aufoktroyieren müssen? Oder sind es ganz profane materielle Privilegien? Nun ich möchte lediglich bei dem Wertegerüst einsteigen, dass die Grundlage für unsere Lebensumstände legt. Ich behaupte dass dieses Wertegerüst bei uns wie es so schön heißt „christlich geprägt“ ist. Aus diesem Grund möchte ich hier auch ein Zitat aus dem neuen Testament anführen: MK 12,31 31 Als Jesus gefragt wird welches das wichtigste Gebot sei antwortet er: „Als zweites kommt hinzu: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Kein anderes Gebot ist größer als diese beiden.“ Die gute alte Nächstenliebe also. Wenn die Christen in Europa (75% der Bevölkerung) den Nächsten helfen sollen, dann verstehe ich nicht welche Hilfe für die Nächsten eine Festungsmauer um Europa darstellt. Helfen Sie mir doch einfach dies zu verstehen!

    • @thinkaboutit
      „Wenn die Christen in Europa (75% der Bevölkerung) den Nächsten helfen sollen“

      Sie glauben ernsthaft, dass in Westeuropa noch drei Viertel der Bevölkerung Christen sind, also nicht nur Nenn-Christen, sondern Christen in dem Sinne, dass sie christliche Glaubensinhalte aus Überzeugung teilen? Da irren Sie gewaltig. Und eine Folge der Agitation der christlichen Kirchen zugunsten der gegenwärtigen „Willkommens“-Politik wird hoffentlich eine heftige Gegenreaktion gegen diese religiös vernebelte, moralintriefende Bevormundungspolitik sein. Mir zumindest hängen Leute, die allen Ernstes glauben, die Bergpredigt oder sonstige Bibelstellen seien ein unwiderlegbares politisches Argument, zum Halse raus, solche Leute gehören in die Dummenecke gestellt und ausgelacht, nicht in höchste Staatsämter.
      Und Grenzen durchlässig für „Schutzbedürftige“? Ok, das heißt dann aber, dass meinetwegen Angehörige besonders bedrohter und verfolgter Gruppen kommen können, in Bezug auf den Nahen Osten wären das Angehörige nicht-islamischer Minderheiten, Homosexuelle, Atheisten. Ganz sicherlich aber nicht jeder Jungmann, der von einer schönen Zukunft träumt, die nicht einmal mehr für viele Europäer erreichbar ist.

    • "Think about it" ?????
      Wenn sie ihren eigenen Namen ernst nehmen würde, könnten sie die Antworten auf ihre Fragen selber geben.

      Aber dazu müssten sie sich mehr für die tatsächlich existierende Welt interessieren: „Wenn die Christen in Europa (75% der Bevölkerung)…“

      Wie kann man so albern argumentieren? Noch ein paar Beispiele?

      „…dass wir unseren Status, unseren Wohlstand, unsere Lebensumstände durch Schutzwälle und einigeln absichern können.“

      Dass „wir“ es können, hat keiner behauptet, oder? Wieso hat der Rest der welt ein Recht auf Zuzug, aber die in DE Lebenden kein Recht auf den Versuch seinen Wohlstand zu sichern? Jeder der will, kann versuchen herzukommen um ein besseres Leben zu haben. Jeder der hier im Wohlstnd lebt kann versuchen seine Privilegien zu verteidigen.
      Was um alles in der Welt ist da so schwer zu verstehen?

      „Ist es das europäische Wertegerüst dass mittlerweile ein Zusammenleben ermöglicht ohne dass wir uns ständig dem Anderen unser Denk- und Sichtweise aufoktroyieren müssen?“

      Wie gesagt von der real existierenden Welt/Europa haben sie so gar keine Ahnung, gell?

      „„Als zweites kommt hinzu: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Kein anderes Gebot ist größer als diese beiden.“ Die gute alte Nächstenliebe also.“
      Ein intelligenter Mann hat vor Kurzem gesagt: Die eigene Religion ernst nehmen? Dann wäre man ja Muslim…

    • NEIN, Sie wollen nicht verstehen
      Sie alter Meinungsfestungsbauer.
      Sie haben nur Angst, dass ihre Festung bröckelt
      und Ihre Sicherheit in Gefahr gerät. IHRE

    • Seien Sie unbesorgt!
      Ihre Festung will niemand einnehmen, zu abgelegen und zu dünn.

  87. Insider-Wissen
    Meine jüngere Tochter ist Psychologin, kennt einen jungen Mann aus der professionellen Flüchtlingshelfer-Szene. Er hat ihr heute erzählt, wie es in der von ihm betreuten Massenunterkunft nicht nur wiederholt zu Polizeieinsätzen wegen Schlägereien gekommen ist, sondern letztens auch zum Aufstand wegen des Essens, sodass das Büro der Betreuer, das durch eine Glasfront von den Räumlichkeiten getrennt ist, von 150-200 wütenden Männern versucht wurde zu stürmen.

    Jetzt haben die Behörden beschlossen, dass das Personal zu ihrem Schutz Stichwesten tragen müssen, nicht nur aus Angst vor Übergriffen auf die eigene Person, sondern bei Gewalt zwischen den Flüchtlingen, um da intervenieren zu können.

    Hier Eigenbericht einer anfangs idealistischen jungen Helferin über ihre Erfahrungen.
    http://www.welt.de/regionales/hamburg/article151097419/Extrem-fordernd-unzuverlaessig-und-aufdringlich.html

    • Immer das selbe Gejammere.....
      Die Entscheidung solche Zustände zuzulassen hat eine Frau in Berlin getroffen, die von der Mehrheit der Deutschen bei mehreren Wahlen legitimiert worden ist, solche Entscheidungen zu treffen.

      Da all diese Leute ja ihrer Meinung nach nicht dumm waren oder sind, wo soll da ein Problem sein?
      Sehen sie es doch als einen kleinen Ausbruch von Gerechtigkeit, etwas das auf dieser Welt so selten mal zu beobachten ist.
      Verursacher haben die Konsequenzen ihrer Hndlungen zu tragen? Welch unerhörtes Vorkommnis!

  88. Kritik an den Zuständen ist kein "Gejammer"
    @ TDV
    Zum Konstrukt der „Westen“ = USA und Nato. Nach dieser Logik wären Polen und die baltischen Republiken der „Westen“, aber Schweden z.B. nicht. Das Konstrukt stimmt also hinten und vorne nicht.

    Zu den Muslimen: Sie sind aus eigener Kraft radikalisiert, der „Westen“ hat sie dazu nicht getrieben, das geschah viele Jahre vor den US Kriegen. Die Radikalisierung hat ihre Wurzeln in den Koranschulen, die in den 90er Jahren auch in den gemäßigten Ländern Nordafrikas wie die Pilze aus dem Boden schossen, vom „Westen“ unbemerkt. Kinder lernten dort die radikalen Thesen des Dschihadismus. Die Generation der armen jungen Männer, die jetzt hier einwandern, ist einerseits durch jene destruktiven Lehren infiziert, andererseits wollen sie von den besseren Lebensverhältnissen profitieren, im „Westen“, während sie die „Dekadenz“ und die Ungläubigen hassen und verachten. Sorry, aber ich habe mit dieser Art „Flüchtling“ wenig Mitleid.

    Aber was geht mich Merkels Wählerschaft an? Ich genieße nicht den Luxus, die Geschehnisse aus der Ferne mit zynischer Freude als Akt der „Gerechtigkeit“ zu betrachten.

  89. Wer klug ist, lernt aus der Geschichte, und biegt sie nicht zurecht.
    Ich find die Idee von Europa eigentlich ganz gut.
    Seit Ende des zweiten WK hatte man den längsten friedlichen Zeitabschnitt seit langem – in Europa.
    So unplausibel ist das nicht, dass die Reisefreizügigkeit auch da ein Stück zu beigetragen hat.
    Die Idee der Nationalstaaten hat m.E. bis jetzt kontinuierlich versagt.
    Und ja, wenn ich die Welt von Eltern / Großeltern mit der heutigen vergleiche oder auch nur die Provinzialität mit der urbanen Lebensweise, dann gebe ich dem Heute doch deutlich den Vorzug.
    Wer Festungen baut, der macht sie mangels äußeren Feinden auch ganz gern mal zu Gefängnissen.
    Wer Fremde drangsaliert (und seien es nur die andern Dorfdeppen aus dem Nachbardorf), der sucht sich dann eben die „andern“ aus der eigenen Gemeinde, wenn es an sonstigen Feindbildern mangelt.
    Ich hab trotz ziemlich langer Zeit in einem multikulturellen Umfeld nicht einen Bruchteil der Gewalt erlebt wie in der (ostdeutschen) monokulterellen Provinz in der gleichen Zeitspanne.
    Und dieses ständig präsentierte katholische Utopia, die „gute alte“ Zeit ist m.E. nicht weniger Geschichtsklitterung.
    Die alten Tyrannen konkurrieren halt mit „neuen“. Der alte Dämon wurde entmachtet und eben gerade die Säkularisierung hat nicht wenig dazu beigetragen, dass die Welt, speziell Europa, etwas friedlicher wurde.
    Und jetzt kommen eben Anhänger von Religionen in das Land, wo die Religion diesen Prozess noch nicht durchlaufen hat und die in dieser Lebensweise eben den „Teufel“ sehen, wie die Katholen seinerzeit die Reformatoren.
    Die Lösung kann jetzt aber nicht sein, wieder katholischer zu werden
    („Mäh, mäh, kein Wunder, dass die alle ausrasten, bei dem Werteverfall …“).
    Sondern, dass man ungeachtet der Religion Gesetzesübertritte (Gesetze die das Leben aller, ungeachtet der Religion, regeln sollen) gleichermaßen ahndet.

  90. Festung
    Eine Festung ist in erster Linie eine militärische Verteidigungsanlage. Der Bau einer Festung Europa ist von daher schon rausgeschmissenes Geld da uns keine wie auch immer geartete militärische Intervention droht.

    Selbst die Grenzsicherung die uns immer wieder vorgegaukelt wird ist doch Augenwischerei. Natürlich kann man an einem Schlagbaum einen Reisepass kontrollieren aber dann muss die Grenze auch überwacht werden. Außerdem muss man sich dann auch mit der Frage auseinandersetzen wie man auf potenzielle Grenzverletzer reagieren will. Der Vorschlag der AfD notfalls auf diese Menschen zu schießen wurde ja einmütig abgelehnt und im Mittelmeer ertrinken lassen wurde erprobt und dann aufgrund der Nachrichtenlage auch ad acta gelegt. Aktuell sind wir wieder bei dem Vorarabischen-Frühlings-Modell angekommen und lassen Potentaten aus Drittländern die Arbeit erledigen.

    Was bei der Grenzsicherung gern vergessen wird ist, das diese ja auch mit Kosten verbunden ist. Ich bin mir sicher das irgendwo im Finanzministerium schon ein Rechenknecht eine diesbezügliche Aufstellung erstellt hat. Aktuell scheint es also immer noch günstiger zu sein die Leute zu integrieren als sich zu verschanzen.

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