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Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Her mit den kleinen Osteuropäerinnen

| 231 Lesermeinungen

Viel Feind, viel Ehr.

Vorab muss ich zwei persönliche Verwicklungen offen legen. Die erste betrifft den Umstand, dass ich Frauen kaufe. Ich sehe sie, sie gefallen mir, und wenn ich sie mir leisten kann, dann kaufe ich sie. Schönheit ist ein zentrales Kriterium, die Herkunft ist mir egal. Natürlich kommen ziemlich viele Frauen aus Osteuropa, wo man Geld braucht und dafür Frauen in den Westen schickt. Gerade kam wieder eine Frau hier an, aus dem osteuropäischen Umland des malariaverseuchten, slawischen Sumpfes, auf dem heute der Reichshauptslum Berlin steht.

newma

Ich kaufe, das muss ich offen sagen, Frauen aus Osteuropa aus der Zeit von 1650 bis 1850. Sie entsprechen einfach meinem Ideal, was Portraits angeht. Dass ich die Notlage von Ärmeren ausnutze, ist halt mal so. Ich habe da kein schlechtes Gewissen. Denn in Osteuropa wohnen, und da sind wir beim zweiten Teil meiner Verwicklungen, auch mir wirklich enorm unangenehm erscheinende Leute. Victor Orban. Vladimir Putin. Massenhaft Ex-Stasi-IMs und andere Restbestände stalinistischer Unterdrückung. Hetzende Tagesspiegel-Redakteure und Leute, die die Nachfolgeorganisation eines früheren FAZ-Blogs betreuen. Das heisst „10 nach 8“, und man raunt mir im fernen Latzhosistan nach, ich, der höflichste Mensch von der Welt, hätte dessen Mitarbeiterinnen als “Giftnattern“ bezeichnet. So steht es in der taz, also muss es für Ostberlin zwischen Mauer und Stacheldraht stimmen. In diesem Zeitblog jedenfalls beschäftigt sich eine Autorin, ebenfalls aus Berlin, nun in einem Beitrag anlasslich der Verunglimpfung einer Autorin  mit dem Frauenbild alter, weisser Männer. Als Paradebeispiel nimmt sie – Korrelation und Kausalität verwechselnd – ein Interview der Wochenzeitung WOZ mit einem Troll, in dem dieser offen sagt, mit einer Osteuropäerin zusammen zu sein, und urteilt dann:

newmb

So einfach kann man sich das machen – und dabei gleich die negative Bewertung von Osteuropäerinnen übernehmen.

Die Autorin hat “Gender“ als Forschungsschwerpunkt, und da kann es nicht wundern, wenn sie denkt, sie könnte neben dem Hassobjekt alter, weisser Mann auch noch die zurückgebliebene, arme Osteuropäerin verwenden, vor deren dunklem Hintergrund die feministische Frau aus dem Westen um so heller zu glänzen versteht. Ein paar Gedankenschritte weiter, und wir sind bei der genderideologischen Rassenschan Aufforderung an die Nation: Deutsche Männer! Lasst euch nur von westlichen Feministinnen umerziehen!

newmc

Nun kenne ich ja beide Lebenswelten. Ich weiss, wie schnell manche Hatespeech-Spezialistin ihres Gattens überdrüssig wurde und mit einem radikaleren Steineschmeisser durchbrannte, ich weiss, wie eilig da Beziehungen und Abschnittsväter ausgetauscht werden, wenn es die Vorteile hergeben. Und erstaunlicherweise sind es gerade die voll bewussten, emanzipierten Frauen aus diesen Kreisen, die an jene scheinbar aufgeklärte, linken Typen geraten, die später mit Hashtags wie #whyisaidnothing oder in Blogs als wahre Monster beschrieben werden. Von aussen betrachtet sehe ich Lebensläufe, die mit mediokren Jobs bei Förderungsempfängern ganz sicher nicht zu einen angenehmen Altersreichtum zwischen alten Dielen und Kronleuchter führen. Wer mit 30 noch nach einer Mietwohnung für maximal 500 Euro suchen muss, ist mit diesem Treiben entweder noch nicht Millionär geworden, oder hat, horribile dictu, keine reichen Eltern.

newmf

Bei uns ist das naturgemäss anders, weil man sich das Leben hier leisten können muss. Das führt dazu, dass hier – ähnlich wie in Zürich, wo der bekrittelte Troll lebt – die meisten Menschen vermögend sind, und ihre Kinder gar nicht daran denken, niedrige Arbeiten zu verrichten. In der Folge geschieht das, was es früher auch schon gab: Die Personallücken werden mit Migranten aufgefüllt. Meine Grosstante B. zum Beispiel bekam als junge Frau die Gelegenheit, in Hamburg zu arbeiten, wo man für einen nachgebauten, bayerischen Bierkeller authentische Mitarbeiterinnen suchte – zehn Jahre später war sie als Senffabrikantin angesehenes Mitglied dessen, was Hamburger für Gesellschaft halten. Ich habe ihre Photoalben mit den Schnappschüssen, und irgendwann zeige ich mal, wie Hanseaten sind, wenn die Zeit-Mitarbeiter nicht dabei sind. Aber wie auch immer: Sie war resolut, angelte sich einen Berufssohn, liess sich ihr bayerisches Erbe auszahlen und machte den Kerl, ihren Mann, katholisch, wie wir das brutale Zurichten in Bayern so formschön umschreiben. Das hat ihm gut getan!

newmd

Die Zeiten haben sich geändert, Hamburg ist nur noch ein Hafen mit Hochwasserphilharmonie und Junkies, und der Reichtum ist heute bei uns in Bayern. Wer hier öfters ausgeht, wer gern in Biergärten sitzt oder sich Knochen beim Paragliden bricht, oder mit dem SUV in Rottach den Maibaum umnietet und einen Anwalt braucht, der gerät bei den Bedienungen, in den Kliniken und Vorzimmern laufend an Migrantinnen aus weniger glücklichen Regionen. Sehr viele Ostdeutsche sind hier, Osteuropäerinnen, und durch die Finanzkrise inzwischen auch Italienerinnen. Die haben dann wirklich die Qualitäten, die unsere Staatspropaganda früher jenen Herren zugeschrieben hat, die bei uns in der Traglufthalle Rottach statt dessen ihr privates Kalifat machen wollten: Engagiert, selbstbewusst, lernfähig, aufgeschlossen und mit jeder Faser des Körpers bereit, das hier zu ihrem Land zu machen. Sie haben viel aufgegeben, sie sind bereit, unter widrigen Bedingungen neu anzufangen. In der Gesundheit, in der Gastronomie, in der Pflege. Und von dort, wenn ich das berichten darf, kommen dann auch die härtesten Urteile über die erwartungsgetriebenen Formen der Migration, für die Angela Merkel steht. Sie wissen, dass Kochen billiger als die Nummer von Lieferando wählen ist. Sie bringen handfeste Qualitäten mit, die der ein oder andere etwas weltfremde Bubi aus besseren Kreisen oder ein Gutverdiener aus der IT brauchen kann.

newmi

Und so kommt das dann. Ich kann davon berichten, weil ich vor drei Wochen zufällig Zeuge so einer Hochzeit war, und da kam Osteuropa und Bayern in der hiesigen Tracht – und bitte, ich habe die Basis meiner Qualitätsverwechslung von Kausalität und Korrelation wirklich gesehen und mit einem teilnehmenden Bekannten geredet, und nicht meine männerverachtenden Vorurteile von der WOZ bestätigen lassen. So geht Journalismus, liebe Zeit! Als Geschenk gab es kein Elektroauto und Geschenkgutscheine für veganen Urlaub, sondern einen alpinaweissen SUV in Familiengrösse. Es gibt eigentlich überall auf der Welt einen enormen Drang zum Wohneigentum: Da passen traditionellere Deutsche besser zu jeder anderen Frau als zu prekären Doktorandinnen, die ohnehin nie einen Hauskredit bekommen würden. Es mag manchen nicht gefallen, aber potente Osteuropäerinnen passen einfach besser. Es ist für sie natürlich auch leicht, mehr Spass als feministische Theoriekurse über gluteinfreiem Essen zu versprechen – aber warum soll man den klugen Osteuropäerinnen die anämisch-desastrosen Auswahlbedingungen vorwerfen, die lebenspraxisferne Studien erst ermöglichen. Die Angebotslücke erschaffen urdeutsche Universitäten und Medien wie die Zeit.

newmj

Noch ist es in Sachen der Liebe nämlich so, dass sich Topf und Deckel finden. Ich weiss, dass dieses Zeitblog da öfters Quoten für alles mögliche fordert, und es vielleicht auch ganz gern Zwangszuteilungen für bessere Söhne hätte, die eine Geschlechtertheoretikerin dann zum Ausgleich für die Gulagisierung des Alltags von ihren drängenden, materiellen Sorgen befreien – vielleicht ist Ihnen ja auch schon aufgefallen, dass Feministinnen über fast alles, nie aber wie Sie und ich über die Preise des Gemälderestaurators und der Parkwächter jammern: Das ist ein untrügliches Zeichen für Reichtumsdefizite. Bis dahin wird der Genderkomplex sicher fortfahren, Osteuropäerinnen zu benutzen, um deren Männer zu beschämen. Das erste Opfer des Feminismus ist bekanntlich immer eine Frau. Aber das ändert nichts an den Grundgegebenheiten der langfristigen Bindung, und da schalten Männer oft ihr Gehirn ein. Oder haben eine bessere Mutter, die dafür sorgt, dass sie es tun. Hochheiraten ist, so es anpassungsbereit und fleissig erscheint, durchaus akzeptiert, ganz im Gegensatz zu gschdudierdn Davonläuferinnen, die damit auch noch das Familieneigentum schmälern, statt es zu mehren.

newmh

Auf der einen Seite bringt das unsereins natürlich den Ruf ein, das zu sein, was man in Bayern einen schiachn Gardoffebauan, an schiachen nennt: Jemand, der sich nicht sonderlich müht und auf niedrigem Niveau zufrieden zu stellen ist. Auf der anderen Seite ist man damit aus unserer Sicht aber “guad afgramd“, was nach hiesigen Vorstellungen das Wichtigste ist. Dann hat man genug zu tun, die Lebenserwartungen der Partner nach Harmonie und Frieden zu erfüllen, und hat es daher auch gar nicht nötig, wie in der Zeit vermutet, Körperdebatten über jene Leute zu führen, die bei diesem Spiel übrig bleiben: Ganz gleich ob schlank wie Elapidae oder breit wie Rhinella Marina, das gibt es hier nicht. Dafür gibt es übrigens auch bayerische Fachtermini, auf die ich hier jedoch verzichte.

newmg

Aber nicht verzweifeln: Die Herren, die bei uns in Rottach den Islam mit der Faust durchsetzen wollten, sind jetzt von der Abschiebung bedroht. Heirat mit einer EU-Bürgerin könnte sie retten, und nachdem alles Übel nur vom alten, weissen Mann ausgeht, sollte es doch nicht das geringste Problem sein, in den Kreisen des juste Milieu eine gute Partie für sie zu finden. Das passt schon.

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231 Lesermeinungen

  1. Ist nicht genderkorrekt, es zu bemerken, aber...
    …die Dame hat ja gewaltige Schultern. Welchen Beruf hatte die? Schröterin?

    • Das stellte man damals als Ideal so heraus. Die bleichen Schultern.

    • @ Erlangen, die Schulterbreite
      ist gemäß Gottfried Bammes: „Arbeitsbuch zur Künstleranatomie“ perfekt 3 x Kopfbreite, würde ich sagen, na ja mit die Ohrwascheln. Dazu ist sie von klassischer Schönheit, so schön wie August Riedels Judith, die ebenfalls solch breite Schultern hat und zudem noch ein Schwert führt, na ja, in der Hand hält.
      .
      Ich für meinen Teil schaue mir immer die Dame aus der Uckermark an, am liebsten von hinten. Über meine Beurteilung der Proportionen schweige ich. Und heute habe ich mir noch einmal ihr Bild von der Nullkommanixpressekonferenz angeschaut und mich entschlossen meine Bilderfundus von ihr zu erweitern.

    • auch die großen Samtaugen
      und der kleine Rosenmund sind wohl nicht ganz realistisch – eben ideal.
      Trotzdem: das war wohl wirklich eine sehr hübsche Frau und wärs noch heut und das Portrait ist auch sehr hübsch. Wo wird’s hängen?

    • Ich überlege noch – vermutlich aber am Tegernsee. Es ist sehr gross.

    • Déjà de l´autre... wenn Ihnen Aufnahmen fehlen,
      kann ich sicher aushelfen. Mein Fundus beinhaltet die letzten 5 Jahre, sind wahre Schmankerl dabei.

  2. Titel eingeben
    Der letzte Satz auf den vorletzten folgend. Hehe.

  3. Schwarz-gruene Regierung 2017-2021: der Genderwahnsinn kommt in den Koalitionsvertrag
    …und der sonntaegliche Kirchenbesuch wird auch kontrolliert, als Bollwerk gegen den Islamismus (Verantwortlich KGE).

    CR will mit anderen, einschlaegig bekannten Gruenen-MdBs (VB et al) CrysMeth als OTC verkaufen lassen.

    Alle weisshaeutigen, biodeutschen Maenner zahlen eine Sondersteuer, …darum.

    • Naja, dann verminen wir halt den Main und lasen den norden hungern, dann sehen sie, was sie davon haben. Becks und currywurst.

    • Hagen, wohl noch keine Nachrichten
      aus der näheren Region der Nibelungensaga gesehen. Also Köln (ist ja nicht ganz so weit weg von Xanten). Auf Ihren angedeuteten Zeithorizont und der Parteienkonstellation würde ich nicht mal ein 5-Lire-Stück setzen.

    • Bolker Veck
      Was ist eigentlich mit dem dealer passiert, der Bolker Veck mit Stoff versorgt hat?

    • Keine Ahnung.

  4. Kriterium Schönheit
    Ein derartiger, gleichzeitig eleganter und schlank wie breit gekurvter Text wäre nachgerade perfekt – wenn er auf die bayerischen Fachtermini nicht verzichten täte. Aber zur Perfektion gehört halt auch ein winziges Manko.
    Schön.

  5. Recieh Eltern
    Wer heutzutage keine reichen Eltern hat, sollte lieber gleich H4 beantragen. Alles andere ist nur Zeitverschwendung, die Mohrrübe, die man dem Esel vor die Nase hält, damit der den Wagen zieht. Wir Hartzer sind arm, einige von uns sogar sexy, und haben Zeit, uns mit den wirklich wichtigen Dingen zu beschäftigen.

  6. Ich musste lachen
    Und an meine Oma denken. Die sagte auch „do bist aufgramt“, und das war ich tatsächlich, und wer denkt es wäre keine Liebe im Spiel gewesen, der irrt. Ich hatte einen guten Mann gefunden, und das hat sie gefreut.

    Tatsächlich erstaunt es mich auch immer wieder, was aus der Filterblase alles an Tätlichkeiten und Übergriffigkeiten berichtet wird. Eben weil man sich dort ja nur in geistig-ideologisch ähnlichen Krisen bewegt. Die Weißen Ritter fänden sie vielleicht eher anderswo, aber dazu müsste man die Bubble verlassen.

    Und so gesellt sich halt, um meine Oma nochmal zu bemühen, fade Nockn und nixigs Biaschal zusammen. Ist Bayrisch nicht eine herrliche Sprache? Damit habe ich auch gleich einen Beitrag zu linguistischen Diversity hier geleistet, und empfehle mich ins Wochenende.

    Danke für den Beitrag, lieber Don, und Ihnen ebenfalls schöne Tage.

  7. Gut gebrüllt, alter Löwe Don,
    und so vergnüglich perfide-bösartig, dass einige Szene-Damen, die sich sicher angeraunzt fühlen werden, wahrscheinlich vor Wut platzen. DANKE. Und wir gehen jetzt in einen genderfreien Biergarten.

  8. Gutmenschinnen können Gutes tun
    Eine frappierende Idee – warum sind die Damen in Berlin und ihre anderweitigen Entsprechungen nicht schon längst auf diesen Gedanken gekommen. Das müsste doch die Erfüllung aller ihrer Träume und Wünsche sein: sie helfen den armen, benachteiligten (Facharbeitern) Opfern, da zu bleiben, wo sie unbedingt hin wollten. Sie können es den bösen einheimischen Männern endlich einmal zeigen, sie könnten trotz ihres meist nicht sonderlich gepflegten Erscheinungsbildes endlich mal einen abschleppen (nach meiner Erfahrung beschweren sich immer die Frauen am lautesten über männliche Zudringlichkeit, bei denen kein Mann je auf die Idee käme …) und vielleicht, vielleicht, vielleicht, wäre nach einer Weile ihr Weltbild etwas näher an die Realität und an die wirklich wichtigen Probleme verschoben.

    • Gemeines Bild! Wo bleibt die Social-Media-Stasi????!!!!!

    • Berlin Berlin
      Was einst als preußische Tugend galt, scheint mir in Folge Grün-Roter Hirnwäsche von vielen Dekaden nun mehr in Bayern konzentriert zu sein… bzw. in einst Preußen ausgelöscht worden zu sein. (Ich sage das als geborener und aufgewachsener Berliner, der einige Jahre in München verbrachte)

      Naiv ist wäre zu denken, der links-fanatisch-feministische Wahnsinn würde nicht auch in Bayern noch Halt machen.

      Gott sei’s gedankt, dass man als Berliner nach Bayern noch(!) ohne Auflagen migrieren darf. Irgendwann wird euch das Motto aber auch ereilen: „Sozialleistungen find ich gut – wo muss ich die beantragen?“

      Ein Unhold, der hier parasitär denkt.

    • Über München schreibe ich am Montag was.

    • Es wäre wohl besser, sich zu hüten, so eine ganz besonders gute Gutmenschin werden zu
      wollen. Der zumeist doch in archaischen Kulturen sozialisierte neu Eingereiste öffnet sein geheimnisvolles Innenwesen erst mit der Zeit und das kann dann, wie mehrere als das folgende Beispiel zeigen, recht blutig für die Dame guten Willens ausgehen.
      http://www.echo-online.de/lokales/darmstadt/35-jaehriger-steht-wegen-mordes-an-seiner-ehefrau-vor-gericht_17078905.htm

      In der BAZ wird ein Artikel über Patschunen und deren Werte und Lebensgesetze seit Alters her veröffentlicht, der auch nichts Gutes hoffen lässt und mich dann, wegen Nachdenkens über gelungene „Integration“ gestern lange nicht einschlafen lies.
      Wir Indigenen können so vieles falsch machen – und sind uns dessen nicht mal bewusst. Die anderen schon und wir haben dann, holterdipolter, plötzlich ein Messer zwischen den Rippen.

      Unverständlich bleibt mir, bei der hohen Anzahl der Kulturwissenschaftler hier im Land, dass es da keine Veröffentlichung darüber gibt, was die Zugereisten so an Verhaltensmöglichkeiten mitbringen, die uns gänzlich unbekannt sind, ja zum Teil schädigend auf uns einwirken können – wir müssen die Presse in anderen Ländern bemühen oder die Seite, wo jemand strategische Studien über das, was so geschieht, betreibt
      http://strategische-studien.com/2016/01/27/paschtunwali-der-stammeskodex-der-paschtunen-in-afghanistan-und-in-pakistan/.

      So bleibts, was es ist, ein täglicher Selbstversuch für jeden von uns – mal mit gutem und mal mit weniger gutem Ausgang.

    • Vergewohltätigung
      Dass „kein Mann je“ auf den Gedanken käme, eine nicht sonderlich gepflegte Frau zu belästigen / vergewaltigen – ist das schon „Maskulinismus“, wenn die Denkfloskeln solcherart jeden Bezug zur Realität verlassen? Auch Herr Himmler dachte z.B., dass kein anständiger SS-Mörder je auf den Gedanken käme, sich und sei es nur zur Entspannung nach hartem Tagewerk, mit Rassenschande zu beschmutzen (ist ja ekliger als Blut), aber da hatte er Unrecht. Ja, die Männer, die sind nicht alle wie „wir“. Übrigens ist das Wunschdenkbild, dass nicht so normschöne (oder gepflegte bzw. gewaxte) Frauen ja sicher lügen, wenn sie von sexueller Bedrängung berichten („wer wollte die denn…“), sowas von aus Opas & Omas verklemmter Mottenkiste, das erinnert mich an meine Oma, die statt „Vergewaltigung“ immer „Vergewohltätigung“ („zwinker“) sagte. Fand ich schon als Kind zum Kotzen. War so ein üblicher Witz in den 70ern, als man noch dachte, vergewaltigte Frauen sollten sich nicht so anstellen und eher „Danke“ sagen.

  9. OSTEUROPÄSICHE UNTERMENSCHEN IN DIE SLAWISCHEN SÜMPFE TREIBEN
    davon sind wir natürlich sehr weit entfernt heute, dieses gedankengut liegt ja immerhin schon 75 bis 80 jahre, also fast ein menschenalter zurück und war ja auch nur eine kurzfristige unglückliche entgleisung in der nationalhistorie und ist heute sicher völlig ausgemerzt.

    ABER: die dahinterstehende verächtlichkeit die von kulturwissenschaftsstudierten hier von DON aufgezeigt wird, ist wohl die gleiche und damals wie heute treibt der aus vielen quellen gespeiste futterneid oder nennen wir es eifersucht die geheimen gedanken an die oberfläche.

    im laufe eines langen berufslebens habe ich in der eigenen firma als auch bei klienten hochbegabte, gutaussehende und mitunter auch charmante studierte elektrotechnikerinnen, maschinenbauerinnen, ITlerinnen oder mathematikerinnen kennenlernen dürfen, für die ein studium der kultur- oder genderwissenschaften wohl zu anspruchslos war und die mit höchstleistungen glänzten und einem technik – DAX – vorstand auch mal gerne die simulation mithilfe eines polynoms zweiten oder dritten grads erklärten.

    und blendend aussahen, ab und zu mal ein fitnesstudio besuchten, einen gesunden BMI und gepflegte hände hatten und keine platzenden kostümjäckchen tragen mussten.

    also weiter so DON, standesgemäss weiterschreiben: kreuze doch fast jeden morgen auf dem see die ebenfalls skiffende nachfahrin einer dame, deren erste frage immer war: sind sie schon wer oder arbeiten sie noch ????

    • ELEKTROTECHNIKERINNEN UND ANDERE
      das vergass ich noch: die hatten – nur zum zwei beispiele zu nennen – in Aachen oder Moskau studiert oder eben irgendwo dazwischen !

    • @ djangohatnemonatskarte 29. Juli 2016 um 18:51 Uhr: (hässliche Überschrift gestrichen)
      Aber der Text ist ganz okay:
      „…im laufe eines langen berufslebens habe ich in der eigenen firma als auch bei klienten hochbegabte, gutaussehende und mitunter auch charmante studierte elektrotechnikerinnen, maschinenbauerinnen, ITlerinnen oder mathematikerinnen kennenlernen dürfen, für die ein studium der kultur- oder genderwissenschaften wohl zu anspruchslos war und die mit höchstleistungen glänzten…“

      Die Mutter meiner Kinder und Großmutter meiner Enkel aus dem mittelosteuropäischen Ausland ist auch so eine, außerdem ziemlich sportlich, phantasievoll, witzig und selbstbewusst. Aber ausdrücklich niemals „Feministin“ oder was dafür gehalten wird.
      Kurz nachdem die DDR verschwand, und als Binnen-I- und Latzhose Furore machten, sagte ich gerne: ‚in der DDR sagten die Frauen „ich werde Arzt, Ingenieur,Projektant, Architekt“, und dann wurden sie es auch, ausserdem z.B. Betriebsleiter usw. Im Westen kümmern sich die Frauen ums Binnen-I- und machen Karriere als Gleichstellungs-Beauftrage (wie hieß das damals) usw. an‘.

      Bevor sie sich leider ganz angepaßt hatte, wollte A.M. auch noch „Kanzler werden“, den Sprachgebrauch (eigentlich aus der SU: „ja wratsch, ja architekt“ usw.) hatte sie aus dem Osten mitgebracht.

      Jedenfalls habe ich die Frauen „ausm Osten“ keineswegs als „klein“ kennengelernt, sondern als ziemlich selbst- und zielbewußt.

      Allerdings haben „bei uns zu hause (Flüchtlinge ausm Osten)“ auch selbstbewusste tüchtige deutsche Frauen das Regiment geführt – das kannte ich also schon aus der Kindheit. Der preussisch-protestantischen Kultur fehlte halt nur ein bißchen spielerischer Charme.

  10. Es ist tatsächlich...
    … interessant, wie intolerant die Reaktionen teilweise sind, wenn das juste Milieu mitbekommt, dass ich mit einer Bulgarin verheiratet bin.

    Es dürfen ja bekanntlich alle so sein, wie es sich die Sittenpolizei vorstellt. Ich leide für Manchen aus dieser Truppe anscheinend an der charakterlichen Schwäche, es mit einer ordentlich emanzipierten Frau nicht auszuhalten.

    Aber wir werden ja in 30, 40 Jahren schon sehen, wo wir dann alle stehen. Zu meinem großen Glück findet sich meine Frau hier im Artikel gut wiedergegeben.

    • Das freut mich wirklich sehr.

      Anyway, zsammenleben mit Italienerinnen ist hohe Kunst, dagegen sind Gendristinnen belanglos. Ich habe hohen Respekt vor Männern, die sich da unters Joch zwingen lassen.

  11. russische Frauen
    „Sie bringen ein galoppierendes Pferd zum stehen und gehen furchtlos in ein brennendes Haus.“

    Klingt für mich jetzt verlässlicher (und emanzipierter) als Genderlehrstuhl und Twitteraktionismus…


  12. Wo ist diese Dame bzw. das Bild dieser schönen Dame denn her?
    Ist ja ein richtiges Schneewittchen – dunkle Haare, helle Haut, rosige Wangen.

  13. Das Bairische Wörterbuch
    sollte fortgesetzt werden. Man will sich schließlich bilden, auch ganz ohne die Hilfe von „Diskurs“ und „Narrativ“ und der buntbenagelten Genderistas luminosas. Bitte bei den Wörtern auch jeweils die Etyma nicht zu vergessen, denn uns Landfremden ist die bayerische Tier- und Pflanzenwelt, von Gams, Edelweiß und Holledau-Liane abgesehen, doch manchmal etwas unvertraut, aus der die Urbaieren wohl ihre Anschauungen bezogen. Man will schließlich, dem heutigen Comme il faut genügend, möglichst jedes etwa in sich schwärende kulturalistische Vorurteil ablegen, selbst gegenüber tausendjährigen Kulturvölkern.

    • Im Sinne des multikulti wirke ich hier gern bei der Erweiterung der Selbsteinschätzung fremder Slawenvölker mit.

  14. Titel eingeben
    patente Osteuropaerin oder potente? Ich bin ja sehr aufgeschlossen, aber naja, also das ginge mir zu weit.
    Pekuniaer potent ginge am Artikel vorbei.

    Ich muß Ihnen diese Mühe mit dem freischalten machen, um Sie und die Leserkommentatoren zu grüßen und Ihnen herzlich zu danken, Don Alphonso.

  15. SUV+katholisch+Osteuropäerin+Bayern
    sieht so, lieber Don, die Widerstandsgesellschaft gegen das Teeren und Federn des „alten, weißen Mannes“ aus?

    Immerhin, die Gegenreformation reformierte mit und durch Bayern den Katholizismus, hegte den Protestantismus ein, obwohl sich dem Europa bereits hingegeben hatte (Soviel Klammer muß sein: Nichts, außer dem Bekannten, gegen Martin Luther).

    Aber, der Angriff der (Gender-) Frauenmenschen ist umfassender.
    Das ist eine große historische Welle, eine Art „neolithische Konterrevolution“.
    SUV-Status-Droge+Religion+nachhängendes osteuropäisches Bewußtsein helfen da vermutlich nur auf Zeit. Radfahren wäre eine Alternative!

    Viel Feind, viel Ehr auf Zeit annehmen. Sich weiß machen lassen, dabei das intellektuelle Mitleid für die Farb- und sonstigen Rassisten nie ganz verlieren.

    Und erst einmal Fahrradfahren, gern auch in Bayern, bis neue Ideen kommen, sich Zeiten ändern, unabhängig bleiben…dann wird man schon sehen.

    Danke für die Anregungen, nichts für ungut für die gegenredenden „Erweiterungen“.

    MfG – morgen in Franken mit dem Rad

  16. EU Bürgerin heiraten
    Oh fein! Bedarfsgemeinschaft im Doppelsinn.
    …in den Kreisen des juste Milieu eine gute Partie für sie zu finden. Das passt schon.

  17. Titel eingeben
    Endlich mal ein richtig gutes Gemälde an dem ich – soweit man’s auf den Foto sehen kann – diesmal nix, gar nix auszusetzen habe.
    Gratulation. DAS hätte ich auch gerne.

  18. Titel eingeben
    Wenn diese Gendertröten hier in Berlin wüssten, dass meine (seit 14 Jahren) Gattin auch aus dem fernen „Osten“ kommt, dazu noch ein Alterunterschied wie bei Charlie & Lady Chaplin besteht, ach, was für’n geifernder Artikel könnte dabei für sie rausspringen…
    Aber die wissen ja so wenig, diese LeuteInnen.

  19. All we ever see of stars is their old photographs.
    Interessant zu beobachten, wie der Don sich hier in Zeiten der Krise mental stabilisiert, indem er sich auf seine Kernthemen konzentriert:
    Frauen, Feministinnen, Geld, Mütter, Heimat, Kirche.

    Man beachte die Reihenfolge.

    Als heterosexueller Atheist aus D’dorf ohne traumatische Erlebnisse mit Frauen ist die Reihenfolge etwas anders, aber wenn der Don dadurch der Illusion erliegt, dass alles noch so ist, wie vor der „historischen Aufgabe“, dann werde ich ihn weiter träumen lassen.

    Gute Nacht!

    • Mir geht grad nur das Herabschauen auf Leute auf den Senkel, die versuchen, sich ein neues Leben aufzubauen, ohne Uni und Staatsfunk als Financiers. Gerade weil ich gerade sehe, wie hart Leute aus Italien bei uns arbeiten. Die kriegen kein Blog geschenkt, auf dem sie ihren arroganten Sexismus ausleben können. Also breche ich für sie eine Lanze.

      Bei der Zeit braucht man ja erst gar nicht kommentieren, da wird speziell bei diesem Projekt wie blöd gelöscht.

    • But all the land in the world means nothing to me without you.
      Don,

      als NRW Flüchtling muss ich beobachten, dass Deutschland keine Heimat im Sinne einer kulturellen Einheit darstellt. Während in NRW die Menschen viel und direkt reden, über alles, nur niemals über Geld oder Sex, weil man Geld ständig ausgibt und Sex ständig ausübt, so klagen meine zugezogenen jungen Mitarbeiter hier im Exil Benz-Town, dass die junge Schwäbin immer zuerst nach dem Geld fragt und dann lange über Sex redet, bevor der Tausch des einen oder/und anderen überhaupt in Erwägung gezogen hätte würde könnte.
      Eigene Erfahrungen in Hamburg waren ähnlich gruselig, da dort niemals über Sex und Geld geredet, weil auch niemals Körperflüssigkeiten oder Geld in einem Tauschprozess stattfinden.
      In Berlin hingegen wird während des ständigen Sex über den vorherigen Sex geredet, allein um anstandshalber den gleichzeitigen Austausch der bestehenden Geschlechtskrankheiten zu dokumentieren. Hingegen wird beim ständigen Nichtausgehen des nichtvorhandenen Gelds viel und laut über die Abwesenheit von Geld kommuniziert.
      In Bayern ist die Welt noch völlig anders. Geld und Sex sind dort noch nicht als moderne Kommunikationsmedien angekommen. Man operiert dort noch mit den Vorstufen „Haus und Hof“ und „im Suff übereinander herfallen“.
      Daher meide ich Bayern, ich fühle mich dort etwas sprachlos.

      Whatever, am Ende bleibt die gleiche Sprache und ein Hang zur Unterwerfung im Rahmen einer Hierarchie, welcher weltweit, mit Ausnahme Japan, einmalig sein sollte.
      Das verbindet.
      Auch ohne Sex und Geld.

    • Klassusche Frage bei der Vorstellumng der hiesigen Partner bei den Eltern: „Hods/Hoda wos?“

    • Klassische Frage, (alt-)fränkische Fassung
      Nach übereinstimmender Auskunft mehrerer Gewährsleute beiderlei Geschlechts war es bei einem auch als Heiratsmarkt dienenden fränkischen Volksfest üblich, dass von den Kandidaten und Kandidatinnen selbst die entscheidende Frage gestellt wurde: „Was hasch’n im Zins?“ Möglicherweise ist die Formel in der Folge gewisser finanzpolitischer Maßnahmen zur Verteidigung der unverbrüchlichen europäischen Völkerfreundschaft heute aber obsolet geworden.

  20. Ist das nicht schizophren?
    Alte weiße Männer und muslimische Einwanderer. Sie haben so viel gemein miteinander. Frauenverachtung, Rassismus und patriarchalisches Denken. Der eine wird abgelehnt, der andere eingeladen. Merkwürdig, nicht wahr?

    Historisch betrachtet wird es noch schizophrener. Vor allem junge und alte weiße Männer haben die Kultur geschaffen, an der sich Genderaktivistinnen und muslimische Einwanderer nun gütlich tun. Wo bleibt die Dankbarkeit?

    „But look at her legs!“ Ausruf eines Briten vor einigen jahren in Baku, als ihm bei seiner vierundsechzigsten Geburtstagsfeier die Trennung von seiner Frau und die Heirat mit einer sechsundzwanzigjährigen kasachischen Russin zum Vorwurf gemacht wurde. Warum nicht? Lasst ihn doch!

    War es nicht mal Konsens, dass Konflikte in Deutschland auf der Grundlage der freien Wahl der Lebensweise (innerhalb weit gefasster rechtlicher Grenzen) gelöst werden können? Weder Genderaktivistinnen noch muslimische Einwanderer können mit diesem Prinzip etwas anfangen.

    • Lustigerweise war bei der Vice letzthin ein Beitrag über den Sexismus junger Youtuber, und der ist wirklich ätzend. Das hätte frau sich vielleicht vorher überlegen sollen, als sie zum Kreuzzug gegen den Kavalier alter Schue aufrief.

    • Wo ist das Problem
      Ich habe mir das mal angeschaut und angelesen.

      https://broadly.vice.com/de/

      Junge, männliche, sexistische Youtuber und junge, weibliche Medienschaffende. In etwa ein Niveau.

      Weibliche Kriminalität, Spinnenbisse, Angstschweiss, Fremdgehen, Vergewaltigung der Ex, Sexentzug, Bad Boys, Intimrasur, Barbusigkeit und so weiter. Das ist also „women’s interest“!

      Lukas 14:11 Denn wer sich selbst erhöht, der soll erniedrigt werden; und wer sich selbst erniedrigt, der soll erhöht werden.

      Der zweite Teil funktioniert für junge, weibliche Journalistinnen und Genderforscherinnen nicht. Zumindest nicht in der diesseitigen, digitalen Medienwelt. Und auf das Jenseits wird wohl keine dieser Damen hoffen.

      Aber warum eigentlich nicht? Mine eyes have seen the glory of the coming of the NEW FEMINISM. His truth is marching on!

    • Es ist „Jezebel“ nachgemacht. Vice ist selbst in der Krise – vermutlich, weil sie es übergeigt haben. Aber natürlich färbt das thematisch auf ähnliche Medien wie SPON und Zeit Online ab.

    • @Ernst
      „Weder Genderaktivistinnen noch muslimische Einwanderer können mit diesem Prinzip etwas anfangen.“

      Und beide wollen es und seine rechtlichen Grundlagen ändern. Erstere haben ja schon erste Erfolge!

    • Na, das gibt dann halt einen Backlash. Ausserdem rettet sie das nicht vor der Altersarmut.

    • Lieber Ernst Wilhelm,
      Wenn jemand heute bei Twitter, Facebook oder im Blog Feminismus in der Bio stehen hat, ist garantiert jeder zweite Post ein Gejammere. Wer seine Pronomen auflistet ist zu 99,9% arbeitslos, außer er/sie/es/ze/xe ist durch Beziehungen in ein Prokekt oder eine Stiftung reingerutscht.
      Und nein, Frieden geben die nie, sie leben schließlich dadurch, dafür und davon. Sie wollen Teil einer Revolution sein, und blenden völlig aus daß wir das Optimum des Zusammenlebens schon erreicht hatten, und alles weitere es nur wieder zunichte macht.

    • @Ernst Wilhelm
      Bei allem was recht ist, auch in Ihrem Sinne, in meinen Augen gibt es Grenzen, und die ‚legs‘ sind jenseits.
      Wahrscheinlich bedarf es dazu keiner langen Rede, aber ein Rest von Humanismus verbietet es, andere als Objekte anzusehen. Ich sage deutlich nicht ‚weibliche Sexualobjekte‘, weil das andersherum genauso gehen kann, aber genauso wenig gehen sollte.

      Wenn ich das denn will, mit 64 26-jährige russische Beine bewundern und besitzen, darf ich das selbstverständlich. Aber dann darf ich in meiner Jugendzeit nicht jemandem einen Bund fürs Leben anbieten und den aufkündigen wenn die Beine sich ändern.

      Ich persönlich finde dieses Argument einfach disgusting und shallow.

    • @ Uwe Dippel
      Was die moralische Frage angeht würde ich Ihnen in gewissen Grenzen zustimmen. Aber das wäre dann meine Privatmeinung, die ich außer bei Auftreten eines solchen Falles im engsten Familien- und Freundenskreis für mich behalten würde.

      Ich erliege jedoch nicht der Illusion, dass Gesetzgebung aber auch gesellschaftlicher Zusammenhalt ohne Diskriminierung einer Reihe kultureller Werte bei gleichzeitiger Bevorzugung einer anderen Reihe kultureller Werte möglich ist.

      Und vor diesem Hintergrund habe ich in Deutschland mit der Bevorzugung junger, osteuropäischer Frauen kein Problem. Ein Problem habe ich allerdings zum Beispiel mit burkatragenden Muslimas oder vorderasiatischen Männern, die meinen die Unterstützung ihres diktatorischen Staatsoberhaupts auf deutsche Strassen tragen zu müssen.

  21. Frauenbilder in Zürich
    In Zürich gibt es einige Osteuropäerinnen aus Neufünfland, die die schlecht bezahlten (also die um die EUR 5000 pro Monat vergüteten) Dienstleistungen machen. Wirklich schrecklich sind aber die aus dem Norden importierten, die hier nach meist nutzlosem Studium versuchen, sowas wie Karriere zu machen, die einen Mann wie einen Vergewaltiger anschauen können, wenn man ihnen die Türe aufhält.
    Klare Ansagen helfen, die Lage zu klären:
    „Weisst Du, ich bin in einem emanzipierten Haushalt aufgewachsen.“ – „Und ich in einem, in dem die Frau kochen kann und es auch immer nur ein Haushalt war.“

  22. Titel eingeben
    Ich frag mich ja immer so:

    Ab welchem Alter ist man denn ein „alter weißer Mann“?

    Und was ist mit den „jungen weißen Männern“, die werden selten erwähnt, und jedenfalls nicht dauernd despektierlich. Und wann werden aus ihnen die „alten“?

    Augenscheinlich ist der Ausdruck ja deskriptiv, aber er ist beleidigend gemeint. Aber die Beleidigung ist ja anscheinend OK. Darf man dann aber einschlägige Frauen auch als „fette hässliche Landrobbe“ bezeichnen? Und wenn ja, warum nicht?

    Die schizophrene Argumentation, man könne alte weiße Männer per se nicht diskriminieren, kenne ich, und sie ist ein guter Einstieg in die Batcave des Wahnsinns, in der sich Logiker nur verirren können. Aber stimmt dem denn jede der Begriffsverwenderinnen zu?

    • Ich finde, „Feministin“ fasst die ganze Aussichtslosigkeit und innere Verfasstheit solcher Leute gut zusammen.

    • Die jungen weißen Männer werden selten erwähnt,
      weil sie meist nicht mehr als Männer erkennbar sind …

  23. "... potente Osteuropäerinnen passen einfach besser"
    Herrjeh! Wenn’s jetzt auch noch Schlagzeilen gibt in Sachen „Deutsche Männer wollen Polen aushungern“ machen Sie aber diesmal den Kniefall. Oder Sie überzeugen die Herren von der verlockenden Aussicht, mit etwas Verspätung doch noch ihr Flüchtlings-Kontingent zu erfüllen im Zuge der statistisch erwartbaren Rückwärtsbewegung.

  24. genderartiges Multikulti
    Ja, es ist halt schwierig, sich selbst und von einem Vertretenem treu zu bleiben.

    Multikulti ist gut, wenn sich diese auf südlicher Migranten bezieht. Hätte jener Schweizer doch nur eine Marokkanerin, eine Türkin, gar eine Subsaharerin geheiratet – er wäre in jenen Kreisen wohl ein Paradebeispiel und Vorbild.

    Doch was erlaubt sich jener Wohlbetuchte? Er nutzt soziales Gefälle, um eine Osteuropäerin auf die schiefe Ebene und zu sich zu locken.

    Bei Osteuropäerinnen ist das natürlich kein Multikulti, da ist das menschenverachtender Menschenhandel und Ausbeuterei. (Nicht weit weg von Sklaverei, was Don Alphonsos Beitrag verständlicher macht, ist er doch ein Freund der Leibeigenschaft)

    Im übrigen können auf rationalen Erwägungen beruhende Beziehungen durchaus gut und erfolgreich und langwierig sein. Jedenfalls hab ich das in der Generation meiner Großeltern, meiner Eltern und sogar noch in meiner Gereneration oft genug erleben können.

    Und da gäbe es eine ganze Reihe von vorstellbaren Vorteilen für einen älteren weißen Mann des Westens und eine womöglich jüngere Dame des Ostens. Diese mag ich nun nicht versuchen alle darzulegen, ich nehme an, die geneigte Leserschaft ist einfallsreich genug.

    Übrigens auch des Südens, Nahen oder ferneren Ostens, Westens oder Nordens. In der Hinsicht bin ich ein wahrer Freund des Multikulti, wenn diese zwei es denn so wollen und nur Gutes im Sinne haben.

    Don Alphonso, ich könnte mich vielleicht an einer großen Osteuropäerin mehr ergötzen, sollten Sie eine solche noch abzugeben haben.

    • Fragen Sie meine Erben :)

    • naja, Männer unter sich ...
      Es ist wohl eine eher müßige Frage, was zuerst da war: Das Bedürfnis des Mannes nach willigeren Damen oder dass der Damen nach mehr persönlichem Spielraum.

      Ich kann dazu nur aus meinem Verwandtenkreis sagen: Frauen wurden auch in Führungspositionen akzeptiert, solange ein entsprechendes gesellschaftliches Bedürfnis bestand, weil die Männer traumatisiert bzw. zu wenige waren. Dieses gesellschaftliche Bedürfnis besteht aber schon längst nicht mehr; nicht in der Regel. Perfider Weise wurde aber um so aggressiver propagiert, dass Frauen sich anstrengen müssen und nicht vom Mann abhängig sein dürfen … Meine Freundinnen, mit denen ich aufgewachsen bin, haben alle Ausbildung + Studium und oft auch noch Auslandsaufenthalt. Weil ihnen das so eingeblasen wurde, dass das alles sein müsse, um mitzuhalten und uns keiner gesagt hat, wie das richtig geht und auch der Rat wohl wenig genützt hätte ohne Stallgeruch! Zur Karriere i. S. v. gesicherten Verhältnissen hat das meistens nicht geführt; sondern zum immer-wieder-Neuanfangen (neulich hat eine alte Bekannte, verheiratet und drei Kinder, erzählt, dass ihr Vertrag als Wissenschaftlerin nicht mehr verlängert wird; der von der Laborantin muss übrigens verlängert werden. Aber sie ist immer noch und bleibt auch immer prekär; toll, nicht wahr? Blöde Kuh, oder?) Dass sich das häufig auch auf die Beziehungen durchschlägt, ist doch klar. In diesen Rahmen passt nichts, das man sich gemeinsam aufbaut; insbesondere kein Kind. Und dann wird es am Ende verflucht knapp damit und klappt halt auch nicht unbedingt ohne Nachhilfe; wenn überhaupt … Natürlich steht der Don da weit drüber. Aber das Ganze hatte für mein Empfinden weniger etwas mit „Selbstverwirklichung“ und „Party“ als etwas mit einem enormen Druck zu tun, von dem er überhaupt nichts weiß. Das muss er auch nicht; er schreibt ja für eine bestimmte Klientel.

      Aber auf mir wurde dieser Druck mal kollektiv abgeladen, als ich es vor Jahren unternahm, eine bestimmte (offenbar stark beneidete) Situation zu beenden, die nunmal von außen anders aussah, als sie sich von innen darstellte. Man hätte denken können, hier wäre tiefstes, katholisches Bayern; die Konsequenzen halten i. d. R. bis heute an.

      Wie dem auch sei; Dons Klientel möchte gerne, dass alle jungen oder älteren Damen, die prekär beschäftigt sind und beruflich Unfug (wer bezahlt die bloß dafür?) treiben, ganz „eigenverantwortlich“ für ihre Lebenssituation sind. Das kennen wir schon; das spricht der große SPD-Held, unser Altkanzler Schröder und seift uns wieder alle – außer Don und Co. – mit Existenzängsten ein, um den Profit zu maximieren. Das ist ein wenig öde. Die Agenda 2020 ist nicht mehrheitsfähig, fürchte ich. Aber – hier herrscht Blog, hier darf das sein; selbst schuld, wer´s anklickt.

      Und so wünsche ich Ihnen von ganzem Herzen eine Olga oder Irina aus Fleisch und Blut statt aus alter Farbe – und künftig Ihre heilige Ruhe vor Unfugschreiberinnen. Die mögen im Einzelfall sogar abgebrüht sein – die, die sie sonst noch mitbashen (Generation Praktikum + letzte Hoffnung künstliche Befruchtung + morgen bin ich auch noch arm und krank obendrauf und sollte besser schnell eine Patientenverfügung unterschreiben) wohl eher nicht.

      Einen schönen Abend jedenfalls – und Weidmanns Heil.

    • Der Leistungsdruck ist nochmal ein anderes Thema – oben, wo alle hin wollen, ist die Luft sehr, sehr dünn. Im erbgebnis wandern dann viele ins Projektelend an den Unis oder zu unbezahlten „Stellen“ bei Organisationen, die sich für das sog. Gute einsetzen.

      Im Ergebnis kommt dann Anfang, Mitte 40 die grosse Panik. Zweckheirat nicht ausgeschlossen.

    • @D.A.
      Ich sag ja – das ist kaum zu vermitteln. Leistungsdruck ist nur eine Facette des Ganzen; mit klaren Anforderungen zu recht zu kommen ist nicht das Problem. Zu viele Optionen und massive Störgeräusche – schon. Als ich Anfang/Mitte Zwanzig war, war es gesellschaftlich regelrecht verpönt, bestimmte Wege einzuschlagen; sich früh an einen Partner zu binden oder gar Kinder zu kriegen (das war hier sogar politisch und mit sozialem Abstieg assoziiert) Noch schlimmer: Angehörige haben! Als ich die Uni wechselte und begründete, dass ich mich um meinen Opa kümmern muss und der Weg kürzer ist, hieß es, ich würde „mein Studium bloß für eine Pflegetätigkeit missbrauchen“, das kann man sich heute gar nicht mehr vorstellen, aber 1999 war das genau so. Und das Ganze hat mit diesen Schlagworten „Eigenverantwortung“ und „Ich-AG“ und den mentalen Konzepten, die da dran hingen, noch mal sehr deutlich an Schärfe gewonnen. – Naja das ist zwecklos; Konformitätsdruck (der Frauen nochmal stärker trifft) haben Sie in dem Sinne wahrscheinlich nicht kennengelernt, weil Sie nie konform sein wollten; das hätte aus Ihrer Perspektive nichts gebracht. – Ihnen das zu gönnen, ist das eine, daneben zu stehen, wie Sie die Peitsche über existentielle Ängste schwingen etwas anderes. Was Sie kritisieren, lässt sich ja i. d. R. gar nicht mehr ändern und ich wäre einfach vorsichtig, anderen so den Teppich wegzuziehen; ich meine, da, wo es nur noch schmerzen kann, weil man am Ende nie wissen kann, ob man die Situation überhaupt hätte verbessern können. Meinen Sie wirklich, die Damen hätten sämtlich Heiratsanträge ausgeschlagen oder was genau wollen Sie sagen? Naja, ich habe auch kein Mandat, da zu sprechen, Sie müssten nach bestimmten Dingen eben so fragen, dass Ihnen die Damen auch antworten. Aber sowas ist schwer und wollen müsste man das auch erstmal. Na dann.

  25. Der Mensch ist das
    höchst entwickelte Tier unter den Primaten
    trotz dem
    wir werden das Fahren bald den
    Algorithmen überlassen.
    Lustig ist es trotzdem solang
    Es den alten Leutschen wieder
    gut geht.
    Aber lieber Don das sollte doch
    bestimmt gscheidn und nicht
    schiächen heisen äh

  26. Ich, Grammatiknazi
    Es war ja schon immer schwer das Geschwurbel des Don zu durchschauen, aber langsam mache ich mir Sorgen wenn sogar die Grammatik verrutscht:

    „Es ist für sie natürlich auch leicht, mehr Spass als feministische Theoriekurse über gluteinfreiem Essen zu versprechen – aber warum soll man den klugen Osteuropäerinnen die anämisch-desastrosen Auswahlbedingungen vorwerfen, die lebenspraxisferne Studien erst ermöglichen. “

    Es soll doch sicher „Theoriekurse über glutenfreies Essen“ heißen, oder?
    Und was mag wohl Glutein sein?
    Und wie sonderbar ist es, wenn der Vegitarierreligiöse den Glutenreligösen ihre Religiosität vorwirft?

    Im übrigen kann ich nur jedem empfehlen, das Interview mit dem Schweizer Informatiker in der woz (nicht in der nzz der Don hatte wohl einen schlechten Tag)
    Wer danach noch romantische Anwandlungen bei dem Gedanken hat, eine Ukrainerin zu heiraten, der ist dann geheilt.
    Der Typ ist ein veritables ****** und man kann seine Frau nur bedauern. Geld macht wirklich nicht jede glücklich.

    [Bitte. Keine solchen Wörter. Don]

    • Hmm -
      wenn es ein Schweizer Informatiker war, dann kann es sich wohl nicht um Lothar Matthäus handeln …

  27. es ist meistens noch dümmer als die Überschrift
    Winzig kleine Gedanken in mittelgrosser Tracht.

    Ich lasse mich 1x im Monat ködern, aber die Texte sind fast immer unter aller …

  28. Morten, Grünlich oder Permaneder: Eisenten haben es schwer.
    Vorurteile strukturieren die Wahrnehmung ungemein: Der Tegernsee als irdisches Jerusalem, in das es erstaunlich viele reiche Kamele geschafft haben müssen. Wieder ein schöner Text, vom Autor leichtfüßig den Berg hochgerollt, wie der Stein des Sisyphos.
    Unser Gastgeber hat ja m. E. ein feines Gespür für und eine Abneigung gegen Doppelmoral; auch in der weiblich zersplitterten Form. Ich finde es immer wieder lustig, wenn alte reiche Männer in einschlägigen Diskussionen nur als Sextouristen und Ehepaschas ökonomisch benachteiligter Frauen aus Drittländern beschrieben werden, reiche alte Touristinnen in Ägypten, Kenia oder der Dominikanischen Republik aber nur als arme Betrugsopfer junger „Machos“ vorkommen. Als wären gut und böse hier nicht breit verschmiert.
    In meinem Beruf, ich gebe meine Armut zu, begegne ich vielen jungen EdelH4innen, die mit Stipendien oder Fragebogenprojekten über Wasser gehalten werden und von Mile- zu Milestone getragen werden. Und ob nun Gender- oder Sonstwasstudien: aus den meisten wird nie etwas gescheites werden, sind es doch beschränkte Geister in glänzenden Fassaden, rascher Erosion unterworfen. Und die wirklich originellen Köpfe in diesem Fegefeuer der Eitelkeiten, Frauen wie Männer, gehen in dem Spiel meist unter. In Deutschlands Universitäten brauchen wir dazu nicht mal eine AKP.

    PS: Wie Geschichts- und Bedeutungsvergessen muss man übrigens sein, wenn man solch einen Satz als Kanzler formuliert: „Ich glaube, dass wir in einem Kampf oder meinetwegen auch in einem Krieg gegen den IS sind.“

    Die Kanzlerin schmeckt der Begriff Krieg offensichtlich nicht. Damit befindet sie sich im Mainstream. Auch die USA oder Russland erklären ja schon lange keine Kriege mehr, sondern führen sie nur noch. Dabei könnte ein Nachdenken über den Gehalt der Worte Sinn machen. Millionen von Flüchtlingen aus Syrien, die auch vor dem IS geflohen sind, sagen mir: Der IS ist mehr als eine Bande von Verbrechern. Mit täglichen Angriffen des IS in der Welt und Ausnahmezustand z. B. in Frankreich unserem Nachbarn, ist es möglicherweise kein allein polizeiliches Problem mehr. Wenn wir uns dazu entscheiden könnten, Krieg zu sagen und zu meinen, ergebe sich hier eine Chance. Krieg bedeutet eine große gemeinsame Anstrengung in der wir entschlossen versuchen, den Feind zu vernichten. Der Feind wäre der IS, die Flüchtlinge in Deutschland wären unsere Kampfgenossen und müssten Farbe bekennen. Die Mehrheit hätte damit sicher kein Problem. Wir würden den Krieg zum Feind tragen und damit nebenbei vielen unserer Kampfgenossen und Schutzbefohlenen ihre Heimat zurückgeben. Das wäre humaner, als auf ein langsames Ausbluten von IS, Kurden, Syrern und Türken zu setzen, würde aber auch bedeuten, dass wir uns mal die Hände schmutzig machen müssen. Eine deutsche oder europäische Schutzzone in Syrien? Mir erscheint dies nachdankenswert; wie der IS es instrumentalisieren würde, schreckt mich nicht. Wir schaffen das.

    • Titel eingeben
      Wie kommen Sie auf die Idee, dass unsere neuen Mitbürger hier mit uns gemeinsam gegen ihre Feinde kämpfen werden, wenn sie das nicht mal in ihrem Heimatland für ihre Familien gemacht haben. Und warum sollten wir kämpfen. Das ist nicht unser Krieg und nicht unsere Aufgabe ihr Land zu befreien.

    • Hinterhältige Kriegstaktik
      Den Nukleus der nichtdiskursiven Fächer der TU evakuieren, dann den IS ganz Berlin besetzen lassen. Das wird sein Untergang.

    • Und vorher eine Mauer drum rum.

    • Eine deutsche oder europäische Schutzzone in Syrien
      „Das wäre humaner, als auf ein langsames Ausbluten von IS, Kurden, Syrern und Türken zu setzen, würde aber auch bedeuten, dass wir uns mal die Hände schmutzig machen müssen. Eine deutsche oder europäische Schutzzone in Syrien?“

      -> Korrekt, Danke

  29. An die Hannoversche Adresse gerichtet...
    Die meisten amerikanischen Millionäre sind selfmade, geben keinen Geld für Tand aus, haben Frauen, die noch sparsamer sind, als sie selbst und raten ihrem Kind ein Studium in richtung Professional Services zu machen. Berufe mit hohen Eintrittshürden. Schweren Studiengängen nämlich.

    Für irgendein morgen obsoletes Drecksstudium würde ein vernünftiger Mensch keinen Pfifferling geben. Vernünftige Menschen werden Handwerker, dann können sie nämlich selbst, Ärzte oder Ingenieure.
    Alles andere ist nur denkfaules den Autoritäten hinterherdackeln. Die wollen nämlich (siehe die aktuelle Diskussion über die Verbesserung des Bachelors durch weglassen von Noten..), das irgenwas studiert wird. Möglichst schnell, damit man dann schnell in die Sozialsysteme einzahlen kann.

    Wie gesagt: selber denken macht schlau.
    Genderdings oder was mit Medien braucht einfach keiner, weil weder Denken noch Nützliches erschaffen dabei raus kommt

    Kann man beklagen oder nicht. Ist einfach so.

    • Ich möchte mal eine von Genderstudenten erbaute Brücke sehen. Nur mal sehen. 50 Meter Spannweite. Traglast 5 Tonnen.

      Dann schreibe ich auch was Nettes.

  30. heut sah ich am Kinderspielplatz eine Dame
    mit Sehschlitz, der durch ein Ornament über der Nasenwurzel geteilt war. Sie redete Wienerisch mit ihrem hellblonden Buberl und guckte mit Vergißmeinichtaugen mißbilligend auf mein luftiges Hitzgwandl.
    Ob das eine genderfeministische Avantguardistin war ?

    • sie hat vielleicht schon mal geübt.

    • Ach ja,
      Solche habe ich auch schon gesehen (und gehört). Wussten Sie es nicht? Mohammed war Feminist, Verschleierung ist ein Fashion Statement UND eine Befreiung der Frau; steht alles in deutschen Medien. Ein paar vertrutschte und verdruckte Feministinnen und Aktivistinnen nehmen sich sowas wohl sehr zu herzen, wo doch weiße Männer alle Vergewaltiger sind.

    • Ja, SPON. Zeit und SZ tun, was sie können. Bei der SZ wird gerade die „Leere“ der Landschaft ohne Flüchtlinge auf derr Balkanroute beklagt.

    • Abseits von den mainstreammedien steht über Mohammed anderes
      http://www.rolandtichy.de/gastbeitrag/islam-nicht-in-mekka-und-medina-entstanden/

      Das hilft sicher, das Bild über den Islam mit neuen Perspektiven zu betrachten. Und dazu noch die archaische Konditionierung des Einzelnen – unveränderbare Verhaltensmuster bereichern unsere Umgebung!

      Und Spahn pickt sich das Auffallendste auf, um im Sommerloch zu schwimmen – an das Grundsätzliche wagt er sich nicht

    • schwarz behandschuht ins Handy tippend,
      liebe Samsara, sah ich sie heut wieder, und, weil der Gesichtsschleier irgendwie verrutscht war, auch ihr ganz junges, ganz liebes, Gesicht.
      Das wird sich alles wieder geben, denk ich, mir hat ja auch einmal gefallen daß einer von Margret Meads Ehemännern (ich glaub, es war der zweite) ein Prinz aus Neuguinea war.

  31. Titel eingeben
    Hallo Don,
    gratulation, 100 Punkte.
    In der Weite der heimatlichen niederbayrischen Prärie – in der bekanntlich in vielerlei Hinsicht noch afghanische Verhältnisse an der Tagesordnung sind – ist mir schon seit Jahren ein Phänomen aufgefallen: „Normale“ Männer ohne den „Hauch des asozialen und schäbigen“, die gemeinsam mit Familie – bestehend aus Kindern und angetrauter Frau aus bekannten fernöstlichen Reisezielen westlicher Lustreisender – am normalen gesellschaftlichen Leben, z.B. Biergarten, Ostermesse oder Maibaumaufstellen teil nehmen.
    Nun muss ich zugeben, dass ich zu meiner Jugendzeit und auch danach noch oft der Überzeugung war, dass es nur „die übrig Gebliebenen“ nötig hätten sich hier ne Partie und den hormonellen Ausgleich zu sichern – und sicherlich trifft das auch in dem einem oder anderen Fall zu.
    Allerdings hat mich dieses Phänomen, das bei weitem kein Einzelfall ist, doch sehr stutzig gemacht und zum Nachdenken gebracht. Und wenn ich hier so an die ein oder andere Bekanntschaft – oft mit Wurzeln im Umkreis des von Ihnen angesprochenen Reichshauptslums – und deren positiver Einstellung zum Thema Karriere (vor allen Dingen in welchen Branchen), Emanzipation/Frauenrechte/Selbständigkeit und Selbstverwirklichung denke, mir den jetzigen Lebensstatus genannter Personen die sich wie ich nun in den Mittdreißigern befinden ansehe, dann wurde mir unlängst einiges klar: Es liegt eben nicht nur an den Männern – und es ist mit Sicherheit für den klassisch-familienorientierten Otto Normalbürger, der nebenbei noch Steuern zahlt und die Gesellschaft stützt, zum Teil sinnvoller sich eine Frau aus anderen Teilen der Welt zu suchen in denen das Thema Gender/Frauenrechte nicht die beherrschende Rolle spielt, als seine Zeit mit enorm emanzipierten aber oftmals geistig und auch monetär schlechter ausgestalteten heimischen Individuen zu vergeuden – zumal Trennungen/Scheidungen meist für den monetär besser Gestellten recht teuer sind und dieser ohnehin den Lebens- und eben nicht den Lebensabschnittspartner sucht. Insofern: Leben und Leben lassen -den Rest wird die Evolution schon richten…

    • Ich kenne ausgesprochen kluge und fähige Frauen, die aus Korea adoptiert wurden – solche Gruppen werden gern übersehen. Den Typus „Heiratskauf§ kenne ich nur von einem einzigen Beispiel, aber das ist ein gutes Familienleben, und wirklich vorzeigbar.

      Oh, und umgekehrt kenne ich natürlich auch Deutsche, die Polen geheiratet haben. Was man so hört, auch eine gute Kombination.


    • @ Wolfgang S
      “ „Normale“ Männer ohne den „Hauch des asozialen und schäbigen“, die gemeinsam mit Familie – bestehend aus Kindern und angetrauter Frau aus bekannten fernöstlichen Reisezielen westlicher Lustreisender – am normalen gesellschaftlichen Leben, z.B. Biergarten, Ostermesse oder Maibaumaufstellen teil nehmen.“

      Ich möchte behaupten, dass smarte junge deutsche Männer asiatische Frauen eher nicht auf „Lustreisen“ oder durch irgendwelche Agenture kennenlernen, sondern weil sie in einem asiatischen Land gelebt haben. Viele deutsche Expats, die dort arbeiten, sind in dem passenden Alter und finden dort eine Freundin bzw. Ehefrau. Das kommt relativ oft vor.

    • Und Schäuble ist damit nicht Genüge getan?
      Text eingeben

  32. Ach Gottchen
    Anstatt sich über Berliner Subkulturen aufzuregen und alte Rechnungen aus der Steinzeit des Internet zu begleichen, wäre es ganz schön, wenn sich Don Alphonso wieder mit Dingen beschäftigen könnte, die nicht nur Randgruppen interessieren, sondern gesellschaftlich wirklich relevant sind. Da gäbe es viel zu berichten, ob es nun um religiöse Konflikte unter Migranten geht oder um die Auswirkungen Merklelscher Austerität in Italien. Stattdessen bewegt sich selbst das Feuilleton der FAZ in selbst gemachten Blasen, obwohl wir mittlerweile in Zeiten leben, die so bewegt sind wie Europa vor 1914 oder in den zwanziger Jahren.

    Dass sich die Geisteswissenschaften durch gender studies selber abschaffen, ist zwar extrem ärgerlich, aber in zwanzig Jahren lehrt und publiziert sowieso keiner mehr auf Deutsch und deutsche Universitäten können sich dann die weltweit besten Köpfe einkaufen, so wie die (guten) angelsächsischen Unis – und die deutsche Forschungsuni vor 1935, die einst die wissenschaftliche Welt kolonisierte und jetzt eben wieder re-kolonialisiert werden muss.

    • Meine themen sind Reichtum und gutes Leben – das hat mit internen Religionskonflikten nichts zu tun.

    • ...
      „…obwohl wir mittlerweile in Zeiten leben, die so bewegt sind wie
      Europa vor 1914 oder in den zwanziger Jahren.“

      Diese Ansicht teile ich. Es wird nur das Problem sein: Wie kommt
      Mann/Frau unbeschadet von vor 1914 in die zwanziger Jahre.

    • Titel eingeben
      „Dass sich die Geisteswissenschaften durch gender studies selber abschaffen,“
      …find ich gut.
      Denn die waren schon immer ein überflüssiger Laber-Klub: „Was wollte uns (Goethe/Kafka/Bernhard/gar: Beuys) damit sagen?“ Und dann das psychologisieren… himmelhilf!
      Die Frage nur: Wohin mit all den Leuten? 80% der Bevölkerung wird nicht gebraucht also schickt m,an sie auf die Unis; Danisch hat da nicht ganz Unrecht.
      Also: Diese Gender/“Geist“eswissenschaften sollten besser ruhig sein und sich freuen, dass sie überhaupt beschäftigt werden (und sind). Stattdessen treiben sie’s so weit, dass bald sogar der ZEIT-Leser merkt: Überflüssig wie ein Kropf.

    • Das wird dort dann stante pede gelöscht. Es gibt Beiträge des Projekts, da fallen 2 von 3 Kommentaren der Zensur zum Opfer.

    • Lieber Robert Park,
      Sie werden sich noch wundern, was uns alle das angeht,mund vor allem unsere Kinder. Diese „Randgruppen“ arbeiten leise und stetig, lobbyieren und agitieren. Bald ist es Vergewaltigung, eine Frau anzusehen, wenn es nach denen ginge. Und wie sie neulich hier lesen konnten, sind die Maulkörbe für die Bevölkerung schon vorbereitet.
      Doch doch, das geht uns alle an!

    • Gutes Leben
      Was haben Netzfeministinnen mit dem guten Leben zu tun? Wie Sie wissen,
      waren die besseren Kreise immer international aufgestellt und interessieren sich nicht für das gemeine Volk, sondern für ein Auslandsstudium in Oxford oder Princeton, eine gute Position bei Goldman oder der Munich Re, Statussymbole wie KBE und Bayrischen Verdienstorden und das Haus am Tegern oder Comer See.

      Darüber würde ich auch lieber lesen als über die Ergüsse prekär angestellter Journalistinnen, die Ihnen als Sohn aus besserem Hause doch eigentlich grad wurscht könnten.

    • Kommt alles wieder. Nächster Halt: Wilde Jugend in den 80ern.

    • Die guten angelsächsischen Unis
      Ob es die bis dahin noch gibt? Lesen Sie mal diesen Artikel in der Zeit
      https://t.co/ymcibnATQi . Als Egänzung empfehle ich http://www.thecollegefix.com . Bildung ist dort schon faktisch abgeschafft.

  33. Und was ist mit den ostdeutschen Frauen made in GDR?
    Ich möchte anmerken daß es noch eine weitere Variante der interkulturellen Glückseligkeit gibt. Ein mittelaltes Fräulein aus dem Osten kann eine sehr bereichernde Lebenserfahrung sein. In der Zone sozialisiert, schon als Kind gelernt daß Ressourcen begrenzt sind und schon immer in die familiäre Arbeit eingebunden. Wer schlau genug war hat neben der Treuhand auch die anderen Schätze des Ostens gesehen.

    Kein Vergleich zur hippen,starken schrill nach Aufmerksamkeit schreienden Quotenpowerfrau aus dem Westen sondern am gemeinschaftlichen Erfolg interessiert statt des wohlstandvernichtenden Egotrips. Aus der komplexbehafteten Sicht der Gender’x natürlich unerträglich und gerne desauvouirt doch im Alltag so stark, eigenständig und verantwortungsvoll daß es den Wortsinn einer Partnerschaft sprichwörtlich lebt.

    Meine Dame ist jedenfalls politisch inkorrekt sehr zufrieden damit nach fast 20 Jahren Erwerbsarbeit nun an der Heim(at)front wirken zu können und versteht, auch aus eigener praktischer Anschauung, so gar nicht warum Büro besser als Babybadewanne sein soll. Wer mal richtig gearbeitet hat schätzt die eigenen vier Wände.
    Und dabei so auf unsere third wave Femininistinnen am schimpfen daß der schöne Teint auf Dauer gewiss Schaden nehmen wird.

    Vielleicht sollte ich sie auch in Öl fassen lassen.

    • Dazu kann ich wenig sagen. meine Erfahrungen mit Transzonistanien umfassen einige der unerfreulichsten Feministinnen. Keine Ahnung, ob die aus der Art geschlagen sind, aber Frau Schwesig, die als Finanziererin der Social-Media-Stasi fungiert, ist keine Freude.

    • Frau Schwesig steht nicht für Frauen aus der ehemaligen DDR …
      Hier muss ich als Dresdner doch protestieren: die große Mehrzahl der Frauen aus der ehemaligen DDR ist pragmatisch, kann zupacken (Beruf und Haushalt), zeigt Verantwortung und ist eben nicht ideologisch vorbelastet. Der aktivistische linke Netzfeminismus löst in diesen Generationen nur Befremden aus.

    • Gut zu wissen.

    • Büro und/oder Babybadewanne
      Jeder das ihre, aber sollte frau es wirklich riskieren, sich auf diese Weise abhängig zu machen? Einen Mann um Geld bitten müssen? Niemals (außer, wenn Kleinkinder im Haus sind und es sich finanziell und organisatorisch nicht anders regeln lässt.)

    • Dazu möchte ich sagen: Ich kenne keine einzige Polin, die daheim sitzt und nichts macht.

    • -
      Ich bezog mich, lieber Don Alphonso, nicht auf Polinnen, sondern auf die von Herrn de la Sarre erwähnte ostdeutsche Dame, die nach 20 Jahren Erwerbsarbeit gern politisch inkorrekt an der Heim(at)front wirkt.

    • Titel eingeben
      @ Trippmadam:
      Vielleicht könnten Sie Frau de la Sarre einfach mal zugestehen, dass sie nach fast 20 Jahren Erwerbsarbeit sicherlich genug Erfahrung gesammelt hat, um zu entscheiden, von wem sie abhängig sein will: vom Partner oder vom Arbeitgeber oder Kunden.
      Wirklich unabhängig geht nur als Erbe eines hinreichend großen Vermögens.

    • @don aldduck
      Ich spreche ja auch niemandem das Entscheidungsrecht über die eigene Lebenssituation ab. Ich finde die Entscheidung, die Frau de la Sarre traf, lediglich riskant, denn was bleibt, wenn die Liebe geht oder Herr de la Sarre eines allzu frühen Todes stirbt (was ich ihm nicht wünschen möchte)? (Eine spitze Bemerkung zum Thema Hausfrauenehe verkneife ich mir, wenn auch mit Mühe, und nur, weil ich den hiesigen Gastgeber nicht verärgern möchte.)

  34. Frauenlob
    … als alt gewordener 68er, nach heterosezuellen Anfängen geoutet, als dieses Unwort noch niemand kannte und dieses Verhalten weder karrierefördernd noch -hemmend war – im hilligen Köllen zumindest – war ich schon früh bei allem fortdauernden Hass auf Nazis und deren Mitläufer davon überzeugt, dass uns, wenn dieser als womanizer großartige Goebbels Hitler untreu und bei der Baarová geblieben wäre – immerhin hat er eine Woche ernsthaft überlegt – vieles erspart geblieben wäre. Ich habe übrigens – seit langem in der Tschechischen Republik lebend – nie ein abfälliges Wort über diese Frau gehört, dagegen in Deutschland viel Anerkennendes über dieses als Konkantoristin anschaffende Mannweib, hätte sie sich doch dem Satan verweigert… In Hochachtung, mein lieber Don!

  35. Baarová und Leander
    Als alt gewordener 68er, der im hilligen Köllen durch outing, als man dieses Unwort noch nicht kannte, keine Vor- oder Nachteile erlebt hat, ist mir schon während meiner damaligen hetrosexuellen Startphase aufgefallen, dass uns vieles erspart geblieben wäre, wäre der als womanizer großartige Goebbels seinem Herrn untreu geworden und bei der Baarová geblieben – er soll ja immerhin eine Woche darüber nachgedacht haben. Übrigens habe ich in der Tschechischen Republik nie etwas Abfälliges über diese Frau gehört, wohl aber in Deutschland viel beifälliges Gemurmel über das diesem Herrn gegenüber standhaft gebliebene Mannweib aus dem hohen Norden…
    In Hochachtung, mein lieber Don

  36. kampf?
    Gomorrha, ich schau grad.

    So IST es bei uns.

    Danke.
    Danke, Christlich Demokratische Union Deutschlands.
    Good work, Oberstgruppenführer. Any News from the front?!

    Herr Meyer, was sollen wir tun?
    Was haben Wir, habe Ich, zu tun um dagegen anzukämpfen?
    Was soll ich tun?

  37. Was können wir tun?
    Im Ernst.
    Ich will kämpfen.

    Wie?
    Wie soll ich kämpfen?

    Was kann ich, was können wir tun?
    Wählen. Ja.
    Was können Wir tun, mit Ihnen an Unserer Seite?

    • Gut leben und und die Zeit nicht kaufen. Das ärgert sie am meisten. Männer, denen es gut geht und die sie auslachen.

  38. im Ernst
    Und nein, bitte spielen Sie nicht wieder Musik und … https://www.youtube.com/watch?v=DF4cjPr0s_k
    Nein.
    Was können Wir tun?!!

  39. Unser Nachbar Polen
    Herzog Georg der Reiche heiratete Jadwiga Jagiellonka,
    Noch heute feiert die Stadt Landshut alle vier Jahre die sog.
    > Landshuter Hochzeit.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Jadwiga_Jagiellonka.JPG
    .
    Napoleon Bonaparte liebte die schöne Maria Walewska,
    geb. Łączyńska.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:MariaWalewska.jpg

    Stanislaw Jerzy Lec: „Wer Scheuklappen trägt, sollte wissen,
    daß dazu auch noch Zaum und Peitsche gehören.“

    • Ich gebe es zu, ich habe ein gewisses Faible für Polen. Und ich bitte auch immmer um Verstänsnis für ein gewisses Mass an Nationalismus dort: Sie haben ihre Nation ja nicht geschenk bekommen. Sie wissen noch sehr genau, was Unterdrückung bedeutet.

  40. @ Renate Simon sagte 29. Juli 2016 um 22:16 Uhr
    „Déjà de l´autre… wenn Ihnen Aufnahmen fehlen….“. Um Gottes Willen nein, trotzdem Danke für das Angebot. Meine Frau schimpft heute schon mit mir wenn ich zusammen mit der Enkelin „schiache“ Ansichten von IHR ausdrucken. Sie meint man solle 7-jährige Kinder nicht schon negativ indoktrinieren. Kaum dreht sie uns den Rücken….

    • Nun denn, ich "erfreue" mich auch öfter mal an meiner Sammlung
      drucke aber keine Bilder aus, es wäre mir schade um die Farbe.
      Ich habe schon vor 10 Jahren angefangen zu sammeln, damals einen Ordner Dick&Doof angelegt, denn auch von WW gab es herrliche Aufnahmen, oft zusammen mit ihr.
      Ich frage mich immer noch, wie es diese Frau mit diesem Aussehen geschafft hat, so viele Deutsche einzuwickeln. Aber wenn ich auf der Straße die Leute so ansehe, wird es klar, sie glauben, sie ist wie sie.
      Also warnen Sie weiterhin die Enkelin, man kann mit der politischen Aufklärung nicht früh genug anfangen.

  41. Verdurin
    Alle Schichten kennen ihre Madames Verdurin. Nach spätestens einer Generation sind sie ununterscheidbar. Und das ist gut für die Durchmischung, das ist Lebenselexier für die Gesellschaft.

  42. Danke! Mann lernt nie aus.
    So eine lebendige Schulstunde über Schlangen und Kröten hätte ich gerne vor 60 Jahren erlebt. Damals war die Bio-Lehrerin das einzige Anschauungsmodell im Unterricht. Mittlerweile gibts das grüne Urmodell auch in Roth.

  43. Inzest gibt es auch
    in der peistig-politischen Domäne, leider, mit denselben Folgen.
    Doch dann, dieses Kabinettstückchen hier, D.A., das hat mir den etwas mieslichen begonnenen Tag gerettet. Vor dem geistigen Auge sieht man förmlich, wie sich Adressatinnen vor unartikulierbarem Neidekel winden.
    Danke!
    M. A. Titz

  44. Sissi
    Ihre Sissi, die war ja auch ziemlich gaga. Aber die Postmeisterstochter in der Steiermark, die hats gebracht, die hat ihrem Erzherzog ‚die Wadln firegricht‘.

    • Man meide einfach die Überdrehten beiderlei Geschlechts.

      Und besonders Transtoilettenfordernde.

  45. Titel eingeben
    Ich stelle mir die Damen gerade vor, wie sie in korrektem drei Meter-Abstand hinter ihrem neuen orientalisch-konservativen Herren herlaufen. Und daheim gibt es dann veganes „Hackfleisch“ zu essen. Don Alphonso, Sie sind ein Sadist. :-)

  46. Die Macht der Märkte
    Das Real Existierende Matriarchat geht selbstverständlich davon aus, exklusiv über jene Ressourcen zu verfügen, nach denen es Männer verlangt – weshalb sich die ohne Widerspruch seiner Verwaltung und deren Regeln zu unterwerfen haben. War doch immer so, wird heute formell etwas anders gehandhabt, zählt aber zunehmend zu den überholten Geschäftsmodellen.

    Den althergebrachten Gang der Dinge bedrohen die einwandernden und selbstbewusst auftretenden Nischenbesetzerinnen und natürlich stören sie dabei die fein tarierten Waage der individuell zu erwartenden Gunstzumessungen durch das andere Geschlecht. Jetzt hat sich gar eine aus Ostsüdost den Schweini geschnappt, nach landläufigen Vorstellungen eines der bedeutendsten Mannsbilder der Republik.

    Was soll aus der Geschlechterordnung der freudlosen Lebensteilung bloß werden, wenn die Amateurligisten ihrem Vorbild nacheifern und sich nun auch im Osten oder Süden nach angenehmer weiblicher Gesellschaft umtun – und sich umgekehrt die Amateurligistinnen des Ostens und Südens aktiv auf dem gesellschaftlich relevanten Parkett präsentieren?
    Tun die doch längst! In einem völlig globalisierten Markt, auf dem es – aus der Sicht von Genderistinnen – nur zwei Sorten von Teilnehmerinnen geben kann: Opfer oder Doofe.

    Es trifft sich schlecht für das Kartell des verheißenen Feminats, das sich als Schlüsselverwalterin erotischer Freuden versteht, wenn verlogene Lebensentwürfe, anstrengende Beziehungsfallen und stalinistische Interpretationen weiblicher Gleichstellungsanliegen auf dem Markt immer weniger nachgefragt werden, weil sich die konkurrierenden Auslagen weitaus attraktiver ausnehmen.
    Die zu dieser Entwicklung häufig gesponnene Erklärungslegende beklagt die Not akademisch gebildeter Frauen, einen passenden Partner zu finden. In dieser Betrachtung genügen die Männer, weil zu ungebildet und zu rückständig, den gehobenen Ansprüchen der Damen nicht mehr. Nach deren Vorstellung müssten die Kerle zur Strafe sitzen bleiben. Tun die aber nicht, sondern meiden Erbsenprinzessinnen und sehen sich anderweitig um. So finden die Erscheinungen eines kulturell besonders ausgeprägten Selbsthasses ihren Niederschlag auch an der Geschlechterfront.

    @ Wolfgang S
    „Leben und Leben lassen -den Rest wird die Evolution schon richten“
    Tröstlich, nicht?

    @ Don Alphonso
    „Heirat mit einer EU-Bürgerin“
    Neben den üblichen Kandidatinnen (BMI >30, polytoxikoman, tätowiert, gepierct, IQ unterhalb Normwert) ist in Helferinnenkreisen und multikulturell engagierten Szenen der Trend zum Zweit- oder Drittmann zu beobachten, in Form mütterlicher Selbsthingabe oder als eine Art persönliches Opfer im „Kampf gegen Rechts“ bzw. zur vorbeugenden Schlagzeilenvermeidung wegen sexueller Übergriffe aus schierer Bedürftigkeit

  47. @A.D. verbal gekünaxt?
    Nun könnten menschenfreundliche Seelen sich leicht denken, es gebe ein künstliches Entwaffnen oder Niederwerfen des Gegners, ohne zuviel Wunden zu verursachen, und das sei die wahre Tendenz der Kriegskunst. Wie gut sich das auch ausnimmt, so muß man doch diesen Irrtum zerstören, denn in so gefährlichen Dingen, wie der Krieg eins ist, sind DIE Irrtümer, welche aus Gutmütigkeit entstehen, gerade die schlimmsten.
    (Clausewitz)

  48. Hach Don, hach, Jeszcze Polska nie umarła
    sang man im Vormärz 1848 auch auf den Straßen der RHS und Wiens.

    „Oh, und umgekehrt kenne ich natürlich auch Deutsche, die Polen-(Innen) geheiratet haben. Was man so hört, auch eine gute Kombination.“
    .
    In Ihrer regione preferisca padana um Mantua-und überall wo in Italien mit Butter gekocht wird, wären inzwischen noch viel mehr Hofstellen verlassen wenn es die anpackenden Osteuropäerinnen nicht gerichtet hätten und die Erzeuger von Parmaschinken, Parmiggiano, Reis für den Risotto und Mais für die Polenta müßten sich ihre Wochenend-Entspannung nella grande città come Milano oppure Pavia suchen.
    .
    Dort, Überraschung, wiederum gestellt von Damen der gleichen Provenienz, sieht man davon ab, dass inzwischen auch viele starkpigmentierte Clandestini dem gleichen Geschäftsmodell (natürlich „sorvegliato“ durch italienische Männerbünde) nachgehen. Der Italiener muß ein faible für die Nichtfarbe schwarz haben, siehe Duce.
    In den mittigen 80-ern erregten sich die italienischen Damen der Presse zufolge über das schamlose Verhalten ihrer condadinotti, baierisch Bauernbuam, die, wie sie es ausdrückten den östlichen „condadinelle“ an den Hals warfen, selbst aber weder Willens Hand an die Melkmaschine, noch an den Hoferben zu legen. So kommt es auch, dass mancher Barone, mit nicht ganz so respektablen Reben-ettari und Keller wie die Antinori oder Ricasoli, ein Weib an seiner Seite führt, deren Mädchenname irgendwie mit „ -ova“; „-ska“ oder „-agy“ endete.
    Auch auf deutschen Straßen und Einkaufszentren muß ich seit langer Zeit eine gewisse Gemischtrassigkeit konstatieren, wobei in der Regel der zuerworbene weibliche Anteil des Ensembles zu einer erheblichen optischen Aufhellung beiträgt, wenn auch oft die Proportionen, was Körpergröße und Bauchumfang anbelangt, nicht immer harmonieren. Wie groß muß da die Not der einen Seite sein?
    .
    Ach ja, das mit der Tiefenschärfe bei Kellnerinnen, das konnten sie noch beim letzten Bericht aus Ihrer kleinen dummen Stadt besser. Anstelle eines Cyclamen purpurascens zeigten Sie dort ein respektables Persönchen. Leider ging meine Bewunderung für sie ins Nirwana.
    .
    Beim zweiten Foto wähnte ich mich, wäre Nebelhorn und Gründen zu sehen, im Biergarten in Winkel-Weidach, nahe der Starzlachklamm.
    .
    Und dann die beiden Jungakademiker, von denen der eine, mit der blauen Ratte für den Strammen Max in der Hand und dem depperten Hütle auf dem Kopf, das bei der Jugend alleweil angesagt ist, der ob des 200 m-Anmarschweges zum Biergarten in eine Art Erschöpfungsschlaf übergegangen zu sein scheint. Zusammen mit dem Kumpel scheinen sie nicht mal mehr in der Lage die Tischdecke zu bändigen.
    .
    Übrigens, @ Gewürztraminer. Heute bei der Nacht mußte das gerade am Abend angelaufene Volksfest in Heilbronn zum ersten Mal geräumt werden, wegen Bombenalarm. Das wird nun bei allen größeren Ereignissen zum Dauerzustand werden. Veranstalter und Schausteller werden sich höflichst bei der Melkerin dafür zu bedanken wissen.
    .
    Beim Mutterschiff © müllert man nach jahrelanger Lobhudelei betreffs doppelte Staatsangehörigkeit als integrationsförderndes Element, für meinen Geschmack etwas zu abrupt um. Der Sonntag wird´s zeigen ob wir einen neuen heißen Herbst zu erwarten haben.

  49. Dank an den kleinen Szenestar des feuilletonistischen Herrenwitzes "Don Alphonso"
    für die äußerst amüsanten Zeilen.
    Schimpfworte für die andere Seite brauchen wir nicht.
    Feministin reicht.
    Streuen Sie weiter Salz in deren Wunden.
    Und berichten Sie weiter über gekaufte Frauen.

    • Mal schauen. wann die Social Media Stasi einer Ex-Echtsati-IM und verbundene willige Vollstreckerinnen sich bewschweren. Die tazlügenpresse hat scu schon länger nicht mehr über mich geschrieben.

  50. Don Alphonso, herzlichen Glückwunsch
    0. zu einem wie fast immer amüsanten Beitrag, mit meist passenden Bildern. (Das mit dem weißen Auto vorm Haus erschließt sich mir nicht. Dafür ist die gekaufte Frau ausm Osten ein Prachtstück!)
    Wie immer: vielen Dank dafür und den Rest!

    1. und Danke für den Link zur taz, und die dort gefundene, das kommende Wochenende erheiternde Formulierung „[…] ein kleiner Szenestar des feuilletonistischen Herrenwitzes“.

  51. Gedanken aus weiblicher Sicht
    Lieber Don Alphonso!

    ich warte immer gespannt auf Ihren neuen Blog, und gestern haben Sie uns ja den ganzen Tag zappeln lassen. Als ich dann heute morgen die Überschrift zu diesem überflog, dachte ich erst, „Och nee, der ist nicht für Dich“, habe ihn dann aber doch gelesen, einschließlich der schon vorhandenen Kommentare.

    Und habe ihn lachend unseren Söhnen weiterempfohlen; alle zwischen 20 und 30 Jahren und keiner mit einem deutschen Mädchen liiert. Die Scheu vor denselbigen geht auf ihre Rückkehr aus gehobenen USA – Verhältnissen als Teenager zurück. Die Mädchen dort fanden sie schön und weiblich, und ihre Kommentare nach dem ersten deutschen Schultag fielen sehr zu Ungunsten der armen deutschen Mitschülerinnen aus.

    Nun, älter und hoffentlich reifer, gibt es immer noch keine ernsthaft in Frage kommende junge deutsche Kommilitonin oder Kollegin, und die Familie hat schon philosophiert, was der deutschen Frau von heute fehlt. Zum Beispiel, den Mann spüren lassen, dass er ein Mann ist… (Sagte mir eine hispanische Freundin, das sei, was dem deutschen Mann fehle…) Gern und gut kochen (ist unemanzipiert)….

    Während der „Brutpflege“ habe ich oft zu hören bekommen, ich verwöhne sie zu sehr, keine Frau würde das mitmachen, sie müßten kochen bügeln staubsaugen lernen, … vielleicht hat auch das etwas mit der Wahl der Partnerinnen zu tun… Wobei mir da Ihre Replik „Ich in einem liebevollen.“ (siehe oben) gut gefällt.

    Eine Anmerkung habe ich noch, einen Perspektivwechsel. Analog zur Enttäuschung des Mannes mit den Genderinnen kann eine durchaus zu respektierende aber unemanzipierte deutsche Frau an jemanden geraten, den Außenstehende als mesosexuell und Frauenversteher bezeichnen. Der moderne Mann? Interessanterweise kann sich dahinter trotzdem Verachtung für Frauen verbergen. Das passt nicht immer.

    Also ein weites, weites Themenfeld wenn man es in alle Richtungen ausleuchten würde!

    • Danke für die Antwort – was mich bei dem verlinkten Beitrag so masslos geärgert hat, ist der Glaube, dass die am Staatstropf hängende Akademikerin mit wirtschaftlich sinnlosem Studium die Krone der Schöpfung sein soll. Sie stellt in meinen Augen mit den Absprüchen das eigentliche Pendant zum rassistischen, sexistischen weissen Mann dar: Erkennt nur die eigenen Tugenden und lässt sonst nichts gelten.

      Es ist enorm schwer, es mit so jemandem auszuhalten. Da ist man, unabhngig vom Geschlecht, mit sozial intelligenteren Menschen einfach besser dran. Leider ist der Typus speziell in Deutschland nicht selten.

    • Kenne ich auch umgekehrt
      Ich habe aehnlich dazu als Frau die Vorteile Nicht-Deutscher Maenner kennen und schaetzen gelernt (seit gut ueber 20 Jahre). Dazu gehoeren so ueberaus praktische Faehigkeiten wie Angeln, Jagen, Kochen (praeferiert natuerlich am Grill), Handwerk aller Art … also einfach mal anfassen und zupacken, und trotzdem AUCH mal Shakespeare rezitieren ;)

      Aber ich wohne auf dem Land, da zaehlt das wohl mehr als in Berlin.

    • Gehen sie mal bei uns auf einen Jungbauernball oder Jungmännerverein oder zur Freiwilligen Feuerwehr – das ist dann mehr Realität als der metrosexuelle Klempneranrufer.

  52. Bevor ich es vergesse
    Ich habe mich als Krankenpfleger oft geärgert das Ärzte Krankenschwestern heiraten und Ärztinnen nur sehr sehr selten Krankenpfleger.
    Den Ärzten geht es dabei wohl ums Aussehen und die Tatsache das manche KS vor körperlichen Dingen manchmal so gar nicht zurückschrecken und um eine vertrauenswürdige Mitarbeiterin für die spätere Praxis die man eröffnen will. Wen die Ärztinnen so heiraten weis ich gar nicht so genau, die haben mich idR nicht zu den Feierlichkeiten eingeladen aber es waren entweder auch Ärzte oder andere studierte Leute. Ein Sozialarbeiterin die ich kannte hat mal einen Krankenpfleger geheiratet der wurde später aber Psychologe.
    – Jetzt mache ich mir einen Kaffee, hol mir was Süßes und lese den Rest.

    • Das ist sehr typisch: Männer heiraten nicht so nach Einkommen.

    • Soziobiologie
      Unter natürlichen Lebensbedingungen stirbt etwa ein Drittel der Jungprimaten an nichtnatürlichen Ursachen. Einen mächtigen Beschützer zu erwerben, ist also evolutionär sinnvoll. Mit Macht korrelieren stark Kraft, Größe, Reichtum und Prominenz. In einer Monographie von John F. Mortimer war zu lesen, dass sich Henker in der Regel kaum vor weiblicher Gunst retten konnten. Woyzecks Frau und der Tambourmajor. Haben Sie schon irgendwo gesehen, dass männliche Teenager beim Konzert ihres weiblichen Lieblings-Popstarts Weinkrämpfe bekamen und vor Verzückung in Ohnmacht fielen?

      Es ist gar kein bewusst berechnendes Verhalten der Weibchen nötig, sondern die Merkmalsträger sind wohl emotional attraktiver, weil diejenigen, die diese Attraktivität empfanden, über sehr lange Zeiträume eine größere mittlere Kinderzahl bis zur Fortpflanzung brachten. (Rationale Wahl spielt wohl beim Menschen generell eine viel kleinere Rolle, als der Gattungsdünkel gemeinhin unterstellt.) Umgekehrt sind wohl bei Männchen Fertilitätsmarker des Weibchens wichtiger. Große Brüste sind zum Beispiel genau genommen ebenfalls ein Reichtum – ein Land, aus welchem dem Säugling zumindest schon mal viel Milch zufließt, wohl meist sogar genug für zwei (Zwillingsrate ~2,5%), während bei anderen Weibchen ein solcher Segen ein bitteres Ende finden mag. Und es ist ein Reichtum, den ein mächtiges Männchen unter natürlichen Umständen selbst nicht ersetzen kann.

      Die biologisch-evolutionäre Erklärung passt also durchaus auf beide Geschlechter. Bis vor evolutionär kurzer Zeit (Erfindung des Sozialstaats) korrelierte übrigens die Kinderzahl, die man bis zur Geschlechtsreife brachte, nachweislich positiv mit höherer sozialer Stellung.

      Natürlich ist das hier nur eine Skizze, die eher anekdotisch über Plausibilitäten operiert und sogar horribile dictu erbliche Faktoren für menschliches Verhalten supponiert. Was nun gar nicht ins heutige idealistische Weltbild passt. Also bestimmt falsch, weil nicht sein kann, was nicht sein darf.

  53. @ Nur ein leser erwähnte am 29. Juli 2016 um 23:52 Uhr
    dass wir im Kriegszustand seien.
    .
    Das ist auch nicht mehr das was es mal war. Keine allgemeine Mobilmachungsmaßnahmen (Einzug von Reservisten, Automobilen, Lastkraftwagen, Baumaschinen), die Bahn stellt keine Güterzüge zusammen, kein Eilen zu den Fahnen mit Blumen im Kanonenrohr(außer den Türken in Köln eilt keiner zu den Fahnen), kein Genie bereitet eine Brücke zur Sprengung vor, keine Aufrufe zu Kriegsanleihen, keine Aufrufe an Don sein Echtsilberzeug gegen ähnlich glänzende Kupfer-Nickel-Zink-Legierungen zu tauschen, keine LS-Übungen-nicht mal Sirenenprobe, Verdunkelung nur für den Osten Deutschlands. Oder sind die Deutschen solche coolen Kampfsäue geworden? Könnte aber auch sein, dass die Kriegserklärerin nicht für ganz voll genommen wird.
    .
    Sitz sie schon im Bunker bei Seelow?

  54. Merkel und die Polin
    Zur Geringschätzung polnischer Frauen durch unsere Nomenklatura paßt auch die Tatsache, daß Merkel in ihrer Pressekonferenz die ermordete Polin von Reutlingen nicht erwähnt hat. Das Stalken durch den 24 Jahre jüngeren Syrer wurde zu einer „Beziehungstat“ uminterpretiert. In Polen kommt das nicht gut an:
    http://www.bayern-depesche.de/medien/macheten-m%C3%B6rder-von-reutlingen-f%C3%BChrte-keine-beziehung-mit-seinem-opfer.html
    Grüße Uli

    • Vollkommen verständlich, dass die Polen sauer sind. Aber wo kämen wir da hin, wenn wir hier anfangen würden, auch noch das atypische Sexual- und Übergriffsverhalten zu kritisieren. Das passt doch nicht zur Theorie, dass der weisse, alte Mann das Peoblem ist.

    • Titel eingeben
      Es ist mE politisch gewollt, dass das Schicksal der Opfer verschleiert wird. So berichten die Medien z.B. nur als Randnotiz vom fünften Opfer des Axt-Terroristen, einer 51-jährigen deutschen Frau, die vom Täter bei der Flucht beim Spaziergang mit der Axt zweimal ins Gesicht geschlagen wurde. Die meis-ten Menschen glauben, dass die chinesische Familie die einzigen Opfer waren.

      In den USA ist man dazu übergegangen, den Fokus auf die Opfer und deren Schicksal zu richten. Der Täter dagegen sollte als Zeichen der Ächtung möglichst wenig personalisiert werden. In Deutschland ist das umgekehrt. Das Volk soll sich angesichts des grausamen Schicksals der Opfer bloß nicht zu sehr empören und sich nicht mit den Opfern solidarisieren. Wäre nicht gut für die Willkommenspolitik, an der die Kanzlerin immer noch unbeirrt festhalten will.

    • Über das Messerattentat von Grafing und den Kinoschiesser in Viernheim
      hat sich sowieso ein Nebel des Schweigens gesenkt – es wird schon sehr ausgesucht berichtet und auch das nicht sehr lange. Und die Opfer – ja mei, wer will das schon wissen…
      In Reutlingen gabs übrigens auch bis zu 5 weitere Verletzte. Aber wen interessiert es?
      In der Krone in Felix Austria bleibt man beständig länger am Ball – und zeigt sich sehr interessiert am Desaster im noch befreundeten Nachbarland. Die gedruckten und scheinbar nicht PC-sortierten Kommentare halten mit nix zurück.
      Nach Orlando und Nizza rückt jetzt also auch hier wieder der Herr Papa des Täters in den Blickpunkt der Öffentlichkeit – Morddrohungen! Schon blöd – hätte er Hiesige erschossen, wär es dazu wohl eher nicht gekommen!

  55. Seltsam
    Seltsam: ich fühle mich ganz wohl als alter weisser Mann. Trotz radikalfeministischem Trommelfeuers baut sich einfach kein schlechtes Gewissen auf. Dabei habe ich nicht einmal eine junge osteuropäische Geliebte oder dergleichen.

  56. Östliche Schönheiten
    „Doch die Schönste ist die Polin“, sang schon Millöcker’s Bettelstudent.

  57. Die eine...
    hat zwar nur einen Bikini an, verfügt dafür jedoch über einen höchst ansehnlich trainierten, ordentlich bemuskelten Körper, läßt sich nicht die Butter vom Brot nehmen, sondern holt kurzerhand in einem Stockholmer Park einen männlichen „Handy-(Selbst-)bereicherer“ von den Füssen und fixiert ihn im Polizeigriff…

    die andere hält eine reduzierte Körperhygiene im Verein mit eingeschränkter Selbstkontrolle bei der Nahrungsaufnahme für einen revolutionären Akt (das Ergebnis ist Thema dieser Kolumne) und haut dafür unentwegt für „Fat acceptance“ und gegen „Body shaming“ in ihre ausgeleierte Tastatur…

    Und dann wundert man sich über mangelnde Wertschätzung.

    • sexistisches Tauschangebot
      Fünf teilvergrünte deutsche Polizisten, leicht lädierter Zustand nach interkulturellem Missverständnis, kostenfrei abzugeben gegen eine restschwedische Kampfamazone, leicht sonnenbadvorgealtert.

  58. Zu Büro und/oder Babybadewanne
    Sie haben wohl schon länger nicht mehr in der deutschen Rechtswirklichkeit vorbeigeschaut. Sofern Mann nach erfolgreicher Zeugung kein gerissener GmbH Besitzer oder Profihartzer ist muss er auf die Gnaden der holden Weiblichkeit hoffen. Die Jugendämter- und Gerichte sind durchsetzt von kleinen Schwesig Imitaten. Da darf Man(n) gerne um 600 Euro Selbstbehalt betteln, nicht umgekehrt.

    Und ist Ihnen schonmal in den Sinn gekommen daß es Menschen gibt die sich eine eigene sichere Einkommensquelle durch ihre Lohnarbeit und den Familiennachlass finanzieren konnten und das familiäre Leben als Privatier auch genießen können?
    Ich werde das aber mal bei Gelegenheit mit dem Personal auf der Hacienda ausdiskutieren. Man sollte sich schließlich nie neuen Einblicken verschließen.

  59. Anti - Rothrock von Wolferl
    Lied der Freiheit
    KV 506 (Wien, vermutlich Ende 1785) Johannes Aloys Blumauer (1755-1798)
    Wer unter eines Mädchens Hand Sich als ein Sklave schmiegt Und, von der Liebe festgebannt, In schnöden Fesseln liegt:
    Weh dem! Der ist ein armer Wicht, Er kennt die gold’ne Freiheit nicht.
    Wer sich um Fürstengunst* und Rang Mit saurem Schweiss bemüht, Und, eingespannt sein Leben lang, Am Pflug des Staates zieht:
    Weh dem! Der ist ein armer Wicht, Er kennt die gold’ne Freiheit nicht.
    Wer um ein schimmerndes Metall Dem bösen Mammon dient, Und seiner vollen Säcke Zahl Nur zu vermehren sinnt:
    Weh dem! Der ist ein armer Wicht, Er kennt die gold’ne Freiheit nicht.
    Doch wer dies alles leicht entbehrt, Wonach der Thor nur strebt, Und froh bei seinem eignen Herd Nur sich, nicht Andern lebt,
    Der ist’s allein, der sagen kann: Wohl mir, ich bin ein freier Mann!

    * wenn es denn unbedingt sein muß, bitte entsprechend anders singen, mit oder ohne vollen Kirschkuchenmund: Politiker//Boss//Chef oder so

    http://www.drude.info/downloads/liedderfreiheit.pdf

  60. Bei einer Russin sein Waterloo erlebt...
    Lieber Don Alphonso, ich kenne mich mit den Gender-Feministinnen nicht besonders gut aus und habe mit Osteuropäerinnen keine Probleme, zumal mein Ursprungsland östlicher als Polen liegt, ungefähr am gleichen Längengrad wie Rumänien und Bulgarien, daher ist das Thema für mich als Frau diesmal nicht so fruchtbar, wie ich befürchtete. Aber dies nur beim ersten Blick.

    Der Ausdruck ’schirch‘ ist mir angenehm aufgefallen. Ach wie schön, das erinnert mich an unsere guten Wiener Freunde. Ich liebe das Wort und hege es in meinem deutschen Wortschatz seitdem.

    Mein Ex-Freund, mit dem ich zusammenlebte und den ich wegen seiner gewalttätigen Ausraster verlassen hatte, hat nach zwei gescheiterten Ehen eine Russin geheiratet. Frauen 1 und 2 waren standesgemäße spätere Alleinerbinnen großer Unternehmen, die zweite war auch noch sehr schön, und ich hörte durch einen ge-meinsamen Freund, dass beide aus gegebenem Grund schon mal die Polizei rufen mussten. Nachher pflegte er abwechselnde Partnerschaften zu sehr jungen Frauen, eine Schwedin avancierte sich zur Lebensgefährtin. Irgendwann entdeckte er dann die Osteuropäerinnen und verehelichte in dritter Ehe eine Russin. Wie ich zu meiner Genugtuung höre, so hat er in der Ehe nichts zu lachen. He finally found his match on a par.

    Vor ein paar Jahren sah ich eine TV-Doku über Russland. Eine gutaussehende russische Millionärin sagte in einem Interview etwa: „Eine Frau *muss* schön sein. Beim Mann genügt es, dass er etwas besser aussieht als ein Affe.“

    In der Sendung wurden hübsche junge Russinnen aus einfachen Verhältnissen gezeigt, die zielgerichtet nach einem reichen Mann suchten. Ich glaube, dass die Russinnen eine Liga für sich sind und möchte meinen, dass andere Osteuropäerinnen etwas mehr Bodenhaftung besitzen.

  61. Ich weiß ich bin ein bißchen neben dem Thema, aber hier wurde öfters
    das Thema zensieren / löschen angesprochen. Aus eigener Erfahrung kenne ich das Problem, und ich schreibe keine Hassmails oder diffamierende Äußerungen. Aber alleine die Erwähnung, daß es sich bei nur 0,1% Radikalen unter den Flüchtlingen um 1.300 Personen handelt führt mit 100%iger Sicherheit zur Zensur. Oder auch die Meinung daß es sich beim € um einen Spaltpilz in der EU handelt. Ich habe in der Tat den Eindruck daß hier Meinungen unterdrückt werden, oder täusche ich mich?

    • Wo soll das gelöscht werden? Hier? Nein.

      Bei der Zeit? Schonh eher.

    • Mutterschiff?
      Wahrscheinlich velwechsern Sie den Blog hier mit den eher spärlichen Kommentarmöglichkeiten beim Mutterschiff, also der FAZ an und für sich.

      Da gibt es bestimmte Themen, die ‚einfach nicht dürfen‘. Man haut dort aber auch Sachen raus die total harmlos sind, beinahe unpolitisch. Also, aus eigner Erfahrung gibt es dort einige, wenige, No-Go-Themen die in jedem Falle zum Löschen führen, egal welche Meinung Sie haben. Und dann wird meines Erachtens eine zufallsgesteuerte Löschung durchgeführt, also eine LL (Lösch-Lotterie), die mit Inhalten oder Schlagworten gar nichts zu tun hat.

      Am besten funktioniert das mit dem Löschen bei der Zeit, da hat jeder bessere Artikel (oder auch schlechtere, das ist dort die Mehrheit) 400 bis 800 Kommentare, von denen leicht jeder zweite gelöscht, oder von der Moderation gekürzt, umgeschrieben und /oder kommentiert wird.

      Dabei hatte ich nach dem Ende der guten alten DDR das Thema ‚Zensur normaler Stellungnahmen und Meinungsäußerungen durch staatliche oder mediale Zensoren in Deutschland‘ auf meine mentale Müllkippe geworfen; überzeugt dieses Thema für immer und ewig als abgehakt betrachten zu können, und in die neue Zeit marschieren zu können.
      Mittlerweile kann ich bestätigen, dass manches Kabarett in der DDR freier war, als was man in der Zeit erlaubt, manchmal auch in der Welt, oder beim besagten Mutterschiff.

  62. Gift und Galle gespuckt
    Dafür werden Sie Ihre guten Gründe haben. Doch liest man nicht schon lange mit, es könnte auch falsch verstanden werden. Oder nicht? Mir sind zwei Herrn bekannt, die eine geradezu absurd schönere jüngere Frau mit Melanie-Trump-Diplom und sonst nix heirateten. Beides ist böse schiefgegangen, zum Schaden kam der Spott. Die Variante Topf und Deckel ist nicht nur realistischer, sondern hat auch mehr Romantik als man anfangs glaubt.

    Es gibt so Doppelfilme (Rohmer?) Sicht Mann – Frau. Vielleicht einmal umdrehen? Talent, Leichtigkeit und Bosheit hätten Sie im überreichen Maß dazu.

  63. Die neue Verhüllungskultur als Geste der Solidarität
    Wie ich hier schon mal erwähnte, so war ich in einer meiner Lebensphasen in einem internationalen Frauenclub aktiv. Die Mitglieder stammten aus fast 50 Ländern, es waren viele muslimische Frauen dabei: aus Jordanien, Ägypten, Tunesien, Marokko, Iran, der Türkei und Indonesien (die Indonesierinnen sind, wie die meisten Asiatinnen sanft, fröhlich und höflich und zählen hier nicht). Selbst saudi-arabische Frauen kamen manchmal aus dem Konsulat zu unseren Events.

    Als ich dann den Club ehrenamtlich „managte“, wurde ich sofort davor gewarnt, wie schwierig sich der Umgang mit Frauen aus muslimischen Ländern gestalten würde. Jene Frauen seien intrigant und machtlüstern, würden im Hintergrund die Strippen ziehen, wollten im Club das Sagen haben, hieß es. Als Ökonomin, die den „Job“ dank meiner damaligen Lebensverhältnisse als Freizeitspaß machte, nahm ich das nicht ernst.

    Ich bekam „Verhaltensregeln“ und Tipps für den Umgang. Insofern ich mit denen Probleme bekäme, so würden Höflichkeit und freundliche Zurückhaltung als Schwäche ausgelegt werden. Stattdessen sollte ich meine Meinung lautstark und sehr direkt vermitteln und die Damen strikt in ihre Schranken weisen. Ich dachte, ich sei im Kindergarten. Aber hey, ohne Intriganz und Ränkespiele konnten die Frauen das Leben im Harem Jahrhunderte lang wohl nicht überleben.

    Nun sollte ich darauf hinweisen, dass fast all diese Frauen Gattinnen von Diplomaten, Bankern oder Executives waren. Die meisten waren gebildet und elegant, und damals, Mitte bis Ende der 90er trug keine einzige Frau eine Kopfbedeckung (außer den Saudi-Araberinnen, aber die kamen nur selten und haben mit niemandem ein Wort gewechselt, sondern verdrießlich und misstrauisch dreingeschaut).

    Jene Hinweise, an welche ich anfangs so gar nicht glauben mochte, bewahrheiteten im Laufe der Zeit nach und nach. Diese Frauen waren tatsächlich intrigant und nicht wirklich wohlmeinend. Sie haben mich mit ihren Telefonaten belämmert, um mich damit voll zu quatschen, was ich zu tun und zu lassen hätte. Ich war ziemlich perplex, dass jemand einen social Club so ernst nehmen konnte… und tat so, als ob ich freundlich und aufmerksam zuhöre, um danach das zu tun, was ich eh tun wollte. Diese Methode lernte ich in Asien.

    Natürlich waren auch nette muslimische Frauen dabei: diejenigen, die mich warnten. Aber auch sie waren eines, was man nicht unbedingt erwarten würde: ausgesprochen selbstbewusst und stark.

    Ja, die Frauen aus den muslimischen Ländern haben eine starke Ausstrahlung, sie sind super selbstbewusst und stolz. Und hier stellt sich das Rätsel für mich: Wie kann es denn sein, dass aus Ländern, in welchen Frauen entweder unterdrückt werden oder zumindest nicht gleichberechtigt sind, so starke Frauen herstammen können? Lag es daran, dass sie in einem westlichen Land lebten (meistens nur für einige Jahre) und sich verstellten/anpassten oder daran, dass sie aus den oberen Schichten stammen? Kompensierten sie etwas im Umgang mit anderen Frauen? Ethnologen und Historiker, bitte helfen Sie mir, das Paradox zu enträtseln.

    Muslimische Frauen, die für die Gleichberechtigung kämpfen, werfen ihren Landsmänninnen oft vor, dass diese das ungerechte System unterstützen. Doch welche Vorteile hätte das für die Frauen? Hier meine Gedanken dazu:

    Der historischer Background des Familienlebens wäre wohl die traditionelle Polygamie, in der, soweit ich weiß, gerade die Oberschichten Jahrhunderte lang lebten. Wie man weiß, so ziehen sich die saudischen oder iranischen Frauen im privaten Bereich sehr modebewusst und sogar aufreizend an. Nur nicht in der Öffentlichkeit, in der sie sich nur verhüllt zeigen dürfen.

    Dies könnte sowohl für Männer als auch für Frauen eine win-win Situation darstellen: Während Männer die Frau eines anderen Mannes nicht begehren können bzw. die eigene Frau von anderen Männern nicht begehrt werden kann, weil nichts von ihr zu sehen ist, werden Frauen mit anderen Frauen keiner Konkurrenz um Schönheit und Jugend ausgesetzt. Hinzu kommt, dass der Ehebruch streng verboten und strafbar ist, und so lauert die Gefahr, hintergangen und betrogen zu werden nicht allerorts, wie in der westlichen Gesellschaft, wo die Verlockungen durch Zeigen sexueller Reize durch enge Kleidung und nackte Haut allgegenwärtig sind. Kein Wunder, dass unsere hinzugezogenen Gäste verwirrt sind.

    Vielleicht könnten die Genderfeministinnen ein Konzept ausarbeiten, wie junge Frauen dazu beitragen könnten, dass unsere Gäste solch einer konstanten Reizüberflutung nicht mehr ausgesetzt sind, und zwar durch eine neue Verhüllungskultur. Einstweilen vermisse ich deutliche Gesten der Solidarität und erwarte, dass Frau Roth und Frau Göring-Eckardt alsbald in Burka verhüllt vor dem Bundestag erscheinen, um mit einem guten Beispiel voranzugehen. ;-)

    • Perfekter
      Die theologisch vorgebildete Frau Göring-Eckardt könnte sich so in der imitatio Deae absconditae üben, das würde ihr sicher gefallen! Aber zu dieser Rolle gehört wohl auch Unvernehmbarkeit. Es braucht also noch dazu einen Knebel.

      Frau Roth, die ja vermutlich etwas weniger christlich ist, könnte man, um keinen Neid aufkommen zu lassen, auch mit einem solchen ausstatten, ohne damit ihrer wesentliche Ausdrucksfähigkeit irgendeinen Eintrag zu tun. Ich könnte sie mir etwa gut, in Gestalt einer natürlich züchtig verhüllten heidnischen Quellnymphe, als Wasserspeier an einer kräftigen Karstquelle der Fränkischen Alb vorstellen, vielleicht des Grüntopfs bei Kipfenberg. Wenn doch dessen Schüttung einmal aussetzen sollte, dann verschaffte das Sesam-öffne-Dich „Winnetou“ dem Wasserrad darunter zuverlässig wieder ausreichenden Durchfluss. Ein viel versprechendes Modellprojekt für grundlastfähige Grünenergie.

      http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/claudia-roth-einsamkeit-ist-schon-ein-thema-11956022.html

  64. Der Tod des Märchenprinzen
    Erinnert sich zufällig noch jemand an diese Machwerk von Svende Merian? Diese desaströse Sicht auf Männer hat sich schon damals gut verkauft, was uns eine Warnung hätte sein sollen.

    Damals war es dennoch eine obskure Minderheitenmeinung. Heute wäre es Gender-Mainstream.

    • Ja, das war in meiner Jugend ein Bestseller.

      Gebracht hat es natürlich gar nichts, wir nannten einsame Frauen in Clubs „unbemannte Raumschiffe“ und wer klug war, nahm einfach, was er kriegen konnte.

  65. You can cum on my face. Just keep it out of my hair. I just washed it.
    @Tamarisque

    Antwort auf all ihre Fragen:

    Vormoderne Strukturen.

    d.h. in Gesellschaften, die nicht funktional differenziert operieren, d.h. ohne Gewaltmonopol des Staates, kämpfen Frauen immer um die Begattung durch den stärksten Mann und nicht um den Beamtenjob beim Staat.

    Wenn Sie dann dort auf Gattinnen starker Männer treffen, dann sollte ihnen bewusst sein, welche Vergangenheit die Frauen schon hinter sich gebracht haben, um dort hin zu gelangen und welche Kraftanstrengung es bedarf, die Position zu verteidigen. Da ist kein Millimeter Spielraum für so moderne Dinge wie Liebe und Romantik und Spass und Freizeit. Da ist durchgehend Überlebenskampf.

    Es ist einfach ein Unterschied ob man mit Hunderten von Männer schlafen muss um an die Spitze zu gelangen, wie z.b. in Moskau, oder ob man mit hunderten von Männern schlafen kann um seine Identität zu finden, wie z.B. in Berlin.

    Der gleiche Geschlechtsakt, aber doch ein Unterschied zwischen Hölle und Himmel.

    • @Goodnight
      >>aber doch ein Unterschied zwischen Hölle und Himmel.<<

      Hm, interessant.
      Und welches von beidem ist nun der Himmel?

  66. Jeder braucht seine Obsessionen...
    …auf Laken oder auf Leinwand. Meine Zeit ist abgelaufen für solche Späße.
    Flucht aus Schland – erste Etappe Jena
    http://n0by.blogspot.de/2016/07/flucht-aus-schland-erste-etappe-jena.html

  67. 40 Jahre, frustiert, in NRW
    Vielen Dank für diesen Artikel, verehrter Don!

    Sie können sich gar nicht vorstellen, wie frustiert ich gerade bin.
    Ich arbeite hier in NRW im öffentlichen Dienst und bin, s. Betreff, 40 Jahre alt. Ich habe immer (sehr) gute Schulnoten und Examensnoten gehabt, kurzum, ich habe mich wie ein Mädchen in der Schule, an der Universität und im Beruf verhalten: Immer schön fleißig.

    Und was ist jetzt der Dank?

    Bei uns in NRW machen kinderlose Frauen Karriere, während verheiratete Familienmütter und -väter in die Röhre schauen. Wenn zurzeit Führungspositionen im öffentlichen Dienst ausgeschrieben werden, können Sie davon ausgehen, dass immer eine Frau befördert wird. Aber keine „normale“ Frau. Nein, es ist die kinderlose Frau, die den ganzen Tag ANWESEND ist.

    Unsere liebe Frau Kraft und unsere noch liebere Frau Löhrmann setzen dieser Politik jetzt noch die Krone auf. Im Landesbeamtengesetz ist eine Vorschrift geändert worden, die bereits die vorrangige Beförderung von Frauen erlaubt, wenn sie IM WESENTLICHEN besser geeignet sind als Männer. Was soll das denn?

    Das Ergebnis ist, dass wir hier in NRW Chefs haben, die ein Familienmodell der 1950er-Jahre pflegen oder kinderlose Chefinnen, die für eine gleichberechtigte Familiensituation null Verständnis haben.

    Das ist das Ergebnis dieser neuen Genderpolitik!

    Als männliches Mitglied der Generation Golf haben sie deshalb in NRW so richtig verloren.

    Aber gut! Ich weine auf hohem Niveau.
    Sollen sie doch machen, die Damen und die alten Herren. Dieses Land ist schon so kaputt, da kann man eh‘ nicht mehr viel falsch machen.

    Wenn man dann noch das ganze Gendergesülze von Berliner Netzfeministinnen mitbekommt, kann man sich nur noch wundern. Im öffentlichen Dienst hat die Damenwelt dank SPD und Grüne doch alles erreicht. (Und die CDU wehrt sich nicht mal, weil sie die tollen urbanen Frauen als Wählerinnen entdeckt hat, so’n Quatsch.)

    Übrigens, die weiblichen Führungskräfte im öffentlichen Dienst in NRW würden nie, aber auch nie, nie, nie, nie auf die Idee kommen, mit einem Mann zusammen zu leben, der eine Besoldungsgruppe unter ihnen angesiedelt ist. Sie werden es nicht erleben, dass eine Richterin (R1) oder eine Regierungsdirektorin (A15) einen Regierungsamtmann (A11) als Mann hat. Nein, es wird der Anwalt aus einer dieser angloamerikanischen Superkanzleien sein, die in Köln oder Düsseldorf ihren Sitz haben.

    Das ist Einkommensrassismus at its best!

    Nur, darüber redet keiner.

    Recherchieren Sie doch mal, verehrter Don, wen unsere Netzfeministinnen alle als Partner aussuchen, wenn sie die Grenze von 35 Lebensjahren überschritten haben. Ich wette, dass diese Damen dann auch in der Lage sind, eine Loft-Wohnung in Berlin oder Silberkännchen aus Großbritannien kaufen zu können.

    Ja, so sind die Damen. Ein wenig Anspruch muss schon sein. Denn das Private ist auch politisch und umgekehrt. Hahahaha.

    So, jetzt noch ein Glas Weißwein und einen James Bond geschaut und die Midlife Crisis ist beendet!

    Schönes Wochenende nach Bayern!

    • Ja, NRW, da hört man schlimme Sachen. da ist das alles ja Staatsdoktrin.

    • hmmm...
      1. Verlassen Sie den öffentlichen Dienst
      2. kommen Sie doch in den Osten

      Es lohnt sich (finanziell nicht).

      Aber Sie bekommen vll. „frustiert“ und sicherlich „NRW“ wech.

    • 'Einkommensrassismus'
      macht weder als Wort noch als Konzept Sinn.

      Und natürlich suchen sich Menschen, Männlein wie Weiblein, ihre Partner nach Kriterien wie Alter, körperliche Attraktivität, Einkommen, Guthaben, Gesundheit, Bildung und sozialem Status aus. Es mag traurig sein, aber ein guter Charakter hilft da wenig für den Marktwert, wenn es an allem anderen fehlt. Das war schon immer so und wird auch so bleiben, auch wenn sich die Wertung der einzelnen Faktoren mit gesellschaftlichen Veränderungen verschiebt.

      Dass Frauen, gerade in Deutschland, dabei mehr Wert auf das Einkommen des potentiellen Partners legen als Männer macht auch Sinn – wenn die Frau nämlich die Hauptverdienerin ist, bricht das Familieneinkommen bei einer Babypause nämlich ganz drastisch ein, und in Deutschland ist es nach wie vor recht schwer, mit kleinen Kindern Vollzeit zu arbeiten.

    • öffentlicher Dienst
      weil die von Münsterländer beschriebenen Zustände seit Jahren sattsam bekannt sind, gehen gute Leute immer in die freie Wirtschaft und niemals in den öffentlichen Dienst.
      Grüße Uli

    • Angestellter Lehrer?
      So klingt es ein wenig bei Ihnen, Herr aus dem Münsterland.

      Dabei sind mir die Leute aus NRW schon sympathisch, mit den Beinen auf dem Boden stehend, früher mal sogar unter Tage, geraderaus und oftmals herzlich. Also Daumen hoch für NRW.
      Die Landesregierung ist allerdings, naja, unter aller Kanone. Eigentlich weiß ich gar nicht, wie diese so normalen Leute an so eine verdrehte Regierung kommen. Natürlich wurde die gewählt, ist mir klar. Aber warum man die noch nicht Richtung Rhein aus Düsseldorf getrieben hat, entzieht sich mir.

      Wenn Sie wie vermutet sind, kann ich nur empfehlen, in ein anderes Bundesland zu emigrieren. Die Schulpolitik (Sie erwähnten die derzeitigen Ministerin) hat das Land so durchsetzt, und so zersetzt, dass selbst ein Regierungswechsel am heutigen Tag mindestens eine Generation brauchte, den Bereich ‚Schulen‘ wieder auf einigermaßen befahrbare Gleise zu setzen.
      Andererseits hat man mit dieser Schulpolitik auch Wähler geködert, die über Generationen kaum Möglichkeiten zum Bildungsaufstieg hatten. Und nun kümmert sich die Landesregierung ziemlich intensiv darum, dass jährlich höhere Prozentzahlen der Geburtsjahrgänge Abitur und Studium ‚machen‘; und mit zunehmend besseren Ergebnissen, und in zunehmend kürzeren Zeiten. Dafür sind schon viele Menschen aus dem früheren Arbeiterland NRW dankbar.
      Noch nicht ganz angekommen ist bei vielen, dass es sich dabei oftmals um Erfolge aus Pappmaché handelt.

  68. ad Hexibert - Märchenprinz Teil 2
    Schön, dass Sie daran erinnerten. Es gab vom männlichen Protagonisten eine Fortsetzung (wenn er es nicht selbst schrieb, so wars doch gut erfunden): der Konflikt bestand in der unglücklichen Liebe zur Freundin seines heroinsüchtigen Bruders, von der aber die Autorin nichts wusste. Jeder und v.a. jede! wusste beim Frauenbuch, sie redet sich was sein, der Machokampf ist völlig sinnlos, er mag sie einfach nicht. Nur hätte er ihr halt das auch ehrlich sagen müssen und nicht – wie im Männerbuch freimütig brutal stand – eine zwar anstrengende aber doch nutz- / ausnutzbare So-la-la-Beziehung führen sollen.

    Der Erfolg bestand weniger im Thema als der flotten Schreibe, was damals auch für die Streeruwitz-Romane galt (die natürlich schon auf einem anderen Planeten spielen).

    Nun ja, bei traurigen Liebschaften kommt man mit Satire nicht weit, selbst der schreibmächtige Hausherr begibt sich da auf dünnes Eis, denn das Private ist eben nicht Politisch. Sie haben bitte nicht wirklich dieses Raumschiffdings gesagt, mal abgesehen davon, dass es anno dazumal nicht mal in München „Clubs“ gab, selbst dort hieß es Disko. Für Ihr Feministinnenbashing (dass diese selbsternannten Aktivistinnen nicht das geringste mit Menschenrechten zu tun haben, versteht sich) will ich Ihnen gerne weiterhin auf Knien danke, dafür bedarf es aber einer gewissen illusionären Naivität.

  69. Titel eingeben
    „Die Herren, die bei uns in Rottach den Islam mit der Faust durchsetzen wollen, sind jetzt von der Abschiebung bedroht.“

    Falls die Aufgabe lautete, „finde die Ironie!“, habe ich kläglich versagt.
    Ich vermute allerdings eher ernstliche Aufregung über die Zuwanderung.

    Naja: wenn ich mir den Weg eines Schily mit rotem Hitlergruß (hochgereckter Faust) am Grab von Holger Meinz bis zum obersten Prügelbullen ansehe, sollte ich mich über eine Wandlung des Hrn. Alphons vom CSU-„Kritiker“ zum Seehofer-Lautsprecher nicht wundern.
    Tuts mich aber irgendwie doch.

    • Frrüher war Sicherung der Grenzen und ein für aller geltender Rechtsstaat noch kein Alleinstellungsmerkmal von CSU und ein paar kritischen Journalisten. Da hat sich einfach die Landschaft verändert.

  70. Titel eingeben
    Schon wieder verstehe ich die Aufregung nicht. Was da in Berlin abgeht, interessiert niemanden. Ich war da mal von 69 bis 73 und dann ganz schnell wieder weg.
    Privat möchte ich bemerken, dass ich seit 27 Jahren mit einer Frau zusammenlebe (inklusive Immobilienpartnerschaft), die ich seit 50 Jahren kenne. Da ist das Lebens- und Überraschungsrisiko recht gering, weil sich die Alten ja auch schon kannten.
    Mein -vertragsloser – Schwiegervater meinte nur: Seitdem Du da bist, ist sie endlich pünktlich.
    Mein älterer Bruder hat in der Reichshauptstadt in den 80ern noch diverse grün-albern-naiven Hascherl durchgelassen. Da war er schon nach dem alten Scheidungsrecht zweimal de facto pleite. Jedem so, wie er es braucht bei de Aussicht, 3/7 vom Netto an dieVerschiedene abzudocken.

    • Titel eingeben
      [Komplett gelöscht – aber veröffentlicht, um etwas klar zu stellen. Anonyme Angriffe ohne Namen und Email haben hier eine gute Chance, gelöscht zu werden. Ich bin zwar durchaus bereit, auch anonyme, fundierte Kritik zuzulassen, aber wer das als halbwegs bekannter Name tut, hat hier natürlich mehr Spielraum, auch gegen meine Person. Irgendwer, der meint, er könnte hier alte Rechnungen begleichen unnd könnte sich dann auf meine Toleranz verlassen, irrt sich. Zum Glück pasisert das nicht oft. Don.]

    • Applause @Don
      Souverän reagiert!

  71. Nach der grundlegenden Sinneswandlung kommen jetzt die Krokodilstränen
    „Das wird dort dann stante pede gelöscht. Es gibt Beiträge des Projekts, da fallen 2 von 3 Kommentaren der Zensur zum Opfer.“

    Ganz anders als hier, gell?

    • ich habe hier dreimal Linkspam gelöscht, und einmal einen direkten, beleidigenden Angriff.

  72. Vorab muss ich auch eine persönliche Verwicklungen offen legen !
    Ich bin mit einer Frau aus Polen verheiratet, und das über alle Massen glücklich — wir sind sogar fast gleichaltrig.

    Diese Lücke durch meine Wenigkeit lässt sich durch einen alleinreisenden Migranten problemlos schließen. Vielleicht sogar mit einer der GrünInnen, die sie mit offenen Armen empfangen haben. Denen möchte ich zurufen – nun mal Butter bei die Fische, bevor sie abgeschoben werden in Ermangelung einer Partnerin!

    Gerne bin ich bereit, meinen finanziellen Beitrag zu dessen Verbleib zu leisten, solange sich eine GrünIn findet, die ihn heiratet und mit ihm Kinder hat und mindestens 20 Jahre mit ihm zusammen lebt.

  73. Ein wenig off-topic ...
    Es ist seit Monaten auffällig, dass in den „Qualitätsmedien“ praktisch keine Berichte über die Situation an den deutschen Grenzen erscheinen. Siehe dazu nachstehenden link:
    http://www.express.co.uk/news/world/693848/Syrians-Germany-illegal-passage-Borders-Schengen-Travel-Smugglers-ISIS-attacks

    Der Blogwart fährt ja öfter nach Italien – könnte der werte DA mal einen Bericht von der Brenner-Grenze beisteuern?

    Auch interessant – Troisdorf

    Noch mehr Lückenpresse – zum Überfall auf die Arztpraxis: „Er hat gebrüllt, ich habe schon viele Juden abgestochen“.

    Hier der Link:
    http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/26176

  74. von Adorno lernen heisst siegen lernen................
    ja, her mit den sog. osteuropäerinnen ,denn so zitiert die BaZ: deutsche frauen sind ja schlampen.

    und da wundern wir uns, wenn der Würzburg-attentäter richtung Main flüchtend mit dem kriegsruf „du schlampe“ das nächste opfer massakriert. warum tat er das, kam das opfer direkt herangebeamt aus den bahnhofsunterführungen in Göttingen oder Hannover, war gepierct, tätowiert, trug springerstiefel, schwarze kleidung und irokesenfrisur und hatte ein flasche Gilde-bier in der hand ? für einen moslem luzifers ausgeburt der hölle.

    daher mein appell: mehr sublimation:
    richtig, wir sollten hier im blog auch mal wieder auf Adorno zurückkommen, selbst in der Frankfurter (Ober-) Schule ist dieses thema nun angekommen.

    http://bazonline.ch/ausland/europa/Diese-Maenner-denken-Deutsche-Frauen-sind-Schlampen/story/22916308

    • Die kommen halt einfach aus ihren eingemeiselten Wertvorstellungen nicht raus,
      die Jungs. Da sollten wir uns nicht Phantastereien hingeben – die sind geprägt fürs Leben von dem, was deren Kultur ihnen mitgegeben hat.
      Von wegen „Integration“. Frauen werden bei den alten Clans in Afghanistan vor Fremden versteckt – damit kommt es dann auch nicht zu irgendwelchen Überreaktionen, die oft mit dem Tod bezahlt werden müssen. Sie wissen schon: Zahn um Zahn…
      Und bei uns rennen die Mädels dann halt für sie halbnackt durch die Gassen. Da kann so ein Paschtune dann schon mal auffällig oder gar übergriffig werden. Dokumentiert bei den tagtäglichen Einzelfällen.
      Finden Sie nicht?
      Hilfe naht: http://zugderliebe.org/about/ (keine Ironie!)

    • In der Hinsicht lohnt ein Seitenwechsel: Der Paschtune und der Algerier möchte das, was alle schon immer wollten. Sie treffen nun auf ein Land, das innerhalb der letzten 70 Jahre eine enorme Entwicklung weg von diesen Vorgaben vollzogen hat. Von Laos bis Casablanca ist man sich weitgehend einig, dass wir die anomalie sind. Vermutlich können sich auch unsere eigenen Konflikte nicht begreifen – egal ob Feministin oder Liberaler wie ich, wir sind gleich weit von ihren Vorstellungswelten entfernt.

    • Genau - und gut zu wissen: da prallen Zeiten und Welten aufeinander
      Danke Don

  75. .....
    Ein wirklich sehr schönes Bild haben sie da erstanden, darf man fragen von welchem Künstler es ist ?

    Ansonsten wieder einmal den Nagel auf den Kopf getroffen, als Student merkt man das selber doch auch ganz gut. Die gutaussehenden Töchter aus besserem Hause (es sei denn sie sind in offener Rebellion und nun bei der kommunistischen Internationalen als Abwehrhaltung zum Vater, aber die sind meist nicht gutaussehend) findet man früher oder später entweder auf Verbindungshäusern oder in der Juristen- und Medizinermensa. Da findet sich dann was sich finden sollte und die Emanze aus der Soziologievorlesung kann halt mit 40 und 5 Katzen noch ihre Privilegien alleine checken.

    Die wahre Gefahr für den Reichtum ist heute allerdings die Scheidung, da kann man nun das Glück haben die richtige zu erwischen aber es kann eben auch schief gehen (ich war am Scheidungsgericht, sowas ist nicht schön, wenn der gutsituierte Ehemann plötzlich nur mehr Bankomat der Exfrau ist). Wie schützt man sich davor wirkungsvoll ohne auf eine standesgemäße Ehe und folgende Fortpflanzung zu verzichten ?

    • Es ist vorne nicht signiert, und hinten kann man nicht nachschauen, weil es doubliert ist.

    • Unterhaltszahlungen an die EX enden mit dem vollendeten 3. Geburtstag
      des Kindes. Da war sich die Gesetzgebung vor ein paar Jahren so was von
      einig – was mich sehr erschreckt hat in einem Land, das eh keinen Geburtenüberschuss aufzuweisen hat. Dass die Frau dann künftig den trouble als Alleinerziehende in zumeist Geldnot auf ihren Schultern trägt – egal.
      Weshalb sollte also ich als Frau Kinder in die Welt setzen, wenn mir dieses Schicksal drohen kann?

    • es gibt da beide Seiten.

      Scheidung ist einfach ein Risiko. Das wird m.E. oft viel zu leichtfertig gemacht, weil beide Seiten heute sehr hohe ansprüche an Selbstverwirklichung haben.

    • Wie schützt man sich davor?
      Ehevertrag. Wer den nicht unterschreiben will, disqualifiziert sich selbst.

  76. super
    Großartig zu lesen.

  77. @ MKF fragte: Bolker Veck,
    „Was ist eigentlich mit dem dealer passiert, der Bolker Veck mit Stoff versorgt hat?“
    .
    Don Alphonso sagte am 30. Juli 2016 um 18:54 Uhr darauf:

    „Keine Ahnung.“
    .
    Ich vermute, dass er nach der Sommerpause unter Anleitung von Bolker Veck zu einem Praktikum im Bundestag eingeladen ist. Geht nicht? Haben Sie eine Ahnung. Ich verweise auf den CDU-Abgeordneten Christian Freiherr von Bushidostetten.

  78. @ Tamarisque sagte am 30. Juli 2016 um 17:38 Uhr
    “ …Während Männer die Frau eines anderen Mannes nicht begehren können bzw. die eigene Frau von anderen Männern nicht begehrt werden kann, weil nichts von ihr zu sehen ist, werden Frauen mit anderen Frauen keiner Konkurrenz um Schönheit und Jugend ausgesetzt.“…..
    .
    Tja, was machen wir da nur? Die kinderlose Alice wünscht sich Oma zu werden.

  79. Interview WOZ
    Als vor ein paar Wochen die Story über den schweizer Nationalrat Andreas Glarner und seinem Verhältnis zu Frauen, die nicht seiner Idee entsprechen
    (keine Ahnung welche die ist, aber Mitte 19. Jahrhundert wäre Schönfärberei), auf den Tisch kam, habe ich mir das Interview der WOZ, inklusiver der jetzt geschwärzten Stellen, gegönnt.
    Ich schreibe hier bewusst „gegönnt“, da Aussagen diesen Mannes mich
    zwischen kopfschütteln und lauthals auflachen zurückgelassen haben.
    Mir ist damals die Idee gekommen, für ihn „Welpenschutz“ zu beantragen,
    da er mit Mitte 40(?) ziemlich weltfremd scheint zu sein.
    Der´s scho a Hascherl, a arms,wo a moi a gscheide Schelln braucht.
    Egal, aber den Spin, den sich Frau Newmark daraus gedreht hat,
    ist auch nicht von schlechten Eltern. Picken wir uns ein paar Details raus,
    und bauen etwas daraus, welches meiner Weltsicht, ähnlich wie der oben erwähnte Herr Glarner, entspricht. Und schon ist gut.
    Evtl. habe ich bei deinen Ausführungen etwas falsch verstanden, die WOZ hat sie jedenfalls nicht bestätigt, Fr. Newmark wollte sich einfach bestätigt fühlen, oder?
    Wenn ich diesen Interview und den Spin daraus lese, tun mir meine Kolleginnen aus Osteuropa leid. Sie müssen auf der einen Seite für ein antiquiertes Weltbild und auf der anderen Seite für einen ausser Kontrolle geratenen Feminismus herhalten. Frage mich gerade ehrlich, was sie davon halten würden. Müsste ich glatt mal nachfragen.
    Jedenfalls bin ich mir sehr sicher, dass sie den Zürcher Welpen die rote Karte gezeigt hätten. So an Bledsinn dadn die ned mitmacha. Und des ist guad so.

    • Wenn sie mal mit Feministinnen über Prostitution und Osteuropa reden, da bekommen Sie dann Weltbilder präsentiert, die an den Generalplan Ost erinnern.

    • schon, schon, aber
      stark vertreten im Gewerbe sind sie leider doch. Man wünscht ihnen ehrlich Besseres. Und auch Besseres als die Zitronen unsrer Partnerschaftsmärkte.

  80. Deutschlands Osten
    Auf dem Gemälde eine typisch preussisch-pommersche/schlesische/polnische? Landadlige. Die Schultern verraten es. Kerniges Land mit kernigen Menschen, ähnlich wie in Bayern. Ja, Deutschland hatte Substanz, bis die „Theoretiker und Sprechblasen“, BWL-er, kamen.

    • Bayerisch ist sie jedenfalls nicht, das erkennt man sofort. Es gibt Hinweise, dass das Bild früher östlich von Oder und Neisse war, bevor es jahrzehntelang in der DDR vor sich hin gammelte und dann vor gut 10, 20 Jahren komplett restauriert wurde.

  81. Polygamie
    @Uwe Dippel, ich vermute einmal, die ex-Frau des alten, weißen(?) britischen Mannes, wird nicht gerade arm sterben, sondern nur ein wenig schmollen, wenn sich eine junge Kasachin an ihn ranschmeißt. Ein aufgeklärter moralischer Relativist könnte sagen, dass das mit Polygamie nicht passiert wäre. Der Brite hätte dann einfach eine weitere Frau. Das System ist wieder mal schuld, wenn er nur eine haben kann. Es lässt mindestens einen frustriert zurück.

    Umgekehrt wollen wir natürlich keine Polygamie, denn damit laufen wir Gefahr, dass Familien / Clans zu mächtig werden. Umverteilung soll modern über das ökonomische Leistungsprinzip und natürlich den Staat laufen, nicht darüber, dass Leute ihre Töchter dem freien Markt der Brautwerbung entziehen, um sie gezielt den Oligarchen anzubieten. Mit Moral hat das nichts zu tun, eher mit Ordnungspolitik im weitesten Sinne.

    Ich finde es i.ü. bemerkenswert, dass Alain Badiou nicht sehen will, dass die Integration in die moderne Ordnung nur über den Kapitalismus und einen auf diesen abgestimmten Staat gelaufen ist und es bloß ein weiterer Indikator von dessen Schwäche ist, wenn nun wieder vermehrt nach archaischen Formen von Vergesellschaftung gestrebt wird. Es ist gerade dessen „innere Leere“, die den Westen zu einer relativ freien Kultur mit großer Integrationskraft gemacht hat, nicht deren vielgepriesenen Werte. Das kann man gut katholisch beklagen, wie er es tut, nur philosophisch fruchtbar erscheint mir das jetzt gerade nicht.

  82. Modellprojekt Quellnymphe, Grundlastmodus
    @Pérégrinateur, 31. Juli 2016 um 00:27 Uhr

    Danke für den Link; also schon sehr aufschlussreich.

    • @Lichtenberg, 31. Juli 2016, 18:13
      Wie die Dinge liegen, würde ihr die Einlassung bei der Mehrzahl unserer Landsleute sicher nicht schaden. Kinder mögen Kinder.

  83. Wo liegt eigentlich Paschtunistan
    @Personalberater

    Dank für den hochinteressanten

    Link zu Prof Stahel und den Strategischen Studien.

    War noch ausführlicher als der der Artikel bin der BAZ.

    Wenn man in diesem Zusammenhang gute Karten rund um die islamische Welt sucht, hier wird man fündig:

    http://gulf2000.columbia.edu/maps.shtml

    Vorsicht, die Karten gibt jeweils groß und klein. Am PC braucht man evtl. ein Anzeigeprogramm für die zuvor runtergeladenen Karten/Dateien (Empfehlung: Xnview).

    z.B. Karte der paschtunischen Gebiete in Afghanistan und Pakistan.

    http://gulf2000.columbia.edu/images/maps/Pashtun_Confederacies_sm.png

    Man erinnere sich den Paschtunen mit den Baumarkt -Gerätschaften aus Würzburg.


  84. Goodnight sagt:
    30. Juli 2016 um 20:39 Uhr

    Vielen Dank für Ihre treffende Analyse. Nicht funktional operierende Gesellschaft, durchgehender Überlebenskampf, diese Begriffe erklären es zum wesentlichen Teil. Ihre letzten Sätze beschreiben die unterschiedliche Art der Lebensgestaltung perfekt.

    P.S. Zur Überschrift Ihres Posts: Sie haben gestern „Leaving Las Vegas“ gesehen? Habe den fabelhaften Filmsong nachher immer wieder gehört:
    https://www.youtube.com/watch?v=lh743kGZCTM

    @djangohatnemonatskarte
    31. Juli 2016 um 09:55 Uhr
    Vielen Dank für den Link, ein phantastisches Interview. Das sollte die Berliner Chaos-Truppe lesen, den Satz „Deutschland ist unfähig, eine Hausordnung für das friedliche Zusammenleben anzubieten“ an die Wand hängen und endlich anfangen zu handeln.

    @ Ein Münsterländer
    30. Juli 2016 um 22:02 Uhr
    „Das ist Einkommensrassismus at its best!
    Nur, darüber redet keiner.“

    Meine beiden Töchter, die zu den sog. Millennials gehören, machen die gleiche Beobachtung. Sie machen nichts mit Medien, sind alles, nur keine Fans des Genderfeminismus.

    Das Fazit der beiden: Es pendelt sich eine Art berufsübergreifendes Einheitsge-halt ein, das für alle möglichen Akademiker gilt. Selbst Anfangsgehälter der Richter sind gering; von den prekären Beschäftigungsverhältnisse an den Unis ganz zu schweigen. Psychologenstellen werden z.B. abgeschafft, durch Sozial-pädagogen ersetzt oder sind halbe bis 2/3 Stellen. Die Tarifgehälter werden ge-schnitten, wo es nur geht. Für Absolventen, deren Eltern sie nicht unterstützen können, heißt das Hartz-IV oder jedes unterbezahlte Jobangebot annehmen.

    Wir haben in einem Prozess mit den von Ihnen genannten angloamerikanischen Superkanzleien zu tun gehabt und waren gezwungen, Anwälte ähnlichen Kalibers zu engagieren, um nicht gegen die Wand gefahren zu werden. Diese Anwälte setzen absolut skrupellose Methoden ein, und man kann in RL all das beobachten, was man sonst nur aus amerikanischen Filmen und crime series kennt und nicht für möglich hält: Privatdetektive, Falschaussagen, Verleumdung, Psychoterror, jedes Mittel ist denen recht, main thing you win. Unsere Müllcon-tainer wurden durchwühlt, unsere Nachbarn auf eine sehr unangenehme Art auf uns angesprochen und noch viel viel Schlimmeres. Es war sehr hässlich. Ein ähnlicher Fall von Drangsalierung eines Kaufmanns wurde hier in der Lokal-presse beschrieben, wir sind also kein Einzelfall. Es ging, wie in unserem Fall, um ausstehende Zahlungen in erheblicher Höhe. Wir haben das psychisch überlebt, es kam zu einem Vergleich, aber wir mussten sehr hohe Verluste In Kauf nehmen. Die Presse, die auf unserer Seite war, wurde mit EV‘s mundtot gemacht (da will kein Verlag weiter klagen, außer in außergewöhnlich brisanten Fällen). Unser Kontrahent wäre pleitegegangen, hätte er den vollen Betrag an uns aus-zahlen müssen, darum ging es. Aber er war ja politisch protegiert, nachdem er mit Millionen Fördergeldern hochgepäppelt worden war. So läuft das.

    P.S. Lieber Don Alphonso, habe vorhin an meinem Laptop etwas falsch gedrückt, der Post verschwand. Wenn das jetzt doppelt kommt, bitte die erste Version löschen. Vielen Dank.

  85. Der disziplinierte Weg zur neofeudalen Marktordnung
    Was die Beziehung zwischen Mann und Frau betrifft, so bin ich bei der legendären, inzwischen 92-jährigen Gloria Vanderbilt, die neulich von ihrem Sohn, dem wunderbaren Anderson Cooper anlässlich ihrer Buchveröffentlichung auf CNN interviewt wurde. Sie formulierte das etwa so: Sie habe ihr Leben lang versucht, das Wesen des Mannes zu studieren, um ihn zu verstehen, aber das sei ihr nie gelungen.

    Hier ein paar Zitate zum Thema, manche sind nach den heutigen Maßstäben sexistisch, aber als Frau darf ich das, gelle. ;-) [Fragt sich wie lange noch. :-(]

    As long as you know men are like children, you know everything!
    Coco Chanel

    Frauen, die rechtzeitig erkennen, dass man einen Mann nicht erziehen kann, ersparen sich den halben Kummer ihres Ehelebens.
    Michèle Morgan

    Es hat keinen Sinn, mit Männern zu streiten – sie haben ja doch immer Unrecht.
    Zsa Zsa Gabor

    Der ideale Ehemann ist ein unbestätigtes Gerücht.
    Brigitte Bardot

    Der ideale Ehemann ist mit einer anderen Frau verheiratet.
    (Autor[in] unbekannt)

    Wenn ich jetzt ganz ehrlich bin, so war die von Tim Hunt gemachte witzig gemeinte Anekdote kein bisschen anders oder schlimmer als das, was ich hier zitiert habe.

    Wenn das Spielerische, das Necken, der Humor, sich gegenseitig anzuflachsen verboten werden, werden traurige Zeiten eingeläutet.

    Wenn die Leichtigkeit im Umgang, das Flirten verwerflich werden, wenn man um jedes Wort, um jeden Blick Angst haben muss, als Beleidigung missdeutet zu werden, kann man gleich in Sack und Asche gehen… So schließt sich der Kreis und mündet ein in die neue Verhüllungskultur.

    So ist es vielleicht auch gewollt: Ein Volk, das sich durch keine emotionalen Frivolitäten ablenken lässt, durch keine liederlichen Freizeitvergnügen, ist ein diszipliniertes, produktives Volk. Das Wunschvolk der neofeudalen Marktordnung, gefügig und leicht lenkbar wie vor 200 Jahren.

    • Charme ist in Deutschland, wie Plaudern und Humor, deutlich unterbewertet. Und damit lässt sich natürlich auch Politik machen.

    • Keine Sorge,
      Sexismus ist Sexismus gegen Frauen, also verboten. Sexismus gegen Männer ist kein Sexismus, also nicht nur erlaubt, sondern erwünscht. Weiterhin viel Freude damit :-)

  86. ...
    Wir sind anscheinend den Großteil der Menschheitsgeschichte in kleinen Gruppen durch die Gegend gewandert und haben wohl eher kooperativ zusammengearbeitet und zusammengelebt. Man musste sich vernünftig in die Gruppe integrieren, sonst war man raus und hatte ein Problem. Zu viel Besitz war gar nicht so von Vorteil, denn man musste es ja nur mit sich rumschleppen. Erst mit dem ollen Ackerbau ging der ganze Schlamassel los. Wäre mal gespannt zu sehen, wie sich einige der heutigen Egomanen der Gesellschaft in solchen Gruppen gemacht hätten.

    Das mit dem Nachwuchs bei den Menschen ist wohl auch komplexer als gedacht, aber es scheint wohl um den sich sinnvollen sich ergänzenden genetischen Mix zu gehen, um robustere Nachkommen zu schaffen.

    Das Super-Alphatierchen der Menschenaffen ist anscheinend der Gorilla, der alle anderen männlichen Konkurrenten aussticht und alles über die Kraft regelt und so für viele Nachkommen mit seinen Genen sorgt. Dafür waren dann andere Fertigkeiten nicht so gefragt, bzw. notwendig. „der erigierte Penis eines Gorillas erreicht nur 3-6 cm Länge, während der eines Schimpansen 8-18 cm lang ist“

  87. Zum Thema des von Ihnen besprochenen ZEIT-Artikels...
    …sprich: daß Leute den „Feministinnen“ an irgend einem Punkt der Diskussion (in vielen Fällen auch objektiv vorhandene) Hässlichkeit vorhalten, gab es in der ZEIT kurz zuvor einen weiteren Artikel mit der gleichen Stoßrichtung:

    http://www.zeit.de/campus/2016-07/feminismus-vorwuerfe-jung-und-links

    Was ich an dem Artikel faszinierend fand, waren folgende Sätze der Autorin: „Zerstören wir die Idee, dass Hässlichkeit das S c h l e c h t e s t e ist, was von Frauen zu erwarten ist. (…) Lasst uns stattdessen hinarbeiten auf d e n Tag, an dem sie sich w ü n s c h t e n, wir wären b l o ß hässlich.“

    Ich weiß nicht, wie es anderen geht – aber für mich klingt das, als ob die Autorin nicht erst seit gestern über wüsten Rachephantasien brütet, und ein Gesicht, von dem ich weiß, daß derartige Gedanken dahinter wüten, wird für mich automatisch häßlich. Überflüssig zu sagen, daß meine Frage im Forum, worauf ich mich denn an besagtem „Tag“ seelisch einzustellen hätte, zensiert wurde.

    Die Genderistinnen, soweit nicht lesbisch, sind im übrigen ja in einer auf mehrfache Weise ungünstigen Situation: Inzwischen sind ja bei Akademikern ca. 55 Prozent eines Jahrgangs Frauen…und die suchen, wie oben schon angemerkt, praktisch a l l e einen Partner mit der gleichen hohen Qualifikation.

    Von den männlichen Akademikern aber verbinden sich ca. die Hälfte mit einer Nicht-Akademikerin, wodurch nun auf 1 männlichen Akademiker mehr als 2 weibliche Akademikerinnen treffen. Wenn man dann noch bedenkt, daß die männlichen Akademiker eher in realen und gut verdienenden Fachrichtungen qualifiziert sind, sprich, Medizin, Recht, Wirtschaft, MINT usw. und dazu neigen, dann ebenfalls eine Akademikerin mit realem Beruf zu wählen, versteht man die Verzweiflung der Gender-„Wissenschaftlerinnen“ um so mehr…

    „Gulagisierung des Alltags“ – danke dafür, gefällt mir :)

    • "1 männlichen Akademiker mehr als 2 weibliche Akademikerinnen". Don´t panic!
      War nicht überall verbreitet, dass sich unter den sich einladenden Schutzbefohlenen massig, zumindest angebrütete, Akademiker seien ?
      .
      Und in ganz schlimmen Fällen großer Not werden es zumindest einige dieser übergebildeten Damen, zumindest für den Erstbedarf, ja auch mal mit einem somalischen, afghanischen oder ivorischen Fachhandwerker versuchen wollen. Es wird sich alles fügen. Die Frau aus Templin ist ja auch bemannt-und nicht mal so gruselig.
      .
      In meiner Stadt am Neckarstrande gibt es viele Beispiele dafür, dass es Frauen gibt, die in Serie für einen Dauer-Aufenthaltstitel sorgen können. Ich glaube das Eintauschrecht gilt für zwei Jahre.

  88. Italienerinnen
    ‚Anyway, zusammenleben mit Italienerinnen ist hohe Kunst, dagegen sind Gendristinnen belanglos. Ich habe hohen Respekt vor Männern, die sich da unters Joch zwingen lassen.‘

    Sie wissen nicht, was Sie verpassen!

    • Doch, ich weiss es. Aber ich bin zu lasch.

    • @ Suding: "Ich habe hohen Respekt vor Männern,
      die sich da unters Joch zwingen lassen.“
      .
      Ihr voller Ernst? Ach so, Sie meinen die aushäusige und temporäre Form?

      Nun gut, unter Sophia Loren (damals) hätte ich mir auch eine gewisse Unterwürfigkeit vorstellen können. Bei der Gianna, trotz I“ maschi innamorati“, eine Generation später, eher nicht mehr.

  89. Pingback: fonsicast

  90. Das mit der Integration ist im Grunde ganz einfach:
    Wenn man sich die Sache genauer anguckt, funktioniert doch vor allem die Hybridisierung: Mann von Kultur A, Frau von Kultur B (wer eingeboren und wer hinzugekommen ist, spielt da erstmal keine Rolle).
    In der nächsten Generation ist man schon „beides“, und die verzwickten Verwandtschaftsverhältnisse lassen nicht unbedingt die gegenseitige Zuneigung der so verbundenen Clans wachsen, wohl aber die Vertrautheit mit „fremden“ Sitten und Gebräuchen. Dass es bei diesem Prozess auch im besten Falle gehörig rumpelt, steht außer Frage. Aber die Menschen können sich mit der Zeit an vieles gewöhnen.

    Dieser natürliche langsame Prozess wird aber gestört, wenn eine Gruppe, egal welche, Mischehen ganz ablehnt oder nur in einseitiger Form zuläßt: wenn man unter sich in einer „Parallelgesellschaft“ bleiben will, oder eine dominante Position für die eigene Gruppe erzwingen will.

    Dieser natürliche Prozess funktioniert auch nicht bei Leuten, die Verwandtschafts- und Kindschaftsverhältnisse im Vergleich zu politischen Positionen und „Haltungen“ für irrelevant erklären, also im Grunde genommen gar nicht wissen wollen, wie die Menschen (letzlich nur eine besondere Art von Primaten) eigentlich „ticken“.

    Fazit: es ist offensichtlich, warum solche Art der „Integration“ bei manchen Zuwanderergruppen besser funtioniert als bei anderen. Aber die Geschichte lehrt leider auch, dass es zwischen eigentlich nah verwandten Kulturen zu bösen Konflikten kommen kann. Streitigkeiten in der Verwandtschaft sind manchmal die häßlichsten.

  91. Det is ja nu jah nich schön
    https://youtu.be/XwkPjg5otoo
    Wo auch immer das passiert ist, ob nun Amtsbude oder nicht.

    https://m.youtube.com/results?q=t%C3%BCrken%20gegen%20kurden%202016&sm=1

    Ja mei, wenn ma scho’ma koa krriäk hoam, dann hole ma e us gleich zwoah.
    Unsere politischen Granden sind nicht auf Tuchfühlung. Schon lange nicht mehr. Das Ganze hat eine Stimmung als wenn man einem Pudel auch noch das Backen beibringen will. Selbst meine Schwester mit Sonderschulabschluss meint, dass wird nix.

    Ich jedenfalls bin von Tag zu Tag mehr amüsiert. Europa. Was soll das sein, was ist das. Scheiss auf das BVG. Ich geh vor den EuGH. Mir reicht es, wenn ich mich hier einigermaßen bewegen kann. Aber bei Hinweisen auf einer Nussschokolade, (Achtung!) dass in dieser Nüsse enthalten sind! Kann ich wirklich verzichten. Und zeigt, auf welchem Niveau dieses Brüsselarbeitsbeschaffungsprogrammladen geführt wird vielleicht von Alkoholikern.
    Und dieser jämmerliche JauchegrubenDFB, gleich verfolgt vom verwesenden (das riecht nach Tod!) IOC.
    Überall Gleichgültigkeit, üble widersprüchliche Kompromisse. Es schaudert einen.
    Ich glaube, dass beste ist, in Robotik zu investieren. Und dann rechtzeitig abzustoßen, wenn dann das BGE eingeführt wird.

    Ob der Sultan mit seinem Sultanat vorankommt? Auf jeden Fall ist er ein Politiker bei dem viele nicht wissen, ob er nun krank ist, seine Politik, beides? Auf jeden Fall bestimmen er und seine evidente religiöse Vorliebe die Schlagzeilen, unsere Politik, unsere Gesellschaft von gebeutelten Steuerzahlern.

    Das wird alles noch sehr aufregend. Ich ziehe übrigens mein eigenes Gemüse. Und sich Bilder zu kaufen aus reiner Freude und Begierde gefällt mir auch. Morgen wird es gut. Ich werde oben am Berg sein und dann ins Tal fliegen. Und garantiert einen fantastischen Blick haben.

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