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Stützen der Gesellschaft

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Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Alle Wege führen nach Ansbach

| 387 Lesermeinungen

Dass rings der Mensch die Bruderhand dem Menschen reicht trotz alledem
Ferdinand Freiligrath

Die sicherste Methode, das Amt des israelischen Ministerpräsidenten zu verlieren, wäre es, nach einem Anschlag mit einer Splitterbombe auf Zivilisten zu schweigen. Die Zivilisten, die in den Augen von Hamas-Terroristen allein aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu einem Staat legitime Ziele sind, würden so einen Akt der fehlenden Solidarität des Regierungschefs höchst übel nehmen. So schnell wie möglich äussert sich daher der Regierungschef in solchen Fällen für sein Volk. Ich war in Israel, ich kenne da Leute, man ist in dieser Hinsicht höchst empfindlich, und ich weiss aus journalistischer Erfahrung übrigens auch, dass man sich an den Terror so wenig gewöhnen kann, wie sich der menschliche Körper daran gewöhnen kann, von Metallsplittern zerfetzt zu werden.

frankh

Ansbach ist nicht weit weg von meiner kleinen, dummen Heimatstadt an der Donau. Es ist mit seinem Schloss, dem Park und der Orangerie ein beliebtes, wirklich lohnenswertes Ausflugsziel, und es gibt dort auch sehr feine, klassische Konzerte, gerade im Sommer. Ich denke, die normale, kulturbeflissene Familie bei uns ist dort jedes Jahr zu Besuch. Allein die Anfahrt über den fränkischen Jura mit seinen kleinen, gewundenen Strassen ist eine Erholung, und dort, wo ich fast täglich entlang radle, müsste man nur nach rechts abbiegen und wäre, so man in der Früh beginnt, gegen Mittag dort, wo fette Sossen blubbern. Ich kann wirklich nur raten, das mit dem Fahrrad zu machen, denn auf jeder Hügelkuppe, die man erreicht, möchte man “Hach“ sagen.

frankj

Das liegt daran, dass diese Region etwas westlich von den grossen Zentren Ingolstadt und Nürnberg nicht so dicht besiedelt ist. Es gibt, wenn man die Nebenstrassen aufsucht, wenig Verkehr. Man beginnt in Oberbayern, erreicht das Altmühltal und merkt langsam, wie sich die Regionen ändern: Erst die gedrungenen Jurahäuser mit ihren flachen, steingedeckten Dächern, dann die spitzgiebeligen Fachwerkhäuser. Hach. Die Menschen reden anders, die hardnn Gonnsonanndnn werden ganz weich, es klingt putzig – Hach! – und die Brezen schmecken auch anders: Harmonische Lauge, glattere Oberfläche. Hach. Es gibt mehr Obst und mehr Obstkuchen. Hach. Hachhachhach.

franki

Manche meiner Vorfahren haben einen sehr mannigfaltigen Migrationshintergrund, und während ich den Wiener Teil gern verschweige, weil alles vor 1670 nicht mehr zählt, so war dieser Teil der Sippschaft danach doch 170 Jahre in einem jener kleinen fränkischen Duodezfürstentümer daheim, die erst später zu Bayern kamen. Ich merge das, weil ich jenseids von Eichschdedd im Dialekt einen leichten Rückfall erleide, und wenn mich jemand fragt, erzähle ich das mit meiner Familie auch lang und breit und irgendwann werde ich Ihnen das auch noch alles hineindrücken, aber hier geht es ja um etwas anderes – nämlich darum, dass Ansbach wirklich eine Krönung der Region ist, die selbst wiederum zu den etwas vergessenen Kleinoden des Landes gehört. So lieblich. So freundlich. Hach. Ich mein, bei mir daheim hängt sogar ein fränkischer Bischof aus der Zeit von 1680, und auch ihm zwinkere ich freundlich zu. Eine Nebenkammer meines Herzens schlägt fränggisch, und es schlägt Hach.

frankf

Alf Frommer, das entnehme ich dem Internet, ist Berliner. Berliner Werber. Mir wurden gestern seine Worte mehrfach von verschiedenen Netznutzern zugemutet:

Die Entscheidung von Merkel die Flüchtlinge ins Land zu lassen war, ist und bleibt menschlich-politisch richtig. Trotz allem. #Ansbach

Das schreibt sich im fernen Berlin sicher leicht, aber ich denke eher nicht, dass ich das so apodiktisch in Franken momentan sagen würde, selbst wenn ich die Aussage richtig finden würde. Da baut jemand eine Bombe mit dem Ziel, möglichst viele Menschen bei einem Fest möglichst schwer zu schädigen, ohne Unterschied und vollkommen wahllos, nur weil sie einem Volk angehören. Aufgrund meiner inneren Verbundenheit würde ich fast vermuten, dass die Verbindung von Anschlag – die totale Negation unserer Kultur – und dem Beharren auf einer fragwürdigen und erkennbar riskanten Entscheidung, deren grösserer Kontext auch Selbstmordattentätern die Reise vor ein Pariser Stadion erlaubte, momentan nicht das angemessene Wort ist. Als ich das hier zu schreiben begann, dachte ich noch: Hoffentlich wird das Allem, dem das zum Trotze sein soll, nicht grösser, aber da war auch schon die Geiselnahme und der brutale Mord in Rouen.

frankc

Herr Frommer und die vielen hundert, die ihn teilten, müssen gar keine Zyniker sein – es sind auch Leute dabei, von denen ich weiss, dass es nicht so ist. Die Sache ist nur, dass bei mir daheim die Kombination der Verteidigung einer verantwortlichen und schweigenden Kanzlerin, einem Attentat und dem hiesigen Gefühl, dass es so auf gar keinen Fall weiter gehen darf, eine enorme Verbitterung erzeugt. Diese Berliner Aussage würde man so ganz sicher nicht verbreiten, wohnte man am Rande der Hügel, auf denen alle Strassen irgendwie nach Ansbach führen. Das schickt sich nicht. So geht man nicht mit der Heimat um, da steht das Mitgefühl an erster Stelle. Das “Trotz allem“ verbreiten dennoch viele Berliner und manche Münchner. Das sind aber nicht die Gedanken derer, die eine gewisse Verbundenheit spüren. Da ist kein “Hach“. Und natürlich auch keine Diskussionsbereitschaft. In Ansbach kommt man ins Grübeln. In Berlin will man davon nichts hören.

frankb

Die Bruchlinien zwischen den grösseren Städten und dem Rest des Landes, und speziell jenen Teilen des Landes, die eine starke, kulturelle Identität haben, sind hier öfters Thema. Meistens arbeite ich sie an kleinen Beispielen heraus, aber gestern war das ziemlich offensichtlich. Für alle meine Freunde, die hier etwas unternehmen, stellt sich jetzt instinktiv die Frage, was man beim Open Air, bei der Critical Mass, bei den Highland Games, bei den Sommerkonzerten bedenken sollte. Das ist nicht Panik, sondern durchaus wohlüberlegte Fürsorge über alle sozialen Grenzen hinweg. Das Auge würde gern weiter mit Wohlwollen auf der Heimat liegen. Nur, wenn die Heimat ein paar Strassenzüge, Lokale und eine Mietwohnung einer Baugenossenschaft sind, ist da kein Land. Die Empathie stützt sich auf das, was bleibt, und das ist das persönliche Umfeld, das meist auch nicht von dort kommt und kein Heimatgefühl mitgebracht hat. Das Private ist politisch und die neue Heimat ist es auch.

franke

Das “Hach“ kommt dort vor allem dann, wenn einer etwas sagt, hinter dem man sich scharen kann. Wenn das ideologische Grundgerüst, an dem die richtigen Überzeugungen aufgehängt werden, nicht in Unordnung kommt. Und dann ist eben die richtige, nicht zu debattierende Einstellung bedeutend wichtiger als der ferne Ort, den man erst mal bei Google Maps suchen musste. Ein Gefühl der Rührung für Ansbach bringt dort nichts. Beim Axt-Attentat von Würzburg wurde von manchen gefragt, warum uns das Attentat von Kabul nicht berührt. Mein Eindruck ist, dass Kabul und Ansbach im urbanen Kontext gleich weit entfernt sind.

frankd

Da ist es dann auch völlig in Ordnung, wenn sich die Kanzlerin erst am Donnerstag in die Bundespressekonferenz begibt, während ihr französischer Kollege Hollande sofort nach Rouen eilte. Frankreich ist ohnehin vom komplexen und politisch brisanten Gegensatz zwischen Provinz und Paris geprägt, der wahlentscheidend sein kann. Wer dort politisch überleben will, kann sich nicht verstecken und warten, bis die Nachricht ideologisch von den Medien einsortiert wurde – da hat das aufgeklärte Paris eine andere Tradition als die deutsche Tradition der Stasi. Bei uns gibt es durchaus Unterstützung für einen relativierenden Zugang, in gewissen Vierteln mancher Städte und einigen Redaktionen. In Frankreich droht schlichtweg eine Machtübernahme von Le Pen. Aus der Provinz.

franka

Es ist Sommer. Die Kirschen sind schon geerntet, die Äpfel werden rot, und Franken sind gesellige Menschen: Man könnte ihnen zuhören und nicht mit einem Werberspruch aus Berlin eins überbraten, um gleich mal zu zeigen, wie man selbst die ferne Splitterbombe globalpolitisch einsortiert. Gut, das geht natürlich auch, speziell, wenn einem egal ist, was aus einer als obsolet empfundenen Nation wird. Die Kulturschickeria von Budapest sah sich vor Orban auch auf einer Ebene mit Wien und Berlin. Niemand hätte sich am Samstag in Ansbach vorstellen können, dass dort am Sonntag eine Splitterbombe explodiert. Es kommt immer anders, als man denkt. Wir wissen tatsächlich nicht, ob nicht weitere Gefahr durch den IS unter uns droht. Möglicherweise gibt es uns sogar schon nicht mehr, sondern die mit den Sorgen und jene, die gern alles verteilen und niemanden, der sie umbringen möchte, erschiessen würden.

frankg

Dann bin ich wenigstens auf der Seite mit dem Kirschkuchen.

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387 Lesermeinungen

  1. Titel eingeben
    Ihre Bilder sind Heimat pur, sie beruhigen, die Bilder sind wie immer exzellent und hervorragend ausgewählt. Der Text spricht mir aus der Seele, zukünftig werde ich nur noch Bilder anschauen. Sie haben mit jedem Wort recht.

  2. Ist es nicht langweilig
    immer das gleiche zu schreiben? wir schreiben schon lange nichts mehr, wozu auch, es wurde alles gesagt.
    diesen Alf kennen wir zwar nicht, aber bei twitter hat er uns trotzdem blockiert. muß wohl ein klassischer grünversiffter sein, der lieber mit seinen freunden im berliner nobelkiez allein bleibt und seinen antideutschen rassismus kultiviert.
    was wäre schlimm, wenn in frankreich die FN regieren würde?

    • Wir werden es herausfinden.

    • Nachdenken
      Der FN ist eine genuin national-sozialistische Partei. Da geht es nicht nur um etwas mehr law and order, da wird die Überhöhung der eigenen Nation und die Herabsetzung anderer Völker zum politischen Prinzip gemacht. Das hat mit den von D.A. beschriebenen Heimatgefühlen nichts zu tun und ist übrigens oftmals übel anti-deutsch.

      Die Le Pens leben übrigens in einer grossen Villa bei Paris. Die Provinzler mögen sie nur als Stimmvieh.

    • FN, so what?
      @Ronald Vopel:
      „…da wird die Überhöhung der eigenen Nation und die Herabsetzung anderer Völker zum politischen Prinzip gemacht.“
      Und unterscheidet sich damit wo genau von den anderen französischen Eliten, deren Korpsgeist in den grandes écoles geprägt wurde und wird?

      „… und ist übrigens oftmals übel anti-deutsch.“
      Passend zu Julia Schramm von der AAS, zu Anne Helm (Ex-Piratin, jetzt LINKS, Fan von Bomber-Harris), und zum größten Teil linksdeutscher Jugendorganisationen. Und zu GRÜNEN Granden, die sich seit 1990 als ebenso antideutsche Sprücheklopfer betätigten (und es offenbar ernst meinen).

      „Die Le Pens leben übrigens in einer grossen Villa bei Paris.“
      Na und? Weizsäcker war auch ein reicher Mann und trotzdem ein sehr kritischer Geist. Dadurch wurde er zum beliebtesten Bundespräsidenten.
      Privater Wohlstand bedeutet auch, unabhängiger zu sein von Einflüsterungen und Druck. Siehe Donald Trump, der wohl kommende US-Präsident.
      Der Don hier scheint mir mit 3 Immobilien und einem leichten Hang zur Dekadenz (Silberkannen aus UK!) auch kein armer Mensch zu sein.
      Trotzdem macht er seine Sache als „Schreiberling“ doch ganz gut, oder?

      „Die Provinzler mögen sie nur als Stimmvieh.“ Die anderen Parteien etwa nicht? Deren Stimmvieh setzt sich aus anderen Wählergruppen zusammen, aber sonst?

      Traurig muß einen doch nur stimmen, daß es die „Demokraten der Mitte“ und der „linksliberale“, Diskurshoheit besetzende, Zeitgeist geschafft haben, daß die Europäer ihre letzte Hoffnung in demokratisches Regieren immer stärker auf ziemlich populistische Parteien projizieren. Super-Sarko, Hollande, Schröder, Merkel, Rutte & Co. haben viel versprochen, aber konsequent große Teile ihrer Wählerschichten enttäuscht.
      Wenn ich mir das Parteigezänk, die wirtschaftliche Lage und die Situation an den Finanzmärkten so anschaue, erinnert mich das irgendwie fatal an die Weimarer Verhältnisse.

      PS: Schauen Sie bitte nach Italien: 5 Sterne ist rotzfrech, krass populistisch (dagegen ist die AfD ein Kaninchenzüchterverein), sozialdemokratisch in der Wirtschaftspolitik (im Sinne der autochtonen Italiener) und rechtsextrem in der Zuwandererpolitik. Sind die Ähnlichkeiten zum FN nur zufällig?

  3. Süddeutschland
    Was mich wundert ist, warum trifft es (bis jetzt) Süddeutschland, vornehmlich Bayern?
    Was ist da anders, dass es diese Leute reizt dort zuzuschlagen?
    Theoretisch müsste der Terror doch quer durch die Bundesrepublik seine Blutspur hinterlassen?
    Hängt es damit zusammen, dass Bayern das Deutschland ist, das im Ausland bekannt ist und das Bild prägt?
    Neuschwarnstein, Oktoberfest, Bayern München, etc.?
    Oder haben die anderen Bundesländer bis jetzt einfach nur Glück gehabt?

    • Ich denke, das ist Zufall. In anderen Aspekten sind ja andere mehr betroffen. Einbruch und sexuelle Übergriffe in NRW, etwa.


    • Die Salafisten-Headquarters sollen sich in Ulm befinden.

      Der Terrorist von Ansbach hatte eine Rolle 50€ Scheine im Rucksack. Er wurde also entsprechend finanziert, und er hatte sicher einen Zugang zu den deutschen Netzwerken.

    • Titel eingeben
      Zufall oder das Indiz für das Existieren einer IS Zelle, wie der Focus Joachim Krause, Terrorismus-Experte und Direktor des Instituts für Sicherheitspolitik an der Universität Kiel zitiert. Demnach sei die räumliche Nähe von 50 km auffällig. Auffällig ist auch, wie wenig die Behörden über den Kontext der Attentäter wissen. Und das Nichtwissen und die Ignoranz als Nichtexistenz von Bedrohungen verkaufen.

      Die „Welt“ sieht Indizien in seiner Narration dafür, daß der Ansbacher Attentäter gezielt vom IS eingeschleust wurde. Der Islamische Staat wiederum behauptet, daß die Polizei die Räume des Ansbacher Attentäter durchsucht hätte, ohne die Bombe zu finden. Wer die Einschätzung trifft, die Behörden hätten längst die Kontrolle verloren, der findet hier einige Momente als Nachweis.

      @Don A
      Gute Beobachtungen, es reihen sich tatsächlich, auch städtebaulich, Perlen in Landschaft aneinander, von Ansbach bis Roth und Schwabach.

    • Dienstliches
      Spekulatius schmeckt auch im Sommer. Man KANN den Eindruck gewinnen, die Dienste hätten die Übersicht verloren.
      Während man sich von „Rechts“ nicht vor V-Leuten retten kann, SCHEINEN links und islamisch gewisse Aversionen vor der Zusammenarbeit mit den Geheimen zu haben.
      Sicherlich sind gerade sehr viele Islamisten dazugekommen (und damit ging die Übersicht verloren), aber die könnten auch einfach schwerer käuflich sein. Sei es aus Überzeugung, sei es, weil sie von anderswo gut finanziert werden.
      Die Finanziers der Syrien-„Rebellen“ schwimmen (noch) in Ölgeld und bezahlen -rein zufällig- viele Moscheeneubauten in Europa. Sind trotzdem unsere „Verbündeten“.

      Daß es gehäuft Bayern trifft (Vergewaltigung, Einbrüche und dergleichen sind etwas völlig anderes als Anschläge, lieber Don), ist für mich kein Zufall. Touristisch stark, wirtschaftlich prosperierend, starker (wenn auch überwiegend verbaler) Widerstand gegen ungehemmte Zuwanderung.
      Nach dieser Logik müsste bald etwas in Sachsen passieren. Obwohl es dort mit der Buntheit (noch) etwas übersichtlicher ist.
      Wenn man in NRW oder BaWü bombt, trifft man doch überwiegend sich selbst und seine Tolerierer.

      Letztlich sind turbulente Zeiten für „Dienste“ immer die Besten.
      Ausweitung von Budgets und Einfluß, Realisierung bzw. Legalisierung lange erträumter Praktiken. Xkeyscore läuft bei Dir? Läuft!

    • Es hat vermutlich auch etwas mit dem Verteiliungsschlüssel der BAMF zu tun – die Leute werden ja zentral verteilt, und in Bayern sind sehr viele Syrer und Afghanen, während NRW mehr Menschen aus Nordafrika hat. Und tatsächlich haben sie die Anschläge ja im direkten Umfeld begangen.

    • @ Thomas Meyer, Süddeutschland/Bayern
      speziell Region Ansbach könnte sehr wohl ein vom IS ausgewähltes Ziel sein, aber nicht wegen der schönen Landschaft, der mittelalterlichen Fachwerk-Städtla oder die gude Werdschafdla.
      .
      Vier Kilometer östlich von Ansbach befindet sich eine große US-Garnison mit u.a. Heeresfliegern (Ansbach AHP) (weitere Standorte:Grafenwöhr, Vilseck, Hohenfels, Garmisch.. Mit etwas Phantasie….aber die Amerikaner werden ihre Pappenheimer (P. übrigens auch nicht weit weg) schon kennen und längst auf dem Schirm haben. Den deutschen Behörden muß man ja zum Eigenschutz nicht alle Erkenntnisse weitergeben. Um eventuelle „Verwicklungen“ à la Kurnaz zu vermeiden, die immerhin störend sind. Wie in Merkelland das Geschrei groß wäre, wenn so einer von den jungen Herren abends oder anderntags nicht mehr in den Schoß der BetreuerInnen zurück käme, sondern auf seltsamen Wegen auf Kuba angelangt sei.
      .
      Man könnte sogar so weit gehen, dass hier zwischen Bayern und dem Rest die erste politische Bruchlinie in Sachen Asyl und somit zu massiven politischen Zerwürfnissen ausarten könnten (ohne Baden-Württemberg, denn das ist angesichts der neuen Kretschmann-Äußerungen ja so was von daneben und schon raus…). Ein Denkmodell nur….


    • Evt., weil die Personen in Bayern schon „weiter angekommen“ sind als anderswo, wo sie noch mehr „in der Schwebe“ hängen.


    • es liegt ganz einfach auf dem weg… die sonne macht den osten zuerst hell, die geflüchteten/invasoren/transaliens/hilfefluchende vom süden machen sich eben zuerst im süden bemerkbar.

    • Titel eingeben
      Ich denke, das ist Kalkül. Wo sonst, wenn man Unfrieden stiften will?

    • Süddeutschland
      Das hat damit zu tun dass die bayerische Regierung sich deutlich zu gewissen Problemen meldet und versucht diese einzudämmen. Macht der Rest der Republik nicht da meistens rot-grün. Is leider so. Die Parteien in diesem Land sind nur noch lächerlich. Machen Politik gegen die Menschen und wundern sich das die Menschen sich zu anderen Parteien wenden.
      Leute wacht endlich auf! Ihr verspielt die letzten 71 Jahre seit dem Ende des Krieges und die verbundenen demokratischen Errungenschaften.

  4. Doch, Don, wir wissen, dass weitere Gefahren durch den IS drohen.
    Noch genauer – es käme einem Wunder gleich, gäbe es nicht weitere Anschläge durch Migranten oder Migrantenkinder. Das wussten die, die aus Sicht der ebenso dummen wie feigen Refugee Welcomer Nazis waren, im Sommer 2015.

    Man wird im Jahre 2016 die Willkommenkultur in Deutschland gründlich beerdigen, nicht zuletzt wegen der ebenso moralinsauren wie empathie- und verstandesbefreiten Berliner Willkommensbläser. Wird noch ein paar Tote und ein paar mehr Verletzte kosten aber hey – Sie als Historiker wissen doch ebensogut wie ich, dass Völker nur aus Tod und Elend lernen.

    Gruss,
    Thorsten Haupts

    • Ich will das nicht herbeischreiben und vielleicht war’s das. Man soll immer hoffen.

    • Zusammenhalt
      Vielleicht drückt das ‚Mia san mia‘ einen größeren Zusammenhalt in Bayern aus als in anderen (westlichen) Bundesländern? Die wurden territorial mit den jeweiligen Bevölkerungen alle(?) erst nach dem zweiten Weltkrieg zusammengeschustert. Aufgrund dieses größeren Zusammenhalts wird auch für ein Mindestmaß an gemeinschafts- / sozialverträglichem Verhalten gesorgt, dessen Gegenseite größere Reibung für diejenigen bedeutet, die (kulturell) von zu weit her kommen um sich ohne allzu große Problem einfügen zu können.

    • Da bin ich eher skeptisch ...
      …nach der „erhellenden“ Rede „unserer“ Bundeskanzlerin, die es tatsächlich gewagt hat, in dem gestellten Interview ein „Wir schaffen das“ rauszuhauen …

  5. Verbitterung
    Entschuldigung, ich möchte nicht zynisch oder pietätlos erscheinen. Mir hallen heute, am Namenstag der Eltern Mariens die Worte der ehemaligen evangelischen Vorzeigefrau durch den Kopf:

    „Ich muss bei den besorgten Mitbürgern immer ein wenig lächeln. Ich sage denen gern: Gehen Sie sonntags in die Kirchen, dann müssen Sie keine Angst vor vollen Moscheen haben“.

    Sacken lassen.

    Dazu dann twitterer wie der von Ihnen gelinkte – oder die vielen nicht so berühmten mit ihren relativierenden, antideutschen oder einfach „die rechten instrumentalisieren“-posts;
    wenige Minuten nach den blutigen Taten bereits ins Netz gespien, meist von jungen, klugen, empathischen selbsternannten „Helldeutschen“.

    Verbitterung. Das Wort passt!

    • Naja, ich las auch was nettes: „Ich bin SPD der 80er Jahre, oder wie man heute sagt: Nazi.“

    • Der ist wirklich mal gut!
      Kann ich so unterschreiben. Das schlimme ist aber, dass die jungen, frisch von den ******anstalten entlassen die Pointe gar nicht mehr verstehen.

      [Edit: Leute…. Bitte. Don]

    • Titel eingeben
      Schauen Sie mal in das Blog des Kreativdirektors. Dieser Mann scheint sich vor Chinesen zu ängstigen. Nur Leser hat er keine.

    • Liebe deinen Nächsten wie dich selbst
      Dieser Satz ist wohl ungewollt mehrdeutig. Was, wenn sich jemand selbst nunmal gar nicht liebt?

      Die ev. Vorzeigefrau liebt vielleicht ihre Übernächsten, die Nächsten haben bei ihr nichts zu lachen.

    • Die jungen "Helldeutschen" sind meist gar nicht soo helle
      Jung, ja, das sind sie. Klug? Wenn Klugheit sich in flüssigem Bedienen des Smartphones manifestiert, dann ja. Oder in altklugem Daherreden und -schreiben. Lebensklug sind sie jedenfalls nicht.
      Empathie kann man m.M.n. nur dann wirklich entwickeln, wenn man selbst mal für längere Zeit richtig „unten“ war.

      Wie wär’s mit diesem schönen Exemplar (Achtung, voll Klischee): @zuherjazmati
      Gender | Post-Colonial Studies | Racism | Syria | Egypt | London |
      Adopt a revolution: Na, der würde aber dumm ausser Wäsche kucken, wenn Putin eine AfD-Revolution hier „adoptieren“ würde. Aber er sitzt ja jetzt in London.

      Eltern Syrer, er in Deutschland geboren (Berlin-Spandau). Studierte erst in Marburg. Polit-„Wissenschaft“, natürlich. DAAD-Stipendium Ägypten. Jetzt auf Master an der LondonSchool of Economics.
      Grüne Jugend, klar. Schon massig Interviews gegeben, auch selbst Artikel geschrieben. Unser kommender Außenminister. Oder so.

  6. Ansbach, Bachtage.......
    das war bevor die Barbaren kamen, herbeigebombt von den Yankees.
    Die in Restdeutschland noch vorhanden gewesenen idyllischen Inseln
    sind Vergangenheit und sie kehren niemals wieder.
    Die Bachtage wurden eh nur von einer feinen und kultivierten Minderheit
    besucht, bei deren Anblick mir manches mal die Tränen in die Augen
    springen wollten, wie es mir passierte beim Tirilieren einer Feldlerche
    und das ist schon arg lange her und ich wusste: Die hörst du vielleicht
    niemals wieder, denn die wird verschwinden bei dieser Art von Feldbau.
    Die heutige Art von Ackerbau ist unumgänglich, damit die Barbaren samt
    ihrer finsteren Kultigkeit mitgefüttert werden können.

    • Titel eingeben
      Ich frage mich, wieso macht die Merkel das, die ist doch nicht doof? Wieso erwähnt sie nicht mal, dass diese Flüchtlinge von den Amis ja in der Tat „herbeigebombt“ sind (man stelle sich vor, die Russen würden diese Kriege führen, würden all die zig Drohnen, würden offen die Weltherrschaft beanspruchen) …
      …wird Die Frau erpresst? Muss sie das tun was die USA verlangen? Sind womöglich auf den Rosenholz-Dateien peinliche Sachen, mit denen die Amis ihr drohen? Wieso hat sie Angst vor der Wahrheit?
      Oder ist sie nur überfordert und der Klüngel um sie herum will das?
      Aber auch hier: Wieso?
      Im Netz sieht man, es gibt viele auch kluge Leute, die klar erkennen, was hier politisch passiert und die das auch klar, deutlich und nachvollziehbar ausdrücken können (Reklamefuzzies aus Berlin natürlich nicht). Sogar sehr alte SPD-Leute. Und Lafontaine.

      Was ist mit all diesen Merkel, Maiziere, Maaß, Schäuble, Leyen, diversen Geheimdienstchefs, „Stiftungen“, der gesamten SPD-Führung… etc. los?
      Alle blind? doof? Amerikahörig und -süchtig wie ein Junkie?
      Die hätten in jüngeren Jahren besser mal bewusstseinserweiternde Selbstgedrehte rauchen sollen, damit der Kopf frei wird …
      Oder zumindest mal Mark Twain lesen. (Tipp: „Ein Yankee am Hofe des Königs Artus“).

    • Herbeigebombt von Yankees...?
      Ich dachte, die Russen bomben zur Zeit dort unten, sind die sakrosankt? Sie sind 8 Jahre hinter der Zeit. Obama sah, wie Sie, im Elend der Welt stets die Schuld der USA, zog die Truppen zurück und stutzte sie wie vor ihm noch niemand. Das Ergebnis sehen wir, speziell seit dem Totalrückzug aus dem Irak, der koinzidenterweise mit dem Anfang der Probleme in Syrien zusammenfällt.

  7. WILLKOMMEN IM IRAK ODER IN ANSBACH !
    ja, Ansbach, entsinne mich, kurz hinter Ansbach wurde klar, dass das etappenziel Nürnberger Dutzendteich doch nicht von Stuttgart aus an einem tag erreichbar wird, der fahrer des Batavus-tourenvelos war einfach an den steigungen zu langsam……………also wurde mit einem 17-schlüssel ein heuschoberschloss sachkundig entfernt und wir hatten eine trockene und sichere schlafstatt, morgens dann wurde das schwere schloss wieder angeschraubt.

    ja, die liebe frau ist abgetaucht, wie der ziehvater den sie so verleugnet, der grosse Helmut, der sass dann wahrscheinlich auf der terasse in Oggersheim zwischen den campingmöbeln und der zusammengeklappten tischtennisplatte und schlozte einen Forster Mariengarten, Riesling trocken.

    ein kommentator hatte letzte woche prognostisch so recht: willkommen im Irak ! dachte nicht, dass das so schnell gehen kann.

    oder in Nigeria, wie hier an dieser stelle vorhergesagt, nicht nur dort lieber herr Woelki brennen kirchen zukünftig, nein wie zu zeiten der französichen revolution, den beginn der sog. moderne wird dem priester oder der nonne mal kurz die gurgel durchgeschnitten weil unerwünschte person. das ist noch nicht lange her und wird im nachbarland an einem feiertag gefeiert.

    warten wir die erklärung der lieben frau ab, da fällt mir ein video von Shaggy ein, titel: It WASNT ME! fast 52 millionen
    aufrufe!

    https://www.youtube.com/watch?v=2g5Hz17C4is

  8. Alles künstlich hochsterilisiert...
    So habe ich es heute zumindest gefühlt 498 mal in den asozialen Medien lesen müssen. Die Medien machen demnach jetzt aus allen ganz „normalen“, „alltäglichen“ Verbrechen marktschreierisch Pseudo-Terror. Und überhaupt haben erstaunlich viele Menschen in diesem eigenartigen Land mehr Angst vor vergleichsweise harmlosen konservativen bis deutschnationalen Politikern als vor religiös-faschistischen Kopfabschneidern und Rucksackbombern. Bemerkenswert.
    Den Grad der hermetischen Vernagelung dee man wohl aufweisen muss, um derart ideologiegestählt und faktenresistent in die Welt und auf die Gesellschaft zu blicken mag ich mir nicht ausmalen. Es erinnert mich aber an alte Erzählungen, in den im April 1945 der Endsieg kurz bevor stand und der Sieg des Sozialismus im Herbst 1989 zum Greifen nah schien. Nun könnte man das auf optimistische Weise fehlinterpretieren in dem Sinne, dass dann wohl die Wende jetzt unmittelbar bevorstehen müsste. Ich kann diese Hoffnung aber nicht Teilen, da ich den notwendigen Gegenpart, der in der Lage wäre die Herausforderung anzunehmen nirgendwo entdecken kann. Auch nicht auf den zugegeben immer noch vergleichsweise idyllischen fränkischen Dörfern.

    • Gruppendynamik
      So erstaunlich ist das auch wieder nicht dass die Leute ‚vorgeben‘ vor der Wiederkehr der Nazis in Gestalt einer neuen Partei ganz ganz grosse Angst zu haben, waehrend man real schon existierende Straftaten von Religionsfaschisten verharmlost.

      Das entscheidende Wort ist hier ‚vorgeben‘. Die Erklaerung dafuer heisst Gruppendruck. Gestern gab es auf einer anderen Zeitung einen Bericht darueber wie der Comedian/Kabarettist Mittermeier einen anderen Comedian (Barth) fuer einen auf Facebook geposteten Beitrag gemassregelt hat. Ergebnis: Der Barth hat sofort den Schwanz eingezogen und Ruhe gegeben. Der wusste dass er sehr schnell die Chance auf oeffentlich rechtliche Auftraege verspielen kann wenn er sich mit dem gedankenpolizeilichen Comedian Mittermeier anlegt. Was bei Comedians funktioniert, funktioniert bei anderen Leuten genauso. Welcher Professor will denn seine Gehaltserhoehung oder die naechste Berufung riskieren? Welcher Schauspieler, Regisseur wuerde diejenigen welche die Kulturgelder verteilen veraergern wollen?

      Sich wegzuducken ist einfach die individuell optimale Reaktion solange man fuerchten muss dass dich die anderen die genauso denken wie du im Regen stehen lassen. Und wie man an dem Fall Barth-Mittermeier sieht ist eben kein anderer Comedian rausgekommen und hat sich ueber den Regierungsverteidiger Mittermeier lustig gemacht obwohl die ganze Situation ja wohl das Comedian-Aequivalent eines Elfmeters waere. Oder gibt es noch was Laecherlicheres als einen Comedian der sich als Gedankenpolizist betaetigt?

      Kurzum ich glaube nicht dass sich in Deutschland tatsaechlich alle mehr vor der Wiederkehr der Nazis in Gestalt der AfD fuerchten. Bei den Rentnern die im Schwitzkasten von Tagesschau und heute journal sind mag es davon ein paar mehr geben. Aber der Rest ist einfach nur Mitlaeufertum. Jeder weiss was Moralpunkte bringt. Viele Leute die die entsprechende Ambition mitbringen nutzen das fuer sich. Und die Berliner Extremisten sind einfach diejenigen die mit dem Ausspielen der Moralkarte am weitesten gekommen sind und die am meisten davon zu verlieren haetten wenn dieses Souffle in sich zusammenfallen wuerde. Daher ist es ganz entscheidend fuer diese Leute den Eindruck aufrecht zu erhalten dass sie die absolute Meinungsfuehrerschaft haben. Weil sie extrem ambitioniert sind und gleichzeitig sicher sind dass sie weg vom Fenster sind wenn der Wind sich dreht, sind sie auch bereit jeden Preis zu zahlen.

    • McCarthy in den 50ern...
      …ist das Vorbild fuer die gegenwaertige Verfolgung Andersdenkender in Deutschland. Gesinnungsschnueffelei, Einschuechterung, Berufsverbote …

      Damals ging es gegen die Kommunisten in den USA (Zeit des kalten Krieges), heute geht es gegen jeden, der nicht die selbstzerstoererischen Sozialutopisten in Berlin und im Netz unterstuetzt (Zeit des globalen Kriegs der Landnahmemigration und des Terrors).

      McCarthy war uebel, aber (immerhin) wollte er sein Land schuetzen.
      Die deutschen Utopisten sind uebler, wollen sie doch ihr/unser Land zerstoeren.

    • @Gast-111 - danke!
      Pispers und Schramm haben sich zurück gezogen, von Priol hör ich nichts mehr und alles andere kann man gerade getrost vergessen – ist wie Frontbelustigung, was die absondern. Und ich bin mir nicht sicher, wann es in diese Richtung gedreht hat.
      Viele, die ich als Künstler verehrte kann ich nun nicht mehr ertragen, da es ihnen nicht gelingt, aus den gewählten Gedanken-Einbahnstraßen abzubiegen. Und Mittermaier – schon immer eher unerträglich in seinem gezeigten Spätpubertierertum.
      Seltsam, von mir als vernünftig eingeschätzte Menschen bejubeln das Verrückte und einen Irrweg, wie trunken von Gutmenschentum.
      Wie kann man nicht erkennen, dass ein Teil des eingereisten Volkes nicht nur nicht dankt, sondern uns schädigt wie eine L… im P…?
      Bin neugierig, wann der Höcker wegen seines sinnlosen Vergleiches zwischen 80 Millionen und der einen Million eingereister bloß gestellt wird.
      Oder ist das alles schon vergessen?
      Am TV bleibt der Stecker gezogen – so blöd kann doch wirklich bald keiner mehr sein, sich so hinters Licht führen zu lassen.

  9. Nun ist er da,
    der #Merkelsommer,vor dem ich vergeblich warnte. Ich selbst bin vorbereitet seit langem. Rückzug in die Provinz(Kleinstadt,wenige tausend Einwohner),kein Besuch von (Groß-)Veranstaltungen, eigenes Gewerbe betreibe ich aus eigenem Grund und Boden, kulturelle Teilhabe ausschließlich virtuell(Internet). Mir gefällt das so,bin allerdings auch fast 60. Ob so ein Leben faszinierend für die Jugend ist,bezweifele ich allerdings.

  10. Rückgrat und Reife
    Nun,
    nun ist es geschehen, was zu erwarten war, und mich erschreckt nur, dass zwischen Gleichgültigkeit und Hysterie anscheinend nichts mehr anzutreffen ist…

    Empathie – darüber schreiben Sie, Don, setzt eines voraus: persönliches Erleben.

    In Berlin erlebt jeder eben nur noch sein Milieu, seinen Kiez, seine Perspektive – und wechselt diese nicht. Denn das Festival am Urlaubsort – vegan und international – ist dasselbe wie daheim in Berlin…

    Nun haben wir, was die „Angstbürger“ seit Sommer 2015 verhindern wollten. Nun heisst es, WIR müssten uns an diese Normalität in der Welt anpassen…

    Dabei wird übersehen: wer ehrlich floh, floh genau vor der gnadenlosen, grenzenlosen Gewalt!

    Was die Welcome-Herzen vergessen: sie schützen auch nicht diejenigen Flüchtlinge, die einfach unpolitisch ihren privaten Frieden suchen.

    Wäre Merkel menschlich – sie hätte längst gesagt, sie hat einen Fehler gemacht. Doch das tut sie nicht. Erschüttert ist nicht tatkräftig aus – Empathie.

    Warum bin ich nun entspannter? Alle sehen, dass 80 von 80 Millionen kein Weltuntergang sind. Alle spüren, dass unsere Geduld überreizt ist. Die Stimmung ist angespannt.

    Es wird dazu kommen, dass hässliche Abschiebungen stattfinden. Begleitet von Tumulten der grenzenlosen Herzen.

    Andererseits wird dies diejenigen integrieren, die sich persönlich in die Augen schauen und erkennen, dass Rückgrat und Reife in allen Kulturen die Menschen zum Wahren, Schönen, Guten führen.

    Dogmaten sind nicht herzlich menschlich empathisch.

    Seien wir es!
    Denn wir alle können auch anders, als uns missmutig in die Besserwisserei zu flüchten, welche der Ecken dies auch sein mag, links oder rechts. Das Leben spielt mitten auf der Bühne.

    Offen und aufrichtig – das ist es, was zählt. Also seien wir es, auch wenn dies beinhaltet, zum Dunklen eine klare Grenze zu ziehen.

    Wo Schatten ist, ist auch Licht. Daran kommt man auch in Berlin nicht ewig vorbei.

    Die Zeit der Entscheidungen lässt niemanden mehr in der Komfortzone der Selbstlüge.

    • Möglicherweise wird das Land daran auch wachsen und reifen, das will ich nicht ausschliessen.

  11. Der Islam gehört zu Deutschland
    werden wir morgen wieder hören, da bin ich ziemlich sicher. Und wahrscheinlich werden wieder die schon bekannten guten Ratschläge, öfter mal in die Kirche gehen, sich dort die Bilder anschauen, Bibel lesen usw. zu hören sein.

    Ich habe dieser Tage auch gefragt, wo eigentlich die Kanzlerin ist, aber je mehr Terror sich ausbreitet, umso mehr wünsche ich, diese Frau nicht mehr sehen und hören zu müssen. Schon das Foto nebenan verursacht mir Übelkeit, mein Magen rebelliert trotz Diät. Das Elend ringsum und die dabei empfundene eigene Hilflosigkeit treiben mir Tränen der Wut und Verzweiflung in die Augen, wer / wie hat es nur so weit kommen lassen / können…

    Ich möchte keine Relativierungen mehr hören, ich möchte nicht mehr hören, dass man durch Autounfälle, Pilzgerichte und allerlei anderes Zeugs wesentlich mehr gefährdet ist, als durch islamistischen Terror.

    Ich kann nicht ständig den Islam vom Islamismus trennen, denn eins bedingt das andere. Das trennen auch nicht die Muslime, die uns vor dem Islam warnen, Leute wie Ahmad Mansour oder Hamed Abdel-Samad, Necla Kelek und wie sie alle heißen und diese Warnungen mit Bedrohung ihrer Leben bezahlen.

    Ich möchte auch nicht mehr hören, dass Täter X oder Y psychische Probleme hatte. Wer Terror ausübt, hat so oder so Probleme, sie gehen mich nichts an und Psychiater/Therapeuten helfen weder Täter X noch Y, es gerät zum Geschäft. Wie alles rund um die sogenannten Flüchtlinge zum größten Konjunkturprogramm geriet und viele Leute, die sich gern über andere erheben, zu Gutmenschen mutieren ließ.

    Wenn der Terror eines erreicht, dann dass ich mich dem dummen Dorf an der Düssel mehr als je gedacht verbunden fühle, ich habe seit über 40 Jahren keine andere Heimat, hier werde ich sterben, so oder so.

    • Zu erkennen ist, dass diese Menschen in einer komplett menschenfeindlichen
      rigiden und sich über alles stellenden Umgebung sozialisiert wurden – sie verhalten sich zumindest gegenüber der weiblichen Hälfte der Einwohner ihrer Länder schon immer unwürdig und unzivilisiert und nicht gemäß der Menschheit Rechte.
      Wie soll aus solchem Erleben nicht allgemein psychische Krankheit erwachsen?
      Und wir hier maßen uns an, da reparieren zu helfen?
      Never ever!

    • Autofahren
      Da Autofahren eine gefahrengeneigte Tätigkeit ist, stehen alle Autofahrer unter Generalverdacht. Sie dürfen nur fahren, wenn sie eine entsprechende Haftpflichtversicherung haben.
      Rechtswidrige Diskriminierung oder praxistauglicher Kompromiss?

  12. Und...
    Resignation? Kann man denn gar nichts machen.

  13. Heimat
    Nachdenkliche Betrachtungen in schwierigen Zeiten, so geht es also auch, werter Don. Schöne Landschafts-Bilder und -Beschreibungen. Heimat findet sich in vielen Kleinigkeiten gerade auch am Wegesrand. Besten Dank dafür!

  14. Sinnvollen Dingen widmen!
    Aufgewachsen bin ich in der ländlich geprägten Eifel. Studiert und gelebt habe ich in den Städten Köln und Bonn. Seit 6 Jahren lebe ich wieder auf dem Land. Es ist interessant festzustellen, dass sich die Städte vollkommen anders entwickeln als der ländliche Raum. Insbesondere vor dem politischen Hintergrund der letzten Jahre. Toleranz für Zuwanderung und andere Kulturen scheint in Städten größer zu sein. In den letzten Monaten spitzt sich sich die Lage auf dem Land zu, die Stimmung droht zu „kippen“. Bisher ist Deutschland ja gut weggekommen. Erfolgreichen Terror gab es überwiegend in den Nachbarländern, obwohl mittlerweile nachgewiesen ist, dass eine Vielzahl der Terroristen über Deutschland in die EU gekommen sind. Ohne nennenswerte Kontrollen und Kraft Frau Merkels grandiosen Plans.
    Wer gewarnt hat war schnell in der rechten Ecke. Die zwingend erforderliche Zuwanderung der Facharbeiter, Frauen und Kinder die das Aussterben der Deutschen verhindern waren stetig wiederholte Phrasen der TV-Experten. Terroristen kämem niemals mit den Flüchtlingen, sondern bedienen sich gefälschter Pässe und fliegen Lufthansa. Ebenso hat sich die Bürgermeisterin von Köln bis heute noch nicht öffentlich im TV revidiert für ihre damalige (bewusste) Falschaussage die Übergriffe hätten nicht mit Flüchtlingen zu tun.
    Deutschland ist meines Erachtens nach bisher bewusst noch nicht Ziel der Terroristen gewesen, solange die Grenzen weitestgehend frei passierbar waren. So konnten weitere Gesinnungsgenossen einreisen. Jetzt sind die Grenzen sicherer der Terror organisiert sich und wird uns wohl jetzt länger begleiten. Als famose Gegenmaßnahmen sollen jetzt die Zuwanderung kontrolliert und die Abschiebungszahlen erhöht werden. Haha, wo waren denn die Schlaumeier 2015!
    Letzte Woche hatten wir im Heimatdorf ein Starkregenereignis das kleine Bäche zu Sturzbächen werden ließ. Gärten wurde verwüstet, Wohnungen und Keller liefen voll. In einem 300 Seelendorf steht dann Nachbarschaftshilfe an erster Stelle, so etwas schweißt regelrecht zusammen. Pumpen organisieren, Eimerketten, Möbel retten etc. In der Pause Bier trinken, ein Schnaps hinterher und quatschen. Es dauert nicht lange dann sind die Themen Schaden, Versicherung etc.. Ob man vom Staat vielleicht was bekommt? ==> Flüchtlinge (bzw. in Teilen auch schutzbedürftige Wirtschaftmigranten genannt) kriegen doch auch. Neee kein Geld mehr da: Griechenland, Brexit, italienische Banken retten. Wieso überhaupt! Der Euro und die niedrigen Zinsen sind doch schon die indirekte Bankenrettung. Egal der Trump oder die Le Pen werden es schon richten. Dann sind alle froh, wenn sich wieder einer nen Eimer krallt und „Weiter“ ruft. Damit kann man sich wieder den wirklich sinnvollen Dingen ganz und gar widmen.

    • Sinnvollen Dingen widmen
      Total richtig, Ihr Kommentar! Es gibt viele solche aufmerksame Bürger, die sich von der Politik kein X für ein U vormachen lassen. Es muss 2015 einen Knick in der politischen Marschrichtung gegeben haben: Wochen und Monate vor der Masseneinwanderung hat Herr De Maiziere persönlich fast ununterbrochen darauf gedrängt, öffentliche Plätze etc. akribisch zu überwachen, damit nur ja kein Terrorist unerkannt in unser Land kommt. Und was wird kurz darauf gemacht??!! Warum? Was steckt dahinter?
      Auch ich kann das Geschwafel nicht mehr hören: Man dürfe sich nicht dazu hinreißen lassen, alle „Schutzsuchenden“ unter Generalverdacht zu stellen und dergleichen Phrasen mehr. Die schutzsuchenden Terroristen der letzten Wochen waren alle psychisch krank. Ach so. Naja, dann müssen wir die Krankheit künftig eben schneller erkennen und die „Menschen“ besser begleiten. Noch besser, als wir es bisher schon tun??
      Wer nicht abgeschoben werden will, besorgt sich beim Arzt einen Persilschein, was ja dann eine Legitimation fürs Hierbleiben darstellt. Was ist mit der Psyche der leidenden Bürger und Opfer?
      Warum können Gesetze nicht zugunsten der einheimischen Bevölkerung geändert werden? Deutschland befindet sich auch im Ausnahmezustand.
      Ich vermisse Aufmärsche in Richtung Berlin. Aber sowas von!!

    • Aerzte, die Abschiebung durch Gefaelligkeitsgutachten verhindern...
      ..sind Betrueger und muessten sowohl durch die Justiz als auch durch die Standesorganisationen abgestraft werden.

      Warum geschieht das nicht?

  15. Wohin geht die Reise?
    Lieber Don, das haben Sie wieder einmal schön ausgedrückt, mit den Heimatlosen, die sich zusammen mit anderen Wurzellosen in der Großstadt-Tristesse ihr Weltbild emissionsneutral zusammenzimmern.

    Ich hatte am Freitag große Angst um meinen Mann, er hatte angerufen daß am Stachus jetzt auch „was ist“, und war nicht weit davon. Er hielt sich lange in einer Passage versteckt, und ging irgendwann auf Schleichwegen heim. Er berichtete von Sirenengeheul, leeren Straßen, ein paar versprengten angsterfüllten Menschen, einer unwirklichen Atmosphäre.
    Dann brach er in Tränen aus, um „seine Stadt“. Das zweite Mal seit ich ihn kenne, und das ist lang; beim ersten Mal war seine Mutter gestorben.
    Das, und das alleine, hat mir dann Angst gemacht.

    Mir ist es egal ob etwas in Nizza, Kabul, Mogadischu oder New York passiert, mein Mitgefühl macht da keinen Unterschied. Aber so plötzlich und so nah jetzt diese Reihe von Attacken, das ist doch neu. Und wie wir alle wissen, Tunica proprio Pallior est.

    Vorhin las ich, daß das neue Buch von Hamed Abdel-Samad „gestoppt“ wurde. Der Verleger hat Angst. Zitat: Es ist noch nicht lange her, da schrieb dieser Verleger „Je suis Charlie“, heute schreibt er „Ich habe Angst, Charlie zu werden.

    Aus der Kritik zu Parsifal im Spiegel: Laufenberg hat „ein bisher nicht realisiertes „Parsifal“-Konzept aus der Schublade gezaubert, das 2016 gut in die Zeit zu passen schien. Religionskritisch („Nicht islamkritisch!“, wie der Regisseur beteuerte.“

    Soweit ist es schon? Freiheit der Kunst ade, Religionskritik ja, aber bitte nicht bei der falschen Religion? Und da will man uns einreden wir sollten keine Angst haben?
    Die Wahrscheinlichkeit im Straßenverkehr, von einem Pilzgericht, oder durch ein Haushaltsgerät zu sterben habe ich in den letzten Tagen sehr oft gelesen. Die Statistik für Unfälle durch Islamkritik kommt dann wahrscheinlich in zwei Jahren heraus.

    Ich bitte um Verzeihung für meinen Zynismus, aber die Abwiegelei der letzten Tage stößt mir sehr sauer auf.

    • Ja, manche Rücksichtnahme erstaunt mich auch, aber der Wind dreht sich, nicht zuletzt wegen Erdogan.

    • Weinen um die Heimat
      „Dann brach er in Tränen aus, um „seine Stadt“.“

      Es tut gut zu hören, daß man nicht allein ist mit seinem Kummer. Bereits im Herbst 2015 habe ich bittere Tränen vergossen, es überkommt mich von Zeit zu Zeit, wenn ich die Dörfer meiner Heimat sehe, mein Zuhause, das meiner Vorfahren, die dafür Schweiß und Blut vergossen haben. Es schnürt mir die Brust zusammen, wenn ich erleben muß, wie dieses Zuhause entweiht wird. Wie es uns nach und nach entgleitet. Das tut unendlich weh …

  16. Der moribunde Zustand des deutschen Politik
    Lieber Don Alphonso,
    es kam die Meldung „Du schreibst die Kommentare zu schnell. Mach mal langsam.“ Ich weiß nicht, ob Sie meine Zeilen erhalten haben, ich probiere es noch einmal.

    Mit herzlichem Gruß
    ObjectBe ( objectbe.blogspot.com
    ———————–

    Lieber Don Alphonso,

    am Eingang des Großverteilers DENNER ( Supermärkte nennt man hier Großverteiler ) steht auf einem großen Plakat:
    “ Uno per tutti “ (Einer für Alles)
    Und dann, dann denke ich jedes Mal an Sie und Ihren Blog. Ihre Zeilen zu lesen ist wie der Wein vom „DENNER“, er berauscht ein wenig, wie manches Mal Ihre Gedanken.

    Nachdem die FAZ, wie auch andere Medien, im vergangenen Jahr in ihrer Patronagefunktion des Gefälligkeitschreibens die Kommentarmöglichkeiten nahezu abgeschafft haben, haben Sie ja die “ Uno per tutti “ Funktion zur Leserschaft, so quasi als Monopol.

    Ihr Twittergeplänkel mit Herrn Matthias Meisner über nicht vorhandene Manieren und Standesdenken war ja wirklich einem großen Publikum zugänglich, doch so aus der Distanz beobachtet, machte es mehr den Eindruck einer Kindergartenauseinandersetzung.

    Eigentlich schade, daß Sie sich auf ein solches Niveau begeben.

    Wie bei Tichy zu lesen, läuft bei Herrn Maas offensichtlich eine Zensurkampagne, wie hübsch. Da regt doch der Titel in der FAZ (25.07.2016) „Ankara geht massiv gegen Journalisten vor“ zum Nachdenken an.
    Unsereins weiß ja schon nicht mehr welchen Journalisten man den größeren Respekt zollen sollte ? Dem aufrechten, türkischen Journalisten, der zur Freiheit der Presse steht und bereit ist dafür ins Gefängnis zu gehen, oder deutschen Journalisten, die sich gleich wegducken und in ihrem Gefälligkeitsschreiben an ihrem Arbeitsplatz festhalten oder den Verlag retten wollen. Vielleicht sind auch ein paar ganz Kluge dabei, die in Kenntnis von Baltasar Gracián y Morales Schrift: „Über die Kunst der Verstellung“ handeln ? So ein Journalist trägt heute unter dem Joch der Merkelherrschaft schon schwerer, als in Zeiten der Freiheit.

    Ich halte es ja für ein böses Gerücht, doch wie ich schon mehrfach hörte arbeitet man an einer Art Wiederauflage der Reichskulturkammer und der Zwangsmitgliedschaft aller Journalisten. Ist man bei Ihnen auch schon vorstellig geworden?

    Die Betonung der staatlichen Vertreter, daß dieser oder jener Mord keinen islamischen Hintergrund habe, wirkt stets beruhigend. Für die Toten ist diese Bemerkung ohnedies belanglos, doch für die noch lebenden Eltern, Partner und Kinder wird diese amtliche Bemerkung von großem Trost sein. Ihre Angehörigen, Ihre Lieben wurden „nur“ von einem irren, islamischen „Flüchtling“ ermordet, aber zum Glück nicht im Namen Allahs.

    Gute Güte, alles Einzelfälle.

    Doch es sind schon einige Deutsche, unfreiwillig, den Märtyrertod für die bessere Welt der Pastorentochter gestorben.

    Die für deutsche Politiker unanständige Frage, wann aus der Summe von Einzelfällen ein Gesamtbild der islamischen Merkelgäste entsteht, dürfte nun schon mal gestellt werden. Die gebetsmühlenartige de Maizièrephrase keinen Generalverdacht zu den Islamis herzustellen ist nicht einmal mehr lustig.

    Gleichgültig, ob Ansbach, Würzburg, München usw. der Staat läßt seine Bürger im Stich, die aber den Schwachsinn duldend in Angst ertragen und zwangsfinanzieren.

    Ach da war doch noch was:

    Seit Ihrer Ankündigung vom 08.Juli Ihre Silberkannensammlung erweitern zu wollen hatte ich ja die Hoffnung auf beschreibende Worte, oder gar Photos Ihrer Neuerwerbungen.

    Seien Sie herzlich gegrüßt

    ObjectBe ( objectbe.blogspot.com)

  17. Merkel schweigt...
    Mir ist das im Grund genommen auch lieber so, denn was sie sagt, ist meist absolut unerträglich.
    Zuhören würde ich, wenn sie endlich die Verantwortung für ihre vielfältigen politischen Fehler übernehmen und ihren Rücktritt erklären würde.

    • Ich weiss auch nicht, was da kommen soll. Nach Ansbach traut sie sich nicht.

    • Merkel wartet ...
      bis sich der Pulverdampf über Ansbach gelichtet hat, um dann ein Statement abzugeben. Dann kam ihr wohl das Attentat in der Kirche in der Normandie in die Quere. Jetzt muß sie wieder warten. Mal sehen wie lange. Wenn der Abstand zwischen den zukünftigen Attentaten kurz genug ist, hätten wir wenigstens den kleinen Vorteil, von Merkel nichts mehr zu hören.

    • Frau Merkels Amts-Meineide
      „Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe.“

      KEINEN Teil des Eids, den sie nicht verletzt hat.

    • @ Desperato - "Merkel schweigt"
      Wiederkäuer/Ruminantia – Rind, Schaf, Ziege. Was war neu?

  18. Alle Wege führen nach Ansbach,
    den Titel alleine kann man mal einen Moment auf sich wirken
    lassen. Was wird jetzt aus unseren Go-Areas, lieber Don?
    Ich lebe ja auch in einer.

    Wie auch immer. Ich bin viel zu taub vor Entsetzen, um mich
    in Rechthabereien zu ergehen.
    Danke für Ihren Text. Er ist ganz wunderbar.

    Es gibt halt auch den gegenteiligen Effekt, dass Menschen sich
    im Angesicht der Gewalt einander verbundener fühlen,
    jedenfalls denen, die sie nicht in Stücke hacken oder
    sprengen wollen. Die ganz normalen Leute, die ihr Leben mögen,
    ihr Land, ihre Familien und Nachbarn.
    Die haben halt nicht die Reichweite eines Alf Frommers
    (Wer ist das überhaupt?), aber sie sind in der Mehrheit.

    Habe heute durch Zufall Seehofer und seinen Innenminister in
    der PK gesehen. Diese Art der Ansprache wünschen sich die
    Menschen jetzt, nicht nur in Bayern.
    Merkel hat die PK scheinbar ebenfalls gesehen und
    rauscht am Do herbei, um die Deutungshoheit zurück zu erlangen.
    Bliebe sie doch für immer wo sie jetzt ist und ersparte uns
    ihre beliebigen Sprechautomatenworte.

    • Titel eingeben
      Zu Ihrer Information, liebe Frau Märsch, der Herr Frommer gehört zu der Spezies, die von Berufs wegen anderen Menschen Dinge schmackhaft machen wollen, von denen sie selbst keinen blassen Schimmer haben … das sagt wohl genug über Gehalt seiner Aussage.
      Und was das erwünschte Fernbleiben der (fleischgewordenen) Sprechblase betrifft, stimme ich Ihnen übrigens vollkommen zu …

    • Sprechautomatenworte?
      Das ginge vielleicht. Schlimmer finde ich, wenn jemand eine Trauerbotschaft überbringen soll, dann ein Zettelchen von Peter A. oder einem anderen underling aus der Tasche zieht, und das offenbar zum ersten Mal sieht, und leicht stockend vorliest.

      Nein, ich bin nicht gespannt, was morgen kommt. Erstens ist es nicht von ihr, sie hat meistens keine Meinung, dann liest sie schlecht ab.
      Was erwarten Sie denn? „Wir schaffen das nicht“? Also wird sie „die Sorgen der Bevölkerung ernst nehmen“ und „die Bundesregierung wird entsprechend reagieren“ damit „sich das nicht wiederholt“.

      Sie bleibt sowieso Kanzlerin, wenn sie nur will, egal was sie zwischen heute und nächsten Herbst macht.
      Das ist der Unterschied zwischen Deutschen und Franzosen: Hollande wird auf gar keinen Fall wiedergewählt, egal was er zwischen heute und den Wahlen in Frankreich nächstes Jahr macht.

  19. wie können Sie nur zweifeln
    wir haben die beste aller möglichen Kanzlerinnen und es ist alles aufs beste eingerichtet.

    • der war gut.

    • Andere Kandidatinnen sind ...
      …der Reihe nach von der Leyen, Nahles, Kraft, Göring-Eckhard, Wagenknecht, Petry. Von denen wäre Wagenknecht vielleicht besser, was ich vor einem Jahr noch nicht gedacht hätte, aber der Rest? Also ist Ihre ironisch gemeinte Aussage doch ziemlich richtig.
      @DA: Wen haben CSU und Freie Wähler da eigentlich im Angebot, ich kenne mich da unten nicht aus?
      Gruß K

    • Danke!
      Bestellen wir unseren Garten.

    • Kalchas
      Das GG läßt notfalls auch männliche Kandidaten zu.

  20. Gottes Gnade
    Lieber Don,

    wieder ein sehr guter Artikel von Ihnen, wenngleich Sie in meinen Augen anfangen, die Unterschiede zwischen Stadt und Land zu sehr zu betonen. Auch in größeren Städten sind nicht alle Leute so wie jene aus diesem unsäglichen Twitter-dir-die-Welt-zu-recht-Milieu.

    In Ansehung unserer hochverehrten „Kanzlerin“ von Gottes Gnaden, die sich nun doch schweren Herzens entschloss, ihren Sommerurlaub zur Kalmierung des Pöbels zu unterbrechen, darf ich aber einmal ketzerisch fragen:

    Was sollte sie denn eigentlich sagen? Ihre Sicherheitsbehörden haben sie eindringlich gewarnt, ein uns andere Mal, dass diese Situation nicht nur eintreten könnte, sondern aller Wahrscheinlichkeit nach eintreten *würde*, wobei Deutschland bislang wieder einmal unverschämtes Glück hatte. In Frankreich sind im November 2015 nicht zuletzt auch wegen Merkel über Hundert Menschen auf furchtbare Weise gestorben. In Ansbach ist die Bombe – wieder einmal – nicht wie geplant detoniert. Andernfalls wäre es bei einigen Verletzten nicht geblieben. Aber Merkel mitsamt ihrer Kamarilla hat all diese Warnungen in den Wind geschlagen. Natürlich ist das erst der Anfang. Im Internet kann sich jeder, der will, ein vom IS „herausgegebenes“ Handbuch herunterladen, in dem unter anderem detailliert erläutert wird, wie man Splitterbomben baut, die man mit dem Smartphone fernzünden kann. Die Materialien dafür kann man im Wesentlichen in jedem Baumarkt kaufen, und man kann das auch nicht verbieten. Man braucht eben keine jahrelang in irgendwelchen Terror-Camps gedrillten Kämpfer mit IS-Personalbögen (obwohl es inzwischen auch davon eine ganze Menge in Europa geben dürfte…). Es genügt vielmehr ein einzelner unzufriedener junger Mann, der sich fremd fühlt, voll Hass ist und dann entschließt zu morden. Genau das *ist* das neue Modell des IS, und genau das ist es, was die fehlgeleitete Politik Merkels abertausendfach produzieren wird. Die Realität interessiert sich nicht für die Ideologen von „Zeit Online“ oder Twitter.

    Enttäuschend ist ohnehin nicht, dass Merkel nichts sagt und ihre Kamarilla den Menschen – selbst jetzt noch – weismachen will, Selbstverständliches sei bloß eine Einbildung. Enttäuschend ist, dass die Deutschen sich in ihrer großen Mehrheit das noch immer klaglos gefallen lassen. Aber auch das hat gute Tradition: Mit den Herren von Gottes Gnaden war hier zulande auch erst nach der Niederlange im Ersten Weltkrieg Schluss, und was danach kam – reden wir besser gar nicht darüber.

    Für Merkel ist es so oder so zu spät. Sie hat die EU zerstört und die Welt, wie wir sie kannten, in Schutt und Asche gelegt. Es hat nur noch nicht jeder gemerkt. Im Oktober kommt Hofer, im November Trump und im nächsten Jahr Wilders und Le Pen. Die „Kindermörder“-Schreier, die es gleichzeitig als harmlose Folklore ansehen (wollen), wenn 84-jährigen Priestern von jungen bärtigen Männern die Kehle durchgeschnitten wird, begreifen eben nicht, dass die allermeisten Menschen – in Israel wie andernorts – einfach nur nicht getötet werden wollen.

    • Naja, die EU geht erst hops, wenn Le Pen in Frankreich kommt – udn ds hat Hollande auch seinen Teil dazu beigetragen.

      Ich habe mich vor 15 Jahren für eine andere Zeitung intensiv mit dem Thema Bomben beschäftigt – es ist nicht so leicht, wie der IS das beschreibt, zum Glück. Bei der Hamas waren die Bombenbauer hochqualifizierte Leute, und das aus gutem Grund. Selbst in Paris waren die Sprengstoffwesten eher wenig effektiv, zum Glück. Aber allein, dass es möglich ist, so etwas in einer Unterkunft zu bauen, erstaunt mich sehr.

    • Der boy in Reutlingen hatte doch auch mit seiner "Freundin" ein
      Einzelzimmer in einer Unterkunft, bis er diesen Wutanfall bekam und sie in seiner Hitzigkeit meuchelte.
      Weshalb sollte da jemand was suchen? Oder gibt es da auch einen täglichen Reinigungsservice, dem so etwas auffallen könnte?

  21. No. Not even in the face of Armageddon. Never compromise.
    Ich bin ab und zu auch in Ansbach. Beruflich.

    Aber das ist egal.

    Wichtig ist, dass wir uns jetzt dem Terror anpassen, dass wir uns jetzt daran gewöhnen sollen, dass man uns durchsucht und kontrolliert, dass noch viel mehr auf unsere Worte im Netz geachtet wird und wir jetzt ganz viel neues Sicherheitspersonal überall hinstellen.
    Damit wir dann reagieren können, wenn die nächste Bombe unsere Frauen und Kinder in die Luft jagt, oder einer mit der Axt Schädel spaltet oder einfach nur Omas auf dem Friedhof vergewaltigt.

    Wir sollen uns anpassen. Wir sollen aufhören unsere Freiheit, unsere Demokratie, unseren Rechtsstaat zu leben, wir sollen das alles opfern.

    Für die Willkommenskultur.

    Wir sollen ängstlich durch unsere Straßen schleichen und uns nicht mehr trauen, unsere Meinung zu sagen.

    Wir sollen uns unterwerfen.

    Sie sagen nicht, dass es ein Fehler war. Sie sagen nicht, dass man die Grenzen schließen soll. Sie sagen nicht, dass man die Bevölkerung vor der Willkommenskultur schützen muss. Sie sagen nicht, dass man alle Flüchtlinge bei dem geringsten Anzeichen sofort ausweisen muss.

    Nein.

    Sie sagen, dass wir die Demokratie, den Staat, die Freiheit, unsere Rechte und alles an was wir glauben mal eben anpassen, ans Mittelalter, an den Terror von Messerstechern.

    Ich habe im Oktober 2015 geschworen, meinen Glauben zu verteidigen.
    Mein Glaube an die Demokratie, die Freiheit, den Rechtsstaat.

    Diesen Schwur werde ich einhalten.

    • Anpassen
      Die Anpassung wird erzwungen durch eine Fertilitätsrate, die 50% unter dem Allernötigsten liegt. Worauf, nochmal, sind wir Stolz?

    • "Sie sagen nicht, dass man die Grenzen schließen soll."
      @ Goodnight
      „Sie sagen nicht, dass man die Grenzen schließen soll.“

      In Ungarn sagt man das. Orban sagt das. Sehr deutlich. Hier mit deutscher Übersetzung.

      https://www.youtube.com/watch?v=0Wrkgt8yf5I&app=desktop

      Die Briten haben dafür gestimmt, dass sie keine weitere Zuwanderung wollen, indem sie für den Brexit gestimmt haben. Theresa May hat sich schon letzten Herbst gegen eine Masseneinwanderung ausgesprochen.

      Die Franzosen werden vielleicht auch für eine Grenzschließung stimmen, wenn sie FN wählen.

      Im deutschsprachigen Raum sagen es Hofer, Außenminister Kurz…

      …die AfD und in eher milder Form Herr Seehofer.
      (Ihre Obergrenze wurde dieses Jahr schon überschritten, Herr Seehofer!)

      Sahra Wagenknecht macht vorsichtige Andeutungen in diese Richtung und wird dafür von ihrer eigenen Partei gemobbt.

      „Sie sagen, dass wir die Demokratie, den Staat, die Freiheit, unsere Rechte und alles an was wir glauben mal eben anpassen, ans Mittelalter, an den Terror von Messerstechern.“

      Das Mittelalter und der Untergang des römischen Reiches begann ebenfalls mit einer Völkerwanderung von „Flüchtlingen“.

    • No matter how long it may take to overcome this invasion,
      Unangepasste…

      Welche Schulen habt Ihr eigentlich besucht?

      Geschichtsunterricht? Schon mal gehabt?

      Schon mal etwas von der Moderne gehört?

      Von funktionaler Differenzierung will ich gar nicht anfangen, aber von Gewaltenteilung und Demokratie sollte doch jeder mal gehört habe. Von diesen Grundlagen Eurer Existenz, die dafür sorgen, dass Ihr keine Sklaven seid.

      Die Menschheit benötigte Jahrtausende um so weit zu kommen.

      Vom Voodo über Göttern zu Kaisern zu Führern hin zu einem Rechtsstaat.

      Millionen Menschen sind dafür gestorben.

      Und wir haben die Pflicht, dass zu verteidigen.

    • Titel eingeben
      Verstehe. Die Entwicklung bis an den Punkt an dem die Quantität der Seelen (so sagte man lange) in die Quallität der Unterwerfung umschlägt, möchte man weiterführen. Good night.

    • Der Nahe Osten beginnt in Hamburg
      Durch die erzwungene Einwanderung und die demographische Ueberlegenheit der Migrantenpopulationen wird Mitteleuropa einschliesslich Deutschland bald noch sichbarer als bereits jetzt als Teil des Nahen Ostens (und Nordafrikas) identifizierbar sein.

      Was wir versuchen sind Rueckzugsgefechte, die notwendig sind, aber nur verzoegernde Wirkung haben – der Zug ist abgefahren.

      Mir tut es um die Enkelgeneration leid. Zu deren Ueberlebensfaehigkeit in der Zukunftsgesellschaft gehoert das Koranverstaendnis. Viele werden opportunistisch konvertieren.

      Wem haben wir das zu verdanken?

    • ....
      aber dafür haben wir uns früher vermehrt wie die Karnickel… wer sagt, dass es schlecht sein muss, wenn die Bevölkerungsdichte nicht so hoch ist… alles etwas entspannter dann… und deutlich weniger Stress

  22. Heimat
    Danke Don für diese Zeilen. Heimat hat, das darf ich vielleicht ergänzen, für mich auch sehr viel mit Gefühl und Erinnerungen, die selbstredend mit Landschaft verbunden sind, zu tuen. Mich hat im vergangenen September ein Bild tief ins Herz getroffen. In meiner Kindheit zählte ein Ausflug in die Bezirkshauptstadt zu den großen Ereignissen. So etwas machte man zur Erstkommunion. Dann stellte sich die Familie vor eine schönes Fotomotiv. Dies war bzw. ist immer noch eine Brücke über den Inn. In der Mitte dieser Brücke steht, seit ich im mich erinnern kann, ein Brückenkreuz. Dort ist die Grenze zwischen Bayern und Österreich. Unter dieses Kreuz stellt sich die Familie und hat man dann die Stadt mit dem Schloßberg als Hintergrund. Im September 2015 zeigte der BR diese Brücke. Zwischenzeitlich campierten Flüchtlinge auf der Brücke und das alte Kreuz war verhängt. Zunächst war ich fassungslos, dann kamen mir Tränen. Meine ersten Tränen. Diesen Tränen um die alte Innbrücke und um eine meiner schönsten Kindheitserinnerung, folgten Tränen um Orlando, Tränen um Nizza, Tränen um Würzburg und Ansbach, und Tränen um mein geliebtes München. Alles Ort, die ich mit schönen, privaten Erinnerungen, mit meinem Leben verbinde. Mittlerweile bin ich bei Zorn und Wut! Wut auf die Terroristen, Wut auf die Welcome-Klatscher, Wut auf Faymann und Merkel!

    Gerade heute sprach ich auch über die Situation in Israel. Ich sagte, dass ich seit dieser Woche die Israelis verstehe und ich habe eine Eindruck davon bekommen, wie sich die Israelis fühlen. Für viele in meinem Freundes- und Bekanntenkreis ist „Flüchtling“ mittlerweile ein Wort geworden, dass Angst und Schrecken verbreitet. Was ist eigentlich in den letzten 12 Monaten passiert?

    • Naja, man erkennt halt jetzt, dass in Berlin einiges suboptimal läuft. Leider ist es ja so, dass mit den Anschlägen in Österreich der Weg in die andere Richtung offen ist. Das war genau das, was Hofer und Strache brauchen.

  23. ...
    Wer jetzt nicht unterscheidet, zwischen einer Ideologie – die, welcher der IS den Namen „Islam“ drauf schreibt – und einer Religion, die von Millionen Muslimen in Europa niemals so gelesen wurde, dass dabei Terror rauskam oder kommt, der spielt halt munter das Spiel des IS.

    Wieso eigentlich glauben wir seid neuestem ausgerechnet dem IS, wenn er sagt, es gehe um Islam?
    Darf uns jeder Terrorist bloß laut genug etwas um die Ohren fliegen lassen – und schon wir machen ihm sein Geschäft, indem wir „den“ Islam, alle Millionen Muslime verdächtigen? Sie dann beim dritten echten (!) Anschlag am besten gleich dem Mob übergeben?

    Und zur Flüchtlingspolitik: Was genau hätte man machen sollen?

    Wegen der realen Möglichkeit, dass sich unter den Flüchtlingen Terroristen befinden, einer Million Leute, die vor den Schlächtern und vor Krieg fliehen, die Tür vor der Nase zuschlagen?

    Was man hätte machen können: Besser kontrollieren.
    Doch absolute Sicherheit hätte das nicht gegeben. Jetzt nachträglich trompeten – das ist doch die eigene Ohnmacht nicht wahrnehmen wollen.

    Jeder, der für Flüchtlinge war, wusste, dass Terroristen mit kommen können.
    Und was folgt daraus? Keine Flüchtlinge? Asylgesetz tschüss, Menschlichkeit nur für die Ansbacher? Oder die Buxtehuder?

    Ist das das Europa, ist das die Freiheit, die Toleranz, die Menschlichkeit, die wir so groß vor uns her tragen – und beim ersten Windchen bricht man zusammen, um nur noch „unter sich“ zu sein (als wenn es das „unter sich“ oder „die Heimat“ für alle – ob in Ansbach oder sonstwo – je einfach so und in aller Kirschkuchenidylle je gegeben hätte?)

    Ja, ich habe auch eine Heimat – und ich will sie gerne heil sehen, erhalten, schützen. Ich bin kein „Berliner“ und kein „Werber“ (meine Güte, gehts noch platter mit dem Feindbild…) – und trotzdem muss ich nicht jetzt in Frage stellen, ob man eine Million Leute bitteschön in Aleppo und sonst wo unter den Trümmern hätte lassen sollen!

    Und das Spiel des IS spielen muss ich dafür nicht. Nur sehen, dass die Welt kein Zuckerkuchenstück ist und dass es kein „eingeborenes“ Recht gibt, von der Welt außen vor gelassen zu werden.
    Ansonsten: Probleme gibt es genug – lösen, was zu lösen ist, keine Arbeit, auch keine „Investitionen“ scheuen, um das einzig richtige umzusetzen: Menschlichkeit gegenüber den Opfern, unangesehen der Religion (nicht: unangesehen der Ideologie – aber den Unterschied müsste man halt doch noch kennen…)

    • Gezieltes Resettlement statt offener Grenzen. Kontrolle bei der Einreise und bevor das Kontrollsystem nicht funktioniert, Schweizer Grenzlager.

      Nichts gegen notleidende Syrer. Aber das Merkelsystem hat jeden kommen lassen, der wollte. Dafür ist das Asylsystem nicht da, entsprechend mies ist die Anerkennungsquote.

    • @ "Gast"
      Was für einen überheblichen, selbstverliebten Mist Sie da schreiben!

      „und beim ersten Windchen bricht man zusammen“
      -will heißen:

      Ein enthaupteter Priester, Besucher einer Musikveranstaltung, die um ein Haar von einer Splitterbombe zerfetzt worden wären, Menschen auf die mit einer Axt eingehackt wurde, hunderte von sexuell misshandelten Frauen und Mädchen -ein bedeutungsloses Nichts?

      Das sollen wir uns also auch in Zukunft gefallen lassen, damit Kaltschnäuzlinge wie Sie sich weiterhin in generösen Weltrettungsfantasien auf Kosten anderer suhlen können?

    • Sind Sie etwa blind? Oder ohne Verstand?
      Hier kommen welche, die unsere Freiheit beschneiden, die intolerant sind und unmenschlich.
      Hier sind inzwischen welche, die sich mitnichten „anpassen“ wollen, die über uns hinweg sehen, unsere Regeln durcheinander bringen und in den Städten durch uns hindurch gehen.
      Hier sind inzwischen welche, deren Ansprüche höher sind, als das, was wir zu leisten imstande sind.
      Hier sind welche, die ihre Unzufriedenheit ausdrücken, indem sie sich das Dach über dem eigenen Kopf anzünden.
      Hier kommen welche, die unsere Gesetze missachten, die übergriffig sind und sogar vor kleinen Kindern und alten schwachen Menschen nicht halt machen.
      Hier sind auch welche, die uns die Art, wie wir gerne leben, verbieten wollen.
      Hier sind welche, denen Beethoven, Bach und Mozart ein Graus sind, den ihre Religion verbietet, die nichts von Aufklärung wissen und ihrem schwarz-weiss Denken verhaftet bleiben.
      Hier sind welche, die uns belügen und betrügen, schon vor dem ersten Schritt über unsere Landesgrenzen, und schlimmer noch, hier sind welche, die welche von uns auszulöschen zu ihrem Lebensinhalt gemacht haben.
      Mit allen Mitteln.
      http://www.biblisch-lutherisch.de/religion-islam-judentum/muslimische-taktik-der-list-taqiyya/
      Das schreibt die Kirche der Frau aus Berlin dazu – man sollte es einfach wissen.
      Nein, es sind nicht alle – und ich gehe weiter mit offenen Augen und Freundlichkeit durch meine Stadt – mit Sicherheitsalarm und Trillerpfeife in meiner Handtasche, die als Wurfgeschoss seit neustem immer geschlossen und angedacht ist.

    • "Und zur Flüchtlingspolitik: Was genau hätte man machen sollen?"
      @ Gast
      „Und zur Flüchtlingspolitik: Was genau hätte man machen sollen?“

      – Keine „Einladungen“ an Migranten dieser Welt per Selfie (Merkel) etc. aussprechen.
      (übrigens auch Gauck in Indien!: Wir haben Platz)
      http://www.welt.de/politik/ausland/article124661961/Gauck-lockt-Inder-Wir-haben-Platz-in-Deutschland.html
      – Keine Ungarn Situation per Twitter (Selbsteintrittsrecht Deutschlands wurde ohne ein entsprechendes Verfahren verkündet und in den Flüchtlingslagern verbreitet!!!) herbeiführen.
      – Die bestehenden Gesetze einhalten. Diese sehen bei Grenzkontrollen zwingend die Zurückweisung von illegal Einreisenden an der Grenze vor nach § 18 AsylG.
      Dies war ursprünglich auch am 13.9.2015 so geplant und wurde vermutlich durch persönliche Intervention von Merkel verhindert.

      – Keinen Türkei-Deal machen, sondern Grenzen selbst schützen (Wie man an der Schließung der Balkan Route sieht, geht das auch)
      -Den Bundestag abstimmen lassen und die Gesetze ändern, wenn man über eine Million Migranten ins Land lassen willt.
      – als Volk/Medien/Justiz/Parlament: Keinen Putsch von oben (Merkels Befehl steht über dem Recht?!) dulden!
      -Die Vorschläge von Österreichs Außenminister Kurz umsetzen, d.h. auch keine Migration mehr über das Mittelmeer dulden.

      Zur Rechtslage z.B.:
      http://wobo.de/news/Vosgerau%20Cicero.pdf

      Für die Zukunft:
      Sofort:
      – strikte Grenzsicherung, solange die EU Außengrenzen nicht gesichert sind
      – Familennachzug aussetzen!!
      – Maghreb Staaten zu sicheren Drittstaaten erklären
      – Abschiebungen durchsetzen, soweit irgend möglich
      – auf keinen Fall CDU/SPD/Grüne wählen!

    • Wenn Sie die arabischen bzw. nordafrikanischen "Flüchtlinge"
      bzw. deren Mentalität, die sich aus der Sozialisation UND dem Islam – denn das ist nicht zu trennen – so kennen würden wie z. B. ich, der ich viel Zeit im Nahen Osten bzw. Nordafrika verbracht habe, dann wüssten Sie, warum z. B. ihre reichen Glaubensbrüder in Saudi-Arabien, Quatar etc. es dankend abgelehnt haben, diese „Flüchtlinge“ aufzunehmen. Die wussten ganz genau, dass ihnen solche Barmherzigkeit nichts als Ärger und immense Kosten einbringen würde.
      Und Sie sind der Meinung, EUROPA und speziell Deutschland müsste sich da freudig engagieren?

    • Titel eingeben
      Endlich mal ein schlauer Kommentar zu den ganzen aufgescheuchten, von Ressentiments und Unterstellungen geprägten Beiträgen. Unser Ansehen in der Welt hat durch die Merkelsche Politik enorm zugenommen; auch durch diese Art, Politik zu betreiben, sind wir bislang zum Glück von größeren Anschlägen verschont geblieben.
      Diese ewigen Jammerer, die möglichst alles immer so lassen möchten, wie es bislang ach so bequem war, haben schon nach dem Mauerfall 1989 Konjunktur gehabt, als die hochsubventionierten Westberliner Nischenbiotope durch jeansjackentragende und bananenessende Ostler durchgerüttelt wurden. Jetzt sind die gleichen Bedenkenträger wieder unterwegs, die sich mit Angst und Tränenströmen (s. o., brrrr….) in ihrer Gutbürgerlichkeit gestört fühlen.

    • Titel eingeben
      Haben sie das nicht gestern schon in ZON geschrieben und dafür das dicke Redaktionsbienchen bekommen oder nur von dort übernommen. Ich habe kein Mitgefühl oder keine Anteilnahme für das Leid der Opfer und Angehoerigen in ihrem Text gefunden.

    • Ich persönlich höre anderes - die im Ausland lachen sich über unsere Blödheit kaputt!
      Gast sagt:
      27. Juli 2016 um 15:23 Uhr
      „Unser Ansehen in der Welt hat durch die Merkelsche Politik enorm zugenommen;“

  24. Titel eingeben
    „Möglicherweise gibt es uns sogar schon nicht mehr, sondern die mit den Sorgen und jene, die gern alles verteilen und niemanden, der sie umbringen möchte, erschiessen würden.“

    Sie haben recht. Es gibt kein „uns“. Habe nämlich Sorgen und keinen Kirschkuchen, also passe ich nicht in die Welt.

    Und es tut mir wirklich leid, dass der Schrecken in Ihre Heimat gekommen ist. Und es ist mir unangenehm, dass Sie ein solcher tweet aus Berlin erreicht. Im übrigen habe ich auch keine Lösung. Ich weiß nicht, wie man die Situation anders hätte gestalten sollen, ob irgendeine andere Gestaltung überhaupt akzeptiert worden wäre? Grenzen zu? Ich habe so eine Vorstellung, wer dagegen protestiert und sich durchgesetzt hätte … dann hätte es geheißen, die Kanzlerin ruiniert aus rassistischer Ängstlichkeit heraus den Wirtschaftsstandort Deutschland, indem sie das Schengen-Abkommen bricht, das gefährdet unseren Kirschkuchen! Damit wäre sie jetzt schon weg vom Fenster; nur die Situation wäre dieselbe, nehme ich mal an. Vor … Jahren gab es hier eine Armee und die hat geschossen. Die haben wir, weil wir nämlich im übrigen nicht gut genug waren, abgebaut. Mittlerweile kann ich mich kaum noch daran erinnern, wofür es überhaupt gut sein sollte, gut zu sein? So stehen die Dinge auf dem Kopf und kopfstehend kann man wohl einfach niemanden trösten. Und via Pressekonferenz auch nicht.

    • Kontrolle wäre wichtig gewesen. Kontrolle und Verständnis, welche Flucht sinnvoll ist. Es gab ja kluge und gute Resettlementprogramme. Und man hätte wissen müssen, wer da kommt. Das hat man aber auf Wunsch der Kaynzlerin unterlassen. Ich habe mir das ja selbst angeschaut. Die Bundespolizei hat die Leute reingelassen und die Bayern standen hilflos daneben.

    • Dass es Bayern trifft – Zufall. Dabei wird es, wenn es stimmt, was der IS sagt, leider nicht bleiben.

    • Hilflos ?
      Seehofer hat ein paar schlaue Reden irgenwo im Hintergrund geschwungen und das wars.

      Er hätte der Kanzlerin laut, und zwar nicht nur, widersprechen müssen!
      Er hat soweinig wie Merkel die Interessen der Bürger beschützt, SONDERN SEINE EIGENEN!

      Und sonst gar nichts!

    • Auch Deutschland hat 2015 seine Millionen an die UN zur Finanzierung
      der Flüchtlingslager teilweise nicht gezahlt. Danach begann die Bewegung Richtung Europa.
      Wurde die Finanzierung inzwischen wieder aufgenommen?

    • Richtig, TDV!
      Absolut SpotOn, wie man sagt.

      Don Alphonso ist und bleibt auch ein sympathischer Tagträumer. Seehofer ist Merkels Schoßhündchen als ‚bad cop – good cop‘.

      Seehofer ist – ähnlich wie an anderer Stelle von mir vermerkt – ein wenig in der Situation wie Wagenknecht. Er weiß dass er ganz anders könnte, fühlt sich möglicherweise zu alt, zu krank, zu kraftlos um jetzt eine bundesweite CSU vom Zaun zu brechen. Das wäre die einzige Möglichkeit, um nicht doch unterzugehen. Alle die CSU-Pöstchenträger würden es ihm nie verzeihen, wenn sie aus politischen Gründen ihre Pfründe verlören. Also muss die CSU jeweils ‚ja‘ und ‚amen‘ sagen, oder sich bundesweit ausdehnen.

      Seehofer wurde neulich in einem Interview gefragt, wie es denn mit der Obergrenze wäre, nachdem auch dieses Jahr schon über 200000 Leute ‚eingereist‘ sind, und er das vehement dementiert hat. Wie viele es denn waren? da wich er ganz gezielt aus. Ja, die Obergrenze gelte für ihn, die sei aber noch lange nicht erreicht.
      Wahrscheinlich ist die Statistik so aufgerüscht wie die Arbeitslosenstatistik. Da kommen täglich mehr als 1000 in Italien an, Polen ist offen. Und der Brennero auch. Und dass Basel offen ist, wissen ebenfalls viele, u.s.w. Wie will man denn feststellen, wie viele gekommen sind, wenn an den Grenzübergängen selten jemand steht und fast nie Papiere kontrolliert werden?
      Den Fehler, nochmals 1 Million ‚zu uns Geflüchtete‘ zu melden, macht die Bundesregierung nie wieder. Die nächsten Hunderttausenden sind dann ‚einfach da, und niemand weiß wo die herkommen‘. Ooohh, und alle werden schwer überrascht sein, auch die Foristen hier.

      Man müsste *heute* anfangen alle Grenzübergänge zu kontrollieren, und alle zurückweisen, die keine gültigen Einreisepapiere haben.
      Die Konsequenz wäre klar: da würden täglich 1000 oder mehr zurückgeschickt, und das ganze würde sich an die Schengenaussengrenze verlagern. Und dann – rinse and repeat – gäbe es die berüchtigten Lichterketten, weil der Zustrom versiegt.

      Möglicherweise fühlt sich Seehofer zu alt, zu krank, zu kraftlos um jetzt das alles einzurühren, und alle Konsequenzen zu ertragen.
      Also, und so wie TDV richtig schrieb, bereitet er sich selbst noch ein paar schöne Jahre. Nach ihm die Sintflut.

    • Gast, es wäre nett, wenn Sie
      einfach die Wahrheit schrieben. Dass Deutschland seine Beiträge nicht abgeliefert hat, ist wohl richtig. Aber dass erst danach die Flutwelle kam, ist eine Erfindung.

    • @D.A., @Dippel
      Lieber Don Alphonso,

      ich halte es Ihrer Betroffenheit zugute, dass Sie es für angezeigt halten, mich daran zu erinnern, dass es mich oder die meinen ebenfalls treffen kann. Bei allem Respekt muss ich allerdings darauf verweisen, dass es dieser Belehrung wirklich nicht bedarf; ich stamme aus Berlin und das wird sich auch nicht mehr ändern. Selbstverständlich Ihr Privileg, die Zustände hier abzulehnen. Aber Sie überdehnen es, indem Sie andeuten, ausgerechnet hier könne man sich nicht vorstellen, was es heißen kann, wenn sich andere Menschen auf einmal unberechenbar gerieren. Hier gibt es schon lange gefährliche Orte und es werden immer mehr und nein, große Überraschung, diejenigen, die das hier ganz schick finden und Drogen und Immobilien kaufen, ebenfalls nicht.

      Im übrigen haben Sie einen Block weiter in den Kommentaren noch darüber philosophiert, dass man mit Blick auf Nizza eine Woche mit den Stellungnahmen zuwarten solle. Das war dann wohl schnell vergessen?Auch dieses Spiel sind wir seit langem gewöhnt und brauchten eigentlich keine Erinnerung. Und die guten Ermittlungsbehörden haben ja jetzt auch eine schuldige Ideologie ausgemacht: Die Rechtsradikalen sind schuld! Nur gut, dass die Kanzlerin mit der Pressekonferenz zugewartet hat, kann ich da nur sagen.

      Ihre angeblichen Ressetlementprogramme hätten Sie ja schon vor Jahren durchführen können; ein Bedürfnis dafür bestand ja schon lange. Das wurde unterlassen. Im Gegenteil wurde jeder, der sich auf einen anderen Standpunkt dazu stellen wollte, in eine böse Ecke gestellt; sogar Otto Schily, der das Asyl außerhalb von Europa prüfen lassen wollte, blieb davon nicht verschont. Vor dem Hintergrund ist es unredlich, sich auf einmal auf die „guten Lösungen“ zu berufen, von denen man gestern noch überhaupt nichts hören wollte.

      Ich hoffe, Sie haben mitgelesen, Herr Dippel? Ich weiß nicht, wie Sie dazu kommen, mich aufzufordern, „die Wahrheit“ zu sagen. Ich bin nicht dafür verantwortlich, dass die BRD ihren Verpflichtungen nicht nachkommt. Ich bin auch nicht für Fluchtursachen verantwortlich.

      Das ist die Wahrheit.

      Und wo wir schon dabei sind: Gepöbel über die Kanzlerin und Schuld-in-die-Schuhe-schieben hilft rein gar nichts. Es lässt nur erkennen, wie viele hier im Forum immer noch darauf hoffen, es gäbe den einen Verantwortlichen. Das ist undemokratisch. Vor dem Hintergrund unserer Geschichte sollten Sie sich was schämen.

    • Es gibt zwischen Nizza, wo vorab vieles sehr unklar war, und einem attentat mit IS-Bekennervideo den enormen Unterschied, dass man sehr wohl schneller reagieren und schreiben kann.

    • @Gast
      Es wäre nett, eine gute Diskussion führen zu können, wenigstens hier noch.

      Und da bemühe ich mich. Es stinkt mir auch, dass die vielen Zusagen schon seit langem nicht eingehalten werden. Seit langem: seit Generationen in der Entwicklungshilfe.
      Dass durch die Einhaltung aller Zusagen keine Flutwelle entstanden wäre, stammt von Ihnen, und die ist weiterhin nicht haltbar. Das kann Ihre Meinung sein, dargestellt wurde es als Tatsache.
      Außerdem hat Ihnen niemand vorgeworfen, Fluchtursache zu sein.

      Zur Berichterstattung: Da bin auch ich für sehr viel Zurückhaltung. Das betrifft aber weniger unseren Gastgeber, sondern die Medien. Da läuft das meistens in dieser Reihenfolge: Attentat! – Bisher kein Hinweis auf religiösen Hintergrund – möglicherweise Rechtsradikale – Einzeltäter – angebliches Bekennerschreiben – Psychopath – Islamist.
      (Achtung, ich habe ‚meistens‘ geschrieben, München ist eine Ausnahme.)

      Schauen wir auf Nizza: Eine Woche danach stellte sich ein Anschlag geplant von langer hand heraus, mit einer Handvoll Beteiligten, mit Aufnahmen der Sicherheitsvorkehrungen schon in 2015. Das meiste davon ist mittlerweile nicht mehr durchgedrungen.

      Schauen wir auf Ansbach: Das Bekennervideo war schnell da, und einige Tage danach handelte es sich um einen IS-‚Soldat‘, mit Kampferfahrung in Syrien und Irak, und vor allem hatte er einen ‚Führer‘, der ihn beraten und begleitet hat. Seltsamerweise hat sich niemand in den Medien öffentlich gefragt, woher er die Rolle mit den 50€-Scheinen hatte.

      Zum ‚Gepöbel‘ über Angela Merkel: Auch hier sind Sie leider nicht ganz korrekt: Fast niemand hat behauptet, sie sei ‚die eine Verantwortliche‘.
      Damit wäre ja auch dieser Vorwurf vom Tisch, denke ich. Und in diesem Forum gibt es TDV, der immer wieder richtigerweise auf andere Verantwortlichkeiten hinweist. Niemand hat je behauptet, Frau Merkel sei direkt verantwortlich für das Attentat in Ansbach.
      Eine indirekte Verantwortlichkeit hat sie dennoch, weil es ihre solitäre Entscheidung war, die Grenzen unkontrolliert zu öffnen. Diesen Vorwurf darf man ihr durchaus machen. Und niemand wird ernsthaft bestreiten wollen, dass da eine ganze Anzahl – vielleicht eine Mehrheit, also mehr als 500000 – gekommen sind, die nicht unter die Bestimmungen für politisches Asyl fallen.

    • @D. A.
      … und ich dachte aufgrund der Zeitungsberichte, es wäre gefährlich, sich so schnell zu einem IS-Anschlag zu positionieren, weil es nämlich Nachahmer provoziert? Da muss ich schon wieder etwas falsch verstanden haben!

      Aber ich sehe schon seit vielen, vielen Jahren – welche Lösung man auch vorschlägt (nicht, dass hier eine gäbe): Hauptsache ist, am Ende des Tages ist „der eine“ „Schuld“ an allem.

      Wenn sich dieses Muster nicht überwinden lässt, kann man nur noch zusehen, dass man Land gewinnt. Wäre ich die Kanzlerin, ich würde wohl zurücktreten, und zwar aus christlicher Überzeugung: ein Jesus reicht nämlich; wenn der Euch nicht erlöst hat, dann schafft das keiner mehr.

    • @Dippel
      „Eine indirekte Verantwortlichkeit hat sie dennoch, weil es ihre solitäre Entscheidung war, die Grenzen unkontrolliert zu öffnen. Diesen Vorwurf darf man ihr durchaus machen. Und niemand wird ernsthaft bestreiten wollen, dass da eine ganze Anzahl – vielleicht eine Mehrheit, also mehr als 500000 – gekommen sind, die nicht unter die Bestimmungen für politisches Asyl fallen.“

      Ich kann das schlicht nicht mehr ertragen. In Brandenburg und in Sachsen wohnen Menschen, die wegen der offenen Schengengrenzen mehrfach überfallen und ausgeraubt wurden. Das hat nie jemanden interessiert; wenn diese Menschen das sagten, wenn sie darüber wütend waren, dann wurde ihnen das Maul gestopft. Der Osten ist eben „braun“; so hieß es dann.

      Und als Frau Merkel letztes Jahr in Duisburg-Marxloh war, wurde ihr – in diesem Forum – auch noch zum Vorwurf gemacht, für diese Zustände dort verantwortlich zu machen. Menschen, die ohne Skrupel mehrere Millionen Fremde ins Land geholt hatten, weil sie sich davon demographische Vorteile, Fachkräfte, sonstwas versprachen – die fordern nun von einer Frau faktisch eine Mauer, die sie vor den Folgen ihrer offenen Schengengrenze schützt. Fordern unter Bezugnahme auf eine andere Biographie, die ich nun einmal – teile.

      Mir macht dieses … Denkmuster … große Angst. Aber ich sehe ein, dass ich damit nur klarkomme, wenn ich die Begegnung damit nun vollständig vermeide. Es tut mir leid, falls ich jemandem zu nahe getreten sein sollte.

  25. Willkommenskultur 3.0
    Alle Terroristen und Amoklauefer sind letztendlich geistig gestoert und muessen aus dem Verkehr gezogen werden, bevorzugt praeventiv, mit allen noetigen Mitteln, bevor Unschuldige zu Opfern werden.

    Das verharmlosende Psychologisieren und die damit verbundenen entschuldigend erklaerenden Argumentationen sind weitere Symptome der Soziopathie auf der unverbesserbaren Gutmenschseite – man wird das nicht vergessen. Man wird an die Opfer denken und an die, die diese vermeidbare Entwicklung erst moeglich gemacht haben.

    Wie gegenwaertig von vielen Politikern und Gutmenschen (wie Hr. Frommer) angesichts der vorhergesagten, jetzt eingetretenen Entwicklungen immer noch abgewiegelt wird, ist unertraeglich.

    Fuer alle in Deutschland lebenden Menschen wird das Gefuehl der Freiheit und Sicherheit Vergangenheit sein.

    Auch Deutschland wird in der Fluechtlingsfrage per Dekret regiert. Bei dem Thema Tuerkei nennt man das Diktatur.

    Wann und wie werden die politisch Verantwortlichen und ihre Unterstuetzer zur Rechenschaft gezogen?

    • Da täuschen Sie sich. Diese Leute sind nach unseren Vorstellungen irre. Aber in ihrem Sytem sind sie ganz rational. Man zündet keine Splitterbombe, wenn man nicht einen tiefen Sinn darin sieht.

    • Titel eingeben
      „Diese Leute sind nach unseren Vorstellungen irre. Aber in ihrem Sytem sind sie ganz rational. Man zündet keine Splitterbombe, wenn man nicht einen tiefen Sinn darin sieht.“
      .
      Man könnte deshalb ja vielleicht auch mal deren Standpunkt sehen oder gar erwähnen:

      Wie sonst soll sich solch ein Volk (Religionsgemeinschaft? Rasse?) denn wehren, gegen Krieg und Drohnen eines wahrlich waffenstarrenden Amerika, das all diese (islamischen!) Länder seit Jahren aus geopolitischen Gründen: Erdöl und Weltherrschaft, wie die USA selbst freimütig zugeben, …überfällt und zerbombt? Wie sonst? Man könnte auch neutral sagen: Das sind Partisanen, Freiheitskämpfer. Aber das wäre ja in unseren USAgläubigen Augen schon „Unterstützung des pösen Feindes“.
      Und zwischen den USA und den zerbombten islamischen Ländern ist ein riesiger Ozean. Also bekämpft man das näher liegende, deren „enge Freunde“, die sie – gegen alle Vernunft, immer noch – vorbehaltlos unterstützen.

    • Freiheitskämpfer und Partisanen?
      Inzwischen sind 30.000 Muslime von Terroristen ermordet worden.

      Menschen fliehen aus Syrien und Irak auch vor dem ISIS.

      Für welche „Freiheit“ kämpft denn der ISIS?

      Warum fliehen denn die Menschen aus deren „Kalifat“und riskieren dabei ihr Leben? Warum fliehen die Menschen nicht dorthin und bleiben dort freiwillig, wenn das ihre „Befreier“ sind?

      Nein, das sind Barbaren, die Frauen, die sich weigern, ihnen als Sklavin zu Diensten zu stehen, am lebendigen Leibe verbrennen und Hunderte von Kindern ermorden.

      Sie idealisieren diese Mörder? Glauben Sie im Ernst, dass die Syrer und Iraker von diesen Barbaren „befreit“ werden wollen? Außer einer kleinen Minderheit will doch kein Muslim mit denen etwas zu tun haben.

    • @kdm:
      Und warum töten die Islamisten dann in weit überwiegender Anzahl andere Muslime?

    • @kdm
      Ich hoffe, dass Sie nur den Terroristenstandpunkt paraphrasieren. Falls Sie den Standpunkt teilen, sind Sie ein Terroristensympathisant.

    • Jau. Man bombt Deutsche, weil man sich an Amerikanern rächen will.
      Das ist – sorry – die Logik von Irren. Wenn man mal ganz höflich davon absieht, dass die USA mir Syrien zeimlich wenig (vor dem Erstarken des IS praktisch nichts) zu tun haben und hatten.

      Gruss,
      Thorsten Haupts

  26. Die "Verrohung" der Gesellschaft
    ist nicht allein die der islamistischen Axt- und Messerschwinger und Splitterbombenbastler…auch wenn deren Variante die dennoch unangefochten grausigste Manifestation ist…

    [leicht editiert. Bitte keine abwertenden Umschreibungen. Don.]

    • "Abwertende Umschreibungen"
      lagen durchaus nicht in meiner Absicht! Eher ein Bedürfnis nach ‚comic relief’…Insofern hatte ich bei dem von Ihnen, geehrter Don, beanstandeten Wort eher die alte, scherzhafte Konnotation im Blick…oder Lessing, Nathan: „Jud’ und Christ und Muselmann und Parsi, alles ist ihm eins.“ Müssen wir das dann auch politisch korrekt umschreiben? Wie Pipi Langstrumpf, wo der Herr Papa nicht mehr „Negerkönig“ sein darf?…Aber nicht etwa, daß ich die Semantik bei der vorliegenden Problematik für das Allerwichtigste hielte! Bin nur etwas verwundert…

    • Bitte, ich brauche hier echt keinen Ärger.

    • Vielleicht bin ich wirklich begriffsstutzig
      und Ärger will ich natürlich Ihnen nicht machen, denn ich schätze Ihre Gedanken, die sprachliche Raffinesse Ihrer Texte und sehe überhaupt wenig Sinn in Ärger! Aber Sie meinen wirklich im Ernst, der könnte sich an einer Vokabel entzünden, die weder im Grimm (dort kann man die positiv besetzte Etymologie nachlesen) oder im Duden, selbst bei Wikipedia nicht sonderlich kritisch gesehen wird? Ich schätze, Sie können das besser beurteilen als ich ältere Philologin aus einem schwäbischen Dorf. Dann also seufz und sorry! Und halten es mit Wittgenstein und schweigen über das, wovon wir nicht sprechen können (jaja ist mir schon klar, daß das eine brachiale Vulgärinterpretation ist!)….

  27. Danke!
    Einfach nur eins: Grandios! Danke, danke, danke!!

  28. Den Ideologen...
    … war das Wohlergehen der Menschen doch schon immer egal und wenn heute 10.000 Kartoffeldeutsche beim Bau des neuen Flüchtlingsparadieses verrecken, interssiert die das nur insofern, als dass die Willkommenskultur für die geschenkten Menschen fertig wird.

  29. Hach!
    Lieber Don Alphonso, erstens möchte ich mich herzlich für die letzten beiden wichtigen Blogs bedanken, in deren Rahmen wir hier die Chance hatten, über diese uns alle berührenden Themen offen und frei zu diskutieren.

    Noch einen besonderen Dank für den wunderbaren heutigen Blog mit den zauberhaften Bildern. Während ich mir momentan schwer tue, die richtigen Worte zu finden, haben Sie heute einen perfekten Blog geschrieben, mit einem bittersüßen Unterton, und doch am Ende so positiv und schön. Hach!

    Mich macht die Lage sehr traurig, für die Opfer und Angehörige, und dafür, dass die Leichtigkeit des Lebens Stück für Stück verloren geht. Wenn wir es zulassen.

    Relativierung der Taten, allgegenwärtig.
    Während das Volk zur Besonnenheit gemahnt wird.
    Wie die Herrin, so ihr Geschirr: besonnen, so soll das sein.

    Besonnenheit kann auch unecht sein, reiner Gehorsam, ohne innere Stärke, nur eine Fassade. Sie kann sich in eine Starre einmünden, in der nichts vorangeht. Besonnenheit kann ein Deckmantel für Verdrängung sein.
    Erst eine gesunde Prise Wut ergibt einen Impuls zum Handeln: Wut gegen die Maßlosigkeit der Politik, gen ihre vollkommene Planlosigkeit. Gegen die Uneinsichtigkeit und Sturheit, als „Besonnenheit“ verpackt.

    Allgegenwärtig sind nun auch die hilflosen Analyse-Versuche, durch welche die Kritiker der Flüchtlingspolitik wie Kinder gedanklich auf den richtigen Weg gebracht werden sollten.

    ***

    BFE+, so heißt die neue Terroreinheit des Bundes, sei immer noch nicht einsatz-bereit, so Frontal 21 von heute. Grund: mangelhafte Ausstattung. Zu diesem Einzelbeitrag gibt es leider keinen Hinweis auf ZDF Website.

    • Gern geschehen.

      Man muss etwas nachsichtig sein – die Deutschen haben keine Ahnung mehr, was diese Form von Terror ist. Das wird aber schon noch verstanden werden. Leider. Man sieht ja in Rouen, wozu manche fähig sind.

    • Relativierung ??????
      „Relativierung der Taten, allgegenwärtig.“

      Und ihr Kommentar relativiert die „Arbeit“ der Bundeswehr, oder gar der Amerikaner in den Herkunftsländer dieser Leute nicht?

      Nicht EIN Wort darüber?

    • Liebe Tamarisque, es soll eine Art Nationalgarde geplant sein
      die DWN berichten darüber unter Bezugnahme auf einen Bild-Artikel heute
      http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/07/26/merkel-erwaegt-nationalgarde-fuer-innere-sicherheit/

      Schily u.a. fordern mehr Polizei, da kann man nur noch höhnisch sagen, dann malt sie euch doch.

      Mehr Polizei und Überwachung helfen aber auch nicht, wie man heute in Frankreich gesehen hat.
      http://www.bild.de/politik/ausland/isis/was-wir-ueber-die-attentaeter-wissen-46999924.bild.html

      Was mich aber zusätzlich auf die Palme bringt, ist das Gejammere, dass Merkel ihren Urlaub unterbrechen müsse, den sie in der Uckermark verbringt… nachdem sich die Fahrt nach Tirol wohl wegen Trauerfeier in München usw. nicht mehr lohnt. Und sie wird morgen wieder betonen, wie richtig ihre Politik ist und das alles nix mit dem Islam zu tun hat.

    • DWN ist, bittschön, keine seriöse Quelle.

    • So unseriös finde ich sie nicht
      und ich lese auch die Junge Freiheit. Wollte ich nur die anderen, „politisch korrekten“ lesen, wüsste ich heute gar nix. Unseriöse Medien kann es in diesen Zeiten doch gar nicht geben. Unseriös ist allenfalls die Politik. Es ist wie mit der AfD, sie sind da, man schaut sich’s an und bildet sich ein Urteil. Sagen Sie nicht selbst immer, alle Infos lesen, sich ein eigenes Urteil bilden und selbst denken?

      Im übrigen bezogen sich die DWN auf die Bild, die zwar auch nicht seriös im eigentlichen Sinne ist, aber immerhin. Ich konnte den Artikel in der Bild nicht aufrufen, weil kostenpflichtig.


    • Dazu hatte ich gestern etwas geschrieben, Deus ex Machina, Künaxten.

      P.S. Vielleicht ist es keine böse Absicht, aber solche Posts mit den vielen Fragezeichen wirken ein wenig aggressiv auf den Leser, jedenfalls auf mich. Und wofür auch diesmal? For nothing.

    • Och ja...
      Wenn ich den Trackrecord des letzten Jahres anschaue sind die DWN locker seriöser als ZEIT-online, tagesspiegel-online und taz-online. ZUSAMMEN….

    • Trotzdem. Bitte. DWN ist lächerlich.

    • Titel eingeben
      DWN ist, im Ggstz zur Jungen Freiheit und Achgut nicht einmal satisfaktionsfähig.
      Wie auch kopp, pi oder compact.
      Das sind die siamesischen Zwillingsköpfe des nd, der taz und der Steffens und Beitzers.

    • kurzbesuch...
      Die DWN sind nicht lächerlicher als ALLE anderen auch, und während jene alle ausnahmslos dieselben Meldungen bringen, kommen in den DWN welche die man nirgends sonst findet, deshalb ist die Seite Pflicht. Ob etwas wahr ist oder nicht, muss man in auf beiden Seiten selber recherchieren!

      Und Tamarisque, sie haben seit einiger Zeit die Angewohnheit einfach nur mehr Dinge zu behaupten, manche auf den ersten Blick offensichtlich lediglich ihre Meinung und keine Tatsache!, da brauchen sie sich nicht wundern wenn die Anworten Fragezeichen enthalten!

    • @ TDV
      „Und Tamarisque, sie haben seit einiger Zeit die Angewohnheit einfach nur mehr Dinge zu behaupten, manche auf den ersten Blick offensichtlich lediglich ihre Meinung und keine Tatsache!, da brauchen sie sich nicht wundern wenn die Anworten Fragezeichen enthalten!“

      Ein Blog ist dazu da, Gedanken und Meinungen auszutauschen. Ein Blog ist kein Expertenforum, in welchem pure Fakten ausgetauscht werden.
      Sie haben offenbar ein Problem mit Meinungen, die Sie nicht teilen und welche Sie gleich als „Dummheit“ kategorisieren und damit abtun.

      Und sorry, ich bin intelligent genug, zwischen einer Meinung und einer Tatsache zu unterscheiden. Und ich respektiere die Meinung anderer, so lange diese keine persönliche Beleidigung ist. Wenn Sie das nicht können, so tut es mir leid für Sie.

  30. Danke Don
    Sie sprechen mir aus der Seele. Den Vorwurf, den Sie der Kanzlerin oder dem Werbemenschen aus der Hauptstadt machen, mache ich aber noch ganz anderen Bevölkerungsteilen. Wenn ein Rechter eine Person mit Migrationshintergrund böse anschaut, gibt es am nächsten Tag Lichterketten und Benefizkonzerte. Dagegen ist grundsätzlich nichts einzuwenden. Wenn aber im Abstand von wenigen Tagen ein „geflüchteter Mensch“ (ich kriege Ausschlag bei der Formulierung) die Axt im Zug schwingt und nur durch Zufall niemanden tötet und ein Schutzsuchender mit einer Nagelbombe 15 Leute nur verletzt aber töten wollte, passiert …. nichts. Zumindest nichts, wovon ich gelesen habe. Wo sind die Konzerte, die Lichterketten. Wo sind die Twitter-Aufschreie? Im bayrischen Radio reicht man sich die Hand, weil Bayern jetzt zusammen stehen soll. Super. Dafür reicht es. Ich gebe zu, dass ich selbst auch keine Lichterkette initiiere. Weil ich von Lichterketten grundsätzlich nicht viel halte. Ich erwarte eine Antwort der Politik. Die kann auch gerne ein wenig härter ausfallen. Wie kann ein Schutzsuchender polizeibekannt sein? Wenn ich in ein anderes Land auswandere, weil in meiner Heimat Krieg herrscht, gehe ich drei Jahre mit gesenktem Haupt durch meine neue „Heimat“. Ich küsse jedem dafür die Füße, dass das Land mir das Überleben ermöglicht. Und was macht dieser Absch***? Aber da kann wohl nichts machen. Die Deutschen hassen sich leider zu sehr, als dass ein nennenswerter Teil aufsteht und ernsthafte Konsequenzen fordert. Ob die etwas bringen, mag dahingestellt bleiben. Aber zumindest ein Signal an den „besorgten“ Teil der Bevölkerung, den die Kanzlerin leider nicht ernst nimmt, sollte ausgesandt werden. Gute Nacht

    • Warten sie es ab, das Land steht da vor einer harten Lernkurve. Beim ersten Mal hat man noch Witze gerissen (IS bekennt sich), jetzt relativiert man schon. Es kommt also durchaus in den Hirnen an.

    • Einfach nur widerlich....
      „Wenn ein Rechter eine Person mit Migrationshintergrund böse anschaut, gibt es am nächsten Tag Lichterketten und Benefizkonzerte.”

      Es ist solch kindischer Schwachsinn der am kontra produktivsten ist und den Gut-Menschen höchstens zeigt, wie dämlich Andersdenkende doch sind!

      „Wenn ich in ein anderes Land auswandere, weil in meiner Heimat Krieg herrscht, gehe ich drei Jahre mit gesenktem Haupt durch meine neue „Heimat“. Ich küsse jedem dafür die Füße, dass das Land mir das Überleben ermöglicht. Und was macht dieser Absch***?”

      In seiner Heimat herrscht Krieg weil zu viele dumme Leute wie Sie die Politik hier, und den USA unterstützen.
      Und wenn sich so jemand dann gegen die Konsequenzen dieser Politik wehrt mit Mitteln die seine Kultur nun mal für angemessen hält, dann ist er es, der der Abschaum ist?
      Ihr habt mit Merkel jemanden zum Kanzler gewählt, die sogar FÜR den Iraq Krieg war, schon vergessen?

      Das heutige Deutschland ist nicht mehr das Land in dem ich aufgewachsen bin, auch dieses Forum hat sich geändert.
      An die Leute die sich jetzt in diesem Forum herumtreiben, werde ich keine Zeit mehr verschwenden….
      Erfreulicherweise kan man den Blog ja auch ohne Forum lesen….

    • Tyler, kommen Sie von der Palme wieder runter
      Sie haben ja mit vielem recht, aber das Kind ist im Brunnen und wie’s ausschaut, bleibt’s da auch noch ne Weile drin. Sie wissen doch, gemeinsam sind wir stark.

      Ich bring’s nimmer zusammen, wo ich es heute las. Da bewunderte jemand, dass am Wochenende mindestens 15.000 Türken in Köln demonstrieren werden und wir? Tja, wir hocken daheim, schreiben hier, ängstigen uns, aber bringen keine 15.000 Leute auf die Straße. Ismail Tipi schreibt bei Tichy ähnlich:
      http://www.rolandtichy.de/gastbeitrag/ich-vermisse-die-menschen-und-lichterketten-gegen-islamistische-gewalt-in-deutschland/

    • Ach TDV...
      Die allgemeine Allmacht und die Allverantwortlichkeit der USA für noch den letzten eingewachsenen Fußnagel am Hindukusch ist natürlich ein nie versiegender Quell linksextremer Masturbationsphantasien. Ernsthaft zu behaupten es sei auch nur im entferntesten mittelbar die Schuld der USA, wenn in Deutschland ein pakistanischer Austauschafghane zur Lobpreisung seines Gottes auf chinesische Touristen einhackt, ist mit „ekelerregend, primitiv und abstoßend“ nicht mehr ganz hinreichend zu beschreiben.

    • Unterstützung?
      @ TDV, sorry, das ist doch Quatsch, mit dem Unterstützen unsereins für die Politik hier und in den USA.Es hat mir nichts genützt, das ich gegen den Irakkrieg war. Was hätte ich denn tun sollen, bitte schön?

      Was bringt der offene Brief Gauweilers und Wimmers an die Kanzlerin? Die hockt wie ein Buddha über allem und ist der Selbstkritik unfähig. Ich habe sie nie gewählt, weil ich weiß, wie es in der DDR zuging. Meine Mutter kam aus der Altmark und folgte meinem Vater nach Friesland damals.

      Weil Merkel Freundinnen hat, denen die meisten Medien dieses Landes gehören, wird sie ja schon wieder nach oben geschrieben. Ihre Umfragewerte sollen steigen, schreiben die.Komisch nur, dass es sich in meinem ganzen Umfeld anders anhört.

    • TDV - Sie machen es sich einfach.
      Auch die „Kulturen“ dieser Länder führen und führten Krieg, gegeneinander, – oft schon lange, bevor da von außen eingegriffen wurde.
      Jeder gegen jeden.
      Und besonders: Männer gegen Frauen.
      Die Hälfte eines Volkes wird von der anderen unterdrückt und alle von der Religion, die alles bestimmt und unveränderlich ist und das Ganze bis zum St. Nimmerleinstag stützt.
      Inschallah.

    • @TDV
      Wenn Sie so klug wären, wie Sie glauben und nicht müde werden hier vorzutragen, wüssten Sie, dass Sie’s in Wahrheit nicht sind. Und wenn alle so dumm wären, wie Sie annehmen, sollten Sie sich, klug wie Sie sind/wären, über Ihre individuelle Abweichung von der Norm doch einigermaßen wundern. Es gäbe dann auch keinen, außer Ihnen selbst natürlich, der Ihre Klugheit erkennen und Sie dafür angemessen bewundern könnte.

      R. L. Stevenson hat die Fallstricke der vergleichenden Methode und herablassenden Selbstvergewisserung wie folgt beschrieben: „Die Intoleranz des Dummen gegenüber der Dummheit, die stets wache Angst des Eitlen, man könne sie an ihm selbst entdecken“

    • "Wie kann ein Schutzsuchender polizeibekannt sein?"
      nun, bei Rouen konnte man doch gerade lernen, daß man sogar mit Verurteilung und elektronischer Fessel für den IS tätig werden kann…

    • TDV, was ist das?
      Ich frage mich, ob Ihre Aussage Drohung oder Versprechen sein soll?

      Ganz persönlich für mich hätte es beide Seiten, denn viele Ihrer Beiträge sind informativ, durchdacht. Die würde ich vermissen. Die Beiträge, in denen lediglich steht, dass wir eine friedliche Welt ohne islamistische Attentäter, ohne Flüchtlingsströme und ohne Kriege hätten, wenn es den US-Amerikanischen Imperialismus und dessen Unterstützung durch die europäischen Regierungen nicht gäbe; ehrlich, die würden mir weniger fehlen.

    • Titel eingeben
      @Werner:
      Sie behaupten, die Amis machen keine Kriege, entfachen keine Kriege, ermorden keine Menschen, und schon gar nicht in den islamischen Ländern, aus denen die Leute dann fliehen? Dann war das der pöse Putin, der da z.B. mittels Drohnen – die natürlich aus St. Petersburg gesteuert werden – Bomben abwirft?

    • Ich kann Ihnen da nur beipflichten.
      Und ergänzen: In deren Heimat „herrscht“ nicht der Krieg. Der Krieg wird geführt von den Einwohnern, von Moslems gegeneinander. Die, die vor diesem Krieg „zu uns flüchten“, sind der eben gerade unterlegene Teil, der nicht weniger schuld ist als der aktuell überlegene Teil. Und wer immer wieder auf die Amerikaner zeigt: In dieser Region haben Araber schon immer gegen Araber – Moslems schon immer gegen Moslems gekämpft. Das liegt weniger an der Religion, kann aber immer mit diesem idiotischen Glauben gerechtfertigt werden, sondern an der Mentalität dieser Menschen.


    • @ TDV
      „In seiner Heimat herrscht Krieg weil zu viele dumme Leute wie Sie die Politik hier, und den USA unterstützen.
      Und wenn sich so jemand dann gegen die Konsequenzen dieser Politik wehrt mit Mitteln die seine Kultur nun mal für angemessen hält, dann ist er es, der der Abschaum ist?“

      Ich möchte meinen, dass jeder weiß, dass die Menschen vor Krieg fliehen. Jeder informierte Bürger weiß auch, dass das ungerechte, unnütze, von Westen initiierten Kriege sind, die für mehr Chaos und unsagbares Leid verantwortlich sind. Doch muss man das *jedes Mal* wiederholen, wenn jeder das eh wissen sollte?

      Hier geht es um die Verärgerung über die kopflose, maßlose Politik von Merkel, das wissen Sie doch. Aber auch hierzu haben Sie ein Korrektur-Ritual parat: die übliche Erinnerung daran, dass „wir“ Merkels Politik auf dem Gewissen haben, und dabei nehmen Sie ausnahmslos jeden in kollektive Sippenhaftung.

      Und nein, ich bin auch nicht der Meinung, dass die Aufnahme der Flüchtlinge diese dazu verpflichten, sich besonders devot zu verhalten und sich dauernd in Dankbarkeit zu üben.
      Doch für den Terror an Unschuldigen gibt es keine Ausrede, und das sind auch nicht die Freiheitskämpfer, welche die Kriegsbevölkerungen beauftragt haben, für sich zu kämpfen. Im Gegenteil.

      Was nützt die dauernde, wiederholte Analyse der Gründe? Was nützt die Einsicht, wenn die Berliner Republik inzwischen den Waffenexport verdoppelt hat?

      Zu den letzten zwei Sätzen: Es bringt Ihnen doch anscheinend großen Spaß, wenn Sie z.B. meine Posts wie ein Oberlehrer mit einem dicken roten Filzstift berichtigen, offensichtlich missgestimmt über meine „Dummheit“. So wirkt Ihr Stil mit den vielen Fragezeichen auf mich, und das finde ich unschön bis beleidigend. Statt im vernünftigen Ton einmal zu fragen: Warum haben Sie das ausgelassen? Nein, Sie flippen erstmal aus. Offenbar brauchen Sie den Kick, sich über möglichst viel „Dummheit“ aufzuregen. Vermutlich kann ein Deutscher in friedfertigem Japan ohne seinen morgendlichen Adrenalin-Schub nicht überleben. ;-)

    • @Uwe
      Es war ein Versprechen, ich hab keine Lust mehr auf immer dieselben falschen Unterstellungen und dümmlichen Behauptungen zu antworten
      Dies ist mein letzter Kommentar…

    • @TDV: ab in die Schmollecke, schade eigentlich
      Text eingeben

  31. Deutschland, eine Sommerreise
    Ich war ein paar Tage unterwegs mit dem Radl im Altmühltal und Umgebung. Als Immigrant aus einem europäischen Nachbarland bin ich immer wieder überwältigt von der Vielfalt bayerischer Landschaften, ihrer Schönheit, den kaum befahrenen Nebenstraßen und den Entdeckungen, die sich da machen lassen.

    Die Zuneigung gilt auch den Menschen, die in diesen Gegenden leben und die man beim Radeln oft kennenlernt, weil es da noch üblich ist, sich zu grüßen und weil ein freundliches Wort gern erwidert wird von Menschen, die bei sich und noch richtig zuhause sind und echte Berufe ausüben als Bauern, Zimmerleute, Schreiner, Maurer, Dachdecker, Bäcker, Metzger, Köche etc. Leute, die durchaus „Internet können“, aber deshalb nicht gleich auf ihre Berufe verzichten.
    Das (oder mein) Herz Deutschlands, verachtet von den urbanen „Eliten“ oder jenen, die sich dafür halten. Anders als im Norden ist man hier entgegenkommend und hört großzügig über den vernehmlichen Akzent des Gegenübers hinweg.

    Man sieht gerade im Jura den Häusern und den Auslagen in den Geschäften an, was sich hier an großartigen Fertigkeiten überliefert hat und gepflegt wird. Handwerk und Selbständigkeit gelten was, noch …
    … denn auch hier gibt es eine Abiturientenquote von gegen 50%, und junge Absolventen, denen man lauter Flöhe ins Ohr setzt, was ihre beruflichen Aussichten auf dem Weg einer akademischen Karriere anbelangt.

    Es zeigen sich auch Folgen der Landflucht, Schäden an der Infrastruktur, weil die Zentren das Land ausbluten, weil das Steuersystem Gemeinden und Selbständige benachteiligt, weil z. B. die Bahn ihre Bahnhöfe und deren Umgebung aufgegeben hat, weil die Discounter an den Umgehungstraßen und gigantische Webshops das Gewerbe in den Kleinstädten erst mürbe- und dann plattmachen.

    Abends saßen wir in den Gärten von Gaststätten, die uns Einheimische empfohlen hatten, tranken Bier oder Wein aus der Region und aßen immer vorzüglich und außerdem preiswert.
    In Kelheim, in der friedlichen Atmosphäre lauter gut besuchter Straßenrestaurants, die ihre Tische und Stühle in die Altstadtgassen gestellt hatten, in unmittelbarer Nachbarschaft zu einem engagierten und um deutliche Worte nicht verlegenen Stammtisch, sagte ich im Scherz zu meiner Begleiterin: „Das hier ist – aus der Sicht Berlins – Dunkeldeutschland“. Ich liebe es.

    Die Heimkehr über Kelheim, Ingolstadt verlief ruhig, bis wir am Abend des Amoklaufs in München ankamen. Hier war – WHOAMMM – auf einmal Blade Runner und dann kam der Anschlag in Ansbach und das ganze unsägliche Geseire hauptsächlich der ÖR-Medien.

    Das haben die Menschen in Würzburg, München, Reutlingen, Ansbach
    nicht verdient, die furchtbaren Anschläge nicht und nicht die ebenso schrecklichen Deuter auf allen Kanälen.

    Ich bin nur Gast hier, aber ich bin zuversichtlich, „mein Deutschland“ kriegt das hin, nach dem Schock und der Trauer, die ich zutiefst mitempfinde.

    Und natürlich hoffe ich, dass die BK morgen irgendwie die richtigen Worte findet und dass ihr bewusst ist, was all die Ereignisse und Leute wie der Berliner Werber in den Seelen junger Menschen anrichten …

    https://twitter.com/stamehfe84

    • Ich glaube auch nicht, dass man sich hier beugen wird. Ausserdem leben die Menschen wirklich gern hier. Die Sache ist tatsächlich das harte Auseinanderbrechen der Sphären und die unüberwindlichen Gegensätze.

    • Satire?
      Äh, ist das Satire auf diesem Twitter-Account? Ich denke schon. So blöd kann doch niemand sein. Oder doch??? Fragen!

    • @ AHE
      Satire?
      Nein, leider nicht, aber ein Beispiel (unter vielen anderen) für die Folgen einer indoktrinierenden Erziehung und den Anpassungsdruck in den Milieus der völlig überdrehten political correctness – eine besonders widerwärtige Form von Kinds- und Jugendmissbrauch – plus individuelle Verwirrung.

      Von wegen Herabsetzung des Stimm- und Wahlrechtsalters …

    • Vorsicht, meiner Meinung nach ein "fake"
      Gehen Sie bitte mal in diesem Twitter-Account ein bisschen in der Zeit zurück, da werden Sie viele kyrillische Schriftzeichen finden z.B. https://twitter.com/stamehfe84/status/686389114585919489 ; ist wohl russischen Ursprungs.

  32. habe fertig
    Es ist einfach zuviel von dem passiert was die Dunkel Deutschen am Anfang des Willkommenswinken prophezeit haben.

    Mittlerweile habe ich im privaten auch so meine Erfahrungen mit unseren Asylsuchenden gemacht, beileibe nicht nur Katastrophen, auch interessantes und positives – Aber nichts was nach Integration, Zukunft oder Gewinn aussieht.

    eine hauchdünne Schicht ,die haben Ihre Kopftücher am Hindukusch gelassen, die anderen leben soi weiter wie bisher auch. keine Neugier, keine Entwicklung, kein Garnichts

  33. huch
    die Berliner kommen, wie schon mehrfach geschrieben, nicht, um ihre Drohungen wahr zu machen;
    dafür kommen jetzt offensichtlich andere;
    nur, was tun?

    • Banal gesagt gibt es nur zwei Optionen. Die eine gefällt dem IS und die andere mag Frau Künast nicht.

      Deutschland muss noch viel von Israel lernen.

  34. Man kann alles relativieren ...
    … wenn man nur weit genug weg ist.

    Gestern abend beschlich mich beim Passieren einer belebten Gasse der Leipziger Innenstadt der Gedanke, was wäre, wenn jetzt hier …

    Der irre Syrer von Ansbach war wohl schon vor Merkels Selfie-Willkommen-Wirschaffendas im Lande, aber was ändert das?

    Und wo hat der den Sprengstoff her, verdammt nochmal?

    Die Londoner haben gelitten, die Madrider, die Pariser. Andere europäische Haupstädte blieben bislang verschont, oder?

    Warum liest auch eine deutsche Nachrichtensendung unkommentiert einen Post eines IS-Sympathisanten vor, der „die Tore der Hölle“ nunmehr offen meint.

    Ich schätze mal, dass in unseren Köpfen so langsam die Hölle aufgeht.

  35. Was soll ich als stockkonservativer
    Text eingeben

  36. Lieber Don Alphonso
    Hat dieser Text den Anderen die Sprache verschlagen?

    Ich finde ihn völlig passend zur lange angebahnten gegenwärtigen Verwahrlosung des Denkens über Heimat.

  37. Ansbach-Bomber
    Lieber Don,

    danke für die sehr eindringlichen, aber nie aufdringlichen Ausführungen. Scheinbar arbeiten sie parallel zur ISIS-Publizistik. Denn soeben ist die ISIS-Wochenzeitung „AlNabaa“ erschienen, und widmet dem „traumatisiert zu uns Kommendem“ Abu Yusuf al Karar (Muhammad Daleel), dem Ansbach-Bomber ein ganzseitiges „Portrait“.
    Danach ist alles noch viel schlimmer, im Hinblick auf unsere Sicherheitslage als bisher bekannt. Denn der Terrorist hatte eine schon v o r dem Bürgerkrieg in Syrien 2011 die Jihadi-Laufbahn eingeschlagen und sich der Al-Qaeda (Zarqawi group Iraq, später Al Nusra-Front) angeschlossen und später auch in Aleppo gekämpft.

    „He (#Ansbach bomber) wanted to cut limbs of crusaders with his bomb, put shrapnel in their heads & chests but couldnt reach target.“ „Then he found a substitute target, a nearby pub where he blew his bomb up injuring a number of crusaders.“ Die Kern-Aussagen hier:

    https://twitter.com/jenanmoussa/status/758032999514537984

    P.S. Ein ganzseitiges Portrait für einen Kämpfer? – Das lässt nichts Gutes erahnen und könnte ein Indiz sein, dass ISIS mit Deutschland etwas ganz besonderes vorhat. Dort geht es auch am leichtesten, wie die offenen Grenzen und die Straftaten zu Silvester in Köln, Stuttgart, Hamburg und anderswo gezeigt haben. ….und die Inhaberin der Richtlinien-Kompetenz abwesend.

  38. @"Öffentliches Eigentum" - Aber nur die Bierkiste als solches ist heute noch neu?
    „Mein Eindruck ist, dass Kabul und Ansbach im urbanen Kontext gleich weit entfernt sind“, gut gesehen – und zwar teils fast genauso nah oder fern, wie die Menschen in Südfrankreich die vom Laster totgefahren wurden, während viele andere den Vorgang „quasi neuinstinkmässig“ mit dem Smartphone filmten – anstatt Erste Hilfe zu leisten?

    Und ok, es steht „Unverkäufliches Eigentum“ drauf. „Das Private ist politisch“? Sehr wohl. Und am Ende ginge der Vorgang weiter zurück, als bis nur in die 1960ger, da sagen wir bereits Ludwig den 14. von Frankreich „danach lebte“ – es sich also um einen – sehr wohl zu Recht – verallgemeinerten, demokratisch verbreiterten Aristokratismus handelte, so auf die förderungswürdige Allgemeinheit überkommen?

  39. Landschaft vs Berlin?
    Sehr geehrter Herr Alphonso,
    wo würden Sie die Unterschiede sehen zwischen der von Ihnen skizzierten zeitgenössischen Auseinandersetzung zwischen „Berlin“ und (an diesem Beispiel) „Ansbach“ – und der völkisch definierten Auseinandersetzung zwischen „Berlin“ und dem „platten Land“. Und nein, mir geht es gar nicht um die Nazis – also längst vor 1933.

    • Ich kenne das Land ja noch aus der Zeit von Strauss, als man diese Jrahäuser vernichten und alles zubetonieren wollte. Heute können Sie da als lesbische Schreinerin prima leben. es hat sich vieles zum Besseren gewandelt.

      Die Städte selbst zerbrechen auch. Gentrifizierung, Vormarsch der „Kreativen“und in ihrer folge Drogenhandel im Görli und der Untergang des Einzelhandels etwa. Es gibt eine bestimmte Schicht, um die es da geht.

      „Vor 33“ war der antisemitisch eingestellte Bauer, den es kaum noch gibt, gegen die proletarische Rotfront, die es nicht mehr gibt.

    • Titel eingeben
      Auf des Dons Antwort kann man nicht antworten, daher hier: Der Don hat in seiner Antwort auf die Frage von Vashtar recht und unrecht zugleich.
      Es hat sich viel geändert auf dem Land und in der Stadt. Aber es ist durchaus nicht nur der Streit zwischen antisemitischen Bauern und der Rotfront vor 33, der sich im Gerede über Wurzellosigkeit in den Städten und einer Idealisierung des „Landlebens“ widerspiegelt. Das ist ein sehr komplexes Thema, und so feinfühlig und klug der Don über Vieles schreibt, so platt und unterkomplex ist sein „Berlin“-Bild als Chiffre für alles, was ihm in der Gesellschaft nicht passt. Meine Meinung.

      PS: Wie viele Berliner sitzen mit „Landleben“ am Esstisch und wie viele twittern „Welcome“-Schwachsinn? Ich glaube, der Don würde sich wundern, wenn man das zählen könnte.

    • "Wie viele Berliner sitzen mit „Landleben“..."
      Lübars, Tegelort, Kladow, Schmöckwitz, Rixdorf und wie sie alle heißen – wurden ab 1998 von Neu-Lego-Berlin kolonisiert.

      Chiffre, aber wohl keine unredliche.

      So, wie die Hackeschen Höfe, Rosenhöfe, Bergmannstraße und wie sie alle heißen – gute Orte sind, um Menschen aus Ansbach, Reutlingen, Winnenden, Waiblingen zu treffen.

      Das Juste Milieu agiert dezentral.

  40. Ist es für Wunschdenken nicht ein wenig spät?
    „…dass es so auf gar keinen Fall weiter gehen darf…“

    Ich befürchte, da irren Sie. Aber ich will den Grund warum es genau so weiter gehen wird, nicht zum 2000sten Male anführen

    Sogar Spiegel Leser wissen da mehr:

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/sahra-wagenknecht-linke-schaeumt-nach-aussagen-zu-fluechtlingen-a-1104864.html

    „Da ist kein “Hach“. Und natürlich auch keine Diskussionsbereitschaft. In Ansbach kommt man ins Grübeln. In Berlin will man davon nichts hören.”

    Richtig, interessant wird Terrorismus ja nur dann, wenn er im eigenen Umfeld passiert, solange es nur Frankreich oder gar Afghanistan ist….
    Als nächstes kommt dann noch ein Wahnsinniger und fordert man möge die Ursachen bekämpfen…

    „Für alle meine Freunde, die hier etwas unternehmen, stellt sich jetzt instinktiv die Frage, was man beim Open Air, bei der Critical Mass, bei den Highland Games, bei den Sommerkonzerten bedenken sollte.”

    Nun ja, wegen der Wohltaten, auch der Bundeswehr, ist das dieselbe Frage die sich die Afghanen seit Jahre stellen, wenn sie nur mal schnell Tomaten auf dem Markt kaufen gehen!
    Mörderische Einsätze der Bundewehr in A. sind also o.k., aber wenn man bei den Sommerkonzerten Bedenken haben muss, dann ist der Spass vorbei?

    „Mein Eindruck ist, dass Kabul und Ansbach im urbanen Kontext gleich weit entfernt sind.”

    Ja, aber sie wissen was sie mit ihren urbanen Kontext machen können? In der Bürger-Welt zählen afghanische Tote nicht, die Deutsche aber sehr wohl!
    OEZ war nur mal urban, oder?

    Dass Hollande sofort in die Normandie gefahren ist in der Tat nichts als Wahlkampf, und hat wie auch alles was Merkel tut, in erster Linie den Zweck die Bürger nicht zum Nachdenken kommen zu lassen.

    Denn es gibt NICHTS, das weitere Anschläge zu verhindern könnte, Amok und Terror ist für die Blöden obendrein noch dazu dasselbe!

    Wie es aussieht hatte nicht einer der Täter letzte Woche tatsächlichen Kontakt zu IS, der über das Lesen der Webseiten hinausgehen würde.
    Es sind alles nur Einzelne, man sollte sich also über die Sicherheit, und zwar egal ob urban oder nicht, keinerlei Illusionen machen.
    Es kann bereits alles vorbei sein, oder es können noch viel kommen. Nicht mal zu so banaler Wahrheit können sich Politiker durchringen!

    Die Politik ALLER Länder der letzten Jahrzehnte zeigt den Menschen der Welt, dass Gewalt das Mittel der Wahl ist, wenn man seine Interessen durchsetzen will.
    Der Knackpunkt in Deutschland war der Spruch des Herrn Struck.

    Eine Gesellschaft die sowas ohne Aufruhr durchgehen lässt und zulässt, dass solches Gesindel in DE Minister sein kann, hat damit gezeigt, wie es hier tatsächlich aussieht.
    Jetzt lauthals zu jammern ist einfach nur lächerlich und verlogen.

    Vor noch nicht mal einem Jahr haben SIE hier gross über den Problem Versteher und Macher Seehofer berichtet… und? Was hat er getan?
    Ausser seine eigene Stellung durch zwar richtige, aber eben unpopuläre Massnahmen nicht zu gefährden?

    • Wenn Wagenknecht gehen sollte, kann die Linke einpacken. Das ist ein brandgefährliches Spiel.

    • Man hat aber nicht den Eindruck, dass den Linken das auch bewusst ist
      oder wie soll man sich das Geschwafel der anderen erklären? Jan van Aken forderte gar indirekt Wagenknechts Rücktritt: „Wer Merkel von rechts kritisiert, kann nicht Vorsitzender einer Linksfraktion sein“ und Wagenknecht machte den Fehler, ihre Aussagen wieder zu relativieren. Sie sollte in der Sache hart bleiben, denn wo sie recht, hat sie nun einmal recht.

      .
      @Tyler, was Seehofer angeht, wussten wir doch, dass der bayerische Löwe zwar brüllt, aber dann doch immer wieder als Bettvorleger landet.

    • "Kontakte"
      „Wie es aussieht hatte nicht einer der Täter letzte Woche tatsächlichen Kontakt zu IS, der über das Lesen der Webseiten hinausgehen würde.“

      Und? Könnten Sie denn bitte mal definieren, ab wann ein „Kontakt“ hochoffiziell anzuerkennen ist? Persönliche Audienz beim IS-Kalifen. Hätten Sie ähnliche Vorbehalte bei einem rechtsextremisten ohne persönliche Kontakte in seinem Umfeld, der nur die NPD-Homepage gelesen hat? Ihr japsendes Armrudern ist gotterbärmlich.
      Wenn die letzten Wochen übrigens etwas gezeigt haben, DANN das Struck damals recht hatte. Die Verteidigung Deutschlands hätte(!) unter anderem darin bestanden, derlei Leute unter gar keinen Umständen in unser Land zu lassen. Das ist ja alles noch Vorgeplänkel, was wir jetzt erleben. Wenn wir in ein oder zwei Jahren mitten im Bürgerkrieg stecken werden Sie sich noch wünschen, die Politik Strucks aktiver und tatkräftiger unterstützt zu haben.

    • Wagenknecht
      Ich befürchte, die Linke kann eh einpacken.

      Meine Empfehlung an alle: mal den kompletten, relativ kurzen Text von Wagenknecht lesen. Kurz verdauen, und dann fragen, was da irgendwie für irgendwen verkehrt dran sein könnte.

      Das einzige das an Wagenknecht verkehrt ist, dass sie jetzt zum zweiten Male eine im übrigen vollkommen normale Aussage zurücknimmt.
      Was soll sie aber auch anders tun? Sie ist Politikerin, will Politik machen, und das geht für sie am besten mit der Linken. Mit wem sonst? Und nun kneift sie leider ein. Schon zweimal.
      (Wenn die SPD Chuzpe hätte, böten sie ihr die Kandidatur an; das ist aber ein anderes Thema.)

      Don Alphonso, lesen Sie das Facebook (500+ Kommentare) dazu, die es von der Linken dazu gibt. Das ist – der notorische Strauss hätte gesagt ‚Sauhaufen‘ – ein Konglomerat von hauptsächlich Dummheit, gepaart mit 200-prozentiger Speichelleckerei für Merkel. Und gespickt mit Unsinn, wie dass es keinen Extremismus gäbe, wenn man allen Kurse, Schule, Arbeit, Perspektive anbieten würde.
      Es ist heute modern, den ebenfalls notorischen Spruch des Trainers anzubringen: leider hat die Linke für mich heute schon fertig. Mit oder ohne Wagenknecht. Besser ohne, weil das dann doch auch immer auf sie zurückfallen würde. Sie sollte nicht zu stolz sein, um darauf zu warten, dass sie als letzte das sinkende Schiff verlässt.

    • Sie sympathisieren also mit den Taliban
      und finden, man hätte sie so weitermachen lassen sollen, wie sie begonnen hatten, ohne auch nur den Versuch, sie zu stoppen?

      „Nun ja, wegen der Wohltaten, auch der Bundeswehr, ist das dieselbe Frage die sich die Afghanen seit Jahre stellen, wenn sie nur mal schnell Tomaten auf dem Markt kaufen gehen!“

  41. Titel eingeben
    Lieber Don,
    zu gefühlten 80 Prozent teile ich Ihre Ansichten. Seitenhiebe z. B. auf jene Stasi-Stiftungs, äh Stimmungskanone und insbesondere den Maaslosen Gnom und seine Stinkepinkefingerinnen sind recht vergnüglich.
    Jedoch kenne ich Ansbach und Israel aus eigener Anschauung und sehe schon gewisse Unterschiede. So spießig schön Ansbach ist, so übel rassistisch habe ich den Frontstaat des US-Imperialismus erlebt und die Brutalität, mit der die Palistinänser dort verfolgt und schikaniert werden – allesamt unter Generalterrorverdacht.
    Empfehle zur klareren Sicht auf die Weltlage mal wieder (oder endlich) die Lektüre von Lenin – Imperialismus als höchstes Stadium des Kapitalismus. Dem ist wenig hinzuzufügen, uralt und zugleich höchst aktuell.
    Freue mich schon auf Ihren nächsten Blog und danke für die bisherigen.

  42. Titel eingeben
    Aus meiner Zeit als Fernfahrer kenne ich die Gegend sehr gut. Mit emsländischen Öl gebackene Kunststoffrohre fuhr ich zu den Fernmelde-Zeugämtern in der Region und als Rückladung gab es Kessel aus den stillgelegten Kleinbrauereien. Dafür schäme ich mich noch heute, denn es verschwand eine Brauerei-Kultur, die heute erst wieder entsteht: die regionale.
    Später war ich mit einem Autotransporter im Auftrag jener Firma in Wolnzach unterwegs. Und brachte in NRW gebaute Ackerschlepper nach Bayern. Wobei ich nicht verstand, warum der boarische Bauer so ein amerikanisches Zeug kauft, wo er doch in Freising beim Schlüter oder beim Fendt in Marktoberdorf etwas Haltbareres hätte haben können. Selbst bei uns in Westfalen war der Schlüter mit dem Achtzylinder-in-Reihe-Diesel der Rolls unter den Schleppern.
    Zur Sache: In meiner Jugend gab es Hunderttausende Mitbürger mit „posttraumatischen Belastungsstörungen“. Das waren die Kriegsheimkehrer und die vor Ort ausgebombten Mitbürger. Die hingen sich aber keinen Sprengstoffgürtel um und knallten sich und zufällig Dabeistehende in die ewigen Jagdgründe. Ich habe noch Lehrer (an der Oberschule, beim Nepomuc in Coesfeld) erlebt, die mit Hand ab, Auge weg, Bein ab uns noch die Segnungen einer Diktatur erklärt haben und nach dem Mauerbau freudestrahlend uns die von Springer bezahlte Anstecknadel mit dem Brandenburger Tor aushändigten, mit dem Befehl, das Ding gefälligst zu tragen. Vielleicht macht „Blöd“ demnächst auf Bertelsmann-Befehl eine ähnliche Kampagne.
    Als Migrationshintergrund, bestehend aus polnischen, westpreussischen, badenser und schweizer Elementen, erlaube ich mir zu bemerken: Da wird sich die Berliner Republik noch wundern, was alles hier abgeht, wenn das Geballer, Gesprenge und Geaxe nicht aufhört.
    Vor vier Jahren habe ich mal in einem linksvornehmen Blog beschrieben, dass ich 20 Minuten vorher einen Migrationshintergrund zusammengetreten habe, der meine Hunde angreifen wollte. Der blogbetreibende Adorno-Schüler nahm dann meinen Nachnamen zum Anlass, über meine politische Richtung zu philosophieren. ThorHa, mit dem ich politisch gewiss nicht übereinstimme, hat gestern auf dem Rebellmarkt (14:52) erklärt, dass bei solchen Auseinandersetzungen man den Anführer durch Angriff ausschaltet. Nichts anderes hatte ich getan. Dann ist man für diese Sülzokraten halt ein Nazi. Ist auch recht. Ich glaube aber nicht, dass sich die Leute hier ihr Hollenbach, Thalmässing, Tuntenhausen, Spelle, Sögel oder Logau von ein paar Spinnern kaputt machen lassen. Wo immer die auch herkommen. Warten wir mal an, wenn Marine in Frankreich das Sagen hat zusammen mit ihrer Nichte Marion. Dann knallt es erst in Brüssel, danach kommen Frexit und Nexit. Dann kann Frau Raute zusehen, wo sie mit dem Rest bleibt.

  43. …denn alle Schuld (oder Dummheit) rächt sich auf Erden
    Die Mehrheit der Deutschen sind eben naiv wie eine Schafherde. Das unterscheidet sie kaum von anderen Nationen. Gleichzeitig sind sie aber davon überzeugt, dass sie fast alles besser wissen, können und verstehen.
    Diese explosive Mischung muss und wird in die Luft gehen. Wir werden Zeugen sein.

  44. "Eis, wie von Sternen herab"
    Ein anrührender Text, der die Anmaßung der Behauptung sehr großzügig übersieht.

    Gegen dieses aufgeblasene Ungetüm, das „Menschlich-Politische“, könnte man die Nadel zücken. Das „Ist und Bleibt“ wäre einen Schraubstock wert. Von alledem nichts.

    Es ist tatsächlich das „Trotz-Allem“, das jeden Spott schweigen lässt. Beispielhaft steht es für eine Haltung, die von Beginn an frieren machte. Diese Haltung fragt nicht nach dem, was sie Mitmenschen antut. Nicht danach, wer sie sind, sein wollen, sein können. Was sie ihnen nimmt. In welche Tiefen sie sie stürzt. „Trotz allem“ ist Herzlosigkeit.

    • Tugendtotalitarismus halt.

    • Schön ausgedrückt, interim
      Als ich gestern in Spiegel Online die „Vier Argumente gegen die Vereinfacher“ dachte ich mir auch, die haben doch eines übersehen. „Wir schaffen das“, das ist die ultimative Vereinfachung. Besonders dann, wenn man die Worte der Bevölkerung wie eine Hausaufgabe mitgibt, und sich dann wieder in eigene Sphären zurückzieht.

  45. Die höchste Würdigung Gottes ist ...
    das Gebet. Welcher Gott verlangt die tödliche Aufopferung, bei dem anderen Menschen grausames angetan wird? Etwa im Islam oder nur im Verständnis gewisser Sekten?

    Ich durfte mit vielen Leuten darüber sprechen, darunter auch verschiedene Gläubige / praktizierende unterschiedlicher „Islamausrichtungen“ (indonesische Sunniten, Alawiten, Shia etc), aber keiner von denen versteht Attentate.

    Warum sagt das niemand öffentlich?

    Danke für die schönen Fotos und den Kloss im Hals.

  46. Grob und Freihändig;
    die islamistische Kriminalität ist eine Kulturindustrie.Sie benutzt vorhandene kulturindustrielle Vertriebswege.Von dem,der Kultur übernimmt (Rezeptient) will uns diese Industrie in Rohstoff verwandeln
    (zur vermeintlichen Ehre eines höheren Wesens?).
    Dieses Schiksal sollen wir mit denen teilen,die dieser Kriminalität fliehen.
    Zur Regierungskunst habe ich nichts geschrieben.

    • über die Verwandlung in Rohstoff
      „Ich bereue nicht, also liegt kein Unrecht vor.“
      Günther Anders. Besuch im Hades, S. 192.

  47. Wollen wir wirklich zum verlängerten Arm des IS werden?
    „Das war ‘ne heiße Märzenzeit, trotz Regen, Schnee und alledem! Nun aber, da es Blüten schneit, nun ist es kalt, trotz alledem, ein schnöder, scharfer Winterwind durchfröstelt uns trotz alledem!“ Ferdinand Freiligrath

    „Die Entscheidung von Merkel die Flüchtlinge ins Land zu lassen war, ist und bleibt menschlich-politisch richtig. Trotz allem. #Ansbach“ Alf Frommer

    https://kress.de/news/detail/beitrag/134276-alf-frommer-meinung-schafft-am-ende-kein-vertrauen.html

    http://www.rolandtichy.de/tichys-einblick/heiko-im-wirrwarr/

    Nun, auch ich liebe meine kleine Heimat und sehe darin keinen Widerspruch zu no borders – no nations. Und als Linkem, und „Gutmenschen“, als den mich Fremde wohl immer einordnen werden, paßt die Aussage von Alf Frommer jedenfalls zu mir. Mehr als das, was auch in meiner Heimat an Stammtischen die Oberhand gewinnt. Und meine Heimat in Deutschland ist keine Metropole.

    „Da baut jemand eine Bombe mit dem Ziel, möglichst viele Menschen bei einem Fest möglichst schwer zu schädigen, ohne Unterschied und vollkommen wahllos, nur weil sie einem Volk angehören.“

    Es ist kaum anzunehmen, daß es für den Täter eine Rolle spielte, ob die Besucher „einem“ Volk angehörten.

    „Das schickt sich nicht. So geht man nicht mit der Heimat um, da steht das Mitgefühl an erster Stelle. Das “Trotz allem“ verbreiten dennoch viele Berliner und manche Münchner. Das sind aber nicht die Gedanken derer, die eine gewisse Verbundenheit spüren. Da ist kein “Hach“. Und natürlich auch keine Diskussionsbereitschaft.“

    Und ich dachte immer, Humanität sei einer unserer Werte, den Merkel da vertreten hat. Oder gilt das nur noch für die Heimat und das eigene Volk?

    „Die Bruchlinien zwischen den grösseren Städten und dem Rest des Landes, und speziell jenen Teilen des Landes, die eine starke, kulturelle Identität haben, sind hier öfters Thema. Meistens arbeite ich sie an kleinen Beispielen heraus, aber gestern war das ziemlich offensichtlich. […] „Das Private ist politisch und die neue Heimat ist es auch.“

    Wo bleiben da Nation, Volk und Patriotismus? Kommt nur mir das mittlerweile widersprüchlich vor? Kulturelle Identität beschränkt auf Ansbach? Berliner sind nicht heimatverbunden? Kein Mitgefühl in Berlin? Oder sind nur Politiker und Journalisten etc. gemeint?

    „Mein Eindruck ist, dass Kabul und Ansbach im urbanen Kontext gleich weit entfernt sind.“

    Ja, das ist wohl so, gilt aber generell, immer und überall, sobald ein gewisser Abstand, nicht nur räumlich, gegeben ist. Der Mensch ist so gestrickt, um sich selbst zu schützen.

    „Da ist es dann auch völlig in Ordnung, wenn sich die Kanzlerin erst am Donnerstag in die Bundespressekonferenz begibt, während ihr französischer Kollege Hollande sofort nach Rouen eilte.“

    Angesichts der undurchsichtigen Hintergründe der Taten der letzten Tage in Deutschland ist mir eine Bundeskanzlerin, die die Klärung der Sachverhalte abwartet, allemal lieber, als Politiker und Medien, die Gerüchte aufgrund von Vermutungen in die Welt setzen, „bis die Nachricht ideologisch von den Medien einsortiert wurde“. Vom Beileidstourismus der Politiker, an anderer Stelle und in anderen Zusammenhängen gerne verurteilt, haben weder Angehörige noch Opfer etwas, deren Fragen einer Antwort harren. Was sollen solche Zweifel an der Empathie der Bundeskanzlerin?

    „Gut, das geht natürlich auch, speziell, wenn einem egal ist, was aus einer als obsolet empfundenen Nation wird.“

    Ist es schon soweit, daß Linke Linken dieses unterstellen?

    „Möglicherweise gibt es uns sogar schon nicht mehr, sondern die mit den Sorgen und jene, die gern alles verteilen und niemanden, der sie umbringen möchte, erschiessen würden.“

    Die mit den Sorgen sind also auch hier jetzt die Rechten bzw. die Rechtsextremisten? Und verstehe ich das Bedauern richtig, daß bedauerlicherweise niemand Linke und Rechte erschießen möchte?

    Eigentlich bin ich kein Freund davon, Texte derart zu sezieren, hier aber schien es mir angemessen zu sein. Es scheint aus dem Blickfeld zu geraten, vor wem die Syrer geflüchtet sind, daß wir so gesehen einen gemeinsamen Feind haben.

    Abschließend möchte ich noch einmal darauf hinweisen, daß alle Täter psychische Probleme hatten. Ist es abwegig, anzunehmen, daß solche Menschen ihrem Suizid den Anschein eines Sinns geben wollen, indem sie ihren Suizid als Terrorakt durchführen? Ist das nicht eine Form der Rache an der Gesellschaft, ganz egal um welche Gesellschaft es sich handelt? Daß der IS alle Gewalttaten für sich in Anspruch nimmt, sollte dagegen niemanden ernsthaft überraschen, ist geradezu bedeutungslos.

    Haben wir das Alte Testament denn immer noch nicht überwunden? Wenn das so ist, sollten wir extreme Koranauslegungen nicht kritisieren. Denn dann gäbe es da keinen Unterschied mehr zwischen den Kulturen.

    • Heimatliebe versus "No borders-no nations"
      @ Otto Meier

      „Nun, auch ich liebe meine kleine Heimat und sehe darin keinen Widerspruch zu no borders – no nations.“

      Das ist leider exrem naiv. Von Ihrer geleibten Heimat bleibt nichts mehr so wie Sie es geliebt haben, wenn es „no borders -no nations“ gibt. Leider werden Sie das erst erkennen, wenn es zu spät ist.

      Die no-go-Areas Europas waren auch einmal Heimat von „Einheimischen“ und sind nun nicht wieder zu erkennen.

    • "Gutmenschen" Träume
      @ Otto Meier

      „Nun, auch ich liebe meine kleine Heimat und sehe darin keinen Widerspruch zu no borders – no nations. Und als Linkem, und „Gutmenschen“, als den mich Fremde wohl immer einordnen werden, paßt die Aussage von Alf Frommer jedenfalls zu mir.“

      Die 79-jährige auf dem Friedhof von einem Asylbewerber vergewaltigte Dame sieht das vielleicht inzwischen anders.

      http://m.welt.de/regionales/nrw/article157308562/79-Jaehrige-auf-Friedhof-vergewaltigt.html

      Ein Praktikum bei der Polizei oder Strafjustiz würde Sie vielleicht vom Gutmenschentum schnell kurieren.

    • Die Syrer sind nicht vor dem IS geflüchtet.
      z. T. sind sie der IS. Der Teil z. B., der sich aus Beduinenstämmen in der Region rekrutiert. Außerdem: Was glauben Sie eigentlich, was der „IS will? und weshalb wir seine Wünsche befördern?“ Das ist ein ungebildetes, psychisch gestörtes und rasend wütendes Pack, da können Sie nicht Ihre Sozialisation und Ihre Erfahrungen „einbringen“. Die Menschen in der Region haben sich Stamm gegen Stamm schon seit Hunderten von Jahren gegenseitig bekämpft – es ging um Weidegründe, Überfälle, Nachbarschaftsstreitigkeiten etc. Lesen Sie mal die „Sieben Säulen der Weisheit“ von Lawrence – da wird Ihnen einiges klar über die Gefühlsverfasstheit dieser Menschen.
      Glauben Sie ernsthaft, man könnte mit in unserer Sozialisation geschulten Psychologen bei diesen Leuten was ausrichten?

    • ...und Frieden den Menschen auf Erden, die guten Willens sind - Amen
      Text eingeben

    • Einfluss von ISIS "bedeutungslos"?
      @ Otto Meier
      27. Juli 2016 um 01:31 Uhr
      „Abschließend möchte ich noch einmal darauf hinweisen, daß alle Täter psychi-sche Probleme hatten. Ist es abwegig, anzunehmen, daß solche Menschen ih-rem Suizid den Anschein eines Sinns geben wollen, indem sie ihren Suizid als Terrorakt durchführen? Ist das nicht eine Form der Rache an der Gesellschaft, ganz egal um welche Gesellschaft es sich handelt? Daß der IS alle Gewalttaten für sich in Anspruch nimmt, sollte dagegen niemanden ernsthaft überraschen, ist geradezu bedeutungslos.“

      Zu einer „Rache“ an der Gesellschaft, wie das von gesunden Menschen verstanden wird, würde ein psychisch kranker Mensch wohl eher nicht den ISIS instrumentalisieren.

      Der religiöse Wahn äußert sich dagegen zumeist durch Symbolik der eigenen Religion. Wenn solch ein psychotisches Syndrom mit der Ideologie des ISIS zusammenfällt, so verleiht diese Ideologie der Tat einen tieferen Sinn, woran der Kranke sich festhalten kann. Gerade der psychotische Wahn sucht sich ein Gerüst und einen „Sinn“, den er eben auf diese Weise aus der Religion der eigenen Kultur gewinnen kann.

      Wären die Täter jedoch so schwer krank, das sie an einer floriden Psychose leiden, würden sie auch sonst höchstwahrscheinlich unangenehmen auffallen.

      Laut Expertenaussagen sprechen die Web-Messages des ISIS, die sich an einzelne Sympathisanten mit der Aufforderung richten, sich durch eine Einzeltat im Sinne des ISIS am Krieg gegen Ungläubige teilzunehmen, psychisch vulnerable Personen besonders stark an.

      Bedeutungslos ist das nicht. Der ISIS nimmt auch nicht alle Taten für sich in Anspruch. Die Inanspruchnahme kommt nicht willkürlich zustande, sondern nur dann, wenn der Täter vor seiner Tat ein Bekennervideo veröffentlicht hat oder schon mal mit ISIS Kontakt aufgenommen hatte.

      Der ISIS ist kein bunter Haufen Laien, sondern operiert laut Expertenaussagen hoch professionell und ist straff organisiert. Ihre Website-Messages sollen sehr hohen Anforderungen an Aussagekraft und Impact entsprechen, sind also alles andere als dilettantisch oder wenig durchdacht.

      Bedeutungsvoll wären Bemühungen, ISIS daran zu verhindern, solche Aufforderungen zu veröffentlichen. Dies scheint außerhalb der derzeitgen technischen Möglichkeiten zu liegen.

      Frau Merkel hat in ihrer großen „Humanität“ Hunderttausende vom Krieg traumatisierte junge Männer ins Land eingeladen, ohne dafür Sorge zu tragen, dass diese psychisch angeschlagenen Menschen angemessen psychologisch betreut werden. Tja, wenn man selbst bei der eigenen Bevölkerung u.a. in diesem Bereich überall nur spart, was kann man da schon groß erwarten, gelle.

      Man könnte auch den Vorwurf machen, dass psychische Störungen in diesem Kontext instrumentalisiert werden, um von den Gefahren des ISIS abzulenken. Die wiederholte Betonung dieses Themas erhöht das Stigma gegenüber psychischen Erkrankungen und kann zu steigender Diskriminierung beitragen.

      Es gibt Millionen psychisch kranke Menschen in Deutschland. Die meisten leben völlig unauffällig, leisten wertvollen Beitrag zur Gesellschaft und fallen niemandem zur Last. Sie haben es nicht verdient, dass diese Diskussion unsensibel auf ihren Kosten ausgetragen wird, ohne Rücksicht auf ihre Befindlichkeit.

    • Titel eingeben
      @Desperado:
      „Die no-go-Areas Europas waren auch einmal Heimat von „Einheimischen“ und sind nun nicht wieder zu erkennen.“

      Und keine Grenze hat das verhindert, oder? Ein- und Auswanderer hat es immer schon gegeben, unsere Kultur hat sich auch dadurch immer schon verändert, betrachten Sie nur einmal die sprachlichen Einflüsse. All das hat auch immer schon unsere Heimat verändert und nicht immer nur negativ. Einwanderung hat auch immer und überall schon zu Parallelgesellschaften geführt, auch zu deutschen „Kolonien“ im Ausland. Daran ist auch so lange nichts grundsätzlich Schlechtes, solange solche Parallelgesellschaften sich dem grundsätzlichen gesellschaftlichen Konsens anpassen. Diese Integration ist das eigentliche Problem und hier ist der Politik der Vorwurf zu machen, immer schon, vermutlich aufgrund der deutschen Geschichte, eine falsche Toleranz an den Tag gelegt zu haben. Heimat ist nicht an Nation gebunden, sonst wäre jede Form der Ein- und Auswanderung längst Geschichte.

      Aus meiner Sicht würde ich mir eine neue Heimat nach dem Gesichtspunkt wählen, ob ich mit der dort herrschenden Kultur auf Dauer leben, mich ihr weitestgehend anpassen könnte. Dieser Gedanke scheint muslimisch geprägten Migranten nicht besonders nahezuliegen. Wenn versäumt wird, ihnen diesen Gedanken nahezubringen, dann sind Probleme eine zwangsläufige Folge. Das haben wir doch schon seit Jahrzehnten vor Augen, nicht erst seit Flüchtlinge in großer Zahl bei uns Hilfe suchen. Hier muß sich politisch etwas an den Integrationsanforderungen ändern, da stimme ich Ihnen zu. Das war es dann aber auch.

      „Ein Praktikum bei der Polizei oder Strafjustiz würde Sie vielleicht vom Gutmenschentum schnell kurieren.“

      Hätten Sie ein derartiges Praktikum absolviert, wüßten Sie, daß Vergewaltigungen in der weit überwiegenden Zahl der Fälle im Familien- und Bekanntenkreis geschehen. Es ist zumindest unredlich, Vergewaltigung und Flüchtlinge derart in einen Zusammenhang zu bringen. Trotz Köln.

      @Gast:
      „Das ist ein ungebildetes, psychisch gestörtes und rasend wütendes Pack, da können Sie nicht Ihre Sozialisation und Ihre Erfahrungen „einbringen“.“

      Ja, so ganz falsch lag Gabriel mit dem Pack wohl nicht.

      @Tamarisque:
      In Ihrem letzten Absatz bringen Sie das Problem psychischer Erkrankungen sehr richtig auf den Punkt. Oft sind die Kranken eben unauffällig, was es ja auch so schwer bis unmöglich macht, ihnen zu helfen. Richtig ist auch, daß die meisten Erkrankten keine Gefahr für ihre Umwelt darstellen, sondern sich nur selbst gefährden. Aber, es gibt eben auch die, die zu einer Gefahr für die Allgemeinheit werden. Glücklicherweise ist ihre Zahl sehr gering, auch unter den Flüchtlingen. Daß psychisch Kranke, wenn die Erkrankung offensichtlich ist, immer schon diskriminiert wurden, ist leider wahr, daran wird sich durch die Täter, ob Flüchtling oder nicht, wohl auch nichts ändern.

      Daß psychisch Kranke leicht zu manipulieren sind, macht man sich ihre Erkrankung zunutze, dürfte wohl unstreitig sein. Und genau das wirft eben die Frage auf, ob es sich in solchen Fällen wirklich um überzeugte Terroristen, um Fanatiker handelt. Die Frage, ob sie den IS instrumentalisieren oder der IS sie instrumentalisiert, sehe ich dabei als eher unwesentlich an.

      Rationale Überlegungen darf man bei Menschen generell nicht erwarten, die sich in irgendetwas hineingesteigert haben. Das gibt es auch ganz ohne Erkrankungen. Oft kommt es dann zu ganz pauschalen Schuldzuweisungen ohne jede Differenzierung. Das kann sich dann ganz generell gegen die Gesellschaft, den Staat, die Politiker, die Flüchtlinge, Angler, Autofahrer oder gegen wen oder was auch immer richten. Oft sind es negative persönliche Erfahrungen, die, treten sie gehäuft auf, zu zwanghaften Handlungen führen können. Und die können dann bis zum Suizid oder zum Amoklauf führen.

      Wie Sie selbst schreiben, mangelt es generell an psychologischer Betreuung. Das aber kann doch sowieso keine Lösung sein. Vielmehr muß sich die Gesellschaft fragen, und da bin ich mal ganz pauschal, inwieweit sie auf vielfältige Weise Ursachen dafür setzt, daß psychologische Betreuung überhaupt notwendig ist. Warum kommt es denn zu Amokläufen durch Schüler, Hartz-IV-Empfänger, Arbeitskollegen usw.? Traumatisierte Soldaten oder Flüchtlinge, gibt es da einen Unterschied? Welchen Anteil haben wir, haben westliche Gesellschaften am Terror des IS?

      Ach, es ist ein abschließend kaum befriedigend zu beantwortendes Thema. Es hat einfach zuviele Facetten, als daß man generelle Antworten geben könnte. Auch Merkel kann das nicht. Was mir aber auffällt, ist, daß sich die Strukturen der Auseinandersetzungen verblüffend ähneln, mit oder ohne physische Gewalt. Die Amokläufe finden zunehmend nicht mehr nur auf der Straße statt, die Terroristen sind mittlerweile überall zu finden.

  48. Empfinde Trauer ...
    .. und Schmerz. Kenne Ansbach gut und das Altmühltal wurde zweimal genüsslich beradelt. Nette Menschen, herzliche Leute.

    Ob dieser Werber ein heimatloser Geselle ist oder nicht, dass es richtig gewesen sei von Merkel:
    Mir fällt auf, dass IS-Anschläge zunehmend in der Provinz stattfinden. Würzburg – Ansbach – Rouen.
    Zufall? Oder Strategie, um Unsicherheit allenorten zu verbreiten. Ich denke Strategie. Das ist kein Zufall, das ist gesteuert.

    Man will bewusst den Frieden auf dem flachen Land stören, damit die Rechten, die auf dem Land häufiger anzutreffen sind, noch mehr Unfrieden machen (o .k. ist nur eine Theorie). Man will die Menschen aufeinanderhetzen, die IS will Instabilität bei uns überall und Krieg.

    Habe meinem Bruder geschrieben:
    „Das ist jetzt wirklich der wahre Abgang von Merkel. Die Provinz (und da sitzen ihre konservativen Stamm-Wähler – während die mittleren und großen Städte meist rot sind), die Provinz mit ihren netten Vorgärten verzeiht ihr das nie. Die, die sie gewählt haben, werden sie jetzt weg haben wollen.

    Und wenn es nur wegen des unschönen St.-Florian-Prinzips ist (Heiliger St. Florian, verschon‘ mein Haus, zünd‘ andere an!), die Menschen sind nicht mehr so locker, weil es ja „nur“ Paris oder „nur“ Nizza traf. Jetzt trifft es sie, ihr Florianshaus. Merkel braucht sich gar nicht mehr für 2017 aufstellen.“

    Ich hätte mir natürlich als halsstarriger Linker schönere Gründe gewünscht (vielleicht ein netter saftiger Skandal, da sie es zu bunt mit Autolobbyisten treibt), warum es diese Dame endgültig und dauerhaft auf Rente in die Uckermark zurückbeamt.

    Den St. Florian scheuten sie sich, hinzurichten. Erst ein wütender junger Mann stieß ihn die Brücke hinunter.

    Wie gruselig „passend“, das mit dem wütenden jungen Mann, schluck.

  49. Verstehe die Aufregung nicht
    Die Grünen-Anführerin Göring-Eckhardt hat doch prophezeit: „Unser Land wird sich verändern.“ und im gleichen Artikel: „Wir müssen raus aus der Komfortzone!“. Wer will da jetzt meckern? Da wir nach Schäubles Meinung sowieso in Inzucht degenerieren, sollte man um ein paar entsorgte Degenerierte nicht so ein Aufheben machen. Merkel ist da wie immer eine Vorreiterin. Wir sind doch nicht auf dem Unterniveau französischer oder israelischer Ministerpräsidenten, dass wir sowas sofort kommentieren müssten!

    Für ein ähnliches Inzucht-Zitat hätte man übrigens vor ein paar Jahren Sarrazin bestimmt an den IS ausgeliefert, wenn es den zu der Zeit schon gegeben hätte. Man sieht: Deutschland hat sich schon verändert! Wie Schäuble sagte: Wir erleben eine „Bereicherung unserer Offenheit und Vielfalt“. Mit anderen Worten: Die Menschenopfer sind in der Staats-Ideologie eingepreist und daher nicht der Rede wert. Läuft alles nach Plan. Naja, vielleicht meinte er ja auch die Offenheit und Vielfalt, die man an Silvester in Köln erleben konnte. Strafbewehrte Inzucht hat die Polizei dort jedenfalls nicht feststellen können.

    Überhaupt sind die IS-Kämpfer doch die ideale Ergänzung der linksradikalen Aktivisten in Berlin. Wie Sie in diesem Blog schon mehrfach festgetellt haben, lieber Don, kommen die linken Truppen nicht bis zu ihnen an den Tegernsee. Aber wie Sie nun unschwer erkennen können, ist der IS schon weiter zu Ihnen vorgerückt als Ihnen geheuer sein kann. Die Komfortzone des Tegernsee ist nicht mehr weit! Unser Land wird sich verändern… Hach

  50. Ein langer ernster Text ist mir leider aus Unachsamkeit verloren gegangen.
    Und heute Abend auch nicht mehr rekonstruierbar.

    Deshalb hier nur mein tiefes Bedauern der Opfer der letzten Anschläge – und Schweigen.

    … [langer Text im Internet-Nirwana verloren, zum Thema, dass wir das schöne Leben in der jetzt anscheinend vergehenden Friedensepoche nicht genügend geschätzt haben, besonders in Anbetracht dessen, was unseren deutschen Vorfahren ganz ohne Masseneinwanderung angestellt haben] …

    Als Kontrast im Nachschlag einige kleine zynische Filmchen und angesichts der „interessanten Zeiten“, auf die wir anscheinend zusteuern, zur Aufheiterung „Spitting Image“:
    * „Go Now“ – für Frau Merkel
    (https://www.youtube.com/watch?v=vr-Ia45UJ6Q)
    * „My God is bigger than your God“ und „Atheist Choir“ – für die Religionskritiker unter uns
    * „Tomorrow belongs to me“ – da kriegen nebenbei auch wir Deutsche, nicht zuletzt unsere grünen und unsere heimattümelnden Mitbürger ihr Fett weg – von den Briten können wir noch was lernen
    * A propos da ist noch „The fat song“
    * und für uns ältere Mitdiskutanten „When You 65“
    ich spar mir die URLs bis auf die erste – googeln hilft

    Es hilft ja nichts: wir können versuchen innezuhalten, aber das Karussel dreht sich trotzdem weiter („Stop the World I wanna get off“ – eine britische Revue aus den 60ern).

  51. Socio-Medical Question
    Sehr geehrter Herr Alphonso!
    Ein Cherioo! für lesbische Schreinerinnen, Sie haben ja vollkommen recht: „Es hat sich vieles zum Besseren gewandelt.“ Ich kenne das auch noch: Großstadt vs Land. Aber gerade deswegen: Ihr Resümee, verehrter Don, liest sich… wie Spengler. Ich frage mich grade: Was würde heute der Begriff „Ordnungszelle“ für Sie bedeuten?

  52. So reagiert man richtig auf Anschläge
    So reagieren Sie stilvoll auf Terroranschläge, von denen Sie selbst nicht betroffen sind:
    .
    Lesen Sie hungrig die neuesten Twittereinträge der Berliner Gutmenschen-Asozialos und regen sich danach lautstark drüber auf, dass es Leute gibt, die jetzt Twittern, anstatt Pietät zu zeigen!
    .
    Israel taugt schon darum nicht als Vorbild, weil uns der Gazastreifen fehlt, den wir jetzt zum Frustabbau ein wenig bombardieren können. Oder sollen wir jetzt Flüchtlingsunterkünfte mit dem Bulldozer plattmachen, damit die begreifen, dass es so nicht geht? (Ironie).

  53. Standesgemäße Diplomatie
    Interpretiere ich Ihre Parteinahme für Kirschkuchen richtig als Distanzierung vom Pflaumenkuchen der Kanzlerin?

  54. We might be through with the past, but the past ain't through with us.
    Ich muss es wieder sagen:

    Ihr habt alle noch nicht verstanden.

    Das hier ist Deutschland.

    Und irgendwie wisst Ihr nicht, was das bedeutet.

    Der Deutsche ist kein Franzose und auch kein Israeli.

    Der Deutsche wird den Terror nicht ertragen und er wird den Terror auch nicht täglich bekämpfen.

    Der Deutsche wird den Terror beenden.

    Denn der Deutsche kann nur Schwarz oder Weiss.

    Ich habe im September 2015 davor gewarnt, dass das eigentliche Grauen nicht die vielen Messerträger sind, die wir hier ins Land reinholen.
    Das eigentliche Grauen sind wir. Denn tief in uns drin sind unsere Großväter.

    Die werden geweckt.

    Merkel hat sie geweckt.

    Das war die eigentliche Sünde.

    Ich beobachte einen Don, wie er vor Wut nicht schreiben kann sondern sinnlos durch die Gegend radelt. Ich beobachte mein Umfeld, wo Menschen ihre Wut nicht mehr Herr werden. Wo Worte den Raum füllen, die seit Jahrzehnten nicht mehr erklangen.

    Sie wurden geweckt.

    Und jetzt kann sie keine Kraft der Erde mehr stoppen.

    All die war den Linken bewusst. Deshalb haben sie von Anfang an auf alle Zeichen der Großväter wild eingeschlagen.

    Die Linken sind die intelligenteren Deutschen.

    Aber nicht die Mehrheit und nicht die Konsequenteren.

    Whatever, vielleicht lernt Ihr nach dem hier, was es bedeutet, wenn man „Wehret den Anfängen“ sagt.

    • @Goodnicht: Da ist was dran, ...
      >>Whatever, vielleicht lernt Ihr nach dem hier, was es bedeutet, wenn man „Wehret den Anfängen“ sagt.<<

      …aber Menschen ändern sich von Generation zu Generation.
      Und wieso soll das sinnlos wild einschlagen auf mumifizierte Leichen, bis sie endlich wieder zum Leben erwachen, ein "wehret den Anfängen" sein?

      Das mit der "Wut" mag wohl stimmen – jedenfalls wundere ich mich, wenn immer von angeblichen "Ängsten" gequatscht wird. Ich habe keine "Angst", ich habe auch ein wenig Erfahrung – ich halte die gegenwärtige Art, wie unser Land regiert und (von den Medien an der Nase herum) geführt wird, für grundfalsch – und sehe keine Möglichkeit, was ich im Rahmen der demokratischen Prozeduren daran zu ändern versuchen kann – nachdem die "Alternative" sich immer mehr an die verrückten Ränder wendet, anstatt eine vernünftige konservative Opposition aufzubauen.

      Und ich bin besorgt um die Zukunft meiner Nachkommen und Verwandtschft – auch der Muslime und sonstige "MiHiGru" unter ihnen.

      Mir scheint, unsere Gesellschaft hatte fast ein Optimum der Entwicklung erreicht: und jetzt gehts in die Talfahrt …
      Schade …

    • Schon mal drangedacht
      als Drehbuchschreiber nach Hollywood zu gehen?!

    • "Beilalter, Schwertalter, wo Schilde krachen....
      Windzeit, Wolfszeit eh die Welt zustürzt.“
      Diese Zeilen sind älter als ein gewisses Buch, auf welches sich unsere „Kulturbereicher“ immer berufen. Von unserer „Dunklen Seite“.
      Und, ja, ich schätze, dass wir davon nicht mehr weit weg sind.
      Sieht so aus, als ob wir interessanten Zeiten entgegen gehen.


    • Der Deutsche wird den Terror nicht ertragen und er wird den Terror auch nicht täglich bekämpfen.
      Der Deutsche wird den Terror beenden.

      Sorry to say that, aber Sie verstehen die Psyche etwas besser als die meisten, bzw. das sich anhäufende Explosionspotential.
      Wenn der Alltag gestört (gestört.) wird, ist Schluß mit lustig.

      Geschichte wiederholt sich nie 1:1.
      Ich hatte im Januar das deutliche Gefühl, jetzt sind wir über die Marke Dezember 32 gefahren.
      Es gibt kein neues 33, weil dafür nicht die entsprechenden Protagonisten da sind: es ist nie 1:1.
      AfD werden, selbst wenn sie die Mehrheit bekommen, herumhampeln, einfach weil sie keine Kaderpartei sind, sondern ein Haufen Bürger, die sich erstmal selbst zerlegen.
      Insofern geht es eher so ähnlich wie im 30jährigen Krieg.
      Immer mehr steigende, fragmentierte Wut, weil das Leben zerstört ist.
      Das greift dann mal dieser, mal jene auf, aber es wird sich durchfressen durch alle „Begütigungsversuche“, die untauglich sind, weil sie das Grundlegende nicht liefern können: erträgliche Lebensaussichten ohne ewige Unterwerfung für die Nachkommen.
      Es wird sich durchfressen wie Lava, die vom Vulkan runterströmt. Immer wieder, mal auf dieser Seite, mal auf jener, mal vorne, mal hinten, mal auf einer Seite, wo man es nicht erwartet.
      Die nächsten 20 Jahre etwa.

      Ja, es wird wahrscheinlich ziemlich scheußlich.
      Hätte ich mir vor 10 Jahren so nicht gedacht.
      Gibt womöglich unnötige blutige Auseinandersetzungen.

      Zu versuchen, wenigstens noch ein paar Leute zum Reden zu bringen, wie Sie es tun, Don, ist ehrenwert, weil das Abwettern und Zuhören noch das Einzige ist, was vielleicht ein paar Spitzen vermeidet. Aber der Vulkanausbruch läßt sich nicht mehr vermeiden, und auch nicht lenken.
      Wer meint, er könnte das lenken, wird im Lavastrom verbrennen.

    • Das schlafende Monster...
      …ist wohl wirklich im aufwachen…


    • Und anders als Sie, goodnight, meine ich nicht, daß das eine Sache der „evozierten Großeltern“ ist. Das ist viel, viel älter.
      Die Vorkommnisse zu Zeiten unserer Großeltern waren nur eins dieser Lavarinnsale.

    • wohl wahr, alles
      Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch.

    • You have a problem with authority, Mr. Anderson.
      @colorcraze

      Die aktuellen AFD Führungspersonen sind nur Platzhalter, nicht der Herausforderung gewachsen, zu weich oder/und ohne Überzeugungen, nur am Geld interessiert.

      Aber das ist egal, entscheidend sind immer nur die Strukturen.
      Die Struktur ruft laut nach einem, der führt.
      Und wie immer in der Geschichte wird der Ruf erhöht werden.

      Einer wird kommen.

      Einer der nicht auf dem Monitor war, weil er in Friedenszeiten keine Chance hätte.

    • Durchaus richtig
      Das könnte durchaus das Problem sein, goodnight. Bassam Tibi ahnt das auch, wenn er sagt:
      „Ich habe Angst, dass die Gutmenschen von heute morgen Nazis sind“.
      http://www.pressreader.com/germany/muenchner-merkur/20160730/281599534868647
      Mir hat jemand gesagt, dass man mit dem Terror leben muss. Aber kann der auch mit dem Gegenterror leben, wenn er losgeht? Ich für mein Teil wusste vom ersten Tag an nicht, ob ich mich vor dem kommenden Terror oder dem Gegenterror mehr fürchten soll. Es gibt Leute, die über Merkels Unsinn jubeln, weil er die Dämme bricht. Die Radikalen zündeln mit Freude, auf beiden Seiten. Wenn sie Erfolg gehabt haben, will ich weg sein. Ich habe den Eindruck, dass die Deutschen ignorieren, wie das Ausland dieses Sache sieht, und dass das Ausland keine Ahnung hat, wie tief und nachhaltig diese Sache Deutschland zerrissen hat:
      https://hintermbusch.wordpress.com/2016/07/18/deutschland-im-manischen-modus/


    • Die aktuellen AFD Führungspersonen sind nur Platzhalter, nicht der Herausforderung gewachsen
      Ja, sieht so aus. Kann sich auch kaum noch bis zur BTWahl ändern.
      Die von Ihnen vorausgesagte Ultra-Hardcore-Person sehe ich für D erst in 5-15 Jahren. Ob es die EU dann noch gibt oder nicht, wage ich keine Vorhersage. Halte es aber für möglich, daß die „Ultra-Hardcore-Person“ hier ein neues ottomanisches Reich einrichtet.

  55. Eine Nickeligkeit von mir
    27 Juli 00:36

    Schön wäre es schon. Doch das halten Sie nicht durch. Die Galle muss raus.

  56. Titel eingeben
    Diese Rautensperson da in Berlin sollte in der Uckermark bleiben, für irgendwelche Worte ist es 5 Tage nach Ansbach dann doch wohl eher ein klein wenig zu spät. Würde man denken. Aber die netten Deutschen, diese ewig duldsamen Schäflein vor dem Herrn, werden auch diese neueste Dreistigkeit dieser von ihnen bekanntlich bereits mehrfach ins höchste Regierungsamt gewählten Frau ohne größeres Gewese hinnehmen. Ja, ein bißchen murren in den Netzkommentaren wird man erahnen können, gerade so dezent, daß der Herr Minister der Justiz keine neuen Ideen bekommt, aber ansonsten: Nichts. „Gehen Sie weiter! Hier ist nichts geschehen! Ruhe ist die erste Bürgerpflicht!“

    Wenn man sich anhand der unsäglichen politisch-medial-ideologischen Verbohrtheit in diesem Land vorstellt, welche Auswüchse von Verblendung, Gesinnungswahn und schierer Realitätsbeugung noch über uns kommen werden (von jederzeit erwartbarem weiteren Terror mal ganz abgesehen), bevor dieser staatlich verordnete naive Irrsinn offener Grenzen in Verbindung mit schwerer Tatsachenallergie hier endlich geändert wird, bekommt man blitzartig und dauerhaft Alpträume im Wachzustand.

  57. In Geschichtsbüchern schrieb man über die schlimme Zeit ab
    den 30er Jahren des letzten Jahrhundert, dass sie es hätten erkennen müssen. Jetzt seh ich die, die vielleicht profitieren und die Augen fest geschlossen halten. Ich bin es so müde.
    Ja, in meiner Umgebung werden es mehr, die ähnlich denken wie ich und die voll Unverständnis und mit immer mehr Wut da auf die Frau aus Berlin schauen und wie ich nicht finden, wo, außer im Sagen und Schreiben, die Deutlichkeit des Ausmaßes der Zerstörung eines Landes geschildert und angeprangert werden kann.
    Wann wollen die aufwachen? Und was tun wir? Ab wann? Sind wir wieder mitten drin, in Brechts Schilderungen?

    Hinter der Trommel her
    Trotten die Kälber
    Das Fell für die Trommel
    Liefern sie selber.
    Der Schlächter ruft: Die Augen fest geschlossen
    Das Kalb marschiert. In ruhig festem Tritt.
    Die Kälber, deren Blut im Schlachthaus schon geflossen
    Marschiern im Geist in seinen Reihen mit.


    • Wer Brecht nicht kennt, sich die Finger schnell verbrennt.

      Ansonsten, es ist schon langweilig, wie immer auf Merkel herumgetrampelt wird. Wir leben doch in einer „Demokratie“, in der die „große Koalition“ es jeder Zeit in der Hand hätte, angeführt von Horst, die Periode Merkel zu beenden. Vielleicht fragen Sie sich mal, warum das nicht geschieht.

  58. Markenkern Innere Sicherheit
    Im neoliberalen BWL-sprech der Nullerjahre meint V.Zastrow, die Unionsparteien könnten die Innere Sicherheit als „Markenkern“ wiederentdecken und die FAZ zeigt dabei das milde lächelnde Gesicht unserer ewigen Kanzlerin. Die Polizeiarbeit in Nizza sei unzulänglich gewesen, meint er, was stimmen mag, aber dort regiert gar nicht die CSU …

    Parallelgesellschaften, wohin man nur blickt.

    • Dieses Portrait dieser Frau in der FAZ gestern -
      das linke Auge scheint freundlich, aber das rechte – beinhart.

  59. Milieu-Unterschiede zwischen Provinz und BER-Kapitale
    Der Unterschied zwischen dem Berliner Milieu und der von ihr verachteten Provinz zeigt sich in der Beileids- und Trauerkultur nach solchen Untaten. Während die Kanzlerin ihre Empathie für die Opfer mit leerem Blick vom Blatt abliest, ist den bayrischen Provinzfürsten der Schrecken ins Gesicht geschrieben. Das Berliner Milieu wird Merkels Verhalten als cool empfinden, mich erschreckt es.

  60. die 80er
    Lieber Don,
    erstmal danke hierfür: „Ich bin SPD der 80er Jahre, oder wie man heute sagt: Nazi.“ Wunderbar. Den teste ich heute Abend mal in kleiner Runde aus. Dazu passend ist aber auch das Wahlprogramm der CDU 2002, Kapitel Zuwanderung:
    http://www.documentarchiv.de/brd/2002/wahlprogramm_cdu_2002.html#6

    Und diese beiden Sätze bringen es für mich auf den Punkt, was das Problem in diesem Land ist:
    „Mein Eindruck ist, dass Kabul und Ansbach im urbanen Kontext gleich weit entfernt sind.“
    „Möglicherweise gibt es uns sogar schon nicht mehr, sondern die mit den Sorgen und jene, die gern alles verteilen und niemanden, der sie umbringen möchte, erschiessen würden.“

    Und die Unmöglichkeit, zwischen diesen beiden Gruppen einen Dialog herzustellen, möchte man hinzufügen.

  61. Sterben
    Vor einigen Monaten schrieb einer meiner Schüler, dass nach Theresienstadt doch nur Alte und Kranke gekommen sind, die ohnehin bald gestorben wären. Er konnte sich nicht vorstellen, dass es etwas anderes ist, zuhause, im Schutz der Lieben, mit Schmerzmitteln – auch an Krebs – zu sterben, oder bestialisch ermordet zu werden. Gegen Verkehrsunfälle ist man nicht ganz schutzlos … aber jetzt ist man es gegen Gewalt und Verachtung, dem Wesen des Faschismus nicht.

  62. Poesie des Schreckens
    Wunderschön. Poetisch in all der Bitternis. Wer lesen kann, muss es als Weckruf verstehen. Gleichzeitig anzuzeigen, was man liebt um damit die Verachtung zu verstärken: geradezu konstruktiv.

    Herzlich Ihr
    Wallasch

  63. @ TDV vom 27. Juli 2016 um 00:36 Uhr
    Ich verstehe nicht, warum Sie so ausrasten.
    Was ist widerlich daran, wenn ich feststelle, dass der Gutmensch mit zweierlei Maß misst? Seine Landsleute, die eine andere politische Meinung vertreten, verachtet er. Er verachtet nicht nur den politischen Gegner, sondern letztlich sich selbst.

    „Und wenn sich so jemand dann gegen die Konsequenzen dieser Politik wehrt mit Mitteln die seine Kultur nun mal für angemessen hält, dann ist er es, der der Abschaum ist?“ Sie meinen also im Ernst, dass das ernstzunehmender bzw. sogar legitimer Protest gegen eine verfehlte Außenpolitik ist? Da kann ich nur den Kopf schütteln.

    „Ihr habt mit Merkel jemanden zum Kanzler gewählt …“ Hab ich nicht. Und die, die sie tatsächlich gewählt haben, wachen jeden Morgen auf und reiben sich verwundert die Augen angesichts der Politik ihrer! Kanzlerin. Auch ihre Parteifreunde im Bundestag gehen sicher stündlich zu Toilette, um sich zu übergeben. Aber keiner traut sich, den ersten spürbaren Stein zu werfen und anschließend aufrecht stehen zu bleiben. Nicht mal der Horst.

    • Titel eingeben
      „Und die, die sie tatsächlich gewählt haben, wachen jeden Morgen auf und reiben sich verwundert die Augen angesichts der Politik ihrer! Kanzlerin.“
      Das behaupten SIE.
      Ich glaub’s nicht. Diese Leute werden sie -oder ihresgleichen, falls sie nicht mehr antritt – natürlich wiederwählen.

    • Merkel
      Ich glaube auch nicht, dass sich die Merkel-Wähler jeden Morgen verwundert die Augen reiben. Da müsste man ja nachdenken. Wer wissen wollte, wie sie tickt, konnte es damals schon wissen, als sie als Noch-nicht-Kanzlerin unbedingt beim Irak-Krieg mitmachen wollte und zu Bush reiste, um ihn dorthin zu kriechen, wo die Sonne nie scheint. Die Frau ist eiskalt, hat keinerlei Heimatgefühle und Deutschland geht ihr hinten vorbei. Sie interessiert sich nicht für die Menschen hier oder sonstwo. Ich weiß nicht, was ich von Leuten halten soll, die so etwas wählen.

  64. Geht mir ab
    „Es ist tatsächlich das „Trotz-Allem“, das jeden Spott schweigen lässt. Beispielhaft steht es für eine Haltung, die von Beginn an frieren machte. Diese Haltung fragt nicht nach dem, was sie Mitmenschen antut.“

    Die Mitmenschen, die mit dem Grundrecht auf Asyl gemeint waren, haben auch ein Recht auf Leben. Frieren macht mich, wie hier schon wieder für ein Vorrecht auf Leben argumentiert wird.

    Um so zu denken, wie Sie, muss man den „Mitmenschen“ faktisch aufteilen: Die eigene Nation ja, die anderen können von mir aus abgeschlachtet werden, wo sie sind.

    Demokratie und Freiheit, Mitmenschlichkeit und Menschenfreundlichkeit sind keine Einbahnstraße – und man muss dafür ab und an ein Risiko eingehen. Sogar das Risiko einen Fehler zu machen. Vor allem, wenn nichts zu tun immer schon Tote macht.

    Man hätte, sollte, könnte – ich hätte wahrlich auch einiges anders gemacht in der konkreten Flüchtlingspolitik.

    Nur glaube ich keinem, der hier weiter die Verantwortung (!) für die „anderen“ Mitmenschen von sich schiebt, dass er/sie überhaupt für das Asylrecht eintritt – oder einen Flüchtling eingelassen hätte.

    Und die anderen, die meinen, man hätte das alles ganz anders und es war ja für alle schon vorher abzusehen, dass… und die blöde Merkel oder die „Gutmenschen“ oder sonst ein – mit Verlaub – völlig unspezifisches Herumgeblöke?

    Nein, wir doch nicht mit unserer Ölgier, die es geschafft hat vier Jahrzehnte und mehr den Wahabismusverbreitern tatenlos dabei zuzusehen, wie sie die Ideologie verbreiteten; ihnen die Waffen in den Allerwertesten zu blasen…

    Nein, das was man selbst mit-macht hat ja natürlich alles nix mit Terrorismus zu tun, wo kämen wir da hin..

    Diese Selbstüberhebung – jetzt – zu meinen, man „hätte“ den Überblick über die nötigen „Maßnahmen“, die es – natürlich erst zu Beginn der großen Fluchtwellen – unbedingt und alternativlos „hätte“ geben müssen, oder gar der naive Glaube, man „hätte“ das alles 2015 (!) verhindern können, „wenn“ – das alles geht mir ab.

    • @Achwassolls 27. Juli 2016 um 09:59 Uhr: Geht mir ab
      „Um so zu denken, wie Sie, muss man den „Mitmenschen“ faktisch aufteilen: Die eigene Nation ja, die anderen können von mir aus abgeschlachtet werden, wo sie sind.“

      Wenn ein syrischer Flüchtling in der Türkei, im Libanon, in Griechenland, auf dem Balkan, in Österreich Zuflucht gefunden hat, läuft er dann Gefahr, dort „wo er ist“, abgeschlachtet zu werden?

      Denken Sie mal darüber nach, bevor Sie skeptische Mitbürger, die Ihren Enthusiasmus nicht teilen, vom hohen Ross moralisch verurteilen!

      Übrigens kann man „die Nation“ einfach als Haftungsgemeinschaft betrachten, und die Regierung als deren Verwalter, der seinen Auftraggebern verantwortlich und rechenschaftspflichtig ist.

      „Wilkommenskultur“ (und allgemeine Empörung über andersdenkende Mitbürger) als Religionsersatz wird auf die Dauer nicht funktionieren.

  65. ta-tü-ta-ta
    Wenn man erst einmal das Gefühl hat, sich nicht mehr bedenkenlos vor die Haustür begeben zu können, dann ist das Terror pur. An die Stelle gelebter Sicherheit tritt der Zustand ständiger Alarmiertheit. Ta-tü-ta-ta ist die neue Lebensqualität in diesem Land. Gesundbeten(-schreiben) scheint mir da das falsche Mittel zu sein.

  66. ....
    Wenn auch zu einem tragischen Thema, so sind ihre Beiträg doch immer etwas auf das und über das ich mich sehr freue.

  67. Alles in den Promille-Topf werfen
    3 barbarische Attacken von Flüchtlingen in der letzten Woche: Würzburg, Reutlingen, Ansbach
    Davor der Horror von Bad Friedrichshall, über dessen Details nicht berichtet werden durfte, weil sie so ähnlich waren wie jetzt in Rouen (In Frankreich wird übrigens ungeschminkt über die Fakten berichtet und unzensiert über die Handschuhe diskutiert, die bald dringend ausgezogen werden müssen: lange wird das nicht mehr dauern)
    Jetzt rechnen wir mal ganz grob überschlägig:
    – 1 Mio. unkontrollierte Flüchtlinge, über die wir praktisch nichts wissen.
    – Wir nehmen mal an, dass u.U. ein Promille davon Horror-Potenzial haben könnte
    – wir hätten über 99,9% der Flüchtlinge damit kein böses Wort verloren
    – und müssten trotzdem in den nächsten Monaten und Jahren mit grob 1000 Vorfällen dieser Art rechnen, mit rund 1000 Horror-Mordopfern also. Angesichts dieses Gefahrenpotenzials ist es eine milde Kritik, wenn Sahra Wagenknecht sagt, dass es leichtfertig gewesen sein, diese Sache mit den Worten „Wir schaffen das!“ anlaufen zu lassen, ohne uns zu fragen, ob wir das überhaupt schaffen wollen. Eine sehr milde Kritik.
    Trotzdem kam prompt wie von einem Chor der Hirnlosen (vor allem auch aus der eigenen Partei ) der Vorwurf, sie würde ALLE Flüchtlinge mit Terroristen in einen Topf werfen. Es ist untertrieben, den Vorwurf als absurd zu bezeichnen. Er ist nichts anders als Gehirnwäsche durch Leute, die jedes rationale Denken abgelegt haben, um sich ganz dem guten Glauben zu ergeben:
    http://norberthaering.de/de/27-german/news/662-wuerzburg-und-ansbach
    Zum Wohle nicht nur der Flüchtlinge, sondern vor allem auch zu unserem eigenen. Bevor wir die Welt retten können, müssen wir uns erst einmal selbst retten.

  68. Reminiszenzen und Reaktionen
    Ansbach kenne ich von mehreren Urlauben mit meinem Vater während des Studiums, wir nahmen das Auto, suchten uns preiswerte Dorfgasthöfe und schauten uns Land und Landschaft (und Sehenswürdigkeiten) in Franken an. Also auch das Ansbacher Schloss, die große Predigtkirche in der zum Bachfest herausragend musiziert wird. Auch deshalb ging mit das nahe, ebenso wie Freitag Abend. Ich habe eine Weile in München gelebt und mein Neffe hat da studiert und arbeitet weiter südlich inzwischen in einem guten Kreiskrankenhaus als Assistenzarzt.
    Der mit Sicherheitsfragen nicht völlig unerfahrene Stabsoffizier fragt sich natürlich warum der Mensch in Ansbach so viele Mobiltelefone besaß wie Pressemeldungen zu entnehmen war. Und mit wem er da so alles telefoniert oder gesimst hat….
    Kampferfahrung hatte er wohl auch, laut Presse ergab die Obduktion auch alte Kriegsverletzungen. Man macht sich so seine Gedanken. Ich bin halt auch in den Fünfzigern geboren und ab 1964 auf dem Gymnasium mit Lehrern konfrontiert gewesen, die häufig noch Soldat im 2. Weltkrieg gewesen waren. Die waren manchmal noch recht weit rechts, überwiegend ziemlich autoritär (selbst der linksliberale Direx hat mir mal eine Ohrfeige verpasst …) und erzählten am letzten Schultag vor den Ferien zuweilen von ihren Fronterlebnissen, einer der anschließend bis 1955 in Workuta gewesen war verbog zum Nachweis dabei antrainierter Muskeln und eisernen Überlebenswillens dann auch schon mal ein eilfertig zur Verfügung gestelltes 5 DM Stück, was wir Jungs „cool“ avant la lettre fanden.
    Allerdings, Amokläufe oder Gewalttaten verübten diese Männer nicht, wie auch ihr Umgang mit Frauen von einer ausgesucht altmodischen Höflichkeit geprägt war.
    Einfache Rezepte für das was jetzt zu tun wäre habe ich auch nicht, aber einfach weiter machen wird auch nicht gehen. Die in Krisengebieten übliche Nutzung von Fahrzeugen mit Sprengsatz würde die Opferzahlen bei uns noch einmal erhöhen, und die Stimmung im Lande danach mag ich mir nicht vorher ausmalen.
    Mit Offizieren aus Israel hatte ich schon vor etlichen Jahren Kontakt, man nimmt so einiges mit, aber wirkliche Lösungen sind das auch nicht, nur „Aushilfen“ im Moltkeschen Sinne.

  69. Eine schöne Heimat, Don.
    Weiße Malven und Sonnenblumen neben schön bestellten Äckern, wünschenswerter Weise ökologisch.Von dort kommen ja auch u.a. gute Haselnüsse und Holunder. Der dortige Kirschkuchen ist hier unsere Krisbeerkratzat .Nonnenfürzle gibt es auch noch.

    Gestern sagte eine junge Frau: Nun ist es auch hier angekommen, wir dachten immer, Ansbach ist klein und hier passiert nichts.Auf Focus online konnte ich gestern lesen, dass ein Experte aus Kiel den schlimmen Verdacht hegt, im Nordosten Bayerns könne sich ein IS – Nest befinden. Heute ist nichts mehr zu finden davon auf der Seite.Hoffen wir, dass dem nicht so ist.

    Es wird immer gesagt: schwerverletzt, aber was heißt das für die Betroffenen? Sind sie für den Rest ihres Lebens getroffen, oder heilt es sich,wenigstens physisch, aus?

    Irgendwie hat man diese Gefahr jetzt im Hinterkopf, wenn man ins Gewühle kommt und hofft, dem zu entgehen.

    Von Frau Merkels ohne jede Betonung vorgetragenden Worte habe ich eher eine Abneigung. Sie hätte schon im Herbst 2015 ein paar Sätze an uns richten müssen, nicht bei Anne Will.

    Laut Spiegel versagt ja der ganze Rechtsstaat bei der Abschiebung, ungeheuerlich.Allerdings ist dies Ländersache. Schönes föderales System.

  70. von dem, was ein Ziegenhirt der Tischgesellschaft Don Quijotes erzählte / 12
    „Ich sage also liebster Herr“, sprach der Ziegenhirt, […]
    Hier stößt ein Schäfer Seufzer aus, dort wehklagt ein anderer, an jener Stelle hört man verliebte Lieder, an dieser verzweiflungsvolle Trauergesänge. Es gibt manchen, der die ganze Nacht unter einer Eiche oder einem Felsgrat sitzen bleibt; und ohne daß er die tränenvollen Augen schließt, in seine Gedanken verloren und verzückt, hat ihn öfters die Sonne noch am Morgen dort gefunden; es gibt manchen, der, ohne seiner Qual einen Ausweg oder einen Augenblick Ruhe zu vergönnen, sich mitten in der Hitze des drückendsten Sommermittags auf den glühenden Sand hinstreckt und seine Klagen zum erbearmungsvollen Himmel schickt; und über diesen und über jenen und über all diese und all jene, frei und unbefangen, triumphiert die schöne Marcela.

  71. Franken ...
    Ganz herzlichen Dank, Don Alphonso, für den beruhigenden Text und die Bilder aus Franken, das von 1987-1991 meine Wahlheimat war.
    Die Erinnerungen kamen dadurch wunderschön wieder hoch!

    Bitte mehr Berichte aus Bayern! – Die Foristen werden so oder so einen ‚Haken‘ finden, ihre Beiträge dort einzuhängen.

    Nochmals ‚Danke‘, und viel Kraft beim Erledigen der Moderation; einer sicher stark steigenden Zahl von Kommentaren nach den letzten Ereignissen.

  72. Würzburg oder Ansbach- Berlin oder München
    Da müssen sie gar nicht auf empathielose Berliner Twitterer und Pfarrerstöchter verweisen:
    Am Morgen nach dem Würzburg Massaker, in meinem ehemaligen Lieblingssender Bayern2, gesendet aus München, radioWelt, angebliches „Frühstück für den Kopf“, Presseschau, wollte die zuständige Redakteurin nur eine einzige, ihrer Meinung nach vernünftige Lesermeinung der Main Post zitieren, die die Hoffnung zum Ausdruck brachte, dass die ‚Geschehnisse‘ jetzt bitte nicht von AFD und anderen Rechtspopulitsen missbraucht werden dürften. Mitgefühl mit den Opfern? Nada, nix, waren da ja auch nur chinesische Touristen.

    • Empathielos
      Wäre diese Reaktion auch ausgefallen, wenn es Deutsche getroffen hätte, denke ich. Dieser Gedanke, dass hier bloß kein Generalverdacht gegenüber Migranten aufkommen darf, beherrscht alles. Das Schicksal des Täters wiegt mehr als das Leid der Opfer. Die Täterschuld wird relativiert, die Verantwortung dafür wird zumindest teilweise den Umständen etc. zugeschrieben.

    • Ohne Mitgefühl
      „Nada, nix, waren da ja auch nur chinesische Touristen.“

      Es waren eben nicht nur Chinesen, s.u.

      @ Gast in Time
      Sie haben Recht. Daher wird das fünfte Opfer, eine 51-jährige deutsche Frau, die von dem fliehenden Attentäter beim Spaziergang mit der Axt zwei mal ins Gesicht geschlagen wurde, kaum erwähnt. Information findet man mühsam, und nur aus der Lokalpresse.

      In den USA ist man dazu übergegangen, den Täter möglichst wenig zu personalisieren. Der Augenmerk liegt auf der gegenüber den Opfern ausgedrückten Empathie. Hier ist es umgekehrt, und zwar aus genau den von Ihnen genannten Gründen.

  73. Hach, Don,
    Foto 1, wenn der Ort nicht im heute brettebenen Meteoritenkrater läge und etwas direkter zwischen den Schanzern und Ansbach, würde ich sagen Markt Wallerstein, hart an der Grenze zum Württembergischen, mit seinem Schloßpark am nördlichen Ortsausgang. Allerdings neigt sich dort die Sprache noch nicht dem weichen „frängischen“ zu (wie als Kostprobn in Ihrem Dext) sondern trägt noch eher die raue Sprache der Ellwangischen Ostalbund und der Nördlinger. Dort an der Romantischen Straße zwischen Tiepolo-Würzburg, Rothenburg ob der Tauber, wo täglich die Reisebusse mit Jabbanern und Schinesn durchkommen und kurz rasten, um Wasser abzuschlagen, vielleicht ein Foto von der Pestsäule, weiter geht´s . Aber nur wenn sie „Deutschland in 7 Tagen“ gebucht haben. Diejenigen mit „Europa in 7 Tagen“ nehmen die A 7, übernachten in Augsburg, müssen ja am anderen Mittag in Mailand oder Pisa sein.
    .
    Übrigens, ohne den Vertrag von Schönbrunn vom 15. Dezember 1805 hätte womöglich François Hollande nach dem Attentat seine Aufwartung in Ansbach machen müssen (das seit 1. Januar 1806 Bayern zugeschlagen) um 2 Tage später den weinenden Bürgermeister von Saint-Étienne-du-Rouvray trösten zu dürfen.
    .
    Der Spiegel zeigt ein sehr aufschlußreiches Foto jener Gleisbettstelle wo der (evtl. angehende Metzger, so wie das Ansbacher angehender Bäcker?) MUFL- Merkelfindelkind axtete und titelt frontpageblutrot wie Ihr Kirschstreusel aber: „Es war einmal eine Demokratie“ (meint aber die Türkei). Wie komme ich nur darauf, auch wegen der aktuellen Türkenaufstände, dass ich sofort ein Deutschland dachte?
    Der Tagesspiegel schrieb, dass die Amerikaner die Schuld am Axten hätten, da sie in Wasziristan Drohnen kreisen ließen. Übrigens sei man bei den deutschen Sicherheitsbehörden überrascht, dass in den europäischen Datenbanken keine von Afghanistan, Pakistan und Umgebung gelieferten Verbrecherkarteien vorlägen. Die Briten urteilen, dass in Deutschland die ehemals so bewunderte Ordnung verlorengegangen sei.
    Jetzt wird bekannt, dass man diesen Menschen, vollkommen falsch eingestuft hatte. Man kann hier noch ergänzen, dass das unidentifizierte Subjekt sogar die Mittelschule von Gaukönigshofen besuchen durfte um hier, ähnlich der Völkerschauen von Paris oder dem kaiserlichen Berlin zwischen 1870 und bis in die späten Dreißiger, um dort in der Mittelschule den staunenden Schülern gezeigt zu werden (an die begleitenden Erklärungen des Lehrpersonals mag ich gar nicht denken, seit dem ich bei den diesjährigen Bundesjugendspielen auf dem benachbarten Sportplatz den befohlenen Sonderjubel für fremdländisch klingende Vornamen bestaunen durfte).
    .
    Derweil geht es mit der Relativiererei lustig weiter. Weil schwül und feucht die Lüfte, schlaflos, schaute ich mir zufällig zu später/früher Stunde die rbb- Diskussionssendung Thadeuz „Wird Terror Alltag?“ an.
    Gäste: Laberfürst Dr. Hajo Schumacher (Berliner Morgenpost); „ was hat der jetzt nur mit den vielen Worten gesagt“-Claudius Seidl (Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung); Marie von Mallinckrodt, die äußerlich an Frau von Storch erinnert (ARD-Hauptstadtstudio) und die Inkarnation für weibliche Migräneausbrüche, Sabine Rau (ARD-Hauptstadtstudio).
    .
    Wie gehabt, auch im Dunkel nichts Neues.

  74. Ansbachbomber
    Es klang hier schon an: Hat denn keiner der Mitbewohner in der Unterkunft bemerkt, was in der Wohnung/im Zimmer ihres Nachbarn platzfordernd herumstand. Benzinkanister, Batterien, Drähte, Metall-kleinteile, Steine müssen doch bei Besuchen aufgefallen sein.

    Wer wollte da nicht so genau Bescheid wissen?

    Gruß h

    • Gute Frage
      Man hört ja zu dem Thema so rein gar nichts von den Sicherheitskräften. Sicherlich nur ein Zufall.


    • Wer wollte da nicht so genau Bescheid wissen?
      Die, die es mitbekommen haben, wußten nicht wie stoppen.
      Und alle anderen haben es eben nicht mitbekommen, denn anders als Mails und Telefondaten speichern geht „mitbekommen“ nicht so leicht, und „eskalieren“ geht garnicht.
      Ist halt so, wenn man die Leute einfach machen läßt, ohne Perspektive, ohne Struktur, ohne Kontrolle, ohne Anforderungen.

  75. Der Wind dreht sich
    Ich denke mit Ihrem Satz „… der Wind dreht sich“ (aus einer Antwort weiter oben) treffen Sie die Realität. Wo das dann hinführt erfüllt mich allerdings auch mit Sorge. Aber das Pendel braucht wohl die Extreme. In der Mitte steht es ja bekanntlich still. Das Unverständnis und der Zorn in der Bevölkerung vermehren sich täglich. Wichtig scheint mir dabei allerdings besonders, allen Versuchen einer Zensur zu widerstehen und für die Meinungs- und Redefreiheit einzutreten. Dies gelingt Ihnen oder Roland Tichy e. a. zur Zeit noch recht gut. Allerdings sollten sich alle, die sich dies auf ihre Fahnen geschrieben haben, wappnen. Die FB-Sperrungen für Vera Lengsfeld und Anabel Schunke sind m. E. erst der Anfang. Bei allem Entsetzen über die Toten und Verletzten scheint mir dies – mit Verlaub – der wirklich gefährliche Angriff auf unsere Freiheit zu sein. Aber seien wir zuversichtlich. Die Langmut der Menschen in diesem Land ist nicht unbegrenzt strapazierbar. Die bange Frage bleibt halt nur: Wie weit wird das Pendel noch schwingen?

    • Remember, remember the fifth of November...
      Ich bin da guter Dinge:

      Je länger Frau Merkel an ihrem Stuhl klebt, je mehr Herr Maas das Internet kontrolliert (wir wurden ja gerade über die Gründung eine Internet-Polizei informiert), je mehr die Presse schweigt und lügt, umso mehr kann sich der Zweifel an den bestehenden Strukturen ausbreiten, umso mehr wird die alte Struktur an Halt verlieren, umso mehr wird sich eine Alternative entwickeln.

      Läuft alles nach Drehbuch, jetzt kommt auch noch das Militär in die Straßen…. Diese Regierung und seine Presse lassen wirklich keinen Fehler aus.
      Das ist wirklich faszinierend, allein wie hierarchisch das alles abläuft, mit der Konsequenz, dass von Berlin bis zu den ländlichen Presseabteilungen alles auf dem Niveau der kognitiven Leistungsfähigkeit von Frau Merkel operieret. Weil ansonsten sich keiner traut oder in der Lage ist, eigene Gedanken zu formulieren.

      Aus sozialwissenschaftlicher Sicht ist das phänomenal, eine Realität, die wie ein Experiment im Labor abläuft, weil Schritt für Schritt der Theorie folgend.

      OK, am Ende wird’s knallen, aber das ist nun mal so bei Experimenten im Labor.

  76. Der britische Mainstream gibt die Zurückhaltung langsam auf
    Ein Kommentar mit einer offenen Warnung an die dt. Elite, die sich in einem gefährlichen Zustand der Verleugnung befindet: http://inselpresse.blogspot.com/2016/07/the-telegraph-deutschland-befindet-sich.html

    Wann lese ich das endlich mal auf der ersten Seite unsrer Leidmedien?

    • Felix Anglia
      Sehr guter Punkt! Es ist auffällig, wie sehr der deutsche Mainstream inzwischen auch englische und französische Kritik hochmütig abtut, nicht nur polnische und slowakische. Jahrzehntelang hat man uns von der Westbindung, von englischer Demokratie und französischer Toleranz etwas vorgeschwärmt und heute fühlt man sich wieder so unangreifbar, dass man behauptet, Engländer und Franzosen würden nur deshalb maulen, weil sie mit Deutschland nicht mithalten können, in der Wirtschaft, bei der Immigration, bei der grenzenlosen Toleranz.
      Man leugnet dumm, dass Liberalismus in England, den Niederlanden, Dänemark und Frankreich (aber nicht in Schweden!) eben auch bedeutet, dass Bürger es offen aussprechen dürfen, wenn es ihnen stinkt, dass zu viele Fremde in ihr Land strömen und sich nicht an die Regeln halten: „If in Rome, do as the Romans do“
      Man darf das nicht nur beklagen, sondern muss auch die gewaltige Verwundbarkeit ausbeuten, die sich da zeigt. Ich versuche das auf meinem Blog:
      https://hintermbusch.wordpress.com/2016/07/18/deutschland-im-manischen-modus/
      Es kann unserem Land nur gut tun, wenn wir die Debatten der Nachbarnationen an den Leitmedien vorbei selbst ins Land tragen. Das hat viele positive Nebeneffekte: Neue Ideen, Disziplin und auch ein Stück Sicherheitsabstand von allzu extrem deutschen Ideen.

    • Der deutsche Pass als internationaler Reisenachteil
      Trump ist nur die Spitze. Menschen mit deutschem Pass werden in der Welt zunehmend als nicht einschaetzbares Sicherheits-Risiko gesehen.

      Die Kontrollen werden verschaerft, bald werden wir wieder fuer viele Laender ein Visum brauchen. Die Zeit der Reisefreiheit ist bald vorbei – inner- und aussereuropaeisch.

    • Mainstream usw. - nicht ganz a propos
      Schon lange frage ich mich, was in der Bundesrepublik Deutschland los ist:
      – Überall selbstverständlicher „Kampf gegen *Rechts*“ bzw. was man so nennt
      – Statt „Debatte“ u. „Diskussion“ (klar) – „Diskurs“ (was angesagt wird)
      – „*.phobie“ darf nur von bestimmten Leuten gegen bestimmte Leute benutzt werden
      – „Hass“, kaum definiert, kann nur von einer Richtung kommen
      – Empatie steht über Recht und Gesetz
      – Nicht was gesagt wird, sondern wo und wie es ankommt, ist wichtig
      – „Mitte“ ist schon verdächtig
      – Skeptische Analyse und sachliche Kritik sind schon verdächtig
      – Wenn man sich zur Merkel-Kritik nicht traut, haut man den Erdogan

      – Was sich heute „links“ nennt, ist es meistens nicht
      – Was heute „rechts“ genannt wird, ist es meistens nicht
      – Was heute „schwarz“ / „weiss“ genannt wird, ist es manchmal nicht.
      – Was heute „Rassismus“ genannt wird, ist es oft nicht.
      – Orientalische Sitten und Gebräuche werden als „Religion“ aufgefasst,
      L: unter Schutz des GG als Religionsfreiheit (einst Glaubensfreiheit)
      R: sind angeblich an allem schuld

      – uralte längst begrabene Denkweisen tauchen wieder auf

      Was läuft da ab?

      1. Das was in den etablierten Parteien und Medien sich gerne „links“, „grün“, teils „links-liberal“, auch „christlich“ oder „humanistisch“ nennt, ist eine Weltsicht, nach der es hauptsächlich wichtig ist, die „richtige Haltung“ zu zeigen, weil man die richtigen Emotionen teilt. Es ist nicht wichtig, was die Leute aus Erfahrung wissen und verstehen, sondern dass sie das Richtige fühlen, und da man das nicht genau weiss, zumindest was alle sagen: in der „Willkommenskultur“ ist Chorsingen angesagt.
      Kann es sein, dass die mehrheitliche Ausbildung unserer Meinungsführer in sog. „Laberfächern“ da eine Rolle spielt? Daher die Aktionen von Mr. Pink & IM etc. – es braucht dazu keine Merkel – aber sie hat ihn auf den Posten und von der Leine gelassen.

      2. Sachliche Fragen wie finanzielle Leistungsfähigkeit, wirtschaftliche und militärische Stärke, auch wirtschaftliche und demographische Entwicklung, Gesetzeslage, die und deren Konsequenzen man kritisch diskutieren könnte, sind dagegen weniger wichtig, als die öffentlich dargestellten „richtigen“ Emotionen.

      3. Über kritische Meinungen in Nachbarländern kann man in uralter Kaiser-Wilhelm-Manier herziehen – „wir Deutsche fürchten Gott und sonst nichts auf der Welt“. Uns droht keine Nazizeit, aber ein Neo-Wilhelmismus. Manchen Nationen scheinen Erfolge nicht zu bekommen.

      4. Das Parlament als die zentrale Arena öffentlicher Streitkultur hat abgedankt: Kapitulation der repräsentativen Demokratie und Aufstieg des „Populismus“ auf allen Seiten.

      5. Nachbeten vorgestanzter Phrasen in den Medien. Manches riecht ein bisschen nach E. v. Schnitzlers „Schwarzem Kanal“.

      6. „Angstmachen“ von „links“ ist okay bzw moralisch notwendig,
      „Angstmachen“ von „rechts“ ist verwerflich

      7. Wenn man für die aktuellen gravierenden Probleme keinerlei Lösungsansätze hat und das nicht zugeben oder diskutieren will, dann beschäftigt man sich halt irgendwas anderem, z.B. mit genderneutralen Toiletten: Hauptsache, es wird immer „bunter“.

      8. Nizza, Würzburg, München: „Fremde“ Terroristen attackieren „fremde“ Opfer, und bringen die klassische Alternative „links“ gegen „rechts“ durcheinander: hauptsache dass Blut fließt. Über die Abstammung der Verletzten in Ansbach ist wenig bekannt.

      Mir scheint, das emotionale Klima wandelt sich, und mit steigender Durchschnittstemperatur wächst die Häufigkeit und die Gewalt der Turbulenzen. Leider kennt das emotionale gesellschaftliche Klima genausowenig eine Obergrenze wie das metereologische Klima – das hätte sich Merkel als ehem. Naturwissenschaftlerin doch vorstellen können.

      Dieser Klimawandel wird uns leider noch lange beschäftigen, und wird nicht ganz rückgängig zu machen sein.

      Das kann nicht alles Merkels Werk sein, und das wird auch leider nicht mit Merkel verschwinden. Aber sie hat die Heizung unterm Topf ein wenig aufgedreht, und leider auch noch versucht, ebenfalls in den Töpfen der Nachbarstaaten herumzurühren.

      Nicht nur Merkel muss weg, sondern die ganze Merkelei, deren Galionsfigur sie ist, und die Entwicklungsrichtung des ges. Klimas muss geändert werden: eine langfristige Aufgabe.
      Da die AfD sich hierfür als Opposition leider als unbrauchbar herauszustellen scheint, bleibt noch die schwache Hoffnung auf eine sehr langsame Veränderung in den etablierten Parteien: in der CDU/CSU, aber auch der Linken und der SPD, sowie der kleinen FDP. Deshalb sind Politiker wie Seehofer oder Wagenknecht trotz aktueller Einflusslosigkeit wichtig als mögliche „Kristallisationskeime“ zukünftiger Entwicklungen. In der SPD tut sich noch nichts – zuviel Parteitreue.


      PS: Erleichterung dass meine französischen Freunde aus der Studentenzeit in Nizza, dort wohnhaft in der Nähe der Promenade des Anglais, nicht auf der veröffentlichen Liste der Opfer erscheinen, aber Unruhe dass ich sie leider bisher nicht telefonisch erreichen konnte – hoffentlich wg. Urlaub. Frivolität (Wichtigtuerei?) aller diesbezüglichen Gedanken, oder einfach nur unruhige Besorgnis?

    • @ Andreas Müller 27. Juli 2016 um 13:45 Uhr: Felix Anglia
      hierzu über die Unterschiede zwischen West- und Ost-Europa
      Moritz Mücke:“Ein geistiger Vorhang zieht sich durch Europa“
      auf der „Achse des Guten“:
      „http://www.achgut.com/artikel/ein_geistiger_vorhang_zieht_sich_durch_europa“

    • @ Thomsen 29. Juli 2016 um 01:28 Uhr: Mainstream usw. / "PS:"
      Erleichterung: die Freunde aus Nizza sind wohlauf. Sie waren im Juli auf ihrer Hütte im Gebirge, und dort schlecht erreichbar.

      An der allgemeinen Situation ändert das natürlich gar nichts.

  77. Frage
    Habe eine Frage an den Autor wegen Resettlement.

    Das wird folgendermaßen beschrieben (Wiki):
    “ … bezeichnet in Deutschland die dauerhafte Aufnahme und Eingliederung von besonders gefährdeten Flüchtlingen in einem zur Aufnahme bereiten Drittstaat, der ihnen vollen Flüchtlingsstatus zuerkennt …“

    Was ist gemeint mit Drittstaat?
    Wer kann dieser Drittstaat jeweils sein?

    Finde diese vage Drittstaat-Formulierung auch auf Uno-Seiten.

    Auf der Site resettlement.de
    schreibt man:

    „Dawit Weldaab reiste 2012 über das Resettlement-Programm nach Deutschland ein. Der 29-Jährige wurde in Eritrea geboren und lebte mit seiner Familie mehrere Jahre in Äthiopien. Als eritreischer Staatsbürger bekam er in Äthiopien keinen regulären Aufenthaltstitel. …[]“

    Also gibt es anscheinend bereits Resettlement-Programme in D. oder?

    Was die Attentäter bei Rouen betrifft: Einer der Täter war vorgeblich schon ca. 2 Jahre in Europa. Vor der ominösen freundlichen Einladung. So oder so konnte da Merkel grad mal nix dafür (Glück gehabt, Madame). Der Mann war sogar in D polizeilich erfasst worden und in F trug er Fußfessel. Was muss man eigentlich wirklich tun, damit die, die es auf jeden Fall tun wollen, gebremst werden?

    Anscheinend bremst die gar nix.
    Vielleicht würden die sich auch in einem Resettlement-Programm pudelwohl fühlen. Ich habe den Eindruck, es sind langjährige Schläfer. Der Würzburger Axtmörder ja auch. Der Ansbacher krebste auch schon längers hier herum. Die jetzt geweckt werden, weil man strategisch mal was auf dem platten Land machen wollte, um umfassend die komplette Bevölkerung zu beunruhigen, und nicht nur die Städter. Was ja leider gelungen ist.

  78. Das ist mein Land
    Prolog …

    Werter Don,

    Sie versuchen es immer wieder.
    Jenes Gefühl zu erwecken, dass beschreiben zu versuchen, den der Begriff Heimat zu umschreiben vermag. Doch manche sind für immer verloren oder einfach noch nicht so weit.
    Um gleich jene abzublocken die einem wieder ein deutschnationales Nazitum unterstellen wollen – denen empfehle ich das Lied/den Text von Woody Gurthrie (This Land Is Your Land) als musikalische Untermalung der Bilder und des Textes.

    Textus …

    Viele Aussagen und dummes Geschwätz konnte man von der „Unaussprechlichen“ (A.M.) vernehmen. Nur ein Wort kam ihr und will ihr nicht über die Lippen kommen. Man ahnt es schon – es ist das Wort Heimat.

    Ich will ja nicht behaupten, dass dies ein protestantisches Problem ist, also lasse ich es.
    Eher ist es eine Herzenssache. Aber wenn an der Stelle nur ein kaltes Klumpen sitzt wie der erwähnen Frau, wird das halt nichts.

    Es ist, wie ich meine eine Charaktersache.
    Eine Frage der persönlichen Reife. Ob ein Mensch den Übergang von Kind zum erwachsenen Menschen vollendet hat – einer REIFEN Persönlichkeit. Dieser Begriff findet in diesen unseren Zeiten einfach zu wenig Beachtung. Da sind leere Phrasen wichtiger – wie das viel erwähnte „Wir schaffen das“.

    Wo waren wir? Ach ja – die Heimat oder das Gefühl von Heimat.

    Die Erdung die eine Reife Persönlichkeit erlebt. Die Verbundenheit die man mit der Erde spürt.
    Wobei es keine Rolle spielt wo dieser Ort liegt. Es ist ein Gefühl, ein ERLEBEN. Die Interaktion zwischen Mensch und Welt. Es ist ein Band das geknüpft wurde oder eben nicht.

    Für mich zeigt es sich z.B. wenn frisch gemähte Wiesen sehe und reiche.
    Wenn sich der Duft verändert. Wenn das Gras auf der Wiese trocknet und sich in Heu verwandelt.
    Da werde ich ruhig und aufgewühlt zugleich. Ruhig weil es mich ENTSPANNT. Aufgewühlt weil ich mich dadurch LEBENDIG fühle. Das Land wird weit und der Mensch wird klein. Aber nicht nichtig.
    Und ich spüre: Das ist mein Land.

    Da fühle ich mich dann in ein Bild von Caspar David Friedrich versetzt.
    Ich im Bild der Landschaft. Nicht getrennt sondern vereint mit der Natur und all dem Leben das sich in Gottes Schöpfung zeigt. Da denkt man nicht daran, Menschen mit Splitterbomben in die Luft zu sprengen.

    Doch zurück zur REIFEN Persönlichkeit.
    Diese Eigenschaft spreche ich vielen Persönlichkeiten der sogenannten Eliten oder Führungspersonen ab. Das ist ein großes Problem. Auch nicht hilfreich, wenn eine Kanzlerin dann noch eine persönliche Einladung an Millionen ausspricht, die anscheinend den gleichen Makel mit sich rumtragen.

    Epilog …

    Eine Frau A.M. die keine Heimat hat, sollte nicht Kanzlerin sein.
    Indem man afrikanische Probleme und Kriege nach Europa importiert löst sie dadurch nicht.
    Wer Grenzen abschafft und Millionen Menschen ohne Prüfung zu Unschuldslämmer erklärt ist unreif und unfähig ein Land zu führen.

    Wer meint Probleme dadurch zu lösen, indem man darüber schweigt enttarnt sich als Blender.
    Jemand der unfähig ist Fehler einzugestehen muss seinen Hut nehmen und gehen.
    Wer Eidbruch begeht und sein Bevölkerung zu Opfern macht ist ein Hochverräter.
    Wer Einigkeit und Recht und Freiheit seinen wirren Wahnvorstellungen opfert und auch noch willige Helfershelfer rekrutiert ist ein gefährlicher Fanatiker.

    Wer es zulässt, dass Deutschland zu einem rechtsfreien Gebiet für Kriminelle wird, ist ein Bandit. Menschen die mit einen solchen Menschen zusammenarbeiten und unterstützen sind Bandenmitglieder.

    Dafür gibt es einen Begriff: [Editiert. Es tut mir leid, aber Vorwürfe nach STGB gehen nicht. Ich komme sonst in Tufels Küche. Don]

    • Das passt schon werter Don.
      Schön das Sie an der richtigen Stelle editiert haben.

      Vielen Dank auch hierfür
      Herzliche Grüße

      Dr. Seltsam

  79. Splitterbomben-Sinn
    @ Don

    „Da täuschen Sie sich. Diese Leute sind nach unseren Vorstellungen irre. Aber in ihrem Sytem sind sie ganz rational. Man zündet keine Splitterbombe, wenn man nicht einen tiefen Sinn darin sieht.“

    Das ist ganz klar auch Teil des Islam: Dschihad, der Kampf gegen die Ungläubigen mit Belohnung als „Märtyrer“ und Jungfrauen im Paradies.

    Sie sehen sich im tausendjährigen Kampf gegen die Kreuzzügler, also uns.
    Alle Mittel in diesem Kampf sind erlaubt.
    Die Islamisierung der Welt ist das Ziel.

  80. Titel eingeben
    „Mein Eindruck ist, dass Kabul und Ansbach im urbanen Kontext gleich weit entfernt sind.“ Ich finde, dieser Satz genügt um das meiste aus Berlin zu erklären. Einrahmen und aufhängen.

    • Das stimmt, ......
      …… und der Grund dafür ist ganz leicht gefunden: einige von Ihnen sind Spießerkinder (schreckliches Wort), die sich immer noch für ihre provinzielle Herkunft schämen. Das versuchen sie jetzt mit radikalem Weltbürgertum auszugleichen. Deshalb kein Mitleid für deutsche Spießer in der Provinz. Erleben kann man diese Weltbürger nicht nur in Berlin, sondern gerade auch auf Heimatbesuch wegen Weihnachten, Beerdigungen, Abiturjubiläum etc. Dann bekommt man die Welt gratis erklärt.


    • „Mein Eindruck ist, dass Kabul und Ansbach im urbanen Kontext gleich weit entfernt sind.“
      Is so.
      Das ist keine Spitze, das ist eine nüchterne Feststellung.

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    Sicher sicher, das ist drastisch, aber ist Ansbach nicht auch drastisch? Sind angetatsche Kinder und Frauen, überfallene wehr- und hilflose ALTE Menschen, Äxte in Gesichtern und was noch alles nicht auch mehr als drastisch? Anscheinend nicht. Ich habe mittlerweile (bitte um Nachsehen) gestrichen die Schnauze voll. Ich wünsche mir ernsthaft die Nürnberger Prozesse zurück und auf der Anklagebank sitzen unsere heutigen Verantwortlichen!!! In meinem Bekanntenkreis stelle ich fest: erst ist die Aufregung groß, dann Aufatmen, weil kein islamischer Hintergrund und wenn doch auch egal. Dann vergessen und wurscht. Hat ja nichts mit mir zu tun. Ende.

    Ich gebe offen zu. Ich habe keine Hoffnung. Keine. Null. Da mag der Don noch Glauben haben. Aber. Es passiert nichts. Ausser noch mehr Polizei, mehr Scanner, mehr Psychofritzen, und jede Menge Berichterstattung über die Täter, bloß nicht die Opfer rwähnen, bla bla bla. es wird nichts an der Bedrohungslage ändern. Und diese ostdeutsch sozialisierte Führerin. Skandalös. Die eigenen Mitbürger werden getötet. Und macht Urlaub. Das wars wohl. Keine Entrüstung, nicht wirklich. Keine dämlcihen Lichterketten. Wie ich Blumenteppiche hasse und diesen Kerzenssch… und diese selbgemalten Trauerbekundungen. Bäh!

    Und es sind hunderttausende und nochmal zig. hunderttausende, die in unserem Land keine Perspektive haben. Deren Frust- und Toleranzgrenze wird zwar auch täglich erweitert durch überlastete Sachbearbeiter im BMIF. Dabei haben wir schon jede Menge Menschen ohne große Perspektive.

    Fragen sie mal die Wirtschaft, was da läuft in Sachen Integration. Gar nichts oder wenn, dann im Promillepromillebreich. Schönen Dank. Und die Wirtschaft selbst. Die Schulden türmen sich jeden Tag höher. Die Wirtschaftsgrößen wie VW und Deutsche Bank kacken nur noch ab. Das wird noch grausam, ganz grausam. Und der Mittelstand ist mittlerweile so dermaßen demotiviert. Aua Aua.

    Klar wir warten jetzt mal ab und machen nächstes Jahr ein Kreuzchen wo auch immer. Diese Gesellschaft wird untergehen. Ich bin mir da ganz sicher. Denn dieser Untergang ist systemimmanent. Und es wird so weitergehen. Alles geht ganz langsam und in ganz kleinen Schritten. Bis man diese Nachrichten so ignoriert wie die Meldungen, die ich seit über 40zig Jahren aus der Gegend um Israel höre. Wen interessiert das, ach nicht schon wieder.

    [Editiert. LEUTE! Reisst Euch am Riemen! Don]

    Ich meine die eigene. Und was tun Sie? Sind Sie auf der Hut? Befremdet es Sie, wenn Sie einer Gruppe fremdländischen Aussehens begegnen? Ach, noch nicht. Wartens noch a Weilchen. Das Gefühl lernen Sie auch noch kennen. Früher oder später.

    • [Editiert. LEUTE! Reisst Euch am Riemen! Don]
      Verehrter Don, fällt immer schwerer, sich am Riemen zu reißen. Ehrlich! FÄLLT MIR WIRKLICH SCHWER und Danke für die Editierung. Ich bin einfach nur noch fassungslos. Vor allem, was soll man machen. Was?

    • Ein gutes Vorbild geben und inhaltlich sauber diskutieren. Das wäre ein guter anfang.

    • was fühlen? was tun?
      am sonntag nachmittag spazierte ich durch den wie sonntags immer ziemlich gut frequentierten mauerpark in berlin. dazwischen drei junge männer, die mir ein „aus dem weg, schlampe!“ entgegenschleuderten. ich war hin&hergerissen; zwischen dem ersten impuls mit einem „verpisst euch in euer land“ und dem zweiten, dem relativieren. ich entschied vorerst, weiter schweigend weiter zu trödeln. ein zweites mal gehe ich nicht wortlos vom feld…

    • Marxloh ist ein schlechtes Beispiel!!!
      Ihr immer mit eurem Marxloh.
      Da ziehen die wohlhabenden Türken hin, wenn sie sich aus Rheinhausen und Hochfeld herausgearbeitet haben.
      Marxloh ist nicht annähernd so abgefckt wie die beiden anderen Stadtteile. Glaub mir, ich hab da 3 Jahre gewohnt….

    • Das passende Ziotat lautet:
      Warte, warte noch ein Weilchen, dann kommt Haarmann auch zu Dir. Mit dem Hackebeilchen macht er Fleischsalat aus Dir. https://de.wikipedia.org/wiki/Fritz_Haarmann

  82. Merkels Fehler
    @ TDV
    „Ihr habt mit Merkel jemanden zum Kanzler gewählt, die sogar FÜR den Iraq Krieg war, schon vergessen?“

    Für Sie, TDV, der offene Brief von Dr. Gauweiler und Willy Wimmer:
    Merkel sollte zugeben, dass die Unterstützung des Irakkrieges 2003 ein Fehler war.

    http://www.peter-gauweiler.de/data/documents/2016/07/17/4-578b4ebbaba17.pdf


    • Das ist mittlerweile alles sowas von Wumpe.
      Merkel hat ihre Selfie-Einladung an die ganze Welt nicht innert der gesetzten Frist revidiert, und weigert sich nach wie vor das Nötige und Richtige zu tun, nämlich mit den Visegrad-Staaten eine europäische Linie zu fahren.
      In der Folge wird die politische Landschaft in D fragmentieren und dann die EU zerfallen, und es wird zu noch mehr Anarchie hier kommen.


    • Politisch gebraucht würde in Europa jemand, der (oder die, aber das ist noch schwieriger) auf 2 Beinen geländegängig ist.
      Also weder USA noch RUS außen vor läßt, sondern beide Beine benutzen kann und den Kopf oben behalten.
      Ich wüßte nicht, wo so jemand zu finden wäre.

  83. Alles halb so wild....
    „Don Alphonso sagt:
    Ich denke, das ist Zufall. In anderen Aspekten sind ja andere mehr betroffen. Einbruch und sexuelle Übergriffe in NRW, etwa.“

    Falls es jemanden interessiert, wie man hier in NRW mit letzterem umgeht, kann er sich hier aufschlauen. Der Fehler liegt ganz klar bei der Willkommenskultur, die die Wlan-Hotspots vergessen hat.

    http://www.ksta.de/region/rhein-erft/kerpen/kerpen-junge-maenner-verfolgen-arzthelferin—kostenloser-wlan-hotspot-ein-problem–24461444

  84. Versinkende Welt
    Wenn ich, wie am vergangenen sonnigen Sonntagnachmittag, über den historischen Barock-Marktplatz meiner Kreisstadt schlendere und dutzenden spielender und herumlaufender dunkelhaariger Kleinkinder aus dem Weg gehe und herumfliegenden Bällen ausweiche, während sich die zugehörigen Großfamilien zahlreich im Schatten der Stadtkirche oder am Marktbrunnen niedergelassen haben, dann komme ich ins Grübeln darüber, wie viel Zeit es braucht, bis die Stadtkirche Moschee geworden sein wird.
    edSE

  85. terroristische Reservearmee
    Tja, ich bin gespannt, was die Kanzlerin morgen sagen wird. Wird sie sich zu einer Kehrtwende (remember Fukushima) durchringen? Weiteres Abwiegeln und Moralisieren (statistisch geringes Risiko, kein Generalverdacht) wäre auf jeden Fall riskant. Denn weitere Anschläge von Flüchtlingen sind alles ander als unwahrscheinlich. Und das wissen alle politischen Entscheidungträger auch bzw. müssten es wissen.

    Das Sozialprofil des typischen Attentäters ist seit langem bekannt: Muslim, männlich, nicht in den Arbeiktsmarkt integriert und daher oftmals kleinkriminell o.ä., oftmals polizeibekannt aber politisch-ideologisch unauffällig.
    Geraten Personen mit diesem Profil in eine wie auch immer geartete Lebenskrise, dann ist es für einige von ihnen eine Option „ihr ‚verpfuschtes‘ Leben mit einem Akt der Bedeutsamkeit (i.e. einem Selbstmordanschlag) (zu) beenden“ (Herfried Münkler)

    Die ca. eine Million Flüchtlingen, die letztes Jahr nach Deutschland kamen, sind in ihrer überwältigenden Mehrheit Muslime, ca. drei Viertel sind Männer. Von den Ende Juni dieses Jahres als arbeitssuchend gemeldeten Flüchtlingen haben kommen laut Bundesagentur für Arbeit lediglich für Hilfsarbeit infrage. Allerdings sind die Arbeitsmarktchancen für gering Qualifizierte im Hochtechnologieland Deutschland alles andere als rosig, um es vorsichtig zu formulieren.
    Konservativ gerechnet sind letztes Jahr also ca. dreihundertausend junge, männliche Muslime neu nach Deutschland eingewandert, die nur sehr geringe Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben und damit ein hohes Risiko, früher oder später in die angesprochene Lebenskrise zu geraten. Vor allem wenn man bedenkt, welche Erwartungen viele Flüchtlinge und ihr Umfeld an ein Leben in Deutschland haben und welche Risiken und finanziellen Opfer viele von ihnen und ihre Familien auf sich genommen haben. Hier ist die Enttäuschung bei vielen vorprogrammiert.
    Wie haben also konservativ gerechnet bereits jetzt eine terroristische Reservearmee von ca. 300 000 Personen im Land. Sollte sich nur bei einem Promille von ihnen, dass Risiko, Terroristen zu werden, realisieren, dann hätten wir bereits jetzt gut dreihundert künftige Selbstmordattentäter im Land.
    Kein politischer Entscheidungsträger kann so naiv sein, dass nicht zu sehen.

    • Titel eingeben
      „Kein politischer Entscheidungsträger kann so naiv sein, dass nicht zu sehen.“
      .
      „naiv“ ist aber sehr serh sehr höflich ausgedrückt.

  86. Realpolitik gefordert
    Ihr Eingangssatz beschreibt es vortrefflich! Israel ist die einzige starke und wehrhafte Demokratie, die aus leidvoller Erfahrung Methoden, Kompetenzen und Vorgehensweisen im Umgang mit Terrorismus und ja: islamischem Terrorismus aller Arten anwendet. Die zeitweilige Entspannungspolitik musste am Unvermögen der islamischen Verhandlungspartner scheitern. Es ist entschlossenes Handeln gefragt. Ob die Kanzlerin sich am Donnerstag nach einer Woche nun aus Ihrer Heimat in der Uckermark bequemt oder nicht ist vollkommen einerlei. Es interessiert nur noch wenige was Frau Merkel zu berichten hat. Man ist es leid und richtet sich gemütlich ein…

  87. Prophecy
    Folgendes wird geschehen:

    Die Regierung wird dazu aufrufen, die Nerven zu bewahren, keine Angst vor Flüchtlingen zu haben und auf gar keinen Fall irgendwelche Vorverurrteilungen oder anderes Nazizeug anzufangen.

    Das Volk wird das nicht hören, da das Volk das nicht mehr versteht.

    Herr Reichelt von der Bild ruft gerade dazu auf, den totalen Krieg gegen den Radikalen Islamismus zu führen.

    Das sind die Worte die das deutsche Volk versteht. Weil genetisch da Rezeptoren vorhanden sind, insbesondere bezüglich total und radikal.

    In 30 Jahren werden Historiker darüber streiten warum das deutsche Volk immer wieder durchdreht.

    Keiner wird dabei Frau Merkel erwähnen, weil sie ja nur das Gute wollte.

    Ps.: for the record

    Wir haben unnötig einen Konflikt importiert der uns jetzt zwingt, zu reagieren.
    Und wie Deutsche auf Konflikte reagieren, dass sollte man im letzten Jahrhundert gelernt haben.

    Wehret den Anfängen beginnt bevor man Grenzen aufmacht.

    Whatever, auf in die Schlacht.

    Wie prophezeit:

    Westen versus Islam

  88. Die Taktrate...
    von Kabul und anderen geplagten Städten haben wir ja noch nicht, verehrter Don, aber wir nähern uns. Sie treffen es wie immer! Jetzt müssen Sie auch noch all die Kommentare lesen, überfliegen, freischalten als wenn Ihre Arbeit nicht schon genug wäre. Diesmal ist aber viel oder?

    Wenn ich so an den Kern denke – ich halte Familie im Staat für Kern – und wie ich sehe, wie die Kleinen ihre zumeist getrennten Eltern dominieren so ist der Kern dieser Beobachtungen: Keiner will das Ar…lo.. sein, also klar mal sagen, wo es lang geht und wo Grenzen sind. Und genau das passiert auch im Großen und das wird uns das Genick brechen. Definitiv!

    Ohne Internierung in Lager!!! oh oh, eindeutiger Identifikation der Neubürger, konsequenter Ahndung jeder Abweichung inkl. drakonischer Konsequenzen wird das noch mehr aus dem Ruder laufen. ISt ja schon aus dem Ruder gelaufen.

    Aber das glaubt ja wohl keiner, dass hier irgendwelchen Institutionen das durchsetzen. Und genau das wird dazu führen, das unsere Gesellschaft bald im Ar… ist inkl. gesellschaftlicher Spaltung, europäischer Spaltung.

    Und dann samma richig im Oarsch.

    Was unsere ostdeutsche Gurke da angerichet hat. da werden wir noch jede Menge von löffeln, es wird uns im Halse stecken bleiben und dann fallen wir um. Bummms.

  89. Titel eingeben
    Eine gute Nachricht wäre das, bliebe die Staatsratsvorsitzende im uckermärkischen Retiro hocken und ersparte den Opfern und Angehörigen in Ansbach und sonstwo die Schändung des Andenkens der Toten und Verletzten durch wie stets mit verkniffener Fistelstimme vorgetragene Stummelsätze. Die gewonnene Zeit könnte sie stattdessen gewinnbringend in einen Deutschkurs investieren.

    Denn den Kontakt zum normalen Wahlpöbel wird sie gleich der ertappten SPD-Betrügerin Hinz umsichtig meiden.

  90. Bislang dachte ich, nur junge Frauen müssten die Integrationsleistung für
    die alleinreisenden Männer erbringen. Ich habe mich geirrt.
    .
    http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Panorama/d/8889794/79-jaehrige-auf-friedhof-vergewaltigt.html

  91. Bitte in die Kirche gehen!
    Hat uns unsere „Bundeskanzlerin“ nicht geraten, in die Kirche zu gehen, um unsere Sorgen bezüglich eines starken Islamglaubens zu zerstreuen? Et voila!

  92. Titel eingeben
    Ich bin nur noch zornig.

    Was soll diese bayerische Großmannssucht und Eigenlob, wenn man an den vergeigten Münchener Polizeiauftritt im OEZ denkt (keine Scharfschützen auf dem dominierenden Hochhaus, kein Durchkämmen des OEZ nebst Parkhaus mit Hundertschaften, 2 Stunden kein Wissen um den Aufenthaltsort des Täters etc.).

    Und dann hier die Beschwerde über mangelnde Beileids-bekundungen, während den Angehörigen der Opfer ein Abschiednehmen erst Montag ermöglicht , keine Anteilnahme zeitnah von Politikern telephonisch ausgesprochen wird und auch kein Politiker sich auf der Beerdigung gestern sehen lässt:
    http://www.merkur.de/lokales/muenchen/stadt-muenchen/amoklauf-von-muenchen-hinterbliebene-opfer-sind-wuetend-auf-stadt-6611260.html

    und
    „Die Trauerfeier am Dienstag für die von einem Amokläufer getöteten jungen Deutsch-Türken wäre für Münchner und bayerische Politiker eine gute Gelegenheit gewesen zu zeigen, dass man Anteil nimmt, dass die türkischstämmigen Opfer und ihre Familien doch dazugehören. Man hat sie leider verstreichen lassen. Und die Menschen einmal mehr dem Verführer Erdogan in die offenen Arme getrieben.“
    http://www.merkur.de/lokales/muenchen/stadt-muenchen/kommentar-trauerfeier-fuer-muenchens-tuerkische-amok-opfer-verpasste-chance-6611744.html

    Und dann auch noch a la NSU ein Trauerakt im Landtag am Sonntag mit Merkel angesetzt wird… nach dem Schweigen.

    Und gleichzeitig erzählt man was von Großvätern (was ist mit Vätern, Großmüttern und Müttern,die Traumen intergenerativ weitergegeben haben?) welche Merkel in uns geweckt hätte und lässt ganz elegant Jahrzehnte an Xenophobie in der Bundesrepublik (siehe: Kanake, Spagettifresser, Kümmeltürke, Polacke,Katzelmacher,Itakker etc.) mal wieder unter dem Teppich (der Weltgeschichte) verschwinden.

    Übrigens interessant, wenn bei einer Untersuchung von islamistischen Terroristen fast 50% Ingenieurswissenschaften incl. EDV und Architektur studiert haben.
    http://press.princeton.edu/chapters/s10656.pdf

    • Wissenschaftliches Denken ist mit dem Islam, überhaupt mit dem absolut religiösen, nicht
      vereinbar und stürzt Menschen in einen irren Schlund von Selbstzweifeln und vielleicht auch Selbstaufgabe?
      Vielleicht kann es als Abwehrreaktion des Individuums gewertet werden.
      Denn was geschieht, wenn das im Gebetshaus erzählte und als nicht anzweifelbar verordnete als nicht mehr mit dem real erlebten als übereinstimmend erkannt wird?

  93. Der unauffällige Bombenbastler
    Habe vorhin einen Post von Don Alphonso gelesen, in dem er darüber rätselte, wie es möglich ist, dass der Attentäter in der Unterkunft nie aufgefallen war. Hier meine Gedanken dazu:

    Im Zusammenhang zu den Bombenattentaten am Pariser Airport wurden die Nachbarn aus dem Wohnhaus der Attentäter befragt, ob sie etwas Auffälliges beobachtet hatten. Diese erklärten, dass sie einen starken Chemikalien-Geruch wahrgenommen hätten.

    Laut Medienberichten wurden in der Unterkunft des Ansbacher Attentäters diverse Chemikalien entdeckt, die vermutlich zum Bau der Bombe eingesetzt wurden.

    Wie man aus den TV-Aufnahmen weiß, so logierte der Terrorist in einem ehemaligen Hotel, in welchem die Bewohner Tür an Tür in relativ engen Räumen leben.

    Falls die Bombe dort gebaut wurde, wie ist es denn möglich, dass der Chemikalien-Geruch nicht aufgefallen war?
    Wie ist es möglich, dass es nicht aufgefallen war, dass der Attentäter sich viel und allein im Zimmer aufhielt, denn er musste ja eine Menge Zeit aufwenden, um die Bombe anzufertigen.

    Falls die Mitbewohner des Hotels schweigen, so kann es nur bedeuten, dass sie den Attentäter decken.

    Wie ich aus den bisherigen Berichten entnehme, so ist das Basteln einer derartigen Bombe gar nicht einfach, sondern erfordert viel Übung und ziemlich viele Kenntnisse und Geschick. Er kann also das Bombenbauen unmöglich ohne Anweisung klammheimlich und ganz allein in seiner kleinen Bude erlernen können.

    Das sind alles Punkte, die bei der Aufklärung in Ländern wie Frankreich und den USA im Fokus stehen, und diese Information wird der Öffentlichkeit zügig mitgeteilt.

    Hierzulande übernimmt die Politik die Meldungshoheit. Nicht die sachliche Information steht im Vordergrund, sondern Beschwichtigung. Um jeden Preis soll Merkels Flüchtlingspolitik gerettet werden.

    P.S. Hat man schon untersucht, ob nicht der Name des Hotels „Christ“ den Gästen zuzumuten sei oder umbenannt werden sollte? Allein der Name könnte die Gäste traumatisieren und sie zu entsprechender Gegenwehr „anstacheln“. Mein Vorschlag „Kalifat“, „Oase“ oder „Paradies“, auf Arabisch, versteht sich.


    • In den Wohnklos deutscher Großstädte kennen sich die Nachbarn meist auch nicht, wollen sich nicht kennen, nicht interessieren und überhaupt, alle gucken immer und überall weg, insbesondere wenn Hilfe unübersehbar angesagt wäre. So gut wie alle decken irgendwelche Dinge, nicht nur den Bombenbau, und nicht nur die Flüchtlinge – Alle, mehr oder weniger.

  94. "der antisemitisch eingestellte Bauer" ?
    Es gab zu der Zeit auch viele zentrums-wählende Bauern, denen die Nazis zuwider waren. Bei den Themen Wagenknecht und Israel stimme ich Ihnen zu.

  95. zum Thema Alf Frommer
    Alf Frommer ist Creative Direktor Text – und als solcher weiß er, was man mit 140 Zeichen sagen kann und wie. Vor allem aber weiß er, wer die Kunden seiner Agentur sind: Ministerien, Ämter, Verbände. Vielleicht singt er deshalb das Lied seiner Brötchengeber so laut. – Ein ganz, ganz kleiner Untertan. #Trotz allem.

  96. zur Einleitung
    Wann, lieber Alphonso, haben Sie es je erlebt, das eine deutsche Regierung zum Wohle des Landes und Volkes gehandelt hat?

    Solange ich denken kann (ca. 45J) wurde in der Politik immer gegen Volk, Land und Amtseid gehandelt, gelogen getrickst, getäuscht, Gesetze unter dem Schutz von EM und WM verabschiedet, die Bevölkerung eingeschüchtert oder mit Falschinformationen beruhigt, sediert und irregeleitet durch die Medien. Die Regierung war immer gegen uns und unser Land. Immer.

  97. Merkel wartet ...
    @Wiesler, 27. Juli 2016 um 08:42 Uhr

    Das wäre ein hoher Preis für eine kleine Freude.

  98. Alle Wege führen zu Seehofer und der CSU
    Ja, alle Wege führen nach Ansbach, sehr geehrter Don Alphonso, welche Schlenker aus welchen Gründen auch immer noch entdeckt werden (Amok, Terrorist, Psycho-…,Arier mit Führergeburtstag, IS mit und ohne Fußfessel, Lagerkoller, Sexfrust und nix mit nix).

    Nimmt man es politisch, so führen unbedingt alle Wege zu Seehofer und der CSU. Oder, wie viele Sommer soll die Bundeskanzlerin Angela Merkel noch tanzen, mit der Melodie aus dem Cafe Größenwahn „Ich-esse-meine-Obergrenze-nicht“.

    • Die SPD auf dem flachen Land denkt auch nicht anders als die CSU in dieser Frage – das Problem sind die Berliner Vertreter der Partei.

  99. Blog des Alf Frommer
    @DA – Herr Frommer antwortet…

    http://siegstyle.de/?author=2

    Ganz besonders gefällt mir: „…Und vielleicht kann das ein FAZ-Blogger aus dem beschaulichen Franken gar nicht beurteilen, wie sich das im fernen Berlin anfühlt – mit dem Tode bedroht zu werden…“

    Ich lese manchmal professorconfess.blogspot.com, da gab es einen Artikel über einen Gender-Studiengang wo man Extrapunkte bekam, wenn man sich – als Frau – während der Dauer des Studienganges nicht unter den Armen RASIERTE, und es wurde eine Studentin zitiert mit: “… Furthermore, by doing this kind of activist project I was no longer an armchair activist theorizing in the classroom.”

    Ich bin sicher, genau so fühlt Herr Frommer sich jetzt ebenfalls!

    Was Ihren Artikel angeht: Ich wurde in Treuchtlingen geboren, aber leider im zarten Alter von 3 nach NRW verschleppt…schade, denke ich mir manchmal, wenn ich Ihre Artikel zum Thema „Heimat“ durchlese. Auf der anderen Seite konnte ich in NRW als Arbeiterkind Abitur machen und studieren…naja. Danke für den Artikel.

    • Alf Frommer war gar nicht so mein Thema, sondern wie sich viele hinter ihn gestellt haben, und woher sie kamen. Dass Frommer sich nun als Betroffener von drohungen sieht, ist natürlich auch nicht schön.

  100. Sara Wagenknecht.
    Ja die einzige Rettung für Deutschland und die Politik. Meine Hoffnung. Schon seit Jahren mein Favorit. Schlau. Redet keinen abgestandenen Blödsinn. Hübsch dazu. Immer schick gekleidet. Aber eigentlich ist sie für Deutschland zu intelligent. So was wählt man nicht.

    In der falschen Partei. Welche wäre da Richtig?
    Vorschlag zur Güte. Eine neue Partei gründen. Wie wäre es mit:

    „Die neue Mitte“.

    Meine Stimme hätte Sie.


    • Die Gute schreibt sich Sahra, nur zur Info, da Sie ja scheinbar so viel von ihr halten.

      In Der Linken ist sie eigentlich ganz gut aufgehoben, leider ohne Zukunftsaussichten. In der SPD wäre sie die Kanzlerkandidatin schlechthin. Und ich bin mir sicher, die Merkel-Ära wäre dann beendet.

  101. @renate simon
    hallo renate, einfach mal eine proxy aufmachen:

    http://www.vidproxy.com/?do=search

    und dann die url des Videos eingeben: https://www.youtube.com/watch?v=2g5Hz17C4is

    dann könnens des schauen

  102. Titel eingeben
    Ein türkischer Staatsimam in den Niederlanden sagte: „Ich bin bereit zu töten“: http://inselpresse.blogspot.de/2016/07/daily-mail-ein-turkischer-staatsimam-in.html

  103. Zuversicht und Selbstwert
    Danke schön für die Zuversicht, die aus diesen Worten spricht. Die Zuversicht, dass MENSCHEN MIT KINDLICHER OFFENHEIT sagen, was sie bewegt in einem Deutschland, darüber sich immer mehr Schleier des Scheins legen. Zeit für uns, Selbstvertrauen zu leben wie Don Alphonso.

  104. Der Blog und die Kommentare
    Ach Leute, bei absolutem Verständnis für die aufgeregte Debatte und mittrauernd um die Illusion dass Deutschland vom Terrorismus irgendwie wundersam verschont bleibt: Es ist doch so einfach: Wir müssen uns damit abfinden dass das Leben nicht nur in den grossen Städten sondern auch in der schönen deutschen Provinz um einiges ungemütlicher wird.
    Egal ob der Anteil der terroraffinen Muslime in Deutschland im Promille- oder geringfügigem Prozentbereich liegt und mit der zu erwartenden Frustration resultierend aus gescheiterten Integrationsbemühungen noch etwas ansteigt (alles Individualschicksale…), wir müssen in den nächsten Jahren mit Anschlägen als Kollateralschäden der bisher Im Hinblick auf potentielle Integrationsfähigkeit völlig ungesteuerten Einwanderungspolitik rechnen.
    Irgendwann wird es sich totlaufen und aufhören, Zeithorizont vielleicht 6 – 8 Jahre? Für viel gefährlicher (im vollen Bewusstsein, dass auch ich oder meine Angehörigen Opfer eines Anschlags werden können) halte ich die inzwischen zu beobachtende Spaltung der Gesellschaft.
    Es fehlt mir im Moment in Deutschland der Politiker (oder Politikerin) dem oder der ich zutrauen würde diese Spaltung im demokratischen Sinne zu überwinden.

    • Wieso sollen gescheiterte Integrationsbemühungen schuld sein? Gibt es keine eigenverantwortung mehr?

      Wenn der Terror mal zu Ihnen kommt, werden Sie auch merken, dass man sich daran nicht gewöhnen kann. Ich wünsche Ihnen von Herzen, dass Sie diese Erfahrung nie machen müssen.

    • @D.A.
      Schöner Versuch, Irrsinn gegen Irrsinn abzuwägen, und prima, wie er wieder auf eine Spaltung abzielt:

      Ja, Integrationskraft kann überspannt werden. Daran ist keiner Schuld.

      Aber „Eigenverantwortung“? Dieser von „Ich-AG“ und „Unter-Strich-zähl-ich“-Mentalität ausgehöhlte Begriff?

      Nein, „Eigenverantwortung“ ist wohl ganz genau der Begriff, der pervertiert wurde, um andere Menschen mental zu tyrannisieren:

      Dabei ist es völlig egal, ob es sich beispielsweise um Sportler handelt. Wenn sie aus Russland kommen, sind sie selber schuld, wenn sie nicht zu Olympia dürfen! „Eigenverantwortung“, die nur komischer Weise dezent nach „Kollektivstrafe“ schmeckt; aus rassistischen Gründen, ganz einfach.

      Oder wie sieht es denn aus damit, dass seit Jahrzehnten Stimmung gegen DDR-Bürger gemacht wird: „Stasi“, „Diktatur“, „braune Sauce“, „Pack“, „Mischpoke“, „Demokratiedefizite“ – von „Differenzierung“ auf einmal kein Wort!

      Den Leuten wurde ins Gesicht gesagt und geschrieben, dass man die Asylbewerber, die man nicht außerhalb der EU prüfen wollte und die lieben Gastarbeitern, die auch alle aus lupenrein demokratischen Verhältnissen stammten, tendentiell vor ihnen schützen müsse – obwohl die DDR keine, null Veranlassung dafür bot, zu denken, dass sie etwa Menschen hervorgebracht hätte, die ihre Affekte mit Macheten oder Nagelbomben abreagieren.

      Wie man sich vor dem Hintergrund nicht in Grund und Boden schämen kann, hier noch mit „Eigenverantwortung“, diesem Begriff vom anständig-aufständigen Altkanzler, zu hantieren, ist mir wirklich schleierhaft. Mir wird nur noch schlecht davon.

    • In Frankreich hat sich's nicht totgelaufen.
      Da sind andere gestorben.

    • Welche Eigenverantwortung, Don Alphonso?
      Sollen wir uns jetzt bewaffnen? Sollen wir jetzt plötzlich an die parlamentarische Demokratie glauben? Sollen wir etwa wählen? Sollen wir vielleicht auswandern?

      Die Eigenverantwortung des Einzelnen erschöpft sich darin, gesellschaftlichen Regeln zu folgen, deren Entstehung er nicht in der Hand hat und die er auch selbst nicht durchsetzen kann.

      Welche Eigenverantwortung meinen Sie?

  105. Titel eingeben
    In Bayern ist alles in Ordnung? Der Verfassungsschutz sieht es anders

    Islamistischen Vereinigungen waren in Bayern im Jahr 2015 4.340 Personen (2014: 6.140) zuzurechnen. Zu den mitgliederstärksten Gruppierungen bzw. Strömungen zählen nach wie vor, neben der Milli-Görüs-Bewegung mit 2.900 Anhängern, die Anhänger des Salafismus. Von den 630 Salafisten in Bayern
    (2014: 570) sind knapp 20 Prozent dem gewaltorientierten Spektrum zuzuordnen.
    https://www.verfassungsschutz.de/download/vsbericht-2015.pdf ab S. 39

    4.1 Legalistischer Islamismus
    4.1.1 Milli-Görüs-Bewegung
    4.1.2 Hilafet Devleti (Der Kalifatsstaat)
    4.1.3 Tablighi Jamaat (TJ)
    4.1.4 Islamische Vereinigung in Bayern e. V. (IVB)
    4.1.5 Die Muslimbruderschaft (MB)
    4.1.5.1 Islamische Gemeinschaft in Deutschland e. V. (IGD)
    4.1.5.2 Muslimische Jugend in Deutschland e. V. (MJD)
    4.2.1 Politischer Salafismus
    4.2.2 Jihadistischer Salafismus
    4.2.2.1 Der Islamische Staat (IS)
    4.2.2.2 Das al-Qaida-Netzwerk
    4.2.2.3 Islamistisch-kurdische Netzwerke
    4.3 Sonstiger islamistischer Terrorismus
    4.3.1 HAMAS (Islamische Widerstandsbewegung)
    4.3.2 Hizb Allah (Partei Gottes)
    4.3.3 Islamistische Bezüge von Tschetschenen und weiteren Nordkaukasiern

    Aber er ist ja mit den 1000 aus „Die Linke“ und 1000 PKKlern voll ausgelastet, ganz zu schweigen von den kürzlich schon einmal aufgezählten rechtsextremen Gruppierungen….

    Und aktuell explodierte ein Koffer mit Spraydosen in Zirndorf.

  106. An die Silicon - Valley - Intelligencia:
    bitte baut mal endlich den Lebensmittelreplikator, damit auch andere einen Kirschkuchen (klar mit Sahne) essen können und endlich der Neid aufhört, – mit euren endlosen Apps habt ihr doch genügend Kohle dafür zusammen. Blickt in die Zukunft!
    Und nicht immer in Einbahnstraßen.

  107. Account eines russischen Wanderarbeiters
    Stilles Mitlesen ist auch etwas Schönes. Da aber mehrfach, wie von @AHE, dieser ominöse Twitter-Account @stamehfe84 zitiert wurde: Sehen Sie sich doch bitte den Verlauf an. Die Dame (?) twittert auf deutsch seit dem 12. Juli. Davor klafft eine Lücke bis zum 14. Januar. Bis dahin lief der Account zwei Jahre lang auf russisch und lieferte bedeutungslose, unzusammenhängende (Zeitungs-) Kurznachrichten, die – wenn länger als drei Zeilen – auch schon mal mitten im Satz abbrachen. Ein hübscher Platzhalter, garniert mit Bildchen und zwei, drei, vier russischen Folge-Accounts. Folgt man weiter, landet man sehr schnell auf einem russo-ukrainischen Nachrichtenportal oder bei anderen Twitterern, die ähnlich seltsam sind.

    Es muss nichts bedeuten und es gibt auch ohne die Dame schon zu viele, in diesem Sinne überdrehte jungendliche Twitterhelden. Mir ist so etwas noch nie untergekommen und ich war vorsichtig erstaunt. Es lohnt sich, glaube ich, nicht, sich darüber aufzuregen. Wenngleich ich sehr gern wüsste, von wem der Account plötzlich aktiviert wurde.

    Werter Don, vielen Dank für Ihre Texte, sie sind ein Vergnügen, ob Furor oder Hymne, und erden ist in dem akuten Wirrwarr wie doppelt luftholen.
    Mit zwei festivalaffinen Kindern ist das Leben momentan nicht sehr ruhig. Was mich jedoch seltsam unverhofft traf, war Ihre Bemerkung zu Sommerkonzerten. Grad sind Ferien und das Instrument hat zwei Wochen frei. Ich hatte wirklich noch nicht daran gedacht.
    Der natürliche Feind des Musikers in Kirchen ist die Kälte. Wie man sich zu anderem verhalten soll – hm. Vielleicht hilft wenigstens hier einmal der allseits verordnete Trotz und wo dein sanfter Flügel weilt.

    • Gern geschehen.

    • Trau schau wem ...
      Cyber wars?

      Auf den Account @stamehfe84 wurde ich aufmerksam durch einen Twittereintrag unter #ansbach und las ihn als Beispiel aus
      einer Reihe ähnlich gewirkter Einträge aus.
      Die russischen Tweets stachen mir allerdings auch ins Auge, aber ich habe sie nicht gelesen oder übersetzen lassen und es ist mir nicht eingefallen, die junge Dame allein aufgrund dieser Texte für einen Fake zu halten.

      Widerlich, wenn’s zutrifft und sehr bedauerlich, dass ich – arglos zwar – für eine Weiterbreitung gesorgt habe. Jedenfalls danke für den Hinweis.

      Verraten sie mir bitte noch, wie und wo Sie auf das „russo-ukrainische Nachrichtenportal“ gestoßen sind?

  108. Mit dem Islam zu tun
    Und wenn der Wunsch vieler Foristen hier in Erfuellung ginge?
    .
    Und die Gesellschaft, v.a. Politiker und Medien, im Islam die „eigentliche“, die „wahre Ursache“ des Terrors erkennen wuerde?
    .
    Inwiefern wuerden sich dadurch die Aussichten vebessern, den Terror wirksam einzudaemmen oder zu bekaempfen?

  109. Heimat
    Vielen Dank für diese wunderbaren Bilder aus meiner fränkischen Heimat. Ich hatte keine Ahnung, dass Sie Franken auch als Heimat betrachten Hach. Es ist schon traurig was gerade in unserem Land passiert. Meine Freunde im Ausland hören die Namen dieser Städte zum ersten Mal und dann in diesem Kontext. Ich hätte ihnen gerne Würzburg und Ansbach gezeigt ohne, dass sich schon der Zusammenhang mit einem msulimischen Anschlag ergibt. Ich habe es früher schon gesagt: Merkel muss weg. Sie hasst Deutschland und Deutsche. Das stellt sie immer wieder aufs Neue unter Beweis. Es wird kommen wie in Frankreich, und ich hoffe, dass wir unser Land aus der Provinz heraus erneuern können. Die Bewohner der großen Städte sind nicht mehr in der Lage einen vernünftigen Gedanken zu fassen. Sie kommen mir vor wie Hitler kurz vor dem Ende im Bunker. Total realitätsfremd und fanatisch.

    • Die Sache ist: Privinzen haben in Berlin exakt Null einfluss. Schon gar nicht bei den Medien dort. Also wird es so kommen wie in Frankreich.

    • Titel eingeben
      Franken? Das ist doch der Teil Bayerns über den ‚echte‘ Bayern abwertende Witzchen reißen? (jedenfalls in der Serie „Der Bulle von Tölz“. Doch Polizist Schmidt aus Franken – als Nachrücker von Pfeiffer – kontert meist vorzüglich!)

  110. Linke Prioritäten
    Es ist erschreckend, wenn man sich selbst eher links einortet, die mangelnde Empathie, den fehlenden Anstand bei einer solchen Situation bei den sich als links sich selbst Beschreibenden sehen und hören zu müssen. Ein eigentlich ganz lieber Bekannter von mir hat auch auf S.W. bei fb eingedroschen. Und jetzt? Beendet eine Diskussion jetzt die Freundschaft? Solche Fragen hatte ich vor einem Jahr noch nicht im Kopf.
    Der Riss geht dann durch den ganzen Bekanntenkreis – Gegenargumente sind tabu.
    Ich las gerade von der neuen Kampagne, jetzt gegen Koopmans.
    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/berliner-studenten-werfen-ruud-koopmans-nationalismus-vor-14357049.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2
    Trittin keilt gegen Bassam Tibi, unterstellt ihm, sich aus dem Wertekanon des GG entfernt zu haben. https://www.trittin.de/2016/07/06/goettingen-ist-klueger-als-prof-bassam-tibi/

    Außer Wissenschaftsverbot und Politikverbot fällt ihnen nichts ein.

    Aber die CDU? Ich bin froh, kein katholisches CDU-Anhängertum in mir zu tragen. Die Scham wäre nicht mehr tragbar.

    Vielleicht wären jetzt doch Lichterketten für die Opfer angesagt, nur so, um niemanden auszugrenzen.

    • Diskussion von zwei Bayern Söder und Hofreiter
      @ Jessica
      „Der Riss geht dann durch den ganzen Bekanntenkreis – Gegenargumente sind tabu.“

      Hier reden Sie immerhin noch miteinander.
      http://www.merkur.de/politik/doppel-interview-soeder-hofreiter-eine-ungemuetliche-brotzeit-6615029.html

    • Mich würden die Namen interessieren, die sich hinter der angreifenden Fachschaft der
      Berliner HU verbergen. Es sollen ja nur wenige sein.
      Aber den Lehrbeauftragten Wolfgang Hebold hat ja anscheinend auch nur einer, der die ihm gestellten Aufgaben nicht verstand oder nicht mit Verstand lösen konnte, in Berlin um seine Anstellungen gebracht.
      Totaler Angriff auf jegliche Vernunft – so stellt sich mir das gerade dar.

    • Demokratie-Theater
      Tja, Jessica, die Pest ist in der Stadt und wir erwarten von den Geistlichen nichts anderes als dass sie einem empfehlen, zu beten, den Sterbenden zu helfen, geduldig den eigenen Tod zu empfangen und das ewige Leben im Tausch dafür zu erhalten. Vom Herzog hingegen erwartet man dergleichen Sermon eben nicht, sondern eine Bewegung hin zur Tat.

      Das ist das schöne am Gesellschaftstheater, dass die Rollen verteilt sind, dass es neben dem Typus des „Gutmenschen“ eben auch den „Realpolitiker“ gibt. Es gibt dazu die Auffassung, dass das alles irgendwann enden müsse. Dahinter steckt ein Todeswunsch, der entweder ganz direkt in christlichen Endzeitvisionen codiert ist, etwas verbrämter, in sozialpolitischen Utopien oder brandaktuell, jung und pop-islamisch-militaristisch. Für alle anderen bleibt die Demokratie ein unendliches Spiel, dem man, wenn alle nur noch die Rolle von strengen, aber weichen Moralaposteln spielen wollen, eben neue Spieler von der anderen Seite zuführt. Derzeit sieht es v.a. nach clownesken Soziopathen aus, die mit den politischen Sprachregeln brechen. Ich wundere mich selbst darüber, wen der Weltgeist da gerade schickt, bin ihm gegenüber aber demütig. Ob dann irgendwann wieder Leute mit einem Clou nachrücken, ist mir noch nicht bekannt.

  111. Die kriegen Euch auch ohne Bomben, Dönermesser und Äxte klein ...
    …. was ich so über Berliner Taxiunternehmer lese, wird m.E. bald zum
    Standard-Migranten-Beschäftigungs-Modell:
    +++++++++++
    Ihr eigentlicher Geschäftszweck bestehe darin, den eigenen Gewinn zu maximieren und zugleich Fahrern Zugang zu Schwarzgeld und staatlichen Sozialleistungen zu verschaffen. Unverhältnismäßig viele Taxifahrer seien als sogenannte Aufstocker gemeldet.
    +++++++++++
    Dauert halt etwas länger, ist aber auch eine Riesen-Bombe, die bereits tickt.

  112. Titel eingeben
    Ach, werter Don Alphonso, schreiben Sie bitte doch nicht (wie allzu viele Minderjournalisten) „lohnenswert“, wo es „lohnend“ heißen muß!

  113. Fränkisches Fachwerk
    das gibt es auch bei uns in der Gegend: In Eppingen, in Bretten, in Maulbronn. Wenn ich die Landschaftsbilder so anschaue, dann rieche ich förmlich das reife Korn und höre das Gezwitscher der Schwalben. Das ist hügelige, kerneuropäische Kulturlandschaft. Das könnte so ähnlich auch irgendwo im Piemont, in der Toskana, im Perigord, im Burgund oder im Kraichgau sein. Heimat die Rückhalt und Sicherheit gibt.

    Diese Sicherheit ist nun bedroht. Der Terror zieht aufs Land. Entweder zielt er aufs Land, weil er dort die größte Verunsicherung stiften kann oder er ist einfach dort, weil er dort Residenzpflicht hat.

    Noch halte ich einen Anschlag in meiner Umgebung für unwahrscheinlich. Aber er ist jetzt denkbar geworden: Auf dem Weihnachtsmarkt in Bad Wimpfen, bei den Maulbronner Klosterkonzerten, beim Fasnachtsumzug in Ittersbach, beim Familienweihnachtsgottesdienst in Knittlingen, beim Peter und Paul Fest in Bretten. Vor der Kulisse von Fränkischen Fachwerk, mit Opfern, die so ähnlich sprechen wie jene in Ansbach.

    Es gibt zehntausende von möglichen Anschlagszielen. Ist es einfacher sie zu schützen, als ein paar Tausend Grenzkilometer? Unter den Hunderttausenden irregulären Einwanderer der letzten Jahre gibt es Tausende, bei denen die deutschen Behörden sich nicht sicher sein können, ob sie nicht eines Tages einen Anschlag verüben könnten. Wer soll sie alle überwachen?

    War die „Willkommenskultur“ eine Art vorauseilendes Stockholm-Syndrom? Sollten die Anschläge in Zukunft häufiger werden, dann sind wir alle Geiseln.

    Der IS schreibt, ihr Soldat hätte sich vor der fränkischen Weinstube in die Luft gesprengt, weil er da drinnen Kreuzritter vermutete. In einer Weinstube in der Deutschen Provinz, im 21. Jahrhundert. – Kreuzritter!

    Was für ein Wahnwitz!

    • Vermutet wird, dass die Bombe vorzeitig hochgegangen ist.

    • Sehen Sie, Gewürztraminer
      ein weiteres Argument für schwäbisch-badische Besen-oder Straußwirtschaften. Ich habe dort noch nie einen Schutzbedürftigen der gemeinten Sorte gesehen. Vermutlich ist der Duft von Geselchtem, schweinernen Bratwürsten, aufgetürmten prallen Blut-und Leberwürsten in Sauerkraut gekrönt von einem Schäufele (wie sagte unser Bekannter aus Toul: „plat de résistance“) das beste Abwehrmittel gegen Menschen mit derart bösen Absichten aus dem Bereich der einzig wahren Weltanschauung. Manchmal hängt selbst noch ein Kreuz an der Wand.
      .
      Ob wir am Wochenende das Heilbronner Volksfest besuchen? Die Enkelin soll´s entscheiden. Ich gehe davon aus, daß an den Eingängen breitschultrige „du kommsch hier nid rein-Leute“ stehen.

    • Ja, das ist mir auch schon aufgefallen:
      Die Feigheit und Erbärmlichkeit dieser sogenannten „Soldaten“, was die Anschlagsziele angeht: 85-jährige Greise in Nordwestfrankreich, ahnungslose Familien und Kinder in Nizza (übrigens ein Drittel Muslime, wie man liest!), also ein Angriff auf die Wehrlosesten der Wehrlosen bei gleichzeitig unbeschreiblicher Großmäuligkeit.

      Das war aber auch schon in Israel das typische Muster (erstaunlich, wie viele der hier entgegen dem -Grundtenor so flüchtlingsfreundlich „human“ Argumentierenden ein Problem mit diesem Staat zu haben scheinen?!); besonders Übelkeit erregend der Mord an der fünfköpfigen Familie in Itamar…

      „Als das Attentat in den Medien veröffentlicht wurde, feierten die Palästinenser im Gazastreifen auf den Straßen und verteilten Süßigkeiten in Rafah.“ http://zeltmacher.eu/allah-ist-gross/itamar-massaker-familie-fogel/

      Also von militärischer Tapferkeit keine Spur, sondern nur ekelerregende Hinterhältigkeit – da fragt es sich, wie eine „Kultur“ beschaffen ist, die solches Gesindel als „Märtyrer“ unhinterfragt glorifiziert – aber, um einen vor längerer Zeit in einem Blog gelesenen Satz zu zitieren: „Die Palästinenser haben’s bei mir eh schon seit München ’72 versch…“.

      Und dazu gehört für mich mittlerweile der gesamte nahe und mittlere Osten (dem lt. dem klugen und leidenschaftslosen Prof. Wolffsohn aus demografischen Gründen leider mittlerweile auch Europa und Deutschland zuzurechnen ist).

    • @Gewürztraminer 27. Juli 2016 um 23:35 Uhr: Berechtigte Frage ...
      „War die „Willkommenskultur“ eine Art vorauseilendes Stockholm-Syndrom?“

      Berechtigte Frage …

  114. Israel
    Gut, dass Israel erwähnt wird. Sie sollten auch die Golan-Höhen erwähnen. Dann wäre uns der Syrien-Krieg gegen Assad klarer. Immerhin jährt sich nächstes Jahr der Sechstagekrieg. Ohne Syrienkrieg gäbe es keine Flüchtlingskrise in D.

    • Bitte… Das kann ja wohl nicht ernst sein.

    • "Bitte… Das kann ja wohl nicht ernst sein."
      Oh, das ist mein voller Ernst – und mir stinkt es gewaltig in Anbetracht dessen, wie viele Menschen Leben und Heimat für die Interessen zionistischer Hardliner verloren. Lesen Sie einmal Clintons Emails. Sie können auch beim UNHCR nachfragen, warum die bis heute auf die zugesagten Milliarden für die Versorgung der syrischen Flüchtlinge warten. Was sollen Menschen da anderes machen als zu fliehen. Und schauen Sie sich „Censored Voices“ zum Sechstagekrieg Israels an. Besten Gruß!

    • Machen Sie das bitte nicht unbedingt hier, danke.

    • Also doch Zensu?
      Gab es bei den Stützen bisher kaum.
      Aber bei diesem Thema demnächst wohl doch?

    • Nein, keine Zensur. Aber prakrtisch jede Israeldebatte wird auf eine Art und Weise hässlich, dass ich froh wäre, verschont zu bleiben. Ich muss dann jeden Satz lesen und gefühlt überall reinredigieren. Und für was? Damit andere sich anschreien und das Klima mies wird.

    • Kann ich nachvollziehen
      Aber dann dürfen Sie nicht selber so eine Debatte anheizen.

    • Es war nur eine Einleitung und sie bezog sich auf „Verantwortung“. Ich habe den Text vor Rouen zu schreiben begonnen, und hätte den Teil durch Hollande ersetzen können. Aber als ich anfing, brauchte ich ein Beispiel, das ich gut kenne.

      Das nächste Mal lasse ich es dann raus.

  115. Endlosschleife
    Wie alt wir schon sind und wie bloed immer noch
    .
    http://www.zeit.de/2016/30/moral-politik-bernie-sanders-sahra-wagenknecht-maxim-biller/komplettansicht
    .
    Neue Linke sind eigentlich alte Nazis, die wiederum nix anderes waren als 1933 uebergelaufene Kommunisten.
    .
    Biermann und Broder haben uns das so aehnlich schon 1000 Mal erklaert, jetzt halt der Biller zum 1001 Mal. Sechs Seiten Text, und kein einziger Gedanke, der juenger waere als 40 Jahre. Nur die Namen der aktuellen Hassfiguren wurden aktualisiert.
    .
    Wenn das die geistigen Groessen unsres Zeitalters sind, kann der ISIS nimmer viel kaputt machen, fuerchte ich.

    • Danke für den Biller!
      Kannte ich bis dato nicht.
      Ob er sich selbst als ‚geistige Größe des Zeitalters ‚ einschätzt, weiß ich nicht. Er schreibt leider ziemlich affektiert, aber dennoch interessant. Biermann und Broder sehe ich allerdings woanders eingeordnet.

      Meines Erachtens gibt es über das bezeichnete Thema noch viel zu wenig Literatur. Das Thema, das sich hier gestern manifestierte als „In den 80-ern war ich SPD, also was heute ein Nazi ist“.
      Im Grunde auch die wohlfeile Frage nach der Linken, mit und nach Kipping und Riexinger; und deren unaufhaltsamem Aufstieg.
      Und für die derzeitige Situation ganz wichtig: der (Neo-)Antisemitismus. Und zwar nicht der Rechten, sondern der Linken. Insofern also wirklich mal was Neues. Und wenigstens für mich Erschreckendes, auch wenn ich davon schon vor Biller wusste.

      Es ist beinahe eine contradictio in adjecto, wie ‚Nazi‘, subsumiert als ‚Vernichtungsmaschine‘ die 6 Millionen Juden auf dem Gewissen hat, oder wenigstens haben sollte; und ein ‚bisschen effektiver Judenhass‘ bei vielen durchaus zusammengeht. Eben auch bei der sich selbst definierenden ‚Linken‘.
      Oder anders herum: Als in den späten Nachkriegsjahren Aufgewachsener war für mich ein Nazi ein riesengroßer Unmensch, der die Vernichtung (allein schon das Wort!) von 6 Millionen Juden strategisch geplant hatte – und heutzutage bin ich nach Ansicht Millionen Deutscher selbst einer (auch wenn sie mich nicht kennen), wenn ich z.B. auf http://www.politikversagen.net/ verlinke.
      Hallo, da steht nichts was mit Nazis zu tun hat, da steht nichts von ‚unwertem Leben‘, geschweige denn seiner Vernichtung. Da steht nichts von der ‚Eroberung von Lebensräumen im Osten‘.

      Ganz ähnlich wie die Frauenbewegung sich kaum mit Vergewaltigung durch Flüchtlinge auseinandersetzt, oder die Schwulenszene mit islamischer Homophobie. Und die ist ja nicht auf Islamismus bzw. IS beschränkt. Die gehört zum islamischen Mainstream wie das Amen in der Kirche, wie ich in meine 15 Jahren in einem islamischen Land feststellen musste.
      Geert Wilders wurde hochlobgepriesen auf einer Tagung von Schwulen in Amerika empfangen, ja, der ‚Rechtspopulist‘, weil er sich immer vehement für die Rechte von sexuellen Minderheiten eingesetzt hat, und insbesondere den Islam als Gefahr für die sexuellen Freiheiten in den Niederlanden benannt hat.

      Ähnlich wie TDV schon immer auf die Überholtheit von rechts-links hinwies, ist auch hier ein offenes Feld zur Beschreibung und zur Analyse von sich ganz neu entwickelnden Koalitionen, die vor wenigen Jahren noch unmöglich schienen. Die Positionen sind nicht länger auf einer Achse rechts-links zu verorten; wenn, dann müssten sie zwei- oder gar dreidimensional aufgetragen werden.
      Zunächst allerdings ist eine Analyse der Bruchstücke notwendig, die von Soziologen, Politikwissenschaftlern und Journalisten angeführt werden könnte.
      Und da sehe ich Biller durchaus an einem richtigen und wichtigen Thema arbeiten.

    • @HansMeier555
      Doch der IS kann noch viel mehr kaputtmachen,
      durch häuten, verbrennen und kreuzigen bei lebendigem Leib zum Beispiel.

    • Ars longa
      Häuten, brennen, kreuzigen: Das sind verabscheuungswürdige Menschenrechtsverletzungen, die auch gegenüber Pseudoschriftstellern nicht erlaubt sind.

    • @Uwe Dippel
      Linker Antisemitismus — ein uralter Hut, schon zu Zeiten von Karl Marx nicht mehr frisch. (Und mal ganz nüchtern: Warum hätte sich das je ausschliessen sollen?).

  116. Titel eingeben
    Vergleicht man das heutige Deutschland mit der ehemaligen DDR, so kommt man zu folgenden Ergebnissen.

    Merkel hat mehr Macht als Honecker jemals hatte. Merkel entscheidet alleine, ohne Parteirat und Volkskammer!

    Die unabhängigen Abgeordneten sind nicht an dem Volkswohl interessiert, sonder an ihrer Nominierung durch die Partei für die nächste Bundestagswahl.

    Die freie Presse hat sich selbst gleichgeschaltet. Selbst die FAZ ist mit der Frankfurter Zeitung nicht vergleichbar. Wer hat denn das Format von Fest und Schirrmacher.

    Die Wirtschaftsführer Ergebenheitsadressen und Lügen, dann werden lediglich 43 Flüchtlinge in allen DAX-unternehmen angestellt.

    Die sogenannten Intellektuellen sind voll auf Kanzlerlinie, oder gibt es im heutigen Deutschland sowas wie Biermann oder Grass.

    Wo man hinsieht kein Format. Deutungshoheit ist wichtiger als Hirn!

    Armes Deutschland

    • Wie koennen Sie bloss unsere Grossunternehmen so runtermachen?
      Es waren keineswegs nur 43 Fluechtlinge die von DAX-Unternehmen eingestellt wurden. Vielmehr ist die korrekte Zahl 54! 50 bei der halbstaatlichen Post und sogar ganze 4 bei allen anderen.

      Wir sollten den grossen Beitrag den unsere Unternehmen zur Loesung der Probleme in diesem Land leisten nicht boeswillig kleinreden!

      Und was heisst hier Ergebenheitsadressen an Merkel? Immerhin folgte auf die Lobreden von VW-Mueller auf die Fluechtlingspolitik der Kanzlerin die vor ein paar Wochen auf der Welt erschienen, schon wenige Tage danach die Meldung dass das zustaendige Bundesamt im Dieselskandal keine Notwendigkeit fuer Bussgelder fuer VW sieht. Fuer mich sieht das nicht nach einer billigen Ergebenheitsadresse aus. Vielmehr scheint mir dass er durchaus einen deal auf Augenhoehe abgeschlossen hat.

    • Erschwerend für A.M. kommt noch hinzu...
      … dass Honecker bei seiner Machtübernahme einen Staat vorgefunden hat, der eigentlich schon von vorneherein zum Scheitern verurteilt war. Er hat seiner DDR, stets der Ideologie des Marxismus-Leninismus verpflichtet, immerhin noch ein paar Jahre Restexistenz schenken können. Merkel hingegen hat 2005 einen funktionierenden demokratischen Rechtsstaat übernommen (wenn auch wirtschaftlich leicht angeschlagen), und ihn binnen weniger Jahre in einen Failed State transformiert. Und auch der Rest des ehemals prosperienden und halbwegs sicheren Kontinents wurde unter der Ägide der Uckermarkschen Raute komplett an die Wand gefahren.

      Ceterum censeo Merkel esse removendam.

  117. Titel eingeben
    Ich hoffe, Sie meinen Sie die jungen Biermann & Grass?
    Zudem: „Intellektuelle“ waren beide nie.
    Und Fest ist dem Nazi Speer voll auf den Leim gegangen.
    Und wer sein Kommentar auch noch mit „Armes Deutschland“ unterzeichnet…
    Will sagen: Ein Weltbild ist komplizierter als ein einziges Köpfchen sich das so vorstellt.

  118. Lernkurve
    711, 1453, 1529, 1571, 1683,.. sollten als Lernstoff reichen. Wer die Geschichte nicht kennt, ist verdammt sie zu wiederholen.

  119. Integrationsbemühungen, gescheiterte und erfolgreiche...
    Lieber Don, was ich meinte war reine Statistik; das Gesetz der grossen Zahlen. Natürlich ist Eigenverantwortung der Schlüssel zur erfolgreichen Integration. Nur wie vielen Migranten es gelingt sich in die aufnehmende Gesellschaft wirklich zu integrieren und ihre Normen zu akzeptieren? Die Mehrzahl wird sich sicher integrieren, allerdings in Parallelgesellschaften. Und wie das über mehrere Generationen weiter geht sehen wir in Frankreich und England, die ja aufgrund ihrer Kolonialgeschichte einen Vorsprung vor Deutschland haben…

  120. "Muslime beten für die Opfer von München"
    Toll. Aber warum genau beten sie nicht für die Opfer von Ansbach, Reutlingen, Saint-Étienne-du-Rouvray etc.? Ok, die Münchener Opfer waren Muslime. Aber warum ist es mit dem Beten so schnell zuende, wenn die Täter Muslime waren? Was ist mit den Opfern islamischer Gewalt? Kein Gebet wert?

  121. Von dem was ein Ziegenhirt der Tischgesellschaft Don Quijotes erzählte / 12
    „Ich halt es wohl im Sinn“ sagte Don Quijote, „und danke Euch für das Vergnügen, das ihr mir mit dem Vortrag einer solch anziehenden Geschichte gewährt habt.“
    „Oh!“ entgegnete der Hirt, „ich weiß längst nicht die Hälfte von all dem, was sich mit den Liebhabern der Marcela zugetragen hat; aber möglicherweise finden wir morgen unterwegs einen Schäfer, der uns alles erzählt. Jetzt aber wird’s gut sein, wenn ihr unter Dach und Fach schlafen geht; denn die Nachtluft könnte eurer Wunde Schaden tun, wiewohl das Heilmittel, das euch auferlegt worden, derart ist, daß von keinem widrigen Zifall mehr etwas zu besorgen steht.“
    Sancho Pansa, den schon längst das Gerede des Hirten ermüdete, bat auch seinerseits darum, sein Herr möge in Pedros Hütte schlafen gehen. So tat er es denn, und der größte Teil der Nacht verging ihm unter Gedanken an seine Gebieterin Dulcinea, in Nachahmung der Liebhaber Marcelas. Sancho Pansa machte sich’s zwischen Rosinante und seinem Esel bequem und schlief, nicht wie ein verschmähter Liebhaber, sondern wie ein wohlzerprügelter Schildknappe. Träumte sich fort an einen besseren Ort.

  122. Freiraum
    Hallo Don Alphonso,

    bin erst seit Kurzem auf Ihren Blog gestoßen. Was ist mir da bislang so alles entgangen! Danke für diesen Freiraum…

    VG

  123. prolet
    Lieber Don,ca 20 Jahre habe ich in Nürnberg und Umgebung als Sachse gearbeitet.Daher kenne ich auch Ansbach ein wenig!Die Beschreibung dieser dritten Heimat ist genial!Heute bin ich GOTT sei Dank Rentner und bekennender Kleingärtner(Spießbürger) und Du schreibst mir aus der Seele!Bleibe Dir treu,egal was die Gutmenschen meinen.Ich brauche solchen Zuspruch,um nicht zu verzweifeln!Du sollst gesegnet sein!

  124. Was stimmt nun?
    War der Amokläufer von München rechtsextrem?

    http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/amokschuetze-von-muenchen-herrmann-bestaetigt-hinweise-auf-rechtsextremistisches-weltbild-14361209.html

    Auf B 5 Aktuell im Radio hört sich das aus der Sicht der Ermittlungsbehörde ganz anders an.

  125. Hach was viele Kommentare
    Hier mal eine Idee, die man von Israel übernehmen könnte. Gefunden in der Zeitung eurer linksgrünen Feinde: http://www.taz.de/!5047130/

    Würde ich so übernehmen, natürlich mit angepassten Reisezielen. Und wenn ich als „Linksgrüne“ das denken kann, seid ihr „Konservativen“ sicherlich nicht so alleine, wie ihr denkt. (Ich würde natürlich nicht alle ausweisen, sondern nur alleinstehende Männer aus dem entsprechenden Kulturkreis, die man von vorneherein gar nicht hätte einreisen lassen dürfen.)

    Zweitens.

    Es soll Leute geben, die der Meinung sind, Merkel würde nicht von den Amis erpresst sondern stünde stattdessen auf Putins Gehaltsliste mit dem Ziel, Deutschland (und somit die EU) zu destabilisieren.

    Drittens.

    Ist euch übrigens aufgefallen, dass in München nach dem Amoklauf die muslimische Gemeinde öffentlich getrauert hat? Kommt bei denen sonst nicht so oft vor, gell.

  126. Titel eingeben
    Danke Don Alphonso für diesen Text.

    Ich kann diese „hach“ gut nachvollziehen, nicht nur im Fränkischen, sondern an vielen Orten -nicht nur in Bayern. Aber hier ganz besonders.

    Hier fühle ich mich zuhause, hier ist meine Heimat. Die alte Stadt an der Donau (ein Stück donauabwärts von Ingolstadt), die niederbayrischen Hügel, Inn, Salzach, Berchtesgaden… Man spürt die tiefen Wurzeln der Menschen, die hier ebenfalls ihre Heimat haben. Ein Gefühl, das viele – besonders aus bestimmten Milieus- nicht nachvollziehen können, das ihnen völlig fremd ist. Und das gerne ganz übel diffamiert wird und dessen man sich schämen soll.

    Es ist aber genau diese Sicherheit, daheim zu sein, seine Wurzeln zu spüren, das es den Leuten ermöglicht, Verantwortung für das Gemeinwesen zu übernehmen, Flüchtlinge zu versorgen, Kinder grosszuziehen, sich für Kulturelles einzusetzen und so vieles andere mehr. Nicht bei Twitter und Facebook, sondern konkret nachts um drei im Schneeregen…

    Das Ganze ist jedoch ein empfindliches System: Die Zumutungen dürfen nicht überhand nehmen. „Globalisierung“, „Strukturwandel“, „Finanzkrise“, all das ist schon nicht ohne Sprengkraft und belastet uns latent seit langem.

    Das Experiment, das die Physikerin mit Deutschland und Europa eingegangen ist, könnte katastrophal scheitern. Hunderttausende, die entwurzelt sind, Kriege erlebt haben, in einer völlig anderen kulturellen Welt leben, das ist eine unglaubliche Aufgabe. Man braucht nur an die Zeit nach dem ersten Weltkrieg denken, als die aus dem Krieg Zurückgekehrten politische Fragen mit Gewalt zu lösen versuchten – warum sollte dies heute anders sein?

    Ich weiß keine Lösung, und sehe die weder bei Tichy, Broder und noch viel weniger bei den Hofers, Le Pens und Orbans… Ich weiß nur, das die Zeiten unangenehm werden…

  127. Wir haben keine Probleme, überhaupt nicht.
    Es gibt in diesen Zeiten nur noch Herausforderungen. Wir schaffen das, ich habe zwar keine Ahnung, wie das gehen soll. Aber anscheinend hat Merkel ein Wunderglaube befallen, dessen Vermittlung an den Bürger heute wieder fehlschlug.

    Wenn ich mir auch fest vorgenommen hatte, die BPK bis zum bitteren Ende zu verfolgen, so verließen mich die Kräfte nach den ersten Fragen der Journalisten. Einer wollte ziemlich konkret wissen, wie lange Merkel Lösungen noch im Wege stehen will. Die Antwort war, wir können’s uns denken, verschwurbelt und nicht die Frage betreffend. Wir schaffen das. Ich bin aus dem Haus gegangen, ich konnte nicht mehr, mir war nur noch schlecht.

    • LTI
      Schon vor einigen Monaten war es Deutschlands Natur „Größtes zu leisten“, gestern war die Rede von Verwundeten, Krieg, Zersetzung –

      Verbatim.

  128. Totaliarismus
    Liebe Foristen, lieber Don, wie können Sie es wagen, die Entscheidungen unserer demokratisch gewählten Kanzlerin zu kritisieren ?

    Wir haben wegen eines Kommentars zu einem ganz andern Thema einen Brief mit ähnlichem Wortlaut von selbsternannten und von der EU gut finanzierten „Umweltschützern“ erhalten. Diskurs ist nicht erwünscht und Gutmenschentum als Staatsreligion scheint das Ziel vieler Politiker zu sein und so recht wehrt sich ja keiner gegen die vielen Beschneidungen der Meinungsfreiheit ! Ist ja auch unbequem !

  129. Titel eingeben
    „Wir sind das Volk, die Menschheit wir,
    Sind ewig drum, trotz alledem!
    Trotz alledem und alledem:
    So kommt denn an, trotz alledem!
    Ihr hemmt uns, doch ihr zwingt uns nicht –
    Unser die Welt trotz alledem!“
    Ferdinand Freiligrath

    Jene universelle Solidarität muss, da als reine Idee („Menschheit“) von jedem subjektiven und kontingenten Gefühl wechselseitiger Verbundenheit abstrahierend, sich blind machen für den konkret Leidenden. Sie kann also nur als ein entpersonalisiertes, allgemeines Gebot der Hilfeleistung für Hilfsbedürftige ohne Ansehen der sozialen Beziehung (Gruppenzugehörigkeit) aufgefasst werden. So verstanden, ist es gar kein moralisches Gebot („Helfe allen, die deiner Hilfe bedürfen, in angemessener Weise.“), sondern eine Anforderung an die Struktur übergeordneter sozialer Systeme.
    Kann man also wollen, dass dieser Grundsatz zum handlungsleitenden politischen Strukturprinzip wird? Ich halte das für problematisch. Denn politisches Handeln ist u.a. durch Entscheidungsprozesse gekennzeichnet, die sich aufgrund begrenzter Ressourcen an Bedürfnishierarchien und aufgrund spezifischer Wertvorstellungen an Güterabwägungen orientieren. So lässt sich eine politische Entscheidung darüber, welche Art der Hilfeleistung die angemessene ist, nur mit Blick auf die konkrete Situation des Hilfsbedürftigen und die Möglichkeiten der Hilfegewährenden beantworten. Folglich führt jene „kontextblinde“ Maxime wieder zurück zu Entscheidungen, die nur im Rahmen einer konkreten Gemeinschaft sinnvoll zu treffen sind. Die postulierte Unbedingtheit des „Trotz allem…“ kann also gar nicht geltend gemacht werden, ohne Bedürfnisabwägungen indirekt bereits getroffen zu haben. Insofern muss man klar und deutlich sagen, dass jene, die eine universelle Solidarität (argumentative Grundlage für die Befürwortung der Öffnung von Grenzen für Flüchtlinge) befürworten, von vornherein jede Form hypothetischer und faktischer negativer Handlungsfolgen in Kauf zu nehmen bereit sind. Dies wird jedoch dann problematisch, wenn die Folgen von allen Mitgliedern eines Gemeinwesens zu tragen sind – was eben die Natur politischer Entscheidungen ist -, die jene Maxime aus verschiedensten Gründen nicht akzeptieren. Die Verantwortung muss von allen getragen werden, ohne dass diese ein Mitspracherecht eingeräumt wird.
    Insofern ist der Tweet Alf Frommers stringent: Weder interessiert das konkrete Leid der Geflüchteten, noch das konkrete Leid der Terroropfer. Entscheidend ist nur die alternativlos-verantwortungslose Gesinnung, und da man im Namen einer abstrakten Menschheit spricht, gilt diese verbindlich dann auch für alle. Darin ist der universalistische Gesinnungsethiker den Fanatikern aller Couleur nicht unähnlich.

    Abschließend ein Zitat aus einer Rede Robert Spaemanns von 1982:
    „Daß man sich allerdings mit der Übernahme von Verantwortung auch übernehmen kann, zeigt das deutsche Asylrecht. Die Zahl der Menschen auf der Welt, die aufgrund echter Gefahr für Leib und Leben dieses Recht in Anspruch nehmen könnten, ist so groß, daß dies den Zusammenbruch unseres Staatswesens zur Folge haben könnte, wenn auch nur ein erheblicher Prozentsatz von ihnen dies täte. Hier gilt zweifellos der Satz des Evangeliums, daß der, der einen Turm bauen will, gut daran tut, zuvor die Kosten zu berechnen. Menschenrechte auf bestimmte Leistungen anderer Menschen können immer nur bedingte Rechte sein, denn die Erfüllung setzt erstens immer voraus, daß es Subjekte entsprechender Pflichten gibt, die diese Leistungen zu erbringen auch imstande sind, und es setzt voraus, daß diese Subjekte nicht vielleicht durch vordringlichere Pflichten an der Erfüllung dieser Ansprüche gehindert sind.“

  130. Kirschkuchen Distributed
    @ferry 27. Juli 2016 um 18:01 Uhr
    Ist schon längst in Arbeit. Bis der Kirschkuchen aus dem Replikator genau so wie der auf DAs Teller schmeckt, braucht es nicht mehr sooo lange. Dann werden auch Metall-3D-Drucker für den nicht-industriellen Bereich verfügbar sein und man muss sich nicht mehr mit einem Liberator begnügen.

  131. Titel eingeben
    Die Gefahr ist für alle gleich! Egal, ob er in Berlin oder,?wie ich, in der Nähe von Ansbach wohnt.
    Und sie ist konkret.

    Wir müssen entschlossen handeln, dabei aber menschlich bleiben.
    Es hat erst angefangen!

  132. Israel
    Eigentlich zu schade, dass Sie hier keine Israel-Diskussion zulassen. Dann würde man noch etwas klarer sehen, wes Geistes Kinder sich hier austoben. Sie würden vor lauter moderieren nicht mehr zum Zwetschgendatschi kommen und §130 StGB fände einigen Fällen Anwendung.

    Am meisten stört mich hier jedoch die Scheinheiligkeit jener, die sich über mangelnde Empathie erregen und im gleichen Atemzug Ladungen von Ressentiments, Hass und Häme ausschütten. Das sind mitunter sehr eigenwillige Auslegungen von Mitgefühl.

    • O Ja.
      Empathie!
      .
      Fordert man sie gegenüber den im Mittelmeer Ertrunkenen, ist es wieder Gutmenschengedöns.

  133. Ein Weltbild ist komplizierter als ein einziges Köpfchen sich das so vorstellt.
    Das von unserer Tagespresse dargestellte Weltbild ist falsch, verzerrt, wie das unserer Politiker. Warum? Die Zeitungsartikel beugen sich immer vor irgendeiner Tendenz und verbiegen deshalb die Wahrheit. Jakob Boßhart

  134. kdm
    Ich glaube sie sehen sich als ein“Großkopferter“ an. Na ja!?

    Selbstverständlich sind Biermann und Grass Intellektuelle, ein Nobelpreis reicht doch wohl als Nachweis, dass eine bedeutende Persöhnlichkeit vorliegt.

    Ich hatte das Glück Joachim Fest persönlich kennen zu lernen, nennen sie mir doch mal jemand der hinsichtlich Bildung und Charakter gleichwertig ist. So einen Herausgeber der FAZ wäre heute bitter nötig.

    Aber es ist beruhigend, dass das ach so kompliziertes Weltbild von ihnen souverän überschaut wird.

  135. anbei ein Zitat aus einem anderen Faz-Kommentar zum "Generalverdacht"
    Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste

    Sie haben völlig Recht. Und natürlich gibt es einen Generalverdacht. Das ist auch vernünftig. Ich sage doch auch meinen Kindern, sie sollen nicht in ein fremdes Auto steigen. Man könnte nun ebenfalls sagen, nur weil es ein paar böse Onkel’s gibt sind nicht alle Onkel böse. Das stimmt. Aber sage ich deswegen meinem Kind: Angst ist ein schlechter Ratgeber. Stell niemanden unter Generalverdacht und hab mal keine diffusen Ängste wenn du in ein fremdes Auto steigst. Nein, das tut niemand der einigermaßen klar im Kopf ist.

  136. Erstaunliche Empathiefreiheit der Fr. BK Merkel
    Ich als Hesse fühle mit Ansbach und seinen Opfern und weiß um das gute Gefühl etwa dort Gast sein zu dürfen. Ansbach ist Bayern und Teil Deutschland, so friedlich, dass man einen Bogen um Käfer macht. Die BK antwortete heute auf die Nachfrage, ob sie manchmal erschöpft sei, mitnichten, aber gut ausgelastet. Da fallen mir die Tränen der Empathie des Obama ein, den mit Recht gewisse Dinge emotional erschöpfen. So hält Merkel weiter an ihren „Leitlinien“ fest, formuliert „angemessene und zurückhaltende Reaktionen“, äußert schon mal ihre „Besorgnis“. Sie hat aber auch Personenschutz….Besucher von Festivitäten müssen nun überlegen, ob unser bisheriger Lebensstil das Risiko wert ist. Was rede ich, schon seit Jahren meide ich größere Weihnachtsmärkte etwa….

    • "...schon seit Jahren meide ich größere Weihnachtsmärkte etwa…."
      Was soll das, Muffensausen? Irgend jemand muß sich doch opfern, damit die Nation aufwacht. Dulce et decorum est pro patria mori (Horaz (Od. III, 2, 13).
      .
      Bitte keine Repliken, in denen die Dame von der LPG Erwähnung findet.

  137. Heimat, gibts das?
    Laut faz sagt A.M. auf der Pressekonferenz heute um 13.28h „Syrien ist nicht weit weg vom Schengen-Raum, sondern grenzt an ihn“.
    Ich wohne nicht im Schengen-Raum, ich lebe in Niedersachsen!

  138. Kanzlerinendämmerung
    Ich habe so das Gefühl, das war heute der Anfang vom Ende der Kanzlerin Merkel. Sollte Erdogan den Flüchtlingsdeal platzen lassen und/oder sollte es weitere Anschläge von Flüchtlingen kommen und beides ist nicht ganz unwahrscheinlich, dann haben wir vor Ende des Jahres einen neuen Kanzler (Schäuble?).

  139. Gast Gast Gast Gast
    Lieber Don,

    da es ja hier ja offensichtlich mehrere “ Gäste“ bzw. „Gast“ gibt. Ich empfinde das als zu liberal und auf die Dauer gesehen nervend und irritierend.

    Sollte man nicht wenigstens einen eindeutigen Namen, ein Pseudonym, wegen meiner auch einen Kampfnamen, oder auch nom de guerre, wie ich gerade mit Hilfe eines Links hier aus dem Forum, lernen konnte, erwarteten können?

  140. Nachfolge
    Bei all dem ganzen Gerede von „Abgesang“ und „Anfang vom Ende“ der amtierenden Bundeskanzlerin erfüllt mich beim Blick in die Reihen hinter ihr die bange Frage: Was (sprich: WER) kommt dann? In der zweiten Reihe stehen doch nur Lakaien und Apparatschiks. Gibt es hier tatsächlich jemanden, der glaubt nach der Abdankung stünde sofort jemand parat um kompetent die Amtsgeschäfte zu führen? Es wird fürchterliche Diadochenkämpfe geben, aber es wird an der Misere nichts ändern. Wir werden uns wappnen müssen. Es wird lange dauern, bis verantwortungsbewusste Menschen wieder Verantwortung übernehmen werden. Auf dem Weg dorthin gilt meine größte Sorge der Meinungsfreiheit. Sie zu bewahren wird die einzige Möglichkeit sein aktiv in die Entwicklung einzugreifen.

    • Lieber Oskar, Kompetenz ist etwas, was ich
      der Kanzlerin nicht unterstelle. Im übrigen wächst fast ein jeder mit seinen Aufgaben, manch einer sitzt sie aus, bis sie sich quasi von allein erledigt haben, wir erleben das seit nunmehr insgesamt 26 Jahren und manch einer weiß, was er tut und sagt.
      Dazu das triumphierende Gesicht einer Frau, die jeder Frage ausweicht und uns alle miteinander für Versuchsmaterial hält.

      Die Presse lieferte gestern ein sehr klägliches Bild ab; da waren bis auf zwei Ausnahmen keine Journalisten, da waren nur noch Jasager und Schleimabsonderer. Die vierte Gewalt im Staat hat sich selbst erledigt, unter amüsiertem Blick der Frau aus der Uckermark, die mal eben so wieder das GG mit dem geplanten Einsatz der Bundeswehr im Innern aushebelt unter freudigem Applaus einer UvdL.

      Übrigens Meinungsfreiheit, auch die wird sich in Bälde erledigt haben oder haben Sie Merkel nicht aufmerksam zugehört? Sie redet von Zersetzung (Vokabular der DDR), will eine Sonderbehörde für Internetkriminalität. Wer die leiten könnte, kann man sich nun gut vorstellen, Kahane bietet sich doch in dem Verein bestens an. Stasi unter sich.

      Das alles macht mir Sorgen, ein Nachfolger (ich hoffe, dass es keine Frau ist) wird sich finden, da zweifel ich keine Sekunde. Und schlimmer kann es nicht mehr kommen, das ist doch irgendwie beruhigend.

    • sofort parat um kompetent
      Kann mich nirgend erinnern, daß diese Frage bei Schröder zu Merkel jemand bewegt hätte.

      Obacht, das Stockholm-Syndrom droht Sie zu umfangen.

  141. Interessante Beobachtung...
    … dass es in Deutschland keine Auffassung von Heimat zu geben scheint, die großstadtkompatibel wäre. Darüber lohnt es sich nachzudenken. Dankeschön dafür, werter Don!

    Ich hatte mir die Zurückhaltung und Indifferenz, die viele unserer Politiker und Medienschaffenden an den Tag legen bisher anders erklärt – nämlich als klammheimliche Faszination, vielleicht gar Bewunderung für Menschen, die wissen für was sie leben und sterben. Oder die zumindest glauben zu wissen, für was sie in den Tod gehen.

    Für mich liegt eine Gemeinsamkeit von Amokläufern und Selbstmordattentätern darin, dass sie über einen vermeintlich sinnvollen Tod versuchen, ihrem Leben im Nachhinein Sinn zu verleihen. Niemand solle später sagen, dass ihre Existenz keinen Unterschied gemacht habe.
    „Ich habe ein Ziel und gebe mein Leben dafür“ ist eines der mächtigsten Narrative, die wir Menschen kennen. Unabhängig von den Überzeugungen des Todsuchenden konfrontiert dieser Satz jeden Menschen mit der Frage aller Fragen: Dem Sinn seines Lebens und Tuns und ob es etwas gibt, für das er/sie zu sterben bereit wäre.

    Klammern wir die religiöse Spähre aus, so lassen sich immer noch eine Reihe von (durchaus vernünftigen) Sinngründen finden, für die Menschen leben und sterben. Eltern, die alles opfern, damit es ihren Kindern gut geht, zum Beispiel. Oder Feuerwehrleute, die oft genug ihr Leben riskieren, um Menschen zu retten, die ihnen völlig fremd sind. Nicht zu vergessen all die Journalisten, die unter Einsatz ihres Lebens aus Kriegsgebieten und ähnlich gefährlichen Situationen berichten.
    Ich habe auch mehrfach Berichte über Soldaten gelesen, die sich auf Sprengsätze warfen, um so ihre Kameraden vor der Wucht der Explosion zu schützen.
    Es gäbe also viele Menschen, die durchaus in der Lage sind, sich der Sinnfrage zu stellen, nur scheinen es leider signifikant wenige in Politik und Medien zu sein. Im politischen Alltag merkt man das kaum. Nach Ereignissen wie in Würzburg, München oder Ansbach hingegen schon.

    Vielleicht ist es daher nicht nur der fehlende Heimatbezug, der unsere Eliten so distanziert sein lässt, sondern schlicht und einfach die Angst vor dem Tod?

  142. Um Gottes Willen Don,
    ich kann das ja von meiner jetzigen Warte aus nicht beobachten, aber:

    – sind Sie wegen Ihrer kessen Lippe Ziel eines islamistischen Anschlags geworden;

    – stecken Sie am Brenner zwischen all´ den Leuten die aus Zschopau, Bad Segeberg und Peine-Pattensen nach Rimini wollen;

    – wurden Sie im Auftrag der RHS von Ihren Aufgaben entbunden;

    – hatten Sie einen Fahradunfall auf dem hellen Splitt von Greding;

    – oder machen Sie nur mal Urlaub, den Sie sich redlich verdient hätten ?

    Ich meine nur, weil Sie die Blogkommentare gerade nicht einpflegen.

  143. Kampf gegen säkularen Staat und als Kolleteralschaden auch noch die Orthodoxie
    https://www.dioezese-linz.at/news/2016/06/27/erfolgreiches-panorthodoxes-konzil-trotz-schoenheitsfehlern

  144. Freischalten?
    Sorry Don, aber könntest Du mal schauen, ob da noch was in der Warteschleife ist?
    Mein Beitrag war immerhin sachlich und themenbezogen, auch wenn ich letzteres etwas hervorheben hätte können. Also daran kann es eigentlich nicht liegen…
    Vielleicht ist er verloren gegangen. Dann schick ich ihn gern nochmal.

    Oh, und vielen Dank für deine Arbeit hier. Es ist enorm gut und wichtig, kritische und unabhängige Beiträge zu lesen. Und dann auch noch qualitativ gut (Ich sage nichts über Tippfehler^^)

  145. Neuer Versuch: Der Islam ist eine Religion des Friedens
    Der Elefant im Raum wird ignoriert. In der Tat arbeiten viele Leute daran, den Vorwurf der ‚Islamophobie‘ zu etablieren, der auch bei sachlicher Kritik genutzt wird, um diese auf eine Stufe mit objektiv unbegründeten Angststörungen zu stellen.
    Allerdings: Islamische Attentäter geben sich große Mühe, uns mitzuteilen, warum sie tun, was sie tun. Und natürlich ist das kaum tatsächlich monokausal. Dennoch: Was hat das mit dem Islam zu tun?

    Islam heißt Unterwerfung. Ein Muslim ist jemand, ‚der sich unterwirft‘. Und zwar den Geboten Allahs. Im Koran heißt es:
    „Wer ein menschliches Wesen tötet, ohne (daß es) einen Mord (begangen) oder auf der Erde Unheil gestiftet (hat),

    [Haufenweise Korantrödel gelöscht. Dass da komnische Sachen drin sehen, weiss jeder, aber solche langen Riemen ruinieren die Kommentarsektion. Don.]

  146. Ist das so? Na dann...
    Nichts für ungut Don, aber es wissen eben nicht alle, dass da ‚komische Sachen drin stehen‘. Wichtig war mir auch, WAS diese komischen Sachen sind. Aber gut, wenn mein Text zu lang war, kann man nichts machen…

    Die Punkte, die ich machen wollte und die ich leider nicht belegen kann:
    – Der Islam ist nicht eine Religion des Friedens,
    – sondern verlangt das Töten und die Unterwerfung von Nicht-Muslimen und Muslimen, die ihre Religion nicht wortlich befolgen.
    – Der Koran verbietet es, ihn zu interpretieren. Er muss wörtlich gelesen werden.
    – Daher ist der Islam auch nicht reformierbar und die Idee eines ‚Euro-Islam‘ sehr albern.
    – Friedliche Muslime kennen den Koran entweder nicht oder interpretieren ihn anders. Aber sie sind keine strengen Muslime.
    – Die ‚besten Muslime‘ (in Befolgen des Korans) sind bei IS.

    Daher ist es auch ein enormes Problem, dass die unkontrollierte Zuwanderung von hunderttausenden Muslimen einfach so geduldet wird.
    Abgesehen davon, dass die Integration in den Arbeitsmarkt illusorisch ist (selbst wenn die Gesellschaft alles bereitstellen würde, würden viele nicht annehmen, solange es dennoch Geld gibt), haben viele auch zutiefst undemokratische, rassistische, sexistische und antisemitische Einstellungen. Nach Umfragen unterstützen etwa 15% der ‚Flüchtlinge‘ in Deutschland IS. Und außerdem:
    Etwa 70% sind (meist junge) Männer; 15% Kinder, 15% Frauen.
    Bei optimistischen eine 1,2 Millionen Einwanderern bisher also 840.000 Männer, die 180.000 Frauen gegenüber stehen.
    Wenn die ‚Flüchtlinge‘ bleiben, gibt es 15% mehr Männer als Frauen. Und DAS wird zu Problemen führen.
    Familiennachzug macht die Überfremdung nur schlimmer; Abschiebung ist schlecht möglich, enorm teuer, wird nicht umgesetzt und vielleicht nehmen die Herkunftstaaten das Geschenk nicht an.

    In Conclusio wird sich also unsere Heimat sehr verändern. Und ich sehe keinen Weg, das zu verhindern.
    (Nach dem Gesetz des kleinerem Übels müsste man die AfD wählen, aber das ist schlimm. Und die haben nicht eine einzige gescheite Person)

    • @Bote
      Sie sagen es richtig, so wie Ihr Name nahelegt. Bis auf ‚müsste‘. Denn diese Alternative ist die einzige Alternative zum Einheitsbrei der uns – falls sie will – nochmal 4 Jahre Raute bescheren wird. Und da Kretschmann täglich, naja, Sie wissen schon, wird sie auch gesund bleiben, zumindest körperlich.

      Sollten Sie es bei ‚müsste‘ belassen, kommen Sie nicht später, und beschweren Sie sich. Und falls jemand glaubt, ich mache pro-Propaganda, weit gefehlt. Das mit den Leuten sehe ich ähnlich, aber nicht ganz genauso. Meuthen, Weidel, und wenns so weit ist, kommen noch mehr, und womöglich Bessere (Sahra Wagenknecht, wenn die LINKE sie ‚endlich‘ rausgeekelt hat – also das sollte jetzt ein Witz sein, aber zu schlecht, sehe ich ein!).
      Denken Sie an die Grünen, als Paradebeispiel der anderen Sorte. Mit wem hat man damals angefangen? Mit den strickenden MöpsenvorzeigerInnen. Dennoch: ein Anfang; wenn auch eigentlich unwählbar.
      Jetzt mal scharf nachgedacht, Bote: 30 Jahre später, die Grünen. „Haben [die] nicht [auch k]eine einzige gescheite Person“?
      Also, wenn Sie da Petry, Gauland, mit Künast, KGE, CR vergleichen wollten, my excuses, aber da wüsste ich schon, wer die bessere der schlechteren Alternativen wäre.

    • @Uwe Dippel
      Ja, anscheinend ist die AfD die beste der schlechten Wahlen.
      Wenn man jetzt überlegt diese Leute zu wählen, dann sind die Zeiten wirklich schlimm und Viele haben schändlich versagt.
      (Wobei ich bei dem Gedanken dennoch einen leichten intellektuellen Ekel verspüre, aber sei’s drum).
      Allerdings werde ich mit etwas Glück für einige Jahre außer Landes gehen; Es wäre halt schön, wenn es sich in der Zwischenzeit nicht allzu sehr zum Schlechten verändert.
      Gestern stand ich auf dem Balkon und schaute der Abenddämmerung zu; die sommerliche Luft und die bekannte Bergkette. Da merkt man, dass das wirklich ein schöner Ort ist und Heimat.
      Und was die Sache mit dem Personal angeht: Sie meinten, es kämen dann auch Bessere und die anderen Parteien seien in dem Bereich auch grauslig. Letzterem stimme ich zu; Nur schauen Sie nach Frankreich, UK: Sind Le Pen und Farage wirklich besser? Parteien sind anziehend für Machthungrige und Ergeizige. Dazu die Negativauslese und alles…
      Ich glaube, der Versuch, diese Krise allein durch die Kreuzabgabe alle vier Jahre zu lösen, ist möglicherweise naiv. Allerdings sind die Gemeinschaften besonders in den Städten schon zu verfallen, als dass sich dort viel gewinnen ließe.
      Einzig hilfreich wäre ein direktes, bindendes Referendum der Bevölkerung. Aber das wird nie passieren.

  147. offene Grenzen?
    @ Otto Meier

    „Hätten Sie ein derartiges Praktikum absolviert, wüßten Sie, daß Vergewaltigungen in der weit überwiegenden Zahl der Fälle im Familien- und Bekanntenkreis geschehen. Es ist zumindest unredlich, Vergewaltigung und Flüchtlinge derart in einen Zusammenhang zu bringen. Trotz Köln“

    Zufälligerweise kenne ich mich ganz gut aus bei der Justiz.

    Bei Vergewalt. und sex. Nötigung durch nichtdeutsche Tatverdächtige in Bayern beträgt der Anstieg 2015 gegenüber 2014 +40,8 Prozent.

    Quelle
    http://www.polizei.bayern.de/content/6/4/9/pks_pressebericht_2015.pdf

    Die Entwicklung wie in Schweden wird auch unsere Zukunft sein.

    https://www.bayernkurier.de/ausland/9476-afrikas-vergewaltiger-im-hohen-norden

    Sehen Sie sich bei uns die Einzelfälle 2016 an.
    https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1_rNT3k2ZXB-f9z-2nSFMIBQKXCs&hl=en_US

    Es ist ein klarer Unterschied zu machen zwischen einer kontrollierten Zuwanderung, wie es erfolgreiche Länder wie Australien und Kanada machen, und Merkels „no nations-no borders“.

    Zitat aus dem Handelsblatt:
    In der Flüchtlingspolitik der Europäischen Union sieht Henry Kissinger ein historisches Ereignis: „Eine Region verteidigt ihre Außengrenzen nicht, sondern öffnet sie stattdessen. Das hat es seit einigen tausend Jahren nicht mehr gegeben.“

    Die unkontrollierte Zuwanderung vor einigen tausend Jahren führte übrigens zum Untergang des Weströmischen Reiches.

    Selbstverständlich hätten geschlossene Grenzen auch in der jüngeren Vergangenheit einige „No go Areas“ verhindert.

    Beispiel:

    Die kriminellen libanesischen Clans, die inzwischen Neukölln beherrschen, kamen auch als „Flüchtlinge“.

  148. Wenn auch den Grünen die "bunte Republik" anfängt, um die Ohren zu fliegen
    Na also, geht doch: borders, nations, states (Kretschmann im Interview):
    http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-203925.html

    Aber was, wenn bald die Anhänger aller in Deutschland ansässigen Anhänger fremder Politker bei uns auf die Straße gehen und unsere Sicherheitsbehörden beeinflussen wollen? Von Erdogan, Assad und Chamenei über Putin bis zu As-Sisi und Mursi … („no borders, no nations!“)

    • Alt, müde, grau, unlustig
      Da tut er mir fast Leid, der Herr Kretschmann. So hatte er sich vieles nicht vorgestellt, das merkt man. Aber auch immer wieder die Falle für die alten, weißen, Männer: Wir glaubten alle mal an das Gute im Menschen, den Wunsch, sogar den Drang, mit Freiheiten ganz bewusst umzugehen.
      Kretschmann scheint offensichtlich überrascht, dass nicht alle dieser Prämisse zu folgen neigen.

    • Er merkt mal wieder, dass er zu alt für diesen mumpsvervirten Kindergarten namens Grüne ist.

  149. Eine Populistin geht an die Öffentlichkeit
    Wenn uns die bunte Republik um die Ohren fliegt: eine Populistin geht an die Öffentlichkeit

    http://www.zeit.de/politik/deutschland/2016-07/sahra-wagenknecht-die-linke-fluechtlinge – C. Roth in der Zeit

    „Eine von alternativer Energie angetriebene Empörungsmaschine“ (H.M. Broder)

    • Die Roth schafft es zusammen mit dem Beck. die Grünen unter 10% zu bringen.

    • Mit Peters undGöring-Eckardt in den unter 5% bereich...
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    • @Thomsen
      ZEIT ist für mich, nachdem es vor 20-30 Jahren meine Leib- und Magenzeitung war, nur noch a non grata. Ausser, jemand schickte mir einen Link. Dieser war es wert, zu lesen.

      Sollte noch mal irgendjemand was über die Personae der AfD sagen, werde ich furchtbarerweise wissen, dass die Grünen in diesem Bereich deutlich paroli bieten können.

    • Unter 10 Prozent?
      Don Alphonso, glaube ich nicht. Die Linken haben da mehr Probleme: ihr Klientel steht eher prekär, Reste der Arbeiterschaft, Reste der alten SED. Insgesamt also Leute die mir sympathisch sind, weil viele mit beiden Beinen auf dem Boden stehen, und Essen auf den Tisch bringen müssen.
      Da ändern sich Koalitionen auch schon mal nach realem und akutem Bedarf.

      Bei den Grünen sind es m.E. eher die verbeamteten aktiven und i.R. befindlichen Lehrer und insbesondere Studienräte, deren Stelle lebenslänglich verbrieft ist, die bis 3 Monate nach dem Ableben ihre Pension in Höhe von >70 Prozent des letzten Gehalts beziehen. Da gibt es keine Notwendigkeiten, deren Leben ändert sich nicht durch eine Regierung oder einen Regierungswechsel.
      Warum sollten die sich also der Mühe unterziehen, eine andere Partei als Grüne zu wählen?

  150. Alle Wege führen nach Ansbach und für manche von dort aus, um
    in Deutschland therapeutische Erfahrungen zu machen, in einem bestimmten kontinuerlichen Rhythmus, nach Lindau.
    Ein Heilpraktiker, der sich „Traumatherapeut“ nennt, hat monatelang versucht, evtl. auch durch „Rebirthing“ den mit dem Rucksack wohl hops gegangenen Anhänger einer fremden, feindlichen Macht von abholden Gedanken und Suizidideen zu befreien.
    Exilio heißt der schon länger bestehende als gemeinnützige anerkannte e.V., der aus dem eigenen Landkreis am Bodensee, da auffällig und kritisch beäugt, keine Aufträge, also auch keine Zuwendungen mehr bekam und anscheinend nun aus anderen Landesteilen zu Therapierende Fremdländer ankarren lässt.
    Wenn ich mir überlege, dass zwischen Ansbach und Lindau, wo die Heilung stattfinden sollte, satte 200 km Fahrstrecke durch landschaftlich schönstes Gebiet einfach erfolgen musste, die Fahrten des Öfteren evtl. sogar mit dem Taxi unternommen und vom Volk, das jetzt verletzt, gezahlt wurden, samt Dolmetscher und keine Ahnung was der Herr Therapeut sonst noch auf die Rechnung schrieb – blicke ich sprachlos auf dieses unser Land, das durch eine gut funktionierende Verwaltung der Blödigkeit Tag für Tag mehr anheim fällt.
    Zudem ist interessant, was exilio sich so alles auf die Fahne schreibt und für Neuzugänge zudem anbietet.
    Ich möchte nur von einem der hier Geborenen wissen, ob seine Krankenkasse so was je erlaubt hätte.

  151. Ansbach - Erinnerungen
    In den 90ern verbrachte ich 2 Jahre zwischen Ansbach und Nürnberg. Es war damals die Zeit des großen Ansbacher Kindesmissbrauchsprozesses. Auch damals nahm von diesem unverdächtigen Sitz der Regierung von Mittelfranken völlig unerwartet eine Entwicklung ihren Anfang, die kaum jemand vorhersehen konnte. Wer hätte damals gedacht, was noch alles folgen würde, katholische Kirche, Odenwald …

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