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Stützen der Gesellschaft

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Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Veganes Zwangsleben mit Verbotessa Marie Antoinette Hofreiter

| 258 Lesermeinungen

Anstand ist in diesem Lande also etwas Fremdes?
Denis Diderot, Die indiskreten Schatzkästchen.

Also ich finde ja, die Grünen haben theoretisch voll Recht mit der Idee eines Mindestpreises für Fleisch. Wirklich. Das soll man unbedingt machen. Fleisch muss für den Verbraucher ganz erheblich teurer werden. So teuer, dass er sich ernährt, wie ich das gut finde. Ich bin nämlich seit über 20 Jahren Vegetarier und finde das richtig. Hohe Fleischpreise sind mir vollkommen egal, ich esse es nicht und was ich als Geschenken mitbringe, ist ohnehin extrem teuer. Ebenso finde ich Weidehaltung bei Tieren wichtig und es wäre doch schön, wenn überall die Kuhglocken so bimmeln würden, wie bei uns in den Bergen.

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Ausserdem bin ich privat auch für das Verbot von industriell erzeugter “Milch“. Bei mir am Tegernsee gibt es Heumilch, das ist die echte Milch, die aus Kühen von der Alm kommt und nicht entsteht, wenn die Kuh im engen Stall mit Futtermittel gemästet wird. Wir am Tegernsee machen das richtig, Berliner sollten sich mal in ihre günstige E-Klassen oder was man da so fährt setzen, vorbeikommen und sich das anschauen. Bei uns gibt es noch Schilder auf der Strasse, wo vor frei herumlaufenden Hühnern und Gänsen gewarnt wird. So sollten Hühner leben. Immer. Dann gäbe es weniger davon, aber denen ginge es dann besser und die Asylbewerber, die sich in Rottach wegen Ramadan eine Schlägerei lieferten, werden auch an das Tierwohl denken müssen. Weil, wenn wir hier über Massentierhaltung und Quälerei sprechen: Deutschland hat gerade eine Million Menschen aufgenommen, bei denen die Umerziehung für das Tierglück wieder bei Null anfangen muss. Wir hatten hier schon eine Revolte, weil zu wenig Fleisch und zu viel Bio in der Nahrung war. Diese Leute muss man unbedingt belehren. Ja, wenn es eine Burka für Frauen wäre, das wäre etwas anders, aber bei Hühnern hört die grüne Toleranz auf, als ginge es um Dirndl und Lederhose.

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Aber ich schweife ab, jedenfalls, also, unsereins kann über Mindestpreise für Nahrungsmittel nur lachen. Man lebt doch nicht im reichsten – und mit einem grünen Landrat grünsten – Landkreis Deutschlands, um sich dann billig zu ernähren. Überhaupt, Vegetarismus und Veganismus sind auch bei uns auf dem Vormarsch. Gesunde, hochwertige Ernährung sind bei uns absolute Grundvoraussetzung für gesellschaftliche Akzeptanz. Regionale Erzeugung ist oberstes Gebot, wenn es nicht gerade um Fisch aus den Tropen geht, der natürlich eingeflogen wird, und um den einzig richtigen Parmesan und Risottoreis, den ich mit meinem 272-PS-Sportwagen Freunden aus Italien mitbringe. Wenn ich Sie, liebe Leser, mit Tempo 240 zwischen Modena und Verona drängelnd von der Überholspur wegexterminiere, was machen Sie da überhaupt in meinem Weg, Sie lahme Sa mit offenem Verdeck und die Missa Cellensis in der Anlage donnernd: Dann denke ich dabei, wie alle grünen Kernwähler, nur an das Tierwohl, das Wohlergehen der italienischen Bauern und Feinkostgeschäfte in Parma, und an die Luftkühlung der mitgebrachten Geschenke, die ich als umweltbewusster Mensch natürlich von meinem Drittwohnsitz in Italien aus mit dem Rad geholt habe.

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Es ist doch den Grünen völlig klar, dass unser bewusster Lebensstil der wahrhaft Richtige ist. Es gibt kein richtiges Leben im falschen, so wie es keinen richtigen Patriotismus im falschen Nationalismus geben kann. Nehmen wir einmal an, wir setzen den Mindestpreis für Fleisch durch, und eine alleinerziehende Mutter in Berlin steht mit zwei quengelnden Kindern im Supermarkt statt auf dem Wochenmarkt, wo anständige Zeit-Abonnenten einkaufen. Die Kinder quengeln nach Salami und Schinken, aber das ist zu teuer. Dann kauft sie ihnen halt ein Kilo Gummibärchen – was? Ach so, die sind aus Schweineschwarten hergestellt… ähm, ein Kilo Schokolade mit Fair Trade Kakao, dann halten die Kleinen ihre Klappe. Da ist zwar auch gefährlicher Industriezucker drin, aber es ist deutlich tierwohliger, wenn man nicht an den für Biobohnen gerodeten Urwald an der Elfenbeinküste denkt. Man macht es immer verkehrt, aber dann eben anders.

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Dazu dann einen guten veganen Brotaufstrich, 100 Gramm für 4,99, und der Sohn darf auch genderneutral Röckchen tragen, fertig ist die ausgewogene Kinderernährung nach grüner Facon. Über das Gesetz, das Grossmütter zu 100 Peitschenhieben verurteilt, wenn sie Kinder im Freibad mit billigen Wiener Würsten auf tierwohlfeindliche Abwege bringen, reden wir, wenn die Mehrheit zusammen mit der feministisch-islamischen Burkini-statt-Nacktwerbungpartei SPD erreicht ist: Wichtiger ist momentan, dass der Deutsche zu spüren bekommt, was er der Erde antut. Fleisch gab es früher für die Grattler nur am Wochenende, während es bei meinen Vorfahren jeden Tag auf den Tisch kam. Das ist die soziale Grenze gewesen, und wenn sie mit Hilfe des Tierwohls wieder einbetoniert wird, habe ich auch als Vegetarier überhaupt nichts dagegen. So ist es nun mal in der Klassengesellschaft. Es ist kein Zufall, dass die Grünen im reichsten Landkreis den Landrat stellen und in Mecklenburg-Vorpommern von der AfFleischfresser in den braunen Torf gepflügt werden. Grüne Politik muss man sich leisten können.

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Die Anhebung des Hartz-IV-Satzes zum Erwerb von Bio ist da natürlich eine nette Geste, speziell mit Blick auf den Reichshauptslum und Grillmoloch Berlin, wo die Grünen im Herbst wieder in die Regierung wollen. Wenn ich das noch aus Gründen der wichtigen sozialen Gerechtigkeit anfügen darf: Eine Ausnahmeregelung des Mindestpreises für vorverpackte Einweggrills würde dort sicher auch als Zeichen der Toleranz für Migranten und alternative Hipsterlebensformen verstanden werden, und als angenehmer Nebeneffekt die Wahlchancen nicht beschränken. Andere Bevölkerungsteile, die nicht die wertvolle und daher staatlich alimentierte Arbeit gegen Rechts im Kreise von Crystal Meth Käufern und Ex-Stasi-IMs leisten wollen, müssen sich halt umorientieren. Der Fortschritt kann nicht immer auf jeden Rücksicht nehmen, und woanders ertrinken Menschen im Mittelmeer: Checkt mal eure 8,50-Euro-Mindestlohn-Privilegien.

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Natürlich bringt der Plan der Grünen weniger den bayerischen Dorfmetzger in Bedrängnis, als jene, die wirklich billiges Fleisch anbieten: Dönerladenbesitzer zum Beispiel. Aber so ist das nun mal mit der Ethik, sie gilt universell. Der eine wird nach der Pleite seines Ladens Securitymitarbeiter, den man im Kreise der Auto- und Wohnungsschutzsuchenden sicher braucht, wenn von berlingrünen Kernwählern fehlbelegte Sozialwohnungen für sie nicht freigemacht werden. Der andere mag vielleicht ein Umschulungs- und Gewaltpräventionsprojekt besuchen. Dort wird er unter verständnisvoller Anleitung verstehen lernen, wie gut es ist, dass nun in seinem früheren Laden eine Paläo Eatery aufgemacht hat und Genderistinnen ins Viertel zieht, das wird dann gleich viel hübscher. (Übrigens, ich war letzte Woche in so einer Vegan Eatery, und es war nach einer Virusinfektion in Teneriffa vor zwei Jahren das erste Mal, dass ich etwas nicht aufgegessen habe. Ich habe Paläoethnobotanik studiert, da haben wir auch mit Emmer und Einkorn experimentiert: Unsere neolithischen Eintopfversuche waren immer noch besser als diese Eatery. Das hat so geschmeckt, wie sich Sexualkontakt mit Hashtag-Aktivistinnen anfühl)

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Aber wie auch immer, man sieht, das wird sich alles schon einrenken, wenn die Menschen über den Preis veranlasst werden, das Richtige zu tun. Ich persönlich besuche, wenn ich alle vier Wochen mein Spülmittel kaufe, auch den Supermarkt des Plebs und bin von den Fleischbergen angewidert. Ich verstehe nicht, wie man das essen kann. Diese Leute haben wohl keine Freunde, die ihnen aus Parma den Schinken mitbringen. Da muss etwas getan werden. Bislang dachte ich, dass schöne Bilder von vegetarischem Essen eine gute Idee sind, und trage meinen Teil zur Gesundheit des deutschgrünen Volkskörpers unterschwellig, verführend, freundlich und wohlschmeckend bei. Ich empfehle sorgsame Restaurants, die für Vegetarier mitdenken und auf Fleischqualität achten, weil ich eigentlich gelernt habe, dass die Aufklärung in Verbindung mit Genuss und Lebensfreude überzeugend ist. Was könnte schöner sein, als den Urlaub nach zwei Monaten in der dritten Heimat mit einem Besuch bei der Caseificio Vittoria zu krönen, um den Biosieg mit 2 Kilo Grana Padano zu feiern?

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Der Veggie Day dagegen erinnerte manchen an einen Eintopftag unschöner deutscher Zeiten – Fleischrationierung wiederum könnte mit dem 20. August 1939 verglichen werden. Offensichtlich fühlen sich die Grünen als kommende Regierungspartei im Bund aber stark genug, ihr Verlangen offensiv und ohne freundlichen Umgang mit dem Souverän zu bewerben. Gefahr droht natürlich keine, denn vermutlich haben sie aus der Geschichte der französischen Revolution gelernt. Sie lassen Marie Antoinette Hofreiter nicht in der Traglufthalle Holzkirchen während des Ramadan gegenüber 300 Männern verkünden, dass sie lieber Falafel essen sollen, wenn sich der Caterer die Beschaffung von vormals billigen Käfighühnern nicht mehr leisten kann.

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Falls doch, würde ich raten, die Bettstangen und Feuerlöscher vorher zu entfernen. Ich meine es als vegetarisch-bewusste Kernzielgruppe der Grünen wie immer nur gut. Es gibt leider manchmal Konflikte ums Essen, und möglicherweise sind sie sogar unter den wohlerzogenen Deutschen nicht ganz ausgestorben. Ich wünschte, alle wären in ihren barocken Stadtpalästen und Residenzen am Tegernsee so gut und vorbildlich wie ich – sie sind es aber nicht. Damit muss man vielleicht auch mal tolerant leben können.

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258 Lesermeinungen

  1. Toleranz, Toleranz ...
    Vielen Dank für den schönen Beitrag, werter Don.

    Finde Ihren Vorschlag der Toleranz gegenüber der Fleisch-(fr)essenden Masse jedoch zu großzügig. Man weiss als Grüner doch, was für die Menschen gut ist. Und zwar für alle. Am Grünen Wesen wird schliesslich die Welt genesen, oder? Wo kämen wir denn da hin, wenn hier jeder machen würde, was er/sie meint?

    Wenn die Masse sich nicht einsichtig zeigt, muss man sie halt zwingen – notfalls auch über Mindestpreise. Und wer sich sein Fleisch dann im Supermarkt nicht mehr leisten kann, muss dann halt zu McDonalds.

    • Kinder
      Naja , die Grünen fressen lieber kleine Kinder !

    • Stillos
      Schön? Ich fand ihn eher etwas lahm. So ein déjà lisée. Aber man kann nicht immer brillant schreiben. Manchmal muss man sich auf dem Durchschnitt bewegen, m dann umso heller funkeln zu können.

    • Stillos?
      Was meinen Sie denn mit stillos? Seinen Stil hat der Don doch beibehalten; gegen den Strom. Für die Fließrichtung kann er ja schließlich nichts. Ein schöner Text, ich habe mich sehr gefreut!

    • lisée ohne lycée
      Lieber Gast!

      Wenn schon, denn schon: Déjà lu

  2. Sind wir nicht alle ein bißchen schutzbefohlen?
    Und wer wäre besser geeignet und zu schützen, als die matriarchalische Veggie-Doppelspitzen-Partei? Die wussten doch schon immer, was gut für uns ist. Wobei ich sagen muß, so richtig rund geht es wohl erst, wenn der Grüne Nachwuchs in Parteipositionen drängt. Keine Fahnen, kein Fleisch, kein gar nichts mehr wird es da geben. Dann kommt die freie offene Gesellschaft per geschlechtsneutral verkündetem Edikt!

    Ich kann mich, und Sie werter Don sicher auch, noch an die Werbung für „Qualität aus deutschen Landen“ erinnern. Die Österreicher machen das heute noch, sie bewerben bevorzugt ihre eigenen Agrarprodukte. Aber das war wahrscheinlich irgendwann zu nationalistisch und rassistisch.

    Lieber lässt man Tiere zweiflhafter Herkunft quer durch Europa zum Schlachter karren, und dann als Billigfleisch wieder retour. Und zack, hat man das Kilo Schweinernes für € 2,99 ! Plus Abgase, Lärm, und ausgebeutete Schlachthofarbeiter. Aber was interessiert das eine Partei, die Bahn predigt und Business Class fliegt?

    • Just in Time
      Warum Ich hier nun an dieses Thema Grenzschließung; Grenzkontrolle denke, weiß Ich auch nicht, aber es wirkt wie ein Paradox

  3. SAU rauslassen mit Mengenoptimierung !
    werter DON, sind sie vorsichtig: wenn ich evtl. nächste woche auf ihrer autobahn im süden unterwegs bin mit gleich drei fahrrädern im fond, nicht dass ich sie im eifer des gefechtes mit meiner 300.000 km laufleistungslimosine wegpuste !

    ja, mindestpreise sind die lösung, das habe ich ja auch schon den Grünen einzureden versucht und einige meiner anti-kohle-studenten im semester haben das auch gleich positiv aufgegriffen, zum beispiel für öl und benzin oder so. da freuen sich der menschenrechtsfreundliche industriell-politisch-religiöse komplex im Iran sicher genauso wie der in den Emiraten oder in Saudi-Arabien. und in Venezuela könnte das durch windfall-profits (wer kann dem Hofreiter mal erklären was das ist?) erzeugte geld wieder vermehrt in die wehrertüchtigung gegen den imperialen klassenfeind aus dem norden investiert werden. russland könnte zusätzliche „jetzt erst recht“ – kostengünstige flüge ausgewählter kampf-ultras ins Stade de France finanzieren.

    wohin das beim fleisch führt ist mir noch schleierhaft: sicher ist es für DON unfassbar, dass wir bei Penny das putenfleisch im kg billiger kriegen als er seine hochgelobten risotto-reispakete aus orginal oberitalienischen anbau.

    nach alter – ich gebe zu völlig orthodoxer, irrationaler und menschenverachtender ökonomie – führen höhere preise zu zusätzlicher angebotsmenge, das stachelt den 2000 einheiten schweinebestands-tierfreund in ostfriesland ja erst so richtig an die sau der mengenoptimierung rauszulassen.

    lösung wäre eine steuer, das wort hören aber die Grünen nach dem letzten wahldesater auch nicht mehr so gerne, daher könnte man es auch „lenkungsabgabe“ nennen, zusätzliches geld also für Schäuble und damit könnten wir dann gewaltpräventation für sog. fussballfans oder endlich mal das umerziehungsprogramm für DON finanzieren.

    und DON, nicht immer diese urangst gegen sog. hashtag-aktivistinnen, gehen sie mal wenn sie abenteuer suchen in eines dieser tibits- oder wie immer die sich nennen – restaurants, frauenüberschuss mit überdurchschnittlichem bildungsabschluss ohne ende wie in einer walking-gruppe. und auf ihren sportwagen und kochrezepte mit italienischem reis fahren da alle ab.

  4. Je kaputter das Land, umso fröhlicher das Feuilleton
    Die Dänen sind – so scheint mir – an exorbitant hohe Lebensmittelkreise gewöhnt – außer bei Kilopaketen von billigem Käsen. Auch wenn Dänen ihre Schweine in DSchland schlachten lassen, weil dort die Löhne niedriger sind, halten sie die Kosten hoch. Vermutlich auch die Löhne. Scheint ein Zusammenhang zu geben zwischen Löhnen und Preisen. Was immer man aus Schland zu lesen und zu hören kriegt, man könnte fast meinen, Schland sei krank. Lachen ist die beste Medizin, sagt man ja. Man sagt aber auch, Humor ist, wenn man trotzdem lacht. Was haben wir gelacht!
    http://n0by.blogspot.dk/2016/06/es-ist-etwas-gesund-im-staate-danemark.html
    Könnte es sein, dass mehr als nur einigen immer mehr das Lachen vergeht?

  5. Ich finde Hofreiter ganz reizend
    Doch, ehrlich, glauben Sie nicht? Ach was. Alle Leute essen Bio, besonders die Hartzer, denen dazu 16 Euronen dicke reichen, was die FAZ allerdings arg bezweifelt. Aber irgendwo muss man ja anfangen, den Leuten den rechten Weg zu weisen. Deutschlandfahnen bei der EM? Geht gar nicht, billiges Fleisch, pfui Deibel, nein, grüne Gesinnung und grünes Leben überall. Bin ich froh, dass mir die Grünen den rechten Weg zeigen, den ich zu beschreiten habe, um ein rundum glücklicher Mensch zu werden.

    Nun könnte ich mich allerdings fragen, wie ich die letzten 70 Jahre verbracht habe… aber das lass ich lieber und freu mich auf meine Hähnchenbrust mit Gemüse in Frischrahmsoße heute Abend. Zwar nicht Bio, dafür hatte ich heute keinen Nerv (und auch kein Geld) aber, das wird schon, doch doch. Mit der nächsten Rentenerhöhung schaffe ich das, Deutschlandfahnen habe ich eh nicht im Haus, es kann also mit mir nur besser werden. Und sonst frage ich den Toni Hofreiter, wie ich mir das Bioleben demnächst am besten leisten können kann, der muss es ja wissen oder, so, wie der ausschaut.

    Wie der Hofreiter Toni das allerdings den Neubürgern vermitteln will, muss er noch erklären, reicht doch fehlender Schokopudding als Grund, eine riesige Messehalle abzufackeln.

    Übrigens fing ich bei den Bildern von Schupfnudeln, Tortellino und 2kg Grano Padano ganz fürchterlich an zu sabbern, ich muss erst einmal aufwischen.

    • Titel eingeben
      Ich kannte den überhaupt nicht. Was ich heute in Wiki über Anton Hofreiter und seine Positionen lese, gefällt mir. (Oder haben die Plappermedien gerade irgendwas gefunden, um ihn ans Bein zu pinkeln? und ich hab’s nicht mitbekommen)

    • Reante, sie enttäuschen...
      Zunächst mal dürfen sie nicht alles was Don hier reinstellt für bare Münze nehmen, das kann schnell in die Irre führen…

      Ich hatte letzte Woche hier einen Link zum Hofreiter Interview im (leider) Spiegel reingestellt und so wie ich den Don kenne checkt er Links aus, bevor er sie reinstellen lässt.

      Hofreiter fordert nämlich ganz banale Dinge. Z.B., dass säugende Sauen nicht mehere Wochen in 50 cm breiten Käfigen liegen müssen, damit die Süssen kleinen 24 Std fressen können, damit man sie in so wenigen Tag als möglich dem Konsumer beim Tengelmann zum Kauf anbieten kann.
      Ja, für einermassen erträgliche Behandlung der Sauen zu sorgen, das würde ins Geld Ausgeben gehen, das agronomischen Gross-Unternehmer selbstverständlich direkt, mit extra Aufschlag, versteht sich, an den Konsumenten weitergeben würde, der Preis ginge nach oben.
      Aber nicht weil religiöse Grün Anbeter einen hohen Mindestpreis fordern, sondern, weil im neo-liberalen Kapitalismus jeder an seiner Profit-Maximierung interssiert ist und etwaige Kosten umgehend an den doofen Verbraucher-KOnsumenten weitergibt!
      Und an sonst nichts….

      Fallen sie nicht immer auf den Schlingel von Hausherren rein, der hier gern provoziert, checken sie die Fakten. Auch ein Hofreiter kann Sinnvolles von sich geben….

      Wer allerdings meint, dieser Kommentar würde irgendwelche Sympathien für die Grünen meinerseits belegen, dessen Hirn ist wohl durch zu viel wässriges, hormonbeladenes Schweinefleisch aus der Massentierhaltung bereits zu sehr geschädigt, was aber wiederum auch mal wieder etwas Gerechtes wäre.

    • Noch was, Renate....
      Genau solchen Aktivitäten, wie denen des beschimpften Lang-Haar-Zausels ist es übrigens zu verdanken, dass seit einiger Zeit die Hühner und Eier Fabrikation NIRGENDS mehr in DE in Schuhkarton-grossen Kleinstkäfigen erfolgt. Um bei Dons Wortgebrauch zu bleiben, Eier haben seitdem in der Tat einen „Mindestpreis“, wie sie sicher schon im Supermarkt ihrer Wahl bemerkt haben…

      Sogar ein Zyniker wie ich hält sowas einen Fortschritt. Und verglichen mit dem, was Parteien wie die CDU oder gar SPD in den letzten Jahrzehnten für die menschliche Zivilisation geleistet haben, sogar ein ganz enormer.

    • Enttäuschen wollte ich doch gerade Sie nicht, lieber TDV
      nun der Hofreiter Toni kann für diese dösige Forderung der Grünen nicht einmal etwas, war irgendein Subalterner, der uns zum Wohl und Wehe drängt. Aber abgesehen davon, ich kaufe manches und vor allem Eier im Bauernladen, aber Bio ist in dem Laden nicht viel. Der Eierpreis hat mich grundsätzlich noch nie sonderlich interessiert, da ich kein Ei zum Frühstück brauche und auch sonst wenig Eier esse. Angeblich sollen die Eier dort von halbwegs glücklichen Hühnern sein. Leider geben die Eier keine Auskunft darüber. Und Milch trinke ich nicht, frühkindliches Erleben lässt mich heute noch bei dem Gedanken würgen.

      Der Hofreiter bietet halt mehr „Fläche“ als die anderen, die ja noch schrecklicher sind. Eine KGE oder Roth sind für mich kaum zu ertragen, also verdränge ich sie, soweit es möglich ist. Das Interview habe ich nicht gelesen, Spiegel ist für mich nur noch Stokowski u.a., grässlich. Dass dann vernünftige Sachen an einem vorbeilaufen… so wird es vielen ehemaligen Spiegellesern gehen.

      Die Idiotie ist ja heute, dass das Gemüse sehr viel teurer als das Fleisch ist, also wird mehr Fleisch gekauft. Wenn man sich die Preise anschaut, z.B. Paprika das Kilo um die 8 Euro, wer kann sich das auf Dauer leisten? Bei allem guten Willen ist das für die meisten nicht möglich.
      Bei meiner gestrigen Hähnchenbrust nach neuem Rezept stellte ich wieder fest, dass ich das Fleisch gar nicht brauche, ich hab drumrum gegessen. Ergo gibt’s demnächst das Gemüse mit der leckeren Soße pur.

      Dass die Grünen auch Sinnvolles von sich geben und erreicht haben, bestreite ich doch nicht, aber gerade jetzt fällt es wieder arg schwer, die auch nur ansatzweise ernstzunehmen. Ich denke da an die sicheren Herkunftsländer, in denen dann ja die Frauen gefährdet sind, wollte man die Männer wieder dorthin abschieben. Bei soviel Unsinn, in den nun auch noch Trittin einfällt, den ich längst auf irgendeinem Abstellgleis außer Betrieb sah, muss ich schon arg an mich halten, um nicht gänzlich aus der Rolle zu fallen.

    • Erfreulich...
      Hab mich gefreut ihre Antwort zu lesen, da bin ich im Prinzip ja derselben Auffassung. Diejenigen, die die Grüne Partei von Anfang an vereinnahmten, waren ja die sogenannten Realos, also jen die mit Kompromisslerei keinerlei Problem hatten. „Uns“ Fundis hat man noch vor der Parztei Grübdung damals ausgeschlossen. Das ging dann einige Zeit einigermassen gut, bis man dann Angriffskrige zu führen begann und sich schlussendlich in eine jene Dosenpfand gut findende FDP verwandelte, die man heute hat…

      Deswegen fand ich das Hofreiter Interview ja so gut und so ganz anders. Ich bekomm den Spiegel im Internet und lese einmal wöchentlich die zwei drei Beiträge die mir im Inhaltsverzeichnis möglicherweise interssant erscheinen, im Strandcafe früh morgens auf dem Tablet. Diese Woche gibt es ein Interview mit Mseveni, von dem ich so gut wie nichts weiss und eine Artikel über eine neue Art von Verkaufsplattform namens OpenBazaar… Kaufen würde ich sowas nie, aber man kann sowas im Internet ja als e-mail Anhängsel kreisen lassen. Man hat dann zum „Lesevergnügen“ noch den Ärger der Spiegel Leute über all die Abzocker die umsonst mitlesen! Eine schöne Art das Wochenende zu beginnen, sollten sie mal ausprobieren… ;-)

  6. Wenn die Grünen schon mal
    was Sinnvolles anregen, ist es auch wieder nicht recht. Natürlich. Freier Fraß für freie Fresser! Ich fürchte, reine Ironisierung hilft nicht gegen die Fakten, die jeder kennt. Auch der letzte liberale Anthropozentriker wird kein echtes Argument gegen Einschränkungen im Fleischverzehr finden. Außer Freiheit beim tödlichen Mahl. Und für die Kinder: jeden Tag Nutella aufs Weißbrot, es gibt schließlich auch Kinderrechte.

    • Titel eingeben
      Mimimimimimi ….

    • Nutella
      Weißt du was da alles drin ist ? Chemie sicher 95 % echten Kakao so 1% Zucker der Rest und Haltbarmist eben !

    • Nicht ohne unsern Boris
      Da ist 1% Talent vom Bobbele drin, ohne das wird man niemals Spitzensportler. Für Wasmitmedien lieber Haribo.

    • Weshalb muss der Hofreiter Toni aber Tierschutz, Biofleisch, Euronen und HartzIV
      in seinem Hirn zusammen fügen, so dass jeder denken muss, er würde sich echt Sorgen machen? Ob um die Tiere oder die Menschen sei anheim gestellt.

      Zudem ist es ja eh gerade so, dass der Kittel an anderen Stellen brennt – aber man schwätzt halt was in die Kamera, das dann auch noch weiter verbreitet wird.

      Übrigens bin ich immer noch der Meinung, dass, wenn man den Ärmeren das Fleisch und die Wurst auch noch nimmt, für weiteres nicht garantiert werden kann – wie wohl ich auf der Vegetarierseite stehe, weil ich es nicht ab kann, was mit Tieren hier so alles angestellt wird.

      Aber gerade Hofreiters Verbindung Tier und Hartz IV, jetzt komm ich drauf, lässt tief blicken.
      Weiß der Grüne eigentlich, was auf den Ämtern mit Menschen, die auf Hilfe vom Staat angewiesen sind, so menschenunwürdiges alles getrieben wird?
      Da fehlt mir ein statement von Politkern aller Couleur – und Gesetze zur Änderung der Situation!

    • Mimi?
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    • Mimi?
      ich dachte, Carnivoren machen wauwau.
      Hier zur allgemeinen Freude ein Link zum SZ-Bartens, dem früheren Glücksfanatiker (offenbar konvertiert):
      http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/ernaehrung-obst-ist-nicht-gleich-obst-1.3034928

  7. Sehr schön böse dieser Kommentar!
    Wenn es die hehre Ideologie erfordert wird selbst der größte Umverteiler sozial rücksichtslos. Auf dem Weg in die totalitäre Gut-Gesellschaft gibt es eben auch Opfer die gebracht werden müssen…also von den Anderen.

  8. Wiener Schnitzel vergessen
    Na, des is doch brutal: Der Mo lebt in Baiern und der Toscana Und verschmäht die Haxn, die Bistecca Fiorentina, die Nürnberger Rostbratwürste, den Prosciutto di Parma e di San Daniele, die Wildschweinsalami aus der Maremma, die Finocchiana, die Bigoli all’Anatra und was alles noch.
    Der Mo g’hert nach Österreich. Des liegt dozwischn, am Brenner. Des ist das Land der Mehlspeisn. Mit und ohne Röster, mit und ohne Marillen. Paradeiser gibts do a und a Vogerlsalat. Pilze kann er do suchn, a mit dem Radl.
    Des is doch crazy.
    (Kein Anspruch auf korrektes Bairisch, Zuagroasta).

    • Haxn
      Oh ja ne frisch gegrillte Haxn ist ein Traum….morgen fahre ich ins OEZ und gönne mir was ..Gruß an alle Münchner und Umgebung !

    • Alles für uns !
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    • Wieder mal Unterländer zu Oberländer, will nicht quängeln aber...
      das schnöde „Mo“ für Mann im bayerischen Dialekt könnte u.U. zu Verwechslungen, in bestimmten kritischen Konstellationen mit „auf Streit gebürstetem Personal“ zu Diskriminierungsanwürfen führen.
      .
      Wie sicher noch einige meiner von diesem Sauwetter an den Computer gelockten Mitforisten wissen, war Billy Mo (eigentlich Peter Mico Joachim) ein Jazztrompeter und -ähäm-, Schlagersänger, der 1962 mit
      „Ich kauf mir lieber einen Tirolerhut“ im Land der Zipfelmützen und Filzhüte einen veritablen Ohrwurm landete. Für amerikanische Oktoberfest-Imitate wurde sogar mit „I’d Rather Buy Myself A Tyrolian Hat“ eine englische Fassung produziert. Der gute Mann hatte einen illustren Lebenslauf, der auf Wiki lesenswert nachvollzogen werden kann. Wie man erfährt, wurde ihm von einem gewissen S. Gabriel sogar das Bundesverdienstkreuz verliehen.
      .
      Ob ihm, dem, so sagt man, Abkömmling eines fremdgehenden Lettow-Vorbeck*-Untergebenen (* wie oft sind wir geschritten auf schmalem Negerpfad….) in der damaligen stockowskiunbeschwerten und flapsigen Gleichgültigkeit der Wirtschaftswunderzeit der Kuhlenkampffs, Hecks, Felgens und Frankenfelds (uuuuaaaah, gähn-heute noch) der Künstlername Billy Mo nur einfach als Abkürzung des „MOhren“ zugefallen ist?
      .
      Ich, verehrter Oberländer, würde zur Klarstellung einfach in der Bearbeitungsleiste auf „Einfügen“ => „Symbol“ => „ô“ (gedehntes „o“ per Zirkumflex) => „Mô“- und fertig ist der unverwechselbare bajuwarische „Mann“.

  9. gaaanz leicht ueberzogen
    Der SLK ist ein nettes Schnittchen und der 3,5 V6 nur ein bischen weniger sahnig als die Reihensechser aus München; doch ich glaube die 240 nicht. Nicht auf der italienischen Autobahn mit italienischen Carabiniere die das Tempo 140 nur bei Fahrern italienischer Autos als Richtgeschwindigkeit deuten. Ein älterer Mercedes? Den ziagn mer raus, den ziagn mer raus, den ziagn mer raus.

    Sonst Danke, Danke

    Herrn Hofreiter treffe ich gerne einmal in Nürnberg und gehe mit ihm durch die Austellung in dem NS-Kolosseum. Man hätte wohl auch mitgemacht damals. Die Methoden der Überzeugung und Überwachung waren wirksam. Auf Zwang der Gestapo und des „herrn“ Himmler hätte ich auch auf Fleisch verzichtet und Eintopf gekocht. Er aber Herr Hofreiter, sags Deiner ClaudiKatrin, er aber kann mich im A. lecken.

    • Fein gesprochen ...
      … und doch fürchte ich, es müssen Grüne leiden, bevor die Grünen sich der Realität stellen.

    • @Thomas
      Habe fiese Ideen zuhauf! – Letztes Jahr habe ich das Dach meines Schuppens entsorgen müssen; feinste Teerpappe, brennt wie Zunder in der Müllverbrennungsanlage. Aber dafür musste ich bezahlen, als sei das Zeug radioaktiv. Das war sehr ungerecht.

      Bin also für das gnadenlose Schleifen grüner Errungenschaften (oder solcher, die man dafür hält). Für das Erstellen von Energiebilanzen. Für weniger Kfz-Steuern, je älter ein Kfz ist (in Frankreich war das mal so), für die Normierung von Flaschen und Gläsern und Pfand auf denselben, für Speckie-Tonnen, für eine teure Entsorgungspflicht für Styropor und knackig erhöhte Brandversicherungsprämien für Häuser, an denen das klebt – zusammen mit einem Sonderfonds für die Nachbarn, deren Haus neben diesen brandgefährlichen Dingern steht. Und ich bin für eine Sondersteuer auf elektronische Geräte, in denen seltene Erden verbaut sind; ggf. auch eine Rückgabepflicht.

    • Werter Gast
      Sollten Sie demnächst mal wieder anhören müssen, wie schlimm der durch Straßenverkehr hervor gerufene Feinstaub wäre, empfehle ich Ihnen eine Lektüre. Und die Grünen dann wieder reflexionsartig nach Einschränkungen des Autofahrens rufen.

      Der Deutsche Allergiker und Astmatikerbund hat aus verständlichem Anlass untersuchen lassen, wie hoch die Feinstaubbelastung in Wohnungen bei unterschiedlichen Bodenbelägen sei.

      Bei Hartbelägen lag die Belastung sehr, sehr viel höher als der von der EU festgesetzte Grenzwert, der an der frischen Luft eine bestimmte Anzahl von Tagen nicht überschreiten darf.

      In Wohnungen darf man sich diesem täglich aussetzen.

    • "Fein(d)staub"
      Und im Bad, wo die Frotteetücher am neumodischen Heizkörper hängen erst. Was wische ich da immer an Staub weg. Und das Fenster ist zu, von außen kann er nicht sein.
      Ich bin durchaus zufrieden, daß Neuwagen nicht mehr so sehr nach Plastik und Lack stinken wie in den 1970ern, und keine Pferdebollen mehr auf der Straße sind wie in den 1780ern, aber je, irgendwas ist immer, das man eben aushalten muß und das die „zeitgemäße Krankheit“ abgibt.

    • Sie müssen das ja nicht bringen, Don
      SLK?
      Ich würde ja sagen, dass ein Ingolstädter mit Rennrädern mit diesem Fahrzeug unterwegs ist:
      AUDI A6 3.0 TDI QUATTRO: 272 PS

      Das dürfte bei 250 abgeriegelt sein.

      Mit einem Presseausweis und einem Hunderter unter der Fußmatte geht das in Italien durch.

      Grüße nach Ingolstadt. Ich liebe den S7.

  10. Königlich Bayrisches Öko Biedermeier
    Wir sollten diese Politk Pretiosen der Grünen geniessen, als Ausdruck des zu Ende gehenden öko-Biedermeier.

    Linke-, Grüne- und SPD-Jugend üben ja schon den Rotfront Chor. Wird a la longue aber nicht helfen.

  11. Netten Link gefunden, schöne Bilder
    http://www.erdgas-tegernsee.de/# – Obst und Berge im Bild nebst See- u. Menschenglanz scheinen ortsüblich und verständliche Zutaten zu sein.

  12. Köstlich
    Danke für diesen Beitrag.

    Ja, gutes Essen und gutes Fleisch sollte halt auch entsprechend Geld kosten.

    Die Arbeit unserer Bauern wird leider immer weniger gewürdigt.

    Hauptsache billig, ist die Devise bei den meisten.

    Woher es kommt und wie es erzeugt wurde wissen die meisten doch gar nicht und um etwas selber anzubauen, sind die meisten auch zu doof.

    Ich liebe Ihre Rants gegen das G’schwerl.

  13. Mamma Mia!
    Die Tortellini sehen zum Niederknien aus, so ein schönes Bild.

    Den Text kann ich nur unterschreiben und möchte noch, gerade mit dem Koffer voll Dolci aus Sizilien zurückgekehrt, anmerken, dass es mir oft so vorkommt und erstaunt, als ob viele Deutsche Lebensmittel generell verachten. Sonst würden sie nicht diese unsägliche Industriepampe in sich hineinstopfen, oftmals auch ungeachtet vom Geldbeutel.

  14. Wobei, laut öffentlicher Karte gibt es sogar eine Gasleitung "DN150" durch den See -
    erinnert ein wenig fatal an die rein deutsch-russische, schröder-antiamerikanische Northstream-Doppelleitung durch die Ostsee nach Wyborg – man sehe ggfls, wo das ist – der Finnische Meeresbusen ist laut Wiki durchschnittlich auch nur 38 Meter tief. Könnte man fast sogar mit Pressluft hintauchen. Genau da, wo jetzt über Wasser die Militär-Manöver sind. Nur keine zufälligen Unglücke bitte mit unseren Pipelines. Und auch nicht in ein paar Wochen auf Basis frisch gewonnener Erkenntnisse. Schröder ja grade in Tegernseenähe in Salzburg, immer noch anderer Meinung als Washington, Polen und die anrainenden baltischen Staaten. Auch Gas darf man direkt importieren.

    Wobei veganes Essen wird ja meistens nicht auf Gas gekocht, eher bestimmt nicht am Tegernsee, so reich, wie man da ist. Sondern meistens eher kalt gegessen. http://tinyurl.com/grvakm5 http://tinyurl.com/jj35jek

    Geht scheinbar genau im Bereich von Hernn Dons Privatbadestelle am nördlichen Seeufer vom Land in den See die Leitung dort, Zufälle gibts.

    • Gasleitung
      Du bist also gegen diese Erdgasleitung , und besser das Flüssiggas von unseren Zwangsfreunden ? War selbst 7 Jahre in Russland eben wegen Ergasprojekten….ihr alle kommt mir strunzdumm vor …mehr ist nicht zu sagen !

  15. Ein schöner Rundumschlag
    Sehr geehrter Don,
    Sie haben mich nicht enttäuscht. Irgendwie haben Sie es geschafft, denen einen Spiegel vorzuhalten, die dann aber die Augen zukneifen werden, weil sie sich weigern, sich im Spiegel zu erkennen.

    Ich bin niemand, der sich über die verramschten Fleischberge freut, aber die Erziehungsversuche der Grünen in nahezu allen Lebensbereichen sind schon ziemlich abartig. Ich selbst werde da richtig bockig.

  16. Gegessen wird, was uns die NWO serviert.
    Deutschland 2016

    10 % der Bevölkerung besitzen 80 % des Kapitals
    20 % Besitzen 11,2 % des Kapitals
    70 % teilen sich die restlichen 8,8 %

    Vielleicht liegt ja da der Pudels Kern begraben.

    Eine neue Flagge bekommen wir auch bald. Gelbe Sterne auf blauen Grund. Der Stern ganz unten steht symbolisch für das ehemalige Deutschland.

    https://www.youtube.com/watch?v=uZEcT6OsJg4

    https://www.youtube.com/watch?v=F2eO7ytlhAU

    Dann hat sich das auch mit dem Thema Politik und gesundes Essen erledigt. Gegessen wird dann, was uns die NWO serviert.

    • Essen
      Man kann sich gewisse Köstlichkeiten auch senden lassen…ich mach das so ! Geräucherte Austern…z.b. wer hat das jemals schon probiert ? Hab ich in ZA mal gekauft , du unten Pfennigartikel …selbst geräuchertes Geflügel gibts nur dort …naja gabs mal im Osten von Deutschland …ist auch wech , echt schade !

  17. Der Griff ins Fleisch
    Lieber Don Alphonso,

    im Grunde ist Ihren Zeilen ja nichts mehr hinzuzufügen und zu den Fleischpreisen hier in der Schweiz muß ich auch nichts sagen. Hier gibt es noch glückliche Rinder und die Bauern bekommen auch ihren Lohn.

    Es wäre auch vergebens an alte Zeiten zu erinnern, in denen ein Holger Börner zu gewissen Leuten einmal sagte:

    „Ich bedauere, daß es mir mein hohes Staatsamt verbietet, den Kerlen selbst eins auf die Fresse zu hauen. Früher auf dem Bau hat man solche Dinge mit der Dachlatte erledigt.“
    Das war ja auch nicht ganz so demokratisch.

    So war letztlich nicht aufzuhalten, daß die FAZ am 09.06.2005 schrieb:

    „Als es endlich soweit war, brauchte es dennoch eine handfeste Dachlatte, damit zusammenwuchs, was irgendwie zusammengehörte.“

    Na, ja, wenn´s die FAZ sagt, wird es schon richtig sein.

    Und da war doch noch das sexistische Wahlplakat der Kaarster Grünen mit dem schwarzen Frauenhintern auf dem zwei weiße Frauenhände beherzt in das Anus-Fleisch greifen, mit der Überschrift: „Der einzige Grund Schwarz zu wählen.“

    Das Plakat wurde zwar wieder entfernt, doch den Vorwurf des Sexismus und Rassismus wiesen die NRW Grünen zurück.

    Bei Grünen´s Gedanken zum Fleischpreis wäre es naheliegend das Plakat, mit dem Fleischgriff, der grünen Partei wieder aufzulegen. Als Textvorschlag wäre doch gut: „Wir halten das Fleisch zurück, wenn Sie nicht zahlen.“

    Obwohl, so ganz persönlich, Holger Börner hatte doch eigentlich nichts Falsches gesagt.

    PS: Ein sensibler Gast Ihres Blogs, mit sexistischer Anschauung schrieb,

    „Was allerdings aufstösst ist, dass jenes Object in Kommentaren zu Don Alphonso´s Beiträgen eher milde formuliert (devot wollte ich nicht schreiben)“ und „Es fällt auf …
… das gern ein wenig härter gegen den (ich schreibs bewusst so) angegangen wird, wenn es nicht Don Alphonso ist, der geschrieben hat. ObjectBeWesen,…“

    daß ich nur Ihnen freundlich schreiben würde und ich wollte es Ihnen heute mal so richtig geben…..aber ich weiß einfach nicht, ob mir dies gelungen ist.

    Mit herzlichem Gruß
    ObjectBe (objectbe.blogspot.com)

    • Objecwesen
      Sie können mich ruhig direkt ansprechen und auf meinen Beitrag antworten.

      Sie haben sich halt – bisher – in meinen Augen mehrfach disqualifiziert,indem sie unsere Regierung in Deutschland mit dem vollkommen destruktiven Kult von Scientology gleich gesetzt haben.

      Ebenso, als Sie sich auf meine damalige Kritik zur Wehr setzten, indem Sie mich als knuddeligen Regierungshörigen zu verleumden versuchten – nun ja, Hilflosigkeit halt, hat ein kurzes Lächeln hervor gerufen.

      Halten Sie sich nicht mit meinen unbeachtenswerten Bemerkungen auf, aber fragen Sie sich vielleicht, weshalb ein anderer Sie als Tessiner Hobbyurologin bezeichnete.

      Und hey, schreiben Sie doch freundlich unserem geehrten Don, ihn schätzen wir ja, selbst bei Kontroversen.

      Also auf gehts.

    • Ich vergaß zu erwähnen ...
      … dass Sie sonst exakter zitieren, als jetzt meine Bemerkungen.

      Denn sonst könnten andere erkennen, dass Sie stutenbissig die Beiträge der Schlimmen Helena wie auch den von Anna Müllner kommentierten.

      Aber zitieren Sie gern weiter so selektiv, wie es Ihnen behagt.

    • Das "PS" war doch eigentlich überflüssig
      Verehrte Be, in Ihrer Nachbemerkung auf einen solchen Kommentarschreiber auch noch aufmerksam zu machen, wertet diesen mehr auf, als seine Worte an Wert und Inhalt besitzen. Das haben Sie doch wirklich nicht nötig!

  18. Wiewohl
    Um es nochmal deutlich zu machen:
    Der Schlägerei in der Traglufthalle zugrunde lag eine Meinungsverschiedenheit um die Nachtruhe. Stichwort Lärmpegel.
    https://tegernseerstimme.de/files/2016/03/Traglufthhalle-Rottach-Asylunterkunft-740×302.jpg

    Nicht eine Meinungsverschiedenheit über Fleisch- oder Bioernährung.

    Der Herr Hofreiter mit seinem Vorschlag, den Hartz-$ … (Mist-Tastatur, bei Großschreibung kommt bei der 4 das Dollarzeichen, Zufall oder finanzglobale Verschwörung der Tastaturhersteller) ähm Hartz-4-Leuten etwas mehr Geld zukommen zu lassen, damit sie sich ab und an ein ordentliches Biogemüse kaufen können, hängt streng genommen mit nichts damit zusammen.

    Sondern ist für sich ein Kosmos der vielen Fragezeichen.

    Der Gleichheitsgrundsatz: Das GG verbietet es, jemanden wegen seines Geschlechts, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens oder seiner religiösen oder politischen Anschauungen zu benachteiligen oder zu bevorzugen.

    So edel der Grundsatz ist:
    Gegen den wird jede Minute und jeden Tag gegenüber Bürgern verstoßen.

    Denn was heißt bevorzugen oder benachteiligen genau. Mich benachteiligt ja schon jemand wegen meine Eigenschaft ‚Fußgänger und Anwohner‘ als „privilegierter“ Autofahrer, weil er mir ungefragt und unsanktioniert Feinstaub aus seinem Dieselrohr hinpustet. Das ist wie einem Unbeteiligten Müll vor die Füße schütten.

    Das Hartz-4-Gesetz selbst verstößt in sich gegen das Gebot des Gleichheitsgrundsatzes. Man behandelt Bürger, die keine Arbeit finden weil keine da ist, per Gesetz wie Aussätzige.

    Da ist „Torte ähm Bio für alle!“ eine perfide kabarettistische Scheinlösung vom Kabarett der Grünen, die wichtigere Probleme und Lösungsansätze zudeckt. Die Grünen sollten endlich mehr machen als nur Symbolpolitik und wohlfeiles Gerede, das in Feuilletons ähm Wirtschaftsseiten – habe ich Feuilleton gesagt? – zielsicher genüsslich zerfetzt wird und sonst nirgends etwas bringt.

    Dass die anderen Parteien seit langem ebenfalls nur Symbolpolitik machen, macht das Kraut nicht besser


    • Die Grünen sollten endlich mehr machen als nur Symbolpolitik
      Ach nein, so nun auch nicht, dazu haben sie oft zu unpassende Ideen. Selektiv manches finde ich richtig, aber sehr vieles ist auch unbrauchbar und sollte nicht weiter verfolgt werden.
      Ich bin ja durchaus für Bioeier (die schmecken gut halbweich gekocht), aber für den Kuchen möchte ich die billigeren nicht missen. Riesenställe sollte es nicht geben, da könnte durchaus eine Beschränkung her, evt. könnte man auch die Sauen etwas mehr von der Leine lassen und die Kühe etwas weniger strapazieren, aber ALLES auf bio umstellen „geht gar nicht“.
      Ohne sehr viel zu wissen über die gegenwärtige Landwirtschaft, bin ich doch vorsichtig mit allzuviel Eingriff ins Marktgeschehen, weil sich sowas üblicherweise ganz böse rächt.

  19. Titel eingeben
    Mindestpreise wären überhaupt kein Problem, wenn denn die Parteien dafür sorgen würden, dass auch die Löhne steigen und damit die Kaufkraft der Leute. Oder statt dem Bürokratiemonster Hartz IV mit seinen menschenverachtenden Ausprägungen wieder die klassische Sozialhilfe etabliert würde, die de facto so weit vom BGE nicht weg war.

    Aber soweit will man dann doch nicht gehen. Lieber verärgert man die Leute weiter mit obrigkeitlich-aufsichtlichen Gesinnungspolizeimaßnahmen, die noch mehr Bürokratie mit sich bringen. Aber vielleicht ist das auch nur ein Ablenkungsmanöver, damit keiner merkt, dass die Grünen bei der Autobahnprivatisierung dabei sind, umfallen, und damit nach dem Raubzug der Banken auch die Versicherungswirtschaft mal ran darf, die Staatskassen zu plündern.

    Bis dahin ist das also eine weitere Form des „Fresst Kuchen wenn ihr kein Brot habt“ Geschreis.

    Wie man etwa bei Ökotest und anderen Quellen erfahren kann, sind Bio-Produkte nicht unbedingt qualitativ besser, weil das EU Biosiegel nicht viel wert ist. Viele als „vegan“ beworbene Lebensmittel sind zudem weitaus stärker verarbeitet als konventionelle Lebensmittel. Die Leberkässemmel, mit allem was drin ist, kann gesünder sein als die Quinoa-Hirse Semmel mit besagtem veganen Aufstrich.

    Ich hoffe, ich darf an der Stelle Werbung für Slow Food machen, die m.E. einen richtigen Ansatz verfolgen: Nahrung als Kulturgut verstehen, Essen als (auch) kulturelle Handlung, die mit Bedacht zu erledigen ist, Rückkehr zu einfachen Gerichten, mit den berüchtigten regionalen Zutaten, ohne jedoch dogmatisch zu sein. Selber kochen statt Convenience. Und wer Rezepte sucht, auch vegetarische, suche in den Kochbüchern seiner bäuerlichen Großeltern, oder besorge sich ein „Hessen a la Carte“.

  20. Selbst ist der MenschIn...
    klar, wenn ich auf teilzeit und homeoffice umstelle, dann habe ich auch die zeit um meine nahrungsmittel wieder selbst ökologisch korrekt anzubauen. das ist ja kein problem, denn ich habe ein grosses grundstück und einen wald für meine pilze. auf einen balkonanbau kann ich damit gänzlich verzichten.
    dann kann ich in ruhe brennesseln ernten und mit dem sud die blattläuse bekämpfen.
    ein weiterer vorteil: da ich von zuhause arbeite benötige ich auch keinen suv mehr und keine 15 liter des bösen diesels mehr.
    eine absolute win-win situation für meine familie um mich.

  21. Fleisch rationieren
    Jeder bekommt rationierte Fleischmarken, mit denen er für kleines Geld seine Ration kaufen kann.
    Ohne Marken muss man das doppelte bezahlen.

    Das ware doch eine faire Lösung.

  22. der ganze Wahnsinn
    http://bochumer-buendnis.de/menschenkette/

    http://www.derwesten.de/staedte/bochum/streit-um-bochumer-fluechtlingsunterkunft-friedlich-beigelegt-id11906350.html

    Wieder ein hervorragender Text von Ihnen , Herr Don A. !
    Solange Humor noch hilft.
    Leider kann ich nicht mehr lachen !

    Es geht nur um Macht und die Durchsetzung der “ bunten Ideologie“.

    Einmal hieß es , wollt Ihr den totalen Krieg ? Jetzt heißt es , wollt Ihr den totalen Frieden ?

    Zwischendurch muss ich aber doch lachen, weil ich an den albernen Film mit Sandra Bullock denken muss, wo alle Bewerberinnen um die Schönheitskrone sich zum 2 Weltfrieden “ bekennen.

    Nirgendwo Vernunft ,Gesetzestreue und Gemeinsinn.

    Die Hiesigen werden zur Selbstaufgabe verpflichtet, auf den Rechtsweg und das Gewaltmonopol des Staates verwiesen Die Zugereisten erhalten alles ohne gesetzliche Grundlage , zur Durchsetzung wird ihnen Gewalt erlaubt.

    Ich sehe nur wie sich ein Extrem mit dem anderen verbindet. Der Zweck heiligt die Mittel.

    Ich bin zutiefst erschüttert , wie uns die aktuelle Politik glauben machen will, trotz täglich anderer Berichte , dass ausgerechnet die abertausend Zugeströmten die propagierte „bunte“ Gesellschaft „in Vielfalt “ mit uns leben wollen!!!
    Ausgerechnet Menschen, die nur an archaische, vormoderne, persönliche Freiheit und Frauen verachtende , gewalttätige , militant religiöse , chaosstaatliche Verhältnisse gewöhnt sind.

    Die obigen Links zeigen deutlich , dass unsere Amtsträger nicht gewillt sind und auch gar nicht erkennen, an welchen Rechtsbrüchen sie teilnehmen.
    Wie sie das Gewaltmonopol des Staates vor Kleinstgruppen von zugereisten jungen Männern aus falsch verstandener Toleranz , Dummheit und Opportunismus unterlaufen lassen.

    Unsere Mehrheitsgesellschaft wird mit diesem unserem verblendetem Führungspersonal schrittweise in Unfreiheit verschwinden.

    Einigkeit , Recht und Freiheit wird verschwinden.
    Der Orient bzw. der Bosporus wird nach Deutschland verlegt.

    Wenn ich als Nachbarin nicht die Hand reiche , muss ich dann bald einen „RassistInnen “ – Stern tragen?

    Für mich ist dieser Bochumer Hand in Hand Aufruf nur ein Beispiel für eine staatliche initiierte Hetzkampagne gegen politisch Andersdenkende … wer nicht für Flüchtlinge ist, ist Rassist und wird öffentlich geächtet.

    • Hand geben? Frau?
      „Wenn ich als Nachbarin nicht die Hand reiche , muss ich dann bald einen „RassistInnen “ – Stern tragen?“

      Nein, denn sie wollen Frauen nicht die Hand geben.

      Ich möchte aber anmerken, dass es solche und solche gibt. Gestern stand ein ganz dünnes Männchen, gefühlt Syrer, mit drei items in der Hand hinter uns an der Kasse, die wir einen übervollen Wagen hatten. Wir schoben ihn vor. Sein Gesicht hellte sich auf und er half noch, einige Flaschen von uns auf das Band zu stellen, er war dankbar. So wie er aussah, tut der keiner Fliege was zuleide. Der Nächste war ein Deutscher, den ließen wir auch durch, diplomatisch.

      Man muss sehr differenziert werden, einerseits wohl hilfsbereit sein, andererseits das Ganze dezidiert kritisieren. Die echten Flüchtlinge können nichts für politisches Versagen, Dummheit und Lügen von Schleppern.

    • Titel eingeben
      „Man muss sehr differenziert werden, einerseits wohl hilfsbereit sein, andererseits das Ganze dezidiert kritisieren. Die echten Flüchtlinge können nichts für politisches Versagen, Dummheit und Lügen von Schleppern.“
      Man darf nicht vergessen dass die netten Einwanderer am meisten unter den Ressentiments leiden die von den anderen aufgebaut werden. Denen ist auch sicher sehr peinlich, was einige ihrer Landsleute hier unter grünem Beifall veranstalten. Ginge uns ja auch so.
      Es scheint als würde unser Establishment auch differenzieren, aber andersrum. Die erwarten, dass man gerade zu den Unsympathen besonders nett und nachsichtig zu sein hat. Der freundliche Herr aus Ihrer Anekdote ist dagegen im neuen bunten Deutschland eher ein Rassist etc., weil er sich von den rücksichtslosen Nehmertypen abzugrenzen versucht. Für solche Leute muss dann nur noch ein passender Begriff gefunden werden und die Hetze kann beginnen.

      Irgendwann, wenn die Zeit wieder Vernunft zulässt, verfasst vielleicht mal jemand eine Betrachtung des Zusammenhangs von autoritärem Charakter und bedingungsloser Grenzöffnung für Unterdrücker.

  23. Vegane Ostern – damals war’s - „drüben“ halt…
    Unlängst im deutschen Zwangsabgabe-Fernseh, MDR oder RBB oder so:
    Zwei Frauen, nicht mehr ganz jung und deswegen sich erinnernd über die damals von ihnen selbst mitgestaltete DDR-Fernsehunterhaltung plaudernd. Die eine erzählte von einer geplanten viel- und endlich gutgeprobten Sendung zu Ostern anno Leipzigeinundleipzig, bis dann kurz vor dem Sendetermin ein neues Drehbuch „von oben“ kam: „Wegen akuten Eiermangels in ‚unserer Republik‘ darf das Wort ‚Ei‘ in der Sendung nicht vorkommen…“. (Da habe ich gedacht: Falls nicht wahr, dann doch gut erfunden, denn mit Eiern und Broilern hatten sie es drüben in ihrer emulierten Werbung eigentlich unentwegt, weil diese leicht zu produzieren waren). – Na, da haben sich die beiden Retromediafrauen aber geschüttelt vor Lachen; ja, ja, denn so ging’s damals wirklich in der Täteräh zu, ach du meine Güte, nee, Anweisung von oben, so woas oaber ooch!

    Und auch ich habe schallend gelacht, weil sofort vor meinem geistigen Ohr all die Wörter herunterrasselten, die ganz automatisch ohne jede Drehbuchänderung in dieser heutigen „Republik“ öffentlich nicht mehr gesagt werden.
    Äh, darf man eigentlich diese vorwiegend herbivoren und meist possierlichen Säuger mit den nachwachsenden Schneidezähnen noch „Nager“ nennen oder besser doch verhüllend-p.c. „Rodentia“?

  24. Titel eingeben
    Eine Wonne fuer Geist und Seele – Danke!

  25. Integration Fashion for Voluptuous Women & Gender Feminists
    Ihr Blog von heute ist wieder mal köstlich ironisch, vielen Dank, lieber Don Alphonso.

    „Ja, wenn es eine Burka für Frauen wäre, das wäre etwas anders, aber bei Hühnern hört die grüne Toleranz auf, als ginge es um Dirndl und Lederhose.“

    Ganz recht. Als besondere Integrationsbringschuld sollten wir Frauen daher auch ein positives Signal setzen, als Zeichen der Solidarität gegenüber unseren muslimischen Schwestern, als Beweis, dass „wir“ uns anpassen *wollen* (und nicht umgekehrt) und dass wir den kulturellen Wandel begrüßen. Wie könnten wir Frauen das besser zeigen als durch neue Modetrends. Hier ein paar Vorschläge zur Güte.

    Warum denn auf neuen Wegen schreiten, wenn der eigene Kulturschatz aus Modezentren von Paris bis Mailand Altbewährtes zu bieten hat:
    http://avmontaigne.blogspot.de/2012/05/elegant-headscarf.html
    Her Majesty the Queen, très chic wie immer, soll unser Vorbild sein:
    https://twitter.com/chops8592/status/728912015876603905

    Prêt-à-porter aus Indonesien: 70’s maxi fashion reloaded!
    http://photogallery.indiatimes.com/fashion/foreign-shows/indonesia-islamic-fashion-fair-2013/articleshow/20368609.cms

    Zum Schwimmen gehen wir fortan gesittet in Burkini. Wie Nigella Lawson, eine britische TV-Ikone und Gourmet-Köchin. She wears a burkini on Bondi Beach in Australia:
    http://www.theguardian.com/lifeandstyle/2011/apr/23/nigella-lawson-burkini-bikini-swimming

    So fühlen sich Rubens-Damen mit ihren weiblichen Kurven vor kritischen Blicken sicher; kleine Fettpölsterchen und Cellulitis sind kein Thema mehr.
    Welch eine Befreiung von den Fesseln der Diskriminierung durch die dekadenten westlichen Schönheitsideale, die immerzu nach glattem, straffem, makellosem jungem Frischfleisch schmachten.

    Hier, auch prima geeignet, Avantgarde aus China, meine Empfehlung für Genderfeministinnen und Freundinnen der Modern Art.
    http://www.ibtimes.co.uk/facekini-will-women-around-world-go-chinas-latest-swimwear-trend-1462839

    Männer sind natürlich nicht zu vernachlässigen. Was haben die Männer bloß in den 80ern z.B. getragen! Omg. Schauen Sie hier:
    https://www.youtube.com/watch?v=oDs2Bkq6UU4

    Die aktuell topmodischen Hochwasserhosen und knallengen Jacketts sehen bei-leibe nicht besser aus (außer bei Herrn Maas). Der Chefdesigner von Valentino, auf CNN im Programm interviewt, trug nicht einmal Socken, oder waren die hautfarben? Etwa Beige? Aua!
    Für den Sommer möchte ich daher einen luftigen Kaftan vorschlagen, flotte Jesus- oops, pardon, Nomaden-Latschen mit frischen weißen Socken dazu: der perfekte Willkommens-Look! Damit der jemenitische Ziegenhirte sich auch bei uns wohl fühlt.
    http://www.tlvmoda.com/groups/MEN/KAFTANS/

    So geht Integration. Die Grünen tun nicht genug. Sie sollten endlich mit einem guten Beispiel vorangehen.

  26. Independence Day Film - Hauptstadtslum-Remake
    Die Bundesgruenen erinnern immer wieder und immer mehr an Aliens (‚kleine gruene Maennchen…und Weibchen), die von ‚outer space‘ kommen und uns Erdlingen an den Kragen unserer irdischen Existenz wollen.

    Marie-Antoinettes beruehmtes Zitat neubegruent koennte dann lauten: „wenn sie sich kein Fleisch leisten koennen, dann sollen sie doch getrueffelte Veggie-Burger essen“.

    Damit MAs Ende heute nicht als Beispiel verwendet werden kann, hat man mal schnell die Waffengesetze so verschaerft, dass der Volksaufstand unmoeglich wird.

    Welche Musik hat im Originalfilm zum unruehmlichen Ende der Plage und damit zur Menschheitsrettung gefuehrt? Sollte man mal heimlich beim naechsten gruenen Bundesparteitag abspielen…

    Unbestaetigten Geruechten zufolge, haben die „Antifa-Stammtischkrieger“ jetzt als Zusatzauftrag den uebermaessigen Fleischverzehr zu beobachten und den faschistoiden Charakter der Vielfleischesser in die BigBrotherKartei der Partei einzuspeissen.

    Guten Appetit!

    • Reine Marie Antoinette reloaded
      von wegen getrüffelte Veggie-burger vor die Säue.
      .
      Für diejenigen, die am Aufschwung Grün nicht teilhaben, gibts noch immer die Tafeln. Wenn die leergemacht sind, gibts Wildkräuter zum Selberpflücken.
      .
      Wenn schon die eigenen Kinder in den Waldkindergarten gehen, brauchen die Armen keine Wohnungen. Saufen können die auch draussen, das machen sie doch jetzt schon.
      .
      So sieht das neue Biedermeier aus, Armut muss wieder spürbar werden

    • Musik fuer die Gruenen
      Slim Whitman – Indian love call

    • Ach Hagen....
      NU nja, es wundert mich nicht, dass sie zu den wenigen gehören die noch immer nicht mitbekommen haben, dass das Zitat der Tusse nur untergeschoben worden ist.
      Aber so waren sie halt schon immer unsere Reaktionäre.
      „Alles was meine Vorurteile bestätigt, muss wahr sein!“

    • Reaktionäre?
      In dem Fall doch eher Revolutionäre!

  27. Grüne Träume sind gesund
    Bravo, Don!
    Doch zunächst mal zu Bild 1: Eine typisch deutsche Gastronomieerscheinung. Der Tellerrand gehört dem Gast!

    „Es gibt kein richtiges Leben im falschen, so wie es keinen richtigen…“
    Das hat sich die Barolo-Fraktion seinerzeit unter Fischers Vorsitz auch gedacht – in Frankfurter Enoteca.

    Grüne Politik ist auch teuer und voller Zwänge, insbesondere für Oma, Mutter und Kind. Sehr gut beschrieben.

    Und die ach so grünen Biogasanlagen, hier schreibe ich als Energieminister, für die ja eigens aus den Tierzuchtbetrieben, wo sich Hunderttausende die Schnäbel und Gefieder aushacken, weil sie nicht einmal umfallen können, die Fäkalien angekarrt werden, für die es viel Geld gibt – mehr schon als für das Federvieh, sofern es noch Federn hat -, mit Futtermais und bestem Weizen und Gerste aus Russland vermischt, um einen schönen Grünstrom zu erzeugen, der Energiewende wegen. Seehofer will ja besonders viel davon in Bayern, kriegt er auch, der Klientel zuliebe. 200MW p. a. Zubau. Und wenn das dann, nachdem man die Restgärmasse auf die Felder gebracht hat, so richtig aufs Grundwasser durchgesickert sein wird in 10 Jahren, brauchen wir alle nicht mehr zum Arzt für Antibiotika: Nimm einfach n Schluck Leitungswasser oder aus dem Brunnen. Das ist die schöne neue Nachhaltigkeit.

    Biogas aus Fäkalien und Lebensmitteln gehört abgeschaltet, liebe Umweltvernichter!

    Gruß

  28. Ob das ohne massiven Widerstand
    der islamischen Verbände und der bereits geistig vereinnahmten Szene schad-und zerstörungsfrei umgesetzt werden kann ? Der schon mal angedachte Kanzlerkandidat der gerade am stärksten erodierenden Volkspartei will die vielweibernde Fleischeslust halbieren bis fünfteln lassen.

  29. Titel eingeben
    Vegetarier tragen in verschiedenster Weise zur Tierquälerei bei und unterstützen die gute deutsche Fleischindustrie massiv. Hopp hopp, runter von dem hohen Ross ;)

  30. Titel eingeben
    Danke für diesen Beitrag! Ich habe herzlich gelacht!#

  31. Mindestpreise für Milch ...
    … klingen ebenfalls wie eine gute Idee.

    Wenn man genau nachschaut, ist es eher so, dass einfach zuviel Milch produziert wird.

    Seit Jahrzehnten ist es schon so und immer wieder gehen Bauern mit ihrem Bauernverband auf die Barrikaden, um ihre gesunkenen Milchpreise wiederum erhöht zu bekommen.

    Einen bessere Lösung wäre, endlich die mittlerweile extrem tierquälerische Turbo-Kuh-Haltung einzudämmen.

    Denn leider macht nur die kurzlebige und oft kranke Turbokuh, der man sadistischerweise da Kälbchen früh wegnimmt, die konventionelle Milcherzeugung mitsamt den Subventionen „wirtschaftlich“. Man ist da mittlerweile deutlich am Ende der Fahnenstange angekommen, die Kühe können nimmer.

    Man kann den Bauern eine Prämie geben, damit sie endlich die nicht rentable Milcherzeugung aufgeben.

    Damit würde man jedoch dann wieder die Menge an Erwerbslosen und Geringverdienern erhöhen. (Grüßgott Hartz 4)

    Konventionelle Lösung bisher:
    Lieber gibt man ihnen für eine gewisse Quengelfrist wieder ein paar Cent mehr. (Das geht seit Jahrzehten so.)

    Und nein, ich bin kein Hofreiter-Versteher.

    • An sich sind die Dinge einfach ...
      … Landwirte wurden lange genug seitens der Politik gehätschelt und subventioniert.

      Das wollen die halt wieder, ganz einfach.

      Ich denke, statt dessen hätten eher Tante-Emma-Läden subventioniert gehört, weil das Nachbarschaft war.

      Aber nein, Nachbarschaft ist Zusammenhalt, nicht so gut kontrollierbar.

      Landwirte sollten rechnen lernen, ohne Subventionen, so wie es einst und heute noch Tante-Emma-Läden-Betreiber und andere kleine Gewerbetreibende müssen – ganz ohne Subventionen und planwirtschaftliche Grünenzuwendungen, die gefügig machen sollen.

  32. Indikatoren
    Dunkeldeutschland, das ist Billigfleisch, Pegida, Fahnenschwenken zur EM, ungedämmte Altbauten und mit dem Auto in die Ferien fahren.

  33. Aber die Brezen ist fast wie gemalt
    Sie hätte womöglich ein echtes Model sein können…
    Wie die hier abgebildeten:
    Süddeutsche Zeitung

  34. Zufallsbegegnung
    Vorvorletzten Sonntag überholte ich auf der A94 einen schwarzen SLK, mit dezentem „Mille Miglia“-Aufkleber und Tegernseer Kennzeichen. Da schau her, der Don, dachte ich, und wollte den Wagen schon waghalsig ausbremsen und mit quietschenden Reifen zum Anhalten zwingen, um mir ein Autogramm zu holen.

    Aber wenn ich jetzt hier was von nur 272 PS lese, dann war das doch nicht der Kurier mit leicht verderblichen italienischen Lebensmitteln. Denn das Auto hatte ein „AMG“ auf dem Kofferraumdeckel. Und vom Don würde ich nicht erwarten, mit Dingen zu prahlen, die dann nicht unter der Motorhaube stecken.

    Ach ja, beim SLK schließen sich Offen-Fahren und ein paar Kilogramm Parmesan im Kofferraum eigentlich gegenseitig aus, oder?

  35. Titel eingeben
    Ich bin kein Vegetarier, aber ich esse gern und viel vegetarisch, in letzter Zeit überlege ich jedoch auch öfter, ob ich nicht ganz Vegetarier werden sollte.
    Meine kulinarische Lieblingsregion ist das Piermont.
    Die Grünen denken komischerweise, alles ließe sich über den Preis regeln, obwohl die Welt voll von teurem Edelschrott ist, das finde ich kurios, aber na gut, was solls.
    Gerade im Lebensmittelbereich wird den Leuten doch schon heute mit völlig überteuerten Bioprodukten, die in Wirklichkeit aber nichts weniger als Bio sind, mittels Appell an das gute Gewissen, das Geld aus der Tasche gezogen.
    Nein, leider ist ein hoher Preis allein eben keine Garantie für gute Qualität, das macht das Ganze ja auch so schwierig.
    Natürlich kaufe ich regional, wenn die Qualität stimmt, aber gerade was Fleisch angeht, kaufe ich im Prinzip kein deutsches Fleisch mehr, wie gesagt, von einigen wenigen regionalen Produzenten abgesehen, wobei ich mit regional nicht unbedingt meinen Wohnort meine, sondern eine klar abgrenzbare Herkunft.
    Ich weiß nicht woran das liegt, aber deutsches Fleisch taugt einfach nichts, egal wie teuer es ist, das ist mir ein Rätsel.
    Noch einmal, es gibt sicher Ausnahmen, es gibt hier und da Bauern bzw. Erzeugergemeinschaften, die hohe Qualität produzieren, aber die Suche danach gleicht eher der Suche nach der Stecknadel im Heuhaufen, und wer hat schon die Zeit für sowas, zumal man meist auch nichts findet, außer man ist hauptberuflich Einkäufer.
    Ich bleibe dabei, der weitaus größte Teil des in DE produzierten Fleisches taugt nichts, und Preiserhöhungen werden daran auch nichts ändern, ändern müssen sich die Produktionsbedingungen, Regionalisierung statt Industrialisierung, und den Preis dafür bin ich dann auch gern bereit zu zahlen.

    • Waas? Kein gutes Fleisch?
      „Ich bleibe dabei, der weitaus größte Teil des in DE produzierten Fleisches taugt nichts, und Preiserhöhungen werden daran auch nichts ändern, ändern müssen sich die Produktionsbedingungen, Regionalisierung statt Industrialisierung, und den Preis dafür bin ich dann auch gern bereit zu zahlen.“

      Ich bitt‘ Sie sehr, wir haben vorzügliche Metzger in Bayern, und unsere Milchpreise sind hoch genug. Wir reden meistens über den Agrarschrott aus Niedersachsen oder dem Osten.

      Wenn die Leute immer nur Urlaub in der Türkei oder Thailand machen, kriegen sie das nicht mit. Unsere Zimmerpreise sind nicht enorm hoch. Sie können sich von der Qualität also selbst überzeugen. Aber Obacht, im Sommer ist halb Saudi-Arabien da und die Golfstaaten.

    • Regelung über den Preis
      ist Prinzip der sozialen Markwirtschaft.

      Was die Grünen wollen, das ist Planwirtschaft.

    • Titel eingeben
      Oh doch, es gibt sie noch.
      Wolfgang Abel stellt wöchentlich solche Bauern, Winzer, Restaurants, Köche, etc. in „Abels Kolumnen“ vor.
      Auch Vincent Klink ist sehr bemüht, in seiner Küche — vom Einkauf der erstklassigen gesunden Zutaten bei ihm persönlich bekannten guten Erzeugern …bis zum Zubereiten und servieren ohne Larifari am Tellerrand — und auch als kritischer Artikel-, Buch- und Blogschreiber.

  36. Lachhaft
    Der ganze Artikel soll lustig sein, ist aber nur lachhaft, weil er am eigentlichen Problem vorbeischlittert. Es gibt tausend Gründe, auf Fleischkonsum zu verzichten, von der Massentierhaltung angefangen bis zum klimaschädlichen Methan-Ausstoß von Millionen Rindern. Diese Frage mit der Flüchtlingsproblematik zu verknüpfen ist einfach dumm und geschmacklos. Wenn weniger Kalorien in die Zucht von Nutzvieh geschaufelt würden, wäre mehr Nahrung für alle Menschen auf der Erde da, vor allem auch für diejenigen, die jetzt aus sozialer Not die Flucht nach Europa bzw. Deutschland antreten. Das sind alles Binsenweisheiten, die inzwischen längst in allen vernünftigen Schulbüchern zu finden sind. Weil der Autor die Wirklichkeit verkrampft im Sinne einer Satire umzubiegen versucht, ist der Artikel nicht lustig, sondern einfach nur lachhaft.


    • Jaja, wie meinte HM555 neulich doch so richtig, Ernährung als Religion.
      Die Konkurrenz zwischen Nahrungs- und anderen Pflanzen (Textil-, Heiz-, Futter-) gibt es seit jeher, die Verzichtslogik ist eher eine der Notzeiten.
      Und „diejenigen, die jetzt aus sozialer Not die Flucht nach Europa bzw. Deutschland antreten“ möchte man doch bitte deutlicher als die 3., 4., 5. und weiteren Kinder bezeichnen, denn im Muslimgürtel und in Afrika herrscht nach wie vor Bevölkerungsexplosion, ganz anders als in Europa, Nordamerika, Nord- und Ostasien.

    • omfg
      Ich hatte angefangen, darauf hinzuweisen, dass der Autor offenbar missverstanden wurde. Dass er – durchaus unironisch – die ganzen genannten Punkte genauso sieht. Jedoch findet er es einfach nicht ok, seine Meinung anderen aufzuzwingen. Zudem weiß er, dass er sich den „Luxus“ halt leisten kann.
      Er erwähnt die Flüchtlinge nicht, weil kein Essen für diese da wäre, sondern weil jene tatsächlich gewaltsam mehr Fleischkonsum eingefordert haben und sie keinesfalls mit „mehr andere Nahrung“ abgespeist wollten.

      Aber dann las ich nochmals ihren völlig verbohrten Text und dachte mir: Das ist die Mühe einfach nicht wert. Er hat’s nicht verstanden und wird es nicht verstehen. Manche Leute sind dafür einfach schon zu weit in ihrer Ideologie gefangen…
      Immerhin danke, dass sie hier noch als grünes Anschauungsbeispiel dienen – dann versteht man gleich viel besser, auf welche Borniertheit der Autor abgestellt hat.

    • Mitdenken....
      Schauen sie sich doch einfach mal an, was da für Kommentare dazu kommen, und halten es dann für möglich, dass im Text alles genau deshalb so dasteht….

      Wenn ich seit mittlerweile einigen Monaten viele der Kommentare hier lese, so weiss ich dabei manchmal nicht ob ich einfach nur drüber lachen soll, oder doch lieber kotzen?
      Glauben sie mir, das war früher anders hier.

      Bei diesem Autor ist es des öfteren nicht wirklich möglich zu erkennen, was seine eigene Meinung ist, und was lediglich der Provokation dient. Lassen sie sich also nicht verwirren, lesen sie Text des Blogs und Kommentare und denken dann einfach nur selber.

  37. Mehr davon
    Köstlich!

    • TDV hat Recht, Don Alphonso gibt uns Rätsel auf
      Gestern, etwas abgehetzt im Regen grauen, Wind zersausten Dänemark mich endlich auf ein komfortables Camp gerettet, stießen mir manche Sätze von Don Alphonso sauer auf. Später, ausgeruhter, gab mir die Lektüre beim zweiten, dritten Lesen dann immer mehr, mehr und mehr Lacher! Fröhlich fabuliert das Feuilleton! Dass derweil das Fußvolk sich mit Ball-Bolzen und Blauen Bohnen beschäftigt, umso besser! Don Alphonso gibt die Rechnung vor, wenn man seine sybillinischen Zeilen enträtselt, vielleicht ein wenig mit Hilfe von Wiki?
      „Marie Antoinette (* 2. November 1755 in Wien; † 16. Oktober 1793 in Paris) war als Maria Antonia Josepha Johanna geborene Erzherzogin von Österreich sowie Prinzessin von Ungarn, Böhmen, der Toskana und entstammte dem Haus Habsburg-Lothringen. Durch ihre Heirat mit dem französischen Thronfolger und späteren König Ludwig XVI. wurde sie zunächst Dauphine und später Königin von Frankreich und Navarra. Sie gilt als eine der schillerndsten Figuren während der Französischen Revolution und teilte neun Monate nach ihrem Gemahl dessen Schicksal auf dem Schafott.“
      Dann doch lieber sich von Blauen Bohnen und der Ballerei, dem revolutionären Radau in die Toskana oder nach Dänemark verziehen! So viele schöne Länder rund um Schland! Danke Don Alphonso! Excellente Exilanten-Prosa! :-)
      http://n0by.blogspot.dk/2016/06/es-ist-etwas-gesund-im-staate-danemark.html

  38. A deer has to be taken with one shot. I try to tell people that but they don't listen.
    Der liebe Gott hätte doch nicht McDonalds erfunden, hätte er gewollt, dass wir Karotten knabbern.

  39. Sehr treffender Vergleich
    Danke, dass Sie die empören weltfremden und komplett empathielosen Politikvorschläge der Grünen so angenehm lesbar thematisieren. Was eine gute vegetarische Ernährung kostet, weiß man wohl nur, wenn es sich dabei um einen relevanten Teil des eigenen Einkommens handelt oder in den ganz seltenen Fällen des echten Interesses an den Belangen anderer Menschen. Beides bei Grünen nicht gegeben. Ich hoffe, Teil 1 ändert sich für die Herrschaften, muss ja nicht wie in Frankreich sein, aber Hartz IV täte Hofreiter gut.

    • Ich will es mal so höflich wie möglich ausdrücken....
      Es gibt gewisse Ranglisten der Kommenatoren hier und, gratuliere, in einer von denen stehen sie mit ganz oben.

    • Rangliste der Kommentatoren?
      @ TDV
      Hä? Rangliste der Kommentatoren?
      Wer am häufigsten schreibt, gewinnt…dann stehen sie natürlich ganz oben auf der geheimen Liste.

      Ach ja,
      Früher war alles besser…im Blog:
      Da haben nicht so schlimme afd Fans kommentiert, wollten Sie das sagen?

      Es gibt Neuigkeiten von dem von Ihnen (abgesehen von Sanders) bevorzugten Kandidaten Trump.

      http://www.nzz.ch/international/amerika/trump-kritisiert-deutschlands-fluechtlingspolitik-ld.89294

    • Kritisieren
      @Desperado
      Wie können sie nur den Besten der Besten der Forumselite kritisieren. ;)

      @TDV
      Wenn man ihre Kommentare in diesem Forum liest, kommen Sie schon ziemlich arrogant rüber.
      Auch auf die Gefahr hin, dass ich meilenweit in der Rangliste absacke, Sie bestätigen wunderbar meine Vorurteile über grüne Fundis. ;)

  40. Schöner Text
    Wirklich, sehr schön zusammen gefasst.
    Es hätte noch ein wenig die Begründung gefehlt, weshalb natürlich ein Preisanstieg beim Fleisch für bessere Lebensbedingungen bei dem erzeugenden Tier sorgt (und nicht etwas beim Supermarkt-Besitzer nur schön die Kassen klingeln lässt).
    Aber die Äußerungen der Grünen als Visionen im Drogenwahn abzustempeln würde komplett an dem hehren Weltbild dieser Partei vorbeigehen. Aber man möge mir verzeihen, bin ich doch noch so altmodisch und denke, man könne nur etwas bekämpfen, indem man die Ursache angeht und nicht indem man an dem Ergebnis rumdoktort.

  41. Vegetarier bis zum
    Endsieg wollte ich eigentlich schreiben, da ist mir aufgefallen das im Vegetarier ja auch ein arier enthalten ist. ggf hat der letzte deutsche Reichskanzler ja deshalb auf Fleischbeigaben verzichtet um auch etwas arisches an oder besser in sich zu haben. Groß, blond oder blauäugig war er ja nicht(im Gegensatz zu Hofreiter). Ich würde mich sehr freuen wenn ein humorvoller Mensch ein Kochbuch mit den Lieblingsspeisen des letzten Reichskanzlers herausbringt. ggf 2 Bände, eines für München und den Berghof und eines aus seiner Zeit unter Tage in Berlin. Titelvorschlag für Bd II: Die letzten Mahlzeiten des Führers! Vegetarische Tipps für 99 Tage.

  42. Konsum und Gesellschaft
    Wenn ich dieses Billigfleisch im Supermarkt sehe, ist von super nicht viel übrig. Solange soundsoviel Prozent der Bevölkerung sich dort bedient, obwohl diese gefühlt, auch Biofleisch kaufen könnten, solange geschieht leider wenig bis nichts. Unsere Dönerbude an der Ecke ist von Mittag bis in die Nacht frequentiert. Und welche KFZ stehen davor? ….Traurig, aber nur Natur ist pur. Warum sind die Bäche und Flüsse in Bayern zu Todesfallen geworden: Maisanbau für Futter und Biogasanlagen. In der „Welt“ ein guter Artikel darüber. Die können das ja erstaunlicherweise. Sich vegan zu ernähren liegt nicht jedem und jeder, aber das Bewußtsein der Nahrungsmittelherstellung regt zum Denken an, auch über die Ernährung. Wie immer, sehr schön, lieber Don. Aber bitte in Teneriffa ändern auf Teneriffa, ist ja schließlich ein Inselchen.

  43. Bild No.1
    Was gibt es denn da auf Bild No.1 für eine Köstlichkeit zu sehen? Sind das Käsespätzle mit Zwiebeln?

    Und die Brezn auf Bild No.5 ist die auch wirklich schweineschmalzfrei?

    (Ist ja unglaublich, wo man alles totes Tier beimengen kann, in Prantlhausen gab es heute Fingerfood-Rezepte aus den Ländern der EM-Favoriten, da kam sogar Schinkenschwarte, Parma selbstverständlich, an die belgische Kartoffelrezepterfindung…)

  44. Danke
    Lieber Don!

    Danke! Nach Ihrem Ausflug in die Redaktion der Faz, auch hier ein Kompliment, wartete ich auf Ihren nächsten Blog! Suchtgefahr!

    Und gut bedient! Lese es nochmal, um alle Feinheiten zu erfassen!
    Freue mich auf die Komentare! Auch an die Foristen! Das Niveau ist sehr gut! Habe andere gelesen! Na,ja!

    Allen einen guten Feierabend, ob mit oder ohne Fussball!

    Lg tine

  45. Nichts Neues,
    die Regelung, wonach dem Volk von seinen Führern das zukommt, was es benötigt, wobei natürlich die Führer bestimmen, was benötigt wird, hatten wir schon. Die Grünen bauen also auf Erfahrung. Menschen mittleren bis höheren Alters hatten das schon zweimal. Einmal zu Zeiten des GRÖFAZ und dann dessen Nachfolger, die SED.
    Die Grünen beginnen klein. Mit Mindestpreisen. Da das alleine nicht klappt, denn die Tierhaltung verändert sich nicht, aber der Gewinn der Erzeuger oder Händler steigt, kommt als nächstes die Tierpreisgenehmigungsbehörde, die den sozialen Erzeugerpreis bestimmt. Da dann mangels Gewinn zu wenig produziert wird, starten die Grünen ein Tiererzeugungsministerium, das den Bedarf in einem Zehnjahresplan festlegt.
    Danach entstehen volkseigene Kolchosen und Sowchosen……… Nun, den Rest kennen wir.
    Deshalb wird anschließend in großen Kampagnen die nicht gesundheitsfördernde Wirkung des Genusses von Lebensmitteln, insbesondere von Fleisch, dem Volke erklärt.
    Grüne Forscher entdecken, daß z.B. Brennesselsalat länger leben läßt und die Libido anregt. Disteln erhöhen die Sehkraft, leider aber auch die Verstandeskräfte, weshalb sie verboten werden.
    Ich empfehle demnächst die Wahl der fürsorglichen Grünen. Die sich wirklich um alles kümmern.

  46. Vorschlag
    Ja, da muss niemand mehr nix gesellschaftlich aushandeln oder wie dergleichen Kack heißt. Ein Tritt in die falsche Lebensrichtung und schon stimmt’s mit der richtigen.

    Beim Fleisch sollte es nicht bleiben, da ist Luft nach oben. Verbote und Steuern rauf, dero Untertanen dürfen das dummgehobelte Maul halten. Apropos Luft, wurde die in Byzanz nicht schon mal besteuert? War lange vor der feierlichen Eroberung, bei der für viele eh Schluss war mit Atmen. Mei. Wenn zuviel CO2 drin ist (das ist der weiße Dampf aus den Nachrichten) – jemand muss dafür bezahlen. Am besten die, die den leckeren Sauerstoff wegschlürfen und nur Dreck ausstoßen.

    Wenn der kontaktarme Tritt nicht reicht, darf nachgeholfen werden. Schließlich hat’s seine Sonderkontakttruppen dazu. Moderne Projekte weisen den Weg: Hier in einer Leipziger Ecke ist der Straftatbestand des Flaggenfaschismus (so heißt das dieser Tage, tatsächlich) augenscheinlich stark rückläufig. Die Leute bekommen zum Glück Angst (heute nur um ihre Dreckskarre). Dagegen Flagge zu zeigen wird ihnen nämlich zügig geknickt. Unter anderem. Ein Tipp an die rechtsstaatliche Paralleljustiz: So geht Prävention.

    Klappt also vorzüglich. Wie auch das Maulhalten oder Nichterscheinen auf manchen Zusammenkünften im Unibetrieb, wo stets jemand sitzt, der wissen will, wo der Maulöffner Wohnung wohnt. Verständlich. Die Menschen werden eben immer neugieriger.

    Vorschlag zur Güte – wie wäre es mit ohne Preiserhöhung, dafür mit zwei, drei überzeugenden Neugierigen nah jeder größeren Pöbelmarktfleischtheke? Außerdem könnten Restaurants mit faschler Menügestaltung darauf hinverwarnt werden, dass ihre Frischluftzufuhr verbesserungswürdig ist. Was die Finanzierung betrifft, wird sich schon ein Fördertopf finden. Schließlich soll das System seinen Schweinescheiß selbst bezahlen.

  47. Sollte ich mich so in Ihnen getäuscht haben?
    Sehr geehrter Don Alphonso,
    sind Sie sicher, daß Sie in Ihrem offenen Sportwagen nur 272 PS zur Verfügung haben? Ich hätte gedacht, daß es zumindest 272 kW wären.

  48. Ein Genuss...
    diese Glosse, gespickt mit so vielen Seitenhieben, ich krieg hier nen zerebralen Orgasmus

    • Titel eingeben
      Mir macht das lediglich Appetit. Auf das schöne Essen auf den Bildern und das schöne Leben im allgemeinen. Der Don ist eigentlich auch so ein Volkspädagoge, fällt mir gerade auf.

  49. Humor ist hier, wenn keiner lacht...
    Meine Güte, was für ein verkrampfter Stuß!
    Und dann noch in Überlänge – da konnte jemand die Tinte nicht halten. Und hält sein verquastes, stilistisch ungelenkes Gestammel womöglich noch für komisch?
    (Und nein, weil die blöde Frage ja sicher gleich kommt: nein, ich bin kein Grüner.)

    • Es geht schlimmer als grün
      „(Und nein, weil die blöde Frage ja sicher gleich kommt: nein, ich bin kein Grüner.)“

      Schlimmer: Sie haben keinen Humor.

    • Titel eingeben
      „(Und nein, weil die blöde Frage ja sicher gleich kommt: nein, ich bin kein Grüner.)“

      >>Schlimmer: Sie haben keinen Humor.

      Aber so unfreiwillig komisch, wie nur der wahrhaft humorlose es sein kann. Ich musste jedenfalls gleich an die Ansage „ich bin ja kein Nazi, aber …“ denken. Ich sehe eindeutige Relativierungsparallelen.

    • Grün geht für mich nur zusammen mit ...
      … Veltliner.

    • Sehen sie, Oberländer?
      Jetzt wissen sie warum ich so auf einer Trennung zwischen linken und rechten Spiessern bestehe, denn gemeinsam sind die stark!

      (…und leider die grosse Mehrheit!)

  50. Jetzt ist Ruhe die erste Bürgerpflicht.
    Ich sehe diese gesellschaftliche Entwicklung helldeutsch: Scharia, Neostalinismus, Neofaschismus, Neolithikum. Das ist mehr Auswahl als bei den nächsten Bundestagswahlen. Da haben wir nur eine Alternative für Deutschland.


    • Neolithikum, aahja, das ist genau das Ziel.


    • Wobei, Emmer und son Zeug würde ich auch gern mal probieren, aber bitte nur probieren, ob man damit was Schmackhaftes hinbekommt. (Brötchen? Fladenbrot? Grützeintopf?)
      Aber für die Dauer und den Alltag ist das nix.

  51. Ich liebe ihn!
    Ich liebe ihn! Köstlich, einfach köstlich!

  52. Grüne Dialektik
    Das muß man auch erst einmal hinbekommen: mit zwangssozialistischer Erziehungshaltung die Kulturpflege für besserverdienende Kreise zu betreiben. Sehr schön auf den Punkt.

  53. Mentalitätsfrage
    Mal im Ernst: Der Sarkasmus in dem Stück ist großartig.
    Aber mit dem Preis haben die GrünInnen leider nicht unrecht. Gemüse und Obst sind teurer, weil man viel mehr davon verzehren muss, um gesättigt zu sein.
    Sagen wir mal, man hätte akut Hunger, dann wäre man nach einer Leberkässemma meistens satt, nach einem Kilo Aprikosen, das doppelt so viel kostet, eher nicht.
    Wer den Film über Hühner, die nach Polen geschafft und dort lebendig an den Füßen aufgehängt wurden, damit ihnen am Fließband ein Schicksal im Hühnerkalifat beschert werde, vor Jahren gesehen hat, freut sich nicht so an Billighuhn.
    Die arme Mutter, die kann nur eins machen mit dem teuren Obst und Gemüse: Selber pflücken und einkochen. Dafür sind die meisten Leute zu faul. Dann müssen sie eben zoin. Ansonsten gibt es ja noch die Mehlspeisn für die Kleinen. Die mögen eh kein Fleisch außer Hamburger und kein Fisch außer Stäbchen.

    Die Grünen mischen sich gern in Küchen- und Schlafzimmersachen ein. Aber mit dem Preis von Hühnern oder Puten muss ich ihnen Recht geben.

    Was die Leute im Tal betrifft: Die fahren so oft nach Italien, dass sie einen Schweinetransport bestimmt schon gesehen haben und wissen, dass die Kunst im Räuchern besteht, wozu das Schwein erstmal nach Parma muss. Das ist abscheulich, aber ich esse das auch gelegentlich. Es ist sauteuer. Leider gibt es inzwischen wohl jede Menge Billigschinken aus Italia, ließ ich mir sagen und ging deswegen zum Aldi, wo ich auch die Cola hole. Stimmt. Wahrscheinlich stopft man hierfür fünf Schweine mehr in den Wagen. Manchmal, wenn der Wagen leer ist, werden schon mal Asylanten ‚reingestopft, die z.B. tot in Austria auf der AB stehen. Die Schweine sterben nicht alle, das wäre zu teuer.

    Will nur sagen: Genau dieselbe Schweinementalität. Für diese brauchen wir offene Grenzen ;-)

    • Kulinarischer Einspruch
      Werter Oberländer, der Prosciutto wird nicht geräuchert, nur gereift und etwas getrocknet. Luftgetrocknet.
      Ich mag beides. Und ich möchte festhalten dass man in D gutes Essen finden kann.

    • lufttrocken
      Wuste ich nicht. Vielen Dank.

  54. Aber die Brezen ist fast wie gemalt
    Sie hätte womöglich ein echtes Model sein können…
    Wie die hier abgebildeten:

    http://www.sueddeutsche.de/muenchen/ausstellung-da-lachen-ja-die-brezen-1.2851019

    Mein link davor wollte nicht so recht, könnte gern gelöscht werden
    (18:06 Uhr).

  55. Sehr treffend
    Ihr sarkastischer Artikel über den Grünen-Wahn hat mich sehr amüsiert. Genau so ist es.
    Ich hatte mal das Vergnügen, mit einer grünen Kollegin im Winter von München nach Hamburg zu fliegen. DAS war normal. Kerosin ist anscheinend egal.
    Beim Mietauto würde es dann schon heftiger. Bei Eiseskälte kratzte sie das Eis vom Auto. Ich kam dazu, startete den Motor und die Frontscheiben-Heizung. Dann wurde ich gerügt, dass man das nicht macht, wegen Energie-Verbrauch.
    Daraufhin sagte ich, ok, dann fahren wir das nächste Mal mit dem Fahhrrad von München nach Hamburg!
    Ich hatte die nächsten Tage keine Einwände mehr:-)

  56. Nachtrag
    Ach ja, und ich bin aus der selben Region wie Sie. Und ich kaufe mein Flwich bei Bauern.

    • Wo das bitte
      Wo kann ich Flwich erwerben ? Was ist das überhaupt ? Denke meine Rottis wollen das sicher nicht ….

  57. Ode an die Grünen
    Die Grünen.
    So gutartig wie ein Krebsgeschwür,
    bevor es metastasiert.

    Meine Tochter ist, seit sie sechs Jahre alt ist,
    aus freien Stücken Vegetarierin und verabscheut
    Salami und Schinken.
    So sehr ich Sie auch schätze,
    lieber Don, von Kindern haben Sie keine Ahnung.

  58. Mindestbelohnung
    @ an die Kommentatoren

    Mich würde von der geehrten international gestimmten Kommentatorenschaft interessieren, ob der Billigfleisch-Wahnsinn (und mit ihm der Billigmilch-Wahnsinn) ein deutsches Phänomen sind oder ob das in anderen Ländern ebenso ist.

    Ich höre immer nur, D sei der große Billigfleisch-Exporteur und die Bürger von D diejenigen, die vom echten-guten-Essen-keine-Ahnung-haben. Keine Ahnung von Genuss und Lebensstil, nur billig fressen und auf den Straßen herumbrettern, das könnense. (Überspitzt jetzt – Großkotz-PS-Fahrer dürfen sich jedoch durchaus angegriffen fühlen.) Ist das so?

    Hierher die Filets für schlechte Schnell-Fress-Küche und nach Afrika die billigisten Hühnerflügel, um deren Marktgefüge kaputtmachen.

    Wer was weiß, bekommt von mir die Mindestbelohnung eines freundlichen Komments.

    Das wäre mich auch wichtiger, als aufm Hofreiter herumzureiten.
    Der arme Mann.

    Er hat zwar unausgegorene Idee. Aber immerhin überhaupt irgendeine Idee.

    Man kann das in D nicht genug schätzen.

    (Im Unterschied zu meiner leider stumpfen deutschen, technischen Geschäfts-Kundschaft, bei der fehlts leider hinten und vorne an allem. Idee? Wossis? Nach einem echten Gedanken frage ich die schon lieber nicht mehr, schlechte Erfahrungen damit gemacht).

  59. Titel eingeben
    Am grünen Wesen soll die Welt genesen.

  60. BITTERER REIS
    bevor DON uns seine lobeshymnen über die orginal italienische risotto-welt weitersingt ein kleiner dämpfer………….

    die reisernte ist und war ein knochenjob, da trösten uns auch nicht die tollen beine (und noch mehr) von Silvana Mangano hinweg im gleichnamigen film, auch wenn schon steinalt.


    • Vorbei, vorbei. Wird heute mit Maschinen erledigt.

    • CARNAROLI
      mein freund, die feuchte am boden und in der luft, die hitze und vor allem die MÜCKEN sind geblieben……..und evtl. noch unkraut, pilze, viren.

  61. Sowas kommt von sowas
    Es begab sich zu einer Zeit, da beschloss Schwarz/ Gelb in Berlin, das Bundesbaugesetz für den Außenbereich zu ändern. Und siehe da: Dänen und Niederländer, denen in ihren kleinen Ländern das verwehrt war, was bei uns möglich wurde, ergriffen die Chance, große Schweinemästereien auch für den Export zu erstellen.Riesengroße Schlachtereien kamen hinzu.
    Seidem geht das Fleisch in alle Welt – nur die Gülle bleibt hier und versaut das Grundwasser, dass es der Sau graust.🐖

    Hühnerfarmen wurden auch größer, sogar sehr groß. Das ist verständlich. Kann so ein Betrieb bei 1 Cent Gewinn pro Hähnchen doch nicht genug davon haben.🐓

    Heumilch gibt es auf der gegenüber liegenden Talseite auch hier.Der Allgäuer Bergkäse ist EU- geschützt als Produkt und bestens für die Allgäuer Kässpätzle.Und zwar nur der. Es ist auch ein Irrtum, wenn Köche im TV behaupten, er sei nur gut, wenn er Fäden zieht. Das Gegenteil ist der Fall.🧀

    Fleisch esse ich wenig, weiß aber wo es herkommt. Ein Pächter hält Damwild, welches das ganze Jahr draußen ist. Es wird meist im November geschossen mit Schalldämpfer, sodass das übrige Rudel nichts mitbekommt. Dafür musste der Pächter extra einen Jagdschein machen.

  62. Nixwissen überall
    Während ihr hier von der Journaille nur noch Schrott gegenseitig abschreibt, sind die Menschen schon viel witer.

    China Study.
    Und nicht lange labern.


  63. Davon ab – heute mittag beim Italiener (für die, die mich nicht kennen: Nähe Oper in Charlottenburg) Bandnudeln mit Gänseragout gegessen, derweil ein älterer Herr die Bedienung nach einem „vegetarischem Menü“ fragte. So weit ist es mit der Seuche also schon, sie wollen schon ganze Menüs, nicht nur Einzelspeisen. Mit Tomatensuppe und großem Salat gab er sich nicht zufrieden. Nach Spargeltortellini (hervorragend mit Lachs) sah er nicht aus. Verschwand dann wieder.
    Bäh.
    Ansonsten halte ich es mit Nietzsche, der lobende Worte für den stärkeren Fleischverzehr seiner Zeit fand.
    Ja, die Produktionsbedingungen sind alle nicht so schön und schon gar nicht idyllisch. Aber wenn man viel Geld draufwirft, werden sie auch nicht idyllischer, eher monopolartiger.

  64. Every passing minute is another chance to turn it all around.
    Letztens wieder beim hippen Anbieter von mit der Hand zu Tode massierten Steaks aus Japan zu 90 € das Stück. Plötzlich sehe ich draußen eine Kühlwagen mit polnischen Kennzeichen halten. Der Fahrer steigt aus und schleppt Fleischklumpen zum Hintereingang des Gebäudes. Nachdem der Gedanken mein Großhirn durchdrungen hatte, schaute ich auf das saftige, blutende Vermögen auf meinem Teller, lächelte hinsichtlich meiner kindlichen Naivität bezüglich Visionen von jungen hübschen Japanerinnen die glücklichen Rindern das kurze Leben mit 8 stündigen Streicheleinheiten versüßen, und beschloss ab dann und für ewig und niemals wieder ..garnichts.
    Der polnische Japaner schmeckte letztlich amerikanisch, aber ehrlich gesagt ist das egal, es ging um die Illusion, nicht den Geschmack. Mein Geschmack ist durch meine Kindheit ruiniert und ich bezweifle, dass irgendjemand nicht durch das Essen seiner Kindheit unveränderlich konditioniert wurde. Parvenüs essen dann immer nur nach Preislage, die aus wirklich guten Elternhaus, die fahren weiterhin zum Bauern nach Italien.
    Whatever, einer muss ja noch die polnische Fleischindustrie am Leben halten.


    • Die polnische Wildschweinwurst, die uns mal jemand mitbrachte, war ganz gut – es scheint dort zur Zeit relativ viel kleinere Wurstereien zu geben, es ist nicht so sehr auf die Großen und ganz, ganz kleinen verdrängt wie in D – aber die Brandenburger war noch besser. Aber schwer zu bekommen.

    • Essen
      Und ich liebe das Essen was meine Großeltern mir geboten haben, leider in Bayern kaum zu haben …echt kräftig deftig ,eben Schlesischer Art , selbst die „tote Oma“ fehlt mir , ist echt ein Gaumenschmaus , oder ein echter Sauerbraten mit böhmischen Knödeln !Ne Weißwurst ist im Schlesisch-Sudetenland was anderes …ist auch anders gefüllt ! Aber verdammt köstlich wenn es richtig gemacht wird …

    • Kobe Steaks und Wildschweinwurst... da war doch was....?
      Ach ja! Exportiert werden übigens nicht die echten Kobesteaks, die mit dem Bier und den Massagen, sondern die unverkäuflichen der Fukushima Kühe. Man fährt sie mit dem Laster Richtung SüdWesten, wo sie dann Etiketten bekommen, das lohnt sich sehr, denn hier kostet sowas 10 bis 15 Euro.
      Das ist ähnlich wie mit dem arme-Leute-Essen Sushi. Wenn ich mir hier den Wanst damit vollhaue, bis es voller nicht geht, so komme ich an der Kasse doch niemals auf über 10 Euro.

      Und die Wildschweinwurst aus Polen, ach ja, da gibts Listen mit bestimmten Nahrungsmitteln aus Ost Europa die man seit Chernobyl meiden soll. Ganz oben Pilze, und dann kommt schon Wild.
      Da scheint also eine internationale 5.Kolonne der KP am Werk, die die Leistungsträger in Merkelland schädigen will…

      Da weiss man was man am Prosciutto hat, keine Frage!


    • @TDV: Ich beteilige mich jedenfalls schon seit vielen Jahren an den Tschernobyl-Aufräumarbeiten, indem ich, wenn greifbar, jederzeit zu russischen, weißrussischen und polnischen Pilzen greife.
      So schöne Pfifferlinge.
      Daß die Zutaten zu Sushi hierzulande eher nicht aus Japan kommen, kann man sich denken. Die norwegischen Fischzuchten wollen leben, und die Isländer auch irgendwas exportieren, nachdem ihre Pullover für unsere Winter halt doch meistens zu warm sind.

  65. Zweitwohnung
    Lieber Don,
    Sie wissen gar nicht, wie sehr ich Ihre kleinen Anekdoten, gespickt mit Links zu Absurditäten, leiden mag.
    Mir schmeckt auch Gärtners kritisches Sonntagsfrühstück in der Titanic. Er trifft sehr oft ins Schwarze, ansonsten halte ich das Blatt mittlerweile für überholt.
    Bei Ihnen wird sich ausgetauscht, es wird – und das muss ich außerordentlich loben – meistens anständig, konstruktiv und sittsam diskutiert.

    Wenn ich mir dagegen Sascha Lobo, Sibylle Berg, Margarete Stokowski und den Rest der Clique auf SpOn ansehe, da kann ich nichts konstruktives erkennen. Vielleicht liegt es daran, dass die auch nichts Konstruktives von sich geben sondern nur poltern, diffamieren und sich nicht in die Diskussion einbringen.

    Hofreiter vergisst seine Zweitwohnung und Diez vermietet seine 120m² Wohnung nur an Bio-Deutsche? Das ist die geballte Ladung Bigotterie der Allesversteher. Wo und wie J. Augstein lebt will man nicht wissen.

    Auch mag ich Ihre Bilder immer so sehr. Die erfüllen mich oft mit Sehnsucht oder Sentimentalität. Einfach nur schön.

  66. Veggie Day
    Vor vielen Jahren habe ich in den zur Zeit unter bayrischer Verwaltung stehenden Schwäbischen Ostgebieten gedient. Da wurde in der Kantine einen Tag grundsätzlich kein Fleisch gereicht: Freitags gab es Fisch oder Mehlspeisen.
    Das taten sie damals zwar nicht, damit „wir Morgen in einer besseren Welt leben“, sondern zum Andenken an die Tatsache, dass einst an einem Freitag der Herr ans Kreuz genagelt wurde, aber vom Ergebnis her war das ein vegetarischer Tag.
    Und welch Wunder: Ich kann mich an keine Proteste innerhalb der doch sehr fleischaffinen Männergesellschaft der Kaserne erinnern. Es war einfach so, es war selbstverständlich, es gab keine Diskussion. Die Katholiken waren damit einverstanden weil es ihr Glauben und ihre Tradition war und für uns Glaubensferne war es eine willkommene Abwechslung des Speiseplans.
    Ich glaube, die Grünen haben einfach ein Vermittlungsproblem. Sie hätten einfach ein konservatives Projekt draus machen sollen: „Wir möchten, dass Kantinen freitags auf Fleisch verzichten aus Achtung vor der Tradition, kulturellen Identität und dem Glauben der christlichen Bevölkerungsmehrheit und aus Respekt vor dem gekreuzigten Christ.“

    Mit so einer Argumentation wären sie vielleicht wesentlich weiter gekommen und hätten sich ganz neue Wählerschichten erschließen können. Aber das hätte ihnen etwas augenzwinkernden Humor abverlangt und die Fähigkeit sich selbst nicht ganz so ernst und wichtig zu nehmen. Das wäre natürlich zu viel verlangt gewesen.

    • Freitags Fisch und Mehlspeisen ...
      …auch ich kenne diese Praxis aus den Kantinen der bayerischen Verwaltung zum Andenken an den Karfreitag .
      Hat sich da etwas geändert?

      Ausnahmegrüner Palmer macht nun mit unseren Neubürgern die Erfahrungen, die einige von uns schon gemacht haben und daher vor Anfang an gegen „no Nations no borders“ und für eine Begrenzung der Zuwanderung waren.

      https://junge freiheit.de/politik/deutschland/2016/gruenen-politiker-palmer-fordernd-fast-schon-aggressiv/

  67. Der einzige Rassismus
    …der derzeit spürbar existiert, ist der gegen die indigenen Deutschen. Und dieser ist die Ur-Sache aller aktuellen Miseren.

    Nur wagt das niemand jemals irgendwo klar zu sagen oder gar zu schreiben! Und wenn, wird es zu 100% zensuriert.

    Die Indoktrination unseres Volkes durch ein unfaßbares Konvolut geschichtlicher Lügen und Verleumdungen zeigt ihre Wirkung.

    Die Saat der „Kinder Satans“ geht auf (Johannes 8:44)
    denn diese finanzieren das alles ebenso wie zuvor die Genossen Uljanov, Tsugashvili und Schickelgruber (der ebenfalls ein „Linker“ war).

  68. Hochdruck
    Lieber Don, ich meine, da zwischen den Zeilen ein kultur- und gesellschaftspessimistisches Spurenelement entdeckt zu haben. Dazu besteht nun wirklich gar kein Anlaß. Denn so, wie uns das anfängliche Wirken der Vorreiter von Hofreiter erst den Katalysator, dann den Cut-alysator bis hin zum veritablen Vauweh- Staatsschauerspiel mit erheblichem Unterhaltungswert beschert haben, ohne, daß die empfindsame, grüngetönte SUV-Nation in ernstes Grübeln gedriftet ist, wird auch die fleischlose Hofreitschule ihre Zöglinge mit sanften Mainstriemchen auf kollaterale Ersatzwirtschaft konditionieren.Druck erzeugt ja immer auch Gegendruck, die Marktwirtschaft ((v)ersatzhalber auch eine bge-getunte Planwirtschaft) wird’s schon richten: in ein paar Jahren kommen die Lammlaxe oder die Hähnchenschlegel im Supermarkt ohnehin aus dem 3-D-Drucker, downgeloaded via bluetooth (wahlweise auch der Parmaschinken, was Ihnen dann die 250-prozentige Überschreitung der klimagerechten Gängelung auf der Inntal-Autobahn erspart). Hofreiter hat dann, um wenigstens irgendwo noch ein wenig Geschmäckle abzugreifen, längst in die Privatwirtschaft gewechselt, z.B. zu einem Biolabel, das die auszudruckende Pampe dann gesellschaftsklimatisch neutral als Errungenschaft vermarkten wird.

  69. @Oberländer
    Natürlich gibt es vorzügliche Metzger in Bayern, die gibt es auch anderswo.
    Aber erstens verwechseln Sie Bayern mit DE und zweitens habe ich von Fleisch und nicht von Fleischprodukten gesprochen, denn die Qualität des Fleisches hat nichts mit dem Können des Metzgers zu tun.
    Ich habe doch ausdrücklich betont, daß es auch in DE durchaus sehr gutes Fleisch gibt, das dies aber eben leider eher die Ausnahme und nicht die Regel ist.
    Warum fühlt sich in DE immer sofort jemand persönlich auf den Schlips getreten, wenn man irgend etwas kritisiert? – Jaaa, das stimmt schon, ABER nicht bei uns und in Bayern schon gar nicht.
    Und was meinen Sie eigentlich mit Agrarschrott aus dem Osten, endet ihr Verständnis von Osten vor oder hinter dem Ural, und was machen wir mit Japan, auch alles Schrott?
    Mir jedenfalls fällt bei Agrarschrott eher der aus Bayern ein, den es hier bei Edeka zu kaufen gibt, ist wahrscheinlich nur für den Export, in Bayern gibt es sicher nur 1A-Qualität.

    • Alle denkenden Esser grün? No way.
      Meinte Ostdeutschland, aber das sind nicht die einzigen. Bei jedem Gammelfleischskandal stößt man auf eine Achse, die von Irland über Belgien und Holland nach Osten bis Polen und Rumänien tätig ist.

      Oben greift jemand das Stichwort Planwirtschaft auf. Planwirtschaft ist Notlösung, Mietpreisbremse ist auch Planwirtschaft. Da geht es um Mieterschutz, hier um Tierschutz.

      Ich war einst in einem niedersächsischen B&B und machte dort die falsche Mülltonne auf. Drei tote Puten, nackt. Daraufhin spähte ich in den Stall. Alle nackt, dicht an dicht. Ich habe nie wieder Putenfleisch gegessen. Man kann sich vollständig ohne Fleisch ernähren. Ich selbst finde das wenig sinnvoll. Aber es dürfte jedem klar sein, dass man Fleisch reduzieren und dann teurer einkaufen kann. Wer Billigfleisch schreit, muss auch ja sagen zu Hühner- und Schweinetransporten und Gammelfleisch und darf dann nicht über jeden Hackfleischskandal weinen.

      Mit guter Metzger ist gemeint, dass sie etwas darauf achten, dass die Tiere vor der Schlachtung keine Fernreisen gemacht haben und dass ihr Fleisch abgehangen und frisch, also keimfrei ist. In unserem Haushalt wird Hackfleisch selbst durchgedreht.

      Veganer wird man vielleicht, wenn man sieht, wie Hühnerhöfe aussehen oder was in der Fischindustrie los ist, die überdies dabei ist, den Rotbarsch zum Beispiel auszurotten.

      Fleisch- und Fischessen setzt ein gewisses Abstraktionsvermögen voraus und vorgetestete Medikamente (alle) und Kosmetika Egoismus. Man braucht sich nur einmal vorzustellen, bei AI und solchen Dingen nicht verwegen, man bekäme einen neuen Menschen und der alte, renitente, überflüssige würde dann für die Testung von Medikamenten verwendet, wie übrigens heimlich in Afrika schon öfter durchgeführt. Patient Schmidt weiß natürlich nicht, wenn er mit einer Substanz etwas länger lebt, die im Subsaharagebiet vorgetestet wurde. Das wüsste nicht einmal der behandelnde Arzt.

      Der Zynismus gegenüber dem Lebewesen ist grotesk, wo es um das Geschäft geht. Wie Don in der Glosse erwähnt, aßen die Armen früher nur sonntags Fleisch. Sie haben überlebt.

      Ich knüpfe die Thematik von Hofreiter ab. Den finde ich unwählbar, Komiker im Politikerkostüm. Aber gefährlich erscheint mir nur Trittin.
      Ich esse ca. alle vier Wochen ein Steak und alle vier Wochen ein Bresse-Huhn oder ein Bauernhuhn, Weihnachten mal Wild, das war’s.
      Die Pakete von Undefinierbarem in manchem Einkaufswagen widern mich an.

      Es hat nichts mit Geld zu tun, dass der obere Mi-Stand weniger Fleisch und Wurst isst, sondern mit Bildung. Die gleichen Leute sind schlank. Dass die alle grün wählen, wage ich zu bezweifeln.

    • Bayerns Metzger
      In dem kleinen Dummen Dorf, in dem ich wohne, machen sich der Altwirt und der Neuwirt Konkurrenz. Auf einem Schild an der Wand steht, von welchem Bauern aus der Region diese Woche das Rindfleisch ist.
      Selbst wenn es Bio ist, steht es nicht dabei, damit dann nicht zum Schluss alles Bio sein muss…

      Bei den Milchbauern im Dorf ist es so, dass einige ihr Vieh weiterhin auf die Weide geben, andere haben Betriebe, in denen die Tiere ausschließlich im Stall sind. Die kann man dann komplett alleine bewirtschaften.

      Der Parma-Schinken kann nur in dieser speziellen Luft so reifen, dass er schmeckt. Hier ist es zu feucht, das Fleisch verschimmelt dann.

    • culatello
      @Desperado zu 15. Juni 2016 um 21:37 Uhr

      Wenn Sie mal etwas Muße haben, geben Sie hier oder in des Dobs privatem Blog das Stichwort Culatello, kleines Ärschlein in die Suchzeile ein. In den vergangenen Jahren hat der Gastgeber über luftgetrockneten Schinken aus feuchten Gegenden berichtet.
      Kostet hier zwischen 30 und 70 €/kg, war noch nicht enttäuscht.

  70. Esst Halal; verbietet die Brezen!
    Zitat Don Alphonso: „Natürlich bringt der Plan der Grünen weniger den bayerischen Dorfmetzger in Bedrängnis, als jene, die wirklich billiges Fleisch anbieten: Dönerladenbesitzer zum Beispiel.“

    A geh, das geht gar nicht. Die neu zugereisten Gäste bekommen dann selbstverständlich einen großzügigen Nachlass zwecks Neugründung eines Afghan-Grills. Und sowieso sollte insbesondere das Hammel- und Lammfleisch subventioniert werden. Damit unsere neu zugezogenen Gäste gut auf die Beine kommen. Die Dönerläden werden dann halt durch Syrian Kebab ersetzt.

    „Unverschuldetes Unglück. Die Kuh, die von jemand angebunden war,
    ist des Wanderers Gewinn, des Bürgers Verlust.
    Wenn der Wanderer die Kuh bekommt, ist das des Bürgers Verlust.“
    „I Ching“ 易經, 25.無妄 (wú wàng), sechs auf drittem Platz

    ****

    In Dänemark gibt es immer mal öffentliche Schlachtungen an Zootieren. Weil Stadtkinder den Bezug zur Natur verloren hätten und nicht mehr wüssten, woher das Fleisch auf ihren Teller kommt, heißt es. (Sie wussten vielleicht noch gar nicht: Die Dänen essen traditionell Löwen- und Giraffen-Fleisch.) Eltern besuchen gerne diese Veranstaltungen mit ihren Kindern.

    Unter dem SPON Forumspublikum fand die dänische Zooschlachtung großen Zuspruch. Gut so, denn das dänische Volk ist schließlich das glücklichste der Welt, eignet sich deshalb als Vorbild für die murrenden Deutschen.

    Daher mein weiterer Vorschlag zur Güte: „Wir“ sollten uns durch die Dänen inspirieren lassen und durch Schauschlachtungen den deutschen Kindern zeigen, woher das Halal Fleisch auf den Teller kommt. Während Ramadan könnten wir anschließend in der Abenddämmerung mit unseren Gästen gemeinsam grillen, wobei wir zusammen kochen und die Cuisine der jeweiligen Länder kennenler-nen und kosten dürfen. Dann gibt’s auch keinen Streit und keine Schlägereien mehr.

    Überhaupt sollten wir, als Zeichen unserer Solidarität, nur noch Halal essen. Die Schlachtung ist so aufwendig, dass „wir“ sicher sein könnten, dass das Fleisch nicht aus Massentierhaltung stammt. Das würde sogar den Grünen gut gefallen.

    P.S. Hm, im heutigen Blog gibt es ein schönes Foto von einer Brezel; ich esse liebend gerne Laugengebäck. Doch aufgepasst: Es gibt einen Alu-Alarm! Brezeln enthalten zu viel Aluminium, und das beeinträchtigt das Gehirn, verursacht Alzheimer, sagen neue Studien. Verbietet das Laugengebäck!

    • Unser wirklicher Bürger
      Herzlich gelacht über die Alu-Lauge. Die Lauge hat’s irgendwie in sich. Meine Tochter macht selbst Laugengebäck (frisch aus dem Ofen: Umwerfend) und etikettiert die Lauge, die hinten im Schrank versteckt wird, sehr abschreckend. An diesem Punkt muss ich auf Frau Dr. Müllners Gelassenheit verweisen. Wir wollen auch leben. Ein Leben ohne Genuss ist eine Mühle. Die Mühle haben die Grünen traditionell angeschoben, Dosenpfand, Mülltrennung, alles unbezahlte Arbeit vom Bürger. Wenn Personal fehlt, wird alles wieder zusammengeworfen, was der Bürger sortiert hat.

      Leider sind die Japaner zurückhaltend mit ehrlichem Info. Mich würde lebhaft interessieren, wie viele Leute im Umfeld von Fukushima an Schilddrüsen-Ca oder toxischer Überfunktion erkranken. Das werden vermutlich wenige sein, und das ist das wahre Rätsel. Warum erkrankt nicht das ganze Kollektiv?

      Nebenbei bemerkt: Ich finde, Döner sind schon zu teuer. Wieso geben Leute das aus? Spinat mit Spiegeleiern und Bratkartoffeln für vier kostet höchstens die Hälfte von vier Dönern. Nach dem Döner auf dem Weg wie auch dem BigMac an der AB musste erneut gehalten werden: Durst. Wenn die Reinigung noch dazu kam, war das jeweils das teuerste Essen der Woche.

      Der Kapitalismus lebt von der Dummheit der Leute (Über unsere himmelschreiende Mathmatik-Performance schreibt regelmäßig Gunnar Heinsohn). Wenn die Leute zu klug werden, was in comment-sections bei der FAZ gut zu besichtigen ist, müssen neue Käufer her, am besten welche, die kein Deutsch können und sich nicht um Versuche an Affen und Hunden scheren, weil sie Affen und Hunde verachten und überhaupt eine unterirdische Einstellung zum Tier mitbringen, sonst hätten sie längst ihre Schlachtung reformiert. Der Rubel muss rollen.
      Der Rubel bzw. Euro ist der Bürger unter dieser Regierung. Der wirkliche Bürger stört, vor allem wenn er denkt oder spart.

    • Das dachte ich schon länger: die beschäftigen uns mit der unsinnigen Trennung
      von Müll und all den vielen anderen Nichtigkeiten und ziehen uns den Stuhl auf dem wir sitzen, unterm Allerwertesten weg.
      Und das Beste: nur wenige merken es! Und etwas dagegen tun tut keiner.

    • Darf ich die Versammelten mal nerven?
      Ceterum censeo:

      Die Politiker/Regierungen, über die sie hier alle herziehen, die wurden vom Volk in freien, demokratischen Wahlen an die Macht gelassen!

      Es wär schon viel erreicht, wenn man sich endlich mal bei seinen Überlegungen zu Problemen, an den eigentlich Schuldigen erinnern würde!

    • Der letzte Link ist aber nicht Halal
      Das kann ins Auge gehen, denn die Zielgruppe der israelischen Firma sind wohl eher orthodoxe Juden. Wenngleich es da wohl orientalische Gemeinsamkeiten bezüglich des Kaftans zu geben scheint. Der Kaftan kam wohl aus dem Orient über Russland zu den orthodoxen Juden und ging mit diesen wieder zurück in den Nahen Osten. Wie auch immer, zu dem grünen Sympathieträger Hofreiter würde auch so ein Kleidungsstück gut passen. Außerdem wäre es unglaublich tolerant und weltoffenen und ein Zeichen würde es auch gleich noch setzen. Also purer guter Zeitgeist eben.

      Es gab in den Anfangsjahren glaub ich in diesem Outfit einen prominenten Grünen.

      Das waren noch Zeiten, als die Grünen noch strickten. Das gab einem wenigstens so ein Gefühl, die tun nix, die sind ganz lieb und harmlos und stricken nur. Das Gefühl war trügerisch, wie wir heute wissen.

  71. Titel eingeben
    Na logo, vom Gras fressen hat sich unser Hirn entwickelt ? Wenn wir nicht Tiere gejagt hätten und gefressen , würden wir heute noch auf Bäumen leben ! Man sind die Grünen Idioten….aber vielleicht werden sie sich zurückentwickeln wenn sie nur Gras fressen…wäre ein interessantes Experiment …und Autos sind denen eh verboten ,auch Fahrräder …sind ja eine Erfindung der Fleischfresser …müssen alles zu Fuss gehen….wie halt sie immer wollen ….!

  72. Titel eingeben
    Polnischer Kühlwagen heißt nicht unbedingt polnische Fleischladung. Die Sachen können auch in Hamburg geladen worden sein aus einem Kühlcontainer, der sonstwoher auf der Welt gekommen ist. Die Reefer-Ladungen werden in den Häfen meist in normale Kühl-Lkw umgeladen. Das hat technische und logistische Gründe. Sie sollten den Aufbau eher danach untersuchen, ob sein ATP-Zertifikat noch gültig ist (das ist die Prüfung der Wärmeleitfähigkeit) und sich das HACCP-Zertifikat (das bestätigt die letzte Innenreinigung) zeigen lassen. Die meisten Trichinen, Salmonellen und sonstiges Gewürm leben nämlich im Kühlauto. Dito dann auch in der Kühltheke oder im Kühlraum Ihres Fünfsterne-Restaurants.

  73. Mir ist schlecht
    In Frankreich schächtet ein Terrorist zwei Menschen vor den Augen eines Dreijährigen und hierzulande denken die Grünen über gelenkte Fleischpreise nach. Mir ist schlecht, aber schön, dass es noch andere Sorgen gibt.

    • Täglich sterben Zehntausende an Hunger. Davon ca. zehntausend Kinder.
      Gewalt gegen Frauen, Gewalt gegen Männer, dreckigste Finanz-, Drogen-, Rüstungsgeschäfte. Jeden Tag. Und so mancher, der sich darüber immerhin noch aufregt, profitiert um drei Ecken davon.

      Einige halten es für wichtig, sich mit Fußball zu beschäftigen. Andere putzen ihr Auto oder ihre Wohnung. Wieder andere sind mit Rechthaben und Bescheidwissen (von oben herab oder halt von unten herauf) beschäftigt. Manche geben die beleidigte Leberwurst.

      Während, man glaubt es ja nicht, die Grünen am Irrsinn des Fleischkonsums wenigstens ein wenig verändern wollen. Sie sollten vielleicht weggesperrt werden, diese Grünen und all die sonstigen Weltverbesserer. Aber über wen könnte man sich dann noch aufregen? Schließlich wären die ewigen Weltverschlechterer unter sich.

      In D werden jährlich 11 000 000 Tonnen Lebensmittel weggeworfen. Berichtet Die Welt. Das ist beinah die Hälfte der produzierten Menge.

      Wo kommen nur immer wieder Zeit und Kraft für diesen Zynismus her? Aber da sind die Grünen ganz offensichtlich machtlos. Und andere Wohlmeinende natürlich auch.

      Landwirtschaftliche und handwerkliche Produktion werden wir eventuell (!) nach dem nächsten großen Krieg wieder haben. Dann gibt’s auch wieder hundertmal geküsstes Kuhfleisch.

    • truth ... You don't want the truth.
      Vor über 2 Jahren wurde ein Britischer Soldat in England von solchen Typen regelrecht geschlachtet. Damals war Experten klar was noch kommt. Ich habe in einem andere Blog unendliche Diskussionen geführt und festgestellt, dass unsere Gesellschaft nicht auf Gewalt reagieren kann. Sie schaut nur noch zu und weint und schreit und hofft mit Liebe alles wieder gut machen zu können.
      Man muss folglich nicht mehr reden. Man muss ertragen und hoffen dass die Gesellschaft schnell Erwachsen wird. Bis dahin muss jeder für sich versuchen kein Opfer zu werden.
      Und wenn eines Tages die Bifurkation eintritt, d.h. die radikale Gegenbewegung in Gang kommt, muss man flexibel genug sein um auch hier zu überleben.
      That it is.

    • Aber, aber, noch ein Gast...
      Der Gast hat sich zu Recht über das Schächten erregt!
      Die beiden waren gute Christen und Weisse noch dazu! Auch Franzosen und gerade die Franzosen haben in der ganzen Menschheitsgeschichte Muslimen noch nie ein Leid getan!

      Politische Korrekheit ist der Masstab für die richtige Form der Entrüstung!

      Und für alle die dies genauso sehen und so eine Schweineleben nebensächlich ist, zur guten Unterhaltung, ein nettes Vdeo

      http://ianimal360.de/

  74. deutsche EXPORTE
    @der andere gast: also das mit den milchexporten ist seit jahrzehnten ein ärgernis, helldeutsch subventionierte und produzierte milch wird im dunkeldeutschen LKW in DON´s land der blühenden zitronen gefahren und kommt als gran padano wieder retour, ähnliches für schweinestücke die uns hier als „südtiroler speck“ oder „parma schinken“ veredelt wieder begegnen, nur der super helldeutsch produzierte windstrom bleibt in Polen, der Schweiz oder sonstwo und nichts kommt zurück, ausser eher lustigen kommentaren und verärgerten netzleitstellen.

    dann gibt es noch waffenexporte, da kommt ab und zu ein sarg aus Afghanistan nach Köln-WAHN zurück.

    • Grenzenloser Austausch
      Das muss so sein, weil bei jeder Grenzüberschreitung die Mwst. abzugreifen ist.( denke doch, es ist noch so)

      Offene Grenzen gibt es nur für Diebesbanden.Na ja, für Touristen auch noch, wenn sie keine Hermes- Handtasche einführen.

    • ...und Importe
      Vorsichtshalber ist beim Schwarzwälder Schinken auch in der Definition der geschützten Herkunftsbezeichnung offengelassen, woher die Schweine kommen…
      Und als Gegengewicht zum Parma gibt es blitzblanke große Tanklastwagen mit südlichen Nummernschildern, die im Herbst vor den Hoftoren in deutschen Weinanbaugebieten stehen, weil man ja mittlerweile kein Glykol für die Spätlesen und Auslesen mehr nehmen darf.
      Die Franzosen sind da oft wesentlich strenger: für den „Bleu du Vercors-Sassenage“ darf nur Milch von drei festgelegten Rinderrassen verwendet werden, die in einem festgelegten Gebiet gehalten werden und auch im Winter nur Heu von dort bekommen dürfen.

    • Milchtankwagen
      Wenn, dann neu:
      „helldeutsch subventionierte und produzierte milch wird im dunkeldeutschen LKW in DON´s land der blühenden zitronen gefahren“

      Ansonsten: Trasporto Latte. Stand früher auch drauf.
      Holten sich die Heumilch aus Bayern, brachten Galbani Bel Paese und Taleggio neben Grana zurück. Wir hier zuhause waren immer sehr zufrieden mit dem Tausch.

    • Nur 3% der Milch n Deutschland ist echte Milch – und die behalten die Bauern bei uns jetzt selbst.

    • Billig Gran Herumfahro der Quälmilch
      “ … kommt als gran padano wieder retour“

      Sauber. Hoffentlich schmeckts dem Don im Land der Pomeronen und Zitranzen noch.

      [Träume immer noch von einem eigenen Hof zur Selbstversorgung, paar kleine Felder, eigene Hühner, ein paar eigene Kühe, 1 Eselchen, Enten und Katzen, 1 Hund.]

      Alles andere ist allmählich des Teufels.

    • Echte Milch?
      was wäre denn dann das andere? Mir kann’s grundsätzlich wurscht sein, ich bekomme Milch nicht runter, aber dann gäbe es ja unechte, bitte um Aufklärung.

    • Ich glaube, das mit den Särgen geht auch bald ohne den Umweg über
      Afghanistan und Köln-Wahn. Wetten?


    • Den Weg von belgisch-holländischen Schweineteilen zur Veredlung als Parmaschinken nach Italien kann ich bestätigen, da mir dies von den Fahrern der Lkws, die mich von England bis Würzburg mitnahmen (das Aufladen der Schweineteile bekam ich mit, den Endverbleib nicht), Mitte der 1980er Jahre so erklärt wurde.
      Die italienische Lebensmittelindustrie ist schon so, daß für Verkaufsschlager Rohstoffe von anderswo zugekauft werden. Das ist schon seit dem Mittelalter (mindestens) so, als die Genuesen in der Ukraine Hartweizen für die Pasta anbauen ließen.

  75. Wie wahr
    Treffend geschildert, mit der notwendigen Portion Sarkasmus und Humor

  76. Es ist alles nur eine Frage der Überschrift!
    An anderer Stelle war die viel prägnantere Formulierung „Grüne fordern Fleischverbot für Hartz IV-Bezieher“ zu lesen. Das bringt die Sache deutlich besser auf den Punkt als der euphemistische „Mindestpreis für Fleisch“. Die Grünen betreiben Klassenkampf von oben auf die klassischste Art die dem gebildeten Mitteleuropäer denkbar erscheint. Sollen sie doch Kuchen essen!

  77. Der Hecht
    Ein Hecht, vom heiligen Antón
    bekehrt, beschloß, samt Frau und Sohn,
    am vegetarischen Gedanken
    moralisch sich emporzuranken.
    Er aß seit jenem nur noch dies:
    Seegras, Seerose und Seegrieß.
    Doch Grieß, Gras, Rose floß, o Graus,
    entsetzlich wieder hinten aus.
    Der ganze Teich ward angesteckt.
    Fünfhundert Fische sind verreckt.
    Doch Sankt Antón, gerufen eilig,
    sprach nichts als: »Heilig! heilig! heilig!«

  78. Schöner Beitrag mit einer besonderen Pointe für den polnischen Außenminister
    Endlich mal wieder ein Beitrag aus Sicht der unumstrittenen Oberschicht. Hass von den einen, Bewunderung von den anderen. So muss das sein! Vielen Dank, lieber Don.

    Teilen Sie Ihren Beitrag auch bitte dem polnischen Außenminister mit. Er wird dann begreifen, dass auch Vegetarier und Radfahrer wie Sie für die polnische Fleischindustrie von Nutzen sein können.

  79. Zum Thema nicht sonderlich idyllischer Produktionsbedingungen
    Meine Filmempfehlung:
    „Zeit der Kannibalen“

    „Hier aber scheint es, dass diejenigen, denen Mitmenschlichkeit und Rücksichtnahme als nutzloses Kapital der Schwachen gelten, das Mitgefühl des Zuschauers derart strapaziert haben, dass man ihnen eher teilnahmslos zuschaut.“
    Filmkritik der FAZ

    Noch in der Mediathek:
    http://www.ardmediathek.de/tv/FilmDeb%C3%BCt-im-Ersten/Zeit-der-Kannibalen/Das-Erste/Video?bcastId=10317610&documentId=35986610

    • von 20:00Uhr bis 06:00Uhr verfügbar
      Da muss es ja heftig zugehen…

    • @ Philomena. Heftiger Zugang
      Heftig schon. Für Jugendliche unter 16 ist das wirklich nichts.
      Verbal heftig. (Wie bei „Der Gott des Gemetzels“)

      Leichenteile wie aus dem Titty Twisters“ von Tarantinos „From Dusk till Dawn“ fliegen da eher nicht vor der Kamera herum.

      Vor dem geistigen Auge vielleicht. Am Schluss.

    • @der andere Gast
      O.K., morgen dann, für heute ist es mir zu spät. War viel im Garten. Der Striesow ist gut, den sehe ich gern. Ebenso Mathias Brandt, der nicht dabei ist.

    • Ja, erfreulicher Film....
      Ich nehme an, wenn ich den lobe so schreckt das einige abm den zu glotzen. Nichts zu Danken…. gern geschehen.

    • @ TDV. Mover und Shaker 4.0
      Ein TDV, wenn der was empfiehlt,
      Tja, die Mover und Shaker 4.0 sind das.

      Die Fortsetzung von Liquide 1.0 (Sex & Crime) mit Dhihad.
      Wohl bekomms.

      Ich kann mir vorstellen, dass da die Cohens das noch besser und noch bösartiger hinbekommen hätten. Bin aber schon ziemlich zufrieden.

      Leider lief der Film nirgendwo, weil die Blockbuster-Jünger popcorn-mäßig nicht wirklich damit zurecht kommen (nicht genug Sex – schon auch, aber nur indirekt – und es fließt nicht genug sichtbares Blut).

  80. Abseits der Plappermedien
    Böse, böse.
    Aber notwendig.
    Man traut sich ja nicht (mehr), solch‘ eigene Gedanken anderen mitzuteilen; umso erfrischender, sie hier wiedererkennend zu lesen.

    Den Satz von hier oben pack‘ ich in meine Zitatensammlung:
    „Man macht es immer verkehrt, aber dann eben anders.“

  81. Die Grünen ...
    … haben halt im westlichen Teil Freizügigkeit und antiautäre Erziehung erlebt, im östlichen Bestimmung von oben.

    Geeinigt haben sich die westlichen wie die östlichen Grünen darauf, dass zu reglementieren sei.

    Auf Kosten anderer natürlich, das versteht sich schon von selbst.

    Grüne wollen reglementieren, Gendertröten ebenso – selbst ein Objectwesen meint mit dem Argument, jemand würde sich bei dem Begriff sexistisch äußern, obwohls ja gerade neutral ist – der Wunsch nach Bevormundung scheint massiv zu sein – vom Osten der Republik über den Süden bis ins Tessin und nein, ich verliere die unsägliche SPD-Grünen-Regierung in NRW nicht aus den Augen.

    • Interessante Verknüpfung
      der Regulierungswille und die antiautoritäre Erziehung.

    • Ist der Gedanke so fernliegend ...
      … dass jene, denen alles durchging, auch im Erwachsenenalter meinen, es ginge ihnen alles durch und auch in höherem Alter könnte ihr trotziges oder zorniges Stampfen mit dem Fuße das Gewollte herbeiführen?

      Wer nicht gelernt hat, was Grenzen im Miteinander sind, der wird anderen leichter grenzenlos einiges auferlegen wollen.

      Oder was denken Sie?

  82. Die Grünen
    sind nun mal in erster Linie eine Oberschichtspartei. Zumindest in Bayern wird deshalb in den besseren Kreisen tatsächlich entweder schwarz oder grün gewählt. Wer in München nicht beim Vinzenzmurr sondern beim Hermannsdorfer einkauft ist natürlich für einen Mindestpreis beim Fleisch empfänglich. Auch die Willkommenskultur ist ganz wunderbar, denn nach Bogenhausen verirren sich höchstens reiche Saudis aber keine Flüchtlinge. Auch der Nachwuchs ist auf Gebeleschule und Wilhelmsgymnasium vor Migrantenkindern sicher. Sollte sich dennoch einmal ein kleiner Afghane auf diese Trutzburgen des Münchener Patriziats verirren, ist er sicher so begabt, dass der kleine Mahmoud am Starnberger und am Tegernsee zu einem geflügelten Wort für gelungene Integration wird. Nur an den Spitzensteuersatz sollten sich die Grünen besser nicht wagen, denn dann werden sie von ihren Stammwählern abgewatscht. Das hat natürlich nichts mit Besitzstandswahrung zu tun, denn man wählt grün schliesslich aus Idealismus und es ja ein wichtiges und gemeinhin anerkanntes ethisches Prinzip, dass sich Leistung lohnen muss – zumindest bei den bayrischen Grünen.

    • Spitzensteuer
      Werte Antonia, an den Spitzensteuersatz dollen sich gerne mal Einige wagen.
      Wissen Sie wo der schon greift?

      Für das Bruttoeinkommen des „Spitzenverdieners“ bekommen Sie noch ein 328 vierzylinder oder einen ganz mageren E200
      Der alte Spitzensteuersatz von DM 130k war für Chefärzte, Grossmetzger und erfolgreiche Anwälte gedacht. 130k war mal ein Haus, in 1980 zumindest noch ein 450SE plus ein zweiter als 6.9
      Der Spitzensteuersatz kommt viel zu früh, der Tarif ist viel zu steil. Kombiniert mit 19% Mwst, Stromabgaben höher als der Strompreis, Grunderwerbsteuer von 2-5% und und und

    • @ Melursus
      Achtung Ironie-Alarm

    • Gratulation zum ostentativen Sozialneid!
      Das ist mir zu viel Sozialneid in einem Absatz mit der Schule, dem humanistischen Gymnasium und dem Hermannsdorfer (beim H. in Glonn isst man recht gut, und Kinder können mal Schweine sehen).
      Im übrigen ist das sachlich falsch. Die rotgrüne Stadtregierung hat exakt nördlich vom Hermann und vom Gebele über die Jahre immer wieder Sozialwohnungen eingestreut. Zwangsläufig gehen die Kinder von dort auch auf die Gebele-Schule.

      Ansonsten hält sich hartnäckig die Mär, dass die Mittelschichten alle Grün wählen. Ginge man mal davon aus, dass in der desillusionierten Nichtwählergruppe in erster Linie frustrierte ehemalige CDU- und SPD-Wähler hocken, hätten die Grünen etwa 5% der Gesamtwähler.
      Ich wusste gar nicht, dass die Mittelschicht schon so ausgedünnt ist. Wenn man die türkischen Wähler noch abzieht, nimmt die Zahl noch mehr ab.

      Die Leute, die Sie dort beschreiben, haben immer CSU gewählt, nördlich vom Main CDU. Nachdem Frau M. ihre Viertel, die sie meistens erarbeitet haben, mit Asylbewerberheimen spickt (siehe Blankenese, Eppendorf) und entsprechende Sprüche dazu gefallen sind („man wird keine 1000 Schritte mehr gehen können in Zukunft, ohne dass…“), fühlen sie sich als Steuerzahler vera.scht und werden wohl ausfallen. Falls Grün Koalitionspartner werden soll, werden sie dort eher nicht hinwandern. Baden-W, das ist die Persönlichkeit von WK.

    • Oberländer
      Oh je, Entweder seid ihr seid alle bierernst oder ich kann anonym nicht ironisch sein. Nur um das klarzustellen, ich komme aus Bogenhausen, besitze da noch ein Haus, bin auf’s Wilhelmsgymnasium gegangen, kaufe wenn ich in München bin nur auf dem Viktualienmarkt, beim Dallmayr, beim Käfer und beim Hermannsdorfer ein und gehöre, ob Sie’s glauben oder nicht, zu den globalen 1%, denen alle an die Gurgel wollen. Und zumindest in meiner Altersklasse wählt die obere Mittelschicht sehr oft grün (oder schwarz), zumindest in meinem alten Münchener Freundeskreis.

    • Sorry
      Leider kam da nicht: „Du schreibst zu schnell. Schreib etwas langsamer.“
      Der Ironie-Alarm war noch nicht da. Hatte mir das schon überlegt. War nicht eindeutig ironisch.

  83. Ich hoffe nicht daß dieser Artikel ernst gemeint ist.
    Momentmal, ich hoffe doch sehr, daß dieser Beitrag ein zynischer Beitrag ist. Mit persönlich geht die Grünen , Vegetarier und erst Recht Vegetarier tierisch auf dem Keks. Die können ja von mir aus Tapetenkleister mit Monsantomais essen, aber wer meint mir Vorschriften machen zu können muß meine harte rechte Kelle vertragen können.

  84. gesunkenes Kulturgut
    Altersdiabetes (kann zu Erblindung, schwer heilenden Wunden an den Füßen etc. führen), Gicht (Medikamente dagegen führen dann wieder zu Haarausfall) waren früher Alterskrankheiten reicher Leute, die sich
    Zucker, weißes Mehl und viel Fleisch leisten konnten. Heut kann sich das jeder eressen.
    .
    Korrektive Diäten (z.B. kein Eiweiß – sonst bald Dialyse nötig ) im Alter sind kompliziert, führen zu Inbalancen und Schwäche und setzen voraus daß man noch halbwegs autonom wirtschaften kann oder daß es jemanden gibt, der einem die Diät zubereitet. (Ein alter Herr, auf die Frage, warum er bei seiner zänkischen, seit langem ungeliebten Frau bleibe: weil sie meine Diät kocht)
    .
    Ob es sowas wie bewährte, traditionelle, regionale Ernährungsgewohnheiten gibt, die halbwegs gesund erhalten?
    Mittelmeerküche und ostasiatische Küchen werden oft genannt.
    Natürlich nicht die Restaurant-Versionen derselben! Ich hatte Gelegenheit bei einer Familie an der ligurischen Küste zu wohnen,
    ein drei-Frauen-Haushalt, weil Vater und Söhne die meiste Zeit als Bauarbeiter in den großen Städten leben mußten, und zu sehen mit wie wenig aus dem eigenen kleinen Garten man gut und recht variantenreich kochen kann (und sich – ständig auf steilem Gelände, auf kleinen Weglein unterwegs – bis ins hohe Alter agil bleibt).
    Der Pecorino (in der Kammer, auf einem von der Decke hängenden Brett, wegen der Mäuse, fliegenumschwirrt unter Leinentüchern gelagert) war eine kostbare Zutat, sparsam eingesetzt.
    Und in der vietnamesisch/chinesischen community (ich lebte in einer solchen WG; Frankreich, das im Vietnamkrieg gegen die USA Position bezog, hatte Flüchtlinge aufgenommen und es gab auch ein paar Kuo Min Tang – Anhänger mit Familien , denen Exil – über Japan – geglückt war…) lernte ich die arme, studentische Resteküche kennen, die jede Art von Fleisch, in sehr kleinen Mengen, aber auch Soja, verwendet.
    .
    Seit ich als Studentin einen Sommer mit einer Jungkuhherde auf einer Salzburger Alm verbracht habe, ihr soziales Leben beobachten konnte und merkte, wie zutraulich und zugetan Rinder sind, wenn man sich mit ihnen beschäftigt, esse ich kein Rindfleisch mehr. Da ich keine Erfahrung als Schweinehirtin hab, ess ich aber noch manchmal Schinken – obwohl Schweine bestimmt genauso liebenswürdig sind.
    .
    Seit das europäische Bürgertum die veganen Religionen entdeckt und sie über Lebensreform und Theosophie für sich adaptiert hat sind
    neue Wege „sich den Himmel zu eressen“ Thema, nachdem die alten (Fasten, Fleischverzicht und dessen Umgehungen, die Fisch-und Schildkrötenteiche erzählen davon) uninteressant geworden waren…

    • Ach, Vegetanismus - mir scheint das so was, wie das Schmeißen von
      Teddybären. Alles übertrieben halt.
      Es würde doch genügen, das was der Garten hergibt zu essen – und wenn jemand anderen helfen wollte, hätte er auch an hiesigen genug, sein Herz zu erleichtern und Sinn im eigenen Leben zu finden.
      Aber vegan? Und dann auch noch alles doch so haben wollen, als wäre es was gewachsenes?
      Jede Pampe, jedes zusätzliche Pulver zu sich nehmen – um was eigentlich zu verdeutlichen oder zu beweisen?

      Bei manchen, glaub ich, dass die nicht wissen, was sie tun.

  85. Titel eingeben
    Natürlich ist der Artikel ernst gemeint! Wenn die einen sich kein Fleisch mehr leisten können, werden sie auf die Teller der anderen schielen – und grün vor Neid.

    • Und genau deshalb wird Fleisch so billig bleiben und nix wird sich ändern,
      da kann der Hofreiter sich grün und blau ärgern drüber.
      Wäre es anders, müsst er sich auch ärgern. Aber dann vielleicht über blaue und grüne Flecke auf dem Leder.

  86. Aus frühneuzeitlich-neofeudaler Perspektive
    Befinden sich die alle auf dem richtigen Weg.
    .
    Speisegebote zu beachten und über andere zu verhängen ist ein menschliches Grundbedürfnis. Nur so kann die Gemeinschaft ihr Band mit Gott aufrechterhalten.
    .
    Es soll ja wehtun, verstören, verärgern. Die träge sündige Mehrheit soll sich richtig unbequem fühlen angesichts des gelebten Vorbilds.
    .
    Genau das hat auch der Nazarener so praktiziert, und die Säulenheiligen der Antike und die Bettelmönche im Mittelalter und der Savonarola und die Puritaner der Neuzeit.
    .
    Also hier gibt es eine Metzgerei gegenüber der Kath Kirche und an der Fassade prangt das Lamm Gottes.
    .
    Merke: Asketisch-religiöse Hysterien sind schon immer die Lokomotiven des westlichen Fortschritts gewesen. In China gab es das nicht und darum fehlt es denen bis heute (jaja das ist Dialektik) an Rechtsstaat und Marktiwirtschaft.
    .
    Und guckt mal wie die dort ihre Viecher behandeln.

  87. Raus aus der Zigarettenfabrik: CARMEN
    Den Grund für den Zusammenbruch Roms sah Machiavelli darin, dass mit dem Heidentum auch die großen Tieropfer abgeschaft wurden.
    Der gregorianische Mönchsgesang mochte die Gemüter dann nicht mehr dazu motivieren, die germanischen Horden zurückzuschlagen.
    .
    Vielleicht sollte die AfD jetzt europaweit den Spanischen Stierkampf als alt-europäische Selbstbehauptungsstrategie propagieren?
    .
    Auch damit könnte man schön provozieren. Und eine verschworene Gemeinschaft bilden vor der selbst die Hells Angels sich wohl in Acht nehmen müssten.

  88. Titel eingeben
    Es ist doch hinreichend belegt,dass Menschen die vollkommen auf den Fleisch Verzehr verzichten,also die so genannten Vegetarier ab 40 an massiven Gedächtnisschwund leiden.Bei den Grünen Abgeordneten setzen diese Erscheinungen anscheinend schon etwas früher ein.
    Schon heute können sich 50% der Deutschen einen guten Braten nicht mehr leisten,weil zum Beispiel ein gutes Stück vom Rind 20 bis 30 € kostet .
    Diese grünen Spinner haben anscheinend restlos den Boden unter den Füßen verloren.Der Staat klatscht natürlich in die Hände,dass bedeutet doch mehr Steuereinnahmen.
    Das wir plötzlich Milch und Fleisch im Überfluss haben und die Bauern mit einen Preisverfall zu kämpfen haben,liegt auch an den Sanktionen gegen Russland,die als Gegenmaßnahme,den Import dieser Produkte mehr einschränken und weiter zurück fahren werden.

  89. Fleischbörse: Das Kilo zu 4cent - oder unter Null
    @Werner, bravo. Erinnert mich an Trittins Euphemismus: Die Energiewende kostet nicht mehr als eine Kugel Eis.
    @der andere Gast, ich sah den Film neulich schon auf arte oder so und ich fand die langsame Wendung doch eher erheiternd – hätte auch heißen können: Im Angesicht des Todes – für diese hegemonialen Consultants.

    Und dazu fällt mir ein Bericht zur Geflügelproduktion ein: Das unrentable Huhn!

    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/gefluegelboerse-huehner-verlieren-immer-mehr-an-wert-14107863.html,
    demzufolge an der holländischen Börse für Geflügel die Preise auf unter Null € sind, weil……….

    Niedersachsen versinkt bereits im Sumpf des Nitrats und verteilt länderübergreifend, während andererseits Biomasse aus Holland herangekarrt wird. Ein Irrsinn.

  90. Verklärung pur
    @djangohatnemonatskarte, ja, der subventionierte Strom bleibt da, weil er sogar negativ verkauft wird durch den Überschuß an der Leipziger Börse und die Österreicher damit wunderbar Ihre Pumpspeicherkraftwerke betreiben. Der Strom aus Norwegen verärgert auch die Polen, weil wir keine Netze dafür haben. Die bauen jetzt Phasenschieber in die Netze, um den abzuwehren.

    Und Hofreiter war dann auch so träumerisch nach Pfingsten zu verkünden, man sehe sich darin bestätigt, die AKW und KKW sind Auslaufmodelle und gehören abgeschaltet. Nun ja, auch ich bin für einen Paradigmenwechsel in der Energiefrage, nur sollte man nicht an Pfingsten einer Fatamorgana durch zuviel Sonne und Wind erliegen, nur weil an 5 Stunden Wind und Sonne 80% der el. Last lieferten. Offenbar aber besteht für Hofreiter und auch für den Grünstromapostel Alt aus Freiburg das Jahr nicht aus 7860 Stunden. Und die Sonne scheint da in Berlin auch nachts und der Wind überdies wie an Kap Horn. Schau doch einfach mal auf das Agorameter der Agora-Energiewende.de, Hofi.

    • Stromerzeugung
      Gestern in der NZZ habe ich eine schöne Grafik gesehen, die die Anteile an der deutschen Stromerzeugung bis 2014 zeigt. Die zeigt gnadenlos deutlich, daß der Anteil der „konventionellen“ (Kohle, Gas, Öl, Wasser, KKW) seit 2000 nur ganz minimal zurückgegangen ist, während PV und Wind einfach dazugekommen sind. Ist also kein Wunder, daß der CO2-Ausstoß (mindestens) gleich bleibt und daß wir durch die Subventionen Überproduktion haben (leider fehlt die Verbrauchsentwicklung als Vergleich). So lange PV und Wind nicht grundlastfähig sind (und dagegen hat leider die Physik etwas) wird die „Energiewende“ für ein Industrieland eine Chimäre bleiben.

  91. Kürze & Würze
    @ Don,

    es gibt einen bewährten Spruch: in der Kürze liegt die Würze! In der Hinsicht war Ihr Hofreiter-Pamphlet überwürzt oder versalzen. Natürlich haben diese ständig Übertreibenden und sich besser Dünkenden eine gepfefferte Abreibung verdient, aber kürzer hätte automatisch zu mehr Prägnanz gezwungen … und Aussortiertes durchgestrichen stehen zu lassen, lässt Verliebtheit in eigene Formulierungen durchschimmern … das nächste Mal also wieder besser … hofft Uel

    • Ich schreibe immer so lang, und dabei bleibt es. Wer nicht mag, kann vorher mit de, Essen aufhören.

  92. Gedünsteter finocchio an cavolfiore fatto a pezzi,
    und ähnliches. Als Gatterich einer ehem. Diäten-Verordnerin, das ist ganz normal und tut auch nicht weh. Den Artikel und die Pläne des ehemaligen Schutzpatrons meiner Jugendsozialisation kannte ich noch nicht, als wir am Wochenende entlang der mit Charolais-Rindern bestückten lothringischen Weiden entlang fuhren. Die dort früher nicht so zu sehen waren, eher Fleckvieh. Ein sicheres Zeichen dafür, dass die westlichen Nachbarn nicht vorhaben die Lehren des Antonius H. bei sich Geltung zu verschaffen. Über das fleischportionsmäßig beim dîner in Nancy bei bœuf bourgignon und einer Flasche Côtes de Toul handfest Zeugnis abgelegt werden konnte.
    .
    Dem Anton H.-Antonius von Padua, der auf Fürbitten verloren gegangene Sachen wieder auffindbar machen soll, gebe ich insofern recht, als das meine moselfränkische Großmutter, die eigenhändig mit großer Sorgfalt jährlich zwei Schweinen ein schönes Leben erlaubte, stets vor allzu unmäßigem Fleischverzehr warnte. Sie sagte das mache den Menschen mastig und führe schlußendlich zu sündigen Gedanken. Wir würden das heute anders ausdrücken. Sie mußte es ja wissen, sie die sonntags mindestens dreimal zur Kirche ging.
    .
    Zurück zu Anton. Wenn ich mir die Preise für ein Kilo Charolais anschaue und mir denke, es gäbe rindermäßig nur noch dieses, so hätte ich keine Bedenken über zu große Mengen an verzehrtem Fleisch. Insofern finde ich Antonius´ Aufruf zu einer verloren gegangenen Sache, nämlich der Mäßigung bei der Eigenmast, so weltfremd nicht.
    .
    Und, verehrter Don, mein erster Beitrag mit des Ministers für das Recht geäußerte Ansinnen zur Halbierung (hingehen bis zur Fünftelung und ggf. mehr) der fleischlichen Genüsse (Lebendfleisch) war wohl nicht p.c. ?

    • Verzeihung Don, der Anwurf
      war übereilt. Wer als Gast sich zeigt bleibt Gast.

  93. Pingback: Feiern mit der Grünen-Fahne - Bundesstadt.com

  94. Verbotessa Marie Antoinette Hofreiter
    Verstehe nicht, warum die Grünen immer noch an ihrer m/w
    Doppelspitze in der Parteiführung festhalten. Ist das nicht
    etwas altmodisch.
    Heute wählt doch jeder sein Geschlecht selbst, sagen die Grünen.

    Auch die Einkommensunterschiede bei Mann und Frau lassen sich
    so leicht beseitigen. Frau besteht darauf, im Sinne der Vergütungstabelle,
    ein Mann zu sein.

    • Das ist eine Kernfrage
      Und hat denselben Grund wie das Geschrei der Netzfemis über den Abschaum des weißen deutschen Mannes und soziale Ungerechtigkeit, und natürlich der Joschka, Uli oder Dieter in der eigenen schicken Altbauwohnung nicht gemeint, nämlich: Symbolgehalt.

  95. Manche sind als Fleischesser geboren
    Wie bekannt, sind Tiger Fleischesser. Ich wohnte mal für ein paar Monate in einer jüdischen Familie, die auch noch Veganer waren (lange bevor das Mode wurde). Da wurde ich krank. In meinen Fieberträumen erschienen Steaks. Ich schlich mich aus dem Haus, ging in ein Steaklokal und ließ es mir schmecken. Um fair zu sein, als ich sichtbar erholt zum Haus zurückkam und kleinlaut eingestand, was ich gerade gemacht hatte, lachte der Hausherr und sagte: ‘Warum hast Du uns das nicht gesagt? Wir hätten Dir ein Steak gebraten. Wir hätten es nur nicht selbst gegessen.’

  96. Ich dachte immer
    paleo diets seien v.a. Fleisch-basiert. Mit Ausnahme der Jains und Buddhisten im antiken Indien und der Pythagoreer im klassischen Altertum ist vegetarische Ernährung doch im wesentlichen ein Luxus, den sich die Menschheit im Westen erst ab dem 19. Jh. leisten konnte – und zwar dank einer industrialisierten Landwirtschaft (Ashoka’s Edikte aus dem 3 Jh. v. Chr. vermerken schliesslich, dass die Armen noch Fleisch essen. Vor der Erfindung chemischer Düngemittel musste man als strenger Vegetarier entweder sehr reich sein oder verhungern).

    Menschen sind ja bekanntlich Allesfresser, vielleicht sogar cookivores und ganz sicher keine „natürlichen“ Vegetarier. Dass das hysterische Öko-spinner nicht wahr haben wollen, ist mir natürlich schon klar, aber dass jetzt hier auch noch eklatante Geschichtsfälschung im Namen einer hysterischen Ideologie betrieben wird, ärgert mich dann doch.

  97. "I study sex on campus" - Eine amerikanische Genderistin hebt ab - und ist dann völlig losgelöst
    https://newrepublic.com/article/134270/hypermasculine-violence-omar-mateen-brock-turner

  98. Spree-Athen
    Hängt man den Museumskrempel woandershin, kann man die Nationalgalerie zu einem Opfertempel gestalten, mit grandiosen Tieropfern zu allen Nationalfeiertagen.
    .
    Mit der richtigen Musik und geeigneten Drogen wird daraus ein Fanal zur Selbstbehauptung des alten Europa.

  99. Für Interessierte
    Über den Mann, der das blaue (Flachs) Allgäu zum grünen machte, indem er die Käseproduktion ins Oberallgäu und somit nach Bayern brachte.
    Johann Althaus gilt hier als Notwender, die Weber waren bettelarm.

    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Johann_Althaus

    Die Nachfahren sind heute noch Schweizer und leben hier.

  100. ars conversationis
    Der Hinweis auf Anstand und die indiskreten Kleinode zielt wohl eher auf eine generelle Kritik am Umgang und auf die Ausübung von Herrschaft hin. Da bleibt wohl nur zu hoffen, daß das keine zu persönliche Anspielung ist, die in der Feststellung gipfelt, daß es am besten sei, sich aus der Welt zurückzuziehen, wenn man nicht mehr mit Anstand darin leben kann.

    Daß hier wirklich nur die oberlehrerhaften Grünen kritisiert werden sollen, kann ich mir irgendwie nicht so recht vorstellen.

    • Ich finds interessant, die Kommentare zu lesen...
      Die letzten Sätze dürften stimmen….

      Es gibt Zeiten in denen jeder zweite Kommentar hier zum Widerspruch reicht.

      Bei díesem Blog jetzt wundere ich mich nur mehr und frage mich, was wollen die denn alle hier? Warum bleiben die nicht beim Rest der Qualitäts Presse und anderen Stammtischen?
      Man liest und staunt….

    • Rundumschlag in Sachen Gesellschaftskritik
      Wer sich mal mit Denis Diderot beschäftigt, der hat sehr viel zu tun. Nicht ohne Grund wurde er verfolgt, wurden seine Werke verboten. Er war ein Stachel im Fleisch der Eliten. Doppelmoral, Heuchelei, Korruption u.v.m. waren Teil seiner Aufklärung, nicht selten unter dem Aspekt „sex sells“ verpackt. Leider hatte ich nie die Zeit, mich näher mit ihm zu beschäftigen, denn das würde bedeuten, sich auch mit all den Geistesgrößen jener Zeit, mit denen er in regem Austausch stand, ausgiebig beschäftigen zu müssen. Heute dauert es mich, bei der Berufswahl pragmatisch gehandelt zu haben, statt meinen Neigungen nachzugeben.

      Aber es scheint mir gerade bei diesem Beitrag des Don eine gewisse Ähnlichkeit mit Diderot im Schreibstil zu geben. Denn die Kritik an den Grünen fällt ja auch auf uns selbst zurück. Es ist schon ganz schön verlogen, sich gesund ernähren zu wollen, die Umwelt schonen zu wollen, glückliche Nutztiere zu wollen, Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit zu propagieren, aber dann das Gegenteil zu tun, tun zu müssen, tun zu sollen bzw. mit dem Gegenteil sein Leben zu bestreiten und sich dann auch noch als guter Mensch zu gebärden. Und ja, etwas davon trifft wohl auf fast jeden von uns zu. Und weltfremder, Hartz-IV und Mindestlohn, als die Grünen kann man sich dabei auch kaum noch geben.

      Nun ja, jedenfalls schien mir der Hinweis auf Diderot eine tiefergehende Intention des Textes nahezulegen. Ob ich das richtig verstanden habe, weiß ich nicht, der Don ist ja diesmal ziemlich wortkarg. Andererseits könnte das Schicksal Diderots auch einfach nur eine Parallele zur Verfolgung des Don sein, die er ja bereits mehrfach anklingen ließ. Wie dem auch sei, zu Spekulationen neige ich nicht, daher lasse ich es mal dabei, daß der Text schon ziemlich böse ist, aber auch selbstkritisch zu sein scheint.

    • Bekannt
      TDV, Sie kennen das doch aus Asien; von jeder besseren Wand wird das Büro oder die Bar von einem Set Bildern der jeweiligen Könige oder Premierminister verschönert.

      „Warum bleiben die nicht beim Rest der Qualitäts Presse und anderen Stammtischen?“
      Bei diesem Satz musste ich daran denken, und mir vorstellen, dass der Vorteil außerdem wäre, dass dann oben an der Wand das Konterfei von Angela Merkel hinge (dessen Existenz öffentlich jedoch immer lauthals dementiert würde) und jeweils minimal nickend und leicht lächelnd erschiene, wann immer der brave Bürger seinen gutgemenschlichten bzw. ‚anti-rassistischen‘ Kommentar in die Weite des globalen Datennetzes abgeschickt hat.
      Beziehungsweise, je nach persönlicher Präferenz und/oder das Portrait des gütigen Landesvaters aus BW.

      Vielleicht sogar mit einem kayariki oder joss sticker holder der dann ein Räucherstäbchen mit der Duftnote „Wiese in der Uckermark“ oder „Wildkräuter der schwäbischen Alb“ enthält.

  101. Fernwasser und Fernfleisch
    Was ich wirklich schon ziemlich dekadent finde, ist die steigende Beliebtheit von exotischen Fleischsorten (vor allem Fleisch von Wildtieren), die aus allen fernen Ländern per air freight eingeflogen werden.

    Genauso dekadent, wie das sauteure Wasser, das z.B. aus Afrika importiert wird, wo die Einheimischen für Wasser Schlange stehen oder lange schleppen müssen. Dto. all die exotischen Salzsorten. Ich benutze Meersalz, aber muss es unbedingt Salz aus tibetanischen Höhlen sein, welches die Mönche in buddhistischen Ritualen gesegnet haben, oder so ähnlich. Naja, wer’s unbedingt haben will, ist jedenfalls längst nicht so schlimm wie das Fernwasser und Fernfleisch.

    Diese Exoten-Kultur ist inzwischen wohl überall in Europa beheimatet, jedenfalls auch z.B. in Finnland. Dort wird nicht nur Zebra, Kudu, Kamel & Co. angeboten, wie in Deutschland, sondern sogar Bärenfleisch, als russische Delikatesse. Tja, es gibt halt welche, die nicht wissen, womit sie noch angeben können, muss also die Konsumsphäre dauernd künstlich erweitert werden, indem neue Bedürfnisse, die niemand braucht, geweckt werden.

    Es wäre ja wurscht, wenn es nur ein paar durchgeknallte Millionäre wären, die jeden Quatsch mitmachen müssen, um sich zu profilieren, aber es ist mittlerweile die breitere Mittelschicht, die von dieser Krankheit befallen ist, offenbar in den meisten EU Ländern. Also steigt das Volumen der Luftfracht für überflüssige Lebensmittel und teures Wasser exponentiell, nur weil einer beim Dinner etwas servieren möchte, worüber die anderen dann hoffentlich staunen werden (Krokodil, Klapperschlange). Also andere Motivation kann ich daran nicht erkennen, sorry.

    Und dies, während manche nicht wissen, wie sie ihre Kinder satt bekommen, geschweige denn warm anziehen können, ohne zum Almosenempfänger zu werden. Die finnischen Brotschlangen werden immer länger, und es gibt einen regelrechten Run auf die Tafeln in Deutschland. Aber was soll’s. Ist bloß Gutmenschengejammer, gelle.

    • ????
      Mit sowas kann man viel Geld verdienen, das ist alles so eine Art essbarer Apple iPad.

      Was hatten Sie denn erwartet wie eine Welt irgendwann mal aussieht, in der der oberste Wert die Habgier ist?

    • Gutmenschen und Fisch? oder: von wo stinkt der Fisch?
      Ja, Tamarisque, wie immer alles richtig, und dennoch: das ist nichts neues. Zu meinen Schul-/Studienzeiten war Lachs etwas echt Teures, Spezielles, Exklusives. Damals hieß es noch, das sei weil man Lachs nicht züchten könne, sondern immer wieder aus den Flüssen fange, in die er zum Laichen zurückkehrt.

      Heute kostet Lachs in etwa so viel wie Gemüse aus der schwäbischen Alb, und wird in Norwegen in ‚Aquakultur‘ gezüchtet, vollgepumpt mit Chemikalien. Diese Aquakulturen versauen den halben Atlantik umweltmäßig.

      Warnung: ich selbst habe den mal bei den Discountern gekauft, weil dort ‚fangfrisch‘ draufsteht. Bis ich merkte, dass ‚fangfrisch‘ bedeutet, dass man ihn frisch (wie denn sonst!??) aus der Aquakultur entnommen hat. Das Wort ‚Aquakultur‘ steht dort aber nur in einer Größe, die für Menschen jünger als 45 gerade noch lesbar ist.
      Ich habe mich so geärgert, mich jahrelang hereinlegen zu lassen, und selbstverständlich nie wieder welchen gekauft, bei dem nicht ganz deutlich eine traditionelle Fischereimethode angegeben ist. Und wenn ich in ein Spezialgeschäft gehe, oder Perfetto, ist das meistens nicht anders. Nun, es gibt bei uns jetzt deutlich seltener Lachs als früher. Nicht weil ich ein Grüner bin, sondern weil mich das Geschäftsgebaren anekelt.

      Und wem nicht schon ekelig genug ist, mal gerne herausfinden, was ‚Pute‘ ist, und wie die jeweils hochgepäppelt wird.

      TDV hat in soweit Recht, dass sich das ja jeweils nur im Bekämpfen von Symptomen erschöpft, das grundlegende Problem nicht angefasst wird. Auch nicht von dem so hoch gelobten Vorschlag Hofreiters. Der ist pervers, weil er eben – so wie Don Alphonso so nett schrieb – den täglichen Verzehr von Fleisch auf die Oberschicht und die mittlere Oberschicht beschränkt. Dass ein HartzIV-er die Extra-Kröten dezidiert an die Seite legt, um davon dann ein gutes Stück Fleisch kaufen zu können, ist pure Phantasie!
      Deshalb ist der Hofreiter-Vorschlag eine reine Lachplatte. Wäre ich HartzIV-ler, würde ich dem vorzugsweise ein faules Ei zuwerfen.


    • Danke, dass Sie mich darauf hinweisen, dass die Ware nicht zu Aldi-Preisen gehandelt wird. Auf die Idee wäre ich nie gekommen. ;-)
      Der letzte Satz ist ein bewährter TDV-Einwand. Well, I’m not a clairvoyant. Also habe ich mir gar nichts vorgestellt. Was mich ärgert, ist einzig allein die Dummheit der Massen, die sich jeden Quark andrehen lassen. Dass es nicht so sein muss, selbst, wenn man in dieser neuen Welt aufwächst, beweisen meine beiden Töchter.

    • Lachs oder Alligator-Fleisch, das ist die Frage
      Lieber Uwe Dippel,
      ist es wirklich der Anspruch hier, dass man immer etwas Neues, noch nie da Gewesenes schreiben sollte? Wenn ja, dann wäre ich damit wohl restlos überfordert.

      Und sorry, ich sehe nicht, dass hier dauernd völlig neue Inhalte entdeckt werden. Das tut höchstens Don Alphonso für uns, und darüber freue ich mich. Ich selbst schreibe hier aus purem Vergnügen und stelle mir dabei keinen weiteren Anspruch als Freude am Lesen und Freude am Schreiben zu haben.

      Es ging mir nur darum, dass immer neue, unsinnige Bedürfnisse geweckt werden, Produkte, die aus fernen Ländern eingeflogen werden, wie z.B. seltene Wildtiere aus fernen Ländern.

      Lachs ist der europäischen Kultur nicht fremd, genauso wenig wie Austern, Schnecken, Froschschenkel, Hummer, Scampi, Jakobsmuscheln, Calamaris etc. Lachs isst man in Skandinavien seit Ewigkeiten, die anderen Spezies im Mittelmeerraum bzw. in Frankreich. Reicht das alles dem europäischen Feinschmecker nicht mehr? Ich darf doch einfach mal ganz doof fragen, oder. Ohne, dass ich damit jedes Mal etwas Tiefgründiges sagen will oder muss.

    • Verehrte Tamarisque,
      natürlich nicht!

      Als jemand im Bereich 60+ ist es eher Selbstkorrektur, damit ich nicht sage: „früher war alles besser“.
      Ihre Beiträge sind meistens einsichtsvoll, das erwähnte ich schon.
      Und so sind wir eben insoweit offensichtlich verschieden, dass ich meistens einen Kreis weiter ziehe, gedanklich.
      Bitte entschuldigen Sie, wenn das falsch rüberkommt.

      Ich möchte auch vermeiden, weil es nicht stimmen würde, von ganz grundlegend anderen Verhaltensweisen heutzutage sprechen. Und dieser Luxuswahn hat eben einfach nichts mit der Jetztzeit zu tun. Und deshalb möchte ich an solchen Stellen gerne die Menschen aus dem ‚Nu‘ etwas in Schutz nehmen.
      Die Ausprägung ist oft ganz anders, einfach durchkapitalisiert. Die Triebfeder dafür liegt anderswo, so denke ich.

    • Lachs oder Krokodil - die Qual der Wahl
      Lieber Uwe Dippel,
      vielen Dank für Ihre freundliche Antwort. Ihre Entschuldigung ist lieb gemeint, aber überflüssig, weil sie mich auf keine Weise beleidigt oder brüskiert haben. Es tut mir leid, wenn meine Antwort den Eindruck vermittelte, als ob. Das war nicht meine Absicht.

      Ich wiederum habe keine Probleme damit, etwas, was früher besser war, auch so zu nennen. Wenn etwas früher besser war, dann ist das meine Einschätzung bzw. meine Meinung. Ich verlasse mich auf mein Urteilsvermögen, und wenn mich jemand deshalb zur „Ewiggestrigen“ abstempeln will, dann ist es seine Freiheit und stört mich nicht im Geringsten. (Nicht, dass ich annähme, dass dies Ihre Absicht war.)

      Warum sollte ich diese Menschen unverdient in Schutz nehmen? Die interessieren mich eigentlich gar nicht. Was ein einzelner Mensch tut, geht mich nichts an, und wenn er ein Krokodil zum Dinner höchstpersönlich im Nahkampf töten will, soll er das tun, wenn es ihn glücklich macht. Es ist der Trend, der Herdentrieb, welchen ich sehe und ausufernd finde.

      Es gab schon immer Menschen, die den Luxus lieben, ich war und bin dem auch nicht abgeneigt. Aber es gibt für mich Grenzen, die zu überschreiten ich salopp gesagt bekloppt finde.

      Bzgl. Hofreiter teile ich Ihre Meinung 100%.

      Einstweilen möchte ich mich für den angenehmen Austausch mit Ihnen bedanken.


    • @Tamarisque: Wo haben Sie diesen „Trend zum teuren Fernfleisch“ denn beobachtet? Rein neugierhalber. Weil mir vor einigen Jahren der Trend zum teuren Nahfleisch auffiel (Straußen-und teure Rinderfarmen in Brandenburg), der aber scheints abgeebbt ist, und ich „Fernfleisch“, etwa das gute Känguruh oder das unvermeidliche Neuseeland-Lamm, aus meinem Alltag nur als mittel- bzw. normalpreisiges kenne.
      (Alligator habe ich mal in Australien probiert – kann man vergessen.)

  102. "Schland" und das Aussterben von "Deutsch"
    @ Don Alphonso:

    wieder einmal feine Zeilen, Dank dafür.

    @n0by

    Mir viel neulich beim Lesen Tucholskys Satire-Artikels

    „Was darf die Satire?“

    https://de.wikisource.org/wiki/Was_darf_die_Satire%3F_%28Tucholsky%29

    aus dem Jahr 1919 auf:

    In den wenigen, aber brillanten Zeilen dieses Zeitungsartikels benutzt Tucholsky 11 Mal unbekümmert „Deutsch“ in irgendeiner Form.

    Und Irrlicht Gabriel geht verquast mit

    „Menschen, die hier schon länger wohnen“

    auf Stimmenfang, nur um das Wort „Deutsch“ nicht in den Mund nehmen zu müssen.

    Und von unserer sehr verehrten Frau Bundeskanzlerin darf man immer von „den Menschen in unserem Lande“ oder „den Menschen“ hören.

    Oder aber in Kurzform, lieber n0by:

    „Schland“ ist fast genauso unerträglich.

  103. super narration
    »Speisequark ist für den Endverbraucher der bedeutendste Quark und wird im täglichen Sprachgebrauch oftmals mit „Quark“ gleichgesetzt.« (Wikipedia)

    Ich weiß genau, was Sie jetzt denken, und Sie haben recht!
    Aber es stimmt leider, auch Düsseldorfer Altbier macht es für die Grünen Krampfgewählten nicht einfacher den Orgien der Toplevelviehvereinigungen verbindliche Alternativen im Bundestag aufzusagen.
    Die Befürchtung, es könnte für die gemeine Käufergemeinde zu langweilig im Supermarkt werden, wenn die Hälfte gestrichen wird, drückt die Entschlußkraft.
    Dieser allzugut verpackte Thrill, das sind auch Arbeitsplätze.
    Und Studienplätze für Design.
    Resteverwertung? Nicht jeder hat wie Higgins Dobermänner (Zeus und Apollo) die kein Formfleisch wollen, null problemo, die meisten Hunde gehorchen und fressen dann doch Herrchen’s Näpfchen leer, – bis der Tierarzt kommt.

    http://www.hr-online.de/website/specials/wissen/index.jsp?rubrik=68531&key=standard_document_43890127
    http://dobermann-hamburg.de/Dobis-in-der-Kunst/dobis-in-der-kunst.html

  104. Choosing the sex
    @ E.R.Binvohier – Nicht nur heute wählt sich jeder sein Geschlecht selbst. Ich hatte mal einen sehr trickreichen Boss, Italiener, General Direktor. Der sagte mir so ganz unter uns: ‘Sometimes I also act like a woman. Then they are’ Kopfbewegung zum Vorzimmer ‘ always very confused.’ Woraus ich schloss, dass ich mich manchmal wie ein Mann benehme und dass das manche sehr verwirrt. Er das aber gut findet.

  105. Den gesetzgebenden Politikern ...
    … sei strengste Fleischenthaltung auferlegt. Denn ihr Amt ist es ja, Gerechtigkeit zu üben. Und Tiere zu töten ist ungerecht.
    Pythagoras

  106. Eine Story ganz in PC
    hat mich sofort daran erinnert.
    http://www.danisch.de/blog/2016/06/13/die-gruene-jugend-fordert/
    Warum diese Gesinnungsterroristen den Rest der Welt nicht in Ruhe lassen können… Vae victis…

    • Da unterscheiden sie sich dann in nichts von den neu hinzu gekommenen,
      wenn man Palmers facebook Eintrag von oben Glauben schenkt.
      Hauptsache mal in der Presse – was wie gesagt wird, ist ja schon fast egal.
      Außer:
      Schüler einer Journalistenschule in Köln überprüfen den Inhalt der Aussagen einer bestimmten Frau einer bestimmten Partei.
      Das dumme Ergebnis wird dann als Schlagzeile durch die sogenannte Qualitätspresse veröffentlicht – und nur einer hat geschaut, was die „dummen“ angehenden Journalist***** da in ihren Köpfen zustande gebracht haben: http://www.achgut.com/artikel/die_petry_taklshow_luegen_studie_eine_ente_aus_dem_maerchenland

      Nun ist es einmal in der Welt, das erfundene Märchen der bald auf die Menschheit losgelassen neuen schreibenden Zunft. Wenn die schon vor dem Schulabschluss so was kreieren – was folgt dann später?
      Und wer ist der Prof., der das so veröffentlicht und in der Welt haben wollte?

    • Vielleicht
      sehnen sich diese anti-autorität verzogenen Gören einfach nur nach Zucht und Ordnung (selbstverständlich dann aber für alle).

  107. An alle Steakfreunde
    Was hier recht gut hineinpasst, ist der dernier (faux) cri der food-Apostel. aka industry of hysteria.

    Es geht das Gerücht, rotes Fleisch erzeuge mehr Colorektalkarzinome. Hierzu sollte man Studien aus Argentinien lesen, bevor man schreit, denn die Problematik ist in Argentinien schon genau so lange bekannt wie in Japan die Tatsache, dass die Frauen weniger Brustkrebs bekommen, vermutlich, weil sie nicht so aussehen wie die Damen auf Dons Bildern, und die Japaner allgemein mehr Magentumoren, hauptsächlich wegen der Einnahme kochendheißer Getränke oder wegen des obsessiven Besuchens ebenso heißer Bäder, was Schleimhäute übel nehmen können.

    Unten eine Untersuchung dazu. Calm down, everybody: Steak ist es nicht, und es kommt sehr auf die Zubereitung an. Carpaccio ist es wohl auch nicht und auch nicht Tatar (lean beef):
    CRC: Colorectal Carcinoma

    Consumption of total meat, red meat, and other types of meat were not related to increased risk of CRC. However, an increased risk of CRC was found for those consuming relatively large amounts of cold cuts and sausages (OR, 1.47; CI, 1.02-2.15) and bovine viscera (OR, 1.73; CI, 1.18-2.54). Lean beef was associated with a decreased risk of CRC at the second (OR, 0.64; CI, 0.43-0.94) and third (OR, 0.67; CI, 0.40-0.97) tertiles.

    http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12507631

    Bevor man hier Aufruhr erzeugt, sollte man/frau/grün doch erstmal einige Studien aus betroffenen Ländern lesen.
    In D scheint die Häufigkeit zurückzugehen, was vermutlich an Früherkennung und der frühzeitigen Entfernung von Polypen (Risikofaktor) liegt.

  108. echt jetzt?
    Don outet sich als Vegetarier, seit 20 Jahren…? Das hat jetzt mein Weltbild stark erschüttert. Nicht mal eine klitzekleine schweinemettgefüllte Tortellini aus dem Dorf, in dem die Tortellini wachsen? Oder eine hauchdünne Parmascheibe? Etwa auch keinen Fisch? I can’t believe.

  109. Grüne verbieten gerne und viel, sind aber gegen ein Burkaverbot
    „Mein Kopf gehört mir“ tragen manche grünenpolitikerinnen vor, um ein Burka-oder kopftuchverbot zu verhindern.

    Dass alle hier erkämpften Frauenrechte in islamischen Gesellschaften nicht existieren, scheint die Damen nicht zu stören.

    Islamkritiker, die sich für eine Reform des islam einsetzen, sind daher von den linken intellektuellen schwer enttäuscht.

    So schreibt die aus dem Iran stammende Mina Ahmadi in einem offenen Brief:

    „Ich möchte nicht missverstanden werden: Islamkritik ist notwendig – auch in Europa. Denn der politische Islam ist eine gefährliche Bewegung und eines der großen Probleme unserer Zeit. Tragischerweise haben viele europäische Regierungen aber auch Linke und Intellektuelle dieses Problem ignoriert oder verschwiegen. Während mutige Menschen versuchten im Iran die Politik der Steinigungen, Hinrichtungen und Frauenunterdrückung zurückzudrängen, nahmen unsere linken Freunde im Westen die islamische Barbarei gleichgültig hin.“

  110. Bitte um Vergebung, da O.T.
    Ich weiss nicht wie sich diese Massaker Veranstalter in den USA insgesamt in Vegetarier und Aasfresser aufteilen, aber es gibt da dennoch einige Details die den meisten Mitgliedern der beiden Gruppen verbirgen bleiben. Samatha Bee aus Jon Stewarts „Daily Show“ spricht sie mal an

    https://www.youtube.com/watch?v=t88X1pYQu-I

    • Ach TDV, fragen Sie doch mal unter den Nipponesen nach,
      was sie von dem zukünftig im nahrungsangereicherten* (Don, wenn Ihnen das besternte Wort „undesirable“ erscheint, könnans es streichen) Mittelmeer, fernab ihrer vulkanischen Inselwelt, gefangenen Thunfisch halten. Auf direktem Wege kommen Flüchtlinge da ja nicht rein, so hört man.

  111. Das Ergebnis deutscher Agrarpolitik!
    Weil die Politik Angst vor dem hungrigen Michel hat, hat sie dieses mittlerweile pervers wuchernde landwirtschaftliche System entstehen lassen.

    Fahren Sie mal an einem schönen Sonnentag im September mit dem Fahrrad durch das Münsterland: Die einst gerühmte Parklandschaft gibt es nicht mehr. Nur noch Mais, Mais, Mais, Mais, Mais, Mais, Mais und riesige Milchvieh- und Schweineställe.

    Nebenbei hat jetzt jeder Bauernhof riesige Gülletanks, um die Sch*** zu lagern, die dabei entsteht. Von den Biogasanlagen braucht man gar nicht zu reden ……. die sieht man.

    Das kann nicht gut gehen.

    • Die ehemaligen Weiden,
      nun Mais- und Rapsfelder für E10 und Biodiesel, kommen bei stärkerem Regen auch gerne mal im nächstgelegenen Ort als Schlammlawine zu Besuch. (Bei uns im Vogelsberg jedenfalls schon mehrfach.)

    • Freiheit, die Sie meinen?
      @ Oberländer,
      glauben Sie wirklich, dass ein Bauer „frei“ ist? Wenn er sich überreden lässt von Beratern, Schulden zu machen, kann er Knecht auf seinem eigenen Hof werden.
      Es ist überhaupt mein Verdacht, dass gezielt manches Augenmerk aufs Land gerichtet ist, welches immer knapper wird.

  112. Die nochmal weitergehende Perspektive
    Auch wenn mir die Marie. A Analogie gefällt, finde ich es viel interessanter, wie selbstverständlich heute der Gedanke vorgetragen wird, man müsse die Essensgewohnheiten mit dem Einsatz staatlicher Mittel (schon immer und ausnahmslos gegründet auf dem Einsatz von Gewalt) ändern oder wenigstens beeinflussen.
    Denn in einer hypothetischen Rangliste totalitärer Gedankengänge nehmen Essensvorschriften definitiv einen der vorderen Plätze ein – wenn nicht gar den Spitzenplatz.

    Wie man seine eigenen Essensgewohnheiten zum gesellschaftlichen Ideal stilisieren kann, begreife ich bis heute nicht. Und noch weniger, warum das heute gemeinhin akzeptiert wird, statt dass solche im Kern totalitären und menschenfeindlichen Parteien wie die Grünen umgehend verboten werden.

    • Steuerung so oder so
      Wer kein Bauer ist, wird immer gesteuert. Schließlich kann man nicht essen, was es im Markt nicht gibt, oder was man nicht bezahlen kann. Hinzu kommt die Werbung („Fruchtzwerge von Gervais, besser als ein kleines Steak“ war lange mein Favorite. Das Politische ist daher nur eine Gegensteuerung.
      Nur Farmer sind frei.
      Ein Bauer mit Tierhaltung würde doch niemals den Fleischfraß aus dem Discounter anrühren.
      Wie Don an einer Stelle ausführte: Die beste Muich behalten wir hier.


    • Nur Farmer sind frei
      Naja, ob die sich solche Extravaganzen gönnen, möchte ich mal dahingestellt lassen. Meine Großtante, die auf dem alten Bauernhof lebte, wollte jedenfalls stets den Nußzopf vom Aldi. Zwiebeln und rote Beete zog sie bis an ihr Lebensende selbst im Garten.

    • ...
      Psst! colorcraze,
      auch diese Idylle verträgt den Einbruch der
      Realität nicht.

  113. Kontinentalsperre
    Und was folgte auf die Hinrichtung von Marie Antoinette?
    .
    Ganz recht, die Kontinentalsperre!
    .
    Sehen wir sie vor uns, wie sie in Sack und Asche auf Knien nach Waterloo rutschen und um Wiederaufnahme in den gemeinsamen Markt betteln…
    .
    Nur die Russen muss Napoleon noch im Auge behalten.

  114. In den Argonnen, Ende Mai 1940: "Gomez war ein winziges, bleiches,
    …mageres Bürschlein, der mit der fliehenden spanischen Loyalistenarmee über Le Perthus gekommen war. Nachdem man ihn durch verschiedene Auffanglager geschleppt hatte, meldete er sich bei Kriegsausbruch „freiwillig“ zur französischen Armee. Da das Lager, in dem er sich zur Zeit befand, in der Nähe von Bacarès lag, wo unser Regiment ausgebildet wurde, nahm man Gomez als ersten Freiwilligen auf.
    .
    Bis jetzt war der kleine Mann nie aufgefallen. Er galt als schüchtern, schwächlich und feminin, und man lachte über ihn, weil er sich immer, wenn er salutierte, wie ein Tänzer beim Menuett verbeugte. Nun entwickelte Gomez ungeahnte Qualitäten. Es stellte sich heraus, daß die zarte Erscheinung im Hauptberuf das Gewerbe eines Metzgers und Fleischhauers ausgeübt hatte……
    .
    Vom Hunger getrieben, entblößte Gomez seine Arme, und es kamen athletische Muskeln zum Vorschein. Die fliehenden Besitzer des Hofes hatten einige Schweine zurückgelassen. Nachdem er zwei Tage gezögert hatte, stürzte sich Gomez mit seinem Taschenmesser auf die Tiere. Wir besaßen nichts, was zum Schlachten einer Sau notwendig gewesen wäre, aber der Hunger war stärker als alle menschliche Rücksicht. Die Tiere quietschten. Verwundet, blutend rissen sie sich los und liefen um den Hof: der kleine Gomez, mit aufgekrempelten Ärmeln, das bluttriefende Taschenmesser in der Hand, immer hintendrein. Der Oberst schaute dieser Szene zu, wandte sich ab, konnte aber nichts unternehmen. Der Hunger war stärker…..“
    .
    Aus: Hans Habe, „Ob tausend fallen..“. In Memoriam an den einstigen Mitforisten, der sich den Zusatz „…del Monaco“ gegeben hatte und dem ich mal mit einem völlig zusammenhanglosen Gegentext aus Pierre Magnans „Ma Provence d´heureuse rencontre“ übers Maul gefahren bin. Er möge mir verzeihen.

  115. Letzte Kommentare => 10 x TDV,
    bella presenza. Filter auf „T“ ?

  116. Die Partei(en) der Besserverdiener und der Spaß
    Vor vielen Jahren, ich glaube es war noch zu Möllemanns Zeiten, hat die FDP versucht, sich als Spaß-Partei aufzustellen. Das kam irgendwie nicht gut an. Die Grünen versuchen jetzt, sich als Anti-Spaß-Partei zu etablieren. Würde auf jeden Fall zu Hofreiter & Co., diesen fleisch(ersatz)gewordenen Spaßbremsen, passen. Und sie haben damit womöglich mehr Erfolg in einem Land, wo Spaß als Grundübel aufgefasst wird.

    • Der Echte
      Diesen Namen benutzte ich ab 2008 in der FAZ.

      Das Alterego war „Der Sandmann“ – nachdem ich von der linken Kommandozeile immer mehr in Kommentaren angegangen wurde.

      Damals kippte die Stimmung im Netz und auch in der Gesellschaft. Am Horizont erschien eine neue Gefahr. Diese Gefahr wollte neuer Kanzler werden. Heute ist die Gefahr als „Die Unaussprechliche“ bekannt und führt Deutschland in den Abgrund.

      Seit 09/2015 habe ich mir – hier in diesem Blog erlaubt dem Namen Dr. Seltsam von neuem zu benutzen.

      Ich bitte um Beachtung.
      Danke

  117. Rangliste - The Times They Are a Changin'
    @ Desperado
    TDV wird heute noch deutlicher: „Bei díesem Blog jetzt wundere ich mich nur mehr und frage mich, was wollen die denn alle hier? Warum bleiben die nicht beim Rest der Qualitäts Presse und anderen Stammtischen?
    Man liest und staunt….“

    Tja, es herrschte hier doch schon vor Monaten eine helle Aufregung über die neuen Parias, die nicht dazugehören, nicht dazu passen und die Frechheit besitzen, hier einfach mitzuschreiben.

    Der Blog wurde damals auch schon mit dem Café de Flore verglichen, which once upon a time hosted Sartre and de Beauvoir, a.o. But the times they are a changin‘. Denn leider ist das Café heute auch nur noch ein Tourist Hotspot. Und im Internet herrscht die Diktatur der Clicks. Better the old hands put up with that. Ist auch gut für Don Alphonso. Jeder braucht Clicks, oder.
    Das hat mich aber auch ein bisschen an einen British Old Boys‘ Gentlemen‘s Club erinnert, wo Frauen heute noch misstrauisch beäugt, aber geduldet werden.

    Aber Ranglisten. That’s a joke. Obwohl, anfangs gab es eine Rangliste auf SPON. Mein Rating lautete, das vergesse ich nie: Leidenschaft gepaart mit Sachkenntnis. Fand ich schön. Vielleicht weiß TDV auch noch, wie sein SPON-Rating von damals hieß. ;-)

  118. Es grünt so grün
    Ach, der Herr Dr. Hofreiter, der immer noch nicht weiss, was er eigentlich will. Weiter den jungen Wilden geben und so die Karriere voranschieben, oder doch gleich richtig und in Richtung Dr. Dr. Joseph Fischer.
    .
    Da ist der Herr von Notz ein ganz anderer: Seine aus der Opposition geborenen und in der Opposition begründeten Sprachhülsen lassen schon jetzt den ganz grossen, ganz scharfen, ja, begnadeten Innenminister ahnen, der in ihm ganz offensichtlich angelegt ist und mit Macht zur Matarmorphose drängt.

  119. Nachtrag Old Boys' Club
    Als Waage versuche ich, wenn immer möglich, fair zu bleiben. Natürlich waren damit nicht alle gemeint. Die meisten Teilnehmer sind reizend, sowohl die Männer als auch die Frauen. Ich wollte niemanden damit beleidigen. War halt meine Beobachtung, die ich eher lustig fand. Ich habe ja einen von denen zu Hause, Jahrgang -49. Ein starker Mann, der starke Frauen mag.

  120. KORREKTUR
    Mein letzter Beitrag bezog sich auf:

    @Tamarisque

    „Integration Fashion for Voluptuous Women & Gender Feminists“

    Da fehlt das @Tamarisque.

    Mein Name war auch noch falsch.

    Nicht Dan Magnifico, sondern

    Don Magnifico.

    Bitte um Verschieben/Korrektur.

    Danke

    • Kaftan aus falschem Land
      Dank für Ihren Hinweis, sonst hätte ich Ihre Antwort womöglich nicht gefunden.

      Ja, mir war es bewusst, dass das Angebot aus Israel kommt. Aus einem passenden Kulturkreis fand ich keine Fotos, die mir gefielen. Das könnte manch zartes Gemüt unserer neu zugezogenen Gäste verletzen, das war für mich latent schon etwas lustig. Aber der Kaftan sollte ja nicht von denen, sondern von Deutschen getragen werden, und so ist es wieder gut.

  121. TDV sagte am 16. Juni 2016 um 05:39 Uhr
    „Ich finds interessant, die Kommentare zu lesen…“ und wunderte sich mit der Frage: „Warum bleiben die nicht beim Rest der Qualitäts Presse und anderen Stammtischen?“ (warum macht der übrigens nie einen Bindestrich-oder schreibt es gleich in einem Wort?)
    .
    Hier der Versuch einer Antwort eines Menschen, der noch in der F.A.Z. die JvAs und andere zu kommentieren. Das ist ja mal wirklich verlorene Liebesmüh.
    .
    Voilà: „….Sie ja genau Sie haben mit Ihrem neuerlichen Verhalten… Nichtveröffentlichung mein Beitrag……. völlig konträr zu Ihren Ansprüchen. Sie sind lediglich Volontär, besitzen jedoch Unverfrorenheit Beiträge von Foristen mit doppelter Lebenserfahrung und mehr, dazu höhere Ausbildung/Bildung einfach beiseiteschieben! Nach noch nicht mal 24 Std in dieser Plattform stelle fest: Unwahrheiten – Unterdrückung – Diskriminierung – Verhüllung gehören hier zum Standard.“
    .
    Dem, so fürchte ich, ist nichts mehr hinzuzufügen.

  122. "Altpartei" als "Schmpfwort"
    Benninghof: „Mit Hass-Rhetorik fängt es an“
    .
    „Das Attentat auf Jo Cox zeigt einmal mehr: Die Wähler der Mitte müssen endlich aus ihrer Lethargie herauskommen – und der Radikalisierung der Gesellschaft etwas entgegensetzen. Und das fängt bei der Wortwahl an.“
    .
    Und so weiter der ganze Artikel….
    .
    Da frag ich mich nur noch: Wann ist dieser groteske Traum endlich vorbei? Komm mir vor wie Gregor Samsa…

  123. Hilfe! Stammtischparias erobern die Stützen...
    @ TDV:
    „Bei díesem Blog jetzt wundere ich mich nur mehr und frage mich, was wollen die denn alle hier? Warum bleiben die nicht beim Rest der Qualitäts Presse und anderen Stammtischen?
    Man liest und staunt….“

    Warum werfen Sie die Frage in den Blog, sondern fragen den/die einzelne[n] Schreiber, der/die Ihnen auf den Keks geht. So finde ich das ziemlich unfair, weil sich dann jeder neue Teilnehmer angesprochen fühlt.

    Als ich anfing, hier zu schreiben, fand ich das Getuschel um die Neuzugänge nicht schön. Was mich auch wundert, ist dies: Sie „kennen“ mich aus SPON seit 2007. Sie haben mich dort immer freundlich und mit Respekt behandelt, während Sie mich hier von Anfang an öfters auf eine unangenehme Art angreifen. Ich habe unseren Austausch von SPON in guter Erinnerung und finde es schade, wie der Stil sich verändert hat.

    Und wenn Sie beanstanden, dass der Ton hier im Blog nicht mehr freundlich sei, so könnten Sie doch mit einem guten Beispiel vorangehen, oder. Ich beleidige niemanden, aber ich reagiere darauf und halte mich da auch nicht vornehm zurück, wie das manche vielleicht besonders von einer Frau erwarten würden.

    Ich lese den Blog seit 2012 und kann mich allerdings daran erinnern, dass der Ton manchmal viel rüder war als heute.

    Ich finde es jedenfalls ungerecht und unschön, so zu tun, als ob es an den dummen Neulingen liegt, dass Ihr geliebter Blog jetzt anders ist, und dies auch noch wiederholt aufs Butterbrot geschmiert zu bekommen. Was soll das?

  124. Pingback: Veganismus: Nicht gegen Tiere, aber gegen Menschen

  125. .....
    Diese Käsespätzle sehen sehr gut aus. Wird dieses Essen auch in Bayern gegessen (mit ists bisher nur aus Vorarlberg und dem Schwabenland bekannt) und wenn ja, gibts irgendwelche lokalen Eigenheiten bei der Zubereitung ?

  126. Fern- und Nahfleisch
    @ colorcraze
    „Wo haben Sie diesen „Trend zum teuren Fernfleisch“ denn beo-bachtet?“

    Ein Blog-Teilnehmer hatte die aus anderen Ländern stammenden bzw. dort lebenden Mitschreiber um Infos über dortige Fleischpreise gebeten. Er wollte nämlich wissen, ob an der Behauptung, dass Deutschland ein „Billigfleischland“ sei, etwas dran sei. Also habe ich versucht, in meinem Land online zu recherchieren und habe z.B. auf den Websites der führenden Supermärkte etc. nachgeschaut. Statt Preise zu finden gibt es dort nur glossy Menü-Bilder über sommerlich leichtes Essen, Grillen und allgemeine Produktangebote, aber überall ohne Preise. Statt Information über normale Lebensmittelpreise, fand ich mühelos eine Menge Angebote für exotisches Fleisch, mit Preisen. Das gleiche Angebot für exotische Produkte gibt es auch hier in Deutschland. Weil es um Spezies wie Kudu, Krokodil, Impala, Zebra, Leguan, Klapperschlange etc. geht, so habe ich mich gewundert und fand das ein wenig abstoßend. Gut, man kann sagen, dass die Chinesen alles essen: weich geklopfte Hundewelpen, gegrillte Skorpione und Schlange sowieso, aber alles nachzumachen finde ich irgendwie überflüssig und doof, erinnert mich auch irgendwie an den Blöd-TV Dschungelcamp.

    Andererseits: Wenn herkömmliche Metzger zumachen müssen, weil sie mit den Massenbilligfleisch-Lieferanten nicht konkurrieren können und dann mit Exot-Fleischprodukten ihr Geschäft wieder aufbauen können, nun, dagegen habe ich natürlich keine Einwände. Vielleicht sollte man solche Trends heute nur noch aus diesem Blickwinkel betrachten.


    • Hm, wenn sich sowas sehr leicht im Web finden läßt, dann sind es bestimmt Versandhändler, wahrscheinlich ohne Laden. Da übertrifft die Webpräsenz (die sie ja brauchen, um Kunden zu finden) vermutlich die Präsenz „in der Fläche“ doch bei weitem. Anders gesagt: der Alltag ist im Web halt genausowenig abgebildet wie im Fernsehen.
      Deswegen bin ich immer neugierig auf die Lebensmittelläden, wenn ich im Ausland bin.

      Impala würde ich jederzeit probieren, das sieht doch sehr eßbar aus. Wird nicht groß anders schmecken als Reh oder Hirsch, und die esse ich gern. Schlange würde ich mich auch rantrauen, aber nur wenn von einem chinesischen Schlangenkoch zubereitet.
      Krokodil ist Glump, wie schon gesagt. Kann man gleich Tofu essen.

  127. Im Abgang stark
    Auch wenn der Anfang des Textes für die Diskussion vielleicht nötig ist, die Stärke zeigt er ganz zum Schluss mit den Worten die in der Debatte um Ernährung so fehlen, eine Einstellung zur Ernährung die verloren gegangen ist. Der Autor spricht dort davon das man Ernährung als etwas schönes wahrnehmen soll und vegetarisches und veganes bewerben soll mit dem was es ist: guter Küche!

    Der Konflikt entsteht weil zu viele von Verboten und Strafen reden, aber darüber hinaus vergessen mit der Vielfalt zu werben die „unkonventionelles Essen“ mit sich bringt. An unserer studentischen Mensa bringt das vegetarische und manchmal sogar vegane Menü einfach auch Abwechslung mit sich wenn die Hauptmensa mal nichts interessantes im Angebot hat.

    Ich selbst habe vor 3 Jahren angefangen auf Fleisch zu verzichten, esse es aber trotzdem manchmal gerne. In Zukunft möchte ich mich darüber hinaus auch vegan“er“ ernähren. Starke Motivation für mich ist die Umweltbelastung die aus solchen Produkten entspringt klar, aber ich sehe auch wie die Herausforderung andes kochen und backen zu müssen dazu führt kreativ zu sein, neues auszuprobieren. Bei mir hat es dazu geführt neue Rezepte gelernt zu haben und abwechslungsreicher zu essen als zuvor. Gerade auch deshalb misse ich Fleisch kaum mehr.

    Und genau deshalb ist die einfache Forderung Mindestpreise einzuführen oder mal 16€ mehr zu überweisen Müll! Denn damit tut man keinem einen Gefallen. Als Volkswirt sage ich ja, die Kosten die an Fleischkonsum dranhängen (Gesundheitssystem, Umweltfolgekosten, etc.) müssen in den Preis rein. Und das sage ich auch als junger Mensch der sich an den Umweltfolgekosten wird abarbeiten müssen. Aber dann nehmen wir diese Steuereinnahmen auch dazu das Kinder lernen wie man sich richtig ernährt (Wie man ein Schnitzel anbrät und wie man Quinoa-Bohnen-xyz Burger macht), sorgen dafür das Eltern zeit haben mit ihren Kindern zu kochen und gönnen uns mal ein Lebensmitteleinzelhandelssystem in Deutschland das halbwegs Qualität bietet.

    • Sie können sich bei allen meinen Texten auch immer ein „to the happy few“ dazu denken. Danke.

  128. Titel eingeben
    Nun wollen wir aber auch nicht so tun, als sei Italien das Land der glücklichen Kühe oder ein Hort der köstlichen Milchverarbeitung.

    Man versteht dort von beidem recht wenig.
    Herr Mahlknecht aus Bozen („Fercam“) schafft über den Brenner in riesigen Tanks („Trasporto Latte“) die Milch aus holländischen und bayrischen Turbo-Milch-Betrieben über den Brenner und dort macht man daraus Käse, der dann in Meran wieder von bayrischen Barchetta-Fahrern mit lustvoll verdrehten Augen voller Dankbarkeit zu lachhaft überhöhten Preisen gekauft wird.
    Das Zeugs gibts natürlich auch bei Lidl aus den selben riesigen Produktionsstätten in Parma. Aber nicht für FAZ-Leser.
    Zudem würde da die Poesie des Käseerwerbs südlich der Alpen entfallen. (und die ist ja doch irgendwie schön zu lesen…)

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