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Stützen der Gesellschaft

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Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Schwan, Spatzl, dumme Gans – Genderdebattieren mit Relativcharme

| 186 Lesermeinungen

Wenn Männer aufhören, Charmantes zu sagen, hören sie auch auf, Charmantes zu denken.
Oscar Wilde

Ich bin bekanntlich der höflichste Mensch von der Welt, wohlerzogen und allen Menschen und ihren Schwächen zugetan. Aber auch der höflichste Mensch der Welt sieht sich immer wieder mit der Frage konfrontiert, wie er diese Contenance angesichts der Realität tapfer erhält. Bayerische Freunde etwa verstehen meine liebevolle Nachsicht für die ethischen Defizite von radikalen Feministinnen überhaupt nicht, und vertreten die Ansicht, sie selbst würden beim Beschreiben derer Tolldreistigkeiten nicht an sich halten können. Böse und bitter wäre ihre Wortwahl, justiziabel wäre vieles und überhaupt, auf grobe Birkenstock-Klötzinnen gehöre auch ein grober Keil. Man ist nicht wirklich zufrieden mit meiner nachsichtigen Haltung und wundert sich, warum ich so gelassen bleibe.

gansa

Die Frage wird im Frühling wieder aktuell, denn diese Szene hat erkannt, dass sie beim Thema Flüchtlinge nur verlieren kann. Flüchtlinge haben ganz andere Sorgen als ihre Forderungen nach Einführung des Binnen-I und rosa Röckchen für Jungs.  Wo kämen wir denn da hin, wenn Medien immer nur über die Forderungen in Idomeni berichteten und nicht über den genderneutralen Umbau der Gesellschaft? Daher machen Aktivistinnen und die befreundeten Medien nun langsam einen Schwenk: Mit #imzugpassiert melden eine Kunststudentin und die üblichen Empörten, was ihnen alles so im Zug widerfahren ist, und wie viel Alltagssexismus sie erleben. .

Damit steht wieder die wichtigste Sorge der Welt – das Wohlergehen der Aktivistinnen mit erkennbaren Interviewbegierden – im Zentrum der Darstellung. So werden heute aus inszenierten Kamagnen Nachrichten gemacht. Mein Trick, um angesichts von nicht nachprüfbarer Behauptungen der immer gleichen „Wozu-Polizei-wenn-ich-es-twittern-kann“-Aktivistinnenblase und ihrer Helfer in den Medien weiterhin höflich zu bleiben, ist das Verfassen von Texten, die schonungslos ausdrücken, was ich mir denke. Ich schreibe Emails, die die ganze tiefere Vielschichtigkeit der bayerischen Sprache umfassen. Ich mache aus meinen Wünschen, was die berufliche Zukunft vonunkritischen Kollegen angeht, keinen Hehl. Ich verweise auf die Nachteile eines Daseins in kleinen Mietwohnungen und darauf, dass Schulfreundinnen mit Kindern, Haus und Garten jenen Wert für die Gesellschaft haben, den sie für sich in Anspruch nehmen. Diese Mails schicke ich dann an Namederbetreffendenperson@gschupfteHenna.netwoah oder summarisch an info@zentralratderschiachn.mistamseln und dann geht es wieder. So bin und bleibe ich öffentlich der höflichste Mensch von der Welt, denn meine Mails erreichen nie ihr Ziel. Aber ich habe sie abgeschickt, und das fühlt sich gut an.

gansb

So sind wir doch eigentlich alle, und darauf basiert auch die bessere Gesellschaft, aus der ich sehr wohl und andere nicht kommen, was man bisweilen leider auch merkt. “Schlucken, Alfonsius, schlucken“, brachte mir meine Grossmutter bei, und wer klug ist, denkt sich einfach seinen Teil, merkt sich den Vorfall und wartet auf eine günstigere Gelegenheit der Rache. Das ist nicht nett, aber sehr wohl höflich, und das Schöne am Leben in gehobenen Verhältnissen ist, dass wir auch wirklich die Zeit und das Vermögen haben, um jenen günstigen Moment erwarten zu können. Anderen fehlt das Vermögen und die Geduld, die preschen dann gleich mit ihrer Meinung vor, wie etwa eine anonym agierende Person bei Twitter, die gestern ihren Beitrag zum Aufmerksamkeitsschwenk hin zum Feminismus leistete: Eine glaubhafte “JournalistinHH“, die sich wirklich so unausgewogen benimmt, wie ich das von schlecht bezahlten Personen in einem krisengeplagten Beruf am Polarkreis erwarte, bezeichnete die Zeitschrift Capital wegen des Frauenbildes als “Drecksblatt“. Und der kritisierte Chefredakteur blieb ihr mit einer Bemerkung über “dumme Gänse“ nicht allzu viel schuldig.

Natürlich reagieren nun manche schnell und nennen das Sexismus. Das ist ganz erstaunlich in einer Epoche, die ansonsten dazu neigt, Unschönes eher sprachlich zu verbergen. Wir leben in einem druckertintenklecksenden Saeculum, in dem Menschen aus der Subsahararegion stammen, weil es uns peinlich ist, über ihre Hautfarben zu sprechen. Wer nach Deutschland migriert und seine Herkunft verschleiert, gilt nicht als illegal, sondern als anzuerkennender Altfall, wobei darin immer das Versäumnis deutscher Behörden zum Ausdruck kommt. Wir sagen nicht mehr arm oder gar Grattler, wenn es um sozial Benachteiligte geht. Sie sind benachteiligt, also Opfer zumindest der Umstände, wenn nicht gar des Systems oder der Reichen. Wir sprechen bei brüchigen Biographien von Unterprivilegierten und drücken damit aus, dass ein Defizit besteht, was die umgebende Gesellschaft zu beheben hätte. Radikale Feministinnen gehen einen Schritt weiter und sprechen von einer ganzen Rape Culture, die eine Kollektivschuld am Elend der Frauen und ihrer obszönen Vorwürfe trägt. Wie betrachten nicht mehr den Einzelnen, denn wir kriegen eins auf die Nuss, wenn Menschen als illegal, Schwarze, Barackler etc. bezeichnen. Wir bevorzugen Worte, die den gesamten sozialen Kontext mit abbilden und Opfer kreieren, gelten daher als höflich und bewusst, und stellen uns damit auf die Seite der Guten. Ich passe mich da auch an und bringe hier, wie gewünscht, viele Frauenbilder.

gansd

Dem Wohlverhalten widerspricht jedoch die Neigung des Netzes, einzelne auszugrenzen und dann gemeinschaftlich anzuprangern – momentan eben denjenigen, der mit “dumme Gänse“ weit unter dem bleibt, was ich privat andere vielleicht in falsch adressierte Mails schreiben würden. Aber es erscheint mir als guter Moment, unseren gesamtgesellschaftlichen Konsens der Ursachenbetrachtung bei der Beurteilung zu bedenken. Wir sehen durchaus, dass hier die Bereitschaft besteht, Kosenamen zu verwenden, statt die Drecksblattsagerin analytisch zu hinterfragen. Dieses Verhalten gilt uns normalerweise als Charme, wenn wir etwa nach Stunden der weiblichen Nichtentscheidung im Wäschegeschäft immer noch “Spatzl“ sagen, wenn wir längst “zum Geier“ meinen. Wir sagen Spatzl, aber einen Heiratsantrag würden wir gerade eher nicht machen. Wir passen den Charme den Umständen an, und reagieren nicht abfällig – wir sind immer noch nett. Liebenswürdig. Nur halt relativ zu der uns umgebenden Gesellschaft. Der Charme ändert sich, aber er bleibt.

Das ist der Grund, warum ich doch als höflichster Mensch der Welt darum bitten möchte, vom Wort “Sexist“ Abstand zu nehmen. Wie haben hier nun mal eine Eskalation der wüsten Beschimpfung und relativ dazu eine massvoll ornithologische Bezeichnung. Hätte JournalistinHH gesagt, sie wünschte sich mehr Frauen, wäre die Antwort vielleicht Spatzl gewesen. Hätte sie ihr Anliegen in einem erfreulichen Tonfall vorgetragen, hätte man sicher die schwanengleiche Eleganz ihrer Überlegungen gelobt. Charme entfaltet seine Schwingen relativ zum Umfeld, und wenn wir das in Betracht ziehen, dürfen wir den Einzelnen nicht ohne Rücksicht auf die Umstände verurteilen. Ich sehe hier keinen Sexismus.

Ich sehe nur einen Relativcharmeur.

gansc

Ich finde das Wort sehr schön, denn es glaubt an das Gute und macht gleichzeitig die Problematik des Daseins deutlich. Auf diesem Niveau ist es möglich, sich weiter gepflegt auszutauschen, auch über grundsätzlich andere Auffassungen hinweg. Es schlägt keine Türen zu, es lässt wissen, dass sich die Tür bewegen kann. Es nimmt Rücksicht auf menschliche , nur allzu menschliche Schwächen, und wirkt deeskalierend. Es ist nicht diskriminierend und klingt auch noch recht hübsch. Es würde niemanden dazu animieren, sich in einen Schreikampf zu stürzen, der keinem etwas bringt. Das Wort hat keinen Absolutheitsanspruch und verhindert, dass andere das Werk von Julius Streicher durchsuchen, ob der nicht vielleicht auch schon “Drecksblatt“ gesagt hat. Relativcharmeur ist ein charmantes Wort. Es trägt zur zivilisierten Gesellschaft vorbildlich bei.

Wir sollten es öfters verwenden. Höflichkeit kostet schliesslich nichts und stört später auch nicht beim Zücken des Dolches in jenen Momenten, die sich dafür wirklich empfehlen.

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186 Lesermeinungen

  1. bzgl. #imzugpassiert
    Es gibt mittlerweile einen zeitlichen Abriss der Entstehung dieser Hashtagkampagne. Der mag für jene, die sich dafür interessieren, wie diese „spontanen“ Aktionen Fahrt aufnehmen, hoch interessant sein: Siehe dazu http://genderwahn.blog-net.ch/2016/03/29/imzugpassiert-das-feministische-netzwerk-funktioniert/

  2. Von wegen Spatzl!
    Sehr geehrter Don Alphonso,

    das mit dem relativen oder forcierten Charme gibt sich mit den Jahren. Man hat schließlich nicht mehr soviel Zeit, um sie mit eventuellen Mißverständnissen zu vertun. Daher habe ich unlängst bei einem launigen politphilosophischen Lunch mit vier BritenInnen spontan den Begriff „wicked old cat“ geprägt – dedicated to A.M. – da weiß man doch gleich, was man hat.

  3. Relativcharmeur
    Bleibt die Hoffnung, dass die JournalistinnenHH auch nur
    Relativgender sind. Aus ähnlichen Gründen.

  4. Titel eingeben
    Früher hieß es auch „Krüppel“…. Nun darf man ja auch nicht mehr „Behinderter“ sagen, jetzt sind es „Menschen mit Handicap“.
    Am Umstand ändert es nichts, nur die Wortwahl ist anders.
    Bisher habe ich übrigens noch nie „Dummer Ganter“ gehört….. komisch

    • Gender und Arsen
      Viel besser als das mit den Behinderten – die ich immer noch so nenne, als Brillenträger bin ich auch einer und darf mitreden – finde ich das mit verhaltensgestörten, schlechterzogenen, verzogenen Kindern. Die heißen jetzt verhaltensoriginell.
      Allerdings: auch dabei mache ich als Erzieher solcher Kinder nicht mit (meine Alt68iger-Chefin ist manchmal etwas indigniert, zb. darf man das Wort „Strafe“ nicht benutzen, es muss Konsequenz genannt werden). Und ich begründe das charmant etymologisch: Originalität bedeutet u.a. dass etwas Unerwartetes kommt. Verhaltensgestörte Kinder machen aber immer wieder die selben gestörten Sachen, das Verhalten ist also alles andere als nicht erwartbar, und damit ist es sprachlich nicht „originell“. Alternativ geht auch die polemische Gegenfrage-Methode, also ob man es nicht gleich verhaltensnobelpreiswürdig nennen sollte, weil einfach nur „verhaltensorginell“ könnte ja diskriminierend sein für jene Kinder, die sich davon warum auch immer diskriminiert fühlen könnten.

      Ausserdem schmeiße ich in solchen Diskussionen gerne mal die Spitze, dass sich um so Wörter herumdrückende Menschen wohl etwas Furcht hätten, Dinge beim Namen zu nennen, weil damit ja auch Verantwortung käme. „Mensch mit Handicap“ klingt nach „humpelt ein bisschen“ klingt nach „ist einfach“. „Behindert“ klingt mehr nach Rollstuhl, unschöner Welt, Anstrengung.

      Ebenso begegne ich jenen, die ihr verantwortungsabschiedendes „laissez faire“ in das Hochhalten der Freiheit, Freiheit über alles ummünzen wollen. Insbesondere bzgl. Kindererziehung zieht bei denen fast immer der Vorwurf, sie seien wohl etwas zu scheu, Kindern gegenüber als Erwachsene aufzutreten, weswegen sie ihre etwas ideenlose Untätigkeit dann noch schnell Freiheitsförderung nennen.

      Man muss beim Neusprech wirklich aufpassen und beizeiten sich wehren. Es ist wie der Viktor Klemperer sagte: Worte sind wie winzige Arsendosen. Wenig merkst du gar nicht, aber die größeren Dosen bringen dich um, nachdem sie dich geistig zerrüttet haben. Deswegen darf man sich auch sprachlich nicht jeden Müll gefallen lassen.

      Die Genders sind da aber eine besonders behinderte Version der Neusprechschöpfer. So reden sie andauernd darüber, man dürfe die Welt nicht einfach in gut und böse teilen, Dichotomien sein was ganz böses, die Trennung in Mann und Frau falsch, da binär. Und dann haben sie selbst nur ein gut-böse-Schema, wobei sie das nur cis-trans nennen. Und dabei haben sie nicht mal verstanden, dass cis/trans jedenfalls in der Chemie gar keinen inhaltlichen Unterschied meint, sondern einen strukturellen. Während die genders mit ihrem nobelpreiswürdigen Verhalten ja eigentlich gerade einen inhaltlichen Unterschied ausdrücken wollen (nämlich: ist einer von uns genders oder aber nicht) und keinen strukturellen.

      Aber was soll man machen. Die Genders sind halt auch die schlimmsten aller Gänse. Man könnte sie glatt Gänders nennen und die PR-nützliche Unwahrheit verbreiten, „Gänder“ käme tatsächlich von Gans, wegen der Mitglieder dieser Bewegung.

    • Titel eingeben
      Bereits vor nunmehr 30 Jahren hat Robert Gernhardt (*) all diesen Genderquatsch (der hieß da noch Feminismus) und all diese die absurden p.c. Wortänderungen launig aufgespießt. Hat das niemand gelesen? hat niemand gemerkt, wie lächerlich das alles ist? = oder sind diese Tröten alle zu jung…?
      (* und für die USA – wo der Unsinn her kommt = Robert Hughes)

    • Ochse, Hirsch, Elch
      „Bisher habe ich übrigens noch nie „Dummer Ganter“ gehört….. komisch“

      Gunter Gans. Ist deutlich schwer doof. Ein doofer Ganter.
      Federvieh ist sicherlich ansonsten weiblich determiniert. Richtig.
      Bis auf: ’schräger Vogel‘. Lappt schwer ins Homophobe. Vögel sind halt klein und unbedeutend = Weiblich (???).

      Da ist ein Ochse oder Hirsch über.
      Obwohl doof immerhin ein nicht zu Übersehender statt Fliegzeug, ein Kapitaler.

    • Es gibt auch schöne bayerische Männerbezeichnungen. Drechhammel zum Beispiel. Es gibt keine Dreckziege.

    • Ganter
      Männer werden eher Herden- und Meutentieren zu geordnet: blöder Hammel, geiler Bock, harter Hund… und irgendwie stimmt das alles doch auch (beiderseits). Die einen tragen ein feines Federkleid, die andern ein dickes Fell. Außerdem gibt es freilich auch Hybridwesen: Wadenbeißer, Busentatscher, Gutmensch…

    • Gelber Sack
      Apropos Genderwahn und Neusprechwahn: Thema Gelber Sack: Also ich kenne da einige Chinesen, die da langsam einen dicken Hals bekommen…..

    • Liberalpigmentierter Müllschluck geht nicht, das steht für FDP.

    • Titel eingeben
      Handicap = cap in hand = Bettler und daher auch nicht mehr zulässig. ..

  5. New York
    Sie sind, mit dem Relativcharmeur, mitten in einer Zeitenwende. Soeben wurden auf einer Uni in New York die Geschlechtsbezeichnungen von den Restrooms abmontiert, weil sie die Transgenderpersonen nicht berücksichtigen und daher diskriminieren. Ein weiterer Schritt zur Auflösung der Geschlechtszuweisungen. Selbst wenn sie also in Zukunft einmal „dumme Gans“ sagen, kann damit jegliche Person mit bestimmten weiblichen bzw. männlichen Teilen etc. gemeint sein, das volle Spektrum in Gottes großem Garten eben.

    • Na dann halt dummx Ganzx. Das klingt auch bayerisch.

    • Genderneutral
      Im Bayerischen ist schon vieles genderneutral:

      „Blä Hu blä !“
      kann sowohl als „blöder Hund blöder“
      als auch
      „blöde Hur blöde“
      verstanden werden!

    • Transgender
      Die Kehrseite der Medaille ist die unglaubliche Rückständigkeit in Teilen der USA.
      Habe heute zufällig diesen Artikel in „Salon“ entdeckt;
      http://www.salon.com/2016/03/30/the_dark_side_of_visibility_how_we_slept_on_trans_people_becoming_the_new_scapegoats_of_the_right/

      Dort wird u.a. darüber berichtet, dass in Kansas ein Gesetz geplant ist, wonach Schulen den Studenten $ 2.500 Belohnung zahlen, wenn sie Personen entdecken und abliefern, welche die falsche Toilette benutzen.

      Sonst finde auch ich die dortigen Sorgen etwas weit hergeholt und viel zu kompliziert. Allerdings unter Berücksichtigung dessen, dass die Intoleranz und Diskriminierung dort vermutlich wesentlich mehr verbreitet sind als hier.

    • Oh Schreck, Kansas!
      @Tamarisque
      Wenigstens bisher nur eine Gesetzesvorlage, denn ich hatte mich neulich bei Applebee’s schon gewundert, warum da jetzt in der Damentoilette ein Urinal an der Wand hängt, hielt das für gendergerechtes Dinges der Restaurantkette…
      Neugierig geworden öffnete ich langsam die Tür und spähte hoffnungsvoll auf das Schild, vielleicht sagt es „all“, „who cares“, oder sogar „wurscht“, nein, es sagte knallhart „men“, und am Boden lagen auch keine „wo“ Schnipsel rum, leider.
      Die food and service managers (Bedienungen) fanden es lustig und haben mir für den Fehltritt keine Rechnung präsentiert, noch, also beim nächsten Mal zur Toilette dort nicht links, sondern rechts abbiegen! Wobei, ist das nicht diskriminierend, daß man mich auf Grund meines Geschlechts nach rechts schickt, und nicht zur guten Linken?
      Wir sind auf jeden Fall nicht rückständig in Kansas, zumindest nicht auf dem Land. Ich könnte mir dieses Genderunheil höchstens bei Kansas Uni. in Lawrence vorstellen, denn Kansas State ist höchst landwirtschaftlich ausgerichtet, da ist es bei der Züchtung schon wichtig zu wissen, ob man hier einen Bullen oder ein Kuh vor sich hat. Die Leute hier sind nicht rückständig, aber einfach zu beschäftigt, um sich mit so einem unsinnigen Quatsch abzugeben. Außerdem ist der Staat Kansas permanent pleite, was zur Gesamtschule und Inklusion führte, was eine andere Geschichte ist, also schaut man schon, für was man das Geld raushaut, und wo man es sparen kann.

  6. Die Logik der Journalistin gefällt mir
    Die Logik der Journalistin gefällt mir recht gut smile die Qualität einer Zeitschrift anhand der Anzahl Frauen die abgebildet sind auf die Qualität zu schliessen. Dementsprechend sind die meisten Erotikhefte oder Gentlemanliteratur wie Playboy qualitativ hochstehend da fast nur Frauen abgebildet sind. Dafür sind so ziemlich alle Schwulenmagazine Drecksblätter da der Frauenanteil doch eher gegen null tendiert :-D

  7. Titel eingeben
    Ich spüre da sehr viel Mikroagression. Sie sollten Ihre Texte mit Warnhinweisen versehen.

  8. Erziehung
    „Contenance…“ mahnte meine Großmutter immer, wenn ich verbal über die Stränge schlug. Und genau das zeigt eine gute Kinderstube: in frühen Jahren gelernt zu haben, wie man höflich mit Anderen umgehen kann – auch ohne sie zu mögen.

  9. Dumme Gänse...
    finde ich nun wirklich unpassend. Den Vergleich mit einer Twitter-Journalistin haben die Tierchen nicht verdient.

  10. Gegenüber echtem weiblichem Charme
    ist ein Hetero ja auch völlig unbewaffnet. Er würde, sofern bewaffnet, auch ohne weitere Formalitäten kapitulieren und die Waffen von sich werfen.
    Deshalb beschleicht mich angesichts aufscheinender weiblicher Agressivität in Sachen Gleichberechtigung der Verdacht, dass es dort an Charme fehlen könnte. Heute sehe ich das so: wer in der deutschen Gesellschaft Frau ist und etwas kann, wird fachlich gleichwertigen Männern sowieso vorgezogen.
    Wenn frau dann auch noch Charme hat, ist sie nicht zu schlagen.
    Andererseits: wer als frau keinen Charme hat, neigt möglicherweise zur Verbitterung. Das ist aber auch ungerecht!

  11. Hemmschwelle und Aktivismus / Black & White
    Der bedingte Reflex …

  12. American love..They don't makes it anymore
    Einfache Lösung:

    Jeglichen Sex einstellen,

    bzw. ausschließlich professionell organisiert durchführen.

    Beenden wir die natürliche Verbindung von Mann und Frau.
    Vernichten wir die Existenzgrundlage des Feminismus.

    Wo ist das Problem?

    • Beenden wir die natürliche Verbindung von Mann und Frau
      In meiner Jugend sagte man: „solange ich zwei gesunde Hände habe, kommt mir keine Frau ins Haus…“

  13. Spatzl und dumme Gänse
    Die Verklemmung der Einzelnen ist ja schon schlimm, in der Masse ist das Elend kaum auszuhalten und der Ausdruck „ dumme Gänse“ dafür durchaus liebevoll und relativ charmant. Suggeriert er doch Jugend, die oft genug dumm daher schnattert. Mir zumindest aus meiner lange zurückliegenden gut bekannt. Ich selbst tendiere da eher für meinen Hausgebrauch zum Fleckvieh, schimpfe mich blöde wütend auf mich selbst oft so.

    Man möchte die Damen bitten, für sich zu klären, an was es ihnen mangelt, denn diese Auswüchse sind Mangelerscheinungen, nicht zuletzt Mangel an Respekt auch vor sich selbst.

    Ich könnte jetzt mutmaßen und läge sicher nicht ganz verkehrt. Aber das würde das Problem nicht aus der Welt schaffen, das können die betreffenden Damen nur selbst, wenn sie denn ihre Wut auf alles und besonders auf Männer ausblenden würden. Männer, von denen doch jede Frau, egal ob mit X, BinnenI oder was auch immer, und sei sie eine noch so dumme Gans, doch gern mal ein liebevolles Spatzl hören möchte.

    Mir schwante so etwas, als ich mich in der Stadt am Nordpol vor 25 Jahren mit solchen Frauen rumplagte. Nur Frust und Verkniffenheit, wo ein Lächeln genügt hätte.

    • Nordpol-Bewohnerinnen
      @ Renate Simon
      „Mir schwante so etwas, als ich mich in der Stadt am Nordpol vor 25 Jahren mit solchen Frauen rumplagte. Nur Frust und Verkniffenheit, wo ein Lächeln genügt hätte.“

      Wenn Sie damit Hamburgerinnen meinen, Zustimmung. Sie sind oft etwas herb und burschikos. Der Hamburger steht auf diese Kumpel-Typen. Ina, die laute, egozentrische Entertainerin ist ein Prototyp der etwas derben norddeutschen Frau, und viele Männer verehren sie. Ich bin aus der Art geschlagen, und weil ich weiblich und ja, charmant bin, wurde ich von den toughen Hamburgerinnen dauernd unterschätzt und habe hier auch nur wenige Freundinnen. Stattdessen umgab ich mich Jahre lang mit hier lebenden Frauen aus Asien und Südamerika, die ein sonniges Gemüt haben, unkompliziert und gutgelaunt sind, und ja, auch sehr charmant.

    • @Tamarisque - Herb und burschikos...
      das waren astreine Feministinnen. Die Probleme, die von denen gewälzt wurden, wären mir nicht im Traum eingefallen. Ich bin selbst eher ein Kumpeltyp, kein Weibchen, schrecklicher Gedanke, kann auch meinen Charme rausfahren, so ich ihn finde, aber was ich da erlebt habe, machte mich doch fassungslos. Soviel Kreisen um sich selbst war nur schwer zu ertragen.

    • Wuetende Gaenseriche usw ....!
      Schoener Kommentarwerte Renate Simon. Ich erlaube mir aber hoechst satirisch un wo moeglich zynisch zu bemerken dass ichin meinen gehobenen Jahren ueberhaupt nicht mehr ueber etwas diskriminiere, da ich jetzt alle gleichmaessig liebe und auch manchmal hasse. Ergo: Egalitaet fuer alle. Freundlichst. Egon

    • Lieber Egon, so weit bin ich mit meinen zarten 70 noch nicht
      ich kann mich noch immer über so offensichtliche Dummheit aufregen. O.k. dumme (und ganz schlimm kleine dumme) Männer sind genauso schwer zu ertragen, also doch Egalité.

  14. Titel eingeben
    Jeder der einmal lange in Amerika gelebt hat, weiss dass man sich mit ausgesuchter Liebenswuerdigkeit laestiger Angestellter oder lang gehasster Todfeinde entledigt. Ein Scheitern wird da zur Chance, es woanders besser zu haben, und ein frivoler Rausschmiss oder eine abgelehnte Befoerderung sind natuerlich grundsaetzlich nicht persoenlich zu nehmen. Boese Worte fallen nie, und wer seine Stimme erhebt macht sich zum Pariah.

    Das hat natuerlich den Effekt, dass es im gehobenen amerikanischen Leben unterschwellig sehr, sehr boesartig zugeht und man nicht ohne Grund vielen Amerikanern nachsagen kann, sie seien „passive aggressive.“ Deshalb lobe ich mir immer noch die gute alte deutsche „Streitkultur“ fuer die es im Englischen kein wirkliches Equivalent gibt und bei der es auch mal handfest zur Sache gehen kann. Und deshalb bin ich nach wie vor ein Fan verbaler Handgreiflichkeiten, sofern sie sich auf hohem Niveau bewegen und unterhaltsam sind – so wie man das aus England kennt.

    Die Gegenreaktion gegen die Kultur der hinterfotzigen Nettigkeiten sind dann naemlich Herren wie die Herren Limbaugh und Trump, die es eher nicht mit Strauss und Wehner halten und jede Eloquenz verabscheuen. Also lieber ein paar gepflegte Verbalinjurien als das Geplaerre von g’scherten Ruabn.

    • hmmm,
      ich hatte mal, vor langer, langer Zeit, einen, längst dahingegangenen, amerikanischen Chef, aus einer Mayflower-Sippe, sagte er, der immer ostentativ das Fenster öffnete, wegen meines Mitsoukou. Dafür packte ich immer die gestärkten battistenen knickers mit den hübschen kleinen Perlmuttknöpfchen, die er sich aus dem damals noch frankistischen Spanien dutzendweise ins Büro schicken ließ, aus und stapelte sie ihm zur Post…
      .
      Heute, mit (drauf sogar stolzen) Ungezogenen der eigenen Generation konfrontiert, denk ich, daß ein junges Tramperl ja noch was Erfrischendes und manchmal Rührendes hat; ältere Trampel aber…

  15. .
    Wow.
    Kindergarten. Kommt die Dame vielleicht aus der Ericusspitze und ist deswegen etwas nervös?
    http://www.huffingtonpost.de/2016/03/31/spiegel-magazin-swr_n_9580102.html

  16. Hach
    Nett. Liebenswürdig. Auch die Gänsebilder.

  17. Und Schnepfe?
    Wo bleibt die Schnepfe? Ist die in Bayern ungebräuchlich?

    • Die Schnepfe...
      ist hier in bayerischen Gefilden unbekannt, aber wir haben so manch nette
      Bezeichnung für unsere/en Gegenüber, dass würde vielen Nichtbaiern die
      Schamesröte ins Gesicht treiben. Wir hingegen lachen nur darüber.
      Baierisch ist für seine Derbheit, aber auch die „Blumigkeit“ bekannt.
      Ich weiss nicht, wie es unser Don sieht, aber das baierische Pedant zu Schnepfe wäre Beisszang oder Mistvieh. Kommt ganz auf den Kontext an.
      Wenn die Schnepfe zuviel Schmarrn von sich gibt, bewegen wir uns im Bereich der Krampfhenna.
      Jo mei, Liebenswürdigkeit wird hier sehr gross geschreiben. ;)
      PS: das Bayerische Schimpfwörter Verzeichnis ist immer einen Besuch wert.
      Und sei es nur aus Belustigung.

    • Zwidawuazn wäre da gar nicht so schlecht. Allerdings gibt es die Schnepfe sehr wohl, nur erkennt man sie kaum, so anders klingt sie: Schnäbbfn ist die Übersetzung. Und sie bezeichnet keine eingebildete Schnepfe, sondern eine Frau mit fragwürdigen Sitten, also eher „Flittchen“. „Krampfhenna“ ist hier der angemessene Vogel.

  18. Die armen Hascherl
    Als Kind zu wenig Aufmeksamkeit bekommen? Die Genderistinnen in dn USA gehen jetzt ja schon davon aus, daß es einen „unfairen Vorteil“ fürs Leben verschafft, wenn man aus einer glücklichen heterosexistisch funktionierenden Familie stammt. Und man diese Familien, wer hätts gedacht, natürlich abschaffen sollte.

    Chancengleichheit für alle! Dann müsste auch niemand mehr verbitterte-s Journalist-x sein, und sogar mit einer Masterarbeit über die Frisurtechniken indigener brasilianischer Frauen ließe sich eine steile akademische Karriere hinlegen.

    Und nein, ich denke mir so etwas nicht aus.

    https://stream.org/academic-study-having-a-loving-family-unfair/

    https://tu-dresden.de/gsw/der-bereich/news/eine-haarige-angelegenheit-soziologie-studentin-erhaelt-preis-fuer-ihre-masterarbeit

    • US-Genderistinnen gegen glückliche Familien
      Die Verlinke ist ein schönes Beispiel für die routinemäßige Desinformation in Foren. Diese Studie zum „unfairen Vorteil“ eine glücklichen Familie stammt von zwei männlichen, britischen Philosophen, die ein für Ethiker / Utilitaristen typisches Gedankenexperiment durchführen (mit den typischen kontra-intuitiven Ergebnissen). Kann man von halten, was man will, mit US-Genderistinnen hat es nichts zu tun. Auch war dort gar nicht die Frage, ob die „loving family“ heterosexuell ist (oder trans-patchwork). Also: Völlige Fantasie-Referenz für den Diskussionspunkt.

      Fazit: Verlinken kann jeder Troll – lesen, verstehen und kontext-passend kommentieren, das ist kommunikative Höchstleistung, die man in so einem Forum eher nicht erwarten kann.

      Den anderen Link schenke ich mir dann also.

    • Die Sozis (Soziologen) sind der Fluch dieses Landes!
      Es sind nicht nur die irgendwasmitMedien studieren Wollenden, die ich Mitte der Neunziger mehrfach bei jungen Leuten kennen lernen durfte. Das sind heute die, die Mitdreißiger/Vierziger, die z.B. unsere ÖR „kulturell bereichern“.
      Ja und dann die Sozis.
      Ich bin im Osten Deutschlands sozialisiert. Da gab es diese Spezies einfach nicht. Wenn doch, so sind sie mir nie untergekommen und waren vermutlich nur marginal über ein paar Elfenbeintürme verteilt. Anfang der Neunziger hatte ich häufig mit den Gründungs-Professoren einer ostdeutschen FH zu tun. Die Sozis waren klar im Übergewicht. Einer der Profs, ein Sozi mit SPD-Parteibuch, sozusagen Doppel-Sozi, wurde später Rektor und folgte, ja wem, einem Sozi.
      Morgens kam er tänzlnd herein und fragte nach seiner Post auf unserem Laserfax (damals ein teures Teil von 2000-4000 DM, so eine Art Abteilungsfax). E-Mail gab es noch nicht. Stapelweise Soziologengefasel. Sorry. Aber ich nenne ja weder Namen noch Ort. Und wenn ich jemandem Unrecht tue, weil ich es nicht besser weiß oder verstehe, so möge man mir das bitte nachsehen. Täglich 50 oder 60 Seiten Faxe. Was es im Osten allerdings früher gab war ML-Gefasel (Marxismus-Leninismus) von meist sog. Gesellschaftswissenschaftlern, Stabü-Lehrern (Staatsbürgerkunde) oder auch so manchem rotem Funktionär. Ja und dieses ML-Gefasel hatte schon Ähnlichkeit mit dem Sozi-Sprech. Nicht unbedingt inhaltlich, das will ich hier absolut nicht unterstellen. Aber das oft substanzlose Geschreibsel und Geschwafel. Ja und diese Soziologen sind der Fluch in unserem Land. Irgendwo sitzen die dann fest und verzapfen dann solch Zeug wie im Link zur TU Dresden mit der Haarstudie: „Women and Gender Studies Prize for the best Thesis 2014“ von der Sektion Frauen- und Geschlechterforschung der Deutschen Gesellschaft für Soziologie.
      Das braucht niemand, es ist wie Mehltau über diesem Land. Kein Tag vergeht, indem nicht irgendeine Studie oder besser Sau durch das Land und die Medien getrieben wird. Der Don hatte das unlängst mit der Ebert-Stiftung thematisiert.
      Übrigens, dieser Böhmermann der gerade unsägliches über Erduan verbreitet hat, was hat er lt. Wikipedia u.a. studiert und dann abgebrochen? Richtig. Soziologie.

      Das „gelöschte“ZDF-Mediathek oder YouTube-Video kann man hier noch sehen, es ist aber nicht gerade vergnügungsteuerpflichtig.

      http://videos.huffingtonpost.de/politik/zensur-im-zdf-das-zdf-will-nicht-dass-ihre-diesen-boehmermann-beitrag-seht_id_5401731.html

      Das so ein unreifer und offensichtlich ungebildeter eine eigene Sendung in von uns allen bezahlten Betroffenheitsfernsehen hat, ist ein Skandal.

      (Pascha Erduan ist mir zwar höchst suspekt, aber so etwas geht einfach nicht).

      Der Herr Böhmermann ist mir im Fall Clausnitz unlängst „aufgestoßen“. Er hatte wohl eine ziemliche Aktie als viraler Twitter/Facebook/YouTube Replikator an diesem Antifa-Video, was so ziemlich alle Medien scheinbar ungeprüft übernommen haben.

      Gruß

      Don Magnifico

  19. es "horst-wesselt" wieder
    der stürmer wurde im netz veröffentlicht von einem frankfurter anwalt nahe des juridiciums der uni frankfurt/m., irgendwo da wo dr. jur. peter finger seine kanzlei hat in der nähe.

    steircher war bekennt dafür daß er aus dem VOLKSKÖRPER die erbkranken und/oder asozialen sozusagen chirurgisch herausschneiden wollte.

  20. Oscar Wilde
    Lieber Don!

    Ich muss es loswerden: das Zitat von Oscar Wilde hätten Sie doch bitte schön gendern können. ZB: „Wenn Menschen …..“

    Dazu hätte er wohl dann gesagt: „Es gibt keine Sünde außer der Dummheit.“

  21. Solche Aktionen schaden Frauen sehr
    Wer solch blödsinnige Aktionen wie #imzugpassiert, Frauenbilderzählen und Bewerten…. macht, diskredititiert den eigentlich notwendigen Feminismus. Wer wie z.B. ich noch im Mathe- oder Physikunterricht Sprüche wie „Ich weiß gar nicht, was die Damen hier wollen“ erdulden musste, hat da ganz andere Sorgen. Und aktuell gäbe es in der Migrationsdebatte ganz viel zu tun. Hier ein erschreckendes Beispiel, wie sehr der deutsche Feminismus Mädchen „mit Migrationshintergrund“ im Stich lässt: http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/muslime-in-deutschland-amilas-weg-zur-integration-14135242.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2
    Wenn ich hier die Mädchen in der Grundschule mit Kopftuch sehe, sehe ich Bedarf an echten Feministinnen.

    • "Gast sagt" ?!
      Bisher störte hier niemand das fehlende „und Gästin“
      Und das ist auch gut so.

    • @Gast - aus meiner lange zurückliegenden Jugend
      kenne ich nur das „was wollen die Jungs denn hier“. So verschieden können die Zeiten also nicht sein und gelitten hat damals niemand.

      Übrigens habe ich den FAZ-Artikel nur bis zum Ende der ersten Seite ertragen, allein die blumige Sprache machte mir das Weiterlesen unmöglich und ich erinnerte mich „lieber“ an Schilderungen aus den 80er Jahren einer jungen türkischen Kollegin, die sich zwei Jahre vor ihrem Vater versteckte und von einer suicidalen, zwangsverheirateten Freundin berichtete. Der Feminismus hat nicht geholfen, allein ein starkes Selbstvertrauen/-bewusstsein.

      Vielleicht arbeiten Sie an Ihrem und Ihrer Schlagfertigkeit?

  22. Meine Antwort wäre playboyhafter
    Wenn ich Capital-Chefredakteur Horst von Buttlar wäre, hätte ich geschrieben:
    Sehr geehrte JournalistinHH! Bitte verwechselns Sie unser Capital Magazin nicht mit Playboy. Wir sind nicht im Bunny Business. Hochachtungsvoll L.H.

    • You're a good man, sister.
      Yep, ich habe mich als Pubertierender schon immer gefragt, wer all diese Frauen dazu zwingt, sich nackig auf Titelblättern ablichten zu lassen? Und welche bösartige Männerverschwörung steckt eigentlich hinter den High Heels? Und den Miniröcken? Und warum fordert keine Feministin eine Minirock- und High Heels -Quote für Männer? Man sollte eigentlich deutsche Topmanager dazu zwingen, sich jeden Monat auf dem Titelblatt des Capital nackig zu machen.

  23. unter Generalverdacht / T-Zellen / Fussball-Sturm oder Streicher ohne Cello,Geige, Maler-Lackierer
    Das Forum auf heise.de ist seit Jahren nicht mehr nutzbar weil von spAtzRln unterwandert. Das hat man mir bei der „Freiheit Statt Angst“ Demo 2007 gesteckt.

    http://blogs.faz.net/deus/2011/10/17/unter-generalverdacht-561/

    „Oliver-August Lützenich 17.10.2011 20:59 Uhr Haben Sie Geduld mit mir, ich…“

  24. Bildungsplan ist beschlossen
    Tja werter Don da rennen sie mal wieder in bester Retromanier der Zeit hinterher:

    http://www.queer.de/detail.php?article_id=25861

  25. Bußgeldkatalog für "ausgetrocknete und unbefriedigte Kampfhenne"
    Welche Bußgelder bei welcher Beleidigungen muss man zahlen?

    „Du Mädchen“ 200 Euro
    Bekloppter 250 Euro
    Leck mich 300 Euro
    Dumme Kuh 300 Euro – 600 Euro
    Blödes Schwein 500 Euro
    Bei dir piept´s wohl 750 Euro
    Wichser 1000 Euro
    Arschloch 1000 Euro
    Trottel 1000 Euro
    Schlampe 1.900 Euro
    Miststück 2.500 Euro
    Alte Sau 2.500 Euro

    Beleidigung durch Gestiken [Kann man im Internet auch nicht, d. S., außer auf Skype]

    Zunge rausstrecken 150 Euro – 300 Euro
    Vogel zeigen 750 Euro
    wischende Handbewegung vor Gesicht (Scheibenwischer) 350 Euro – 1000 Euro
    Stinkefinger 600 Euro – 4.000 Euro

    Bisher wurden Gesten, wie die Augen verdecken, den Kopf angewidert wegdrehen und die Hand gegen die Stirn schlagen nicht strafrechtlich verfolgt.“

    Quelle: https://www.bussgeld.de/bussgeldkatalog/beleidigung/

    Alles leider sehr unkreative Beleidigungen. Die meisten doch noch erstaunlich günstig zu haben. Weil der derart unkreative Beleidiger sicher auch nicht so viel Geld hat, da muss die Polizei schon Rücksicht nehmen auf so ein bäuerisches Untervolk, nedwoah.

    ‚Gänse‘ noch relativ harmlos, ‚dumme Gans‘ vermutlich teurer.

    Wer das entsprechende Geld als mit Zucker gepuderter Obergschichtler hat, kann seine derben Lieblings-Schnäppchen im Gerichtssaal gegenüber der ungeliebten Person gleich noch ein paar Mal wiederholen, bis es sich wirklich lohnt. Bis auf „Alte Sau“. Ausnahme wieder.

    Dons bayrische Monaco-Franzl-Charme-Offensive hier sticht leider bei mir nicht ganz, hab ich doch wie ein alter riesenohriger Elefant – „mei Spatzl, schau wie ich schau“ – in Erinnerung, wie er mal auf seinem Rebellmarkt so richtig ausgeholt hat, um das ganze Register kreativer Beleidigungen in einem einzigen – recht amüsantem- Schmähartikel unterzubringen. Gargantuesk, wunderbarer Schimpfsalat.

    ‚Drecksblatt‘ dagegen ist doch eine recht biedere, platte Beleidigung, wie frisch vom bäuerlichen Misthof des Krattlerbauern.

    Eine Feministin, die geistig auf sich hält, holt da deutlich kreativer und obergschichtlicher aus und lauert, obs der Herr Chefredakteur denn auch geistig kapiert hat und schaut, ob und wie er retourniert (ob er seinen hohen Platz in der Schreibergilde wirklich vom Geist her verdient hat).

    Bayerische Politiker beleidigen einander zwar auch geistlos, aber immerhin recht lustig-derb: Stichwort Renate Schmidt (SPD), Zitat Streibl zu ihr: „Krampfhenne“. Krampfhenne mit und ohne „r“ ist bei den Schwarzen dermaßen beliebt und auch schon früher vorgekommen:

    „1989 kam Jürgen Todenhöfer noch vors CDU-Parteigericht, als er eine Parteifreundin als „ausgetrocknete und unbefriedigte Kampfhenne“ beschimpft hatte.“

    Ist doch nett. Da lacht sogar die Feministin.

    Gegenüber diesen erfrischenden Beleidigungen ist Twitter ein Rückschritt.

    • Titel eingeben
      Darf ich nun „Du Mädchen“ auch nicht mehr zu einem Mädchen sagen? Und Zunge rausstrecken ist auch verboten. Offensichtlich muss ich dringend mit meinem Arzt sprechen.

    • Please don't leave, somebody has to save the world
      Hmm..Was mich schon immer interessierte:

      Gilt „Du Frau!“ auch als Beleidigung?

    • Feministin darf man strafffrei sagen – auch wenn viele den Begriff in Zeiten der Hashtags nicht mehr mögen.

    • Ne
      Nene.
      „Du Mädchen“ ist einwandfrei eine Premium-Beleidigung für Jungs.
      Sofern sie das als Beleidigung betrachten …

      Ich sag „Mädels!“ zu meinen entbömmelten (kastrierten) Katern …, wenn sie Blödsinn machen. Also eigentlich immer.

    • ...sag doch lieber
      was Süßes zu ihr:

      Hey, Du Krapfen!

    • „Du meine Dampfnudel“

    • Da ist meine Lieblingsgeste aber doch recht teuer,
      wischende Handbewegung vor Gesicht (Scheibenwischer) 350 Euro – 1000 Euro, mache ich schon mal im Auto bei Männchen und Weibchen und werde bei meiner Rente demnächst nur noch augenverdrehend die Hand vor die Stirn schlagen *lol*

    • Well, there's some things a man just can't run away from.
      Hmm…da stellt sich noch die Frage ob man zu einer Frau straffrei „Du Mann“ sagen kann? Oder vielleicht „Du bist ein echter Kerl“?
      Obwohl, „Mann“ ja ein Lob ist, also, aus Sicht von Männern. Folglich fehlt da die intendierte Beleidigung. Hingegen wäre „Du Frau“ eher Beleidigung, da Frauen ja aus Sicht dieser Frauen eine unterdrückte, minderbezahlte und folglich wenig erfolgreiche (Rand-)Gruppe der Gesellschaft darstellt. So etwas kann ja wohl kaum einer positiven Konnotation unterliegen. Folglich müsste ich zu jeder Frau „Du Mann“ sagen, wenn ich mich im Höflichkeitsbereich bewegen möchte. Anderseits würde das meiner eigentlichen Intention entgegenwirken, da ich ja Frauen in der Regel nur dann anspreche, wenn Sie mich als „Frau“ ansprechen.
      Na, ich merke, es wird langsam kompliziert. Ach, wie einfach war das mal, als Frauen noch keine Männer sein wollten….

    • Gebühren
      Und was ist mit „Fettsack“ und „Schwulette“? Ist doch hoffentlich schön teuer.

  26. Währet den Anfängen!
    Keine Handbreit den FundamentalistenInnenXen.

    Man verzeihe mir den kleinen Umweg. Aber ich habe mal in einem zumindest nicht dummen Buch über ein enges Fachgebiet gelesen: Wenn man in einem Wirkkreis nix erreichen kann, dann geht man weiter, acht sich einen besseren Wirkkreis.
    Die beste Ehefrau von allen hatte irgendwann ihrem angestammten (und ziemlich typisch weiblichen) Beruf die Nase voll. Lehrberuf übrigens, nix Studium. Unter großen Schmerzen und mit großem Lernaufwand wechselte sie in einen Beruf in Büros. Zuerst Team-Assistentin, dann Empfangstresen, dann Eventmanagement, dann Excel-Magd in Großkonzernen über Zeitarbeit, dann Marketing-Mitarbeiterin. Und nach viel Lernen an der „University of Hard Knocks“ verdient sie nun arbeitszeitbereinigt so viel wie ihr akademisch hochdekorierter Ehemann. Und führt eine Abteilung witzig Mitarbeitern. Erwähnte ich, dass die Beförderungen ausgesprochen wurden, während sie in Teilzeit arbeitete und die Kinder pflegte?

    Wirkkreis A: Frauenjob mit mieser Bezahlung und unmöglichen Arbeitszeiten.
    Wirkkreis B: Managerin mit sehr ordentlichem Gehalt, weiter Verantwortung und Autonomie.

    Dazwischen war aber nicht die Lotterie der Arbeitsplätze und die Quote. Dazwischen war harte Arbeit mit richtigem Fokus.

    Was die GenderInnen haben wollen ist aber genau das: Ein Lotterielos mit Gewinngarantie. Nicht harte Arbeit, und schon gar nicht an sich selbst und seinen eignen Fähigkeiten. Bloß nicht Steinmetz*In am harten Stein des Selbst*In sein.

    Keine Handbreit, kein Fußbreit, kein Fingerbreit den Fundamentalisten*Innen.

    Bezeichnet sie als das, was sie sind: Unfreundliche, faule, geistig minderbemittelte (das Perpetuieren von Gedachtem ist eben nicht das Gleiche wie Denken), gierige Individuen. Keinen Fingerbreit! Oder in schönstem Berlinerisch: Immer feste druff.

    In aller Höflichkeit natürlich, versteht sich.

    • Vom Regen ...
      … in die Traufe.
      („Unter großen Schmerzen und mit großem Lernaufwand wechselte sie in einen Beruf in Büros.“)

    • Vom Regen…
      … in den Sonnenschein. Nicht in die Traufe. Sie kann nun gestalten und neue Dinge lernen.

      Eine der Freundinnen hat nie die Chance wahrgenommen, sich mal zu strecken. Die lebt nun in ständiger Angst, dass ihr kümmerliches Gehalt auch noch verloren geht. Aber immer schön die Gala lesen anstatt ein kluges Buch. Gleiche Startbedingungen, unterschiedliche Einstellung, unterschiedliches Ergebnis.

      Mein Punkt im Bezug auf die Tröten war folgender:
      Wenn man sich nicht auf eine großzügige Appanage stützen kann, dann gibt es zwei Möglichkeiten: Erstens etwas Sinnvolles lernen oder zweitens mit den Konsequenzen leben.

      Und die Konsequenzen für lernfaule aber aufmerksamkeitsgeile Gender*Innen sind: Missgunst, Perpetuieren von Dummheiten, Weg-Gentrifiziert-werden, Marginalisierung. Die „Benachteiligung“, den die Tröten in diesem Prozess feststellen und erleben erwächst aus Lernfaulheit und gesellschaftlicher Irrelevanz ihrer „Studies“.
      Auf Deutsch: Das inkohärente Gesülze braucht einfach kein Mensch.

      Die könnten auch gleich, um es mit Douglas Adams zu sagen, Versicherungsmakler oder Telefonhörer-Desinfizierer werden. Es macht keinen Unterschied: Sie werden gehaßt. Nicht weil sie Frauen sind. Sondern weil sie intellektuelle Faulheit mit
      Benachteiligung verwechseln.

      Natürlich gibt es leider nach wie vor eine erhebliche Benachteiligung von Frauen im Berufsleben. Aber die Diskrimierung der Gendertröten ist selbstgemacht. Und außerdem: Auch Männer, die sich um ihre Familie kümmern und nicht nur im Büro oder im Flieger hocke haben berufliche Nachteile.

  27. Titel eingeben
    An Sie, heute, 12:48: mit den vielen x am Ende hätte ich ja gedacht, das käme aus einem Anarchistischen Studentenkaffee des späten Westberlin.

    Schön, dass es heute mal nicht um die Flüchtlinge ging.

    Nehme den Gantern auch übel, dass sie dass, was ureigentlich weiblich ist (nämlich austragen, entbinden und stillen, Alles andere kann mann auch) verdrängen. Wirkliche Frauen-, weil Väter- und Mütterfeinde. Meine es ganz ernst, wenn ich es greulich finde, die Vorstellung, Kinder seien etwas, um das sich Mutter (und Vater) kümmern können, sollen, dürfen, müssen, ausser bei den reaktionäreren Katholen und den Freunden mit südländischem Migrationshintergrund im Sportverein, eine ganz und gar exotische Vorstellung ist.
    Achmed (Name geändert), Arbeiter und Jugendleiter im örtl. Haudraufverein, muss abends zum Kochen und Schulaufgaben überwachen nach Hause. Die autochthone (oh, ich weiss nicht mehr, wo da die h hingehören) Ségolène (Name auch geändert), findet das unvorstellbar. Charles-Eloi wechselt Windeln. Der schöne Ambroise lanciert wärenddessen seinen Protégé.
    Politiker sorgen sich öffentlich um Eier -nicht die von Vögeln- Aischa, Trainerin der 6 bis 8 Jährigen im Haudraufverein, sorgt sich um den rechten Gebrauch des Subjunktifs und die Texte der Warmmachmusik wärend die Männer drucksen – von wegen wie Mann vor Frauen spricht- um den Gebrauch der Spuckeimer in der Ringecke zu erklären.
    Ach, als letztes Mitbringsel, diesmal aus der Polizeiwache, in der sich, vorwiegend Männer, aller Alters- und Gesellschaftsschichten verdachsthalber festgenommen, finden lassen: der Einzige bei dem ich gesehen habe, dass er das Gespräch mit seinem Anwalt, auf das er vor seiner Vernehmung ein Recht hat, vernünftig ausgenutzt und Besprochenes angewendet hat, war ein heroinabhängiger Fahrender auf Entzug.

  28. Deutlich Frühling: Vögel und andere schnablige Zwiderwurzn
    Vogelige Beleidigungen deutlich im Trend:
    http://www.titanic-magazin.de/fileadmin/content/Postkarten/160329_Chicken.jpg
    Ois Weiwa.

    Aa aufgstellter Gockl.
    Zwengs dem Ausgleich, sonst Schicksal von ‚Capital‘.

  29. Sog. Feminismus und Höflichkeit
    Lieber Don, Sie arbeiten sich schon wieder am Thema Feminismus ab.

    Natürlich ist mir bekannt, dass Sie gerne in diesem Gewässer fischen, aber -Obacht!- es ist das Revier der Damen oder solcher, die es werden wollen!

    Sie haben selbstverständlich recht, man kann nicht dreimal in der Woche einen Blog zu Idomeni, gesellschaftlichen Misständen oder zu sprachlichen Exzessen verfassen, insofern betrachte ich Ihre erneute Feminismus-Themenwahl mit milden und barmherzigen Augen.

    Grundsätzlich empfehle ich jedem, der Zeit hat sich fortzubilden und seinen Weg im menschlichen Miteinander mit positiven Ideen weiterführen möchte, das Buch des Adolph Freiherrn Knigge, mit dem schönen Titel: „Über den Umgang mit Menschen“.
    Das ist zwar schon 1788 erstmalig erschienen und ist auch heute noch in der bearbeiteten Auflage von 1796, dem Todesjahr des Autors des Werkes, erneut zu haben, aber es ist ein Buch, dass die Zeiten überdauert hat und sich wohltuend im sprachlichen Duktus und auch inhaltlich von heutigen Benimmbibeln absetzt.

    Wer also das Glück einer guten Erziehung im heimischen Elternhaus nicht geniessen konnte, hat ab heute keine Ausrede mehr.
    Gute Erziehung ist lebenslange Übung, Umgangsformen sind Ausdruck der Aufmerksamkeit und Wertschätzung, die man seinem Mitmenschen angedeihen lassen sollte.

    Die Verwendung von Schimpfwörtern gehört in diesem gesellschaftlichen Standardwerk nicht zum zu bedienenden Repertoire. Auch die Verniedlichung von erwachsenen Personen mit Tierkosenamen empfiehlt sich in der Öffentlichkeit eher nicht, wenngleich natürlich jeder oder jede die Freiheit hat, selbst zu entscheiden, was er oder sie von sich preisgeben möchte.

    Ja, es empfiehlt sich manchmal zu schweigen, selbst wenn die Stimme erhoben werden sollte und man sich gerne Gehör verschaffen möchte. Auch wenn es mir manchmal schwer fällt, ich gebe es freimütig zu, auch ich übe noch!

    Die deutliche Verwendung eines Schimpfwortes einer erbosten Journalistin -so sie denn eine ist- für ein Wirtschaftsmagazin ist selbstverständlich unangemessen, selbst wenn sie inhaltlich sogar recht haben könnte.
    Es gibt Magazine, die provozieren durch ihre bloße Existenz derartiges, und wenn dann eine spezialisierte Tochter des Feminismus etwas findet, was sie dem Magazin anlasten kann, so wird sie dies mit der ihr eigenen kämpferischen, vielleicht maskulin empfundenen Attitüde gerne vornehmen, wie bereits geschehen und von Ihnen geschildert.

    Die Antwort des Chefredakteurs war unfein, er hätte die Contenance wahren sollen und ihrer fotografierten Person das Titelcover der nächsten Ausgabe widmen sollen. Aber nicht jeder Mensch hat denkt und handelt derartig generös.

    Aber sind dies nicht die Nebenkriegsschauplätze im Kampf der Geschlechter?

    Die Journalistin hat sich etwas aufgespielt und der Chefredakteur hatte nicht genug innere Haltung, dies geflissentlich zu ignorieren.
    Was Twitter daraus macht, mag die Leute interessieren, die damit beruflich befasst sind, wie Sie, Lieber Don, ich wiederrum mag kein Twitter lesen, da mir meine verbleibende Lebenszeit dafür zu kostbar erscheint.
    Wenn Frau Erika Steinbach etwas schönes twittert -oder eine andere interessante Persönlichkeit- erfahre ich dies sowieso aus den Medien. So bleibt mir viel Langeweile und Aufregung erspart.

    Doch zurück zum Feminismus. An dieser Stelle erwähne ich immer Alice Schwarzer, die gewissermaßen als die Mutter aller feministischen Gedanken seit der Mitte der 1970er Jahren gelten darf. Wer sich wirklich über Feminismus informieren möchte, der lese irgendeines ihrer zahlreich erschienenen Bücher, ich kann bedenkenlos jedes empfehlen.
    Auch die Lektüre ihrer Zeitschrift „Emma“ ist immer wieder interessant, weil darin der weibliche Blickwinkel auf viele politische und gesellschaftliche Themen immer fundiert untermauert wird.

    Sie war übrigens die Erste, die bereits zu Beginn der 1980er Jahre auf die Islam-Problematik hinwies und versuchte, Rechte für muslimische Mädchen und Frauen zu etablieren und die heute sog. „Parallelgesellschaft“ bereits mit ihren grausamen Folgen für die ganze deutsche und europäische Gesellschaft und insbesondere für die Frauen beschrieb. Dafür brannte ihre Redaktion dann zweimal aus, aber mit dem Islam hat das natürlich nichts zu tun!

    Also, lieber Don, der Wandel auf der Welt gleicht einem irdischen Jammertal, und da wollen wir die Frauen doch alle wertschätzen, auch wenn diese sich mal in der Wortwahl vergreifen?
    Das passiert unsereinem doch auch manchmal und hinterher wünschen wir uns bescheiden, dass es doch hoffentlich niemandem unangenehm aufgefallen ist, oder?

    Seien Sie großzügig zu den Frauen, meistens meinen sie es gut, und wenn sie es mal nicht so gut meinen, fallen sie meistens tiefer als die Angehörigen unseres Geschlechtes.
    Das ist heute immer noch so, das garantiere ich Ihnen, möchte es hier aber nicht weiter ausführen, da die knapp noch verbleibenden 1100 Zeichen dafür etwas wenige wären.

    Ja, Frauen haben es in der heutigen Gesellschaft immer noch nicht so leicht, wie sie es gerne hätten. Auch wenn der Feminismus fortgeschritten scheint und politisch schon einiges erreicht hat, so zeigt doch die Massenvergewaltigung in der Kölner Silvesternacht und ein neu erwachtes Chauvinistentum (sog. „Maskulinisten“), das noch viel Weg bis zu einer wirklichen Gleichberechtigung zu gehen ist.
    Da Ihre schöne, künstlerisch wertvolle Bebilderung keine magersüchtigen Modelle zum nachzustrebenden Idealbild für heute junge Mädchen und Frauen erhebt, werden die Abbildungen vermutlich auch Feministinnen gefallen.

    Man muss nicht alles auf die Goldwaage legen, was eine eher unbekannte Feministin sagt oder schreibt. Lesen Sie lieber etwas von oder über die Feministin (Fr. A. Schwarzer), von der man behaupten kann, dass sie wirklich etwas davon versteht und die dies seit Jahrzehnten bewiesen hat. Dann relativieren sich die scheinbar un

  30. Titel eingeben
    Relativcharmeur – gefällt mir. Sie werden mit der Begriffsbildung aber natürlich nicht durchkommen…

    Die Sprache wird ja seit jeher als Waffe oder Manipulationswerkzeug genutzt. Deshalb werden Begriffe ja auch gerne und immer wieder verächtlich gemacht. Und es funktioniert ja auch. Bei Diskussionen im eher öffentlichen Raum – also schon bei größeren Familienfeiern – bemerkt man ja auch grundsätzlich die Schere, die die meisten Menschen mittlerweile im Kopf haben; verbunden mit der Frage an sich selbst – „darf man das jetzt so sagen?“ Die Unsicherheit ist dann fast schon zu spüren. Das verschiebt dann am Ende ganze Diskussionsansätze und -verläufe. Und das ist ja gerade gewollt – Ziel erreicht. Niemand will der böse Bube sein. Die Gesellschaft will gelenkt sein. Alles drängt zum Mainstream.

    Interessant finde ich bei der Begriffshin- und herschieberei aber auch den Hang, das bezeichnete Individuum als Opfer darzustellen. Die Eigenverantwortung wird mit Hinweis auf eine abstrakte Schuld „der Gesellschaft“ immer mehr abgeschafft – und das soll der glorreiche Mensch sein – ein passives Opfer? Zumal die Wirklichkeit dann ja doch auch anders aussieht.

    Der alte LSD-Papst Timothy Leary nannte das mal „Prime Time Victim Show“.

  31. "Courtoisie" wird der Mehrheit stets ein Fremdwort bleiben.
    Hochverehrter Don Alphonso !

    Heute will ich einmal meinen Kommentar zu Ihren Gedanken ganz höflich und formell beginnen, denn Sie sprechen ja von der Höflichkeit.

    Beim Lesen Ihrer Gedanken fragte ich mich ja schon welche Botschaft, unabhängig von dem unterhaltenden Aspekt in Ihren Zeilen zu finden sei, denn so isoliert wie Sie es tun ist all jenes, was mit dem Begriff „Höflichkeit“ verbunden ist, nicht zu betrachten.

    „Höflichkeit“ beinhaltet schon das Wort „Hof“ – ein Benehmen wie bei Hofe. Ich bitte Sie; Adel ist heute ein rotes Tuch beim Volk, weil dieses glaubt es sei schlecht behandelt worden.

    Höflichkeit hat auch immer etwas mit dem jeweiligen Erscheinungsbild zu tun, da weiß ich in der Regel was mich erwartet.

    Die meisten der Menschen bevorzugen gegenwärtig dunkle Plastikjacken und wenn es wieder etwas wärmer wird, dann läuft „man“ in Safari- oder Bergkleidung herum, ganz so wie es die Werbung nahelegt; „Draußen zu Hause“.
    Bekleidung läßt ja doch stets wieder auf die innere Verfaßtheit schließen.

    Wer so herumläuft pflegt einen angeblich freundschaftlichen Umgang und das Wort „Courtoisie“ wird ihm stets ein Fremdwort bleiben.

    Neben dem äußeren Erscheinungsbild, ist Höflichkeit ja auch eine Frage der Bildung. Das konnte ich bei den Kommentaren zu Ihrem letzten Beitrag (soziale Teilhabe an Millionen..) wieder feststellen.

    Auf mein Zitat von Oscar Wilde:“We are all in the gutter, but some of us are looking at the stars.“ antwortete ein Mensch:
    „…das kann doch jeder! Mit etwas Geschick sogar in zwei Universen: Einmal, wenn man mit Kopf auf den Rinnstein knallt und dann, wenn man sich wohlig auf den Rücken dreht.“
    In gebildeten Kreisen wäre es überflüssig darauf aufmerksam zu machen, daß dieses Zitat aus „Lady Windermere’s Fan: A Play About a Good Woman“ stammt, einer Gesellschaftkomödie von Oscar Wilde, womit ich wieder bei den „Guten Sitten“ und der Höflichkeit wäre.

    So auf die „Masse“ geschaut sehe ich ja wie dort naturgegebene Unwissenheit ja oft der Schlüssel zum Glück ist.

    Höflichkeit hat ja auch stets eine kulturspezifische Ausprägung, wie etwa bei den Bayern oder den Islamis. Höflichkeit ist auch persönliche Entwicklung der Sprache.
    Der Bayer legt ja großen Wert darauf in seiner „Urwüchsigkeit“, so als „Ureinwohner“ betrachtet zu werden, was folkloristisch sehr schön ist und im Allgemeinen sind die Bayern ja in ihrer Weise sehr herzlich und auf ihre Weise höflich, was der Bayer zum Beispiel damit zum Ausdruck bringt, wenn sagt: “ seàwas“ oder „Hawediäre“.

    Auf eine solche Weise ist der Bayer höflich und er will es auch nicht ändern, denn sonst wäre er an einem seiner zahlreichen Stammtische, vielleicht nach der vierten Maß, einmal ins Grübeln gekommen und hätte sich gefragt was das Gegenteil von Ureinwohner ist. Das Ergebnis, daß dies der „Kultureinwohner“ konsequenterweise sein müßte hätte ihn vermutlich zu sehr erschreckt und so ließ er die Höflichkeit bei Hofe und seinem „Kini“.

    Weniger harmlos ist der sogen. „Flüchtling“, dessen Höflichkeit oftmals zu erkennen ist, daß er Frauen bespringt und dabei „So Allah will“ (1) schreit.

    Der große Teil der Bevölkerung fühlt sich ja auch sehr wohl bei seinem gegenseitigen Umgang und alte Regeln sind nicht mehr notwendig. So bedeutet Freundschaft nicht mehr Gunstgewinn, wie es noch beim Adel anzutreffen war oder Bildungstausch wie unter Humanisten. Heute ist „Seelentausch“ gefragt, meist auf niedrigstem Niveau und in dieser Subkultur entwickelt man seine eigenen Vorstellungen von Höflichkeit.

    Es ist also nicht so einfach wie Sie es dazustellen versuchen, hochverehrter Don Alphonso.

    Ich persönlich wäre in diesen Tagen, vor allem, wenn ich nach Deutschland fahre, sehr beruhigt, wenn arabisch sprechende Individuen als unterste und primitivste Stufe des sich notgedrungenen Begegnen müssen, beherzigen würden, daß wir uns einander höflich ignorieren sollten.

    Ihnen heute einen höflich formellen Gruß
    ObjectBe (objectbe.blogspot.com)

    (1) http://www.oe24.at/welt/Fluechtling-schrie-bei-Sex-Attacke-So-Allah-will/223772509

    • Sputum
      Daß sich Oscar Wilde nicht nur in der Gosse, sondern auch in der Gesellschaft und ihren Komödien ausgekannt hat, ist hier bestimmt bekannt.

      Leider hat es Lady Windermere in Medizinerkreisen zu noch immer aktueller Syndrompräsenz gebracht, indem sie Namenspatronin für eine chronisch nekrös eiternde bakterielle Infektion der menschlichen Bronchialwand wurde. Schade – irgendwie!

    • "Courtoisie" wird der Mehrheit stets ein Fremdwort bleiben.
      Wenn Belgien Europameister wird, kennt den Thibault auch in der Schweiz jeder.
      Der Mann wird doch seit zwei Jahren als neuer Welttorwart gehandelt.

    • Wo Dünkel über den Augen liegt, da kann kein Licht hinein.
      So sagt man zumindest unter Deutsch sprechenden Individuen.

  32. Zeit
    Bei allem Respekt für Ihre Themenwahlen, Señor, wenn eine dumme Wachtel nichts besseres weiß, als sich unter dem Hashtag einer Journalistin im HinterHaus mit dem rein quantitativen Abzählen der Darstellungen des Weibes zu befassen, und dann daraus die Qualität einer Postille zu ‚Drecksblatt‘ extrapolieren, kann ich da nichts anderes erkennen als eine reine Zeitvergeudung. Übrigens auch der Zeit der Leser und Kommentatoren. Oh, wait?!

    Die Qualifizierung als eine ‚dumme Gans‘ ist da eine echte Untertreibung. Ïn diesem Falle denke ich, dieser eine Satz reiche aus, in Verbindung mit noch mehr dieser wunderschönen Bildchen. Leider können wir Kommentatoren keine solchen anhängen; also bitte hier abholen:
    http://www.ariva.de/49567_480_a437034

    • Aber lustig
      “ …da nichts anderes erkennen als eine reine Zeitvergeudung“

      Aber lustige Zeitvergeudung.

      An unlustiger Zeitvergeudung bezgl. Gesprächsobjekten ist ja derzeit kein Mangel. (CDU BaWü, ISIS)

  33. Neineinein, wir Feministinnen sind gar nicht immer nur humorlos,
    wir können , echt jetzt, auch einmal so richtig, hihi, selbstironisch sein. Oder so tun:
    http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/margarete-stokowski-ueber-justin-trudeau-oh-wie-schoen-ist-kanada-a-1084772.html
    .
    Da ist selbst das Witzischseinwollen soooo bemüht. Also wenn der Justin, also wenn der jetzt mich, also dann fände ich rape culture gar nicht so schlecht, also bei dem jetzt…

    • rape culture - wenn denn die gutaussehenden und vor allem
      in jeglicher Hinsicht vermögenden Männer doch nur zahlreicher vertreten wären… hätten sich Feminismus oder Genderkram von allein erledigt. Aber leider, leider reicht’s halt nicht für jede und so neidet man den Wenigen, die vermeintlich mehr Glück hatten und würde das aber ums Verrecken nicht zugeben.

    • Es ist nicht ohne Reiz,
      dass eine Feministin, will sie einmal lebendig und fröhlich wirken, um einen Alpha-Mann bettelt.

    • Den Alphamann muss man dann aber als arm bezeichnen, und mit Federvieh ist es da nicht getan, das muss schon borstig sein. Schauen Sie sich doch die mal an.

  34. Das böse Ignorieren der Frauen in "Capital"
    Die JournalistinHH versäumt zu berücksichtigen, dass deutsche Frauen um Jahrzehnte später angefangen haben, sich für das Fach Wirtschaftswissenschaft zu interessieren als z.B. die Skandinavierinnen. Als ich hier in Hamburg als junge finnische Hochschulabsolventin ein Praktikum machte, hatte ich einen jungen Kollegen, einen Juristen, der mich irgendwann fragte: „Wie kann es sein, dass Du Wirtschaftswissenschaft studiert hast? Das Fach wird hier nur von Frauen studiert, die zu hässlich sind, einen Mann zu finden.“ Ich war einigermaßen verblüfft, denn das Fach war in Finnland bei jungen Frauen gerade in.

    Die deutschen Frauen haben z.B. Medizin und Jura studiert, aber keine Wirtschaftswissenschaft. Als ich mich als Management-Nachwuchs bei Unilever bewarb, war ich die einzige Frau, die zum Wahlverfahren eingeladen war. Dass ich dort nicht angenommen wurde, obwohl meine Papiere angeblich außerordentlich interessant waren, lag wohl daran, dass meine Ansichten zu Gewerkschaften, das Thema der freien Diskussion, nicht marktkonform waren. Das war mein Glück, wofür ich mit wachsender Erfahrung immer dankbarer wurde.

    Also bei einem Studienfach, das bis vor relativ kurzer Zeit in Deutschland noch fast eine reine Männerdomäne war, kann man wohl kaum erwarten, dass Frauen die Spitzenpositionen im Vorstand und im Management bekleiden. Ich habe dieses Anspruchsdenken noch nie verstanden…

    • Gut, bei BWL hat sich das schon länger ungedreht und bei VWL ist es inzwischen auch am Kippen. In 30 Jahren wird sich das auch bei den Professoren durchgesetzt haben.

      Für einen anderen Artikel habe ich mir mal bei Speakerinnen.org die Berufe derer angeschaut, die dort zu Debatten eingeladen werden wollen und eine 50%-Quote fordern. Deren Hauotthemen sind Public Relations, Feminismus und andere typisch grüne Bereiche. Kaum eine echte ‚Spezialistin für die Berufe dabei, die eben auch Kongresse machen. So sieben sie sich halt selbst aus.Und ganz ehrlich: Auch schon in meiner Jugend, die 30 Jahre her ist, hätte es niemanden gestört, wenn Frauen nicht in die PR gegangen wären. Informatikerinnen waren selten, aber es gab sie und sie müssen sich heute nicht in solchen Portalen verkaufen.

    • Weibliche Hochschulquote
      Ob sich das wirklich umdrehen wird?

      Eine Hochschulkarriere ist mittlerweile im Vergleich zur Wirtschaft schlecht bezahlt und aufgrund der langen Zeit von befristeten Verträgen vor der Festanstellung zusätzlich unattraktiv.

      Gleichzeitig gibt es immer mehr Konkurrenz um die wenigen Stellen. Ich bezweifle deswegen dass Frauen vermehrt diesen Weg wählen, trotz Qualifikation. Männer sind eher so bekloppt es trotzdem zu versuchen.

      Man sieht das schon an der Besetzung von Zahnarztpraxen wie die Motivation der ausgebildeten Zahnärztinnen gelagert ist. Praxis auf dem Land? Eher nein danke. Aber stellenweise 100% Frauen durch den NC in der Ausbildung.

  35. Eine Beleidung
    wußte schon der große Nachkriegs-Philosoph H. Erhardt geschickt zu umschiffen wenn er vom Großen Weißen Vogel sprach. (Natürlich sind damit die anmutigsten aller weißen Vögel – die Schwäne – gemeint.)
    Schöner Artikel.
    M. A. Titz

  36. Kanadas Ministerpräsident begeisterte schon 1968 die deutsche Presse
    @R.E. Langen – Politisch-geschichtlich besonders bewandert ist die werte Dame vom Spiegel nicht. Sie lässt einen Freund zitieren: „Ich wusste nicht mal, dass es in Kanada überhaupt Politiker gibt“. Warum wohl ist Kanada ein Mitglied von G8/G7? Weil schon Justin Trudeaus Papa Pierre eine Trudeaumania auslöste als er 1968 Ministerpräsident von Kanada wurde. Damals gab es noch keine Feministinnen in Deutschland und auf der ersten Seite der FAZ keine Photos, geschweige denn von einem Politiker mit nacktem Oberkörper. Ich kann mich noch ganz vage an den FAZ Artikel über den neugewählten kanadischen Ministerpräsident erinnern(Wahrscheinlich weil er so ungewöhnlich emotional war). Der war sicherlich von einem Mann geschrieben und für die damaligen FAZ Verhältnisse reichlich enthusiastisch über diesen Junggesellen. Kurz danach heiratete Pierre Trudeau, nach der Geburt von drei Söhnen brach die Ehe auseinander und die Söhne wuchsen lange vor dem Konzept von Elternzeit in Papas Haushalt auf. Manchmal nahm er seine Söhne auf politische Reisen mit, was Aufsehen erregte, aber offensichtlich dem Spiegelpersonal nicht bekannt ist.

    • @Lisbeth Heuse
      Stokowski schreibt nur einmal pro Woche eine Kolumne bei Spon. Mehr braucht man von ihr Gott sei Dank nicht zu überlesen.

  37. Unbezahlbar!
    Leider nur als Audio im DLF. Die Domscheit-Berg. Das geht dann bis hin zu der Aussage, das sich Frauen generell immer im Zug fürchten, wenn ein Mann das Abteil betritt. Völlig abgedreht. Wenn man nicht wüßte, das die das ernst meint. So schwafft sich jeder seinen Markt für die narzisstische Selbst(dar)stellung.

    http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2016/03/29/dlf_20160329_1746_7330ba69.mp3

    • Naja, Frau Donscheit-Berg ist ja auch diejenige, die nach Frank Schirrmachers Tod Privatkorrespondenz veröffentlichte und zu ihren Gunsten interpretierte. aber nachdem die Piraten ihr wohl kaum mehr Bahncards für die Buchpromo zur Verfügung stellen, muss man sich halt ande4rweitig ins Gespräch bringen.

    • Sven, ich habe das Interview gehört, aber nicht
      mitbekommen, wer die Unsinn redende Dame war. Jetzt ist alles klar, meine Güte aber auch, wenn sich ein Mann im ansonsten leeren Großraumabteil direkt neben einen setzt, quasi mit Körperkontakt… würde ich ihn fragen, ob er meinen Platz auch noch wolle. Die Frauen heute sind wirklich selten dämlich und allenfalls beim Twittern flott. Nehmen die sich selbst eigentlich wirklich ernst, weil es sonst niemand tut?

    • @ Renate Simon
      Ich wundere mich auch oft, wo Schlagfertigkeit und Konfrontationsbereitschaft bleiben.
      Damit bin ich selbst immer gut gefahren, wenn ein wildfremder Mann sich haarsträubendes geleistet hat und da gab es einiges.
      Überdies ergibt es hinterher schöne Anekdoten im eigenen Freundeskreis.

      Die Gendertrullas hingegen bevorzugen das Schweigen im Moment, in dem es drauf ankäme, sich herzhaft zu äußern, lassen dann aber nachträglich die ganze Welt weinerlich anklagend an ihrer kindlichen Sprachlosigkeit teilhaben.

      Selbstverständlich rede ich hier nicht von wirklich gefährlichen Situationen, bei denen es geraten ist, Gewalttätigkeit möglichst unbeschadet zu vermeiden. Da würde ich auch lieber die Klappe halten.

      Aber darum geht es bei den Twitter-Tussis und Hashtag-Hascherln ja gar nicht.

  38. Entzückend. Habe sehr gelacht.
    Aber so manche/r Relativcharmeur/in hat schon so manche Exemplare der Gattung Mensch bis hin zur Weißglut und danach zur Eruption gebracht. Die finale Lösung ist das auch noch nicht.

    Andererseits war ich doch sehr überrascht über das, was heute so alles im Zug passiert. Vielleicht setze ich mich nach Jahrzehnten auch mal wieder in einen solchen Proletenbagger, nur interessehalber – versteht sich.

    Frauenparkplätze und Frauenzugabteile, wie haben die Frauen es nur geschafft, sich derartige Vorteile zu verschaffen? Haben sie sich das verdient oder liegt das tatsächlich nur an den Männern?

    • Imzugpassiert ist die gleiche Masche wie Aufschrei, whyisaidnothing, ausnahmslos und Campusrassismus. Bei ausnahmslos strickte das ZDF schon lange vor Beginn mit, jetzt ist erkennbar spiegel online mit im Boot. So erfinden sich Medien ihre Nachrichten und Horrorgeschichten eben selbst.

    • @Otto Meier - ich fürchte, es liegt an den Männern
      und ich fordere seit langem, wehrt euch endlich! Werdet erwachsen und emanzipiert euch. Überhört das zänkische Geschwätz irgendwelcher Damen, sagt liebevoll Spatzl zu ihnen und denkt euch euren Teil. Es kann für euch nur gut ausgehen ;-), die Damen werden euch irgendwann lieben.

    • Es gibt sie also doch noch, die Macht der Presse.
      http://genderwahn.blog-net.ch/2016/03/29/imzugpassiert-das-feministische-netzwerk-funktioniert/

      Wenn diese Macht doch nur sinnvoller eingesetzt würde.

    • So ist es wohl, Frau Simon.
      Selbst habe ich wenig Probleme mit diesem Irrsinn. Seit frühester Jugend habe ich Frauen als gleichberechtigte und als gleichwertige Menschen betrachtet, mich emanzipiert. Bis auf eine Ausnahme, die Frauen in der Familie. Die genossen und genießen einen Sonderstatus, der Liebe geschuldet.

    • Ich lese und wundere mich....
      Das Thema interessiert mich eigentlich ganz und gar nicht… Was mich aber interessiert ist warum man solch absurden Vorgängen und Personen soviel Aufmerksamkeit widmet.

      Kann mir das mal jemand erklären?
      Wieso lesen Kommentatoren hier, die ich eigentlich als normale Menschen einordnen würde, sowas wie Twitter oder Facebook?
      Wieviel Zeit muss man haben um sie an sowas zu verschwenden?
      Und um den ganzen Schrott danach als doof zu kennzeichnen?
      Um das zu erkennen muss man das erst lesen????

    • Tyler, es reicht, wenn der Don das liest
      ich selbst halte mich aus diesen Veranstaltungen raus. Lese z.B. auch nicht die Stokowski im Spiegel, das Gesicht und die Heads reichen mir, ich würde mich nur aufregen. Man bekommt halt immer mal etwas am Rande mit, so wie vorgestern nebenan der Artikel über die angehende Rechtsanwältin, die meint, mit Fäkalsprache doch noch an ihre Zulassung zu kommen.
      http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/jura-studentin-beleidigt-staatsanwalt-14155798.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

      Schon erstaunlich, was manche Frau sich erlaubt, würde das ein Mann wagen… Ein völliges Missverstehen von Gleichberechtigung.

      PS: Werter Don, Ihnen einen schönen und erholsamen Urlaub.

    • Ja... schon... aber
      Ist das nicht ein wenig genau so, wie das alles in der Werbung abläuft?
      JEDE Publicity ist gute publicity.
      Mir scheint auch bei tweets ist das so.
      Eine tatsächliche Diskussion findet ja nie statt, sondern nur ein gegenseitiges Bewerfen mit tweets, das dem Ganzen jeweils immer nur mehr Bedeutung gibt als es verdient? Ganz offensichtlich wird die „Bedeutung“ eines tweets (heissen die Dinger so?) ja nur in Quantität bemessen.

      „So erfinden sich Medien ihre Nachrichten und Horrorgeschichten eben selbst.“ Natürlich tun sie das, sie berichten das, was der Konsument eines Produktes wie des Spiegels lesen will. Schliesslich soll das Produkt, das man herstellt Profit erwirtschaften. Das man sich dazu hergibt zeigt, dass dieser das einzige Motiv ist.
      Von der Zeitverschwendung mal abgesehen, bedeutet das sich Einmischen doch eine Auwertung solcher Themen?

      Ich versteh einfach nicht wie man das mit sich machen lassen kann, warum lässt man sich zum Füttern von sowas verleiten?

    • Tyler, das scheint mir selbstreferentiell zu sein
      wie gesagt, ich lese keine Tweets, nur den So nicht und die vom Don, um zu wissen, was im Lande vor sich geht und FB ist mir irgendwie zu obszön. Es findet eine Selbstbeweihräucherung statt, so empfinde ich es, man kreist um sich selbst, das macht natürlich Probleme, zu denen, die man verzweifelt sucht und auch noch findet.
      Ich habe mir nicht einmal den Link von Otto Meier zu Gemüte geführt, was ich so am Rande mitkriege, reicht mir da völlig.

      Ich habe es damals in HH gesehen, die Damen waren dermaßen verkrampft, also auch Krampfhennen, da war kein Durchdringen zum Menschen an sich möglich. Völlig besessen vom Kampf um Nichtigkeiten, die man mit etwas Nonchalance auch hätte übersehen können. Das war nicht einmal amüsant, allenfalls irritierend.
      Diese Frauen fühlen sich in allen Belangen benachteiligt, tun auch alles, um diesen Zustand herzustellen und fühlen sich dadurch bestätigt.

      Haben Sie seinerzeit Hart aber Fair gesehen, die Sendung, die dann wiederholt wurde? Das Gekeife und dabei diese Arroganz/Ignoranz einer Wieszorek waren unsäglich.
      Man kann ja für etwas kämpfen, aber da wird das völlig falsche Schlachtfeld beackert. Die Suffragetten waren Charmebolzen gegen das, was heute hauptsächlich gegen Männer ins Feld zieht. Und weil man pauschal gegen Männer ist, warum auch immer, erfindet man zig Geschlechter bzw. sucht sich eines aus, verändert auch noch Sprachregelungen… Das nervt und ärgert mich z.B. kolossal und darum gebe ich meinen Senf dazu.

    • @TDV
      Obwohl ich manchmal entnervt bin von Ihren Kommentaren (die prinzipiell vollkommen richtig sind, aber durch Wiederholung noch immer nicht noch richtiger werden), bin ich hier sehr einverstanden. Zweimal:

      1. Wer Zeit hat, so einen Sch**** zu lesen, hat zu viel Zeit. Viel zu viel, weil es selbst bei beliebig viel Zeit andere, und durchaus besser Dinge zu lesen gäbe. Sowas wie Literatur, Bücher, nur als Beispiel.

      2. Auch die Sache mit dem Marketing stimmt vollkommen. Der grösste Sch****, so wie hier beschrieben, irgendwer fällt dann doch (mangels ursprünglichen Nachdenkens) darauf rein.
      Wenn unsere Welt nicht so PC wäre, würde ich sogar von Feminist* erwarten, zu sagen „Halt den Rand! Du schadest uns mehr als dass du uns nutzt. Eine genderneutrale Bildberichterstattung im Capital hat nichts, aber auch gar nichts mit Gleichberechtigung zu tun. Out and over.“
      Solange das nicht der Fall ist, und Don Alphonso uns darüber informieren kann / muss, läuft so eine Aktion dennoch auf einen ‚positiven‘ Marketing-Effekt des Schwachsinnes heraus.

    • Besser kann man das wohl nicht beschreiben
      Das haben sie präzise getroffen:

      „…besessen vom Kampf um Nichtigkeiten…“

    • @Uwe
      Ich kenne ausser Don Alphonsos Blogs keinen Ort an dem men seine Meinungen testen kann, weil dort eben auch intelligente Kritik kommt.
      Ich lese gerne Meinungen anderer Leute die meinen Meinungen widersprewchen, es ist nu mal die banalste und auch einzigste Art wie man seine Meinung ändern kann, wenn die Argumente überzeugen.
      Man mag meine Sprache und meine Wortwahl manchmal für überzogen halten, aber das hat halt eben diese gewollte Bedeutung… Mit wem sollte ein Anarchist diskutieren wenn nicht mit Konservativen?
      Ich freue mich, wenn mich die Abneigung gegen Dummheit mit einem anderen Foristen eint, der sonst anderer Meinung ist.
      Ich vermenge das niemals und vergesse auch nicht dass ich nur Teil-Ansichten anderer kenne. (Manch krassen Fall gibt es natürlich auch… wie sie ja selber beschreiben)

  39. Das französische Adjektiv "charmant" enthält immerhin
    unser Wort für eine Sinnesreaktion, mit der ich mir immer schwerer tue einen Konnex zu finden wenn ich an staatstragende Unglücksfälle wie die bundestagsvizepräsidierende Quitscheente oder die vorpommersche Melkmamsel in den Öffentlichen Hofstaat halten sehe.
    .
    Aber die Auswahl der Wandgemälde, Don war vermutlich wieder auf Fototour su terra ferma veneziana, aller erste crema. Die Allegorie mit dem Herren im Rauschebart, in zärtlicher Geste der jungen-und für damalige Darstellungen überraschend schlanken Schönheit diese drei Finger an Hals-und Brustansatz gelegt, musste zu damaligen Zeiten zu einem erotischen Surplus geführt haben. Heute, schon alles gesehen und jeden Kanaldeckel bedient, bedürfte es dazu sicher mindestens 0,6 mg an Stimulanz. Und mit dem Zickengenderismus mag ich mich schon gar nicht mehr befassen.

    • Nein, gar nicht, allertiefstes Franken. Ich wollte mich halt nicht dem vorwurf der Dame aussetzen, ich würde zu männlich bebildern.

    • Titel eingeben
      Soll die HaHa-Dame/Gans eben den Playboy lesen, da gibt’s reichlich Frauenfotos. Sogar in Farbe.

    • Nicht zu vergessen all die Seiten im Netz in denen Frauen das Heft des Handelns in die Hand und noch mehr nehmen.

  40. Titel eingeben
    Im Fränkischen gibt es fantastische Bezeichnungen, die allerdings fast nie gegendert werden können. Bsp. weiblich: bläide Sunna, Sulln,
    Ratschn etc. Bsp. männlich: Sodderer, Protzlhoven, Doldi etc.
    Sicher: auch hier mangelt es an „schwanengleicher Eleganz“ dafür ist immer mit ehrlicher Aussprache zu rechnen. Sehr geehrter Don Alphonso bleiben Sie bitte bei Ihrem geschliffenen Degen der Konversation!

    • Ich finde die Aufteilungen nach Geschlecht ja durchaus charmant, auch wenn der eigentlicdhe Inhalt nicht charmant ist. Man darf da auch nicht übersehen, dass die Sprache des Volkes so etwas schnell verbreitet, ohne es gleich allzu böse zu meinen. Teilweise kann es ja auch ein kompliment sein, wie ausgschamds Luada, hund, oide Wuschdhaud, Matz, Schlawina – es hängt ganz vom Kontext ab. Das verschwindet keider im Normdeutschen.

    • Titel eingeben
      Bei uns in Aachen gibt es tatsächlich geschlechtsneutrale Schimpfwörter wie“ du aajebrant Kotlett, du dreckisch Jemöös“.

  41. Nirwana Emails@greisligeschnepfn.dammischesaubledekua
    Bayerisch versus Hochdeutsch schimpfen lernen mit Harry G…

    Damits Ihr a wissts, wos in die Emails vom Don steht, die ins Nirwana genga..
    Vui Spass!

    https://www.youtube.com/watch?v=_pxeTqgRzg8

    https://www.youtube.com/watch?v=rWBf0IBz8Hc

    und flirten… (wohl eher nicht mit den BinnenIDamen, davon gibt´s in Bayern eh nicht so viele)

    https://www.youtube.com/watch?v=JX5q9rvoGE0

    • Bluatsauremarie!
      Ich stelle mir grad vor, der Capitaler verstünde Plattdeutsch und hätte der Frau HH geantwortet:

      Mien söte Deern, mien lütten Schietbüdel,

      so’n Muul mok Du man, schallst dat Fleuten wohl leern.

      Ick giv Di en Söten.
      Dien Döösbaddel.

      Das hätte auch Charm gehabt.Plattdeutsch ist eine eigene Sprache; aber im Dialekt hört sich alles weicher an.Im Morden ist der Hintern der Mors und da, wo ich lebe, das Fiedle.

  42. Auf der Alp passiert
    Wollen wir uns da nicht auch mal vernetzen, verehrter Don? Das grüne Wien scheint es auch zu können und Herr Trumpf ist sowieso immer aktiv. Jo mei, nicht wirklich wollen wir das, im Frühling höre ich hier die Vögel zwitschern, da lächelt Mann solche Ausfälle von Mitgliedern des Lumpenproletariats doch am besten weg. Aber es ist beängstigend: solche Aktionen sind hoffähig geworden und zwar nicht nur bei 33jährigen Kunststudentinnen. Dieses sinnfreie Geschrei würde man hier in der klaren Luft gar nicht hören. Aber wir haben hier ja auch keinen hochsubventionierten öffentlichen Verkehr, wenn ich daran schon denken muss, schreckliche Vorstellung, wer da alles mit Steuergeldern rumgekarrt wird. In einer kleinen Seilbahn passieren solche Szenen nicht. Der Hohn ist aber, dass die Anna Lena (sic!) auch noch über „Selbstreflexion“ philosophiert…

    • Man kann letztlich nur hinterher recherchieren und dafür sorgen, dass die Teilnehmer solcher Mobs, spziell in den Medien, auch ihren Preis dafür zahlen müssen. Das Problem ist weniger das Geschnatter bei Twitter, sondern die Kollegen, die daraus die Stories machen.

      Gerade kann man sich im Netz anschauen, was eine internationale Clique an Druck auf die Agilia Conference @agiliaconf ausdrückt. Auch da ist JournalistinHH dabei, aber auch Juliane Leopold, Exchefin von Buzzfeed – es sind immer die gleichen Namen und die gleichen Netzwerke in den Medien.

      Aber selbst krasse Lügen wie beim Oktoberfest bringen Zeitungen noch nicht mal dazu, die Sache richtig zu stellen. Man kann nur aufklären und hoffen, dass manche etwas vorsichtiger werden.

    • Heimatabend
      Für den 04.04. hat mir der Alpmeister eine Einladung für die Jahres-Hauptversammlung geschickt.Ich bin Genossin zweier Alpen und kenne mich „in klarer Luft“ sehr gut aus.Mit Charme ist da nicht viel zu holen, da muss schon auch mal die Domina ‚ran, Sackzement.Der Rabulles muss hin und da in die Schranken verwiesen werden.

      Dr Wintr isch rum

      ’s hoat numma viel Schnea
      a goat bloaß no a d’Knode
      um d’Schinda isch oabr,
      ma schmeckt schu de Bode. Inge Weissensteiner

      Ja, auch das ist Bayern.

    • von der Alp ra...
      „Lepra, Cholera, von der Alp ra“… wenn man das ganze Elend nicht sehen will, bleibt man halt lieber oben… Das natürliche Vorkommen von Krampfhennen endet normalerweise ja gottseidank deutlich unterhalb der Baumgrenze…

    • Eine Frage:
      Welcher Sinn liegt eigentlich darin, dass die Herr/Damenschaften da ihre eigenen psychischen Störungen politisieren?

      Das mag ja auch therapeutische Funktion haben, aber auch dann gilt: Wenn man die gleiche Masche immer und immer wieder vorführt, nutzt sie sich sehr schnell ab.

  43. schluss damit
    Könnte bitte jemand den Berliner Genderideologen mitteilen, dass die sogenannte ‚Genderwissenschaft‘ in den USA und Norwegen schon vor zehn Jahren als Okkultismus und Quacksalberei abgewickelt und von jeder weiteren staatlichen Förderung ausgeschlossen wurde.

    • Na haben Sie ne Ahnung
      Sehen Sie sich mal den Twitteraccount @campusreform an, was das alles für ständig neue Blüten treibt. Die US Universitäten verbieten z.B. Konservative Sprecher in Debatten, was den Begriff Debatte natürlich ad absurdum führt. Warum? Weil ein paar Sozial- und Genderkrieger_innen schon beim Lesen der betreffenden Namen Heulkrämpfe bekommen.

      Sie schränken sogar Grundrechte ein, um den immer neuen Befindlichkeiten Rechnung zu tragen. „Free Speech Zones“ auf dem Unigelände, außerhalb derer man keine politisch inkorrekte Meinung äussern darf. Vom Kampf gegen die allgegenwärtige „Rape Culture“ gar nicht erst zu reden.
      Die Universitäten dort verkommen zu teuren Kitas für junge Erwachsene.

  44. Kanadas Tierleben
    p.s. für Frau Stokowski – In Kanada kann man ohne Schwierigkeiten auf Wasch-, Braun- und Schwarzbären treffen. Wenn man großes Pech hat, begegnet man Grizzlies. Aber Pandabären gibt es – wie auch in Europa – bestenfalls im Zoo.

  45. In Wahrheit ist der Betrachter, nicht aber das Leben ein Spiegel.
    „Die höchste wie die niedrigste Form der Kritik ist eine Art Selbstbekenntnis.
    Wer in schönen Dingen einen hässlichen Sinn entdeckt, ist verderbt, ohne liebenswürdig zu sein, was ein Fehler ist. Wer in schönen Dingen einen schönen Sinn entdeckt, hat Kultur. Aus ihm kann noch etwas werden. Das sind die Auserwählten, denen schöne Dinge einzig Schönheit bedeuten.“ Das voran.
    Ich kann Ihre Vorliebe für diese klischeehafte Beobachterperspektive die Gegenstand ihrer Betrachtung ist, und die sie ausstellen wie eine Strohpuppe fürs Osterfeuer, bei aller Nettigkeit, nicht ganz nachvollziehen. Spricht da das Trauma? Es gibt doch schönere Dinge zu besprechen, Damenseidenstrümpfe z. B. oder Gauguins. Und Sexismus ist doch eigentlich nur eine Spielart des Rassismus. Passend zum Diskurs, denn die Gender Studies bemühten auch den von mir geschätzen Jaques Derrida: wie wäre es mit Dekonstruktionscharmeur? Wahrheitsfacteur ginge auch.

    • Die Zielrichtung ist eigentlich das ad-absurdum-Führen der Tendenz, alles und jeden zum Opfer der Umstände zu erklären. Natürlich ist „dumme Gans“ nicht charmant. aber auch das kann man kit dieser Rabulistik, die heute gängig ist, aufhübschen. Man könnte das übrigens auch bei Wehrmacht und Waffen-SS tun, die letztlich auch nur Opfer sein wollten. Da kommt das vermutlich auch her: „Wenn die das tun, kann ich mich als liderlicher Hetzmob auch als die Guten ausgeben“.

    • Die Tendenz und die Tendenz des Pendels
      “ … Tendenz, alles und jeden zum Opfer der Umstände zu erklären.“

      Kein Wunder Don.
      Die ganze Menschheitsgeschichte ein Pendel.

      Ein Pendel hat gerne Höchstausschläge, pendelt aber auch gern zurück. Das ist die Tendenz des Pendels.

      Kein Wunder nach der jahrzehntelangen Denktendenz imported from USA, jeden und alles grundsätzlich zum Schuster seines eigenen Glückes zu ernennen.

      Und wenn er es nicht schafft, der dumme, kleine Tellerwäscher, die dumme kleine Tellerwäscherin, sich selbst am am allmählich fusselnden Zopf aus dem Sumpf zu ziehen, dann diese einfach als Allroundversager in die ’selber-schuld‘-Ecke zu stellen. Diese Denke auch bekannt als neoliberale Doktrin: Alle und alles sind immer selber schuld egal an was. Arbeitslose sind selbst schuld daran, dass sie keine Arbeit haben, sollen sie sie halt eine suchen, kann doch nicht so schwer sein …, Kranke sind grundsätzlich selber schuld daran, dass sie krank sind.

      Das spart das differenzierte Nachdenken, dem Staate die lästige Verantwortung der Gemeinschaft für den einzelnen, und erspart denen, die ‚es geschafft haben‘, sich zu überlegen, ob das wirklich nur alleiniges Selbstverdienst war. Sondern vielleicht auch viel Glück, Herkunft, Aussehen, Geschlecht.

      Einne Schritt zurücktreten und sich einfach nicht mehr wundern. Sondern nur noch lakonisch feststellen, was das Pendel so macht.

      Wundert mich dann wirklich nicht im Rahmen dieser Pendelei, dass gewisse Damen, vom Schicksal nicht ganz so freundlich behandelt, wie es ihnen von Kindesbeinen eingetrichtert wurde dass es müsste, allmählich grätzig und uncharmant werden. Und alles für einen stetig und engagiert anzuprangernden gesellschaftlichen Totalschaden halten, was ihnen nach ihrer Meinung persönlich beim Fortkommen schadet.

      Sie sind grantige gefallene Engel (fallen Angels), die langsam merken, dass the pursuit of happiness der USA kein einklagbarer Erfolg ist, sondern dass er leider so gemeint war und ist: Es ist erlaubt, sein Glück machen zu wollen.

      Es steht nicht da, dass man ein vom Staate garantiertes Recht darauf hat. Seitdem säuern sie. Und dass es immer noch Magazine und Zeitschriften gibt, die nicht unbedingt auf 50-50 Proportz aus sind, tja.

      Bei gewissen engagierten, jungen Herren im Orient wundert mich das zurückpendelnde Pendel schon lange nicht mehr. Leider neigen letztere zu deutlich bombigeren Statements als diese „dussligen“ ‚Gänse‘.

      Man kann also durchaus eine umfassende gültige Kulturgeschichte des persönlichen Glücks in diesem Lichte schreiben. Gänzlich ohne rot zu werden und ganz emotionslos. Obwohl, das Neoliberale ist schon eine Seuche, die viel am Gemeinschaftsdenken kaputt gemacht hat. Alles lauter kleine Falcos („Die ganze Welt dreht sich um mich, denn ich bin nur ein Egoist.“)

    • Ich weiss nicht so...
      Ich bin da schon mehr für Derrida….

      „Die Zielrichtung ist eigentlich das ad-absurdum-Führen der Tendenz, alles und jeden zum Opfer der Umstände zu erklären.“

      Denn das Problem scheint mir denn doch tiefer zu liegen. Denn es ist ja leider die banaleWahrheit, dass jeder tatsächlich Opfer der Umstände ist. DIe Ausrede ist ja nicht falsch, aber ebne sinnlos.
      Jene Leute ziehen halt den falschen Schluss daraus. Denn gerade weil es so ist, ist es ja notwendig aus der stets gerne zitierten Eigenverantwortung heraus, TROTZDEM gegen die Zustände und damit die Umstände anzuarbeiten. Im gepflegten deutschen Mittelstands Wohnzimmer zu sitzen, und mit dem Finger auf die Jammerer zu deuten ist nämlich keineswegs besser, sondern auf demselben Level.

      Über DE, Japan, Schulden, und Flüchtlinge hat es einer gut zusammen gefasst:

      http://www.manager-magazin.de/politik/meinungen/zukunftsprognose-fuer-deutschland-viel-schlimmer-als-in-japan-a-1085088.html

  46. Geflügel auf der Alster?
    Insbesondere die „Eppendorfer“ Eisente (Clangula hyemalis) ist eigentlich recht schmackhaft, braucht allerdings eine reiche Füllung, da sonst das weisse Fleisch rasch trocken und zäh geraten kann. In Beef und nicht in Capital blätternd bin ich wahrscheinlich gerade off-topic. Mein geliebtes Suppenhuhn nickt bestätigend vom Triclinium. Leg ich mich doch dazu: Hauptsache, kein Goldfasan.

  47. Don Alphonso sagte am 31. März 2016 um 19:16 Uhr
    „Nein, gar nicht, allertiefstes Franken.“ Na, ich sollte wohl mal wieder am Weinsberger Kreuz die Fahrtrichtung Würzburg, Residenz, nehmen. Sieh´, das gute liegt so nah.
    .
    Und, ääh, mit der Zumessung der stimulierenden Substanz für parlamentarische Berliner Mehrweg-Bediener habe ich mich wohl in den Milligramm-Bereich verirrt?
    .
    Und immer wieder erschreckend, das Thema des Genderismus und wie sehr sich männliche- und weibliche Denkarten seit der guten alten Zeit doch gegensätzlich entwickeln (nur im Lande der Schwaben scheint mir da noch eine Insel der Vernunft, wie dem aufmerksamen Beobachter kürzlich auf einer Vorderasien-Reise nicht entgehen konnte. Wie beim eigenen Weype, keinerlei Ausfälle in die SPON-Lebenswelten, zwei Wochen lang nicht. Ist Genderismus am Ende des Tages gar ein Problem von wirtschaftlichen Entwicklungsgebieten und rundumstaatlicher Alimentation, so wie das Sprayer-Unwesen?).
    .
    Das hat Tradition, hier im Ländle und neben dem Weinsberger Beispiel weiblicher Treue und Zuversicht möge Schorndorf dienen. Diese Weiber von Schorndorf, die ihren Männern, als diese kleinmütig gegenüber dem brandschatzenden Mélac kapitulieren wollten, praktisch mit ihrer Art häuslicher Gewalt den Rücken stärkten und mit Mistgabeln, Bratspießen, Hackmessern bewaffnet, unter Führung der Schultheißengattin Künkelin und der Hirschwirtin Katzenstein, die Lebensabschnittsgefährden nebst zwei kaiserlichen Kommissären im Rathaus einsperrten und jeden mit dem Tode bedrohten der auch nur von Aufgabe sprach.

  48. Sie sind nicht allein!
    Don Alphonso, sollten Sie je das Gefühl der Vereinsamung haben, so denken Sie auch an den hier schreibenden Gast. Sie sind nicht allein mit Ihrem Ansinnen.

    Auf eine Spezies möchte ich noch hinweisen: Neben in der Wolle gefärbten Feminist_Innen* und Genderist_Innen* (mit denen man eigentlich gut reden kann, insbesondere mit letzteren, wenn man sie fragt, warum sie im Gegensatz zur übrigen Gesellschaft eigentlich nicht konstruiert sind) gibt es eine viel gefährlichere Truppe: Und das sind jene, denen das eigentlich vollkommen egal ist und deren eigentliche Motivation nichts als Aufsehen, Anerkennung und Kohle ist.

    Jenen Ist-mir-eigentlich-egal-Vertretern (vor allem den Journalisten unter jenen) werden Sie mit Charme nicht beikommen – da hilft nur die konsequente (natürlich nur bildlich gesprochene) Fußballergrätsche. Ich wünsche Ihnen, dass Sie öfter – aus Versehen – doch die richtige Emailadresse treffen. Im übrigen sollten Sie die Emails hier einmal veröffentlichen.

    Besten Gruß!

  49. Selbstoffenbarung
    Der Selbstbeschreibung folgend sind Personen aus gehobenen Kreisen verlogen, da sich hinter Sympathie vortäuschenden Begriffen versteckt wird; hinterlistig, da auf einen Moment der Schwäche für die entsprechende Retourkutsche gewartet wird und selbstgerecht, da vorher beschriebenes Verhalten auch noch als charmant und Markenzeichen für gehobene Kreise gewertet wird.

    Wem der Schuh passt…

    Diesen Blogbeitrag betrachte ich daher lediglich als Bericht darüber, wie sich virulente, selbstgerechte Verlogenheit weiter Teile unserer Gesellschaft in einer abgrenzbaren sozio-ökonomischen Schicht äußert.
    Nicht sehr viel weniger widerlich als in der thematisierten Gruppe – nur anders ausgeprägt.
    Ironischerweise führt dieser Sachverhalt das Selbstbildnis der Erhabenheit ad absurdum.

    Demnach gilt: Genderschwachköpfe / „Feministen“ sind direkt und sofort darauf hinzuweisen, dass sie schwachsinnige und dumme Menschen sind. Das mag unfein sein, aber es verhindert wenigstens, dass sich diese Schwachsnnigen in irgendeiner Weise bestätigt oder geschätzt fühlen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Ein ehrlicher und direkter Angehöriger unfeiner Kreise

    • Man muss Ehrlichkeit ja nicht schätzen, aber gab es je einen Zweifel, dass es anders wäre?

  50. Bussgeldfreies Dampfablassen
    Um dem hin und wieder aufflackernden Tourette-Syndrom etwas Leine zu geben und für den Alltagsbedarf an passenden Invektiven werde ich mir künftig und mit Blick auf den Bussenkatalog ganz unverfänglich mit „DU NACHSCHIMMERIN!“ Luft machen oder mich nonverbal mit einer schwimmenden Bewegung der Arme ausdrücken …

    http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/nach-vier-stunden-gerettet-65-jaehrige-britin-schwimmt-hinter-kreuzfahrtschiff-her-14149508.html

    Sehr schöner Beitrag, Don. Danke!

  51. Weißt du, Spatzl
    Wir Älteren, speziell wir Bajuwaren, auch darunter langjährig schon Zuagroaste wie ich, wir sehen bei „Spatzl“ dieses liebe Lächeln des Fischer-Monaco Franze und kriegen leicht feuchte Augen. Ich sehe diesen Charme, eine fast naiv zu nennende Münchener Liebenswürdigkeit, als krassen Gegensatz zu dem schrillen Schreien mancher XX. Zu seiner Dame in der Serie fällt mir auch nur das Liebenswürdigste ein. Das waren noch Zeiten!
    A propos, auf dem dritten Bild von oben wirkt die Lady auf mich etwas unglücklich, so ein wenig wie die Gilda vom Rigoletto. Das muss daran liegen, dass der Interessent irgendwie an P.Vogel erinnert.
    M.f.G.

  52. Titel eingeben
    Darum ist ja das Gegenteil von Herrlich – Dämlich

  53. PC- annodazumal
    Schon Heinz Erhard wußte, man sagt nicht „dumme Gans“ – das heißt „großer grauer Wasservogel“.

    • "großer grauer Wasservogel"?
      Es ist schon ein Weilchen her, da war ich abends im Supermarkt und sah, wie ein – sichtlich erschöpfter – Mann eben so durch die Reihen rammelte und versehentlich eine ältliche Frau anrempelte. Nicht schlimm, nur eben so gestreift, wie das mal passieren kann. Natürlich griff sofort der Reflex, sich umzudrehen und irgendeine Entschuldigung zu murmeln. Aber er war offenbar müde und gestresst und so war er halt leider nicht so schnell wie die Olle uff´m Damm: Wehleidig und jammerich tönte ihre prompte Klage durch die Reihen, sie sei geschubst worden und beinahe gefallen! Und auf des Mannes müdem Gesicht malte sich frischer Lebensmut, wenn auch befeuert von reiner Verzweiflung: „Is doch jar nischt passiert!! Du – olle Gake !“ Ich hab mich bald eingenässt vor Lachen und Vergnügen darüber, dass jemand die phantastische Beschimpfung „olle Gake“ noch kennt … Wenn das mal aufhört, wenn sich daran niemand mehr erinnern kann, dann endet jede Kommunikation.

  54. Gesicht oder Herz
    Da fällt mir auch ein, wenn ich „In unseren Kreisen“ höre, dass es davon zwei gibt, die bei Ihnen, DA, vermutlich ineinander übergehen. Der zweite ist der urbajuwarische.
    Ich muss an diesen Vorfall vor Jahren im Winter denken, als wir etwas zu schnell, vielleicht mit 40 statt mit 30 kmh, auf dieser schmalen, stark verschneiten Landstraße fuhren, deren Rand man nicht mehr sah, und im Feld landeten. Der Bauer, den wir anriefen, wohnte ca. zehn Minuten entfernt. Das einzige, das er fragte war: „Hobts Ihr a Abschleppseil?“ Dann kam er mit dem Traktor und dem Seil. Die haben hier das Herz immer auf dem rechten Fleck gehabt. Den ADAC zahlt man für die Reisen.
    Die Brüsseler und Berliner Bürokratie belächelt man.
    Daher, wegen des Herzens und des Spatzlsagens, lässt man sich ungern von der Tochter eines kommunistisch-protestantischen Pastors befehlen, man müsse ein „Freundliches Gesicht“ zeigen. Und außerdem: Was auf dem Gesicht ist, sagt noch lange nichts über das im Innern aus, jedenfalls nicht immer. Bei dem Fischer passte beides gut zsam wie auch bei unserem Bauern.
    Als wir unseren ca. 80 Jahre alten Hauptbaum stutzen wollten, zogen wir ihn zu Rate. „Nur zu“, meinte er, „wo kein Kläger, da keine Klage:“ Und als unser Hund eine seiner Küh, die wagte, über den Zaun zu schauen, in die Schnauze biss, schaute er sich das an und meinte: „Das heilt wieder.“ Was ihm viel mehr Sorge bereitete, waren die Milchpreise – er machte das fast nur noch als Hobby. Der Mann ist unheilbar gesund.
    Die von Ihnen öfter Beschriebenen dagegen scheinen in Klagen, Schreien und Bürokratie zu versacken. Ihr Charme ist so dünn wie Klarsichtfolie und daher auch nicht wahrnehmbar. Sie entweiblichen langsam dabei und finden das gut. Daher danke für die rubeneske Bebilderung. Ob sie wirklich etwas gewinnen, wage ich zu bezweifeln.

    • Ich mache denen die Siege unangenehm und schmerzhaft, das ist ja bei solchen wehleidigen Leuten auch schon was.

    • die Siege unangenehm und schmerzhaft
      werden sie nicht nur für diese jungen Frauen.

      Nach meiner Beobachtung sind die Gesellschaftsteile,
      die die Medien und die Politik am meisten hofieren, immer die
      auf deren Rücken sie stattfindet.

      z.B. die Mitte…die Flüchtlinge… die Frauen.
      Früher auch mal die jungen, engagierten Vaterlandsverteidiger.

      Habe noch nie davon gehört, dass Politik und Medien über das
      Schicksal der Beamten klagen.
      Wenn das eintritt, sollte man sich hüten
      Beamter zu werden.

  55. Plattdeutsch isses!
    Guten Abend allerseits, falls hier Bedarf an plattdeutschen Vokabeln besteht, die nett klingen, aber ins Hochdeutsche übersetzt grobe Beleidigungen wären, kann ich aushelfen, ich bin native speaker.
    Aber: Wenn hier die falsche Getrenntschreibung, die einer von Gutmenschen und Genderforschern getriebenen und in der Folge völlig entgleisten Rechtschreibreform entstammt, weiter so um sich greift, werde ich in Zukunft meine Texte ohne Leerzeichen schreiben. Dann geht es ihnen – also den Beiträgen – so, wie auch den donalphonsischen Mails, sie werden nicht veröffentlicht, bauen aber bei mir Haß (sic) ab.
    LG Kalchas

    • Immer nur her damit – ich muss vielleicht bald* wieder an den Polarkreis**

      *Ende des Jahres
      **Hsmburg

  56. genderwie, genderwo, genderwahn
    Ich weiß nicht, der Relativcharmeur überzeugt mich nicht so ganz. Was hat mich des Don Domplattenwüstling amüsiert, u. auch die Prantlhausener Zeitung ist in meinen Sprachschatz übergegangen. Dem Relativcharmeur wird das nicht gelingen. Vielleicht liegt das auch daran, dass des Capitalisten „dumme Gans“, die hier charmant relativiert wird, zwar ganz nett ist, aber letztlich nur zeigt, dass die JournalistinHH ihr Ziel erreichte, Aufmerksamkeit zu erregen u. Ärger zu evozieren. Spott u. Satire, wie der Don sie pflegt, sind die einzigen Reaktionen, die den schnatternden Gänsen die Federn sträuben, denn es ist so sicher wie das Amen in der Kirche: Humor haben sie alle -wie der Erdogan- keinen.

    • eventuell mache ich aus dem Urlaub eunen rupfenden Beitrag, der die Federn fliegen lässt. Aber Prantlhausener Zeitung hört man inzwischen öfters.

  57. Hmm, drüben gab's ja mal eine ganze Strecke Wortspielereien, vielleicht
    funktioniert sowas hier auch:

    Frühjahrsputz ist eh angesagt und dabei stellen wir auch gleich ein paar Möbel, äh, Buchstaben um:

    Relativcharme wird zu ‚vertical harem‘,

    Relativcharmeur ‚lucrative harmer‘,

    Genderdebattieren ‚indebted rent eager‘

    Dumme Gaense ‚used mean gem‘,

    Drecksblattsagerin ‚lacking best retards‘

    JournalistinHH ‚in jail on thrush‘

    Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel ‚brazened ill-mannered, large skunk‘

    Don Alphonso ‚loon and posh‘

    Hoeflichster Mensch der Welt ‚hell’s wretched chief monster‘

    zchwanengleiche Elegans ‚a wheezing angel clenches‘

    • don alphonso eher „da leibhofdige Ihakennzmagoanix“

    • Puuh, das war knapp - neunundzwanzig gehen gerade noch!
      Also „da leibhofdige Ihakennzmagoanix“ werden zu

      ‚Ha Ha! Defeminizing bad-looking axe‘

      Und ansonsten wünsche ich einen Brutalsterholsamenurlaub (wobei das „er hol Samen“ KEIN Befehl ist)!

    • Anagrammitis
      Ich dachte, das hätten wir überstanden…

  58. Federvieh
    Um bei den ornithologischen Metaphern zu bleiben: Wie man in den Wald hinein schnepft, so schallt es auch heraus

  59. Relativcharmeur ...
    da wird klar, warum der Microsoft-Chat-Bot Tay schon zum zweiten Mal zurück in Frankensteins Praxis musste.

  60. Zufällige Reisebegleiter
    Sollen sie feministische Fahrgemeinschaften bilden. Dann ist in den Zügen etwas mehr Platz.

    Was mich betrifft, so kommt es eher vor, dass sich junge Damen ohne Sitzplatzreservierung neben mich setzen. So etwas habe ich schon mehrfach schamlos ausgenutzt für ein kurzweiliges Gespräch auf einer langen Fahrt. Wenn sie vergessen, ständig an ihrem Smartphone herumzufummeln, dann ist das ein sicheres Zeichen dafür, dass es auch ihnen gefällt. Am guten Ende verabschieden wir uns und wünschen einander eine gute Weiterreise. Ich sinniere ihnen und dem Wunder der Kommunikation noch einen Moment lang nach und falle dann zurück in Gewöhnlichkeit, Lektüre und Introversion.

    • Als Laienpsychologin unterwegs
      Vor einigen Jahren war ich zwei Jahre lang sehr viel beruflich mit der Bahn überall in Deutschland unterwegs. Mir ist es drei Mal passiert, dass junge Leute zwischen 21-26 Jahren sich neben mich gesetzt haben und mir im Laufe der Zeit ihre ganze Lebensgeschichte erzählt. Es waren zwei junge Männer – sie haben mir u.a. über all ihre Drogeneskapaden und die damit zusammenhängenden Probleme erzählt (einer von den beiden hatte seine Probleme überwunden, der andere war noch in ambulanter Therapie), und eine junge Frau, die über ihre diversen psychischen Probleme mit mir redete. Ich bin keine Psychologin, wie meine Tochter, habe aber das Fach mal studiert und interessiere mich sehr dafür. Ich fand das erstaunlich, dass diese jungen Menschen sich auf diese Weise einer fremden Frau gegenüber geöffnet haben, ohne dass ich irgendwelche Fragen gestellt hätte und fand das sehr schön.

    • Cherchez la femme...
      Eines der Grundübel unserer Zeit: Der ganz elementare Flirt, die Form von netter Unterhaltung, aus der mehr werden KöNNTE, wenn beide Spass daran hätten, geht unter vor lauter Angst, sich bloss „korrekt“ zu verhalten.

      In einer aufgeklärten Gesellschaft sollte man annehmen, auch zwischen verschiedene Geschlechtern sollte Respekt, Freundlichkeit und Höflichkeit selbstverständlich sein, so dass aus einer Zufallsbekanntschaft jemand werden kann, den/die man kennt, daraus eine Freundschaft – und da hätte man dann die beste solide Grundlage für eine Beziehung, die funktioniert.

      Sie scheinen auf alle Fälle zu wirken, wie jemand, neben den man sich setzen möchte, Glückwunsch! Ihre Postings habe ich auch in guter Erinnerung; ich könnte es mir sehr viel schwieriger vorstellen, neben „Perfect“ von München nach Berlin fahren zu müssen….

      Das Dilemma heute ist, das wir vor lauter schlechtem Gewissen, eben nicht in Syrien, Irak, Somalia geboren zu sein, uns Gründe vormachen müssen, warum es unser Recht ist, die Privilegien zu geniessen, die wir geniessen.
      Die ganzen Schlachten um Gendergleichstellung, richtiges Essen, politisch korrekten fortpflanzungszentrierten Sex sind doch alles in gewisser Weise Scheingefechte für eine bessere Welt, weil wir wissen, dass wir Nutzniesser von Sozialstaatstrukturen sind, in denen wir im grossen ganzen auf individueller Augenhöhe und ohne religiöse Tabus klarkommen könnten.

      Ohne diese Strukturen ist der Regress auf Religion, Ideologie, Rasse, Geschlechterrolle unvermeidlich, was erklärt, warum der eine oben und der andere unten ist. Darum auch dieses ganze Entsetzen: Europa kann nicht alle Entwurzelten dieser Welt retten; auch wenn es ein Hauptnutzniesser des corporierten globalen Kapitalismus ist.

      Nicht umsonst hatten wir einen Minderwertigkeitskomplex am Anfang des 20. Jahrhunderts, und übergrosse schlechte Gewissenskrankheit heute.

      Rational gibt es keine Alternative zu einem parlamentarischen Sozialismus, in etwa so, wie es sich vielleicht Dubcek 1968 vorstellte – in einer Gesellschaft, in der sich der Gewinner traditionell immer ALLES genommen hat, ist die Schlacht um die letze Wurst leider vorprogrammiert.

      Da sitzt fast jeder heute schon in seinem Schützengraben: Arm, Reich, Männlich, Weiblich, Global, National, Sozial.
      Kinderfreundlich nationalsozial gesponsort von Gugell.

  61. Werter Don, wäre es noch Relativcharme, wenn Ihr hier lieber Palästinenser in DE aufnehmen würdet
    … anstatt den kriminell düsteren Maghreb?
    .
    Ach Mist – Israelentlastung hat Mutti mit nem Selfi kaputti gemacht.

  62. Das Leben ist die Entscheidung zwischen mehreren Übeln ...
    … und wenns Pech habts kommens alle beieinander!
    So wohl geschehen annomuttili 2015.

  63. Markgraf von Burgau sagte 1. April 2016 um 10:09 Uhr
    „Lepra, Cholera, von der Alp ra“… wenn man das ganze Elend nicht sehen will, bleibt man halt lieber oben… Das natürliche Vorkommen von Krampfhennen endet normalerweise ja gottseidank deutlich unterhalb der Baumgrenze….“
    .
    Mit Verlaub, mir platzt jetzt der Kragen über das wiederholt saloppe Unwissen im Günzburger Hinterland über die richtige Bezeichnung dieses Jurazuges in halbstündiger Autoentfernung, gerade mal bis Oberelchingen. Übrigens, auf der bodenständigen Schwäbischen Alb, wo man als Einzelperson noch mit „Ihr“ angesprochen wird, dürfte das Kampfhennen-Vorkommen, Baumgrenze ist ohnehin kein Thema, den bundesrepublikanischen Durchschnitt weit unterschreiten. Obwohl die derzeitige politische Konstellation z´Schtuargerd das gemeinhin nicht vermuten ließen. Aber, haben Sie schon einmal eine so brav und ernsthaft argumentierende GrünIn erlebt wie die Thekla Walker? Ich fürchte, die Quitscheente aus dem Donaumoos und die mühsam bedeckend Segelohrige müssen sich einen neuen Auftrittsstil aneignen.

  64. Die fiese Schwester der Weltoffenheit und Toleranz/ Ist nicht allein die dumme Gans
    Das da sagt diese Woche immerhin eine linke Journalistin:
    Die fiese Schwester der Weltoffenheit und Toleranz ist die Ignoranz – gemeint: Die Ignoranz gegenüber dem Salafismus – einschliesslich der Salafistinnen – Es gibt immer Lichtblicke, das ist das schöne am Leben:
    http://www.kontextwochenzeitung.de/politik/261/die-fiese-schwester-ignoranz-3549.html
    Zudem geht es um Ulm als ignorierte Terror-Drehscheibe – und Ulm ist nahe an Ihrem Beritt, werter Don Alphonso!
    o. a. Artikel ist allenfalls lesenswert, ch* ch* (HH)*!
    ***das ist ein privater Gruß an Frank Schulz in HH und hat mit „haha“ nur mittelbar zu tun
    Schöne Ferien!

  65. “Sie erwarten nicht ernsthaft Recherche beim Endlager SPON?”
    Sehr veehrter Don!
    Über Ihre Bemerkung “Sie erwarten nicht ernsthaft Recherche beim Endlager SPON?” habe ich lange nachgedacht. Warum nicht? Allerdings las ich gestern in der Papier FAZ, dass die Mitarbeiter des “Spiegels” harte Kritik am Status Quo des Magazins üben. Es fehle ein “Wir Gefühl”. Warum nicht? Zum “Wir Spiegel” gehört eine der reichsten Frauen Deutschlands, sonst würde sie dort nicht ihre Pläne veröffentlichen, wie man in der e-FAZ nachlesen konnte: “Die reichste Frau Deutschlands will offenbar in den kommenden vier Jahren 100 Millionen Euro für wohltätige Zwecke spenden. BMW-Erbin Susanne Klatten, deren Vermögen auf 16 Milliarden Euro geschätzt wird, will nach einem Bericht des „Spiegel“ das Geld für vier Bereiche ausgeben: „Inklusion und Teilhabe“, „Kompetenz- und Engagementförderung“, „Brücke zwischen den Generationen“ und „Katastrophenhilfe“. “
    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/menschen-wirtschaft/susanne-klatten-bmw-erbin-will-100-millionen-euro-spenden-14156965.html

    Fand ich bemerkenswert. Ich werde mir aber jetzt nicht den Spiegel kaufen, um nachzulesen, ob der Hintergrund zu dieser Reicheleute Meldung von dem Spiegelpersonal ausreichend recherchiert worden ist.

  66. Einfach den Cosmopolitan lesen ...
    … dort wird auch ein anderes Frauen- und Männerbild propagiert ;-)

    Aber jetzt mal im Ernst: Ich bin Pendler und wenn sich eine Frau zu mir in die Sitzreihe setzt, zwänge ich mich mittlerweile ans Fenster, um sie ja nicht zu berühren. Dies aus Angst, durch Kreischen und Schreien geweckt zu werden, falls ich im ÖPNV mal einnicke und die Holde dabei aus Versehen berühren sollte.

    Ich finde, der sunnitisch-arabisch Kulturkreis hat hier ganz klare Vorteile: Männer und Frauen werden strikt voneinander getrennt. Das ist gut für das Miteinander und verhindert sexistische Attacken.

    Aber jetzt noch mal zu den sog. „Journalist_*innen“ und deren Vernetzung: Man muss nur bei Twitter schauen, wie sich die gesamte Szene die Bälle gegenseitig zu wirft. Unglaublich! Und dann weiß man auch, warum diese berlinerisch-hamburgische Medienmischpoke so gut funktioniert.

  67. Ach, man muss sich heute über so vieles ärgern,
    aber ob Contenance und Relativcharme die richtige Reaktion auf wachsende Dummheit, Arroganz, Selbstdarstellungsgehabe, Genderwahn und Rechthaberei ist, wage ich dann doch zu bezweifeln. Empfehle die School of Advanced Bewilderment. Da kann man sich dann gleich als Narr outen und hat seine Ruhe.

  68. Bella figura...
    …ist in Italien immer noch angesagt.
    Davon können sich ein paar deutsche vielleicht auch mal inspirieren lassen.
    Eine erfreuliche und erholsame Italien Reise ins Land der blühenden Zitronen, wünsche ich Ihnen.
    Auch wenn ich sonst dem digitalen Gezwitscher niemals folge, freue ich mich doch an Ihren Twitter-Fotos!

  69. Hu-mor und Scharm
    Radikale, fundamentalistische Menschen haben meist keinen Humor, keinen Charme.
    Gebongt.

    Ein Lob auf den Charme.
    Ist angenehmerer Umgang, richtig.

    Nur:
    Was bringt einen der Charme (wenn man sittlich als Nichtgeerbthabender schon so weit heruntergekommen ist, dass man sich freiwillig überlegt, was einem ein angenehmes Naturell beim Fortkommen nütze …):

    Erkenntnis (schlimme):
    Mit Charme kommt man zwar weit, mit Getöse und Beschimpfungen kommt man weiter. Realität. Vor allem in der Politik.

    Beispiel das Männchen Trump. Es vergeht kein Tag, an dem nicht wieder eine neue verbale Wut-Entgleisung – zusammen mit seinem hochroten wütend-dampfenden Gesicht – eine Meldung wert ist.

    Das haben die aufmerksamkeitssuchenden Dämchen intelligenterweise erkannt: Schluss mit den Forderungen, eine Dame habe immer und überall Charme zu haben!

    Männer am Ruder, in der Öffentlichkeit, halten sich seit Jahrhunderten nicht dran. Und haben Erfolg. Frauen nicht. Ob wohl sie immer charmant waren und mit dem Fächer dezent kommunizierten (bis auf wenige Meisterinnen der Manipualtion).

    Ob es da nicht einen Zusammenhang gibt?

    Und heute? Frauen (zumindest die umgänglicheren, netteren) sind meist immer noch damit beschäftigt, sich zu überlegen, wie sie welchen Ungeheuerlichkeiten mit welchem Spitzentaschentuch- oder Nähkästchen-Charme am besten begegnen. Und wundern sich oft, dass sie nicht richtig ernst und wahr genommen werden. So jemand wird vor allem dann nicht ernst genommen, wenn ein Vorfall von seiner Art her im Grunde nach stärkeren (= angemesseneren) ernsten Reaktionen verlangt.

    Die implizite Forderung „bitte mehr Charme, ihr unbefriedigten Suppenhühner“ hat also ihre Tücken. Für Frauen.

    Frauen sollten der Forderung daher nicht unbedingt generell Folge leisten, wenn sie klug sind. Damit schwächen sie vor allem beruflich ihre Wirkkraft und lassen zu, dass ihnen nicht mehr als ein Chefsekretärinnen-Status zuerkannt wird, obwohl sie mehr können. Zuhause und unter Freunden ja, unbedingt – im Geschäft (und Twitter IST für Journus Geschäft) – nur da, wo Charme wirklich etwas bringt und breit als angemessen empfunden wird, sonst schwächt er wichtige Positionen. Punkt. Frau muss genauso wie Männer auch kräftigere Saiten aufziehen dürfen statt auf ‚Charme haben müssen, sonst keine echte Frau, sondern Suppenhuhn‘ runterdefiniert und eingegrenzt zu werden. Wo gehobelt wird, fallen nun mal Späne.

    Zurück zum Thema
    Ob ‚Capital‘ allein schon deswegen ein ‚Drecksblatt‘ sei, weil darin zu wenig Frauen vorkommen, bleibt inhaltlich dahingestellt. Ich kenn auch die Zeitung kaum. Ich weiß echt nicht, ob ‚kaum Frau’n drin‘ wirklich reicht, um mit kräftigen, derben Begriffen zu kommen.

    Hätte diese JournalistigHaHa aber gesagt, ‚Capital‘ sei xx-mäßig eben noch ein wenig herausgefordert‘ oder weiteren PC-Ironie-Charme in der Richtung gelöckt, das hätt‘ doch keinen Pavian gar nie nicht gejuckt. Seien wird doch mal ehrlich. Ich finde derbe Sprüche auch nicht schön, aber was ist schon schön – im Kampf um Aufmerksamkeit und um Deutungshoheiten: nichts.

    Ich halte es daher lieber mit diesem Spruch:

    Fürchte den Bock von vorn, das Pferd von hinten und die Frau von allen Seiten!

    Frauen sollten sich nicht weg-charmbefehlen lassen oder sonstigen zwickmühligen double-Bind-Aufforderungen auf keinen Fall Folge leisten müssen. Das wär ja noch schöner. Sie sollen im Job ruhig mal draufhauen.

    Das erfrischt und macht einen schlanken Fuß.
    Einen schönen Sonntag noch.

  70. O tempora, o mores!
    Es gibt ja nichts, was es nicht gibt…
    Mir kommt jetzt wieder in seniler Bettflucht in Erinnerung, wie mich als halbwüchsigen Bengel abends in einem Restaurant – meine Eltern waren auf Reisen – eine angebliche Lehrerin becircen wollte, ihr nach draußen auf den dunklen Parkplatz unter Kastanien zu folgen, damit sie mir dort ihr „Auto mit Porschemotor zeigen“ kann. Dem Angebot bin ich nicht gefolgt, so daß ich über weitere Details nicht verfüge. Auch haben mir zwei Kommilitoninnen vor fünfundvierzig Jahren von ihrer Anhalterfahrt erzählt, bei der sich der freundliche Fahrer „einen runtergeholt“ hat.

  71. Elegant mit leicht amüsiertem Lächeln
    @der andere Gast – Meine Mutter hat mir nicht beigebracht, immer charmant zu sein. Ihre Lehre war: ‘Zieh Dich immer elegant an und verhalte dich entsprechend. Eleganten Damen gegenüber trauen sich die Männer nicht, rotzig zu sein.’ Deswegen würde ich nie so rum laufen, wie die Grüne Frau. – Ein guter Freund riet mir mal: ‘Smile, no matter what they do to you. Makes them wonder, what you are up to.’ Die Kombination elegant mit amüsiertem Lächeln funktioniert immer. Übrigens soll Jackie Kennedys Mutter ihrer Tochter auch den ‘Smile, no matter what….’ Ratschlag gegeben haben bevor sie heiratete, damit sie mit den Seitensprüngen ihres Mannes und zukünftigen Präsidenten der Vereinigten Staaten umgehen konnte.

    • Festes Auftreten
      Auf der Alpe konnte Ihnen dann früher passieren, dass der Bergler sagte: Hot diea gseifelet, a Furz wär natürlicher gwea. Kennen Sie übrigens „die Eleganz des Igels“. Ein schöner Roman.

    • Titel eingeben
      Ich denke, Lady Bracknell hatte damit nie Probleme.

  72. Viele Worte um nichts
    Am peinlichsten die Kommentargroupies hier. „Hochverehrter Herr XX“ und Kopien im Geiste. Breitcordhosenträger und Pfeifensabbler, Ellenbogenflicken-am-Jacket Träger – und so.

    • Hochverehrter Renegard
      können Sie bitte ausführen, was an Breitcordhosenträgerinnen
      so peinlich ist.

      Vielen Dank!

  73. Dem möchte ich beipflichten.
    Danke werter Don. Sie sind vollständig im Rechte, wo Sie den Zeitgeist beklagen, sich selbst ein Opfer der Verhältnisse zu nennen. Ich möchte dies, in der Absicht diese Klage zu untermauern, mit weiteren Beispielen illustrieren.

    Zunächst denke ich da an das Geheule der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, daß der Mindestlohn Arbeitslosigkeit schaffe. Wo doch schon die Abschaffung des Rechtes, Sklaven zu halten, eine Zumutung sondergleichen gewesen sein muß.

    Bitter stößt auch das Gewinsel der 25℅ Besteuerten auf, ihr rehscheues Kapital könne man doch nicht opfern und Schulen, Kindertagesstätten, oder gar den Flüchtlingen zum Fraße vorwerfen. Da bliebe einem ja gar nichts anderes übrig, als das Geld erst garnicht in diesem Lande zu versteuern.

    Zurecht haben Sie bekrittelt, daß man heutzutage die Schuld lieber auf die Gesellschaft schiebt, als sich an die eigene Nase zu fassen. Dazu mein letztes Beispiel. Der Professor von Sinnen teilte dem Tagesspiegel 2008 mit, daß die Manager ja gar nicht anders konnten als gefährliche Risiken einzugehen, die bösen Aktionäre hätten sie mit ihren fiesen Boni dazu geradezu gezwungen.

    Überall wo man nur hinblickt, man suhlt sich im Selbstmitleid. Es fehlt in Deutschland das Klassenbewußtsein der Unterschichten und damit ihr Ausgang aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit. Leicht könnte man mit politischem Willen die derzeitige Umverteilung von unten nach oben beenden. Stattdessen weint man um sein „Armes Deutschland“ zündet ein paar Flüchtlingswohnheime an und Schuld daran hat der Muselmann.

    Halten wir es dich lieber mit Cassius:
    „Nicht durch die Schuld der Sterne, lieber Brutus, durch eigene Schuld sind wir Schwächlinge.“

  74. nicht notwendig
    Geschätzter Don!

    Ich nutze den hier nicht existenten Postkasten für den Hinweis, dass im obigen Wäschegeschäft offenbar eine Person ent-(bzw. ge-) täuscht wurde, während die andere zuverlässig bekam, wovon sie von vornherein annahm, dass sie es bekommen würde, nämlich schlechte Laune.

    Das werden Sie anders sehen. Und mit der nächsten Begleiterin wird es ja auch wieder anders sein, nichts leichter als das: Sie brauchen sie doch nur aus den Stammkundinnen des von Ihnen bevorzugten Wäschegeschäfts (mit speziellem Sortiment) zu wählen und schon wird alles gut und keiner muss mehr „Spatzl“ sagen, sondern man kann sich beim Namen nennen!

    Lassen Sie es sich immer gutgehen,

    Ihr Gast namens Müller.

  75. Ein Paradebeispiel für plumpe pseudopädagogische Genderfingerei...
    …an arglosen Kinderseelen!
    Beispiel Schulbuch mit dem Titel „deutsch.kompetent“, hier insbesondere S. 176 (blättern Sie bei der Gelegenheit ruhig auch ein paar Seiten zurück)

    Schon klar, warum es solch ausgewachsen fiese Schlammkampagnen gegen die AfD gab, die auf ihren Wahlplakaten die Forderung stehen hatte, sinngemäß „Bildung statt Ideologie in der Schule!“

  76. Vielleicht sollte man im Namen der Gleichberechtigung...
    …mal einen Dirndl-Tag einführen. Als augen(ge)fällige Gegenreaktion gegen die im politisch korrekten Gleichsprech durch alle gemainstreamten Kulturinstanzen durchmarschierenden Feministinnen und Feministen (jawoll!)
    Warum schliesslich sollten Koboldsfrisuren, Tätowierungen und der Unisex-Camperluxuslumpen-Style unsere Fussgängerzonen dominieren? Mancherorts sieht man auch schon Zelte mit farblich passenden Damenhandschuhen.
    Oh du mei, was waren das noch für paradiesische Zeiten, als sich die Alten über schweißtreibende DDR-Flohmarkttrikots oder express zerrissene Designerjeans aufgeregt haben. Heute bringt eine bizarre Mixtur aus pubertärer und ideologischer Grenztesterei angesichts zunehmend fehlender Grenzsetzung im doppelten Wortsinne ganz eigene Moden in Umlauf.

  77. Der Name dieses Blogs ist genial gewählt...
    …das titelgebende Original hat sich mir unauslöschlich eingegraben, das Bild von OTTO DIX…
    …mir fielen auf Kommando ein paar politische Ikonen mit pseudoprogressiven alten Zöpfen ein, die Dix sicher heute in sein emblematisches Bild hineinmalen würde…
    … zum Beispiel einen Vertreter der Libertinage besonderer Art.
    …eine Willkommensjakobinerin mit zensierten Brüsten, damit das offenherzige Bild ja niemanden beleidigt oder triggert (zum Beispiel zu einer offensichtlich männlichen Reaktion).
    … eine Figur müsste er gendermainstreamen (und einen strickenden Hipster-Stutzer mit geöltem Rauschebart und nackenfüllender Wollmütze kombinieren)

    Otto Dix für immer und ewig!

  78. Zuviel Gender!
    Es gibt bei Dir zwei/drei Geschichten pro Jahr, die mir sehr gefallen. Bisher hat es sich gelohnt immer mal wieder auf der Suche nach genau diesen pointierten Einsichten bei Deinem Blog vorbeizuschauen. Aber diese Häufung von Genderthemen und Dein persönlicher Feldzug gegen bekannt kindische Personen nervt mich langsam… EINSTELLEN, bitte!

    • Was ist zu viel - Was ist zu wenig
      Zu meinen Lesevorlieben gehören die Genderdominas und wutschnaubende Feldzüge gegen Leute, die man eh nicht kennt, ebenfalls nicht. Man ist leidensfähig. Muss ja heutzutage auf allen Ebenen.

      Dafür werde ich belohnt mit herrlichen Nicknames wie Krächzit.
      An seinen Autor: Auch wenn er meist anderer Meinung ist als ich (jetzt nu auch wieder), bitte weiter krächzen!

    • Nun, Ante, wie wollen Sie das da G-Thema den im Alltag noch trennen?
      Überall haftet Gender dran oder drin und alles muß bunt, barrierefrei, geschlechtübergreifend, sprachgeregelt, fahradweggegendert, binnenI-bestückt sein, das generisches Femininum feiert fröhlich Urständ….

      Zitat: „Der sprachliche Tod des Mannes soll endlich ausgleichen, dass hier über Jahrhunderte alles von diesen haarigen Burschen aus dem anderen Geschlecht beherrscht worden ist.» – Sibylle Krause-Burger
      .
      Weiteres Zitat:Zitat:
      «Der Genderwahn und die grünen Verbotsorgien, die derzeit stattfinden, stoßen vielen Menschen übel auf. Wir fühlen uns bevormundet und zu Handlungen sowie Einstellungen genötigt, die wir nicht teilen. Da wir es aber gewohnt sind, Regeln und Gesetze einzuhalten, werden wir gerade in die Defensive gedrängt. Wir werden gezwungen, uns an Minderheiten zu orientieren, die in keiner Weise unsere Bedürfnisse und Wünsche an unser Leben darstellen. Wir lassen uns das gefallen. Wieso“?
      .
      Wieso? Weil man sich viele so richtig schön daran reiben können. Manche, wie ich, finden es gar erheiternd. Als Rentner stört mich das nicht mehr was die vielen Irren da lostreten und sich selbst zum Gespött machen. Eine wirklich ernst zu nehmende Sache wie Bildung oder wirkliche soziale Gerechtigkeit der Friedenserhaltung ist das für uns nicht.

  79. Nein, nein,
    unbedingt weitermachen!

  80. Unbedingt weitermachen! Wir Frauen brauchen jeden Ritter der Wahrheit...
    Herzallerliebster Don, ich sage Ihnen, ich habe gerade einen Mann glücklich gemacht, indem ich ihn auf Ihren blog verwiesen habe. Der Ärmste (ein gescheiter, freundlicher Mensch) wäre schier daran verzweifelt, dass sich an unserem Kleinstadtgynasium (oh pardon, freud´scher Schreibfehler…) vor allem Genderistinnen in irgendwelchen Eltern-Arbeitskreisen hervortun und von genderstudystudierenden Töchtern „sensibilisiert“ für gendergerechte Sprache sind. So sehr, dass jetzt immer öfter die Kürzel „SuS“ (Schülerinnen und Schüler) oder entsprechend „LuL“ in schulischen Verlautbarungen auftauchen.
    Ich sage nur: *LOL*!!!

  81. "deutsch.kompetent"...
    Dear Ms Gwandl
    the book for competent (=poltically correct?) German you mentioned is for year 6, BadenWurttemberg. You´ve had me going through a whole shelf, while some meaningfully dark male glances seem to take offence in my new snakeskin skirt.
    Oh isn´t BW home to Ulm, from where Mr Abdeslam picked asylum-seeker home residents up for a ride to Paris? Or am I at error?

  82. "deutsch.kompetent"...
    Dear Ms Gwandl

    the schoolbook on „kompetent“ (=politically correct?) German which you mentioned is for years 6 in Baden Wurttemberg. You´ve had me going through a whole bookshelf at my local bookshop whilst meaningfully dark male glances seemed to take offence to my new snakeskin skirt.
    Isn´t BW home to Ulm, from where Mr Abdeslam took an asylum-seeker home resident for a ride to Paris? Or am I at error?

  83. der andere Gast sagte am 5. April 2016 um 14:28 Uhr
    Der Nickname gefällt mir auch. Allerdings führe ich ihn auf jenen lispelnd-drohenden Menschen aus dem mittelbadischen Offenburg zurück.

  84. Drecksblatt "
    „Drecksblatt“ sagte einst Helmut Kohl über die BILD.
    Was Sie mit Ihrer Julius-Streicher-Nennung suggerieren wollen, ist degoutant.

  85. cher deja:
    Sybille Krause-Burger schreibt oder schrieb doch fuer die stuttgarter zeitung und ich habe sie in recht guter erinnerung; helfen Sie mir kurz: das von Ihnen gebrachte Zitat war doch ganz sicherlich von Frau KB ironisch intendiert, oder?!
    Gruß vom Fräulein.

  86. Ich bin vor 16 Jahren im US-Auslandssemester...
    …mit sogenannten „Gender Studies“ zum ersten Mal in Berührung gekommen und weiß noch, wie ich damals dachte: das ist dermassen ideologisch, wehe, wenn das mal nach Deutschland schwappt. In spätestens 10, 15 Jahren haben die Deutschen ihre typischen Reflexe mit den genderistischen überschrieben und implementieren das Ganze dann nach ihrer sprichwörtlich gründlichen Manier 150prozentig in ihr kulturelles System.
    What shall I say – ich bin offensichtlich hellsichtig. Tsa!

  87. @E.R.Binvonhier: Fein-Cord spricht sich wie Fine-Court
    jeder der mal wieder in der Warteschleife von „sie haben die Justizbehörden … / youhave dialed (gewählt) „the FRANKFURT CORDHOSE“ festgehangen hat weiß was es mit diesem Kleidungsstück in eienm RObBEry LAW-SUIT auf sich hat.

  88. @Dreamtimer
    Menschen mit ANGEBLICHEN psyhsichen Problemen werden genau wie diejenigen die im Verdacht stehen Drogen zu nehmen von den Behörden in GESTAPO Manier einkassiert und (wie ‚Arbeitsscheue‘ HARtzIVler) in KZ-artigen Umerziehungsalgern verwahrt, wenn man Sie nicht gerade mittels facbook und twiter STASI-artig ausspioniert.

    Ganz besonders wenn sei eine kritische mEinung vetrtene die dem Staat nicht genehem ist (etwa FREIHEIT SATT ANGST Deomorganisatoren helfen).

    Villeicht wollen Leute wie Gustk Mollath auf das Problem aufmerksam machen und nicht so sehr auf sich und SUCHEN DEN SCHUTZ DER ÖFFNTLICHKEIT

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